# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8f90a057-fa2c-539f-977a-c815ef86d715
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-07-09
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 09.07.2021 II 2021 58
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2021-58_2021-07-09.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2021 58

Entscheid vom 9. Juli 2021 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Stefanie Zlauwinen, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Einstellung in der Anspruchsberechti-
gung wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. am ____1992) stellte am 30. Mai 2019 Antrag auf Ar-
beitslosenentschädigung per 1. Juni 2019, nachdem ihm die am 1. Mai 2019 an-
getretene Stelle als Leiter Tankstellenshop per 22. Mai 2019 gekündigt wurde 
(vgl. Vi-act. 1). Per 22. Mai 2019 wurde er durch das RAV zur Arbeitsvermittlung 
angemeldet.

B. Da A.________ vom 1. bis 30. September 2020 qualitativ ungenügende 
persönliche Arbeitsbemühungen leistete, verfügte das Amt für Arbeit die Einstel-
lung in der Anspruchsberechtigung für die Dauer von drei Tagen ab dem 1. Ok-
tober 2020. Eine dagegen erhobene Einsprache blieb erfolglos und die in der 
Folge am 23. Februar 2021 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erho-
bene Beschwerde wurde mit VGE II 2021 20 vom 19. Mai 2021 abgewiesen. 

C. Nach Eingang der Meldung des RAV, A.________ habe in der Zeitspanne 
vom 1. bis 31. Oktober 2020 erneut qualitativ ungenügende persönliche Arbeits-
bemühungen ausgewiesen, stellte ihm das Amt für Arbeit am 25. November 2020 
unter Gewährung des rechtlichen Gehörs die Sanktionierung in Aussicht (vgl. Vi-
act. 4). Am 1. Dezember 2020 (Eingang am 3.12.2020) nahm A.________ Stel-
lung (vgl. Vi-act. 5). Mit Verfügung vom 3. Dezember 2020 stellte das Amt für Ar-
beit die Anspruchsberechtigung für die Dauer von sieben Tagen ab dem 1. No-
vember 2020 wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen während 
der Arbeitslosigkeit ein (vgl. Vi-act. 6). 

D. Weiter informierte das RAV das Amt für Arbeit über unterlassene Arbeits-
bemühungen vom 1. bis 30. November 2020. Das Amt für Arbeit stellte am 9. 
Dezember 2020 wiederum die Sanktionierung in Aussicht und gewährte 
A.________ das rechtliche Gehör (vgl. Vi-act. 9). Auf dieses Schreiben nahm 
A.________ keine Stellung. In der Folge verfügte das Amt für Arbeit am 18. De-
zember 2020 für die Dauer von 15 Tagen ab dem 1. Dezember 2020 die Einstel-
lung in der Anspruchsberechtigung (vgl. Vi-act. 10). 

E. Am 28. Dezember 2020 erhob A.________ gegen die Einstellungsverfü-
gung vom 3. Dezember 2020 (vgl. Vi-act. 7) sowie gleichentags gegen die Ein-
stellungsverfügung vom 18. Dezember 2020 (vgl. Vi-act. 11) Einsprache. Auf-
grund der gleichen Sachverhalts- und Rechtsfragen vereinigte das Amt für Arbeit 
die beiden Einsprachen und wies sie mit Einspracheentscheid Nr. 101/21 vom 
22. April 2021 ab (vgl. Vi-act. 13). 

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F. Am 16. Mai 2021 (Postaufgabe am 19.5.2021) reicht A.________ beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde ein und bean-
tragt:

1. Die Verfügungen vom 03.12.2020 seien aufzuheben.

2. Die Verfügung vom 18.12.2020 sei auf 5-9 Tage zu reduzieren.

3. Die Einstellung der Anspruchsberechtigung vom 03.12.2020 um 7 Tage sei 
aufzuheben.

4. Die Einstellung der Anspruchsberechtigung vom 18.12.2020 sei auf 5-9 
Tage zu reduzieren.

5. Kosten- und Entschädigungsfolgen gehen zu Lasten des Beklagten. 

G. Mit Vernehmlassung vom 16. Juni 2021 beantragt die Vorinstanz die voll-
umfängliche Abweisung der Beschwerde.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Strittig und zu prüfen ist, ob die Vorinstanz den Beschwerdeführer zu Recht 
für die Dauer von 7 Tagen resp. von 15 Tagen in der Anspruchsberechtigung 
wegen ungenügender Arbeitsbemühungen im Oktober 2020 resp. gar keinen 
Bemühungen im November 2020 eingestellt hat. 

2.1.1 Gemäss dem in den Akten liegenden Nachweis der persönlichen Arbeits-
bemühungen für den Monat Oktober 2020 (vgl. Vi-act. 3) hatte sich der Be-
schwerdeführer für die folgenden Stellen beworben:

7.10. B.________ Mitarbeiter Verkauf

13.10. C.________ Mitarbeiter Telefon

13.10. D.________ Chauffeur

16.10. E.________ Allrounder

19.10. F.________ Aushilfe Verkauf

24.10. G.________ Verkäufer

24.10. H.________ Filialleiter

30.10. I.________ Verkäufer

30.10. J.________ Verkäufer

31.10. K.________ Stv. Filialleiter

2.1.2 Nachdem die Vorinstanz dem Beschwerdeführer ungenügende Bemühun-
gen vorwarf und die Sanktionierung androhte, äusserte er am 1. Dezember 2020, 
es seien ihm keine unrealistischen Arbeitsbemühungen im Monat Oktober aufge-
fallen. Er habe seine Bewerbungen im besten Gewissen an die derzeit schwieri-
ge Lage auf dem Arbeitsmarkt ausgerichtet. Er habe alle sich bietenden und zu-

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mutbaren Möglichkeiten, eine Stelle zu finden, voll ausgeschöpft. Zudem seien 
Arbeitslose verpflichtet, sich um eine neue Stelle zu bemühen, wenn nötig auch 
ausserhalb ihres Berufes (vgl. Vi-act. 5).

2.1.3 Im Rahmen der Einsprache vom 28. Dezember 2020 begründete der Be-
schwerdeführer seine Anträge für die Kontrollperiode Oktober wie folgt (vgl. Vi-
act. 7):

1. Weder die Qualität noch die Quantität in der Zeitspanne vom 01.10.-31.10. 
sind ungenügend.

2. Jegliche Bewerbungen wurden schriftlich und vollständig versendet.

3. Ich habe mich immer so verhalten, wie wenn es keine 
Arbeitslosenversicherung gäbe.

4. Ich habe alle sich bietenden und zumutbaren Möglichkeiten, eine Stelle zu 
finden, voll ausgeschöpft.  

2.2.1 Für den Monat November 2020 konnte der Beschwerdeführer keine Ar-
beitsbemühungen nachweisen (vgl. Vi-act. 13, Ziff. 1). 

2.2.2 Mit Schreiben vom 9. Dezember 2020 drohte die Vorinstanz dem Be-
schwerdeführer die Sanktion wegen fehlender Arbeitsbemühungen während der 
Kontrollperiode November an und gewährte ihm das rechtliche Gehör (vgl. Vi-act. 
9). Auf dieses Schreiben reagierte der Beschwerdeführer nicht. 

2.2.3 Für den Monat November brachte der Beschwerdeführer mit Einsprache 
vom 28. Dezember 2020 vor, gestützt auf Art. 30 Abs. 1 Bst. c AVIG, Art. 26 Abs. 
2 AVIV und Art. 45 Abs. 3 und 5 AVIV sei die Einstellung auf fünf bis neun Ein-
stelltage zu reduzieren (vgl. Vi-act. 11).

2.3.1 Im Einspracheentscheid vom 22. April 2021 führte die Vorinstanz aus, das 
Amt für Arbeit bemängle insbesondere, dass sich der Versicherte auf Stellenaus-
schreibungen beworben habe, deren Anforderungsprofil er gar nicht erfülle und 
deren Arbeitsweg vom Wohnort des Versicherten zu weit entfernt sei, um täglich 
dorthin zu pendeln. Ausserdem entspreche das in den Stelleninseraten angege-
bene Arbeitspensum teilweise nicht dem gesuchten Pensum des Versicherten. 
Wie bereits im Einspracheentscheid Nr. 273/20 vom 25. Januar 2021 bezüglich 
der Einstellungsverfügung für den Monat September 2020 erwähnt (vgl. VGE II 
2021 20 Erw. 2.4 vom 19.5.2021), habe der Beschwerdeführer nach der obligato-
rischen Schule keine Ausbildung absolviert. Er habe anschliessend als Praktikant 
bei einer Tankstelle, dann als Bürohelfer und Projektleiter gearbeitet, um ansch-
liessend wieder bei einer Tankstelle als Mitarbeiter tätig zu sein. Nach seinen 
Angaben sei er dann auch als Filialleiter einer Tankstelle angestellt worden. Bis 

