# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3912ed55-b2e1-5155-b6c1-219a169153ed
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-06-10
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 10.06.2024 BEK 2024 93
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2024-93_2024-06-10.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Beschluss vom 10. Juni 2024
BEK 2024 93

Mitwirkend Kantonsgerichtspräsident Reto Heizmann,
Kantonsrichterinnen Clara Betschart und Ilaria Beringer,
Gerichtsschreiber Noah Thurnherr.

In Sachen A.________ AG,
Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,

gegen

C.________,
Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin,

betreffend Konkurseröffnung
(Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht 
Schwyz vom 16. April 2024, ZES 2024 120);-

hat die Beschwerdekammer,

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nachdem sich ergeben und in Erwägung:

1. Das Betreibungsamt Ingenbohl drohte der A.________ AG 
(Beschwerdeführerin) in der Betreibung Nr. xx am 27. Oktober 2023 den 
Konkurs an für Forderungen der C.________ (Beschwerdegegnerin) von 
Fr. 35‘163.80 zzgl. 5 % Zins seit 13. September 2023 (Ausstand Kontokor-
rent), für reglementarische Kosten von Fr. 480.00, Betreibungskosten von 
Fr. 150.00, Mahnkosten von Fr. 60.00, für 5 % Verzugszins vor Betreibung 
von Fr. 1‘107.88 sowie für Betreibungskosten von Fr. 206.60 (Vi-act. 1a/1). 
Die Beschwerdegegnerin reichte bei der Vorinstanz am 14. März 2024 das 
Konkursbegehren ein (Vi-act. 1). Der Einzelrichter lud die Parteien zur Ver-
handlung am 16. April 2024 vor (Vi-act. 2) und bezifferte die zu tilgende 
Forderung nach Anrechnung einer inzwischen erfolgten Zahlung und Aufrech-
nung der Verzugszinsen auf Fr. 33‘342.00 inkl. Fr. 200.00 Gerichtskosten 
(Vi-act. 2, Beilage). Von der Beschwerdegegnerin verlangte er einen Kosten-
vorschuss von Fr. 3’500.00 (Vi-act. 3). Zur Konkursverhandlung erschien kei-
ne der Parteien (angef. Verfügung, Vi-act. 5, Sachverhalt lit. C). Mit Verfügung 
vom 16. April 2024 eröffnete der Einzelrichter den Konkurs (Vi-act. 5, Disposi-
tivziffer 1). Er auferlegte die Gerichtskosten von Fr. 200.00 der Beschwerde-
führerin und bezog diese vom Kostenvorschuss der Beschwerdegegnerin 
(Vi-act. 5, Dispositivziffer 2). Vom restlichen Kostenvorschuss der Beschwer-
degegnerin überwies er Fr. 2’900.00 an das Konkursamt und behielt 
Fr. 400.00 als Sicherheit für allfällige weitere Auslagen des Konkursgerichts 
zurück (Vi-act. 5, Dispositivziffer 2).

2. Die Beschwerdeführerin erhob am 29. April 2024 beim Kantonsgericht 
Beschwerde und beantragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung 
sowie der Konkurseröffnung. Zudem ersuchte sie um Erteilung der aufschie-
benden Wirkung der Beschwerde (KG-act. 1). Mit Verfügung vom 1. Mai 2024 
erkannte die Verfahrensleitung der Beschwerde einstweilen die aufschiebende 
Wirkung zu und lud das Konkursamt ein, sofern angezeigt mit einer Stellung-

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nahme Massnahmen gemäss Art. 174 Abs. 3 SchKG zu beantragen. Allfällige 
vom Konkursamt verfügte Vermögenssperren wurden aufrechterhalten. Es 
wurde davon Vormerk genommen, dass die Beschwerdeführerin vorbringe, 
die Konkursforderung inkl. Zins und Kosten sowie die Kosten der Vorinstanz 
und des Konkursamtes in der Höhe von rund Fr. 42‘500.00 beim Kantonsge-
richt hinterlegt zu haben. Sodann verlangte die Verfahrensleitung von der Be-
schwerdeführerin einen innert zehn Tagen zu leistenden Kostenvorschuss von 
Fr. 750.00 und gewährte der Beschwerdegegnerin eine zehntägige Frist zur 
Beantwortung der Beschwerde (KG-act. 2). Bei der Kantonsgerichtskasse 
gingen am 2. Mai 2024 der Betrag von Fr. 42‘500.00 sowie am 7. Mai 2024 
der Kostenvorschuss von Fr. 750.00 ein (vgl. KG-act. 2). Der Vorderrichter 
teilte am 17. Mai 2024 vernehmlassend mit, dass beim Bezirksgericht Schwyz 
gegen die Beschwerdeführerin inzwischen drei Gesuche betreffend Mietaus-
weisung und drei Konkursbegehren eingegangen seien (KG-act. 4). Die Be-
schwerdeführerin nahm hierzu am 27. Mai 2024 Stellung und beantragte zu-
dem, die vom Konkursamt versiegelten Geschäftsräume benutzen zu dürfen 
(KG-act. 6).

3. Beschwerdegründe nach Art. 320 ZPO bringt die Beschwerdeführerin 
gegen die Konkurseröffnung nicht vor. Die Beschwerdeinstanz kann aber 
gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG die Konkurseröffnung auch dann aufheben, 
wenn die Schuldnerin erstens durch Urkunden beweist, dass inzwischen die 
Schuld, einschliesslich Zinsen und Kosten, getilgt (Ziff. 1) oder der geschulde-
te Betrag zuhanden des Gläubigers hinterlegt ist (Ziff. 2) oder der Gläubiger 
auf die Durchführung des Konkurses verzichtet (Ziff. 3), und wenn die Schuld-
nerin zweitens ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht.

a) Der im Sinne von Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1 SchKG zu tilgende Betrag muss 
die Zinsen und sämtliche Kosten decken, sodass der Gläubiger vollständig 
entschädigt wird. Dies beinhaltet insbesondere den Kostenvorschuss für das 
Konkurseröffnungsverfahren und sämtliche Kosten des Konkursamtes

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(Urteil BGer 5A_865/2013 vom 21. Januar 2014 E. 3; Diggelmann, in: Hunke-
ler [Hrsg.], Kurzkommentar, Schuldbetreibung und Konkurs, 2. A. 2014, 
Art. 174 SchKG N 10; Konkurseröffnungskosten: Urteil BGer 5A_409/2013 
vom 8. Juli 2013 E. 2.1 m.H. auf BGE 133 III 687 E. 2.3). Folglich ist nicht nur 
massgebend, welcher Betrag bei der Konkursgläubigerin noch aussteht. Die 
Konkursschuldnerin hat sich vielmehr beim Konkursamt über die anfallenden 
Kosten zu informieren (Giroud/Simoni, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], 
Basler Kommentar, Schuldbetreibung und Konkurs I, 3. A. 2021, 
Art. 174 SchKG N 21c). Der Vorderrichter bezifferte die zu tilgende Forderung 
auf Fr. 33'342.00 inkl. Gerichtskosten von Fr. 200.00 (Vi-act. 2, Beiblatt). Hin-
zu kommen der Restkostenvorschuss der Beschwerdegegnerin von 
Fr. 3'300.00 (Vi-act. 3; Vi-act. 5, Dispositivziffer 2) und der Kostenvorschuss 
für das Beschwerdeverfahren von Fr. 750.00 (KG-act. 2). Der total zu hinterle-
gende Betrag beläuft sich damit auf Fr. 37'392.00 (= Fr. 36'642.00 + 
Fr. 750.00). Die Beschwerdeführerin bezahlte den Kostenvorschuss für das 
Beschwerdeverfahren von Fr. 750.00 am 7. Mai 2024 (vgl. KG-act. 2). Zudem 
überwies die D.________ AG für das vorliegende Verfahren am 2. Mai 2024 
den Betrag von Fr. 42'500.00 an die Kantonsgerichtskasse (vgl. KG-act. 2), 
was die zu hinterlegende Summe von Fr. 36'642.00 übersteigt und als Hinter-
lage im Sinne von Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1 SchKG genügt. Allerdings muss die 
Hinterlage innert der Beschwerdefrist erfolgt sein (vgl. Giroud/Simoni, in: 
Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar, Schuldbetreibung und 
Konkurs I, 3. A. 2021, Art. 174 SchKG N 20a). Im Falle von Post- oder Bank-
anweisung muss der zu hinterlegende Betrag bis zum Ablauf der Beschwerde-
frist zugunsten der Beschwerdeinstanz der Schweizerischen Post übergeben 
oder einem Post- oder Bankkonto in der Schweiz belastet worden sein 
(Art. 143 Abs. 3 ZPO). Bei inländischen Zahlungen ist der Valutatag der Be-
lastung auf dem Post- oder Bankkonto der zahlungspflichtigen Person mass-
gebend (Urteil BGer 4A_163/2016 vom 22. Juni 2016 E. 2.1). Bei Überwei-
sungen aus dem Ausland trägt die rechtsuchende Person überdies das Risiko 
dafür, dass der Kostenvorschuss (innert Frist) auf dem Konto der Behörde 

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eintrifft. Somit ist nicht alleine massgeblich, ob das ausländische Konto vor 
Ablauf der Frist belastet wurde, sondern darüber hinaus erforderlich, dass der 
Betrag rechtzeitig dem Konto der Behörde gutgeschrieben wurde oder zumin-
dest in den Einflussbereich der von der Behörde bezeichneten Hilfsperson 
(Bank oder Schweizerische Post) gelangte (Urteil BGer 4A_481/2016 
E. 3.1.2). Die angefochtene Verfügung wurde der Beschwerdeführerin gemäss 
Sendungsverfolgung der Post am 17. April 2024 zugestellt. Die zehntägige 
Beschwerdefrist endete – zufolge Ablaufs an einem Samstag verlängert auf 
den nächsten Werktag (Art. 142 Abs. 3 ZPO) – am 29. April 2024. Die 
D.________ AG beauftragte am 26. April 2024 die E.________ (Bank) mit der 
Überweisung von Fr. 42'500.00 auf das Konto der Kantonsgerichtskasse. Als 
Verwendungszweck vermerkte sie «A.________ AG Bezirksgericht Schwyz 
ZES 2024 120 Beschwerde Konkursverfügung» (KG-act. 1/9). Gemäss Um-
satzanzeige vom 29. April 2024 war der Betrag von EUR 44'202.15 ab dem 
genannten Konto zugunsten des Kantonsgerichts Schwyz abgebucht 
(KG-act. 1/10). Das Valutadatum der Belastung liegt damit innerhalb der Be-
schwerdefrist, allerdings ab einem Konto im Ausland. Die Gutschrift von 
Fr. 42'500.00 auf das Konto der Kantonsgerichtskasse erfolgte am 
2. Mai 2024 (vgl. KG-act. 2), d.h. erst nach Ablauf der Beschwerdefrist und 
damit verspätet. Folglich ist die erste Voraussetzung für die beantragte 
Konkursaufhebung im Sinne von Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1 SchKG nicht erfüllt.

b) Zahlungsfähigkeit heisst, dass ausreichende liquide Mittel vorhanden 
sind, mit denen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt wer-
den können. Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen einen 
Schuldner noch nicht zahlungsunfähig erscheinen. Die Beurteilung der 
Zahlungsfähigkeit beruht auf einem anhand der Zahlungsgewohnheiten eines 
Konkursiten gewonnenen Gesamteindruck (vgl. nur Urteil BGer 5A_108/2021 
vom 29. September 2021 E. 2.2). Die Zahlungsfähigkeit ist bloss glaubhaft zu 
machen, d.h. sie muss wahrscheinlicher sein als die Zahlungsunfähigkeit. Zu 
strenge Anforderungen sind nicht zu stellen (vgl. nur Urteil BGer 5A_33/2021 

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vom 28. September 2021 E. 2.2). Ein wichtiges Dokument für das Glaubhaft-
machen der Zahlungsfähigkeit ist der Auszug aus dem Betreibungsregister 
(Urteil BGer 5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 3.3).

Der Betreibungsregisterauszug der Beschwerdeführerin vom 18. April 2024 
weist 27 offene Betreibungen auf, davon acht im Stadium der Konkurseröff-
nung, 14 Konkursandrohungen (inkl. der vorliegenden) sowie fünf Betreibun-
gen im Einleitungsstadium. Die Gesamtsumme der offenen Betreibungen be-
trägt Fr. 583‘355.85. Die Beschwerdeführerin hat bezüglich den Forderungen 
im Stadium der Konkursandrohung oder Konkurseröffnung nachzuweisen, 
dass Konkurshinderungsgründe im Sinne von Art. 174 Abs. 2 SchKG vorlie-
gen, ausser sie kann glaubhaft machen, dass flüssige Mittel vorhanden sind, 
um diese und die anderen fälligen Forderungen zu tilgen (Giroud/Simoni, in: 
Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar, Schuldbetreibung und 
Konkurs I, 3. A. 2021, Art. 174 SchKG N 26b).

aa) Die Beschwerdeführerin anerkannte 18 Forderungen mit Konkursandro-
hung oder Konkurseröffnung im Gesamtbetrag von Fr. 97'766.28 (KG-act. 1, 
Rz. 46). Bereits diese Anhäufung von Konkursandrohungen ist ein Indiz gegen 
die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin (Giroud/Simoni, in: Staehe-
lin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar, Schuldbetreibung und Konkurs I, 
3. A. 2021, Art. 174 SchKG N 26b). Während des Beschwerdeverfahrens gin-
gen beim Bezirksgericht Schwyz drei weitere Konkursbegehren ein (KG-act. 
4). Dabei handelt es sich um ausstehende Mietzinsforderungen, welche die 
Beschwerdeführerin anerkennt (KG-act. 6, S. 3). Insbesondere für diese drei 
Forderungen müssen Konkurshinderungsgründe glaubhaft sein, damit die 
Konkurseröffnung noch verhindert werden kann. Im vorhergehend genannten 
Gesamtbetrag von Fr. 97'766.28 enthalten ist die vorliegende Konkursforde-
rung, deren Betrag verspätet hinterlegt wurde. Den Restbetrag von 
Fr. 60'804.60 – inkl. der Forderungen für die drei genannten Konkursverfahren 
betreffend Mietzinsforderungen – will die Beschwerdeführerin mit einem 

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Darlehen der Hauptaktionäre über Fr. 200'000.00 bezahlen (KG-act. 1, 
Rz. 47). Mit Schreiben vom 28. April 2024 erklärten sich F.________ und 
G.________ als Hauptaktionäre der Beschwerdeführerin bereit, dieser aus 
dem Verkauf der Immobilie H.________strasse yy ein Darlehen in der Höhe 
von Fr. 200'000.00 zu gewähren, sobald die Vorauszahlung an sie geleistet 
worden sei (KG-act. 1/12). Die beiden Genannten sind die einzigen Mitglieder 
der Beschwerdeführerin (Handelsregisterauszug: KG-act. 1/3). Die mit dem 
Verkauf der Liegenschaft beauftragte I.________ AG teilte F.________ und 
G.________ am 26. April 2024 mit, dass die Gewerbe-Immobilie in der 21. Ka-
lenderwoche «verkauft ist». Die Käuferschaft leiste in der 
18. Kalenderwoche eine Anzahlung von Fr. 600'000.00 (KG-act. 1/11). 
Gemäss diesem Schreiben musste die Anzahlung in der Woche vom Montag 
29. April 2024 geleistet worden sein, d.h. nach Ablauf der Beschwerdefrist am 
29. April 2024. Ein Beleg, dass die Anzahlung tatsächlich erfolgte, reichte die 
Beschwerdeführerin nicht nach. Ebenso wenig legte sie den wohl bereits vor 
Ablauf der Beschwerdefrist abgeschlossenen Kaufvertrag oder wenigstens die 
Reservationsvereinbarung ins Recht (vgl. KG-act. 1/11). Ob der Verkauf der 
Liegenschaft in der Woche vom 20. Mai 2024 effektiv stattfand, steht damit 
nicht fest. Der Verkauf und die Anzahlung wären jedoch Bedingungen, die 
erfüllt sein müssten, damit der Beschwerdeführerin das Darlehen von 
Fr. 200'000.00 gewährt würde. Hinzu kommt, dass sich F.________ und 
G.________ im Schreiben vom 28. April 2024 lediglich dazu bereit erklärten, 
der Beschwerdeführerin ein Darlehen von Fr. 200'000.00 zu gewähren. Diese 
Absichtserklärung scheint nicht verbindlich zu sein. Damit steht nicht fest, ob 
die anerkannten Forderungen mit Konkursandrohung oder Konkurseröffnung 
gedeckt sind.

bb) Sodann bestreitet die Beschwerdeführerin verschiedene grössere 
Forderungen. Zur Forderung des Kantons Schwyz von Fr. 331'340.00 
(Konkurseröffnung vom 13. Oktober 2023) macht sie geltend, es handle sich 
um ein Härtefalldarlehen des Kantons Schwyz. Ihr werde vorgeworfen, dass 

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Fehler in der Antragstellung vorhanden seien, was sie bestreite. Sie habe der 
I.________ AG den Auftrag gegeben, die offenen Fragen zu klären und, falls 
die Rückforderung berechtigt sei, eine Ratenzahlung auszuhandeln 
(KG-act. 1, Rz. 43). Die Beschwerdeführerin belegte jedoch weder, dass es 
sich bei der Forderung um ein Härtefalldarlehen handelt (z.B. mittels Antrags-
formulars), noch, dass sie die I.________ AG beauftragte. Die Unrechtmäs-
sigkeit der Rückforderung ist damit nicht glaubhaft gemacht. Zudem äusserte 
sich die Beschwerdeführerin nicht dazu, ob sie im Falle der Rechtmässigkeit 
der Rückforderung in der Lage wäre, eine Ratenzahlungsvereinbarung 
tatsächlich einzuhalten (vgl. Giroud/Simoni, in: Staehelin/Bauer/Lorandi 
[Hrsg.], Basler Kommentar, Schuldbetreibung und Konkurs I, 3. A. 2021, 
Art. 174 SchKG N 26d). Darüber hinaus erhob die Beschwerdeführerin gegen 
die folgenden drei Betreibungen Rechtsvorschlag: Forderung von J.________ 
von Fr. 48'061.00 (2. Februar 2023), Forderung von K.________ von 
Fr. 39'108.00 (13. März 2024) und Forderung von L.________ von 
Fr. 65'670.17 (8. April 2024). Die Beschwerdeführerin bestreitet diese Forde-
rungen, ohne einen Grund hierfür anzugeben (KG-act. 1, Rz. 45), weshalb 
nicht beurteilt werden kann, ob diese zu Unrecht bestehen. Sodann macht die 
Beschwerdeführerin zur Forderung von M.________ von Fr. 328.80 
(Konkursandrohung vom 20. September 2022) geltend, diese sei fraglich, Ab-
klärungen über deren Berechtigung seien im Gang (KG-act. 1, Rz. 31). Sie 
gibt jedoch weder einen Grund für deren Unrechtmässigkeit an noch sind ent-
sprechende Belege vorhanden. Schliesslich macht die Beschwerdeführerin 
geltend, die Forderung der N.________ AG im Betrag von Fr. 1'087.40 sei 
eine Versicherung für ein geleastes Gerät, das aus dem Leasingvertrag aus-
gekauft und für das die Versicherung gekündigt worden sei. Die Forderung sei 
nicht gerechtfertigt (KG-act. 1, Rz. 32). Der angebliche Kauf und die Kündi-
gung der Versicherung sind jedoch nicht belegt. Die Beschwerdeführerin 
konnte folglich nicht glaubhaft machen, dass sie die genannten Forderungen 
zu Recht bestreitet.

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cc) Im Übrigen scheinen die finanziellen Schwierigkeiten der Beschwerde-
führerin bereits längere Zeit anzudauern. Der Betreibungsregisterauszug weist 
im Jahr 2022 insgesamt zwanzig Einträge aus. Diese Forderungen wurden 
zwar überwiegend an das Betreibungsamt bezahlt, der Umstand aber, dass 
ein Schuldner seine Schulden regelmässig durch Zahlung an das Betrei-
bungsamt begleicht, spricht gegen die Zahlungsfähigkeit (Giroud/Simoni, in: 
Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar, Schuldbetreibung und 
Konkurs I, 3. A. 2021, Art. 174 SchKG N 26e). Damit ist nicht glaubhaft, dass 
bloss ein vorübergehender Liquiditätsengpass vorliegt.

dd) Die Bilanz per 31. Dezember 2023 weist zwar ein positives Jahreser-
gebnis von Fr. 534'091.52 aus. Dieses wurde jedoch vollständig zur Reduzie-
rung des Verlustvortrags aus dem Jahr 2022 von Fr. -672'988.59 gebraucht 
(KG-act. 1/15, S. 3). Sodann fällt auf, dass die kurzfristigen Verbindlichkeiten 
gegenüber Mitarbeitenden von Fr. 67'316.43 im Jahr 2022 auf Fr. 189'586.63 
im Jahr 2023, d.h. um Fr. 122'270.20, sowie die langfristigen Verbindlichkeiten 
gegenüber Nahestehenden von Fr. 3'184'506.13 im Jahr 2022 auf 
Fr. 3'845'156.31 im Jahr 2023, d.h. um Fr. 660'650.18, zunahmen 
(KG-act. 1/15, S. 3). Hierzu äusserte sich die Beschwerdeführerin nicht. Vor 
diesem Hintergrund ist fraglich, ob sich die wirtschaftliche Situation der Be-
schwerdeführerin tatsächlich verbesserte oder ob das positive Jahresergebnis 
bloss aufgrund von (Lohn-)Forderungsverzichten von Mitarbeitenden und 
Nahestehenden zustande kam. Im Hinblick auf die Zahlungsfähigkeit müssen 
jedoch ernsthafte Gründe dafür vorliegen, dass der Schuldner inskünftig in der 
Lage sein wird, seine Verbindlichkeiten aus eigenen Mitteln zu erfüllen 
(Giroud/Simoni, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar, 
Schuldbetreibung und Konkurs I, 3. A. 2021, Art. 174 SchKG 26b). Dies ist 
angesichts der gestiegenen Mittelzuflüsse von Mitarbeitenden und Naheste-
henden nicht glaubhaft. Auch aus diesem Grund bestehen erhebliche Zweifel 
an der Zahlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin.

Kantonsgericht Schwyz 10

ee) Der Debitorenliste sind pendente Aufträge in der Türkei von insgesamt 
EUR 719'712.00 zu entnehmen (KG-act. 1/16). Die Beschwerdeführerin mach-
te jedoch mit keinerlei Urkunden (z.B. Zulassungsantrag) glaubhaft, dass eine 
Vertriebszulassung in der Türkei wie behauptet im Mai 2024 registriert werde 
(KG-act. 1, S. 12) – obwohl sie in der Beschwerde vom 29. April 2024 behaup-
tet, die Zulassung für die Türkei sei vor zwei Wochen erreicht worden 
(KG-act. 1, Rz. 9).

Die Beschwerdeführerin sieht einen weiteren Anhaltspunkt für eine künftige 
Verbesserung ihrer finanziellen Situation in der Zulassung zum Verkauf von 
Medizinalprodukten in Taiwan. Der in diesem Zusammenhang abgeschlosse-
ne Vertriebsvertrag vom 10. Juli 2019 lautet jedoch auf die O.________ AG 
(KG-act. 1/20), einer Tochtergesellschaft der Beschwerdeführerin (KG-act. 1, 
Rz. 7). Inwiefern der Erlös aus diesem Vertrag Auswirkungen auf die finanziel-
le Situation der Beschwerdeführerin hat, ist unklar und blieb nicht weiter kon-
kretisiert. Der zweite Vertriebsvertrag mit der taiwanesischen Unternehmung 
vom 23. April 2019 schlossen die Beschwerdeführerin und die A.________ 
AG in Deutschland gemeinsam als «P.________» (KG-act. 1/19). Auch dies-
bezüglich ist die Aufteilung der Erlöse nicht ersichtlich. Eine künftige Verbes-
serung der wirtschaftlichen Situation der Beschwerdeführerin ist mit diesen 
beiden Verträgen nicht hinreichend glaubhaft.

ff) Unter Berücksichtigung sämtlicher genannter Umstände erscheint die 
Zahlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin insgesamt nicht glaubhaft, sodass 
auch die zweite Voraussetzung zur Aufhebung der Konkurseröffnung nach 
Art. 174 Abs. 2 SchKG nicht erfüllt ist.

gg) Weil die Hinterlage verspätet geleistet wurde und die Beschwerdeführe-
rin ihre Zahlungsfähigkeit nicht glaubhaft machen konnte, ist die Beschwerde 
abzuweisen. Ist die Konkurseröffnung somit zu bestätigen, kann die vorsorgli-
che Versiegelung der Geschäftsräume nicht aufgehoben werden. Über die 

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Geschäftstätigkeit der Beschwerdeführerin wird im Verlauf des weiteren Ver-
fahrens zu entscheiden sein (vgl. Art. 238 Abs. 1 und Art. 240 SchKG).

4. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 750.00 sind ausgangs-
gemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen und werden aus der geleisteten 
Sicherheit gedeckt (Art. 106 Abs. 1 Satz 1 ZPO). Der beim Kantonsgericht 
hinterlegte Betrag von Fr. 42'500.00 wird dem Konkursamt Schwyz überwie-
sen, das über dessen Verwendung zu entscheiden hat. Ebenso hat das Kon-
kursamt Schwyz über die Verwendung des vom Bezirksgericht Schwyz über-
wiesenen Restkostenvorschusses von Fr. 2’900.00 (angef. Verfügung, Dispo-
sitivziffer 2) zu entscheiden (vgl. Giroud/Theus Simoni, in: Staehe-
lin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar, Schuldbetreibung und Kon-
kurs II, 3. A. 2021, Art. 174 N 25a). Mangels Beteiligung der Beschwerdegeg-
nerin am Beschwerdeverfahren entstand ihr kein Aufwand, sodass eine Ent-
schädigung entfällt;-

beschlossen:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, die Wirkung der vorinstanzlichen 
Konkurseröffnung auf den 10. Juni 2024, 15:00 Uhr festgesetzt und die 
angefochtene Verfügung im Übrigen bestätigt.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 750.00 werden der 
Beschwerdeführerin auferlegt und aus der geleisteten Sicherheit 
gedeckt.

Kantonsgericht Schwyz 12

3. Die Kantonsgerichtskasse hat den hinterlegten Betrag von Fr. 42'500.00 
an das Konkursamt Schwyz zu überweisen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach 
Massgabe von Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) 
Beschwerde in Zivilsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht 
werden; die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von 
Art. 42 BGG entsprechen.

5. Zufertigung an Rechtsanwalt B.________ (2/R), die Beschwerdegegne-
rin (1/R, inkl. Kopie KG-act. 6 mit Beilagen), das Grundbuch- und 
Konkursamt Schwyz (je 1/R), das Betreibungsamt Ingenbohl (1/R), das 
Handelsregister des Kantons Schwyz (1/R) und die Vorinstanz (1/A) so-
wie nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/R, unter Rückgabe 
der Akten) und an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).

Namens der Beschwerdekammer
Der Kantonsgerichtspräsident Der Gerichtsschreiber

Versand 11. Juni 2024  amu