# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 465a89a8-185b-5aca-bf6a-5f08add856f7
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-07-03
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 3. Kammer 03.07.2018 S 2017 117
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_003_S-2017-117_2018-07-03.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN
DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN
TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI

S 17 117

3. Kammer als Versicherungsgericht

Vorsitz Racioppi
Richter von Salis, Audétat 

Aktuar ad hoc Vital

URTEIL

vom 3. Juli 2018

in der versicherungsrechtlichen Streitsache

A._____,

Beschwerdeführer

gegen 

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Graubünden, 

Beschwerdegegnerin

betreffend Versicherungsleistungen nach IVG (IV-Rente)

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1. Im November 2009 reiste A._____ in die Schweiz ein. Seither arbeitete er 

in Saisonanstellung als Nachtportier im B._____ in X._____, zuletzt vom 

1. Juni 2013 bis und mit 22. April 2014. Infolge eines Bandscheibenvor-

falls und der damit einhergehenden Operation vom 14. Mai 2014 am Kan-

tonsspital Graubünden, wurde A._____ von diesem ab 13. Mai 2014 eine 

100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert. 

2. Wegen anhaltender gesundheitlicher Probleme meldete sich A._____ am 

10. September 2014 bei der IV-Stelle des Kantons Graubünden (nachfol-

gend: IV-Stelle) zum Leistungsbezug (berufliche Eingliederungsmass-

nahmen und Rente) an. Im Rahmen von Frühinterventionsmassnahmen 

gewährte die IV-Stelle A._____ mit Mitteilung vom 5. März 2015 Beratung 

und Unterstützung beim Erhalt seines derzeitigen Arbeitsplatzes. Ausser-

dem gewährte ihm die IV-Stelle gemäss Mitteilung vom 20. Mai 2015 die 

Übernahme der Kosten für einen Deutschkurs und schliesslich mit Mittei-

lung vom 2. Juli 2015 im Rahmen der Arbeitsvermittlung Beratung und 

Unterstützung bei der Stellensuche. 

3. Mit Schreiben der IV-Stelle vom 3. Dezember 2015 wurde der Arbeitsplat-

zerhalt erfolgreich abgeschlossen. Dies nachdem A._____ die IV-Stelle 

am 30. November 2015 telefonisch dahingehend orientiert hat, er könne 

wieder seiner früheren Tätigkeit in angepasstem Rahmen bei seinem bis-

herigen Arbeitgeber nachgehen. 

4. Im Auftrag der C._____ AG wurde A._____ am 30. November 2015 am 

PMEDA Polydisziplinäre Medizinische Abklärungen (nachfolgend: PME-

DA) neurologisch untersucht. Die Gutachter des PMEDA attestierten 

A._____ für wechselbelastende Tätigkeiten mit leichter bis mittelgradiger 

körperlicher Belastung eine 100%ige Arbeitsfähigkeit.

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5. Im Rahmen ihrer Rekapitulierung der bezahlten Krankentaggelder vom 

13. Juli 2016 ging die C._____ AG für den Zeitraum vom 1. Mai 2015 bis 

30. Juni 2015 von einer 100%igen und ab dem 1. Juli 2015 bis 25. Mai 

2016 von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit aus. 

6. Mit Vorbescheid vom 27. September 2016 teilte die IV-Stelle A._____ mit, 

sie beabsichtige, ihm ab dem 1. Mai 2015 bis zum 30. September 2015 

eine ganze Rente und ab dem 1. Oktober 2015 bis zum 28. Februar 2016 

eine halbe Rente zuzusprechen. Ab dem 1. März 2016 bestehe kein Ren-

tenanspruch mehr.

7. Hiergegen erhob A._____ am 19. Oktober 2016 sowie ergänzend am 

3. November 2016 Einwand, mit der Begründung, er sei seit dem 1. Juli 

2015 zu 50 % arbeitsunfähig und er habe seit dem 1. Dezember 2015 

nicht zu 100 % gearbeitet, wie dies von der IV-Stelle fälschlicherweise 

angenommen werde.

