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**Case Identifier:** 0f9d02b5-dc09-5f6e-8332-738d878fb115
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-27
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 27.03.2025 IV 2024/144
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2024-144_2025-03-27.pdf

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© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/21

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2024/144

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 16.07.2025

Entscheiddatum: 27.03.2025

Entscheid Versicherungsgericht, 27.03.2025
Art. 7 ATSG; Art. 8 ATSG; Art. 28 IVG: Beschwerdeführerin ist als zu 75 % im 
Erwerb und als zu 25 % im Haushalt Tätige zu qualifizieren. Nach als nicht 
beweistauglich eingestufter RAD-Stellungnahme wird die angefochtene 
Verfügung aufgehoben und die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen im 
Sinne der Erwägungen zurückgewiesen (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 27. März 2025, IV 
2024/144).

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Kanton St.Gallen  
Gerichte 
 
 

 
 
 
 

 
 1/20 

 

 
 
Versicherungsgericht 
Abteilung I 

 

 

 
 
 
 

 Entscheid vom 27. März 2025 

Besetzung  Versicherungsrichterinnen Michaela Machleidt Lehmann (Vorsitz),  
Mirjam Angehrn und Corinne Schambeck; Gerichtsschreiberin Beatrix 
Zahner  

   

Geschäftsnr.   IV 2024/144 

   

Parteien 
 

 A.___,  
Beschwerdeführerin,  

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Adrian Rothenberger, Fellmann 
Rechtsanwälte AG, Huobmattstrass 7, 6045 Meggen,  
 
 

  gegen 

  I V - S t e l l e  d e s  K a n t o n s  S t .  G a l l e n ,  Postfach 368, 
9016 St. Gallen,  

Beschwerdegegnerin,  
 
 

 
  

Gegenstand  Rente 
 
 
 

 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

IV 2024/144 
 

 

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Sachverhalt 
A.  

A.a A.___ (nachfolgend: Versicherte) erlitt am 14. Oktober 1994 infolge eines Verkehrsunfalles sehr 
starke Verletzungen am linken (richtig: rechten) Bein, welches vom Rad eines LKW erfasst wurde 

(Verletzung sämtlicher Bänder, der Hüftkapsel, des Kniegelenks und der Weichteile; Unfallprotokoll 

Kantonspolizei St. Gallen mit Beilagen, IV-act. 10). Die Versicherte schloss im Oktober 2001 die 

Ausbildung in Gesundheits- und Krankenpflege Niveau II ab (IV-act. 11). Sie arbeitete in einem Pensum 

von 15 % bei der B.___ AG als Betriebssanitäterin, als sie sich am 25. März 2021 bei der 
Invalidenversicherung (IV) zur Früherfassung und am 15. April 2021 zum Leistungsbezug anmeldete. 

Sie gab dabei an, seit 2019 leide sie unter starken Kniebeschwerden bds. infolge starker Arthrose; seit 

Februar 2021 bestehe eine teilweise Immobilität (IV-act. 1; IV-act. 3).  

A.b Dr. med. C.___, Fachärztin für Innere Medizin, hielt im Arztbericht vom 17. Mai 2021 fest, aktuell 
sei die Schmerzsituation nicht beherrschbar. Eine Operation (Knie-TP rechts) sei geplant (IV-act. 13-

1 f.). Am 18. Februar 2021 wurde die Versicherte in der Epilepsiesprechstunde der Klinik für Neurologie 

des Kantonsspitals St. Gallen (KSSG) vorstellig, nachdem am 8. Februar 2021 wie bereits mehrmalig 

in den Jahren 2003 bis 2007 ein durch Tramadol ausgelöstes Anfallsereignis aufgetreten war (IV-

act. 18 f.).  

A.c Da die Versicherte erklärte, eine Pensumserhöhung falle nicht in Betracht (IV-act. 21-3), wies die 
IV-Stelle das Gesuch um berufliche Massnahmen mit Mitteilung vom 1. Juni 2021 ab, weil sie 

vorwiegend als Hausfrau tätig sei (IV-act. 22).  

A.d Vom 2. August bis 21. September 2022 war die Versicherte in stationärer Behandlung einer 
«Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängigkeitssyndrom» (ICD-10: F10.2; 
Austrittsbericht Psychiatrie D.___ vom 29. September 2022, IV-act. 35). Ein weiterer Aufenthalt in der 

psychiatrischen Klinik erfolgte vom 10. bis 23. November 2022 aufgrund einer akuten 

Alkoholintoxikation (ICD-10: F10.0) bei unter anderem erwähnter Diagnose eines chronischen 

Schmerzsyndroms im Chronifizierungsstadium 3 nach Gerbershagen (Austrittsbericht Psychiatrie 

D.___ vom 30. Januar 2023, IV-act. 53). Bei Status nach Débridement und Sekundärverschluss am 

24. März 2022, nach Lappenrevisionen am 14. und 10. Dezember 2021 und nach Varisationsoperation 

(gekürzte Wiedergabe) und diagnostizierter Pangonarthrose wurde der Versicherten am 23. November 

2022 eine Knie-Totalendoprothese rechts eingesetzt mit Abheben des freien Lappens (Universitätsklinik 

Balgrist, Operationsbericht, IV-act. 42, und Austrittsbericht vom 21. Dezember 2022, IV-act. 45). Im 

Anschluss an die Operation traten eine Wundheilungsstörung (Sprechstundenbericht Universitätsklinik 

Balgrist vom 27. Februar 2023, IV-act. 51) sowie eine chronische Sinovitis im rechten Knie auf 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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(Sprechstundenberichte Universitätsklinik Balgrist vom 5. April 2023, IV-act. 74, und vom 26. April 

2023, IV-act. 76). Die Klinik attestierte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis 31. Mai 2023; darüber 

hinaus könne keine definitive Aussage gemacht werden. Eine Tätigkeit im Büro ohne Belastung des 

rechten Kniegelenks wäre grundsätzlich möglich (Bericht Universitätsklinik Balgrist vom 19. Mai 2023, 

IV-act. 75). Im Rahmen einer Schmerztherapie im Spital E.___ wurde von einem Konsum von Alkohol 
und der selbständig gesteigerten Einnahme des Opiates Targin seit der Operation berichtet (Spital 

E.___, Bericht vom 18. April 2023, IV-act. 67, und Verlaufsbericht vom 1. Mai 2023, IV-act. 66).  

A.e Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt im Arztbericht vom 10. August 
2023 fest, die Versicherte stehe seit 18. Juli 2022 wöchentlich in seiner Behandlung. Als psychiatrische 

Diagnosen hielt er eine einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (ICD-10: F90.0), seit Kindheit 

bestehend, eine Alkoholabhängigkeit, gegenwärtig abstinent (ICD-10: F10:20), ein chronisches 

Schmerzsyndrom mit psychischen und somatischen Faktoren (ICD-10: F45.41) und daneben den 

Verdacht auf eine ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.6) fest. Aktuell sei die 

Versicherte zu 100 % arbeitsunfähig. Mittelfristig sei eine Belastbarkeit von maximal 3 Stunden täglich 

bei optimal angepassten Arbeitsbedingungen vorstellbar. Der behandelnde Psychiater berichtete weiter 

über erlittene Übergriffe in der Kindheit und einer deswegen von der Versicherten durchgeführten 

Traumatherapie sowie von einer problematischen Paarbeziehung. Wegen ihres Schmerzsyndroms 

erhalte die Versicherte starke opioidhaltige Medikamente. Seit mehreren Jahren habe ein schädlicher 
Gebrauch von Alkohol bestanden, wobei zuletzt die Kriterien einer Alkoholabhängigkeit erfüllt gewesen 

seien. Die Versicherte sei seit mehreren Wochen von Alkohol abstinent. Im Rahmen der Behandlung 

habe er zudem ein ADHS diagnostizieren und medikamentös behandeln können. Aufmerksamkeit und 

Konzentration seien mittelgradig eingeschränkt. Die Merkfähigkeit ist für Termine und kurzfristige 

Aufgaben im Alltag eingeschränkt bei insgesamt ausreichender Gedächtnisfunktion. Das formale 

Denken sei geringgradig beschleunigt, dabei weitschweifig und im Detail genau. Im Affekt zeige sich 

die Versicherte überwiegend ernst, leicht depressiv herabgestimmt und wenig emotional 

modulationsfähig (Arztbericht vom 10. August 2023, IV-act. 69).  

