# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 24bd9665-1118-5a54-a107-75342486aa21
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-09-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.09.2008 D-5697/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5697-2008_2008-09-17.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-5697/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 7 .  S e p t e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Walter Lang,
mit Zustimmung von Richter Blaise Pagan,
Gerichtsschreiber Martin Maeder.

A._______, geboren (...),
Kamerun,
vertreten durch lic. phil. I Annelise Gerber, (...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 29. August 2008 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-5697/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer sein Heimatland eigenen Aussagen zufol-
ge am 8. Dezember 2005 verliess und am 12. Dezember 2005 in der 
Schweiz um Asyl nachsuchte,

dass er  zu dessen Begründung im Wesentlichen geltend machte,  er 
sei  in  seinem Heimatland seit  dem 3. Oktober 2005 mittels Suchbe-
fehls zur Fahndung ausgeschrieben, nachdem man ihn am 1. Oktober 
2005 anlässlich einer Veranstaltung des „Southern Cameroons Natio-
nal Council“ (SCNC) in Haft genommen habe und ihm noch am glei-
chen Tag bei einem Verkehrsunfall  während der vorgesehenen Über-
stellung ins Gefängnis die Flucht gelungen sei,

dass er  ergänzend vorbrachte, er sei  einfaches Mitglied der „Human 
Rights Defence Group“ (HRDG) und habe als Sozialarbeiter bei dieser 
Organisation gearbeitet, welche für die Unabhängigkeit Südkameruns 
kämpfe und die SCNC unterstütze,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  16. November  2007  gestützt  auf 
Art. 32 Abs. 2 Bst. a  des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 
142.31)  auf  das  Asylgesuch  nicht  eintrat,  die  Wegweisung  aus  der 
Schweiz verfügte und deren Vollzug anordnete,

dass  die  gegen  diese  Verfügung  am  27. November  2007  erhobene 
Beschwerde mit  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  vom 22. April 
2008 abgewiesen wurde, soweit darauf eingetreten wurde,

dass das Bundesverwaltungsgericht in der Urteilsbegründung zusam-
menfassend festhielt, es schliesse sich dem Standpunkt der Vorinstanz 
an,  wonach der  Beschwerdeführer mit  seinem eigenen Reisepass in 
die Schweiz eingereist sei und diesen den Behörden nicht abgegeben 
habe, zumal vom BFM überzeugend dargelegt werde, weshalb es zum 
Schluss gelangt sei, sowohl die geltend gemachte Beschlagnahmung 
des Reisepasses als auch die geschilderten Reisemodalitäten erschie-
nen unglaubhaft,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  im Weiteren  argumentierte,  auf-
grund der Ungereimtheiten in den Aussagen des Beschwerdeführers 
und  der  Qualität  der  von  ihm  eingereichten  Beweismittel  habe  das 
BFM auf das offensichtliche Fehlen der Flüchtlingseigenschaft und von 

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Wegweisungsvollzugshindernissen  schliessen können,  ohne zusätzli-
che Abklärungen vornehmen zu müssen,

dass die  „Cameroon Action  Group for  Change“  (CAGFC) am 3. Mai 
2008  (Poststempel)  unter  Bezugnahme auf  das  Urteil  vom 22. April 
2008  beim  Bundesverwaltungsgericht  eine  fremdsprachige  Eingabe 
einreichte,

dass  dieser  Eingabe  bzw. der  Folgeeingabe vom 12. Mai  2008 zwei 
Fotos, zwei Presseberichte und zwei Internetauszüge beifügt waren,

dass das Bundesverwaltungsgericht die Eingaben vom 3. und 12. Mai 
2008 mit den zugehörigen Beweismitteln als Gesuch des Beschwerde-
führers um Revision des Beschwerdeurteils vom 22. April 2008 bezüg-
lich des dort abgewiesenen Begehrens um Aufhebung der Nichteintre-
tensverfügung vom 16. November 2007 und Rückweisung der Sache 
an das BFM zum Eintreten auf das Asylgesuch und Erlass einer neuen 
Verfügung behandelte,

dass es das Revisionsgesuch mit Urteil vom 2. Juni 2008 abwies, so-
weit es darauf eintrat,

dass es in der Urteilsbegründung ausführte, soweit sich der Beschwer-
deführer  auf  Veröffentlichungen  vom  5.  Mai  2008  durch  "The  Post 
News"  (insbesondere  Nr.  0949)  beziehe,  seien  die  entsprechenden 
Tatsachen  bzw.  Beweismittel  erst  nach  Abschluss  des  ordentlichen 
Verfahrens durch Urteil vom 22. April 2008 entstanden, weswegen sie 
gemäss Art. 123 Abs. 2 Bst. a letzter Halbsatz des Bundesgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) keinen zulässigen Revi-
sionsgrund darstellten und insoweit auf das Revisionsgesuch nicht ein-
zutreten sei,

dass es zusätzlich  argumentierte,  soweit  sich der  Beschwerdeführer 
auf seine Aktivitäten für den SCNC berufe, lägen bereits im vorange-
gangenen  Beschwerdeverfahren  gewürdigte  Tatsachen  vor,  weshalb 
auch diesbezüglich auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten sei, weil 
Bewertung und Würdigung tatsächlichen Materials keine revisionsbe-
gründenden Tatsachen darstellten,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf das Revisionsgesuch gleich-
sam nicht  eintrat,  insoweit  der  Beschwerdeführer  dieses  auf  fremd-
sprachige bzw. nicht in eine Amtssprache übersetzte Beweismittel ab-

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stützte ("The Post News" Nr. 0946 und zwei Internetauszüge von "The 
Post Online"),

dass es bezüglich der beiden Fotos erwog, es sei tatsächlich von einer 
Teilnahme des Beschwerdeführers an der von ihm erwähnten Demon-
stration vom 19. April 2008 in Bern auszugehen, doch gehe aus dem 
Revisionsgesuch und dessen Beilagen in keiner Weise hervor, wie es 
Angehörigen der Botschaft von Kamerun in Bern oder anderen kame-
runischen Behördenmitglieder gelungen sein solle,  den Beschwerde-
führer zu identifizieren, weshalb von erheblichen Tatsachen bzw. ent-
scheidenden Beweismitteln im Sinne der revisionsrechtlichen Bestim-
mungen keine Rede sein könne,

dass  der  Beschwerdeführer  am  30.  Juni  2008  (Poststempel)  durch 
seine Rechtsvertreterin beim BFM eine als „Wiedererwägungsgesuch“ 
bezeichnete Rechtsschrift  einreichen und darin  die Begehren stellen 
liess, es die Verfügung vom 16. November 2007 in Wiedererwägung zu 
ziehen, vom Vollzug der Wegweisung abzusehen, die Unzumutbarkeit 
des Vollzugs der Wegweisung festzustellen und als Folge davon für ihn 
die vorläufige Aufnahme anzuordnen,

dass er zusammen mit dem „Wiedererwägungsgesuch“ bzw. im Nach-
gang  zu  demselben  die  bereits  im  Revisionsverfahren  eingereichten 
beiden Fotos und einen ebenfalls schon im damaligen Verfahren pro-
duzierten  englischsprachigen  Pressebericht  („The  Post  News“ 
Nr. 0946 vom 21. April 2008), eine Vorladung vom 29. Mai 2008 sowie 
mehrere Bestätigungen seine Arbeitstätigkeit und Weiterbildung in der 
Schweiz betreffend zu den Akten reichte,

dass er zur Begründung des „Wiedererwägungsgesuchs“ im Wesentli-
chen  anführte,  einerseits  sei  der  von  ihm vorgetragene  Sachverhalt 
vom BFM und vom Bundesverwaltungsgericht unrichtig gewürdigt wor-
den, andererseits sei eine neue Situation eingetreten,

dass er im Konkreten unter Berufung auf die beiden Fotos, den Pres-
sebericht vom 21. April 2008 und die Vorladung vom 29. Mai 2008 gel-
tend  machte,  seine  Befürchtung,  von  den  kamerunischen  Behörden 
als Teilnehmer der regierungsfeindlichen Kundgebung in Bern erkannt 
worden zu sein und in Kamerun gesucht und verfolgt zu werden, sei 
berechtigt,

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dass das BFM die als „Wiedererwägungsgesuch“ bezeichnete Rechts-
schrift vom 30. Juni 2008 zusammen mit den ihr beigefügten Beweis-
mitteln als neues - zweites - Asylgesuch entgegennahm und mit Zwi-
schenverfügung vom 4. Juli 2008 den Beschwerdeführer gestützt auf 
Art. 17b Abs. 4 i.V.m. Abs. 3  AsylG  zur Leistung eines Gebührenvor-
schusses in  der  Höhe von Fr. 1'200.--  bis  zum 21. Juli  2008 auffor-
derte, verbunden mit der Androhung, bei ungenutzt abgelaufener Frist 
werde auf das Asylgesuch nicht eingetreten,

dass das BFM zur Begründung der Gebührenvorschusserhebung auf 
die Aussichtslosigkeit  des Asylgesuchs hinwies und hierzu insbeson-
dere festhielt, der Beschwerdeführer mache bis auf die - zur Begrün-
dung einer asylrelevanten Verfolgung nicht geeignete - Vorladung vom 
29. Mai  2008 nichts  geltend,  was nicht  schon Gegenstand des Ent-
scheids des BFM vom 16. November 2007 und der Urteile des Bun-
desverwaltungerichts  vom 22. April  2008 und 2. Juni  2008 gewesen 
sei,

dass  der  Beschwerdeführer  den  eingeforderten  Gebührenvorschuss 
am 21. Juli 2008 in vollem Umfang leistete,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  29.  August  2008  -  eröffnet  am 
2. September 2008 - gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf das 
Asylgesuch vom 17. Dezember 2007 nicht eintrat, die Wegweisung aus 
der Schweiz sowie deren Vollzug anordnete und für das Verfahren eine 
Gebühr von Fr. 1'200.-- erhob, welche sie mit dem am 21. Januar 2008 
in dieser Höhe geleisteten Vorschuss verrechnete,

dass  der  Beschwerdeführer  am  8.  September  2008  (Poststempel) 
durch seine Rechsvertreterin beim Bundesverwaltungsgericht eine Be-
schwerde gegen die  Nichteintretensverfügung des BFM vom 29. Au-
gust 2008 einreichen und darin zur Hauptsache deren Aufhebung so-
wie das Eintreten auf das Asylgesuch vom 30. Juni 2008 beantragen 
liess,

dass er zusätzlich um Feststellung der Unzulässigkeit und Unzumut-
barkeit des Vollzugs der Wegweisung und um Anordnung der vorläu-
figen Aufnahme ersuchen liess

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und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR  172.021])  des  BFM  auf 
dem Gebiet  des Asyls entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31,  32 
und  33  Bst. d  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005 
[VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das BFM der Form nach ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründet-
heit hin zu überprüfen (Art. 32-35a AsylG), die Beurteilungskompetenz 
der Beschwerdeinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob 
die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass  dementsprechend  die  Beschwerdeinstanz,  erachtet  sie  das 
Nichteintreten auf das Asylgesuch als unrechtmässig, sich einer selb-
ständigen materiellen  Prüfung zu enthalten,  die angefochtene Nicht-
eintretensverfügung  aufzuheben  und  die  Sache  zu  neuer  Entschei-
dung  an  die  Vorinstanz  zurückzuweisen  hat  (vgl.  EMARK [Entschei-
dungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission] 
2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass die Vorinstanz demgegenüber die Frage der Wegweisung sowie 
deren Vollzugs materiell geprüft hat, weshalb dem Bundesverwaltungs-
gericht einzig diesbezüglich volle Kognition zukommt,

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor dem BFM teilgenommen 
hat, durch die Nichteintretensverfügung vom 29. August 2008 beson-
ders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
bzw. Änderung hat (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  die  Beschwerde innert  der  gesetzlichen  Frist  von fünf  Arbeits-
tagen in gültiger Form eingereicht wurde (Art. 108 Abs. 2 AsylG, Art. 6 
AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG), weshalb auf diese einzutreten ist,

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

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dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung eines zweiten Richters entschie-
den wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfol-
gend aufgezeigt,  um eine solche handelt,  weshalb  der  Beschwerde-
entscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel zu verzichten ist,

dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende in 
der  Schweiz  bereits  ein  Asylverfahren  erfolglos  durchlaufen  haben 
oder während des hängigen Asylverfahrens in den Heimat- oder Her-
kunftsstaat zurückgekehrt sind, ausser es gebe Hinweise, dass in der 
Zwischenzeit  Ereignisse  eingetreten  sind,  die  geeignet  sind,  die 
Flüchtlingseigenschaft zu begründen, oder die für die Gewährung vor-
übergehenden Schutzes relevant sind (Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG),

dass der Nichteintretensgrund von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG somit 
ein formelles (früheres Asylverfahren) und ein materielles Erfordernis 
(fehlende Hinweise) enthält, welche im Einzelfall beide gleichzeitig er-
füllt sein müssen,

dass im Falle des Beschwerdeführers das formelle Erfordernis in Form 
der ersten Variante des in der Schweiz erfolglos durchlaufenen Asyl-
verfahrens offensichtlich erfüllt ist, weil in Gestalt der Nichteintretens-
verfügung des BFM vom 16. November 2007 nach der Abweisung der 
dagegen erhobenen Beschwerde durch Urteil  vom 22. April  2008 ein 
rechtskräftiger Entscheid vorliegt, in welchem nach einer zwar summa-
rischen, aber abschliessenden materiellen Prüfung das offensichtliche 
Nichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft im Sinne der Definition von 
Art.  3  AsylG  festgestellt  wurde  (vgl.  BVGE  2007/8  insb.  E. 5.6.5 
S. 90 f.; EMARK 1998 Nr. 1 E. 5 S. 5 ff.),

dass das BFM ebenso offensichtlich zu Recht ein Fehlen von Hinwei-
sen auf seither eingetretene bedeutsame Ereignisse (materielles Erfor-
dernis) festgestellt hat,

dass zur Verdeutlichung dessen vorab auf die Erwägungen des BFM in 
der angefochtenen Verfügung (vgl. ebenda, Ziff. I S. 2 f.) zu verweisen 
ist,

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dass die dort festgehaltenen Argumente vom Beschwerdeführer nicht 
in substanziierter Weise entkräftet werden,

dass  sich  die  Relevanz  der  zwischenzeitlichen  Ereignisse  im  Sinne 
von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG nicht nach demselben - weiten - Verfol-
gungsbegriff  wie in  Art. 18,  Art. 33 Abs. 3  Bst. b  und Art. 34  Abs. 1 
AsylG bemisst  (vgl. dazu EMARK 2004 Nr. 5 E. 3c.aa S. 35 f.,  2004 
Nr. 35  E. 4.3.  S. 247),  sondern  bedeutsam  nur  Hinweise  auf  solche 
Ereignisse sind,  die  sich  zur  Begründung  der  Flüchtlingseigenschaft 
eignen,

dass  mit  anderen  Worten  ein  engerer  Verfolgungsbegriff  angewandt 
werden muss und auf das Asylgesuch nicht einzutreten ist, wenn eines 
der  Elemente  der  Flüchtlingsbegriffs  von  Art.  3  AsylG  offensichtlich 
nicht erfüllt ist (vgl. EMARK 2005 Nr. 2 E. 4.5. S. 18),

dass innerhalb des so gesteckten Rahmens bei der Prüfung des Nicht-
eintretensgrundes von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG ein gegenüber der 
Glaubhaftmachung  nochmals  reduzierter  Beweismassstab  anzuwen-
den ist,

dass grundsätzlich, sobald in den Akten Hinweise auf flüchtlingsrecht-
lich oder für die Gewährung vorübergehenden Schutzes bedeutsame 
Ereignisse seit  dem Abschluss  des  vorangegangenen Verfahrens zu 
verzeichnen sind, deren Unglaubhaftigkeit nicht schon bei erstem Hin-
sehen festgestellt  werden kann,  unabhängig  von der  Tatsache,  dass 
derselben ausländischen Person in der Vergangenheit schon (mindes-
tens)  einmal  in  der  Schweiz  die  Anerkennung  als  Flüchtling  versagt 
blieb,  auf  das  Asylgesuch  einzutreten  ist  (vgl.  EMARK  2005  Nr. 2 
E. 4.3. S. 16 f.),

dass als Folge der im Vergleich zur Glaubhaftmachung nochmals gelo-
ckerten  Beweisanforderungen die  Möglichkeit,  einen  Nichteintretens-
entscheid in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG zu treffen, von 
vornherein ausser Betracht fällt, wenn subjektive Nachfluchtgründe wie 
insbesondere  exilpolitische  Aktivitäten  geltend  gemacht  werden  und 
dies nicht nur in Form von unbegelegten Parteibehauptungen, sondern 
anhand von substanziierten Vorbringen und einschlägigem Beweisma-
terial geschieht (vgl. EMARK 2006 Nr. 20 E. 3.11 S. 214 f.),

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dass im konkreten Fall vom Beschwerdeführer exilpolitische Aktivitäten 
nur für die Zeit vor Erlass des Beschwerdeurteils vom 22. April  2008 
geltend gemacht und dokumentiert werden,

dass diesbezüglich in der Beschwerde (vgl. ebenda, Ziff. 2.1.) explizit 
betont wird, der Beschwerdeführer halte an den im ersten Asylverfah-
ren vorgebrachten Fluchtgründen vollumfänglich fest, habe keine neu-
en Asylgründe und sehe sich allein wegen der eingereichten Vorladung 
einer neuen Verfolgungssituation in seinem Heimatland ausgesetzt,

dass der Beschwerdeführer aus jener im zweiten Asylverfahren einge-
reichten  Vorladung  vom  29.  Mai  2008  auf  der  Sachverhaltsebene 
nichts abzuleiten vermag, was sich im Rahmen der rechtlichen Würdi-
gung im Hinblick auf das Erfüllen der Flüchtlingseigenschaft oder die 
Benötigung vorübergehenden Schutzes zu seinen Gunsten auswirken 
könnte,

dass in Kamerun wie in zahlreichen anderen Heimatländern von Asyl-
suchenden (vgl. etwa betreffend Pakistan EMARK 1996 Nr. 21 E. 4b 
S. 210 f.) Imitate in der Erscheinungsform von amtlichen Dokumenten 
ohne grösseren Aufwand gegen Bezahlung zu erwerben sind,

dass angesichts dieser notorischen Tatsache Dokumenten ungeachtet 
der Ausstattung mit vermeintlichen Echtheitsmerkmalen wie Stempeln, 
Unterschriften, Marken oder Briefköpfen grundsätzlich mit  Zurückhal-
tung zu begegnen ist,

dass es der Beschwerdeführer vorliegend versäumt, im Detail  aufzu-
zeigen,  unter  welchen  konkreten  Umständen  die  Vorladung  vom 
29. Mai 2008 in seinem Heimatland beschafft worden und auf welchen 
Kanälen sie in seine Hände gelangt ist,

dass unbesehen ihrer Gestaltung als Original keinerlei Garantien vor-
liegen,  dass  die  Vorladung von der  aufgeführten  Behörde („Gendar-
merie Nationale“, „Officier de Police Judiciaire“) nach gehörigem Pro-
zedere ausgestellt worden ist,

dass sich der Beschwerdeführer nicht  verbindlich dazu äussert,  wel-
che Person die Vorladung entgegengenommen hat,

dass er lediglich ausführt, er habe das Dokument von seiner Schwes-
ter zugesandt erhalten,

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dass auf der Empfangsbescheinigung im unteren Teil des Dokuments 
die Unterschrift der betroffenen Person fehlt und der Beschwerdeführer 
hierfür keinerlei Erklärung liefert,

dass in den handschriftlichen Eintragungen auf der Vorladung auf den 
ersten Blick diverse Unstimmigkeiten festzustellen sind,

dass insbesondere das Ausstellungsdatum, das Zustelldatum, und das 
Vorladungsdatum identisch sind,

dass die Erklärung in der Beschwerde, wonach der Beschwerdeführer 
von der Gendarmerie offenbar direkt an seinem Domizil hätte verhaftet 
werden sollen,  realitätsfremd anmutet,  weil  diesfalls  eine  schriftliche 
Vorladung  keinen  Sinn  machen  würde  und  als  Dokument  eher  ein 
Haftbefehl in Frage gekommen wäre,

dass im Übrigen auf der Vorladung zwar für den Moment der Ausstel-
lung eine Uhrzeitangabe eingetragen ist,  für den Moment des befoh-
lenen Erscheinens bei der Gendarmerie jedoch gerade nicht,

dass daher die Darstellung in der Gesuchsschrift  vom 30. Juni 2008, 
der Beschwerdeführer sei mit dem besagten Dokument für den 29. Mai 
2008  morgens  um  11  Uhr  vorgeladen  worden,  nicht  nachvollzogen 
werden kann,

dass der Vorladung vom 29. Mai 2008 aus diesen Gründen unter Ver-
zicht auf weiter  führende Abklärungen eine relevante Beweiseignung 
abzusprechen ist,

dass bei dieser Sachlage auf das Ansetzen einer Frist zur Einreichung 
der  in  der  Beschwerde  angekündigten  Dokumente  zum  Beweis  der 
Echtheit der Vorladung vom 29. Mai 2008 im Sinne einer antizipierten 
Beweiswürdigung zu verzichten ist, zumal von vornherein klar abseh-
bar ist, dass daraus keine wesentlichen (neuen) Erkenntnisse gewon-
nen werden könnten (vgl. EMARK 2003 Nr. 13 E. 4c S. 84),

dass das BFM demnach zu Recht gestützt auf  Art. 32 Abs. 2 Bst. e 
AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers vom 30. Juni 2008 
nicht eingetreten ist,

dass gemäss Art. 44 Abs. 1 AsylG das Nichteintreten auf ein Asylge-
such in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat, der 

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Beschwerdeführer nicht im Besitz einer gültigen Aufenthalts- oder Nie-
derlassungsbewilligung  ist  (Art. 32  Bst. a  der  Asylverordnung  1  vom 
11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]) und sich auch nicht auf einen 
grundsätzlichen  Anspruch  auf  Erteilung  einer  Aufenthaltsbewilligung 
berufen kann (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu be-
stätigen ist,

dass zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der Wegwei-
sung entgegenstehen,  da im Fall  eines  unzulässigen,  unzumutbaren 
oder unmöglichen Vollzugs das Anwesenheitsverhältnis nach den Be-
stimmungen  des  AuG  über  die  vorläufige  Aufnahme  zu  regeln  ist 
(Art. 44 Abs. 2 AsylG),

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers ins Heimat-
land unter Berücksichtigung der völkerrechtlichen Verpflichtungen der 
Schweiz (Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze 
der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  [Europäische  Menschen-
rechtskonvention,  EMRK, SR 0.101],  Art. 33  Abs. 1 des  Abkommens 
vom  28.  Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [Flücht-
lingskonvention, FK, SR 0.142.30]) und der Bestimmungen von Art. 5 
Abs. 1 AsylG sowie Art. 25 Abs. 2 und 3 der  Bundesverfassung der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) 
zulässig  ist,  da  keine  Menschenrechtsverletzungen  drohen  und  die 
Flüchtlingseigenschaft offensichtlich nicht besteht,

dass angesichts der klar unglaubhaften Vorbringen, die der Beschwer-
deführer  auf  die  eingereichte  Vorladung vom 29. Mai  2008  abstützt, 
das  Bestehen  einer  tatsächlichen  Gefahr,  gegen  ihn  könnte  durch 
Repräsentanten des kamerunischen Staates in Art. 3 EMRK zuwider-
laufender  Weise  psychischer  oder  physischer  Zwang  ausgeübt  wer-
den, zu verneinen ist,

dass er selber keine Bedenken anmeldet, Opfer von Übergriffen nicht-
staatlicher Akteure zu werden,

dass sich andererseits alleine aus der allgemeinen Menschenrechtssi-
tuation in Kamerun kein reales Risiko von Folter oder unmenschlicher 
oder  erniedrigender  Strafe  oder  Behandlung  herleiten  lässt  (vgl. 
EMARK 2001 Nr. 16 E. 6a S. 122, mit zahlreichen Hinweisen),

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dass vorliegend der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der mass-
geblichen  völker-  und  landesrechtlichen  Bestimmungen  zulässig  ist 
(vgl. Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass  entgegen  der  Argumentation  in  der  Beschwerde  auch  keine 
Gründe für die Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs bestehen,

dass gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG der Vollzug der Wegweisung für aus-
ländische  Personen  unzumutbar  sein  kann,  wenn  sie  in  Situationen 
wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage 
im Heimatstaat konkret gefährdet sind,

dass diese Bestimmung eine Kodifizierung der bisherigen Praxis zur 
konkreten Gefährdung nach Art. 14a Abs. 4 des Bundesgesetzes vom 
26. März  1931  über  Aufenthalt  und  Niederlassung  der  Ausländer 
(aANAG,  BS  1  121)  darstellt  (vgl.  PETER BOLZLI in  MARC SPESCHA/ 
HANSPETER THÜR/ANDREAS ZÜND/PETER BOLZLI, Kommentar Migrationsrecht, 
Zürich 2008, Nr. 15 zu Art. 83 AuG, mit Hinweisen),

dass in den Akten kein Anhaltspunkt dafür besteht, der Beschwerde-
führer würde im Falle einer Rückführung nur schon als Folge der ge-
genwärtig  in  Kamerun herrschenden allgemeinen Sicherheitslage ei-
ner konkreten Gefährdung ausgesetzt,

dass eine gänzlich unsichere, von bewaffneten Konflikten oder ande-
ren unberechenbaren Unruhen dominierte Lage im Land, aufgrund de-
rer der Beschwerdeführer sich bei einer Rückkehr unweigerlich einer 
konkreten Gefährdung ausgesetzt  sehen würde,  mithin zu verneinen 
ist,

dass sodann mit hinlänglicher Sicherheit auszuschliessen ist, der Be-
schwerdeführer geriete im Falle der Rückkehr in die Heimat aus indivi-
duellen Gründen wirtschaftlicher, sozialer oder gesundheitlicher Natur 
in eine existenzbedrohende Situation,

dass der aus der Wirtschaftsmetropole B._______ (Nordwest-Provinz) 
stammende Beschwerdeführer nach einer Rückkehr im Bedarfsfall auf 
ein soziales Beziehungsnetz greifen kann, keine gesundheitlichen Pro-
bleme beklagt und über eine 14-jährige Schulbildung, als ehemaliger 
Informatikstudent  über  überdurchschnittliche  Kenntnisse  auf  diesem 
Gebiet  sowie  über  Berufserfahrung  in  verschiedenen  Branchen  ver-

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fügt, womit er die Grundvoraussetzungen mitbringt, um in seinem Hei-
matland ein eigenes Auskommen zu finden,

dass blosse soziale und wirtschaftliche Schwierigkeiten wie namentlich 
Mangel an Wohnungen und Arbeitsplätzen, von welchen die ansässige 
Bevölkerung im Allgemeinen betroffen  ist,  keine existenzbedrohende 
Situation darstellen, welche den Wegweisungsvollzug von vornherein 
als unzumutbar erscheinen liesse (vgl. EMARK 2002 Nr. 22 E. 4.d.bb 
S. 181, 2005 Nr. 24 E. 10.1. S. 215),

dass  der  Beschwerdeführer  unter  Berufung  auf  diverse  Kurs-  und 
Arbeitsbestätigungen  als  weiteres  Argument  für  die  Unzumutbarkeit 
des  Wegweisungsvollzugs  eine  gelungene  berufliche  Eingliederung 
und  generell  einen  engen,  während  des  mehrjährigen  Aufenthaltes 
aufgebauten Bezug zur Schweiz geltend macht,

dass die Voraussetzungen der Unzumutbarkeit des Wegweisungsvoll-
zugs gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG nicht nach den persönlichen Verhält-
nissen  des  Ausländers  in  der  Schweiz  zu  beurteilen  sind,  sondern 
ausschlaggebend dabei vielmehr ist, welche Situation sich für ihn im 
Falle des Vollzugs im Heimatland in Bezug auf den primären Aspekt 
der Lebenssicherheit und Existenzsicherung ergeben würde,

dass die vormals für die Anordnung einer vorläufigen Aufnahme wegen 
schwerwiegender  persönlicher  Notlage  -  und  damit  unter  anderem 
auch für die Gewichtung der Integration in der Schweiz - massgeben-
den Bestimmungen von Art. 44 Abs. 3-5 aAsylG und Art. 14a Abs. 4bis 

aANAG auf den 1. Januar 2007 aufgehoben worden sind (vgl. Ziff. I, II 
[Anhang Ziff. 1]  und VI  ["Ergebnis  der  Volksabstimmung und Inkraft-
setzung" Abs. 2 Bst. a und c] des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 
2005 über die Änderung des AsylG [AS 2006 4745, 4751, 4767 und 
4772, AS 2007 5573]),

dass es somit an einer gesetzlichen Grundlage fehlt, welche es ermög-
lichen  würde,  der  fortgeschrittenen  Integration  einer  asylsuchenden 
Person  durch  Anordnung  der  vorläufigen  Aufnahme  im  Sinne  von 
Art. 83 Abs. 1 AuG Rechnung zu tragen,

dass im vorliegenden Fall eine aussergewöhnlich starke Assimilierung 
in der Schweiz, die mit einer eigentlichen, auch in die Zumutbarkeits-
frage hineinwirkenden Entwurzelung im Heimatstaat einhergehen wür-
de  (vgl.  EMARK  2005  Nr. 6  E.  6.2.  S. 58;  BOLZLI,  a.a.O.,  Nr.  18  zu 

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Art. 83 AuG), offensichtlich nicht gegeben ist, zumal der Beschwerde-
führer den grössten Teil seines Lebens in Kamerun verbracht hat und 
mithin nicht in einen ihm fremden Kulturkreis zurückkehren würde,

dass sich aufgrund der Akten schliesslich keine Hinweise auf das Vor-
liegen technischer Vollzugshindernisse ergeben,  weshalb der  Vollzug 
auch als möglich erscheint (Art. 83 Abs. 2 AuG),

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststelle 
oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 1, 2 und 3 Bst. a des Reglements 
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2])  dem Beschwerde-
führer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an:

- die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (Einschreiben, Beila-
ge: Einzahlungsschein)

- das  BFM,  Abteilung  Aufenthalt  und  Rückkehrförderung,  mit  den 
Akten Ref.-Nr. N (...) (per Kurier; in Kopie)

- den (...) des Kantons (...) (in Kopie)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Walter Lang Martin Maeder

Versand: 

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