# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1ea51dc4-a124-5c0d-af65-918195c7bee1
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2002-12-19
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Verwaltungsgericht 19.12.2002 AGVE_2002_51
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_006_AGVE-2002-51_2002-12-19.pdf

## Full Text

2002 Kantonale Steuern 185

(Hinweis: Auf eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen
Entscheid ist das Bundesgericht nicht eingetreten.)

51 Abzugsfähigkeit von BVG-Einlagen (§ 26 Abs. 1 StG). Steuerumgehung.
- Kapitaleinlagen zum Einkauf von Lohnaufbesserungen oder zusätz-

licher Beitragsjahre sind grundsätzlich ohne Beschränkung abzieh-
bar, soweit sie reglementarisch vorgesehen und angemessen sind.
Dies gilt selbst dann, wenn die Einlage nur rund 1 Jahr vor dem re-
glementarischen Schlussalter erfolgte und die BVG-Leistung in Ka-
pitalform bezogen wurde.

- Keine Steuerumgehung, falls die Kapitaleinlage mit einem ausrei-
chenden wirtschaftlichen Vorteil verknüpft ist.

Entscheid des Verwaltungsgerichts, 2. Kammer, vom 19. Dezember 2002 in
Sachen KStA gegen Entscheid des Steuerrekursgerichts. Zur Publikation vor-
gesehen in StE 2003.

52 Überführung von Geschäfts- ins Privatvermögen (Privatentnahme).
- Aus der vom Steuerpflichtigen nicht als Überführung deklarierten

entgeltlichen Vermietung von grossen Teilen des Geschäftsvermögens
an eine Kollektivgesellschaft, an welcher der Steuerpflichtige
beteiligt ist, muss die Steuerbehörde nur dann zwingend auf eine
Überführung ins Privatvermögen schliessen, wenn eine Rückkehr
zur geschäftlichen Nutzung ebenso ausgeschlossen erscheint wie die
Annahme einer vorläufigen Regelung zur Überbrückung eines
Schwebezustands (vgl. auch AGVE 2000, S. 139 f.; 1995, S. 201 ff.;
1991, S. 247).