# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 78c6922a-1682-5a22-9279-d032f56c4540
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2007-03-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.03.2007 C-2530/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2530-2006_2007-03-28.pdf

## Full Text

Abtei lung III
C-2530/2006

{T 0/2}

Urteil vom 28. März 2007

Mitwirkung: Franziska Schneider, vorsitzende Richterin
Johannes Frölicher, Richter
Elena Avenati-Carpani, Richterin
Susanne Genner, Gerichtsschreiberin

K._______, Beschwerdeführer, vertreten durch U._______,

gegen

Eidgenössische Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle für Versicherte im 
Ausland, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz

betreffend
Invalidenrente.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

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Sachverhalt:

A. Der  am  22.  März  1940  geborene,  verheiratete  Beschwerdeführer  deut-
scher Staatsbürgerschaft  arbeitete seit dem 2. August 1985 als gelernter 
Gipser in der Schweiz. Vom 1. Januar 2000 bis zum 11. Februar 2000 war 
er zu 100% krank geschrieben.  Ab dem 22.  April  2002 bescheinigte der 
Hausarzt eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit  auf unbestimmte Zeit. Am 13. 
Juni 2002 meldete sich der Beschwerdeführer bei der IV-Stelle Basel-Stadt 
zum  Bezug  von  IV-Leistungen  an  und  beantragte  eine  Rente.  Da  der 
Wohnsitz des Beschwerdeführers sich in Deutschland befand, wurde das 
Gesuch  an  die  IV-Stelle  für  versicherte  Personen  im  Ausland  (nachfol-
gend: Vorinstanz) überwiesen. Diese fungierte in der Folge als verfahrens-
leitende Behörde, liess jedoch gemäss Art. 40 Abs. 2 der Verordnung über 
die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201) sämt-
liche Abklärungen durch die IV-Stelle Basel-Stadt vornehmen. Mit  Verfü-
gung vom 17.  November  2003 wies die Vorinstanz  das Gesuch ab.  Die 
dagegen  erhobene  Einsprache  vom 12.  Dezember  2003  wurde  mit  Ein-
spracheentscheid vom 22. März 2005 abgewiesen. 

B. Gegen  diesen  Entscheid  erhob  der  Beschwerdeführer,  vertreten  durch 
U._______,  am  3.  Mai  2005  Beschwerde  bei  der  Eidgenössischen  Re-
kurskommission der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung für 
die  im Ausland  wohnenden  Personen  mit  dem Begehren,  der  angefoch-
tene  Entscheid  sei  aufzuheben  und  es  sei  dem  Beschwerdeführer  eine 
Viertelsrente, eventuell  eine halbe Rente ab Juli 2002 zuzusprechen. Zur 
Begründung legte er folgende Gutachten vor:
- Bericht von Dr. med. M._______, Facharzt für Orthopädie, Sportmedizin 
und Chirotherapie vom 12. April 2005 (Dokument 25)
- Bericht von Dr. med. B._______ vom 22. April 2005 
- Bericht von Prof. Dr. med. O._______ vom 2. Mai 2005. 
Der Beschwerdeführer beantragte ausserdem, es sei ihm eine angemes-
sene Parteientschädigung zuzusprechen.

C. Mit Vernehmlassung vom 7. Juni 2005 schloss die Vorinstanz auf Abwei-
sung der Beschwerde. Die medizinische Aktenlage sei klar und das Gut-
achten  des  von  der  IV-Stelle  Basel-Stadt  beauftragten  Arztes  Dr.  med. 
Z._______ sei nachvollziehbar. Die Vorinstanz habe zwar im Rahmen die-
ser  Vernehmlassung  den  Beschwerdeführer  zu  einer  Nachuntersuchung 
aufgeboten;  dieser  habe jedoch weder  auf  schriftliche  noch auf  telefoni-
sche Kontaktaufnahmen reagiert.  Aus  diesem Grund beantrage die  Vor-
instanz  eventualiter  eine  Nachuntersuchung  bei  Dr.  med.  Z._______, 
subeventualiter die teilweise Gutheissung der Beschwerde, verbunden mit 
dem Auftrag, die Nachuntersuchung durchführen zu lassen. Die vom Be-
schwerdeführer beantragte Viertelsrente könne aufgrund der bestehenden 
gesetzlichen Bestimmungen nicht zur Ausrichtung gelangen.

