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**Case Identifier:** 3ed2a7ca-0ee6-541e-9c90-741c8dc51f98
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-01-20
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 20.01.2015 200 2014 383
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2014-383_2015-01-20.pdf

## Full Text

200 14 383 BV
KOJ/BRM/KRK

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 20. Januar 2015

Verwaltungsrichter Kölliker, Kammerpräsident
Verwaltungsrichterin Fuhrer, Verwaltungsrichter Ackermann
Gerichtsschreiber Braune

A.________
Kläger

gegen

Pensionskasse des Bundes PUBLICA
Eigerstrasse 57, Postfach, 3000 Bern 23
Beklagte

betreffend Klage vom 24. April 2014

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Jan. 2015, BV/14/383, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1952 geborene A.________ (fortan Versicherter bzw. Kläger) arbeitete 
für das Bundesamt für … und war in dieser Funktion mit Eintritt per 1. Ok-
tober 1980 bei der Pensionskasse des Bundes PUBLICA (fortan PUBLICA 
bzw. Beklagte) berufsvorsorgerechtlich versichert (Akten der PUBLICA [act. 
II] 1 f.). Auf Ende Juni 2012 liess er sich pensionieren. Entsprechend sei-
nem Wunsch erhielt er ab 1. Juli 2012 eine Altersrente auf der Basis von 
30% des Altersguthabens (von der PUBLICA berechnet auf Fr. 1‘863.20 
pro Monat) und das restliche Altersguthaben (70%) in Form einer Kapital-
abfindung, welche von der PUBLICA auf Fr. 915'912.25 festgelegt worden 
war (act. II 22, 27).

B.

Nachdem der Versicherte mit der PUBLICA über die Höhe der Leistungen 
korrespondiert hatte (act. II 28 – 30, 32) und die PUBLICA diese aufgrund 
der Urteile des Bundesgerichts (BGer) vom 1. Mai 2013, 9C_687/2012, und 
vom 5. April 2013, 9C_690/2012, angepasst, namentlich ab 1. April 2014 
eine monatliche Altersrente von Fr. 2‘015.65 und eine Kapitalnachzahlung 
von Fr. 72‘576.40 (Altersguthaben per 1. April 2014: Fr. 1‘453‘598.93) er-
rechnet hatte (act. II 35, 36), dagegen den in der Folge vom Versicherten 
geltend gemachten höheren Leistungen nicht entsprochen hatte (act. II 40 
– 42), erhob dieser am 24. April 2014 beim Verwaltungsgericht des Kan-
tons Bern Klage mit den Anträgen:

1. Es sei die Beklagte zu verpflichten, dem Kläger vom Kapitalbezug 
den Restbetrag in der Höhe von CHF 29'930.35 auszuzahlen.

2. Es sei die Berechnungsgrundlage für die Besitzstandsgarantie 
nach Art. 25 PUBLICA-Gesetz festzustellen und zu prüfen, ob die 
Höhe der statisch garantierten jährlichen Altersrente 
CHF 86‘132.60 beträgt.

3. Es sei die nachzuzahlende Kapitalabfindung analog des Leis-
tungsbescheids vom 01.04.2014 zu verzinsen.

4. Es sei ein zweiter Schriftenwechsel durchzuführen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Jan. 2015, BV/14/383, Seite 3

Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, die Besitzstandsga-
rantie für die Übergangsgeneration nach Art. 25 des Bundesgesetzes über 
die Pensionskasse des Bundes vom 20. Dezember 2006 (PUBLICA-Ge-
setz; SR 172.222.1) umfasse seinen gesamten Kapitalbezug von 70% und 
es sei von einem versicherten Verdienst unter Berücksichtigung der per 1. 
Juli 2008 gewährten Lohnerhöhung auszugehen.

Die PUBLICA beantragt in ihrer Klageantwort vom 20. Juni 2014 die Ab-
weisung der Klage.

In einem zweiten Schriftenwechsel hielten die Parteien an den bisher ver-
tretenen Standpunkten sowie an den gestellten Rechtsbegehren fest. 

Erwägungen:

1.

1.1 Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des Verwaltungsge-
richts des Kantons Bern ist als einzige kantonale Instanz sachlich und funk-
tionell zuständig zur Beurteilung der mit Klage vom 20. Juli 2011 geltend 
gemachten berufsvorsorgerechtlichen Ansprüche (Art. 73 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvor-
sorge vom 25. Juni 1982 [BVG; SR 831.40] i.V.m. Art. 87 lit. c des kantona-
len Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 [VRPG; 
BSG 155.21] und Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über die 
Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; 
BSG 161.1]). Gerichtsstand ist nach Art. 73 Abs. 3 BVG der schweizerische 
Sitz oder Wohnsitz der bzw. des Beklagten oder der Ort des Betriebes, bei 
dem die versicherte Person angestellt wurde. Dabei kommt es für den 
Wahlgerichtsstand nicht darauf an, ob die Vorsorgeeinrichtung, der Arbeit-
geber oder die versicherte Person klagende Partei ist (SVR 2006 BVG 
Nr. 17 S. 62 E. 2.3). Die Beklagte hat Sitz in Bern, womit das angerufene 

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Gericht zur Behandlung der Klage örtlich zuständig ist. Auch die übrigen 
Prozessvoraussetzungen sind erfüllt. Auf die Klage ist somit einzutreten.

1.2 Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Klägers auf Auszahlung 
eines Restbetrages von Fr. 29‘930.35, zuzüglich Zins, sowie der Betrag der 
statisch garantierten Altersrente des Klägers.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Aufgrund des im Recht der beruflichen Vorsorge auf kantonaler 
Ebene vorgeschriebenen Klageverfahrens ergibt sich der Streitgegenstand 
einzig aus den Rechtsbegehren der Klage. Innerhalb des Streitgegenstan-
des ist das Gericht in Durchbrechung der Dispositionsmaxime nicht an die 
Begehren der Parteien gebunden (Art. 92 Abs. 3 VRPG; vgl. BGE 135 V 23 
E. 3.1 S. 26).

2.

2.1 Vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen sind in 
zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgeblich, die 
bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führen-
den Tatbestandes Geltung haben (BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220). Dieses 
Prinzip gilt sinngemäss auch im Fall einer Änderung von Reglementen oder 
Statuten einer Vorsorgeeinrichtung (BGE 126 V 163 E. 4b S. 165; 
SVR 2007 BVG Nr. 23 S. 79 E. 4.1).

2.2 Nach Art. 37 Abs. 1 des Vorsorgereglements für die Angestellten 
und die Rentenbeziehenden des Vorsorgewerks Bund (VRAB; 
SR 172.220.141.1; in Kraft seit 1. Juli 2008) beginnt der Anspruch auf eine 
Altersleistung frühestens am Monatsersten nach vollendetem 60. Altersjahr 
der versicherten Person mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses und 
spätestens am Monatsersten nach vollendetem 70. Altersjahr.

Die Altersleistung wird, vorbehältlich Art. 40, als Rente ausbezahlt (Art. 39 
Abs. 1 VRAB). Der Betrag der jährlichen Altersrente bestimmt sich nach 
dem im Zeitpunkt der Pensionierung vorhandenen Altersguthaben nach 

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Art. 36, erhöht um ein allfälliges Guthaben aus freiwilligen Sparbeiträgen 
(Art. 25), multipliziert mit dem für das Pensionierungsalter massgebenden 
Umwandlungssatz im Zeitpunkt der Pensionierung gemäss Anhang 3 
(Art. 39 Abs. 2 VRAB).

