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**Case Identifier:** f5da0000-4817-5c8c-8395-63eb5531e2c5
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-25
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 25.11.2025 IV 2025/25
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2025-25_2025-11-25.pdf

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© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/12

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2025/25

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 13.01.2026

Entscheiddatum: 25.11.2025

Entscheid Versicherungsgericht, 25.11.2025
Art. 43 Abs. 1 ATSG; Art. 14quater ff., Art. 28 IVG. An sich beweiskräftiges 
psychiatrisches Gutachten, jedoch keine Berücksichtigung der nach dem 
Gutachten ergangenen Entwicklungen und Verschlechterung des 
Gesundheitszustands. Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes. 
Rückweisung an die Beschwerdegegnerin (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 25. November 2025, IV 
2025/25).

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Kanton St.Gallen  
Gerichte 
 
 

 
 
 
 

 
 1/11 

 

 
 
Versicherungsgericht 
Abteilung III 

 

 

 
 
 
 

 Entscheid vom 25. November 2025 

Besetzung  Versicherungsrichterin Mirjam Angehrn (Vorsitz), Versicherungsrichterin 
Michaela Machleidt Lehmann und Versicherungsrichter Michael Rutz; 
Gerichtsschreiberin Beatrice Borio  

   

Geschäftsnr.   IV 2025/25 

   

Parteien 
 

 A.___,  
Beschwerdeführer,  

vertreten durch Rechtsdienst Inclusion Handicap,  
Rechtsanwältin lic. iur. Petra Kern, Grütlistrasse 20, 8002 Zürich,  
 
 

  gegen 

  I V - S t e l l e  d e s  K a n t o n s  S t .  G a l l e n ,  Postfach 368, 
9016 St. Gallen,  

Beschwerdegegnerin,  
 
 

 
  

Gegenstand  berufliche Massnahmen / Rente 
 
 
 

 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

IV 2025/25 
 

 

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Sachverhalt 
A.  

A.a A.___ (nachfolgend: Versicherter) meldete sich im September 1990, vertreten durch seinen 
gesetzlichen Vertreter, bei der IV-Stelle des Kantons St. Gallen (nachfolgend: IV-Stelle) wegen eines 

Sprachgebrechens (Dyslalie; Dysgrammatismus bei Dysphasie) zum Bezug von Leistungen der 

Invalidenversicherung (IV) an (IV-act. 3 bis 5), woraufhin die IV-Stelle ihm Massnahmen pädagogisch-

therapeutischer Art zusprach (IV-act. 7). Im Oktober 2001 meldete sich der Versicherte, der per Ende 

Juli 2001 seine Lehre als Fahrradmechaniker abgebrochen hatte (IV-act. 11-4, 12-2, 24), wegen 
Depression, auffälliger Persönlichkeit, psychischer Entwicklungsstörung, Unreife und 

Verhaltensauffälligkeiten erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (IV-act. 9, 12). Mit Verfügung 

vom 22. April 2002 sprach ihm die IV-Stelle für die Dauer vom 22. April bis 4. Juli 2002 berufliche 

Massnahmen zu (Vorkurs im Rahmen einer erstmaligen berufliche Ausbildung zum Büroangestellten 

im B.___; IV-act. 27). Die beruflichen Massnahmen wurden schliesslich so lange zugesprochen, bis der 

Versicherte im Sommer 2005 seine Ausbildung zum Büroangestellten erfolgreich abschliessen konnte 

(IV-act. 36, 50, 59, 75, 87, 101). Im Anschluss daran wurde der Versicherte von der IV-

Eingliederungsberatung bei der Stellensuche unterstützt. Im Januar 2006 galt er als 

rentenausschliessend eingegliedert (IV-act. 102). 

A.b Im Juni 2021 meldete sich der Versicherte wegen Depression, starker Schlafstörungen und 
Erschöpfungszustand erneut zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle an (IV-act. 103). Dem Bericht von 

Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Hausarzt des Versicherten, vom 6. 

September 2021 sind die folgenden Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu 

entnehmen: depressive Störung, umschriebene Entwicklungsstörung mit modalitätsübergreifender 
Lernstörung und Schwierigkeiten in schulischen Fertigkeiten (IV-act. 120-4). Der Versicherte sei vom 

14. September bis 2. Oktober 2020 zu 100 %, vom 3. bis 31. Oktober 2020 zu 50 % und vom 1. bis 30. 

November 2020 zu 30 % arbeitsunfähig gewesen. Seit dem 15. Februar 2021 sei er wieder zu 100 % 

arbeitsunfähig. Dem Versicherten sei von der Arbeitgeberin (Z.___ AG [IV-act. 113-3]) per 28. Februar 

2021 aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt worden, nachdem er seit 2010 als Informatiker 

(Innendienst Technik; IV-act. 113-3) dort gearbeitet habe (IV-act. 120-3 f.). Die Depression und 

kognitive Verhaltensstörung würden den Neubeginn einer beruflichen Tätigkeit im neuen Arbeitsumfeld 

einschränken (IV-act. 120-5). Dr. C.___ legte dem Arztbericht einen Bericht zur neuropsychologischen 

Untersuchung vom 12. Februar 2021 im Kantonsspital St. Gallen (KSSG; IV-act. 120-10 ff.) und den 

Eintrittsbericht in die Psychiatrie D.___ vom 23. April 2021 (IV-act. 120-8 f.) bei.  

A.c Es folgten eine psychodiagnostische Untersuchung in der Psychiatrie D.___ (IV-act. 123-14 f.) 
sowie zwei Verlaufsberichte derselben (IV-act. 123-2 ff., 132-3 f.). Im Verlaufsbericht vom 13. Dezember 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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2021 hielt der behandelnde Psychiater fest, dass beim Versicherten eine komplexe psychiatrische 

Erkrankung vorliege, bei welcher eine Persönlichkeitsakzentuierung, eine einfache Aktivitäts- und 

Aufmerksamkeitsstörung sowie eine rezidivierende depressive Störung eine Rolle spielen würden. 

Aktuell sei der Versicherte nicht arbeitsfähig (IV-act. 123-3). Im Verlaufsbericht vom 15. Juni 2022 

bestätigte der behandelnde Arzt, dass sich der Zustand des Versicherten seit dem Verlaufsbericht vom 
13. Dezember 2021 nicht verändert habe, wobei er eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer ideal 

adaptierten Tätigkeit auf dem zweiten Arbeitsmarkt als vorstellbar bezeichnete (IV-act. 131-2 f.). 

A.d Am 30. September 2022 berichtete der den Versicherten neu behandelnde Dr. E.___, Facharzt 
für Psychiatrie und Psychotherapie, von wöchentlichen Sitzungen des Versicherten bei ihm. Er 

diagnostizierte eine einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung und eine rezidivierende 

depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, und attestierte ihm eine 100%ige 

Arbeitsunfähigkeit bis 31. Oktober 2022 für jede Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt (IV-act. 138-3 

ff.). 

A.e Am 9. November 2022 verneinte Dr. med. F.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, 
des Regionalen Ärztlichen Diensts (RAD) bei einer versicherungsmedizinisch plausibel erscheinenden 

Arbeitsunfähigkeit von 100 % das Eingliederungspotential des Versicherten. Gegenwärtig sei innert 

angemessener Zeit mit einer mindestens 50%igen Arbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt zu 

rechnen (IV-act. 143). Daraufhin teilte die IV-Stelle mit Schreiben vom 11. November 2022 dem 
Versicherten mit, dass er keinen Anspruch auf berufliche Massnahmen habe (IV-act. 146). 

A.f Der Versicherte wechselte im Januar 2023 zu Dr. med. G.___, Facharzt für Psychiatrie und 
Psychotherapie. Dieser berichtete am 17. Juli 2023 von Behandlungen alle drei Wochen und 

diagnostizierte ADHS sowie eine kombinierte Persönlichkeitsstörung. Er attestierte ihm eine 100%ige 

Arbeitsunfähigkeit (IV-act. 164).  

A.g Dr. F.___ hielt am 7. August 2023 fest, dass angesichts der weiterhin attestierten 100%igen 
Arbeitsunfähigkeit zur abschliessenden Beurteilung des medizinischen Sachverhalts ein Gutachten in 

den Fachdisziplinen Psychiatrie und Neuropsychologie erforderlich sei (IV-act. 168-2 f.). Die IV-Stelle 

teilte dies dem Versicherten mit Schreiben vom 15. August 2023 mit (IV-act.167). 

A.h Am 8. November 2023 fand die neuropsychologische Abklärung bei Dr. phil. H.___, 
Fachpsychologe für Neuropsychologie, statt (IV-act. 183). Die psychiatrische Begutachtung durch Dr. 

med. I.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, folgte am 30. Oktober 2023 (IV-act. 186). Dr. 

I.___ kam – unter Berücksichtigung der neuropsychologischen Beurteilung – zum Schluss, dass der 

Versicherte an einer einfachen Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung leide. Es bestünden eine 
Lernbehinderung (Gesamt-IQ 80) und eine Rechtschreibestörung. Im Zusammenhang mit der 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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einfachen Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung und der Lernbehinderung würde insgesamt eine 

leichte bis mittelschwere neuropsychologische Funktionsstörung vorliegen. Zudem bestehe eine 

gewisse sozialphobische Komponente, wobei das Ausmass einer eigentlichen sozialen Phobie nicht 

erreicht werde. Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit führte Dr. I.___ aus, dass diese in der bisherigen 

Tätigkeit 70 % und in einer ideal adaptierten Tätigkeit 100 % betrage (IV-act. 186-68 ff.). Nach 
Rücksprache mit dem RAD-Arzt Dr. med. J.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie 

Neurologie, erachtete die RAD-Ärztin Dr. med. K.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, 

das Gutachten von Dr. I.___ als nachvollziehbar. Sie bestätigte auch, dass der Beginn der 

Arbeitsunfähigkeit auf den 14. September 2020 festgelegt werden könne (IV-act. 190). 

A.i Mit Vorbescheid vom 3. Januar 2024 informierte die IV-Stelle den Versicherten, dass er bei einem 
Invaliditätsgrad von 28 % keinen Anspruch auf eine Invalidenrente habe (IV-act. 193). Dagegen erhob 

der Versicherte, unterstützt durch pro infirmis, am 6. Februar 2024 Einwand (IV-act. 198). Diesen 

ergänzte er mit Schreiben vom 5. März 2024 (IV-act. 200). Im Wesentlichen beantragte er die 

Durchführung beruflicher Massnahmen. Die in Aussicht gestellte medizinische Stellungnahme von Dr. 

G.___ ging am 13. März 2024 bei der IV-Stelle ein (IV-act. 203). 

A.j Daraufhin wurde am 13. Mai 2024 ein Eingliederungsplan mit dem Versicherten erarbeitet, 
welcher Unterstützung bei der Stellensuche durch die L.___ für die Dauer von sechs Monaten 

beinhaltete (IV-act. 205, 208). Aus verschiedenen Gründen verlief die Wiedereingliederung erfolglos 
(IV-act. 212, 215-8 ff., 215-11 ff., 215-16). 

A.k Mit Schreiben vom 4. Dezember 2024 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass er keinen 
Anspruch auf weitere berufliche Massnahmen habe (IV-act. 217). Die IV-Stelle informierte den 

Versicherten am 6. Dezember 2024 darüber, an der bisherigen medizinischen Einschätzung 

festzuhalten, und gewährte ihm dazu das rechtliche Gehör (IV-act. 218). 

A.l Mit Verfügung vom 13. Januar 2025 verneinte die IV-Stelle bei einem Invaliditätsgrad von 28 % 
den Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente (IV-act. 219). 

B.  

B.a Dagegen erhob der Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführer), vertreten durch 
Rechtsanwältin lic. iur. P. Kern, Rechtsdienst Inclusion Handicap, am 10. Februar 2025 Beschwerde 

und stellte folgende Anträge (act. G1):  

1. «Die Verfügung vom 13. Januar 2025 sei aufzuheben und dem Beschwerdeführer seien IV-Leistungen 

(berufliche Massnahmen, IV-Rente) zuzusprechen. 

2. Es sei ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen. 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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3. Dem Beschwerdeführer sei die unentgeltliche Rechtspflege (unentgeltliche Prozessführung und 

unentgeltliche Rechtsverbeiständung) zu gewähren. 

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.» 

B.b Mit Beschwerdeantwort vom 3. April 2025 beantragte die IV-Stelle (nachfolgend: 
Beschwerdegegnerin) die Abweisung der Beschwerde (act. G5). 

B.c Am 3. April 2025 entsprach das Versicherungsgericht dem Gesuch des Beschwerdeführers um 
Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung (act. G6). 

B.d Mit Replik vom 16. Mai 2025 liess der Beschwerdeführer die folgenden leicht abgeänderten 
Rechtsbegehren stellen (act. G8): 

1. «Die Verfügung vom 13. Januar 2025 sei aufzuheben und dem Beschwerdeführer sei mit Wirkung ab 1. 

September 2021 eine ganze IV-Rente zuzusprechen.  

2. Dem Beschwerdeführer sei die unentgeltliche Rechtspflege (unentgeltliche Prozessführung und 

unentgeltliche Rechtsverbeiständung) zu gewähren.  

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.» 

B.e Die Beschwerdegegnerin hielt mit Duplik vom 5. Juni 2025 an ihrem Antrag auf Abweisung der 
Beschwerde fest und nahm vereinzelt Stellung zu den Vorbringen in der Replik (act. G10). 

B.f Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie die Ausführungen in den 
(medizinischen) Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. 

Erwägungen 
1.  

Vorliegend strittig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente. Da 

es sich bei Rentenzusprachen um zeitlich offene Dauersachverhalte handelt, erfolgt deren Beurteilung 
grundsätzlich nach den jeweils geltenden rechtlichen Grundlagen. Es ist somit bis zum Inkrafttreten 

einer Rechtsänderung das alte Recht und danach (ex nunc et pro futuro) – sofern die Voraussetzungen 

hierfür erfüllt sind – das neue Recht anwendbar (etwa: BGE 148 V 162 E. 3.2.1 mit Hinweisen; vgl. BGE 

150 V 89 E. 3.2.1).  

2.   

2.1 Einen Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung haben Versicherte, die ihre 
Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder verbessern können, während eines Jahres 

ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich zu mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen sind und 

nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über 

die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Invalidität ist gemäss Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes 

über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) die voraussichtlich 
bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsunfähigkeit 

wird in Art. 7 Abs. 1 ATSG als der durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder 

psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung 

verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt definiert. Der Invaliditätsgrad ist grundsätzlich durch einen 

Einkommensvergleich zu ermitteln. Dabei wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person 

nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage 

erzielen kann (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Einkommen, das sie erzielen könnte, 

wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen; Art. 16 ATSG). 

2.2 Um den Invaliditätsgrad bestimmen zu können, sind die Verwaltung und – im Beschwerdefall – 
das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur 

Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es dabei, den Gesundheitszustand 
zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 

versicherte Person arbeitsfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Hinsichtlich des Beweiswerts eines 

Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen 

Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. 

der Anamnese abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 

Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Fachperson 

begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).  

2.3 Gemäss Art. 43 Abs. 1 Satz 1 ATSG prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die 
notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein. Die nach 

Art. 61 lit. c ATSG vom kantonalen Gericht zu beachtende Untersuchungspflicht entspricht derjenigen 

von Art. 43 Abs. 1 ATSG (MIRIAM LENDFERS, N 87 zu Art. 61, in: Ueli Kieser/Matthias Kradolfer/Miriam 

Lendfers [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts, ATSG, 5. Aufl. 2024 [nachfolgend zitiert: Kommentar ATSG]). Im 

Sozialversicherungsrecht herrscht somit der Untersuchungsgrundsatz.  

2.4 Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der Grundsatz der freien 
Beweiswürdigung (Art. 43 Abs. 1 ATSG [Urteil des Bundesgerichts vom 1. September 2021, 

9C_549/2020, E. 3.1] bzw. Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die urteilenden Instanzen die Beweise 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen 

und alle Beweismittel unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu 

entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen 

Rechtsanspruchs gestatten. Die Rechtsprechung hat es als mit dem Grundsatz der freien 

Beweiswürdigung vereinbar erachtet, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und 
Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen. So weicht das Gericht bei 

Gerichtsgutachten nach der Praxis nicht ohne zwingende Gründe von der Einschätzung der 

medizinischen Fachpersonen ab. Weiter darf es den von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 

44 ATSG eingeholten, den Anforderungen der Rechtsprechung genügenden Gutachten externer 

Spezialärzte und -ärztinnen vollen Beweiswert zuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die 

Zuverlässigkeit der Expertise sprechen. Auf das Ergebnis versicherungsinterner ärztlicher Abklärungen 

kann sodann nicht abgestellt werden und es sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen, wenn auch 

nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen. Was schliesslich die Berichte 

von behandelnden Ärzten und Ärztinnen anbelangt, so sind diese zwar nicht von vornherein ohne 

Beweiswert, doch ist bei ihnen der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde Ärzte 

und Ärztinnen wegen ihrer auftragsrechtlichen Stellung mitunter im Zweifelsfall eher zugunsten ihrer 

Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.4, 4.6 und 125 V 351). Erachtet das 

Sozialversicherungsgericht die rechtserheblichen tatsächlichen Entscheidungsgrundlagen bei 
pflichtgemässer Beweiswürdigung als schlüssig, darf es den Prozess ohne Weiterungen abschliessen 

(vgl. BGE 135 V 465 E. 4.3.2 mit Hinweisen). 

3.  

Die Beschwerdegegnerin geht in der angefochtenen Verfügung gestützt auf das unter Berücksichtigung 

der neuropsychologischen Untersuchung (IV-act. 183) erstellte psychiatrische Gutachten vom 3. 

Dezember 2023 (IV-act. 186) und die Stellungnahme des RAD vom 19. Dezember 2023 (IV-act. 190) 

davon aus, dass der Beschwerdeführer in angestammter Tätigkeit zu 70 % und in einer ideal 

adaptierten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. Zu prüfen ist, ob gestützt auf dieses Gutachten der 

Leistungsanspruch des Beschwerdeführers abschliessend beurteilt werden kann. 

3.1 Dr. I.___ kam im psychiatrischen Gutachten zum Schluss, dass sich eine einfache Aktivitäts- und 
Aufmerksamkeitsstörung (ICD-10: F90.0) auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirke, 

während die isolierte Rechtschreibstörung (ICD-10: F81.1) und die rezidivierende depressive Störung, 

derzeit remittiert, (ICD-10: F33.4) die Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtigen würden (IV-act. 186-67). 

Ausgehend davon schätzte er die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in der angestammten 
Tätigkeit auf 70 %. Er begründete dies folgendermassen: «[...] Die Anforderungen der zuletzt 

ausgeübten Tätigkeit sind, wenn man sich auf die Beschreibung im Auftrag abstützt, etwas zu hoch. 

Man muss davon ausgehen, dass der Expl. dies[e] in Teilen nicht erfüllen kann. Das scheint vom 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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langjährigen Arbeitgeber aber ein Stück weit akzeptiert worden zu sein, auf dem freien Arbeitsmarkt 

kann man das aber nicht voraussetzen» (IV-act. 186-70). In einer ideal adaptierten Tätigkeit beurteilte 

Dr. I.___ die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers mit 100 %. Als solche erachtete er «[...] 

Tätigkeiten, bei denen die Anweisungen und Arbeitsaufträge überschaubar sind und bei Bedarf 

wiederholt gegeben werden. Geeignet sind Tätigkeiten mit vorwiegend geringen 
Gedächtnisanforderungen. Bei komplexeren Tätigkeiten, mit denen der Expl. noch nicht vertraut ist, ist 

aufgrund der Gedächtnisdefizite mit einer erhöhten Einarbeitungszeit zu rechnen. Der Expl. profitiert 

von einfachen und klaren Handlungsanweisungen. Erwerbliche Tätigkeiten sollten mit vorwiegend 

geringen sprachlichen intellektuellen und sehr geringen schriftsprachlichen Anforderungen 

einhergehen. Mathematische Anforderungen sollten gering sein» (IV-act. 186-71).  

3.2 Dr. I.___ legt überzeugend dar, weshalb er die Depression als im Zeitpunkt der Untersuchung 
remittiert und eine Persönlichkeitsstörung als nicht gegeben erachtet. Zudem erklärt er, weshalb für ihn 

die Verneinung eines Asperger-Syndroms (wie von Dr. H.___ und der Neuropsychologin am KSSG 

vorgenommen) nachvollziehbar ist (IV-act. 186-64 ff.). Das Gutachten ist plausibel, berücksichtigt die 

im Zeitpunkt der Begutachtung vorliegenden Unterlagen und genügt auch im Lichte der Grundsätze 

zum strukturierten Beweisverfahren gemäss BGE 141 V 281 den Anforderungen an den Beweiswert 

ärztlicher Berichte (BGE 134 V 231 E. 5.1 und 125 V 351 E. 3a). Auch wenn die Einordnung der 

neuropsychologischen Funktionseinschränkung durch den Gutachter etwas knapp ausgefallen ist, 
durfte grundsätzlich auch die RAD-Ärztin in ihrer Stellungnahme vom 19. Dezember 2023 auf dieses 

Gutachten abstellen.  

3.3 Ins Gewicht fällt vorliegend allerdings, dass die Beschwerdegegnerin ihre ablehnende 
Rentenverfügung erst am 13. Januar 2025 erliess, während die Begutachtung am 30. November 2023 

stattgefunden hatte und das Gutachten am 3. Dezember 2023 fertiggestellt worden war. Zwischen der 

Begutachtung und der Verfügung verging folglich mehr als ein Jahr. Während eben dieses Jahres 

wurden erneut Eingliederungsmassnahmen durchgeführt (u.a. Job Coaching durch die L.___). Den 

Akten lassen sich konkrete Hinweise auf eine im Jahr 2024 eingetretene Verschlechterung des 

Gesundheitszustands des Beschwerdeführers entnehmen (vgl. Schlussbericht Coaching 

Stellenvermittlung [IV-act. 212-2]: «Herr [A.___] informiert uns [am 19. Juli 2024] über eine sich 

nochmals massiv verschlechterte Gesundheitssituation. So leide er unter starker Erschöpfung, 

Dauerschlaf und heftigen Schweissausbrüchen. Aufgrund dieser unerfreulichen Situation konnte er das 

Telefon nicht abnehmen»; Schlussbericht Coaching Stellenvermittlung [IV-act. 212-2]: «Anlässlich 

dieses Treffens [vom 25. Juli 2024] teilt uns Herr A.___ mit, dass es ihm unverändert gesundheitlich 
sehr mies geht. Die Schweissausbrüche (bis zu 3-maligem Hemdenwechsel innerhalb eines Tages), 

die Mattigkeit und heftige Alpträume belasten ihn sehr. Die Betreuung des schwerkranken Vaters 

komme erschwerend dazu. Herr A.___ ist oftmals derart ermattet, dass er während 3 Tagen nicht zum 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Bett rauskomme»; Abklärungsauftrag BM vom 30. Juli 2024 [IV-act. 209]: «Am 11.4.2024 erfolgte das 

Assessmentgespräch. Seither hat sich der Gesundheitszustand eher verschlechtert als verbessert»; 

Besprechungsprotokoll vom 12. September 2024 [IV-act. 210]: «Gemäss IIE ist die Unterstützung bei 

der Stellensuche schwierig mit diesen Adaptionskriterien zusammen mit seinem Auftreten. Der Coach 

und IIE sind der Meinung, es wäre gut und nachhaltig vP aufzutrainieren. Gemäss IIE ist allenfalls mehr 
als ‘nur’ ADHS dahinter. Die Empfehlung von IIE ist es, ein Arbeitstraining durchzuführen»). Die L.___ 

kam darauf gestützt zum Schluss, dass «[e]ine Tätigkeit im primären Arbeitsmarkt [...] [ihres] Erachtens 

aufgrund der gesundheitlichen Verfassung noch nicht möglich [sei]» (IV-act. 212-2), und hielt fest, dass 

die Eingliederungsverantwortliche der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen (SVA) 

deshalb intern die Möglichkeit einer Integrationsmassnahmassnahme (Aufbautraining) abklären werde 

(IV-act. 215-10). Nach Rücksprache mit dem RAD wurde am 12. September 2024 entschieden, an das 

Gutachten festzuhalten und es bei der Arbeitsvermittlung und beim Coaching bleiben zu lassen (IV-act. 

215-11). Anlässlich des Abschlussgesprächs bei der L.___ hielt der Jobcoach sodann fest, dass bisher 

kein Coaching habe durchgeführt werden können, er aber merke, dass der Beschwerdeführer motiviert 

sei und es auch wolle, jedoch aus gesundheitlichen Gründen ausgebremst werde. Es liege klar nicht 

am Willen und der Motivation, sondern am Können. Die SVA-Eingliederungsverantwortliche fügte 

sodann hinzu, dass der Gesundheitszustand instabil sei, weshalb eine Abklärung in einer örtlich nahen 

Institution mit der Möglichkeit, abends nach Hause zu gehen, aktuell nicht zielführend sei (IV-act. 215-
13). Daraufhin empfahl die SVA-Eingliederungsverantwortliche am 4. Dezember 2024, die 

Wiedereingliederung aufgrund des instabilen Gesundheitszustands abzuschliessen, die neuen 

Arztberichte einzufordern und den Fall nochmals zu prüfen (IV-act. 215-16). Dies Vorgehen hätte es 

ermöglicht, den seit der Begutachtung stattgefundenen gesundheitlichen Entwicklungen Rechnung zu 

tragen. Dennoch hat die Beschwerdegegnerin es unterlassen, der Empfehlung der SVA-

Eingliederungsverantwortlichen zu folgen. Eine ausführliche Stellungnahme des RAD zu den letzten 

Entwicklungen fehlt, weshalb auch keine Beurteilung des Gesundheitszustands und der medizinisch-

theoretischen Arbeitsfähigkeit im Zeitpunkt der Verfügung aktenkundig ist. Die Beschwerdegegnerin hat 

sich darauf beschränkt, die beruflichen Massnahmen mit Verweis darauf, dass sich der 

Beschwerdeführer «aktuell aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage [fühle,] an gesundheitlichen 

Massnahmen teilzunehmen» – was angesichts der Aktenzitate zu kurz greift –, am 4. Dezember 2024 

formlos abzuschliessen (IV-act. 217) und am 14. Januar 2025 gestützt auf ein über ein Jahr altes 

Gutachten, das die in der Zwischenzeit ergangenen Entwicklungen logischerweise nicht berücksichtigt, 

über den Rentenanspruch zu verfügen. Damit hat die Beschwerdegegnerin ihren 
Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 Abs.1 ATSG) verletzt. Der Sachverhalt erweist sich als nicht 

genügend abgeklärt; eine abschliessende Begutachtung mit Berücksichtigung der von verschiedenen 

Fachpersonen dokumentierten eingetretenen Gesundheitsverschlechterung des Beschwerdeführers 

fehlt. Angesichts der Diskrepanz zwischen der trotz vorhandener Motivation fehlgeschlagenen 

beruflichen Integration und dem gutachterlichen Attest einer vollen Arbeitsfähigkeit in adaptierten 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Tätigkeiten fehlt zudem eine gutachterliche Stellungnahme zur grundsätzlichen Fähigkeit des 

Beschwerdeführers, sich beruflich zu integrieren (vgl. hierzu auch Urteil des Bundesgerichts vom 4. 

August 2025, 9C_42/2025 E. 4 f.). 

4.    

Die strittige Ablehnung des Rentenanspruchs blendet die offenkundig gefährdete 
Eingliederungsfähigkeit aus; sie erweist sich als verfrüht, ist auf einem ungenügend abgeklärten 

Sachverhalt ergangen und ist insoweit rechtswidrig. Es ist fraglich, ob das gutachterlich eingeschätzte 

Leistungsvermögen dem aktuellen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers Rechnung trägt. Die 

Sache ist demnach an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, um in einem ersten Schritt ein 

Verlaufsgutachten zur aufdatierten Aktenlage einzuholen. Das Gutachten wird sich zu den seitherigen 

Entwicklungen, zu den Erkenntnissen der den Beschwerdeführer begleitenden Fachleute, zum Einfluss 

der Krankheitssymptomatik auf die Eingliederungsperspektiven (im Sinne des Grundsatzes 

«Eingliederung vor/statt Rente») sowie zur Durchführbarkeit von einschlägigen medizinischen und 

sozialtherapeutischen Vorkehrungen äussern müssen. In diesem Rahmen wird sich der Gutachter auch 

ausführlich mit den kognitiven Einschränkungen auseinandersetzen und schliesslich eine neue 

Arbeitsfähigkeitseinschätzung und eine Einschätzung des Eingliederungspotentials vornehmen 

müssen. Basierend auf die erarbeiteten Grundlagen wird gegebenenfalls – in Absprache mit den 

therapierenden Fachleuten – ein Eingliederungsplan für leidensangepasste Tätigkeiten zu erstellen sein 
(vgl. Art. 57 Abs. 1 lit. f IVG). Die Frage nach der Arbeits(un)fähigkeit stellt sich neu, nachdem 

realistische Möglichkeiten der beruflichen Integration ausgeschöpft sind. 

5.   

5.1 Gemäss den vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde dahingehend gutzuheissen, dass die 
Sache zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen 

ist. 

5.2 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand 
und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.– bis Fr. 1’000.– festgelegt (Art. 69 

Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.– erscheint in der vorliegend zu beurteilenden 

Angelegenheit angemessen. Der unterliegenden Beschwerdegegnerin sind die Gerichtskosten 

vollumfänglich aufzuerlegen.  

5.3 Die obsiegende beschwerdeführende Partei hat gemäss Art. 61 lit. g ATSG Anspruch auf Ersatz 
der Parteikosten. Die Parteientschädigung wird vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne 

Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des 
Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g ATSG). In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Versicherungsgericht nach Art. 22 Abs. 1 Honorarordnung (HonO; sGS 963.75) pauschal Fr. 1'500.– 

bis Fr. 15'000.–. In der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit erscheint mit Blick auf den 

notwendigen Aufwand für die Beschwerdeführung gemäss eingereichter Aufwandsübersicht (act. G8.1) 

bei bescheidenem Aktenumfang eine Parteientschädigung in Höhe von Fr. 4'000.– (inklusive 

Barauslagen und Mehrwertsteuer) angemessen. Die Festlegung einer Entschädigung aus 
unentgeltlicher Rechtsverbeiständung erübrigt sich bei diesem Prozessausgang. 

Entscheid 
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP  

1.  
Die Beschwerde wird dahingehend gutgeheissen, dass die Sache zur weiteren Abklärung im Sinne der 

Erwägungen an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird. 

2.  
Die Gerichtsgebühr von Fr. 600.– wird der Beschwerdegegnerin auferlegt. 

3.  
Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 4'000.– 

(einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 25.11.2025
	Art. 43 Abs. 1 ATSG; Art. 14quater ff., Art. 28 IVG. An sich beweiskräftiges psychiatrisches Gutachten, jedoch keine Berücksichtigung der nach dem Gutachten ergangenen Entwicklungen und Verschlechterung des Gesundheitszustands. Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes. Rückweisung an die Beschwerdegegnerin (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 25. November 2025, IV 2025/25).

		2026-01-28T03:58:16+0100
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen