# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c64150ee-fd0f-5b38-9a36-b751a6480968
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-02-16
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 16.02.2022 C-3437/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3437-2021_2022-02-16.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-3437/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 6 .  F e b r u a r  2 0 2 2  

Besetzung 
 Einzelrichter Beat Weber, 

Gerichtsschreiberin Yvette Märki. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Polen), 

ohne Zustelldomizil in der Schweiz, 

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK, 

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 AHV, Waisenrente; Einspracheentscheid vom 13. Juli 2021. 

 

 

 

C-3437/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Schweizerische Ausgleichskasse (nachfolgend SAK) mit Ent-

scheid vom 13. Juli 2021 die Einsprache von A._______ (nachfolgend Be-

schwerdeführerin) vom 5. Januar 2021 abgewiesen und die Verfügung 

vom 15. Dezember 2020 bestätigt hat, mit welcher die SAK die Ausrichtung 

einer Waisenrente eingestellt hat (Beschwerdeakten [B-act.] 2 Beilage 1),  

dass die Beschwerdeführerin am 19. Juli 2021 eine Eingabe per E-Mail bei 

der Vorinstanz eingereicht hat, welche von der Vorinstanz mit Schreiben 

vom 28. Juli 2021 zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht 

übermittelt wurde (B-act. 1; 2), 

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen 

Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. De-

zember 1968 (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach 

Art. 32 VGG vorliegt, 

dass die SAK eine Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG ist und keine 

Ausnahme im Sinn von Art. 32 VGG vorliegt, weshalb das Bundesverwal-

tungsgericht für die Behandlung der Beschwerde zuständig ist, 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift der Beschwerdeführerin oder Vertre-

ters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass die Beschwerdeinstanz die Beschwerdeführerin eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder 

Unterschrift fehlen und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach 

ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 52 

Abs. 2 und 3 VwVG), 

dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 22. Dezember 

2021 und Notifikation im Bundesblatt vom 29. Dezember 2021 aufgefordert 

wurde, innert fünf Tagen nach Eröffnung dieser Zwischenverfügung im 

Bundesblatt ihren Willen, vor Bundesverwaltungsgericht Beschwerde zu 

führen, zu bekunden, Rechtsbegehren zu stellen (Art. 52 Abs. 2 VwVG) 

und die Rechtsbegehren zu begründen (Art. 52 Abs. 2 VwVG) sowie die 

Rechtsschrift zu unterschreiben (Art. 52 Abs. 2 VwVG), ansonsten auf das 

Rechtsmittel nicht eingetreten werde, 

C-3437/2021 

Seite 3 

dass sich die Beschwerdeführerin innert der gesetzten Frist nicht geäus-

sert und keine Beschwerdeverbesserung eingereicht hat,  

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), 

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

  

C-3437/2021 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.  

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das 

Bundesamt für Sozialversicherungen.  

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Beat Weber Yvette Märki 

 

  

C-3437/2021 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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