# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 48a930ff-e842-57a8-97a5-54d3f509626c
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-04-29
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsbehörden Bau- und Verkehrsdirektion 29.04.2024 120 2023 71
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_BVD/BE_VB_001_120-2023-71_2024-04-29.pdf

## Full Text

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Bau- und Verkehrsdirektion

Reiterstrasse 11
3013 Bern
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www.bvd.be.ch/ra

BVD 120/2023/71

Entscheid der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD)
vom 29. April 2024

in der Beschwerdesache zwischen

Herrn C.________
Beschwerdeführer 1 und weitere 15 Beschwerdeführende

alle vertreten durch Frau Rechtsanwältin S.________

und

Herrn T.________
Beschwerdegegner

vertreten durch Herrn Rechtsanwalt U.________

sowie

Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Grossaffoltern, Gemeindeverwaltung, 
Dorfstrasse 41, 3257 Grossaffoltern

betreffend die Verfügung der Baupolizeibehörde der Gemeinde Grossaffoltern vom 18. Oktober 
2023 (Akten Nr. 4.301; Lohnunternehmerische Tätigkeit)

I. Sachverhalt

1. Der Beschwerdegegner reichte am 19. Oktober 2020 bei der Gemeinde Grossaffoltern ein 
Baugesuch ein für den Anbau eines Geräteraums an die bestehende Remise auf Parzelle Gross-
affoltern Grundbuchblatt Nr. W.________. Die Parzelle liegt in der Landwirtschaftszone. Gegen 
das Bauvorhaben erhoben unter anderen ein Teil der Beschwerdeführenden Einsprache. Das Amt 
für Gemeinden und Raumordnung (AGR) kam mit Verfügung vom 20. August 2021 gestützt auf 
die Beurteilung des Amts für Landwirtschaft und Natur (LANAT), Fachstelle Boden, sowie des 
Amts für Umwelt und Energie (AUE), Abteilung Immissionsschutz, zum Schluss, dass erstens die 
Erweiterung der Maschinenhalle zonenkonform sei und zweitens eine Ausnahmebewilligung nach 
Art. 24b RPG1 für die bestehende lohnunternehmerische Tätigkeit erteilt werde. Das AGR verfügte 
dabei verschiedene Auflagen. Gestützt auf diese Verfügung erteilte die Gemeinde Grossaffoltern 

1 Bundesgesetz vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700).

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mit Gesamtentscheid vom 21. März 2022 die Baubewilligung unter Verfügung verschiedener wei-
terer Auflagen.

Die dagegen erhobene Beschwerde hiess die Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern 
(BVD) gut. Sie hob den Bauentscheid der Gemeinde vom 21. März 2022 sowie die Verfügung des 
AGR vom 20. August 2021 mit Entscheid vom 5. Juli 2022 auf und wies die Sache zur Fortsetzung 
des Verfahrens im Sinne der Erwägungen zurück an die Gemeinde (BVD 110/2022/66). Auf die 
gegen diesen Entscheid im Kostenpunkt erhobene Beschwerde des Beschwerdegegners trat das 
Verwaltungsgericht mit Urteil vom 10. August 2022 nicht ein (VGE 2022/246). 

2. Mit Schreiben vom 27. September 2022 forderte die Gemeinde den Beschwerdegegner auf, 
bis am 30. November 2022 ein überarbeitetes Baugesuch einzureichen. Auf Antrag des Beschwer-
degegners verlängerte die Gemeinde diese Frist am 10. November 2022 bis am 31. Januar 2023. 
Nachdem diese Frist unbenutzt ablief, schrieb die Gemeinde das Baubewilligungsverfahren mit 
Schreiben vom 7. Februar 2023 ab. Dabei wies die Gemeinde mit Verweis auf den Entscheid der 
BVD vom 5. Juli 2022 (E. 7e) darauf hin, dass sie aufgrund des Verzichts der Einreichung eines 
entsprechenden Bau- und Ausnahmegesuchs die bis anhin getätigte Lohnunternehmung im Rah-
men eines Wiederherstellungsverfahrens zu prüfen habe.

Auf Anzeige der Beschwerdeführenden hin wies das Regierungsstatthalteramt Seeland die Ge-
meinde mit Verfügung vom 24. März 2023 an, das baupolizeiliche Verfahren fortzusetzen und 
beförderlich abzuschliessen.

3. Mit Fachbericht vom 1. Mai 2023 stellte das LANAT, Fachstelle Boden, fest, dass der heu-
tige Silolagerplatz und die damit verbundene Tätigkeit im Jahr 2015 bewilligt worden seien und 
die damalige Bewilligung mit der Auflage verknüpft worden sei, dass der Lagerplatz nur solange 
verwendet werden dürfe, wie dieser zonenkonform genutzt werde. Das LANAT kam im Fachbe-
richt zum Schluss, dass der Silolagerplatz der Lagerung von Siloballen diene, die auf dem Betrieb 
produziert werden. Die Voraussetzungen der Zonenkonformität nach Art. 16a RPG seien daher 
erfüllt. Mit Fachbericht vom 25. Mai 2023 führte das LANAT ergänzend aus, es handle sich vorlie-
gend um einen landwirtschaftlichen Betrieb mit aktuell 0.607 SAK. Die Produktion und der Verkauf 
von betriebseigenem Futter werde als bodenabhängige landwirtschaftliche Bewirtschaftung beur-
teilt und sei daher zonenkonform. Es handle sich bei dieser Tätigkeit nicht um einen Nebenbetrieb 
nach Art. 24 RPG (richtig: Art. 24b RPG). Der Silolagerplatz diene der Lagerung von Siloballen, 
die auf dem Betrieb produziert würden. Die Mengenangaben des Beschwerdegegners seien mit 
aktuellen Standardwerten überprüft worden und würden als realistisch beurteilt. 

Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs mit Verfügung vom 16. Juni 2023 erliess die Gemeinde 
die Verfügung vom 18. Oktober 2023, bezeichnet als «Schlussverfügung im baupolizeilichen Ver-
fahren und Wiederherstellungsverfügung» und verfügte darin Folgendes:

«1. Es wird festgestellt, dass der Betrieb von T.________ zonenkonform ist. Es handelt sich nicht um 
einen baurechtswidrigen Zustand. Die Anordnung von Wiederherstellungsmassnahmen erübrigt sich 
diesbezüglich.

  2. Da keine neuen und vertieften Erkenntnisse erwartet werden, wird auf den von der Grundeigentümer-
schaft beantragten Augenschein verzichtet. 

  3. T.________ wird angewiesen, die Lagerung von Siloballen lediglich im Rahmen des in der Baubewil-
ligung vom 10. Juli 2015 festgehaltenen Bereichs (Grundfläche 24.00 x 12.00 Meter) vorzusehen. 
Alle ausserhalb dieses Bereichs gelagerten Siloballen sind zu entfernen und der rechtmässige bzw. 
bewilligte Zustand ist wiederherzustellen.

  4. Fahrzeuge und Maschinen dürfen nur im bewilligten Rahmen (Einstellraum 35.00 m x 11.00 m, L x 
B) abgestellt werden. 

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  5. Der öffentliche Flurweg darf weder als Umschlags- noch als Produktionsfläche genutzt werden.
  6. Die Siloballen dürfen auf Naturboden gelagert werden, solange keine Flüssigkeit («Gärsaft») austritt. 

Gemäss Merkblatt vom Amt für Wasser und Abfall «Erstellung von Siloanlagen und Lagerung von 
Silagen» darf die Folie der Siloballen somit beim Lagern, Umstellen oder Transportieren nicht verletzt 
werden. Defekte Siloballen sind umgehend zu entfernen und wie Hofdünger landwirtschaftlich zu ver-
werten. Gärsaft darf nicht versickern oder in den A.________bach abfliessen.

  7. Das Tanklager und die dazugehörenden Komponenten sind auf ordentlichem Weg innert 30 Tagen 
nach Rechtskraft der Verfügung dem AWA zu melden und allenfalls mit einem nachträglichen Bau-
gesuch bewilligen zu lassen. Wird das Tanklager innert der vorgegebenen Frist nicht gemeldet und 
geht kein nachträgliches Baugesuch ein, ist der Grundeigentümer verpflichtet, das Tanklager ab 
Rechtskraft innert 3 Monaten zurückzubauen und den rechtmässigen Zustand gemäss Art. 45 Abs. 1 
Bst. b und Art. 46 Abs. 2 BauG wiederherzustellen.

  8. Der Grundeigentümer wird auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht, innert 30 Tagen ein nachträgli-
ches Baugesuch einzureichen. Dessen Beurteilung obliegt der Gemeinde. 

  9. [Androhung Ersatzvornahme]
  10. [Strafandrohung]
  11. Die Kosten für diese Verfügung betragen CHF 1530.00. Sie sind vom Grundeigentümer zu bezahlen, 

sobald diese Verfügung rechtskräftig ist.
  12. [Rechtsmittelbelehrung]»

4. Gegen diese Verfügung reichten die Beschwerdeführenden am 20. November 2023 Be-
schwerde bei der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD) ein. Sie stellen folgende 
Rechtsbegehren:

«1.a Ziff. 1 der angefochtenen Verfügung sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass der Beschwerde-
gegner auf der Parzelle Nr. W.________ ein Lohnunternehmen betreibt.

  1.b Es sei festzustellen, dass der Beschwerdegegner für die lohnunternehmerische Tätigkeit über keine 
Ausnahmebewilligung verfügt.

  2. Die Gemeinde sei anzuweisen, ein sofortiges Verbot der lohnunternehmerischen Tätigkeit zu verfü-
gen; eventualiter sei das sofortige Verbot der lohnunternehmerischen Tätigkeit durch die angerufene 
Beschwerdeinstanz zu verfügen.

  3. Eventualiter sei die angefochtene Verfügung an die Gemeinde Grossaffoltern mit präzisen Anweisun-
gen zur Neubeurteilung zurückzuweisen.

  4. Verfahrensantrag: Den Beschwerdeführenden sei die Einsicht in sämtliche Verfahrensakten zu ge-
währen.» 

5. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVD leitet2, führte den Schriftenwech-
sel durch und holte die Vorakten ein. Das AGR verzichtete mit Eingabe vom 14. Dezember 2023 
vorerst auf einen Antrag und führte aus, falls gewünscht stelle man in Aussicht, dass man sich 
nach Vorliegen sämtlicher Unterlagen und Stellungnahmen in einem weiteren Verfahrensschritt 
zum Falle äussere. Die Gemeinde hielt mit Stellungnahme vom 15. Dezember 2023 an der ange-
fochtenen Verfügung fest und beantragt die Abweisung der Beschwerde. Nach gewährter Frister-
streckung beantragt der Beschwerdegegner mit Beschwerdeantwort vom 25. Januar 2024 die Ab-
weisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Mit Stellungnahme vom 29. Januar 2024 
äusserte sich das LANAT, Fachstelle Boden. Es führte aus, die lohnunternehmerische Tätigkeit 
des Beschwerdegegners, welche im Fachbericht vom 12. Mai 2021 letztmals beurteilt worden sei, 
erfülle die Voraussetzungen an ein landwirtschaftliches Gewerbe nicht und die Voraussetzungen 
von Art. 24b RPG (nichtlandwirtschaftlicher Nebenbetrieb ohne einen engen sachlichen Bezug 
zum landwirtschaftlichen Gewerbe) seien somit für das Lohnunternehmen nicht (mehr) erfüllt. 

2 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau- und Verkehrsdirektion 
(Organisationsverordnung BVD, OrV BVD; BSG 152.221.191).

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Nach Zustellung sämtlicher Eingaben mit Verfügung vom 5. März 2024 reichten die Beschwerde-
führenden eine Stellungnahme vom 14. März 2024 ein. 

6. Auf die Rechtsschriften und die Fachberichte wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in 
den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1. Eintretensvoraussetzungen

a) Gemäss Art. 49 Abs. 1 BauG3 können baupolizeiliche Verfügungen nach Art. 45 bis 48 
BauG innert 30 Tagen seit Eröffnung mit Beschwerde bei der BVD angefochten werden. Die BVD 
ist somit für die Beurteilung der Beschwerde zuständig. 

b) Der Beschwerdegegner bestreitet die Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführenden. 
Es sei aktenkundig, dass die Baupolizeianzeige am 1. März 2021 erfolgt sei. Diese hätten jedoch 
die Beschwerdeführenden 3, 4, 5, 6, 10, 11, 12, 13 und 16 nicht unterzeichnet, weshalb sie nicht 
beschwerdelegitimiert seien. Die Beschwerdeführenden 9, 14 und 15 hätten die Baupolizeian-
zeige zwar unterzeichnet, aber nicht bei der Stellungnahme vom 10. Juli 2023 mitgewirkt. Daher 
sei auch ihre Beschwerdelegitimation nicht gegeben. Weiter sei die materielle Beschwer der Be-
schwerdeführenden zu verneinen. Was die Beschwerdeführenden der B.________strasse be-
treffe (Beschwerdeführende 3, 4, 7, 8, 10, 11, 14, 15), so müsse eine Beeinträchtigung wegen der 
grossen Distanzen aufgrund der konkreten Gegebenheiten glaubhaft gemacht werden. Von deren 
Liegenschaften bestehe jedoch keine direkte Sichtverbindung auf das tiefer liegende Arbeits-
gelände des Lohnunternehmens, da ein bepflanzter, dichter Grüngürtel entlang des 
A.________bachs an der Grenze zur Bauparzelle die betroffene Fläche abschirme. Selbst eine 
direkte Sichtverbindung würde jedoch nicht zur Beschwerdelegitimation genügen. Inwiefern sie 
Lärm- und Lichtimmissionen ausgesetzt sein sollten, würden die Beschwerdeführenden nicht vor-
bringen. Solche seien nicht vorstellbar und auch nicht nachgewiesen. Es fehle schlicht an der 
erforderlichen (objektiven) Wahrnehmbarkeit. Indem die Beschwerdeführenden auf die Ausführun-
gen im Entscheid BVD 110/2022/66 verwiesen, würden sie verkennen, dass dies ein nicht reali-
siertes Bauvorhaben betroffen habe, weshalb nicht einfach auch vorliegend von diesen Aus-
führungen ausgegangen werden könne. Die an der D.________strasse wohnenden Beschwerde-
führenden (Beschwerdeführende 5, 6, 12, 13 und 16) befänden sich nicht in unmittelbarer Nach-
barschaft zu seiner Parzelle. So befänden sich mindestens eine weitere Häuserreihe und ein Ver-
kehrsträger dazwischen. Es liege gerade keine besondere Betroffenheit vor, da diese durch die 
lohnunternehmerische Tätigkeit, welche die Kriterien der Rechtsprechung nicht erfülle, nicht un-
mittelbar in eigenen schutzwürdigen Interessen betroffen seien. Die behaupteten Distanzangaben 
(50 bis 100 m) würden bestritten. Die gemachten Ausführungen zu Lärm- und Lichtimmissionen 
gälten sinngemäss. Indem die Beschwerdeführenden sodann vorbrächten, dass die Liegenschaft 
der Beschwerdeführenden 1 und 2 an seine Parzelle grenze, aber gleichzeitig ausführten, dass 
diese durch eine Wegparzelle getrennt seien, würden sie sich widersprechen. Die Distanz vom 
Wohngebäude zu seiner Parzelle sei von Amtes wegen festzustellen. Deren Beschwerdelegitima-
tion werde ebenfalls bestritten. Schliesslich sei auch die Beschwerdelegitimation der Beschwer-
deführerin 6 zu verneinen, da bei ihr als juristische Person und Nichtbewohnerin des Grundstücks 

3 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721.0).

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nicht dieselben Ausführungen mit der Distanz gelten würden, zumal es auch kein Wohngebäude 
gebe. 

c) Im Baupolizeiverfahren kommt den Anzeigenden im Verfahren Parteistellung zu, wenn sie 
als Nachbarn durch die baurechtswidrigen Verhältnisse betroffen sind oder zu den nach Art. 35a 
BauG einspracheberechtigten Organisationen gehören (Art. 46 Abs. 2 Bst. a BauG). Zur Be-
schwerde ist befugt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat, durch die angefoch-
tene Verfügung besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder 
Änderung der Verfügung hat (Art. 65 Abs. 1 VRPG4). Zur Beantwortung der Frage, wann die An-
zeigenden als Nachbarn durch die baurechtswidrigen Verhältnisse betroffen sind, kann auf Art. 35 
Abs. 2 Bst. a BauG zurückgegriffen werden.5

Nach Art. 35 Abs. 2 Bst. a BauG sind nur Personen zur Einsprache befugt, welche durch das 
Bauvorhaben unmittelbar in eigenen schutzwürdigen Interessen betroffen sind. Nach Lehre und 
Rechtsprechung ist eine Person in schutzwürdigen Interessen berührt, wenn sie durch ein Bau-
vorhaben in höherem Mass als die Allgemeinheit betroffen ist und zum Streitgegenstand eine 
besondere Beziehungsnähe hat. Diese Anforderungen grenzen die Beschwerden betroffener 
Drittpersonen von der unzulässigen Popularbeschwerde ab. Nach der Rechtsprechung des Bun-
desgerichts muss die besondere Beziehungsnähe zum Streitgegenstand bei Bauprojekten insbe-
sondere in räumlicher Hinsicht gegeben sein. In einer besonders nahen Beziehung zur Streitsache 
stehen naturgemäss die Nachbarn des Baugrundstücks. Der Kreis der betroffenen Nachbarschaft 
kann aber nicht allgemein festgelegt werden, sondern muss im Einzelfall nach den konkreten Ver-
hältnissen bestimmt werden. Die Nachbarschaft reicht so weit wie die allfälligen nachteiligen Aus-
wirkungen des Bauvorhabens. Eine weite Umschreibung des Kreises der beschwerdeberechtigten 
Nachbarschaft kann sich daher dort rechtfertigen, wo von einer Baute besonders starke Emissio-
nen ausgehen. Die mögliche Störung muss aber deutlich wahrnehmbar sein und objektiv betrach-
tet als Nachteil empfunden werden. In der Regel zu bejahen ist die Einsprachebefugnis des Nach-
barn, wenn dessen Liegenschaft unmittelbar an das Baugrundstück angrenzt oder allenfalls nur 
durch einen Verkehrsträger davon getrennt wird. Es wird darauf verzichtet, auf bestimmte feste 
Werte abzustellen. Nach der bundesgerichtlichen Praxis sind Nachbarn bis im Abstand von etwa 
100 m in der Regel zu Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen Bauvorhaben legitimiert. Aller-
dings ergibt sich die Legitimation nicht schon allein aus der räumlichen Nähe, sondern erst aus 
einer daraus herrührenden besonderen Betroffenheit.6

d) Der Beschwerdeführer 1 ist Alleineigentümer der Parzelle Grossaffoltern Grundbuchblatt 
Nr. E.________ und ist zusammen mit der Beschwerdeführerin 2 im Haus auf dieser Parzelle 
wohnhaft. Diese Parzelle ist lediglich durch eine Wegparzelle vom Grundstück Grossaffoltern 
Grundbuchblatt Nr. W.________ getrennt, das Wohnhaus der Beschwerdeführenden liegt knapp 
50 m entfernt von der bestehenden Remise des Beschwerdegegners (D.________strasse) und 
dem danebenliegenden Silolagerplatz. Dort finden die Tätigkeiten des Beschwerdegegners statt, 
welche von den Anzeigenden insbesondere aufgrund deren Lärm- und Lichtemissionen zur An-
zeige gebracht wurden. Aufgrund der unmittelbaren Nähe ihres Grundstücks sind die Beschwer-
deführenden 1 und 2 als Nachbarn von den zur Anzeige gebrachten Tätigkeiten besonders 
berührt, zumal glaubhaft dargetan wird, dass es sich bei diesen Arbeiten des Beschwerdegegners 
um lärmintensive Arbeiten handelt. Die Beschwerdeführenden 1 und 2 sind damit unmittelbar in 
eigenen schutzwürdigen Interessen betroffen, womit deren materielle Beschwer – entgegen den 
Ausführungen des Beschwerdegegners – zu bejahen ist. Mit der Feststellung in der angefochte-
nen Verfügung, wonach der Betrieb des Beschwerdegegners zonenkonform sei und es sich nicht 

4 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21).
5 Vgl. Zaugg/Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, Band I, 5. Aufl., Bern 2020, Art. 46 N. 2a.
6 Vgl. Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 35–35c N. 16 bis 17a, mit Hinweisen auf die Rechtsprechung.

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um einen baurechtswidrigen Zustand handle, wurde dem Begehren der Beschwerdeführenden 1 
und 2, welche die Anzeige vom 1. März 2021 unstreitig mitunterzeichnet hatten, nicht entsprochen. 
Sie sind daher auch formell beschwert. Insgesamt sind damit die Beschwerdeführenden 1 und 2 
zur Beschwerdeführung legitimiert. 

