# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a1cf050d-4fdc-51f4-b92d-b138effb9ff7
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-11-05
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 05.11.2009 C-3948/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3948-2007_2009-11-05.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-3948/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  5 .  N o v e m b e r  2 0 0 9

Richter Frank Seethaler (Vorsitz), 
Richter Beat Weber, Richter Bernard Maitre; 
Gerichtsschreiberin Karin Behnke

A._______
vertreten durch I._______
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidität; Verfügung der IVSTA vom 9.5.2007.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-3948/2007

Sachverhalt:

A.
Der  1956  geborene,  verheiratete,  kosovarische  Staatsangehörige 
A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) lebt in Kosovo. Er hat von 
1989 bis 1993 in der Schweiz als Bäcker (Praktikant) gearbeitet und 
dabei Beiträge an die Schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und In-
validenversicherung  entrichtet  (IV-Akt.  3).  Mit  Gesuch  vom 
10. März 2005 meldete er sich zum Bezug einer schweizerischen In-
validenrente an (IV-Akt. 2). 

B. 
Die  mit  dem  Leistungsgesuch  befasste  IV-Stelle  für  Versicherte  im 
Ausland IVSTA (nachfolgend: Vorinstanz) zog insbesondere  folgende 
Unterlagen medizinischen und wirtschaftlichen Inhalts bei: Fragebogen 
für Arbeits- und Lohnverhältnisse von Unselbständigerwerbenden (IV-
Akt. 4); Fragebogen für den Versicherten vom 20. Mai 2005 (IV-Akt. 7); 
Austrittsbericht  des  Instituts  für  kardiovaskuläre  Erkrankungen  des 
Universitätsspitals Belgrad (undatiert; IV-Akt. 16, 17, 25); Bericht von 
Dr. med. R._______, Internist-Kardiologe, vom 30. November 2005 (IV-
Akt.  23,  26,  27,  28);  Bericht  des  Instituts  für  kardiovaskuläre  Er-
krankungen des Universitätsspitals Belgrad vom 25. Januar 1996 (IV-
Akt.  31,  32);  Bericht  von  Dr.  med.  T._______,  Internist-Kardiologe, 
Deutsche  Klinik  für  kardiovaskuläre  Krankheiten,  Medicus,  vom 
1. April 2006 (IV-Akt. 33, 34, 35, 36); Bericht von Dr. med. I._______ 
vom 30. März  2006  (IV-Akt.  37);  Bericht  von  Dr. X._______,  Neuro-
psychiater, vom 12. September 2006 (IV-Akt. 38, 41, 42, 45,  46,  47, 
48); Bericht von Dr. med. R._______ vom 12. September 2006 (IV-Akt. 
39, 40, 43, 44); Bericht des RAD Rhone vom 1. März 2006 (IV-Akt. 50); 
Bericht  des RAD Rhone vom 21. Juni 2006 (IV-Akt. 52); Bericht  des 
RAD Rhone vom 12. Dezember 2006 (IV-Akt. 54); Bericht von Dr. med. 
J._______,  Neuropsychiater,  AURA  -  Klinik  für  Neurologie  und 
Psychiatrie,  vom 13. Januar  2007 (IV-Akt. 72);  Bericht  von Dr. med. 
I._______ vom 15. Januar 2007 (IV-Akt. 73); Schlussbericht des RAD 
Rhone vom 10. April 2007 (IV-Akt. 75).

Mit  Verfügung  vom  9.  Mai  2007  hat  die  Vorinstanz  das  Leistungs-
gesuch des Beschwerdeführers mit der Begründung abgewiesen, dass 
keine rentenbegründende Invalidität vorliege (IV-Akt. 77).

Seite 2

C-3948/2007

C.
Gegen die Verfügung vom 9. Mai 2007 hat der Beschwerdeführer am 
7. Juni 2007 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhoben. Er 
beantragte die Aufhebung der Verfügung vom 9. Mai 2007 und die Zu-
sprechung einer ganzen Rente und im Eventualstandpunkt die Rück-
weisung an die Vorinstanz  für  weitere  medizinische Abklärungen. Er 
begründete  seine  Begehren  im  Wesentlichen  damit,  dass  er  wegen 
psychischen und somatischen Beschwerden (Herz, Lunge) auch eine 
leichte Tätigkeit nicht ausüben könne.

D.
Mit  Vernehmlassung  vom  5.  September  2007  beantragte  die  Vor- 
instanz die Abweisung der Beschwerde, da die gesundheitlichen Be-
einträchtigungen  des  Beschwerdeführers  lediglich  eine  30%ige 
Arbeitsunfähigkeit  in  einer  angepassten  Tätigkeit  bewirkten,  was  zu 
einem  Invaliditätsgrad  von  43%  führe  und  vorliegend  zu  keiner  In-
validenrente berechtige. 

E.     
Mit Replik vom 3. Oktober 2007 hielt der Beschwerdeführer an seinen 
Anträgen  fest.  Die  Vorinstanz  verzichtete  auf  die  Erstattung  einer 
Duplik.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005  (VGG,  SR 173.32)  in  Verbindung  mit  Art. 33  lit. d  VGG  und 
Art. 69 Abs. 1 lit. b  des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung  (IVG,  SR 831.20)  beurteilt  das  Bundesverwal-
tungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verfügun-
gen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahme im Sinne 
von Art. 32 VGG liegt nicht vor.

1.2 Aufgrund von Art. 3 lit. dbis des Bundesgesetzes vom 20. Dezem-
ber 1968 über  das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet 
das  VwVG  keine  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit 
das  Bundesgesetz  vom  6. Oktober  2000  über  den  Allgemeinen  Teil 
des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Ge-

Seite 3

C-3948/2007

mäss Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Inva-
lidenversicherung (Art. 1a-26bis IVG und 28 bis 70 IVG) anwendbar, so-
weit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.

1.3 Der  Beschwerdeführer  ist  durch  die  angefochten  Verfügung  be-
rührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder 
Änderung,  so  dass er  im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegiti-
miert ist.

1.4 Da  die  Beschwerde  im  Übrigen  frist-  und  formgerecht  (Art. 60 
Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht wurde, ist  darauf 
einzutreten.

1.5 Gemäss Art. 19 Abs. 3 VGG sind die Richter und Richterinnen des 
Bundesverwaltungsgerichts  zur  Aushilfe  in  anderen  Abteilungen ver-
pflichtet. Vorliegend ist der Vorsitz im Beschwerdeverfahren Mitte März 
2009 auf die Abteilung II übergegangen. Der Spruchkörper setzt sich 
neu  zusammen  aus  Richter  Frank  Seethaler  und  Richter  Bernard 
Maitre der Abteilung II sowie Richter Beat Weber der Abteilung III.

2.

2.1 Nach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien blie-
ben zunächst  die  Bestimmungen des Abkommens vom 8. Juni  1962 
zwischen der  Schweizerischen Eidgenossenschaft  und der  Föderati-
ven  Volksrepublik  Jugoslawien  über  Sozialversicherung 
(SR 0.831.109.818.1) für alle Staatsangehörigen des ehemaligen Ju-
goslawiens anwendbar (BGE 126 V 198 E. 2B, 122 V 381 E. 1 mit Hin-
weis). Zwischenzeitlich hat die Schweiz mit Nachfolgestaaten des ehe-
maligen Jugoslawiens (Kroatien, Slowenien, Mazedonien),  nicht  aber 
mit  Serbien  beziehungsweise  (nach  dessen  Unabhängigkeitserklä-
rung)  Kosovo, neue Abkommen über  Soziale Sicherheit  abgeschlos-
sen. Für den Beschwerdeführer als Bürger von Kosovo findet demnach 
weiterhin  das  schweizerisch-jugoslawische  Sozialversicherungsab-
kommen  vom  8. Juni  1962  Anwendung.  Nach  Art. 2  dieses  Abkom-
mens  stehen  die  Staatsangehörigen  der  Vertragsstaaten  in  ihren 
Rechten und Pflichten aus den in Art. 1 genannten Rechtsvorschriften, 
zu welchen die schweizerische Bundesgesetzgebung über die Invali-
denversicherung  gehört,  einander  gleich,  soweit  nichts  anderes  be-
stimmt ist.

Seite 4

C-3948/2007

Da vorliegend keine abweichenden Bestimmungen zur Anwendung ge-
langen, bestimmt sich der Anspruch des Beschwerdeführers auf Leis-
tungen der schweizerischen Invalidenversicherung gemäss vorstehen-
der Ausführungen auf Grund des IVG, der Verordnung über die Invali-
denversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 832.201),  des ATSG 
sowie der Verordnung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11).

2.2 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder 
unvollständige  Feststellung  des  Sachverhalts  sowie  Unangemessen-
heit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

3.
Zunächst sind die zur Beurteilung der Streitsache massgebenden ge-
setzlichen Grundlagen und die von der Rechtsprechung entwickelten 
Grundsätze darzulegen.

3.1 Gemäss bundesgerichtlicher  Rechtsprechung sind  im Beschwer-
deverfahren grundsätzlich für  die Bestimmung des rechtserheblichen 
Sachverhalts die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Erlasses der 
strittigen  Verfügung,  vorliegend  demnach  der  9. Mai  2007,  massge-
bend (BGE 132 V 368 E. 6.1 mit Hinweisen). Weiter sind in zeitlicher 
Hinsicht  grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze  massgebend,  die  bei 
der  Erfüllung  des  zu  Rechtsfolgen  führenden  Tatbestandes  Geltung 
hatten  (BGE 130 V 329).  Für  das  vorliegende  Verfahren  ist  deshalb 
das per 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den All-
gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts anwendbar. Die im ATSG 
enthaltenen  Formulierungen  der  Arbeitsunfähigkeit,  der  Erwerbsun-
fähigkeit,  der  Invalidität  und der  Einkommensvergleichsmethode ent-
sprechen den bisherigen von der Rechtsprechung dazu entwickelten 
Begriffen in der Invalidenversicherung. Demzufolge haben die von der 
Rechtsprechung  dazu  herausgebildeten  Grundsätze  unter  der  Herr-
schaft des ATSG weiterhin Geltung (BGE 130 V 343).

Bei  den materiellen Bestimmungen des IVG und der  IVV ist  auf  die 
Fassung gemäss den am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Änderun-
gen  abzustellen  (4. IV-Revision).  Nicht  zu  berücksichtigen  sind  die 
durch  die  5. IV-Revision  eingeführten  Änderungen,  welche  am 
1. Januar 2008 in  Kraft  getreten sind (AS 2007 5129). Im Folgenden 

Seite 5

C-3948/2007

werden  deshalb  die  ab  1. Januar  2004  (bis  Ende  2007)  gültig  ge-
wesenen Bestimmungen des IVG und der IVV zitiert.

3.2 Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist 
Invalidität  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit  dauernde 
ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebre-
chen,  Krankheit  oder  Unfall.  Erwerbsunfähigkeit  ist  gemäss  Art. 7 
ATSG der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Ge-
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliede-
rung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkei-
ten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Ar-
beitsunfähigkeit  ist  die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise 
Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Ar-
beit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in 
einem  anderen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  berücksichtigt  (Art. 6 
ATSG).

3.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stel-
len haben. Aufgabe des Arztes im schweizerischen Invalidenverfahren 
ist  es,  den  Gesundheitszustand  zu  beurteilen  und  dazu  Stellung zu 
nehmen,  in  welchem Umfang und gegebenenfalls  bezüglich  welcher 
Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte 
sind  sodann  eine wichtige  Grundlage für  die  Beurteilung der  Frage, 
welche  Arbeitsleistungen  dem  Versicherten  konkret  noch  zugemutet 
werden  können  (BGE 125 V 256  E. 4,  115 V 134  E. 2;  AHI-Praxis 
2002, S. 62, E. 4b/cc).

3.4 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismit-
tel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwerde-
verfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach ha-
ben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise 
frei, d.h. ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtge-
mäss zu würdigen. 

Bezüglich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob 
der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un-
tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, 
in  Kenntnis  der  Vorakten (Anamnese)  abgegeben worden ist,  in  der 
Beurteilung  der  medizinischen Zusammenhänge und  in  der  Beurtei-

Seite 6

C-3948/2007

lung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge-
rungen  der  Experten  begründet  sind.  Ausschlaggebend  für  den  Be-
weiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft des Beweismittels 
noch die  Bezeichnung der  eingereichten oder  in  Auftrag  gegebenen 
Stellungnahme als  Bericht  oder  als  Gutachten  (vgl.  dazu  das  Urteil 
des  EVG  vom  26. Januar  2006,  I 268/2005  E. 1.2,  mit  Hinweis  auf 
BGE 125 V 352 E. 3.a).

Die fachliche Qualifikation des Experten oder Teilgutachters spielt für 
die  richterliche  Würdigung  einer  Expertise  eine  erhebliche  Rolle. 
Bezüglich der medizinischen Stichhaltigkeit eines Gutachtens müssen 
sich  Verwaltung  und  Gerichte  auf  die  Fachkenntnisse  des  Experten 
verlassen können. Deshalb ist  für die Eignung eines Arztes als Gut-
achter  in  einer  bestimmten  medizinischen  Disziplin  ein  ent-
sprechender,  dem  Nachweis  der  erforderlichen  Fachkenntnisse 
dienender, spezialärztlicher Titel des berichtenden oder zumindest des 
den  Bericht  visierenden  Arztes  vorausgesetzt.  Einem  Gutachten 
kommt  schon  dann  kein  voller  Beweiswert  zu,  wenn  Indizien  gegen 
seine  Zuverlässigkeit  sprechen;  es  muss nicht  feststehen,  dass  das 
Gutachten  effektiv  nicht  den  Tatsachen  entspricht,  was  nicht  mit 
medizinischen  Fachpersonen  besetzte  Behörden  oft  nicht  beurteilen 
können (Urteil des EVG vom 16. Oktober 2002, I 779/01; Urteile des 
Bundesgerichts vom 10. April 2007, I 362/06 und vom 12. März 2007, 
U  203/06).  Gleichwohl  erachtet  es  die  Rechtsprechung  mit  dem 
Grundsatz  der  freien  Beweiswürdigung  als  vereinbar,  Richtlinien  für 
die Beweiswürdigung in  Bezug auf  bestimmte Formen medizinischer 
Berichte und Gutachten aufzustellen (vgl. hierzu BGE 125 V 352 E. 3b; 
AHI 2001 S. 114 E. 3b; Urteil des EVG vom 24. Januar 2000, I 128/98, 
E. 3b). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten 
Gutachten  externer  Spezialärzte,  welche  aufgrund  eingehender  Be-
obachtungen  und Untersuchungen sowie  nach  Einsicht  in  die  Akten 
Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen 
Ergebnissen  gelangen,  bei  der  Beweiswürdigung  volle  Beweiskraft 
zuzuerkennen,  solange  nicht  konkrete  Indizien  gegen  die  Zuver-
lässigkeit  der  Expertise  sprechen  (BGE 125 V 353  E. 3b/bb,  mit 
weiteren  Hinweisen).  Berichte  der  behandelnden  Ärzte  schliesslich 
sind  aufgrund  deren  auftragsrechtlicher  Vertrauensstellung  zum 
Patienten mit  Vorbehalt  zu würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies 
gilt  für den allgemein praktizierenden Hausarzt wie auch für den be-
handelnden Spezialarzt (Urteil des EVG vom 20. März 2006, I 655/05 
E. 5.4 mit Hinweisen).

Seite 7

C-3948/2007

3.5 Bei  erwerbstätigen  Versicherten  ist  der  Invaliditätsgrad  gemäss 
Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 IVG aufgrund eines Ein-
kommensvergleichs  zu  bestimmen.  Dazu  wird  das  Erwerbseinkom-
men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen  durch  eine  ihr  zumutbare  Tätigkeit  bei  ausgegli-
chener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sogenanntes  Invalidenein-
kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie er-
zielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Va-
lideneinkommen). Der  Einkommensvergleich  hat  in  der  Regel  in  der 
Weise  zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbseinkom-
men ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber 
gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi-
tätsgrad bestimmen lässt  (allgemeine Methode des Einkommensver-
gleichs;  BGE 130 V 343  E. 3.4.2,  128 V 29  E. 1).  Für  den  Einkom-
mensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) 
Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Inva-
lideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfälli-
ge  rentenwirksame  Änderungen  der  Vergleichseinkommen  bis  zum 
Verfügungserlass respektive bis zum Einspracheentscheid zu berück-
sichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4).

3.6 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine 
Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40 Prozent invalid sind, bei ei-
nem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent besteht ein Anspruch 
auf eine halbe Rente, bei mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertels-
rente und bei mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente. Gemäss 
Art. 28  Abs. 1ter IVG werden  Renten,  die  einem  Invaliditätsgrad  von 
weniger als 50 Prozent entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausge-
richtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) 
in  der  Schweiz  haben,  soweit  nicht  völkerrechtliche  Vereinbarungen 
eine abweichende Regelung vorsehen. 

3.7 Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühes-
tens in dem Zeitpunkt,  in dem die versicherte Person mindestens zu 
40 Prozent bleibend erwerbsunfähig (Art. 7 ATSG) geworden ist (lit. a) 
oder  während  eines  Jahres  ohne  wesentlichen  Unterbruch  durch-
schnittlich mindestens zu 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) ge-
wesen war (lit. b).

Seite 8

C-3948/2007

3.8 Anspruch auf eine ordentliche Rente haben gemäss Art. 36 Abs. 1 
IVG die rentenberechtigten Versicherten, die bei Eintritt der Invalidität 
während mindestens eines vollen Jahres Beiträge an die schweizeri-
sche Sozialversicherung geleistet haben. Meldet sich ein Versicherter 
mehr als zwölf Monate nach Entstehen des Anspruchs an, so werden 
die Leistungen in Abweichung von Artikel 24 Absatz 1 ATSG lediglich 
für  die  zwölf  der  Anmeldung  vorangehenden  Monate  ausgerichtet 
(Art. 48 Abs. 2 IVG).

4.
Der  Beschwerdeführer  hat  nach  Verlassen  der  Schweiz  gemäss 
seinen  eigenen  Angaben  keine  Erwerbstätigkeit  mehr  ausgeübt,  so 
dass vorliegend aufgrund der ärztlichen Angaben zu prüfen ist, ob er 
bis  zum   9.  Mai  2007  in  rentenbegründendem Ausmass  invalid  ge-
worden ist. 

4.1 Den  Akten  zufolge  leidet  der  Beschwerdeführer  unter  einer 
chronischen hypertensiven Kardiomyopathie NYHA II (ICD-10: I11.0), 
einer  ischämischen  Kardiomyopathie  bzw.  einem  Status  nach  drei-
facher  Bypassoperation  im  Januar  1996  (ICD-10:  I25.5),  einer 
rezidivierenden  depressiven  Störung,  mit  einer  gegenwärtig  mittel-
gradigen  Episode  (ICD-10:  F33.1),  und  einer  undifferenzierten 
Somatisierungsstörung  (ICD-10:  F45.1).  Dabei  handelt  es  sich  um 
labile  pathologische  Geschehen,  so  dass  ein  allfälliger  Renten-
anspruch erst  nach der  gesetzlichen Wartefrist  von einem Jahr  ent-
stehen kann, während welchem der Beschwerdeführer ohne wesent-
lichen  Unterbruch  zu  mindestens  50%  arbeitsunfähig  gewesen  war 
(Art. 29 Abs. 1 Bst. b  in  der  bis  zum 31. Dezember  2007 gültig  ge-
wesenen Fassung). 

4.2 Hinsichtlich  des  Einflusses der  erwähnten Erkrankungen auf  die 
Arbeitsfähigkeit  des  Beschwerdeführers  sind  sich  der  IV-Stellenarzt 
und  die  örtlichen  kosovarischen  Ärzte  darin  einig,  dass  eine  Ein-
schränkung  der  Arbeitsfähigkeit  von  100%  im  angestammten  Beruf 
vorliegt.  Hingegen  bleibt  unklar,  in  welchem  Ausmass  der  Be-
schwerdeführer auch in einer Verweisungstätigkeit eingeschränkt ist. 

5.

5.1

Seite 9

C-3948/2007

5.1.1 Der  beigezogene  IV-Stellenarzt  Dr.  med.  C._______ging  in 
seinem vorläufigen Schlussbericht vom 21. Juni 2006 – nach Vervoll-
ständigung der Unterlagen – von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit 
des Beschwerdeführers in einer angepassten Tätigkeit seit Juni 1996 
aus. Dabei berücksichtigte er lediglich die somatischen  Beschwerden 
(IV-Akt. 52). In seinem Schlussbericht vom 10. April 2007 erachtete Dr. 
med.  C._______  den  Beschwerdeführer  wegen  der  zusätzlichen 
psychischen  Beschwerden  seit  September  2006  zu  30%  in  seiner 
Arbeitsfähigkeit eingeschränkt (IV-Akt. 75).

5.1.2 Demgegenüber ging Dr. med. R._______, bei welchem der Be-
schwerdeführer  seit  Januar  1996  regelmässig  zur  Behandlung  geht, 
von einer  vollständigen Arbeits-  und Erwerbsunfähigkeit  aus  (IV-Akt. 
23,  27,  28,  39,  40,  43,  44).  Dr.  med.  T._______  diagnostizierte  in 
seinem  Bericht  vom  1.  April  2006  einen  Status  nach  Vorderwand-
infarkt,  einen  Status  nach  dreifacher  Bypassoperation,  eine  de-
kompensierte  chronische,  ischämische und  hypertensive  Kardiomyo-
pathie,  NYHA  II  und  eine  Adipositas.  Die  Echokardiographie  zeigte 
eine Reduktion der systolischen Funktion und eine diastolische Dys-
funktion,  jeweils  links.  Eine  Ergometrie  konnte  nicht  durchgeführt 
werden.  Aufgrund  der  verminderten  Auswurffraktion  (35%)  und  der 
Adipositas  (BMI  40)  schloss  Dr.  med.  T._______  auf  eine  deutlich 
reduzierte Arbeitsfähigkeit und empfahl Diät und eine medikamentöse 
Therapie  (IV-Akt.  33,  34,  35,  36).  Dr. med. I._______,  welcher  den 
Beschwerdeführer  im Auftrag  der  IV-Stelle  untersucht  hat,  erachtete 
die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ebenfalls als deutlich ein-
geschränkt,  ohne  sich  genauer  festzulegen  (IV-Akt.  37).  Der  Neuro-
psychiater  Dr.  med. X._______,  bei  welchem  der  Beschwerdeführer 
seit 10. Februar 2006 behandelt wird, diagnostizierte eine Angst- und 
depressive Störung gemischt  (ICD-10 F41.2)  und erachtete  den Be-
schwerdeführer als dauernd arbeitsunfähig (IV-Akt. 38, 41, 42, 45, 46, 
47,  48).  Dr.  med.  J._______,  Neuropsychiater,  Klinik  für  Neurologie 
und  Psychiatrie  AURA,  diagnostizierte  in  seiner  Expertise  vom  13. 
Januar  2007  eine  rezidivierende  depressive  Störung,  mit  einer 
gegenwärtig  mittelgradigen  Episode  (ICD-10:  F33.1)  sowie  eine  un-
differenzierte  Somatisierungsstörung  (ICD-10:  F45.1).  Er  erachtete 
den Beschwerdeführer aufgrund dieser Beschwerden als zu 30% ein-
geschränkt in seiner Arbeitsfähigkeit (IV-Akt. 72). Dr. med. I._______, 
welcher den Beschwerdeführer im Auftrag der  Vorinstanz wegen der 
psychischen  Störungen  ein  weiteres  Mal  begutachtete,  schloss  sich 
der Ansicht von Dr. med. J._______ (IV-Akt. 73). 

Seite 10

C-3948/2007

5.2 Es kann davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer 
aufgrund der psychischen Störung zu 30% in seiner Arbeitsfähigkeit in 
einer  angepassten Tätigkeit  eingeschränkt  ist. Die  Expertise  von Dr. 
med. J._______ erscheint nachvollziehbar und schlüssig. Ferner ver-
fügt  er  über  den  entsprechenden  Facharzttitel,  welcher  für  die  Be-
urteilung der Auswirkungen der psychischen Störungen erforderlich ist. 
Hingegen  bleibt  unklar,  wieweit  der  Beschwerdeführer  in  einer  an-
gepassten  Tätigkeit  aus  somatischer  Sicht  eingeschränkt  ist.  Die 
Kardiologen  Dres.  med.  R._______  und  T._______  erachteten  den 
Beschwerdeführer  wegen  des Herzleidens  als  arbeits-  und erwerbs-
unfähig. Auch aus der Begutachtung von Dr. med. I._______ vom 30. 
März  2006  geht  nicht  mit  der  erforderlichen Klarheit  hervor,  wieweit 
der  Beschwerdeführer  auch  in  einer  angepassten  Tätigkeit  ein-
geschränkt ist. Hinzu kommt, dass eine Ergometrie nicht durchgeführt 
werden konnte,  wobei  aus  den Akten nicht  hervorgeht,  weshalb  der 
Beschwerdeführer den Rad-Ergometer nicht  besteigen konnte (Herz-
insuffizienz, Adipositas oder andere Gründe). Aus dem Schreiben der 
Vorinstanz vom 9. März 2006 und dem Bericht des RAD Rhone vom 1. 
März 2006 geht jedoch hervor, dass eine Ergometrie als unabdingbar 
erachtet wurde (IV-Akt. 9, 50). Ob den kardiovaskulären Risikofaktoren 
und der Verminderung der körperlichen Leistungsfähigkeit allein durch 
die  Beschränkung  auf  körperlich  leichte  Tätigkeiten  ausreichend 
Rechnung getragen worden ist, wie dies der IV-Stellenarzt getan hat, 
bleibt  damit  offen.  Hinzu  kommt,  dass  Dr.  med.  C._______  All-
gemeinmediziner  ist  und  damit  nicht  über  die  erforderliche  Quali-
fikation verfügt, um die Auswirkungen des Herzleidens auf die Arbeits-
fähigkeit  beurteilen zu können. Ferner sind seine Berichte nicht  ein-
gehend begründet. 

 
5.3 Unter  diesen  Umständen  und  insbesondere  angesichts  der  sich 
widersprechenden Beurteilungen der  verschiedenen Ärzte  sowie der 
unvollständigen medizinischen  Dokumentation  muss das  Bundesver-
waltungsgericht  feststellen,  dass  der  rechtserhebliche  Sachverhalt 
vorliegend nur ungenügend abgeklärt  ist. Damit  ist  der Beschwerde-
grund von Art. 49 lit. b  VwVG gegeben, was zur  Aufhebung der  an-
gefochtenen Verfügung führt.

6.

6.1 Nach  Art.  61  Abs.  1  VwVG  kann  die  Beschwerdeinstanz  aus-
nahmsweise die  zu beurteilende Sache,  statt  selbst  zu entscheiden, 

Seite 11

C-3948/2007

mit  verbindlichen  Weisungen  an  die  Vorinstanz  zurückweisen.  Ein 
solcher  Ausnahmefall  ist  vorliegend  wegen  der  in  entscheidenden 
Punkten  unvollständigen  Akten  gegeben,  weshalb  die  Sache  an  die 
Vor-    instanz zurückgewiesen wird. 

6.2 Die Vorinstanz hat den Beschwerdeführer in seiner Heimat oder in 
der Schweiz kardiologisch begutachten zu lassen. Sinnvollerweise ist 
auch  eine  Ergometrie  durchzuführen.  Die  begutachtenden  Ärzte 
müssen  sich  über  die  verbleibende  Arbeitsfähigkeit  in  einer  Ver-
weisungstätigkeit  aus  kardiologischer  Sicht  äussern. Danach hat  die 
Vorinstanz einen Einkommensvergleich durchzuführen und wiederum 
eine anfechtbare Verfügung zu erlassen. 

7.
Die Beschwerde ist  daher  in  dem Sinne gutzuheissen,  dass die an-
gefochtene Verfügung vom 9. Mai 2007 aufgehoben und die Sache an 
die  Vorinstanz  zurückgewiesen  wird,  damit  diese  nach  erfolgter  Ab-
klärung im Sinne der  Erwägungen über  den Leistungsanspruch neu 
verfüge. 

8.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung. 

8.1 Das  Bundesverwaltungsgericht  auferlegt  gemäss  Art.  63  Abs.  1 
und  Abs.  3  VwVG  die  Verfahrenskosten  in  der  Regel  der  unter-
liegenden  Partei.  Eine Rückweisung gilt  praxisgemäss  als  Obsiegen 
der  Beschwerde  führenden  Partei  (BGE 132  V  215  E.  6).  Den  Vor-
instanzen  werden  keine  Verfahrenskosten  auferlegt  (Art.  63  Abs.  2 
VwVG). Es sind daher keine Verfahrenskosten aufzuerlegen. Der vom 
Beschwerdeführer am 7. November 2007 geleistete Kostenvorschuss 
von Fr. 300.-- ist zurück zu erstatten.

8.2 Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden 
Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr 
erwachsene  notwendige  und  verhältnismässig  hohe  Kosten  zu-
sprechen (Art. 64  Abs. 1  VwVG i.V.m. Art. 7  Abs. 1  des  Reglements 
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2]).  Die  Parteient-
schädigung umfasst die Kosten der Vertretung sowie allfällige weitere 
notwendige Auslagen der Partei (Art. 8 VGKE). Der Beschwerdeführer 
ist  im  vorliegenden  Verfahren  durch  I._______  vertreten  (nicht-

Seite 12

C-3948/2007

anwaltliche  berufsmässige  Vertretung; Art. 10  Abs. 2  VGKE). Ihm ist 
daher eine Parteientschädigung für die ihm entstandenen notwendigen 
Kosten zuzusprechen. Da keine Kostennote eingereicht wurde, ist die 
Parteientschädigung aufgrund der Akten festzusetzen (Art. 14 Abs. 2 
S. 2 VGKE). Eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 300.-- er-
scheint als angemessen.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde  wird  insoweit  gutzuheissen,  als  die  angefochtene 
Verfügung vom 9. Mai  2007 aufgehoben und die  Sache  an die  Vor-
instanz zurückgewiesen wird, damit diese nach erfolgter Abklärung im 
Sinne der Erwägungen über den Leistungsanspruch neu verfüge.

2.
Es  werden  keine  Verfahrenskosten  erhoben.  Der  geleistete  Kosten-
vorschuss von Fr. 300.-- wird zurückerstattet.

3.
Dem Beschwerdeführer wird zu Lasten der Vorinstanz eine Parteient-
schädigung von Fr. 300.-- zugesprochen. 

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. 527.56.366.254)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Seite 13

C-3948/2007

Frank Seethaler Karin Behnke

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die 
Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundes-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. 
Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende 
Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

Seite 14