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**Case Identifier:** 7a46fc3b-e993-576f-968e-6dfb8d4d96da
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-10-15
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 15.10.2015 200 2014 962
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2014-962_2015-10-15.pdf

## Full Text

200 14 962 UV
LOU/ZID/ARJ

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 15. Oktober 2015

Verwaltungsrichter Loosli, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Knapp
Gerichtsschreiber Zimmermann

A.________
vertreten durch Fürsprecher B.________
Beschwerdeführer

gegen

SUVA 
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 8. September 2014 (E 1898/14)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Okt. 2015, UV/14/962, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1956 geborene A.________ (nachfolgend: Versicherter bzw. Be-
schwerdeführer) war seit September 2007 bei der Firma C.________ als … 
angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversi-
cherungsanstalt (nachfolgend: SUVA bzw. Beschwerdegegnerin) obligato-
risch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufs-
krankheiten versichert. Am 2. Dezember 2013 erlitt er einen Auffahrunfall 
(Akten der SUVA, Antwortbeilage [AB] 1). In der Folge war er arbeitsun-
fähig (vgl. AB 16, 20, 32, 34/2 f.). Die SUVA anerkannte ihre Leistungs-
pflicht für die Folgen des Unfallereignisses und erbrachte die gesetzlichen 
Versicherungsleistungen (Heilbehandlung und Taggeld; AB 8 f., 17, 21, 
42).

B.

Nach Wiederaufnahme der Arbeit zu 100% per 10. März 2014 (nach einem 
teilweisen Wiedereinstieg ab 17. Februar 2014) verspürte der Versicherte 
grosse Schmerzen am Fuss, worauf ab 13. März 2014 erneut eine Arbeits-
unfähigkeit attestiert worden ist (AB 37, 40/2, 61; vgl. auch AB 34/4, 48). 
Aufgrund eines von einem Unfall in den 1980er-Jahren herrührenden Vor-
zustandes am Fuss (vgl. AB 3) war die SUVA bestrebt, Echtzeitdokumente 
einzuholen (vgl. AB 51 f.), dies jedoch ohne Erfolg (AB 61). Nachdem der 
Kreisarzt Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, die Fussbeschwerden links 
als nicht kausal zum Unfall vom 2. Dezember 2013 bezeichnete (AB 61), 
verneinte die SUVA mit Verfügung vom 5. Juni 2014 ihre Leistungspflicht 
im Zusammenhang mit der ab 13. März 2014 bestehenden Arbeitsunfähig-
keit aufgrund von Fussbeschwerden links (AB 64; vgl. auch AB 62 f.). Die 
vom Versicherten erhobene Einsprache (AB 66) wies die SUVA nach Kon-
sultation des Kreisarztes (AB 75) mit Entscheid vom 8. September 2014 
(AB 81) ab.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Okt. 2015, UV/14/962, Seite 3

C.

Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt 
B.________, am 10. Oktober 2014 Beschwerde. Er beantragt, unter Aufhe-
bung des angefochtenen Entscheides sei gerichtlich festzustellen, dass die 
geltend gemachten Beschwerden im Sprunggelenk mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit vom Unfall vom 2. Dezember 2013 herstammten, wes-
halb die Beschwerdegegnerin zu ihren gesetzlichen Leistungen nach dem 
Bundesgesetz über die Unfallversicherung vom 20. März 1981 (UVG; 
SR 832.20) seit dem Unfallereignis vom 2. Dezember 2013 zu verurteilen 
sei, eventualiter seien die Akten zwecks weiterer Abklärungen und Neube-
urteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, unter Entschädigungs- und 
Kostenfolge. Zudem beantragt er die Gewährung der unentgeltlichen 
Rechtspflege unter Beiordnung von Rechtsanwalt B.________ als amtli-
cher Anwalt.

Mit Beschwerdeantwort vom 10. November 2014 beantragt die Beschwer-
degegnerin die Abweisung der Beschwerde.

Aufforderungsgemäss nahm der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 
3. Dezember 2014 zum Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege Stellung. 
Mit prozessleitender Verfügung vom 8. Dezember 2014 hiess der Instrukti-
onsrichter das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege unter Beiordnung 
von Rechtsanwalt B.________ als amtlicher Anwalt gut. Letzterer reichte 
am 17. Dezember 2014 seine Kostennote ein.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Okt. 2015, UV/14/962, Seite 4

Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist 
(Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 
des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 
1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzu-
treten.

1.2 Angefochten ist der Einspracheentscheid vom 8. September 2014 
(AB 81). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf 
Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung und in diesem Zusam-
menhang namentlich, ob die nach Wiederaufnahme der Arbeit zu 100% per 
10. März 2014 geklagten Fussbeschwerden links in einem natürlichen Kau-
salzusammenhang zum Ereignis vom 2. Dezember 2013 stehen.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). Sie beurteilen 
offensichtlich begründete oder offensichtlich unbegründete Fälle in Zweier-
besetzung (Art. 56 Abs. 3 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 UVG). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Okt. 2015, UV/14/962, Seite 5

Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines 
ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine 
Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit 
oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

2.2 Der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung 
setzt nebst anderem einen natürlichen und adäquaten Kausalzusammen-
hang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus 
(BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

2.2.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
("conditio sine qua non"; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 
S. 337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1). Für die Bejahung des natürli-
chen Kausalzusammenhangs genügt es, wenn der Unfall für eine bestimm-
te gesundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 134 V 109 
E. 9.5 S. 125, 123 V 43 E. 2b S. 45; SVR 2009 UV Nr. 3 S. 12 E. 8.3).

2.2.2 Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitli-
chen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tat-
frage, worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im 
Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversi-
cherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für 
die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 
S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.2.3 Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusam-
menhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbe-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Okt. 2015, UV/14/962, Seite 6

dingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversiche-
rungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr-
scheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich 
fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich 
hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweis-
last – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher 
Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, 
sondern beim Unfallversicherer (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2).

2.2.4 Für den Nachweis einer unfallkausalen gesundheitlichen Schädi-
gung ist die Formel "post hoc, ergo propter hoc" nicht massgebend, nach 
deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch 
einen Unfall verursacht gilt, wenn sie nach diesem aufgetreten ist 
(BGE 119 V 335 E. 2b bb S. 341; SVR 2008 UV Nr. 11 S. 36 E. 4.2.3).

2.3 Zur Klärung der Leistungspflicht des Unfallversicherers, insbeson-
dere der Frage der natürlichen Kausalität, ist die Verwaltung (und im Be-
schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte und gege-
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe 
des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen 
und dazu Stellung zu nehmen (vgl. BGE 132 V 93 E. 4 S. 99 f., 125 V 256 
E. 4 S. 261).

3.

3.1 Aufgrund der Akten steht fest und ist unbestritten, dass der Be-
schwerdeführer am 2. Dezember 2013 einen Unfall im Rechtssinne (vgl. 
E. 2.1 hiervor) erlitten hat und danach unfallkausale Beschwerden aufgetre-
ten sind. Die Beschwerdegegnerin hat denn auch entsprechende Versiche-
rungsleistungen erbracht. Umstritten ist hingegen, ob (zusätzlich) die nach 
Wiederaufnahme der Arbeit zu 100% per 10. März 2014 geklagten Fussbe-
schwerden links in einem anspruchsbegründenden natürlichen Kausalzu-
sammenhang zum besagten Unfall stehen. Die massgeblichen Unterlagen 
zeigen diesbezüglich das folgende Bild:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Okt. 2015, UV/14/962, Seite 7

3.1.1 Gemäss den am 3. Dezember 2013 vom Spital E.________ im Do-
kumentationsbogen für Erstkonsultation nach kranio-zervikalem Beschleu-
nigungstrauma (AB 5) gemachten Angaben war der Beschwerdeführer tags 
zuvor als Fahrer eines Personenwagens mit Pferdeanhänger unterwegs, 
als von hinten unvermittelt ein anderer Personenwagen aufgefahren sei. 
Nach zwei Stunden seien Nackenschmerzen, nicht aber auch andere Sym-
ptome aufgetreten. Anlässlich der Untersuchung habe er Schmerzen an 
der linken Flanke und am linken Knie angegeben.

