# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f6c88a76-0c12-51bf-b9cd-7c1c92e72343
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-10-16
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 16.10.2023 SK.2023.41
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_SK-2023-41_2023-10-16.pdf

## Full Text

Urteil vom 16. Oktober 2023 
Strafkammer 

Besetzung 

 

Bundesstrafrichter Alberto Fabbri, Vorsitz 

Sylvia Frei und Stefan Heimgartner 

Gerichtsschreiberin Elena Inhelder  

Parteien 

 
BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch 

Staatsanwältin des Bundes Sandra Schweingru-

ber 

 

und 

 

als Privatklägerschaft: 

1. B. SA, vertreten durch SSS. SA 

2. C. 

3. D. 

4. E. 

5. F. 

6. G. 

7. H. 

8. I. 

9. J. 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

Geschäftsnummer:  SK.2023.41 

- 2 - 

SK.2023.41 

10. K. 

11. L. 

12. M. 

13. N. 

14. O. 

15. P. 

16. Q. 

17. R. 

18. S. † 

19. T. 

20. AA. 

21. BB. 

22. CC. 

23. DD. 

24. EE. 

25. FF. 

26. GG. 

27. HH. 

28. II. 

29. JJ. 

30. KK. 

31. LL. 

32. MM. 

33. NN. 

34. OO. 

35. PP. 

36. QQ. 

- 3 - 

SK.2023.41 

37. RR. 

38. SS. 

39. TT. 

40. AAA. 

41. BBB. 

42. CCC. 

43. DDD. 

44. EEE. 

45. FFF. 

46. GGG. 

47. HHH. 

48. III. 

49. JJJ. 

50. KKK. 

51. LLL. 

52. MMM. 

53. NNN. 

54. OOO. 

55. PPP. 

56. QQQ. 

57. RRR. 

 

gegen 

  A., amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt Chris-

toph Käser 

Gegenstand 

 

Gewerbsmässiger Betrug 

- 4 - 

SK.2023.41 

Die Strafkammer erkennt: 

I.  

1. Der Beschuldigte A. wird des gewerbsmässigen Betrugs gemäss Art. 146 Abs. 2 

StGB schuldig gesprochen. 

2. A. wird bestraft mit einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 9 Monate unbedingt 

und 27 Monate bedingt vollziehbar, unter Ansetzung einer Probezeit von 2 Jahren. 

Die ausgestandene Untersuchungshaft sowie die Zeit im vorzeitigen Strafvollzug 

von 252 Tagen wird auf den Vollzug der Strafe angerechnet. 

3. A. wird für die Dauer von 5 Jahren des Landes verwiesen. 

4. Der Kanton Bern wird als Vollzugskanton bestimmt. 

5. Die beschlagnahmten Gegenstände mit Asservaten ID 27924, 27293, 26270, 

26275, 26269, 26259, 26254, 26253, 26255, 26265, 26275, 26269 werden A. nach 

Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils und nach Löschung aller Daten zurückgege-

ben. 

6. Die beschlagnahmten Vermögenswerte in Höhe von EUR 5‘500.-- (Asservaten ID 

AMS 26260), INR 5'601.-- (Asservaten ID AMS 26264), LUNC 3'458'972 sowie 

TRX 426.2 (Asservaten ID AMS 101183) sowie Fr. 11'269.59 (Konto bei der B. AG 

mit IBAN 1) werden zur Deckung der Verfahrenskosten eingezogen. 

7. A. wird verpflichtet, den folgenden Privatklägern jeweils nachstehende Zivilfor-

derungen zu bezahlen: 

− Der B. SA  Fr. 10’897.50  

− F.  Fr. 560.--  

− J.  Fr. 7’892.25  

− P.  Fr. 3’400.-- 

− Q.  EUR 2'356.09 

− R.  Fr. 815.75  

− T.  Fr. 1’162.-- 

− OO.  Fr. 777.61  

− QQ.  Fr. 2’221.74 

− SS.  Fr. 740.50 

− BBB.  Fr. 1’077.87  

− CCC.  Fr. 4’089.-- 

- 5 - 

SK.2023.41 

− EEE.  Fr. 2’727.50  

− GGG.  Fr. 540.90  

− HHH.  Fr. 2’500.--  

− NNN.  Fr. 1’961.88  

− OOO.  Fr. 4’555.62  

− QQQ.  Fr. 1’637.85  

Im Übrigen werden die Zivilforderungen auf den Zivilweg verwiesen. 

8. Der Betrag in der Höhe von Fr. 100'000.87, welcher auf dem Konto der 

Bundesanwaltschaft mit IBAN 2 bei der B. gutgeschrieben wurde, wird für die 

Deckung der Forderungen gemäss Ziff. 7 des Dispositivs verwendet. 

Der Restbetrag wird für die Deckung der Verfahrenskosten sowie der Kosten für die 

amtliche Verteidigung gemäss Ziff. 9 und 10 des Dispositivs verwendet. Ein 

allfälliger Überschuss wird A. freigegeben. 

9. Die Verfahrenskosten von insgesamt Fr. 32‘698.10 (Gebühr Vorverfahren: 

Fr. 5'000.--; Auslagen Vorverfahren: Fr. 25'698.10; Gerichtsgebühr: Fr. 2‘000.--) 

werden A. auferlegt. 

Wird seitens A. keine schriftliche Urteilsbegründung verlangt, so reduziert sich die 

Gerichtsgebühr um die Hälfte. 

10. Rechtsanwalt Christoph Käser wird für die amtliche Verteidigung von A. durch die 

Eidgenossenschaft mit Fr. 24‘907.85 (inkl. MWST) entschädigt.  

A. wird verpflichtet, der Eidgenossenschaft für die Entschädigung der amtlichen Ver-

teidigung Ersatz zu leisten, sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben. 

Dieses Urteil wird in der Hauptverhandlung eröffnet und durch den Vorsitzenden mündlich 

begründet. Den anwesenden Parteien wird das Urteilsdispositiv ausgehändigt, den abwe-

senden Parteien wird es zugestellt. 

Im Namen der Strafkammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Vorsitzende  Die Gerichtsschreiberin 

 

 

 

 

- 6 - 

SK.2023.41 

Nach Eintritt der Rechtskraft wird eine Kopie des Dispositivs zugestellt an: 

− Amt für Justizvollzug des Kantons Bern 

− Migrationsamt des Kantons Bern (Art. 82 VZAE) 

− Dienst Urteilsvollzug der Bundesanwaltschaft 

− Finanzdienst der Bundesanwaltschaft 

Rechtsmittelbelehrung 

Das Gericht verzichtet auf eine schriftliche Begründung, wenn es das Urteil mündlich begründet und nicht eine 

Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren, eine Verwahrung nach Artikel 64 StGB, eine Behandlung nach Ar-

tikel 59 Absatz 3 StGB oder, bei gleichzeitig zu widerrufenden bedingten Sanktionen, einen Freiheitsentzug 

von mehr als zwei Jahren ausspricht (Art. 82 Abs. 1 StPO). Das Gericht stellt den Parteien nachträglich ein 

begründetes Urteil zu, wenn eine Partei dies innert 10 Tagen nach der Zustellung des Dispositivs verlangt 

oder eine Partei ein Rechtsmittel ergreift (Art. 82 Abs. 2 StPO). 
 

Berufung an die Berufungskammer des Bundesstrafgerichts 

Gegen Urteile der Strafkammer des Bundesstrafgerichts, die das Verfahren ganz oder teilweise abschliessen, 

kann innert 10 Tagen seit Eröffnung des Urteils bei der Strafkammer des Bundesstrafgerichts mündlich oder 

schriftlich Berufung angemeldet werden (Art. 399 Abs. 1 i.V.m. Art. 398 Abs. 1 StPO; Art. 38a StBOG). 
 

Mit der Berufung gegen ein Urteil im abgekürzten Verfahren kann eine Partei nur geltend machen, sie habe 

der Anklageschrift nicht zugestimmt oder das Urteil entspreche der Anklageschrift nicht (Art. 362 Abs. 5 

StPO). 
 

Beschränkt sich die Berufung auf den Zivilpunkt, so wird das Urteil der Strafkammer nur so weit überprüft, als 

es das am Gerichtsstand anwendbare Zivilprozessrecht vorsehen würde (Art. 398 Abs. 5 StPO). 
 

Die Berufung erhebende Partei hat innert 20 Tagen nach Zustellung des begründeten Urteils der Berufungs-

kammer des Bundesstrafgerichts eine schriftliche Berufungserklärung einzureichen. Sie hat darin anzugeben, 

ob sie das Urteil vollumfänglich oder nur in Teilen anficht, welche Abänderungen des erstinstanzlichen Urteils 

sie verlangt und welche Beweisanträge sie stellt. Werden nur Teile des Urteils angefochten, ist verbindlich 

anzugeben, auf welche sich die Berufung beschränkt (Art. 399 Abs. 3 und 4 StPO). 
 

Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts 

Gegen Verfügungen und Beschlüsse sowie die Verfahrenshandlungen der Strafkammer des Bundesstrafge-

richts als erstinstanzliches Gericht, ausgenommen verfahrensleitende Entscheide, kann innert 10 Tagen 

schriftlich und begründet Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts geführt werden 

(Art. 393 Abs. 1 lit. b und Art. 396 Abs. 1 StPO; Art. 37 Abs. 1 StBOG). 
 

Gegen den Entschädigungsentscheid kann die amtliche Verteidigung innert 10 Tagen schriftlich und begrün-

det Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts führen (Art. 135 Abs. 3 lit. a und 

Art. 396 Abs. 1 StPO; Art. 37 Abs. 1 StBOG). 
 

Mit der Beschwerde können gerügt werden: Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Miss-

brauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung; die unvollständige oder unrichtige 

Feststellung des Sachverhalts sowie Unangemessenheit (Art. 393 Abs. 2 StPO). 

 

Einhaltung der Fristen 

Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist bei der Strafbehörde abgegeben oder zu deren Handen 

der Schweizerischen Post, einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung oder, im 

Falle von inhaftierten Personen, der Anstaltsleitung übergeben werden (Art. 91 Abs. 2 StPO). 

 

 

Versand: 16. Oktober 2023