# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 19ddc74d-e86e-5187-8163-4fe78493dcbe
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-06-01
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 01.06.2017 5A 408/2017 (5A_408/2017)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5A-408-2017_2017-06-01.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        
        
          5A_408/2017 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 1. Juni 2017
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter von Werdt, Präsident, 

Gerichtsschreiber Möckli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

B.________, 

Beschwerdegegner. 

 

Gegenstand 

Ausstandsbegehren (Ehescheidung), 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Schwyz, 2. Zivilkammer, vom 11. April 2017. 

 

 

    
  In Erwägung,
  
 

dass A.________ gegen den Beschluss vom 11. April 2017, mit welchem die das Ausstandsbegehren gegen den Einzelrichter B.________ abweisende Verfügung des Bezirksgerichts March vom 29. Dezember 2016 geschützt wurde, am 29. Mai 2017 beim Bundesgericht eine Beschwerde erhoben hat, 

dass er behauptet, der Beschluss sei ihm am 27. April 2017 zugestellt worden und die Beschwerde sei deshalb rechtzeitig erhoben, 

dass indes gemäss dem Auszug Track & Trace (Sendungsnummer xxx) der Beschluss dem Beschwerdeführer durch Übergabe am Postschalter am 20. April 2017 zugestellt wurde, 

dass die 30-tägige Beschwerdefrist (Art. 100 Abs. 1 BGG) zufolge der bis zum 23. April 2017 dauernden Gerichtsferien (Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG) zwar erst am 24. April 2017 zu laufen begann, jedoch am 24. Mai 2017 auslief und somit die erst am 29. Mai 2017 der Post übergebene Beschwerde verspätet ist, 

dass somit auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Präsident im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entscheidet, 

dass die Beschwerde zufolge Verspätung von Anfang an aussichtslos war und deshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1 BGG), 

dass die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG), 

 

 

    
  erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. 

 

    
  3. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

    
  4. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Schwyz, 2. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 1. Juni 2017 

 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    von Werdt 

 

Der Gerichtsschreiber:    Möckli