# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 606d616a-cd16-502b-b744-a467d3a014b7
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-10-30
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 30.10.2017 BB.2017.139
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_BB-2017-139_2017-10-30.pdf

## Full Text

Beschluss vom 30. Oktober 2017 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, 

Andreas J. Keller und Roy Garré, 

Gerichtsschreiberin Chantal Blättler Grivet Fojaja  

   
 

Parteien 

  

A., 

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

BUNDESANWALTSCHAFT, 

Beschwerdegegnerin 

 

 

Gegenstand  Nichtanhandnahmeverfügung (Art. 310 i.V.m. 

Art. 322 Abs. 2 StPO); Rückzug der Beschwerde 

(Art. 386 Abs. 2 lit. b StPO) 

 
  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: BB.2017.139 

 

 

 

 

 

Die Beschwerdekammer hält fest, dass: 

 

- A. am 19. Juli 2017 bei der Bundesanwaltschaft Strafanzeige gegen Dr. med. 

B., Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, einreichte (Verfah-

rensakten pag. 05-00-002); 

 

- die Bundesanwaltschaft am 18. August 2017 die Nichtanhandnahme der 

Strafanzeige von A. verfügte (act. 1.1); 

 

- dagegen A. mit Eingabe vom 22. August 2017 Beschwerde bei der Be-

schwerdekammer des Bundesstrafgerichts erhob (act. 1); 

 

- die Beschwerdekammer A. mit Schreiben vom 28. August 2017 dazu auffor-

derte, bis zum 13. September 2017 einen Kostenvorschuss von Fr. 2‘000.-- 

zu leisten (act. 3); 

 

- A. dem Gericht mit Schreiben vom 31. August 2017 mitteilte, er könne den 

enormen Betrag unmöglich aufbringen, weshalb er sich gezwungen sähe, 

von der Weiterverfolgung der Strafangelegenheit abzusehen, und hiermit of-

fiziell seinen Rückzug deklariere (act. 4); 

 

- die Beschwerdekammer A. mit Schreiben vom 6. September 2017 die Gele-

genheit einräumte, bis zum 18. September 2017 ein Gesuch um unentgeltli-

che Rechtspflege zu stellen oder zu erklären, ob er am Rückzug festhalte 

(act. 6; BP.2017.50, act. 2); 

 

- A. die ihm angesetzte Frist unbenützt verstreichen liess. 

 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 

 

- der Beschwerdeführer offenbar am Rückzug der Beschwerde festhält; 

 

- wer ein Rechtsmittel ergriffen hat, dieses bei schriftlichen Verfahren bis zum 

Abschluss des Schriftenwechsels und allfälliger Beweis- oder Aktenergän-

zungen zurückziehen kann (Art. 386 Abs. 2 lit. b StPO);  

 

-  der Rückzug der Beschwerde den Rechtsstreit beendet, weshalb das Be-

schwerdeverfahren als erledigt abgeschrieben werden kann (vgl. hierzu 

sinngemäss ZIEGLER/KELLER, in: Niggli/Heer/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler 

Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl., Basel 2014, N. 4 

zu Art. 386);  

 

 

 

-  bei diesem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführer die Kosten zu 

tragen hat (Art. 428 Abs. 1 StPO);  

 

- diese festzusetzen sind auf das gesetzliche und reglementarische Minimum 

von Fr. 200.-- (Art. 73 StBOG und Art. 5 und 8 Abs. 1 BStKR). 

 

  

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt 

abgeschrieben. 

 

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 200.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.  

 

 

Bellinzona, 30. Oktober 2017 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- A. 

- Bundesanwaltschaft 

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.