# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 20206db9-cba7-530c-875f-283aa0b6f088
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-07-15
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 15.07.2010 C-1205/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1205-2009_2010-07-15.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-1205/2009
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 5 .  J u l i  2 0 1 0

Richter Michael Peterli (Vorsitz), 
Richterin Franziska Schneider, 
Richter Vito Valenti, 
Gerichtsschreiberin Sandra Tibis.

X._______, Bosnien-Herzegowina,
vertreten durch lic.iur. Gojko Reljic, 
Rechtsberatung für Ausländer, Go-Re-Ma, 
Quaderstrasse 18/2, 7000 Chur,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

IV (Rente).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-1205/2009

Sachverhalt:

A.
Die am (...) 1954 geborene, ledige Staatsangehörige von Bosnien und 
Herzegowina  X._______  lebt  in  Bosnien-Herzegowina.  Sie  hat  von 
1979  bis  1984  (mit  Unterbrüchen)  in  der  Schweiz  als  Zimmerfrau 
gearbeitet  und  dabei  Beiträge  an  die  schweizerische  Alters-, 
Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung  entrichtet  (act. 1  und  7). 
Sie hat am 9. September 2005 beim zuständigen Sozialversicherer in 
Bosnien-Herzegowina  einen  Antrag  auf  Ausrichtung  von  Leistungen 
der schweizerischen Invalidenversicherung (IV) gestellt (act. 1).

B.
Mit  Verfügung  vom 28. Januar  2009  (act. 59)  hat  die  mit  dem Leis-
tungsgesuch  befasste  IV-Stelle  für  Versicherte  im  Ausland  (nach-
folgend: IVSTA) gemäss Vorankündigung im Vorbescheid vom 28. Juni 
2007 (act. 31) das Leistungsbegehren von X._______ abgewiesen.

Die  IVSTA  zog  zur  Beurteilung  des  Gesuchs  namentlich  folgende 
Unterlagen bei: den Bericht  von Dr. A._______,  Neurologe und Psy-
chiater,  vom  16. August  2005  (act. 17),  die  Atteste  von  Dr. med. 
B._______,  Neuropsychiaterin,  vom 27. Juli  2006  (act. 23)  und  vom 
30. Juli  2006  (act. 24),  die  medizinischen  Stellungnahmen  von 
Dr. med. C._______,  Arzt  für  Orthopädie  und  Traumatologie, vom 
5. Juni 2007 (act. 30) und vom 19. August 2007 (act. 36), einen Kurz-
bericht  von  Dr. D._______,  Radiologe,  vom  29. Mai  2008  (act. 48), 
einen Bericht der neuropsychiatrischen und neurologischen Abteilung 
des  Spitals  von E._______  vom 30. Mai  2008  (act. 50),  den  Bericht 
der  Poliklinik  von  F._______  vom 4. August  2008  (act. 54),  den  un-
datierten  Austrittsbericht  des  Instituts  für  Neurochirurgie  des  Spital-
Zentrums von  G._______  (act. 55)  und  die  medizinische  Stellung-
nahme von Dr. med. C._______ vom 12. Januar 2009 (act. 58).

C.
Gegen  die  Verfügung  vom  28. Januar  2009  hat  X._______  (nach-
folgend: Beschwerdeführerin), vertreten durch lic. iur. Gojko Reljic, am 
24. Februar  2009  Beschwerde  beim  Bundesverwaltungsgericht  er-
hoben.  Sie  beantragte  die  Aufhebung  der  angefochtenen  Verfügung 
sowie die Zusprache einer ganzen Rente seit 1. Mai 2004, eventualiter 
die  weitere  Abklärung  des  Sachverhaltes;  alles  unter  Kosten-  und 
Entschädigungsfolge. Zur Begründung führte sie aus, die IVSTA-Ärzte 

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akzeptierten  offensichtlich  die  Beurteilungen  der  bosnischen  Ärzte 
nicht, so dass es nötig sei, in der Schweiz eine Begutachtung durch-
zuführen. Im Übrigen sei der Facharzttitel des beurteilenden Dr. med. 
C._______  nicht  bekannt  und  in  Anbetracht  der  vielfältigen  soma-
tischen und psychischen Beschwerden sei eine Beurteilung der Fach-
gruppe ohnehin angezeigt. Ferner rügte die Beschwerdeführerin, dass 
die  IVSTA keinen Einkommensvergleich  durchgeführt  habe. Zur  wei-
teren Begründung verwies sie auf ihre Einwände vom 6. Juli 2007.

D.
Am  20. März  2009  ist  der  mit  Zwischenverfügung  vom  26. Februar 
2009  einverlangte  Kostenvorschuss in  der  Höhe  von Fr. 300.--  beim 
Bundesverwaltungsgericht eingegangen.

E.
Mit Vernehmlassung vom 2. Juli 2009 hat die IVSTA die Abweisung der 
Beschwerde beantragt, da der beurteilende IV-Arzt sich aufgrund der 
eingereichten  medizinischen  Untersuchungsergebnisse  sowie  der 
nachträglich  eingeholten  psychiatrischen Akten  ein  klares  und  zwei-
felsfreies Bild habe machen können. Gemäss diesen Abklärungen sei 
die  Beschwerdeführerin  seit  1984  in  der  Lage,  ihrer  zuletzt  ausge-
übten Tätigkeit nachzugehen, weshalb auf die Durchführung eines Ein-
kommensvergleichs habe verzichtet werden können.

F.
Mit  Eingabe  vom 16. Juli  2009 hielt  die  Beschwerdeführerin  im We-
sentlichen an ihren Anträgen fest.

G.
Die IVSTA liess sich nicht mehr vernehmen.

H.
Auf  die  weiteren  Vorbringen  der  Parteien  sowie  die  eingereichten 
Akten ist – soweit für die Entscheidfindung erforderlich – in den nach-
folgenden Erwägungen einzugehen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.  

1.1 Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005  (VGG,  SR 173.32)  in  Verbindung  mit  Art. 33  lit. d  VGG  und 
Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung  (IVG,  SR 831.20)  beurteilt  das  Bundesverwal-
tungsgericht  Beschwerden  von  Personen  im  Ausland  gegen  Verfü-
gungen der  IV-Stelle  für  Versicherte  im Ausland. Eine Ausnahme im 
Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor.

1.2 Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich 
nach  dem  Bundesgesetz  vom  20. Dezember  1968  über  das  Ver-
waltungsverfahren  (VwVG,  SR 172.021),  soweit  das  VGG nichts  an-
deres bestimmt (vgl. Art. 37 VGG). Gemäss Art. 3 lit. dbis VwVG bleiben 
in  sozialversicherungsrechtlichen  Verfahren  die  besonderen  Bestim-
mungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil  des Sozial-
versicherungsrechts  vom  6. Oktober  2000  (ATSG,  SR 830.1)  vorbe-
halten. Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen dieses Gesetzes 
auf die bundesgesetzlich geregelten Sozialversicherungen anwendbar, 
wenn  und  soweit  die  einzelnen  Sozialversicherungsgesetze  es  vor-
sehen. Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die In-
validenversicherung anwendbar (Art. 1a bis  70 IVG),  soweit  das IVG 
nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Dabei finden 
nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln in formellrecht-
licher  Hinsicht  mangels  anderslautender  Übergangsbestimmungen 
grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze  Anwendung,  welche  im 
Zeitpunkt  der  Beschwerdebeurteilung  Geltung  haben  (BGE 130 V 1 
E. 3.2).

1.3 Die Beschwerdeführerin ist durch die angefochtene Verfügung be-
rührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder 
Änderung,  so  dass sie  im Sinne  von Art. 59  ATSG beschwerdelegi-
timiert ist.

1.4 Da  die  Beschwerde  im  Übrigen  frist-  und  formgerecht  (Art.  60 
Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht und der Kostenvor-
schuss innert Frist geleistet wurde, ist darauf einzutreten.

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2.
Vorab ist zu prüfen, welche Rechtsnormen im vorliegenden Verfahren 
zur Anwendung gelangen.

2.1 Nach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien blie-
ben zunächst  die  Bestimmungen des Abkommens vom 8. Juni  1962 
zwischen der  Schweizerischen Eidgenossenschaft  und der  Föderati-
ven Volksrepublik Jugoslawien über Sozialversicherung (nachfolgend: 
Abkommen  Jugoslawien,  SR 0.831.109.818.1)  für  alle  Staatsange-
hörigen  des  ehemaligen  Jugoslawiens  anwendbar  (BGE 126 V 198 
E. 2b, 122 V 381 E. 1 mit  Hinweis). Zwischenzeitlich hat die Schweiz 
mit  mehreren Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens (Kroa-
tien, Mazedonien), nicht aber mit Bosnien und Herzegowina, neue Ab-
kommen über  Soziale  Sicherheit  abgeschlossen. Für  die  Beschwer-
deführerin als Bürgerin von Bosnien und Herzegowina findet demnach 
weiterhin  das  schweizerisch-jugoslawische  Sozialversicherungsab-
kommen  vom 8. Juni  1962  Anwendung.  Nach  Art. 2  dieses  Abkom-
mens  stehen  die  Staatsangehörigen  der  Vertragsstaaten  in  ihren 
Rechten und Pflichten aus den in Art. 1 genannten Rechtsvorschriften, 
zu  welchen  die  schweizerische  Bundesgesetzgebung  über  die  Inva-
lidenversicherung gehört,  einander gleich,  soweit  nichts  anderes be-
stimmt ist.

Da vorliegend keine abweichenden Bestimmungen zur Anwendung ge-
langen, richtet sich die Ausgestaltung des Verfahrens sowie die Prü-
fung  der  Anspruchsvoraussetzungen  auf  Leistungen  der  schweize-
rischen  Invalidenversicherung  nach  der  innerstaatlichen  Rechtsord-
nung (BGE 130 V 257 E. 2.4). Entsprechend bestimmt sich vorliegend 
der Anspruch der Beschwerdeführerin ausschliesslich nach dem inner-
staatlichen schweizerischen Recht, insbesondere nach dem IVG, der 
Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, 
SR 832.201),  dem ATSG sowie  der  Verordnung  vom 11. September 
2002 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, 
SR 830.11).

2.2 In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen 
Rechtssätze massgebend, dei bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen 
führenden  Sachverhalts  Geltung  haben  (BGE 130 V 329  E. 2.3).  Ein 
allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel  
aufgrund  der  bisherigen  und  ab  diesem Zeitpunkt  nach  den  neuen 
Normen zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445).

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Da das Rentengesuch im September 2005 eingereicht wurde, sind im 
vorliegenden Fall bis zum 31. Dezember 2007 das IVG und das ATSG 
in der Fassung vom 21. März 2003 und die IVV in der Fassung vom 
21. Mai  2003  (4. IV-Revision,  AS 2003 3837  beziehungsweise 
AS 2003 3859, in  Kraft  vom 1. Januar 2004 bis  31. Dezember 2007) 
anwendbar. Am 1. Januar 2008 sind die Änderungen des IVG und des 
ATSG vom 6. Oktober 2006 sowie der IVV vom 28. September 2007 
(5. IV-Revision,  AS 2007 5129  beziehungsweise  AS 2007 5155)  in 
Kraft getreten. Soweit sich der Rentenanspruch auf die Zeit nach dem 
1. Januar 2008 bezieht, sind die Bestimmungen der erwähnten Erlasse 
in der seit diesem Datum geltenden Fassung anwendbar.

Sofern sich die einschlägigen Bestimmungen materiell nicht verändert 
haben, werden im Folgenden – falls nichts Gegenteiliges vermerkt  – 
die Bestimmungen lediglich in der ab 1. Januar 2008 gültig gewesenen 
Fassung zitiert.

2.3 Nach  der  Rechtsprechung  stellt  das  Sozialversicherungsgericht 
bei  der  Beurteilung einer  Streitsache  in  der  Regel  auf  den  bis  zum 
Zeitpunkt  des  Erlasses  des  streitigen  Entscheides  eingetretenen 
Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweis). Tatsachen, die jenen 
Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand 
einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b).

2.4 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder 
unvollständige  Feststellung  des  Sachverhalts  sowie  Unangemessen-
heit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

3.

3.1 Anspruch auf eine ordentliche Rente haben gemäss Art. 36 Abs. 1 
IVG (4. IV-Revision) die rentenberechtigten Versicherten, die bei Ein-
tritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Bei träge an 
die schweizerische Sozialversicherung geleistet haben. Meldet sich ein 
Versicherter  mehr  als  zwölf  Monate  nach  Entstehen  des  Anspruchs 
an, so werden die Leistungen in Abweichung von Artikel  24 Absatz 1 
ATSG lediglich für  die  zwölf  der  Anmeldung vorangehenden Monate 
ausgerichtet (Art. 48 Abs. 2 IVG [in der bis 31. Dezember 2007 gültig 
gewesenen Fassung]).

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3.2 Der  Rentenanspruch  nach  Artikel 28  entsteht  nach  den  Vor-
schriften der  4. IV-Revision frühestens in  dem Zeitpunkt,  in dem der 
Versicherte  mindestens  zu  40  %  bleibend  erwerbsunfähig  (Art. 7 
ATSG)  geworden  ist  (Art. 29  Abs. 1  lit. a  IVG  [4. IV-Revision])  oder 
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens zu 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen war (Art. 29 
Abs. 1 lit. b IVG [4. IV-Revision]). Nach den Bestimmungen der 5. IV-
Revision  haben  Anspruch  auf  eine  Rente  Versicherte,  die  ihre  Er-
werbsfähigkeit  oder  die  Fähigkeit,  sich  im  Aufgabenbereich  zu  be-
tätigen,  nicht  durch  zumutbare  Eingliederungsmassnahmen  wieder 
herstellen,  erhalten  oder  verbessern  können,  während  eines  Jahres 
ohne  wesentlichen  Unterbruch  durchschnittlich  mindestens  40%  ar-
beitsunfähig  (Art. 6  ATSG)  gewesen  sind  und  nach  Ablauf  dieses 
Jahres zu mindestens 40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (Art. 28 Abs. 1 
lit. a bis c IVG [5. IV-Revision]).

3.3 Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist 
Invalidität  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit  dauernde 
ganze  oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  als  Folge  von  Geburtsge-
brechen,  Krankheit  oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit  ist  gemäss Art.  7 
ATSG der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Ge-
sundheit  verursachte  und nach zumutbarer  Behandlung und Einglie-
derung  verbleibende  ganze  oder  teilweise  Verlust  der  Erwerbsmög-
lichkeiten  auf  dem  in  Betracht  kommenden  ausgeglichenen  Ar-
beitsmarkt. Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der 
körperlichen,  geistigen oder  psychischen  Gesundheit  bedingte,  volle 
oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich 
zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare 
Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 
(Art. 6 ATSG).

3.4 Versicherte  haben Anspruch auf  eine Viertelsrente,  wenn sie zu 
mindestens 40 Prozent invalid sind, bei einem Invaliditätsgrad von min-
destens 50 Prozent besteht  ein Anspruch auf  eine halbe Rente,  bei  
mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei mindestens 
70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 1 IVG [4. IV-Revision] 
respektive  Art. 28  Abs. 2  IVG  [5. IV-Revision]).  Gemäss  Art. 28 
Abs. 1ter IVG werden Renten,  die einem Invaliditätsgrad von weniger 
als 50 Prozent entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, 
die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der 
Schweiz haben, soweit nicht völkerrechtliche Vereinbarungen eine ab-

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weichende  Regelung  vorsehen,  was  für  Bosnien  und  Herzegowina 
jedoch nicht der Fall ist (vgl. Art. 8 lit. e Abkommen Jugoslawien). 

3.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stel-
len haben. Aufgabe des Arztes im schweizerischen Invalidenverfahren 
ist  es,  den  Gesundheitszustand  zu  beurteilen  und  dazu  Stellung zu 
nehmen,  in  welchem Umfang und gegebenenfalls  bezüglich  welcher 
Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte 
sind sodann  eine wichtige  Grundlage für  die  Beurteilung der  Frage, 
welche  Arbeitsleistungen  dem Versicherten  konkret  noch  zugemutet 
werden  können  (BGE 125 V 256  E. 4,  115 V 134  E. 2;  AHI-Praxis 
2002, S. 62, E. 4b/cc).

3.5.1 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweis-
mittel  zu  würdigen  sind.  Für  das  gesamte  Verwaltungs-  und  Be-
schwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Da-
nach haben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die 
Beweise frei,  das heisst  ohne förmliche Beweisregeln,  sowie umfas-
send und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet für das Gericht, 
dass es alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv 
zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterla-
gen  eine  zuverlässige  Beurteilung  des  streitigen  Rechtsanspruches 
gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medi-
zinischen Berichten den Prozess nicht  erledigen,  ohne das gesamte 
Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf 
die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. 

3.5.2 Bezüglich  des  Beweiswertes  eines  Arztberichtes  ist  entschei-
dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf all -
seitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be-
rücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden 
ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der 
Beurteilung  der  medizinischen  Situation  einleuchtet  und  ob  die 
Schlussfolgerungen  der  Experten  begründet  sind.  Ausschlaggebend 
für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft des Be-
weismittels  noch die  Bezeichnung der  eingereichten  oder  in  Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder als Gutachten (vgl. dazu 
das Urteil des Bundesgerichts [BGer] I 268/2005 vom 26. Januar 2006 
E. 1.2 mit Hinweis auf BGE 125 V 352 E. 3.a). 

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Gleichwohl  erachtet  es  die  Rechtsprechung  mit  dem Grundsatz  der 
freien Beweiswürdigung als  vereinbar, Richtlinien für  die Beweiswür-
digung  in  Bezug  auf  bestimmte  Formen medizinischer  Berichte  und 
Gutachten  aufzustellen  (vgl.  hierzu  BGE 125 V 352  E. 3b;  AHI 2001 
S. 114 E. 3b; Urteil des BGer I 128/98 vom 24. Januar 2000 E. 3b). So 
ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten 
externer  Spezialärzte,  welche  aufgrund  eingehender  Beobachtungen 
und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstat -
ten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen 
gelangen,  bei  der  Beweiswürdigung volle  Beweiskraft  zuzuerkennen, 
solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Experti -
se  sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb,  mit  weiteren Hinweisen). Be-
richte  der  behandelnden Ärzte  schliesslich sind aufgrund deren auf-
tragsrechtlicher  Vertrauensstellung  zum  Patienten  mit  Vorbehalt  zu 
würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies gilt für den allgemein prakti-
zierenden Hausarzt wie auch für den behandelnden Spezialarzt (Urteil 
des BGer I 655/05 vom 20. März 2006 E. 5.4 mit Hinweisen; vgl. aber 
Urteil des BGer 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2).

3.5.3 Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Be-
weiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be-
gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen 
ihre Zuverlässigkeit  bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte 
Arzt  in  einem  Anstellungsverhältnis  zum  Versicherungsträger  steht, 
lässt  nicht  schon  auf  mangelnde  Objektivität  und  auf  Befangenheit 
schliessen.  Es  bedarf  vielmehr  besonderer  Umstände,  welche  das 
Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begrün-
det erscheinen lassen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee mit Hinweisen).

Auf  Stellungnahmen  der  RAD oder  ärztlichen  Dienste  kann  für  den 
Fall, dass ihnen materiell  Gutachtensqualität zukommen soll,  nur ab-
gestellt  werden,  wenn sie  den  allgemeinen beweisrechtlichen Anfor-
derungen an einen ärztlichen Bericht  genügen (vgl. Urteil  des  BGer 
I 694/05  vom 15. Dezember  2006  E. 2).  Die  RAD-Ärzte  müssen  so-
dann  über  die  im  Einzelfall  gefragten  persönlichen  und  fachlichen 
Qualifikationen verfügen (Urteile des BGer I 142/07 vom 20. November 
2007  E. 3.2.3  und  I 362/06  vom  10. April  2007  E. 3.2.1),  denn  die 
fachliche  Qualifikation  des  Experten  spielt  für  die  richterliche  Wür-
digung  einer  Expertise  eine  erhebliche  Rolle. Bezüglich  der  medizi-
nischen Stichhaltigkeit eines Gutachtens müssen sich Verwaltung und 

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Gerichte auf die Fachkenntnisse des Experten verlassen können. Des-
halb ist für die Eignung eines Arztes als Gutachter in einer bestimmten 
medizinischen Disziplin ein entsprechender, dem Nachweis der erfor-
derlichen Fachkenntnisse dienender, spezialärztlicher Titel des berich-
tenden oder zumindest des den Bericht visierenden Arztes vorausge-
setzt (Urteil des BGer I 178/00 vom 3. August 2000 E. 4a).

3.6 Bei  erwerbstätigen  Versicherten  ist  der  Invaliditätsgrad  gemäss 
Art. 16  ATSG in  Verbindung  mit  Art. 28a Abs. 1  IVG aufgrund  eines 
Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkom-
men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen  durch  eine  ihr  zumutbare  Tätigkeit  bei  ausge-
glichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sogenanntes Invalidenein-
kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie er-
zielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Va-
lideneinkommen). Der  Einkommensvergleich  hat  in  der  Regel  in  der 
Weise  zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbseinkom-
men ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber 
gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi-
tätsgrad bestimmen lässt  (allgemeine Methode des Einkommensver-
gleichs;  BGE 130 V 343  E. 3.4.2,  128 V 29  E. 1).  Für  den  Einkom-
mensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) 
Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Inva-
lideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfälli -
ge  rentenwirksame  Änderungen  der  Vergleichseinkommen  bis  zum 
Verfügungserlass respektive bis zum Einspracheentscheid zu berück-
sichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4).

4.
Nachfolgend ist  zu prüfen, ob die IVSTA das Leistungsbegehren der 
Beschwerdeführerin zu Recht abgewiesen hat.

Den Akten ist im Wesentlichen zu entnehmen, dass bei der Beschwer-
deführerin aufgrund eines im Jahr 1997 erlittenen Unfalles ein Status 
nach  Schädelhirntrauma,  ein  Status  nach  Scheitelbein-Fraktur  links, 
ein  organisches  Psychosyndrom  (ICD-10  F07.9),  eine  posttraumati-
sche Epilepsie respektive eine lokalisationsbezogene (fokale, partielle) 
idiopathische Epilepsie und epileptische Syndrome mit fokal beginnen-
den Anfällen (ICD-10 G40.0),  die Neubildung unsicheren oder unbe-
kannten Verhaltens des Gehirns und des Zentralnervensystems, Ge-

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hirn supratentoriell (ICD-10 D43.0) sowie eine expansive tumorale Ver-
änderung in der temporalen Region links vorliegen. Insofern sind sich 
die beurteilenden Ärzte mehrheitlich einig. Die meisten Ärzte äussern 
sich hingegen gar nicht (so namentlich Dr. A._______, Dr. B._______, 
Dr. D._______)  oder  nur  andeutungsweise  (so  die  Ärzte  der  Klinik 
F._______) zum Einfluss der festgestellten Beeinträchtigungen auf die 
Arbeitsfähigkeit. Von den untersuchenden Ärzten äussern sich lediglich 
die  Neuropsychiater  des  Spitals  von  E._______  in  ihrem  Aus-
trittsbericht  vom 30. Mai  2008 explizit  zur Arbeitsfähigkeit,  indem sie 
davon ausgehen, die Beschwerdeführerin sei arbeitsunfähig. Die Ärzte 
präzisieren jedoch nicht, in welchen Tätigkeiten eine Arbeitsunfähigkeit 
anzunehmen ist und begründen nicht, weshalb sie zu diesem Schluss 
kommen.  Dr. med. C._______  geht  hingegen  in  seinen  beiden 
Stellungnahmen vom 5. Juni 2007 sowie vom 12. Januar 2009 davon 
aus,  die  Beschwerdeführerin  sei  immer  noch  in  der  Lage,  ihrer 
früheren Tätigkeit  nachzugehen,  da sie  nur  gelegentlich epileptische 
Krisen erleide und ansonsten  lediglich  die  subjektiven Beschwerden 
vorhanden seien. Auch der  Austrittsbericht  der  Klinik  habe ihr  einen 
guten  Allgemeinzustand  und  einen  unauffälligen  neurologischen  Zu-
stand  attestiert.  Dr. med. C._______,  der  beurteilende  Arzt  der  me-
dizinischen Dienstes der IVSTA, verfügt weder über den Facharzttitel 
Neurolgie  noch  Psychologie.  Mit  Blick  auf  die  bei  der  Beschwerde-
führerin  diagnostizierten  neurologischen  und  psychischen  Beein-
trächtigungen  ist  davon auszugehen,  dass  ein  Neurologe  respektive 
ein Psychiater generell geeigneter ist, die Einflüsse derartiger Krank-
heiten auf die Arbeitsfähigkeit zu beurteilen. Dennoch kann vorliegend 
nicht  ohne  Weiteres  auf  die  sehr  kurz  gehaltene  Einschätzung  der 
Ärzte  des  Spitals  von  E._______  abgestellt  werden,  welche  nicht 
ausführen,  inwiefern namentlich das organische Psychosyndrom, die 
zeitweiligen epileptischen Krisen sowie die tumorale Veränderung des 
Gehirns einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin 
haben könnten. Aus den vorliegenden unvollständigen Beurteilungen 
ist  somit  nicht  nachvollziehbar,  inwiefern  die  Beschwerdeführerin  in 
ihrer  Arbeitsfähigkeit  effektiv  eingeschränkt  ist.  Eine  rechtskonforme 
Beurteilung des Leistungsanspruchs ist daher nicht möglich.

Die  Beschwerde  ist  somit  gutzuheissen  und  die  Sache  ist  an  die 
IVSTA zurückzuweisen, damit sie die gesundheitlichen Einschränkun-
gen der  Beschwerdeführerin  aus psychiatrischer  und  neurologischer 
Sicht  abkläre und anschliessend über  den Rentenanspruch neu ver-
füge.

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C-1205/2009

5.  
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung.

5.1 Das  Bundesverwaltungsgericht  auferlegt  gemäss  Art. 63  Abs. 1 
VwVG die  Verfahrenskosten in  der  Regel  der  unterliegenden  Partei. 
Eine  Rückweisung gilt  praxisgemäss  als  Obsiegen  der  beschwerde-
führenden  Partei  (BGE 132 V 215  E. 6),  so  dass  der  Beschwerde-
führerin keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind. Ihr ist der geleiste-
te Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 300.-- nach Eintritt der Rechts-
kraft des vorliegenden Entscheids auf ein von ihr bekannt zu geben-
des Konto zurückzuerstatten.

Der  unterliegenden  Vorinstanz  sind  keine  Verfahrenskosten  aufzuer-
legen (Art. 63 Abs. 2 VwVG).

5.2 Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden 
Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr 
erwachsene  notwendige  und  verhältnismässig  hohe  Kosten  zu-
sprechen (Art. 64  Abs. 1  VwVG in  Verbindung mit  Art. 7  Abs. 1  des 
Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschä-
digungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). 
Die  Parteientschädigung  umfasst  die  Kosten  der  Vertretung  sowie 
allfällige  weitere  notwendige Auslagen der  Partei  (Art. 8  VGKE). Die 
Beschwerdeführerin ist vorliegend nicht-anwaltlich vertreten. Ihr ist da-
her  eine  Parteientschädigung  für  die  ihr  entstandenen  notwendigen 
Kosten zuzusprechen. Da keine Kostennote eingereicht wurde, ist die 
Parteientschädigung aufgrund der Akten festzusetzen (Art. 14 Abs. 2 
VGKE). Eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 800.- erscheint 
unter  Berücksichtigung des aktenkundigen Aufwandes als  angemes-
sen.

Seite 12

C-1205/2009

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde  wird  in  dem  Sinne  gutgeheissen,  dass  die  ange-
fochtene Verfügung vom 28. Januar 2009 aufgehoben und die Sache 
an die Vorinstanz zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Er-
wägungen vorgeht und über den Rentenanspruch neu verfügt.

2.
Es  werden  keine  Verfahrenskosten  erhoben.  Der  geleistete  Kosten-
vorschuss  in  der  Höhe  von  Fr. 300.--  wird  der  Beschwerdeführerin 
nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.

3.
Der  Beschwerdeführerin  wird  zu  Lasten  der  Vorinstanz  eine  Partei-
entschädigung in der Höhe von Fr. 800.-- zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular Zahl-
adresse)

- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Peterli Sandra Tibis

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C-1205/2009

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die 
Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff.,  90 ff. und 100 des Bundes-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. 
Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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