# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1e8337b3-fffc-5fba-a5c3-3ee7d93d790f
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-05-20
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 20.05.2021 SB210165
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB210165_2021-05-20.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB210165-O/U/jv 
 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. R. Naef, Präsident, Oberrichterin lic. iur.  

R. Affolter und Oberrichter lic. iur. B. Amacker sowie die Gerichts-

schreiberin lic. iur. S. Bussmann 

 

Urteil vom 20. Mai 2021 

 

in Sachen 

 

A._____,   
Beschuldigter und Berufungskläger 

 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland,  
vertreten durch Staatsanwältin lic. iur. T. Fuchs,  

Anklägerin und Berufungsbeklagte 

 

betreffend gewerbsmässiger Betrug  
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Winterthur  
vom 12. November 2020 (DG190081) 
 
 
 
 
 

-   2   - 

Anklage:  

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 

25. September 2019 ist diesem Urteil beigeheftet (Urk. 24). 

 

Urteil der Vorinstanz: 
(Urk. 66 S. 38 ff.) 

"Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig des gewerbsmässigen Betrugs im Sinne von 

Art. 146 Abs. 1 und Abs. 2 StGB. 

2. Der Beschuldigte A._____ wird bestraft mit einer Freiheitsstrafe von 33 Monaten, 

wovon 182 Tage durch Haft erstanden sind. 

3. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 21 Monaten aufgeschoben und 

die Probezeit auf 4 Jahre festgesetzt. Im Übrigen (12 Monate, abzüglich 182 Tage, 
die durch Haft erstanden sind) wird die Freiheitsstrafe vollzogen. 

4. Der bei der Bezirksgerichtskasse Winterthur eingebuchte Verwertungserlös des mit 

Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 19. Mai 2015 be-
schlagnahmten Fahrzeugs Mercedes-Benz Viano 2.2 CDI Trend, kurz, Chassis-Nr. 

…, von Fr. 11'000.– wird eingezogen und nach Rechtskraft beider Urteile hälftig zur 

teilweisen Kostendeckung im Verfahren DG190080 und im Verfahren DG190081 

verwendet. 

5. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 26. Februar 

2015 beschlagnahmten und bei der Kasse des Bezirksgerichts Winterthur einge-

buchten Barschaften von Fr. 1'290.– sowie Euro 11'065.– (entspricht Fr. 11'701.25) 

werden eingezogen und nach Rechtskraft beider Urteile jeweils hälftig zur teilwei-

sen Kostendeckung im Verfahren DG190080 und im Verfahren DG190081 verwen-

det. 

6. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 29. Oktober 
2015 beschlagnahmte und bei der Kasse des Bezirksgerichts Winterthur einge-

buchte Barschaft von Fr. 93.– wird eingezogen und nach Rechtskraft beider Urteile 

-   3   - 

je hälftig zur teilweisen Kostendeckung im Verfahren DG190080 und im Verfahren 

DG190081 verwendet.  

7. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 4. März 2015 

mit einer Kontosperre belegte Guthaben auf dem Privatkonto bei der B._____ Bank 

, lautend auf A._____, Konto-Nr. … (Privatkonto) wird eingezogen und nach 
Rechtskraft beider Urteile je hälftig zur teilweisen Kostendeckung im Verfahren 

DG190080 und im Verfahren DG190081 verwendet. 

Die B._____ Bank wird angewiesen, den Saldo per Datum Rechtskraft der Urteile 

an die Kasse des Bezirksgerichts Winterthur, Postkonto Nr. …, zu überweisen. Die 

Kontosperre gilt nach Überweisung des entsprechenden Betrages an die Kasse 

des Bezirksgerichts Winterthur als aufgehoben. 

8. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 4. März 2015 

mit einer Kontosperre belegte Guthaben bei der C._____ Bank, lautend auf 
D._____ Garage, IBAN CH …, wird eingezogen und nach Rechtskraft beider Urteile 

je hälftig zur teilweisen Kostendeckung im Verfahren DG190080 und im Verfahren 

DG190081 verwendet. 

Die C._____ Bank wird angewiesen, den Saldo per Datum Rechtskraft der Urteile 

an die Kasse des Bezirksgerichts Winterthur, Postkonto Nr. …, zu überweisen. Die 

Kontosperre gilt nach Überweisung des entsprechenden Betrages an die Kasse 

des Bezirksgerichts Winterthur als aufgehoben. 

9. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 

4. März 2015 beschlagnahmten Guthaben bei der B._____ Bank werden nach 

Rechtskraft beider Urteile in den Verfahren DG190080 und DG 190081 freigegeben 

und die Kontosperren werden aufgehoben: 

− Guthaben, respektive Minusguthaben, auf dem Privatkonto B._____ Bank,  

lautend auf E._____, Geschäfts-Nr. …; 

− Guthaben auf dem Jugendsparkonto B._____ Bank, lautend auf F._____, 

Geschäfts-Nr. … 

− Guthaben auf dem Jugendsparkonto B._____ Bank, lautend auf G._____, 

Geschäfts-Nr. …; 

-   4   - 

− Guthaben auf dem Jugendsparkonto B._____ Bank, lautend auf H._____, 

Geschäfts-Nr. …; 

− Guthaben auf dem Jugendsparkonto B._____ Bank, lautend auf I._____, Ge-

schäfts-Nr. ….; 

− Guthaben auf dem Jugendsparkonto B._____ Bank, lautend auf J._____, Ge-

schäfts-Nr….. 

10. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 

29. Oktober 2015 beschlagnahmten und beim Bezirksgericht Winterthur lagernden 
Gegenstände werden dem Beschuldigten innert 60 Tagen nach Rechtskraft beider 

Urteile in den Verfahren DG190080 und DG190081 unter Vorlage eines amtlichen 

Ausweises, nach telefonischer Anmeldung, auf erstes Verlangen herausgegeben:  

− 1 Digitalkamera, Marke "Canon" (Asservat-Nr. A008'175'324); 

− 1 PC Compaq, graues Gehäuse, ausgeschaltet, ohne Passwort, mit Netzka-

bel (Asservat-Nr. A008'175'335); 

− 1 PC Compaq, schwarzes Gehäuse, ausgeschaltet, ohne Passwort, mit Netz-

kabel (Asservat-Nr. A008'175'846); 

− 1 PC, HP Compaq, silberfarbene Front, schwarzes Gehäuse, ohne Passwort, 

mit Netzkabel (Asservat-Nr. A008'176'349); 

− 1 iPhone 5, schwarzes Gehäuse (Asservat-Nr. A008'176'509). 

− 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen –  

Position 1 (Asservat-Nr. A008'176'816); 

− 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen –  

Position 2 (Asservat-Nr. A008'176'827); 

− 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen –  

Position 3 (Asservat-Nr. A008'176'838); 

− 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen –  

Position 4 (Asservat-Nr. A008'176'850); 

 

 

-   5   - 

− 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen –  

Position 5 (Asservat-Nr. A008'176'929); 

− 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen –  

Position 6 (Asservat-Nr. A008'176'941); 

− 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen –  

Position 7 (Asservat-Nr. A008'177'444); 

− 1 Plastiksack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – Position 8 

(Asservat-Nr. A008'177'488); 

− 1 Plastiksack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – Position 9 

(Asservat-Nr. A008'177'499); 

− 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen –  

Position 10 (Asservat-Nr. A008'177'513); 

− 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen –  

Position 11 (Asservat-Nr. A008'177'524); 

− 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen –  

Position 12a (Asservat-Nr. A008'177'546); 

− 1 Ordner, grün mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen –  

Position 12b (Asservat-Nr. A008'177'557); 

− Agenda der D._____ Garage 2014 (Asservat-Nr. A008'177'660); 

− 3 Bündel Visitenkarten der D._____ Garage 2014 (Asservat-

Nr. A008'177'682); 

− 3 Stempel (Asservat-Nr. A008'177'717); 

− 5 Empfangsscheinbücher (DIE POST), gelb (Asservat-Nr. A008'177'853); 

− 9 Quittungsblöcke und 2 Mehrzweck-Quittungsblöcke  

(Asservat-Nr. A008'177'875); 

− 1 Quittungsblock (D._____ Garage, ab 10.03.14, Block-Nr.: Q12)  

(Asservat-Nr. A008'274'188). 

Nach Ablauf dieser Frist ist die Lagerbehörde berechtigt, die Gegenstände zu 

vernichten.  

 

-   6   - 

11. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 6'000.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 8'000.00   Gebühr für das Vorverfahren 

Fr. 1'093.65   Auslagen (Gutachten, Auswertung Mobiltelefon) 

Fr. 428.75   weitere Auslagen Untersuchung 

Fr. 1'065.00   Auslagen Kantonspolizei Zürich 

Fr. 300.00   ausserkantonale Untersuchungskosten 

Fr. 21.10   Zeugenentschädigung 

Fr. 4'504.95 
  Entschädigung unentgeltlicher Rechtsbeistand für  
  E._____, RA Y._____ (Dossier 4) (inkl. MwSt. und 
  Barauslagen) 

Fr. 32'795.55   Entschädigung amtl. Verteidigung lic. iur. X._____   (inkl. MwSt. und Barauslagen) 

Fr. 54'209.00   Total 

 Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten.  

12. Die Kosten der unentgeltlichen Rechtsbeistandschaft von E._____ im Dossier 4 

(RA Y._____; Einstellungsverfügung vom 8. Juli 2019) werden auf die Staatskasse 

genommen.  

Die übrigen Kosten, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden 

dem Beschuldigten auferlegt, diejenigen der amtlichen Verteidigung indessen 

einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Eine Nachforderung dieser Kosten 

gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO bleibt vorbehalten. 

Die Kosten werden soweit ausreichend aus den eingezogenen Vermögenswerten 

gemäss Disp.-Ziff. 4-8 bezogen. In einem allfälligen Mehrbetrag werden die einge-

zogenen Vermögenswerte an den Beschuldigten herausgegeben.  

13. (Mitteilungen) 

14. (Rechtsmittel)" 

 

-   7   - 

Berufungsanträge: 
(Prot. II S. 3 f.) 

a) Der Verteidigung des Beschuldigten: 

 (Urk. 76 S. 1) 

1. Das vorinstanzliche Urteil sei betreffend Dispositiv Ziffern 1 sowie 4 - 14 zu 

bestätigen.  

2. Der Beschuldigte sei mit einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten zu bestrafen, 

wovon 182 Tage durch Untersuchungshaft erstanden sind. 

3. Es sei der bedingte Strafvollzug zu bewilligen unter Ansetzung einer Probe-

zeit von zwei Jahren. 

4. Eventualiter - im Falle einer Bestrafung mit einer Freiheitsstrafe von über 

24 Monaten - sei der teilbedingte Vollzug der Freiheitsstrafe zu bewilligen, 

sechs Monate seien zu vollziehen und der Rest sei unter Ansetzung einer 

Probezeit von zwei Jahren aufzuschieben. 

5. Die Kosten des Berufungsverfahrens seien auf die Gerichtskasse zu neh-

men.  

b) Der Staatsanwaltschaft: 

keine Anträge 

 

Erwägungen: 

1. Prozessgeschichte 

1.1. Das vorstehend wiedergegebene Urteil vom 12. November 2020 wurde 

den Parteien gleichentags mündlich eröffnet (Prot. I S. 71 ff.). Der Beschuldigte 

liess mit Eingabe vom 13. November 2020 innert Frist Berufung anmelden 

(Urk. 58). Nach Zustellung des begründeten Urteils (Urk. 62 und 63) reichte die 

Verteidigung am 3. März 2021 fristgerecht die Berufungserklärung ein (Urk. 67). 

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Mit Präsidialverfügung vom 22. März 2021 wurde die Berufungserklärung in An-

wendung von Art. 400 Abs. 2 und 3 und Art. 401 StPO der Staatsanwaltschaft zu-

gestellt, um gegebenenfalls Anschlussberufung zu erheben oder Nichteintreten 

auf die Berufung zu beantragen (Urk. 71). Die Staatsanwaltschaft liess sich nicht 

vernehmen. 

1.2. Am 22. April 2021 wurde auf den 20. Mai 2021 zur Berufungsverhandlung 

vorgeladen (Urk. 73). 

1.3. Zur Berufungsverhandlung vom 20. Mai 2021 erschienen sind der Be-

schuldigte in Begleitung seines amtlichen Verteidigers (Prot. II S. 3). Vorfragen 

waren keine zu entscheiden und – abgesehen von der Befragung des Beschuldig-

ten (Urk. 75) – auch keine Beweise abzunehmen (Prot. II S. 5). Das Urteil erging 

im Anschluss an die Berufungsverhandlung und wurde den Parteien gleichentags 

mündlich eröffnet (Prot. II S. 5 ff.). 

2. Umfang der Berufung 

2.1. Gemäss seiner Berufungserklärung ficht der Verteidiger die Dispositivzif-

fern 2 und 3 des vorinstanzlichen Urteils an und beschränkt seine Berufung damit 

auf die Strafzumessung sowie die Frage des Vollzugs (Urk. 67). Die Staatsan-

waltschaft erhob wie gesehen weder Berufung noch Anschlussberufung.  

2.2. Nicht angefochten und entsprechend in Rechtskraft erwachsen ist das vor-

instanzliche Urteil somit hinsichtlich des Schuldspruchs (Dispositivziffer 1), der 

Entscheide betreffend Einziehungen, Beschlagnahme und Kostendeckung (Dis-

positivziffern 4 bis 10) sowie des Kostendispositivs (Dispositivziffer 11 - 12) 

(Prot. II S. 4). Das ist vorab vorzumerken. Im übrigen Umfang steht der angefoch-

tene Entscheid im Rahmen des Berufungsverfahrens unter Vorbehalt des 

Verschlechterungsverbotes zur Disposition (Art. 391 Abs. 2 StPO). 

3. Strafzumessung 

3.1. Am 1. Januar 2018 ist das geänderte Sanktionenrecht des Schweizeri-

schen Strafgesetzbuches in Kraft getreten (AS 2016 1249). Der Beschuldigte 

-   9   - 

beging die Tathandlungen, welche zur Verurteilung wegen gewerbsmässigen Be-

trugs führten, vor Inkrafttreten des neuen Sanktionenrechts. Nach neuem Recht 

wird grundsätzlich nur beurteilt, wer nach dessen Inkrafttreten ein Delikt began-

gen hat (Art. 2 Abs. 1 StGB). Hat jedoch der Täter ein Verbrechen oder Vergehen 

vor Inkrafttreten dieses Gesetzes begangen und erfolgt die Beurteilung erst nach-

her, so ist das neue Gesetz anzuwenden, wenn es für den Täter milder ist (lex mi-

tior, Art. 2 Abs. 2 StGB). Das Gericht hat aufgrund eines konkreten Vergleichs zu 

prüfen, welches Recht das mildere ist (Urteil des Bundesgerichts 6B_287/2020 

vom 17. August 2020 E. 1.5 mit Hinweisen). Wie noch zu zeigen sein wird, ist ei-

ne teilbedingte Freiheitsstrafe auszusprechen. Die Änderungen des Sanktionen-

rechts führen hier nicht zu unterschiedlichen Beurteilungen. Damit ist im Folgen-

den ausschliesslich auf das alte Recht abzustellen. 

3.2. Das Gesetz sieht für den gewerbsmässigen Betrug eine Strafandrohung 

von Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren oder Geldstrafe nicht unter 90 Tages-

sätzen vor (Art. 146 Abs. 2 StGB). Es besteht kein Anlass, diesen ordentlichen 

Strafrahmen vorliegend zu verlassen. 

3.3. Die Vorinstanz setzte für den gewerbsmässigen Betrug eine Freiheits-

strafe von 33 Monaten fest (Urk. 66 S. 25 ff.). Die Verteidigung erachtet diese 

als zu hoch und beantragt eine Freiheitsstrafe von 24 Monaten (Urk. 67, 

Urk. 76 S. 1 ff.). Da einzig der Beschuldigte Berufung erhoben hat, steht vorlie-

gend aufgrund des Verschlechterungsverbotes lediglich eine Bestätigung oder 

Reduktion des von der Vorinstanz verhängten Strafmasses zur Diskussion 

(Art. 391 Abs. 2 StPO). 

3.4. Die objektive Tatschwere des vom Beschuldigten begangenen ge-

werbsmässigen Betrugs ist innerhalb des zur Verfügung stehenden Strafrah-

mens zu bemessen und damit zum breiten Spektrum von denkbaren Betrugs-

handlungen in Relation zu setzen. Der Beschuldigte deklarierte erstmals am 

2. Mai 2006 wahrheitswidrig, über kein selbständiges Erwerbseinkommen zu 

verfügen (vgl. Urk. 66 S. 8 ff., S. 14 f.). Bis zu seiner Verhaftung am 

19. Februar 2015 unterzeichnete er acht weitere Selbstdeklarationen (Urk. 66 

S. 15), bei denen er wiederum wahrheitswidrig angab, über kein Einkommen 

-   10   - 

aus selbständiger Erwerbstätigkeit zu verfügen, obwohl er im Zeitraum vom 

2. Mai 2006 bis zum 14. Mai 2015 unbestrittenermassen einen Nettoerlös von 

insgesamt Fr. 299'746.40 erzielte (Urk. 66 S. 9 ff.). Ebenso unterliess er es, 

das Erwerbseinkommen aus unselbständiger Tätigkeit seiner Ehefrau aus dem 

Jahr 2008 (Fr. 4'740.10) sowie zumindest einen Teil seines Einkommens aus 

unselbständiger Erwerbstätigkeit aus den Jahren 2008 und 2009 (Monate Juni, 

Juli, August 2008: Fr. 925.–) zu deklarieren. Ebenso nicht angegeben hatte er 

SUVA-Unfall- 

taggelder (Fr. 1'611.–), Bankkonten seiner Kinder mit einem Kontohöchststand 

im deliktsrelevanten Zeitraum von insgesamt rund Fr. 18'000.–, ein Bankkonto 

bei der C._____ Bank sowie den Kauf und Besitz eines Mercedes Benz Viano 

zu einem Preis von Fr. 63'080.– (Urk. 66 S. 12 ff., vgl. zum Ganzen die Zu-

sammenstellung auf S. 17). Negativ ins Gewicht fällt insbesondere der lange 

Deliktszeitraum von nicht ganz neun Jahren. Klar straferhöhend zu werten ist 

auch der erhebliche Deliktsbetrag. Dieser ist laut bundesgerichtlicher Recht-

sprechung ein wichtiger strafzumessungsrelevanter Gesichtspunkt neben an-

deren (vgl. Urteil 6B_853/2013 vom 20. November 2014 E. 2.4.2 mit Hinwei-

sen). Die zu Unrecht bezogene Sozialhilfe respektive der Schaden der Sozia-

len Dienste beläuft sich zumindest auf den Betrag der verschwiegenen Ein-

künfte von insgesamt Fr. 307'022.50, wobei dem Beschuldigten als monatliche 

Unterstützungsbeiträge insgesamt Fr. 450'600.– ausbezahlt wurden (Urk. 66 

S. 18 ff.). Für ein durchdachtes und zielgerichtetes Vorgehen spricht der Um-

stand, dass der Beschuldigte Einnahmen und Vermögenswerte teilweise dekla-

rierte. Zu Recht hat die Vorinstanz sodann eine nicht unerhebliche kriminelle 

Energie bzw. eine gewisse Raffinesse in dem Umstand erblickt, dass sich der 

Beschuldigte zur Aufrechterhaltung der Täuschung einer Vielzahl ärztlicher Ar-

beitsunfähigkeitszeugnisse bediente, obwohl er zu dieser Zeit seiner selbstän-

digen Erwerbstätigkeit nachging (vgl. Urk. 66 S. 20 und 26). Insgesamt führte 

der Beschuldigte die Sozialen Dienste wiederholt und während fast 9 Jahren 

hinters Licht. Beendet wurden seine deliktischen Tätigkeiten erst durch die Ein-

leitung des Strafverfahrens, worauf die Vorinstanz zutreffend verweist (Urk. 66 

S. 26). Insgesamt muss dem Beschuldigten ein skrupelloses und unverfrore-

-   11   - 

nes Vorgehen zur Last gelegt werden. Zum einen wird durch ein solches Verhal-

ten das gesamte Sozialleistungssystem erschüttert und zum anderen werden ehr-

liche Rentenbezüger in Verruf gebracht. Entsprechend besteht angesichts der 

Hochwertigkeit der Sozialleistungsinstitute der schweizerischen Rechtsordnung 

ein erhebliches und gewichtiges öffentliches Interesse, Sozialleistungsbetrug zu 

verhindern (Urteil des Bundesgerichts 9C_261/2017 vom 11. November 2017 

E. 4. 2 mit Hinweisen, ZR 114/2015 Nr. 80, S. 312, 314 f.). Insofern erweist sich 

der Sozialhilfemissbrauch – entgegen der Verteidigung (Urk. 76 S. 3) – als be-

sonders verwerflich.  

3.5. In subjektiver Hinsicht ist von direktem Vorsatz auszugehen. Dass der 

Beschuldigte aus finanziellen Gründen handelte, ist der (unrechtmässigen) 

Bereicherungsabsicht und der Gewerbsmässigkeit seines Tuns immanent. 

Gleichwohl handelte er aus egoistischen Motiven, selbst wenn er sich (im Ver-

gleich mit anderen gewerbsmässigen Betrügern) nicht einen geradezu luxuriö-

sen, verschwenderischen Lebenswandel geleistet hat. Zumindest ist Letzteres 

nicht erstellt. Dass der Beschuldigte von einem luxuriösen Leben weit entfernt 

gewesen sei, betont auch die Verteidigung (Urk. 76 S. 3). Es ging ihm offen-

sichtlich darum, seiner Familie Annehmlichkeiten zu bieten und besondere 

Wünsche zu erfüllen. In keiner Weise lag eine wirtschaftliche Notsituation vor. 

Sein Vorgehen basierte auf voller Entscheidungsfreiheit und er handelte bei 

uneingeschränkter Schuldfähigkeit. Seine Beweggründe müssen als niedrig 

und sein Verhalten als niederträchtig bezeichnet werden, weil der Sozialhilfe 

die Aufgabe zukommt, Menschen, die sich in einer echten Notlage befinden, zu 

unterstützen und denen gerade wegen Personen wie dem Beschuldigten nicht 

selten mit Misstrauen begegnet wird. Insgesamt vermögen die Elemente der 

subjektiven Tatkomponente die objektive Tatschwere jedenfalls nicht zu relativie-

ren. 

3.6. Wenn die Vorinstanz insgesamt von einem nicht mehr leichten Ver-

schulden ausgeht, kann dieser Verschuldensbewertung ohne weiteres gefolgt 

werden (Urk. 66 S. 27). Die von der Vorinstanz festgesetzte Einsatzstrafe von 

48 Monaten ist – in Anbetracht des sehr weiten Strafrahmens bis zu 10 Jahren 

-   12   - 

Freiheitsstrafe und einer Mindeststrafe von 90 Tagessätzen – durchaus ange-

messen.  

3.7. Soweit sich die Verteidigung auf Vergleichsfälle beruft und damit die feh-

lende Angemessenheit der vorinstanzlichen Strafe belegen will (Urk. 56 S. 12, 

Urk. 76 S. 3), ist ihr nicht zu folgen. Zu dem von der Verteidigung herangezo-

genen Urteil des Bundesgerichts 6B_150/2017 vom 11. Januar 2018, demjeni-

gen des Obergerichts Zürich vom 12. Juli 2018 [SB170461] sowie jenem des 

Strafappellationshofes des Kantons Freiburg vom 5. Dezember 2016 [501 2015 

118] ist zunächst zu bemerken, dass diese mit der vorliegenden Konstellation 

nicht vergleichbar sind und sie sich schon deshalb nicht für den angestrebten 

Rechtsvergleich eignen. Weder handelte es sich bei diesen Fällen um Sozial-

hilfemissbrauch noch sind die Deliktszeiträume vergleichbar. Aber auch aus 

dem von der Verteidigung an der Berufungsverhandlung erwähnten Urteil des 

Bezirksgerichts Brugg vom 18. Mai 2021 im Zusammenhang mit einem IV- und 

SUVA-Betrug (Prot. II S. 5) kann der Beschuldigte nichts zu seinen Gunsten 

ableiten. Zum einen sind abgesehen vom Ergebnis keine Details des erwähn-

ten Entscheides bekannt und zum anderen hat auch die Verteidigung richtig 

erkannt, dass die hiesige Kammer in keiner Weise an diesen Entscheid ge-

bunden ist (a.a.O.). Vielmehr ist es unzulässig, die Strafe mit dem formalen 

Argument der fehlenden Relation zu reduzieren und wäre es mit der gerichtli-

chen Unabhängigkeit unvereinbar, müsste sich das Gericht gegen seine Über-

zeugung einem anderen Urteil anpassen (Urteil des Bundesgerichts 

6B_687/2016 vom 12. Juli 2017 E. 1.4.2). Nach der Rechtsprechung des Bun-

desgerichts führen der Grundsatz der Individualisierung und das dem Sach-

richter bei der Strafzumessung eingeräumte weite Ermessen notwendigerweise 

zu einer gewissen, vom Gesetzgeber in Kauf genommenen Ungleichheit. 

Selbst gleich oder ähnlich gelagerte Fälle unterscheiden sich durchwegs mas-

sgeblich in zumessungsrelevanten Punkten. Die aus diesen Umständen resul-

tierende Ungleichheit in der Zumessung der Strafe reicht nach der höchstrich-

terlichen Rechtsprechung für sich allein nicht aus, um auf einen Missbrauch 

des Ermessens zu schliessen. Soweit die Strafe innerhalb des gesetzlichen 

Strafrahmens, gestützt auf alle wesentlichen Gesichtspunkte und im Rahmen 

-   13   - 

des richterlichen Ermessens festgesetzt wird, sind Unterschiede in der Straf-

zumessungspraxis innerhalb dieser Grenzen als Ausdruck unseres Rechtssys-

tems hinzunehmen (Urteil des Bundesgerichts 6B_312/2016 vom 23. Juni 2016 

E. 1.6.2 mit Hinweisen).  

3.8. Die Vorinstanz hat das Vorleben und die persönlichen Verhältnisse des 

Beschuldigten korrekt wiedergegeben. Darauf kann verwiesen werden (Urk. 66 

S. 28), zumal sich die persönlichen Verhältnisse gemäss den Angaben des 

Beschuldigten seither nicht wesentlich verändert haben (Urk. 75 S. 1). Aus den 

persönlichen Verhältnissen des Beschuldigten ergibt sich nichts für die Straf-

zumessung Relevantes. Insbesondere ist der Vorinstanz zu folgen, dass sich 

die behaupteten gesundheitlichen Probleme des Beschuldigten nicht strafmin-

dernd auswirken (Urk. 66 S. 28 mit Verweis auf Urteil des Bundesgerichts 

6B_572/2010 vom 18. November 2010 Erw. 4.5). Entgegen der Verteidigung 

sind hinsichtlich des gesundheitlichen Zustandes des Beschuldigten keine 

aussergewöhnlichen Umstände erkennbar, die ausnahmsweise ein Abweichen 

vom "Grundsatz der einheitlichen Leidempfindlichkeit" im Sinne der vorzitierten 

Rechtsprechung rechtfertigen würden. Auch der Umstand, dass der Beschul-

digte Vater von 5 Kindern ist, begründet für sich alleine keine erhöhte Straf-

empfindlichkeit (Urteil des Bundesgerichts 6B_1036/2018 vom 

28. November 2018 E. 3.6).  

3.9. Angesichts der nicht einschlägigen Vorstrafe des Beschuldigten aus 

dem Jahr 2014 wegen fahrlässiger grober Verletzung von Verkehrsregeln, wo-

für der Beschuldigte mit 10 Tagessätzen zu Fr. 120.– verurteilt worden war 

(Urk. 70), hat der Beschuldigte zumindest für den Deliktszeitraum nach dieser 

Verurteilung als vorbestraft zu gelten. Vor dem Hintergrund, dass diese tiefe 

Strafe nicht einschlägig war und erst gegen Ende seiner vorliegend zu beurtei-

lenden Delinquenz ausgesprochen wurde, ist diese aber nur geringfügig straf-

erhöhend zu berücksichtigen. Jedenfalls hat dieses Strafverfahren den Be-

schuldigten nicht von der weiteren vorliegend zu beurteilenden Delinquenz ab-

gehalten. Da es sich dabei um eine Geldstrafe handelte, fällt mangels Gleich-

artigkeit der Strafen eine teilweise Zusatzstrafe ausser Betracht.  

-   14   - 

3.10. Soweit die Verteidigung die Kooperations- und Geständnisbereitschaft 

des Beschuldigten hervorhebt (Urk. 56 S. 11), ist relativierend festzuhalten, 

dass die Zugeständnisse des Beschuldigten erst unter dem Eindruck der 

erdrückenden Beweislage erfolgten und sie insofern das Strafverfahren nicht 

wesentlich vereinfachten. Aufrichtige Reue oder Einsicht sind angesichts der 

Aussagen des Beschuldigten – entgegen der Verteidigung (Urk. 76 S. 3 f.) – 

nicht erkennbar. Das von der Verteidigung erwähnte Wohlverhalten des Be-

schuldigten seit seiner Haftentlassung stellt keine besondere Leistung dar. 

Auch wenn sich der Beschuldigte vor Vorinstanz im Rahmen des Schlusswor-

tes zumindest für das Nichtangeben der Garage entschuldigte (Prot. I S. 69), 

rechtfertigte er sein Verhalten während des gesamten Verfahrens immer wie-

der mit der Erklärung, dass ihm bei Angabe der Einkünfte diese Beträge vom 

Sozialgeld abgezogen worden wären und es dann für die Familie eben nicht 

gereicht hätte (vgl. etwa Urk. 5/4 S. 5, Urk. 7/2 S. 25, Prot. I S. 27, vgl. auch 

Urk. 66 S. 28). Er habe es zwar angeben wollen, aber dann sei der Unfall ge-

kommen. Er habe dem Sozialamt immer gesagt, dass er sich selbständig habe 

machen wollen, sie hätten ihm aber keinen Kredit geben wollen (Urk. 75 

S. 4 f.). Insgesamt ist das Geständnis aber gleichwohl strafmindernd zu be-

rücksichtigen, wenn auch nur in moderatem Umfang. 

3.11. Im Einklang mit der Vorinstanz überwiegt bei der Täterkomponente der 

strafmindernde Faktor des Geständnisses den straferhöhenden Aspekt der 

Vorstrafe. Die von der Vorinstanz nach Würdigung der Täterkomponente vor-

genommene Reduktion der – wegen der Verletzung des Beschleunigungsge-

botes bereits reduzierten – Einsatzstrafe um 3 Monate (vgl. Urk. 66 S. 27 ff.) 

erweist sich indessen als etwas zu streng. Insgesamt erscheint es als ange-

messen, die nach Würdigung der Tatkomponenten festgesetzte Einsatzstrafe 

von 48 Monaten auf 42 Monate zu reduzieren.  

3.12. Die Vorinstanz erachtete aufgrund der langen Verfahrensdauer zwi-

schen der Haftentlassung des Beschuldigten am 19. August 2015 bis zur 

Anklageerhebung am 25. September 2019 von rund vier Jahren das Beschleu-

nigungsgebot als verletzt. Vor diesem Hintergrund reduzierte die Vorinstanz 

-   15   - 

die Strafe um 25%, dies jedoch noch vor Würdigung der Täterkomponenten. 

Insgesamt reduzierte die Vorinstanz die Strafe unter diesem Titel um 

12 Monate (Urk. 66 S. 27). Auch die Staatsanwaltschaft ging in ihrem Plädoyer 

vor Vorinstanz von einer Verletzung des Beschleunigungsgebotes aus, da 

während mehr als 9 Monaten keine Verfahrensschritte unternommen worden 

seien und erachtete es als angemessen, die von ihr als verschuldensange-

messene Strafe von 65 Monaten Freiheitsstrafe um rund 25% auf 48 Monate 

zu reduzieren (Urk. 55 S. 24).  

3.13. Die Strafanzeige der Sozialen Dienste der Stadt Winterthur erfolgte am 

14. Juli 2014 (Urk. 1). Der Polizeirapport datiert vom 11. November 2014 

(Urk. 4/1) und das Strafverfahren wurde mit Verfügung der Staatsanwaltschaft 

Winterthur/Unterland vom 19. Februar 2015 eröffnet (Urk. 16/2). Gleichentags 

wurde der Beschuldigte verhaftet (Urk. 19/1/2). Daraufhin folgte eine Zeitspan-

ne mit einer Vielzahl von wesentlichen Untersuchungshandlungen. So wurde der 

Beschuldigte bis im Juli 2015 sechsmal einvernommen (Urk. 5/1-4, 5/6 und 5/8). 

Parallel dazu erfolgten sechs Einvernahmen mit der Ehefrau des Beschuldigten 

bis im August 2015 (Urk. 6/1-3) und drei Konfrontationseinvernahmen zwischen 

den beiden (Urk. 7/1-3). Sodann wurden in der gleichen Zeitspanne neun weitere 

Personen zum Teil mehrfach als polizeiliche Auskunftspersonen sowie als Zeu-

gen einvernommen (Urk. 8/1-11, 8/14-17). Ebenso wurden im Jahr 2015 diverse 

Editionsverfügungen erlassen, zwecks Einholung von Steuer- und Bankunterla-

gen, Angaben von Lieferanten betreffend die "D._____ Garage" sowie Daten von 

ricardo.ch betreffend Autohandel (Urk. 9/1-10; Urk. 10/1; Urk. 11/3, 4, 5; 

Urk. 13/1). Ferner wurden im Jahr 2015 beim Beschuldigten zu Hause, in der 

"D._____ Garage " sowie bei Dritten Hausdurchsuchungen durchgeführt und es 

wurden Gegenstände und Vermögenswerte beschlagnahmt, verbunden mit 

Rechtshilfeersuchen nach Mazedonien im Oktober 2015, Februar 2016 und Ap-

ril 2016. Ferner wurden Daten von Mobiltelefonen sichergestellt und ausgewertet 

(Urk. 14/1, 2, 5, 8, 12, 14, 16, 21, 24, 30; Urk. 21/2/2 und 21/2/7). Der Untersu-

chungsbericht Vermögenseinziehung der Staatsanwaltschaft I an die Staatsan-

waltschaft Winterthur / Unterland datiert vom 1. September 2016 (Urk. 21/2/7). 

Gemäss Aktennotiz der zuständigen Staatsanwältin teilte diese dem damaligen 

-   16   - 

amtlichen Verteidiger im Februar 2017 telefonisch mit, dass die Schlusseinver-

nahme im Frühjahr 2017 geplant sei (Urk. 18/1/26). Mit Eingabe vom 

20. Juni 2017 informierte Rechtsanwalt lic. iur. X._____, dass ihn der Beschuldig-

te wegen des Vorwurfes der groben Verkehrsregelverletzung mandatiert habe 

und erkundigte sich, ob diesbezüglich bereits eine entsprechende Strafunter-

suchung eingeleitet worden sei (Urk. 18/1/27). Im Juli 2017 wurde Rechtsanwalt 

lic. iur. X._____ auf Ersuchen des Beschuldigten als neuer amtlicher Verteidiger 

im vorliegenden Strafverfahren eingesetzt, da das Vertrauensverhältnis zwischen 

dem Beschuldigten und der früheren amtlichen Verteidigung nach entsprechen-

den Abklärungen als erheblich gestört erachtet wurde (Urk. 18/1/29, 30, 32-36). 

Im November 2017 wurden der amtlichen Verteidigung – nach entsprechender 

Aktenaufbereitung (Urk. 18/1/37) – sämtliche Verfahrensakten für drei Monate zur 

Einsicht zugestellt (Urk. 18/1/38).  

Neben dem vorliegenden Dossier wurde gegen den Beschuldigten wegen vier 

weiterer Vorwürfe ermittelt, zum einen wegen grober Verkehrsregelverletzung und 

zum anderen wegen Drohung, etc. zum Nachteil seiner Ehefrau E._____ sowie 

von K._____, dem (damaligen) Freund der Ehefrau (Dossiers 2, 3, 4 und 7). Im 

Verfahren wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln betreffend den Vorfall 

vom 1. März 2017 wurde am 29. März 2017 rapportiert. Die Einstellungsverfügung 

in dieser Sache erfolgte am 25. September 2019 (Dossier 2). Im Verfahren wegen 

Drohung, etc. zum Nachteil der Ehefrau wurde im September 2017 rapportiert und 

das Strafverfahren im Oktober 2017 auf Antrag der Ehefrau für längstens 

6 Monate sistiert und im Mai 2018 eingestellt (Dossier 3 Urk. 1, 10). Am 

21. August 2018 wurde erneut wegen Drohung, etc. zum Nachteil der Ehefrau 

rapportiert und der Beschuldigte gleichentags bis zum 9. November 2018 inhaf-

tiert (Dossier 4, Urk. 1, 17/1, 38). Im September 2018 erfolgte eine Hausdurchsu-

chung beim Beschuldigten (Urk. D4/15/9). Es folgten diverse Einvernahmen im 

August und November 2018 mit dem Beschuldigten, der Ehefrau des Beschuldig-

ten, der fallführenden Person bei der Sozialberatung als Zeugin sowie einem 

Sohn des Beschuldigten (Urk. D4/7/1-4; Urk. D4/8/1-3, Urk. D4/9/1, 4, 

Urk. D4/10). Im September 2018 wurde ein Fokalgutachten betreffend den Be-

schuldigten in Auftrag gegeben, welches per 31. Oktober 2018 erstellt wurde 

-   17   - 

(Urk. D4/12/2, 5). Im Mai 2019 ergingen zwei Beschlagnahmeverfügungen 

(Urk. D4/15/11, 12). Mit Verfügung vom 8. Juli 2019 wurde das Verfahren gegen 

den Beschuldigten wegen Drohung und Tätlichkeiten zulasten der Ehefrau einge-

stellt (Dossier 4). Auch seitens des Beschuldigten erfolgten zwei Strafanzeigen 

gegen seine Ehefrau. Rapportiert wurde im August 2018, wegen Drohung, Verun-

treuung und Diebstahl, bezogen auf einen Tatzeitraum von Juli bis August 2018. 

Die entsprechenden Einvernahmen und weitere Erhebungen (Auskunftsersuchen 

bei Western Union) erfolgten im August und September 2018 (Dossier 5, Urk. 1, 

3, 4, 5). Der zweite Rapport erfolgte im Dezember 2018 wegen Drohung, bezogen 

auf einen Tatzeitraum zwischen August und November 2018 mit diversen Einver-

nahmen im November 2018 (Dossier 6, Urk. 1, 4, 5, 6/1-3). Auch diese Verfahren 

wurden mit Verfügungen vom 8. Juli 2019 eingestellt bzw. nicht anhand genom-

men (Dossiers 5 und 6). Ein weiteres Strafverfahren gegen den Beschuldigten 

wegen Drohung, zum Nachteil von K._____, dem neuen Freund der Ehefrau des 

Beschuldigten, wurde nach Rapportierung im Dezember 2018 und durchgeführten 

Einvernahmen im November 2018 ebenfalls am 8. Juli 2019 mangels objektivier-

barer Beweise nicht anhand genommen  

(Dossier 7, Urk. 1, 3-5). Am 23. September 2019 erfolgte die Schlusseinvernahme 

betreffend den im vorliegenden Strafverfahren zu beurteilenden Vorwurf des 

gewerbsmässigen Betrugs (Urk. 5/10). Am 1. Oktober 2019 ging die Anklage der 

zuständigen Staatsanwaltschaft beim erstinstanzlichen Gericht ein (Urk. 24).  

3.14. Was den vorliegend zu beurteilenden Vorwurf betrifft, ist zu konstatieren, 

dass die Untersuchung im Jahr 2015 und auch noch zu Beginn des Jahres 2016 

intensiv geführt und vorangetrieben wurde. Im September 2016 erfolgte dann der 

Untersuchungsbericht Vermögenseinziehung, wobei der Stillstand zwischen April 

und September 2016 mit dem Abwarten einer Antwort im Zusammenhang mit 

dem Rechtshilfeersuchen nach Mazedonien erklärbar ist. Im Jahr 2017 erfolgte 

dann im Februar nur noch das in Aussicht stellen der Schlusseinvernahme, wel-

che dann ja aber erst im September 2019 erfolgte, der Verteidigerwechsel im Ju-

li 2017 sowie das Zustellen der Akten an die neue amtliche Verteidigung für die 

Dauer von 3 Monaten im November 2017. Danach wurde das Verfahren wegen 

-   18   - 

gewerbsmässigen Betruges bis zur Schlusseinvernahme im September 2019 

nicht mehr vorangetrieben.  

3.15. Parallel dazu liefen indessen wie gesehen weitere Ermittlungen gegen den 

Beschuldigten. Ungefähr einen Monat nach Ablauf der Frist zur Akteneinsicht im 

Verfahren wegen gewerbsmässigen Betrugs wurde im März 2017 wie gesehen 

wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln und dann, allerdings erst wieder im 

September 2017 und damit nach einer eigentlichen Bearbeitungspause von rund 

einem halben Jahr wegen Drohung etc. rapportiert. Dieses Verfahren wurde dann 

im Oktober 2017 wie gesehen für ein halbes Jahr sistiert und im Mai 2018 einge-

stellt. Nur drei Monate später erfolgte dann der nächste Rapport wegen Drohung 

zum Nachteil der Ehefrau, die Inhaftierung des Beschuldigten, die Durchführung 

von Einvernahmen, eine Hausdurchsuchung und nach Einholung eines Gutach-

tens im Oktober 2018 die Haftentlassung des Beschuldigten im November 2018. 

Danach erfolgte dann wiederum eine eigentliche Bearbeitungslücke ohne nach 

aussen erkennbarer Untersuchungshandlungen. Abgesehen vom Erlass zweier 

Beschlagnahmeverfügungen im Mai 2019 erfolgte in der letzten Phase der 

Untersuchung während rund acht Monaten keine weitere Untersuchungstätigkeit 

durch die Staatsanwaltschaft. 

3.16. Indessen wurde das Verfahren zu Beginn der Untersuchung und dann 

jeweils nach entsprechender Rapportierung der weiteren Vorwürfe ausgespro-

chen speditiv vorangetrieben, was die praktische Untätigkeit in den vorgenannten 

Phasen teilweise wettzumachen vermag. Zwar wurden abgesehen vom Vorwurf 

des gewerbsmässigen Betruges sämtliche weitere Verfahren gegen den Beschul-

digten eingestellt oder nicht anhand genommen, dies jedoch lediglich mangels 

objektivierbarer Beweise angesichts der Aussage-gegen-Aussage-Konstellation 

und vor dem Hintergrund des Beziehungskonfliktes der Verfahrensbeteiligten. 

Dass sich das Verfahren immer wieder mit neuen Vorwürfen in die Länge gezo-

gen hat, ist vor diesem Hintergrund nicht nur dem Staat anzulasten.  

3.17. Insgesamt ist dennoch von einer Verletzung des Beschleunigungsgebotes 

auszugehen, was sich in einer deutlichen Strafminderung auswirken muss. Eine 

Strafreduktion im Umfang von zwölf Monaten, wie sie die Vorinstanz vorgenom-

-   19   - 

men hat, erweist sich unter den konkreten Umständen des vorliegenden Falles 

indessen als zu umfangreich. Es rechtfertigt sich eine Reduktion im Bereich eines 

Fünftels, was rund 8 Monaten entspricht.  

3.18. Wie gesehen darf aufgrund des Verschlechterungsverbotes das von der 

Vorinstanz festgesetzte Strafmass nicht überschritten werden. Damit bleibt es im 

Ergebnis bei der von der Vorinstanz festgesetzten Freiheitsstrafe von 

33 Monaten. Für eine weitere Reduzierung des Strafmasses besteht auch unter 

Berücksichtigung der Verletzung des Beschleunigungsgebotes keine Veranlas-

sung.  

4. Vollzug 

4.1. Die Verteidigung beantragt für den Fall, dass eine Freiheitsstrafe von über 

24 Monaten ausgefällt werden sollte, die Gewährung des teilbedingten Straf-

vollzuges mit Anordnung des Vollzuges von sechs Monaten Freiheitsstrafe unter 

Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren (Urk. 67; Urk. 76 S. 1, 5). Aufgrund 

der günstigen Prognose bestehe keinerlei Veranlassung, den zu vollziehenden 

Teil der Strafe auf über sechs Monate anzusetzen (Urk. 56 S. 14, Urk. 76 S. 5).  

4.2. Nach Art. 43 Abs. 1 StGB kann das Gericht den Vollzug einer Freiheitsstra-

fe von mindestens einem Jahr und höchstens drei Jahren teilweise aufschieben, 

wenn dies notwendig ist, um dem Verschulden des Täters genügend Rechnung 

zu tragen. Für die Festsetzung des aufzuschiebenden und des zu vollziehenden 

Strafteils gemäss Art. 43 StGB gelten die gleichen Massstäbe. Als Bemessungs-

regel ist das Ausmass des Verschuldens zu beachten, dem in genügender Weise 

Rechnung zu tragen ist. Das Verhältnis der Strafteile ist so festzusetzen, dass da-

rin die Wahrscheinlichkeit der Legalbewährung des Täters einerseits und dessen 

Einzeltatschuld anderseits hinreichend zum Ausdruck kommen. Je günstiger die 

Prognose und je kleiner die Vorwerfbarkeit der Tat, desto grösser muss der auf 

Bewährung ausgesetzte Strafteil sein. Der unbedingte Strafteil darf das unter 

Verschuldensgesichtspunkten (Art. 47 StGB) gebotene Mass nicht unterschreiten 

(BGE 134 IV 1 E. 5.6). 

-   20   - 

4.3. Die teilbedingte Strafe ist als Mittellösung zwischen dem vollständigen 

Aufschub der Strafe und deren Vollzug eingeführt worden. Grundvoraussetzung 

für eine teilbedingte Strafe gemäss Art. 43 StGB ist wie bei Art. 42 StGB, dass die 

Legalprognose des Täters nicht schlecht ausfällt. Der Hauptanwendungsbereich 

der teilbedingten Strafe liegt bei Freiheitsstrafen zwischen zwei und drei Jahren. 

Fällt die Legalprognose nicht negativ aus, tritt der teilbedingte Freiheitsentzug an 

die Stelle des in diesem Bereich nicht mehr möglichen vollbedingten Strafvollzu-

ges (BGE 144 IV 277 E. 3.1.1 S. 280 f. mit Hinweisen). 

4.4. Der Beschuldigte hat abgesehen von der teilbedingten Geldstrafe gemäss 

dem Strafmandat der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 16. April 2014 wegen 

fahrlässiger grober Verkehrsregelverletzung vom 27. Mai 2014 keine Vorstrafen 

zu verzeichnen (Urk. 70). Die Legalprognose des Beschuldigten ist damit nur 

ganz leicht getrübt. Wenn die Vorinstanz hinsichtlich Vermögensdelikte von einem 

Fehlen einer ungünstigen Prognose ausgeht, kann dem gefolgt werden (Urk. 66 

S. 30). 

4.5. Schon vor dem Hintergrund des Verschlechterungsverbotes ist dem Be-

schuldigten der teilbedingte Aufschub der Strafe zu gewähren. Bei der Bemes-

sung des Verhältnisses zwischen dem zu vollziehenden und dem bedingt aufzu-

schiebenden Teil der Strafe fällt zunächst das festgesetzte Strafmass von 

33 Monaten ins Gewicht. Das liegt im oberen Bereich des Strafrahmens, in wel-

chem teilbedingte Freiheitsstrafen überhaupt möglich sind (1 Jahr bis 3 Jahre, 

Art. 43 Abs. 1 [a]StGB). Bei Strafen in derartigen Höhen spricht die angemessene 

Berücksichtigung der Verschuldensgesichtspunkte grundsätzlich für einen voll-

ziehbaren Anteil im oberen Bereich des Zulässigen. Eine Reduktion kann aber 

etwa bei einer einwandfreien Legalprognose angezeigt sein. Die Vorinstanz hat 

den unbedingt zu vollziehbaren Teil der Strafe auf 12 Monate festgesetzt (Urk. 66 

S. 30). Damit ist es schon vor dem Hintergrund des Verschlechterungsverbotes 

ausgeschlossen, mehr als 12 Monate von der ausgesprochenen Freiheitsstrafe zu 

vollziehen. Dies erscheint angesichts der Vorstrafensituation des Beschuldigten 

aber auch nicht als notwendig. Den vollziehbaren Anteil noch kleiner anzusetzen, 

trüge einerseits der Uneinsichtigkeit und fehlender Reue des Beschuldigten zu 

-   21   - 

wenig Rechnung und unterschritte andererseits bei der gesamthaft ausgefällten 

Strafe von 33 Monaten das unter Verschuldensgesichtspunkten gebotene Min-

destmass. 

4.6. Der Vollzug der Freiheitsstrafe von 33 Monaten ist damit in Bestätigung 

des vorinstanzlichen Urteils im Umfang von 21 Monaten bedingt aufzuschieben, 

und im übrigen Umfang (12 Monate) zu vollziehen. Die Probezeit für den bedingt 

vollziehbaren Teil der Strafe ist angesichts der leicht getrübten Legalprognose auf 

3 Jahre festzusetzen (Art. 44 Abs. 1 [a]StGB).  

5. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

5.1. Im Berufungsverfahren tragen die Parteien die Kosten nach Massgabe ih-

res Obsiegens und Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Der Beschuldigte unter-

liegt mit seinen Berufungsanträgen sowohl hinsichtlich des beantragten tieferen 

Strafmasses als auch hinsichtlich der Anträge betreffend den Vollzug. Einzig in 

Bezug auf die Dauer der Probezeit erreicht der Beschuldigte einen für ihn günsti-

geren Entscheid, welcher angesichts der Gewichtung der Berufungsanträge in-

dessen nicht die Verlegung eines Teils der Kosten auf die Staatskasse rechtfer-

tigt. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme 

derjenigen der amtlichen Verteidigung, dem Beschuldigten aufzuerlegen.  

5.2. Die Kosten der amtlichen Verteidigung sind einstweilen auf die Gerichts-

kasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten gemäss Art. 135 

Abs. 4 StPO bleibt vorbehalten. 

 

Es wird beschlossen: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Winterthur vom 

12. November 2020 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:  

"Es wird erkannt:          

1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig des gewerbsmässigen Betrugs im Sin-

ne von Art. 146 Abs. 1 und Abs. 2 StGB. 

-   22   - 

2. (…) 

3. (…) 

4. Der bei der Bezirksgerichtskasse Winterthur eingebuchte Verwertungserlös 

des mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 19. Mai 

2015 beschlagnahmten Fahrzeugs Mercedes-Benz Viano 2.2 CDI Trend, 

kurz, Chassis-Nr. …, von Fr. 11'000.– wird eingezogen und nach Rechtskraft 

beider Urteile hälftig zur teilweisen Kostendeckung im Verfahren DG190080 

und im Verfahren DG190081 verwendet. 

5. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 

26. Februar 2015 beschlagnahmten und bei der Kasse des Bezirksgerichts 

Winterthur eingebuchten Barschaften von Fr. 1'290.– sowie Euro 11'065.– 

(entspricht Fr. 11'701.25) werden eingezogen und nach Rechtskraft beider 

Urteile jeweils hälftig zur teilweisen Kostendeckung im Verfahren DG190080 

und im Verfahren DG190081 verwendet. 

6. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 

29. Oktober 2015 beschlagnahmte und bei der Kasse des Bezirksgerichts 

Winterthur eingebuchte Barschaft von Fr. 93.– wird eingezogen und nach 

Rechtskraft beider Urteile je hälftig zur teilweisen Kostendeckung im Verfah-

ren DG190080 und im Verfahren DG190081 verwendet.  

7. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 4. März 

2015 mit einer Kontosperre belegte Guthaben auf dem Privatkonto bei der 

B._____ Bank, lautend auf A._____, Konto-Nr. … (Privatkonto) wird eingezo-

gen und nach Rechtskraft beider Urteile je hälftig zur teilweisen Kostende-

ckung im Verfahren DG190080 und im Verfahren DG190081 verwendet. 

Die B._____ Bank wird angewiesen, den Saldo per Datum Rechtskraft der Ur-

teile an die Kasse des Bezirksgerichts Winterthur, Postkonto  

Nr. …, zu überweisen. Die Kontosperre gilt nach Überweisung des 

entsprechenden Betrages an die Kasse des Bezirksgerichts Winterthur als 

aufgehoben. 

8. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 4. März 

2015 mit einer Kontosperre belegte Guthaben bei der C._____ Bank, lautend 

-   23   - 

auf D._____ [Garage], IBAN CH…, wird eingezogen und nach Rechtskraft 

beider Urteile je hälftig zur teilweisen Kostendeckung im Verfahren 

DG190080 und im Verfahren DG190081 verwendet. 

Die C._____ Bank wird angewiesen, den Saldo per Datum Rechtskraft der 

Urteile an die Kasse des Bezirksgerichts Winterthur, Postkonto Nr. …, zu 

überweisen. Die Kontosperre gilt nach Überweisung des entsprechenden 

Betrages an die Kasse des Bezirksgerichts Winterthur als aufgehoben. 

9. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland 

vom 4. März 2015 beschlagnahmten Guthaben bei der B._____ BANK 

werden nach Rechtskraft beider Urteile in den Verfahren DG190080 und 

DG190081 freigegeben und die Kontosperren werden aufgehoben: 

− Guthaben, respektive Minusguthaben, auf dem Privatkonto B._____ 

Bank, lautend auf E._____, Geschäfts-Nr. …; 

− Guthaben auf dem Jugendsparkonto B._____ Bank, lautend auf 

F._____, Geschäfts-Nr. …; 

− Guthaben auf dem Jugendsparkonto B._____ Bank, lautend auf 

G._____, Geschäfts-Nr. …; 

− Guthaben auf dem Jugendsparkonto B._____ Bank, lautend auf 

H._____, Geschäfts-Nr. …; 

− Guthaben auf dem Jugendsparkonto B._____ Bank, lautend auf 

I._____, Geschäfts-Nr. …; 

− Guthaben auf dem Jugendsparkonto B._____ Bank, lautend auf 

J._____, Geschäfts-Nr. …. 

10. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland 

vom 29. Oktober 2015 beschlagnahmten und beim Bezirksgericht Winterthur 

lagernden Gegenstände werden dem Beschuldigten innert 60 Tagen nach 

Rechtskraft beider Urteile in den Verfahren DG190080 und DG190081 unter 

Vorlage eines amtlichen Ausweises, nach telefonischer Anmeldung, auf ers-

tes Verlangen herausgegeben:  

− 1 Digitalkamera, Marke "Canon" (Asservat-Nr. A008'175'324); 

-   24   - 

− 1 PC Compaq, graues Gehäuse, ausgeschaltet, ohne Passwort, mit 

Netzkabel (Asservat-Nr. A008'175'335); 

− 1 PC Compaq, schwarzes Gehäuse, ausgeschaltet, ohne Passwort, mit 

Netzkabel (Asservat-Nr. A008'175'846); 

− 1 PC, HP Compaq, silberfarbene Front, schwarzes Gehäuse, ohne 

Passwort, mit Netzkabel (Asservat-Nr. A008'176'349); 

− 1 iPhone 5, schwarzes Gehäuse (Asservat-Nr. A008'176'509). 

− 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – 

Position 1 (Asservat-Nr. A008'176'816); 

− 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – 

Position 2 (Asservat-Nr. A008'176'827); 

− 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – 

Position 3 (Asservat-Nr. A008'176'838); 

− 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – 

Position 4 (Asservat-Nr. A008'176'850); 

− 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – 

Position 5 (Asservat-Nr. A008'176'929); 

− 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – 

Position 6 (Asservat-Nr. A008'176'941); 

− 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – 

Position 7 (Asservat-Nr. A008'177'444); 

− 1 Plastiksack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – 

Position 8 (Asservat-Nr. A008'177'488); 

− 1 Plastiksack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – 

Position 9 (Asservat-Nr. A008'177'499); 

− 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – 

Position 10 (Asservat-Nr. A008'177'513); 

− 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – 

Position 11 (Asservat-Nr. A008'177'524); 

-   25   - 

− 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – 

Position 12a (Asservat-Nr. A008'177'546); 

− 1 Ordner, grün mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – 

Position 12b (Asservat-Nr. A008'177'557); 

− Agenda der D._____ Garage 2014 (Asservat-Nr. A008'177'660); 

− 3 Bündel Visitenkarten der D._____ Garage 2014  

(Asservat-Nr. A008'177'682); 

− 3 Stempel (Asservat-Nr. A008'177'717); 

− 5 Empfangsscheinbücher (DIE POST), gelb  

(Asservat-Nr. A008'177'853); 

− 9 Quittungsblöcke und 2 Mehrzweck-Quittungsblöcke  

(Asservat-Nr. A008'177'875); 

− 1 Quittungsblock (D._____ Garage, ab 10.03.14, Block-Nr.: Q12)  

(Asservat-Nr. A008'274'188). 

Nach Ablauf dieser Frist ist die Lagerbehörde berechtigt, die Gegenstände zu 

vernichten.  

11. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf: 

-   26   - 

Fr. 6'000.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 8'000.00   Gebühr für das Vorverfahren 

Fr. 1'093.65   Auslagen (Gutachten, Auswertung Mobiltelefon) 

Fr. 428.75   weitere Auslagen Untersuchung 

Fr. 1'065.00   Auslagen Kantonspolizei Zürich 

Fr. 300.00   ausserkantonale Untersuchungskosten 

Fr. 21.10   Zeugenentschädigung 

Fr. 4'504.95 
  Entschädigung unentgeltlicher Rechtsbeistand für  
  E._____, RA Y._____ (Dossier 4) (inkl. MwSt. und 
  Barauslagen) 

Fr. 32'795.55   Entschädigung amtl. Verteidigung lic. iur. X._____   (inkl. MwSt. und Barauslagen) 

Fr. 54'209.00   Total 

Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten.  

12. Die Kosten der unentgeltlichen Rechtsbeistandschaft von E._____ im Dossi-

er 4 (RA Y._____; Einstellungsverfügung vom 8. Juli 2019) werden auf die 

Staatskasse genommen.  

Die übrigen Kosten, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung, 

werden dem Beschuldigten auferlegt, diejenigen der amtlichen Verteidigung 

indessen einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Eine Nachforderung 

dieser Kosten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO bleibt vorbehalten. 

Die Kosten werden soweit ausreichend aus den eingezogenen Vermögens-

werten gemäss Disp.-Ziff. 4-8 bezogen. In einem allfälligen Mehrbetrag wer-

den die eingezogenen Vermögenswerte an den Beschuldigten herausgege-

ben.  

13. (Mitteilungen) 

14. (Rechtsmittel)" 

2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.  

 

-   27   - 

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ wird bestraft mit 33 Monaten Freiheitsstrafe, wo-

von 182 Tage als durch Untersuchungshaft erstanden sind.  

2. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 21 Monaten aufgescho-

ben und die Probezeit auf 3 Jahre festgesetzt. Im Übrigen (12 Monate) wird 

die Freiheitsstrafe vollzogen. 

3. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 2'500.– ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 3'250.–   amtliche Verteidigung 

   

4. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der 

amtlichen Verteidigung , werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten 

der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse ge-

nommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt gemäss Art. 135 

Abs. 4 StPO vorbehalten. 

5. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten (übergeben) 

− die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland 
 

sowie in vollständiger Ausfertigung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten  

− die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland 

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung allfälli-

ger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz (mit dem Ersuchen um Vornahme der notwendigen 
Mitteilungen betreffend Effektenverwaltung und Konten) 

− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 
Vollzugsdienste 

-   28   - 

− die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit Formular A  
− die Kordinationsstelle VOSTRA/DNA mit dem Formular "Löschung des 

DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung 
der Vernichtungs- und Löschungsdaten 

6. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Strafkammer 
 

Zürich, 20. Mai 2021 
 

Der Präsident: 
 
 

lic. iur. R. Naef 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 

lic. iur. S. Bussmann 
 

 

-   29   - 

Zur Beachtung: 

Der/die Verurteilte wird auf die Folgen der Nichtbewährung während der Probezeit aufmerksam 

gemacht: 

Wurde der Vollzug einer Geldstrafe unter Ansetzung einer Probezeit aufgeschoben, muss sie vor-

erst nicht bezahlt werden. Bewährt sich der/die Verurteilte bis zum Ablauf der Probezeit, muss 

er/sie die Geldstrafe definitiv nicht mehr bezahlen (Art. 45 StGB); Analoges gilt für die bedingte 

Freiheitsstrafe. 

Eine bedingte Strafe bzw. der bedingte Teil einer Strafe kann im Übrigen vollzogen werden 

(Art. 46 Abs. 1 bzw. Abs. 4 StGB), 

- wenn der/die Verurteilte während der Probezeit ein Verbrechen oder Vergehen begeht, 

- wenn der/die Verurteilte sich der Bewährungshilfe entzieht oder die Weisungen missachtet. 
 
 
 

	Urteil vom 20. Mai 2021
	Anklage:
	Urteil der Vorinstanz: (Urk. 66 S. 38 ff.)
	1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig des gewerbsmässigen Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 und Abs. 2 StGB.
	2. Der Beschuldigte A._____ wird bestraft mit einer Freiheitsstrafe von 33 Monaten, wovon 182 Tage durch Haft erstanden sind.
	3. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 21 Monaten aufgeschoben und die Probezeit auf 4 Jahre festgesetzt. Im Übrigen (12 Monate, abzüglich 182 Tage, die durch Haft erstanden sind) wird die Freiheitsstrafe vollzogen.
	4. Der bei der Bezirksgerichtskasse Winterthur eingebuchte Verwertungserlös des mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 19. Mai 2015 beschlagnahmten Fahrzeugs Mercedes-Benz Viano 2.2 CDI Trend, kurz, Chassis-Nr. …, von Fr. 11'000...
	5. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 26. Februar 2015 beschlagnahmten und bei der Kasse des Bezirksgerichts Winterthur eingebuchten Barschaften von Fr. 1'290.– sowie Euro 11'065.– (entspricht Fr. 11'701.25) werden einge...
	6. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 29. Oktober 2015 beschlagnahmte und bei der Kasse des Bezirksgerichts Winterthur eingebuchte Barschaft von Fr. 93.– wird eingezogen und nach Rechtskraft beider Urteile je hälftig zur...
	7. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 4. März 2015 mit einer Kontosperre belegte Guthaben auf dem Privatkonto bei der B._____ Bank , lautend auf A._____, Konto-Nr. … (Privatkonto) wird eingezogen und nach Rechtskraft bei...
	Die B._____ Bank wird angewiesen, den Saldo per Datum Rechtskraft der Urteile an die Kasse des Bezirksgerichts Winterthur, Postkonto Nr. …, zu überweisen. Die Kontosperre gilt nach Überweisung des entsprechenden Betrages an die Kasse des Bezirksgerich...

	8. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 4. März 2015 mit einer Kontosperre belegte Guthaben bei der C._____ Bank, lautend auf D._____ Garage, IBAN CH …, wird eingezogen und nach Rechtskraft beider Urteile je hälftig zur te...
	Die C._____ Bank wird angewiesen, den Saldo per Datum Rechtskraft der Urteile an die Kasse des Bezirksgerichts Winterthur, Postkonto Nr. …, zu überweisen. Die Kontosperre gilt nach Überweisung des entsprechenden Betrages an die Kasse des Bezirksgerich...
	9. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 4. März 2015 beschlagnahmten Guthaben bei der B._____ Bank werden nach Rechtskraft beider Urteile in den Verfahren DG190080 und DG 190081 freigegeben und die Kontosperren w...
	 Guthaben, respektive Minusguthaben, auf dem Privatkonto B._____ Bank,  lautend auf E._____, Geschäfts-Nr. …;
	 Guthaben auf dem Jugendsparkonto B._____ Bank, lautend auf F._____, Geschäfts-Nr. …
	 Guthaben auf dem Jugendsparkonto B._____ Bank, lautend auf G._____, Geschäfts-Nr. …;
	 Guthaben auf dem Jugendsparkonto B._____ Bank, lautend auf H._____, Geschäfts-Nr. …;
	 Guthaben auf dem Jugendsparkonto B._____ Bank, lautend auf I._____, Geschäfts-Nr. ….;
	 Guthaben auf dem Jugendsparkonto B._____ Bank, lautend auf J._____, Geschäfts-Nr…..

	10. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 29. Oktober 2015 beschlagnahmten und beim Bezirksgericht Winterthur lagernden Gegenstände werden dem Beschuldigten innert 60 Tagen nach Rechtskraft beider Urteile in den V...
	 1 Digitalkamera, Marke "Canon" (Asservat-Nr. A008'175'324);
	 1 PC Compaq, graues Gehäuse, ausgeschaltet, ohne Passwort, mit Netzkabel (Asservat-Nr. A008'175'335);
	 1 PC Compaq, schwarzes Gehäuse, ausgeschaltet, ohne Passwort, mit Netzkabel (Asservat-Nr. A008'175'846);
	 1 PC, HP Compaq, silberfarbene Front, schwarzes Gehäuse, ohne Passwort, mit Netzkabel (Asservat-Nr. A008'176'349);
	 1 iPhone 5, schwarzes Gehäuse (Asservat-Nr. A008'176'509).
	 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen –  Position 1 (Asservat-Nr. A008'176'816);
	 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen –  Position 2 (Asservat-Nr. A008'176'827);
	 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen –  Position 3 (Asservat-Nr. A008'176'838);
	 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen –  Position 4 (Asservat-Nr. A008'176'850);
	 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen –  Position 5 (Asservat-Nr. A008'176'929);
	 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen –  Position 6 (Asservat-Nr. A008'176'941);
	 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen –  Position 7 (Asservat-Nr. A008'177'444);
	 1 Plastiksack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – Position 8 (Asservat-Nr. A008'177'488);
	 1 Plastiksack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – Position 9 (Asservat-Nr. A008'177'499);
	 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen –  Position 10 (Asservat-Nr. A008'177'513);
	 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen –  Position 11 (Asservat-Nr. A008'177'524);
	 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen –  Position 12a (Asservat-Nr. A008'177'546);
	 1 Ordner, grün mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen –  Position 12b (Asservat-Nr. A008'177'557);
	 Agenda der D._____ Garage 2014 (Asservat-Nr. A008'177'660);
	 3 Bündel Visitenkarten der D._____ Garage 2014 (Asservat-Nr. A008'177'682);
	 3 Stempel (Asservat-Nr. A008'177'717);
	 5 Empfangsscheinbücher (DIE POST), gelb (Asservat-Nr. A008'177'853);
	 9 Quittungsblöcke und 2 Mehrzweck-Quittungsblöcke  (Asservat-Nr. A008'177'875);
	 1 Quittungsblock (D._____ Garage, ab 10.03.14, Block-Nr.: Q12)  (Asservat-Nr. A008'274'188).

	Nach Ablauf dieser Frist ist die Lagerbehörde berechtigt, die Gegenstände zu vernichten.
	11. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf:
	12. Die Kosten der unentgeltlichen Rechtsbeistandschaft von E._____ im Dossier 4 (RA Y._____; Einstellungsverfügung vom 8. Juli 2019) werden auf die Staatskasse genommen.
	Die übrigen Kosten, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt, diejenigen der amtlichen Verteidigung indessen einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Eine Nachforderung dieser Kosten gemäss Art. 135 ...
	Die Kosten werden soweit ausreichend aus den eingezogenen Vermögenswerten gemäss Disp.-Ziff. 4-8 bezogen. In einem allfälligen Mehrbetrag werden die eingezogenen Vermögenswerte an den Beschuldigten herausgegeben.
	13. (Mitteilungen)
	14. (Rechtsmittel)"
	Berufungsanträge: (Prot. II S. 3 f.)
	1. Das vorinstanzliche Urteil sei betreffend Dispositiv Ziffern 1 sowie 4 - 14 zu bestätigen.
	2. Der Beschuldigte sei mit einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten zu bestrafen, wovon 182 Tage durch Untersuchungshaft erstanden sind.
	3. Es sei der bedingte Strafvollzug zu bewilligen unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren.
	4. Eventualiter - im Falle einer Bestrafung mit einer Freiheitsstrafe von über 24 Monaten - sei der teilbedingte Vollzug der Freiheitsstrafe zu bewilligen, sechs Monate seien zu vollziehen und der Rest sei unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahr...
	5. Die Kosten des Berufungsverfahrens seien auf die Gerichtskasse zu nehmen.
	Erwägungen:
	1. Prozessgeschichte
	1.1. Das vorstehend wiedergegebene Urteil vom 12. November 2020 wurde den Parteien gleichentags mündlich eröffnet (Prot. I S. 71 ff.). Der Beschuldigte liess mit Eingabe vom 13. November 2020 innert Frist Berufung anmelden (Urk. 58). Nach Zustellung d...
	1.2. Am 22. April 2021 wurde auf den 20. Mai 2021 zur Berufungsverhandlung vorgeladen (Urk. 73).
	1.3. Zur Berufungsverhandlung vom 20. Mai 2021 erschienen sind der Beschuldigte in Begleitung seines amtlichen Verteidigers (Prot. II S. 3). Vorfragen waren keine zu entscheiden und – abgesehen von der Befragung des Beschuldigten (Urk. 75) – auch kein...
	2. Umfang der Berufung
	2.1. Gemäss seiner Berufungserklärung ficht der Verteidiger die Dispositivziffern 2 und 3 des vorinstanzlichen Urteils an und beschränkt seine Berufung damit auf die Strafzumessung sowie die Frage des Vollzugs (Urk. 67). Die Staatsanwaltschaft erhob w...
	2.2. Nicht angefochten und entsprechend in Rechtskraft erwachsen ist das vorinstanzliche Urteil somit hinsichtlich des Schuldspruchs (Dispositivziffer 1), der Entscheide betreffend Einziehungen, Beschlagnahme und Kostendeckung (Dispositivziffern 4 bi...
	3. Strafzumessung
	3.1. Am 1. Januar 2018 ist das geänderte Sanktionenrecht des Schweizerischen Strafgesetzbuches in Kraft getreten (AS 2016 1249). Der Beschuldigte beging die Tathandlungen, welche zur Verurteilung wegen gewerbsmässigen Betrugs führten, vor Inkrafttrete...
	3.2. Das Gesetz sieht für den gewerbsmässigen Betrug eine Strafandrohung von Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren oder Geldstrafe nicht unter 90 Tagessätzen vor (Art. 146 Abs. 2 StGB). Es besteht kein Anlass, diesen ordentlichen Strafrahmen vorliegend ...
	3.3. Die Vorinstanz setzte für den gewerbsmässigen Betrug eine Freiheitsstrafe von 33 Monaten fest (Urk. 66 S. 25 ff.). Die Verteidigung erachtet diese als zu hoch und beantragt eine Freiheitsstrafe von 24 Monaten (Urk. 67, Urk. 76 S. 1 ff.). Da einzi...
	3.4. Die objektive Tatschwere des vom Beschuldigten begangenen gewerbsmässigen Betrugs ist innerhalb des zur Verfügung stehenden Strafrahmens zu bemessen und damit zum breiten Spektrum von denkbaren Betrugshandlungen in Relation zu setzen. Der Beschul...
	3.5. In subjektiver Hinsicht ist von direktem Vorsatz auszugehen. Dass der Beschuldigte aus finanziellen Gründen handelte, ist der (unrechtmässigen) Bereicherungsabsicht und der Gewerbsmässigkeit seines Tuns immanent. Gleichwohl handelte er aus egoist...
	3.6. Wenn die Vorinstanz insgesamt von einem nicht mehr leichten Verschulden ausgeht, kann dieser Verschuldensbewertung ohne weiteres gefolgt werden (Urk. 66 S. 27). Die von der Vorinstanz festgesetzte Einsatzstrafe von 48 Monaten ist – in Anbetracht ...
	3.7. Soweit sich die Verteidigung auf Vergleichsfälle beruft und damit die fehlende Angemessenheit der vorinstanzlichen Strafe belegen will (Urk. 56 S. 12, Urk. 76 S. 3), ist ihr nicht zu folgen. Zu dem von der Verteidigung herangezogenen Urteil des B...
	3.8. Die Vorinstanz hat das Vorleben und die persönlichen Verhältnisse des Beschuldigten korrekt wiedergegeben. Darauf kann verwiesen werden (Urk. 66 S. 28), zumal sich die persönlichen Verhältnisse gemäss den Angaben des Beschuldigten seither nicht w...
	3.9. Angesichts der nicht einschlägigen Vorstrafe des Beschuldigten aus dem Jahr 2014 wegen fahrlässiger grober Verletzung von Verkehrsregeln, wofür der Beschuldigte mit 10 Tagessätzen zu Fr. 120.– verurteilt worden war (Urk. 70), hat der Beschuldigte...
	3.10. Soweit die Verteidigung die Kooperations- und Geständnisbereitschaft des Beschuldigten hervorhebt (Urk. 56 S. 11), ist relativierend festzuhalten, dass die Zugeständnisse des Beschuldigten erst unter dem Eindruck der erdrückenden Beweislage erfo...
	3.11. Im Einklang mit der Vorinstanz überwiegt bei der Täterkomponente der strafmindernde Faktor des Geständnisses den straferhöhenden Aspekt der Vorstrafe. Die von der Vorinstanz nach Würdigung der Täterkomponente vorgenommene Reduktion der – wegen d...
	3.12. Die Vorinstanz erachtete aufgrund der langen Verfahrensdauer zwischen der Haftentlassung des Beschuldigten am 19. August 2015 bis zur Anklageerhebung am 25. September 2019 von rund vier Jahren das Beschleunigungsgebot als verletzt. Vor diesem H...
	3.13. Die Strafanzeige der Sozialen Dienste der Stadt Winterthur erfolgte am 14. Juli 2014 (Urk. 1). Der Polizeirapport datiert vom 11. November 2014 (Urk. 4/1) und das Strafverfahren wurde mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom...
	Neben dem vorliegenden Dossier wurde gegen den Beschuldigten wegen vier weiterer Vorwürfe ermittelt, zum einen wegen grober Verkehrsregelverletzung und zum anderen wegen Drohung, etc. zum Nachteil seiner Ehefrau E._____ sowie von K._____, dem (damalig...
	3.14. Was den vorliegend zu beurteilenden Vorwurf betrifft, ist zu konstatieren, dass die Untersuchung im Jahr 2015 und auch noch zu Beginn des Jahres 2016 intensiv geführt und vorangetrieben wurde. Im September 2016 erfolgte dann der Untersuchungsber...
	3.15. Parallel dazu liefen indessen wie gesehen weitere Ermittlungen gegen den Beschuldigten. Ungefähr einen Monat nach Ablauf der Frist zur Akteneinsicht im Verfahren wegen gewerbsmässigen Betrugs wurde im März 2017 wie gesehen wegen grober Verletzun...
	3.16. Indessen wurde das Verfahren zu Beginn der Untersuchung und dann jeweils nach entsprechender Rapportierung der weiteren Vorwürfe ausgesprochen speditiv vorangetrieben, was die praktische Untätigkeit in den vorgenannten Phasen teilweise wettzumac...
	3.17. Insgesamt ist dennoch von einer Verletzung des Beschleunigungsgebotes auszugehen, was sich in einer deutlichen Strafminderung auswirken muss. Eine Strafreduktion im Umfang von zwölf Monaten, wie sie die Vorinstanz vorgenommen hat, erweist sich u...
	3.18. Wie gesehen darf aufgrund des Verschlechterungsverbotes das von der Vorinstanz festgesetzte Strafmass nicht überschritten werden. Damit bleibt es im Ergebnis bei der von der Vorinstanz festgesetzten Freiheitsstrafe von 33 Monaten. Für eine weite...
	4. Vollzug
	4.1. Die Verteidigung beantragt für den Fall, dass eine Freiheitsstrafe von über 24 Monaten ausgefällt werden sollte, die Gewährung des teilbedingten Strafvollzuges mit Anordnung des Vollzuges von sechs Monaten Freiheitsstrafe unter Ansetzung einer P...
	4.2. Nach Art. 43 Abs. 1 StGB kann das Gericht den Vollzug einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr und höchstens drei Jahren teilweise aufschieben, wenn dies notwendig ist, um dem Verschulden des Täters genügend Rechnung zu tragen. Für die Fes...
	4.3. Die teilbedingte Strafe ist als Mittellösung zwischen dem vollständigen Aufschub der Strafe und deren Vollzug eingeführt worden. Grundvoraussetzung für eine teilbedingte Strafe gemäss Art. 43 StGB ist wie bei Art. 42 StGB, dass die Legalprognose ...
	4.4. Der Beschuldigte hat abgesehen von der teilbedingten Geldstrafe gemäss dem Strafmandat der Staatsanwaltschaft See/Oberland vom 16. April 2014 wegen fahrlässiger grober Verkehrsregelverletzung vom 27. Mai 2014 keine Vorstrafen zu verzeichnen (Urk....
	4.5. Schon vor dem Hintergrund des Verschlechterungsverbotes ist dem Beschuldigten der teilbedingte Aufschub der Strafe zu gewähren. Bei der Bemessung des Verhältnisses zwischen dem zu vollziehenden und dem bedingt aufzuschiebenden Teil der Strafe fäl...
	4.6. Der Vollzug der Freiheitsstrafe von 33 Monaten ist damit in Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils im Umfang von 21 Monaten bedingt aufzuschieben, und im übrigen Umfang (12 Monate) zu vollziehen. Die Probezeit für den bedingt vollziehbaren Teil...
	5. Kosten- und Entschädigungsfolgen
	5.1. Im Berufungsverfahren tragen die Parteien die Kosten nach Massgabe ihres Obsiegens und Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Der Beschuldigte unterliegt mit seinen Berufungsanträgen sowohl hinsichtlich des beantragten tieferen Strafmasses als auch...
	5.2. Die Kosten der amtlichen Verteidigung sind einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO bleibt vorbehalten.

	Es wird beschlossen:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Winterthur vom 12. November 2020 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	"Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig des gewerbsmässigen Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 und Abs. 2 StGB.
	2. (…)
	3. (…)
	4. Der bei der Bezirksgerichtskasse Winterthur eingebuchte Verwertungserlös des mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 19. Mai 2015 beschlagnahmten Fahrzeugs Mercedes-Benz Viano 2.2 CDI Trend, kurz, Chassis-Nr. …, von Fr. 11'000...
	5. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 26. Februar 2015 beschlagnahmten und bei der Kasse des Bezirksgerichts Winterthur eingebuchten Barschaften von Fr. 1'290.– sowie Euro 11'065.– (entspricht Fr. 11'701.25) werden einge...
	6. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 29. Oktober 2015 beschlagnahmte und bei der Kasse des Bezirksgerichts Winterthur eingebuchte Barschaft von Fr. 93.– wird eingezogen und nach Rechtskraft beider Urteile je hälftig zur...
	7. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 4. März 2015 mit einer Kontosperre belegte Guthaben auf dem Privatkonto bei der B._____ Bank, lautend auf A._____, Konto-Nr. … (Privatkonto) wird eingezogen und nach Rechtskraft beid...
	Die B._____ Bank wird angewiesen, den Saldo per Datum Rechtskraft der Urteile an die Kasse des Bezirksgerichts Winterthur, Postkonto  Nr. …, zu überweisen. Die Kontosperre gilt nach Überweisung des entsprechenden Betrages an die Kasse des Bezirksgeric...

	8. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 4. März 2015 mit einer Kontosperre belegte Guthaben bei der C._____ Bank, lautend auf D._____ [Garage], IBAN CH…, wird eingezogen und nach Rechtskraft beider Urteile je hälftig zur t...
	Die C._____ Bank wird angewiesen, den Saldo per Datum Rechtskraft der Urteile an die Kasse des Bezirksgerichts Winterthur, Postkonto Nr. …, zu überweisen. Die Kontosperre gilt nach Überweisung des entsprechenden Betrages an die Kasse des Bezirksgerich...
	9. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 4. März 2015 beschlagnahmten Guthaben bei der B._____ BANK werden nach Rechtskraft beider Urteile in den Verfahren DG190080 und DG190081 freigegeben und die Kontosperren we...
	 Guthaben, respektive Minusguthaben, auf dem Privatkonto B._____ Bank, lautend auf E._____, Geschäfts-Nr. …;
	 Guthaben auf dem Jugendsparkonto B._____ Bank, lautend auf F._____, Geschäfts-Nr. …;
	 Guthaben auf dem Jugendsparkonto B._____ Bank, lautend auf G._____, Geschäfts-Nr. …;
	 Guthaben auf dem Jugendsparkonto B._____ Bank, lautend auf H._____, Geschäfts-Nr. …;
	 Guthaben auf dem Jugendsparkonto B._____ Bank, lautend auf I._____, Geschäfts-Nr. …;
	 Guthaben auf dem Jugendsparkonto B._____ Bank, lautend auf J._____, Geschäfts-Nr. ….

	10. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 29. Oktober 2015 beschlagnahmten und beim Bezirksgericht Winterthur lagernden Gegenstände werden dem Beschuldigten innert 60 Tagen nach Rechtskraft beider Urteile in den V...
	 1 Digitalkamera, Marke "Canon" (Asservat-Nr. A008'175'324);
	 1 PC Compaq, graues Gehäuse, ausgeschaltet, ohne Passwort, mit Netzkabel (Asservat-Nr. A008'175'335);
	 1 PC Compaq, schwarzes Gehäuse, ausgeschaltet, ohne Passwort, mit Netzkabel (Asservat-Nr. A008'175'846);
	 1 PC, HP Compaq, silberfarbene Front, schwarzes Gehäuse, ohne Passwort, mit Netzkabel (Asservat-Nr. A008'176'349);
	 1 iPhone 5, schwarzes Gehäuse (Asservat-Nr. A008'176'509).
	 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – Position 1 (Asservat-Nr. A008'176'816);
	 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – Position 2 (Asservat-Nr. A008'176'827);
	 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – Position 3 (Asservat-Nr. A008'176'838);
	 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – Position 4 (Asservat-Nr. A008'176'850);
	 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – Position 5 (Asservat-Nr. A008'176'929);
	 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – Position 6 (Asservat-Nr. A008'176'941);
	 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – Position 7 (Asservat-Nr. A008'177'444);
	 1 Plastiksack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – Position 8 (Asservat-Nr. A008'177'488);
	 1 Plastiksack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – Position 9 (Asservat-Nr. A008'177'499);
	 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – Position 10 (Asservat-Nr. A008'177'513);
	 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – Position 11 (Asservat-Nr. A008'177'524);
	 1 Effektensack mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – Position 12a (Asservat-Nr. A008'177'546);
	 1 Ordner, grün mit diversen Schriftlichkeiten / Geschäftsunterlagen – Position 12b (Asservat-Nr. A008'177'557);
	 Agenda der D._____ Garage 2014 (Asservat-Nr. A008'177'660);
	 3 Bündel Visitenkarten der D._____ Garage 2014  (Asservat-Nr. A008'177'682);
	 3 Stempel (Asservat-Nr. A008'177'717);
	 5 Empfangsscheinbücher (DIE POST), gelb  (Asservat-Nr. A008'177'853);
	 9 Quittungsblöcke und 2 Mehrzweck-Quittungsblöcke  (Asservat-Nr. A008'177'875);
	 1 Quittungsblock (D._____ Garage, ab 10.03.14, Block-Nr.: Q12)  (Asservat-Nr. A008'274'188).

	Nach Ablauf dieser Frist ist die Lagerbehörde berechtigt, die Gegenstände zu vernichten.
	11. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf:
	12. Die Kosten der unentgeltlichen Rechtsbeistandschaft von E._____ im Dossier 4 (RA Y._____; Einstellungsverfügung vom 8. Juli 2019) werden auf die Staatskasse genommen.
	Die übrigen Kosten, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt, diejenigen der amtlichen Verteidigung indessen einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Eine Nachforderung dieser Kosten gemäss Art. 135 ...
	Die Kosten werden soweit ausreichend aus den eingezogenen Vermögenswerten gemäss Disp.-Ziff. 4-8 bezogen. In einem allfälligen Mehrbetrag werden die eingezogenen Vermögenswerte an den Beschuldigten herausgegeben.
	13. (Mitteilungen)
	14. (Rechtsmittel)"
	2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ wird bestraft mit 33 Monaten Freiheitsstrafe, wovon 182 Tage als durch Untersuchungshaft erstanden sind.
	2. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 21 Monaten aufgeschoben und die Probezeit auf 3 Jahre festgesetzt. Im Übrigen (12 Monate) wird die Freiheitsstrafe vollzogen.
	3. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	4. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung , werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschu...
	5. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten (übergeben)
	 die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland
	 die Vorinstanz (mit dem Ersuchen um Vornahme der notwendigen Mitteilungen betreffend Effektenverwaltung und Konten)
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit Formular A
	 die Kordinationsstelle VOSTRA/DNA mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- und Löschungsdaten

	6. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.
	Zur Beachtung:
	- wenn der/die Verurteilte sich der Bewährungshilfe entzieht oder die Weisungen missachtet.