Bei Altersrücktritt können bis zu 50 % der Summe aus dem Altersguthaben 
nach Art. 36 sowie aus einem allfälligen Guthaben aus freiwilligen Sparbei-
trägen (Art. 25), welche in diesem Zeitpunkt für die Altersleistung ausge-
schieden wird, als einmalige Kapitalabfindung bezogen werden (Art. 40 
Abs. 1 Satz 1 VRAB). Wünscht die versicherte Person bei Altersrücktritt 
mehr als diese 50 % als einmalige Kapitalabfindung zu beziehen, so muss 
die entsprechende Meldung spätestens ein Jahr vor dem Altersrücktritt 
schriftlich bei PUBLICA eingegangen sein; die maximal mögliche Höhe der 
Kapitalabfindung beträgt diesfalls 100 % des beim Altersrücktritt vorhande-
nen Guthabens nach Absatz 1 (Art. 40 Abs. 2 VRAB). Im Umfang des Be-
zugs einer Kapitalabfindung werden die Altersrente und die damit versi-
cherten übrigen Leistungen mit Ausnahme der Überbrückungsrente gekürzt 
(Art. 40 Abs. 5 VRAB).

2.3

2.3.1 Gemäss Art. 25 PUBLICA-Gesetz (in Kraft seit 1. Juli 2008) haben 
alle aktiven Versicherten, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Geset-
zes das 55., aber noch nicht das 65. Altersjahr vollendet haben, Anspruch 
auf eine statische Besitzstandsgarantie im Umfang von 95 % der nach bis-
herigem Recht im Alter von 62 Jahren erreichbaren Altersrente, mindestens 
aber auf die Altersleistungen nach diesem Gesetz. Erfolgt die freiwillige 
vorzeitige Pensionierung vor dem vollendeten 62. Altersjahr, so wird der 
garantierte Anspruch versicherungsmathematisch gekürzt (Satz 1 und 2).

2.3.2 Nach Art. 32 der – mit der Verordnung über Änderungen des Bun-
desrechts infolge des Primatwechsels bei PUBLICA vom 21. Mai 2008 (AS 
2008 S. 2181 ff.) per 1. Juli 2008 aufgehobenen – Verordnung über die 
Versicherung im Kernplan der Pensionskasse des Bundes vom 25. April 
2001 (PKBV 1; AS 2001 S. 2327 ff.) entspricht der Jahresbetrag der erwor-
benen Altersrente 1.5 % des versicherten Verdienstes für jedes Versiche-

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rungsjahr, in keinem Fall aber mehr als 60 % des versicherten Verdienstes. 
Zwischenwerte werden anteilmässig angerechnet.

Nach Art. 33 PKBV 1 beginnt der Anspruch auf eine Altersrente frühestens 
am Monatsersten nach vollendetem 60. Altersjahr der versicherten Person 
und spätestens am Monatsersten nach vollendetem 65. Altersjahr. Er er-
lischt am Ende des Monats, in dessen Verlauf die versicherte Person stirbt 
(Abs. 1). Der Betrag der jährlichen Altersrente entspricht dem Betrag der 
erworbenen Altersrente im Zeitpunkt der Pensionierung. Vorbehalten bleibt 
Abs. 4 (Abs. 3). Bei Pensionierung vor dem vollendeten 62. Altersjahr wird 
die gemäss Abs. 3 berechnete Altersrente um 0,2 Prozent pro Monat vor 
Alter 62 gekürzt (Abs. 4). PUBLICA gewährt der versicherten Person bis 
zum Zeitpunkt der Pensionierung die Möglichkeit, die Kürzung nach Abs. 4 
mit Einmaleinlagen ganz oder teilweise auszukaufen (Abs. 5).

2.4 Da es sich bei der PUBLICA um eine Vorsorgeeinrichtung des öf-
fentlichen Rechts handelt, hat die Interpretation reglementarischer Bestim-
mungen nach den Regeln der Gesetzesauslegung zu erfolgen (BGE 133 V 
314 E. 4.1 S. 316, 128 V 116 E. 3b S. 118). Danach bildet Ausgangspunkt 
jeder Auslegung der Wortlaut der Bestimmung. Vom klaren, d.h. eindeuti-
gen und unmissverständlichen Wortlaut darf nur ausnahmsweise abgewi-
chen werden, u.a. dann nämlich, wenn triftige Gründe dafür vorliegen, dass 
der Wortlaut nicht den wahren Sinn der Bestimmung wiedergibt. Solche 
Gründe können sich aus der Entstehungsgeschichte der Bestimmung, aus 
ihrem Grund und Zweck oder aus dem Zusammenhang mit andern Vor-
schriften ergeben (BGE 137 V 167 E. 3.1 S. 169, 13 E. 5.1 S. 17).

3.

3.1 Es ist erstellt und zwischen den Parteien unbestritten, dass der am 
TT.MM.1952 geborene, im Zeitpunkt des Inkrafttretens des PUBLICA-
Gesetzes am 1. Juli 2008 56 Jahre alt gewesene Kläger zur Übergangsge-
neration im Sinne von Art. 25 PUBLICA-Gesetz gehört.

Die Pensionierung erfolgte auf Ende Juni 2012 im Alter von 60 Jahren und 
4 Monaten, womit für den Anspruch auf Altersleistungen grundsätzlich das 

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seit 1. Juli 2008 anwendbare Recht gemäss PUBLICA-Gesetz i.V.m. dem 
anwendbaren Reglement (hier das Vorsorgereglement VRAB [vgl. Art. 2 
VRAB]) massgeblich ist (vgl. E. 2.1 hiervor). Vorbehalten bleibt Art. 25 PU-
BLICA-Gesetz, soweit dort eine spezielle Regelung enthalten ist bzw. auf 
das bisherige Recht verwiesen wird.

3.2 Im Zusammenhang mit der erwähnten Besitzstandsgarantie gemäss 
Art. 25 PUBLICA-Gesetz hat das Bundesgericht in seiner neuesten Recht-
sprechung betreffend die einzelnen – auch hier strittigen – Berechnungspa-
rameter Folgendes erkannt:

3.2.1 Unter Anwendung der Regeln der Gesetzesauslegung hat das Bun-
desgericht festgestellt, dass nach dem Wortlaut von Art. 25 PUBLICA-
Gesetz sowie nach der bundesrätlichen Botschaft (BBl 2005 5879 zu Art. 
26 E-PUBLICA-Gesetz und 5914 Ziff. 4.1.1.6) für den genannten Versicher-
tenkreis (vgl. E. 2.3.1) eine statische Besitzstandgarantie im Umfang von 
95 Prozent der nach bisherigem Recht im Alter von 62 Jahren erreichbaren 
Rente besteht. Dieser Anspruch sei Gegenstand der Besitzstandsgarantie. 
Dabei bedeute statische Besitzstandsgarantie, dass die (nach bisherigem 
Recht erreichbare) Altersrente grundsätzlich aufgrund des zuletzt (ab 1. 
Januar 2008) ausbezahlten Lohnes festgesetzt werde. Dass Art. 25 Satz 1 
PUBLICA-Gesetz von erreichbarer und nicht von erworbener Altersrente 
spreche, wie in Art. 32 und Art. 33 Abs. 3 PKBV 1, sei damit zu erklären, 
dass es diesen mit dem Leistungsprimat eng verknüpften Begriff im neuen 
System des Beitragsprimats nicht mehr gebe. Daraus könne indessen nicht 
gefolgert werden, dass die Besitzstandsgarantie nach Art. 25 Satz 1 
PUBLICA-Gesetz nur und soweit gelte, als eine Altersrente bezogen 
werde, die (altrechtliche) einmalige Kapitalabfindung gemäss Art. 35 Abs. 1 
PKBV 1 mithin nicht darunter falle. Vielmehr solle – entsprechend dem 
Grundgedanken der Garantie (Schutz der Erwartungshaltung insbesondere 
der aktiven Versicherten der Übergangsgeneration, mit 62 Jahren und 40 
Versicherungsjahren mit vollem Rentengenuss in Pension gehen zu 
können) – nicht nach der Form des Bezugs der Altersleistung 
unterschieden, sondern den beim Inkrafttreten dieses Gesetzes 55-, aber 
noch nicht 65-jährigen Versicherten noch der Genuss der geltenden 
günstigeren Modalitäten des vorzeitigen Altersrücktritts einschliesslich der 

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Überbrückungsrente ermöglicht werden. Der Kapitalbezug sei eine solche 
Modalität des Rentenanspruchs, auf die sich die Besitzstandsgarantie nach 
Art. 25 Satz 1 PUBLICA-Gesetz somit ebenfalls erstrecke. Die 
Kapitalabfindung nach Art. 35 Abs. 1 PKBV 1 entspreche denn auch 
wertmässig dem nicht bezogenen Teil der Altersrente, berechnet anhand 
der versicherungstechnischen Unterlagen der Pensionskasse. Schliesslich 
fehlten Anhaltspunkte, dass die bereits nach bisherigem Recht bestehende 
Möglichkeit eines Kapitalbezugs (bis höchstens die Hälfte der Altersrente; 
Art. 35 Abs. 1 PKBV 1) im Rahmen von Art. 25 PUBLICA-Gesetz 
eingeschränkt werden sollte. Indessen bestehe – nach dem bisher 
Gesagten folgerichtig – eine Besitzstandsgarantie lediglich im Rahmen von 
Art. 35 Abs. 1 PKBV 1, d.h. bei einem Kapitalbezug von höchstens der 
Hälfte der Altersrente (BGE 139 V 234    E. 5 S. 238 ff. mit Hinweisen). 

3.2.2 In BGE 139 V 230 hat das Bundesgericht des Weiteren 
festgehalten, der Wortlaut von Art. 25 PUBLICA-Gesetz lasse nicht darauf 
schliessen, dass die bei vorzeitiger Pensionierung vor dem vollendeten 62. 
Altersjahr vorzunehmende Kürzung der (statischen) Besitzstandsgarantie 
von 95% der nach bisherigem Recht im Alter von 62 erreichbaren Alters-
rente unterliege. Der Übergangsgeneration werde (nur) garantiert, im Alter 
62 mindestens 95% der bisher in jenem Zeitpunkt erreichbar gewesenen 
Altersrente zu erhalten. Für den begrenzten Zeitraum zwischen dem 60. 
und 62. Altersjahr könnten die Leistungen auch weniger als 95% der bishe-
rigen Leistungen im Alter 62 betragen (E. 5.1). Hinsichtlich der sich weder 
aus dem Wortlaut der Gesetzesbestimmung noch aus der bundesrätlichen 
Botschaft (BBl 2005 5879) eindeutig ergebenden Modalitäten der Kürzung 
hat das Bundesgericht erwogen (E. 5.2 f.), die Intention des Bundesrates, 
die bei Inkrafttreten des Gesetzes 55-, aber noch nicht 65-jährigen Versi-
cherten noch von den geltenden (d.h. altrechtlichen) günstigeren Moda-
litäten des vorzeitigen Altersrücktritts einschliesslich der Überbrückungs-
rente profitieren zu lassen, spreche klar für die Anwendbarkeit des alten 
Rechts. Hinzu komme, dass sich die der Übergangsgeneration nach Art. 25 
PUBLICA-Gesetz garantierte Altersrente grundsätzlich ausgehend vom 
versicherten Verdienst am 1. Januar 2008 berechne und – folgerichtig – 
auch die Berechnung der Rente nach den bis am 30. Juni 2008 gültig ge-
wesenen Bestimmungen zu erfolgen habe. Zur in BGer 9C_769/2009 

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E. 4.2 aufgeworfenen Frage, ob sich die statische Besitzstandsgarantie im 
Falle der vorzeitigen Pensionierung vor dem Alter 62 nicht auch für die ver-
sicherungsmathematische Kürzung nach dem bisherigen Recht, d.h. nach 
dem Leistungsprimat richte, hielt das Bundesgericht fest, es seien keine 
gewichtigen Gründe ersichtlich, welche für das wenig praktikable Ergebnis 
sprächen, dass sich der versicherte Verdienst und die Berechnung der Al-
tersrente nach bisherigem Recht, die Kürzungsregeln hingegen nach neu-
em Recht zu richten hätten. Vielmehr seien in Anlehnung an die bisherige 
Rechtsprechung und in Fortsetzung derselben nicht nur der versicherte 
Verdienst und die der Übergangsgeneration garantierte Altersrente nach 
altem Recht zu bestimmen, sondern es seien auch auf die Kürzungsmoda-
litäten die bis 30. Juni 2008 gültig gewesenen Normen anzuwenden. 

3.3 Aus den oben wiedergegebenen Entscheiden des Bundesgerichts 
ergibt sich für die vom Kläger vorgetragene Argumentation Folgendes:

3.3.1 Die PUBLICA hat die Leistungen des Klägers nach Vorliegen der 
(auch vom Kläger zitierten) Entscheide des Bundesgerichts vom 1. Mai 
2013, 9C_687/2012 (= BGE 139 V 234), und vom 5. April 2013, 
9C_690/2012 (= BGE 139 V 230), im Sinne der dort aufgestellten Grund-
sätze (neu) berechnet. Sie hat dabei einen Betrag von Fr. 6‘718.85 pro 
Monat bzw. Fr. 80‘625.90 pro Jahr ermittelt. Es ist nicht ersichtlich, dass 
der ermittelte Betrag von den rechtsprechungsgemässen Berechnungs-
grundsätzen abweichen würde und der Kläger hat diesen Betrag letztlich 
auch nicht substantiiert bestritten. Vielmehr hat er in Ziff. 13 der Klage aus-
drücklich festgehalten, dass es an dem auf einem versicherten Verdienst 
von Fr. 152‘909.35 ermittelten Rentenbetrag von monatlich Fr. 6‘718.85 
(act. I 12) nichts zu bemängeln gebe; bestritten wurde diesbezüglich einzig 
die für die Berechnung des Betrages berücksichtigte Beschränkung des 
Kapitalbezuges auf 50%. 

3.3.2 Dass sich die Besitzstandsgarantie gemäss Art. 25 PUBLICA-
Gesetz nur auf den gemäss den bis Ende Juni 2008 gültig gewesenen Be-
stimmungen möglichen Kapitalbezug von maximal 50% bezieht, ergibt sich 
ohne weiteres aus dem Entscheid des Bundesgerichts vom 1. Mai 2013, 
9C_687/2012 (= BGE 139 V 234), E. 5.4, wo ausdrücklich festgehalten 
wurde, dass eine Besitzstandsgarantie lediglich im Rahmen von Art. 35 

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PKBV 1, d.h. bei einem Kapitalbezug von höchstens der Hälfte der Alters-
rente bestehe. Diese Beschränkung wurde mithin vorliegend zu Recht 
berücksichtigt. Aufgrund der klaren Rechtsprechung erübrigt sich eine wei-
tergehende Auseinandersetzung mit den vom Kläger dagegen vorgetrage-
nen Argumenten. Ein Anspruch auf eine zusätzliche Auszahlung von Kapi-
tal sowie eine Verzinsung eines allfälligen Differenzbetrages besteht nicht.

3.3.3 Wenn der Kläger ferner geltend macht, für die Leistungsberechnung 
sei der versicherte Verdienst unter Berücksichtigung der pro 2007/2008 
beschlossenen und per 1. Juli 2008 in Kraft getretenen Lohnmassnahmen 
massgebend, kann dem ebenfalls nicht gefolgt werden. Abgesehen davon, 
dass er sich mit dieser Argumentation in einen gewissen Widerspruch zu 
Ziff. 13 der Klage setzt, in welcher er den von der PUBLICA herangezoge-
nen versicherten Verdienst in Höhe von Fr. 152‘909.35 (entsprechend 
demjenigen vor der gewährten Lohnerhöhung) ausdrücklich nicht bemän-
gelt, hat das Bundesgericht wiederholt erkannt, dass sich die der Überg-
angsgeneration nach Art. 25 PUBLICA-Gesetz garantierte Altersrente 
grundsätzlich ausgehend vom versicherten Verdienst am 1. Januar 2008 
berechnet (BGE 139 V 230 E. 5.3 S. 233 mit Hinweis). Die vom Kläger ge-
nannte Lohnerhöhung wurde zwar pro 2008 beschlossen, mit Blick auf den 
bevorstehenden Primatwechsel in der beruflichen Vorsorge indessen erst 
auf den entsprechenden Zeitpunkt, nämlich den 1. Juli 2008, wirksam. Da 
das vorliegend anwendbare alte Recht lediglich bis 30. Juni 2008 in Kraft 
war, kann entgegen der vom Kläger vertretenen Auffassung für die Grund-
lage der Leistungsberechnung nicht vom (erst) ab 1. Juli 2008 massgeben-
den versicherten Verdienst ausgegangen werden (auch wenn damit 
gemäss Pressemitteilung des Eidg. Finanzdepartements u.a. die kumulierte 
Teuerung vorhergehender Jahre ausgeglichen worden ist; vgl. Klageant-
wort-Beilage 1 = act. II 45). Eine Ungleichbehandlung der Versicherten ist 
darin, anders als dies der Kläger darstellt, nicht zu erblicken; die Beklagte 
weist in diesem Zusammenhang zu Recht auf die von den Sozialpartnern 
bewusst getroffene Lösung hin, die fraglichen Lohnmassnahmen aus Spar-
gründen erst per 1. Juli 2008 in Kraft treten zu lassen (Klageantwort S. 6 
unten; vgl. auch Klageantwort-Beilage 1 = act. II 45). Hinsichtlich des vom 
Kläger zur Begründung einer ungleichen Behandlung der Versicherten an-
gerufenen Entscheides des Bundesgerichts vom 1. Mai 2013, in welchem 

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als Zeitpunkt für das ausgewiesene Altersguthaben der 1. Juli 2008 ge-
nannt worden ist (BGE 139 V 234 E. 4.1 S. 237), hat die Beklagte überdies 
duplicando überzeugend dargelegt, dass auch in jenem Fall de facto das 
Altersguthaben per 30. Juni 2008, d.h. vor dem Primatwechsel, herangezo-
gen worden ist; abgesehen davon ging es in jenem Entscheid, anders als 
vorliegend, nicht zentral um die Frage nach dem massgebenden versicher-
ten Verdienst, sondern vielmehr um die Auswirkung der Besitzstandsgaran-
tie gemäss Art. 25 Satz 1 PUBLICA-Gesetz auf einen Kapitalbezug sowie 
um die Frage, nach welchen Regeln die Kürzung der Leistungen bei vorzei-
tiger Pensionierung vorzunehmen ist.

Schliesslich hat die Beklagte die bei vorzeitiger Pensionierung, also vor 
dem Alter 62, vorzunehmende Leistungskürzung gemäss der geltenden 
höchstrichterlichen Rechtsprechung (vgl. E. 3.2.2 hiervor) nach den alt-
rechtlichen Regeln vorgenommen, was letztlich auch unbestritten geblieben 
ist. 

3.4 Nach dem Gesagten erweist sich die – in der Klageantwort noch-
mals einlässlich dargestellte – Leistungsberechnung ausgehend von einem 
versicherten Verdienst von Fr. 152‘909.35 sowie hinsichtlich der Beschrän-
kung der Besitzstandsgarantie auf die Hälfte des Kapitalbezuges und der 
Leistungskürzung infolge vorzeitiger Pensionierung als rechtens. Die Klage 
ist dementsprechend unter allen Titeln abzuweisen.

4.

4.1 Verfahrenskosten sind keine zu erheben (Art. 73 Abs. 2 BVG).

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf 
Ausrichtung einer Parteientschädigung. 

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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Klage wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch Parteikosten zuge-
sprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- A.________
- Pensionskasse des Bundes PUBLICA 
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Zur Kenntnis:
- Bernische BVG- und Stiftungsaufsicht (BBSA), Belpstrasse 48, 

Postfach, 3000 Bern 14

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.