# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a99749ff-5522-588d-b142-85440fb703b8
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PQ250057-O1
**Docket/Reference:** PQ250057-O1
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PQ250057-O1.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PQ250057-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. A. Strähl und Ersatzrichterin 

MLaw N. Menghini-Griessen sowie Gerichtsschreiberin 

lic. iur. C. Schmidt

Urteil vom 18. November 2025

in Sachen

gegen

A._____, 

Beschwerdeführer

B._____, 

Beschwerdegegnerin

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____, 

betreffend Besuchsrechtsregelung

Beschwerde gegen ein Urteil des Bezirksrates Bülach vom 27. August 2025; 

VO.2025.16 (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bülach Nord)

- 2 -

Erwägungen:

1.

Ausgangslage und Verfahrensverlauf

1.1. Die Parteien sind die nicht verheirateten Eltern von C._____, geb. 

tt.mm.2017, und D._____, geb. tt.mm.2020. Sie leben seit September 2020 ge-

trennt (vgl. KESB act. 5). Anfang Juli 2024 ging bei der Kindes- und Erwachse-

nenschutzbehörde Bülach Nord (nachfolgend KESB) eine Gefährdungsmeldung 

ein (KESB act. 39), worauf die KESB die Lebensumstände der Familie abklärte. 

Anlässlich der Anhörung vom 15. August 2024 kamen die Eltern überein, sich bis 

Mitte September 2024 um eine einvernehmliche Regelung betreffend das Be-

suchsrecht des Vaters zu bemühen (KESB act. 47). Nachdem sie keine Regelung 

hatten erzielen können, machte die KESB den Eltern mit E-Mail vom 16. Septem-

ber 2024 zwei Vorschläge für das weitere Verfahren (KESB act. 57 C._____; 

KESB act. 55 D._____) und wies die Eltern darauf hin, dass sie sich anlässlich 

der Anhörung vom 18. Oktober 2024 dazu äussern könnten (KESB act. 63 

C._____; KESB act. 62 D._____). Der Vater blieb der Anhörung fern. Mit E-Mail 

vom 20. November 2024, welche der Mutter in Kopie zugestellt wurde, räumte die 

KESB dem Vater sodann die Möglichkeit ein, zu den geplanten Kindesschutz-

massnahmen Stellung zu nehmen (KESB act. 65 C._____; KESB act. 64 

D._____). Die Mutter reichte am 22. November 2024 eine Stellungnahme ein 

(KESB act. 66 C._____; KESB act. 65 D._____), die Stellungnahme des Vaters 

datiert vom 28. November 2024 (KESB act. 67 C._____, KESB act. 66 D._____). 

Am 18. März 2025 fällte die KESB folgenden Entscheid (je KESB act. 87): 

1.

Es werden fachlich begleitete Besuchskontakte angeordnet und der Vater wird für 

berechtigt und verpflichtet erklärt, C._____ und D._____ wie folgt zu besuchen 

resp. mit sich auf Besuch zu nehmen, wobei der Wechsel in die jeweils nächste Be-

suchsphase einen positiven Verlauf der Besuchskontakte voraussetzt: 

a) in einer ersten Phase vollbegleitet alle zwei Wochen an einem Samstag oder 

Sonntag für jeweils bis zu drei Stunden pro Besuchskontakt an einem kindge-

rechten Ort; 

b) in einer zweiten Phase teilbegleitet alle zwei Wochen an einem Samstag oder 

Sonntag für jeweils bis zu sechs Stunden pro Besuchskontakt; 

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c) in einer dritten Phase unbegleitet alle zwei Wochen an einem Samstag oder 

Sonntag jeweils tagsüber.

2.

Der Vater wird angewiesen, am Tag vor sowie während den Besuchskontakten zu 

seinen Kindern auf Drogen- und Alkoholkonsum zu verzichten.

3.

Es wird eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB mit folgenden Aufgaben er-

richtet: 

a) die angeordnete fachliche Besuchsbegleitung zu organisieren, zu koordinieren 

sowie deren Finanzierung zu beantragen sowie unter Berücksichtigung der Ein-

schätzung der fachlichen Besuchsbegleitung den Zeitpunkt für den Wechsel in 

die jeweils nächste Besuchsphase nach Rücksprache mit den Eltern verbindlich 

festzulegen; 

b) die Zusammenarbeit und den Dialog zwischen den Eltern zu fördern und sie 

darin zu unterstützen, eine kindswohlorientierte, konstruktive und respektvolle 

Kommunikation aufrechtzuerhalten; 

c) unter Berücksichtigung der Kindesinteressen die Eltern bei der Umsetzung der 

behördlichen Besuchsregelung zu unterstützen und im Streitfall die diesbezügli-

chen Modalitäten wie Daten, Uhrzeit und Übergabeort verbindlich festzulegen.

4.

E._____, kjz F._____, G._____-strasse …, F._____, wird als Beiständin ernannt 

und beauftragt: 

a) die Beistandschaft gemäss Ziff. 3 zu führen;

b) der KESB Bülach Nord per 28. Februar 2027 erstmals ordentlicherweise Bericht 

zu erstatten und gleichzeitig entweder Empfehlungen zur weiteren Ausgestal-

tung der Besuchskontakte zum Vater oder eine beidseits unterzeichnete Betreu-

ungsvereinbarung der Eltern einzureichen; 

c) nötigenfalls bereits vorher Antrag zu stellen, falls es einer Anpassung der be-

hördlichen Besuchsregelung sowie der angeordneten Kindesschutzmassnah-

men bedarf.

[5.

Kosten]

[6.

Rechtsmittel]

[7. Mitteilungen]

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1.2. Gegen die "dreiphasige" Besuchsrechtsregelung, die Auflage zum Kon-

sumverzicht sowie gegen die Kostenauflage erhob der Vater mit Eingabe vom 

15. April 2025 Beschwerde beim Bezirksrat Bülach (BR act. 2 und 3). Der Bezirks-

rat wies die Beschwerde – wie auch die von der Mutter erhobene Anschlussbe-

schwerde – nach durchgeführtem Verfahren mit Urteil vom 27. August 2025 ab 

(BR act. 29 = act. 6 [Aktenexemplar]).

1.3. Mit Eingabe vom 27. September 2025 gelangt der Vater mit folgenden Be-

schwerdeanträgen an das Obergericht des Kantons Zürich (act. 2): 

1.  Der Entscheid des Bezirksrats Bülach vom 27. August 2025 sei 

aufzuheben.

2.

Die Sache sei zur neuen Beurteilung unter Wahrung des rechtli-
chen Gehörs an die Vorinstanz zurückzuweisen; eventualiter sei 
ein unbegleitetes Besuchsrecht festzulegen.

3.  Es sei festzustellen, dass keine aktuelle Kindeswohlgefährdung  

durch den Beschwerdeführer vorliegt.

4.  Die Dreiphasenregelung sei aufzuheben und durch ein geregel-

tes, unbegleitetes Besuchsrecht (z. B. jedes zweite Wochenende 
von Freitag bis Sonntag) zu ersetzen.

5.  Die Kindesunterhaltsbeiträge seien unter Berücksichtigung des 

effektiven Nettoeinkommens des Beschwerdeführers und des 
Einkommens der Kindsmutter neu zu berechnen.

6.  Es seien die Steuererklärungen 2020-2024 der Kindsmutter sowie 
des Beschwerdeführers beizuziehen und auf dieser Grundlage 
die Unterhaltsbeiträge korrekt zu bestimmen; soweit eine Überbe-
lastung des Beschwerdeführers festgestellt wird, sei die Regelung 
rückwirkend anzupassen.

7.  Es sei festzustellen, dass die im Verfahren erhobenen Vorwürfe 

und Verleumdungen unbelegt sind und nicht zu Lasten des Be-
schwerdeführers gewertet werden dürfen.

8.  Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwer-

degegnerin.

1.4. Die Akten des Bezirksrates (act. 7/1-29, zitiert als BR act.), inkl. diejenigen 

der KESB (act. 7/19/1-95 (betreffend C._____) und act. 7/20/1-94 (betreffend 

D'._____, beide zitiert als KESB act.), wurden von Amtes wegen beigezogen. Auf 

das Einholen einer Beschwerdeantwort kann verzichtet werden. Das Verfahren 

erweist sich als spruchreif.

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2.

Prozessuales

2.1. Gegen Entscheide der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde bzw. der 

gerichtlichen Beschwerdeinstanz kann gemäss Art. 450 Abs. 1 ZGB Beschwerde 

erhoben werden. Der Kanton Zürich kennt zwei gerichtliche Beschwerdeinstan-

zen, als erste Beschwerdeinstanz den Bezirksrat und als zweite das Obergericht. 

Im erstinstanzlichen Beschwerdeverfahren kann der Entscheid der KESB über-

prüft werden, Gegenstand des zweitinstanzlichen Beschwerdeverfahrens kann 

nur der Entscheid des Bezirksrates sein.

2.2. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen ein Urteil des Bezirksrates 

Bülach, weshalb die angerufene Kammer gestützt auf § 64 EG KESR für deren 

Beurteilung zuständig ist. Der Beschwerdeführer ist als Vater von C._____ und 

D._____ am Verfahren beteiligt und durch den Entscheid der Vorinstanz be-

schwert (Art. 450 Abs. 2 Ziff. 1 ZGB). Er ist zur Beschwerde legitimiert. 

2.3. Die Vorinstanz befasste sich im angefochtenen Urteil mit der Regelung des 

Besuchsrechts und mit den dem Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang 

auferlegten Weisungen (act. 6). Die Abänderung der Kinderunterhaltsbeiträge war 

im Urteil vom 27. August 2025 kein Thema. Entsprechend können die Kinderun-

terhaltsbeiträge auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht beurteilt wer-

den. Für die Abänderung von Kinderunterhaltsbeiträgen ist bei erheblicher Verän-

derung der Verhältnisse das Gericht zuständig, wenn zwischen den Eltern keine 

Einigung zustande kommt (Art. 286 Abs. 2 ZGB). Können sich die Eltern über die 

Abänderung der Kinderunterhaltsbeiträge einvernehmlich einigen, ist die KESB 

für die Genehmigung der Elternvereinbarung zuständig. Mit den Beschwerdean-

trägen 5 und 6 verlangt der Beschwerdeführer einerseits den Beizug der Steuer-

erklärungen der Jahre 2020 bis 2024 und andererseits gestützt darauf eine rück-

wirkende Neuberechnung bzw. Abänderung der Kinderunterhaltsbeiträge. Nach-

dem Gesagten ist die Kammer für die Abänderung der Kinderunterhaltsbeiträge 

jedoch nicht zuständig ist. Auf die Beschwerdeanträge 5 und 6 ist nicht einzutre-

ten.

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Der Vollständigkeit halber ist auf Folgendes hinzuweisen: Vorliegend wurden die 

Kinderunterhaltsbeiträge mit den Unterhaltsverträgen vom 9. bzw. 16. Februar 

2022 festgelegt (je KESB act. 32) und von der KESB mit Entscheid vom 1. März 

2022 genehmigt (je KESB act. 34). Die Frage, ob eine wesentliche Veränderung 

der Verhältnisse vorliegt, müsste somit im Vergleich mit den Verhältnissen im 

Jahr 2022 geprüft werden. Ausserdem ist zu bedenken, dass der Unterhalt der 

Kinder durch Pflege, Erziehung und Geldzahlung geleistet wird (Art. 276 Abs. 1 

ZGB). Die Eltern sorgen gemeinsam, ein jeder Elternteil nach seinen Kräften, für 

den gebührenden Unterhalt des Kindes und tragen insbesondere die Kosten von 

Betreuung, Erziehung, Ausbildung und Kindesschutzmassnahmen (Art. 276 

Abs. 2 ZGB). Der sog. Naturalunterhalt umfasst die Betreuung und Erziehung; der 

sog. Geldunterhalt deckt den Barunterhalt des Kindes, also dessen Ausgaben. 

Natural- und Geldunterhalt stehen in einer Wechselwirkung zu einander. Je mehr 

Naturalunterhalt geleistet wird, desto weniger Unterhalt ist in Geld geschuldet 

(BSK ZGB I-FOUNTOULAKIS, 7. Aufl. 2022, Art. 285 N 21). Entsprechend ist bei der 

Festsetzung und der Abänderung von Unterhaltsbeiträgen neben der wirtschaftli-

chen Leistungsfähigkeit der Eltern auch deren Anteil an der Betreuung und Erzie-

hung zu berücksichtigen. Sollte ein Abänderungsgrund vorliegen, so käme es 

deshalb nicht allein auf den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Umstand 

an, dass die Beschwerdegegnerin über ein mehr als doppelt so hohes Einkom-

men als er verfügen soll (act. 2 S. 2). 

2.4. Das Beschwerdeverfahren in Kindes- und Erwachsenenschutzsachen rich-

tet sich nach den Bestimmungen des ZGB und des Einführungsgesetzes zum 

Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (EG KESR). Enthalten diese Gesetze keine 

Bestimmungen, gelten die Bestimmungen des Gerichtsorganisationsgesetzes 

(GOG) und subsidiär die Bestimmungen der ZPO sinngemäss als kantonales 

Recht (Art. 314 Abs. 1 i.V.m. Art. 450 ff. ZGB; § 40 ff. EG KESR). 

2.5. Mit der Beschwerde kann (neben Rechtsverweigerung und Rechtsverzöge-

rung) eine Rechtsverletzung, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 

rechtserheblichen Sachverhaltes oder Unangemessenheit des Entscheides ge-

rügt werden (Art. 450a Abs. 1 ZGB). Im Verfahren vor der KESB und vor den ge-

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richtlichen Beschwerdeinstanzen ist der Sachverhalt von Amtes wegen zu erfor-

schen und das Gericht ist an die Anträge der Parteien nicht gebunden (Art. 446 

ZGB, § 65 EG KESR). Von der Beschwerde führenden Partei ist indes darzule-

gen, weshalb der angefochtene Entscheid unrichtig sein soll. Bei Laien sind keine 

hohen Anforderungen an die Begründungsobliegenheit zu stellen. Es genügt, 

wenn sich aus der Begründung für den verständigen Leser ergibt, warum der an-

gefochtene Entscheid und die darin gemachten Erwägungen nach Auffassung der 

Beschwerde führenden Partei falsch sind. 

3.

Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die Vorinstanz

3.1. Der Beschwerdeführer (nachfolgend Beschwerdeführer oder Vater) stellt 

den Hauptantrag, das Verfahren sei zur neuen Beurteilung unter Wahrung seines 

rechtlichen Gehörs an die Vorinstanz zurückzuweisen (act. 2 S. 1, Beschwerde-

antrag 2). Zur Begründung führt er aus, er sei zu wesentlichen Vorwürfen und zur 

Gefährdungsmeldung der Grosseltern nicht angehört worden. Die Vorinstanz 

habe sich einseitig auf die Angaben der Beschwerdegegnerin (nachfolgend Be-

schwerdegegnerin oder Mutter) gestützt, anstatt eine ausgewogene Abklärung 

vorzunehmen. Fragen des Unterhalts und seine persönliche Lebenssituation, die 

explizit in der Gefährdungsmeldung erwähnt worden seien, seien unbehandelt ge-

blieben (act. 2 S. 1). 

3.2. Der Bezirksrat räumte den Parteien mit Präsidialverfügung vom 28. Mai 

2025 die Gelegenheit ein, sich zur Vernehmlassung der KESB und zur Beschwer-

deantwort der Beschwerdegegnerin zu äussern (BR act. 22). Der Beschwerdefüh-

rer machte von dieser Möglichkeit mit der Stellungnahme vom 11. Juni 2025 Ge-

brauch (BR act. 25), welche das Bezirksgericht Bülach am 13. Juni 2025 an die 

Vorinstanz weiterleitete (BR act. 23). Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs 

durch den Bezirksrat ist somit nicht auszumachen. 

3.3. Vermutlich meint der Beschwerdeführer mit "Vorinstanz" die KESB. Es ist 

deshalb erneut darauf hinzuweisen, dass im zweitinstanzlichen Beschwerdever-

fahren lediglich der Entscheid des Bezirksrats als unmittelbare Vorinstanz über-

prüft werden kann (vgl. vorstehende E. 2.1). Der Beschwerdeführer hatte in seiner 

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Beschwerde an den Bezirksrat kritisiert, die KESB habe den Sachverhalt ungenü-

gend abgeklärt und auf die nicht überprüften Behauptungen der Beschwerdegeg-

nerin und der Grossmutter abgestellt. Dazu hielt der Bezirksrat fest, der Be-

schwerdeführer habe selbst ausgesagt, dass er in der Vergangenheit Alkohol und 

Drogen konsumiert habe und erst kurz vor dem Anhörungstermin wieder in einer 

Entzugsklinik gewesen sei. Zudem habe er angegeben, dass seine bipolare Stö-

rung nicht behandelt werde (act. 6 S. 7 f.). Auf diese Erwägungen der Vorinstanz 

geht der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeschrift nicht ein. Zudem bringt er 

den Vorwurf, er sei von der KESB zu wesentlichen Punkten nicht angehört wor-

den, nun erstmals vor. Diese Kritik richtet sich gegen das Verfahren der KESB 

und ist deshalb im vorliegenden Beschwerdeverfahren grundsätzlich nicht zuläs-

sig. Sie ist aber auch inhaltlich falsch: Anlässlich der Anhörung vor der KESB vom 

15. August 2024 wurden die Eltern eingehend zu ihren aktuellen Lebensumstän-

den befragt. Anschliessend wurde der Beschwerdeführer mit der Meldung der 

Grossmutter mütterlicherseits und mit den darin geschilderten Umständen zu sei-

ner schwierigen finanziellen Situation, zur unzuverlässigen Erfüllung seiner väter-

lichen Pflichten und zu den Streitigkeiten auf der Elternebene, bei denen er wie-

derholt Drohungen und Beschimpfungen ausgesprochen habe, konfrontiert. Der 

Beschwerdeführer gab an, er könne gerne Stellung dazu nehmen. Er könnte zu 

allem etwas sagen, aber es bringe nichts. Er habe seinen Teil dazu beigetragen, 

dass es so sei, wie es gekommen sei (KESB act. 47 S. 10). Des weitern wurde 

anlässlich der Anhörung explizit thematisiert, dass der Beschwerdeführer gemäss 

der eingegangenen Meldung mutmasslich Drogen konsumiere, mehrere statio-

näre Drogenentzüge gescheitert seien und dass er teilweise wirre Angaben ma-

che, was die Frage aufwerfe, ob ihm die Kinder für Besuchskontakte übergeben 

werden dürften (KESB act. 47 S. 11). Der Beschwerdeführer stellte sich auf den 

Standpunkt, dass er sich zu 100 % um die Kinder kümmern könne. Er habe sich 

damit beschäftigt, dass gewisse Kindheitstrauma zur Sucht geführt hätten, zum 

Betäuben von gewissen Sachen, es sei aber nicht so schlimm, dass er nicht für 

seine Kinder sorgen könne (a.a.O.). Somit konnte sich der Beschwerdeführer zu 

den in der Gefährdungsmeldung geschilderten Umständen im KESB-Verfahren 

anlässlich der Anhörung vom 15. August 2024 hinreichend äussern. Nur weil die 

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KESB seinen Beteuerungen nicht folgte, liegt keine Verletzung des rechtlichen 

Gehörs vor.

3.4. Der Beschwerdeführer macht pauschal geltend, es sei keine "ausgewo-

gene" Abklärung vorgenommen worden (act. 2 S. 1). Einerseits führt er nicht aus, 

welche konkreten Abklärungen die KESB noch hätte tätigen müssen. Anderer-

seits wies die Vorinstanz zutreffend darauf hin, dass sich der Beschwerdeführer 

im KESB-Verfahren geweigert hatte, die behandelnden Ärzte von der Schweige-

pflicht zu entbinden. Aus den Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer nicht 

bereit war, die medizinische Akte der Klinik in Meiringen der KESB zur Verfügung 

zu stellen (je KESB act. 51) bzw. die ihm von der KESB vorgelegte Schweige-

pflichtentbindungserklärung zu unterzeichnen (je KESB act. 53). Mit E-Mail vom 

16. September 2024 liess die KESB den Eltern eine mögliche Besuchsvereinba-

rung zukommen und hielt in diesem Zusammenhang fest, die Fragen zum aktuel-

len Gesundheitszustand sowie zu einem allfälligen (anhaltenden) Drogenkonsum 

des Beschwerdeführers seien ungeklärt geblieben, weshalb nachvollziehbare Be-

denken in Bezug auf eine Betreuung der Kinder durch ihn bestünden. Die KESB 

hielt weiter fest, da der Beschwerdeführer die ihm anlässlich der Anhörung vom 

15. August 2024 übergebene Schweigepflichtentbindungserklärung nicht unter-

zeichnet retourniert habe, sei es nicht möglich, diesbezüglich weitere Abklärungen 

zu tätigen (KESB act. 57 C._____; KESB act. 55 D._____). Auch wenn aufgrund 

der Akten davon auszugehen ist, dass dem Beschwerdeführer die Erklärung be-

treffend Entbindung von der Schweigepflicht nicht anlässlich der genannten Anhö-

rung, sondern erst in den darauffolgenden Tagen per Post zugestellt wurde (je 

KESB act. 48), ändert dies nichts daran, dass er die Entbindungserklärung nicht 

unterzeichnet hat. Zudem nahm der Beschwerdeführer gleichentags auf die eben 

erwähnte E-Mail der KESB Stellung, ohne auf die Schweigepflichtentbindungser-

klärung bzw. auf den Umstand einzugehen, dass mangels einer entsprechenden 

Erklärung keine Abklärungen zu seinem Gesundheitszustand bzw. zu seinem 

Drogenkonsum möglich sind (je KESB act. 54). Vor diesem Hintergrund erweist 

sich die Kritik des Beschwerdeführers, es habe keine genügende Sachverhaltsab-

klärung stattgefunden, widersprüchlich, wenn nicht geradezu missbräuchlich. 

Falls der Beschwerdeführer seine Meinung geändert hat und nunmehr mit dem 

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Beizug von Unterlagen zu seinem Gesundheitszustand und zu seinem Drogen- 

und Alkoholkonsum einverstanden wäre, hätte er diese der KESB oder den Be-

schwerdeinstanzen einreichen können. Dies hat er nicht getan, weshalb sich Wei-

terungen hierzu erübrigen.

4.

Besuchsrecht

4.1.

Im Sinne eines Eventualantrags verlangt der Beschwerdeführer, es sei ein 

unbegleitetes Besuchsrecht festzulegen (act. 2 S. 1 Beschwerdeantrag 2) bzw. 

die Dreiphasenregelung sei aufzuheben und durch ein geregeltes, unbegleitetes 

Besuchsrecht (z.B. jedes zweite Wochenende von Freitag bis Sonntag) zu erset-

zen (a.a.O. Beschwerdeantrag 4). Zudem sei festzustellen, dass keine aktuelle 

Kindeswohlgefährdung durch ihn vorliege (a.a.O. Beschwerdeantrag 3).

4.2. Die KESB hielt in ihrem Entscheid fest, die Abklärungen hätten ergeben, 

dass sich die Eltern unter anderem wegen des Drogen- und Alkoholkonsums des 

Vaters und seiner dadurch verbundenen Lebensweise und Unzuverlässigkeit ge-

trennt hätten. Trotz grundsätzlich respektvollem und wertschätzendem Umgang 

sei es ihnen seither nicht gelungen, eine verbindliche Besuchsregelung zu treffen. 

Eine einvernehmliche Regelung sei mangels Absprachefähigkeit des Vaters und 

wegen dessen Unzuverlässigkeit bei teilweise beruflich bedingter Auslandabwe-

senheit gescheitert. Die Kinder übten Hobbys aus, welche sie an den Wochenen-

den in Anspruch nähmen. Der Vater wünsche sich regelmässige Kontakte jedes 

zweite Wochenende. Aktuell wohne er in H._____ im Kanton Bern und damit in 

nicht unerheblicher Entfernung vom Wohnort der Kinder. Anlässlich eines statio-

nären Aufenthalts in einer Entzugs- und Burnoutklinik sei beim Vater im Frühling 

2024 eine bipolare Störung diagnostiziert worden, welche aktuell nicht behandelt 

werde. Der Vater räume ein, in der Vergangenheit regelmässig Kokain und teil-

weise auch Alkohol konsumiert zu haben. Weitere Abklärungen zum aktuellen 

Gesundheitszustand des Vaters hätten nicht getätigt werden können, da er die 

ihm vorgelegte Schweigepflichtentbindungserklärung zur Einholung eines ärztli-

chen Berichtes nicht unterzeichnet habe. Für die gesunde emotionale und soziale 

Entwicklung der Söhne bzw. ihre Identitätsfindung sei es von grosser Bedeutung, 

dass sie auch ihren Vater regelmässig sehen und sich an einer verlässlichen Be-

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suchsregelung orientieren könnten. Es bedürfe einer vorhersehbaren Regelung 

und einer zuverlässigen Umsetzung, die gleichzeitig auf die Schutzbedürfnisse 

der Kinder Rücksicht nehme, damit sie nicht wiederholt Enttäuschungen erlebten 

und dadurch längerfristig eine Entfremdung vom Vater stattfinde. Aufgrund der 

bisher vom Vater gezeigten Unzuverlässigkeit und der bestehenden Risikofakto-

ren erweise sich ein übliches Wochenendbesuchsrecht als nicht geeignet und zu-

mutbar. Weiter hielt die KESB fest, der Vater habe die Kinder in den letzten sechs 

Monaten kaum gesehen, was nicht nur auf seine Unzuverlässigkeit, sondern mut-

masslich auch auf seinen Drogen- und Alkoholkonsum zurückzuführen sei. Art 

und Menge des Konsums sowie dessen Auswirkungen auf die Betreuungsfähig-

keit seien zwar unklar geblieben, der Vater habe jedoch eingeräumt, dass seine fi-

nanzielle und private Situation in den letzten Jahren stark belastet gewesen sei. 

Es sei entsprechend nachvollziehbar, dass die Mutter die Kinder dem Vater nicht 

vorbehaltlos anvertrauen könne. Ungewiss sei, wie sich die unbehandelte bipolare 

Störung des Vaters auf seine Betreuungs- und Absprachefähigkeit auswirke, ins-

besondere in Kombination mit einem allfälligen Betäubungsmittel- oder Alkohol-

konsum. Angesichts der belastenden Gesamtumstände sowie zwecks Aufbau von 

Vertrauen, das für den nachhaltig gelingenden Kontakt zwischen Vater und Söh-

nen von entscheidender Bedeutung sei, sei zunächst ein fachlich begleitetes Be-

suchsrecht anzuordnen. Es werde insbesondere Aufgabe der Besuchsbegleitung 

sein, den Vater beim Wiederaufbau der Beziehung zu seinen Söhnen zu unter-

stützen und ihn im kindgerechten Umgang anzuleiten und zu stärken. Es sei mit 

ihm darauf hinzuarbeiten, dass er seinen Söhnen die notwendige Stabilität und 

Verlässlichkeit bieten könne, um dereinst während der Besuchskontakte wie-

derum die alleinige Betreuungsverantwortung für sie übernehmen zu können 

(KESB act. 87 C._____; KESB act. 86 D._____, je S. 6 ff.).

4.3. Die Vorinstanz hielt zusammengefasst fest, eine tatsächliche Gefährdung 

der Kinder als Folge des Alkohol- und Drogenkonsums oder der Erkrankung des 

Vaters sei zwar nicht nachgewiesen. Es sei aber auch nicht erforderlich, dass sich 

die Gefahr bereits verwirklicht habe. Auch komme es nicht auf die Ursachen der 

Gefährdung an oder ob die Eltern ein Verschulden daran treffe. Vorliegend sei die 

Gefährdung nicht nur im ungeklärten Gesundheitszustand des Vaters, sondern 

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vielmehr in den von der KESB dargelegten Gesamtumständen zu erblicken. Der 

ungeklärte Suchtmittelkonsum des Vaters und seine unbehandelte psychische Er-

krankung stellten einen Risikofaktor für seine Betreuungs- und Erziehungsfähig-

keit dar. Aufgrund der mangelnden Transparenz des Vaters betreffend einen 

Suchtmittelkonsum sei davon auszugehen, dass es ihm noch nicht gelinge, absti-

nent zu leben. Auch die Unzuverlässigkeit des Vaters, die er nicht nur bei der 

Ausübung des Besuchsrechts, sondern auch gegenüber der KESB gezeigt habe, 

sei ein Hinweis auf eine noch unzureichende Stabilisierung. Erfahrungen aus der 

Vergangenheit würden bei der Mutter Ängste und Misstrauen schüren. Mittler-

weile verweigere sie ihm unbegleitete Kontakte zu den Kindern. Ohne Vertrauens-

aufbau drohe ein Kontaktabbruch und damit eine Entfremdung. Für die Besuchs-

rechtsausübung und die Beziehung der Kinder zum Vater sei es nicht unproble-

matisch, dass die Mutter auch wegen der Hobbies der Kinder ein 14-tägliches Be-

suchsrecht dezidiert ablehne. Angesichts der Unzuverlässigkeit des Vaters sei sie 

offenbar nicht mehr zu den notwendigen Kompromissen bereit, obwohl die Hob-

bies der Kinder eine Besuchsrechtsregelung am Wochenende nicht ausschlös-

sen. Eine Gefährdung des Kindeswohls resultiere nicht nur aus der Gefahr einer 

unzureichenden Betreuung der Kinder durch den Vater, sondern auch aus dem 

Risiko eines vollständigen Kontaktabbruchs. Um den Bedenken hinsichtlich der 

Betreuungsfähigkeit des Vaters entgegenzuwirken, das Vertrauen der Mutter in 

die Fähigkeiten des Vaters zu fördern und einen Kontaktabbruch zu verhindern, 

sei ein anfänglich begleitetes bzw. teilbegleitetes Besuchsrecht geeignet und er-

forderlich, wobei es sich dabei lediglich um eine Übergangslösung handle, deren 

Dauer massgeblich vom Verhalten des Vaters abhänge (act. 6 S. 11 ff.). 

4.4. Der Beschwerdeführer macht geltend, bis zur Gefährdungsmeldung habe 

es keinerlei Anhaltspunkte für eine Gefährdung der Kinder gegeben. Er habe sich 

stets an Abmachungen gehalten und seine Vaterrolle ausgeübt. Die Dreiphasen-

regelung (begleitet – teilbegleitet – unbegleitet) sei daher unverhältnismässig und 

verletze sein Recht auf Achtung des Familienlebens. Im bisherigen Verfahren sei 

verkannt worden, dass es weder um eine akute Kindeswohlgefährdung noch um 

ein fehlendes Verantwortungsbewusstsein seinerseits gehe, sondern um eine 

nicht korrekt behandelte Unterhaltsfrage und die daraus entstandenen Spannun-

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gen. Das sei zu korrigieren und seine Rechte und die Rechte seiner Kinder auf 

eine ungestörte Beziehung seien zu wahren (act. 2 S. 1 f.).

4.5.

Zunächst ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer auf die ausführlichen 

Überlegungen der Vorinstanz nicht im Einzelnen eingeht. Insbesondere stellt er 

die unbehandelte psychische Erkrankung und den ungeklärten Suchtmittelkon-

sum nicht in Abrede. Seine pauschale Beteuerung, er habe sich stets an Abma-

chungen gehalten, wird durch die Akten widerlegt. So teilte er der KESB am 

27. September 2024 mit, er sei ab sofort, möglicherweise bis Januar 2025, nicht 

mehr erreichbar (KESB act. 60 und 61 C._____; KESB act. 59 und 60 D._____). 

Termine, die er mit der KESB für eine telefonische Besprechung vereinbart hatte, 

hielt der Beschwerdeführer nicht ein (KESB act. 83-85 C._____; KESB act. 82-84 

D._____). Auch im Schulbericht wird die Unzuverlässigkeit des Beschwerdefüh-

rers erwähnt (KESB act. 56 C._____). Die Vorinstanz hat deshalb die Unzuverläs-

sigkeit des Beschwerdeführers zu Recht in die Würdigung miteinbezogen. Der 

Hinweis des Beschwerdeführers auf das Recht auf Achtung des Familienlebens 

und auf seine Rechte als Vater ist zu allgemein gehalten. Damit vermag er die 

ausführliche Auseinandersetzung der Vorinstanz mit den konkreten Verhältnissen 

nicht in Zweifel zu ziehen. Die Vorinstanz fasste die Grundsätze, die für die Rege-

lung des Besuchsrechts und für dessen Einschränkung gelten, korrekt zusam-

men. Sie betonte, wie wichtig es ist, dass der Beschwerdeführer die Kontakte zu 

seinen Kindern zuverlässig ausübt und dabei auch auf die Bedürfnisse der Kinder 

eingehen kann. Vorliegend steht – auch darauf wies die Vorinstanz hin – das Ziel 

im Vordergrund, dass die Kinder die Verlässlichkeit des Vaters spüren und wieder 

Vertrauen aufbauen können. Auch bei der Beschwerdegegnerin hat das Verhalten 

des Beschwerdeführers Ängste und Misstrauen ausgelöst. Seine mangelnde 

Transparenz im vorliegenden Kindesschutzverfahren hat dies eher noch verstärkt. 

Für einen gelingenden Kontaktaufbau und eine regelmässige Ausübung des Be-

suchsrechts ist es deshalb essentiell, dass der Beschwerdeführer die Besuchster-

mine zuverlässig wahrnimmt und dass die Beschwerdegegnerin eine positive Hal-

tung gegenüber den Kontakten zum Beschwerdeführer einnimmt und die Kinder 

entsprechend vorbereitet und motiviert. Es ist ihre Pflicht als Hauptbezugsperson, 

die Kinder im Hinblick auf die Kontakte zum Vater positiv zu beeinflussen. In den 

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Akten sind Anzeichen ersichtlich, dass die Beschwerdegegnerin die Ausübung 

des Besuchsrechts durch den Beschwerdeführer von der Bezahlung der Kinder-

unterhaltsbeiträge abhängig macht bzw. das eine als Gegenleistung für das an-

dere ansieht (je KESB act. 47). Es ist deshalb mit aller Deutlichkeit darauf hinzu-

weisen, dass die Ausübung des Besuchsrechts grundsätzlich nicht von der Leis-

tung der Unterhaltsbeiträge abhängig ist. Das Besuchsrecht steht dem nicht ob-

hutsberechtigten Elternteil und den Kindern um ihrer Persönlichkeit willen zu. Für 

eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung der Kinder sind regelmässige Kontakte 

zu beiden Elternteilen essentiell (BSK ZGB I-SCHWENZER/COTTIER, 7. Aufl. 2022, 

Art. 273 N 6, m.w.H.). Auch der Umstand, dass die Kinder an den Wochenenden 

Hobbies ausüben, steht einer Besuchsrechtsausübung durch den Vater bzw. ei-

ner späteren Ausdehnung des Besuchsrechts nicht entgegen. Selbstverständlich 

werden die Bedürfnisse und die Interessen der Kinder bei der Ausgestaltung der 

Kontakte zu berücksichtigen sein. 

4.6. Aufgrund der Gesamtumstände ist die von der KESB festgelegte Dreipha-

senregelung sinnvoll, angemessen und verhältnismässig. Es geht mit Blick auf 

das Kindeswohl in erster Linie darum, einen drohenden Kontaktabbruch zwischen 

dem Vater und den Kindern zu verhindern. Der Beschwerdeführer würde gut 

daran tun, den Ernst der Lage zu erkennen. Im Übrigen ist er darauf hinzuweisen, 

dass die begleitete und teilbegleitete Phase nur als vorübergehende Regelung 

gedacht sind und er durch regelmässige und zuverlässige Ausübung des Be-

suchsrechts sowie durch Kooperation mit den involvierten Fachleuten auf einen 

zeitnahen Übergang zu unbegleiteten Besuchen hinwirken kann. 

4.7. Unklar ist, was der Beschwerdeführer mit seinem Antrag meint, es sei fest-

zustellen, dass die erhobenen Vorwürfe und Verleumdungen unbelegt seien und 

nicht zu seinen Lasten gewertet werden dürfen (act. 2 S. 1 Beschwerdeantrag 7). 

Gemäss seinen Angaben beziehen sich die unzutreffenden Anschuldigungen auf 

den angeblichen Drogenkonsum und auf seine Eignung als Vater (act. 2 S. 2). 

Mangels konkreter Bezeichnung lässt sich nicht feststellen, inwiefern die vom Be-

schwerdeführer monierten, aber nicht näher bezeichneten Vorwürfe und Verleum-

dungen Einfluss auf den angefochtenen Entscheid gehabt haben sollen. Darüber 

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hinaus wurden die massgeblichen Umstände, welche zur angefochtenen Rege-

lung des Besuchsrechts geführt haben, vom Beschwerdeführer selbst anlässlich 

der Anhörung bei der KESB offen gelegt bzw. bestätigt. So räumte er ein, dass er 

Kokain konsumiert und mehrere stationäre Entzugskuren absolviert habe. Auch 

dass bei ihm eine bipolare Störung diagnostiziert wurde, erwähnte der Beschwer-

deführer in der Anhörung wie die Tatsache, dass er in den letzten Jahren persön-

lich und finanziell schwierige Zeiten durchgemacht hat. Schliesslich wurde im be-

zirksrätlichen Verfahren eine Bestätigung zu den Akten gereicht, wonach der Be-

schwerdeführer im Jahr 2020 an einem Abklärungsgespräch in der Forel Klinik 

teilnahm, anlässlich dessen eine Alkohol- und Nikotinabhängigkeit sowie ein 

schädlicher Gebrauch von Kokain thematisiert wurden (BR act. 17/1). Diese Fak-

ten, die Unzuverlässigkeit des Beschwerdeführers, seine mangelnde Transparenz 

und das dadurch bei der Beschwerdegegnerin entstandene Misstrauen führten 

zur angefochtenen Regelung des Besuchsrechts. Damit basiert der Entscheid auf 

Tatsachen, die in den Akten dokumentiert sind, und nicht auf unbelegten Vorwür-

fen und Verleumdungen.

4.8.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Kritik des Beschwerdeführers 

gegenüber der Beschränkung des Besuchsrechts und der Ausgestaltung der be-

gleiteten und teilbegleiteten Besuchskontakte nicht begründet ist. Die Beschwerde 

ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.

5.

Kosten- und Entschädigungsfolgen

5.1. Die Entscheidgebühr für das vorliegende Beschwerdeverfahren ist auf 

Fr. 600.– festzusetzen (§ 12 Abs. 1 und 2 i.V.m. § 5 Abs. 1 GebV OG). Sie ist 

ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). 

5.2. Da der Beschwerdegegnerin keine Aufwendungen entstanden, die zu ent-

schädigen wären, ist für das vorliegende Beschwerdeverfahren keine Parteient-

schädigung zuzusprechen.

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

Es wird erkannt: 

- 16 -

2.

Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 600.– festgesetzt und dem Beschwerde-

3.

4.

führer auferlegt.

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, E._____ (kjz F._____, G._____-

strasse …, F._____), die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bülach 

Nord sowie an den Bezirksrat Bülach, je gegen Empfangsschein.

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die beigezogenen 

Akten an den Bezirksrat zurück.

5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. C. Schmidt

versandt am: