# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3b0df704-e863-5920-a98b-7942e56e56f5
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-03
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht 2. Zivilkammer 03.04.2025 ZK2 2025 18
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_002_ZK2-2025-18_2025-04-03.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Verfügung vom 3. April 2025
ZK2 2025 18

Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsident Stefan Weber.

In Sachen A.________ AG,
Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin,

betreffend Überschuldung
(Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe 
vom 12. Dezember 2024, ZES 2024 657);-

hat der Kantonsgerichtsvizepräsident,

Kantonsgericht Schwyz 2

nachdem sich ergeben und in Erwägung, dass

- die Vorinstanz mit Verfügung vom 12. Dezember 2024 ein Gesuch der 
Beschwerdeführerin um Konkurseröffnung abwies;

- diese Verfügung der Beschwerdeführerin gemäss Sendungsverlauf der 
Post am 13. Dezember 2024 mit Abholungseinladung und Frist bis zum 20. De-
zember 2024 zur Abholung gemeldet sowie nachträglich per A-Post Plus am 
4. Januar 2025 via Postfach zugestellt wurde;

- die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 28. Februar 2025 an die Vor-
instanz gegen die Verfügung vom 12. Dezember 2024 sinngemäss Be-
schwerde beim Kantonsgericht erhob (KG-act. 2);

- die Beschwerdefrist gegen wie vorliegend im summarischen Verfahren er-
gangene Entscheide zehn Tage beträgt (Art. 321 Abs. 2 ZPO i.V.m. Art. 251 
lit. a ZPO);

- die Zustellung von Verfügungen bei eingeschriebener, nicht abgeholter 
Postsendung am siebten Tag nach erfolglosem Zustellversuch als erfolgt gilt, 
sofern die Person mit einer Zustellung rechnen musste (Art. 138 Abs. 3 lit. a 
ZPO), und die Beschwerdefrist am darauffolgenden Tag zu laufen beginnt 
(Art. 142 Abs. 1 ZPO);

- die Beschwerdeführerin als Gesuchstellerin das vorinstanzliche Verfah-
ren einleitete und mit der Zustellung der angefochtenen Verfügung rechnen 
musste, weshalb diese am siebten Tag nach dem erfolglosen Zustellversuch, 
mithin am 20. Dezember 2024 als zugestellt gilt, die Beschwerdefrist am 
30. Dezember 2024 endete und die Beschwerde vom 28. Februar 2025 somit 
verspätet ist;

Kantonsgericht Schwyz 3

- die Beschwerdeführerin betreffend diese Verspätung auch auf entspre-
chende Einladung zur Stellungnahme hin (KG-act. 2) kein Gesuch um Wieder-
herstellung der Beschwerdefrist stellt, aber vorbringt, sie habe seit dem 2. Ok-
tober 2024 keine Postanschrift mehr (KG-act. 7);

- diese Behauptung als sinngemässes Gesuch um Wiederherstellung der 
Beschwerdefrist im Sinne von Art. 148 Abs. 1 ZPO verstanden werden könnte;

- die Beschwerdeführerin sich zu den Gründen einer fehlenden Anschrift 
an ihrer nach wie vor im Handelsregister eingetragenen Domiziladresse jedoch 
nicht äussert und sie insbesondere auch nicht darlegt, dass sie die Vorinstanz 
rechtzeitig auf diesen Umstand hingewiesen hatte oder um Weiterleitung der 
Post besorgt war, weshalb sie kein fehlendes oder nur leichtes Verschulden an 
der Nichteinhaltung der Beschwerdefrist glaubhaft macht;

- damit ein sinngemässes Gesuch um Wiederherstellung der Beschwerde-
frist abzuweisen wäre;

- demgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;

- über Nichteintreten und Zwischenfragen, insb. Fristwiederherstellung, 
präsidial entschieden werden kann (§§ 40 Abs. 2 und 41 Abs. 1 JG; KGer SZ, 
BEK 2024 111 vom 27. Juni 2024, E. 4);

- die infolge Nichteintretens reduzierten Gerichtskosten gestützt auf 
Art. 106 Abs. 1 ZPO der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind;

Kantonsgericht Schwyz 4

verfügt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 300.00 werden der Be-
schwerdeführerin auferlegt und von ihrer Sicherheitsleistung bezogen. 
Der Restbetrag von Fr. 900.00 wird der Beschwerdeführerin durch die 
Kantonsgerichtskasse zurückerstattet.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Mass-
gabe   von   Art. 72 ff.   des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde 
in Zivilsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; die 
Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre-
chen.

4. Zufertigung an die Beschwerdeführerin (1/R), an die Vorinstanz (1/A) und 
nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/R, mit den Akten) sowie 
an die Kantonsgerichtskasse (1/ü im Dispositiv).

Der Kantonsgerichtsvizepräsident

Versand 3. April 2025  amu