# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** aed46c87-eaf7-53d8-9264-2e741f42b69e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-09-16
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 16.09.2011 E-4440/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-4440-2010_2011-09-16.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

Abteilung V
E­4440/2010

U r t e i l   v om   1 6 .   S ep t embe r   2 0 1 1

Besetzung Einzelrichter Markus König,
Mit Zustimmung von Richter Fulvio Haefeli;
Gerichtsschreiber Rudolf Bindschedler.

Parteien A._______,
Sri Lanka,
p.A. Schweizer Botschaft in Colombo, Sri Lanka,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,   
Vorinstanz. 

Gegenstand Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung;
Verfügung des BFM vom 30. April 2010 / N (…).

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  der  Beschwerdeführer,  ein  in  einem  Dorf  in  der  Nähe  von 
B._______  wohnhafter  Tamile,  mit  Schreiben  vom  30.  November  2009 
bei der Schweizer Botschaft in Colombo um Asyl nachsuchte,

dass die Botschaft ihn mit Verfügung vom 9. März 2010 zur Beantwortung 
eines individuellen Fragenkatalogs aufforderte und der Beschwerdeführer 
mit Eingabe vom 1. Januar 2010 fristgerecht seine Stellungnahme zu den 
Akten reichte,

dass  er  mit  Eingabe  vom  22.  Februar  2010  weitere  Ausführungen  mit 
Bezug  auf  sein  Asylgesuch  respektive  betreffend  seine 
Verfolgungssituation nachreichte,

dass  die  Botschaft  ihn  mit  Schreiben  vom  9.  März  2010  zu  einer 
Anhörung einlud und er in der Folge am 23. März 2010 auf der Schweizer 
Vertretung in Colombo zu seinen Fluchtgründen angehört wurde,

dass  die  Akten  mit  Begleitschreiben  der  Botschaft  vom  8.  April  2010 
zuständigkeitshalber zum Entscheid an das BFM überwiesen wurden,

dass  der  Beschwerdeführer  zur  Begründung  seines  Gesuchs  im 
Wesentlichen  vorbrachte,  er  sei  als  Inhaber  einer  Garage  von  einem 
Kunden  namens  C._______  –  der  ein  ehemaliger  Home  Guard 
(Bürgerwehr)  und  in  verschiedene  kriminelle Machenschaften  verwickelt 
sei  –  behelligt  worden,  weil  er  sich  geweigert  habe,  das  Fahrzeug  von 
C._______ gratis zu reparieren,

dass C._______ in der Werkstatt des Beschwerdeführers unbemerkt eine 
Bombe versteckt habe, um sich zu rächen und ihn in Schwierigkeiten zu 
bringen,

dass  daraufhin  der  Beschwerdeführer  von  der  Polizei  verhaftet  worden 
sei, die Polizei schliesslich den Fall jedoch gelöst habe,

dass  der  Beschwerdeführer  in  der  Folge  am  (…)  2009  vom Magistrate 
Court  B._______  von  Schuld  und  Strafe  freigesprochen  und  ohne 
Auflagen freigelassen worden sei,

dass  gleichzeitig  C._______  für  schuldig  befunden  und  in  Haft  gesetzt 
worden sei,

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dass  er  (Beschwerdeführer)  seit  seiner  Freilassung  wieder  in  seiner 
Garage  arbeite,  indessen  seither  von  Gefolgsleuten  C._______s  sowie 
von  Unbekannten  belästigt  worden  sei  und  er  sich  vor  der  Freilassung 
C._______s  und  vor  Rachehandlungen  durch  dessen 
Familienangehörige fürchte,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  30.  April  2010  die  Einreise  des 
Beschwerdeführers  in  die  Schweiz  nicht  bewilligte,  sein  Asylgesuch 
ablehnte  und  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  er  sei  nicht 
schutzbedürftig  im Sinn von Art.  3 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 
(AsylG,  SR  142.31),  die  im  Zusammenhang  mit  C._______  geltend 
gemachten Nachteile seien lokal begrenzt und er könne sich ihnen durch 
Nutzen einer innerstaatlichen Fluchtalternative entziehen,

dass  der  Beschwerdeführer  somit  nicht  auf  den  Schutz  der  Schweiz 
angewiesen sei, um vor zukünftigen Behelligungen seitens Dritter sicher 
zu sein,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe an die Schweizer Botschaft vom 
24.  Mai  2010  (eingelangt  am  28.  Mai  2010),  gegen  diesen  Entscheid 
Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht  erhob und sinngemäss die 
Aufhebung des Entscheids des BFM, die Bewilligung der Einreise  in die 
Schweiz und die Asylgewährung beantragte, 

dass  die  Botschaft  die  Beschwerde  mit  Begleitschreiben  vom  7.  Juni 
2010 an das Bundesverwaltungsgericht überwies,

dass die  vormals  zuständige  Instruktionsrichterin  am 24.  Juni  2010 den 
Eingang der Beschwerde bestätigte,

dass  der  Beschwerdeführer  am  29.  Juni  2010  das  Schreiben  eines 
Anwalts  aus  B._______  vom  29.  Juni  2010  sowie  eine  weitere  eigene 
Eingabe vom 30. Juni 2010 zu den Akten gab,

dass die Botschaft am 6. September 2010 weitere ergänzende Eingaben 
des Beschwerdeführers vom 17. Juli 2010 sowie vom 30. August 2010 an 
das Bundesverwaltungsgericht überwies,

dass  der  Einzelrichter  das  Verfahren  im  Sommer  2011  von  der 
Instruktionsrichterin übernahm,

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und erwägt,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  auf  dem  Gebiet  des  Asyls – 
vorbehältlich des Vorliegens eines Auslieferungsersuchens des Staates, 
vor welchem  die  beschwerdeführende Person Schutz  sucht  –  endgültig 
über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 
172.021])  des  BFM  entscheidet  (Art. 105  AsylG  i. V. m.  Art. 31­33  des 
Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [VGG,  SR  173.32], 
Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005 
[BGG, SR 173.110]),

dass  sich  das  Verfahren  nach  dem  VwVG,  dem  VGG  und  dem  BGG 
richtet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 
6 AsylG),

dass  der  Beschwerdeführer  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz 
teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 
ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise 
Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist 
(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde 
einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 
Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise 
einer zweiten Richterin entschieden wird  (Art. 111 Bst. e AsylG) und es 
sich  hier, wie  nachfolgend aufgezeigt,  um eine  solche handelt, weshalb 
der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  begründen  ist  (Art. 111a 
Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art.  111a  Abs.  1  AsylG  vorliegend  auf  einen 
Schriftenwechsel verzichtet wurde,

dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und 
die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass die Schweiz gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG Flüchtlingen grundsätzlich 
Asyl gewährt und eine ausländische Person als Flüchtling anerkannt wird, 

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wenn sie  in  ihrem Heimatstaat oder  im Land,  in dem sie zuletzt wohnte, 
wegen  ihrer  Rasse,  Religion,  Nationalität,  Zugehörigkeit  zu  einer 
bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen 
ernsthaften  Nachteilen  ausgesetzt  ist  oder  begründete  Furcht  hat, 
solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden, wobei als ernsthafte Nachteile 
namentlich  die  Gefährdung  von  Leib,  Leben  oder  Freiheit  und 
Massnahmen  gelten,  die  einen  unerträglichen  psychischen  Druck 
bewirken,

dass  das  BFM  ein  im  Ausland  gestelltes  Asylgesuch  ablehnen  kann, 
wenn  die  asylsuchenden  Personen  keine  Verfolgung  glaubhaft  machen 
können  oder  wenn  ihnen  die  Aufnahme  in  einem  Drittstaat  zugemutet 
werden  kann,  wobei  Vorbringen  glaubhaft  gemacht  sind,  wenn  die 
Behörde  ihr  Vorhandensein  mit  überwiegender  Wahrscheinlichkeit  für 
gegeben  hält,  und  unglaubhaft  insbesondere  Vorbringen  sind,  die  in 
wesentlichen  Punkten  zu  wenig  begründet  oder  in  sich  widersprüchlich 
sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte 
oder  verfälschte  Beweismittel  abgestützt  werden  (vgl.  Art.  3,  Art.  7  und 
Art. 52 [Abs. 2] AsylG),

dass  das  Bundesamt  gemäss  Art.  20  Abs.  2  AsylG  Asylsuchenden  die 
Einreise  zur  Abklärung  des  Sachverhaltes  bewilligt,  wenn  ihnen  nicht 
zugemutet werden  kann,  im Wohnsitz­  oder Aufenthaltsstaat  zu  bleiben 
oder  in  ein  anderes  Land  auszureisen,  und  gestützt  auf  Art.  20  Abs.  3 
AsylG  das  Eidgenössische  Justiz­  und  Polizeidepartement  (EJPD) 
schweizerische  Vertretungen  ermächtigen  kann,  Asylsuchenden,  die 
glaubhaft  machen,  dass  eine  unmittelbare  Gefahr  für  Leib  und  Leben 
oder für die Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG besteht, 
die Einreise zu bewilligen,

dass  bei  diesem  Entscheid  für  die  Erteilung  einer  Einreisebewilligung 
restriktive  Voraussetzungen  gelten,  wobei  den  Behörden  ein  weiter 
Ermessensspielraum zukommt und neben der erforderlichen Gefährdung 
im Sinn von Art. 3 AsylG namentlich die Art der persönlichen Beziehung 
zur Schweiz, die Möglichkeit der Schutzgewährung durch einen anderen 
Staat,  die  Qualität  allfälliger  persönlicher  Beziehungen  zu  anderen 
Staaten,  die  praktische  Möglichkeit  und  objektive  Zumutbarkeit  einer 
anderweitigen  Schutzsuche  sowie  die  voraussichtlichen  Eingliederungs­ 
und  Assimilationsmöglichkeiten  in  Betracht  zu  ziehen  sind  (vgl. 
Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  [vormaligen]  Schweizerischen 
Asylrekurskommission [EMARK] 1997 Nr. 15 E. 2.e­g S. 131 ff.; die dort 

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beschriebene Praxis hat angesichts der bloss  redaktionellen Anpassung 
des Gesetzestexts  anlässlich  bei  der  letzten  Totalrevision  nach wie  vor 
Gültigkeit),

dass  damit  zu  prüfen  ist,  ob  der  Beschwerdeführer  schutzbedürftig  im 
Sinn von Art. 3 AsylG ist,

dass der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeeingabe unter anderem 
geltend  macht,  er  habe  am  18.  Mai  2010  C._______  auf  der  Strasse 
angetroffen,  der  ihm gesagt  habe,  er  sei  aus  dem Gefängnis  entlassen 
worden,  worauf  die  Polizei  dem  Beschwerdeführer  die  am  (…)  2010 
durch den (…) Court erfolgte Entlassung C._______s bestätigt habe,

dass  er  seither  psychisch  zusätzlich  belastet  sei  und  um  sein  Leben 
fürchte,

dass im Schreiben des Anwalts vom 29. Juni 2010 sowie in der Eingabe 
des Beschwerdeführers vom 30. Juni 2010 im Wesentlichen festgehalten 
wird, der Beschwerdeführer werde von den sri­lankischen Behörden nicht 
verfolgt,  hingegen  gehe  nach  wie  vor  eine  Gefahr  für  Leib  und  Leben 
seitens  C._______  sowie  dessen  Unterweltgruppe  aus,  und  der 
Beschwerdeführer  könne  keinen  besonderen  Schutz  von  der  Polizei 
erwarten,

dass  der  Beschwerdeführer  in  der  Eingabe  vom  30.  August  2010 
ergänzend  vorbringt,  wenn  er  in  B._______  auf  seinem  Motorrad 
unterwegs  sei,  werde  er  von  C._______  auf  dessen  Motorfahrzeug 
("Three Wheeler") verfolgt, und er habe den Verdacht, C._______  führe 
etwas im Schilde, um ihm zu schaden, er deswegen jedoch nicht einfach 
zur Polizei gehen könne, um diese um Schutz zu bitten,

dass  es  sich  bei  den  geschilderten  Vorkommnissen  – wie  das  BFM  zu 
Recht ausgeführt hat – um einen geschäftlichen respektive persönlichen 
Konflikt  zwischen  dem  Beschwerdeführer  und  einer  Drittperson 
(beziehungsweise einem Kunden) handelt, 

dass  sich  der  Beschwerdeführer  in  diesem  Zusammenhang  an  die 
zuständigen behördlichen Stellen  respektive die Polizei wenden und um 
Schutz  nachsuchen  kann,  nachdem  der  sri­lankische  Staat  als 
grundsätzlich schutzfähig gelten kann und den Akten keine Hinweise auf 
einen  beeinträchtigten  Schutzwillen  der  Behörden  mit  Bezug  auf  den 
Beschwerdeführer zu entnehmen sind, 

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dass  der  Beschwerdeführer  den  geltend  gemachten  lokalen  Nachteilen 
auch  durch  eine  Wohnsitznahme  in  einem  anderen  Landesteil  seines 
Heimatstaats ausweichen kann und somit den Schutz der Schweiz nicht 
benötigt,

dass  der  Beschwerdeführer  im  Übrigen  offensichtlich  auch  kein 
besonderes Risikoprofil aufweist, das  ihn aktuell aus objektiver Sicht als 
gefährdet erscheinen liesse,

dass  unter  Würdigung  der  gesamten  Akten  somit  nicht  davon 
auszugehen  ist,  der  Beschwerdeführer  habe  in  absehbarer  Zukunft  mit 
beachtlicher Wahrscheinlichkeit  ernsthafte  Nachteile  im  Sinn  von  Art.  3 
AsylG zu befürchten, und daran auch der Umstand nichts ändert, dass er 
vor  gerichtlicher  Feststellung  seiner  Unschuld  in  ein  –  rechtsstaatlich 
legitimes – Strafverfahren verwickelt war,

dass  es  ihm  nicht  gelungen  ist,  eine  Verfolgung  nachzuweisen  oder 
zumindest glaubhaft zu machen und eine Schutzbedürftigkeit im Sinn von 
Art. 20 AsylG nicht gegeben ist,

dass  der  Beschwerdeführer  schliesslich  auch  in  keiner  Weise  eine 
persönliche Beziehung zur Schweiz geltend gemacht hat,

dass  die  weiteren  Voraussetzungen  für  die  Erteilung  einer 
Einreisebewilligung demnach nicht mehr geprüft werden müssen,

dass  das  BFM  das  Gesuch  um  Einreise  und  Asylgewährung  damit  zu 
Recht abgelehnt hat,

dass  es  dem  Beschwerdeführer  demnach  nicht  gelungen  ist  darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder 
unangemessen  sei  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten grundsätzlich dem 
Beschwerdeführer  aufzuerlegen  wären  (Art.  63  Abs.  1  VwVG),  aus 
verwaltungsökonomischen Gründen vorliegend jedoch in Anwendung von 
Art. 63  Abs. 1  letzter  Satz  VwVG  und  Art. 6  des  Reglements  vom 
21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, SR 173.320.2]  auf  die Erhebung von 
Verfahrenskosten zu verzichten ist.

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. 
Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Schweizer Botschaft  in 
Colombo und das BFM.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Markus König Rudolf Bindschedler

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