# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** eb85a103-9be7-5d39-96c3-1f907c6a0062
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-11-12
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 12.11.2015 725 15 165 / 296 (725 2015 165 / 296)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-15-165---296_2015-11-12.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 12. November 2015 (725 15 165 / 296) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 
Die Vorinstanz hat bei der Beurteilung des medizinischen Sachverhalts zu Recht auf die 
kreisärztliche Zumutbarkeitsbeurteilung abgestellt. 
 
 
 
Besetzung Präsident Andreas Brunner, Kantonsrichter Beat Hersberger, Kan-

tonsrichterin Elisabeth Berger Götz, Gerichtsschreiber Pascal 
Acrémann  
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Daniel Altermatt, Rechts-
anwalt, Neuarlesheimerstrasse 15, 4143 Dornach 

  
 
gegen 
 
 

 SUVA, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen 
 
 
 
A. Der 1963 geborene A.____ war vom 5. Juli 2011 befristet bis 31. März 2012 bei der 
B____AG als Ferienaushilfe Betriebsmitarbeiter angestellt und in dieser Eigenschaft bei der 
Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfäl-
len und Berufskrankheiten versichert. Am 26. August 2011 liess A.____ durch seine Arbeitgebe-
rin einen Unfall melden, wonach er am 19. August 2011 bei der Arbeit mit einem Staplerfahr-

 

 
 
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zeug den linken Fuss einklemmt habe. Dabei zog er sich eine Bimalleolarfraktur links zu. Nach-
dem die SUVA für die Heilungskosten aufgekommen war und Taggeldzahlungen entsprechend 
der ausgewiesenen Arbeitsunfähigkeit geleistet hatte, sprach sie A.____ mit Verfügung vom 
30. Juli 2014 für die verbleibenden Unfallfolgen mit Wirkung ab 1. Juli 2014 eine Invalidenrente 
basierend auf einer Erwerbsunfähigkeit von 10% sowie eine auf einer Integritätseinbusse von 
10% basierende Integritätsentschädigung (IE) zu. Daran hielt sie auch auf Einsprache des Ver-
sicherten hin mit Entscheid vom 30. März 2015 fest. 
 
B. Hiergegen erhob A.____, vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Altermatt, am 11. Mai 
2015 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). 
Er beantragte, in Gutheissung der Beschwerde sei der angefochtene Einspracheentscheid auf-
zuheben und es sei eine gerichtliche Expertise zur Ermittlung der Arbeitsfähigkeit und des In-
tegritätsschadens einzuholen; unter o/e-Kostenfolge. In der Beschwerdebegründung vom 
11. Mai 2015 und deren Ergänzung vom 8. Juni 2015 liess er im Wesentlichen ausführen, dass 
der Entscheid auf unzureichenden medizinischen Unterlagen beruhe. Zudem seien der Ein-
kommensvergleich nicht korrekt durchgeführt und die Integritätsentschädigung unzutreffend 
bemessen worden. 
 
C. In ihrer Vernehmlassung vom 8. Juli 2015 schloss die SUVA auf Abweisung der Be-
schwerde. 
 
D. Am 20. Juli 2015 zog das Kantonsgericht bei der IV-Stelle Basel-Landschaft die Akten 
des Versicherten bei. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kan-
tons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vor-
liegend befindet sich dieser in X.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts 
Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- 
und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht 
als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Ein-
spracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich 
zur Behandlung der Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und formgerecht erhobe-
ne – Beschwerde vom 11. Mai 2015 ist einzutreten. 
 
2.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-

 

 
 
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len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie 
gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeitsunfähig-
keit 80% des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es entsprechend 
gekürzt (Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am dritten Tag 
nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem 
Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. Art. 18 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des Unfalles zu mindes-
tens 10% invalid ist. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen 
Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person 
mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversiche-
rung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Tag-
geldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person durch den Unfall 
eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, 
so hat sie nach Art. 24 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung. 
Diese wird mit der Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der 
Beendigung der ärztlichen Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG). 
 
2.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen 
dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Inva-
lidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher und ein adäquater Kausalzusammenhang besteht 
(BGE 129 V 181 E. 3.1 und 3.2). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs 
sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten 
oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden 
kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusam-
menhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesund-
heitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, 
das Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetre-
tene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). Ein adäquater 
Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ist nach 
der Rechtsprechung dann zu bejahen, wenn das Ereignis nach dem gewöhnlichen Lauf der 
Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art 
des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein 
als begünstigt erscheint (BGE 129 V 181 E. 3.2 mit Hinweis). 
 
3.1 Zur Feststellung der medizinischen Verhältnisse ist die rechtsanwendende Behörde auf 
Unterlagen angewiesen, die ihr von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind 
(vgl. BGE 122 V 158 f. E. 1b mit zahlreichen Hinweisen). Das Gericht hat diese Unterlagen 
nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung 
(vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle anderen Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 
Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozi-
alversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu 

 

 
 
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prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beur-
teilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte 
Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf 
die andere medizinische These abstellt. Ausschlaggebend für den Beweiswert eines ärztlichen 
Berichtes ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der 
eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten 
(vgl. BGE 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 f. E. 1c mit Hinweisen). 
 
3.2 Im Weiteren ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten ex-
terner Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersu-
chungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde 
zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerken-
nen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen 
(BGE 125 V 353 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). Berichten versicherungsinterner medizini-
scher Fachpersonen und (Akten-)Berichten von Sachverständigen, die nicht im Verfahren nach 
Art. 44 ATSG eingeholt werden, erkennt die Rechtsprechung zwar ebenfalls Beweiswert zu. Es 
ist allerdings zu betonen, dass ihnen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft wie einem ge-
richtlichen oder einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger in Auftrag 
gegebenen Gutachten zukommt (BGE 135 V 469 E. 4.4 mit Hinweis auf BGE 125 V 353 
E. 3b/ee). Sie sind aber soweit zu berücksichtigen, als auch nicht geringe Zweifel an der Rich-
tigkeit ihrer Schlussfolgerungen bestehen (BGE 135 V 471 E. 4.7). In Bezug auf Berichte von 
behandelnden Ärzten darf und soll das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass 
diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher 
zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen. Bei der Abschätzung des Beweiswerts 
im Rahmen einer freien und umfassenden Beweiswürdigung dürfen allerdings auch die potenti-
ellen Stärken der Berichte behandelnder Ärzte nicht vergessen werden. Der Umstand allein, 
dass eine Einschätzung vom behandelnden Mediziner stammt, darf nicht dazu führen, sie als 
von vornherein unbeachtlich einzustufen; die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfas-
sende Betreuung durch behandelnde Ärzte bringt oft wertvolle Erkenntnisse hervor. Auf der 
anderen Seite lässt es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch 
tätigen (Fach-)Arztes einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizini-
schen Experten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4; Urteil des EVG I 506/00 vom 13. Juni 2001, 
E. 2b) nicht zu, ein Administrativgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer 
Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen 
gelangen (Urteil des Bundesgerichts vom 25. Mai 2007, I 514/06, E. 2.2.1, mit Hinweisen). Vor-
behalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behan-
delnden Ärzte wichtige – und nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende – As-
pekte benennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind 
(Urteil des Bundesgerichts I 514/06 vom 25. Mai 2007, E. 2.2.1, mit Hinweisen). 
 
4. Das Administrativverfahren und der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom 
Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG). Danach 
haben die Verwaltung und das Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen für die richtige und 

 

 
 
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vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Diese Untersuchungs-
pflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen 
Tatsachen hinreichende Klarheit besteht (Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2008, 
8C_163/2007, E. 3.2). Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. 
 
