# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6e21b3d6-7b19-5ec3-878a-f8bd5e588fc9
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-09-28
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 28.09.2023 720 23 63 / 219 (720 2023 63 / 219)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-23-63---219_2023-09-28.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 28. September 2023 (720 23 63 / 219) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Berufliche Massnahmen: Absolvierung eines gymnasialen Lehrgangs an einer Privat-

schule als erstmalige berufliche Ausbildung  

 

 
Besetzung Vizepräsident Christof Enderle, Kantonsrichter Jgnaz Jermann, Kan-

tonsrichter Daniel Noll, Gerichtsschreiber Markus Schäfer 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Elisabeth Maier, Advoka-
tin, Hauptstrasse 104, Postfach, 4102 Binningen 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff Berufliche Massnahmen  
 
 
 
A. Der 2003 geborene A.____ trat nach erfolgreicher Absolvierung der obligatorischen 
Schulzeit im Sommer 2019 ins Gymnasium B.____ ein. Zu Beginn des Schuljahres 2021/2022 
beantragte er bei dessen Schulleitung aus gesundheitlichen Gründen ein "Time Out". In der 
Folge verpasste er das Schuljahr 2021/2022 fast vollständig. Während dieser Zeit musste sich 
A.____ aufgrund psychischer Gesundheitsbeeinträchtigungen insgesamt drei Mal stationär be-
handeln lassen (vom 27. September 2021 bis 15. Dezember 2021 sowie vom 15. März bis 

 

 
 
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17. März 2022 jeweils in der Klinik C.____ und vom 29. März 2022 bis 23. Mai 2022 in der Klinik 
D.____). Im Juli 2022 trat A.____ definitiv aus dem Gymnasium B.____ aus. 
 
Bereits zuvor, am 28. März 2022, hatte sich A.____ unter Hinweis auf eine Depression und eine 
Zwangsstörung bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Bezug von Leistungen 
angemeldet. Im August 2022 teilte A.____ der IV-Stelle mit, er beabsichtige nunmehr, das 
Gymnasium an der Privatschule E.____ zu besuchen und dort den Maturitätsabschluss zu er-
langen. Er ersuchte deshalb die IV-Stelle, ihm als Unterstützung bei der beruflichen Erstausbil-
dung "Gutsprache für die Schulkosten an der Privatschule E.____ zu gewähren." Die IV-Stelle 
teilte ihm in der Folge jedoch mit, dass man seinem Antrag nicht stattgeben könne. Man be-
zweifle, dass er zum jetzigen Zeitpunkt aus medizinischer Sicht in der Lage sei, einen Hoch-
schulabschluss zu erreichen. Aus diesem Grund erachte man das Ausbildungsniveau aktuell 
als zu hoch. Ungeachtet dieser Auskunft startete A.____ mit dem Besuch des Gymnasiums an 
der Privatschule E.____. Gleichzeitig ersuchte er die IV-Stelle um Erlass einer anfechtbaren 
Verfügung. 
 
Mit Vorbescheid vom 19. Oktober 2022 lehnte die IV Stelle eine Kostenbeteiligung für den Be-
such des Gymnasiums an der Privatschule E.____ ab. Sie hielt fest, dass die subjektive Ein-
gliederungsfähigkeit des Versicherten für den akademischen Weg mit einer Maturität und einem 
anschliessenden Hochschulstudium nicht gegeben sei. Man erachte die beantragte Massnah-
me deshalb nicht als eingliederungswirksam. Nachdem A.____, vertreten durch Advokatin Eli-
sabeth Maier, Einwände gegen den Vorbescheid erhoben hatte, hielt die IV-Stelle mit Verfü-
gung vom 25. Januar 2023 an der Ablehnung des Leistungsbegehrens fest. Zur Begründung 
machte sie nun allerdings neu geltend, dass die Beschulung in einem Privatgymnasium invalidi-
tätsbedingt nicht indiziert sei. Es sei nicht ersichtlich, weshalb der Versicherte nach erfolgrei-
cher stationärer psychiatrischer Behandlung den Maturitätsabschluss nicht an einem öffentli-
chen Gymnasium erlangen könne. 
 
B. Gegen diese Verfügung erhob A.____, weiterhin vertreten durch Advokatin Elisabeth 
Maier, am 24. Februar 2023 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungs-
recht (Kantonsgericht). Darin beantragte er, es sei die angefochten Verfügung aufzuheben und 
es seien ihm die gesetzlichen Leistungen auszurichten. Eventualiter sei die Angelegenheit zu 
weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen; unter o/e-Kostenfolge. Im Wesentlichen 
stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, dass seine persönliche Eignung für die 
Absolvierung eines zur Maturität führenden Lehrgangs medizinisch ausgewiesen sei. Aus ge-
sundheitlichen Gründen sei ihm jedoch ein erfolgreicher Besuch des Gymnasiums und die Er-
langung der Maturität lediglich an einem Privatgymnasium möglich. 
 
C. In ihrer Vernehmlassung vom 3. April 2023 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der 
Beschwerde. Zur Begründung hielt sie zusammenfassend fest, dass im vorliegenden Fall die 
Beschulungsform an einem Privatgymnasium invaliditätsbedingt nicht indiziert sei. 
 
D. Im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels hielt der Beschwerdeführer mit Replik 
vom 7. Juni 2023 an den in der Beschwerde gestellten Rechtsbegehren und an seinen bisheri-

 

 
 
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gen Standpunkten fest, wobei er unterstrich, dass Kern der medizinischen Beeinträchtigung die 
Zwangsstörung sei, die bis heute andaure. Vor diesem Hintergrund sei für die Beschulung an 
einem Privatgymnasium ausschlaggebend, dass der Unterricht wesentlich konzentrierter statt-
finde und die Präsenzpflicht erheblich tiefer sei. Dies sei insofern entscheidend, als täglich eine 
mehrstündige "Beschäftigung" mit den Zwängen erfolge. Die IV-Stelle wiederum beantragte in 
ihrer Duplik vom 5. Juli 2023 nach wie vor die Abweisung der Beschwerde. Auch in der Replik 
würden keine nachvollziehbaren medizinischen Gründe genannt, weshalb durch die nach wie 
vor bestehende Zwangsstörung ein erfolgreicher Schulbesuch lediglich an einem Privatgymna-
sium möglich sein solle.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versiche-
rungsgericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden 
Verfahrens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständig-
keit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes 
über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beur-
teilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons 
Beschwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die - im Übrigen frist- und formgerecht 
erhobene - Beschwerde des Versicherten vom 24. Februar 2023 ist demnach einzutreten.  
 
