# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b949d304-3095-58b4-b16f-f3d0b4f98b4c
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-06-30
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 30.06.2021 100 2019 379
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2019-379_2021-06-30.pdf

## Full Text

100.2019.379U
DAM/BDE/KIB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 30. Juni 2021

Verwaltungsrichter Häberli, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Daum, Verwaltungsrichterin Herzog
Gerichtsschreiberin Baerfuss Klossner

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt …

Beschwerdeführer

gegen

Berner Fachhochschule
handelnd durch den Rektor, Falkenplatz 24, 3012 Bern

Beschwerdegegnerin

und

Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern
Sulgeneckstrasse 70, 3005 Bern

betreffend Kündigung des Arbeitsverhältnisses (Entscheid der 
Erziehungsdirektion des Kantons Bern vom 15. Oktober 2019; 
2019.ERZ.4303/24592)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.06.2021, Nr. 100.2019.379U, 
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Sachverhalt:

A.

A.________ war ab dem 1. Januar 2018 als wissenschaftlicher Mitarbeiter 
an der Berner Fachhochschule (BFH) im E.________ unbefristet angestellt. 
Mit Verfügung vom 27. November 2018 kündigte die BFH das 
Arbeitsverhältnis mit ihm per 28. Februar 2019. 

B.

Dagegen erhob A.________ am 28. Dezember 2018 (verbesserte) Be-
schwerde bei der Erziehungsdirektion des Kantons Bern (ERZ; heute: Bil-
dungs- und Kulturdirektion [BKD]). Mit unangefochten gebliebener Zwi-
schenverfügung vom 4. Februar 2019 verweigerte der instruierende Rechts-
dienst der ERZ die beantragte Erteilung der aufschiebenden Wirkung. Mit 
Entscheid vom 15. Oktober 2019 wies die ERZ die Beschwerde ab, soweit 
sie darauf eintrat. 

C.

Hiergegen hat A.________ am 15. November 2019 Verwaltungsge-
richtsbeschwerde erhoben mit den folgenden Rechtsbegehren in der Sache:

«1. Der Entscheid der Erziehungsdirektion des Kantons Bern vom 
15. Oktober 2019 sei aufzuheben.

2. Die Verfügung vom 27. November 2018 sei aufzuheben.

3. Es sei festzustellen, dass die Verfügung vom 27. November 2018 
eine unbegründete Kündigung ohne triftigen Grund gemäss Art. 25 
Abs. 2 Personalgesetz des Kantons Bern (PG) darstellt, die Weiter-
beschäftigung des Beschwerdeführers jedoch aus Gründen, welche 
der Beschwerdeführer nicht zu vertreten hat, unmöglich ist.»

Die ERZ und die BFH haben mit Vernehmlassung vom 6. Dezember 2019 
bzw. Beschwerdeantwort vom 17. Februar 2020 die Abweisung der Be-
schwerde beantragt, soweit darauf einzutreten sei. 

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Mit Verfügung vom 11. Juni 2020 hat der Instruktionsrichter vorerst darauf 
verzichtet, die Akten des hängigen Strafverfahrens gegen unbekannte Tä-
terschaft und gegen den ehemaligen Rektor der BFH wegen Verleumdung 
und übler Nachrede gerichtlich einzuholen. Weiter hat er einen zweiten 
Schriftenwechsel angeordnet.

A.________ hat mit Replik vom 9. November 2020 seine Rechtsbegehren 
bestätigt. Zudem hat er seinen Antrag auf Edition der Akten des hängigen 
Strafverfahrens erneuert. Die BKD und die BFH haben auf eine Duplik 
verzichtet.

Der Instruktionsrichter hat in der Folge bei der Staatsanwaltschaft Bern-Mit-
telland die Strafakten BM 18 41096 eingeholt und Auszüge davon zu den 
Akten erkannt. Die BKD, A.________ und die BFH haben sich mit Eingaben 
vom 14. und 27. Januar 2021 sowie vom 2. Februar 2021 zum Be-
weisergebnis geäussert (Schlussbemerkungen). 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilge-
nommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat 
ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 
Abs. 1 VRPG). Die Bestimmungen über Form und Frist sind eingehalten 
(Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 VRPG). Auf die Beschwerde ist grundsätzlich 
einzutreten (vgl. aber E. 1.2 und 1.3 hiernach).

1.2 Der Beschwerdeführer beantragt nebst der Aufhebung des Ent-
scheids der ERZ vom 15. Oktober 2019 auch die Aufhebung der Verfügung 
der BFH vom 27. November 2018 (Rechtsbegehren 2, vorne Bst. C). Zu 

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Recht weist die Vorinstanz darauf hin, dass ihr Entscheid an die Stelle der 
Verfügung der BFH getreten ist (sog. Devolutiveffekt der Beschwerde; statt 
vieler BVR 2018 E. 528 E. 3.3). Die ursprüngliche Verfügung ist daher nicht 
Anfechtungsobjekt der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Auf die Be-
schwerde ist insoweit nicht einzutreten (vgl. BVR 2010 S. 411 E. 1.4; Ruth 
Herzog, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 
2020, Art. 74 N. 26, Art. 84 N. 3 und 19).

1.3 Der Beschwerdeführer ersucht weiter um Feststellung, dass die Kün-
digung ohne triftigen Grund im Sinn von Art. 25 Abs. 2 des Personalgesetzes 
vom 16. September 2004 (PG; BSG 153.01) ausgesprochen worden sei, 
seine Weiterbeschäftigung jedoch aus Gründen, die er nicht zu vertreten 
habe, unmöglich sei (Rechtsbegehren 3, vorne Bst. C). Er scheint damit die 
Voraussetzungen einer Abgangsentschädigung nach Art. 29 Abs. 2 i.V.m. 
Art. 32 PG anzusprechen (vgl. Beschwerde S. 2 Ziff. II/5). Eine solche Ent-
schädigung hatte er im vorinstanzlichen Verfahren als Eventualstandpunkt 
noch ohne Erfolg beantragt (Nichteintreten; angefochtener Entscheid E. 1.2). 
– Streitgegenstand des an die Kündigungsverfügung anschliessenden Ver-
waltungsjustizverfahrens ist ausschliesslich die Rechtmässigkeit der Kündi-
gung. Die beschwerdeführende Person kann dabei einzig die Aufhebung der 
Verfügung und in der Folge ihre Weiterbeschäftigung verlangen 
(VGE 2018/59 vom 27.3.2019 E. 1.2, u.a. mit Hinweis auf BVR 2011 S. 391 
E. 2.2, 2010 S. 337 E. 5.2 ff.). Die vom Beschwerdeführer im Hinblick auf 
eine Abgangsentschädigung beantragte Feststellung der Rechtswidrigkeit 
der Kündigung und der Unmöglichkeit seiner Weiterbeschäftigung liegt des-
halb ausserhalb des Streitgegenstands. Ein besonderes Feststellungsinte-
resse ist sodann nicht ersichtlich (vgl. BVR 2010 S. 337 E. 3.2). Ohnehin 
wäre über Entschädigungsfolgen in einem dem Kündigungsverfahren nach-
gelagerten separaten Verfahren zu befinden (BVR 2012 S. 433 E. 2.2, 2011 
S. 391 E. 2.2 f. und 3.2 [bestätigt durch BGer 8C_809/2010 vom 18.2.2011]); 
zum Ganzen VGE 2020/280 vom 16.2.2021 E. 1.2; ferner Michel Daum, in 
Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, 
Art. 20a N. 12). Auf die Beschwerde ist insoweit ebenfalls nicht einzutreten.

1.4 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

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2.

Aus den Akten ergibt sich folgender rechtserheblicher Sachverhalt, der un-
bestritten ist:

2.1 Der Beschwerdeführer war ab 1. Januar 2018 als wissenschaftlicher 
Mitarbeiter «…» bei der BFH, …, Abteilung «E.________» angestellt. Zuvor 
hatte er zwischen Mai 2014 und Dezember 2017 eine vergleichbare Tätigkeit 
an der Universität Bern ausgeübt. Sein Beschäftigungsgrad bei der BFH 
betrug im ersten Monat 40 %, danach 60 % (vgl. Arbeitsvertrag vom 
17.11.2017, Akten BFH Reg. 8; Lebenslauf, Akten BFH Reg. 1). Das 
E.________ war im Jahr 2017 geschaffen worden; das … nahm seine Arbeit 
im Januar 2018 auf. Neben dem Beschwerdeführer war mit B.________ eine 
weitere Mitarbeiterin dort beschäftigt (vgl. Auszug Strafakten BM 18 41096 
[nachfolgend: Strafakten], act. 29A3 S. 4). […] In seiner Funktion war der 
Beschwerdeführer der … der BFH, C.________, unterstellt. Zu seinen 
Hauptaufgaben gehörten folgende Tätigkeiten (vgl. Arbeitszeugnis vom 
28.2.2019, Beilage 24 zur Beschwerdeantwort):

«[…]»

Im März 2018 übernahm der Beschwerdeführer zudem die Aufgabe, das De-
partement … der BFH im Zusammenhang mit der «…» zu unterstützen 
(Kündigungsverfügung S. 2, Akten BFH Reg. 12; Akten BKD 
Beschwerdebeilage [BB] 10).

2.2 Der Beschwerdeführer verteilte seine Arbeit zunächst auf fünf Tage 
pro Woche; mittwochs arbeitete er jeweils im Homeoffice (vgl. Akten BFH 
Reg. 13, Gesprächsnotiz vom 4.7.2018). Ende April 2018 wies er bereits 
rund 64 Überstunden auf, Ende Mai 2018 waren es 79 Überstunden (Akten 
BFH Reg. 10). Mit E-Mail vom 12. Juni 2018 wies C.________ ihn darauf 
hin, dass er einen bis zum 7. Juni 2018 zu erledigenden Auftrag noch nicht 
ausgeführt habe und bat ihn, künftig selbständig ein Termin-Controlling zu 
führen (Akten BKD, Beschwerde vom 28.12.2018 S. 11). Mit E-Mail vom 
20. Juni 2018 erinnerte sie ihn an einen Auftrag vom 12. Juni 2018, wonach 
er eine Sitzung zu organisieren habe, und bat ihn «dringlich», dies zu erledi-
gen. Gleichzeitig forderte sie ihn nochmals dazu auf, so rasch als möglich 
ein eigenständiges effizientes Controlling solcher Aufträge einzuführen (Ak-

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ten BFH Reg. 13). Am 15. Juni 2018 bat C.________ den Beschwerdefüh-
rer, bis zum nächsten bilateralen Gespräch (Bila) vom 28. Juni 2018 nebst 
dem Juni-Reporting ein Papier zu erstellen, auf welchem die Ziele für Juli/Au-
gust sowie entsprechende konkrete Tätigkeiten festgehalten sind (Akten 
BFH Reg. 13). Mit E-Mail vom 18. Juni 2018 stellte sie fest, dass er bereits 
78 Überstunden geleistet habe. Ihr sei nicht klar, wie diese grosse Stunden-
zahl zustandekomme, sie sei aber interessiert, seine Arbeit inhaltlich nach-
vollziehen zu können. Sie schlug daher vor, dass der Beschwerdeführer bis 
Ende August Tagesrapporte führe, in denen er stichwortartig seine konkre-
ten Tätigkeiten einschliesslich der jeweiligen Arbeitsstunden vermerke (Ak-
ten BFH Reg. 13). Die Tagesrapporte solle er jeweils Ende Monat übermit-
teln (Akten BFH Reg. 13, E-Mail vom 19.6.2018). Der Beschwerdeführer 
führte seinerseits aus, er sei sich der Überstundenproblematik bewusst («Ich 
habe das bisher als Einarbeitung in das neue Büro gesehen. Aber das ufert 
aus, das sehe ich auch so»). Er erklärte sich bereit, die gewünschten Tages-
rapporte zu erstellen, wies aber darauf hin, dies binde zusätzliche Zeit (Akten 
BFH Reg. 13, E-Mail vom 18.6.2018).

2.3 Mit E-Mail vom 22. Juni 2018 ersuchte der Beschwerdeführer den 
(damaligen) Rektor und C.________ um Versetzung, da er seine Fähigkei-
ten im E.________ nicht wie erwartet entwickeln und einbringen könne 
(Akten BFH Reg. 13). Der Rektor antwortete abschlägig (vgl. Akten BFH 
Reg. 13, Gesprächsnotizen vom 4.7.2018 und 20.9.2018). Ebenfalls noch im 
Juni 2018 wandte sich der Beschwerdeführer an die Beratungsstelle der 
Berner Hochschulen, da er die Arbeitssituation zunehmend als schwierig 
empfand und Unstimmigkeiten mit seiner Vorgesetzten beklagte. In der 
Folge nahm er zwischen dem 3. Juli und 3. September 2018 vier Einzelbe-
ratungen in Anspruch (Akten BKD BB 21).

2.4 Zur Vorbereitung des bilateralen Gesprächs vom 28. Juni 2018 mailte 
der Beschwerdeführer seiner Vorgesetzten am Vortag unter anderem seine 
Tagesrapporte («erster Versuch der Tagesprotokolle») sowie eine Übersicht 
seiner Tätigkeiten im Mai und Juni 2018 einschliesslich der geplanten Tätig-
keiten für die Monate Juli und August 2018; dieses Dokument enthielt zudem 
einen Vorschlag zum Abbau der Überstunden (Akten BFH Reg. 13). Eine 
Notiz zum Gespräch vom 28. Juni 2018 ist nicht aktenkundig. Am 4. Juli 

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2018 fand ein Standortbestimmungsgespräch statt, an welchem neben dem 
Beschwerdeführer und C.________ eine Mitarbeiterin der Personalabteilung 
der BFH teilnahm. Themen waren neben anderen die weitere Zusam-
menarbeit nach Ablehnung der Versetzung sowie die Überstunden und Ar-
beitszeiten des Beschwerdeführers (Akten BFH Reg. 13, Gesprächsnotiz 
vom 4.7.2018). Der Beschwerdeführer hielt fest, dass er «innerlich sehr auf-
gestaut» sei. Die Arbeit beim E.________ entspreche nicht seiner Art und 
seinen Vorstellungen; er habe «ein schlechtes Bauchgefühl» bei der 
Anstellung. Struktur und Kommunikation im Team sowie die Zielsetzungen 
seien für ihn unzureichend. Er bekomme zu wenig Anerkennung und Wert-
schätzung, auch von C.________. Diese entgegnete, dass es Aufgabe des 
Beschwerdeführers sei, die Ausrichtung des E.________ aktiv 
mitzugestalten. Sie habe immer eine offene Tür und sei gesprächsbereit. Es 
sei inakzeptabel, dass er sich mit seinem Versetzungswunsch direkt an den 
Rektor gewandt habe, ohne vorher mit ihr darüber gesprochen zu haben. 
C.________ warf dem Beschwerdeführer weiter vor, sie nicht über seine 
vielen Überstunden informiert zu haben. Zudem sei nicht klar, was er in die-
ser Zeit geleistet habe. Der Beschwerdeführer erklärte seine Überstunden 
mit der intensiven Einarbeitung im E.________; er habe sich in das Thema 
«reingestürzt». Er schlug vor, die Überstunden abzubauen oder falls nötig 
seinen Beschäftigungsgrad zu erhöhen. C.________ war der Meinung, dass 
die Überstunden nicht sofort abgebaut werden sollen, verlangte jedoch, 
keine weiteren mehr anzuhäufen. Auf ihren Wunsch hin wurde vereinbart, 
dass der Beschwerdeführer nach den Sommerferien sein Arbeitspensum 
von 60 % an vier Tagen vor Ort im Büro leiste und kein Homeoffice mehr 
verrichte. Der Beschwerdeführer und C.________ setzten sodann allge-
meine Ziele bis Ende 2018 sowie konkrete Ziele für Juli/August 2018 fest; 
die Tagesrapporte sollte der Beschwerdeführer vorläufig bis Ende Septem-
ber 2018 erstellen. Weitere Standortgespräche wurden für Ende September 
und Ende Dezember 2018 vorgesehen. Im Nachgang zu diesem Gespräch 
und dem dazugehörigen Protokoll bedauerte der Beschwerdeführer mit
E-Mail vom 12. Juli 2018, dass ihm als Familienvater mit zwei schulpflichti-
gen Kindern das einst zugesicherte Homeoffice nicht mehr gestattet werde. 
Seiner Arbeit und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei dies nicht för-
derlich. Er bat zudem um eine Vorlage für die Tagesprotokolle (Akten BFH 
Reg. 13). Gleichentags wurde ihm das gewünschte Zwischenzeugnis aus-

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gestellt (Akten BFH Reg. 9). Infolge Sommerferien und Krankheit des Be-
schwerdeführers fand das nächste bilaterale Gespräch erst am 13. August 
2018 statt. Die Unterlagen zur Vorbereitung übermittelte der Beschwerde-
führer seiner Vorgesetzten am 10. August 2018 (Akten BFH Reg. 13).

2.5 Am Gespräch vom 13. August 2018 teilte C.________ dem Be-
schwerdeführer mit, ihr sei zugetragen worden, dass er sich ausserhalb der 
BFH negativ über das E.________ äussere; weitere Einzelheiten nannte sie 
nicht. Sie forderte ihn auf, dies sofort zu unterlassen (vgl. Strafakten 
act. 29A1a S. 1, 29A4 S. 2). Dabei stützte sie sich (ohne dies dem 
Beschwerdeführer zu offenbaren) auf eine Meldung, die ihr B.________ 
Anfang Juli 2018 am Ende einer Besprechung übermittelt hatte. B.________, 
die mit dem Beschwerdeführer im … arbeitete, hatte zuvor zufällig eine 
gemeinsame, an der Universität Bern tätige Bekannte getroffen. Letztere 
habe ihr bei dieser Gelegenheit gesagt, es tue ihr leid, dass der 
Beschwerdeführer das Gleiche erleben müsse wie seine Ehefrau. 
B.________ habe gewusst, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers 
gemobbt worden sei. Deshalb habe sie die Aussage der Bekannten so 
aufgefasst, dass der Beschwerdeführer sinngemäss nach aussen getragen 
habe, er werde im E.________ gemobbt. Gegenüber C.________ trug 
B.________ lediglich weiter, dass sich der Beschwerdeführer bei der … 
negativ über das E.________ äussere; konkretere Angaben machte sie nicht 
(vgl. Strafakten act. 29A4 S. 3, 29A5 S. 2 f., 29A6 S. 2 f., 29A7 S. 2 ff.). Der 
Beschwerdeführer wies den Vorwurf sowohl am Gespräch vom 13. August 
2018 als auch in der nachfolgenden E-Mail vom 16. August 2018 von sich 
(Akten BFH act. 13). 

2.6 Am 20. August 2018 meldete sich der Beschwerdeführer aufgrund 
schwerwiegender Magen-Darm-Probleme krank. C.________ verschob 
daraufhin das geplante Gespräch auf den folgenden Tag und forderte den 
Beschwerdeführer per E-Mail auf, bis zum Mittag des Folgetages seine Ta-
gesrapporte der Vorwoche zu präzisieren. Mit Hinweis auf das am 13. Au-
gust 2018 Besprochene bat sie ihn zudem, die Beschreibung in den Tages-
rapporten so zu handhaben, dass die konkreten Tätigkeiten daraus hervor-
gehen (allenfalls mit Beilagen). Zudem ersuchte sie ihn, die Tagesrapporte 
künftig vereinbarungsgemäss pünktlich jeweils am Freitag abzugeben (Ak-

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ten BFH Reg. 13). Am 21. August 2018 war der Beschwerdeführer immer 
noch krank. Mit E-Mail um 8.33 Uhr ging er aber ausführlich auf die Fragen 
seiner Vorgesetzten vom Vortag ein. Er hielt zudem fest, er habe sie nach 
dem ersten Wochen-Gespräch so verstanden, dass sie mit dem Format und 
der Informationsdichte seiner Tagesrapporte zufrieden sei. Weiter führte er 
die verspätete Abgabe der Rapporte auf wiederkehrende Probleme mit den 
entsprechenden PC-Programmen zurück (Akten BFH Reg. 13). Am Nach-
mittag informierte er seine Vorgesetzte unter Vorlage eines Arztzeugnisses 
über seine vollständige Arbeitsunfähigkeit für die kommenden drei Wochen 
(Akten BFH Reg. 2 und 13). C.________ bat ihn daraufhin mit E-Mail vom 
22. August 2018, seine krankheitsbedingte Abwesenheit im Kalender einzu-
tragen und sie wenn möglich über laufende Geschäfte zu informieren. Der 
Beschwerdeführer antwortete am 28. August 2018, dass er dem gerne nach-
komme und sich schon ein paar Notizen gemacht habe (Akten BFH Reg. 13). 
In der Folge hat er sich nicht mehr gemeldet. Namens des Beschwerdefüh-
rers ersuchte eine Gewerkschaftsvertreterin am 27. August 2018 um Anpas-
sung des Zwischenzeugnisses vom 12. Juli 2018. Sie hielt zudem fest, der 
Vorwurf des illoyalen Verhaltens im Zusammenhang mit angeblich negativen 
Äusserungen über die BFH gegenüber Dritten belaste den Beschwerdefüh-
rer sehr. Sie bat um ein Gespräch, damit die Angelegenheit geklärt und be-
reinigt werden könne (Akten BFH Reg. 13).

2.7 Am 18. September 2018 fand ein Gespräch statt, an dem der (wei-
terhin arbeitsunfähige) Beschwerdeführer, C.________, D.________ 
(Personalabteilung) sowie die Gewerkschaftsvertreterin teilnahmen. 
Thematisiert wurden die Überstunden, der Standortbestimmungsprozess, 
das Zwischenzeugnis, der Vorwurf negativer Äusserungen gegenüber Drit-
ten sowie das weitere Vorgehen. Der Verlauf und insbesondere das Verhal-
ten des Beschwerdeführers während des Gesprächs werden von den Teil-
nehmenden sehr unterschiedlich geschildert (vgl. im Einzelnen hinten 
E. 4.7). Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer den Vorwurf, er habe 
sich Dritten gegenüber negativ über das E.________ geäussert, vehement 
bestritt und von C.________ den Namen der Personen verlangte, die dies 
kolportiert haben. Seine Vorgesetzte verweigerte dies mit Hinweis auf den 
Datenschutz. Was die künftige Zusammenarbeit angeht, teilte der 
Beschwerdeführer mit, er habe nach Ablauf der Krankschreibung drei 

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Wochen Ferien geplant. Er sei gewillt, danach die Arbeit wieder aufzu-
nehmen. Den Vorschlag des Beschwerdeführers und der Gewerkschaftsver-
treterin, eine Mediation durchzuführen, nahmen C.________ und 
D.________ zur Kenntnis (Akten BFH Reg. 13, Gesprächsnotizen vom 
20.9.2018 und 1.11.2018).

2.8 Am 19. September 2018 reichte der Beschwerdeführer Strafanzeige 
ein gegen unbekannt wegen Verleumdung und übler Nachrede. Er bezog 
sich dabei auf den Umstand, dass Unbekannte seiner Vorgesetzten zugetra-
gen hätten, er äussere sich negativ über das E.________. Sein Ansehen an 
seiner Arbeitsstelle sowie im beruflichen Netzwerk werde dadurch nachhaltig 
geschädigt und sein berufliches Fortkommen erschwert. Als Zeugin nannte 
er C.________ (vgl. Strafakten act. 29A1a). Am 21. März und 9. April 2019 
stellte er zudem Strafantrag gegen den damaligen Rektor der BFH wegen 
falscher Anschuldigung, übler Nachrede und Verleumdung (vgl. Strafakten 
act. 29A2a und 29A2b). Soweit aktenkundig ist das Strafverfahren noch nicht 
abgeschlossen. 

2.9 Am 22. Oktober 2018 gewährte die BFH dem Beschwerdeführer das 
rechtliche Gehör in Bezug auf die Kündigung des Arbeitsverhältnisses. 
Gleichzeitig entband sie ihn per sofort von seinen Aufgaben. Am 6. Novem-
ber 2018 nahm der nun anwaltlich vertretene Beschwerdeführer Stellung zur 
beabsichtigten Kündigung (Akten BFH Reg. 13). Mit Verfügung vom 27. No-
vember 2018 löste die BFH das Arbeitsverhältnis per 28. Februar 2019 auf 
(Akten BFH Reg. 12; vorne Bst. A).

2.10 Der Beschwerdeführer war seit dem 20. August 2018 durchgehend 
arbeitsunfähig (Akten BFH Reg. 2). Gemäss Berichten des behandelnden 
Psychiaters vom 4. November und 16. Dezember 2018 (BB 10; Akten BKD 
BB 18) stand der Beschwerdeführer seit 26. September 2018 aufgrund eines 
Arbeitsplatzkonflikts in psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung. An 
einer anderen Arbeitsstelle sei von einer vollständigen Wiederherstellung der 
Arbeitsfähigkeit auszugehen. Die Krankentaggeldversicherung hielt mit 
Schreiben vom 21. November 2018 fest, die Arbeitsunfähigkeit am ange-
stammten Arbeitsplatz sei ausgewiesen. Eine volle Arbeitsfähigkeit sei vor-
aussichtlich nicht mehr zu erwarten. An einem anderen Arbeitsplatz bestehe 
hingegen eine Arbeitsfähigkeit von 100 % (Akten BFH Reg. 2). Der Be-

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schwerdeführer trat im August 2019 eine Stelle als wissenschaftlicher Mitar-
beiter an der Universität Bern an (vgl. Strafakten act. 29A3 S. 2). 

2.11 Der entscheiderhebliche Sachverhalt ist genügend erstellt. Die vom 
Beschwerdeführer beantragte Parteieinvernahme erübrigt sich; der Beweis-
antrag wird daher abgewiesen (vgl. zur sog. antizipierten Beweiswürdigung 
statt vieler BVR 2018 S. 206 E. 4.5; Michel Daum, a.a.O., Art. 18 N. 27 f.).

3.

Strittig ist, ob die ERZ die Kündigung zu Recht bestätigt hat. 

3.1 Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BFH gilt gemäss Art. 18 
Abs. 1 des Gesetzes vom 19. Juni 2003 über die Berner Fachhochschule 
(FaG; BSG 435.411) die kantonale Personalgesetzgebung, soweit das FaG 
und seine Ausführungsbestimmungen keine besonderen Vorschriften ent-
halten. Für die in der Lehre, Forschung und Entwicklung tätigen Mitarbeite-
rinnen und Mitarbeiter kann der Regierungsrat nach Art. 18 Abs. 2 FaG Re-
gelungen vorsehen unter anderem über die Fristen und Termine für die Be-
endigung des Anstellungsverhältnisses (Bst. c) sowie die Folgen von dessen 
Beendigung (Bst. d). Für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 
gilt in Bezug auf die Kündigungsgründe und -fristen das PG (vgl. auch Art. 24 
FaG i.V.m. Art. 41 der Verordnung vom 5. Mai 2004 über die Berner Fach-
hochschule [Fachhochschulverordnung, FaV; BSG 436.811]). Die Anstel-
lungsbehörde kann das Arbeitsverhältnis unter Wahrung einer Frist von drei 
Monaten jeweils auf Ende eines Monats durch Verfügung kündigen. Sie hat 
dafür triftige Gründe anzugeben (Art. 25 Abs. 1 und 2 PG). Triftige Gründe 
liegen nach Art. 25 Abs. 2 PG insbesondere vor, wenn die oder der Ange-
stellte ungenügende Leistungen erbringt (Bst. a), Weisungen der Vorgesetz-
ten wiederholt missachtet hat (Bst. b), durch ihr oder sein Verhalten während 
der Arbeitszeit das Arbeitsklima nachhaltig stört (Bst. c) oder Arbeitskollegin-
nen, Arbeitskollegen oder in einem Betreuungs- oder Abhängigkeitsverhält-
nis stehende Personen sexuell belästigt (Bst. d). Die gesetzliche Aufzählung 
ist nicht abschliessend. So kann als Kündigungsgrund etwa genügen, dass 
sich die betroffene Person nicht in den Betrieb einordnen kann oder dass ihr 

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der Wille zur vertrauensvollen Zusammenarbeit fehlt. In der Rechtsprechung 
sind ferner Dienstpflichtverletzungen oder ein zerrüttetes Vertrauensverhält-
nis als triftige Gründe anerkannt. Mehrere geringfügige Beanstandungen 
können gesamthaft gesehen einen triftigen Grund abgeben (BVR 2010 
S. 157 E. 3.2.1; Hans-Ulrich Zürcher, Personalrecht, in Müller/Feller [Hrsg.], 
Bernisches Verwaltungsrecht, 3. Aufl. 2021, S. 51 ff., 80 ff. Rz. 77 ff.). Eine 
Kündigung ist immer dann sachlich begründet, wenn die Weiterbeschäfti-
gung der betroffenen Person dem öffentlichen Interesse, insbesondere dem-
jenigen an einer gut funktionierenden Verwaltung, widerspricht (BVR 2012 
S. 294 E. 4.1, 2009 S. 443 E. 2.3). Bei der Beurteilung des Verhaltens der 
betroffenen Person steht der zuständigen Behörde ein gewisses Ermessen 
zu, weil sie den tatsächlichen Verhältnissen näher steht als das Gericht. Die 
Voraussetzungen für die Auflösung eines Arbeitsverhältnisses sind aufgrund 
der gesamten Umstände des Einzelfalls zu würdigen und die Auflösung 
muss stets verhältnismässig sein (BVR 2010 S. 157 E. 3.2.2, 2009 S. 107 
E. 9.1). 

3.2 Die Anstellungsbehörde begründet die Kündigung im Wesentlichen 
mit dem zerrütteten, nicht wiederherstellbaren Vertrauensverhältnis. Der Be-
schwerdeführer habe sich seiner Vorgesetzten gegenüber in verschiedener 
Hinsicht nicht korrekt verhalten; insbesondere habe er ungenügend kommu-
niziert, seine Informationspflicht wiederholt verletzt, sich am Gespräch vom 
18. September 2018 feindselig und unkooperativ verhalten und seiner Vor-
gesetzten Verleumdung vorgeworfen. Die BFH wirft dem Beschwerdeführer 
zudem intransparente Arbeit und unzureichende fachliche Leistungen vor. 
Eine Weiterbeschäftigung in gleicher Funktion sei undenkbar. Eine Verset-
zung falle ausser Betracht (vgl. Kündigungsverfügung, Akten BFH Reg. 12). 

3.3 Die Vorinstanz ist zum Schluss gekommen, das Vertrauensverhältnis 
sei unbestrittenermassen nachhaltig geschädigt und nicht wiederherstellbar, 
wofür nicht in erster Linie die BFH verantwortlich sei. Damit bestünden zu-
sammen mit der länger dauernden Arbeitsunfähigkeit und den weiteren Ver-
fehlungen des Beschwerdeführers (Verletzung der Informationspflicht, Miss-
achten einer Weisung und des Dienstwegs, verspätetes bzw. unterlassenes 
Ausführen von Aufträgen, teilweise unangemessenes Verhalten am Ge-
spräch vom 18.9.2018) genügende Kündigungsgründe (vgl. angefochtener 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.06.2021, Nr. 100.2019.379U, 
Seite 13

Entscheid E. 2.4.4). Demgegenüber bestreitet der Beschwerdeführer die ihm 
vorgeworfenen Verfehlungen weitgehend. Probleme bestünden ausschliess-
lich mit seiner Vorgesetzten. Dieser Bruch des Vertrauensverhältnisses 
könne weder ihm noch der Vorgesetzten zugeschrieben werden. Die BFH 
habe sich zudem nur ungenügend um eine Konfliktlösung bemüht (vgl. Be-
schwerde S. 11).

4.

Zum Vorliegen triftiger Kündigungsgründe ergibt sich Folgendes:

4.1 Auslöser für die Kündigung ist der Konflikt des Beschwerdeführers 
mit seiner direkten Vorgesetzten, …. Das Vertrauensverhältnis ist zerrüttet; 
der Beschwerdeführer selbst bezeichnet den Konflikt als «nicht mehr lösbar» 
(vgl. Beschwerde S. 8). Dieser Umstand kann einen triftigen 
Kündigungsgrund nach Art. 25 Abs. 2 PG abgeben: Ständige Spannungen 
mit Vorgesetzten oder Mitarbeitenden müssen auf Dauer nicht 
hingenommen werden, wenn dadurch die Voraussetzungen für eine gedeih-
liche Zusammenarbeit nicht mehr gegeben sind (vgl. Hans-Ulrich Zürcher, 
a.a.O., S. 81 f. Rz. 80 mit Hinweisen auf die Rechtsprechung). Das Arbeits-
verhältnis kann bereits dann beendet werden, wenn das Vertrauensverhält-
nis gestört und dieser Zustand nicht überwiegend auf die Vorgesetzten zu-
rückzuführen ist (vgl. VGE 2018/343 vom 9.12.2019 E. 5.1, 2017/269 vom 
22.5.2018 E. 5.2). Eine Kündigung wegen eines zerrütteten Vertrauensver-
hältnisses setzt sodann voraus, dass die Vorgesetzten im Rahmen ihrer Für-
sorgepflicht das ihnen Zumutbare vorgekehrt haben, um eine erträgliche Zu-
sammenarbeit zu ermöglichen (vgl. BVR 2009 S. 443 E. 5.1; 
VGE 2017/178/179 vom 1.2.2018 E. 5.2 und 7.1 mit Hinweisen). Beim Be-
schwerdeführer besteht zudem eine arbeitsplatzbezogene Arbeitsunfähig-
keit; seiner Tätigkeit am E.________ kann er dauerhaft nicht mehr 
nachgehen (vgl. vorne E. 2.10). Hierin liegt grundsätzlich ein triftiger 
Kündigungsgrund nach Art. 25 Abs. 2 Bst. a PG, da die Arbeitsfähigkeit hin-
sichtlich der zuletzt ausgeübten Tätigkeit gegeben sein muss. Für die Frage 
der Zulässigkeit der Kündigung ist unerheblich, ob die angestellte Person ein 
Verschulden trifft; vielmehr genügen objektive Gründe, insbesondere ge-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.06.2021, Nr. 100.2019.379U, 
Seite 14

sundheitliche Probleme. Das Gemeinwesen ist nicht verpflichtet, seine An-
gestellten über die Dauer der gesetzlichen Sperrfrist gemäss Art. 28 Abs. 1 
Bst. b PG hinaus zu beschäftigen und für einen nicht absehbaren Zeitraum 
entsprechend wenig Arbeit zuzuweisen bzw. auf die Arbeitskraft ganz zu ver-
zichten (BVR 2009 S. 443 E. 2.3, 2009 S. 107 E. 9.1; VGE 2018/180 vom 
2.7.2019 E. 3.1; Hans-Ulrich Zürcher, a.a.O., S. 81 Rz. 78). Die Verschul-
densfrage hat allerdings Einfluss auf die Beurteilung des triftigen Grundes, 
wenn widrige Umstände im Arbeitsumfeld der oder des Betroffenen zur Ent-
wicklung der Beendigungsgründe geführt haben oder wenn die Erkrankung 
der oder des Angestellten auf das Verhalten der Arbeitgeberin oder des Ar-
beitgebers zurückzuführen ist (BVR 2007 S. 538 E. 3.5.2; VGE 2018/180 
vom 2.7.2019 E. 4.2, 2014/258 vom 20.2.2015 E. 3.2). Der Beschwerdefüh-
rer macht insoweit geltend, «das feindselige und schikanöse Verhalten am 
Arbeitsplatz» habe zu seiner Erkrankung geführt (Beschwerde S. 9). 

4.2 Aufgrund des festgestellten Sachverhalts ist davon auszugehen, 
dass das Dienstverhältnis nach Arbeitsbeginn am 1. Januar 2018 zunächst 
ohne nennenswerte belastende Vorkommnisse verlaufen ist. Erste Bean-
standungen finden sich Mitte Juni 2018, als die Vorgesetzte den Beschwer-
deführer zweimal an Aufträge erinnerte, die er nicht fristgerecht ausgeführt 
hatte. Sie forderte ihn in diesem Zusammenhang auf, ein Controlling für sol-
che Arbeiten zu führen (vorne E. 2.2). Es ist unbestritten, dass der Be-
schwerdeführer diese beiden Aufträge erst nach Erinnerung seiner Vorge-
setzten und damit nicht zeitgerecht erledigte. Unerheblich ist, ob die Fristen 
hierfür «willkürlich» gesetzt worden sind, wie der Beschwerdeführer vorbringt 
(vgl. Beschwerde S. 7). Wie die Vorinstanz richtig festhält (Vernehmlassung 
Ziff. 2.4), hätte der Beschwerdeführer seine Vorgesetzte bei Verzögerungen 
rechtzeitig informieren müssen, was er unbestrittenermassen nicht getan 
hat. Hingegen ist nicht belegt und wird von der BFH nicht (mehr) substanzi-
iert dargetan, dass der Beschwerdeführer weitere Aufträge nicht oder erst 
verspätet erledigt hat. Ebenfalls ist nicht dargetan, dass der Beschwerdefüh-
rer das von der Vorgesetzten verlangte Controlling nicht geführt und die ent-
sprechende Weisung deshalb missachtet hat. 

4.3 Zu Spannungen mit der Vorgesetzten kam es sodann aufgrund der 
Überstunden des Beschwerdeführers. Ende April 2018, also nach nur vier 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.06.2021, Nr. 100.2019.379U, 
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Monaten, wies er 64 Überstunden aus, Ende Mai 2018 waren es bereits 79 
(vorne E. 2.2). Seine Vorgesetzte bemerkte diese Entwicklung offenbar erst 
im Juni 2018. Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer sie nicht aktiv dar-
über informiert hatte. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorgesetzte sei 
über die Überzeit informiert gewesen. Die Überstunden seien zudem unum-
gänglich gewesen, zumal ihm C.________ eine komplizierte und zeitauf-
wendige Zusatzaufgabe übertragen habe (Beschwerde S. 6). – Dem Be-
schwerdeführer wird nicht vorgeworfen, Überstunden geleistet, sondern 
seine Vorgesetzte nicht über die stetig höher werdende Stundenzahl infor-
miert zu haben. Personalrechtlich sind die Vorgesetzten zusammen mit der 
Mitarbeiterin bzw. dem Mitarbeiter für eine sinnvolle Arbeitszeitgestaltung 
verantwortlich (vgl. Kurzanleitung der BFH zur Zeiterfassung im SAP-Portal 
vom 19.1.2016, Ziff. 6 [Akten BKD, Beilage zu act. 10]); die Verantwortung 
für eine reibungslose Anwendung der Jahresarbeitszeit tragen die Vorge-
setzten (vgl. Ziff. 1 der Wegleitung der BFH zur Zeit- und Leistungserfassung 
in SAP vom 20.9.2017 i.V.m. Art. 7 Abs. 1 des vom Personalamt erlassenen 
Arbeitszeit-Reglements der Verwaltung des Kantons Bern vom 15.12.2015 
[nachfolgend: JAZ-Reglement, einsehbar unter <www.fin.be.ch>, Rubriken 
«Personal», «Arbeitszeit»]). Wie die Vorinstanz richtig erwogen hat (ange-
fochtener Entscheid E. 2.4.1 S. 18 f.), entbindet dies die Mitarbeitenden nicht 
von einer Mitverantwortung hinsichtlich Überzeit. Die Arbeitszeit wird wäh-
rend des Jahres mit der sogenannten Ampelsteuerung bewirtschaftet. Diese 
legt Warngrenzen fest, bei deren Überschreitung Vorgesetzte und Mit-
arbeitende gemeinsam die Arbeitszeitsituation erörtern müssen (Art. 8 
Abs. 1 und 2 JAZ-Reglement). Bei mehr als 60 Überstunden wird die Ampel 
gelb; Plusstunden sind ab dann nur noch in Absprache mit der oder dem 
Vorgesetzten möglich (Art. 8 Abs. 4 JAZ-Reglement). Der Beschwerdeführer 
hätte somit spätestens nach Überschreiten dieser Warngrenze im April 2018 
seine Vorgesetzte informieren müssen und ohne Rücksprache keine weite-
ren Überstunden mehr leisten dürfen. Dies gilt umso mehr, als es der Vorge-
setzten nach eigener Auffassung des Beschwerdeführers an Erfahrung und 
Praxis beim Aufbau und bei der Leitung des neu geschaffenen E.________ 
mangelte (Beschwerde S. 7). Er musste daher davon ausgehen, dass ihr der 
Zeitaufwand für die einzelnen Arbeiten und Termine nicht im Einzelnen klar 
war, auch wenn ihr aufgrund der monatlichen Sitzungen hätte bekannt sein 
müssen, woran der Beschwerdeführer arbeitete. Hinzu kommt, dass sich 

http://www.fin.be.ch

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.06.2021, Nr. 100.2019.379U, 
Seite 16

dieser der Überstundenproblematik offenbar durchaus bewusst war (vorne 
E. 2.2) und er deshalb von sich aus auf seine Vorgesetzte hätte zugehen 
sollen. Ob die Vorgesetzte ihre Mitarbeitenden an einer Teamsitzung Anfang 
des Jahres 2018 angewiesen hatte, sie über «allfällige grössere Unregel-
mässigen in den Arbeitszeiten» zu informieren (vgl. angefochtener Entscheid 
E. 2.4.1 S. 19; Beschwerdeantwort S. 1), ist hierbei unerheblich. Nach dem 
Erwogenen ist dem Beschwerdeführer im Zusammenhang mit den Überstun-
den eine Pflichtverletzung sowie mangelhafte Kommunikation in der Zusam-
menarbeit mit seiner Vorgesetzten vorzuwerfen. 

4.4 Als Folge der vielen Überstunden, deren Zustandekommen die Vor-
gesetzte nicht nachvollziehen konnte, sah sie sich im Juni 2018 veranlasst, 
den Beschwerdeführer enger zu führen. Zu diesem Zweck verlangte sie von 
ihm zunächst Tagesrapporte (vorne E. 2.2). In Absprache mit dem Rektor 
leitete sie sodann einen sog. Standortbestimmungsprozess ein. Ein erstes 
Gespräch in diesem Zusammenhang fand am 4. Juli 2018 statt. Dabei wur-
den allgemeine Ziele bis Ende 2018 und konkrete Ziele für die Monate Juli 
und August 2018 festgelegt. Der Beschwerdeführer hatte ab sofort bis vor-
läufig Ende September 2018 Tagesrapporte bzw. Arbeitsjournale gemäss 
Vorlage seiner Vorgesetzten zu erstellen. Weitere Überstunden sowie 
Homeoffice wurden ihm nicht mehr gestattet, sein Arbeitspensum hatte er ab 
August 2018 verteilt auf vier Tage im Büro zu erbringen (vorne E. 2.4). Diese 
Massnahmen mögen den Beschwerdeführer gekränkt haben, sind aber nicht 
in Frage zu stellen. Angesichts der hohen Zahl an Überstunden bestand ge-
rade auch mit Blick auf die sich noch im Aufbau befindende Abteilung hinrei-
chend Anlass, Arbeit und Leistungen des Beschwerdeführers transparenter 
zu machen. Ein «schikanöses Verhalten» der Vorgesetzten (vgl. persönliche 
Stellungnahme vom 15.11.2019, BB 9 S. 8) ist darin nicht zu erblicken. Viel-
mehr diente es der wirksameren Wahrnehmung ihrer Führungsfunktion, ei-
nen besseren Einblick in die Arbeit des Mitarbeiters zu erhalten. Der Be-
schwerdeführer konnte die vier Arbeitstage und die Arbeitszeiten frei wählen, 
womit seinen familiären Verpflichtungen weiterhin hinreichend Rechnung ge-
tragen wurde. Mit der Vorinstanz ist einig zu gehen, dass das Führen von 
Tagesprotokollen zwar zu einem Mehraufwand führte, dieser sich jedoch in 
engen Grenzen hielt (angefochtener Entscheid E. 2.4.2 S. 21). Das unbe-
legte Vorbringen des Beschwerdeführers, er habe hierfür bis zu sechs Stun-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.06.2021, Nr. 100.2019.379U, 
Seite 17

den benötigt (persönliche Stellungnahme vom 15.11.2019, BB 9 S. 8), ist 
nicht nachvollziehbar. Dass die Vorgesetzte dem Beschwerdeführer vorerst 
den Abbau der Überstunden untersagte, ist ebenfalls nicht zu beanstanden, 
da die Beurteilung der Arbeitsleistung während des Standortbestimmungs-
prozesses durch eine vermehrte Abwesenheit des Beschwerdeführers er-
schwert worden wäre.  

4.5 Der Beschwerdeführer bekundete Mühe mit den ergriffenen Mass-
nahmen. Darauf lässt insbesondere schliessen, dass er nur wenige Tage, 
nachdem seine Vorgesetzte Tagesrapporte von ihm verlangt hatte, um seine 
Versetzung ersuchte und die Dienste der Beratungsstelle der Berner Hoch-
schulen in Anspruch nahm (vorne E. 2.3). Seine Reaktion auf die Kritik der 
Vorgesetzten und die Massnahmen zeugt von mangelnder Fähigkeit, mit 
schwierigen Situationen umzugehen. Anstatt die Problempunkte von sich 
aus offen anzusprechen und gemeinsam mit seiner Vorgesetzten nach einer 
Lösung zu suchen, bat er ohne vorherige Absprache mit ihr beim Rektor der 
BFH um seine Versetzung. Es trifft zu, dass er sich bei seinem Ersuchen um 
Versetzung in der Anrede auch an seine direkte Vorgesetzte wandte; inso-
fern verhielt er sich transparent. Indes überzeugt nicht, wenn er vorbringt, er 
habe sich direkt an den Rektor gewandt, um die Situation nicht weiter zu 
verschärfen, zumal eine Versetzung auch eine Form der Konfliktlösung sei 
(Beschwerde S. 8). Der Konflikt erschien zu jenem Zeitpunkt noch nicht als 
unlösbar bzw. verfahren (vgl. auch hinten E. 5.2.3). Es wäre daher ange-
bracht gewesen, dass der Beschwerdeführer zunächst das Gespräch mit 
C.________ (allenfalls im Beisein einer Drittperson) gesucht hätte, um ihr 
darzulegen, weshalb er sich im E.________ nicht wohlfühlt, und es ihm 
insbesondere an Anerkennung und Wertschätzung fehle. Dass er so 
vorgegangen wäre, ist weder ersichtlich noch geltend gemacht. Es ist ver-
ständlich, dass das vom Beschwerdeführer gewählte Vorgehen seine Vor-
gesetzte brüskierte und das Verhältnis zwischen den beiden erheblich be-
lastete. Damit ist dem Beschwerdeführer neben der Missachtung des Dienst-
wegs vorzuwerfen, dass er mangelnde Bereitschaft zeigte, sich auf einen 
konstruktiven Dialog mit seiner Vorgesetzen einzulassen, um gemeinsam 
eine für beide Seiten annehmbare Lösung für die weitere Zusammenarbeit 
zu suchen. Dem Beschwerdeführer ist jedoch zugutezuhalten, dass er die 
verlangten Massnahmen trotz seiner Vorbehalte schliesslich umsetzte: Ge-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.06.2021, Nr. 100.2019.379U, 
Seite 18

gen Ende Juni 2018 übermittelte er C.________ die ersten Tagesprotokolle, 
eine Übersicht seiner Tätigkeiten im Mai und Juni 2018 einschliesslich der 
geplanten Tätigkeiten für die Monate Juli und August 2018 sowie einen 
Vorschlag zum Abbau seiner Überstunden (vorne E. 2.4). Nach dem Stand-
ortbestimmungsgespräch vom 4. Juli 2018, an dem diese Massnahmen wei-
ter konkretisiert wurden, war er infolge einer Angina während rund einer Wo-
che arbeitsunfähig. Er bot an, seinen Ausfall mit «ein paar wenige[n] E-Mails 
an wichtige Personen» abzufedern (vgl. Arztzeugnis vom 9.7.2018, Akten 
BFH Reg. 2; E-Mails vom 6. und 9.7.2018, Akten BFH Reg. 13). Mit E-Mail 
vom 12. Juli 2018 bat er um eine Vorlage für die Tagesprotokolle. Er bedau-
erte zudem, dass ihm das Homeoffice nicht mehr ermöglicht werde und be-
klagte, dass dies seiner Arbeit nicht förderlich sei. Inhalt und Tonalität der 
E-Mails waren unauffällig (vgl. vorne E. 2.4). Ob und was die Vorgesetzte 
antwortete, insbesondere ob sie ihm eine Vorlage für die Tagesprotokolle 
sandte, ist nicht aktenkundig. Mangelnde Kooperation nach Ablehnung sei-
nes Ersuchens um Versetzung kann dem Beschwerdeführer somit nicht vor-
geworfen werden. 

4.6 Nach Darstellung der BFH hat sich das Fehlverhalten des Beschwer-
deführers ab Mitte Juli 2018 stark akzentuiert und mit Aggressivität und Dro-
hungen im Gespräch vom 18. September 2018 seine Spitze erreicht (Kündi-
gungsverfügung S. 6).

4.6.1 Nach einer krankheitsbedingten rund einwöchigen Abwesenheit 
weilte der Beschwerdeführer vom 19. Juli bis 5. August 2018 in den Ferien 
(vgl. Übersicht der Tätigkeiten im Mai und Juni 2018 S. 2 zur Vorbereitung 
des Gesprächs vom 28.6.2018, Akten BFH Reg. 13). Mit E-Mail vom 6. Au-
gust 2018 teilte er seiner Vorgesetzten wie am Standortbestimmungsge-
spräch vom 4. Juli 2018 vereinbart seine künftigen Arbeitstage mit (Akten 
BFH Reg. 13). Am 10. August 2018 mailte er seiner Vorgesetzten im Hinblick 
auf das Gespräch vom 13. August 2018 verschiedene Unterlagen, u.a. die 
Tagesprotokolle und das «…» Juni-Juli (Akten BFH Reg. 13). Die Rapporte 
bzw. die Übersicht seiner erledigten Arbeiten waren noch sehr rudimentär 
gehalten und das «…» … Juni-Juli war bezüglich der erledigten Arbeiten 
wenig aussagekräftig. Seine Vorgesetzte verlangte am 13. August 2018 
denn auch, dass der Beschwerdeführer seine Arbeiten detaillierter darstellt. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.06.2021, Nr. 100.2019.379U, 
Seite 19

In seiner E-Mail vom 16. August 2018 verwahrte sich der Beschwerdeführer 
gegen den von C.________ am Gespräch erhobenen Vorwurf, er äussere 
sich negativ über das E.________; im Ton und im Inhalt blieb er dabei 
freundlich (Akten BFH Reg. 13). Mit E-Mail vom 20. August 2018 bat die 
Vorgesetzte den Beschwerdeführer, seine Tagesrapporte zu ergänzen. 
Diesem Anliegen kam er mit seinen Ausführungen vom 21. August 2018 per 
E-Mail nach. Nach Auffassung der Vorgesetzten hatte er die Vorgabe, seine 
konkreten Tätigkeiten detaillierter abzubilden, noch zu wenig umgesetzt. 
Dabei kann es sich jedoch um ein Missverständnis gehandelt haben (vorne 
E. 2.6). Jedenfalls ist nicht erstellt, dass der Beschwerdeführer die 
entsprechenden Anweisungen seiner Vorgesetzten willentlich nicht 
umgesetzt hat. Was die ebenfalls bemängelte verspätete Abgabe der 
Tagesrapporte angeht, machte der Beschwerdeführer Informatikprobleme 
geltend, was von der BFH nicht in Frage gestellt wurde.

4.6.2 Ab dem 20. August 2018 war der Beschwerdeführer arbeitsunfähig. 
Das bilaterale Gespräch vom 20. August 2018 sowie die weiteren geplanten 
wöchentlichen Gespräche fanden daher nicht mehr statt. Wie die Vorinstanz 
richtig erwogen hat (angefochtener Entscheid E. 2.4.1 S. 20), schuldete der 
Beschwerdeführer während seiner Arbeitsunfähigkeit grundsätzlich keine Ar-
beitsleistung. Mit seiner ausführlichen E-Mail vom 21. August 2018 hat er 
daher den Wunsch seiner Vorgesetzten nach Ergänzung der Tagesrapporte 
hinreichend erfüllt. Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer der Bitte sei-
ner Vorgesetzten vom 22. August 2018, seine krankheitsbedingte Abwesen-
heit im Kalender einzutragen und sie über laufende Geschäfte zu informie-
ren, nicht nachgekommen ist, obschon er dies mit E-Mail vom 28. August 
2018 in Aussicht gestellt hatte (vorne E. 2.6). Der Vorinstanz ist beizupflich-
ten, dass ihm die Weitergabe der erbetenen Informationen auch während 
seiner Arbeitsunfähigkeit zumutbar gewesen wäre, handelte es sich hierbei 
doch nur um kurze Angaben, die den weiteren Betrieb erleichtert hätten. In-
des ist nicht ausgeschlossen, dass der Beschwerdeführer die Bitte aufgrund 
seiner damals offenbar eingeschränkten psychischen Gesundheit vergessen 
hat oder sich nicht im Stande sah, ihr nachzukommen. Dass die Vorgesetzte 
nochmals nachfragte und der Beschwerdeführer dem Anliegen erneut nicht 
nachkam, ist weder geltend gemacht noch ersichtlich. Das Versäumnis des 
Beschwerdeführers wiegt daher nicht besonders schwer. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.06.2021, Nr. 100.2019.379U, 
Seite 20

4.7 Strittig ist schliesslich das Verhalten des Beschwerdeführers am Ge-
spräch vom 18. September 2018 selber.

4.7.1 Der Verlauf des Gesprächs wird von den anwesenden Personen sehr 
unterschiedlich geschildert. Der Vorhalt der Vorgesetzten, der Beschwerde-
führer habe sich dem Vernehmen nach Dritten gegenüber negativ über das 
E.________ geäussert, nahm dabei unbestrittenermassen viel Raum ein; 
der Beschwerdeführer insistierte auf diesem Thema. Die BFH wirft dem 
Beschwerdeführer vor, sich aggressiv und drohend verhalten zu haben. 
Zudem habe er seine Vorgesetzte der «Verleumdung» beschuldigt. Er habe 
die Grenze des Tolerierbaren überschritten, was Mitursache für das gestörte 
Vertrauensverhältnis sei (vgl. Kündigungsverfügung S. 6 f.; Beschwerdeant-
wort S. 3 ff.; Schlussbemerkungen vom 2.2.2021 S. 3, act. 34). Die Vor-
instanz ist zusammenfassend zum Schluss gekommen, dass das Verhalten 
des Beschwerdeführers am Gespräch vom 18. September 2018 teilweise 
unangemessen, aber nicht drohend war. Zudem habe er seine Vorgesetzte 
nicht der «Verleumdung» beschuldigt (angefochtener Entscheid E. 2.3.2 
S. 16 f.). Der Beschwerdeführer räumt ein, am Gespräch emotional reagiert 
zu haben. Bestimmtheit und Eindringlichkeit seien jedoch auf seine damalige 
psychische Verfassung zurückzuführen. Er habe sich nicht ernstgenommen 
gefühlt, da ihm nicht ermöglicht worden sei, sich zu rechtfertigen (Be-
schwerde S. 8; Replik S. 4 f.).

4.7.2 Zum Gespräch vom 18. September 2018 bestehen zwei Gesprächs-
notizen. Eine wurde von D.________, der teilnehmenden Mitarbeiterin des 
Personaldienstes, zwei Tage nach dem Gespräch verfasst und dem 
Beschwerdeführer am 22. Oktober 2018 zusammen mit der Kündigungsan-
drohung zur Kenntnis gebracht (Akten BFH Reg. 13). Die zweite stammt vom 
Beschwerdeführer («korrigierende sowie ergänzende Notizen» zur ersten 
Gesprächsnotiz), welche er letztmals am 1. November 2018 «aktualisierte» 
und gleichentags der BFH zukommen liess (Akten BFH Reg. 13). Entgegen 
der Auffassung der Schule (Beschwerdeantwort S. 3) kommt der Aktennotiz 
von D.________ nicht automatisch eine höhere Glaubwürdigkeit zu. Sie war 
zwar am Konflikt zwischen dem Beschwerdeführer und seiner Vorgesetzten 
nicht beteiligt. Sie ist indes ebenfalls Arbeitnehmerin der BFH und damit nicht 
völlig unabhängig. Zur Gesprächsnotiz des Beschwerdeführers merkt die 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.06.2021, Nr. 100.2019.379U, 
Seite 21

Schule zu Recht an, dass er diese erst fertigstellte und einreichte, als ihm 
ihre Kündigungsabsicht bereits bekannt war. Auch wenn diese Ge-
sprächsnotiz gemäss (unbelegter) Aussage des Beschwerdeführers in Ab-
sprache mit der Gewerkschaftsvertreterin erstellt worden sei, gibt sie eine 
subjektiv geprägte Sichtweise wieder. Es ist daher nur mit Zurückhaltung da-
rauf abzustellen. Für die Beurteilung des Verhaltens des Beschwerdeführers 
am Gespräch vom 18. September 2018 sind schliesslich die Einvernahme-
protokolle des Strafverfahrens von Bedeutung (act. 29A; vorne Bst. C). 

4.7.3 Die BFH stützt ihre Vorwürfe vorab auf die von D.________ verfasste 
Aktennotiz. Dieser ist – soweit hier interessierend – Folgendes zu 
entnehmen (Akten BFH Reg. 13):

«A.________ bringt sich hier vehement ein, diese Aussage, dass er 
schlecht über das E.________ gesprochen haben soll, sei eine 
Verleumdung und er fordert C.________ heftig auf, die Aussage 
zurückzunehmen und ihm die Namen oder den Namen der Person zu 
nennen, die das gesagt habe. […] C.________ erklärt A.________, 
dass keine Namen genannt werden, allein aus Datenschutzgründen 
nicht. […] Für A.________ ist das aber nicht ausreichend, er fordert 
C.________ wiederholt auf, den Namen zu nennen und bringt deutlich 
zum Ausdruck, dass es andernfalls Folgen haben werde. D.________ 
bringt sich ein und sagt, dass es sich hierbei um eine Drohung handle 
und dass man keine Namen nennen werde. A.________ fährt weiter und 
fordert C.________ auf, sich bei ihm zu entschuldigen. […]

A.________ kommt im Gespräch immer wieder zurück auf diesen 
Punkt, er spricht in aggressivem Ton und muss mehrmals angehalten 
werden. Auch fällt A.________ den Teilnehmenden verschiedentlich ins 
Wort.

D.________ fügt an, dass der aggressive Ton von A.________ für sich 
spreche und zum Ausdruck bringe, dass hier kein Vertrauensverhältnis 
bestehe. A.________ weist dies seinerseits klar zurück. […]»

Demgegenüber hält der Beschwerdeführer zum Gespräch in seiner Akten-
notiz Folgendes fest (Akten BFH Reg. 13):

«A.________ machte nochmals bestimmt und eindringlich klar, dass es 
sich bei diesen Vorwürfen um ehr- und persönlichkeitsverletzende 
Äusserungen handle, die er nicht hinnehmen werde. Er werde durch 
diese unwahren Behauptungen offensichtlich bewusst und gezielt in 
seiner Integrität am Arbeitsplatz beschädigt. Er forderte C.________ 
mehrfach auf, die Namen zu nennen, damit er sich wenigstens 
verteidigen könne und diese verleumderischen Personen Stellung 
beziehen müssten. C.________ lehnte dies kategorisch ab mit dem 
Hinweis, A.________ habe diese Vorwürfe einfach hinzunehmen, 
zudem müsse sie diese Personen ja schützen.

A.________ zeigte sich sichtlich erschrocken und entsetzt darüber. […] 
C.________ lehnte jeglichen Hinweis oder aber auch eine Relativierung 
der Vorwürfe ab. Obwohl C.________ und Frau D.________ das Thema 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.06.2021, Nr. 100.2019.379U, 
Seite 22

beenden wollten, kamen A.________ und [die 
Gewerkschaftsvertreterin] wieder auf das Thema zurück. A.________ 
forderte nachdrücklich C.________ auf, ihn als Mitarbeiter der BFH und 
des E.________ zu schützen und nicht Personen aus einem anderen 
Umfeld. A.________ sagte deutlich, er gehe nicht davon aus, es handle 
sich bei den verleumdenden Personen um Teammitglieder des …. 
A.________ erklärte, er werde dies so nicht hinnehmen können, weil es 
sich nach seiner Ansicht um Straftaten gegen seine Ehre handle.» 

4.7.4 C.________ gab bei der Staatsanwaltschaft an, der Beschwerde-
führer sei am Gespräch vom 18. September 2018 «aggressiv, feindselig» 
gewesen. Der aggressive Ton habe sich durchgezogen, es habe keine Än-
derung in der Tonlage gegeben. Das Gesprächsklima sei schwierig gewesen 
(vgl. Strafakten act. 29A5 S. 3). Zur Frage, ob der Beschwerdeführer sie am 
18. September 2018 der Verleumdung bezichtigt habe, sagte C.________ 
Folgendes aus (Strafakten act. 29A5 S. 4, 6):

«Er hat sich bezogen auf meine Aussage, dass er sich negativ über das 
E.________ geäussert habe, und sagte, das sei eine Verleumdung, ich 
soll das zurücknehmen und mich entschuldigen. […] Ich habe es so 
verstanden, dass er nicht glaubt, was ich sage. Er hat in der Sitzung 
sehr nachgefragt, wer das gesagt habe. Ich habe die Auskunft 
verweigert. Ich habe es so verstanden, dass er denkt, ich hätte das er-
funden. […] Im Gespräch habe ich es so empfunden, dass er denkt, 
dass ich ihn verleumden würde, da er von mir wollte, dass ich mich bei 
ihm entschuldige.» 

4.7.5 Der Leiter … der BFH gab gegenüber der Staatsanwaltschaft zu 
Protokoll, er könne sich an eine Begegnung mit D.________ erinnern, kurz 
nach dem Gespräch vom 18. September 2018. Sie habe ihm gesagt, sie 
habe «noch nie so was erlebt». Der Beschwerdeführer sei ausser sich 
gewesen und sie habe sogar Angst gehabt. Dessen Vorgesetzte und sie 
hätten sich bedroht gefühlt, Erstere auch bedrängt. Das hätten die beiden 
Frauen ihm – dem Leiter … – auch mündlich gesagt (vgl. Strafakten 
act. 29A8 S. 3). 

4.7.6 D.________ gab bezüglich des Gesprächs vom 18. September 2018 
gegenüber der Staatsanwaltschaft Folgendes zu Protokoll (Strafakten 
act. 29A9 S. 2 f.):

«[…] Es ging darum, dass Frau C.________ ihm gewisse Sachen sagen 
wollte. Zu Beginn verlief es ruhig. Dann gab es zwischendurch 
Situationen, bei denen [der Beschwerdeführer] Frau C.________ 
unterbrochen hat und zwischendurch war es auch etwas lauter, als ich 
es von anderen Gespräch gewohnt bin. […] Ich habe dann [den Leiter 
…] nach dem Gespräch auf dem Gang getroffen und ging zu ihm ins 
Büro. Ich war noch etwas aufgebracht. Ich habe ihm dann meinen ersten 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.06.2021, Nr. 100.2019.379U, 
Seite 23

Eindruck vom Gespräch erzählt und gesagt, dass ich noch eine 
Gesprächsnotiz verfassen werde. [Den Rektor] habe ich dann auch 
informiert. […]» 

Auf Frage, ob der Beschwerdeführer seine Vorgesetzte am Gespräch vom 
18. September 2018 bezichtigte, ihn verleumdet zu haben, antwortete 
D.________ (Strafakten act. 29A9 S. 2):

«Ja. Der Vorwurf fiel, dass er wissen wollte, welche Person etwas Nega-
tives über ihn gesagt habe, also wer kommuniziert hat, dass er offen-
sichtlich negativ über die Abteilung spricht. In dem Zusammenhang war 
es eine Anschuldigung gegenüber Frau C.________»

Auf Frage, welche Aussage die Vorgesetzte hätte zurücknehmen sollen, gab 
sie zu Protokoll (vgl. Strafakten act. 29A9 S. 3):

«Sie hat ihm gesagt, dass ihr zugetragen wurde, dass er über das 
E.________ schlecht rede. Er wollte Namen wissen. Ich habe das so 
verstanden, dass sie das zurücknehmen sollte. Es kann aber auch sein, 
dass ich das falsch verstanden habe.»

Die Nachfrage, ob sie es so verstanden habe, dass der Beschwerdeführer 
seine Vorgesetzte als Verleumderin bezeichnet habe, beantwortete sie wie 
folgt (Strafakten act. 29A9 S. 4):

«Im Gespräch habe ich es nicht gleich so realisiert, aber im Nachhinein 
habe ich es so verstanden.» 

4.7.7 Gestützt auf die aktenkundigen Gesprächsnotizen und die Aussagen 
im Strafverfahren ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer am Ge-
spräch vom 18. September 2018 psychisch angeschlagen, sehr emotional 
und aufgebracht war. Das Gespräch verlief zu Beginn noch ruhig, wurde in 
angespannter Stimmung aber zunehmend schwierig. Der Beschwerdeführer 
fühlte sich nicht ernstgenommen. Der Vorwurf negativer Äusserungen ge-
genüber Dritten und der Umstand, dass seine Vorgesetzte nicht näher darauf 
eingehen wollte, empfand er als äusserst ungerecht. Er insistierte auf diesem 
Thema, kam immer wieder darauf zurück und gibt selber an, «bestimmt und 
eindringlich» seinen Standpunkt klar gemacht zu haben. Er bestreitet nicht, 
seine Vorgesetzte wiederholt unterbrochen zu haben. Unbestritten ist so-
dann, dass er sie mehrmals aufforderte, ihm die Namen der ihn denunzie-
renden Personen zu nennen und sich zu entschuldigen. Wie die Vorinstanz 
festgehalten hat (angefochtener Entscheid E. 2.3.2 S. 16 f.), konnte sein 
Verhalten von der Gegenseite als aggressiv empfunden werden. Dass der 
Beschwerdeführer ein drohendes Verhalten an den Tag gelegt hätte, ist in-

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Seite 24

des nicht erwiesen. Die Aussage des Leiters … vor der Staatsanwaltschaft, 
C.________ und D.________ hätten Angst gehabt und sich bedroht gefühlt, 
wurde von den beiden nicht bestätigt. Beide empfanden das Gespräch zwar 
als schwierig und unangenehm; hätten sie sich bedroht gefühlt, wäre dies 
aber wohl bereits deutlich in der Gesprächsnotiz vom 20. September 2018 
zum Ausdruck gekommen. D.________ gab gegenüber der 
Staatsanwaltschaft an, es sei zwischendurch «etwas lauter» geworden, als 
sie von anderen Gesprächen gewohnt sei (E. 4.7.6 hiervor). Dass sie sich 
bedroht gefühlt habe, behauptet sie jedoch nicht. Nicht ausgeschlossen 
erscheint, dass der Beschwerdeführer seiner Vorgesetzten im Verlauf des 
Gesprächs vorwarf, sie habe die Informationen über angeblich negative 
Äusserungen seinerseits nur erfunden bzw. wider besseres Wissen 
weitergegeben; anhand der Akten lässt sich dies jedoch nicht zweifelsfrei 
feststellen. Die Frage an der Einvernahme bei der Staatsanwaltschaft, ob 
der Beschwerdeführer sie «während der Anstellung» verleumdet, 
angeschwärzt oder in der Ehre verletzt habe, verneinte C.________ 
ausdrücklich (Strafakten act. 29A5 S. 7). Der Einwand der BFH, sie habe 
damit lediglich die Zeit vor Eintritt seiner Arbeitsunfähigkeit gemeint 
(Schlussbemerkungen vom 2.2.2021 S. 2, act. 34), ist nicht plausibel. Viel-
mehr hat die Vorgesetzte den Verleumdungsvorwurf auf den Vorhalt bezo-
gen, der Beschwerdeführer habe sich negativ über das E.________ 
geäussert, nicht hingegen auf ihre Person (vorne E. 4.7.4).

4.7.8 Aus dem Gesagten folgt, dass sich der Beschwerdeführer am Ge-
spräch vom 18. September 2018 eindringlich und unnachgiebig zeigte, sich 
im Ton vergriff und den Anwesenden wiederholt ins Wort fiel. Mit der Vor-
instanz ist dem Beschwerdeführer damit ein unangemessenes Verhalten 
vorzuwerfen. Nicht erstellt ist jedoch, dass er sich drohend und seiner Vor-
gesetzten gegenüber ehrverletzend verhielt.

4.8 Als Zwischenergebnis ist festzuhalten, dass sich die Kündigung des 
Arbeitsverhältnisses weniger auf einzelne triftige Gründe im Sinn von Art. 25 
Abs. 2 PG stützen lässt. Im Vordergrund steht vielmehr das unbestrittener-
massen zerrüttete Vertrauensverhältnis zwischen dem Beschwerdeführer 
und seiner Vorgesetzten, das sich aufgrund von Vorfällen unterschiedlicher 
Tragweite über die Zeit ergeben hat. In diesem Zusammenhang sind auch 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.06.2021, Nr. 100.2019.379U, 
Seite 25

die gesundheitlichen Probleme zu sehen, die den Beschwerdeführer daran 
gehindert haben, seine Arbeitsleistung weiterhin zu erbringen.

5.

Zu klären bleiben die Verantwortlichkeiten für das zerrüttete Vertrauensver-
hältnis.

5.1 Nach dem Erwogenen traten seit Juni 2018 Spannungen zwischen 
dem Beschwerdeführer und seiner Vorgesetzten auf. Dem Beschwerdefüh-
rer ist in diesem Zusammenhang vorzuwerfen, dass er vereinzelt an die frist-
gerechte Erledigung von Aufträgen erinnert werden musste (vorne E. 4.2). 
Zudem informierte er seine Vorgesetzte nicht über seine vielen Überstunden 
(vorne E. 4.3). Die daraufhin initialisierte engere Führung durch C.________ 
und die damit einhergehenden Rahmenbedingungen (kein Homeoffice mehr, 
Arbeitspensum in vier Tagen erbringen) erachtete der Beschwerdeführer als 
unangemessen und ungerecht; er fühlte sich und seine Arbeit durch seine 
Vorgesetzte als zu wenig wertgeschätzt. Entgegen der Auffassung des 
Beschwerdeführers waren die von der Vorgesetzten getroffenen 
Massnahmen indes nicht schikanös (vorne E. 4.4 und 4.5). Der pauschale 
Vorwurf, C.________ fehle es an den nötigen Kenntnissen für ihre 
Vorgesetztenfunktion (Beschwerde S. 4), lässt sich nicht erhärten. Dem 
Beschwerdeführer ist sodann vorzuwerfen, dass er um seine Versetzung er-
suchte, ohne dies vorgängig mit seiner direkten Vorgesetzten zu thematisie-
ren. Mit diesem Vorgehen offenbarte er mangelnde Kritikfähigkeit und feh-
lenden Willen, den Konflikt gemeinsam aktiv anzugehen und nach Lösungen 
zu suchen (vorne E. 4.5). Damit trug er wesentlich dazu bei, dass sich die 
Spannungen verstärkten. Mit der Einleitung des Standortbestimmungspro-
zesses gab die Vorgesetzte jedoch zu erkennen, dass sie die weitere Zu-
sammenarbeit dennoch als möglich erachtete. Der Beschwerdeführer liess 
sich seinerseits auf diesen Prozess ein. Wohl schien es ihm noch Mühe be-
reitet zu haben, die Tagesprotokolle gemäss den Vorgaben zu gestalten. In-
wiefern sich sein Fehlverhalten aber bereits ab Mitte Juli 2018 «stark akzen-
tuiert» hätte (vorne E. 4.6), ist entgegen der Darstellung der BFH nicht er-
kennbar. Der Beschwerdeführer blieb im Ton und im Inhalt seiner E-Mails 

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Seite 26

jeweils freundlich und kooperativ. Dass er entgegen den Weisungen der Vor-
gesetzten weitere Überstunden generierte oder Aufträge nicht pünktlich aus-
führte, ist nicht aktenkundig. Ebenso wenig finden sich Hinweise dafür, dass 
sein Verhalten vor Eintritt der fortdauernden Arbeitsunfähigkeit am 20. Au-
gust 2018 (weiteren) Anlass zu Beanstandungen gegeben hätte.

5.2 Die Situation verschlechterte sich wieder und eskalierte schliesslich, 
als die Vorgesetzte dem Beschwerdeführer am Gespräch vom 18. Septem-
ber 2018 negative Äusserungen über das E.________ der BFH gegenüber 
Dritten vorwarf und sich weigerte, näher auf dieses Thema einzugehen. 
Dazu ergibt sich Folgendes:

5.2.1 Im Sommer 2018 meldete B.________ C.________, der ge-
meinsamen Vorgesetzten von ihr und dem Beschwerdeführer, dass sich die-
ser bei der … negativ über das E.________ geäussert habe. C.________ 
nahm diese Information ohne Nachfragen entgegen («Ich wollte nicht ins 
Detail gehen oder Details hören»; Strafakten act. 29A5 S. 3) und hatte 
deshalb keine Kenntnis, was der Beschwerdeführer wem gegenüber in 
welchem Zusammenhang gesagt haben soll. Hätte sie bei B.________ 
pflichtgemäss nachgefragt, hätte sie erfahren, dass diese lediglich die 
Aussage einer gemeinsamen Bekannten im erwähnten Sinn interpretiert 
hatte (vgl. vorne E. 2.5). Gerade weil B.________ nicht deutscher 
Muttersprache ist, hätte C.________ Anlass gehabt nachzufragen, konnte 
sie doch nicht ausschliessen, dass die Mitarbeiterin gewisse Aussagen 
falsch verstanden oder irrtümlich falsch weitergegeben hat (vgl. 
Schlussbemerkungen der BFH vom 2.2.2021 S. 1 f., act. 34). C.________ 
traf auch in der Folge keine weiteren Abklärungen. Ihre Aussage vor der 
Staatsanwaltschaft, sie habe der Mitteilung ihrer Mitarbeiterin Glauben 
geschenkt, da sie zu jenem Zeitpunkt Schwierigkeiten mit dem 
Beschwerdeführer gehabt und sich mit ihm in einem Standortbestim-
mungsprozess befunden habe (vgl. Strafakten act. 29A5 S. 8), offenbart eine 
gewisse Voreingenommenheit. Nicht zuletzt weil das Verhältnis zwischen 
ihnen bereits belastet war, hätte sie sich nicht bloss auf eine vage Aussage 
vom Hörensagen abstützen dürfen. Als Vorgesetzte und Führungsperson 
hat sie eine Fürsorgepflicht gegenüber dem ihr unterstellten Personal (vgl. 
Art. 4 Bst. g PG; Art. 328 des Schweizerischen Obligationenrechts [OR; 

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Seite 27

SR 220]; BVR 2009 S. 443 E. 5.1; Hans-Ulrich Zürcher, a.a.O., S. 67 f. 
Rz. 42 ff.). Sie hatte daher nicht nur das Ansehen der BFH zu schützen, son-
dern auch dasjenige ihrer Mitarbeitenden. Persönliche und berufliche Ehre 
sowie Stellung und Ansehen im Betrieb gehören zu den geschützten Per-
sönlichkeitsgütern der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (vgl. BGer 
4A_28/2009 vom 26.3.2009, in JAR 2010 S. 264 E. 3.2; BVGer A-3584/2020 
vom 12.4.2021 E. 6.3; Streiff/von Kaenel/Rudolph, Arbeitsvertrag, Praxis-
kommentar zu Art. 319-362 OR, 7. Aufl. 2012, Art. 328 N. 7). Diese Rechts-
güter können beeinträchtigt sein, wenn seitens der Arbeitgeberin oder des 
Arbeitsgebers unbewiesene Vorwürfe erhoben, Gerüchte gestreut oder un-
nötige Informationen an Dritte weitergegeben werden (vgl. Entscheid des Ar-
beitsgerichts Zürich vom 21.8.2013, in JAR 2014 S. 555; Portmann/Rudolph, 
in Basler Kommentar, 7. Aufl. 2020, Art. 328 OR N. 24). Trotz fehlender Ab-
klärungen und in Unkenntnis weiterer Einzelheiten konfrontierte die Vorge-
setzte den Beschwerdeführer mit dem Vorwurf, er habe sich Dritten gegen-
über negativ über das E.________ geäussert. Dabei gab sie ihm offenbar 
keine Gelegenheit, sich zum Vorhalt zu äussern, sondern forderte ihn direkt 
auf, das Verhalten sofort einzustellen. Damit signalisierte sie ihm, dass sie 
den Vorwurf als zutreffend erachtete. Diesen Eindruck verstärkte sie, als sie 
sich trotz wiederholter Bitten des Beschwerdeführers weigerte, dem Vorwurf 
nachzugehen. Dieses Verhalten ist mit der Fürsorgepflicht kaum zu 
vereinbaren.

5.2.2 Wie die Vorgesetzte mit der Meldung von B.________ umging, war 
nach dem Gesagten problematisch und trug wesentlich zur Eskalation des 
Konflikts bei. Der Beschwerdeführer legte in der Angelegenheit zwar eine 
beträchtliche Empfindlichkeit an den Tag. Allerdings ist verständlich, dass er 
die unnachgiebige Haltung seiner Vorgesetzten, dem Vorwurf nicht 
nachzugehen, als unfair empfand und ihn das in seiner Meinung bestärkte, 
C.________ sei ihm nicht wohlgesinnt und stelle die weitere Zusammenar-
beit mit ihm in Frage. Dass er in dieser Situation befürchtete, der Vorwurf 
könnte negative Auswirkungen auf sein weiteres berufliches Fortkommen 
haben, ist nachvollziehbar. Wie sich aus den Arztberichten vom 4. November 
und 16. Dezember 2018 ergibt, belastete die Situation am Arbeitsplatz den 
Beschwerdeführer stark. Er erkrankte, kurz nachdem ihn seine Vorgesetzte 
zum ersten Mal mit dem Vorwurf konfrontiert hatte, er habe sich Dritten ge-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.06.2021, Nr. 100.2019.379U, 
Seite 28

genüber negativ über das E.________ geäussert; wenige Tage nach dem 
Gespräch vom 18. September 2018 begab er sich in psychiatrische 
Behandlung (vgl. vorne E. 2.10). 

5.2.3 Die Vorgesetzte muss sich sodann entgegenhalten lassen, sich nicht 
genügend um eine Beilegung des Konflikts bemüht zu haben. Sie initialisierte 
zwar im Juni 2018 eine engere Begleitung des Beschwerdeführers, indem 
sie die bilateralen Gespräche nicht mehr nur monatlich, sondern wöchentlich 
führte. Dabei ging es jedoch im Wesentlichen darum, die Arbeit des Be-
schwerdeführers nachzuvollziehen und ihn bei der Erfüllung seiner Aufgaben 
zu unterstützen; die Lösung des Konflikts zwischen ihr und dem Beschwer-
deführer stand nicht im Vordergrund. Dasselbe gilt für die beiden Standort-
bestimmungsgespräche vom 4. Juli und 18. September 2018, an denen je-
weils eine Mitarbeiterin der Personalabteilung der BFH anwesend war. Die 
Vorgesetzte durfte nicht davon ausgehen, dass (weitere) Konfliktlösungsbe-
mühungen erfolglos sein würden. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
rechtfertigt der Beschwerdeführer sein Ersuchen um Versetzung vom 
22. Juni 2018 an den damaligen Rektor zwar damit, dass der Konflikt mit 
seiner Vorgesetzten «nicht mehr lösbar» gewesen sei (vgl. Beschwerde 
S. 8). Aktenmässig lässt sich indes der Schluss nicht stützen, er habe das 
Vertrauensverhältnis zur Vorgesetzten bereits im Juni 2018 als zerrüttet er-
achtet (vgl. Beschwerdeantwort S. 5). Am Standortbestimmungsprozess be-
teiligte er sich konstruktiv (vorne E. 5.1). Unbestrittenermassen schlug er am 
18. September 2018 zudem eine Mediation unter der Leitung eines Mitarbei-
ters der Beratungsstelle der Berner Hochschulen vor und stellte in Aussicht, 
nach seiner Genesung seine Arbeitstätigkeit wieder aufzunehmen. Er ging 
damals offenbar davon aus, dass der Konflikt mit externer Hilfe gelöst wer-
den und er seine Arbeitsfähigkeit am Arbeitsplatz wieder erlangen könnte. 
Im Rahmen des rechtlichen Gehörs hielt er am 6. November 2018 unter Be-
zugnahme auf das Gespräch vom 18. September 2018 sodann fest, dass 
das Vertrauensverhältnis zu seiner Vorgesetzten massiv gestört sei, er sich 
aber trotzdem «eine angepasste Zusammenarbeit» vorstellen könne (S. 9, 
Akten BFH Reg. 13). Die Vorgesetzte lehnte die vorgeschlagene Mediation 
aufgrund des Verhaltens des Beschwerdeführers indes ab (vgl. Kündigungs-
verfügung S. 7 f.). Wohl erschien es am 18. September 2018 schwierig, mit 
dem emotional aufgebrachten Beschwerdeführer einen gemeinsamen Lö-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.06.2021, Nr. 100.2019.379U, 
Seite 29

sungsweg zu finden. Er verhielt sich jedoch weder drohend noch ehrverlet-
zend (vorne E. 4.7.8); ausserdem war er in diesem Moment aus psychischen 
Gründen krankgeschrieben. Mit einer dieser besonderen Situation angemes-
seneren Gesprächsführung und der Bereitschaft, seine Einwände und Be-
denken gegenüber den Begleitmassnahmen ernst zu nehmen, hätte 
C.________ die Situation am 18. September 2018 entschärfen und den Weg 
für eine weitere Zusammenarbeit ebnen können. Das Verhalten des 
Beschwerdeführers liess jedenfalls nicht den Schluss zu, dass (weitere) 
Konfliktlösungsbemühungen, insbesondere eine Mediation oder ein 
begleiteter Arbeitsversuch, von vornherein erfolglos gewesen wären. Die 
BFH durfte deshalb von solchen Massnahmen nicht absehen (vgl. für diese 
Würdigung auch BGE 136 III 513 E. 2.5 f. [Pra 100/2011 Nr. 40]). Kommt 
hinzu, dass der Konflikt relativ jung war und noch nicht derart lange 
andauerte, dass von einer festgefahrenen Situation hätte ausgegangen 
werden müssen.

5.3 Zusammenfassend hat der Beschwerdeführer hinsichtlich der Über-
stunden und seines Versetzungsantrags ein Fehlverhalten an den Tag ge-
legt und zur Entstehung des Konflikts und des zerrütteten Vertrauensverhält-
nisses mit seiner Vorgesetzten beigetragen. Dies bestreitet er grundsätzlich 
auch nicht (Beschwerde S. 11). Er liess sich aber anschliessend auf den 
Standortbestimmungsprozess ein, und bis zum Eintritt seiner Arbeitsunfähig-
keit traten keine Vorkommnisse auf, die für sich allein oder gesamthaft be-
trachtet eine Kündigung gerechtfertigt hätten. Die spätere negative Entwick-
lung und Eskalation des Konflikts stehen in engem Zusammenhang mit dem 
Vorwurf, der Beschwerdeführer habe sich angeblich Dritten gegenüber ne-
gativ über das E.________ geäussert. Die Vorgesetzte kam dabei ihrer 
Aufgabe und den damit verbundenen Anforderungen an ein (korrektes) 
Führungsverhalten und einen sorgfältigen sowie unvoreingenommenen 
Umgang mit Anschuldigungen und Konfliktsituationen ungenügend nach. 
Damit trug sie wesentlich zur Zerrüttung des Vertrauensverhältnisses bei. 
Unerheblich ist, dass die BFH dem Beschwerdeführer in der Kündi-
gungsverfügung kein illoyales Verhalten vorwirft. Der Umgang der … mit 
diesem Vorwurf und die darauffolgende negative Entwicklung des Konflikts 
muss sich die Schule für die Beurteilung, ob die Kündigung rechtmässig 
erfolgt ist, entgegenhalten lassen. Die Reaktion des Beschwerdeführers auf 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.06.2021, Nr. 100.2019.379U, 
Seite 30

den Vorwurf und insbesondere sein Verhalten am 18. September 2018 
waren zwar teilweise unangemessen. Angesichts der gesamten Umstände 
kann daraus aber auch unter Einbezug der Vorkommnisse, die zum 
Standortbestimmungsprozess geführt haben, nicht auf einen 
Kündigungsgrund geschlossen werden. Da die Vorgesetzte massgeblich zur 
Konflikteskalation beigetragen und sich weiteren Massnahmen, insbeson-
dere einer vom Beschwerdeführer vorgeschlagenen Mediation, verschlos-
sen hat, vermag auch die arbeitsplatzbezogene Arbeitsunfähigkeit des Be-
schwerdeführers die Kündigung nicht zu begründen. Die BFH hat die Arbeits-
unfähigkeit des Beschwerdeführers denn auch ursprünglich nicht als Kündi-
gungsgrund angeführt. In der hier massgebenden Gesamtbetrachtung ist so-
dann zu berücksichtigen, dass die Spannungen nur im Verhältnis zwischen 
dem Beschwerdeführer und der … auftraten; die Zusammenarbeit mit den 
weiteren Mitarbeitenden der Abteilung des E.________ scheint nicht 
beeinträchtigt gewesen zu sein. Zudem ist weder geltend gemacht noch 
ersichtlich, dass die Arbeit oder das Verhalten des Beschwerdeführers von 
Interessierten oder Beteiligten an … oder Partnern beanstandet worden 
wäre. 

6.

Nach dem Erwogenen erweist sich die Beschwerde als begründet und ist 
unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids gutzuheissen, soweit da-
rauf einzutreten ist (vorne E. 1.2 und 1.3). Bei diesem Ergebnis ist auf die 
Vorwürfe des Beschwerdeführers, die BFH und die Vorinstanz hätten seinen 
Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt (Schlussbemerkungen vom 
27.1.2021 S. 2 f. und 5 ff., act. 33) nicht weiter einzugehen, und es kann ins-
besondere offenbleiben, ob sie fristgerecht vorgebracht wurden (vgl. Art. 33 
Abs. 3 VRPG). 

7.

7.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind für die Verfahren vor dem 
Verwaltungsgericht und vor der BKD keine Kosten zu erheben; das teilweise 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.06.2021, Nr. 100.2019.379U, 
Seite 31

Nichteintreten rechtfertigt keine Kostenausscheidung (Art. 108 Abs. 1 und 2 
VRPG sowie für das vorinstanzliche Verfahren auch Art. 102 VRPG i.V.m. 
Art. 67 Abs. 1 Bst. b des Gesetzes vom 26. März 2002 über die Steuerung 
von Finanzen und Leistungen [FLG; BSG 620.0]). Der Kanton Bern (BKD) 
hat dem anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer die Parteikosten für die 
Verfahren vor beiden Instanzen zu ersetzen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 
Abs. 1 VRPG). 

7.2 Für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht macht der Rechtsver-
treter des Beschwerdeführers ausgehend von einem Zeitaufwand von 
34 Stunden ein Honorar von Fr. 8ʹ500.-- zuzüglich Auslagen und MWSt gel-
tend (Kostennote vom 17.6.2021, act. 36 und 36A2). Bei einem Rahmentarif 
von Fr. 400.-- bis 11'800.-- pro Instanz (Art. 41 Abs. 1 des Kantonalen An-
waltsgesetzes vom 28. März 2006 [KAG; BSG 168.11] i.V.m. Art. 11 Abs. 1 
der Verordnung vom 17. Mai 2006 über die Bemessung des Parteikostener-
satzes [Parteikostenverordnung, PKV; BSG 168.811]) erscheint dieses Ho-
norar mit Blick auf die massgebenden Bemessungskriterien von Art. 41 
Abs. 3 KAG überhöht. Zwar hat der Rechtsvertreter zusätzlich zur Verwal-
tungsgerichtsbeschwerde eine Replik und Schlussbemerkungen verfasst, 
wobei er sich auch zu den edierten Strafakten äusserte. Mit dem triftigen 
Kündigungsgrund stand jedoch eine (nicht sehr komplexe) Frage zur Diskus-
sion, mit der sich der Rechtsvertreter zudem im erstinstanzlichen Beschwer-
deverfahren bereits eingehend befasst hat. Auch wenn die Bedeutung der 
Streitsache leicht überdurchschnittlich sein mag, ist das Honorar daher auf 
Fr. 5'000.-- zu kürzen. Die Parteikosten für das vorliegende Verfahren sind 
demnach unter Berücksichtigung der geltend gemachten Auslagen 
(Fr. 295.30) und der MWSt (7,7 % von Fr. 5ʹ295.30) auf Fr. 5ʹ703.05 festzu-
setzen. 

7.3 Für das vorinstanzliche Verfahren gibt die Kostennote zu keinen Be-
merkungen Anlass (act. 36 und 36A1). Die Parteikosten für das Verfahren 
vor der BKD sind demnach unter Berücksichtigung der geltend gemachten 
Auslagen (Fr. 351.65) und der MWSt (7,7 % von Fr. 8ʹ726.65) auf 
Fr. 9ʹ398.60 festzusetzen. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30.06.2021, Nr. 100.2019.379U, 
Seite 32

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen, soweit darauf eingetreten wird. Der 
Entscheid der Erziehungsdirektion des Kantons Bern vom 15. Oktober 
2019 wird aufgehoben. 

2. a) Für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht werden keine Kosten 
erhoben. 

b) Die Berner Fachhochschule hat dem Beschwerdeführer für das Ver-
fahren vor dem Verwaltungsgericht die Parteikosten, bestimmt auf 
Fr. 5ʹ703.05 (inkl. Auslagen und MWSt), zu ersetzen.

3. a) Für das Verfahren vor der Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons 
Bern werden keine Kosten erhoben. 

b) Die Berner Fachhochschule hat dem Beschwerdeführer für das Ver-
fahren vor der Bildungs- und Kulturdirektion die Parteikosten, bestimmt 
auf Fr. 9ʹ398.60 (inkl. Auslagen und MWSt), zu ersetzen.

4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführer
- Beschwerdegegnerin
- Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern 

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegen-
heiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 
über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden. Der Streitwert im Sinn 
von Art. 51 ff. BGG erreicht Fr. 15ʹ000.--.