# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3ec0b4b4-f3e9-5e5d-9b41-53970779ef24
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-05-07
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 07.05.2010 E-3010/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-3010-2010_2010-05-07.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-3010/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  7 .  M a i  2 0 1 0

Einzelrichterin Regula Schenker Senn, 
mit Zustimmung von Richter Bendicht Tellenbach;
Gerichtsschreiber Rudolf Raemy.

A._______,
Türkei,

Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin); 
Verfügung des BFM vom 23. April 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-3010/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge am 26. Februar 
2010  in  die  Schweiz  einreiste  und  am 1. März 2010  um  Asyl  nach-
suchte,

dass er zur Begründung seines Asylgesuchs im Wesentlichen geltend 
machte,  er  sei  Sänger  und  Schriftsteller,  habe  regierungs-  und  ver-
fassungskritische  Artikel  verfasst,  zwei  Bücher  geschrieben  und  be-
fürchte,  deswegen  bei  einer  Rückkehr  in  die  Türkei  verhaftet  zu 
werden,

dass er sich von 1999 bis 2001 und von Ende 2002 bis Mai 2009 in 
Deutschland aufgehalten habe,

dass  er  in  Deutschland  Probleme wegen  der  geplanten  Zwangsver-
heiratung  seiner  Freundin  und  finanzielle  Schwierigkeiten  gehabt 
habe,

dass er zudem mit seinem Heimatstaat Probleme gehabt habe, als er 
während  seines  Aufenthaltes  in  Deutschland  seinen  türkischen 
Reisepass habe verlängern und den Militärdienst  in der Türkei habe 
verschieben wollen,

dass er  es nicht  als  angemessen erachtet  habe,  in Deutschland ein 
Asylgesuch zu stellen, weil er dort familiäre und finanzielle Schwierig-
keiten gehabt habe,

dass er deswegen nach Schweden gereist sei, dort ein Asylgesuch ge-
stellt, dieses aber nach der Erstbefragung zurückgezogen habe,

dass  er  sich  danach illegal  in  Deutschland und Belgien  aufgehalten 
habe,  bevor  er  im  Februar  2010  in  Österreich  ein  Asylgesuch  ein-
gereicht habe, 

dass  das  Verfahren  dort  nach  20  Tagen abgeschlossen  worden  sei, 
und er nach Deutschland habe zurückgeführt  werden sollen, von wo 
aus er jedoch eine Abschiebung in die Türkei befürchtet habe,

dass das BFM dem Beschwerdeführer  anlässlich  der  Kurzbefragung 
vom 8. März 2010 zum Ergebnis eines Fingerabdruckabgleichs in der 
EURODAC  Datenbank  und  zu  einer  allfälligen  Wegweisung  nach 

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Österreich,  Schweden  oder  Deutschland  das  rechtliche  Gehör  ge-
währte,

dass  der  Beschwerdeführer  betreffend  eine  Rückführung  nach 
Deutschland einwendete,  dass er  wegen seiner  dortigen finanziellen 
Schwierigkeiten und der Probleme mit der Familie seiner Freundin eine 
Wegweisung  in  die  Türkei  befürchte,  was  für  ihn  schwerwiegende 
Konsequenzen hätte,

dass das BFM mit  Verfügung vom 23. April  2010 in  Anwendung von 
Art. 34  Abs. 2  Bst. d  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni 1998  (AsylG, 
SR 142.31)  auf  das  Asylgesuch  nicht  eintrat  und  den  Beschwerde-
führer nach Deutschland wegwies,

dass das BFM den Beschwerdeführer aufforderte, die Schweiz spätes-
tens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist  zu verlassen und fest-
hielt,  einer  Beschwerde  gegen  diese  Verfügung  komme  keine  auf-
schiebende Wirkung zu,

dass  das  BFM  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  der  Be-
schwerdeführer habe gemäss eigenen Angaben von 1999 bis 2001 in 
Deutschland gelebt und dort ein Asylgesuch gestellt,

dass  er  Ende  2002  oder  anfangs  2003  mit  einem  Visum  für 
Studierende  erneut  nach  Deutschland  gereist  sei,  wo er  bis  im Mai 
2009 gelebt habe,

dass  das  BFM aufgrund  der  Aussagen  des  Beschwerdeführers  vom 
8. März 2010 ein Ersuchen um Übernahme des Beschwerdeführers im 
Sinne von Art.  9  der  Verordnung  [EG] Nr. 343/2003  des Rates  vom 
18. Februar 2003 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Be-
stimmung  des  Mitgliedstaats,  der  für  die  Prüfung  eines  von  einem 
Drittstaatsangehörigen  in  einem  Mitgliedstaat  gestellten  Asylantrags 
zuständig ist (Dublin II-VO) gestellte habe,

dass Deutschland gestützt auf das Abkommen vom 26. Oktober 2004 
zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Europäi-
schen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung 
des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat 
oder  in  der  Schweiz  gestellten  Asylantrags  (Dublin-Assoziierungs-
abkommen [DAA, SR 0.142.392.68]) und auf das Übereinkommen vom 
17. Dezember  2004  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossen-

