# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b1e4a324-f621-5651-834a-e5c7d386b727
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-08-30
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 30.08.2016 SB160338
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB160338_2016-08-30.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB160338-O/U/gs 
 
Mitwirkend: die Oberrichter Dr. Bussmann, Präsident, Oberrichter lic. iur. Ruggli 

und Ersatzoberrichter lic. iur. Wenker sowie der Gerichtsschreiber 

lic. iur. Höfliger 

 
Beschluss vom 30. August 2016  

 
in Sachen 

 
1. A._____,  

2. B._____,  

Privatkläger und Berufungskläger 

 

1, 2 vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ 

 

sowie 

 
Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis,  

Anklägerin und Berufungsbeklagte 

 

gegen 

 
C._____,  

Beschuldigter und Berufungsbeklagter 

 

verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ 

 
betreffend Schändung etc. 

 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgericht Horgen, III. Abteilung,  

vom 30. März 2016 (DG150037) 

 

 

- 2 - 

Erwägungen: 

Am 4. April 2016 meldeten die Privatkläger 1 und Privatkläger 2 gegen das Urteil 

des Bezirksgerichts Horgen, III. Abteilung, vom 30. März 2016 Berufung an (Urk. 

70). 

Mit Eingabe vom 4. August 2016, eingegangen am 5. August 2016, haben die 

Privatkläger 1 und Privatkläger 2 die gegen das vorinstanzliche Urteil angemel-

dete Berufung zurückgezogen (Urk. 71). Das Verfahren ist demgemäss unter 

ausgangsgemässer Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen als erledigt 

abzuschreiben. 

Der Rückzug ging innerhalb der gesetzlichen Frist zur Einreichung einer schrift-

lichen Berufungserklärung im Sinne von Art. 399 Abs. 3 StPO ein (Urk. 64/2: Zu-

stellung des begründeten Urteils am 25. Juli 2016), weshalb im vorliegenden Ver-

fahren keine Kosten zu erheben sind (ZR 110 [2011] Nr. 37). Mangels erkenn-

barer Umtriebe sind keine Entschädigungen zuzusprechen. 

 

Es wird beschlossen: 

 
1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben. 

Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Horgen, III. Abteilung vom 

30. März 2016 rechtskräftig. 

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz. Die übrigen Kosten 

des Berufungsverfahrens werden auf die Gerichtskasse genommen. 

3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen. 

4.  Schriftliche Mitteilung an 

− die Vertreterin der Privatkläger 1 und Privatkläger 2 (dreifach), 

− die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten 
− die Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis, 

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 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an  

− die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten). 
 

5. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-

sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 

begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesge-

richtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer 

 
 

Zürich, 30. August 2016 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter Dr. Bussmann 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. Höfliger 
 

 

	Erwägungen:
	1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz. Die übrigen Kosten des Berufungsverfahrens werden auf die Gerichtskasse genommen.
	3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.
	4.  Schriftliche Mitteilung an
	 die Vertreterin der Privatkläger 1 und Privatkläger 2 (dreifach),
	 die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis,
	 die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten).

	5. Rechtsmittel:
	Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.