# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 01b12ee9-1135-5806-908f-70766918418f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-08-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.08.2009 E-5015/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-5015-2009_2009-08-14.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-5015/2009/ame
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 4 .  A u g u s t  2 0 0 9

Einzelrichterin Gabriela Freihofer, 
mit Zustimmung von Richterin Emilia Antonioni ;
Gerichtsschreiberin Bettina Schwarz.

A._______, geboren (...),
Gambia,
c/o E._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 31. Juli 2009 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-5015/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  -  ein  gambischer  Staatsbürger  aus 
B._______ und dem Stamme der C._______ zugehörig - sein Heimat-
land eigenen Angaben zufolge im Dezember 2008 via Mali,  Senegal, 
Niger und Libyen verliess und schliesslich per Schiff nach Italien und 
am 18. Juni 2009 in die Schweiz gelangte, wo er gleichentags um Asyl 
nachsuchte,

dass  er  anlässlich  der  Kurzbefragung  im  Empfangs-  und 
Verfahrenszentrum D._______ vom 26. Juni 2009 zur Begründung des 
Asylgesuchs  im  Wesentlichen  geltend  machte,  aufgrund  eines 
Autounfalles zwei Menschen fahrlässig getötet zu haben und deshalb 
von der Polizei gesucht zu werden,

dass  er  nämlich  im  Jahre  2008  als  Chauffeur  eines 
Personentransporters tätig gewesen sei,

dass  an  er  einem  Abend  mit  dem  Transporter  von  F._______  nach 
G._______  habe  fahren  wollen,  wobei  zwei  Personen  vor  seinem 
Wagen die Strasse passiert hätten,

dass er zu bremsen versucht habe, die Bremsen aber leider versagt 
hätten,  was  zur  Folge  gehabt  habe,  dass  er  die  beiden  Passanten 
überfahren habe,

dass  er  sofort  nach  diesem  Vorfall  den  Wageneigentümer  darüber 
informiert  und  dieser  ihm  dann  mitgeteilt  habe,  die  zwei  Personen 
seien aufgrund des von ihm verursachten Unfalls verstorben, weshalb 
ihn jetzt die Polizei suche,

dass  ihm  der  Wageneigentümer  für  die  Flucht  60'000  Dalasi 
(gambische Währung) gegeben habe,

dass  der  Beschwerdeführer  aufgrund  dieses  Vorfalles  im  Dezember 
2008 seinen Heimatstaat verlassen habe,

dass das BFM mit Verfügung vom 31. Juli 2009 – gleichentags eröffnet 
– in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 des Asylgesetzes 
vom  26. Juni 1998  (AsylG,  SR 142.31)  auf  das Asylgesuch nicht 

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eintrat, die Wegweisung aus der Schweiz verfügte und deren Vollzug 
anordnete,

dass  das  BFM zur  Begründung des Nichteintretens  auf  das  Asylge-
such  zusammenfassend  festhielt,  der  Beschwerdeführer  habe  innert 
48  Stunden  nach  Gesuchseinreichung ohne  entschuldbare  Gründe 
keine Reise- oder Identitätspapiere abgegeben, er erfülle die Flücht-
lingseigenschaft  gemäss Art. 3 und 7 AsylG nicht,  und zudem seien 
zusätzliche  Abklärungen  zur  Feststellung  der  Flüchtlingseigenschaft 
oder eines Wegweisungsvollzugshindernisses in seinem Fall aufgrund 
der Aktenlage nicht erforderlich,

dass  der  Beschwerdeführer  aufgefordert  worden  sei,  innert  48 
Stunden seit  Einreichung des Asylgesuches rechtsgenügliche Identi-
täts-  beziehungsweise  Reisepapiere  beizubringen  und  er  dieser 
Aufforderung bis heute nicht nachgekommen sei, 

dass  dem  Beschwerdeführer  zudem  nicht  geglaubt  werden  könne, 
dass er ohne seine Reisepapiere und ohne je kontrolliert  worden zu 
sein  von  Gambia  bis  in  die  Schweiz  gereist  sei,  zumal  seit  dem 
Inkrafttreten des Schengener Abkommens der Beitrittsstaat Italien ver-
pflichtet sei, die strengen EU-Einwanderungsbestimmungen mit Visa- 
und Passkontrollen durchzuführen,

dass demzufolge davon auszugehen sei,  er  habe nur unter  Verwen-
dung authentischer Identitäts- und Reisenpapiere in die Schweiz ge-
langen  können,  welche  er  jedoch  in  Verletzung  seiner  gesetzlichen 
Mitwirkungspflicht nicht abgegeben habe,

dass ausserdem keine Hinweise vorlägen, dass der Beschwerdeführer 
konkrete  Schritte  zur  Beschaffung  von  Identitätspapieren  unter-
nommen habe, 

dass  auch  seine  Flüchtlingseigenschaft  nicht  festgestellt  werden 
könne,  zumal  seine  Schilderung  des  Sachverhalts,  vor  allem 
betreffend  das  Nachunfallgeschehen  erhebliche  Unstimmigkeiten 
aufweise und so den Anforderung an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 
AsylG nicht genügen würde, 

dass der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich sei,

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dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  an  das  Bundesverwal-
tungsgericht  vom  6. August   2009  (Poststempel) Beschwerde  erhob 
und sinngemäss beantragte, die Verfügung des BFM vom 31. Juli 2009 
sei  aufzuheben, und es sei  eine materielle Beurteilung durch dieses 
vorzunehmen,

dass  die  Akten  am  7. August 2009  beim  Bundesverwaltungsgericht 
eintrafen (vgl. Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass Parteieingaben in Verfahren vor den Behörden des Bundes in ei-
ner Amtssprache – in der Regel Deutsch, Französisch oder Italienisch 
– abzufassen sind (Art. 70 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schwei-
zerischen  Eidgenossenschaft  vom 18.  April  1999  BV,  [SR  101] und 
Art. 33a Abs. 1 VwVG), 

dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 6. August 2009 nicht in 
einer der erwähnten Sprachen verfasst ist, das Bundesverwaltungsge-
richt  indessen  ohne  präjudizierende  Wirkung  bereit  ist,  die  Eingabe 
entgegenzunehmen,  da  der  in  Englisch  verfassten 
Beschwerdeeingabe  genügend  klare  Rechtsbegehren  sowie  deren 
Begründung zu entnehmen sind und ohne weiteres darüber befunden 
werden kann, 

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Be-
schwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. 
Art. 52 VwVG),

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dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106 
Abs. 1 AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensent-
scheid  als  unrechtmässig  erachtet  – einer  selbständigen materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Entscheidun-
gen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission 
[EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  indessen  im  Falle  des  Nichteintretens  auf  ein  Asylgesuch  ge-
mäss Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen 
der Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, 
soweit dies im Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (vgl. 
BVGE 2007/8 insb. E. 5.6.5 S. 90 f.),

dass dementsprechend in einem diesbezüglichen Beschwerdeverfah-
ren  ungeachtet  der  vorzunehmenden  Überprüfung  eines  formellen 
Nichteintretensentscheides  auch  die  Flüchtlingseigenschaft  Prozess-
gegenstand ist (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt, 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

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dass auf  ein Asylgesuch nicht  eingetreten wird,  wenn Asylsuchende 
den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des 
Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG),

dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn Asylsu-
chende glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren 
Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), auf Grund der 
Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigen-
schaft  festgestellt  wird  (Art.  32  Abs.  3  Bst.  b  AsylG)  oder  sich  auf 
Grund der Anhörung erweist, dass zusätzliche Abklärungen zur Fest-
stellung der Flüchtlingseigenschaft  oder eines Wegweisungsvollzugs-
hindernisses nötig sind (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),

dass  das  BFM in  der  angefochtenen  Verfügung  – nach Prüfung der 
Akten auch aus Sicht des Bundesverwaltungsgerichts  – überzeugend 
dargelegt  hat,  weshalb  für  das  Nichteinreichen  von  Reise-  oder 
Identitätspapieren keine entschuldbaren Gründe vorliegen,

dass  insbesondere  wenig  plausibel  erscheint,  dass  der 
Beschwerdeführer sämtliche seiner Ausweispapiere einfach in seinem 
Heimatland beziehungsweise in seinem Auto vergessen habe, und im 
Übrigen die geltend gemachte Verfolgungsgeschichte vom BFM - wie 
sich  aus  nachfolgenden  Erwägungen  ergibt  -  zu  Recht  als 
realitätsfremd  erachtet  wurde,  weshalb  der  Behauptung  des 
Zurücklassens  der  Papiere  im  Unfallwagen  die  Grundlage  entzogen 
ist,

dass zudem weitestgehend ausgeschlossen werden kann, dass es ihm 
angesichts der – insbesondere an den EU-Aussengrenzen – strengen 
Grenzkontrollen  möglich  gewesen  wäre,  ohne  authentische 
Reisepapiere und ohne jemals kontrolliert  zu werden (A1 S. 7 f.,  A2 
S. 7  f.)  von  Gambia  über  das  zwingende  Transitland  Italien  in  die 
Schweiz zu gelangen,

dass  aus  den  Antworten  bei  der  Erstbefragung  und  der  Anhörung 
deutlich  hervorgeht,  dass  der  Beschwerdeführer  keine  konkreten 
Schritte  zur  Papierbeschaffung unternommen hat  und auch keinerlei 
Interesse hieran ersichtlich ist (vgl. A4 S. 4, A9 S. 3), 

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  aufgrund  der  spärlichen 
Ausführungen  des  Beschwerdeführers  in  der  Erstbefragung  vom 

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26. Juni  2009  und  der   Anhörung  vom  15.  Juli  2009  sowie  der 
gesamten Aktenlage davon ausgeht, er habe bei seiner Einreise in die 
Schweiz authentische Identitäts- und Reisepapiere besessen, welche 
er jedoch innert 48 Stunden und bis heute in Verletzung seiner gesetz-
lichen Mitwirkungspflicht (vgl. Art. 8 Abs. 1 Bst. b AsylG) den schweize-
rischen Behörden nicht aushändigte, 

dass mithin zu prüfen bleibt, ob das BFM aufgrund der Anhörung zu 
Recht die Flüchtlingseigenschaft verneint und zusätzliche Abklärungen 
zu  deren  Feststellung  beziehungsweise  derjenigen  von 
Wegweisungsvollzugshindernissen als nicht erforderlich erachtet hat, 

dass im vorliegenden Verfahren aufgrund der Aktenlage, wie sie sich 
nach den Befragungen im Transitzentrum vom 26. Juni 2009 und der 
Anhörung  vom  15. Juli 2009  darstellt,  unter  Verzicht  auf  zusätzliche 
tatbeständliche  oder  rechtliche  Abklärungen  im  Rahmen einer  bloss 
summarischen Prüfung der eindeutige Schluss gezogen werden kann, 
dass  der  Beschwerdeführer  offensichtlich  die  Flüchtlingseigenschaft 
nicht  erfüllt,  und  einem  Vollzug  der  Wegweisung  keine  Hindernisse 
entgegenstehen (Art. 32 Abs. 3 Bstn. b und c AsylG),

dass das BFM in der Entscheidbegründung zu Recht  ausführt,  dass 
die  Vorbringen  des  Beschwerdeführers  mit  der  Realität  klarerweise 
nicht vereinbar sind, 

dass als fern jeglicher Realität zu werten ist, dass der Wagenbesitzer, 
welcher den Unfall eigentlich nicht selber verursacht haben soll, dem 
Beschwerdeführer  60'000  Dalasi  für  die  Flucht  gegeben  haben  soll, 
was  ungefähr  vier  bis  fünf  Jahreseinkommen  in  Gambia  entspricht 
(unter anderem www.helpthepoor.de   und Währungsrechner),

dass zur Vermeidung von Wiederholungen ausserdem auf die zutref-
fenden Erwägungen in der angefochtenen Verfügung zu verweisen ist, 

dass infolge offensichtlicher  Unglaubhaftigkeit  der  Aussagen der Be-
schwerdeführers eine Prüfung von dessen Asylrelevanz entbehrlich ist, 

dass sich die Erkenntnis ergibt, es bestehe weder Anlass zur Vornah-
me  zusätzlicher  Abklärungen  zur  Feststellung  der  Flüchtlingseigen-
schaft oder eines Wegweisungsvollzugshindernisses noch gar zur di-
rekten Feststellung der Flüchtlingseigenschaft (Art. 32 Abs. 3 Bstn. b 
und c AsylG sowie BVGE 2007/8 E. 2.1),

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http://www.helpthepoor.de/

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dass  die  knappen  und  unsubstanziierten  Ausführungen  in  der  Be-
schwerdeschrift  nur den Sachverhalt  wiederholen,  ohne eingehender 
auf die Asylgründe einzugehen und somit an diesem Ergebnis nichts 
zu ändern vermögen,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und 
Art. 32 Abs. 3 AsylG zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerde-
führers nicht eingetreten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat, vorliegend der Beschwerdeführer 
weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch einen Anspruch auf Er-
teilung einer solchen hat,  weshalb die verfügte Wegweisung im Ein-
klang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist 
(Art. 44 Abs. 1 AsylG, Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. Au-
gust 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]; vgl. EMARK 
2001 Nr. 21),

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundes-
gesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Aus-
länder [AuG, SR 142.20]),

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 

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und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
ersichtlich sind, die ihm in seiner Heimat- oder Herkunftsstaat droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinis-
cher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass, wie in der angefochtenen Verfügung zutreffend erwogen wurde, 
weder  die  allgemeine  Lage  im  Heimatstaat  des  Beschwerdeführers 
noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer 
Rückkehr  schliessen  lassen,  weshalb  der  Vollzug  der  Wegweisung 
vorliegend zumutbar ist,

dass  der  Vollzug der  Wegweisung  des Beschwerdeführers in  seinen 
Heimatstaat  schliesslich  möglich  ist  (Art.  83  Abs. 2  AuG),  da  keine 
Vollzugshindernisse bestehen, und es ihm obliegt, bei der Beschaffung 
gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist (Art. 83 Abs. 1-4 AuG),

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststelle 
oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.-- 
(Art. 2 und 3  des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 
und Entschädigungen vor dem  Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.- werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die 
zuständige kantonale Behörde.

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

Gabriela Freihofer Bettina Schwarz

Versand: 

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