# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 08279b12-4d88-5da8-b390-0c78507cdde6
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-06
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 06.12.2018 III 2018 176
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-176_2018-12-06.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 176

Entscheid vom 6. Dezember 2018 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Darinka Balzarini, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________, 

gegen

Verkehrsamt, Schlagstrasse 82, Postfach 3214, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Strassenverkehrsrecht (Sicherungsentzug)

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Sachverhalt:

A. Am 22. April 2016 hat das kantonale Verkehrsamt gegenüber A.________ 
(geb. am A.________1965) einen vorsorglichen Sicherungsentzug angeordnet. 
In der Begründung wurde dazu u.a. ausgeführt, dass der Verfügungsadressat am 
8. Dezember 2015 einen Personenwagen in stark angetrunkenem Zustand 
(Atemalkohol mind. 1.79‰) gelenkt sowie die durch den Staatsanwalt angeord-
nete Blutprobe und die Durchführung eines 2. Atemlufttests verweigert habe (Vi-
act. 1). Mit Verfügung vom 2. September 2016 hat das Verkehrsamt gestützt auf 
einen Bericht des Instituts für Rechtsmedizin (IRM) der Universität Zürich vom 
30. August 2016 die Fahreignung unter Auflagen (Einhaltung einer Alkoholtotal-
abstinenz) bejaht sowie den Führerausweis wieder erteilt (Vi-act. 2). 

B. Gestützt auf einen Bericht des IRM vom 22. August 2017 bejahte das Ver-
kehrsamt mit Verfügung vom 29. September 2017 weiterhin die Fahreignung un-
ter Auflagen, wozu die Einhaltung einer Alkohol-Fahr-Abstinenz, das Einhalten 
eines sogenannten "sozialen" Alkoholtrinkverhaltens (d.h. nur gelegentlicher und 
nicht übermässiger Alkoholkonsum) sowie eine Kontrolluntersuchung (inkl. Haar-
analyse) beim IRM im Februar 2018 gehörten (Vi-act. 4). 

C. Mit Verfügung vom 26. April 2018 bejahte das Verkehrsamt weiterhin die 
Fahreignung, wobei die bisherigen Auflagen (Alkohol-Fahr-Abstinenz/ "soziales" 
Alkoholtrinkverhalten/ IRM-Untersuchung im August 2018) erneuert wurden. Bei 
Missachtung der Auflagen wurde der sofortige Entzug des Führerausweises an-
gedroht (Vi-act. 5). 

D. Mit Schreiben vom 27. Juni 2018 forderte das Verkehrsamt A.________ 
auf, im August 2018 eine Kontrolluntersuchung beim IRM zu absolvieren (Vi-act. 
6). Der entsprechende IRM-Bericht wurde am 21. September 2018 erstattet mit 
dem Ergebnis, wonach die Fahreignung aufgrund des festgestellten Alkoholüber-
konsums verneint werden müsse (Vi-act. 7). Gestützt darauf verfügte das Ver-
kehrsamt am 27. September 2018 einen Sicherungsentzug, wobei die Wiederer-
teilung des Führerausweises von der Erfüllung folgender Auflagen abhängig ge-
macht wurde (Vi-act. 9): 

- Nachweis einer mindestens 6-monatigen Alkoholtotalabstinenz gemäss der im 
Merkblatt festgehaltenen Vorgehensweise;

- Regelmässige Gespräche bei einer Fachperson für Suchtfragen (Suchtbera-
tungsstelle, Psychologe oder Psychiater);

- Verkehrsmedizinischer Untersuch inkl. Haaranalyse beim Institut für Rechtsmedi-
zin (…);

- Ein Bericht über die Therapiegespräche muss zur Untersuchung mitgebracht 
werden;

- Evtl. Lernfahrausweis, theoretische und praktische Führerprüfung.

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E. Gegen diese am 28. September 2018 eingegangene Verfügung liess 
A.________ rechtzeitig am 17. Oktober 2018 beim Verwaltungsgericht Be-
schwerde einreichen mit den folgenden Rechtsbegehren:

1. Es sei die Verfügung des Verkehrsamtes des Kantons Schwyz, Abteilung 
Massnahmen, vom 27. September 2018 aufzuheben.

2. Es sei dem Beschwerdeführer der Führerausweis unter Auflagen unverzüglich 
herauszugeben bzw. wieder zu erteilen.

3. Eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung und Neubeurteilung an die 
Vorinstanz zurückzuweisen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin 
bzw. der Staatskasse.

F. Mit Vernehmlassung vom 7. November 2018 beantragte das kantonale 
Verkehrsamt, die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen, soweit auf diese 
einzutreten sei, unter Kostenfolgen zulasten des Beschwerdeführers.

Innert erstreckter Frist wies der Beschwerdeführer in einer Eingabe vom 4. De-
zember 2018 u.a. auf die Ergebnisse einer am 19. November 2018 asservierten 
und am 29. November 2018 in einem deutschen Labor ausgewerteten Haarprobe 
hin. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Gericht von Amtes wegen, ob die 
Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Es prüft u.a. insbesondere 
die Zuständigkeit, die Zulässigkeit des Rechtsmittels, die frist- und formgerechte 
Geltendmachung des Rechtsanspruches sowie die Rechtsanhängigkeit oder das 
Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheides in der gleichen Sache (vgl. § 27 
Abs. 1 lit. a, e, f und g Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRP, SRSZ 234.110). Ist 
eine dieser Voraussetzungen nicht gegeben, trifft die Behörde einen Nichtein-
tretensentscheid (§ 27 Abs. 2 VRP).

1.2 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur 
Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige 
Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich − in Form einer Verfügung (bzw. ei-
nes Beschlusses) − Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung 
den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt 
es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvorausset-
zung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (siehe VGE III 2017 11 
Erw. 11.2 mit Verweis auf BGE 125 V 414 Erw. 1a; 119 IB 36 Erw. 1b; 118 V 313 
Erw. 3b; 110 V 51 Erw. 3b; 123 V 324 Erw. 6c). Diesbezüglich wird in der kanto-
nalen Rechtsprechung festgehalten, dass nach konstanter Praxis der Umfang 

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der Tätigkeit des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz durch den Anfech-
tungsgegenstand abgegrenzt wird. Es kann nur das Gegenstand des Beschwer-
deverfahrens sein, was auch Gegenstand der zugrunde liegenden Verfügung war 
bzw. nach richtiger Gesetzesauslegung hätte sein müssen. Gegenstände, über 
welche die erste Instanz bzw. die Vorinstanz zu Recht (noch) nicht entschieden 
hat, fallen nicht in den Kompetenzbereich des Verwaltungsgerichts als Be-
schwerdeinstanz (vgl. statt vieler VGE III 2016 193 vom 21.12.2016 Erw. 1.2 mit 
Hinweisen, u.a. auf VGE III 2012 126 vom 15.11.2012 Erw. 1.2; VGE III 2012 
129 vom 19.12.2012 Erw. 2.3.1; siehe auch Martin Bertschi, in: Alain Griffel 
[Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 
3.A., Zürich 2014, Vorbem. zu §§ 19-28a, Rz. 44-49; Kölz/Häner/Bertschi, Ver-
waltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3.A., Zürich 2013, 
Rz. 685ff.; EGV-SZ 1979, S. 122).

1.3.1  Anfechtungsgegenstand bildet im vorliegenden Beschwerdeverfahren die 
Verfügung vom 27. September 2018, mit welcher die Vorinstanz gegenüber dem 
Beschwerdeführer einen Sicherungsentzug des Führerausweises angeordnet 
und umschrieben hat, unter welchen Voraussetzungen eine Wiederaushändi-
gung des Führerausweises in Frage komme. Mithin ist im vorliegenden Verfahren 
grundsätzlich zu prüfen, ob diese am 27. September 2018 angeordnete Mass-
nahme einer gerichtlichen Überprüfung standhält. Darauf ist nachfolgend zurück-
zukommen.

1.3.2  Eine andere Fragestellung ist, ob (und gegebenenfalls wann) eine neue, 
nach dem Erlass der angefochtenen Verfügung durchgeführte Haaranalyse es 
rechtfertigt, den strittigen Sicherungsentzug durch eine andere (mildere) Mass-
nahme abzulösen (bzw. unter Umständen ersatzlos aufzuheben). Diese Frage 
stellt sich deshalb, weil der Beschwerdeführer nach dem Erlass der Sicherungs-
entzugsverfügung vom 27. September 2018 (sowie gestützt auf einen entspre-
chenden Hinweis der betreffenden IRM-Gutachterin vom 30.10.2018) am 19. No-
vember 2018 eine neue Haarprobe durch Dr.med. C.________ entnehmen liess, 
welcher diese Arm-Haare direkt nach der Entnahme in einen versiegelten Um-
schlag legte und an ein spezialisiertes Labor in Bad Salzuflen sandte (was dieser 
Arzt mit seiner Unterschrift bescheinigte). Die Auswertung dieser Haarprobe er-
folgte am 26. November 2018 und zwar deshalb in diesem deutschen Labor, weil 
das IRM in Zürich offenbar nur Anfragen von Amtsstellen berücksichtigt. Über die 
Konsequenzen dieses neuen Begutachtungsergebnisses wird zunächst die Vor-
instanz erstinstanzlich zu befinden haben. Dabei wird sie aus folgenden Gründen 
die betreffende IRM-Sachverständige einzubeziehen haben. Die Rückfrage be-
trifft folgende Konstellation. Zum einen formulierte die Sachverständige am 

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Schluss des verkehrsmedizinischen Berichts vom 21. September 2018, dass die 
Wiederaushändigung des Führerausweises eine mindestens sechsmonatige Al-
koholabstinenz voraussetzen soll (vgl. Vi-act. 7, S. 3), was in der Folge von der 
Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung übernommen wurde (vgl. Vi-act. 9). 
Zum andern wies die gleiche Sachverständige am Schluss ihrer zweiten Stel-
lungnahme vom 30. Oktober 2018 und mithin rund 5½ Wochen später ausdrück-
lich darauf hin, dass es dem Beschwerdeführer freistehe, eine erneute Haarana-
lyse in Auftrag zu geben (vgl. Vi-act. 12 in fine). Ein solcher Hinweis der Sach-
verständigen zur erneuten Vornahme einer Haaranalyse (noch bevor 6 Monate 
seit der letzten Haaranalyse vergangen sind), ist grundsätzlich als eine gewisse 
Relativierung der vorgenannten 6-Monatsfrist zu verstehen (ansonsten dieser 
Hinweis am Schluss der Stellungnahme vom 30. Oktober 2018 keinen Sinn ma-
chen würde). 

1.3.3  In diesem dargelegten Sinne ist auf das vorliegende Begehren des Be-
schwerdeführers um Wiedererteilung des Führerausweises, soweit es aus dem 
erwähnten neuen Laborergebnis hergeleitet wird, derzeit nicht einzutreten. Viel-
mehr wird das mit dem neuen Laborgutachten begründete Begehren zur Prüfung 
und neuen Entscheidfindung (unter Einbezug der IRM-Sachverständigen) an die 
Vorinstanz weitergeleitet.

2. Soweit die mit der Beschwerde beantragte Aufhebung der angefochtenen 
Verfügung mit umgehender Aushändigung des Führerausweises nicht mit einem 
neuen Laborgutachten vom 26. November 2018, sondern mit bereits am Verfü-
gungszeitpunkt bestehenden Aspekten begründet wird, drängen sich die nach-
folgenden Bemerkungen auf. 

2.1 Nach Art. 14 Abs. 1 des Strassenverkehrsgesetzes (SVG, SR 741.01) 
müssen Motorfahrzeugführer über Fahreignung und Fahrkompetenz verfügen. 
Für die Fahreignung ist unter anderem erforderlich, dass der 
Motorfahrzeugführer frei von einer Sucht ist, die das sichere Führen von 
Motorfahrzeugen beeinträchtigt (Art. 14 Abs. 2 lit. c SVG). Der Führerausweis ist 
zu entziehen, wenn festgestellt wird, dass die gesetzlichen Voraussetzungen zur 
Erteilung nicht oder nicht mehr bestehen (Art. 16 Abs. 1 SVG). Insbesondere 
wird einer Person der Führerausweis zwingend auf unbestimmte Zeit entzogen, 
wenn ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit nicht oder nicht mehr 
ausreicht, um ein Motorfahrzeug sicher zu führen, oder sie an einer Sucht leidet, 
welche die Fahreignung ausschliesst (Art. 16d Abs. 1 lit. a und b SVG). Diesfalls 
kann der Ausweisentzug selbst ohne Vorliegen einer konkreten Widerhandlung 
gegen die Strassenverkehrsregeln erfolgen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 

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1C_491/2017 vom 9.5.2018 Erw. 2.1 mit Verweis auf BGE 133 I 331 Erw. 9.1 S. 
351f.). Sicherungsentzüge dienen der Gewährleistung der Verkehrssicherheit; in 
den entsprechenden Verfahren gilt die Unschuldsvermutung nicht (vgl. BGE 140 
II 334 Erw. 6 S. 339).

2.2 Gemäss Art. 17 Abs. 3 SVG kann der auf unbestimmte Zeit entzogene 
Führerausweis bedingt und unter Auflagen wiedererteilt werden, wenn eine 
allfällige gesetzliche oder verfügte Sperrfrist abgelaufen ist und die betroffene 
Person die Behebung des Mangels nachweist, der die Fahreignung 
ausgeschlossen hat. Missachtet aber die betroffene Person die Auflagen oder 
missbraucht sie in anderer Weise das in sie gesetzte Vertrauen, so ist der 
Ausweis nach Art. 17 Abs. 5 SVG wieder zu entziehen. 

2.3 Im vorliegenden Fall ist unbestritten und aktenmässig erstellt, dass der 
Beschwerdeführer wegen einer Trunkenheitsfahrt vom 8. Dezember 2015 (mit 
mindestens 1.79‰) nach einem vorsorglichen Sicherungsentzug (Vi-act. 1) und 
der Wiedererteilung des Führerausweises im September 2016 zunächst eine (mit 
Haaranalyse kontrollierte) Alkoholtotalabstinenz (vgl. Vi-act. 2) und ab 29. 
September 2017 - abgesehen von einer Alkohol-Fahr-Abstinenz - ein 
sogenanntes "soziales" Alkoholtrinkverhalten einzuhalten hatte (Vi-act. 4). Ein 
solches Alkoholtrinkverhalten umfasst grundsätzlich nur einen gelegentlichen und 
keinen übermässigen Alkoholkonsum, wie dies im entsprechenden und dem 
Beschwerdeführer abgegebenen Merkblatt dargelegt wird.

2.4 Nach Auffassung des Beschwerdeführers ist ihm in der angefochtenen 
Verfügung zu Unrecht der Führerausweisentzog worden. Er bestreitet, dass er 
gegen die Auflage des "sozialen" Alkoholtrinkverhaltens verstossen habe. In der 
Beschwerde macht er u.a. geltend, 

- dass die halbjährlichen Kontrolluntersuchungen beim IRM Zürich im 
August 2017 und Februar 2018 günstig verlaufen seien, indem die 
Haaranalyse-Werte jeweils weniger als 7 pg/mg EtG (Ethylglucuronid) 
ergeben hätten (vgl. Beschwerde, S. 4 unten, mit Verweis auf Vi-act. 7, S. 
3);

- dass mithin der Beschwerdeführer im Zeitraum von September 2016 bis 
Februar 2018 keinen Alkohol bzw. sehr geringe Mengen von Alkohol 
konsumiert habe (vgl. Beschwerde, S. 5 oben);

- dass der Beschwerdeführer wegen eines Burnout-Syndroms seit Oktober 
2017 arbeitsunfähig und in ambulanter therapeutischer Behandlung beim 
Psychiater D.________ war (vgl. Beschwerde, S. 5, Ziff. 8);

- dass dank dieser ambulanten Behandlung (unterstützt durch die 
regelmässige Einnahme von Brintellix) eine deutliche 

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Zustandsverbesserung sowie eine Wiederaufnahme der 
Vollzeiterwerbstätigkeit ab September 2018 möglich geworden seien (vgl. 
Beschwerde, S. 5, Ziff. 8);

- dass der behandelnde Psychiater D.________ während 30 
Behandlungssitzungen nie Anhaltspunkte für Alkoholmissbrauch 
festgestellt habe;

- dass der Psychiater D.________ vermute, dass das seit Mai 2018 
regelmässig eingenommene Präparat Brintellix, welches 10% Alkohol 
beinhalte, für den höheren pg/mg-Wert verantwortlich sei (vgl. 
Beschwerde, S. 5, Ziff. 8 in fine);

- dass der Hausarzt am 5. Oktober 2018 das Blut des Beschwerdeführers 
untersuchen liess und dabei hinsichtlich der relevanten Biomarker keine 
Hinweise auf einen erhöhten Alkoholkonsum festgestellt worden seien 
(vgl. Beschwerde, Ziff. 9);

- dass diese Laborbefunde nur den Zeitraum der letzten zwei bis vier 
Wochen vor der Blutentnahme (d.h. seit ca. 7.9.2018) abdecken und 
immerhin bestätigen würden, dass der Beschwerdeführer seit dem 2-
wöchigen Urlaub auf Mallorca (letzte Augustwoche/ erste 
Septemberwoche) keinen relevanten Alkoholkonsum mehr aufgewiesen 
habe (vgl. Beschwerde,    S. 6 oben);

- dass zudem die Messunsicherheit gemäss Leitfaden der Schweizerischen 
Gesellschaft für Rechtsmedizin bei +/- 30 Prozent liege, womit die 
Haaranalyse vom 7. September 2018 eine Bandbreite von 37 pg/mg bis 
69 pg/mg ergebe, mithin der untere Wert von 37 pg/mg "nur leicht über 
dem Grenzwert des sozialen Alkoholtrinkverhaltens" liege, was auch im 
Einklang zu bringen sei mit den Ausführungen des Beschwerdeführers, 
wonach er nur während des Mallorca-Urlaubs "unmittelbar vor der 
Kontrolluntersuchung" "regelmässig und viel Alkohol konsumiert habe" 
(vgl. Beschwerde, Ziff. 10);

- und dass der Beschwerdeführer seit 2018 für die Firma E.________ AG 
bzw. für die F.________ als Handelsreisender erwerbstätig sei und für 
diese Tätigkeit auf den Führerausweis angewiesen sei (im Durchschnitt 
300 bis 400 km pro Tag), mithin ohne Führerausweise die fristlose 
Entlassung drohe (vgl. Beschwerde, Ziff. 11).

2.5 Die Vorinstanz argumentiert sinngemäss, der Führerausweis sei dem 
Beschwerdeführer unter der Auflage der Einhaltung eines "sozialen" 
Alkoholtrinkverhaltens wieder erteilt worden. Gegen diese Auflage habe er 
vorliegend verstossen. Nach der letzten Kontrolle vom 7. September 2018 beim 
IRM habe die Fachärztin für Rechtsmedizin im Bericht vom 21. September 2018 
aufgrund des festgestellten Alkoholüberkonsums die Fahreignung verneint. 
Diesem verkehrsmedizinischen Bericht komme uneingeschränkt Beweiswert zu; 
es bestehe kein Anlass, davon abzuweichen. Die vom Hausarzt am 5. Oktober 

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2018 veranlassten Laboruntersuchungen könnten daran nichts ändern, zumal sie 
nur einen Zeitraum der letzten 2 bis 4 Wochen vor der Blutentnahme (nicht aber 
den Zeitraum vor der IRM-Kontrolle vom 7.9.2018) abdecken würden. Und selbst 
wenn die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Messunsicherheit von +/- 
30% berücksichtigt würde, bliebe es dabei, dass bei einem gemessenen EtG-
Wert von 53 pg/mg (bzw. einer Bandbreite von 37 pg/mg bis 68.9 pg/mg) der 
massgebende Schwellenwert von 30 pg/mg EtG klar überschritten wurde. Im 
Übrigen liege zur Einnahme von Brintellix eine Stellungnahme des IRM vor, 
wonach bei sachgemässer Einnahme keine Blutalkoholisierung hervorrufbar sei, 
welche zu einer Bildung von EtG führen würde.

2.6 Gemäss dem erwähnten IRM-Gutachten hat die chemisch-toxikologische 
Untersuchung der beim Beschwerdeführer am 7. September 2018 entnommenen 
Beinhaare für den Zeitraum der letzten 3 bis 6 Monate eine EtG-Konzentration 
von 53 pg/mg Haare ergeben (vgl. Vi-act. 7).

2.7 Die bundesgerichtliche Rechtsprechung anerkennt die Haaranalyse als 
geeignetes Mittel sowohl zum Nachweis eines übermässigen Alkoholkonsums 
als auch der Einhaltung einer Abstinenzverpflichtung (BGE 140 II 334 Erw. 3 S. 
337f. mit Hinweisen). Biochemische Analyseresultate von Haarproben betreffend 
das Trinkalkohol-Stoffwechselprodukt EtG erlauben objektive Rückschlüsse auf 
den Alkoholkonsum eines Probanden während einer bestimmten Zeit (vgl. 
Schweizerische Gesellschaft für Rechtsmedizin, Arbeitsgruppe Haaranalytik, 
Bestimmung von Ethylglucuronid [EtG] in Haarproben, Version 2017, Ziff. 3.1). 
Die Haaranalyse gibt direkten Aufschluss über den Alkoholkonsum. Nach dem 
Alkoholgenuss wird das Abbauprodukt EtG im Haar eingelagert und erlaubt über 
ein grösseres Zeitfenster (als bei einer Blutuntersuchung) Aussagen über den 
erfolgten Konsum. Die festgestellte EtG-Konzentration korreliert mit der 
aufgenommenen Menge an Trinkalkohol. Aufgrund des Haar-Längenwachstums 
lassen sich Aussagen über den Alkoholkonsum während der entsprechenden 
Zeit vor der Haarentnahme machen. EtG-Werte ab 7 pg/mg, aber unterhalb von 
30 pg/mg sprechen für einen moderaten, darüber liegende Werte (> 30 pg/mg) 
für einen übermässigen Alkoholkonsum (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
1C_491/2017 vom 9.5.2018 Erw. 3.2 mit Verweis auf BGE 140 II 334 Erw. 3 S. 
337 mit Hinweisen, und Erw. 7 S. 340). 

2.8 Was allfällige Messunsicherheiten anbelangt, hat das Bundesgericht im 
genannten Urteil 1C_491/2017 vom 9. Mai 2018 grundsätzlich eine Bandbreite 
von +/- 25% anerkannt und zwar unabhängig davon, ob die Haaranalyse dazu 
dient festzustellen, dass jemand gar keinen Alkohol konsumiert hat, oder ob es 

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darum geht, die konsumierte Menge zu ermitteln. Bei dieser Sachlage ist unter 
Berücksichtigung einer Messunsicherheit von einem EtG-Wert zwischen 39.75 
(53 x 0.75) und 66.25 (53 x 1.25) auszugehen, womit ein Nachweis für einen 
übermässigen Alkoholkonsum vorliegt (vgl. zit. Urteil 1C_491/2017, Erw. 3.3). 

2.9.1  Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist nicht ohne triftigen Grund 
von einer Haaranalyse, die in einem dafür vorgesehenen Labor durchgeführt 
wurde, abzuweichen. Ein Abweichen ist nur zulässig, wenn die Glaubwürdigkeit 
des Gutachtens durch die Umstände ernsthaft erschüttert ist (vgl. zit. Urteil 
1C_491/2017 Erw. 3.4.1 mit Verweis auf BGE 140 II 334 Erw. 3 S. 338). 

2.9.2  Der Beschwerdeführer beruft sich darauf, dass er seit Mai 2018 
regelmässig das Antidepressivum Brintellix eingenommen habe. Die von der 
Vorinstanz angefragte IRM-Sachverständige nahm dazu am 30. Oktober 2018 
wie folgt Stellung (Vi-act. 12):

Nach Durchsicht der wissenschaftlichen Literatur und Rücksprache mit dem 
Zentrum für Forensische Haaranalytik des IRM-UZH ergeben sich keine Hinweise 
darauf, dass die sachgemässe Einnahme von Brintellix das EtG-Ergebnis 
beeinflusst haben könnte. Trotz der Tatsache, dass in dem Medikament, wenn es 
in Tropfenform eingenommen wird, Alkohol enthalten ist, ist bei sachgemässer 
Einnahme keine Blutalkoholisierung hervorrufbar, welche zu einer Bildung von 
Ethylglucuronid führen würde, so dass das Haaranalyseergebnis dadurch 
beeinflusst würde. Unserem Wissen nach hat Herr S. allerdings Brintellix in 
Tablettenform eingenommen, welche keinen Alkohol enthalten.
Somit ergeben sich keine Einlassungen, welche an der Beurteilung vom 
21.09.2018 Änderungen ergeben würden. Die Fahreignung muss weiterhin 
negativ beurteilt werden.

2.9.3  Im Lichte der ergänzenden Abklärungen beim IRM vermag der 
Beschwerdeführer aus der Einnahme von Brintellix im vorliegenden Kontext 
nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Der Beschwerdeführer bringt keine 
hinreichenden Gründe vor, welche die Glaubwürdigkeit des Gutachtens ernsthaft 
erschüttern könnten. Es liegen keine konkreten Anhaltspunkte vor, dass die 
betreffendeHaaranalyse nicht lege artis durchgeführt wurde. Soweit der 
Beschwerdeführer im Wissen darum, dass er nach den günstig lautenden IRM-
Berichten des Jahres 2017 und vom 21. Februar 2018 an sich bald mit der 
Aufhebung der (kostenintensiven) Auflagen rechnen konnte (vgl. Beschwerde, S. 
7 unten), dennoch aber vor der im September 2018 geplanten Haarkontrolle 
häufiger als nur gelegentlich Alkohol konsumierte, bewirkte er mit einem solchen 
Verhalten, dass die IRM-Sachverständige prognostisch für den 
Beschwerdeführer damals (21.9.2018) eine ungünstige Einschätzung der 
Fahreignung vornahm. Soweit in der Beschwerde (S. 3f.) sinngemäss 

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vorgebracht wird, dass der Beschwerdeführer während des Urlaubs auf Mallorca 
mit täglichem Alkoholkonsum nie ein Fahrzeug gelenkt habe, übersieht er die 
Regelung von Art. 17 Abs. 5 SVG, wonach bei Missachtung einer Auflage, 
vorliegend des "sozialen" Alkoholtrinkverhaltens, der Führerausweis wieder 
entzogen wird. Eine Trunkenheitsfahrt oder ein anderer Verstoss gegen eine 
Verkehrsregel wird hierfür nicht vorausgesetzt. Der erneute Sicherungsentzug 
bezweckt, die zu befürchtende Gefährdung der Verkehrssicherheit durch einen 
ungeeigneten Fahrzeugführer in der Zukunft zu verhindern und wird allein aus 
Gründen der Verkehrssicherheit angeordnet. Er knüpft - im Gegensatz zum 
Warnungsentzug - gerade nicht an ein strafrechtlich vorwerfbares schuldhaftes 
Verhalten, sondern an die fehlende Fahreignung an (siehe Urteil 1C_491/2017 
vom 9.5.2018 Erw. 3.5). Anzufügen ist, dass der Beschwerdeführer in den 
Verfügungen vom 26. April 2018 und vom 29. September 2017 ausdrücklich 
darauf aufmerksam gemacht wurde, dass bei Missachtung der Auflagen der 
Führerausweis sofort wieder entzogen werde (Vi-act. 4, 5). Ferner kann der 
Beschwerdeführer aus der geltend gemachten beruflichen Angewiesenheit auf 
einen Führerausweis hier nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Er hat es sich mit 
seinem Verhalten selbst zuzuschreiben, dass ihm der Führerausweis wieder 
entzogen wurde (vgl. zit. Urteil 1C_491/2017 vom 9.5.2018 Erw. 3.5 in fine). Im 
Übrigen liegt keine relevante Verletzung des rechtlichen Gehörs vor. Entgegen 
der Argumentation in der Beschwerde (S. 9) hatte die Vorinstanz keinen Anlass, 
vor dem Erlass der angefochtenen Verfügung noch eine weitere Haaranalyse zu 
veranlassen.

3. Aus all diesen Gründen durfte die Vorinstanz gestützt auf die dargelegten 
Erkenntnisse der EtG-Analyse (gemäss IRM-Begutachtung vom 21.9.2018) 
sowie auf die Ausführungen der IRM-Fachperson zu Recht in der angefochtenen 
Verfügung zum Ergebnis gelangen, dass der Beschwerdeführer die am 26. April 
2018 verfügte Auflage eines "sozialen" Alkoholtrinkverhaltens nicht eingehalten 
hatte und deswegen ein erneuter Führerausweisentzug anzuordnen war. Die 
Beschwerde erweist sich nach dem Gesagten - soweit darauf einzutreten ist (vgl. 
vorstehend, Erwägungen 1.3.1 bis 1.3.3) - als unbegründet. Diesem Ergebnis 
entsprechend gehen die Verfahrenskosten zu Lasten des Beschwerdeführers. 
Nachdem das Vorgehen des Beschwerdeführers, während des laufenden 
Beschwerdeverfahrens bereits wieder eine Haaranalyse in Auftrag zu geben, von 
der IRM-Sachverständigen am Schluss ihrer Stellungnahme vom 30. Oktober 
2018 empfohlen und überdies im gerichtlichen Schreiben vom 8. November 2018 
übernommen wurde, rechtfertigt es sich, lediglich reduzierte Verfahrenskosten zu 
erheben. Indes fällt eine Parteientschädigung (auch eine reduzierte) ausser 
Betracht, weil der vorliegend angefochtene Sicherungsentzug vom 27. 

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September 2018 einer gerichtlichen Überprüfung standhält. Ob zwischenzeitlich 
(aufgrund der erwähnten neuen Haaranalyse mit neuen Laborergebnissen) eine 
Wiederaushändigung des Führerausweises in Frage kommt, wird erstinstanzlich 
von der Vorinstanz noch zu prüfen sein. Dabei wird es u.a. auch um die oben in 
Erwägung 1.3.2 angesprochene Relativierung der 6-Monatsfrist durch das 
angeregte neue Haargutachten gehen. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird, soweit darauf einzutreten ist, im Sinne der Erwägun-
gen abgewiesen.

2. Die Eingabe des Beschwerdeführers vom 4. Dezember 2018 (mit Ergeb-
nissen einer neuen Kontrolle von am 19. November 2018 entnommenen 
und am 26. November 2018 in einem deutschen Labor ausgewerteten Arm-
Haaren) wird an das Verkehrsamt weitergeleitet, damit es im Sinne der Er-
wägungen die beantragte Wiederaushändigung des Führerausweises (un-
ter Einbezug der IRM-Sachverständigen) prüfen und darüber erstinstanzlich 
befinden kann.

3. Die (reduzierten) Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleigebühren und 
Auslagen) werden auf Fr. 450.-- festgelegt und dem Beschwerdeführer auf-
erlegt. Er hat einen Kostenvorschuss von Fr. 900.-- bezahlt, so dass ihm 
bzw. seinem Rechtsvertreter aus der Gerichtskasse noch Fr. 450.-- zurück-
erstattet werden.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- den Vertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (R, inkl. Eingabe des Beschwerdeführers vom 4.12.18)
- und das Bundesamt für Strassen, Sekretariat Administrativmassnah-

men, 3003 Bern (A).

Schwyz, 6. Dezember 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 6. Dezember 2018