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**Case Identifier:** e5e76703-3689-5361-8e6e-51bf25dca1c4
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-13
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 13.06.2018 III 2018 59
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-59_2018-06-13.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 59

Entscheid vom 13. Juni 2018 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ AG,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw B.________,

gegen

1. Gemeinderat Muotathal, Hauptstrasse 48, Postfach 142, 
6436 Muotathal,
Vorinstanz,

2. C.________ AG,
Beigeladene,

Gegenstand Öffentliches Beschaffungsrecht (Vorbefassung; Projekt 
D.________: Gesamtsanierung Etappe 03; Arbeitsverge-
bung Fassadenbau: BKP 215.2)

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Sachverhalt:

A. Mit Beschluss 2018/064b vom 14. März 2018 in Sachen 'Projekt 
D.________: Gesamtsanierung Etappe 03; Arbeitsvergebung Fassadenbau: BKP 
215.2' vergab der Gemeinderat Muotathal die entsprechenden Arbeiten der 
C.________ AG. Die Offerentin A.________ AG blieb unberücksichtigt.

B. Am 23. März 2018 erhebt die A.________ AG beim Verwaltungsgericht des 
Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde gegen den Zuschlag vom 14. März 
2018 mit dem sinngemässen Antrag, die C.________ AG sei wegen Vorbefas-
sung vom Verfahren auszuschliessen und die Arbeiten seien an den Nächstran-
gierten zu vergeben.

C. Mit Verfügung des verfahrensleitenden Richters vom 26. März 2018 wird 
die Vorinstanz zur Vernehmlassung eingeladen. Der Zuschlagsempfängerin wird 
die Möglichkeit eingeräumt, als Beigeladene dem Verfahren beizutreten. Zudem 
wird der Beschwerde vom 23. März 2018 einstweilen bis auf Widerruf aufschie-
bende Wirkung erteilt.

D. Die Zuschlagsempfängerin tritt mit Eingabe vom 12. April 2018 als Beigela-
dene dem Verfahren bei und beantragt sinngemäss die Abweisung der Be-
schwerde und Bestätigung der Zuschlagserteilung. Mit Vernehmlassung vom 
12. April 2018 beantragt der Gemeinderat Muotathal die vollumfängliche Abwei-
sung der Beschwerde. Eventualiter sei der Gemeinderatsbeschluss zu kassieren. 
Alles unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführerin.

E. Mit Replik vom 26. April 2018 konkretisiert die Beschwerdeführerin die ge-
stellten Anträge:

1. Die angefochtene Verfügung der Vorinstanz vom 15. März 2018 sei aufzuheben 
und die Zimmermannarbeiten [recte: Fassadenbau] des Projekts D.________ 
(Gesamtsanierung Etappe 03; BKP 215.2) seien der Beschwerdeführerin 
gemäss ihrer seinerzeitigen Eingabe zu vergeben.

2. Die Vorinstanz sei anzuweisen, die entsprechenden Verträge mit der Be-
schwerdeführerin abzuschliessen

3. Kosten- und Entschädigungsfolgen: Alles unter Kosten- und Entschädigungs-
folgen zulasten der Vorinstanz evt. der Beigeladenen.

4. Der vorliegenden Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei die aufschiebende Wir-
kung im Sinne von Art. 17 Abs. 2 IVöB zu erteilen bzw. diese nicht zu widerru-
fen.

F. Mit Duplik vom 8. Mai 2018 hält die Vorinstanz an den Anträgen der Ver-
nehmlassung vom 12. April 2018 fest.

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G. Mit Schreiben vom 17. Mai 2018 ersucht der verfahrensleitende Richter 
den für das Projekt Sanierung Projekt D.________, Etappe 3/2018 beauftragten 
Architekten und Bauleiter um schriftliche Auskunft betreffend Zuständigkeiten im 
Projektteam und geleistete Vorarbeiten. Er erteilt die schriftliche Auskunft am 
18. Mai 2018. Mit Eingabe vom 30. Mai 2018 nimmt die Beschwerdeführerin Stel-
lung zur Auskunft.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Die Auftraggeberin eröffnet Verfügungen durch Veröffentlichung oder durch 
Zustellung (§ 36 Abs. 1 Verordnung zur Interkantonalen Vereinbarung über das 
öffentliche Beschaffungswesen [VIVöB; SRSZ 430.130] vom 15.12.2004). Der 
angefochtene Gemeinderatsbeschluss datiert vom 14. März 2018 und wurde am 
15. März 2018 versandt. Er ging bei der Beschwerdeführerin frühestens am 
16. März 2018 ein (vgl. § 4 Abs. 2 des Gesetzes über die Verwaltungsrechts-
pflege [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974 i.V.m. § 158 f. des Justizgesetzes 
[JG; SRSZ 231.110] vom 18.11.2009). Mit der Beschwerdeerhebung per 
23. März 2018 wurde die zehntägige Beschwerdefrist gewahrt. 