D. Mit Replik vom 16. August 2005 liess der Beschwerdeführer vollumfänglich 
an der Beschwerde festhalten. Zur Begründung reichte er folgende Doku-
mente ein:

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- Bericht vom 14. April 2005 von Dr. med. K._______, Facharzt für Neuro-
logie und Psychiatrie;
- Bericht vom 22. April 2005 von Dr. med. B._______, Facharzt für Innere 
Medizin;
- Bescheinigung vom 10. Juli 2005, ausgestellt von Dr. med. H._______. 

Der  Beschwerdeführer  beantragte,  die  Beschwerde  sei  gutzuheissen; 
eventualiter sei er zu einer umfassenderen Begutachtung aufzubieten. 

E. Mit Duplik vom 25. August 2005 beantragte die Vorinstanz weiterhin, die 
Beschwerde sei abzuweisen. Die vom Beschwerdeführer nachträglich vor-
gelegten  ärztlichen  Berichte  seien  allenfalls  geeignet,  ein  Revisionsbe-
gehren einzureichen. Am Einspracheentscheid vom 22. März 2005 ändere 
sich dadurch nichts.

F. Der Schriftenwechsel wurde am 2. September 2005 abgeschlossen.

G. Am 27.  Februar  2007  wurde  die  Übernahme  des  Verfahrens  durch  das 
Bundesverwaltungsgericht  per  1.  Januar  2007 bestätigt  und der Spruch-
körper mitgeteilt.  Die Frist zur Einreichung eines Ausstandsbegehrens ist 
am 12. März 2007 unbenutzt abgelaufen.

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien wird, soweit erforderlich, in den 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes über das Bundesverwaltungsgericht 
vom 17. Juni 2005 (Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 172.32) beurteilt 
das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 
5 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 
1968  (Verwaltungsverfahrensgesetz,  VwVG,  SR  172.021).  Zulässig  sind 
Beschwerden gegen Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VVG. 
Die IV-Stelle  für Versicherte  im Ausland ist  eine Vorinstanz im Sinn von 
Art. 33 Bst. d VGG.

1.2 Gemäss  Art.  53  Abs.  2  VGG übernimmt  das  Bundesverwaltungsgericht, 
sofern es zuständig ist, die Beurteilung der beim Inkrafttreten des Verwal-
tungsgerichtsgesetzes bei Eidgenössischen Rekurs- oder Schiedskommis-
sionen oder bei Beschwerdediensten der Departemente hängigen Rechts-
mittel. Die Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht.

1.3 Der angefochtene Entscheid ist eine Verfügung im Sinn von Art. 5 VwVG, 
durch die der Beschwerdeführer besonders berührt ist und an deren Auf-
hebung oder Änderung er ein schutzwürdiges Interesse hat (Art. 48 Abs. 1 
VwVG). Die dagegen erhobene Beschwerde wurde frist- und formgerecht 
eingereicht (Art. 50 Abs. 1 VwVG), weshalb auf sie einzutreten ist.

4

2.

2.1 Aufgrund der Beschwerdebegehren streitig und damit zu prüfen ist im Fol-
genden, ob die Vorinstanz zu Recht das Gesuch des Beschwerdeführers 
um Zusprechung einer Viertelsrente, evtl. einer halben Rente abgewiesen 
hat. 

2.2 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger eines Mitgliedstaates der Eu-
ropäischen Union, so dass vorliegend das am 1. Juni 2002 in Kraft getre-
tene Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einer-
seits und der Europäischen Gemeinschaft andererseits über die Freizügig-
keit  vom 21.  Juni  1999 (Freizügigkeitsabkommen,  nachfolgend FZA,  SR 
0.142.112.681) anwendbar ist (Art. 80a des Bundesgesetzes über die In-
validenversicherung vom 19. Juni 1959 [IVG, SR 831.20] in der Fassung 
gemäss Ziff. I 4 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 2001 betreffend 
die Bestimmungen über die Personenfreizügigkeit  im Abkommen zur Än-
derung des Übereinkommens zur Errichtung der EFTA, in Kraft seit 1. Juni 
2002 [AS 2002 685 700]). Das Freizügigkeitsabkommen setzt die verschie-
denen bis  dahin  geltenden bilateralen Abkommen zwischen  der  Schwei-
zerischen Eidgenossenschaft und den einzelnen Mitgliedstaaten der Euro-
päischen Union insoweit aus, als darin derselbe Sachbereich geregelt wird 
(Art. 20 FZA). Gemäss Art. 8 Bst. a FZA werden die Systeme der sozialen 
Sicherheit  koordiniert,  um  insbesondere  die  Gleichbehandlung  aller  Mit-
glieder der Vertragsstaaten zu gewährleisten.

2.3 Am 1. Januar 2003 sind das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG, SR 830.1) sowie 
die  entsprechende  Verordnung  vom  11.  September  2002  (ATSV,  SR 
830.11) in Kraft getreten. Weil in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejeni-
gen materiellrechtlichen Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfül-
lung  des  zu  Rechtsfolgen  führenden  Sachverhalts  Geltung  haben  (BGE 
130 V 329 E. 2.3), sind hier die Bestimmungen des ATSG und der ATSV, 
in Verbindung mit dem Bundesgesetz über die Invalidenversicherung vom 
19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) in seiner Fassung vom 31. März 2003 (4. 
IVG-Revision; in Kraft seit 1. Januar 2004) anwendbar. Bezüglich der vor-
liegend auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 IVG zu 
berücksichtigenden  ATSG-Normen  zur  Arbeitsunfähigkeit  (Art.  6),  Er-
werbsunfähigkeit  (Art.  7),  Invalidität  (Art.  8) und zur Bestimmung des In-
validitätsgrades (Art. 16) sowie zur Revision der Invalidenrente und ande-
rer  Dauerleistungen (Art.17) hat das Schweizerische Bundesgericht  (vor-
mals Eidgenössisches Versicherungsgericht) erkannt, dass es sich bei den 
in  Art.  3-13  ATSG enthaltenen  Legaldefinitionen  in  aller  Regel  um eine 
formellgesetzliche  Fassung  der  höchstrichterlichen  Rechtsprechung  zu 
den entsprechenden Begriffen vor In-Kraft-Treten des ATSG handelt und 
sich inhaltlich damit keine Änderung ergibt, weshalb die hierzu entwickelte 
Rechtsprechung  übernommen und  weitergeführt  werden  kann  (vgl.  BGE 
130 V 343 E. 3.1, 3.2 und 3.3).  Auch die Normierung des Art. 16 ATSG 
führt nicht zu einer Modifizierung der bisherigen Judikatur zur Invaliditäts-
bemessung  bei  erwerbstätigen  Versicherten,  welche  weiterhin  nach  der 
allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs vorzunehmen ist (zu Art. 

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28 Abs.  2 IVG in der bis zum 31.  Dezember 2002 in Kraft  gestandenen 
Fassung vgl. BGE 128 V 29 E. 1, BGE 104 V 135 E. 2a und b). 
In  verfahrensrechtlicher  Hinsicht  sind  diejenigen  Rechtssätze  massge-
bend,  welche  im  Zeitpunkt  der  Beschwerdebeurteilung  Geltung  haben 
(BGE 130 V 1 E. 3.2).

2.4 In Anwendung der zitierten Erlasse bestünde ein allfälliger  Anspruch auf 
eine Invalidenrente bis Ende 2002 gemäss Art. 28 IVG in der bis zum 31. 
Dezember 2002 in Kraft  gestandenen Fassung,  sofern der Anspruch be-
reits im Jahr 2002 entstanden wäre. Da eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit 
ab dem 22. April 2002 aktenkundig ist, ist für den Anspruchsbeginn Art. 29 
IVG in der bis zum 31. Dezember 2002 geltenden Fassung heranzuziehen, 
wobei  die seit  1.  Januar  2003 geltende Fassung gemäss Anhang Ziff.  8 
ATSG keine materielle Änderung bewirkt hat. Demnach entsteht der Ren-
tenanspruch frühestens in dem Zeitpunkt, in dem der Versicherte mindes-
tens  zu  40  Prozent  bleibend  erwerbsunfähig  geworden  ist  (Bst.  a)  oder 
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min-
destens  zu 40  Prozent  arbeitsunfähig  gewesen  war  (Bst.  b).  Vorliegend 
kann von der Annahme ausgegangen werden,  dass es sich  bei  den Er-
krankungen  des  Beschwerdeführers  um labiles  Leiden  handelt,  welches 
nach der Rechtsprechung erst nach Ablauf der Wartefrist gemäss Art. 29 
Abs. 1 Bst. b IVG (in der Fassung gemäss Anhang Ziff. 8 ATSG, in Kraft 
seit 1. Januar 2003) den Rentenanspruch auslöst (vgl. Urteil des Bundes-
gerichts I 163/05 vom 30. Mai 2005, BGE 119 V 98 E. 4a). Gemäss Art. 30 
IVG (in der Fassung gemäss Anhang Ziff. 8 ATSG, in Kraft seit 1. Januar 
2003) erlischt der Anspruch auf eine Invalidenrente mit der Entstehung des 
Anspruchs  auf  eine  Altersrente.  Der  Beschwerdeführer  könnte  demnach 
längstens bis zum Eintritt  der Altersrentenberechtigung am 1.  April  2005 
(vgl.  Art.  21 AHVG) einen Anspruch auf  eine Invalidenrente geltend ma-
chen. Dabei ist zu beachten, dass gemäss Art. 10 der Verordnung (EWG) 
Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 über die Anwendung der Sys-
teme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbständige sowie de-
ren Familienangehörige,  die innerhalb der Gemeinschaft  zu-  und abwan-
dern (ABl L 149 vom 5. Juli 1971 S. 2), Art. 28 Abs. 1 ter IVG auf den Be-
schwerdeführer  als  Angehörigen  eines  Mitgliedstaates  der  Europäischen 
Union nicht anwendbar ist.  Viertelsrenten sind nach der Rechtsprechung 
seit dem Inkrafttreten des FZA am 1. Juni 2002 in die Europäische Union 
exportierbar (BGE 130 V 253 E. 2.3; vgl. auch Thomas Locher, Grundriss 
des Sozialversicherungsrechts, 3. Auflage, Bern 2003, § 30 N 7). 

3. Die  Vorinstanz  stützt  sich  in  ihrem  Einspracheentscheid  vom  22.  März 
2005 im Wesentlichen auf den Arztbericht vom 24. Oktober 2003, erstellt 
von Dr.  med.  Z._______  im Auftrag  der  IV-Stelle  Basel-Stadt.  Der  Gut-
achter bezog dabei folgende Aktenstücke in seinen Bericht ein: 
-  Bericht  vom  15.  Dezember  1999  von  Dr.  med.  N._______,  Ärztin  für 
Radiologie (Dokument 11, Seite 6);
- Bericht  vom 9. Mai 2002 von Dr. med. B._______, Facharzt  für Innere 
Medizin (Dokument 11, Seite 7);
-  Bericht  vom 2.  Dezember  1986 von Dr.  med.  Y._______,  Facharzt  für 

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Orthopädie, Sportmedizin und Physikalische Therapie (Dokument 11, Seite 
8-9);
-  Bericht  vom  19.  Juli  2001  von  Dr.  med.  Y._______,  Facharzt  für 
Orthopädie, Sportmedizin und Chirotherapie (Dokument 11, Seite 10-11);
- Bericht vom 19. September 1991 von Dr. med. Y._______, Facharzt für 
Orthopädie, Sportmedizin und Chirotherapie (Dokument 11, Seite 12-14).

Dr.  med.  Z._______ diagnostizierte  ein belastungsabhängiges  lumbover-
tebrales  Syndrom  bei  mässigen  degenerativen  Veränderungen  der  Len-
denwirbelsäule und qualifizierte diesen Befund als relevant für die Arbeits-
fähigkeit, während die Diagnosen einer peripheren arteriellen Verschluss-
krankheit beidseits, einer Rezidivvarikose der Vena saphena parva rechts 
ausgeprägter als links sowie eine arterielle Hypertonie ohne Auswirkungen 
auf  die  Arbeitsfähigkeit  seien.  Infolge  des  Rückenleidens  bestehe  nach 
seinem Dafürhalten keine verwertbare Arbeitsfähigkeit im schweren Beruf 
als Gipser; hingegen sollte eine alternative adaptierte Tätigkeit vollschich-
tig möglich sein, wenn das Heben von Lasten, das Arbeiten auf Gerüsten 
und das repetitive Bücken vermieden würden. Dementsprechend beschei-
nigte  der  begutachtende  Arzt  dem Beschwerdeführer  eine  100%-ige Ar-
beitsunfähigkeit i. S. v. Art. 6 ATSG seit April 2002 sowie eine 100%-ige 
Arbeitsfähigkeit  in  einer  adaptierten  leichten  Tätigkeit  ab  Oktober  2002. 
Gestützt auf dieses Gutachten führte die Vorinstanz den Einkommensver-
gleich durch und errechnete unter Gewährung eines Abzugs von 10% für 
die multiplen Beschwerden einen Invaliditätsgrad von 28%. In Anwendung 
von Art. 28 Abs. 1 IVG kam sie daher zum Schluss, es liege keine renten-
begründende Invalidität vor. 

4. Im Folgenden ist zu prüfen, ob in der dem Einspracheentscheid zugrunde 
liegenden  ärztlichen  Begutachtung  alle  wesentlichen  Elemente  berück-
sichtigt und in nachvollziehbarer Weise gewürdigt worden sind.  Nach der 
Rechtsprechung des Bundesgerichts ist der  rechtserhebliche Sachverhalt 
im  Beschwerdeverfahren  vor  dem  Sozialversicherungsgericht  nach  den 
tatsächlichen Verhältnissen zur Zeit des Erlasses der angefochtenen Ver-
fügung zu beurteilen (BGE 129 V 4 E. 1.2 mit Hinweisen, vgl. auch Tho-
mas  Locher,  Grundriss  des  Sozialversicherungsrechts,  3.  Auflage,  Bern 
2003,  § 74 N 20).  Deswegen muss der Sachverhalt  bis zum Datum des 
Einspracheentscheids  (vorliegend:  22.  März  2005)  vollständig  abgeklärt 
sein. 

4.1 Sowohl der Beschwerdeführer als auch die Vorinstanz haben den Eventu-
alantrag gestellt, der Beschwerdeführer möge einer gerichtlich angeordne-
ten Nachuntersuchung zugeführt werden. Eine Nachuntersuchung im heu-
tigen Zeitpunkt könnte über die ab Oktober 2002 verwertbare Restarbeits-
fähigkeit des Beschwerdeführers allenfalls ergänzenden Aufschluss geben, 
nämlich  insoweit,  als  sich  die Entwicklung bestehender  Erkrankungen in 
Bezug auf ihre Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit  zurückverfolgen lässt. 
Eine Nachuntersuchung im heutigen Zeitpunkt gäbe für sich allein jedoch 
keinen  verlässlichen  Aufschluss  über  den  gesundheitlichen  Zustand  des 
Beschwerdeführers im massgeblichen Zeitpunkt des Einspracheentscheids 
vom 22. März 2005.

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4.2 Der begutachtende Arzt vermerkte in seinem Bericht, es hätten nur wenige 
Unterlagen zur Verfügung gestanden; in dem vom Patienten mitgebrachten 
Dossier des Hausarztes hätten sich überwiegend sehr alte Berichte befun-
den. Dr. med. Z._______ legte seinem Gutachten Kopien der seiner Mei-
nung nach relevanten Berichte bei und fasste deren Inhalt wie folgt zusam-
men: 

4.2.1 Bereits am 2. Dezember 1986 habe der behandelnde Orthopäde Dr. med. 
Y._______  ein  chronisches  Lumbalsyndrom  bei  Wirbelsäulefehlhaltung 
und beginnenden  degenerativen  Veränderungen  festgestellt.  Dies  wider-
spreche jedoch der Anamnese des Patienten,  welcher  angegeben habe, 
subjektiv erst  seit  1999 an Rückenproblemen zu leiden.  Im gleichen Be-
richt werde auch ein geringgradiger Beckenschrägstand nach rechts und 
eine  Streckfehlhaltung  erwähnt;  die  Wirbelsäule,  insbesondere  die  Len-
denwirbelsäule werde mit einer ausreichenden Gesamtfunktion umschrie-
ben.

4.2.2 Im Bericht des gleichen Orthopäden vom 19. Juli 2001 werde der Befund 
des chronischen Wirbelsäulesyndroms bei  degenerativen Veränderungen 
bestätigt. Der Versicherte habe zunehmende Rückenschmerzen, Schmer-
zen in  beiden Leisten und  sei  immer  steifer  geworden.  Gestützt  auf  die 
radiologische Untersuchung sei die Diagnose einer Osteochondrosis spon-
dylosis  deformans  mit  Spondylarthrose  gestellt  worden.  Eine  Dokumen-
tation der Hüftgelenke habe eine beginnende Coxarthrose rechts mehr als 
links gezeigt.

4.2.3 Aus dem Bericht von Dr. med. B._______ vom 9. Mai 2002 erwähnte der 
Gutachter eine durch Nikotinabusus verursachte 30%-ige Femoralis super-
ficialis-Stenose am linken Oberschenkel und vermerkte, der Patient rauche 
nach wie vor. Nikotinabusus darf nicht als Selbstverschulden gewertet wer-
den; gemäss Art. 21 ATSG dürfen Versicherungsleistungen nur verweigert 
werden,  wenn  die  versicherte  Person  den  Versicherungsfall  vorsätzlich 
oder bei vorsätzlicher Ausübung eines Verbrechens oder Vergehens her-
beigeführt  oder  verschlimmert  hat.  Der  Nikotinabusus  des  Beschwerde-
führers ist daher im Hinblick auf die Rentenberechtigung unbeachtlich. Der 
Gutachter  äusserte sich nicht  darüber,  ob sich die Gefässverengung am 
linken Oberschenkel nachteilig auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt hat. Dr. 
med.  B._______ berichtete  nebenbefundlich  von einer  erheblichen Rezi-
divvarikose der Vena saphena parva rechts sowie beginnend auch links. 

4.3 Dr.  med.  Z._______  hatte  im  Wesentlichen  zwei  medizinische  Problem-
felder  zu  würdigen:  einerseits  die  Erkrankungen  im  Bewegungsapparat, 
andererseits die Gefässerkrankungen. 

4.3.1 In Bezug auf das Rückenleiden des Beschwerdeführers hielt er fest, dieser 
könne  nicht  mehr  in  seinem angestammten  Beruf  arbeiten;  auch  leichte 
Gipserarbeiten  seien ausgeschlossen.  Seit  der Beschwerdeführer  seinen 
Beruf  nicht  mehr ausübe,  hätten sich die Symptome gebessert,  so dass 
dieser alle Tätigkeiten ausführen könne, die nicht mit dem Heben von Las-
ten und repetitivem Bücken verbunden seien. Die im Bericht von Dr. med. 
Y._______ vom 19. Juli 2001 erwähnte klinische Funktionseinschränkung 

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der  Hüftgelenke  wird  vom  begutachtenden  Arzt  nicht  thematisiert.  Auch 
wenn im Bericht des Orthopäden erst von einer beginnenden Coxarthrose 
beidseits die Rede ist, stellt sich die Frage, ob dieses Leiden die Beweg-
lichkeit,  insbesondere  die  Gehfähigkeit  des  Beschwerdeführeres,  beein-
trächtigt und sich somit auf seine Erwerbsfähigkeit ausgewirkt hat. 

4.3.2 Die Diagnosen der arteriellen Verschlusskrankheit, der Rezidivvarikose der 
Vena saphena parva rechts ausgeprägter als links und der arteriellen Hy-
pertonie wurden vom Gutachter als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig-
keit eingestuft. 

4.4 Die von Dr. med. Z._______ im Arztbericht vom 24. Oktober 2003 gezo-
gene Schlussfolgerung und die damit begründete, mit Verfügung vom 17. 
November 2002 erfolgte Ablehnung des Rentengesuchs wird im Einspra-
cheentscheid vom 22. März 2005 vorbehaltlos bestätigt.  Den im Einspra-
cheverfahren vorgebrachten Einwand des Beschwerdeführers, sein Haus-
arzt Dr. med. H._______ sowie Dr. med. X._______, Facharzt für Innere 
Medizin,  Chirotherapie  und  Notfallmedizin,  hätten  am  15.  Januar  2004 
bzw. am 1. Dezember 2003 erneut bescheinigt, er sei nicht nur durch ein 
Wirbelsäulensyndrom,  sondern  auch  durch eine periphere  arterielle  Ver-
schlusskrankheit, eine Varikosis, eine arterielle Hypertonie und eine Gon-
arthrose stark beeinträchtigt,  entkräftete die Vorinstanz mit dem Hinweis, 
Berichte von Hausärzten hätten nach der Rechtsprechung eine geringere 
Beweiskraft  als  das  von  der  Invalidenversicherung  eingeholte  neutrale 
Gutachten.  Die  IV-Stelle  für  Versicherte  im Ausland,  auf  die  Beurteilung 
der  IV-Stelle  Basel-Stadt  verweisend,  verzichtete  im  Rahmen  ihrer  Ver-
nehmlassung  vom  7.  Juni  2005  darauf,  die  vom  Beschwerdeführer  neu 
eingereichten Arztberichte von Dr.  med.  M._______ vom 12.  April  2005, 
Dr.  med.  B._______  vom 22.  April  2005 und  Prof.  Dr.  med.  O._______ 
vom 2. Mai 2005 einem von der IV-Stelle beauftragten, neutralen Arzt zur 
Beurteilung zu unterbreiten.  Die Frage,  ob der  Beschwerdeführer  in  den 
vorgeschlagenen  Verweisungstätigkeiten  zu  100% einsatzfähig  gewesen 
ist,  kann bei  dieser  Sachlage nicht  mit  dem im Sozialversicherungsrecht 
üblichen  Beweisgrad  der  überwiegenden  Wahrscheinlichkeit  beantwortet 
werden.

4.5 Im Beschwerdeverfahren machte der Beschwerdeführer geltend, er sei nur 
in einem eingeschränkten Pensum arbeitsfähig, und legte mit seiner Replik 
einen Bericht  von Dr. med. K._______ vom 14. April  2005 und eine Be-
scheinigung seines Hausarztes Dr. med. H._______ vom 10. Juli 2005 vor, 
welche  den  Beginn  eines  Morbus  Parkinson  dokumentieren.  Tatsachen, 
die beim Erlass der angefochtenen Verfügung nicht bestanden haben, ver-
mögen jedoch den Rentenanspruch für die fragliche Zeit nicht zu begrün-
den  und  dürfen  folglich  von  der  Beschwerdeinstanz  nicht  berücksichtigt 
werden. Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind daher im vorliegen-
den Verfahren insoweit unbeachtlich, als sie sich auf neue Erkrankungen 
beziehen.

4.6 Anders liegt es mit Befunden, die schon zur Zeit des erstinstanzlichen Ver-
fahrens vorgelegen haben und die nun erneut thematisiert werden. Wie in 

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E.  4.1  dargelegt  können  nachträglich  erhobene  Befunde  Rückschlüsse 
über den Verlauf von Erkrankungen ermöglichen. 
Vorliegend  wurde  mit  der  Beschwerde  der  Arztbericht  von  Dr.  med. 
M._______  vom  12.  April  2004  vorgelegt,  in  dem  eine  fortgeschrittene 
Coxarthrose diagnostiziert  wird.  Nachdem der Beginn dieser  Erkrankung 
bereits am 19. Juli 2001 dokumentiert war (vgl. E. 4.3.1), ist anzunehmen, 
dass  bei  der  Untersuchung  des  Beschwerdeführers  durch  Dr.  med. 
Z._______ am 24.  Oktober  2003 eine Verschlechterung der Hüftgelenke 
eingetreten  war,  zumal  der  Beschwerdeführer  nach  übereinstimmender 
Aussage der Ärzte adipös war. Angesichts dieser Tatsachen ist fraglich, ob 
die Vorinstanz das Hüftleiden des Beschwerdeführers bei der Beurteilung 
des Gesundheitszustands angemessen berücksichtigt hat.
Ähnlich liegt es hinsichtlich der im Einspracheverfahren geltend gemach-
ten,  im  Bericht  von  Dr.  med.  X._______  vom  1.  Dezember  2003  dia-
gnostizierten Gonarthrose. Der Arzt weist darauf hin, dass der Patient in-
folge  der  Kniegelenkerkrankung  Probleme  beim  Treppensteigen  habe. 
Nach  Einschätzung  von  Dr.  med.  X._______  stehen  die  muskulo-ske-
lettalen Beschwerden im Vordergrund.  Zu diesen gehören aber auch die 
Coxarthrose  und  die  Gonarthrose,  die  beim Erlass  der  Einspracheverfü-
gung  vom 22.  März  2005  aktenkundig  waren.  Die  Vorinstanz  hätte  sich 
daher  zu  diesen  Vorbringen  des  Beschwerdeführers  im  Einsprachever-
fahren äussern müssen.

5. Die in E. 4.4 erwähnte Unterlassung der Vorinstanz stellt insofern eine un-
genügende Sachverhaltsabklärung dar, als aktenkundige Arztberichte kei-
ner medizinischen Überprüfung durch einen von der IV-Stelle beauftragten 
Arzt  unterzogen  worden  sind.  Die  Beurteilung  der  Erwerbsfähigkeit  des 
Beschwerdeführers muss unter Berücksichtigung aller vorliegenden medi-
zinischen Tatsachen vorgenommen werden.  Anhand der vom Beschwer-
deführer eingereichten Arztberichte von Dr. med. X._______ vom 1.  De-
zember  2003,  Dr.  med.  H._______  vom  15.  Januar  2004,  Dr.  med. 
M._______ vom 12. April  2005,  Dr. med. B._______ vom 22. April  2005 
und Prof.  Dr. med. O._______ vom 2. Mai 2005 ist  zu prüfen, ob neben 
dem Lumbalsyndrom auch die Coxarthrose und Gonarthrose sowie allen-
falls  weitere  Diagnosen  einen  Einfluss  auf  den  Invaliditätsgrad  des  Be-
schwerdeführers  gehabt  haben  könnten.  Unter  Berücksichtigung  der  er-
wähnten Arztberichte und allenfalls einer ergänzenden Nachuntersuchung 
ist  der  Invaliditätsgrad neu zu bestimmen und der  Einkommensvergleich 
neu  durchzuführen.  Dabei  ist auch  die  Frage  des  zumutbaren  Beschäf-
tigungsgrads sowie die Art der zumutbaren Verweisungstätigkeiten zu er-
örtern. 

5.1 Bei der Festsetzung des Invalideneinkommens ist zu beachten, dass die 
Verwaltung kurz zu begründen hat, warum sie einen Abzug vom Tabellen-
lohn gewährt,  insbesondere welche Merkmale sie bei ihrer gesamthaften 
Schätzung berücksichtigt (BGE 126 V 75 E. 5b am Ende). Im vorliegenden 
Fall  steht neben den gesundheitlichen Beschwerden das fortgeschrittene 
Alter des Beschwerdeführers im Vordergrund, welches sich negativ auf die 
Lohnhöhe auswirken dürfte. 

10

6. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerde teilweise gutzu-
heissen und zur weiteren Sachverhaltsabklärung an die Vorinstanz zurück-
zuweisen  ist  entsprechend  ihrem  Subeventualantrag.  Bei  der  Sachver-
haltsabklärung ist das Hauptgewicht auf diejenigen Beweismittel zu legen, 
die sich auf die Zeit zwischen dem 13. Juni 2002 (Einreichung des Leis-
tungsgesuchs) und dem 22. März 2005 (Erlass des Einspracheentscheids) 
beziehen.

7.

7.1 Aufgrund  der  Tatsachen,  dass  vorliegend die  Beschwerde teilweise  gut-
geheissen wird (Art. 63 Abs. 1-3 VwVG) und im Übrigen über die Bewilli-
gung bzw. Verweigerung von Versicherungsleistungen zu entscheiden ist, 
sind keine Verfahrenskosten zu erheben (Art.  69 Abs.  2 IVG [in  der  bis 
zum 30.  Juni  2006  gültigen  Fassung,  vgl.  Übergangsbestimmungen  zur 
Änderung des IVG vom 16. Dezember 2005, Bst. c, AS 2006 2004] in Ver-
bindung mit Art. 85bis Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hin-
terlassenenversicherung vom 20. Dezember 1946 [AHVG, SR 831.10]). 

7.2 Der  obsiegenden  Partei  kann nach Massgabe ihres  Erfolges  von Amtes 
wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwen-
dige und verhältnismässig hohe Kosten zugesprochen werden (vgl. Art. 64 
Abs. 1 VwVG und Art. 7 VGKE). 

Im  vorliegenden  Verfahren  ist  dem Beschwerdeführer  auf  Grund  seines 
teilweisen  Obsiegens  eine  angemessene  Parteientschädigung  zuzuspre-
chen, die von der Vorinstanz zu bezahlen ist (Art. 64 Abs. 2 VwVG). Die 
Parteientschädigung  umfasst  die  Kosten  der  Vertretung  sowie  allfällige 
weitere notwendige Auslagen der Partei (Art. 8 VGKE). Die Höhe der Ent-
schädigung ist nach pflichtgemässem Ermessen zu bestimmen, hat doch 
der Beschwerdeführer keine Kostennote eingereicht (Art. 8 Abs. 1 der Ver-
ordnung vom 10. September 1969 über Kosten und Entschädigungen im 
Verwaltungsverfahren [Kostenverordnung], SR 172.041.0). Da sich der Be-
schwerdeführer im Verfahren vor der Rekurskommission und dem Bundes-
verwaltungsgericht  durch  U._______  hat  vertreten  lassen,  erachtet  das 
Bundesverwaltungsgericht  eine  pauschale  Parteientschädigung  von  ins-
gesamt Fr. 1'000.-- (inkl. Mehrwertsteuer) als angemessen.

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Die  Beschwerde wird  teilweise  gutgeheissen  und der  angefochtene Ent-
scheid wird aufgehoben.

2. Die Akten gehen zurück an die Vorinstanz zwecks Durchführung der Sach-
verhaltsabklärung im Sinne der Erwägung 5.

3. Dem Beschwerdeführer  ist  gestützt  auf  Art.  7  des  Reglements  über  die 
Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht vom 11. 
Dezember 2006 (VGKE, SR 173.320.2) eine Parteientschädigung von CHF 
1000.- zuzusprechen.

4. Dieses Urteil wird eröffnet:

-  dem Vertreter des Beschwerdeführers (mit Gerichtsurkunde)

- der Vorinstanz (Ref-Nr. 562.40.184.252) (mit Gerichtsurkunde)

- dem Bundesamt für Sozialversicherungen (mit Gerichtsurkunde)

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Franziska Schneider Susanne Genner

Rechtsmittelbelehrung
Dieses Urteil kann innert 30 Tagen ab Zustellung beim Schweizerischen Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, angefochten werden (vgl. Art. 42, 48, 100 des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BGG], 
SR 173.110). 

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