# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b685a495-e605-5853-8dd7-9b40497131c3
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-12-09
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 09.12.2016 KSK 2016 38
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2016-38_2016-12-09.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 09. Dezember 2016 Schriftlich mitgeteilt am:
KSK 16 38 14. Dezember 2016

Entscheid
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs

Vorsitz Brunner
RichterInnen Michael Dürst und Hubert
Aktuar ad hoc Guetg

In der Schuldbetreibungs- und Konkursbeschwerde

des X._____, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Martin 
Burkhardt, Bleicherweg 58, 8027 Zürich, 

gegen

die Pfändungsurkunde des Betreibungs- und Konkursamtes der Region Maloja 
vom 10. Juni 2016, in Sachen des Y._____, Schuldner und Beschwerdegegner, 
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Nuot P. Saratz, Via Maistra 168, Villa Clivia, 
7504 Pontresina, gegen den Gläubiger und Beschwerdeführer,

betreffend Pfändung,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. Auf Gesuch von X._____ hin stellte das Bezirksgericht Maloja am 11. De-
zember 2015 einen Arrestbefehl (Proz.Nr. _____) bezüglich der Inhaberaktien von 
Y._____ an der A._____AG (vormals B._____ AG) bzw. der Forderung auf Ver-
briefung und Herausgabe der 24 Inhaberaktien gegenüber der AG sowie sämtli-
cher weiterer Forderungen des Schuldners gegenüber der AG aus (act. B.4). Dem 
Arrestbefehl lag dabei ein Vorbehaltsurteil des Landgerichts _____ vom 7. Okto-
ber 2015 (Aktenzeichen _____) zugrunde, in welchem Y._____ sowie die zu 100% 
von ihm gehaltene Furie Petroleum LLC zur Leistung von EUR 17'675'740.25 zu 
Gunsten von X._____ verurteilt worden waren (vgl. act. B.3). Das Bezirksgericht 
der Region Maloja verfügte am 14. Dezember 2015 die Vollstreckbarkeit des Ur-
teils des Landgerichts _____ (Proz.Nr. _____; act. B.5). 

B. Das Betreibungsamt Oberengadin/Bergell (neu Betreibungs- und Konkur-
samt der Region Maloja [nachfolgend BKA Maloja]) vollzog daraufhin am 14. De-
zember 2015 den vorgenannten Arrestbefehl. Mittels Anzeige betreffend Arrestie-
rung einer Forderung (Form. 9) wurden bei der B._____ AG, c/o lic. iur. Mario 
Pfiffner, und bei Y._____ die Forderung des Schuldners gegen die B._____ AG, 
auf Verbriefung und Ausgabe von 34 Inhaberaktien sowie sämtliche Forderungen 
des Schuldners (insbesondere Lohn-, Dividenden-, und/oder Honorarforderungen) 
gegenüber der B._____ AG verarrestiert. Dazu gehören auch weitere Forderun-
gen und Rechte aus den unverbrieften Inhaberaktien an der B._____ AG, die sich 
weder an deren Sitz noch am Wohnsitz des Schuldners befinden (act. B.6). 

C. Zur Arrestprosekution reichte X._____ am 16. Dezember 2015 beim BKA 
Maloja ein Betreibungsbegehren gegen Y._____ ein (vgl. act. E.4). 

D. Mit Zahlungsbefehl des BKA Maloja vom 17. Dezember 2015 (Betreibungs-
Nr. _____) wurde Y._____ von X._____, vertreten durch Lenz & Staehelin, 
Rechtsanwalt Dr. iur. Martin Burkhardt und/oder Rechtsanwalt Peter Ling, für den 
Betrag von CHF 19'071'452.18 nebst Zins zu 8.17% seit 1. Januar 2015 entspre-
chend dem Urteil _____ vom 7. Oktober 2015 des Landgerichts _____, für 
CHF 1'000.-- Verfahrenskosten gem. Verfügung des Bez.-Gerichts Maloja (sic!) 
vom 11. Dezember 2015 sowie für CHF 2'695.10 Kosten gemäss Arresturkunde 
Nr. _____ des Betreibungsamts Oberengadin/Bergell betrieben (act. E.4). Gegen 
den am 4. Januar 2016 dem Rechtsvertreter von Y._____, Rechtsanwalt Dr. iur. 
Nuot Saratz, zugestellten Zahlungsbefehl erhob letzterer am 5. Januar 2016 
Rechtsvorschlag (vgl. act. E.4). 

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E. Mit Eingabe vom 18. Januar 2016 beantragte X._____ beim Bezirksgericht 
Maloja, ihm in der Betreibung Nr. _____ die definitive Rechtsöffnung für den Be-
trag von CHF 19'071'452.18, zzgl. Zins von 8.17% seit 1. Januar 2015 sowie für 
die angefallenen Kosten (vgl. vorstehend D.) zu erteilen (vgl. act. E.5). Mit Ent-
scheid vom 4. März 2016, gleichentags mitgeteilt, hiess der Einzelrichter SchKG 
am Bezirksgericht Maloja das Gesuch gut und erteilte X._____ für den vorgenann-
ten Betrag die definitive Rechtsöffnung (vgl. act. E.5).

F. Mit Eingabe vom 16. März 2016 beantragte X._____ zur Prosequierung des 
Arrests Nr. _____ die Fortsetzung der mit Zahlungsbefehl vom 17. Dezember 
2015 eingeleiteten Betreibung Nr. _____ (vgl. act. E.5), woraufhin am 12. Mai 
2016 das BKA Maloja die Pfändung vollzog. In Abwesenheit von Y._____ pfände-
te es in den Büroräumlichkeiten von dessen Rechtsanwalt die bereits entspre-
chend dem Arrest Nr. _____ verarrestierten Gegenstände (vgl. oben A. f.; act. 
E.6). 

G. Mit Schreiben vom 18. Mai 2016 an das BKA Maloja hielt der Rechtsvertre-
ter von Y._____ bezugnehmend auf ein Gespräch mit dem BKA Maloja betreffend 
die Pfändung in der Betreibung Nr. _____ unter anderem fest, dass Y._____ seit 
Februar 2016 nicht mehr in St. Moritz domiziliert sei (act. E. 8). 

H. Die entsprechende Pfändungsurkunde (Pfändungsgruppe Nr. _____) wurde 
am 10. Juni 2016 ausgestellt. Darin wurde u.a. festgehalten, dass die 5 ½ Zim-
merwohnung Nr. _____ in O.1_____ mit Benützungsrecht an den Autoeinstellplät-
zen M_____, M_____, Eigentümer Y._____, nicht Gegenstand der Pfändung ge-
bildet habe. Y._____ habe nicht einvernommen werden können, da er im Ausland 
weile und sich bei der Einwohnergemeinde in der Schweiz abgemeldet habe (vgl. 
act. E.6).

I. In der Folge liess X._____ (nachfolgend Beschwerdeführer) mit Eingabe 
vom 23. Juni 2016 (Poststempel) gegen die Pfändungsurkunde vom 10. Juni 2016 
Beschwerde an das Kantonsgericht von Graubünden mit den nachfolgenden An-
trägen einreichen:

"1.1 Es seien in Ergänzung der Pfändungsurkunde des Betreibungs- und 
Konkursamts der Region Maloja vom 10. Juni 2016, Pfändungsgruppe 
_____, im Rahmen der Pfändung die gesamten in der Schweiz gele-
genen Vermögenswerte des Schuldners, insbesondere die Wohnung 
Grundbuch O.1_____ _____ mit den Autoabstellplätzen M_____ und 
M_____, ebenfalls zu pfänden.

 1.2 Eventualiter: Das Betreibungs- und Konkursamt der Region Maloja sei 
anzuweisen, in Ergänzung der Pfändungsurkunde vom 10. Juni 2016, 

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Pfändungsgruppe _____, die gesamten in der Schweiz gelegenen 
Vermögenswerte des Schuldners, insbesondere die Wohnung Grund-
buch O.1_____ S_____ mit den Autoabstellplätzen M_____ und 
M_____, ebenfalls zu pfänden.

 2.1 Es sei das Grundbuchamt O.2_____ anzuweisen, die Pfändung der 
Wohnung Grundbuch O.1_____ _____ mit den Autoabstellplätzen 
M_____ und M_____ im Grundbuch einzutragen.

 2.2 Eventualiter: Das Betreibungs- und Konkursamt der Region Maloja sei 
anzuweisen, die Pfändung der Liegenschaften Grundbuch O.1_____ 
Nr. _____, M_____ sowie M_____ dem Grundbuchamt O.2_____ zur 
Eintragung der Verfügungsbeschränkung mitzuteilen.

 3. Es sei das Betreibungs- und Konkursamt der Region Maloja zu [sic!] 
anzuweisen, den Schuldner unter Straffolge vorzuladen und zu seinen 
Vermögensgegenständen, Forderungen und Rechten gegenüber Drit-
ten zu befragen."

Begründend wird ausgeführt, dass mit Vollzug der Pfändung am 12. Mai 2016 le-
diglich die Arrestgegenstände des Arrests Nr. _____ gepfändet worden seien. 
Weitere in der Schweiz gelegene Vermögenswerte, insbesondere die Wohnung 
Grundbuch O.1_____ _____ mit den Autoabstellplätzen M_____ und M_____ sei 
nicht gepfändet worden. Indessen hätte aber das gesamte in der Schweiz gelege-
ne Vermögen der Pfändung unterlegen, da Y._____ (nachfolgend Beschwerde-
gegner) entgegen dessen Behauptung bis heute Wohnsitz in O.1_____ habe und 
dieser damit ordentlicher Betreibungsort (Art. 46 SchKG) sei. Der Beschwerdefüh-
rer führt hierzu insbesondere aus, dass sich der Beschwerdegegner in seiner Stel-
lungnahme vom 8. Februar 2016 betreffend Rechtsöffnungsverfahren im Rubrum 
unter der Adresse _____strasse, O.1_____, aufführen liess (act. A.11), der Zah-
lungsbefehl in der neuen Betreibung Nr. _____ in O.1_____ dem Adressaten zu-
gestellt worden sei (act. A.12), die A._____AG den Beschwerdegegner im Han-
delsregister als Mitglied unter der Personalangabe O.1_____ aufführe (act. A. 13), 
dass die vom Beschwerdegegner angegebene Adresse in den L.1_____ Sitz von 
dessen Furie Petroleum LLC sei, an dieser Adresse sich jedoch kein Wohnhaus, 
sondern lediglich eine Geschäftsliegenschaft befinde, welches in einer Gewerbe-
zone liege und nicht zu Wohnzwecken genutzt werden dürfe (act. A. 16, 17), 
überdies zum Verkauf stehe (act. A. 14, 15, 18, 19) und er folglich dort keinen 
Wohnsitz aufweisen könne.

J. Mit Verfügung vom 27. Juni 2016 forderte der Vorsitzende der Schuldbe-
treibungs- und Konkurskammer den Beschwerdegegner sowie das BKA Maloja 
zur Einreichung einer Vernehmlassung sowie um Aktenzustellung auf und erteilte 
hierzu Frist bis zum 8. Juli 2016. Mit Eingabe vom 7. Juli 2016 (Poststempel) er-

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suchte der Beschwerdegegner um Erstreckung der Frist, die ihm bis zum 2. Au-
gust 2016 gewährt wurde (act. D.1, 2, 3). 

