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**Case Identifier:** d28e27fd-1097-555c-99d4-3a0b9e4f8b93
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2012-01-05
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 05.01.2012 720 11 185 / 04 (720 2011 185 / 04)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-11-185---04_2012-01-05.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

vom 5. Januar 2012 (720 11 185 / 04) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

IV-Rente 

 

 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli Ziegler, Kantonsrichter Christof Enderle, Kan-

tonsrichter Yves Thommen, Gerichtsschreiber Markus Schäfer 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Dieter Gysin, Advokat, 
Zeughausplatz 34, Postfach 375, 4410 Liestal 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente  
 
 
A. Die 1963 geborene A.____ arbeitete seit April 2000 mit einem Pensum von 30 Stunden 
pro Woche in unterschiedlichen Funktionen bei B.____. Am 28. Januar 2009 meldete sie sich 
unter Hinweis auf eine Fibromyalgie, psychische Probleme und chronische Entzündungen der 
Ellbogengelenke bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Bezug von Leistun-
gen an. Nach Abklärung der gesundheitlichen, der erwerblichen und der hauswirtschaftlichen 
Verhältnisse ermittelte die IV-Stelle Basel-Landschaft bei der Versicherten in Anwendung der 
gemischten Bemessungsmethode einen Invaliditätsgrad von 30 %. Gestützt auf dieses Ergeb-
nis lehnte sie - nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren - mit Verfügung vom 25. März 2011 
einen Anspruch von A.____ auf eine IV-Rente ab. 
 

 
 
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B. Gegen diese Verfügung erhob A.____, vertreten durch Advokat Dieter Gysin, am 
16. Mai 2011 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantons-
gericht). Darin beantragte sie, es sei der Einspracheentscheid (recte: die Verfügung) vom 
25. März 2011 aufzuheben und es seien ihr die gesetzlichen Leistungen auszurichten. Eventua-
liter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen; unter o/e-Kostenfolge, 
wobei ihr die unentgeltliche Prozessführung und die unentgeltliche Verbeiständung mit ihrem 
Rechtsvertreter zu bewilligen seien.  
 
Mit Eingabe vom 25. Juli 2011 zog die Beschwerdeführerin ihr Gesuch um Bewilligung der un-
entgeltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Verbeiständung zurück. 
 
C. In ihrer Vernehmlassung vom 12. Oktober 2011 beantragte die IV-Stelle die Abweisung 
der Beschwerde.  
 
D. Zur Vervollständigung der Unterlagen zog das Gericht bei der C.____ Krankenversiche-
rung AG die Akten der Krankentaggeldversicherung der Beschwerdeführerin bei.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versiche-
rungsgericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden 
Verfahrens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständig-
keit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes 
über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beur-
teilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons 
Beschwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die - im Übrigen frist- und formgerecht 
erhobene - Beschwerde der Versicherten vom 16. Mai 2011 ist demnach einzutreten. 
 
2.1 Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre Erwerbs-
fähigkeit oder ihre Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Ein-
gliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig 
gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. c).  
 
2.2 Nach Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung 
der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfä-
higkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei 
langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem andern Beruf oder Aufgabenbereich 
berücksichtigt (Satz 2). Diese Legaldefinition stimmt im Wesentlichen mit dem Begriff der Ar-
beitsunfähigkeit überein, wie ihn die Rechtspraxis vor dem Inkrafttreten des ATSG entwickelt 
hatte (vgl. etwa BGE 129 V 53 E. 1.1 in fine mit Hinweisen). Die bis zum 31. Dezember 2002 
ergangene diesbezügliche Rechtsprechung des damaligen Eidgenössischen Versicherungsge-

 
 
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richts (EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen) bleibt folglich weitestgehend 
anwendbar (BGE 130 V 345 E. 3.1.1).  
 
2.3 Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge von Geburts-
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit ist der 
durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte 
und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust 
der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu ver-
stehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind 
nach dem im Rahmen der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 in Kraft gesetzten Art. 7 Abs. 2 
ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen 
(Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über-
windbar ist (Satz 2).  
 
