# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fa4c229c-b68e-5690-81f4-032c1bda13f3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-04-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.04.2010 D-1922/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-1922-2010_2010-04-06.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-1922/2010
law/mah/cvv
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  6 .  A p r i l  2 0 1 0

Einzelrichter Walter Lang, 
mit Zustimmung von Richterin Christa Luterbacher;
Gerichtsschreiberin Sarah Mathys.

A.___________, geboren (...),
Türkei,
vertreten durch Annelise Gerber, 
(...)
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin); 
Verfügung des BFM vom 17. März 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-1922/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  17.  März  2010  –  eröffnet  am 
18. März  2010  –  in  Anwendung von Art. 34  Abs. 2  Bst.  d  des  Asyl-
gesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31)  auf  das Asylgesuch 
des  Beschwerdeführers  vom  23.  Juni  2009  nicht  eintrat,  die  Weg-
weisung  nach  Deutschland  verfügte,  den  Beschwerdeführer  –  unter 
Androhung von Zwangsmitteln im Unterlassungsfall – aufforderte, die 
Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu ver-
lassen,  den Kanton (...)  verpflichtete,  die  Wegweisungsverfügung zu 
vollziehen,  feststellte,  eine  allfällige  Beschwerde  gegen  die  vor-
liegende Verfügung habe keine aufschiebende Wirkung, und dem Be-
schwerdeführer die editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis 
aushändigte,

dass  das  BFM  zur  Begründung  seiner  Verfügung  anführte,  der  Be-
schwerdeführer sei am 2. November 2004 in Deutschland als Asylbe-
werber daktyloskopiert worden und der Beschwerdeführer gebe an, er 
sei bis zur Einreise in die Schweiz in Deutschland gewesen, 

dass somit Deutschland gestützt auf das Abkommen vom 26. Oktober 
2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Euro-
päischen  Gemeinschaft  über  die  Kriterien  und  Verfahren  zur  Be-
stimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mit-
gliedstaat  oder  in  der  Schweiz  gestellten  Asylantrags  (Dublin-Asso-
ziierungsabkommen  [DAA,  SR  0.142.392.68]) und  auf  das  Über-
einkommen vom 17. Dezember  2004  zwischen  der  Schweizerischen 
Eidgenossenschaft,  der  Republik  Island  und  dem  Königreich  Nor-
wegen  über  die  Umsetzung,  Anwendung  und  Entwicklung  des 
Schengen-Besitzstands und über die Kriterien und Verfahren zur Be-
stimmung  des  zuständigen  Staates  für  die  Prüfung  eines  in  der 
Schweiz,  in  Island  oder  in  Norwegen  gestellten  Asylantrags  (Über-
einkommen  vom  17.  Dezember  2004,  SR  0.362.32)  für  die  Durch-
führung des Asylverfahrens zuständig sei und am 29. Dezember 2009 
einer Übernahme des Gesuchstellers zugestimmt habe,

dass die Rückführung – vorbehältlich einer allfälligen Unterbrechung 
(Art. 19 Abs. 3 Dublin II Verordnung) oder Verlängerung (Art. 19 Abs. 4 
Dublin II Verordnung) – bis spätestens zum 28. Juni 2010 zu erfolgen 
habe,

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dass dem Beschwerdeführer  am 16. Juli  2009 das rechtliche Gehör 
gewährt worden sei, 

dass er dabei zu Protokoll gegeben habe, sein Asylgesuch in Deutsch-
land  sei  abgelehnt  worden,  die  Schweiz  sei  zuständig,  weil  er  das 
erste Asylgesuch in der Schweiz eingereicht habe,

dass diese Aussagen nichts an der Zuständigkeit Deutschlands für die 
Durchführung des Asylverfahrens zu ändern vermöchten, Deutschland 
der  Rückübernahme  des  Beschwerdeführers  zugestimmt  habe  und 
keine Hinweise bestehen würden, dass in Deutschland kein effektiver 
Schutz vor Rückführung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG bestehe,

dass Deutschland die Flüchtlingskonvention (Abkommen vom 28. Juli 
1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]) und 
die  Europäische Menschenrechtskonvention  (Konvention  vom 
4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfrei-
heiten [EMRK, SR 0.101]) ratifiziert habe und in der Praxis anwende,

dass auf sein Asylgesuch daher nicht einzutreten sei, 

dass die Zulässigkeit,  Zumutbarkeit  und Möglichkeit  des Vollzugs zu 
bejahen seien,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe seiner Rechtsvertreterin vom 
25.  März  2010  gegen  diesen  Entscheid  beim  Bundesverwaltungs-
gericht  Beschwerde einreichen und beantragen liess, es sei  auf  das 
Asylgesuch vom 23. Juni  2009 einzutreten,  es sei  seine Flüchtlings-
eigenschaft festzustellen und ihm als Folge davon in der Schweiz Asyl 
zu gewähren; gegebenenfalls sei das Dossier zur Neubeurteilung dem 
BFM zurückzugeben,

dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragen liess, es sei die 
unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 26. März 2010 
(per  Telefax)  den  Vollzug  der  Wegweisung  gestützt  auf  Art.  56  des 
Bundesgesetzes  vom  20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungs-
verfahren (VwVG, SR 172.021) vorsorglich aussetzte,

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dass die vorinstanzlichen Akten am 29. März 2010 beim Bundesver-
waltungsgericht eingingen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das  Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM 
entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des Verwaltungsgerichts-
gesetzes  vom 17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1 
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), 

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 
Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde – 
unter Vorbehalt nachfolgender Erwägungen – einzutreten ist (Art. 108 
Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 VwVG), 

dass  die  Verfügung  als  Anfechtungsgegenstand  in  der  Bundesver-
waltungsrechtspflege den äusseren Rahmen bildet, innerhalb welchem 
die Parteien der Rechtsmittelinstanz ein Rechtsverhältnis zur Beurtei-
lung unterbreiten können,

dass  der  durch  die  Parteibegehren definierte  Streitgegenstand nicht 
über  den  Anfechtungsgegenstand  hinaus  reichen  darf,  Gegenstand 
des  Beschwerdeverfahrens  somit  grundsätzlich  nur  sein  kann,  was 
Gegenstand des erstinstanzlichen Verfahrens war oder nach richtiger 
Gesetzesauslegung  hätte  sein  sollen  (vgl.  ANDRÉ MOSER,  in: 
Auer/Müller/Schindler  (Hrsg.),  Kommentar  zum  Bundesgesetz  über 
das  Verwaltungsverfahren  (VwVG),  Zürich  2008,  Rz. 3 zu  Art. 52, 
CHRISTOPH AUER,  Streitgegenstand und Rügeprinzip im Spannungsfeld 
der verwaltungsrechtlichen Prozessmaximen, Bern 1997, S. 63; ALFRED 
KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege 
des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, S. 149),

dass die angefochtene Verfügung vom 17. März 2010 keine Regelung 
betreffend Flüchtlingseigenschaft und Gewährung von Asyl enthält,

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dass  mit  den  Begehren,  es  sei  die  Flüchtlingseigenschaft  des  Be-
schwerdeführers festzustellen und ihm Asyl  zu gewähren,  der Streit-
gegenstand in unzulässiger Weise über den in der angefochtenen Ver-
fügung geregelten Anfechtungsgegenstand hinaus erweitert wird (vgl. 
AUER,  a.a.O.,  S. 63;  BGE 110  V  51  E.  3c),  weshalb  auf  dieses  Be-
gehren nicht einzutreten ist, 

dass im vorliegenden Beschwerdeverfahren mithin einzig zu prüfen ist, 
ob das BFM gestützt auf  Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG auf das Asylge-
such des Beschwerdeführers zu Recht nicht eingetreten ist,

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters respektive 
einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG), und 
es sich, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb 
der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a 
Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel 
verzichtet wurde,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl-
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass eine durch das BFM durchgeführte Abfrage der Eurodac-Daten-
bank  ergab,  dass  der  Beschwerdeführer  am  2.  November  2004  in 
Deutschland daktyloskopisch erfasst  worden ist  und er  dort  am glei-
chen Tag ein Asylgesuch eingereicht hat (vgl. act. B15/5),

dass  diese  Sachumstände  vom  Beschwerdeführer  nicht  bestritten 
werden, 

dass  Deutschland  am  29. Dezember  2009  dem  Wiederaufnahme-
gesuch des BFM vom 23. Dezember 2009 gestützt auf Art. 16 Abs. 1 
Bst. e der Verordnung [EG] Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar 
2003 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des 
Mitgliedstaats,  der  für  die  Prüfung  eines  von  einem  Drittstaats-
angehörigen  in  einem Mitgliedstaat  gestellten  Asylantrags  zuständig 
ist (Dublin-II-VO) entsprach (vgl. act. B17/3), 

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dass  angesichts  des  zuvor  festgestellten  Sachverhalts  und  der  ein-
schlägigen  Staatsverträge  (vgl.  DAA;  Dublin-II-VO;  Verordnung  [EG] 
Nr. 1560/2003  der  Kommission  vom  2.  September  2003  mit  Durch-
führungsbestimmungen zur Verordnung [EG] Nr. 343/2003 des Rates 
[Dublin-DVO]) Deutschland als zuständig zu erachten ist,

dass in der Beschwerde geltend gemacht wird, Art. 34 Abs. 4 (recte: 
Abs. 3) AsylG halte fest, dass Art. 34 Abs. 3 (recte: Abs. 2) AsylG keine 
Anwendung  finde,  wenn  die  asylsuchende  Person  offensichtlich  die 
Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 AsylG erfülle, und weiter ausgeführt 
wird,  der  Beschwerdeführer  habe in  der  Türkei  unter  politischer  und 
ethnischer  Verfolgung  zu  leiden  und  erfülle  die  Kriterien  von  Art.  3 
AsylG zu Gewährung der Flüchtlingseigenschaft,

dass  die  Bestimmungen  von  Art. 34  Abs. 3  Bst.  b  AsylG,  wonach 
Abs. 2  Bstn. a,  b,  c  und  e  dieses  Artikels  keine  Anwendung  finden, 
wenn  die  asylsuchende  Person  offensichtlich  die  Flüchtlingseigen-
schaft  nach  Art. 3  AsylG  erfüllt,  bei  einem  Nichteintretensentscheid 
gemäss Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG nicht anwendbar sind, 

dass  das  damalige  Bundesamt  für  Flüchtlinge  (BFF)  das  vom  Be-
schwerdeführer in der Schweiz am 31. August 2000 eingereichte Asyl-
gesuch  mit  Verfügung  30.  April  2001  ablehnte  und  die  damals  zu-
ständige Schweizerische Asylrekurskommission die gegen diese Verfü-
gung erhobene Beschwerde mit  Urteil  vom 16. August  2004 abwies, 
worauf er am 20. Oktober 2004 von der zuständigen kantonalen Be-
hörde  dem  BFF  als  seit  6.  Oktober  2004  verschwunden  gemeldet 
wurde,

dass  der  Beschwerdeführer  gemäss  eigenen  Aussagen  nicht  in  die 
Türkei zurückgekehrt ist, sondern sich nach Deutschland begeben und 
dort einen Asylantrag gestellt hat, der in der Folge abgewiesen worden 
ist (vgl. act. B6/9 S. 6),

dass  keine  Anhaltspunkte  bestehen,  die  darauf  hindeuten,  Deutsch-
land habe sich dem Beschwerdeführer gegenüber nicht an seine sich 
aus der FK und der EMRK ergebenden Verpflichtungen gehalten oder 
gedenke, diese ihm gegenüber künftig nicht einzuhalten, 

dass insofern  kein Anlass  zur  Ausübung des Selbsteintrittsrechts  im 
Sinne von Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-VO Anlass besteht,

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dass  gemäss  Angaben  des  Beschwerdeführers  in  der  Schweiz  ein 
Halbbruder  und ein Cousin leben (vgl. Act. B6/9 S. 3),  diese  jedoch 
nicht zum in Art. 2 Bst. i der Dublin-II-VO als "Familienangehörige" be-
zeichneten  Personenkreis  gehören,  weshalb  sich  eine  Zuständigkeit 
der  Schweiz  zur  Durchführung  des  Asylverfahrens  auch  nicht  aus 
Art. 7 der Dublin-II-VO ableiten lässt,

dass das BFM demnach zu Recht  in Anwendung von  Art. 34 Abs. 2 
Bst. d AsylG  auf  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  nicht  ein-
getreten ist,

dass  das  Nichteintreten  auf  ein  Asylgesuch  in  der  Regel  die  Weg-
weisung aus der  Schweiz zur  Folge hat  (Art. 44 Abs. 1 AsylG),  vor-
liegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem 
kein  Anspruch  auf  Erteilung  einer  solchen  besteht  (vgl.  Entschei-
dungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission 
[EMARK] 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang 
mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom Bundes-
amt zu Recht angeordnet wurde,

dass im Rahmen des Dublin-Verfahrens, bei dem es sich um ein Über-
stellungsverfahren  in  den für  die  Prüfung des  Asylgesuches  zustän-
digen  Staat  handelt,  systembedingt  kein  Raum  bleibt  für  Ersatz-
massnahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.v.m. Art. 83 Abs. 1 
des  Bundesgesetzes  vom  16.  Dezember  2005  über  die  Aus-
länderinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass eine entsprechende Prüfung soweit  notwendig vielmehr  bereits 
im Rahmen des Nichteintretensentscheides stattfinden muss,

dass  in  diesem  Sinne  die  Vorinstanz  den  Vollzug  der  Wegweisung 
nach Deutschland zu Recht  als  zulässig,  zumutbar  und möglich be-
zeichnet hat,

dass es sich erübrigt, auf die Ausführungen in der Beschwerde und die 
eingereichten  Berichte  zur  Türkei  vom  17.  März  2010  und  vom 
28. November  2009  einzugehen,  da  diese  an  der  Würdigung  des 
vorliegenden Sachverhalts nichts zu ändern vermögen,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 

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oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen, soweit auf diese einzutreten ist, 

dass  die  Beschwerde  aufgrund  vorstehender  Erwägungen  als  aus-
sichtslos zu qualifizieren und deshalb das Gesuch um Gewährung der 
unentgeltlichen  Rechtspflege  gemäss  Art. 65  Abs. 1  VwVG  abzu-
weisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 und 5 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf diese eingetreten wird.

2.
Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  wird 
abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (Einschreiben; Beila-
ge: Einzahlungsschein)

- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N (...)  (per 
Kurier; in Kopie)

- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  Dublin  Office,  Ref. Nr. N (...)  (per 
Telefax)

- (zuständige kantonale Behörde) (per Telefax)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Walter Lang Sarah Mathys

Versand: 

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