# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9a1bb513-da97-56da-801d-a9422b52c385
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-10-14
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 14.10.2010 UV 2010/15
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2010-15_2010-10-14.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2010/15

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 08.04.2020

Entscheiddatum: 14.10.2010

Entscheid Versicherungsgericht, 14.10.2010
Art. 6 UVG: Sturz mit dem Fahrrad mit Kontusionen der LWS, des linken 
Oberschenkels und der beiden Fersen bei vorbestehenden 
Rückenbeschwerden und Psychischen Beschwerden. Gestützt auf die 
medizinischen Akten ist die Leistungseinstellung 9 Monate nach dem 
Unfallereignis zu Recht erfolgt (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 14. Oktober 2010, UV 2010/15).

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider und 

Versicherungsrichter Martin Rutishauser; Gerichtsschreiberin Jeannine Bodmer

Entscheid vom 14. Oktober 2010

in Sachen

P.___,

Beschwerdeführer,

gegen

Vaudoise Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft AG, Place de Milan, 1007 Lausanne,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Invalidenrente und Integritätsentschädigung

Sachverhalt:

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A.       

A.a   Der 1958 geborene P.___ war für das A.___ mit einem Beschäftigungsgrad von 

50% tätig und dadurch bei der Vaudoise Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft AG 

(nachfolgend Vaudoise) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 13. 

November 2007 mit dem Fahrrad auf dem Heimweg war und an einer Kreuzung von 

einem Personenwagen angefahren wurde, so dass er stürzte (act. G 3.1/3). Nachdem 

er mit der Ambulanz ins Spital Wil gebracht worden war, wo er bis zum 17. November 

2007 hospitalisiert blieb, diagnostizierten die behandelnden Ärzte mehrere Kontusionen 

am linken Oberschenkel, der LWS und am Calcaneus (Fersenbein) beidseits sowie ein 

fragliches Schädelhirntrauma I. Grades. Neurologisch war der Versicherte unauffällig 

(act. G 3.1/4). Die Röntgenbilder ergaben keine Hinweise auf frische ossäre Läsionen 

(act. G 3.1/10). Nach dem Spitalaustritt attestierte ihm sein Hausarzt Dr. med. B.___ 

eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis 24. Dezember 2007 (act. G 3.1/17). Danach nahm 

der Versicherte die Arbeit wieder zu 25% auf (act. G 3.1/31). Die Vaudoise anerkannte 

ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen.

A.b   Vom 4. Februar bis 14. März 2008 fanden in der Klinik Teufen ambulante 

Rehabilitationsbehandlungen statt. Gestützt darauf diagnostizierten die Ärzte mit 

Bericht vom 31. März 2008 eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig eine 

mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F33.11) im Rahmen einer 

Anpassungsstörung nach dem Unfall sowie eine anhaltende somatoforme 

Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) (act. G 3.1/23).

A.c   Ab 21. April 2008 arbeitete der Versicherte wieder in einem Arbeitspensum von 

35% (act. G 3.1/60). Im Rahmen einer interdisziplinären Begutachtung beurteilte 

Dr. med. C.___, FMH Rheumatologie / Physikalische Medizin und Rehabilitation, mit 

Rheumatologischem Gutachten vom 23. September 2008 die erhobenen Befunde als in 

keinem Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 13. November 2007 stehend (act. 

G 3.1/62a). Gemäss dem Gutachten des Schweizerischen Instituts für 

Versicherungsmedizin (SIVM) vom 23. März 2009 war beim Versicherten aus 

interdisziplinärer Sicht der Status quo sine im August 2008 wieder erreicht (act. 

G 3.1/62).

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A.d   Mit Verfügung vom 7. April 2009 eröffnete die Vaudoise dem Versicherten die 

Einstellung der Versicherungsleistungen per 31. August 2008 mit der Begründung, dass 

die noch geklagten Beschwerden krankheitsbedingter und degenerativer Natur seien 

und daher nicht auf den Unfall vom 13. November 2007 zurückgeführt werden könnten. 

