# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0f93dca3-6cf7-5f50-94ab-2570e44958fe
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-17
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 17.09.2025 SV1 2025 31
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_SV1-2025-31_2025-09-17.pdf

## Full Text

«I_NAM»
«I_ALI»
«I_BEM»

Urteil vom 17. September 2025
mitgeteilt am 19. September 2025

Referenz SV1 25 31

Instanz Erste sozialversicherungsrechtliche Kammer

Besetzung Pedretti, Vorsitz
Hemmi, Aktuarin

Parteien A._____, 
Beschwerdeführer
vertreten durch B._____, 

gegen

Gemeinde C._____
Beschwerdegegnerin
vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Corina Caluori und 
Rechtsanwalt lic. iur. Patrick Benz,

Gegenstand Sozialhilfe

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Sachverhalt

A. A._____, geb. 1990, wird seit dem 13. Oktober 2016 von der C._____ 
öffentlich-rechtlich unterstützt.

B. Vom 3. Juni 2024 bis zum 23. April 2025 nahm A._____ an 
Integrationsmassnahmen (Aufbau- und Arbeitstraining) der Invalidenversicherung 
bei der ARBES in Chur teil, welche von der IV-Stelle des Kantons Graubünden 
finanziert wurden.

C. Am 16. September 2024 ersuchte die Beiständin von A._____ das Sozialamt 
der C._____ um Ausrichtung von Integrationszulagen (IZU) rückwirkend ab Juni 
2024. 

D. Mit Verfügung vom 13. Januar 2025 wies das Sozialamt der C._____ das 
Gesuch um Ausrichtung von IZU ab. Zur Begründung hielt es fest, dass an 
Personen, welche an einer Massnahme der Invaliden- oder der 
Arbeitslosenversicherung teilnähmen, gemäss der einheitlichen Praxis des Kantons 
Graubünden keine IZU ausgerichtet würden.

E. Die dagegen erhobene Beschwerde wies der Gemeindevorstand von 
C._____ mit Entscheid vom 19. Mai 2025 ab. Zur Begründung führte er 
insbesondere aus, gemäss Merkblatt des Sozialamts Graubünden sowie der 
einheitlichen Verwaltungspraxis im Kanton werde keine IZU ausbezahlt, wenn es 
sich um eine Massnahme der Invalidenversicherung handle, unabhängig davon, ob 
Taggelder ausgerichtet würden oder nicht.

F. Dagegen liess A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 18. Juni 2025 
durch seine Beiständin Beschwerde an das Obergericht des Kantons Graubünden 
erheben und beantragen, der angefochtene Entscheid vom 19. Mai 2025 sei 
aufzuheben und ihm sei für die Dauer der Integrationsmassnahme vom 3. Juni 2024 
bis zum 23. April 2025 eine IZU zuzusprechen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht 
ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung. Zur Begründung 
brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, dass im Handbuch des 
Kantonalen Sozialamts Graubünden berufliche Massnahmen der 
Invalidenversicherung nicht explizit genannt würden. Es finde sich darin lediglich 
der Hinweis, dass bei Angeboten externer Stellen keine IZU gewährt werde. Im 
Kanton Graubünden werde entgegen der Behauptung der Gemeinde keine 
einheitliche Praxis gelebt. Hinzu komme, dass das Sozialhilfehandbuch des 
Kantons Graubünden lediglich Empfehlungen enthalte und daher für die Gerichte 
nicht bindend sei. Würde der Auffassung der Gemeinde gefolgt, würde dies den 

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Anwendungsbereich der IZU zu stark beschränken. Denn Tatsache sei, dass die 
Sozialhilfe selber nicht genügend Angebote kenne, um einzelfallbezogen nützliche 
Hilfe zur Selbsthilfe zu gewährleisten und die Eigenverantwortung der betroffenen 
Personen zu fördern. Da er für die Dauer der Integrationsmassnahme keinen 
Anspruch auf IV-Taggelder gehabt habe, würden seine Bestrebungen ohne die 
Zusprache einer IZU in keiner Weise honoriert, was offensichtlich stossend sei. 
Insofern sei zu konstatieren, dass bei generellem Ausschluss der IZU im 
Zusammenhang mit externen Angeboten häufig kein im Einzelfall gerechtes 
Ergebnis im Sinne einer Gleichbehandlung möglich wäre. Qualifizierte Gründe für 
eine Ungleichbehandlung seien vorliegend nicht erkennbar. Das entscheidende 
Kriterium könne jedenfalls nicht darin bestehen, ob die Bemühungen im Rahmen 
einer durch das Sozialamt selber oder im Zusammenhang mit einer durch eine 
andere Fachstelle angebotenen Massnahme getätigt würden. Entscheidend sei 
vielmehr, ob nachweisbare Bemühungen getätigt würden, um die soziale und 
berufliche Situation zu verbessern. Vorliegend seien die überprüfbaren und 
individuellen Anstrengungen klar ausgewiesen, weshalb er Anspruch auf eine IZU 
habe.

G. Die C._____ (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) schloss in ihrer 
Vernehmlassung vom 23. Juli 2025 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf 
eingetreten werden könne. Zur Begründung führte sie insbesondere aus, dass der 
Antrag auf Ausrichtung einer IZU bereits deshalb abzulehnen sei, weil eine solche 
nicht rückwirkend ausgerichtet werde. Zudem bezwecke die Empfehlung des 
Kantonalen Sozialamts Graubünden zur Ausrichtung der IZU eine möglichst 
einheitliche Handhabung, so dass sie sich zu Recht konsequent danach richte. Eine 
Überschreitung bzw. ein Missbrauch des kommunalen Ermessens gehe damit 
jedenfalls nicht einher. Der Beschwerdeführer mache zu Unrecht geltend, dass die 
von ihm erbrachten Anstrengungen im Rahmen der laufenden Massnahme der 
Invalidenversicherung mit einer IZU zu honorieren seien. Einerseits gingen 
Leistungen der Invalidenversicherung Ansprüchen der Sozialhilfe vor. Andererseits 
werde bei von externen Stellen angeordneten Tätigkeiten gemäss der kantonalen 
Praxisempfehlung keine IZU ausgerichtet. Dies sei sachlich gerechtfertigt, da die 
Sozialhilfebehörde bei diesen Angeboten keinen Einfluss habe. Zudem würden 
Personen, die Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung hätten und an 
einem von ihr initiierten Beschäftigungsprogramm teilnähmen, keine individuelle 
Anstrengung bzw. Eigenleistung erbringen, welche mit einer sozialhilferechtlichen 
Zulage belohnt werden solle. Letztlich befolgten sie lediglich gesetzliche Pflichten. 
Auch erwiesen sich die Einwendungen betreffend die Verletzung des 
Gleichbehandlungsgebots als unbegründet, zumal es vorliegend einen triftigen bzw. 

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sachlichen Grund gebe, dem Beschwerdeführer die IZU vorzuenthalten. Denn 
weder die SKOS-Richtlinien noch die kantonale Gesetzgebung würden 
vorschreiben, dass für das von der Invalidenversicherung durchgeführte 
Integrationsprogramm ein Anspruch auf eine Zulage seitens der Sozialhilfe bestehe. 

H. Der Beschwerdeführer replizierte am 20. August 2025 bei unveränderten 
Rechtsbegehren.

I. Die Beschwerdegegnerin reichte am 4. September 2025 eine Duplik ein und 
hielt vollumfänglich an ihren bisherigen Ausführungen fest.

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien in den Eingaben, den angefochtenen 
Entscheid vom 19. Mai 2025 sowie die weiteren Akten wird – sofern erforderlich – 
in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1.1. Gemäss Art. 49 Abs. 1 lit. a VRG (BR 370.100) beurteilt das Obergericht des 
Kantons Graubünden Beschwerden gegen Entscheide von Gemeinden, soweit 
diese nicht bei einer anderen Instanz angefochten werden können oder nach 
kantonalem oder eidgenössischem Recht endgültig sind. Der vorliegend 
angefochtene Entscheid der Beschwerdegegnerin vom 19. Mai 2025 ist weder 
endgültig noch kann er bei einer anderen Instanz angefochten werden. Folglich stellt 
er ein taugliches Anfechtungsobjekt für ein Verfahren vor dem Obergericht des 
Kantons Graubünden dar. Als formeller und materieller Adressat des 
angefochtenen Entscheids ist der Beschwerdeführer davon überdies berührt und er 
weist ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung bzw. Änderung auf 
(Art. 50 VRG). 

1.2. Vorliegend hat der Beschwerdeführer seiner Beiständin die Zustimmung zur 
Prozessführung im Sinne von Art. 416 Abs. 2 ZGB erteilt (vgl. 
Einverständniserklärung vom 5. Juni 2025 [act. B.9]). Da der Beschwerdeführer 
unstreitig urteilsfähig und in seiner Handlungsfähigkeit nicht eingeschränkt ist (vgl. 
Ernennungsurkunde vom 31. Oktober 2024 [act. B.10]; siehe hierzu auch 
BIDERBOST/HENKEL, in: Geiser/ Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, 
Zivilgesetzbuch I, 6. Aufl. 2018, Art. 394 Rz. 20a), ist die Beiständin zur 
Prozessführung für ihn berechtigt, wobei sie in diesem Umfang gesetzliche 
Vertreterin ist und mit Wirkung für den Beschwerdeführer handeln kann (vgl. 
BIDERBOST/HENKEL, a.a.O., Art. 394 Rz. 1 und Rz. 18). Auf die im Übrigen frist- und 
formgerecht eingereichte Beschwerde (Art. 38 Abs. 1 und 2 sowie Art. 52 Abs. 1 
VRG) ist demnach einzutreten.

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1.3. Gemäss Art. 43 Abs. 3 lit. a VRG entscheidet das Obergericht in 
einzelrichterlicher Kompetenz, wenn der Streitwert CHF 10'000.00 nicht 
überschreitet und keine Fünferbesetzung vorgeschrieben ist. Da der Streitwert 
unbestrittenermassen unter CHF 10'000.00 liegt und für diese Angelegenheit keine 
Fünferbesetzung vorgeschrieben ist (vgl. Art. 43 Abs. 2 VRG), ist die vorliegende 
Streitigkeit einzelrichterlich zu entscheiden.

2. Streitgegenstand bildet vorliegend die Frage, ob die Beschwerdegegnerin die 
verfügte Nichtgewährung einer IZU für die Teilnahme des Beschwerdeführers an 
Integrationsmassnahmen (Aufbau- und Arbeitstraining) der Invalidenversicherung 
zu Recht geschützt hat. 

3.1. Wer in Not gerät und nicht in der Lage ist, für sich zu sorgen, hat Anspruch 
auf Hilfe und Betreuung und auf die Mittel, die für ein menschenwürdiges Dasein 
unerlässlich sind (Art. 12 BV). Diese verfassungsmässigen Ansprüche werden 
durch die kantonale Gesetzgebung konkretisiert; jede bedürftige Person hat 
Anspruch auf persönliche und wirtschaftliche Hilfe. Gemäss Art. 1 Abs. 1 des 
Kantonalen Unterstützungsgesetzes (UG; BR 546.250) ist bedürftig, wer für seinen 
Lebensunterhalt und den seiner Familienangehörigen mit gleichem Wohnsitz nicht 
hinreichend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln aufkommen kann. Diese 
Bestimmung bekennt sich zum Grundsatz der Subsidiarität, welcher das 
Sozialhilferecht durchdringt (vgl. BGE 139 I 218 E. 3.3 und E. 3.5 sowie 130 I 71 
E. 5.3; PVG 2009 Nr. 18 E. 3c). Gemäss Art. 2 Abs. 1 Satz 1 UG bestimmt die 
zuständige Sozialbehörde Art und Mass der Unterstützung nach dem 
ausgewiesenen Bedarf unter Würdigung der örtlichen und persönlichen 
Verhältnisse. Für die Bemessung der Unterstützung durch die zuständige 
Gemeinde sind gemäss Art. 1 Abs. 1 der Ausführungsbestimmungen zum 
kantonalen Unterstützungsgesetz (ABzUG; BR 546.270) die Richtlinien der 
Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) für die Ausgestaltung und 
Bemessung der Sozialhilfe (nachfolgend: SKOS-Richtlinien; Version vom 1. Januar 
2025; <https://skos.ch/>) einschliesslich des Kapitels "Praxishilfen" mit gewissen 
Konkretisierungen und Einschränkungen massgebend (vgl. statt vieler: Urteil des 
Obergerichts des Kantons Graubünden SV1 25 26 vom 9. Juli 2025 E. 3 mit 
Hinweis). 

3.2. Das individuelle Unterstützungsbudget umfasst stets die materielle 
Grundsicherung (Grundbedarf für den Lebensunterhalt, Wohnkosten, Kosten für die 
medizinische Grundversorgung und grundversorgende situationsbedingte 
Leistungen [SIL]). Zusätzlich werden unter bestimmten Voraussetzungen fördernde 

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SIL gewährt, IZU geleistet oder Einkommensfreibeträge (EFB) angerechnet (vgl. 
Ziff. C.1 der SKOS-Richtlinien samt Erläuterungen). 

3.3. Mit der IZU werden Leistungen nicht erwerbstätiger Personen für ihre soziale 
und/oder berufliche Integration finanziell anerkannt (Art. 6 Abs. 1 ABzUG; siehe 
auch Ziff. C.6.7 der SKOS-Richtlinien). Die IZU beträgt je nach erbrachter Leistung 
und deren Bedeutung in der Regel zwischen CHF 100.00 und CHF 300.00 pro 
Person und Monat (Art. 6 Abs. 2 ABzUG; siehe auch Ziff. C.6.7 der SKOS-
Richtlinien). 

4. Während die Beschwerdegegnerin gestützt auf das Handbuch des 
Kantonalen Sozialamts Graubünden (Kapitel C [Integrationszulage {IZU}], Version 
2.0 vom 2. Dezember 2020) der Auffassung ist, dass Integrationsangebote externer 
Stellen nicht unter die Bestimmung von Art. 6 Abs. 1 ABzUG fallen würden, stellt 
sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, dass ihm für seine Teilnahme an 
den Integrationsmassnahmen (Aufbau- und Arbeitstraining) der 
Invalidenversicherung eine IZU auszurichten sei. Wie Art. 6 Abs. 1 ABzUG 
diesbezüglich zu verstehen ist, wird nachfolgend durch Auslegung zu klären sein. 

4.1. Ausgangspunkt jeder Auslegung bildet der Wortlaut der massgebenden 
Norm. Die Formulierungen einer Norm in den verschiedenen Amtssprachen sind 
dabei gleichwertig. Ist der Text nicht ganz klar und sind verschiedene Auslegungen 
möglich, so muss das Gericht unter Berücksichtigung aller Auslegungselemente 
nach der wahren Tragweite der Norm suchen. Dabei hat es insbesondere den 
Willen des Gesetzgebers zu berücksichtigen, wie er sich namentlich aus den Ge-
setzesmaterialien ergibt (historische Auslegung). Weiter hat das Gericht nach dem 
Zweck, dem Sinn und den dem Text zu Grunde liegenden Wertungen zu forschen, 
namentlich nach dem durch die Norm geschützten Interesse (teleologische 
Auslegung). Wichtig ist auch der Sinn, der einer Norm im Kontext zukommt, und 
das Verhältnis, in welchem sie zu anderen Gesetzesvorschriften steht 
(systematische Auslegung). Bei der Auslegung von Gesetzesnormen hat das 
Gericht einen pragmatischen Methodenpluralismus zu befolgen, d.h. die einzelnen 
Auslegungselemente keiner Prioritätsordnung zu unterstellen (vgl. BGE 149 II 43 
E. 3.2, 148 V 28 E. 6.1, 146 III 217 E. 5 und 145 III 324 E. 6.6, je mit Hinweisen; 
Urteile des Bundesgerichts 9C_705/2023 vom 4. Juni 2024 E. 3.2.1, 9C_169/2023 
vom 29. Mai 2024 E. 5.1, 2C_313/2023 vom 19. April 2024 E. 5.1 und 2C_544/2020 
vom 29. April 2021 E. 3.3). Vom Wortlaut darf abgewichen werden, wenn triftige 
Gründe dafür bestehen, dass er nicht den wahren Sinn der Regelung wiedergibt. 
Sind mehrere Auslegungen möglich, ist jene zu wählen, die der Verfassung am 
besten entspricht. Allerdings findet auch eine verfassungskonforme Auslegung ihre 

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Grenzen im klaren Wortlaut und dem Sinn einer Gesetzesbestimmung (vgl. BGE 
148 V 385 E. 5.1 und 141 V 221 E. 5.2.1; Urteile des Bundesgerichts 9C_169/2023 
vom 29. Mai 2024 E. 5.1 und 8C_196/2023 vom 29. November 2023 E. 5.1).

4.2.1. Mit Blick auf den geltenden Wortlaut von Art. 6 Abs. 1 ABzUG in allen drei 
Amtssprachen ist der Beschwerdegegnerin zwar insoweit beizupflichten, als diese 
Bestimmung einen Anspruch auf eine Zulage seitens der Sozialhilfe für das von der 
Invalidenversicherung durchgeführte Integrationsprogramm nicht explizit vorsieht. 
Allerdings sind Integrationsangebote der Invalidenversicherung von der fraglichen 
Regelung auch nicht ausgenommen. Vielmehr ist die Bestimmung von Art. 6 Abs. 1 
ABzUG offen formuliert, indem von einer finanziellen Anerkennung von Leistungen 
für die soziale und/oder berufliche Integration ("vengono riconosciute le prestazioni 
fornite da persone non esercitanti un'attività lavorativa finalizzate alla loro 
integrazione sociale e/o professionale", "vegnan renconuschidas finanzialmain 
prestaziuns da persunas senza activitad da gudogn per lur integraziun sociala e/u 
professiunala") die Rede ist. Damit lässt der Verordnungstext auch Raum für 
Integrationsmassnahmen der Invalidenversicherung.

4.2.2. In Bezug auf die historische Auslegung ist auf die bis zum 31. Dezember 
2015 gültig gewesene Fassung von Art. 6 Abs. 1 ABzUG hinzuweisen, die wie folgt 
lautete: "Nicht erwerbstätigen Personen ist wie folgt eine Integrationszulage 
auszurichten: (a) wenn sie an einem von der Gemeinde anerkannten 
Beschäftigungs-, Einsatz- oder Aus-, Fort- und Weiterbildungsprogramm 
teilnehmen […] (b) wenn sie nachweislich eine von der zuständigen Gemeinde 
zugewiesene oder anerkannte gemeinnützige Arbeit ausüben […]" (vgl. auch aArt. 6 
Abs. 2 ABzUG, wonach Personen, denen trotz ausgewiesener Bereitschaft von der 
zuständigen Gemeinde kein ihren physischen und psychischen Fähigkeiten 
entsprechendes Integrationsangebot unterbreitet werden kann, eine IZU von 
CHF 100.00 pro Monat auszurichten ist). Damit beschränkte die Verordnung die 
Gewährung der Zulage vor allem auf Leistungen, die im Rahmen von 
Integrationsangeboten der Gemeinden erbracht wurden oder sich auf Tätigkeiten 
bezogen, die ausdrücklich durch die Gemeinde als gemeinnützig anerkannt worden 
sind. Bei entsprechendem Umsetzungswillen war es der einzelnen Gemeinde also 
möglich, die belohnbaren Integrationsleistungen klar zu umreissen (vgl. HÄNZI, Die 
Richtlinien der schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe, 2011, S. 311). 

Anlässlich der Sozialkonferenz vom 21. September 2015 hat die Konferenz der 
kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK) verschiedene 
Änderungen der SKOS-Richtlinien per 1. Januar 2016 beschlossen. In Bezug auf 
die IZU wurden Leistungen anerkannt, welche die Chance auf eine erfolgreiche 

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Integration erhöhen oder erhalten. Die minimale Integrationszulage (MIZ) wurde 
abgeschafft. Aufgrund dieser Teilrevision der SKOS-Richtlinien hat die Regierung 
des Kantons Graubünden die ABzUG und dabei namentlich Art. 6 ABzUG per 
1. Januar 2016 revidiert. Seither lautet Art. 6 Abs. 1 ABzUG wie folgt: Mit der IZU 
werden Leistungen nicht erwerbstätiger Personen für ihre soziale und/oder 
berufliche Integration finanziell anerkannt. Zu Art. 6 ABzUG wird im entsprechenden 
Regierungsbeschluss vom 15. Dezember 2015 (Protokoll Nr. 1035) festgehalten, 
mit der IZU sollen neu nur noch Leistungen nicht erwerbstätiger Personen, die direkt 
oder indirekt der beruflichen und/oder sozialen Integration dienen, finanziell 
anerkannt werden. Als anerkannte Leistungen gelten solche, welche die Chance 
auf eine erfolgreiche Integration erhöhen oder erhalten. Sie sind überprüfbar und 
setzen eine individuelle Anstrengung voraus. Die IZU kann gewährt werden, sofern 
eine Person gemessen an ihren persönlichen Ressourcen eine individuelle 
Anstrengung unternimmt und sich um ihre Integration ernsthaft bemüht. Die IZU soll 
dem Aufwand und der Bedeutung der erbrachten Integrationsleistung angemessen 
sein. Sie honoriert diese Leistungen des Klienten. Der Besuch von Sozialfirmen (wie 
z.B. Dock) stellt keine Tätigkeit des ersten Arbeitsmarkts dar. Deshalb wird diese 
Leistung in Zukunft nicht mehr mit einem EFB, sondern mit einer IZU honoriert. Die 
MIZ wird in Anlehnung an die neuen SKOS-Richtlinien gestrichen (bisheriger Absatz 
2). Sollte eine ausgewiesene Bereitschaft eine überprüfbare Leistung darstellen und 
der direkten oder indirekten sozialen und/oder beruflichen Integration dienen, wird 
diese mit einer IZU honoriert (vgl. zum Ganzen: Regierungsbeschluss vom 
15. Dezember 2015 [Protokoll Nr. 1035] betreffend Teilrevision der ABzUG [act. 
I.1]]). 

Aus dem Gesagten erhellt, dass die Ausrichtung einer IZU unter dem alten Recht 
auf Integrationsprogramme bzw. Tätigkeiten beschränkt war, die von den 
Gemeinden anerkannt oder zugewiesen wurden. Insofern konnten sie selber 
festlegen, was als Integrationsleistung anzuerkennen war und was nicht. Dies gilt 
nach der neuen Rechtslage indes nicht mehr: Im Rahmen der gestützt auf die von 
der SODK beschlossenen Änderungen der SKOS-Richtlinien per 1. Januar 2016 
durchgeführten Revision von Art. 6 ABzUG wurde die Gemeinde aus dem 
Verordnungstext gestrichen und mit der finanziellen Anerkennung von Leistungen 
für die soziale und/oder berufliche Integration eine weite, jegliche solche 
Integrationsleistungen umfassende Formulierung gewählt. Wie dargelegt, gelten 
nunmehr als anerkannte Leistungen solche, welche die Chance auf eine 
erfolgreiche Integration erhöhen oder erhalten. Vor diesem Hintergrund ist aus der 
historische Auslegung von Art. 6 Abs. 1 ABzUG zu schliessen, dass diese 
Bestimmung die Gewährung einer IZU nicht nur auf Leistungen beschränkt, die im 

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Rahmen von Integrationsangeboten der Beschwerdegegnerin erbracht werden. 
Vielmehr ist bei einer ausgewiesenen Bereitschaft, eine überprüfbare und (direkt 
oder indirekt) der sozialen und/oder beruflichen Integration dienende Leistung zu 
erbringen, diese mit einer IZU zu honorieren. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, 
dass den vorliegenden Materialien eine besondere Stellung zukommt, da es sich 
bei Art. 6 ABzUG um eine verhältnismässig junge Bestimmungen handelt (vgl. 
HÄFELIN/HALLER/KELLER/THURNHERR, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 11. Aufl. 
2024, Rz. 79).

4.2.3. Im Weiteren ist die teleologische Auslegung zu prüfen. Die IZU wurde mit der 
Revision der SKOS-Richtlinien von 2005 als neues Anreizinstrumentarium zur 
Förderung der sozialen sowie beruflichen Integration und letztlich zur Ablösung von 
der Sozialhilfe eingeführt (vgl. HÄNZI, a.a.O., S. 257 ff. und Evaluation der 
Leistungen mit Anreizcharakter gemäss SKOS-Richtlinien, BASS Studie, 
Schlussbericht vom 13. Januar 2015 S. 1, abrufbar unter: 
https://skos.ch/fileadmin/user_upload/skos_main/public/Publikationen/Archiv/2015 
_Studie_Anreizsystem.pdf). Es handelt sich um leistungs- bzw. personen- und nicht 
um bedarfsbezogene Sozialhilfe (vgl. Ziff. C.6.7 der SKOS-Richtlinien; WIZENT, Die 
sozialhilferechtliche Bedürftigkeit, 2014, S. 383 f. und Urteil des 
Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden U 19 87 vom 22. Januar 2020 
E. 5.2). IZU dienen der Belohnung der persönlichen Integrationsleistung der 
unterstützten Person (vgl. WIZENT, Sozialhilferecht, 2. Aufl. 2023, Rz. 563 und 
Urteile des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden U 19 87 vom 22. Januar 
2020 E. 5.2 sowie U 15 35 vom 23. Juni 2015 E. 3c). Sie beruhen auf dem System 
der Leistung (Eigenleistung) und Gegenleistung (Zulage) und werden deshalb nicht 
voraussetzungslos ausgerichtet (vgl. Ziff. A.3 der SKOS-Richtlinien samt 
Erläuterungen). Die Eigenleistungen müssen den persönlichen Ressourcen der 
unterstützten Person angepasst sein (vgl. Ziff. C.6.7 der SKOS-Richtlinien, 
Erläuterungen). Sie müssen zudem kontrollier- und überprüfbar sein (vgl. Ziff. 6.7 
der SKOS-Richtlinien samt Erläuterungen; WIZENT, Sozialhilferecht, Rz. 564 und 
VOISARD, Wann wird eine Integrationszulage für Nichterwerbstätige ausgerichtet?, 
ursprünglich publiziert in: ZESO 3/17, 2024 aktualisiert durch die SKOS-
Kommission Richtlinien und Praxis). Der Sinn und Zweck dieser 
Unterstützungsleistung liegt folglich darin, Anstrengungen und Bemühungen von 
unterstützten Personen, die zu ihrer beruflichen und/oder sozialen Integration 
beitragen und im besten Fall zu einer Ablösung von der Sozialhilfe führen, finanziell 
zu honorieren (vgl. Botschaft der Regierung an den Grossen Rat zur Teilrevision 
des UG, Rückerstattung von sozialhilferechtlichen Unterstützungsleistungen, Heft 
Nr. 5/2024 - 2025, S. 292). 

https://skos.ch/fileadmin/user_upload/skos_main/public/Publikationen/Archiv/

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Nach Art. 8 Abs. 3 lit. ater IVG bestehen Eingliederungsmassnahmen der 
Invalidenversicherung in Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die 
berufliche Eingliederung (Integrationsmassnahmen). Als Integrationsmassnahmen 
gelten gezielte, auf die berufliche Eingliederung gerichtete Massnahmen zur sozial-
beruflichen Rehabilitation (Art. 14a Abs. 2 lit. a IVG). Darunter fallen das Aufbau- 
und Arbeitstraining (vgl. Kreisschreiben des Bundesamts für Sozialversicherungen 
[BSV] über die beruflichen Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung 
[KSBEM], gültig ab: 1. Januar 2022, Rz. 1501 
[<http://www.sozialversicherungen.admin.ch>]). Das Aufbautraining dient der 
Gewöhnung an den Arbeitsprozess, der Stabilisierung der Persönlichkeit und dem 
Aufbau der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person auf 50 Prozent. Es erfordert 
eine minimale Präsenz der versicherten Person von mindestens acht Stunden pro 
Woche. Neben qualitativen individuellen Zielen (Gewöhnung an Arbeitsalltag und 
Arbeitsprozesse, Arbeit an Sozial-, Selbst- und Methodenkompetenzen, [Wieder-
]Erlernen von Bewältigungsstrategien) wird in der Zielvereinbarung als quantitatives 
Ziel die kontinuierliche Steigerung der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person auf 
50 Prozent festgelegt, um die Teilnahme an weiteren Integrationsmassnahmen 
(z.B. Arbeitstraining) oder die berufliche Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu 
ermöglichen (vgl. KSBEM Rz. 1503 ff.). Das Arbeitstraining dient einem weiteren 
Aufbau der Arbeitsfähigkeit. Es erfordert eine Arbeitsfähigkeit der versicherten 
Person von mindestens 50 Prozent eines vollen Pensums. Neben qualitativen 
individuellen Zielen (weitere Arbeit an Sozial-, Selbst- und Methodenkompetenzen, 
Anwendung von Bewältigungsstrategien) wird in der Zielvereinbarung als 
quantitatives Ziel die kontinuierliche Steigerung der Arbeitsfähigkeit der 
versicherten Person festgelegt, um die Teilnahme an Massnahmen beruflicher Art 
(Art. 15 bis 18d IVG) oder die berufliche Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu 
ermöglichen (vgl. KSBEM Rz. 1507 ff.). 

Vorliegend nahm der Beschwerdeführer im Rahmen des laufenden IV-Verfahrens 
vom 3. Juni 2024 bis zum 30. November 2024 an einem Aufbautraining und vom 
1. Dezember bis zum 23. April 2025 an einem Arbeitstraining bei der ARBES in 
Chur teil (vgl. act. B.2 ff.). Letztere ist die geschützte Werkstätte der Psychiatrischen 
Dienste Graubünden (PDGR) (vgl. https://www.pdgr.ch/standorte/arbes-chur/, 
besucht am 17. September 2025). Die Kosten dieser Integrationsmassnahmen 
wurden von der IV-Stelle des Kantons Graubünden übernommen (vgl. act. B.2 ff.). 
In der Zielvereinbarung vom 14. Mai 2024 betreffend Aufbautraining wurden als 
Ziele dieser Massnahme die Gewöhnung an den Arbeitsprozess, die Stabilisierung 
der Persönlichkeit und der Aufbau der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers 
definiert. Daneben wurden weitere individuelle Ziele und bei einer anfänglichen 

https://www.pdgr.ch/standorte/arbes-chur/

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Präsenzzeit von mindestens 20 % eine am Ende erwartete Präsenzzeit von 
mindestens 80 % vereinbart (vgl. Beilage zu act. C.3). Aus dem Protokoll-Nr. 3 vom 
16. Dezember 2024 zur Arbeitsintegration ergibt sich in Bezug auf das absolvierte 
Aufbautraining, dass der Beschwerdeführer die Ziele grösstenteils erreicht hat (vgl. 
act. B.7). Zudem kann dem Protokoll-Nr. 4 vom 19. Februar 2025 zur 
Arbeitsintegration entnommen werden, dass als Ziele des Arbeitstrainings die 
weitere Gewöhnung an den Arbeitsprozess, die weitere Stabilisierung der 
Persönlichkeit sowie der weitere Aufbau der Arbeitsfähigkeit des 
Beschwerdeführers definiert wurden. Daneben wurden persönliche Ziele und eine 
weitere Steigerung der Präsenzzeit vereinbart (vgl. act. B.8). Die Vorbringen des 
Beschwerdeführers, wonach er sich trotz seiner gesundheitlichen Problematik in 
zumutbarer Weise bemüht habe und motiviert gewesen sei, die vereinbarten Ziele 
zu erreichen, bzw. es ihm ohne aktives Zutun resp. persönliche Anstrengung nicht 
möglich gewesen wäre, nach dem ursprünglichen Aufbautraining per 1. Dezember 
2024 an einem Arbeitstraining teilzunehmen, erscheinen vor diesem Hintergrund 
nachvollziehbar und werden auch von den Eingliederungsfachpersonen bestätigt 
(vgl. act. B.7 f.). 

Aus dem Gesagten ergibt sich, dass Integrationsmassnahmen der 
Invalidenversicherung zur sozialen und beruflichen Integration beitragen und sie 
damit die betroffene Person einem nützlichen und mit der Sozialhilfe angestrebten 
Ziel näherbringen (vgl. in Bezug auf die vorliegenden Integrationsmassnahmen bei 
der ARBES in Chur: https://www.pdgr.ch/standorte/arbes-chur/, besucht am 
17. September 2025, wonach die geschützten Arbeitsplätze auf eine individuelle 
und ressourcenorientierte Eingliederung in den Arbeitsprozess abzielen und mit der 
Unterstützung von qualifizierten Fachbetreuern insbesondere das Selbstvertrauen 
und die Leistungsfähigkeit der betreuten Angestellten gestärkt werden). Insofern 
dienen sie demselben Sinn und Zweck wie die Ausrichtung einer IZU im Rahmen 
der Sozialhilfe, nämlich der besseren sozialen und erfolgreichen beruflichen 
Integration der betroffenen Person (vgl. VOISARD, a.a.O.). Ausserdem werden die 
Leistungen im Rahmen der durch die IV-Stelle des Kantons Graubünden begleiteten 
Integrationsmassnahmen unstreitig kontrolliert und überprüft (vgl. KSBEM Rz. 1520 
f., wonach die Zielerreichung von der Durchführungsstelle sowie der IV-Stelle 
dokumentiert und überprüft wird; siehe ferner in Bezug auf die vorliegenden 
Integrationsmassnahmen bei der ARBES in Chur: Zielvereinbarung vom 14. Mai 
2024 [Beilage zu act. C.3] sowie Protokoll-Nr. 3 und Nr. 4 vom 16. Dezember 2024 
und 19. Februar 2025 zur Arbeitsintegration [act. B.7 f.]). Zudem müssen 
Integrationsmassnahmen der Invalidenversicherung, was ihre Ausgestaltung 
betrifft, ebenfalls spezifisch auf den individuellen Bedarf sowie die Fähigkeiten der 

https://www.pdgr.ch/standorte/arbes-chur/

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betroffenen Person abgestimmt sein (vgl. KSBEM Rz. 1518). Insofern spricht die 
teleologische Auslegung dafür, dass dem Beschwerdeführer für seine Bemühungen 
im Rahmen der Integrationsmassnahmen der Invalidenversicherung eine IZU 
auszurichten ist.

4.2.4. Sodann lässt sich aus dem systematischen Aufbau der ABzUG und dabei 
insbesondere aus der Systematik der Titel sowie der Sachüberschriften in Bezug 
auf die vorliegende Frage, ob Integrationsmassnahmen der Invalidenversicherung 
von der Bestimmung von Art. 6 Abs. 1 ABzUG mitumfasst sind oder nicht, nichts 
Richtungsweisendes gewinnen. Allerdings kann im Rahmen der systematischen 
Auslegung auch das Verhältnis einer Norm zu Vorschriften in einem anderen Erlass 
berücksichtigt werden (vgl. HÄFELIN/HALLER/KELLER/THURNHERR, a.a.O., Rz. 76). In 
den SKOS-Richtlinien wird betreffend IZU erläutert, dass eine solche ausgerichtet 
wird, wenn sich die unterstützte Person mit einer Eigenleistung um ihre soziale und/ 
oder berufliche Integration bemüht. Als anerkannte Leistungen gelten solche, 
welche die Chance auf eine erfolgreiche Integration erhöhen oder erhalten. Sie 
müssen überprüfbar sein und eine individuelle Anstrengung voraussetzen. Eine IZU 
soll gewährt werden, wenn eine Person gemessen an ihren persönlichen 
Ressourcen eine individuelle Anstrengung unternimmt und sich um ihre Integration 
ernsthaft bemüht. Zu den Ausnahmen vom Anspruch auf eine IZU wird 
insbesondere festgehalten, unbezahlte Leistungen, die zwar eine individuelle 
Anstrengung von unterstützten Personen darstellen, aber für deren Integration nicht 
förderlich sind, können grundsätzlich nicht mit einer IZU honoriert werden. In Bezug 
auf Integrationsangebote bzw. die Qualität von solchen wird namentlich ausgeführt, 
eine nachhaltige Förderung Betroffener kann nur gelingen, wenn eine breite Palette 
von Integrationsangeboten zur Verfügung steht. Bei der Wahl von 
Integrationsmassnahmen ist auf zertifizierte Anbieter zu achten (vgl. Ziff. C.6.7 der 
SKOS-Richtlinien samt Erläuterungen). 

Vor diesem Hintergrund ergibt sich aus den SKOS-Richtlinien, dass eine 
Eigenleistung bzw. individuelle Anstrengung grundsätzlich nur dann zur 
Zusprechung einer IZU führt, wenn sie überprüfbar und für die Integration förderlich 
ist. Ausserdem wird gemäss den SKOS-Richtlinien im Sinne einer nachhaltigen 
Förderung der betroffenen Personen Wert auf qualitativ hochstehende 
Integrationsangebote sowie eine breite Palette solcher gelegt. Damit schliesst die 
systematische Auslegung die Gewährung einer IZU für die Teilnahme an 
qualifizierenden Integrationsmassnahmen anderer Fachstellen und damit für jene 
des Beschwerdeführers an dem von der IV-Stelle des Kantons Graubünden 
begleiteten und überwachten Aufbau- bzw. Arbeitstraining nicht aus. Ganz im 

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Gegenteil entspräche eine solche Ausrichtung dem Ziel der Sozialhilfe, welches 
namentlich in der Förderung der Eigenverantwortung durch Hilfe zur Selbsthilfe 
sowie der ganzheitlichen Integration und letztlich in der Ablösung von der Sozialhilfe 
besteht (vgl. Ziff. A.2 der SKOS-Richtlinien samt Erläuterungen und HÄNZI, a.a.O., 
S. 173; siehe auch Erwägung 4.2.3 hiervor). 

4.2.5. Die Auslegung von Art. 6 Abs. 1 ABzUG führt somit zum Ergebnis, dass 
qualifizierende Integrationsprogramme der Invalidenversicherung von dieser 
Regelung mitumfasst sind. Demzufolge hat die Beschwerdegegnerin dem 
Beschwerdeführer für seine Teilnahme an den Integrationsmassnahmen (Aufbau- 
und Arbeitstraining) der Invalidenversicherung eine IZU auszurichten. Was die 
Beschwerdegegnerin dagegen vorbringt, verfängt nicht.

5.1. Soweit die Beschwerdegegnerin gestützt auf das sich aus dem Charakter der 
Sozialhilfe als bedarfsabhängigem Leistungssystem ergebende Gegenwärtigkeits- 
und Bedarfsdeckungsprinzip vorbringt, dass eine IZU nicht rückwirkend 
ausgerichtet werde, ist sie darauf hinzuweisen, dass es sich dabei – wie dargelegt 
– nicht um bedarfs-, sondern um leistungsbezogene Sozialhilfe handelt, die vom 
sozialen Existenzminimum bzw. der übrigen bedarfsabhängigen Hilfe zu 
unterscheiden ist (vgl. WIZENT, Sozialhilferecht, Rz. 562 und DERS., Die 
sozialhilferechtliche Bedürftigkeit, S. 209 und S. 383; siehe auch Ziff. C.1 der 
SKOS-Richtlinien, Erläuterungen, Darstellung; vgl. ferner Erwägung 4.2.3 hiervor). 
Zudem spricht das von der Beschwerdegegnerin angeführte Prinzip der 
Gegenseitigkeit (Eigenleistung und Zulage; vgl. Erwägung 4.2.3 hiervor) vielmehr 
dafür, dass die IZU ab demjenigen Zeitpunkt auszurichten ist, ab welchem die 
entsprechende Leistung erbracht wird, vorliegend also unbestrittenermassen ab 
dem 3. Juni 2024 (vgl. Mitteilung der IV-Stelle des Kantons Graubünden vom 
19. Juni 2024 [act. B.2]). Somit erweist sich der Einwand der Beschwerdegegnerin, 
wonach der Antrag des Beschwerdeführers auf Ausrichtung einer IZU rückwirkend 
ab dem 3. Juni 2024 abzulehnen sei, als unbegründet. 

5.2. Sodann weist die Beschwerdegegnerin auf Ziff. 3.3 der Empfehlung des 
Kantonalen Sozialamts Graubünden zur Ausrichtung der IZU (Handbuch Kapitel C, 
Version 2.0 vom 2. Dezember 2020) hin, wonach eine IZU namentlich nicht für 
Tätigkeiten ausgerichtet wird, die von externen Stellen angeordnet werden. 
Diesbezüglich ist festzuhalten, dass Vollzugshilfen zwar im Allgemeinen einer 
rechtsgleichen Gesetzesanwendung dienen (vgl. BGE 146 V 104 E. 7.1; Urteile des 
Bundesgerichts 9C_79/2024 vom 6. Februar 2025 E. 4.3 und 9C_763/2023 vom 
25. Juli 2024 E. 3.3). Allerdings werden in besagter Ziff. 3.3 die Angebote externer 
Stellen nicht näher konkretisiert bzw. Integrationsmassnahmen der 

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Invalidenversicherung nicht ausdrücklich ausgenommen. Selbst wenn dies der Fall 
wäre, würde dies nach dem hiervor Ausgeführten keine überzeugende 
Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen und könnte deshalb nicht 
berücksichtigt werden (vgl. BGE 146 V 104 E. 7.1; Urteile des Bundesgerichts 
9C_79/2024 vom 6. Februar 2025 E. 4.3 und 9C_763/2023 vom 25. Juli 2024 
E. 3.3). Insofern vermag die Beschwerdegegnerin aus Ziff. 3.3 des Kapitels C des 
Handbuchs des Kantonalen Sozialamts Graubünden nichts zu ihren Gunsten 
abzuleiten. 

5.3. Des Weiteren macht die Beschwerdegegnerin geltend, dass Leistungen der 
Invalidenversicherung den Ansprüchen der Sozialhilfe vorgingen, weshalb dem 
Beschwerdeführer für die von ihm während der laufenden IV-Massnahme 
erbrachten Anstrengungen keine IZU auszurichten sei. Abgesehen davon, dass die 
Sozialhilfe ebenfalls die Förderung der Integration zum Ziel hat (vgl. Ziff. A.2 der 
SKOS-Richtlinien; siehe auch Erwägung 4.2.3 hiervor), ist festzuhalten, dass ein 
Teilgehalt des Subsidiaritätsprinzips (Nachrangigkeitsprinzip) die formelle 
Koordination der Sozialhilfe mit anderen Leistungssystemen ist. Danach sind 
Leistungen der Sozialhilfe und andere (private oder sozialstaatliche) Leistungen 
richtig aufeinander abzustimmen (vgl. WIZENT, Sozialhilferecht, Rz. 419). Dabei 
geht es im Wesentlichen darum, welche Einnahmen und welches Vermögen der 
Sozialhilfe gegenüber vorrangig und wie zu berücksichtigen sind. Es gilt der 
Grundsatz, dass sämtliche – einmaligen oder laufenden – Einnahmen voll 
anzurechnen sind, unabhängig von deren Herkunft oder Rechtsnatur. Somit ist die 
Sozialhilfe gegenüber öffentlich-rechtlichen Leistungen wie Leistungen der 
Sozialversicherungen nachrangig, weshalb diese grundsätzlich voll anzurechnen 
sind (vgl. WIZENT, Sozialhilferecht, Rz. 606, Rz. 621 und Rz. 630). Da dem 
Beschwerdeführer für seine Teilnahme an den Integrationsmassnahmen (Aufbau- 
und Arbeitstraining) der Invalidenversicherung unbestrittenermassen kein Taggeld 
ausgerichtet wurde (vgl. Kreisschreiben des BSV über die Taggelder in der 
Invalidenversicherung [KSTI]; gültig ab: 1. Januar 2022, Rz. 0311 ff. 
[<http://www.sozialversicherungen.admin.ch>]; siehe ferner 
https://www.bsv.admin.ch/bsv/de/home/sozialversicherungen/iv/grundlagen-
gesetze/leistungen-iv/iv-eingliederung/iv-taggelder.html, besucht am 
17. September 2025) und er auch sonst keine Geldleistungen der 
Invalidenversicherung bezieht, kann die Beschwerdegegnerin aus ihrem Einwand 
nichts zu ihren Gunsten ableiten. Dasselbe gilt mit Blick auf die IZU, mit welcher 
losgelöst von einer finanziellen Abgeltung für die Teilnahme an einer Massnahme 
die persönliche Integrationsleistung der unterstützten Person belohnt werden soll 
(vgl. Erwägung 4.2.3 hiervor). Sollte die Beschwerdegegnerin der Auffassung sein, 

https://www.bsv.admin.ch/bsv/de/home/sozialversicherungen/iv/grundlagen-gesetze/leistungen-iv/iv-eingliederung/iv-taggelder
https://www.bsv.admin.ch/bsv/de/home/sozialversicherungen/iv/grundlagen-gesetze/leistungen-iv/iv-eingliederung/iv-taggelder

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dass die Sozialhilfe gegenüber der Teilnahme an Integrationsmassnahmen der 
Invalidenversicherung an sich nachrangig ist, kann ihr vor dem Hintergrund des 
Gesagten ebenfalls nicht gefolgt werden. Auch ist angesichts der kontrollier- und 
überprüfbaren Leistungen im Rahmen von Integrationsmassnahmen der 
Invalidenversicherung sowie des damit angestrebten Ziels der Förderung der 
sozialen und beruflichen Wiedereingliederung (vgl. Erwägung 4.2.3 hiervor), 
welches sich mit jenem der Sozialhilfe deckt, nicht nachvollziehbar, wenn die 
Beschwerdegegnerin vorbringt, die Nichtgewährung einer IZU für von externen 
Stellen angeordneten Tätigkeiten sei sachlich gerechtfertigt bzw. diesbezüglich 
rechtfertige sich ein anderer Massstab, da sie als Sozialhilfebehörde bei diesen 
Angeboten keinen Einfluss habe bzw. diese Massnahmen ohne ihr Zutun 
angeordnet würden. Vielmehr verfolgen die Invalidenversicherung und die 
Sozialhilfe hier mit der Förderung der Integration gleichsam dasselbe Ziel. 

5.4. Ferner bringt die Beschwerdegegnerin vor, dass der Beschwerdeführer mit 
seiner Teilnahme an den Integrationsmassnahmen der Invalidenversicherung 
lediglich eine gesetzliche Pflicht befolgt habe, weshalb er keine individuelle 
Anstrengung bzw. Eigenleistung erbracht habe, die mit einer sozialhilferechtlichen 
Zulage belohnt werden solle. Auch dieser Einwand verfängt nicht. Im Gebiet der 
Invalidenversicherung gilt ganz allgemein der Grundsatz, dass die invalide Person, 
bevor sie Leistungen verlangt, alles ihr Zumutbare selber vorzukehren hat, um die 
Folgen ihrer Invalidität bestmöglich zu mildern. Dieses Gebot der 
Selbsteingliederung ist Ausdruck des in der ganzen Sozialversicherung geltenden 
Grundsatzes der Schadenminderungspflicht, wobei jedoch von der versicherten 
Person nur Vorkehren verlangt werden können, die unter Berücksichtigung der 
gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles zumutbar 
sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_385/2024 vom 19. März 2025 E. 6.1 mit 
weiteren Hinweisen). Die versicherte Person muss alles ihr Zumutbare 
unternehmen, um die Dauer und das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit (Art. 6 ATSG 
[SR 830.1]) zu verringern und den Eintritt einer Invalidität (Art. 8 ATSG) zu 
verhindern (Art. 7 Abs. 1 IVG). Sie muss an allen zumutbaren Massnahmen, die zur 
Erhaltung des bestehenden Arbeitsplatzes oder zu ihrer Eingliederung ins 
Erwerbsleben oder in einen dem Erwerbsleben gleichgestellten Aufgabenbereich 
dienen, aktiv teilnehmen. Dies sind namentlich Integrationsmassnahmen zur 
Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung (Art. 14a IVG) (Art. 7 Abs. 2 lit. b IVG). 
Als zumutbar gilt jede Massnahme, die der Eingliederung der versicherten Person 
dient; ausgenommen sind Massnahmen, die ihrem Gesundheitszustand nicht 
angemessen sind (Art. 7a IVG). Insofern ist der Beschwerdegegnerin darin 
beizupflichten, dass eine sich aus dem Bundesrecht ergebende Pflicht besteht, im 

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Rahmen eines laufenden IV-Verfahrens an zumutbaren Integrationsmassnahmen 
teilzunehmen. Dies darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass das 
Befolgen dieser Pflicht vom Eingliederungswillen bzw. der subjektiven 
Eingliederungsfähigkeit der versicherten Person abhängig ist. Wenn diese der 
gesetzlichen Pflicht nachlebt und damit die Eingliederungsbereitschaft gegeben ist, 
erbringt sie entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin eine individuelle 
Anstrengung bzw. Eigenleistung, welche im Rahmen der Sozialhilfe mit einer IZU 
als leistungsbezogene Hilfe finanziell anzuerkennen ist (vgl. Erwägungen 4.2.3 und 
5.1 hiervor). Auch der in der Sozialhilfe geltende Subsidiaritätsgrundsatz sieht vor, 
dass jeder und jede alles Zumutbare zu unternehmen hat, um eine Notlage aus 
eigenen Kräften zu beheben. Insbesondere kann die Teilnahme an geeigneten 
Integrationsangeboten verfügt werden (vgl. Art. 4 Abs. 1 UG, wonach die 
unterstützte Person insbesondere verpflichtet ist, den mit der 
Unterstützungsleistung verbundenen Auflagen der Sozialhilfebehörde Folge zu 
leisten; siehe auch Art. 11 Abs. 1 lit. a ABzUG, wonach der Grundbedarf für den 
Lebensunterhalt bei ungenügenden Integrationsanstrengungen zu kürzen ist). 
Insofern kann die von einer Sozialhilfebehörde angeordnete Teilnahme an einem 
Integrationsprogramm und damit das Befolgen der entsprechenden Pflicht zur 
Ausrichtung einer IZU führen (vgl. Ziff. A.3 der SKOS-Richtlinien, Erläuterungen und 
Ziff. C.6.7 der SKOS-Richtlinien). Weshalb dies für Integrationsmassnahmen der 
Invalidenversicherung nicht gelten sollte, erschliesst sich dem Gericht nicht, zumal 
eine diesbezügliche Teilnahme zu einer sozialen sowie beruflichen Integration 
beiträgt und damit einem mit der Sozialhilfe angestrebten Ziel dient (vgl. Erwägung 
4.2.3 hiervor). Davon ging offenbar auch die Beschwerdegegnerin in ihrem 
Leistungsentscheid vom 16. Dezember 2024 aus, worin der Beschwerdeführer 
verpflichtet wurde, mit der Invalidenversicherung bezüglich beruflicher 
Massnahmen zuverlässig mitzuarbeiten (vgl. act. C.2 S. 3). Soweit die 
Beschwerdegegnerin zudem vorbringt, dass die von der Sozialversicherung 
angeordneten Integrationsmassnahmen jederzeit ohne Sanktionsmöglichkeit 
abgebrochen werden könnten, weshalb sich diesbezüglich ein anderer Massstab 
rechtfertige, ist ihr entgegenzuhalten, dass sie den Beschwerdeführer mit besagtem 
Leistungsentscheid auf eine mögliche Kürzung der wirtschaftlichen Sozialhilfe bei 
Nichterfüllung der Auflage betreffend Mitwirkung an beruflichen Massnahmen der 
Invalidenversicherung aufmerksam gemacht hat (vgl. act. C.2 S. 3). Insofern 
verfängt ihr Einwand nicht.

5.5. Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass Sozialhilfeleistungen rechtsgleich 
zu gewähren und zu bemessen sind (Art. 8 Abs. 1 BV). Wird eine bestimmte 
Leistung ausgerichtet, darf diese anderen unterstützten Personen nicht ohne 

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triftigen, sachlichen Grund vorenthalten werden (sog. akzessorischer bzw. 
derivativer Anspruch auf rechtsgleiche Teilhabe) (vgl. WIZENT, Sozialhilferecht, 
Rz. 171). Soweit die Beschwerdegegnerin einen solchen darin erblickt, dass weder 
die SKOS-Richtlinien noch die kantonale Gesetzgebung vorschreiben, dass für das 
von der Invalidenversicherung durchgeführte Integrationsprogramm ein Anspruch 
auf eine Zulage seitens der Sozialhilfe besteht, kann ihr nicht gefolgt werden. 
Abgesehen davon, dass dieser Einwand insofern zu relativieren ist, als weder die 
ABzUG noch die SKOS-Richtlinien Integrationsmassnahmen der 
Invalidenversicherung ausdrücklich von der Gewährung einer IZU ausnehmen, 
ergibt die Auslegung von Art. 6 Abs. 1 ABzUG, dass sie von dieser Regelung 
mitumfasst sind (vgl. Erwägung 4.2.1 ff. hiervor). Somit läge – wie der 
Beschwerdeführer zutreffend vorbringt – eine Verletzung des verfassungsmässigen 
Gleichbehandlungsgebots vor, wenn einer unterstützten Person für Anstrengungen 
zur sozialen und beruflichen Integration im Rahmen eines von der 
Sozialhilfebehörde angeordneten Integrationsprogramms eine IZU ausgerichtet 
würde, einer anderen von der Sozialhilfe abhängigen Person für die Teilnahme an 
einer demselben Zweck dienenden Integrationsmassnahme der 
Invalidenversicherung jedoch nicht. Die Beschwerdegegnerin weist in diesem 
Zusammenhang denn auch selber darauf hin, dass im Rahmen der 
bundesrechtlichen Bestimmungen zur Invalidenversicherung insbesondere die 
Wiedereingliederung im Vordergrund stehe. 

6. Im Ergebnis ist die Beschwerde somit gutzuheissen und der angefochtene 
Entscheid vom 19. Mai 2025 aufzuheben. Die Beschwerdegegnerin ist anzuweisen, 
dem Beschwerdeführer für seine Teilnahme an den Integrationsmassnahmen 
(Aufbau- und Arbeitstraining) der Invalidenversicherung vom 3. Juni 2024 bis zum 
23. April 2025 eine IZU auszurichten. Zur Festlegung der Höhe der IZU gestützt auf 
Art. 6 Abs. 2 ABzUG ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 

7.1. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten gestützt auf 
Art. 73 Abs. 1 VRG der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen, wobei sich eine 
Staatsgebühr von CHF 1'000.00 (zzgl. Kanzleiauslagen) als angemessen erweist 
(vgl. Art. 75 Abs. 2 VRG). Dem nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer ist 
praxisgemäss keine Parteientschädigung zuzusprechen (vgl. Urteile des 
Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden U 24 50 vom 19. Dezember 2024 
E. 8, U 24 68 vom 10. Dezember 2024 E. 13.1, U 23 74 vom 5. März 2024 E. 8, U 
23 65 vom 5. Dezember 2023 E. 8.1 und U 20 107 vom 13. April 2021 E. 14).

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7.2. Das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen 
Prozessführung für das vorliegende Beschwerdeverfahren wird bei diesem 
Verfahrensausgang gegenstandslos.

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Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und der angefochtene Entscheid vom 
19. Mai 2025 aufgehoben. Die Gemeinde C._____ wird angewiesen, 
A._____ für seine Teilnahme an den Integrationsmassnahmen (Aufbau- und 
Arbeitstraining) der Invalidenversicherung vom 3. Juni 2024 bis zum 23. April 
2025 eine Integrationszulage auszurichten. Zur Festlegung der Höhe der 
Integrationszulage wird die Sache an die Gemeinde C._____ 
zurückgewiesen. 

2. Die Gerichtskosten, bestehend aus

– einer Staatsgebühr von CHF 1'000.00

– und den Kanzleiausgaben von CHF 416.00

Total CHF 1'416.00

gehen zulasten der Gemeinde C._____.

3. [Rechtsmittelbelehrung]

4. [Mitteilungen]