# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b898f654-6a5f-51be-99f0-a61bec398016
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-09-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.09.2010 D-6254/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6254-2010_2010-09-08.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-6254/2010
law/bah/cvv
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  8 .  S e p t e m b e r  2 0 1 0

Einzelrichter Walter Lang, 
mit Zustimmung von Richter Markus König;
Gerichtsschreiber Christoph Basler.

A.__________, geboren (...),
Nigeria,
(...)
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin); 
Verfügung des BFM vom 27. August 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-6254/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  Nigeria  eigenen  Angaben  zufolge  am 
10. September  2003 verliess  und sich  anschliessend in  den  Nieder-
landen,  Spanien  und  Österreich  aufhielt,  wo er  jeweils  Asylgesuche 
stellte,

dass er von Juli 2004 bis Juni 2010 in Österreich lebte, am 1.  Juli 2010 
von Italien her kommend in die Schweiz einreiste und gleichentags um 
Asyl nachsuchte,

dass das BFM dem Beschwerdeführer im Empfangs- und Verfahrens-
zentrum (EVZ) Chiasso am 13. Juli 2010 das rechtliche Gehör zu einer 
allfälligen Überstellung  in  die  Niederlande,  nach  Spanien oder  nach 
Österreich gewährte,

dass das BFM die zuständigen österreichischen Behörden am 19. Juli 
2010  gestützt  auf  Art.  16  Abs.  1  Bst.  e  Dublin-II-VO  (Verordnung 
Nr. 343/2003  des  Rates  vom 18.  Februar  2003  zur  Festlegung  von 
Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die 
Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen in einem Mitgliedstaat 
gestellten  Asylantrags  zuständig  ist)  um  Wiederaufnahme  des  Be-
schwerdeführers ersuchte,

dass die österreichischen Behörden das BFM am 27. Juli 2010 ersuch-
ten, mit dem Beschwerdeführer eine konkrete Aufenthaltsbefragung für 
den Zeitraum ab September 2005 durchzuführen,

dass das BFM den österreichischen Behörden am 28. Juli 2008 Kopien 
des  Protokolls  der  Befragung  des  Beschwerdeführers  im  EVZ  vom 
13. Juli 2010 übermittelte,

dass die österreichischen Behörden der Übernahme des Beschwerde-
führers am 6. August 2010 zustimmten,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  27. August 2010  –  eröffnet  am 
31. August 2010 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asylge-
setzes  vom  26. Juni 1998  (AsylG,  SR 142.31)  auf  das  Asylgesuch 
nicht  eintrat,  die Wegweisung aus der Schweiz nach Österreich ver-
fügte, den Beschwerdeführer aufforderte, die Schweiz bis spätestens 
am Tag nach  Ablauf  der  Beschwerdefrist  zu  verlassen,  den  Kanton 

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B._________ mit dem Vollzug der Wegweisung beauftragte, feststellte, 
einer allfälligen Beschwerde komme keine aufschiebende Wirkung zu 
und  dem  Beschwerdeführer  die  editionspflichtigen  Akten  gemäss 
Aktenverzeichnis aushändigte,

dass  das  BFM  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  der  Be-
schwerdeführer  habe in Österreich ein Asylgesuch gestellt,  was aus 
seinen  Aussagen  und  den  Informationen  der  Datenbank  EURODAC 
hervorgehe,

dass Österreich gemäss Abkommen vom 26. Oktober 2004 zwischen 
der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Europäischen  Ge-
meinschaft über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zu-
ständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder in 
der  Schweiz  gestellten  Asylantrags  (DAA;  SR 0.142.392.68)  für  die 
Durchführung des Asylverfahrens zuständig sei  und einer  Rücküber-
nahme des Beschwerdeführers zugestimmt habe,

dass die Rückführung – vorbehältlich einer allfälligen Unterbrechung 
oder  Verlängerung  (Art.  19f  Dublin-II-VO)  –  bis  spätestens  am 
6. Februar 2011 zu erfolgen habe,

dass die vom Beschwerdeführer im Rahmen des rechtlichen Gehörs 
geltend gemachten Gründe, die gegen eine Rückkehr nach Österreich 
sprächen – dort  hielten sich Personen aus seinem Dorf auf, die ihm 
nach  dem  Leben  trachteten  –  kein  Hindernis  für  den  Vollzug  nach 
Österreich darstellten, zumal er dort ohne Weiteres um Schutz nach-
suchen könne,

dass der Beschwerdeführer mit (hinsichtlich der Beschwerdebegehren 
und  einiger  Ausführungen  englischsprachiger  Eingabe)  vom 
2. September 2010 gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungs-
gericht  Beschwerde  erhob  und  dabei  beantragte,  die  angefochtene 
Verfügung  sei  aufzuheben,  seine  Flüchtlingseigenschaft  sei  festzu-
stellen und ihm sei Asyl zu gewähren, es sei festzustellen, dass der 
Wegweisungsvollzug  undurchführbar  sei,  und  eventuell  sei  die  auf-
schiebende Wirkung wiederherzustellen,

dass er  zudem die  Gewährung  der  vollumfänglichen  unentgeltlichen 
Rechtspflege  und  den  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines  Kostenvor-
schusses beantragte,

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dass die vorinstanzlichen Akten am 6. September 2010 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig  über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art. 5  des  Bundesge-
setzes  vom  20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren 
[VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  entscheidet  (Art. 105  AsylG  i.V.m. 
Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders  berührt  ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 
Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  frist-  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde 
grundsätzlich  einzutreten  ist  (Art.  108  Abs.  2  AsylG  sowie  Art.  105 
AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 VwVG),

dass  Parteieingaben  in  Verfahren  vor  den  Behörden  des  Bundes  in 
einer  Amtssprache  –  in  der  Regel  Deutsch,  Französisch  oder 
Italienisch – abzufassen sind (Art. 70 Abs. 1 der Bundesverfassung der  
Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 BV, [SR 101] 
und Art. 33a Abs. 1 VwVG), 

dass  die  Rechtsmitteleingabe des Beschwerdeführers  zwar  teilweise 
nicht  in  einer  der  erwähnten Sprachen verfasst  ist,  aus  prozessöko-
nomischen  Gründen  aber  auf  eine  Übersetzung  verzichtet  werden 
kann, da die in Englisch gehaltenen Beschwerdeanträge verständlich 
sind,

dass  im  vorliegenden  Beschwerdeverfahren  einzig  zu  prüfen  ist,  ob 
das BFM gestützt auf Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG auf das Asylgesuch 
des  Beschwerdeführers  zu  Recht  nicht  eingetreten  ist  und  infolge-
dessen die Wegweisung aus der Schweiz zu Recht verfügt hat,

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dass deshalb auf  die  Anträge,  es sei  die  Flüchtlingseigenschaft  des 
Beschwerdeführers  festzustellen  und  ihm  Asyl  zu  gewähren,  nicht 
einzutreten ist,

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters entschie-
den  wird  (Art. 111  Bst. e  AsylG)  und  es  sich  vorliegend,  wie  nach-
folgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerde-
entscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  vorliegend  auf  einen 
Schriftenwechsel verzichtet wurde,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl -
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass die österreichischen Behörden am 6. August  2010 gestützt  auf 
Art. 16 Abs. 1 Bst. e Dublin-II-VO in Beantwortung einer Anfrage des 
BFM vom 19. Juli  2010 der Wiederaufnahme des Beschwerdeführers 
zustimmten,

dass der Beschwerdeführer somit ohne Weiteres in den Dublin-Staat 
(Österreich) ausreisen kann und der allfällige Vollzug der Wegweisung 
nach Österreich möglich ist,

dass vorliegend keine Gründe ersichtlich sind, die einen Selbsteintritt  
des  BFM  gemäss  Art.  3  Abs.  2  Dublin-II-VO nahegelegt  hätten,  da 
Österreich unter anderem Signatarstaat des Abkommens vom 28. Juli  
1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30), der 
Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte 
und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) und des Übereinkommens vom 
10. Dezember 1984 gegen Folter  und andere grausame, unmensch-
liche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) ist 
und keine konkreten Hinweise dafür bestehen, Österreich würde sich 
nicht an die daraus resultierenden Verpflichtungen halten,

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dass der  Beschwerdeführer  geltend macht,  die  schweizerischen Be-
hörden hätten die ihm in Österreich drohende Gefahr nicht verifiziert,

dass  sich  diesbezügliche  Abklärungen  indessen  erübrigten,  da  das 
BFM zutreffend davon ausging, der Beschwerdeführer könne die öster-
reichischen Behörden  um Schutz  ersuchen,  falls  er  sich  von Privat -
personen bedroht fühlt,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
der  Kanton  keine  Aufenthaltsbewilligung  erteilt  hat  und  zudem  kein 
Anspruch  auf  Erteilung  einer  solchen  besteht  (vgl.  Entscheidungen 
und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 
2001 Nr. 21),  weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den 
gesetzlichen  Bestimmungen steht  und  demnach  vom Bundesamt  zu 
Recht angeordnet wurde,

dass  das  Bundesamt  das  Anwesenheitsverhältnis  nach  den  gesetz-
lichen Bestimmungen über  die  vorläufige  Aufnahme von Ausländern 
regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumut-
bar oder nicht  möglich ist  (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes  vom  16.  Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass in Verfahren nach Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG die Frage nach der  
Zulässigkeit und Möglichkeit des Wegweisungsvollzugs (Art. 83 Abs. 2 
und 3 AuG regelmässig bereits Voraussetzung (und nicht erst Regel -
folge)  des  Nichteintretensentscheides ist  (vgl. Urteil  des  Bundesver-
waltungsgerichts D-645/2010 vom 1. März 2010 E. 8.1),

dass  demnach  auf  die  Frage  einer  drohenden  Verletzung  des  Non-
Refoulement-Gebots  beziehungsweise  der  Möglichkeit  des  Vollzugs 
der Wegweisung an dieser Stelle nicht mehr einzugehen ist,

dass sich die Frage nach der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs 
in Verfahren nach Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG nicht unter dem Aspekt 
von Art. 83 Abs. 1 und 4 AuG stellt, sondern ebenfalls vor der Prüfung 
des  Nichteintretens  im  Rahmen  des  Selbsteintrittsrechts  (vgl.  Urteil 

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D-645/2010 vom 1. März 2010 E. 8.2),  welches wie vorstehend aus-
geführt, nicht zur Anwendung gelangt,

dass das BFM demnach den Vollzug der Wegweisung nach Österreich 
zu Recht angeordnet hat,

dass der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe um die Aus-
richtung von Rückkehrhilfe nachsucht,

dass die  Frage der  Ausrichtung von Rückkehrhilfe nicht  Gegenstand 
der  angefochtenen  Verfügung  ist  und  somit  auch  nicht  Gegenstand 
des Beschwerdeverfahrens bilden kann, weshalb auf das Gesuch nicht 
einzutreten ist,

dass es dem Beschwerdeführer ungenommen ist, beim BFM ein ent-
sprechendes Gesuch einzureichen,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, soweit auf diese einzutreten ist,

dass  die  Gesuche  um  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines  Kostenvor-
schusses  und  um Gewährung  der  aufschiebenden  Wirkung  der  Be-
schwerde (Art. 107a AsylG) angesichts des vorliegenden direkten Ent -
scheides in der Hauptsache gegenstandslos geworden sind,

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im 
Sinne von Art. 65 Abs. 1 und Abs. 2 VwVG zufolge Aussichtslosigkeit 
der Beschwerde abzuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art.  63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf diese eingetreten wird.

2.
Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  wird 
abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N (...)  (per 

Kurier; in Kopie)
- (zuständige kantonale Behörde) (in Kopie)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Walter Lang Christoph Basler

Versand: 

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