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**Case Identifier:** a27e717d-9be3-58b0-8f72-ecda9f28a265
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-09-13
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 13.09.2018 720 18 66/246
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-18-66-246_2018-09-13.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 13. September 2018 (720 18 66 / 246) 

__________________________________________________________________ 
 

 

Invalidenversicherung 

 

 

IV-Rente: Würdigung der medizinischen Unterlagen 

 
 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Jgnaz Jermann, Kan-

tonsrichter Christof Enderle, Gerichtsschreiber i.V. Robert Schibli 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Daniel Altermatt, 
Rechtsanwalt, Neuarlesheimerstrasse 15, Postfach 435, 
4143 Dornach 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente  
 
 
A. Die 1965 geborene A.____ war zuletzt bis zum 31. Mai 2017 bei der B.____ als Fach-
verkäuferin Food angestellt. Aufgrund zunehmender Schulterbeschwerden war sie ab 13. Janu-
ar 2015 teilweise respektive vollumfänglich arbeitsunfähig. A.____ meldete sich am 12. August 
2015 bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Bezug von Leistungen an. Nach 
Abklärung der erwerblichen und gesundheitlichen Verhältnisse wurde A.____ mit Verfügung 
vom 16. Januar 2018 eine befristete ganze IV-Rente vom 1. März 2016 bis 31. Juli 2016 und 
eine befristete halbe IV-Rente vom 1. August 2016 bis 31. Dezember 2016 zugesprochen auf-
grund eines Invaliditätsgrades von 100 % respektive 52 %.  

 
 
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B.  A.____ erhob, vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Altermatt, am 16. Februar 2018 Be-
schwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kan-
tonsgericht). Darin beantragte sie, die Verfügung vom 16. Januar 2018 sei aufzuheben und es 
sei ihr eine unbefristete ganze IV-Rente zuzusprechen; unter o/e-Kostenfolge. Zudem sei der 
Sachverhalt ungenügend abgeklärt worden, weshalb ein gerichtliches Gutachten beantragt 
werde.  
 
C. Die Beschwerdegegnerin schloss in ihrer Vernehmlassung vom 19. April 2018 auf Ab-
weisung der Beschwerde. 
 
D. Mit Replik vom 4. Juli 2018 hielt die Beschwerdeführerin an den Rechtsbegehren und 
Ausführungen gemäss der Beschwerde vom 16. Februar 2018 fest. Die Beschwerdegegnerin 
verzichtete auf die Einreichung einer Duplik. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versiche-
rungsgericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden 
Verfahrens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständig-
keit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes 
über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beur-
teilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons 
Beschwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und formgerecht 
erhobene – Beschwerde der Versicherten vom 16. Februar 2018 ist demnach einzutreten. 
 
2. Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine unbefristete IV-
Rente hat.  
 
2.1 Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre Erwerbs-
fähigkeit oder ihre Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Ein-
gliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40% arbeitsunfähig 
gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40% invalid sind (lit . c).  
 
2.2 Nach Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung 
der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfä-
higkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei 
langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem andern Beruf oder Aufgabenbereich 
berücksichtigt (Satz 2). Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder 

 
 
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längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge 
von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit 
ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur-
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 
Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt 
zu verstehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit 
sind nach Art. 7 Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung 
zu berücksichtigen (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objekti-
ver Sicht nicht überwindbar ist (Satz 2).  
 
2.3 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG wird die Rente nach dem Grad der Invalidität wie folgt ab-
gestuft: Die versicherte Person hat Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie zu mindestens 
70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie 
zu mindestens 50 % und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40 % invalid ist.  
 
2.4 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG an-
wendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das Er-
werbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchfüh-
rung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht 
invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der 
Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst 
genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt 
sich der Invaliditätsgrad bestimmen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 
128 V 30 E. 1). 
 
3. Ausgangspunkt der Ermittlung des Invaliditätsgrades im Erwerbsbereich bildet die Fra-
ge, in welchem Ausmass die versicherte Person aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchti-
gungen arbeitsunfähig ist. 
 
3.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und insbesondere auch bei der Beurtei-
lung der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das 
Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute 
zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszu-
stand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher 
Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte 
eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person 
noch zugemutet werden können (BGE 132 V 99 E. 4 mit weiteren Hinweisen). 
 
3.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle an-
deren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-

 
 
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tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich 
des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer-
den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darle-
gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 
(BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c). 
 
