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**Case Identifier:** 3962fa3a-02db-51fd-a663-3ae50d667d2b
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-03-22
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 22.03.2024 B 2023/127, B 2023/128
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Publikationen/SG_VGN_001_B-2023-127--B-2023-1_2024-03-22.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 1/17

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2023/127, B 2023/128

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 23.05.2024

Entscheiddatum: 22.03.2024

Entscheid Verwaltungsgericht, 22.03.2024
Einkommenssteuer, Art. 16 Abs. 1, Art. 20 Ingress und Abs. 1 lit. c DBG, Art. 
29 Abs. 1, Art. 33 Abs. 1 Ingress und lit. c aStG. Der Beschwerdeführer ist 
seit 2004/2005 Alleinaktionär und einziges Verwaltungsrats-mitglieder der 
B.__AG. Das kantonale Steueramt durfte auf Basis der auf Gesellschafts-
ebene rechtskräftig veranlagten Aufrechnung davon ausgehen, dass die B.__ 
AG der ihr nahestehenden C.__ AG im Jahr 2010 eine geldwerte Leistung in 
der Höhe von CHF 270'820.30 ausgerichtet hat, welche im Sinne der (reinen) 
Dreieckstheorie für eine logische Sekunde von der B.__ AG an den 
Beschwerdeführer als Beteiligungsinhaber als Ertrag aus beweglichem 
Vermögen und von diesem weiter an die nahestehende C.__ AG floss. 
Demzufolge durfte sie dem steuerbaren Einkommen des Beschwerdeführers 
2010 zu Recht CHF 270'820.30 aufrechnen (E. 7, Verwaltungsgericht B 
2023/127 und 128).

Entscheid vom 22. März 2024

Besetzung

Abteilungspräsidentin Lendfers; Verwaltungsrichterin Bietenharder, Verwaltungsrichter 

Engeler; Gerichtsschreiber Bischofberger

Verfahrensbeteiligte

A.__,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Pius Huber, Palais du Jardin, Gartenstrasse 17, 

8002 Zürich,

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gegen

Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen,  Unterstrasse 28, 9001 St. 

Gallen,

Vorinstanz,

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegner,

Eidgenössische Steuerverwaltung,  Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, 

Eigerstrasse 65, 3003 Bern,

Beschwerdebeteiligte,

Gegenstand

Kantons- und Gemeindesteuern sowie direkte Bundessteuer 2010

 

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A.

A.__ wohnte im Jahr 2010 in Z.__ und ist seit 2004/2005 Alleinaktionär und einziges 

Verwaltungsratsmitglied der B.__ AG, deren Sitz am 22. Februar 2018 von Y.__/SZ 

nach X.__/SG verlegt worden ist. Die am 23. November 1998 ins Handelsregister 

eingetragene Gesellschaft bezweckt als Generalunternehmung die Ausführung von 

Neu- und Umbauten, die Durchführung von Dienstleistungen im Baubereich wie 

Bauberatungen, Bauleitungen und Bauexpertisen, die Vermittlung und Verwaltung von 

und den Handel mit Immobilien sowie Waren aller Art, insbesondere mit 

Baumaterialien. Im Jahr 2010 war die B.__ AG Eigentümerin einer 

Kapitalanlageliegenschaft in W.__/AG und begründete dort ein Spezialsteuerdomizil 

(act. 8/6/1.1, 2.1 f., 3.2, S. 6 f., https://www.zefix.admin.ch, Stand: 4. März 2024).

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B.

Das aargauische Steueramt veranlagte die B.__ AG am 18. Januar 2017 für die 

Kantons- und Gemeindesteuern 2010 mit einem steuerbaren Reingewinn von 

CHF 409'957 (Anteil Kanton Aargau 9,839 Prozent) und einem steuerbaren Eigenkapital 

von CHF 1'503'551 (Anteil Kanton Aargau 75,341 Prozent). Dabei wurden dem 

steuerbaren Reingewinn verschiedene Positionen im Gesamtbetrag von CHF 309'029 

aufgerechnet, darunter nicht verbuchter Umsatz der C.__ AG mit Sitz in V.__/AG in der 

Höhe von CHF 270'820.30. Letztere bezweckte die Durchführung von Überbauungen 

als Generalunternehmerin, die Verwaltung und Vermittlung von Grundstücken, den An- 

und Verkauf von Liegenschaften sowie deren Umbau und Renovation. Sie wurde mit 

Verfügung des Handelsgerichts Aargau vom 19. November 2013 aufgelöst und ihre 

Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet. Mit Verfügung vom 

9. September 2016 wurde das diesbezügliche Konkursverfahren als geschlossen 

erklärt und die C.__ AG von Amtes wegen gelöscht. Die B.__ AG erhob gegen die 

Aufrechnungen erfolglos Einsprache und Rekurs. Ihre gegen den abschlägigen 

Rekursentscheid des Spezialverwaltungsgerichts, Abteilung Steuern, des Kantons 

Aargau vom 22. November 2018 erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht 

Aargau mit Urteil WBE.2019.19 vom 20. Juni 2019 teilweise gut und wies die 

Angelegenheit zur Prüfung der Frage, ob eine Anpassung des Steueraufwands und der 

Steuerrückstellung erforderlich sei, an das kantonale Steueramt zurück. Hingegen 

bestätigte es die Rechtmässigkeit der Aufrechnungen, namentlich die Aufrechnung des 

nicht verbuchten Umsatzes in der Höhe von CHF 270'820.30. In der Folge wies das 

aargauische Steueramt die Einsprache der B.__ AG nach der Rückweisung des 

Verwaltungsgerichts Aargau rechtskräftig ab (act. 8/6/2.1 f., 2.25/A und F, https://

www.zefix.admin.ch, Stand: 4. März 2024).

C.

In seiner am 31. Oktober 2015 eingereichten Steuererklärung deklarierte A.__ für das 

Jahr 2010 ein steuerbares Einkommen von CHF 121'554 und ein steuerbares 

Vermögen von CHF 0. Das Kantonale Steueramt St. Gallen (KStA) nahm diverse 

Korrekturen vor, rechnete dem steuerbaren Einkommen unter anderem geldwerte 

Leistungen in der Höhe von CHF 309'029 auf, darunter den nicht verbuchten Umsatz 

der C.__ von CHF 270'820.30, und veranlagte A.__ am 27. April 2022 für die Kantons- 

und Gemeindesteuern 2010 mit einem satzbestimmenden steuerbaren Einkommen von 

CHF 432'200 und einem satzbestimmenden steuerbaren Vermögen von 

CHF 1'232'000. Für die direkte Bundessteuer veranlagte es ihn mit einem steuerbaren 

Einkommen von CHF 309'300. Die dagegen erhobene Einsprache hiess das KStA nach 

Durchführung einer Einspracheverhandlung am 21. Oktober 2022 mit Entscheid vom 

21. November 2022 teilweise gut, wobei es an der Aufrechnung von CHF 309'029 

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festhielt, und veranlagte A.__ mit einem steuerbaren Einkommen von CHF 409'600 zum 

Satz von CHF 420'700 (Kantons- und Gemeindesteuern) bzw. einem solchen von 

CHF 297'800 (act. 8/6/1.1, 2.3-2.17, 2.27-2.39).

D.

Dagegen erhob A.__ am 23. Dezember 2022 Beschwerde (direkte Bundessteuer) und 

Rekurs (Kantons- und Gemeindesteuern) bei der Verwaltungsrekurskommission (VRK). 

Am 30. Januar 2023 und 26. April 2023 liess sich das KStA dazu vernehmen. Mit 

Entscheid vom 15. Mai 2023 wies die VRK die Beschwerde und den Rekurs ab. Gegen 

den Entscheid der VRK (Vorinstanz) vom 15. Mai 2023 (versandt am 22. Mai 2023) 

erhob A.__ (Beschwerdeführer) durch seinen Rechtsvertreter am 23. Juni 2023 in einer 

gemeinsamen Rechtsschrift zwei Beschwerden beim Verwaltungsgericht mit den 

Rechtsbegehren, es sei der angefochtene Entscheid unter Kosten- und 

Entschädigungsfolgen aufzuheben und die geldwerte Leistung von CHF 270'820.30 

nicht aufzurechnen. Eventualiter sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und die 

Sache zur Durchführung des Beweisverfahrens an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die 

Vorinstanz verzichtete am 14. Juli 2023, das KStA (Beschwerdegegner) am 

17. August 2023 und die Eidgenössische Steuerverwaltung (Beschwerdebeteiligte) 

stillschweigend auf eine Vernehmlassung (act. 1 f., 7, 12, 8/1, 5, 12). 

Auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids, die Ausführungen der 

Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge und die Akten wird, soweit 

wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

 

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1.

Die Vorschriften des Bundes und der Kantone zur vorliegend umstrittenen Frage der 

grundsätzlichen Steuerbarkeit geldwerter Vorteile aus Beteiligungen beim Inhaber des 

Beteiligungsrechts sind vereinheitlicht (vgl. Art. 20 Abs. 1 Ingress und lit. c des 

Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer, SR 642.11, DBG; Art. 33 Abs. 1 

Ingress und lit. c des Steuergesetzes, sGS 811.1, StG). Die Vorinstanz hat deshalb 

Rekurs und Beschwerde betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern und die direkte 

Bundessteuer zu Recht im gleichen Entscheid, aber mit getrennten Dispositivziffern 

erledigt. Unter diesen Umständen durfte der Beschwerdeführer die Beschwerden in 

einer gemeinsamen Rechtsschrift erheben. Ebenso ist es zulässig, dass das 

Verwaltungsgericht über die Beschwerden im gleichen Entscheid befindet. Die 

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Verfahren B 2023/127 und B 2023/128 werden deshalb vereinigt (vgl. dazu VerwGE 

B 2023/69 und 70 vom 17. August 2023 E. 1 mit Hinweisen).

2.

Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben ([Art. 50 Abs. 3 des 

Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und 

Gemeinden, SR 642.14, StHG, in Verbindung mit] Art. 229 und Art. 196 Abs. 1 StG; 

Art. 145 DBG, Art. 1 Abs. 3 und Art. 7 Abs. 2 der Verordnung zum Bundesgesetz über 

die direkte Bundessteuer, sGS 815.1, Vo DBG). Der Beschwerdeführer ist zur Erhebung 

der Beschwerden befugt. Die Beschwerden vom 23. Juni 2023 wurden rechtzeitig 

erhoben und erfüllen in formeller und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen 

Anforderungen (Art. 229 in Verbindung mit Art. 196 Abs. 1 StG, Art. 161 StG in 

Verbindung mit Art. 64 und Art. 48 Abs. 1 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP; Art. 145 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 140 

Abs. 1 und 2 DBG). Dahingestellt bleiben kann, ob die Beschwerdeeingabe vom 

23. Juni 2023 im Sinne von Art. 36 Abs. 2 VRP weitschweifig ist, weil sich das Gericht 

ohnehin nicht mit jedem und sämtlichen Vorbringen befassen muss, sondern sich mit 

der Behandlung der relevanten Streitpunkte und Fragen begnügen kann (vgl. dazu 

BGer 2C_676/2017 vom 20. März 2018 E. 3.2.2 und 3.4.4, mit Hinweisen). Auf die 

Beschwerden ist einzutreten.  

3.

Der Beschwerdeführer deutet an, die Vorinstanz in der vorliegenden Besetzung sei 

befangen (act. 1, S. 20, 31 Ziff. III/B/9, III/7). Eine entsprechende Rüge hat er im 

vorinstanzlichen Verfahren nicht vorgebracht (zur Pflicht des unverzüglichen 

Vorbringens vgl. BGE 143 V 66 E. 4.3, mit Hinweisen u.a. auf Art. 5 Abs. 3 der 

Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, SR 101, BV). Sollte er 

seine Hinweise in der vorliegend zu beurteilenden Beschwerde als eigentliche 

Ausstandsrüge verstehen, so begründet er diese offenkundig nicht ausreichend. 

Dennoch ist der Vollständigkeit halber festzuhalten, dass keine Anhaltspunkte für eine 

Befangenheit der Gerichtsmitglieder D.__, E.__, F.__ oder des Gerichtsschreibers G.__ 

bestehen (vgl. dazu Art. 30 Abs. 1 BV, Art. 7 VRP, Art. 109 DBG und Art. 147 I 173 

E. 5.1, mit Hinweisen). Sollte sich die Rüge auf fehlerhafte Rechtsanwendung 

beschränken, ist dies ohnehin nachfolgend materiell zu prüfen.

4.

Soweit der Beschwerdeführer in Zweifel zieht, dass die Aargauer Steuerbehörden resp. 

das Verwaltungsgericht Aargau dafür zuständig gewesen waren, Aufrechnungen beim 

Gewinn der B.__ AG vorzunehmen (act. 1, S. 18, 24-27 Ziff. III/B/8/1, III/B/12.3, 12.6, 

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III/1), ist er nicht zu hören. Diese Frage wurde im Urteil des Verwaltungsgerichts Aargau 

WBE.2019/19 vom 20. Juni 2019 (act. 8/6/2.1, E. 1.2) auf Ebene der Gesellschaft 

rechtskräftig entschieden ("res iudicata", vgl. dazu BGer 9C_682/2023 vom 

7. Dezember 2023 E. 3.3.4, mit Hinweisen). Das Verwaltungsgericht St. Gallen ist nicht 

befugt, im vorliegenden einkommenssteuerlichen Verfahren darauf zurückzukommen. 

Ebenfalls nicht zu hören ist er, soweit er in der Beschwerdebegründung (act. 1, S. 17 f. 

Ziff. III/B/8) pauschal auf zwei Eingaben der B.__ AG vom 7. Oktober 2010 verweist. 

Soweit er damit auf seine Eingaben vom 7. Oktober 2022 (act. 8/6/2.24, 2.25) Bezug 

nimmt (act. 1, S. 22 Ziff. III/B/10), hat er diese nicht im Namen der B.__ AG eingereicht. 

Im Weiteren ist der Beschwerdeführer nicht zu hören mit dem Vorbringen (act. 1, S. 13 

Ziff. III/A), der Beschwerdegegner habe sich treuwidrig verhalten und dadurch Art. 5 

Abs. 3 BV verletzt, indem er von der B.__ AG sinngemäss verlangt habe, gegen die 

C.__ AG zu prozessieren. Für ein solches Verhalten des Beschwerdegegners finden 

sich in den Akten keinerlei Anhaltspunkte.

5.

Der Beschwerdeführer stellt die Beweisanträge (act. 1, S. 3 f., 15-19, 25 f. Ziff. II/7, III/

B/3-6, 8, 12.5, 12.6), es seien H.__ als ehemaliger Buchhalter der C.__ AG, U.__, I.__ 

als ehemaliger Treuhänder der C.__ AG, T.__, und der in den Jahren 2010-2013 für die 

C.__ AG zuständige Beamte des Konkursamtes S.__ als Zeugen sowie J.__, R.__, 

Mitarbeiter der Beschwerdebeteiligten in den Jahren 2009-2013, und er selbst als 

Partei zu befragen; es seien die Akten der Beschwerdebeteiligten und des 

Konkursamtes S.__ betreffend die C.__ AG, insbesondere deren Rechnungslegungen 

für die Jahre 2010-2013 beizuziehen; es sei eine Expertise darüber einzuholen, ob 

zugunsten der B.__ AG Tatsachen vorlägen, welche bewiesen, dass die C.__ AG der 

B.__ AG CHF 270'280.30 schulde. Auf diese Beweisvorkehren kann in antizipierter 

Beweiswürdigung verzichtet werden. Die mit Blick auf die nachstehend zu schildernden 

Gegebenheiten entscheidrelevanten tatsächlichen Verhältnisse ergeben sich mit 

hinreichender Klarheit aus den dem Gericht vorliegenden Verfahrensakten (vgl. dazu 

Art. 4 Ingress und lit. c der Verfassung des Kantons St. Gallen, sGS 111.1, KV, in 

Verbindung Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 166 StG; Art. 41 Abs. 2 StHG; Art. 115 DBG; 

BGer 2C_940/2021 vom 20. September 2022 E. 3.1 mit Hinweisen, siehe dazu auch 

E. 6.1 hiernach).

6.

Der Beschwerdeführer erhebt verschiedene Gehörsrügen bzw. wirft der Vorinstanz und 

dem Beschwerdegegner eine Verletzung der Untersuchungsmaxime (act. 1, S. 2-11, 

13-24, 26-31 Ziff. I, II/3, 5, 7 f., 9a, 12-14, 16 f., 19.1, 19.2, 20, 23, III/A, III/B/1-9.2, 11, 

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12.2, 12.4, 13, III/1-3, 6 f.) sowie eine formelle Rechtsweigerung in mehrfacher 

Tatbegehung vor (act. 1, S. 21 Ziff. III/B/9.2).

Vorliegend ist in der Sache streitig, ob dem Beschwerdeführer im Zusammenhang mit 

einer Forderung der B.__ AG gegen die C.__ AG in der Höhe von CHF 207'820.30 im 

Jahr 2010 eine steuerbare geldwerte Leistung zugeflossen ist (vgl. E. 7 hiernach). Wie 

sich bereits aus Erwägung 5 hiervor ergibt und die Vorinstanz in Erwägung II/4c/dd des 

angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 10) und der Beschwerdegegner in seiner, von der 

Vorinstanz bestätigten (vgl. act. 2, S. 5, E. II/3c) verfahrensleitenden Anordnung vom 

12. September 2022 (act. 8/6/2.22) zutreffend dargetan haben, lässt sich der 

entscheidrelevante Sachverhalt aus den Verfahrensakten mit ausreichender Klarheit 

nachvollziehen und führten die beschwerdeführerischen Beweisanträge aller 

Voraussicht nach nicht zu wesentlichen neuen Erkenntnissen. Insbesondere vermöchte 

der persönliche Eindruck des Beschwerdeführers, von J.__ oder der vom 

Beschwerdeführer angerufenen Zeugen und sonstige individuelle Komponenten sowie 

die Möglichkeit zu einem mündlichen Vortrag für die Beantwortung der vorliegend in 

der Sache strittigen Rechtsfrage keine wesentliche Rolle zu spielen. Dem 

Beschwerdeführer wäre es im Übrigen freigestanden, an der Einspracheverhandlung 

vom 21. Oktober 2022 (act. 8/6/2.28) persönlich teilzunehmen, statt nur seinen 

Rechtsvertreter zu schicken (vgl. dazu auch BGer 2C_1067/2017 vom 

11. November 2019 E. 2.3.2). Sodann hatte der Beschwerdeführer im Einsprache- und 

Rekurs- bzw. Beschwerdeverfahren hinreichend Gelegenheit, sich schriftlich zur Sache 

zu äussern, wovon er auch in umfassender Weise Gebrauch machte, wenn auch ohne 

Buchungsbelege oder Geschäftskorrespondenzen der B.__ AG betreffend deren 

Forderung gegenüber der C.__ AG in der Höhe von CHF 270'820.30 im Jahr 2010 

nachzureichen. Ferner hat der Beschwerdeführer selbst eingeräumt (act. 1, S. 21 f. 

Ziff. III/B/9.3), aus den Verfahrensakten, insbesondere aus den Rechnungslegungen der 

C.__ AG, sei seiner Meinung nach auch ohne Beizug der Akten des Konkursamtes S.__ 

ersichtlich, dass die C.__ AG im Jahr 2010 nicht über die erforderlichen Mittel verfügt 

habe, um die von dieser in der Höhe von CHF 270'280.30 bestrittene Forderung der 

B.__ AG zu begleichen. Bei dieser Sachlage durften die Vorinstanz und der 

Beschwerdegegner in antizipierter Beweiswürdigung sowohl auf die Befragung von 

J.__, H.__, I.__ und des Beschwerdeführers als auch auf den Beizug der Akten der B.__ 

AG, der C.__ AG, des Konkursamtes S.__ und der Beschwerdebeteiligten betreffend 

die C.__ AG verzichten, ohne den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches 

Gehör im Sinne von Art. 4 Ingress und lit. c KV in Verbindung mit Art. 29 Abs. 2 BV 

sowie Art. 115 DBG, Art. 41 Abs. 2 StHG und Art. 166 StG zu verletzen (vgl. dazu 

6.1. 

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BGer 2C_940/ 2021 vom 20. September 2022 E. 3.1, mit Hinweisen; Zweifel/Hunziker, 

in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, 

Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und 

Gemeinden, 4. Aufl. 2022, N 14a zu Art. 41 StHG, siehe zur Partei- bzw. 

Zeugenbefragung im Sinne von Art. 12 Abs. 1 VRP auch VerwGE B 2023/33 und 34 

vom 8. Juni 2023 E. 3.3.3, mit Hinweisen, anders noch: VerwGE B 2019/70 vom 

20. August 2019 E. 2.5, mit Hinweis auf VerwGE B 2011/243 vom 15. Oktober 2012 

E. 2.1.1). Aus denselben Gründen ist im Weiteren auch eine Verletzung der 

Untersuchungsmaxime (vgl. dazu [Art. 58 Abs. 1 in Verbindung mit] Art. 12 VRP; 

VerwGE B 2023/41 vom 2. Mai 2023 E. 2.1.2, mit Hinweisen) zu verneinen. Daran 

ändert nichts, dass es, wie der Beschwerdeführer an sich zutreffend dargetan hat, nicht 

im Ermessens der Vorinstanz oder des Beschwerdegegners liegt, auf die Abnahme von 

rechtzeitig und formgerecht angebotenen Beweismitteln zu verzichten, und nicht von 

einem "Aktenschluss" im Einspracheverfahren die Rede sein kann.

Wenn der Beschwerdegegner eine weder in Art. 181 Abs. 2 StG (mündliche 

Begründung) noch im DBG (vgl. dazu auch BGer 2C_104/2013; 2C_105/2013 vom 

27. September 2013 E. 2.2 ff., mit Hinweisen, in: ASA 82, S. 307 f.) vorgesehene 

Einspracheverhandlung durchführt, ist er, wie die Vorinstanz in Erwägung II/3d des 

angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 5 f.) zu Recht festgehalten hat, dazu verpflichtet, 

ein Protokoll zu erstellen, sofern der Steuerpflichtige nicht ausdrücklich darauf 

verzichtet hat (vgl. dazu das von der Vorinstanz zitierte Urteil BGE 142 I 86 E. 2.2 ff., 

mit Hinweisen, allerdings in Bezug auf Augenscheine im Verwaltungsjustizverfahren). 

Ein ausdrücklicher Verzicht auf die Protokollierung seitens des Beschwerdeführers ist 

nicht aktenkundig. Ob der Beschwerdegegner mit den Notizen zur Verhandlung vom 

21. Oktober 2022 (act. 8/6/2.28) seiner Protokollierungspflicht nachgekommen ist, 

erscheint fraglich, kann aber letztlich aus folgenden Gründen dahingestellt bleiben: 

Nicht umstritten ist, dass dem Beschwerdeführer selbst diese Notizen vor dem 

Einspracheentscheid vom 21. November 2022 (act. 8/6/2.29, 2.36) nicht zur 

Stellungnahme zugestellt worden sind, obgleich der Beschwerdegegner nach dem 

Gesagten dazu verpflichtet gewesen wäre. Diese bereits von der Vorinstanz 

festgestellte Verletzung des rechtlichen Gehörs des Beschwerdeführers konnte indes 

ausnahmsweise nachträglich im Rechtsmittelverfahren vor der Vorinstanz, welcher 

umfassende Kognition zusteht (Art. 46 VRP, Art. 140 Abs. 3 DBG), geheilt werden und 

kann deshalb vor Verwaltungsgericht nicht mehr beanstandet werden (vgl. dazu 

BGE 142 II 218 E. 2.8.1 mit Hinweisen, in: Pra 2017 Nr. 2, siehe zum Interesse an der 

Aufhebung des angefochtenen Entscheids auch BGer 4A_428/2020 vom 1. April 2021 

6.2. 

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7.

Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung steht die Frage, ob die Vorinstanz im 

angefochtenen Entscheid die vom Beschwerdegegner beim Beschwerdeführer für das 

Jahr 2010 vorgenommene Aufrechnung von geldwerten Leistungen der B.__ AG von 

CHF 207'820 zu Recht als rechtmässig erachtete. Der Beschwerdeführer bringt in 

dieser Hinsicht vor (act. 1, S. 1-32 Ziff. I, II/1-6, 8-11, 14-19, 19.3-24, III/A, III/B, III/1, 

4-7, IV), er habe detailliert ausgeführt, warum es grundlegend an den 

Tatbestandsvoraussetzungen einer geldwerten Leistung mangle. Zunächst lasse sich 

aus der gesetzwidrigen Verbuchung der Forderung der B.__ AG gegenüber der C.__ 

AG vom 22. Januar 2010 im Gesamtbetrag von CHF 631'687.30 keine geldwerte 

Leistung herleiten. Wenn die B.__ AG diese im Umfang von CHF 270'280.30 bestrittene 

Forderung als Debitor verbucht hätte, hätte sie gleichzeitig nicht nur eine Rückstellung 

in der Höhe von CHF 270'280.30, sondern zusätzlich die Prozess-, Gerichts- und 

Parteikosten, bei diesem Streitwert in der Höhe von mindestens CHF 30'000 bis 

50'000, verbuchen müssen. Im Jahr 2010 habe kein Näheverhältnis zwischen der B.__ 

AG und der C.__ AG vorgelegen. Die B.__ AG habe im Jahr 2010 keine Beteiligung an 

E. 3.1 mit Hinweisen). Dies umso mehr, als der Beschwerdeführer selbst festgehalten 

hat, er habe anlässlich der Einspracheverhandlung vom 21. Oktober 2022 nicht mehr 

("alles") vorgebracht, als ("was") im Rekurs stehe (act. 1, S. 22 Ziff. III/B/10).

Ferner haben sich die Vorinstanz in Erwägung II/4c/dd des angefochtenen Entscheids 

(act. 2, S. 10) und der Beschwerdegegner in seiner verfahrensleitenden Anordnung 

vom 12. September 2022 (act. 8/6/2.22) mit den Beweisanträgen des 

Beschwerdeführers auseinandergesetzt. Überdies war die Begründung in Erwägung II/

4c/aa-cc des angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 8 f.) und im Einspracheentscheid 

vom 21. November 2022 (act. 8/6/2.29, 2.36, je E. 3.2) so abgefasst, dass sich der 

Beschwerdeführer über die Tragweite dieser Entscheide Rechenschaft geben und sie, 

wie sich dem Rekurs bzw. der Beschwerde vom 23. Dezember 2022 (act. 8/1) und der 

Beschwerde vom 23. Juni 2023 entnehmen lässt, in voller Kenntnis der Sache an die 

höhere Instanz weiterziehen konnte. Trotz anderslautender Darstellung des 

Beschwerdeführers liegt somit weder eine Verletzung der Begründungspflicht (vgl. 

dazu [Art. 58 Abs. 1 in Verbindung mit] Art. 24 Abs. 1 lit. a VRP und BGE 148 III 30 

E. 3.1 mit Hinweisen) noch eine formelle Rechtsverweigerung (vgl. dazu Art. 29 

Abs. 1 BV; BGer 1C_502/2022 vom 25. Januar 2024 E. 3.1; 1C_3/2020 vom 

7. September 2020 E. 2.1, je mit Hinweisen) vor. Ob sich die Argumentationen der 

Vorinstanz und des Beschwerdegegners inhaltlich halten lassen, bleibt im Folgenden 

zu prüfen.

6.3. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 10/17

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der C.__ AG gehabt. Er sei weder Organ noch Zeichnungsbefugter oder Aktionär der 

C.__ AG gewesen. Auch unter unabhängigen Dritten hätte die C.__ AG die Forderung 

der B.__ AG von CHF 270'280.30 nicht erfüllt und auch nicht erfüllen können. Die C.__ 

AG habe die Forderung über CHF 270'280.30 nicht unter den Kreditoren verbucht und 

dadurch im Jahr 2010 vollumfänglich bestritten. Entgegen anderslautender Darstellung 

der Vorinstanz habe die C.__ AG per Ende 2010 nicht über CHF 1'900'000 an flüssigen 

Mitteln und Wertschriften verfügt. Das Umlaufvermögen der C.__ AG per 

31. Dezember 2010 von CHF 1'900'113.48 habe vorwiegend aus Forderungen in der 

Höhe von CHF 1'862'883.06 bestanden. Den Forderungen der C.__ AG gegen die 

Beschwerdebeteiligte in der Höhe von CHF 395'726.25 für die Mehrwertsteuer und 

CHF 1'273'456.85 für Vorsteuern per 31. Dezember 2010 seien Schulden bei dieser im 

Betrag von CHF 1'183'309.90 gegenübergestanden. In den Rechnungslegungen der 

C.__ AG aus den Jahren 2010 ff. sei auch belegt, dass die C.__ AG keine neuen 

Geschäfte mehr habe tätigen können, weil die Beschwerdebeteiligte wegen einer 

Untersuchung alle weiteren Geschäfte der Gesellschaften von H.__, d.h. der K.__ AG, 

T.__, der C.__ AG und der L.__ AG, Q.__, blockiert habe. Im Konkurs der C.__ AG habe 

sich eine Konkursdividende von lediglich 3% ergeben. H.__, Gründer der C.__ AG, 

habe ihm im Auftrag der C.__ AG im Jahr 2010 mündlich mitgeteilt, die C.__ AG werde 

der B.__ AG so oder anders nichts mehr bezahlen und könne auch nichts bezahlen. Die 

B.__ AG hätte einen Zivilprozess gegen die C.__ AG führen müssen, dessen Kosten ein 

Mehrfaches einer mutmasslichen Konkursdividende erreicht hätten, sofern er 

überhaupt gewonnen worden wäre. Die B.__ AG sei für die C.__ AG, allerdings nicht als 

einzige Unternehmung, d.h. ohne Exklusivertrag, als Mäklerin tätig gewesen. Dies sei 

ohne irgendwelche Dokumentation formaler Art, sondern auf Vertrauensbasis erfolgt. 

H.__ von der C.__ AG habe ihn als Vertreter der B.__ AG mündlich beauftragt. 

Schriftliche Mäklerverträge oder Schuldanerkennungen seitens der C.__ AG hätten 

keine vorgelegen. Der Beschwerdegegner habe in keiner Weise dargelegt, wie die B.__ 

AG ihre gesamte Forderung von CHF 631'687.30 im Zivilprozess hätte substantiieren 

können. Hätte die C.__ AG einen Teil der Forderungen der B.__ AG als nahestehende 

Person bezahlt, obschon die Parteien zerstritten gewesen seien, hätten sich ihre 

Organe der Gläubigerbegünstigung schuldig gemacht. Eine Zahlung hätte 

zurückerstattet werden müssen. Wenn die C.__ AG die bestrittene Forderung bezahlt 

hätte, wäre dies ein Indiz für nahestehende Personen gewesen. Der für die Ausführung 

der Zahlung Verantwortliche hätte sich dem Risiko der ungetreuen Geschäftsführung 

ausgesetzt.

Laut Art. 33 Abs. 1 Ingress und lit. c StG (in der im Jahr 2010 gültigen Fassung, 

7.1. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 11/17

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Neudruck Dezember 2009, nGS 44-121), harmonisiert mit Art. 7 Abs. 1 StHG, und 

Art. 20 Abs. 1 Ingress und lit. c DBG unterliegen geldwerte Vorteile aus Beteiligungen 

beim Inhaber des Beteiligungsrechts der Einkommenssteuer (vgl. dazu Art. 29 

Abs. 1 StG; Art. 16 Abs. 1 DBG). Der Tatbestand der geldwerten Leistung 

charakterisiert sich dadurch, dass die leistende Kapitalgesellschaft oder 

Genossenschaft für ihre Leistung keine oder keine gleichwertige Gegenleistung erhält, 

der Beteiligungsinhaber der Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft direkt oder 

indirekt (z.B. über eine ihm nahestehende Person oder Unternehmung) einen Vorteil 

erlangt, die Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft diesen Vorteil einer nicht 

nahestehenden, also fernstehenden Person unter gleichen Bedingungen nicht 

zugestanden hätte, weshalb die Leistung insofern ungewöhnlich ist (Kriterium des 

Drittvergleichs), und der Charakter dieser Leistung für die Organe der 

Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft erkennbar war (vgl. dazu BGE 144 II 427 

E. 6.1, mit Hinweisen). Stets vorauszusetzen ist dabei, dass die Zuwendung ihren 

Rechtsgrund im Beteiligungsverhältnis hatte. Letzteres wird nach der Praxis des 

Bundesgerichts vermutet, wenn die geldwerte Leistung dem Drittvergleich nicht 

standhält (vgl. dazu BGer 2C_449/2017 vom 26. Februar 2019 E. 2.3, mit Hinweisen). 

Falls der als geldwerte Leistung qualifizierende Handelsvorgang weder bei der 

Kapitalgesellschaft noch beim Beteiligungsinhaber besteuert worden ist, führt dies 

grundsätzlich beidseitig zur Aufrechnung. Dies folgt seitens der leistenden Gesellschaft 

aus Art. 58 Abs. 1 Ingress und lit. b und c DBG, seitens des empfangenden 

Beteiligungsinhabers aus Art. 20 Ingress und Abs. 1 lit. c DBG, soweit es um eine 

natürliche Person geht (vgl. BGer 2C_750/2019 vom 7. Juli 2020 E. 3.2 Abs. 1, mit 

Hinweis). Richtet eine Gesellschaft aufgrund eines Beteiligungsverhältnisses geldwerte 

Vorteile nicht an einen Anteilsinhaber, sondern an eine Drittperson aus, die einem 

Anteilsinhaber nahesteht, sind diese Vorteile nach der sogenannten Dreieckstheorie 

steuerlich in einem ersten Schritt als Ertrag aus beweglichem Vermögen (verdeckte 

Gewinnausschüttung) auf der Ebene des Beteiligungsinhabers zu erfassen. Von dort 

fliessen sie weiter an die nahestehende Drittperson (vgl. dazu BGer 9C_621/2021 vom 

27. Februar 2023 E. 5.3, mit Hinweisen).    

Haben die Steuerbehörden im Rahmen der Veranlagung der Gesellschaft festgestellt, 

dass die Gesellschaft einem Anteilsinhaber eine geldwerte Leistung ausgerichtet hat, 

dürfen sie nach der Rechtsprechung im Rahmen der Veranlagung des Anteilsinhabers 

zwar vermuten, dass diese geldwerte Leistung dem Anteilsinhaber oder einer ihm 

nahestehenden Person zugeflossen ist und deshalb bei ihm der Einkommenssteuer 

untersteht (vgl. dazu BGer 2C_364/2018 vom 16. September 2019 E. 1.4.3, mit 

Hinweisen). Zu den zweidimensionalen Sachverhalten, wie hier einer vorliegt, hat das 

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Bundesgericht aber wiederholt festgestellt, dass kein eigentlicher 

Aufrechnungsautomatismus herrsche. Bestand, Qualifikation und Höhe einer 

Aufrechnung folgten auf Ebene der Gesellschaft einerseits und des Anteilsinhabers 

oder der Anteilsinhaberin anderseits einer jeweils eigenen Logik. Eine erneute 

rechtliche Beurteilung auf der Ebene der Anteilsinhaberin oder des Anteilsinhabers sei 

unerlässlich, zumal es sich bei der Gesellschaft und der an ihr beteiligten Person – trotz 

gesellschaftsrechtlicher Verbundenheit – um zwei voneinander vollständig unabhängige 

Rechts- und Steuersubjekte handelt. Dabei ist zu verlangen, dass die 

Veranlagungsbehörde nach erfolgter Beweiswürdigung und aufgrund objektiver 

Gesichtspunkte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon überzeugt ist, 

dass die Kapitalgesellschaft dem Anteilsinhaber eine geldwerte Leistung erbracht habe. 

Die erforderliche Überzeugung kann auf Indizien beruhen und bedingt keinen direkten 

Beweis (vgl. dazu BGer 2C_630/2021 vom 17. Mai 2022 E. 2.2.1, mit Hinweisen). 

Entsprechend herrscht an sich die übliche Beweislastverteilung: Steuerbegründende 

und steuererhöhende Tatsachen hat die Veranlagungsbehörde, steuermindernde und 

steuerausschliessende Tatsachen die steuerpflichtige Person zu beweisen 

(Normentheorie). In Abweichung von den üblichen Regeln über die Beweisführungs- 

und die Beweislast hat aber ein Gesellschafter, der gleichzeitig Organ und/oder 

beherrschender Anteilsinhaber der Gesellschaft ist, Bestand und Höhe einer von der 

Veranlagungsbehörde behaupteten geldwerten Leistung detailliert zu bestreiten. 

Unterlässt er dies oder beschränkt er sich auf pauschale Ausführungen, darf die 

Veranlagungsbehörde grundsätzlich annehmen, die auf Gesellschaftsebene 

rechtskräftig veranlagte Aufrechnung sei dem Anteilsinhaber gegenüber ebenso 

berechtigt (vgl. BGer 2C_630/2021 vom 17. Mai 2022 E. 2.2.2; VerwGE B 2023/69 und 

70 vom 17. August 2023 E. 7.1; B 2022/60 und 61 vom 5. September 2022 E. 3.3, je 

mit Hinweisen; M. Kocher, Die Besteuerung von AG und Aktionär: Aspekte eines 

zweidimensionalen Verhältnisses, in: ZBJV 2021, S. 487 ff., S. 504 ff.).      

Als dem Beteiligungsinhaber nahestehend betrachtet die Praxis eine natürliche oder 

juristische Person, die zum beherrschenden Beteiligungsinhaber enge wirtschaftliche 

oder persönliche, beispielsweise verwandtschaftliche Beziehungen unterhält. 

Nahestehend im steuerrechtlichen Sinn sind darüber hinaus Personen, denen der 

Beteiligungsinhaber gestattet, seine Gesellschaft wie eine eigene zu benutzen (vgl. 

dazu BGer 2C_750/2019 vom 7. Juli 2020 E. 3.4, mit Hinweisen).

Nicht umstritten ist, dass die B.__ AG der C.__ AG am 22. Januar 2010 

Verkaufsprovisionen in der Höhe von insgesamt CHF 582'070 und Kosten für 

7.2. 

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Wohnungsbemusterungen der Überbauung M.__, im Betrag von CHF 5'000, zuzüglich 

CHF 44'617.30 Mehrwertsteuer, insgesamt CHF 631'687.30, zahlbar innert zehn Tagen 

netto, in Rechnung stellte (act. 8/6/2.21/D) und diese nicht als Forderung verbuchte. 

Weiter steht fest, dass am 8. und 12. Februar 2010 sowie am 26. Juni 2010 

Teilvergütungen der C.__ AG in der Höhe von CHF 10'867, 250'000 und 100'000 

(insgesamt: CHF 360'867) dem Bank- bzw. WIR-Konto der B.__ AG gutgeschrieben 

und auf dem Konto "Erlös aus Provisionen" (Kto.-Nr. 6017) der B.__ AG als Ertrag 

verbucht worden sind (act. 8/6/2.25/F). Der Restbetrag von CHF 270'820.30 wurde in 

der Jahresrechnung 2010 der B.__ AG nicht mehr verbucht. Auch wurde keinerlei 

Wertberechtigung (Art. 960a Abs. 3 des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des 

Schweizerischen Zivilgesetzbuches [Fünfter Teil: Obligationenrecht], SR 220, OR) 

vorgenommen. Wie der Beschwerdeführer selbst eingeräumt hat, hat die B.__ AG 

dadurch die Grundsätze der ordentlichen Buchführung verletzt (vgl. dazu Art. 957a 

Abs. 2 OR).    

Sodann wurden die Vorgänge in der B.__ AG im Jahr 2010 auf der Ebene der 

Gesellschaft mit Urteil des Verwaltungsgerichts Aargau WBE.2019.19 vom 

20. Juni 2019 (act. 8/6/2.1) und in dessen Folge mit Einspracheentscheid des Aargauer 

Steueramtes vom 12. November 2019 (act. 8/6/2.2) in Bezug auf die Kantons- und 

Gemeindesteuern 2010 rechtskräftig beurteilt. Zur Aufrechnung des nicht verbuchten 

Umsatzes der C.__ AG in der Höhe von CHF 270'820.30 hielt das Verwaltungsgericht 

Aargau fest (E. 2.7), die Werthaltigkeit der Forderung sei mindestens bis zur letzten 

Zahlung vom 26. Juni 2010 ausgewiesen gewesen. Inwiefern von den Untersuchungen 

der Abteilung Strafsachen und Untersuchungen (ASU) rund um die K.__ AG, welche zur 

Beschlagnahme von Vermögenswerten und Bankguthaben der K.__ AG geführt habe, 

auch die Tochtergesellschaft C.__ AG betroffen gewesen sei, lege die B.__ AG nicht 

dar. Gemäss dem Bericht der ASU vom 8. April 2013 seien nach Absprache diverse 

Zahlungen ab gesperrten Konten der K.__ AG erfolgt, um deren Geschäftstätigkeit zu 

gewährleisten. Die blosse Behauptung der B.__ AG, H.__, Verwaltungsrat der K.__ AG, 

habe gegenüber A.__ mitgeteilt, die C.__ AG könne keine Zahlungen mehr machen, 

genüge nicht, um die Forderung von CHF 270'820.30 als nicht werthaltig zu 

qualifizieren. H.__ sei im Verwaltungsrat der K.__ AG am 19. Juli 2010 durch N.__ 

ersetzt worden, womit er gesellschaftsrechtlich gar nicht mehr befugt gewesen sei, 

solche Zahlungen anzuordnen. Dass die C.__ AG über liquide Mittel verfügt habe, zeige 

der Jahresabschluss per 31. Dezember 2010. Über die C.__ AG sei denn auch erst am 

