# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c9bc2371-9139-5047-84c7-7bbfe03e668f
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2007-01-22
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 22.01.2007 UV 2006/49
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2006-49_2007-01-22.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2006/49

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 05.05.2020

Entscheiddatum: 22.01.2007

Entscheid Versicherungsgericht, 22.01.2007
Art. 6 UVG. Unfallkausalität von physischen und psychischen Beschwerden, 
welche im Rahmen eines Rückfalls gemeldet wurden (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 22. Januar 2007, UV 
2006/49).

Präsident Martin Rutishauser, Versicherungsrichter Joachim Huber und 

Versicherungsrichterin Lisbeth Mattle Frei; Gerichtsschreiber Walter Schmid

Entscheid vom 22. Januar 2007

In Sachen

F.___

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Daniel Ehrenzeller, Engelgasse 214, 9053 Teufen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Versicherungsleistungen

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hat das Versicherungsgericht in Erwägung gezogen:

I.

A.- a) Der 1962 geborene F.___ war bei der A.___ tätig und dadurch bei der Suva 

versichert, als er am 22. November 2000 bei Arbeiten an einem Drehbank mit dem 

linken Ärmel seiner Berufskleidung in eine rotierende Metall-schnecke geriet. Dem 

Versicherten wurden die Kleider vom Oberkörper gerissen, und er wurde mit dem 

Rücken an die immer noch drehende Schnecke gezogen und dabei erheblich verletzt 

(Suva-act. 1). Im kantonalen Spital X.___ wurden zwei grosse Rissquetschwunden an 

der rechten Scapula sowie multiple Schürfungen an der rechten Schulter diagnostiziert. 

Am 22. November 2000 erfolgte eine operative Versorgung der Verletzungen (Suva-act. 

2, 8). Ab 22. Januar 2001 nahm der Versicherte die Arbeit wieder zu 50% auf (Suva-act. 

4). Am 1. Mai 2001 trat er eine Stelle bei der B.___ an.

b) Im Oktober 2003 liess der Versicherte durch seine Arbeitgeberin einen Rückfall zum 

Unfall vom 22. November 2000 melden (Suva-act. 11). Per Ende Februar 2004 löste die 

Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis mit dem Versicherten auf (Suva-act. 46, 75). Nach 

Durchführung von ärztlichen Behandlungen und Abklärungen eröffnete die Suva dem 

Versicherten mit Verfügung 25. Oktober 2005, sie lehne die Leistungspflicht für den 

gemeldeten Rückfall ab. Die allfälligen organischen Unfallfolgen würden eine höchst 

untergeordnete Rolle spielen. Sie würden auch keine Arbeitsunfähigkeit begründen und 

seien nicht verantwortlich für die Arbeitsaussetzung ab September 2003. Für die 

geklagten Beschwerden seien psychische Gründe verantwortlich. Diese stünden zum 

Unfall nicht in einem rechtserheblichen Zusammenhang. Aus medizinischer Sicht 

hinterlasse der Unfall vom 22. November 2000 keine Folgen, welche die 

Erwerbsfähigkeit messbar beeinträchtigen würden. Ebenso resultiere keine 

unfallbedingte bleibende Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität. Somit 

seien die Voraussetzungen für weitere Geldleistungen (Integritätsentschädigung, Rente) 

nicht erfüllt (Suva-act. 85). Die gegen diese Verfügung von Rechtsanwalt lic. iur. Daniel 

Ehrenzeller, Teufen, erhobene Einsprache (Suva-act. 90) wies die Suva mit Einsprache-

Entscheid vom 9. März 2006 ab.

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B.- Gegen diesen Entscheid erhob der Versicherte mit Eingabe von Rechtsanwalt 

Ehrenzeller vom 8. Juni 2006 Beschwerde mit den Anträgen, der Entscheid sei 

aufzuheben und es seien dem Beschwerdeführer spätestens ab 24. September 2003 

die gesetzlichen Leistungen auszurichten, allenfalls nach Vornahme weiterer 

Abklärungen; dem Beschwerdeführer sei die unentgeltliche Rechtsverbeiständung zu 

gewähren. Zur Begründung legte der Rechtsvertreter unter anderem dar, die 

somatischen Beschwerden seien im Nachgang zum streitigen Unfall nie wirklich 

abgeklungen. Die ganze Zeit bei der B.___ habe der Beschwerdeführer mit immer 

wieder auftretenden starken Schmerzen gearbeitet (Suva-act. 21 S. 1 unten). Tatsache 

sei, dass er seit dem Unfall nie mehr eine vergleichbare oder vollwertige Tätigkeit habe 

ausüben können, auch wenn ihm dies vordergründig immer wieder für kürzere Zeit 

gelungen sei (vgl. Suva-act. 32 S. 2 oben). Im weiteren beruhe die psychiatrische 

Beurteilung vom 14. September 2005 (Suva-act. 82, S. 4) auf einem Telefongespräch 

mit Dr. med. C.___ der den Beschwerdeführer erst seit dem 15. Dezember 2003 kenne. 

So könne er kaum eine Aussage machen, es habe nicht von Anfang (2001) an eine 

erheblich ausgeprägte psychische Störung vorgelegen. Warum eine depressive 

Störung von klinisch erheblichem Ausmass erst Anfang 2004 eingetreten sein solle 

(Suva-act. 82 S. 4 unten), obwohl vom 12. März bis 9. Mai 2003 eine stationäre 

Behandlung in J.___ stattgefunden habe, zeige weiter die schwache Argumentation in 

diesem reinen "Papier-Gutachten". Im weiteren habe der Hausarzt bereits am 10. April 

2001 eine posttraumatische Belastungsstörung von Anbeginn weg diagnostiziert, so 

dass nicht von einer leidensfreien Zeit ausgegangen werden könne. Telefonate mit 

behandelnden Ärzten seien problematisch, insbesondere wenn es um die Ablehnung 

von Leistungen gehe. Es werde deshalb unumgänglich sein, den Beschwerdeführer 

medizinisch abzuklären. Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit für leichtere Tätigkeiten 

würden die Ansichten auseinander gehen.

C.- In der Beschwerdeantwort vom 10. Juli 2006 beantragte die Beschwerdegegnerin 

Abweisung der Beschwerde und hielt am angefochtenen Entscheid, dessen 

Erwägungen sie zum integrierenden Bestandteil der Beschwerdeantwort erklärte, fest. 

Sie führte unter anderem aus, dass die verbliebenen somatischen Beschwerden keine 

Leistungen auszulösen vermöchten. Ausgehend von einem mittelschweren Unfall im 

mittleren Bereich, sei bezüglich der psychischen Beschwerden keines der von der 

Rechtsprechung aufgestellten Adäquanzkriterien erfüllt. Sie habe somit zu Recht keine 

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Leistungen im Zusammenhang mit dem geltend gemachten Rückfall im Frühling 2003 

übernommen.

D.- Am 21. Juli 2006 bewilligte der Präsident des Versicherungsgerichts das Gesuch 

um Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung für das vorliegende 

Verfahren.

E.- Mit Replik vom 4. September 2006 bestätigte der Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers seinen Standpunkt und stellte den Antrag, das Verfahren sei bis 

zum Vorliegen der BEFAS-Abklärung zu sistieren.

F.- Nachdem dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers von Seiten des Gerichts am 

12. September 2006 mitgeteilt worden war, dass sich eine Verfahrenssistierung 

erübrige, da der BEFAS-Abklärungsbericht bereits vorliege (act. G 11), wurde der 

Schlussbericht vom 23. Juni 2006 (act. G 13) den Parteien zur Stellungnahme 

unterbreitet. Sie äusserten sich mit Eingaben vom 28. und 29. September, wobei die 

Beschwerdegegnerin gleichzeitig auch zur Replik Stellung nahm (act. G 15f).

G.- Die Parteien verzichteten auf die Durchführung einer mündlichen Verhandlung (act. 

G 17, 18).

II.

1.- a) Streitig ist, ob die im Oktober 2003 im Rahmen eines Rückfalls gemeldeten 

gesundheitlichen Probleme des Beschwerdeführers in einem adäquatkausalen 

Zusammenhang zum Unfall vom 22. November 2000 stehen. Die Beschwerdegegnerin 

legte im angefochtenen Entscheid (Erwägungen 1 und 4a) die rechtlichen 

Voraussetzungen des Vorliegens eines adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen 

Unfall und somatischen und psychischen, im Rahmen eines Rückfalls aufgetretenen 

Störungen sowie der Taggeld- und Rentenausrichtung zutreffend dar; darauf ist zu 

verweisen.

b) Dr. med. D.___ diagnostizierte am 10. April 2001 beim Beschwerdeführer eine 

posttraumatische Belastungsstörung bei Zustand nach Arbeitsunfall (Suva-act. 5). Am 

3. und 22. März sowie 9. April 2001 hatte der Beschwerdeführer Dr. med. E.___ wegen 

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Schmerzen im rechten Schulterblatt, Müdigkeit, Schlafstörungen und Antriebslosigkeit 

aufgesucht. Dr. E.___ hielt im Bericht vom 1. September 2003 fest, es habe sich 

damals wahrscheinlich um eine Anpassungsstörung mit Angst und depressiver 

Reaktion gemischt gehandelt. Aufgrund der Rückbildung der psychopathologischen 

Befunde habe er am 9. April 2001 eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert. Die Therapie sei 

damals beendet worden (Suva-act. 20).

Im Bericht vom 3. März 2003 bestätigte Dr. D.___, dass ihn der Beschwerdeführer 

Anfang Januar 2003 erneut wegen einer seit einem dreiviertel Jahr bestehenden 

instabilen körperlichen Belastbarkeit am Arbeitsplatz konsultiert habe. Gegenüber den

Dres. med. F.___ und G.___, berichtete der Beschwerdeführer im Rahmen einer vom 

12. März bis 9. Mai 2003 dauernden ambulanten Behandlung über 

Durchschlafstörungen und Ängste seit Mitte 2002, welche in Verbindung mit den 

Schulterschmerzen und einer allgemeinen Kraftlosigkeit auftreten würden. Die Ärzte 

empfahlen eine ambulante Gesprächstherapie und bestätigten eine volle 

Arbeitsfähigkeit bis auf weiteres (Suva-act. 12 Beilagen, 14). Die Klinik H.___ 

diagnostizierte im Bericht vom 11. April 2003 ein myofasciales Schmerzsyndrom im 

rechten Scapula-Bereich bei Arbeitsunfall am 22. November 2000 sowie eine 

posttraumatische Belastungsstörung. Bei der neurologischen Untersuchung habe 

allenfalls eine diskrete Parese im M. deltoideus rechts gefunden werden können, was 

dem Zustand nach partieller traumatischer Muskeldurchtrennung entsprechen könne 

(Suva-act. 21). Dr. D.___ bestätigte ab 24. September 2003 einen Arbeitsausfall (Suva-

act. 24, 28). Am 2. November 2003 berichteten die Ärzte des Kantonsspitals Z.___, 

Abteilung für Psychosomatik über eine Behandlung des Beschwerdeführers. Als 

Diagnosen hielten sie eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung, eine mittelgradig 

depressive Episode sowie einen Verdacht auf Persönlichkeitsveränderung nach 

Extrembelastung fest. Aktuell arbeite der Beschwerdeführer zu 100% (Suva-act. 29). 

Kreisarzt Dr. med. I.___ führte am 4. Februar 2004 aus, eindeutig im Vordergrund stehe 

die psychische Problematik. Von der organischen Seite her vermöchten die Befunde 

der Klinik für Neurologie die Beschwerden nicht zu erklären. Die Suche nach 

organischen Verletzungen im Bestreben, auf diesen (geringfügigen) Verletzungen die 

psychischen Beschwerden aufzuhängen, sei der falsche Weg (Suva-act. 39). Im Bericht 

vom 29. März 2004 bestätigte Dr. C.___, dass der Beschwerdeführer bei ihm seit dem 

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15. Dezember 2003 in ambulanter Behandlung stehe. Die beim Patienten vorliegende 

Belastungsstörung sei mit dem Unfall vom November 2000 in Verbindung zu setzen. Er 

sei seit September 2003 zu 100% arbeitsunfähig. Die Fortführung der ambulanten 

psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung sei indiziert (Suva-act. 51). Eine 

Abklärung in der Klinik K.___ ergab gemäss Gutachten vom 28. September 2004, dass 

von Seiten des Schultergelenks keine Pathologie vorliege. Von orthopädischer Seite sei 

der

Patient für schwere körperliche Arbeit und Arbeiten mit lange andauernden Tätigkeiten 

über Schulterniveau eingeschränkt arbeitsfähig. Für mittelschwere körperliche Arbeiten, 

die grösstenteils unter Schulterebene durchzuführen seien, bestehe eine volle 

Arbeitsfähigkeit. Die vom Patienten geltend gemachten Beschwerden im Bereich des 

rechten Schulterblattes (persistierende Muskelschmerzen) seien mit Sicherheit auf den 

Unfall vom 22. November 2000 zurückzuführen. Bezogen auf die rein somatischen 

Beschwerden durch Narbenbildung werde eine Minderung der Arbeitsfähigkeit von 

10% gesehen (Suva-act. 61). Dr. C.___ hielt im Bericht vom 5. November 2004 fest, im 

Rahmen der Behandlung sei es zu einer leichten Besserung der Grundsymptomatik 

gekommen, jedoch zeige der Patient immer noch ein leicht agitiertes depressives 

Zustandsbild. Die Beibehaltung der Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit sei 

sinnvoll, weshalb am 20. März 2004 auch eine IV-Anmeldung zur Durchführung von 

beruflichen Massnahmen erfolgt sei. Die Fortführung der Behandlung sei indiziert 

(Suva-act. 64).

Der Berufsberater der IV berichtete am 6. Januar 2005, der Beschwerdeführer habe (im 

Rahmen des RAV-Beschäftigungsprogramms) Fortschritte gemacht und arbeite seit 

Mitte November 2004 100%. Er erbringe natürlich nicht die volle Leistung. Er fühle sich 

im Arbeitsumfeld wieder sicherer. Jedoch habe er nach wie vor Probleme, wenn in der 

Nähe Maschinen laufen würden. Als berufliche Massnahme sei die Arbeitsvermittlung 

vorgesehen (Suva-act. 70). In der Folge absolvierte der Beschwerdeführer im Rahmen 

einer beruflichen Massnahme der IV eine Anlernzeit in der L.___ (Suva-act. 74, 76, 80, 

83, 84). Am 17. März 2005 äusserte er sich gegenüber dem Suva-

Aussendienstmitarbeiter zum Verlauf der Tätigkeit bei dieser Firma. Der ehemalige 

Vorgesetzte des Beschwerdeführers bei der B.___ teilte gleichentags mit, bei Eintritt im 

Mai 2001 habe der Beschwerdeführer bekannt gegeben, dass er wegen des früheren 

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Unfalls nicht an Drehbänken arbeiten wolle. Man habe diesem Wunsch entsprechen 

und ihn an Abkant- und Schneidemaschinen einsetzen können. Während gut einem 

Jahr habe er sehr gute Arbeit geleistet. Er sei pünktlich und zuverlässig gewesen. Dann 

habe seine Leistung im Verlauf der Monate langsam abzubauen begonnen. Die 

Leistung habe auch im Jahr 2003 immer mehr nachgelassen. Er habe Beschwerden 

gehabt und Mühe bekundet. Im September 2003 habe er mitgeteilt, dass es nicht mehr 

gehe und er sich psychisch angeschlagen fühle (Suva-act. 79). Im Nachgang zu einer 

schriftlichen Anfrage von Suva-Arzt Dr. med. M.___ vom 12. Mai 2005 (Suva-act. 77) 

hielt Dr. C.___ am 27. Juni 2005 telefonisch unter anderem fest, der Beschwerdeführer 

sei für eine geeignete Tätigkeit grundsätzlich mit vollem Pensum einsetzbar. 

Einschränkend sei zu berücksichtigen, dass ein Einsatz an einer Maschine, an welcher 

sich die Verletzung vom November 2000 ergeben habe, oder an vergleichbaren 

Geräten nicht in Betracht komme. Derzeit konsultiere der Beschwerdeführer seine 

Sprechstunde in mehr als vierwöchigen Intervallen. Zu Behandlungsbeginn im 

Dezember 2003 und auch 2004 habe er beim Beschwerdeführer in erster Linie ein 

klinisch bedeutsames depressives Syndrom festgestellt. Sichere Hinweise für eine 

posttraumatische Belastungsstörung habe er nicht gefunden. Die von ihm vorerst 

aufgeworfene Verdachtsdiagnose einer Persönlichkeitsveränderung nach 

Extrembelastung habe er bald einmal fallen gelassen. Die diagnostischen Kriterien 

hiefür seien bei näherer Betrachtung nicht erfüllt gewesen. Im Rückblick auf den 

Arbeitsunfall vom 22. November 2000 sei er, Dr. C.___, der Meinung, dass die damalige 

Verletzung und insbesondere deren Folgen zwar nicht allein, aber wesentlich die 

spätere Depressivität begründen würden: Der Beschwerdeführer habe nach dem 

Arbeitsunfall die Arbeit am Gerät, welches zur Verletzung geführt habe, nicht mehr 

fortgesetzt. Dies sei ihm auch nicht mehr zugemutet worden. Zwar sei es möglich 

gewesen, ihn andernorts zu beschäftigen. Die weniger anspruchsvolle Tätigkeit habe 

ihn allerdings nicht befriedigt. Auch habe er feststellen müssen, trotz der geringeren 

Anforderungen die Erwartungen der Arbeitskollegen und Vorgesetzten nicht zu erfüllen. 

Er habe in dieser Phase zunehmend unter Versagensangst gelitten. Ein seelischer 

Leidensdruck bzw. eine Verhaltensauffälligkeit hätten mindestens seit März 2003 

bestanden. Er, Dr. C.___, habe den Eindruck gewonnen, dass sich zunehmend eine 

depressive Störung etabliert habe, die Ende 2003 und zu Beginn 2004 ein erhebliches 

Ausmass erreicht habe, um im weiteren bis im Herbst 2004 deutlich abzuklingen (Suva-

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act. 81). In seiner Beurteilung vom 14. September 2005 gelangte Dr. M.___ zum 

Schluss, es lasse sich mit Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass zwischen dem 

Unfall vom 22. November 2000 und den späteren psychischen Beschwerden ein 

natürlicher Kausalzusammenhang bestehe. Im wesentlichen sei es zu einer depressiven 

Störung gekommen, die nachweislich mindestens zu Beginn 2004 ein klinisch 

erhebliches Ausmass erreicht habe. Unter Behandlung sei es im Herbst 2004 zu einer 

weitgehenden Rückbildung der Depression gekommen. Seit November 2004 begründe 

die Depression mit Blick auf das Leistungsvermögen keinen relevanten Störungswert 

mehr und damit auch keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Suva-act. 82).

2.- a) Wie dargelegt gingen die Gutachter der Klinik K.___ im Bericht vom 28. 

September 2004 beim Beschwerdeführer in somatischer Hinsicht für mittelschwere 

Tätigkeiten unter Schulterebene - bei Fehlen einer Pathologie im Schultergelenk - von 

einer vollen Arbeitsfähigkeit aus. Hingegen führten sie die bestehenden Beschwerden 

im Bereich des rechten Schulterblattes natürlich kausal auf den Unfall vom 22. 

November 2000 zurück und erachteten bezüglich der somatisch bedingten 

Beschwerden durch Narbenbildung eine Arbeitsunfähigkeit von 10% als gegeben 

(Suva-act. 61 S. 7f). Wenn der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers festhält (act. G 

1 S. 5), dass die Beschwerden durch Narbenbildung, da nicht belastungsabhängig, 

auch bei leichter Tätigkeit vorhanden seien, so ist zu beachten, dass die Gutachter den 

Beschwerdeführer lediglich für schwere körperliche Arbeit und für lange andauernde 

Tätigkeiten über Schulterniveau als eingeschränkt arbeitsfähig erachteten, hingegen für 

mittelschwere körperliche Arbeiten, die grösstenteils unter Schulterebene auszuführen 

sind, ausdrücklich eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestätigten (act. G 61 S. 7). Die 

erwähnte Arbeitsunfähigkeit von 10% kann sich daher nur auf Tätigkeiten über 

Schulterniveau bzw. auf schwere Arbeit beziehen. Dieses Ergebnis lässt sich 

insbesondere auch mit dem nachstehend darzulegenden Resultat der BEFAS-

Abklärung vereinbaren. Eine Rückfrage bei der Klinik O.___ (act. G 10 S. 2 unten) 

erübrigt sich unter diesen Umständen.

Die somatischen Beschwerden hatten im Nachgang zum Unfall keine länger dauernde 

Arbeitsunfähigkeit zur Folge. Der Beschwerdeführer nahm die Arbeit bei der A.___ am 

22. Januar 2001 zu 50% auf, und ab 1. April 2001 war wieder eine 100%ige Tätigkeit 

vorgesehen (Suva-act. 4, 5). Dieses Arbeitsverhältnis beendigte er wegen einer 

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psychischen Problematik, d.h. wegen der Angst, an einer ähnlichen Maschine tätig sein 

zu müssen, an welcher er verunfallt war (vgl. Suva-act. 29 S. 2). Bei der B.___ leistete 

er nach Angaben der Arbeitgeberin während gut einem Jahr sehr gute Arbeit, und es 

bestanden überhaupt keine Probleme. Erst danach liessen die Leistungen nach (Suva-

act. 75 S. 2). Sowohl bei der Tätigkeit bei der A.___ als auch bei derjenigen bei der 

B.___ waren nach Lage der Akten (vgl. z.B. Suva-act. 1, 32) keine schweren Arbeiten 

bzw. solche über Schulterhöhe auszuüben. Vielmehr handelte es sich soweit ersichtlich 

um leichte bis mittelschwere Tätigkeiten unter Schulterniveau, für welche wie erwähnt 

aus organischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit ärztlich bestätigt wurde. Der 

Beschwerdeführer selbst erachtete sich grundsätzlich auch in der Lage, die spätere 

Tätigkeit bei der L.___, d.h. das Einstellen einer Wasserstrahlmaschine für das 

Schneiden von Metallen und Steinen, auszuführen, wobei er gewisse Zweifel äusserte, 

dass er die an ihn gestellten (fachlichen) Anforderungen erfüllen könne (Suva-act. 79). 

Dieses Arbeitsverhältnis wurde allerdings - offenbar unter anderem wegen finanzieller 

Probleme der Arbeitgeberin (vgl. act. G 1 S. 6f, G 1.2/2-4, G 13 S. 2) - auf den 9. 

Dezember 2005 aufgelöst. Die in der Folge durchgeführte Abklärung in der BEFAS 

ergab gemäss Bericht vom 23. Juni 2006, dass der Beschwerdeführer gestützt auf die 

aktuelle medizinische Situation und die Abklärungsresultate zeitlich uneingeschränkt 

ganztags bei körperlich und speziell die rechte obere Extremität nicht stärker 

belastenden Tätigkeiten unter behinderungsgerechten Arbeitsverhältnissen eingesetzt 

werden könne. Bei der beruflichen Wiedereingliederung könne unter Gewährung einer 

grosszügig bemessenen Einarbeitungszeit und bei stützend-begleitender Fortsetzung 

der psychiatrischen Behandlung die Realisierung einer uneingeschränkten 100%igen 

Arbeits- und Leistungsfähigkeit erwartet werden. Eine behinderungsadaptierte Tätigkeit 

sollte unter Möglichkeit des Einnehmens von Wechselpositionen ausgeführt werden 

können, ohne länger dauerndes oder repetitives Tätigsein in stärker belastenden 

Körperpositionen, wie z.B. bei Überkopfeinsätzen oder bei Arbeiten in 

Armvorhalteposition rechts unter Kraftaufwendung. In rückengerechter Körperposition 

seien gelegentliche leichtere Gewichtsbelastungen beidhändig zumutbar (geprüft bis 

ca. 15kg). Zudem sei die angegebene Kälteempfindlichkeit zu berücksichtigen. 

Maschinenbedienungen mit potentiell erhöhter Unfallgefährdung würden als nicht mehr 

zumutbar erachtet. Die Wiedereingliederung sollte in eine körperlich und kognitiv nicht 

überfordernde Tätigkeit erfolgen. Die Zusprechung einer Einarbeitungszeit sei aus 

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medizinischer Sicht auch eine vorbeugende Massnahme, um allfällige 

überforderungsbedingte Somatisierungstendenzen zu vermeiden (act. G 13). Im 

Resultat stimmt damit die BEFAS-Beurteilung mit derjenigen im Gutachten der Klinik 

K.___ überein. Im Zeitpunkt des geltend gemachten Rückfalls (ärztliche Behandlung ab 

Frühjahr 2003) lagen somit überwiegend wahrscheinlich keine organische Unfallfolgen 

mehr vor, welche die Arbeitsfähigkeit (für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit unter 

Schulterhöhe) einschränkten.

b) Hinsichtlich der im Rahmen des Rückfalls geltend gemachten psychischen 

Beschwerden (vgl. Suva-act. 24, 27, 28, 29) ist aufgrund der Akten eine natürliche Teil- 

Kausalität zum Unfall vom 22. November 2000 anzunehmen. Dr. C.___ bestätigte dazu 

eine Arbeitsunfähigkeit von 100% ab September 2003, von 50% ab 1. April 2004 und 

von 30% seit 23. September 2004 sowie eine volle Arbeitsfähigkeit ab 29. Oktober 

2004, wobei er die Tätigkeit, welche zum Unfall führte, ausnahm. Die 

Arbeitsaussetzung ab 23. September 2003 hatte nicht körperliche, sondern im 

Wesentlichen psychische Gründe, weil der Beschwerdeführer sich den an ihn 

gestellten Erwartungen nicht gewachsen fühlte (Suva-act. 51, 64, 81, 82; Arztbericht 

von Dr. C.___ zuhanden der IV vom 22. April 2004).

c) Bezüglich der Adäquanz der psychischen Beschwerden ist zunächst festzuhalten, 

dass der Unfall aufgrund des Geschehensablaufs und der Verletzungen, die sich der 

Beschwerdeführer zuzog, nicht als schwer qualifiziert werden kann. Der 

Beschwerdeführer geriet bei Arbeiten an der Drehbank mit dem linken Ärmel in die 

rotierende Metallschnecke, welche ihm die Kleider vom Körper riss und ihm in der 

Folge zwei grosse Rissquetschwunden an der rechten Scapula und multiple 

Schürfungen an der rechten Schulter zufügte (Suva-act. 1f). Bei diesem Sachverhalt 

kann ein ausserordentlich schweres, lebensbedrohliches Geschehen im Sinn der Praxis 

(dargestellt in RKUV 1995, 91) nicht bejaht werden (vgl. auch Urteile des 

Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 20. Juli 2005 [U 338/04] und vom 13. Juni 

2005 [276/04] Erw. 2.3]. Es scheint vielmehr gerechtfertigt, von einem mittelschweren 

Unfall auszugehen, allerdings nicht im Grenzbereich zu den schweren Ereignissen. Die 

Unterscheidung zwischen mittelschweren Unfällen im Grenzbereich zu den schweren 

Unfällen und solchen im mittleren Bereich ist insofern von Bedeutung, als bei Unfällen 

im mittelschweren Bereich nach der Praxis mehrere Zusatzkriterien erfüllt sein müssen, 

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um auf eine Adäquanz erkennen zu können, wobei die Zahl um so geringer sein kann, 

je näher das Ereignis bei den schweren Unfällen liegt (vgl. dazu BGE 115 V 133 Erw. 

6c/bb). Dem konkreten Unfall kann nun zwar eine gewisse Eindrücklichkeit nicht 

abgesprochen werden, zumal der Beschwerdeführer selbst nicht in der Lage war, die 

rotierende Schnecke zum Stillstand zu bringen. Hingegen waren die erlittenen 

Verletzungen im Vergleich zu anderen Fällen (vgl. die Darlegungen im Urteil des 

Eidgenössischen Versicherungsgerichts i. S. R. vom 15. März 2005 [U 214/04]) nicht 

besonders schwer oder von der Art, die erfahrungsgemäss geeignet sind, psychische 

Fehlentwicklungen auszulösen. Von einer ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen 

Behandlung kann bezüglich der somatischen Verletzungen nicht gesprochen werden. 

Die Hospitalisation nach dem Unfall dauerte bis zum 5. Dezember 2000 und verlief 

ohne Komplikationen und mit primärer Wundheilung (Suva-act. 2, 7). Die ärztliche 

Behandlung (der somatischen Unfallfolgen) dauerte somit nicht ungewöhnlich lange. 

Sodann lagen weder ein schwieriger Heilungsverlauf noch erhebliche Komplikationen 

oder eine die Unfallfolgen erheblich verschlechternde ärztliche Behandlung vor. Die 

psychopathologischen Befunde bildeten sich im April 2001 zurück (Suva-act. 20), und 

die späteren, im Nachgang zur Rückfallmeldung erfolgten ärztlichen Bemühungen 

konzentrierten sich weitgehend auf die psychischen Beeinträchtigungen (Suva-act. 51). 

Nachdem der Beschwerdeführer seit dem 22. Januar 2001 wieder zu 50% und ab 

Anfang Mai 2001 bei der B.___ zu 100% tätig war (Suva-act. 4, 11, 79 S. 2f), ist auch 

das Kriterium von Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit zu 

verneinen. Soweit aus den ärztlichen Berichten für die Zeit nach der Rückfallmeldung 

eine Arbeitsunfähigkeit hervorgeht, ergingen diese Einschätzungen unter 

Berücksichtigung der psychischen Beschwerden, die vorliegend ausser Acht bleiben 

müssen. Im weiteren erklärte der Beschwerdeführer gegenüber den Ärzten der Klinik 

K.___, dass seine Schmerzen (im Bereich der Narbe) durchaus im Zusammenhang mit 

einer psychischen Belastung stehen würden. Entsprechend kamen diese zum Schluss, 

dass eine Trennung von somatischen und psychischen Faktoren in diesem 

Zusammenhang äusserst schwierig sei (Suva-act. 61 S. 7). Nachdem das 

Schmerzempfinden durch die psychische Komponente beeinflusst war, können 

körperliche Dauerschmerzen nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bejaht 

werden. Ein dauerhaftes Vorliegen der somatisch bedingten Schmerzen lässt sich auch 

dem Gutachten der Klinik O.___ nicht entnehmen (Suva-act. 61 S. 5). Unter diesen 

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Umständen muss der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den 

psychischen Beschwerden verneint werden. Bei diesem Ergebnis kann offen bleiben, 

ob die psychiatrische Beurteilung von Dr. M.___ vom 14. September 2005 (Suva-act. 

82), welche im Wesentlichen auf einem Telefongespräch mit Dr. C.___ beruht, den 

Beweisanforderungen der Rechtsprechung (zur Verwertbarkeit von Telefonnotizen vgl. 

ARV 1992, 151 Erw. 2b; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 22. 

Dezember 2004 i/S K.S [C 116/04]) gerecht wird.

3.- Zu prüfen bleibt die von den Parteien angesprochene (act. G 6 S. 4; G 15 S. 3), von 

der Beschwerdegegnerin im angefochtenen Entscheid und der ihm zugrunde liegenden 

Verfügung aber nicht im einzelnen geprüfte Frage, ob trotz Verneinung der 

Unfallkausalität der psychischen Beschwerden aufgrund der im Gutachten des 

Kantonsspitals Y.___ attestierten 10%igen Minderung der Arbeitsfähigkeit für schwere 

körperliche Arbeit mit lange dauernden Tätigkeiten über Schulterniveau (vgl. Suva-act. 

61) eine Erwerbseinbusse und damit ein Rentenanspruch resultiert. Hinsichtlich der 

Festlegung des Valideneinkommens ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer bei 

der A.___ vor dem Unfall, d.h. im Jahr 2000, einen Grundlohn von Fr. 58'500.-- pro Jahr 

erzielte (Suva-act. 1). Gemäss IK-Auszug (IV-Akten) lag das effektive Salär für die zehn 

Monate des Arbeitsverhältnisses bei dieser Arbeitgeberin (Juli 2000 bis April 2001) bei 

insgesamt Fr. 59'597.--, wobei für den Mai 2001 eine Korrektur-Buchung von Fr. 

12'741.-- erfolgte; hierbei handelt es sich soweit ersichtlich um einen nicht 

beitragspflichtigen Taggeldbezug. Bei der B.___ lag der Jahreslohn (2003) bei Fr. 

64'687.85, wobei allerdings grundsätzlich ein Monatslohn von Fr. 5'130.-- zu 

Ausrichtung kam (Fragebogen für den Arbeitgeber vom 26. März 2004, IV-Akten; Suva-

act. 11). Der IV-Berufsberater schlug im Bericht vom 11. Juli 2006 gestützt auf die 

Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik und unter Zugrundelegung einer 

uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit sowie Berücksichtigung eines Leidensabzuges von 

10% für die Rentenprüfung der IV die Annahme eines IV-Einkommens von Fr. 52'488.-- 

vor (act. G 15.1). Ausgehend von diesen Werten liesse sich ein Rentenanspruch 

gegenüber der Beschwerdegegnerin zwar grundsätzlich nicht ausschliessen. Zu 

beachten ist allerdings der von der Beschwerdegegnerin zu Recht angeführte 

Umstand, dass der Lohn bei der B.___ nach dem Unfall höher lag als bei der A.___ vor 

dem Unfall (act. G 6 S. 4). Dies weist darauf hin, dass von keiner unfallbedingten 

Einkommenseinbusse auszugehen ist, auch wenn das Arbeitsverhältnis bei der B.___ 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

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nicht mehr besteht. Denn für dessen Kündigung ist kein unfallbedingter (somatischer) 

Hintergrund ersichtlich, und dem Beschwerdeführer war jedenfalls ab November 2004 

auch in psychischer Hinsicht die Ausübung einer vollzeitliche Tätigkeit zumutbar. Eine 

(unfallbedingte) Erwerbsunfähigkeit ist unter diesen Umständen zu verneinen.

4.- Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung des 

Einsprache-Entscheids vom 9. März 2006 abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu 

erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung hat der Rechtsvertreter 

des Beschwerdeführers Anspruch auf Entschädigung durch den Staat. Auszugehen ist 

von der Kostennote des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers vom 16. November 

2006 mit einem in Rechnung gestellten Betrag von Fr. 3'189.25 (Honorar von Fr. 

2'850.-- zuzüglich Barauslagen von Fr. 114.-- und Mehrwertsteuer von Fr. 225.25; act. 

G 18). Unter Berücksichtigung des Abzuges von einem Fünftel beim Honorar (Art. 31 

Abs. 3 AnwG; sGS 963.70) ist der Rechtsvertreter somit mit Fr. 2'575.95 (Fr. 2'280.-- + 

Barauslagen von Fr. 114.-- + 7.6% Mehrwertsteuer]) zu entschädigen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Der Staat entschädigt den Rechtsbeistand des Beschwerdeführers mit Fr. 2'575.95.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 22.01.2007
	Art. 6 UVG. Unfallkausalität von physischen und psychischen Beschwerden, welche im Rahmen eines Rückfalls gemeldet wurden (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 22. Januar 2007, UV 2006/49).

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