# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bbea7db9-0e61-5d42-a6ba-4ec88d8439a8
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-09-09
**Language:** de
**Title:** psychiatrisches Gutachten nicht überzeugend, Rückweisung
**Docket/Reference:** IV.2012.00341
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2012.00341.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2012.00341
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna
Sozialversicherungsrichter Vogel
Gerichtsschreiber Kreyenbühl
Urteil
vom
9
.
September 2013
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Stadt Zürich, Soziale Dienste, Fachsupport Rechtsdienst
lic
.
iur
.
Y.___
, Verwaltungszentrum
Werd
Werdstrasse
75, Postfach, 8036 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
X.___
, g
eboren 1978, arbeitete zuletzt von November 2008 bis Mai 2009 als Betriebsmechaniker bei der
Z.___
AG in
A.___
.
Am 1
2.
August 2009 meld
ete sich der Versicherte wegen Beschwerden infolge eines Treppensturzes
bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (
Urk.
8/2). Die IV-Stelle liess einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug vom
3.
Septem
ber 2009,
Urk.
8/10) er
stel
len und
holte den Arbeitgeberbericht der
B.___
AG vom
4.
September 2009 (
Urk.
8/12/1-6)
,
den Bericht von PD
Dr.
med.
C.___
, Facharzt
für
Orthopädische Chirurgie FMH, vom
9.
September 2009 (
Urk.
8/13/6-7)
sowie
den
Bericht von
Dr.
med.
D.___
, Facharzt für Rheumatologie FMH, vom 1
7.
September 2009 (
Urk.
8/14
/2-5
)
ein. Weiter zog sie
den Arbeitgeberbericht der
Z.___
AG vom 3
0.
September 2009 (
Urk.
8/16/
1-7),
den Bericht der
Klinik E.___
vom
9.
Oktober 2009 (
Urk.
8/22/6-7)
,
den Bericht von
Dr.
med.
F.___
, Fachärztin für Allgemeine Medizin FMH, vom 2
6.
Oktober 2009 (
Urk.
8/24/2-5)
und die Akten der SUVA (
Urk.
8/26) bei.
Mit Mitteil
ung vom
9.
Februar 2010
wies die
IV-Stelle das Leistungsbegehren des Versicherten betreffend berufliche Eingliede
rungsmassnahmen ab. Sie begründete dies damit, dass zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen angezeigt seien (
Urk.
8/30). Daraufhin gab die IV-Stelle
bei
Dr.
med.
G.___
, Facharzt für Innere Medizin und
Rheumatologie
FMH, ein
rheumatologisches
Gutachten
in Auftrag, welches dieser am 2
4.
Juni 2010
(
Urk.
8/33)
erstattete
und veranlasste
bei
Dr.
med.
H.___
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, eine psychiatrische Begut
achtung (Expertise vom 2
6.
Februar 2011,
Urk.
8/41).
Mit
Vorbescheid vom 1
8.
März 2011 stellte die IV-Stelle
X.___
die Abweisung
seines
Leis
tungsbegehrens
in Aussicht (
Urk.
8/45
), wogegen
der Versicherte am
2
7.
April
(
Urk.
8/49
) respektive 1
4.
Juni 2011 (
Urk.
8/53)
Einwand erhob.
In der Folge holte
die
IV-Stelle den Bericht der
I.___
vo
m
3.
August 2011 (
Urk.
8/59),
den Bericht der
J.___
vom 1
9.
September 2011 (
Urk.
8/62)
, den Bericht des
K.___
vom 1
6.
September 2011 (
Urk.
8/63
), den Bericht der
L.___
vom 1
5.
November 2011 (
Urk.
8/68/6-9) und die Stellung
nahme von
Dr.
H.___
vom 2
1.
Dezember 2011 (
Urk.
8/70/11-16) ein. Mit Verfügung vom 2
4.
Februar 2012 wies
sie
das Begehren
von
X.___
um berufliche Massnahmen und eine
Invalidenrente
mangels
Gesundheitsstö
rung
mit langdauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
ab (
Urk.
2).
2.
Hiergegen erhob
X.___
, vertreten durch
die Sozialen Dienste
der Stadt Zürich, am 2
2.
März 2012 Beschwerde
mit folgenden Anträgen (
Urk.
1):
„1.
Die Verfügung vom 1
6.
Juni 2011
(richtig: 2
4.
Februar 2012) sei aufzuheben
und dem Beschwerdeführer sei eine ganze IV-Rente zuzusprechen.
%1.
Es sei ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen.
3.
Dem Beschwerdeführer sei die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren.“
Die Beschwerdegegnerin ersuchte mit Beschwerdeantwort vom
7.
Mai 2012
um Abweisung der Beschwerde (
Urk.
7). Mit Replik vom 3
0.
Mai 2012 hielt der Beschwerdeführer an
seinen Anträgen fest (
Urk.
11) und legte den Bericht von
Dr.
med.
M.___
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom
2.
April 2012
(
Urk.
12) ins Recht
.
Die Beschwerdegegnerin teilte mit Schreiben vom 2
9.
Juni 2012 mit, dass sie auf das Einreichen einer Duplik ver
zichte (
Urk.
15), was dem Be
schwerdeführer angezeigt wurde (
Urk.
16).
%1.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor
derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Invali
denrente hat.
1.2
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [
ATSG
]
). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1
des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung [
IVG
]
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund
heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei
bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht
überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
Beeinträchtigungen der psychischen Gesund
heit
können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine
Invalidität im Sinne von
Art.
4
Abs.
1 IVG in Verbindung mit
Art.
8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des
Forderbaren
wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzu
stellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychischen Beeinträchtigung ver
einbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit (
Art.
7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwer
tung der Arbeitsfähigkeit (
Art.
6 ATSG) sei der versicherten Person sozial-prak
tisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.4
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu
stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie
gen einander widersprechender medizinischer Be
richte den Prozess nicht erledi
gen, ohne das gesamte Beweisma
terial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gut
achtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent
scheidend, ob es für die Beantwor
tung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit
diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt
was vor allem bei psychischen Fehlent
wicklungen nö
tig ist
, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander
setzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper
ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu
räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebe
nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer
Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi
cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H.
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutach
ten,
3.
Aufl. 1994, S. 24 f.).
1.5
Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vor
instanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht,
GSVGer
).
2.
2.1
Dr.
D.___
nannte in seinem Bericht vom 1
7.
S
eptember 2009 folgende Diag
nose
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
(
Urk.
8/14/2)
:
Chronische lumbale Rückenschmerzen
-
konventionell
radiologisch und neuror
adiologisch bis auf Scheuermann-
Residuen
ohne relevante Pathologie
-
Len
denwirbelsäule-Funktion
saufnahmen vom 3
1.
März 2009 ohne Instabilität
-
intermittierend
Coxa
saltans
(
snapping
hip)
-
pas
s
ager inguinale Belastungss
chmerzen beidseits bei
Myotendi
nosen
des
M
usculus
iliopsoas
beidseits
-
eine
verkürzt
e
ischiok
r
urale
Muskulatur
-
eine
schwache Rumpfmus
kulatur mit Haltungsinsuffizienz
-
eine
stu
r
zbedingte Lendenwi
rbelsäule
n-
Kontusion
/
-
Distorsio
n
am
7.
März 2007
Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erwähnte er keine.
Als Monteur und Techniker beim Kabelfernsehen
mit wechselbelastender Tätigkeit und häufigem Autofahren
habe folgende Arbeits
un
fähigkeit bestanden (
Urk.
8/14/4):
100
%
vom
7.
März bis 2
7.
März 2007
50
%
vom 2
8.
März bis
1.
April 2007
100
%
vom
2.
April bis
9.
April 2007
100
%
vom
6.
Juni bis 2
9.
Juni 2007
20
%
ab dem 3
0.
Juni 2007 für die Zeit der Physiotherapie
100
%
vom
6.
April
bis
9.
April 2009
Diese Angaben seien
indes
unvollständig, da es zwischen den Konsultationen längere Behandlungspausen gegeben habe. Über allfällig attestierte Arbeitsun
fähigkeiten während dieser Zeit könne er keine konklusiven Angaben machen
. Ab dem 1
0.
April 2009 sei
eine uneingeschränkte Einsatzfähigkeit seitens des Bewegungsapparates
wieder
zumutbar
gewesen
(
Urk.
8/14/4).
2.
2
Dr.
med.
N.___
, Oberarzt
an
der
E.___
,
diagnostizierte in seinem Bericht vom
9.
Oktober 2009 eine chronische
Lumboischialgie
bei
mul
tisegmentalen
degenerativen Veränderungen sowie
eine
Coxa
saltans
. Vonsei
ten der
E.___
sei einmalig eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
zwi
schen dem
7.
und 1
8.
März 2007 attestiert worden
(
Urk.
8/22/6-7)
.
2.
3
Dr.
G.___
erhob in seinem rheumatologischen Gutachten vom 2
4.
Juni 2010 keine Diagnose mit langdauernder Auswirkung auf d
ie Arbeitsfähigkeit. Ohne lang
dauernde Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien (
Urk.
8/33/7):
(1)
ein chronisches
, sich generalisierendes Schmerzsyndrom im Bereich Rücken und
Beine
-
nicht ausreichend somatisch abstützbar
-
phänomenologisch
lumbosp
o
ndylogene
Beschwerden
-
diffuse Druckschmerzen
-
multiple Beschwerden wie Schla
fstörungen, Müdigkeit
(2)
eine Adipositas mit Body-Mass-Index von 31,4 kg/m²
(3)
radiologisch Dysplasie der
Osteoch
ondrosis
juvenilis
Scheuerm
ann
(4)
anamnestisch
ein
Reizmagen-Syndrom
Aus
rein somatisch-rheumatologischer Sicht
sei die Arbeitsfähigkeit
für die vom Beschwerdeführer bisher ausgeübten beruflichen Tätigkeiten nicht einge
schränkt. Eine zeitlich limitierte Arbeitsunfähigkeit von höchstens wenigen Wochen sei im Anschluss an das Unfallereignis vom
7.
März 2007 ausgewiesen
(
Urk.
8/33/13).
2.4
Die behandelnden Ärztinnen der
J.___
gaben in ihrem Bericht vom 1
9.
September 2011 an, dass der Beschwerdeführer vom
5.
Oktober bis zum
1.
November 2010 in ihrer Klinik hospitalisiert gewesen sei. Sie diag
nostizierten (1) ein chronisches
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom mit/bei Morbus Scheuermann-Residuen sowie lumbaler
Entlordosierung
und (2) eine depressive Störung (ICD-10 F32.1), zurzeit mittelgradige Episode, HADS-Test
A/D 8/14 von 21 Punkten. Vom
5.
Oktober bis zum 1
5.
November 2010 sei der Beschwerdeführer zu 100
%
arbeitsunfähig gewesen
. Eine Neubeurteilung der Arbeitsfähigkeit sollte anschliessend durch den nachbehandelnden Arzt erfol
gen
(
Urk.
8/62).
2.5
Dr.
H.___
hielt
in seinem psychiatrischen Gutachten vom 2
6.
Februar 2
011
(Untersuchung am 2
1.
Februar 2011)
keine Diagnosen mit Einfluss
auf die Arbeitsfähigkeit
fest
. Als Diagnose ohne
Einfluss
auf die
Arbeitsfähigkeit nannte er einen
Verdacht auf eine
anhaltende
somatoforme
Schmerzstörung (ICD-10 F45.4).
Dr.
H.___
erklärte, dass sich beim 32-jährigen Beschwer
deführer aus rein psychiatrischer Sicht keine Arbeitsunfähigkeit begründen lasse (
Urk.
8/
41/
7-9).
2.
6
Dr.
med.
O.___
, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin,
von der
L.___
führte
in ihrem
Bericht vom 1
5.
November 2011 aus
, dass der Beschwerdeführer zwischen dem 2
7.
Januar und dem 1
0.
März 2011 in der Spezialstation für Depressionserkrankungen der
L.___
statio
när behandelt worden sei. Sie
erhob als Diagnose
n
mit Auswirkung auf die Ar
beitsfähi
gkeit (1) eine schwere depressi
ve Episode ohne psychotische Symptome
(ICD-10 F32.2) und
(2) ein chronisches
lumbospon
dylogenes
Schmerzsyndrom bei Res
iduen eines Morbus Scheuermann
sowie lumbaler
Entlordosierung
(ICD-10 M54.87).
Angesichts des chronischen Schmerzsyndroms erscheine eine Tätig
keit als
Mechapraktiker
nicht mehr möglich. Zu empfehlen sei eine Um
schulung auf eine vorwiegend sitzende Tätigkeit (
Urk.
8/68/
6-7).
2.7
Im
Bericht des
K.___
vom 1
6.
September 2011
wurde angegeben,
dass
sich
der Beschwerdeführer vom 1
6.
März bis zum 1
5.
Mai 2011
in
der dortigen
tagesklinische
n
Behandlung
befunden habe
. Als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
stellte
n
die behandelnde Ärztin
und die Psychologen
(1) eine schwere depressive Episode mit
psychoti
sche
n
Sympt
ome
n
(ICD-10 F32.2) und (2) eine anhaltende
somatoforme
Schmerz
störung
(ICD-10 F45.4). Des Weiteren
führte
sie
mehrere, bere
its von anderen Ärzten erwähnte
somatische Diagnosen an. Der Beschwerdeführer sei sowohl in seiner bisherigen Tätigkeit
als
Mechapraktiker
als auch in
eine
r
an
ge
passte
n
Tätigkeit seit dem 2
9.
Juni 2009 zu 100
%
arbeitsunfähig (
Urk.
8/63/5-6
).
2.8
Am
3.
August 2011 berichteten die
behandelnden
Ärzte der
I.___
, dass der Beschwer
deführer
ab
dem
2
4.
Mai
2011
stationär behandelt worden sei.
Am 2
5.
Juli 2011 habe er in seit
dem
Eintritt nahezu unverändertem Zustandsbild
– gegen den ärztlichen Rat -
den stationären
Behandlungsrahmen in die häusli
che Gemeinschaft mit seiner Ehefrau verlassen.
Als Diagnose mit Auswirkung auf
die Arbeitsfähigkeit nannten die Ärzte
der
I.___
eine schwere depressive
Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2), DD: eine
schizoaffektive
Störung, gegenwärtig depressiv, bestehend seit Januar 201
1.
Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hielten sie keine fest.
Während
des
statio
nären Aufenthalts sei der Beschwerdeführer
zu
100
%
arbeitsunfähig gewesen. Ab wann ihm eine behinderungsa
ngepasste Tätigkeit zumutbar sei, könne
nach dem derzeitigen Be
handlungsstand nicht beurteilt werden
(
Urk.
8/59/1
-4
).
2.9
Dr.
H.___
kam
in seiner Stellun
gnahme vom 2
1.
Dezember 2011 zum Schluss
, dass sich aus rein psychiatrisch
-versicherungsrechtlicher Sicht
-
ins
besondere vor dem Hintergrund der subjektiven Beschwerden, der eigenen Krankheitsüberzeugung und des noch jungen Alters des Beschwerdeführers (Jahrgang 1978)
–
(nach wie vor)
keine IV-relevante bzw. invalidisierende psy
chi
sche Störung feststellen lasse
(
Urk.
8/70/15-16).
2.10
Dr.
M.___
hielt in seinem Bericht vom
2.
April 2012 als Diagnose mit Aus
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine schwere depressive Episode ohne psycho
tische Symptome (ICD-10 F32.20) fest. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig
keit sei eine anhaltende
somatoforme
Schmerzstörung.
