# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f01c3a65-9a18-5f3f-93c7-18ce35894831
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-02-02
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 02.02.2024 C-7224/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-7224-2023_2024-02-02.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-7224/2023 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 .  F e b r u a r  2 0 2 4  

Besetzung 
 Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, 

Gerichtsschreiberin Rahel Schöb. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Schweiz),   

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Sicherheitsfonds BVG,  

Vorinstanz, 

 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG,  

Beschwerdegegnerin.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Berufliche Vorsorge (BVG), Sicherstellung;  

Verfügung vom 24. November 2023. 

 

 

 

C-7224/2023 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass der Sicherheitsfonds BVG (nachfolgend: Vorinstanz) mit Verfügung 

vom 24. November 2023 (Akten des Bundesverwaltungsgerichts [nachfol-

gend: BVGer-act.] 4, Beilage) das Gesuch der Stiftung Auffangeinrichtung 

BVG (nachfolgend: Auffangeinrichtung oder Beschwerdegegnerin) vom 

10. Oktober 2016 um Ausrichtung von Insolvenzleistungen für die Mitarbei-

tenden der in Konkurs gefallenen Firma B._______ GmbH, (…), insoweit 

gutgeheissen hat, als für die Mitarbeitenden als Sicherstellung gesetzlicher 

Leistungen Fr. 4'723.90 bezahlt wurden, inkl. Mindestverzinsung gemäss 

BVG per Auszahlung 28. November 2023 (Ziffer 1 des Verfügungsdisposi-

tivs), wobei die Sicherstellung der Leistungen für A._______ für die Zeit 

vom 1. Juni 2013 bis 25. Oktober 2014 abgelehnt wurde (Ziffer 2 des Ver-

fügungsdispositivs), 

dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 

27. Dezember 2023 (Datum Poststempel) Beschwerde beim Bundesver-

waltungsgericht erhoben und sinngemäss die Aufhebung der angefochte-

nen Verfügung sowie Einsicht in die vorinstanzlichen Akten beantragt hat 

(BVGer-act. 1), 

dass gemäss Art. 31 des Bundesgesetzeses vom 17. Juni 2005 über das 

Bundesverwaltungsgericht (VGG; SR 173.32) das Bundesverwaltungsge-

richt Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes 

vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG; 

SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass zu den vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbaren Verfügungen 

auch jene des Sicherheitsfonds BVG gehören, zumal dieser im Bereich der 

beruflichen Vorsorge öffentlich-rechtliche Aufgaben des Bundes erfüllt und 

als Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. h VGG zu gelten hat (vgl. Urteil des 

BGer 9C_616/2011 vom 5. April 2012 E. 3.1 sowie Urteil des BVGer 

A-3220/2019 vom 26. Juni 2019 S. 2), 

dass demnach das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung der vorlie-

genden Beschwerde zuständig ist, 

dass das Bundesverwaltungsgericht von Amtes wegen und mit freier Kog-

nition prüft, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind und ob auf eine 

Beschwerde einzutreten ist (Art. 7 Abs. 1 VwVG; BVGE 2016/15 E. 1; 

2014/4 E. 1.2), 

C-7224/2023 

Seite 3 

dass der Sicherheitsfonds BVG gemäss Art. 56 Abs. 1 Bst. b und c des 

Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlas-

senen- und Invalidenvorsorge (BVG, SR 831.40) gesetzliche und teilweise 

auch reglementarische Leistungen von zahlungsunfähig gewordenen Vor-

sorgeeinrichtungen sicherstellt, 

dass gemäss Art. 24 Abs. 1 der Verordnung vom 22. Juni 1998 über den 

Sicherheitsfonds BVG (SFV, SR 831.432.1) nur die zahlungsunfähig ge-

wordene Vorsorgeeinrichtung oder die Rechtsträgerin des insolvent gewor-

denen Versichertenkollektivs als Antragstellerin für die Leistungen des Si-

cherheitsfonds in Frage kommen, 

dass gemäss Art. 26 Abs. 3 SFV der Sicherheitsfonds die Sicherheit zweck-

gebunden zugunsten der zahlungsunfähigen Vorsorgeeinrichtung leistet, 

dass vorliegend die Auffangeinrichtung das Gesuch um Insolvenzleistun-

gen gestellt hat (vgl. Beilage zu BVGer-act. 4), 

dass laut den obgenannten Verordnungsbestimmungen die einzelnen Des-

tinatäre nicht direkt am Verfahren betreffend Ausrichtung von Insolvenzleis-

tungen beteiligt sind und auch laut Praxis des Bundesgerichts einzelne 

Destinatäre mangels aktuellen Rechtsschutzinteresses nicht legitimiert 

sind, Verfügungen des Sicherheitsfonds BVG im Zusammenhang mit der 

Ausrichtung von Insolvenzleistungen anzufechten (BGE 141 V 650 E. 3.2; 

Urteile des BGer 9C_616/2011 vom 5. April 2012 E. 3; 9C_918/2009 vom 

24. Dezember 2009 E. 4.3 sowie Urteil des BVGer A-3220/2019 vom 

26. Juni 2019 S. 3 und Ziffer 7 der Erwägungen der angefochtenen Verfü-

gung),  

dass dies auch für Fälle wie dem vorliegenden gilt, in welchen «die Sicher-

stellung von Leistungen der Geschäftsinhaber bzw. der leitenden Ange-

stellten einer Firma» (Ziffer 4 der Erwägungen der angefochtenen Verfü-

gung [Beilage zu BVGer-act. 1]) gestützt auf Art. 56 Abs. 5 BVG abgelehnt 

wird (vgl. Urteile des BVGer A-3220/2019 vom 26. Juni 2019 S. 3 und 

A-1273/2017 vom 2. März 2017 S. 3 [mit Verweis auf das Urteil des BGer 

9C_616/2011 vom 5. April 2012 E. 3], die ebenfalls eine Verweigerung der 

von der Auffangeinrichtung beantragten Sicherstellung von Leistungen ge-

stützt auf Art. 56 Abs. 5 BVG zum Gegenstand hatten),  

dass der Beschwerdeführer vorliegend keine anderen unmittelbaren Nach-

teile begründen kann, die ihn in Abweichung zur genannten Recht-

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Seite 4 

sprechung als Drittbeschwerdeführenden legitimieren würden, Be-

schwerde gegen die Verfügung des Sicherheitsfonds zu erheben, 

dass der Beschwerdeführer nach den obenstehenden Erwägungen und 

der oben erwähnten Gerichtspraxis mithin als einzelner Destinatär im vor-

liegenden Verfahren nicht aktivlegitimiert ist bzw. sein kann, und insoweit 

auch die Tatsache, dass der Beschwerdeführer einzelzeichnungsberech-

tigten Gesellschafter und Geschäftsführer sowie Liquidator der gelöschten 

Firma B._______ GmbH gewesen ist (vgl. Beilage zu BVGer-act. 4), nichts 

ändert,  

dass deshalb auf die Beschwerde im einzelrichterlichen Verfahren nicht 

einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass unter diesen Umständen nicht weiter darauf einzugehen ist, ob die 

Eingabe die Anforderungen an eine Beschwerdeschrift im Sinn von Art. 52 

VwVG erfüllt bzw. ob verneinendenfalls eine Nachfrist zur Verbesserung 

hätte angesetzt werden müssen,  

dass bei diesem Verfahrensausgang die Prüfung des sinngemässen Ak-

teneinsichtsgesuchs der Vorinstanz obliegt, weshalb ihr die Eingabe vom 

27. Dezember 2023 nach Eintritt der Rechtskraft zuständigkeitshalber zur 

weiteren Veranlassung zu überweisen ist,  

dass der Beschwerdeführer bei diesem Verfahrensausgang zwar als un-

terliegende Partei gilt, der gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG Verfahrenskosten 

aufzuerlegen sind, aufgrund des geringen Aufwandes allerdings vorliegend 

darauf zu verzichten ist (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 

2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-

gericht [VGKE, SR 173.320.2]),  

dass bei diesem Verfahrensausgang auch keine Parteientschädigung ge-

schuldet ist (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 3 VGKE, Art. 7 Abs. 4 

VGKE). 

(Für das Urteilsdispositiv wird auf die nachfolgende Seite verwiesen.) 

 

  

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Seite 5 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Die Eingabe vom 27. Dezember 2023 geht nach Eintritt der Rechtskraft zur 

weiteren Veranlassung im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz. 

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.  

Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 

5.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz, die Beschwer-

degegnerin, die Oberaufsichtskommission BVG und das BSV. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Viktoria Helfenstein Rahel Schöb 

 

  

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Seite 6 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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