# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2fdfa138-eb8c-5916-bc16-2d0bec5d60e3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-10-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.10.2025 E-7413/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7413-2025_2025-10-24.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 

 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-7413/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 4 .  O k t o b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richterin Regina Derrer (Vorsitz), 

Richter Yanick Felley, Richter Kaspar Gerber,    

Gerichtsschreiberin Alexandra Püntener. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

B._______, geboren am (…), 

C._______, geboren am (…), 

D._______, geboren am (…), 

E._______, geboren am (…), 

Türkei,   

alle vertreten durch Ali Tüm,   

Beschwerdeführende,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung (Mehrfachgesuch);  

Verfügung des SEM vom 27. August 2025 / N (…). 

 

 

 

E-7413/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass die Beschwerdeführenden – türkische Staatsangehörige kurdischer 

Ethnie aus Istanbul – am 6. Oktober 2022 erstmals in der Schweiz um Asyl 

nachsuchten, 

dass sie damals vorbrachten, aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur kurdischen 

Ethnie und ihres politischen Engagements sowie des politischen Profils ih-

rer Familienangehörigen in ihrem Heimatstaat behördlich schikaniert und 

(reflex-)verfolgt zu werden, und dass sie zukünftige Verfolgung befürchten 

würden, nicht zuletzt wegen exilpolitischen Tätigkeiten in der Schweiz, 

dass sie zur Stützung ihrer Vorbringen mehrere Beweismittel, namentlich 

diverse Justizdokumente betreffend ein gegen die Beschwerdeführerin ein-

geleitetes Ermittlungsverfahren wegen Terrorpropaganda, einreichten 

(vgl. Vorhaben (...) SEM-act. 61 [Beweismittelverzeichnis]), 

dass das SEM in zwei separaten Verfügungen vom 26. Februar 2025 die 

Flüchtlingseigenschaft der Beschwerdeführenden verneinte und ihre Asyl-

gesuche ablehnte, verbunden mit der Anordnung der Wegweisung aus der 

Schweiz und des Wegweisungsvollzugs, 

dass das SEM diese Verfügungen im Wesentlichen damit begründete, die 

Furcht der Beschwerdeführenden vor flüchtlingsrechtlich relevanter Verfol-

gung sei nicht begründet, dies mangels nötiger Intensität der Behelligun-

gen im Zusammenhang mit ihrer kurdischen Ethnie sowie der geltend ge-

machten Reflexverfolgung aufgrund der Aktivitäten der Brüder respektive 

Schwager, sowie hinsichtlich des Beschwerdeführers mangels zeitlichen 

Zusammenhangs bezüglich der befürchteten Nachteile wegen seines kurz-

zeitigen Aufenthalts bei den «Hevals» vor nahezu 20 Jahren und seiner 

weiteren politischen Aktivitäten in der Türkei und mangels besonderer Ex-

poniertheit bezüglich der angeblichen exilpolitischen Aktivitäten, und hin-

sichtlich der Beschwerdeführerin wegen fehlenden politischen Profils so-

wie aufgrund der geringen Beweiskraft der eingereichten Justizdokumente 

betreffend das angeblich gegen sie eingeleitete Ermittlungsverfahren we-

gen Terrorpropaganda, 

dass die Beschwerdeführenden gegen diese Verfügungen mit zwei sepa-

raten Eingaben vom 2. und vom 7. April 2025 beim Bundesverwaltungsge-

richt Beschwerde erhoben und das Gericht die zwei Verfügungen mit Ur-

teilen in den Verfahren E-2275/2025 und E-2401/2025, beide vom 21. Mai 

2025, bestätigt hat, 

E-7413/2025 

Seite 3 

dass die Beschwerdeführenden mit Eingabe vom 14. Juli 2025 beim SEM 

ein Mehrfachgesuch einreichten, 

dass sie darin unter Vorlage verschiedener Beweismittel (Unzuständig-

keitsbeschluss der Staatsanwaltschaft F._______ vom (…). Juni 2025 [BM 

1], Schreiben der Gendarmerie G._______ vom (…). Juni 2025 [BM 2], O-

pen-Source-Untersuchungsbericht vom (…). Juni 2025 [BM 3 und 4], 

WhatsApp-Nachrichten [BM 5] und Beschluss in sonstiger Sache der 

(…) Friedensrichterschaft H._______ vom (…). Februar 2024) vorbrach-

ten, es sei in der Türkei betreffend den Beschwerdeführer ein Strafverfah-

ren wegen Terrorpropaganda sowie betreffend die Beschwerdeführerin ein 

Strafverfahren wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation 

eingeleitet und Drohungen per WhatsApp-Nachrichten ausgesprochen 

worden, 

dass das SEM diese Eingabe mit Verfügung vom 27. August 2025 – eröff-

net am 28. August 2025 – betreffend das gegen den Beschwerdeführer in 

der Türkei eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Terrorpropaganda als 

Mehrfachgesuch entgegennahm, die Flüchtlingseigenschaft der Be-

schwerdeführenden verneinte, das Mehrfachgesuch ablehnte sowie die 

Wegweisung aus der Schweiz und den Vollzug anordnete und eine Gebühr 

in der Höhe von Fr. 600.– erhob, 

dass es sodann betreffend das Ermittlungsverfahren wegen Mitgliedschaft 

in einer terroristischen Organisation, das gegen die Beschwerdeführerin 

eingeleitet worden sei (untermauert mit dem Beschluss der (…). Friedens-

richterschaft H._______ vom (…). Februar 2024), und betreffend die gel-

tend gemachten Drohungen per WhatsApp-Nachrichten festhielt, es 

handle sich bei diesen Vorbringen um Revisionsgründe, die vom Bundes-

verwaltungsgericht zu beurteilen seien, weshalb es mit derselben Verfü-

gung vom 27. August 2025 auf diese mangels funktioneller Zuständigkeit 

nicht eintrat, 

dass die Beschwerdeführenden gegen die Verfügung vom 27. August 2025 

am 26. September 2025 (Postaufgabe) Beschwerde erhoben,  

dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom gleichen Datum (26. Sep-

tember 2025 [Postaufgabe]) ein Gesuch um Revision des Urteils 

E-2401/2025 beim Bundesverwaltungsgericht einreichte, für welches unter 

der Verfahrensnummer E-7414/2025 ein Revisionsverfahren eröffnet 

wurde, 

E-7413/2025 

Seite 4 

dass die Beschwerdeführenden in der vorliegend zu behandelnden Be-

schwerde vom 26. September 2025 beantragen, es sei die Verfügung vom 

27. August 2025 aufzuheben, ihre Flüchtlingseigenschaft sei festzustellen 

und ihnen Asyl zu gewähren, eventualiter sei die vorläufige Aufnahme an-

zuordnen, subeventualiter sei die Sache zwecks neuer Abklärung und Be-

urteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, 

dass sie in verfahrensrechtlicher Hinsicht um Gewährung der unentgeltli-

chen Prozessführung und Beiordnung einer amtlichen Rechtsverbeistän-

dung ersuchen, 

dass im Weiteren die Vereinigung, mindestens aber die Koordination mit 

dem beim Bundesverwaltungsgericht gleichzeitig eingereichten Revisions-

gesuch der Beschwerdeführerin, für welches seitens des Gerichts das Ver-

fahren E-7414/2025 eröffnet wurde (vgl. dazu hiervor), beantragt wurde, 

dass das Bundesverwaltungsgericht am 29. September 2025 den Eingang 

der Beschwerde bestätigte, 

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31–33 

VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG) und sich das Verfahren nach dem VwVG, 

dem VGG und dem BGG richtet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt 

(Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass die Beschwerdeführenden legitimiert sind (Art. 48 Abs. 1 VwVG) und 

sie ihre Beschwerde frist- und formgerecht eingereicht haben (Art. 108 

Abs. 6 AsylG; Art. 52 Abs. 1 VwVG), womit auf diese einzutreten ist,  

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG und im Bereich des Aus-

länderrechts nach Art. 49 VwVG richten, 

dass das vorliegende Urteil mit heutigem Datum und damit gleichzeitig wie 

das Urteil im Revisionsverfahren E-7414/2025 betreffend die Beschwerde-

führerin ergeht, 

E-7413/2025 

Seite 5 

dass die Beschwerde – wie nachfolgend aufgezeigt – als offensichtlich un-

begründet zu erkennen und demnach mit summarischer Begründung und 

ohne Durchführung eines Schriftenwechsels zu entscheiden ist 

(vgl. Art. 111 Bst. e sowie Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG), wobei das vorlie-

gende Urteil in derselben Dreierbesetzung wie das Urteil im Revisionsver-

fahren E-7413/2025 ergeht, 

dass das SEM die Eingabe der Beschwerdeführenden vom 14. Juli 2025 

betreffend das gegen den Beschwerdeführer in der Türkei eingeleitete Er-

mittlungsverfahren wegen Terrorpropaganda zu Recht als Mehrfachgesuch 

entgegennahm und auf die übrigen Vorbringen mangels funktioneller Zu-

ständigkeit korrekterweise nicht eintrat, was in der vorliegenden Be-

schwerde denn auch nicht beanstandet wurde,   

dass die Beschwerdeführenden im Sinne eines Eventualantrags die Rück-

weisung der Sache zwecks neuer Abklärung und Beurteilung an die Vor-

instanz beantragen, 

dass die in diesem Zusammenhang vorgebrachten formellen Rügen der 

Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes und des rechtlichen Gehörs ins 

Leere laufen, hat das SEM doch das Mehrfachgesuch betreffend das vom 

Beschwerdeführer vorgebrachte Strafverfahren in der Türkei im Ergebnis 

wegen fehlender Asylrelevanz abgewiesen, womit es – entgegen der in der 

Rechtsmitteleingabe geäusserten Ansicht – nicht verpflichtet war, weitere 

Abklärungen betreffend die Authentizität der diesbezüglich eingereichten 

Beweismittel vorzunehmen,  

dass sich das SEM in der angefochtenen Verfügung sodann zu Recht nicht 

zu dem mit Eingabe vom 14. Juli 2025 geltend gemachten Strafverfahren 

gegen die Ehefrau geäussert hat, da es ihm (dem SEM) – wie von ihm zu 

Recht festgestellt – diesbezüglich an der funktionellen Zuständigkeit fehlt, 

dass der Antrag auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz demnach 

abzuweisen ist, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

E-7413/2025 

Seite 6 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), 

dass das SEM in der angefochtenen Verfügung zum Schluss gelangte, der 

Beschwerdeführer, gegen den in der Türkei ein Ermittlungsverfahren we-

gen Terrorpropaganda eingeleitet worden sei, sei strafrechtlich nicht vor-

belastet und weise kein relevantes politisches Profil auf, weshalb nicht mit 

beachtlicher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen sei, dass er zu einer 

unbedingten Freiheitsstrafe verurteilt werde, womit die im Referenzurteil 

des Bundesverwaltungsgerichts E-4103/2024 vom 8. November 2024 auf-

geführten Kriterien nicht erfüllt seien, 

dass die Beschwerdeführenden somit aufgrund des gegen den Beschwer-

deführer geltend gemachten Ermittlungsverfahrens im Falle einer Rück-

kehr in die Türkei nicht mit erheblicher Wahrscheinlichkeit flüchtlingsrecht-

lich relevante Verfolgung zu befürchten hätten, weshalb ihr Asylgesuch ab-

zuweisen sei, 

dass in der Beschwerde im Wesentlichen dagegen vorgebracht wird, die 

aktuelle Gefährdung werde von der Vorinstanz bagatellisiert, zumal neben 

dem im ordentlichen Verfahren dargelegten familiären Hintergrund der Be-

schwerdeführerin (PKK-Verbindung ihrer Brüder) und den exilpolitischen 

Aktivitäten der Beschwerdeführenden (Teilnahme an Gedenkfeiern und 

Demonstrationen 2024) als weitere Risikofaktoren das gegen die Be-

schwerdeführerin eingeleitete Strafverfahren wegen Mitgliedschaft in einer 

Terrororganisation sowie die Drohungen des Bruders des Beschwerdefüh-

rers, der als Dorfschützer gegen die Familie auftrete, zu berücksichtigen 

seien,  

dass die Beschwerdeführenden zur Stützung ihrer Vorbringen mehrere Be-

weismittel zu den Akten reichten (bereits im Mehrfachgesuch eingereicht 

als BM 1 [Unzuständigkeitsbeschluss der Staatsanwaltschaft F._______ 

vom (…). Juni 2025], BM 2 [Schreiben der Gendarmerie G._______ vom 

(…). Juni 2025], BM 3 und 4 [Open-Source-Untersuchungsberichte vom 

(…). Juni 2025], sowie ein Referenzschreiben der türkischen Rechtsanwäl-

tin I._______ vom (…). September 2025, ein Unzuständigkeitsbeschluss 

der Staatsanwaltschaft J._______ vom (…). Juli 2025 und eine Aufstellung 

der gegen den Beschwerdeführer laufenden Ermittlungen vor der Staats-

anwaltschaft H._______ [(…)]),  

dass das Bundesverwaltungsgericht nach Prüfung der Akten zum Schluss 

kommt, dass das SEM mit überzeugender Begründung zur Erkenntnis 

E-7413/2025 

Seite 7 

gelangt ist, die Vorbringen der Beschwerdeführenden würden den Anfor-

derungen an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG nicht stand-

hielten, wobei diesbezüglich – mit den nachfolgenden Ergänzungen – auf 

die entsprechenden Erwägungen in der angefochtenen Verfügung verwie-

sen werden kann (vgl. angefochtene Verfügung Ziff. IV), 

dass die Vorinstanz hinsichtlich des gegen den Beschwerdeführer vorge-

brachten Verfahrens wegen Terrorpropaganda zutreffend auf das Refe-

renzurteil E-4103/2024 verwiesen und festgestellt hat, dass der Beschwer-

deführer die darin aufgeführten Kriterien nicht erfüllt, zumal sich dieses Ver-

fahren erst im Ermittlungsstadium befindet und er nicht über ein asylrele-

vantes politisches Profil verfügt sowie strafrechtlich nicht vorbelastet ist, 

womit nicht davon auszugehen ist, dass er zu einer unbedingten Freiheits-

strafe verurteilt wird,  

dass die geltend gemachte Teilnahme an Gedenkfeiern und Demonstrati-

onen im Jahre 2024 in der Schweiz nichts an dieser Einschätzung zu än-

dern vermag, genauso wenig wie die vorgebrachte Bedrohungssituation 

durch den als Dorfschützer amtenden Bruder des Beschwerdeführers, zu-

mal die Beschwerdeführenden bisher nie erwähnt haben, dass dieser Dorf-

schützer sei und in dieser Funktion gegen die Beschwerdeführerin Drohun-

gen ausgesprochen habe, 

dass auch der familiäre Hintergrund der Beschwerdeführerin nicht zu ei-

nem erhöhten Gefährdungsprofil zu führen vermag, zumal entgegen der 

beschwerdeweise geäusserten Ansicht weiterhin nicht davon auszugehen 

ist, dass die Beschwerdeführenden im Falle einer Rückkehr in die Türkei 

wegen der Brüder der Beschwerdeführerin einer Reflexverfolgung ausge-

setzt sein könnten,  

dass das Gericht nach dem Gesagten feststellt, dass nicht mit massgebli-

cher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, dem Beschwerdeführer 

drohe aufgrund des im Mehrfachgesuch geltend gemachten Ermittlungs-

verfahrens eine flüchtlingsrechtlich relevante, mit einem Politmalus behaf-

tete Verfolgung (vgl. Referenzurteil E-4103/2024 E. 8),  

dass das Gericht auch unter Berücksichtigung des angeblich gegen die 

Beschwerdeführerin eingeleiteten Ermittlungsverfahrens wegen Mitglied-

schaft in einer Terrororganisation nicht zu einem anderen Ergebnis kommt, 

zumal das Gericht im ebenfalls mit heutigem Datum ergehenden Urteil im 

Revisionsverfahren E-7414/2025 zum Schluss gelangt, dass insgesamt 

keine glaubhaften Angaben zu einem gegen die Beschwerdeführerin 

E-7413/2025 

Seite 8 

geführten Verfahren wegen Mitgliedschaft in einer Terrororganisation er-

sichtlich seien, wobei auf die Ausführungen in jenem Urteil verwiesen wer-

den kann,  

dass somit festzustellen ist, dass keine konkreten Hinweise dafür vorlie-

gen, dass die Beschwerdeführenden im Falle einer Rückkehr in die Türkei 

ernsthafte Nachteile im Sinne von Art. 3 Abs. 2 AsylG zu gegenwärtigen 

hätten, weshalb das SEM das Mehrfachgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der Kanton keine Aufenthaltsbe-

willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen 

besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die 

verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 

steht und demnach vom SEM ebenfalls zu Recht angeordnet wurde, 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-

hen (Art. 83 Abs. 3 AIG), 

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass gemäss konstanter gerichtlicher Praxis in der gesamten Türkei nicht 

von einer Situation allgemeiner Gewalt oder bürgerkriegsähnlichen Ver-

hältnissen auszugehen ist, dies auch nicht für Angehörige der kurdischen 

Ethnie (vgl. dazu Referenzurteil E-4103/2024 E. 13),  

E-7413/2025 

Seite 9 

dass auch aus individueller Sicht keine Gründe ersichtlich sind, die gegen 

die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs sprechen, 

dass die Vorinstanz in zutreffender Weise auf die Ausführungen in seinen 

Verfügungen vom 26. Februar 2025 und die Urteile des Bundesverwal-

tungsgerichts E-2275/2025 und E-2401/2025 vom 21. Mai 2025 verwiesen 

hat, welche nach wie vor zutreffen, 

dass überdies die Anwesenheit der Beschwerdeführenden in der Schweiz 

seit Oktober 2022 und die Integration ihrer Kinder nichts daran ändert, zu-

mal aufgrund des Alters der Kinder ((…), (…) und (…) Jahre) und des na-

hezu dreijährigen Schulbesuchs der zwei älteren Kinder in der Schweiz 

noch nicht von einer fortgeschrittenen Integration im Sinne der Rechtspre-

chung ausgegangen werden kann, welche im Falle einer Rückkehr in den 

Heimatstaat eine Entwurzelung zur Folge haben könnte, 

dass der Vollzug der Wegweisung nach dem Gesagten zumutbar ist, 

dass es den Beschwerdeführenden obliegt, sich die für ihre Rückkehr al-

lenfalls benötigten Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; 

vgl. BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als 

möglich zu bezeichnen ist,  

dass nach dem Gesagten der vom SEM verfügte Vollzug der Wegweisung 

zu bestätigen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 

AsylG) und – soweit überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Be-

schwerde abzuweisen ist, 

dass die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und 

amtlichen Rechtsverbeiständung ungeachtet einer allfälligen prozessualen 

Bedürftigkeit der Beschwerdeführenden abzuweisen sind, da sich die Be-

schwerdebegehren entsprechend den vorstehenden Erwägungen von 

vornherein als aussichtslos erwiesen haben, 

dass demzufolge die Verfahrenskosten den Beschwerdeführenden aufzu-

erlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 2’000.– festzusetzen 

sind (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]). 

E-7413/2025 

Seite 10 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und amt-

lichen Rechtsverbeiständung werden abgewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 2’000.– werden den Beschwerdeführenden 

auferlegt. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden, das SEM und die zustän-

dige kantonale Behörde. 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Regina Derrer Alexandra Püntener