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November 2020 sei er als Night Auditor in einem Hotel im Zwischenverdienst 
tätig gewesen. Obwohl er als Filialleiter einer Tankstelle gearbeitet habe, bedinge 
die Stelle als (stellvertretender) Filialleiter in einer anderen Branche wie z.B. der 
Kleider- oder Konsumgüterbranche zumindest eine abgeschlossene Lehre auf 
dem betreffenden Berufsgebiet. Der Versicherte habe sich im Oktober 2020 auf 
eine Stelle als wintersportbegeisteter Allrounder bei E.________ beworben. We-
der könne der Versicherte eine abgeschlossene Grundausbildung als Detailhan-
delsfachmann nachweisen noch sei er ein begeisteter Skifahrer, wie dies im Stel-
leninserat explizit verlangt worden sei. Auf Nachfrage hin könne der Versicherte 
überhaupt nicht Skifahren und der Arbeitsort sei mehr als 100 km von seinem 
Wohnort entfernt gewesen. Zudem sei die Bewerbung als Chauffeur bei der 
D.________ mit einem täglichen Arbeitsweg (hin und zurück) von fast 180 km 
unrealistisch. Dasselbe gelte für die Bewerbung bei der C.________, wobei der 
tägliche Arbeitsweg über 300 km betragen hätte. Die Bewerbungen als Filialas-
sistent bei K.________ und als Verkäufer beim J.________ sei auf ein 60% bis 
80% Pensum erfolgt. Das Pensum bei der Firma G.________ als Verkäufer habe 
zwischen einem 50% bis 60% Pensum betragen. Abgesehen vom Arbeitspen-
sum, welches nicht zum gesuchten Pensum gepasst habe, könne der Versicher-
te auch keinen Abschluss als Verkäufer nachweisen. Unter den gegebenen Um-
ständen seien diese Bewerbungen nicht als adäquate Bewerbungen zu beurtei-
len, weshalb die vom Versicherten für die Kontrollperiode Oktober 2020 nachge-
wiesenen Bemühungen in qualitativer Hinsicht nicht zu genügen vermögen wür-
den. Anzufügen sei, dass der Versicherte bereits für die Kontrollperiode Septem-
ber 2020 wegen qualitativ ungenügender Arbeitsbemühungen in der Anspruchs-
berechtigung eingestellt worden sei und dies im Rahmen von Beratungsge-
sprächen thematisiert worden sei. 

2.3.2 Bezüglich der Kontrollperiode November 2020 führte die Vorinstanz im Ein-
spracheentscheid vom 22. April 2021 aus, der Beschwerdeführer habe überhaupt 
keine Suchbemühungen nachweisen können, was den gesetzlichen Anforderun-
gen ebenfalls nicht entspreche. 

2.4 Vor Verwaltungsgericht wiederholt der Beschwerdeführer seine Darstellung 
der Einsprache und stellt die Fragen, weshalb die Arbeitsbemühungen seit Sep-
tember 2020 gemäss der Vorinstanz nicht mehr realistisch seien und worin sich 
die Qualität mit den Arbeitsbemühungen von Juni 2019 bis September 2020 von 
denjenigen ab September 2020 unterscheiden würden. Zudem widerspricht er 
der Ansicht der Vorinstanz in Bezug auf die Distanz der Arbeitswege und bringt 
sinngemäss vor, gestützt auf Art. 16 Abs. 2 Bst. f AVIG gelte eine Arbeit als un-
zumutbar, wenn der Arbeitsweg mehr als zwei Stunden je für den Hin- und 

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Rückweg betrage. Zudem habe die Vorinstanz die Bewerbung als Allrounder bei 
E.________ kritisiert, obwohl er sich auf eine ähnliche Stelle im Oktober 2019 in 
ähnlicher örtlicher Umgebung beworben habe. Der Beschwerdeführer verweist 
hierbei auf die Bewerbung bei L.________ vom   25. Oktober 2019 (vgl. Bf-act. 
1). Für die Kontrollperiode November 2020 hält der Beschwerdeführer fest, die 
Einstelltage in der Verfügung vom 18. Dezember 2020 mit 15 Tagen seien zu 
hoch. Da es die erste fehlbare Handlung betreffe, seien die Einstelltage gestützt 
auf Art. 30 Abs. 1 Bst. c AVIG, Art. 26 Abs. 2 AVIV und Art. 45 Abs. 3 und 5 AVIV 
auf fünf bis neun Tage zu reduzieren. 

3.1 Die versicherte Person ist in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn 
sie sich persönlich nicht genügend um zumutbare Arbeit bemüht (vgl. Art. 30 
Abs. 1 lit. c des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversiche-
rung und die Insolvenzentschädigung [Arbeitslosenversicherungsgesetz, AVIG; 
SR 837.0] vom 25.6.1982). Diese Regelung steht im Zusammenhang mit der in 
Art. 17 Abs. 1 AVIG statuierten Schadenminderungspflicht, wonach die versicher-
te Person alles Zumutbare unternehmen muss, um eine Arbeitslosigkeit zu ver-
meiden oder zu verkürzen (vgl. BGE 114 V 285 Erw. 3; BGE 111 V 239 Erw. 2a; 
Urteil BGer 8C_12/2010 vom 4.5.2010 Erw. 2.2). 

3.2 Was die Quantität der Bewerbungen anbelangt, so werden in der Praxis 
durchschnittlich zehn bis zwölf Stellenbewerbungen pro Monat in der Regel als 
genügend erachtet (vgl. Urteil BGer 8C_209/2018 vom 14.11.2018 m.V.a. BGE 
139 V 524 Erw. 2.1.4). Allerdings ist eine allgemein gültige Aussage über die er-
forderliche Mindestanzahl an Bewerbungen nicht möglich, das Quantitativ beur-
teilt sich vielmehr nach den konkreten Umständen (vgl. BGE 139 V 524 Erw. 
2.1.4). So müssen etwa die Arbeitsbemühungen umso intensiver sein, je weniger 
Aussicht eine versicherte Person hat, eine Stelle zu finden (vgl. Kupfer Bucher, 
Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insol-
venzentschädigung, 4. Aufl., Zürich 2013, S. 104). Je länger der Versicherte be-
reits arbeitslos ist, desto intensiver muss er sich um Erwerbsmöglichkeiten auch 
ausserhalb seines bisherigen Berufes bemühen (vgl. Art. 17 Abs. 1 AVIG; Urteil 
des BGer C_82/02 Erw. 2.2 vom 23.7.2002).

3.3 Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung ist aber nicht nur die Quanti-
tät, sondern auch die Qualität der Bewerbungen von Bedeutung (vgl. ARV 1990, 
S. 133, Erw. 1 mit Hinweis). Das Mass der erforderlichen Qualität der Arbeits-
bemühungen hängt im Wesentlichen davon ab, in welcher Form sich die versi-
cherte Person um eine neue Arbeitsstelle bemüht (z.B. telefonische Bewerbun-

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gen im Vergleich zu vollständigen schriftlichen Bewerbungen mit Anschreiben, 
Lebenslauf, Zeugnisbeilagen, Referenzen etc.). 

