# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7bb76f38-a210-5731-96b4-38699479765f
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-19
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 19.03.2014 PS140048
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS140048_2014-03-19.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: PS140048-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. A. Katzenstein, Vorsitzende, Oberrichterin 

lic. iur. E. Lichti Aschwanden und Ersatzrichter lic. iur. H. Meister 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw D. Weil. 

Urteil vom 19. März 2014 

in Sachen 

 

A._____,  
Schuldnerin und Beschwerdeführerin, 

 

vertreten durch Rechtsanwalt X._____,  

 

gegen 

 

B._____ Versicherungen AG,  
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin, 

 

vertreten durch B._____ Versicherungen AG, Inkasso,  

 

betreffend Konkurseröffnung 
 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes Zürich 
vom 19. Februar 2014 (EK140040) 

- 2 - 

Erwägungen: 

1. Sachverhalt und Prozessgeschichte 

1.1. Die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (fortan Schuldnerin) ist seit dem tt. 

April 2013 als Inhaberin des Einzelunternehmens "A1._____" im Handelsregister 

des Kantons Zürich eingetragen (act. 6). 

1.2. Mit Urteil vom 19. Februar 2014, 10:00 Uhr, eröffnete das Konkursgericht 

des Bezirksgerichtes Zürich den Konkurs über die Schuldnerin für eine Forderung 

der Gläubigerin von Fr. 1'231.50 nebst Zins zu 5 % seit dem 1. Mai 2013, 

Fr. 100.– Bearbeitungsgebühren und Fr. 152.– Betreibungskosten (act. 3 = 7 = 

8/10). Gegen diesen Entscheid erhob die Schuldnerin mit Eingabe vom 27. 

Februar 2014 rechtzeitig Beschwerde (act. 2, vgl. act. 8/13). Die Schuldnerin 

verlangt die Aufhebung der Konkurseröffnung. Ferner ersuchte sie darum, es sei 

ihrer Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen (act. 2 S. 1). 

1.3. Mit Präsidialverfügung vom 27. Februar 2014 wurde der Beschwerde 

einstweilen die aufschiebende Wirkung zuerkannt (act. 9). Auf eine 

Fristansetzung zur Leistung des Kostenvorschusses von Fr. 750.– für das 

Beschwerdeverfahren konnte verzichtet werden, da die Schuldnerin diesen 

bereits bei der Obergerichtskasse einbezahlt hatte (act. 5/5). 

1.4. Mit Eingabe vom 7. März 2014 und damit innerhalb der Beschwerdefrist (vgl. 

act. 8/13) ergänzte die Schuldnerin ihre Begründung (act. 11, 12 und 13/1-20). 

2. Materielles 

2.1. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Konkurseröffnung im 

Beschwerdeverfahren aufgehoben werden, wenn der Schuldner mit der Einlegung 

des Rechtsmittels seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden 

einen der drei gesetzlich vorgesehenen Konkurshinderungsgründe (Tilgung, 

Hinterlegung oder Gläubigerverzicht) nachweist. Neue Behauptungen und 

Urkundenbeweise über konkurshindernde Tatsachen sind im 

- 3 - 

Beschwerdeverfahren unbeschränkt zugelassen, unabhängig davon, ob sie vor 

oder nach dem erstinstanzlichen Entscheid ergangen sind. 

2.2. Die Schuldnerin hat am 21. Februar 2014 – und damit nach 

Konkurseröffnung – die Konkursforderung samt Kosten und Zinsen beim 

Betreibungsamt Zürich … zuhanden der Gläubigerin bezahlt (act. 2 und 5/3). 

Weiter belegte sie, den Betrag von Fr. 800.– beim Konkursamt …-Zürich zur 

Deckung der erstinstanzlichen Spruchgebühr und der bis anhin entstandenen und 

noch entstehenden Kosten des Konkursamtes hinterlegt zu haben (act. 2 und 

5/4). Damit hat die Schuldnerin den Konkursaufhebungsgrund der Tilgung im 

Sinne von Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1 SchKG nachgewiesen. 

2.3. Um die Aufhebung der Konkurseröffnung zu erreichen, hat die Schuldnerin 

überdies ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen. Glaubhaftmachung der 

Zahlungsfähigkeit setzt voraus, dass die Zahlungsfähigkeit wahrscheinlicher 

erscheint als die Zahlungsunfähigkeit (BSK SchKG II-GIROUD, 2. Aufl., Art. 174 

N 26). Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichende liquide Mittel vorhanden 

sind, mit denen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden 

können. Die Schuldnerin hat deshalb aufzuzeigen, dass sie in der Lage ist, ihren 

laufenden Verbindlichkeiten nachzukommen sowie die bestehenden Schulden 

abzutragen. Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen die 

Schuldnerin noch nicht als zahlungsunfähig erscheinen. Anders verhält es sich 

jedoch, wenn keine Anhaltspunkte für eine Verbesserung ihrer finanziellen Lage 

zu erkennen sind und die Schuldnerin deshalb auf unabsehbare Zeit hinaus als 

illiquid erscheint. 

2.3.1. Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzielle 

Lage einer Person vermittelt insbesondere das Betreibungsregister. Seit ihrer 

Eintragung im Handelsregister ist die Schuldnerin 16 mal betrieben worden. Aus 

dem eingereichten Betreibungsregisterauszug (act. 13/13) sowie den zu gewissen 

Forderungen vorgelegten Unterlagen (act. 13/2, 13/14, 13/17, 13/19) ergibt sich, 

dass ein Grossteil der betriebenen Schulden bereits bezahlt wurde. Offen sind 

demnach noch Forderungen gegenüber der Sozialversicherungsanstalt im 

Umfang von Fr. 1'952.15 (act. 13/14 S. 7) sowie Fr. 371.95 gegenüber dem 

- 4 - 

Kanton Zürich (act. 13/13, Betr. Nr. 273053). Über die offene Forderung der 

C._____ AG wurde sodann eine Abzahlungsvereinbarung geschlossen. Der 

aktuelle Ausstand beläuft sich auf Fr. 1'717.45. Dieser Betrag soll in sieben 

monatlichen Raten von Fr. 250.– getilgt werden, wobei die erste Rate am 31. 

März 2014 fällig wird (act. 13/18). Somit resultiert ein Gesamtbetrag von offenen 

Betreibungsforderungen von rund Fr. 4'050.–. 

2.3.2. Da der Konkurs über die Schuldnerin privat eröffnet wurde, hätte sie 

grundsätzlich ihre Finanzlage umfassend darlegen müssen. Dies hat sie jedoch 

nur teilweise getan. Die in Betreibung gesetzten Schulden hat sie mit dem 

Betreibungsregisterauszug umfassend aufgezeigt. Betreffend Einkommen und 

Vermögen, mit welchen Schulden abgetragen werden können, hat sich die 

Schuldnerin hingegen darauf beschränkt, die Finanzlage ihres 

Einzelunternehmens aufzuzeigen. Insbesondere hat die Schuldnerin keine sie 

betreffende Steuererklärung eingereicht. Mangels Behauptungen und Belegen 

über weiteres Einkommen und Vermögen ist davon auszugehen, dass die 

Schuldnerin neben dem Wert der Einzelunternehmung sowie dem Geld, das sie 

aus dem Betrieb des Einzelunternehmens erwirtschaftet, über keine Mittel verfügt, 

um ihren laufenden Verbindlichkeiten nachzukommen und ihre Schulden zu 

tilgen. 

Die Schuldnerin behauptet, auf kein grosses eigenes Einkommen angewiesen zu 

sein, da ihr Lebenspartner für sie aufkommen könne und er dazu, soweit ihre 

Geschäftseinnahmen nicht reichen würden, auch bereit sei (act. 2 S. 4). Diese 

Behauptung hat die Schuldnerin jedoch nicht anhand objektiver Anhaltspunkte 

glaubhaft gemacht. Dies erstaunt, nachdem der Lebenspartner bezüglich des 

Darlehens von Fr. 40'000.– eine Erklärung abgegeben hat, nämlich dass er 

dieses während mindestens zweier Jahre nicht zurückfordern werde (act. 11 S. 

5). Ein gewisser Anhaltspunkt für diese Behauptung stellt lediglich der Umstand 

dar, dass sich die Schuldnerin im Jahr 2013 bei einem erwirtschafteten Gewinn 

von nur Fr. 650.55 (vgl. act. 13/10) nicht wesentlich für Forderungen alltäglicher 

privater Art verschuldete (vgl. act. 13/13). Jedoch könnte eine solche 

Unterstützung, läge sie denn vor, von heute auf morgen entfallen, basiert sie doch 

- 5 - 

auf Freiwilligkeit. Hinzu kommt, dass – selbst wenn der Lebenspartner der 

Schuldnerin bereit wäre, ihren Lebensunterhalt zu finanzieren – daraus nicht 

geschlossen werden könnte, dass er ihre bestehenden Schulden tilgt. Hierzu fehlt 

es an einer entsprechenden Behauptung, geschweige denn an objektiven 

Anhaltspunkten. Aus diesem Grund ist seine finanzielle Situation nicht weiter 

massgebend. Vielmehr ist zu prüfen, ob glaubhaft ist, dass die Schuldnerin über 

genügend Mittel verfügt, um ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 

2.3.3. Das Einzelunternehmen und insbesondere dessen Aktiven stellen 

Vermögen der Schuldnerin dar. Die Schuldnerin bringt jedoch nicht vor, dieses 

Vermögen verflüssigen zu wollen, um ihre Schulden abzutragen. Insofern sind 

getätigte Investitionen in Einrichtung, Geräte und Umbau sowie das Guthaben 

aus der Mietkaution nicht weiter erheblich für die unmittelbare Zahlungsfähigkeit 

der Schuldnerin. Gänzlich unerheblich für das vorliegende Verfahren sind sodann 

die Qualität der Produkte, die Lage des Geschäfts sowie die Mietbedingungen. 

Der Umstand, dass die Schuldnerin das Geschäft sorgfältig führt (act. 11 S. 3 und 

13/12), hat ebenfalls keinen direkten Zusammenhang zur Frage, ob sie ihre (nicht 

nur aus der Geschäftstätigkeit stammenden) Schulden rechtzeitig tilgen kann. 

Das Einzelunternehmen der Schuldnerin verfügt über flüssige Mittel von aktuell 

lediglich Fr. 846.80, wobei diese per Ende 2013 sogar nur Fr. 59.90 betragen 

haben. Das Warenlager mit einem Wert von Fr. 14'450.– könnte grundsätzlich 

liquidiert werden, doch äussert sich die Schuldnerin nicht zu einem solchen 

Vorhaben. Anzumerken ist, dass sich der Wert dieser Position in der Zeit vom 

31. Dezember 2013 bis zum 19. Februar 2014 nicht verändert hat. 

Die eingereichten Bilanzen vermitteln sodann den Anschein, dass die Aktiven zu 

100% Eigenkapital gegenüberstehen (act. 13/10 und 13/11). Dies widerspricht 

aber den eigenen Ausführungen der Schuldnerin, wonach ihr Lebenspartner vor 

der Geschäftsübernahme Fr. 40'000.– und danach weitere Mittel (deren Höhe die 

Schuldnerin nicht nennt) investiert habe. Somit muss davon ausgegangen 

werden, dass wohl ein nicht unerheblicher Teil der Passiven Fremdkapital und 

nicht Eigenkapital darstellt, was den Wert der Einzelunternehmung im Sinne des 

Vermögenswertes der Schuldnerin entsprechend schmälert. Hinzu kommt, dass 

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die Schuldnerin im Jahr 2014 ihr Eigenkapital noch um Fr. 14'670.30 reduzierte, 

sie diesen Vorgang aber mit keinem Wort erklärt – obwohl sie damit den bis zu 

diesem Zeitpunkt offenbar erwirtschafteten Gewinn (hierzu siehe unten, Ziff. 

2.3.4) fast vollumfänglich dem Einzelunternehmen wieder entzogen hat. 

2.3.4. Wesentlich ist somit, ob die Schuldnerin mit dem Einkommen bzw. dem 

Gewinn, den sie aus dem Betrieb ihres Einzelunternehmens ziehen kann, ihren 

Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. 

Im Jahr 2013 erwirtschaftete die Schuldnerin während rund zehnmonatiger 

Geschäftstätigkeit aus dem Einzelunternehmen lediglich einen Gewinn von 

Fr. 650.55. Ein Salär richtete sie sich nicht aus (act. 13/10). Somit erwirtschaftete 

sie monatlich rund Fr. 65.–. 

Gemäss der eingereichten Zwischenerfolgsrechnung konnte die Schuldnerin 

offenbar in der Zeit vom 1. Januar 2014 bis zum 19. Februar 2014, also während 

rund 1,5 Monaten, einen Gewinn in der Höhe von Fr. 15'457.20 erzielen. Dieser 

Gewinn würde der Schuldnerin die Tilgung ihrer Schulden ohne Weiteres 

ermöglichen. Zu beachten ist jedoch, dass die Zwischenerfolgsrechnung nicht 

sämtliche Aufwände enthält, weshalb auf das damit dargestellte Ergebnis nicht 

abgestellt werden kann: 

- Ein Personalaufwand ist nicht enthalten, obwohl hierfür im Betrag von 

Fr. 2'900.00 auch bereits ein Beleg vorliegt (act. 13/11). Gemäss 

Arbeitsvertrag beträgt der Bruttolohn der Angestellten sodann Fr. 4'250.– pro 

Monat (act. 13/4). Die Löhne Januar und Anteil Februar 2014 sowie die 

entsprechenden Sozialversicherungsbeiträge müssten bei der 

Gewinnermittlung berücksichtigt werden. 

- Die in der Erfolgsrechnung 2013 enthaltenen Positionen Betriebskosten 

(Fr. 5'082.40 für zehn Monate) und Betriebsversicherung (Fr. 1'344.25 für 

zehn Monate) fehlen in der Zwischenerfolgsrechnung 2014 ebenfalls. Auch 

diese wären anteilsmässig zu beachten, um einen realistischen Wert zu 

erhalten. 

- Die Position Warenaufwand ist mit Fr. 508.60 beziffert. Die Schuldnerin will 

damit einen Ertrag von Fr. 20'901.95 erwirtschaftet haben, ohne das Aktivum 

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Warenvorrat zu reduzieren. Ein Blick in die Erfolgsrechnung 2013 zeigt, 

dass der Warenaufwand rund die Hälfte des Ertrags ausmachte. Aus den 

Belegen ist sodann ersichtlich, dass es sich beim Aufwand von Fr. 508.60 

um eine Rechnung der D._____ handelt. Die Schuldnerin verkauft aber im 

Wesentlichen Backwaren der Bäckerei E._____ (act. 2 S. 3 und act. 11 

S. 4). Hierzu findet sich zum Geschäftsjahr 2014 keine Rechnung. Gemäss 

den Buchhaltungsunterlagen 2013 wurden bisher Sammelrechnungen 

gestellt, welche sich jeweils auf rund Fr. 8'000.– bis Fr. 9'000.– beliefen. Die 

letzte vorliegende Rechnung datiert vom 31. Oktober 2013 und betrifft die 

Lieferungen im Oktober 2013. Sie beläuft sich auf Fr. 9'753.60 und wurde 

erst am 8. Januar 2014 beglichen. Spätere – wohl vorhandene und noch 

offene – Rechnungen finden sich weder bei den Akten, noch sind sie aus 

den eingereichten Buchhaltungsdokumenten ersichtlich (act. 13/10-12). 

Entsprechend kann nicht auf den in der Zwischenerfolgsrechnung ermittelten 

Gewinn abgestellt werden. Fraglich ist sodann, weshalb die Schuldnerin einer 

Angestellten einen Lohn bezahlt, aber dennoch selber für den kleinen Gewinn 

"grundsätzlich immer im Betrieb" ist (act. 11 S. 4) und somit offenbar (wovon 

mangels Behauptungen und Belegen auszugehen ist) kein weiteres Einkommen 

erzielt. Hierzu führt die Schuldnerin nichts aus. 

Wenn man die genannten Positionen überschlagsmässig berücksichtigt, resultiert 

kein Gewinn. Selbst wenn es der Schuldnerin gelingen sollte, das 

Einzelunternehmen im Rahmen des bisherigen Erfolgs – d.h. einem Gewinn von 

rund Fr. 65.– pro Monat – weiter zu führen, bräuchte sie über fünf Jahre um die in 

Betreibung gesetzten Schulden zu tilgen, ganz abgesehen von der Frage, wie sie 

ihren Lebensunterhalt bestreitet. 

2.4. Der Schuldnerin ist es somit nicht gelungen, glaubhaft zu machen, dass ihre 

Zahlungsschwierigkeiten lediglich vorübergehender Natur sind. Entsprechend ist 

die Beschwerde abzuweisen. Da der Beschwerde die aufschiebende Wirkung 

zuerkannt worden ist, ist der Konkurs neu zu eröffnen. 

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3. Kosten 

Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens der 

Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Parteientschädigungen 

sind keine zuzusprechen: Der Beschwerdeführerin nicht, weil sie unterliegt, der 

Beschwerdegegnerin nicht, weil sie sich nicht äussern musste. 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. Über die Beschwerdeführerin wird per 

19. März 2014, 09.00 Uhr, der Konkurs eröffnet. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Barvorschuss 

verrechnet. 

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter 

Beilage des Doppels von act. 11 und 12, an das Konkursgericht des 

Bezirksgerichtes Zürich (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) 

und das Konkursamt …-Zürich, ferner mit besonderer Anzeige an das 

Betreibungsamt Zürich … und an das Handelsregisteramt des Kantons 

Zürich, je gegen Empfangsschein, und an die Obergerichtskasse. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

- 9 - 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw D. Weil 
 
 
versandt am: 

	Urteil vom 19. März 2014
	Erwägungen:
	1. Sachverhalt und Prozessgeschichte
	1.1. Die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (fortan Schuldnerin) ist seit dem tt. April 2013 als Inhaberin des Einzelunternehmens "A1._____" im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen (act. 6).
	1.2. Mit Urteil vom 19. Februar 2014, 10:00 Uhr, eröffnete das Konkursgericht des Bezirksgerichtes Zürich den Konkurs über die Schuldnerin für eine Forderung der Gläubigerin von Fr. 1'231.50 nebst Zins zu 5 % seit dem 1. Mai 2013, Fr. 100.– Bearbeitun...
	1.3. Mit Präsidialverfügung vom 27. Februar 2014 wurde der Beschwerde einstweilen die aufschiebende Wirkung zuerkannt (act. 9). Auf eine Fristansetzung zur Leistung des Kostenvorschusses von Fr. 750.– für das Beschwerdeverfahren konnte verzichtet werd...
	1.4. Mit Eingabe vom 7. März 2014 und damit innerhalb der Beschwerdefrist (vgl. act. 8/13) ergänzte die Schuldnerin ihre Begründung (act. 11, 12 und 13/1-20).

	2. Materielles
	2.1. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Konkurseröffnung im Beschwerdeverfahren aufgehoben werden, wenn der Schuldner mit der Einlegung des Rechtsmittels seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden einen der drei gesetzlich vorgesehe...
	2.2. Die Schuldnerin hat am 21. Februar 2014 – und damit nach Konkurseröffnung – die Konkursforderung samt Kosten und Zinsen beim Betreibungsamt Zürich … zuhanden der Gläubigerin bezahlt (act. 2 und 5/3). Weiter belegte sie, den Betrag von Fr. 800.– b...
	2.3. Um die Aufhebung der Konkurseröffnung zu erreichen, hat die Schuldnerin überdies ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen. Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit setzt voraus, dass die Zahlungsfähigkeit wahrscheinlicher erscheint als die Zahlun...
	2.3.1. Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzielle Lage einer Person vermittelt insbesondere das Betreibungsregister. Seit ihrer Eintragung im Handelsregister ist die Schuldnerin 16 mal betrieben worden. Aus dem eingereichte...
	2.3.2. Da der Konkurs über die Schuldnerin privat eröffnet wurde, hätte sie grundsätzlich ihre Finanzlage umfassend darlegen müssen. Dies hat sie jedoch nur teilweise getan. Die in Betreibung gesetzten Schulden hat sie mit dem Betreibungsregisterauszu...
	Die Schuldnerin behauptet, auf kein grosses eigenes Einkommen angewiesen zu sein, da ihr Lebenspartner für sie aufkommen könne und er dazu, soweit ihre Geschäftseinnahmen nicht reichen würden, auch bereit sei (act. 2 S. 4). Diese Behauptung hat die Sc...
	2.3.3. Das Einzelunternehmen und insbesondere dessen Aktiven stellen Vermögen der Schuldnerin dar. Die Schuldnerin bringt jedoch nicht vor, dieses Vermögen verflüssigen zu wollen, um ihre Schulden abzutragen. Insofern sind getätigte Investitionen in E...
	Das Einzelunternehmen der Schuldnerin verfügt über flüssige Mittel von aktuell lediglich Fr. 846.80, wobei diese per Ende 2013 sogar nur Fr. 59.90 betragen haben. Das Warenlager mit einem Wert von Fr. 14'450.– könnte grundsätzlich liquidiert werden, d...
	Die eingereichten Bilanzen vermitteln sodann den Anschein, dass die Aktiven zu 100% Eigenkapital gegenüberstehen (act. 13/10 und 13/11). Dies widerspricht aber den eigenen Ausführungen der Schuldnerin, wonach ihr Lebenspartner vor der Geschäftsübernah...
	2.3.4. Wesentlich ist somit, ob die Schuldnerin mit dem Einkommen bzw. dem Gewinn, den sie aus dem Betrieb ihres Einzelunternehmens ziehen kann, ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann.
	Im Jahr 2013 erwirtschaftete die Schuldnerin während rund zehnmonatiger Geschäftstätigkeit aus dem Einzelunternehmen lediglich einen Gewinn von Fr. 650.55. Ein Salär richtete sie sich nicht aus (act. 13/10). Somit erwirtschaftete sie monatlich rund Fr...
	- Ein Personalaufwand ist nicht enthalten, obwohl hierfür im Betrag von Fr. 2'900.00 auch bereits ein Beleg vorliegt (act. 13/11). Gemäss Arbeitsvertrag beträgt der Bruttolohn der Angestellten sodann Fr. 4'250.– pro Monat (act. 13/4). Die Löhne Januar...
	- Die in der Erfolgsrechnung 2013 enthaltenen Positionen Betriebskosten (Fr. 5'082.40 für zehn Monate) und Betriebsversicherung (Fr. 1'344.25 für zehn Monate) fehlen in der Zwischenerfolgsrechnung 2014 ebenfalls. Auch diese wären anteilsmässig zu beac...
	- Die Position Warenaufwand ist mit Fr. 508.60 beziffert. Die Schuldnerin will damit einen Ertrag von Fr. 20'901.95 erwirtschaftet haben, ohne das Aktivum Warenvorrat zu reduzieren. Ein Blick in die Erfolgsrechnung 2013 zeigt, dass der Warenaufwand ru...
	2.4. Der Schuldnerin ist es somit nicht gelungen, glaubhaft zu machen, dass ihre Zahlungsschwierigkeiten lediglich vorübergehender Natur sind. Entsprechend ist die Beschwerde abzuweisen. Da der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt worden ist...

	3. Kosten
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen. Über die Beschwerdeführerin wird per 19. März 2014, 09.00 Uhr, der Konkurs eröffnet.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Barvorschuss verrechnet.
	3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter Beilage des Doppels von act. 11 und 12, an das Konkursgericht des Bezirksgerichtes Zürich (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt …-Zürich, ferner m...
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...