A.f Der RAD-Arzt Dr. med. G.___, Facharzt für Chirurgie, nahm am 16. August 2023 Stellung, der 
Gesundheitszustand sei grundsätzlich nicht stabil. Innert Jahresfrist sei keine belastbare 

Arbeitsfähigkeit zu erwarten. In der angestammten Tätigkeit als Pflegefachfrau/Betriebssanitäterin wie 

auch in einer adaptierten Tätigkeit bestehe aus versicherungsmedizinischer Sicht seit 19. Februar 2021 

(symptomatischer Anfall) bis auf Weiteres keine Arbeitsfähigkeit (IV-act. 77).  

A.g Die IV-Stelle führte eine Haushaltsabklärung durch. Es wurde eine Einschränkung von 28 % 
ermittelt und festgehalten, diese entspreche einem Zeitaufwand von 74 Minuten täglich und sei durch 

die zumutbare Mithilfe des Ehemannes kompensiert. Somit resultiere im Haushalt eine Einschränkung 

von 0 % (IV-act. 83).  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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A.h Die Versicherte trat am 1. November 2023 eine Stelle als Pflegefachfrau im Stellenumfang von 
40 % bei der H.___ an und bestand die Probezeit (Arbeitsvertrag vom 20. September 2023, IV-act. 85; 

IV-act. 94). Für die Berechnung des Valideneinkommens rechnete die IV-Stelle das daraus erzielte 

Einkommen auf ein Vollzeitpensum hoch und ermittelte einen erwerblichen Teilinvaliditätsgrad von 

60 % (IV-act. 87). Diesen gewichtete sie mit dem 50%igen Erwerbspensum. Ohne Einschränkung im 
Haushalt errechnete sie einen Invaliditätsgrad von gesamthaft 30 % und gewährte der Versicherten mit 

Vorbescheid vom 1. März 2024 das rechtliche Gehör zur vorgesehenen Abweisung des 

Rentenanspruchs (IV-act. 89).  

A.i Dagegen liess die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. A. Rothenberger, am 
26. März 2024 Einwand erheben und geltend machen, es sei ihr ab 9. Februar 2022 unter Kosten- und 

Entschädigungsfolgen eine ganze IV-Rente zuzusprechen. Zur Begründung liess sie ausführen, eine 

volle Invalidität sei für die Zeitpanne vom 9. Februar 2021 bis zur Aufnahme der Erwerbstätigkeit per 

1. November 2023 aktenmässig erstellt. Somit habe sie jedenfalls Anspruch auf eine befristete 

Invalidenrente. Auch für die Zeit ab 1. November 2023 habe sie Anspruch auf eine ganze Rente. Sie 

sei als vollerwerbstätig zu qualifizieren. Sodann sei das Valideneinkommen höher zu veranschlagen als 

das auf ein 100%-Pensum hochgerechnete aktuelle Einkommen. Weiter sei das aktuell ausgeübte 

Pensum von 40 % medizinisch unzumutbar. Schliesslich sei der Ehemann nebst seinem 100%-

Erwerbspensum nicht in der Lage, im zeitlichen Umfang von 74 Minuten täglich im Haushalt mitzuhelfen 
(IV-act. 94).  

A.j Der RAD-Arzt Dr. G.___ führte in seiner Stellungnahme vom 8. April 2024 aus, die 
Einschränkungen seien versicherungsmedizinisch anhand der vorliegenden medizinischen Berichte 

vollständig nachvollziehbar. Die medizinische Aktenlage lege aus versicherungsmedizinischer Sicht 

nahe, dass eine höhere Arbeitsfähigkeit als 40 % auch in angepassten Tätigkeiten aufgrund der 

gesundheitlichen Einschränkungen nicht möglich sei. Ursächlich sei dabei jedoch nicht nur die geringe 

Belastbarkeit der Knie. Zusätzlich werde auch glaubhaft eine psychische Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit beschrieben. Die daraus resultierenden Arbeitsunfähigkeiten somatisch und 

psychiatrisch müssten aus versicherungsmedizinischer Sicht addiert werden, so dass effektiv eine 

40%ige Arbeitsfähigkeit in der bisherigen, körperlich leichten Tätigkeit und allen anderen angepassten 

Tätigkeiten bestehe (IV-act. 96). Anlässlich einer Besprechung vom 11. April 2024 führte er ergänzend 

aus, die umgesetzte Arbeitsfähigkeit von 40 % passe auch zur im Haushalt ermittelten Einschränkung 

von 28 %. Das Abklärungsergebnis sei plausibel und nachvollziehbar. Retrospektiv sei die Versicherte 

im Erwerb überwiegend wahrscheinlich seit dem 8. Februar 2021 bis zum Antritt der aktuellen 
Arbeitsstelle zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Die ermittelte Einschränkung im Haushalt könne seit 

dem Ende der stationären Rehabilitation am 11. Januar 2023 angenommen werden. Zuvor sei im 

Längsverlauf von einer wahrscheinlichen Einschränkung von rund 50 % auszugehen (IV-act. 97-3). Zur 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Vervollständigung der Akten forderte die IV-Stelle den Austrittsbericht der Klinik I.___ betreffend die 

Rehabilitation vom 21. Dezember 2022 bis 10. Januar 2023 (IV-act. 102) an.  

A.k Mit neuem Vorbescheid vom 15. April 2024 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Zusprache 
einer Teilrente von 62 % einer ganzen Invalidenrente mit Wirkung vom 1. Februar 2022 bis 31. Oktober 

2022, einer ganzen Rente vom 1. November 2022 bis 30. April 2023 und einer Teilrente von 50 % einer 
ganzen Rente vom 1. Mai 2023 bis 31. Oktober 2023 in Aussicht. Ab dem 1. November 2023 bestehe 

kein Rentenanspruch mehr. Zur Begründung hielt sie fest, die Argumentation der Beschwerdegegnerin, 

dass sie im Gesundheitsfall aufgrund von mehr Berufserfahrung, potenziellen Weiterbildungen und 

dadurch mehr Verantwortung ein höheres Valideneinkommen erzielt hätte, basiere nicht auf konkreten 

Fakten und könne daher nicht berücksichtigt werden. Im Rahmen der Abklärung an Ort und Stelle sei 

sie nachvollziehbar mit 50 % Erwerb und 50 % Haushalt eingestuft worden. In Anwendung der 

gemischten Methode ergebe sich im Erwerb eine Einschränkung von gewichtet 50 % (50 % von 100 %) 

und im Haushalt von 12,4 % (50 % von 24,6 %). Bei einem gesamten Invaliditätsgrad von 62 % bestehe 

ab 1. Februar 2022 ein Anspruch auf eine Teilrente von 62 % einer ganzen Invalidenrente. Ab August 

2022 sei aufgrund mehrerer stationärer Behandlungen auch im Haushalt von einer Einschränkung von 

100 % auszugehen. Nach Abzug der anrechenbaren Mithilfe resultiere hier ein Teilinvaliditätsgrad von 

37,4 % (50 % von 74,7 %). Insgesamt betrage der Invaliditätsgrad 87 %, womit ab 1. November 2022 

Anspruch auf eine ganze Rente bestehe. Nach Beendigung der stationären Rehabilitation habe im 
Haushalt unter Berücksichtigung der Mithilfe der Mitbewohner keine Einschränkung mehr bestanden. 

Im Erwerb habe nach wie vor eine Einschränkung von gewichtet 50 % (50 % von 100 %) vorgelegen. 

Ab 1. Mai 2023 habe die Versicherte daher Anspruch auf eine Teilrente von 50 % einer ganzen 

Invalidenrente. Am 1. November 2023 habe sie eine Stelle in einem Pensum von 40 % angetreten, und 

es sei davon auszugehen, dass sie diese weiterhin innehaben könne. Im Erwerb sei die gewichtete 

Einschränkung somit mit 30 % (50 % von 60 %) zu beziffern, weshalb die Teilrente per 31. Oktober 

2023 einzustellen sei (IV-act. 100).  

A.l Am 17. Juni 2024 verfügte die IV-Stelle gemäss Vorbescheid vom 15. April 2024 (act. G 1.2).  

B.   

B.a Gegen die Verfügung vom 17. Juni 2024 lässt die Versicherte (nachfolgend: 
Beschwerdeführerin), weiterhin vertreten durch Rechtsanwalt Rothenberger, am 3. Juli 2024 

Beschwerde erheben. Sie beantragt unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, die angefochtene 

Verfügung sei aufzuheben, soweit ein Rentenanspruch ab dem 1. November 2023 verneint werde. Es 

sei ihr ab 1. November 2023 eine ganze Rente zuzusprechen. Zur Begründung bringt sie vor, die 
Anstellung in der psychiatrischen Klinik H.___ habe sie mit Blick auf den ungedeckten finanziellen 

Bedarf der Familie angenommen. Bereits früh hätten sich Anzeichen einer Überforderung eingestellt. 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Diese hätten sich durch eine depressive Episode mit Antriebslosigkeit und Leeregefühl manifestiert und 

eine massive Erhöhung des Medikaments Trittico bedingt. Mittlerweile sei es zur befürchteten 

Dekompensation gekommen und sie sei aufgrund der ständigen Überforderung vollständig 

arbeitsunfähig. Weiter wäre sie im Gesundheitsfall voll erwerbstätig. Sie hätte auch neben den 

familiären Pflichten ständig in einem hohen Arbeitspensum weitergearbeitet, Weiterbildungen absolviert 
und gegebenenfalls auch Leitungsfunktionen einer Klinik übernommen. Spätestens im Zeitpunkt des 

Schuleintritts des jüngsten Kindes im Jahr 20__ hätte sie wieder zu 100 % gearbeitet. Die 

Kinderbetreuung wäre mit Mittagstisch und Homeoffice des Ehemannes gewährleistet gewesen. Das 

hohe Arbeitspensum würde sich auch aus finanziellen Gründen aufdrängen und ergebe sich aus den 

diesbezüglichen Aussagen der Beschwerdeführerin. Weiter liege das Valideneinkommen mindestens 

Fr. 10'000.-- über dem auf 100 % hochgerechneten Invalideneinkommen. Schliesslich sei der Ehemann 

der Beschwerdeführerin zu 100 % erwerbstätig und nicht in der Lage, im Haushalt während 74 Minuten 

täglich die Einschränkungen auszugleichen. Bereits ohne gesundheitliche Beeinträchtigung der 

Ehefrau werde statistisch in einem Haushalt mit drei oder mehr Kindern vom Vater Haus- und 

Betreuungsarbeit im Umfang von 26,5 Stunden übernommen. Alle drei Kinder würden unter 

gesundheitlichen Problemen leiden. Seit Längerem werde das Ehepaar durch einen Gärtner und eine 

Reinigungskraft während 2,5 Stunden alle zwei Wochen unterstützt (act. G 1).  

B.b Mit Beschwerdeantwort vom 17. September 2024 beantragt die Beschwerdegegnerin, die 
Beschwerde sei abzuweisen. Sie argumentiert, die Angaben zur Qualifikation seien widersprüchlich. 

Vom Ehepaar sei ein Jobsharing mit gleichen Anteilen von Erwerb und Hausarbeit angestrebt worden. 

Die Beschwerdeführerin habe anlässlich der Haushaltsabklärung selbst erkannt, dass ein 70%iges bis 

80%iges Pensum bei voller Gesundheit unrealistisch gewesen wäre. Alle drei Söhne hätten mit 

gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Die Kinderbetreuung wäre in Anbetracht des Angebots am 

Wohnort der Beschwerdeführerin und der im Pflegeberuf typischen unregelmässigen Arbeitszeiten 

problematisch gewesen. Beim hochgerechneten Valideneinkommen sei nicht ersichtlich, dass es sich 

dabei um ein Invalideneinkommen handeln würde oder die Beschwerdeführerin weniger Aufgaben zu 

erfüllen hätte als andere Pflegende in der gleichen Position. Für das Erreichen einer Kaderstelle 

bestünden keine Anhaltspunkte. Dies wäre aufgrund der Arzttermine der Kinder nicht realistisch 

gewesen. Einer vorübergehende Pensumsreduktion des Ehemannes hätten dessen Bedenken, dass 

eine anschliessende Aufstockung nicht mehr möglich sein könnte, entgegengestanden. Die von der 

Beschwerdeführerin angeführten statistischen Werte seien sehr hoch angesetzt. Die Auslagerung von 

Garten- und Reinigungsarbeiten schaffe Ressourcen für die Übernahme anderer Haushaltarbeiten. 
Auch die inzwischen 15, 13 und 9 Jahre alten Söhne seien in der Lage, Haushalts- sowie 

Gartenarbeiten zu übernehmen. Eine Verschlechterung des Gesundheitszustands sei mit dem nicht 

weiter begründeten Arztzeugnis von Dr. C.___ nicht ausgewiesen. Die geltend gemachte 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Verschlechterung betreffe den Zeitraum nach Verfügungserlass und wäre deshalb im Rahmen einer 

Wiederanmeldung zu prüfen (act. G 4).  

B.c Die Beschwerdeführerin verzichtet auf eine Replik (act. G 6). 

B.d Mit Schreiben vom 25. Februar 2025 informiert das Gericht die Beschwerdeführerin darüber, dass 
es zum Schluss kommen könnte, aufgrund des medizinisch ungenügend abgeklärten Sachverhaltes 
seien weitere Abklärungen vorzunehmen. Zur Verhinderung eines im Vergleich zur angefochtenen 

Verfügung für sie nachteiligen Entscheids (reformatio in peius) gibt es Gelegenheit zum Rückzug der 

Beschwerde oder aber zu einer Stellungnahme (act. G 9).  

B.e In ihrer Stellungnahme vom 7. März 2025 lässt die Beschwerdeführerin vorbringen, sie habe 
keine Einwände gegen weitere Abklärungen ihrer gesundheitlichen Situation. Gegebenenfalls halte sie 

eine polydisziplinäre Begutachtung zumindest in den Fachdisziplinen Orthopädie, Neurologie und 

Psychiatrie für angezeigt. Ihr Gesundheitszustand habe sich zwischenzeitlich erneut verschlechtert. Sie 

stehe im Rahmen ihres 40 %-Pensums unmittelbar vor einem Burn-Out und leide an Überforderung, 

teilweise sogar Aggression, Gedankenkreisen sowie Zukunftsängsten. Mehrfach habe sie Termine 

absagen müssen, die ihr eigentlich Ressourcen verschaffen würden (Massage, Meditationskurs, 

Reduktion der psychiatrischen Konsultationen). Weiter ersucht sie das Versicherungsgericht um 

Festlegung des Erwerbspensums, das sie im Gesundheitsfall ausgeübt hätte (act. G 10).  

B.f Das Versicherungsgericht übermittelt die Stellungnahme der Beschwerdeführerin am 10. März 
2025 zur Kennntisnahme an die Beschwerdegegnerin (act. G 11).  

Erwägungen 
1.   

1.1 Streitgegenstand des Beschwerdeverfahrens bildet der Rentenanspruch der 
Beschwerdeführerin. Umstritten ist insbesondere, ob dieser unbefristet bzw. über dem 1. November 

2023 hinaus besteht.  

1.2 Die angefochtene Verfügung datiert vom 17. Juni 2024. Nach Auffassung des RAD bestand im 
Erwerb vom 8. Februar 2021 bis zum Antritt der Arbeitsstelle bei der Klinik H.___ am 1. November 2023 

eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Ein allfälliger Rentenanspruch entstand daher bei Anmeldung am 

15. April 2021 mit Erfüllung des Wartejahres gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b ab 1. Februar 2022. Somit 

beurteilt sich der Anspruch ausschliesslich nach den am 1. Januar 2022 im Zuge der Weiterentwicklung 

der IV (WEIV; Änderung vom 19. Juni 2020, AS 2021 705, BBl 2017 2535) revidierten Bestimmungen 

im Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) sowie im Bundesgesetz über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) samt entsprechendem 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Verordnungsrecht in Kraft getreten Bestimmungen (vgl. dazu BGE 144 V 210 E. 4.3.1; Urteil des 

Bundesgerichts vom 3. September 2024, 8C_141/2024, E. 3.1). 

2.  

2.1 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 IVG Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder 
die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare 
Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während eines 

Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) 

gewesen sind (lit. b), und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. 

c). 

2.2 Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) umschreibt Invalidität als voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 

ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsunfähigkeit ist der durch die gesundheitliche 

Beeinträchtigung verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende 

Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 

Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die 

Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt nur 

vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 

2.3 Die Bemessung des Invaliditätsgrades von erwerbstätigen Versicherten richtet sich nach Art. 16 
ATSG (Art. 28a Abs. 1 Satz 1 IVG). Die Höhe des Rentenanspruchs wird in prozentualen Anteilen an 

einer ganzen Rente festgelegt (Art. 28b Abs. 1 IVG). Bei einem Invaliditätsgrad von 50 - 69 

Prozententspricht der prozentuale Anteil dem Invaliditätsgrad (Art. 28b Abs. 2 IVG). Bei einem 

Invaliditätsgrad ab 70 Prozent besteht Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28b Abs. 3 IVG). Bei einem 

Invaliditätsgrad unter 50 Prozent gelten die in Art. 28b Abs. 4 IVG festgelegten prozentualen Anteile. 

Bei nicht erwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig sind und denen die Aufnahme einer 

Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, wird für die Bemessung des Invaliditätsgrades in 

Abweichung von Art. 16 ATSG darauf abgestellt, in welchem Masse sie unfähig sind, sich im 

Aufgabenbereich zu betätigen (Art. 28a Abs. 2 IVG). Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig 

sind (…), wird der Invaliditätsgrad für diesen Teil nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben 

auch im Aufgabenbereich tätig, so wird der Invaliditätsgrad für diese Tätigkeit nach Abs. 2 festgelegt. 

In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit (…) und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich 

festzulegen und der Invaliditätsgrad in beiden Bereichen zu bemessen (Art. 28a Abs. 3 IVG). 

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, sind die Verwaltung und im Beschwerdefall das 
Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 

beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 

versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 132 V 93 E. 4 mit Hinweisen). Hinsichtlich des Beweiswertes 

eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf 

allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten 
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der 

medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Fachperson begründet sind 

(BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweisen). 

2.5 Im Sozialversicherungsrecht gilt der Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c ATSG). Verwaltung 
und Sozialversicherungsgericht haben von sich aus für die richtige und vollständige Abklärung des 

rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen 

es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist. In diesem Rahmen 

haben Verwaltungsbehörden und das Versicherungsgericht zusätzliche Abklärungen stets dann 

vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hierzu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus 

den Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht (UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 

4. Aufl., Bern/St. Gallen/Zürich 2020, Art. 61 N 107).  

2.6 Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas 
Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen (vgl. 
BGE 126 V 353 E. 5b; BGE 125 V 193 E. 2, je mit Hinweisen). 

3.   

3.1 Zunächst ist zu prüfen, ob die Qualifikation der Beschwerdeführerin korrekt vorgenommen wurde. 
Die Beschwerdegegnerin stufte diese anlässlich der Abklärung an Ort und Stelle als im Gesundheitsfall 

zu 50 % im Erwerb und zu 50 % im Haushalt tätig ein. Die Beschwerdeführerin macht geltend, im 

Gesundheitsfall wäre sie vollzeitlich erwerbstätig. Die Abklärungsperson habe ihr explizit vorgehalten, 

dass sie mit Blick auf den anfallenden Aufwand im Haushalt und mit den Kindern wohl kaum mehr als 

50 % arbeiten könnte. Der Entscheid, überwiegend als Hausfrau und Mutter tätig zu sein, sei infolge 

ihrer gesundheitlichen Einschränkungen gefällt worden. Die Kinderbetreuung am Wohnort bzw. 

Arbeitsbetrieb der Eheleute und durch Angehörige wäre gewährleistet gewesen. Spätestens mit 

Schuleintritt des jüngsten Kindes 2021 hätte sie ihr Erwerbspensum wieder auf 100 % aufgestockt. Die 

Arbeit in einem hohen Pensum wäre auch aus finanziellen Gründen (Fünfpersonenhaushalt, teilweise 

renovationsbedürftiges Haus) eigentlich zwingend gewesen.  

3.2 Anlässlich des Früherfassungsgesprächs vom 7. April 2021 führte die Beschwerdeführerin aus, 
während der Schwangerschaft sei der Entscheid gefallen, dass sie anschliessend überwiegend 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Hausfrau und Mutter sein würde, dies unter anderem auch infolge der gesundheitlichen 

Beeinträchtigungen (IV-act. 2-2). Auf die Frage der Beschwerdegegnerin, in welchem Pensum sie ohne 

gesundheitliche Einschränkungen gerne arbeiten würde, antwortete die Beschwerdeführerin am 4. Mai 

2021, momentan sei eine Stellenprozenterhöhung bei ihrer Arbeitgeberin nicht möglich. Eigentlich 

würde sie gerne mehr arbeiten, dies sei aber in der aktuellen Situation eine Illusion (IV-act. 9). Am 
2. September 2021 erklärte sie, ohne gesundheitliche Beeinträchtigung wäre sie zu 40 % bis 60 % 

«auswärts» tätig (IV-act. 24-2). Im Fragebogen zur Rentenabklärung betreffend Erwerbstätigkeit / 

Haushalt gab sie am 30. August 2023 an, ohne gesundheitliche Einschränkung würde sie seit August 

2020 im Ausmass von max. 70 % bis 80 % in der Pflege arbeiten. Als Grund nannte sie die abnehmende 

Intensität der Kinderbetreuung. Diese würde durch den Ehemann und die Grosseltern übernommen 

(IV-act. 81-1 f.).  

3.3 Im Abklärungsbericht vom 1. Dezember 2023 wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin habe 
während der Gesprächsführung unter Berücksichtigung des weiterhin hohen Zeitaufwandes im 

Haushalt eine ausserhäusliche Tätigkeit von 50 % bestätigt. Aufgrund des Alters der Kinder und der 

damit verbundenen Kosten wäre die Familie auf ein zusätzliches Einkommen angewiesen. Die 

Arbeitszeit des Ehemannes sei sehr flexibel und er könn(t)e auch einige Tage im Homeoffice arbeiten. 

Die Kinderbetreuung wäre mit dem angebotenen Mittagstisch und den Homeofficetagen des 

Ehemannes geregelt. Der Ehemann habe die Angabe einer 50%igen Erwerbstätigkeit bestätigt (IV-
act. 83-3). Aus dem Einwand vom 26. März 2024 (IV-act. 94) und aus der Beschwerde (act. G 1 Ziff. 4) 

geht hervor, dass die Söhne der Beschwerdeführerin beeinträchtigt seien (vgl. auch IV-act. 2-4) und 

eines erhöhten Betreuungsaufwandes bedürften. Für ein hohes Erwerbspensum im Gesundheitsfall 

wird zudem vorgebracht, die Tätigkeit als Pflegefachfrau entspreche dem Wunschberuf der 

Beschwerdeführerin (IV-act. 94-5; act. G 1 Ziff. 29 a). Der Ehemann führte in einer Stellungnahme vom 

20. Juni 2024 aus, trotz der Unfallfolgen habe sich das Paar ursprünglich eine ausgeglichene 

Arbeitsteilung gewünscht mit ab Geburt des ersten Kindes je 80%iger und ab Geburt des zweiten 

Kindes je 70%iger Erwerbstätigkeit. Als die gesundheitlichen Probleme der Beschwerdeführerin immer 

grösser geworden seien, hätten sie sich entschieden, dass er – der Ehemann – sein 100 %-Pensum 

beibehalte, auch da er das Pensum nach einer Reduktion möglicherweise nicht wieder hätte erhöhen 

können (act. G 1.3). In der Beschwerdeantwort führte die Beschwerdegegnerin aus, die Angaben der 

Familie seien äusserst widersprüchlich. Durch das Jobsharing wäre das Familieneinkommen immer 

begrenzt gewesen. Die nun angeführte 100%ige Erwerbstätigkeit widerspreche der angestrebten 

gleichmässigen Aufteilung des Erwerbs auf die Eheleute. Im Rahmen der Abklärung an Ort und Stelle 
habe die Beschwerdeführerin selbst erkannt, dass ein 70%iges bis 80%iges Erwerbspensum auch bei 

voller Gesundheit in Anbetracht der Haushaltsarbeiten, der gesundheitlichen Probleme der Söhne und 

des Kinderbetreuungsangebots nicht realistisch wäre (act. G 4 Ziff. 7).  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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3.4 Nichts abgeleitet werden kann aus der angeblich gewünschten gleichmässigen Aufteilung der 
Erwerbstätigkeit zwischen den Eheleuten. Die Aussage erfolgte «trotz», also unter Berücksichtigung 

der gesundheitlichen Probleme der Ehefrau. Zwar spricht für eine grosse Hingabe der 

Beschwerdeführerin zu ihrem Beruf, dass sie ihn ungeachtet der Unfallfolgen ergriffen und 

anschliessend unter Inkaufnahme von Schmerzen ausgeübt hat und ausübt. Indes finden sich in den 
Akten keine konkreten Anhaltspunkte dafür, dass sie im Gesundheitsfall mehr als ihr Ehemann, 

insbesondere 100 %, gearbeitet hätte und der Ehemann sein Pensum zugunsten der Kinderbetreuung 

reduziert hätte. Eine 100%ige Erwerbstätigkeit wäre in Anbetracht der gesundheitlichen Probleme der 

Söhne auch kaum zu bewältigen gewesen, wenn die Beschwerdeführerin den Unfall und dessen Folgen 

nicht erlitten hätte. Andererseits entsteht der Eindruck, dass die Beschwerdeführerin ihre Angaben unter 

Einfluss des Abklärungsgesprächs relativierte. Ein hohes Erwerbspensum der Beschwerdeführerin 

erscheint auch in Anbetracht der offenen Hypothekarschuld von Fr. 510'000.-- plausibel (IV-act. 83-4). 

Weiter zu beachten ist, dass sich aufgrund der gesundheitlichen Einschränkungen der Söhne vermehrt 

Termine ergeben und auch der zusätzliche Aufwand betreffend die glutenfreie Ernährung für den einen 

Sohn nicht zu unterschätzen ist. Jedoch sind alle Söhne mittlerweile in der Schule und der Älteste in 

der Oberstufe und deswegen rein zeitlich gesehen zu einem grossen Teil unter der Woche nicht daheim, 

weswegen durchaus mehr freie Zeit für eine Arbeitstätigkeit vorhanden ist und dies bereits ohne, dass 

Angebote wie der Mittagstisch in Anspruch genommen werden. Zudem hätte im Gesundheitsfall auch 
der Ehemann sein Pensum reduziert, was bereits bei einer Reduktion um 10 – 20 % deutlich mehr 

Spielraum für ein höheres Pensum der Beschwerdeführerin erlaubt hätte. Auch die von der 

Beschwerdeführerin angeführte Flexibilität des Ehemannes bei der Ausübung seiner Arbeit hätte dazu 

beigetragen, dass Betreuung und Haushalt so hätten organisiert werden können, dass beide 

Ehepartner höherprozentig im Erwerb hätten tätig sein können.  

3.5 Insgesamt erweist sich gemäss Gesagtem die Annahme einer Erwerbstätigkeit der 
Beschwerdeführerin von 100 % im Gesundheitsfall als zu hoch, diejenige einer lediglich 50 %igen 

Berufstätigkeit jedoch als zu niedrig. Von weiteren Abklärungen sind keine neuen Erkenntnisse zu 

erwarten. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche 

Einschränkung zu 70 % bis 80 % – wie sie dies zuletzt im Fragebogen vom 30. August 2023 mit ihren 

in diesem Zeitpunkt 14-, 12- und 8-jährigen Söhnen unbefangen und unbeeinflusst im Sinne einer 

Aussage der ersten Stunde abgegeben hat (vgl. IV-act. 81-1 f.) – bzw. zu 75 % als Pflegefachfrau 

gearbeitet und im Umfang von 25 % die Kinder und den Haushalt betreut hätte. Ein tieferes 

Erwerbspensum kann für die Zeit vor Bestehen eines Rentenanspruchs (bis 1. Februar 2022) 
angenommen werden, da der jüngste Sohn damals noch nicht eingeschult war.  

4.  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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4.1 Für die Ermittlung der Einschränkung im Erwerb ist zunächst zu prüfen, ob der medizinische 
Sachverhalt feststeht, sodass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin im massgeblichen Zeitraum 

festgestellt werden kann. Medizinische Grundlage der angefochtenen Verfügung bilden diverse 

Arztberichte, die durch den RAD in den Stellungnahmen vom 16. August 2023 (IV-act. 77) und vom 

8. April 2024 (notabene nach dem Vorbescheid; IV-act. 96) und seine Ausführungen anlässlich der 
interdisziplinären Besprechung vom 11. April 2024 gewürdigt wurden (IV-act. 97).  

4.2 Der Beweiswert interner Berichte der RAD-Ärzte im Sinne von Art. 49 Abs. 1 IVV, in denen 
vorhandene Befunde gewürdigt werden, ohne dass der RAD eigene Befunde erhebt, hängt davon ab, 

ob sie den allgemeinen beweisrechtlichen Anforderungen an ärztliche Berichte genügen. Auf sie kann 

nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit 

bestehen (Urteil vom 31. August 2021, 8C_33/2021, E. 2.2.2). Gründe für eine Begutachtung bestehen, 

wenn der ausgeprägt interdisziplinäre Charakter einer medizinischen Problemlage dies gebietet, wenn 

der RAD nicht über die fachlichen Ressourcen verfügt, um eine sich stellende Frage beantworten zu 

können, sowie wenn zwischen RAD-Bericht und allgemeinem Tenor im medizinischen Dossier eine 

Differenz besteht, welche nicht offensichtlich auf unterschiedlichen versicherungsmedizinischen 

Prämissen beruht (BGE 137 V 219 f., E. 1.2.1). Ein medizinischer Aktenbericht ist beweistauglich, wenn 

die Akten ein vollständiges Bild über Anamnese, Verlauf und gegenwärtigen Status ergeben und diese 

Daten unbestritten sind; der Untersuchungsbefund muss lückenlos vorliegen, damit die 
berichterstattende Person imstande ist, sich auf Grund der vorhandenen Unterlagen ein vollständiges 

Bild zu verschaffen Urteil vom 14. Oktober 2019, 9C_415/2019, E. 4.2). 

4.3 Der RAD-Arzt führte in seiner Stellungnahme vom 8. April 2024 aus, die Beschwerdeführerin sei 
im Bericht des Abklärungsdienstes aufgrund ihrer Gesundheitsschäden als deutlich eingeschränkt 

beschrieben worden. Die Einschränkungen seien versicherungsmedizinisch anhand der vorliegenden 

medizinischen Berichte vollumfänglich nachvollziehbar. Die medizinische Aktenlage lege aus 

versicherungsmedizinischer Sicht nahe, dass eine höhere Arbeitsfähigkeit als 40 % auch in 

angepassten Tätigkeiten aufgrund der gesundheitlichen Einschränkungen nicht möglich sei. Ursächlich 

sei dabei jedoch nicht nur die geringe Belastbarkeit der Knie. Zusätzlich werde auch glaubhaft eine 

psychische Einschränkung der Arbeitsfähigkeit beschrieben, die aus versicherungsmedizinischer Sicht 

nicht vernachlässigt werden dürfe. Die daraus resultierenden Arbeitsunfähigkeiten somatisch und 

psychiatrisch müssten aus versicherungsmedizinischer Sicht addiert werden, so dass effektiv eine 

40%ige Arbeitsfähigkeit in der bisherigen, körperlich leichten Tätigkeit und allen anderen angepassten 

Tätigkeiten bestehe (IV-act. 96-2). Die Beschwerdeführerin sei überwiegend wahrscheinlich seit dem 
8. Februar 2021 (symptomatischer Anfall, ausgelöst durch Tramadol) bis zum Antritt der aktuellen 

Arbeitsstelle am 1. November 2023 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Im Haushalt sei davon auszu-

gehen, dass die im Rahmen der Abklärung an Ort und Stelle vom 21. September 2023 ermittelte 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Einschränkung von 28 % seit dem Ende der stationären Rehabilitation am 11. Januar 2023 

angenommen werden könne. Davor sei die Leistungsfähigkeit im Haushalt während den stationären 

Behandlungen komplett aufgehoben gewesen. Zwischen den Akutbehandlungen habe die 

Einschränkung im Längsverlauf wahrscheinlich rund 50 % betragen. Eine präzisere Einschätzung sei 

aus medizinischer Sicht retrospektiv nicht möglich (IV-act. 97-3).  

4.4 Die RAD-Einschätzung kann aus mehreren Gründen keine verlässliche Basis für die Beurteilung 
der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin bilden, weder für jene in der angestammten noch in der 

adaptierten Tätigkeit.  

4.4.1 Zunächst fällt auf, dass der RAD-Arzt in der Stellungnahme vom 16. August 2023 noch von einem 
instabilen Gesundheitszustand ausging und innert Jahresfrist keine belastbare Arbeitsfähigkeit 

erwartete. Sowohl für die angestammte Tätigkeit als Pflegefachfrau / Betriebssanitäterin als auch für 

eine medizinisch zumutbare adaptierte Tätigkeit bestätigte er eine Arbeitsfähigkeit von 0 % bis auf 

weiteres (IV-act. 77-2 f). In seiner weiteren Stellungnahme vom 8. April 2024 – knapp 8 Monate später 

– attestierte er der Beschwerdeführerin eine Arbeitsfähigkeit von 40 % für die bisherige körperlich 

leichte Tätigkeit (als Betriebssanitäterin) sowie für alle anderen angepassten Tätigkeiten (IV-act. 96). 

Nachdem der Beschwerdegegnerin seit der letzten RAD-Stellungnahme vom 16. August 2023 gar keine 

weiteren medizinischen Unterlagen zugegangen sind, bleibt unklar auf welche medizinische Basis die 

im Rahmen der RAD-Stellungnahme vom 8. April 2024 bestätigte Steigerung der Arbeitsfähigkeit sich 
abstützt.  

4.4.2 Die zwar im Rahmen der Haushaltabklärung getroffenen und grundsätzlich nachvollziehbaren 
Feststellungen zu den durch den somatischen Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin bedingten 

Einschränkungen im Haushalt bilden keine medizinische Grundlage. Ebenso wenig kann die Tatsache, 

dass die Beschwerdeführerin eine Arbeitstätigkeit von 40 % aufgenommen hat, Grundlage einer 

medizinischen Aktenbeurteilung bilden. Im Gegenteil wäre zu erwarten gewesen, dass sich der RAD 

mit den Einwandvorbringen auseinandergesetzt hätte. Denn die Beschwerdeführerin machte damals 

schon geltend, das aktuell ausgeübte Pensum von 40 % sei ihr medizinisch unzumutbar und legte 

nachvollziehbar dar, weswegen sie die Stelle überhaupt bekommen und angenommen hatte (vgl. dazu 

im Einzelnen die Begründung im Einwandschreiben vom 26. März 2024, IV-act. 94-8 f.). 

Beschwerdeweise macht sie weiterhin geltend, anfangs März 2024 hätten sich Symptome der 

Überforderung in Form einer depressiven Episode mit Antriebslosigkeit und Leeregefühl gezeigt, was 

eine Dosiserhöhung der antidepressiven Medikation notwendig gemacht habe. Zwischenzeitlich sei sie 

seit 21. Juni bis 5. Juli 2024 voll arbeitsunfähig gewesen.  

4.4.3 Nach der Rechtsprechung stellt das Gericht bei der Beurteilung einer Streitsache in der Regel 
auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des strittigen Entscheids eingetretenen Sachverhalt ab. 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer 

neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 144 V 213 E. 4.3.1). Die vollständige Arbeitsunfähigkeit wurde 

zwar erst ab dem 21. Juni 2024 durch Dr. C.___ attestiert, mithin erst nach Erlass der angefochtenen 

Verfügung vom 17. Juni 2024. Selbst wenn berücksichtigt wird, dass diese Reihenfolge aufgrund des 

geringen zeitlichen Abstands zufällig erscheint und zu beachten ist, dass in Anlehnung an Art. 88a 
Abs. 2 IVV eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes erst nach drei Monaten und damit 

deutlicher nach Verfügungserlass rentenwirksam würde (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 23. März 

2020, 9C_262/2019, E. 4.3) ist zu beachten, dass die Beschwerdeführerin bereits vor Erlass der 

Verfügung auf diesen bedeutenden Umstand der Überforderung hingewiesen hat. Dass nach dem 

5. Juli 2024 weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit bestanden haben soll, wird von der vertretenen 

Beschwerdeführerin nicht geltend gemacht; vielmehr wurde auf eine Replik stillschweigend verzichtet. 

Jedoch beantragt sie die Ausrichtung einer unbefristeten ganzen Rente und macht zumindest implizit 

geltend, über einen längeren Zeitraum weiterhin arbeitsunfähig zu sein (vgl. act. G 6; vgl. auch 

Stellungnahme vom 7. März 2025, act. G 10). Jedenfalls aber zeichnete sich eine anhaltende und 

deutliche Verbesserung des Gesundheitszustandes anhand der bis zum Erlass des Vorbescheids 

vorliegenden medizinischen Akten nicht ab und stand nicht zuletzt die vom RAD-Arzt in seiner 

Stellungnahme vom 16. August 2023 bestätigte vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit für sämtliche 

Tätigkeiten im Raum.  

4.4.4 Der behandelnde Arzt der Universitätsklinik Balgrist führte im Bericht vom 19. Mai 2023 zuhanden 
des vertrauensärztlichen Dienstes des Krankentaggeldversicherers aus, in der bisherigen Tätigkeit 

bestehe aktuell bis zum 31. Mai 2023 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Darüber hinaus könne keine 

definitive Aussage abgegeben werden. Eine Tätigkeit im Büro ohne Belastung des rechten 

Kniegelenkes wäre grundsätzlich möglich (IV-act. 75). Nachdem die Beschwerdeführerin geltend 

macht, nach der Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit am 1. November 2023 habe sich ihr 

psychischer Gesundheitszustand verschlechtert, widerspricht dieser Bericht der Annahme des RAD-

Arztes, aus somatischer Sicht sei trotz der somatischen Beschwerden eine 40%ige Arbeitsfähigkeit 

gegeben, zwar nicht direkt.  

4.4.5 Dr. F.___ hielt im Arztbericht vom 10. August 2023 fest, die bisherige Tätigkeit als Pflegefachfrau 
sei der Beschwerdeführerin aufgrund der erheblichen Einschränkung der Mobilität gar nicht mehr 

zumutbar. Des Weiteren bestünden Konzentrationsstörungen mit erheblich reduzierter 

Aufmerksamkeitsspanne, einer Häufung von Flüchtigkeitsfehlern und – auch schmerzbedingter – 

Notwendigkeit häufiger Pausen. Für angepasste Tätigkeiten bestehe derzeit eine Arbeitsunfähigkeit 
von 100 %. Die Beschwerdeführerin sei aufgrund multipler Faktoren, welche jeder einzeln bereits eine 

Reduktion der Erwerbsfähigkeit bedinge, zu einem hohen Mass (mehr als 60 % zu Bedingungen des 

allgemeinen Arbeitsmarktes) in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Mittelfristig sei eine Belastbarkeit 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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von max. 3 Std. tgl. bei optimal angepassten Arbeitsbedingungen vorstellbar. Genauere Angaben zu 

Adaptionskriterien und eine Prozentzahl blieben aus (IV-act. 69).  

4.4.6 Zwischen dem RAD und dem behandelnden Psychiater besteht demnach insbesondere eine 
Diskrepanz hinsichtlich der Zumutbarkeit der bisherigen Tätigkeit. Ob die wieder aufgenommene 

Tätigkeit als Pflegefachfrau für die Beschwerdeführerin geeignet ist, erscheint nicht nur wegen der 
eingeschränkten Mobilität, sondern auch deshalb fraglich, weil eine Überdosierung opioidhaltiger 

Schmerzmittel in den Jahren 2003-2007 und 2021 aktenkundig ist und die Beschwerdeführerin selbst 

betonte, sie würde sich für eine Arbeitsumgebung, in der sie ohne Rezept auf solche Medikamente 

Zugriff habe, zuwenig stabil fühlen (vgl. Gesprächsprotokoll Früherfassung vom 7. April 2021, IV-act. 2; 

Berichte Epilepsie-Sprechstunde vom 18. Februar 2021, IV-act. 18, und vom 5. Mai 2021, IV-act. 19). 

Die Beschwerdeführerin wurde sodann vom 2. August 2022 bis 21. September 2022 und vom 

10. November 2022 bis 23. November 2022 wegen Psychischer und Verhaltensstörungen durch 

Alkohol in der Psychiatrischen Klinik J.___ behandelt (IV-act. 35 und IV-act. 53). Indes ist gemäss RAD-

Einschätzung auch in einer anderen, gegebenenfalls besser angepassten Tätigkeit von einer 40%igen 

Arbeitsfähigkeit auszugehen.  

4.4.7 Weiter ist zu beachten, dass gemäss den vorhandenen Akten diverse somatisch und 
psychiatrisch bedingte Einschränkungen vorhanden sind und somit ein komplexes Krankheitsbild 

vorliegt, weshalb der zuständige RAD-Arzt als Facharzt für Chirurgie für die Einordnung der 
psychiatrischen Diagnosen und Einschränkungen zumindest eine Fachperson für Psychiatrie hätte 

beiziehen müssen. Auch die vom RAD-Arzt vorgenommene «Addition» der Arbeitsunfähigkeiten aus 

somatischer und psychiatrischer Sicht überzeugt nicht und wurde von ihm auch nicht eingehender 

erläutert. Gesamthaft blieb er mit seiner Formulierung «Die medizinische Aktenlage legt aus 

versicherungsmedizinischer Sicht nahe, dass eine…» zudem zu vage, als dass daraus vom 

Rechtsanwender mit dem nötigen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit iv-rechtlich 

verbindliche Feststellungen hätten getroffen werden können. 

4.4.8 Den Beginn der Arbeitsunfähigkeit legte der RAD in der Stellungnahme vom 16. August 2023 
spätestens auf den Zeitpunkt der Anmeldung am 19. April 2021, eventuell auf den 8. Februar 2021 fest 

und bemerkte ergänzend, es bleibe unklar, weswegen die Beschwerdeführerin nicht schon viel früher 

mit der IV in Kontakt getreten sei (vgl. IV-act. 77-3). Anlässlich der im Rahmen des Einwandverfahrens 

durchgeführten interdisziplinären Besprechung äusserte sich der RAD dahingehend, dass die 

Beschwerdeführerin im Erwerb überwiegend wahrscheinlich seit dem durch Tramadol ausgelösten 

Anfall am 8. Februar 2021 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei. Dementsprechend liess die 
Beschwerdegegnerin unter der Annahme des bestandenen Wartejahrs den befristeten Rentenanspruch 

am 1. Februar 2022 beginnen (vgl. IV-act. 97-9; Feststellungsblatt Rente vom 15. April 2024, IV-act. 

99). In Anbetracht der gemäss den vorstehenden Erwägungen unklar gebliebenen Bestimmungen der 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Arbeitsfähigkeit auch für die angestammte Tätigkeit inklusive der anwendbaren, konkreten 

Adaptionskriterien, ist jedoch auch dieser Punkt noch zu klären. 

4.4.9 Zusammenfassend kann daher nicht auf die medizinische Einschätzung abgestellt werden, 
wonach seit dem 1. November 2023 in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 40 % 

besteht. Ob davor von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit für alle Tätigkeiten seit Februar 2021 
auszugehen ist, steht ebenfalls nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest. 

Vor diesem Hintergrund drängen sich weitere Abklärungen in Form einer polydisziplinären 

Begutachtung unter vorangehender Aktualisierung der medizinischen Akten auf. 

5.  

Nachdem noch keine beweiskräftige medizinische Arbeitsfähigkeitsschätzung vorliegt, kann die 

Einschränkung im Haushalt erst nach den vorzunehmenden weiteren Abklärungen geschätzt bzw. die 

Einschätzung gemäss Abklärungsbericht Haushalt vom 1. Dezember 2023 (IV-act. 83) medizinisch 

plausibilisiert bzw. abschliessend ermittelt werden, weswegen sich Weiterungen hierzu erübrigen. 

6.  

6.1 Nach ständiger Rechtsprechung sind für den Einkommensvergleich die Verhältnisse im Zeitpunkt 
des frühestmöglichen Rentenbeginns, vorliegend also am 1. Februar 2022 (vgl. E. 1.2), massgebend. 

Allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen sind bis zum angefochtenen 

Entscheid zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts vom 9. November 2022, 8C_350/2022, E. 6 
[richtig wohl E. 6.1.1]; BGE 129 V 222).  

6.2   

6.2.1 Unbestrittenermassen verfügt die Beschwerdeführerin über einen Berufsabschluss in 
gesundheits- und Krankenpflege Niveau II (IV-act. 11). Ebenfalls nicht strittig ist, dass sie ohne 

Gesundheitsschaden (vorliegend sogar mit Gesundheitsschaden) weiterhin diesen Beruf ausüben 

würde. Die Beschwerdeführerin rügt das Valideneinkommen als zu tief bemessen. Während die 

Beschwerdegegnerin das Valideneinkommen durch Hochrechnen des Einkommens aus der aktuellen 

40%igen Tätigkeit auf ein Vollzeitpensum mit Fr. 102'401.-- bestimmt hat, macht die 

Beschwerdeführerin geltend, sie hätte im Gesundheitsfall Weiterbildungen absolviert und 

gegebenenfalls auch eine Leitungsfunktion in einer Klinik übernommen. Damit wäre ihr Lohn signifikant 

höher als der aktuelle hochgerechnete Verdienst. Selbst ohne Funktion einer Fachverantwortlichen 

oder Führungskraft würde ihr Einkommen mindestens Fr. 10'000.-- über dem von der 

Beschwerdegegnerin angenommenen Valideneinkommen liegen (IV-act. 94-7). Die 

Beschwerdegegnerin führt demgegenüber an, es seien keine Hinweise ersichtlich, dass es sich beim 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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aktuellen, hochgerechneten Lohn um ein Invalideneinkommen handle oder die Beschwerdeführerin 

weniger Aufgaben erfülle als Pflegerinnen in der gleichen Position. Die Klinik sei mit der Leistung der 

Beschwerdeführerin zufrieden, sodass sie ihr Pensum auf 60 % habe erhöhen wollen. Der jährliche 

Bruttolohn (Median) einer Pflegefachperson im Kanton St. Gallen betrage Fr. 92'416.-- (act. G 4 Ziff. 

10 f.).  

6.2.2 Das Valideneinkommen ist dasjenige Einkommen, das die versicherte Person erzielen könnte, 
wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG; Art. 28a Abs. 1 IVG). Für seine Ermittlung ist 

rechtsprechungsgemäss entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen 

Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich 

verdienen würde, und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte. Dabei wird in der Regel am zuletzt 

erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst 

angeknüpft, da erfahrungsgemäss die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt 

worden wäre. Ausnahmen von diesem Erfahrungsgrundsatz müssen mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit erstellt sein. Zu berücksichtigen ist auch die berufliche Weiterentwicklung, die eine 

versicherte Person normalerweise vollzogen hätte, da die Invalidität der voraussichtlich bleibenden oder 

längere Zeit dauernden Erwerbsunfähigkeit zu entsprechen hat (vgl. Art. 8 Abs. 1 ATSG). Allerdings 

bedarf es konkreter Anhaltspunkte dafür, dass ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ein beruflicher 

Aufstieg und ein entsprechend höheres Einkommen tatsächlich realisiert worden wären. Es müssen 
bereits bei Eintritt des Gesundheitsschadens entsprechende konkrete Schritte wie Kursbesuche, 

Aufnahme eines Studiums, Ablegen von Prüfungen etc. kundgetan worden sein. Im Revisionsfall 

erlaubt allenfalls auch eine trotz Invalidität erlangte besondere berufliche Qualifikation Rückschlüsse 

auf die mutmassliche Entwicklung, zu der es ohne Eintritt des Gesundheitsschadens bis zum 

Revisionszeitpunkt gekommen wäre (Urteil des Bundesgerichts vom 17. November 2020, 

9C_472/2020, E. 2.2 mit Verweisen).  

6.2.3 Nach der Lohnstrukturerhebung (LSE) 2022 des Bundesamtes für Statistik (BFS), Tabelle 
T1_tirage_skill_level (Privater und öffentlicher Sektor zusammen), Ziff. 86-88, Gesundheits- und 

Sozialwesen, Kompetenzniveau 2, Frauen, beträgt das monatliche Einkommen Fr. 5'383.--. 

Hochgerechnet auf die betriebsübliche Arbeitszeit von 41,6 Stunden und 12 Monate beträgt das 

Jahreseinkommen Fr. 67'180.--. Selbst wenn von einer leitenden Position der Beschwerdeführerin und 

somit vom Kompetenzniveau 3 ausgegangen würde, resultierte bei einem monatlichen Einkommen von 

Fr. 6'215.-- ein Jahreseinkommen von Fr. 77'563.--. Das von der Beschwerdeführerin auf ein 

Vollzeitpensum hochgerechnete aktuelle (Invaliden-)einkommen liegt somit deutlich über dem 
Einkommen gemäss LSE. Das Bundesgericht hat in einer vergleichbaren Konstellation mit 

überdurchschnittlichem Invalideneinkommen festgehalten, dass es für den Schluss vom 

Invalideneinkommen auf das Valideneinkommen nicht genüge, dass die versicherte Person im 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Zeitpunkt des Verfügungserlasses im angestammten Tätigkeitsfeld gearbeitet und ein 

überdurchschnittliches Einkommen erzielt habe, sofern nicht ersichtlich sei, dass der Verdienst auf 

besondere Fähigkeiten oder Qualifikationen zurückzuführen sei, die ihr auch im Gesundheitsfall 

überwiegend wahrscheinlich zu einem überdurchschnittlichen Einkommen verholfen hätten (Urteil des 

Bundesgerichts vom 17. November 2020, 9C_472/2020, E. 3.3).  

6.2.4 Massgebend für die Ermittlung des Valideneinkommens ist, was die die Beschwerdeführerin im 
Gesundheitsfall unter Berücksichtigung ihrer beruflichen Kenntnisse und Erfahrungen auf dem 

allgemeinen und ausgeglichenen Arbeitsmarkt verdienen könnte (vgl. E. 6.2.2). Nachdem die 

verschiedenen genannten Ansätze für die Ermittlung des Valideneinkommens stark abweichende 

Zahlen ergeben und keine für sich schlüssig zu verwenden ist, drängen sich auch hier weitere 

Abklärungen seitens der Beschwerdegegnerin, beispielsweise in Form einer begründeten 

Stellungnahme einer beruflichen Fachperson zum für die Beschwerdeführerin anwendbaren 

Lohnniveau, auf.  

6.3 Zur Bemessung des Invalideneinkommens stellte die Beschwerdegegnerin auf das aktuelle 
Einkommen der Beschwerdeführerin der Klinik H.___ ab. Dieses Vorgehen setzt unter anderem ein 

besonders stabiles Arbeitsverhältnis voraus (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 3. Oktober 2022, 

8C_72/2022, E. 7.1). Ein solches kann vorliegend nicht angenommen werden, nachdem die 

Erwerbstätigkeit erst rund 6 Monate vor Erlass der angefochtenen Verfügung aufgenommen wurde und 
die Beschwerdeführerin geltend macht, die Tätigkeit sei ihr medizinisch nicht zumutbar. Dazu kommt 

gemäss den vorstehenden Ausführungen, dass die Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten in 

medizinischer Hinsicht noch zu ermitteln ist. Sollte sich im Rahmen der weiteren Abklärungen zeigen, 

dass die Tätigkeit als Pflegefachfrau in diesem Umfang nicht mehr zumutbar ist bzw. dass in einer 

besser adaptierten Tätigkeit eine höhere Arbeitsfähigkeit besteht, wären berufliche Massnahmen (Art. 7 

Abs. 2 IVG i.V.m. Art. 15 ff. IVG), namentlich auch der Anspruch auf eine Umschulung, zu prüfen, 

nachdem berufliche Massnahmen bei damals noch erhaltenem Arbeitsplatz der Beschwerdeführerin 

gar nicht weiter geprüft und das Verfahren abgeschlossen wurden. 

7.  

7.1 Nach dem Gesagten ist die Beschwerdeführerin als zu 75 % im Erwerb und als zu 25 % im 
Haushalt Tätige zu qualifizieren. Der medizinische Sachverhalt erweist sich jedoch als noch 

ungenügend abgeklärt. Indem die Beschwerdegegnerin auf die nicht beweiskräftigen RAD-

Einschätzungen als medizinische Grundlage der Verfügung abgestellt hat, hat sie den 

Untersuchungsgrundsatz nach Art. 43 Abs. 1 ATSG verletzt. Im Anschluss an die Ermittlung des 
medizinischen Sachverhalts sind die Ergebnisse der Haushaltabklärung medizinisch zu plausibilisieren 

und gegebenenfalls zu ergänzen und der IV-Grad neu zu ermitteln. Weiter sind auch betreffend das 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Valideneinkommen zusätzliche Abklärungen zu treffen. Die angefochtene Verfügung ist daher 

aufzuheben und die Angelegenheit zur Fortführung der ergänzenden Abklärungen im Sinne der 

Erwägungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Die Beschwerdegegnerin wird eine 

polydisziplinäre Begutachtung zu veranlassen haben. Massgebend dürften dabei zumindest die 

Disziplinen Allgemeinmedizin, Orthopädie und Psychiatrie sein, wobei die Beschwerdeführer zusätzlich 
eine Begutachtung im Fachgebiet Neurologie sieht (act. G 10). Die Bestimmung der notwendigen 

Disziplinen ist durch den RAD vorzunehmen.  

7.2 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand 
und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis 

IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint in der vorliegenden Angelegenheit angemessen. Die 

Rückweisung einer Sache gilt hinsichtlich der Kosten- und Entschädigungsfolgen 

rechtsprechungsgemäss als ein vollständiges Obsiegen der beschwerdeführenden Partei. Die 

Gerichtskosten sind folglich der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Der von der 

Beschwerdeführerin geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist ihr zurückzuerstatten.  

7.3 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Partei Anspruch auf Ersatz 
der Parteikosten. Die Parteientschädigung wird vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne 

Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des 

Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g ATSG). Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin hat keine 
Honorarnote eingereicht. In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht 

nach Art. 22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung (sGS 963.75) pauschal Fr. 1'500.-- bis Fr. 15'000.--. Der 

Bedeutung und dem Aufwand der Streitsache angemessen erscheint eine Parteientschädigung von 

pauschal Fr. 4'000.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer). Die Beschwerdegegnerin hat 

die Beschwerdeführerin somit mit Fr. 4'000.-- zu entschädigen. 

  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Entscheid 
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP  

1.  
Die angefochtene Verfügung wird aufgehoben und die Sache wird zur Weiterführung des 

Verwaltungsverfahrens im Sinne der Erwägungen an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen. 

2.  
Die Beschwerdegegnerin hat die Gerichtskosten von Fr. 600.-- zu bezahlen; der geleistete 

Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 600.-- wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet. 

3.  
Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 4'000.-- zu 

bezahlen. 

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 27.03.2025
	Art. 7 ATSG; Art. 8 ATSG; Art. 28 IVG: Beschwerdeführerin ist als zu 75 % im Erwerb und als zu 25 % im Haushalt Tätige zu qualifizieren. Nach als nicht beweistauglich eingestufter RAD-Stellungnahme wird die angefochtene Verfügung aufgehoben und die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen zurückgewiesen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 27. März 2025, IV 2024/144).

		2026-01-28T04:35:16+0100
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen