# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e11ac67e-74c7-53fe-9e06-db926a3de90d
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-22
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 22.09.2025 715 2025 137 (715 25 137)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_715-2025-137_2025-09-22.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 

vom 22. September 2025 (715 25 137) 

 

____________________________________________________________________ 

 

 

Arbeitslosenversicherung 

 

 

Individuelle Bildungsmassnahmen – Kostengutsprache für ein CAS 

 
 

Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Gerichtsschreiberin Felicia Käslin 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer 

  
 
gegen 
 
 

 KIGA Baselland, Ergänzende Massnahmen ALV, Bahnhofstrasse 
32, 4133 Pratteln, Beschwerdegegnerin 
 

  
  

Betreff Individuelle Bildungsmassnahme  
 
 
 

A. Der 1989 geborene A.____ meldete sich per 1. März 2024 zur Arbeitsvermittlung und 

zum Bezug von Leistungen der Arbeitslosenversicherung an. Mit Gesuch vom 23. Januar 2024 

ersuchte er um Zustimmung zu einem Kursbesuch für das CAS Sustainable Real Estate im Um-

fang von Fr. 9’500.-- und um Vergütung der Reisekosten im Umfang von Fr. 52.--. Mit Verfügung 

vom 6. Februar 2025 lehnte das Kantonale Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit Baselland 

(KIGA), Abteilung Ergänzende Massnahmen ALV, dieses Gesuch ab. Daran hielt das KIGA mit 

Einspracheentscheid vom 26. Februar 2025 fest. Zur Begründung führte es im Wesentlichen aus, 

dem Versicherten würden einerseits im Berufsfeld des Sicherheitsbeauftragten, in welchem er 

 

 
 
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über eine Ausbildung verfügt, Arbeitsstellen zur Verfügung stehen. Andererseits würden ihm spä-

testens mit der von der Arbeitslosenversicherung finanzierten und absolvierten Weiterbildung 

"SVIT Assistent Bewirtschaftung" sowie seiner mehrjährigen beruflichen Erfahrung als Geschäfts-

führer eines eigenen Unternehmens in der Immobilienbranche auch ohne Absolvierung des CAS-

Lehrgangs ein breites Spektrum an möglichen Arbeitsstellen offenstehen. Somit fehle es bereits 

an der Notwendigkeit der Absolvierung der Bildungsmassnahme CAS Sustainable Real Estate, 

um die Arbeitslosigkeit zu beenden. 

B. Hiergegen erhob der Versicherte am 25. März 2025 Beschwerde beim Kantonsgericht des 

Kantons Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht), und beantragte 

sinngemäss, der angefochtene Einspracheentscheid sei aufzuheben und es sei seinem Gesuch 

um Zustimmung zum beantragten Kursbesuch stattzugeben. 

C. Mit Vernehmlassung vom 28. April 2025 schloss das KIGA auf Abweisung der Be-

schwerde und verwies zur Begründung auf den Einspracheentscheid vom 26. Februar 2025. 

 

 

Der Präsident zieht  i n  E r w ä g u n g :  

 

1.1 Gemäss Art. 100 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversi-

cherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) vom 25. Juni 1982 kann der Bundesrat die ört-

liche Zuständigkeit des kantonalen Versicherungsgerichts in Abweichung von Art. 58 des Bun-

desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 

2000 regeln. Laut Art. 128 Abs. 2 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversiche-

rung und die Insolvenzentschädigung (AVIV) vom 31. August 1983 ist für die Beurteilung von 

Beschwerden gegen Verfügungen und Einspracheentscheide einer kantonalen Amtsstelle das 

Versicherungsgericht desselben Kantons zuständig. Anfechtungsobjekt des vorliegenden Verfah-

rens bildet der Einspracheentscheid, den das KIGA als kantonale Amtsstelle im Sinne von Art. 

85 AVIG erlassen hat, sodass die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft 

zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungspro-

zessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versicherungsge-

richt als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einspracheentscheide der 

Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Behandlung der vor-

liegenden Beschwerde zuständig. Auf die im Übrigen frist- und formgerecht erhobene Be-

schwerde vom 25. März 2025 gegen den Einspracheentscheid der Vor- 

instanz ist demnach einzutreten. 

 

1.2 Nach § 55 Abs. 1 VPO entscheidet die präsidierende Person der Abteilung Sozialversi-

cherungsrecht des Kantonsgerichts Streitigkeiten bis zu einem Streitwert von Fr. 20'000.-- durch 

Präsidialentscheid. In seiner Beschwerde beantragt der Versicherte, es seien ihm die Kurs- und 

Reisekosten im Betrag von insgesamt Fr. 9'552.-- zu bezahlen. Die Angelegenheit ist folglich 

präsidial zu entscheiden. 

 

 

 
 
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2.1 Gemäss Art. 1a Abs. 2 AVIG will das Gesetz drohende Arbeitslosigkeit verhüten, beste-

hende Arbeitslosigkeit bekämpfen und die rasche und dauerhafte Eingliederung in den Arbeits-

markt fördern. Diesem Zweck dienen unter anderem die arbeitsmarktlichen Massnahmen (Art. 59 

bis 75b AVIG). Gemäss Art. 59 Abs. 1 AVIG erbringt die Versicherung finanzielle Leistungen für 

arbeitsmarktliche Massnahmen zu Gunsten von versicherten Personen und von Personen, die 

von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Zu den arbeitsmarktlichen Massnahmen gehören unter ande-

rem Bildungsmassnahmen nach Art. 60 AVIG (Art. 59 Abs. 1bis AVIG). Als solche gelten individu-

elle oder kollektive Kurse zur Umschulung, Weiterbildung oder Eingliederung (Art. 60 Abs. 1 

AVIG). 

 

2.2 Mit arbeitsmarktlichen Massnahmen soll nach Art. 59 Abs. 2 AVIG die Eingliederung von 

Versicherten, die aus Gründen des Arbeitsmarkts erschwert vermittelbar sind, gefördert werden. 

So muss eine arbeitsmarktliche Massnahme nach Art. 59 Abs. 2 AVIG beispielsweise die Ver-

mittlungsfähigkeit verbessern (lit. a), wobei die Förderung der beruflichen Qualifikation auf die 

Bedürfnisse des Arbeitsmarktes abzustimmen ist (lit. b). Nach der Praxis des Bundesgerichts 

muss die Teilnahme an einer arbeitsmarktlichen Massnahme die Vermittlungsfähigkeit der versi-

cherten Person massgeblich verbessern (vgl. KUPFER BUCHER BARBARA, in: Stauffer Hans-Ul-

rich/Cardinaux Basile [Hrsg.], Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, 6. Aufl., Zü-

rich/Genf 2025, Art. 59 Grundsatz, S. 296 ff. mit Verweisen auf die entsprechende Rechtspre-

chung). Ein rein theoretischer Nutzen, der im konkreten Fall die Vermittlungsfähigkeit kaum ver-

bessert, ist nicht ausreichend, um die Voraussetzungen nach Art. 59 AVIG zu erfüllen. Vielmehr 

muss die Wahrscheinlichkeit dargetan sein, dass die Vermittlungsfähigkeit durch einen  

– im Hinblick auf ein konkretes berufliches Ziel – absolvierten Kursbesuch tatsächlich und in er-

heblichem Masse gefördert wird (ARV 1985 S. 23). Es darf nicht ein höheres Berufsziel, also die 

bildungsmässige, soziale oder wirtschaftliche Verbesserung im Vordergrund stehen, sondern die 

Verbesserung der Einsatzmöglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Die arbeitsmarktliche 

Vermittelbarkeit einer versicherten Person wird letztlich wohl dann verbessert, wenn die Präven-

tivmassnahme so ausgerichtet ist, dass die dadurch neu erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse 

entweder die Wettbewerbsfähigkeit der versicherten Person für die Zukunft generell und nach-

haltig oder aber im Hinblick auf eine konkret in Aussicht stehende und grundsätzlich dauerhafte 

Arbeitsgelegenheit deutlich verbessern (GERHARD GERHARDS, Kommentar zum AVIG, Band II, 

Bern/Stuttgart 1987, N 45 zu Art. 59). 

 

2.3 Grundvoraussetzung für den Anspruch auf Teilnahme an individuellen arbeitsmarktli-

chen Massnahmen ist die arbeitsmarktliche Indikation. Leistungen sind nur zuzusprechen, wenn 

die (inländische) Arbeitsmarktlage dies unmittelbar gebietet. Die Anspruchsvoraussetzung der 

arbeitsmarktlichen Indikation besteht aus einer objektiven und subjektiven Komponente. Das ob-

jektive Element bezieht sich auf den aktuellen Bedarf des Arbeitsmarktes nach Arbeitskräften. 

Die subjektive Komponente betrifft die Anpassungsbedürftigkeit der versicherten Person an diese 

Nachfrage. Die Frage, ob die arbeitsmarktliche Indikation im Einzelfall gegeben ist, beurteilt sich 

aufgrund sämtlicher im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung massgebenden Umstände. Insbeson-

dere ist mit Hilfe amtlicher und privater Statistiken die Situation auf dem konkreten, für die versi-

cherte Person in Frage kommenden Arbeitsmarkt abzuklären (Urteil des Bundesgerichts vom 16. 

April 2018, 8C_67/2018, E. 4.1 mit zahlreichen Hinweisen). Zwischen der Notwendigkeit einer 

 

 
 
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arbeitsmarktlichen Massnahme und der Schwierigkeit der betroffenen Person, eine zumutbare 

Arbeit zu finden, muss demnach ein enger Zusammenhang bestehen, damit ein Leistungsan-

spruch entsteht. Die arbeitsmarktliche Massnahme muss sich aus arbeitsmarktlichen Gründen 

geradezu aufdrängen. Gründe ohne einen solchen arbeitsmarktlichen Bezug führen regelmässig 

zu einer Ablehnung des Anspruchs auf arbeitsmarktliche Massnahmen 

(KURT PÄRLI/JULIA HUG/ANDREAS PETRIK, Arbeit, Krankheit, Invalidität, Arbeits- und sozialversi-

cherungsrechtliche Aspekte, Bern 2015, Rz. 836 ff.). 

 

2.4 Wie bei allen sozialversicherungsrechtlichen Sachleistungen unterstehen auch die Kos-

tenvergütungsleistungen der ALV den Kriterien der Einfachheit, Notwendigkeit und Zweckmäs-

sigkeit (Urteil des eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; seit 1 Januar 2008: Bundesge-

richt, Sozialrechtliche Abteilungen] vom 3. Mai 2004, C 241/03, E. 3). Es besteht deshalb stets 

nur ein Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen der ALV, die mit Blick auf den Eingliederungs-

zweck angemessen und notwendig sind, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen 

bestmöglichen Vorkehrungen. Nach dem bei Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversiche-

rung geltenden und auch hier anwendbaren Grundsatz sind nur die im Einzelfall notwendigen, 

aber dennoch genügenden Massnahmen zu gewähren, und der voraussichtliche Erfolg der Mas-

snahme muss in einem vernünftigen Verhältnis zu den Kosten stehen (BGE 112 V 397, E. 1b; 

Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2009, 8C_600/2008, E. 5.1.). 

 

2.5 Die ALV ist aus dem Grundsatz der Zweckgebundenheit der arbeitsmarktlichen Mass-

nahmen demnach weder für die berufliche Grundausbildung noch zur Erfüllung von Berufswün-

schen sowie für die allgemeine Förderung der beruflichen Weiterbildung zuständig (vgl. BGE 111 

V 275 E. 2d). Deren Aufgabe ist es lediglich, in gewissen Fällen durch konkrete Eingliederungs- 

oder Weiterbildungsmassnahmen eine bestehende Arbeitslosigkeit zu bekämpfen oder eine dro-

hende Arbeitslosigkeit zu verhindern (vgl. BGE 111 V 271 E. 2b). Die Grenze zwischen Grund-

ausbildung und allgemeiner beruflicher Weiterbildung einerseits, Umschulung und Weiterbildung 

im arbeitslosenversicherungsrechtlichen Sinne andererseits, ist fliessend. Im Einzelfall ist zu wür-

digen, welche Umstände überwiegen. Entscheidende Bedeutung hat dabei die Frage, ob das 

Berufsspektrum der versicherten Person ihre Vermittelbarkeit auf ganz spezielle Tätigkeitsberei-

che ("Nischen") einschränkt oder nicht. Ein solch berufsspezifisches Risiko der Arbeitslosigkeit 

stellt ein gewichtiges Indiz dar für die Notwendigkeit einer gezielten Umschulung oder Weiterbil-

dung im Rahmen von arbeitsmarktlichen Massnahmen (THOMAS NUSSBAUMER, Arbeitslosenver-

sicherung, in: Soziale Sicherheit, SBVR Bd. XIV, 3. A. 2016 S. 2475 Rz. 688 mit Hinweisen auf 

die Rechtsprechung). Im Weiteren muss die soziale Üblichkeit unter Berücksichtigung des Alters, 

der Motivation und der weiteren Lebensumstände der versicherten Person angeschaut werden. 

Es ist demnach zu prüfen, ob die fragliche Vorkehr bei den gegebenen Umständen nicht ohnehin 

Bestandteil der üblichen Berufsausbildung ist, ob die versicherte Person den Kurs somit auch 

besuchen würde, wenn sie nicht arbeitslos wäre (vgl. BGE 111 V 271 E. 2d). 

 

3.1 Dem Lebenslauf des Beschwerdeführers ist eine Ausbildung zum Luftsicherheitsbeauf-

tragten, ein BWL-Studium ohne ersichtlichen Abschluss, die Wirtefachprüfung und die Ausbildung 

zum Assistent Bewirtschaftung Stockwerkeigentum SVIT zu entnehmen. Des Weiteren hat er als 

Luftsicherheitsbauftragter, als Mitgründer einer Hochzeitsagentur als Event Manager und als 

https://www.swisslex.ch/doc/unknown/81641744-2dff-405d-a3ff-8561a5962d86/citeddoc/adbf2cdd-785f-4289-b074-8143b235149a/source/document-link

 

 
 
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Gründer sowie Geschäftsführer des Unternehmens B.____ AG gearbeitet. Seine Erwerbsbiogra-

phie ist gezeichnet durch verschiedenste – qualifizierte und verantwortungsvolle – Tätigkeiten im 

Bereich der Luftsicherheit, der Event- und Immobilienbranche. 

 

3.2 Der Beschwerdeführer verfügt somit über eine solide berufliche Ausbildung und eine 

gute, breite und umfassende Berufserfahrung sowie über sehr gute Sprachkenntnisse (vgl. KIGA-

Akte 17). In seinem Profil ist somit kein Manko auszumachen. Vielmehr scheint er auch ohne die 

beantragte Massnahme eine Wiederanstellung in einem der bisherigen Tätigkeitsfelder erreichen 

zu können. Mit anderen Worten ist nicht davon auszugehen, dass es für ihn ohne Absolvierung 

des gewünschten CAS praktisch keine Arbeitsplätze geben würde (vgl. u.a. Urteil des Bundes-

gerichts vom 24. Januar 2007, C 89/06, E. 4). Im Übrigen ist es durchaus möglich, dass sich der 

Besuch des CAS positiv auf die Vermittlungsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirkt. Von einer 

Notwendigkeit für das Finden einer neuen Stelle kann jedoch nicht gesprochen werden, da er bei 

diesem Ausbildungs- und Erfahrungshintergrund keineswegs nur auf ganz spezielle Tätigkeits-

bereiche eingeschränkt ist (vgl. u.a. Urteil des Bundesgerichts vom 28. Mai 2013, 8C_202/2013, 

E. 5.2.2 mit Hinweisen). Nicht entscheidend ist, dass ein beantragter Kurs die Chancen der ver-

sicherten Person innerhalb ihres bisherigen Tätigkeitsgebiets erhöht und zudem das Bewer-

bungsfeld erweitert, da praktisch jede berufliche Massnahme wegen der dadurch vermittelten 

zusätzlichen Kenntnisse Vorteile auf dem Arbeitsmarkt bringt (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 

vom 4. Mai 2005, C 48/05, E. 2.2.1). Hinzu tritt, dass der Beschwerdeführer nicht glaubhaft dar-

legt, dass der Kursbesuch zu einer Anstellung im Immobilienbereich führen würde, bzw. die Ab-

solvierung des Kurses eine Voraussetzung für einen konkreten Stellenantritt wäre. 

 

3.3 Zusammengefasst weist der Beschwerdeführer keine bildungsmässigen Mankos auf, die 

mit dem fraglichen CAS behoben werden müssten und sodann seine Vermittlungsfähigkeit er-

heblich zu steigern vermöchten. Das CAS, ausgerichtet auf die Analyse, Bewertung und Trans-

formation von Immobilieninvestitionen und Immobilienportfolios im Hinblick auf Nachhaltigkeit, 

scheint denn auch vielmehr einem persönlichen Wunsch auf mögliche Umorientierung als einem 

arbeitslosenversicherungsrechtlichen Erfordernis zu entsprechen. Mithin ist festzustellen, dass 

das beantragte CAS nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht einer 

arbeitsmarktlichen Indikation entspringt bzw. die Vermittlungsfähigkeit des Beschwerdeführers 

nicht im geforderten Masse erheblich zu steigern vermag. 

 

4. Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen ist der angefochtene Einspracheentscheid 

vom 26. Februar 2025 nicht zu beanstanden. Die dagegen erhobene Beschwerde ist somit abzu-

weisen. 

 

5. Art. 61 lit. fbis ATSG hält fest, dass das Verfahren bei Streitigkeiten über Leistungen kos-

tenpflichtig ist, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist. Das AVIG sieht keine Kos-

tenpflicht vor, weshalb der vorliegende Prozess vor dem kantonalen Gericht für die Parteien kos-

tenlos ist. Es sind demnach für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben. 

 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

 

 
 
Seite 6   

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.