# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 29b35e13-27b3-502a-8790-4a912d64d8c6
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2007-05-24
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 24.05.2007 UV 2006/72
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2006-72_2007-05-24.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2006/72

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 05.05.2020

Entscheiddatum: 24.05.2007

Entscheid Versicherungsgericht, 24.05.2007
Art. 6 UVG. HWS-Distorsionstrauma nach Auffahrunfall. Natürliche und 
adäquate Unfallkausalität der im Rahmen eines Rückfalls gemeldeten 
Beschwerden verneint (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons 
St. Gallen vom 24. Mai 2007, UV 2006/72).

Präsident Martin Rutishauser, Versicherungsrichterin Lisbeth Mattle Frei und 

Versicherungsrichter Joachim Huber; Gerichtsschreiber Walter Schmid

Entscheid vom 24. Mai 2007

In Sachen

M.___

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Rainer Braun, Oberdorfstrasse 6, Postfach, 8887 

Mels,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Versicherungsleistungen

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hat das Versicherungsgericht in Erwägung gezogen:

I.

A.- a) Die 1959 geborene M.___ war bei der A.___ tätig und dadurch bei der Suva 

versichert, als sie am 6. August 1999 als Beifahrerin in dem von ihrem Ehemann 

gelenkten Personenwagen in eine Kollision mit mehreren Fahrzeugen verwickelt wurde 

(Suva-act. 6 Beilagen). Dr. med. B.___, Allg. Medizin FMH, bestätigte am 20. August 

1999 ein Distorsionstrauma der HWS ohne Frakturen und ohne Hinweise auf eine 

Luxation sowie eine volle Arbeitsunfähigkeit (Suva-act. 10). Nach Durchführung von 

physiotherapeutischer Behandlung nahm die Versicherte die Arbeit am 20. Oktober 

1999 wieder in reduziertem Umfang (25%) auf (Suva-act. 14 S. 3 sowie 17). Am 2. 

November 1999 steigerte sie das Pensum auf das vor dem Unfall bestehende Ausmass 

von 40% (Suva-act. 20-24). Ab 24. Januar 2000 wurde wieder eine volle 

Arbeitsfähigkeit bestätigt (Suva-act. 30, 32, 33). Am 27. September 2000 fand die letzte 

Behandlung statt (Suva-act. 39). Per Ende September 2000 trat die Versicherte bei der 

A.___ aus (Suva-act. 42).

b) Seit Oktober 2000 arbeitete die Versicherte mit einem 50%-Pensum in der Apotheke 

C.___ (Suva-act. 49). Nachdem sie am 21. Februar 2002 einen weiteren Unfall (Sturz in 

einen Schacht mit Rippenserienfrakturen und Läsion des linken Knies) erlitten hatte, für 

den die Basler Versicherungs-Gesellschaft Versicherungsleistungen erbrachte, liess die 

Versicherte am 30. September 2002 durch ihren Hausarzt einen Rückfall zum Unfall 

vom 6. August 1999 geltend machen (vgl. Suva-act. 41, 43, 47, 48, 51, Beilagen zu 53). 

Nach medizinischen Abklärungen eröffnete die Suva der Versicherten mit Verfügung 

vom 23. September 2004, die Leistungspflicht für die gemeldeten Beschwerden werde 

abgelehnt (Suva-act. 100). Auf Einsprachen der Basler Versicherungs-Gesellschaft und 

der Versicherten (Suva-act. 101, 105) nahm die Suva die angefochtene Verfügung am 

10. Dezember 2004 zurück (Suva-act. 109). Nachdem in der Folge vorerst ein 

Gutachten des Centers D.___ eingeholt worden war, das vom Rechtsvertreter der 

Beschwerdeführerin jedoch beanstandet wurde, führten die Basler Versicherungs-

Gesellschaft und die Suva eine weitere medizinische Begutachtung durch (Suva-act. 

117, 118, 122, 125f, 133, 140, 142, 146). In der Folge verneinte die Suva mit Verfügung 

vom 15. März 2006 einen Anspruch auf Versicherungsleistungen für die rückfallweise 

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gemeldeten Beschwerden, da diese in keinem wahrscheinlichen Kausalzusammenhang 

mit dem Unfall vom 6. August 1999 stehen würden (Suva-act. 150). Die dagegen 

erhobene Einsprache der Versicherten (Suva-act. 151) wies die Suva mit Einsprache-

Entscheid vom 7. Juni 2006 ab (Suva-act. 154).

B.- Gegen diesen Entscheid erhob Rechtsanwalt lic. iur. Rainer Braun, Mels, für die 

Versicherte mit Eingabe vom 30. August 2006 Beschwerde mit den Anträgen, der 

Entscheid sowie die Verfügung vom 15. März 2006 seien aufzuheben und es seien der 

Beschwerdeführerin die gesetzlichen Versicherungsleistungen auszurichten. Zur 

Begründung legte der Rechtsvertreter unter anderem dar, es sei bis heute medizinisch 

ungeklärt, ob die Beschwerden der Beschwerdeführerin auf den Unfall vom 6. August 

1999 und/oder denjenigen vom 21. Februar 2002 zurückgehen würden. Das Gutachten 

des Spitals E.___ vom 17. März 2004 sei widersprüchlich, im Ergebnis nicht klar und 

nicht nachvollziehbar begründet. Auch das Gutachten des Centers D.___ vom 31. März 

2005 erfülle die Anforderungen, die an ein Gutachten zu stellen seien, in keiner Weise. 

Im Gutachten des Spital F.___, Klinik für Rheumatologie und Rehabilitation vom 5. 

Dezember 2005, werde davon ausgegangen, dass klare objektive Befunde fehlen 

würden. Dies treffe nicht zu. Effektiv seien die Befunde gar nicht vollständig erhoben 

worden.

C.- In der Beschwerdeantwort vom 29. September 2006 beantragte die 

Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde und Bestätigung des angefochtenen 

Entscheids. Zur Begründung verwies sie auf die Darlegungen im angefochtenen 

Entscheid und legte im weiteren dar, dass auch die adäquate Kausalität zu verneinen 

sei.

D.- Mit Replik vom 6. November 2006 reichte der Rechtsvertreter der 

Beschwerdeführerin weitere ärztliche Berichte (act. G 8.1 - 8.3) nach und hielt fest, es 

werde am 10. November 2006 eine neurologische Untersuchung bei Prof. Dr. med. 

G.___, Neurologie FMH, durchgeführt. Dabei gehe es insbesondere um 

Funktionsausfälle im Arm- und Nackenbereich. Diese könnten auf den Unfall vom 6. 

August 1999 zurückzuführen sein.

E.- In der Duplik vom 14. November 2006 bestätigte die Beschwerdegegnerin ihren 

Antrag und ihre Ausführungen (act. G 10).

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F.- Auf Aufforderung des Gerichts reichte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin 

einen Bericht von Prof. G.___ vom 13. November 2006 nach (act. G 15).

II.

1.- a) Streitig ist, ob die Beschwerden, welche die Beschwerdeführerin durch ihren 

Hausarzt am 30. September bzw. 15. November 2002 als Rückfall zum Unfall vom 6. 

August 1999 melden liess (Suva-act. 41, 47), kausal auf diesen zurückzuführen sind. 

Die Beschwerdegegnerin legte im angefochtenen Entscheid (Erwägung 2) die 

rechtlichen Voraussetzungen des Vorliegens des natürlichen und adäquaten 

Kausalzusammenhangs zwischen Unfall und Gesundheitsschädigung (einschliesslich 

Schleudertrauma der HWS und äquivalente Verletzungen), die 

Leistungsvoraussetzungen bei Rückfällen und Spätfolgen sowie die beweisrechtlichen 

Anforderungen zutreffend dar; darauf ist zu verweisen. - Die Chiropraktorin Dr. H.___ 

bestätigte am 8. März 2001 den Behandlungsabschluss bezüglich der HWS-Distorsion 

per 27. September 2000. Die Beweglichkeit der Patientin sei normal, und die 

Beschwerden hätten deutlich nachgelassen. Alle orthopädischen und neurologischen 

Tests seien ohne Befund gewesen (Suva-act. 39). Im Nachgang zu dem nicht bei der 

Beschwerdegegnerin versicherten Unfall vom 21. Februar 2002 diagnostizierte das 

Spital I.___ eine Rippenserienfraktur mit Hämatohemithorax rechts sowie eine 

Kniekontusion links. Am 27. Februar 2003 stellte die Klinik J.___ die Diagnosen eines 

chronischen Cervikalsyndroms bei Wirbelfehlhaltung/-fehlform, muskulärer Dysbalance 

und falscher Stereotype im HWS-, BWS- und Schultergürtelbereich, eines Status nach 

HWS-Distorsionstrauma am 6. August 1999 (nachfolgende Beschwerdefreiheit) sowie 

eines Status nach Rippenserienfraktur rechts mit Hämatohemithorax rechts am 21. 

Februar 2002 und seitheriger erneuter Schmerzexazerbation (Suva-act. 56). Eine 

weitere Behandlung in der Klinik J.___ fand nicht statt, weil im Zeitpunkt einer erneuten 

Untersuchung bezüglich der Cervicobrachialgie keine Symtome mehr bestanden 

(Suva-act. 57). Im Nachgang zu einem stationären Aufenthalt der Beschwerdeführerin 

vom 14. Mai bis 14. Juni 2003 hielt die Klinik K.___ im Austrittsbericht vom 7. Juli 2003 

fest, es bestehe ein cervicobrachiales Schmerzsyndrom rechts (Suva-act. 69). Am 9. 

Februar 2004 bestätigte der Ehemann der Beschwerdeführerin telefonisch, nach dem 

Abschluss der Behandlung bezüglich des Unfalls vom 6. August 1999 sei seine Frau 

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beschwerdefrei gewesen und habe voll arbeiten können. Die aktuellen Beschwerden 

seien auf den Unfall vom Februar 2002 zurückzuführen (Suva-act. 86).

b) Eine Begutachtung der Beschwerdeführerin im Spital E.___, Neurologische Klinik 

und Poliklinik, ergab gemäss Bericht vom 17. März 2004 unter anderem, dass keine 

durch den Unfall vom 6. August 1999 bedingte Arbeitsunfähigkeit mehr bestehe. Es 

bestehe ein Integritätsschaden von 10%, der zu ca. 20% auf den Unfall vom 6. August 

1999 und zu 70% auf den Unfall vom 21. Februar 2002 zurückzuführen sei. Die 

restlichen 10% seien anlagebedingt (Suva-act. 95; vgl. auch Suva-act. 107). Im 

Gutachten des Centers D.___ vom 31. März 2005, welchem eine neurologische und 

eine orthopädische Abklärung zugrunde liegen, wurden als Diagnosen ein 

pseudoradikuläres Schmerzsyndrom in Schulter, Arm und seitlichem Thorakalbereich 

rechts unklarer Ätiologie, eine primäre migräneartige Hemikranie rechts, ein Status 

nach Rippenserienfraktur rechts und ausgedehntem Hämatothorax, ein Status nach 

Kniearthroskopie sowie eine diskrete spondylarthrotische Veränderung der oberen 

HWS vermerkt. Eine Kausalität zwischen den aktuellen Beschwerden und dem Unfall 

vom 6. August 1999 Unfall bestehe nicht bzw. sei eher unwahrscheinlich. Als Folge des 

Unfalls vom 6. August 1999 wäre die Beschwerdeführerin als Hilfskraft bei einem 

Grossverteiler und auch in der Parfümerie als Verkäuferin zu 100% arbeitsfähig, und 

zwar seit 24. Januar 2000. Aus dem Unfall vom 6. August 1999 sei keine 

Integritätsentschädigung geschuldet (Suva-act. 117). Dr. med. L.___ berichtete am 23. 

Mai 2005, die Beschwerden der Patientin seien erst nach dem Unfall vom 21. Februar 

2002 aufgetreten; vorher sei sie vollkommen beschwerdefrei gewesen. Durch den Sturz 

sei es offensichtlich auch zu Kontusionsverletzungen der HWS und der Schulter rechts 

gekommen (Suva-act. 137). Am 11. Juli 2005 bestätigte Dr. L.___ unter anderem, 

anamnestisch habe die Patientin schon seit ihrer Jugend ca. einmal im Monat unter 

Migräneattacken zu leiden. Nach dem Schleudertrauma vom August 1999, von 

welchem sie sich erholt habe, seien diese Beschwerden aber verschwunden. Bis zum 

Unfall vom 21. Februar 2002 sei die Patientin vollkommen beschwerdefrei gewesen 

(Suva-act. 138).

c) Eine Begutachtung der Beschwerdeführerin im Spital F.___ ergab gemäss Gutachten 

vom 5. Dezember 2005 unter anderem, dass die heutigen Beschwerden höchstens 

möglicherweise (bzw. unwahrscheinlich) in kausalem Zusammenhang mit dem Unfall 

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vom 6. August 1999 stünden (vgl. Gutachten S. 39, 49). Der Status quo sine/quo ante 

mit Bezug auf den Unfall vom 6. August 1999 sei etwa im Sommer 2000 erreicht 

gewesen (S. 50). Bei nur möglichem Unfall-Kausalzusammenhang der heutigen 

Beschwerden sei die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht unfallbedingt. Die 

lediglich mögliche Unfallkausalität reiche (auch) nicht aus, um einen unfallkausalen 

Integritätsschaden zu postulieren (S. 52, 53; Suva-act. 140). Am 20. Januar 2006 

berichtete Dr. L.___ über den Verlauf der schmerztherapeutischen Behandlung (act. G 

1.3). In der ergänzenden Stellungnahme vom 12. Februar 2006 nahmen die Gutachter 

des Spitals N.___ zu den Einwänden des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers 

ausführlich Stellung (Suva-act. 146). Gemäss Operationsbericht der Klinik O.___ vom 2. 

August 2006 erfolgte am 31. Juli 2006 eine arthroskopische Revision des rechten 

Schultergelenks (act. G 1.4).

2.- a) Vorliegend ist als belegt zu erachten, dass der Behandlungsabschluss zum Unfall 

vom 6. August 1999, bei welchem sich eine HWS-Distorsion ohne Fraktur oder 

Luxation ereignet hatte (Suva-act. 5, 10, 14, 16), per 27. September 2000 erfolgte 

(Suva-at. 39). Die volle Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit war bereits ab 

24. Januar 2000 wieder gegeben (Suva-act. 30, 32, 33). Im weiteren hat - insbesondere 

auch gemäss den eigenen Angaben der Beschwerdeführerin und ihres Ehemannes - 

als erstellt zu gelten, dass ab September 2000 bis zum zweiten Unfall vom 21. Februar 

2002 Beschwerdefreiheit und volle Arbeitsfähigkeit bestanden hatten (Suva-act. 86, 

117 S. 14, 137 S. 2, 138 S. 2, 140 S. 24 und 32). Brückensymtome sind somit nicht 

nachgewiesen. Zwischen Behandlungsabschluss und der Meldung von erneut 

auftretenden Beschwerden liegen konkret gut sechzehn Monate. Die Parteien gehen 

sodann übereinstimmend davon aus, dass auf das Gutachten des Universitätsspitals 

vom 17. März 2004 nicht abgestellt werden könne, da es widersprüchlich und im 

Ergebnis nicht klar und schlüssig begründet sei (Einsprache-Entscheid S. 6). 

Tatsächlich blieb etwa die Schlussfolgerung, wonach ein Integritätsschaden von 10% 

bestehe, welcher zu 20% auf den Unfall vom 6. August 1999 zurückgehe, im 

Wesentlichen unbegründet. Auch erscheint die Feststellung, wonach ca. ein Jahr nach 

dem Ereignis vom 6. August 1999 ein cervikobrachiales Schmerzsyndrom bestanden 

habe, so dass von einem leichten, bleibenden Gewebeschaden durch diesen Unfall 

auszugehen sei, zum einen mit den übrigen Akten (insbesondere Suva-act. 39) nicht 

vereinbar; zum anderen blieb auch sie unbegründet.

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b) Die im Nachgang zur streitigen Rückfallmeldung und in der Folgezeit bestehenden 

gesundheitlichen Einschränkungen der Beschwerdeführerin werden sowohl im 

Gutachten des Centers D.___ vom 31. März 2005 (Suva-act. 117) als auch im 

eingehend und plausibel begründeten Gutachten des Stadtspitals Triemli vom 5. 

Dezember 2005 (Suva-act. 140) nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im 

Zusammenhang mit dem Unfall vom 6. August 1999 gesehen; eine diesbezügliche 

Kausalität wurde als höchstens möglich bzw. als unwahrscheinlich erachtet. Der 

Einwand des Rechtsvertreters, dass die Schulter letztmals anlässlich der Abklärung in 

der Klinik K.___ im April 2003 geröntgt und dem von Dr. P.___ geäusserten Verdacht 

auf eine posttraumatische Teilläsion des M. Supraspinatus nicht nachgegangen 

worden sei (act. G 1 S. 8), trifft nicht zu. Vielmehr wurde gemäss Gutachten des Spitals 

N.___ am 18. November 2005 eine Arthro-Magnetresonanzuntersuchung des rechten 

Schultergelenks durchgeführt und unter anderem eine Ruptur der Supraspinatussehne 

verneint (Suva-act. 140 S. 32). Aus der Feststellung im Bericht der Klinik O.___ vom 12. 

Juli 2006, wonach die erhebliche Reizung des rechten Schultergelenks - bei fehlendem 

Hinweis auf eine Instabilität und einem weitgehend unauffälligen MRI-Befund vom 10. 

März 2006 - mit einem supracromialen Impingement klinisch zur Deckung gebracht 

werden könne (act. G 8/Beilage 5), sowie der im Operationsbericht der Klinik O.___ 

vom 2. August 2006 gestellten Diagnose einer anterioren Instabilität des rechten 

Schultergelenks mit ventralem Labrumdefekt (act. G 1.4) lässt sich zur Frage der 

Unfallkausalität nichts ableiten. Dies umso weniger, als Hinweise für eine Luxation oder 

eine strukturelle Instabilität im erwähnten Operations-Bericht verneint wurden. Im 

übrigen nahmen die mit der Replik eingereichten Berichte der Klinik O.___ 

anamnestisch ausschliesslich auf den Unfall vom 21. Februar 2002 mit 

Schulterverletzung rechts Bezug (act. G 8/Beilagen 5 und 6, je S. 2). Die 

Beschwerdeführerin erlitt jedoch anlässlich des Unfalls vom 6. August 1999 keine 

Verletzung der rechten Schulter. Schliesslich wurde bereits im Gutachten des Spitals 

N.___ eine Arthrose des acromioclavikulären Gelenks rechts vermerkt (Suva-act. 140 S. 

32).

c) Zum Einwand, die Hals- und Nackenbeschwerden seien im Gutachten des Centers 

D.___ nicht näher abgeklärt worden (act. G 1 S. 9), ist festzuhalten, dass der 

entsprechende Befund (Zervikalsyndrom bei Wirbelsäulenfehlhaltung und Fehlform, 

muskulärer Dysbalance und falscher Stereotypie im HWS-, BWS- und Schulterbereich) 

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sich bereits aus den Vorakten ergab und daher keiner näheren Abklärung bedurfte. Die 

Feststellungen im Gutachten des Centers D.___ betreffend Beschwerden und 

Arbeitsfähigkeit im Nachgang zu den Unfällen vom 6. August 1999 und 21. Februar 

2002 (Suva-act. 117 S. 14f), welche die Beschwerdeführerin nunmehr als falsch und 

aktenwidrig bezeichnet (act. G 1 S. 9f), stützen sich auf ihre eigenen anamnestischen 

Angaben (Suva-act. 117 S. 10f). Der weitere Einwand, die Gutachter des Stadtspitals 

Triemli hätten den Rippenbereich und die Lunge nicht untersucht und sich 

diesbezüglich auf ein MRI vom September 2003 gestützt (act. G 1 S. 11; Bericht Dr. 

med. R.___ vom 15. Mai 2006, act. G 1.5), ist im Zusammenhang mit dem Unfall vom 6. 

August 1999 insofern nicht näher zu prüfen, als die erwähnten Bereiche beim streitigen 

Unfall nach Lage der Akten nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden und es 

ausschliesslich um den HWS- bzw. Wirbelsäulenbereich geht. Die Gutachter des 

Spitals N.___ setzten sich mit den Einwänden des Rechtsvertreters der 

Beschwerdeführerin im Verwaltungsverfahren im Schreiben vom 12. Februar 2006 

ausführlich auseinander und legten ihren Standpunkt bezogen auf den hier streitigen 

Unfall vom 6. August 1999 begründet dar (Suva-act. 146). Es besteht unter diesen 

Umständen kein Anlass, an einzelnen Aspekten des Gutachtens oder am 

Begutachtungsresultat - hinsichtlich des streitigen Unfalls - zu zweifeln. Auch die im 

Gutachten erwähnte Beurteilung von Dr. med. S.___ vom 11. August 2003 (Suva-act. 

