# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 861decbe-1f20-5708-97b3-75a25bdd8351
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-05-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.05.2020 C-5082/2017
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5082-2017_2020-05-20.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-5082/2017 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  2 0 .  M a i  2 0 2 0  

Besetzung 
 Einzelrichter Michael Peterli, 

Gerichtsschreiberin Barbara Camenzind. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Österreich),   

vertreten durch Dr. Bertram Grass, Rechtsanwalt, 

und Christoph Dorner, Rechtsanwalt,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Rentenrevision  

(Verfügung vom 19. Juli 2017). 

 

 

 

C-5082/2017 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass der am (…) 1967 in Deutschland geborene, österreichische Staats-

angehörige A._______ (im Folgenden: Versicherter oder Beschwerdefüh-

rer) von September 1986 bis Ende Mai 1994 als LKW-Fahrer in der 

Schweiz erwerbstätig war und in dieser Zeit Beiträge an die schweizerische 

Alters-, Invaliden- und Hinterlassenenversicherung (AHV/IV) entrichtet hat, 

dass er am 27. Juli 2005 bei einem Verkehrsunfall ein Polytrauma u.a. mit 

einem schweren Schädel-Hirn-Trauma erlitten und in der Folge Leistungen 

aus der Arbeitslosenversicherung bezogen hat (Akten [im Folgenden: IV-

act.] der IV-Stelle für Versicherte im Ausland [im Folgenden: IVSTA oder 

Vorinstanz] 1, 2, 4 f., 9 f., 25, 32, 45, 55, 64, 69). 

dass der Versicherte am 7. Mai 2007 einen Antrag auf eine IV-Rente ge-

stellt hat (IV-act. 17), 

dass die Vorinstanz dem Versicherten mit Verfügung vom 10. Februar 2010 

für den Zeitraum vom 1. August bis 31. Oktober 2009 eine Viertelsrente mit 

entsprechenden Kinderrenten zugesprochen (IV-act. 32, 41, 44 f., 49 f., 53, 

56, 58 f., 68, S. 1 – 8) und mit Wirkung ab 1. November 2009 einen An-

spruch auf eine Dreiviertelsrente anerkannt hat (IV-act. 68, S. 7 – 9), 

dass die Verfügung vom 10. Februar 2010 unangefochten in Rechtskraft 

erwachsen ist, 

dass die IVSTA am 12. Juli 2013 von Amtes wegen eine Revision der Inva-

lidenrente eingeleitet hat (IV-act. 80), 

dass die Vorinstanz den Versicherten mit Mitteilung vom 13. Februar 2014 

(IV-act. 94) dahingehend informiert hat, dass die Überprüfung des Invalidi-

tätsgrads keine anspruchsbeeinflussende Änderung ergeben habe und 

sein Anspruch auf die entsprechenden Geldleistungen aufgrund unverän-

derter Verhältnisse weiterhin bestehe, 

dass der Versicherte keine beschwerdefähige Verfügung verlangt hat, 

dass die IVSTA am 30. Januar 2017 (IV-act. 104) eine Rentenrevision von 

Amtes wegen durchgeführt und daraufhin der erneut durch Rechtsanwalt 

Grass vertretene Versicherte am 1. März 2017 die Erhöhung seiner Rente 

sowie die Durchführung einer Begutachtung hat beantragen lassen (IV-

act. 105 f.), 

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dass die Vorinstanz den Versicherten mit Mitteilung vom 3. April 2017 (IV-

act. 116) dahingehend informiert hat, dass die Überprüfung des Invalidi-

tätsgrads keine anspruchsbeeinflussende Änderung ergeben habe, wes-

halb aufgrund unveränderter Verhältnisse weiterhin Anspruch auf die ent-

sprechende Geldleistung bestehe, woraufhin der Versicherte am 4. Mai 

2017 ein als "Gesuch" bezeichnetes Schreiben unter Beilage eines neuen 

Arztberichts einreicht hat, in welchem er gegen die Mitteilung vom 3. April 

2017 opponiert und eine beschwerdefähige Verfügung verlangt hat (IV-

act. 117 f.), 

dass der Versicherte gegen die Verfügung vom 19. Juli 2017 mit Eingabe 

vom 7. September 2017 (act. 1) Beschwerde erhoben und die Aufhebung 

der angefochtenen Verfügung, die Anerkennung eines Anspruchs auf eine 

ganze IV-Rente sowie – für die Beantwortung der Frage einer anspruchs-

beeinflussenden Änderung des Gesundheitszustandes – die Einholung ei-

nes medizinischen Gutachtens beantragt hat, 

dass die Vorinstanz mit Fax vom 24. Januar 2018 (act. 8) sowie Schreiben 

vom 25. Januar 2018 (act. 10) das Bundesverwaltungsgericht mit Verweis 

auf den Bericht des RAD-Arztes Dr. B._______ vom 11. Januar 2018 da-

hingehend informiert hat, dass sich nach Überprüfung des Sachverhaltes 

durch den RAD die Möglichkeit biete, einen neuen Beschluss zu verfassen 

und dem Versicherten mittels neuer Verfügung antragsgemäss eine ganze 

Invalidenrente zu gewähren, 

dass die Vorinstanz, basierend auf den Schlussbericht von Dr. B._______ 

am 1. Februar 2018 eine Verfügung erlassen hat, mit welcher sie dem Ver-

sicherten ab 1. Januar 2018 eine ganze Rente in der Höhe von Fr. 615.- 

zugesprochen hat (act. 11, Beilage 2), 

dass die Vorinstanz mit Eingabe vom 2. Februar 2018 (act. 11) dem Bun-

desverwaltungsgericht unter Beilage ihres gleichentags an den Beschwer-

deführer gerichteten Schreiben sowie der Verfügung vom 1. Februar 

2018 mitteilt hat, sie habe den angefochtenen Entscheid in Wiedererwä-

gung gezogen und dem Beschwerdeführer eine neue Verfügung eröffnet, 

dass der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 14. Februar 2018 den Zeit-

punkt des Leistungsbeginns bemängelt hat, 

dass beim Bundesverwaltungsgericht die gegen die Verfügung vom 

1. Februar 2018 gerichtete Beschwerde vom 5. März 2018 des Versicher-

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ten eingegangen ist, in welcher er beantragt hat, die wiedererwägungs-

weise verfügte ganze Invalidenrente sei nicht erst ab 1. Januar 2018, son-

dern bereits ab 1. Januar 2010 zu gewähren (act. 16),  

dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 9. März 2018 (act. 18) 

erneut mit Verweis auf den Schlussbericht von Dr. B._______ vom 11. Ja-

nuar 2018 die Abweisung der Beschwerde und Bestätigung der angefoch-

tenen Verfügung verlangt hat,  

dass sowohl der Versicherte mit Replik vom 14. Mai 2018 (act. 21) sowie 

die Vorinstanz mit Duplik vom 5. Juni 2018 (act. 23) an ihren Anträgen und 

Begründungen festgehalten haben, 

dass der Versicherte am 14. Mai 2020 beim Bundesverwaltungsgericht ein 

Schreiben eingereicht und mit welchem er mitgeteilt hat, er ziehe die Be-

schwerde unter der Voraussetzung zurück, dass ihm weiterhin die laufend 

bezahlte Invalidenrente zukomme (act. 31), 

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen 

Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 

über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern – wie 

hier – keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG in Verbindung 

mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche-

rung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) vor Bundesverwaltungsgericht 

anfechtbar sind, 

dass der Beschwerdeführer mit schriftlicher Erklärung vom 14. Mai 2020 

die Beschwerde vom 7. September 2017 zurückgezogen hat, 

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 

Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch 

Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a des Reglements vom 21. Februar 2008 

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über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]), 

dass dem Beschwerdeführer entsprechend der von ihm geleistete Kosten-

vorschuss im Betrag von Fr. 800.– nach Eintritt der Rechtskraft des vorlie-

genden Urteils auf ein von ihm zu benennendes Konto zurückzuerstatten 

ist, 

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos ge-

worden abgeschrieben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Dem Beschwerdeführer wird 

der von ihm geleistete Kostenvorschuss von Fr. 800.- nach Eintritt der 

Rechtskraft des vorliegenden Urteils auf ein von ihm zu nennendes Konto 

zurückerstattet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein; Beilage: Rücker-

stattungsformular) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben; Beilage in Kopie: Rückzugs-

erklärung vom 14.05.2020) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

 

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Seite 6 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Michael Peterli Barbara Camenzind 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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