# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1093a673-e01d-5b4d-98c9-70a15beadf12
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-18
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 18.03.2014 PQ140009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PQ140009_2014-03-18.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: PQ140009-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. A. Katzenstein, Vorsitzende, Oberrichter Dr. P. 

Higi und Ersatzrichter lic. iur. H. Meister sowie Gerichtsschreiberin 

MLaw D. Weil. 

Beschluss und Urteil vom 18. März 2014 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschwerdeführerin 

 

vertreten durch B._____ 

 

betreffend Ernennung einer Vormundin nach Art. 327a ZGB 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Bezirksrates Winterthur vom 23. Januar 
2014 i.S. C._____, geb. tt.mm.1999; VO.2013.36 (Kindes- und Erwachsenen-
schutzbehörde Winterthur-Andelfingen) 

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Erwägungen: 

I. 
(Übersicht zum Sachverhalt/Prozessgeschichte) 

1. A._____ ist die Tante mütterlicherseits von C._____, geb. tt.mm.1999. Die Mut-
ter von C._____ und Schwester von A._____ ist offenbar im Jahre 2008 in Eritrea 

verstorben (vgl. act. 3/2b S. 1/2). Vom Vater C._____s ist nichts Näheres be-

kannt, ausser dass er sich offenbar an einem unbekannten Ort in Eritrea aufhält, 

dem Heimatland von A._____ und C._____. C._____ leidet an einer spastisch-

ataktischen cerebralen Bewegungsstörung, was sie zur Fortbewegung in einem 

Rollstuhl zwingt. Zudem bestehen eine Microcephalie, Kleinwuchs sowie ein kog-

nitiver Entwicklungsrückstand. 

 C._____ reiste zusammen mit A._____ gegen Ende August 2009 in die 

Schweiz ein. Mit Entscheid des Bundesamtes für Migration wurde Tante und 

Nichte in der Schweiz Asyl gewährt. Seit ihrer Einreise lebt C._____ bei ihrer Tan-

te, die sich im Alltag auch um sie sorgt, unterstützt durch verschiedene Dienste 

bzw. Institutionen (vgl. beispielhaft KESB-act. 5, 6, 7, 8, 11, 13, 16: Durchgangs-

zentren, Sozialdienste, Rotes Kreuz, Pro Infirmis, … für Übersetzungen). Seit 

dem 1. April 2013 wohnen sie in Winterthur (vgl. KESB-act. 33). 

2. - 2.1 Mit Schreiben vom 4. September 2012 gelangte D._____ vom Sozialamt 
der Stadt E._____ an die örtliche Vormundschaftsbehörde und ersuchte um Prü-

fung einer Vormundschaft für C._____, die damals zusammen mit ihrer Tante in 

einem Zimmer in einem Altersheim in E._____ wohnte (vgl. KESB-act. 14). Sie 

begründete ihr Anliegen mit dem Status von C._____ (minderjährig und ohne ge-

setzliche Vertretung in der Schweiz). 

 Das Geschäft ging nach Anhörungen usw. (vgl. KESB-act. 28) mit dem Jah-

reswechsel 2012/2013 an die neue Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde 

(kurz: KESB) E._____. Diese errichtete am 4. Juni 2013 für C._____ eine Vor-

mundschaft i.S. des Art. 327a ZGB, bestimmte die Aufträge an die mit der Vor-

mundschaft zu betrauende Person und ersuchte die KESB am neuen Wohnort 

von C._____ in Winterthur, nach Eintritt der Rechtskraft des Entscheides vom  

- 3 - 

4. Juni 2013 die mit der Vormundschaft zu betrauenden Person zu ernennen und 

die weiteren noch nötigen Anordnungen zu treffen (vgl. KESB-act. 32 und 35). 

 Ein Rechtsmittel wurde gegen diesen Entscheid, der auch A._____ mit kor-

rekter Rechtsmittelbelehrung (vgl. KESB-act. 32 [= KESB-act. 34]) zugestellt wur-

de, in der Folge unstrittig von niemandem erhoben. 

2.2 Mit Entscheid vom 17. Juli 2013 ernannte die neu örtlich zuständige KESB 
Bezirke Winterthur und Andelfingen F._____ vom Kinder- und Jugendhilfezentrum 

Winterthur zur Vormundin von C._____, nahm Vormerk von den der Vormundin 

bereits erteilten Aufträgen und setzte den ersten ordentlichen Berichtstermin auf 

den 30. Juni 2015 fest. Auf die Erhebung von Kosten wurde verzichtet (vgl. 

KESB-act. 40). 

 A._____ beschwerte sich gegen diese Anordnungen beim Bezirksrat Win-

terthur, unter Mithilfe von B._____ (vgl. act. 8/1). Sinngemäss stellte sie dabei den 

Antrag, den Entscheid der KESB Bezirke Winterthur und Andelfingen aufzuheben 

und die Sache an die KESB zurückzuweisen zur Prüfung der Frage, ob nicht ihr – 

A._____ – die elterliche Sorge über C._____ zugesprochen werden könne; even-

tualiter sei ihr – von der KESB – die Vormundschaft über C._____ zu übertragen 

(vgl. act. 8/1 S. 2). 

 Der Bezirksrat lud die KESB zu Vernehmlassung ein. Die KESB nutzte diese 

Einladung am 3. Oktober 2013 (vgl. act. 5). Ein Doppel der Vernehmlassung wur-

de in der Folge an A._____ bzw. B._____ zugestellt. 

 Mit Urteil vom 23. Januar 2014 wies der Bezirksrat die Beschwerde ab. Kos-

ten wurden keine erhoben (vgl. act. 7 [= act. 3/1= act. 8/7 = KESB-act. 49]). 

3. Mit Schriftsatz vom 25. Februar 2014 erhob A._____, wieder unter Mithilfe von 
B._____, bei der Kammer rechtzeitig Beschwerde. Im Wesentlichen beantragt 

A._____ (fortan: die Beschwerdeführerin) dabei sinngemäss (vgl. act. 2 S. 4): 

1. Aufhebung der vorinstanzlichen Entscheide 

2. Übertragung der Vormundschaft für C._____ an die Beschwerdeführerin 

3. Eventualiter Übertragung der elterlichen Sorge für C._____ an die Be-

schwerdeführerin 

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4. Eventualiter: Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur vertiefteren 

Prüfung. 

Überdies wird für das Beschwerdeverfahren zweiter Instanz die unentgeltliche 

Rechtspflege (Befreiung von Gerichtskosten) beantragt (vgl. a.a.O.). 

 Die Sache erweist sich sogleich als spruchreif, weshalb sich prozessuale 

Weiterungen erübrigen. 

II. 
(Zur Berufung im Einzelnen) 

1. Gegenstand des erstinstanzlichen Beschwerdeverfahrens vor dem Bezirksrat 
war der Entscheid KESB Bezirke Winterthur und Andelfingen vom 17. Juni 2013, 

mit dem F._____ vom Kinder- und Jugendhilfezentrum Winterthur zur Vormundin 

von C._____ ernannt wurde. Nur darüber ist auch im zweitinstanzlichen Be-

schwerdeverfahren zu befinden. Nicht mehr zurückzukommen ist auf die Anord-

nung der Vormundschaft für C._____ durch die KESB E._____, welche nach un-

benutztem Ablauf der Beschwerdefrist, die im Entscheid aufgeführt wurde, in 

Rechtskraft erwachsen ist. 

 Soweit mit der Beschwerde anderes als die Ernennung einer Vormundin für 

C._____ durch die KESB Bezirke Winterthur und Andelfingen angefochten wer-

den will, wie es die Begehren nahelegen, die in Ziff. 1 und 3 vorstehend darge-

stellt sind (vgl. vorn I/3), ist darauf nicht einzutreten. Lediglich der Vollständigkeit 

halber ist darauf hinzuweisen, dass die elterliche Sorge nach hiesigem Recht ein 

Kindesverhältnis voraussetzt, welches zwischen Tante und Nichte nicht besteht, 

hingegen sehr wohl zwischen Vater und Tochter. 

2. Die Beschwerdeführerin beantragt, sie als nahe Verwandte sei zur Vormundin 
von C._____ zu bestellen. Ihre Legitimation zur Beschwerde gegen den Entscheid 

des Bezirksrates ist insofern ohne Weiteres gegeben. Soweit sich die Beschwer-

deführerin auf die Hilfe von B._____ abstützt, ist ebenso das nicht zu beanstan-

den; bereits der Bezirksrat ging davon aus, bei dieser Hilfestellung handle es sich 

im Wesentlichen um eine einzelfallbezogene, vor allem sprachliche Unterstützung 

bei der Beschwerdeverfassung (vgl. auch act. 8/1 S. 1: ermächtigt, die Beschwer-

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de zu formulieren) und nicht um Vertretung i.S. des Art. 68 Abs. 2 ZPO, welche in 

Angelegenheiten wie der vorliegenden in den Beschwerdeverfahren gemäss den 

§§ 63 ff. EG KESR i.V.m. den Art. 450 ff. ZGB Anwältinnen und Anwälten vorbe-

halten ist. 

3. Die Bestimmung und Ernennung eines Vormundes i.S. des Art. 327a ZGB für 
ein minderjähriges Kind folgt den Regeln zur Bestimmung und Ernennung eines 

Beistandes bzw. einer Beiständin i.S. der Art. 400 ff. ZGB (vgl. Art. 327a ZGB). Zu 

ernennen ist eine natürliche Person, die für die Aufgabe persönlich und fachlich 

geeignet ist. Der Bezirksrat hat im angefochtenen Entscheid diese Voraussetzun-

gen usw. zutreffend dargelegt. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, kann 

auf die entsprechenden Erwägung hingewiesen werden (vgl. act. 7 S. 8, S. 10 f.). 

3.1 Der Bezirksrat hat sich mit der Frage der Eignung sowohl von F._____ als 
auch der Beschwerdeführerin einlässlich befasst (vgl. a.a.O., S. 10 ff.). Er kam 

dabei im Wesentlichen zum Ergebnis, die Beschwerdeführerin sei persönlich ge-

wiss geeignet, als Vormundin zu amten. Es gehe bei der Vormundschaft indessen 

nicht bloss um die persönliche Betreuung von C._____, welche die Beschwerde-

führerin in den vergangenen Jahren mit viel Kraft und Zeit vertrauensvoll erbracht 

habe. Ebenso gehe es angesichts der schweren Behinderung der mittlerweile 

bald 14-jährigen C._____ um die Regelung finanzieller, sozialversicherungsrecht-

licher, gesundheitlicher und die Schule und Ausbildung betreffenden Fragen, um 

die Berichterstattung endlich auch gegenüber der KESB. Die Deutschkenntnisse 

der Beschwerdeführerin reichten zur Zeit nicht aus, alle diese doch komplexen 

administrativen und finanziellen Aufgaben zu bewältigen, im Gegensatz zu 

F._____, welche als Berufsvormundin mit der Lösung solcher Aufgaben vertraut 

sei. Hinzu komme, dass die Bestellung von F._____ auch für eine Entlastung der 

Beschwerdeführerin sorge. Diese könne sich mehr um die persönlichen Belange 

ihrer Nichte kümmern und damit auch ihre stellvertretende "Mutterrolle" besser 

wahr nehmen. 

3.2 Die Beschwerdeführerin nimmt in ihrer Beschwerdeschrift grundsätzlich die 
gleichen Standpunkte ein, die sie bereits dem Bezirksrat gegenüber vorgetragen 

hat. Im Wesentlichen hält sie dafür (vgl. act. 2 S. 2 f.), bislang hätten die Behör-

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den ihr jederzeit das Vertretungsrecht für C._____ zugestanden. In gutem Glau-

ben habe sie davon ausgehen können, das entspreche dem hiesigen Recht. Man 

könne ihr auch keine Vernachlässigung von C._____ vorwerfen. Im Gegenteil: Al-

le wichtigen Entscheide für C._____ habe sie initiiert und bis zur Ausführung ge-

bracht; Sozialbehörden, IV, Fachärzte, Heilpädagogische Schule, Pro Infirmis 

usw. hätten das akzeptiert. Damit sei sozusagen widerlegt, dass nur eine berufs-

mässige Vormundin den Aufgaben gewachsen sein. Der einzige Grund, ihr die 

Eignung als Vormundin abzusprechen, liege in den angeblich mangelnden 

Deutschkenntnissen. Indessen sei ihre Kommunikationsfähigkeit deutlich besser 

als die mancher Landsleute. Und tatsächlich würde anderen Eltern mit schwachen 

Deutschkenntnissen auch nicht die elterliche Obhut entzogen. Die Ernennung ei-

ner anderen Person als Vormundin, die bis heute noch gar nicht in Erscheinung 

getreten sei, widerspreche zudem dem Wohl des Kindes. 

 Die Vorbringen der Beschwerdeführerin in act. 2 sind hier – sachgemäss – 

nur verknappt wiedergegeben worden. Die nachfolgenden Ausführungen berück-

sichtigen indessen alle Vorbringen in act. 2, die für die Beantwortung der noch 

massgeblichen Fragen erheblich sind, unbeschadet dessen, ob sie eben oder im 

Folgenden ausdrücklich erwähnt sind. 

3.3 Der Bezirksrat hat richtig erkannt, dass die Beschwerdeführerin eine C._____ 
vertrauensvoll und intensiv betreuende Tante ist, die die Mutterrolle übernommen 

hat. Sie ist für C._____ die familiäre Bezugsperson schlechthin. Auch die übrigen 

Erwägungen des Bezirksrats zur hier interessierenden Frage erweisen sich ins-

gesamt als zutreffend, weshalb erneut zur Vermeidung von Wiederholungen auch 

insoweit auf sie (vgl. a.a.O., S. 10 ff.) zu verweisen ist. Lediglich ergänzend und 

verdeutlichend ist dem noch das Folgende beizufügen. 

3.3.1 Die Beschwerdeführerin bezweifelt die fachlichen Fähigkeiten von F._____ 
als Vormundin richtigerweise nicht. Insbesondere stellt sie nicht in Abrede, dass 

F._____ sich beruflich mit den Aufgaben befasst, mit denen sich auch die gesetz-

liche Vertretung von C._____ für C._____ befassen muss. Eine nur schon im An-

satz ähnliche Vertrautheit mit den hiesigen Verhältnissen im Hinblick auf die sich 

stellenden administrativen Aufgaben einer Vormundin nimmt die Beschwerdefüh-

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rerin für sich nicht in Anspruch, und das doch mit Fug. Zwar mag sie seit ihrer Ein-

reise in die Schweiz sprachliche Fortschritte gemacht haben. Dass diese tatsäch-

lich ausreichen, um ohne erhebliche Hilfe Dritter – die das Deutsche in Wort und 

Schrift beherrschen – mit Ämtern und Behörden sowie Institutionen zu verkehren 

(und dabei z.B. nur schon ein Formular auszufüllen), behauptet die Beschwerde-

führerin so selbst nicht. In beiden Beschwerdeverfahren sowie im Verkehr bereits 

mit der KESB war sie denn auch auf Hilfe von Dritten angewiesen; die Akten be-

legen zudem – was einleitend bereits vermerkt wurde (vgl. Ziff. I/1) – erhebliche 

Hilfestellungen für die Beschwerdeführerin durch diverse Institutionen in der Ver-

gangenheit. 

 Darüber hinaus kann die Beschwerdeführerin aus Sprachschwierigkeiten 

von Eltern anderer Kinder insoweit nichts zu ihren Gunsten herleiten, als sie ge-

rade nicht Mutter von C._____ ist (das machte es dann auch erst erforderlich, 

hierzulande für C._____ eine gesetzliche Vertretung anzuordnen). Ebenso wenig 

lässt die zutreffende Annahme des Bezirksrates, bei zunehmender Vertrautheit 

der Beschwerdeführerin mit den hiesigen Gegebenheiten und weiteren Fortschrit-

ten in den Sprachkenntnissen sei es in einem späteren Zeitpunkt möglich, der 

Beschwerdeführerin die Aufgaben einer Vormundin zu übertragen, den von der 

Beschwerdeführerin gezogenen Schluss zu, sie sei daher schon heute für das 

Amt hinreichend fachlich geeignet (vgl. act. 2 S. 3, a.E.). Mit ihrem Schluss klam-

mert sie lediglich aus, was ihr heute an fachlichen Fähigkeiten für das Amt einer 

Vormundin noch fehlt. 

3.3.2 Richtig ist, dass das Wohl von C._____ im Vordergrund zu stehen hat. Die 
vom Bezirksrat betätigte Lösung trägt dem Rechnung. Die Beschwerdeführerin, 

die sich bislang aufopfernd um C._____ gekümmert hat, wird C._____ auch für-

derhin ihre Betreuung und damit den wichtigen emotionalen Halt geben können. 

An ihrer Rolle als mütterliche Referenzperson (vgl. act. 2 S. 1) von C._____, die 

sich entwicklungsbedingt nur schwer verständlich machen kann, letztlich vor allem 

über die Beschwerdeführerin (vgl. act. 8/1 S. 3, unten), wird sich zwangsläufig 

ebenfalls nichts ändern. Dafür wird die Beschwerdeführerin streckenweise entlas-

tet, sei es im – auch gerade wegen des Beizugs von Hilfen – zeitraubenden Ver-

kehr mit Ämtern usw., sei es in der Verantwortung an sich. Im Übrigen versteht es 

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sich von selbst, dass die Vormundin die hervorragende und vertrauensvolle Stel-

lung der Beschwerdeführerin für C._____ im Umgang mit C._____ sowie bei ihren 

Entscheidungen wird berücksichtigen müssen (und ebenso die allfälligen Interes-

senkonflikte, die diese Stellung in sich bergen kann). Anhaltspunkte dafür, dass 

sich F._____ diesen weiteren Gesichtspunkten verschliessen würde, nicht das 

Gespräch mit der Beschwerdeführerin suchen und die Anliegen der Bezugsper-

son von C._____ unberücksichtigt lassen wird, bestehen keine und werden von 

der Beschwerdeführerin daher richtigerweise auch gar nicht erwähnt. Soweit die 

Beschwerdeführerin übrigens kritisiert, F._____ sei bisher gar nicht in Erschei-

nung getreten, übersieht sie, dass F._____ ihr Amt aufgrund der Beschwerden 

gegen ihre Ernennung noch gar nicht hat antreten können. 

 Anzumerken bleibt einzig noch, dass es dem Wohl von C._____ am zuträg-

lichsten ist, wenn alle mit ihrer Betreuung und Vertretung befassten Personen ein-

trächtig zusammen wirken. Das ist daher von der Vormundin ebenso zu erwarten 

wie von der Beschwerdeführerin. 

3.3.3 Die Beschwerde erweist sich somit aus allen in dieser Ziff. II/3 dargelegten 
Gründen als unbegründet und ist insoweit abzuweisen. 

4. Im Gesamtergebnis ist die Beschwerde demnach abzuweisen, soweit auf sie 
einzutreten ist. 

III. 
(Kosten- und Entschädigungsfolge) 

Umständehalber sind für das zweitinstanzliche Beschwerdeverfahren keine Ge-

richtskosten zu erheben. Das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Rechts-

pflege im zweitinstanzlichen Beschwerdeverfahren (Befreiung von Gerichtskos-

ten) ist daher gegenstandlos geworden und abzuschreiben. Eine Parteientschädi-

gung wurde nicht verlangt, weshalb darüber nicht zu befinden ist. (Im Übrigen 

könnte auch gar keine Entschädigung zugesprochen werden: die Beschwerdefüh-

rerin unterliegt; für einen anderen Ausgang als diesen fehlte es sodann an einer 

gesetzlichen Grundlage.) 

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Es wird beschlossen: 

1. Das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege im zweitin-

stanzlichen Beschwerdeverfahren wird abgeschrieben. 

2. Mitteilung und Rechtsmittel gemäss nachstehendem Erkenntnis. 

Es wird erkannt:  

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2. Für das zweitinstanzliche Beschwerdeverfahren werden keine Gerichtskos-

ten erhoben. 

3. Für das zweitinstanzliche Beschwerdeverfahren wird keine Parteientschädi-

gung zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführerin, die Kindes- und Erwach-

senenschutzbehörde Bezirke Winterthur und Andelfingen, die Direktion der 

Justiz und des Innern (Gemeindeamt des Kantons Zürich) sowie – unter 

Rücksendung der eingereichten Akten – an den Bezirksrat Winterthur, je 

gegen Empfangsschein. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  
Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. 
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

 

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Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw D. Weil 
 
 
 
versandt am: 

	Beschluss und Urteil vom 18. März 2014
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.
	2. Für das zweitinstanzliche Beschwerdeverfahren werden keine Gerichtskosten erhoben.
	3. Für das zweitinstanzliche Beschwerdeverfahren wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführerin, die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bezirke Winterthur und Andelfingen, die Direktion der Justiz und des Innern (Gemeindeamt des Kantons Zürich) sowie – unter Rücksendung der eingereichten Akt...
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...