# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5c2a5dcf-f293-5665-b7bd-7479457b5ffc
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-07-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.07.2008 C-2723/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2723-2006_2008-07-28.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-2723/2006/kui
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 8 .  J u l i  2 0 0 8

Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), 
Richter Michael Peterli, 
Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz, 
Gerichtsschreiberin Ingrid Künzli.

B._______,
vertreten durch Herrn Rechtsanwalt André Largier,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenversicherung, Einspracheentscheid vom 
1. März 2006.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-2723/2006

Sachverhalt:

A.
Die  am  27.  Juni  1970  geborene  deutsche  Staatsangehörige 
B._______  (im  Folgenden: Beschwerdeführerin)  war  vom 10. August 
1995  bis  18.  November  1998  mit  dem  Schweizer  E._______ 
verheiratet und wohnte in der Schweiz. Sie arbeitete laut dem Auszug 
aus ihrem individuellen Konto der Schweizerischen Ausgleichskasse in 
den Jahren 1995 bis 1999 in der Schweiz (act. 28). Am 7. Juli  1998 
stürzte sie eine Treppe hinunter und am 19. Dezember 1998 erlitt sie 
einen Verkehrsunfall (act. 3). 

B.
Am 17. März 2003 stellte die Beschwerdeführerin bei der Eidgenössi-
schen Invalidenversicherung (IV), IV Stelle für Versicherte im Ausland 
(im Folgenden: IVSTA) ein Gesuch um Gewährung von Leistungen der 
Invalidenversicherung  (act.  1).  Sie  machte  im  Wesentlichen  geltend, 
seit dem Verkehrsunfall, der zu einer HWS-Distorsion geführt habe, lei-
de sie an Verspannungsschmerzen im Schultergürtelbereich, die über 
den  Nacken  in  die  Kopffront  zögen. Ihre  Konzentrationsfähigkeit  sei 
eingeschränkt und sie ermüde sehr rasch. Zudem sei nach einer ope-
rierten Verletzung am linken Mittelfinger eine Sehne mit der Haut zu-
sammengewachsen,  was  zu  motorischen  Störungen  und  ziehenden 
Schmerzen führe. Sie sei nicht mehr so belastbar wie früher (vgl. u.a. 
act. 9).

C.
Mit Verfügung vom 25. Mai 2004 wies die IVSTA das Leistungsbegeh-
ren ab. Zur Begründung hielt sie fest, aus den Akten ergebe sich we-
der eine bleibende Erwerbsunfähigkeit noch eine ausreichende durch-
schnittliche  Arbeitsunfähigkeit  während  eines  Jahres.  Trotz  des  Ge-
sundheitsschadens könne eine Tätigkeit ausgeübt werde, bei der ein 
rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen sei. Für ihren 
Entscheid zog die Vorinstanz die Akten der Schweizerischen Unfallver-
sicherungsanstalt (SUVA) bei, insbesondere

• das  neurologisch/neuropsychologische  Gutachten  der  Neurologi-
schen  Poliklinik  des  Universitätsspital  Zürich  vom  18.  September 
2001 (act. 176),

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• den  Bericht  über  die  Rehabilitationsbehandlung  in  der  Klinik  für 
Rheumatologie  und  Rehabilitation  des  Bewegungsablaufes,  Klinik 
Valens vom 28. Oktober 2002 (act. 184).

Bei  den Akten befand sich auch das ärztliche Gutachten für  die ge-
setzliche  Rentenversicherung  auf  dem  Gebiet  der  Neuropsychiatrie 
der deutschen Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (im Folgen-
den: BfA) vom 27. Mai 2003 (act. 189) und verschiedene weitere Arzt-
berichte. 

Die  IVSTA  legte  diese  Unterlagen  ihrem  medizinischen  Dienst  zur 
Beurteilung vor (act. 197),  der aus ärztlicher Sicht  keine invaliditäts-
begründende  Einschränkung  der  Arbeits-  und  Erwerbsfähigkeit  er-
kennen konnte.

D.
Gegen die abweisende Verfügung erhob die Beschwerdeführerin  am 
30. Juni 2004 Einsprache mit  dem Antrag, es sei  ihr rückwirkend ab 
dem 1. April 2003 eine angemessene, zumindest halbe Invalidenrente 
zuzusprechen (act. 223). 

Sie hielt vorab fest, die Wartefrist sei am 17. April 2003 abgelaufen. Im 
Weiteren wies sie darauf hin, dass die SUVA ihr weiterhin ein Taggeld 
auf der Basis einer 50%-igen Arbeitsunfähigkeit ausrichte. Die IVSTA 
würdige  den  Sachverhalt,  insbesondere  die  ärztlichen  Gutachten 
falsch, wenn sie zum Schluss komme, es bestehe kein Anspruch auf 
eine  Invalidenrente.  Die  Gutachten,  auf  welche  die  Vorinstanz  ab-
gestellt  habe,  stünden  zudem  im  Widerspruch  zu  anderen,  sich  im 
Dossier  befindlichen  ärztlichen  Beurteilungen.  Bei  der  Bestimmung 
des zumutbaren Arbeitspensums sei von einer 42- und nicht von einer 
36-Stundenwoche  auszugehen.  Mit  dem  Erlass  des  Einsprache-
entscheides sei bis zum Vorliegen des Gutachtens der Medizinischen 
Begutachtungsstelle  Zürich  zu  warten.  Die  Untersuchung  für  diese 
Begutachtung sei für den 4. Mai 2004 vorgesehen.

E.
Mit Entscheid vom 1. März 2006 hiess die IVSTA die Einsprache teil-
weise gut (act. 225) und sprach der Beschwerdeführerin eine Viertels-
rente ab dem 1. September 2003 zu (Rentenberechnung vom 21. Feb-
ruar 2006, act. 30).

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Sie zog dabei zwei neu vorliegende Gutachten bei:

• Multidisziplinäres  Gutachten  des  Medizinischen  Zentrums  Römer-
hof, medizinische Begutachtungsstelle Valens (im Folgenden: MZR) 
vom 7. Juli 2004 (act. 195),

• Gutachten Dr. med. S._______, Facharzt  FMH für  Neurologie vom 
8. März 2005 (act. 196).

Zur Begründung ihres Entscheides führte die IVSTA im Wesentlichen 
aus,  in  Abweichung  von  der  Beurteilung  durch  die  begutachtenden 
Ärzte, welche auf eine 50%-ige Arbeitsunfähigkeit schlössen, vertrete 
der Vertrauensarzt des IVSTA, Dr. U._______, die Ansicht, selbst bei 
Vorliegen  der  gestellten  Diagnosen  betrage  die  Arbeitsunfähigkeit 
höchstens  40%. Die  Beschwerdeführerin  sei  vom Juli  1999 bis  zum 
30. September 2002 in einem geregelten Arbeitsverhältnis gestanden, 
habe eine problemlose Schwangerschaft gehabt und könne weiterhin 
sportliche Aktivitäten ausüben.

F.
Am 12. April  2006 reichte die Beschwerdeführerin bei der Eidgenös-
sischen Rekurskommission der Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden-
versicherung für die im Ausland wohnenden Personen (im Folgenden: 
Rekurskommission) Beschwerde ein. Sie beantragte, der Einsprache-
entscheid vom 1. März 2006 sei  aufzuheben und es sei  ihr  ab April 
2003 eine halbe Invalidenrente zuzusprechen.

Im Wesentlichen machte die Beschwerdeführerin  geltend,  der beige-
zogene  Arzt  der  IVSTA habe  sie  weder  persönlich  untersucht  noch 
über  die  Ergebnisse  bildgebender  Verfahren  verfügt.  Die  Vorinstanz 
habe ihre Beurteilung auch auf Akten der SUVA gestützt. Die von der 
SUVA  in  Auftrag  gegebenen  Gutachten  entsprächen  den  von  der 
Rechtssprechung gestellten Anforderungen, weshalb ohne zwingende 
Gründe  nicht  von  deren  Ergebnissen  abgewichen  werden  dürfe.  Es 
werde nicht einlässlich begründet, weshalb die Gutachten nicht über-
zeugten. Die Berichte von Dr. U._______ entsprächen demgegenüber 
nicht  den  geforderten  Kriterien.  Seit  Erstellung  der  erwähnten 
Gutachten  sei  keine  wesentliche  Besserung  des  Gesundheitszu-
standes der Beschwerdeführerin eingetreten.

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G.
Die Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 22. Mai 2006 
die Abweisung der Beschwerde.

Zur Begründung führte sie aus, der ärztliche Dienst habe in den Stel-
lungnahmen vom 7. September 2004, vom 22. April 2005, vom 24. Au-
gust 2005 und vom 6. Oktober 2005 (act. 200, 202, 204 und 206) aus-
führlich  dargelegt,  weshalb  hinsichtlich  des  Grades  der  Arbeitsunfä-
higkeit  von der  Beurteilung in  den Gutachten des  MZR und von Dr. 
S._______  abzuweichen sei.  Gemäss  den Feststellungen des ärztli-
chen Dienstes  bestehe seit  September  2002 eine Arbeitsunfähigkeit 
von 40%, so dass die einjährige Wartefrist im September 2003 abge-
laufen sei.

H.
In der Replik vom 28. Juni 2006 hielt die Beschwerdeführerin an ihren 
Rechtsbegehren fest. Sie stellte sich auf den Standpunkt, der Arzt der 
IVSTA weiche in geradezu willkürlicher Weise von den gutachterlichen 
Ausführungen ab. Die Gutachten seien nicht zu beanstanden und be-
legten eine 50%-ige Arbeitsunfähigkeit  sowohl  in  der  angestammten 
als auch in jeder anderen zumutbaren Tätigkeit. Zudem hielt  die Be-
schwerdeführerin erneut fest, die SUVA richte weiterhin Taggelder auf 
der Basis einer 50%-igen Arbeitsunfähigkeit aus.

I.
Auch die IVSTA hielt in der Duplik vom 6. Juli 2006 an ihrem Rechts-
begehren fest und verwies zur Begründung auf die früheren Ausfüh-
rungen.

J.
Am 1. Januar 2007 übernahm das Bundesverwaltungsgericht das vor-
liegende Beschwerdeverfahren.

K.
Nach Abschluss des Schriftenwechsels reichte die IVSTA am 5. März 
2007 ein von der SUVA übermitteltes neurologisches Gutachten von 
Dr. S._______ vom 21. Februar 2007 und am 22. Mai 2007 eine Ver-
fügung der SUVA vom 14. Mai 2007 ein, in welcher der Beschwerde-
führerin eine Unfallversicherungsrente ausgehend von einer Erwerbs-
unfähigkeit von (noch) 20% zugesprochen wurde. 

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Der Instruktionsrichter brachte die Unterlagen der Beschwerdeführerin 
zu  Kenntnis  und  gab  den  Parteien  am  31.  Mai  2007  Gelegenheit, 
Schlussbemerkungen einzureichen. 

L.
In der Eingabe vom 4. Juni 2007 führte die Vorinstanz aus, aufgrund 
des neurologischen Gutachtens und der  Verfügung der SUVA werde 
ihre  bisherige  Beurteilung  nicht  in  Frage  gestellt.  Vielmehr  belegten 
diese Unterlagen eine weitere Verbesserung des Gesundheitszustan-
des der Beschwerdeführerin.

M.
Die Beschwerdeführerin führte in ihrer Stellungnahme vom 2. Juli 2007 
aus,  massgeblich  für  den  angefochtenen  Einspracheentscheid  vom 
1. März 2006 seien die tatsächlichen Verhältnisse zum Zeitpunkt sei-
nes Erlasses, weshalb die neu eingereichten Unterlagen im vorliegen-
den Verfahren nicht zu berücksichtigen seien. Dr. S._______ habe die 
Beschwerdeführerin  am 12. Februar 2007 erneut  begutachtet  und in 
seinem Bericht ausgeführt, der Gesundheitszustand der Beschwerde-
führerin  habe  sich  zwischenzeitlich  derart  verbessert,  dass  sie  nun 
aus neurologischer Sicht zu 80% arbeitsfähig sei. Die SUVA vertrete 
die Ansicht, sie müsse nur für die neurologischen Gesundheitsbeein-
trächtigungen  einstehen,  da  nur  diese  Folge  des  Unfalls  seien, 
wodurch sich die Verfügung vom 14. Mai 2007 erkläre. Die zusätzliche 
psychische  Störung  und  das  Rückenleiden  seien  jedoch  im  IV-
Verfahren ebenfalls zu berücksichtigen.

N.
Mit Verfügungen vom 12. März 2007 und 22. Mai 2008 gab der Instruk-
tionsrichter  die  Zusammensetzung  des  Spruchkörpers  bekannt.  Es 
gingen keine Ablehnungsbegehren ein.

O.
Unaufgefordert reichte die Beschwerdeführerin am 23. Mai 2008 eine 
weitere Verfügung der SUVA vom 18. April 2008 ein, mit welcher diese 
ihre Verfügung vom 14. Mai 2005 aufhob und festhielt, dass weiterhin 
ein Taggeld von 50% ausgerichtet werde.

P.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unter-
lagen wird,  soweit  für  die  Entscheidfindung erforderlich,  im Rahmen 
der nachfolgenden Erwägungen näher eingegangen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt, sofern es zuständig ist, die 
Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen Rekurs- 
oder  Schiedskommissionen  oder  bei  den  Beschwerdediensten  der 
Departemente  hängigen  Rechtsmittel.  Das  neue  Verfahrensrecht  ist 
anwendbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 
17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]).

1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als Vor-
instanzen gelten die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden. Die 
IVSTA ist  als  Bundesbehörde  eine  Vorinstanz  im  Sinne  von  Art. 33 
Bst. d VGG. Die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Be-
urteilung von Beschwerden gegen Verfügungen dieser IV-Stelle ist zu-
dem in Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 
über die Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20) ausdrücklich vorge-
sehen.

1.2 Im  Streit  liegt  der  Einspracheentscheid  der  IVSTA vom 1.  März 
2006. Das Bundesverwaltungsgericht ist somit zur Beurteilung der Be-
schwerde zuständig.

1.3 Als  Adressatin  des  Einspracheentscheides  ist  die  Beschwerde-
führerin durch diesen berührt und sie hat ein schutzwürdiges Interesse 
an  dessen  Änderung  (Art. 59  des  Bundesgesetzes  vom  6.  Oktober 
2000  über  den  Allgemeinen  Teil  des  Sozialversicherungsrechts 
[ATSG], SR 830.1). Auf die frist-  und formgerechte Beschwerde (vgl. 
Art. 38 ff. und Art. 60 ATSG, Art. 52 VwVG) ist daher einzutreten.

2.
Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich  nach 
dem Verwaltungsverfahrensgesetz, soweit das Verwaltungsgerichtsge-
setz nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). Vorbehalten bleiben ge-
mäss  Art. 3  Bst. dbis VwVG  die  besonderen  Bestimmungen  ATSG. 
SR 830.1).

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2.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder 
unvollständige Feststellung des  Sachverhalts  sowie die  Unangemes-
senheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

2.2 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Be-
gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Be-
schwerde aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheis-
sen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Begrün-
dung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ GYGI, 
Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 212).

2.3 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – 
das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, 
wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind (MAX KUMMER, Grundriss 
des Zivilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136).

2.3.1 Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, 
sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 
Möglichkeit  eines bestimmten Sachverhalts genügt  den Beweisanfor-
derungen nicht.  Der  Richter  und  die  Richterin  haben vielmehr  jener 
Sachverhaltsdarstellung  zu  folgen,  die  sie  von  allen  möglichen  Ge-
schehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 126 V 360 
E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen). Führen die von Amtes 
wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das Gericht 
bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein bestimm-
ter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten und 
weitere Beweismassnahmen könnten an diesem feststehenden Ergeb-
nis nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu 
verzichten  (antizipierte  Beweiswürdigung;  UELI KIESER,  Das  Verwal-
tungsverfahren  in  der  Sozialversicherung,  Zürich  1999,  S.  212,  Rz. 
450;  ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER,  Verwaltungsverfahren  und  Verwal-
tungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 111 und 320; 
GYGI, a.a.O., S. 274; vgl. auch BGE 122 II 469 E. 4a, BGE 122 III 223 
E. 3c, BGE 120 1b 229 E. 2b, BGE 119 V 344 E. 3c mit Hinweisen).

2.3.2 Der  Sozialversicherungsprozess  ist  vom  Untersuchungsgrund-
satz beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die rich-
tige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu 

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sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet 
zum einen sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 
125 V 195 E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Zum anderen 
umfasst die behördliche und richterliche Abklärungspflicht nicht unbe-
sehen alles, was von einer Partei behauptet oder verlangt wird. Viel-
mehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen des streitigen Rechts-
verhältnisses  (Streitgegenstand)  rechtserheblichen  Sachverhalt. 
Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, 
ob  über  den  streitigen  Anspruch  so  oder  anders  zu  entscheiden ist 
(GYGI, a.a.O., S. 43 und 273). In diesem Rahmen haben Verwaltungs-
behörden  und  Sozialversicherungsgericht  zusätzliche  Abklärungen 
stets vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hiezu aufgrund der Par-
teivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebenden Anhalts-
punkten hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit Hin-
weis;  Urteil  des  Eidgenössischen  Versicherungsgerichts  [EVG] 
I 520/99 vom 20. Juli 2000).

2.3.3 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die vorgelegten und er-
hobenen  Beweismittel  zu  würdigen  sind.  Für  das  gesamte  Verwal-
tungs- und Beschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweis-
würdigung.  Danach  haben  Versicherungsträger  und  Sozialversiche-
rungsgerichte die Beweise frei, d.h. ohne förmliche Beweisregeln, so-
wie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerde-
verfahren bedeutet dies, dass das Gericht alle Beweismittel, unabhän-
gig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu 
entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Be-
urteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Ein erhöhter Be-
weiswert kann allerdings ärztlichen Gutachten zukommen, welche für 
die streitigen Belange umfassend sind, auf allseitigen Untersuchungen 
beruhen, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigen, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden und in der Darlegung 
der Zusammenhänge sowie der Beurteilung der medizinischen Situati-
on einleuchtend sind, und in welchen die Schlussfolgerungen der Ex-
perten begründet werden (BGE 125 V 352 E. 3a, BGE 122 V 160 E. 1c 
mit Hinweisen; AHI 2001 S. 113 E. 3a; RKUV 1999 Nr. U 332 S. 193 E. 
2a/bb und RKUV 1998 Nr. U 313 S. 475 E. 2a). Der erhöhte Beweis-
wert  umfasst  nach  Auffassung  des  Bundesverwaltungsgerichts  aller-
dings nur medizinische Fragen, zu deren Beantwortung Ärzte im Sozi-
alversicherungsverfahren beigezogen werden – nicht aber weitere Fra-
gen,  zu  deren  Beantwortung  sie  als  Laien  nicht  berufen  sind  (insb. 
wirtschaftliche Beurteilungen).

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3.
Mit  Einspracheentscheid  vom 1. März  2006 wurde der  Beschwerde-
führerin eine Viertelsrente ab dem 1. September 2003 zugesprochen. 
In ihrer Beschwerde vom 12. April  2006 beantragt sie die Aufhebung 
des Einspracheentscheides und die Zusprechung einer halben Invali-
denrente ab April 2003. 

Es  sind  zunächst  die  im vorliegenden  Verfahren massgebenden  ge-
setzlichen  Grundlagen  und  von  der  Rechtsprechung  entwickelten 
Grundsätze darzulegen.

3.1 Die Beschwerdeführerin ist deutsche Staatsangehörige mit Wohn-
sitz in Deutschland,  weshalb das am 1. Juni 2002 in  Kraft  getretene 
Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidge-
nossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihrer 
Mitgliedsstaaten  andererseits  über  die  Freizügigkeit  (FZA,  SR 
0.142.112.681) zu beachten ist. Nach Art. 1 Abs. 1 des auf der Grund-
lage des Art. 8 FZA ausgearbeiteten und Bestandteil des Abkommens 
bildenden (Art. 15 FZA) Anhangs II  ("Koordinierung der Systeme der 
sozialen  Sicherheit")  des  FZA in  Verbindung  mit  Abschnitt A  dieses 
Anhangs wenden die Vertragsparteien untereinander insbesondere die 
Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur An-
wendung der Systeme der sozialen Sicherheit  auf Arbeitnehmer und 
Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Ge-
meinschaft zu- und abwandern (SR 0.831.109.268.1; nachfolgend: Ver-
ordnung Nr. 1408/71), und die Verordnung (EWG) Nr. 574/72 des Ra-
tes vom 21. März 1972 über die Durchführung der Verordnung (EWG) 
Nr. 1408/71 über die Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit 
auf  Arbeitnehmer  und  Selbstständige  sowie  deren  Familienan-
gehörige,  die  innerhalb  der  Gemeinschaft  zu-  und  abwandern  (SR 
0.831.109.268.11;  nachfolgend:  Verordnung  Nr. 574/72),  oder  gleich-
wertige  Vorschriften  an.  Dabei  ist  im  Rahmen  des  FZA  auch  die 
Schweiz als "Mitgliedstaat" im Sinne dieser Koordinierungsverordnun-
gen zu betrachten (Art. 1 Abs. 2 von Anhang II des FZA).

Die  Bemessung  des  Invaliditätsgrads  richtet  sich  auch  nach  dem 
Inkrafttreten des FZA nach schweizerischem Recht (BGE 130 V 253 
E. 2.4). Gemäss Art. 40 Abs. 4 der Verordnung Nr. 1408/71 ist die vom 
Träger eines Mitgliedstaates getroffene Entscheidung über die Invalidi-
tät eines Antragstellers für den Träger eines anderen betroffenen Staa-
tes  nur  dann verbindlich,  wenn die  in  den Rechtsvorschriften  dieser 

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Staaten festgelegten Tatbestandsmerkmale der Invalidität in Anhang V 
dieser  Verordnung als übereinstimmend anerkannt  sind,  was für  das 
Verhältnis zwischen Deutschland und der Schweiz (ebenso wie für das 
Verhältnis zwischen den übrigen EU-Mitgliedstaaten und der Schweiz) 
nicht  der Fall  ist. Gemäss Art. 40 der Verordnung Nr. 574/72 hat der 
Träger eines Mitgliedstaates aber bei der Bemessung des Grades der 
Erwerbsminderung die von den Trägern der anderen Staaten erhalte-
nen  ärztlichen  Unterlagen  und  Berichte  sowie  Auskünfte  der  Ver-
waltung zu berücksichtigen,  soweit  sie  rechtsgenüglich ins Verfahren 
eingebracht  werden (vgl. Art. 32  VwVG). Jeder  Träger behält  jedoch 
insbesondere die Möglichkeit, durch einen Arzt oder eine Ärztin seiner 
Wahl die antragstellende Person untersuchen zu lassen.

3.2 Nach  der  Rechtsprechung  stellt  das  Sozialversicherungsgericht 
bei  der  Beurteilung einer  Streitsache  in  der  Regel  auf  den  bis  zum 
Zeitpunkt  des  Erlasses  des  streitigen  Einspracheentscheides  (hier: 
6. März 2006) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit 
Hinweis).  Weiter  sind  in  zeitlicher  Hinsicht  grundsätzlich  diejenigen 
Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen 
führenden Tatbestandes Geltung hatten (BGE 130 V 445 E. 1.2.1).

Für  die Beurteilung des Rentenanspruch sind die jeweiligen ab dem 
Zeitpunkt der Entstehung des Anspruchs bis zum Erlass des Einspra-
cheentscheids in Kraft stehenden Fassungen des ATSG, des IVG, der 
Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, 
SR 831.201), des  Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die 
Alters-  und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10)  und der 
Verordnung vom 31. Oktober  1947 über  die  Alters-  und Hinterlasse-
nenversicherung (AHVV, SR 831.101) massgebend.

3.3 Anspruch  auf  eine  Rente  der  schweizerischen  Invalidenver-
sicherung hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG) und 
beim Eintritt  der  Invalidität  während  mindestens  eines  vollen  Jahres 
Beiträge  an  die  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung 
(AHV/IV) geleistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG). Diese Bedingungen müs-
sen  kumulativ  gegeben  sein;  fehlt  eine,  so  entsteht  kein  Rentenan-
spruch, selbst wenn die andere erfüllt ist.

Die Beschwerdeführerin hat unbestrittenermassen während mehr als 
einem  Jahr  Beiträge  an  die  schweizerische  Alters-,  Hinterlassenen- 
und  Invalidenversicherung  geleistet,  so  dass  die  Voraussetzung  der 
Mindestbeitragsdauer für den Anspruch auf eine ordentliche Invaliden-

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rente zweifellos erfüllt ist. Zu prüfen bleibt damit, ob und gegebenen-
falls ab wann und in welchem Umfang die Beschwerdeführerin invalid 
im Sinne des Gesetzes ist.

3.4 Laut Art. 8 Abs. 1 ATSG ist unter dem Begriff der Invalidität die vo-
raussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilwei-
se Erwerbsunfähigkeit zu verstehen. Die Invalidität kann Folge von Ge-
burtsgebrechen,  Krankheit  oder  Unfall  sein  (Art. 4  Abs. 1  IVG).  Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geis-
tigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer 
Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Ver-
lust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausge-
glichenen Arbeitsmarkt  (Art. 7  ATSG, in  der  bis  Ende 2007 gültigen 
Fassung). Arbeitsunfähigkeit  ist  die  durch  eine  Beeinträchtigung  der 
körperlichen,  geistigen  oder  psychischen  Gesundheit  bedingte,  volle 
oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich 
zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare 
Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 
(Art. 6 ATSG).

3.5 Ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente bestand gemäss Art. 
28 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. Dezember 2003 gültig gewesenen 
Fassung,  wenn  die  versicherte  Person  mindestens  zu  zwei  Dritteln, 
derjenige auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zur Hälfte und 
derjenige auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40% invalid 
war. Seit dem 1. Januar 2004 besteht der Anspruch auf eine ganze In-
validenrente bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70%, derjenige 
auf eine Drei-Viertels-Rente bei einem solchen von mindestens 60%, 
derjenige auf eine halbe Rente ab einem Grad der Invalidität von 50% 
und  derjenige  auf  eine  Viertelsrente  ab  einem  solchen  von  40%. 
Gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG werden Renten,  die einem Invaliditäts-
grad von weniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerich-
tet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in 
der  Schweiz  haben.  Nach  der  bundesgerichtlichen  Rechtsprechung 
stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, son-
dern  eine besondere  Anspruchsvoraussetzung dar  (BGE 121 V 275 
E. 6c). Eine Ausnahme von diesem Prinzip gilt seit dem 1. Juni 2002 
für  Schweizer  Bürger  und  Staatsangehörige  der  Europäischen  Ge-
meinschaft, denen bei einem Invaliditätsgrad ab 40% eine Rente aus-
gerichtet wird, wenn sie in einem Mitgliedstaat der Europäischen Ge-
meinschaft Wohnsitz haben.

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3.6 Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühes-
tens in dem Zeitpunkt,  in dem die versicherte Person mindestens zu 
40% bleibend  erwerbsunfähig  (Art. 7  ATSG)  geworden  (Bst. a)  oder 
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens zu 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen ist (Bst. b).

Meldet sich eine versicherte Person mehr als zwölf Monate nach Ent-
stehen des Anspruchs an, so werden die Leistungen lediglich für die 
zwölf  der  Anmeldung  vorangehenden  Monate  ausgerichtet  (Art.  48 
Abs. 2 IVG [in Kraft bis 31. Dezember 2007, AS 2007 5141]).

3.7 Die  Invalidenversicherung  hat  als  finale  Versicherung  im  Unter-
schied zur Unfallversicherung sämtliche Leiden unabhängig von ihrer 
Ursache  zu  berücksichtigen  (BGE  124  V  178  Erw.  3b;  Urteile  des 
Bundesgerichts  U 491/05 vom 3. April  2006 Erw. 3.2,,  und I  295/03 
vom  13.  Mai  2004,  Erw.  4.2).  Das  Eidgenössischen  Versicherungs-
gerichts,  (seit  1.  Januar  2007  sozialrechtliche  Abteilungen  des Bun-
desgerichts) hat im Bereich der Unfallversicherung eine umfangreiche 
Rechtsprechung  betreffend  der  Problematik  von  Schleudertraumata 
erlassen (vgl. unter vielen BGE 117 V 359, E. 4b, 119 V 335, 134 V 
109,  E.  6.2.1).  Diese  kann  aber  für  die  Fragen  betreffend  der 
Zusprechung einer Invalidenrente nur bedingt übernommen werde, da 
es  dabei  hauptsächlich  um die  Frage geht,  ob  die  gesundheitlichen 
Beschwerden  Folge  (im  Sinne  einer  adäquaten  Kausalität)  der 
erlittenen  HWS-Distorision  sind.  In  diesem  Zusammenhang  ist 
festzuhalten, dass im Verfahren der Invalidenversicherung unerheblich 
ist,  ob  mehrere  oder  alle  Kriterien  der  Rechtsprechung im Bereiche 
der  Unfallversicherung  zu  Verletzungen  der  HWS  zu  bejahen  sind; 
denn ungeachtet  dessen,  ob die  Diagnose eines Distorsionstraumas 
der HWS gestellt wird oder nicht, ist aus Sicht der Invalidenversiche-
rung einzig entscheidend, ob die geltend gemachten Einschränkungen 
nach  Ansicht  der  medizinischen  Fachpersonen  eine  massgebliche 
Arbeits-  bzw. Erwerbsunfähigkeit  verursachen  (Urteil  des  Bundesge-
richts I 386/05 vom 6. Dezember 2005, E. 3.2.2). Dies bedeutet aber 
nicht etwa, dass zur Beurteilung der Invalidität nicht auch auf die von 
der SUVA in Auftrag gegebenen Gutachten abgestellt werden dürfte.

4.
Gemäss eigenen, im Wesentlichen unbestrittenen Angaben ist die Be-
schwerdeführerin am 7. Juli 1998 eine Treppe hinuntergestürzt. Dabei 
zog  sie  sich  zahlreiche  Prellungen  der  rechten  Körperseite,  eine 

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Hirnerschütterung sowie möglicherweise eine HWS-Distorision zu und 
war bis zum 3. Oktober 1998 arbeitsunfähig. 

In der Nacht vom 19. Dezember 1998 kam die Beschwerdeführerin bei 
Nebel  und rutschiger Fahrbahn mit  dem Wagen von der Strasse ab. 
Dieser  prallte  gegen  einen  Fahrleitungsmast  der  Bahn,  überschlug 
sich mehrmals und blieb schliesslich auf der rechten Fahrzeugseite lie-
gen.  Die  Beschwerdeführerin  hatte  für  etwa  20  Minuten  eine  totale 
Amnesie, weitere ¾-Stunde blieben ihr nur lückenhaft  in Erinnerung. 
Sie  wurde bewusstlos angetroffen und ins Spital  gebracht. Aufgrund 
des  Unfalls  erlitt  sie  Rissquetschwunden  am  Kopf  (rechtsseitig  und 
über dem Scheitel) sowie offene Wunden an der linken Hand.

Nach dem Unfall begann die Beschwerdeführerin ab Juni 1999 wieder 
zu arbeiten, zunächst in der Schweiz und anschliessend in Deutsch-
land. Zuletzt war sie bis September 2002 als als IT-Projektleiterin, SAP 
HR/CO  Beraterin  und  E-Business  Managerin  bei  D._______  AG, 
München tätig (act. 207). Nach Aufgabe dieser Tätigkeit absolvierte sie 
eine  Weiterbildung  zum  NLP-Practionner. Im  vorliegenden  Verfahren 
hat sie die Absicht geäussert, fortan – soweit dies der Gesundheitszu-
stand  zulasse  –  als  selbstständige  Unternehmensberaterin  zu 
arbeiten.

5.
Die Beschwerdeführerin rügt,  die  Vorinstanz dürfe ohne Angabe von 
ausreichenden  Gründen  nicht  von  der  ärztlichen  Beurteilung  in  den 
verschiedenen,  von  der  SUVA in  Auftrag  gegebenen  Gutachten  ab-
weichen, welche eine 50%-ige Arbeitsunfähigkeit attestierten. Die Vor-
instanz habe keine eigenen Untersuchungen durchführen lassen. Der 
Arzt  der  IVSTA,  Dr. U._______,  habe  sie  nie  persönlich  untersucht, 
und es sei ihm keine Dokumentation aus bildgebenden Verfahren zur 
Verfügung gestanden.

Die Vorinstanz stellt sich auf den Standpunkt, ihr Entscheid beruhe auf 
den umfangreichen Begutachtungen ihrer Ärzte. Diese hätten ausführ-
lich begründet,  weshalb hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähig-
keit  von den  von der  SUVA in  Auftrag  gegebenen  Gutachten  abzu-
weichen sei.

Im  Folgenden  sind  die  sich  in  den  Akten  befindlichen,  nicht  wider-
spruchsfreien  medizinischen  Unterlagen  darzustellen  und  zu  wür-
digen.

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5.1.1 Im  neurologisch/neuropsychologischen  Gutachten  der  Neuro-
logischen Poliklinik  des  Universitätsspital  Zürich  vom 18. September 
2001 wurden folgende Diagnosen gestellt (act. 176):

• Status nach Verkehrsunfall vom 19. Dezember 1998 mit
- Mild Traumatic Brain Injury bei Amnesie von ca. 20 Minuten
- chronische posttraumatische Migräne und zervikozephale 
  Schmerzen vom Spannungstyp
- verminderte Belastbarkeit
- chronische lumbovertebrale und lumbospondylogene 
  Schmerzen,

• Status  nach  HWS-Distorisionstrauma 1989  (recte 1998) und 
7/98,

• Asthma bronchiale.

Das Gutachten wurde in Kenntnis der Anamnese und der Vorakten und 
aufgrund  einer  am  23.  August  2001  durchgeführten  neuropsycho-
logischen Untersuchung erstellt. In der Beurteilung wird ausgeführt, es 
lägen keine Hinweise auf kognitive Defizite vor. Konzentriertes Arbei-
ten  unter  Zeitdruck  (u.a.  bei  der  visuellen  Aufgabe  zur  Prüfung  der 
gerichteten Aufmerksamkeit)  führe  zu einer  raschen Provokation der 
bekannten Migräneschmerzen. In Beantwortung der an die Gutachter 
gestellten Fragen wird ausgeführt, es liessen sich keine neuropsycho-
logischen Defizite feststellen. Allerdings zeige die Beschwerdeführerin 
eine  verminderte  Belastbarkeit  als  direkte  Folge  der  aktuellen 
Schmerzsituation; bei Durchführung einer erfolgreichen Schmerzthera-
pie könne mit einer grösseren Belastbarkeit und einer Besserung des 
Gesundheitszustandes gerechnet werden. Die Beschwerdeführerin sei 
zur Zeit zu maximal 70% arbeitsfähig. 

5.1.2 Im Bericht vom 28. Oktober 2002 (act. 184) über die Rehabili-
tationsbehandlung in der Klinik Valens, Klinik für Rheumatologie und 
Rehabilitation des Bewegungsapparates, wurden folgende Diagnosen 
gestellt:

• Chronisches  Cervicocephal-  und  Cervicobrachial-Syndrom 
beidseits
- Status nach Verkehrsumfall am 19. Dezember 1998 mit anam-
nestischen  Status  nach  „mild  traumatic  brain  injury“  (Amne-
siedauer 20 Minuten)
- Status nach HWS-Distorisionstraumata 1989 (recte 1998) und 
7/98,

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• Chronisches  lumbovertebrales  mit  intermittierend  lumbospon-
dylogenes Syndrom linksbetont
-  Wirbelsäulenfehlstatik  bei  Fehlhaltung  und  muskulärer  Dys-
balance.

Als  Nebendiagnosen  wurden  genannt:  Anamnestisch  Asthma  bron-
chiale, chronische rezidivierende Zystitiden, aktuell Harnwegsinfekt mit 
E. coli.

Gemäss Ansicht  der  behandelnden  Ärzte  seien  bei  der  Behandlung 
vorwiegend  muskulär  bedingte  Nackenschmerzen  mit  Ausstrahlung 
über  die  Occipitalregion  bis  nach  bifrontal,  rechtsbetont  im  Vorder-
grund gestanden. Die Beschwerdeführerin  habe sich wiederholt  über 
diffus  in  beide Arme ausstrahlende  Schmerzen beklagt,  es  sei  aber 
weder  anamnestisch  noch  klinisch  eine  cervicale  Kompressions-
symptomatik zu vermuten gewesen. Insgesamt hätten diese myotendi-
notischen  Beschwerden  einen  sogenannten  Überlastungscharakter. 
Die Beschwerdeführerin habe eine Beschwerdezunahme nach länge-
ren  statischen Belastungen,  insbesondere  nach  Bildschirmarbeit  ge-
schildert.  Während  der  Hospitalisation  habe  die  Beschwerdeführerin 
nach einem längeren Spaziergang bewegungs- und belastungsabhän-
gige,  tieflumbale  Rückenschmerzen  mit  spondylogener  Ausstrahlung 
ins linke Bein vermeldet. Klinisch sei auch hier keine Kompression ner-
valer Strukturen im LWS-Bereich anzunehmen. 

Die  Beschwerdeführerin  sei  einem  recht  intensiven,  multimodalen 
physio-  und  ergotherapeutischen  Behandlungs-  und  Beratungspro-
gramm unterzogen worden. Sie habe insgesamt motiviert mitgearbeitet 
und es sei ein recht erfreulicher Rehabilitationsverlauf zu verzeichnen. 
Sie habe beim Austritt  ihre Beschwerden,  insbesondere cervical,  als 
gelindert  beurteilt  und die gesetzten Ziele seien zumindest  teilweise 
erreicht worden.

Die Arbeitsunfähigkeit wurde für mindestens die nächsten drei Monate 
auf  50%  eingeschätzt.  Eine  Neubeurteilung  sei  unter  konsequent 
durchgeführter ambulanter Trainingstherapie in frühestens 3 Monaten 
vorzunehmen.

5.1.3 Der Chirurg und Orthopäde Dr. A._______, kam in seinem Gut-
achten vom Mai  2003 (genaues Datum unleserlich)  für  die BfA (act. 
187)  zur  Diagnose  einer  somatoformen  Schmerzstörung  (ICD-10, 
F45 9).

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Er  hielt  fest,  die  Beschwerdeführerin  leide  an  Beschwerden  der 
Wirbelsäule  und  Kopfschmerzen,  wobei  aktuell  Kopfschmerzen,  Er-
schöpfungsgefühl, Konzentrationsstörungen, Flimmern vor den Augen 
nach  1  bis  2  Stunden  Arbeit  am  PC,  einschiessende  Schmerzen 
tieflumbal  sowie  Halssteife  im  Vordergrund  stünden.  Aus  ortho-
pädischer Sicht seien aufgrund der körperlichen Untersuchung (ausser 
einer Adipositas) keine krankhaften Befunde zu erheben. Auf eigene 
Röntgenaufnahmen und den Beizug älterer Aufnahmen verzichtete der 
Arzt  allerdings. Er  stellte  aus  orthopädischer  Sicht  keine Einschrän-
kung der Erwerbsfähigkeit fest. 

5.1.4 In einem fachärztlichen Bericht an die Aachener und Münchener 
Lebensversicherung vom 21. Mai 2003 (act. 186) hielt die Hausärztin 
der  Beschwerdeführerin,  Dr. E._______,  Allgemeinärztin,  fest,  diese 
sei bei ihr seit Jahren wegen der Folgen des Unfalls vom 19. Dezem-
ber 1998 in Behandlung. Sie diagnostizierte den Status nach Schnitt-
wunden  am  Kopf  und  der  linken  Hand,  ein  HWS-Schleudertrauma 
sowie Commotio. Sie erachtete die Beschwerdeführerin als auf Dauer 
zu 50% arbeitsunfähig.

5.1.5 Im fachärztlichen, neuropsychiatrischen Gutachten des Nerven-
arztes Dr. L._______ vom 27. Mai 2003 (act. 189), erstellt für die BfA, 
wurde folgende Diagnosen festgehalten:

• Zustand  nach  2-maligem  leichtem  Schädel-Hirntrauma  1998 
ohne  Hinweis  auf  eine  posttraumatische intrakranielle  Kompli-
kation,

• Cervicales und lumbo-sakrales Wurzelreizsyndrom ohne neuro-
logische Defizite,

• Migräne ohne Aura,
• Adipositas.

In der Anamnese wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin gebe an, 
seit den beiden Unfällen im Jahre 1998 an migräneartigen Cephalgien 
mit  passagerer  Sehminderung  auf  dem  rechten  Auge  mit  gelegent-
lichem Drehschwindelgefühl zu leiden. Es träten Konzentrationsstörun-
gen auf. Wesentliche Gedächtnisstörungen oder depressive Beschwer-
den seien nicht vorhanden, auch keine Ängste. Es bestünden belas-
tungsabhängige Neuralgien im Bereich HWS mit  Ausstrahlung in die 
Schultern  und  Arme,  sowie  Kreuzschmerzen  mit  Ausstrahlung  ins 
rechte Bein, verbunden mit Gefühls- und Kraftminderung in den Armen 

Seite 17

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und im rechten Bein. Sie ermüde rasch und sei körperlich kaum mehr 
belastbar. 

Der  begutachtende  Arzt,  Dr.  L._______,  kam  zum  Schluss,  bei 
weitgehend unauffälligem psychischen Befund seien die angegebenen 
kognitiven  Defizite  nicht  erkennbar  gewesen.  Eine  Aggravation  oder 
Simulation lasse sich nicht sicher beweisen. Der neurologische Status 
sei  in  allen Einzelheiten normal  gewesen. Als  Nebenbefund bestehe 
eine deutliche Adipositas. Das EEG und Doppler-Sonogramm der hirn-
versorgenden  Arterien  sei  unauffällig.  Die  Prognose  der  genannten 
Gesundheitsstörung  sei  nicht  ungünstig.  Durch  eine  nervenärztliche 
Mitbehandlung könne eine deutliche Verbesserung erzielt  werden. Er 
legte die Arbeitsfähigkeit auf sechs und mehr Stunden pro Tag fest.

5.1.6 Im  multidisziplinären,  unter  Leitung  des  Internisten  PD  Dr. 
O._______ erstellten Gutachten des MZR vom 7. Juli 2004 (act. 195) 
wurden  zusammenfassend  folgende  Diagnosen  (rheumatologische, 
psychiatrisch,  neuropsychologisch)  mit  Auswirkungen  auf  die 
Arbeitsfähigkeit gestellt:

• Status nach HWS-Distorsion am 7. Juli und am 18. Dezember 
1998,

• Chronifizierte lumbovertebrale Schmerzsymptomatik bei
-  Chondrose  L5/S1,  Hyperlordosierung  und  muskularer  In- 
    suffizienz,

• Chronifizierte  cervikocephale  Schmerzsymptomatik  rechts-
betont bei
-  Fehlform mit Streckhaltung und Kyphosierung der Halswirbel- 
   säule, reversible Bewegungshemmung der Kopfgelenke,

• Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10, F45 4),
• Neuropychologische Defizite (vermindertes verbales und visuel-

les  Langzeitgedächtnis,  verminderte  allgemeine  Aufmerksam-
keits- und Konzentrationsfähigkeit).

Als  Diagosen  ohne  Auswirkung  auf  die  Arbeitsfähigkeit  wurden  ge-
nannt: Anamnestisch Asthma bronchiale und Adipositas Grad 1.

Aus  rheumatologischer  Sicht  wird  festgestellt,  es  handle  sich  einer-
seits um eine chronifizierte lumbovertebrale Schmerzsymptomatik, zur 
Zeit  ohne  Hinweise  für  Facettengelenks-  oder  radikulare  Schmerz-
muster, bei Chondrose L5/S1 und Hyperlordosierung im Rahmen der 

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Fehlhaltung.  Daraus  ergebe  sich  eine  konsekutive  Überlastung 
lumbosakral bei global muskularer Insuffizienz und Adipositas. Ferner 
finde  sich  eine  chronifizierte,  intermittierend  auftretende  retrobulare 
Schmerzsymptomatik  mit  cephaler  Komponente  rechtsbetont  bei 
Fehlform  mit  Streckhaltung  und  Kyphosierung  der  Halswirbelsäule, 
reversibler Bewegungshemmung der Kopfgelenke und persistierender 
Schmerzsymptomatik. Die Kausalität  der heutigen Beschwerden zum 
Unfall  von  1998  wird  im  Gegensatz  zum  neurologischen  Gutachten 
vom September 2001 bezweifelt.

Bei  der psychiatrischen Exploration habe die Beschwerdeführerin  im 
Wesentlichen  angegeben,  ihre  Konzentration  sei  weiterhin  einge-
schränkt.  Sie  leide  unter  ihren  Schmerzzuständen.  Es  seien  jedoch 
keine Merkfähigkeits-  oder  Gedächtnisstörungen zu beobachten. Sie 
zeige keine weiteren Auffälligkeiten. Der Unfall  und die nahegelegten 
Kündigungen hätten zu einem grossen Einschnitt  in ihrem Selbstbild 
geführt.  Es  bestehe  eine  erhebliche  Diskrepanz  zwischen  der 
Schmerzursache  gemäss  den  Befunden  und  dem  individuellen 
Schmerzempfinden,  weshalb  es sich  vorliegend um eine anhaltende 
somatoforme Schmerzstörung  handle,  die  sich  aus  den  Unfallfolgen 
und deren Verarbeitung heraus entwickelt habe.

Bei der neuropsychologischen Untersuchung hätten sich verschiedene 
Hirnleistungsstörungen gezeigt. Normalerweise  führe  eine Commotio 
cerebi, wie sie die Beschwerdeführerin anlässlich des Unfalls erlitten 
habe, nur zu passageren kognitiven Defiziten. Die Ursachen der Min-
derleistungen  seien  in  der  Schmerzsymptomatik  zu  suchen,  welche 
von verschiedenen,  auch unfallfremden Faktoren,  wie  beispielsweise 
dem  ungenügend  verarbeiteten  Unfallereignis,  mangelnder  psycho-
logischer/psychiatrischer Betreuung und einem gewissen sekundären 
Krankheitsgewinn  bestimmt  würden. Die  neuropsychologischen  Defi-
zite hätten jedoch einen limitierenden Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit, 
welche  gegenwärtig  aus  psychiatrischer  und  neuropsychologischer 
Sicht auf etwa 40% geschätzt werde.

Unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunden der Unter-
suchungen hielten die begutachtenden Ärzte die Beschwerdeführerin 
für zu 50% arbeitsfähig in den bisherigen Tätigkeiten als Administra-
torin, Büroangestellte oder in ihrem angestrebten Beruf als Fachfrau in 
Neurolinguistischer  Programmierung.  Die  Verminderung  der  Arbeits-
fähigkeit bestehe gegenwärtig in der noch verminderten Belastbarkeit 

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auf  psychischem  und  neuropsychologischem  Gebiet  und  auf  den 
Störungen im Bewegungsapparat gemeinsam. Die Teilarbeitsfähigkeit 
würden sich nicht additiv verhalten, da sich die Beschwerdeführerin in 
der  verbleibenden  freien  Zeit  genügend  psychisch  und  physisch 
erholen könne. Bei allfälligen anderen Arbeiten sei darauf zu achten, 
dass  keine  monotonen  Haltungen  eingenommen  werden  müssten, 
bzw. dass sie nicht länger als etwa eine Stunde ohne Unterbruch am 
einem Computer arbeiten müsse.

Eine  weitere  medizinische  Behandlung  sei  notwendig.  Als  Therapie-
massnahme werde eine psychologisch/psychiatrische Führung sowie 
eine  Kräftigungsbehandlung  wegen  der  globalen  muskularen  Insuffi-
zienz empfohlen.

5.1.7 Gestützt  auf  eine  vollständige  Anamnese,  unter  Berücksich-
tigung  sämtlicher  ärztlicher  Berichte  und  Gutachten  kam  Dr.  med. 
S._______,  Facharzt  FMH für  Neurologie,  in  seinem Gutachten vom 
8. März 2005 (act. 196) zum Schluss, dass bei der Beschwerdeführe-
rin zur Zeit eine 50%-ige Arbeitsunfähigkeit vorliege. Durch Einhaltung 
einer  konsequent  durchgeführten  Behandlung  sei  aber  zu  erwarten, 
dass wieder volle Arbeitsfähigkeit erreicht werden könne.

Der Gutachter  führte aus, die Beschwerdeführerin  leide an täglichen 
Genickschmerzen, ausstrahlend in die Schulterblätter und Hinterkopf, 
dies  führe  zur  Einschränkung  der  Sehkraft  im  rechten  Auge. 
Photophopie,  Schwindel,  Konzentrationsstörungen.  Weiter  habe  sie 
Kreuzschmerzen  mit  Ausstrahlung  zum  Gesäss  und  den  Füssen, 
seitenwechselnd. Manchmal  leide  sie  an  ausstrahlenden Schmerzen 
vom Genick bis zur rechten Hand. 

Das Elektrocephalogramm zeige bei normaler Hintergrundaktivität in-
termittierende, unter HV zunehmende Dysrhythmien mit Schwerpunkt 
teils frontal, teils rechts parasagittal, ohne eigentlichen Herdcharakter 
und  ohne  epilepsiespezifische  Abläufe.  Eine  spezifische  Aetiologie 
könne diesen EEG-Veränderungen nicht zugeordnet werden. Zum Teil 
wirkten sie, zusammen mit der hochgespannten Grundaktivität etwas 
unreif,  was aber  für  das  Alter  von 35 Jahren kaum gelten  gelassen 
werden  könne,  zum  Teil  wirkten  sie  wie  eine  verstärkte  Alkalose-
reaktion. Ungewöhnlich sei  aber  die rechtsbetonte Einseitigkeit. Man 
sehe solche EEG-Veränderungen durchaus im Rahmen einer posttrau-
matischen  Encephalose  oder  auch  einer  dysrhythmischen  Migräne. 

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Die  kräftige  Flickerreaktion  deute  auf  eine  vaskluläre  (Blutgefässe) 
Dysregulation, etwa im Rahmen eines Migränemechanismus hin.

Der  Gutachter  hielt  fest,  dass  sämtliche  angeführten  Beschwerden 
organisch bedingt seien (HWS-Distorsion) und im Gegensatz zu den 
Ausführungen  im  Gutachter  des  MZR  kein  Primat  von  psychischen 
Störungen bestehe. Er kam zu folgenden Diagnosen: 

Chronisches cervikovertebrales,  cervicobrachiales und cervicocepha-
les Beschwerdebild, letzteres einerseits mit Zügen eines Spannungs-
typkopfwehs  (mit  perikranialen  Weichteilschmerzen),  andererseits  in 
Form einer Migräne mit Aura

- bei Irritationsveränderungen von Facettengelenken und reflekto-
risch auch der Nacken- und Schultergürtelmuskulatur,

- mit  neuropsychologischen  (wahrscheinlich  schmerzbedingten 
Minderleistungen),

- ohne neurologische Ausfälle,
- nach Heckkollision mit Dezelerationstraumata und milder trauma-

tischer Hirnverletzung,
- infolge Autoselbstunfall.

Weiter  stellte  der  Gutachter  folgende unfallfremde Diagnosen: Chro-
nische Sacroileitis  rechts  und Verdacht  auf  Spondylodiscitis  Th11/12 
und Asthma bronchiale.

Zusammenfassend  stellte  er  fest,  dass  die  Beschwerdeführerin  am 
19. Dezember 1998 bei einem Autounfall zuerst eine heftige HWS-Dis-
torision  infolge  einer  Heckkollision  und anschliessend multiple  Kopf-
kontusionen  mit  einer  milden  traumatischen  Hirnverletzung  erlitten 
habe. Im Verlaufe habe sich ein Beschwerdebild entwickelt, das durch-
aus der sogenannten typischen Beschwerdebildes nach HWS-Distori-
sionen  und  ähnlichen  Verletzungen  entspreche,  mit  Kopfschmerzen, 
Schwindel,  Übelkeit,  neuropsychologischen  Ausfällen,  evt.  psychi-
schen Störungen.

5.2 Die Vorinstanz legte die medizinischen Unterlagen ihrem medizini-
schen Dienst vor. 

5.2.1 Dr.  R._______  beurteilte  am  5.  Mai  2004  die  damals 
vorliegenden  Gutachten  und  kam  zum  Schluss,  dass  keine 
gesundheitlichen  Einschränkungen  vorlägen,  welche  eine  dauernde 

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Invalidität  begründen  könnten.  Geltend  gemacht  werde  ein 
somatoformes  Schmerzsyndrom. Die  Beschwerdeführerin  habe  nach 
dem  Unfall  bis  zur  Kündigung  in  verschiedenen  Unternehmen 
gearbeitet (act. 197).

5.2.2 Am 7. September 2004 kam auch Dr. med. T._______ vom medi-
zinischen Dienst der IVSTA zum Schluss (act. 200), es liege keine aus-
reichende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit  vor. Da die anhaltende 
somatoforme  Schmerzstörung  ohne  Vorliegen  einer  psychiatrischen 
Komorbidität nicht berücksichtigt werden könne, ergebe sich auch aus 
dem Gutachten des MZR vom 7. Juli 2004 eine massgebliche Arbeits-
unfähigkeit von unter 50%, welche auf ca. 30 – 35 % anzusetzen sei. 
Bei zumutbarer adäquater Therapie sei eine Verbesserung auf bis zu 
100% zu erwarten. Bei der gemischten Methode sei zusätzlich die vol-
le Leistungsfähigkeit im Haushalt zu berücksichtigen (act. 200).

5.2.3 Dr. med. U._______ nahm am 22. April 2005 (act. 202) zur Beur-
teilung von Dr. T._______ Stellung. Das neurologische Gutachten vom 
8. März 2005 bestätige im Wesentlichen die Einschätzung des MZR, 
setze  aber  diagnostisch  andere  Schwerpunkte. Dr. S._______  führe 
die  ganze  Beschwerdeproblematik  auf  das  Unfalltrauma  zurück, 
jedoch  verwerfe er  die  psychiatrische Diagnose einer  somatoformen 
Schmerzstörung  aufgrund  seiner  neurologischen  Überlegungen.  Es 
gebe aber vorliegend – unabhängig davon, auf welche Diagnose abge-
stellt werde – Hinweise, welche Zweifel an einer Arbeitsunfähigkeit von 
50% aufkommen liessen. Er wies darauf hin, dass die Beschwerdefüh-
rerin bis ins Jahr 2002 während 35 Stunden pro Woche gearbeitet und 
anscheinend problemlos eine Schwangerschaft durchgestanden habe. 
Da jedoch das MZR, Dr. S._______, der Neurologe und der Hausarzt 
übereinstimmend eine 50%-ige Arbeitsunfähigkeit  annähmen,  müsse 
man sich wohl vorliegend daran halten.

5.2.4 Am 24. August 2005 äusserte sich Dr. U._______ (act. 204) auf 
Aufforderung  der  IVSTA erneut  zur  medizinschen  Einschätzung  der 
begutachtenden  Ärzte  und  wies  darauf  hin,  dass  betreffend  der 
Arbeitsfähigkeit  als  auch  Diagnostik  unterschiedliche  Meinungen 
geäussert worden seien. Charakteristisch sei vorliegend, dass die Be-
schwerdeführerin  an  Schmerzen  leide,  ohne  dass  tatsächlich  rele-
vante, objektivierbare Befunde vorlägen. Weiter sei zu bemerken, dass 
zwar sowohl die Klinik Valens als auch das MZR und Dr. S._______ 
eine  50%-ige  Arbeitsunfähigkeit  festgestellt  hätten,  dass  sie  diese 

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Aussage  aber  relativiert  und  darauf  hingewiesen  hätten,  dass  unter 
Behandlung  rasch eine  volle  Arbeitsfähigkeit  erreicht  werden könne. 
Dr. U._______ verwies auf seine langjährige Erfahrung als Facharzt für 
Allgemeine  Medizin  und  führte  aus,  die  vorgebrachten  Schmerzen 
dürften nicht losgelöst von der lebensgeschichtlichen Entwicklung der 
Beschwerdeführerin in den letzten Jahre beurteilt werden. Er vertrete 
die  Ansicht,  dass  aus  medizinischer  Sicht  keine  dauernde  50%-ige 
Arbeitsunfähigkeit  als  Büroangestellte bestehe bzw. bestehen werde. 
Durch einfache medizinische Massnahmen, wie sie durch die Gutach-
ter  vorgeschlagen  worden  seien,  ergänzt  durch  ein  Gymnastikpro-
gramm,  sei  die  Beschwerdeführerin  seit  jeher  in  der  Lage,  täglich 
während mindestens 6 Stunden eine administrative Arbeit auszuüben, 
so  dass  maximal  eine  Einschränkung  der  Arbeitsfähigkeit  von  30% 
vorliege.

5.2.5 In  seiner  Stellungnahme  vom  6.  Oktober  2005  und  der  Er-
gänzung vom 18. Oktober 2005 hielt Dr. U._______ fest, eine durch-
gehende 50%-ige Arbeitsunfähigkeit  könne er nicht akzeptieren (act. 
206).  Zustimmen  könne  er  einer  durchgehenden  40%-igen  Arbeits-
unfähigkeit. Unter entsprechender Behandlung sei zu erwarten, dass 
eine höhere Arbeitsfähigkeit  erreicht  werde. Er beurteile  die Arbeits-
fähigkeit über die Zeit folgendermassen:

• 100% ab Unfall Dezember 1998
• 20% ab Juni 1999
• 40% ab September 2002 (Begutachtung Valens), welche ab ca. 

2006 zu überprüfen sei.
• Im Haushalt sei die Versicherte ab Juni 1999 sicher unter 20% 

eingeschränkt.

5.3 Das Bundesverwaltungesgericht  kommt  in  Würdigung der  vorlie-
genden  Unterlagen  zum Schluss,  dass  zur  Beurteilung  der  Arbeits-
fähigkeit  der  Beschwerdeführerin  seit  ihrem  Austritt  aus  der  Klinik 
Valens (25. Oktober 2002) im Wesentlichen auf das Gutachten von Dr. 
S._______ vom 8. März 2005 abzustellen und seither folgerichtig von 
einer Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf von 50% auszugehen 
ist.

5.3.1 Das  Gutachten von Dr. S._______ erfüllt  ohne Zweifel  die von 
der  Rechtsprechung  geforderten  Kriterien  und  ist  für  die  streitigen 
Belange  umfassend,  beruht  auf  allseitigen  Untersuchungen,  berück-
sichtigt  die  geklagten  Beschwerden,  wurde  in  Kenntnis  der 

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vollständigen  Vorakten  (Anamnese)  abgegeben  und  sind  in  der 
Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung 
der medizinischen Situation stringent und einleuchtend. Die Schluss-
folgerungen des Experten wurden ausreichend und widerspruchsfrei 
begründet.

5.3.2 Es ist allerdings nicht zu übersehen, dass das Gutachten von Dr. 
S._______ insofern  im Widerspruch zum Gutachten des  MZR steht, 
als  dieses  die  von  der  Beschwerdeführerin  beklagten  Beschwerden 
nicht  nur auf  das HWS-Distorsionstrauma zurückführt,  sondern auch 
den Befund einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung stellt. 

Dr.  S._______  verneint  aufgrund  seiner  neurologischen 
Untersuchungen,  einem  neuen  Elektronencephalogramm  (EEG), 
neuen  elektroneurographischen  Befunden  sowie  der  Begutachtung 
von  älteren  Röntgenbildern  durch  einen  Facharzt  –  in  Kenntnis  der 
Argumentation und der Ergebnisse des Gutachtens des MZR – eine 
somatoforme Schmerzstörung  und  führte  die  Beschwerden  im Kopf- 
und  Schulterbereich  überzeugend  auf  das  unbestrittenermassen 
erlittene  Schleudertrauma  zurück.  Er  führte  aus,  der  EEG-Befund 
stütze den im Gutachten der Poliklinik Zürich erhobenen Befund einer 
echten  Migräne  mit  Aura  gemäss  der  Klassifikation  der  IHS.  Die 
Existenz von posttraumatischen Kopfschmerzen, insbesondere solche 
nach HWS-Distorision sei heute gesicherte Erkenntnis. Die geklagten 
Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, welchen zwar gemäss dem 
Gutachten der Poliklinik Zürich keine kognitiven Störungen gegenüber-
stehen würden, entsprächen denen der Untersuchungsergebnisse im 
Gutachten  des  MZR,  welche  neuropsychologische  Minderleistungen 
festgestellt hätten. Er halte die beschriebenen Störungen für typische 
neuropsychologische  Veränderungen  nach  Distorsionsverletzungen 
der Halswirbelsäule mit akutem Dezelerationstrauma. Weiter äusserte 
er  sich  eingehend  zur  Untersuchung  der  Wirbelsäule  und  kam zum 
Schluss,  dass  sich  in  Bezug  auf  die  Halswirbelsäule  und  den 
craniocervikalen  Übergang  derart  viele  für  das  Beschwerdebild 
typische  Untersuchungsbefunde  ergäben,  dass  sämtliche 
Beschwerden als  organisch bedingt  zu  qualifizieren  seien. Er  könne 
daher  der  im  Gutachten  des  MZR  vertretenen  psychiatrischen 
Meinung,  es  bestehe  zwischen  der  Schmerzschilderung  und  den 
objektiven Befunden eine Diskrepanz, in keiner Weise folgen. 

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Wie Dr. S._______ zu Recht festhält, stützt das multidisziplinäre Gut-
achten  des  MZR  seine  Diagnose  einer  anhaltenden  somatoformen 
Schmerzstörung  im  Wesentlichen  darauf,  dass  die  im  Rahmen  der 
Begutachtung  erhobenen  Befunde  die  von  der  Beschwerdeführerin 
individuell empfundendenen Schmerzen nicht zu erklären vermöchten. 
Bei der Würdigung dieser Argumentation ist  zu beachten, dass zwar 
eine internistische, eine rheumatologische, eine neuropsychologische 
und  eine  psychiatrische  Begutachtung  stattfand,  dass  aber  keine 
spezifischen  neurologischen  (etwa  mit  EEG  oder  elektroneurografi-
schen Abklärungen) und auch keine orthopädischen Untersuchungen 
(ausser  einer  Röntgenuntersuchung  der  Wirbelsäule)  durchgeführt 
wurden. Zudem fällt  auf,  dass  die  von der  Neurologischen  Poliklinik 
des  Universitätsspital  Zürich  gestellten  Diagnosen  der  chronische 
posttraumatische  Migräne  und  der  zervikozephale  Schmerzen  vom 
Spannungstyp unter  anderem deshalb in  Frage gestellt  werden,  weil 
sie  nach  Auffassung  des  MZR  nicht  auf  das  Unfallereignis  zurück 
geführt werden könnten – was für die invalidenversicherungsrechtliche 
Beurteilung aber ohne Bedeutung ist. Weiter ist zu beachten, dass der 
ohne  Röntgenuntersuchung  und  ohne  Beizug  bereits  vorhandener 
Röntgenbilder erstellte Bericht von Dr. A._______, der keine relevante 
orthopädische  Symptomatik  sieht  und  ebenfalls  eine  somatoforme 
Schmerzstörung annimmt, vom MZR in keiner Weise diskutiert wurde; 
und  dass  den  Gutachtern  des  MZR  der  Röntgenbefund  von  Dr. 
M._______  vom 8.  Juli  2004  nicht  vorlag.  Unter  diesen  Umständen 
erscheint es fraglich, ob die im Rahmen der Begutachtung durch das 
MZR erhobenen objektiven Befunde derart  umfassend sind, dass sie 
die Diagnose einer somatoforme Schmerzstörung erlauben würden. 

Die Ergebnisse der Begutachtung durch Dr. S._______ werden durch 
das Gutachten des MZR nicht in Frage gestellt, so dass vorliegend die 
Rechtsprechung  betreffend  einer  anhaltenden  somatoformen 
Schmerzstörung  keine  Anwendung  findet.  Im  Übrigen  geht  der  Dr. 
S._______  in  weiten  Teilen  mit  dem  MZR  einig.  Die  abweichende 
Beurteilung der Kausalität ist vorliegend nicht von Belang.

5.3.3 Die von Dr. U._______ geäusserten Zweifel am Gutachten von 
Dr. S._______ und insbesondere an dessen Einschätzung der Arbeits-
unfähigkeit vermögen nicht zu überzeugen. Wohl trifft es zu, dass die 
Beschwerdeführerin bis ins Jahr 2002 pro Woche 35 Stunden arbeitete 
(Pensum von 80%)  und  im  Jahre  2003  eine  anscheinend  unproble-
matische  Schwangerschaft  hatte.  Diese  Faktoren  waren  dem  Gut-

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achter  aber  durchaus  bekannt  und  er  hat  sie  in  seiner  sorgfältigen 
Anamnese  berücksichtigt,  ohne  dass  dies  zu  einem  abweichenden 
Ergebnis geführt hätte. Zudem ist zu betonen, dass aus der im Jahre 
2002 offenbar noch zu mindestens 80% bestehenden Arbeitsfähigkeit 
nicht  ohne  Weiteres  auf  deren  weitere  Entwicklung  geschlossen 
werden  kann.  Dr.  U._______  selbst  nimmt  denn  auch  in  seiner 
Stellungnahme  vom  6.  Oktober  2005  an,  die  Arbeitsfähigkeit  der 
Beschwerdeführerin sei ab September 2002 tiefer gewesen als zuvor 
(act. 206). 

5.3.4 Das  Bundesverwaltungsgericht  sieht  vorliegend  keinen  ausrei-
chenden  Grund,  von  den  Ergebnissen  der  medizinischen  Begut-
achtung durch Dr. S._______ abzuweichen, auf welche sich auch die 
SUVA abstützt,  die  der  Beschwerdeführerin  seit  Ende Oktober  2002 
ein Taggeld von 50% ausrichtet. Das Gericht erachtet es als mit  über-
wiegender Wahrscheinlichkeit belegt, dass die Beschwerdeführerin in 
ihrer  bisherigen  Tätigkeit  zu  50%  arbeitsunfähig  war  (vgl.  zum 
Zeitpunkt des Beginns der Arbeitsunfähigkeit E. 8 hiernach). 

6.
Die Vorinstanz macht allerdings geltend, das während des Beschwer-
deverfahrens eingereichte  zweite  Gutachten von Dr. S._______ vom 
21. Februar 2007 zeige, dass eine weitere Verbesserung des Gesund-
heitszustandes der Beschwerdeführerin eingetreten sei. 

6.1 Da Änderungen des Sachverhaltes im vorliegenden Verfahren nur 
bis zum Erlass des Einspracheentscheides vom 1. März 2006 zu be-
rücksichtigen sind, könnte das neue Gutachten von Dr. S._______ nur 
insoweit von Bedeutung sein, als ihm mit der erforderlichen Sicherheit 
zu entnehmen wäre, dass zu diesem Zeitpunkt bereits eine anspruchs-
beeinflussende Verbesserung der Erwerbsfähigkeit eingetreten ist. Zu-
dem  müsste  aufgrund  der  Ausführungen  von  Dr.  S._______ 
angenommen werden können, dass die Verbesserung voraussichtlich 
längere  Zeit  dauern  wird,  bzw. ohne wesentliche Unterbrechung be-
reits  drei  Monate  angedauert  hat  und  voraussichtlich  weiterhin  an-
dauern wird (vgl. Art. 88a IVV). 

Das  Gutachten  vom  21.  Februar  2007  betrifft  die  Entwicklung  der 
gesundheitlichen  Situation  seit  dem  ersten  Gutachten  von  Dr. 
S._______ vom 8. März 2005. Ihm kann entnommen werden, dass in 
diesen zwei Jahren eine Besserung der Beschwerden eingetreten ist, 
da  die  Beschwerdeführerin  nicht  mehr  unter  Dauerschmerzen, 

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sondern  nur  noch  unter  attakenartigen  Beschwerden  leide.  Im 
Gutachten wird daher festgestellt, dass die Beschwerdeführerin Ende 
Februar  2007  nur  noch  zu  20% arbeitsunfähig  war. Das  Gutachten 
äussert  sich aber nicht dazu, wann diese Besserung eingetreten ist. 
Dr.  S._______  betont  die  Notwendigkeit  der  Weiterführung  einer 
Migränetherapie und weist darauf hin, dass diese von der Hausärztin 
bis  anhin  nicht  durchgeführt  worden  sei.  Ohne  derartige  Therapie 
könne über den Verlauf nichts ausgesagt werden. 

Nach  Auffassung  des  Bundesverwaltungsgerichts  lässt  sich  dem 
neuen  Gutachten  von Dr. S._______  nicht  entnehmen,  dass  bereits 
am  1. März  2006  eine  anspruchsbeeinflussende  Besserung 
eingetreten wäre, die damals ohne wesentliche Unterbrechung schon 
drei  Monate  angedauert  hätte  und  die  voraussichtlich  weiterhin 
andauern  wird.  Das  neue  Gutachten  stellt  die  Ergebnisse  des 
Gutachtens vom 8. März 2005, in welchem bereits auf die Möglichkeit 
einer Besserung hingewiesen worden war, nicht in Frage. Es ist trotz 
der  im  Februar  2007  festgestellten  Besserung  davon  auszugehen, 
dass die Beschwerdeführerin bis zum 1. März 2006 zu 50% arbeits-
unfähig gewesen ist. 

6.2 Gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG wird die Rente von Amtes wegen 
oder auf Gesuch hin bei einer erheblichen Änderung des Invaliditäts-
grades  für  Zukunft  entsprechend  erhöht,  herabgesetzt  oder  aufge-
hoben.

Ist  die  Vorinstanz  der  Auffassung,  dass  bei  der  Beschwerdeführerin 
nach dem 1. März 2006 eine erhebliche, dauernde Verbesserung des 
Gesundheitszustandes und damit  eine rentenrelevante Erhöhung der 
Arbeitsfähigkeit eingetreten ist,  so ist  sie gehalten, ein Revisionsver-
fahren gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG einzuleiten.

6.3 Festzuhalten  bleibt  in  diesem  Zusammenhang  auch,  dass  die 
Ärzte übereinstimmend zum Schluss kamen, unter Durchführung ge-
eigneter  medizinischer  Massnahmen  sei  eine  wesentliche  Verbes-
serung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten. 

Die Beschwerdeführerin hat sich aufgrund ihrer Schadensminderungs-
pflicht  der  zumutbaren  Behandlung  zu  unterziehen,  andernfalls  die 
Leistungen der Versicherung gekürzt oder verweigert werden können. 
Die  Behörde  hat  jedoch  vor  der  Ergreifung  von  Sanktionen  die 
Verfahrenvorschriften  betreffend  der  schriftlichen  Mahnung  und  der 

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Einräumung einer angemessenen Bedenkzeit einzuhalten (Art. 21 Abs. 
4 ATSG; vgl. Art. 7b Abs. 2 IVG [in der Fassung vom 6. Oktober 2006]). 

Sofern  die  Vorinstanz  zum  Schluss  kommt,  die  Beschwerdeführerin 
unternehme  nicht  das  ihr  Zumutbare  zur  Verbesserung  ihres  Ge-
sundheitszustandes, steht es ihr offen, das Verfahren gemäss Art. 21 
Abs. 4 ATSG einzuleiten.

7.
Die Bemessung der Invalidität ist vorliegend gemäss den Bestimmun-
gen  für  Erwerbstätige  (Art.  28  Abs.  2  IVG)  vorzunehmen.  Die  Be-
schwerdeführerin war vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit in einem Voll-
pensum erwerbstätigt. Allein aus dem Umstand, dass sie im Oktober 
2003  Mutter  wurde,  lässt  sich  nicht  ableiten,  dass  sie  nach  dem 
Mutterschutzurlaub  ohne  Gesundheitsschaden  nicht  wieder  voll  er-
werbstätig gewesen wäre.

Ein Einkommensvergleich (Art. 16 IVG) zur Feststellung der Invalidität 
erübrigt sich vorliegend, da keine zumutbare Verweistätigkeit genannt 
werden konnte, welche zu mehr als 50% ausgeübt werden könnte (act. 
195,  S. 26,  act.  195,  S.  19).  Daher  entspricht  die  50%-ige  Arbeits-
unfähigkeit  im  angestammten  Beruf  einer  50%-igen  Invalidität,  wes-
halb eine halbe Invalidenrente zu gewähren ist.

8.
Zu  bestimmen  bleibt  der  Zeitpunkt  der  Entstehung  des  Renten-
anspruchs gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG. 

Angesichts der Heilungsverlaufes und der von allen Ärzten bestätigten 
Therapiemöglichkeiten  liegt  bei  der  Beschwerdeführerin  keine  an-
dauernde, bleibende Erwerbsunfähigkeit im Sinne von Art. 29 Abs. 1 
Bst. a IVG vor. Ihr Rentenanspruch entstand daher frühestens in dem 
Zeitpunkt, in dem sie während eines Jahres ohne wesentlichen Unter-
bruch  durchschnittlich  mindestens  zu  40  Prozent  arbeitsunfähig  ge-
wesen ist (Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG)

8.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie sei bis zum 29. Sep-
tember 2002 zu 20%, ab dem 30. September 2002 bis zum 25. Okto-
ber  2002  zu  100% und  ab  dem 26.  Oktober  2002  zu  50% arbeits-
unfähig  gewesen. Die  Wartefrist  sei  daher  am 17. April  2003  abge-
laufen, so dass ihr die Rente ab April 2003 auszurichten sei.

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Die Vorinstanz geht davon aus, dass die Beschwerdeführerin ab Sep-
tember  2002 in  massgeblicher  Weise (40%)  arbeitsunfähig  gewesen 
ist.  Zuvor  habe  lediglich  eine  20%  Arbeitsunfähigkeit  bestanden. 
Deshalb  setzte  sie  den  Rentenbeginn  nach  Ablauf  der  gesetzlichen 
Wartezeit von einem Jahr auf den 1. September 2003 fest.

8.1.1 Für  die  Zeit  bis  zum  September  2002  geht  das  Bundes-
verwaltungsgericht  in  Übereinstimmung mit  den Parteien  davon aus, 
dass  eine  20%-ige  Arbeitsunfähigkeit  bestand.  Die  Beschwerde-
führerin arbeitete denn auch bis zum 31. August 2002 wöchentlich 35 
Stunden (act. 24, 58). Ein höheres Pensum ist ihr nach glaubwürdigen 
eigenen  Angaben,  die  mit  der  Beurteilung  der  Ärzte  (vgl.  insb.  das 
Gutachten der Neurologischen Poliklinik vom 18. September 2001, act 
176)  übereinstimmen,  aus  gesundheitlichen  Gründen  nicht  möglich 
gewesen. 

8.1.2 Den Akten ist zu entnehmen, dass sich die Beschwerdeführerin 
vom 30.  September  bis  zum 25.  Oktober  2002  in  der  Klinik  Valens 
einer  ambulanten  Rehabilitationsbehandlung unterzog (act.  116).   In 
dieser  Zeitspanne  richtete  die  SUVA  der  Beschwerdeführerin  ein 
Taggeld  von  100%  aus  (act.  155).  Dem  Austrittsbericht  der  Klinik 
Valens  vom  20.  Oktober  2002  (act  116)  kann  entnommen  werden, 
dass  sich  die  Beschwerdeführerin  einem  recht  intensiven  multi-
modalen  Therapieprogramm unterzogen  hat,  so  dass  die  ambulante 
Therapie  einer  stationären  gleichzusetzen  ist,  welche  jede  gleich-
zeitige  Erwerbstätigkeit  ausschloss.  Auch  wenn  den  ärztlichen 
Gutachten keine einlässliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in dieser 
Zeit entnommen werden kann, schliesst sich das Bundesverwaltungs-
gericht  daher  der  Einschätzung  der  SUVA  an  und  attestiert  der 
Beschwerdeführerin für den Oktober 2002 eine Arbeitsunfähigkeit von 
100%.

8.1.3 Ab dem 26. Oktober 2002 bis zum Zeitpunkt des Erlasses der 
angefochtenen Einspracheverfügung ist nach dem Austrittsbericht der 
Klinik  Valens  und  den  bereits  gewürdigten  Gutachten,  insbesondere 
jenem  von  Dr.  S._______  vom  8.  März  2005  von  einer 
Arbeitsunfähigkeit von 50% auszugehen.

8.2 Zusammenfassend ist  festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin 
bis zum 30. September 2002 zu 20%, ab diesem Zeitpunkt  bis  zum 
25. Oktober  2002  zu  100% und  ab  dem  26.  Oktober  2002  zu  50% 
arbeitsunfähig war. Demnach ist die gesetzliche Wartezeit von einem 

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Jahr mit einer durchschnittlich mindestens 40%-igen Arbeitsunfähigkeit 
am 17. April 2003 abgelaufen (165 Tage à 20%, 26 Tage à 100%, 174 
Tage à 50% ergibt 365 Tage à durchschnittlich 40%; 25. Oktober 2002 
und  174  Tage  ergibt  den  17.  April  2003;  vgl.  zur  Berechnung  im 
Einzelnen Anhang II des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozial-
versicherungen  über  Invalidität  und  Hilflosigkeit  in  der  IV).  Der 
Rentenanspruch  der  Beschwerdeführerin  entstand  damit  im  April 
2003.

9.
Aus  diesen  Gründen  ist  die  Beschwerde  vom  12.  April  2006 
gutzuheissen  und  der  Einspracheentscheid  vom  1.  März  2006  auf-
zuheben. Der Beschwerdeführerin ist ab April 2003 eine halbe Invali-
denrente auszurichten. 

10.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung.

10.1 Der  unterliegenden  Vorinstanz  sind  keine  Verfahrenskosten 
aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 2 VwVG und Art. 6 Bst. b  des Reglements 
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht [VGKE], SR 173.320.2).

10.2 Der obsiegenden Partei kann nach Massgabe ihres Erfolges von 
Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwach-
sene  notwendige  und  verhältnismässig  hohe  Kosten  zugesprochen 
werden (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 VGKE).

Im vorliegenden Verfahren ist der Beschwerdeführerin auf Grund ihres 
Obsiegens eine angemessene Parteientschädigung zuzusprechen, die 
von  der  Vorinstanz  zu  bezahlen  ist  (Art.  64  Abs.  2  VwVG).  Die 
Parteientschädigung umfasst die Kosten der Vertretung sowie allfällige 
weitere  notwendige Auslagen  der  Partei  (Art.  8  VGKE). Da  sich  die 
Beschwerdeführerin im Verfahren vor der Rekurskommission und dem 
Bundesverwaltungsgericht  anwaltlich  hat  vertreten  lassen,  sind  die 
Bestimmungen  über  die  Anwaltskosten  gemäss  Art.  10  VGKE 
anzuwenden. Da keine Honorarnote  eingereicht  wurde,  ist  die  Höhe 
der Entschädigung aufgrund der Akten zu bestimmen (Art. 14 Abs. 2 
VGKE). Das  zu  entschädigende  Honorar  ist  nach  dem notwendigen 
Zeitaufwand des Vertreters zu bemessen. Der Stundenansatz beträgt 
für  Anwälte  und  Anwältinnen  mindestens  Fr.  200.-  und  höchstens 

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Fr. 400.-,  wobei darauf  hinzuweisen ist,  dass die in diesen Ansätzen 
nicht enthaltene Mehrwertsteuer für im Ausland wohnende Personen, 
welche die Dienste eines in der Schweiz ansässigen Rechtsvertreters 
in  Anspruch  nehmen,  nicht  geschuldet  und  damit  auch  nicht  zu 
entschädigen ist (Art. 5 lit. b in Verbindung mit Art. 14 Abs. 3 lit. c des 
Bundesgesetzes  vom  2.  September  1999  über  die  Mehrwertsteuer 
[MWSTG]; vgl. Urteil  des Bundesgerichts I 30/03 vom 22. Mai 2003). 
Unter  Berücksichtigung  dieser  Bestimmungen  und  des  angezeigten 
und sich aus den Akten ergebenden Anwaltsaufwandes erachtet das 
Bundesverwaltungsgericht  eine  pauschale  Parteientschädigung  von 
insgesamt Fr. 2'000.- als angemessen.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Einspracheentscheid der 
IV-Stelle  für  Versicherte  im  Ausland  vom 1.  März  2006  wird  aufge-
hoben.

Der  Beschwerdeführerin  ist  ab  April  2003  eine  halbe  Invalidenrente 
auszurichten.

2.
Die Akten gehen zur Berechnung und Festsetzung der Rente an die 
Vorinstanz.

3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

4.
Die  IV-Stelle  für  Versicherte  im  Ausland  wird  verpflichtet,  der  Be-
schwerdeführerin innert 30 Tagen ab Eintritt der Rechtskraft des vorlie-
genden Urteils eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 2'000.- 
auszurichten.

5.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)
- dem Bundesamt für Sozialversicherungen

Seite 31

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Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Stefan Mesmer Ingrid Künzli

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-
fochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  be-
schwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

Seite 32