# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 187cca33-cbec-54b1-9ce2-1ec8e61dd3fb
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-05-26
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 26.05.2021 KSK 2021 22
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2021-22_2021-05-26.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Verfügung vom 26. Mai 2021

Referenz KSK 21 22

Instanz Schuldbetreibungs- und Konkurskammer als Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs

Besetzung Cavegn, Vorsitzender

Parteien A._____ GmbH
Beschwerdeführerin

vertreten durch Rechtsanwalt LL.M. Rudolf Studer
SLP Rechtsanwälte, Laurenzenvorstadt 19, 5001 Aarau 

gegen

B._____
Beschwerdegegner

Gegenstand Rückweisung Betreibungsbegehren

Anfechtungsobj. Verfügung Betreibungs- und Konkursamt der Region Surselva 
vom 09.04.2021

Mitteilung 26. Mai 2021

2 / 4

Nach Feststellung und in Erwägung,

– dass die A._____ am 25. Januar 2021 beim Betreibungs- und Konkursamt der 
Region Surselva (im Folgenden Betreibungsamt Surselva)  ein Betreibungsbe-
gehren für den Betrag von CHF 32'023.20 gegen B._____ einreichte,

– der Zahlungsbefehl Nr. C._____ vom 27. Januar 2021 durch das Betreibungs-
amt Surselva nicht zugestellt werden konnte,

– das Betreibungsamt Surselva am 9. April 2021 die Rückweisung der Betreibung 
verfügte, da der aufgeführte Schuldner nicht bekannt und an der angegebenen 
Adresse nicht gemeldet sei,

– dass die A._____ dagegen am 22. April 2021 beim Kantonsgericht von 
Graubünden als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs Be-
schwerde einreichte mit dem Begehren, es sei die Verfügung vom 9. April 2021 
aufzuheben und der Zahlungsbefehl Nr. C._____ vom 27. Januar 2021 dem 
Schuldner polizeilich zuzustellen und es sei des Weiteren festzustellen, dass 
der Schuldner in D._____ einen Betreibungsort habe, womit das Betreibungs-
amt Surselva anzuweisen sei, das Betreibungsverfahren gegen den Schuldner 
durchzuführen, 

– das Betreibungsamt Surselva die Verfügung vom 9. April 2021 mit Verfügung 
vom 28. April 2021 in Wiedererwägung zog und ausführte, bei den Nachfor-
schungen habe es die Information erhalten, dass der Schuldner die Wohnung 
nur sporadisch als Ferienwohnung nutze und es sich nun herausgestellt habe, 
dass der Schuldner nirgends in der Schweiz angemeldet sei, weshalb die Zu-
stellung mit Hilfe der Kantonspolizei versucht werde, eventualiter der Zahlungs-
befehl in den öffentlichen Organen publiziert werde,

– das Betreibungsamt Surselva die Wiedererwägungsverfügung nach einer ers-
ten fehlerhaften Zustellung dem Kantonsgericht zustellte (Eingang am 12. Mai 
2021), 

– dass gemäss Art. 17 Abs. 4 SchKG das Amt bis zu seiner Vernehmlassung im 
Beschwerdeverfahren die angefochtene Verfügung in Wiedererwägung ziehen 
kann und bei einer neuen Verfügung es diese unverzüglich den Parteien zuzu-
stellen hat und die Aufsichtsbehörde in Kenntnis zu setzen hat,

– dass das Betreibungsamt Surselva die von A._____ angefochtene Rückwei-
sung des Betreibungsbegehrens am 28. April 2021 und folglich während laufen-
der Vernehmlassung in Wiedererwägung zog, die polizeiliche Zustellung, even-

3 / 4

tualiter die öffentliche Publikation vorzunehmen und somit das Betreibungsver-
fahren gegen den Schuldner durchführt, 

– dass das Betreibungsamt Surselva somit im Sinne der Beschwerdeverführerin 
neu verfügte, 

– dass unter diesen Umständen die Beschwerde gegenstandslos wird und am 
Geschäftsverzeichnis abgeschrieben werden kann, 

– dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens beim Kanton Graubünden verblei-
ben (Art. 61 Abs. 2 lit. a GebVSchKG), 

– dass im Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigung zugesprochen wer-
den darf (Art. 62 GebVSchKG),

4 / 4

wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird als gegenstandslos geworden am Geschäftsverzeich-
nis abgeschrieben.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 500.-- verbleiben beim Kan-
ton Graubünden. 

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG Be-
schwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, 
innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entschei-
dung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. 
Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzun-
gen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 
90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: