# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0dc98a5e-a99a-5625-a2f3-d8398e0c8c92
**Source:** Appenzell Ausserrhoden (AR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-01-01
**Language:** de
**Title:** Appenzell Ausserrhoden Obergericht 3. Abteilung O3V-15-13
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AR_Gerichte/AR_OG_003_O3V-15-13_nodate.pdf

## Full Text

Beschwerdeführer A___ 

 
vertreten durch: RA B___  
 
 

 
Vorinstanz SUVA Schweizerische Unfallversicherungsanstalt,  

Postfach 4358, 6002 Luzern 
 

 
 

 

Obergericht Appenzell Ausserrhoden   
3. Abteilung 
 

Urteil vom 16. Dezember 2015  
 

Mitwirkende Obergerichtspräsident E. Zingg 
Oberrichter Dr. med. S. Graf, H.P. Fischer, Ch. Wild, 
Dr. F. Windisch 
Obergerichtsschreiber J. Kürsteiner 
 
 
 

Verfahren Nr. O3V 15 13 
 
 
 

Sitzungsort Trogen 
 
 

Gegenstand Versicherungsleistungen aus UVG 

Seite 2 

Rechtsbegehren 

 

a) des Beschwerdeführers: 

 1. Der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 11.03.2015 sei aufzuheben. 

 2. Die Verfügung der Suva St. Gallen vom 08.12.2014 sei aufzuheben. 

 3. Dem Beschwerdeführer seien weiterhin Versicherungsleistungen der Suva zu 

gewähren.  

 4. Eventuell sie die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen und zu einem unabhängigen 

psychiatrischen Gutachten an die Suva zurückzuweisen. 

 Unter Kosten- und Entschädigungsfolge. 

 

 

b) der Vorinstanz: 

 Die Beschwerde sei abzuweisen und der Einspracheentscheid vom 11.03.2015, womit die 

Verfügung der Suva vom 08.12.2014 geschützt wurde, sei zu bestätigen.  

 

 

 

Sachverhalt 

 

A. A.1 

 Gemäss Schadenmeldung UVG vom 22. Oktober 2012 (Suva-act. 1) prallte A___, geb. am 

XX.XX.1948 und Geschäftsführer der eigenen Firma, etwa am 11. November 2012 beim 

Einsteigen in das Auto mit der linken Körperseite mit der Autotüre zusammen, woraufhin er 

kurz einen starken Schmerz verspürt habe, der jedoch wieder abgeklungen sei und den er 

in der Folge nicht weiter beachtet habe. Am 8. November 2012 (Suva-act. 11) meinte der 

Versicherte gegenüber der Suva jedoch, der fragliche Unfall habe sich ca. in der 

Kalenderwoche 26 ereignet. 

 

 A.2 

 Dem Austrittsbericht des Spitals Herisau vom 24. Oktober 2012 (Suva-act. 2) über den 

Aufenthalt vom 24. September bis 19. Oktober 2012 ist zu entnehmen, dass der Patient 

notfallmässig mit akuten krampfartigen, von der Bauchmitte ausgehenden und gelegentlich 

bis in die linke Schulter ziehenden Schmerzen eingewiesen worden sei. Diese seien ca. 

zwei Stunden nach einer Kontroll-Koloskopie mit Polypektomie im Nachgang zu der vor 

zwei Jahren erfolgten Sigmaresektion bei Divertikulitis plötzlich aufgetreten. Nach 

erfolgloser Blutungskontrolle sei am 25. September 2012 im Rahmen einer Laparotomie 

und bei Verdacht auf eine zweizeitige Milzruptur eine Splenektomie erfolgt, wobei bei drei 

Seite 3 

bis vier Litern Blut intraabdominal insgesamt 12 Erythrozytenkonzentrate und vier Beutel 

Fresh Frozen Plasma nötig gewesen seien. Am Abend des folgenden Tages sei ein 

Delirium tremens aufgetreten, und es hätten sich Angstzustände eingestellt. 

 

 A.3 

 Orthopäde Dr. C___ von der Suva St. Gallen meinte mit Aktennotiz vom 16. Januar 2013 

(Suva-act. 20), ein Zusammenhang zwischen der Milzruptur und dem Zusammenprall mit 

der Autotüre in Kalenderwoche 26, also Ende Juni 2012, sei eher unwahrscheinlich, da bei 

zweizeitigen Milzrupturen die Latenzzeit nur bis 14 Tage betrage. 

 

B. B.1 

 Mit Verfügung vom 28. Januar 2013 (Suva-act. 22) verneinte die Suva eine Leistungspflicht 

mangels sicheren oder wahrscheinlichen Zusammenhangs zwischen dem Ereignis von 

Ende Juni 2012 und der Milzruptur. 

 

 B.2 

 Gemäss Aktennotiz der Suva vom 21. Februar 2013 (Suva-act. 24) habe der Versicherte in 

einem Gespräch nunmehr gemeint, nach seinem Kalender habe sich der Unfall am 

12. September 2012 zugetragen. Nach dem Zufallen der Türe sei sofort ein dröhnender 

Schmerz aufgetreten, der ihm den Atem genommen habe. Nach einem halben bis ganzen 

Tag sei der Schmerz jedoch weg gewesen. Vermutlich habe die bei der Koloskopie 

verwendete Luft den Schaden an der Milz verursacht. Seit der notfallmässigen Intervention 

sei er ein völlig veränderter Mensch mit Ängsten und ohne Arbeitswillen, weshalb er einmal 

wöchentlich Psychiater Dr. D___ konsultiere. 

 

 Im Kalender war am 12. September 2012 ein Termin eingetragen (Suva-act. 23). 

 

 B.3 

 Mit Schreiben vom 22. Februar 2013 (Suva-act. 25) erhob die Krankenkasse Swica 

Einsprache gegen die erwähnte Verfügung (lit. B.1 hiervor). Das Unfalldatum habe der 

Versicherte vermutlich aufgrund der Behandlung u.a. mit Morphin zunächst unzutreffend 

angegeben. Eine Milzruptur sei eine zwar seltene, aber bekannte Komplikation einer 

Koloskopie, was bisher unzureichend geprüft worden sei. 

 

 B.4 

 Nachdem die Suva dem Versicherten gemäss Aktennotiz vom 20. März 2013 (Suva-

act. 26) telefonisch mitgeteilt hatte, sie erbringe ihm nunmehr Leistungen, hob sie ihre 

Verfügung vom 28. Januar 2013 mit Schreiben vom 22. März 2013 (Suva-act. 33) auf. 

Seite 4 

 

 B.5 

 Gemäss Bericht des psychiatrischen Zentrums Herisau (PZH) vom 22. April 2013 (Suva-

act. 41) bestehe eine mittelgradige depressive Episode und ein Verdacht auf eine 

posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Bei weiterhin 50%iger Arbeitsfähigkeit sei 

eine regelmässige und hochfrequente Therapie dringend. 

 

 B.6 

 Mit Aktennotiz vom 13. Juni 2013 (Suva-act. 45) hielt die Suva fest, dass sich der im 

Juli 2013 65jährige Versicherte aus gesundheitlichen Gründen für den Bezug der AHV-

Rente angemeldet habe, und gemäss Aktennotiz vom 22. Januar 2014 (Suva-act. 63) 

erhalte dieser von der Suva wegen einer früher erlittenen beidseitigen Schulterverletzung 

eine 1/3-Rente, wobei damals auch eine Integritätsentschädigung von 20% zugesprochen 

worden sei. Laut einer weiteren Aktennotiz der Suva vom 3. Februar 2014 (Suva-act. 67) 

sei der Versicherte im Spital erst nach sechs Stunden an der Milz operiert worden, weil die 

Ärzte zuvor immer den Darm untersucht hätten. Er habe zwei Nahtod-Erlebnisse gehabt 

und sei zweimal reanimiert worden. Da die Tochter erst 4½ Jahre alt sei und mangels 

Nachfolgeregelung arbeite er weiter im Geschäft. 