5. Zur Beurteilung der umstrittenen Fragen sind im Wesentlichen folgende ärztliche Berich-
te zu berücksichtigen: 
 
5.1 Am 1. Oktober 2013 hielt der Kreisarzt Prof. Dr. med. C.____, Facharzt für Chirurgie, 
fest, beim Versicherten bestünde ein Status nach Korrektur der Fibulaosteotomie am linken 
oberen Sprunggelenk (OSG) am 2. April 2013 bei Malunion mit Rotationsfehlstellung und Ver-
kürzung der distalen Fibula links bei Status nach Bimalleolarfraktur links am 26. August 2011. 
Die Schmerzen seien nach der Operation unverändert. Radiologisch bestünde nach wie vor 
eine Syndesmosen-Insuffizienz. Der Versicherte habe bereits nach kurzer Gehstrecke von 10-
15 Minuten persistierende Beschwerden. Die Beweglichkeit des OSG sei klinisch schmerzhaft 
eingeschränkt. Gemäss SUVA-Tabelle 2.2 bestünde bei Funktionsbehinderung in den unteren 
Sprunggelenken eine Integritätseinbusse zwischen 5% und 30%. Eine subtalare Arthodese 
werde mit 15% bewertet. Vorliegend bestünde eine erhebliche schmerzhafte Funktionsein-
schränkung im Bereich des OSG, weshalb von einem Integritätsschaden von 10% auszugehen 
sei. 
 
5.2 Am 5. Mai 2014 hielt Prof. Dr. C.____ fest, dass von weiteren Behandlungen überwie-
gend wahrscheinlich keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands zu erwarten sei. Ein 
nochmaliger Eingriff in der Syndesmose würde keine relevante Verbesserung der beruflichen 
Einsatzfähigkeit bewirken. Dem Versicherten seien körperlich leichte bis mittelschwere, wech-
selbelastende Tätigkeiten ohne längeres Stehen und Gehen, ohne längeres Gehen auf unebe-
nem Boden, ohne Tätigkeiten, die häufige Zwangshaltungen für das linke OSG bedeuten, ohne 
Tätigkeiten in Hock- oder kriechender Stellung oder mit Pedalbedienung und ohne häufiges 
Treppen- und Leitersteigen ganztags zumutbar. Von einer Verschlechterung der bestehenden 
OSG-Arthrose sei auszugehen. 
 
5.3 Die behandelnde Ärztin Dr. med. D.____, FMH Allgemeine Innere Medizin, erachtete in 
ihrer Stellungnahme vom 26. September 2014 das kreisärztliche Zumutbarkeitsprofil hinsichtlich 
leichter bis mittelschwerer Tätigkeiten als korrekt. Aufgrund der Dauer- und Nachtschmerzen sei 
aber eine ganztätige Arbeit kaum zumutbar. 
 
5.4 Im Bericht vom 30. September 2014 hielt der behandelnde Arzt Dr. med. E.____, FMH 
Allgemeinmedizin, fest, es sei nicht nachvollziehbar, weshalb der Versicherte keine sitzende 
Tätigkeit ausüben sollte und dass er bei einer beginnenden Arthrose Nachtschmerzen angebe. 
Prof. C.____ habe in seiner Beurteilung keine objektivierbaren Schonkriterien erwähnt resp. 
keine Messung der Unterschenkelumfänge vorgenommen und die Fussbeschwielung nicht be-
schrieben. Die Schätzung des Integritätsschadens im Umfang von 10% sei plausibel und nach-
vollziehbar. Unter Berücksichtigung der Prognose, wonach über kurz oder lang höchstwahr-

 

 
 
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scheinlich eine spontane Versteifung des OSG eintreten werde, wäre eine Entschädigung von 
15% ebenfalls vertretbar. 
 
6.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Beurteilung des medizinischen Sachver-
halts vollumfänglich auf die Ausführungen des Kreisarztes Prof. Dr. C.____ vom 5. Mai 2014. 
Sie ging demzufolge davon aus, dass von weiteren Behandlungen überwiegend wahrscheinlich 
keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands zu erwarten sei und dem Versicherten 
angepasste Tätigkeiten vollzeitig zumutbar seien. Diese vorinstanzliche Beweiswürdigung ist 
nicht zu beanstanden. Die von der Beschwerdegegnerin übernommenen Ergebnisse, zu denen 
Prof. Dr. C.____ gelangt ist, beruhen auf einer persönlichen Untersuchung des Versicherten 
und auf einem sorgfältigen Studium der vorhandenen medizinischen Akten. Der Bericht erweist 
sich sowohl in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge als auch bezüglich der dar-
aus gezogenen Schlussfolgerungen als überzeugend, weshalb vollumfänglich darauf abgestellt 
werden kann. Wenn der Beschwerdeführer dagegen einwendet, dass er unbestritten an ständi-
gen Schmerzen und schweren Komplikationen leide und ihm deshalb ein volles Pensum nicht 
zumutbar sei, was auch von der behandelnde Ärztin Dr. D.____ bestätigt werde, kann ihm nicht 
gefolgt werden. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers kann weder gesagt werden, 
Prof. Dr. C.____ habe bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit die Komplikationen und 
Schmerzen nicht hinreichend berücksichtigt noch erscheint das von ihm angegebene Stellen-
profil als unrealistisch oder unzumutbar. Abgesehen davon, dass rechtsprechungsgemäss der 
Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen ist, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf 
ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen 
und Patienten aussagen, benennen die behandelnden Ärzte Dres. D.____ und E.____ in ihren 
Berichten vom 26. September 2014 und 30. September 2014 keine Aspekte, die im Rahmen 
der kreisärztlichen Untersuchung unerkannt oder ungewürdigt geblieben wären. Insgesamt 
vermögen die Vorbringen des Beschwerdeführers die ausschlaggebende Beweiskraft der Beur-
teilung von Prof. Dr. C.____ nicht in Zweifel zu ziehen. Vielmehr lässt diese eine zuverlässige 
Einschätzung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit des Versicherten zu, weshalb in antizipierter 
Beweiswürdigung (vgl. BGE 126 V 130 E. 2a mit zahlreichen Hinweisen) auf die vom Be-
schwerdeführer beantragte zusätzliche Abklärung verzichtet werden kann. 
 
6.2 Somit kann im Sinne eines Zwischenergebnisses festgehalten werden, dass die SUVA 
ihrem Einspracheentscheid zu Recht die Zumutbarkeitsbeurteilung von Prof. Dr. C.____ vom 
5. Mai 2014 zu Grunde gelegt hat und davon ausgegangen ist, dass dem Versicherten ange-
passte Verweistätigkeiten ganztags zumutbar sind. 
 
7.1 Nach Art. 16 ATSG wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 
medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare 
Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Bezie-
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden 
wäre (Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfol-
gen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermit-

 

 
 
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telt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der In-
validitätsgrad bestimmen lässt (BGE 104 V 136). 
 
7.2 Bei der Bemessung des hypothetischen Einkommens ohne Gesundheitsschaden (Va-
lideneinkommen) ist entscheidend, was die versicherte Person nach dem Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit als gesunde Person tatsächlich verdienen würde. Die Ein-
kommensermittlung hat so konkret wie möglich zu erfolgen, weshalb in der Regel vom letzten 
Lohn, den die versicherte Person vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielt hat, auszugehen 
ist (Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007: 
Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen] vom 26. November 2002, I 491/01, E. 2.3.1 mit 
zahlreichen Hinweisen). Vorliegend ist ungewiss, ob der zuletzt in einem (bis zum 31. März 
2012) befristeten Arbeitsverhältnis stehende Beschwerdeführer vom bisherigen Arbeitgeber 
weiterhin beschäftigt worden wäre, weshalb die Vorinstanz bei der Bemessung des Validenein-
kommens zu Recht auf ein statistisches Einkommen (Bundesamt für Statistik, Schweizerische 
Lohnstrukturerhebung [LSE]) abgestellt hat. Da der Beschwerdeführer über keine abgeschlos-
sene Berufsausbildung verfügt und bis zum Unfall am 19. August 2011 unterschiedliche Hilfsar-
beiten ausgeübt hat, ist der Vorinstanz darin beizupflichten, dass das ohne gesundheitsbeding-
te Beeinträchtigung mutmasslich erzielte Einkommen anhand der LSE 2010, Tabelle TA1, An-
forderungsniveau 4, Total, Männer, ermittelt und auf das Jahr 2014 indexiert hat. Das aufgrund 
einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden (vgl. Die Volkswirtschaft, 
Tabelle B9.2, Total) ermittelte Valideneinkommen von Fr. 63‘297.-- ist nicht zu beanstanden. 
 
7.3.1 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär 
von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret 
steht. Geht diese nach Eintritt des Gesundheitsschadens keiner oder jedenfalls keiner ihr zu-
mutbaren Erwerbstätigkeit mehr nach, ist im Einkommensvergleich von einem hypothetischen 
Invalideneinkommen auszugehen. Um dieses zu ermitteln, können nach der Rechtsprechung 
entweder die LSE oder die Zahlen der Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) der SUVA her-
angezogen werden (BGE 129 V 47 5 E. 4.2.1 mit Hinweisen). Ausgehend von der massgeben-
den kreisärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung (vgl. E. 6.1 hiervor) hat die Vorinstanz das Invali-
deneinkommen ebenfalls auf der Grundlage der LSE 2010, Tabelle TA1, Anforderungsniveau 4, 
Total, Männer, bemessen, was nicht zu beanstanden ist. 
 
7.3.2 Von dem auf diese Weise erhobenen statistischen Wert sind praxisgemäss verschie-
dene Abzüge zulässig. Mit einem Abzug vom Tabellenlohn soll der Tatsache Rechnung getra-
gen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, 
Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad 
(vgl. dazu SVR 2010 IV Nr. 28 S. 87, 9C_708/2009 E. 2.5.2; Urteil des Bundesgerichts vom 
22. April 2010, 9C_17/2010, E. 3.3.2 mit Hinweisen) Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben 
können (BGE 124 V 321 E. 3b/aa S. 323) und je nach Ausprägung die versicherte Person des-
wegen die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt (vgl. dazu 
Erwägung 4.3.3 hiervor) nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann 
(BGE 126 V 75 E. 5b/aa). Der leidensbedingte Abzug will demgemäss einen Ausgleich dafür 
schaffen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen im Vergleich zu voll leistungsfähigen 

 

 
 
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und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern in der Regel lohnmässig benachteiligt sind 
(BGE 129 V 472 E. 4.2.3 mit Hinweisen). Der Abzug ist unter Würdigung der Umstände im Ein-
zelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen. Er darf 25% nicht übersteigen 
(BGE 126 V 75 E. 5b/bb-cc). 
 
7.3.3 Vorliegend hat die Beschwerdegegnerin einen leidensbedingten Abzug von 10% vor-
genommen. In Anbetracht der Tatsache, dass der Beschwerdeführer infolge seiner gesundheit-
lichen Beeinträchtigungen im Vergleich zu einer gesunden Person im Bereich der ihm zumutba-
ren Tätigkeiten eingeschränkt ist, was eine Reduktion des potenziell angebotenen Lohnes zur 
Folge haben könnte, erscheint ein leidensbedingter Abzug von 10% angemessen. Darüber hin-
aus kann aber kein weiterer Abzug gewährt werden. Nicht gerechtfertigt ist etwa ein solcher aus 
sprachlichen Gründen, da diesem Umstand wie auch den schulischen und beruflichen Voraus-
setzungen durch die Wahl des Anforderungsniveaus 4 beim Invalideneinkommen bereits an-
gemessen Rechnung getragen wurde. Zudem besteht weder in Bezug auf das Alter des Be-
schwerdeführers noch auf seine Dienstjahre eine Veranlassung, eine weitergehende Kürzung 
vorzunehmen. Triftige Gründe im Sinne der Rechtsprechung (vgl. Entscheid des EVG vom 
25. Juli 2005, U 420/04, E. 2.3), die eine abweichende Ermessensausübung als näher liegend 
erscheinen lassen, sind keine ersichtlich. Demzufolge beläuft sich das Invalideneinkommen 
nach Berücksichtigung des leidensbedingten Abzuges von 10% auf rund Fr. 56‘967.-- 
(Fr. 63‘297.-- x 90%). 
 
7.4 Setzt man im Einkommensvergleich das Invalideneinkommen von Fr. 56‘967.-- dem 
oben ermittelten Valideneinkommen von Fr. 63‘297.-- gegenüber, so resultiert daraus ein IV-
Grad von 10%. Die SUVA hat dem Beschwerdeführer deshalb zu Recht mit Wirkung ab 1. Juli 
2014 eine auf einem Invaliditätsgrad von 10% basierende Invalidenrente zugesprochen. Der 
angefochtene Einspracheentscheid vom 30. März 2015 ist in diesem Punkt nicht zu beanstan-
den. 
 
8.1 Bezüglich des Anspruchs auf eine Integritätsentschädigung ist festzuhalten, dass die 
SUVA dem Versicherten für die unfallbedingte dauernde und erhebliche Beeinträchtigung sei-
ner Integrität eine auf einer Integritätseinbusse von 10% basierende Entschädigung zugespro-
chen hat. In seiner Beschwerde beantragt der Versicherte, diese Entschädigung sei höher zu 
veranschlagen. Zur Begründung führte er an, die SUVA habe bei der Ermittlung des Integritäts-
schadens die voraussehbare Arthodese nicht berücksichtigt. 
 
8.2.1 Die Integritätsentschädigung wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens 
abgestuft (Art. 25 Abs. 1 UVG). Die Schwere des Integritätsschadens wird nach dem medizini-
schen Befund beurteilt. Bei gleichem medizinischem Befund ist der Integritätsschaden für alle 
Versicherten gleich; er wird abstrakt und egalitär bemessen. Im Gegensatz zur Bemessung der 
Genugtuungssumme im Zivilrecht lassen sich ähnliche Unfallfolgen miteinander vergleichen 
und auf medizinischer Grundlage allgemein gültige Regeln zur Bemessung des Integritätsscha-
dens aufstellen. Spezielle Behinderungen der Betroffenen durch den Integritätsschaden bleiben 
dabei unberücksichtigt. Die Bemessung des Integritätsschadens hängt somit nicht von den be-
sonderen Umständen des Einzelfalles ab. Auch geht es bei ihr nicht um die Schätzung erlittener 

 

 
 
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Unbill, sondern um die medizinisch-theoretische Ermittlung der Beeinträchtigung der körperli-
chen oder geistigen Integrität, wobei subjektive Faktoren ausser Acht zu lassen sind 
(BGE 133 V 224 E. 5.1 mit Hinweisen). 
 
8.2.2 Gemäss Art. 36 Abs. 4 UVV müssen voraussehbare Verschlimmerungen des Integri-
tätsschadens angemessen berücksichtigt werden (Satz 1). Revisionen sind nur in Ausnahmefäl-
len möglich, wenn die Verschlimmerung von grosser Tragweite ist und nicht voraussehbar war 
(Satz 2). Eine voraussehbare Verschlimmerung liegt vor, wenn im Zeitpunkt der Festsetzung 
der Integritätsentschädigung eine solche als wahrscheinlich prognostiziert und damit auch ge-
schätzt werden kann. Nicht voraussehbare Verschlechterungen können naturgemäss nicht im 
Voraus berücksichtigt werden. Entwickelt sich daher der Gesundheitsschaden im Rahmen der 
ursprünglichen Prognose, ist die Revision einer einmal zugesprochenen Integritätsentschädi-
gung ausgeschlossen. Hingegen ist die Entschädigung neu festzulegen, wenn sich der Integri-
tätsschaden später bedeutend stärker als prognostiziert verschlimmert. Dem Erfordernis der 
angemessenen Entschädigung ist einzig dann Genüge getan, wenn die versicherte Person eine 
zusätzliche Kapitalabfindung erhält, die zusammen mit der früheren Leistung dem endgültigen 
Integritätsschaden entspricht (RKUV 1991 Nr. U 132 S. 305, U46/90 E. 4b). 
 
8.2.3 Die Beurteilung der einzelnen Integritätseinbussen obliegt den ärztlichen Sachverstän-
digen. Dem Gericht ist es nicht möglich, die Beurteilung aufgrund der aktenkundigen Diagnosen 
selber vorzunehmen, da die Ausschöpfung des in den Tabellen offengelassenen Bemessungs-
spielraums entsprechende Fachkenntnisse voraussetzt (RKUV 1998 Nr. U 296 S. 235 E. 2d; 
vgl. auch Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 191/00 vom 13. Januar 2002, 
E. 2c, wonach es sich bei der Bestimmung des Schweregrades einer gesundheitlichen Beein-
trächtigung um eine Tatfrage handelt, für deren Beantwortung Verwaltung und Gerichte auf 
fachärztliche Mithilfe angewiesen sind, da von einem medizinischen Laien eine zuverlässige 
Zuordnung nicht erwartet werden kann). 
 
8.3 Bei der basierend auf einer Integritätseinbusse von 10% festgelegten Integritätsent-
schädigung folgt die SUVA der Einschätzung des Kreisarztes Prof. Dr. C.____ vom 1. Oktober 
2013, wonach bei Status nach Korrektur der Fibulaosteotomie am linken oberen Sprunggelenk 
(OSG), Malunion mit Rotationsfehlstellung und Verkürzung der distalen Fibula bei Status nach 
Bimalleolarfraktur links eine Entschädigung von 10% angemessen sei. Er stützte sich dabei zur 
Begründung auf die Tabelle 2.2 der von der SUVA unter dem Titel "Integritätsentschädigung 
gemäss UVG" herausgegebenen Richtlinien. 
 
8.4 Diese fachärztliche Einschätzung ist nicht zu beanstanden. Zunächst lassen sich aus 
den Akten keine Anhaltspunkte entnehmen, die gegen die Richtigkeit der Schätzungsgrundlage 
sprechen. Auch der behandelnde Arzt Dr. E.____ erachtete in seinem Bericht vom 30. Septem-
ber 2014 die kreisärztliche Schätzung des Integritätsschadens im Umfang von 10% als plausi-
bel und nachvollziehbar. Wenn er vermutet, dass „über kurz oder lang“ höchstwahrscheinlich 
eine Versteifung des OSG eintreten werde, stellt dies noch keine hinreichend verlässliche 
Prognose auf eine wahrscheinliche und schätzbare Verschlimmerung des Integritätsschadens 
(vgl. RKUV 1995 Nr. U 228 S. 192 E. 3a) dar. Insgesamt ist keine rechtsfehlerhafte Handha-

 

 
 
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bung des Ermessens ersichtlich, womit kein Anlass besteht, in den Bemessungsspielraum der 
SUVA einzugreifen. Der angefochtene Einspracheentscheid erweist sich demnach als rechtens, 
soweit dem Versicherten darin eine auf einer Integritätseinbusse von 10% basierende Integri-
tätsentschädigung zugesprochen wurde. Entwickelt sich aber der Gesundheitsschaden im 
Rahmen der von Dr. E.____ im Bericht vom 30. September 2014 gestellten Prognose, ist die 
SUVA auf ihrer Aussage zu behaften, dass dem Versicherten sämtliche Rechte gewahrt bleiben 
und bei erheblicher Verschlimmerung des Zustands die Integritätsentschädigung angepasst 
wird (vgl. Einspracheentscheid vom 30. März 2015, Ziffer 6). 
 
9. Zusammenfassend ist der angefochtene Einspracheentscheid vom 30. März 2015 nicht 
zu beanstanden. Die dagegen erhobene Beschwerde erweist sich als unbegründet, weshalb sie 
abgewiesen werden muss.  
 
10. Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass der Prozess vor dem kantonalen Gericht für die Par-
teien kostenlos zu sein hat. Es sind demnach für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu 
erheben. Die ausserordentlichen Kosten sind dem Prozessausgang entsprechend wettzuschla-
gen. 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen. 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
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