# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8ee7825f-bbdc-5f93-b042-14db96d1eec4
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-05-27
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 27.05.2020 605 2019 57
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_011_605-2019-57_2020-05-27.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00
tribunalcantonal@fr.ch
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

605 2019 57
605 2019 83

Urteil vom 27. Mai 2020

I. Sozialversicherungsgerichtshof

Besetzung Präsident: Marc Boivin 
Richterinnen: Dominique Gross, Susanne Fankhauser 
Gerichtsschreiber: Bernhard Schaaf

Parteien A.________, Beschwerdeführerin     

gegen

INVALIDENVERSICHERUNGSSTELLE DES KANTONS FREIBURG, 
Vorinstanz    

Gegenstand Invalidenversicherung (rückwirkend befristete Invalidenrente)

Beschwerde vom 5. März 2019 gegen die Verfügung vom 5. Februar 2019 
(605 2019 57)

Gesuch vom 28. März 2019 um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspfle-
ge (605 2019 83)

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Sachverhalt

A. Die 1965 geborene A.________ (aufgrund ihrer Heirat zwischenzeitlich B.________ und von 
Juni 2005 bis März 2019 C.________), seit Oktober 2010 erneut geschieden, ist gelernte Verkäu-
ferin (Fähigkeitsausweis 1983) und Mutter von drei 1985, 1989 und 1991 geborenen Kindern. Am 
21. Januar 2003 meldete sie sich unter Hinweis auf Rückenprobleme und einen Bandscheibenvor-
fall bei der Invalidenversicherungsstelle des Kantons Freiburg (nachfolgend: IV-Stelle) zum Leis-
tungsbezug an. Die IV-Stelle tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen. Mit Verfügung 
vom 24. September 2003 verneinte sie bei einem Invaliditätsgrad von 12% den Anspruch auf eine 
Invalidenrente, sprach der Versicherten jedoch Arbeitsvermittlung zu, da die Tätigkeit als Verkäufe-
rin nicht leidensangepasst sei. Davon machte die Versicherte indessen keinen Gebrauch. 

Auf die Neuanmeldung vom 15. Januar 2004 trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 29. Januar 2004 
nicht ein, da keine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes glaubhaft gemacht 
worden sei. Die dagegen erhobene Einsprache vom 28. Februar 2004 wies sie mit Einspracheent-
scheid vom 3. September 2004 ab. In der Folge war die Versicherte teilweise als Telefonistin resp. 
im Telefonmarketing tätig und bezog verschiedentlich Arbeitslosenentschädigung; ab Juli 2012 
ging sie gemäss Auszug aus dem individuellen Konto keiner Erwerbstätigkeit mehr nach.

Mit Datum vom 12. Juni 2015 meldete sich die Versicherte erneut unter Hinweis auf Rückenproble-
me, Arthrose (L3-S1) und eine im Mai 2015 erfolgte Operation zum Leistungsbezug an. Nachdem 
die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 26. Juni 2015 Nichteintreten auf die Neuanmel-
dung in Aussicht gestellt hatte, verfügte sie am 10. September 2015 wie vorbeschieden. 

B. Am 9. Oktober 2015 (Eingangsdatum) reichte die Versicherte Berichte des D.________, 
Orthopädische Klinik, ein und meldete sich am 23. Oktober 2015 (Eingangsdatum) abermals zum 
Leistungsbezug an. Nachdem ihr die die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 2. März 2016 zunächst 
erneut Nichteintreten auf das Leistungsbegehren in Aussicht gestellt und die Versicherte im 
Einwandverfahren weitere medizinische Unterlagen eingereicht hatte, trat die IV-Stelle mit Verfü-
gung vom 24. Mai 2016 auf das neue Gesuch vom 23. Oktober 2015 ein und nahm medizinische 
sowie erwerbliche Abklärungen vor. Mit Vorbescheid vom 3. Januar 2017 stellte sie der Versicher-
ten die Zusprache einer befristeten Invalidenrente für die Zeit vom 1. April bis 30. Juni 2016 in 
Aussicht. Mit Einwand vom 18. Januar 2017 reichte die Versicherte erneut medizinische Berichte 
ein. Med. pract. E.________, Arzt des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD), empfahl in seiner 
Stellungnahme vom 31. Januar 2017, das Ergebnis der in Aussicht genommenen Operation abzu-
warten. Am 23. August 2017 erfolgte die operative Entfernung einer Schraube, welche ein radiku-
läres Syndrom L5 verursacht hatte.

Mit Verfügung vom 5. Februar 2019 sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Wirkung ab 1. April 
2016 und befristet bis zum 31. Oktober 2017 eine ganze Invalidenrente zu.

C. Am 5. März 2019 (Poststempel) erhebt A.________ Beschwerde beim Kantonsgericht Frei-
burg und beantragt, es sei ihr über den 31. Oktober 2017 hinaus eine ganze Invalidenrente zuzu-
sprechen (Verfahren 605 2019 57). Mit Eingabe vom 28. März 2019 beantragt sie zudem, es sei 
ihr die unentgeltliche Rechtspflege (Befreiung von Verfahrenskosten) zu bewilligen (Verfahren 605 
2019 83).

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Die IV-Stelle schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 29. April 2019 auf Abweisung der Beschwer-
de.

Die weiteren Elemente des Sachverhalts ergeben sich, soweit für die Urteilsfindung notwendig, 
aus den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen.

Erwägungen

1.

Die Beschwerde vom 5. März 2019 (verbessert mit Eingabe vom 15. März 2019) gegen die Verfü-
gung der IV-Stelle vom 5. Februar 2019 wurde frist- und formgerecht bei der sachlich und örtlich 
zuständigen Beschwerdeinstanz eingereicht. Die Beschwerdeführerin hat ein schutzwürdiges Inte-
resse daran, dass das Kantonsgericht, I. Sozialversicherungsgerichtshof, prüft, ob sie über den 
31. Oktober 2017 hinaus Anspruch auf eine Invalidenrente hat.

Auf die Beschwerde ist einzutreten.

2.

2.1. Invalidität ist gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1), welches hier aufgrund von 
Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG; SR 
831.20) zur Anwendung kommt, die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze 
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperli-
chen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und 
Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in 
Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des 
Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein-
trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objekti-
ver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

2.2. Anspruch auf eine Invalidenrente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre 
Erwerbsfähigkeit, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten 
oder verbessern können, während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40% arbeitsunfähig gewesen sind und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40% 
invalid sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% besteht Anspruch auf eine Viertelsren-
te, bei mindestens 50% auf eine halbe Rente, bei mindestens 60% auf eine Dreiviertelsrente und 
bei mindestens 70% auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 

2.3. Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird eine 
neue Anmeldung nur geprüft, wenn damit glaubhaft gemacht wird, dass sich der Grad der Invalidi-
tät in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (Art. 87 Abs. 2 und Abs. 3 der 
Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]). 

Ist die anspruchserhebliche Änderung glaubhaft gemacht, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das 
neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend zu 
prüfen (SVR 2014 IV Nr. 33 [8C_746/2013] E. 2); sie hat demnach in analoger Weise wie bei 

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einem Revisionsfall nach Art. 17 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71). Stellt sie fest, dass 
der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren 
hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festge-
stellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und 
hernach zu beschliessen (vgl. Urteil BGer 8C_467/2019 vom 3. September 2019 E. 3.2).

Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit 
Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Anspruch zu beein-
flussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes 
revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte 
Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung; dazu gehört die Verbesse-
rung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung. 
Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen 
Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).

2.4. Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion 
abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren 
Aufhebung oder Herabsetzung (BGE 125 V 413 E. 2d; Urteil BGer 8C_780/2007 vom 27. August 
2008 E. 2.3). Rechtsprechungsgemäss bildet eine solche Verfügung insgesamt den Anfechtungs- 
und Streitgegenstand und unterliegt integral der gerichtlichen Prüfung, selbst wenn nur einzelne 
Punkte davon bestritten sind (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.2, 125 V 413 E. 2d; Urteile BGer 
8C_440/2017 vom 25. Juni 2018 E. 5.1 [in BGE 144 V 153 nicht publiziert] und 9C_50/2011 vom 
25. Mai 2011 E. 2.1).

Nach der Rechtsprechung sind bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten 
Invalidenrente die für die Rentenrevision geltenden Bestimmungen (Art. 17 ATSG in Verbindung 
mit Art. 88a IVV) analog anzuwenden (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen; Urteil BGer 
9C_399/2016 vom 18. Januar 2017 E. 4.8.1). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Ände-
rung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten und damit der für die Abstufung oder Befristung 
erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeit-
punkt des Rentenbeginns mit demjenigen im – nach Massgabe des analog anwendbaren Art. 88a 
Abs. 1 IVV festzusetzenden – Zeitpunkt der Anspruchsänderung (vgl. BGE 125 V 413 E. 2d mit 
Hinweisen; Urteile BGer 8C_375/2017 vom 25. August 2017 E. 2.2 und 8C_350/2013 vom 5. Juli 
2013 E. 2.2 mit Hinweis). 

Gemäss Art. 88a Abs. 1 IVV ist eine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich 
im Aufgabenbereich zu betätigen, für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem 
Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich 
längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche 
Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Nach der 
bundesgerichtlichen Praxis zu Art. 88a Abs. 1 IVV ist eine Leistungsanpassung in der Regel erst 
nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der Änderung vorzunehmen (vgl. BGE 130 V 343 
E. 3.5.3); dies gilt insbesondere auch bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder 
befristeten Invalidenrente (vgl. Urteile BGer 8C_670/2011 vom 10. Februar 2012 E. 5.1 mit Hinwei-
sen und 8C_626/2017 vom 9. Mai 2018 E. 4).

2.5. Bei der Beurteilung der Arbeits(un)fähigkeit stützen sich die Verwaltung und – im 
Beschwerdefall – das Gericht auf Unterlagen, die von ärztlichen und gegebenenfalls auch anderen 
Fachleuten zur Verfügung zu stellen sind. Ärztliche Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu 

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beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten 
die versicherte Person arbeitsfähig ist. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist 
entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 
abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sowie der medizini-
schen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertinnen und Experten begrün-
det sind (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).

2.6. Nach der Rechtsprechung ist es dem Sozialversicherungsgericht nicht verwehrt, einzig 
oder im Wesentlichen gestützt auf Berichte versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen zu 
entscheiden. In solchen Fällen sind an die Beweiswürdigung jedoch strenge Anforderungen in dem 
Sinne zu stellen, dass bei auch nur geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 
ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vorzunehmen sind (BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 
V 465; 122 V 157 E. 1d). Die Stellungnahmen des RAD sind als versicherungsinterne Berichte zu 
würdigen (Urteile BGer 9C_159/2016 vom 2. November 2016 E. 2.2 f.; 8C_197/2014 vom 3. Okto-
ber 2014 E. 4).

Stellungnahmen des RAD, die nicht auf eigenen Untersuchungen beruhen, können wie Aktengut-
achten beweiskräftig sein, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um 
die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin 
die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (vgl. Urteile 
des BGer 9C_524/2017 vom 21. März 2018 E. 5.1; 9C_28/2015 vom 8. Juni 2015 E. 3.2; 
9C_196/2014 vom 18. Juni 2014 E. 5.1.1, je mit Hinweisen). Die Aufgabe der versicherungsinter-
nen Fachpersonen besteht insbesondere darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als 
Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über 
den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufas-
sen und versicherungsmedizinisch zu würdigen (vgl. SVR 2009 IV Nr. 50 [Urteil 8C_756/2008] 
E. 4.4 mit Hinweis; Urteil BGer 9C_692/2014 vom 22. Januar 2015 E. 3.3). Sie haben die vorhan-
denen Befunde aus medizinischer Sicht würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchli-
chen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die 
andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei (BGE 142 
V 58 E. 5.1).

3.

Unbestritten ist, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Verfügung 
vom 24. September 2003, mit welcher ein Rentenanspruch verneint wurde, in rechtserheblicher 
Weise verschlechtert hat und ein Revisionsgrund gegeben ist.

Den im Neuanmeldungsverfahren eingegangen medizinischen Berichten lässt sich Folgendes 
entnehmen.

3.1. Gemäss dem Bericht von Dr. F.________, stellvertretender Chefarzt der Orthopädischen 
Klinik des D.________, über die ambulante Untersuchung vom 26. März 2015 berichtete die 
Patientin über eine unveränderte Situation mit starken Rückenschmerzen und Ausstrahlung in das 
linke Bein. Aufgrund des Bildmaterials bestehe die Indikation für eine Spondylodese. Die Patientin 
sei mit der Operation einverstanden.

Am 1. Mai 2015 wurde die Beschwerdeführerin im D.________ operiert; es erfolgte eine Spondylo-
dese L3-S1 und Korrektur der Skoliose sowie eine Diskektomie L3-L4 und L4-L5. Im Austrittsbe-

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richt vom 7. Mai 2015 attestierte Dr. F.________ postoperativ eine Arbeitsunfähigkeit bis zum 
1. Juli 2015. Nach der ambulanten Kontrolle vom 2. Juli 2015 berichtete er von einem günstigen 
postoperativen Verlauf mit deutlicher Verminderung der Schmerzen in der Lendenwirbelsäule und 
im rechten Bein, die Patientin berichte über eine Verminderung des Gefühlsverlustes in den 
Beinen. Sie brauche aktuell keine Schmerzmittel. Die Physiotherapie und Aquatherapie seien fort-
zuführen.

Im Bericht über die ambulante Kontrolle vom 12. November 2015 stellte Dr. F.________ eine 
insgesamt günstige Entwicklung in den ersten 6 Monaten nach der Operation fest. Die Patientin 
habe keine radikulären Schmerzen mehr und die Rückenschmerzen gingen weiter zurück. Die 
Entwicklung ist auch günstig hinsichtlich Kraft und Sensibilität. Die Patientin berichte aber von 
einem seit zwei Monaten neu auftretenden Schmerz im Bereich des grossen Trochanters rechts. 
Aufgrund der Periarthritis im Bereich des grossen Trochanters rechts – ohne Zusammenhang mit 
der Rückenproblematik – werde weiter entzündungshemmende Medikation für zwei Wochen und 
Physiotherapie empfohlen. Bis 31. Dezember 2015 sei die Patientin als Telefonistin 100% arbeits-
unfähig, ab 1. Januar 2016 sei Wiederaufnahme der Arbeit zu 50% möglich, prospektiv bis Ende 
Februar 2016. Eine nächste Kontrolle sei in vier Monaten vorgesehen, falls die Schmerzen 
aufgrund der Periarthritis beim rechten Trochanter anhielten, empfehle er die Kontaktaufnahme für 
eine Infiltration.

Am 14. April 2016 erfolgte eine weitere ambulante Untersuchung durch Dr. F.________. Die 
Patientin spreche vor wegen Verstärkung der Schmerzen seit mehreren Wochen mit neu auftreten-
den Schmerzen und schweren Sensibilitätsstörungen im rechten Fuss und im vorderen und seitli-
chen Bereich des rechten Beins. Das CT zeige eine Schraube in Kontakt mit der Nervenwurzel L5, 
was möglicherweise die geklagten Schmerzen verursache. Aufgrund des initial guten Heilungsver-
laufs könne dies allerdings nicht als sicher angesehen werden. Zunächst würde eine Infiltration 
vorgenommen. Bis zum 2. Juni 2016 sei die Patientin 100% arbeitsunfähig.

Im Formularbericht vom 27. Juni 2016 berichtete Dr. F.________ von einer teilweisen resp. 
vorübergehenden Verminderung der Schmerzen nach den Infiltrationen. Eine chirurgische Indikati-
on zur Schraubenentfernung würde derzeit nicht gestellt, denn es könne nicht garantiert werden, 
dass die Situation postoperativ besser wäre. Es würden chiropraktische Behandlungen zur 
Gelenksmobilisation vorgesehen. Als Telefonistin sei die Patientin vom 14. April bis zum 9. Juni 
2016 zu 100% arbeitsunfähig, ab 10. Juni 2016 könne sie die Tätigkeit wieder zu 80 – 100% ohne 
Leistungseinschränkung ausüben. Zumutbar seien wechselbelastende Tätigkeiten ohne Tragen 
von Lasten über 10-15 kg sowie ohne Gehen auf unebenem Terrain und Arbeiten auf Leitern.

Am 12. Juli 2016 attestierte Dr. G.________, Direktor der Klinik für Orthopädie und Traumatologie 
des D.________ eine Arbeitsunfähigkeit von 100% für die Zeit vom 12. Juli bis zum 30. August 
2016 sowie 70% vom 31. August bis zum 30. September 2016.

Dr. H.________, Neurochirurgie FMH, berichtete am 15. August 2016 über die Untersuchung vom 
11. August 2016. Die Patientin habe radikuläre Ausfälle bei L5 rechts, die durch die schlecht plat-
zierte Schraube hervorgerufen werden könnten. Aktuell habe die Patientin keine ins rechte Bein 
ausstrahlenden Schmerzen und ein Jahr nach der Operation bestünden nur geringe Chancen, 
dass eine korrekte Reposition der Schraube eine Verbesserung des Ausfallsyndroms bringen 
könnte. Die glutealen Schmerzen der Patientin seien seiner Ansicht nach auf eine Dekompensati-
on des Iliosakralgelenks auf der rechten Seite zurückzuführen. Ein neuropathischer Ursprung auf 

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der Höhe der Wurzel L5 rechts könne nicht ausgeschlossen werden. Weiter stellte Dr. H.________ 
die Verdachtsdiagnose einer beginnenden Coxarthrose rechts.

In seinem Bericht vom 12. September 2016 führte Dr. H.________ aus, nach der Behandlung des 
ISG-Schmerzsyndroms durch Dr. I.________, Anästhesiologie FMH (vgl. dessen Bericht vom 
25. August 2016) seien die Schmerzen stark zurückgegangen. Jedoch seien die radikulären 
Schmerzen bei L5 mit Gefühlsstörungen und einem deutlichen Hinken nach einer Zeit der Besse-
rung wiedergekommen. Der klinische Status sei unverändert mit einer Schwäche des Hebers von 
M4 und M4+, des rechten Wadenmuskels sowie Lasègue positiv bei 50°. Als Therapievorschlag 
nannte er eine Denervation des ISG und Reposition der Schraube bei L5. Auch wenn die Schrau-
benentfernung das Problem kaum ganz löse, könne es doch die Schmerzsituation verbessern. Im 
Formularbericht vom 3. Oktober 2016 hielt Dr. H.________ fest, die Patientin könne die bisherige 
Arbeit als Telefonistin nicht mehr ausüben wegen persistierender Glutealgien, die vor allem beim 
Stehen und Sitzen auftreten würden. Zumutbar seien Tätigkeiten in alternierenden Stellungen, 
ohne Knien, Neigen des Oberkörpers, Kauern und Bücken sowie ohne Tragen von Lasten über 
10 kg; Stehen sei längstens 1 Stunde und Sitzen längstens ½ Stunde möglich. 

Dr. I.________ berichtete am 28. Oktober 2016 über anhaltende Schmerzfreiheit nach Denervie-
rung des rechtsseitigen ISG.

Dem Austrittsbericht von Dr. H.________ vom 28. August 2017, nach der Hospitalisation der 
Beschwerdeführerin in der Neurochirurgischen Abteilung des J.________ vom 22. bis 27. August 
2017, und dem beiliegenden Operationsbericht lässt sich entnehmen, dass am 23. August 2017 
eine operative Entfernung der Schraube bei L5 rechts vorgenommen wurde. Es sei sofort nach der 
Operation eine deutliche Linderung der elektrisierenden Schmerzen im Bereich des rechten Beins 
eingetreten. Die Patientin sei mit dem Resultat sehr zufrieden. Die Mobilisation erfolge fristgerecht 
mit regredienter Ausfallsymptomatik L5 rechts. Die Wunde sei gut verheilt.

3.2. Dr. K.________, Allgemeine Innere Medizin FMH, attestierte der Beschwerdeführerin ab 
1. Januar 2016 regelmässig eine Arbeitsunfähigkeit von 100%. In ihrem Bericht vom 4. Februar 
2016 führte Dr. K.________ folgende Diagnosen auf: Bluthochdruck, Schlafstörung, verdächtiger 
Knoten in der rechten Brust in Abklärung, Unterleibsschmerzen, verklebte Eierstöcke in Abklärung, 
chronische Lumbalgien aufgrund degenerativer Veränderungen, Status nach Spondylodese.

Vom 16. bis 20. März 2016 war die Beschwerdeführerin in der Klinik für Gynäkologie und Geburts-
hilfe des D.________ hospitalisiert. Es wurde am 17. März 2016 eine beidseitige Adnexektomie 
sowie eine Tumorektomie an der rechten Brust vorgenommen. Dr. med. L.________ attestierte am 
24. März 2016 eine Arbeitsunfähigkeit von 100% bis zum 10. April 2016.

In ihrem Bericht vom 23. November 2016 hält Dr. K.________ fest, der Gesundheitszustand habe 
sich verschlechtert. Das radikuläre Ausfallsyndrom habe sich verstärkt, hingegen sei eine Verbes-
serung des ISG-Schmerzsyndroms nach Innervation eingetreten. 

Am 25. Juli 2018 teilte Dr. K.________ der IV-Stelle mit, dass weitere rheumatologische Abklärun-
gen durchgeführt würden.

Dem Bericht von Prof. Dr.  M.________, Chefarzt der Klinik für Rheumatologie des D.________, 
vom 3. August 2018 betreffend die ambulanten Konsultationen vom 7. Juni, 10. Juli und 3. August 
2018 lässt sich entnehmen, dass sich bei der Beschwerdeführerin das klinische Bild einer periphe-
ren entzündlichen Arthritis gezeigt habe. Die im Februar 2018 durchgeführte Blutprobe zeige keine 

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Entzündungszeichen rheumatoiden Charakters oder negative Antikörper. Den Röntgenbildern 
liessen sich weder Anzeichen für eine mikrokristalline Arthritis oder einen strukturellen Schaden 
noch Anzeichen einer Erkrankung der Wirbelgelenke entnehmen. Es sei die Diagnose einer 
seronegativen rheumatoiden Polyarthritis gestellt und am 10. Juli 2018 mit einer Arcoxia- und 
Methotrexatbehandlung begonnen worden. Der klinische Erfolg könne als «miraculeuse» bezeich-
net werden mit einer Patientin, die sich am 3. August 2018 ohne Gelenksschmerzen, einer mini-
men Steifheit und Entzündungsresiduen präsentiert habe. Die Behandlung werde unverändert fort-
gesetzt; die nächste Verlaufskontrolle sei in zwei Monaten vorgesehen.

Ab dem 16. Oktober 2018 attestierte die neue Hausärztin, Dr. N.________, Allgemeine Innere 
Medizin FMH, regelmässig eine Arbeitsunfähigkeit von 100%. Die Atteste enthalten keine weiteren 
Angaben. 

3.3. Im Verlauf des Abklärungsverfahrens nahm der RAD-Arzt med. pract. O.________ mehr-
mals eine Würdigung der medizinischen Akten vor. In der Stellungnahme vom 31. Januar 2017 
hielt der RAD-Arzt – insbesondere gestützt auf die Berichte der behandelnden Fachärzte – fest, 
die Beschwerdeführerin sei seit Juli 2016 (weiterhin) auch in einer angepassten Tätigkeit nicht 
mehr arbeitsfähig. Bis zu einer evtl. Operation, die als zumutbar zu betrachten wäre, bestehe eine 
Arbeitsunfähigkeit von 100%. In seiner Stellungnahme vom 4. April 2018 attestierte med. pract. 
O.________ der Beschwerdeführerin zwei Monate nach der Operation von Ende August 2017 
sowohl in ihrer angestammten Tätigkeit als Telefonistin wie auch in einer anderen angepassten 
Tätigkeit (die regelmässige Positionswechsel erlaube) eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit. 

4.

4.1. Die versicherungsmedizinische Beurteilung des RAD-Arztes ist nachvollziehbar und schlüs-
sig, insbesondere steht sie im Einklang mit den Berichten der behandelnden Fachärzte. Die Haus-
ärztinnen (zunächst Dr. K.________, ab Oktober 2018 Dr. N.________) attestieren der Beschwer-
deführerin zwar weiterhin eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, in ihren Attesten führen sie jedoch 
keine (objektivierbaren) Befunde auf, die über den 31. Oktober 2017 hinaus eine Arbeitsunfähig-
keit begründen könnten. Der Rheumatologe Dr. M.________ berichtete von einer sehr erfolgrei-
chen Behandlung der rheumatoiden Polyarthritis und attestierte keine Arbeitsunfähigkeit. Es liegen 
somit keine abweichenden medizinischen Stellungnahmen vor, welche geeignet wären, auch nur 
geringe Zweifel (vgl. E. 2.6) an der Einschätzung des RAD-Arztes zu begründen.

Die gestützt auf die RAD-Beurteilung getroffene Feststellung der IV-Stelle, wonach die Beschwer-
deführerin vom 1. März 2015 bis zum 31. Oktober 2017 vollständig arbeitsunfähig war und ihr ab 
1. November 2017 wieder eine 100%ige Erwerbstätigkeit in einer angepassten Tätigkeit – worunter 
auch die Tätigkeit als Telefonistin fällt – zumutbar ist, ist demnach nicht zu beanstanden. 

4.2. Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens nach Ablauf von sechs 
Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs. Die Beschwerdeführerin hat sich am 
23. Oktober 2015 erneut zum Leistungsbezug angemeldet. Ab 1. April 2016 besteht somit 
Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, da zu diesem Zeitpunkt auch die Wartezeit (Art. 28 Abs. 1 
Bst. b IVG) erfüllt war. 

4.3. Entgegen der Annahme der IV-Stelle ist jedoch die am 1. November 2017 eingetretene 
Verbesserung der Erwerbsfähigkeit rechtsprechungsgemäss (vgl. E. 2.4) erst nach Ablauf von drei 
Monaten, mithin per 1. Februar 2018 zu berücksichtigen. Da die Beschwerdeführerin auch im 
Gesundheitsfall als Telefonistin tätig wäre (vgl. auch die Angaben im Fragebogen zu Handen der 

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im Haushalt tätigen Personen vom 12. September 2016) und ihr diese Tätigkeit weiterhin in einem 
Vollpensum zumutbar ist, erübrigt sich ein Einkommensvergleich. Der Invaliditätsgrad entspricht in 
diesem Fall der Arbeitsunfähigkeit von 0%. Ab dem 1. Februar 2018 besteht somit kein Rentenan-
spruch mehr.

4.4. Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin vom 1. April 2016 bis 
zum 31. Januar 2018 Anspruch auf eine ganze Rente hat. In diesem Sinne ist die Beschwerde 
(605 2019 57) teilweise gutzuheissen. Soweit die Beschwerdeführerin über den 1. Februar 2018 
hinaus eine (unbefristete) Rente beantragt, ist die Beschwerde abzuweisen. 

5.

5.1. Die Beschwerdeführerin beantragt unentgeltliche Rechtspflege im Sinne einer Befreiung 
von Verfahrenskosten. Ihre Bedürftigkeit ist als Bezügerin von Sozialhilfeleistungen ausgewiesen 
und die Beschwerde war nicht aussichtslos (vgl. Art. 142 VRG). Dem Gesuch vom 28. März 2019 
(605 2019 83) ist daher stattzugeben. Die Beschwerdeführerin ist jedoch auf Art. 145b Abs. 3 VRG 
hinzuweisen, wonach Leistungen im Rahmen der unentgeltlichen Rechtspflege zurückverlangt 
werden können, wenn Berechtigte später zu hinreichenden Mitteln gelangen oder nachgewiesen 
wird, dass ihre Bedürftigkeit nicht bestand. 

5.2. Die Gerichtskosten werden auf CHF 800.- festgesetzt. Davon werden CHF 200.- der über-
wiegend obsiegenden IV-Stelle und CHF 600.- der überwiegend unterliegenden Beschwerdeführe-
rin auferlegt. Von deren Erhebung bei der Beschwerdeführerin wird aufgrund der gewährten unent-
geltlichen Rechtspflege jedoch abgesehen.

(Dispositiv auf nachfolgender Seite)

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Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde (605 2019 57) wird teilweise gutgeheissen.

Die Verfügung vom 5. Februar 2019 wird in dem Sinne abgeändert, dass die Beschwerde-
führerin vom 1. April 2016 bis zum 31. Januar 2018 Anspruch auf eine ganze Rente hat.

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

II. Das Gesuch vom 28. März 2019 um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne einer Befreiung 
von Verfahrenskosten (605 2019 83) wird gutgeheissen.

III. Der Invalidenversicherungsstelle des Kantons Freiburg werden Verfahrenskosten von 
CHF 200.- auferlegt.

Der Beschwerdeführerin werden Verfahrenskosten von CHF 600.- auferlegt. Von deren 
Erhebung wird aufgrund der gewährten unentgeltlichen Rechtspflege abgesehen.

Die Beschwerdeführerin wird auf Art. 145b Abs. 3 VRG hingewiesen.

IV. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen ab Erhalt beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einge-
reicht werden. Diese Frist kann weder verlängert noch unterbrochen werden. Die Beschwerde-
schrift muss in drei Exemplaren abgefasst und unterschrieben werden. Dabei müssen die Gründe 
angegeben werden, weshalb die Änderung dieses Urteils verlangt wird. Damit das Bundesgericht 
die Beschwerde behandeln kann, sind die verfügbaren Beweismittel und der angefochtene 
Entscheid mit dem dazugehörigen Briefumschlag beizulegen. Das Verfahren vor dem Bundesge-
richt ist grundsätzlich kostenpflichtig.

Freiburg, 27. Mai 2020/sfa

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: