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**Case Identifier:** 7923fee1-1213-59d8-a0f7-20719c5b962c
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-12-05
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 05.12.2023 IV 2023/12
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2023-12_2023-12-05.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2023/12

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 29.05.2024

Entscheiddatum: 05.12.2023

Entscheid Versicherungsgericht, 05.12.2023
Art. 7 ATSG; Art. 8 ATSG; Art. 28 IVG. Verneinung eines Rentenanspruchs 
gestützt auf ein als beweiskräftig befundenes Administrativgutachten 
aufgrund einer Arbeitsfähigkeit von 80 % und eines Invaliditätsgrades von 37 
%. Die Begutachtung darf sich auf die wesentlichen Disziplinen und 
Untersuchungen beschränken. Bildgebende Befunde alleine vermögen eine 
funktionelle Einschränkung bzw. eine massgebliche Invalidität nicht zu 
begründen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kanton St. Gallen vom 
5. Dezember 2023, IV 2023/12).

Entscheid vom 5. Dezember 2023

Besetzung

Versicherungsrichterinnen Corinne Schambeck (Vorsitz), Marie Löhrer und Tanja Petrik-

Haltiner; Gerichtsschreiberin Beatrix Zahner

Geschäftsnr.

IV 2023/12

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Daniel Kaiser, Gorisstrasse 3, Postfach 3, 

9464 Rüthi (Rheintal),

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gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Rente

Sachverhalt

A.  

A.___ (nachfolgend: Versicherter) damals selbständig erwerbend als gelernter AC-

Maurer, meldete sich am 13. Dezember 2010 wegen nach einer Operation vom 

18. Oktober 2010 (siehe dazu Operationsbericht Klinik B.___, Fremdakten, act. 1-8) 

weiterhin bestehender LWS-Schmerzen bei der Invalidenversicherung (IV) zum 

Leistungsbezug an (IV-act. 1).

A.a. 

Nach medizinischen Abklärungen sprach ihm die IV-Stelle Berufsberatung 

(Mitteilung vom 5. Dezember 2011, IV-act. 33) und eine Umschulung zum Bauleiter zu 

(August 2012 bis Juli 2014; Eingliederungsplan, IV-act. 45; Mitteilung vom 26. 

September 2012, IV-act. 48). Der Versicherte erwarb das Diplom als Bauleiter Hochbau 

(IV-act. 74 f.), konnte aber nicht zur höheren Fachprüfung zugelassen werden (IV-

act. 76). Mit Mitteilung vom 14. Oktober 2014 schloss die IV-Stelle die beruflichen 

Massnahmen ab. Sie führte aus, da der Versicherte die Umschulung zum Bauleiter 

Hochbau erfolgreich abgeschlossen habe und weiterhin bei der C.___ tätig sei, sei er 

rentenausschliessend eingegliedert (IV-act. 79).

A.b. 

Der Versicherte wurde am 16. November 2020 erneut operiert (mikrotechnische 

Dekompression L2/L3 beidseits; Austrittsbericht Neurochirurgie St. Gallen vom 

17. November 2020, Fremdakten, act. 3-14 f.). Am 19. Januar 2021 meldete er sich 

unter Hinweis auf Schmerzen im Lendenbereich mit Ausstrahlung in Beine und Füsse 

erneut bei der IV zum Leistungsbezug an (IV-act. 80 ff.).

A.c. 

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Vom 8. bis 19. März 2021 erfolgte ein Reha-Aufenthalt in der Klinik Valens, wo ein 

chronisches lumbovertebrales lumbosakrales Schmerzsyndrom mit pseudoradikulärer 

Ausstrahlung bds. ins Gesäss und die seitlichen Oberschenkel, eine Bursitis 

Trochanterica links, eine initiale Coxarthrose bds., der Verdacht auf ein anterolaterales 

Impingement OSG rechts, eine arterielle Hypertonie, eine Adipositas, eine 

Hyperlipoproteinämie sowie ein LUTS (Lower Urinary Tract Symptoms) als Diagnosen 

aufgeführt wurden (Austrittsbericht vom 24. März 2021, IV-act. 98-2 ff.). Nachdem der 

Versicherte der Eingliederungsverantwortlichen am 30. März 2021 und am 25. Mai 

2021 telefonisch mitteilte, er habe bei Arbeitsversuchen in den letzten Tagen innert 

kürzester Zeit solche Schmerzen entwickelt, dass eine Tätigkeit auf dem Bau aktuell 

nicht möglich, er nach wie vor zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben sei und 

ausschliesslich im Büro arbeite, schloss diese die Abklärung für berufliche 

Massnahmen ab (Verlaufsprotokoll der Eingliederungsverantwortlichen, IV-act. 105-4). 

Dementsprechend wies die IV-Stelle das Gesuch bezüglich beruflicher Massnahmen 

mit Mitteilung vom 25. Mai 2021 ab (IV-act. 106).

A.d. 

Der RAD-Arzt Dr. med. D.___, Facharzt für Chirurgie, würdigte den Verlaufsbericht 

von Dr. med. E.___, Praktische Ärztin, vom 27. August 2021 (IV-act. 115) und den 

Sprechstundenbericht von Dr. med. F.___, Facharzt für Neurochirurgie, vom 

1. September 2021 (IV-act. 116-4 f.) und kam zum Schluss, schon seit Jahren bestehe 

medizinisch theoretisch keine Arbeitsfähigkeit mehr in der Tätigkeit als Maurer. In einer 

wechselbelastenden, überwiegend sitzend auszuübenden (Büro-)tätigkeit ohne 

Zwangshaltung der Wirbelsäule und ohne Heben und Tragen von Lasten über 5 kg sei 

von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen (Stellungnahme vom 23. September 

2021, IV-act. 118). Gestützt darauf stellte die IV-Stelle dem Versicherten mit 

Vorbescheid vom 30. September 2021 bei einem errechneten Invaliditätsgrad von 

16 % die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (IV-act. 124).

A.e. 

Dagegen liess der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. D. Kaiser, am 

30. Oktober 2021 Einwand erheben (IV-act. 129). Mit Eingabe vom 9. November 2021 

liess er der IV-Stelle einen Bericht von Dr. med. G.___, Facharzt für Neurologie sowie 

für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 2. November 2021 (IV-act. 130-2 ff.) sowie 

einen MRI-Befundbericht von Dr. med. H.___, Facharzt für Radiologie, vom 27. Oktober 

2021 betreffend BWS, LWS und ISG (IV-act. 130-5 f.) zukommen.

A.f. 

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Nach Rücksprache mit dem RAD (21. November 2021, IV-act. 135) veranlasste die 

IV-Stelle eine polydisziplinäre Begutachtung (Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie, 

Orthopädie, Neurologie) des Versicherten, welche der GA eins AG zugeteilt wurde (IV-

act. 131; IV-act. 147-2). Die Gutachter diagnostizierten als für die Arbeitsfähigkeit 

relevant ein chronisches thorakolumbovertebrales bis gluteales Schmerzsyndrom 

beidseits bei radiologisch mehrsegmentalen degenerativen Veränderungen der 

lumbalen Wirbelsäule einschliesslich Osteochondrose LWK 5/SWK 1 und geringer 

Diskusprotrusion LWK 2/3 und LWK 4/5/SWK 1 bei fehlenden klaren Hinweisen für eine 

Neurokompression (MRI 27.10.2021). Als die Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtigend 

erhoben sie unter anderem eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und 

psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41). In der bisherigen Tätigkeit hielten sie den 

Versicherten für nicht mehr und in einer körperlich leichten, wechselbelastenden, auch 

immer wieder sitzenden Tätigkeit für zu 80 % arbeitsfähig (erhöhter Pausenbedarf). 

Nach der Rückenoperation im November 2020 habe für höchstens sechs Monate eine 

vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden (Gutachten vom 23. April 2022, IV-

act. 151-9 ff.). Der RAD nahm am 27. April 2022 Stellung, das Gutachten erfülle die 

versicherungsmedizinischen Anforderungen (IV-act. 157).

A.g. 

Mit Vorbescheid vom 5. Mai 2022 gewährte die IV-Stelle dem Versicherten das 

rechtliche Gehör zur vorgesehenen Abweisung des Leistungsbegehrens. Sie 

begründete ihren Entscheid damit, dass der Versicherte gestützt auf das Gutachten zu 

80% arbeitsfähig in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit sei. Als 

Maurer, Bauführer und Geschäftsleiter könne er Fr. 65'000.-- verdienen. Unter 

Berücksichtigung der Invalidität belaufe sich das mögliche Einkommen auf Fr. 

54'600.--, woraus ein Invaliditätsgrad von 16% resultiere (IV-act. 160). Dagegen liess 

der Versicherte, nach wie vor vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kaiser, am 1. Juni 2022 

mit Begründung vom 29. Juni 2022 Einwand erheben (IV-act. 170; IV-act. 172-1 ff.). Er 

machte im Wesentlichen geltend, die Gutachter hätten nicht alle relevanten Akten, 

Befunde und in Betracht fallenden Diagnosen berücksichtigt und notwendige 

Untersuchungen nicht vorgenommen. Das Gutachten sei nicht beweistauglich (IV-

act. 172-1 ff.). Der RAD führte am 17. August 2022 aus, eigentlich neue relevante 

medizinische Fakten seien nicht beigebracht worden. Aus Sicht des RAD habe die 

Gutachterstelle ihre Einschätzung aufgrund hinreichend erhobenen objektiven 

A.h. 

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B.  

Befunden und Funktionsstörungen vorgenommen. Der RAD formulierte dennoch 

Rückfragen an die Gutachterstelle in dem Sinne, ob sie unter Berücksichtigung der 

Argumentationen des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers an ihrem Gutachten 

festhalten würden (IV-act. 176). Der ärztliche Leiter der Gutachterstelle bejahte dies 

unter Hinweis, dass die IV-Stelle keine konkreten Fragen gestellt habe und solche sich 

auch dem Einwand nicht entnehmen liessen (Stellungnahme vom 10. September 2022, 

IV-act. 183). Am 29. November 2022 nahm der RAD-Arzt Dr. D.___ abschliessend 

Stellung, die gutachterlichen Einschätzungen könnten weiterhin übernommen werden 

und ergänzende medizinische Abklärungen seien nicht angezeigt (IV-act. 184).

Die IV-Stelle verfügte am 5. Dezember 2022 die Abweisung des Rentengesuchs 

gemäss dem Vorbescheid und verwies zur Begründung auf die Stellungnahmen der 

Gutachterstelle vom 10. September 2022 und des RAD vom 29. November 2022, 

wonach dem Gutachten vom 23. April 2022 voller Beweiswert zukomme (IV-act. 185).

A.i. 

Mit Beschwerde vom 18. Januar 2022 (richtig: 2023) beantragt der Versicherte 

(nachfolgend: Beschwerdeführer), weiterhin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kaiser, 

die angefochtene Verfügung vom 5. Dezember 2022 sei aufzuheben. Die Angelegenheit 

sei zum Erlass einer neuen Verfügung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Eventualiter 

sei ihm eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Subeventualiter sei seine tatsächliche 

Leistungsfähigkeit durch einen Arbeitsversuch von längstens 180 Tagen abzuklären 

und danach eine Verfügung betreffend Rente zu erlassen. Weiter seien ihm für das 

Verfahren vor der IV-Stelle (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) eine 

Parteientschädigung von Fr. 10'000.-- zuzusprechen und die Kosten- und 

Entschädigungsfolgen zu Lasten des Staates zu verlegen (act. G 1-2). Mit Verweisen 

auf einzelne Punkte macht er zusammenfassend geltend, das Gutachten weise diverse 

Mängel auf. Es seien nicht alle relevanten Akten vorhanden gewesen bzw. 

berücksichtigt worden, es basiere nicht auf allseitigen Untersuchungen und 

notwendige Fachdisziplinen seien nicht beigezogen worden. Das Gutachten erfülle die 

von der Rechtsprechung und den Leitlinien geforderten Qualitätsvorgaben nicht. Die 

Schlussfolgerungen seien nicht begründet und die Fragen würden nicht umfassend 

beantwortet (act. G 1-6). In formeller Hinsicht rügt er, die Gutachter seien durch die Art 

B.a. 

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der Auftragsformulierung durch die Beschwerdegegnerin beeinflusst worden. Auch die 

Formulierung der Stellungnahme des ärztlichen Leiters der Gutachterstelle vom 

29. Juni 2022 zeige deutlich, dass die Begutachtungsstelle ihn nicht unabhängig 

beurteilt habe und gegenüber seinem Rechtsvertreter voreingenommen sei 

(act. G 1-30 ff). Sodann rügt er diverse Verletzungen des rechtlichen Gehörs 

(act. G 1-32 ff., 39). Schliesslich beanstandet der Beschwerdeführer den 

Einkommensvergleich (act. G 1-36 ff.).

Mit Beschwerdeantwort vom 31. März 2023 beantragt die Beschwerdegegnerin, 

die Beschwerde sei abzuweisen. Sie führt aus, die Rüge, die Gutachterstelle sei durch 

die Auftragsformulierung voreingenommen gewesen, sei verspätet. In der 

Stellungnahme des ärztlichen Leiters der Gutachterstelle könne kein objektiver Hinweis 

der Befangenheit des allgemein-internistischen Gutachters gesehen werden, wie dies 

beispielsweise bei einer herabwürdigenden Äusserung bei der Begutachtung der Fall 

wäre. Sie habe den Antrag des Beschwerdeführers auf Edition der Tonaufnahmen im 

Einwand übersehen und dadurch sein rechtliches Gehör verletzt. In Anbetracht der 

vollen Kognition des Versicherungsgerichts, der materiellen Anträge und Rügen und 

der inzwischen gewährten Kenntnisnahme der Tonaufnahmen gehe sie davon aus, 

dass der Beschwerdeführer eine "Heilung" der Gehörsverletzung als zweckdienlicher 

erachte als eine Rückweisung aus formellen Gründen (act. G 5-7). Die Beweiskraft einer 

fachärztlichen Expertise setze nicht voraus, dass den begutachtenden Ärzten sämtliche 

bei irgendwelchen Versicherungen oder medizinischen Fachpersonen vorhandenen 

Akten vorliegen müssten. Welche Berichte im Gutachten erwähnt und diskutiert 

würden, liege im Ermessen der Experten. Statt der vom Beschwerdeführer als nicht 

berücksichtigt gerügten Berichte von Dr. E.___ und Dr. I.___ hätten die Gutachter 

aktuellere, wesentlichere Berichte herangezogen, und jene würden keine wichtigen 

Aspekte beinhalten, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben 

seien (act. G 5-8 f.). Nicht die Dauer der Untersuchungen sei relevant, sondern ob die 

Beurteilung inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig sei (act. G 5-14). Die 

Vorbringen in der Beschwerde vermöchten keine konkreten Indizien gegen die 

Zuverlässigkeit des GA eins-Gutachtens aufzuzeigen. Diesem sei volle Beweiskraft 

zuzuerkennen (act. G 5-14). Dem im massgeblichen Zeitpunkt __ Jahre und _ Monate 

alten Beschwerdeführer stehe auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt eine Vielzahl von 

B.b. 

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Auf die weiteren Vorbringen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge 

sowie die Akten wird, soweit für den Entscheid relevant, in den nachstehenden 

Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1.

Dieses Beschwerdeverfahren bezweckt die Überprüfung der angefochtenen Verfügung 

auf deren Rechtmässigkeit, weshalb sein Gegenstand jenem des vorangegangenen 

Verwaltungsverfahrens entsprechen muss. Der Anspruch auf berufliche Massnahmen 

wurde mit Mitteilung vom 25. Mai 2021 abgewiesen, da damals aus gesundheitlichen 

Gründen keine solchen möglich waren (IV-act. 106). Nach Abschluss der beruflichen 

Eingliederungsmassnahmen wurde lediglich noch das im Januar 2021 gestellte 

Rentenbegehren geprüft. Der Anspruch auf berufliche Massnahmen ist somit nicht 

mehr Gegenstand der angefochtenen Verfügung vom 5. Dezember 2022 (IV-act. 185; 

vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 9. November 2022, 8C_350/2022, E. 7.1, und vom 

Arbeitsmöglichkeiten offen, welche dem gutachterlichen Anforderungsprofil 

entsprächen, wobei zur ganztägigen Umsetzung der 80%igen Leistungsfähigkeit auch 

Vollzeitstellen in Betracht kämen. Somit sei die Restarbeitsfähigkeit verwertbar 

(act. G 5-16). Das in der angefochtenen Verfügung angenommene Valideneinkommen 

von Fr. 65'000.-- erweise sich als zu tief und sei mit rund Fr. 91'891.-- zu 

veranschlagen (act. G 5-17). Für die Bemessung des Invalideneinkommens sei vom 

Kompetenzniveau 2 der Tabelle TA1_tirage_skill_level des Bundesamtes für Statistik 

(BFS) auszugehen. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung und 

entsprechend der Arbeitsfähigkeit von 80 % resultiere ein Jahreseinkommen von 

Fr. 57'517.--. Ein Tabellenlohnabzug sei weder aufgrund der bereits in der 

Arbeitsfähigkeitsschätzung umfassend berücksichtigten gesundheitlichen 

Einschränkungen noch aufgrund von Teilzeittätigkeit oder aufgrund des Alters des 

Beschwerdeführers zu gewähren. Damit ergebe sich ein Invaliditätsgrad von 37 %, der 

keinen Rentenanspruch begründet (act. G 5-16 ff.).

Der Beschwerdeführer hält mit Replik vom 21. April 2023 an der Beschwerde fest, 

bestreitet die damit nicht in Einklang stehenden Vorbringen in der Beschwerdeantwort 

und verzichtet auf weitere Ausführungen (act. G 7).

B.c. 

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4. Dezember 2019, 8C_542/2019, E. 4.1, sowie vom 14. Februar 2018, 8C_682/2017, 

E. 2). Der Beschwerdeführer beantragt subeventualiter, ihm sei versuchsweise ein 

Arbeitsplatz für längstens 180 Tage zuzuweisen, um seine tatsächliche 

Leistungsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt abzuklären (siehe act. G 1-2, Rechtsbegehren 

Ziff. 3). Dabei verweist er auf die gesetzliche Grundlage des Arbeitsversuchs als 

Eingliederungsmassnahme (Art. 18a ATSG [richtig: Bundesgesetzes über die 

Invalidenversicherung {IVG; SR 831.20}]). Bei diesem Antrag handelt es sich nicht um 

eine Massnahme zur Abklärung des medizinischen Sachverhalts, sondern um eine 

berufliche Massnahme (vgl. Art. 18a IVG; Urteil des Bundesgerichts vom 20. November 

2013, 8C_142/2013, E. 3.5). Insofern ist nicht darauf einzutreten. Im Übrigen ist 

betreffend berufliche Massnahmen darauf hinzuweisen (und wird sich aus den 

nachfolgenden Erwägungen ergeben), dass der Beschwerdeführer in einer 

angepassten Tätigkeit lediglich vorübergehend für ein halbes Jahr vollständig 

arbeitsunfähig war und er stets arbeitstätig als Geschäftsführer der J.___ GmbH war. 

Das Unternehmen und der Beschwerdeführer als Gesellschafter und Geschäftsführer 

sind auch nach wie vor im Handelsregister eingetragen (Internetauszug, abgerufen am 

22. November 2023). Daher hat sich die Beschwerdegegnerin auch aus diesem Grund 

in der angefochtenen Verfügung zu Recht nicht mehr mit dem Anspruch auf berufliche 

Massnahmen befasst.

2.

Am 1. Januar 2022 sind mit der Revision zur Weiterentwicklung der 

Invalidenversicherung verschiedene Änderungen des IVG und der Verordnung über die 

Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) in Kraft getreten. Die vorliegend angefochtene 

Verfügung datiert vom 5. Dezember 2022. In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich 

diejenigen Rechtssätze massgeblich, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden 

oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestands Geltung haben (BGE 144 V 213 E. 4.3.1). 

Da ein Rentenanspruch mit rechtskräftig gewordener Mitteilung vom 14. Oktober 2014 

(IV-act. 79) abgewiesen worden war, entsteht ein allfälliger Rentenanspruch aufgrund 

der Wiederanmeldung vom 19. Januar 2021 vorliegend bei erfülltem Wartejahr gemäss 

Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG mit Ablauf der Karenzfrist nach Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG per 

1. Juli 2021 (vgl. BGE 142 V 550 f. E. 3.1 f.; Urteil des Bundesgerichts vom 18. Februar 

2016, 9C_942/2015, E. 3.3.3). Demnach sind die Bestimmungen in der bis 

31. Dezember 2021 gültigen Fassung anwendbar, da die angefochtene Verfügung 

einen noch unter Geltung des alten Rechts entstandenen Rentenanspruch zum 

Gegenstand hat (vgl. auch Kreisschreiben über Invalidität und Rente in der 

Invalidenversicherung [KSIR], Rz 9101), und werden nachfolgend in dieser Fassung 

zitiert. Hingegen ist der per 1. Januar 2022 in Kraft getretene neu gefasste Art. 44 des 

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Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 

830.1) betreffend Gutachten als Verfahrensvorschrift sofort und somit vorliegend 

anwendbar, da er im Zeitpunkt der Gutachtenserstellung bereits in Kraft war.

3.  

In formeller Hinsicht rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung des in Art. 29 

Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101) 

und in Art. 42 ATSG sowie in Art. 49 Abs. 3 ATSG statuierten Anspruchs auf 

Gewährung des rechtlichen Gehörs. Die Rechtsprechung lässt eine Heilung einer nicht 

besonders schwerwiegenden Gehörsverletzung zu, wenn die betroffene Person die 

Möglichkeit hat, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den 

Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 126 V 132 E. 2b).

3.1. 

Zunächst macht der Beschwerdeführer geltend, die Beschwerdegegnerin habe 

das rechtliche Gehör verletzt, indem ihm die mit Einwand beantragte Anhörung der 

Tonaufnahmen der Begutachtung nicht gewährt worden sei. Nach 

Beschwerdeerhebung holte die Beschwerdegegnerin dies nach und verwies auf die 

Möglichkeit des Beschwerdeführers, sich allenfalls in der Replik dazu zu äussern 

(act. G 5-7; act. G 5.1). Der Beschwerdeführer hat gestützt auf die Tonaufnahmen keine 

zusätzlichen Rügen erhoben, womit die Verletzung des rechtlichen Gehörs als geheilt 

gelten kann.

3.2. 

 3.3. 

Weitere vom Beschwerdeführer geltend gemachte Verletzungen des rechtlichen 

Gehörs betreffen die Prüfung aller rechtserheblicher Anträge und Stellungnahmen 

sowie die Abnahme der angebotenen Beweise. So bemängelt er, die Gutachterstelle 

habe die Fragen der Beschwerdegegnerin vom 30. August 2022 nicht wie verlangt 

ausführlich beantwortet. Die Beschwerdegegnerin habe sich zu den am 23. April 2022 

aufgezeigten Mängeln nicht geäussert und keinen der gestellten Beweisanträge 

abgenommen. Weiter seien die im Gutachten zitierten Unterlagen nicht vollständig bei 

den Akten bzw. nicht vollständig lesbar.

3.3.1. 

Der Anspruch auf Prüfung aller rechtserheblichen Anträge und Stellungnahmen 

als Teilgehalt des rechtlichen Gehörs steht unter Vorbehalt der Wesentlichkeit der zu 

beweisenden Tatsachen (BGE 122 V 162 E. 1d) und der antizipierten Beweiswürdigung 

(BGE 134 I 148 E. 5.3; BGE 119 V 344 E. 3c; BGE 107 V 108 E. 2b). Weiter steht 

diesbezüglich auch eine Verletzung der Begründungspflicht zur Diskussion, welche 

3.3.2. 

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beinhaltet, dass sich der Versicherungsträger mit den Vorbringen der Partei inhaltlich 

auseinandersetzt und angibt, weshalb er diese nicht für erheblich hält, ihnen nicht folgt 

oder sie nicht berücksichtigt. Es müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt 

werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihr 

Entscheid stützt. Der Gehörsanspruch ist gewahrt, wenn die Begründung eine 

sachgerechte Anfechtung ermöglicht. Nicht erforderlich ist, dass sich die Verwaltung 

vorgängig mit jedem einzelnen Parteivorbringen einlässlich befasst oder sich einlässlich 

zu jeder einzelnen Diagnose und zu jedem Befund in jedem Arztbericht äussert (vgl. 

BGE 136 I 188 E. 2.2.1; Urteile des Bundesgerichts vom 10. Februar 2017, 

8C_785/2016, E. 5.2, und vom 30. Juli 2009, 8C_437/2008, E. 3.2; U. Kieser, 

Kommentar ATSG, 4. Aufl., Zürich 2020., Art. 42 Rz 7, Art. 49 Rz 65 ff.).

In seiner Stellungnahme vom 29. November 2022 führte der RAD aus, es sei 

keinesfalls notwendig, eine umfangreichere Begutachtung vorzunehmen, da alle 

Befunde hätten erhoben werden können und die gestellten Diagnosen mit den 

durchgeführten Fachrichtungen gut abgedeckt seien. Ergänzende medizinische 

Abklärungen seien nicht angezeigt (IV-act. 184-2). In der angefochtenen Verfügung 

wurde hierauf verwiesen (IV-act. 185-2). Somit wies die Beschwerdegegnerin die 

Beweisanträge des Beschwerdeführers gestützt auf das Gutachten und die 

medizinische Würdigung des RAD letztlich in antizipierter Beweiswürdigung ab, was sie 

zwar in der Verfügung nicht explizit festhielt. Eine schwere, nicht heilbare Verletzung 

des rechtlichen Gehörs ist darin jedoch nicht zu erblicken. Dem Beschwerdeführer war 

es jedenfalls möglich, die Verfügung sachgerecht anzufechten. Der Beschwerdeführer 

beantragt auch im Beschwerdeverfahren das Einholen ergänzender Stellungnahmen 

der Gutachter. Ob weitere Abklärungen erforderlich gewesen wären, ist somit 

nachfolgend materiell unter dem Gesichtspunkt der Beweistauglichkeit bzw. 

Vollständigkeit des Gutachtens zu prüfen.

3.3.3. 

Was die beantragte persönliche Anhörung des Beschwerdeführers durch die 

Beschwerdegegnerin betrifft, ist ergänzend festzuhalten, dass der Anspruch auf 

rechtliches Gehör grundsätzlich kein Recht auf mündliche Anhörung einschliesst (Urteil 

des Bundesgerichts vom 27. Juni 2018, 8C_48/2018, E. 4.1.1, mit Verweisen). Im 

Vorbescheidverfahren hat die versicherte Person gemäss Art. 73  IVV das Recht, 

entweder schriftlich oder mündlich Einwände vorzubringen. Der Beschwerdeführer hat 

im Einwand vom 29. Juni 2022 (IV-act. 172) ausführlich in schriftlicher Form Stellung 

genommen, weshalb die Beschwerdegegnerin die Einwände des Beschwerdeführers 

nicht auch noch mündlich entgegennehmen musste. Eine persönliche Anhörung des 

Beschwerdeführers drängt sich auch aus diesem Grund nicht auf, da gemäss Art. 7 

3.4. 

ter

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Abs. 2 ATSG für die Bestimmung der Erwerbsunfähigkeit die aus objektiver Sicht nicht 

überwindbaren und nicht die subjektiven Beeinträchtigungen massgebend sind.

Schliesslich rügt der Beschwerdeführer, er sei im Schreiben der 

Beschwerdegegnerin vom 25. November 2021 nicht über im Gutachtensauftrag vom 

6. Dezember 2021 enthaltene Bemerkungen in Kenntnis gesetzt worden. Diesbezüglich 

ist darauf hinzuweisen, dass es prinzipiell ausreicht, wenn das rechtliche Gehör vor 

dem Entscheid gewährt wird (Kieser, a.a.O., Art. 42 Rz 9).

3.5. 

 3.6. 

Der Beschwerdeführer beantragte mit Einwandbegründung vom 29. Juni 2022 

eine Parteientschädigung für das Verfahren vor der IV-Stelle (IV-act. 172-35). In der 

Beschwerde beziffert er diese mit Fr. 10'000.-- (act. G 1-39).

3.6.1. 

Zu Recht moniert er, dass die Beschwerdegegnerin darüber in Verletzung des 

Gehörsanspruchs in der angefochtenen Verfügung nicht entschieden habe. Der 

rechtlich vertretene Beschwerdeführer hat das Gesuch lediglich mit der Komplexität 

des Falles bzw. mit der Notwendigkeit eines Rechtsbeistandes begründet (IV-

act. 172-35). Aus dem Vertretungsverhältnis alleine ergibt sich gegenüber dem 

Versicherungsträger grundsätzlich kein Anspruch auf eine Entschädigung. Anderes gilt 

nur, wenn ein Anspruch auf unentgeltliche Vertretung besteht (Kieser, a.a.O., Art. 37 Rz 

27), welcher insbesondere finanzielle Bedürftigkeit voraussetzt. Neben dem Fehlen 

einer gesetzlichen Grundlage steht einer Parteientschädigung auch entgegen, dass das 

Leistungsbegehren mit der angefochtenen Verfügung abgewiesen wurde. Somit 

erübrigt sich eine Rückweisung an die Beschwerdegegnerin zum Entscheid über den 

geltend gemachten Honoraranspruch für das Vorbescheidsverfahren.

3.6.2. 

Weiter ist auf den vom Beschwerdeführer erhobenen Einwand der Befangenheit 

der Gutachterstelle einzugehen.

3.7. 

Der Beschwerdeführer bemängelt, die Beschwerdegegnerin habe im 

Gutachtensauftrag vom 6. Dezember 2021 diverse Bemerkungen angebracht, welche 

die Gutachter beeinflusst hätten (act. G 1-30 f.). Soweit es um die Zumutbarkeit der 

Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit geht, handelt es sich nicht um eine durch 

die Gutachter zu klärende medizinische Frage. Daher sind diese Ausführungen nicht 

geeignet, eine Befangenheit der Gutachter zu begründen. Die Auffassung des RAD war 

bereits durch dessen Stellungnahme vom 23. September 2021 (IV-act. 118-2 f.) 

aktenkundig und insoweit den Gutachtern ohnehin zugänglich. Dass die 

3.7.1. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/30

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4.

Zu prüfen ist somit der Rentenanspruch des Beschwerdeführers.

Beschwerdegegnerin im Begutachtungsauftrag nochmals darauf hinwies, vermag somit 

nicht zu einem objektiven Anschein der Befangenheit führen, auch weil 

Gutachtensaufträge typischerweise gerade dann erfolgen, wenn die behandelnden 

Ärzte eine hohe Arbeitsunfähigkeit attestieren und sich der RAD deren Ansicht nicht 

anschliessen kann. Im Übrigen wären diese vorgebrachten Befangenheitsgründe 

ohnehin nicht mehr zu beachten, da sie im Verfahren so früh wie möglich einzubringen 

sind – vorliegend also sofort nach der dem Rechtsvertreter zugestellten Mitteilung vom 

13. Dezember 2021 betreffend polydisziplinäre medizinische Untersuchung mit den 

Namen der Gutachter (IV-act. 144) –, und danach verwirkt sind (vgl. etwa BGE 143 V 69 

E. 4.3; BGE 135 III 334 E. 2.2; Urteile des Bundesgerichts vom 22. Februar 2021, 

9C_344/2020, E. 4.3.2, und vom 10. Dezember 2020, 9C_15/2020, E. 5.1).

Die Äusserungen des RAD in den Stellungnahmen vom 17. August 2022 (IV-

act. 176) und vom 29. November 2022 (IV-act. 184) sowie des ärztlichen Leiters der 

Gutachterstelle vom 10. September 2022 (IV-act. 183) betreffen den Einwand des 

Beschwerdeführers vom 29. Juni 2022 (IV-act. 172-1 ff.). Es wurde ausgeführt, diesem 

liessen sich keine konkreten Fragen entnehmen. Beide Schreiben wurden erst nach der 

Begutachtung verfasst und kommentiert. Die Ausführungen des RAD und der 

Gutachterstelle sind deshalb aus rein zeitlicher Sicht nicht geeignet, auf eine schon 

zum Zeitpunkt der Abfassung des Gutachtens bestandene Voreingenommenheit der 

Gutachter aufgrund der Person des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers zu 

schliessen. Damit ist nicht von einer Befangenheit der Gutachter auszugehen.

3.7.2. 

Zusammenfassend ergeben sich aus formeller Hinsicht keine Beanstandungen, die 

eine Aufhebung der angefochtenen Verfügung rechtfertigen würden.

3.8. 

Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 IVG Versicherte, die ihre 

Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch 

zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern 

können (lit. a), während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 

mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b), und nach Ablauf 

dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c).

4.1. 

Art. 8 Abs. 1 ATSG umschreibt Invalidität als voraussichtlich bleibende oder 

längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsunfähigkeit ist 

der durch die gesundheitliche Beeinträchtigung verursachte und nach zumutbarer 

4.2. 

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Behandlung und Eingliederung verbleibende Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem 

in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die 

Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen 

der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit 

liegt nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

Nach Art. 28 Abs. 2 IVG besteht Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die 

versicherte Person mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie 

mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 %, und auf eine 

Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 % invalid ist. Für die Bestimmung des 

Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach 

Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und 

allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei 

ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung 

gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid 

geworden wäre (Valideneinkommen, Art. 16 ATSG).

4.3. 

Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, sind die Verwaltung und im 

Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 

Person arbeitsunfähig ist (BGE 132 V 93 E. 4 mit Hinweisen). Die urteilenden Instanzen 

haben die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie 

umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Hinsichtlich des Beweiswertes eines 

Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, 

auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in 

Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der 

medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation einleuchtet und ob 

die Schlussfolgerungen der Fachperson begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a mit 

Hinweisen). Rechtsprechungsgemäss ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens 

gemäss Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten von externen Spezialärzten und -

ärztinnen, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie 

nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu 

schlüssigen Ergebnissen gelangen, volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht 

konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 V 227 

E. 1.3.4; Urteil des Bundesgerichts vom 13. Februar 2019, 8C_801/2018, E. 4.3).

4.4. 

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5.

Zu befinden ist über die Beweistauglichkeit des Gutachtens der GA eins AG vom 

23. April 2022 (IV-act. 151).

Im Sozialversicherungsrecht gelten der Untersuchungsgrundsatz und der 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Verwaltung und 

Sozialversicherungsgericht haben von sich aus für die richtige und vollständige 

Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Rechtserheblich sind alle 

Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder 

anders zu entscheiden ist. In diesem Rahmen haben Verwaltungsbehörden und das 

Versicherungsgericht zusätzliche Abklärungen stets dann vorzunehmen oder zu 

veranlassen, wenn hierzu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den 

Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht (Kieser, a.a.O., Art. 61 

Rz 107).

4.5. 

Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz 

nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit zu fällen (vgl. BGE 126 V 353 E. 5b; BGE 125 V 193 E. 2, je mit 

Hinweisen).

4.6. 

Zu den einzelnen Teilgutachten ist in der Reihenfolge der erfolgten 

Untersuchungen festzuhalten, dass die internistische klinische Untersuchung des 

Thorax, des Herzens, der Lunge und des Abdomens unauffällige Befunde ergab. Der 

Lasègue-Test war beidseits negativ (IV-act. 151-23). Der Gutachter diagnostizierte ein 

metabolisches Syndrom mit medikamentös knapp kompensierter arterieller Hypertonie, 

Adipositas und noch nicht behandlungspflichtiger Dyslipidämie. Dieses schränke die 

Arbeitsfähigkeit nicht ein (IV-act. 151-25 f.). Weiter hielt der Gutachter fest, der 

Beschwerdeführer verfüge über Fähigkeiten für eine berufliche Tätigkeit, er arbeite 

noch selbständig im von ihm gegründeten Unternehmen mit. Es bestünden geregelte 

Alltagsaktivitäten. Belastungen lägen im psychosozialen Bereich mit finanziellen 

Schwierigkeiten vor. Sodann belaste den Beschwerdeführer auch, dass er wegen der 

Rückenbeschwerden die bisherige Tätigkeit nicht mehr richtig ausüben könne (IV-

act. 151-25).

5.1. 

 5.2. 

Die ausführlich erhobene psychiatrische Anamnese thematisierte die Schmerzen, 

deren Einfluss auf die Aktivitäten des Beschwerdeführers, aber auch Todesfälle durch 

5.2.1. 

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Suizid und Drogen in der nächsten Familie. Der Beschwerdeführer verneinte, je 

psychiatrisch behandelt worden zu sein (IV-act. 151-28 ff., 32 f.). Zum Befund führte 

der psychiatrische Gutachter aus, die Stimmung sei ausgeglichen gewesen, aber 

geprägt von Sorgen bezüglich seiner weiteren Zukunft mit den Schmerzen. Diese habe 

er relativ genau beschreiben können bei auffälligem Schmerzgebaren und nach aussen 

gerichteter Beschwerdepräsentation. Es liessen sich Insuffizienz-, nicht aber 

Schuldgedanken erheben. Eine negative Zukunftsperspektive oder vegetative 

Symptome als Ausdruck von Angst oder Zwängen seien nicht feststellbar. Die 

Aufmerksamkeit, die Auffassung und das Gedächtnis seien nicht gestört (IV-

act. 151-32). Die Persönlichkeit sei unauffällig (IV-act. 151-31). Der psychiatrische 

Gutachter äusserte, insofern das Schmerzausmass mit der Überzeugung, auch in einer 

somatisch angepassten Tätigkeit nicht mehr arbeiten zu können, mit somatischen 

Befunden nicht erklärt werden könne, müsse aus psychiatrischer Sicht von einer 

psychischen Überlagerung im Sinne einer chronischen Schmerzstörung mit 

somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) ausgegangen werden. Als 

schmerzverstärkende Belastungsfaktoren bestünden mögliche lebensgeschichtliche 

Belastungen und eine angespannte finanzielle Situation (IV-act. 151-33 f.). Die 

psychiatrisch ausschliesslich zu stellende Diagnose habe keine Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit. Die Arbeitsfähigkeit müsse, bei sonst gut erhaltenen psychischen 

Funktionen, aus somatischer Sicht eingeschätzt werden (IV-act. 151-33 f.). Der 

Beschwerdeführer habe sich nie einer psychiatrischen Behandlung unterzogen und 

wünsche eine solche auch nicht. Er führe die Schmerzen auf somatische Ursachen 

zurück (IV-act. 151-34). Als Ressource verfüge der Beschwerdeführer über einen 

soliden Berufsabschluss, der körperlich anspruchsvolle Beruf als Maurer sei ihm 

allerdings aus somatischer Sicht nicht mehr möglich (IV-act. 151-35). Belastend seien 

die chronischen Schmerzen, die nicht einfache psychosoziale Situation mit nun 

Abhängigkeit von den Ersparnissen bei ihn nicht ausfüllender stundenweiser 

administrativer Arbeit und die familiären Belastungen (IV-act. 151-34 f.). Aus 

psychiatrischer Sicht attestierte der Gutachter sowohl für die angestammte als auch für 

eine angepasste Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 100 % (IV-act. 151-35).

Der orthopädische Gutachter erhob beim Beschwerdeführer Beschwerden und 

den Tagesablauf. Er liess sich den Schmerz beschreiben; dessen Intensität betrage die 

Schmerzintensität 9 auf der zehnteiligen Skala, es fehlten aufgrund des 

Begutachtungstermins die sonst üblichen Ruhepausen. Er gehe morgens mit dem 

Hund spazieren, müsse sich danach und während der anschliessenden Hausarbeiten 

immer wieder hinlegen. Der Gutachter erfragte die resultierenden Einschränkungen 

5.2.2. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/30

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(Gehstrecke, Sitzdauer, Bücken nicht mehr möglich) und den Medikamentenkonsum 

sowie die Behandlung, welche aktuell wieder Physiotherapie, Heimübungen und 

lediglich monatliche Konsultationen beim Hausarzt umfasse. Der Beschwerdeführer 

führte aus, er arbeite aktuell zwei bis drei Stunden wöchentlich im Büro seines eigenen 

(bzw. von ihm geführten) Betriebs, während sein Sohn und sein Stiefsohn auf den 

Baustellen arbeiteten. Mountainbike-, Ski- und Motorradfahren sowie Darts und 

Bowling seien nicht mehr möglich (IV-act. 157-37 ff.; vgl. auch die damit 

übereinstimmenden Angaben in der psychiatrischen Anamnese, IV-act. 151-28 ff.). Im 

Befund notierte der orthopädische Gutachter durchgehend nonverbale 

Schmerzäusserungen, das Entkleiden sei zügig und ohne relevante Einschränkung 

erfolgt. Es wurden insbesondere Schmerzangaben und Druckdolenzen am rechten 

Schulterblatt sowie an Wirbelsäule und Füssen erhoben (IV-act. 159-39 ff.). Bildgebend 

berücksichtigte der Gutachter MRI-Befunde der Hüfte vom 24. und 25. September 

2020 sowie der unteren BWS, LWS und Iliosakralgelenke vom 27. Oktober 2021 (IV-

act. 151-39). Die Anfertigung neuer Bilddokumente erachtete er in Anbetracht des 

klinisch objektiv ansonsten weitgehend blanden Befundes als nicht erforderlich (IV-

act. 151-42; siehe nachfolgend E. 6.3.3). Dem Gutachter fielen verschiedene 

Inkonsistenzen bei der klinischen Untersuchung auf, so etwa dass (im Gegensatz zur 

Prüfung im Liegen) im Sitzen die Kniegelenke ohne Schmerzangabe hätten gestreckt 

und die Hüften frei hätten rotiert werden können, dass der initial erheblich vermehrte 

Finger-Boden-Abstand später durch eine weit bessere Auslenkung im Langsitz 

relativiert werden konnte, dass die bei der Prüfung der unteren Extremitäten 

angegebenen Rückenbeschwerden bei der forcierten und wiederholten Vornahme 

derselben Manöver in sitzender Position nicht beklagt wurden und dass das Aufrichten 

aus der Rückenlage in den Langsitz problemlos gelungen sei (IV-act. 151-41 f.). Drei 

von fünf Waddell-Zeichen waren positiv, zwei von drei als am Untersuchungstag 

eingenommen angegebene Medikamente waren laborchemisch nicht nachweisbar. 

Objektivierbar war eine wenig verminderte Beweglichkeit der Wirbelsäule 

thorakolumbal (IV-act. 151-42). Der Gutachter führte aus, die geltend gemachten 

Beschwerden und Einschränkungen im Alltag könnten durch die klinischen und 

radiologischen Befunde nicht klar begründet bzw. nachvollzogen werden. Es sei eine 

erhebliche nicht-organische Beschwerdekomponente anzunehmen (IV-act. 151-42). 

Der Sachverständige diskutierte die Berichte von Dr. K.___ vom 15. September 2020, 

der Rehaklinik Valens vom 24. März 2021, von Dr. F.___ vom 18. Februar 2021 sowie 

die MRI-Befunde vom 1. Dezember 2020 und vom 19. Februar 2021 (IV-act. 151-42 f.) 

und diagnostizierte ein chronisches thorakolumbovertebrales bis gluteales 

Schmerzsyndrom beidseits ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (IV-act. 151-43) und 

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erhob den Verdacht auf eine Schmerzausweitung (IV-act. 151-44). Er kam zum 

Schluss, in der angestammten Tätigkeit als Maurer sowie in anderen körperlich 

mittelschweren und schweren Verrichtungen bestehe spätestens seit dem Eingriff vom 

16. November 2020 keine Arbeitsfähigkeit mehr. Für körperlich sehr leichte, immer 

wieder auch im Sitzen auszuführende Verrichtungen unter Wechselbelastung, wie sie 

der Beschwerdeführer aktuell im Sinne einer Bürotätigkeit ausübe, bestehe aufgrund 

der heutigen Untersuchung eine Arbeitsfähigkeit von zumindest 80 % bei ganztägigem 

Pensum mit um maximal 20 % reduzierter Leistung aufgrund eines vermehrten 

Pausenbedarfes. Nach dem Wirbelsäuleneingriff vom 16. November 2020 habe für 

längstens sechs Monate eine vollständige Arbeitsunfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten 

bestanden (IV-act. 151-44).

 Der neurologische Gutachter liess sich vom Beschwerdeführer die Schmerzen 

und deren Auftreten nach einer Gehstrecke von 1,5 km und einer Sitzdauer von 20 bis 

30 Minuten mit danach notwendigem Hinlegen bzw. Hinsetzen sowie die 

schmerzbedingt reduzierte Schlafdauer von vier bis fünf Stunden pro Nacht schildern. 

Er erfragte Medikamente und Behandlung. Die Haushaltarbeiten würde sich der 

Beschwerdeführer mit seinem im gleichen Haushalt lebenden Sohn und der 

Schwiegertochter aufteilen (IV-act. 151-48). Zum Befund hielt er fest, der 

Beschwerdeführer habe nicht schmerzgeplagt gewirkt. Das Aus- und Ankleiden sei 

flüssig erfolgt, beim Hinlegen und Aufrichten sei lediglich eine leichte Einschränkung 

erkennbar gewesen. Ein rückenschonendes Verhalten habe der Beschwerdeführer 

nicht gezeigt. Im Gespräch hätten sich keine Hinweise auf relevante kognitive 

Einschränkungen gefunden (IV-act. 151-49). Der Gutachter erhob unauffällige klinische 

Befunde (IV-act. 151-49). Die neuromyographischen Untersuchungen (Neurographie 

und EMG) zeigten keine Hinweise auf eine Polyneuropathie, keine Denervationsaktivität 

und keinen neurogenen Umbau als Hinweis auf eine frühere Schädigung (IV-

act. 151-50 f.). Der Gutachter befand, die Schmerzen entsprächen nicht einer 

radikulären Symptomatik und seien nicht auf einen engen Spinalkanal zurückzuführen. 

Am ehesten handle es sich um eine orthopädisch zu beurteilende unspezifische 

tendomyopathische Symptomatik bzw. um ein chronisches lumbales und 

lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseits bei Status nach Rückenoperationen 

am 18. Oktober 2010 und am 16. November 2020 (IV-act. 151-53). Er kam zum 

Schluss, der Beschwerdeführer leide unter einer erheblichen Beeinträchtigung 

aufgrund eines chronischen Rückenleidens. Insgesamt sei nachvollziehbar, dass er in 

seiner angestammten beruflichen Tätigkeit als Maurer nicht mehr eingesetzt werden 

könne. Die vom Beschwerdeführer beschriebenen Einschränkungen in einer 

5.2.3. 

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6.  

angepassten administrativen Tätigkeit seien allerdings aus neurologischer Sicht 

schwierig nachvollziehbar (IV-act. 151-53). Als Maurer könne er seit Februar 2020 nicht 

mehr eingesetzt werden. In einer vorwiegend sitzenden Tätigkeit mit der Möglichkeit, in 

das Stehen zu wechseln und zwischendurch herumzugehen und ohne relevante 

körperliche Belastung (administrative Tätigkeit) bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 80 %. 

Hinsichtlich des Verlaufs verwies er auf das orthopädische Teilgutachten (IV-

act. 151-53 f.).

Der RAD (Stellungnahme vom 17. August 2022, IV-act. 172-1 ff.) und die 

Gutachterstelle (Stellungnahme vom 10. September 2022, IV-act. 176) hielten auch 

nach Kenntnisnahme des vom Beschwerdeführer erhobenen Einwands (Begründung 

vom 29. Juni 2022, IV-act. 172) an der gutachterlichen Einschätzung fest. Dem ist zu 

folgen. Denn die Gutachter hatten Kenntnis von den relevanten Akten. Sie erfragten 

regelrecht die Beschwerden, den beruflichen Werdegang, die Belastungen des 

Beschwerdeführers und erhoben seine Aktivitäten sowie seinen Tagesablauf (IV-

act. 151-21 ff.; IV-act. 151-28 ff.; IV-act. 151-37 ff.; IV-act. 151-47 ff.). Sodann nahmen 

sie ausführliche Untersuchungen des Beschwerdeführers vor und erhoben regelrecht 

die Befunde (IV-act. 151-23; IV-act. 151-39 ff.; IV-act. 151-49 ff.). Der orthopädische 

Gutachter begründete nachvollziehbar, weshalb er auf weitere bildgebende 

Untersuchungen verzichtete. Zum psychiatrischen Befund ist anzumerken, dass dieser 

die Aspekte eines Befundes nach ADMP umfasst, jedoch von der üblichen Reihenfolge 

abweicht (IV-act. 151-31 f.). Die Herleitung der Diagnosen begründeten sie differenziert 

und die medizinischen Beurteilungen sind nachvollziehbar und schlüssig. Schliesslich 

haben die Gutachter die für das strukturierte Beweisverfahren massgeblichen 

Indikatoren (Ressourcen, Belastungen und Konsistenz) gewürdigt (IV-act. 151-9 f.; IV-

act. 151-24 f.; IV-act. 151-33; IV-act. 151-34 f.; IV-act. 151-42; IV-act. 151-52 f.). Im 

Konsens kamen sie unter Berücksichtigung der gestellten Diagnosen und unter 

Würdigung der vorliegenden Belastungsfaktoren und Ressourcen plausibel zum 

Schluss, dass die Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit 80 % betrage. Eine 

adaptierte Tätigkeit müsse körperlich leichte, wechselbelastende und auch immer 

wieder sitzende Tätigkeiten umfassen. Damit entspricht das Gutachten den 

Anforderungen der Rechtsprechung.

5.3. 

 Der Beschwerdeführer lässt zusammengefasst geltend machen, einzelne 

Gutachter hätten die Anamnese nicht umfassend erhoben, relevante Vorakten nicht 

berücksichtigt und notwendige Untersuchungen nicht durchgeführt. Die Teilgutachten 

6.1. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/30

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bzw. deren Schlussfolgerungen wiesen innere Widersprüche auf und stünden im 

Widerspruch zu den medizinischen Vorakten.

Vorab rechtfertigen sich zu den hinsichtlich sämtlicher oder mehrerer Teilgutachten 

erhobenen Rügen zusammenfassende Vorbemerkungen.

6.2. 

Der Beschwerdeführer listet die Aktenstücke, deren fehlende Berücksichtigung 

er rügt, auf. Obwohl der Gutachterstelle offenbar auch die Fremdakten zugestellt 

wurden (IV-act. 140-1; IV-act. 142-1), fällt auf, dass (nebst den nicht mehr relevanten 

Aktenstücken aus den Jahr 2010 bis 2011) insbesondere die darin enthaltenen Berichte 

von Dr. E.___ vom 1. Dezember 2020 (Fremdakten, act. 3-9 ff.), von Dr. I.___ vom 27. 

November 2020 (Fremdakten, act. 3-12 f.) sowie von Dr. F.___ vom 17. November 2020 

(Fremdakten, act. 3-14 f.) und vom 3. November 2020 (IV-act. 3-16 f.) weder im 

Aktenverzeichnis des Gutachtens aufgeführt sind (vgl. IV-act. 151-16 ff.) noch in den 

medizinischen Beurteilungen diskutiert wurden.

6.2.1. 

Nach der Rechtsprechung kann unter dem Gesichtswinkel der 

bundesrechtlichen Anforderungen an die Beweiskraft einer fachärztlichen Expertise 

nicht verlangt werden, dass den begutachtenden Ärzten stets sämtliche bei irgendeiner 

Versicherung oder bei irgendeiner medizinischen Fachperson allenfalls vorhandenen 

Akten vorliegen müssen, würde doch sonst die Durchführung einer rechtskonformen 

Begutachtung massiv erschwert und in vielen Fällen gar verunmöglicht (Urteile des 

Bundesgerichts vom 5. August 2014, 8C_252/2014, E. 3.4, und vom 8. April 2009, 

8C_924/2008, E. 3.3).

6.2.2. 

Relevant für die Beurteilung des frühestens ab Juli 2021 bestehenden allfälligen 

Rentenanspruchs sind die Akten ab Juli 2020 (Beginn des Wartejahres). Weiter wurde 

beim Beschwerdeführer am 16. November 2020 eine mikrotechnische Dekompression 

L2/L3 durchgeführt, um eine Spinalkanalstenose in diesem Segment zu beheben 

(vgl. Austrittsbericht Dr. F.___ vom 17. November 2020, Fremdakten, act. 3-14 f.). 

Insofern waren die bis zu diesem Zeitpunkt verfassten Berichte und bildgebenden 

Befunde einschliesslich des 10 Tage nach der Operation verfassten Berichts von 

Dr. I.___ vom 27. November 2020 (Fremdakten, act. 3-12 f.) und des unvollständig in 

den Akten liegenden MRI-Befundes vom 9. März 2020 (IV-act. 155-1) im Zeitpunkt der 

Begutachtung nicht mehr auf dem aktuellen Stand und wenig relevant. Die Gutachter 

nahmen Bezug auf die Berichte von Dr. K.___ vom 15. September 2020 (IV-

act. 151-52), den Austrittsbericht der Klinik Valens vom 24. März 2021 (IV-act. 151-19; 

IV-act. 151-43), den Bericht von Dr. F.___ vom 18. Februar 2021 (IV-act. 151-43), die 

MRI-Befunde vom 1. Dezember 2020 und vom 19. Februar 2021 (IV-act. 151-43) und 

6.2.3. 

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den neurologischen Bericht von Dr. G.___ vom 2. November 2021 zum MRI-Befund 

vom 27. Oktober 2021. Diese beinhalten insbesondere die Segmente L4 bis S1 

betreffenden Befunde und die nach der Operation verbliebenen oder neu aufgetretenen 

Beschwerden. Von Dr. E.___ lagen den Gutachtern die ausführlicheren und aktuelleren 

Berichte vom 22. Februar 2021 und vom 27. August 2021 vor (siehe IV-act. 151-16). 

Der erstgenannte Befund dürfte noch massgeblich von nachoperativen 

Einschränkungen geprägt gewesen sein. Diese haben die Gutachter berücksichtigt, 

indem sie nach der Operation vom 16. November 2020 für sechs Monate die 

Arbeitsfähigkeit als gänzlich aufgehoben beurteilten (IV-act. 151-12). Auf die im zweiten 

Bericht erwähnte fachfremde Diagnose einer Anpassungsstörung nahm der 

psychiatrische Gutachter zwar nicht explizit Bezug, bezeichnete aber die Stimmung als 

ausgeglichen und verneinte das Vorhandensein negativer Zukunftsperspektiven (IV-

act. 151-32). Somit haben die Gutachter die relevanten Aktenstücke berücksichtigt.

Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, er sei nicht in sämtlichen wesentlichen 

medizinischen Fachrichtungen, so etwa in der Rheumatologie, Neuropsychologie, 

Radiologie und Neurochirurgie, begutachtet worden und es seien wesentliche 

Untersuchungen, wie die Anfertigung neuer Bilddokumente, nicht durchgeführt worden.

6.3. 

Mit Mitteilung vom 25. November 2021 wurde der Rechtsanwalt von der 

Beschwerdegegnerin über die vorgesehene Begutachtung mit expliziter Nennung der 

Disziplinen informiert (IV-act. 131). Der Rechtsvertreter erklärte sich in seinem 

Schreiben vom 1. Dezember 2021 (IV-act. 133) ausdrücklich damit einverstanden. 

Demnach ist die erst in der Beschwerde erhobene Rüge, der Beschwerdeführer sei 

nicht in allen notwendigen Fachrichtungen begutachtet worden, verwirkt (vgl. dazu die 

in E. 3.7.1 zitierte Rechtsprechung). Im Übrigen ist es Aufgabe der begutachtenden 

Ärzte, über die notwendigen Disziplinen zu entscheiden (Urteil des Bundesgerichts vom 

15. Februar 2019, 8C_794/2018, E. 4.2).

6.3.1. 

Vorherrschend ist beim Beschwerdeführer ein Schmerzsyndrom im Bereich der 

Wirbelsäule mit Ausstrahlung in die Beine und Schmerzen im Bereich der Füsse. 

Degenerative Wirbelsäulenerkrankungen gehören sowohl zum medizinischen 

Fachgebiet der Orthopädie (Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 267. Aufl. 2017, 

S. 1314) als auch der Rheumatologie (Schweizerisches Institut für ärztliche Weiter- und 

Fortbildung, Fachärztin oder Facharzt für Rheumatologie, Weiterbildungsprogramm 

vom 1. Juli 2021, S. 2), womit eine ausreichende Abklärung durch den orthopädischen 

Gutachter stattfand. Auch dass aufgrund der vom Beschwerdeführer geklagten 

6.3.2. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 21/30

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Schmerzen einzelne Teiluntersuchungen nicht vollständig durchgeführt werden 

konnten, wurde vom Gutachter korrekt festgehalten und gewürdigt.

Der psychiatrische Gutachter hielt fest, Aufmerksamkeit, Auffassung und 

Gedächtnis seien nicht gestört (IV-act. 151-32). Auch der neurologische Gutachter fand 

keine Hinweise auf relevante kognitive Einschränkungen (IV-act. 151-49). Eine allfällige 

neuropsychologische Zusatzuntersuchung, wobei dieser ohnehin keine eigenständige 

Bedeutung zukommt, dient zur Abklärung allfälliger kognitiver Beeinträchtigungen (z. B. 

durch Hirnschädigung) oder ist zur Plausibilisierung der von der versicherten Person 

angegebenen Leiden vorgesehen (vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 10. November 

2021, 8C_526/2021, E. 4.2.1; vom 11. November 2021, 9C_478/2021, E. 4.2, und vom 

5. November 2013, 6B_416/2013 E. 7.2; Jean Baptiste Huber, Die Stellung der 

Neuropsychologie im Rahmen der polydisziplinären medizinischen Begutachtung, in: 

HAVE 2019, S. 202; vgl. auch Urteile des Bundesgerichts; K. Gerber, 

Neuropsychologische Evidenz und sozialversicherungspsychiatrische Begutachtung, 

in: Jusletter 31. August 2020 S. 3). Beim Beschwerdeführer boten weder die 

medizinischen Vorakten noch die von den Gutachtern erhobenen Befunde Anlass für 

eine neuropsychologische Abklärung. Der Beizug eines neurochirurgischen Experten 

oder eines auf Neurologie spezialisierten Radiologen erübrigte sich, da Dr. F.___ und 

Dr. G.___ wie die Gutachter keine radikulären Beschwerden objektivieren konnten und 

die MRI-Befunde diesbezüglich übereinstimmend interpretiert wurden. Ein Radiologe 

befasst sich mit der Bildgebung. Bildgebende Befunde sind indes für die Beurteilung 

der Arbeitsfähigkeit nicht alleine massgebend, sondern nur, soweit sie sich auf die 

funktionelle Leistungsfähigkeit auswirken (vgl. Stellungnahme des RAD vom 17. August 

2022, IV-act. 176-2 und Urteile des Bundesgerichts vom 19. Juli 2020, 8C_737/2019, 

E. 5.1.2 und vom 19. September 2019, 8C_82/2019, E. 5.3); die entsprechende 

Feststellung war Aufgabe des orthopädischen Gutachters. Die Forderung nach einer 

endokrinologischen Begutachtung – die sich mit der Morphologie und Funktion 

endokriner Drüsen, den Hormonen und deren Regelungs- und Wirkungsmechanismen 

befasst (Pschyrembel, a.a.O., S. 492) – hat der Beschwerdeführer nicht begründet. In 

den Vorakten finden sich auch keine dem Fachgebiet zuzuordnenden Befunde oder 

Diagnosen.

6.3.3. 

Der Kritik des Beschwerdeführers am psychiatrischen Gutachten ist 

entgegenzuhalten, dass Dr. G.___, welcher auch über einen Facharzttitel in Psychiatrie 

und Psychotherapie verfügt, den Beschwerdeführer als Neurologe behandelte, wohl 

einen Behandlungsbedarf des Beschwerdeführers aus psychiatrischer Sicht erkannt 

hätte. Der Beschwerdeführer unterzog sich bisher weder einer psychiatrischen oder 

6.3.4. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 22/30

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psychotherapeuthischen Behandlung noch wurde psychiatrischerseits je eine Diagnose 

gestellt. Der psychiatrische Gutachter musste sich somit nicht mit allen überhaupt aus 

psychiatrischer Sicht möglichen Diagnosen befassen. Die somatisch nicht erklärbaren 

Schmerzen ordnete er einer sich auf die Arbeitsfähigkeit nicht auswirkenden 

chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: 

F45.41) zu. Diese Diagnose erklärt er plausibel damit, dass ursprünglich somatisch 

ausgelöste Schmerzen sich verstärkt hätten, wobei möglicherweise 

lebensgeschichtliche Belastungen und die finanzielle Situation eine Rolle spielten (IV-

act. 151-33 f.).

Der internistische Gutachter hat die von der Klinik Valens (Austrittsbericht vom 

24. März 2021, IV-act. 98) festgehaltene Hyperlipoproteinämie im Rahmen eines 

metabolischen Syndroms ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bestätigt (IV-

act. 151-25). Nicht diskutiert wurde zwar das ebenfalls im Bericht der Klinik Valens 

aufgeführte LUTS (Lower Urinary Tract Symptoms). Es ist diesbezüglich jedoch weder 

eine Behandlung aktenkundig noch beklagte der Beschwerdeführer entsprechende 

Symptome.

6.3.5. 

Die vorhandenen MRI-Untersuchungen waren im Zeitpunkt der Begutachtung 

genügend aktuell und qualitative Mängel der Aufnahmen wurden nirgends erwähnt. 

Daher wurden im Rahmen der Begutachtung zu Recht keine weiteren Aufnahmen 

veranlasst. Im Übrigen ist hervorzuheben, dass bereits die behandelnden Ärzte die 

geltend gemachten Beschwerden weder durch MRI-, durch EEG-Untersuchungen 

eindeutig noch durch körperliche klinische Untersuchungen objektivieren konnten (vgl. 

etwa Bericht Dr. F.___ vom 18. Februar 2021, IV-act. 96-9; Austrittsbericht der 

Rehaklinik Valens vom 24. März 2021, IV-act. 98-3; Bericht Dr. G.___ vom 2. November 

2021, IV-act. 153). Der orthopädische und der neurologische Gutachter schlossen sich 

dieser Auffassung an und beurteilten die Befunde insoweit nicht abweichend von den 

behandelnden Ärzten (vgl. IV-act. 151-42 f.; IV-act. 151-52). Sie konnten keine zu den 

bildgebenden passenden konsistenten klinischen Befunde erheben. Dass der 

Beschwerdeführer, wie sein Rechtsvertreter ausführt, mittlerweile bereits Schmerzen 

habe, wenn er die Treppe hinuntergehe, nicht einmal mehr spazieren gehen könne und 

der Hund durch seinen Sohn oder dessen Freundin ausgeführt werde, praktisch keine 

Haushaltsarbeiten mehr erledigen und keine Freizeitaktivitäten mehr ausüben könne 

(act. G 1 S. 26), deckt sich nicht mit den gegenüber den Gutachtern gemachten 

Aussagen. Für eine objektiv erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes 

erbringt der Beschwerdeführer keinen Nachweis in Form eines medizinischen Berichts. 

Dabei ist hervorzuheben, dass für die IV nicht das subjektive Empfinden, sondern die 

6.3.6. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 23/30

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7.  

objektivierte Betrachtungsweise massgeblich ist (BGE 141 V 295 E. 3.7.1; Urteil vom 9. 

Dezember 2010, 8C_795/2010, E. 3.2).

Insgesamt wurde der rechtserhebliche medizinische Sachverhalt entgegen der 

Ansicht des Beschwerdeführers korrekt und rechtsgenüglich abgeklärt. Nach dem 

Gesagten ist auf das Gutachten der GA eins AG vom 23. April 2022 abzustellen und 

aufgrund von rein vom Bewegungsapparat her begründeten Einschränkungen (IV-

act. 151-10) seit Juni 2021 von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in adaptierten 

Tätigkeiten auszugehen. Zuvor bestand im Anschluss an die Operation im November 

2020 für höchstens sechs Monate eine vollständige Arbeitsunfähigkeit (IV-act. 151-11), 

was keiner bleibenden oder länger dauernden Erwerbsunfähigkeit im Sinne des 

Gesetzes (Art. 7 und 8 ATSG) entspricht.

6.4. 

Der Beschwerdeführer bestreitet die Verwertbarkeit seiner Restarbeitsfähigkeit von 

80 %.

7.1. 

Die Möglichkeit einer versicherten Person, das verbliebene Leistungsvermögen auf 

dem allgemeinen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt von den konkreten 

Umständen des Einzelfalls ab. Massgebend sind rechtsprechungsgemäss die Art und 

Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare 

Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch die 

Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, 

beruflicher Werdegang oder die Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem 

angestammten Bereich. Beim ausgeglichenen Arbeitsmarkt handelt es sich um eine 

theoretische Grösse, so dass nicht leichthin angenommen werden kann, die 

verbliebene Leistungsfähigkeit sei unverwertbar (Urteil des Bundesgerichts vom 2. 

Dezember 2020, 8C_416/2020, E. 4 mit Verweisen). An die Konkretisierung von 

Arbeitsgelegenheiten betreffend Verweistätigkeiten sind rechtsprechungsgemäss keine 

übermässigen Anforderungen zu stellen (Urteil des Bundesgerichts vom 22. Dezember 

2016, 9C_469/2016, E. 3.2).

7.2. 

Der Beschwerdeführer wurde schon im Rahmen der ersten Anmeldung im 

bisherigen Beruf als Maurer als nicht mehr arbeitsfähig betrachtet (IV-act. 32), und es 

wurde ihm daher eine Umschulung zum Bauleiter zugesprochen. Bereits zum 

damaligen Zeitpunkt hätte dem Beschwerdeführer damit klar sein müssen, dass er aus 

gesundheitlichen Gründen nicht mehr auf seinem bisherigen Beruf als Maurer arbeiten 

sollte. Daher kann er nun nicht auf sein fortgeschrittenes Alter bei der Verwertbarkeit 

der Restarbeitsfähigkeit verweisen, hätte er doch schon seit Jahren eine angepasste 

7.3. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 24/30

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8.

Zu prüfen bleibt der Einkommensvergleich. Massgebend ist das Jahr des frühesten 

Beginns eines allfälligen Rentenanspruchs (BGE 129 V 222), vorliegend das Jahr 2021.

Tätigkeit ausüben können. Zumutbar sind körperlich leichte, wechselbelastende und 

immer wieder im Sitzen auszuübende Tätigkeiten (IV-act. 151-44). Möglich sind damit 

Bürotätigkeiten, welche der Beschwerdeführer zuletzt auch in seinem eigenen 

Unternehmen ausführte (IV-act. 151-31). Als zumutbar ist sodann die Aufgabe seiner 

selbständigen Tätigkeit zugunsten einer unselbständigen Erwerbstätigkeit zu 

betrachten (vgl. das einen ähnlich gelagerten Sachverhalt betreffende Urteil des 

Bundesgerichts vom 13. Juni 2019, 8C_759/2018, E. 5.2 und E. 7.4.2). Eine 

(zusätzliche) adaptierte Tätigkeit in diesem Bereich oder im Bereich Bedienung, 

Überwachung, Prüfung oder Kontrolle erscheint trotz Überqualifizierung hierfür nicht 

ausgeschlossen (vgl. zitiertes Urteil des Bundesgerichts vom 13. Juni 2019, 

8C_759/2018, E. 7.4.2). Ein IV rechtlich relevanter mangelnder Zugang zum 

Arbeitsmarkt ist auch zu verneinen, weil die 80%ige Leistungsfähigkeit ganztägig 

umsetzbar ist und dem Beschwerdeführer somit nicht nur Teil-, sondern auch 

Vollzeitstellen offenstehen. Damit ist die Restarbeitsfähigkeit verwertbar.

Die Beschwerdegegnerin ging in der Verfügung von einem Valideneinkommen von 

Fr. 65'000.--, einem Invalideneinkommen gemäss Lohnstrukturerhebung (LSE) des 

Bundesamtes für Statistik (BFS), privater Sektor, Kompetenzniveau 1, Männer von 

Fr. 54'000.-- und von einem Invaliditätsgrad von 16 % aus (IV-act. 158 f., IV-act. 185). 

Mit Beschwerdeantwort vom 31. März 2023 beantragte sie, das Valideneinkommen sei 

auf Fr. 91'891.-- anzuheben. Für die Bemessung des Invalideneinkommens sei vom 

Kompetenzniveau 2 der anwendbaren TA1_tirage_skill-level auszugehen, womit unter 

Berücksichtigung der betriebsüblichen Arbeitszeit von 41,7 Wochenstunden und der 

Erwerbsfähigkeit von 80 % ein Invalideneinkommen von Fr. 57'517.-- und ein 

Invaliditätsgrad von 37 % resultierten (act. G 5-16 ff.). Der Beschwerdeführer verlangt 

die Berücksichtigung eines Valideneinkommens von Fr. 90'399.80 und die Vornahme 

eines Leidensabzugs vom Invalideneinkommen von 25 % aufgrund seines Alters, 

seiner vielen Einschränkungen, da er als Maurer "verbraucht" sei und realistischerweise 

keine neue Arbeitsstelle finden würde.

8.1. 

 8.2. 

Als Valideneinkommen gilt dasjenige Einkommen, das die versicherte Person im 

Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der 

8.2.1. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 25/30

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Jahr          Index                 IK-Auszug                                  indexiertes Einkommen 

gerundet

2015          2226          Fr.  115'158.00                                                            

Fr. 118'003.00

überwiegenden Wahrscheinlichkeit ohne die Gesundheitsschädigung erzielt hätte. 

Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen 

Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer 

Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden 

fortgesetzt worden wäre; Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

erstellt sein (Urteil des Bundesgerichts vom 21. Dezember 2016, 8C_728/2016, E. 3.1, 

mit weiteren Verweisen).

Ob nach einer erfolgten Umschulung für die Bestimmung des 

Valideneinkommens auf den Erstberuf oder auf die nach der Umschulung ausgeführte 

Tätigkeit abzustellen ist, beurteilt sich nach den Umständen des Einzelfalles (Urteil des 

Bundesgerichts vom 3. Juli 2008, 8C_767/2007, E. 3). Vorliegend fällt ins Gewicht, 

dass der Beschwerdeführer die mit der Umschulung zum Bauleiter erworbenen 

Kenntnisse während den nachfolgenden drei Jahren (2015 bis 2017) 

einkommensmässig erfolgreich verwerten konnte (siehe nachfolgende E. 8.2.4). Dies 

rechtfertigt, als angestammte Tätigkeit jene eines Bauleiters zu betrachten.

8.2.2. 

Der Beschwerdeführer war ab der Gründung der L.___ bis zum 22. September 

2017 deren Gesellschafter mit Einzelunterschrift. Am 22. Dezember 2017 gründete er 

die J.___ GmbH und wurde deren Gesellschafter mit Einzelunterschrift und 

Geschäftsführer. Das Valideneinkommen von Selbständigerwerbenden kann 

grundsätzlich auf der Basis der Einträge im individuellen Konto bestimmt werden (Urteil 

des Bundesgerichts vom 19. Januar 2022, 8C_572/2021, E. 3.2). Dies kann indes nicht 

unbesehen erfolgen, namentlich wenn die versicherte Person als einziger 

Gesellschafter und Verwaltungsrat seiner Gesellschaft faktisch selbständig erwerbend 

ist und auf die Aufteilung Gehalt / Gewinnanteil bestimmenden Einfluss hat (vgl.  Urteile 

des Bundesgerichts vom 22. Dezember 2021, 8C_12/2021, E. 4.3 und 4.4.1, und vom 

15. September 2020, 8C_450/2020, E. 4.3.2).

8.2.3. 

Der Beschwerdeführer erzielte in den Jahren 2015 bis 2019 folgende 

Einkommen:

 

8.2.4. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 26/30

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2016          2239           Fr. 124'000.00                                                           

 Fr. 126'326.00

2017          2249           Fr. 110'500.00                                                            

Fr. 112'072.00

2018          2260             Fr. 55'579.00                                                              

Fr. 56'095.00

2019          2279              Fr. 46'762.00                                                            

 Fr. 46'803.00

Die Gutachter hielten eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes erst ab der 

zweiten Operation Mitte November 2020 als erstellt. Der Einkommensrückgang vom 

Jahr 2017 bis zum Jahr 2019 ist damit nicht als gesundheitlich bedingt ausgewiesen. 

Daher sind die Jahre 2017 bis 2019 in die Berechnung des Valideneinkommens 

einzuschliessen. Weist das bis Eintritt der Invalidität erzielte Einkommen – wie 

vorliegend – starke und verhältnismässig kurzfristig in Erscheinung getretene 

Schwankungen auf, ist dabei auf den während einer längeren Zeitspanne erzielten 

Durchschnittsverdienst abzustellen (Urteil des Bundesgerichts vom 18. Februar 2020, 

9C_651/2019, E. 6.2). Es rechtfertigt sich also auf den Mittelwert über die Jahre 2015 

bis 2019, welcher sich auf Fr. 91'860.-- (unter Berücksichtigung der 

Nominallohnentwicklung gemäss dem Bundesamt für Statistik [BFS] Männer, welche 

für das Jahr 2021 2281 betrug) beläuft, abzustellen. Gemäss Lohnbuch 2021 des 

Amtes für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich, Ziff. 71.12, S. 411 f. beträgt das 

Einkommen eines Bauleiters in einem Bauunternehmen ab dem 50. Altersjahr 

Fr. 8'296.-- bzw. monatlich (x 12) = Fr. 99'552.--, jener eines Hilfsbauleiters hingegen 

lediglich Fr. 5'643.-- bzw. Fr. 67'716.--. Im Vergleich dazu erscheint das 

Valideneinkommen plausibel, zumal der Beschwerdeführer die Weiterbildung als 

Bauleiter erst im fortgeschrittenen Berufsleben abgeschlossen hat und deshalb seine 

Erfahrung als Bauleiter nicht mit seinem Alter korrespondiert. Auch verfügt er nicht über 

das Diplom einer höheren Fachschule. Somit ist von einem Valideneinkommen von 

Fr. 91'860.-- auszugehen, was im Übrigen auch den Anträgen des Beschwerdeführers 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 27/30

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sowie der Beschwerdegegnerin entspricht. Anzumerken bleibt, dass diese Berechnung 

des Valideneinkommens eher grosszügig erscheint. Denn grundsätzlich war der 

Beschwerdeführer erst gegen Ende des Jahres 2020 in seiner Arbeitsfähigkeit 

eingeschränkt und gemäss dem Lohnausweis für das Jahr 2020 erzielte der 

Beschwerdeführer ein Einkommen von Fr. 65'000.-- (IV-act. 117-8; inklusive 

Krankentaggelder von Fr. 23'277.35; IV-act. 117-24; Anmerkung: Der versicherte Lohn 

beim Krankenversicherer Visana betrug lediglich Fr. 60'000.--; Fremdakten 3), womit 

bei Berücksichtigung dieses Einkommens ein tieferes durchschnittliches 

Valideneinkommen resultieren würde.

8.3.

8.3.1. Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung 

primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 

Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei 

der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen 

ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, 

und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und 

nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als 

Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, 

namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine 

oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, 

so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne LSE herangezogen werden (vgl. 

Urteil des Bundesgerichts vom 21. Juni 2018, 9C_252/2018, E. 3.2).

8.3.2. Unbestrittenermassen ist auf den Tabellenlohn abzustellen, da der 

Beschwerdeführer seine Restarbeitsfähigkeit nicht voll ausschöpft. Die 

Beschwerdegegnerin hat für die Bemessung des Invalideneinkommens den 

Tabellenlohn TA1_tirage_skill-level der Lohnstrukturerhebung 2020 des BSV, privater 

Sektor, Männer, Total Kompetenzniveau 2 von Fr. 5'791.-- herangezogen. Sie führt 

hierzu die Rechtsprechung an, wonach sich, wenn eine versicherte Person nach Eintritt 

der Invalidität nicht auf einen angestammten Beruf zurückgreifen könne, sich die 

Anwendung des Kompetenzniveaus 2 dennoch rechtfertige, wenn die versicherte 

Person über besondere Kenntnisse und Fähigkeiten verfüge (Urteil des Bundesgerichts 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 28/30

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vom 2. November 2021, 8C_276/2021, E. 5.4.1). Dies ist vorliegend aufgrund der 

Weiterbildung des Beschwerdeführers zum Bauleiter und der erfolgreichen Ausübung 

dieser Tätigkeit während rund drei Jahren nicht zu beanstanden. Die Tätigkeit des 

Bauleiters beinhaltet einen hohen Anteil körperlich nicht schwerer, organisatorischer 

und administrativer Aufgaben (vgl. Berufsbild Bauleiter/in HPF, siehe 

www.berufsberatung.ch/ unter: Berufe/Berufe suchen/Bauleiter HPF, eingesehen am 

22. November 2023), so dass der Beschwerdeführer die erworbenen Kenntnisse 

nötigenfalls auch in einer anderen Verweistätigkeit würde nutzen können. 

Hochgerechnet auf 12 Monate, ausgehend von einer betriebsüblichen Arbeitszeit von 

41,7 Wochenarbeitsstunden (Informationsstelle AHV/IV, IV, Ausgabe 2022, Anhang 2) 

und bei 80%iger Arbeitsfähigkeit ergibt sich somit ohne Tabellenlohnabzug ein 

Invalideneinkommen von Fr. 57'956.--. Bei Gegenüberstellung des Valideneinkommens 

resultiert ohne Tabellenlohnabzug ein Invaliditätsgrad von gerundet 37 % (siehe E. 

8.2.4: grosszügige Berechnung des Valideneinkommens).

8.4.

8.4.1. Nach der Rechtsprechung können die statistischen Löhne um bis zu 25 % 

gekürzt werden, um dem Umstand Rechnung zu tragen, dass versicherte Personen mit 

einer gesundheitlichen Beeinträchtigung in der Regel das durchschnittliche Lohnniveau 

nicht erreichen (RKUV 1999 Nr. U242 S. 412 E. 4b/bb) bzw. ihre Restarbeitsfähigkeit 

auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit einem unterdurchschnittlichen erwerblichen 

Erfolg zu verwerten in der Lage sind. Dabei handelt es sich um einen allgemeinen 

behinderungsbedingten Abzug (BGE 146 V 16 E. 4.1). Die Frage, ob und in welchem 

Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und 

beruflichen Umständen – auch von invaliditätsfremden Faktoren – des konkreten 

Einzelfalles ab (namentlich leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, 

Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad), die nach pflichtgemässem 

Ermessen gesamthaft zu schätzen sind. Eine schematische Vornahme des 

Leidensabzuges ist unzulässig (BGE 126 V 79 E. 5b, bestätigt in AHI 2002 S. 62 und 

BGE 129 V 481 E. 4.2.3 mit Hinweisen).

8.4.2. Zu Recht hält die Beschwerdegegnerin fest, dass sämtliche Einschränkungen in 

die gutachterliche Arbeitsfähigkeitsschätzung eingeflossen sind und sich insoweit ein 

http://www.berufsberatung.ch/

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 29/30

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Leidensabzug nicht rechtfertigt (act. G 5-18). Das fortgeschrittene Alter wirkt sich nach 

der Rechtsprechung auf dem hypothetisch ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht 

zwingend lohnsenkend aus (Urteil des Bundesgerichts vom 30. April 2021, 

8C_111/2021, E. 4.3.3.). Dass dem so ist, zeigt für den Beruf des Bauleiters das bereits 

zitierte Lohnbuch 2021 des Amtes für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich, 

(a.a.O., E. 8.2.4). Zudem handelt es sich um einen Beruf, in welchem nicht die 

körperliche Leistungsfähigkeit, sondern die Erfahrung im Vordergrund steht. Weitere 

Gründe für einen Tabellenlohnabzug sind vorliegend nicht ersichtlich, weshalb ein 

solcher nicht gewährt werden kann und es bei einem Invaliditätsgrad von 37 % bleibt.

9.

9.1. Mangels eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades besteht kein 

Rentenanspruch. Die Beschwerde erweist sich damit als unbegründet und ist 

abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

9.2. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.

9.3. Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 

Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- 

erscheint als angemessen. Diese ist dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Mit dem 

geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe ist die geschuldete Gerichtsgebühr 

getilgt.

9.4. Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf 

eine Parteientschädigung (vgl. Art. 61 lit. g ATSG).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

bis

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2.

Der Beschwerdeführer hat die Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen. Der vom 

Beschwerdeführer geleistete Kostenvorschuss in gleicher Höhe wird angerechnet.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 05.12.2023
	Art. 7 ATSG; Art. 8 ATSG; Art. 28 IVG. Verneinung eines Rentenanspruchs gestützt auf ein als beweiskräftig befundenes Administrativgutachten aufgrund einer Arbeitsfähigkeit von 80 % und eines Invaliditätsgrades von 37 %. Die Begutachtung darf sich auf die wesentlichen Disziplinen und Untersuchungen beschränken. Bildgebende Befunde alleine vermögen eine funktionelle Einschränkung bzw. eine massgebliche Invalidität nicht zu begründen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kanton St. Gallen vom 5. Dezember 2023, IV 2023/12).

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		2025-07-19T00:37:39+0200
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