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**Case Identifier:** 18a687d7-7560-53b2-83a4-b0c512e94808
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-09-28
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 28.09.2017 UV 2015/68
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2015-68_2017-09-28.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2015/68

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 23.08.2019

Entscheiddatum: 28.09.2017

Entscheid Versicherungsgericht, 28.09.2017
Art. 16 ATSG: EinkommensvergleichValideneinkommen: Abweichen vom 
Regelfall, wonach das Valideneinkommen grundsätzlich anhand des zuletzt 
verdienten Lohnes zu bestimmen ist. Festlegung des Valideneinkommens 
anhand der LSE.Invalideneinkommen: Berechnung anhand DAP-
Arbeitsplätzen; zur Verifizierung Vergleich mit LSE-Tabellenlohn (Entscheid 
des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 28. September 2017, 
UV 2015/68).Aufgehoben durch Urteil des Bundesgerichts 8C_759/2017.

Entscheid vom 28. September 2017

 

Besetzung                                                                      

Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider (Vorsitz) und

Miriam Lendfers, Versicherungsrichter Joachim Huber; Gerichtsschreiber Markus 

Lorenzi             

Geschäftsnr.                                                                                                                  

UV 2015/68          

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

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vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Kurt Gemperli, advokatur am brühl, 

Scheffelstrasse 2, 9000 St. Gallen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand                                                                   

Invalidenrente

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ (nachfolgend: Versicherter), zuletzt als Bauarbeiter bei der B.___ AG tätig, 

war seit dem 1. Oktober 2012 arbeitslos und damit über die Kantonale 

Arbeitslosenkasse St. Gallen bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt 

(nachfolgend: Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 

15. Juli 2013 beim Fussballspielen auf die rechte Schulter fiel (Suva-ct. 1, 10, 132, act. 

G 1.3). Eine Untersuchung im Spital C.___ am 16. Juli 2013 ergab einen nicht 

dislozierten Abriss des Tuberculum majus humeri rechts. Die Schulter wurde mit einem 

Gilchristverband ruhiggestellt und der Versicherte wurde zu 100% arbeitsunfähig 

geschrieben (Suva-act. 7 ff.). Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht für den Unfall 

vom 15. Juli 2013 und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilkosten- und 

Taggeldleistungen; vgl. Suva-act. 2 f.).

A.b  Aufgrund progredienter Schulterschmerzen mit eingeschränkter Beweglichkeit 

wurde beim Versicherten am 4. September 2013 eine Arthro-MRI-Untersuchung der 

rechten Schulter im Röntgeninstitut D.___ durchgeführt, welche die leichtgradig 

dislozierte, noch nicht konsolidierte Fraktur des Tuberculum majus humeri bestätigte 

und im Weiteren ausgedehnte Partialrupturen der Subscapularis- und 

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Supraspinatussehne mit Subluxation der langen Bizepssehne nach ventral sowie einen 

Status nach Traumatisierung im AC-Gelenk mit Knochenmarksödem in der lateralen 

Clavicula zeigte (Suva-act. 16).

A.c  Am 19. September 2013 wurde der Versicherte durch Dr. med. E.___, Leitender 

Arzt der Chirurgischen Klinik und Orthopädie des Spitals C.___, untersucht, der laut 

Untersuchungsbericht vom 27. September 2013 den Arthro-MRI-Bildern ausserdem 

eine deutliche Verdickung der Gelenkkapsel im Recessus axillaris mit deutlich 

verschmälertem Recessus als typischem Zeichen einer retraktilen Kapsulitis entnahm 

und demzufolge eine moderate posttraumatische Frozen shoulder rechts, noch in der 

inflammatorischen Phase, bei Status nach kaum disloziertem Abriss des Tuberculum 

majus vom 15. Juli 2013 mit ausgedehnter Partialruptur der Subscapularissehne sowie 

der Supraspinatussehne mit Subluxation der langen Bizepssehne diagnostizierte 

(Suva-act. 12). Am 29. Oktober 2013 folgte im Spital C.___ eine CT-Untersuchung der 

rechten Schulter, welche eine konsolidierte Avulsionsfraktur des Tuberculum majus 

humeri rechts mit residuellen geringen kortikalen Stufen zeigte (Suva-act. 23). Am 11. 

