# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 13fb4016-67b6-5311-8787-286707643700
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-26
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 26.06.2018 II 2018 56
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-56_2018-06-26.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2018 56

Entscheid vom 26. Juni 2018

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Vermittlungsfähigkeit)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. 1984) wurde, nachdem ihm noch während der Probezeit 
als Küchengehilfe per 23. Juli 2017 gekündigt wurde (Vi-act. 1 und 2), am 17. Juli 
2017 zur Arbeitsvermittlung angemeldet für eine Vollzeitstelle in den Bereichen 
Landwirtschaftsgehilfe, Hilfsarbeiter Gartenbau, Gartenarbeiter, Hilfsarbeiter Bau, 
Bauarbeiter, Küchen- und Officehilfsmitarbeiter, Betriebsarbeiter, Hilfsarbeiter für 
normale Arbeit, Küchengehilfe/Officemitarbeiter, Reinigungsangestellter in der 
Grossregion 6 (AG, GL, SG, SH, SZ, TG, ZG, ZH). Am 2. August 2017 stellte er 
Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab 24. Juli 2017. 

B. Mit Schreiben vom 9. Februar 2018 orientierte das Amt für Arbeit 
A.________, es überprüfe seine Vermittlungsfähigkeit, nachdem seine persönli-
chen Arbeitsbemühungen mehrfach als ungenügend hätten beanstandet werden 
müssen und sich keine Besserung abzeichne. Gleichzeitig wurde er zur Stel-
lungnahme eingeladen (Vi-act. 9). Am 22. Februar 2018 wurde ihm das Schrei-
ben ein zweites Mal, diesmal an eine neue Adresse zugestellt (Vi-act. 11). Eine 
Rückmeldung seitens A.________ blieb aus.

C. Mit Verfügung vom 5. März 2018 wurde A.________ ab dem 1. Januar 
2018 als vermittlungsunfähig erklärt und der Entschädigungsantrag ab diesem 
Zeitpunkt bis auf weiteres abgewiesen (Vi-act. 12). Dagegen erhob A.________ 
am 21. März 2018 Einsprache (Vi-act. 13), die mit Einspracheentscheid Nr. 
147/18 vom 14. Mai 2018 abgewiesen wurde (Vi-act. 15).

D. Am 23. Mai 2018 erhebt A.________ gegen den Einspracheentscheid Nr. 
147/18 vom 14. Mai 2018 fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des 
Kantons Schwyz mit dem sinngemässen Antrag, der Einspracheentscheid sei 
aufzuheben und seine Vermittlungsfähigkeit sowie sein Anspruch auf Taggelder 
seien anzuerkennen.

Mit Vernehmlassung vom 12. Juni 2018 beantragt das Amt für Arbeit die Ab-
weisung der Beschwerde.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat die versicherte Person, wenn 
sie die Voraussetzungen von Art. 8 des Bundesgesetzes über die obligatorische 
Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG; SR 837.0) vom 
25. Juni 1982 erfüllt. Darnach erforderlich ist unter anderem die Vermittlungs-
fähigkeit der versicherten Person (Art. 8 Abs. 1 lit. f AVIG). Die versicherte Per-

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son ist vermittlungsfähig, wenn sie bereit, in der Lage und berechtigt ist, eine zu-
mutbare Arbeit anzunehmen und an Eingliederungsmassnahmen teilzunehmen 
(Art. 15 Abs. 1 AVIG).

Zur Vermittlungsfähigkeit gehört nicht nur die Arbeitsfähigkeit im objektiven Sinn, 
sondern subjektiv auch die Bereitschaft, seine Arbeitskraft entsprechend seinen 
persönlichen Verhältnissen während der üblichen Arbeitszeit einzusetzen (BGE 
126 V 378 Erw. 1b, BGE 125 V 57 Erw. 6a, 123 V 216 Erw. 3, je mit Hinweisen). 
Wesentliches Merkmal der Vermittlungsbereitschaft ist dabei die Bereitschaft zur 
Annahme einer Dauerstelle als Arbeitnehmer. Hierzu genügt die Willenshaltung 
oder die bloss verbal erklärte Vermittlungsbereitschaft nicht. Vielmehr ist die ver-
sicherte Person gehalten, sich der öffentlichen Arbeitsvermittlung zur Verfügung 
zu stellen, angebotene zumutbare Arbeit anzunehmen und sich selbst intensiv 
nach einer zumutbaren Stelle umzusehen (Art. 17 AVIG; AVIG-Praxis ALE 
B219-221).

1.2.1  Nach der Rechtsprechung können fortdauernd ungenügende Bemühungen 
um eine neue Stelle ein wesentlicher Hinweis darauf sein, dass die versicherte 
Person während einer bestimmten Zeitspanne überhaupt nicht gewillt war, ihre 
Arbeitskraft anzubieten, was einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung 
ausschliessen würde (Urteil BGer 8C_966/2012 vom 16.4.2013 Erw. 2.2; BGE 
112 V 218 Erw. 1b; Urteil EVGer C 87/05 vom 29.11.2005 Erw. 3.2; ARV 
1996/97 Nr. 19 S. 98, Nr. 8 S. 31 Erw. 3 mit Hinweisen). So kann dauernd quali-
tativ und teilweise auch quantitativ ungenügende Arbeitssuche zur Annahme der 
Vermittlungsunfähigkeit führen (BGE 123 V 214 Erw. 3).

1.2.2  Dürftige Bemühungen um eine neue Arbeit sind allerdings in der Regel nur 
Ausdruck unzureichender Erfüllung der gesetzlichen Schadenminderungspflicht 
und nicht die Folge davon, dass die versicherte Person in der fraglichen Zeit eine 
neue Anstellung gar nicht finden wollte. Für die Annahme fehlender Ver-
mittlungsbereitschaft aufgrund ungenügender Stellensuche bedarf es besonders 
qualifizierter Umstände (AVIG-Praxis ALE B326). Solche sind etwa gegeben, 
wenn sich die versicherte Person trotz Einstellung in der Anspruchsberechtigung 
gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG über längere Zeit hinweg nicht um ein neues 
Arbeitsverhältnis bemühte. Lag indes der verfügten Einstellung in der An-
spruchsberechtigung nur die Annahme eines leichten Verschuldens zu Grunde, 
rechtfertigt sich die Verneinung der Anspruchsberechtigung wegen fehlender 
Vermittlungsfähigkeit nicht. Es widerspricht dem Verhältnismässigkeitsprinzip, 
wenn einstellungswürdiges Verhalten zunächst mit der leichtesten Massnahme 
geahndet und dann dieses gleiche Verhalten zum Anlass genommen wird, direkt 

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auf die schwerste Sanktion, die Aberkennung der Vermittlungsfähigkeit, zu 
schliessen (Urteil BGer 8C_966/2012 vom 16.4.2013 Erw. 2.2 mit weiteren Hin-
weisen). Können sodann immerhin gewisse Anstrengungen der versicherten 
Person festgestellt werden, so kann grundsätzlich nicht fehlende Vermittlungs-
bereitschaft erkannt werden, es sei denn, dass trotz des äusseren Scheins 
nachweislich keine Absicht zur Wiederaufnahme einer Arbeitnehmertätigkeit 
bestanden hat (Urteil EVGer C 65/00 vom 10.11.2000 Erw. 3b). 

1.2.3  Auch qualitativ ungenügende Bemühungen um eine neue Arbeitsstelle wie 
etwa die Beschränkung der Arbeitssuche im bisherigen Berufsbereich rechtferti-
gen grundsätzlich nicht den Schluss auf fehlende Vermittlungsbereitschaft. Eine 
Ausnahme ergibt sich etwa dort, wo eine versicherte Person ihre Bemühungen 
um Arbeit weiterhin auf ihr bisheriges berufliches Tätigkeitsgebiet oder auf ein 
räumlich sehr enges Gebiet richtet, obwohl hier keine Anstellungschancen be-
stehen, und die versicherte Person wegen ihrer einseitigen Arbeitssuche schon 
mehrfach in der Anspruchsberechtigung eingestellt worden ist. Wiederholte 
Nichtbefolgung der Weisungen der Durchführungsorgane, fortdauernd unge-
nügende Arbeitsbemühungen und wiederholte Ablehnung von zumutbarer Arbeit 
und Verweigerung an Eingliederungsmassnahmen teilzunehmen, lassen eben-
falls auf fehlende Vermittlungsbereitschaft schliessen. Namentlich ist bereits bei 
der zweiten Nichtannahme einer zugewiesenen zumutbaren Arbeit oder der 
zweiten Nichtteilnahme an einer zumutbaren arbeitsmarktlichen Massnahme die 
Vermittlungsfähigkeit abzusprechen (Urteil BGer 8C_931/2011 vom 24.7.2012 
Erw. 2). 

1.2.4  Die Frage der Vermittlungsfähigkeit ist prospektiv (BGE 120 V 385 Erw. 2) 
und aufgrund einer gesamthaften Würdigung der für die Anstellungschancen im 
Einzelfall wesentlichen, objektiven und subjektiven Faktoren zu beurteilen. Aus-
ser dem Umfang des für die versicherte Person in Betracht fallenden Arbeits-
marktes ist auch die Art der gesuchten zumutbaren Arbeit von Bedeutung (Urteil 
BGer 8C_382/2010 vom 1.7.2010 Erw. 2.2).

Die einmal verneinte Vermittlungsbereitschaft ist erst wieder zu bejahen, wenn 
das gesamte Verhalten der betroffenen Person sich insgesamt geändert und 
nicht bereits dann, wenn sie sich zur Teilnahme an einer einzelnen Massnahme 
bereit erklärt hat (Nussbaumer, Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Sozi-
ale Sicherheit, Band XIV, 3. Aufl., Basel 2016, Rz. 270 - 273).

1.3 Auch im Rahmen des arbeitslosenversicherungsrechtlichen Verfahrens ist 
nach dem im Sozialversicherungsverfahren allgemein geltenden Untersuchungs-
grundsatz und auf Grund freier Beweiswürdigung derjenige Sachverhalt zu er-

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mitteln, der zumindest die überwiegende Wahrscheinlichkeit für sich hat, der 
Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 Erw. 3b mit Hinweisen; Urteil BGer 
C 102/06 vom 30.1.2007 Erw. 4.2.2; Urteil EVGer C 165/06 vom 14.11.2006 
Erw. 2.2.3). Dabei ist auf denjenigen Sachverhalt abzustellen, der zur Zeit des 
Erlasses des angefochtenen Verwaltungsentscheides, d.h. grundsätzlich des 
Einspracheentscheides, gegeben war (Kieser, ATSG-Kommentar, Art. 61 Rz. 54; 
vgl. BGE 130 V 445 Erw. 1.2 mit Hinweisen).

2. Umstritten ist vorliegend weder die Arbeitsfähigkeit noch die Arbeitsberech-
tigung des Beschwerdeführers als Teilgehalte der Vermittlungsfähigkeit (AVIG-
Praxis ALE B215). Vielmehr wird ihm aufgrund wiederholt ungenügender persön-
licher Arbeitsbemühungen mangelnde Vermittlungsbereitschaft vorgeworfen, was 
die Vermittlungsfähigkeit ebenso ausschliesst. Diesbezüglich ergibt sich aus den 
Akten:

2.1 Der Beschwerdeführer (Jg. 1984) lebt seit 2012 in der Schweiz (Vi-act. 20). 
Seit Mai 2013 war er mit Unterbrüchen bis zur Kündigung im Juli 2017 in der 
Gastronomie (Küchengehilfe, Reinigungsmitarbeiter) tätig. Im Juli 2017 wurde er 
zur Arbeitsvermittlung angemeldet (Ingress Bst. A). 

2.2 Das Erstgespräch beim RAV Lachen fand am 7. August 2017 statt. Der 
Beschwerdeführer wurde aufgefordert, monatlich mindestens 10 persönliche Ar-
beitsbemühungen nachzuweisen. 

Im Protokoll zum RAV-Gespräch vom 11. September 2017 ist festgehalten, die 
persönlichen Arbeitsbemühungen im August 2017 seien in Ordnung (Vi-act. 19).

Im Beratungsgespräch vom 2. November 2017 wurde der Beschwerdeführer auf 
die Vereinbarung über die persönlichen Arbeitsbemühungen angesprochen. Sie 
wurde ihm am 18. September 2017 zugestellt, von ihm jedoch nicht zur Kenntnis 
genommen und daher anlässlich der Beratung besprochen. Gemäss der Verein-
barung hat er verteilt über den ganzen Monat mindestens 12 bis 14 Arbeits-
bemühungen um geeignete Stellen zu erbringen; davon monatlich mindestens 
6 schriftliche Bewerbungen auf offene Stellen (Vi-act. 8 und 20). Besprochen 
wurden ebenso die Arbeitsbemühungen September 2017, ohne dass die von ihm 
verlangten Unterlagen vorgelegen hätten; den Nachweis für Oktober 2017 hatte 
er nicht beigebracht. Er wurde aufgefordert, die vollständigen Angaben jeweils 
Ende Monat einzureichen und schriftliche Unterlagen wie Kopien von Inseraten, 
Bewerbungsschreiben und Absagebriefe zum Beratungsgespräch mitzubringen. 
Zudem wurden dem Beschwerdeführer vier offene Stellen zur Bewerbung zuge-
wiesen (Vi-act. 20).

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Im Beratungsgespräch vom 22. Januar 2018 teilt der Beschwerdeführer mit, die 
Zusage für eine 60%-Stelle per 1. Februar 2018 erhalten zu haben. Weiter ist 
protokolliert, er sei der Auffassung, damit keine Bemühungen mehr erbringen zu 
müssen. Die Beraterin erklärt ihm, ein Zwischenverdienst befreie nicht von Ar-
beitsbemühungen und zudem müsse er weiterhin eine 100%-Stelle suchen. Das 
Formular der persönlichen Arbeitsbemühungen für Dezember 2017 sei unvoll-
ständig und er habe sich entgegen der Vereinbarung auf keine offene Stelle 
schriftlich beworben. Er wird erneut ermahnt und über die verlangten Bemühun-
gen aufgeklärt (Vi-act. 21).

2.3 Mit Schreiben vom 9. und 22. Februar 2018 wurde dem Beschwerdeführer 
die Aberkennung der Vermittlungsfähigkeit angedroht. Er sei bereits dreimal für 
insgesamt 23 Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt worden wegen 
ungenügenden Arbeitsbemühungen in den Monaten Oktober, November und 
Dezember 2017. In der Verfügung vom 2. Februar 2018 sei er dabei darauf hin-
gewiesen worden, dass bei erneutem Fehlverhalten die Vermittlungsfähigkeit ge-
prüft werde. Es habe sich nun gezeigt, dass im Januar 2018 erneut ungenügen-
de Bewerbungen getätigt worden seien (Vi-act. 9, 11 und 15). Am 5. März 2018 
erfolgte die Aberkennung der Vermittlungsfähigkeit ab dem 1. Januar 2018 mit 
derselben Begründung (Vi-act. 12). 

2.4 Aus dem Protokoll zum RAV-Gespräch vom 13. März 2018 erhellt, dass 
der Beschwerdeführer von den Schreiben vom 9. und 22. Februar 2018 keine 
Kenntnis hatte und ihm auch die Verfügung vom 5. März 2018 nicht bekannt war 
(Vi-act. 22). Mithin wusste er nicht, vermittlungsunfähig zu sein, was ihm die 
Beraterin anschliessend erklärte. Der Beschwerdeführer gab an, mit dem ersten 
RAV-Berater keine Probleme gehabt zu haben, der habe ihn stets verstanden, 
Probleme habe er erst seit der neuen Beraterin (ab November 2017). Auch ver-
füge er über keinen PC, worauf ihm die Möglichkeiten beim RAV erklärt wurden. 
Festgehalten ist ebenso, dass die Arbeitsnachweise Februar 2018 zu spät ein-
gereicht wurden. Der Beschwerdeführer wünschte einen Wechsel der Beraterin 
sowie die Anmeldung beim Programm Impuls (was jedoch Vermittlungsfähigkeit 
voraussetzen würde).

Im Protokoll des Beratungsgespräches vom 10. April 2018 ist festgehalten, der 
Beschwerdeführer erscheine erneut ohne die geforderten Unterlagen. Die per-
sönlichen Arbeitsbemühungen für März 2018 habe er nicht aufgeschrieben und 
damit den Nachweis nicht erbracht. Für April 2018 sei das Formular noch leer. 
Notiert ist ebenso, dass dem Beschwerdeführer der Zwischenverdienst per Ende 
April 2018 gekündigt wurde. Er wünscht die Zuweisung ins Programm Impuls. 
Die Beraterin notiert, der Beschwerdeführer verstehe überhaupt nicht, um was es 

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gehe. Zudem erhielt der Beschwerdeführer eine neue Vereinbarung über die 
persönlichen Arbeitsbemühungen, die er am 13. April 2018 unterzeichnete (Vi-
act. 17). Dergemäss wurden von ihm monatlich mindestens 8 bis 10 Arbeits-
bemühungen verlangt, wovon mindestens 4 schriftliche Bewerbungen auf geeig-
nete, zumutbare realistische offene Stellen.

3.1 Aufgrund dieses Sachverhaltes steht fest, dass der Beschwerdeführer 
seinen Pflichten nur ungenügend nachgekommen ist. Dabei geht es nicht an, das 
Problem auf die Person seiner RAV-Beraterin zu schieben und zu erklären, beim 
ersten Berater hätten keinerlei Probleme bestanden. Die Forderungen seiner 
RAV-Beraterin sind weder unrechtmässig noch unangemessen. Die geforderte 
Anzahl monatlicher Bewerbungen entspricht der Praxis; zu Recht wurde verlangt, 
dass nicht nur telefonische, sondern auch schriftliche Bewerbungen erfolgen und 
dass sich der Beschwerdeführer insbesondere auch auf offene Stellen bewirbt. 
Die vom Beschwerdeführer (zweimal) unterzeichnete Vereinbarung über die per-
sönlichen Arbeitsbemühungen halten seine Pflichten schriftlich fest und es wird 
darin erläutert, was von ihm verlangt wird. Zudem erhellt aus allen Protokollen 
der Beratungsgespräche, dass dem Beschwerdeführer seine Pflichtverletzungen 
vorgehalten wurden und ihm aufgezeigt und erklärt wurde, was von ihm verlangt 
wird. Dennoch hielt er sich nicht an die Vereinbarung und die Abmachungen; 
überhaupt zeigte sich keine Verbesserung hinsichtlich Erfüllung der Kontroll-
pflichten. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Vermitt-
lungsfähigkeit des Beschwerdeführers überprüfte, nachdem er wegen ungenü-
gender persönlicher Arbeitsbemühungen bereits dreimal in der Anspruchsbe-
rechtigung eingestellt werden musste. Fortbestehende ungenügende Arbeits-
bemühungen lassen auf fehlende Vermittlungsfähigkeit schliessen.

3.2 Für die Annahme fehlender Vermittlungsbereitschaft aufgrund ungenü-
gender Stellensuche bedarf es jedoch besonders qualifizierter Umstände (Urteil 
BGer 8C_246/2014 vom 24.6.2014). Solche sind vorliegend nicht gegeben. Die 
Vorinstanz führt im angefochtenen Einspracheentscheid aus, der Beschwerde-
führer habe in den Kontrollperioden durchaus Arbeitsbemühungen nachgewie-
sen. Diese würden indes in qualitativer und quantitativer Hinsicht nicht genügen. 
Daher sei auch unbehelflich, wenn der Beschwerdeführer ausführe, er habe sich 
stets um Arbeit bemüht und auch eine Stelle gefunden und angenommen. 
Wesentlich sei, dass der Versicherte seinen Pflichten gesamthaft nachkomme. 

3.3 Gemäss den in den Akten liegenden Nachweisen der persönlichen Arbeits-
bemühungen listete der Beschwerdeführer im Oktober 2017 zehn Bewerbungen 
auf, im November 2017 zehn, im Dezember 2017 vierzehn, im Januar 2018 

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zwölf, im Februar 2018 dreizehn. Für März 2018 erstellte er keine Liste in der 
irrigen Annahme, aufgrund der verfügten Vermittlungsunfähigkeit entfalle diese 
Pflicht. Die Liste vom April 2018 enthält zwölf Bewerbungen. Rein quantitativ 
kann die Pflicht als knapp erfüllt betrachtet werden (lässt man ausser Acht, dass 
die Listen teils zu spät eingereicht wurden und damit unberücksichtigt bleiben; 
vgl. Art. 26 Abs. 2 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversiche-
rung und die Insolvenzentschädigung [Arbeitslosenversicherungsverordnung, 
AVIV; SR 837.02] vom 31.8.1983).

3.4 Eine Beurteilung der Qualität der Bewerbungen ist aufgrund der vorliegen-
den Akten nicht möglich. Zwar können verschiedene Vorwürfe der Vorinstanz 
bestätigt werden. So, dass sich der Beschwerdeführer nur selten schriftlich be-
warb, sondern meist telefonisch oder persönlich. Die Qualität dieser Bewerbun-
gen ist nicht überprüfbar. Unklar ist auch, ob es sich um Blindbewerbungen han-
delte oder um solche auf realistische offene Stellen. Anderseits geht aus den Lis-
ten hervor, dass sich der Beschwerdeführer auf die ihm von der RAV-Beraterin 
zugewiesenen Stellen bewarb (vgl. Vi-act. 4 und 20). Fest steht ebenso, dass der 
Beschwerdeführer im Januar 2018 einen Arbeitsvertrag für ein 60%-Pensum 
unterzeichnen konnte. 

3.5 Aus den Gesprächsprotokollen ergibt sich zudem, dass der Beschwerde-
führer mit der deutschen Sprache Probleme bekundet und die Gespräche von 
Verständigungsproblemen gekennzeichnet sind. Zudem gibt der Beschwerdefüh-
rer (aufgrund der Protokolle) das Bild einer Person ab, welche mit den Vorgaben 
und administrativen Abläufen wenig bewandert ist. Die Pflichtverletzungen sind 
zumindest teilweise hierauf zurückzuführen. Hingegen liegen keine qualifizierten 
Umstände vor, die schliessen lassen, der Beschwerdeführer sei nicht bereit, eine 
Arbeitnehmendentätigkeit aufzunehmen. Vielmehr bestätigt sich das Bild von un-
genügenden persönlichen Arbeitsbemühungen, die durch Einstelltage zu sank-
tionieren sind, ohne dass es gerechtfertigt erscheint, dem Beschwerdeführer die 
Vermittlungsfähigkeit durch fehlende Vermittlungsbereitschaft abzusprechen. 

3.6 Dies ebenso aus folgender Erwägung: Der Beschwerdeführer wurde wegen 
ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen in den Monaten Oktober, No-
vember und Dezember 2017 für insgesamt 23 Tage eingestellt. Es handelt sich 
jeweils um Einstellungen wegen leichtem, höchstens mittelschwerem Verschul-
den (vgl. Art. 45 Abs. 3 AVIV; 1-15 Tage = leichtes Verschulden). Schon dies 
schliesst in der Regel die Ablehnung der Anspruchsberechtigung wegen fehlen-
der Vermittlungsfähigkeit als schwerste Sanktion aus (vgl. Erw. 1.2.2). Die letzten 
dieser Einstelltage wurden am 2. Februar 2018 verfügt und gleichzeitig die Ver-

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mittlungsunfähigkeit angedroht, falls keine Besserung eintrete. Zur Verneinung 
der Vermittlungsfähigkeit führten dann erneute Mängel im Nachweis der persön-
lichen Arbeitsbemühungen für den Monat Januar 2018. In der Chronologie der 
Geschehnisse steht ebenso fest, dass der Beschwerdeführer sein Erstgespräch 
am 7. August 2017 hatte, das nächste am 11. September 2017. Pflichtverletzun-
gen sind nicht protokolliert. Das nächste Gespräch fand am 2. November 2017 
statt, anlässlich dessen die Pflichten mit dem Beschwerdeführer besprochen 
wurden. Dann fand erst am 22. Januar 2018 ein weiteres Gespräch statt, wo die 
verschiedenen Mängel besprochen wurden und auch die Sprachprobleme offen-
kundig wurden. Es war dies das erste Gespräch, nachdem mit dem Beschwerde-
führer die Anforderungen ausführlich besprochen, vom Beschwerdeführer teils 
jedoch missverstanden wurden. Ein weiteres Gespräch fand am 13. März 2018 
statt, als die Vermittlungsunfähigkeit bereits verfügt war. Mithin standen Pflicht-
verletzungen, Beratungsgespräche und Sanktionierungen zeitlich derart zu ein-
ander, dass dem Beschwerdeführer nicht vorgeworfen werden kann, mit seinem 
Verhalten zeige er geradezu auf, dass er "beratungsresistent" und nicht vermitt-
lungswillig sei. 

3.7 Für das Gericht ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer wiederholt ein 
sanktionierungswürdiges Verhalten zeigte. Hingegen liegen noch keine qualifi-
zierten Umstände vor, so dass es noch nicht überwiegend wahrscheinlich ist, 
dass dem Beschwerdeführer die Vermittlungsbereitschaft abgesprochen werden 
müsste. In Würdigung aller Umstände lässt sich nicht darauf schliessen, der Be-
schwerdeführer wolle seit dem 1. Januar 2018 gar keine neue Anstellung. Auch 
wenn die persönlichen Arbeitsbemühungen mitunter als ungenügend qualifiziert 
werden müssen, kann das Fehlen einer Absicht zur Wiederaufnahme der Ar-
beitstätigkeit noch nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein-
lichkeit nachgewiesen werden. Damit aber erweist sich die Beschwerde als be-
gründet und ist gutzuheissen.

4. Verfahrenskosten werden keine erhoben; Anspruch auf Parteientschädi-
gung besteht nicht (Art. 61 lit. a und g des Bundesgesetzes über den Allgemei-
nen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 6.10.2000).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde werden der Einspracheentscheid vom 
14. Mai 2018 und die Verfügung vom 5. März 2018 aufgehoben.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Be-
schwerde* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des 
Bundesgesetzes über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BGG; 
SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungs-
beschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen 
Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen, BSV, 3003 Bern (A).

Schwyz, 26. Juni 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 10. Juli 2018