# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e9de02c6-679f-5cef-a5e7-dfde3a20cc03
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2003-12-31
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Verwaltungsgericht 31.12.2003 AGVE_2003_79
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_006_AGVE-2003-79_2003-12-31.pdf

## Full Text

2003 Verwaltungsrechtspflege 315 

amt B. im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils zumindest im Be-
sitz der Steuererklärung 1999/2000 ihres Ehemannes. Die Gehörs-
verletzung wiegt somit nicht schwer und konnte durch die Zustellung 
der Steuerakten 1999/2000 des Ehemannes durch das Verwaltungs-
gericht, dem die gleiche Kognition wie der Vorinstanz zukommt, 
geheilt werden. 

79 Schadenersatz nach Submissionsdekret. 
- Das Verwaltungsgericht entscheidet über Schadenersatzbegehren 

gemäss § 38 SubmD als erste und einzige (kantonale) Instanz im 
Klageverfahren nach § 60 ff. VRPG. 

 
vgl. AGVE 2003 63 266 

80 Unentgeltlicher Rechtsvertreter. Vertreterwechsel. 
- Ein Vertreterwechsel ist nicht zu bewilligen, wenn die Partei durch ihr 

Handeln ihren unentgeltlichen Rechtsvertreter wissentlich an der 
Ausübung seiner Aufgabe hindert. 

Entscheid des Verwaltungsgerichts, 2. Kammer, vom 19. November 2003 in 
Sachen R.B. gegen Entscheid des Bezirksamts L. 

Aus den Erwägungen  

b) aa) Bei der Zuweisung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters 
trägt der Richter den Wünschen der Partei angemessen Rechnung 
(§ 130 Abs. 1 ZPO). Wird das Gesuch gleichzeitig mit einer anwalt-
lich verfassten Rechtsschrift eingereicht, so drängt es sich schon aus 
praktischen Gründen auf, wie beantragt diesen Anwalt als unentgelt-
lichen Rechtsvertreter zu bezeichnen. Es wäre sachwidrig, einen 
anderen unentgeltlichen Rechtsvertreter zu bezeichnen und zu fingie-
ren, dieser habe die Rechtsschrift verfasst und sei dafür zu entschä-
digen. Entsprechend dem ersten Gesuch ist somit Rechtsanwalt G. 
zum unentgeltlichen Rechtsvertreter zu ernennen.