3.1.2 Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates, diagnostizierte im Bericht vom 
9. Dezember 2013 (AB 15) eine Kniegelenkskontusion links mit Verdacht 
auf eine hintere Kreuzbandruptur und eine Schulterkontusion links nach 
Auffahrunfall am 2. Dezember 2013 sowie eine Nierenkontusion links mit 
persistierender Hb-Urie. Im Rahmen der Primärbehandlung im Spital 
E.________ (mit Röntgen von HWS inkl. DENS, LWS und Kniegelenk links 
sowie zusätzlich Sonografie Abdomen [FAST]) hätten keine frischen 
ossären Läsionen festgestellt werden können. Ein Urinstatus habe Ery-
throyten im Urin bei Verdacht auf Nierenkontusion gezeigt. Von Seiten des 
linken Kniegelenkes habe der Beschwerdeführer über eine anfängliche 
deutliche Schwellneigung und ein strumpfförmiges Druckgefühl bzw. fragli-
ches Instabilitätsgefühl berichtet. Zusätzlich seien Schmerzen im Bereich 
der linken Schulter vor allem über dem AC-Gelenk lokalisiert worden.

Mit Bericht vom 24. Dezember 2013 (AB 16) stellte Dr. med. F.________ 
die Diagnosen einer aktivierten Varusgonarthrose nach Kniegelenkskontu-
sion vom 2. Dezember 2013, einer Schulterkontusion links vom 2. Dezem-
ber 2013 und einer Nierenkontusion links mit persistierender Hb-Urie. Nach 
wie vor bestünden leichte Beschwerden im medialen Gelenksanteil des 
linken Knies, akzentuiert beim Treppenrunterlaufen. Das linke Bein sei voll-
belastet worden. Zudem würden residuelle Schmerzen in der linken Schul-
ter erwähnt, ohne jedoch ein signifikantes Kraftdefizit verzeichnet zu haben. 
MR-tomografisch zeigten sich keine interventionsbedürftigen posttraumati-
schen Schäden im linken Kniegelenk. In Bezug auf die linke Schulter 
bestünden keine Anhaltspunkte für eine Rotatorenmanschetten-Läsion, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Okt. 2015, UV/14/962, Seite 8

wobei eine solche nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden kön-
ne; auch hier werde empfohlen, den Spontanverlauf abzuwarten.

Bei gleich gebliebenen Diagnosen berichtete der Beschwerdeführer ge-
genüber Dr. med. F.________ anlässlich einer Sprechstunde vom 5. Fe-
bruar 2014 von einer Besserung im Bereich des linken Kniegelenks; dort 
persistierten die Schmerzen präpatellär links bei bekannter Arthrose, wo-
gegen von Seiten der linken Schulter noch keine wesentliche Besserung zu 
verzeichnen sei (Bericht vom 6. Februar 2014; AB 32/2). 

3.1.3 Anlässlich des Erstgesprächs mit der Schadenspezialistin der Be-
schwerdegegnerin vom 15. Januar 2014 (AB 18) gab der Beschwerdefüh-
rer an, am meisten schmerze ihn der Rücken, jedoch nicht immer an glei-
chen Ort. Zudem habe er Schmerzen an der Schulter sowie am Knie.

Im Rahmen der Situationsanalyse vom 29. Januar 2014 (AB 34) gab der 
Beschwerdeführer an, im Bereich des Nackens und der HWS beschwerde-
arm zu sein, auch wenn Verspannungen noch vorhanden seien. Auch das 
linke Knie sei wieder besser, im Gegensatz zur linken Schulter; da bestün-
den Einschränkungen beim Heben des Armes über Kopfhöhe. Die Niere 
habe durch den Unfall keinen behandlungsbedürftigen Schaden erlitten.

3.1.4 Dr. med. G.________, Facharzt für Rheumatologie und Allgemeine 
Innere Medizin FMH, diagnostizierte im Bericht vom 27. Januar 2014 
(AB 30) einen Status nach HWS-Distorsion und den Verdacht auf eine 
leichte Nierenkontusion sowie einen Status nach Kniekontusion. Die Na-
ckenschmerzen würden abnehmen, doch bestünde noch eine Hämaturie.