November 2013 führte Dr. E.___ beim Versicherten eine Schulterarthroskopie rechts mit 

Tenotomie der langen Bizepssehne, AC-Gelenksresektion, Abtragung des 

fehlverheilten Tuberculum majus, Rotatorenmanschetten-Rekonstruktion und 

subacromialer Dekompression durch (Suva-act. 28, 34). Der Versicherte wurde in der 

Folge regelmässig durch Dr. E.___ untersucht, der ihm fortdauernd eine 100%-ige 

Arbeitsunfähigkeit attestierte und ihm Physiotherapie verordnete. Anlässlich einer 

Untersuchung vom 2. Mai 2014 stellte Dr. E.___ einen insgesamt positiven Verlauf nach 

der Schulteroperation fest. Es bestehe jedoch eine residuelle Symptomatik im 

ehemaligen AC-Gelenk sowie subacromial, aber auch im Bereich der langen 

Bizepssehne. Dr. E.___ empfahl eine CT-gesteuerte Infiltration, welche der Versicherte 

indessen ablehnte (Suva-act. 31 f., 34, 44 ff., 51 f., 54, 56, 59, 62, 66, 72, 74, 76, 85).

A.d  Am 25. August 2014 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung durch Dr. med. 

F.___, Facharzt für Chirurgie FMH, MAS Versicherungsmedizin, der im 

Untersuchungsbericht vom selben Tag festhielt, dass noch bis ca. ein Jahr nach der 

Schulteroperation eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustands zu erwarten 

sei. Zu diesem Zeitpunkt werde er zum Zumutbarkeitsprofil Stellung nehmen und den 

Integritätsschaden schätzen (Suva-act. 87).

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A.e  Anlässlich einer Untersuchung vom 31. Oktober 2014 stellte Dr. E.___ beim 

Versicherten eine eigentlich erfreuliche Beweglichkeit der rechten Schulter, hingegen 

erhebliche muskuläre Restbeschwerden aufgrund erheblicher Verspannungen fest, 

wogegen er Massagen, Physiotherapie sowie eine medikamentöse Therapie empfahl. 

Er attestierte dem Beschwerdeführer weiterhin eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit (Suva-

act. 98, vgl. auch Suva-act. 104, 108). Am 18. Dezember 2014 zeigte sich Dr. E.___ 

eine unveränderte Situation, worauf er die Weiterführung der vorgenannten Therapien 

empfahl, eine rheumatologische Untersuchung durch Dr. med. G.___, Medizinische 

Klinik des Spitals C.___, Leitender Arzt Rheumatologie, zur Klärung der Frage einleitete, 

ob mittels medikamentöser Therapie eine Verbesserung der muskulären 

Angespanntheit erreicht werden könne, das Attest der 100%-igen Arbeitsunfähigkeit 

verlängerte und sich für eine kreisärztliche Beurteilung der längerfristigen 

Arbeitsunfähigkeit aussprach (Suva-act. 111). Die rheumatologische Untersuchung 

durch Dr. G.___ fand am 16. Januar 2015 statt (Suva-act. 119), die kreisärztliche 

Abschlussuntersuchung erfolgte am 9. März 2015 durch Dr. med. H.___, Facharzt für 

Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH (Suva-act. 

123).

A.f  Nachdem Dr. E.___ am 26. März 2015 gegenüber dem kreisärztlichen Dienst der 

Suva erklärt hatte, dass er aus rein somatischer Sicht nicht wisse, was er dem 

Versicherten an Therapien noch anbieten könne (Suva-act. 128), bestätigte Kreisarzt 

Dr. F.___ in einer ergänzenden Beurteilung vom 26. März 2015, dass insgesamt keine 

weiteren, zu einer wesentlichen Besserung des Zustandes führenden medizinischen 

Massnahmen mehr empfohlen werden könnten, und nahm eine 

Arbeitsfähigkeitsschätzung in den dem Versicherten noch zumutbaren Tätigkeiten 

(ganztags arbeitsfähig) sowie eine Integritätsschadensschätzung vor (Suva-act. 129 f.).

A.g  Gestützt auf die kreisärztliche Feststellung des Endzustands der Unfallfolgen teilte 

die Suva dem Versicherten mit Schreiben vom 30. März 2015 die Vornahme des 

Fallabschlusses bzw. die Prüfung der Voraussetzungen für weitere Leistungen per 31. 

Mai 2015 mit (Suva-act. 131).

A.h  Mit Verfügung vom 1. Mai 2015 lehnte die Suva gestützt auf die kreisärztliche 

Arbeitsfähigkeitsschätzung bzw. das kreisärztliche Zumutbarkeitsprofil einen Anspruch 

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des Versicherten auf eine Invalidenrente ab, sprach ihm hingegen basierend auf der 

kreisärztlichen Schätzung des Integritätsschadens auf 5% eine 

Integritätsentschädigung von Fr. 6'300.-- zu (Suva-act. 141).

B.   

B.a  Gegen diese Verfügung erhob die Gewerkschaft Unia für den Versicherten am 8. 

Mai 2015 vorsorglich Einsprache (Suva-act. 144). Am 30. Juni 2015 reichte 

Rechtsanwalt lic. iur. Kurt Gemperli, St. Gallen, als neuer Rechtsvertreter des 

Versicherten die Einsprachebegründung zusammen mit einem ärztlichen Zeugnis von 

Dr. E.___ vom 11. Juni 2015 ein (Suva-act. 153 f.).

B.b  Nach Lohnabklärungen bei der B.___ AG (Suva-act. 160 f.) wies die Suva die 

Einsprache mit Einspracheentscheid vom 8. Oktober 2015 ab (Suva-act. 164).

C.  

C.a Gegen den Einspracheentscheid vom 8. Oktober 2015 erhob Rechtsanwalt 

Gemperli für den Versicherten am 6. November 2015 Beschwerde mit dem 

Rechtsbegehren, der Einspracheentscheid sei aufzuheben und dem Beschwerdeführer 

sei eine Rente von mindestens 12% zuzusprechen, unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge (act. G 1).

C.b Mit Beschwerdeantwort vom 1. Dezember 2015 beantragte die Suva (nachfolgend: 

Beschwerdegegnerin) Abweisung der Beschwerde (act. G 3).

C.c Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers reichte hierauf am 29. April 2016 eine 

Replik ein (act. G 11). Am 18. Mai 2016 folgte die Duplik der Beschwerdegegnerin (act. 

G 13). Beide Verfahrensparteien hielten an ihren Rechtsbegehren fest.

C.d Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie die weiteren 

Ausführungen in den medizinischen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den 

nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

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1.   

Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet der Einspracheentscheid 

vom 8. Oktober 2015 (Suva-act. 164). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des 

Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung. Diesbezüglich sind 

sich die Verfahrensparteien insbesondere hinsichtlich der Festlegung der 

Vergleichseinkommen - Validen- und Invalideneinkommen - zur Ermittlung des 

Invaliditätsgrades uneinig. Unbestritten geblieben und vom Beschwerdeführer nicht 

beanstandet wurde die Vornahme des Fallabschlusses bzw. der Rentenprüfung per 31. 

Mai 2015 (vgl. dazu Suva-act. 128 f., 131). Die von der Beschwerdegegnerin mit 

Verfügung vom 1. Mai 2015 zugesprochene Integritätsentschädigung basierend auf 

einer Integritätseinbusse von 5% blieb bereits im Einspracheverfahren unangefochten, 

so dass diese nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildet.

2.   

Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversicherung 

(UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Gemäss Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur 

Änderung vom 25. September 2015 werden Versicherungsleistungen für Unfälle, die 

sich vor deren Inkrafttreten ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem 

Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt. Vorliegend finden daher 

die bis 31. Dezember 2016 gültigen Bestimmungen Anwendung.

3.   

Ist die versicherte Person infolge des Unfalls mindestens zu 10 Prozent invalid, so hat 

sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Grad der für den 

Rentenanspruch massgebenden Invalidität ist gemäss Art. 16 des Bundesgesetzes 

über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) durch 

einen Einkommensvergleich zu ermitteln, bei dem das Einkommen, das die versicherte 

Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen 

Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare 

Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in 

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Beziehung gesetzt wird zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie 

nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Grundlage der Bemessung des 

Invalideneinkommens bilden die Arbeitsfähigkeitsgradschätzung und die 

Umschreibung der trotz der Gesundheitsbeeinträchtigung noch möglichen und 

zumutbaren Tätigkeiten. Um das Ausmass der Arbeitsfähigkeit beurteilen zu können, ist 

die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die 

ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 

Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 

dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 

versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4).

4.   

4.1  Hinsichtlich des medizinischen Sachverhalts steht unbestrittenermassen fest, dass 

beim Beschwerdeführer infolge des Unfalls vom 15. Juli 2013 ein Status nach 

Tuberculum majus-Fraktur rechts am 15. Juli 2013 sowie ein Status nach 

Schulterarthroskopie rechts mit Tenotomie der langen Bizepssehne, 

Supraspinatussehnen-Revision und AC-Gelenks¬resektion am 11. November 2013 

vorliegen und er als Folge davon unter Bewegungs- und Belastungsschmerzen in der 

rechten Schulter leidet (vgl. dazu Suva-act. 123, 130). In Berücksichtigung dieser 

Situation nahm Kreisarzt Dr. F.___ in seiner ergänzenden ärztlichen Beurteilung vom 

26. März 2015 eine Arbeitsfähigkeitsschätzung vor und definierte ein 

Zumutbarkeitsprofil. Leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten seien ganztags 

zumutbar. Repetitive körperferne Tätigkeiten, Armvorhaltetätigkeiten oder wiederholte 

Tätigkeiten auf Überkopfniveau sollten vermieden werden, ebenso berufliche 

Tätigkeiten, die mit einer vermehrten Vibrations- oder Stossbelastung der rechten 

Schulter verbunden seien (Suva-act. 129). Dr. E.___ definierte in einem ärztlichen 

Zeugnis vom 11. Juni 2015 ein etwas eingeschränkteres Zumutbarkeitsprofil, indem er 

bei 100%-iger Arbeitsfähigkeit als Einschränkungen Arbeiten nur auf Tischhöhe, kein 

Heben von Lasten über 10 kg und Überkopf nannte (Suva-act. 153). Nachdem der 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers zunächst in der Beschwerde vom 6. November 

2015 die Berücksichtigung des Zumutbarkeitsprofils von Dr. E.___ verlangt hatte, zog 

er seine Kritik am Zumutbarkeitsprofil des Kreisarztes in der Replik vom 29. April 2016 

zu Recht zurück. Dies, zumal letzteres mit den Angaben des Beschwerdeführers 

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betreffend Belastungs- sowie Bewegungsfähigkeit der rechten Schulter anlässlich der 

kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 9. März 2015 sowie den von Dr. F.___ 

klinisch erhobenen Befunden übereinstimmt und der Schulterproblematik rechts 

genügend Rechnung trägt (vgl. Suva-act. 123).

4.2  Weitere Unfallrestfolgen sind neben denjenigen im Bereich der rechten Schulter 

keine zu berücksichtigen. Das von Dr. G.___ im Sprechstundenbericht vom 9. Februar 

2015 diagnostizierte chronische Schmerzsyndrom (Suva-act. 119) wurde von der 

Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid (Suva-act. 164-5) 

aufgrund der rheumatologischen Beurteilung zutreffend als gemischter Natur, d.h. 

unfall- (Schulter-) und krankheitsbedingte (Herz-)Faktoren beinhaltend, bezeichnet. 

Denn beginnend mit dem Trauma im Bereich der rechten Schulter und den danach 

erfolgten auch chirurgischen Massnahmen hat sich inzwischen, verstärkt durch lokale, 

intermittierend schmerzhafte degenerative Veränderungen und durch das kardiale 

Ereignis und seine Folgen, ein chronisches Schmerzsyndrom entwickelt. Chronische 

Schmerzen in Körperbereichen ausserhalb des Schulterbereichs rechts können nicht 

als somatische Unfallfolge der ursprünglichen Schulterverletzung betrachtet werden 

und das Bestehen unfallkausaler Restbeschwerden im Bereich der rechten Schulter, 

insbesondere auch in Form von dauerhaften und damit chronischen Schmerzen, wurde 

von der Beschwerdegegnerin, wie zuvor erwähnt, nie in Abrede gestellt.

5.   

Zu prüfen bleibt, ob bei einer Restarbeitsfähigkeit von 100% in einer 

schulteradaptierten Tätigkeit ein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultiert.

5.1 

5.1.1      Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist im Sinn von Art. 16 ATSG 

rechtsprechungsgemäss entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des 

frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte (BGE 135 V 59 E. 3.1). Dabei 

wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und realen 

Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer 

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Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden 

fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

erstellt sein (BGE 134 V 325 f. E. 4.1, 129 V 224 E. 4.3.1; Urteil des Eidgenössischen 

Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007 sozialrechtliche Abteilungen des 

Bundesgerichts] vom 20. Mai 2005, U 423/04, E. 2.3; ALEXANDRA RUMO-JUNGO/

ANDRÉ PIERRE HOLZER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum 

Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/ 

Basel/Genf 2012, S. 126 f.). Das Bundesgericht nahm etwa in Bezug auf die 

Sachverhalte, wonach über den Arbeitgeber im massgebenden Zeitpunkt für die 

Festlegung des Valideneinkommens der Konkurs eröffnet war (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts vom 23. Juli 2010, 8C_90/2010, E. 6.2.1) und die versicherte Person im 

Zeitpunkt des Unfalls bereits während mehrerer Monate wegen fristloser Kündigung 

arbeitslos war (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 4. April 2012, 8C_793/2011, E. 3.2 

f.), Ausnahmefälle an.

5.1.2      Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Einspracheentscheid für die 

Festlegung des Valideneinkommens 2015 (allfälliger Rentenbeginn am 1. Juni 2015) 

des Beschwerdeführers von den Angaben seiner letzten Arbeitgeberin (der B.___ AG) 

vom 27. August 2014 aus, bei welcher er als Bauarbeiter tätig gewesen war. Danach 

hätte sein Grundlohn im Jahr 2015 Fr. 4'420.-- monatlich (x 13) betragen (Suva-act. 

125-2), woraus ein Valideneinkommen von Fr. 57'460.-- resultierte. Laut Auskunft der 

B.___ AG vom 10. September 2015 hat der Beschwerdeführer seine Arbeitsstelle per 

30. September 2012 aus persönlichen Gründen gekündigt (Suva-act. 161; vgl. auch 

Suva-act. 10), was von beschwerdeführender Seite an sich unbestritten geblieben ist. 

Die Beschwerdegegnerin folgert daraus im angefochtenen Einspracheentscheid (Suva-

act. 164-11), dass sich damit der vorliegende Fall von den in Erwägung 5.1.1 

angeführten Ausnahmefällen unterscheide, d.h. der Beschwerdeführer nicht aus 

Gründen, die er selbst nicht zu verantworten habe, arbeitslos geworden sei, sondern 

von sich aus - aus freien Stücken - gekündigt habe. Dies bedeute, dass er - hätte er 

nicht selbst gekündigt - ohne Unfall mit überwiegender Wahrscheinlichkeit noch heute 

bei der B.___ AG tätig wäre. Darüber hinaus gehe aus den Akten nicht hervor, dass der 

Beschwerdeführer die Stelle insbesondere deshalb gekündigt hätte, weil er eine neue 

Arbeitsstelle zu einem besseren Lohn in Aussicht gehabt habe. Vielmehr habe er sich in 

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unmittelbarem Anschluss an seine Kündigung bei der Arbeitslosenversicherung 

angemeldet (vgl. Suva-act. 1, Ziff. 8).

5.1.3      Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin ist von einem 

Ausnahmefall auszugehen. Ob der Beschwerdeführer die Aufgabe der Stelle bei der 

B.___ AG, die ein Dreivierteljahr vor dem Unfall erfolgt ist, selbst zu vertreten hat (durch 

freiwillige Kündigung) oder ob er die Stelle unverschuldet verloren hat, kann für die 

Bemessung des Valideneinkommens nicht relevant sein. Das versicherte Gut ist seine 

Erwerbsfähigkeit bzw. die erwerbliche Leistungsfähigkeit als Gesunder, nicht der 

Erwerb als solcher (dieser fliesst nur - aber immerhin - auf der Leistungsseite beim 

versicherten Verdienst in den Rentenbetrag ein). Der versicherte Schaden ist der 

Verlust an Erwerbspotential bzw. Erwerbsmöglichkeiten auf dem ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt (vgl. Definition der Erwerbsunfähigkeit in Art. 7 Abs. 1 ATSG). Der letzte 

Lohn ist in vielen Fällen ein gewichtiges Indiz für die Erwerbsfähigkeit; dies jedenfalls 

dann, wenn der Lohn marktkonform und die Leistung adäquat waren. Dann wird - 

wenn keine gegenteiligen Indizien vorliegen - davon ausgegangen, dass die konkrete 

Tätigkeit beim konkreten Arbeitgeber ohne Gesundheitsschaden weiter ausgeübt 

worden wäre. Wenn nun jemand diese Stelle (egal weshalb) vor Eintritt des 

Gesundheitsschadens aufgibt, ist diese Fiktion von Vornherein untauglich. Der 

Beschwerdeführer hätte auch ohne Unfall nicht mehr bei der B.___ AG gearbeitet. Im 

konkreten Fall erscheint es demnach angemessen, das Valideneinkommen gestützt auf 

den LSE-Tabellenlohn im Baugewerbe für Hilfsarbeiter festzulegen. Nachdem die 

Erwerbsfähigkeit anhand des ausgeglichenen Arbeitsmarktes zu bemessen ist (vgl. Art. 

7 Abs. 1 ATSG), bildet dieser Durchschnittslohn die Erwerbsmöglichkeiten des 

Beschwerdeführers als Gesunder am besten ab (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 

vom 4. April 2012, a.a.O., E. 3.3). Danach ergibt sich ein Valideneinkommen von Fr. 

69'099.-- (LSE 2014, TA1, Kompetenzniveau 1, Männer: Fr. 5'507.-- x 12 [angepasst an 

die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden und die 

Nominallohnentwicklung bis 2015]). Die Fragen, ob der Beschwerdeführer an seiner 

letzten Arbeitsstelle bei der B.___ AG unterdurchschnittlich verdient hat, und falls ja, 

welche Gründe dafür verantwortlich gewesen sind, können damit offen gelassen 

werden.

5.2 

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5.2.1      Für die Festsetzung des trotz unfallbedingter Behinderung realisierbaren 

Verdienstes (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung primär von der 

beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret 

steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ - 

besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die 

ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint 

zudem das Einkommen angesichts der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als 

Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein 

solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen vorhanden, namentlich weil die 

versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine 

ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit angenommen hat, können nach der 

Rechtsprechung entweder die Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik 

periodisch durchgeführten Lohnstrukturerhebung (LSE-Tabellenlöhne) oder die von der 

Suva geführte Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP-Zahlen) herangezogen werden 

(BGE 139 V 592 E. 2.3).

5.2.2      Die Beschwerdegegnerin legte das Invalideneinkommen gestützt auf DAP-

Zahlen, d.h. die Arbeitsplätze Nr. 7144, 8484, 2861, 9976663 und 7148, fest (Suva-act. 

139-1). Im Hinblick auf die geforderte Repräsentativität der DAP-Profile und der daraus 

abgeleiteten Lohnangaben hat die Beschwerdegegnerin nach der Rechtsprechung, 

zusätzlich zur Auflage von mindestens fünf DAP-Blättern, Angaben zu machen über die 

Gesamtzahl der auf Grund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden 

dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den Tiefstlohn sowie über den 

Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden 

Gruppe. Im Beschwerdeverfahren ist es Sache des angerufenen Gerichts, die 

Rechtskonformität der DAP-Invaliditätsbemessung zu prüfen, gegebenenfalls die 

Sache an den Versicherer zurückzuweisen oder an Stelle des DAP-Lohnvergleichs 

einen Tabellenlohnvergleich gestützt auf die LSE vorzunehmen (Urteil des EVG vom 28. 

August 2003, U 35/00, E. 4.2.2; BGE 129 V 478 ff. E. 4.2.2). Die von der 

Beschwerdegegnerin ausgesuchten Arbeitsplätze sind dem von Kreisarzt Dr. F.___ 

allgemein formulierten Zumutbarkeitsprofil (leichte bis mittelschwere körperliche 

Tätigkeiten) bzw. den von ihm angeführten schulterspezifischen Einschränkungen 

(keine repetitiv körperfernen Tätigkeiten, keine Armvorhaltetätigkeiten und keine 

wiederholten Tätigkeiten in Überkopfniveau, keine beruflichen Tätigkeiten, die mit einer 

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vermehrten Vibrations- oder Stossbelastung der rechten Schulter verbunden sind) 

angepasst. Die vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers in der 

Einsprachebegründung vom 30. Juni 2015 (Suva-act. 154) gegen die ausgewählten 

DAP-Arbeitsplätze Nr. 7144, 7148 und 9976663 erhobenen Einwände dürften mit der 

Rücknahme der Kritik am kreisärztlichen Zumutbarkeitsprofil ihr Bewenden haben. Der 

Vollständigkeit halber ist dennoch anzufügen, dass Dr. F.___ mit der Beschränkung auf 

leichte (5-10 kg) bis mittelschwere (10-25 kg) körperliche Tätigkeiten sowie dem 

Ausschluss repetitiv körperferner Tätigkeiten, Armvorhaltetätigkeiten und wiederholter 

Tätigkeiten auf Überkopfniveau die schulterbedingte Einschränkung bezüglich 

Lastenheben umfassend und genügend berücksichtigt hat. Das "seltene" (1-5% oder 

ca. ½ Stunde pro Tag) und "manchmal" (6-33% oder ½ bis knapp 3 Stunden pro Tag) 

Heben und Tragen von Gewichten bis Lendenhöhe stellt keine repetitiven 

Anforderungen und ist im Übrigen bei den beanstandeten DAP's auf maximal 10 kg 

begrenzt, was selbst dem Zumutbarkeitsprofil von Dr. E.___ vom 11. Juni 2015 (Suva-

act. 153: "Arbeiten nur auf Tischhöhe", "kein Heben von Lasten > 10 kg") entsprechen 

würde. Schliesslich ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer am 16. Januar 2015 

selbst - wie von Dr. F.___ berücksichtigt - gegenüber der Beschwerdegegnerin 

angegeben hat, den Arm nicht gerade bzw. waagrecht ausstrecken zu können 

(Schmerzpunkt) und anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 9. März 2015, 

dass er schwerere Gewichte am Körper nahezu problemlos anheben und bewegen 

könne (Suva-act. 53, 109, 123-2). Rein schulterbedingt ist sodann gegen eine eher 

feinmotorische Tätigkeit (vgl. DAP-Arbeitsplatz Nr. 9976663) nichts einzuwenden, 

zumal diese vorderhand aus dem Handgelenk heraus ausgeübt wird und damit keine 

grössere Bewegung des Schultergelenks erfordert. Im Weiteren hielt die 

Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid zutreffend fest, dass der 

DAP-Arbeitsplatz Nr. 9976663 keinerlei beruflicher Fachausbildung bedürfe und 

offenbar für jede Person, insbesondere wenn sie handwerkliche Erfahrung mitbringe, 

eine leicht erlernbare Arbeit darstelle (Suva-act. 164-13 f.). Zusammenfassend ist 

festzuhalten, dass für die Bemessung des Invalideneinkommens auf die von der 

Beschwerdegegnerin ausgewählten DAP-Arbeitsplätze abgestellt werden kann. Im 

Rahmen des DAP-Systems sind leidensbedingte Abzüge grundsätzlich nicht 

sachgerecht und damit nicht zulässig (BGE 129 V 472 E. 4.2.3; Urteil des EVG vom 26. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/14

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Februar 2004, U 208/02). Die von der Beschwerdegegnerin beigezogenen fünf DAP-

Arbeitsplätze wiesen im Jahr 2015 einen Durchschnittslohn von Fr. 56'582.-- auf.

5.2.3      Zum ermittelten Invalidenlohn anhand von DAP-Zahlen ist anzumerken, dass 

die Ermittlung des noch erzielbaren Lohnes gestützt auf die LSE-Tabellenlöhne zu 

keinem geringeren Invalideneinkommen führt. Dieser Vergleich stellt keinen 

Methodenwechsel (beispielsweise infolge einer gerichtlich verbindlich vorgegebenen 

Bemessung des Invalideneinkommens anhand von DAP-Zahlen), sondern eine 

Verifizierung bzw. Vergleichsbeurteilung des grundsätzlich mittels DAP-Zahlen 

errechneten Invalideneinkommens dar. Ausgehend vom Tabellenlohn (LSE 2014, TA1, 

Kompetenzniveau 1, Männer: Fr. 5'312.--) angepasst an die betriebsübliche 

wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden und die Nominallohnentwicklung bis 2015 

ergibt sich ein Bruttolohn von Fr. 66'652.--. Der von der Beschwerdegegnerin 

berücksichtigte 10%-ige Leidensabzug erscheint in Anbetracht der vorliegenden 

Umstände als angemessen. Der anhand der Tabellenlöhne ermittelte Invalidenlohn 

würde demzufolge Fr. 59'986.-- betragen und liegt mithin rund Fr. 3'000.-- höher als 

der von der Beschwerdegegnerin berücksichtigte Invalidenlohn.

5.3  Aus der Gegenüberstellung des Valideneinkommens von Fr. 69'099.-- und des 

Invalideneinkommens von Fr. 56'582.-- ergibt sich folglich ein rentenbegründender 

Invaliditätsgrad von 18%.

6.   

6.1  Gemäss den vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Aufhebung des 

Einspracheentscheids vom 8. Oktober 2015 aufzuheben und dem Beschwerdeführer 

ab 1. Juni 2015 eine Invalidenrente auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 18% 

auszurichten. Zur Festsetzung und Ausrichtung der Rentenleistung wird die Sache an 

die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

6.2  Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

6.3  Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Partei 

Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Parteientschädigung ist - wie in 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/14

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vergleichbaren Verfahren üblich - pauschal auf Fr. 4'000.--, einschliesslich 

Barlauslagen und Mehrwertsteuer, festzulegen.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.   

In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Einspracheentscheid vom 8. 

Oktober 2015 aufgehoben und dem Beschwerdeführer ab 1. Juni 2015 eine 

Invalidenrente auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 18% zugesprochen. Zur 

Festsetzung und Ausrichtung der Rentenleistung wird die Sache an die 

Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2.   

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.   

Die Beschwerdegegnerin hat den Beschwerdeführer mit Fr. 4'000.-- (einschliesslich 

Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 28.09.2017
	Art. 16 ATSG: EinkommensvergleichValideneinkommen: Abweichen vom Regelfall, wonach das Valideneinkommen grundsätzlich anhand des zuletzt verdienten Lohnes zu bestimmen ist. Festlegung des Valideneinkommens anhand der LSE.Invalideneinkommen: Berechnung anhand DAP-Arbeitsplätzen; zur Verifizierung Vergleich mit LSE-Tabellenlohn (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 28. September 2017, UV 2015/68).Aufgehoben durch Urteil des Bundesgerichts 8C_759/2017.

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