# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3b1e3fa8-7a74-5fb5-be8d-f0c7ae68da48
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-02-27
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 27.02.2024 S 2022 159
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2022-159_2024-02-27.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und lic. iur. Sarah Schneider
Gerichtsschreiber: MLaw Luca Bernasconi

U R T E I L vom 27. Februar 2024 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung 

in Sachen

Sammelstiftung Vita, Hagenholzstrasse 60, 8050 Zürich
Klägerin

gegen

A.________ AG
Beklagte 

betreffend

Berufliche Vorsorge 
(Beiträge)

S 2022 159

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Urteil S 2022 159

A. Die A.________ AG schloss sich mit Anschlussvertrag Nr. 95'022'783 vom 
25. November 2020 bzw. 1. Februar 2021 per 1. Juni 2020 der Sammelstiftung Vita für die 
Durchführung der beruflichen Vorsorge an (KL-act. 1). Die Sammelstiftung Vita mahnte die 
A.________ AG mit Schreiben vom 15. März und 19. April 2022 für den per 31. Dezember 
2021 fälligen Prämienausstand (KL-act. 8). Am 15. Juni 2022 kündigte die Sammelstiftung 
Vita den Anschlussvertrag mit der A.________ AG per 30. Juni 2022 (KL-act. 9). In der 
Schlussabrechnung vom 16. August 2022 wies sie ein Total von Fr. 28'214.– aus und for-
derte die A.________ AG auf, den Betrag bis zum 13. September 2022 zu überweisen, 
ansonsten der Ausstand auf dem Rechtsweg eingefordert werde (KL-act. 10). Gegen die 
von der Sammelstiftung Vita in der Folge eingeleitete Betreibung wurde zugunsten der 
A.________ AG am 14. November 2022 ohne nähere Begründung Rechtsvorschlag erho-
ben (KL-act. 11). 

B. Mit Klage vom 20. Dezember 2022 beantragte die Sammelstiftung Vita, die 
A.________ AG sei zu verpflichten, ihr den Beitragsausstand von Fr. 27'887.05 nebst Zins 
zu 5 % seit dem 1. November 2022 zuzüglich Fr. 412.10 Zins bis 31. Oktober 2022 und 
vertragliche Inkassomassnahmekosten zu bezahlen. Weiter beantragte sie, es sei der in 
Betreibung Nr. B.________ des Betreibungsamtes Zug erhobene Rechtsvorschlag zu be-
seitigen (act. 1 S. 2). Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, die Beklagte habe 
seit dem 1. Juni 2021 die fälligen Vorsorgebeiträge nicht bezahlt. 

C. Mit Schreiben vom 21. Dezember 2022 wurde der Beklagten zur Einreichung einer 
Klageantwort Frist gesetzt bis 23. Januar 2023 (act. 2). Die Beklagte liess sich bis dato 
nicht vernehmen.

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Jeder Kanton bezeichnet gemäss Art. 73 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die be-
rufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG; SR 831.40) ein Gericht, das 
als letzte kantonale Instanz über Streitigkeiten zwischen Vorsorgeeinrichtungen, Arbeitge-
bern und Anspruchsberechtigten entscheidet. Gerichtsstand ist der schweizerische Sitz 
oder Wohnsitz der Beklagten oder der Ort des Betriebes, bei dem der Versicherte an-
gestellt wurde (Art. 73 Abs. 3 BVG). Gemäss § 82 des Gesetzes über den Rechtsschutz in 

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Verwaltungssachen (Verwaltungsrechtspflegegesetz; VRG; BGS 162.1) beurteilt das Ver-
waltungsgericht als einzige kantonale Instanz Klagen aus dem Gebiet der eidgenössi-
schen Sozialversicherung, für deren Beurteilung das Bundesrecht eine einzige kantonale 
Gerichtsbehörde vorschreibt. 

Zum Zeitpunkt der Klageeinreichung befand sich der Sitz der Beklagten in Zug – die Sitz-
verlegung nach C.________ erfolgte per 12. Dezember 2023 (www.zefix.ch) –, womit das 
angerufene Gericht zur Beurteilung der vorliegenden Klage örtlich und sachlich zuständig 
ist. Die Klägerin liess ihre Klage durch zwei Personen mit kollektiver Zeichnungsberechti-
gung einreichen und ist als Gläubigerin der strittigen Forderung zur Anhebung der Klage 
gemäss Art. 73 BVG legitimiert. Auf die Klage ist somit einzutreten. Die Beurteilung erfolgt 
auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes 
(GO VG; BGS 162.11).