 

 B.7 

 Nach einem Bericht von Orthopäde und Suva-Kreisarzt Dr. C___ vom 4. Februar 2014 

(Suva-act. 68), wonach die Arbeitsfähigkeit nach den Ereignissen vom 12. und 25. 

September 2012 somatisch bei Beachtung einiger Einschränkungen 100% betragen habe, 

und einer Einschätzung des Integritätsschadens gleichen Datums (Suva-act. 69) mit 8%, 

verfügte die Suva am 19. März 2014 eine entsprechende Entschädigung von Fr. 10'080.-- 

(Suva-act. 72). 

 

 B.8 

 Mit Aktennotiz vom 12. Juni 2014 (Suva-act. 81) meinte Psychiater Dr. E___ vom 

Versicherungsdienst der Suva, da aus den Akten hinsichtlich früheren psychischen 

Krankheiten nur wenig hervorgehe, könne die Frage, ob die aktuelle Beschwerden wegen 

der fraglichen Ereignisse bestünden, nicht beantwortet werden. 

 

 B.9 

 Auf Anfrage Dr. E___ gemäss Schreiben vom 13. Juni 2014 (Suva-act. 82) erstattete das 

PZH am 30. Juni 2014 (Suva-act. 84) einen Verlaufsbericht, wonach aus der Vorgeschichte 

keine psychischen Auffälligkeiten bekannt seien und der Patient Vorbehandlungen verneint 

habe. Wegen einer mittelgradigen depressiven Episode und einer differentialdiagnostischen 

Seite 5 

PTBS sei weiterhin von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen, da der Patient von 

den therapeutischen Gesprächen zwar profitiert habe, die Symptome im Wesentlichen aber 

unverändert geblieben seien. 

 

 B.10 

 Laut Bericht von Psychotherapeutin lic. phil. F___ an Dr. E___ vom 21. Juli 2014 (Suva-

act. 87) behandle sie den Versicherten seit 11. Februar 2014 wegen einer PTBS und einer 

Anpassungsstörung. Die fraglichen Ereignisse seien potentiell traumatisierend wegen des 

Gefühls von Ohnmacht und Hilflosigkeit im Spital. In der Folge hätten sich typische 

Symptome wie Hyperarousal, Intrusionen, Vermeidungsverhalten, deutlich erhöhte 

Angstneigung und depressive Stimmungseinbrüche eingestellt. Trotz leichter Verbesserung 

unter Therapie sei fraglich, ob der Patient die frühere Leistungsfähigkeit wieder erreichen 

könne, auch wenn sich biographisch keine Anhaltspunkte für eine psychische Erkrankung 

oder eine entsprechende Prädisposition fänden. 

 

 B.11 

 Gemäss Beurteilung von Dr. E___ vom 24. Oktober 2014 (Suva-act. 93) seien die 

fraglichen Ereignisse im Jahr 2012 mit grosser Wahrscheinlichkeit natürlich teilkausal für 

die anhaltenden psychischen Beschwerden. Die aktuelle Arbeitsunfähigkeit von 50% sei 

aber mit derselben Wahrscheinlichkeit nicht mehr allein darauf zurückzuführen; jedenfalls 

sei bis Ende 2014 zu prüfen, ob die Behandlung nur deshalb oder inzwischen auch aus 

anderen Gründen fortgesetzt werde. 

 

C. C.1 

 Mit Verfügung vom 8. Dezember 2014 (Suva-act. 96) bezeichnete die Suva das Ereignis 

vom 12. September 2012 als nicht adäquat kausal für die psychischen Beschwerden, 

weshalb die Leistungen auf Ende 2014 eingestellt würden. Für die Behandlung des 

Milzverlustes inklusive Analgetikum in Reserve komme man jedoch weiterhin auf. 

 

 C.2 

 Dagegen erhob der Versicherte mit Schreiben vom 29. Dezember 2014 (Suva-act. 99) 

Einsprache. Für die Suva käme es günstiger, die Taggelder in eine Rente umzuwandeln. 

 

 C.3 

 Mit Entscheid vom 11. März 2015 (Suva-act. 104) wies die Suva die Einsprache ab. Da 

man für die somatischen Unfallfolgen weiterhin aufkomme, seien nur die psychischen 

Folgen umstritten. Der Milzriss sei auf das an sich leichte Ereignis vom 

12. September 2012 zurückzuführen. Da dieses aber unmittelbare Folgen gezeitigt habe, 

Seite 6 

die sich nicht als offensichtlich unfallunabhängig erwiesen hätten, sei die Adäquanz 

ausnahmsweise anhand der Kriterien für ein mittelschweres Ereignis zu prüfen. Vorliegend 

sei nicht von besonders dramatischen Begleitumständen oder einer besonderen 

Eindrücklichkeit des Unfalls auszugehen, ebensowenig von einer ungewöhnlich langen 

Dauer der ärztlichen Behandlung, einer ärztlichen Fehlbehandlung oder einem schwierigen 

Heilungsverlauf, da bis zur Darmspiegelung vom 24. September 2012 keine Beschwerden 

vorgelegen hätten, danach aber plötzlich krampfartige Bauchschmerzen, wobei die 

Laparotomie und die Splenektomie wiederum komplikationslos verlaufen seien. Auch fehle 

es an körperlichen Dauerschmerzen, da nur noch ein bewegungs- und 

belastungsabhängiges Ziehen im Narbenbereich des Mittelbauches bestehe, und an einer 

erheblichen Arbeitsunfähigkeit, da die seit 21. Januar 2013 attestierte 50%ige 

Arbeitsunfähigkeit nur psychisch bedingt sei. Einzig das Kriterium der Schwere oder 

besonderen Art der Verletzung sei erfüllt, was aber für die Anerkennung einer adäquaten 

Kausalität nicht ausreiche. 

 

D. D.1 

 Dagegen liess der Versicherte mit Schreiben vom 14. April 2015 Beschwerde mit den 

eingangs wiedergegebenen Anträgen erheben. Gemäss Dr. E___ bestehe eine 

Teilkausalität, und die Suva weise deren Wegfall bis zum Erlass der angefochtenen 

Verfügung nicht nach. Mit Schreiben vom 21. Mai 2015 reichte der Beschwerdeführer einen 

von F___ unterschriebenen Bericht vom 24. März 2015 (Bf. 3) nach, wonach die vom 

Patienten angegebenen Beschwerden als Restsymptomatik einer PTBS mit einer 

Arbeitsunfähigkeit von 50% gewertet würden. 

 

 D.2 

 Auf die Beschwerdeantwort der Suva vom 19. Juni 2015 replizierte der Beschwerdeführer 

am 9. Juli 2015, massgeblich sei nicht der Vorfall mit der Autotüre, sondern das schwere 

Ereignis der Operation mit zweimaligem Herzstillstand und Nahtoderlebnis. Auch bei 

Annahme eines mittelschweren Ereignisses wären die erforderlichen Kriterien erfüllt. 

 

 D.3 

 Mit Duplik vom 2. September 2015 meinte die Suva, bezüglich Unfallschwere sei nicht an 

die Unfallfolgen, sondern an das ursprüngliche Unfallereignis anzuknüpfen. Späteren 

Umständen sei - wie vorliegend mit der Qualifikation der Milzruptur als schwere Verletzung 

- bei den Adäquanzkritierien Rechnung zu tragen. 

 

 

 

Seite 7 

Erwägungen 

 

1. Die von Amtes wegen vorzunehmende Prüfung der Prozessvoraussetzungen ergibt, dass 

diese sowohl hinsichtlich der Beschwerdeberechtigung als auch hinsichtlich der Form- und 

Fristerfordernisse erfüllt sind. Auf die Beschwerde ist deshalb einzutreten. 

 

2. 2.1 

 Nach Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

vom 6. Oktober 2000 (ATSG; SR 830.1) gilt als Unfall die plötzliche, nicht beabsichtigte 

schädigende Wirkung eines äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine 

Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat. 

Eine versicherte Person hat u.a. Anspruch auf zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen 

(Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]), ab 

dem dritten Tag nach dem Unfall zufolge voller oder teilweiser Arbeitsunfähigkeit auf 

Taggelder (Art. 16 UVG) und - sofern von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine 

namhafte Besserung des Gesundheitszustands erwartet werden kann und allfällige 

Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind - bei 

mindestens 10%iger Invalidität auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung (Art. 18 und 

19 UVG). Erleidet die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erhebliche 

Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat sie überdies 

Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung. Diese wird mit der 

Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung der 

ärztlichen Behandlung gewährt (Art. 24 UVG), wobei sich die Höhe der 

Integritätsentschädigung grundsätzlich nach der Schwere der Beeinträchtigung richtet. 

 

 2.2 

 Die Leistungspflicht der Unfallversicherung hört erst auf, wenn der Unfall nicht mehr die 

natürliche und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also der 

Letztere nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann 

zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall 

bestanden hat (Status quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem 

schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder 

später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (Urteile des Bundesgerichts 

8C_847/2008 vom 29. Januar 2009 Erw. 2, 8C_244/2010 & 8C_252/2010 vom 

18. Februar 2011 Erw. 3.3). 

 

 Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das 

Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheits-

Seite 8 

schadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr 

gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hierbei 

um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast - anders als bei der 

Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht 

bei der versicherten Person, sondern bei der Unfallversicherung (Urteile des 

Bundesgerichts 8C_354/2007 vom 4. August 2008 Erw. 2.2, 8C_653/2013 vom 

10. Februar 2014 Erw. 4.2). Der Beweis des Wegfalls des Kausalzusammenhangs muss 

nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen erbracht werden. Ebensowenig geht es 

darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein 

Gesundheitsschaden mehr vorliege oder die versicherte Person nun bei voller Gesundheit 

sei. Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des Gesundheitsschadens ihre 

kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 329 

Erw. 3b; Urteil des Bundesgerichts 8C_570/2014 vom 9. März 2015 Erw. 6.2). 

 

 2.3 

 Steht zuverlässig fest, dass keine organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen vorliegen, 

welche die gesundheitlichen Beschwerden zu erklären vermögen, erfolgt die 

Kausalitätsbeurteilung nach den bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall oder bei 

Schleudertraumen und äquivalenten Verletzungsmechanismen an der Halswirbelsäule 

sowie Schädel-Hirntraumen ohne organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolgen geltenden 

Grundsätzen (sog. Psychopraxis, begründet mit BGE 115 V 133 Erw. 6 und bestätigt u.a. 

mit Urteil des Bundesgerichts 8C_933/2014 vom 22. April 2015 Erw. 3.2.1). Dabei ist von 

der Unfallschwere auszugehen. Diesbezüglich ist jedoch nicht an das Unfallerlebnis 

anzuknüpfen. Zwar ist die Art und Weise des Erlebens und der Verarbeitung eines 

Unfallereignisses durch den Betroffenen für die Beurteilung des adäquaten 

Kausalzusammenhangs grundsätzlich mit zu berücksichtigen. Als geeigneter 

Anknüpfungspunkt für eine Einteilung der Unfälle mit psychischen Folgeschäden soll aber 

das (objektiv erfassbare) Unfallereignis selbst dienen. Denn die Frage, ob sich das 

Unfallereignis und eine psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit im Sinne eines adäquaten 

Verhältnisses von Ursache und Wirkung entsprechen, ist unter anderem im Hinblick auf die 

Gebote der Rechtssicherheit und der rechtsgleichen Behandlung der Versicherten aufgrund 

einer objektivierten Betrachtungsweise zu prüfen. Ausgehend vom augenfälligen 

Geschehensablauf erscheint folgende Einteilung der Unfälle in drei Gruppen als 

zweckmässig: banale bzw. leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle anderseits und 

schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (vgl. zum folgenden BGE 115 V 133 

Erw. 6, bestätigt u.a. mit Urteilen des Bundesgerichts 8C_208/2015 vom 17. Juni 2015 

Erw. 3 und 8C_437/2015 vom 5. September 2015 Erw. 2 und 3): 

Seite 9 

 a) Bei banalen Unfällen wie z.B. bei geringfügigem Anschlagen des Kopfes oder Übertreten 

des Fusses und bei leichten Unfällen wie z.B. einem gewöhnlichen Sturz oder Ausrutschen 

kann der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und psychischen 

Gesundheitsstörungen in der Regel ohne weiteres verneint werden. Ohne aufwendige 

Abklärungen im psychischen Bereich darf aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung, aber 

auch unter Einbezug unfallmedizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen werden, dass 

ein banaler bzw. leichter Unfall nicht geeignet ist, einen invalidisierenden psychischen 

Gesundheitsschaden zu verursachen. Hier mangelt es dem Unfallereignis offensichtlich an 

der erforderlichen Schwere, welche allgemein geeignet wäre, zu einer psychischen 

Fehlentwicklung zu führen. Es ist eine Erfahrungstatsache, dass bei dieser Gruppe von 

Unfällen wegen der Geringfügigkeit des Unfallereignisses auch der psychische Bereich nur 

marginal tangiert wird. Treten entgegen jeder Voraussicht dennoch nennenswerte 

psychische Störungen auf, so sind diese mit Sicherheit auf unfallfremde Faktoren 

zurückzuführen wie z.B. auf eine ungünstige konstitutionelle Prädisposition. Unter solchen 

Umständen ist der Unfall nur eine Schein- oder Gelegenheitsursache für die psychischen 

Störungen. 

 

 b) Bei schweren Unfällen dagegen ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall 

und psychisch bedingter Erwerbsunfähigkeit in der Regel zu bejahen. Denn nach dem 

gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung sind solche 

Unfälle geeignet, invalidisierende psychische Gesundheitsschäden zu bewirken.  

 

 c) aa) Der mittlere Bereich umfasst jene Unfälle, welche weder der ersten noch der zweiten 

Gruppe zugeordnet werden können. Hier lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und 

psychisch bedingter Erwerbsunfähigkeit ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, 

nicht aufgrund des Unfalles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv 

erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder 

als direkte bzw. indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamtwürdigung 

einzubeziehen. Solche - unfallbezogenen - Umstände können als Beurteilungskriterien 

dienen, weil sie ihrerseits nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen 

Lebenserfahrung geeignet sind, in Verbindung mit dem Unfall zu einer psychisch bedingten 

Erwerbsunfähigkeit zu führen oder diese zu verstärken. Als wichtigste Kriterien sind zu 

nennen: 

 

 - besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls; 

 - die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre 

erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; 

 - ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; 

Seite 10 

 - körperliche Dauerschmerzen; 

 - ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; 

 - schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; 

 - Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit. 

 

 bb) Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist jedoch nicht in 

jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beurteilung des 

adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen Unfall und psychisch bedingter 

Erwerbsunfähigkeit neben dem Unfall allenfalls ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft 

einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den schwereren 

Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu 

qualifizieren ist. Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium 

genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie z.B. eine auffallend 

lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge schwierigen 

Heilungsverlaufes. 

 

 Kommt keinem Einzelkriterium besonderes bzw. ausschlaggebendes Gewicht zu, so 

müssen mehrere unfallbezogene Kriterien herangezogen werden. Dies gilt umso eher, je 

leichter der Unfall ist. Handelt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, 

der aber dem Grenzbereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren 

zu berücksichtigenden Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein, damit die 

Adäquanz bejaht werden kann. Diese Würdigung des Unfalles zusammen mit den 

objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung der Adäquanz. Damit entfällt die 

Notwendigkeit, nach anderen Ursachen zu forschen, die möglicherweise die psychisch 

bedingte Erwerbsunfähigkeit mit begünstigt haben könnten. Erweist sich ein Unfall bei 

gegebenem natürlichem Kausalzusammenhang nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge 

und der allgemeinen Lebenserfahrung als geeignet, eine psychisch bedingte 

Erwerbsunfähigkeit zu verursachen, so darf die Adäquanz des Kausalzusammenhangs 

beispielsweise nicht etwa deshalb verneint werden, weil der betroffene Versicherte mit 

seiner besonderen Prädisposition ausserhalb der erwähnten weiten Bandbreite liegt. 

Andernfalls würde von diesem Versicherten zu Unrecht verlangt, dem Unfallereignis einen 

grösseren psychischen Widerstand entgegenzusetzen, als dies von einem der erwähnten 

Bandbreite angehörenden Versicherten erwartet würde. Praxisgemäss müssen bei einem 

mittelschweren Ereignis (im mittleren Bereich) drei der erwähnten Kriterien erfüllt sein, um 

eine Adäquanz bejahen zu können (Urteil des Bundesgerichts 8C_684/2012 vom 

21. Dezember 2012 Erw. 4.2).  

 

 2.4 

Seite 11 

 Im Rahmen der Beurteilung der Kausalität eines Unfalls für behauptete gesundheitliche 

Beschwerden ist die Würdigung medizinischer Berichte von grundlegender Bedeutung. Das 

Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu würdigen sind. Für das 

gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gilt der Grundsatz 

der freien Beweiswürdigung. Danach haben Versicherungsträger und Sozialver-

sicherungsrichter die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie 

umfassend und pflichtgemäss zu würdigen (BGE 122 V 157 Erw. 1c). Gemäss Art. 43 

Abs. 1 ATSG prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die notwendigen 

Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein. Bei der 

Prüfung der Begehren darf er auch den Sachverstand versicherungsinterner medizinischer 

Fachpersonen einbeziehen. Bei den von diesen versicherungsinternen Ärztinnen und 

Ärzten erstellten Stellungnahmen handelt es sich nicht um Gutachten im Sinne von 

Art. 44 ATSG. Entsprechend kommt ihnen praxisgemäss auch nicht dieselbe Beweiskraft 

zu wie einem gerichtlichen oder einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom 

Versicherungsträger in Auftrag gegebenen Gutachten. Wird allein gestützt auf 

versicherungsinterne ärztliche Beurteilungen entschieden, sind daher an die 

Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an 

der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen medizinischen 

Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 Erw. 4, 

Urteile des Bundesgerichts 8C_83/2012 vom 16. Juli 2012 Erw. 3.2 & 8C_685/2012 vom 

18. Dezember 2012 Erw. 4.2.2). 

 

 Die von den Versicherten eingereichten Beweismittel stammen regelmässig von den 

behandelnden Ärztinnen und Ärzten. Da sich diese in erster Linie auf die Behandlung zu 

konzentrieren haben, verfolgen deren Berichte nicht den Zweck einer den abschliessenden 

Entscheid über die Versicherungsansprüche erlaubenden objektiven Beurteilung des 

Gesundheitszustandes und erfüllen deshalb kaum je die materiellen Anforderungen an ein 

Gutachten. Deshalb und aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte mitunter im 

Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer 

Patienten aussagen, wird im Streitfall eine direkte Leistungszusprache einzig gestützt auf 

die Angaben der behandelnden Ärztinnen und Ärzte kaum je in Frage kommen (BGE 135 

V 465 Erw. 4.5, Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2012 vom 27. Juni 2012 Erw. 3.3.1). 

 

3. 3.1 

 Vorliegend existierten hinsichtlich des Datums des fraglichen Ereignisses zunächst 

verschiedene Versionen. So meinte der Beschwerdeführer in der Schadenmeldung vom 

22. Oktober 2012 zunächst, der Unfall mit dem Zufallen der Autotüre habe sich am 

11. November 2015 ereignet, um in der Folge gegenüber der Suva am 8. November 2012 

Seite 12 

aber Woche 26, also die letzte Juni-Woche, als relevanten Zeitraum zu bezeichnen. In der 

Folge konnte der Versicherte jedoch mit Hilfe seiner Agenda das Datum des fraglichen 

Ereignisses mit dem 12. September 2015 rekonstruieren, wovon in der Folge auch die 

Krankenkasse Swica in der Einsprache vom 22. Februar 2013 und die Suva ausgingen. 

Richtigerweise regte ausserdem Versicherungspsychiater Dr. E___ am 24. Oktober 2014 

an, bis Ende 2014 zu prüfen, ob die anhaltenden psychischen Beschwerden des 

Versicherten noch in einem Zusammenhang mit dem fraglichen Ereignis stünden. 

 

 3.2 

 Mit der Suva ist der Zusammenprall des Beschwerdeführers mit der Autotüre als leichtes 

Ereignis zu qualifizieren. Die Unfallversicherung trug den besonderen Umständen des 

vorliegenden Falles jedoch rechtsprechungsgemäss Rechnung, indem sie die 

Kausalitätsprüfung nach den Kriterien bei mittelschweren Unfällen vornahm, da auch bei 

einem als leicht zu qualifizierenden Unfall der adäquate Kausalzusammenhang - als 

Ausnahme zur Regel - dann zu prüfen ist, wenn er unmittelbare Unfallfolgen zeitigt, die sich 

nicht offensichtlich als unfallunabhängig erweisen. wobei die Prüfung der Kausalität nach 

den bei einem mittelschweren Ereignis anwendbaren Kriterien zu erfolgen hat (Urteil des 

Bundesgerichts 8C_824/2008 vom 30. Januar 2009 Erw. 4.2; BGE 140 V 356 Erw. 5.3). 

Diese Prüfung wurde durch die Suva in nachvollziehbarer und überzeugender Weise 

vorgenommen. Immerhin gilt es betreffend des Kriteriums der Schwere oder besonderen 

Art der erlittenen Verletzung und deren erfahrungsgemässen Eignung, psychische 

Fehlentwicklungen auszulösen, aber anzumerken, dass die Rechtsprechung dieses bei 

einer traumatischen Milzruptur, verbunden mit einer Rippenserienfraktur und einem 

Hämatopneumothorax links sowie einer Rissquetschwunde frontal am Kopf links verneint 

hat (Urteil des Bundesgerichts 8C_396/2009 vom 23. September 2009 Erw. 4.5.6, zitiert 

und damit bestätigt in BGE 140 V 356 Erw. 5.5.1). Damit wäre vorliegend eigentlich keines 

der einschlägigen Kriterien erfüllt, sodass eine Adäquanz zwischen der zweizeitigen 

Milzruptur und den seither anhaltend geklagten psychischen Beschwerden ohne weiteres 

zu verneinen ist. Unter diesen Umständen stellte die Suva ihre Leistungen bezüglich dieser 

Beschwerden auf Ende 2014 zu Recht ein, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 

 

4. 4.1 

 Es sind keine Gerichtskosten zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG i.V.m. Art. 1 UVG). 

 

 4.2 

 Es ist keine Parteientschädigung auszurichten, da der Beschwerdeführer unterliegt (Art. 61 

lit. g ATSG i.V.m. Art. 1 UVG e contrario) und da die obsiegende Suva eine staatliche 

Einrichtung ist (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich 2015, Art. 61 N 200; 

Seite 13 

s. ferner Art. 24 Abs. 3 lit. a in Verbindung mit Art. 59 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege [VRPG]). 

 

 

 

Demnach erkennt das Obergericht: 

 
1. Die Beschwerde von A___ wird abgewiesen. 
 
 
2. Es werden keine Kosten erhoben.  
 
 
3. Rechtsmittel:  Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit dessen Zustellung beim 

Schweizerischen Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90ff. des 
Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG, SR 173.110) geführt 
werden. Die Beschwerdeschrift ist zu unterzeichnen und dreifach einzureichen. Der 
angefochtene Entscheid mitsamt Zustellcouvert ist beizulegen. Die Beschwerdeschrift hat 
die Begehren und deren Begründung zu enthalten. Die Beweismittel sind zu bezeichnen 
und, soweit der Beschwerdeführer diese in Händen hat, beizulegen. 

 
 
4. Zustellung an den Beschwerdeführer über dessen Anwältin, die Vorinstanz und an das 

Bundesamt für Gesundheit. 
 
 
 
Im Namen der 3. Abteilung des Obergerichts 
 
 
Der Obergerichtspräsident: 

 

 

lic. iur. Ernst Zingg 

Der Gerichtsschreiber: 

 

 

lic. iur. Joachim Kürsteiner 

 
 
 
 
 
versandt am: 16.03.16