# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e32bc370-0c1c-5dc9-9fce-33dec11a39e9
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-08-31
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Strafrechtliche Abteilung 31.08.2015 6B 735/2015 (6B_735/2015)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-735-2015_2015-08-31.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        {T 0/2} 

         

        
        
          6B_735/2015 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 31. August 2015
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Denys, Präsident, 

Gerichtsschreiber C. Monn. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Kostenfolgen, Entschädigung (Einstellungsverfügung), 

 

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 30. Juni 2015. 

 

 

    
  Der Präsident zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1. 
 

Infolge Rückzugs des Strafantrags stellte das Statthalteramt des Bezirkes Hinwil ein Strafverfahren ein. Es auferlegte dem Beschwerdeführer die Kosten. Eine dagegen gerichtete Beschwerde hiess das Obergericht des Kantons Zürich am 30. Juni 2015 insoweit gut, als es die Kosten des Strafverfahrens auf die Staatskasse nahm. 

 

Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt eine Entschädigung für seinen Aufwand und seelische Unbill. 

 

    
  2. 
 

Es ist unzulässig, vor Bundesgericht neue Begehren zu stellen (Art. 99 Abs. 2 BGG). Vor Obergericht hatte der Beschwerdeführer noch keine Entschädigung verlangt (Verfügung S. 2 E. 2). Folglich ist das Begehren neu und damit unzulässig. Soweit dem Beschwerdeführer für das kantonale Beschwerdeverfahren mangels erheblicher Aufwendungen keine Entschädigung zugesprochen wurde (Verfügung S. 4 E. 6), legt er nicht dar, inwieweit die Vorinstanz mit ihrem Entscheid das Recht verletzt hätte. Seine reine Behauptung, er habe für das obergerichtliche Verfahren einen Aufwand von eineinhalb Stunden gehabt, ist nicht substanziiert. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

    
  3. 
 

Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 31. August 2015 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Denys 

 

Der Gerichtsschreiber:    Monn