8. Am 16. und 17. Januar 2017 wurde Herr A._____ vom Zentrum für Ar-

beitsmedizin, Ergonomie und Hygiene AG (nachfolgend: AEH) begutach-

tet. Die Untersuchungsergebnisse wurden der C._____ AG mit Bericht 

vom 27. Januar 2017 zur Kenntnis gebracht. 

9. Mit Verfügung vom 25. Juli 2017 bestätigte die IV-Stelle den Vorbescheid 

vom 27. September 2016 und sprach dem Versicherten mit Wirkung ab 

1. Mai 2015 bis 30. September 2015 eine ganze Invalidenrente, bei einem 

Invaliditätsgrad von 100 % und ab 1. Oktober 2015 bis 28. Februar 2016 

eine halbe Invalidenrente, bei einem Invaliditätsgrad von 50 % zu. Weil 

der IV-Grad ab dem 1. Dezember 2015 unter 40 % liege, stehe A._____ 

unter Berücksichtigung einer dreimonatigen Wartefrist ab dem 1. März 

2016 kein Rentenanspruch mehr zu. Hinsichtlich des Einwandes des Ver-

sicherten vom 19.  Oktober 2016 und 3. November 2016 führt die IV-

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Stelle im Wesentlichen aus, dass ihm gemäss Gutachten von Prof. Dr. 

med. D._____ vom 22. Dezember 2015 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in 

adaptierter Tätigkeit attestiert werde und somit ab dem 1. März 2016 kein 

Rentenanspruch mehr bestünde. 

10. Gegen diese Verfügung erhob A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) 

am 23. August 2017 (Poststempel) Beschwerde beim Verwaltungsgericht 

des Kantons Graubünden und beantragte sinngemäss die Aufhebung der 

angefochtenen Verfügung. 

 

11. In ihrer Vernehmlassung vom 15. September 2017 beantragte die IV-

Stelle (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) die Abweisung der Beschwer-

de. Das Gutachten des PMEDA in Zürich vom 22. Dezember 2015 stelle 

einen Gesamtwert der Arbeitsfähigkeit dar, beruhe auf der Vorgeschichte, 

den bisherigen Akten sowie einer persönlichen Untersuchung des Be-

schwerdeführers. Das Gutachten sei in seinen Ergebnissen schlüssig, 

nachvollziehbar und widerspruchsfrei. 

Auf die weiteren Ausführungen der Verfahrensparteien und die einge-

reichten Beweismittel wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Er-

wägungen eingegangen. 

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen die Verfügung der Be-

schwerdegegnerin vom 25. Juli 2017. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des 

Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) sind 

Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versicherungsge-

richt am Ort der IV-Stelle anfechtbar. Die örtliche Zuständigkeit des ange-

rufenen Gerichts ist damit gegeben. Das Verwaltungsgericht des Kantons 

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Graubünden beurteilt als Versicherungsgericht Beschwerden gegen Ver-

fügungen in Sozialversicherungssachen, die gemäss Bundesrecht der 

Beschwerde unterliegen (Art. 49 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über die Ver-

waltungsrechtspflege [VRG]; BR 370.100). Damit ist auch die sachliche 

Zuständigkeit des angerufenen Gerichts erstellt. Als formeller und materi-

eller Verfügungsadressat ist der Beschwerdeführer von der angefochte-

nen Verfügung unmittelbar betroffen und hat ein schutzwürdiges Interesse 

an deren Aufhebung oder Abänderung. Demnach ist er zur Beschwerde-

führung legitimiert (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 2 sowie Art. 59 des Bun-

desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

[ATSG]; SR 830.1). Im Übrigen hat der Beschwerdeführer seine Be-

schwerde frist- und formgerecht beim Verwaltungsgericht eingereicht 

(Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 2 sowie Art. 60 und 61 lit. b ATSG). Demzu-

folge ist auf die Beschwerde einzutreten. 

2. Unbestritten ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine ganze IV-

Rente ab dem 1. Mai 2015 bis zum 30. September 2015 sowie auf eine 

halbe IV-Rente ab dem 1. Oktober 2015 bis zum 28. Februar 2016.

3. In materieller Hinsicht ist jedoch streitig und zu prüfen, ob der Beschwer-

deführer über den 28. Februar 2016 hinaus Anspruch auf eine IV-Rente 

hat. Umstritten ist insbesondere die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdefüh-

rers in einer behinderungsgeeigneten Tätigkeit ab dem 1. Dezember 

2015. Für die Beurteilung dieser Frage massgebend ist der Sachverhalt, 

wie er sich bis zum Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung, 

mithin am 25. Juli 2017 verwirklicht hat (BGE 132 V 215 E.3.1.1; BGE 129 

V 1 E.1.2). 

4. Anspruch auf eine Invalidenrente hat, wer im Sinne des Gesetzes invalid 

ist. Bei erwerbstätigen Versicherten, wie dem Beschwerdeführer, gilt als 

Invalidität, die durch einen körperlichen, geistigen oder psychischen Ge-

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sundheitsschaden verursachte, voraussichtlich bleibende oder längere 

Zeit dauernde Erwerbsunfähigkeit (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 2 ATSG 

sowie Art. 8 Abs. 1 ATSG), welche die Folge von Geburtsgebrechen, 

Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4 Abs. 1 IVG). Der rentenbegrün-

dende Invaliditätsgrad ist aufgrund eines Einkommensvergleichs zu be-

stimmen (Art. 28a Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 16 ATSG). Dazu wird das Er-

werbseinkommen, welches der Versicherte nach Eintritt der Invalidität und 

nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie-

derungsmassnahmen durch eine ihm zumutbare Tätigkeit bei ausgegli-

chener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in 

Beziehung zum Erwerbseinkommen gesetzt, das er erzielen könnte, 

wenn er nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Ein-

kommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die 

beiden hypothetischen Erwerbseinkommen auf zeitidentischer Basis zif-

fernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber gestellt 

werden, worauf aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad be-

stimmt wird (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 

343 E.3.4.2; BGE 128 V 29 E.1). Nach Art. 28 Abs. 2 IVG haben Versi-

cherte bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % Anspruch auf eine 

Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % Anspruch 

auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % 

Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von 

mindestens 70 % Anspruch auf eine ganze Rente. 

5. In der angefochtenen Verfügung vom 25. Juli 2017 ging die Beschwerde-

gegnerin ab dem 1. Dezember 2015 von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit 

des Beschwerdeführers in einer angepassten Tätigkeit aus. Dabei stützte 

sie sich einerseits auf das Gutachten von Prof. Dr. D._____ vom PMEDA 

in Zürich vom 22. Dezember 2015 (Bg-act. 65), in welchem dem Be-

schwerdeführer im Rahmen einer behindertengeeigneten Tätigkeit eine 

100%ige Arbeitsfähigkeit attestiert wurde sowie andererseits auf die In-

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formation, der Beschwerdeführer sei ein Arbeitsverhältnis mit voller Ar-

beitsfähigkeit bei seinem bisherigen Arbeitgeber eingegangen. Entspre-

chend liege der IV-Grad unter 40 %, weshalb unter Berücksichtigung ei-

ner dreimonatigen Wartefrist ab dem 1. März 2016 kein Rentenanspruch 

mehr bestehe. 

6. In seiner Beschwerdeschrift macht der Beschwerdeführer unter Verweis 

auf das Schreiben von seinem Hausarzt, Herr Dr. med E._____, vom 

7.  August 2017 (Bf-act. 1) geltend, er habe entgegen der Annahme der 

Beschwerdegegnerin ab dem 1. Dezember 2015 nicht zu 100 % arbeiten 

können. Aus vorgenanntem Schreiben des Hausarztes des Beschwerde-

führers geht hervor, dass dieser dem Beschwerdeführer nie mehr als eine 

50%ige Arbeitsfähigkeit attestiert habe. Ausserdem habe sich die Be-

schwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung auf ein bereits länge-

re Zeit zurückliegendes Gutachten gestützt und den Bericht des AEH in 

Zürich gänzlich ausser Acht gelassen. Ferner bringt Herr Dr. med. 

E._____ vor, der letzte Kontakt der Beschwerdegegnerin mit dem Be-

schwerdeführer datiere vom 19. Oktober 2016. In der Zwischenzeit seien 

sage und schreibe acht Monate vergangen und seines Wissens nach, ha-

be die Beschwerdegegnerin in der Zwischenzeit bis aktuell keinen Kon-

takt mehr zum Beschwerdeführer gehabt. Der Beschwerdeführer habe bis 

zum 30. April 2018 einen 50%igen Arbeitsvertrag. Er empfehle den Fall 

des Beschwerdeführers noch einmal aufzurollen und die neuen Unterla-

gen seien zu prüfen. Der Beschwerdeführer sei konsistent in seinen Aus-

sagen und auch aufgrund der Klinik seien die Befunde nachvollziehbar.

 

7. Die Beschwerdegegnerin hält dem in ihrer Stellungnahme vom 15. Sep-

tember 2017 zunächst entgegen, sie habe am 8. Dezember 2016 die zu-

ständige Ausgleichskasse mit der Berechnung der dem Beschwerdefüh-

rer zustehenden IV-Rente beauftragt. Damit habe das Verwaltungsverfah-

ren bei ihr seinen ordentlichen Abschluss gefunden. In der Folge habe die 

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zuständige Ausgleichskasse ca. siebeneinhalb Monate Zeit benötigt um 

die Verfügung vom 25. Juli 2017 zu erlassen, was wohl auf eingereichte 

Verrechnungsanträge zurückzuführen sei. Dieser Begründung der Be-

schwerdegegnerin ist aus Sicht des streitberufenen Gerichts nichts hinzu-

zufügen. 

8. Hinsichtlich des Untersuchungsberichts des AEH vom 27. Januar 2017 

(Bg-act. 83) bringt die Beschwerdegegnerin vor, dieses stünde im We-

sentlichen mit dem Gutachten des PMEDA vom 22. Dezember 2015 in 

Einklang. Insbesondere gelangte das AEH zum Ergebnis, dass der Be-

schwerdeführer in einer behinderungsgeeigneten (=körperlich leichten bis 

mittelschweren, wechselbelastenden) Tätigkeit trotz der gesundheitlichen 

Beschwerden 100% arbeitsfähig sei. Es bestünde daher kein Grund, wei-

tere medizinische Abklärungen zu treffen. Gestützt auf das Gutachten des 

PMEDA vom 22. Dezember 2015 sowie den Untersuchungsbericht des 

AEH vom 27. Januar 2017 sei davon auszugehen, dass der Beschwerde-

führer seit dem 30. November 2015 (Tag der Untersuchung durch den 

PMEDA) trotz der gesundheitlichen Beschwerden in einer behinderungs-

geeigneten (körperlich leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden) 

Tätigkeit 100 % arbeitsfähig ist. Daran vermöge der Umstand, dass der 

Beschwerdeführer ab Dezember 2015 im Hotel B._____ lediglich in einem 

50 % - Pensum arbeitete, nichts zu ändern. 

9.1. Ob vorliegend eine 100%ige Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ge-

geben ist oder nicht, bestimmt sich nach dem im Sozialversicherungs-

recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 

125 V 146 E.2c, Urteil des Bundesgerichts 9C_701/2016 vom 1. März 

2017 E. 3.1). Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts 

genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat vielmehr jener 

Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Gesche-

hensabläufen für die wahrscheinlichste hält (BGE 121 V 45 E.2a). Zwar 

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ist das Sozialversicherungsrecht vom Untersuchungsgrundsatz be-

herrscht, was die Beweislast im Sinne einer Beweisführungslast begriffs-

notwendig ausschliesst. Im Sozialversicherungsprozess tragen die Par-

teien jedoch insofern eine Beweislast, als im Falle der Beweislosigkeit der 

Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen 

gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift 

allerdings erst, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Un-

tersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sach-

verhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der 

Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 138 V 218 E.6). Eine Beweislosigkeit 

liegt namentlich erst dann vor, wenn auch von weiteren Beweismassnah-

men, insbesondere von der Abnahme der von den Parteien angebotenen 

Beweise, keine Erkenntnisse zu erwarten sind, aufgrund derer sich der 

rechtserhebliche Sachverhalt mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit feststellen lässt (sog. antizipierte Beweiswürdigung, 