3.4.1 Schliesslich folgt aus der Schadenminderungspflicht, dass die versicherten 
Personen grundsätzlich jede nicht unzumutbare Arbeit unverzüglich anzunehmen 
haben (Art. 16 Abs. 1 AVIG) und sich die Unzumutbarkeit einer Stelle dabei nach 
Art. 16 Abs. 2 AVIG bemisst (vgl. Urteil des BGer 8C_652/2015 vom 17.5.2016 
Erw. 5.2 f.). Nach dieser Vorgabe sind auch die Bewerbungen auszurichten. Die 
versicherte Person darf sich nicht einzig auf ihres Erachtens angemessene Stel-
len bewerben (vgl. VGE II 2018 20 vom 22.3.2018 Erw. 4.1.5). Ebenso ungenü-
gend ist es, sich auf Wunschstellen zu bewerben, wenn objektiv betrachtet kaum 
Aussicht auf Erfolg besteht. Beides ist nicht unzulässig, darf aber nicht überwie-
gen resp. muss das geforderte Quantum mit realistischen Stellenbewerbungen 
erreicht werden. Mit anderen Worten ist die versicherte Person verpflichtet, sich 
weitgehend ungeachtet ihrer Präferenz auf Stellen zu bewerben, welche ihr 
gemäss Art. 16 Abs. 2 AVIG zumutbar sind und ihr die grössten Chancen auf 
Beendigung der Arbeitslosigkeit bieten. Ob die persönlichen Arbeitsbemühungen 
in diesem Sinne als genügend zu betrachten sind, ist mithin im Einzelfall unter 
Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (vgl. VGE 319/04 vom 
16.6.2004 Erw. 1, Prot. S. 654).

3.4.2 Als unzumutbare Arbeit gilt gemäss Art. 16 Abs. 2 lit. f AVIG ein Arbeitsweg 
von mehr als zwei Stunden je für Hin- und Rückweg. Massgebend ist dabei der 
Zeitaufwand von der Haustür des Versicherten zur Tür der Arbeitsstelle mittels 
öffentlichen Verkehrsmitteln. Unter gegebenen Umständen kann von der versi-
cherten Person die Benützung eines vorhandenen privaten Verkehrsmittels ver-
langt werden, wenn zum Beispiel die Mobilität aufgrund einer schlechten Er-
schliessung durch den öffentlichen Verkehr sehr eingeschränkt ist (vgl. AVIG 
Praxis ALE, Rz. B294). 

4. Der Einspracheentscheid der Vorinstanz ist nicht zu beanstanden, wie 
nachfolgend aufgezeigt wird.

4.1 Für die Ausführungen des Werdegangs des Beschwerdeführers sowie für 
die erstmalige Einstellung der Anspruchsberechtigung in der Kontrollperiode 
September 2020 ist auf den Entscheid VGE II 2021 20 Erw. 4.1 ff. vom 19. Mai 
2021 zu verweisen. Zu erwähnen gilt es dennoch, dass der Beschwerdeführer 
seit dem 1. Juni 2019 arbeitslos ist. Daran ändert der Zwischenverdienst als 
Nachtportier nichts. Mithin war der Beschwerdeführer im betrachteten Zeitraum 
(Oktober 2020 und November 2020) bereits seit mehr als einem Jahr arbeitslos 
respektive erfolglos auf Stellensuche. Aufgrund der andauernden Arbeitslosigkeit 

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war er verpflichtet, seine Suchbemühungen zu intensivieren. Eine solche Intensi-
vierung muss sich einerseits in der Anzahl der Suchbemühungen und anderer-
seits in der Breite der (realistischen) Stellenbewerbungen aufzeigen. Die Unzu-
mutbarkeit richtet sich dabei einzig nach Art. 16 Abs. 2 AVIG. 

4.2 Für Oktober 2020 hat der Beschwerdeführer zehn Bewerbungen nachge-
wiesen (vgl. Erw. 2.1.1), was als solches schon am unteren Rand der geforderten 
Menge liegt (vgl. Erw. 3.2) und bereits für den September 2020 als zu wenig er-
achtet wurde (vgl. VGE II 2021 20 Erw. 4.3 vom 19.5.2021). Für November 2020 
kann der Beschwerdeführer gar keine Bewerbungen nachweisen, was per se den 
gesetzlichen Anforderungen nicht zu genügen vermag. Der Beschwerdeführer 
bringt vor dem Verwaltungsgericht keine Gründe für die spärliche Anzahl der 
Stellenbewerbungen vor und begründet gar nicht, weshalb er November 2020 
gar keine Stellenbewerbungen getätigt wurden. 

4.3.1 In Bezug auf die Qualität der getätigten Bemühungen fällt auf, dass sich 
der Beschwerdeführer ab September 2020 wiederholt auf Stellen als Filiallei-
ter/Stv. Filialleiter/Store Manager bewarb, obwohl die Erfolgsaussichten des Be-
schwerdeführers, unter Einbezug seines Ausbildungsstands (Mittlerer Schulab-
schluss in Deutschland, keine Berufsbildung) und der nicht langjährigen Berufs-
praxis, nach objektiver Betrachtung als gering zu bezeichnen sind. Der Umstand, 
dass der Beschwerdeführer bereits Erfahrungen als Filialleiter gesammelt hat, 
ändert nichts daran. Auf das Nichterfüllen der Qualifikationsvoraussetzungen als 
Filialleiter/Stv. Filialleiter/Store Manager wurde der Beschwerdeführer bereits mit 
Verfügung vom 26. Oktober 2020 vom Amt für Arbeit hingewiesen (vgl. VGE II 
2021 20 Ingress Bst. C). Ungeachtet der Aufforderung zur Unterlassung solcher 
Bewerbungen, hat sich der Beschwerdeführer dennoch auch im Oktober auf zwei 
Stellenausschreibungen für Filialleiter/Stv. Filialleiter beworben. Aufgrund der 
äusserst geringen Erfolgsaussichten zur Erlangung dieser Stellen müssen diese 
beiden Bewerbungen unberücksichtigt bleiben. Es kann diesbezüglich auf die 
Ausführungen im VGE II 2021 20 Erw. 4.4 vom 19. Mai 2021 verwiesen werden. 

4.3.2 Überdies hatte der Beschwerdeführer auch mit seiner Bewerbung für die 
Stelle als wintersportbegeisterter Allrounder bei E.________ bereits von Beginn 
an keine realistischen Chancen. So hätte er für diese Stelle, wie dies explizit im 
Stelleninserat verlangt wird, eine abgeschlossene Grundausbildung als Detail-
handelsfachmann nachweisen oder ein begeisterter Skifahrer sein müssen (vgl. 
Vi-act. 3). Da der Beschwerdeführer lediglich über einen mittleren Schulab-
schluss in Deutschland verfügt, keine Berufsbildung sowie keine langjährige Be-
rufspraxis ausweisen und überhaupt nicht Skifahren kann, tendieren seine Er-

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folgsaussichten für eine Stellenzusage gegen null. Folglich handelt es sich um 
eine Bewerbung, bei welcher der Beschwerdeführer das Anforderungsprofil ob-
jektiv betrachtet nicht erfüllt, wodurch auch diese Bewerbung unberücksichtigt 
bleiben muss. 

Unbehilflich ist die Argumentation des Beschwerdeführers, wonach er sich auf 
eine ähnliche Stelle im Oktober 2019 in vergleichbarer örtlicher Umgebung be-
worben habe. In Anbetracht der bereits über einjährigen Arbeitslosigkeit hätte der 
Beschwerdeführer seine Arbeitsbemühungen intensivieren müssen (vgl. Art. 17 
Abs. 1 AVIG). Von einer vergleichbaren Situation wie derjenigen im Oktober 
2019 kann keine Rede sein. 

4.4.1  Ferner wird ersichtlich, dass sich der Beschwerdeführer auf Stellenange-
bote beworben hatte, bei welchen der Arbeitsweg die Höchstdauer von zwei 
Stunden je für die Hin- und Rückfahrt übersteigt (vgl. Erw. 3.4.2). Um zum 
M.________, wo sich der Arbeitsort für die Stelle bei E.________ befunden hät-
te, zu gelangen, hätte der Beschwerdeführer pro Weg 2½ bis 3 Stunden aufwen-
den müssen (vgl. Fahrplan N.________ - M.________, www.sbb.ch). Auch die 
Fahrten nach O.________ sowie nach P.________ dauern rund 2 Stunden (Bhf 
zu Bhf). 

4.4.2 Es ist nach dem Dargelegten offensichtlich, dass der Argumentation des 
Beschwerdeführers nicht gefolgt werden kann, wonach die Arbeitswege für die 
getätigten Stellenbewerbungen weniger als zwei Stunden für die Hin- und Rück-
fahrt betragen. Der Weg nach M.________ ist zu weit, bei den zwei andern han-
delt es sich um Grenzfälle. Ob die Bewerbungen deswegen nicht berücksichtigt 
werden können, kann jedoch offenbleiben, da sich der Beschwerdeführer im Ok-
tober 2020 so oder so nur ungenügend um Arbeit bemühte.

4.5 Zusammenfassend steht somit fest, dass der Beschwerdeführer im No-
vember 2020 gar keine Arbeitsbemühungen tätigte. Für Oktober 2020 weist er 
minimale 10 Bewerbungen aus, wobei drei davon mangels notwendiger Qualifi-
kation ausser Acht gelassen werden müssen. Mithin sind auch die persönlichen 
Arbeitsbemühungen in der Kontrollperiode Oktober 2020 ungenügend. Damit ist 
nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den Beschwerdeführer in der An-
spruchsberechtigung eingestellt hat.

5.1 Die Dauer der Einstellung in der Anspruchsberechtigung bemisst sich nach 
dem Grad der Schwere des Verschuldens (Art. 30 Abs. 3 AVIG). Die Einstellung 
dauert 1 - 15 Tage bei leichtem Verschulden, 16 - 30 Tage bei mittelschwerem 
Verschulden und 31 - 60 Tage bei schwerem Verschulden (Art. 45 Abs. 2 AVIV). 

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5.2 Bei der Bemessung der Einstellungsdauer sind alle Umstände des konkre-
ten Einzelfalls wie Beweggründe, persönliche Verhältnisse (z.B. Alter, Zivilstand, 
Gesundheit, soziales Umfeld, Bildungsgrad) und Begleitumstände zu berücksich-
tigen (vgl. VGE I 2008 85 vom 25.6.2008 Erw. 4.1 mit Verweisen auf VGE 324/02 
vom 17.7.2002 Erw. 5b; Chopard, Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung, 
Zürich 1998, S. 167 ff.; AVIG-Praxis ALE, Januar 2016, D 64). Massgebend ist 
das Gesamtverhalten der versicherten Person, das unter Berücksichtigung aller 
wesentlichen Umstände des Einzelfalls, d.h. der objektiven und subjektiven Ge-
gebenheiten zu würdigen ist (BGE 130 V 125 Erw. 3.5). Es ist dabei vom Mittel-
wert des jeweils definierten Rahmens für leichtes, mittelschweres und schweres 
Verschulden auszugehen, welcher bei qualifiziertem Verhalten entsprechend 
verschärft und bei privilegiertem Verhalten gemindert werden kann (BGE 123 V 
153 Erw. 3b).

5.3 Das Seco hält in der AVIG-Praxis ALE, Rz. D72 ff. ein Einstellraster für 
verschiedene Einstellungs-Tatbestände bereit. Dieses Einstellraster soll eine wei-
testmögliche Gleichbehandlung der Versicherten auf nationaler Ebene gewähr-
leisten und den Vollzugsstellen als Entscheidungshilfe dienen. 

Die Verwaltungsweisungen sind für das Gericht grundsätzlich nicht verbindlich. 
Dieses soll sie bei seiner Entscheidung aber berücksichtigen, sofern sie eine 
dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren 
gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne trifti-
gen Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeugende Kon-
kretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird dem Bestreben 
der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwen-
dung zu gewährleisten, Rechnung getragen (BGE 141 V 362 Erw. 2.3; BGE 138 
V 346 Erw. 6.2; BGE 137 V 1 Erw. 5.2.3).

5.4 Die Festlegung der Einstellungsdauer stellt schliesslich eine typische Er-
messensfrage dar; mithin steht der Vorinstanz ein Ermessen zu, das sie pflicht-
gemäss auszuüben hat. 

Die Kognition des Verwaltungsgerichtes ist in diesem Zusammenhang zwar nicht 
auf Rechtsverletzung beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf die Beurteilung 
der Angemessenheit der Verwaltungsverfügung. Bei der Angemessenheit geht 
es dabei um die Frage, ob der zu überprüfende Entscheid, den die Vorinstanz 
nach dem ihr zustehenden Ermessen im Einklang mit den allgemeinen Rechts-
prinzipien in einem konkreten Fall getroffen hat, nicht zweckmässigerweise an-
ders hätte ausfallen sollen. Allerdings darf das Verwaltungsgericht sein Ermes-
sen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es 

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muss sich somit auf Gegebenheiten abstützen können, die seine abweichende 
Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 Erw. 
5.2; Urteil BGer 8C_331/2019 vom 18.9.2019 Erw. 3.3; VGE II 2016 6 vom 
22.3.2016 Erw. 4.1; VGE II 2015 20 vom 22.7.2015 Erw. 4.1).

5.5.1 Das Seco-Einstellraster qualifiziert das erstmalige Ungenügen bei den per-
sönlichen Arbeitsbemühungen während der Kontrollperiode als leichtes Ver-
schulden, das mit drei bis vier Einstelltagen zu sanktionieren ist. Das zweimalige 
Ungenügen der Arbeitsbemühungen wird ebenfalls als leichtes Verschulden an-
gesehen, das fünf bis neun Einstelltage zur Folge hat. Bei einer dreimaligen un-
genügenden Arbeitsbemühung wird von einem leichten bis mittelschweren Ver-
schulden ausgegangen, welches mit 10 bis 19 Einstelltagen zu sanktionieren ist 
(AVIG-Praxis ALE D79 Ziff. 1.C).

5.5.2 Die Vorinstanz verfügte für die Kontrollperiode Oktober 2020 eine Einstel-
lung von sieben Tagen (vgl. Vi-act. 6) und für die Kontrollperiode November 2020 
von 15 Tagen (vgl. Vi-act. 10). Im Einspracheentscheid wird dies unter Verweis 
auf Art. 30 Abs. 3 AVIG i.V.m. Art. 45 Abs. 2 AVIV bestätigt mit der Begründung, 
die Einstellungsdauer bei leichtem Verschulden betrage 1-15 Tage, bei mittel-
schwerem Verschulden 16-30 Tage und bei schwerem Verschulden 31-60 Tage 
(vgl. Vi-act. 13, Ziff. 8). 

5.5.3 Mit dem Entscheid VGE II 2021 20 vom 19. Mai 2021 wurde das erstmalige 
Ungenügen für die Kontrollperiode September 2020 bestätigt. Mithin handelt es 
sich in der Kontrollperiode Oktober 2020 um die zweite Verfehlung. Auch die Vor-
instanz ging in der Verfügung vom 3. Dezember 2020 von einem zweitmaligen 
Ungenügen aus. Die Qualifikation als leichtes Verschulden und die Sanktionie-
rung mit sieben Einstelltagen unter Beachtung des Seco-Einstellrasters ist nicht 
zu beanstanden. 

5.5.4 Mit Verfügung vom 18. Dezember 2020 wurde das Fehlen von Arbeits-
bemühungen in der Kontrollperiode November 2020 als drittmaliges Ungenügen 
mit 15 Einstelltagen sanktioniert (vgl. Vi-act. 10). Da sich der Beschwerdeführer 
in der Kontrollperiode November 2020 um gar keine Stellen bemüht hat, kann 
nicht von leichtem Verschulden die Rede sein. Der Beschwerdeführer bringt kei-
nen Grund für seine Untätigkeit vor. Er führt zudem nicht substantiiert aus, inwie-
fern bei einem drittmaligen verschuldeten Ungenügen die Einstellung auf ledig-
lich fünf bis maximal neun Tage zu reduzieren ist. Seinem Vorbringen, es sei erst 
von einer erstmaligen fehlbaren Handlung auszugehen, kann nicht gefolgt wer-
den. In Anbetracht der wiederholten Verfehlungen, des Fehlens jeglicher 
Bemühungen und in Beachtung des Seco-Einstellrasters hat die Vorinstanz zu 

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Recht eine Sanktionierung von 15 Tagen verfügt. Ebenfalls zu Recht wies die 
Vorinstanz den Beschwerdeführer daraufhin, dass bei einer erneuten fehlenden 
oder ungenügenden persönlichen Arbeitsbemühung die Vermittlungsfähigkeit zu 
überprüfen sei. 

6. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb 
sie abzuweisen ist.

7. Es werden keine Kosten erhoben (Art. 61 lit. fbis des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 
6.10.2000). 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, 3003 Bern (A)

Schwyz, 9. Juli 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 9. August 2021