# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 33510746-9f99-5a07-9f67-d96d37711cc1
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-11
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 11.09.2025 200 2025 490
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2025-490_2025-09-11.pdf

## Full Text

IV 200 2025 490
JAP/NUS/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 11. September 2025

Verwaltungsrichter Jakob
Gerichtsschreiberin Nussbaumer

A.________
vertreten durch B.________
Gesuchsteller

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Gesuchsgegnerin

betreffend Verfügung vom 14. Mai 2025; Gesuch um Fristwiederherstellung

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Sept. 2025, IV 200 2025 490

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Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

- Mit Eingabe vom 5. August 2025 (Eingang am 15. August 2025) bean-
tragten die B.________ für A.________ (Gesuchsteller) betreffend die 
Verfügung vom 14. Mai 2025 die Wiederherstellung der Rechtsmittel-
frist.

- Nach Art. 61 lit. f des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den 
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) 
i.V.m. Art. 15 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über 
die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) können die Parteien 
sich verbeiständen und, soweit nicht persönliches Handeln oder Er-
scheinen nötig ist, aufgrund schriftlicher Vollmacht vertreten lassen. 
Auf dem Gebiet des Sozialversicherungsrechts werden zur Vertretung 
auch Personen zugelassen, die nicht Anwältinnen oder Anwälte sind 
(Art. 15 Abs. 4 VRPG). Ist der Eingabe, welche durch einen Prozess-
vertreter eingereicht wird, keine oder eine ungenügende schriftliche 
Vollmacht beigelegt, so setzt das Gericht zur Nachreichung oder Ver-
besserung derselben eine angemessene Frist und verbindet damit die 
Androhung, dass im Säumnisfall auf die Eingabe nicht eingetreten 
werde. Dieses Vorgehen ist bundesrechtskonform (BGE 119 V 264 
E. 2b S. 266).

- Mit Verfügung vom 18. August 2025 wurde dem Gesuchsteller Frist 
gesetzt, um eine Prozessvollmacht nachzureichen, widrigenfalls auf 
seine Eingabe nicht eingetreten werde. Gleichzeitig wurde festgestellt, 
dass die versäumte Rechtshandlung bisher nicht nachgeholt worden 
sei, weshalb der Rechtsbehelf (Art. 41 ATSG) vorläufig im Gesuchs-
verfahren behandelt werde. Vor diesem Hintergrund wurde der Ge-
suchsteller aufgefordert, unverzüglich die (offenbar bereits verfasste) 
Beschwerdeschrift einzureichen.

- Der Gesuchsteller hat sich innerhalb der gesetzten Frist nicht verneh-
men lassen.

- Demzufolge kann auf die Eingabe, wie angekündigt, nicht eingetreten 
werden.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Sept. 2025, IV 200 2025 490

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- Für diesen Entscheid ist der Einzelrichter zuständig (Art. 57 Abs. 1 des 

Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehör-

den und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]).

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Auf die Eingabe vom 5. August 2025 wird nicht eingetreten.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- B.________ z.H. des Gesuchstellers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.