1.2 Am 1. Januar 2022 trat die vom Gesetzgeber am 19. Juni 2020 beschlossene Ände-
rung des IVG ("Weiterentwicklung der IV", WEIV) in Kraft. Die vorliegend angefochtene Verfü-
gung erging nach dem 1. Januar 2022 und zur Diskussion steht ein allfälliger Anspruch auf eine 
erstmalige berufliche Ausbildung ab August 2022. Die Angelegenheit ist deshalb in Anwendung 
der ab 1. Januar 2022 geltenden Fassungen des IVG, der Verordnung über die Invalidenversi-
cherung (IVV) vom 17. Januar 1961 sowie des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 zu beurteilen.  
 
2. Streitig und zu prüfen ist, ob die IV-Stelle einen Anspruch des Beschwerdeführers auf 
Übernahme von invaliditätsbedingten Mehrkosten für den Besuch des Gymnasiums an der Pri-
vatschule E.____ zu Recht abgelehnt hat.  
 
3.1 Gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. a und b IVG haben Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 
ATSG) bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwen-
dig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be-
tätigen, wiederherzustellen, zu erhalten oder zu verbessern, und zudem die Voraussetzungen 
für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind. Zu den Eingliederungsmassnah-
men zählen nach Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG die Massnahmen beruflicher Art, wozu gemäss Art. 16 
IVG insbesondere auch die erstmalige berufliche Ausbildung zählt. Diesbezüglich ist in Abs. 1 
der genannten Bestimmung vorgesehen, dass Versicherte, die ihre Berufswahl getroffen haben, 

 

 
 
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die noch nicht erwerbstätig waren und denen infolge Invalidität bei der erstmaligen beruflichen 
Ausbildung in wesentlichem Umfang zusätzliche Kosten entstehen, Anspruch auf Ersatz dieser 
Kosten haben, sofern die Ausbildung den Fähigkeiten der versicherten Person entspricht. Als 
erstmalige berufliche Ausbildung gilt nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit der Besuch 
einer Mittel-, Fach- oder Hochschule (Art. 5 Abs. 1 lit. b IVV). 
 
3.2 Die erstmalige berufliche Ausbildung muss somit den in Art. 8 Abs. 1 lit. a IVG um-
schriebenen Anforderungen der Verhältnismässigkeit einer Eingliederungsmassnahme genü-
gen.  
 
3.2.1 Laut einem jüngst ergangenen Urteil des Bundesgerichts vom 12. September 2022, 
(9C_131/2022, publiziert in: Sozialversicherungsrecht [SVR] - Rechtsprechung 2023 IV Nr. 11). 
muss die Vorkehr zunächst geeignet sein, die Erwerbsfähigkeit zu verbessern, und die versi-
cherte Person muss die persönlichen Voraussetzungen für die fragliche Erstausbildung mitbrin-
gen. Sodann ist die Notwendigkeit (Erforderlichkeit) der Massnahme zu beurteilen, dies anhand 
der Umstände des konkreten Falles, wozu auch die von Person zu Person - je nach Gesund-
heitszustand, Leistungsvermögen, Bildungsfähigkeit, Motivation etc. - unterschiedliche subjekti-
ve und objektive Eingliederungsfähigkeit gehört. Es gilt der eingliederungsrechtliche Grundsatz, 
wonach die versicherte Person in der Regel nur die dem jeweiligen Eingliederungszweck genü-
genden Massnahmen beanspruchen kann, nicht aber die bestmögliche Vorkehr. Allerdings be-
zieht sich das Erfordernis der Einfachheit und Zweckmässigkeit der Massnahme bei der erstma-
ligen beruflichen Ausbildung nicht auf das Niveau der Ausbildung, sondern auf die Art ihrer 
Verwirklichung; sie ist so auszugestalten, dass der Invalidenversicherung nicht unnötige Kosten 
entstehen. Dies ergibt sich letztlich auch aus Art. 5 Abs. 3 IVV (heute: Art. 5bis Abs. 3 IVV), wo-
nach zur Ermittlung der zusätzlichen Kosten im Sinne von Art. 16 Abs. 1 IVG die Kosten der 
Ausbildung der invaliden Person den mutmasslichen Aufwendungen gegenübergestellt werden, 
die bei der Ausbildung einer nicht invaliden Person zur Erreichung des gleichen beruflichen 
Ziels notwendig wären (SVR 2023 IV Nr. 11, E. 2.3.1 mit zahlreichen Hinweisen).  
 
3.2.2 Weiter muss die erstmalige berufliche Ausbildung - im Verhältnis zum angestrebten 
Eingliederungsziel - sachlich, zeitlich, finanziell und persönlich angemessen sein (Verhältnis-
mässigkeit im engeren Sinn). Sachlich angemessen ist die Vorkehr, wenn sie die versicherte 
Person voraussichtlich in die Lage versetzt, ein Erwerbseinkommen zu erzielen, das mindes-
tens einen beachtlichen Teil der Unterhaltskosten deckt (Eingliederungswirksamkeit). Dieser 
Effekt muss weder den rentenrelevanten Invaliditätsgrad beeinflussen noch eine Eingliederung 
in den ersten Arbeitsmarkt erwarten lassen. Zudem müssen die Kosten (resp. die Dauer) der 
konkreten Ausbildung in einem vernünftigen Verhältnis zu Ausmass und Dauer des angestreb-
ten wirtschaftlichen Eingliederungserfolgs stehen. Die Massnahme ist nur dann unverhältnis-
mässig, wenn die Kosten in einem groben Missverhältnis zum verfolgten Eingliederungszweck 
resp. zum voraussichtlichen Nutzen der Vorkehr stehen. Eine sehr lange zu erwartende Er-
werbsdauer (hohe zeitliche Eingliederungswirksamkeit; Art. 8 Abs. 1bis zweiter Satz IVG [heute: 
Art. 8 Abs. 1bis lit. d IVG]) kann eine relativ geringe sachliche Eingliederungswirksamkeit aus-
gleichen. Schliesslich muss die Massnahme für die betroffene Person persönlich zumutbar sein 
(SVR 2023 IV Nr. 11, E. 2.3.2 mit zahlreichen Hinweisen). 

 

 
 
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4.1 Nach dem vorstehend Gesagten (vgl. E. 3.2.1 hiervor) muss die versicherte Person 
vorab die persönlichen Voraussetzungen für die fragliche Erstausbildung mitbringen. Die IV-
Stelle wie auch der von ihr beigezogene Regionale Ärztliche Dienst (RAD) fokussierten sich bei 
der Beurteilung dieser Anspruchsvoraussetzung anfänglich auf die Ausbildungsfähigkeit des 
Versicherten für einen Hochschulabschluss. Die Fähigkeit, die Maturität zu erlangen, wurde mit 
anderen Worten unter dem Aspekt beurteilt, ob auch die Eignung für die Absolvierung - und den 
erfolgreichen Abschluss - eines universitären Studiums gegeben sei. Die IV-Stelle und die RAD-
Ärztin Dr. med. F.____, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, bestritten dies im Falle des Ver-
sicherten in einer ersten Phase des Verwaltungsverfahrens unter Hinweis auf dessen fehlende 
psychische Stabilität. Entsprechend verneinte die IV-Stelle im Vorbescheid vom 19. Oktober 
2022 die Eingliederungswirksamkeit der beantragten beruflichen Massnahme und die RAD-
Ärztin Dr. F.____ vertrat noch in ihrer letzten, kurz vor Verfügungserlass abgegebenen Stel-
lungnahme vom 13. Januar 2023 die Auffassung, dass beim Beschwerdeführer die psychische 
Stabilität für einen Hochschulabschluss nicht ausreiche. Diese Betrachtungsweise, wonach die 
persönlichen Voraussetzungen für die Erlangung der Maturität nur bejaht werden kann, wenn 
auch die Fähigkeit zur anschliessenden erfolgreichen Absolvierung eines Hochschulstudiums 
als gegeben erachtet wird, erweist sich - wie der Beschwerdeführer zu Recht geltend macht - 
als unzulässig. Das Bundesgericht hält im bereits erwähnten Urteil vom 12. September 2022, in 
welchem es ebenfalls um die Übernahme von invaliditätsbedingten Mehrkosten für den Besuch 
eines privaten Gymnasiums ging, klar fest, dass die Ausbildungsfähigkeit der versicherten Per-
son in Bezug auf den gymnasialen Lehrgang entscheidend und demnach auch einzig im Hin-
blick auf den gymnasialen Lehrgang zu beurteilen sei. Die Prognose, ob die versicherte Person 
darüber hinaus den Anforderungen eines späteren Hochschulstudiums standhalten könnte, sei 
für die Frage der persönlichen Eignung insofern nicht ausschlaggebend, als die Maturität nicht 
nur dann eine berufliche Eingliederung ermögliche, wenn ein Hochschulstudium folge. Der Mit-
telschulabschluss könne auch Grundlage für alternative Bildungsgänge, die dem Profil der ver-
sicherten Person entsprechen würden, oder selbst für einen direkten Einstieg in das Erwerbsle-
ben sein (SVR 2023 IV Nr. 11, E. 3.2). Vorliegend ist daher einzig die Eignung des Beschwer-
deführers für die Absolvierung des gymnasialen Lehrgangs am Gymnasium der Privatschule 
E.____ zu beurteilen und diesbezüglich steht ausser Frage, dass der Beschwerdeführer die 
persönlichen Voraussetzungen hierfür klarerweise erfüllt. Dies wird denn auch von der IV-Stelle 
- zu Recht - nicht (mehr) in Zweifel gezogen. 
 
4.2 In der angefochtenen Verfügung vom 25. Januar 2023 lehnte die IV-Stelle das Leis-
tungsbegehren des Versicherten denn auch mit einer anderen Begründung ab. So machte sie 
neu geltend, dass die Beschulung des Versicherten in einem Privatgymnasium invaliditätsbe-
dingt nicht indiziert sei. Es sei nicht ersichtlich, weshalb der Versicherte nach erfolgreicher stati-
onärer psychiatrischer Behandlung den Maturitätsabschluss nicht an einem öffentlichen Gym-
nasium erlangen könne. Dieses Ergebnis der vorinstanzlichen Würdigung des medizinischen 
Sachverhalts wird vom Versicherten in seiner Beschwerde ausdrücklich bestritten. Bei ihm lä-
gen nach wie vor gesundheitliche Beeinträchtigungen vor, die derart erheblich seien, dass ihm 
ein erfolgreicher Besuch des Gymnasiums und die Erlangung der Maturität lediglich an einem 
Privatgymnasium möglich seien.  

 

 
 
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5.1 Ausgangspunkt jedes Anspruchs auf berufliche Massnahmen ist das Vorhandensein 
einer körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheitsbeeinträchtigung (Art. 8 Abs. 1 IVG 
in Verbindung mit Art. 8 ATSG). An deren Feststellung schliesst sich die Frage an, ob und in-
wieweit sich die erhobene Beeinträchtigung auf die erstmalige berufliche Ausbildung negativ 
auswirkt. Um die strittige Frage zuverlässig beurteilen zu können, sind die Verwaltung und im 
Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen sind, die ihnen medizinische - und ge-
gebenenfalls auch andere - Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Das Gericht hat diese 
nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung 
(vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle anderen Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 
Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozi-
alversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu 
prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beur-
teilung des streitigen Leistungsanspruchs gestatten. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arzt-
berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseiti-
gen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen-
hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge-
rungen der Ärztin oder des Arztes begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1). Dennoch erachtet es 
die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als 
vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für 
die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusammenstellung dieser Richtlinien in 
BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu auch BGE 135 V 465 E. 4.4 und 
4.5). So kommt beispielsweise Berichten und Gutachten versicherungsinterner Fachpersonen 
nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten Gutach-
ten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten. An die Beweiswürdigung 
sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Versicherungsfall ohne Einholung 
eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der 
Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind 
ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5 am Ende, mit Hinweis).  
 
