# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2b9b31f5-f9a0-57ae-8208-7bf4f492d32e
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-08-16
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 16.08.2021 S 2021 1
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2021-1_2021-08-16.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und Dr. iur. Matthias Suter
Gerichtsschreiberin: MLaw Andrea Henggeler

U R T E I L  vom 16. August 2021 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Arbeitslosenkasse des Kantons Zug, Rechtsdienst, Industriestrasse 24, 
Postfach 857, 6300 Zug 
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Arbeitslosenversicherung 
(Anspruchsberechtigung)

S 2021 1

2

Urteil S 2021 1

A. Der Versicherte, A.________, Jahrgang 1969, war vom 3. Januar 2018 bis 
30. November 2019 als Maler und Gipser bei der B.________ GmbH mit Sitz zunächst in 
C.________ und ab Juli 2018 in D.________ tätig (ALK-act. A9, B38 und B56). Seit dem 
1. November 2017 bis zur Liquidation der Gesellschaft im Jahr 2020 war die Ehefrau des 
Versicherten, E.________, als alleinige Gesellschafterin und Geschäftsführerin mit 
Einzelunterschriftsberechtigung der B.________ GmbH im Handelsregister eingetragen 
(ALK-act. A9). Mit Entscheid des Einzelrichters vom 19. November 2019 wurde über die 
Gesellschaft der Konkurs eröffnet, woraufhin die Gesellschaft aufgelöst wurde (ALK-
act. B49). Daraufhin meldete sich der Versicherte am 7. Dezember 2019 per 1. Dezember 
2019 bei der Arbeitslosenkasse des Kantons Zug zum Bezug von 
Arbeitslosenentschädigung an (ALK-act. B51). Mit Verfügung vom 13. Mai 2020 lehnte die 
Arbeitslosenkasse die Anspruchsberechtigung ab dem 3. Dezember 2019 wegen 
Nichterfüllung der Beitragszeit ab. Die Verfügung wurde damit begründet, dass aufgrund 
des fehlenden Nachweises eines tatsächlichen Lohnbezuges vor dem Hintergrund der 
arbeitgeberähnlichen Stellung des Versicherten die Voraussetzung der effektiv 
ausgeübten beitragspflichtigen Beschäftigung nicht erfüllt sei. Der Anspruch auf 
Arbeitslosenentschädigung müsse deshalb abgelehnt werden (ALK-act. B12). Die 
dagegen erhobene Einsprache (ALK-act. B9) wies die Arbeitslosenkasse mit 
Einspracheentscheid vom 7. Oktober 2020 ab (ALK-act. B6).

B. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 4. Januar 2021 beantragte A.________ 
sinngemäss die Aufhebung des Einspracheentscheids vom 7. Oktober 2020. Zur 
Begründung führte er im Wesentlichen aus, der Lohnfluss sei mittels eingereichter 
Lohnabrechnungen und Quittungen hinreichend nachgewiesen. Ein eigenes Konto hätte 
er nicht eröffnet, da er der einzige Mitarbeiter der Firma gewesen und auf das Firmenkonto 
nicht mehr als sein Lohn eingegangen sei. Zusätzlich reiche er seine Lohndeklarationen 
bei der AHV/IV für die Jahre 2018 und 2019 ein (act. 1).

C. Mit Vernehmlassung vom 23. Februar 2021 beantragte die Arbeitslosenkasse die 
Abweisung der Beschwerde und verneinte wiederholt den Anspruch des 
Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 3. Dezember 2020 [recte: 
2019]. Begründend verwies die Beschwerdegegnerin auf ihren Einspracheentscheid und 
führte ergänzend dazu aus, dass dem seitens des Beschwerdeführers eingereichten 
Zusammenruf der Auszüge aus dem individuellen Konto (IK) vom 17. Dezember 2020 wie 
auch dem aktuell eingeforderten IK-Auszug der Ausgleichskasse Zug vom 4. Februar 
2021 für die Jahre 2018 und 2019 keine abgerechneten Einkommen zu entnehmen seien. 

3

Urteil S 2021 1

Deswegen sei darauf zu schliessen, dass keine AHV-pflichtigen Löhne mit der 
Ausgleichskasse und keine Sozialversicherungsbeiträge abgerechnet worden seien. Sie, 
die Beschwerdegegnerin, vertrete nach wie vor die Auffassung, dass hinsichtlich der 
Tätigkeit des Beschwerdeführers bei der B.________ GmbH in Liquidation vom 3. Januar 
2018 bis 30. November 2019, verbunden mit seiner Stellung als Ehegatte der 
geschäftsführenden Gesellschafterin, der Lohnfluss nicht rechtsgenüglich belegt sei und 
die Tätigkeit nicht als Beitragszeit berücksichtigt werden könne (act. 4). 

D. Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels reichte der Beschwerdeführer am 
9. März 2021 ein Gesuch um Fristerstreckung ein und legte diesem unter anderem den 
Lohnnachtrag für die Jahre 2018 und 2019 bei (act. 7 und Bf-act. 6). 

E. Mit Stellungnahme vom 22. März 2021 betonte die Beschwerdegegnerin, dass 
eine nachträgliche Abrechnung der Löhne bei der Ausgleichskasse noch keinen 
tatsächlichen Lohnbezug zu beweisen vermöchte. Dass allfällige 
Sozialversicherungsbeiträge vergabt worden seien, führe nicht ohne Weiteres zum 
Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung. Der Nachweis des effektiv ausbezahlten Lohns 
fehle nach wie vor (act. 9). 

F. Mit seiner den Schriftenwechsel abschliessenden Eingabe vom 23. März 2021 
hielt der Beschwerdeführer grundsätzlich an seinen Anträgen fest und verwies auf die im 
Rahmen der Beschwerde eingereichten vom 16. Oktober 2020 datierten Kontoauszüge 
der Ausgleichskasse Zug für die Jahre 2018 und 2019 mit Lohnbeitragsbelastungen von 
Fr. 18'366.05 respektive Fr. 19'831.30 und mit jeweils ausgeglichenem Saldo (act. 10). 

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) kann gegen Einspracheentscheide oder 
Verfügungen, gegen welche eine Einsprache ausgeschlossen ist, Beschwerde erhoben 
werden, wobei in der Regel das Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig ist, in 
dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat (Art. 58 
Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung von Beschwerden gegen Kassenverfügungen 

4

Urteil S 2021 1

betreffend Arbeitslosenentschädigung ist in Abweichung von Art. 58 Abs. 1 ATSG das 
Versicherungsgericht an dem Ort zuständig, wo die versicherte Person die Kontrollpflicht 
erfüllt (Art. 100 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die obligatorische 
Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung [AVIG; SR 837.0] i.V.m. Art. 128 
Abs. 1 sowie Art. 119 Abs. 1 lit. a der Verordnung über die obligatorische 
Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [AVIV; SR 837.02]). Das 
Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus dem Gebiet 
der eidgenössischen Sozialversicherung, für die das Bundesrecht eine kantonale 
Rechtsmittelinstanz vorsieht (§ 77 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG; 
BGS 162.1]). Der Beschwerdeführer erfüllte seine Kontrollpflicht im Kanton Zug. Demnach 
ist das Verwaltungsgericht des Kantons Zug zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde 
örtlich und sachlich zuständig. Die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 
7. Oktober 2020 (fristauslösender Versand am 18. November 2020) wurde am 4. Januar 
2021 der Post übergeben und gilt somit unter Berücksichtigung von Art. 38 Abs. 4 lit. c 
ATSG – Fristenstillstand vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar – im Sinne von 
Art. 60 Abs. 1 ATSG – 30-tägige Frist – als rechtzeitig eingereicht. Der Beschwerdeführer 
ist in der Sache direkt betroffen und folglich zur Beschwerde legitimiert. Die Eingabe 
entspricht schliesslich den wenigen an eine Laienbeschwerde gestellten formellen 
Anforderungen, weshalb sie zu prüfen ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg 
gemäss § 29 der Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

2.
2.1
2.1.1 Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung haben nach Art. 8 Abs. 1 lit. a und b 
AVIG Versicherte, welche ganz oder teilweise arbeitslos sind und einen anrechenbaren 
Arbeitsausfall erlitten haben. Bei Versicherten mit massgeblicher betrieblicher 
Entscheidungsbefugnis sowie bei deren im Betrieb mitarbeitenden Ehegatten ist – in 
analoger Anwendung der Bestimmungen über den Anspruch auf 
Kurzarbeitsentschädigung im Sinne von Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG – die 
Anspruchsberechtigung zu verneinen, solange die arbeitgeberähnliche Stellung nicht 
definitiv aufgegeben worden ist, da ein Arbeitsausfall solcher Personen aufgrund ihrer 
betrieblichen Stellung kaum kontrollierbar ist, was ein erhöhtes Missbrauchsrisiko birgt 
(BGE 123 V 234 E. 7b/bb). Die Anspruchsberechtigung wird somit in Analogie zu Art. 31 
Abs. 3 lit. c AVIG dann verneint, wenn eine arbeitgeberähnliche Stellung der versicherten 
Person oder deren Ehegatten im Zeitpunkt der Anspruchserhebung noch besteht (Regina 

5

Urteil S 2021 1

Jäggi, Eingeschränkter Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung bei arbeitgeberähnlicher 
Stellung durch analoge Anwendung von Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG in: SZS 2004 S. 9). 

2.1.2 Bei Verwaltungsräten einer AG (Art. 716 ff. OR) und Gesellschaftern einer GmbH 
(Art. 804 ff. OR) ergibt sich die massgebliche Einflussnahme von Gesetzes wegen. Die 
Arbeitslosenkasse hat in diesen Fällen ohne weitere Prüfung den Leistungsausschluss zu 
verfügen (AVIG-Praxis ALE B17). Bei den sonstigen Mitgliedern eines obersten 
Entscheidungsgremiums ist jeweils im Einzelfall zu prüfen, welche 
Entscheidungsbefugnisse den Personen aufgrund der internen betrieblichen Struktur 
tatsächlich zukommen. Diese einzelfallbezogene Prüfung der Entscheidbefugnisse gilt 
auch für Geschäftsführer einer AG und GmbH, die nicht gleichzeitig Verwaltungsräte bzw. 
Gesellschafter sind. Mehrheitlich dürfte jedoch der Ausschluss aufgrund umfassender 
Rechte und Pflichten der Geschäftsführer gegeben sein (AVIG-Praxis ALE B18).

2.1.3 Damit eine versicherte Person Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat, muss 
ihr Ausscheiden aus der Firma bzw. die Aufgabe der arbeitgeberähnlichen Stellung 
definitiv sein (AVIG-Praxis ALE B25). Der Eintrag im Handelsregister wird von der 
Rechtsprechung als wichtiges und einfach zu handhabendes Kriterium berücksichtigt, um 
eine arbeitgeberähnliche Stellung zu beurteilen. Grundsätzlich wird erst mit der Löschung 
im Handelsregister für Dritte in verlässlicher Weise kundgetan, dass die versicherte 
Person definitiv aus der Firma ausgetreten ist bzw. dass sie die arbeitgeberähnliche 
Stellung endgültig aufgegeben hat. Widersprechen die tatsächlichen Gegebenheiten 
eindeutig und nachweislich dem Handelsregistereintrag, ist von ersteren auszugehen. 
Kann zum Beispiel der tatsächliche Rücktritt in zeitlicher Hinsicht anhand eines 
Beschlusses der Generalversammlung oder einer notariellen Urkunde – zum Beispiel 
Übertragung der GmbH-Stammanteile an Drittperson – nachgewiesen werden, ist bereits 
dieser Zeitpunkt für das definitive Ausscheiden entscheidend (AVIG-Praxis ALE B28). Der 
Konkurs des Betriebes führt zum definitiven Ausscheiden aus der arbeitgeberähnlichen 
Stellung (AVIG-Praxis ALE B27).

2.2
2.2.1 Eine weitere gesetzliche Voraussetzung für den Anspruch auf 
Arbeitslosenentschädigung besteht darin, dass die versicherte Person die Beitragszeit 
erfüllt hat (Art. 8 Abs. 1 lit. e AVIG). Die Beitragszeit hat gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG 
erfüllt, wer innert der dafür vorgesehenen Rahmenfrist während mindestens zwölf 
Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. Als Rahmenfrist für die 

6

Urteil S 2021 1

Beitragszeit gelten gemäss Art. 9 Abs. 2 und 3 AVIG die zwei Jahre vor dem Tag, an dem 
sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind.

2.2.2 Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung unter dem 
Gesichtspunkt der erfüllten Beitragszeit nach Art. 8 Abs. 1 lit. e i.V.m. Art. 13 Abs. 1 AVIG 
ist grundsätzlich einzig die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung während der 
geforderten Dauer von zwölf Beitragsmonaten. Diese Tätigkeit muss genügend 
überprüfbar sein. Dem Nachweis tatsächlicher Lohnzahlung kommt dabei nach dem 
Gesagten nicht der Sinn einer selbständigen Anspruchsvoraussetzung zu, wohl aber jener 
eines bedeutsamen und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebenden Indizes 
für die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung. Soweit eine solche 
Beschäftigung nachgewiesen, der exakte ausbezahlte Lohn jedoch unklar geblieben ist, 
hat eine Korrektur über den versicherten Verdienst zu erfolgen (BGer 8C_75/2013 vom 
25. Juni 2013 E. 2.2).

2.2.3 Nach der Rechtsprechung ist die Ausübung einer an sich beitragspflichtigen 
Beschäftigung nur dann Beitragszeiten bildend, wenn und soweit hierfür effektiv ein Lohn 
ausbezahlt wird. Mit dem Erfordernis des Nachweises effektiver Lohnzahlung sollen und 
können Missbräuche im Sinne fiktiver Lohnvereinbarungen zwischen Arbeitgeber und 
Arbeitnehmer verhindert werden. Als Beweis für den tatsächlichen Lohnfluss genügen 
Belege über entsprechende Zahlungen auf ein auf den Namen des Arbeitnehmers oder 
der Arbeitnehmerin lautendes Post- oder Bankkonto. Bei behaupteter Barauszahlung 
fallen Lohnquittungen und Auskünfte von ehemaligen Mitarbeitern (allenfalls in Form von 
Zeugenaussagen) in Betracht. Höchstens Indizien für tatsächliche Lohnzahlung bilden 
Arbeitgeberbescheinigungen, vom Arbeitnehmer oder der Arbeitnehmerin unterzeichnete 
Lohnabrechnungen und Steuererklärungen sowie Eintragungen im individuellen Konto des 
Versicherten (BGE 131 V 444 E. 1.2). 

2.2.4 Bei einer versicherten Person, die vor der Anmeldung zum Bezug von 
Arbeitslosenentschädigung eine arbeitgeberähnliche Stellung innehatte, muss die 
Arbeitslosenkasse hinsichtlich des Lohnflusses weitergehende Abklärungen treffen. Diese 
Abklärungspflicht erstreckt sich auch auf die mitarbeitenden Ehegatten und Ehegattinnen 
von arbeitgeberähnlichen Personen (AVIG-Praxis ALE B146). Lassen sich in Fällen, die 
weitergehende Abklärungen bedingen, Bank- oder Postbelege beibringen, ist damit der 
Lohnfluss und die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung in der Regel 
nachgewiesen (AVIG-Praxis ALE B147). Wurde der Lohn bar bezogen, können das bei 

7

Urteil S 2021 1

der Steuerverwaltung mit Lohnausweis deklarierte Einkommen, Lohnquittungen oder 
durch ein Treuhandbüro geführte Geschäftsbücher jeweils in Verbindung mit einem 
entsprechenden individuellen Kontoauszug der AHV als Nachweis für den Lohnbezug 
akzeptiert werden. Widersprechen die genannten Beweismittel dem IK-Auszug, so ist für 
die Bestimmung des versicherten Verdienstes vom geringeren Betrag auszugehen. Es ist 
denkbar, dass die versicherte Person, welche den Lohn bar bezogen hat, durch eine 
Kombination von anderen Beweismitteln den Lohnfluss nachzuweisen vermag. Der 
Lohnfluss lässt sich z. B. allein durch eine Lohnabrechnung, eine Lohnquittung, einen 
Arbeitsvertrag, eine Kündigungsbestätigung oder eine Lohnforderungseingabe im Konkurs 
nicht nachweisen. Solche Dokumente stellen lediglich Parteibehauptungen dar, über deren 
Wahrheitsgehalt niemand ausser die versicherte Person selbst Angaben machen kann. 
Ergeben sich aufgrund der eingereichten Belege keine klaren Rückschlüsse auf die in der 
fraglichen Zeit effektiv ausbezahlten Löhne, liegt Beweislosigkeit zulasten der versicherten 
Person vor, womit ein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung infolge fehlender 
Beitragszeit verneint werden muss. Dem Nachweis des tatsächlich realisierten Lohnes 
kommt nicht nur bei der Bemessung der Beitragszeit, sondern auch bei der Festsetzung 
der Höhe des versicherten Verdienstes entscheidende Bedeutung zu. Ohne genaue 
Angaben über den Lohnfluss ist es nicht möglich, die Höhe des versicherten Verdienstes 
zu bestimmen (AVIG-Praxis ALE B148). 

2.3 Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das 
Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Entscheidung aber 
berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende 
Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht 
also nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine 
überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird dem 
Bestreben der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche 
Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung getragen (BGE 144 V 195 E. 4.2 mit 
Hinweisen). Das Gericht weicht jedoch insoweit von Weisungen ab, als sie nicht 
gesetzmässig sind bzw. in Ermangelung gesetzlicher Vorschriften mit den allgemeinen 
Grundsätzen des Bundesrechts nicht im Einklang stehen (BGE 132 V 121 E. 4.4).

2.4 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht 
dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen 
überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das 
Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden 

8

Urteil S 2021 1

Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts 
genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht folgt vielmehr jener 
Sachverhaltsdarstellung, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die 
wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b).

3. Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin den Anspruch auf 
Arbeitslosenentschädigung ab dem 3. Dezember 2019 wegen Nichterfüllung der 
Beitragszeit zu Recht verneint hat.

3.1 Aktenkundig ist, dass der Beschwerdeführer seit dem 3. Januar 2018 als Maler 
und Gipser für die B.________ GmbH tätig war (ALK-act. B38) und dieses 
Arbeitsverhältnis wegen schlechter wirtschaftlicher Lage per 30. November 2019 aufgelöst 
wurde (ALK-act. B56). In der Folge hat der Beschwerdeführer keine weitere 
beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt. Als erstellt gilt sodann, dass die Ehefrau des 
Beschwerdeführers, E.________, seit dem 1. November 2017 als alleinige 
Gesellschafterin und Geschäftsführerin mit Einzelunterschriftsberechtigung der 
B.________ GmbH im Handelsregister eingetragen war (ALK-act. A9). Da mitarbeitenden 
Ehegatten von Geschäftsführern und Gesellschaftern mit massgebenden 
Entscheidungsbefugnissen von Gesetzes wegen eine arbeitgeberähnliche Stellung 
zugesprochen wird, ist diese beim Beschwerdeführer seit Beginn seiner Anstellung bei der 
B.________ GmbH ohne Weiteres zu bejahen. Spätestens mit Eröffnung des Konkurses 
über die B.________ GmbH vom 19. November 2019 (ALK-act. B49) ist die bis dahin 
bestehende arbeitgeberähnliche Stellung indes beendet. Vor dem Hintergrund der 
arbeitgeberähnlichen Stellung des Beschwerdeführers während der massgebenden 
Rahmenfrist für die Beitragszeit kommt der rechtsgenüglich nachgewiesenen tatsächlichen 
Lohnzahlung somit entscheidende Bedeutung zu. Dabei sind an den Beweis der 
beitragspflichtigen Beschäftigung und des effektiven Lohnflusses erhöhte Anforderungen 
im Sinne von Erwägung 2.2.4 zu stellen.

3.2
3.2.1 Gemäss dem unbefristeten Arbeitsvertrag vom 28. Dezember 2017 zwischen dem 
Beschwerdeführer und der B.________ GmbH betrug der vereinbarte Monatsbruttolohn 
Fr. 5'000.– bei einer Beschäftigung von 165 Stunden pro Monat (ALK-act. B38). Dieser 
Arbeitsvertrag wurde im Januar 2019 auf Ende Februar 2019 gekündigt (ALK-act. A24); 
ein weiterer Arbeitsvertrag, welcher bei der angeblichen Wiederaufnahme der 
Arbeitstätigkeit im Mai 2019 zustande kommen sollte, wurde seitens des 

9

Urteil S 2021 1

Beschwerdeführers nicht eingereicht. Des Weiteren reichte der Beschwerdeführer keine 
Bank- oder Postkontoauszüge mit dem vergüteten Lohn ein, dazu erwähnte er in seiner 
Beschwerde, er habe kein eigenes Konto geführt und sein Lohn sei bar ausbezahlt worden 
(act. 1 S. 2). Der Nachweis der entsprechenden Lohnzahlungen für den vorliegend 
relevanten Bemessungszeitraum kann daher mittels Bank- oder Postkontoauszügen nicht 
erbracht werden. 

3.2.2 Anlässlich der Erstanmeldung vom März 2019 reichte der Beschwerdeführer bei 
der Arbeitslosenkasse erstmals seine Lohnabrechnungen ab Januar 2018 bis Februar 
2019 ein (ALK-act. A10). Im Rahmen der zweiten Anmeldung vom 7. Dezember 2019 
gingen bei der Arbeitslosenkasse weitere Lohnabrechnungen ein (ALK-act. B21, B24 f. 
und B39) und schliesslich reichte der Beschwerdeführer zusammen mit seiner Einsprache 
vom 15. Juni 2020 nochmals die Lohnabrechnungen ab Januar 2018 bis Februar 2019 
und ab Mai 2019 bis November 2019 ein (ALK-act. B8/89/91 ff. und 116 ff.). Vergleicht 
man die eingereichten Lohnabrechnungen miteinander, fällt auf, dass diese teilweise 
unterschiedliche Löhne für die gleichen Monate aufweisen. So betragen die Nettolöhne 
Januar bis November 2018 einmal Fr. 4'353.– (ALK-act. A10/23–33) und einmal 
Fr. 3'506.40 (ALK-act. B21/235–245 und B8/91–109), wobei bei der Abrechnung im ersten 
Fall vom Bruttosalär in der Höhe von Fr. 5'000.– und im zweiten von Fr. 4'000.– 
ausgegangen wurde. Für die Monate Januar bis Februar 2019 belaufen sich die 
Nettolöhne gemäss den bei der ersten Anmeldung eingereichten Lohnabrechnungen auf 
Fr. 3'506.40 respektive Fr. 3'106.40. Demgegenüber weisen die am 27. März 2020 bei der 
Arbeitslosenkasse eingegangenen Lohnabrechnungen für die gleichen Monate Nettolöhne 
in der Höhe von Fr. 246.40 respektive Fr. 556.40 aus (ALK-act. B21/232 f.), wobei bei 
beiden Varianten der Lohnabrechnungen von einem Bruttosalär von Fr. 4'000.– 
ausgegangen wurde. Auffallend ist bei der zweiten Eingabe, dass im Unterschied zu den 
ersten Lohnabrechnungen mehrere Abzüge vorgenommen wurden (u.a. Western Union, 
Wohnung). Im Rahmen des Einspracheverfahrens wurde schliesslich eine weitere Version 
dieser Lohnabrechnungen eingereicht (ALK-act. B8/116 ff.). Dabei wurde im Unterschied 
zu den vorangegangenen Lohnabrechnungen zwar wiederum von einem Bruttolohn von 
Fr. 5'000.– ausgegangen, dennoch decken sich die Nettolöhne der zweiten und dritten 
Eingabe erstaunlicherweise. Eine Überprüfung dieser zuletzt eingereichten 
Lohnabrechnungen seitens des Gerichts ergibt schliesslich, dass bei korrekter 
Berücksichtigung der aufgeführten Abzüge ein höherer als in den Lohnabrechnungen 
ausgewiesener Nettolohn resultieren würde. An dieser Stelle könnten auch für die anderen 
Monate unzählige weitere solcher Ungereimtheiten in Bezug auf die Lohnhöhe aufgezeigt 

10

Urteil S 2021 1

werden, worauf indes verzichtet wird. Auffallend ist darüber hinaus, dass in Bezug auf die 
gleichen Monate unterschiedliche Daten betreffend Auszahlung des Lohnes angegeben 
werden (z.B. ALK-act. A10/20 f. vs. B8/116/119). Die verschiedenen Varianten der 
eingereichten Lohnabrechnungen unterscheiden sich sodann in der Gestaltung. 
Insbesondere fällt auf, dass einige Lohnabrechnungen den Stempel der B.________ 
GmbH aufweisen und teilweise auch ein Vermerk betreffend Auszahlungsdatum enthalten 
ist, während dies bei anderen Lohnabrechnungen – notabene für die gleichen Monate – 
wiederum komplett fehlt (z.B. ALK-act. A10 vs. B21). Nicht unberücksichtigt bleiben darf 
im Übrigen, dass der Erhalt des Lohnes bei den Lohnabrechnungen, die zusammen mit 
der Erstanmeldung sowie am 27. März 2020 eingereicht wurden, nicht unterschriftlich 
bestätigt wurde (ALK-act. A10 und B21). Dies im Unterschied zu den im Rahmen des 
Einspracheverfahrens eingereichten Abrechnungen (ALK-act. B8/91 ff./116 ff.). In 
Anbetracht der Tatsache, dass die quittierten Lohnabrechnungen erst nach Erhalt der zu 
Ungunsten des Beschwerdeführers ausgefallenen Verfügung eingereicht wurden, besteht 
der begründete Verdacht, dass die Lohnabrechnungen auch erst nachträglich quittiert 
wurden. Zusammen mit den bereits aufgezeigten inhaltlichen Diskrepanzen wirft dies doch 
berechtigte Zweifel an der Echtheit und somit der Beweiskraft dieser Belege auf.

Zu den Lohnabrechnungen reichte der Beschwerdeführer im Weiteren zwar 
Quittungskopien ein, diese weisen jedoch nur die Monate Dezember 2018 bis August 
2019 aus (ALK-act. B22). In diesem Zusammenhang ist sodann auffällig, dass auch 
Lohnabrechnungen und Quittungskopien für die Monate März und April 2019 im Recht 
liegen, obwohl der Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben in diesem Zeitraum 
arbeitslos war. Abgesehen davon ist anzumerken, dass diese Unterlagen zum Nachweis 
des Lohnbezuges ohnehin nicht ausreichen würden. In Erinnerung zu rufen ist noch 
einmal, dass sich der tatsächliche Lohnfluss nicht allein durch Lohnabrechnungen, eine 
Lohnquittung, einen Arbeitsvertrag, eine Kündigungsbestätigung oder eine 
Forderungseingabe im Konkurs nachweisen lässt, wenn die versicherte Person – wie 
vorliegend – vor der Anmeldung zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung eine 
arbeitgeberähnliche Stellung innehatte. Solche Dokumente stellen lediglich 
Parteibehauptungen dar (vgl. E. 2.2.4 vorstehend). Ohne entsprechende Verbindungen 
mit einem IK-Auszug (vgl. dazu E. 3.2.5 nachstehend) vermögen die eingereichten 
Quittungskopien jedenfalls keinen effektiven Lohnfluss nachzuweisen. 

3.2.3 Im Recht liegen sodann diverse Auszüge der auf die B.________ GmbH 
lautenden Konti bei der Kantonalbank F.________ und G.________ für die Jahre 2018 

11

Urteil S 2021 1

und 2019 (Bf-act. 3 und ALK-act. B8/40 ff./63 ff. sowie B9/156 ff.). Diesen ist zu 
entnehmen, dass die Bezüge der Geschäftskonti auch für Firmenrechnungen verwendet 
wurden. Dementsprechend ist nicht eruierbar, wie viel von dem jeweils abgehobenen Geld 
schlussendlich beim Beschwerdeführer verblieb. Vielmehr ist der Beschwerdegegnerin 
zuzustimmen, dass sich aus den Kontoauszügen keine eindeutigen Rückschlüsse auf die 
effektiven Lohnauszahlungen ergeben. Mit der Beschwerdegegnerin ist jedenfalls einig zu 
gehen, dass Kassentransaktionen und Bezüge mit der Bankkarte keinen genügenden 
Nachweis des tatsächlichen Lohnflusses darstellen. 

3.2.4 Im Weiteren reichte der Beschwerdeführer Kontoauszüge der Ausgleichskasse 
Zug vom 16. Oktober 2020 betreffend die B.________ GmbH in Liquidation für die 
Beitragsperioden 2018 und 2019 ein (Bf-act. 2). Aus diesen sind, entgegen den 
Behauptungen des Beschwerdeführers (act. 10 S. 2), indessen keine effektiven 
Lohnbeiträge der Gesellschaft in den Jahren 2018 und 2019 ersichtlich. Das jeweils 
ausgeglichene Saldo führt im Wesentlichen auf die Abschreibungen der Ausgleichskasse 
Zug infolge des Konkurses der Gesellschaft zurück und deutet einzig darauf hin, dass die 
Ausgleichskasse einen Schaden erlitten hat (Wegleitung des Bundesamtes für 
Sozialversicherungen BSV über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO [WBB] 
Rz. 8055.1). Zudem lassen sich die wenigen Posteinzahlungen den jeweiligen 
Belastungen betreffend Lohnbeiträge nicht zuordnen. Betrachtet man die in den 
Lohnabrechnungen abgezogenen Arbeitnehmerbeiträge, fällt sodann auf, dass die 
effektiven Lohnbeiträge bei weitem nicht mit den in den Kontoauszügen belastenden 
Lohnbeiträgen übereinstimmen und dies obwohl sich der Beschwerdeführer als einziger 
Arbeitnehmer der B.________ GmbH ausweist (act. 1 S. 2).

3.2.5 Was die Deklaration gegenüber den Sozialversicherungen und die 
entsprechenden Abrechnungen anbelangt, ist darauf hinzuweisen, dass auch solche 
höchstens ein Indiz, jedoch keinen Nachweis für die tatsächliche Lohnzahlung 
darzustellen vermögen (BGE 131 V 444 E. 1.2). Vorliegend stellte die Ausgleichskasse 
Zug der Beschwerdegegnerin sowohl am 8. Mai 2020 als auch am 4. Februar 2021 jeweils 
einen aktuellen IK-Auszug des Beschwerdeführers zu. Diesen sind für den massgebenden 
Zeitraum von 2018 bis 2019 keine Buchungen zu entnehmen (ALK-act. B1/5 und B13). 
Gemäss den Auszügen aus dem IK bei der SVA des Kantons Zürich vom 7. Februar 2020 
und 21. Januar 2021 sind für die Jahre 2018 und 2019 ebenfalls keine Einträge vorhanden 
(ALK-act. B2/8 und B33). Auch auf das individuelle Konto des Beschwerdeführers bei der 
SVA Aargau sind per 22. Mai 2019 keine Beiträge für die Jahre 2017 und 2018 einbezahlt 

12

Urteil S 2021 1

worden (ALK-act. A4/7). Darüber hinaus veranlasste die WAS Ausgleichskasse Luzern im 
Auftrag des Beschwerdeführers einen Zusammenruf der IK-Auszüge und stellte ihm am 
17. Dezember 2020 eine Zusammenfassung der individuellen Konti von sämtlichen 
kontoführenden Ausgleichskassen zu. Dieser aber ist wiederum zu entnehmen, dass ab 
September 2017 kein Einkommen abgerechnet wurde (Bf-act. 2). Das soeben Ausgeführte 
legt den Schluss nahe, dass keine Löhne für den massgebenden Zeitraum von 2018 und 
2019 deklariert worden sind, womit selbst ein Indiz einer tatsächlichen Lohnzahlung fehlt. 
Daran ändern auch die im Rahmen des vorliegenden Beschwerdeverfahrens 
eingereichten vom 1. Juli 2020 datierten nicht unterschriebenen Lohnnachträge für die 
Jahre 2018 und 2019 (Bf-act. 6) nichts. Der Beschwerdegegnerin ist zuzustimmen, dass 
selbst, wenn im Nachhinein die Löhne bei der Ausgleichskasse abgerechnet werden, dies 
noch keinen tatsächlichen Lohnbezug zu beweisen vermag. 

3.2.6 Weitere Belege wie eine Steuererklärung oder ein Lohnausweis, die zwar auch 
nur weitere Indizien darstellen würden, fehlen zudem gänzlich. Insbesondere aber 
vermochte der Beschwerdeführer bis dato keine Finanzbuchhaltungsunterlagen der 
B.________ GmbH einzureichen. Wurde der Lohn bar bezogen, könnten zum Nachweis 
für den Lohnfluss nämlich durch ein Treuhandbüro geführte Geschäftsbücher 
herangezogen werden (AVIG-Praxis ALE B148). Aus dem mit Nachdruck wiederholten 
Argument, das als Grund für das Ausbleiben der Geschäftsunterlagen genannt wird, 
wonach der Treuhänder sämtliche Dokumente unterschlagen und verschwinden lassen 
habe, kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Angesichts dessen, 
dass der Beschwerdeführer einerseits bereits am 4. Februar 2020 mitgeteilt hatte, es 
seien keine weiteren Geschäftsunterlagen vorhanden (ALK-act. B35), andererseits in der 
Folge aber dennoch weitere Lohnabrechnungen etc. eingereicht wurden, erweisen sich 
seine Ausführungen nicht als sehr glaubwürdig. Zu guter Letzt ist der Beschwerdegegnerin 
Recht zu geben, dass die Auszahlung des Lohnes in bar im freien Ermessen der Ehefrau 
des Beschwerdeführers als Geschäftsführerin der B.________ GmbH lag. 

4. Nach dem Gesagten bleibt zusammenfassend festzuhalten, dass keine 
geeigneten Belege für die tatsächlich erfolgte Lohnzahlung innerhalb der Rahmenfrist 
vorliegen. Von weiteren Beweismassnahmen ist angesichts der Tatsache, dass der 
Beschwerdeführer in der Vergangenheit bereits von der Beschwerdegegnerin mehrmals 
schriftlich aufgefordert wurde, weitere Belege zum Nachweis eines tatsächlichen 
Lohnflusses einzureichen und er dieser Aufforderung nicht nachkam, in antizipierter 
Beweiswürdigung abzusehen (BGE 124 V 90 E. 4b; 122 V 157 E. 1d). Der 

13

Urteil S 2021 1

Beschwerdegegnerin kann in diesem Zusammenhang auch kein Vorwurf der Verletzung 
ihrer Abklärungspflicht gemäss Art. 43 Abs. 1 ATSG gemacht werden. Da nicht feststeht, 
ob überhaupt und wie viel Lohn der Beschwerdeführer in den Jahren 2018 und 2019 von 
der B.________ GmbH tatsächlich bezogen hat, und der fehlende Nachweis des 
tatsächlichen Lohnflusses bei der gegebenen Sachlage als ausschlaggebendes Indiz 
gegen die Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung zu betrachten ist (vgl. 
BGE 131 V 444 E. 3.3), ist eine solche nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen) nachgewiesen. 
Gelingt der Beweis nicht, dass eine beitragspflichtige Beschäftigung effektiv ausgeübt 
wurde, so ist infolge Beweislosigkeit eine der gesetzlichen Anspruchsvoraussetzungen 
nicht erfüllt. Dies hat zur Folge, dass der Entscheid zu Ungunsten der Partei, mithin des 
Beschwerdeführers ausfällt, der aus dem unbewiesenen Sachverhalt Rechte ableiten 
wollte. Damit erweist sich die Beschwerde als unbegründet und sie ist vollumfänglich 
abzuweisen. 

5. Mangels einer entsprechenden Bestimmung im AVIG ist das Verfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht kostenlos (Art. 61 lit. fbis ATSG). Nach dem Ausgang des 
Verfahrens ist in Übereinstimmung mit Art. 61 lit. g ATSG dem vollumfänglich 
unterliegenden Beschwerdeführer keine Parteientschädigung zuzusprechen. 

14

Urteil S 2021 1

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Beschwerdeführer (mit ausführlicher Rechtsmittelbelehrung), an 
die Arbeitslosenkasse des Kantons Zug sowie an das Staatssekretariat für 
Wirtschaft (seco), Bern.

Zug, 16. August 2021

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am