1.2.1  Nach konstanter Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts ist die Be-
schwerdebefugnis im Submissionsverfahren nur zu bejahen, wenn und soweit 
bei Beschwerdegutheissung die Stellung der Beschwerde führenden Partei un-
mittelbar beeinflusst wird (vgl. VGE III 2012 129 vom 15.11.2012 Erw. 2.1; VGE 
III 2010 101 vom 16.7.2010 Erw. 2.1; VGE III 2009 68 vom 10.6.2009 Erw. 2.1 
mit zahlreichen Hinweisen). Zeigen Zwischenergebnisse der gerichtlichen Beur-
teilung auf, dass keine Chancen für einen Zuschlag an die Beschwerde führende 
Partei mehr bestehen, werden die noch nicht beurteilten Rügen praxisgemäss 
nicht weiter beurteilt (vgl. VGE III 2008 241 vom 30.1.2009 Erw. 2.1, mit Hinwei-
sen u.a. auf VGE 1053-1055/02 vom 17.4.2003 Erw. 1b, Robert Wolf, Die Be-
schwerde gegen Vergabeentscheide - Eine Übersicht über die Rechtsprechung 
zu den neuen Rechtsmitteln, in: ZBl 2003, S. 1 ff. v.a. S. 11 f.). 

1.2.2  Die Beschwerdeführerin rügt eine Vorbefassung der Beigeladenen, wes-
halb sie vom Verfahren hätte ausgeschlossen werden müssen resp. auszusch-
liessen sei.

1.2.3  Gemäss Offertunterlagen hatte der Zuschlag auf das wirtschaftlich güns-
tigste Angebot zu erfolgen unter Berücksichtigung der nicht gewichteten Kriterien 
Angebotspreis, Termin, Qualität, Lehrlingsausbildung, Kundendienst sowie Öko-
logie und Baubiologie (Vi-act. 7). 

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1.2.4  Es gingen bei der Gemeinde die Angebote der Beschwerdeführerin sowie 
der Beigeladenen ein. Gemäss Protokoll Offertöffnung offerierte die Beschwerde-
führerin die Arbeiten zu einer Offertsumme netto von Fr. 347'781.--, die Beigela-
dene zu Fr. 336'641.25 (Vi-act. 10). 

1.2.5  Aufgrund dieser offerierten Preise sowie unter Berücksichtigung der Zu-
schlagskriterien und der Tatsache, dass nur zwei Offerten vorliegen, ist davon 
auszugehen, dass die Beschwerdeführerin Chancen auf den Zuschlag hat, falls 
die Beigeladene wegen Vorbefassung ausgeschlossen werden sollte. Die Be-
schwerdebefugnis der Beschwerdeführerin ist daher zu bejahen.

1.3 Nachdem auch die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts zur Beurteilung 
der vorliegenden Beschwerde zu bejahen ist (vgl. § 3 lit. a Kantonsratsbeschluss 
über den Beitritt des Kantons Schwyz zur Interkantonalen Vereinbarung über das 
öffentliche Beschaffungswesen [KRB IVöB; SRSZ 430.120] vom 17.12.2003 
i.V.m. § 15 Abs. 1 und 1bis lit. e Interkantonale Vereinbarung über das öffentliche 
Beschaffungswesen [IVöB; SRSZ 430.120.1] vom 25.11.1994/15.3.2001) und die 
10tägige Beschwerdefrist (Art. 15 Abs. 2 IVöB) gewahrt wurde, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

2.1 Die Beschwerdeführerin rügt, die Gemeinde habe es unterlassen, sich an 
§ 8 VIVöB zu halten und die Regeln der Vorbefassung zu befolgen. Personen 
und Unternehmen, die an der Vorbereitung der Unterlagen oder des Vergabever-
fahrens derart mitgewirkt haben, dass sie die Vergabe zu ihren Gunsten beein-
flussen können, dürften sich nicht an diesem beteiligen. Die Beigeladene sei in 
der Ausschreibung für die Fassadenarbeiten im Planungsteam mitverantwortlich 
gewesen und habe dennoch den Zuschlag erhalten. Weder liege ein Ausnahme-
fall vor, wonach von einem Ausschluss abgesehen werden könne noch seien die 
Vorgaben für einen solchen Ausnahmefall eingehalten worden. Entsprechend sei 
der Zuschlag an die Beigeladene aufzuheben und der Beschwerdeführerin als 
Nächstrangierte zu erteilen.

2.2 Die Beigeladene macht geltend, nicht sie, sondern die E.________ AG ha-
be den Auftrag Holzbauplanung offeriert, ausgeführt und abgerechnet. Es handle 
sich dabei um eine eigene und selbständige Firma. In den Unterlagen sei fälsch-
licherweise die Beigeladene im Planungsteam aufgeführt. Zudem stehe die Holz-
bauplanung mit der Ausschreibung von BKP 215.2 in keinem Zusammenhang. 
Die Ausschreibungsunterlagen seien vom Architekten selber erstellt worden. 

2.3 Der Gemeinderat betont, die Ausschreibung sei sehr transparent erfolgt. 
Man habe (…) drei Zimmereibetriebe (…) zur Offertstellung eingeladen. In den 

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Unterlagen werde das Planungsteam der gesamten Sanierung Etappe 3/2018 
aufgeführt. Unter Holzbauplanung werde so die Firma C.________ AG aufge-
führt, wobei es sich genau genommen um die E.________ AG handle, die eine 
eigenständige juristische Person darstelle. Diese habe indes nur für die Arbeits-
gattung Zimmermann BKP 214 Vorleistungen getätigt, nicht auch für die hier re-
levante Arbeitsgattung Fassadenbau BKP 215.2. Mit Unterzeichnung der Offerte 
habe der Offertsteller, also die Beschwerdeführerin, erklärt, über alle wesentli-
chen Punkte orientiert zu sein und zu wissen, dass auf spätere Einwände über 
ungenügende Aufklärung nicht eingetreten werde. Mithin sei ihr Wissensstand für 
die Offerteinreichung genügend gewesen.

3.1 Vorbefassung im vergaberechtlichen Sinne bedeutet Vorwissen, über wel-
ches ein Anbieter namentlich aufgrund seiner Beteiligung an der Vorbereitung 
des Vergabeverfahrens verfügt, welches sich auf den Anbieterwettbewerb aus-
wirken und mit Blick auf das Gebot der Gleichbehandlung der Anbieter problema-
tisch sein kann (Galli/Moser/Lang/Steiner, Praxis des öffentlichen Beschaffungs-
rechts, 3. Auflage, Rz. 1043). Eine Vorbefassung liegt vor, wenn ein Anbieter bei 
der Vorbereitung eines Submissionsverfahrens mitgewirkt hat, sei es durch das 
Verfassen von Projektgrundlagen, durch das Erstellen von Ausschreibungsunter-
lagen oder durch das Informieren der Beschaffungsstelle über bestimmte techni-
sche Spezifikationen des zu beschaffenden Gutes (Urteil BGer 2P.164/2004 vom 
25.1.2005 Erw. 3.1 mit Hinweisen). Als vorbefasst gelten und als Anbieter 
grundsätzlich auszuschliessen sind mithin externe Fachleute, die zur Vorberei-
tung und/oder Durchführung des Submissionsverfahrens beigezogen werden 
(Urteil BGer 2P.164/2004 vom 25.1.2005 Erw. 3.3; VGE III 2013 105 vom 
7.10.2013 Erw. 3.5.1; VGE III 2012 155 vom 17.1.2013 Erw. 4.3.2 mit Hinwei-
sen).

3.2 Wenn externe Fachleute zur Vorbereitung und/oder Durchführung des Sub-
missionsverfahrens beigezogen werden, sind sie vorbefasst und grundsätzlich 
als Anbieter auszuschliessen (Galli/Moser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 1052; VGE 
1053-55/02 vom 17.4.2003 Erw. 4a). In § 8 VIVöB wird dieser Tatbestand explizit 
wie folgt geregelt: "Personen und Unternehmen, die an der Vorbereitung der Un-
terlagen oder des Vergabeverfahrens derart mitgewirkt haben, dass sie die Ver-
gabe zu ihren Gunsten beeinflussen können, dürfen sich am Verfahren nicht be-
teiligen". Die Vorbefassung ist mit der Ausstandspflicht mithin eng verwandt (BR 
2/03, S17, S. 65; vgl. auch Handbuch Öffentliches Beschaffungswesen im Kan-
ton Schwyz, Stand 10.1.2011, Ziff. 7). 

In der Rechtsprechung verschiedener Kantone wird hervorgehoben, dass es 
genüge, wenn ein Wettbewerbsvorteil als möglich erscheine (Gal-

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li/Moser/Lang/Stei-ner, a.a.O., Rz. 1055 [GR], 1058 [AG]; BR 2/03 S17, S. 65). 
Anderseits führt nicht jede Vorbefassung bzw. jeder Wissensvorsprung zum Aus-
schluss eines Anbieters. Nebst der geringen Anzahl von Anbietern einer be-
stimmten Leistung vermag auch der geringe Grad einer Mitwirkung einen Ver-
zicht auf Verfahrensausschluss zu rechtfertigen (Galli/Moser/Lang/Steiner, 
a.a.O., Rz. 1060 [LU]; Rz. 1058 [AG]; weitere mögliche Ausnahmesituationen: 
bei Neuausschreibung eines Dauerauftrages, Wissensvorsprung des bisherigen 
Auftragsinhabers [Rz. 1053]; siehe auch Rz. 1065). Auf keinen Fall darf ein Un-
ternehmer die Ausschreibung zu seinen Gunsten beeinflussen. Verlangt ist, dass 
ein Mitwirken im Verfahren offen gelegt und ein allfälliger Wissensrückstand der 
übrigen Bewerber durch geeignete Ausgleichsmechanismen kompensiert wird 
(Galli/Moser/Lang/ Steiner, a.a.O., Rz. 1058). 

3.3 Um den Ausschlussgrund nicht ausufern zu lassen und diesem im Interes-
se des Vertrauensschutzes und der Rechts- und Planungssicherheit klarere Kon-
turen zu verleihen, sollte nach Christoph Jäger (Direkte und indirekte Vorbefas-
sung im Vergabeverfahren, BR 1/2011, S. 4ff.) nur dann auf eine relevante Vor-
befassung geschlossen werden, wenn grundsätzlich folgende vier Vorausset-
zungen erfüllt sind:

- dass das vorbefasste Unternehmen nach der Ausschreibung oder Einladung 
als Anbieter am Vergabeverfahren teilnimmt (1);

- dass der Anbieter vor der formellen Eröffnung des Vergabeverfahrens in die 
Projektierungs- und Vorbereitungsarbeiten eingebunden war (2);

- dass zwischen der Tätigkeit der vorbefassten Person in der Vorbereitungs-
phase und dem nachfolgenden Vergabeverfahren ein Sachzusammenhang 
besteht (was dann gegeben ist, wenn sich die frühere Tätigkeit inhaltlich mit 
dem Beschaffungsgegenstand ganz oder zumindest teilweise deckt) (3); 

- und dass ein tatsächlicher, kausaler Wettbewerbsvorteil (und nicht nur der 
Anschein eines solchen Vorteils) vorliegt (4). 

Lehre und Rechtsprechung nennen im Wesentlichen drei Wettbewerbsvorteile 
der Vorbefassung: Zuschneiden der Ausschreibung, Wissensvorsprung und psy-
chologische Vorteile (vgl. Christoph Jäger, a.a.O., S. 8ff. mit weiteren Hinweisen). 
Ein vergaberechtlich relevanter Wissensvorsprung wird angenommen, wenn fol-
gende drei Voraussetzungen erfüllt sind:

- Projektbezogenheit: Der Wissensvorsprung muss sich auf projektbezogene, 
d.h. die konkrete Beschaffung betreffende Informationen beziehen. Objekt- 
und Ortskenntnisse aus eigenständigen früheren Aufträgen sind Bestandteil 

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der allgemeinen Unternehmenserfahrungen und für das aktuelle Verfahren 
unbeachtlich. 

- Exklusivität: Die Informationen und Erkenntnisse des vorbefassten Anbieters 
über das Beschaffungsvorhaben müssen exklusiv sein, dürfen mithin nicht all-
gemein bekannt oder aus den Ausschreibungsunterlagen oder sonstigen, al-
len Anbietern zugänglichen Dokumenten ersichtlich sein. 

- Wirtschaftliche Verwertbarkeit: Der vorbefasste Anbieter muss die projektbe-
zogenen, exklusiven Informationen zur Beschaffung in seiner Offerte verwer-
ten können. Dazu müssen sie für die Erarbeitung des Angebots dienlich sein, 
d.h. dem besseren Verständnis der Eignungs- und Zuschlagskriterien helfen 
oder Aufschlüsse zu einem oder mehreren Wettbewerbsparametern wie Preis, 
Qualität, Serviceleistungen etc. oder zu 'weichen' Faktoren wie Präferenzen, 
Wünschen und Vorstellungen der Vergabebehörde geben. Dies setzt voraus, 
dass die Mitwirkung im Vorfeld der Ausschreibung eine gewisse Intensität er-
reicht hat und sich einzelne Informationen zu einem einigermassen gefestig-
ten 'Wissen' über zentrale Aspekte der Beschaffung verdichtet haben (vgl. 
Christoph Jäger, a.a.O., S. 10 mit Hinweisen). 

3.4 Schliesslich kommt der Ausschluss eines Mitbieters von der Submission 
jedoch nur infrage, wenn das Vorliegen eines unzulässigen Wettbewerbsvorteils 
dargetan ist. Die Beweislast dafür obliegt dem Konkurrenten, der eine unzulässi-
ge Vorbefassung behauptet (Urteil BGer 2P.164/2004 vom 25.1.2005 Erw. 5.7.3; 
Urteil Verwaltungsgericht Zürich VB.2014.00433 vom 2.3.2015 Erw. 6.2). Inso-
fern ist diese Rechtsprechung klar von derjenigen zur Ausstandspflicht von Rich-
tern und Behördenmitgliedern zu unterscheiden, bei welcher schon der objektiv 
begründete Anschein einer verpönten Beeinflussung ausreicht. Ein Unternehmer 
muss sich demgegenüber seinen Ausschluss von einer Submission nicht gefallen 
lassen, solange das Vorliegen eines unzulässigen Wettbewerbsvorteils aus Vor-
befassung nicht erwiesen ist.

4.1 Die Beigeladene macht geltend, eine Vorbefassung sei schon daher aus-
geschlossen, weil mit der Holzbauplanung die E.________ AG beauftragt worden 
sei. Diese sei eine eigenständige juristische Person und von der Beigeladenen 
unabhängig. In den Ausschreibungsunterlagen sei fälschlicherweise die Beigela-
dene als Mitglied des Planungsteams aufgelistet. Die Offert- und Rechnungsstel-
lung für die Holzbauplanung zeige klar auf, dass mit diesen die E.________ AG 
und nicht die Beigeladene befasst gewesen sei. Ebenso lässt sich der Gemein-
derat vernehmen. Dieser Darstellung kann indes nicht gefolgt werden. 

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Eine Vorbefassung liegt gemäss § 8 VIVöB vor, wenn Personen und Unterneh-
men, die an der Vorbereitung der Unterlagen oder des Vergabeverfahrens derart 
mitgewirkt haben, dass sie die Vergabe zu ihren Gunsten beeinflussen können. 
Es soll ausgeschlossen werden, dass ein Anbieter einen Wettbewerbsvorteil auf-
grund eines Wissensvorsprungs hat. Von diesem Wissensvorsprung kann er pro-
fitieren, weil dieses Mehr an Wissen aufgrund seiner Mitwirkung an den Vorberei-
tungsarbeiten in seiner Unternehmung resp. bei den Angestellten seiner Unter-
nehmung vorhanden ist. 

Gemäss Handelsregister (www.zefix.ch; eingesehen am 17.5.2018) handelt es 
sich bei der Beigeladenen und der E.________ AG um zwei juristische Perso-
nen. Sie teilen sich indes den Präsidenten und die zwei weiteren, eingetragenen 
Mitglieder und firmieren unter derselben Adresse. Auch der Internetauftritt ist ein 
einheitlicher. Für beide Firmen wird dasselbe personelle Team vorgestellt. Unter 
"Geschichte" der Firmen wird ausgeführt, 2013 seien die Planungsarbeiten in die 
neu gegründete Firma E.________ AG ausgelagert worden. Mithin besteht wei-
testgehende personelle Übereinstimmung zwischen den beiden Firmen. Dies 
dürfte mitunter der Grund sein, weshalb die Ausschreibungsunterlagen die Bei-
geladene und nicht die E.________ AG als Teil des Projektteams aufführt und 
weshalb selbst im Bericht zur Fachplanung Holzbau (Vi-act. 3) die Beigeladene 
und nicht die E.________ AG als Bauherrenvertreterin genannt wird.

Vor allem aber wurde die Offerte der E.________ AG für die Holzbauplanung 
durch F.________ eingereicht (Vi-act. 1), der für die Beigeladene auch die Offer-
te für die vorliegenden Arbeiten eingereicht hat (Vi-act. 9) und im Planungsteam 
wird als Sachbearbeiter der Holzbauplanung G.________ genannt (Vi-act. 9 S. 
11), der die Holzbauplanung effektiv auch vornahm (Vi-act. 3) und ebenso für die 
Beigeladene tätig ist. Bei dieser personellen Übereinstimmung der beiden 
selbständigen Firmen kann es mit Blick auf die Problematik der Vorbefassung 
keine Rolle spielen, ob die Beigeladene oder die E.________ AG mit Ausschrei-
bungsarbeiten mandatiert war. Ein im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten ge-
wonnenes Wissen, ein entsprechender Wissensvorsprung steht unterschiedslos 
beiden Firmen zur Verfügung, weshalb allein die juristische Form der beiden Auf-
tragnehmer eine Vorbefassung nicht auszuschliessen vermag. 

4.2 Vorliegend geht der beschwerdeführerische Vorwurf einer Vorbefassung 
der Beigeladenen dennoch fehl. 

4.2.1  Die Gemeinde Muotathal unterzieht ihr Projekt D.________ einer Ge-
samtsanierung. Das Projekt D.________ besteht aus zwei ähnlichen Trakten. 
Der erste Trakt wurde 2017 saniert. In der anstehenden Etappe 3/2018 wird der 

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zweite Trakt saniert. Dies in derselben Art und Ausführung sowie Optik wie der 
erste Trakt. Mit der Architekturleistung und Bauleitung wurde die H.________ 
GmbH beauftragt, welche auch die Ausschreibungsunterlagen zusammenstellte 
und die Unternehmungen zur Offertstellung einlud.

4.2.2  Für die Sanierung wurden verschiedene Arbeiten vergeben. Für die Aus-
schreibung der zu leistenden Arbeiten waren verschiedene Vorarbeiten notwen-
dig. Unter anderem wurden die Holzbauarbeiten, BKP 214, sowie der Fassaden-
bau, BKP 215.2, je separat als Leistungspakete erarbeitet und ausgeschrieben. 
Für beide Arbeitsvergebungen wurden je (…) drei Zimmermannbetriebe (…) ein-
geladen. Für die Holzbauarbeiten haben alle drei Betriebe eine Offerte einge-
reicht; für den (hier strittigen) Fassadenbau nur die Beigeladene und die Be-
schwerdeführerin. 

4.2.3  Im Rahmen der Vorarbeiten wurde mit der Fachplanung Holzbau die 
E.________ AG beauftragt. Die E.________ AG hatte dazu für BKP 214 die sta-
tischen Vorberechnungen vorzunehmen sowie zusammen mit dem Bauingenieur 
die Lastangaben zu besprechen, bauphysikalische Berechnungen und Abklärun-
gen vorzunehmen, Massaufnahmen und Kontrollen vor Ort zu tätigen, Voraus-
masse zu nehmen und die Devisierung aufzustellen (Vi-act. 1 - 6). Diese Vorar-
beiten flossen in die Arbeitsvergabe Holzbau, BKP 214, ein. Die Offertstellung 
hatte anhand der im Rahmen dieses Auftrages erarbeiteten Devisierung zu erfol-
gen. Unabhängig von der Fachplanung Holzbau erfolgte die Fachplanung Fas-
sadenbau. Dies durch den Architekten und Bauleiter, ohne Einbezug der 
E.________ AG. Er erstellte insbesondere auch die Devisierung für BKP 215.2, 
anhand welcher die Offertstellung Fassadenbau zu erfolgen hatte. 

4.2.4  Dies wird durch den Architekten und Bauleiter so bestätigt. Er hält ge-
genüber dem Gericht auf entsprechende Anfrage hin schriftlich fest, die Aus-
schreibungsunterlagen für Fassadenbau BKP 215.2 für die Etappe 3/2018 seien 
durch die Firma H.________ GmbH erarbeitet worden. Weder die Beigeladene 
noch die Firma E.________ AG hätten dazu Vorarbeiten irgendwelcher Art ge-
leistet. Auch gebe es keine Schnittstelle oder Verbindung zwischen der Holzbau-
planung / Holzbau (Zimmermann) BKP 214 und dem Fassadenbau BKP 215.2, 
da die Holzbauplanung nur für den Dachstuhl benötigt worden sei. Der Fassa-
denbau habe keine Holzbauplanung benötigt. 

In ihrer Stellungnahme vom 30. Mai 2018 zur Antwort der H.________ GmbH 
bestreitet die Beschwerdeführerin diese Ausführung mit Verweis auf die Aus-
schreibungsunterlagen, welche die Beigeladene explizit als für die Holzplanung 
Zuständige aufführe und mit Verweis auf die Stellungnahme der Beigeladenen, 

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die selber bestätige, dass die E.________ AG die Holzbauplanung ausgeführt 
habe (VG-act. 18). Dies ist indes beides unbestritten, bestätigt aber keineswegs 
eine Vorbefassung für die Arbeitsvergabe Fassadenbau. In den Ausschreibungs-
unterlagen wird das ganze Projektteam für das gesamte Projekt Sanierung Pro-
jekt D.________ 3/2018 aufgeführt, losgelöst von den für die konkrete Arbeits-
vergabe effektiv geleisteten Vorarbeiten. Weder vermag die Beschwerdeführerin 
aufzuzeigen, dass − entgegen der Ausführung der H.________ GmbH − zwi-
schen der Holzbauplanung und dem Fassadenbau Schnittstellen bestanden noch 
dass die Beigeladene im Rahmen der Holzbauplanung konkrete Vorarbeiten für 
den Fassadenbau leistete. Auch zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf, inwie-
fern die Beigeladene aufgrund der ihr anzurechnenden Holzbauplanung auch nur 
schon die Möglichkeit gehabt haben sollte, mit bewussten Manipulationen die ei-
gene Offertstellung für die Arbeitsvergabe Fassadenbau begünstigen zu können. 
Es läge indes an ihr, mindestens klare Anhaltspunkte vorzubringen, welche das 
Vorliegen eines unzulässigen Wettbewerbsvorteils als gegeben erscheinen las-
sen (Erw. 3.4). Solcherlei bringt die Beschwerdeführerin nicht vor, sondern sie 
verweist einzig auf die Auflistung der Mitglieder des Projektteams sowie auf die 
(unbestrittenen) Arbeiten für die Holzbauplanung der E.________ AG, was einen 
unzulässigen Wettbewerbsvorteil nicht darzulegen vermag.

4.2.5  Mithin ergibt sich, dass die E.________ AG (was der Beigeladenen anzu-
rechnen ist, vgl. Erw. 4.1) wohl in die Vorarbeiten der Sanierung Projekt 
D.________, Etappe 3/2018, einbezogen wurde, nämlich für die Fachplanung 
Holzbau (BKP 214), dass sie jedoch für die vorliegend strittige Arbeitsvergabe, 
den Fassadenbau, BKP 215.2, keine Vorarbeiten leistete. Zwar wurde die Beige-
ladene, um der Transparenz gerecht zu werden, unter dem (Gesamt-) Planungs-
team Etappe 3/2018 aufgeführt. Dies jedoch ausdrücklich für die Holzbaupla-
nung. Aus der Offert- und Rechnungsstellung der E.________ AG und insbeson-
dere aus dem Ergebnis dieser Holzbauplanung wird klar ersichtlich, dass deren 
Vorarbeiten ausschliesslich in einer Detailplanung zum Holzbau und einer Devi-
sierung für den Holzbau, BKP 214, resultierte. Mit der Fachplanung Fassaden-
bau, mithin mit Vorarbeiten für die vorliegend strittige Arbeitsvergabe, war weder 
die Beigeladene noch die E.________ AG befasst. 

4.3 Damit aber steht fest, dass die Beigeladene die Vergabe Fassadenbau 
BKP 215.2 nicht im Sinne von § 8 VIVöB zu ihren Gunsten beeinflussen konnte, 
so dass sie sich nicht am Verfahren Fassadenbau hätte beteiligen dürfen resp. 
durch die Gemeinde nicht hätte eingeladen werden dürfen. Bezogen auf die Ar-
beitsvergabe Fassadenbau ist die Beigeladene keine vorbefasste Unternehmerin 
und sie war vor der formellen Eröffnung des Vergabeverfahrens nicht in die Pro-

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jektierungs- und Vorbereitungsarbeiten für den Fassadenbau eingebunden. Zwi-
schen der von ihr ausgeführten Fachplanung Holzbau und der hier strittigen Ar-
beitsvergabe Fassadenbau besteht kein sachlicher Zusammenhang. Daher ver-
fügte die Beigeladene gegenüber den weiteren zur Offertstellung eingeladenen 
Unternehmen, insbesondere der Beschwerdeführerin, über keinen wettbewerbs-
verzerrenden Wissensvorsprung aufgrund ihrer Vorbefassung mit der Fachpla-
nung Holzbau (vgl. Erw. 3.3). Auch wenn es sich insgesamt um ein und dasselbe 
Projekt Sanierung Projekt D.________, Etappe 3/2018 handelt, so stellen die 
einzelnen Arbeitsvergaben doch eigenständige Vergaben dar und eine Vorleis-
tung im Rahmen der Fachplanung Holzbau zieht im konkreten Fall keine Vorbe-
fassung für die Arbeitsvergabe Fassadenbau mit sich. Die zwei Arbeitsvergaben 
sind gesondert zu betrachten. Da zwischen den Arbeiten Holzbau und Fassa-
denbau keine Schnittstellen bestanden und die Vorarbeiten gänzlich losgelöst 
voneinander erfolgt sind, konnte auch kein berechtigter Anschein eines Wettbe-
werbsvorteils der Beigeladenen erweckt werden. Im Übrigen vermag die Be-
schwerdeführerin nicht darzulegen, worin genau die Vorbefassung der Beigela-
denen bestand, welche ihr in der Arbeitsvergabe Fassadenbau BKP 215.2 einen 
nicht gerechtfertigten Wettbewerbsvorteil verschafft hätte. 

5.1 Damit erweist sich die Beschwerde als unbegründet. Aufgrund der der Bei-
geladenen anzurechnenden Vorleistungen der Firma E.________ AG im Bereich 
Fachplanung Holzbau (BKP 214) bestand keine Vorbefassung im Sinne von § 8 
VIVöB für die Arbeitsvergabe Fassadenbau BKP 215.2. Mithin ist die Beschwer-
de abzuweisen.

5.2 Diesem Ergebnis entsprechend sind die auf Fr. 2'500.-- festzusetzenden 
Verfahrenskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Die Vorinstanz und die 
Beigeladene, beide nicht anwaltschaftlich vertreten, haben keinen Anspruch auf 
eine Parteientschädigung.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) in 
der Höhe von Fr. 2'500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Sie hat 
am 5. April 2018 einen Kostenvorschuss in dieser Höhe geleistet, womit die 
Rechnung ausgeglichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 
Lausanne 14, erhoben werden, wenn der staatsvertragliche Schwellenwert 
überschritten ist und soweit sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Be-
deutung stellt (Art. 42 und 82 ff., insbesondere Art. 83 lit f. des Bundesge-
setzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005). 

Im Übrigen kann ebenfalls innert 30 Tagen seit Zustellung subsidiäre Ver-
fassungsbeschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässi-
gen Rechten gerügt werden (Art. 113 ff. BGG). Bei gleichzeitiger ordentli-
cher Beschwerde sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift ein-
zureichen.

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanz (R; unter Beilage der Stellungnahme der Beschwerdefüh-

rerin vom 30.5.2018)
- die Beigeladene (R; unter Beilage der Stellungnahme der Beschwerde-

führerin vom 30.5.2018)
- das Baudepartement Kanton Schwyz (A)
- und die Eidg. Wettbewerbskommission WEKO, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 13. Juni 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 18. Juni 2018