141 S. 14, 39) ist nicht geeignet, solche Zweifel zu begründen, zumal dieser Arzt 

entgegen der geschilderten klaren Aktenlage davon ausging, dass nach dem Unfall 

vom 6. August 1999 keine Beschwerdefreiheit mehr eingetreten sei. Sodann kam Prof. 

G.___ im Bericht vom 13. November 2006 zum Schluss, er habe eher den Verdacht 

einer chronischen Schmerzpatientin nach "Schleudertrauma" 1999 und nach einem 

grösseren Sturz in einen Schacht. Eine neurologische Problematik könne er mit 

Sicherheit auschliessen. Auch bestünden keine Hinweise auf eine mögliche Sudeck-

Dystrophie (act. G 15.1). In diesem Zusammenhang ist schliesslich zu beachten, dass 

der Unfallversicherer nicht den Beweis für unfallfremde Ursachen zu erbringen, sondern 

nur darzutun hat, dass die unfallbedingten Ursachen des Gesundheitsschadens ihre 

kausale Bedeutung verloren haben. Ebenso wenig geht es darum, vom 

Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden 

mehr vorliegt oder die versicherte Person nun bei voller Gesundheit ist (Urteil des EVG 

vom 27. Februar 2004 i.S. A. [U 29/03]). Der vom Rechtsvertreter beantragte Beizug der 

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IV-Akten kann unter diesen Umständen unterbleiben, zumal sich die vorliegend streitige 

Unfallkausalitätsfrage im IV-Verfahren nicht stellt und somit aufgrund der IV-Akten 

diesbezüglich keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind.

d) Nachdem bereits die natürliche Unfallkausalität der rückfallweise gemeldeten 

Beschwerden offensichtlich nicht nachgewiesen ist, kann eine Adäquanzprüfung 

unterbleiben, zumal auch bei Schleudertraumen der Halswirbelsäule oder diesem 

äquivalenten Verletzungen die medizinischen Fakten die massgeblichen Grundlagen für 

die Kausalitätsbeurteilung bilden. Die geklagten Beschwerden müssen medizinisch 

einer fassbaren gesundheitlichen Beeinträchtigung zugeschrieben werden können, 

welche ihrerseits mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem ursächlichen 

Zusammenhang mit dem versicherten Unfall steht (vgl. BGE 119 V 335 Erw. 2b; vgl. 

auch BGE 122 V 415). Hinsichtlich der Adäquanzfrage ist dennoch festzuhalten, dass 

die diesbezüglich von der Rechtsprechung bei mittelschweren Unfällen aufgestellten 

Kriterien (vgl. dazu BGE 122 V 415 mit Hinweisen) mit Bezug auf das Ereignis vom 6. 

August 1999 nicht erfüllt wären. Eine besondere Eindrücklichkeit des Unfalls oder 

besonders dramatische Begleitumstände wären - soweit ihnen bei 

schleudertraumaähnlichen Verletzungen im Nachgang zu Auffahrunfällen überhaupt 

eine Aussagekraft zukommt - zum vornherein zu verneinen. Sodann lagen im 

Nachgang zum Ereignis weder eine langdauernde Arbeitsunfähigkeit, noch eine 

langdauernde Behandlung, eine ärztliche Fehlbehandlung, ein schwieriger 

Heilungsverlauf oder Dauerschmerzen vor. Der angefochtene Entscheid lässt sich unter 

diesen Umständen nicht beanstanden. Die Geltendmachung einer Leistungspflicht der 

Beschwerdegegnerin erweist sich damit bei klarer Aktenlage als offensichtlich 

unbegründet.

3.- Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung des 

Einsprache-Entscheids vom 7. Juni 2006 abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu 

erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

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1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Art. 6 UVG. HWS-Distorsionstrauma nach Auffahrunfall. Natürliche und adäquate Unfallkausalität der im Rahmen eines Rückfalls gemeldeten Beschwerden verneint (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 24. Mai 2007, UV 2006/72).

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