# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1220d1a8-d3c7-590d-9089-1424aa1290b3
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-09-02
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 02.09.2014 LC140010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LC140010_2014-09-02.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: LC140010-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichter lic. iur.

Dr. P. Higi und Ersatzrichter lic. iur. H. Meister sowie Gerichtsschrei-

berin lic. iur. S. Bohli Roth.

Beschluss und Urteil vom 2. September 2014

in Sachen

A._____, 

Kläger und Berufungskläger

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____

gegen

B._____, 

Beklagte und Berufungsbeklagte

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____

betreffend Ehescheidung

Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichtes (10. Abteilung) des Bezirks-

gerichtes Zürich vom 31. Januar 2014; Proz. FE120498

Rechtsbegehren:

Schlussanträge des Klägers (vgl. act. 42 S. 1 ff. u. act. 65 S. 1):

1. Es sei die Ehe der Parteien gestützt auf Art. 114 ZGB zu scheiden.

- 2 -

2. Das Kind C._____, geb. tt.mm.2006, sei unter die alleinige elterliche 
Sorge des Klägers zu stellen.

3. Der Beklagten sei ein angemessenes Besuchs-, Feiertags-, Ferien- und 
Telefonkontaktrecht einzuräumen.

4.1 Sofern das alleinige Sorgerecht der Beklagten zugeteilt werden sollte, 
sei der Kläger berechtigt zu erklären, den Sohn C._____ auf eigene 
Kosten wie folgt zu betreuen:

- in den ungeraden Kalenderwochen jeweils von Mittwoch nach
Schul-, Kindergarten- bzw. Hortschluss bis Montagmorgen (Schul-
/Kindergartenbeginn);

- in den geraden Kalenderwochen jeweils von Mittwoch nach Schul-, 
Kindergarten- bzw. Hortschluss bis Freitagmorgen (Schul-/Kinder-
gartenbeginn);

- alternierend jeweils in den Jahren mit gerader Jahreszahl über die 
Osterfeiertage (d.h. von Mittwoch vor Gründonnerstag nach Schul-, 
Kindergarten- bzw. Hortschluss bis Ostermontagabend, 19:00 Uhr) 
und in den Jahren mit ungerader Jahreszahl über die Pfingstfeierta-
ge (d.h. von Pfingstfreitag nach Schul-, Kindergarten- bzw. Hort-
schluss bis Pfingstmontagabend, 19:00 Uhr);

- alternierend jeweils in den Jahren mit gerader Jahreszahl über 
Weihnachten (d.h. vom 24. Dezember ab 14:00 Uhr bis am 
25. Dezember, 19:00 Uhr) und in den Jahren mit ungerader Jahres-
zahl über Neujahr (d.h. vom 31. Dezember ab 14:00 Uhr bis am 
1. Januar, 19:00 Uhr).

4.2 Überdies sei der Kläger berechtigt zu erklären, den Sohn C._____ wäh-
rend sechs Wochen Ferien pro Jahr auf eigene Kosten zu betreuen.

Der Kläger sei zu verpflichten, der Beklagten die Ferienbetreuung min-
destens einen Monat im Voraus schriftlich oder per E-Mail anzuzeigen.

4.3 Des Weiteren sei der Kläger berechtigt zu erklären, mit seinem Sohn 
C._____ jeweils am Dienstagabend um 19:00 Uhr und während Ferien-
abwesenheiten der Beklagten zusätzlich am Donnerstagabend um 
19:00 Uhr zu telefonieren.

4.4 Ferner sei der Kläger berechtigt zu erklären, C._____ jeweils in ungera-
den Jahren am 18. Oktober bis am folgenden Morgen zu betreuen. Es 
sei festzuhalten, dass der Beklagten dieses Recht im Gegenzug in ge-
raden Kalenderjahren zusteht (und zwar unabhängig von allfälligen an-
deren Betreuungsrechten des Klägers).

4.5 Der Kläger sei berechtigt zu erklären, ausgefallene Betreuungs-
/Besuchsrechte innert dreier Monate zu kompensieren, wobei eine 
Kompensation von ausgefallenen Betreuungsrechten insoweit nicht 
möglich ist, als die betreffenden Ausfälle auf Ferienabwesenheiten der 
Beklagten mit C._____ von maximal sechs Wochen pro Jahr zurückzu-
führen sind.

4.6 Sofern das alleinige Sorgerecht der Beklagten zugeteilt werden sollte, 
sei sodann festzuhalten, dass das Recht zur Bestimmung des Wohnsit-
zes von C._____ ("Aufenthaltsbestimmungsrecht") von den Parteien nur 

- 3 -

gemeinsam ausgeübt werden kann, d.h. eine Verlegung des Wohnsit-
zes von C._____ der schriftlichen Zustimmung beider Eltern bedarf.

5. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger an die Kosten des Unter-
halts und der Erziehung des Sohnes C._____ ab Rechtskraft des 
Scheidungsurteils bis und mit Oktober 2016 einen monatlichen Unter-
haltsbeitrag von CHF 500.00, zuzüglich allfälliger Familienzulagen, so-
wie einen solchen von CHF 600.00, zuzüglich allfälliger Familienzula-
gen, pro Monat von November 2016 bis zum ordentlichen Abschluss ei-
ner angemessenen Erstausbildung, auch über die Mündigkeit hinaus, 
zu bezahlen.

Eventualiter sei der Kläger zu verpflichten, der Beklagten an die Kosten 
des Unterhalts und der Erziehung des Sohnes C._____ ab Rechtskraft 
des Scheidungsurteils bis und mit Oktober 2016 einen monatlichen Un-
terhaltsbeitrag von CHF 650.00, zuzüglich allfälliger Familienzulagen, 
sowie einen solchen von CHF 800.00 pro Monat, zuzüglich allfälliger 
Familienzulagen, von November 2016 bis zum ordentlichen Abschluss 
einer angemessenen Erstausbildung, auch über die Mündigkeit hinaus, 
zu bezahlen.

6. Der Unterhaltsbeitrag gemäss Ziffer 5 sei gerichtsüblich zu indexieren.

7. In güterrechtlicher Hinsicht sei festzuhalten, dass die Parteien an 
dem auf ihren Namen lautenden Mieterkautionssparkonto Nr. … bei der 
… Bank AG, … [Adresse], je zur Hälfte berechtigt sind, d.h. der nach 
dessen Auflösung verbleibende Nettobetrag ihnen je hälftig zusteht, und 
sie im Übrigen güterrechtlich bereits vollständig auseinandergesetzt 
sind.

8. Es seien die während der Ehe bis zur Rechtskraft des Scheidungsur-
teils geäufneten Vorsorgeguthaben hälftig zu teilen.

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich 8% Mehrwertsteu-
er) zulasten der Beklagten.

Es sei für das Kind C._____, geb. tt.mm.2006, eine Kindesvertretung gemäss 
Art. 299 ZPO zu bestellen.

Anträge der Beklagten (vgl. act. 33 u. 57, je S. 2 f., u. act. 67 S. 1):

1. Die Ehe der Parteien sei zu scheiden;

2. Der aus der Ehe der Parteien hervorgegangene Sohn C._____, geb. 
tt.mm.2006, sei unter die alleinige Sorge der Beklagten zu stellen;

3. Der Kläger sei berechtigt zu erklären, den Sohn C._____ wie folgt auf 
eigene Kosten zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen:

a) an jedem zweiten Wochenende von Freitag nach Schulschluss bis 
Montag vor Schulbeginn;

b) in den Jahren mit gerader Jahreszahl über die Osterfeiertage, von 
Mittwoch vor Ostern nach Schulschluss bis Ostermontag, 18.30 Uhr, 
sowie an Weihnachten vom 24. Dezember, 14.00 Uhr, bis 25. De-
zember, 14.00 Uhr;

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c) in den Jahren mit ungerader Jahreszahl über die Pfingstfeiertage 
von Pfingstfreitag, 18.30 Uhr, bis Pfingstmontag, 18.30 Uhr, sowie 
über Silvester/Neujahr vom 31. Dezember, 14.00 Uhr, bis 1. Januar, 
14.00 Uhr;

4. Überdies sei der Kläger berechtigt zu erklären, den Sohn C._____ wäh-
rend vier Wochen in den Schulferien auf eigene Kosten zu sich oder mit 
sich in die Ferien zu nehmen;

5. Der Kläger sei zu verpflichten, der Beklagten die Ausübung seines Fe-
rienbesuchsrechts mindestens drei Monate im Voraus schriftlich anzu-
zeigen;

6. Es sei davon abzusehen, dem Kläger ein Kompensationsrecht für seine 
auf die Ferien der Beklagten mit C._____ entfallenden Besuchs-
rechtstage einzuräumen;

7. Der Kläger sei zu verpflichten, der Beklagten an die Kosten des Unter-
halts und der Erziehung des Sohnes C._____ folgende monatliche Un-
terhaltsbeiträge zu bezahlen:

CHF 1'250.00 pro Monat, zzgl. Kinderzulagen/Ausbildungszulagen, 
zahlbar ab Rechtskraft des Scheidungsurteils, bis und mit Oktober 
2016; anschliessend

CHF 1'500.00 pro Monat, zzgl. Kinderzulagen/Ausbildungszulagen, 
zahlbar bis Oktober 2022; anschliessend

CHF 1'750.00 pro Monat, zzgl. Kinderzulagen/Ausbildungszulagen, 
auch über die Mündigkeit des Sohnes C._____ hinaus, bis zum ordent-
lichen Abschluss einer angemessenen Erstausbildung des Sohnes 
C._____;

8. Der Kläger sei zu verpflichten, der Beklagten für sie persönlich folgende 
monatliche Unterhaltsbeiträge zu bezahlen:

CHF 1'200.00 pro Monat bis und mit Oktober 2022;

CHF 600.00 pro Monat bis und mit Oktober 2026 (20. Altersjahr des 
Sohnes C._____);

9. Die Unterhaltsbeiträge für C._____ und die Beklagte seien in gerichts-
üblicher Weise zu indexieren;

10. Es sei die güterrechtliche Auseinandersetzung gemäss den gesetzli-
chen Bestimmungen vorzunehmen;

11. Es sei der Vorsorgeausgleich gemäss den gesetzlichen Bestimmungen 
vorzunehmen;

12. Alle weitergehenden oder anderslautenden Anträge des Klägers ge-
mäss act. 24 und gemäss act. 42 seien abzuweisen;

13. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, zzgl. 8% MwSt., zulas-
ten des Klägers.

- 5 -

Urteil des Einzelgerichtes (10. Abteilung) des Bezirksgerichtes Zürich 
vom 31. Januar 2014 (act. 81):

1. Die Ehe der Parteien wird gestützt auf Art. 114 ZGB geschieden.

2. Der Sohn C._____, geboren am tt.mm.2006, wird unter die elterliche Sorge der 

Mutter/Beklagten gestellt.

3. Der gegenseitige Anspruch auf persönlichen Verkehr von Vater/Kläger und Sohn 

C._____ wird wie folgt geregelt:

a) Der Vater ist berechtigt, den Sohn jedes zweite Wochenende auf eigene Kos-
ten zu sich oder mit sich auf Besuch zu nehmen, in den ungeraden Kalen-
derwochen jeweils von Freitag nach Schul-/Hortschluss bis Montagmorgen 
zum Schul-/Hortbeginn und in den geraden Kalenderwochen jeweils von 
Mittwoch nach Schul-/Hortschluss bis Freitagmorgen zum Schul-/Hortbeginn.

b) Der Vater ist berechtigt, den Sohn in den Jahren mit gerader Jahreszahl über 
die Osterfeiertage (von Mittwoch vor Ostern nach Schul-/Hortschluss bis 
Ostermontag 19.00 Uhr) und über Weihnachten (vom 24. Dezember ab 
14.00 Uhr bis 25. Dezember 19.00 Uhr) auf eigene Kosten zu sich oder mit 
sich auf Besuch zu nehmen.

c) Der Vater ist berechtigt, den Sohn in den Jahren mit ungerader Jahreszahl 
über die Pfingstfeiertage (von Pfingstfreitag nach Schul-/Hortschluss bis 
Pfingstmontag 19.00 Uhr) und über Neujahr (vom 31. Dezember 14.00 Uhr 
bis 1. Januar 19.00 Uhr) auf eigene Kosten zu sich oder mit sich auf Besuch 
zu nehmen.

d) Der Vater ist berechtigt, den Sohn während der Schulferien für die Dauer von 
vier Wochen pro Jahr auf eigene Kosten zu sich oder mit sich in die Ferien zu 
nehmen.

Der Kläger ist verpflichtet, die Ausübung des Ferienbesuchsrechts mindes-
tens drei Monate im Voraus schriftlich (per Post oder E-Mail) anzumelden und 
mit der Beklagten abzusprechen.

e) Die Parteien werden verpflichtet, auch im Zusammenhang mit dem Besuchs-, 
Feiertagsbesuchs- und Ferienrecht auf die Interessen, Bedürfnisse und Wün-
sche des Sohnes Rücksicht zu nehmen.

Die übrigen Anträge der Parteien im Zusammenhang mit dem Anspruch auf per-

sönlichen Verkehr werden abgewiesen.

4. Der Antrag des Klägers betreffend Aufenthaltsbestimmungsrecht wird abgewiesen.

5. Der Kläger wird verpflichtet, der Beklagten an den Unterhalt und die Erziehung des 

Sohnes C._____ folgende Kinderunterhaltsbeiträge zu bezahlen:

 Fr. 1'470.-- ab Rechtskraft des Scheidungsurteils 

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bis und mit Oktober 2016

 Fr. 1'470.-- ab November 2016 bis und mit Oktober 2018

 Fr. 1'690.-- ab November 2018 bis zum ordentlichen Abschluss einer an-
gemessenen Ausbildung des Sohnes C._____ (auch über die 
Volljährigkeit hinaus).

Allfällige Kinderzulagen, die der Kläger bezieht (aktuell Fr. 150.--), sind nicht zu-

sätzlich geschuldet.

Die Unterhaltsbeiträge sind an die Beklagte zahlbar, und zwar monatlich im Voraus 

jeweils auf den Ersten eines jeden Monats. Die Zahlungsmodalitäten gelten über 

die Volljährigkeit des Sohnes hinaus, solange er im Haushalt der Beklagten lebt 

und keine eigenen Ansprüche gegenüber dem Kläger stellt bzw. keinen anderen 

Zahlungsempfänger bezeichnet.

6. Der Kläger wird verpflichtet, der Beklagten wie folgt nachehelichen Unterhalt zu be-

zahlen:

 Fr.    900.-- ab Rechtskraft des Scheidungsurteils 
bis und mit Oktober 2016

 Fr. 1'100.-- ab November 2016 bis und mit Oktober 2018

 Fr.    880.-- ab November 2018 bis und mit Oktober 2022

Die Unterhaltsbeiträge sind an die Beklagte zahlbar, und zwar monatlich im Voraus 

jeweils auf den Ersten eines jeden Monats.

7. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Disp.-Ziff. 5 und 6 basieren auf folgenden Grundla-

gen: 

 Erwerbseinkommen Kläger: Fr. 12'000.-- netto

 Erwerbseinkommen Beklagte (60 %): Fr. 4'612.-- netto

 Vermögen Kläger: nicht relevant

 Vermögen Beklagte: nicht relevant

 Bedarf Kläger: rund Fr. 6'350.--

 Bedarf Beklagte mit Kind: rund Fr. 7'000.--.

8. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Disp.-Ziff. 5 und 6 basieren auf dem Landesindex 

der Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik, Stand Ende Dezember 

2013 von 98.9 Punkten (Basis Dezember 2010 = 100 Punkte). Sie sind jeweils auf 

den 1. Januar eines jeden Jahres, erstmals auf den 1. Januar 2016, dem Stand des 

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Indexes per Ende November des Vorjahres anzupassen. Die Anpassung erfolgt 

nach folgender Formel:

alter Unterhaltsbeitrag  x  neuer Index
Neuer Unterhaltsbeitrag  =

alter Index

Weist die zu Unterhaltsleistungen verpflichtete Partei nach, dass sich ihr Einkom-

men nicht im Umfang der Teuerung erhöht, so werden die Unterhaltsbeiträge ge-

mäss Disp.-Ziff 6 (nachehelicher Unterhalt) nur proportional zur tatsächlichen Ein-

kommenssteigerung angepasst.

9. Die Vorsorgeeinrichtung des Klägers, die Personalvorsorgestiftung …, … [Adres-

se], wird angewiesen, mit Rechtskraft des Scheidungsurteils vom Vorsorgekonto 

des Klägers (SV-Nr. …, Vers.-Nr. …) Fr. 71'131.20 auf das Vorsorgekonto der Be-

klagten (SV-Nr. …, Personen-ID …, Arbeitgeber …) bei der Pensionskasse des 

Bundes …, … [Adresse], zu überweisen.

10. Es wird festgehalten, dass die Parteien an dem auf ihren Namen lautenden Mieter-

kautionssparkonto Nr. … bei der … Bank AG, … [Adresse], je zur Hälfte berechtigt 

sind, d.h. der nach Auflösung dieses Kontos verbleibende Nettobetrag ihnen je hälf-

tig zusteht, und im Übrigen güterrechtlich bereits vollständig auseinandergesetzt 

sind.

11. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 7'500.-- festgesetzt. Allfällige weitere Kosten blei-

ben vorbehalten.

12. Die Gerichtskosten werden zu 3/5 dem Kläger und zu 2/5 der Beklagten auferlegt.

Der vom Kläger geleistete Kostenvorschuss (Fr. 4'000.--) wird mit dem Anteil des 

Klägers (Fr. 4'500.--) an der Entscheidgebühr verrechnet. Die Ausstände für die 

Entscheidgebühr (von Fr. 500.-- [Kläger] und Fr. 3'000.-- [Beklagte]) werden den 

Parteien je separat in Rechnung gestellt. Allfällige weitere Kosten werden von den 

Parteien gemäss ihrer tatsächlichen Zahlungspflicht nachgefordert.

13. Der Kläger wird verpflichtet, der Beklagten eine Parteientschädigung von Fr. 2'592.-

zu bezahlen.

14./.15. Mitteilung / Rechtsmittel.

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Berufungsanträge:

des (Berufungs-) Klägers (act. 79):

1. Es seien die Dispositivziffern 2, 3, 4, 5 und 7 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich 
vom 31. Januar 2014 (Geschäfts-Nr. FE120498-L) aufzuheben und es sei die Sa-
che an die Vorinstanz zurückzuweisen mit der Anweisung, für das Kind C._____, 
geb. tt.mm.2006, eine Kindesvertretung gemäss Art. 299 Abs. 2 lit. a ZPO zu 
bestellen, sowie zur entsprechenden Wiederholung bzw. Neuentscheidung des 
Verfahrens, bzw. eventualiter mit der Anweisung zur formellen Entscheidung über 
den diesbezüglichen vom Kläger gestellten Antrag und zur anschliessenden Wie-
derholung bzw. Neuentscheidung des Verfahrens.

eventualiter:

2. Es sei für das Kind C._____, geb. tt.mm.2006, für das Berufungsverfahren eine 
Kindesvertretung gemäss Art. 299 Abs. 2 lit. a ZPO zu bestellen.

3. Es sei Dispositivziffer 2 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 31. Januar 2014 
(Geschäfts-Nr. FE120498-L) aufzuheben und neu zu fassen wie folgt:

"2. Der Sohn C._____, geboren am tt.mm.2006, wird unter die elterliche Sorge des Va-
ters/Klägers gestellt."

4. Es sei Dispositivziffer 3 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 31. Januar 2014 
(Geschäfts-Nr. FE120498-L) aufzuheben und der Beklagten ein angemessenes 
Besuchs-, Feiertags-, Ferien- und Telefonkontaktrecht einzuräumen.

subeventualiter:

Es seien Dispositivziffer 3 Absatz 1 lit. a und d und Dispositivziffer 3 Absatz 2 des 
Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 31. Januar 2014 (Geschäfts-Nr. FE120498-
L) teilweise aufzuheben und neu zu fassen bzw. zu ergänzen wie folgt:

"3. Der gegenseitige Anspruch auf persönlichen Verkehr von Vater/Kläger und Sohn 
C._____ wird wie folgt geregelt:

a) Der Vater ist berechtigt, den Sohn in den ungeraden Kalenderwochen jeweils von 
Mittwoch nach Schul-/Hortschluss bis Montagmorgen (Schul-/Hortbeginn) und in den 
geraden Kalenderwochen jeweils von Mittwoch nach Schul-/Hortschluss bis Freitag-
morgen (Schul-/Hortbeginn) auf eigene Kosten zu sich oder mit sich auf Besuch zu 
nehmen.

b) …

c) …

d) Der Vater ist berechtigt, den Sohn während sechs Wochen Ferien pro Jahr auf eige-
ne Kosten zu sich oder mit sich in die Ferien zu nehmen.

Der Kläger ist verpflichtet, der Beklagten die Ausübung des Ferienbesuchsrechts 
mindestens drei Monate im Voraus schriftlich oder per E-Mail anzuzeigen.

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e) …

f) Der Vater ist berechtigt, mit seinem Sohn C._____ jeweils am Dienstagabend 
um/gegen 19:00 Uhr und während Ferienabwesenheiten der Beklagten zusätzlich am 
Donnerstagabend um/gegen 19:00 Uhr zu telefonieren.

5. Es sei Dispositivziffer 4 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 31. Januar 2014 
(Geschäfts-Nr. FE120498-L) aufzuheben und neu zu fassen wie folgt:

"4. Es wird festgehalten, dass das Recht zur Bestimmung des Wohnsitzes von C._____ 
("Aufenthaltsbestimmungsrecht") von den Parteien nur gemeinsam ausgeübt werden 
kann, d.h. eine Verlegung des Wohnsitzes von C._____ der schriftlichen Zustimmung 
beider Eltern bedarf."

6. Es sei Dispositivziffer 5 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 31. Januar 2014 
(Geschäfts-Nr. FE120498-L) aufzuheben und neu zu fassen wie folgt:

"5. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger allfällige von ihr für den Sohn C._____ 
bezogene Familienzulagen jeweils innert zehn Tagen nach Erhalt weiterzuleiten."

7. Es seien den Parteien in Aufhebung von Dispositivziffer 12 und 13 des Urteils des 
Bezirksgerichts Zürich vom 31. Januar 2014 (Geschäfts-Nr. FE120498) die Kosten 
des vorinstanzlichen Verfahrens je hälftig aufzuerlegen und es seien für das vor-
instanzlichen Verfahren keine Prozessentschädigungen zuzusprechen.

8. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich 8% Mehrwertsteuer) zu-
lasten der Beklagten und Appellatin.

der (Berufungs-) Beklagten (act. 89):

1. Die Berufung sei vollumfänglich abzuweisen,

2. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, zuzüglich Mehrwertsteuer, zulasten des 
Klägers.

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Erwägungen:

I. Sachverhalt/Prozessgeschichte:

1. Die Parteien haben am tt. Juni 2006 geheiratet. Am tt.mm.2006 kam ihr ge-

meinsamer Sohn C._____ zur Welt. Im Frühling 2010 trennten sich die Parteien. 

Im Rahmen eines Eheschutzverfahrens schlossen sie eine Trennungsvereinba-

rung. Danach stand der Sohn C._____ unter der Obhut der Beklagten/Berufungs-

beklagen (fortan Beklagte). Das Besuchsrecht von C._____ und dem Klä-

ger/Berufungskläger (fortan Kläger) wurde wöchentlich alternierend festgelegt, in 

der einen Woche von Freitagabend bis Sonntagabend, in der anderen von Mitt-

wochabend bis Freitagmorgen, das Ferienbesuchsrecht auf vier Wochen im Jahr 

(act. 5/18 und 5/19).

2. Am 8. Juni 2012 reichte der Kläger bei der Vorinstanz die Scheidungsklage 

ein. Mit Verfügung des Einzelgerichts (10. Abteilung) des Bezirksgerichtes Zürich

vom 2. September 2013 wurde das Besuchsrecht des Klägers für die Dauer des 

Prozesses leicht erweitert, indem das Wochenendbesuchsrecht auf den Freitag-

nachmittag, nach Schul- bzw. Hortschluss, bis am Montagmorgen, zum Schul-

bzw. Hortbeginn, ausgedehnt wurde (act. 55). Mit dieser Regelung wurde dem 

über längere Zeit tatsächlich gelebten Besuchsrecht zwischen C._____ und dem 

Vater Rechnung getragen. Hinsichtlich des Ferienbesuchsrechts fand unter den 

Parteien ebenfalls eine Ausdehnung statt, indem dieses seit 2012 sechs Wochen 

pro Jahr beträgt.

Mit Urteil vom 31. Januar 2014 schied die Vorinstanz die Ehe der Parteien und 

regelte die Kinderbelange sowie die übrigen Nebenfolgen der Scheidung (act. 81). 

Der genaue Inhalt des Urteils ist eingangs wiedergegeben.

3. Mit Eingabe vom 13. März 2014 erhob der Kläger innert Frist Berufung mit 

den eingangs genannten Anträgen (act. 79). Die Beklagte erstattete mit Eingabe 

vom 30. Mai 2014 die Berufungsantwort (act. 89).

- 11 -

Mit Beschluss der Kammer vom 26. Juni 2014 (act. 91) wurde das Urteil der Vor-

instanz vom 31. Januar 2014 in den nicht angefochtenen Teilen per 31. Mai 2014 

für rechtskräftig und als vollstreckbar erklärt; dies betraf die Dispositivziffern 1 

(Scheidungspunkt), 6 (nachehelicher Unterhalt), 8 (Indexklausel), 9 (Berufliche 

Vorsorge) und 10 (Güterrecht). Strittig sind allein die Kinderbelange und die Kos-

ten- und Entschädigungsfolgen. Diesbezüglich wurde mit dem vorgenannten Be-

schluss die Durchführung einer Vergleichsverhandlung angeordnet.

4. Anlässlich der Vergleichsverhandlung vom 28. August 2014 einigten sich die 

Parteien auf folgende Vereinbarung (act. 99):

"1. Hauptberufung

Der Kläger zieht die Hauptberufung (Ziff. 1 der Berufungsanträge) zu-
rück.

2. Kindesvertretung

Der Kläger zieht seinen Antrag, dem Sohn C._____ sei für das Beru-
fungsverfahren eine Vertretung zu bestellen (Ziff. 2 der Berufungsanträ-
ge), zurück.

3. Elterliche Sorge

Die Parteien beantragen dem Gericht, die elterliche Sorge für den Sohn 
C._____, geboren am tt.mm.2006, beiden 
Eltern gemeinsam zu belassen.

4. Bestimmung des Aufenthaltsortes

Ein Wechsel des Aufenthaltsortes von C._____ hat nach den Regeln 
von Art. 301a ZGB zu erfolgen.

5. Wohnsitz

Der Wohnsitz von C._____ befindet sich am Wohnsitz der Beklagten.

6. Persönlicher Verkehr zwischen C._____ und dem Kläger

Der Kläger ist berechtigt, C._____ auf eigene Kosten wie folgt zu 
betreuen:

a) in den ungeraden Kalenderwochen jeweils von Freitag nach
Schul-/Hortschluss bis Montagmorgen zum Schul-/Hortbeginn und
in den geraden Kalenderwochen jeweils von Mittwoch 18.00 Uhr 
bis Freitagmorgen zum Schul-/Hortbeginn;

b) in den Jahren mit gerader Jahreszahl über die Osterfeiertage (von 
Mittwoch vor Ostern nach Schul-/Hortschluss bis Ostermontag 

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19.00 Uhr) und über Weihnachten (vom 24. Dezember ab 
14.00 Uhr bis 25. Dezember 19.00 Uhr);

c) in den Jahren mit ungerader Jahreszahl über die Pfingstfeiertage 
(von Pfingstfreitag nach Schul-/Hortschluss bis Pfingstmontag 
19.00 Uhr) und über Neujahr (vom 31. Dezember 14.00 Uhr bis 
1. Januar 19.00 Uhr); 

d) während der Schulferien für die Dauer von sechs Wochen pro 
Jahr; 

der Kläger ist verpflichtet, die Ausübung des Ferienbetreuungs-
rechts mindestens drei Monate im Voraus schriftlich (per Post 
oder E-Mail) anzumelden und mit der Beklagten abzusprechen; 

übt der Kläger sein Ferienbetreuungsrecht aus, werden Betreu-
ungstage gemäss lit. a-c, die in die Ferienzeit fallen, nicht nach-
träglich kompensiert; 

im Falle der Ferienabwesenheit von C._____ zusammen mit der 
Beklagten während der Schulferien werden Betreuungstage ge-
mäss lit. a-c, die in die Ferienzeit fallen, ebenfalls nicht nachträg-
lich kompensiert; 

e) die Parteien werden verpflichtet, auch im Zusammenhang mit der 
Betreuung von C._____ auf die Interessen, Bedürfnisse und 
Wünsche des Sohnes Rücksicht zu nehmen.

7. Telefonkontakt zwischen den Eltern und C._____

Die Parteien ermöglichen den telefonischen Kontakt zwischen C._____
und dem jeweils anderen Elternteil, sofern C._____ diesen wünscht.

8. Erziehungsgutschriften

Die Parteien vereinbaren, dass die Erziehungsgutschriften für die Be-
rechnung künftiger AHV-/IV-Renten ausschliesslich der Beklagten an-
gerechnet werden. Die Parteien werden die betroffenen Ausgleichskas-
sen über diese Regelung informieren.

9. Kinderunterhalt/Grundlagen der Unterhaltsbeiträge

Der Kläger zieht die Eventualberufung, soweit sie sich gegen Dispositiv 
Ziff. 5 und 7 des Urteils des Einzelgerichtes (10. Abteilung) des Be-
zirksgerichtes Zürich vom 31. Januar 2014 richtet (Ziff. 6 der Beru-
fungsanträge), zurück.

10. Kosten- und Entschädigungsfolgen im erstinstanzlichen Verfahren

Der Kläger zieht die Eventualberufung, soweit sie sich gegen Dispositiv 
Ziff. 12 und 13 des Urteils des Einzelgerichtes (10. Abteilung) des Be-
zirksgerichtes Zürich vom 31. Januar 2014 richtet (Ziff. 7 der Beru-
fungsanträge), zurück.

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11. Kosten- und Entschädigungsfolgen im Rechtsmittelverfahren

Die Parteien übernehmen die Gerichtskosten je zur Hälfte und verzich-
ten gegenseitig auf Prozessentschädigung."

Das Verfahren erweist sich als spruchreif.

II. Kinderbelange:

1. Kindesvertretung

1.1. Vor Vorinstanz beantragte der Kläger, es sei für den Sohn C._____ eine 

Kindesvertretung nach Art. 299 ZPO zu bestellen. Die Vorinstanz verzichtete dar-

auf, über diesen Antrag formell zu entscheiden, hielt in ihrem Urteil dazu aber 

fest, dass sie eine Kindesvertretung für C._____ nicht als notwendig erachte 

(act. 81 S. 20). Der Kläger beanstandete dies und verlangte mit der Berufung im 

Hauptstandpunkt die Rückweisung des Verfahrens an die Vorinstanz mit der An-

weisung, für C._____ eine Kindesvertretung zu bestellen und das Verfahren hin-

sichtlich der Kinderbelange (Dispositivziffern 2, 3, 4, 5 und 7 des vorinstanzlichen 

Urteils) zu wiederholen bzw. neu zu entscheiden.

Anlässlich der Vergleichsverhandlung vom 28. August 2014 zog der Kläger die 

Berufung in diesem Punkt zurück (Ziff. 1 der Vereinbarung). Davon ist Vormerk zu 

nehmen, und das Verfahren ist insoweit als erledigt abzuschreiben.

1.2. Seinen Eventualantrag, es sei C._____ für das Berufungsverfahren eine 

Kindesvertretung zu bestellen, zog der Kläger ebenfalls zurück (Ziff. 2 der Verein-

barung). Angesichts der Tatsache, dass sich die Parteien nunmehr umfassend ei-

nigen konnten, besteht auch aus Sicht des Gerichts kein Anlass für eine Kindes-

vertretung. Ob im Falle des Scheiterns der Vergleichsgespräche eine Kindesver-

tretung anzuordnen gewesen wäre, kann offen bleiben.

2. Elterliche Sorge

Die Parteien einigten sich darauf, ihnen die elterliche Sorge gemeinsam zu belas-

sen (Ziff. 3 der Vereinbarung). Ein Anlass, vom neu geltenden Grundsatz der ge-

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meinsamen elterlichen Sorge (Art. 296 Abs. 2 und Art. 298 Abs. 1 ZGB) abzuwei-

chen, ist nicht ersichtlich. Beide Eltern sorgen sich engagiert um C._____. Zwar 

sind zwischen den Eltern erhebliche Spannungen vorhanden, die auch die Kom-

munikation zwischen ihnen beeinträchtigen. Ein Ausmass, das mit der gemein-

samen elterlichen Sorge nicht vereinbar wäre, hat der Elternkonflikt allerdings 

nicht. Dem gemeinsamen Antrag der Parteien ist somit zu entsprechen.

3. Aufenthaltsbestimmungsrecht/Wohnsitz

Die übereinstimmende Erklärung der Parteien zum Aufenthaltsbestimmungsrecht 

(Ziff. 4 der Vereinbarung) entspricht dem gesetzlichen Normalfall bei gemeinsa-

mer elterlicher Sorge. Sie hat rein deklaratorischen Charakter, und es reicht aus, 

davon Vormerk zu nehmen.

Mit der einvernehmlichen Festlegung des Wohnsitzes von C._____ (Ziff. 5 der 

Vereinbarung) haben die Parteien diesbezüglich klare Verhältnisse geschaffen. 

Auch insoweit ist von der Vereinbarung der Parteien Vormerk zu nehmen.

4. Persönlicher Verkehr zwischen C._____ und dem Kläger

Die Regelung der Parteien (Ziff. 6 der Vereinbarung) entspricht den bisher geleb-

ten Betreuungsanteilen von Vater und Mutter. C._____ geht es nach Auffassung 

beider Parteien gut. Für das Gericht besteht daher kein Anlass, bei der Regelung 

der Betreuungsanteile von der Vereinbarung der Parteien abzuweichen.

Von der Absichtserklärung der Parteien betreffend telefonischen Kontakt zwi-

schen C._____ und einem Elternteil (Ziff. 7 der Vereinbarung) ist Vormerk zu 

nehmen.

5. Erziehungsgutschriften

Die Einigung der Parteien (Ziff. 8 der Vereinbarung) erfüllt sämtliche Vorausset-

zungen von Art. 279 Abs. 1 ZPO und ist somit zu genehmigen.

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6. Kinderunterhalt/Grundlagen der Unterhaltsbeiträge

Hinsichtlich Dispositiv Ziff. 5 (Kinderunterhalt) und 7 (Grundlagen der Unterhalts-

beiträge) des Urteils des Einzelgerichtes (10. Abteilung) des Bezirksgerichtes 

Zürich vom 31. Januar 2014 zog der Kläger seine Eventualberufung zurück (Ziff. 9

der Vereinbarung). Diesbezüglich ist vorzumerken, dass das vorinstanzliche Urteil 

per 28. August 2014 rechtskräftig und vollstreckbar ist.

III. Kosten- und Entschädigungsfolgen

1. Im erstinstanzlichen Verfahren

Der Kläger zog seine Eventualberufung, soweit sie sich gegen Dispositiv Ziff. 12 

und 13 des vorinstanzlichen Urteils richtet, zurück (Ziff. 10 der Vereinbarung).

Diesbezüglich ist ebenfalls vorzumerken, dass das vorinstanzliche Urteil per 

28. August 2014 rechtskräftig und vollstreckbar ist.

Da die Höhe der vorinstanzlichen Entscheidgebühr von Fr. 7'500.- von keiner Par-

tei angefochten wurde und eine Rückweisung des Verfahrens an die Vorinstanz 

nicht mehr zur Debatte steht, ist auch diesbezüglich vorzumerken, dass Dispositiv 

Ziff. 11 des vorinstanzlichen Urteils per 28. August 2014 rechtskräftig und voll-

streckbar ist.

2. Im Rechtsmittelverfahren

Die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen im Berufungsverfahren ist 

entsprechend der Vereinbarung der Parteien vorzunehmen. Die Liquidation der 

Prozesskosten erfolgt nach Art. 111 Abs. 1 und 2 ZPO.

Es wird beschlossen:

1. Es wird davon Vormerk genommen, dass der Kläger die Hauptberufung, Be-

rufungsantrag Ziff. 1 (Rückweisung des Verfahrens an die Vorinstanz), zu-

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rückgezogen hat, und es wird das Verfahren insoweit als erledigt abge-

schrieben.

2. Es wird vorgemerkt, dass a) der Kläger die Eventualberufung im Umfang der 

Berufungsanträge Ziff. 6 und 7 zurückgezogen hat und b) die vorinstanzliche 

Entscheidgebühr von keiner Partei angefochten wurde und demnach das

Urteil des Einzelgerichts des Bezirksgerichts Zürich (10. Abteilung) vom 

31. Januar 2014 in den folgenden Punkten per 28. August 2014 rechtskräftig 

und vollstreckbar ist:

"5. Der Kläger wird verpflichtet, der Beklagten an den Unterhalt und die Erzie-

hung des Sohnes C._____ folgende Kinderunterhaltsbeiträge zu bezahlen:

- Fr. 1'470.-- ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis und mit Oktober 2016

- Fr. 1'470.-- ab November 2016 bis und mit Oktober 2018

- Fr. 1'690.-- ab November 2018 bis zum ordentlichen Abschluss einer ange-

messenen Ausbildung des Sohnes C._____ (auch über die Voll-

jährigkeit hinaus).

Allfällige Kinderzulagen, die der Kläger bezieht (aktuell Fr. 150.-), sind nicht 

zusätzlich geschuldet.

Die Unterhaltsbeiträge sind an die Beklagte zahlbar, und zwar monatlich im 

Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats. Die Zahlungsmodalitäten 

gelten über die Volljährigkeit des Sohnes hinaus, solange er im Haushalt der 

Beklagten lebt und keine eigenen Ansprüche gegenüber dem Kläger stellt 

bzw. keinen anderen Zahlungsempfänger bezeichnet."

"7. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Disp.-Ziff. 5 und 6 basieren auf folgenden 

Grundlagen:

- Erwerbseinkommen Kläger: Fr. 12'000.-- netto

- Erwerbseinkommen Beklagte (60 %): Fr. 4'612.-- netto

- Vermögen Kläger: nicht relevant

- Vermögen Beklagte: nicht relevant

- Bedarf Kläger: rund Fr. 6'350.--

- Bedarf Beklagte mit Kind: rund Fr. 7'000.--."

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"11. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 7'500.-- festgesetzt. Allfällige weitere Kosten 

bleiben vorbehalten.

12. Die Gerichtskosten werden zu 3/5 dem Kläger und zu 2/5 der Beklagten auf-

erlegt.

Der vom Kläger geleistete Kostenvorschuss (Fr. 4'000.--) wird mit dem Anteil 

des Klägers (Fr. 4'500.--) an der Entscheidgebühr verrechnet. Die Ausstände 

für die Entscheidgebühr (von Fr. 500.-- [Kläger] und Fr. 3'000.-- [Beklagte]) 

werden den Parteien je separat in Rechnung gestellt. Allfällige weitere Kosten 

werden von den Parteien gemäss ihrer tatsächlichen Zahlungspflicht nachge-

fordert."

13. Der Kläger wird verpflichtet, der Beklagten eine Parteientschädigung von 

Fr. 2'592.-- zu bezahlen."

3. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung gemäss nachfolgendem 

Erkenntnis.

Es wird erkannt:

1. Dispositivziffern 2, 3 und 4 des Urteils des Einzelgerichts (10. Abteilung) des 

Bezirksgerichtes Zürich vom 31. Januar 2014 werden wie folgt neu gefasst:

"2. Die elterliche Sorge für den Sohn C._____, geboren am tt.mm.2006, wird bei-

den Eltern gemeinsam belassen.

3. Der Kläger ist berechtigt, C._____ auf eigene Kosten wie folgt zu 
betreuen:

a) in den ungeraden Kalenderwochen jeweils von Freitag nach
Schul-/Hortschluss bis Montagmorgen zum Schul-/Hortbeginn 
und in den geraden Kalenderwochen jeweils von Mittwoch 
18.00 Uhr bis Freitagmorgen zum Schul-/Hortbeginn;

b) in den Jahren mit gerader Jahreszahl über die Osterfeiertage 
(von Mittwoch vor Ostern nach Schul-/Hortschluss bis Ostermon-
tag 19.00 Uhr) und über Weihnachten (vom 24. Dezember ab 
14.00 Uhr bis 25. Dezember 19.00 Uhr);

c) in den Jahren mit ungerader Jahreszahl über die Pfingstfeiertage 
(von Pfingstfreitag nach Schul-/Hortschluss bis Pfingstmontag 
19.00 Uhr) und über Neujahr (vom 31. Dezember 14.00 Uhr bis 
1. Januar 19.00 Uhr); 

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d) während der Schulferien für die Dauer von sechs Wochen pro 
Jahr; 

der Kläger ist verpflichtet, die Ausübung des Ferienbetreuungs-
rechts mindestens drei Monate im Voraus schriftlich (per Post 
oder E-Mail) anzumelden und mit der Beklagten abzusprechen; 

übt der Kläger sein Ferienbetreuungsrecht aus, werden Betreu-
ungstage gemäss lit. a-c, die in die Ferienzeit fallen, nicht nach-
träglich kompensiert; 

im Falle der Ferienabwesenheit von C._____ zusammen mit der 
Beklagten während der Schulferien werden Betreuungstage ge-
mäss lit. a-c, die in die Ferienzeit fallen, ebenfalls nicht nachträg-
lich kompensiert; 

e) die Parteien werden verpflichtet, auch im Zusammenhang mit der
Betreuung von C._____ auf die Interessen, Bedürfnisse und 
Wünsche des Sohnes Rücksicht zu nehmen.

4. Von den Ziff. 4, 5 und 7 der Vereinbarung der Parteien (Aufenthaltsbestim-

mungsrecht/Wohnsitz/Telefonkontakt) vom 28. August 2014 wird Vormerk 

genommen."

2. Ziff. 8 der Vereinbarung der Parteien (Erziehungsgutschriften) wird geneh-

migt.

3. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 2'000.- festgesetzt.

4. Die Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden den Parteien 

je zur Hälfte auferlegt und aus dem vom Kläger geleisteten Kostenvorschuss 

bezogen. Die Beklagte wird verpflichtet, dem Kläger den Betrag von 

Fr. 1'000.- zu ersetzen.

5. Vom gegenseitigen Verzicht der Parteien auf Parteientschädigung wird 

Vormerk genommen.

6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an das Einzelgericht (10. Abtei-

lung) des Bezirksgerichtes Zürich und an die Obergerichtskasse, je gegen 

Empfangsschein.

Nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück.

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7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.
Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. 
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. S. Bohli Roth

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