# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7db2f9ff-fc25-5fe0-8a65-6a1709eb777f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-12-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.12.2008 D-7409/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-7409-2008_2008-12-01.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-7409/2008/wif
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 .  D e z e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Bendicht Tellenbach, 
mit Zustimmung von Richter François Badoud;
Gerichtsschreiber Jürg Hünerwadel.

B._______, Rumänien,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; Verfü-
gung des BFM vom 17. November 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-7409/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest:

dass der Beschwerdeführer – ein rumänischer Staatsangehöriger un-
garischer Ethnie aus A._______ – am 8. Oktober 2008 in der Schweiz 
um Asyl nachsuchte,

dass  er  dabei  im Empfangs-  und  Verfahrenszentrum Kreuzlingen im 
Rahmen der Erstbefragung vom 14. Oktober 2008 und der Anhörung 
nach  Art.  29  Abs.  1  des  Asylgesetzes  vom  26.  Juni  1998  (AsylG, 
SR 142.31) vom 21. Oktober 2008 unter anderem angab, er sei in sei-
nem Heimatstaat  bereits in den 1980er-Jahren gewissen Behelligun-
gen ausgesetzt gewesen, welche sich in einer ungerechten Benotung 
von Studienleistungen manifestiert habe,

dass er sodann im Jahre 2000 ein Buch verfasst habe, in welchem er 
unrechtmässige Machenschaften geheimer politischer Privatorganisati-
onen von Rumänien und Ungarn aufgedeckt habe, worauf er zunächst 
bei  einem Aufenthalt  in  Ungarn  und  danach  bis  zu  seiner  Ausreise 
auch  in  Rumänien  Angriffen  dieser  Gruppierungen  auf  seine  Ge-
sundheit ausgesetzt gewesen sei, indem man ihn mit Mikroben infiziert 
und in  der  Wohnung seiner  Eltern  –  durch Manipulationen an Heiz- 
und Beleuchtungskörpern – mutmasslich radioaktiver Strahlung ausge-
setzt habe,

dass er sich aufgrund dieser Übergriffe mehrmals in ärztliche Behand-
lung  habe  begeben  müssen  und  deshalb  am  18.  Mai  2008  nach 
Deutschland  ausgereist  sei,  wo er  ein  erstes  Mal  erfolglos  um Asyl 
nachgesucht habe,

dass er in der Folge auch in anderen europäischen Ländern – so in 
Belgien, Luxemburg, Frankreich und England – keinen Schutz erhalten 
habe, weshalb er in Deutschland ein zweites Asylgesuch gestellt habe,

dass  er  dessen  Ausgang  indessen  nicht  abgewartet  habe  und  am 
8. Oktober 2008 in die Schweiz gelangt sei,

dass der Beschwerdeführer zur Stützung seiner Angaben beim Bun-
desamt mehrere Beweismittel einreichte, so namentlich eine Diskette 
mit  der  englischsprachigen  Übersetzung  seines  Buches,  eine  hand-
schriftliche  Aufzeichnung  seiner  Asylgründe  in  deutscher  Sprache, 
ärztliche Rezepte aus den Jahren 2001 und 2005,  einen spitalärztli-

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chen Austrittsbericht vom Oktober 2004 sowie Unterlagen aus den von 
ihm durchlaufenen Asylverfahren in Deutschland und Belgien aus dem 
Jahre 2008,

dass das BFM mit gleichentags eröffneter Verfügung vom 17. Novem-
ber 2008 in Anwendung von Art. 34 Abs. 1 AsylG auf das Asylgesuch 
des Beschwerdeführers nicht eintrat und dessen Wegweisung aus der 
Schweiz anordnete mit dem Hinweis, der Beschwerdeführer habe die 
Schweiz nach Eintritt der Rechtskraft zu verlassen,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 20. November 2008 beim 
Bundesverwaltungsgericht gegen diese Verfügung Beschwerde erhob, 
in welcher er namentlich die Aufhebung der angefochtenen Verfügung 
und die Gewährung von Asyl beantragt,

dass die vorinstanzlichen Akten am 21. November 2008 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung:

