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**Case Identifier:** 64899b7a-f43a-52b7-b932-e3ccba1510a5
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-09-23
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 23.09.2014 200 2014 252
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2014-252_2014-09-23.pdf

## Full Text

200 14 252 UV
SCJ/COC/ARJ

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 23. September 2014

Verwaltungsrichter Scheidegger, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Schütz, Verwaltungsrichter Grütter
Gerichtsschreiberin Collatz

A.________
c/o B.________
vertreten durch Fürsprecher C.________
Beschwerdeführer

gegen

SUVA 
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
vertreten durch Rechtsanwalt D.________
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 7. Februar 2014

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. Sept. 2014, UV/14/252, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1977 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) war 
über seine Arbeitgeberin bei der Schweizerischen Unfallversicherungsan-
stalt (SUVA bzw. Beschwerdegegnerin) gegen die Folgen von Berufs- und 
Nichtberufsunfällen obligatorisch versichert, als er am 6. Dezember 2011 
während der Arbeit von einer Leiter stürzte. Dabei erlitt er eine LWK1 
Burst-split-Fraktur, welche in der Folge operativ versorgt werden musste, 
sowie eine Acetabulum (Hüftgelenkspfanne)-Vorderkantenfraktur links (Ak-
ten der SUVA [act. II] 2, 26, 62, 101). Nachdem die SUVA, welche für die-
ses Ereignis ihre Leistungspflicht anerkannte und die gesetzlichen Versi-
cherungsleistungen erbrachte (vgl. u.a. act. II 3 – 5), diverse medizinische 
Unterlagen eingeholt hatte, liess sie den Versicherten am 24. Oktober 2012 
durch den Kreisarzt Dr. med. E.________, Facharzt für Orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, untersuchen 
(act. II 108). Daraufhin fand vom 8. November bis am 13. Dezember 2012 
eine stationäre Rehabilitation in der Klinik F.________ statt (act. II 125).

B.

Am 27. Mai 2012 hatte sich der Versicherte bei der Invalidenversicherung 
(IV) unter Hinweis auf einen Diabetes Mellitus Typ 2 sowie Bluthochdruck 
zum Leistungsbezug angemeldet (Akten der IV [act. III] 2). Nach medizini-
schen und erwerblichen Erhebungen teilte die IV-Stelle Bern (IVB) dem 
Versicherten am 7. November 2012 (Akten der IV [act. IIIA] 22) und erneut 
am 19. September 2013 (act. IIIA 35) mit, dass gemäss ihren Abklärungen 
derzeit keine Eingliederungsmassnahmen möglich seien. 

Nachdem der Versicherte sich nach … abgemeldet hatte (act. IIIA 43), 
überwies die IVB am 29. Oktober 2013 die Akten zuständigkeitshalber an 
die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (act. IIIA 45).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. Sept. 2014, UV/14/252, Seite 3

C.

In der Zwischenzeit hatte am 21. Juni 2013 eine Untersuchung durch die 
Kreisärztin Dr. med. G.________, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie 
und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, stattgefunden (Akten 
der SUVA [act. IIA] 189). Gestützt darauf teilte die SUVA dem Versicherten 
am 4. Juli 2013 (act. IIA 199) mit, dass sie die Taggeldleistungen per 
31. Juli 2013 einstellen und nun prüfen werde, ob weitere Versicherungs-
leistungen (Invalidenrente und Integritätsentschädigung) ausgerichtet wer-
den könnten. In der Folge zeigte sich der Versicherte insbesondere mit der 
Einstellung der Taggeldleistungen per 31. Juli 2013 nicht einverstanden 
(act. IIA 202). 

Nach weiterer Korrespondenz zwischen der SUVA und dem Versicherten, 
sprach Erstere mit Verfügung vom 4. Dezember 2013 (act. IIA 247) bei 
einer ermittelten Erwerbsunfähigkeit von 19% ab dem 1. August 2013 eine 
Invalidenrente in der Höhe von monatlich Fr. 872.75 sowie eine auf einer 
Integritätseinbusse von 10% basierende Integritätsentschädigung von 
Fr. 12‘600.-- zu. Eine gegen diese Verfügung erhobene Einsprache (act. IIA 
255) wies die SUVA mit Entscheid vom 7. Februar 2014 (act. IIA 264) ab, 
soweit sie darauf eintrat.

D.

Hiergegen liess der Versicherte am 13. März 2014 Beschwerde erheben 
und folgende Anträge stellen:

1. Der Einspracheentscheid vom 7. Februar 2014 sei aufzuheben und 
die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, über den 31. Juli 2013 
hinaus Versicherungsleistungen (Taggeld, Heilungskosten) auszu-
richten.

2. Eventualiter: Dem Beschwerdeführer seien Taggeldleistungen bis 
zum 30. November 2013 auszurichten; ab 1. Dezember 2013 seien 
ihm die weiteren gesetzlichen Leistungen wie folgt zu erbringen:
- Invalidenrente, gestützt auf eine Erwerbsunfähigkeit von mindes-

tens 40%
- Heilungskosten
- Integritätsentschädigung in neu zu bestimmender Höhe

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. Sept. 2014, UV/14/252, Seite 4

3. Subeventualiter: Dem Beschwerdeführer seien mit Wirkung ab 
1. August 2013 die weiteren Versicherungsleistungen wie folgt zu 
erbringen:
- Invalidenrente, gestützt auf eine Erwerbsunfähigkeit von mindes-

tens 40%
- Heilungskosten
- Integritätsentschädigung in neu zu bestimmender Höhe

– unter Kosten- und Entschädigungsfolge –

Mit Beschwerdeantwort vom 7. Mai 2014 liess die Beschwerdegegnerin die 
Abweisung der Beschwerde beantragen.

Mit prozessleitender Verfügung vom 12. Mai 2014 edierte der Instruktions-
richter bei der IVB die amtlichen Akten, welche in der Folge am 16. Mai 
2014 beim Gericht eingingen.

Mit prozessleitender Verfügung vom 19. Mai 2014 gab der Instruktionsrich-
ter den Parteien die Möglichkeit, bis am 18. Juni 2014 Schlussbemerkun-
gen einzureichen. Mit Schreiben vom 18. Juni 2014 verzichtete die Be-
schwerdegegnerin auf weitere Ausführungen im Sinne von Schlussbemer-
kungen. Der Beschwerdeführer liess sich nicht vernehmen.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 

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zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 7. Februar 
2014 (act. IIA 264). Streitig und zu prüfen ist einerseits die Frage, ob die 
Beschwerdegegnerin den Fall zu Recht per 31. Juli 2013 abgeschlossen 
hat, und andererseits der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invali-
denrente und eine Integritätsentschädigung der obligatorischen Unfallversi-
cherung.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG). 

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallver-
sicherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes über die Unfallversicherung vom 20. März 1981 [UVG; 
SR 832.20]). Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Ein-
wirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen 
Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi-
schen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG). 

2.2 Der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung 
setzt nebst anderem einen natürlichen und adäquaten Kausalzusammen-
hang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus (BGE 
129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

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2.2.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
("conditio sine qua non"; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 
S. 337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1). 

2.2.2 Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursa-
che eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der 
Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, 
einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt die-
ses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint 
(BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181, 125 V 456 E. 5a S. 461; SVR 2010 UV 
Nr. 30 S. 122 E. 5.2). Bei organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen 
deckt sich die adäquate Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausa-
lität; die Adäquanz hat hier praktisch keine selbstständige Bedeutung (BGE 
138 V 248 E. 4 S. 250, 134 V 109 E. 2.1 S. 112).

2.3 Gestützt auf Art. 19 Abs. 1 UVG sowie gemäss konstanter Recht-
sprechung hat der Versicherer – sofern allfällige Eingliederungsmassnah-
men der Invalidenversicherung abgeschlossen sind – die Heilbehandlung 
(und das Taggeld) nur solange zu gewähren, als von der Fortsetzung der 
ärztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszu-
standes erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu, ist der Fall unter 
Einstellung der vorübergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des 
Anspruchs auf eine Invalidenrente und auf eine Integritätsentschädigung 
abzuschliessen (BGE 137 V 199 E. 2.1 S. 201). Was unter einer namhaften 
Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person zu verste-
hen ist, umschreibt das Gesetz nicht näher. Mit Blick darauf, dass die sozi-
ale Unfallversicherung ihrer Konzeption nach auf die erwerbstätigen Perso-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. Sept. 2014, UV/14/252, Seite 7

nen ausgerichtet ist, wird sich dies namentlich nach Massgabe der zu er-
wartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit 
unfallbedingt beeinträchtigt, bestimmen. Dabei verdeutlicht die Verwendung 
des Begriffes "namhaft" durch den Gesetzgeber, dass die durch weitere 
Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbe-
deutende Verbesserungen genügen nicht (BGE 134 V 109 E. 4.3 S. 115). 
Die Frage einer zu erwartenden gesundheitlichen Verbesserung ist nur 
prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen zu beurteilen 
(SVR 2010 UV Nr. 3 S. 14 E. 8.2).

2.4 Ist die versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10% 
invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 
Abs. 1 UVG). 

Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde gan-
ze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsun-
fähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder 
psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung 
und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs-
möglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeits-
markt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Arbeits-
unfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbereich, 
sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Erwerbs-
möglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausgegliche-
nen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss teilweise 
Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähigkeit (BGE 
130 V 343 E. 3.2.1 S. 346). 

2.5 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades (IV-Grades) wird das 
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität 
und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegli-
chener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Er-
werbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden 
wäre (Art. 16 ATSG).

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2.6 Um über den Leistungsanspruch entscheiden zu können, ist die 
Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewie-
sen, die Ärzte und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung 
zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesund-
heitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Um-
fang und bezüglich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig 
sind. Im Weiteren sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die 
Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch 
zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99).

3.

