# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 05b3a7e0-b79e-59b8-93a6-f3e7c2e8cfee
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-10-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.10.2008 A-5812/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-5812-2008_2008-10-06.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-5812/2008
{T 1/2}

U r t e i l  v o m  6 .  O k t o b e r  2 0 0 8

Richterin Kathrin Dietrich (Vorsitz), Richter André Moser, 
Richter Beat Forster, 
Gerichtsschreiber Adrian Mattle.

C.B.V. Reisen GmbH, Obermattweg 44, 5033 Buchs AG,
vertreten durch Herr Fürsprecher Christian Zuberbühler, 
Steinerstrasse 34, Postfach 256, 3000 Bern 6,
Beschwerdeführerin,

gegen

Bundesamt für Verkehr BAV, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Kostenentscheid.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

A-5812/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass die C.B.V. Reisen GmbH am 28. November 2006 beim Bundes-
amt für Verkehr für sich und ihre Kooperationspartnerin Croatia-Bus je 
ein Gesuch um Erneuerung der Bewilligungen zur Durchführung eines 
grenzüberschreitenden  Linienverkehrs  mit  Kraftomnibussen  auf  den 
Strecken Lausanne – Vukovar (Kroatien) sowie St. Gallen – Ilok (Kroa-
tien) für die Dauer von fünf Jahren beantragte,

dass das BAV der C.B.V. Reisen GmbH bzw. der Kooperationspartne-
rin Croatia-Bus am 20. April 2007 und am 8. Mai 2007 für die beiden 
beantragten Strecken je eine Bewilligung für den grenzüberschreiten-
den Linienverkehr verbunden mit mehreren Auflagen erteilte, die Gül-
tigkeitsdauer für die beiden Bewilligungen allerdings auf nur ein Jahr 
festsetzte und Chiasso als weiteren Halteort zur Aufnahme bzw. zum 
Absetzen von Fahrgästen nicht bewilligte,

dass die C.B.V. Reisen GmbH (Beschwerdeführerin) gegen die Verfü-
gungen des BAV (Vorinstanz) am 21. Mai 2007 Beschwerde ans Bun-
desverwaltungsgericht erhob und beantragte, die Gültigkeit der Bewilli-
gungen sei auf fünf Jahre festzusetzen, es sei für beide Strecken ein 
zusätzlicher Halt in Chiasso zu gewähren und die Auflagen bezüglich 
der  Passagierliste  seien ersatzlos  zu  streichen,  eventualiter  insofern 
zu ändern, als die für jede Fahrt mitzuführende Passagierliste zusätz-
lich zu Namen und Vornamen nicht auch noch die Nationalität  sowie 
die Art und Nummer des Reisedokumentes der Passagiere zu enthal-
ten habe,

dass das Bundesverwaltungsgericht  die Beschwerde am 18. Dezem-
ber 2007 teilweise guthiess, von einem Unterliegen der Beschwerde-
führerin zu ¾ ausging, ihr reduzierte Verfahrenskosten von Fr. 1'125.- 
auferlegte  und  die  Vorinstanz  verpflichtete,  der  Beschwerdeführerin 
entsprechend dem teilweisen Obsiegen eine Parteientschädigung zu 
entrichten (vgl. Urteil A-3491/2007 des Bundesverwaltungsgerichts),

dass das Bundesgericht mit Urteil 2C_137/2008 vom 14. August 2008 
in  teilweiser  Gutheissung einer  gegen das Urteil  des Bundesverwal-
tungsgericht  erhobenen  Beschwerde  der  Beschwerdeführerin  vom 
6. Februar  2008  die  Gültigkeitsdauer  der  beiden  beantragen  Bewilli-
gungen auf zwei Jahre festsetzte, die Beschwerde im Übrigen jedoch 
abwies, soweit es darauf eintrat, und die Sache zur Neuverteilung der 

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A-5812/2008

Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens an das Bundesverwaltungsge-
richt zurückwies,

dass die Beschwerdeführerin mit ihrem Antrag auf einen zusätzlichen 
Halt  in  Chiasso  sowohl  vor  Bundesverwaltungsgericht  als  auch  vor 
Bundesgericht nicht durchgedrungen ist,

dass das Bundesverwaltungsgericht den Antrag der Beschwerdeführe-
rin, die Auflagen bezüglich der Passagierliste seien ersatzlos zu strei-
chen,  abgewiesen,  ihrem Eventualantrag bezüglich der Angaben auf 
der mitzuführenden Passagierliste hingegen entsprochen hat,

dass  die  Beschwerdeführerin  das  Urteil  des  Bundesverwaltungsge-
richts in diesem Punkt nicht angefochten hat,

dass das Bundesgericht in seinem Urteil festgestellt hat, die Befristung 
der Bewilligungen auf ein Jahr lasse sich aufgrund der hängigen Straf-
verfahren im Grundsatz nicht  beanstanden (E. 2.4),  es erscheine je-
doch  gerechtfertigt,  die  Bewilligungsdauer  gestützt  auf  eine  neue 
Richtlinie der Vorinstanz auf zwei Jahre festzusetzen,

dass die Beschwerdeführerin somit im Ergebnis mit ihrem Antrag, die 
Gültigkeitsdauer für die erteilten Bewilligungen sei auf fünf Jahre fest-
zusetzen, teilweise durchgedrungen ist,

dass  damit  für  die  Auferlegung  der  Kosten  für  das  Verfahren 
A-3491/2007 vor Bundesverwaltungsgericht insgesamt von einem hälf-
tigen Obsiegen der Beschwerdeführerin auszugehen ist,

dass der Beschwerdeführerin für das Verfahren A-3491/2007 deshalb 
reduzierte  Verfahrenskosten  von  Fr. 750.-  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwal-
tungsverfahren [VwVG, SR 172.021]), weshalb ihr von den beiden ge-
leisteten  Kostenvorschüssen  im  Gesamtbetrag  von  Fr. 1'500.-  nach 
Eintritt  der Rechtskraft des vorliegenden Entscheids Fr. 750.- zurück-
zuerstatten sind,

dass  der  teilweise  obsiegenden  Beschwerdeführerin  eine  reduzierte 
Parteientschädigung  zuzusprechen  ist  (Art. 64  Abs. 1  VwVG  i.V.m. 
Art. 7 Abs. 2 des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kos-
ten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 
SR 173.320.2]),

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dass der Anwalt der Beschwerdeführerin am 23. Oktober 2007 im Ver-
fahren A-3491/2007 eine Kostennote im Betrag von Fr. 7'229.65 (nicht 
wie  im  Urteil  A-3491/2007  fälschlicherweise  festgehalten  im  Betrag 
von Fr. 6'694.30) eingereicht hat,

dass der  Beschwerdeführerin  somit  entsprechend dem hälftigen Ob-
siegen eine Parteientschädigung von pauschal Fr. 3'615.- (inkl. Mehr-
wertsteuer und Auslagen) zusteht,  welche ihr  die Vorinstanz zu ent-
richten hat (Art. 64 Abs. 2 VwVG),

dass für das vorliegende Verfahren weder Verfahrenskosten zu erhe-
ben noch – mangels entstandenem Aufwand bei der Beschwerdeführe-
rin  –  eine  Parteientschädigung  zuzusprechen  ist  (Art. 63  und  64 
VwVG).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Der Beschwerdeführerin werden für das Verfahren A-3491/2007 redu-
zierte Verfahrenskosten von Fr. 750.- auferlegt. Sie werden mit den ge-
leisteten Kostenvorschüssen im Gesamtbetrag von Fr. 1'500.- verrech-
net. Der  Restbetrag von Fr. 750.-  wird der  Beschwerdeführerin  nach 
Eintritt  der  Rechtskraft  dieses Entscheids zurückerstattet. Hierzu hat 
die Beschwerdeführerin dem Bundesverwaltungsgericht einen Einzah-
lungsschein zuzustellen oder ihre Kontonummer bekannt zu geben.

2.
Die Vorinstanz hat  der Beschwerdeführerin  nach Eintritt  der  Rechts-
kraft des vorliegenden Urteils für das Verfahren A-3491/2007 eine Par-
teientschädigung von Fr. 3'615.- zu entrichten.

3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

4.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

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5.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)
- das GS UVEK (Gerichtsurkunde)

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber:

Kathrin Dietrich Adrian Mattle

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-rechtli-
chen Angelegenheiten geführt  werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begeh-
ren,  deren Begründung mit  Angabe der  Beweismittel  und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizu-
legen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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