Auf eine Rückforderung der nach dem Einstellungsdatum erbrachten Leistungen wurde 

explizit verzichtet (act. G 3.1/65).

B.       

Die gegen die Verfügung vom 7. April 2009 von der Rechtsabteilung der 

Beratungsstelle für Ausländer, Zürich, für den Versicherten erhobene Einsprache (act. 

G 3.1/66) wies die Vaudoise mit Einspracheentscheid vom 29. Januar 2010 ab. (act. 

G 3.1/70)

C.       

C.a   Gegen diesen Einspracheentscheid richtet sich die vom Versicherten erhobene 

Beschwerde vom 2. März 2010 mit den Anträgen, den angefochtenen 

Einspracheentscheid aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zur Ausrichtung einer 

Unfallrente von 20% und einer Integritätsentschädigung von 20% zu verpflichten. Der 

Beschwerdeführer begründet seine Beschwerde dadurch, dass er gestützt auf den 

Bericht seines Psychiaters Dr. med. D.___, Psychiatrie / Psychotherapie, mindestens zu 

60% arbeitsunfähig sei, gemäss Dr. med. E.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, 

eine starke psychische Erkrankung vorliege und er laut dem Bericht von Dr. med. F.___, 

Spezialarzt FMH Neurochirurgie, vom 5. November 2008 an Wirbelbeschwerden leide. 

Obgleich diese Wirbelbeschwerden wie auch die psychischen Beschwerden bereits vor 

dem Unfall bestanden hätten, hätten seine Leiden seit dem Unfall wesentlich 

zugenommen (act. G 1).

C.b   Mit Beschwerdeantwort vom 12. April 2010 beantragte die Beschwerdegegnerin 

Abweisung der Beschwerde (act. G 3).

C.c   Der Beschwerdeführer verzichtete auf die Einreichung einer Replik (act. G 5).

Erwägungen:

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1.        

Vorliegend anerkannte die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht für die Folgen des 

Unfalls vom 13. November 2007 und erbrachte Heilkosten- und Taggeldleistungen bis 

31. August 2008. Streitig ist, ob sie auch für die nach diesem Zeitpunkt 

(Leistungseinstellung) geltend gemachten gesundheitlichen Probleme entsprechende 

Versicherungsleistungen zu erbringen hat. Der Beschwerdeführer hat zwar die 

Ausrichtung von Rentenleistungen und eine Integritätsentschädigung beantragt. Darauf 

kann allerdings nicht eingetreten werden, da diese Leistungsarten nicht Gegenstand 

des angefochtenen Einspracheentscheids bilden.

2.        

2.1    Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss Bundesgesetz über die 

Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) setzt zunächst voraus, dass zwischen dem 

Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein 

natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinn des natürlichen 

Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der 

eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht 

zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser 

Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht 

erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher 

Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen 

Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 

beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne 

dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele. Ob zwischen einem 

schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher 

Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung bzw. im 

Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach 

dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs 

genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 119 V 338 E. 1 mit 

Hinweisen; BGE 129 V 177 E. 3.1). Der Unfallversicherer haftet sodann nur für jene 

Folgen, die mit dem Unfall adäquat-kausal zusammenhängen, wobei für die Adäquanz 

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nicht die subjektive, sondern die objektive Voraussehbarkeit des eingetretenen Erfolgs 

entscheidend ist (SVR 2000 UV Nr. 14 S. 45). Adäquat ist der Kausalzusammenhang 

dann, wenn ein Ereignis geeignet ist, den eingetretenen Erfolg zu bewirken, so dass an 

andere Ursachen vernünftigerweise nicht zu denken ist (BGE 117 V 359 und 112 V 30). 

Während es Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist, den natürlichen 

Kausalzusammenhang zu beurteilen, obliegt es dem Gericht, die Frage nach dem 

adäquaten Kausalzusammenhang zu beantworten (PVG 1984 Nr. 82, 174). Im Bereich 

klar ausgewiesener organischer Unfallfolgen im Sinn von nachweisbaren strukturellen 

Veränderungen (organisches Substrat konnte mit bildgebenden 

Untersuchungsmethoden [Röntgen, Computertomogramm, EEG] nachgewiesen 

werden) spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen 

Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers praktisch keine 

Rolle. Sie ist bei ausgewiesener natürlicher Kausalität ohne weiteres zu bejahen (BGE 

127 V 103 E. 5b/bb, 123 V 102 E. 3b, 118 V 291 E. 3a, 117 V 365 E. 5d/bb mit 

Hinweisen). Sind dagegen die Unfallfolgen organisch nicht (hinreichend) fassbar, 

bewirkt die Bejahung der natürlichen Kausalität nicht automatisch auch die Bejahung 

der adäquaten Kausalität, können doch gerade klinische Befunde erfahrungsgemäss 

auch psychisch ausgelöst werden. In diesen Fällen ist eine eigenständige 

Adäquanzbeurteilung durchzuführen.

2.2    Wird durch einen Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt 

erst manifest, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers, wenn entweder der 

(krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat 

(Status quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem 

schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustands auch ohne Unfall früher 

oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist. Das Dahinfallen jeder 

kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss 

mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit 

nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es 

sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die entsprechende 

Beweislast nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 

2000 Nr. U 363 S. 45, 1994 Nr. U 206 S. 328; siehe ebenso BGE 117 V 261 E. 3b). 

Dabei muss jedoch nicht etwa der Beweis für unfallfremde Ursachen erbracht werden. 

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Welche Ursachen ein nach wie vor geklagtes Leiden hat, ob es Krankheitsursachen, ein 

Geburtsgebrechen oder degenerative Veränderungen sind, ist unerheblich. Denn es ist 

nicht so, dass der Unfallversicherer bei einmal bejahter Unfallkausalität so lange haftet, 

als er unfallfremde Ursachen nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

nachzuweisen vermag. Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen eines 

Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahin gefallen sind 

(RKUV 1994 Nr. U 206 S. 329 E. 3b).

3.        

Im interdisziplinären Gutachten des SIVM vom 23. März 2009 wurden folgende 

neurologischen (1.), rheumatologischen (2.) und psychiatrischen (3.) Diagnosen gestellt: 

1. chronisches lumbovertebrales Syndrom (ICD-10 M54.4) mit linksbetonten pseudo­

radikulären Schmerzausstrahlungen bei fortgeschrittenen degenerativen 

Veränderungen der lumbalen Wirbelsäule, insbesondere beginnendem engem 

lumbalem Spinalkanal, linkskonvexe Skoliose der LWS, chronische Spannungstyp-

Kopfschmerzen (ICD-10 G44.2), unspezifischer Schwindel (ICD-10 R42), nicht 

neurogene Fussschmerzen, 2. chronifiziertes Schmerzsyndrom im unteren BWS- und 

Sakrumbereich, dem linken Bein und rechten Oberschenkel bei Verdacht auf 

somatoforme Schmerzstörung und strukturell nicht erklärbar, ein Status nach Velounfall 

ohne strukturell fassbare Läsion, ausgeprägte Spreizfüsse, Hallux valgus, Krallenzehen 

v.a. Dig II, weniger Dig III beidseits, 3. anhaltend somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 

F45.4), komorbide depressive Störung leicht bis mittelgradig ausgeprägt (ICD-10 

F33.01/F33.11) sowie eine ängstlich-vermeidende Persönlichkeit (ICD-10 F60.6). Der 

Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, dass er zwar bereits vor dem Unfall 

unter Beschwerden im Bereich der Wirbelkörper und der Psyche gelitten habe, diese 

nun aber seit dem Unfall wesentlich ausgeprägter seien.

4.        

4.1    Für die Annahme unfallkausaler somatischer Restfolgen wird im Regelfall eine 

strukturelle Läsion bzw. eine schlecht verheilte strukturelle Läsion als objektivierbares 

Korrelat verlangt. Gemäss dem Bericht des Spitals Wil vom 17. November 2007 erlitt 

der Beschwerdeführer mehrere Kontusionen am linken Oberschenkel, an der LWS und 

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an beiden Füssen im Bereich des Calcaneus (act. G 3.1/4). Laut Bericht vom 26. 

November 2007 ergaben die röntgendiagnostischen Untersuchungen im Spital Wil 

keine Hinweise auf frische ossäre Läsionen (act. G 3.1/10). Gemäss dem im SIVM-

Gutachten erwähnten Untersuchungsbericht des Rodiag Diagnostic Centers, Wil, vom 

17. Juni 2008 wurde infolge der seit Jahren anhaltenden Rückensymptomatik ein MRT 

der LWS erstellt, wobei die MRT-Voruntersuchung vom Oktober 2006 ebenfalls vorlag. 

Aktuell zeigte sich eine diskrete flache Protrusion L3/4 mit Einriss des Anulus fibrosus, 

eine flache links laterale Diskushernie im Segment L4/5 mit Kontaktierung und Irritation 

der linken L5-Wurzel im Recessus. Weiter zeigte sich keine relevante Dynamik im 

Verlauf, eine leichtgradige linksbetonte disco-ossäre foraminale Einengung, ein 

Schmorl'sches Knötchen der Grundplatte des 4. LWK, im Verlauf leicht progredient 

eine Osteochondrose L5/S1, eine flache medio-bilaterale Protrusion, keine intraspinale 

Wurzelkompression, eine leicht- bis mittelgradige disco-ossäre foraminale Einengung 

links sowie leichtgradige Einengung rechts. Schliesslich eine deutliche lumbale 

Spondylarthrose, hypertrophierte Ligamenta flava und eine beginnende Einengung des 

Spinalkanals vor allem L4/5 (act. G 3.1/62 S. 6). Für Dr. F.___ zeigten die MRI-Bilder 

der LWS vom Sommer 2008 im Wesentlichen den gleichen Befund wie die Bilder von 

2006 (act. G 3.1/69b), als der Fahrradunfall noch nicht passiert war. Aus neurologischer 

Sicht seien die bereits in jungen Jahren dokumentierten degenerativen Veränderungen 

der lumbalen Wirbelsäule laut SIVM-Gutachten auffällig. In den vergangenen Jahren 

hätten sie stetig zugenommen und bei der letzten bildgebenden Untersuchung am 

17. Juni 2008 eine Stenosierung des Spinalkanals auf Höhe L4/5 gezeigt. 

Wahrscheinlich habe der Beschwerdeführer beim Sturz vom 13. November 2007 die 

degenerativ veränderte Wirbelsäule traumatisiert, was die Beschwerdezunahme 

danach erkläre. Das Fortschreiten der Degeneration erkläre das Andauern der 

Beschwerden und ergebe eine ungünstige funktionelle Langzeitprognose. Die 

vorliegenden medizinischen Berichte wiesen nicht auf eine Verletzung der 

Nervenwurzeln beim Unfall vom 13. November 2007 hin. Die Schmerzen im Bereich 

des unteren Rückens seien wahrscheinlich heute Ausdruck des Alterungsprozesses der 

Wirbelsäule, der bereits früher eingesetzt habe und beim Unfall vorübergehend 

verstärkt worden sei (act. G 3.1/62 S.19). Der Rheumatologe Dr. C.___ hielt fest, dass 

vor dem Unfall radiologisch eine Diskushernie im Segment L5/S1 links dargestellt 

worden sei, welche in den neueren MRI-Aufnahmen nicht mehr bestehe. Dafür fänden 

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sich mehrsegmental-degenerative Veränderungen und eine Diskushernie im Segment 

L4/5. Grundsätzlich hänge die Bedeutung von degenerativen Veränderungen 

respektive Diskushernien auf Röntgenbildern von den klinischen 

Untersuchungsbefunden ab. Isolierte radiologische Befunde (ohne dafür passende 

Klinik) blieben ohne oder nur mit geringem Krankheitswert. In einer Anmerkung weist 

Dr. C.___ darauf hin, dass sich im klinischen Status eine thorakale Kyphosierung finde. 

Radiologisch sei ein Status nach Morbus Scheuermann bekannt, wobei es sich um 

eine Wachstumsstörung im Deck- und Bodenplattenbereich der Wirbelkörper handle, 

welche in der Pubertät stattfinde. Es könne dadurch (müsse aber nicht) zu einer 

Fehlstellung im Sinn einer thorakalen Hyperkyphosierung kommen. Vorliegend lasse 

die Schmerzchronifizierung und das fehlende Ansprechen auf sämtliche 

therapeutischen Massnahmen eine strukturell begründete Schmerzätiologie mit 

allergrösster Wahrscheinlichkeit ausschliessen (act. G 3.1/62a S. 9).

4.1.1           Wie das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG; seit 1. Januar 2007: 

Sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts) in ständiger Rechtsprechung 

festhält, entspricht es einer medizinischen Erfahrungstatsache im Bereich des 

Unfallversicherungsrechts, dass Diskushernien in aller Regel degenerative 

Erkrankungen darstellen. Ein Bandscheibenvorfall kann nur dann als weitgehend durch 

eine äussere Einwirkung entstanden betrachtet werden, wenn die dabei wirkende Kraft 

ausserordentlich hoch - beispielsweise als Folge der bei Verkehrsunfällen wirkenden 

physikalischen Kräfte - war und der Unfall mithin geeignet war, eine prätraumatisch 

vollständig unauffällige Bandscheibe zu zerreissen (Wolfgang Meier, Lumbale 

Diskushernie und Unfall, in: Medizinische Mitteilungen der Suva Nr. 68 [Dezember 

1995], S. 14 ff.; RKUV 2000 Nr. U 379 S. 192 f. E. 2a mit Hinweisen; Urteile des EVG 

vom 3. Oktober 2005 i/S R. [U 163/05] E. 3.1 und 18. Februar 2002 i/S K. [U 459/00] E. 

3b). Diese Voraussetzungen sind vorliegend weder hinsichtlich des Unfallereignisses 

noch bezüglich des Gesundheitszustands vor dem Unfall - in den medizinischen Akten 

wird übereinstimmend von degenerativen Veränderungen gesprochen (act. G 3.1/62a 

S. 1 ff. 7, 9 f., G 3.1/62 S. 2 ff. 17 ff.) - erfüllt. Die Bandscheibenprotrusion (synonym: 

Bandscheibenvorwölbung oder „inkompletter Bandscheibenprolaps“) ist eine 

degenerative Veränderung der Bandscheiben. Hierbei wird der Anulus fibrosus 

(Faserring) der Bandscheibe im Gegensatz zum 

(kompletten) Bandscheibenprolaps nicht oder nur sehr gering durchgerissen, sondern 

http://de.wikipedia.org/wiki/Bandscheibe
http://de.wikipedia.org/wiki/Bandscheibenvorfall

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nach außen vorgewölbt (http://de.wikipedia.org/wiki/Bandscheibenprotrusion, Abfrage 

vom 24. September 2010; Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl. München 2003, S. 182). Bei 

der Spondylarthrose handelt es sich sodann um eine häufige degenerative, also nicht 

traumatisch bedingte, Veränderung an der Wirbelsäule, die Folge- oder 

Begleiterscheinung einer Diskushernie bilden kann (vgl. dazu Alfred M. Debrunner, 

Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, 4. Aufl. Bern 2002, S. 852 ff.; Pschyrembel, 

Klinisches Wörterbuch, 261. Aufl., S. 1810). Der Morbus Scheuermann ist schliesslich - 

wie Dr. C.___ ebenfalls ausführte - eine typische Wachstumskrankheit der Wirbelsäule 

(vgl. dazu Alfred Debrunner, a.a.O., S. 821 ff.), bei dessen Bestehen auf dem 

Röntgenbild eine Keilwirbelbildung und sogenannte Schmorl'sche Knötchen 

imponieren, was in den Wirbelkörper eingedrungenes Bandscheibengewebe darstellt 

(http://www.dr-gumpert.de/html/morbus_scheuermann.html, Abfrage vom 

24. September 2010). Demensprechend wird das Vorliegen von Unfallfolgen in den 

beiden Gutachten vom 23. September 2008 und 23. März 2009 auch verneint und in 

den weiteren ärztlichen Berichten in keiner Weise festgehalten, die Schadenszunahme 

im Rückenbereich sei traumatisch bedingt. Damit steht mit dem im 

Sozialversicherungsrecht geforderten Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit (vgl. Th. Locher, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 3. Aufl. 

Bern 2003, S. 451 f.) fest, dass beim Beschwerdeführer eine durch den Fahrradsturz 

verursachte neue, bleibende Gesundheitsschädigung im Wirbelsäulenbereich im Sinn 

einer strukturellen Veränderung auszuschliessen ist.

4.1.2           Im Weiteren ist hinsichtlich des Gesundheitszustands des 

Beschwerdeführers auch eine richtunggebende, mithin dauernde, unfallbedingte 

Verschlimmerung seiner degenerativen Gesundheitsschäden im Bereich der 

Wirbelsäule auszuschliessen. Es entspricht einer medizinischen Erfahrungstatsache, 

dass eine solche Verschlimmerung nur dann als erwiesen gelten kann, wenn die 

Radioskopie ein plötzliches Zusammensinken der Wirbel und das Auftreten bzw. die 

Vergrösserung von Randzacken nach einem Trauma aufzeigt (E. Morscher, in: Baur/

Nigst [Hrsg.], Versicherungsmedizin, 2. Aufl. Bern 1985, S. 191). Den ärztlichen 

Berichten sind keine Hinweise zu entnehmen, dass sich der degenerative Zustand der 

Wirbelsäule im Zeitpunkt des Fahrradsturzes massiv verändert hätte. Vielmehr hielt Dr. 

F.___ mit Bericht vom 5. November 2008 fest, dass die MRI-Bilder der LWS sowohl vor 

dem Unfall als auch ein halbes Jahr später im Wesentlichen denselben Befund zeigten 

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(act. G 3.1/69b). Auch die SIVM-Gutachter hielten bezüglich der MR-Bilder fest, diese 

würden keine umschriebene, unfallbedingte Veränderung aufweisen, die auf eine 

richtunggebende Verschlimmerung hindeute (act. G 3.1/62 S. 24). Laut Dr. C.___ führte 

das Unfallereignis vom 13. November 2007 zu Prellungen im LWS-Bereich. Eine 

wesentliche Änderung des vorbestehenden Schmerzbildes habe nicht bestanden. 

Subjektiv werde lediglich eine Schmerzsteigerung sowie die Mitbeteiligung der Füsse 

beschrieben. Es ist zwar möglich, dass eine Kontusion der Wirbelsäule ohne Weiteres 

eine bisher stumme, vorbestehende Spondylarthrose oder andere 

Wirbelsäulenerkrankungen symptomatisch machen. Dabei handelt es sich aber 

meistens nur um eine vorübergehende Verschlimmerung (Debrunner/Ramseier, Die 

Begutachtung von Rückenschäden, Bern 1990, S. 5). Anhaltspunkte dafür, dass 

vorliegend von einem anderen Verlauf auszugehen wäre, finden sich in den Akten 

keine.

4.1.3           Nach dem Gesagten ist somit festzuhalten, dass der Beschwerdeführer mit 

dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit weder eine klar ausgewiesene 

neue bleibende Gesundheitsschädigung im Rücken im Sinn einer strukturellen 

Veränderung noch eine richtunggebende Verschlimmerung des degenerativen 

Vorzustands erlitten hat.

4.2    Grundsätzlich kann ein Vorzustand durch einen Unfall auch ausgelöst oder vor­

übergehend verschlimmert werden. In diesem Fall übernimmt die Unfallversicherung 

jedoch lediglich den durch das Unfallereignis ausgelösten Beschwerdeschub (RKUV 

2000 Nr. U 379 S. 193 E. 2a mit Hinweisen). Die SIVM-Gutachter sahen die 

Schmerzzunahme im Rücken noch im Rahmen der durch den Fahrradsturz erlittenen 

Prellung. Während Dr. C.___ aus rheumatologischer Sicht davon ausging, dass der 

status quo ante ohne Nachweis einer Fraktur oder einer anderen strukturellen 

Schädigung nach gut drei Monaten wieder erreicht gewesen sei (act. G 3.1/62a S. 11), 

wurde auch im interdisziplinären Gutachten gesamtheitlich festgehalten, dass 

Rückenprellungen ohne Wirbelfrakturen innerhalb einiger Wochen verheilen würden. 

Vor dem Hintergrund der bereits damals bestehenden augenscheinlichen 

degenerativen Veränderungen sei nach sechs, spätestens neun Monaten der Status 

quo sine wieder erreicht gewesen (act. G 3.1/62 S. 25). Da vorliegend keine Gründe 

ersichtlich sind, weshalb Zweifel an dieser Beurteilung bestehen sollten, ist der 

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anfänglich gegebene Zusammenhang zwischen der Zunahme der lumbalen 

Rückenbeschwerden und dem Unfall als weggefallen zu betrachten. Dies auch, zumal 

es einer medizinischen Erfahrungstatsache entspricht, dass Prellungen, 

Verstauchungen oder Zerrungen der Wirbelsäule ohne strukturelle Läsionen 

normalerweise innert kurzer Zeit - in der Regel innerhalb von sechs Monaten, 

spätestens innerhalb eines Zeitraums von einem Jahr (bei degenerativen 

Veränderungen) - folgenlos abheilen und die damit verbundenen Beschwerden sich 

gänzlich zurückbilden. Insofern zeichnet sich eine vorübergehende Verschlimmerung 

eines Vorzustands im Bereich der Wirbelsäule im Regelfall durch eine stetige 

Besserung des unfallkausalen Beschwerdeanteils aus (vgl. dazu Bär/Kiener, Prellung, 

Verstauchung oder Zerrung der Wirbelsäule, Medizinische Mitteilungen der Suva Nr. 

67, S. 45). Schliesslich spricht der Umstand, dass seit dem Unfall anhaltende, zu 

Beginn als unfallkausal taxierte Schmerzen sowie eine damit verbundene 

Arbeitsunfähigkeit bestehen, nicht automatisch für das Vorliegen anhaltender 

Unfallrestfolgen bzw. einer andauernden unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit. Die 

Leistungseinstellung des Unfallversicherers bedingt keine Beschwerdefreiheit bzw. 

volle Arbeitsfähigkeit. Entscheidend ist allein, ob der durch den Unfall ausgelöste 

Beschwerdeschub seine kausale Bedeutung verloren hat (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 329 

E. 3b). Diesfalls können anhaltende Beschwerden mit unfallfremden Befunden, 

beispielsweise degenerativer Art, erklärt werden. Insofern als der Beschwerdeführer im 

Übrigen geltend macht, seine Rückenbeschwerden seien bis zum besagten Ereignis 

weniger ausgeprägt gewesen, ist festzuhalten, dass nach der Formel "post hoc ergo 

propter hoc" eine gesundheitliche Schädigung nicht schon deshalb als durch einen 

Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist (BGE 119 V 341 E. 2b/bb). 

Auf die Ausführungen der SIVM-Gutachter ist vorliegend abzustellen. Sie basieren auf 

eigenen ärztlichen Untersuchungen, den Vorakten und einer umfassenden und 

nachvollziehbaren Würdigung des medizinischen Sachverhalts. Zudem liegen auch 

keine dazu im Widerspruch stehenden ärztlichen Berichte vor. Auf Grund des Gesagten 

ist nach Massgabe der überwiegenden Wahrscheinlichkeit im Zeitpunkt der 

Leistungseinstellung am 31. August 2008 von einem Wegfall der Prellungsfolgen als 

Ursache der Rückenbeschwerden auszugehen.

4.3    In Bezug auf die geklagten Fussschmerzen befand Dr. C.___, diese würden eher 

im Zusammenhang mit der diagnostizierten Fussdeformität, den deutlichen 

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Spreizfüssen mit Hallux valgus, unter Mitbeteiligung der somatoformen 

Schmerzstörung stehen. Es sei gut möglich, dass die beklagten Schmerzen im Zehen- 

und Fussbereich dadurch mitbegründet seien. Daher empfehle sich eine korrekte 

Einlagenversorgung, eventuell auch eine fussorthopädische Beurteilung (act. G 3.1/62a 

S. 9, 11). Da auch hier keine strukturellen Veränderungen aus dem Unfall resultierten 

und der Beurteilung von Dr. C.___ keine anderslautenden Befunde entgegenstehen, ist 

auf sie abzustellen. Somit hat die Beschwerdegegnerin die 

Unfallversicherungsleistungen auch hinsichtlich der Fussbeschwerden Ende August zu 

Recht eingestellt.

4.4    Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die natürliche Kausalität zwischen dem 

Unfall und den geklagten somatischen Beschwerden auf Grund der vorliegenden 

medizinischen Akten spätestens bis zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung 

überwiegend wahrscheinlich dahingefallen ist. Etwas anderes ist auch den durch den 

Beschwerdeführer eingereichten Berichten, insbesondere jenen von Dr. med. G.___ 

vom 29. Dezember 2009 (act. G 1.6) oder von Dr. F.___ vom 5. November 2008 (act. 

G 1.5), nicht zu entnehmen.

5.        

Zu prüfen ist im Weiteren die Kausalität zwischen Fahrradunfall und psychischer 

Beschwerdezunahme. Dazu hielten die SIVM-Gutachter in diagnostischer Hinsicht fest, 

es bestehe eine anhaltend somatoforme Schmerzstörung (F 45.4) sowie eine 

komorbide depressive Störung, zum Untersuchungszeitpunkt leicht bis mittelgradig 

ausgeprägt vor dem Hintergrund einer ängstlichen Persönlichkeitsstörung (F 33.01/

F 33.11). Wenn man den vorliegenden Arztberichten, insbesondere dem Gutachten der 

MEDAS Zentralschweiz vom 5. Februar 2007 folge, habe die somatoforme 

Schmerzstörung bereits vor dem Unfallereignis bestanden. Das Unfallereignis habe zu 

einer vorübergehenden Akzentuierung der Beschwerden (für drei bis sechs Monate) 

geführt. Dafür spreche der Bericht der Klinik Teufen vom 31. März 2003, in dem eine 

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode 

(ICD-10 F33.11) im Rahmen einer Anpassungsstörung nach dem Unfall sowie die 

bekannte anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) diagnostiziert 

worden sei. Mittlerweile liege aus psychiatrischer Sicht, dies entspreche auch dem zu 

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erwartenden Verlauf, wieder das vor dem Unfall bestehende (unfallfremde) 

Beschwerdebild einer somatoformen Schmerzstörung mit derzeit mässiger komorbider 

depressiver Begleitsymptomatik vor. Der Status quo ante sei aus psychiatrischer Sicht 

spätestens sechs Monate nach dem Unfallereignis erreicht worden (act. G 3.1/62 S. 

22 f.). Somit ist der Unfall vom 13. November 2007 auch für die Zunahme der 

psychischen Problematik nicht als natürliche Ursache zu werten, weshalb sich eine 

Prüfung der Adäquanz erübrigt. Die Beschwerdegegnerin hat ihre Leistungen folglich 

zu Recht per 31. August 2008 eingestellt.

6.        

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde gegen den 

Einspracheentscheid vom 29. Januar 2010 abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu 

erheben (Art. 61 lit. a des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.       Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.       Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 14.10.2010
	Art. 6 UVG: Sturz mit dem Fahrrad mit Kontusionen der LWS, des linken Oberschenkels und der beiden Fersen bei vorbestehenden Rückenbeschwerden und Psychischen Beschwerden. Gestützt auf die medizinischen Akten ist die Leistungseinstellung 9 Monate nach dem Unfallereignis zu Recht erfolgt (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 14. Oktober 2010, UV 2010/15).

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