Urteil des Bundesgerichts C 102/06 vom 30. Januar 2007 E.4.2.2; BGE 

122 V 157 E.1d; BGE 134 I E. 5.3).

9.2. In einem sozialversicherungsrechtlichen Verfahren unterliegen sämtliche 

Beweismittel, somit auch medizinische Berichte und Gutachten, der freien 

Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Für das Beschwerdeverfahren be-

deutet dies, dass das Gericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von 

wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 

die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen 

Rechtsanspruchs gestatten. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe-

richtes ist somit entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange 

umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abge-

geben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation ein-

leuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind 

(BGE 134 V 231 E.5.1; 125 V 351 E.3a). Jedoch hat es das Bundesge-

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richt mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar erach-

tet, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutach-

ten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen. Diesen zufolge ha-

ben Gutachten versicherungsexterner Ärzte vollen Beweiswert, wenn sie 

die vorgenannten Anforderungen erfüllen und nicht konkrete Indizien ge-

gen deren Zuverlässigkeit sprechen. (BGE 137 V 210 E.1.3.4; BGE 125 V 

351 E.3b/bb). In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und 

soll der Richter der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass diese mit-

unter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zwei-

felsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen. Der Bericht eines 

behandelnden Arztes hat somit nicht den gleichen Rang wie ein von der 

IV-Stelle nach dem vorgegebenen Verfahrensrecht eingeholtes Gutach-

ten. Er verpflichtet indessen - wie jede substantiiert vorgetragene Ein-

wendung gegen ein solches Gutachten - den Richter zu prüfen, ob der 

Bericht des behandelnden Arztes die Auffassungen und Schlussfolgerun-

gen des förmlich bestellten Gutachters derart zu erschüttern vermag, 

dass davon abzuweichen ist (BGE 125 V 351 E.3b/cc und E.3c).

10.1. Vor dem Hintergrund dieser Rechtsprechung hat die Beschwerdegegnerin 

dem neurologischen Gutachten von Dr. med. F._____ und Prof. Dr. med. 

D._____ des PMEDA vom 22. Dezember 2015 (Bg-act. 65) aus den 

nachstehend dargelegten Gründen zu Recht volle Beweiskraft beigemes-

sen. 

10.2. Die PMEDA-Gutachter, Dr. med. F._____ und Prof. Dr. med. D._____, 

beide Fachärzte FMH für Neurologie, gelangten im Rahmen ihres neuro-

logischen Befundes (Bg-act. 65, S. 10) zum Ergebnis, dass sich vorrangig 

klinische Zeichen eines residuellen L5-Wurzelkompressionssyndroms 

rechts mit hochgradiger Parese der Grosszehen- und Zehenhebung so-

wie leichtgradiger Pares der Fusshebung und Fussversion rechts und ei-

ne Sensibilitätsstörung, welche das gesamte Dermatom L5 rechts um-

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fasst, finden liessen. Darüber hinaus hätten sie Residuen einer inkomplet-

ten stattgehabten S1-Wurzelkompression mit inkompletter Sensibilitätss-

törung Dermatom S1 rechts, Paresen der Zehenflexion, geringgradiger 

Parese der Fusssenker rechts und erloschenem ASR rechts festgestellt. 

Gestützt auf diesen Befund sowie unter Berücksichtigung der Vorge-

schichte des Beschwerdeführers mit operiertem lumbalen Masenprolaps 

und Cauda-Syndrom bestehe aus Sicht der Gutachter auf Dauer eine Ar-

beitsunfähigkeit von 100 % für sämtliche Tätigkeiten, welche mit dem He-

ben und Tragen von schweren Gegenständen oder lumbalen Zwangshal-

tungen verbunden sind. Für die Tätigkeit in einem Hotel als Service-Kraft 

bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 80 % (Pensum 100 %, Rendement 

80 %), wobei dauerhaftes Stehen über mehrere Stunden ungünstig sei. 