3.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu 
auch BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5). So kommt beispielsweise Berichten und Gutachten ver-
sicherungsinterner Fachpersonen nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach 
Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgut-
achten. An die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Ver-
sicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen 
auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen 
ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 470 
E. 4.4 am Ende, mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts vom 26. März 2015, 8C_879/2014, 
E. 5.3). 
 
3.4 In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und soll das Gericht der Erfah-
rungstatsache Rechnung tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche 
Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussa-
gen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des thera-
peutisch tätigen (Fach-)Arztes einerseits und von Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten 
fachmedizinischen Experten anderseits (vgl. BGE 124 I 175 E. 4; Urteil des damaligen Eidge-
nössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen] 
vom 13. Juni 2001, I 506/00, E. 2b) lässt nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten 
stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behan-
delnden Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in de-
nen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige - und 
nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende - Aspekte benennen, die im Rah-
men der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (vgl. Urteil des Bundesge-
richts vom 25. Mai 2007, I 514/06, E. 2.2.1, mit Hinweisen). 
 
4. Im vorliegenden Fall sind für die Beurteilung des medizinischen Sachverhalts im We-
sentlichen folgende entscheidrelevanten Berichte wiederzugeben:  
 

 
 
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4.1 Dr. med. C.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsap-
parates, diagnostizierte am 13. September 2016 eine persistierende Bicepssehnendinopathie 
sowie eine muskuläre Schwäche rechts bei St. n. Schulterarthroskopie, offener Acromioplastik, 
Rotatorenmanschetten-Rekonstruktion und Bicepstenodese am 20. April 2015 und ein persistie-
rendes subacromiales Impingement in der Schulter links mit/bei St. n. Schulterarthroskopie links 
am 13. Januar 2016 mit Acromioplastik und asympomatische ACG-Arthrose bei St. nach Corti-
soninfiltration. Die Versicherte sei in ihrer angestammten Tätigkeit höchstens zu 50 % arbeits-
fähig. Sie sei eingeschränkt für repetitive Tätigkeiten bezüglich beider Schultern. Zudem sollte 
das Tragen von 5 kg über Schulterebene, Heben von Lasten bis 2 kg über Schulterebene und 
Heben von Lasten ab 10 kg bis Hüfthöhe nur selten erfolgen. Die Beschwerdeführerin könne 
Büroarbeiten ausführen, wobei Lasten bis 5 kg bis Schulterebene ca. vier Mal pro Stunde ge-
hoben werden könnten. Bei der Bürotätigkeit sei darauf zu achten, dass die Versicherte ca. alle 
30 Minuten aufstehen könne, um die Schultern für 10 Minuten zu lockern. Hier sei eine Arbeits-
fähigkeit von 100 % mit einer 80%igen Leistungsfähigkeit gegeben. 
 
4.2 Am 9. November 2016 diagnostizierte Dr. med. D.____, FMH Orthopädische Chirurgie 
und Traumatologie des Bewegungsapparates, eine partielle Schultersteife links mehr als rechts 
mit Muskelschwäche bei St. n. Schulterarthroskopie rechts, offene Acromioplastik, Rotatoren-
manschetten-Rekonstruktion und Bicepstenodese am 20. April 2015, St. n. Schulter-AS am 
13. Januar 2016 mit Akromioplastik sowie eine Kontusion am Thorax links nach Sturz aus eige-
ner Höhe am 17. Oktober 2016. Er stellte eine gute Prognose, wenn ein intensiver Kraftaufbau 
erfolge. Hinsichtlich der angestammten Tätigkeit ohne Überkopfarbeit und mit einer Einschrän-
kung im Heben und Tragen von Lasten nur bis Schulterhöhe hielt er ab 19. April 2016 eine 
50%-ige Arbeitsunfähigkeit fest. Für leichte Tätigkeiten wie Büroarbeiten sei die Versicherte zu 
100 % arbeitsunfähig mit einer 80%igen Leistungsfähigkeit und mit einem 10-minütigen Pau-
senbedarf für Schulterlockerungsübungen alle 30 Minuten. 
 
4.3 Gemäss dem Bericht von Dr. med. E.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Trauma-
tologie des Bewegungsapparates, Regionaler ärztlicher Dienst (RAD) beider Basel, vom 
18. Januar 2017 sei eine massgebliche allerdings zeitlich befristete Einschränkung der Schul-
terfunktion beidseits (Belastbarkeit, Abduktion) nachvollziehbar, wobei jedoch eine positive 
Prognose bezüglich Wiedereinstieg in die aktuelle Tätigkeit als Verkäuferin gestellt werde. Der 
Beschwerdeführerin sei demzufolge nach schrittweiser Steigerung voraussichtlich ab 
1. März 2017 wieder eine unlimitierte Arbeitsfähigkeit als Verkäuferin zumutbar. Hinsichtlich 
einer leidensangepassten Verweistätigkeit mit Belastungsprofil ohne Überkopfarbeiten und 
Schulterschonprofil sei die Versicherte ab 19. April 2016 bis 12. September 2016 zu 50 % und 
ab 13. September 2016 zu 100 % arbeitsfähig mit einer 20%igen Leistungsminderung.  
 
4.4 Dr. C.____ stellte am 17. März 2017 dieselben Diagnosen wie in seinem Bericht vom 
13. September 2016. Die Prognose sei weiterhin sehr gut. Die Beschwerdeführerin werde in 3-6 
Monaten wieder in ihrem angestammten Beruf arbeitsfähig sein. Bezüglich der Arbeitsfähigkeit 
in der angestammten Tätigkeit wie auch der leidensangepassten Verweistätigkeit werde eben-
falls an den Einschätzungen vom 13. September 2016 festgehalten.  
 

 
 
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4.5 Dr. med. univ. F.____, FMH Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, und 
Dr. med. G.____, FMH Chirurgie, hielten in ihrem Bericht vom 19. April 2017 einen St. n. Schul-
terarthroskopie rechts vom 20. April 2015 mit offener Acromionplastik, Rotatorenmanschetten-
Rekonstruktion und Bizepssehnentenodese sowie einen Verdacht auf Arthrofibrose und Bi-
zepssehnentendinose links bei St. n. Schulterarthroskopie links vom 13. Januar 2016 mit Acro-
mionplastik fest. Anamnestisch wurde festgehalten, dass die Beschwerdeführerin jeweils im 
Vergleich vor und nach der jeweiligen Operation (im Jahr 2015 und 2016) eine Besserung be-
stätigt habe. Insgesamt habe die Versicherte aber noch Restbeschwerden. Die damit verbun-
dene Leistungsminderung habe zum Verlust der Arbeitsstelle geführt. Gemäss dem aktuellen 
klinischen Befund des linken Schultergelenkes vom 18. April 2017 sei eine aktive Flexion und 
Adduktion auf 180 Grad möglich, über die letzten 30-40 Grad schmerzhaft. Das AC-Gelenk sei 
druckschmerzhaft, das Schulterrelief unauffällig und die Halswirbelsäule aktuell ohne Druck-
schmerz. Es werde am ehesten von einer gering- bis mittelgradig postoperativ aufgetretenen 
Arthrofibrose ausgegangen. Eine SLAP-Läsion könne mit letzter Gewissheit nicht ausgeschlos-
sen werden. Auch das AC-Gelenk sei deutlich schmerzhaft. Eine leichte Tendinose des Ansat-
zes der Suprasinatussehne lasse sich in den Arthro-MRI-Bildern ebenfalls darstellen. Mit der 
Versicherten sei man übereingekommen, dass vorerst keine weiteren Infiltrationen mehr ge-
plant werden und es sei ausserdem die Möglichkeit einer arthroskopischen Revision bespro-
chen worden. Im Jahre 2015 sei bereits eine fachärztliche neurologische Untersuchung durch-
geführt worden. Nachdem die Versicherte nach wie vor über Kribbelparäthesien über den Fin-
gern beider Hände berichtet hatte, könnte eine neue neurologische Verlaufskontrolle mehr Ge-
wissheit bringen.  
 
4.6 Mit Bericht vom 5. Juli 2017 hielt Dr. med. H.____, FMH Neurologie, fest, dass es aus 
neuropsychologischer Sicht im Gespräch mit der Versicherten keine Auffälligkeit gegeben habe. 
Ebenso sei der psychomotorische Status unauffällig. Die von der Versicherten angegebenen 
Gefühlsstörungen in der rechten Hand, die zu ungewolltem Fallenlassen von Gegenständen 
aus der rechten Hand ca. einmal pro Woche, meist bei Stresssituationen, führen würden, seien 
am ehesten auf eine Plexus-Irritation im Rahmen der bekannten Schulterproblematik zurückzu-
führen. Die seit März 2017 auftretenden rezidivierenden Episoden mit Sehstörungen (schwarze 
Punkte) verbunden mit starken Kopfschmerzen seien am ehesten im Rahmen einer Migräne mit 
visueller Aura einzuordnen. Die von der Versicherten beklagte Vergesslichkeit könnte zunächst 
auf eine depressive Stimmungslage zurückgeführt werden. Im Gespräch seien aktuell jedoch 
keine Anhaltspunkte für eine relevante kognitive Beeinträchtigung erkennbar gewesen. 
 
4.7 Am 3. Oktober 2017 nahm Dr. E.____ zu den ärztlichen Berichten von Dr. F.____ und 
Dr. G.____ vom 19. April 2017 sowie von Dr. H.____ vom 5. Juli 2017 Stellung. Er hielt fest, 
dass die weiteren schulterorthopädischen Untersuchungen von Dr. F.____ und Dr. G.____ res-
pektable Bewegungsausmasse von 180 Grad Beugung, bei subjektiven Schmerzangaben die 
letzten 30-40 Grad betreffend, ergeben hätten. Der mögliche Bewegungsumfang widerlege eine 
funktionell relevante Schultersteife im Sinne einer frozen shoulder ebenso wie eine massgebli-
che Arthofibrose, die allerdings auch nur als Ausschluss-/Verdachtsdiagnose aufgeführt worden 
sei, zumal auch beim Durchbewegen keinerlei Krepitationen feststellbar gewesen seien und 
insgesamt auch Schonungszeichen gefehlt hätten (unauffälliges Schulterrelief). Auch das Rönt-

 
 
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gen der Schulter links in zwei Ebenen oder gar ein Artho-MRI hätte in den wesentlichen Beurtei-
lungspunkten völlig unauffällige Parameter (kein wesentlicher Schulterkopfhochstand, keine 
höhergradigen Verkalkungen) gezeigt. Von Dr. F.____ und Dr. G.____ einzig erwähnt worden 
sei eine Arthrose des Schultereckgelenks im Nativ-Röntgen, das klinisch schmerzhaft imponiert 
habe. In der Tätigkeit als Verkäuferin resultiere aus diesen Befundkonstellationen jedoch kei-
nerlei massgebliche Limitierung der Arbeitsfähigkeit, zumal einseitig Schulter belastende Tätig-
keitsmuster, noch dazu der linken, wahrscheinlich adominanten Schulter, gar nicht in be-
schwerderelevantem Ausmass dokumentiert seien.  
 
Auch Dr. H.____ habe trotz der subjektiven sensomotorischen Symptomatik der rechten Hand 
einen unauffälligen Status mit normaler Motorik der Hände und kräftiger Beugung und Stre-
ckung in den Ellbogengelenken beschrieben. Die klinischen Untersuchungen der Halswirbel-
säule hätten keine wegweisenden Befunde ergeben. Ebenso hätte sich in der radiologischen 
Diagnostik der Halswirbelsäule vom 12. Juli 2017 im Vergleich zur Voruntersuchung im Jahr 
2005 zwar eine gesamthafte Progredienz der degenerativen Veränderungen, jedoch keine hö-
hergradigen Foraminalstenosen mit klarer Wurzelkompression, gezeigt. Auch die subjektiven 
kognitiven Einschränkungen, wie Vergesslichkeit, hätten sich im Gespräch nicht ausdrücklich 
nachvollziehen lassen. Eine differentialdiagnostisch in Betracht gezogene depressive Stim-
mungslage gehe befundlich mit einer unauffälligen Psychomotorik einher. In diesem Sinne er-
folge auch die Beschwerdepräsentation der Kopfschmerzen, bei nicht zuletzt unauffälliger MRT-
Diagnostik (MRT Schädel, 12. Juli 2017) im Sinne einer differentialdiagnostischen Überlegung 
(„..am ehesten im Rahmen einer Migräne..“). Selbst eine diagnostisch ausgewiesene Migräne 
könne letztlich soweit als behandelbar eingestuft werden, zumal der Beschwerdebeginn doch 
auffallend aktuell und zeitnah, quasi reaktiv zum laufenden Versicherungsverfahren imponiere 
oder auch sonstige Einschränkungen unter versicherungsmedizinischen Kriterien keine mass-
gebliche Limitierung der Arbeitsfähigkeit begründen könnten. 
 
