# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7cc65026-d873-5efe-b2a1-e06e24558b04
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-04-29
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 29.04.2020 III 2020 48
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2020-48_2020-04-29.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2020 48

Entscheid vom 29. April 2020 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Innerschwyz, 
Postfach 1240, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (Genehmigung von Bericht 
und Rechnung nach Art. 415 ZGB / Mandatsentschädigung)

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Sachverhalt:

A. Nachdem die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Inner-
schwyz vom Sozialdienst des B.________ über die gesundheitliche Situation und 
den Unterstützungsbedarf von A.________ (geb. 12.5.1965) informiert und diver-
se Abklärungen/ Anhörungen durchgeführt worden waren, errichtete diese 
Behörde mit Beschluss vom 7. November 2017 eine Vertretungsbeistandschaft 
nach Art. 394 ZGB i.V.m. Art. 395 ZGB. Als Vertretungsbeistand für A.________ 
wurde C.________ ernannt u.a. mit dem Auftrag, stets für eine geeignete Wohn-
situation besorgt zu sein, für eine hinreichende medizinische Betreuung zu sor-
gen, A.________ beim Erledigen der administrativen Angelegenheiten soweit 
nötig zu vertreten sowie sie beim Erledigen der finanziellen Angelegenheiten zu 
vertreten, insbesondere ihr Einkommen und Vermögen sorgfältig zu verwalten 
(vgl. Vi-act. 155 bis 160). Dieser Beschluss ist unangefochten in Rechtskraft er-
wachsen. 

Zum Zeitpunkt der Errichtung der Massnahme hielt sich A.________ in der 
Psychiatrischen Klinik D.________ auf. Im Anschluss an den mehrmonatigen 
Klinikaufenthalt konnte sie am 11. Januar 2018 in ein Wohnheim (E.________) 
eintreten (vgl. Vi-act. 224).

B. Mit Beschluss vom 2. Januar 2018 hat die KESB Innerschwyz das vom 
Beistand erstellte Eingangsinventar über den Besitzstand von A.________ abge-
nommen (vgl. Vi-act. 172f.).

C. Mit Beschluss vom 26. Juni 2018 hat die KESB Innerschwyz aufgrund der 
Pensionierung des bisherigen Berufsbeistandes C.________ für A.________ neu 
als Vertretungsbeiständin F.________ eingesetzt (Vi-act. 179).

D. Seit dem 1. Juli 2019 lebt A.________ wieder selbständig in einer eigenen 
Wohnung in G.________ (ZH; vgl. Vi-act. 222). Daraufhin beantragte die Bei-
ständin F.________, dass die Massnahme an die KESB Bezirk H.________ zu 
übertragen sei (Vi-act. 186), worauf die KESB Innerschwyz am 22. Juli 2019 eine 
entsprechende Anfrage an die KESB H.________ richtete (Vi-act. 189). Aufgrund 
verschiedener Umstände (viele Beistandswechsel) bei der KESB H.________ 
wurde einvernehmlich abgesprochen, dass die Massnahme erst per 1. Januar 
2020 von der KESB H.________ übernommen werde (vgl. Vi-act. 192). Mit Be-
schluss vom 19. November 2019 hat die KESB H.________ die von der KESB 
Innerschwyz für A.________ geführte Beistandschaft per 1. Januar 2020 unver-
ändert zur Weiterführung übernommen und I.________ als neue Beiständin ein-
gesetzt (Vi-act. 201 bis 204).

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E. Mit Schreiben vom 22. November 2019 forderte die KESB Innerschwyz die 
bisherige Beiständin F.________ auf, den Schlussbericht und die Schlussrech-
nung einzureichen (vgl. Vi-act. 205). Ein Bericht und die Rechnung für die Peri-
ode vom 7. November 2017 bis zum 31. Oktober 2019, welche von A.________ 
am 23. Dezember 2019 eingesehen wurden, gingen am 3. Januar 2020 bei der 
KESB Innerschwyz ein (Vi-act. 206 bis 224). 

F. Mit Beschluss Nr. IA/002/07/2020 vom 18. Februar 2020 hat die KESB In-
nerschwyz den Bericht und die Rechnung der Beiständin (für die entsprechende 
Periode vom 7.11.2017 bis zum 31.10.2019) genehmigt (Disposiv-Ziffer 1). In 
Dispositiv-Ziffer 2 wurde festgehalten, dass die Beistandschaft für A.________ 
unverändert weitergeführt werde. Zudem wurde die (bisherige) Beiständin aufge-
fordert, den Schlussbericht und die Schlussrechnung für die beiden letzten Mo-
nate (November/ Dezember 2019) bis 29. Februar 2020 einzureichen (Dispositiv-
Ziffer 3). In Dispositiv-Ziffer 4 wurden die Mandatsentschädigung auf Fr. 4'321.70 
sowie die Spesen auf Fr. 503.--, zusammen Fr. 4'824.70 festgesetzt und der ver-
beiständeten Person auferlegt. In Dispositiv-Ziffer 5 wurden die Verfahrenskosten 
auf Fr. 243.30 festgelegt und der verbeiständeten Person auferlegt.

G. Gegen diesen Beschluss vom 18. Februar 2020 reichte A.________ fristge-
recht am 9. März 2020 beim Verwaltungsgericht Beschwerde ein, ohne einen 
konkreten Antrag zu stellen. 

Mit gerichtlicher Verfügung vom 10. März 2020 wurde der Beschwerdeführerin 
Frist angesetzt, um ihre Beschwerde hinsichtlich ihrer Rechtsbegehren zu präzi-
sieren. Daraufhin meldete sich die Beschwerdeführerin telefonisch beim verfah-
rensleitenden Richter, worauf ihre mündlich vorgetragenen Rechtsbegehren mit 
gerichtlichem Schreiben vom 13. März 2020 zusammengefasst wurden.

Mit Vernehmlassung vom 3. April 2020 beantragte die KESB Innerschwyz, die 
Beschwerde sei abzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten 
der Beschwerdeführerin. 

Innert angesetzter Frist verzichtete die Beschwerdeführerin konkludent auf die 
Erstattung von Bemerkungen zur Vernehmlassung.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Verwaltungsgericht von Amtes 
wegen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Es prüft 
u.a. insbesondere die Zuständigkeit, die Rechtsmittelbefugnis, die Zulässigkeit 
des Rechtsmittels, die frist- und formgerechte Geltendmachung des 

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Rechtsanspruches sowie das Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheides in der 
gleichen Sache (vgl. § 27 Abs. 1 lit. a, d, e, f und g 
Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRP, SRSZ 234.110). Ist eine dieser 
Voraussetzungen nicht gegeben, trifft das Gericht einen Nichteintretensentscheid 
(§ 27 Abs. 2 VRP). 

1.2 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur 
Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige 
Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung – Stellung 
genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise 
weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem 
Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und 
insoweit keine Verfügung ergangen ist (siehe BGE 125 V 414 Erw. 1a mit 
Verweis auf BGE 119 IB 36 Erw. 1b, 118 V 313 Erw. 3b, 110 V 51 Erw. 3b, je mit 
Hinweisen; vgl. auch BGE 123 V 324 Erw. 6c). Diesbezüglich wird in der 
kantonalen Rechtsprechung festgehalten, dass nach konstanter Praxis der 
Umfang der Tätigkeit des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz durch den 
Anfechtungsgegenstand abgegrenzt wird. Es kann nur das Gegenstand des 
Beschwerdeverfahrens sein, was auch Gegenstand der zugrunde liegenden 
Verfügung war bzw. nach richtiger Gesetzesauslegung hätte sein müssen. 
Gegenstände, über welche die erste Instanz bzw. die Vorinstanz zu Recht (noch) 
nicht entschieden hat, fallen nicht in den Kompetenzbereich des 
Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz (vgl. statt vieler VGE III 2014 111 
vom 28.1.2015 Erw. 2.1 mit Hinweisen; siehe auch Bertschi, in: Kommentar zum 
VRG-ZH, 3. A., Zürich 2014, Vorbem. zu §§ 19-28a, Rz. 44-49).

1.3 Zu ergänzen ist, dass grundsätzlich nur das im Dispositiv eines 
Entscheides Festgehaltene in Rechtskraft erwächst. Erwägungen sind hingegen 
nur verbindlich und damit anfechtbar, wenn im Dispositiv ausdrücklich darauf 
verwiesen wird. Durch den Verweis im Dispositiv auf die Erwägungen wird dieser 
Konnex Teil des Dispositivs und hat Anteil an der Rechtskraft des Beschlusses 
(vgl. VGE III 2014 120 vom 19.9.2014 Erw. 1.f mit Verweis auf VGE III 2013 185 
vom 18.12.2013 Erw. 1.4; Bundesgerichtsurteil 1P.348/2003 vom 4.11.2003 Erw. 
2.2; Alain Griffel, in: Kommentar zum VRG-ZH, 3. A., Zürich 2014, § 28 N 7).

2.1 Die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts zur Behandlung der Beschwer-
den gegen den vorinstanzlichen Beschluss ergibt sich aus Art. 450 Abs. 1 des 
Zivilgesetzbuches (ZGB, SR 210) i.V.m. § 2b Abs. 1 lit. a des kantonalen Ein-
führungsgesetzes zum schweizerischen Zivilgesetzbuch (EGzZGB, SRSZ 
210.100).

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2.2  Die Rechtsmittelbefugnis der Beschwerdeführerin ergibt sich grundsätzlich 
aus Art. 450 Abs. 2 Ziff. 1 ZGB. 

2.3.1  Gemäss Rücksprache mit der Beschwerdeführerin, wie sie im gerichtlichen 
Schreiben vom 13. März 2020 festgehalten wurde, bilden die Dispositiv-Ziffer 1 
des KESB-Beschlusses vom 18. Februar 2020 (= Genehmigung des Berichts 
bzw. der Rechnung für die Periode vom 7.11.2017 bis 31.10.2019), die Disposi-
tiv-Ziffer 2 (Weiterführung der Beistandschaft) und die Dispositiv-Ziffer 4 (Man-
datsentschädigung/Spesen) Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfah-
rens. 

2.3.2  Nicht zum Beschwerdegegenstand gehören nach dem Willen der Be-
schwerdeführerin die Dispositiv-Ziffer 3 des erwähnten Beschlusses (= Aufforde-
rung an die Beiständin zur Erstattung des Schlussberichts und der Schlussrech-
nung für die Monate November 2019 und Dezember 2019) sowie die Dispositiv-
Ziffer 5 (Auferlegung von Verfahrenskosten im Totalbetrag von Fr. 243.30). 

2.4.1  Was das Begehren der Beschwerdeführerin anbelangt, wonach sinn-
gemäss die Beistandschaft aufzuheben sei, verhält es sich grundsätzlich so, 
dass Dispositiv-Ziffer 2 des Beschlusses vom 18. Februar 2020 lediglich den 
Zeitraum vom 1. November 2019 bis zum 31. Dezember 2019 betrifft. Denn auf-
grund des Umstandes, wonach die Beschwerdeführerin in G.________ ZH im Ju-
li 2019 eine eigene Wohnung bezogen und damit ihren Wohnsitz dorthin verlegt 
hat, beschloss die KESB Bezirk H.________ am 19. November 2019, per 1. Ja-
nuar 2020 die bestehende Massnahme (Beistandschaft nach Art. 394 Abs. 1 
i.V.m. Art. 395 Abs. 1 und 2 ZGB) unverändert zur Weiterführung zu übernehmen 
und als neue Beiständin I.________ einzusetzen. Soweit nun die Beschwerde-
führerin mit einer solchen Weiterführung der Massnahme ab 1. Januar 2020 nicht 
einverstanden gewesen wäre, hätte sie (gemäss der entsprechenden Rechtsmit-
telbelehrung) rechtzeitig beim Bezirksrat H.________ Beschwerde erheben müs-
sen. Für die Fragestellung, ob die seit 1. Januar 2020 von der KESB H.________ 
geführte Beistandschaft abzuändern oder aufzuheben sei, ist das Verwaltungs-
gericht Schwyz nicht zuständig. Diesbezüglich müsste sich die Beschwerdeführe-
rin an die KESB H.________ wenden. Mithin ist auf das Begehren der Be-
schwerdeführerin, wonach sinngemäss die seit 1. Januar 2020 von der KESB 
H.________ geführte Beistandschaft aufzuheben sei, zusammenfassend nicht 
einzutreten.

2.4.2  Soweit die Beschwerdeführerin mit ihrer Beschwerde vom 9. März 2020 
gegen die Dispositiv-Ziffer 2 des Beschlusses vom 18. Februar 2020 erreichen 
möchte, dass die nach der Periode vom 7. November 2017 bis 31. Oktober 2019 

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noch für 2 Monate (November/Dezember 2019) bis zur Übergabe an die KESB 
H.________ geführte Beistandschaft aufzuheben sei, macht eine solche 
nachträgliche Aufhebung einer während 2 Monaten geführten Beistandschaft hier 
keinen Sinn, zumal die Beschwerdeführerin gegen die Übernahme der beste-
henden Beistandschaft ab 1. Januar 2020 durch die KESB H.________ nach der 
Aktenlage nicht opponiert hat. Bei dieser Sachlage ist ein hinreichendes Rechts-
schutzinteresse an einer rückwirkenden Aufhebung der für November und De-
zember 2019 geführten Beistandschaft weder ersichtlich, noch gegeben. Damit 
ist auch auf ein solches Begehren (zur Aufhebung der Beistandschaft für die Mo-
nate November/ Dezember 2019) nicht einzutreten.

2.4.3  Wie es sich in der Zukunft verhalten wird und namentlich ob (und inwie-
fern) aufgrund einer Verbesserung des Gesundheitszustandes der Beschwerde-
führerin Anpassungen bei der bestehenden Massnahme geboten wären, wird wie 
erwähnt (auf entsprechendes Begehren der Beschwerdeführerin hin) durch die 
zuständigen Zürcher Behörden abzuklären und zu entscheiden sein.

3.1 Nach Art. 410 Abs. 1 ZGB führt der Beistand oder die Beiständin Rechnung 
und legt sie der Erwachsenenschutzbehörde in den von ihr angesetzten Zeitab-
ständen, mindestens aber alle zwei Jahre, zur Genehmigung vor (Art. 410 Abs. 1 
ZGB). Art. 411 Abs. 1 ZGB normiert, dass der Beistand oder die Beiständin der 
Erwachsenenschutzbehörde so oft wie nötig, mindestens aber alle zwei Jahre, 
einen Bericht über die Lage der betroffenen Person und die Ausübung der Bei-
standschaft erstattet.

3.2 Die Erwachsenenschutzbehörde prüft die Rechnung und erteilt oder ver-
weigert die Genehmigung; wenn nötig, verlangt sie eine Berichtigung (Art. 415 
Abs. 1 ZGB). Sie prüft auch den Bericht und verlangt, wenn nötig, dessen Ergän-
zung (Art. 415 Abs. 2 ZGB). Sie trifft nötigenfalls Massnahmen, die zur Wahrung 
der Interessen der betroffenen Person angezeigt sind (Art. 415 Abs. 3 ZGB).

3.3 Inwiefern der Bericht der bisherigen Beiständin und die Rechnung zu bean-
standen seien, wurde von der Beschwerdeführerin vor Gericht lediglich summa-
risch skizziert. Konkret brachte sie sinngemäss vor,

- dass eine Rückzahlung einer fürs Heim bezahlten Kaution von Fr. 4'500.-- nicht 
erwähnt worden sei;

- dass die Angaben zur verschriebenen Medikation ungenau ausgefallen seien;

- dass die Spitex-Unterstützung nicht einmal pro Woche, sondern einmal pro Mo-
nat erfolgt sei;

- dass ihre Bemühungen (Effort) im Bericht unerwähnt geblieben seien, zudem 
gemäss Berichten des Unispitals Zürich, einem Klinikbericht und gemäss Anga-

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ben des stellvertretenden Heimleiters J.________ die Verdachtsdiagnose von 
Demenz nicht bestätigt worden sei;

- dass die (damalige) Beiständin E-Mails oft nicht gelesen und beantwortet habe 
(dies im Gegensatz zur aktuellen Beiständin: "nach Gespräch Frau I.________ 
anfangs Januar 2020 sofort Lockerung Beistandschaft");

- dass bei einer Besprechung in Goldau am 26. Juni 2019 (betreffend Haushal-
tungsgeld) die (damalige) Beiständin unvorbereitet gewesen sei;

- dass sie für den Einkauf von Möbeln (für die eigene Wohnung) kein Geld bzw. 
erst verspätet teilweise Geld erhalten habe ("meine Schwester ca. Fr. 2'500.--, 
ich ca. 1'000.-- von meinem Ersparten");

- dass am 29. Juni 2019 zusammen mit dem Bruder und dessen 2 Kindern ein 
ganzer Tag lang Möbel zusammengesetzt worden seien, wobei die Beiständin 
nicht bereit gewesen sei, das Helferessen zu bezahlen;

- dass "GA beantragt, viel zu teuer, abgeklärt SBB, Fr. 1'380.-- IV günstiger, nor-
mal Fr. 3'860.--, bekam dann das okay";

- dass die Beiständin ein zu teures Handy-Abo abgeschlossen habe (M-Budget 
wäre günstiger gewesen);

- dass "Abmachung M-Budget Internet-Fernseher Beistandschaft, 2-3 Rechnungen 
kommentarlos per Email weitergeleitet an mich, bis ich Frau G… sagte, sie solle 
mir Fr. 49.80 auf mein Konto überweisen, ich bezahle";

- dass die (damalige) Beiständin Zusatzleistungen bei der Swica gekündigt habe 
("ab 2020 wieder Zusatzleistung Swica");

- dass sie immer mit Geld habe umgehen können; sie habe nie Mahnungen erhal-
ten; vor dem Heimaufenthalt seien ca. Fr. 80'000.-- auf ihrem Konto gewesen. 

3.4 Wie es sich mit all diesen Aspekten im Einzelnen verhält, braucht hier aus 
den folgenden Gründen nicht abschliessend geprüft zu werden. 

3.4.1  Der Bericht für die betreffende Periode dient nach der höchstrichterlichen 
Rechtsprechung der Information und nicht der Überprüfung der Beistandschaft. 
Die Genehmigung ist auszusprechen, soweit dieser Bericht der Informations-
pflicht genügt. Nicht anders verhält es sich grundsätzlich mit der Rechnung für 
die betreffende Periode. Die mit der Genehmigung des Berichts und der Rech-
nung befasste Behörde hat sich nicht über allfällige Verfehlungen der Beistands-
person zu äussern. Die Genehmigung hat weder unmittelbare materiellrechtliche 
Bedeutung, noch wird dem Mandatsträger damit eine vollständige Decharge er-
teilt. Allfällige Rechtsansprüche des Schutzbefohlenen (namentlich Verantwort-
lichkeitsansprüche gemäss Art. 454 ZGB) bleiben von der Genehmigung un-
berührt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_35/2019 vom 11.11.2019 Erw. 3.3.1 
mit Hinweisen, u.a. auf Urteil 5A_714/2014 vom 2.12.2014 Erw. 4.3; diese Urteile 
betreffen an sich Schlussbericht und Schlussrechnung, indes hat der Gesetzge-
ber in Art. 425 Abs. 2 ZGB normiert, dass die Erwachsenenschutzbehörde den 
Schlussbericht und die Schlussrechnung auf die gleiche Weise wie die periodi-

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schen Berichte und Rechnungen prüft, mithin kommt die angeführte Rechtspre-
chung des Bundesgerichts auch hier analog zur Anwendung).

3.4.2  Wie die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung zutreffend ausgeführt hat, 
liegt es in der Natur der Sache, dass ein Bericht zur Beistandschaft in einer be-
stimmten Periode grundsätzlich immer aus der Sichtweise und der Wahrneh-
mung der Beistandsperson geschrieben ist. Dass diese Sichtweise oft nicht de-
ckungsgleich mit derjenigen der verbeiständeten Person ausfällt, ist wohl unver-
meidlich und letztlich hinzunehmen. Sodann kann ein solcher Bericht kein 
vollständiger Verlaufsbericht aller Ereignisse einer Berichtsperiode sein, wie von 
der Vorinstanz überzeugend ausgeführt wurde. Deswegen ist es auch nicht zu 
beanstanden, dass die Beiständin weder auf den Abschluss eines Abonnements 
für ein Mobilphon, noch auf ein Abonnement für Internetfernsehangebote konkret 
eingegangen ist. Analog ist es auch nachvollziehbar, dass eine Anpassung beim 
Versicherungsvertrag mit der Swica nicht expressis verbis thematisiert wurde. 
Insgesamt waren die (kurzen) Ausführungen der Beiständin zum Verlauf der 
Mandatsführung grundsätzlich hinreichend informativ, damit sich die Vorinstanz 
ein Bild für den Genehmigungsentscheid machen konnte. Entgegen der Auffas-
sung der Beschwerdeführerin drängt sich im konkreten Fall keine Rückweisung 
der Sache zur Vornahme von Ergänzungen im (zu genehmigenden) Bericht auf. 
Dies gilt hier erst recht, als die Massnahme nicht mehr länger von der Vorinstanz, 
sondern wie erwähnt von der KESB H.________ zu führen ist. Im Einklang mit 
den Ausführungen der Vorinstanz wird die Beschwerdeführerin darauf hingewie-
sen, dass sie die Möglichkeit hat, die Aufhebung oder allenfalls die Anpassung 
der Massnahme bei der örtlich zuständigen KESB H.________ zu beantragen. 
Soweit die Beschwerdeführerin von dieser Möglichkeit Gebrauch macht, wird für 
den künftigen Entscheid primär der Erfahrungsbericht der aktuellen Beiständin, 
und nicht der frühere Bericht für einen vergangenen Zeitraum (7.11.2017 - 
31.10.2019) ausschlaggebend sein. Auch von daher macht eine Rückweisung 
zur Vornahme von Ergänzungen im Bericht für eine vergangene Periode wenig 
Sinn. Schliesslich wurde bereits unter Erwägung 3.4.1 dargelegt, dass nach der 
Rechtsprechung des Bundesgerichts die vorinstanzliche Berichtsgenehmigung 
allfällige Haftungsansprüche nicht ausschliesst.

3.4.3  Ferner ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die von der Vorinstanz geneh-
migte Rechnung für die vergangene Periode in Frage zu stellen wäre. Nament-
lich hat die Beschwerdeführerin nicht substantiiert vorgebracht, welche Position 
der Rechnung wie zu korrigieren wäre. 

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4.1 Nach Art. 404 Abs. 1 Satz 1 ZGB hat der Beistand oder die Beiständin An-
spruch auf eine angemessene Entschädigung und auf Ersatz der notwendigen 
Spesen aus dem Vermögen der betroffenen Person (vgl. auch § 31 EGzZGB). 
Die Höhe der Entschädigung wird nach Art. 404 Abs. 2 ZGB von der Erwachse-
nenschutzbehörde festgelegt. Sie berücksichtigt dabei insbesondere den Umfang 
und die Komplexität der dem Beistand oder der Beiständin übertragenen Aufga-
ben. Die Kantone erlassen Ausführungsbestimmungen und regeln die Entschä-
digung und den Spesenersatz, wenn diese nicht aus dem Vermögen der betrof-
fenen Person bezahlt werden können (Art. 404 Abs. 3 ZGB). 

4.2 Ergänzend hat das Bundesgericht in seiner Rechtsprechung die 
wesentlichen Kriterien umrissen, die für die Festlegung einer angemessenen 
Entschädigung massgebend sind. Es sind dies die Art der geleisteten Tätigkeit, 
die wirtschaftliche Lage der verbeiständeten Person, der konkrete Aufwand im 
Einzelfall und die besonderen beruflichen Fähigkeiten, die die Aufgabe erfordert 
(vgl. VGE III 2013 190 vom 18.12.2013 Erw. 2.2.2 mit Hinweisen). Zu beachten 
ist, dass der Kanton bei der Festlegung von Grundsätzen für die Bemessung der 
Entschädigung ein weites Ermessen im Rahmen der vom Bundesgericht 
entwickelten Vorgaben hat.

4.3 Gemäss Art. 404 Abs. 3 ZGB erlassen die Kantone 
Ausführungsbestimmungen und regeln die Entschädigung sowie den 
Spesenersatz, wenn diese nicht aus dem Vermögen der betroffenen Person 
bezahlt werden können. Im kantonalen Recht hat der Gesetzgeber in § 31 des 
Einführungsgesetzes zum ZGB (EGzZGB, SRSZ 210.100) normiert, dass der 
Beistand Anspruch auf Entschädigung und Spesenersatz nach Massgabe von 
Art. 404 Abs. 1 und 2 ZGB hat. Ist kein Vermögen vorhanden, trägt der Kanton 
die Entschädigung und den Spesenersatz (§ 31 Abs. 2 EGzZGB). Der 
Regierungsrat erlässt dazu weitere Ausführungsbestimmungen (§ 31 Abs. 3 
EGzZGB). Von dieser Kompetenz hat der Regierungsrat in der 
Vollzugsverordnung zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (VVzKESR, 
SRSZ 211.311) Gebrauch gemacht und in § 16 Abs. 1 festgehalten, dass der 
Mandatsträger je nach den Anforderungen an die Mandatsführung, der Höhe des 
Vermögens und dem zeitlichen Aufwand eine Entschädigung zwischen Fr. 50.-- 
und Fr. 180.-- pro Stunde erhält. Bei ausgewiesenem ausserordentlichem 
Aufwand kann die Entschädigung erhöht werden (§ 16 Abs. 2 VVzKESR). 

Fahrspesen und Auslagen richten sich gemäss § 17 VVzKESR nach den An-
sätzen der Vollzugsverordnung zum Personalgesetz vom 4. Dezember 2007 
(SRSZ 145.111). Die betroffene Person trägt die Kosten für die Amtshandlungen, 
die Massnahmen sowie die Entschädigung und den Spesenersatz für den 

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Beistand (§ 18 Abs. 1 Satz 1 VVzKESR). Beträgt das Reinvermögen der 
betroffenen Person nicht mehr als Fr. 15'000.-- oder bei Ehepaaren nicht mehr 
als Fr. 25'000.--, kann auf eine Kostenerhebung verzichtet werden (§ 18 Abs. 2 
VVzKESR). E contrario bedeutet dies, dass bei Vermögen einer Einzelperson 
über Fr. 15'000.-- nach dem Willen des kantonalen Gesetzgebers kein Verzicht 
auf die Kostentragung in Frage kommt.

Im Übrigen hat der Gesetzgeber in § 23a des Gebührentarifs für die Verwaltung 
und die Rechtspflege im Kanton Schwyz (SRSZ 173.11) unter Ziffer 19a den 
Rahmen für die Entschädigung des Mandatsträgers für eine ordentliche 
Berichtsperiode festgelegt. Dieser Rahmen ist noch weiter verfeinert worden 
(siehe dazu Ziffer 2.3 der vorinstanzlichen Vernehmlassung mit Verweis auf Ziffer 
29 des entsprechenden Tarifs).

4.4 Nach § 55 Abs. 2 lit. a VRP steht dem Verwaltungsgericht auch eine Prü-
fung der richtigen Handhabung des Ermessens zu, wenn es als erste kantonale 
Beschwerdeinstanz zu entscheiden hat und es sich nicht um Verfügungen des 
Regierungsrates handelt. Allerdings hält sich das Gericht bei der Überprüfung 
von Ermessensfragen, wozu auch die genaue Festlegung einer Mandatsent-
schädigung gehört, praxisgemäss zurück, zumal wenn die Verwaltungsbehörde 
eine grössere Nähe und Vertrautheit mit den tatsächlichen Verhältnissen auf-
weist (vgl. VGE III 2009 81 vom 28.7.2009 Erw. 4.1.2f.; VGE III 2014 180 vom 
24.2.2015 Erw. 5.1 mit Hinweisen).

4.5 Die Vorinstanz hat die Herleitung der Mandatsentschädigung und der Spe-
sen in Ziffer 2.3 der Vernehmlassung im Einzelnen dargelegt (inkl. die zur An-
wendung kommende Plafonierung). Es kann darauf verwiesen werden. Dass die 
Stundenzahl von 71.2 h für eine Periode von nahezu 2 Jahren übersetzt ausge-
fallen sein soll, ist nicht ersichtlich. Auch der Stundenansatz von Fr. 120.--/h er-
weist sich als vertretbar. Damit besteht kein Anlass, die vorliegende Mandatsent-
schädigung zur Korrektur zurückzuweisen.

5. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde, soweit darauf einzutre-
ten ist, als unbegründet. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten wird nach den 
konkreten Umständen verzichtet.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird, soweit darauf einzutreten ist, im Sinne der Erwägun-
gen abgewiesen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der von der Beschwerdefüh-
rerin bezahlte Kostenvorschuss von Fr. 500.-- wird ihr aus der Gerichtskas-
se zurückerstattet.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in Zivilsachen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben wer-
den (Art. 42 und 72ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht [BGG; 
SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in Zivilsachen nicht zulässig ist, kann in derselben 
Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verlet-
zung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanz (2, davon 1 Exemplar für die damalige Beiständin)
- die KESB Bezirk H.________ (A, z.K.)
- und das Departement des Innern (z.K.).

Schwyz, 29. April 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 30. April 2020