# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d66a9890-afb4-5131-bd7a-73e859129b04
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-11-15
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 15.11.2023 810 23 208
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-23-208_2023-11-15.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 15. November 2023 (810 23 208) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Kindes- und Erwachsenenschutzrecht  

 

 

Anpassung von Kindesschutzmassnahmen / Bestätigung Entzug des Aufenthaltsbe-

stimmungsrechts und Fremdplatzierung  

 

 
 

Besetzung Vorsitzender Niklaus Ruckstuhl, Kantonsrichter Markus Clausen, Hans 
Furer, Daniel Noll, Kantonsrichterin Ana Dettwiler, Gerichtsschreiberin 
i.V. Agne Seputyte 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführer 
  

 
gegen 
 
 

 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____, Vorinstanz 
 

 C.____, Beigeladene 
 

  
 

Betreff Anpassung von Kindesschutzmassnahmen  
(Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ vom 
11. August 2023) 

 

  

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A. D.____ (geb. 2009) ist die gemeinsame Tochter von C.____ (geb. 1974) und A.____ 

(geb. 1970), welche noch zwei weitere Kinder haben. Seit ihrer Scheidung im Jahr 2021 teilen 

die Eltern das Sorgerecht. D.____ leidet an einer sozialen Phobie (ICD 10: F40.1). Seit Mai 

2022 weigert sich das Mädchen, die ordentliche Schule zu besuchen. 

 

B. Gemäss ihrer Lehrerinnen sei D.____ im Jahr 2018, als sie die dritte Klasse besucht 

habe, ein aufgewecktes, fröhliches, pflichtbewusstes und beliebtes Kind gewesen. Mit der Zeit 

habe sich ihr Zustand schleichend verändert. Das Mädchen habe zurückgezogen und ver-

schlossen gewirkt. Ihre Leistungen seien schlechter geworden. Im Frühling 2022 habe D.____ 

zunehmend traurig gewirkt und immer wieder den Unterricht verpasst. Schliesslich sei sie gar 

nicht mehr zur Schule gekommen. Seitdem seien mehrere Versuche, D.____ zu helfen, ge-

scheitert.  

 

C. Gestützt auf die Gefährdungsmeldung der Kindsmutter erstellte die Kindes- und Er-

wachsenenschutzbehörde B.____ (KESB) am 4. Januar 2023 einen Abklärungsbericht über 

D.____. Darin stellte die KESB fest, dass behördliche Massnahmen unumgänglich seien. Es sei 

eine Erziehungsbeistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 1 und 2 des Schweizerischen Zivilgesetz-

buches (ZGB) vom 10. Dezember 1907 zu errichten und das Kind sei in der Beobachtungsstati-

on E.____ zu platzieren. Da D.____ ein hohes Geschick darin aufweise, insbesondere ihren 

Vater zu beeinflussen, sei der Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts der Eltern zu empfeh-

len. 

 

D. Mit Entscheid der KESB vom 14. Februar 2023 wurde den Kindseltern das Aufent-

haltsbestimmungsrecht über D.____ entzogen. Das Mädchen wurde in der Beobachtungsstati-

on E.____ platziert. Zudem wurde eine Erziehungsbeistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 1 und 2 

ZGB errichtet. Die Beiständin F.____ wurde beauftragt, den Kindseltern mit Rat und Tat zur 

Seite zu stehen und die Platzierung von D.____ samt allfälligen Anschlusslösungen zu beglei-

ten sowie deren Finanzierung sicherzustellen. Zudem erhielt die Beiständin die Aufgaben, ei-

nerseits die schulische Situation respektive Integration von D.____ zu fördern und zu begleiten 

und andererseits als Kontakt- und Koordinationsperson zu den involvierten Fachstellen sowie  

–personen zu fungieren und die Zusammenarbeit sicherzustellen. 

 

E. Gestützt auf die Empfehlung der Beobachtungsstation reichte die Beiständin am 9. Juli 

2023 einen Antrag auf Umplatzierung von D.____ in das Schulheim G.____ ein. Zur Begrün-

dung führte die Mandatsperson im Wesentlichen aus, dass D.____ für die Alltagsbewältigung 

Unterstützung und einen engen, klar strukturierten Rahmen benötige. Anschliessend wurden 

D.____ und ihre Eltern angehört. Dabei habe D.____ den Wunsch geäussert, nach Hause zu 

gehen. Die Eltern hätten diverse Befürchtungen im Zusammenhang mit der Umplatzierung zum 

Ausdruck gebracht, wobei sich die Mutter grundsätzlich mit der Massnahme eiverstanden ge-

zeigt habe.  

 

F. Mit Entscheid vom 11. August 2023 platzierte die KESB D.____ per 14. August 2023 in 

das Schulheim G.____ und entschied weiter, dass das Aufenthaltsbestimmungsrecht den Eltern 

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weiterhin entzogen bleibe. Einer allfälligen Beschwerde wurde schliesslich die aufschiebende 

Wirkung entzogen. Zur Begründung führt die KESB im Wesentlichen aus, dass sich D.____ 

immer noch in einer komplexen psychosozialen Situation befinde. Ein Institutionswechsel bei 

gleichzeitiger interner Beschulung im kleineren Rahmen sei unter diesen Voraussetzungen die 

beste Lösung für die Jugendliche.  

 

G. Am 7. September 2023 erhob der Kindsvater gegen den Entscheid der KESB Be-

schwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht). 

Er beantragt unter o/e-Kostenfolge, (1) der Entscheid der KESB vom 11. August 2023 sei auf-

zuheben. (2) Die mit dem Entscheid verfügte Verlängerung des Entzugs des elterlichen Aufent-

haltsbestimmungsrechts sei gestützt auf Art. 313 Abs. 1 ZGB aufzuheben und D.____ sei wie-

der unter die Obhut ihrer Eltern zu stellen. (3) Eventualiter sei die mit Entscheid verfügte Ver-

längerung des Entzugs des elterlichen Aufenthaltsbestimmungsrechts gestützt auf Art. 313 

Abs. 1 ZGB aufzuheben und D.____ sei unter die alleinige Obhut ihres Vaters zu stellen. Zur 

Begründung macht der Beschwerdeführer insbesondere geltend, dass die Voraussetzungen 

zum Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts nicht erfüllt seien beziehungsweise noch nie 

gegeben gewesen seien.  

 

H. Mit ihrer Vernehmlassung vom 22. September 2023 beantragt die Kindsmutter die voll-

umfängliche Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung macht sie zusammengefasst gel-

tend, dass der Aufenthalt im Schulheim G.____ im Interesse von D.____ liege. Zudem wies sie 

darauf hin, dass der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde auch in ihrem Namen spreche, 

obwohl er das mit ihr nicht vereinbart habe und seine Aussagen nicht ihrer Meinung entspre-

chen würden. 

 

I. Am 17. Oktober 2023 lässt sich die Vorinstanz vernehmen und beantragt die kostenfäl-

lige vollumfängliche Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden könne. Sie 

führt im Wesentlichen aus, dass zwischen den Eltern Differenzen vorhanden seien, welche die 

Lösungsfindung auf freiwilliger Basis massgebend erschweren würden. Zudem habe sich die 

Koppelung der Schule und des Wohnheims für D.____ bewährt, was sich darin zeige, dass 

D.____ seit der Platzierung erhebliche Fortschritte erzielt habe. Bei einer verfrühten Wiederer-

teilung des Aufenthaltsbestimmungsrechts sei dagegen mit der vorzeitigen Beendigung der 

Massnahme beziehungsweise Abbruch des bestehenden Settings zu rechnen, was einen er-

heblichen Rückschritt darstellen würde und deshalb nicht dem Kindeswohl entspreche.  

 

J. Mit Verfügung vom 23. Oktober 2023 wurde der Fall an die Kammer zur Beurteilung 

überwiesen und eine vorgängige Kindsanhörung angeordnet.  

 

K. Mit Verfügung vom 24. Oktober 2023 wurden die Modalitäten der Kindsanhörung fest-

gesetzt. 

 

L. Am 6. November 2023 fand die Kindsanhörung statt. D.____ führt im Wesentlichen 

aus, dass sie sich im Schulheim G.____ "OK" fühle. Am liebsten würde sie aber zu Hause woh-

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nen und lediglich die Schule im Schulheim G.____ besuchen. Eine gewöhnliche Schule mit 

grossen Klassen sei für sie dagegen keine gute Lösung. 

 

 

Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 

 

1. Gemäss Art. 450 Abs. 1 ZGB i.V.m. Art. 314 Abs. 1 ZGB kann gegen Entscheide einer 

Kindesschutzbehörde Beschwerde beim zuständigen Gericht erhoben werden. § 66 Abs. 1 des 

kantonalen Gesetzes über die Einführung des Zivilgesetzbuches (EG ZGB) vom 16. November 

2006 erklärt für die Beurteilung von Beschwerden nach Art. 450 Abs. 1 ZGB das Kantonsge-

richt, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, für zuständig. Das Verfahren richtet sich 

nach den Art. 450 bis Art. 450e ZGB. Im Übrigen sind die Bestimmungen des kantonalen Ver-

waltungsprozessrechts anwendbar (§ 66 Abs. 2 EG ZGB). Nach Art. 450 Abs. 2 ZGB sind Per-

sonen zur Beschwerde befugt, die am Verfahren beteiligt sind (Ziff. 1), die der betroffenen Per-

son nahestehen (Ziff. 2) oder die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder 

Änderung des angefochtenen Entscheids haben (Ziff. 3). Der Beschwerdeführer ist als direkter 

Verfahrensbeteiligter und Vater von D.____ zur Beschwerdeerhebung legitimiert. Da auch die 

übrigen Prozessvoraussetzungen nach Art. 450 ff. ZGB i.V.m. § 66 Abs. 2 EG ZGB und § 43 ff. 

des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 

16. Dezember 1993 erfüllt sind, ist auf die frist- und formgerecht erhobene Beschwerde einzu-

treten. 

 

2. Gemäss Art. 450a Abs. 1 ZGB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen 

(Ziff. 1), die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts (Ziff. 2) sowie die Un-

angemessenheit (Ziff. 3) gerügt werden. Dem Kantonsgericht kommt bei der Beurteilung der 

vorliegenden Beschwerde somit volle Kognition zu. 

 

3. Im Folgenden ist die Rechtmässigkeit einerseits der Aufrechterhaltung des Entzuges 

des Aufenthaltsbestimmungsrechts des Beschwerdeführers über D.____ und andererseits der 

Platzierung von D.____ im Schulheim G.____ zu prüfen.  

 

4.1 Gemäss Art. 307 Abs. 1 ZGB trifft die Kindesschutzbehörde die geeigneten Massnah-

men zum Schutz des Kindes, wenn das Wohl des Kindes gefährdet ist und die Eltern nicht von 

sich aus für Abhilfe sorgen oder sie dazu ausserstande sind. Das Kindeswohl gilt als oberste 

Maxime des Kindesrechts (BGE 142 III 612 E. 4.2 und 141 III 328 E. 5.4 mit Hinweisen). Im 

Sinne einer positiven und nicht abschliessenden Beschreibung gehören zum Kindeswohl die 

Förderung und Entwicklung in geistiger, körperlicher und seelischer Hinsicht, ein Umfeld von 

Kontinuität und Stabilität, die Möglichkeit einer inneren Bindung des Kindes an die Beziehungs-

personen sowie die Achtung des Willens des Kindes und seines Selbstbestimmungsrechts 

(BGE 146 III 313 E. 6.2.2; Urteil des Bundesgerichts 5P.83/2006 vom 3. Mai 2006 E. 4.1 jeweils 

mit Hinweisen). Die Gefährdung kann nur in jedem einzelnen Fall unter Berücksichtigung der 

Gesamtheit aller Umstände bestimmt werden. Die objektiv fassbare Gefahr einer Beeinträchti-

gung muss einigermassen konkret sein, auch wenn regelmässig prognostische Elemente mit-

einzubeziehen sind (BGE 146 III 313 E. 6.2.2; YVO BIDERBOST, in: Breitschmid/Jungo [Hrsg.], 

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Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, Personen- und Familienrecht inkl. Partnerschafts-

gesetz, 4. Auflage, Zürich 2023, N 9 zu Art. 307 ZGB; PETER BREITSCHMID, in: Gei-

ser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar zum Zivilgesetzbuch, 7. Auflage, Basel 2022, N 18 

zu Art. 307 ZGB).  

 

4.2 Kann der Gefährdung des Kindes nicht anders begegnet werden, so hat die Kindes-

schutzbehörde es den Eltern wegzunehmen und in angemessener Weise unterzubringen  

(Art. 310 Abs. 1 ZGB). Die Gefährdung muss darin liegen, dass das Kind in der elterlichen Ob-

hut nicht so geschützt und gefördert wird, wie es für seine körperliche, geistige und sittliche Ent-

faltung nötig wäre. Unerheblich ist, auf welche Ursachen die Gefährdung zurückzuführen ist: 

Sie können in der Anlage oder in einem Fehlverhalten des Kindes, der Eltern oder der weiteren 

Umgebung liegen. Desgleichen spielt keine Rolle, ob die Eltern ein Verschulden an der Gefähr-

dung trifft. Massgebend sind die Verhältnisse im Zeitpunkt der Entziehung. Alle Kindesschutz-

massnahmen müssen erforderlich sein und es ist immer die mildeste, Erfolg versprechende 

Massnahme anzuordnen (Proportionalität und Subsidiarität); diese soll elterliche Bemühungen 

nicht ersetzen, sondern ergänzen (Komplementarität). Die Wegnahme ist entsprechend nur 

zulässig, wenn ʺder Gefährdung des Kindes nicht anders begegnet werdenʺ und das Kind in 

seiner körperlichen, geistigen und sittlichen Entwicklung nicht anders geschützt werden kann, 

was das Subsidiaritätsprinzip deutlich zum Ausdruck bringt und den Vorrang ambulanter, die 

Familiengemeinschaft respektierender, vor stationären Massnahmen unterstreicht 

(BREITSCHMID, a.a.O., N 3 zu Art. 310 ZGB). Mit anderen Worten ist die Entziehung der elterli-

chen Obhut respektive des Aufenthaltsbestimmungsrechts nur zulässig, wenn andere Mass-

nahmen ohne Erfolg geblieben sind oder von vornherein als ungenügend erscheinen (Urteile 

des Bundesgerichts 5A_379/2019 vom 26. September 2019 E. 3.4.1; 5A_540/2015 vom 26. Mai 

2016 E. 4.4; 5A_188/2013 vom 17. Mai 2013 E. 3; 5A_701/2011 vom 12. März 2012 E. 4.2.1 

jeweils mit Hinweisen). Die Dauer der Massnahme richtet sich nach den Gegebenheiten des 

Einzelfalls. Die Massnahme ist aufzuheben, beziehungsweise abzuändern, wo sie nicht mehr 

geboten (und daher nicht mehr verhältnismässig) ist (BREITSCHMID, a.a.O., N 15 zu Art. 310 

ZGB).  

 

5.1 Die Vorinstanz begründet die mit dem angefochtenen Entscheid angeordneten Mass-

nahmen im Wesentlichen mit der komplexen psychosozialen Situation von D.____, welche mit 

Schulabsentismus, erfolglosen Interventionen und gesundheitlichen Problemen der Jugendli-

chen einhergehe. Unter diesen Umständen sei eine pädagogische sowie therapeutische Struk-

tur notwendig, welche gleichzeitig eine vertiefte Abklärung im Hinblick auf die bestehenden Be-

dürfnisse, die Vermittlung von Bewältigungsstrategien sowie die Bestärkung und Erschliessung 

neuer Ressourcen ermögliche. Die Fachpersonen der Beobachtungsstation würden deswegen 

eine Institution mit interner Beschulung im kleineren Rahmen als beste Lösung für die weitere 

Entwicklung von D.____ empfehlen. Die Integration von Schule und Wohnen gewährleiste den 

zusätzlichen Halt und Struktur in einem kompakten sozialen Umfeld, was die Alltagsbewältigung 

für D.____ massgeblich erleichtern könne. Der Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts sei 

insbesondere vor dem Hintergrund verfügt worden, dass freiwillige Lösungen in der Vergan-

genheit am Willen von D.____ gescheitert seien. Die Jugendliche habe die Kindseltern beein-

flussen können, worauf diese ein ambivalentes Verhalten gezeigt hätten. Die behördliche Plat-

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zierung erschwere die nach wie vor vorhandene elterliche Instrumentalisierung und erlaube es 

den Eltern, sich noch mehr auf die eigentlichen Bedürfnisse von D.____ zu fokussieren. In An-

betracht der erst kürzlich erfolgten Abklärungen, des bevorstehenden Neustarts, der nach wie 

vor bestehenden Suche nach einem Therapieplatz, der fachlichen Empfehlungen nach einer 

Koppelung von Wohnen und Beschulung, der in der Vergangenheit vorhandenen und phasen-

weise nach wie vor bestehenden Differenzen sowie der Geeignetheit der vorgesehenen Institu-

tion, sei die Massnahme verhältnismässig. 

 

5.2 Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, dass die Vorinstanz den Sachverhalt falsch 

und unvollständig festgestellt habe. Er wirft der KESB zudem Ermessensmissbrauch vor. Zu 

keinem Zeitpunkt sei das Kindeswohl von D.____ gefährdet gewesen, weshalb auch die  

Voraussetzungen zum Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts nicht gegeben seien. Die 

Eltern von D.____ hätten zudem freiwillig alles in ihrer Macht Stehende gemacht, um dem Kind 

zu helfen. Die angeblich fehlende verbindliche gemeinsame Haltung der Eltern sei zu einer 

schweren Uneinigkeit hochstilisiert worden. Die Eltern seien sehr wohl bereit, an einem Strick 

zu ziehen. Es sei zudem nicht ihre Absicht, D.____ aus dem Schulheim G.____ zu entfernen. 

Sie würden lediglich wünschen, selbst über den Aufenthaltsort von D.____ zu bestimmen. Dar-

über hinaus sei es den Eltern aufgrund des Entscheids der KESB verwehrt, für D.____ einen 

Psychotherapieplatz zu suchen. 

 

5.3 Die Kindsmutter entgegnet dem Beschwerdeführer in ihrer Vernehmlassung, dass seine 

Aussagen nicht ihrer Meinung entsprechen würden und er zu Unrecht im Namen beider Eltern 

spreche. Die Kindsmutter ist vielmehr der Ansicht, dass der Aufenthalt im Schulheim G.____ im 

Interesse von D.____ liege. Ein weiterer Schul- und Wohnortswechsel sei mit grosser Unsi-

cherheit und hohen Anpassungsleistungen von D.____ verbunden. Im Schulheim G.____ könne 

D.____ die ihr fehlenden Kontakte zu Gleichaltrigen und Erwachsenen aufbauen.  

 

5.4 In ihrer Vernehmlassung bestreitet die Vorinstanz die Ausführungen des Beschwerde-

führers. Die freiwilligen Bemühungen der Eltern seien erfolglos gewesen und teilweise seien die 

Hilfsversuche infolge der Beeinflussung von D.____ voreilig abgebrochen worden. Die Differen-

zen zwischen den Eltern seien nicht hochstilisiert worden. Vielmehr seien diese von allen im 

Verfahren involvierten Fachpersonen wahrgenommen worden. Für die Platzierung ausserhalb 

der Familie würden auch die in der Beobachtungsstation E.____ von D.____ erzielten erhebli-

chen Fortschritte sprechen. Die Koppelung der Schule und des Wohnheims habe sich zudem 

offensichtlich bewährt. Gebe man das Aufenthaltsbestimmungsrecht den Eltern vorzeitig zu-

rück, so sei aufgrund der von Abbrüchen gekennzeichneten Vergangenheit mit einer vorzeitigen 

Beendigung der Massnahme zu rechnen. Schliesslich verwehre es der Entscheid der KESB – 

entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers – den Eltern nicht, selber einen Therapie-

platz für D.____ zu suchen.  

 

6.1 Aus den Verfahrensakten geht hervor, dass die Entfaltung von D.____ vor der 

Fremdplatzierung gefährdet war, was sich exemplarisch darin zeigt, dass sie seit Mai 2022 den 

Besuch der ordentlichen Schule verweigerte. D.____ lebte sozial zurückgezogen und hatte kei-

nen geregelten Alltag. Die Jugendliche pflegte keine Hobbys und konsumierte in einem besorg-

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niserregenden Ausmass Medien. Aktenkundig ist zudem, dass es weder den Eltern noch diver-

sen Fachpersonen gelang, D.____ nachhaltig zu helfen. Mehrere solche Versuche scheiterten 

am Willen von D.____ und deren Fähigkeit, ihre Eltern zu instrumentalisieren. Folglich konnte 

das Mädchen den Wiedereinstieg in die Schule im Herbst 2022 nicht mehr meistern. Bei D.____ 

wurde zudem eine mittelgradige depressive Episode diagnostiziert (Austrittsbericht der H.____ 

vom 18. November 2022). Um die Bedürfnisse von D.____ abzuklären, wurde sie daraufhin am 

17. Februar 2023 in der Beobachtungsstation E.____ untergebracht, wo bei ihr eine soziale 

Phobie (ICD-10: F40.1) festgestellt wurde. Während diesem Aufenthalt verletzte sich D.____ 

absichtlich dreimal mit einem Taschenmesser am Bein. Einmal kratzte sie die Wunde so tief 

auf, dass eine ärztliche Behandlung erforderlich war. Der weitere Aufenthalt in der Beobach-

tungsstation führte dann aber zu einer Verbesserung der Situation. D.____ verbrachte mehr 

Zeit zusammen mit Gleichaltrigen (auch wenn dies zu Beginn nur auf Anordnung der Fachper-

sonen erfolgte) und war gegenüber den Lehrpersonen offener und zugänglicher. Schliesslich 

hielt sie sich gut an die geregelten Strukturen. Gleichwohl kamen die Fachpersonen zum 

Schluss, dass D.____ (noch) über keine hinreichende intrinsische Motivation, sich an eine Ta-

gesstruktur zu halten, verfüge. Zudem würden ihr altersadäquate Strategien im Umgang mit 

ihren Emotionen fehlen.  

 

6.2 Dem ausführlichen, schlüssigen und aufschlussreichen Austrittsbericht der Beobach-

tungsstation vom 30. August 2023 kann entnommen werden, dass D.____ aufgrund der vorge-

nannten Problematik weiterhin auf professionelle Unterstützung im Alltag angewiesen ist. Um 

die anstehenden Entwicklungsschritte (Rückkehr in die Schule, Erlernen sozialer und emotiona-

ler Fähigkeiten sowie Umgang mit dem Medienkonsum) in Anspruch zu nehmen und an die 

erzielten Fortschritte anzuknüpfen, benötigt die Jugendliche weiterhin ein stabiles pädagogi-

sches Umfeld. Damit D.____ Ängste abbauen und an Selbstvertrauen gewinnen kann, empfeh-

len die Fachpersonen des Weiteren eine Beschulung in kleinen Gruppen. In der Beobachtungs-

station wurde die Erfahrung gemacht, dass die engmaschige Betreuung D.____ erlaubt, sich zu 

öffnen und sich aktiver am Unterricht zu beteiligen. Als zentral erachtet wird dabei die enge Zu-

sammenarbeit zwischen Wohn- und Beschulungsort, welche D.____ Halt und Orientierung bie-

ten soll. In Bezug auf die soziale Phobie und die fehlenden Coping- und Emotionsregulations-

strategien empfehlen die Fachpersonen eine Weiterführung der psychotherapeutischen Ge-

spräche. Zudem solle die Symptomatik in grösseren Abständen durch einen Facharzt für Kin-

der- und Jugendpsychiatrie reevaluiert werden. Angesichts des immer noch hohen Stressemp-

findens bezüglich einer Einschulung in eine Regelschule und der noch wenig etablierten ge-

meinsamen Strukturen der Kindseltern sei eine Weiterplatzierung in eine hochstrukturierte, pä-

dagogisch eng betreute Institution mit institutioneller Integration eines Schulprogramms die bes-

te Option für D.____.  

 

6.3 Aus dem vorgenannten Bericht erhellt zudem, dass D.____ klare Orientierung, Halt und 

Sicherheit benötigt. Dementgegen steht die fehlende gemeinsame Haltung der Eltern und ihre 

mangelhafte Durchsetzungsfähigkeit in Bezug auf das Vereinbarte. Obwohl die geschiedenen 

Kindseltern motiviert sind, D.____ zu unterstützen und sich daran intensiv beteiligen, lassen sie 

sich immer wieder durch ihre Tochter instrumentalisieren. In Konfliktsituationen flüchtet das 

Mädchen zum anderen Elternteil und verweigert somit die Auseinandersetzung beziehungswei-

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se setzt ihren eigenen Willen durch. Beispielhaft ist der vorzeitige Austritt aus der H.____, 

nachdem der Vater von D.____ nachgegeben und ihrem Wunsch, nicht mehr in die Klinik zu-

rückkehren zu müssen, entsprochen hatte. Nach dem Gesagten kann der Ansicht des Kindsva-

ters nicht beigepflichtet werden, dass die KESB die elterlichen Spannungen zu einer problema-

tischen Uneinigkeit der Kindseltern hochstilisiert hätte. Die zutreffende Einschätzung der KESB 

wiederspiegelt sich auch in den Aussagen durch die involvierten Fachpersonen, welche die 

stark auseinandergehenden Haltungen der Eltern bei ihren Beurteilungen und Empfehlungen 

jeweils betonen. Entsprechend wird von ʺspürbaren Spannungen, unterschiedlichen Ansichten, 

voneinander abweichenden pädagogischen Werten und Haltungen, konfliktbeladener elterlicher 

Ebene, fehlender gemeinsamer Haltung und Uneinigkeit sowie Schwierigkeiten in der Kommu-

nikationʺ berichtet (Bericht der Beobachtungsstation E.____ vom 30. August 2023, Arztbericht 

vom 8. August 2022 und Austrittsbericht H.____ vom 18. November 2022). Auch die Kindsmut-

ter führt in ihrer Gefährdungsmeldung vom 27. September 2022 aus, dass sie und der Kindsva-

ter sich über die Erziehung oft uneinig seien, was sehr belastend sei. Aus dem Abklärungsbe-

richt der KESB vom 4. Januar 2023 sind weitere Aussagen der Sozialarbeiterin I.____, von  

Dr. med. J.____, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin und des Schulleiters der Primar-

schule K.____, L.____, zu entnehmen. Sie alle unterstreichen ebenfalls die verschiedenen Hal-

tungen, gegenteilige Wahrnehmungen und passiv-aggressive Tendenzen der Eltern.  

 

6.4 Schliesslich ergibt sich die problematische Uneinigkeit der Eltern augenscheinlich aus 

deren Eingaben im vorliegenden Verfahren. In seiner Beschwerde spricht der Kindsvater im 

Namen beider Eltern, obwohl er es – gemäss der Eingabe der Kindsmutter – nicht mit ihr abge-

sprochen hatte. Vielmehr befürwortet die Kindsmutter die aktuellen Kindesschutzmassnahmen 

und beantragt entsprechend die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde. Nichts anderes 

berichtet auch die Sozialpädagogin des Schulheims G.____ nach der Anhörung von D.____ am 

6. November 2023. Sie informiert über ein geplantes Gespräch, welches der Lösung der Unei-

nigkeiten zwischen den Eltern dienen solle, wobei es insbesondere um Abmachungen in Bezug 

auf D.____ gehe, welche nicht eingehalten würden. Nach dem Dargelegten ist – entgegen den 

Behauptungen des Beschwerdeführers – ersichtlich, dass die Kindseltern zurzeit weder in der 

Lage sind, an einem Strang zu ziehen noch ihrer Tochter gegenüber ein vom Kindeswohl ge-

fordertes Mindestmass an Übereinstimmung in wichtigen Fragen zu zeigen und ihr gegenüber 

auch entsprechend aufzutreten. Dass diese Ausgangslage die von den Fachpersonen geforder-

ten notwendigen Umstände ʺklare Ordnung, Halt und Sicherheitʺ verunmöglicht, ist offensicht-

lich und erfordert deshalb keine weiteren Ausführungen. 

 

6.5 D.____ wohnt seit dem 14. August 2023 im Schulheim G.____. Sie besucht dort die 

heiminterne Schule. D.____ wird in einer kleinen Gruppe von 7 Schülern unterrichtet. Dieses 

Setting entspricht in einer Gesamtschau sowohl den Empfehlungen der Fachpersonen (Bericht 

der Beobachtungsstation E.____ vom 30. August 2023) und den Anträgen der Beiständin als 

auch den Wünschen von D.____, zumal das Mädchen während der Anhörung mitteilte, dass 

eine gewöhnliche Schule aufgrund der grossen Klassen für sie keine gute Lösung sei. Diese 

Einschätzung entspricht auch der aktuellen Beurteilung von M.____, Sozialpädagogin und An-

sprechperson von D.____ (Protokoll der Anhörung von D.____ vom 6. November 2023), welche 

ausführt, dass sich D.____ sehr gut an die Tagesstruktur halte und immer am Unterricht teil-

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nehme. Sie mache auch bei Schulausflügen mit, obwohl sie diese anfangs verweigert habe. 

Ihre Noten seien zudem sehr gut (zwischen 5 und 6) und sie erledige immer ihre Hausaufga-

ben. Auf der anderen Seite sei festzuhalten, dass D.____ nach wie vor keine Lieblingsbeschäf-

tigung habe (alle ihre Hobbys habe sie bereits vor dem Eintritt in die Beobachtungsstation auf-

gegeben) und oft sehr zurückgezogen lebe. Trotzdem erlebe sie D.____ als aufgestellte Person 

und die tägliche Heimstruktur helfe ihr, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten.  

 

6.6 Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass der Aufenthalt im Schulheim G.____ insge-

samt positiv verläuft. Es sind zudem keine grösseren Zwischenfälle beziehungsweise Problem-

situationen bekannt. Vielmehr konnte sich D.____ mit dem Wohnen im Schulheim gut arrangie-

ren. Dass sie gemäss eigenen Aussagen am liebsten zu Hause wohnen würde, ist absolut 

nachvollziehbar und auch natürlich. Dennoch überwiegen die durch ihr Kindeswohl begründeten 

Interessen an einer nachhaltigen Beruhigung und Stabilisierung ihrer persönlichen, familiären 

und schulischen Situation die eigenen Wünsche und aktuellen Empfindungen von D.____ deut-

lich. D.____ befindet sich im Schulheim G.____ in einem für sie optimalen und stabilen päda-

gogischen Rahmen mit entsprechender Betreuung. In Anbetracht der vielen in der Vergangen-

heit abgebrochenen Massnahmen, des extremen sozialen Rückzugs und des Schulabsentis-

mus konnten seit der Einführung der Kindesschutzmassnahmen viele positive Entwicklungen 

bei D.____ festgestellt werden. Die Jugendliche soll nun die Möglichkeit erhalten, an die Fort-

schritte anzuknüpfen und das Erlernte zu verinnerlichen. Die Kindseltern sind dagegen immer 

noch nicht fähig, eine gemeinsame Haltung vor D.____ zu vertreten und sich an getroffene Ver-

einbarungen zu halten. Es besteht deshalb ein beträchtliches Risiko, dass auch das aktuelle 

und gut funktionierende Setting vorzeitig abgebrochen wird (womit die Fortschritte von D.____ 

gefährdet wären), sollte das Aufenthaltsbestimmungsrecht den Eltern verfrüht wiedererteilt wer-

den. 

 

6.7 Hinzuweisen ist namentlich auch darauf, dass im Sinne einer milderen Massnahme eine 

Rückkehr zu den Eltern unter Fortführung der Beschulung im Schulheim G.____ nicht möglich 

ist, da das Schulheim G.____ gemäss seinen eigenen Angaben nur interne Schülerinnen und 

Schüler zur Beschulung aufnimmt. 

 

6.8 Bei dieser Ausgangslage stellt eine sofortige Wiedererteilung des Aufenthaltsbestim-

mungsrechts an die Eltern eine Gefährdung des Kindeswohls von D.____ dar. Es ist nicht zu 

beanstanden, dass die KESB den Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts aufrechterhielt 

und D.____ im Schulheim G.____ platzierte. Beide Massnahmen erweisen sich als geeignet, 

erforderlich sowie zumutbar und somit als verhältnismässig, weshalb die Beschwerde abzuwei-

sen ist. 

 

7. Es bleibt darauf hinzuweisen, dass der angefochtene Entscheid erging, bevor die KESB 

den Austrittsbericht der Beobachtungsstation E.____ vom 30. August 2023 erhalten hatte. In 

diesem Bericht wird unter Ziffer 8.3 aus psychologischer beziehungsweise kinder- und jugend-

psychiatrischer Sicht eine Weiterführung der psychotherapeutischen Gespräche mit Fokus auf 

die Angststörung und dem Erlernen von adäquaten Coping- und Emotionsregulationsstrategien 

empfohlen. Dem angefochtenen Entscheid ist lediglich zu entnehmen, dass die Suche nach 

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einem Therapieplatz nach wie vor im Gange sei. Mit Blick auf die persönliche Situation von 

D.____ (privat, familiär, gesundheitlich und schulisch) erachtet das Kantonsgericht die behördli-

che Abklärung dieser fachärztlichen Empfehlungen sowohl für das aktuelle stationäre Setting 

als auch ein allfälliges zukünftiges ambulantes Setting als zentral. Die KESB ist deshalb – un-

abhängig vom vorliegenden Verfahren aber in Absprache mit der Beiständin – anzuweisen, 

zeitnah zu prüfen und zu entscheiden, inwiefern der Empfehlung der Beobachtungsstation 

E.____ zur Fortführung der Psychotherapie nachzukommen ist und wer mit dieser Abklärung 

beziehungsweise bejahendenfalls mit der anschliessenden Umsetzung der Therapie zu beauf-

tragen ist. 

 

8. Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor 

dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und 

die Beweiskosten und werden in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Aus-

mass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Folglich sind die Verfahrenskosten in der Höhe von insge-

samt Fr. 1’500.-- dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und mit dem geleisteten Kostenvor-

schuss in der gleichen Höhe zu verrechnen. Die Parteikosten sind wettzuschlagen.  

 

  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

 

://: 1. 

 

2. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ wird angewiesen, 

zu prüfen und zu entscheiden, inwiefern der Empfehlung der Beobach-

tungsstation E.____ zur Fortführung der Psychotherapie nachzukommen 

und wer mit dieser zu beauftragen ist. 

   

 3. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'500.-- werden dem Be-

schwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 

der Höhe von Fr. 1'500.-- verrechnet. 

   

 4. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 

 

 

 

Kantonsrichter 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin i.V. 
 
 
 
 
 
 

 

 

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