# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fe7e823a-4471-5f77-a9d4-de6234c6b788
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-10-31
**Language:** de
**Title:** Übereinstimmende Anträge der Parteien auf Rückweisung zu weiteren Abklärungen.
**Docket/Reference:** IV.2016.00981
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2016.00981.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2016.00981
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Philipp
Sozialversicherungsrichter Vogel
Gerichtsschreiberin Muraro
Urteil
vom
31. Oktober 2016
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwältin Noëlle
Cerletti
Leimbacher
Cerletti
,
Advokatur
Marktgasse 34, Postfach 456, 8180 Bülach
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 10. August 2016 den Anspruch von
X.___
auf Leistungen der Invalidenversicherung bei einem
errechneten
Invaliditätsgrad von 10 % ver
neint hatte
(Urk.
2),
nach Einsicht in die Beschwerde vom
12. September 2016 (
Urk.
1)
, die
Beschwerde
antwort
vom
14. Oktober 2016
(
Urk.
5) und die Stellungnahme der Beschwer
deführerin vom
21. Oktober 2016 (
Urk.
8
),
unter Hinweis darauf,
dass die Beschwerdeführerin in der Beschwerde vom 12. September 2016 beantragte, es sei ihr in Aufhebung der angefochtenen Verfügung eine ganze Invalidenrente auszurichten
;
eventuell sei die Sache zur weiteren Abklärung an die
Beschwer
degegnerin
zurückzuweisen (
Urk.
1),
dass die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort vom
14. Oktober 2016
bean
tragte, es sei die Beschwerde in dem Sinne teilweise gutzuheissen, dass
die Sache zur weiteren Abklärung an sie zurückgewiesen werde
(
Urk.
5),
dass sich die Beschwerdeführerin in der Stellungnahme vom
21. Oktober 2016
mit dem Antrag der Beschwerdegegnerin auf
Rückweisung der Sache einverstanden erklärte
(Urk. 8),
in Erwägung,
dass
nunmehr
übereinstimmende
Parteianträge
auf Rückweisung der Sache zur weite
ren Abklärung vorliegen,
dass diese
mit der Rechts- und Aktenlage im Einklang stehen, die Sache sich somit als noch nicht spruchreif erweist und deshalb die Verfügung vom
10. August 2016
(
Urk.
2) in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese die erforderlichen medizi
nischen Abklärungen vornehme und hernach neu verfüge,
dass die auf
Fr.
400.-- festzulegenden G
erichtskosten (Art. 69 Abs. 1
bis
des Bundesge
setzes über die Invalidenversicherung, IVG) ausgangsgemäss der
Beschwerde
gegnerin
aufzuerlegen sind,
dass die Beschwerdeführerin ausgangsgemäss Anspruch auf eine angemessene
Pro
zessentschädigung
hat, wobei diese ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses zu bemessen ist (
Art.
61
lit
. g des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversi
cherungsrechts
in Verbindung mit
§
34
Abs.
3 des Gesetzes über d
as Sozialver
sicherungsgericht),
dass die
Prozessentschädigung auf
Fr.
2‘2
00.-- festzusetzen ist,
erkennt das Gericht
:
1.
Die
Beschwerde
wird in dem Sinne gutgeheissen, dass
die angefochtene Verfügung vom
10
.
August
2016 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen
wird
, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch der Beschwerde
führerin neu verfüge.
2
.
Die Gerichtskosten von
Fr.
400
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rech
nung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts
kraft zugestellt.
3
.
Die Beschwerdegegnerin wird
verpflichtet,
der Beschwerdeführerin
eine Prozessentschädigung von
Fr.
2'200
.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen.
4
.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwältin Noëlle
Cerletti
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage des Doppels von Urk. 8
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
5
.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
HurstMuraro