# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e757c675-7802-5f64-89fb-e6ef624891aa
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-04-23
**Language:** de
**Title:** Bern Steuerrekurskommission 23.04.2024 100 2022 350
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Steuerrekurs/BE_SRK_001_100-2022-350_2024-04-23.pdf

## Full Text

100 22 350
200 22 261
Gemeinde: D.________
ZPV-Nr.: ________
Eröffnung: 25.4.2024 RNA/JRO/aae

STEUERREKURSKOMMISSION DES KANTONS BERN

Sitzung vom 23. April 2024

Es wirken mit: die hauptamtliche Richterin Nanzer, die Fachrichter Maleta und Fankhauser 
sowie Röthlisberger als Gerichtsschreiber

In der Rekurs- und Beschwerdesache

von

A.________

vertreten durch

B.________, Fürsprecher und Notar, Advokatur und Notariat C.________ & Partner

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Bern, Brünnenstrasse 66, Postfach, 3001 Bern

betreffend Bussen für das Steuerjahr 2014 (Widerhandlung)

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hat die Steuerrekurskommission den Akten entnommen:

A. A.________ (Rekurrentin) erhielt im Jahr 2014 eine Nachzahlung der ordentlichen Alters-
rente der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) für die Jahre ab 2009 in der Höhe von 

CHF 139'020.--, die sie nicht in ihrer Steuererklärung 2014 deklarierte. In der Steuererklärung 

2014 deklarierte sie lediglich die ordentliche AHV-Rente ab dem Jahr 2014 von CHF 28'080.-- 

pro Jahr (zwölfmal CHF 2'340.--). Daraufhin leitete die Steuerverwaltung des Kantons Bern, 

Abteilung Zentrale Veranlagungsbereiche, Bereich Nachsteuer (heute: Abteilung Nachsteuer; 

fortan Steuerverwaltung), mit Schreiben vom 22. April 2021 ein Nach- und Strafsteuerverfahren 

gegen die Rekurrentin ein. Am 5. September 2022 erliess die Steuerverwaltung eine Nach-

steuer- und Bussenverfügung für das Steuerjahr 2014, in der sie die Rekurrentin zur Nachzah-

lung von CHF 26'437.25 für die Kantons- und Gemeindesteuern (zuzüglich Verzugszinsen von 

CHF 5'695.10) und CHF 4'650.45 für die direkte Bundessteuer (zuzüglich Verzugszinsen von 

CHF 1'068.25) verpflichtete und ihr wegen vollendeter Steuerhinterziehung Steuerbussen von 

CHF 8'724.30 für die Kantons- und Gemeindesteuern und von CHF 1'534.65 für die direkte 

Bundessteuer auferlegte. Bei den Bussen ging die Steuerverwaltung von Fahrlässigkeit aus und 

setzte den Bussenfaktor auf das Minimum von 0.33 des vorenthaltenen Steuerbetrags fest. 

Weiter wurden ihr Gebühren von CHF 300.-- auferlegt.

B. Dagegen hat die Rekurrentin, vertreten durch Fürsprecher und Notar B.________ (Vertre-
ter), am 29. September 2022 Einsprache erhoben, welche die Steuerverwaltung antragsgemäss 

als Sprungrekurs und -beschwerde an die Steuerrekurskommission des Kantons Bern (Steuer-

rekurskommission) weitergeleitet hat. Der Vertreter beantragt darin, dass die Nachzahlung der 

AHV von CHF 139'020.-- im Jahr 2014 als Kapitalleistung aus Vorsorge zu besteuern sei; unter 

Kosten- und Entschädigungsfolge. Die Nachbesteuerung und die Busse in Höhe eines Drittels 

der hinterzogenen Steuer sind nicht bestritten worden. Strittig im vorliegenden Sprungrekurs 

bzw. der Sprungbeschwerde sei einzig die Frage, ob die Nachzahlung als Kapitalabfindung für 

wiederkehrende Leistungen i.S.v. Art. 43 StG bzw. Art. 37 DBG oder als Kapitalleistung aus 

Vorsorge i.S.v. Art. 44 StG bzw. Art. 38 DBG qualifiziert werden könne. Der Vertreter ist der 

Ansicht, dass es sich um eine Kapitalleistung aus Vorsorge handle. Dies, weil die Rekurrentin 

(Jg. 1945) die AHV-Rente ab 2009 hätte beziehen können, sie sich jedoch für einen späteren 

Bezug (ab dem Jahr 2014) entschieden habe. Es sei daher ein bewusster Entscheid gewesen, 

analog zu einem Kapitalbezug aus beruflicher oder freier Vorsorge. Einkünfte aus der AHV qua-

lifizierten auch als Einkünfte aus der Vorsorge, die besonders privilegiert zu besteuern seien. 

Einmalzahlungen aus Vorsorgewerken würden der Besteuerung von Kapitalleistungen aus Vor-

sorge unterstehen. Hierbei verweist der Vertreter auf den Entscheid der Steuerrekurskommissi-

on vom 17. Februar 2004 (RKE 4626 NP/DB 2001, E. 2), in welchem festgehalten sei, dass 

Nachzahlungen der Invalidenversicherung (IV) als Kapitalabfindung für wiederkehrende 

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Leistungen zu qualifizieren seien. Dies mit der Begründung, dass die Leistung normalerweise 

periodisch ausbezahlt werde und die Nachzahlung ohne Zutun der steuerpflichtigen Person 

erfolgt sei. Vorliegend sei die Nachzahlung jedoch nicht deshalb erfolgt, weil zuerst eine An-

spruchsberechtigung habe geprüft werden müssen, sondern weil die Rekurrentin die Altersrente 

bewusst später bezogen habe.

C. Das Rekurs- und Beschwerdeverfahren betreffend das Nachsteuerverfahren 
(Nrn. 100 22 341 / 200 22 253) ist mit prozessleitender Verfügung vom 28. Oktober 2022 bis 

zum Abschluss des vorliegenden Steuerhinterziehungsverfahrens vor der Steuerrekurskommis-

sion sistiert worden.

D. Mit Schreiben vom 28. Oktober 2022 ist der Vertreter darauf hingewiesen worden, dass 
die Rekurrentin das Recht hat, in der Sache persönlich einvernommen zu werden. Da innert 

Frist kein entsprechender Antrag eingereicht worden ist, ist davon auszugehen, dass die Rekur-

rentin sinngemäss auf eine solche verzichtet hat.

E. Mit Schreiben vom 15. Dezember 2022 hat die Steuerverwaltung ihre Vernehmlassung 
eingereicht und darin die kostenfällige Abweisung von Rekurs und Beschwerde beantragt. Sie 

bringt darin im Wesentlichen vor, dass eine Rentennachzahlung, welche in Form einer 

einmaligen Kapitalzahlung ausgerichtet werde, für welche jedoch eine periodische Auszahlung 

vorgesehen wäre, wie dies vorliegend der Fall sei, entgegen der Ansicht des Vertreters nicht als 

Kapitalleistung aus Vorsorge qualifiziere. Dementsprechend sei die vorliegende Nachzahlung 

für AHV-Rentenansprüche von CHF 139'020.-- zu Recht gestützt auf Art. 43 StG bzw. Art. 37 

DBG wie eine Kapitalabfindung für wiederkehrende Leistungen qualifiziert und nachbesteuert 

worden.

F. Der Vertreter hat Gelegenheit erhalten, dazu Stellung zu nehmen, wovon er keinen Ge-
brauch gemacht hat.

G. Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat sich nicht vernehmen lassen.

Auf den Inhalt der Rechtsschriften wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in den nachfol-

genden Erwägungen näher eingegangen.

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Die Steuerrekurskommission zieht in Erwägung:

1. Einspracheentscheide der Steuerverwaltung betreffend das Steuerstrafverfahren können 
bei der Steuerrekurskommission durch Rekurs bzw. Beschwerde angefochten werden 

(Art. 195 ff. des Steuergesetzes vom 21. Mai 2000 [StG; BSG 661.11] und Art. 140 des Bun-

desgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11] i.V.m. 

Art. 9 der Verordnung vom 18. Oktober 2000 über den Vollzug der direkten Bundessteuer 

[BStV; BSG 668.11]). Ausserdem kann die Einsprache gegen eine einlässlich begründete Ver-

fügung mit Zustimmung der steuerpflichtigen Person bzw. der Steuerverwaltung ausnahmswei-

se als Rekurs bzw. als Beschwerde an die Steuerrekurskommission weitergeleitet werden 

(sog. Sprungrekurs bzw. -beschwerde gemäss Art. 192 Abs. 3 StG bzw. Art. 132 Abs. 2 DBG). 

Vorliegend ist die Verfügung der Steuerverwaltung vom 5. September 2022 einlässlich begrün-

det und die Steuerverwaltung hat die Einsprache vom 29. September 2022 mit Schreiben vom 

14. Oktober 2022 antragsgemäss als Sprungrekurs bzw. -beschwerde an die Steuerrekurs-

kommission weitergeleitet. Die Steuerrekurskommission ist deshalb sachlich und örtlich zustän-

dig. Die Rekurrentin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträgen nicht durchgedrungen. 

Sie ist daher beschwert und zur Anfechtung befugt (Art. 195 Abs. 2 StG und Art. 140 ff. DBG 

i.V.m. Art. 3 BStV i.V.m. Art. 86 und 65 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungs-

rechtspflege [VRPG; BSG 155.21]). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Eingabe ist des-

halb einzutreten.

2. Die vorliegende Streitsache wird von der Steuerrekurskommission in Dreierbesetzung 
beurteilt, da die Busse über CHF 3'000.-- liegt (Art. 70 Abs. 3 und Abs. 4 Bst. c des Gesetzes 

vom 11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft 

[GSOG; BSG 161.1]).

3. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist auf Grund der Sistierung des Nachsteuer-
verfahrens einzig die Busse wegen Steuerhinterziehung. Hierbei ist unstrittig, dass die Rekur-

rentin mit Verfügung der Ausgleichskasse des Kantons Bern vom 28. Oktober 2014 (Akten der 

Steuerverwaltung, pag. 27-25) eine Nachzahlung der AHV Renten für den Zeitraum vom 1. Ok-

tober 2009 bis zum 30. September 2014, über CHF 139'020.-- erhalten hat. Auch ist unstrittig, 

dass die Rekurrentin diese Nachzahlung nicht als Einkommen in der Steuererklärung 2014 de-

klariert hat. Die von der Steuerverwaltung festgesetzte Busse in der Höhe eines Drittels der 

hinterzogenen Steuer wird vom Vertreter auch nicht bestritten. Es liegen daher hinsichtlich der 

Busse übereinstimmende Anträge vor, womit die Busse wegen Steuerhinterziehung nicht mehr 

strittig ist, auch bestehen auf Grund der Aktenlage für die Steuerrekurskommission keine ernst-

haften Zweifel, dass die Rekurrentin im Jahr 2014 eine fahrlässige Steuerhinterziehung began-

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gen hat. Somit ist der Bussenfaktor wegen fahrlässiger Steuerhinterziehung im Umfang von 

0.33 zu bestätigen.

4. Strittig ist vorliegend einzig die Basis betreffend der Bussenberechnung bzw. die Frage, 
ob die fragliche Nachzahlung der AHV-Rente als Kapitalabfindung für wiederkehrende Leistun-

gen i.S.v. Art. 43 StG bzw. Art. 37 DBG oder als Kapitalleistung aus Vorsorge i.S.v. Art. 44 StG 

bzw. Art. 38 DBG zu qualifizieren und entsprechend zu besteuern ist.

4.1 Art. 37 DBG (bzw. Art. 43 StG) betrifft die ordentliche Einkommensbesteuerung. Gehören 
zu den Einkünften der steuerpflichtigen Person Kapitalabfindungen für wiederkehrende Leistun-

gen, so wird die Einkommenssteuer gemäss dieser Vorschrift unter Berücksichtigung der übri-

gen Einkünfte zum Steuersatz berechnet, der sich ergäbe, wenn anstelle der einmaligen eine 

jährliche Leistung ausgerichtet worden wäre. Damit wird der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit 

der steuerpflichtigen Person Rechnung getragen. Angesichts der progressiven Ausgestaltung 

der Tarife wäre es mit dem Grundsatz der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungs-

fähigkeit nicht vereinbar, solche Kapitalabfindungen zur Ermittlung des Steuersatzes in ihrer 

vollen Höhe zu berücksichtigen. Die steuerpflichtige Person verfügt zwar dank der Kapitalabfin-

dung über ein höheres Einkommen, das aber durch die Kapitalabfindung künstlich erhöht und 

durch Einkommenseinbussen in anderen Perioden erkauft ist (BGer 2C_158/2013 vom 

26.8.2013, E. 3.1). Als Kapitalabfindungen für wiederkehrende Leistungen i.S.v. Art. 37 DBG 

(bzw. Art. 43 StG) können unter bestimmten Voraussetzungen auch einmalige Vermögens-

zugänge gelten, mit denen aufgelaufene, das heisst in der Vergangenheit begründete Teilleis-

tungen abgegolten werden. Solche Kapitalabfindungen kommen jedoch nur dann in den Ge-

nuss der nach Art. 37 DBG privilegierten Besteuerung zum Rentensatz, wenn – dem Wesen der 

betreffenden Leistungen entsprechend – ordentlicherweise eine periodische Ausrichtung vorge-

sehen gewesen wäre, und diese (in der Vergangenheit) ohne Zutun der berechtigten steuer-

pflichtigen Person unterblieben ist (vgl. Peter Locher, Kommentar zum Bundesgesetz über die 

direkte Bundessteuer, I. Teil, 2. Aufl., 2019, N. 4 zu Art. 37 DBG; Ivo P. Baumgartner in: Kom-

mentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer [DBG], 

4. Aufl., 2022, N. 10a zu Art. 37 DBG; Richner/Frei/Kaufmann/Rohner, Handkommentar zum 

DBG, 4. Aufl., 2023, N. 9 zu Art. 37 DBG; vgl. auch BGer 2C_285/2020 vom 20.9.2020, E. 5.3; 

BGer 2A.68/2000 vom 5.10.2000, in StE 2001 B 26.2 Nr. 7 E. 4a ff. [Grundsatzurteil]), diesem 

also kein Wahlrecht in Bezug auf die Erfüllungsart bzw. den Erfüllungszeitpunkt zustand 

(BGer 2A.50/2000 vom 6.3.2001, E. 4b). Neben Rentenleistungen im Bereich der Sozialversi-

cherungen könnte das etwa bei unbezahlt gebliebenen Unterhaltsbeiträgen (Art. 125 des 

Schweizerischen Zivilgesetzbuches [ZGB; SR 210]) oder bei Lohnnachzahlungen, die sich auf 

Art. 8 Abs. 3 der Bundesverfassung (BV; SR 101) stützen, der Fall sein. Sind derart 

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geschuldete Teilleistungen vorenthalten worden, so dass sie gar nicht periodengerecht versteu-

ert werden konnten, wäre es unbillig, die nachträgliche Kapitalabfindung zusammen mit dem 

übrigen Einkommen zum vollen Satz zu besteuern und den berechtigten Empfänger dadurch 

steuerrechtlich zu "bestrafen". Demgegenüber wäre eine Steuersatzermässigung dort nicht ge-

rechtfertigt und auch nicht sachgerecht, wo die Ausrichtung einer Kapitalabfindung anstelle pe-

riodischer Teilleistungen und der Auszahlungszeitpunkt von der Wahl der Beteiligten abhängen 

(BGer 2A.68/2000 vom 5.10.2000, in StE 2001 B 26.2 Nr. 7 E. 4c). Der Grundsatz, dass steu-

erwirksame Vermögenszugänge derjenigen Berechnungsperiode zuzuordnen sind, in welcher 

die steuerpflichtige Person einen festen Anspruch auf sie erworben hat, gilt nämlich nicht nur für 

die Bemessung des steuerbaren Einkommens, sondern auch für die Berechnung des massge-

benden Steuersatzes (BGer 2A.68/2000 vom 5.10.2000, in StE 2001 B 26.2 Nr. 7 E. 4b). Des-

halb ist eine Anwendung von Art. 37 DBG (bzw. Art. 43 StG) beispielsweise ausgeschlossen bei 

der Realisierung stiller Reserven, bei Entschädigungen für hingegebenes Kapital, unabhängig 

davon, ob diese einmalig, periodisch oder unregelmässig erfolgen, bei Abgangsentschädigun-

gen oder auch bei auf Vereinbarung beruhenden Lohnzahlungen in einem langfristigen Arbeits-

verhältnis (BGer 2A.68/2000 vom 5.10.2000, in StE 2001 B 26.2 Nr. 7 E. 4c). Überlegungen 

zum Vorliegen eines irgendwie gearteten Zwangselements gründen letztlich in der Interpretation 

der Regelung von Art. 37 DBG (bzw. Art. 43 StG) als Privileg, das nicht steuerplanerischen 

Massnahmen der steuerpflichtigen Person ausgesetzt werden soll. Diese Regelung ist aber nur 

ein systematisch gebotenes Korrektiv für das Periodizitätsprinzip, das bei einer stark progressi-

ven Ausgestaltung des Steuertarifs zu erheblichen Verzerrungen und Ungerechtigkeiten führen 

kann (Ivo P. Baumgartner, a.a.O., N. 10c zu Art. 37 DBG).

4.2 Art. 38 DBG (bzw. Art. 44 StG) betrifft demgegenüber die Kapitalleistungen aus Vorsorge. 
Diese sollen nach dem Willen des Gesetzgebers besonders privilegiert besteuert werden. Die 

Verfassungsgrundlage findet sich in Art. 111 BV. Zu diesem Zweck werden sie – anders als die 

Kapitalabfindungen nach Art. 37 DBG (bzw. Art. 43 StG) – gesondert vom übrigen Einkommen 

mit einer Jahressteuer erfasst (sog. Vorsorgetarif; Art. 38 Abs. 1 DBG; Art. 44 Abs. 1 StG). Da-

mit wird die Progressionswirkung des übrigen Einkommens eliminiert (BGer 2C_158/2013 vom 

26.8.2013, E. 3.2). Die kantonalen Steuern werden zu einem reduzierten Tarif (Art. 44 Abs. 2 

und 3 StG) und die direkte Bundessteuer zu einem Fünftel der ordentlichen Tarife (Art. 38 

Abs. 2 DBG) besteuert (VGE 100 2019 66/67 vom 24.10.2019, E. 2.3). Der Anwendungsbereich 

von Art. 38 DBG (bzw. Art. 44 StG) erstreckt sich grundsätzlich auf alle Einkünfte (Kapitalleis-

tungen) aus Vorsorge im weiten Sinn des Wortes. Als Kapitalleistungen aus Vorsorge gelten 

vorab Kapitalleistungen aus AHV/IV (1. Säule), aus beruflicher Vorsorge (2. Säule), aus aner-

kannten Einrichtungen der gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a), aus Leibrenten und Ver-

pfründung (Säule 3b) sowie Zahlungen bei Tod und für bleibende körperliche und 

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gesundheitliche Nachteile (vgl. Art. 38 Abs. 1 i.V.m. Art. 22 DBG; Art. 44 Abs. 1 Bst. a und b 

StG; BGer 2C_158/2013 vom 26.8.2013, E. 3.3; VGE 100 2017 191/192 vom 25.4.2018, 

E. 3.2). Art. 38 DBG (bzw. Art. 44 StG) erfasst nur Kapitalleistungen und nicht auch Renten-

nachzahlungen, d.h. Renten, welche aus irgendwelchem Grund erst in einem späteren Zeit-

punkt und zusammen mit anderen Rentenzahlungen ausgerichtet werden. Solche Zahlungen 

sind im Lichte von Art. 37 DBG (bzw. Art. 43 StG) zu beurteilen (Ivo P. Baumgartner, a.a.O., 

N. 6d zu Art. 38 DBG).

4.3 Art. 37 DBG (bzw. Art. 43 StG) sieht keine zweifache Reduktion wie bei Art. 38 DBG (bzw. 
Art. 44 StG) vor. Die beiden Vorschriften verfolgen unterschiedliche Zwecke. Entscheidendes 

(und ausreichendes) Tatbestandsmerkmal für die Anwendung von Art. 37 DBG (Art. 43 StG) ist, 

dass es sich um eine Kapitalabfindung für wiederkehrende Leistungen handelt. Diese sollen 

entsprechend der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit für wiederkehrende Leistungen besteuert 

werden. Handelt es sich aber um eine Kapitalleistung aus Vorsorge i.w.S., so erfolgt die Be-

steuerung nach Art. 38 DBG (bzw. Art. 44 StG) gesondert vom übrigen Einkommen und zu ei-

nem besonders günstigen Tarif. Damit sollen solche Zahlungen angesichts ihres Zwecks (Vor-

sorge) steuerlich besonders begünstigt werden. Die gesonderte Besteuerung von Kapitalleis-

tungen nach Art. 38 DBG (bzw. Art. 44 StG) wird gegenüber der Besteuerung zum Rentensatz 

(Art. 37 DBG [bzw. Art. 43 StG]) allgemein als für die steuerpflichtige Person günstiger beurteilt. 

Für eine kohärente Anwendung der beiden Vorschriften ist daher eine genaue Abgrenzung er-

forderlich. Es liegt nicht im Belieben der steuerpflichtigen Person, für die eine oder die andere 

Besteuerung zu optieren je nachdem, welche für sie günstiger ist (BGer 2C_158/2013 vom 

26.8.2013, E. 3.4). Die Abgrenzung zwischen diesen beiden Sonderregelungen hat über deren 

Vorsorgecharakter zu erfolgen. Der Vorsorgecharakter einer Leistung ist nach objektiven Krite-

rien zu beurteilen. Dabei ist der Begriff eher weit auszulegen, zumindest, wenn es um eine Ab-

grenzung zu Leistungen nach Art. 37 DBG (bzw. Art. 43 StG) geht (Ivo P. Baumgartner, a.a.O., 

N. 6b zu Art. 37 DBG). Sowohl die Kapitalleistungen aus Vorsorge i.S.v. Art. 38 DBG bzw. 

Art. 44 StG als auch die Kapitalabfindungen nach Art. 37 DBG bzw. Art. 43 StG betreffen Aus-

zahlungen für kapitalisierte Leistungen. Während aber im erstgenannten Fall das bis zum Vor-

sorgefall geäufnete Vorsorgekapital kapitalisiert wird, wird in der zweitgenannten Konstellation 

die periodische (Vorsorge)Leistung kapitalisiert und aperiodisch abgegolten. Werden mit Kapita-

lzahlungen nur bereits aufgelaufene, periodische Ansprüche getilgt, fällt eine gesonderte Be-

steuerung zum Vorsorgetarif nach Art. 38 DBG bzw. Art. 44 StG ausser Betracht und ist statt-

dessen eine Besteuerung mit dem übrigen Einkommen zum Rentensatz von Art. 37 DBG bzw. 

Art. 43 StG zu prüfen (VGE ZH SB.2023.00068 vom 9.10.2023, E. 2.1.2). Wird eine Kapitalzah-

lung ausgerichtet, welche die Voraussetzungen von Art. 38 DBG (bzw. Art. 44 StG; Kapitalleis-

tung aus Vorsorge) erfüllt, kommt Art. 37 DBG (bzw. Art. 43 StG; Kapitalabfindungen für 

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wiederkehrende Leistungen) nicht zur Anwendung (Richner/Frei/Kaufmann/Rohner, a.a.O., 

N. 4a zu Art. 37 DBG).

5. Der eingereichten Verfügung der Ausgleichskasse des Kantons Bern vom 28. Oktober 
2014 (pag. 27-25) ist zu entnehmen, dass die Rekurrentin gleichentags zusammen mit einer 

ordentlichen Rentenzahlung für den Monat Oktober 2014 in der Höhe von CHF 2'340.-- eine 

Nachzahlung der AHV für die Renten betreffend den Zeitraum vom 1. Oktober 2009 bis 

30. September 2014 über CHF 139'020.-- erhalten hat. Gemäss Vertreter hat die Rekurrentin 

ihre AHV-Rente bewusst erst später bezogen, obwohl sie (Jg. 1945) die AHV-Rente bereits ab 

dem Jahr 2009 hätte beziehen können. Die Rekurrentin hat aber nicht den Aufschub des Be-

zugs der Altersrente um die Maximaldauer von fünf Jahren gemäss Art. 39 des Bundesgesetzes 

vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) 

verlangt. Bei einem solchen Rentenaufschub hätte die rentenberechtigte Rekurrentin während 

der Dauer des Aufschubs auf den Bezug der ihr zustehenden ordentlichen Altersrente verzich-

tet (vgl. hierzu Rz. 6301 der Wegleitung [des Bundesamts für Sozialversicherungen] über die 

Renten in der Eidgenössischen Alters- und Hinterlassenen- und Invalidenversicherung [RWL], 

in der damals ab Januar 2014 gültigen Fassung). Anschliessend hätte sie zur ordentlichen Al-

tersrente einen Zuschlag erhalten, der dem versicherungsmässigen Gegenwert der während 

der Aufschubsdauer nicht bezogenen Leistungen entsprochen hätte (vgl. Rz. 6304 der RWL). 

Für einen Aufschub des Rentenbezugs i.S.v. Art. 39 AHVG gibt es vorliegend keine Hinweise 

(vgl. Verfügung vom 28.10.2014; pag. 27-25). Vielmehr wird die Auszahlung in der Verfügung 

der AHV explizit als Nachzahlung bezeichnet. Nachzahlungen wären bei einem Aufschub des 

Rentenbezugs nicht erlaubt gewesen (vgl. Dieter Widmer, Die Sozialversicherung in der 

Schweiz, 12. Aufl., 2019, S. 62). Vorliegend ist davon auszugehen, dass sich die leistungsbe-

rechtigte Rekurrentin erst nach der Entstehung des Rentenanspruchs (ab der Vollendung des 

Rentenalters) bei der Ausgleichskasse angemeldet hat. In einem solchen Fall hat die Aus-

gleichskasse grundsätzlich alle unverjährten Rentenbeträge von sich aus nachzuzahlen 

(Rz. 10201 der RWL). Geschuldete, aber nicht geleistete AHV-Renten werden im Rahmen einer 

fünfjährigen Frist nachbezahlt (Art. 46 Abs. 1 AHVG i.V.m Art. 24 Abs. 1 des Bundesgesetzes 

vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; 

SR 830.1]; Art. 77 der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenen-

versicherung [AHVV; SR 831.101]). Da es sich vorliegend um eine Rentennachzahlung gehan-

delt hat, kann diese in Übereinstimmung mit der Steuerverwaltung bereits aus diesem Grund 

nicht gestützt auf Art. 38 DBG bzw. Art. 44 StG zum Vorsorgetarif besteuert werden. Es wäre 

denn auch nicht richtig, Renten zu einem reduzierten Satz von einem Fünftel des ordentlichen 

Tarifs (vgl. Art. 38 DBG; bzw. zu einem reduzierten Tarif; Art. 44 Abs. 2 und 3 StG) zu 

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besteuern, nur weil sie "verspätet" ausgezahlt worden sind (BGer 2C_1179/2012 vom 

13.5.2013, E. 4.4; BGer 2C_640/2010 vom 11.12.2010, E. 5).

Weiter ist zu prüfen, ob die Nachzahlung der AHV-Rente gestützt auf Art. 37 DBG bzw. Art. 43 

StG zum Rentensatz zu besteuern ist. Dies wäre der Fall, wenn – dem Wesen der betreffenden 

Leistungen entsprechend – ordentlicherweise eine periodische Ausrichtung vorgesehen wäre 

und diese (in der Vergangenheit) ohne Zutun der berechtigten steuerpflichtigen Person unter-

blieben ist (vgl. E. 4.1 hiervor). Die erste Voraussetzung ist erfüllt, da die AHV-Leistungen 

grundsätzlich als Rente ausgerichtet werden (vgl. Art. 37 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 

25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVG; 

SR 831.40]). Bezüglich der zweiten Voraussetzung, dass die wiederkehrenden Leistungen ohne 

Zutun der steuerpflichtigen Person ausgeblieben sind, ist darauf hinzuweisen, dass sich die 

Rekurrentin erst verspätet bei der Ausgleichskasse gemeldet, bzw. gemäss Vertreter die Rente 

bewusst später bezogen hat. Folglich stellt sich die Frage, ob vorliegend von einem Ausbleiben 

der periodischen Leistungen gesprochen werden kann, das nicht auf ein Zutun der Rekurrentin 

zurückzuführen ist. Hierbei ist vorab darauf hinzuweisen, dass der Rentenanspruch gemäss 

Art. 21 Abs. 2 AHVG zwar am ersten Tag des Monats, welcher der Vollendung des 65. (Män-

ner) bzw. 64. (Frauen) Altersjahr folgt, entsteht. Allerdings bedarf es für die Ausrichtung von 

Leistungen der AHV eines Begehrens der anspruchsberechtigten Person und gestützt darauf 

eine Rentenverfügung. Aus diesem Grund fliessen Renten der AHV der steuerpflichtigen Per-

son erst zu, wenn der (feste) Rechtsanspruch durch Verfügung der zuständigen Behörde fest-

gestellt worden ist (Peter Locher, a.a.O., N. 10 zu Art. 22 DBG). Die Rekurrentin hat somit erst 

mit der Verfügung vom 28. Oktober 2014 (pag. 27-25) einen festen Rechtsanspruch auf die 

AHV-Rente erhalten. Obwohl sich die Rekurrentin erst verspätet bei der Ausgleichskasse an-

gemeldet hat, hat in diesem Zeitpunkt die Ausrichtung einer Kapitalabfindung anstelle periodi-

scher Teilleistungen und der Auszahlungszeitpunkt nicht mehr von der Wahl der Rekurrentin 

abgehangen. Die Rekurrentin hat kein Wahlrecht in Bezug auf die Erfüllungsart bzw. den Erfül-

lungszeitpunkt gehabt. Auch kann allein aus der verspäteten Anmeldung bei der Ausgleichs-

kasse bzw. dem bewussten Verzicht auf den Bezug der AHV-Rente nicht gefolgert werden, 

dass die Rekurrentin auf die privilegierte Regelung von Art. 37 DBG (bzw. Art. 43 StG) abgezielt 

hat bzw. dass dabei steuerplanerische Aspekte eine Rolle gespielt hätten. Folglich ist die vor-

liegende hinterzogene Steuer in Übereinstimmung mit der Steuerverwaltung zum Rentensatz 

(Art. 37 DBG; Art. 43 StG) zu besteuern. Der Rekurs und die Beschwerde erweisen sich daher 

als unbegründet und sind abzuweisen.

6. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Rekurrentin kostenpflichtig. Sie hat die ge-
samten Verfahrenskosten zu tragen, einschliesslich allfälliger Auslagen für Gutachten oder 

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andere externe Kosten (Art. 144 Abs. 1 und 5 DBG sowie Art. 200 Abs. 1 StG i.V.m. Art. 1, 2, 

53, 58 und 59 des Dekrets vom 24. März 2010 betreffend die Verfahrenskosten und die Verwal-

tungsgebühren der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [Verfahrenskostendekret, 

VKD; BSG 161.12]). Vorliegend sind die Verfahrenskosten in der Höhe von CHF 900.-- damit 

der unterlegenen Rekurrentin aufzuerlegen.

Ist die Rekurrentin vertreten, so kann bei ganz- oder teilweisem Obsiegen eine Parteikostenent-

schädigung gesprochen werden. Da die Rekurrentin im vorliegenden Fall unterliegt, werden 

keine Parteikosten gesprochen (Art. 200 Abs. 4 StG; Art. 144 Abs. 4 DBG i.V.m. Art. 64 Abs. 1 

des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [Verwaltungsver-

fahrensgesetz, VwVG; SR 172.021]).

Aus diesen Gründen wird erkannt:

1. Der Rekurs betreffend die Busse wegen vollendeter Steuerhinterziehung pro 2014 wird 

abgewiesen.

2. Die Beschwerde betreffend die Busse wegen vollendeter Steuerhinterziehung pro 2014 

wird abgewiesen.

3. Die Kosten des Verfahrens vor der Steuerrekurskommission, bestimmt auf eine Pau-

schalgebühr von CHF 900.--, werden der Rekurrentin zur Bezahlung auferlegt.

4. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

5. Gegen den Entscheid betreffend die kantonalen Steuern kann innert 30 Tagen seit 
der Eröffnung beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Speichergasse 12, 
3011 Bern, Beschwerde erhoben werden. Die Frist ist eingehalten, wenn die Rechts-
schrift am letzten Tag der Frist einer schweizerischen Poststelle übergeben wird. Die Be-

schwerdeschrift ist in 3-facher Ausfertigung einzureichen. Sie muss von der beschwer-
deführenden Person selbst oder von einem zur Prozessführung vor bernischen Gerichten 

ermächtigten Anwalt verfasst und unterzeichnet sein (Art. 15 Abs. 4 VRPG). Die Rechts-

schrift hat insbesondere das Rechtsbegehren und die Begründung zu enthalten. Der 
angefochtene Entscheid ist beizulegen. 

Gegen den Entscheid betreffend die direkte Bundessteuer kann innert 30 Tagen seit 
der Eröffnung beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Speichergasse 12, 
3011 Bern, Beschwerde erhoben werden (Art. 145 DBG i.V.m. Art. 9 Abs. 3 BStV). 

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Die Frist ist eingehalten, wenn die Rechtsschrift am letzten Tag der Frist einer schweizeri-

schen Poststelle übergeben wird. Die Beschwerdeschrift ist in 3-facher Ausfertigung 
einzureichen. Sie muss von der beschwerdeführenden Person selbst oder von einem zur 

Prozessführung vor bernischen Gerichten ermächtigten Anwalt verfasst und unterzeichnet 

sein (Art. 15 Abs. 4 VRPG). Die Rechtsschrift hat insbesondere das Rechtsbegehren und 
die Begründung zu enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen. 

Wird beim Verwaltungsgericht für die kantonalen Steuern und die direkte Bundes-
steuer Beschwerde erhoben, können diese, soweit den gleichen Gegenstand betref-
fend, in einer gemeinsamen Rechtsschrift eingereicht werden. Sie hat insbesondere 
die jeweiligen Rechtsbegehren sowie die Begründungen zu enthalten.

6. Zu eröffnen an:

▪ B.________, Fürsprecher und Notar zuhanden von A.________

▪ Steuerverwaltung des Kantons Bern

▪ Eidgenössische Steuerverwaltung

▪ Einwohnergemeinde D.________

IM NAMEN DER STEUERREKURSKOMMISSION
DES KANTONS BERN

Die Richterin Der Gerichtsschreiber

Nanzer Röthlisberger