# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 60c63164-ee10-5ff4-957d-2424b19cb510
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-12-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.12.2022 C-1365/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1365-2022_2022-12-14.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1365/2022 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 4 .  D e z e m b e r  2 0 2 2  

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiberin Nadja Francke. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Serbien)   

vertreten durch Thomas Biedermann, Rechtsanwalt,  

Habegger Biedermann Rechtsanwälte, 

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,     

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Eintretensvoraussetzungen 

(Verfügung vom 18. Februar 2022). 

 

 

 

C-1365/2022 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: Vorinstanz) mit 

Verfügung vom 18. Februar 2022 den Anspruch von A._______ auf eine 

Invalidenrente der Schweizerischen Invalidenversicherung abgewiesen 

hat (vgl. Akten im Beschwerdeverfahren [nachfolgend: BVGer-act.] 1, Bei-

lage), 

dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) mit Eingabe vom 22. 

März 2022 dagegen beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhoben 

hat (BVGer-act. 1),  

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt (vgl. auch Art. 44 VwVG), 

sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist,  

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, zu 

welchen auch die IVSTA gehört (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 

Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversiche-

rung [IVG, SR 831.20]),  

dass die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Instruktion der 

vorliegenden Beschwerde mithin gegeben ist, weshalb weiter zu prüfen ist, 

ob die Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind, 

dass das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder 

die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig ist (Art. 69 Abs. 2 IVG 

i.V.m. Art. 69 Abs. 1bis IVG) und Beschwerdeführende in der Regel einen 

Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leis-

ten haben (vgl. Art. 63 Abs. 4 VwVG), 

dass mit Zwischenverfügung vom 20. Oktober 2022 das Gesuch der Be-

schwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege für das vorliegende Be-

schwerdeverfahren abgewiesen wurde (vgl. BVGer-act. 13, Dispositiv-    

Ziffer 1), 

dass die Beschwerdeführerin gleichzeitig zur Leistung eines Kostenvor-

schusses von Fr. 800.– in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten 

für das Beschwerdeverfahren innert 30 Tagen ab Erhalt der Verfügung auf-

gefordert wurde, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde 

(BVGer-act. 13, Dispositiv-Ziffern 2 und 3), 

C-1365/2022 

Seite 3 

dass die eingeschrieben versandte Zwischenverfügung vom 20. Oktober 

2022 der Beschwerdeführerin gemäss Sendeverlauf der Post am 21. Ok-

tober 2022 zustellt wurde (vgl. BVGer-act. 14), 

dass somit die vom Bundesverwaltungsgericht angesetzte 30-tägige Frist 

zur Bezahlung des Verfahrenskostenvorschusses am 22. Oktober 2022 zu 

laufen begonnen und am Montag, den 21. November 2022, abgelaufen ist,  

dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss innert der gesetzten 

Frist nicht geleistet hat (vgl. BVGer-act. 15), 

dass sie auch nicht um Fristverlängerung oder um Wiederherstellung der 

versäumten Frist ersucht hat, 

dass auch keine Hinweise vorliegen, dass die Zwischenverfügung vom 

20. Oktober 2022 beim Bundesgericht angefochten wurde, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]), 

dass im vorliegenden Fall auf die Erhebung von Verfahrenskosten umstän-

dehalber verzichtet wird, 

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

 

 

(Für das Dispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen.) 

 

C-1365/2022 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das    

Bundesamt für Sozialversicherungen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

Christoph Rohrer Nadja Francke 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

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