2.4 Die Annahme einer allenfalls invalidisierenden psychischen Gesundheitsbeeinträchti-
gung setzt eine fachärztlich (psychiatrisch) gestellte Diagnose nach einem wissenschaftlich an-
erkannten Klassifikationssystem voraus (BGE 131 V 50 E. 1.2, 130 V 398 ff. E. 5.3 und E. 6). 
Zu betonen ist, dass im Kontext der rentenmässig abzugeltenden psychischen Leiden belas-
tenden psychosozialen Faktoren sowie soziokulturellen Umständen kein Krankheitswert zu-
kommt. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 8 ATSG in Verbindung mit 
Art. 4 Abs. 1 IVG setzt in jedem Fall ein medizinisches Substrat voraus, das die Arbeits- und 
Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Ist eine psychische Störung von Krankheitswert 
schlüssig erstellt, kommt der weiteren Frage zentrale Bedeutung zu, ob und inwiefern, allenfalls 
bei geeigneter therapeutischer Behandlung, von der versicherten Person trotz des Leidens wil-
lensmässig erwartet werden kann, zu arbeiten und einem Erwerb nachzugehen (BGE 
127 V 299 E. 5a mit Hinweisen). Zur Annahme einer durch eine psychische Gesundheitsbeein-
trächtigung verursachten Erwerbsunfähigkeit genügt es also nicht, dass die versicherte Person 
nicht hinreichend erwerbstätig ist; entscheidend ist vielmehr, ob anzunehmen ist, die Verwer-
tung der Arbeitsfähigkeit sei ihr sozial-praktisch nicht mehr zumutbar oder - als alternative Vor-
aussetzung - sogar für die Gesellschaft untragbar (BGE 102 V 165; vgl. auch BGE 127 V 298 
E. 4c in fine). 
 
3.1 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG wird die Rente nach dem Grad der Invalidität wie folgt abge-
stuft: Die versicherte Person hat Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie zu mindestens 
70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie 
zu mindestens 50 % und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40 % invalid ist.  
 
3.2 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG an-
wendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das Er-
werbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchfüh-
rung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht 
invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der 
Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst 

 
 
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genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt 
sich der Invaliditätsgrad bestimmen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 
104 V 136 E. 2a und b). 
 
3.3 Bei nichterwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich (z.B. Haushalt) tätig sind 
und denen die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, wird für die Be-
messung der Invalidität in Abweichung von Art. 16 ATSG darauf abgestellt, in welchem Masse 
sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen (Betätigungsvergleich; Art. 28a Abs. 2 
IVG). 
 
3.4 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb 
des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 
ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgabenbereich tätig, so wird die Invalidität für 
diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbs-
tätigkeit oder der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der 
Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad in beiden Berei-
chen zu bemessen (gemischte Methode der Invaliditätsbemessung; Art. 28a Abs. 3 IVG). Ist bei 
diesen Versicherten anzunehmen, dass sie im Zeitpunkt der Prüfung des Rentenanspruchs 
ohne Gesundheitsschaden ganztägig erwerbstätig wären, so ist die Invaliditätsbemessung aus-
schliesslich nach den Grundsätzen für Erwerbstätige zu bemessen (Art. 27bis der Verordnung 
über die Invalidenversicherung [IVV] vom 17. Januar 1961). 
 
4.1 Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichter-
werbstätig einzustufen ist - was je zur Anwendung einer anderen Methode der Invaliditätsbe-
messung führt -, ergibt sich nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung aus der Prü-
fung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitli-
che Beeinträchtigung bestünde. Bei im Haushalt tätigen versicherten Personen im Besonderen 
sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige 
Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkei-
ten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. 
Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass 
der Verfügung (hier: 25. März 2011) entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme 
einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-) Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht 
übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 137 V 338 
E. 3.2, 125 V 150 E. 2c, je mit Hinweisen).  
 
4.2 Während die IV-Stelle davon ausgeht, dass die Versicherte als Gesunde zu 73 % einer 
ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit nachgehen würde und zu 27 % im Haushalt beschäftigt wä-
re, was zur Anwendung der gemischten Methode führe, macht die Versicherte in ihrer Be-
schwerde geltend, sie wäre ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen zu 100 % erwerbstätig, 
weshalb die Bemessung der Invalidität nach der Methode des Einkommensvergleichs zu erfol-
gen habe.  
 
4.3 Vor Eintritt der gesundheitlichen Beeinträchtigungen war die Beschwerdeführerin im 
Rahmen eines Pensums von 30 Stunden pro Woche einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit 
nachgegangen. Dies entspricht im Vergleich zu einer Vollzeittätigkeit einem Pensum von 73 %. 

 
 
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Anlässlich der Haushaltabklärung hatte die Versicherte am 6. November 2009 erklärt, dass sie 
ohne gesundheitliche Einschränkungen im gleichen Umfang wie bisher ihrer Erwerbstätigkeit 
nachgehen würde. Die Abklärungsperson protokollierte die entsprechende Aussage der Versi-
cherten im "Fragebogen zur Ermittlung der Erwerbstätigkeit" und stellte diesen anschliessend 
der Versicherten mit dem ausdrücklichen Hinweis zu, das Protokoll auf seine Richtigkeit hin zu 
überprüfen und dieses zu unterschreiben. In der Folge korrigierte die Versicherte ihre Aussage 
auf dem Fragebogen mit dem Vermerk, dass sie im Gesundheitsfall „bis 100 %“ erwerbstätig 
wäre. In der vorliegenden Beschwerde macht die Versicherte diesbezüglich geltend, sie habe 
diese Aussage bereits anlässlich der Abklärung gemacht, offenbar sei dies auf Grund von Ver-
ständigungsschwierigkeiten aber nicht entsprechend protokolliert worden. Dieser Einwand ver-
mag jedoch nicht zu überzeugen. Es liegen keine Hinweise vor, dass es anlässlich der Haus-
haltabklärung Anzeichen von Verständigungsschwierigkeiten gab und es ist nicht ersichtlich, 
weshalb die protokollierte Aussage der Versicherten, sie würde als Gesunde im gleichen Um-
fang wie bisher ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen, auf einem Missverständnis beruhen sollte. 
Dazu kommt - und dies ist letztlich auch ausschlaggebend -, dass die Beschwerdeführerin vor 
Eintritt der gesundheitlichen Beeinträchtigungen während mehrerer Jahre eine Teilzeittätigkeit 
im Umfang von 30 Wochenstunden ausgeübt hatte. Eine Erhöhung des Pensums stand - soweit 
ersichtlich - nie zur Diskussion. Seither haben sich weder die persönlichen, die familiären und 
die finanziellen Verhältnisse der Beschwerdeführerin noch deren Betreuungsaufgaben gegen-
über ihren Kindern massgeblich verändert. Es trifft zwar zu, dass der Betreuungsaufwand ge-
genüber dem jüngeren, 1995 geborenen Sohn der Versicherten auf Grund seines Alters laufend 
abnehmen dürfte, aus den Akten ist anderseits aber auch ersichtlich, dass die Versicherte mit 
der Pflege ihres 2006 verunfallten älteren Sohnes zusätzliche Betreuungsaufgaben übernom-
men hat, was einer Erhöhung des bisherigen Arbeitspensums eher entgegen stehen dürfte. Zu 
beachten ist schliesslich auch, dass die Versicherte keine stichhaltigen Gründe für eine Erhö-
hung ihres Pensums anführt. Insgesamt wirkt deshalb die protokollierte Aussage der Be-
schwerdeführerin, sie würde „weiterhin im gleichen Umfang wie bisher ihrer Erwerbstätigkeit 
nachgehen“, überzeugender als ihre nunmehrige Erklärung, wonach sie im Gesundheitsfall „bis 
100 %“ erwerbstätig wäre. Somit ist die IV-Stelle aber zu Recht davon ausgegangen, dass die 
Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall wie bis anhin im Rahmen einer Teilzeittätigkeit im Um-
fang von 30 Wochenstunden, was einem Pensum von 73 % entspricht, einer Erwerbstätigkeit 
nachgehen würde.  
 
4.4 Im Sinne eines Zwischenergebnisses ist demnach festzuhalten, dass die angefochtene 
Verfügung der IV-Stelle sowohl bezüglich der Beurteilung der Statusfrage und der damit zu-
sammenhängenden Methodenwahl als auch bezüglich der Festlegung der Anteile der Erwerbs-
tätigkeit (73 %) und der Haushalttätigkeit (27 %) nicht zu beanstanden ist.  
 
5. Ausgangspunkt der Ermittlung des Invaliditätsgrades bildet die Frage, in welchem Aus-
mass die versicherte Person aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen arbeitsunfähig 
ist. 
 
5.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und insbesondere auch bei der Beurtei-
lung der Arbeitsfähigkeit einer versicherten Person ist die rechtsanwendende Behörde - die 
Verwaltung und im Streitfall das Gericht - auf Unterlagen angewiesen, die vorab von Ärztinnen 
und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind. Deren Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu 

 
 
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beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkei-
ten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c, 105 V  158 
E. 1 in fine). Darüber hinaus bilden die ärztlichen Stellungnahmen eine wichtige Grundlage für 
die Beurteilung der Zumutbarkeit, also der Frage, welche anderen Erwerbstätigkeiten als die 
zuletzt ausgeübte Berufsarbeit von der versicherten Person auf dem allgemeinen, ausgegliche-
nen und nach ihren persönlichen Verhältnissen in Frage kommenden Arbeitsmarkt zumutbarer-
weise noch verrichtet werden können (ULRICH MEYER-BLASER, Zur Prozentgenauigkeit in der 
Invaliditätsschätzung, in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Rechtsfragen der Invalidität in der Sozi-
alversicherung, St. Gallen 1999, S. 20 f. mit Hinweisen).  
 
5.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle an-
deren Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro-
zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe an-
zugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsicht-
lich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streiti-
gen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Be-
schwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der 
Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 
(BGE 134 V 232 E. 5.1; 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c).  
 
5.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen Zusam-
menstellungen dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen). So ist 
den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen 
und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach 
Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Er-
gebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht 
konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb 
mit weiteren Hinweisen).  
 
6.1 Im Rahmen ihrer Sachverhaltsabklärungen zog die IV-Stelle bei der C.____ Kranken-
versicherung AG die Akten der Krankentaggeldversicherung der Beschwerdeführerin bei. Die-
sen konnte die IV-Stelle unter anderem entnehmen, dass die C.____ Krankenversicherung AG 
beabsichtigte, bei Dr. med. D.____, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, ein psychiatrisches 
Gutachten über die Versicherte einzuholen. Die IV-Stelle entschloss sich deshalb, vorderhand 
von einer eigenständigen, vertieften Abklärung des medizinischen Sachverhaltes abzusehen 
und stattdessen die Ergebnisse dieser Begutachtung abzuwarten. Am 21. August 2009 erstatte-
te Dr. D.____ der C.____ Krankenversicherung AG das in Auftrag gegebene fachärztliche Gut-
achten. Darin hielt der Experte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mit-

 
 
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telgradige depressive Episode im Rahmen einer depressiven Entwicklung (ICD-10 F32.11) fest. 
Als Leiden ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine anhaltende somatoforme 
Schmerzstörung (ICD-10 F45.4). In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit führte der Gutachter aus, auf 
Grund der somatoformen und zum Untersuchungszeitpunkt mittelgradig ausgeprägten depres-
siven Störung sei von einer 50 %-igen Arbeitsfähigkeit in einer den körperlichen Möglichkeiten 
entsprechenden Tätigkeit auszugehen. Im Hinblick auf die Schmerzverarbeitungsstörung sei 
der Versicherten aus psychiatrischer Sicht eine entsprechende Willensanstrengung zur 
Schmerzüberwindung zwar erschwert, aber nicht verunmöglicht. Zudem würden sich auch 
nichtmedizinische Aspekte wie die gesundheitlichen Probleme des verunfallten Sohnes auf die 
Arbeitsfähigkeit auswirken.  
 
6.2 Da die Versicherte während des Vorbescheidverfahrens vorübergehend in der Klinik 
E.____ stationär behandelt werden musste, veranlasste die IV-Stelle zur Abklärung des aktuel-
len Gesundheitszustandes eine fachärztliche Untersuchung der Versicherten durch Dr. med. 
F.____, Psychiatrie und Psychotherapie FMH. Dieser konnte gemäss seinem Bericht vom 
21. September 2010 keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erheben, der Ver-
sicherten könne somit eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert werden. Gleichzeitig führte er auch 
aus, dass im Vergleich zur Untersuchung durch Dr. D.____ weder eine erhebliche Verbesse-
rung noch eine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Versicherten fest-
gestellt werden könne.  
 
6.3 Die IV-Stelle stützte sich in der angefochtenen Verfügung vom 25. März 2011 bei der 
Beurteilung des aktuellen Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit der Versicherten voll-
umfänglich auf die Ergebnisse, zu denen Dr. D.____ in seinem fachärztlichen Gutachten vom 
21. August 2009 gelangt ist. Sie ging demzufolge davon aus, dass die Beschwerdeführerin in 
einer den körperlichen Möglichkeiten entsprechenden Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig sei. Diese 
Beurteilung der Vorinstanz ist nicht zu beanstanden. Wie oben ausgeführt (vgl. E. 5.3 hiervor), 
ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztin-
nen und -ärzte, die aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach 
Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Er-
gebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht 
konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen. Solche Indizien liegen hier 
keine vor. Der Gutachter hat die Versicherte eingehend untersucht, er geht in seinem ausführli-
chen Bericht einlässlich auf deren Beschwerden ein, er setzt sich mit den bei den Akten liegen-
den medizinischen Unterlagen auseinander und er vermittelt so ein umfassendes Bild über den 
Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin. Schliesslich ist auch seine Einschätzung der Ar-
beitsfähigkeit der Versicherten nicht zu beanstanden. Aus dem umfangreichen Bericht von 
Dr. F.____ vom 21. September 2010 ergibt sich sodann, dass es im Vergleich zum Zeitpunkt 
der Begutachtung durch Dr. D.____ - entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin - jeden-
falls nicht zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Versicherten gekommen 
ist. 
 
6.4 Zu keiner anderen Beurteilung führen die von der Beschwerdeführerin eingereichten 
fachärztlichen Berichte der Dres. med. G.____, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 
9. April 2011 und H.____, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 15. April 2011. Beide ge-
hen von einer mittelgradigen depressiven Episode und - so Dr. G.____ - von einer anhaltenden 

 
 
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somatoformen Schmerzstörung aus, womit sie in der Diagnosestellung mit der Beurteilung des 
Gutachters Dr. D.____ übereinstimmen. Während sich Dr. H.____ nicht zur Frage der Arbeits-
fähigkeit äussert, ist Dr. G.____ der Auffassung, dass die Versicherte „gegenwärtig nur zu ma-
ximal 50% arbeitsfähig“ sei. Somit besteht aber auch in diesem Punkt weitgehend eine Über-
einstimmung mit der Einschätzung des Gutachters Dr. D.____. Die Berichte der Dres. G.____ 
und H.____ sind deshalb nicht geeignet, die schlüssige und überzeugende Beurteilung der Ar-
beitsfähigkeit, wie sie der Gutachter Dr. D.____ vorgenommen hat, in Frage zu stellen.  
 
7. Wie bereits weiter oben ausgeführt (vgl. E. 3.2 hiervor), ist der Invaliditätsgrad im Er-
werbsbereich aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen (Art. 16 ATSG). Die IV-
Stelle hat in der angefochtenen Verfügung vom 25. März 2011 den erforderlichen Einkommens-
vergleich vorgenommen. Dabei hat sie anhand der Gegenüberstellung des Valideneinkommens 
von Fr. 35'230.-- und des zumutbarem Invalideneinkommens von Fr. 24'074.-- einen Invalidi-
tätsgrad im Erwerbsbereich von 31,67 % ermittelt. Die konkrete Berechnung, die von der Versi-
cherten in der vorliegenden Beschwerde nicht beanstandet worden ist, erweist sich als rech-
tens. Es kann diesbezüglich vollumfänglich auf die entsprechenden Ausführungen der IV-Stelle 
in der Verfügung vom 25. März 2011 verwiesen werden. 
 
8.1 Zur Ermittlung der Einschränkung im Haushaltsbereich hat die IV-Stelle eine Haushalt-
abklärung in Auftrag gegeben. Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt die in 
Art. 69 Abs. 2 IVV vorgesehene Abklärung an Ort und Stelle eine grundsätzlich geeignete und 
im Regelfall genügende Basis dafür dar, unter Berücksichtigung der konkreten Verhältnisse die 
Unmöglichkeit der versicherten Person festzustellen, sich im bisherigen Aufgabenbereich zu 
betätigen. Im Rahmen der Haushaltabklärung werden die im Haushalt anfallenden Arbeitspro-
zesse von einer qualifizierten Abklärungsperson, deren fachliche Kompetenz vorausgesetzt 
wird (vgl. dazu BGE 128 V 93 f. E. 4 und 130 V 62 f. E. 6.1 und 6.2), an Ort und Stelle einzeln 
besprochen und allfällige Einschränkungen werden im jeweiligen Bereich festgehalten. Von den 
Ergebnissen einer solchen Abklärung ist nur ausnahmsweise abzuweichen, handelt es sich 
doch bei der Einschätzung der Behinderungen im Rahmen eines Betätigungsvergleichs um 
einen Ermessensentscheid (vgl. BGE 114 V 316, 98 V 131). 
 
8.2 Vorliegend ergab die Haushaltabklärung vor Ort gemäss Bericht vom 1. Dezember 2009 
eine Einschränkung von 26,10 %. Dieses Ergebnis wird von der Versicherten in ihrer Be-
schwerde nicht in Frage gestellt. Da sich aus den Akten ebenfalls keine Anhaltspunkte für eine 
Unrichtigkeit der durch den Abklärungsdienst ermittelten Einschränkung im Haushaltbereich 
ergeben, kann an dieser Stelle ohne weitere Ausführungen vollumfänglich auf dessen Bericht 
verwiesen werden. 
 
9. In Anwendung der gemischten Methode der Invaliditätsbemessung ergibt sich auf Grund 
des Gesagten in Berücksichtigung der zeitlichen Beanspruchung von 73 % im Erwerbs- und 
von 27 % im Haushaltsbereich bei einer Einschränkung im Haushaltsbereich von 7,05 % (0,27 x 
26,10 %) und einer solchen im Erwerbsbereich von 23,12 % (0,73 x 31,67 %) insgesamt ein 
Invaliditätsgrad in der Höhe von 30,17 % bzw. gerundet (vgl. zur Rundungspraxis: BGE 
130 V 121 ff.) von 30 %. Da dieser unter dem für einen Rentenanspruch mindestens erforderli-
chen IV-Grad von 40 % liegt, hat die IV-Stelle einen Rentenanspruch der Versicherten zu Recht 

 
 
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abgelehnt. Die gegen die betreffende Verfügung vom 25. März 2011 erhobene Beschwerde 
erweist sich als unbegründet, weshalb sie abgewiesen werden muss. 
 
10.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Be-
willigung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit-
wert im Rahmen von 200-1000 Franken festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in denen 
ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfahrenskos-
ten in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf 600 Franken fest. 
Nach § 20 Abs. 3 VPO werden die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei in 
angemessenem Ausmass auferlegt. Vorliegend ist die Beschwerdeführerin unterliegende Par-
tei, weshalb die Verfahrenskosten ihr zu auferlegen sind.  
 
10.2 Die ausserordentlichen Kosten sind dem Prozessausgang entsprechend wettzuschla-
gen. 
 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 600.-- werden der Be-
schwerdeführerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss 
in der Höhe von Fr. 600.-- verrechnet. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen. 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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