5. Fraglich und zu prüfen ist demnach, ob die IV-Stelle zu Recht von einem Invaliditätsgrad 
von 22 % ab 13. September 2016 mit der Folge der Rentenaufhebung per 1. Januar 2017 aus-
ging. Insbesondere ist zu klären, ob die von der IV-Stelle angenommene 80%ige Arbeitsfähig-
keit in einer leidensangepasste Verweistätigkeit ab 13. September 2016 rechtsgenüglich erstellt 
ist. 
 
5.1 Die IV-Stelle ging gestützt auf die vorhandenen medizinischen Unterlagen, insbesondere 
gestützt auf die Beurteilungen des RAD-Arztes Dr. E.____ vom 18. Januar 2017 und 3. Okto-
ber 2017, davon aus, dass die Versicherte ab 4. März 2016 vollständig arbeitsunfähig, danach 
ab 19. April 2016 zu 50 % und ab 13. September 2016 zu 100 % arbeitsfähig mit einer Leis-
tungsminderung von 20 % gewesen sei. Wie in Erwägung 3.3 hiervor ausgeführt, sind zwar an 
die versicherungsinternen Beurteilungen, wie die vorliegende Berichte des RAD-Arztes 
Dr. E.____ vom 18. Januar 2017 und 3. Oktober 2017 strenge Anforderungen zu stellen und 
bereits bei geringen Zweifel an deren Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit ergänzende Abklärun-
gen vorzunehmen. Vorliegend besteht kein Anlass, an der Richtigkeit der Einschätzung des 
RAD-Arztes Dr. E.____ zu zweifeln. Seine Beurteilung ist sowohl in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge als auch bezüglich der daraus gezogenen Schlussfolgerungen über-

 
 
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zeugend. Er verfügt auch über die notwendigen fachlichen Qualifikationen, um die Auswirkun-
gen der diagnostizierten Gesundheitsbeeinträchtigungen auf die Arbeitsfähigkeit der Versicher-
ten zu beurteilen (vgl. zu diesem Erfordernis: Urteil des Bundesgerichts vom 26. Januar 2010, 
9C_736/2009, E. 2.1). Die Tatsache, dass der RAD-Arzt Dr. E.____ die Versicherte nicht selber 
untersuchte, vermag seine Beurteilung nicht in Frage zu stellen. Denn er stützte sich bei seiner 
Beurteilung der Arbeitsfähigkeit insbesondere auf die Berichte von Dr. C.____ und Dr. D.____, 
indem er ihre Einschätzungen im Wesentlichen übernahm. Auf die Frage, ab wann von einer 
100%igen Arbeitsunfähigkeit der Versicherten auszugehen ist (gemäss Bericht von Dr. E.____ 
vom 18. Januar 2018 ab 1. März 2017) muss sodann nicht weiter eingegangen werden, da be-
reits die Feststellung der 80%igen Arbeitsfähigkeit ab 13. September 2016 zu einem vollständi-
gen Rentenausschluss führt (vgl. E. 7 hiernach). Es sind keine Hinweise ersichtlich, weshalb 
nicht auf die ärztlichen Berichte von Dr. C.____ und Dr. D.____ abgestellt werden könnte, wel-
che die Grundlage der RAD-Beurteilungen von Dr. E.____ darstellen. Die Berichte erfüllen alle 
rechtsprechungsgemässen Voraussetzungen an eine taugliche medizinische Beurteilungs-
grundlage. Sie weisen weder formale noch inhaltliche Mängel auf und sind – wie dies vom Bun-
desgericht verlangt wird (vgl. E. 3.2) – für die streitigen Belange umfassend. Sie beruhen auf 
allseitigen Untersuchungen, berücksichtigen die geklagten Beschwerden, sind in Kenntnis der 
im Zeitpunkt der Exploration vorhandenen Vorakten abgegeben worden und leuchten in der 
Darlegung der medizinischen Zusammenhänge sowie der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion ein. Zudem liegen keine entgegenstehenden medizinischen Einschätzungen vor, welche 
eine tiefere Arbeitsfähigkeit belegen würden. Die IV-Stelle hat somit bei den Beurteilungen der 
Arbeitsfähigkeit zu Recht auf die medizinischen Einschätzungen von Dr. E.____ abgestellt und 
ist ab 13. September 2016 von einer 80%igen Leistungsfähigkeit der Versicherten in einer lei-
densangepassten Verweistätigkeit ausgegangen.  
 
5.2 Daran ändern auch die Einwände der Beschwerdeführerin nichts, die der Ansicht ist, 
dass aufgrund des ärztlich attestierten Pausenbedarfs eine lediglich 66%ige Arbeitsfähigkeit 
gegeben sein soll. So kann in Anbetracht des klar definierten und nicht komplett eingeschränk-
ten Belastungsprofils der Versicherten davon ausgegangen werden, dass diese in den kurzen 
10-minütigen Pausen zur Schulterlockerung nicht vollständig in einer Verweistätigkeit einge-
schränkt ist. Der von Dr. D.____ geforderte 10-minütige Pausenbedarf für Lockerungsübungen 
alle 30 Minuten basiert auf der Beurteilung von Dr. C.____. Dieser attestierte der Versicherten 
mit Bericht vom 13. September 2016 eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in einer Büroarbeit, sofern sie 
alle 30 Minuten für 10 Minuten aufstehen könne, um ihre Schultern zu lockern. Daraus geht 
hervor, dass ein Pausenbedarf aufgrund der Bürotätigkeit notwendig ist, wird diese doch meist 
sitzend mit mehr oder weniger gleicher Schulterhaltung aufgeführt. Hinzu kommt, dass 
Dr. C.____ lediglich festhielt, dass die Versicherte „ca.“ alle 30 Minuten aufstehen müsse, um 
ihre Schultern zu lockern. Diese Lockerungsintervalle von jeweils 10 Minuten sind somit nicht 
als eigentliche medizinisch verordnete Zwangspausen anzusehen, während denen gar keine 
Arbeiten verrichtet werden könnten. Es sind keine Gründe ersichtlich, den von Dr. D.____ be-
schriebenen Pausenbedarf anders zu interpretieren, würde dafür auch eine Begründung fehlen. 
Demzufolge ist der Pausenbedarf nicht zur Gesamtzeit der Arbeitsunfähigkeit hinzuzurechnen. 
 

 
 
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5.3 Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, dass der RAD-Arzt Dr. E.____ die medizini-
sche Beurteilung von Dr. H.____ vom 5. Juli 2017 nicht berücksichtigt habe, indem er den Ge-
fühlsstörungen der Versicherten in der rechten Hand keine Bedeutung beigemessen habe, weil 
die radiologische Diagnostik der Halswirbelsäule keine klaren Wurzelkompressionen ergeben 
hätte. So habe Dr. H.____ festgehalten, dass die Gefühlsstörungen am ehesten auf eine Ple-
xus-Irritation mit Rahmen der bekannten Schulterproblematik zurückzuführen seien. Mit ande-
ren Worten sei die Halswirbelsäule gar nie als beschwerdeauslösend erachtet worden. Es sei 
daher willkürlich, wenn der RAD-Arzt unter Verweis auf den Zustand der Halswirbelsäule die 
Gefühlsstörungen negiere. Hiergegen wendet die Beschwerdegegnerin jedoch zu Recht ein, 
dass die fragliche Plexusirritation, wie sie Dr. H.____ angesprochen hatte, rein ausschlussdiag-
nostisch angedacht worden sei. Entscheidend sind die objektiven Befunde, die vorliegend in 
einer entsprechend angepassten Tätigkeit keine massgebliche Limitierung der Arbeitsfähigkeit 
begründen können. So beschrieb Dr. H.____ trotz der subjektiven Angaben der Versicherten 
zur Sensibilität der rechten Hand ausdrücklich einen unauffälligen Status mit normaler Motorik 
der Hände und auch kräftiger Beugung und Streckung in den Ellbogengelenken. Der Be-
schwerdegegnerin ist deshalb im Ergebnis darin zuzustimmen, dass nicht davon ausgegangen 
werden kann, dass sich aufgrund der von der Beschwerdeführerin genannten Gefühlsstörungen 
im rechten Arm bzw. der rechten Hand massgebliche Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit in 
einer leidensangepassten Tätigkeit ableiten lassen. 
 
6. Lässt die vorhandene Aktenlage nach dem Gesagten eine zuverlässige Beurteilung des 
Gesundheitszustandes und insbesondere auch der Arbeitsfähigkeit der Versicherten zu, so 
kann auf die von der Beschwerdeführerin eventualiter beantragte Vornahme weiterer medizini-
scher Abklärungen verzichtet werden. Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst zwar das 
Recht, Beweisanträge zu stellen, und – als Korrelat – die Pflicht der Behörde zur Beweisab-
nahme. Beweise sind im Rahmen dieses verfassungsmässigen Anspruchs indessen nur über 
jene Tatsachen abzunehmen, die für die Entscheidung der Streitsache erheblich sind. Gelangt 
das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, dass die vorhandenen 
Unterlagen ein zuverlässiges Bild des relevanten Sachverhaltes ergeben und dieser demnach 
hinreichend abgeklärt ist, kann auf ein beantragtes Beweismittel verzichtet werden. Die damit 
verbundene antizipierte Beweiswürdigung ist nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtspre-
chung zulässig (BGE 126 V 130 E. 2a mit zahlreichen Hinweisen, 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 
E. 1d, 119 V 335 E. 3c in fine mit Hinweisen). 
 
7. Die IV-Stelle hat in der angefochtenen Verfügung vom 16. Januar 2018 den erforderli-
chen Einkommensvergleich vorgenommen. Da die Versicherte seit Eintritt der Gesundheits-
schädigung keine ihr zumutbare leidensadaptierte Verweistätigkeit ausübt, hat die IV-Stelle das 
Invalideneinkommen zu Recht unter Beizug der Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstruk-
turerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik festgesetzt (vgl. dazu BGE 126 V 76 E. 3b/bb 
mit Hinweisen und 124 V 322 E. 3b/aa). Auf diese Weise hat sie – auf der Basis einer durch die 
Ärzte Dr. E.____, Dr. C.____ und Dr. D.____ attestierten 80%igen Arbeitsfähigkeit in einer lei-
densadaptierten Verweistätigkeit ab 13. September 2016 – ein zumutbares Invalideneinkom-
men von Fr. 43‘250.– errechnet. Anschliessend hat sie diesen Betrag dem Valideneinkommen 
von Fr. 55‘770.– gegenüber gestellt und so einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 

 
 
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22 % ermittelt. Die konkrete Berechnung, die von der Versicherten in der vorliegenden Be-
schwerde nicht beanstandet worden ist, erweist sich als rechtens. Unter diesen Umständen 
kann hier von weiteren Erörterungen zum vorinstanzlichen Einkommensvergleich abgesehen 
und stattdessen auf die entsprechenden Ausführungen der IV-Stelle in der genannten Verfü-
gung verwiesen werden.  
 
8. Nach dem Gesagten ist gemäss den massgebenden Beurteilungen von Dr. E.____, 
Dr. C.____ und Dr. D.____ davon auszugehen, dass die Versicherte ab 4. März 2016 vollstän-
dig arbeitsunfähig, ab 19. April 2016 zu 50 % in ihrem angestammten Beruf und ab 13. Sep-
tember 2016 zu 80 % arbeitsfähig war in einer leidensangepassten Tätigkeit und ein rentenaus-
schliessendes Erwerbseinkommen erzielen könnte. Die angefochtene Verfügung, mit welcher 
der Beschwerdeführerin – unter Berücksichtigung von Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die 
Invalidenversicherung [IVV] vom 17. Januar 1961 – vom 1. März 2016 bis 1. August 2016 eine 
befristete ganze Rente und vom 1. August 2016 bis 31. Dezember 2016 eine befristete halbe 
Rente zugesprochen und per 1. Januar 2017 ein Rentenanspruch verneint wurde, ist demnach 
nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist deshalb abzuweisen. 
 
9.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die 
Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit-
wert im Rahmen von Fr. 200.– bis Fr. 1‘000.– festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in 
denen ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfah-
renskosten in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.–
fest. Da die Beschwerdeführerin vorliegend die unterliegende Partei ist, sind ihr die Verfahrens-
kosten in dieser Höhe aufzuerlegen. Sie werden mit dem bereits bezahlten Kostenvorschuss in 
gleicher Höhe verrechnet.  
 
9.2 Die ausserordentlichen Kosten sind dem Prozessausgang entsprechend wettzuschla-
gen. 
 
 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Die Verfahrenskosten in Höhe von Fr. 800.– werden der Beschwerde-
führerin auferlegt und mit dem geleisteten Vorschuss in Höhe von 
Fr. 800.– verrechnet. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen.  
 

 

 
 
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