2. Die Rahmenbedingungen zur Durchführung der beruflichen Vorsorge finden sich 
im BVG, dessen Art. 2 bestimmt, welche Arbeitnehmer dem Versicherungsobligatorium 
unterstellt sind. In Art. 7 ff. BVG ist die obligatorische Vorsorgeversicherung im Einzelnen 
geregelt. Danach wird eine Arbeitgeberin, die obligatorisch zu versichernde Arbeitnehmer 
beschäftigt, verpflichtet, eine in das Register für die berufliche Vorsorge eingetragene Vor-
sorgeeinrichtung zu errichten oder sich einer solchen anzuschliessen, ansonsten die Auf-
fangeinrichtung den Anschluss vornimmt (Art. 11 und Art. 60 BVG). Der Anschluss erfolgt 
gemäss Art. 11 Abs. 3 BVG rückwirkend. 

Die Finanzierung der Vorsorgeeinrichtung ist in Art. 65–72 BVG geregelt. Nach Art. 66 
Abs. 1 BVG legt die Vorsorgeeinrichtung die Höhe der Beiträge der Arbeitgeber und der 
Arbeitnehmer in den reglementarischen Bestimmungen fest. Der Arbeitgeber schuldet der 
Vorsorgeeinrichtung die gesamten den reglementarischen Bestimmungen entsprechenden 
Beiträge (Art. 66 Abs. 2 Satz 1 BVG). Für nicht rechtzeitig bezahlte Beiträge kann die Vor-
sorgeeinrichtung Verzugszinsen verlangen (Art. 66 Abs. 2 Satz 2 BVG). Die Abwicklungs-
modalitäten, wonach der Arbeitgeber den in den reglementarischen Bestimmungen der 
Vorsorgeeinrichtung festgelegten Beitragsanteil des Arbeitnehmers vom Lohn abzieht und 
diesen der Vorsorgeeinrichtung bis spätestens zum Ende des ersten Monats nach Kalen-
der- oder Versicherungsjahr überweist, finden sich in Art. 66 Abs. 3 und 4 BVG.

3. In ihrer Klageschrift vom 20. Dezember 2022 verlangt die Klägerin die Zusprache 
einer Kapitalforderung von Fr. 27'887.05 zuzüglich Zins von 5 % seit dem 1. November 

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2022, einer Zinsforderung von Fr. 412.10 bis 31. Oktober 2022 und der Kosten für Inkas-
somassnahmen gemäss Vertrag.

Im Folgenden sind die rechtlichen Grundlagen und die Höhe der geltend gemachten For-
derungen zu prüfen. In diesem Zusammenhang ist auf Art. 73 Abs. 2 BVG zu verweisen, 
wonach das Versicherungsgericht den Sachverhalt grundsätzlich von Amtes wegen abzu-
klären hat, weshalb die Korrektheit der eingeklagten Forderungssumme zu überprüfen ist. 
Allerdings hat der Untersuchungsgrundsatz sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht der Par-
teien (vgl. Hans-Ulrich Stauffer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zur beruflichen Vor-
sorge, 4. Aufl. 2019, Art. 73 Ziff. 7.5). Bleibt eine Partei dem Verfahren unentschuldigt fern 
– eine fehlende Klageantwort ist als unentschuldigtes Fernbleiben zu werten – und unter-
lässt es somit, die in der Klageschrift mindestens glaubhaft gemachte und durch Aktenstü-
cke dokumentierte Forderung in Frage zu stellen, ist es nicht die Aufgabe des Sozialversi-
cherungsgerichts, die Richtigkeit sämtlicher Positionen der mithin faktisch unbestrittenen 
Forderung quasi auf Vorrat aufgrund von Abrechnungen, Listen und Tabellen im Detail zu 
prüfen. Da die Berechtigung der Forderung vorliegend zu keinem Zeitpunkt beanstandet 
wurde, kann sich das Gericht auf eine summarische Prüfung der Rechtmässigkeit der ein-
geklagten Positionen beschränken.

4. Bei der Klägerin handelt es sich um eine gemäss Art. 48 BVG registrierte Vorsor-
geeinrichtung. Mit ihr schloss D.________ namens der Beklagten am 25. November 2020 
per 1. Juni 2020 einen Anschlussvertrag ab (KL-act. 1). D.________ ist einzelzeichnungs-
berechtigter Verwaltungsrat der Beklagten (www.zefix.ch). Indizien dafür, dass der An-
schluss der Beklagten bei der Klägerin nicht gültig zustande gekommen ist, liegen nicht 
vor (vgl. zu den Zahlungsmodalitäten und Fälligkeiten Ziff. 10 und 11 des Anschlussver-
trags; KL-act. 1). 

5. Die eingeklagte Kapitalforderung setzt sich ausweislich der Akten wie folgt zu-
sammen (vgl. KL-act. 6, 7, 10):

Saldo auf dem Kontokorrent per 31. Dezember 2021 Fr. 2'187.75

Prämienabrechnung Faktura 1579556 Fr. 14'252.10

Prämienabrechnung Faktura 1600699 Fr. -727.80

Prämienabrechnung Faktura 1636685 Fr. 18'561.40

Prämienabrechnung Faktura 1711464 Fr. 26'397.60

Prämienabrechnung Faktura 1750356 Fr. -30'995.–

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Einzahlung Fr. -2'789.–

Mahnspesen  Fr. 500.–

Vertragsauflösungskosten Fr. 500.–

Total Fr. 27'887.05

Neben den per Vertragsauflösung ausstehenden Prämien für die versicherten Arbeitneh-
menden der Beklagten sind darin also auch Mahn- und Vertragsauflösungskosten enthal-
ten. Im Folgenden sind die einzelnen Positionen summarisch auf ihre Rechtmässigkeit zu 
prüfen (vgl. E. 3).

5.1 Die Beklagte hat sich mit Unterzeichnung des Anschlussvertrages zur Bezahlung 
der in Rechnung gestellten Beiträge und der anfallenden Kosten verpflichtet (vgl. Ziff. 5 
und 10 f. des Anschlussvertrags sowie das Kostenreglement [KL-act. 1]; vgl. ferner die 
diesbezüglichen Ausführungen in Ziff. 4 der Klageschrift, act. 1 S. 3). Der Umfang der so 
zusammengesetzten ausstehenden Beiträge ist aus den Akten ersichtlich. Er ergibt sich 
insbesondere aus der Aufstellung des Ausstandes für das Jahr 2022 (KL-act. 6), aus den 
Prämienabrechnungen und Kostenaufstellungen (KL-act. 7) und der Schlussabrechnung 
vom 16. August 2022 (KL-act. 10). 

Gestützt auf die Akten sind vorliegend offene Beiträge in der Höhe von insgesamt 
Fr. 26'887.05 ausgewiesen (vgl. E. 5 vorstehend).

5.2 Weiter enthält die eingeklagte Forderung Mahnspesen (2 x Fr. 100.– + Fr. 300.–) 
sowie Vertragsauflösungskosten (Fr. 500.–). Im Zahlungsbefehl vom 11. November 2022 
werden zudem Betreibungsspesen von Fr. 300.– ausgewiesen.

Die Mahnspesen und die Vertragsauflösungskosten haben ihre Grundlagen in Ziff. 2.1 
(Mahnverfahren) und Ziff. 3 (Vertragsauflösungskosten) des Kostenreglements, welches 
gemäss Ziff. 5 des Anschlussvertrages integrierender Bestandteil des Anschlussvertrages 
bildet (KL-act. 1). Die Betreibungsspesen haben ihre Grundlage in Ziff. 2.2 (Inkassomass-
nahmen) des Kostenreglements (KL-act. 1).

Ausweislich der Akten wurde die Beklagte zwei Mal gemahnt (Mahnungen vom 15. März 
und 19. April 2022 [KL-act. 8]), was gemäss Kostenreglement pro eingeschriebene Mah-
nung zu einer Gebühr von Fr. 100.– führt. Nach ausgebliebener Reaktion auf die erste 
Mahnung erfolgte zudem androhungsgemäss eine Versicherteninformation, was eine zu-

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sätzliche Gebühr von Fr. 300.– zeitigte. Der Anschlussvertrag musste letztlich gekündigt 
werden (KL-act. 9), was Vertragsauflösungskosten von Fr. 500.– auslöste. In der Folge 
musste die Klägerin die Betreibung einleiten, wofür Kosten für Inkassomassnahmen von 
Fr. 300.– vorgesehen sind (vgl. KL-act. 11). 

Nach summarischer Prüfung sind die erhobenen ausserordentlichen Verwaltungsge-
bühren in der Höhe von insgesamt Fr. 1'300.– (Fr. 500.– Mahnkosten, Fr. 500.– Vertrags-
auflösungskosten, Fr. 300.– Betreibungsbegehren) nicht zu beanstanden.

5.3
5.3.1 Im Weiteren macht die Klägerin einerseits einen Anspruch auf aufgelaufene Ver-
zugszinsen vom 1. Januar bis 31. Oktober 2022 in Höhe von Fr. 412.10, andererseits auf 
Verzugszinsen von 5 % seit dem 1. November 2022 auf der Kapitalforderung geltend. 

5.3.2 Die Verzugszinsen haben ihre rechtliche Grundlage zunächst in Art. 66 Abs. 2 
Satz 2 BVG, wonach die Vorsorgeeinrichtung für nicht rechtzeitig bezahlte Beiträge Ver-
zugszinsen verlangen kann. In diesem Zusammenhang hält Ziff. 12 des Anschlussvertrags 
fest: "Für ausstehende Beiträge und Forderungen gemäss Ziff. 10 und Ziff. 11 dieses Ver-
trages wird der Arbeitgeber gemahnt. Bleibt die Mahnung ohne Erfolg, so behält sich die 
Stiftung vor, ausstehende Beiträge und Forderungen samt Zinsen und Kosten gerichtlich 
einzufordern und ohne Wahrung einer Kündigungsfrist unverzüglich den Vertrag zu kündi-
gen." Die Beklagte hat die Pflicht zur Entrichtung eines Verzugszinses durch die Unter-
zeichnung des Anschlussvertrags anerkannt.

5.3.3 Rechtsprechungsgemäss besteht in der beruflichen Vorsorge lediglich in Bezug 
auf Beitragsforderungen (Art. 66 Abs. 2 Satz 2 BVG) eine spezialgesetzliche Grundlage 
zur Erhebung von Verzugszinsen, nicht jedoch betreffend Nebenforderungen wie Kosten, 
denen kein Kapitalschuldcharakter zukommt. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 66 Abs. 2 
Satz 2 BVG können Verzugszinsen nur auf nicht rechtzeitig bezahlte Beiträge erhoben 
werden. Wohl umfasst Art. 66 BVG auch Verwaltungskosten. Gemeint sind damit jedoch 
die ordentlichen Verwaltungskosten (Art. 65 Abs. 3 BVG i.V.m. Art. 48a der Verordnung 
über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVV 2; SR 831.441.1]), 
welche im Sinne von Art. 66 Abs. 1 BVG (ebenfalls) paritätisch zu leisten und durch die 
Beiträge der Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden zu finanzieren sind. Davon gerade 
nicht erfasst sind Kosten, bei denen es sich um ausserordentliche administrative Umtriebe 
handelt, die einzig und allein zu Lasten der Arbeitgeberin gehen. Ebenso wenig belässt er 

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Raum für das (subsidiäre) Heranziehen von Art. 104 Abs. 1 OR (BGer 9C_180/2019 vom 
2. März 2020 E. 3.2.1; VGer ZG S 2022 3 vom 19. Mai 2022 mit weiteren Hinweisen). So-
mit besteht vorliegend grundsätzlich kein Anspruch auf Verzugszins in Bezug auf die gel-
tend gemachten (ausserordentlichen) Gebühren wie Mahn- und Vertragsauflösungskos-
ten. Weiter ist zu beachten, dass von Verzugszinsen keine Verzugszinsen erhoben wer-
den dürfen, es gilt das Zinseszinsverbot (Art. 105 Abs. 3 OR).

5.3.4 Die Höhe der Verzugszinsen richtet sich in erster Linie nach der im Vorsorgever-
trag getroffenen Parteivereinbarung und wo eine solche fehlt, nach den gesetzlichen Ver-
zugszinsbestimmungen von Art. 102 ff. OR. Vorliegend behält sich die Klägerin gemäss 
Ziff. 12 des Anschlussvertrages generell vor, Verzugszins zu erheben (KL-act. 1). Ein Ver-
zugszins von 5 % gilt nach Art. 104 Abs. 1 OR als marktkonform, weshalb die von der Klä-
gerin erhobenen Zinsen nicht zu beanstanden sind.

5.3.5 Klageweise eingefordert werden auch Fr. 412.10 Zins vom 1. Januar bis 31. Okto-
ber 2022 (separat ausgewiesen). Dass hierbei Zinseszinsen oder Zinsen auf Gebühren 
erhoben worden wären, ist aus den Akten nicht klar ersichtlich. Bei summarischer Prüfung 
ist daher für die Zeit bis 31. Oktober 2022 von geschuldeten Verzugszinsen im Gesamtbe-
trag von Fr. 412.10 auszugehen, was im Rahmen der Erteilung der Rechtsöffnung zu 
berücksichtigen ist (vgl. zum Zinseszinsverbot: BGE 131 III 12 E. 9.3 mit Hinweis). 

5.3.6 In Berücksichtigung des vorstehend Ausgeführten sind nicht nur die aufgelaufenen 
Verzugszinsen (E. 5.3.5), sondern auch sämtliche Verwaltungskosten bis zur Betreibung 
(E. 5.2) als separate Forderungen auszuweisen (Fr. 500.– Mahnkosten + Fr. 500.– Ver-
tragsauflösungskosten + Fr. 300.– Inkassomassnahmen = Fr. 1'300.– Verwaltungskosten), 
weil auf diese keine Verzugszinsen geschuldet sind. Dies hat die Klägerin teilweise unter-
lassen, was zu korrigieren ist. 

6. Zusammenfassend ist nach einer summarischen Prüfung der vorhandenen Unter-
lagen von einer ausstehenden Beitragsforderung von Fr. 26'887.05 (E. 5.1) nebst Zins zu 
5 % seit 1. November 2022 (E. 5.3.4), von Verwaltungskosten im Gesamtbetrag von 
Fr. 1'300.– (E. 5.2) sowie von einer Zinsforderung im Gesamtbetrag von Fr. 412.10 für die 
Zeit bis 31. Oktober 2022 (E. 5.3.5) auszugehen. 
7. Vor diesem Hintergrund ist die Klage insoweit (teilweise) gutzuheissen, als der 
Klägerin Fr. 26'887.05 nebst Zins zu 5 % seit 1. November 2022, zuzüglich Fr. 1'300.– 
Verwaltungskosten sowie Fr. 412.10 aufgelaufene Verzugszinsen zuzusprechen sind. 

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Des Weiteren ist der Klägerin die definitive Rechtsöffnung zu erteilen. Für eine Forderung 
wird insoweit Rechtsöffnung erteilt, als sie berechtigterweise in Betreibung gesetzt wurde. 
In Berücksichtigung des Zahlungsbefehls in Betreibung Nr. B.________ des Betreibungs-
amtes Zug ist für die eingeklagte Kapitalforderung im Umfang von Fr. 26'887.05, für den 
Zins von 5 % seit 1. November 2022 auf diese Kapitalforderung, für die Verwaltungskosten 
von Fr. 1'300.– und die aufgelaufenen Verzugszinsen von Fr. 412.10 die definitive 
Rechtsöffnung zu erteilen. 

Für die Zahlungsbefehlskosten von Fr. 103.30 braucht keine Rechtsöffnung erteilt zu wer-
den, da die Gläubigerin gemäss Art. 68 Abs. 2 SchKG berechtigt ist, von den Zahlungen 
der Schuldnerin die Betreibungskosten vorab zu erheben.

8. Verfahrenskosten werden keine erhoben (Art. 73 Abs. 2 BVG). Die obsiegende 
Vorsorgeeinrichtung hat als Sozialversicherungsträgerin praxisgemäss keinen Anspruch 
auf eine Parteientschädigung (BGE 128 V 323; 112 V 356 E. 6).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Klage wird insoweit gutgeheissen, als die Beklagte verpflichtet wird, der Kläge-
rin Fr. 26'887.05 nebst Zins zu 5 % seit 1. November 2022, Fr. 1'300.– Verwal-
tungskosten sowie Fr. 412.10 aufgelaufene Verzugszinsen zu bezahlen.

2. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. B.________ des Betreibungsamtes 
Zug wird für den Kapitalforderungsbetrag von Fr. 26'887.05 nebst Zins zu 5 % seit 
1. November 2022, für Verwaltungskosten von Fr. 1'300.– und für Verzugszinsen 
von Fr. 412.10 aufgehoben und der Klägerin diesbezüglich definitive Rechtsöff-
nung erteilt. 

3. Es werden keine Kosten erhoben.

4. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

6. Mitteilung an die Klägerin, an die Beklagte (mit ausführlicher Rechtsmittelbeleh-
rung) sowie an das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern.

Zug, 27. Februar 2024

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am