# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c13842a6-0f06-5d7d-8899-d86f786ab40f
**Source:** Uri (UR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-09-04
**Language:** de
**Title:** Uri Obergericht Verwaltungsrechtliche Abteilung 04.09.2015 2015_OG V 14 79
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/UR_Gerichte/UR_OG_004_2015-OG-V-14-79_2015-09-04.pdf

## Full Text

IV. Art. 8 und 21 Abs. 1 Satz 1 IVG, Art. 2 Abs. 1 HVI und Ziff. 9 HVI-Anhang, Art. 
61 lit. g ATSG i.V.m. Art. 37 Abs. 3 VRPV. Der Versicherte hat Anspruch auf 
jene Hilfsmittel, deren er für die Ausübung der Erwerbstätigkeit oder der 
Tätigkeiten in seinem Aufgabenbereich, für die Schulung, die Ausbildung oder 
zum Zwecke der funktionellen Angewöhnung bedarf. Die Invalidenversicherung 
ist auch im Bereich der Hilfsmittel keine umfassende Versicherung, welche 
sämtliche durch die Invalidität verursachten Kosten abdecken will; das Gesetz 
will die Eingliederung lediglich soweit sicherstellen, als diese im Einzelfall 
notwendig, aber auch genügend ist und zudem der voraussichtliche Erfolg der 
Eingliederungsmassnahme in einem vernünftigen Verhältnis zu ihren Kosten 
steht. In casu ist primär zu prüfen, ob die vom Beschwerdeführer ausgeübte 
Tätigkeit behinderungsangepasst ist und, wenn ja, ob der beantragte 
Arbeitsrollstuhl dafür notwendig, geeignet und zweckmässig ist. Die 
Parteientschädigung ist ohne Rücksicht auf den Streitwert, nach der 
Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses zu bemessen. 
Die Tätigkeit des Anwalts wird insoweit berücksichtigt, als er sich bei der 
Erfüllung seiner Aufgabe in einem vernünftigen Rahmen hält, unter Ausschluss 
nutzloser oder sonst überflüssiger Schritte. Zudem wird im Regelfall von einem 
Honoraransatz für die Rechtsvertreter von Fr. 260.--/Std. (eingeschlossen die 
MwSt.) ausgegangen. 
 
Obergericht, 4. September 2015, OG V 14 79