# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5eacb485-81d6-5846-85d0-46eb451243e0
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-07-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.07.2008 B-3778/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-3778-2008_2008-07-17.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-3778/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 7 .  J u l i  2 0 0 8

Einzelrichter Philippe Weissenberger; 
Gerichtsschreiberin Anita Kummer.

A._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Eidg. Berufsprüfung für Spitalfachleute,
Erstinstanz,

Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT),
Vorinstanz.

Berufsprüfung.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

B-3778/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  der  Beschwerdeführer  im  Sommer  2007  die  Berufsprüfung  für 
Spitalfachleute  ablegte  und  die  Prüfungskommission  ihm  mit  Verfü-
gung vom 4. Oktober 2007 mitteilte, dass er die Prüfung nicht bestan-
den habe, 

dass  der  Beschwerdeführer  gegen  diese  Verfügung  am 15. Oktober 
2007 Beschwerde beim Bundesamt für Berufsbildung und Technologie 
(BBT) erhoben hat,

dass das BBT mit Verfügung vom 7. Mai 2008 diese Beschwerde ab-
gewiesen hat,

dass  der  Beschwerdeführer  diese  Verfügung  mit  Beschwerde  vom 
6. Juni 2008 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,

dass  gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005  (VGG,  SR  173.32)  das  Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG, 
SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vor-
liegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden 
gelten,

dass  Verfügungen  der  Vorinstanz  im  Bereich  der Berufsprüfung  vor 
Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 10. Juni 2008 
zur Leistung eines Kostenvorschusses bis zum 10. Juli 2008 aufgefor-
dert  wurde,  ansonsten  auf  das  Rechtsmittel  unter  Kostenfolge  nicht 
eingetreten werde,

dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innert  der gesetzten Frist 
nicht geleistet hat,

dass  somit  androhungsgemäss  und  im  einzelrichterlichen  Verfahren 
auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),

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B-3778/2008

dass  dem  Beschwerdeführer  mit  Zwischenverfügung  vom  10. Juni 
2008 eine Nachfrist zur Verbesserung und Begründung der Rechtsbe-
gehren eingeräumt wurde, da die Beschwerde den Anforderungen an 
die  Beschwerdebegründung  von Art. 52  VwVG weitgehend nicht  ge-
nügte,

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden kön-
nen, wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 
unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei  aufzuerlegen 
(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 
und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2]),

dass  dieser  Entscheid  nicht  mit  Beschwerde  an  das  Bundesgericht 
weitergezogen werden kann (Art. 1 Abs. 2 VGG i. V. m. Art. 83 Bst. t 
des  Bundesgesetzes  vom  17. Juni  2005  über  das  Bundesgericht, 
BGG, SR 173.110). Er ist demnach endgültig.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)
- die Erstinstanz (Gerichtsurkunde)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Philippe Weissenberger Anita Kummer

Versand: 22. Juli 2008

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