# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 236033ca-12a7-55ba-b387-eacc20dce00a
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-10-31
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 31.10.2022 S 2022 12
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2022-12_2022-10-31.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: Dr. iur. Diana Oswald, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und Dr. iur. Matthias Suter
Gerichtsschreiberin: MLaw Miriam Habegger-Schneider

U R T E I L  vom 31. Oktober 2022
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführerin

gegen

Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG, Zurich Schweiz, Scanning GlC, 
8085 Zürich 
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Unfallversicherung 
(Leistungen)

S 2022 12

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Urteil S 2022 12

A. Die 1972 geborene A.________ war bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft 
AG (fortan: Zürich) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als 
sie am 24. Mai 2019 ohne Helm mit dem Fahrrad stürzte und sich diverse Verletzungen 
v.a. an der rechten Körperseite zuzog (vgl. Schadenmeldung vom 4. Juni 2019, BG-act. 1, 
35). Die Zürich holte einen Bericht des Dr. med. B.________, Facharzt für 
Allgemeinmedizin, vom Juni 2019 ein (BG-act. 7). Der Hausarzt gab u.a. an, die Patientin 
habe rechts supraorbital eine Beule und Kontusion davongetragen, am Ellenbogen ein 
Hämatom, am Vorderarm eine Prellung sowie Schürfungen und eine Gehirnerschütterung 
erlitten. Der Behandlungsabschluss könne voraussichtlich in zwölf Wochen erfolgen. Die 
Zürich erbrachte vom 27. Mai bis zum 31. Oktober 2019 Taggelder (BG-act. 13, 21) und 
übernahm Heilungskosten. Mit Schreiben vom 3. März 2020 teilte sie der Versicherten den 
Fallabschluss mit (vgl. BG-act. 25). Im weiteren Verlauf holte sie eine 
versicherungsmedizinische Beurteilung ein bei ihrem beratenden Arzt Dr. med. 
C.________, Facharzt FMH für Innere Medizin und Rheumatologie, Zürich (Beurteilung 
vom 2. Juni 2021, BG-act. 36). Mit Schreiben vom 21. Juni 2021 präzisierte sie, dass eine 
Leistungspflicht im Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 24. Mai 2019 seit dem 
1. November 2019 nicht mehr bestehe. Ab diesem Zeitpunkt sei der Unfall nicht mehr 
kausal für die noch vorhandenen Beschwerden. Gleichzeitig verzichtete die Zürich auf die 
Rückforderung bereits erbrachter Leistungen (BG-act. 37). Am 22. Juli 2021 verfügte sie 
entsprechend (BG-act. 44), woran sie mit Einspracheentscheid vom 17. Dezember 2021 
festhielt (BG-act. 64). 

B. Hiergegen führt die Versicherte Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Sinngemäss 
verlangt sie die Aufhebung des Einspracheentscheides der Unfallversicherung vom 
17. Dezember 2021 und die weitere Ausrichtung von Heilkosten über den 1. November 
2019 hinaus, nötigenfalls nach Untersuchung durch einen unabhängigen, spezialisierten 
Facharzt (act. 1 S. 3).

C. Die Zürich schliesst mit Vernehmlassung vom 24. Februar 2022 auf Abweisung 
der Beschwerde (act. 3). 

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Urteil S 2022 12

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) kann gegen Einspracheentscheide 
Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerdefrist beträgt 30 Tage (Art. 60 ATSG). Örtlich 
zuständig ist das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, in dem die versicherte Person 
zur Zeit der Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat (Art. 58 Abs. 1 ATSG; hier: Kanton Zug, 
bei Wohnsitz der Beschwerdeführerin in D.________). Im Kanton Zug beurteilt gemäss 
Art. 57 ATSG i.V.m. § 77 des Gesetzes über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen 
(Verwaltungsrechtspflegegesetz; VRG; BGS 162.1) sowie § 4 Abs. 1 lit. b der kantonalen 
Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz über die Unfallversicherung (BGS 842.5) das 
Verwaltungsgericht als einzige kantonale Instanz Beschwerden auf dem Gebiet der 
eidgenössischen Sozialversicherung, für die das Bundesrecht eine kantonale 
Rechtsmittelinstanz vorsieht. Der angefochtene Entscheid datiert vom 17. Dezember 
2021. Die der Post am 31. Januar 2022 übergebene Beschwerde wurde – unter 
Berücksichtigung des Fristenstillstands vom 18. Dezember bis zum 2. Januar (Art. 38 
Abs. 4 lit. c ATSG) – rechtzeitig eingereicht. Sie entspricht den formellen Anforderungen. 
Die Beschwerdeführerin ist direkt betroffen und damit zur Beschwerde legitimiert, die 
demnach zu prüfen ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der 
Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11). 

2. Nach Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; 
SR 832.20) hat die versicherte Person (u.a.) Anspruch auf die zweckmässige Behandlung 
ihrer Unfallfolgen. Der vorliegende Rechtsstreit dreht sich um die Frage, ob die 
Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht für die Heilungskosten zu Recht mit Wirkung ab 
dem 1. November 2019 verneint hat. 

2.1 Erste Voraussetzung für die Leistungspflicht eines Unfallversicherers ist das 
Vorliegen eines Unfalls resp. einer unfallähnlichen Körperschädigung. Als Unfall gilt die 
plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren 
Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG). 

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Urteil S 2022 12

2.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers setzt weiter voraus, dass zwischen 
dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein natürlicher und adäquater 
Kausalzusammenhang besteht (etwa: BGE 142 V 435 E. 1). Die natürliche Kausalität ist 
zu bejahen, wenn ohne den Unfall der Schaden nicht als eingetreten oder nicht als in der 
gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann, auch wenn 
der Unfall nicht die alleinige oder unmittelbare Ursache der gesundheitlichen Störungen 
ist. Es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die 
körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall 
mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene 
gesundheitliche Störung entfiele. Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer 
gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 
worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der 
Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines 
Zusammenhangs genügt nicht (etwa: BGE 142 V 435 E. 1 mit Hinweisen). 

2.3 Die vom Unfallversicherer einmal anerkannte Leistungspflicht entfällt erst, wenn 
dieser nachweist, dass der Gesundheitszustand erreicht ist, wie er unmittelbar vor dem 
Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder wie er sich nach dem schicksalsmässigen 
Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt 
hätte (Status quo sine; vgl. etwa BGE 146 V 51 E. 5.1 mit Hinweisen). Trifft ein Unfall auf 
einen vorgeschädigten Körper und steht aus ärztlicher Sicht fest, dass weder der Status 
quo ante noch der Status quo sine je wieder erreicht werden können, so bezeichnet die 
Rechtsprechung dies als richtunggebende Verschlimmerung (vgl. etwa BGer 8C_7/2022 
vom 22. April 2022 E. 5.1; 8C_589/2017 vom 21. Februar 2018 E. 3.1.2). 

2.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für 
die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 
geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben 
worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung 
der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Experten 
begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). Nach der 
Rechtsprechung kommt auch den (Akten-)Beurteilungen der beratenden Ärztinnen und 
Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet 
sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit 
bestehen. Praxisgemäss kommt ihnen aber nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem 

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Urteil S 2022 12

gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten 
Gutachten unabhängiger Sachverständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung 
eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge 
Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und 
Schlüssigkeit der Feststellungen von beratenden Ärzten oder Ärztinnen, so sind 
ergänzende Abklärungen vorzunehmen. Auf Aktenberichte kann abgestellt werden, wenn 
ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung 
eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht (BGer 8C_281/2018 vom 
25. Juni 2018 E. 3.2.2 mit Hinweisen; vgl. BGE 137 V 210 E. 1.4; 135 V 465 E. 4.4).

3. Vorliegend ist grundsätzlich unbestritten, dass die Versicherte mit dem Sturz vom 
Fahrrad am 24. Mai 2019 einen Unfall erlitten hat, so dass sich Weiterungen dazu 
erübrigen. Entscheidend ist nach dem Gesagten die Tatfrage, ob ab dem 1. November 
2019 der Status quo sine überwiegend wahrscheinlich erreicht war. 

3.1 Die Vorinstanz führte in ihrem Einspracheentscheid vom 17. Dezember 2021 (BG-
act. 64) hierzu im Wesentlichen gestützt auf die Aktenbeurteilung ihres beratenden Arztes 
Dr. C.________ vom 2. Juni 2021 (BG-act. 36) sowie den Bericht von Dr. med. 
E.________, Fachärztin für Radiologie, vom 15. Juli 2019 (BG-act. 53) aus, bildgebend 
habe sich im Juli 2019 eine vorübergehende Aktivierung der degenerativen Vorzustände 
der Halswirbelsäule objektivieren und damit ein leicht verzögerter posttraumatischer 
Verlauf erklären lassen. Es bestünden aber gestützt auf den Bericht des Dr. C.________ 
keine Zweifel, dass der Status quo sine innert vier Monaten nach dem Unfall wieder 
erreicht worden sei, zumal Kontusionen der Halswirbelsäule ohne traumatisch bedingte 
strukturelle Veränderungen als medizinische Erfahrungstatsache in der Regel innert kurzer 
Zeit abheilen würden. Auch der Hausarzt der Versicherten verweise mit Blick auf das 
Magnetresonanzbild vom 15. Juli 2019 auf mehrere "alte Probleme" im Bereich der 
Halswirbelsäule; ausserdem halte er fest, es sei der Versicherten im November 2019 
besser gegangen (BG-act. 35). Ebenso wenig ergäben sich aus den beim behandelnden 
Schmerzspezialisten Dr. med. F.________, Facharzt für Anästhesiologie, eingeholten 
Akten (BG-act. 55) Befunde oder medizinische Angaben, welche Zweifel an der 
Aktenbeurteilung vom 2. Juni 2021 zu wecken vermöchten (BG-act. 58). An dieser 
Auffassung hält die Zürich im Beschwerdeverfahren fest (act. 3 Ziff. 8).

3.2 Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin geltend, sie sei keineswegs seit 
November 2019 gesund bzw. genesen. Der Beschwerdegegnerin wirft sie vor, den 

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Urteil S 2022 12

Sachverhalt mangelhaft abgeklärt zu haben. Insbesondere sei sie nach einem ersten 
Autounfall im Jahr 2017 vollständig genesen und habe erst seit dem Fahrradunfall vom 
24. Mai 2019 "enorme Schmerzen im Halswirbel und der rechten Schulter", während sie 
zuvor schmerzfrei gewesen sei. Schliesslich wirft sie der Zürich vor, in Anspruch 
genommene Behandlungen seit März 2020 nicht mehr zu bezahlen, ohne ihr dies je 
mitgeteilt zu haben (act. 1). 

3.3 Der Unfallversicherer hat zwar den Beweis für das Entfallen der Unfallkausalität zu 
erbringen (oben E. 2.3). Dabei muss er aber nicht den Beweis für unfallfremde Ursachen 
erbringen; entscheidend ist allein, ob die unfallbedingten Ursachen eines 
Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind. 
Ebenso wenig geht es darum, von der Unfallversicherung den negativen Beweis zu 
verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder dass die versicherte Person 
nun bei voller Gesundheit sei. Der Beweis des natürlichen Kausalzusammenhangs bzw. 
dessen Wegfallens ist in erster Linie mit den Angaben medizinischer Fachpersonen zu 
führen (etwa: BGer 8C_80/2021 vom 7. Juli 2021 E. 2.2 mit Hinweisen). Ärztliche 
Auskünfte, die allein auf der Argumentation beruhen, die gesundheitlichen 
Beeinträchtigungen seien erst nach dem Unfall aufgetreten, sind beweisrechtlich nicht zu 
verwerten (vgl. zur Unzulässigkeit der Beweismaxime "post hoc ergo propter hoc" [zu 
Deutsch: danach, also deswegen]; u.a. BGE 119 V 335 E. 2b/bb; zum Ganzen auch BGer 
8C_19/2021 vom 27. April 2021 E. 7.6 und BGer 8C_523/2018 vom 5. November 2018 
E. 3.2 je mit Hinweisen).

3.3.1 Dr. C.________ ging vom Erreichen des Status quo sine ca. vier Monate nach 
dem Unfall vom 24. Mai 2019 aus. Dies begründete er mit Verweis darauf, dass 
radiologisch bereits am 19. Juli 2019 nurmehr degenerative Veränderungen sichtbar 
waren, während posttraumatische Veränderungen nicht erkennbar waren. Eine 
vorübergehende Aktivierung der degenerativen Vorzustände erachtete er indes als 
nachvollziehbar, was einen protrahierten Verlauf erkläre. Bei insgesamt regelrechter 
Regredienz der Beschwerden seien über den 1. November 2019 hinaus anhaltende 
Beschwerden auf die degenerativen Veränderungen der Halswirbelsäule zurückzuführen 
(BG-act. 36). Daraus erhellt zunächst, dass der medizinische Sachverhalt an sich nicht 
umstritten und mithin die Aktenbeurteilung zulässig ist (oben E. 2.4). Diese steht weiter im 
Einklang mit den Akten des Hausarztes, der zunächst einen Fallabschluss innert zwölf 
Wochen ab Unfall prognostizierte (BG-act. 7) und bereits im Juli 2019 eine Serie 
Physiotherapie aufgrund von Krankheit – nicht Unfall – verordnete, trotz dem er den 

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stattgehabten Fahrradsturz im Verordnungsdokument sogar erwähnte, diesen aber 
offensichtlich ebenfalls nicht mehr als für die geklagten Beschwerden kausal erachtete 
(BG-act. 20). Auch der konsultierte Schmerzspezialist Dr. F.________ diagnostizierte eine 
"Chronische Schmerzsymptomatik im Bereich der HWS sowie chronischer 
Spannungskopfschmerz nach Beschleunigungstrauma sowie Sturz auf den Kopf" (Bericht 
vom 1. Oktober 2020, BG-act. 34), womit er sich zur Kausalität der Beschwerden gerade 
nicht äusserte, sondern lediglich zum Ausdruck brachte, dass diese zeitlich nach den 
beiden Unfällen 2017 (Auffahrunfall mit Schleudertrauma) und 2019 (Sturz vom Fahrrad) 
aufgetreten seien. Eine abweichende Auffassung zur Kausalität lässt sich auch nicht aus 
der bei Dr. F.________ eingeholten Krankengeschichte ab 12. Februar 2020 entnehmen 
(BG-act. 55). 

3.3.2 Mit Blick auf das Ausgeführte hat die Unfallversicherung – mit dem massgeblichen 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit – den Beweis erbracht, dass der 
natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 24. Mai 2019 und 
allfällig fortbestehenden Beschwerden spätestens ab dem 1. November 2019 nicht mehr 
bestand und insbesondere auch keine richtunggebende Verschlimmerung vorlag. Soweit 
die Beschwerdeführerin etwas anderes behauptet, verfällt sie einem unzulässigen "Post-
hoc-ergo-propter-hoc" Schluss (E. 3.3 hiervor), ohne sich dabei auf abweichende 
medizinische Beurteilungen z.B. ihrer behandelnden Ärzte stützen zu können, welche die 
Aktenbeurteilung des Dr. C.________ in Zweifel zu ziehen vermöchten und die Vorinstanz 
zu weiteren Abklärungen hätten veranlassen müssen. Diese durfte mithin darauf in 
antizipierter Beweiswürdigung (BGE 144 V 361 E. 6.5) verzichten und ihre Leistungen 
beschränken auf das unmittelbar im Zusammenhang mit dem Unfall stehende Schmerz-
syndrom (vgl. analog bezüglich der Diskushernien etwa BGer 8C_19/2021 vom 27. April 
2021 E. 7.2). Lediglich der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass sie der 
Versicherten den Fallabschluss bereits am 3. März 2020 schriftlich mitgeteilt hat (BG-act. 
25), mithin von einer für diese gänzlich überraschenden, rückwirkenden 
Leistungsablehnung seit diesem Zeitpunkt keine Rede sein kann. 

4. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde als unbegründet abzuweisen.

5. Bei sozialversicherungsrechtlichen Streitigkeiten über Leistungen ist das 
Verfahren kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist (Art. 61 lit. 
fbis ATSG). Eine solche Kostenpflicht ist im Bereich der Unfallversicherung nicht 
vorgesehen, so dass das Verfahren für die Parteien kostenlos ist. Gemäss Art. 61 lit. g 

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ATSG ist weder der vollständig unterliegenden Beschwerdeführerin noch der obsiegenden 
Sozialversicherungsträgerin eine Parteientschädigung zuzusprechen. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an die Beschwerdeführerin (mit ausführlicher Rechtsmittelbelehrung), 
an die Beschwerdegegnerin sowie an das Bundesamt für Gesundheit, Bern.

Zug, 31. Oktober 2022

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Die Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am