5.2 In formeller Hinsicht ist sodann darauf hinzuweisen, dass das sozialversicherungs-
rechtliche Verwaltungsverfahren vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht ist (Art. 43 Abs. 1 
ATSG). Danach hat der Versicherungsträger von Amtes wegen für die richtige und vollständige 
Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen (BGE 144 V 427 E. 3.2). Rechtser-
heblich sind dabei alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen An-
spruch so oder anders zu entscheiden ist (Urteil des Bundesgerichts vom 25. Juni 2021, 
9C_146/2021, E. 3.4 mit Hinweis). Die Untersuchungspflicht dauert so lange, bis über die für 
die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht 
(Urteil des Bundesgerichts vom 26. Oktober 2021, 8C_288/2021, E. 3.2.2 mit Hinweis).  
 
6. In den Akten des vorliegenden Falles finden sich - chronologisch geordnet - folgende 
medizinische Unterlagen: 
 

 

 
 
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6.1 Als älteste Dokumente liegen ein Abklärungsbericht des Schulpsychologischen Diens-
tes G.____ vom 4. April 2011 und ein Schreiben des genannten Dienstes an die Schulleitung 
der Primarschule H.____ vom selben Tag vor. In Letzterem beantragt der Schulpsychologische 
Dienst G.____ der Schulleitung, den Versicherten in das Begabtenförderprojekt aufzunehmen. 
Die Abklärungen hätten gezeigt, dass der Versicherte - bei einem unausgeglichenen Profil - 
über ein überdurchschnittliches bis weit überdurchschnittliches Leistungspotential im Sinne ei-
ner Hochbegabung verfüge. 
 
6.2. Am 10. Dezember 2019 berichtet der Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienst I.____, 
über die ab 8. Januar 2019 in der internen "Zwangssprechstunde" erfolgte ambulante Behand-
lung des Versicherten. Der Bericht beschreibt diverse Zwänge des Versicherten (Kontrollzwän-
ge, Zählzwänge, Waschzwang). Die Zwangshandlungen müsse er solange ausführen, bis sie 
sich richtig anfühlen würden ("just-right"). Der Versicherte anerkenne seine Zwänge als über-
trieben und unsinnig und berichte von einem grossen Leidensdruck. Die testpsychologischen 
Untersuchungen hätten klar das Bild einer Zwangsstörung gezeigt. In der Zusammenschau aller 
Befunde ergebe sich als Diagnose eine Zwangsstörung (Zwangsgedanken und Zwangshand-
lungen, gemischt, ICD-10 F42.2) Zudem liege eine chronische motorische Ticstörung (ICD-10 
F95.1) vor. Man habe dem Patienten eine kognitive Verhaltenstherapie und eine medikamentö-
se Behandlung empfohlen.  
 
6.3.1 Vom 27. September 2021 bis 15. Dezember 2021 liess sich der Beschwerdeführer 
stationär in der Klinik C.____ behandeln. Laut deren Austrittbericht vom 17. Dezember 2021 sei 
der Versicherte aufgrund einer Zwangsstörung sowie eines zunehmenden depressiven Zu-
standsbildes und lebensmüden Gedanken zur stationären Behandlung in die Abteilung Verhal-
tenstherapie der Klinik eingetreten. Im Bericht werden beim Patienten als Diagnosen  
(1) Zwangsgedanken und Zwangshandlungen, gemischt (ICD-10 F 42.2), (2) eine mittelgradige 
depressive Episode (ICD-10 F32.1, BDI bei Austritt: 34 Punkte), (3) eine hypochondrische Stö-
rung (körperdysmorphe Störung, ICD-10 F45.2) sowie (4) Psychische und Verhaltensstörungen 
durch Cannabinoide (schädlicher Gebrauch, ICD-10 F12.1) erhoben. Im Zusammenhang mit 
dem Austritt hält der Bericht fest, dass der Versicherte in stabilisiertem Zustand ausgetreten sei. 
Er habe sich durchgehend glaubhaft und klar von suizidalen Gedanken und Plänen distanziert 
gezeigt und er sei absprachefähig und zukunftsorientiert gewesen. Zur Weiterbehandlung sei 
ein Eintritt in die Klink J.____ für Januar 2022 vorgesehen.  
 
6.3.2 Laut Austrittsbericht vom 31. März 2022 war der Beschwerdeführer vom 15. März 2022 
bis 17. März 2022 ein zweites Mal stationär in der Klinik C.____ hospitalisiert. Er sei notfallmas-
sig und in freiwilligem Rahmen in die Klinik aufgenommen worden. Der Patient besuche das 
Gymnasium, er sei aber schon seit letztem Sommer krankgeschrieben. Aktuell sei er seit Tagen 
nicht mehr aus dem Bett gekommen, zunehmend seien eine Antriebsstörung, Anhedonie und 
depressive Symptome vorhanden. Zuletzt seien auch wieder suizidale Gedanken aufgetreten, 
von denen er sich aber im Rahmen einer stationären Aufnahme distanzieren könne. Ausserdem 
sei der Versicherte durch Zwänge belastet, die laut eigener Aussage aktuell vor allem körper-
dysmorph seien. Im Bericht werden sodann die gleichen Diagnosen wie im vorausgegangenen 
Bericht der Klinik C.____ vom 17. Dezember 2021 erhoben und zur Austrittsituation wird fest-

 

 
 
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gehalten, dass der Versicherte im stationären Verlauf subjektiv entlastet gewesen und in psy-
chisch stabilisiertem Zustand bei fehlenden Gefährdungsaspekten ausgetreten sei.  
 
6.3.3 Im Zeitraum vom 29. März 2022 bis 23. Mai 2022 unterzog sich der Versicherte einer 
stationären Behandlung in der Klinik D.____. In deren Austrittsbericht vom 28. Mai 2022 wird 
als Eintrittsdiagnose eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode 
(ICD-10 F33.1), genannt. Zum Zustand im Austrittszeitpunkt wird festgehalten, man habe den 
Versicherten in affektiv deutlich stabilisiertem und zukunftsorientiertem Zustand, von depressi-
ven Symptomen befreit und mit spürbarer Bindung ans Leben (Pläne für Schulbesuch, berufli-
che Ambitionen, ambulante Therapie, Freundeskreis) sowie von suizidalen Gedanken klar und 
glaubhaft distanziert und ohne Anhalt für Eigen- oder Fremdgefährdung in die angestammten 
Wohnverhältnisse entlassen können. 
 
6.4 Mit Bericht vom 2. Juni 2022 orientiert Dr. med. K.____, Psychiatrie und Psychothera-
pie FMH, über die Behandlung des Versicherten, die durch ihn im Zeitraum vom 23. August 
2021 bis 25. Januar 2022 erfolgt war. Damals hätten als Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar-
beitsfähigkeit seit Jahren bestehende Zwangshandlungen und Zwangsgedanken, gemischt 
(ICD-10 F42.2), und eine seit mindestens Ende 2021 bestehende mittel- bis schwergradige de-
pressive Störung (ICD-10 F 32.3) vorgelegen. Die aktuelle medizinische Situation könne er 
nicht beurteilen.  
 
6.5.1 Die IV-Stelle holte in der Folge eine Aktenbeurteilung bei der RAD-Ärztin Dr. F.____ 
ein. Diese hält in ihrem Bericht vom 13. Juni 2022 fest, dass beim Versicherten als Diagnose 
mit Auswirkung auf die Ausbildungsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung mit einem 
Status nach mittelgradiger Episode gestellt werden könne. Gegenwärtig sei die depressive Stö-
rung aber höchstens noch leichtgradig (ICD-10 F33.0). Zu beachten sei, dass noch ein Status 
nach Zwangsstörung vorliege, wobei es gemäss der Klinik D.____ AG zu einer Remission des 
Waschzwangs gekommen sei. Ferner sei ein Status nach Tic-Störung zu erwähnen, diese sei 
aber offensichtlich in der Klinik D.____ nicht mehr beobachtet worden. Was die depressive Er-
krankung angehe, so habe bei Eintritt in die Klinik D.____ keine schwergradige depressive Stö-
rung vorgelegen. Zudem werde in deren Austrittsbericht eine deutliche Verbesserung im Verlau-
fe des Klinikaufenthalts beschrieben. Der Versicherte habe denn auch in affektiv deutlich stabi-
lisiertem, zukunftsorientiertem Zustand und von depressiven Symptomen befreit aus der Klinik 
austreten können. Auf die Frage, ob aktuelle gesundheitliche Einschränkungen vorliegen wür-
den, gibt Dr. F.____ an, dass die Ausbildungsfähigkeit zurzeit durch depressive Schwankungen 
eingeschränkt sei. In ihrer abschliessenden Beurteilung gelangt Dr. F.____ sodann zum Ergeb-
nis, dass beim Versicherten ein psychischer Gesundheitsschaden und ein erhöhtes Invaliditäts-
risiko vorliegen würden, aufgrund derer der Anspruch auf eine IV-Unterstützung bei der erstma-
ligen Berufsausbildung zu befürworten sei.  
 
6.5.2  Laut einer Aktennotiz vom 7. September 2022 ersuchte die RAD-Ärztin Dr. F.____ die 
IV-Stelle, bei der Klinik C.____ den Austrittbericht betreffend den dortigen, vom 27. September 
2021 bis 15. Dezember 2021 dauernden Klinikaufenthalt des Versicherten anzufordern. Dieser 
Bericht fehle ihr immer noch. Am 4. Oktober 2022 verfasste Dr. F.____ eine weitere Aktennotiz, 

 

 
 
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wobei nicht ersichtlich ist, ob ihr für diese Beurteilung nunmehr die vollständige medizinische 
Aktenlage zur Verfügung stehe. In dieser Stellungnahme vom 4. Oktober 2022 gelangt 
Dr. F.____ zur Beurteilung, dass die psychische Stabilität des Beschwerdeführers für einen 
Hochschulabschluss nicht ausreiche. Das wäre ein zu hohes Ausbildungsniveau. Zur Begrün-
dung verweist sie auf eine Aussage der behandelnden Psychotherapeutin Frau L.____, wonach 
der Versicherte einen geschützten Arbeitsplatz benötige, sofern es am privaten Gymnasium 
nicht klappen sollte. Diese Einschätzung der behandelnden Therapeutin zeige, dass diese dem 
Versicherten nicht einmal eine Ausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt zutraue.  
 
6.6.1 Im Rahmen des Einwandverfahrens liess der Versicherte den "Psychiatrischen Bericht" 
von Dr. med. M.____ vom 11. Oktober 2022 einreichen. Darin weist diese einleitend darauf hin, 
dass sich der Versicherte seit anfangs August 2022 in ihrer Praxis in psychiatrisch-
psychotherapeutischer Behandlung befinde. Als Diagnosen erhebt Dr. M.____ eine körper-
dysmorphe Störung (ICD-10 F45.2), vorwiegend Zwangsgedanken oder Grübelzwang (ICD-10 
F42.0), und eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1). Der Patient berichte von 
Zwangsgedanken, so müsse er sich etwa während vier bis fünf Stunden pro Tag im Spiegel 
betrachten, wobei eine Hyperfokussierung auf die Gesichtsteile (Mund, Ohren, Nase und Zäh-
ne) stattfinde. Dem Versicherten sei es sehr gut gelungen, nach zweijähriger Pause einen Ein-
stieg in die neue Schulklasse zu finden. Als besonders angenehm habe er empfunden, dass die 
Klasse klein sei und die Lehrpersonen sich Zeit nehmen könnten, individuell und engmaschig 
mit ihm zu arbeiten. Zudem fühle er sich in der Schule intellektuell angemessen gefordert, dies 
bei einer fremdanamnestischen und aktenanamnestischen Hochbegabung. Alle diese Faktoren 
hätten den Verlauf begünstigt, sodass der Versicherte ohne Druck und Angst vor Versagen die 
Schule habe besuchen können. In ihrer Beurteilung weist Dr. M.____ darauf hin, dass es sich 
beim Versicherten um einen komplexen Fall handle, der sich durch die externe Unterstützung 
und die gute Strukturierung sowie durch die Aktivierung innerer Ressourcen bis jetzt positiv 
entwickelt habe. Es sei davon auszugehen, dass der Patient weiterhin Unterstützung benötige 
und es empfehle sich eine engmaschige therapeutische Begleitung. Die Bedeutung der Schule 
sei als Teil des Bedingungsgefüges für Entwicklungsschwierigkeiten hochbegabter Kinder, Ju-
gendlicher und junger Erwachsener ausserordentlich gross. Rigide versagende, entwertend 
bleibende Verhältnisse in der Schule könnten die individuelle psychotherapeutische Arbeit 
hemmen oder deren Ergebnisse in Frage stellen. Umgekehrt seien, wie es beim Versicherten 
der Fall gewesen sei, Symptome und der Leidensdruck schneller abgeklungen und eine positive 
Entwicklung während der Psychotherapie habe sich leichter angebahnt bzw. sei stabiler geblie-
ben, wenn sich parallel zum individuellen Ansatz auch das schulische Umfeld positiv verändert 
habe. Zudem habe beim Versicherten beobachtet werden können, wie eine veränderte schuli-
sche Umgebung, akzeptierend und herausfordernd, die ganzheitliche Entwicklung hochbegab-
ter Patienten fördern könne. Zudem trage auch die externe Tagesstrukturierung zu einem guten 
Therapieverlauf bei. 
 
6.6.2 Im Laufe des Einwandverfahrens ging bei der IV-Stelle am 26. Oktober 2022 zudem 
der undatierte Bericht von Frau L.____, der behandelnden Psychotherapeutin des Versicherten, 
ein. Darin führt sie aus, beim Austritt aus der Klinik D.____ sei die schnellstmögliche Aufnahme 
einer schulischen Tagesstruktur zur weiteren Stabilität Teil der Austrittsplanung gewesen. Der 

 

 
 
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Besuch einer dem kognitiven Leistungsniveau und den Zukunftschancen angepassten Ausbil-
dung sei für die mentale Verfassung und Stabilität des Versicherten entscheidend. Zur aktuellen 
Situation hält sie fest, der Versicherte besuche seit Sommer 2022 ohne Anfangsschwierigkeiten 
und mit überzeugenden Leistungen bei weiterhin stabiler psychischer Gesundheit das Gymna-
sium an der Privatschule E.____ und könne dort die Matura in naher Zukunft ablegen. Durch 
den modularen Stundenplan könne er den Schulalltag sehr gut bewältigen und sich in seinem 
überdurchschnittlichen Tempo die Lehrinhalte aneignen. Da seine individuellen Bedürfnisse 
somit bestmöglich abgedeckt werden könnten, sei diese Lösung als besonders wertvoll einzu-
schätzen und sie sollte dringend als stabilisierende Massnahme weiter ermöglicht werden. 
 
6.7 Mit Bericht vom 13. Januar 2023 äussert sich die RAD-Ärztin Dr. F.____ zu den Vor-
bringen im Einwandverfahren und zu den vorerwähnten, neu eingegangenen medizinischen 
Akten. Dabei hält sie explizit an ihrer früheren Beurteilung vom 4. Oktober 2022 fest, wonach 
die psychische Stabilität des Versicherten für einen Hochschulabschluss nicht ausreiche. Das 
wäre ein zu hohes Ausbildungsniveau. Dies ergebe sich aus den Befunden, so z.B. aus dem 
Zwang, sich während vier bis fünf Stunden pro Tag selbst zu beobachten, und aus anderen, seit 
zehn Jahren bestehenden Zwangsstörungen und Komorbiditäten. 
 
6.8 Bei den Akten liegen sodann noch eine Telefonnotiz vom 6. Dezember 2022 und eine 
E-Mail des Konrektors des Gymnasiums B.____ vom selben Tag. Darin teilt dieser mit, dass der 
Versicherte im Juli 2022 definitiv aus dem Gymnasium ausgetreten sei, nachdem er aus psy-
chischen Gründen das Schuljahr 2021/22 praktisch vollständig verpasst habe. In den Ge-
sprächsnotizen habe er keine Hinweise darauf gefunden, dass die psychischen Schwierigkeiten 
mit der Schule oder dem Schulbesuch zusammenhängen würden, damit wolle man dies aber 
auch nicht ausschliessen. Offenbar sei dies aber bei den Gesprächen kein zentrales Thema 
gewesen. Rein formal sei es denkbar, dass der Versicherte wieder in das Gymnasium eintreten 
könnte. Er müsste jedoch die letzten beiden Jahre absolvieren. Wie sinnvoll dies wäre, vermöge 
er indessen nicht abzuschätzen.  
 
7.1 Den geschilderten medizinischen Akten kann übereinstimmend entnommen werden, 
dass beim Beschwerdeführer seit Jahren gesundheitliche Beeinträchtigungen (Zwangshandlun-
gen und Zwangsgedanken, gemischt, körperdysmorphe Störung) bestehen. Zusätzlich kam es 
ab Sommer 2021 zu einer depressiven Erkrankung, die in den folgenden Monaten insgesamt 
drei stationäre Klinikaufenthalte nach sich zogen. Somit ist beim Beschwerdeführer die Grund-
voraussetzung jedes Anspruchs auf berufliche Massnahmen, nämlich das Vorhandensein einer 
gesundheitlichen Beeinträchtigung, klarerweise erfüllt. Dies wird auch von der IV-Stelle nicht in 
Zweifel gezogen (vgl. die entsprechende Beurteilung der RAD-Ärztin Dr. F.___ im Bericht vom 
10. Juni 2022, E. 6.5.1 hiervor).  
 
7.2 Wie oben ausgeführt (vgl. E. 4.2 hiervor), lehnte die IV-Stelle in der angefochtenen 
Verfügung vom 25. Januar 2023 das Leistungsbegehren des Versicherten (neu) mit der Be-
gründung ab, dass die Beschulung des Versicherten in einem Privatgymnasium invaliditätsbe-
dingt nicht indiziert sei. Es sei nicht ersichtlich, weshalb der Versicherte den Maturitätsab-
schluss nicht an einem öffentlichen Gymnasium erlangen könne. Eine medizinische Indikation 

 

 
 
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für eine Beschulung an einem Privatgymnasium lasse sich insbesondere dem Austrittsbericht 
der Klinik D.____ vom 28. Mai 2022 nicht entnehmen, halte dieser doch fest, dass der Versi-
cherte von depressiven Zuständen befreit aus der Klinik entlassen worden sei. Diese Betrach-
tungsweise der IV-Stelle greift zu kurz. Sie reicht jedenfalls nicht aus, um den vorliegend stritti-
gen Leistungsanspruch des Versicherten zu verneinen. Der Austrittsbericht der Klinik D.____ 
vom 28. Mai 2022 äussert sich zu den Gründen und zum Verlauf des stationären Spitalaufent-
halts sowie zum gesundheitlichen Zustand des Versicherten im Austrittszeitpunkt. Dabei befasst 
sich der Bericht verständlicherweise in erster Linie mit der damals eindeutig im Vordergrund 
stehenden depressiven Erkrankung des Versicherten. Darüber hinaus bestand für die Bericht-
erstatter keine Veranlassung, sich aus medizinischer Sicht zur Frage nach der künftig geeigne-
ten (gymnasialen) Beschulungsform zu äussern. Der betreffenden Frage kam im damaligen 
Zeitpunkt auch (noch) nicht die jetzige Bedeutung zu. Entsprechend lässt sich dem Austrittsbe-
richt - entgegen der Auffassung der IV-Stelle - diesbezüglich nichts Relevantes entnehmen. 
 
7.3 Nachdem im Laufe des Schuljahres 2021/22 vorübergehend eine erhebliche depressi-
ve Erkrankung im Vordergrund gestanden hatte, liegt das gesundheitliche Hauptproblem des 
Beschwerdeführers - wie dieser zu Recht geltend macht - nunmehr eindeutig wieder in den wei-
terhin vorhandenen Zwangsstörungen. Diese ziehen sich wie ein roter Faden durch die ganze 
Krankheitsgeschichte und sie präsentieren sich gemäss den Berichten der Behandler offenbar 
nach wie vor in ausgeprägtem Masse. Deren Weiterbestehen wird letztlich auch von der IV-
Stelle bzw. von der beigezogenen RAD-Ärztin Dr. F.____ nicht grundsätzlich in Zweifel gezo-
gen, erwähnt doch Dr. F.____ die Zwangshandlungen explizit, um - in ihrer Optik bleibend - zu 
begründen, weshalb beim Versicherten ein Hochschulabschluss nicht in Frage komme.  
 
7.4 Würdigt man die geschilderte medizinische Aktenlage, so muss sich die Vorinstanz den 
Vorwurf gefallen lassen, dass sie sich in unzureichender Weise mit den für die vorliegende Fra-
gestellung hauptsächlich relevanten Aspekten der Zwangsstörungen des Versicherten ausei-
nandergesetzt hat. Diesbezüglich hätte sie vor ihrer Beschlussfassung vertieftere Sachverhalts-
abklärungen vornehmen müssen. So wäre es wichtig gewesen, aus medizinischer Sicht näher 
auf das effektive aktuelle Ausmass der Zwangsstörungen und deren Auswirkungen auf die 
Ausbildungsfähigkeit und den (Schul-) Alltag einzugehen. Aus eingliederungsrechtlicher Optik 
wiederum wäre es vor allem angezeigt gewesen, sich einlässlicher mit der Frage zu befassen, 
im Rahmen welcher konkreten Beschulungsform (schulischen Struktur) es dem Versicherten in 
Berücksichtigung dieser Zwangsstörungen und allfälliger zusätzlicher depressiver Schwankun-
gen möglich ist, erfolgreich einen gymnasialen Lehrgang als erstmalige berufliche Ausbildung 
zu absolvieren. Von einer vertieften Behandlung dieser Themen sah die IV-Stelle im Verwal-
tungsverfahren indessen weitestgehend ab. Eine solche hätte sich aber insbesondere aufge-
drängt, nachdem Dr. M.____ und die behandelnde Psychologin Frau L.____ in ihren im Ein-
wandverfahren erfolgten Eingaben jeweils aus ihrer therapeutischen Sicht die Vorzüge des Be-
suchs des Gymnasiums an der Privatschule E.____ im Hinblick auf die Erlangung der Maturität 
und - damit verbunden - auf die Stabilisierung des Gesundheitszustands des Versicherten ge-
schildert hatten. Die IV-Stelle hätte sich vor diesem Hintergrund jedenfalls nicht mit der Einho-
lung des RAD-Berichts vom 13. Januar 2023 begnügen dürfen, zumal dieser - wie bereits weiter 
oben aufgezeigt (vgl. E. 4.1 und E. 6.7 hiervor) - ohnehin eine falsche Fragestellung beurteilt, 

 

 
 
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nämlich diejenige, ob der Versicherte über die Fähigkeit zur erfolgreichen Absolvierung eines 
Hochschulstudiums verfügt.  
 
7.5 Nach dem Gesagten ist der vorliegend massgebende Sachverhalt noch nicht spruch-
reif. Die vorhandene Aktenlage lässt mit anderen Worten (noch) keine abschliessende Beurtei-
lung des Leistungsanspruchs des Beschwerdeführers zu. Entsprechend sind weitere Abklärun-
gen nötig. Aus medizinischer Sicht ist dabei von Interesse, in welchem Ausmass der Versicher-
te aktuell an Zwangsstörungen leidet und wie sich diese auf seine Ausbildungsfähigkeit auswir-
ken. Danach ist zu prüfen, wie sich die beiden schulischen Strukturen im öffentlichen und im 
privaten Gymnasium auf die gesundheitliche Situation des Beschwerdeführers auswirken. Hier 
dürfte ein Vergleich der Vor- und Nachteile der beiden Beschulungsformen unter Einbezug der 
Erfahrungsberichte der behandelnden Fachpersonen angezeigt sein. Gestützt auf die gewon-
nenen Erkenntnisse gilt es sodann - und zwar ausschliesslich in Bezug auf die Absolvierung 
des gymnasialen Lehrgangs - die massgebende Frage zu beantworten, ob eine medizinische 
Indikation für den Besuch des privaten Gymnasiums besteht und - bejahendenfalls - aus wel-
chen Gründen dies so ist. Die Argumentation, welche die IV-Stelle der angefochtenen Verfü-
gung zu Grunde legte, genügt - wie oben aufgezeigt (vgl. E. 7.1 hiervor) - jedenfalls nicht, um 
eine solche medizinische Indikation zu verneinen. Von Interesse ist zudem, ob allenfalls auch 
im öffentlichen Gymnasium mit flankierenden Massnahmen die gleiche Eingliederungswirksam-
keit erreicht werden könnte wie in einem privaten Gymnasium. 
 
7.6 Da die IV Stelle nach dem Gesagten der ihr obliegenden Untersuchungspflicht (vgl. 
E. 5.2 hiervor) nur in unzureichendem Masse nachgekommen ist, hat sie das Versäumte nach-
zuholen, wobei sie die vorstehend aufgeworfenen Fragen mittels Einholung eines unabhängi-
gen verwaltungsexternen Gutachtens zu klären haben wird. Die Angelegenheit ist deshalb, dem 
Eventualantrag des Beschwerdeführers entsprechend, zur weiteren Abklärung im Sinne der 
vorstehenden Erwägungen an die IV-Stelle zurückzuweisen. Gestützt auf die Ergebnisse der 
Aktenergänzung wird die IV-Stelle anschliessend über den Leistungsanspruch des Versicherten 
neu zu befinden haben.  
 
8. Als Ergebnis ist somit festzuhalten, dass die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen 
ist, als die angefochtene Verfügung vom 25. Januar 2023 aufzuheben und die Angelegenheit 
zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an 
die IV-Stelle zurückzuweisen ist. 
 
9. Abschliessend bleibt über die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu befinden.  
 
9.1 Beim Entscheid über die Verlegung der Verfahrens- und der Parteikosten ist grund-
sätzlich auf den Prozessausgang abzustellen. Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rück-
weisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und Entscheidung (mit noch offe-
nem Ausgang) für die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientschädi-
gung als vollständiges Obsiegen, unabhängig davon, ob sie beantragt oder ob das Begehren im 
Haupt- oder Eventualantrag gestellt wird (BGE 137 V 210 E. 7.1 mit Hinweisen). Dieser Grund-

 

 
 
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satz gilt ausdrücklich auch für das kantonale Beschwerdeverfahren (Urteil des Bundesgerichts 
vom 23. August 2023, 9C_379/2022, E. 4.2; BGE 137 V 57 E. 2.1 und 2.2 mit Hinweisen). 
 
9.2 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die 
Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit-
wert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in 
denen ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfah-
renskosten in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- 
fest. Nach § 20 Abs. 3 VPO werden die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Par-
tei in angemessenem Ausmass auferlegt. Vorliegend ist die IV-Stelle unterliegende Partei, wes-
halb die Verfahrenskosten ihr zu auferlegen sind. 
 
9.3 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Da der Beschwerdeführer obsiegende Partei ist, ist ihm eine Parteient-
schädigung zu Lasten der IV-Stelle zuzusprechen. Die Rechtsvertreterin des Beschwerdefüh-
rers machte in ihrer Honorarnote vom 25. Juli 2023 für das vorliegende Verfahren einen Zeit-
aufwand von 15 Stunden geltend, was sich in Anbetracht der sich stellenden Sachverhalts- und 
Rechtsfragen zwar als hoch, letztlich aber noch als angemessen erweist. Die Bemühungen sind 
zu dem in Sozialversicherungsprozessen praxisgemäss zur Anwendung gelangenden Stunden-
ansatz von Fr. 250.-- zu entschädigen. Nicht zu beanstanden sind sodann die geltend gemach-
ten Auslagen von Fr. 176.20. Dem Beschwerdeführer ist deshalb eine Parteientschädigung in 
der Höhe von Fr. 4'228.65 (15 Stunden à Fr. 250.-- + Auslagen von Fr. 176.20 zuzüglich 7,7 % 
Mehrwertsteuer) zu Lasten der IV-Stelle zuzusprechen. 
 
10.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 
2005 ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zuläs-
sig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenent-
scheide sind - mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Aus-
standsbegehren (vgl. Art. 92 BGG) - nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenhei-
ten anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 
Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid her-
beiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Be-
weisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Recht-
sprechung handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur 
Aktenergänzung und anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um 
einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückwei-
sungsentscheid, mit dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen 
Anspruchsvoraussetzungen) beantwortet wird (BGE 133 V 477 E. 4.2).  
 
10.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Vo-

 

 
 
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raussetzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehen-
de Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als die angefochtene 
Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft vom 25. Januar 2023 aufge-
hoben und die Angelegenheit zur weiteren Abklärung im Sinne der 
Erwägungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die IV-Stelle 
Basel-Landschaft zurückgewiesen wird. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden der IV-Stelle 
Basel-Landschaft auferlegt.  

Dem Beschwerdeführer wird der geleistete Kostenvorschuss in der 
Höhe von Fr. 800.-- zurückerstattet.  

 3. Die IV-Stelle Basel-Landschaft hat dem Beschwerdeführer eine Partei-
entschädigung in der Höhe von Fr. 4‘228.65 (inkl. Auslagen und 7,7 % 
Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

 

 

 
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