Hinsichtlich der bis Ende März 2014 vom Beschwerdeführer ausgeübten 

Tätigkeit als Nachtportier bestehe keine Arbeitsfähigkeit. Grundsätzlich 

könne die Arbeit im angestammten Beruf als Bauzeichner, wie diese zu-

letzt in seinem Heimatland ausgeübt worden sei, per sofort mit einem 

Pensum und Rendement von 100 % wieder aufgenommen werden, da es 

sich dabei um eine leichte bis allenfalls mittelgradig schwere körperliche 

Tätigkeit in Wechselbelastung handle. Tätigkeiten im Hotelfachgewerbe 

könne der Beschwerdeführer bei entsprechender Anpassung der berufli-

chen Tätigkeit (überwiegend leichte bis mittelgradige körperliche Belas-

tung unter Vermeidung lumbovertebraler Zwangshaltungen) ebenfalls per 

sofort mit einem Pensum und Rendement von 100 % aufnehmen. 

10.3. Diese Schlussfolgerungen sowie die übrigen Ausführungen im Gutachten 

des PMEDA vom 22. Dezember 2015 (Bg-act. 65) sind für die strittigen 

Belange umfassend, berücksichtigen die vom Beschwerdeführer geklag-

ten Leiden und wurden in Kenntnis der Vorakten verfasst. Zudem beruhen 

sie auf einer persönlichen Untersuchung des Beschwerdeführers, die es 

den Gutachtern erlaubt hat, einen persönlichen Eindruck über die ge-

sundheitliche Verfassung des Beschwerdeführers zu gewinnen. In einer 

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ausführlichen Anamnese und unter Beizug einer Dolmetscherin wurde der 

Beschwerdeführer zu seinen aktuellen Beschwerden und den daraus re-

sultierenden Einschränkungen, zur Entwicklung der Krankheit, zu den 

Eckpunkten seiner Biographie, zu seinem schulischen und beruflichen 

Werdegang, zur aktuellen Lebenssituation, zu seiner Freizeitgestaltung, 

zum Konsum von Suchtstoffen, zum allgemeinen medizinischen Gesund-

heitszustand, zum Medikamentenkonsum und zu allfälligen ähnlichen Er-

krankungen in der Familie befragt. Ausserdem leuchten die Ausführungen 

der Gutachter in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und 

der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die Schlussfolgerun-

gen der Experten sind begründet, nachvollziehbar und in sich schlüssig. 

Die Gutachter des PMEDA sind als Fachärzte FMH für Neurologie über-

dies qualifiziert, die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aus medizini-

scher Sicht zu beurteilen. In den Akten finden sich auch ansonsten keine 

konkreten Indizien, welche Zweifel an der Zuverlässigkeit des PMEDA-

Gutachtens vom 22. Dezember 2015 (Bg-act. 65) wecken. Insbesondere 

steht es mit den Ergebnissen der im Gutachten zitierten ärztlichen Vorak-

ten in Einklang. Im Übrigen bringt auch der Hausarzt des Beschwerdefüh-

rers, Dr. med. E._____, weder in seiner Stellungnahme vom 7. August 

2017 (Bf-act. 1) noch anderweitig konkrete Zweifel an den Ausführungen 

der PMEDA-Gutachter vor.

10.4. In Übereinstimmung mit dem Gutachten des PMEDA vom 22. Dezember 

2015 (Bg-act. 65) gelangen die Fachärzte FMH für physikalische Medizin 

und Rehabilitation, Dr. med. G._____ und PD Dr. med. H._____, beide 

zertifizierte Gutachter SIM, des AEH in ihrem Bericht vom 27. Januar 

2017 (Bg-act. 83, S. 6 und 8) zum Ergebnis, dass der Beschwerdeführer 

in Bezug auf eine anderweitige leichte bis mittelschwere Tätigkeit in 

Wechselbelastung derzeit zu 100 % arbeitsfähig sei. Zudem wird im Be-

richt des AEH festgestellt, dass anhand der aktuellen Angaben des Be-

schwerdeführers und der klinischen Befunde ein im Wesentlichen unver-

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änderter Zustand gegenüber Dezember 2015 vorliege. Diese Tatsache 

korreliere mit den Angaben des Beschwerdeführers, wonach sich im Lau-

fe des Jahres 2016 nichts Wesentliches geändert hätte (Bg-act. 83, S. 5). 

10.5. In Anbetracht der übereinstimmenden medizinischen Einschätzungen, ist 

vorliegend nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin ihre Ver-

fügung auf das PMEDA-Gutachten vom 22. Dezember 2015 (Bg-act. 65) 

abgestellt hat. Es kann somit auch dahingestellt bleiben, weshalb der 

AEH-Bericht (Bg-act. 83) keine Erwähnung in der angefochtenen Verfü-

gung der Beschwerdegegnerin gefunden hat. Selbst wenn die Beschwer-

degegnerin den AEH-Bericht in ihrer hier angefochtenen Verfügung er-

wähnt hätte, könnte der Beschwerdeführer daraus nichts zu seinen Guns-

ten ableiten, zumal sowohl das PMEDA-Gutachten als auch der AEH-

Bericht ihm eine 100%ige Arbeitsfähigkeit im Rahmen einer leichten bis 

allenfalls mittelschweren körperlichen Tätigkeiten in Wechselbelastung at-

testieren. Ausserdem äussert sich der Hausarzt des Beschwerdeführers 

in seiner Stellungnahme vom 7. August 2017 (Bf-act. 1) weder zum 

PMEDA-Gutachten noch zum AEH-Bericht kritisch. Die 100%ige Arbeits-

fähigkeit des Beschwerdeführers im Rahmen einer angepassten leichten 

bis mittelschweren körperlichen Tätigkeit in Wechselbelastung ist damit 

mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt. Es besteht deshalb keine 

Veranlassung, weitere Abklärungen vorzunehmen, zumal nicht davon 

auszugehen ist, dass weitere Beweismassnahmen eine abweichende 

Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ergeben werden. 

10.6. An dieser fachärztlich eingeschätzten 100%igen Arbeitsfähigkeit in lei-

densadaptierter Tätigkeit vermag der Einwand des Beschwerdeführers, er 

arbeite seit dem 1. Dezember 2015 im Hotel B._____ in einem 50 % - 

Pensum, nichts zu ändern. Ein anderes Ergebnis lassen auch nachste-

hende Erwägungen nicht zu.

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11.1. Der Beschwerdeführer wendet auf die Stellungnahme seines Hausarztes 

vom 7. August 2017 (Bf-act. 1) verweisend ferner ein, die C._____ AG 

habe die Krankentaggeldleistungen bis im Mai 2016 bezahlt.

11.2. Gemäss Art. 72 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Krankenversiche-

rung (KVG; SR 832.10) entsteht der Krankentaggeldanspruch, wenn die 

versicherte Person mindestens zur Hälfte arbeitsunfähig ist. Nach Art. 1 

Abs. 1 KVG i.V.m. Art. 2 ATSG und Art. 6 ATSG ist unter Arbeitsunfähig-

keit die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psy-

chischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bishe-

rigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten, zu verste-

hen. Mithin hält die Beschwerdegegnerin zu Recht fest, dass sich die Ar-

beitsunfähigkeits-Taxationen der Krankentaggeldversicherung (Bg-act. 

64) auf die nicht behinderungsgeeignete angestammte Tätigkeit als 

Nachtportier beim Hotel B._____ beziehen. Demgegenüber wird dem Be-

schwerdeführer im PMEDA-Gutachten vom 22. Dezember 2015 (Bg-act. 

65) sowie im AEH-Bericht vom 27. Januar 2017 (Bg-act. 83) eine 

100%ige Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsgeeigneten Tätigkeit attes-

tiert. Aus diesem Grund ist der Beschwerdegegnerin beizupflichten, wenn 

sie vorbringt, der Beschwerdeführer könne aus dem Umstand, dass die 

Krankentaggeldversicherung die Taggelder bis im Mai 2016 bezahlt hätte, 

nichts zu seinen Gunsten ableiten. 

12.1. In der angefochtenen Verfügung hat es die Beschwerdegegnerin unter-

lassen die Berechnung des Invaliditätsgrades gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG 

i.V.m. Art. 16 ATSG vorzunehmen. Dies schadet jedoch nicht, zumal sie 

die Berechnung in ihrer Stellungnahem vom 15. September 2017 nach-

geholt hat. Gestützt auf die vom Bundesamt für Statistik publizierte Tabel-

le TA 1 der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (nachfolgend: LSE) 

2014, ging die Beschwerdegegnerin von einem monatlichen Bruttolohn 

(Zentralwert bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) für 

- 15 -

Tätigkeiten auf dem Kompetenzniveau 1 (niedrigstes Lohnniveau) im pri-

vaten Sektor bei Männern im Jahr 2014 aus, was Fr. 5'312.-- entspricht 

und gelangte auf Basis der üblichen durchschnittlichen Arbeitszeit von 

41.7 Wochenstunden und bei einer 100%igen Arbeitsfähigkeit sowie unter 

Berücksichtigung einer Nominallohnentwicklung in den Jahren 2015 und 

2016 von je 1 % auf ein Invalideneinkommen im Jahr 2016 von 

Fr. 67'788.83 (Fr. 5'312.-- / 40 x 41.7 x 12 x 1.01 x 1.01). Dieses Invali-

deneinkommen setzte es mit dem sich aus dem Arbeitgeberbericht vom 

1. September 2014 (Bg-act. 19) ergebenden Valideneinkommen von 

Fr. 47'740.68 (Fr. 3'600.-- x 13 x 1.01 x 1.01) in Beziehung und gelangte 

zum Ergebnis, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. Dezember 2015 

keine Erwerbseinbussen hinnehmen müsse, weshalb er ab dem 1. März 

2016 gemäss Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversiche-

rung (IVV; SR 831.201) keinen Rentenanspruch mehr habe. 

12.2 Mit Schreiben vom 18. September 2017 des streitberufenen Gerichts 

wurde dem Beschwerdeführer vorstehender Einkommensvergleich der 

Beschwerdegegnerin zur Stellungnahme zugestellt. Dem Beschwerdefüh-

rer wurde damit das rechtliche Gehör auch hinsichtlich des von der Be-

schwerdegegnerin vorgenommenen Einkommensvergleichs gewährt. In 

der Folge hat es der Beschwerdeführer jedoch unterlassen, sich diesbe-

züglich zu äussern. 

12.3. Die Berechnung des Invaliditätsgrades der Beschwerdegegnerin ist kor-

rekt und nicht zu beanstanden. Im Übrigen wird der von der Beschwerde-

gegnerin vorgenommene Einkommensvergleich vom Beschwerdeführer 

denn auch nicht bestritten.

13. Die angefochtene Verfügung erweist sich somit als rechtmässig und die 

Beschwerde ist abzuweisen. 

- 16 -

14. Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren - in Abwei-

chung von Art. 61 lit. a ATSG - bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder 

Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsge-

richt kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand 

und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200. -- bis Fr. 1'000.-- 

festgelegt. Vorliegend werden die Kosten auf Fr. 700.-- festgesetzt. Diese 

Kosten hat der unterliegende Beschwerdeführer zu tragen (Art. 73 Abs. 1 

VRG). Die obsiegende Beschwerdegegnerin hat keinen Anspruch auf ei-

ne Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG e contrario).

Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten von Fr. 700.-- gehen zulasten von A._____ und sind innert 30 

Tagen seit Zustellung dieses Entscheides an die Finanzverwaltung des 

Kantons Graubünden, Chur, zu bezahlen.

3. [Rechtsmittelbelehrung]

4. [Mitteilungen]