# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3d81c7e3-bc94-5323-9230-bf834661259c
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-15
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 15.09.2021 810 21 48
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-21-48_2021-09-15.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 15. September 2021 (810 21 48) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Steuern und Kausalabgaben 

 

 

Direkte Bundessteuer / Zeitpunkt der steuerrechtlichen Realisation von Einkünften aus 

einer Aufhebungsvereinbarung 

 

 
 
Besetzung Vizepräsident Daniel Ivanov, Kantonsrichter Niklaus Ruckstuhl, Hans 

Furer, Daniel Häring, Claude Jeanneret, Gerichtsschreiber Martin 
Michel 
 
 

Beteiligte A.____ und B.____, Beschwerdeführer,  
vertreten durch Dr. Alexander Filli, Advokat 
 

 gegen 
 
 

 Steuer- und Enteignungsgericht des Kantons Basel-Landschaft 
(Abteilung Steuergericht), Beschwerdegegner 
 
Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft, 
Beschwerdegegnerin 
 

 Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV, Beigeladene 
 

  
 

Betreff Direkte Bundessteuer 2017  
(Urteil des Steuer- und Enteignungsgerichts des Kantons Basel-
Landschaft, Abteilung Steuergericht, vom 26. Juni 2020) 

 

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A. A.____ schloss am 5. November 2011 mit dem in den Vereinigten Arabischen Emira-
ten (VAE) ansässigen Fussballclub C.____ (Fussballclub) einen Arbeitsvertrag mit einer Lauf-
zeit bis 1. August 2015 ab. Im Rahmen des Arbeitsvertrags wurde A.____ verpflichtet, für die 
Dauer des Arbeitsvertrags in D.____ (VAE) Wohnsitz zu nehmen. 
 
B. Am 9. Juli 2013 lösten A.____ und der Fussballclub den Arbeitsvertrag vorzeitig und 
mit sofortiger Wirkung ("to terminate the employment agreement with immediate effect") mit 
einer Aufhebungsvereinbarung ("Settlement Agreement") auf. Die Vereinbarung sah die Zah-
lung einer – in den VAE steuerbefreiten ("the parties acknowledge that presently, there is no 
UAE income tax enforced in the UAE") – Entschädigung von EUR 2'345'000.-- vom Fussball-
club an A.____ vor. Die Auszahlung sollte gestaffelt (jeweils EUR 469'000.-- per 30. Juli 2013, 
per 30. Januar 2014, per 30. Juni 2014, per 30. Januar 2015 und per 30. Juni 2015) erfolgen. 
Im Juli 2013 leistete der Fussballclub die erste Zahlung in der Höhe von EUR 469'000.--. 
 
C. Am 13. Juli 2013 schloss A.____ mit E.___ einen Arbeitsvertrag ab. Nach eigenen An-
gaben (Beschwerdeschrift vom 25. Februar 2021) haben A.____ und seine Ehefrau B.____ 
vom 16. Juli 2013 bis zum 31. Dezember 2013 vorübergehend im Kanton Basel-Stadt Wohnsitz 
genommen. 
 
D. Per Ende Oktober 2013 erwarben A.____ und B.____ in F.____ BL ein Einfamilien-
haus. Per 1. Januar 2014 meldeten sie sich in F.____ BL an. In der Steuererklärung 2014 
gaben A.____ und B.____ an, bereits am 31. Dezember 2013 in F.____ BL Wohnsitz gehabt zu 
haben. 
 
E.  Im Januar 2014 erfolgte eine Zahlung in der Höhe von EUR 234'500.-- (1/2 von 
EUR 469'000.--) vom Fussballclub an A.____. Weitere Zahlungen blieben in der Folge aus, 
nachdem sich der Fussballclub auf den Standpunkt gestellt hatte, die Restzahlungen seien 
nach dem Recht der VAE ("Art. 6 UAE Labour Law") verjährt. 
 
F. Am 15. April 2015 gelangte A.____ mit dem Begehren an den "Court of Arbitration for 
Sport" (CAS), die "G.____ LLC" sei zu verpflichten, ihm die ausstehenden Zahlungen in der 
Höhe von EUR 1'641'500.-- gestützt auf das "Settlement Agreement" zu leisten. Mit Urteil vom 
14. Januar 2016 wies der CAS die Forderung ab, weil die "G.____ LLC" nicht Vertragspartei 
des "Settlement Agreement" war. 
 
G. Am 15. Februar 2016 gelangte A.____ mit dem Begehren an den CAS, der Fussball-
club sei zu verpflichten, ihm die ausstehenden Zahlungen gestützt auf das "Settlement Agree-
ment" zu leisten. Mit Schiedspruch vom 25. April 2017 erklärte der CAS die arbeitsvertragliche 
Verjährungsfrist ("Art. 6 UAE Labour Law") in Bezug auf die Aufhebungsvereinbarung für nicht 
anwendbar und verpflichtete den Fussballclub zur Bezahlung der Forderung. Daraufhin leistete 

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der Fussballclub im Jahr 2017 die ausstehenden Zahlungen in der Höhe von (umgerechnet) 
Fr. 1'813'412.-- an A.____. 
 
H. Mit Begleitschreiben vom 9. Januar 2018 zur Steuererklärung 2016 teilten A.____ und 
B.____, vertreten durch die Schweizerische Treuhandgesellschaft (Bern) AG den Steuerverwal-
tungen Basel-Landschaft und Basel-Stadt mit, dass die Steuererklärungen 2013-2015 inkom-
plett eingereicht worden seien, indem sie die Forderungen gegen den Fussballclub sowie wei-
tere Einkünfte aus einem Vertrag mit H.____ nicht aufgeführt hätten. 
 
I. Mit Veranlagungsverfügung für die direkte Bundessteuer 2017 vom 27. Juni 2019 rech-
nete die Steuerverwaltung Basel-Landschaft (Steuerverwaltung) die Zahlungen des Fussball-
clubs in der Höhe von Fr. 1'813'412.-- zum steuerbaren Einkommen hinzu, womit sich das 
steuerbare Einkommen auf Fr. 2'981'600.-- (satzbestimmendes Einkommen Fr. 2'075'600.--) 
belief. 
 
J. Eine von A.____ und B.____, vertreten durch die Schweizerische Treuhandge-
sellschaft (Bern) AG, dagegen erhobene Einsprache wies die Steuerverwaltung mit Entscheid 
vom 16. September 2019 ab. 
 
K. Die dagegen von A.____ und B.____, nunmehr vertreten durch Dr. Alexander Filli, 
Advokat in Basel, erhobene Beschwerde wies das Steuer- und Enteignungsgericht, Abteilung 
Steuergericht (Steuergericht), mit Urteil vom 26. Juni 2020 ab und auferlegte den Beschwer-
deführern die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 3'500.--. 
 
L. Dagegen erheben A.____ und B.____, weiterhin vertreten durch Advokat 
Dr. Alexander Filli, mit Eingabe vom 25. Februar 2021 Beschwerde beim Kantonsgericht, Ab-
teilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht), mit den Anträgen, das Urteil des 
Steuergerichts sei aufzuheben und die ordentlichen und ausserordentlichen Kosten des Verfah-
rens einschliesslich des Beschwerdeverfahrens vor dem Steuergericht seien der Staatskasse 
aufzuerlegen. 
 
M. Mit Vernehmlassung vom 17. März 2021 schliesst die Steuerverwaltung auf Abweisung 
der Beschwerde.  
 
N. Das Steuergericht schliesst mit Vernehmlassung vom 26. März 2021 unter Verweis auf 
die Erwägungen im angefochtenen Urteil auf Abweisung der Beschwerde. 
 
O. Mit Replik vom 12. Mai 2021 halten die Beschwerdeführer im Wesentlichen an den in 
der Beschwerde vorgebrachten Argumenten fest.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 

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1.1 Gemäss Art. 145 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (DBG) vom 
14. Dezember 1990 i.V.m. § 3 der kantonalen Vollzugsverordnung zum DBG (VV DBG) vom 
13. Dezember 1994 können Entscheide des Steuergerichts betreffend die direkte Bundessteuer 
mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Kantonsgericht angefochten werden. Da sämtliche 
formellen Voraussetzungen nach den Art. 140 ff. DBG, Art. 145 Abs. 2 DBG sowie gemäss 
§§ 43 ff. des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 
16. Dezember 1993 erfüllt sind, kann auf die Beschwerde eingetreten werden. 
 
1.2 Mit der Beschwerde in Steuersachen können alle Mängel des angefochtenen Ent-
scheids und des vorangegangenen Verfahrens gerügt werden (§ 45 Abs. 2 VPO). 
 
2.1 Die Vorinstanz erwog, es bestehe ein international konkurrierender Anspruch zweier 
Steuerhoheiten und es stelle sich die Frage, ob die Besteuerung nach dem Wohnsitz- oder dem 
Arbeitsortsprinzip vorzunehmen sei. Zum Zeitpunkt der ausgerichteten Zahlungen im Jahr 2017 
hätten die Beschwerdeführer ihren Wohnsitz in der Schweiz gehabt, weshalb sie grundsätzlich 
der Steuerhoheit der Schweiz unterstanden hätten. Weiter sei vorliegend das Abkommen zwi-
schen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und den VAE zur Vermeidung der Doppel-
besteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen (DBA CH-VAE) vom 6. Oktober 
2011 massgebend. Umstritten sei, inwieweit Art. 15 Abs. 1 DBA CH-VAE oder Art. 17 Abs. 1 
DBA CH-VAE auf eine Kapitalabfindung, die anlässlich einer Beendigung eines Arbeitsverhält-
nisses entrichtet worden sei, Anwendung finde. Vorliegend seien die Kapitalleistungen, die auf 
die Zukunft hin ausgerichtet seien, mangels Bezug zu einem ausländischen Tätigkeitsort 
gemäss Art. 15 Abs. 1 DBA CH-VAE nach dem Wohnsitzprinzip zu besteuern. Die Zahlung 
stelle sodann keine Einkunft aus der Tätigkeit des Beschwerdeführers als Sportler dar und 
könne daher nicht unter Art. 17 Abs. 1 DBA CH-VAE subsumiert werden. Daher sei die Zahlung 
unter Art. 21 DBA CH-VAE zu subsumieren, der für andere Einkünfte die steuerliche 
Zuständigkeit des Wohnsitzstaates vorsehe. Somit sei die Kapitalleistung subsidiär gemäss 
Art. 21 Abs. 1 DBA CH-VAE international der Schweiz als Wohnsitzstaat zur Besteuerung zuzu-
weisen. 
 
2.2 Die Beschwerdeführer bringen dagegen vor, die Vorinstanz habe die entscheidenden 
Aspekte ausgeblendet. Der Beschwerdeführer habe während seines Engagements beim Fuss-
ballclub unbestrittenermassen Wohnsitz in den VAE gehabt. Arbeitsort und Wohnort hätten 
übereingestimmt, weshalb weder nach dem Wohnsitz- noch dem Arbeitsortprinzip die Schweiz 
eine Steuerhoheit gehabt habe. 
 
2.3 Die Steuerverwaltung macht geltend, das Settlement Agreement unterstehe nicht dem 
international anerkannten steuerlichen Arbeitsortprinzip, welches gemäss der bundesgerichtli-
chen Rechtsprechung durchwegs und zwingend eine persönliche Anwesenheit bei der erbrach-
ten Arbeitsleistung erfordere. Dies gelte insbesondere auch für Sportler gemäss Art. 17 DBA 
CH-VAE. Der Beschwerdeführer sei aufgrund der Aufhebungsvereinbarung nicht mehr sportlich 
tätig gewesen. Daher fehle es an einem eigentlichen Tätigkeitsort. Im Gegenteil habe der Be-
schwerdeführer in der fraglichen Zeit ein neues Engagement in der Schweiz ausgeübt. Das Vor-
bringen des Beschwerdeführers, wonach es sich um eine Art Tätigkeitsentgelt aus Arbeits-

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vertrag handle, stosse deshalb ins Leere. Die vorliegende Sachverhaltskonstellation sei weder 
im DBA CH-VAE noch im Musterabkommen der Organisation für wirtschaftliche Zusammen-
arbeit und Entwicklung (OECD-MA) ausdrücklich geregelt. In der Lehre bestehe zwar eine 
Kontroverse darüber, ob in Fällen, in denen kein effektiver Tätigkeitsstaat mehr vorliege, eine 
Entschädigungsabfindung gleichwohl als Einkunft aus unselbständiger Erwerbstätigkeit im 
Sinne von Art. 15 Abs. 1 der Doppelbesteuerungsabkommen zu subsumieren sei oder ob sie 
unter Art. 21 der Doppelbesteuerungsabkommen falle, der für "andere Einkünfte" die steuerliche 
Zuständigkeit des Wohnsitzstaates vorsehe. Wie dem auch sei, werde aber mangels Bezug zu 
einem ausländischen Arbeitsort der Wohnsitzstaat für die Besteuerung als zuständig erachtet. 
 
2.4 Art. 15 Abs. 1 DBA CH-VAE hält als Grundregel fest, dass unter Vorbehalt der Art. 16, 
18 und 19 Gehälter, Löhne und ähnliche Vergütungen aus einer unselbständigen Erwerbstätig-
keit nur im Ansässigkeitsstaat des unselbständig Erwerbstätigen besteuert werden können, es 
sei denn die Arbeit wird im anderen Vertragsstaat ausgeübt. Ein gleichlautender Vorbehalt für 
Art. 17 DBA CH-VAE (Künstler und Sportler) ist nicht notwendig, weil sich dessen Vorrang 
bereits aus dem Wortlaut von Art. 17 DBA CH-VAE ergibt (vgl. SAMUEL DÜRR in: 
Zweifel/Beusch/Matteotti [Hrsg.], Kommentar zum Internationalen Steuerrecht, 2015, Art. 15 
OECD-MA N 17). Der aus dem OECD-MA übernommene Begriff "ähnliche Vergütungen" ist 
sehr offen gehalten und lässt eine weite Auslegung zu. Eine solche ist sachgerecht, damit eine 
lückenlose steuerliche Erfassung erreicht werden kann (DÜRR, a.a.O., Art. 15 OECD-MA N 20). 
Arbeitsvertragliche Abfindungen werden, soweit sie nicht unter Art. 15 oder 18 DBA CH-VAE 
beziehungsweise Art. 19 Abs. 2 DBA CH-VAE subsumiert werden können, als andere Einkünfte 
gemäss Art. 21 DBA CH-VAE erfasst (vgl. ANDREAS HELBING/MATHIAS HÄNI, in: Zwei-
fel/Beusch/Matteotti [Hrsg.], Kommentar zum Internationalen Steuerrecht, Art. 21 OECD-MA 
N 36 f., mit Hinweisen). Abgrenzungsschwierigkeiten treten insbesondere bei den Abfindungen 
bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses auf. Soweit Entschädigungen als Gegenleistung einer 
tatsächlichen Arbeitsleistung zugeordnet werden können, steht die Anwendbarkeit von Art. 15 
Abs. 1 DBA CH-VAE ausser Frage (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 15. Februar 2001 in: 
Der Steuerentscheid [StE] 2001 B 11.2 Nr. 6 zum übereinstimmenden Art. 15 Abs. 1 DBA CH-
GB). Deshalb bilden etwa Lohnnachzahlungen (Treueprämien für langjährige Dienste oder 
Bonuszahlungen zur Anerkennung besonderer Leistungen) unzweifelhaft Bestandteil des 
grundsätzlich nach dem Arbeitsortsprinzip zuzuteilenden Erwerbseinkommens (vgl. MARKUS 
REICH, Die Besteuerung von Arbeitseinkünften und Vorsorgeleistungen im internationalen 
Verhältnis, in: Locher/Rolli/Spori [Hrsg.], Festschrift zum 80. Geburtstag von Walter Ryser, 
Internationales Steuerrecht in der Schweiz, 2005, S. 199). Bei Entschädigungen für die Einhal-
tung eines Konkurrenzverbots oder für eine vorzeitige Auflösung eines Arbeitsverhältnisses 
fehlt hingegen der unmittelbare, qualifiziert enge Konnex zur Arbeitsleistung. Zwar sind auch 
diese Abfindungen im Arbeitsverhältnis begründet; doch steht hier keine Abgeltung einer kon-
kreten Arbeitsleistung im Vordergrund, sondern das Bestreben, einer bestimmten Konkurrenz- 
beziehungsweise Wettbewerbssituation Rechnung zu tragen bzw. dem Arbeitnehmer mit der 
Abfindung den Übergang zu einer neuen Beschäftigung zu erleichtern (REICH, a.a.O., S. 199 f.). 
Die schweizerische Doktrin, welcher sich das Bundesgericht angeschlossen hat, sieht in 
solchen Einkünften deshalb kein Erwerbseinkommen im Sinne von Art. 15 OECD-MA, sondern 
andere Einkünfte im Sinne von Art. 21 OECD-MA (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_604/2011 

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vom 9. Mai 2012 E. 4.4 und 5.3; HELBING/HÄNI, a.a.O, Art. 21 OECD-MA N 36 f., mit Hinwei-
sen). Vorliegend stellt die umstrittene Entschädigung – entgegen der Auffassung der Beschwer-
deführer – mangels Konnex zu einer konkreten Arbeitsleistung keinen Lohn für eine unselbstän-
dige Erwerbstätigkeit im Sinne von Art. 15 DBA CH-VAE dar, sondern es handelt sich um eine 
andere Einkunft im Sinne von Art. 21 DBA CH-VAE, die im Wohnsitzstaat zu besteuern ist. 
 
3.1 Zu klären bleibt die Frage, in welchem Zeitpunkt die Einkünfte steuerbar wurden. Die 
Vorinstanz kam in Bezug auf den Zeitpunkt der steuerrechtlichen Realisation der Einkünfte zum 
Schluss, die Erfüllung der ausstehenden Vertragszahlungen des Fussballclubs in der Höhe von 
Fr. 1'813'412.-- seien ab dem Steuerjahr 2014 aufgrund des widersprüchlichen Verhaltens des 
Schuldners derart unklar gewesen, dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachten An-
sprüche bis zum Schiedsgerichtsurteil des CAS vom 25. April 2017 noch als unsicher bzw. 
bestritten betrachtet werden müssten. Demgemäss rechtfertige es sich im vorliegenden Fall, die 
Zahlungen erst im Zeitpunkt des Zuflusses resp. mit dem Urteil des CAS im Jahre 2017 als 
realisierbar bzw. tatsächlich realisiert zu betrachten. 
 
3.2 Die Beschwerdeführer machen dazu geltend, der Fussballclub habe nach der Teilzah-
lung im Januar 2014 nicht auf ihre Mahnungen geantwortet. Nach Ablauf eines Jahres habe 
sich der Fussballclub auf den Standpunkt gestellt, die Restzahlungen seien nach dem Recht 
der VAE verjährt. In der Tat sehe das Arbeitsrecht der VAE eine einjährige Verjährungsfrist vor. 
Die Absicht des Fussballclubs sei offensichtlich gewesen, "sie buchstäblich ins verjährungs-
rechtliche Offside laufen zu lassen". Daher hätten sie den Fall vor das vereinbarte Schiedsge-
richt (CAS) gebracht, welches die kurze Verjährungsfrist mit Urteil vom 25. April 2017 für nicht 
anwendbar erklärt habe. Sie hätten bereits mit dem Abschluss der Aufhebungsvereinbarung 
(Settlement Agreement) am 9. Juli 2013 zu einem Zeitpunkt, als der Beschwerdeführer noch 
Wohnsitz in den VAE gehabt habe, einen festen Rechtsanspruch auf einen klar definierten 
Betrag erhalten. Die Forderungen aus dem Settlement Agreement seien mit dessen Unterzeich-
nung rechtsgültig erworben, d.h. realisiert gewesen und hätten damals rechtsgültig abgetreten 
werden können. Die gestaffelten Fälligkeitstermine änderten daran nichts. Für die Besteuerung 
von Ratenzahlungen aus einer verbindlichen Vereinbarung aus dem Jahre 2013 am späteren 
Wohnsitz in der Schweiz bestehe keine rechtliche Grundlage, und zwar weder im DBA CH-VAE 
noch im innerschweizerischen Recht. Im vorliegenden Fall habe im Zeitpunkt der Unterzeich-
nung des Settlement Agreements weder Unklarheit über den Bestand noch über die Höhe der 
Vergütung bestanden. Dass die Zahlungen – letztlich unkorrekterweise – erst im Jahre 2017 er-
folgt seien, verschiebe den Realisationszeitpunkt nicht; der Forderungserwerb werde als ein-
kommensbildend betrachtet, sofern die Erfüllung nicht als unsicher erscheine. Es gelte die sog. 
"Soll-Methode", weshalb die Steuerhoheit bei den VAE liege. Die Beschwerdeführer anerken-
nen hingegen, man könne ihnen rückblickend den Vorwurf machen, dass sie ihrem Steuer-
berater nach dem Zuzug in die Schweiz zur Erstellung der Steuererklärung nur die üblichen 
Bankbelege zur Verfügung gestellt hätten, weshalb die aus dem Settlement Agreement hervor-
gehende Forderung irrtümlich nicht im Wertschriftenverzeichnis aufgeführt worden sei. Rela-
tivierend sei jedoch darauf hinzuweisen, dass sie der deutschen Sprache kaum mächtig seien 
und über keinerlei steuerliche Kenntnisse verfügen würden. Die Konsequenz könne und dürfe 
nach dem Legalitätsprinzip nur sein, dass für diese Nichtdeklaration des Vermögens ein Nach- 

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und Strafsteuerverfahren eröffnet werde. Richtigerweise habe der Kanton Basel-Stadt für das 
Steuerjahr 2013 eine Vermögensnachbesteuerung vorgenommen. 
 
3.3 Die Steuerverwaltung hält dem entgegen, bei der Aufhebungsvereinbarung handle es 
sich um eine Art Vertrag "sui generis" über ein bestimmtes Forderungsverhältnis. Weil der Be-
schwerdeführer formell erst mit der Anmeldung per 1. Januar 2014 im Kanton BL ansässig 
gewesen sei – faktisch wohl früher mit dem Erwerb des Wohneigentums – "sei eine Besteue-
rung der ersten Tranche vom 30. Juli 2013 grundsätzlich nicht möglich". Eine Besteuerung der 
unbestritten gebliebenen Zahlung der zweiten halben Tranche am 30. Januar 2014 erscheine 
ebenfalls nicht angebracht. Die zeitlich erst mittels Schiedsurteil im Jahr 2017 zugesprochenen 
Zahlungen für die Jahre 2014 und 2015 seien bis zu diesem Zeitpunkt hingegen als unsichere, 
bestrittene Ansprüche zu betrachten. Somit müssten diese erst per 25. April 2017 als steuerlich 
realisierbar bzw. realisiert gelten. Dass die Beschwerdeführer diese Zahlungen in den Steuer-
erklärungen 2013-2015 nicht im Vermögen deklariert hätten, obwohl sie fachkundig vertreten 
gewesen seien, liege allem Anschein nach daran, dass sie selbst aufgrund des damals hängi-
gen Prozesses vor dem CAS noch nicht von einer realisierbaren Forderung gegenüber dem 
Fussballclub ausgegangen seien. Gemäss der in Art. 16 DBG enthaltenen innerstaatlichen Ge-
neralklausel für das steuerbare Einkommen seien die erfolgten Zahlungen als Einkommen im 
Steuerjahr 2017 zu erfassen und zu besteuern. Vor diesem Zeitpunkt seien die Zahlungen nicht 
als Vermögen nachzubesteuern. 
 
4.1 Gemäss Art. 41 Abs. 1 DBG bemisst sich das steuerbare Einkommen nach den Ein-
künften in der Steuerperiode. Massgebend ist dabei, welches Einkommen in der Bemessungs-
periode als realisiert zu gelten hat (ERNST BLUMENSTEIN/PETER LOCHER, System des schweize-
rischen Steuerrechts, 7. Auflage, 2016, S. 323). Aus dem Wesen der Einkommenssteuer ergibt 
sich, dass Einkünfte erst besteuert werden können, wenn sie der steuerpflichtigen Person zuge-
flossen sind. Das Gesetz regelt jedoch nicht, wann der steuerpflichtigen Person Einkommen zu-
geflossen ist (FELIX RICHNER/WALTER FREI/STEFAN KAUFMANN/HANS ULRICH MEUTER, Handkom-
mentar zum DBG, 3. Auflage, 2016, Art. 41 N 19). Der Rechtsbegriff des Einkommens ist wirt-
schaftlich geprägt, nicht zivilrechtlich, und öffentlich-rechtlicher Natur. Eigentumserwerb darf 
nicht privatrechtlich verstanden werden. Der Eigentumszufluss ist ein faktischer Vorgang, der 
damit abgeschlossen ist, dass der Steuerpflichtige die wirtschaftliche Verfügungsmacht über die 
zugeflossenen Vermögenswerte innehat, weshalb die Einkunft jener Steuerperiode zuzuordnen 
ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_214/2014 vom 7. August 2014, E. 3.3.2 in: StE 2014 
B 101.2 Nr. 27; Urteil des Bundesgerichts 2P.233/2002 vom 27. Januar 2003 E. 3.1 in: StE 
2003 B 21.1 Nr. 11; MARKUS REICH/MARKUS WEIDMANN, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar 
DBG, 3. Auflage, 2017, Art. 16 N 34). Problematisch ist, für sämtliche Einkunftsarten (privater 
und geschäftlicher Bereich) gleichermassen gültige Realisationsprinzipien aufzustellen. Daher 
ist die Frage des Einkommenszuflusses für jede Einkunftsart gesondert zu untersuchen (PETER 
LOCHER, Kommentar DBG, I. Teil, 2. Auflage, 2019, Art. 16 N 18 ff.; MARKUS WEIDMANN, 
Realisation und Zurechnung des Einkommens, in: Forum für Steuerrecht [FStR] 2003 S. 95 ff.; 
REICH/WEIDMANN, a.a.O., Art. 16 N 36). In der Regel ist ein Einkommen dann als zugeflossen 
und damit als erzielt zu betrachten, wenn die steuerpflichtige Person Leistungen vereinnahmt 
oder einen festen Rechtsanspruch darauf erwirbt, über den sie tatsächlich verfügen kann. 

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Voraussetzung ist somit ein abgeschlossener Rechtserwerb, der Forderungs- oder Eigentums-
erwerb sein kann, wobei der Forderungserwerb in der Regel die Vorstufe des Eigentums-
erwerbs (Geldleistung) darstellt (LOCHER, a.a.O., Art. 16 N 18). Im Privatvermögensbereich um-
fasst die Realisation eine positive und zwei negative Bedingungen: Realisation ist der Erwerb 
einer unentziehbaren rechtlichen oder tatsächlichen Position, ohne dass diese Position mit 
einer Rückgabepflicht belastet wäre und ohne dass eine allenfalls noch durch einen Schuldner 
zu erbringende Erfüllungshandlung besonders unsicher wäre (WEIDMANN, a.a.O., S. 96). Nach 
der ständigen Rechtsprechung gilt Einkommen oder Ertrag als realisiert, sobald die steuerpflich-
tige Person Leistungen vereinnahmt oder zumindest einen festen Rechtsanspruch darauf er-
wirbt, über den sie tatsächlich verfügen kann (sog. "Soll-Methode"; Urteil des Bundesgerichts 
2C_214/2014 vom 7. August 2014 E. 3.3.2, in: StE 2014 B 101.2 Nr. 27). Abzustellen ist 
demnach auf den Zeitpunkt, in dem der Steuerpflichtige eine rechtlich und tatsächlich durch-
setzbare Forderung auf die einkommensbildende Leistung erworben hat. Dabei muss nach der 
bundesgerichtlichen Rechtsprechung hinsichtlich des Bestands und des Umfangs der Forde-
rung Gewissheit bestehen, wobei es genügt, wenn die Höhe der Forderung nach objektiven 
Kriterien bestimmbar ist (Urteile des Bundesgerichts 2C_357/2014 vom 23. Mai 2016 E. 8.1, in 
StE 2016 B 22.2 Nr. 33; 2C_319/2012 vom 17. Oktober 2012 E. 2.3.1, in: SteuerRevue [StR] 
68/2013 S. 62). Auf den Zeitpunkt der tatsächlichen Erfüllung des Anspruchs kommt es nach 
der Soll-Methode grundsätzlich nicht an (vgl. zum Ganzen BGE 144 II 427 E. 7.2 ff., mit Hin-
weisen; REICH/WEIDMANN, a.a.O., Art. 16 N 34). 
 
4.2 Von der "Soll-Methode" wird in der Steuerpraxis nur abgewichen, soweit die Erfüllung 
der Forderung als "besonders unsicher" erscheint. Dann wird mit der Besteuerung bis zur Er-
füllung zugewartet ("Ist-Methode"; vgl. BGE 144 II 427 E. 7.2.2, mit Hinweisen; grundlegend 
BGE 105 Ib 238 E. 4b und BGE 113 Ib 23 E. 2e; Urteil des Bundesgerichts 2C_941/2012 vom 
9. November 2013 E. 2.5, in: Archiv für Schweizerisches Abgaberecht [ASA] 82 S. 375, mit Hin-
weisen; Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungs-
recht [KGE VV], vom 17. Oktober 2007 [810 07 148/149], E. 3.2, in: StE 2008 B 21.1 Nr. 17; 
WEIDMANN, a.a.O., S. 95). Bei Geldleistungen wird regelmässig auf den Zeitpunkt der Auszah-
lung abgestellt, so insbesondere für unselbständiges Erwerbseinkommen (Urteil des Bundes-
gerichts 2C_144/2008 vom 12. November 2008 E. 2.1, Urteil des Bundesgerichts 2A.388/1998 
vom 3. Mai 2000 E. 3c, in: StR 55/2000, S. 509, mit Hinweis; LOCHER, a.a.O., Art. 17 N 66). Ist 
der Leistungsschuldner nicht zahlungsfähig oder nicht zahlungswillig, so fehlt es an der Verfü-
gungsmöglichkeit und es kann nicht vom Erwerb eines festen Anspruchs der Zahlung ausge-
gangen werden (Urteil des Bundesgerichts 2C_152/2015 vom 31. Juli 2015 E. 4.4; ERNST 
KÄNZIG, Die Eidgenössische Wehrsteuer (Bundessteuer), 2. Auflage, 1982, Art. 41 N 2; 
LOCHER, a.a.O., Art. 16 N 21 und Art. 17 N 66; REICH/WEIDMANN, a.a.O., Art. 16 N 37a). 
REICH/WEIDMANN kritisieren die bundesgerichtliche Formulierung "besonders unsicher" als zu 
restriktiv und wollen mit Verweis auf das verfassungsrechtliche Gleichbehandlungsgebot (Art. 8 
Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft [BV] vom 18. April 1999) 
"blosse Unsicherheit" genügen lassen, weil die wirtschaftliche Verfügungsmacht im Zeitpunkt 
des Forderungserwerbs nur dann im gleichen Ausmass zunimmt wie beim Gelderwerb, wenn 
die Forderung rechtlich und tatsächlich durchsetzbar ist (REICH/WEIDMANN, a.a.O., Art. 16 
N 37a mit Verweis auf WEIDMANN, a.a.O., S. 99). Dabei wird insbesondere kritisiert, dass in 

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einer Reihe von Fällen, in denen die fraglichen Erträge mindestens zu einem grossen Teil 
wertlos gewesen seien, eine besondere Unsicherheit der Erfüllung von der steuerlichen Praxis 
verneint worden sei, obwohl die Renditeversprechen in keiner Weise mit den ökonomischen 
Realitäten im Einklang gestanden hätten. Dabei hatte es sich um Gutschriften im Rahmen von 
sog. "Schneeballsystemen" gehandelt, in denen die Gerichte zum Schluss gekommen waren, 
dass die Gutschriften so lange nicht gefährdet gewesen seien, als sie von den Anlegern mit 
Erfolg hätten von den Anlagebetrügern herausverlangt werden können (vgl. WEIDMANN, a.a.O., 
S. 99 mit Verweis auf die Rechtsprechung). Trotz dieser Kritik hat das Bundesgericht in Bezug 
auf die Besteuerung von Einkünften aus betrügerischen Schneeballsystemen wiederholt ent-
schieden, dass nicht nur die effektiv ausbezahlten Beträge, sondern auch die blossen Gut-
schriften als steuerlich erfassbar einzustufen seien und nicht als unsicher im Sinne der Rechts-
prechung gelten würden (vgl. statt vieler: Urteile des Bundesgerichts 2C_734/2016 vom 
20. Oktober 2016 E. 2.4, 2C_776/2012 vom 19. Februar 2013 E. 3.2).  
 
4.3 Der Beschwerdeführer hat am 9. Juli 2013 – im Zeitpunkt der Unterzeichnung der Auf-
hebungsvereinbarung – die Forderung gegen den Fussballclub in der Höhe von 
EUR 2'345'000.-- rechtlich erworben. Nach der Unterzeichnung hätte der Beschwerdeführer 
diese Forderung abtreten können, da diese hinsichtlich der Höhe der Forderung, des Schuld-
ners und des Rechtsgrundes bestimmt bzw. zumindest bestimmbar war. Die erste vereinbarte 
Teilzahlung in der Höhe von EUR 469'000.-- wurde sodann unbestrittenermassen noch im Juli 
2013 vom Fussballclub geleistet, weshalb die Beschwerdeführer mit der Bezahlung der weite-
ren vereinbarten Teilzahlungen gerechnet haben. Zu diesem Zeitpunkt war die Forderung aus 
der Aufhebungsvereinbarung daher steuerrechtlich realisiert, woran der Umstand, dass der 
Fussballclub nach Ablauf eines Jahres eine Verjährungseinrede erhoben hat, nichts zu ändern 
vermag. Dabei ist insbesondere auch zu berücksichtigen, dass der Fussballclub den Bestand 
der Forderung nie bestritten hat, was sich aus dem Schiedsurteil des CAS vom 25. April 2017 
ergibt: der Bestand des Agreements und dessen Inhalt wurde von keiner Partei in Zweifel 
gezogen. Vielmehr war vor dem CAS einzig die Verjährungsfrage bzw. die Anwendung von 
"Art. 6 UAE Labour Law" zu klären. Der CAS hat festgestellt, dass die Abfindung noch nicht ver-
jährt sei und der Beschwerdeführer somit eine durchsetzbare Forderung gegenüber dem Fuss-
ballclub besitze. Eine mutwillig erhobene Einrede der Verjährung ohne Rechtsgrund kann nicht 
dazu führen, dass eine sichere Forderung nachträglich steuerrechtlich als unsicher zu gelten 
hat, bis diese unstatthafte Einrede rechtsverbindlich abgewiesen wurde. Zudem spricht das 
Bundesgericht – wie erwähnt (vgl. statt vieler BGE 144 II 427 E. 7.2.2) – von einer "besonderen 
Unsicherheit", die gegeben sein müsse, damit die Forderung als nicht erworben gelten könne. 
Wenn aber – wie in casu – verbindlich festgestellt wird, dass die Forderung besteht und durch-
setzbar ist, muss sie von Anfang an als sicher gelten und es besteht keine besondere Unsicher-
heit im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, die ein Abweichen von der "Soll-Metho-
de" rechtfertigen könnte. Aus dem Gesagten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer im Zeit-
punkt der Vertragsunterzeichnung eine rechtlich und tatsächlich durchsetzbare Forderung er-
worben hat, die aufgrund fehlender Unsicherheit auch als zu diesem Zeitpunkt steuerrechtlich 
realisiert zu gelten hat. Daher können die Zahlungen in der Höhe von (umgerechnet) 
Fr. 1'813'412.-- nicht in der vorliegend umstrittenen Steuerperiode 2017 besteuert werden. 
 

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5. Dies führt zur vollumfänglichen Gutheissung der Beschwerde betreffend die direkte 
Bundessteuer 2017. 
 
6.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss Art. 145 Abs. 2 i.V.m. Art. 144 Abs. 1 
DBG werden Verfahrenskosten erhoben, die in der Regel der unterliegenden Partei in ange-
messenem Ausmass auferlegt werden. Die Höhe der Kosten des Verfahrens wird durch das 
kantonale Recht bestimmt (Art. 144 Abs. 5 DBG). Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend 
werden die Verfahrenskosten in der Höhe von insgesamt Fr. 3'500.-- der unterliegenden 
Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft auferlegt. Der geleistete Kostenvorschuss in 
der Höhe von Fr. 3'500.-- wird den Beschwerdeführern zurückerstattet. 
 
6.2 Für die Zusprechung von Parteikosten gilt Art. 64 Absätze 1-3 des Verwaltungsverfah-
rensgesetzes vom 20. Dezember 1968 (VwVG) sinngemäss (Art. 145 Abs. 2 DBG i.V.m. 
Art. 144 Abs. 4 DBG). Nach Art. 64 Abs. 1 VwVG kann der ganz oder teilweise obsiegenden 
Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige 
und verhältnismässig hohe Kosten zugesprochen werden. Bei diesem Ausgang des Verfahrens 
hat die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft den Beschwerdeführern eine Partei-
entschädigung in der Höhe von Fr. 2'414.05 (inkl. Auslagen) zu bezahlen. 
 
6.3 Zur Neuverlegung der Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens ist die Angelegenheit an 
das Steuergericht zurückzuweisen. 
 
 
  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird das Urteil des Steuer- und Ent-

eignungsgerichts, Abteilung Steuergericht, vom 26. Juni 2020 aufge-
hoben und die Angelegenheit zur Neuveranlagung im Sinne der Erwä-
gungen an die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft zu-
rückgewiesen. 

   
 2. Die Angelegenheit wird zur Neuverlegung der Kosten des vorinstanzli-

chen Verfahrens an das Steuer- und Enteignungsgericht, Abteilung 
Steuergericht, zurückgewiesen.  

   
 3. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 3'500.-- werden der Steuer-

verwaltung des Kantons Basel-Landschaft auferlegt. Der geleistete 
Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 3'500.-- wird den Beschwerde-
führern zurückerstattet.  

   
 4. Die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft hat den Be-

schwerdeführern eine Parteientschädigung in der Höhe von 
Fr. 2'414.05 (inkl. Auslagen) auszurichten.  

 
 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber 
 
 
 
 
 
 

 

Gegen diesen Entscheid wurde am 11. Januar 2022 Beschwerde beim Bundesgericht 
(Verfahrensnummer 9C_683/2022) erhoben.