K. Mit Eingabe vom 7. Juli 2016 übermittelte das BKA Maloja die ersuchten 
Akten sowie ihre Vernehmlassung und beantragte:

"Die Beschwerde sei in allen Punkten abzuweisen."

Begründend bringt es unter anderem vor, dass aus seiner Sicht kein direkter Zu-
sammenhang zwischen der Pfändungsurkunde vom 20. Juni 2016, in welcher die 
verarrestierten Gegenstände des Arrestes Nr. _____ in eine Pfändung umgewan-
delt worden seien und dem Arrest Nr. _____ mit Zustellung des Zahlungsbefehls 
Nr. _____ bestehen würde. Die beiden Fälle seien getrennt voneinander zu be-
trachten. In der Pfändungsurkunde vom 19. Juni 2016 seien die Gegenstände ge-
pfändet worden, die dem Arrest Nr. _____ zugrunde gelegen hätten. Der vertre-
tende Anwalt des Schuldners (Beschwerdegegners) habe schriftlich bestätigt, 
dass dieser im Ausland domiziliert sei (act. E.7). Eine Ausnahme für eine zusätzli-
che Pfändung habe nicht vorgelegen. Bezüglich Zustellung des Zahlungsbefehls 
Nr. _____ hält es fest, dass dieser mit der Bezeichnung "An Adressat" an den An-
walt in dessen Büro in O.3_____ zugestellt worden sei. 

L. Mit Schreiben vom 2. August 2016 (Poststempel) nahm der Beschwerde-
gegner zur Beschwerde Stellung und stellte den folgenden Antrag:

"Vollumfängliche Abweisung der Beschwerde."

Zur Begründung bringt er im Wesentlichen vor, dass sich die Pfändung vom 12. 
Mai 2016 korrekt lediglich auf die verarrestierten Gegenstände beschränkt habe, 
da er bereits seit Herbst 2014 seinen zivilrechtlichen Wohnsitz nach O.4_____ 
verlegt habe, wo er zL.1_____mmen mit seiner Ehefrau und der gemeinsamen 
Tochter zusammenlebe. Die formellen Schritte zur Auflösung des Wohnsitzes hät-
ten dann ab dem 28. September 2015 stattgefunden, als der Beschwerdegegner 
die ausserordentliche sofortige Kündigung seines langjährigen Mietvertrages für 
seine Wohnung in O.1_____ − welche er seit Herbst 2014 nur noch zu Ferienzwe-
cken nutzte − per 31. Dezember 2015 mitgeteilt habe (vgl. act. C.10, 11). Als Be-
leg seines Wohnsitzes in O.4_____ weist der Beschwerdegegner auf ein Resi-
dence Visum vom 29. Oktober 2014 der L.2_____, einen Kontoauszug der Schule 
der Tochter für die Zeit vom 9. September 2014 bis zum 9. Juli 2015 und eine 
Gasrechnung für die Rechnungsperiode vom 30. Mai 2015 bis 30. November 2015 
in O.4_____ hin (vgl. act. C.2, 8, 9). Schliesslich weist der Beschwerdegegner 
darauf hin, dass die neue Wohnsitzmeldung im Handelsregister in Bearbeitung sei 

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und dass die Adresse in den L.1_____ lediglich als Zustelladresse angegeben 
worden sei und es sich dabei nur um die Büroadresse des Beschwerdegegners 
handeln würde. Spätestens per Ende 2015 habe der Beschwerdegegner seinen 
Wohnsitz in O.1_____ aber aufgegeben. 

M. Im Rahmen des unbedingten Replikrechts reichte der Beschwerdeführer 
am 12. August 2016 eine Replik zur beschwerdeführerischen Stellungnahme ein, 
in welcher hauptsächlich die bisherigen Vorbringen wiederholt und die Ausführun-
gen des Beschwerdegegners bestritten werden. Abschliessend weist der Be-
schwerdeführer darauf hin, dass der Beschwerdegegner keine leicht zugänglichen 
Dokumente zum Beweis seines angeblichen Wohnsitzes in O.4_____ eingereicht 
hätte (vgl. act. A.4). 

N. In seiner Duplik vom 5. September 2016 (Poststempel) führt auch der Be-
schwerdegegner grundsätzlich wiederholend aus, dass er seinen Wohnsitz bereits 
im Jahr 2014 verlegt habe. Seine Eigentumswohnung in O.1_____ sei erst im 
Sommer 2016 fertig erstellt worden und bereits seit dem 2. November 2015 dritt-
vermietet. Alle drei Kinder würden in O.4_____ zur Schule gehen. Der Beschwer-
degegner habe nach der Trennung von seiner Ehefrau im Jahre 2011 O.4_____ 
verlassen, um in O.1_____ Wohnsitz zu begründen. Seit 2014 seien die Eheleute 
jedoch wieder zusammen, weshalb der Beschwerdegegner wieder in die Woh-
nung der Ehefrau in O.4_____ eingezogen sei. Der Beschwerdegegner habe sei-
nen Lebensmittelpunkt in der Folge nach O.4_____ verlegt (vgl. act. A.5).

O. Mit Triplik vom 15. September 2016 (Poststempel) bestritt der Beschwerde-
führer erneut die Wohnsitzverlegung des Beschwerdegegners nach O.4_____. Im 
Wesentlichen führt er hierzu aus, dass infolge des bisherigen Wohnsitzes des Be-
schwerdegegners in O.1_____ dieser den Beweis für seinen neuen Wohnsitz zu 
erbringen habe, andernfalls der Wohnsitz in Anwendung von Art. 24 Abs. 1 ZGB in 
O.1_____ bestehen bleiben würde. Mit den eingereichten Unterlagen des Be-
schwerdegegners sei die behauptete Wohnsitzverlegung indessen unbewiesen 
geblieben, weshalb in Anwendung des vorgenannten Artikels weiterhin O.1_____ 
als Wohnsitz gelte. Folglich hätte die Pfändung, da sie am Betreibungsort des Be-
schwerdegegners gemäss Art. 46 SchKG stattgefunden habe, das gesamte Ver-
mögen berücksichtigen müssen. Die Beschwerde sei daher gutzuheissen (vgl. act. 
A. 6).

P. Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften wird, soweit erforder-
lich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen. 

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II. Erwägungen

1.a) Gegen jede Verfügung eines Betreibungs- oder eines Konkursamtes kann 
nach Art. 17 Abs. 1 SchKG bei der Aufsichtsbehörde wegen Gesetzesverletzung 
oder Unangemessenheit Beschwerde geführt werden. Die betreibungsrechtliche 
Beschwerde stellt dabei ein spezifisch zwangsvollstreckungsrechtliches Institut 
verwaltungsrechtlicher Natur dar. Bei ihr handelt es sich nicht um eine gerichtliche 
Angelegenheit i.S.v. Art. 1 lit. c ZPO (Urteil des Bundesgerichts 5A_471/2013 vom 
17. März 2014 E. 2.1). Im Kanton Graubünden amtet das Kantonsgericht nach 
Art. 13 SchKG i.V.m. Art. 13 des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über 
Schuldbetreibung und Konkurs (EGzSchKG; BR 220.000) als einzige Aufsichts-
behörde über die Betreibungs- und Konkursämter. Die interne Zuständigkeit fällt 
dabei der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer zu (Art. 8 Abs. 1 der Verord-
nung über die Organisation des Kantonsgerichts [KGV; BR 173.100]). Die Be-
schwerde ist schriftlich (Art. 17 Abs. 1 EGzSchKG) und binnen einer Frist von 
zehn Tagen seit Kenntnisnahme des Beschwerdeführers von der angefochtenen 
Verfügung (Art. 17 Abs. 2 SchKG) einzureichen. Im Übrigen richtet sich das Ver-
fahren gemäss Art. 10 EGzSchKG, soweit das SchKG und das EGzSchKG keine 
Vorschriften enthalten, nach der Schweizerischen Zivilprozessordnung und dem 
Einführungsgesetz zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (EGzZPO; BR 
320.100). 

b) Zur Beschwerde legitimiert ist, wer durch die angefochtene Verfügung eines 
Vollstreckungsorgans in seinen rechtlich geschützten oder zumindest tatsächli-
chen Interesse betroffen und dadurch beschwert ist und deshalb ein schutzwürdi-
ges Interesse an der Aufhebung oder Änderung der Verfügung hat (Urteil des 
Bundesgerichts 5A_324/2015 vom 21. August 2015 E. 3.4.1). Als Gläubiger des 
Beschwerdegegners weist der Beschwerdeführer generell ein schutzwürdiges In-
teresse auf (BGE 135 I 187 189 E. 3). 

c) Der Beschwerdeführer wendet sich mit seiner Beschwerde vom 23. Juni 
2016 gegen die am 10. Juni 2016 erstellte Pfändungsurkunde des BKA Maloja, 
deren Abschrift ihm am 13. Juni 2016 zugestellt wurde. Die Beschwerdefrist be-
ginnt hinsichtlich der Pfändung erst mit der Zustellung der Pfändungsurkunde zu 
laufen (BGE 124 III 211 = Pra 87 Nr. 187 E. 1.c; vgl. Ingrid Jent-Sørensen, in: 
Staehelin/Bauer/Staehelin [Hrsg.], Basler Kommentar, Bundesgesetz über 
Schuldbetreibung und Konkurs I, 2. Auflage, Basel 2010, N 19 zu Art. 112 
SchKG). Blosse Kenntnis von der Pfändung als solche genügt nicht. Aufgrund des 

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vorstehend Gesagten ist auf die vorliegend sowohl form- als auch fristgemäss ein-
gereichte Beschwerde einzutreten. 

2. Nach Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG und Art. 17 Abs. 2 EGzSchKG stellt die 
Aufsichtsbehörde den Sachverhalt von Amtes wegen fest. Dies bedeutet jedoch 
nicht, dass die Sachverhaltserstellung und die zu tätigenden Nachforschungen 
alleinig der Aufsichtsbehörde obliegen würden. Vielmehr hat der Beschwerdefüh-
rer von sich aus die Aufsichtsbehörde über die wesentlichen Tatsachen zu unter-
richten und die ihm zugänglichen Beweismittel anzugeben. So kann die Aufsichts-
behörde die Parteien im Beschwerdeverfahren zur Mitwirkung anhalten und 
braucht auf deren Begehren nicht einzutreten, wenn diese die notwendige und 
zumutbare Mitwirkung verweigern (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG). Notwendig ist 
die Mitwirkung einer Partei dann, wenn die Aufsichtsbehörde den Sachverhalt 
nicht ohne weitere Auskünfte der Parteien in allen relevanten Teilen kennt. Zu-
mutbar ist die Mitwirkung, falls sie für die Parteien keinen unverhältnismässigen 
zeitlichen oder finanziellen Aufwand mit sich bringt (Flavio Cometta/Urs Peter 
Möckli, in: Staehelin/Bauer/Staehelin [Hrsg.], Basler Kommentar, Bundesgesetz 
über Schuldbetreibung und Konkurs I, Basel 2010, N 11 f. zu Art. 20a SchKG). 

3. Der Beschwerdeführer wehrt sich mit seiner Beschwerde gegen die Unter-
lassung der Pfändung der weiteren, in der Schweiz gelegenen Vermögenswerte 
des Beschwerdegegners. Er rügt, dass das Betreibungsamt fälschlicherweise da-
von ausgegangen sei, dass der Beschwerdegegner keinen Wohnsitz in der 
Schweiz mehr aufweise. Solange dieser keinen neuen Wohnsitz beweisen könne, 
würde sein alter Wohnsitz gestützt auf Art. 24 Abs. 1 ZGB in O.1_____ bestehen 
bleiben. Ohnehin weise der Beschwerdegegner nach wie vor zivilrechtlichen 
Wohnsitz in O.1_____ auf (zu den diesbezüglichen beschwerdeführerischen Vor-
bringen vgl. oben K., M., O.). Daher habe sich die Pfändung am allgemeinen Be-
treibungsort (Art. 46 Abs. 1 SchKG) auf dessen gesamtes Vermögen zu richten 
und dürfe sich nicht auf die Arrestgegenstände beschränken. Das BKA Maloja 
weist darauf hin, dass aus seiner Sicht kein direkter Zusammenhang zwischen der 
Pfändungsurkunde vom 20. Juni 2016 und dem Arrest Nr. _____ bestehen würde. 
Inwieweit diese Ausführung für vorliegenden Fall von Relevanz sein soll, ist der 
Aufsichtsbehörde nicht ersichtlich. Das BKA Maloja verkennt, dass der Beschwer-
deführer in keiner Weise das Arrestverfahren Nr. _____ zur Begründung seiner 
Beschwerde heranzieht. Immerhin weist das BKA Maloja darauf hin, dass der ver-
tretende Anwalt des Beschwerdegegners schriftlich bestätigte, dass letzterer seit 
Februar 2016 im Ausland domiziliert sei. Der Beschwerdegegner macht demge-
genüber geltend, seit Herbst 2014 zivilrechtlichen Wohnsitz in O.4_____ bei seiner 

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Familie zu haben. Formalisiert habe er diesen Wohnsitzwechsel indessen erst am 
1. Februar 2016 durch seine Abmeldung in O.1_____, nachdem er seine seit 
Herbst 2014 nur noch zu Ferienzwecken genutzte Wohnung per Ende Dezember 
2015 ausserordentlich gekündigt und seine Eigentumswohnung in O.1_____, wel-
che auf den Sommer 2016 fertiggestellt worden sei, drittvermietet habe. Er habe 
keinen Wohnsitz mehr in der Schweiz, weswegen das BKA Maloja die Pfändung 
entsprechend Art. 53 SchKG auf die arrestierten Gegenstände habe beschränken 
müssen und die Pfändung vom 12. Mai 2016 letztlich korrekt durchgeführt habe. 

4.a) Ist der vom Arrestschuldner in der Prosequierungsbetreibung erhobene 
Rechtsvorschlag beseitigt worden, muss der Gläubiger das Fortsetzungsbegehren 
stellen, worauf die Betreibung, je nach Person des Schuldners, auf dem Weg der 
Pfändung oder des Konkurses fortgesetzt wird (Art. 279 Abs. 3 SchKG). Im Falle 
der Pfändung tritt der Pfändungsbeschlag an die Stelle des Arrestes, der seinen 
Zweck als vorläufige Sicherungsvorkehr erfüllt hat (Kurt Amonn/Fridolin Walther, 
Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 9. Auflage, Bern 2013, §51 
N 91 ff.). Eine Besonderheit der Pfändung im Anschluss an einen Arrest besteht 
darin, dass das Pfändungssubstrat vorgegeben ist, indem einzig die im Arrestbe-
fehl bzw. in der Arresturkunde bezeichneten Vermögenswerte mit Beschlag belegt 
werden dürfen (vgl. BGE 110 III 27 E. 1b; 51 III 117 E. 4; Carl Jaeger/Hans Ulrich 
Walder/Thomas M. Kull/Martin Kottmann, Bundesgesetz über Schuldbetreibung 
und Konkurs, 4. Auflage, Zürich 1997, N 18 zu Art. 279 SchKG.). Das Betrei-
bungsamt hat im Rahmen des Vollzugs der Pfändung somit keine Pfändungsob-
jekte ausfindig zu machen, sondern an sich einzig abzuklären, ob die arrestierten 
Objekte noch vorhanden sind, und diese in die Pfändungsurkunde aufzunehmen 
(Urteil des Bundesgerichts 7B.99/2004 vom 22. September 2004 E. 2). Der vom 
Bundesgericht in BGE 51 III 122 definierte Grundsatz, dass sich eine Arrestbetrei-
bung auf die Pfändung und Verwertung der Arrestobjekte zu beschränken habe, 
will insbesondere verhindern, dass der Schuldner ausserhalb seines Wohnsitzes 
bezüglich seines gesamten Vermögens betrieben werden kann. Anders verhält es 
sich indessen dann, wenn der Arrestort mit dem (schweizerischen) Wohnsitz des 
Schuldners, d.h. mit dem allgemeinen Betreibungsort (Art. 46 SchKG), zusam-
menfällt, was bei einem im Ausland wohnenden Schuldner von vornherein ausge-
schlossen ist (vgl. hierzu BGE 110 II 27; Blätter für Schuldbetreibung und Konkurs 
1961 S. 50 f. [zit. BlSchK Jhg. S.]). Sobald jedoch die Arrestbetreibung am ordent-
lichen Betreibungsort durchgeführt wird, besteht weder dieser noch irgendein an-
derer Grund, der den Zugriff auf das übrige Vermögen des Schuldners zu verweh-
ren vermag. Denn die Arrestlegung begründet in diesem letzten Fall kein besonde-

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res Betreibungsforum, sondern will lediglich der nachfolgenden Betreibung be-
stimmte Objekte sichern. Diese Betreibung, obwohl durch einen Arrest veranlasst, 
unterscheidet sich, weil am ordentlichen Betreibungsort geführt, durch nichts von 
einer gewöhnlichen Betreibung (vgl. BGE 55 III 30 E. 1). Die Pfändung weiteren 
Vermögens ist diesfalls möglich und die Vollstreckung geht in das ganze pfändba-
re Vermögen des Schuldners (BGE 90 III 79). 

b) Im Lichte des vorstehend in Erwägung 4.a) Ausgeführten wird deutlich, 
dass, wenn der Beschwerdegegner Wohnsitz und folglich ordentlichen Betrei-
bungsort (Art. 46 SchKG) in O.1_____ aufweist bzw. bis zum Vollzug der Pfän-
dung am 12. Mai 2016 aufwies, dort auf sein gesamtes Vermögen hin hätte ge-
pfändet werden müssen. Es bleibt folglich der unter den Parteien strittige Punkt zu 
klären, ob der Beschwerdegegner zum Pfändungszeitpunkt Wohnsitz in O.1_____ 
hatte. 

5.a) Vorab ist festzustellen, dass im vorliegenden Fall infolge der deutschen 
Staatsangehörigkeit des Beschwerdegegners ein relevanter Auslandsbezug ge-
geben ist und ein internationaler Sachverhalt im Sinne des IPRG vorliegt (vgl. Ste-
phen V. Berti/Lorenz Droese, in: Honsell/Vogt/Schnyder/Berty [Hrsg.], Basler 
Kommentar, Internationales Privatrecht, 3. Auflage, Basel 2013, N 8 zu Art. 2 
IPRG). Aufgrund von Art. 30a SchKG ist die Anwendung des IPRG ausdrücklich 
vorbehalten. 

b) Das Betreibungsamt hat die Frage des Wohnsitzes des Schuldners vor der 
Pfändung von Amtes wegen zu prüfen (BlSchK 1966 S. 21). Der Ort der Zwangs-
vollstreckung bestimmt sich − auch in internationalen Verhältnissen − nach dem 
SchKG (BGE 124 III 505 E. 3a). Nach Art. 46 Abs. 1 SchKG ist der Schuldner an 
seinem schweizerischen Wohnsitz zu betreiben. Der Wohnsitzbegriff bestimmt 
sich nach dem Zivilrecht (Art. 23 ff. ZGB) und in den internationalen Verhältnissen 
nach Art. 20 IPRG (vgl. BGE 120 III 7 E. 2.a), was jedoch nicht ausschliesst, dass 
bei der Auslegung von Art. 20 Abs. 1 IPRG auf die Praxis zu Art. 23 ZGB zurück-
gegriffen werden darf (vgl. BGE 119 II 167 E. 3.a/bb; 119 II 64 E. 2.b/aa mit Hin-
weisen). Im Sinne des IPRG hat eine natürliche Person ihren Wohnsitz in dem 
Staat, in dem sie sich mit der Absicht dauernden Verbleibens aufhält (Art. 20 Abs. 
1 lit. a IPRG). Diese Umschreibung deckt sich wörtlich mit derjenigen in Art. 23 
ZGB. Gemäss Art. 20 Abs. 2 letzter Satz IPRG sind die Bestimmungen des Zivil-
gesetzbuches über Wohnsitz und Aufenthalt nicht anwendbar; unbeachtlich sind 
im Geltungsbereich des IPRG somit namentlich die Art. 24 f. ZGB, die verschiede-

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ne Fälle fiktiven Wohnsitzes vorsehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
5A_663/2009 vom 1. März 2010 E. 2.2.1). 

c) Wo eine Person ihren Wohnsitz hat, beurteilt sich nach den objektiven Um-
ständen. Entscheidend ist mit anderen Worten, ob die Person den Ort, an dem sie 
weilt, in einer für Dritte erkennbaren Weise zum Mittelpunkt ihrer Lebensinteres-
sen gemacht hat oder zu machen beabsichtigt. Dieser Mittelpunkt ist regelmässig 
dort zu suchen, wo die familiären Interessen und Bindungen am stärksten lokali-
siert sind. Ein entsprechender Wille muss sich dabei deutlich manifestiert haben. 
Denn besonders im internationalen Verhältnis wie dem vorliegenden gilt es zu 
verhindern, dass einer missbräuchlichen Wohnsitzverlegung zur Begründung ei-
nes günstigen Gerichtsstandes bzw. Entziehung vor der Zwangsvollstreckung 
Vorschub geleistet wird (BGE 119 II 64 E. 2a). Entscheidend ist folglich nicht der 
innere Wille der betreffenden Person, sondern worauf die erkennbaren Umstände 
schliessen lassen. Immerhin ist es vor allem auch für Drittpersonen und Behörden 
von Bedeutung, wo sich deren Wohnsitz befindet. Dabei sind sämtliche verfügba-
ren Indizien einzubeziehen (BGE 125 III 100 E.3). Der Lebensmittelpunkt ist re-
gelmässig dort zu suchen, wo die familiären Interessen und Bindungen am stärks-
ten lokalisiert sind, selbst wenn die Schriften und Papiere andernorts hinterlegt 
sind. Indessen genügt eine reine Wohnsitzbestätigung bzw. eine blosse Postfach-
adresse nicht, um den Wohnsitz zu belegen. Der Wohnsitz befindet sich unter 
Berücksichtigung der gesamten Lebensumstände − an dem Ort, wo die intensivs-
ten familiären, gesellschaftlichen und beruflichen Beziehungen unterhalten werden 
(BGE 135 I 233 E. 5.1). 

d) Es ist mit den Ausführungen des Beschwerdeführers festzuhalten, dass der 
Beschwerdegegner nicht in den L.1_____ Wohnsitz begründet haben kann. Dies 
wird denn auch von letzterem nicht bestritten, sondern sogar anerkannt, indem 
ausgeführt wird, dass es sich bei der der Migrationsbehörde mitgeteilten US-
Adresse lediglich um eine Zustelladresse handeln würde. Weiter bringt der Be-
schwerdeführer vor, dass sich der Wohnsitz des Beschwerdegegners noch in 
O.1_____ befinde. Dies gehe daraus hervor, dass im Rubrum der Stellungnahme 
vom 8. Februar 2016 als beschwerdeführerische Adresse O.1_____ angegeben 
worden sei und der Zahlungsbefehl in der zweiten Betreibung Nr. _____ am 8. 
Juni 2016 in O.1_____ an den Beschwerdegegner zugestellt worden sei, was sich 
aus der Zustellbescheinigung "an Adressat" ergeben würde. Weiter bringt der Be-
schwerdeführer vor, dass die A._____AG den Beschwerdegegner bis heute als 
Mitglied mit der Personalangabe "O.1_____" im Handelsregister aufführe. Der Be-
schwerdegegner bringt hiergegen vor, dass die Adresse in der Stellungnahme 

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vom 8. Februar 2016 durch den Rechtsvertreter in Unkenntnis des Wohnsitzwech-
sels fälschlicherweise aufgeführt worden sei, und der Zahlungsbefehl in der Be-
treibung Nr. _____ nicht an den Beschwerdegegner, sondern an dessen Rechts-
vertreter zugestellt worden sei, was im Übrigen auch das BKA Maloja in ihrer Stel-
lungnahme bestätigte (vgl. act. A.2). Weiter führt er aus, er habe im Herbst 2014 
seinen Wohnsitz nach O.4_____ verlegt, wo er gemeinsam mit seiner Ehefrau und 
den drei Kindern, die dort zur Schule gehen würden, in deren Eigentumswohnung 
unter der Adresse A 502, _____, O.4_____, wohne. Nachdem er sich im Jahr 
2011 von seiner Ehefrau getrennt habe, sei er nach O.1_____ gezogen und habe 
dort Wohnsitz begründet. Seit dem Jahr 2014 hätten sich die ehelichen Verhält-
nisse jedoch wieder konsolidiert, weswegen er im Herbst 2014 nach O.4_____ 
gezogen sei. In seiner Mietwohnung in O.1_____ habe er sich nur noch zu Ferien-
zwecken aufgehalten. Um seine Wohnsitzverlegung zu formalisieren, habe er 
dann diese Mietwohnung am 28. September 2015 per 31. Dezember 2015 aus-
serordentlich gekündigt und sich am 1. Februar 2016 bei der Gemeinde O.1_____ 
formell abgemeldet. Seine Eigentumswohnung in O.1_____ an der Adresse Via 
dal Bagn 31, O.1_____, sei erst per 11. Juli 2016 fertiggestellt worden und ohne-
hin mit Mietvertrag vom 2. November 2015 per 1. Januar 2016 drittvermietet wor-
den. Als Belege seines Wohnsitzes in O.4_____ legte der Beschwerdegegner 
überdies einen Kontoauszug der Schule seiner Kinder (act. C.15, 16, 17), eine 
Gasrechnung vom 30. Mai 2015 bis 30. November 2015 lautend auf seinen Na-
men (act. C.9) sowie eine Kopie eines auf seinen Namen lautenden Fitnessabos 
(act. C.19) ins Recht. Der Beschwerdeführer bestreitet die Tauglichkeit der vorge-
brachten Indizien als Beweisgrundlage des Wohnsitzwechsels nach O.4_____. 
Insbesondere belege das Residence Visum der L.2_____ lediglich, dass sich der 
Beschwerdegegner noch bis zum 28. Oktober 2017 dort aufhalten dürfe. Aus den 
Kontoauszügen der Schule der Kinder gehe nicht hervor, dass sich diese in 
O.4_____ befinden würde. Die genannte Schule betreibe weltweit zahlreiche 
Schulen, darunter auch in der Schweiz. Die ins Recht gelegte Gasrechnung bele-
ge ebenso wenig einen Wohnsitz in O.4_____ wie der eingereichte Baubescheid 
vom 11. Juli 2016 (act. C.13), der Mietvertrag vom 2. November 2015 (act. C.14) 
und das Fitnessabonnement (act. C.14). Der Beschwerdegegner verkenne, dass 
es einzig darauf ankomme, ob er den Beweis der Begründung eines neuen Wohn-
sitzes erbringen könne. Gelinge dieser Beweis nicht, bleibe sein Wohnsitz in An-
wendung von Art. 24 Abs. 1 ZGB in O.1_____ bestehen. Der Beschwerdeführer 
vermöge durch seine Behauptungen und Dokumente indessen gerade die Be-
gründung eines neuen Wohnsitzes nicht zu beweisen. 

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e) Zwar ist mit den Ausführungen des Beschwerdeführers festzuhalten, dass 
fraglich ist, ob der Beschwerdegegner durch die eingereichten Dokumente und 
vorgebrachten Behauptungen seine Wohnsitzverlegung nach O.4_____ zu bewei-
sen vermag. Diese Frage kann im vorliegenden Fall jedoch offen gelassen wer-
den. Denn offensichtlich irrt der Beschwerdeführer, wenn er ausführt, dass bei 
Misslingen des Beweises der Wohnsitzverlegung in Anwendung von Art. 24 Abs. 1 
ZGB weiterhin O.1_____ als Wohnsitz zu gelten habe. Wie bereits angedeutet 
(vgl. E. 5.b), ergibt sich eine Abweichung des Wohnsitzbegriffes des IPRG zu dem 
des Zivilgesetzbuches dadurch, dass insbesondere die Wohnsitzbestimmungen 
über den abgeleiteten (Art. 25 ZGB) und den fortgesetzten Wohnsitz (Art. 24 ZGB) 
keine Anwendung finden (vgl. BGE 119 II 167 E.3.a/bb); 119 II 65 E. 2.a/aa). Die-
se zivilrechtliche Regelung des fortgesetzten bzw. fiktiven Wohnsitzes von Art. 24 
ZGB finden ohnehin im SchKG − auch bei rein nationalen Sachverhalten − keine 
Anwendung (BGE 119 III 51 E.2.a). Daraus folgt, dass die Aufgabe eines einmal 
begründeten Wohnsitzes bei internationalen Verhältnissen wesentlich einfacher ist 
als in innerstaatlichen, rein zivilrechtlichen, Verhältnissen (vgl. BGE 119 III 167 E. 
3.a/bb). Nun ergibt sich jedoch aus den Tatsachen, dass der Beschwerdegegner 
seine Wohnung an der Via _____, O.1_____, am 28. September 2015 per 31. De-
zember 2015 gekündigt hat (vgl. act. C.10, 11), er seine Wohnung an der Via 
_____, O.1_____, per 1. Januar 2016 drittvermietet hat (vgl. act. C. 14), folglich 
über kein Domizil mehr in O.1_____ mehr verfügt, und sich anschliessend am 1. 
Februar 2016 bei der Gemeinde O.1_____ abgemeldet hat (vgl. act. C.7), dass er 
über keine Absicht mehr verfügt, sich dauerhaft in der Schweiz aufzuhalten. Dem-
nach weist er in O.1_____ keinen Wohnsitz und damit keinen Betreibungsort nach 
Art. 46 SchKG mehr auf. Der Arrestort fiel somit zum Zeitpunkt des Pfändungs-
vollzugs am 12. Mai 2016 nicht mit dem ordentlichen Betreibungsort zusammen. 
Die Pfändung hatte sich daher korrekterweise auf die verarrestierten Gegenstände 
zu beschränken und durfte nicht auch das weitere Vermögen unter Beschlag 
nehmen (vgl. E. 4.a). Vor diesem Hintergrund erweisen sich die durchgeführte 
Pfändung vom 12. Mai 2016 sowie die daraufhin ausgestellte Pfändungsurkunde 
als korrekt. Demzufolge sind die Beschwerdeanträge 1.1 bis und mit 2.2 der Be-
schwerdeschrift abzuweisen. Ebenfalls abzuweisen ist der Beschwerdeantrag 3., 
da infolge der korrekt durchgeführten Pfändung vom 12. Mai 2016 keine neue 
Pfändung durchzuführen ist. Sämtliche pfändbaren Gegenstände sind aufgrund 
des Arrestbefehls bekannt, weswegen sich  eine weitere Auskunft über mögliches 
Vermögen folglich erübrigt. 

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f) Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass der Beschwerdegegner sei-
nen Wohnsitz in O.1_____ spätestens am 31. Dezember 2015 aufgegeben hat 
und damit zum Zeitpunkt des Pfändungsvollzuges der Arrestort nicht mit dem or-
dentlichen Betreibungsort gemäss Art. 46 SchKG übereinstimmte. Folglich hatte 
sich die Pfändung auf die verarrestierten Gegenstände zu beschränken. Die ent-
sprechend durchgeführte Pfändung vom 12. Mai 2016 erfolgte somit korrekt. Die 
Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist abzuweisen. 

6. Davon unabhängig bleibt es dem Beschwerdeführer unbenommen, ein 
neues Arrestgesuch betreffend die Eigentumswohnung Nr. _____ in O.1_____ mit 
Benützungsrecht an den Autoeinstellplätzen _____, M_____ des Beschwerde-
gegners an der Via _____ zu stellen, um alsdann den vollstreckungsrechtlichen 
Weg zu beschreiten. Diesen Weg scheint der Beschwerdegegner durch Einleitung 
und Prosekution des Arrestverfahrens Proz.Nr. _____, Arrest Nr. _____, Betrei-
bung Nr. _____, denn auch bereits beschritten zu haben (vgl. act. E. 9, 10). 

7.a) Gemäss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 Satz 1 SchKG und Art. 61 Abs. 2 lit. a der 
Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs 
(GebV SchKG; SR 281.35) ist das Beschwerdeverfahren vor der kantonalen Auf-
sichtsbehörde kostenlos. Die Verfahrenskosten von CHF 1'500.-- verbleiben dem-
nach beim Kanton. 

b) Im Beschwerdeverfahren nach den Artikeln 17 und 19 des SchKG darf kei-
ne Parteientschädigung zugesprochen werden (Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG).

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III. Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten werden auf CHF 1'500.-- festgesetzt und gehen voll-
umfänglich zu Lasten des Kantons Graubünden. 

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c/d BGG Be-
schwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schrift-
lich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Ent-
scheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzurei-
chen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Vor-
aussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 
ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: