# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5ad5ec63-2f0e-545d-8a12-638c70d6dda3
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-20
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 20.03.2014 720 2013 335 / 76 (720 13 335 / 76)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-2013-335---76_2014-03-20.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 20. März 2014 (720 13 335 / 76) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung  

 

 

IV-Rente 

 

 
 
 
Besetzung Präsident Andreas Brunner, Kantonsrichterin Elisabeth Berger Götz, 

Kantonsrichter Michael Guex, Gerichtsschreiber i.V. Sandro Jaisli 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Erich Züblin, Advokat, 
Spalenberg 20, Postfach 1460, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 
 

Beigeladene Pensionskasse Basel-Stadt, Clarastrasse 13, Postfach, 4005 Basel 
 

  
 

Betreff IV-Rente  
 
 
 
A. Die 1952 geborene A.____ arbeitet in einem Teilzeitpensum von ca. 70% als Textil-
fachlehrerin an einer Primarschule. Am 17. Januar 2012 (Eingang) meldete sie sich bei der IV-
Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) zum Leistungsbezug an. Nach Abklärung der gesundheitli-

 
 
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chen, der erwerblichen und der hauswirtschaftlichen Verhältnisse ermittelte die  
IV-Stelle in Anwendung der gemischten Bemessungsmethode einen Invaliditätsgrad von 21%. 
Gestützt auf dieses Ergebnis lehnte sie nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren mit Verfü-
gung vom 14. Oktober 2013 einen Anspruch von A.____ auf eine Rente ab. 
 
B. Hiergegen erhob A.____, vertreten durch Erich Züblin, Advokat, am 18. November 
2013 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). 
Sie beantragte, in Gutheissung der Beschwerde sei die Verfügung vom 14. Oktober 2013 auf-
zuheben und es seien ihr die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen. In verfahrensrechtlicher 
Hinsicht beantragte sie, es sei die Pensionskasse B.____ zum vorliegenden Beschwerdeverfah-
ren beizuladen; unter o/e- Kostenfolge. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, dass 
die Verfügung vom 14. Oktober 2013 auf unzureichenden medizinischen Unterlagen beruhe.  
 
C. Nachdem sich die Pensionskasse B.____ mit Schreiben vom 10. Dezember 2013 zum 
Verfahrensantrag der Beschwerdeführerin vernehmen liess, verfügte das Kantonsgericht am 
20. Dezember 2013 die Beiladung der Pensionskasse B.____ zum Verfahren. 
 
D. Die IV-Stelle schloss in ihrer Vernehmlassung vom 20. Dezember 2013 auf Abweisung 
der Beschwerde.  
 
E. Mit Schreiben vom 28. Januar 2014 liess sich die Pensionskasse B.____ als Beigela-
dene vernehmen und verzichtete auf eine eigene Stellungnahme. Sie empfahl dem Gericht, 
dem Antrag der IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde stattzugeben.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
 
1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versiche-
rungsgericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden 
Verfahrens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständig-
keit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes 
über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beur-
teilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons 
Beschwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die im Übrigen frist- und formgerecht 
erhobene Beschwerde ist einzutreten. 
 
2. Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin. Massgebend ist 
der Sachverhalt, wie er sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 14. Oktober 
2013 entwickelt hat. Dieser Zeitpunkt bildet rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der 
richterlichen Überprüfungsbefugnis (BGE 129 V 4 E. 1.2). 
 

 
 
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3. Nach Art. 28 Abs. 2 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine ganze Rente, 
wenn sie zu mindestens 70%, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60%, auf eine 
halbe Rente, wenn sie zu mindestens 50% und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 
40% invalid ist. Als Invalidität gilt nach Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil 
des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 die voraussichtlich bleibende oder 
längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Die Invalidität wird durch eine 
Beeinträchtigung der körperlichen, der geistigen oder der psychischen Gesundheit verursacht, 
wobei sie im IV-Bereich Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4 
Abs. 1 IVG, Art. 3 und 4 ATSG). 
 
4.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und insbesondere auch bei der Beur-
teilung der Arbeitsfähigkeit einer versicherten Person ist die rechtsanwendende Behörde – die 
Verwaltung und im Streitfall das Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die vorab von Ärztinnen 
und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind. Deren Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkei-
ten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c, 105 V 158 
E. 1 in fine). Darüber hinaus bilden die ärztlichen Stellungnahmen eine wichtige Grundlage für 
die Beurteilung der Zumutbarkeit, also der Frage, welche anderen Erwerbstätigkeiten als die 
zuletzt ausgeübte Berufsarbeit von der versicherten Person auf dem allgemeinen, ausgegliche-
nen und nach ihren persönlichen Verhältnissen in Frage kommenden Arbeitsmarkt zumutba-
rerweise noch verrichtet werden können (ULRICH MEYER-BLASER, Zur Prozentgenauigkeit in der 
Invaliditätsschätzung, in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Rechtsfragen der Invalidität in der Sozi-
alversicherung, St. Gallen 1999, S. 20 f. mit Hinweisen). 
 
4.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle an-
deren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich 
des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer-
den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darle-
gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 
(BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c). 
 
4.3 Art. 43 Abs. 1 ATSG statuiert die Sachverhaltsabklärung von Amtes wegen, wobei es 
im Ermessen des Versicherungsträgers liegt, darüber zu befinden, mit welchen Mitteln diese zu 
erfolgen hat. Im Rahmen der Verfahrensleitung kommt ihm ein grosser Ermessensspielraum 
bezüglich Notwendigkeit, Umfang und Zweckmässigkeit von medizinischen Erhebungen zu. 

 
 
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Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der jeweiligen Sach- und Rechtslage. Gestützt auf den 
Untersuchungsgrundsatz ist der Sachverhalt soweit zu ermitteln, dass über den Leistungsan-
spruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entschieden 
werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 5. Juli 2011, 8C_148/2011, E. 3.2). 
 
5.1 Für die Beurteilung des vorliegenden Falles sind die folgenden medizinischen Unterla-
gen zu berücksichtigen: 
 
5.2 Die IV-Stelle holte zunächst einen Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. C.____, 
FMH Innere Medizin und Rheumatologie, ein. Als aktuelle Prognose ohne Auswirkung auf die 
Arbeitsfähigkeit gab dieser mit Bericht vom 30. Januar 2012 eine Fingerpolyarthrose an, auf-
grund welcher die Patientin bei starken Belastungen der Hände handicapiert sein könne. Die 
Prognose sei unsicher, da starke Beschwerden im Bereich der Finger angegeben worden sei-
en. Weiter hielt er fest, dass er keine Arbeitsunfähigkeit ausgestellt habe. 
 
5.3 Mit Arztbericht vom 25. April 2012 präzisierte Dr. C.____ seine Diagnose auf Nachfra-
ge der IV-Stelle dahin, dass die festgestellte Fingerpolyarthrose keine Einschränkungen der 
Feinmotorik, jedoch der Belastung im Spitzgriff habe. Er stellte eine Fingerpolyarthrose betref-
fend sämtliche DIP mit beginnenden Arthroseanzeichen, DIP III links erosiv, DIP IV rechts ero-
siv, fest. Der repetitive Spitzgriff unter Belastung könne schmerzhaft sein. Wenn also die Tätig-
keit eine repetitive manuelle Belastung umfasse, wie dies bei einer Textilfachlehrerin der Fall 
sein könne, könne dies sehr wohl Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit haben. Es komme vor 
allem darauf an, wie stark die Belastung sei.  
 
5.4 Aufgrund von Angaben der Arbeitgeberin, welche Dr. med. D.____, FMH Orthopädie 
und Physikalische und Rehabilitative Medizin, Regional Ärztlicher Dienst (RAD) beider Basel, in 
seinem Schreiben vom 15. Juli 2012 zitierte, ergab sich in Bezug auf die Hände folgender Ar-
beitsbeschrieb in der bisher ausgeübten Tätigkeit: „Im Rahmen der körperlichen Belastung sei 
eine Handarbeitslehrerin in ihrer täglichen Arbeit auf vollkommen funktionsfähige Hände ange-
wiesen. Sie zeigt den Kindern Handarbeiten vor und muss ihnen bei den Arbeiten Hilfestellun-
gen geben. Ohne die vollkommene Bewegungsfreiheit der Hände kann ihre Arbeit nicht erledigt 
werden. Die meisten Bewegungen, die eine Handarbeitslehrerin machen muss, sind feinmotori-
sche, kleine und ganz genaue Bewegungen. Spitzenbelastungen können nicht delegiert wer-
den, ausser wenn eine zweite Handarbeitslehrerin im Unterricht zur Verfügung stehen würde.“ 
 
5.5 Dr. med. E.____, FMH Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, stellte mit Arzt-
bericht vom 13. September 2012 mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine ausgeprägte Fin-
gerpolyarthrose fest, welche teilweise erosiv und vor allem vom Typ Heberden rezidivierendes 
cervico-vertebrales Syndrom mit muskulärer Dysbalance des Schultergürtels sei. Die Prognose 
müsse als unbestimmt angesehen werden. Im Beruf als Textilfachlehrerin sei ab März 2012 ein 
Pensum von 16 Stunden pro Woche möglich. Eine Steigerung der Arbeitszeit sei nicht zumut-
bar.  
 

 
 
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5.6 In seiner Stellungnahme vom 13. November 2012 bestätigte Dr. D.____, gestützt auf 
den Arztbericht von Dr. E.____ vom 13. September 2012, eine Einschränkung der Leistungsfä-
higkeit von 40% in der angestammten Tätigkeit. Bezugnehmend auf das Belastungsprofil einer 
Verweistätigkeit führte er aus, dass die Versicherte für alle leichten körperlichen Tätigkeiten 
(vorzugsweise im Wechselrhythmus ohne längere einseitige Belastung der Halswirbelsäule o-
der des Schultergürtels) einsetzbar sei. Nicht möglich seien höhere manuelle Belastungen, Ar-
beiten im Spitzgriff oder mit höherer Belastung der kleinen Fingergelenke sowie Tätigkeiten, die 
mit einem festeren Zugreifen der Hände verbunden seien. Zudem seien Tätigkeiten mit den 
Händen in Kälte oder Nässe nicht möglich. Die leidensangepasste Tätigkeit könne ganztags 
verrichtet werden.  
 
5.7 Mit Arztbericht vom 21. Mai 2013 untersuchte Dr. C.____ die Versicherte erneut und 
stellte eine progrediente erosive Fingerpolyarthrose mit zunehmend destruktivem Verlauf fest. 
Die Versicherte sei jetzt auch in der Feinmotorik eingeschränkt. Das klinische Bild der relativ 
„schönen“ Hände täusche etwas über den wahren Zustand hinweg, weshalb die radiologischen 
Veränderungen deutlich ausgeprägter seien, als dies der klinische Aspekt vermuten lassen 
würde. Schaue man sich das Röntgenbild an, sind zum Teil schwere erosive Zerstörungen in 
diesen Gelenken vorhanden, was äusserlich nicht sichtbar sei. Es sei ihr zunehmend unmög-
lich, den Unterricht konsequent durchzuhalten. Sie könne die Handgriffe wegen Schmerzen und 
der damit verbundener Krafteinbusse nicht mehr vorzeigen. Zudem seien diverse Medikamente 
nicht vertragen worden (Tilur, Celebrex, Apranax und Aulin). Auch im Haushalt bestehe eine 
Behinderung. So könne die Versicherte keine Einladungen mehr machen. In Bezug auf die bis-
herige Tätigkeit attestierte Dr. C.____ eine Arbeitsunfähigkeit von 70%, welche probatorisch ein 
Pensum von acht Stunden pro Woche umfasse. Dieses Pensum habe die Beschwerdeführerin 
unter gelegentlichem NSAR-Einsatz toleriert. Zurzeit (Mai 2013) arbeite die Versicherte sech-
zehn Wochenstunden, wobei ihm klar sei, dass die Versicherte aktuell mit Medikamenten 
(NSAR) arbeite.  
 
5.8 Mit Arztbericht vom 27. Mai 2013 diagnostizierte der Hausarzt Dr. med. F.____, FMH 
Allgemeine Innere Medizin, mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine beidseitige erosive Fin-
gerpolyarthrose mit deutlich destruktiver Progression. Die Beschwerden würden zu erheblichen 
Handlungseinschränkungen im Alltag und im Beruf als Textilfachlehrerin führen. Es seien über 
eine längere Zeit chondroprotektive und analgetische Medikamente eingesetzt worden. Die 
Erosion der Endgelenke hätte damit selbstverständlich nicht aufgehalten werden können, je-
doch sei die Arbeitsfähigkeit durch die Entzündungshemmung verbessert worden. Die Progno-
se müsse leider als ungünstig angesehen werden. Die Diagnose führe zu erheblichen Ein-
schränkungen bei jeglicher Arbeit mit den Händen. Die bisherige Tätigkeit sei höchstens im Um-
fang von acht Stunden pro Woche möglich. Bezugnehmend auf die Frage nach behinderungs-
angepassten Tätigkeiten führte Dr. F.____ aus, dass es im Moment keine solchen geben wür-
de. Vielmehr müsse nach seiner Ansicht unbedingt eine Lösung mit einer Berentung von min-
destens 50% eingerichtet werden. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 
stellte er einen Hallux an beiden Füssen mit Grosszehengrundgelenksarthrosen sowie eine de-
pressive Episode fest. 
 

 
 
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5.9 Am 7. Juni 2013 attestierte Dr. C.____ der Versicherten für ihre bisherige Tätigkeit als 
Textilfachlehrerin eine Arbeitsfähigkeit von 30%. Bezüglich einer Verweistätigkeit für eine die 
Hände nicht belastende Tätigkeit (max. 2-3 kg, nicht repetitiv) bestehe rein theoretisch eine 
100%ige Arbeitsfähigkeit.  
 
5.10 Am 12. Juni 2013 hielt Dr. D.____ fest, dass die Aktenlage nun aktualisiert und vervoll-
ständigt sei. Ebenfalls seien die Akten der SUVA berücksichtigt und gewürdigt worden. Bezug-
nehmend auf die Frage einer psychischen Komorbidität führte Dr. D.____ aus, dass die depres-
sive Episode gemäss aktuellster Einschätzung von Dr. F.____ eine Diagnose ohne Auswirkung 
auf die Arbeitsfähigkeit darstelle. Im Hinblick auf die bisher ausgeübte Tätigkeit bestätigte er 
eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit seit dem 16. Mai 2013. Die Situation in Bezug auf die Arbeitsfä-
higkeit in einer Verweistätigkeit sei, abgestützt auf die aktuelle Stellungnahme von Dr. C.____, 
unverändert, das heisst für eine für die Hände nicht belastende Verweistätigkeit  
(max. 2-3 kg, nicht repetitiv) bestehe rein theoretisch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit.  
 
6.1 Die IV-Stelle stützte sich in ihrer Verfügung vom 14. Oktober 2013 vollumfänglich auf 
die Beurteilung des RAD-Arztes Dr. D.____ vom 12. Juni 2013 und die dieser zugrunde liegen-
den Arztberichte von Dr. C.____ und Dr. F.____. Gestützt auf diese Unterlagen ging sie davon 
aus, dass der Beschwerdeführerin ab Mai 2013 die bisherige Arbeit als Textilfachlehrerin zu 
30% und eine leidensangepasste Tätigkeit zu 100% zumutbar sei. Diese Annahme erweist sich 
aber mit Blick auf die bei den Akten liegenden medizinischen Unterlagen als nicht stichhaltig.  
 
6.2 Zunächst bleibt im Erwerbsbereich aufgrund der medizinischen Aktenlage unklar, wie 
hoch die Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit ist.  
 
6.2.1 Herr Dr. F.____ ging am 27. Mai 2013 von einer 50%igen Leistungseinschränkung aus 
und gab weiter an, es müsse eine Lösung mit einer Berentung von mindestens 50% eingerich-
tet werden. Auf diese Einschätzung kann nicht abgestellt werden. Es kann einerseits nicht direkt 
von der Arbeitsunfähigkeit auf die Invalidität geschlossen werden. Andererseits befasst sich Dr. 
F.____ nicht eingehend mit der Frage der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Beschäf-
tigung. Seine Aussage, dass es im Moment keine leidensangepassten Tätigkeiten gebe, ist 
nicht nachvollziehbar, da sich die Beschwerden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit auf 
die Hände beschränken. Aufgrund der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin im Beruf als 
Textilfachlehrerin (früher: Handarbeitslehrerin) stark eingeschränkt ist, kann nicht geschlossen 
werden, dass es keine leidensangepassten Tätigkeiten gibt.  
 
6.2.2 In Übereinstimmung mit Dr. F.____ ging auch Dr. C.____ in seinen Berichten davon 
aus, dass die bisher ausgeübte Tätigkeit als Textilfachlehrerin den Leiden der Beschwerdefüh-
rerin nicht angepasst sei. Im Unterschied zu Dr. F.____ erachtete er in seinem Arztbericht vom 
7. Juni 2013 eine Verweistätigkeit für eine die Hände nicht belastende Tätigkeit (max. 2-3 kg, 
nicht repetitiv) im Umfang von 100% rein theoretisch als zumutbar. Da er diese attestierte Ar-
beitsfähigkeit aber nicht weiter begründet und insbesondere nicht angibt, was er unter „rein the-
oretisch“ versteht, schafft auch seine Einschätzung keine Klarheit. Zudem machte die Be-
schwerdeführerin geltend, dass sie gewisse Medikamente nicht oder nur zum Teil toleriere. So-

 
 
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fern Dr. C.____ davon ausging, dass eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für eine leidensangepasste 
Verweistätigkeit nur dank Medikamenteinnahmen möglich sei, kann seine Diagnose nicht als 
gesichert angesehen werden, wenn nicht klar ist, ob die Beschwerdeführerin die entsprechen-
den Arzneimittel überhaupt einnehmen kann. Schliesslich ist zu berücksichtigen, dass mit der 
erneuten Haushaltsabklärung vom 12. Juli 2013 die Einschränkung im Haushalt von bisher 
11.2% auf neu 30.2% erhöht wurde. Diese deutliche Verschlechterung der Situation im Haus-
halt steht im Widerspruch zur nicht weiter begründeten Aussage, dass eine leidensangepasste 
Tätigkeit rein theoretisch zu 100% möglich sei.   
 
6.3 Zudem machte die Beschwerdeführerin psychische Beschwerden geltend. Diese wur-
den von hausärztlicher Seite mit Arztbericht von Dr. F.____ vom 27. Mai 2013 auch diagnosti-
ziert, jedoch als Befund ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, weshalb die von Dr. F.____ 
beurteilte Arbeitsunfähigkeit von 50% ohne Berücksichtigung der festgestellten psychischen 
Episode festgelegt wurde. Bei dieser Diagnose und der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit muss 
berücksichtigt werden, dass der Hausarzt keine psychiatrische Fachausbildung aufweist. Falls 
sich in der durchzuführenden Neubeurteilung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführe-
rin ergibt, dass diese tatsächlich in einer für die Arbeitsfähigkeit relevanten Weise an psychi-
schen Problemen leidet, müssten auch die Einschränkungen im Haushalt neu, und zwar in 
Form einer Stellungnahme durch einen Psychiater, beurteilt werden. Somit erweist sich die von 
Dr. F.____ festgestellte depressive Episode und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit 
als weiter abklärungsbedürftig.    
 
6.4 Aus diesen Gründen vermögen die Arztberichte, auf welche sich die IV-Stelle stützte, 
nicht zu überzeugen. Zudem wurde die von Dr. F.____ diagnostizierte psychische Episode nicht 
weiter abgeklärt, weil dieses psychische Leiden ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sei. 
Da Dr. F.____ als Hausarzt keine psychiatrische Fachausbildung hat, kann auf seine Diagnose 
nicht abgestellt werden. Um ein vollständiges Beschwerdebild sowie dessen Auswirkungen auf 
die Arbeitsfähigkeit zu erhalten, erweisen sich die psychischen Beschwerden allerdings als ab-
klärungsbedürftig. So wie sich die Aktenlage präsentiert, ist der massgebende medizinische 
Sachverhalt im Sinne von Art. 43 Abs. 1 ATSG nicht ausreichend abgeklärt, weshalb die Aus-
wirkungen der gesundheitlichen Beschwerden auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin 
nicht abschliessend beurteilt werden können. Folglich ist der rechtserhebliche Sachverhalt 
durch geeignete weitere medizinische Abklärungen zu vervollständigen.  
 
7.1 Gemäss neuerer bundesgerichtlicher Rechtsprechung können die Sozialversiche-
rungsgerichte nicht mehr frei entscheiden, ob sie eine Streitsache zur neuen Begutachtung an 
die Verwaltung zurückweisen. Die Beschwerdeinstanz hat vielmehr im Regelfall selbst ein Ge-
richtsgutachten einzuholen, wenn sie einen im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen 
Sachverhalt überhaupt für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativex-
pertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Eine Rückweisung an die  
IV-Stelle bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher 
vollständig ungeklärten Frage begründet ist oder wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisie-
rung  oder Ergänzung von gutachtlichen Ausführungen erforderlich ist (BGE 137 V 210, E. 4.4.1 
ff.). 

 
 
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7.2 Da die Beschwerdegegnerin nicht alle notwendigen Abklärungen zur Beurteilung der 
Erwerbsfähigkeit vorgenommen hat (vgl. E. 6.4 hiervor), und es nicht die Aufgabe der kantona-
len Gerichte ist, im Verwaltungsverfahren versäumte medizinische Abklärungen nachzuholen, 
steht einer Rückweisung an die Vorinstanz nichts entgegen. Diese wird angehalten, die Fragen 
der Restarbeitsfähigkeit im Erwerb sowie der Einschränkungen im Haushalt durch eine medizi-
nische Expertise von bisher nicht involvierten Fachpersonen abklären zu lassen. Dabei werden 
sich die Fachpersonen neben der Beurteilung der vorhandenen Fingerpolyarthrose auch konk-
ret und differenziert zur depressiven Episode und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit 
äussern müssen. Demzufolge ist die Angelegenheit in Aufhebung der angefochtenen Verfügung 
vom 14. Oktober 2013 zur weiteren Abklärung an die IV-Stelle zurückzuweisen. Gestützt auf die 
Ergebnisse der Aktenergänzung wird diese über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin 
neu zu verfügen haben. Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen. 
 
8.1 Beim Entscheid über die Verlegung der Verfahrens- und der Parteikosten ist grund-
sätzlich auf den Prozessausgang abzustellen. Hebt das Kantonsgericht eine bei ihm angefoch-
tene Verfügung auf und weist es die Angelegenheit  zum weiteren Vorgehen im Sinne der Er-
wägungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die IV-Stelle zurück, so gilt in prozessua-
ler Hinsicht die beschwerdeführende Partei als obsiegende und die IV-Stelle als unterliegende 
Partei (BGE 137 V 61 f. E. 2.1 und 2.2, 132 V 235 E. 6.2, je mit Hinweisen). 
 
8.2 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG sind Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweige-
rung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Verfah-
renskosten werden gestützt auf § 20 Abs. 3 des kantonalen Gesetzes über die Verfassungs- 
und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 in der Regel in angemesse-
nem Ausmass der unterliegenden Partei auferlegt. In casu hätte deshalb die IV-Stelle als unter-
liegende Partei grundsätzlich die Verfahrenskosten zu tragen. In diesem Zusammenhang ist 
allerdings zu beachten, dass laut § 20 Abs. 3 Satz 3 VPO den Vorinstanzen –  vorbehältlich des 
hier nicht interessierenden § 20 Abs. 4 VPO –  keine Verfahrenskosten auferlegt werden. Dies 
hat zur Folge, dass für den vorliegenden Prozess keine Verfahrenskosten erhoben werden. Der 
Beschwerdeführerin ist der geleistete Kostenvorschuss zurückzuerstatten. 
 
8.3 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Person Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Der Beschwerdeführerin als obsiegende Partei ist demnach eine Par-
teientschädigung zu Lasten der IV-Stelle zuzusprechen. Der Rechtsvertreter der Beschwerde-
führerin hat in seiner Honorarnote vom 10. Februar 2014 für das vorliegende Verfahren einen 
Zeitaufwand von 11,6 Stunden geltend gemacht, was sich umfangmässig in Anbetracht der sich 
stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen als angemessen erweist. Nicht zu beanstanden sind 
sodann die in der Honorarnote ausgewiesenen Auslagen in der Höhe von insgesamt 
Fr. 98.80. Der Beschwerdeführerin ist deshalb eine Parteientschädigung von Fr. 3'257.-- 
(11,6 Stunden à Fr. 250.-- + Auslagen von Fr. 98.80.-- zuzüglich 8% Mehrwertsteuer) zu Lasten 
der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. 
 

 
 
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9.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 
2005 ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zuläs-
sig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenent-
scheide sind –  mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Aus-
standsbegehren (vgl. Art. 92 BGG) –  nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegen-
heiten anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können 
(Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endent-
scheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläu-
figes Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger 
zur Aktenergänzung und anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern 
um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rück-
weisungsentscheid, mit dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtli-
chen Anspruchsvoraussetzungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 f. E. 4.2). 
 
9.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Vo-
raussetzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehen-
de Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung 
vom 14. Oktober 2013 aufgehoben und die Angelegenheit zur erneu-
ten Abklärung im Sinne der Erwägungen und zum Erlass einer neuen 
Verfügung an die Vorinstanz zurückgewiesen wird. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

Dem Beschwerdeführer wird der geleistete Kostenvorschuss in der 
Höhe von Fr. 600.-- zurückerstattet. 

 3. Die IV-Stelle Basel-Landschaft hat der Beschwerdeführerin eine Par-
teientschädigung in der Höhe von Fr. 3‘257.-- (inkl. Auslagen und 8 % 
Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 http://www.bl.ch/kantonsgericht