Im angestammten Beruf liege zumindest seit Juli 2010 eine
Arbeitsunfähigkeit von 70
bis 80
%
vor. In
angestammter und angepasster Tätigkeit sei
die Arbeitsfähigkeit
aufgrund der ausgeprägten depressiven Symptomatik zumindest seit November 2010 aufge
hoben
(
Urk.
12/1-2).
3.
3.1
Dr.
G.___
hat in seinem rheumatologischen Fachgutachten vom 2
4.
Juni 2010 detaillierte und nachvollziehbare Befunde und Diagnosen erhoben. Sein Gut
achten basiert auf einer fachärztlichen Untersuchung und wurde in Kenntnis
und
Auseinandersetzung mit den
Vorakten
(Anamnese) abgegeben.
Unter Be
rücksichtigung der
geklagten Beschwerde
legte
er
in schlüssiger und nachvoll
ziehbarer Weise dar
, dass
aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht
im Anschluss an das Unfallereignis vom
7.
März 2007 eine zeitlich limitierte Arbeits
unfähigkeit von höchstens wenigen Wochen ausgewiesen sei. Seither
sei der Beschwerdeführer in seinen
bislang
ausgeübten beruflichen Tätigkeiten nicht
mehr
eingeschränkt
(
Urk.
8/33).
Dr.
G.___
Einschätzung betreffend Arbeitsfähigkeit deckt sich
im Wesentlichen mit derjenigen des behandelnden Rheumatologen
Dr.
D.___
.
Dieser
erach
tete den
Beschwerdeführer
infolge des Treppensturzes vom
7.
März 2007
eben
falls
als
für
mehrere Wochen arbeitsunfähig und kam z
um Schluss, dass
seitens des Bewegungsapparates
zu keinem Zeitpunkt zwingende Gründe für eine
anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einem relevanten Umfange be
standen hätten (
Urk.
8/14/5).
Auch vonseiten der
E.___
wurde
dem Beschwerdeführer
lediglich eine Arbeitsunfähigkeit zwischen dem
7.
und 1
8.
März 2007 attestiert (
Urk.
8/22/7).
Es ist demnach festzuhalten, dass a
us somatischer Sicht keine relevante Ein
schränk
ung
der Arbeitsfähigkeit vorliegt.
3.2
3.2.1
Was die psychiatrische Diagnosestellung und Einschätzung der Arbeitsfähigkeit betrifft,
bestehen
vorliegend
erhebliche
Differenzen
zwischen
de
n
Beurteilung
en
des Gutachters
Dr.
H.___
und
(insbesondere)
der
behandelnden
Psychiater
.
Während
Dr.
H.___
in seiner Expertise
vom 2
6.
Februar 2011
(
l
ediglich
)
einen
Verdacht auf eine anhaltende
somatoforme
Schmerzstörung
diagnosti
zierte, welche
ohne Einfluss
auf die Arbeit
sfähigkeit
sei
(
Urk.
8/41/7-9)
,
und an dieser
Beurteilung
in seiner
Stellungnahme vom 2
1.
Dezember 2011
fest
hielt
(
Urk.
8/70/15)
,
stellten die
Ärzte
der
I.___
die Diagnose
eine
r
seit Januar 2011 bestehenden
schwere
n
depressive
n
Episode
mit Auswirkung auf die Arbeitsfä
higkeit
(
Urk.
8/59/1
)
. Auch der behandelnde Psychiater
Dr.
M.___
erhob die Diagnose einer schweren depressiven Episode
. Seines Erachtens
war
die Ar
beits
fähigkeit
des Beschwerdeführers
in angestammter und angepasster Tä
tig
keit
deshalb
zumindest seit November 2010 aufgehoben
(
Urk.
12/1-3
).
Des Weiteren ist
i
m Bericht der
J.___
(
Urk.
8/62/1)
, im Bericht der
L.___
(
Urk.
8/68/6)
und im Bericht des
K.___
vom 1
6.
September 2011 (
Urk.
8/63/5)
ebenfalls
die Red
e von einer schweren depressiven Episode
bzw. einer depressiven Störung.
3.2.2
Bei der psychiatrischen Begutachtung
vom 2
1.
Februar 2011
lagen
Dr.
H.___
– seinen eigenen Angaben zufolge -
noch keine fachärztlich-psychiatri
schen Befundberichte
vor.
Im Rahmen der Befragung des Beschwerdeführers erhielt er
dann
von der
(im Juli 2010, vgl.
Urk.
12/2)
begonnenen Behandlung bei
Dr.
M.___
sowie vom damaligem stationären Aufenthalt des Beschwer
deführers
bei der
L.___
Kenntnis
(
Urk.
8/41/2-3)
. Er
verzichtete indes
darauf,
mit
Dr.
M.___
und
/oder
den behandelnden Ärzten
der
L.___
in
Kon
takt zu treten.
F
remdanamnestische Abklärungen sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung bei der psychiatrischen
Begutachtung nicht unerlässlich. Eine Fremdanamnese kann
eine zentrale Erfahrungsquelle für den Arzt darstellen, allerdings muss sich der medizinische Sachverständige von entsprechenden Erhebungen einen wesentlichen Erfahrungsgewinn ver
sprechen können (Urteile des Bundesgerichts I 58/06 vom 1
3.
Juni 2006 E. 2.3; 9C_482/2010 vom 2
1.
September 2010 E
. 4.1; 8C_
215/2012 vom 11. Juli 2012
mit weiteren Hinweisen)
.
Es liegt
also grundsätzlich
im Ermessen des begut
achtenden Psychiaters, ob er
eine Fremdanamnese als notwendig erachtet oder nicht. Aufgrund des Fehlens jeglicher fachärztlich-psychiatrischer
Vorakten
und der Tatsache, dass der Beschwerdeführer sich
im Zeitpunkt der Beg
ut
achtung durch
Dr.
H.___
bereits
seit dreieinhalb Wochen i
n stationärer Behandlung
bei der
L.___
befand,
erscheint
es aber
nicht nach
voll
ziehbar
, dass
Dr.
H.___
weder mit
Dr.
M.___
noch mit den behan
del
n
den Ärzten der
L.___
Kontakt aufnahm
und sich hinsichtlich der laufenden Behandlungen erkundigte
.
Sein Gutachten ist somit insofern unvoll
ständig.
Mit seiner
Stellungnahme vom 2
1.
Dezember 2011 zu den Berichten der behan
delnden Ärzte
konnte
Dr.
H.___
die vorhandenen Differenzen
nicht hin
länglich ausräumen.
So
erklärte
er
unter anderem
,
dass eine
psychopharmako
logische
(antidepressive) Behandlung vom Beschwerdeführer abgelehnt würde, weswegen die von den Voruntersuchern attestierte depressive Störung letzten Endes nicht adäquat behandelt werde (
Urk.
8/70/15).
Im Bericht der
J.___
vom 1
9.
September 2011 ist
zwar
noch die Rede davon, dass der Beschwerdeführer während seines
dortigen
Klinikaufenthaltes zwi
schen dem
5.
Oktober und dem
1.
November 2010 eine antidepressive Medika
tion abgelehnt habe (
Urk.
8/62/2).
Im
Bericht vom
2.
April 2012
legte
Dr.
M.___
allerdings
ausführlich dar, welche Antidepressiva der Beschwerdeführer seit Dez
ember 2010 einnimmt (
Urk.
12/3)
.
Seine Auflistung deckt sich
dabei weitgehend
mit den Angaben in den Berichten
der
L.___
(
Urk.
8/70/7
), des
K.___
(
Urk.
8/60/7-10) und der
I.___
(
Urk.
8/59/3
). Gemäss
Dr.
M.___
ist die korrekte
Medikamenten-
Einnahme am 1
2.
Dezember 2011 zudem durch eine Blutspiegelbestimmung für
Wellbutrin
300 mg
und
für
Trittico
300 mg
bestätigt worden (
Urk.
12/3).
Auch
Dr.
H.___
Vorwurf
, sämtliche
genannten Autoren (bzw. behandelnden Ärzte)
hätten die Tendenz, subjektive Beschwerden (Schmerzen) und die eigene Krankheitsüberzeugung des Beschwerdeführers als invalidisierende Faktoren bzw. depressive
Symptome darzustellen
(
Urk.
8/70/15)
,
vermag
in dieser allge
meinen Form
nicht zu überzeugen
.
Wohl entsteht der Eindruck, dass
das
K.___
,
das
dem Beschwerdeführer
in der bisherigen und auch in einer angepassten Tätigkeit
bereits seit dem 2
9.
J
uni 2009 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestierte
(
Urk.
8/63/5)
und
dies
mitnichten
nach
vollziehbar begründete, massgeblich
und unkritisch
auf die Angaben des Be
schwerdeführers
selbst
abstellte
.
Insbesondere die
Ärzte der
I.___
und
Dr.
M.___
haben
die Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers
indessen
in erster Linie mit der
depressiven Symptomatik
und nicht
mit der
(somatisch
nicht
ausreichend
abstützbaren)
Schmerzproblematik
begründet
(
Urk.
8/59 und
Urk.
12).
Aufgrund
des Gesagten kann auf
Dr.
H.___
Beurteilung daher nicht abge
stellt werden.
3.2.3
Was die
übrigen
fachärztlich-psychiatrischen Einschätzungen betreffend Ar
beits
fähigkeit anbelangt, äusserten sich die
Ärzte der
I.___
im
Wesentlichen
nur
zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers während des stationären
Klini
k
a
uf
ent
halts
.
Ab wann ihm
allenfalls
wieder eine behinderungsangepasste Tätigkeit
zumutbar sei, könne nach dem derzeitigen Behandlungsstand nicht beurteilt werden
(
Urk.
8/59/4
).
Dr.
M.___
hat seine Einschätzung
, wonach der Be
schwer
deführer
bereits seit
Behandlungsbeginn im
Juli 2010 zu 70
%
bis 80
%
arbeitsunfähig gewesen sei,
nicht hinreichend begründet. Im Übrigen ist auch zu beach
ten, dass Berichte behandelnder Ärzte
auf
grund der
en
auftrags
rechtli
cher
Vertrauensstellung zum Patienten ohnehin mit Vorbehalt zu würdi
gen sind (BGE 125 V 351 E. 3b/cc).
3.3
Zusammen
fassend
kann somit
davon ausgegangen werden, dass aus soma
ti
scher Sicht
keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit
des Beschwerdeführers
vorliegt.
In psychischer Hinsicht erweist sich der rechtserhebliche Sachverhalt hingegen
als ungenügend abgeklärt. Die Verfügung vom 2
4.
Februar 2012 (Urk. 2) ist deshalb aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zu
rückzuweisen
. Die Beschwerdegegnerin
soll eine
weitere
psychiatrische Exper
tise einholen,
die
sich zum psychischen Gesundheitszustand des Beschwerde
führers sowie dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit
im Zeitverlauf
zu äussern hat.
Danach hat die Beschwerdegegnerin über einen möglichen
An
spruch auf berufliche Massnahmen und eine Invalidenrente de
s
Beschwer
de
führers
neu zu
entscheiden
.
In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.
%1.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen.
Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal
tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 199/02 vom 10. Februar 2004 E. 6 mit Hin
weis auf BGE 110 V 54 E. 3a; SVR 1999 IV Nr. 10 S. 28 E. 3)
,
weshalb
die Kos
ten in der Höhe von Fr. 800.-- der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind.
Das
Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Prozessführung
erweist sich daher
als gegenstandslos.
Das Gericht erkennt:
1.
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass
die angefochtene Verfügung vom 2
4.
Februar 2012 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen
wird
, damit diese, nach erfolg
ter Ab
klärung im Sinne der Erwä
gungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerdefüh
rers neu
entscheide
.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
800
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rech
nung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts
kraft zugestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Stadt Zürich, Soziale Dienste, Fachsupport Rechtsdienst
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur
kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
HurstKreyenbühl
RH/TK/MTversandt