3.1 Aufgrund der Akten steht fest und ist zu Recht unbestritten, dass 
der Sturz von der Leiter vom 6. Dezember 2011 (act. II 2) einen Unfall im 
Rechtssinne darstellt (vgl. E. 2.1 hiervor), der Beschwerdeführer bei die-
sem Unfall eine LWK1 Burst-split-Fraktur sowie eine Acetabulum-
Vorderkantenfraktur links erlitten hat und die darauf folgenden medizinisch 
objektivierbaren gesundheitlichen Beschwerden im Rücken resp. an der 
Lendenwirbelsäule (LWS; act. II 72, 76, 80, 108) und die in diesem Zu-
sammenhang stehenden Behandlungen und Arbeitsunfähigkeit in einem 
natürlichen und adäquaten (Teil-)Kausalzusammenhang (vgl. E. 2.2 hier-
vor) zum besagten Unfall gestanden haben. Entsprechend hat die Be-
schwerdegegnerin für diese unfallkausalen Beschwerden auch die gesetz-
lichen Versicherungsleistungen erbracht.

Bestritten und zu prüfen ist hingegen der Zeitpunkt des Fallabschlusses 
und die Frage, wie weit sich allfällig weiterhin bestehende unfallkausale 
Beschwerden auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirken. 
Aus den massgeblichen medizinischen Akten geht diesbezüglich insbeson-
dere Folgendes hervor: 

3.1.1 Der Beschwerdeführer war – auf Veranlassung der Beschwerde-
gegnerin – vom 8. November bis am 13. Dezember 2012 in der Klinik 
F.________ hospitalisiert. Im Austrittsbericht vom 12. Dezember 2012 
(act. II 125) wurden als Diagnosen insbesondere ein Sturz von der Leiter 
vom 6. Dezember 2011 (mit: Burst-split-Fraktur LWK1; Acetabulum-Vorder-

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kanten-Fraktur links; Muskelparese und Dysästhesie nach thorakolumbalen 
Zugang links) sowie degenerative Brustwirbelsäulen (BWS)- und LWS-
Veränderungen aufgeführt. Als Probleme beim Austritt wurden bandförmige 
Schmerzen der oberen LWS (v.a. bei langem Sitzen, Stehen, Inklination), 
Schmerzen in der Flanke bis linker Unterbauch mit Schwellung sowie 
Durchschlafstörungen angeführt. Die berufliche Tätigkeit als … sei aktuell 
nicht zumutbar, da die Anforderungen zu hoch seien (mittelschwere, 
rückenbelastende Tätigkeit). Ein Zumutbarkeitsprofil für eine andere Tätig-
keit werde aktuell noch nicht festgelegt, da die medizinische Behandlungs-
phase noch nicht abgeschlossen sei. Schliesslich wurde ab dem 14. De-
zember 2012 eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (S. 1 f.).

3.1.2 Dr. med. H.________, Facharzt für Orthopädie, führte im Bericht 
vom 17. März 2013 (act. IIA 183) aus, die bestehenden Instabilitäten der 
Wirbelsäule könnten voraussichtlich auch bei konsequenter Durchführung 
der Therapie nicht beseitigt werden. Dennoch empfehle er eine Fortführung 
der Physiotherapie und insbesondere auch der Trainingstherapie zur Stabi-
lisierung des Heilerfolgs und zur Vermeidung einer Verschlimmerung (S. 3). 
Bezüglich der Arbeitsfähigkeit führte der Arzt an, der Beschwerdeführer 
werde seinen Beruf als … voraussichtlich auf Dauer nicht mehr ausüben 
können. Auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt werde eine aufsichtsführende 
Tätigkeit ohne Heben und Tragen von Lasten, ohne Zwangshaltungen der 
Wirbelsäule und ohne Aussetzung von Witterungsbedingungen voraus-
sichtlich möglich sein (S. 2 Ziff. 4).

3.1.3 Dr. med. I.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, diagnostizierte im Bericht 
vom 2. Mai 2013 (act. IIA 171) persistierende Belastungsschmerzen nach 
dorsoventraler Stabilisierung Th12 bis L2 und monosegmentaler 360°-
Fusion Th12/L1 im Dezember 2011 nach Burst-split-Fraktur LWK1 sowie 
degenerative Veränderungen mit Diskopathien L3/4 bis L5/S1. Es bestehe 
ein Schmerz vor allem bei und nach Belastung sowie nach Verharren in 
statischen Positionen. Gehen und Laufen sei für 45 Minuten möglich, dann 
bestehe ein Überlastungsschmerz tief-lumbal. Ausstrahlungen in die Beine 
bestünden gelegentlich als lokale pseudoradikuläre Ausstrahlung in das 
Gesäss links. Anamnestisch bestehe aber kein Hinweis auf neurologische 

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Störungen (S. 1). Weiter hielt Dr. med. I.________ fest, es bestehe eine 
lumbale Überlastungssymptomatik, die auf die Diskopathien zurückzu-
führen sei. Diese seien jedoch nicht als unfallbedingt zu werten. Der Unfall 
sei ein Auslöser bei vorbestehender Degeneration. Die eigentlichen Verän-
derungen seien jedoch degenerativer Natur. Es bestehe eine Belastungsin-
toleranz. Chirurgisch seien keine Massnahmen indiziert und auch Infiltrati-
onen seien nicht hilfreich. Es müsse konservativ ein Weg gefunden wer-
den, wie der Beschwerdeführer mit angepasster Belastung, unter Beibehal-
tung seines Rückentrainings, funktionieren könne (S. 2).

3.1.4 Die Kreisärztin Dr. med. G.________ stellte im Bericht zur Untersu-
chung vom 21. Juni 2013 (act. IIA 189) folgende unfallkausale Diagnose:

Status nach instabiler Berstungsfraktur LWK1 mit Einengung des Epidural-
raumes nach Leitersturz vom 6. Dezember 2011. 
- Dekompression Th12/L1, dorsale Spondylodese Th12/L1 und dorsale Sta-

bilisation Th12 bis L2 vom 8. Dezember 2011.
- Thorakolumbophrenotomie links, monosegmentale interkorporelle Spondy-

lodese Th12/L1 mit X-Mesh-Cage und autogenem Knochen am 12. De-
zember 2011

- Diskopathien L1/2, L3/4, L4/5, L5/S1.

Als nicht unfallkausale Diagnose führte sie einen Status nach Schulterstabi-
lisation rechts, eine arterielle Hypertonie, einen Diabetes mellitus sowie 
eine Adipositas an. Mit einer weiteren operativen Behandlung könne mit 
Wahrscheinlichkeit keine namhafte Besserung des unfallbedingten Ge-
sundheitszustandes erreicht werden. Die Entfernung des Fixateurs interne 
würde zur Freigabe des degenerierten L1/L2-Segmentes führen, was kon-
traindiziert sei. Eine zusätzliche Ausräumung L1/L2 plus Stabilisation würde 
das Problem auf dieser Ebene verbessern, jedoch die bereits vorhandenen 
distaleren Diskopathien mehr belasten. Sie gehe mit Dr. med. I.________ 
einig, dass diese Diskopathien vorbestehend degenerativ seien. Aus versi-
cherungsmedizinischer Sicht sei es durch die LWK1-Fraktur zu einer rich-
tungsgebenden Verschlimmerung der LWS gekommen, sodass auch diese 
Beschwerden heute unfallkausal seien. Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit gab 
die Kreisärztin an, die angestammte Tätigkeit als … sei nicht mehr zumut-
bar. Diese sei zu schwer (S. 7). Eine zumutbare Tätigkeit solle leicht (ohne 
repetitives Überschreiten von Gewichtsbelastungen von 5 bis 10kg) und 
wechselbelastend (vor allem sitzend, unterbrochen durch stehende und 

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gehende Phasen) sein. Lasten ab Bodenhöhe sollten nicht hantiert werden, 
häufig vorgeneigte Rumpfhaltungen sowie Zwangshaltungen der lumbalen 
Wirbelsäule sollten vermieden werden. Ebenfalls zu vermeiden seien wie-
derholende Drehbewegungen des Oberkörpers, welche einen erhöhten 
Krafteinsatz erforderten. Eine solche angepasste Tätigkeit sei ganztags 
denkbar (S. 8).

3.1.5 Dr. med. H.________ hielt in seinem Bericht vom 6. Dezember 
2013 (act. IIA 263) fest, die vom Beschwerdeführer geschilderten Be-
schwerden seien mit grosser Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis 
zurückzuführen, mit Sicherheit aber sei das Unfallereignis als Auslöser der 
zurzeit vorliegenden Beschwerden anzusehen (S. 1). Die bestehenden 
degenerativen Veränderungen der unteren LWS erzeugten üblicherweise 
ein sogenanntes pseudoradikuläres Beschwerdebild der unteren LWS und 
würden vom Beschwerdeführer eher selten und nur nach stärkerer Belas-
tung geschildert. Vorwiegend würden pseudoradikuläre Beschwerden der 
oberen LWS (Schmerzen im Bereich der oberen LWS mit Ausstrahlung in 
das Abdomen und bewegungsabhängiges „Knirschen“ im Bereich der lin-
ken Wirbelsäulenmuskulatur) geschildert. Da die genannten degenerativen 
Veränderungen der Bandscheibe LWK 1/2 eher als traumatisch bedingte 
Veränderungen der Bandscheibe anzusehen seien, hätten die vom Be-
schwerdeführer vorwiegend geschilderten pseudoradikulären Beschwerden 
der oberen LWS auch eindeutig eine posttraumatische Ursache und seien 
damit auf das Unfallereignis zurückzuführen (S. 2). Es müsse in Erwägung 
gezogen werden, dass die bestehenden pseudoradikulären Beschwerden 
der oberen LWS durch eine Lockerung des Osteosynthesenmaterials her-
vorgerufen würden. Zur Klärung des Sachverhalts empfahl der Arzt eine 
erneute bildgebende Untersuchung. Weiter erachtete Dr. med. H.________ 
eine medizinische Behandlung als notwendig und erforderlich. Durch ge-
eignete Therapiemassnahmen sei mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Bes-
serung des Gesundheitszustandes zu erreichen und mit Sicherheit eine 
Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu vermeiden. Er empfahl 
insbesondere die Durchführung einer konsequenten und langanhaltenden 
Physiotherapie. Der Beschwerdeführer sei zurzeit noch arbeitsunfähig und 
werde seine zuletzt ausgeübte Tätigkeit als … voraussichtlich nicht mehr 
ausüben können. Für eine aufsichtsführende Tätigkeit im Wechsel von 

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Stehen, Sitzen und Gehen unter Vermeidung von Heben und Tragen von 
schweren Lasten, unter Vermeidung von Zwangshaltungen und der Aus-
setzung von Witterungsbedingungen werde er voraussichtlich halbschichtig 
einsetzbar sein (S. 3). Schliesslich führte Dr. med. H.________ an, seine 
Einschätzung des Sachverhalts stimme weitgehend mit dem Befund der 
ärztlichen Abschlussuntersuchung (der Kreisärztin) vom 21. Juni 2013 übe-
rein. Es bestehe lediglich keine Übereinstimmung mit der Beurteilung der 
degenerativen Veränderung der Bandscheibe LWK 1/2, die seines Erach-
tens doch eindeutig als posttraumatische Veränderung anzusehen sei. Die 
von der Beschwerdegegnerin in der Verfügung vom 4. Dezember 2013 
festgelegte Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit von 19% halte er für 
unzureichend. Orthopädischerseits halte er einen Grad der Behinderung 
von 40% für angemessen (S. 4).

3.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

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Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens ent-
schieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen 
zu stellen. Insbesondere sind die von der versicherten Person aufgelegten 
Berichte der behandelnden Ärztinnen und Ärzte mitzuberücksichtigen. Wird 
die Schlüssigkeit der Feststellungen der versicherungsinternen Fachperso-
nen durch einen nachvollziehbaren Bericht eines behandelnden Arztes in 
Zweifel gezogen, so genügt der pauschale Hinweis auf dessen auftrags-
rechtliche Stellung (BGE 125 V 351 E. 3a cc S. 353) nicht, um solche Zwei-
fel auszuräumen. Vielmehr wird das Gericht entweder ein Gerichtsgutach-
ten anzuordnen oder die Sache an den Versicherungsträger zurückzuwei-
sen haben, damit dieser im Verfahren nach Art. 44 ATSG eine Begutach-
tung veranlasst (BGE 135 V 465 E. 4.4 - 4.6 S. 469).

3.3 Die Beschwerdegegnerin hat sich im hier angefochtenen Einspra-
cheentscheid vom 7. Februar 2014 (act. IIA 264) massgeblich auf den Be-
richt der Kreisärztin Dr. med. G.________ vom 21. Juni 2013 (act. IIA 189) 
gestützt. Dieser erfüllt die von der höchstrichterlichen Rechtsprechung an 
den Beweiswert eines medizinischen Berichts gestellten Anforderungen 
(vgl. E. 3.2 hiervor) und überzeugt. Die darin enthaltenen Feststellungen 
beruhen auf eigener Untersuchung und sind in Kenntnis sämtlicher Vorak-
ten sowie unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden getroffen 
worden. Die Ausführungen in der Beurteilung der medizinischen Zusam-
menhänge sind einleuchtend und die gezogenen Schlussfolgerungen zum 
(somatischen) Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit werden nach-
vollziehbar begründet, so dass darauf abzustellen ist.

3.3.1 Die Kreisärztin hat schlüssig dargelegt, dass der Beschwerdeführer 
an einem Status nach instabiler Berstungsfraktur LWK1 mit Einengung des 
Epiduralraumes insbesondere mit Diskopathien L1/2, L3/4, L4/5, L5/S1 
leidet und die diesbezüglich bestehenden (lumbalen) Beschwerden in ei-
nem natürlichen (und somit auch adäquaten) Kausalzusammenhang zum 
Unfall vom 6. Dezember 2012 stehen. Daran ändert der Bericht von 
Dr. med. I.________ vom 2. Mai 2013 (act. IIA 171) nichts, in welchem der 
Facharzt die lumbale Überlastungssymptomatik auf die bestehenden 
Diskopathien zurückführte, welche er jedoch nicht als unfallbedingt wertete, 
sondern als degenerativ erachtete (S. 2). Denn diesbezüglich hat die 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. Sept. 2014, UV/14/252, Seite 14

Kreisärztin nachvollziehbar dargelegt, dass die bestehenden Diskopathien 
zwar vorbestehend degenerativ seien, es jedoch durch die LWK1-Fraktur 
zu einer richtungsgebenden Verschlimmerung der LWS gekommen sei, 
sodass auch diese Beschwerden heute unfallkausal seien (act. IIA 189 
S. 7). Auf diese überzeugende Beurteilung ist vorliegend abzustellen. 

Soweit Dr. med. H.________ eine Verursachung der beim Beschwerdefüh-
rer bestehenden pseudoradikulären Beschwerden der oberen LWS durch 
eine Lockerung des Osteosynthesematerials vermutet und er zur Klärung 
des Sachverhalts eine bildgebende Untersuchung empfiehlt (act. IIA 263 
S. 3), ändert dies an der vorliegenden Beurteilung nichts. Denn in den me-
dizinischen Akten finden sich keine konkreten Hinweise, welche einen Ver-
dacht auf eine solche Lockerung bestätigen könnten. Im Gegenteil; in den 
bildgebenden Untersuchungen vom 18. Dezember 2011, 8. März 2012 und 
26. Juli 2012 wurde ein intaktes Osteosynthesematerial ohne Lockerungs-
zeichen gefunden (act. II 13, 30, 95). Da auch die bildgebende Untersu-
chung vom 28. Februar 2013 (act. IIA 146) keine Anhaltspunkte auf eine 
solche Lockerung ergeben hat, war die Beschwerdegegnerin nicht gehal-
ten, eine solche Abklärung durchzuführen. 

3.3.2 Hinsichtlich der Frage des Fallabschlusses (vgl. E. 2.3 hiervor) hat 
die Kreisärztin in schlüssiger und nachvollziehbarer Weise dargelegt, war-
um (ab dem Zeitpunkt ihrer Untersuchung vom 21. Juni 2013) von weiteren 
medizinischen Behandlungen – insbesondere von weiteren Operationen – 
keine namhafte Besserung des unfallbedingten Gesundheitsschadens 
mehr erwartet werden kann (act. IIA 189 S. 7). Diese Beurteilung steht im 
Einklang mit der Beurteilung von Dr. med. I.________, welcher ebenfalls 
weder einen chirurgischen Eingriff noch die Durchführung von Infiltrationen 
als indiziert erachtete (vgl. Bericht vom 2. Mai 2013; act. IIA 171 S. 2). Dar-
an ändert der Bericht des Dr. med. H.________ vom 6. Dezember 2013 
(act. IIA 263) nichts, in welchem der behandelnde Arzt davon ausging, mit 
geeigneten Therapiemassnahmen sei mit hoher Wahrscheinlichkeit eine 
Besserung des Gesundheitszustandes zu erreichen resp. werde mit Si-
cherheit eine Verschlechterung des Gesundheitszustands vermieden 
(S. 3). Denn eine nachvollziehbare Begründung, inwiefern sich der Ge-
sundheitszustand verbessern könnte, fehlt in diesem Bericht. Darüber hin-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. Sept. 2014, UV/14/252, Seite 15

aus steht diese Beurteilung im Widerspruch zu derjenigen im Bericht vom 
17. März 2013 (act. IIA 183), in welchem Dr. med. H.________ noch davon 
ausging, dass die bestehenden Instabilitäten der Wirbelsäule voraussicht-
lich auch bei konsequenter Durchführung der Therapie nicht beseitigt wer-
den könnten und die Fortführung der Physiotherapie zur Stabilisierung des 
Heilerfolgs sowie zur Vermeidung einer Verschlimmerung diene (S. 3). 
Somit erachtete der Arzt – neun Monate vor der Erstellung des Berichts 
vom 6. Dezember 2013 (act. IIA 263) – weitere Behandlungen lediglich für 
eine Zustandserhaltung und nicht für eine Zustandsverbesserung als not-
wendig. Nach dem Dargelegten konnte bei Fallabschluss per Ende Juli 
2013 von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit keine namhafte, ins Gewicht fallende Besserung des 
Gesundheitszustandes bzw. keine Steigerung der Arbeitsfähigkeit erwartet 
werden. Eingliederungsmassnahmen der IV waren – entgegen der Auffas-
sung in der Beschwerde (S. 6 Ziff. 7.2) – nicht vorgesehen resp. deren 
Durchführung wurde durch die IVB abgelehnt (act. IIIA 22, 35). Dies insbe-
sondere deshalb, weil sich der Beschwerdeführer nicht in der Lage fühlte, 
berufliche Massnahmen anzugehen (Protokoll der IV per 14. Mai 2014 
S. 1 f.; vor act. IIIA). Somit sind die Voraussetzungen für den Fallabschluss 
gemäss Art. 19 Abs. 1 UVG erfüllt, weshalb nicht zu beanstanden ist, dass 
die Beschwerdegegnerin die vorübergehenden Taggeldleistungen per En-
de Juli 2013 eingestellt hat mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruchs auf 
eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung. An dieser Stelle 
bleibt darauf hinzuweisen, dass dem Beschwerdeführer das Recht, bei all-
fälligen Rückfällen und Spätfolgen allenfalls wiederum Heilbehandlungen 
zu beanspruchen, gewahrt bleibt. 

Eine Anpassungszeit (vgl. UELI KIESER, Kommentar zum ATSG, 2. Aufl. 
2009, Art. 6 N. 21) ist vorliegend – entgegen der Auffassung in der Be-
schwerde (S. 7 Ziff. 9) – nicht zu gewähren. Diese Praxis findet nur im 
Rahmen der vorübergehenden Leistungen – wie dies für das Taggeld zu-
trifft – Anwendung. Wenn – wie hier – die Voraussetzungen für den Fallab-
schluss gemäss Art. 19 Abs. 1 UVG mit gleichzeitiger Prüfung des An-
spruchs auf Dauerleistungen erfüllt sind, fällt der Anspruch auf Taggeld ab 
sofort dahin. Eine gesetzliche Grundlage für die Weiterausrichtung der 
Taggelder besteht nicht. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. Sept. 2014, UV/14/252, Seite 16

3.3.3 Hinsichtlich der verbleibenden Arbeits- und Leistungsfähigkeit ist 
gestützt auf die überzeugenden Ausführungen der Kreisärztin davon aus-
zugehen, dass der Beschwerdeführer in seinem angestammten Beruf als 
… nicht mehr arbeitsfähig ist (act. IIA 189 S. 7). Dagegen bescheinigte sie 
in einer angepassten Tätigkeit (ohne repetitives Überschreiten von Ge-
wichtsbelastungen von 5 bis 10kg, wechselbelastend, ohne Hantieren von 
Lasten ab Bodenhöhe, ohne häufig vorgeneigte Rumpfhaltungen und 
Zwangshaltungen der lumbalen Wirbelsäule, ohne wiederholende Drehbe-
wegungen des Oberkörpers) eine 100%-ige (ganztags) Arbeitsfähigkeit 
(S. 8). 

Diese Beurteilung findet in den vorliegenden Akten ihren Rückhalt. Sowohl 
die Fachärzte der Klinik F.________ wie auch Dr. med. I.________ und 
Dr. med. H.________ kamen zum Schluss, dass die angestammte Tätigkeit 
nicht mehr zumutbar sei (act. II 125, act. IIA 171, 183, 263). Ferner steht 
das von der Kreisärztin erstellte Zumutbarkeitsprofil im Einklang mit demje-
nigen von Dr. med. H.________ im Bericht vom 6. Dezember 2013 (act. IIA 
263). Dieser erachtete eine aufsichtsführende Tätigkeit im Wechsel von 
Stehen, Sitzen und Gehen unter Vermeidung von Heben und Tragen von 
schweren Lasten sowie unter Vermeidung von Zwangshaltungen und der 
Aussetzung von Witterungsbedingungen als zumutbar (S. 3). Zudem führte 
der Arzt explizit an, dass seine Einschätzung des Sachverhalts weitgehend 
mit dem Befund der ärztlichen Abschlussuntersuchung der Kreisärztin vom 
21. Juni 2013 übereinstimme (S. 4). Soweit Dr. med. H.________ eine sol-
che angepasste Tätigkeit ohne weitere Begründung lediglich „halbschichtig“ 
als zumutbar erklärt, vermag dies die schlüssige Beurteilung der Kreisärztin 
nicht in Zweifel zu ziehen, zumal es sich dabei um eine abweichende Beur-
teilung eines im Wesentlichen gleichen medizinischen Sachverhalts han-
delt. Darüber hinaus gilt es der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, 
dass Hausärzte, aber auch behandelnde Fachärzte, mitunter im Hinblick 
auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu 
Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b cc S. 353; 
Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG, heute Bun-
desgericht] vom 20. März 2006, I 655/05, E. 5.4). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. Sept. 2014, UV/14/252, Seite 17

Der medizinische Sachverhalt ist somit hinreichend abgeklärt, auf weitere 
Beweiserhebungen ist in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 122 V 157 
E.  1d S. 162) zu verzichten.

3.4 Ausgehend von einer 100%-igen Arbeits- und Leistungsfähigkeit in 
einer angepassten Tätigkeit ist zur Bestimmung des IV-Grades ein Ein-
kommensvergleich vorzunehmen.

4. 

4.1

4.1.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-
passten Verdienst angeknüpft (BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30, 134 V 322 
E. 4.1 S. 325). 

4.1.2 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person konkret steht (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301; SVR 2011 IV Nr. 37 
S. 110 E. 4.1). Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheits-
schadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbs-
tätigkeit aufgenommen, so können nach der Rechtsprechung entweder 
Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch heraus-
gegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder Lohnangaben aus der 
Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) der SUVA herangezogen werden 
(BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301, 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475). Bei der Ermitt-
lung des Invalideneinkommens gestützt auf DAP-Profile sind Abzüge vom 
System der DAP her nicht sachgerecht und nicht zulässig (BGE 129 V 472 
E. 4.2.3 S. 482).

4.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt 
des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. Sept. 2014, UV/14/252, Seite 18

Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erhe-
ben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen 
bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222). Der 
Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 19 Abs. 1 UVG, sobald von der 
Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Ge-
sundheitszustandes mehr erwartet werden kann. Die Beschwerdegegnerin 
hat den Fall auf Ende Juli 2013 abgeschlossen (vgl. E. 3.3.2 hiervor), wes-
halb der Einkommensvergleich auf diesen Zeitpunkt hin vorzunehmen ist.

4.3 Die Beschwerdegegnerin hat das Valideneinkommen gestützt auf 
die Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin des Beschwerdeführers vom 
21. Juni 2013 ermittelt und auf Fr. 69‘550.-- festgelegt (act. IIA 247 S. 2; 
vgl. act. IIA 194). Dies ist nicht zu beanstanden und wird auch nicht bestrit-
ten.

4.4 Da der Beschwerdeführer seit Eintritt des invalidisierenden Ge-
sundheitsschadens nicht mehr erwerbstätig ist, legte die Beschwerdegeg-
nerin das mutmassliche Invalideneinkommen anhand von fünf DAP-
Blättern (DAP-Profile Nr. 8289, 9229, 5, 90 und 338513; act. IIA 241) fest. 
Dies ist nicht zu beanstanden, zumal die ausgewählten DAP-Profile dem 
kreisärztlich festgelegten Zumutbarkeitsprofil – auf welches vorliegend ab-
zustellen ist (vgl. E. 3.3.3 hiervor) – voll und ganz entsprechen. Alle DAP-
Profile stellen leichte Tätigkeiten dar, d.h. es müssen nie (resp. selten) Las-
ten über 5kg bis Lendenhöhe gehoben werden. Ferner müssen bei allen 
Tätigkeiten – entgegen der Auffassung in der Beschwerde (S. 9 Ziff. 10.4) – 
keine Zwangshaltungen eingenommen werden. Insbesondere wurde bei 
allen fünf ausgewählten DAP-Profilen bei der Haltung ein vorgeneigtes 
Sitzen und Stehen verneint. Auch eine Wechselbelastung (insbesondere 
mit sitzen und gehen) ist bei allen Profilen gegeben. 

Ausgehend von den zuvor zitierten und nicht zu beanstandenden DAP-
Profilen hat die Beschwerdegegnerin das Invalideneinkommen per 2013 zu 
Recht auf Fr. 55‘994.-- (act IIA 241, 247) festgelegt. 

4.5 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 69‘550.-- und einem Invali-
deneinkommen von Fr. 55‘994.-- resultiert ein IV-Grad von gerundet 19% 
(zur Rundung: BGE 130 V 121 E. 3.2 S. 123). Damit bleibt es bei der von 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. Sept. 2014, UV/14/252, Seite 19

der Beschwerdegegnerin gewährten Invalidenrente bei einer Erwerbsun-
fähigkeit von 19% ab dem 1. August 2013 (zum Rentenbeginn: vgl. E. 4.2 
hiervor).

5.

5.1 Zu prüfen bleibt der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine In-
tegritätsentschädigung.

5.1.1 Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf 
eine angemessene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall 
eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psy-
chischen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer 
Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag 
des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entspre-
chend der Schwere des Integritätsschadens abgestuft (Art. 25 Abs. 1 
UVG).

5.1.2 Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung 
der Entschädigung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 der Verordnung 
über die Unfallversicherung vom 20. Dezember 1982 (UVV; SR 832.202) 
Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritäts-
schaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während des ganzen 
Lebens mindestens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die 
körperliche, geistige oder psychische Integrität, unabhängig von der Er-
werbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 
gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des 
Anhangs 3. Darin hat der Bundesrat in einer als gesetzmässig erkannten, 
nicht abschliessenden Skala häufig vorkommende und typische Schäden 
prozentual gewichtet (BGE 124 V 29 E. 1b S. 32). Für spezielle oder nicht 
aufgeführte Integritätsschäden wird die Entschädigung nach dem Grad der 
Schwere vom Skalenwert abgeleitet (Ziff. 1 Abs. 2 des Anhangs 3; 
BGE 116 V 156 E. 3a S. 157). 

5.1.3 Die Bemessung der Integritätsentschädigung richtet sich nach der 
Schwere des Integritätsschadens. Diese beurteilt sich nach dem medizini-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. Sept. 2014, UV/14/252, Seite 20

schen Befund. Bei gleichem medizinischen Befund ist der Integritätsscha-
den für alle Versicherten gleich; er wird abstrakt und egalitär bemessen 
(BGE 124 V 29 E. 3c S. 35). 

5.2 Die Beschwerdegegnerin sprach dem Beschwerdeführer eine Inte-
gritätsentschädigung auf der Grundlage eines Integritätsschadens von 10% 
zu. Sie stützte sich dabei auf die Beurteilung der Kreisärztin Dr. med. 
G.________ vom 21. Juni 2013 (act. IIA 190). Diese bezifferte den Inte-
gritätsschaden ausgehend von der SUVA-Tabelle 7, "Integritätsschaden bei 
Wirbelsäulenaffektionen", auf 10%; dies mit der Begründung, es sei eine 
Spondylodese durchgeführt und die Fraktur mit einem Fixateur intern über-
brückt worden. Es sei keine Kyphosierung der Wirbelsäule entstanden. Es 
lägen jedoch Dauerschmerzen vor, die bei Belastung verstärkt würden und 
zum Teil auch in Ruhe vorhanden seien. Diese Beurteilung, welche dem 
erhobenen Befund und der SUVA-Feinrastertabelle 7.2 (Ziff. 1 [Frakturen: 
LWS/BWS/HWS inkl. Spondylodese, Kyphose oder Skoliose]; Schmerz-
funktionsskala ++ [geringe Dauerschmerzen, bei Belastung verstärkt, auch 
in Ruhe]) entspricht, ist nachvollziehbar und – entgegen der Auffassung in 
der Beschwerde (S. 10 Ziff. 11) – medizinisch hinreichend begründet. Dar-
auf ist abzustellen. 

Die von der Beschwerdegegnerin zugesprochene Integritätsentschädigung 
von Fr. 12'600.-- (bei einem höchstversicherten Jahresverdienst von 
Fr. 126'000.-- gemäss Art. 22 Abs. 1 UVV) bzw. bei einer Integritätseinbus-
se von 10% ist daher nicht zu beanstanden. 

6.

Nach dem Dargelegten ist der angefochtene Einspracheentscheid vom 
7. Februar 2014 (act. IIA 264) nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist 
unbegründet und deshalb abzuweisen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 23. Sept. 2014, UV/14/252, Seite 21

7.

7.1 Verfahrenskosten sind keine zu erheben (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. a ATSG).

7.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 
lit. g ATSG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- Fürsprecher C.________ z.H. des Beschwerdeführers
- Rechtsanwalt D.________ z.H. der Beschwerdegegnerin
- Bundesamt für Gesundheit 

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.