3.1.5 Mit Sprechstundenbericht vom 17. März 2014 (AB 40/2) diagnosti-
zierte Dr. med. F.________ insbesondere eine posttraumatische OSG-
Arthrose und eine aktivierte Varusgonarthrose. Nach der Wiederaufnahme 
der Arbeit nach dem Verkehrsunfall seien die starken Schmerzen im obe-
ren und unteren Sprunggelenk links (und) vermehrt wieder im linken Knie-
gelenk und tieflumbal aufgetreten. Aktuell stehe die posttraumatische Ar-
throse des oberen Sprunggelenkes links im Vordergrund. 

3.1.6 Dr. med. H.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, diagnostizierte im Sprech-

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stundenbericht vom 4. April 2014 (AB 43/2 f.) eine posttraumatische OSG-
Arthrose links nach Rückfussfraktur und konsequenter OSG-Arthrodese in 
den 80er-Jahren und hielt in diesem Zusammenhang fest, der Beschwerde-
führer leide schon seit Jahren an Beschwerden im oberen Sprunggelenk. 
Mit dem Unfall im Jahre 2013 sei es zu einer erneuten Traumatisierung der 
OSG-Arthrose mit starken Beschwerden im ventralen OSG, vor allem beim 
Bergauf- und Treppaufgehen, gekommen. Zudem bestünden auch eine 
starke Schwellungsneigung des oberen Sprunggelenkes sowie nun auch 
starke Schmerzen im Knie und Rücken aufgrund der erneuten Traumatisie-
rung im Jahre 2013.

Ebenso diagnostizierte Dr. med. H.________ in den Berichten vom 8. Mai 
(AB 57), 1. Juli (AB 65), 11. Juli (AB 73) und 20. August 2014 (AB 77) eine 
posttraumatische OSG-Arthrose links nach Rückfussfraktur und konse-
quenter subtalarer Arthrodese in den 80er-Jahren.

Zu Handen des Beschwerdeführers bestätigte Dr. med. H.________ mit 
Schreiben vom 23. Juni 2014 (AB 66/15), dass dieser an einer posttrauma-
tischen Arthrose des oberen Sprunggelenkes leide, welche mit dem Unfall 
im Dezember 2013 symptomatisch und behandlungsbedürftig geworden 
sei; vor dem Unfall sei dieser beschwerdefrei und voll arbeitsfähig gewesen 
(AB 66/15).

3.1.7 Eine Untersuchung der I.________ vom 14. April 2014 (AB 46) er-
gab einen Status nach Arthrodese des USG, eine massive Arthrose im 
OSG mit aktiver osteochondraler Läsion an der distalen Tibiagelenksfläche 
und mit umschriebenem kleinem Knochenmarksinfarkt subchondral an der 
Talusrolle, sowie eine deutliche Arthrose auch im Calcaneo-cuboidal-
Gelenk mit osteochondralen Läsionen im proximalen Drittel sowie leicht-
gradige Arthrose im Talo-naviculre-Gelenk.

3.1.8 Der Kreisarzt hält in seiner ärztlichen Beurteilung vom 15. Juli 2014 
(AB 75) fest, Beschwerden von Seiten des linken Fusses seien unmittelbar 
nach dem Verkehrsunfall vom 2. Dezember 2013 nicht erwähnt worden. 
Erstmals fänden Fussbeschwerden im Bericht vom 4. April 2014 (richtig: 
vom 27. März 2014; vgl. E. 3.1.5 hiervor) Erwähnung, wonach der Be-
schwerdeführer seit Jahren an Beschwerden im oberen Sprunggelenk leide 

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und es mit dem Unfall im Jahre 2013 zu einer erneuten Traumatisierung mit 
starken Beschwerden im ventralen OSG gekommen sei (vgl. E. 3.1.6 hier-
vor). Obwohl keine echtzeitlichen medizinischen Akten zugänglich seien, 
habe der Beschwerdeführer selber mitgeteilt, er sei anlässlich des Unfalls 
im Jahre 1980 mit Schädigung des linken Fusses nicht bei der Beschwer-
degegnerin versichert gewesen und es sei im Jahre 1984 eine Arthrodese 
des Sprunggelenks am Spital J.________ durchgeführt worden. Den echt-
zeitlichen Akten liessen sich nirgends Angaben über zeitlich unmittelbar 
nach dem Unfall vom 2. Dezember 2013 aufgetretene Beschwerden im 
Bereich des linken Fusses entnehmen. Selbst bei einer persönlichen Un-
tersuchung des Beschwerdeführers hätte kein hiervon abweichender Tat-
bestand festgestellt werden können, nämlich dass der strukturelle Zustand 
am linken Fuss aus einem nicht SUVA -pflichtigen Unfall aus dem Jahre 
1980 resultiere und dass in unmittelbarer Folge des SUVA -pflichtigen Er-
eignisses vom 2. Dezember 2013 keine entsprechenden Beschwerden 
geltend gemacht worden seien.

3.1.9 Auf ausdrücklichen Wunsch des Beschwerdeführers hin bestätigte 
K.________, dipl. Physiotherapeut FH, mit Schreiben vom 9. Oktober 2014 
(Akten des Beschwerdeführers, Beschwerdebeilage [BB] 4), dass dieser 
anlässlich des (ersten) Physiotherapietermins vom 10. Januar 2014 über 
Schmerzen am Rücken, der linken Schulter, des linken Knies und des lin-
ken Fusses/Sprunggelenks geklagt habe, welche dieser auf das Unfaller-
eignis vom 2. Dezember 2013 zurückgeführt habe. In der nachfolgenden 
Therapiezeit habe dieser die persistierenden Schmerzen insbesondere im 
Knie und Sprunggelenk links widerholt erwähnt.

3.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 

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dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

3.2.1 Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt 
Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be-
gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 
Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in 
einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht 
schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Glei-
ches gilt, wenn ein frei praktizierender Arzt von einer Versicherung wieder-
holt für die Erstellung von Gutachten beigezogen wird (SVR 2008 IV Nr. 22 
S. 70 E. 2.4). Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Miss-
trauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet er-
scheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den 
Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unpartei-
lichkeit des Gutachters allerdings ein strenger Massstab anzulegen 
(BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354).

3.2.2 Nach der Praxis sind Aktengutachten nicht zu beanstanden, wenn 
die Akten ein vollständiges Bild über Anamnese, Verlauf und gegenwärti-
gen Status ergeben und diese Daten unbestritten sind. Der Untersu-
chungsbefund muss lückenlos vorliegen. Der Experte muss sich aufgrund 
vorhandener Unterlagen ein gesamthaft lückenloses Bild machen können 
(RKUV 2006 U 578 S. 175 E. 3.4, 1988 U 56 S. 371 E. 5b).

3.3

3.3.1 Sämtliche echtzeitlichen Berichte (vgl. E. 3.1.1 - 3.1.4 hiervor) sind 
schlüssig begründet, beruhen auf allseitigen Untersuchungen und entstan-
den in Kenntnis der Vorakten (vgl. E. 3.2 hiervor). Diesen Berichten zufolge 
machte der Beschwerdeführer nach dem Unfallereignis vom 2. Dezember 
2013 gegenüber den mehreren involvierten Ärzten nie eine Beeinträchti-
gung des linken OSG geltend. Entgegen den Ausführungen in der Be-
schwerde, S. 4, ist das linke Bein schon anlässlich der Sprechstunde vom 
16. Dezember 2013 zu Untersuchungszwecken vollbelastet worden; trotz-
dem sind im entsprechenden Bericht vom 24. Dezember 2013 (AB 16) 

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bloss Beschwerden im linken Knie, nicht aber auch im linken OSG ver-
merkt.

3.3.2 Erstmals erwähnt werden erhebliche Beschwerden im linken OSG 
erst am 17. März 2014 nach der (vollen) Wiederaufnahme der Arbeit vom 
Orthopäden Dr. med. F.________ (vgl. E. 3.1.5 hiervor), der festhält: Der 
Patient habe jetzt seine Arbeit wieder aufgenommen. Dabei seien die star-
ken Schmerzen im oberen und unteren Sprunggelenk links (und) vermehrt 
wieder im linken Kniegelenk und tieflumbal aufgetreten; aufgrund dieser 
Beschwerden sei der Beschwerdeführer nicht arbeitsfähig (vgl. AB 40/2).

3.3.3 Unbestritten liegt beim Beschwerdeführer seit den 1980er-Jahren 
eine posttraumatische OSG-Arthrose links nach einer Rückfussfraktur vor 
(vgl. E. 3.1.6 hiervor). Weil der Beschwerdeführer deshalb schon seit Jah-
ren an Beschwerden am OSG leide und es mit dem Unfall im Jahr 2013 zu 
einer erneuten Traumatisierung der OSG-Arthrose mit starken Beschwer-
den im ventralen OSG, vor allem beim Bergauf- und Treppaufgehen, ge-
kommen sein soll (vgl. E. 3.1.6 hiervor), wurde im April 2014 eine OSG-
Prothetisierung in Betracht gezogen (AB 43/2 f.). Das MRI von April 2014 
ergab eine massive Arthrose des OSG mit verschiedenen osteochondralen 
Läsionen (vgl. E. 3.1.7 hiervor). Dr. med. H.________ diagnostizierte seit 
der Erstkonsultation vorerst durchgehend eine posttraumatische OSG-
Arthrose links nach besagter Rückfussfraktur in den 80er-Jahren (so in den 
Berichten vom 4. April [AB 43/2 f.], 8. Mai [AB 57] und 1. Juli 2014 [AB 65]). 
In einem Schreiben an den Beschwerdeführer vom 23. Juni 2014 (AB 66) 
erwähnte er dann aber, dass die Arthrose mit dem Unfall vom Dezember 
2013 symptomatisch und behandlungsbedürftig geworden sei. Nach erfolg-
ter Arthroskopie des OSG liess derselbe Arzt in den Berichten vom 11. Juli 
(AB 73) und 20. August 2014 (AB 77) einen Bezug zum Unfall vom De-
zember 2013 wieder unerwähnt und sprach einzig – wie schon vorher – 
von der posttraumatischen OSG-Arthrose nach Rückfussfraktur in den 
80er-Jahren (vgl. zum Ganzen E. 3.1.6 hiervor).

3.3.4 Unter Berücksichtigung des eben Ausgeführten erweist sich auch 
die kreisärztliche Beurteilung vom 15. Juli 2014 (vgl. E. 3.1.8 hiervor) als 
schlüssig (vgl. E. 3.2.1 f. hiervor): Diese deckt sich mit den vorangegange-
nen ärztlichen Einschätzungen, denen zufolge bis Mitte März 2014 nicht 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Okt. 2015, UV/14/962, Seite 13

über Beschwerden im linken OSG geklagt wurde (vgl. E. 3.3.1 hiervor) und 
die ab diesem Zeitpunkt aufgetretenen Schmerzen auf einen Unfall in den 
80er-Jahren zurückzuführen sind (vgl. E. 3.3.3 hiervor). Nicht anderes er-
gibt die vom Beschwerdeführer ins Recht gelegte Bestätigung des Physio-
therapeuten vom 9. Oktober 2014 (vgl. E. 3.1.9 hiervor), zumal darin bloss 
gesagt wird, der Beschwerdeführer selbst führe die von ihm erwähnten 
Schmerzen im linken OSG auf den Unfall vom Dezember 2013 zurück, was 
nicht ausschliesst, dass die besagten Beschwerden durchaus schon vorbe-
standen haben können.

Soweit nun der Beschwerdeführer in der Beschwerde, S. 4, geltend macht, 
vor dem Unfall im Dezember 2013 beschwerdefrei und voll arbeitsfähig 
gewesen zu sein, bedient er sich der beweisrechtlich unstatthaften Formel 
"post hoc, ergo propter hoc" (vgl. E. 2.2.4 hiervor).

3.4 Nachdem der Beschwerdeführer seit den 80er-Jahren an einer ent-
sprechenden unfallkausalen massiven Arthrose im linken OSG leidet und 
das MRI diese erhebliche Beeinträchtigung bestätigte (vgl. AB 46), sind die 
ab Mitte März 2014 geklagten Beschwerden im linken OSG nicht mit über-
wiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 2. Dezember 2013 
zurückzuführen und damit zu diesem auch nicht natürlich kausal. Von wei-
teren Abklärungen sind keine rechtserheblichen neuen Erkenntnisse zu 
erwarten, weshalb darauf verzichtet werden kann (antizipierte Beweiswür-
digung; vgl. BGE 122 V 157 E. 1d S. 162). Entsprechend hat die Be-
schwerdegegnerin zu Recht Leistungen ihrerseits aufgrund der im Zusam-
menhang mit der ab 13. März 2014 bestehenden Arbeitsunfähigkeit wegen 
Beschwerden im linken OSG verneint. Nach dem Gesagten erweist sich 
der angefochtene Einspracheentscheid vom 8. September 2014 (AB 81) 
als rechtens und die Beschwerde ist abzuweisen.

4.

4.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 61 lit. a 
ATSG sind keine Verfahrenskosten zu erheben.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Okt. 2015, UV/14/962, Seite 14

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die unterliegende Be-
schwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Umkehr-
schluss aus Art. 1 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 61 lit. g ATSG).

4.3 Aufgrund der gewährten unentgeltlichen Rechtspflege unter Beiord-
nung von Rechtsanwalt B.________ als amtlicher Anwalt bleibt dessen 
amtliches Honorar festzulegen.

Gemäss Art. 42 des kantonalen Anwaltsgesetzes vom 28. März 2006 
(KAG; BSG 168.11) bezahlt der Kanton den amtlich bestellten Anwältinnen 
und Anwälten eine angemessene Entschädigung, die sich nach dem gebo-
tenen Zeitaufwand bemisst und höchstens dem Honorar gemäss Tariford-
nung für den Parteikostenersatz entspricht. Bei der Festsetzung des gebo-
tenen Zeitaufwandes sind die Bedeutung der Streitsache und die Schwie-
rigkeit des Prozesses zu berücksichtigen. Auslagen und Mehrwertsteuer 
werden zusätzlich entschädigt (Abs. 1). Die Aufwendungen für die Erlan-
gung des Rechts auf unentgeltliche Rechtspflege sind nach den gleichen 
Regeln zu entschädigen (Abs. 3). Nach Art. 42 Abs. 4 KAG i.V.m. Art. 1 der 
Verordnung über die Entschädigung der amtlichen Anwältinnen und Anwäl-
te vom 20. Oktober 2010 (EAV; BSG 168.711) beträgt der Stundenansatz 
Fr. 200.--.

Entsprechend der angemessenen Kostennote vom 17. Dezember 2014 
wird das amtliche Honorar von Rechtsanwalt B.________ auf Fr. 2'400.-- 
(12 Stunden à Fr. 200.--) zuzüglich Auslagen von Fr. 99.90 und Mehrwert-
steuer von (statt Fr. 260.-- richtig) Fr. 200.--, somit auf total Fr. 2'699.90, 
festgesetzt. Vorbehalten bleibt die Nachzahlungspflicht des Beschwerde-
führers gegenüber dem Kanton Bern entsprechend den Voraussetzungen 
von Art. 23 der Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 
2008 (ZPO; SR 272).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Okt. 2015, UV/14/962, Seite 15

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

3. Dem amtlichen Anwalt, Rechtsanwalt B.________, wird nach Eintritt 
der Rechtskraft dieses Urteils aus der Gerichtskasse eine auf 
Fr. 2'699.90 festgesetzte Entschädigung (inkl. Auslagen und MWSt.) 
vergütet. Vorbehalten bleibt die Nachzahlungspflicht nach Art. 123 
ZPO.

4. Zu eröffnen (R):
- Fürsprecher B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- SUVA (samt schriftlicher Anfrage des Beschwerdeführers vom 8. Mai 

2015 und Antwortschreiben vom 11. Mai 2015)
- Bundesamt für Gesundheit 
- Steuerverwaltung des Kantons Bern, Bereich Inkasso, Postfach 8334, 

3001 Bern

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Okt. 2015, UV/14/962, Seite 16

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.