Die Beschwerdeführenden mit Liegenschaften an der D.________strasse (Beschwerdeführende 
5, 6, 12, 13, 16) wohnen ebenfalls weniger als 100 m entfernt vom Betriebsgelände des Beschwer-
degegners auf Parzelle Grossaffoltern Grundbuchblatt Nr. W.________. Deren materielle Be-
schwer ist aufgrund der unmittelbaren Nähe gestützt auf das Gesagte ebenfalls zu bejahen, aller-
dings haben sie die damalige Anzeige vom 1. März 2021 nicht mitunterzeichnet. Ob dies verlangt 
wird, ist fraglich, zumal das Verwaltungsgericht in älterer Rechtsprechung festgehalten hat, dass 
sich unmittelbar betroffene Nachbarn auch dann am Beschwerdeverfahren beteiligen können, 
wenn sie keine Anzeigende im Sinn von Art. 46 Abs. 2 Bst. a BauG sind.7 Da die Beschwerde 
aufgrund der nachgewiesenen Legitimation der Beschwerdeführenden 1 und 2 ohnehin geprüft 
werden muss, kann dies jedoch ebenso offen bleiben wie die Beschwerdelegitimation der weiteren 
Beschwerdeführenden mit Parzellen in rund 200 m Entfernung (Beschwerdeführende 3, 4, 7, 8, 
10, 11, 14, 15) und die Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführerin 9 als juristische Person 
mit unbewohntem Grundeigentum in unmittelbarer Nähe zum Betriebsgelände des Beschwerde-
gegners. Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten. 

e) Die Beschwerdeführenden beantragen in Ziffer 1a und 1b ihrer Rechtsbegehren neben der 
Aufhebung von Ziffer 1 der angefochtenen Verfügung die Feststellung, dass der Beschwerdegeg-
ner auf der Parzelle Nr. W.________ ein Lohnunternehmen betreibe und dass der Beschwerde-
gegner für die lohnunternehmerische Tätigkeit über keine Ausnahmebewilligung verfüge. Eine 
Feststellungsverfügung kann nur verlangen, wer ein spezifisches Feststellungsinteresse geltend 
machen kann. Ein solches ist generell zu verneinen, wo mit einem Gestaltungsbegehren vorzu-
gehen ist.8 Vorliegend beantragen die Beschwerdeführenden in erster Linie die Aufhebung von 
Ziffer 1 der angefochtenen Verfügung, worin diese feststellt, dass der Betrieb des Beschwerde-
gegners zonenkonform ist, es sich nicht um einen baurechtswidrigen Zustand handelt und sich 
die Anordnung von Wiederherstellungsmassnahmen diesbezüglich erübrigt. Sollte diese Ziffer an-
tragsgemäss aufgehoben werden, so würde dies gleichzeitig bedeuten, dass allfällige lohnunter-
nehmerische Tätigkeiten im Rahmen des wiederaufzunehmenden Wiederherstellungsverfahrens 
zu überprüfen wären. Bei der beantragten Aufhebung von Ziffer 1 der angefochtenen Verfügung 
handelt es sich um ein Gestaltungsbegehren, welches aus diesen Gründen im Falle der Gutheis-
sung die separaten Feststellungen im beantragten Sinne unnötig macht. Insoweit ist ein zusätzli-
ches Feststellungsinteresse zu verneinen und ist auf die Feststellungsbegehren der Beschwerde-
führenden nicht einzutreten.    

2. Streitgegenstand

a) Anfechtungsobjekt ist die Verfügung der Vorinstanz. Der Streitgegenstand braucht sich nicht 
mit dem Anfechtungsobjekt zu decken, kann aber auch nicht über dieses hinausgehen. Innerhalb 
dieses Rahmens bestimmen die Parteien den Streitgegenstand. Sowohl für das Einleiten eines 
Beschwerdeverfahrens als auch für dessen Umfang und eine allfällige vorzeitige Beendigung gilt 
somit die Verfügungs- oder Dispositionsmaxime sowie das Rügeprinzip. Die Parteien können den 
Streitgegenstand im Verlauf des Verfahrens nicht erweitern, sondern nur einschränken.9

7 Siehe VGE 18089 vom 23. Oktober 1990 E. 3.
8 Markus Müller, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 49 N. 74.
9 Ruth Herzog, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 72 N. 12 bis 14.

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b) Die Beschwerdeführenden fechten mit ihrer Beschwerde nur Ziffer 1 der angefochtenen Ver-
fügung an, wonach festgestellt wird, dass der Betrieb des Beschwerdegegners zonenkonform ist, 
es sich nicht um einen baurechtswidrigen Zustand handelt und sich die Anordnung von Wieder-
herstellungsmassnahmen diesbezüglich erübrigt. Nicht angefochten und damit nicht Streitgegen-
stand des vorliegenden Verfahrens sind dagegen die Anweisungen zur Lagerung der Siloballen 
(Ziff. 3 und Ziff. 6), zum Abstellen von Fahrzeugen und Maschinen (Ziff. 4), zum öffentlichen Flur-
weg (Ziff. 5) und die Wiederherstellungsanordnung nach Art. 46 Abs. 2 BauG im Zusammenhang 
mit dem Tanklager (Ziff. 7 bis 9). Diese Ziffern betreffend ist die Verfügung mangels Anfechtung 
damit in Rechtskraft erwachsen. 

3. Lohnunternehmerische Tätigkeiten: Ausgangslage, Parteivorbringen

a) Nachdem die Gemeinde das noch im ersten Verfahren vor der BVD (110/2022/66) umstrit-
tene Baugesuch für den Anbau eines Geräteraums an die bestehende Remise mangels Einrei-
chen eines vollständigen Baugesuchs mit Schreiben vom 7. Februar 2023 abschrieb, geht es vor-
liegend einzig um die Frage der Zulässigkeit von allfälligen lohnunternehmerischen Tätigkeiten 
des Beschwerdegegners. Diesbezüglich ist von folgender Ausgangslage auszugehen: 

Mit der im ersten Verfahren vor der BVD angefochtenen Verfügung vom 21. August 2021 erteilte 
das AGR eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24b RPG für die bestehende lohnunternehmerische 
Tätigkeit. Es stützte sich dabei auf die Beurteilung des LANAT im Fachbericht vom 12. Mai 2021, 
worin dieses zum Schluss kam, dass der Betrieb des Beschwerdegegners mit einem SAK-Wert 
von 1.289 ein landwirtschaftliches Gewerbe darstellt, dass der Beschwerdegegner einen namhaf-
ten Teil seines Einkommens aus Arbeiten für Dritte (Mäh- und Pressarbeiten, Handel mit Raufut-
ter) erwirtschaftet, dass er auf dieses Zusatzeinkommen angewiesen ist und dass mit der beste-
henden lohnunternehmerischen Tätigkeit die Voraussetzungen eines nichtlandwirtschaftlichen 
Nebenbetriebs ohne engen sachlichen Bezug wohl erfüllt sind. Im darauffolgenden Beschwerde-
verfahren führte der Beschwerdegegner selber aus (Beschwerdeantwort vom 23. Mai 2022), es 
sei unbestritten, dass er neben der Führung des landwirtschaftlichen Betriebs auch Lohnarbeiten 
für Dritte ausführe (Mäh- und Pressarbeiten, landwirtschaftliche Transporte, Handel mit Raufutter). 

Mit Entscheid vom 5. Juli 2022 hob die BVD die Verfügung des AGR sowie den darauf basierenden 
Gesamtentscheid der Gemeinde auf und wies die Sache zur Fortsetzung des Verfahrens im Sinne 
der Erwägungen an die Gemeinde zurück. Die BVD beanstandete, dass das AGR eine Ausnah-
mebewilligung nach Art. 24b RPG erteilte, obwohl hierfür ein Bau- und Ausnahmegesuch des 
Beschwerdegegners fehlte und ein solches auch nicht publiziert wurde. Für die Beurteilung des 
nichtlandwirtschaftlichen Nebenbetriebs nach Art. 24b Abs. 1 RPG sei gemäss Art. 40 Abs. 2 
RPV10 ein Betriebskonzept vorgeschrieben. Ein solches fehlt in den vorinstanzlichen Akten, wes-
halb der Beschwerdegegner aufzufordern sei, dieses einzureichen. Das Betriebskonzept müsse 
u.a. auch detaillierte Angaben zum bestehenden nichtlandwirtschaftlichen Lohnunternehmen ent-
halten (Grösse, Umsatz/Gewinn, Umfang der dafür eingesetzten Arbeitskräfte/Arbeitsstunden, 
Umfang der dafür beanspruchten Maschinen/Fahrzeuge und Räumlichkeiten, künftiger Umfang / 
Ausbaupläne, Betriebszeiten usw.), damit eine klare Abgrenzung zwischen der landwirtschaftli-
chen und der nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeit gemacht werden könne. Weiter seien Vorausset-
zungen eines nichtlandwirtschaftlichen Nebenbetriebs ohne engen sachlichen Bezug zum Land-
wirtschaftsbetrieb nach Art. 24b RPG nicht oder ungenügend geprüft worden. Da die lohnunter-
nehmerische Tätigkeit offenbar schon länger bestehe, hätte die Gemeinde den Beschwerdegeg-
ner im Rahmen eines Wiederherstellungsverfahrens Gelegenheit zur Einreichung eines nachträg-
lichen Baugesuchs für diese unbewilligten Tätigkeiten einräumen müssen (vgl. Art. 46 Abs. 2 

10 Raumplanungsverordnung des Bundesrats vom 28. Juni 2000 (RPV; SR 700.1).

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BauG). Falls der Beschwerdegegner hinsichtlich der lohnunternehmerischen Tätigkeit trotz Auf-
forderung der Gemeinde auf die Einreichung eines begründeten und den formellen Erfordernissen 
entsprechenden Bau- und Ausnahmegesuchs verzichte, so werde die Gemeinde diesbezüglich im 
Rahmen eines Wiederherstellungsverfahrens die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands 
zu prüfen haben.

Im Schreiben vom 7. Februar 2023, mit welchem die Gemeinde das Baubewilligungsverfahren 
mangels Einreichung eines überarbeiteten, vollständigen Baugesuchs abschrieb, wies die Ge-
meinde darauf hin, dass sie aufgrund des Verzichts der Einreichung eines entsprechenden Bau- 
und Ausnahmegesuchs die bis anhin getätigte Lohnunternehmung im Rahmen eines Wiederher-
stellungsverfahrens zu prüfen habe. Mit Schreiben vom 10. März 2023 wendete sich die Gemeinde 
an das AGR, wies darin ergänzend darauf hin, dass der heutige Silolagerplatz und die damit ver-
bundene Tätigkeit von der Gemeinde am 10. Juli 2015 gestützt auf die damalige Verfügung des 
AGR vom 22. Juni 2015 bewilligt worden sei, und bat das AGR um Überprüfung der Zonenkonfor-
mität auf Basis der heutigen GELAN-Betriebsdaten. Das vom AGR beigezogene LANAT wies in 
den Fachberichten vom 1. Mai 2023 und 25. Mai 2023 die GELAN-Daten 2023 aus (u.a. der SAK-
Wert von 0.607) und führte u.a. aus, ihre Beurteilung basiere auf GELAN-Betriebsdaten für das 
Jahr 2023 und auf Informationen, die ihnen der Beschwerdegegner übermittelt habe. Nach den 
erhaltenen Informationen würden auf dem Silolagerplatz Grassiloballen und Maissiloballen gela-
gert, die auf dem Landwirtschaftsbetrieb produziert würden. Jährlich produziere der Beschwerde-
gegner ca. 450 Stück Grassiloballen und ca. 550 Stück Maissiloballen. Ein Teil dieses produzier-
ten Futters werde an seine Schafe verfüttert. Der Rest des produzierten Futters verkaufe er an 
Landwirte in der Region, die zu wenig Futter hätten. Nach den übermittelten Informationen werde 
auf dem Silolagerplatz kein Futter gelagert, das von anderen landwirtschaftlichen Betrieben ge-
kauft worden sei. Die Produktion und der Verkauf von betriebseigenem Futter werde als bodenab-
hängige landwirtschaftliche Bewirtschaftung beurteilt und sei daher zonenkonform. Es handle sich 
bei dieser Tätigkeit nicht um einen Nebenbetrieb nach Art. 24b RPG. Die Mengenangaben des 
Beschwerdegegners seien mit aktuellen Standardwerten überprüft worden und würden als realis-
tisch beurteilt. 

Gestützt auf diese Beurteilung des LANAT erliess die Gemeinde die angefochtene Verfügung vom 
18. Oktober 2022. Sie zog darin u.a. die Schlussfolgerungen, wonach für sie nachvollziehbar sei, 
dass die deklarierte Anzahl der Siloballen auf dem eigenen Betrieb produziert werden könnten, 
die heutige Tätigkeit auf Basis des am 10. Juli 2015 bewilligten Baugesuchs nach wie vor zonen-
konform ausgeübt werden könne und für sie aufgrund der durchgeführten Abklärungen feststehe, 
dass es sich nicht um eine lohnunternehmerische Tätigkeit handle und die Anzahl der deklarierten 
Siloballen plausibel sei. In Ziffer 1 der Verfügung stellte sie daher fest, dass der Betrieb des Be-
schwerdegegners zonenkonform ist, es sich nicht um einen baurechtswidrigen Zustand handelt 
und sich die Anordnung von Wiederherstellungsmassnahmen diesbezüglich erübrigt. 

b) Die Beschwerdeführenden bringen vor, weder der Fachbericht des LANAT vom 25. Mai 
2023 noch die angefochtene Verfügung der Gemeinde würden sich zur lohnunternehmerischen 
Tätigkeit des Beschwerdegegners äussern bzw. es werde angenommen, dass der Beschwerde-
gegner kein Lohnunternehmen betreibe. Dies werde bestritten. Das LANAT habe in seinem Fach-
bericht vom 25. Mai 2023 ausschliesslich die Angaben des Beschwerdegegners und die Erhebung 
GELAN 2023 berücksichtigt und das Vorhaben als landwirtschaftlich begründet nach Art. 16a RPG 
beurteilt. Zum einen sei aber gar kein Bauvorhaben zu beurteilen gewesen, da das Baugesuch 
des Beschwerdegegners aufgrund von unvollständigen Baugesuchsunterlagen abgeschrieben 
worden sei. Somit sei unklar, was das LANAT überhaupt beurteilt habe. Zum anderen sei entge-
gen den klaren Anweisungen der BVD im Entscheid vom 5. Juli 2023 kein Betriebskonzept einge-
reicht worden und die Voraussetzungen für die Bewilligung der lohnunternehmerischen Tätigkeit 
habe deshalb nicht geprüft werden können. Es sei schliesslich unklar, ob im Fachbericht des LA-

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NAT vom 25. Mai 2023 nun sogar festgestellt werde, dass es sich bei den Tätigkeiten des Be-
schwerdegegners gar nicht um ein Lohnunternehmen handeln solle, obschon die Umstände ganz 
klar dafür sprechen würden und die lohnunternehmerische Tätigkeit sowohl von der BVD im Ent-
scheid vom 5. Juli 2023 festgestellt und vom Beschwerdegegner auch nie bestritten worden sei. 
Auch die ausserordentlich grosse Anzahl Geräte, Maschinen und Fahrzeuge sei Evidenz dafür, 
dass zusätzlich zum Landwirtschaftsbetrieb lohnunternehmerische Tätigkeiten ausgeführt wür-
den. Es sei unglaubwürdig, dass für die Bewirtschaftung eines Betriebs mit einem SAK-Wert von 
nur 0.607 unter anderem fünf Traktoren und drei Ballenpressen notwendig seien. 

Das LANAT gehe in seinem Fachbericht davon aus, dass der Beschwerdegegner jährlich ca. 450 
Stück Grassiloballen und ca. 550 Stück Maissiloballen produziere. Diese Annahme scheine den 
Angaben des Schweizerischen Bauernverbandes über die Erträge bei Futtermitteln zu widerspre-
chen, wo festgehalten werde, dass der Feuchtertrag bei einer guten Bestandesdichte pro Hektare 
56 bis 60 Tonnen Futtermais betrage. Da eine Maissiloballe gemäss LANAT-Bericht vom 25. Mai 
2023 ca. 1000 kg wiege, entspreche das 56 bis 60 Siloballen pro Hektare. Der Beschwerdegegner 
habe jedoch dem LANAT eine Produktion von ca. 79 Maissiloballen pro Hektare genannt. Über-
dies lägen keine Unterlagen vor, welche die Annahme des LANAT stützen würden, dass kein 
Lohnunternehmen betrieben werde. Die Gemeinde habe sich in der angefochtenen Verfügung 
damit begnügt, die höchst fragwürdige Feststellung des LANAT zu übernehmen und den Betrieb 
des Beschwerdegegners als zonenkonform zu erklären. 

Weiter sei darauf hingewiesen, dass in Bezug auf die Zonenkonformität lediglich die Siloballen-
produktion geprüft worden sei. Vom Beschwerdegegner seien aber Angaben zu weiteren lohnun-
ternehmerischen Tätigkeiten gemacht worden, die nicht geprüft worden seien. So solle der Be-
schwerdegegner für Dritte Rund- und Kleinballen pressen, mähen, kreiseln, Erntegut schwaden, 
Transporte durchführen (Zuckerrüben, Kartoffeln, Getreide, etc.), Handel mit Heu-, Stroh- und Si-
loballen betreiben sowie landwirtschaftliche Fahrzeuge vermieten. An der Tatsache, dass der Be-
schwerdegegner ein Lohnunternehmen betreibe, habe sich in der Zwischenzeit nichts geändert.  

Falls die BVD zur Erkenntnis gelange, dass für die Beurteilung der lohnunternehmerischen Tätig-
keit des Beschwerdegegners bzw. für die Beurteilung der Zonenkonformität weitere Abklärungen 
notwendig seien, so sei Ziffer 1 der Verfügung vorsorglich aufzuheben und die Sache an die 
Vorinstanz zur Neubeurteilung zurückzuweisen. In diesem Fall seien der Gemeinde klare Anwei-
sungen in Bezug auf die noch zu treffenden Abklärungen und einzuholenden Unterlagen und Be-
richte zu erteilen. 

c) Der Beschwerdegegner argumentiert, entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführen-
den werde in der Verfügung auf die lohnunternehmerische Tätigkeit und auf die Einwände der 
Beschwerdeführenden eingegangen. Es werde – ausser für die Siloballen – auch nicht davon 
ausgegangen, dass keine lohnunternehmerische Tätigkeit bestehe, sondern lediglich festgestellt, 
dass ein landwirtschaftlicher Betrieb mit 0.607 SAK bestehe, welcher folglich zonenkonform sei. 
Dabei habe sich die Gemeinde auf Angaben gestützt, welche unbestrittenermassen auch das 
Lohnunternehmen enthalten habe. Die Beschwerdeführenden würden verkennen, dass seit dem 
1. Juli 2015 eine ordentliche Baubewilligung für den Silolagerplatz und die damit verbundene 
Tätigkeit vorliege. Da die Einreichung eines Betriebskonzepts im Entscheid der BVD nicht mittels 
Anweisung im Entscheiddispositiv angeordnet worden sei, würden die diesbezüglichen Einwen-
dungen ins Leere fallen. Im Bericht des LANAT vom 25. Mai 2023 sei einleitend zwar das Wort 
«Bauvorhaben» enthalten. Dies sei jedoch dem Umstand geschuldet, dass es sich um ein Stan-
dardformular handle. Daraus zu schliessen, es sei über ein allfälliges Baugesuch geurteilt worden, 
erscheine überspitzt formalistisch, zumal im Sachverhaltsteil explizit ausgeführt worden sei, dass 
die Zonenkonformität des Silolagerplatzes und die damit verbundene Tätigkeit geprüft worden sei. 
Es werde bestritten und von den Beschwerdeführenden auch nicht substantiiert vorgebacht, in-

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wiefern es unglaubwürdig sei, dass für die Bewirtschaftung eines Landwirtschaftsbetriebs mit 
0.607 SAK unter anderem fünf Traktoren und drei Ballenpressen notwendig seien. Es sei denn 
auch – ausser für die Siloballen – nie festgestellt worden, dass keine lohnunternehmerischen 
Tätigkeiten bestünden, jedoch keine, welche die Kriterien der Rechtsprechung erfüllen. 

Die Zahlen zur Anzahl der von ihm produzierten Siloballen würden sodann sehr wohl stimmen. 
Die Beschwerdeführenden würden übersehen, dass es sich bei den Angaben des Bauernverban-
des um Richtwerte handle, welche bei einer 30-prozentigen Trockensubstanz gelten würden. Sie 
könnten also nicht einfach vorbringen, dass dies falsch sein soll, weil der Beschwerdegegner eine 
Produktion von 79 Maissiloballen pro Hektare angebe. Denn der Richtwert trage dem vorliegenden 
individuell-konkreten Fall offensichtlich zu wenig Rechnung. Aus den Standardwerten gemäss 
WIRZ-Handbuch 2021 ergebe sich vielmehr, dass die Angaben des Beschwerdegegners realis-
tisch und die Voraussetzungen erfüllt seien. 

Die durch die Beschwerdeführenden vorgebrachten Angaben zu weiteren lohnunternehmerischen 
Tätigkeiten hätten sich – abgesehen der zugegebenen Mäh- und Pressarbeiten, landwirtschaftli-
chen Transporte, Handel mit Raufutter – auf das Baugesuchsverfahren bezogen, welches zwi-
schenzeitlich abgeschrieben worden sei. Vielmehr werde ein Teil des produzierten Futters an 
seine Schafe verfuttert und den Rest verkaufe er an Landwirte in der Region, die zu wenig Futter 
hätten. Insbesondere werde auf dem Silolagerplatz kein Futter gelagert, das von anderen land-
wirtschaftlichen Betrieben gekauft worden sei. Es sei unhaltbar, wenn die Beschwerdeführenden 
vorbringen würden, dass weder die Gemeinde noch das LANAT bzw. das AGR gewillt seien, seine 
Tätigkeiten auf ihren Inhalt und ihre Bewilligungsfähigkeit zu überprüfen, denn genau dies hätten 
sie getan.  

Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführenden handle es sich nicht um einen rechtswid-
rigen Zustand. Von einer lohnunternehmerischen Tätigkeit werde nur gesprochen, wenn mit eige-
nen Maschinen und Geräten landwirtschaftliche Arbeiten für Dritte gegen Entgelt ausgeführt wür-
den und aus dieser Tätigkeit ein namhafter Betrag zum Einkommen erwirtschaftet werde. Die Pro-
duktion und der Verkauf von betriebseigenem Futter (Handel mit Siloballen) werde als bodenab-
hängige landwirtschaftliche Bewirtung beurteilt. Mittlerweile habe er das Kreiseln von Rund- und 
Kleinballen aufgegeben und auch das Schwaden von Erntegut. Selbes gelte für die Zuckerrüben-
transporte, da er infolge Inflation keine solchen mehr gekauft habe. Jedoch mähe er noch ganz 
wenige Rund- und Kleinballen für Dritte und vermiete jeweils im Herbst für 10 Tage noch einen 
Traktor und zwei Agroliner an einen Bekannten, jedoch aber lediglich zu Selbstkosten und nicht 
zu einem gewinnorientierten Mietzins. Selbstredend werde aus dieser Tätigkeit kein namhafter 
Beitrag zum Einkommen erwirtschaftet. Aus dem Bericht Inforama vom 26. April 2021 ergebe sich 
zwar, dass der Anteil Jahresgewinn aus Lohnbetrieb 27 % betrage. Jedoch seien auch bei diesem 
der verbleibende Anteil an Raufutterhandel berücksichtigt worden, um die Strukturkosten zu be-
rechnen. Aufgrund der gemachten Ausführungen sei davon auszugehen, dass sich der Anteil Jah-
resgewinn aus lohnunternehmerischen Tätigkeiten auf eine sehr kleine einstellige Prozentzahl be-
laufe. Folglich liege keine lohnunternehmerische Tätigkeit vor, welche die Kriterien der Rechtspre-
chung erfülle.

d) Das LANAT äusserte sich im Beschwerdeverfahren mit Stellungnahme vom 29. Januar 
2024. Dabei führte es aus, man beschränke sich auf die Beurteilung der lohnunternehmerischen 
Tätigkeit des Beschwerdegegners. Diese sei im Fachbericht vom 12. Mai 2021 letztmals beurteilt 
worden und sie hätten damals festgehalten, dass die Voraussetzungen von Art. 24b RPG (nicht-
landwirtschaftlicher Nebenbetrieb ohne einen engen sachlichen Bezug zum landwirtschaftlichen 
Gewerbe) erfüllt seien. Die Voraussetzungen seien damals gegeben gewesen, da der Betrieb mit 
einem SAK-Wert von 1.289 u.a. die Voraussetzungen an ein landwirtschaftliches Gewerbe erfüllt 
habe. Der Beschwerdegegner führe landwirtschaftliche Transporte und Arbeiten wie Mäh- und 

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Pressarbeiten für Dritte durch. Es handle sich somit um ein landwirtschaftliches Lohnunternehmen 
(vgl. u.a. auch den Fachbericht vom 12. Mai 2021). Aufgrund der Angaben im Agrar-Informations-
system GELAN 2023 sowie der E-Mail der Rechtsvertretung des Beschwerdegegners vom 22. Ja-
nuar 2024 verfüge der landwirtschaftliche Betrieb über 0.607 SAK. Der Betrieb erfülle somit die 
Voraussetzungen an ein landwirtschaftliches Gewerbe nicht und die Voraussetzungen von 
Art. 24b RPG (nichtlandwirtschaftlicher Nebenbetrieb ohne einen engen sachlichen Bezug zum 
landwirtschaftlichen Gewerbe) seien somit für das Lohnunternehmen nicht (mehr) erfüllt. 

e) Gestützt auf den Entscheid der BVD vom 5. Juli 2022 und mangels Einreichung eines Bau- 
und Ausnahmegesuchs durch den Beschwerdegegner war die Gemeinde gehalten, die lohnunter-
nehmerischen Tätigkeiten im Rahmen eines Wiederherstellungsverfahrens zu überprüfen (vgl. 
E. 7b des Entscheids der BVD vom 5. Juli 2022). Es zeigt sich, dass die strittigen Aktivitäten des 
Beschwerdegegners zwei Bereiche umfassen. Einerseits die Erstellung von Grassilo- und Maissi-
loballen und der teilweise Verkauf dieser an andere Landwirte, anderseits aber auch weitere Ar-
beiten für Dritte gegen Entgelt. Auf diese beiden Bereiche ist nachfolgend näher einzugehen. 

4. Erstellung und Verkauf von Grassilo- und Maissiloballen

a) Wie das LANAT richtigerweise ausführt, wurde dem Beschwerdegegner für seinen Land-
wirtschaftsbetrieb mit kleiner Baubewilligung vom 10. Juli 2015 sowie dazugehöriger Verfügung 
des AGR vom 22. Juni 2015 neben seiner bestehenden Remise auf Parzelle Grossaffoltern 
Grundbuchblatt Nr. W.________ ein Siloballenlagerplatz mit einer Grösse von 288 m2 (24 m x 12 
m) als zonenkonform nach Art. 16a RPG bewilligt.11 Als Auflage verfügte das AGR damals, dass 
der Lagerplatz nur für die zonenkonforme Nutzung verwendet werden darf. Die Feststellung des 
LANAT in seinen Fachberichten vom 1. Mai 2023 und 25. Mai 2023, wonach der Silolagerplatz 
und die damit verbundenen, zonenkonformen Tätigkeiten im Jahr 2015 bewilligt wurden und damit 
zulässig sind, ist daher nicht zu beanstanden und wird auch nicht bestritten. Zu Recht unstrittig ist 
– den Ausführungen des LANAT folgend – auch, dass das Produzieren von Siloballen mit be-
triebseigenem Futter (d.h. das auf den durch den Landwirtschaftsbetrieb des Beschwerdegegners 
bewirtschafteten Flächen erzeugte Futter) wie auch der Verkauf dieses betriebseigenen Futters 
als zonenkonforme landwirtschaftliche Tätigkeiten gelten und die Lagerung der Siloballen aus be-
triebseigenem Futter von der Bewilligung aus dem Jahr 2015 gedeckt ist, solange die Zwischen-
lagerung der Siloballen auf dem bewilligten Siloballenlagerplatz erfolgt. Letzteres wird mit (der 
rechtskräftigen) Ziffer 3 der angefochtenen Verfügung sichergestellt, wonach der Beschwerde-
gegner angewiesen wird, die Lagerung von Siloballen lediglich im Rahmen des als Siloballenla-
gerplatz bewilligten Bereichs vorzusehen. 

Damit steht aber auch fest, dass nur die Produktion und der Verkauf von Siloballen aus betriebs-
eigenem Futter als bodenabhängige landwirtschaftliche Bewirtschaftung und damit als zonenkon-
forme Tätigkeit des Beschwerdegegners gelten kann. Sobald die landwirtschaftlichen Produkte 
(Gras, Mais) zwecks Verarbeitung zu Siloballen und deren Weiterverkauf zugekauft werden und/ 
oder von anderen Landwirtschaftsbetrieben und deren bewirtschafteten Flächen stammen, so 
überschreitet dies die zonenkonforme Tätigkeit und muss im Bereich einer zonenwidrigen lohnun-
ternehmerischen Tätigkeit angeordnet werden, welche grundsätzlich auf eine Ausnahmebewilli-
gung nach Art. 24 ff. RPG angewiesen ist.  

b) Das LANAT kam in seinem Fachbericht vom 25. Mai 2023 zwar zum Schluss, dass der 
Beschwerdegegner nur das auf seinem Land produzierte Futter zu Siloballen verarbeite, lagere 
und verkaufe und dass die Mengenangaben des Beschwerdegegners zu diesem betriebseigenen 

11 Vgl. von der Vorinstanz eingereichtes Sichtmäppli «2015/22, F.________».

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Futter (jährlich ca. 450 Stück Grassiloballen und ca. 550 Stück Maissiloballen) mit aktuellen Stan-
dardwerten überprüft worden seien und als realistisch beurteilt würden. Diese (strittigen) Feststel-
lungen werfen jedoch in verschiedener Hinsicht Fragen auf und wurden ungenügend verifiziert: 
So ist zunächst festzustellen, dass diese Beurteilung des LANAT gemäss den Ausführungen im 
Fachbericht neben den GELAN-Betriebsdaten 2023 einzig auf einem (nicht aktenkundigen) E-Mail 
des Beschwerdegegners vom 16. April 2023 und einer telefonischen Rücksprache vom 27. April 
2023 mit diesem beruhen. Für die Feststellungen, wonach auf dem Landwirtschaftsbetrieb des 
Beschwerdegegners jährlich ca. 450 Stück Grassiloballen und ca. 550 Stück Maissiloballen aus 
betriebseigenem Futter produziert werden und nur diese Siloballen aus betriebseigenem Futter 
auf dem Silolagerplatz gelagert und anschliessend – soweit nicht an die eigenen Schafe verfüttert 
– verkauft werden, wird einzig auf die Angaben des Beschwerdegegners abgestellt. Weder das 
LANAT noch die Gemeinde forderten zwecks Verifizierung dieser Angaben nähere Unterlagen/Be-
lege des Beschwerdegegners ein oder versuchten diese Angaben etwa anhand einer Besichti-
gung vor Ort unter näherer Befragung des Beschwerdegegners oder einer Einsicht in die Buch-
haltung des Landwirtschaftsbetriebs zu plausibilisieren. Ebenso fehlt es noch immer an dem von 
der BVD bereits im Rahmen des ersten Rückweisungsentscheids vom 5. Juli 2022 geforderten 
Betriebskonzept des Beschwerdegegners, enthaltend u.a. genaue Betriebsangaben zum Ist-Zu-
stand des landwirtschaftlichen Betriebs und detaillierte Angaben zu den unbestritten bestehenden 
lohnunternehmerischen und damit nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten (vgl. E. 5c des Entscheids 
vom 5. Juli 2023), was für die Überprüfung der Angaben des Beschwerdegegners jedoch unab-
dingbar ist. Eine Überprüfung und Plausibilisierung dieser Angaben durch die BVD als Rechtsmit-
telinstanz ist entsprechend gestützt auf die Akten nicht möglich, zumal nicht einmal die erwähnte 
E-Mail des Beschwerdegegners vom 16. April 2023 und eine Telefonnotiz des darauffolgenden 
Telefongesprächs vom 27. April 2023 aktenkundig sind. Eine nähere Verifizierung der Angaben 
des Beschwerdegegners ist vorliegend auch deswegen angezeigt, weil die Fachbehörden im ers-
ten Verfahren gestützt auf die Auskünfte des Beschwerdegegners noch von anderen Angaben 
ausgingen. So war damals u.a. auch noch von Mäh- und Pressarbeiten für Dritte (vgl. Fachbericht 
LANAT vom 12. Mai 2021) und von der Herstellung von etwa 1200 Futter-Ballen pro Jahr (vgl. 
Fachbericht AUE vom 9. August 2021) die Rede. Aus dem Umstand, wonach die nun vom Be-
schwerdegegner angegebene Menge (insgesamt rund 1000 Siloballen pro Jahr) vom LANAT ge-
stützt auf Standardwerte als realistischer Wert für die Eigenproduktion des Beschwerdegegners 
beurteilt wird, lässt sich nicht automatisch schliessen, dass diese Anzahl der tatsächlich auf dem 
Platz gelagerten Menge an Siloballen entspricht bzw. diese nicht immer noch höher ist und dass 
alles Futter dieser Siloballen auch tatsächlich vom eigenen Land stammt. Schliesslich fehlt im 
Zusammenhang mit diesen Angaben des Beschwerdegegners eine nähere Auseinandersetzung 
der Vorinstanz oder des LANAT mit den Einwänden der Beschwerdeführenden. So ist es etwa für 
die BVD ohne nähere Erklärungen auch nicht ohne Weiteres nachvollziehbar, wieso der Betrieb 
des Beschwerdegegners für die Verarbeitung und den Verkauf des eigenen Futters zu Siloballen 
über einen Maschinenbestand von drei Ballenpressen und fünf Traktoren verfügen muss. Auch 
weitere Einwände der Beschwerdeführenden blieben unbehandelt, wie etwa die anderweitigen 
Zählungen der Beschwerdeführenden zur Anzahl der gelagerten Siloballen, die angebliche Aus-
dehnung der mit Entscheid vom 10. Juli 2015 bewilligten Siloballen-Lagerfläche und damit der 
grössere Platzbedarf trotz kleiner werdendem Landwirtschaftsbetrieb (von 1.289 SAK auf 0.607 
SAK) und deren Beobachtungen zur angeblichen Anlieferung und Abholung von Siloballen mit 
grossen Lastwagen. Ob diese Einwände zutreffen, ist unklar, hätte aber die Gemeinde als zustän-
dige Baupolizeibehörde dazu veranlassen müssen, die vom LANAT wiedergebebenen Angaben 
des Beschwerdegegners nicht unbesehen und ohne nähere Verifikation zu übernehmen. 

Die Gemeinde wird daher die Angaben des Beschwerdegegners – allenfalls unter neuerlichem 
Beizug des LANAT – zu verifizieren / zu plausibilisieren haben. Es wird anhand zusätzlicher, in 
den Akten festzuhaltender Abklärungen (etwa Betriebsbesichtigung, Befragung des Beschwerde-
gegners) und unter Einsicht in die Bücher des Betriebs bzw. Einholung der nötigen Unterlagen 

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(Betriebskonzept, allfällige Statistiken zur Menge der produzierten und verkauften Siloballen in 
den letzten Jahren, Buchhaltungen der vergangenen Jahre, Unterlagen zu Direktzahlungen usw.) 
Klarheit zu schaffen sein, in welchem Umfang beim Betrieb des Beschwerdegegners und dessen 
Siloballenproduktion und -verkauf von landwirtschaftlichen und damit zonenkonformen Tätigkeiten 
und in welchem Umfang von lohnunternehmerischen Tätigkeiten auszugehen ist. Bestätigt sich, 
dass der Beschwerdegegner nur eigenes Futter verarbeitet und verkauft, so wird dies von der 
Gemeinde in der neu zu erlassenden Verfügung nachvollziehbar zu begründen/darzulegen sein. 
Muss jedoch davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdegegner auch fremdes Futter ver-
arbeitet und lagert, so ist dies Teil der landwirtschaftsfremden lohnunternehmerischen Tätigkeiten, 
welche nicht als zonenkonform gelten können und deren Rechtmässigkeit nicht auf dem bewillig-
ten, der zonenkonformen Nutzung vorbehaltenen Siloballenlagerplatz gründen kann. 

5. Weitere Arbeiten für Dritte gegen Entgelt 

a) Der Beschwerdegegner führt – wie er in seiner Beschwerdeantwort vom 25. Januar 2024 
selber festhält – weiterhin auch Arbeiten für Dritte gegen Entgelt aus, welche er als lohnunterneh-
merische Tätigkeiten bezeichnet. Er ist allerdings der Ansicht, dass er damit keinen namhaften 
Beitrag zum Einkommen erwirtschafte, weshalb es sich nicht um eine lohnunternehmerische 
Tätigkeit handle, welche die Kriterien der Rechtsprechung erfülle.

Was die Beurteilung dieser lohnunternehmerischen Tätigkeiten anbelangt, so hat sich die Aus-
gangslage seit dem ersten Rückweisungsentscheid der BVD vom 5. Juli 2022 insofern und in 
massgebender Weise verändert, als der Betrieb des Beschwerdegegners damals noch einen 
SAK-Wert von 1.289 aufwies und er damit die Voraussetzungen eines landwirtschaftlichen Ge-
werbes noch erfüllte, der Betrieb inzwischen jedoch nur noch einen SAK-Wert von 0.607 aufweist, 
womit er neu unter der für die Talzone massgebenden Grenze eines landwirtschaftlichen Gewer-
bes von 0.85 fiel (vgl. Art. 7 Abs. 1 i.V.m. Art. 5 BGBB12 und Art. 1 Abs. 1a BPG13).14 Entsprechend 
stellt der Betrieb aktuell – und entgegen den nicht nachvollziehbaren Ausführungen des Be-
schwerdegegners in Rz. 42 seiner Beschwerdeantwort – kein landwirtschaftliches Gewerbe mehr 
dar. Damit gelangt Art. 24b RPG (nichtlandwirtschaftlicher Nebenbetrieb) als einzig möglicher 
Ausnahmetatbestand von Art. 24 ff. RPG für eine allfällige lohnunternehmerische Tätigkeit ausser 
Betracht, setzt diese Bestimmung doch ein landwirtschaftliches Gewerbe im erwähnten Sinne vor-
aus. Während dem im ersten Verfahren gemäss Rückweisungsentscheid der BVD die Vorausset-
zungen der für Lohnunternehmen in Frage kommenden Untervariante gemäss Art. 24b Abs. 1 
RPG (nichtlandwirtschaftlicher Nebenbetrieb ohne engen sachlichen Bezug zum landwirtschaftli-
chen Gewerbe) ungenügend geprüft wurden (u.a. die Voraussetzung, dass der Betrieb auf das 
Zusatzeinkommen aus dem Nebenbetrieb angewiesen sein muss), so stellen sich nun diese Fra-
gen mangels Anwendbarkeit von Art. 24b RPG nicht mehr. Vielmehr ist neu strittig und damit im 
Rahmen des Wiederherstellungsverfahren näher zu prüfen, ob überhaupt ein massgebendes 
Lohnunternehmen besteht, welches einer eigenen Bewilligung bedarf. 

b) Eine Überprüfung der unstrittig vorhandenen lohnunternehmerischen Tätigkeiten des Be-
schwerdegegners ist im vorinstanzlichen Verfahren gänzlich unterblieben. Weder das LANAT 
noch die Gemeinde haben sich hierzu geäussert. Das LANAT hat sich im durchgeführten Wieder-
herstellungsverfahren nur zum bewilligten Silolagerplatz und zur Produktion, der Lagerung und 
dem Verkauf der Siloballen aus eigener Produktion geäussert. Entsprechend ist der angefochte-
nen Verfügung der Gemeinde auch nichts zu diesen weiteren Tätigkeiten zu entnehmen. Erst im 

12 Bundesgesetz vom 4. Oktober 1991 über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB; SR 211.412.11).
13 Gesetz vom 21. Juni 1995 über das bäuerliche Boden- und Pachtrecht (BPG; BSG 215.124.1).
14 Vgl. Stellungnahme des LANAT vom 29. Januar 2024, S. 2.

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Beschwerdeverfahren beurteilt das LANAT diese lohnunternehmerischen Tätigkeiten des Be-
schwerdegegners mit Stellungnahme vom 29. Januar 2024 und kommt dabei zum Schluss, dass 
der Beschwerdegegner landwirtschaftliche Transporte und Arbeiten wie Mäh- und Pressarbeiten 
für Dritte durchführe, es sich daher um ein landwirtschaftliches Lohnunternehmen handle und die-
ses mangels Vorliegen eines landwirtschaftlichen Gewerbes nicht nach Art. 24b RPG bewilligt 
werden könne.

Auch bezüglich dieser lohnunternehmerischen Tätigkeiten ist der Sachverhalt daher in verschie-
dener Hinsicht nicht oder ungenügend abgeklärt und bedarf es näherer Abklärungen und Verifi-
zierungen, wie die nachfolgenden Ausführungen aufzeigen. Zunächst ist dabei jedoch Folgendes 
klarzustellen: Der Beschwerdegegner vertritt die Ansicht, dass von einer rechtswidrigen lohnun-
ternehmerischen Tätigkeit nur dann gesprochen werden könne, wenn aus dieser Tätigkeit ein 
«namhafter Betrag» zum Einkommen erwirtschaftet werde. Dieser Ansicht kann nicht gefolgt wer-
den: Eine Bewilligung eines Lohnunternehmens gestützt auf Art. 24b Abs. 1 RPG als nichtland-
wirtschaftlicher Nebenbetrieb ohne engen sachlichen Bezug zum landwirtschaftlichen Gewerbe 
ist zwar nur dann möglich, wenn der Betrieb auf das Zusatzeinkommen aus diesem Nebenbetrieb 
angewiesen ist. Diese Voraussetzung für eine Bewilligung nach Art. 24b Abs. 1 RPG hat jedoch 
nichts mit der Frage zu tun, ab welcher Grösse eine lohnunternehmerische Tätigkeit einer Bewil-
ligung bedarf bzw. unterhalb welcher Schwelle von einer bewilligungsfreien und damit auch ohne 
Bewilligung von einer rechtmässigen lohnunternehmerischen Tätigkeit gesprochen werden kann. 
Diese Grenze ist nach Beurteilung der BVD nicht bei Erzielen eines «namhaften Beitrags» zum 
Einkommen zu ziehen, sondern deutlich tiefer. Eine nicht massgebende und damit bewilligungs-
freie lohnunternehmerische Tätigkeit beschränkt sich vielmehr auf vernachlässigbare Kleinsttätig-
keiten oder untergeordnete, nur die Selbstkosten tragende Tätigkeiten (etwa das Ausleihen von 
landwirtschaftlichen Maschinen oder Geräten zu Selbstkosten). 

Ob bei den lohnunternehmerischen Tätigkeiten des Beschwerdegegners vorliegend von solchen 
vernachlässigbaren Kleinsttätigkeiten oder untergeordneten, nur die Selbstkosten tragenden 
Tätigkeiten auszugehen ist, bedarf weiterer Abklärungen. Der Beschwerdegegner bringt in seiner 
Beschwerdeantwort zwar vor, dass er inzwischen das Kreiseln von Rund- und Kleinballen, das 
Schwaden von Erntegut und die Zuckerrübentransporte aufgegeben habe und nur noch ganz we-
nige Rund- und Kleinballen für Dritte mähe sowie im Herbst für 10 Tage noch einen Traktor und 
zwei Agroliner an einen Bekannten vermiete. Diese Ausführungen sind jedoch in keiner Weise 
belegt und lassen sich mangels näherer Angaben/Unterlagen zum Betrieb des Beschwerdegeg-
ners nicht verifizieren. Diese Aussagen und damit der Umfang der lohnunternehmerischen Tätig-
keiten des Beschwerdegegners sind mittels Einholen der schon unter E. 4 geforderten Unterlagen 
(Betriebskonzept, Buchhaltungen der vergangenen Jahre, usw.) und allfälligen weiteren Vorkeh-
ren (Betriebsbesichtigung, Befragung des Beschwerdegegners) näher zu überprüfen. Dabei wird 
abzuklären sein, ob und wieso der Beschwerdegegner seine lohnunternehmerischen Tätigkeiten 
in den letzten Jahren deutlich reduziert hat, war doch gemäss eigenen Aussagen des Beschwer-
degegners im ersten Verfahren vor der BVD (Beschwerdeantwort vom 23. Mai 2022) noch von 
deutlich mehr lohnunternehmerischen Arbeiten die Rede («Mäh- und Pressarbeiten, landwirt-
schaftliche Transporte, Handel mit Raufutter»), aus welchen ein lohnunternehmerischer Jahres-
gewinn von rund CHF 29 000.00 resultierte, was einem Anteil von 27 % des gesamten Jahresge-
winns entsprach (vgl. Stellungnahme des LANAT vom 25. Mai 2022, so auch Beschwerdeantwort 
des Beschwerdegegners vom 25. Januar 2024, Rz. 40). Wenn der Beschwerdegegner in seiner 
Beschwerdeantwort vom 25. Januar 2024 nun vorbringt, es sei davon auszugehen, dass sich der 
Anteil des Jahresgewinns aus lohnunternehmerischen Tätigkeiten auf eine sehr kleine einstellige 
Prozentzahl belaufe, so hat er dies zunächst anhand seiner Buchhaltung zu belegen und ist dies 
alsdann durch die Gemeinde mittels den erwähnten Vorkehren zu überprüfen. Das LANAT 
schliesslich begründet seine Beurteilung im Beschwerdeverfahren gemäss Stellungnahme vom 
29. Januar 2024, wonach es sich um ein landwirtschaftliches Lohnunternehmen handle, auch nicht 

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näher. So fehlen Ausführungen zum aktuellen Ausmass der lohnunternehmerischen Arbeiten so-
wie zu den damit aktuell erzielten Einnahmen und damit eine Auseinandersetzung mit der Frage, 
ob und inwieweit sich diese lohnunternehmerischen Tätigkeiten seit der letztmaligen Beurteilung 
im Fachbericht vom 12. Mai 2021 verändert haben, wie dies der Beschwerdegegner vorbringt.  

c) Um diese, im vorinstanzlichen Verfahren ungeprüften, lohnunternehmerischen Tätigkeiten 
beurteilen zu können, muss sich die Gemeinde als zuständige Baupolizeibehörde unter Einholen 
der erwähnten Unterlagen (Betriebskonzept, Buchhaltungen der vergangenen Jahre, usw.) und 
allfälligen weiteren Vorkehren (Betriebsbesichtigung, Befragung des Beschwerdegegners) ein kla-
res Bild des Gesamtbetriebs des Beschwerdegegners machen, damit die jeweiligen Betriebsteile 
«landwirtschaftliche Tätigkeiten» und «lohnunternehmerische Tätigkeiten» eindeutig umrissen 
und voneinander abgegrenzt werden können. Sollten gewisse Tätigkeiten im Zusammenhang mit 
der Siloballenproduktion und dem Siloballenverkauf nicht als zonenkonforme landwirtschaftliche 
Tätigkeit gelten können, so sind diese sodann den lohnunternehmerischen Tätigkeiten zuzuord-
nen (vgl. E. 4b). Es wird im Anschluss – und unter allfälligem nochmaligem Beizug des LANAT – 
zu beurteilen und nachvollziehbar zu begründen sein, ob die lohnunternehmerischen Tätigkeiten 
des Beschwerdegegners die erwähnte Grenze der vernachlässigbaren Kleinsttätigkeiten oder un-
tergeordneten, nur die Selbstkosten tragenden Tätigkeiten überschreitet. Falls dies zu bejahen ist, 
so erweisen sich diese landwirtschaftsfremden, lohnunternehmerischen Tätigkeiten als bewilli-
gungspflichtig. Da der Beschwerdegegner nach der Rückweisung durch die BVD mit Entscheid 
vom 5. Juli 2022 von der ihm von der Gemeinde gewährten Gelegenheit zur Einreichung eines 
nachträglichen Baugesuchs nicht Gebrauch machte, müsste die Gemeinde in diesem Fall im Rah-
men einer Wiederherstellungsverfügung über die Wiederherstellung dieser unbewilligten und da-
mit formell rechtswidrigen Tätigkeiten befinden (Art. 46 BauG). Bei der Prüfung der Verhältnis-
mässigkeit wäre dabei auch summarisch zu prüfen, ob die besagten Tätigkeiten materiell rechts-
widrig sind15, wobei diese Frage aufgrund des Fehlens des für die Anwendung von Art. 24b RPG 
vorausgesetzten, landwirtschaftlichen Gewerbes zu bejahen sein dürfte (vgl. oben, E. 5a). Sollte 
sich die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands als verhältnismässig erweisen, so wird 
diese durch Anordnung eines innert einer angemessenen Frist umzusetzenden Verbots dieser 
lohnunternehmerischen Tätigkeiten anzuordnen sein, unter Androhung der Ersatzvornahme.  

d) Die Beschwerdeführenden beantragen, die Gemeinde sei anzuweisen, ein sofortiges Verbot 
der lohnunternehmerischen Tätigkeiten zu verfügen; eventualiter sei das sofortige Verbot der lohn-
unternehmerischen Tätigkeiten durch die BVD zu verfügen (Ziff. 2 der Rechtsbegehren). Dabei 
führen sie aus, ein sofortiges Verbot der lohnunternehmerischen Tätigkeit sei notwendig, um den 
rechtswidrigen Zustand zu beenden. Für die Verfügung von Baupolizeimassnahmen, zu denen 
auch Benützungsverbote für zonenfremde Tätigkeiten gehören würden, sei gemäss Art. 45 BauG 
grundsätzlich die Gemeinde zuständig. Diese sei daher anzuweisen, ein solches Benützungsver-
bot zu verfügen. Aufgrund der Vorgeschichte werde aus prozessökonomischen Gründen eventu-
aliter beantragt, dass das sofortige Verbot der lohnunternehmerischen Tätigkeit durch die ange-
rufene Beschwerdeinstanz verfügt werde. 

Die Beschwerdeführenden scheinen sich beim verlangten, sofortigen Verbot der lohnunternehme-
rischen Tätigkeiten auf das vorsorgliche Benützungsverbot gemäss Art. 46 Abs. 1 BauG zu beru-
fen. Hierzu ist zunächst festzuhalten, dass ein Benützungsverbot nach Art. 46 Abs. 1 BauG nur 
von der Baupolizeibehörde, nicht jedoch von den Rechtsmittelbehörden verfügt werden kann.16 
Die BVD könnte daher das verlangte Verbot der lohnunternehmerischen Tätigkeiten ohnehin nur 
als vorsorgliche Massnahme im Sinne von Art. 27 VRPG erlassen, wobei sich die anwaltlich ver-
tretenen Beschwerdeführenden nicht auf diese Bestimmung berufen. Ohnehin kann vorliegend 

15 Vgl. Vgl. Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 15a.
16 VGE 2013/435 vom 27. Februar 2014, E. 2.1.

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eine allfällige Anordnung eines Benützungsverbots / Betriebsverbots im Sinne von Art. 46 Abs. 1 
BauG erst in Betracht gezogen werden, wenn geklärt ist, ob überhaupt ein formell rechtswidriger 
Zustand besteht. Diese Prüfung muss vorliegend nach dem Gesagten zuerst noch vorgenommen 
werden. Es wird daher an der Gemeinde sein, nach der umfassenden Prüfung gemäss den vor-
angehenden Erwägungen und im Falle der Rechtswidrigkeit der lohnunternehmerischen Tätigkei-
ten im Rahmen der Wiederherstellungsverfügung auch ein vorsorgliches Benützungsverbot / Be-
triebsverbot gestützt auf Art. 46 Abs. 1 BauG zu prüfen und ein solches anzuordnen, sofern es die 
Verhältnisse erfordern. 

6. Rechtliches Gehör, Akteneinsicht und -führung

a) Die Beschwerdeführenden beantragen, ihnen sei Einsicht in sämtliche Verfahrensakten zu 
gewähren (Ziff. 4 der Rechtbegehren). Dabei machen sie – wie schon im ersten Verfahren vor der 
BVD (110/2022/67) – geltend, ihr rechtliches Gehör sei verletzt worden, da ihnen wesentliche 
Angaben zur lohnunternehmerischen Tätigkeit nicht zur Kenntnis gebracht worden seien. Es un-
klar bleibe, welche Grundlagen geprüft worden seien und auf welcher Grundlage die Gemeinde 
die Zonenkonformität des Betriebs beurteilt habe. 

Der Beschwerdegegner bringt vor, er mache an den edierten Unterlagen durch die Beschwerde-
führenden ein Geheimhaltungsinteresse geltend, weshalb diese nicht herauszugeben seien. 

b) Wie bereits im Rückweisungsentscheid der BVD vom 5. Juli 2022 (E. 5b/d) festgehalten, 
gibt der Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 21 ff. VRPG den Parteien u.a. das Recht, sich 
zur Sache zu äussern und Einsicht in die Akten zu nehmen. Gemäss Art. 23 Abs. 1 VRPG haben 
die Parteien Anspruch auf Einsicht in die Verfahrensakten, soweit nicht überwiegende öffentliche 
oder private Interessen deren Geheimhaltung fordern. Überwiegende private Geheimhaltungsin-
teressen können zwar insbesondere betroffen sein im Zusammenhang mit dem Geschäftsgeheim-
nis und den Persönlichkeitsrechten von Beteiligten. Verwehrt werden darf jedoch nur die Einsicht 
in diejenigen Aktenstücke oder Unterlagen, die im öffentlichen oder privaten Interesse nicht be-
kannt gegeben werden sollen, nicht die Einsicht in das gesamte Dossier. Auch einzelne Aktenstü-
cke, an denen überwiegende Geheimhaltungsinteressen bestehen, dürfen nur soweit der Einsicht 
entzogen werden, wie es die Geheimhaltung erfordert, wenn eine teilweise Einsichtsgewährung 
praktikabel ist (etwa durch Anonymisierung der geheim zuhaltenden Stellen).17 Die Akteneinsicht 
kann zudem nur zielführend sein, wenn vollständige Akten geführt werden. Aus Art. 23 Abs. 1 
VRPG ergibt sich deshalb für alle Verfahren der Verwaltungsrechtspflege eine Aktenführungs-
pflicht. In den Akten ist alles festzuhalten, was zur Sache gehört und entscheidwesentlich sein 
kann. Das gilt auch, wenn ein Dossier elektronisch geführt wird. Eine geordnete und übersichtliche 
Aktenführung ist nicht nur Grundlage eines effektiven Akteneinsichtsrechts der Verfahrensbetei-
ligten; sie steht auch im Interesse der korrekten Entscheidfindung. Nur so ist im Übrigen die Über-
prüfbarkeit des Entscheids in einem allfälligen Rechtsmittelverfahren sichergestellt.18 

c) Das von den Beschwerdeführenden gestellte Akteneinsichtsgesuch wird daher durch die 
Gemeinde noch zu behandeln sein. Dabei geht es – in Wiederholung des ersten Rückweisungs-
entscheids der BVD (E. 5c) – nicht an, dass die Akteneinsicht mit Verweis auf den Schutz der 
Persönlichkeit oder allfälliger Gemeinhaltungsinteressen des Beschwerdegegners pauschal ver-
weigert wird. Selbst wenn in gewissen Unterlagen betriebswirtschaftliche Daten des Beschwerde-
gegners enthalten sind, so darf die Gemeinde die Einsicht – unter nachvollziehbarer Begründung 
– nur insoweit verweigern, als der Beschwerdegegner daran tatsächlich überwiegende Geheim-

17 Michel Daum, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 23 N. 9 und N. 12 f.  
18 Daum, a.a.O., Art. 23 N. 5.

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haltungsinteressen geltend machen kann. Hierzu muss der Beschwerdegegner zuerst angehört 
werden. Ob an allen Angaben und betriebswirtschaftlichen Daten ein überwiegendes Geheimhal-
tungsinteresse besteht, muss dabei angezweifelt werden. Vielmehr ist davon auszugehen, dass 
die Unterlagen (allenfalls unter teilweiser Anonymisierung gewisser Hauptzahlen) gestützt auf die 
erwähnten Grundsätze herausgegeben werden müssen. 

Im ersten Rückweisungsentscheid beanstandete die BVD sodann (E. 5d, zweiter Abschnitt), dass 
verschiedene, vom LANAT damals erwähnte Unterlagen in den amtlichen Akten, fehlen: So seien 
weder die «nachträglich eingereichten Unterlagen vom 5. Mai 2021» gemäss Fachbericht LANAT 
vom 12. Mai 2021 noch die Angaben des Inforama vom 26. April 2021 gemäss Stellungnahme 
des LANAT vom 25. Mai 2022 Teil der amtlichen, von der Vorinstanz eingereichten Akten. Diese 
(sowie allfällige weitere) entscheidrelevanten Unterlagen müssten von der Gemeinde zwingend in 
die amtlichen Akten aufgenommen werden, denn nur so könne einerseits das Akteneinsichtsrecht 
vollständig gewährt werden (allenfalls unter teilweiser Anonymisierung) und anderseits der noch-
mals zu fällende Entscheid in einem allfälligen neuerlichen Rechtsmittelverfahren überprüft wer-
den. 

Diesen Aufforderungen scheint die Gemeinde nicht nachgekommen zu sein. Weder sind die er-
wähnten Unterlagen inzwischen in die amtlichen Akten aufgenommen worden, noch wurde den 
Beschwerdeführenden die Akteneinsicht im oben umschriebenen Sinne (unter allfälliger teilweiser 
Anonymisierung) gewährt. Weiter ist festzuhalten, dass sich das LANAT im Fachbericht vom 
25. Mai 2023 auf eine E-Mail des Beschwerdegegners vom 16. April 2023 sowie auf eine telefo-
nische Rücksprache vom 27. April 2023 beruft, weder die E-Mail noch eine allfällige Telefonnotiz 
jedoch Teil der amtlichen Akten ist. Als entscheidrelevante Akten sind auch diese Unterlagen, 
sowie die weiteren, noch einzufordernden Unterlagen (wie etwa das Betriebskonzept, vgl. voran-
gehende Erwägungen) zu den Akten zu nehmen, um die Akteneinsicht vollständig gewähren zu 
können (allenfalls unter teilweiser Anonymisierung der Geschäftsgeheimnisse).  

7. Rückweisung an die Vorinstanz

a) Nach Art. 72 Abs. 1 VRPG entscheidet die Beschwerdeinstanz in der Sache oder weist die 
Akten ausnahmsweise mit verbindlichen Anordnungen an die Vorinstanz zurück. Es müssen be-
sondere Gründe dafür sprechen, dass die Vorinstanz noch einmal zum Entscheid über das strei-
tige Rechtsverhältnis aufgerufen wird. Mangelnde Entscheidreife der Angelegenheit kann einen 
solchen Grund abgeben.19 

b) Den bisherigen Ausführungen lässt sich entnehmen, dass sich die Situation seit dem ersten 
Rückweisungsentscheid der BVD vom 5. Juli 2022 aufgrund des Wegfalls des landwirtschaftlichen 
Gewerbes massgeblich verändert hat und sich die Sache in verschiedener Hinsicht als ungenü-
gend oder gar noch nicht abgeklärt erweist, und zwar sowohl hinsichtlich der Erstellung und dem 
Verkauf der Siloballen, als auch hinsichtlich der weiteren lohnunternehmerischen Tätigkeiten. Was 
die noch zu treffenden Abklärungen, die noch einzuholenden Unterlagen sowie die noch vorzu-
nehmenden Prüfungen anbelangt, so kann auf die vorangehenden Erwägungen (E. 4 und 5) ver-
wiesen werden. 

Die Gemeinde wird weiter die von den Beschwerdeführenden beantragte Einsicht in die Verfah-
rensakten – unter Berücksichtigung der erwähnten Grundsätze und der Aufnahme aller entscheid-
relevanten Unterlagen in die amtlichen Akten (vgl. E. 6) – nach der Rückweisung im laufenden 

19 Ruth Herzog, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 72 N. 8. 

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Wiederherstellungsverfahren noch gewähren müssen. Aufgrund der Rückweisung musste diese 
Einsicht nicht im vorliegenden Verfahren gewährt werden. 
c) Die Angelegenheit erweist sich damit als nicht entscheidreif. Es ist nicht Aufgabe der BVD 
als Rechtsmittelinstanz, die erforderlichen Abklärungen und Vorkehren im Beschwerdeverfahren 
erstmals vorzunehmen. Die angefochtene Ziffer 1 des Verfügungsdispositivs der Verfügung der 
Gemeinde Grossaffoltern vom 18. Oktober 2023 wird daher aufgehoben und die Sache wird zur 
Fortsetzung des Verfahrens im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen. Im Üb-
rigen ist die Verfügung vom 18. Oktober 2022 in Rechtskraft erwachsen und hat damit Bestand. 
Bei diesem Ergebnis konnte auf die von den Beschwerdeführenden beantragten Beweismittel (Au-
genschein, Edition der Unterlagen der Betriebsdaten) verzichtet werden. 

8. Ergebnis und Kosten

a) Insgesamt ist damit die Beschwerde gutzuheissen, soweit darauf eingetreten werden kann. 
Ziffer 1 des Verfügungsdispositivs der Verfügung der Gemeinde Grossaffoltern vom 18. Oktober 
2023 ist aufzuheben und die Sache ist zur Fortsetzung des Verfahrens im Sinne der Erwägungen 
an die Gemeinde zurückzuschicken.  

Mit der Aufhebung von Ziffer 1 des Verfügungsdispositivs der Verfügung der Gemeinde Grossaf-
foltern vom 18. Oktober 2023 wird auch die Kostenverfügung der Gemeinde aufgehoben, soweit 
die Aufwendungen diese Ziffer 1 des Verfügungsdispositiv betreffen. In Ziffer 11 der angefochte-
nen Verfügung wurden die durch die Beschwerdeführerin als Grundeigentümerin zu tragenden 
Kosten auf insgesamt CHF 1530.00 festgelegt. Diese Kosten betreffen sowohl die Aufwendungen 
im Zusammenhang mit der vorliegend aufgehobenen Ziffer 1 des Verfügungsdispositivs als auch 
die Aufwendungen mit den übrigen Anordnungen, welche nicht angefochten sind und damit un-
verändert Bestand haben (vgl. E. 2b), wobei mangels näherer Angaben von einer jeweils hälftigen 
Zuordnung dieser Kosten auszugehen ist. Die der aufgehobenen Ziffer 1 des Verfügungsdisposi-
tivs zugeordneten Kosten von CHF 765.00 sind damit aufzuheben. Aufgrund der Rückweisung 
wird die Gemeinde diese Kosten im neuen Entscheid jedoch neu verfügen können. Die verblei-
benden, die übrigen Anordnungen betreffenden Kosten von CHF 765.00 haben weiterhin Bestand. 
Ziffer 11 des Verfügungsdispositivs der Verfügung der Gemeinde Grossaffoltern vom 18. Oktober 
2023 ist damit insofern anzupassen, als die Kosten von CHF 1530.00 auf CHF 765.00 reduziert 
werden. 

b) Die Verfahrenskosten bestehen aus einer Pauschalgebühr (Art. 103 Abs. 1 VRPG). Für Ent-
scheide in einer Verwaltungsjustizsache wird eine Pauschalgebühr von CHF 200.00 bis 
CHF 4000.00 je Beschwerde erhoben (Art. 19 Abs. 1 i.V.m. Art. 4 Abs. 2 GebV20). In Anwendung 
dieser Bestimmungen wird die Pauschale auf CHF 1600.00 festgelegt. 

Die Verfahrenskosten werden der unterliegenden Partei auferlegt, es sei denn, das prozessuale 
Verhalten einer Partei gebiete eine andere Verlegung oder die besonderen Umstände rechtfertig-
ten, keine Verfahrenskosten zu erheben (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Die Beschwerdeführenden drin-
gen zwar nur mit ihrem Eventualbegehren durch. Nach der Praxis des Verwaltungsgerichts ist 
jedoch im Kostenpunkt von einem vollumfänglichen Obsiegen auszugehen, sofern bei Vorliegen 
eines reformatorischen (Haupt-)Antrags ein Rückweisungsentscheid ergeht und die infolge Rück-
weisung vorzunehmende Neubeurteilung – wie hier – noch zu einer vollständigen Gutheissung 
des Begehrens führen kann.21 Von besonderen Umständen, welche einen Verzicht auf die Erhe-

20 Verordnung vom 22. Februar 1995 über die Gebühren der Kantonsverwaltung (Gebührenverordnung, GebV; BSG 
154.21).
21 BVR 2016 S. 222 E. 4.1.

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bung von Verfahrenskosten rechtfertigen würden, ist vorliegend nicht auszugehen, was vom Be-
schwerdegegner auch nicht geltend gemacht wird. Der Beschwerdegegner, welcher die Abwei-
sung der Beschwerde beantragt, gilt als unterliegend. Er hat damit die Verfahrenskosten von CHF 
1600.00 zu tragen.

c) Die unterliegende Partei hat der Gegenpartei die Parteikosten zu ersetzen, sofern nicht de-
ren prozessuales Verhalten oder die besonderen Umstände eine andere Teilung oder Wettschla-
gung gebieten oder die Auflage der Parteikosten an das Gemeinwesen als gerechtfertigt erscheint 
(Art. 108 Abs. 3 VRPG).

Mit Verweis auf das unter den Verfahrenskosten Gesagte gilt der Beschwerdegegner auch hin-
sichtlich der Parteikosten als vollständig unterliegend. Er hat damit den Beschwerdeführenden die 
Parteikosten zu ersetzen. Die Kostennote der Rechtsvertreterin der Beschwerdeführenden beläuft 
sich auf CHF 3636.40 (Honorar CHF 3375.00, Mehrwertsteuer CHF 261.40) und gibt zu keinen 
Bemerkungen Anlass. 

III. Entscheid

1. Die Beschwerde wird gutheissen, soweit darauf eingetreten werden kann. Ziffer 1 des Ver-
fügungsdispositivs der Verfügung der Gemeinde Grossaffoltern vom 18. Oktober 2023 wird 
aufgehoben. Die Sache wird zur Fortsetzung des Verfahrens im Sinne der Erwägungen an 
die Gemeinde Grossaffoltern zurückgewiesen.

2. Ziffer 11 des Verfügungsdispositivs der Verfügung der Gemeinde Grossaffoltern vom 
18. Oktober 2023 wird wie folgt angepasst: «CHF 1530.00» wird ersetzt durch 
«CHF 765.00».

3. Die Verfahrenskosten von CHF 1600.00 werden dem Beschwerdegegner zur Bezahlung 
auferlegt. Das Inkasso erfolgt mit separater Zahlungseinladung.

4. Der Beschwerdegegner hat den Beschwerdeführenden die Parteikosten im Betrag von 
CHF 3636.40 (inkl. Mehrwertsteuer) zu ersetzen. 

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IV. Eröffnung

- Frau Rechtsanwältin S.________, eingeschrieben
- Herrn Rechtsanwalt U.________, eingeschrieben
- Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Grossaffoltern, Gemeindeverwaltung, eingeschrie-

ben
- Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR), per Mail
- Amt für Landwirtschaft und Natur (LANAT), Abt. Boden, per Mail 

Bau- und Verkehrsdirektion

Der Direktor

Christoph Neuhaus
Regierungsrat

Rechtsmittelbelehrung

Dieser Rückweisungsentscheid kann innert 30 Tagen seit seiner Eröffnung mit Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Speichergasse 12, 3011 Bern, angefochten werden, wenn 
die Voraussetzungen nach Art. 61 i.V.m. Art. 74 Abs. 3 VRPG erfüllt sind. Eine allfällige Verwal-
tungsgerichtsbeschwerde, die mindestens in fünf Exemplaren einzureichen ist, muss einen An-
trag, die Angabe von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begründung sowie eine Unterschrift ent-
halten; der angefochtene Entscheid und andere greifbare Beweismittel sind beizulegen.