# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3dad2fae-e337-51c4-bebe-2dde723fde39
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-01-23
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 23.01.2023 C-3487/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3487-2022_2023-01-23.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
  
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-3487/2022 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 3 .  J a n u a r  2 0 2 3  

Besetzung 
 Einzelrichter Beat Weber, 

Gerichtsschreiber Daniel Golta. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Argentinien), 

Zustelladresse: c/o B._______, 

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK, 

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 AHV, Beiträge 2020; Einspracheentscheid der SAK  

vom 24. März 2022 (Nichteintreten). 

 

 

 

C-3487/2022 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Schweizerische Ausgleichskasse (SAK oder Vorinstanz) mit Ent-

scheid vom 24. März 2022 auf die am 4. Januar 2022 per E-Mail erhobene 

Einsprache von A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) nicht ein-

getreten ist, 

dass die Beschwerdeführerin mit auf den 4. Juni 2022 datierter Eingabe 

(Akten des Bundesverwaltungsgerichts [BVGer-act.] 1; Eingang: 14. Juni 

2022; Briefumschlag nicht mehr vorhanden) unter Beilage mehrerer Doku-

mente die Vorinstanz um nochmalige Überprüfung der Beitragsfestsetzung 

2020 ersucht hat, 

dass die Vorinstanz am 12. August 2022 die Eingabe der Beschwerdefüh-

rerin vom 4. Juni 2022 (inkl. Beilagen) "zuständigkeitshalber" an das Bun-

desverwaltungsgericht weitergeleitet hat (BVGer-act. 2), 

dass die Beschwerdeführerin am 26. September 2022 aufforderungsge-

mäss dem Bundesverwaltungsgericht eine Zustelladresse in der Schweiz 

bekanntgegeben hat (BVGer-act. 6), 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 VGG in Verbindung 

mit Art. 85bis AHVG Abs. 1 (SR 831.10) zur Beurteilung von Beschwerden 

gegen Verfügungen der SAK zuständig ist, und vorliegend keine Aus-

nahme im Sinne von Art. 32 VGG vorliegt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerdeführerin mit Zwi-

schenverfügung vom 17. November 2022 aufgefordert hat, innert fünf Ta-

gen ab Eröffnung der Zwischenverfügung ihre Beschwerde zu verbessern 

(Erklärung des Beschwerdewillens, Beschwerdeanträge), andernfalls auf 

die Beschwerde ohne Kostenfolge nicht eingetreten werde, 

dass die Beschwerdeführerin zudem aufgefordert wurde, bis zum 3. Januar 

2023 einen Kostenvorschuss von Fr. 400.- zu leisten, andernfalls auf die 

Beschwerde ohne Kostenfolge nicht eingetreten werde, 

dass die Zwischenverfügung vom 17. November 2022 der Beschwerdefüh-

rerin – gemäss seitens der Zustelladressatin unterzeichnetem Rückschein 

– am 18. November 2022 eröffnet worden ist,  

dass die Beschwerdeverbesserung deshalb bis am 23. November 2022 

(Poststempel) hätte eingereicht werden müssen, was nicht geschehen ist, 

C-3487/2022 

Seite 3 

dass die Beschwerdeführerin innert angesetzter Frist auch den Kostenvor-

schuss zur Deckung der mutmasslichen Gerichtskosten nicht geleistet hat, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es – wie hier – 

als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]), 

dass weder der unterliegenden Beschwerdeführerin noch der obsiegenden  

Vorinstanz eine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 1 VGKE 

e contrario, Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.   

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das BSV. 

 

 

C-3487/2022 

Seite 4 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Beat Weber Daniel Golta 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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