# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 157cff08-1d6b-5758-8885-f954bb4968ed
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-20
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 20.03.2025 IV 2024/97
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2024-97_2025-03-20.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/12

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2024/97

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 25.04.2025

Entscheiddatum: 20.03.2025

Entscheid Versicherungsgericht, 20.03.2025
Art. 28 IVG. Invalidenrente. Prognostische Arbeitsfähigkeitsschätzung. 
Austestung durch berufliche Eingliederung (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 20. März 2025, IV 
2024/97). Beim Bundesgericht angefochten.

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Kanton St.Gallen  
Gerichte 
 
 

 
 
 
 

 
 1/11 

 

 
 
Versicherungsgericht 

Abteilung II 

 

 

 

 

 

 

 Entscheid vom 20. März 2025 

Besetzung  Präsident Ralph Jöhl, Versicherungsrichterinnen Karin Huber-Studerus 
und Corinne Schambeck; Gerichtsschreiber Tobias Bolt  

   

Geschäftsnr.   IV 2024/97 

   

Parteien 

 

 A.___,  

Beschwerdeführerin,  

vertreten durch Rechtsanwalt lic. rer. publ. Michael B. Graf,  

graf niedermann büchel fachanwälte, St. Leonhard-Strasse 20,  

Postfach 728, 9001 St. Gallen,  
 
 

  gegen 

  I V - S t e l l e  d e s  K a n t o n s  S t .  G a l l e n ,  Postfach 368, 

9016 St. Gallen,  

Beschwerdegegnerin,  

 

 

 
  

Gegenstand  Rente 
 
 
 

 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

IV 2024/97 
 

 

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Sachverhalt 

A.  

A.a A.___ meldete sich im Januar 2020 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (IV-

act. 1). Sie gab an, sie habe eine Ausbildung zur Innendekorationsnäherin abgeschlossen. Seit dem 

Jahr 2006 arbeite sie als Gastronomiefachfrau respektive als „Restaurant-Service-Küchen-Angestellte“. 

Der Lohn betrage 13 × 3’800 Franken pro Jahr. Gemäss dem Auszug aus dem individuellen AHV-

Beitragskonto (IK; vgl. IV-act. 8) hatte sie in den Jahren 2013–2018 (ausser im Jahr 2017) konstant 

Beiträge auf einem Einkommen von 36’000 Franken entrichtet. Der IK-Auszug wies aber für die Zeit 

davor den Bezug einer Arbeitslosenentschädigung im Jahr 2006 und für die Jahre 1999–2005 Löhne 

von 53’604 Franken (1999), 54’210 Franken (2000), 56’439 Franken (2001), 58’749 Franken (2002), 

57’000 Franken (2003), 72’024 Franken (2004) und 59’800 Franken (2005) aus. Die Klinik B.___ 

berichtete am 19. Februar 2020 (IV-act. 15), die Versicherte habe angegeben, dass sie seit vielen 

Jahren zusammen mit ihrem Partner einen Gastronomiebetrieb führe, dass sie in dieser ganzen Zeit 

nie Ferien gemacht und oft an bis zu sieben Tagen pro Woche bis zu zwölf Stunden pro Tag gearbeitet 

habe, dass sie in den letzten Monaten zunehmend unter Schlafstörungen, einer Tagesmüdigkeit, einem 

Gefühl der Erschöpfung sowie an einer bedrückten Stimmungslage gelitten habe und dass sich die 

Problematik nach dem Entscheid, den Gastronomiebetrieb aufzugeben, verstärkt habe, zumal ihr 

Partner sich zwei Knieoperationen unterziehen werde, was bedeute, dass sie den Betrieb 

vorübergehend alleine führen müsse. Die behandelnden Ärzte hielten fest, aus psychiatrischer Sicht 

bestehe der Verdacht auf eine Anpassungsstörung mit einer längeren depressiven Reaktion bei einem 

ausgeprägten psycho-physischen Erschöpfungssyndrom. Seit Ende Januar 2020 sei die Versicherte 

vollständig arbeitsunfähig. Nachdem ein Aufbautraining wegen des instabilen Gesundheitszustandes 

hatte abgebrochen werden müssen (vgl. IV-act. 81 und 84), wies die IV-Stelle das Begehren um 

berufliche Eingliederungsmassnahmen mit einer Mitteilung vom 17. November 2021 ab (IV-act. 94). 

A.b Im Auftrag der IV-Stelle erstattete die Psychiaterin med. pract. C.___ am 15. September 2022 ein 

fachärztliches Gutachten (IV-act. 131). Sie hielt fest, die Versicherte habe während der etwas mehr als 

drei Stunden dauernden Untersuchung über weite Strecken mit normal lauter und normal modulierter 

Stimme gesprochen. Die Mimik und die Gestik seien normal lebhaft gewesen. Insgesamt habe die 

Versicherte einen recht lebendigen Eindruck hinterlassen. In der Interaktion habe sie sich von Anfang 

an auffällig gezeigt: Bei einer vordergründigen Angepasstheit habe sie – über weite Strecken, aber nicht 

durchgehend – kontrolliert und kontrollierend sowie eigenwillig und eigensinnig gewirkt. Zeitweilig habe 

sie aktiv und initiativ, dann aber wieder abwartend imponiert. Auch bezüglich der Emotionalität habe 

sich die Versicherte auffällig verhalten. Insbesondere während der ersten Stunde der Untersuchung 

habe sie wiederholt sarkastisch oder auch verlegen gelacht, wenn belastende Inhalte thematisiert 

worden seien. Vielfach habe sie in ihren Äusserungen die Formen „man“ oder „du“ (statt: „ich“) 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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verwendet, scheinbar um die eigene Betroffenheit abzuwehren. Erst mit der Zeit habe sie negative 

Gefühle und insbesondere das Gefühl der eigenen Hilflosigkeit zulassen können. Punktuell habe sie 

aber auch verschmitzt lachen können. Die Emotionalität habe insgesamt wechselhaft, aber stets 

passend zu den gerade besprochenen Themen gewirkt. Gesamthaft habe sich der Eindruck einer 

persönlichkeitsstrukturellen Vulnerabilität mit Defiziten in den Bereichen der Selbst- und 

Objektwahrnehmung, der Selbststeuerung, der Kommunikation und der Bindung ergeben. Auf der 

kategorialen Ebene habe die Versicherte vor allem mit anankastischen (zwanghaften), aber auch mit 

ängstlichen (vermeidenden) Persönlichkeitsmerkmalen imponiert, die auch im Längsschnitt hätten 

eruiert werden können. Verdeutlichungs-, Aggravations- oder Dissimulationstendenzen hätten nicht 

festgestellt werden können. Die Aufmerksamkeit, die Konzentration und die Auffassung sowie die 

mnestischen Funktionen seien gut gewesen. Die Stimmungslage sei über weite Strecken indifferent, 

zeitweilig dysphorisch und punktuell hilflos gewesen. Hinsichtlich der Affektivität hätten stressabhängige 

Wechsel der Emotionen eruiert werden können. In der emotionalen Resonanzfähigkeit sei die 

Versicherte vor allem auffallend kontrolliert, ansonsten aber soweit angepasst und adäquat gewesen. 

Sie habe auffallend viel gelacht. Punktuell habe sie geweint, wobei sie aber nicht explizit traurig, 

sondern eher hilflos gewirkt habe. Der Antrieb sei unauffällig gewesen. Ermüdungserscheinungen 

hätten nicht beobachtet werden können. Ansonsten sei der objektive klinische Befund unauffällig 

gewesen. Diagnostisch leide die Versicherte an einer leichten depressiven Episode im Sinne einer 

Teilremission einer mittelgradigen depressiven Episode, an einer Dysthymia sowie an einer 

kombinierten Persönlichkeitsstörung mit anankastischen und ängstlichen Zügen. Die Versicherte sollte 

nicht mehr als selbständig erwerbstätige Restaurantbetreiberin arbeiten. Retrospektiv sei von einer 

vollständigen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit ab dem 18. Dezember 2020 (recte: 

2019) auszugehen. Eine Tätigkeit ohne erhöhte Anforderungen an die Stresstoleranz, an die 

emotionale Belastbarkeit und an die sozialen Kompetenzen sei der Versicherten aktuell zu mindestens 

vier Stunden pro Tag respektive zu mindestens 50 Prozent zumutbar. Für die Zeit vom 18. Dezember 

2019 bis zum 15. September 2020 lasse sich das Attest einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit gut 

nachvollziehen. Vermutlich bereits ab Oktober 2020, überwiegend wahrscheinlich ab Januar 2021 und 

mit Sicherheit ab dem Zeitpunkt der aktuellen Untersuchung Ende Juli 2022 sei der Versicherten eine 

leidensadaptierte Tätigkeit zu 50 Prozent zumutbar. Der Neurologe und Psychiater Dr. med. D.___ vom 

IV-internen regionalen ärztlichen Dienst (RAD) qualifizierte das Gutachten als überzeugend (IV-act. 

133). 

A.c Die IV-Stelle verglich das zuletzt erzielte, im Arbeitgeberfragebogen angegebene 

Erwerbseinkommen von 45’600 Franken (als Valideneinkommen) mit 50 Prozent eines auf 95 Prozent 

dieses Betrages „parallelisierten“ Erwerbseinkommens (als Invalideneinkommen), was einen 

Invaliditätsgrad von 47,5 Prozent ergab (IV-act. 134). Mit einem Vorbescheid vom 14. Oktober 2022 

teilte sie der Versicherten mit (IV-act. 136), dass sie die Zusprache einer Viertelsrente mit Wirkung ab 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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dem 1. Dezember 2021 vorsehe. Zur Begründung führte sie an, das sogenannte Wartejahr habe im 

Dezember 2020 zu laufen begonnen und folglich im Dezember 2021 geendet, weshalb eine 

Rentenzusprache für die Zeit vor dem 1. Dezember 2021 nicht in Frage komme. In medizinischer 

Hinsicht sei auf das Gutachten der Psychiaterin C.___ abzustellen. Bei einem Invaliditätsgrad von 

aufgerundet 48 Prozent bestehe ein Anspruch auf eine Viertelsrente. Dagegen wandte die Versicherte 

am 19. November 2022 ein, sie sei nicht in der Lage, zu 50 Prozent oder mehr zu arbeiten (IV-act. 138). 

Mit einer Verfügung vom 14. Februar 2023 sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Wirkung ab dem 

1. Dezember 2021 eine Viertelsrente zu (IV-act. 153). 

A.d Mit einem Entscheid vom 4. Juli 2023 (IV 2023/53; vgl. IV-act. 179) hob das Versicherungsgericht 

des Kantons St. Gallen die Verfügung vom 14. Februar 2023 auf; es wies die Sache zur Fortsetzung 

des Verwaltungsverfahrens an die IV-Stelle zurück. Es hielt fest, anhand der Akten lasse sich die Frage 

nicht beantworten, ob es der Versicherten möglich gewesen wäre, trotz der langen Absenz seit dem 

Jahr 2005 wieder in den erlernten Beruf zurückzukehren. Die IV-Stelle werde einen Berufsberater mit 

der Beantwortung der Frage beauftragen, ob und allenfalls unter welchen Voraussetzungen es der 

Versicherten möglich gewesen wäre, in den erlernten Beruf zurückzukehren. Der Berufsberater werde 

auch die Anschlussfrage beantworten müssen, welchen Lohn die Versicherte unter Berücksichtigung 

ihrer Ausbildung und Erfahrung im erlernten Beruf hätte erzielen können, wobei natürlich jene Erfahrung 

zu berücksichtigen sei, über die die Versicherte fiktiv verfügt hätte, wenn sie bis zum Zeitpunkt des 

frühestmöglichen Rentenbeginns im erlernten Beruf tätig gewesen wäre. Sollte diese Abklärung 

ergeben, dass eine Rückkehr in den erlernten Beruf möglich gewesen wäre, werde die IV-Stelle den 

vom Berufsberater ermittelten Lohn als Valideneinkommen berücksichtigen. Der Sachverhalt erweise 

sich in einem weiteren Punkt als ungenügend ermittelt: Die psychiatrische Sachverständige C.___ habe 

nämlich in ihrem Gutachten keine überzeugende Begründung für ihre Arbeitsfähigkeitsschätzung 

geliefert. Ihrem (grundsätzlich überzeugenden) Gutachten lasse sich entnehmen, dass praktisch alle 

aus der Persönlichkeitsstörung resultierenden Beeinträchtigungen leicht bis höchstens mittelgradig 

ausgeprägt gewesen seien. Auch die depressive Störung sei nur leichtgradig ausgeprägt gewesen. Die 

von der psychiatrischen Sachverständigen anschaulich beschriebenen, insgesamt eher leichtgradigen 

Beeinträchtigungen schienen nicht mit dem Attest einer Arbeitsunfähigkeit von 50 Prozent selbst für 

ideal leidensadaptierte Tätigkeiten zu korrelieren. Die IV-Stelle werde die psychiatrische 

Sachverständige deshalb auffordern, ihre Arbeitsfähigkeitsschätzung mit einer überzeugenden 

Begründung anhand der objektiven klinischen Befunde zu versehen. Schliesslich werde die IV-Stelle 

angesichts der grundsätzlich günstigen Prognose bei einer leitliniengerechten Behandlung 

sicherzustellen haben, dass dem Grundsatz „Eingliederung vor Rente“ Rechnung getragen werde. 

A.e Im September 2023 notierte ein Berufsberater der IV-Stelle (IV-act. 183), die Berufsbezeichnung 

Innendekorationsnäherin EFZ existiere schon seit Jahren nicht mehr. Der Beruf werde heute als 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Wohntextilgestalter EFZ bezeichnet. Im alltäglichen, handwerklichen Bereich (nähen, schneiden etc.) 

habe sich die Arbeit nicht wesentlich verändert. Aber bei den Maschinen, bei den Stoff- und 

Gewebekombinationen sowie bei den Gesundheits- und Umweltschutzvorschriften habe es eine nicht 

zu unterschätzende Entwicklung gegeben. Nicht zu vergessen sei auch der Kundenkontakt. Sofern die 

Versicherte noch über das notwendige handwerkliche Geschick verfüge, sei eine Rückkehr in den Beruf 

theoretisch möglich. Erschwert werde eine solche Rückkehr allerdings durch die doch relativ lange 

Absenz, das fortgeschrittene Alter, die entsprechend tiefere Arbeitsleistung, die mangelnde Erfahrung 

und die Notwendigkeit einer Einarbeitung in mehreren Bereichen. Die Fragen, welcher Aufwand für 

einen Wiedereinstieg in den erlernten Beruf betrieben werden müsse und wie lange das dauern werde, 

könnten nur im Rahmen eines effektiven Versuchs beantwortet werden. Unter Berücksichtigung der 

Ausbildung und der theoretischen Berufserfahrung von 38 Jahren könnte die Versicherte einen Lohn 

von 13 × 5’428 Franken erzielen. 

A.f Die psychiatrische Sachverständige C.___ hielt am 29. Dezember 2023 fest (IV-act. 190), das 

psychische Aktivitätsniveau der Versicherten sei in mehreren Funktionsbereichen beeinträchtigt. 

Retrospektiv habe sich zunächst eine Dysthymia im Sinne einer chronischen depressiven Verstimmung 

entwickelt. Infolge von weiteren Belastungen sei es zu einer Verschlechterung des psychischen 

Gesundheitszustandes und zur Entwicklung einer mittelgradigen depressiven Episode gekommen. 

Diese sei zwar im Untersuchungszeitpunkt (Juli 2022) teilremittiert gewesen, aber dennoch habe eine 

sogenannte „double depression“ (gleichzeitiges Bestehen einer rezidivierenden depressiven Störung 

und einer Dysthymia) vorgelegen, weshalb aus psychiatrischer Sicht von einer erhöhten psychischen 

Vulnerabilität habe ausgegangen werden müssen. Hinzu gekommen sei die persönlichkeitsstrukturelle 

Vulnerabilität. Bei dieser Komorbidität mit einer gegenseitigen negativen Beeinflussung der 

psychischen Störungen untereinander habe aus psychiatrischer Sicht für den Fall einer 

Wiederaufnahme der angestammten Tätigkeit mit einer Verschlechterung der psychischen 

Gesamtsymptomatik gerechnet werden müssen. Deshalb sei eine Rückkehr in die angestammte 

Tätigkeit in der Gastronomie als unzumutbar qualifiziert worden. Dieselben Überlegungen hätten auch 

dem Arbeitsfähigkeitsattest für eine leidensadaptierte Tätigkeit zugrunde gelegen. „Bei der Betrachtung 

der festgestellten Beeinträchtigungen der psychischen Funktionen für sich alleine ergibt sich bei [der 

Versicherten] in einer angepassten Tätigkeit medizinisch-theoretisch nur eine leichte 

Leistungsminderung beziehungsweise leichte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Dennoch: Unter 

Berücksichtigung der Komorbidität beziehungsweise des erhöhten Risikos eines erneuten Rezidivs im 

Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung bei Dysthymia und der kombinierten 

Persönlichkeitsstörung erschien medizinisch-theoretisch eine Arbeitsfähigkeit in einer optimal 

angepassten Tätigkeit mit einem 50%-Pensum (4 Stunden täglich) zumutbar“ (IV-act. 190–2). Der RAD-

Arzt med. pract. Z.___ qualifizierte die Ausführungen als überzeugend (IV-act. 191). 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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A.g Die IV-Stelle verglich das dem IK-Auszug für das Jahr 2021 entnommene Einkommen aus der 

selbständigen Erwerbstätigkeit von 36’960 Franken als Valideneinkommen mit 50 Prozent des 

statistischen Zentralwertes der Hilfsarbeiterinnenlöhne (53’814 Franken × 50% = 26’907 Franken) als 

Invalideneinkommen und errechnete so einen Invaliditätsgrad von 27 Prozent (IV-act. 192). Mit einem 

Vorbescheid vom 5. Februar 2024 teilte sie der Versicherten mit, dass sie die Abweisung des 

Rentenbegehrens mangels eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades vorsehe (IV-act. 194). 

Dagegen liess die Versicherte am 23. Februar 2024 einwenden (IV-act. 198), die Rückkehr in den 

erlernten Beruf wäre ihr ohne die Gesundheitsbeeinträchtigung möglich, weshalb das 

Valideneinkommen 70’564 (= 13 × 5’428) Franken betrage. Bei der Bemessung des zumutbarerweise 

erzielbaren Invalideneinkommens müsse ein Tabellenlohnabzug von 20 Prozent berücksichtigt werden. 

Der Invaliditätsgrad betrage mindestens 69,49 Prozent. Mit einer Verfügung vom 22. März 2024 wies 

die IV-Stelle das Rentenbegehren bei einem nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad von 27 Prozent 

ab (IV-act. 200). 

B.  

B.a Am 6. Mai 2024 liess die Versicherte (nachfolgend: die Beschwerdeführerin) eine Beschwerde 

gegen die Verfügung vom 22. März 2024 erheben (act. G 1). Sie liess die Aufhebung der angefochtenen 

Verfügung und die Zusprache einer Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 

Prozent für die Zeit ab Juli 2020 beantragen. Zur Begründung liess sie ausführen, ohne die 

Gesundheitsbeeinträchtigung wäre ihr eine Rückkehr in den erlernten Beruf möglich gewesen, weshalb 

auf das gemäss den Ausführungen des Berufsberaters in jenem Beruf erzielbare Erwerbseinkommen 

abgestellt werden müsse. Da der Berufsberater auf die Löhne in der Grossregion Ostschweiz abgestellt 

habe und da der gesamtschweizerische Lohndurchschnitt erfahrungsgemäss rund zwei Prozent höher 

sei, müsse der Betrag entsprechend korrigiert werden. Das Valideneinkommen betrage 72’067 

Franken. Bei der Festsetzung des zumutbarerweise erzielbaren Invalideneinkommens müsse ein 

Tabellenlohnabzug von 20 Prozent berücksichtigt werden. Damit ergebe sich insgesamt ein 

Invaliditätsgrad von 71 Prozent.  

B.b Die IV-Stelle (nachfolgend: die Beschwerdegegnerin) beantragte am 23. August 2024 die 

Abweisung der Beschwerde (act. G 6). Zur Begründung führte sie an, die Beschwerdeführerin scheine 

zu übersehen, dass die Beschwerdegegnerin die Überlegungen des Versicherungsgerichtes 

hinsichtlich des Valideneinkommens von Anfang an nicht geteilt habe, weil sich das 

Versicherungsgericht augenscheinlich davon habe leiten lassen, was die Beschwerdeführerin als 

Gesunde bestenfalls verdienen könnte; massgebend sei aber, was die Beschwerdeführerin im 

Gesundheitsfall konkret verdienen würde. Sie habe in den Jahren vor dem Eintritt der 

Gesundheitsbeeinträchtigung regelmässig Beiträge auf einem Erwerbseinkommen von 36’000 Franken 

bezahlt. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung ergebe sich damit ein massgebendes 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Valideneinkommen von 36’960 Franken. Bei der Bemessung des zumutbarerweise erzielbaren 

Invalideneinkommens sei ein Tabellenlohnabzug von zehn Prozent zu berücksichtigen. Letztlich 

resultiere ein Invaliditätsgrad von 34 Prozent, weshalb sich die angefochtene Verfügung im Ergebnis 

als rechtmässig erweise. 

B.c Die Beschwerdeführerin liess am 19. September 2024 an ihren Anträgen festhalten (act. G 8). 

Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Duplik (act. G 10). 

Erwägungen 

1.  

Der Zweck dieses Beschwerdeverfahrens erschöpft sich in der Überprüfung der angefochtenen 

Verfügung auf deren Rechtmässigkeit, weshalb sein Gegenstand jenem des vorangegangenen 

Verwaltungsverfahrens entsprechen muss. Dieses hat sich nach dem Abbruch des Aufbautrainings und 

der Abweisung des Begehrens um berufliche Eingliederungsmassnahmen am 17. November 2021 auf 

die Prüfung des im Januar 2020 eingereichten Rentenbegehrens und damit auf die Frage nach einem 

Rentenanspruch für die Zeit frühestens ab Juli 2020 (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG) beschränkt. Auch in diesem 

Beschwerdeverfahren ist deshalb ausschliesslich zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin in der Zeit 

frühestens ab dem 1. Juli 2020 einen Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung gehabt hat. 

2.  

2.1 Als Invalidität gilt nach Art. 8 Abs. 1 ATSG eine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit 

dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Als Erwerbsunfähigkeit definiert der Art. 7 Abs. 1 

ATSG den durch eine Gesundheitsbeeinträchtigung verursachten und nach zumutbarer Behandlung 

und Eingliederung verbleibenden ganzen oder teilweisen Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem 

allgemeinen und ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Für die Bemessung der Erwerbsunfähigkeit respektive 

der Invalidität müssten also an sich die Erwerbsmöglichkeiten auf dem allgemeinen und ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt ohne die Gesundheitsbeeinträchtigung mit jenen nach dem Eintritt der 

Gesundheitsbeeinträchtigung verglichen werden. Ein solcher Vergleich kann allerdings keinen 

Invaliditätsgrad liefern, weil sich Erwerbsmöglichkeiten nicht quantifizieren lassen. Für die Berechnung 

des Invaliditätsgrades müssen die Erwerbsmöglichkeiten mit und ohne die 

Gesundheitsbeeinträchtigung also bemessen werden. Gemäss dem Art. 16 ATSG wird für die 

Bestimmung des Invaliditätsgrades das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach dem 

Eintritt der Gesundheitsbeeinträchtigung und nach der Durchführung der medizinischen Behandlung 

und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei einer ausgeglichenen 

Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), mit jenem Erwerbseinkommen 

verglichen, das sie erzielen könnte, wenn sie gesund wäre (sog. Valideneinkommen). Die beiden 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Vergleichseinkommen – das Validen- und das Invalideneinkommen – sind also Messgrössen, die allein 

der Quantifizierung der Erwerbsmöglichkeiten mit und ohne die Gesundheitsbeeinträchtigung und damit 

der Berechnung des Invaliditätsgrades dienen. Das massgebende versicherte Gut sind die 

Erwerbsmöglichkeiten auf dem allgemeinen und ausgeglichenen Arbeitsmarkt und nicht etwa der letzte 

Lohn, wie oft fälschlicherweise angenommen wird. Die Höhe des vor dem Eintritt der 

Gesundheitsbeeinträchtigung effektiv erzielten Erwerbseinkommens ist nicht bei der Berechnung des 

Invaliditätsgrades, sondern bei der Berechnung des Rentenbetrages relevant, denn der Betrag einer 

Invalidenrente hängt massgebend vom durchschnittlichen Jahreseinkommen im versicherten Zeitraum 

ab. Die Bemessung der Invalidität hat also in zwei Schritten zu erfolgen: Im ersten Schritt sind die 

Validen- und die Invalidenkarriere (die Erwerbsmöglichkeiten mit und ohne die 

Gesundheitsbeeinträchtigung) zu bestimmen; im zweiten Schritt sind sie mit den entsprechenden 

Vergleichseinkommen zu quantifizieren. 

2.2 Die Beschwerdeführerin hat eine Ausbildung zur Innendekorationsnäherin absolviert und 

anschliessend während Jahren im erlernten Beruf gearbeitet. Dabei hat sie gemäss dem IK-Auszug 

zuletzt in den Jahren 1999–2005 einen durchschnittlichen Lohn von 58’832 Franken erzielt, was 

deutlich mehr als der statistische Zentralwert der Hilfsarbeiterinnenlöhne in jener Zeit gewesen ist, der 

sich im Jahr 2005 auf 49’120 Franken belaufen hat (vgl. den Anhang 2 der von der Informationsstelle 

AHV/IV herausgegebenen Textausgabe des IVG, Stand 1. Januar 2012). Da die Beschwerdeführerin 

nach dem Jahr 2005 nicht mehr im erlernten Beruf gearbeitet hat, stellt sich die Frage, ob es ihr im hier 

massgebenden Zeitraum im hypothetischen „Gesundheitsfall“ möglich gewesen wäre, wieder in den 

erlernten Beruf zurückzukehren. Gemäss den überzeugenden Ausführungen des Berufsberaters der 

Beschwerdegegnerin von September 2023 hat der ursprünglich erlernte Beruf zwar (formal) schon seit 

Jahren nicht mehr existiert, aber die Beschwerdeführerin hätte als Wohntextilgestalterin mit einem 

eidgenössischen Fähigkeitszeugnis arbeiten können. Die handwerkliche Tätigkeit hat sich in jenen 

Jahren, in denen die Beschwerdeführerin effektiv nicht mehr im erlernten Beruf gearbeitet hat, kaum 

verändert. Bei den Maschinen, bei den Stoff- und Gewebekombinationen sowie bei den Gesundheits- 

und Umweltschutzvorschriften hat es überwiegend wahrscheinlich eine Entwicklung gegeben, die 

allerdings keine unüberwindbare Hürde für eine Rückkehr in den erlernten Beruf dargestellt hat, denn 

die Beschwerdeführerin hätte sich „on the job“ in kurzer Zeit das entsprechende Wissen selbst aneignen 

können. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin hat in seiner Eingabe nach dem Erhalt des 

Vorbescheides und in seiner Beschwerdeschrift anschaulich aufgezeigt, dass die Beschwerdeführerin 

die handwerkliche Tätigkeit des erlernten Berufs auch nach dem Berufswechsel, nun allerdings in ihrer 

Freizeit, rege gepflegt hat. Sie hat demnach weiter über das notwendige handwerkliche Geschick 

verfügt. Zusammenfassend steht also mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit fest, dass die Beschwerdeführerin ohne die Gesundheitsbeeinträchtigung im 

erlernten Beruf tätig sein und ein entsprechendes Erwerbseinkommen erzielen könnte. Ihre 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Erwerbsmöglichkeiten im hypothetischen „Gesundheitsfall“ haben also jenen einer ausgebildeten 

Wohntextilgestalterin mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis und einer langjährigen 

Berufserfahrung entsprochen, weshalb sie in der Grossregion Ostschweiz einen Lohn von 13 × 5’428 

= 70’564 Franken hätte erzielen können. Entgegen der unbegründeten Behauptung der 

Beschwerdegegnerin entspricht dieser Lohn nicht jenem Erwerbseinkommen, das die 

Beschwerdeführerin im bestmöglichen Fall hätte erzielen können, sondern vielmehr dem statistischen 

Zentralwert des massgebenden Lohnbereichs. Die Annahme der Beschwerdegegnerin, das 

massgebende Valideneinkommen betrage lediglich 74 Prozent (= 39’960 Franken ÷ 53’842 Franken) 

des Ausgangswertes des zumutbarerweise erzielbaren Invalideneinkommens, ist unhaltbar. Das 

massgebende Lohnniveau bei einer „nullprozentigen Invalidität“ kann augenscheinlich nicht um einen 

Drittel höher als das angebliche Lohnniveau bei einer „hundertprozentigen Validität“ sein. Das 

Lohnniveau in der Grossregion Ostschweiz hat 93,46 Prozent des gesamtschweizerischen 

Lohnniveaus betragen (vgl. <https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/arbeit-erwerb/loehne-

erwerbsein-kommen-arbeitskosten/lohnstruktur/grossregionen.html>, abgerufen am 5. November 

2024). Das von der Beschwerdegegnerin ermittelte Erwerbseinkommen ist entsprechend anzupassen, 

da invalidenversicherungsrechtlich nicht der tatsächliche, sondern der allgemeine und ausgeglichene 

Arbeitsmarkt massgebend ist, weshalb etwaige Lohnnachteile in strukturschwächeren Grossregionen 

nicht berücksichtigt werden dürfen. Das Valideneinkommen beträgt 75’502 Franken (= 70’564 Franken 

÷ 0,9346).  

2.3 Die effektiv bestehende Gesundheitsbeeinträchtigung verunmöglicht der Beschwerdeführerin 

gemäss den überzeugenden Ausführungen der psychiatrischen Sachverständigen C.___ insbesondere 

wegen der dabei notwendigen sozialen Interaktionen die Rückkehr in den ursprünglich erlernten Beruf. 

Da die Beschwerdeführerin über keine zweite Berufsausbildung verfügt, ist das zumutbarerweise 

erzielbare Invalideneinkommen ausgehend vom statistischen Zentralwert der Hilfsarbeiterinnenlöhne 

zu berechnen. Das Versicherungsgericht hat das Arbeitsfähigkeitsattest der Sachverständigen C.___ 

in seinem Entscheid IV 2023/53 vom 4. Juli 2023 als ungenügend begründet bezeichnet, wobei es 

allerdings festgehalten hat, dass das Gutachten abgesehen von diesem Begründungsmangel 

überzeuge. Die Sachverständige C.___ hat zwischenzeitlich eine Begründung für ihr Attest 

nachgeliefert. Sie hat festgehalten, die depressive Episode sei im Untersuchungszeitpunkt (Juli 2022) 

nicht vollständig, sondern nur teilweise remittiert gewesen, sodass weiterhin eine sogenannte „double 

depression“ (gleichzeitiges Bestehen einer rezidivierenden depressiven Störung und einer Dysthymia) 

vorgelegen habe, weshalb aus psychiatrischer Sicht von einer erhöhten psychischen Vulnerabilität 

ausgegangen werden müsse. Hinzu komme die persönlichkeitsstrukturelle Vulnerabilität. Bei dieser 

Komorbidität mit einer gegenseitigen negativen Beeinflussung der psychischen Störungen 

untereinander müsse aus psychiatrischer Sicht mit einer Verschlechterung der psychischen 

Gesamtsymptomatik gerechnet werden. Auch wenn die objektiven Beeinträchtigungen im 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Untersuchungszeitpunkt nur leichtgradig ausgeprägt gewesen seien, habe unter Berücksichtigung der 

Komorbidität mit einer Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes gerechnet werden 

müssen, weshalb für eine ideal leidensadaptierte Tätigkeit nur ein Arbeitsfähigkeitsgrad von 50 Prozent 

attestiert werden könne. Diese Ausführungen sind (notwendigerweise aus der Sicht eines 

medizinischen Laien) gut nachvollziehbar und überzeugend. Auch der RAD-Arzt Z.___ hat die 

Begründung als überzeugend qualifiziert. Dennoch ist es invalidenversicherungsrechtlich nicht möglich, 

von einem Arbeitsfähigkeitsgrad von 50 Prozent für leidensadaptierte Tätigkeiten auszugehen. Eine 

Rentenzusprache beruht zwar für die Zukunft notwendigerweise stets auf einer Prognose, aber die 

einzige durch den Art. 17 Abs. 1 ATSG beherrschbare Prognose ist jene, dass sich die massgebenden 

tatsächlichen Verhältnisse nicht ändern werden. Die Beschwerdeführerin ist im Zeitpunkt der 

Untersuchung durch die Sachverständige C.___ nicht zu 50 Prozent arbeitsunfähig, sondern in einem 

deutlich höheren Mass, nämlich annähernd zu 100 Prozent arbeitsfähig gewesen. Die Sachverständige 

C.___ hat lediglich die Möglichkeit einer Veränderung des Arbeitsfähigkeitsgrades prognostiziert, die 

sich allerdings im Zeitraum zwischen der Begutachtung und der Eröffnung der Verfügung, der immerhin 

eineinhalb Jahre umfasst hat, nicht bewahrheitet hat. Zudem kann eine solche Prognose nicht die 

Grundlage für die Zusprache einer Rente der Invalidenversicherung bilden. Für den Fall, dass die 

prognostizierte Veränderung eintreten sollte, müsste eine neue Anmeldung zum Leistungsbezug 

erfolgen. Die ergänzenden Ausführungen der psychiatrischen Sachverständigen C.___ haben also 

ergeben, dass die Beschwerdeführerin im hier massgebenden Zeitraum nahezu uneingeschränkt 

arbeitsfähig gewesen ist. Die Tatsache, dass die Sachverständige C.___ den Arbeitsfähigkeitsgrad 

nicht genau beziffert hat, schadet nicht, denn er muss jedenfalls so hoch gewesen sein, dass die 

Beschwerdeführerin nicht annähernd einen rentenbegründenden Invaliditätsgrad von mindestens 40 

Prozent hat erreichen können. Die angefochtene Verfügung erweist sich damit im Ergebnis als 

rechtmässig, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 

3.  

Die angesichts des durchschnittlichen Verfahrensaufwandes praxisgemäss auf 600 Franken 

festzusetzenden Gerichtskosten sind der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Sie sind 

durch den von ihr geleisteten Kostenvorschuss von 600 Franken gedeckt. Die unterliegende 

Beschwerdeführerin hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.  

  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

IV 2024/97 
 

 

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Entscheid 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Beschwerdeführerin hat die Gerichtskosten von 600 Franken zu bezahlen; diese sind durch den 

von ihr geleisteten Kostenvorschuss von 600 Franken gedeckt. 

3.  

Das Begehren um eine Parteientschädigung wird abgewiesen. 

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 20.03.2025
	Art. 28 IVG. Invalidenrente. Prognostische Arbeitsfähigkeitsschätzung. Austestung durch berufliche Eingliederung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 20. März 2025, IV 2024/97). Beim Bundesgericht angefochten.

		2026-01-28T04:36:01+0100
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen