# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 39594c3e-8714-5ef5-8b8f-c5826afb53f6
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-11-04
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsbehörden Bau- und Verkehrsdirektion 04.11.2022 110 2022 91
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_BVD/BE_VB_001_110-2022-91_2022-11-04.pdf

## Full Text

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Bau- und Verkehrsdirektion

Reiterstrasse 11
3013 Bern
Telefon +41 31 633 30 11
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www.bvd.be.ch/ra

BVD 110/2022/91

Entscheid der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD)
vom 4. November 2022

in der Beschwerdesache zwischen

C.________
Beschwerdeführerin

und

Herrn D.________
Beschwerdegegner 1

Frau E.________
Beschwerdegegnerin 2

beide vertreten durch Herrn Rechtsanwalt A.________ und Herrn Rechtsanwalt B.________

sowie

Regierungsstatthalteramt Emmental, Amthaus, Dorfstrasse 21, 3550 Langnau im Emmental

Baubewilligungsbehörde der Stadt Burgdorf, Baudirektion, Lyssachstrasse 92, Postfach, 
3401 Burgdorf

betreffend die Verfügung des Regierungsstatthalteramt Emmental vom 28. April 2022 (eBau 
Nummer 2020-3168 / 9975; Jugendtreff)

I. Sachverhalt

1. Die Beschwerdeführerin reichte am 14. Dezember 2020 ein Baugesuch ein für die 
Umnutzung von Gewerberäumen in einen Jugendtreff als Übergangsnutzung (Befristung auf fünf 
Jahre) auf Parzelle Burgdorf Grundbuchblatt Nr. I.________ sowie für die Rückversetzung der 
Westfassade beim Anbau des Gebäudes und die Erstellung eines neuen Zugangs. Die Parzelle 
liegt in der Zone für öffentliche Nutzung ZöN 1.3. Gegen das Bauvorhaben erhoben unter anderen 
der Beschwerdegegner 1 und die Beschwerdegegnerin 2 Einsprache.

Mit Gesamtbauentscheid vom 28. April 2022 erteilte das Regierungsstatthalteramt Emmental die 
Baubewilligung mit mehreren Auflagen zum Betrieb des Jugendtreffs.

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2. Dagegen reichte die Beschwerdeführerin am 24. Mai 2022 Beschwerde bei der Bau- und 
Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD) ein. Sie beantragt die Aufhebung der Auflage «Der 
Aufenthalt der Jugendlichen im Freien ist auf geeignete Art und Weise zu verhindern bzw. nicht 
gestattet.» gemäss Ziffer 1.2, Lemma 3, der Gesamtbaubewilligung vom 28. April 2022 und die 
Aufnahme folgender Auflage: «Die Jugendlichen dürfen sich ab 19.00 Uhr (ab Vorruhezeit) im 
Freien ausschliesslich beim Seiteneingang (neuer Zugang vom F.________platz her) aufhalten.». 
Die Beschwerdeführerin macht insbesondere geltend, mit der Auflage gemäss 
Gesamtbauentscheid dürften sich Kinder und Jugendliche nie draussen aufhalten, auch nicht vor 
dem neuen Zugang zum Jugendtreff, was der Förderung der gesunden Entwicklung von Kindern 
und Jugendlichen widerspreche. Zudem sei es wichtig, Kinder und Jugendliche auch mal 
rausschicken zu können, beispielsweise bei einem Konflikt oder um ein vertrauliches Gespräch 
führen zu können. Die Auflage verletze den Grundsatz der Verhältnismässigkeit.

3. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVD leitet1, holte die Vorakten ein, 
führte den Schriftenwechsel durch und holte eine Stellungnahme der Kantonspolizei Bern, 
Fachstelle Lärmakustik / Lasertechnik (nachfolgend: Fachstelle) ein. Zudem gab es den 
Einsprechenden des vorinstanzlichen Verfahrens Gelegenheit, sich am Beschwerdeverfahren als 
Partei zu beteiligen.

Von dieser Gelegenheit machten der Beschwerdegegner 1 und die Beschwerdegegnerin 2 
Gebrauch. In ihrer gemeinsamen Beschwerdeantwort vom 30. Juni 2022 beantragen sie, die 
Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen und der Gesamtbauentscheid des 
Regierungsstatthalteramtes Emmental sei zu bestätigen. Die restlichen Einsprechenden haben 
keine Beschwerdeantwort eingereicht. Gemäss Ziff. 3 der Verfügung vom 30. Mai 2022 haben sie 
durch ihr Stillschweigen auf die Beteiligung am weiteren Verfahren verzichtet und ihre 
Einsprachen gelten als zurückgezogen.

Mit Stellungnahme vom 12. Juni 2022 passte die Fachstelle ihre im vorinstanzlichen Verfahren 
empfohlenen Auflagen diesbezüglich an, dass ab 22.00 Uhr der Aufenthalt der Jugendlichen im 
Freien zu verhindern sei, ab 19.00 Uhr sei ein Aufenthalt im Freien ausschliesslich beim 
Seiteneingang vom F.________platz her zu gestatten. Zudem solle durch ein zeitverzugsloses 
Einschreiten einer verantwortlichen Person die Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung 
gewährleistet werden.

Das Rechtsamt gab den Verfahrensbeteiligten in der Folge Gelegenheit zum Einreichen einer 
Stellungnahme zur Beurteilung der Fachstelle. Die Beschwerdeführerin beantragt mit Eingabe 
vom 29. Juli 2022 weiterhin die Anpassung der Auflage bezüglich des Aufenthalts im Freien und 
stützt gleichzeitig die neue Beurteilung der Fachstelle mit den angepassten Auflagen. Die 
Vorinstanz liess sich mit Stellungnahme vom 2. August 2022 vernehmen. Sie verschliesse sich 
einer Anpassung der Auflagen im Sinne des Fachberichts der Fachstelle grundsätzlich nicht. Der 
Beschwerdegegner 1 und die Beschwerdegegnerin 2 beantragen in Abweichung zur 
Beschwerdeantwort vom 30. Juni 2022 die Abänderung der Ziffer 1.2, drittes Lemma, des 
Gesamtbauentscheids des Regierungsstatthalteramtes Emmental vom 28. April 2022 wie folgt: 
«Der Aufenthalt der Jugendlichen im Freien ist zwischen 19.00 Uhr und 22.00 Uhr beim 
Seiteneingang (neuer Zugang vom G.________ her) gestattet. Ausnahmen sind ausgeschlossen. 
Die Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung muss durch ein zeitverzugsloses Einschreiten einer 
verantwortlichen Person jederzeit gewährleistet sein.». Soweit weitergehend sei die Beschwerde 
abzuweisen. Mit Stellungnahme vom 30. August 2022 äussert sich die Vorinstanz dahingehend, 

1 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau- und Verkehrsdirektion 
(Organisationsverordnung BVD, OrV BVD; BSG 152.221.191)

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dass sie davon ausgehe, dass die Ausführungen der Fachstelle betreffend Anwesenheit einer 
verantwortlichen Person im vorliegenden Entscheid gebührend berücksichtigt werden.

4. Auf die Rechtsschriften und die Stellungnahme der Fachstelle wird, soweit für den Entscheid 
wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1. Eintretensvoraussetzungen, Streitgegenstand

a) Angefochten ist ein Gesamtentscheid nach Art. 9 KoG2. Laut Art. 11 Abs. 1 KoG kann er –
 unabhängig von den geltend gemachten Einwänden – nur mit dem Rechtsmittel angefochten 
werden, das für das Leitverfahren massgeblich ist. Das Leitverfahren ist im vorliegenden Fall das 
Baubewilligungsverfahren (Art. 5 Abs. 1 KoG). Bauentscheide können nach Art. 40 Abs. 1 BauG3 
innert 30 Tagen seit Eröffnung mit Baubeschwerde bei der BVD angefochten werden. Die BVD ist 
somit zur Beurteilung der Beschwerde gegen den Gesamtentscheid zuständig.

b) Zur Beschwerde befugt sind die Baugesuchstellerinnen, die Baugesuchsteller, die 
Einsprecherinnen, die Einsprecher und die zuständige Gemeindebehörde (Art. 10 KoG i.V.m. 
Art. 40 Abs. 2 BauG). Die Beschwerdeführerin, der im Gesamtbauentscheid Auflagen auferlegt 
wurden, ist durch den vorinstanzlichen Gesamtentscheid beschwert und daher zur 
Beschwerdeführung legitimiert. Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist 
einzutreten.

c) Nach der Dispositionsmaxime ist das Beschwerdeverfahren grundsätzlich auf den 
Streitgegenstand begrenzt. Zur Bestimmung des Streitgegenstandes ist von der angefochtenen 
Verfügung, dem sogenannten Anfechtungsobjekt auszugehen. Der Streitgegenstand braucht sich 
nicht mit dem Anfechtungsobjekt zu decken, doch gibt dieses den Rahmen des 
Streitgegenstandes vor. Innerhalb dieses Rahmens bezeichnen die Parteien den 
Streitgegenstand in ihren Rechtsmitteleingaben. Ausgangspunkt zur Beantwortung, was 
behördlicher Überprüfung bedarf, sind gestützt auf das Rügeprinzip die Rechtsbegehren der 
beschwerdeführenden Partei, die allenfalls im Zusammenhang mit der Begründung und den darin 
enthaltenen Rügen gelesen werden müssen. Aus Antrag und Begründung ergibt sich somit der 
Streitgegenstand, d.h. was nach Auffassung der beschwerdeführenden Partei an der 
angefochtenen Verfügung falsch sein und neu beurteilt werden soll.4

Anfechtungsobjekt ist im vorliegenden Verfahren der Gesamtbauentscheid des 
Regierungsstatthalteramts Emmental vom 28. April 2022. Dieser gibt den Rahmen des 
Streitgegenstandes vor. Die Beschwerdeführerin beantragt die Aufhebung der Auflage unter 
Lemma 3 in der Auflistung in Ziffer 1.2 des Gesamtbauentscheids und die Aufnahme einer 
angepassten Auflage. Im Übrigen erklärt sich die Beschwerdeführerin bereit, die gemachten 
Auflagen umzusetzen. Dementsprechend beschränkt sich der Streitgegenstand auf die Frage der 
Rechtmässigkeit dieser Auflage. Im Übrigen ist der Gesamtbauentscheid der Vorinstanz in 
Rechtskraft erwachsen.

2 Koordinationsgesetz vom 21. März 1994 (KoG; BSG 724.1)
3 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721.0)
4 Ruth Herzog, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 72 N. 12

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2. Lärmimmissionen

a) Es ist umstritten, ob die angefochtene Auflage, die zur Vermeidung von Lärmimmissionen 
verfügt wurde, notwendig ist.

b) Das bundesrechtliche Lärmschutzrecht soll die Bevölkerung vor schädlichem und lästigem 
Lärm schützen, der beim Betrieb neuer und bestehender Bauten und Anlagen erzeugt wird (vgl. 
Art. 1 Abs. 1 und 7 USG5, Art. 1 LSV6). Dazu gehört einerseits der Lärm, der von der Anlage bzw. 
dem Betrieb selbst erzeugt wird, aber auch der Lärm, der von den Benützern innerhalb und 
ausserhalb der Anlage erzeugt wird, d.h. auch der von Menschen verursachte Verhaltenslärm.7 
Für einige häufige, oft als besonders störend empfundene Schall- bzw. Lärmquellen wie u.a. 
Strassenverkehr, Flugplätze, Industrie- und Gewerbebetriebe hat der Bundesrat im den Anhängen 
3 bis 7 der LSV Belastungsgrenzwerte erlassen. Diese Belastungsgrenzwerte können bei 
menschlichem Verhaltenslärm aber nicht herangezogen werden, da sich die Art des Lärms und 
der Störungscharakter von technischem Lärm unterscheiden.8 Für den Alltagslärm, wie er 
grösstenteils durch das vorliegend geplante Projekt entsteht, fehlen somit konkrete 
Belastungsgrenzwerte. Die möglichen Lärmimmissionen des konkreten Jugendtreffs müssen von 
der Behörde im Einzelfall nach Art. 15 USG (Immissionsgrenzwerte) unter Berücksichtigung der 
Art. 19 USG (Alarmwerte) und Art. 23 USG (Planungswerte) beurteilt werden (Art. 40 Abs. 3 
LSV).9

Nach Art. 11 Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 Bst. a LSV sind die von einer neuen Anlage erzeugten 
Emissionen zunächst im Rahmen der Vorsorge so weit zu begrenzen, als dies technisch und 
betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist. Zudem dürfen neue ortsfeste Anlagen nur 
errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten Lärmimmissionen die 
Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten (Art. 25 Abs. 1 USG, Art. 7 Abs. 1 Bst. b 
LSV). Nach der Rechtsprechung muss bei neuen ortsfesten Anlagen im Hinblick auf die Einhaltung 
der Planungswerte ein Immissionsniveau eingehalten werden, bei dem höchstens geringfügige 
Störungen auftreten. Dabei ist eine objektivierte Betrachtung unter Berücksichtigung von 
Personengruppen mit erhöhter Empfindlichkeit vorzunehmen (vgl. Art. 13 Abs. 2 USG).10 Für die 
Beurteilung der Störung sind verschiedene Faktoren bei der Quelle und beim Empfänger zu 
berücksichtigen. So kommt es auf den Charakter des Lärms, den Zeitpunkt und die Häufigkeit der 
Lärmereignisse an sowie auf die Lärmempfindlichkeit des betroffenen Gebietes (ES) und die 
Lärmvorbelastung der betroffenen Nutzungszone (d.h. den normalen Hintergrundpegel).11

Die Vereinigung kantonaler Lärmschutzfachleute, Cercle Bruit, veröffentlichte Anfang 2019 eine 
neue Version der Vollzugshilfe zur Ermittlung und Beurteilung des Lärms von öffentlichen 
Lokalen.12 Die Vollzugshilfe legt für die verschiedenen Schallquellen wie z.B. Musikimmissionen 
oder Störungen durch Gäste verschiedene Richtwerte für die Planungs- und Immissionswerte fest. 
Auch wenn die Vollzugshilfe des Cercle Bruit kein Gesetz, sondern (nur) eine fachlich abgestützte 
private Richtlinie darstellt, kann sie nach der Rechtsprechung als Entscheidungshilfe 

5 Bundesgesetz vom 7. Oktober 1983 über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz; SR 814.01)
6 Lärmschutz-Verordnung des Bundesrates vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41)
7 BGE 133 II 292 E. 3.1
8 BGE 133 II 292 E. 3.3; BGE 123 II 325 E. 4.d.bb; Urs Walker, Umweltrechtliche Beurteilung von Alltags- und 
Freizeitlärm, in URP 2009, S. 64, 80 f.
9 Vgl. BGE 133 II 292 E. 3.3; Urs Walker, a.a.O., S. 65, 81
10 BGE 123 II 325 E. 4.d.bb; Urs Walker, a.a.O., S. 65, 78 ff.
11 Beurteilung Alltagslärm, Vollzugshilfe im Umgang mit Alltagslärm, Herausgegeben vom Bundesamt für Umwelt 
BAFU, Bern 2014, S. 17
12 Vollzugshilfe 8.10 «Ermittlung und Beurteilung des Lärms von öffentlichen Lokalen», abrufbar unter:
«http://www.cerclebruit.ch/enforcement/8/810_Vollzugshilfe_Gaststaetten.pdf» (nachfolgend: «Vollzugshilfe»)

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herangezogen werden.13 Das Bundesgericht erachtet die Vollzugshilfe des Cercle Bruit zur 
Ermittlung und Beurteilung des Lärms von öffentlichen Lokalen als geeignet für die Beurteilung 
der Lärmimmissionen eines Jugendtreffs.14

c) Ausnahme- und Baubewilligungen können mit Bedingungen oder Auflagen verknüpft 
werden (Art. 29 Abs. 2 und Art. 38 Abs. 3 BauG). Bedingungen sind entweder Voraussetzungen, 
die erfüllt sein müssen, damit die Baubewilligung genutzt werden darf (Suspensivbedingung), oder 
Vorbehalte, deren Eintritt den Wegfall der Bewilligung zur Folge hat (Resolutivbedingung). 
Auflagen sind Pflichten, die mit einer Baubewilligung verbunden sind. Die Nichterfüllung einer 
Auflage berührt die Geltung der Baubewilligung nicht, kann aber baupolizeiliche Massnahmen –
 insbesondere die Ersatzvornahme – und Bestrafung nach sich ziehen.15

Die Bedingungen und Auflagen müssen in einem engen sachlichen Zusammenhang zur erteilten 
Bau- oder Ausnahmebewilligung stehen und verhältnismässig sein. Verhältnismässig ist eine 
Nebenbestimmung nur dann, wenn sie zum Erreichen des angestrebten Ziels erforderlich, 
geeignet und für den Bauherrn zumutbar ist.

Ein Gesuch für ein Bauvorhaben, das den gesetzlichen Anforderungen entspricht, ist 
grundsätzlich unbefristet, bedingungslos und unbelastet zu bewilligen. Die Ausübung der 
Bewilligung unterliegt lediglich den Beschränkungen, die von Gesetzes wegen allgemein für 
solche Bewilligungen gelten.

Wenn ein Bauvorhaben den gesetzlichen Anforderungen klar nicht entspricht, kann der Mangel 
nicht mit Bedingungen oder Auflagen geheilt werden. Bedingungen und Auflagen zu einer 
Baubewilligung kommen daher nur bei Bauvorhaben in Betracht, die je nach ihrer Gestaltung oder 
Einrichtung oder je nach der Art der Nutzung oder Betriebsführung gesetzeskonform oder 
gesetzwidrig sein können. Bedingungen und Auflagen sind in solchen Fällen das Mittel dazu, die 
gesetzwidrigen Auswirkungen zu verhindern. Insoweit sind sie gegenüber der Alternative des 
Bauabschlags das mildere Mittel.16

d) Die Beschwerdeführerin ersuchte mit Baugesuch vom 14. Dezember 2020 um die 
Bewilligung der Umnutzung des Gebäudes auf Parzelle Burgdorf Grundbuchblatt Nr. I.________ 
zum Jugendtreff im Sinne einer auf 5 Jahre beschränkte Übergangsnutzung gemäss 
Art. 45 GBR17. Die Liegenschaft befindet sich in der Zone für öffentliche Nutzung ZöN 1.3, deren 
Zweck gemäss Art. 43 GBR folgende Nutzungen zulässt: Sportanlagen, Verwaltungsgebäude, 
Parkierungsanlage, Anlagen des öffentlichen Verkehrs, Bauten und Anlagen für multifunktionale 
Nutzungen. Weiter gelten die baupolizeilichen Masse der Mischzone M3b. Zudem gilt für die 
Projektierung von Neubauten ein Spielraum analog denjenigen für Zonen mit Planungspflicht ZPP 
gemäss Art. 52 Abs. 3 GBR.

Nordwestlich der fraglichen Parzelle befindet sich ein grosser öffentlicher Parkplatz (G.________). 
Direkt an die Parzelle grenzt die Liegewiese des Freibads Burgdorf, die Becken befinden sich 
nordöstlich davon. Südlich des geplanten Jugendtreffes befindet sich – getrennt durch eine 
Strasse – die Wohnliegenschaft (L.________weg 7) der Beschwerdegegnerschaft in der 
Wohnzone W2. 

13 VGE 2017/319 vom 6. Juni 2018 E. 4.2.2, m.w.H.
14 BGer 1A.180/2006 vom 9. August 2007, E. 5.7 f.; BGer 1A.139/2002 vom 4. März 2003, E. 4.2 (beide zur früheren 
Version der Vollzugshilfe des Cercle Bruit)
15 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, Band I, 5. Aufl., Bern 2020, Art. 29 N. 1
16 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, Band I, 5. Aufl., Bern 2020, Art. 38-39 
N. 15a
17 Baureglement der Stadt Burgdorf vom 31. Oktober 2005

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Das Gebäude, in dem der Jugendtreff geplant ist, besteht aus einem Hauptteil und einem im 
Norden angrenzenden Anbau. Im Rahmen der Umnutzung soll die Westfassade des Anbaus 
(L.________weg 8) rückversetzt werden, um vom F.________platz her einen neuen, vom 
L.________weg abgewandten Zugang erstellen zu können.

Das Nutzungskonzept für den Jugendtreff, welches mit dem Baugesuch eingereicht wurde, sah 
folgenden Treffbetrieb vor:

Treffart Rhythmus
Tag / Zeit

Gruppierungen Verantwortung Spezifische 
Regelungen

Modi- oder 
Gieletreff

Wöchentlich 
donnerstags
16.30 – 19.30

5./6. Klasse Jugendarbeit

Jugendtreff Alle 14 Tage 
freitags
19.00 – 22.00

7./ca. 9. Klasse Jugendarbeit

Jugendtreff 
halbselbständig

Alle 14 Tage 
freitags
19.00 – 22.00

7./ca. 9. Klasse Jugendarbeit Nach Bedürfnis 
bzw. auf Anfrage 
der Jugendlichen

Vermietungen 
(betrifft nur 
Innenraum EG)

Auf Nachfrage 
vorranging 
Samstag oder in 
den Schulferien
19.00 – max. 02.00

5.-9. Klasse v.a. 
Geburtstagsfest

Gymnasiast.innen 
fürs Zusammensein

Gemäss 
Mietvertrag (siehe 
Anhang): Eltern 
(bei 
Minderjährigen) 
sonst junge 
Erwachsene

Ab 22.00 Uhr Musik 
und Lärm in 
Zimmerlautstärke

e) Die Vorinstanz holte einen Bericht der Fachstelle ein. Diese nahm im Fachbericht vom 
31. August 2021 ausführlich zum geplanten Vorhaben Stellung. Sie untersuchte den eigentlichen 
Betriebslärm, der durch den Betrieb des Jugendtreffs entsteht. Weiter beurteilte sie den 
sogenannten Sekundärlärm, der von den Besuchern des Jugendtreffs bei der Ankunft und beim 
Verlassen des Treffs verursacht wird.

Betreffend den betrieblichen Lärm hielt die Fachstelle fest, dass kein lautes Musikkonzept geplant 
sei, dass es den Jugendlichen aber grundsätzlich nicht verwehrt sei, Musik abspielen zu können. 
Da bereits ein Musikschallpegel von weniger als 75 dB(A) im Freie oder in Räumen mit offenen 
Fenstern Störungen in der Nachbarschaft verursachen könne, sollte beim Abspielen von 
Hintergrundmusik und anderweitigen lärmintensiven Situationen in den Innenräumen die Fenster 
grundsätzlich geschlossen gehalten werden. Auf Musik im Aussenbereich sei im Sinne der 
Vorsorge zu verzichten.

In Bezug auf Lärmimmissionen von Jugendlichen gab die Fachstelle an, bereits eine kleine Anzahl 
von im Freien weilenden Jugendlichen könne durch Diskussionen, Gelächter etc., insbesondere 
ab Beginn der Nachtruhe um 22.00 Uhr übermässige Störungen in der Anwohnerschaft 
verursachen. Erfahrungsgemäss würden sich unabhängig der Witterung vermehrt auch 
Jugendliche im Freien vor dem Gebäude aufhalten und es müsse mit einer Geräuschkulisse 
gerechnet werden, welche zu übermässigen Störungen in der Anwohnerschaft führen könne. Eine 
gänzliche Verhinderung solcher Immissionen sei wohl nicht möglich, es könnte aber durch 
betriebliche Abläufe, wie beispielsweise die enge Kontrolle oder Begleitung durch die 
Jugendarbeiter entgegengewirkt werden. Die Erschliessung erfolge vom F.________platz her und 

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der Eingang sei auf die Nordseite verlegt worden, also abgewandt zu den nächsten bewohnten 
Liegenschaften südlich des Jugendtreffs. Der abgewandte Eingangsbereich wirke sich sicherlich 
lärmmindernd auf die Situation im Aussenbereich aus und es würde dadurch kein Direktschall von 
Sekundärlärmimmissionen an die nächste Anwohnerschaft gelangen. Zudem sollte der Aufenthalt 
von Jugendlichen auf dem südlichen und südöstlichen Gebäudeteil der Liegenschaft nicht 
gestattet sein. Auch die vorgesehene Vermietung berge erfahrungsgemäss ein grosses 
Störungspotential, insbesondere ab 22.00 Uhr könnten Weckreaktionen durch sich im Freien 
aufhaltende Jugendliche und/oder durch die nicht ordnungsgemässe Nutzung des Innenraums 
vermehrt auftreten. Insbesondere ab 22.00 Uhr erachte die Fachstelle daher eine geeignete 
Aufsichtspflicht als notwendig, um das Immissionsniveau in einer gesamthaften Betrachtung als 
höchstens geringfügig störend einstufen zu können.

Die Fachstelle führte aus, dass es erfahrungsgemäss durch das Verhalten der Besucher bei der 
Ankunft und beim Verlassen des Lokals zu stark störendem Lärm für die Nachbarschaft kommen 
kann. Mit der ordnungsgemässen Führung des Betriebes könne dieser Sekundärlärm aber in 
Grenzen gehalten werden. Da sich der der Ein- und Ausgang zum geplanten Jugendtreff auf der 
von den Wohnhäusern abgewandten Seite befinde, würden die Sekundärlärmimmissionen in ihrer 
Intensität minimiert. Insbesondere nach 00.30 Uhr (ordentliche Schliessungszeit des 
Gastgewerbes) könne es aufgrund der Senkung des Umgebungsgeräuschpegels aber zu 
Aufweckreaktionen kommen.

Zusammenfassend hielt die Fachstelle fest, dass die Vermietung und Nutzung der Räumlichkeiten 
des Jugendtreffs sowie der Zu- und Weggang der Jugendlichen bis 02.00 Uhr gemäss 
Betriebskonzept zu mehr als höchstens geringfügigen Störungen in der Anwohnerschaft führt. 
Damit das Immissionsniveau in der Anwohnerschaft als höchstens geringfügig störend eingestuft 
werden könne, schlug die Fachstelle vor, folgende Punkte in den Entscheid einfliessen zu lassen:

«- Im Lokalinnern gilt ein max. Musikschallpegel von Leq 75 dB(A)/10s. Das regelmässige Abspielen von 
höheren Musikschallpegeln bedarf eines Nachweises durch die Bauherrschaft (Lärmgutachten).

- Im Freien ist keine Musik gestattet.
- Der Aufenthalt der Jugendlichen im Freien ist auf geeignete Art und Weise zu verhindern bzw. nicht 

gestattet.
- Die Türen und Fenster sind beim Abspielen von Musik und anderweitigen lärmintensiven Situationen 

generell geschlossen zu halten. Spätestens ab 22.00 Uhr sind die Türen und Fenster in jedem Fall 
geschlossen zu halten.

- Die Jugendlichen haben ausschliesslich den nördlichen Zugangsbereich zu benutzen.
- Bei Vermietungen muss ab 22.00 Uhr das zeitverzugslose Einschreiten einer verantwortlichen Person 

des Jugendtreffs zur Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung gewährleistet sein.
- Die Räumlichkeiten des Jugendtreffs dürfen bis spätestens 00.30 Uhr des darauffolgenden Tages 

genutzt werden.»

f) Mit Schreiben vom 22. September 2021 nahm die Beschwerdeführerin zu den Vorschlägen 
der Fachstelle Stellung. Entsprechend den Vorschlägen für Massnahmen und Auflagen zur 
Lärmminderung sei das Betriebskonzept angepasst und konkretisiert worden.

Treffart Rhythmus
Tag / Zeit

Gruppierungen Verantwortung Spezifische 
Regelungen

Mittagstisch 
(Catering)

Montag, Dienstag, 
Donnerstag 
während Schulzeit
Ca. 12.00 – 13.15

7./ca. 9. Klasse Tagesschule Für alle Treffarten 
und Angebote gilt: 
max. 
Musikschallpegel 

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Modi- oder 
Gieletreff

Wöchentlich 
donnerstags
16.30 – 19.30

5./6. Klasse Jugendarbeit

Jugendtreff Alle 14 Tage 
freitags
19.00 – 22.00

7./ca. 9. Klasse Jugendarbeit

Jugendtreff 
halbselbständig 
auf Anfrage der 
Jugendlichen

Alle 14 Tage 
freitags
19.00 – 22.00

7./ca. 9. Klasse Jugendarbeit

Vermietungen 
(betrifft nur 
Innenraum EG)

Auf Nachfrage 
vorrangig Samstag 
oder in den 
Schulferien
19.00 – max. 00.30

5.-9. Klasse v.a. 
Geburtstagsfest

Gymnasiast.innen 
fürs Zusammensein

Gemäss 
Mietvertrag (siehe 
Anhang): Eltern 
(bei 
Minderjährigen) 
sonst junge 
Erwachsene

von Leq 75 
dB(A)/10s

Neu vorgesehen wurde die Nutzung des Treffs als Mittagstisch für Oberstufenschülerinnen und 
Oberstufenschüler montags, dienstags und donnerstags. Die Schülerinnen und Schüler würden 
dabei die gesamte Zeit durch eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter der Tagesschule betreut, 
mit welcher zusammen das Angebot durchgeführt werde. Bezüglich der Vermietungen führt die 
Beschwerdeführerin in ihrem Schreiben aus, die Anlässe wie beispielsweise Geburtstagsfeste 
würden am Nachmittag oder frühen Abend stattfinden und würden durch Erziehungsberechtigte, 
mit welchen eine vertragliche Vereinbarung bestehe, begleitet. Vermietungen an junge 
Erwachsene würde im Bonus/Malussystem stattfinden. Wenn sich die Jugendlichen an die 
vertraglichen Vereinbarungen halten würden, könne ihnen stufenweise z.B. von 22.00 auf 22.30 
Uhr bis hin zu spätestens 00.30 Uhr mehr Zeit eingeräumt werden. Bei allen Vermietungen würde 
gewährleistet, dass ab 22.00 Uhr umgehendes Einschreiten einer verantwortlichen Person des 
Jugendtreffs bei Lärm oder Unordnung gewährleistet sei.

Einzig mit dem Punkt, dass der Aufenthalt der Jugendlichen im Freien auf geeignete Art und Weise 
zu verhindern bzw. nicht gestattet sei, konnte sich die Beschwerdeführerin nicht einverstanden 
erklären, soweit der Aufenthalt vor 22.00 Uhr gemeint sei. Sie erachte dies als unverhältnismässig. 
Die Jugendlichen würden sich draussen jedoch nur beim Haupteingang zum Jugendtreff 
aufhalten, der auf den F.________platz hinausgehe und von der Nachbarschaft abgeschirmt sei.

In einem weiteren Schreiben vom 17. Dezember 2021 im vorinstanzlichen Verfahren stimmte die 
Beschwerdeführerin folgenden Punkten zu:

«- Nutzung der Räumlichkeiten bis spätestens 22.00 Uhr, in Ausnahmefällen bis 23.00.
- Da im Treff keine grosse Musikanlage mit Verstärker und grossen Boxen erlaubt sind, ist ein maximaler 

Schallpegel von 75dB für Bauherrschaft und Betreiberin in Ordnung.
- Die Betreiberin wird im Freien keine Musik abspielen. Ein generelles Verbot, das auch Musik ab Handys 

verbieten würde, scheint uns nach wie vor unverhältnismässig. Die Jugendarbeit spricht jedoch die 
Jugendlichen direkt an, wenn sie laute Musik im Bereich des Jugendhauses hören. Zu beachten ist, dass 
die Betreiberin keinen Einfluss auf Personen hat, die sich im Bereich L.________weg / 
L.________brücke / Emme / Freibad aufhalten und nicht zum Treff gehören.
Die Betreiberin würde gerne mit dem beschriebenen Vorgehen arbeiten. Sollten zukünftig jedoch 
Übertretungen stattfinden, wäre die Anbringung eines Benützungsschildes (z.B. «Musik im Freien 
verboten») als Zusatzmassnahme denkbar.

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- Ein generelles Verbot zum Aufenthalt im Freien in der Vorabendzeit zwischen 19.00 – 22.00 Uhr ist nicht 
umsetzbar. Da sich der Aufenthalt der Jugendlichen beim Seiten-Eingang (neuer Haupteingang) 
konzentriert, kann die Betreiberin dafür sorgen, dass sie sich ausschliesslich dort aufhalten. Es wird 
keinen erlaubten Aufenthaltsbereich gegenüber den bewohnten Nachbarschaftsliegenschaften 
(Richtung L.________weg 7) geben.

- Dass die Türen und Fenster in Richtung Nachbarschaft generell geschlossen sind, ist umsetzbar und in 
Ordnung. Bei der Haupteingangstüre (Seiteneingang) kann es vorkommen, dass diese für 
Aufsichtspflichten der Jugendarbeitenden sporadisch mal offen ist.

- Der Zugang für die Jugendlichen erfolgt ausschliesslich über den neuen, nördlichen Haupteingang. 
- Bei Vermietungen ab 22.00 Uhr wird das zeitverzugslose Einschreiten einer verantwortlichen Person der 

Jugendarbeit zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung gewährleistet. Bei Unter-/Vermietungen wird 
immer eine Person der Jugendarbeit erreichbar sein.» 

g) Die Vorinstanz erliess in der Folge den Gesamtbauentscheid vom 28. April 2022 mit 
folgenden Auflagen:

«- Im Lokalinnern gilt ein max. Musikschallpegel von Leq 75 dB(A)/10s. Das regelmässige Abspielen von 
höheren Musikschallpegeln bedarf eines Nachweises durch die Bauherrschaft (Lärmgutachten).

- Im Freien ist keine Musik gestattet.
- Der Aufenthalt der Jugendlichen im Freien ist auf geeignete Art und Weise zu verhindern bzw. nicht 

gestattet.
- Die Türen und Fenster sind beim Abspielen von Musik und anderweitigen lärmintensiven Situationen 

generell geschlossen zu halten. Spätestens ab 22.00 Uhr sind die Türen und Fenster in jedem Fall 
geschlossen zu halten.

- Die Jugendlichen haben ausschliesslich den nördlichen Zugangsbereich zu benutzen.
- Bei Vermietungen muss ab 22.00 Uhr das zeitverzugslose Einschreiten einer verantwortlichen Person 

des Jugendtreffs zur Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung gewährleistet sein.
- Die Nutzung der Räumlichkeiten ist bis spätestens 22.00 Uhr, in Ausnahmefällen bis 23.00 Uhr 

gestattet.»

Die Beschwerdeführerin erhebt Beschwerde gegen diesen Entscheid resp. gegen die Auflage 
«Der Aufenthalt von Jugendlichen im Freien ist auf geeignete Art und Weise zu verhindern bzw. 
nicht gestattet.». Sie interpretiere diese Auflage so, dass sich Kinder und Jugendliche zu keiner 
Zeit im Aussenraum des Grundstücks aufhalten dürften, auch nicht vor dem neuen Zugang, und 
sie müssten zu jeder Zeit aufgefordert werden, sich zwingend im Innenraum mit geschlossenen 
Fenstern aufzuhalten. Die konsequente Umsetzung dieser Auflage würde der Förderung einer 
gesunden Entwicklung von Kindern und Jugendlichen widersprechen und sie würde auch den 
Betrieb eines Kinder- und Jugendtreffs verunmöglichen. Jugendliche und Kinder bräuchten die 
Nähe zur Natur, um geistig, emotional und körperlich gesund zu bleiben. Trotzdem würden sie 
heutzutage den grössten Teil des Tages drinnen verbringen. Umso wichtiger sei es, dass sie sich 
im Umfeld von Kinder- und Jugendinstitutionen auch teilweise draussen aufhalten könnten. Auch 
sei es wichtig, Kinder und Jugendliche, beispielsweise bei Konflikten, bei Bedarf auch mal nach 
draussen schicken zu können oder draussen ein vertrauliches Gespräch führen zu können. Diese 
Auflage verletze den Grundsatz der Verhältnismässigkeit, sie sei zu generell und zu absolut. Die 
anderen Auflagen würden bereits ausreichen, um dem Ruhebedürfnis der Nachbarschaft 
ausreichend Rechnung zu tragen. Die Öffnungszeiten seien sehr eingeschränkt, zudem sei der 
vorgesehene Jugendtreff durchwegs durch die Jugendarbeitenden betreut. Die 
Beschwerdeführerin beantragt, die entsprechende Auflage aufzuheben und durch die folgende 
Auflage zu ersetzen: «Die Jugendlichen dürfen sich ab 19.00 Uhr (ab Vorruhezeit) im Freien 
ausschliesslich beim Seiteneingang (neuer Zugang vom F.________platz her) aufhalten».

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Die Stadt Burgdorf stellt sich in ihrer Stellungnahme vom 14. Juni 2022 auf die Seite der 
Beschwerdeführerin und erachtet die Auflage gemäss Gesamtbauentscheid vom 28. April 2022 
als unverhältnismässig, der Betrieb eines Jugendtreffpunkts würde so nicht zugelassen.

Die Fachstelle äusserte sich in ihrer Stellungnahme vom 12. Juni 2022 zu den Auflagen gemäss 
Gesamtbauentscheid. Es sei nach der ersten Beurteilung durch die Fachstelle vom 
31. August 2021 zu einer Anpassung der vorgesehenen Betriebszeiten gekommen. Mit der 
Reduktion der Betriebszeiten gehe summarisch gesehen auch eine Lärmminderung einher. Nach 
Einschätzung der Fachstelle könne das Gesamtimmissionsniveau auch beim Aufenthalt von 
Jugendlichen im Freien mittels anderweitigen Massnahmen eingehalten werden, nämlich durch 
das verzugslose Einschreiten einer verantwortlichen Person. Die Fachstelle empfiehlt die 
Aufnahme der folgenden, angepassten Auflagen im Entscheid:

«- Im Lokalinnern gilt ein max. Musikschallpegel von Leq 75 dB(A)/10s. Das regelmässige Abspielen von 
höheren Musikschallpegeln bedarf eines Nachweises durch die Bauherrschaft (Lärmgutachten).

- Im Freien ist keine Musik gestattet.
- (angepasst) Die Jugendlichen dürfen sich ab 19.00 Uhr im Freien ausschliesslich beim Seiteneingang 

(neuer Zugang vom F.________platz her) aufhalten. Ab 22.00 Uhr ist der Aufenthalt der Jugendlichen 
im Freien auf geeignete Art und Weise zu verhindern bzw. nicht gestattet.

- Die Türen und Fenster sind beim Abspielen von Musik und anderweitigen lärmintensiven Situationen 
generell geschlossen zu halten. Spätestens ab 22.00 Uhr sind die Türen und Fenster in jedem Fall 
geschlossen zu halten.

- Die Jugendlichen haben ausschliesslich den nördlichen Zugangsbereich zu benutzen.
- (angepasst) Die Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung muss durch ein zeitverzugsloses Einschreiten 

einer verantwortlichen Person gewährleistet werden.
- Die Nutzung der Räumlichkeiten ist bis spätestens 22.00 Uhr, in Ausnahmefällen bis 23.00 Uhr 

gestattet.»

h) Die Beschwerdeführerin wiederholt in ihrer Stellungnahme vom 29. Juli 2022 ihren 
ursprünglichen Antrag auf Abänderung der Auflage und stützt gleichzeitig die neue Beurteilung 
der Fachstelle mit den angepassten Auflagen.

i) In der ursprünglichen, hier angefochtenen Auflage hat die Vorinstanz gestützt auf die 
Empfehlung der Fachstelle verfügt, dass der Aufenthalt von Jugendlichen im Freien zu verhindern 
bzw. nicht gestattet ist. Sie hat diese Auflage ohne jegliche zeitliche Einschränkung verfügt. Sie 
würde folglich rund um die Uhr gelten.

Mit diesem pauschalen Verbot wird nicht berücksichtigt, dass bei der Beurteilung von 
Lärmimmissionen insbesondere auf den Zeitpunkt abgestellt werden muss. Die 
Lärmempfindlichkeit ist nicht in jedem Zeitraum des Tages gleich. Auch der Umgebungslärm 
unterscheidet sich je nach Tageszeit. Gestützt auf die Lärmgesetzgebung und die Richtlinien des 
Cercle Bruit18 werden drei zeitliche Fenster unterschieden: Arbeitszeit (Tag, von 07.00 bis 19.00 
Uhr), Ruhezeit (Abend, von 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr) und Nachtzeit (Nacht, 22.00 bis 07.00 Uhr).

Gemäss Betriebskonzept soll im geplanten Jugendtreff an drei Tagen pro Woche ein Mittagstisch 
stattfinden sowie wöchentlich ein «Modi- oder Gieletreff» von 16.30 bis 19.30 Uhr. Es ist damit zu 
rechnen, dass bei der Durchführung der Mittagstische und auch anlässlich der Treffs gewisse 
Lärmimmissionen entstehen können, wenn sich Kinder draussen aufhalten. Diese Nutzungen 
liegen aber in der akustischen Arbeitszeit. Während dieser ist solcher Kinderlärm normal und auch 
in einer Wohnzone ohne weiteres zu tolerieren. Die Aktivitäten sind auf wenige Zeiträume pro 

18 Vollzugshilfe 8.10 «Ermittlung und Beurteilung des Lärms von öffentlichen Lokalen», Ziff. 3.4

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Woche beschränkt. Mit beispielsweise dem grossen Parkplatz am F.________platz, dem Freibad, 
dem Feuerwehrmagazin und dem Strassenverkehr vom L.________weg gibt es während der 
akustischen Arbeitszeit im betreffenden Gebiet viele verschiedene Lärmquellen. Unter 
Berücksichtigung des gesamten Lärmpegels tagsüber sind die zu erwartenden Lärmimmissionen 
des geplanten Jugendtreffs nicht erheblich störend. Aus diesem Grund ist die ursprünglich 
verfügte Auflage, den Aufenthalt im Freien für Jugendliche zu unterbinden, während der 
akustischen Arbeitszeit nicht erforderlich und damit unverhältnismässig. Es ist auch keine örtliche 
Beschränkung notwendig. Die von der Fachstelle in ihrer neuen Einschätzung vom 12. Juni 2022 
vorgeschlagene Auflage, welche den Aufenthalt von Jugendlichen im Freien vor 19.00 Uhr nicht 
verbietet und auch örtlich nicht einschränkt, ist ausreichend.

Das Betriebskonzept sieht als Hauptnutzung freitags alle 14 Tage die Durchführung eines 
Jugendtreffs von 19.00 bis 22.00 Uhr sowie alternierend dazu alle 14 Tage freitags von 19.00 bis 
22.00 Uhr die Durchführung eines halbselbständigen Jugendtreffs auf Anfrage der Jugendlichen 
vor. Zudem fallen auch Teile des wöchentlichen «Modi- oder Gieletreffs» donnerstags sowie 
allfällige Vermietungen in die Vorstufe zur Nachtruhe (Ruhezeit). In dieser Ruhezeit ist das 
Ruhebedürfnis der Anwohnenden bereits grösser als während der akustischen Arbeitszeit und 
auch der Umgebungslärm hat sich allenfalls schon reduziert. Bei einer grösseren Anzahl Kinder 
und Jugendlichen, die sich draussen aufhalten, besteht ein gewisses Störungspotential. Wie von 
der Fachstelle überzeugend dargelegt, sind Jugendliche, die sich auf der Nordseite des Gebäudes 
vor dem Eingang beim F.________platz aufhalten, deutlich vom Wohngebäude der 
Beschwerdegegnerschaft entfernt. Durch die Stellung des Gebäudes ist der Eingangsbereich 
gegenüber dem L.________weg zudem vom Gebäude abgeschirmt. Der Eingang befindet sich 
ungefähr in der Mitte der Nordfassade, östlich des Eingangs befindet sich ein Anbau. Entlang 
dieses Anbaus befindet sich ein überdeckter Bereich vor dem Eingang. Durch diese Anordnung 
sind Jugendliche, welche sich vor dem Eingang aufhalten, vom L.________weg her nicht zu 
sehen. Auch der von sich dort aufhaltenden Jugendlichen verursachte Lärm durch Gespräche und 
Gelächter wird durch das Gebäude und die Bäume entlang der Westfassade des Gebäudes 
gegenüber der Liegenschaft der Beschwerdegegnerschaft abgeschirmt. Die Anordnung der von 
der Fachstelle neu vorgeschlagenen Auflage, dass sich die Jugendlichen ab 19.00 Uhr draussen 
ausschliesslich vor dem Eingang beim F.________platz aufhalten dürfen, ist daher 
verhältnismässig und sinnvoll. Auch der Zusatz, dass eine verantwortliche Person zeitverzugslos 
einschreitet, scheint erforderlich, geeignet und zumutbar, um die Ruhe und Ordnung 
aufrechtzuerhalten. Im Übrigen haben sich alle Parteien im vorliegenden Verfahren damit 
einverstanden erklärt, dass zwischen 19.00 und 22.00 Uhr der Aufenthalt von Jugendlichen im 
Bereich auf der Nordseite des Gebäudes zugelassen ist.

Während der Nachtzeit ab 22.00 Uhr besteht bei der Bevölkerung ein starkes Ruhebedürfnis. Es 
ist notorisch, dass schon nur wenige Personen, welche sich kurz draussen aufhalten, zu 
Aufweckreaktionen bei Anwohnenden führen können. Auch wenn sich Jugendliche vor dem 
Eingang des Jugendtreffs auf der Nordseite des Gebäudes aufhalten, sind Gespräche und 
Gelächter in dieser Zeit, in welcher auch der Umgebungslärmsehr stark reduziert ist, gut zu hören 
und können beim Wohngebäude der Beschwerdegegnerschaft als störend wahrgenommen 
werden. Damit die Lärmemissionen durch den geplanten Jugendtreff nicht übermässig sind, ist es 
erforderlich und zumutbar, dass sich ab 22.00 Uhr grundsätzlich keine Jugendlichen mehr 
draussen aufhalten. Die von der Fachstelle vorgeschlagene neue Auflage trägt somit dem 
erhöhten Ruhebedürfnis während der Nachtzeit Rechnung. Die Beschwerdeführerin hält in ihrer 
Stellungnahme vom 29. Juli 2022 explizit an ihrem Antrag fest, der insofern von der neu 
vorgeschlagenen Auflage abweicht, als dass keine Beschränkung des Aufenthalts im Freien nach 
22.00 Uhr vorgesehen ist. Zwar wurden die Öffnungszeiten angepasst, aber trotzdem ist die 
Nutzung der Räumlichkeiten in Ausnahmefällen bis 23.00 Uhr gestattet. Zudem ist notorisch, dass 
Jugendliche die Tendenz haben, sich nach Schliessung des Jugendtreffs nach 22.00 Uhr nicht 

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sofort auf den Heimweg zu machen und allenfalls noch vor dem Jugendtreff in Gruppen stehen 
bleiben. Auch aus diesem Grund ist es notwendig und auch zumutbar, dass der Aufenthalt im 
Freien im Umfeld des Jugendtreffs ab 22.00 Uhr nicht zugelassen ist und die Einhaltung der 
Auflage auch durch verantwortliche Personen durchgesetzt wird, zumal gemäss Ausführungen 
der Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom 24. Mai 2022 der Treff sowieso durchgehend 
durch die Jugendarbeitenden betreut werden soll. Die Beschwerdegegnerschaft beantragt, dass 
der Ausschluss von Ausnahmen explizit verfügt wird. Die Auflage erlaubt den Aufenthalt von 
Jugendlichen im Freien explizit nur bis 22.00 Uhr. Eine Verschärfung dieser Auflage ist nicht 
notwendig.

Die von der Fachstelle vorgeschlagenen, angepassten Auflagen gemäss Stellungnahme vom 
12. Juni 2022 sind folglich in Abänderung der Auflagen im Gesamtbauentscheid 28. April 2022 
aufzunehmen.

j) Die Beschwerdeführerin dringt mit ihrem Antrag, die Auflage betreffend Aufenthalt im Freien 
sei abzuändern, nur teilweise durch, die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der 
Beschwerdegegner 1 und die Beschwerdegegnerin 2 erklären sich zwar in der Stellungnahme 
vom 2. August 2022 teilweise mit der angepassten Auflage einverstanden. In der 
Beschwerdeantwort haben sie jedoch die vollständige Abweisung der Beschwerde beantragt. Der 
Beschwerdegegner 1 und die Beschwerdegegnerin 2 unterliegen folglich teilweise.

3. Kosten

a) Bei diesem Ausgang des Verfahrens, bei welchem die Beschwerde teilweise gutgeheissen 
und teilweise abgewiesen wird, rechtfertigt es sich, die Verfahrenskosten zu einem Drittel der 
Beschwerdeführerin und zu zwei Drittel dem Beschwerdegegner 1 und der Beschwerdegegnerin 2 
aufzuerlegen (Art. 108 Abs. 1 VRPG19). Diese werden bestimmt auf eine Pauschalgebühr von 
CHF 2100.– (Art. 103 Abs. 2 VRPG i.V.m. Art. 19 Abs. 1 GebV20).

b) Die unterliegende Partei hat der Gegenpartei die Parteikosten zu ersetzen, sofern nicht 
deren prozessuales Verhalten oder die besonderen Umstände eine andere Teilung oder 
Wettschlagung gebieten oder die Auflage der Parteikosten an das Gemeinwesen als gerechtfertigt 
erscheint (Art. 108 Abs. 3 VRPG). Die Kostennote der Rechtsvertretung des 
Beschwerdegegners 1 und der Beschwerdegegnerin 2, welche sich auf CHF 3'882.60 beläuft 
(Honorar CHF 3500.00, Auslagen CHF 105.00, Mehrwertsteuer CHF 277.60), gibt zu keinen 
Bemerkungen Anlass. Analog zur Verteilung der Verfahrenskosten hat die Beschwerdeführerin 
ein Drittel der Parteikosten des Beschwerdegegners 1 und der Beschwerdegegnerin 2 
(ausmachend CHF 1294.20) zu ersetzen.

19 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21)
20 Verordnung vom 22. Februar 1995 über die Gebühren der Kantonsverwaltung (Gebührenverordnung, GebV; BSG 
154.21)

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III. Entscheid

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Die Auflagen gemäss Ziffer 1.2 des 
Gesamtbauentscheids des Regierungsstatthalteramts Emmental vom 28. April 2022 
werden wie folgt geändert:

- Im Lokalinnern gilt ein max. Musikschallpegel von Leq 75 dB(A)/10s. Das regelmässige 
Abspielen von höheren Musikschallpegeln bedarf eines Nachweises durch die 
Bauherrschaft (Lärmgutachten).

- Im Freien ist keine Musik gestattet.
- Die Jugendlichen dürfen sich ab 19.00 Uhr im Freien ausschliesslich beim Seiteneingang 

(neuer Zugang vom F.________platz her) aufhalten. Ab 22.00 Uhr ist der Aufenthalt der 
Jugendlichen im Freien auf geeignete Art und Weise zu verhindern bzw. nicht gestattet.

- Die Türen und Fenster sind beim Abspielen von Musik und anderweitigen lärmintensiven 
Situationen generell geschlossen zu halten. Spätestens ab 22.00 Uhr sind die Türen und 
Fenster in jedem Fall geschlossen zu halten.

- Die Jugendlichen haben ausschliesslich den nördlichen Zugangsbereich zu benutzen.
- Die Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung muss durch ein zeitverzugsloses 

Einschreiten einer verantwortlichen Person gewährleistet werden.
- Die Nutzung der Räumlichkeiten ist bis spätestens 22.00 Uhr, in Ausnahmefällen bis 

23.00 Uhr gestattet.

Im Übrigen wird der Entscheid des Regierungsstatthalteramts Emmental vom 28. April 2022 
bestätigt.

2. Der Beschwerdeführerin werden Verfahrenskosten im Umfang von CHF 700.00 zur 
Bezahlung auferlegt. Eine separate Zahlungseinladung folgt, sobald dieser Entscheid in 
Rechtskraft erwachsen ist.

3. Dem Beschwerdegegner 1 und der Beschwerdegegnerin 2 werden Verfahrenskosten im 
Umfang von CHF 1400.00 zur Bezahlung auferlegt. Der Beschwerdegegner 1 und die 
Beschwerdegegnerin 2 haften solidarisch für den gesamten Betrag. Eine separate 
Zahlungseinladung folgt, sobald dieser Entscheid in Rechtskraft erwachsen ist.

4. Die Beschwerdeführerin hat dem Beschwerdegegner 1 und der Beschwerdegegnerin 2 
Parteikosten im Betrag von CHF 1294.20 (inkl. Mehrwertsteuer) zu ersetzen.

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IV. Eröffnung

- C.________, eingeschrieben
- Herrn Rechtsanwalt A.________ und Herrn Rechtsanwalt B.________, eingeschrieben
- Regierungsstatthalteramt Emmental, per Mail
- Baubewilligungsbehörde der Stadt Burgdorf, Baudirektion, eingeschrieben

Bau- und Verkehrsdirektion

Der Direktor

Christoph Neuhaus
Regierungsrat

Rechtsmittelbelehrung

Dieser Entscheid kann innert 30 Tagen seit seiner Eröffnung mit Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Speichergasse 12, 3011 Bern, angefochten werden. Eine 
allfällige Verwaltungsgerichtsbeschwerde, die mindestens in fünf Exemplaren einzureichen ist, 
muss einen Antrag, die Angabe von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begründung sowie eine 
Unterschrift enthalten; der angefochtene Entscheid und andere greifbare Beweismittel sind 
beizulegen.