# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 101e4ceb-f96b-5441-a37a-f30a5bf7671b
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-05-26
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Strafkammer 26.05.2021 502 2021 8
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_005_502-2021-8_2021-05-26.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 630, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00
tribunalcantonal@fr.ch
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

502 2021 8
502 2021 9

Urteil vom 26. Mai 2021

Strafkammer

Besetzung Präsident: Laurent Schneuwly
Richter: Jérôme Delabays, Sandra Wohlhauser
Gerichtsschreiberin: Silvia Gerber

Parteien A.________, Beschuldigter und Beschwerdeführer, vertreten 
durch Rechtsanwalt Michael Walpen

gegen

STAATSANWALTSCHAFT, Beschwerdegegnerin

Gegenstand Hausdurchsuchung, Durchsuchung von Aufzeichnungen, Personen 
und Gegenständen, Beschlagnahme, Siegelung

Beschwerde vom 22. Januar 2021 gegen den Hausdurchsuchungs-, 
Durchsuchungs- und Beschlagnahmebefehl vom 11. Januar 2021 
sowie das Schreiben vom 13. Januar 2021 der Staatsanwaltschaft

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Sachverhalt

A. Am 18. Oktober 2020 kam es in B.________ zu Sachbeschädigungen an einem Zug mit 
Tags. Um 1.32 Uhr wurde die Intervention der Polizei verlangt, welche auf vier dunkel gekleidete 
Personen traf, die einen abgestellten Zug mit Farbe besprühten. Trotz Aufforderung der Polizei, 
vor Ort zu bleiben, flüchteten die unbekannten Täter zu Fuss. Die Polizei konnte verschiedene 
Spraydosen sicherstellen. Der Vergleich der Spuren am Tatort ergab eine Übereinstimmung mit 
den Fingerabdrücken von A.________. 

Am 11. Januar 2021 eröffnete die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung 
gegen A.________. Mit Hausdurchsuchungs-, Durchsuchungs- und Beschlagnahmebefehl vom 
gleichen Tag ordnete sie namentlich die Hausdurchsuchung bei A.________ zwecks Sicher-
stellung von Beweismitteln (Gegenstände wie Farbe, Spraydose, Kleider etc.) sowie die Durch-
suchung von Aufzeichnungen (Computer) und des Mobiltelefons zwecks Datenextraktion und 
Analyse an.

Die Hausdurchsuchung wurde am 12. Januar 2021 von der Kantonspolizei durchgeführt. Diese 
stellte verschiedene Gegenstände (1 iPhone 11, 1 MacBook Pro, 1 Kamera GoPro, 1 Spraydose, 
5 Marker und 1 Zeitschrift) sicher. A.________ verlangte dabei die Siegelung des Mobiltelefons 
und angeblich auch des Notebooks. 

A.________ wurde zudem am 12. Januar 2021 erkennungsdienstlich erfasst und es wurde ein 
Wangenschleimhautabstrich durchgeführt.

Mit Schreiben vom 13. Januar 2021 lehnte die Staatsanwaltschaft die Siegelung des Mobiltelefons 
ab und gab gleichentags den Auftrag zu dessen Analyse.

Am 19. Januar 2021 ersuchte A.________ bei der Staatsanwaltschaft um Einsicht in die Akten, 
welche ihm am 20. Januar 2021 zugestellt wurden.

B. Am 22. Januar 2021 erhob A.________ Beschwerde gegen den Hausdurchsuchungs-, 
Durchsuchungs- und Beschlagnahmebefehl vom 11. Januar 2021 sowie gegen das Schreiben 
vom 13. Januar 2021 der Staatsanwaltschaft betreffend die Ablehnung der Siegelung. Er stellt die 
folgenden Rechtsbegehren, unter Kosten- und Entschädigungsfolge:

1. Der Hausdurchsuchungs-, Durchsuchungs- und Beschlagnahmebefehl der Staatsanwaltschaft des 
Kantons Freiburg vom 11. Januar 2021 sei aufzuheben;

2. Es sei festzustellen, dass die beim Beschwerdeführer am 12. Januar 2021 durchgeführte 
Hausdurchsuchung rechtswidrig erfolgte;

3. Auf eine Durchsuchung des sichergestellten Mobiltelefons (iPhone 11, schwarz) sei zu verzichten;

4. Eventualiter zu Ziffer 3 sei festzustellen, dass die Durchsuchung des sichergestellten Mobiltelefons 
(iPhone 11, schwarz) rechtswidrig erfolgte;

5. Eventualiter zu Ziffer 3 sei die Verfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg vom 
13. Januar 2021 aufzuheben und das sichergestellte Mobiltelefon (iPhone 11, schwarz) zu 
versiegeln;

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6. Auf eine Durchsuchung des sichergestellten Notebooks (MacBook Pro) sei zu verzichten;

7. Eventualiter zu Ziffer 6 sei festzustellen, dass die Durchsuchung des sichergestellten Notebooks 
(MacBook Pro) rechtswidrig erfolgte;

8. Eventualiter zu Ziffer 6 sei das sichergestellte Notebook (MacBook Pro) zu versiegeln;

9. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg sei anzuweisen, dem Beschwerdeführer sämtliche 
anlässlich der Hausdurchsuchung vom 12. Januar 2021 sichergestellten und/oder beschlagnahmten 
Gegenstände unverzüglich herauszugeben;

10. Der vorliegenden Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen und der Staatsanwaltschaft 
des Kantons Freiburg bzw. der Kantonspolizei Freiburg sei die Durchsuchung von sichergestellten 
Gegenständen und Aufzeichnungen bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheids zu 
untersagen;

11. Prozessualer Antraq: Das vorliegende Beschwerdeverfahren sei mit dem ebenfalls unter heutigem 
Datum eingeleiteten Beschwerdeverfahren des Beschwerdeführers betreffend erkennungsdienst-
liche Erfassung inkl. WSA-Abnahme / Erstellung DNA-Profil zu vereinen.

Die Staatsanwaltschaft nahm am 1. Februar 2021 Stellung und schloss auf Abweisung der 
Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. 

Am 8. Februar 2021 wurden A.________ auf Antrag die vollständigen Akten der Staatsanwalt-
schaft zur Einsichtnahme zugestellt und ihm die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben. Er 
äusserte sich am 18. Februar 2021.

C. Das Gesuch um aufschiebende Wirkung wurde mit Entscheid vom 5. Februar 2021 der Vize-
Präsidentin der Strafkammer gutgeheissen.

Erwägungen

1.

Der Beschwerdeführer beantragt, dass das vorliegende Beschwerdeverfahren 502 2021 8 + 9 mit 
demjenigen betreffend die DNA-Entnahme und DNA-Analyse sowie die erkennungsdienstliche 
Erfassung (502 2021 6) zu vereinen sei.

Nach Art. 30 StPO können die Staatsanwaltschaft und die Gerichte aus sachlichen Gründen Straf-
verfahren trennen oder vereinen. Vorliegend betreffen die Beschwerden zwar das gleiche 
Strafverfahren und stehen in einem engen zeitlichen Zusammenhang. Es handelt sich jedoch 
jeweils um unterschiedliche Verfahrenshandlungen bzw. Verfügungen, weshalb die Vereinigung 
der Verfahren kaum zu einer Vereinfachung der Beschwerdeverfahren führen würde. Das Gesuch 
ist damit abzuweisen.

2.

2.1. Die Beschwerde ist zulässig gegen die Verfügungen und die Verfahrenshandlungen von 
Polizei, Staatsanwaltschaft und Übertretungsstrafbehörden (Art. 393 Abs. 1 Bst. a StPO). Sie ist 

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gegen schriftlich oder mündlich eröffnete Entscheide innert 10 Tagen schriftlich und begründet bei 
der Beschwerdeinstanz einzureichen (Art. 396 Abs. 1 StPO). Die Frist beginnt mit der Zustellung 
des Entscheides. Bei einer nicht schriftlich eröffneten Verfahrenshandlung beginnt sie mit der 
Kenntnisnahme (Art. 384 Bst. b und c StPO). 

Die Beschwerde vom 22. Januar 2021 wurde innert 10 Tagen seit der Hausdurchsuchung vom 
12. Januar 2021 bzw. seit Erhalt des Schreibens vom 13. Januar 2021 eingereicht. Sie enthält eine 
Begründung. 

2.2. Nach Art. 382 Abs. 1 StPO kann jede Partei, die ein rechtlich geschütztes Interesse an der 
Aufhebung oder Änderung eines Entscheids hat, ein Rechtsmittel ergreifen. Das Interesse muss 
ein aktuelles und praktisches sein. Mit diesem Erfordernis soll sichergestellt werden, dass das 
Gericht konkrete und nicht bloss theoretische Fragen entscheidet (BGE 144 IV 81 E. 2.3.1 m.H.). 

Der Beschwerdeführer hat zumindest ein aktuelles und praktisches Interesse betreffend die 
Beschlagnahme und die Siegelung bzw. wird dies im materiellen Teil des Urteils zu klären sein. Ob 
er auch betreffend die Hausdurchsuchung ein derartiges Interesse hat, kann offenbleiben, da die 
Beschwerde diesbezüglich ohnehin abzuweisen ist.

2.3. Mit der Beschwerde können Rechtsverletzungen, die unvollständige oder unrichtige Sach-
verhaltsfeststellung und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 393 Abs. 2 StPO).

2.4. Die Strafkammer entscheidet ohne Verhandlung (Art. 397 Abs. 1 StPO). Sie verfügt grund-
sätzlich über volle Kognition (Art. 391 Abs. 1 StPO).

3. 

3.1. Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Die 
Anzeigemeldung der Kantonspolizei Freiburg vom 2. November 2020 und der Rapport des 
kriminaltechnischen Dienstes der Kantonspolizei Freiburg vom 31. Dezember 2020, mit welchen 
die Staatsanwaltschaft die Eröffnung des Strafverfahrens begründe, seien ihm erstmals am 
5. Februar 2021 zugestellt worden, insbesondere seien diese Dokumente nicht Bestandteil der 
amtlichen Akten gewesen, welche ihm am 20. Januar 2021 von der Staatsanwaltschaft zugestellt 
wurden. Unter diesen Umständen sei es ihm nicht möglich gewesen, die Beschwerde ernsthaft zu 
prüfen. Es sei kein Grund ersichtlich, wieso die Staatsanwaltschaft ihm die den Tatverdacht gegen 
ihn angeblich begründenden Informationen und Dokumente vorenthielt. Dadurch seien das Recht 
auf Begründung des Entscheids sowie dasjenige auf Akteneinsicht verletzt worden. Die 
angefochtene Verfügung sei daher aufzuheben und festzustellen, dass die durchgeführten 
Zwangsmassnahmen rechtswidrig erfolgt seien bzw. sei auf deren Durchführung zu verzichten und 
es seien sämtliche sichergestellten und/oder beschlagnahmten Gegenstände unverzüglich 
herauszugeben. Sollte die Verletzung des rechtlichen Gehörs als nachträglich geheilt gelten, so sei 
die Verletzung im Dispositiv festzuhalten, die Verfahrenskosten vollständig dem Staat Freiburg 
aufzuerlegen und ihm eine volle Parteientschädigung auszurichten.  

3.2. Aus dem in Art. 29 Abs. 2 BV bzw. Art. 6 Ziff. 3 EMRK verankerten Anspruch auf recht-
liches Gehör, welcher einen wichtigen und deshalb eigens aufgeführten Teilaspekt des allge-
meineren Grundsatzes des fairen Verfahrens von Art. 29 Abs. 1 BV bzw. Art. 6 Ziff. 1 EMRK 
darstellt, ergibt sich für die beschuldigte Person das grundsätzlich uneingeschränkte Recht, in alle 
für das Verfahren wesentlichen Akten Einsicht zu nehmen (vgl. zudem Art. 3 Abs. 2 Bst. c und Art. 
107 Abs. 1 Bst. a StPO) und an der Erhebung wesentlicher Beweise mitzuwirken oder sich zumin-

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dest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen. 
Das Akteneinsichtsrecht soll sicherstellen, dass die beschuldigte Person als Verfahrenspartei von 
den Entscheidgrundlagen Kenntnis nehmen und sich wirksam und sachbezogen verteidigen kann. 
Die effektive Wahrnehmung dieses Anspruchs setzt notwendigerweise voraus, dass die Akten 
vollständig sind. In einem Strafverfahren bedeutet dies, dass die Beweismittel, jedenfalls soweit sie 
nicht unmittelbar an der gerichtlichen Hauptverhandlung erhoben werden, in den Untersuchungs-
akten vorhanden sein müssen und dass aktenmässig belegt sein muss, wie sie produziert wurden. 
Damit soll die beschuldigte Person in die Lage versetzt werden zu prüfen, ob sie inhaltliche oder 
formelle Mängel aufweisen und gegebenenfalls Einwände gegen deren Verwertbarkeit erheben 
kann. Dies ist Voraussetzung dafür, dass sie ihre Verteidigungsrechte überhaupt wahrnehmen 
kann, wie dies Art. 32 Abs. 2 BV verlangt (Urteil BGer 6B_1094/2019 vom 25. Juni 2020 E. 1.3.1 
m.H.). Weiter sieht Art. 101 Abs. 1 StPO vor, dass die Parteien spätestens nach der ersten Einver-
nahme der beschuldigten Person und der Erhebung der übrigen wichtigsten Beweise durch die 
Staatsanwaltschaft die Akten des Strafverfahrens einsehen können; Art. 108 StPO bleibt vor-
behalten. Gemäss diesem können die Strafbehörden das rechtliche Gehör einschränken, wenn der 
begründete Verdacht besteht, dass eine Partei ihre Rechte missbraucht oder dies für die Sicher-
heit von Personen oder zur Wahrung öffentlicher oder privater Geheimhaltungsinteressen erforder-
lich ist (Art. 108 Abs. 1 StPO). Eine solche Einschränkung ist jedoch nur mit Zurückhaltung 
anzuordnen (BGE 139 IV 25 E. 5.5.6-5.5.11; Urteil BGer 1B_303/2017 vom 7. Dezember 2017 
E. 3.1). Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör ergibt sich auch die Pflicht der Behörden, ihre 
Entscheide so zu begründen, dass sie sachgerecht angefochten werden können. Die Begründung 
muss daher kurz die Überlegungen nennen, auf welche die Behörde ihren Entscheid stützt. 
Dagegen ist nicht erforderlich, dass sie sich mit jeder tatsächlichen Behauptung und mit jedem 
rechtlichen Einwand ausdrücklich auseinandersetzt (Urteil BGer 1B_242/2020 vom 2. September 
2020 E. 2.2 m.H.).

Das Recht, angehört zu werden, ist formeller Natur. Dessen Verletzung führt ungeachtet der 
materiellen Begründetheit des Rechtsmittels zur Gutheissung der Beschwerde und zur Aufhebung 
des angefochtenen Entscheids. Eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen 
Gehörs kann ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, 
sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie auch die 
Rechtslage frei überprüfen kann. Unter dieser Voraussetzung ist darüber hinaus – im Sinne einer 
Heilung des Mangels – selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des Anspruchs auf recht-
liches Gehör von einer Rückweisung der Sache an die Vorinstanz abzusehen, wenn und soweit 
die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen 
würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer 
beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 137 I 195 E. 2.2 und 2.3.2 
m.H.).

Nach Art. 428 Abs. 1 Satz 1 StPO tragen die Parteien die Kosten des Rechtsmittelverfahrens nach 
Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Der Fall, dass ein Beschwerdeführer unterliegt, weil 
ein Verfahrensfehler im Rechtsmittelverfahren geheilt worden ist, ist in Art. 428 Abs. 1 StPO nicht 
ausdrücklich geregelt. Nach der Rechtsprechung ist dem jedoch bei der Verlegung der Kosten des 
Rechtsmittelverfahrens Rechnung zu tragen. Dies kann durch eine angemessene Reduktion der 
Gerichtskosten oder allenfalls durch den Verzicht auf die Erhebung von Kosten geschehen (Urteil 
6B_192/2015 vom 9. September 2015 E. 2.3 m.H.).

3.3. Vorliegend bestreitet die Staatsanwaltschaft nicht, dass sie auf das Akteneinsichtsgesuch 
des Beschwerdeführers hin am 20. Januar 2021 die Anzeigemeldung der Kantonspolizei Freiburg 

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vom 2. November 2020 sowie den Rapport des kriminaltechnischen Dienstes der Kantonspolizei 
Freiburg vom 31. Dezember 2020 nicht zugestellt hat. Sie begründet auch nicht, warum sie dies 
nicht getan hat. Insbesondere macht sie weder geltend, dass der Beschwerdeführer noch gar kein 
Recht auf Akteneinsicht hatte oder dass ein Grund nach Art. 108 StPO zur Einschränkung des 
Akteneinsichtsrechts bestand. Unter diesen Umständen hätte die Staatsanwaltschaft dem 
Beschwerdeführer die vollständigen Akten zur Einsichtnahme zustellen müssen. Aus der Anzeige-
meldung vom 2. November 2020 und dem Rapport vom 31. Dezember 2020 geht insbesondere 
hervor, dass die Fingerabdrücke des Beschwerdeführers am Tatort gefunden wurden, was den 
Akten sonst nirgends entnommen werden kann. Ohne diese Information konnte der Beschwerde-
führer seine Beschwerde vom 22. Januar 2021 nicht hinreichend prüfen. Es liegt somit eine 
Verletzung des rechtlichen Gehörs vor. Diese kann aber im vorliegenden Verfahren geheilt 
werden. Die vollständigen Akten wurden dem Beschwerdeführer am 8. Februar 2021 zugestellt, er 
konnte dazu Stellung nehmen und die Strafkammer verfügt über volle Kognition. Die ange-
fochtenen Verfügungen sind daher nicht bereits aufgrund der Verletzung des rechtlichen Gehörs 
aufzuheben. Auch führt diese nicht automatisch zur Auferlegung der vollständigen Verfahrens-
kosten an den Kanton Freiburg und zur Ausrichtung einer vollen Parteientschädigung. Vielmehr ist 
die Verletzung des rechtlichen Gehörs angemessen zu berücksichtigen. Dies wird im Rahmen der 
Kostenverlegung zu prüfen sein.

4.

4.1. Der Beschwerdeführer rügt in seiner Beschwerde vom 22. Januar 2021 eine Verletzung 
von Art. 197 Abs. 1 StPO. Ein hinreichender Tatverdacht sei nicht gegeben. Gemäss Kurzbe-
gründung der angefochtenen Verfügung bestehe der Verdacht auf Sachbeschädigung (Tags). 
Weitere Anhaltspunkte zu diesem Verdacht oder Hinweise auf eine Begründung desselben würden 
sich aus den amtlichen Akten nicht ergeben. Die angefochtene Verfügung sei daher aufzuheben, 
die Rechtswidrigkeit der bereits durchgeführten Zwangsmassnahmen festzustellen und sämtliche 
beschlagnahmten und/oder sichergestellten Gegenstände unverzüglich herauszugeben. 

Aus seiner Stellungnahme vom 18. Februar 2021 geht nicht klar hervor, ob er auch nach 
Zustellung der vollständigen Akten an dieser Rüge festhält, weshalb diese im Folgenden zu prüfen 
ist.

4.2. Zwangsmassnahmen können nur ergriffen werden, wenn ein hinreichender Tatverdacht 
vorliegt (Art. 197 Abs. 1 Bst. b StPO). Im Gegensatz zum erkennenden Sachrichter hat das für die 
Beurteilung von Zwangsmassnahmen im Vorverfahren zuständige Gericht bei der Überprüfung des 
hinreichenden Tatverdachtes keine erschöpfende Abwägung sämtlicher belastender und entlast-
ender Beweisergebnisse vorzunehmen. Bestreitet die beschuldigte Person den Tatverdacht, ist 
vielmehr zu prüfen, ob aufgrund der bisherigen Untersuchungsergebnisse genügend konkrete An-
haltspunkte für eine Straftat und eine Beteiligung der beschuldigten Person an dieser Tat 
vorliegen, die Strafbehörden somit das Bestehen eines hinreichenden Tatverdachts mit vertret-
baren Gründen bejahen durften. Hinweise auf eine strafbare Handlung müssen erheblich und 
konkreter Natur sein, um einen hinreichenden Tatverdacht begründen zu können (BGE 141 IV 
87 E. 1.3.1; 137 IV 122 E. 3.2; Urteil BGer 1B_609/2019 vom 25. November 2020 E. 3.2).

4.3. Die Staatsanwaltschaft führt diesbezüglich in ihrer Stellungnahme zu Recht aus, dass der 
Tatverdacht sich aus der Anzeigemeldung sowie aus dem AFIS-Hit auf den Beschwerdeführer 
ergibt. Indem am Tatort die Fingerabdrücke des Beschwerdeführers gefunden wurden, ist ein 

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hinreichender Tatverdacht gegeben. Der Beschwerdeführer bestreitet dies nicht. Die Beschwerde 
ist somit diesbezüglich abzuweisen. 

5.

5.1. Der Beschwerdeführer macht weiter eine Verletzung von Art. 241 StPO geltend. Die 
Staatsanwaltschaft äussere sich in der angefochtenen Verfügung mit keinem Wort zum relevanten 
Sachverhalt oder den relevanten Tatbestandsmerkmalen und nehme entsprechend auch keine 
Subsumtion des Sachverhalts unter eine Strafnorm vor. Diese Angaben würden keine nach-
trägliche Überprüfung der angeordneten Zwangsmassnahmen erlauben, umso weniger als auch in 
den amtlichen Akten, welche ihm am 20. Januar 2021 zugestellt wurden, keine entsprechenden 
Hinweise zu finden seien. Auch anlässlich der polizeilichen Einvernahme vom 12. Januar 2021 sei 
ihm nicht mitgeteilt worden, was ihm vorgeworfen wird. Sodann dürfte die durchgeführte Aktion 
geplant gewesen sein, erfolgte sie doch fast drei Monate nach der angeblichen Tat. Die 
Staatsanwaltschaft könne sich daher nicht auf den Standpunkt stellen, dass im Hinblick auf den 
Umstand, dass Durchsuchungsverfügungen in der Regel rasch auszustellen seien, eine knappe 
Begründung grundsätzlich ausreichen müsse.

5.2. Gemäss Art. 241 Abs. 2 StPO bezeichnet der Befehl, mit welchem eine Durchsuchung 
angeordnet wird, die zu durchsuchenden Personen, Räumlichkeiten, Gegenstände oder Aufzeich-
nungen (Bst. a), den Zweck der Massnahme (Bst. b) und die mit der Durchführung beauftragten 
Behörden oder Personen (Bst. c). Die Notwendigkeit inhaltlicher Mindestangaben erlaubt es, den 
Umfang der Zwangsmassnahme zu definieren. Sie bezweckt, eine Beweisausforschung (sogenan-
nte "fishing expedition") zu verhindern, wo ohne hinreichenden Tatverdacht nach Beweisen für 
strafbares Verhalten gesucht wird. Gemäss Art. 241 Abs. 2 Bst. b StPO ist deshalb insbesondere 
der Zweck der Massnahme anzugeben, was neben dem eigentlichen Legalzweck (Festnahme 
einer verdächtigten Person, Beweismittelbeschlagnahme, Einziehungsbeschlagnahme etc.) auch 
die Bezeichnung der verfolgten Straftat umfasst. Der erforderliche Detaillierungsgrad der Angaben 
definiert sich nach der beschriebenen Begrenzungsfunktion und muss eine nachträgliche Über-
prüfung der Zwangsmassnahme erlauben. Er variiert von Fall zu Fall (Urteil BGer 1B_726/2012 
vom 26. Februar 2013 E. 5.2 m.H.; vgl. auch Urteil BGer 6B_1459/2019 vom 15. Juni 2020 
E. 3.1.2 m.H.). Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist die Begründung "Durch-
suchung sämtlicher der beschuldigten Person zugänglicher Räume, Fahrzeuge und Behältnisse 
zum Zweck der Sicherstellung von Beweismitteln betreffend den Vorwurf diverser Vermögens-
delikte inkl. Daten auf allen EDV-Datenträgern" in Bezug auf die zu durchsuchenden Räum-
lichkeiten, Gegenstände und Aufzeichnungen hinreichend spezifiziert (Urteil BGer 6B_470/2019 
vom 9. August 2019 E. 3.3).

5.3. Im Hausdurchsuchungs-, Durchsuchungs- und Beschlagnahmebefehl vom 11. Januar 2021 
wurde angeordnet, dass der Wohnort sowie allenfalls die dazugehörigen Estrich- und Kellerräume 
und die Geschäftsräumlichkeiten, die Aufzeichnungen einschliesslich des vom Beschwerdeführer 
genutzten Computers, die Personalien des Beschwerdeführers sowie die von ihm verwendeten 
Fahrzeuge und sein Mobiltelefon (Datenextraktion und Analyse) zu durchsuchen seien. Ausser-
dem wurde darin ausgeführt, dass ein Verdacht auf Sachbeschädigung (Tags) bestehe. Sicher-
zustellen seien Gegenstände (Farbe, Spraydose, Kleider etc.) im Zusammenhang mit obge-
nanntem Vorwurf. Mit der Durchführung wurde sodann die Polizei beauftragt. Der beanstandete 
Hausdurchsuchungs- und Durchsuchungsbefehl genügt damit den Anforderungen von Art. 241 
Abs. 2 StPO, auch wenn es sich dabei um eine geplante Massnahme gehandelt haben soll. 
Insbesondere ist eine vertiefte Auseinandersetzung mit den einzelnen Tatbestandsmerkmalen im 

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Durchsuchungsbefehl nicht notwendig. Der Beschwerdeführer macht im Übrigen zu Recht nicht 
geltend, dass der Beschlagnahmebefehl nicht den Anforderungen von Art. 263 Abs. 2 StPO 
entspricht. Die Beschwerde ist auch diesbezüglich abzuweisen.

6.

6.1. Der Beschwerdeführer rügt schliesslich eine Verletzung von Art. 248 StPO. Er habe im 
Rahmen der Hausdurchsuchung die Siegelung seines sichergestellten Mobiltelefons und des 
Notebooks beantragt, da er mit deren Durchsuchung nicht einverstanden gewesen sei und nicht 
gewusst habe, was ihm vorgeworfen werde bzw. er sich nichts zu Schulden habe kommen lassen. 
Die Staatsanwaltschaft habe mit Schreiben vom 13. Januar 2021 die Siegelung des Mobiltelefons 
abgelehnt, da keine Aussage- oder Zeugnisverweigerungsrechte oder andere Gründe geltend 
gemacht worden seien, die einer Durchsuchung des Mobiltelefons entgegenstehen würden. Ob sie 
auch über das Siegelungsgesuch betreffend das Notebook informiert worden sei, sei nicht klar. Die 
Staatsanwaltschaft dürfe nur bei offensichtlich unbegründeten Siegelungsanträgen von der 
Siegelung absehen. Er habe aber seinen Siegelungsantrag durchaus begründet, indem er sinn-
gemäss zum Ausdruck gebracht habe, dass die Voraussetzungen für eine Durchsuchung nicht 
gegeben seien bzw. eine solche eine unzulässige Beweisausforschung darstelle. In Ermangelung 
eines schriftlichen Protokolls, welches festhalte, was er aus welchem Grund versiegeln lassen 
wollte, hätte die Staatsanwaltschaft zumindest bei ihm nachfragen müssen, aus welchen Gründen 
er sein Mobiltelefon (und sein Notebook) versiegeln lassen wollte, bevor sie diese mit Schreiben 
vom 13. Januar 2021 ablehnte. 

6.2. Macht die Inhaberin oder der Inhaber von vorläufig sichergestellten oder edierten 
Aufzeichnungen und Gegenständen geltend, eine Beschlagnahme sei wegen eines Aussage- oder 
Zeugnisverweigerungsrechts oder aus anderen Gründen nicht zulässig, so gehen die Strafbe-
hörden nach den Vorschriften über die Siegelung vor (Art. 264 Abs. 3 i.V.m. Art. 265 StPO). 
Aufzeichnungen und Gegenstände, die nach Angaben der Inhaberin oder des Inhabers wegen 
eines Aussage- oder Zeugnisverweigerungsrechts (oder aus anderen Gründen) nicht durchsucht 
oder beschlagnahmt werden dürfen, sind zu versiegeln und dürfen von den Strafbehörden weder 
eingesehen noch verwendet werden (Art. 248 Abs. 1 StPO). Stellt die Strafbehörde innert 20 
Tagen ein Entsiegelungsgesuch, hat (im Vorverfahren) das Zwangsmassnahmengericht über das 
Bestehen von Entsiegelungshindernissen zu entscheiden (Art. 248 Abs. 2 i.V.m. Abs. 3 Bst. a 
StPO). Eine Siegelung ist demnach anzuordnen, wenn "nach Angaben" der betroffenen Inhaber 
Geheimnisschutzinteressen bzw. Entsiegelungshindernisse bestehen. Ob solche Hindernisse 
bestehen (und dem Strafverfolgungsinteresse vorgehen) oder nicht, hat im Vorverfahren das 
Zwangsmassnahmengericht zu entscheiden und nicht die Staatsanwaltschaft. Ausnahmen können 
nur in liquiden Fällen in Frage kommen, etwa wenn das Siegelungsbegehren offensichtlich 
unbegründet bzw. rechtsmissbräuchlich erhoben erscheint und ein förmliches Entsiegelungs-
verfahren vor dem Zwangsmassnahmengericht geradezu einem Prozessleerlauf gleichkäme (Urteil 
BGer 1B_464/2012 vom 7. März 2013 E. 2 f. m.H.; vgl. Urteil BGer 1B_522/2019 vom 4. Februar 
2020 E. 2.1 m.H.).

6.3. Ein Aussage- oder Zeugnisverweigerungsrecht macht der Beschwerdeführer nicht geltend. 
Vielmehr bringt er vor, dass andere Gründe bestehen bzw. die Voraussetzungen für eine 
Durchsuchung nicht gegeben seien und er nicht wisse, was ihm vorgeworfen werde, bzw. er sich 
nichts zu Schulde habe lassen kommen. Bereits im Durchsuchungsbefehl vom 11. Januar 2021 
wird jedoch ausgeführt, dass ihm Sachbeschädigung durch Tags vorgeworfen wird. Ausserdem 
wurden seine Fingerabdrücke am Tatort gefunden, was von ihm nicht bestritten wird. Die von ihm 

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erhobenen Rügen betreffend den Durchsuchungsbefehl waren im Übrigen offensichtlich 
abzuweisen. Die Frage, ob sich die Staatsanwaltschaft nach weiteren Gründen hätte erkundigen 
müssen, kann offenbleiben, da der Beschwerdeführer auch im Beschwerdeverfahren keine 
weiteren Gründe geltend macht. Es sind damit keine Gründe für die Siegelung ersichtlich. Ein 
Entscheid des Zwangsmassnahmengerichts würde lediglich einem prozessualen Leerlauf 
entsprechen. Die Staatsanwaltschaft durfte damit auf die Siegelung verzichten, womit offenbleiben 
kann, ob er auch die Siegelung seines Notebooks beantragt hatte. Die Beschwerde ist auch 
diesbezüglich abzuweisen. 

7.

7.1. Nach Art. 428 Abs. 1 Satz 1 StPO tragen die Parteien die Kosten des Rechtsmittel-
verfahrens nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Zu prüfen ist dabei, inwiefern der 
Verletzung des rechtlichen Gehörs des Beschwerdeführers Rechnung zu tragen ist. Letzterer hat 
auch nach dem ihm Einsicht in die vollständigen Akten gewährt wurde, vollumfänglich an seiner 
Beschwerde festgehalten. Unter diesen Umständen ist nicht ersichtlich, welchen Ausgang die 
Verletzung des rechtlichen Gehörs auf das Verfahren hatte. Eine Reduktion der Verfahrenskosten 
rechtfertigt sich daher nicht. Es ist lediglich zu beachten, dass der Beschwerdeführer betreffend die 
Feststellung der Verletzung des rechtlichen Gehörs obsiegte und sein Gesuch um aufschiebende 
Wirkung gutgeheissen wurde, während die weiteren Punkte seiner Beschwerde abzuweisen 
waren. Die Verfahrenskosten sind demnach dem Beschwerdeführer und dem Staat Freiburg je 
hälftig aufzuerlegen. Sie werden auf CHF 500.- (Gebühr: CHF 400.-, Auslagen: CHF 100.-) 
festgesetzt. 

7.2. Für jede Verfahrensstufe ist die Entschädigungsfrage getrennt zu prüfen (BGE 142 IV 163 
E. 3.2.2 m.H.). Nach Art. 436 Abs. 2 StPO hat die beschuldigte Person bei einem Obsiegen im 
Rechtsmittelverfahren Anspruch auf eine angemessene Entschädigung. Die Parteientschädigung 
des Beschwerdeführers wird nach einem Stundentarif von CHF 250.- festgelegt (Art. 75a Abs. 2 
des Justizreglements vom 30. November 2010 [JR; SGF 130.11]). Vorliegend erscheinen rund 
5 Stunden Arbeit für die Kenntnisnahme der Verfügungen und der (vollständigen) Akten, eine 
kurze Besprechung mit der Klientschaft, das Verfassen der Beschwerde und der weiteren 
Stellungnahmen, die Kenntnisnahme der Urteile sowie deren Mitteilung und Erklärung an die 
Klientschaft als angemessen. Unter Berücksichtigung weiterer kleiner Verrichtungen und den 
Auslagen ergibt dies bei einem Stundentarif von CHF 250.- eine Entschädigung von pauschal 
CHF 1'500.-, zzgl. 7.7% MwSt., d.h. CHF 115.50, welche zur Hälfte dem Staat Freiburg aufzu-
erlegen ist.

(Dispositiv auf der nächsten Seite)

Kantonsgericht KG
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Die Kammer erkennt:

I. Das Gesuch um Vereinigung der Verfahren 502 2021 8 + 9 und 502 2021 6 wird abge-
wiesen. 

II. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen.

Es wird festgestellt, dass das rechtliche Gehör von A.________ verletzt wurde. 

Soweit weitergehend wird die Beschwerde abgewiesen.

III. Die Verfahrenskosten werden auf CHF 500.- (Gebühr: CHF 400.-, Auslagen: CHF 100.-) 
festgesetzt und A.________ und dem Staat Freiburg je hälftig auferlegt.

IV. A.________ wird für das Beschwerdeverfahren eine Parteientschädigung in der Höhe von 
CHF 750.-, zzgl. MwSt. von CHF 57.75, zugesprochen, welche dem Staat Freiburg auferlegt 
wird.

V. Zustellung.

Dieses Urteil kann innert 30 Tagen nach seiner Eröffnung mit Beschwerde in Strafsachen beim 
Bundesgericht angefochten werden. Das Beschwerderecht und die übrigen Zulässigkeitsvoraus-
setzungen sind in den Art. 78–81 und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 
17. Juni 2005 (BGG) geregelt. Die begründete Beschwerdeschrift ist beim Bundesgericht, 1000 
Lausanne 14, einzureichen.

Freiburg, 26. Mai 2021/sig

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: