# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b7931394-b184-5bac-ae33-5ab6a2ec2f35
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-04-11
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 11.04.2014 PF140014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PF140014_2014-04-11.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    

 
 

Geschäfts-Nr.: PF140014-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. A. Katzenstein, Vorsitzende, Oberrichter  

Dr. P. Higi und Ersatzrichter lic. iur. H. Meister sowie Gerichtsschrei-

ber lic. iur. M. Hinden. 

Urteil vom 11. April 2014 

in Sachen 

 

A._____,  
Kläger und Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

B._____,  
Beklagter und Beschwerdegegner, 

 

betreffend 
vorsorgliche Massnahmen 

Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichtes im summarischen Verfah-

ren des Bezirksgerichtes Pfäffikon vom 6. März 2014 (ET140002) 

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Erwägungen: 

1.  

Mit Entscheid vom 14. Februar 2014 verfügte die Kantonspolizei Zürich auf Antrag 

des Klägers und Beschwerdeführers (im Folgenden: Beschwerdeführer) die 

Wegweisung des Beklagten und Beschwerdegegners (im Folgenden: Beschwer-

degegner) aus der Wohnung des Beschwerdeführers (act. 2). Gleichentags bean-

tragte der Beschwerdeführer vor Vorinstanz die "Verlängerung der Schutzmass-

nahmen im Umkreis von mindestens 500 m" (act. 1). Die Vorinstanz nahm diese 

Eingabe als Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen entgegen. Sie verfügte 

mit Entscheid vom 18. Februar 2014 die superprovisorische Ausweisung des Be-

schwerdegegners aus der Wohnliegenschaft des Beschwerdeführers und verbot 

dem Beschwerdegegner sich im Umkreis von 200m um die besagte Liegenschaft 

aufzuhalten. Die Vorinstanz lud die Parteien zur Hauptverhandlung vom 7. April 

2014 vor und setzte dem Beschwerdeführer eine Frist von 10 Tagen an, um einen 

Gerichtskostenvorschuss von CHF 900.00 zu leisten (act. 7). Mit Eingabe vom 28. 

Februar 2014 zog der Beschwerdeführer sein Begehren zurück (act. 9). Mit Ver-

fügung vom 6. März 2014 schrieb die Vorinstanz das Verfahren als durch Rück-

zug des Gesuchs erledigt ab und auferlegte dem Beschwerdeführer die Ent-

scheidgebühr von CHF 400.00 (act. 11). Dieser Entscheid wurde dem Beschwer-

deführer am 10. März 2014 zugestellt (act. 12/1).  

Mit Eingabe vom 13. März 2014 (Eingang beim Gericht am 17. März 2014) erhob 

der Beschwerdeführer rechtzeitig Beschwerde. Die vorinstanzlichen Akten wurden 

beigezogen. Das Verfahren ist spruchreif.  

2.  

Mit der Beschwerde kann die unrichtige Rechtsanwendung und die offensichtlich 

unrichtige Feststellung des Sachverhaltes geltend gemacht werden (Art. 320 

ZPO). Die Beschwerde ist zu begründen (Art. 321 Abs. 1 ZPO). Dies bedeutet, 

dass sich der Beschwerdeführer mit dem angefochtenen Entscheid auseinander-

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setzt und genau aufzeigt, welchen Teil der Begründung er für falsch hält und auf 

welche Dokumente er sich dabei stützt. Was nicht beanstandet wird, hat Bestand. 

Soweit jedoch eine Rüge vorgebracht wurde, wendet die Berufungsinstanz das 

Recht von Amtes wegen an (Art. 57 ZPO). Sie ist weder an die Argumente der 

Parteien noch an die Begründung des vorinstanzlichen Entscheides gebunden 

(BGE 138 III 374 E. 4.3.1, ZR 110 Nr. 80, OGer RT120191, veröffentlicht unter 

www.gerichte-zh.ch). 

Der Beschwerdeführer führte aus, dass ihn unter anderem der auferlegte Ge-

richtskostenvorschuss von CHF 900.00, den er als Opfer hätte bezahlen müssen, 

zum Klagerückzug bewogen habe. Trotz Klagerückzuges seien ihm nun die Ver-

fahrenskosten von CHF 400.00 auferlegt worden. Er stellt die Frage, ob nicht der 

Beschwerdegegner als Beschuldigter die Kosten tragen müsse. Im Übrigen sei es 

ihm als IV-Rentner nicht möglich, die Gebühr zu bezahlen (act. 16). Sinngemäss 

stellt der Beschwerdeführer damit den Antrag, die erstinstanzlichen Gerichtskos-

ten seien dem Beschwerdegegner aufzuerlegen, eventualiter wäre dem Be-

schwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren.  

Bei Klagerückzug gilt die klagende Partei als unterliegend (Art. 106 Abs. 1 ZPO). 

Der Beschwerdeführer macht keinen Grund im Sinne von Art. 107 ZPO geltend, 

der ein Abweichen von diesem Grundsatz rechtfertigen würde. Dass er sich sel-

ber als Opfer sieht, ändert daran nichts. Die Vorinstanz hat den Beschwerdeführer 

auf die Möglichkeit der unentgeltlichen Prozessführung aufmerksam gemacht 

(act. 7 S. 3). Ein entsprechendes Gesuch stellte der Beschwerdeführer im vor-

instanzlichen Verfahren gleichwohl nicht. Die Vorinstanz auferlegte die Verfah-

renskosten zu Recht dem Beschwerdeführer. Die Höhe der Gebühr wird vom Be-

schwerdeführer nicht gerügt.  

Aufgrund des Gesagten ist die Beschwerde ist abzuweisen.  

Umständehalber fallen die Kosten für das Beschwerdeverfahren ausser Ansatz.  

- 4 - 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens fallen ausser Ansatz.  

3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beschwerdegegner unter Bei-

lage eines Doppels von act. 16, sowie an das Bezirksgericht Pfäffikon, je 

gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
CHF 400.00. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic.iur. M. Hinden 
 
versandt am: 
 
 
 

	Urteil vom 11. April 2014
	Erwägungen:
	1.
	2.
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens fallen ausser Ansatz.
	3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beschwerdegegner unter Beilage eines Doppels von act. 16, sowie an das Bezirksgericht Pfäffikon, je gegen Empfangsschein.
	4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...