# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1e60073d-b3c4-58e0-b148-ab68a2f65dcd
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-02-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.02.2025 B-4982/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-4982-2024_2025-02-17.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-4982/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 7 .  F e b r u a r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richterin Chiara Piras (Vorsitz), 

Richter David Aschmann, Richterin Eva Schneeberger,    

Gerichtsschreiber Silas Bänziger. 
 

 
 

Parteien 
 X._______ AG,  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Innosuisse - Schweizerische Agentur  

für Innovationsförderung,     

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Innovationsförderung. 

 

 

 

B-4982/2024 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die Beschwerdeführerin ist eine Gesellschaft, welche (…) bezweckt. Mit 

Eingabe vom 3. April 2024 ersuchte sie die Vorinstanz um Unterstützung 

ihres Projekts (…) mit einer Fördersumme von Fr. (…). Mit dem Projekt soll 

(…) entwickelt werden. 

B.  

Die Vorinstanz lehnte das Gesuch der Beschwerdeführerin vom 3. April 

2024 mit Verfügung vom 8. Juli 2024 ab.  

C.  

Mit Beschwerde vom 9. August 2024 beantragt die Beschwerdeführerin 

beim Bundesverwaltungsgericht, der Entscheid der Vorinstanz vom 8. Juli 

2024 sei aufzuheben und ihr seien die beantragten Förderbeiträge zuzu-

sprechen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Bundes.  

D.  

Mit Eingabe vom 4. September 2024 ersucht die Beschwerdeführerin um 

Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das vorliegende Be-

schwerdeverfahren. Dieser Antrag wurde mit Zwischenverfügung der zu-

ständigen Instruktionsrichterin vom 13. September 2024 abgewiesen.  

E.  

Mit Vernehmlassung vom 24. Oktober 2024 beantragt die Vorinstanz die 

Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolgen. Dabei wies sie unter an-

derem darauf hin, dass die Beschwerdeführerin am 16. August 2024 ein 

Schreiben eingereicht habe, welches von der Vorinstanz als Wiedererwä-

gungsgesuch entgegengenommen, geprüft und am 11. September 2024 

abgelehnt worden sei.   

F.  

Mit Replik vom 28. November 2024 hält die Beschwerdeführerin an ihren 

Ausführungen in der Beschwerde fest und bekräftigt diese. 

G.  

Die Vorinstanz liess sich nach Erhalt der Replik nicht mehr vernehmen. 

H.  

Auf weitere Vorbringen der Verfahrensbeteiligten und die eingereichten 

B-4982/2024 

Seite 3 

Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der folgenden Erwägungen ein-

gegangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Beurteilung von Beschwerden 

im Bereich der Innovationsförderung zuständig (Art. 31, Art. 32 e contrario 

sowie Art. 33 Bst. e des Bundesgesetztes vom 17. Juni 2005 über das Bun-

desverwaltungsgericht [VGG, SR 173.32]). Als Verfügungsadressatin ist 

die Beschwerdeführerin ohne Weiteres zur Erhebung der Beschwerde le-

gitimiert (Art. 48 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über 

das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]). Die Eingabefrist sowie 

die Anforderungen an Form und Inhalt der Beschwerdeschrift sind gewahrt 

(Art. 50 und Art. 52 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 37 VGG). Schliesslich wurde 

der Kostenvorschuss innerhalb der erstreckten Frist bezahlt (Art. 63 Abs. 4 

VwVG i.V.m. Art. 37 VGG). Auf die Beschwerde ist somit – mit nachfolgen-

dem Vorbehalt – einzutreten. 

1.2 Im vorliegenden Verfahren kann nur die Verletzung von Bundesrecht 

einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens sowie die 

unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts gerügt wer-

den (Art. 49 Bst. a und b VwVG i.V.m. Art. 13 Abs. 3 des Bundesgesetztes 

über die Förderung der Forschung und der Innovation vom 14. Dezember 

2012 [FIFG, SR 420.1]). Unzulässig ist die Rüge der Unangemessenheit 

des angefochtenen Entscheids wie sie in Art. 49 Bst. c VwVG vorgesehen 

ist (Art. 13 Abs. 3 FIFG e contrario).  

1.3 Nach dem Gesagten ist die Angemessenheit des vorinstanzlichen Ent-

scheids im vorliegenden Verfahren nicht zu prüfen. Soweit die Beschwer-

deführerin geltend macht, der Entscheid der Vorinstanz sei unangemes-

sen, ist auf ihre Beschwerde deshalb nicht einzutreten (vgl. REGINA KIE-

NER/BERHARD RÜTSCHE/MATHIAS KUHN, Öffentliches Verfahrensrecht, 

3. Aufl., 2021, Rz. 1527; BENJAMIN SCHINDLER, in: Auer/Müller/Schindler 

[Hrsg.], Kommentar zum VwVG, 2. Aufl. 2019, Art. 49 Rz. 1; ALFRED KÖLZ/I-

SABELLE HÄNER/MARTIN BERTSCHI, Verwaltungsverfahren und Verwal-

tungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl., 2013, Rz. 1026).  

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Seite 4 

2.  

2.1 Das Bundesverwaltungsgericht auferlegt sich Zurückhaltung bei der 

Überprüfung von verweigerten Innovationsbeiträgen, soweit sich die Rü-

gen auf die Beurteilung der wissenschaftlichen Qualität des Projekts und 

der wissenschaftlichen Qualifikation der Gesuchstellenden durch die  

Vorinstanz beziehen. Die Vorinstanz beziehungsweise die Experten und 

Fachgremien, auf deren Anträge sie sich für ihren Entscheid stützt, sind 

gesetzlich vorgesehene Fachinstanzen (vgl. Art. 3 Abs. 1 des Bundesge-

setzes über die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung vom 

17. Juni 2016 [SAFIG, SR 420.2]). In Bezug auf die Beantwortung von Fra-

gen, die besonderes fachtechnisches Wissen voraussetzen, weicht das 

Bundesverwaltungsgericht daher nicht ohne Not von der Beurteilung durch 

die erstinstanzliche Fachbehörde ab. Es schreitet hier erst ein, wenn die 

Behörde sich von sachfremden oder sonst wie offensichtlich unhaltbaren 

Erwägungen hat leiten lassen, so dass ihr Entscheid als nicht mehr vertret-

bar erscheint (vgl. Urteile des BVGer B-5179/2018 vom 4. März 2019 

E. 3.2, B-6553/2016 vom 23. Juli 2018 E. 3, B-6076/2016 vom 16. Oktober 

2017 E. 5.1, B-6431/2015 vom 8. Dezember 2016 E. 2, B-1186/2014 vom 

22. Juli 2015 E. 2, B-3728/2013 vom 27. August 2014 E. 2 m.H.). 

2.2 Darüber hinaus eignen sich Entscheidungen über Subventionsgesuche 

naturgemäss nicht gut für eine gerichtliche Überprüfung, da Förderbeiträge 

in kompetitiven Verfahren vergeben werden und die Beschwerdeinstanz 

nicht alle Faktoren zur Beurteilung kennt, weshalb sie in der Regel nicht in 

der Lage ist, die Qualitäten des Projekts der beschwerdeführenden Partei 

im Vergleich zu denjenigen ihrer Konkurrenten zu beurteilen (vgl. Urteil des 

BVGer B-2881/2022 vom 22. April 2024 E. 2.2). 

2.3 Keine Zurückhaltung auferlegt sich das Gericht, soweit die fehlerhafte 

Auslegung oder die unrichtige Anwendung gesetzlicher Bestimmungen 

oder Mängel im Verfahren geltend gemacht werden, anderenfalls droht 

eine formelle Rechtsverweigerung (BVGE 2007/37 E. 2.2; Urteile des 

BVGer B-6578/2019 vom 9. September 2020 E. 2 in fine, B-198/2018 vom 

30. Januar 2019 E. 2 und B-3923/2012 vom 21. März 2013 E. 2.4). 

3.  

In Bezug auf das am 16. August 2024 von der Beschwerdeführerin bei der 

Vorinstanz eingereichte Schreiben, welches diese als Wiedererwägungs-

gesuch entgegengenommen und in der Folge entschieden habe, ihren 

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Seite 5 

Entscheid vom 8. Juli 2024 nicht in Wiedererwägung zu ziehen, ist festzu-

halten, dass damit zwar keine Wiedererwägungsverfügung im Sinne von 

Art. 58 Abs. 1 VwVG vorliegt (RENÉ WIEDERKEHR/KASPAR PLÜSS, Praxis 

des öffentlichen Verfahrensrechts, 2020, S. 971 f.). Aufgrund der potentiel-

len Auswirkungen auf das hängige Beschwerdeverfahren wären das 

Schreiben der Beschwerdeführerin vom 16. August 2024 sowie die E-Mail-

Nachricht der Vorinstanz vom 11. September 2024 dennoch zeitnah zur 

Kenntnisnahme an das Bundesverwaltungsgericht weiterzuleiten gewesen 

(vgl. Art. 54 VwVG). 

4.  

4.1 Die Innosuisse ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes mit ei-

gener Rechtspersönlichkeit (Art. 1 Abs. 1 SAFIG), deren Ziel die Förderung 

der wissenschaftsbasierten Innovation im Interesse von Wirtschaft und Ge-

sellschaft ist (Art. 2 Abs. 1 SAFIG). Ihre Fördertätigkeit ist dabei insbeson-

dere im FIFG und in verschiedenen Verordnungen geregelt. Die Förderung 

von Jungunternehmen, wie der Beschwerdeführerin, ist dabei in Art. 19 

Abs. 3bis FIFG normiert. 

4.2 Gemäss Art. 19 Abs. 3bis FIFG kann die Innosuisse Innovationsprojekte 

von Jungunternehmen fördern, wenn die Projektarbeiten zur Vorbereitung 

ihres erstmaligen Markteintritts erforderlich sind. Auf Subventionen, die im 

Rahmen der in Art. 19 ff. FIFG beschriebenen Innovationsförderungsmass-

nahmen gewährt werden, besteht kein Rechtsanspruch, sondern sie liegen 

im Ermessen der zuständigen Behörde (vgl. Botschaft zur Änderung des 

Bundesgesetzes über die Förderung der Forschung und der Innovation 

[Anpassungen betreffend die Innovationsförderung] vom 17. Februar 2021, 

Bundesblatt [BBl] 2021 480, S. 23 f.). 

4.3 Art. 18 Abs. 2 der Verordnung des Verwaltungsrats der Innosuisse über 

ihre Förderungsmassnahmen vom 4. Juli 2022 (Beitragsverordnung Inno-

suisse, SR 420.231) verweist zur Beurteilung eines Gesuchs um Innovati-

onsförderung eines Jungunternehmens auf die Kriterien nach Art. 8 Bei-

tragsverordnung Innosuisse. Zusätzlich schreibt Art. 18 Abs. 2 Beitragsver-

ordnung Innosuisse vor, dass beurteilt wird, ob das Jungunternehmen im 

Verlauf des Projekts über die finanzielle Kapazität zur Erbringung der vor-

gesehenen Eigenleistungen verfügt.  

Bei den Beurteilungskriterien nach Art. 8 Beitragsverordnung Innosuisse 

handelt es sich um folgende: 

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a) Innovationsgehalt des Projekts, gemessen am aktuellen Stand der 

Wissenschaft sowie an den verfügbaren Lösungen für die angespro-

chenen Bedürfnisse;  

b) Potenzial einer wirkungsvollen Umsetzung der Projektergebnisse 

und die damit verbundene voraussichtliche Wertschöpfung für die 

schweizerische Wirtschaft oder Gesellschaft; 

c) Qualität der Projektplanung, qualitative und quantitative Ziele und die 

Umsetzungsplanung zur Erreichung des angestrebten wirtschaftli-

chen oder gesellschaftlichen Nutzens; 

d) Kompetenzen der Mitarbeitenden; 

e) Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung von Gesellschaft, Wirtschaft 

und Umwelt; 

f) Kosten-Nutzen-Verhältnis. 

4.4 Nach Eingang eines Gesuchs prüft zuerst die Geschäftsstelle der Vor-

instanz dieses formal. Danach beurteilen drei unabhängige Expertinnen 

oder Experten das Gesuch inhaltlich gemäss klaren Kriterien. Mithilfe die-

ser Einschätzung entscheidet der Innovationsrat von Innosuisse, wer für 

einen Pitch eingeladen wird und sein Projekt der Vorinstanz präsentieren 

darf. Anschliessend wird ein definitiver Förderentscheid getroffen 

(<https://www.innosuisse.ch/> > Förderangebote > Förderung für Schwei-

zer Projekte > Start-Up Innovationsprojekte, zuletzt besucht am 17. Feb-

ruar 2025). Dieser Entscheid wird vom Innovationsrat getroffen (vgl. Art. 10 

Abs. 1 Bst. a SAFIG), wobei die Grundlagen des Entscheids von der Ge-

schäftsleitung vorbereitet werden und von dieser ein Antrag unter Berück-

sichtigung der zur Verfügung stehenden Mittel gestellt wird (Art. 10 Abs. 1 

Bst. a i.V.m. Art. 8 Abs. 2 Bst. c SAFIG). 

4.5 Gutgeheissen werden diejenigen Gesuche, welche als förderwürdig 

beurteilt werden und im Rahmen des zur Verfügung stehenden Budgets 

gefördert werden können; sofern die förderwürdigen Gesuche die verfüg-

baren Mittel übersteigen, werden die besten Gesuche gutgeheissen (Art. 3 

Abs. 4 Bst. a Vollzugsbestimmungen der Schweizerischen Agentur für In-

novationsförderung für die Förderung von Innovationsprojekten vom 

2. September 2022 [Vollzugsbestimmungen Innovationsprojekte]). 

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Seite 7 

5.  

5.1 Strittig ist vorliegend, ob die Vorinstanz das Gesuch der Beschwerde-

führerin zu Recht abgewiesen hat.  

5.2 Die Vorinstanz wies das Gesuch der Beschwerdeführerin um Förde-

rung ihres Jungunternehmens mit der Begründung ab, zwei der entschei-

denden Kriterien für die Förderfähigkeit von Projekten seien das Potenzial 

die Projektergebnisse effektiv umzusetzen und der damit verbundene 

Wert, der für die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft geschaffen werden 

solle. Für das Projekt der Beschwerdeführerin erachte sie das Wertschöp-

fungspotenzial insbesondere im Vergleich zu anderen Projekten als zu ge-

ring, da Hauptpunkte, welche die vorgeschlagene Lösung von Lösungen 

von Konkurrentinnen und Konkurrenten differenzierten, nicht klar seien. 

Zudem sei das Produkt noch in einer konzeptuellen Phase und der vorge-

schlagenen Lösung fehle es an einer überzeugenden Produktvalidierung.  

5.3  

5.3.1 Die Beschwerdeführerin erhebt gegen diesen Entscheid diverse Rü-

gen:  

5.3.2 Sie kritisiert die fachliche Qualifikation der Experten zur Beurteilung 

ihres Gesuchs und bringt im Wesentlichen vor, dass diese zwar professio-

nelle Forscher mit Doktortitel seien, sie aber keine Belege für eine Ausbil-

dung, Erfahrung oder Schulung in den Bereichen Finanzen, Wirtschaft 

oder einer anderen Berufsgruppe habe finden können, die einen von ihnen 

als Experten für die Bewertung des Wertschöpfungspotenzials qualifizieren 

würde. Die Ernennung der Experten basiere auf ihrem technischen Fach-

wissen in ihren spezifischen wissenschaftlichen Bereichen. Einige Berei-

che des Antrags der Beschwerdeführerin lägen jedoch ausserhalb des 

Fachgebiets der Experten, was ihre Qualifikation als Gutachter in diesen 

Bereichen einschränke. 

5.3.3 Des Weiteren bringt die Beschwerdeführerin vor, dass die beiden Ex-

perten A._______ und B._______ den rechtserheblichen Sachverhalt des 

Antrags falsch oder unvollständig berücksichtigt hätten. Namentlich er-

weckten die Kommentare des Innosuisse-Experten A._______ den An-

schein, dass er die Inhalte ihrer unterstützenden Dokumente nicht über-

prüft habe. Zudem zeigten die Berichte der beiden Experten, dass diese 

die Mehrheit der Fragen unbeantwortet gelassen und sich stattdessen mit 

anderen Themen befasst hätten. Ferner führten sie weitere 

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Beurteilungskriterien nach eigenem Ermessen ein und ignorierten oder 

überprüften den Antrag unzureichend, um die Fragen zu beantworten, die 

ihnen gestellt worden seien. Der Innovationsrat habe mit diesen Gutachten 

eine Entscheidung getroffen, die nicht im Einklang mit dem Gesetz stehe. 

Nach Ansicht der Beschwerdeführerin wäre das Ergebnis anders ausgefal-

len, wenn die Experten keine falschen Einschätzungen abgegeben hätten. 

5.3.4 Weiter kritisiert die Beschwerdeführerin, dass weder die Produktvali-

dierung noch die Differenzierung von Konkurrentinnen und Konkurrenten 

Kriterien für die Beurteilung eines Gesuchs nach Art. 8 Beitragsverordnung 

Innosuisse darstellten und demnach kein Grund für eine Ablehnung sein 

könnten. Die Verknüpfung der Konkurrenzanalyse mit der Wertschöpfung 

sei ein interner Entscheid der Innosuisse, der weder dem Wortlaut noch 

der Absicht des Gesetzes entspreche. Das Kriterium der Produktvalidie-

rung sei lediglich für Gesuche um Förderung im Rahmen des «Swiss Ac-

celerators» ein Kriterium, nicht aber bei Gesuchen um Förderung von In-

novationsprojekten von Jungunternehmen. Entsprechend rügt die Be-

schwerdeführerin eine Verletzung von Art. 18 Abs. 2 Beitragsverordnung 

Innosuisse. 

5.3.5 Schliesslich bringt die Beschwerdeführerin vor, der Grund für die Ab-

lehnung ihres Projekts, nämlich «ungenügende Wortschöpfung im Ver-

gleich zu anderen eingereichten Projekten» sei kein Grund gewesen, den 

die Experten oder der Innovationsrat für die Ablehnung angegeben hätten. 

Im Gegenteil seien sich die Experten weitgehend einig gewesen, dass die 

Beschwerdeführerin einen Mehrwert schaffen könnte. Zudem zeige auch 

der Revisionsbericht auf, dass sie das Potenzial habe, Mehrwert zu schaf-

fen. 

5.4  

5.4.1 Die Vorinstanz bringt demgegenüber in der Vernehmlassung vor, 

dass im vorliegenden Fall drei kompetente Experten mit der Begutachtung 

des Gesuchs beauftragt worden seien, deren Qualifikation gegeben sei. 

Die Experten hätten sich im hier strittigen Fall bei ihren Beurteilungen auf 

die Angaben des Gesuchs gestützt. Es sei daher nicht ersichtlich, inwiefern 

den Beurteilungen ein falscher oder unvollständiger Sachverhalt zugrunde 

liegen könnte. Die Gutachten seien ausserdem vollständig, in sich stimmig 

und nachvollziehbar. Dass dabei ein Experte die Gutheissung des Ge-

suchs empfohlen habe, während zwei Experten das Gesuch zur 

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Abweisung empfohlen hätten, sei als eigenständige Würdigung des Ge-

suchs durch unabhängige Experten zu beurteilen. 

5.4.2 Auch der Entscheidungsprozess des Innovationsrats habe im vorlie-

genden Fall vollständig den Vorgaben entsprochen. Die Mitglieder des Ent-

scheidungsgremiums hätten eine weitere Diskussion als nicht notwendig 

erachtet, sondern seien sich einig gewesen, dass die Gründe für eine Ab-

lehnung klar seien. Die Begründung der Verfügung gebe den inhaltlichen 

Entscheid des Entscheidungsorgans richtig wieder und stimme weitgehend 

mit dem Protokoll der Entscheidungssitzung überein. Abweichungen seien 

redaktioneller Natur. 

5.4.3 Zur Produktvalidierung bringt die Vorinstanz weiter vor, dass sie die 

Entwicklungsphase des Innovationsprojekts der Beschwerdeführerin sehr 

früh beurteile. Die Effektivität der vorgeschlagenen Lösung und deren Ska-

lierbarkeit seien noch zu beweisen. Es sei unwahrscheinlich, dass nach 

den geplanten 19 Monaten Entwicklungszeit bereits ein Projekt vorliege, 

das auf den Markt gebracht werden könne. Insbesondere lägen noch keine 

Kundeninteraktionen vor, vielmehr seien diese erst ab Mitte 2025 geplant. 

Die Kundeninteressen und -bedürfnisse seien deshalb einerseits noch 

nicht genügend geklärt und andererseits fehlten noch qualitativ hochste-

hende Kundendaten, um die Algorithmen, welche der Lösung zugrunde lä-

gen, zu testen und weiter zu entwickeln. Damit sei zum jetzigen Zeitpunkt 

auch noch unklar, ob die Versprechungen, die das Gesuch bezüglich des 

Produkts und dessen Vorteile mache, auch wirklich realisierbar seien. Des-

halb sei das Wertschöpfungspotenzial des Projekts gegenwärtig zu wenig 

gut dargelegt und könne somit nicht als genügend für eine Förderung be-

urteilt werden. Hinzu komme, dass die gesetzlich geforderte Umsetzung 

der Projektergebnisse und Marktreife nach Abschluss des Projekts nicht 

plausibel dargelegt worden seien. 

5.4.4 Des Weiteren weist die Vorinstanz darauf hin, dass aus dem Gesuch 

der Beschwerdeführerin nicht genügend hervorgehe, inwiefern sich (…) 

von bestehenden Lösungen abhebe und damit auf dem Markt konkurrenz-

fähig sei. Dies sei jedoch in einem Gesuch um Beiträge an Innovationspro-

jekte von Jungunternehmen als Grundlage für die Beurteilung im Rahmen 

einer Analyse der Wettbewerbssituation aufzuzeigen. Im Gesuch der Be-

schwerdeführerin würden drei Gruppen von Konkurrentinnen und Konkur-

renten (…) genannt und es werde ausgesagt, dass sie als einzige eine auf 

(…) basierte Lösung zur (…) anbiete, die ausserdem in (…) eingebunden 

werden könne. In Bezug auf die Lösung des als engstes 

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Konkurrenzunternehmen bezeichneten Unternehmens C._______, wel-

ches auch mit einer (…) arbeite, werde im Gesuch als Differenzierungs-

merkmale (…) genannt. Ersteres sei kein Merkmal der Technologie, son-

dern eine Frage des Businessmodells. Die beiden anderen Merkmale seien 

wegen der noch frühen Projektphase nicht plausibel dargelegt, weil noch 

unklar sei, ob diese Vorteile auch wirklich realisierbar seien. Die Wettbe-

werbssituation sei ausserdem nicht vollständig dargestellt, da einzelne Un-

ternehmen, welche alternative Lösungen für den gleichen Markt (…) an-

bieten würden (z.B. D._______) in der Analyse der Beschwerdeführerin gar 

nicht genannt werden würden. 

5.4.5 Schliesslich hält die Vorinstanz fest, dass das Verfahren, das zum 

Entscheid im vorliegenden Fall geführt habe, keine Mängel habe und die 

Expertengutachten die nötige Qualität aufwiesen. Die Vorwürfe der Unvoll-

ständigkeit, der unzutreffenden Feststellung des Sachverhalts, der Wider-

sprüchlichkeit und insbesondere der Willkürlichkeit seien klar von der Hand 

zu weisen. 

5.5 Die Beschwerdeführerin hält in ihrer Replik an ihren Vorbringen fest 

und bekräftigt insbesondere ihre Rüge, der Innovationsrat habe nicht zu 

einer korrekten Schlussfolgerung kommen können, da die Berichte die 

rechtlich relevanten Fakten nicht vollständig oder korrekt berücksichtigt 

hätten. Sie relativiert zudem ihre Kritik an den Experten und erklärt – im 

Widerspruch zu ihrer Beschwerdeschrift –, dass sich die Rüge nicht auf die 

fachliche Qualifikation der Experten in ihren jeweiligen Bereichen, sondern 

auf die sachlichen Fehler und Fehlinterpretationen in den Bewertungen be-

ziehe. Auf ihre Vorbringen ist, soweit erforderlich, in den nachfolgenden 

Erwägungen einzugehen. 

6.  

6.1  

6.1.1 Die Beschwerdeführerin rügt im Zusammenhang mit den Experten-

gutachten eine unvollständige und unrichtige Feststellung des rechtser-

heblichen Sachverhalts. Unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn 

der Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt 

wird oder Beweise falsch gewürdigt worden sind; unvollständig ist sie, 

wenn nicht alle für den Entscheid rechtswesentlichen Sachumstände be-

rücksichtigt werden (vgl. statt vieler: Urteil des BVGer B-3329/2024 vom 

6. Januar 2025 E. 4.2; KÖLZ/HÄNER/BERTSCHI, a.a.O., Rz. 1043). 

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Seite 11 

6.1.2 Wie die Vorinstanz zu Recht vorbringt, stützen sich die Expertengut-

achten im vorliegenden Fall auf die Angaben im Gesuch der Beschwerde-

führerin. Diese legt auch nicht substantiiert dar, inwiefern der Sachverhalt 

in den Expertengutachten falsch bzw. unvollständig festgestellt worden sei, 

sondern zielt mit ihrem Vorbringen vielmehr auf die Würdigung des Sach-

verhalts durch die Experten ab.  

6.1.3 In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Exper-

tenberichte lediglich als Hilfestellung für den Innovationsrat dienen, indem 

die Experten eine Empfehlung betreffend Genehmigung oder Ablehnung 

des Gesuchs abgeben und der Innovationsrat von deren Einschätzung ab-

weichen kann (vgl. E. 6.3 hiernach). Auch wenn die Vorinstanz in Form 

eines Fragebogens eine gewisse Leitlinie vorgibt, ist es am jeweiligen Ex-

perten, die im Gesuch zur Verfügung gestellten Informationen zu würdigen 

und zu bewerten. Es liegt auf der Hand, dass es dabei zu unterschiedlichen 

Bewertungen kommen kann, die Experten Aspekte unterschiedlich gewich-

ten und entsprechend andere Aspekte vorbringen können als dies die Be-

schwerdeführerin selbst tun würde. Sowohl der Expertenbericht von B.___ 

____ als auch jener von A._______, welche beide das Gesuch der Be-

schwerdeführerin zur Ablehnung empfohlen haben, behandeln das Gesuch 

ausführlich und bringen sowohl positive als auch negative Aspekte vor. Bei 

der Beurteilung des Gesuchs der Beschwerdeführerin durch die Experten 

ist nicht erkennbar, dass sich diese von sachfremden oder sonst wie offen-

sichtlich unhaltbaren Erwägungen hätten leiten lassen oder dass beim Ent-

scheid des Innovationsrats wesentliche Elemente des Sachverhalts nicht 

oder falsch berücksichtigt worden seien. Folglich ist auch nicht ersichtlich, 

dass sich der Entscheid des Innovationsrates auf falsche oder fehlerhafte 

Informationen aus den Expertenberichten stützen würde. Die Expertenbe-

richte sind nach dem Gesagten nicht zu beanstanden. Der Vorwurf der Be-

schwerdeführerin zielt damit ins Leere.   

6.2 Was die Rüge der Beschwerdeführerin zur Eignung der zur Beurteilung 

ihres Gesuchs eingesetzten Experten angeht, ist in Übereinstimmung mit 

der Vorinstanz festzuhalten, dass die Eignung der Experten und Expertin-

nen vom Innovationsrat anlässlich ihrer Wahl geprüft wird (Art. 10 Abs. 2 

i.V.m. Art. 9 Abs. 5-8 SAFIG sowie <https://www.innosuisse.ch/> > Über In-

nosuisse > Organisation und Partner > Expertinnen und Experten, zuletzt 

besucht am 17. Februar 2025). Dabei verlangt Art. 7 Abs. 1 des Wahlreg-

lements des Innovationsrats der Schweizerischen Agentur für Innovations-

förderung für die Wahl der Expertinnen und Experten nach Art. 10 Abs. 2 

SAFIG vom 28. Februar 2024 (Wahlreglement für Expertinnen und 

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Seite 12 

Experten) explizit, dass Expertinnen und Experten über einen hervorragen-

den Leistungsausweis auf dem Gebiet der wissenschaftsbasierten Innova-

tion und einen Bezug zur Praxis in Wirtschaft und Gesellschaft verfügen 

müssen. Es werden insbesondere Erfahrung in der Durchführung oder Be-

gutachtung anwendungsorientierter wissenschaftlicher Forschung sowie in 

der Beurteilung des Innovationsgehalts und der Erfolgschancen von Inno-

vationsvorhaben, einschliesslich der Beurteilung des Potenzials von wis-

senschaftsbasierten Jungunternehmen, erwartet. Die Qualifikation der Ex-

perten zur Beurteilung des Wertschöpfungspotenzials, aber auch anderer 

wirtschaftlicher Fragestellungen, ergibt sich somit direkt aus den Wählbar-

keitsvoraussetzungen. Sodann bestehen im vorliegenden Fall keine An-

haltspunkte, dass es den eingesetzten Innosuisse-Experten an der nötigen 

Qualifikation gefehlt hätte, um das Gesuch der Beschwerdeführerin ange-

messen zu beurteilen. Die Rüge der Beschwerdeführerin erweist sich nach 

dem Gesagten als unbegründet.  

6.3 Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin, für den ablehnenden 

Entscheid der Vorinstanz fehle eine Grundlage sowohl in den Expertenbe-

richten als auch im Entscheidprotokoll des Innovationsrats, ist festzuhalten, 

dass alle Experten Vorbehalte in Bezug auf das Wertschöpfungspotenzial 

des Projekts der Beschwerdeführerin geäussert haben. Diesbezüglich 

kann vollumfänglich auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz in 

ihrer Vernehmlassung verwiesen werden (vgl. Vernehmlassung vom 

24. Oktober 2024 Rz. 2.4.2 f.). Auch aus dem von der Beschwerdeführerin 

angeführten Revisionsbericht (Beilage 37 der Beschwerde) kann die Be-

schwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten ableiten, zumal dieser – wie von 

der Vorinstanz zu Recht hervorgehoben (vgl. Vernehmlassung vom 24. Ok-

tober 2024 Rz. 2.4.4) – nichts über das Potenzial des infrage stehenden 

Produkts aussagt. Nicht notwendig ist zudem, wie dies die Beschwerde-

führerin vorbringt, dass die Experten als Grund für die empfohlene Ableh-

nung ihres Gesuchs explizit das fehlende Wertschöpfungspotenzial anfüh-

ren. Dies ist beim genannten Ablehnungsgrund «ungenügende Wertschöp-

fung im Vergleich zu anderen eingereichten Projekten» auch gar nicht mög-

lich, da die Experten lediglich mit der Beurteilung dieses Gesuchs beauf-

tragt wurden und ihnen nicht bekannt sein wird, wie gross das Wertschöp-

fungspotenzial im Vergleich zu allen anderen Projekten ist. Die Kompetenz, 

Entscheide betreffend die Förderung von Jungunternehmen zu treffen, liegt 

alleine beim Innovationsrat bzw. dem Entscheidungsorgan als themati-

scher Gruppe des Innovationsrats (Art. 10 Abs. 1 Bst. a SAFIG). Dieser ist 

sowohl befugt, von den Schlussfolgerungen einzelner oder aller Experten-

berichte abzuweichen, als auch Kritik an Punkten zu üben, die in den 

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Berichten nicht behandelt werden, sofern er dies nachvollziehbar begrün-

det. Die Rüge der fehlenden Abstützung des Entscheids der Vorinstanz auf 

die Expertenberichte und auf das Entscheidprotokoll erweist sich demnach 

in mehrerer Hinsicht als unbegründet.  

6.4 Die Beschwerdeführerin kritisiert ferner die von der Vorinstanz ange-

wandten Kriterien sowie deren Beurteilung. In Bezug auf die durch die Vo-

rinstanz angewandten Beurteilungskriterien ist festzuhalten, dass der Bund 

mit der Vorinstanz die wissenschaftsbasierte Innovation im Interesse von 

Wirtschaft und Gesellschaft fördern will (vgl. E. 4.1 hiervor). Um dieses Ziel 

zu erreichen, muss es der Vorinstanz möglich sein, die Vorteile, welche ein 

Projekt für die Wirtschaft und Gesellschaft mitbringt, aber auch die Wahr-

scheinlichkeit, dass das Projekt erfolgreich umgesetzt werden kann, mög-

lichst umfassend zu würdigen. Gleichzeitig stehen der Vorinstanz nur eine 

begrenzte Menge an Fördermitteln zur Verfügung, weshalb diese möglichst 

optimal verteilt und die besten Projekte unterstützt werden sollen (vgl. 

E. 4.5 hiervor). Die Vorinstanz führt diesbezüglich an, dass beim Potenzial 

einer wirkungsvollen Umsetzung der Projektergebnisse und der damit ver-

bundenen voraussichtlichen Wertschöpfung für die schweizerische Wirt-

schaft oder Gesellschaft gesamthaft von «Wertschöpfungspotenzial» ge-

sprochen werde. Für die Beurteilung des Wertschöpfungspotenzials eines 

Projekts würden insbesondere das Potenzial, gesellschaftlichen oder wirt-

schaftlichen Mehrwert zu schaffen bzw. Kosten zu reduzieren, das Markt-

potenzial, die Wettbewerbs- und Konkurrenzfähigkeit, die Vermarktungs-

strategie, der Umfang der erwarteten Wertschöpfung sowie die Grösse des 

Nutzerkreises beurteilt. Diese weit gefasste Auslegung des Begriffs Wert-

schöpfungspotenzial ist, auch unter Berücksichtigung, dass die Vorinstanz 

bei der Beurteilung des Inhalts der Bewertungskriterien über Ermessen 

verfügt, nicht zu beanstanden und steht vielmehr im Einklang mit den ihr 

vom Bund gesetzten Zielen. Zudem ist darauf hinzuweisen, dass das Ge-

richt nicht ohne Notwendigkeit seine eigene Beurteilung an die Stelle der-

jenigen der Vorinstanz setzt, insbesondere soweit die Rügen die Beurtei-

lung der Qualität eines Projekts betreffen (vgl. E. 2.1 hiervor). Die Vo-

rinstanz begründet die Ablehnung des Gesuchs in vertretbarer und nach-

vollziehbarer Weise, lässt sich von sachlichen Erwägungen leiten, hat die 

für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte geprüft, die erforderlichen 

Abklärungen sorgfältig und umfassend durchgeführt und stützt ihre Be-

gründung sowohl auf das Gesuch der Beschwerdeführerin als auch auf die 

Berichte der Experten. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin ver-

neinte die Vorinstanz ein gewisses Wertschöpfungspotenzial zu keinem 

Zeitpunkt und kam auch nicht zum Schluss, dass dem Projekt kein 

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Mehrwert zukomme. Vielmehr beurteilte die Vorinstanz dieses aufgrund 

der Kriterien zur Beurteilung des Wertschöpfungspotenzials und in Relation 

zu anderen Projekten als zu gering. Das zu geringe Wertschöpfungspoten-

zial wurde dabei auch im Wesentlichen mit Unsicherheiten betreffend die 

Umsetzung des Projekts und Unklarheiten in Bezug auf die genügende Dif-

ferenzierung von der Konkurrenz begründet. Dass es einen gewissen Grad 

an Zweifeln bezüglich der Technologie und der Umsetzung gibt, anerkennt 

auch die Beschwerdeführerin explizit (vgl. Replik vom 28. November 2024 

Rz. 6.4). Das Vorgehen der Vorinstanz, bei der Beurteilung des Gesuchs 

der Beschwerdeführerin sowohl die Differenzierung von der Konkurrenz als 

auch Aspekte der Wettbewerbs- und Konkurrenzfähigkeit sowie die aktu-

elle Entwicklungsphase des Projekts als Aspekt der Marktfähigkeit des Pro-

jekts zu berücksichtigen, entspricht der Auslegung des Begriffes «Wert-

schöpfungspotenzial» und ist folglich nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz 

hat nach dem Gesagten bei der Beurteilung des Gesuchs der Beschwer-

deführerin Art. 18 Abs. 2 Beitragsverordnung Innosuisse nicht verletzt. Es 

besteht gestützt auf Art. 18 Abs. 2 i.V.m. Art. 8 Bst. b Beitragsverordnung 

Innosuisse eine ausreichende rechtliche Grundlage um die genannten Kri-

terien zu berücksichtigen. Die Kritik der Beschwerdeführerin verfängt des-

halb nicht. 

6.5  Die Angemessenheit des vorinstanzlichen Entscheids ist – wie bereits 

ausgeführt – im vorliegenden Verfahren nicht zu überprüfen (vgl. E. 1.3 

hiervor). 

6.6  Zusammenfassend zeigt die Vorinstanz überzeugend auf, weshalb 

das Projekt der Beschwerdeführerin die Voraussetzungen für eine Förde-

rung nicht erfüllt, insbesondere weshalb ihm aus ihrer Sicht ein ungenü-

gendes Wertschöpfungspotenzial im Vergleich zu anderen Projekten zu-

kommt. Der vorinstanzliche Entscheid erweist sich nach dem Gesagten als 

rechtmässig. Die Beschwerde ist damit abzuweisen, soweit darauf einzu-

treten ist.  

7.  

7.1 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdeführe-

rin die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Diese werden 

auf Fr. 10'000.– festgelegt (Art. 1 ff. des Reglements über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht vom 21. Februar 

2008 [VGKE, SR 173.320.2]). Dieser Betrag wird dem in gleicher Höhe ge-

leisteten Kostenvorschuss entnommen. 

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Seite 15 

7.2 Der unterliegenden Beschwerdeführerin steht keine Parteientschädi-

gung zu (Art. 64 VwVG i.V.m. Art. 7 ff. VGKE). Ebenso wenig hat die Vo-

rinstanz Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

7.3 Nachdem Entscheide über Subventionen, auf welche kein Anspruch 

besteht, nicht vor Bundesgericht anfechtbar sind (Art. 83 Bst. k des Bun-

desgesetzes über das Bundesgericht [BGG, SR 173.110]), erweist sich das 

vorliegende Urteil als endgültig.  

(Dispositiv nächste Seite)   

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 10'000.– werden der Beschwerdeführerin 

auferlegt. Dieser Betrag wird dem in gleicher Höhe einbezahlten Kosten-

vorschuss entnommen. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen ausgerichtet. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin und die Vorinstanz. 

 

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Chiara Piras Silas Bänziger 

 

 

 

Versand: 24. Februar 2025 

 

  

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Zustellung erfolgt an: 

– die Beschwerdeführerin (Einschreiben; Beschwerdebeilagen zurück) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben; Vorakten zurück)