# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0ac6ea85-e3ed-5eae-9041-90b2a4a85219
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-07-12
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht sonstiges 12.07.2023 8C 455/2023 (8C_455/2023)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_999_8C-455-2023_2023-07-12.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  8C_455/2023
  
 

 

 

    
  Urteil vom 12. Juli 2023
  
 

 

    
  IV. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Wirthlin, Präsident, 

Gerichtsschreiberin Berger Götz. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG, Direktion Bern, Bundesgasse 35, 3011 Bern, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Unfallversicherung (Prozessvoraussetzung), 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. Mai 2023 (200 23 300 UV). 

 

 

    
  Nach Einsicht
  
 

in die Beschwerde vom 21. Juni 2023 (Poststempel) gegen einen "Einspracheentscheid Mobiliar" (gemeint allenfalls gegen das Nichteintretensurteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. Mai 2023) samt Beilagen, 

in die Verfügung vom 23. Juni 2023, mit der das Bundesgericht A.________ Gelegenheit gab, einen formellen Mangel (fehlendes vorinstanzliches Urteil) bis zum 3. Juli 2023 zu beheben, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe, 

 

 

    
  in Erwägung,
  
 

dass der Eingabe vom 21. Juni 2023 das angefochtene Urteil nicht beigelegt wurde (vgl. Art. 42 Abs. 3 BGG), 

dass der Beschwerdeführer den vom Bundesgericht gemäss Art. 42 Abs. 5 BGG angezeigten Formmangel des fehlenden angefochtenen Urteils nicht innerhalb der auf den 3. Juli 2023 angesetzten Frist behoben hat, weshalb keine gültige Beschwerde vorliegt, 

dass daran nichts ändert, dass die Verfügung vom 23. Juni 2023 bei der Post nicht abgeholt wurde, da sie spätestens am siebten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch als zugestellt gilt (Art. 44 Abs. 2 BGG), 

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, 

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, 

 

 

    
  erkennt der Präsident:
  
 

 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Luzern, 12. Juli 2023 

 

 

Im Namen der IV. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Wirthlin 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Berger Götz