19. November 2013 der Konkurs eröffnet worden, womit das Fehlen von Bemühungen 

zur Forderungseintreibung nur mit den Nahestehenden-Verhältnis der B.__ AG mit der 

C.__ AG und der K.__ AG erklärt werden könne. Beide Unternehmen hätten denselben 

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Rechtsvertreter mandatiert. A.__ sei Alleinaktionär der B.__ AG. Sein Vater, O.__, sel., 

sei Alleinaktionär der K.__ AG gewesen, welche wiederum Alleinaktionärin der C.__ AG 

gewesen sei. Nach dem Gesagten stehe fest, dass die B.__ AG den Nachweis der 

Uneinbringlichkeit der Forderung nicht erbracht habe, weshalb die Aufrechnung im 

Jahre 2010 zu Recht vorgenommen worden sei. Es liege ein Quasi-Forderungsverzicht 

unter Nahestehenden vor, welcher unter den hier vorliegenden konkreten Umständen 

nicht als geschäftsmässig begründet gelten könne.   

Aufgrund dieser auf Gesellschaftsebene rechtskräftig veranlagten Aufrechnung hat der 

Beschwerdeführer, welcher im Jahr 2010 Alleinaktionär und einziges 

Verwaltungsratsmitglied der B.__ AG war und nach wie vor ist, auf der 

einkommenssteuerlichen Ebene nach der zitierten Rechtsprechung in Abweichung von 

den üblichen Regeln über die Beweisführungs- und die Beweislast Bestand und Höhe 

einer von der Veranlagungsbehörde behaupteten geldwerten Leistung detailliert zu 

bestreiten, um den Hauptbeweis zu erschüttern.

Nicht substantiell zu bestreiten und entsprechend nachzuweisen vermag der 

Beschwerdeführer zunächst die Ausführungen des Verwaltungsgerichts Aargau, soweit 

dieses die vom mittlerweile verstorbenen Vater des Beschwerdeführers wirtschaftlich 

beherrschte K.__ AG sowie die C.__ AG, deren Alleinaktionärin die K.__ AG gewesen 

war und die damit mittelbar durch die zwischengeschaltete K.__ AG ebenfalls vom 

Vater des Beschwerdeführers massgebend beherrscht worden war (vgl. dazu auch das 

Konto Nr. 2215, Kontokorrent O.__, sel., der C.__ AG, act. 8/6/2.25/B), aufgrund der 

verwandtschaftliche Beziehung zum Beschwerdeführer in der Steuerperiode 2010 

zumindest mittelbar als der B.__ AG nahestehend betrachtet hat. In dieser Hinsicht 

stösst sein pauschaler Einwand, die B.__ AG habe im Jahr 2010 keine Beteiligung an 

der C.__ AG gehabt und er sei weder Organ noch Zeichnungsbefugter oder Aktionär 

der C.__ AG gewesen, ins Leere. Wie die Vorinstanz in Erwägung II/4c/bb des 

angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 9) zutreffend festgehalten hat, durfte der 

Beschwerdegegner daher auch im vorliegenden Verfahren von einem Näheverhältnis 

zwischen der B.__ AG und der C.__ AG ausgehen.         

Weiter trifft es zu, dass die C.__ AG per 31. Dezember 2010 über flüssige Mittel und 

Wertschriften im Betrag von CHF 37'230.42 – per 1. Januar 2010 noch in der Höhe von 

CHF 1'132'188.79 – und nicht, wie die Vorinstanz fälschlicherweise festgehalten hat 

(vgl. E. II/4c/bb des angefochtenen Entscheids, act. 2, S. 9), von CHF 1'900'113.48 

verfügt hat (act. 8/6/2.25/B). Dieser Einwand des Beschwerdeführers vermag indes 

7.3. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 15/17

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nicht zu erklären, wieso er keinerlei schriftliche Geschäftsdokumente der B.__ AG 

hinsichtlich der Einbringung der Restforderung in der Höhe von CHF 270'820.30 bzw. 

zu deren angeblichen Bestreitung durch die C.__ AG gegenüber der B.__ AG aus dem 

Jahr 2010 eingereicht hat, obgleich er nach dem Gesagten die vom Beschwerdegegner 

behauptete geldwerte Leistung detailliert und umfassend mit entsprechenden Belegen 

hätte bestreiten müssen. Dies ist umso ungewöhnlicher, als die von der K.__ AG bzw. 

mittelbar vom Vater des Beschwerdeführers wirtschaftlich beherrschte C.__ AG noch 

am 25. Juni 2010 über genügend finanzielle Mittel verfügte, um eine Teilzahlung von 

CHF 100'000 an die B.__ AG zu leisten, und der Beschwerdeführer seiner Darstellung 

nach wegen der Untersuchung der ASU seit 2009 mit seinem mittlerweile verstorbenen 

Vater im Jahr 2010 zerstritten war. Der Beschwerdeführer hat auf 

einkommenssteuerlicher Ebene auch vor Verwaltungsgericht weder entsprechende 

Geschäftsdokumente der B.__ AG zugänglich gemacht noch in anderer Weise 

nachgewiesen, weshalb der vom Verwaltungsgericht Aargau daraus auf Ebene der 

Gesellschaft gezogene Schluss unrichtig gewesen sein sollte, wonach es sich um einen 

Quasi-Forderungsverzichts der B.__ AG zugunsten der dieser nahestehenden C.__ AG 

in der Höhe von CHF 270'820.30 handle (siehe dazu auch Art. 115 OR und 

BGer 4C_363/2001 vom 7. Juli 2003 E. 3, mit Hinweisen, nicht publiziert in BGE 129 III 

422). Vielmehr begnügt er sich mit einer pauschalen Bestreitung mit Hinweis auf 

angeblich bereits im Jahr 2010 bestehende, allerdings von ihm nicht belegte Risiken 

eines allfälligen späteren Zivilprozesses gegen die C.__ AG.       

Hätte der Beschwerdeführer als Organ und Alleinaktionär wie ein unabhängiger Dritter 

im Interesse der B.__ AG gehandelt, hätte er es nicht bei der von ihm geltend 

gemachten mündlichen Aussage von H.__ bewenden lassen dürfen, wonach die C.__ 

AG der B.__ AG so oder anders nichts mehr bezahlen werde und auch nichts bezahlen 

könne. Dies hätte nicht einmal dann ausgereicht, wenn H.__  nicht bereits am 

20. Juli 2010 aus dem Verwaltungsrat der C.__ AG ausgeschieden wäre (https://

www.zefix.admin.ch, Stand: 4. März 2024). Trotz anderslautender Darstellung des 

Beschwerdeführers konnte für die B.__ AG im Jahr 2010 bei üblichem 

Geschäftsgebaren mangels diesbezüglicher Geschäftskorrespondenz nicht absehbar 

gewesen sein, dass sie für die Eintreibung der Restforderung in der Höhe von 

CHF 270'820.30 gegenüber der erst am 19. November 2013 aufgelösten C.__ AG den 

Rechtsweg hätte beschreiten müssen. Insoweit tut auch nichts zur Sache, falls es für 

den Beschwerdeführer eigener Darstellung gemäss hätte schwierig sein können, ohne 

schriftliche Mäklerverträge oder Schuldanerkennungen seitens der C.__ AG die 

gesamte Forderung der B.__ AG gegenüber der C.__ AG von CHF 631'687.30 in einem 

allfälligen späteren Zivilprozess zu substantiieren. Sodann hätte der B.__ AG als 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 16/17

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8.

In Streitigkeiten hat jener Beteiligte die amtlichen Kosten zu tragen, dessen Begehren 

ganz oder teilweise abgewiesen werden (Art. 95 Abs. 1 VRP; Art. 145 Abs. 2 in 

Verbindung mit Art. 144 Abs. 1 DBG). Die amtlichen Kosten der Beschwerdeverfahren 

vor Verwaltungsgericht sind somit vom Beschwerdeführer zu bezahlen. Angesichts der 

Streitwerte von rund CHF 64'600 bzw. CHF 20'770 (entsprechend der Steuerdifferenz 

bei einem [satzbestimmenden] steuerbaren Einkommen von CHF 420'700 resp. 

unabhängiger Dritter im Jahr 2010 auch nicht bekannt sein können, dass es der C.__ 

AG gemäss der Darstellung des Beschwerdeführers wegen der Untersuchung der ASU 

gegen die K.__ AG, die B.__ AG, die L.__ AG, Q.__, bzw. gegen den Beschwerdeführer, 

dessen Vater, sel., und H.__ (siehe dazu Bericht und Feststellung der ASU vom 

8. April 2013, act. 8/6/3.1 f.) gänzlich verwehrt gewesen sein sollte, neue Geschäfte zu 

tätigen. Geschweige denn konnte ihr, wie der Beschwerdeführer glauben machen will, 

in jenem Zeitpunkt bekannt gewesen sein, dass sich aus dem Konkurs der C.__ AG 

gemäss den Angaben des Beschwerdeführers eine Konkursdividende von lediglich 3% 

ergeben werde. Dementsprechend hätte der Beschwerdeführer die Restforderung aus 

Sicht der B.__ AG damals effektiv als werthaltig und damit nicht als uneinbringlich 

erachten dürfen und müssen. Der Verzicht auf jegliche schriftlichen 

Einbringungsversuche der nicht unerheblichen Restforderung im Jahr 2010 hält damit 

einem Drittvergleich nicht stand. Zum damaligen Zeitpunkt war für die B.__ AG selber 

kein nachvollziehbarer wirtschaftlicher Grund für eine derartige Handlungsweise 

ersichtlich.

Wie die Vorinstanz in Erwägung II/4c/cc des angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 9) 

unter diesen Umständen überzeugend dargelegt hat, lässt sich das Vorgehen der B.__ 

AG im Jahr 2010 nur mit dem Näheverhältnis zwischen der B.__ AG und der C.__ AG 

erklären. Sie durfte deshalb auf Basis der auf Gesellschaftsebene rechtskräftig 

veranlagten Aufrechnung davon ausgehen, dass die B.__ AG der ihr nahestehenden 

C.__ AG im Jahr 2010 eine geldwerte Leistung in der Höhe von CHF 270'820.30 

ausgerichtet hat, welche im Sinne der (reinen) Dreieckstheorie für eine logische 

Sekunde von der B.__ AG an den Beschwerdeführer als Beteiligungsinhaber als Ertrag 

aus beweglichem Vermögen und von diesem weiter an die nahestehende C.__ AG 

floss. Damit ist auch ihr Schluss in Erwägung II/4d des angefochtenen Entscheids 

(act. 2, S. 10) nicht zu beanstanden, wonach der Beschwerdegegner dem steuerbaren 

Einkommen des Beschwerdeführers 2010 zu Recht CHF 270'820.30 aufgerechnet 

hat.       

Die Beschwerden sind abzuweisen.

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 17/17

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CHF 297'800 gegenüber einem solchen von CHF 149'879.70 bzw. CHF 135'307.82, 

vgl. dazu act. 1 Anträge, act. 8/2/1-9) erscheinen Entscheidgebühren für das 

Beschwerdeverfahren betreffend Kantons- und Gemeindesteuern (B 2023/127) von 

CHF 4'000 und für das Beschwerdeverfahren betreffend direkte Bundessteuer 

(B 2023/128) von CHF 2'000 angemessen (vgl. Art. 7 Ziff. 222 der 

Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12; Art. 145 in Verbindung mit Art. 144 

Abs. 5 DBG). Die vom Beschwerdeführer geleisteten Kostenvorschüsse von CHF 1'800 

und CHF 1'200 werden angerechnet. Ausseramtliche Kosten für die 

Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht sind nicht zu entschädigen (vgl. Art. 98 

Abs. 1 und 2; Art. 98  VRP; Art. 145 in Verbindung mit Art. 144 Abs. 4 DBG und 

Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren, SR 172.021, 

VwVG).

 

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht auf dem Zirkulationsweg zu Recht:

1.

Die Beschwerden B 2023/127 und B 2023/128 werden vereinigt.

2.

Die Beschwerde B 2023/127 wird abgewiesen.

3.

Die Beschwerde B 2023/128 wird abgewiesen.

4.

Der Beschwerdeführer bezahlt die amtlichen Kosten der Beschwerdeverfahren vor 

Verwaltungsgericht von CHF 4'000 (B 2023/127) und CHF 2'000 (B 2023/128) unter 

Anrechnung der geleisteten Kostenvorschüsse in der Höhe von CHF 1'800 und 

CHF 1'200.

5.

Ausseramtliche Kosten werden nicht entschädigt.

bis

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 22.03.2024
	Einkommenssteuer, Art. 16 Abs. 1, Art. 20 Ingress und Abs. 1 lit. c DBG, Art. 29 Abs. 1, Art. 33 Abs. 1 Ingress und lit. c aStG. Der Beschwerdeführer ist seit 2004/2005 Alleinaktionär und einziges Verwaltungsrats-mitglieder der B.__AG. Das kantonale Steueramt durfte auf Basis der auf Gesellschafts-ebene rechtskräftig veranlagten Aufrechnung davon ausgehen, dass die B.__ AG der ihr nahestehenden C.__ AG im Jahr 2010 eine geldwerte Leistung in der Höhe von CHF 270'820.30 ausgerichtet hat, welche im Sinne der (reinen) Dreieckstheorie für eine logische Sekunde von der B.__ AG an den Beschwerdeführer als Beteiligungsinhaber als Ertrag aus beweglichem Vermögen und von diesem weiter an die nahestehende C.__ AG floss. Demzufolge durfte sie dem steuerbaren Einkommen des Beschwerdeführers 2010 zu Recht CHF 270'820.30 aufrechnen (E. 7, Verwaltungsgericht B 2023/127 und 128).

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