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 – 34 des Bundesgesetzes vom 
17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht [VGG, SR 173.32]; 
Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 
Bundesgericht [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit – mit der unten stehenden Ausnahme – auf die frist- und 
formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 
AsylG sowie Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG),

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

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dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend – wie nachfolgend aufgezeigt – um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass im vorliegenden Fall gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf ei-
nen Schriftenwechsel verzichtet wurde,

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen (Art. 32 – 35 AsylG),  die Beurteilungskompetenz der Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass dementsprechend die Beschwerdeinstanz, sofern sie das Nicht-
eintreten auf  das  Asylgesuch als  unrechtmässig  erachtet,  sich  einer 
selbständigen materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Nichtein-
tretensverfügung aufhebt und die Sache zu neuer Entscheidung an die 
Vorinstanz  zurückweist  (vgl.  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der 
Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. 
S. 240 f.),

dass deshalb auf die Beschwerde vom 20. November 2008, soweit da-
mit die Gewährung von Asyl beantragt wird, nicht einzutreten ist,

dass  in  der  Frage der  Wegweisung und deren  Vollzugs die  Beurtei-
lungszuständigkeit  des  Bundesverwaltungsgerichts  nicht  beschränkt 
ist, weil das BFM sich diesbezüglich gemäss Art. 44 AsylG in Verbin-
dung mit  Art. 83 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über 
die  Ausländerinnen  und Ausländer  (AuG,  SR 142.20)  auch materiell 
zur Sache zu äussern hatte,

dass auf Gesuche von Asylsuchenden aus verfolgungssicheren Staa-
ten nach Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG (sogenannte Safe-Country-Rege-
lung) nicht eingetreten wird, ausser es gebe Hinweise auf eine Verfol-
gung (Art. 34 Abs. 1 AsylG),

dass der Bundesrat mit Beschluss vom 25. November 1991 Rumänien 
zum "safe country" im Sinne von Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG erklärt 

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und  von  dieser  Einschätzung  im  Rahmen  der  periodischen  Prüfung 
(vgl. Art. 6a Abs. 3 AsylG) bisher nicht abgewichen ist,

dass  somit  vorliegend  die  formelle  Bedingung  für  den  Erlass  eines 
Nichteintretensentscheides  auf  der  Grundlage  von  Art.  34  Abs.  1 
AsylG erfüllt ist,

dass in  einem zweiten Schritt  die materielle  Bedingung des Fehlens 
von Verfolgungshinweisen zu prüfen ist, wobei gemäss Praxis derselbe 
weite Verfolgungsbegriff wie in Art. 18, Art. 33 Abs. 3 Bst. b und Art. 35 
AsylG zur Anwendung gelangt (zu den beiden erstgenannten Bestim-
mungen vgl. EMARK 2004 Nr. 35 E. 4.3. S. 247), welcher nicht bloss 
ernsthafte  Nachteile  nach Art.  3  AsylG,  sondern  auch die von Men-
schenhand  verursachten  Wegweisungshindernisse  im  Sinne  von 
Art. 44  Abs. 2  AsylG i.V.m. Art.  83  Abs. 3  und  4  AuG umfasst  (vgl. 
EMARK 2004 Nr. 5 E. 4c.aa S. 35 f., 2004 Nr. 35 E. 4.3. S. 247),

dass dabei ein im Vergleich zum – bereits erleichterten – Beweismass 
des  Glaubhaftmachens  nochmals  reduzierter  Massstab  anzuwenden 
ist und auch bei Asylsuchenden aus einem verfolgungssicheren Staat 
das Erfüllen der Flüchtlingseigenschaft geprüft werden muss, sobald in 
den Akten Hinweise auf  Verfolgung (im soeben erläuterten Sinn)  zu 
verzeichnen sind, deren Unglaubhaftigkeit nicht schon auf den ersten 
Blick erkannt werden kann (EMARK 2005 Nr. 2 E. 4.3. S. 16 f.),

dass sich das Bundesverwaltungsgericht nach Prüfung der Akten der 
vom BFM in  der  angefochtenen  Verfügung  mit  einlässlicher  Begrün-
dung vertretenen Auffassung, wonach im Falle des Beschwerdeführers 
keine Hinweise auf Verfolgung vorlägen, anschliesst,

dass  die  Vorbringen  des  Beschwerdeführers  im Zusammenhang  mit 
den angeblichen verdeckten Angriffen auf seine Gesundheit durch ge-
heime politische Organisationen als unrealistisch zu bezeichnen sind, 
zumal  keine  vernünftigen  Gründe  für  ihm  aufgrund  seiner  Schriften 
drohende Behelligungen zu erkennen sind und die überaus umständli-
che Art der Schadenszufügung durch jahrelange Bestrahlung und den 
Einsatz  von  Mikroben  gänzlich  unplausibel  und  realitätsfremd  er-
scheint,

dass sich aus den ins Recht  gelegten Beweismitteln ebenfalls  keine 
Anhaltspunkte für eine drohende Gefährdung des Beschwerdeführers 
ergeben,  zumal  sie  in  der  Hauptsache  lediglich  mehrfache  ärztliche 

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Behandlungen des Beschwerdeführers aus den Jahren 2001 bis 2005 
belegen und sich  aus ihnen keinerlei  Anhaltspunkte für  die von ihm 
geltend gemachten Dritteinwirkungen ergeben,

dass  im Weiteren  zur  Vermeidung  von Wiederholungen auf  die  aus-
führliche und zutreffende Begründung der Vorinstanz in der angefoch-
tenen Verfügung zu verweisen ist,

dass  es  dem  Beschwerdeführer  auch  in  seiner  Beschwerdeeingabe 
vom 20. November 2008 nicht gelingt, Hinweise auf eine Verfolgung zu 
substanziieren,  erschöpfen sich doch seine Ausführungen letztlich in 
einer blossen Wiederholung der bereits in den Anhörungen gemachten 
Angaben,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 34 Abs. 1 AsylG zu 
Recht  auf  das  Asylgesuch  des Beschwerdeführers  nicht  eingetreten 
ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG),

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 

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28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK, 
SR 0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, weil keine Hinweise auf Verfolgung vorliegen, die sich nicht als of-
fensichtlich haltlos erweisen und gleichzeitig  keine Anhaltspunkte für 
eine menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, die dem Be-
schwerdeführer in Rumänien droht (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass weder die allgemeine Lage in Rumänien noch individuelle Grün-
de auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen 
lassen,

dass sich in  dieser  Hinsicht  den Akten ausreichende Garantien  ent-
nehmen lassen,  wonach der  Beschwerdeführer  im Falle  einer  Rück-
kehr in den Heimatstaat nicht in eine existenzbedrohende Situation ge-
riete, zumal er über eine ausreichende Bildung und über Berufserfah-
rung sowie über ein intaktes Beziehungsnetz verfügt (vgl. A1, S. 3),

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Rumä-
nien  schliesslich  möglich  ist,  da  keine Vollzugshindernisse  bestehen 
(Art.  83  Abs. 2  AuG),  und  der  Beschwerdeführer  beim BFM gültige 
Identitätspapiere (Reisepass und Identitätskarte) abgegeben hat,

dass somit das BFM den Vollzug der Wegweisung zu Recht als zuläs-
sig, zumutbar und möglich erachtet hat und die Anordnung der vorläu-
figen Aufnahme daher ausser Betracht fällt (Art. 83 Abs. 1-4 AuG),

dass nach den vorstehenden Erwägungen die angefochtene Verfügung 
zu bestätigen und die eingereichte Beschwerde als offensichtlich un-
begründet abzuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.– 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 

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SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art.  63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.– werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer  (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein; 
mit dem Hinweise dass über die Herausgabe der beim BFM einge-
reichten Beweismittel das Bundesamt auf Anfrage entscheidet)

- das BFM, Empfangs- und Verfahrenszentrum Kreuzlingen (per Tele-
fax zu den Akten,  mit  der  Bitte  um Eröffnung des Urteils  an  den 
Beschwerdeführer  und  um  Zustellung  der  beiliegenden 
Empfangsbestätigung an das Bundesverwaltungsgericht)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bendicht Tellenbach Jürg Hünerwadel

Versand:7409

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