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schaft,  der  Republik  Island  und dem Königreich  Norwegen über  die 
Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands 
und über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen 
Staates  für  die  Prüfung  eines  in  der  Schweiz,  in  Island  oder  in 
Norwegen gestellten Asylantrags (Übereinkommen vom 17. Dezember 
2004, SR 0.362.32) für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig 
sei  und am 22. März 2010 einer Übernahme des Beschwerdeführers 
zugestimmt habe,

und  die  Rückführung  – vorbehältlich  einer  allfälligen  Unterbrechung 
oder  Verlängerung  (Art. 19 f.  Dublin  II-VO) –  bis  spätestens  am 
22. September 2010 zu erfolgen habe,

dass die Vorbringen des Beschwerdeführers anlässlich der Gewährung 
des  rechtlichen  Gehörs  kein  Hindernis  für  eine  Wegweisung  nach 
Deutschland darstellten,

dass Deutschland seinen aus der dem  Abkommen vom 28. Juli 1951 
über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  (FK,  SR  0.142.30)  und  der 
Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte 
und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101)  erwachsenen Verpflichtungen 
nachkomme und der Beschwerdeführer daher auch nicht damit rech-
nen  müsse,  von  dort  aus  in  einen  möglichen  Verfolgerstaat  zurück-
geschickt zu werden, wenn er eine entsprechende Gefährdung geltend 
mache,

dass der Vollzug der Wegweisung nach Deutschland zulässig, zumut-
bar und möglich sei,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 28. April 2010 gegen die-
sen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und 
dabei sinngemäss beantragte, es sei auf das Asylgesuch einzutreten 
und von einer Wegweisung nach Deutschland abzusehen,

dass der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen sei,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 29. April 2010 
(per  Telefax)  den  Vollzug  der  Wegweisung  gestützt  auf  Art. 56  des 
Bundesgesetzes  vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsver-
fahren (VwVG, SR 172.021) vorsorglich aussetzte,

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dass die  vorinstanzlichen Akten am 30. April  2010 beim Bundesver-
waltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht im Asylbereich endgültig über Be-
schwerden  gegen  Verfügungen  (Art. 5  des  Bundesgesetzes  vom 
20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG, 
SR 172.021])  des  BFM entscheidet  (Art. 105  AsylG i.V.m.  Art. 31-33 
des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat,  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert  ist, und somit auf die frist- und formgerecht ein-
gereichte Beschwerde einzutreten ist  (Art. 108 AsylG sowie Art. 105 
AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 und 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  ent-
schieden  wird  (Art. 111  Bst. e  AsylG),  und  es  sich  vorliegend,  wie 
nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt,  weshalb  der  Be-
schwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 
AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel 
verzichtet wurde,

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

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dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurs-
kommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  der  Beschwerdeführer  in  seiner  Beschwerde  im  Wesentlichen 
geltend macht,  er  befürchte -  vor  allem auch wegen seiner  dortigen 
finanziellen Schwierigkeiten -,  von Deutschland in die Türkei  zurück-
geschafft  zu werden, wo sein Leben aufgrund seiner veröffentlichten 
Artikel gefährdet sei,

dass er aufgrund des Konflikts mit den Eltern seiner Freundin und mit 
ihrem  Verlobten  überdies  befürchte,  in  Deutschland  ermordet  zu 
werden,

dass er erfahren habe, dass in der Schweiz ein Verwandter mit seiner 
Familie lebe, so dass auch aus diesem Grund auf sein Asylgesuch ein-
zutreten sei,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl-
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass  gemäss  den  Akten  der  Beschwerdeführer  im  Jahre  1999  in 
Deutschland ein Asylgesuch gestellt hat und nach dessen Abweisung 
in die Türkei zurückgekehrt  ist,  und er  sich danach von 2002 bis im 
Mai 2009 legal in Deutschland aufgehalten hat,

dass  sodann  weiter  feststeht,  dass  er  am  23. Juni  2009  von  den 
schwedischen und am 2. Februar 2010 von den österreichischen Be-
hörden daktyloskopisch erfasst wurde,

dass Deutschland von den Schweizer Behörden am 17. März 2010 um 
Rückübernahme des Beschwerdeführers ersucht wurde,

dass  die  deutschen  Behörden  dieses  Ersuchen  am  22. März  2010 
positiv beantwortet und einer Rückübernahme des Beschwerdeführers 
zugestimmt haben,

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dass  sich  der  Beschwerdeführer  in  seiner  Beschwerde  hinreichend 
substanziierter Äusserungen enthält, welche gegen eine Zuständigkeit 
Deutschlands sprechen würden,

dass,  soweit  der  Beschwerdeführer  auf  Beschwerdeebene  geltend 
macht,  ihm drohe  eine  Abschiebung  von Deutschland  in  die  Türkei, 
festzuhalten  ist,  dass  Deutschland  sowohl  Signatarstaat  des  Ab-
kommens vom 28. Juli  1951 über  die Rechtsstellung der  Flüchtlinge 
(FK,  SR 0.142.30)  als  auch  der  Konvention  vom 4. November  1950 
zum  Schutze  der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  (EMRK,  SR 
0.101) ist,

dass  keine  Anhaltspunkte  bestehen,  die  darauf  hindeuten,  Deutsch-
land habe sich dem Beschwerdeführer gegenüber nicht an seine sich 
aus der FK und der EMRK ergebenden Verpflichtungen gehalten oder 
gedenke, diese ihm gegenüber künftig nicht einzuhalten,

dass insofern auch kein Anlass zur Ausübung des Selbsteintrittsrechts 
im Sinne von Art. 3 Abs. 2 Dublin II-VO besteht,

dass sodann weder vom Beschwerdeführer geltend gemacht wird noch 
sich aus den Akten ergibt, dass sein sich in der Schweiz aufhaltender 
Verwandter zum  in  Art. 2  Bst. i  der  Dublin  II-VO  als  "Familien-
angehörige"  bezeichneten  Personenkreis  gehöre,  weshalb  sich  eine 
Zuständigkeit  der Schweiz zur Durchführung des Asylverfahrens aus 
Art. 7 der Dublin-II-VO nicht ableiten lässt,

dass diesen Erwägungen zufolge eine Überstellung nach Deutschland 
zulässig ist,

dass  auch  die  vom Beschwerdeführer  geltend  gemachten  familiären 
und finanziellen Probleme nicht gegen die Überstellung nach Deutsch-
land sprechen,

dass  das  BFM  somit  in  Anwendung  von  Art. Art. 34  Abs. 2  Bst. 
d AsylG zu  Recht  auf  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  nicht 
eingetreten ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat  (Art. 44  Abs. 1 AsylG),  vorliegend der  Kanton keine Aufenthalts-
bewilligung  erteilt  hat  und  zudem kein  Anspruch auf  Erteilung einer 

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solchen  besteht  (vgl.  EMARK  2001  Nr. 21),  weshalb  die  verfügte 
Wegweisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen  steht 
und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass im Rahmen des Dublin-Verfahrens, bei dem es sich um ein Über-
stellungsverfahren  in  den  für  die  Prüfung  des  Asylgesuches  zu-
ständigen Staat  handelt,  systembedingt  kein Raum bleibt  für  Ersatz-
massnahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.v.m. Art. 83 Abs. 1 
des  Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Aus-
länderinnen  und  Ausländer  [AuG,  SR  142.20]),  sondern  eine  ent-
sprechende  Prüfung  soweit  notwendig  vielmehr  bereits  im  Rahmen 
des  Dublin-Verfahrens  vorzunehmen  ist  (vgl.  vorgehende 
Erwägungen),

dass  in  diesem  Sinne  die  Vorinstanz  den  Vollzug  der  Wegweisung 
nach  Deutschland  zu  Recht  als  zulässig,  zumutbar  und  möglich  er-
kannt hat, und der angeordnete Vollzug der Wegweisung zu bestätigen 
ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

dass mit  dem vorliegenden Entscheid in  der Hauptsache der Antrag 
auf Gewährung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde gegen-
standslos geworden ist,

dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.− 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.− werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die kanto-
nale Migrationsbehörde.

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Regula Schenker Senn Rudolf Raemy

Versand:

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