# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** eb134188-daa7-5067-8510-2d7cc36bd41f
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-06-04
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Beschwerdeabteilung 04.06.2024 BA 2024 12
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_003_BA-2024-12_2024-06-04.pdf

## Full Text

20240510_163134_ANOM.docx

II. Beschwerdeabteilung
Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs

BA 2024 12

Oberrichter St. Scherer, Abteilungspräsident
Oberrichter M. Siegwart
Oberrichter A. Sidler
Gerichtsschreiberin D. Huber Stüdli

Urteil vom 4. Juni 2024 [aufgehoben]

in Sachen

1. A.________ AG,  
2. B.________ AG,
beide vertreten durch Rechtsanwalt C.________ und/oder Rechtsanwalt D.________, 
Beschwerdeführerinnen,

gegen

Konkursamt Zug, Aabachstrasse 5, 6301 Zug,
Beschwerdegegner,

betreffend

Einstellung des Konkursverfahrens / Kostenvorschuss

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Sachverhalt

1. Am 16. März 2023 stellte die E.________ AG bei der Einzelrichterin am Kantonsgericht Zug 
ein Gesuch um Bewilligung der provisorischen Nachlassstundung für vier Monate. Am 
20. März 2023 wurde die provisorische Nachlassstundung für drei Monate, d.h. bis 20. Juni 
2023, bewilligt und am 12. Juni 2023 bis 20. September 2023 verlängert. Mit Entscheid vom 
26. September 2023 bewilligte die Einzelrichterin die definitive Nachlassstundung nicht und 
eröffnete über die E.________ AG den Konkurs (Verfahren EN 2023 1). Dagegen erhob die 
E.________ AG Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zug, welche mit Urteil vom 
5. Dezember 2023 abgewiesen wurde (Verfahren BZ 2023 97). 

2. Vom 26. September 2023 bis zum 6. Februar 2024 nahm das Konkursamt Zug das Inventar 
über das zur Konkursmasse gehörende Vermögen auf. In diesem Inventar bzw. in der zu-
sätzlichen Excel-Liste wurden unter anderem 44 Grundstücke bzw. Projekte in Deutschland 
sowie Barmittel von rund CHF 50'000.00 aufgeführt (act. 1/5). 

3. Mit Verfügung vom 8. Februar 2024 erklärte das Konkursamt das Konkursverfahren über die 
E.________ AG mangels Aktiven als geschlossen, falls nicht ein Gläubiger innert 10 Tagen 
die Durchführung verlange und für die Deckung der Kosten einen Vorschuss von 
CHF 200'000.00 leiste (act. 1/4). Die Verfügung wurde am tt.mm.2024 im Schweizerischen 
Handelsamtsblatt SHAB publiziert (act. 1/1). 

4. Gegen diese Verfügung reichten zwei Gläubigerinnen, die A.________ AG und die 
B.________ AG (nachfolgend: Beschwerdeführerinnen), mit Eingabe vom 23. Februar 2024 
Beschwerde bei der II. Beschwerdeabteilung des Obergerichts des Kantons Zug als Auf-
sichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs ein und stellten folgende Anträge (act. 1): 

1. Es sei der im Handelsamtsblatt (SHAB) am tt.mm.2024 publizierte Entscheid des Konkursamtes 
Zug (Meldungsnummer ________) aufzuheben und es sei der Kostenvorschuss auf CHF 0.00, 
eventualiter auf CHF 1.00, subeventualiter maximal auf CHF 12'000.00 festzusetzen. Subsubeven-
tualiter sei der Kostenvorschuss auf ein angemessenes Mass zu reduzieren.

2. Es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen. 

5. Mit weiterer Eingabe vom 23. Februar 2024 behielten sich die Beschwerdeführerinnen für 
den Fall, dass kein Gläubiger innert Frist das Durchführungsbegehren unter gleichzeitiger 
Leistung des Kostenvorschusses stelle, das Recht vor, Beschwerde gegen die richterliche 
Einstellungsverfügung gemäss Art. 319 ff. ZPO einzureichen (act. 2). 

6. Mit Verfügung vom 27. Februar 2024 erkannte der Abteilungspräsident der Beschwerde auf-
schiebende Wirkung zu (act. 3). 

7. In der Beschwerdeantwort vom 11. März 2024 beantragte das Konkursamt Zug, die Be-
schwerde sei abzuweisen und die Frist zur Leistung des Kostenvorschusses von 
CHF 200'000.00 neu anzusetzen (act. 4). 

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8. Die Beschwerdeführerinnen replizierten mit Eingabe vom 18. März 2024 (act. 7), worauf sich 
das Konkursamt am 27. März 2024 vernehmen liess (act. 9). Dazu wiederum äusserten sich 
die Beschwerdeführerinnen mit Schreiben vom 8. April 2024 (act. 11). Am 10. April 2024 teil-
te das Konkursamt mit, dass es auf eine weitere Stellungnahme verzichte (act. 13). 

Erwägungen

1. Angefochten ist der vom Konkursamt nach Art. 230 Abs. 2 SchKG angesetzte Kostenvor-
schuss. Dabei handelt es sich um eine Verfügung gemäss Art. 17 SchKG, welche mit betrei-
bungsrechtlicher Beschwerde angefochten und anhand der konkreten Umstände überprüft 
werden kann (vgl. BGE 141 III 590 E. 3.5.2, BGE 130 III 90 E. 3.1 = Pra 2004 Nr. 163, Urteil 
des Bundesgerichts 5A_892/2022 vom 16. August 2023 E. 2.1). 

2. Das Konkursamt verlangt für die Durchführung des mangels Aktiven eingestellten Konkurses 
über die E.________ AG einen Kostenvorschuss von CHF 200'000.00 und begründet dies 
wie folgt (vgl. act. 1/4 S. 2 f.):

2.1 Bisher seien konkursamtliche Gebühren und Auslagen von rund CHF 3'000.00 angefallen. 
Aufgrund der vorhandenen Geschäftsakten sei mit Lagerungskosten von rund CHF 2'500.00 
auszugehen (Aufbewahrung sämtlicher Geschäftsakten für mindestens zehn Jahre; ca. 20-30 
Kartons, was ein Palett ergebe). Erfahrungsgemäss und als grobe Schätzung sei von Ge-
bühren und Auslagen von rund CHF 100.00 pro im Konkursverfahren eingegebene Forde-
rung auszugehen. Bei 500 Gläubigern würden daher bereits Gebühren von rund 
CHF 50'000.00 anfallen. Hinzu kämen Gebühren für die Behandlung von Eigentumsanspra-
chen, welche teilweise unabhängig von Forderungseingaben eingegangen seien. Weiter 
müsste – aufgrund der Komplexität des Verfahrens, fehlender Kapazität des Konkursamtes 
und der Tatsache, dass sämtliche Grundstücke im Ausland gelegen seien – eine Hilfsperson 
(Anwaltskanzlei) beigezogen werden. Unter der Annahme, dass zwei Mitarbeiter mit einem 
Stundenansatz von je CHF 200.00 während eines halben Jahres (26 Wochen) rund 50 % ih-
rer Arbeitszeit während einer Arbeitswoche (20 Stunden) der Abwicklung des Konkursverfah-
rens widmen würden, sei bereits von Kosten von CHF 208'000.00 auszugehen. Würde weiter 
ein Mitarbeiter mit grösserer Erfahrung während eines halben Jahres im Durchschnitt für 3 
Stunden pro Woche zum Stundenansatz von CHF 300.00 [wohl CHF 400.00] unterstützende 
Arbeit leisten, ergäbe dies weitere Kosten von CHF 31'200.00. Damit sei für ein halbes Jahr 
mit Anwaltskosten von rund CHF 250'000.00 zu rechnen.

2.2 Auf der Aktivseite bestünden – nebst den vorhandenen Barmitteln von rund CHF 50'000.00 – 
44 Grundstücke in Deutschland. Eine Verwertung müsste von den zuständigen ausländi-
schen Behörden nach eigenem Recht erfolgen. Um die Anerkennung des schweizerischen 
Konkursentscheids in Deutschland zu veranlassen, müsste eine deutsche Anwaltskanzlei 
beauftragt werden. Dies wäre mit weiteren Kosten verbunden. Zudem seien die deutschen 
Grundstücke überbewertet und überschuldet. Es sei daher nicht mit einem Überschuss zu-
gunsten der allgemeinen Konkursmasse zu rechnen. 

2.3 Bei Anwaltskosten von rund CHF 250'000.00 und flüssigen Barmitteln von CHF 50'000.00 sei 
der Barvorschuss – unter Vorbehalt späterer Erhöhung – auf CHF 200'000.00 festzusetzen. 

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3. Dagegen bringen die Beschwerdeführerinnen – zusammengefasst – Folgendes vor (vgl. 
act. 1): 

3.1 Das (provisorische) Inventar des Konkursamtes vom 6. Februar 2024 weise eine Gesamts-
chätzsumme von CHF 62'960.37 aus. Nicht inventarisiert seien – soweit ersichtlich – Miet-
zinseinnahmen von monatlich CHF 7'000.00 (entsprechend CHF 80'000.00 pro Jahr). Die 
vom Konkursamt veranschlagten Kosten von CHF 200'000.00 liessen sich (nach Abzug der 
unmittelbar vorhandenen Liquidität) durch Mietzinseinnahmen über weniger als 20 Monate 
abdecken. Hinzu kämen Verwertungserlöse aus Grundstückverkäufen. Es sei zwar 
grundsätzlich zutreffend, dass die 44 Grundstücke in Deutschland mit Grundschulden (bzw. 
Grundpfandrechten) der finanzierenden Banken belastet seien bzw. gewesen seien. Es sei 
allerdings zu berücksichtigen, dass inzwischen Bürgschaften, welche die geleisteten Kauf-
preiszahlungen der Käufer abgesichert hätten, abgerufen und alleine von den Beschwerde-
führerinnen rund CHF 10 Mio. ausbezahlt worden seien. Im Umfang der Bürgschaftszahlun-
gen seien die Darlehensforderungen der finanzierenden Banken erloschen. Es sei daher da-
von auszugehen, dass bei der Verwertung der Grundstücke durchaus ein Überschuss zu-
gunsten der Konkursmasse resultieren würde. Weiter verfüge die Konkursitin gemäss dem 
Protokoll der Einvernahme von F.________ vom 24. November 2023 über Beteiligungen von 
jeweils 100 % an der G.________ GmbH, H.________ GmbH, I.________ GmbH, 
J.________ GmbH sowie an der K.________ GmbH. Diese Gesellschaften seien nach den 
ihnen vorliegenden Informationen nicht von vornherein wertlos, da sie wohl zumindest über 
Grundstücke in Deutschland verfügten. 

3.2 Die veranschlagten Gebühren in der Höhe von rund CHF 50'000.00 für die Führung von Kor-
respondenzen seien nicht realistisch. So könne informelle Korrespondenz auch per E-Mail 
geführt werden und allgemeine Informationen liessen sich via Internet zugänglich machen. 
Auch für formelle Korrespondenz falle eine elektronische Zustellung in Betracht (Art. 34 
Abs. 2 SchKG). Ob überhaupt (und inwieweit) Lagerkosten anfallen würden, sei unklar. Die 
Geschäftsakten befänden sich gemäss Einvernahmeprotokoll derzeit bei der Kantonspolizei 
Zug. Zudem seien verschiedene Geschäftsakten elektronisch verfügbar. Dass für Hilfsperso-
nen Kosten von über CHF 250'000.00 anfallen würden, erscheine weit überhöht. Erstens sei 
nicht zwangsläufig mit hohen Kosten bei der Verwertung der Grundstücke in Deutschland zu 
rechnen, weil bereits Kaufangebote vorlägen und ein freihändiger Verkauf möglich sei. Zwei-
tens könne das Konkursamt auf umfangreiche Vorarbeiten des Sachwalters im Nachlass-
stundungsverfahren zurückgreifen. Drittens sei nicht einzusehen, weshalb drei externe An-
wälte als Hilfspersonen beigezogen werden müssten, habe doch primär das Konkursamt sel-
ber für die Durchführung des Konkurses besorgt zu sein. 

3.3 Schliesslich habe eine Auswertung sämtlicher SHAB-Publikationen betreffend Einstellung 
von Konkursverfahren im Kanton Zug im Zeitraum 2. September 2018 bis 19. Februar 2024 
(986 Publikationen) ergeben, dass die überwiegende Mehrheit der Kostenvorschüsse 
CHF 5'000.00 und der bislang höchste CHF 12'000.00 betragen habe. Laut Homepage der 
Notariate, Grundbuch- und Konkursämter des Kantons Zürichs koste ein Konkurs bei einfa-
chen Verhältnissen CHF 3'000.00 bis CHF 5'000.00. In BGE 130 III 90 sei bei einem Kon-
kursverfahren mit Forderungen in der Höhe von etwa CHF 500 Mio., komplizierten Abklärun-
gen der Schulden und Verwertung im Ausland gelegener Aktiven von mehr als CHF 180 Mio. 

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ein Vorschuss von "nur" CHF 50'000.00 verlangt worden. Unter all diesen Umständen sei es 
unangemessen, einen Kostenvorschuss von CHF 200'000.00 zu verlangen, zumal es dem 
Konkursamt freistehe, weitere Kostenvorschüsse zu verlangen.

4. Gemäss Art. 230 Abs. 2 SchKG hat das Konkursamt mit der öffentlichen Bekanntgabe der 
Einstellung des Konkurses die Gläubiger, die dennoch die Durchführung des Konkurses be-
gehren, aufzufordern, für die Kosten hinreichende Sicherheit zu leisten. Die Höhe der zu leis-
tenden Sicherheit liegt dabei im Ermessen des Konkursamtes (vgl. BGE 130 III 90 E. 1 = 
Pra 2004 Nr. 163). Dieses darf den Kostenvorschuss für die Durchführung des Konkursver-
fahrens so hoch ansetzen, dass alle zukünftigen Kosten, auch nicht genauer abschätzbare 
Kosten wie Gerichts- und Anwaltskosten bei Aktiv- und Passivprozessen, für das gesamte 
Konkursverfahren gedeckt werden können (vgl. Lustenberger/Schenker, Basler Kommentar, 
3. A. 2021, Art. 230 SchKG N 10 m.H.). Das Bundesgericht erachtete eine Sicherheitsleis-
tung im Umfang von CHF 50'000.00 in einem Konkursverfahren mit Forderungen in der Höhe 
von etwa CHF 500 Mio., mit in gewissen Teilen komplizierter Abklärung der Schulden, mit 
der Ermittlung, Verwaltung und Verwertung der insbesondere im Ausland gelegenen Aktiven 
von mehr als CHF 180 Mio. nicht als Ermessensüberschreitung (BGE 130 III 90 = Pra 2004 
Nr. 163). In einem anderen Fall wurde für die Durchführung des Konkursverfahrens ein Kos-
tenvorschuss von CHF 350'000.00 verlangt, was als "prohibitiv hoch" angesetzt und "für ei-
nen einzelnen Gläubiger utopisch" kritisiert wurde, aber vom Bundesgericht im Beschwerde-
verfahren betreffend Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven nicht überprüft 
werden konnte (vgl. BGE 141 III 590 E. 3.5.2). Das Kantonsgericht Schwyz erachtete in ei-
nem Fall mit 577 bereits erfolgten Forderungsanmeldungen und über 200'000 potenziellen 
Gläubigern einen Kostenvorschuss von CHF 400'000.00 als angemessen (nachdem das 
Konkursamt noch einen Kostenvorschuss von CHF 500'000.00 verfügt hatte), unter Vorbe-
halt des Nachforderungsrechts für zusätzliche künftige, den festgelegten Kostenvorschuss 
übersteigende Kosten (vgl. Beschluss des Kantonsgerichts Schwyz BEK 2020 178 vom 
22. Februar 2021). Nach der Praxis des Obergerichts des Kantons Zürich liegt bei einfachen 
bis durchschnittlichen Verhältnissen eine Sicherheitsleistung von CHF 30'000.00 klar über 
dem Durchschnitt, was zu erhöhten Anforderungen an deren Begründung führt. Entspre-
chend streng sind die vom Konkursamt geltend gemachten Kosten zu prüfen (Urteil des 
Obergerichts des Kantons Zürich PS180018 vom 9. August 2018 E. 2.3; vgl. zum Ganzen: 
Lustenberger/Schenker, a.a.O., Art. 230 SchKG N 10c). 

5. Zur Durchführung des Konkurses fallen folgende – geschätzte – Kosten an: 

5.1 Gemäss Art. 5 der Verordnung des Bundesgerichts über die Aufbewahrung der Betreibungs- 
und Konkursakten vom 1. Januar 1997 (VABK; SR 281.33) gelten für die Anlage, Ordnung 
und Aufbewahrung der Konkursakten die Art. 10, 13, 14 und 15a der Verordnung vom 13. Ju-
li 1911 über die Geschäftsführung der Konkursämter vom 13. Juli 2011 (KOV; SR 281.32). 
Nach Art. 14 KOV beträgt die Aufbewahrungsfrist für Konkursakten – mit Ausnahme des 
Konkursverzeichnisses – 10 Jahre. Die 10-jährige Aufbewahrungsfrist gilt unabhängig davon, 
wo sich die Akten derzeit befinden. Die Lagerkosten dürften im Kanton Zug – ähnlich wie im 
Kanton Zürich – pro Jahr und Kubikmeter mindestens CHF 180.00 betragen (vgl. Urteil des 
Obergerichts des Kantons Zürich PS180018 vom 9. August 2018 E. 2.4.3). Das Konkursamt 
geht im Gesuch um Einstellung des Konkurses mangels Aktiven vom 7. Februar 2024 von 
20-30 Kartons aus, was eine Palette ergebe (vgl. act. 1/4 S. 2). Die Standardpalette nach 

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EN 13698-1 hat eine Grundfläche von 0.96 Quadratmetern (0,4 Lademeter) mit den Massen 
1200 mm x 800 mm x 144 mm (Länge x Breite x Höhe; vgl. htttps://de.wikipedia.org). Für 
eine Palette ist daher von einem Raumbedarf von einem Kubikmeter und Lagerkosten von 
mindestens CHF 1'800.00 auszugehen. Die vom Konkursamt veranschlagten Lagerkosten 
von CHF 2'500.00 sind daher nicht unverhältnismässig hoch. 

5.2 Zu den Verfahrenskosten führte das Konkursamt im Antrag auf Einstellung des Konkurses 
mangels Aktiven aus, die bisher aufgelaufenen Kosten würden CHF 2'571.00 betragen. Wei-
ter würden erfahrungsgemäss und als grobe Schätzung Gebühren und Auslagen von rund 
CHF 100.00 pro im Konkursverfahren eingegebene Forderung anfallen, mithin bei 500 For-
derungen bereits Gebühren von rund CHF 50'000.00 (vgl. act. 1/4 S. 2). Die Beschwerdefüh-
rerinnen äussern sich nicht zu dieser Berechnung. Sie machen lediglich geltend, die informel-
le Korrespondenz könne auch per E-Mail geführt werden, allgemeine Informationen liessen 
sich via Internet zugänglich machen und auch für formelle Korrespondenz falle eine elektro-
nische Zustellung in Betracht (act. 1 Rz 11.1). Dem ist entgegenzuhalten, dass gemäss 
Art. 34 SchKG sämtliche Mitteilungen, Verfügungen und Entscheide der Betreibungs- und 
Konkursämter schriftlich zu erfolgen haben, und, sofern das SchKG nichts anderes bestimmt, 
durch eingeschriebenen Brief oder auf andere Weise gegen Empfangsbestätigung oder – mit 
dem Einverständnis der betroffenen Person – elektronisch zuzustellen sind (vgl. Nordmann/ 
Oneyser, Basler Kommentar, 3. A. 2021, Art. 34 SchKG N 1). Dementsprechend ist die elek-
tronische Zustellung nur mit dem Einverständnis der betroffenen Person möglich. Zudem fal-
len auch bei der elektronischen Zustellung Kosten für die Erstellung und den Betrieb einer 
Website an. Wie es sich damit verhält, zeigen die Beschwerdeführerinnen nicht auf. Es be-
steht kein Anlass, diese Position von Amtes wegen zu beleuchten, zumal nicht ersichtlich ist, 
inwiefern die Berechnungen des Konkursamtes unangemessen oder rechtswidrig sein könn-
ten (vgl. insbesondere Art. 46 Abs. 1 lit. a, Art. 13 Abs. 1 und Art. 9 Abs. 1 lit. a GebV 
SchKG). Es bleibt daher bei geschätzten Verfahrenskosten von CHF 50'000.00. 

5.3 Neu führt das Konkursamt in der Beschwerdeantwort Masseverbindlichkeiten von rund 
CHF 50'000.00 auf. Nach Angaben des Konkursamtes handelt es sich um Rechtsberatungs-
kosten während des Nachlassverfahrens sowie einen Teil des Honorars des Sachwalters. 
Zudem macht ein Gläubiger geltend, er habe während der Nachlassstundung mit Zustim-
mung des Sachwalters ein Darlehen von CHF 30'000.00 an die Konkursitin ausbezahlt. Wei-
ter wurden Rechnungen für Wasser, Strom und Sicherungsmassnahmen im Zusammenhang 
mit den Grundstücken in Deutschland eingereicht (vgl. act. 4 Rz 5). Die Beschwerdeführerin-
nen stellen sich auf den Standpunkt, die neuen Masseverbindlichkeiten seien unklar, äussert 
vage und würden vom Konkursamt auch nicht detailliert beziffert, weshalb sie unberücksich-
tigt bleiben müssten (vgl. act. 7 Rz 3). 

Ob ein Gläubiger während der Nachlassstundung mit Zustimmung des Sachwalters ein Dar-
lehen von CHF 30'000.00 an die Konkursitin ausbezahlt hat, muss noch abgeklärt werden; 
ein entsprechendes Darlehen dürfte aber zu den Masseverbindlichkeiten gehören. Der 
Sachwalter in der provisorischen Nachlassstundung machte mit Schreiben vom 21. Novem-
ber 2023 ein restliches Honorar von CHF 7'168.55 als Masseverbindlichkeit geltend (vgl. Vi 
act. 109). Beim Konkursamt meldete er eine Forderung von CHF 9'332.55 an (vgl. Vorakten 
zu Vi act. 1-80). Aus einer E-Mail von F.________ vom 21. März 2024 geht weiter hervor, 
dass bei drei Objekten der Konkursitin sicherheitsrelevante Probleme bestehen (u.a. ein 

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grosser Wasserschaden [act. 9/1; vgl. auch Vi act. 338], offene Kanalschächte und weitere 
Gefahrenstellen [vgl. Vi act. 492, 498]). Ferner klärt das Konkursamt ab, ob auch Strom- und 
Wasserverbrauchskosten im Betrag von CHF 1'145.50 zu den Masseverbindlichkeiten zählen 
(vgl. Vorakten zu Vi act. 1-80). Auch wenn all diese Angaben vage sind, rechtfertigt es sich, 
unter dem Titel Masseverbindlichkeiten ermessensweise einen Betrag von CHF 45'000.00 zu 
berücksichtigen. 

5.4 Das Konkursamt macht geltend, der Beizug von externen Hilfspersonen bzw. einer speziali-
sierten Anwaltskanzlei von entsprechender Grösse sei aufgrund der Komplexität des Verfah-
rens, der fehlenden Kapazität des Konkursamtes sowie der ausländischen Grundstücke not-
wendig (vgl. act. 1/4 S. 3). Die Beschwerdeführerinnen sind der Ansicht, (i) es sei nicht 
zwangsläufig mit hohen Kosten bei der Verwertung zu rechnen, weil ein freihändiger Verkauf 
möglich sei, (ii) es könne auf umfangreiche Vorarbeiten des Sachwalters zurückgegriffen 
werden und (iii) es sei nicht einzusehen, weshalb drei externe Anwälte als Hilfspersonen bei-
zuziehen seien, müsse doch das Konkursamt primär selbst für die Durchführung des Konkur-
ses besorgt sein (vgl. act. 1 Rz 11.3). 

5.4.1 Das vorliegende Konkursverfahren dürfte – falls es überhaupt zur Durchführung gelangt – mit 
einem grossen Aufwand verbunden sein, wie bereits das Nachlassstundungsverfahren zeigte 
(vgl. Verfahren EN 2023 1 und BZ 2023 97). Nach Angaben des Konkursamtes wurden rund 
500 Forderungen angemeldet. Es gingen zahlreiche Anfragen im Zusammenhang mit der 
Verwaltung, Verwertung und Aussonderung der 44 deutschen Grundstücke bzw. der teilwei-
se angefangenen Bauprojekte ein. In vielen Fällen ist die Konkursitin ihren vertraglichen Ver-
pflichtungen nicht nachgekommen und die bereits verkauften Objekte wurden nicht oder nicht 
vollständig erstellt. Darauf kam es zu Rückabwicklungsverträgen mit den betroffenen Käufern 
nach deutschem Recht. Zahlreiche Rückabwicklungen sind noch pendent. Weiter stellen sich 
zahlreiche Frage im Zusammenhang mit Darlehen und Beteiligungen (vgl. act. 1/4 S. 2). Vie-
le Gläubiger stammen aus dem Ausland (Deutschland). Alle Grundstücke liegen in Deutsch-
land, womit ausländisches Recht zur Anwendung kommt. Die Sachverhalte sind komplex. Es 
werden daher über das übliche Mass hinausgehende rechtliche Abklärungen notwendig sein. 
Dass hierfür der Beizug einer (rechtlich versierten) sachverständigen Person in Betracht ge-
zogen wird, erscheint nicht unangemessen und ist nicht zu beanstanden (vgl. dazu auch Be-
schluss des Kantonsgerichts Schwyz BEK 2020 178 vom 22. Februar 2021 E. 4f dd). 

5.4.2 Weil die Höhe der Kosten für das Hinzuziehen von Hilfspersonen noch nicht genau bestimmt 
werden kann, sind diese Auslagen ermessensweise abzuschätzen (vgl. Beschluss des Kan-
tonsgerichts Schwyz BEK 2020 178 vom 22. Februar 2021 E. 4f dd). Das Konkursamt rech-
net mit Kosten für zwei Mitarbeiter in Höhe von CHF 208'000.00 (je 20 Std. à CHF 200.00 x 
26 Wochen) bzw. für einen Mitarbeiter mit grösserer Erfahrung in Höhe von CHF 31'200.00 
(3 Std. à CHF 400.00 x 26 Wochen; vgl. E. 2.1). Es umschreibt nicht, für welche Handlungen 
effektiv oder zumindest voraussichtlich der Beizug von drei Hilfspersonen beabsichtigt ist. 
Der Sachwalter im Nachlassstundungsverfahren hat bereits zahlreiche rechtliche und sachli-
che Abklärungen getroffen (vgl. Verfahren EN 2023 1 und BZ 2023 97), auf welche das Kon-
kursamt zurückgreifen könnte. Die vom Konkursamt ins Feld gebrachte fehlende Kapazität 
des Amtes ist kein Grund für die Einsetzung von Hilfspersonen. Denn die Kantone sind zur 
Gewährung einer ordnungsgemässen Rechtspflege, zu der auch das Konkursamt gehört, 
verpflichtet; sie haben daher für ausreichend Personal zu sorgen (vgl. BGE 119 III 1 E. 2). In 

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einem ersten Schritt wird eine deutsche Anwaltskanzlei zu beauftragen sein, die dringend-
sten rechtlichen Fragen abzuklären, wie beispielsweise die Anerkennung des Schweizer 
Konkursdekrets in Deutschland und die Möglichkeit eines Freihandverkaufs der Grundstücke. 
In der Folge wird die Anwaltskanzlei die Geschäfte rechtlich begleiten müssen, was mit 
einem hohen Aufwand verbunden sein dürfte. Dabei würde sich – analog der Kostenrech-
nung des Konkursamtes – vorerst ein Mitarbeiter mit einem Stundenansatz von CHF 200.00 
während 26 Wochen jeweils 20 Stunden pro Woche und ein weiterer Anwalt mit grösserer Er-
fahrung während 26 Wochen im Durchschnitt für 3 Stunden pro Woche zum Stundenansatz 
von CHF 400.00 der Abwicklung des Konkursverfahrens widmen. Dafür wären einstweilen 
anwaltliche Kosten von (gerundet) CHF 135'000.00 einzusetzen. 

5.5 Als Zwischenergebnis ist nach dem Gesagten für die Durchführung des summarischen Kon-
kursverfahrens mit Kosten von CHF 2'500.00 für die Lagerung (vgl. E. 5.1), Verfahrenskosten 
von CHF 50'000.00 (vgl. E. 5.2), Masseverbindlichkeiten von CHF 45'000.00 (vgl. E. 5.1) und 
Anwaltskosten von CHF 135'000.00 (vgl. E. 5.4), mithin mit insgesamt rund CHF 232'500.00, 
zu rechnen. 

6. Dem stehen folgende Aktiven gegenüber: 

6.1 Das Inventar vom 6. Februar 2024 weist Bankguthaben von rund CHF 50'000.00 bei einer 
Gesamtschätzsumme von CHF 62'960.37 aus (vgl. act. 1/5). Hinzu kommt gemäss Inventar-
verzeichnis vom 11. März 2024 ein weiteres Bankguthaben von CHF 40'000.00, das im In-
ventarverzeichnis vom 6. Februar 2024, welches als Grundlage des Antrages auf Einstellung 
mangels Aktiven diente, unberücksichtigt blieb. Aufgrund eines internen Versehens wurde 
nicht bemerkt, dass es sich um zwei verschiedene Konten handelt (vgl. act. 4 Rz 5, act. 4/1). 
Damit stehen der Konkursmasse gemäss Inventar rund CHF 90'000.00 Bankguthaben bzw. 
rund CHF 100'000.00 "Wertschriften, Guthaben und sonstige Ansprüche" zu. 

6.2 Umstritten ist, ob noch Mietzinseinnahmen von monatlich CHF 7'000.00 (entsprechend 
CHF 84'000.00 pro Jahr) aus teilweise vermieteten Grundstücken in Deutschland hinzukom-
men, wie im Antrag auf Einstellung des Konkurses mangels Aktiven explizit aufgeführt wurde 
(vgl. act. 1/4 S. 1), oder ob, wie im Inventar vom 6. Februar 2024 unter "Ertrag der Grundstü-
cke während des Konkursverfahrens" festgehalten wurde, von einem Betreffnis von "0.00" 
auszugehen ist (vgl. act. 1/5). Das Konkursamt räumt in der Beschwerdeantwort ein, dass 
auf dem Konto der Konkursitin gewisse Einnahmen verbucht werden konnten. Konkret seien 
im Dezember 2023 EUR 8'389.52, im Januar 2024 EUR 7'801.52 und im Februar 2024 
EUR 7'511.11 eingegangen. Ob es sich um Einnahmen handle, die auch längerfristig ge-
schuldet seien bzw. bezahlt würden, sei offen. Zudem bestehe die Möglichkeit, dass Zahlun-
gen – möglicherweise sogar rechtsgültig – zukünftig eingestellt oder reduziert würden, insbe-
sondere wenn gewisse Unterhaltszahlungen durch die Konkursmasse nicht geleistet werden 
könnten. Neben Anfragen zur Bezahlung von Nebenkosten seien beim Konkursamt auch An-
fragen zu Reparaturen und Unterhaltsarbeiten an den grösstenteils maroden Gebäuden ein-
gegangen. Es handle sich dabei teilweise um grundlegende Sicherheitsmassnahmen wie 
Bauzäune oder die Sicherung von Schächten, um Personenschäden zu verhindern. Diese 
Kosten seien von den Mietzinseinnahmen vorab in Abzug zu bringen (vgl. act. 4 Rz 7). Im 
Nachlassverfahren ging das Kantonsgericht Zug von monatlichen Mieteinnahmen der Be-
schwerdeführerin von CHF 12'047.00 aus und auch das Obergericht Zug stellte auf diese 

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Zahlen ab (vgl. Urteil des Obergerichts des Kantons Zug BZ 2023 97 vom 5. Dezember 2023 
E. 3.3 und E. 4). Fest steht, dass sich die Mietzinseinnahmen in den Monaten Dezember 
2023 bis Februar 2024 auf rund CHF 7'000.00 pro Monat reduziert haben. Derzeit ist aber of-
fen, ob überhaupt und – gegebenenfalls – wie lange die Mieten noch bezahlt werden, zumal 
sich Anfragen zu Reparaturen, Unterhaltsarbeiten und Sicherheitsmassnahmen häuften. Vor 
diesem Hintergrund rechtfertigt es sich, einstweilen ermessensweise Mietzinseinnahmen von 
CHF 5'000.00 pro Monat für die Dauer eines halben Jahres, somit insgesamt CHF 30'000.00, 
einzuberechnen. 

6.3 Streitig ist weiter, ob mit dem Verkauf der Grundstücke ein Verwertungserlös erzielt werden 
könnte, der zu den frei verfügbaren Aktiven zu zählen wäre. Während die Beschwerdeführe-
rinnen der Auffassung sind, aus der Verwertung der Grundstücke könnte durchaus ein Über-
schuss zugunsten der Konkursmasse resultieren (vgl. act. 1 Rz 9.3), stellt sich das Konkur-
samt auf den Standpunkt, die Grundstücke seien nicht zu den frei verfügbaren Aktiven zu 
zählen (vgl. act. 4 Rz 8). Gemäss den Sachwalterberichten im Nachlassstundungsverfahren 
(vgl. Erster Bericht des provisorischen Sachwalters vom 7. Juni 2023 N 39-41, 43 und 78 ff. 
[act. 1/11].; Zweiter Bericht des provisorischen Sachwalters vom 4. September 2023 N 24, 
31, 46 und 49-52 [act. 1/12]), dem Urteil des Kantonsgerichts Zug vom 26. September 2023 
E. 4-4.7 (vgl. act. 1/9) und dem Urteil des Obergerichts Zug vom 5. Dezember 2023 (E. 3.2, 
E. 4 und E. 4.8.2; Vi act. 143) sind die Grundstücke in Deutschland überbewertet und über-
schuldet. Auf dieser Basis ist wohl nicht mit einem Überschuss zu rechnen. Daran ändert 
auch das von den Beschwerdeführerinnen eingereichte Schreiben von Rechtsanwalt 
L.________ vom 21. Februar 2024 nichts. Darin führt Rechtsanwalt L.________ aus, in den 
von ihm in Deutschland betreuten Fällen seien Immobilienkäufe von der E.________ AG 
durch Banken der jeweiligen Käufer finanziert, Finanzierungs-Darlehensforderungen durch 
Grundschulden abgesichert und Rückzahlungsansprüche der Immobilienkäufer gegen die 
E.________ AG für Kaufpreiszahlungen, die wiederum durch Bürgschaften abgesichert ge-
wesen seien, an die Banken abgetreten worden. Finanzierende Banken hätten deswegen 
gegen unterschiedliche Bürgen nach notarieller Rückabwicklung der Immobilienverkäufe aus 
abgetretenem Recht nennenswerte Zahlungen unterschiedlicher Bürgen erhalten, mit denen 
grundbuchlich besicherte Darlehensforderungen in entsprechender Höhe befriedigt worden 
seien. Nach deutschem Recht bestehe ein Löschungsanspruch für die Sicherheit der Grund-
schuld in Höhe der erhaltenen Zahlungen (vgl. act. 1/6). Diesem Schreiben lässt sich nicht 
entnehmen, ob bei der Verwertung der Grundstücke tatsächlich ein Überschuss zugunsten 
der Konkursmasse resultieren wird. Nicht weiter hilft schliesslich die Argumentation der Be-
schwerdeführerinnen, wonach aufgrund von Bürgschaftszahlungen Grundschulden erloschen 
seien, wodurch sich die potentiellen Verwertungserlöse zugunsten von nicht grundpfandgesi-
cherten Gläubigern erhöhen würden (vgl. act. 7 R. 5-5.5). Es ist völlig offen und nur schwer 
abschätzbar, ob aufgrund von Bürgschaftszahlungen (allein durch die Beschwerdeführerin-
nen in Höhe von EUR 4'518'401.69 bzw. CHF 4'350'378.06, vgl. act. 1/2 und 1/3) dereinst 
Verwertungserlöse erzielt werden können.  

6.4 Gemäss dem Protokoll der Einvernahme von F.________ vom 24. November 2023 verfügt 
die Konkursitin noch über Beteiligungen von jeweils 100 % an der G.________ GmbH, 
H.________ GmbH, I.________ GmbH, J.________ GmbH und K.________ GmbH (vgl. 
act. 1/7 S. 6 f.). Die Beschwerdeführerinnen behaupten, nach den ihnen vorliegenden Infor-
mationen seien diese Gesellschaften nicht von vornherein wertlos, da sie wohl zumindest 

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über Grundstücke in Deutschland verfügen würden (vgl. act. 1 Rz 9.4). Für diese Behaup-
tung liegen keine Belege vor. Nach Angaben des Konkursamtes müssen Bestand und Wert-
haltigkeit der erwähnten Beteiligungen im Verlauf des Konkursverfahrens abgeklärt werden. 
Dem Konkursamt liegen keine konkreten Angebote von Dritten vor, weshalb unklar ist, ob 
überhaupt und zu welchem Preis diese an Dritte verkauft werden könnten (vgl. act. 4 Rz 9). 
Entsprechend kann für die Beteiligungen – zumindest derzeit – kein Wert eingesetzt werden.  

7. Im Ergebnis stehen für die Durchführung des summarischen Konkursverfahrens freie Aktiven 
von CHF 130'000.00 (vgl. E. 6.1-6.4) Kosten von einstweilen rund CHF 232'500.00 (vgl. 
E. 5.5) gegenüber. Der nicht gedeckte Teil der Kosten beträgt rund CHF 100'000.00, weshalb 
der Kostenvorschuss einstweilen in dieser Höhe festzusetzen ist. Die Beschwerde ist in die-
sem Punkt teilweise gutzuheissen. Das Konkursamt kann sich die Nachforderung weiterer 
Kostenvorschüsse vorbehalten. 

8. Da nur die Beschwerdeführerinnen Beschwerde erhoben und der Beschwerde aufschieben-
de Wirkung erteilt wurde, hat das Konkursamt (nur) den Beschwerdeführerinnen Frist zur 
Leistung eines Vorschusses in der Höhe von CHF 100'000.00 für die Durchführung des 
summarischen Konkursverfahrens anzusetzen (vgl. BGE 130 III 90 E. 4). 

9. Das Verfahren vor der kantonalen Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs ist 
– unter dem Vorbehalt böswilliger oder mutwilliger Prozessführung – kostenlos (vgl. Art. 20a 
Abs. 2 Ziff. 5 SchKG). Zudem dürfen keine Parteientschädigungen zugesprochen werden 
(Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG). 

Urteilsspruch

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Sicherheit im Sinne von Art. 230 Abs. 2 
SchKG im Konkursverfahren über die E.________ AG auf CHF 100’000.00 festgesetzt, unter 
dem Vorbehalt des Nachforderungsrechts für zusätzliche künftige, den festgelegten Kosten-
vorschuss übersteigende Kosten.  

2. Es werden keine Kosten erhoben und keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

3. Gegen diesen Entscheid ist die Beschwerde in Zivilsachen nach den Art. 72 ff. des Bundes-
gerichtsgesetzes (BGG) zulässig; die Beschwerdegründe richten sich nach den Art. 95 ff. 
BGG. Eine allfällige Beschwerde ist innert 10 Tagen seit Zustellung des Entscheids schriftlich 
begründet und mit bestimmten Anträgen sowie unter Beilage des Entscheids und der Be-
weismittel (vgl. Art. 42 BGG) beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, ein-
zureichen. Die Beschwerde hat nach Art. 103 Abs. 1 BGG in der Regel keine aufschiebende 
Wirkung.

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4. Mitteilung an:
- Beschwerdeführerinnen 
- Konkursamt Zug

Obergericht des Kantons Zug 
II. Beschwerdeabteilung
Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs

St. Scherer D. Huber Stüdli
Abteilungspräsident Gerichtsschreiberin

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