# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8bfc6ed5-f448-5ea2-b8f9-4021d507f866
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-04-02
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Strafrechtliche Abteilung 02.04.2025 7B 164/2025 (7B_164/2025)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_007_7B-164-2025_2025-04-02.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  7B_164/2025
  
 

 

 

    
  Urteil vom 2. April 2025
  
 

 

    
  II. strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin, 

Gerichtsschreiber Hahn. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Staatsanwaltschaft Abteilung 1 Luzern, Postfach 1662, 6011 Kriens. 

 

Gegenstand 

Durchsuchung und Beschlagnahme; Nichteintreten, 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 22. Januar 2025 (2N 24 192). 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

A.________ führt mit Eingabe vom 18. Februar 2025 Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss des Kantonsgericht des Kantons Luzern vom 22. Januar 2025 betreffend Durchsuchung und Beschlagnahme. 

 

    
  2. 
 

Der Beschwerdeführer wurde vom Bundesgericht mit Verfügung vom 24. Februar 2025 aufgefordert, bis zum 11. März 2025 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- einzuzahlen. Da er dieser Aufforderung nicht nachgekommen ist, wurde ihm mit Verfügung vom 14. März 2025 eine nicht erstreckbare Nachfrist zur Vorschussleistung bis zum 25. März 2025 angesetzt. Unter Hinweis auf Art. 62 Abs. 3 BGG wurde der Beschwerdeführer zudem darauf hingewiesen, dass das Bundesgericht bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht eintreten werde. 

 

    
  3. 
 

Dem Beschwerdeführer konnte die Verfügung vom 24. Februar 2025 zugestellt werden, nicht aber jene vom 14. März 2025 betreffend Nachfristansetzung. Aufgrund seiner Beschwerde vom 18. Februar befand er sich zu diesem Zeitpunkt allerdings in einem Prozessrechtsverhältnis. Die Begründung eines solchen verpflichtet ihn, sich nach Treu und Glauben zu verhalten und unter anderem dafür zu sorgen, dass ihm behördliche Akten zugestellt werden können, welche das Verfahren betreffen (BGE 146 IV 30 E. 1.1.2; 141 II 429 E. 3.1; 138 III 225 E. 3.1). Die dem Beschwerdeführer rechtsgültig zugestellten Verfügungen gelten daher als zur Kenntnis genommen (siehe zur Zustellfiktion bei postlagernden Briefsendungen: BGE 141 II 429 E. 3.3 mit Hinweisen). Bis zum Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist hat der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss nicht geleistet. Androhungsgemäss ist daher gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten. Keinen Einfluss auf diesen Verfahrensausgang hat der Umstand, dass der Beschwerdeführer seine Beschwerdeschrift einzig mit dem Namen " B.________ " anstatt " C.________ " unterzeichnet hat und ausführt, A.________ stehe in seinem Eigentum. Insoweit weist die Beschwerde querulatorische Züge im Sinne von Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG auf. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt die Einzelrichterin:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Abteilung 1 Luzern und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 2. April 2025 

 

Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Die Einzelrichterin:    Koch 

 

Der Gerichtsschreiber:    Hahn