# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a941f6a9-19e7-5c31-8f48-6387fcecfefe
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-07-12
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 12.07.2017 LZ170006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LZ170006_2017-07-12.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    

 

 

Geschäfts-Nr.: LZ170006-O/U 

damit vereinigt Geschäfts-Nr. LZ170008-O     

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider Vorsitzende,  

 Oberrichter lic. iur. M. Spahn und Oberrichterin Dr. S. Janssen  

 sowie Gerichtsschreiber lic. iur. M. Kirchheimer 

Beschluss vom 12. Juli 2017 

 
in Sachen 

 

A._____,  

Beklagter und Berufungskläger 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

 

gegen 

 

 

B._____,  

Klägerin und Berufungsbeklagte 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____ 

 

betreffend Unterhalt  
 
Berufung gegen eine Verfügung sowie ein Urteil des Einzelgerichts im  
vereinfachten Verfahren am Bezirksgericht Meilen vom 22. Februar 2017 
(FK150007-G) 

- 2 - 

Erwägungen: 

1.  Die Klägerin und Berufungsbeklagte (fortan Klägerin) ist die heute zwanzig-

jährige Tochter des Beklagten und Berufungsklägers (fortan Beklagter). Ihre El-

tern stehen in einem seit dem Jahre 2012 am Bezirksgericht Meilen hängigen 

Scheidungsverfahren. Diesem ist ein Eheschutzverfahren – ebenfalls vor Bezirks-

gericht Meilen – vorangegangen, in welchem die Mutter der Klägerin keinen Kin-

derunterhalt über die Volljährigkeit der Tochter hinaus zugesprochen erhalten hat 

(vgl. Urk. 46 E. I.1). 

2. Am 28. Mai 2015 reichte die Klägerin unter Beilage der Klagebewilligung des 

Friedensrichteramtes C._____ vom 2. März 2015 (Urk. 1) beim Bezirksgericht 

Meilen vorliegende Unterhaltsklage ein und stellte folgende Anträge (Urk. 2 S. 2):   

 "Es sei der Beklagte zu verpflichten, der Klägerin an Unterhalt der Teuerung 
anzupassende, im Voraus auf den Ersten eines jeden Monates zahlbare Un-
terhaltsbeiträge von monatlich 

1. Fr. 5'140.00 ab 1. September 2014 bis zum 31. Juli 2015 zuzüglich 
Ausbildungszulagen zu bezahlen, 

2. Fr. 4'354.00 ab 1. August 2015 bis 31. August 2016 zuzüglich Ausbil-
dungszulagen zu bezahlen und 

3. Fr. 4'817.00 ab 1. September 2016 bis 31. August 2021 oder bis zum 
ordentlichen Abschluss des Studiums zuzüglich Ausbildungszulagen 
zu bezahlen. 

 Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich Mehrwertsteuer) 
zu Lasten des Beklagten." 

Darüber hinaus beantragte die Klägerin die Gewährung der unentgeltlichen 

Rechtspflege und stellte folgendes Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen 

(Urk. 2 S. 2): 

 "Es sei der Beklagte zu verpflichten, der Klägerin an Unterhalt im Voraus auf 
den Ersten eines jeden Monates für die Dauer des Verfahrens oder bis zu 
einem anderslautenden Gerichtsentscheid sowie rückwirkend ab 1. Sep-
tember 2014 zahlbare Unterhaltsbeiträge von monatlich einstweilen 
Fr. 3'000.00 zuzüglich Ausbildungszulagen zu bezahlen." 

- 3 - 

Anlässlich der Hauptverhandlung vom 26. August 2015 ergänzte die Klägerin ihr 

Rechtsbegehren und beantragte zusätzlich die Leistung eines Prozesskostenvor-

schusses (Urk. 14 S. 1): 

 "[…]  

 4. Es sei der Beklagte zu verpflichten, der Klägerin einen Prozesskosten-
vorschuss von einstweilen Fr. 42'000.00 für Anwaltskosten und für den 
gerichtlichen Barvorschuss zu bezahlen, dies unter Vorbehalt von Nach-
klagen." 

Betreffend den weiteren Verlauf des erstinstanzlichen Verfahrens kann auf die 

entsprechenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden (Urk. 46 E. I.2). 

3. Nachdem zwischen den Parteien keine Einigung erzielt werden konnte, er-

liess die Vorinstanz am 22. Februar 2017 folgende Entscheide (Urk. 46 S. 49 ff.): 

Das Einzelgericht verfügt: 

1. Der Beklagte wird im Sinne einer vorsorglichen Massnahme verpflichtet, der Kläge-

rin rückwirkend ab 1. September 2014 für die Dauer des hängigen Verfahrens be-

treffend Mündigenunterhalt monatliche Unterhaltsbeiträge wie folgt zu bezahlen: 

- von 1. September 2014 bis und mit  
31. Juli 2015:  CHF 3'000.–/Monat  

     (zzgl. Ausbildungszulagen) 

- von 1. August 2015 bis und mit  
30. September 2015: CHF 3'000.–/Monat 

- von 1. Oktober 2015 bis und mit  
30. November 2015: CHF 2'954.–/Monat 

     (zzgl. Ausbildungszulagen) 

- von 1. Dezember 2015 bis und mit  
31. August 2016:  CHF 3'000.–/Monat 

- von 1. September 2016 bis  
zum ordentlichen Abschluss  
des Studiums:  CHF 2'873.–/Monat 

     (zzgl. Ausbildungszulagen) 

Die vorstehenden Unterhaltsbeiträge sind zahlbar monatlich im Voraus jeweils auf 

den Ersten eines jeden Monats. 

- 4 - 

2. Der Beklagte wird ferner im Sinne einer vorsorglichen Massnahme verpflichtet, der 

Klägerin vorsorglich einen Prozesskostenvorschuss bzw. -beitrag von 

CHF 32'975.– zu bezahlen. Im Mehrumfang wird der Antrag der Klägerin abgewie-

sen. 

3. Es wird für das vorsorgliche Massnahmeverfahren vorgemerkt, dass der Beklagte 

zwischen dem 1. Januar 2015 und dem 31. Juli 2015 Zahlungen im Umfang von 

mindestens CHF 10'500.– geleistet hat, welche an seine Unterhaltspflicht gemäss 

vorstehender Dispositiv-Ziffern 1 anzurechnen sind. 

4. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen. 

5. Die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen erfolgt mit nachfolgendem Ur-

teil. 

6. [Mitteilungssatz]. 

7. [Rechtsmittelbelehrung]. 

Das Einzelgericht erkennt: 

1. Der Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin monatliche Unterhaltsbeiträge wie folgt 

zu bezahlen: 

- von 1. September 2014 bis und mit  
31. Juli 2015:  CHF 3'963.–/Monat  

     (zzgl. Ausbildungszulagen) 

- von 1. August 2015 bis und mit  
30. September 2015: CHF 3'204.–/Monat 

- von 1. Oktober 2015 bis und mit  
30. November 2015: CHF 2'954.–/Monat 

     (zzgl. Ausbildungszulagen) 

- von 1. Dezember 2015 bis und mit  
31. August 2016:  CHF 3'204.–/Monat 

- von 1. September 2016 bis  
zum ordentlichen Abschluss  
des Studiums:  CHF 2'873.–/Monat 

     (zzgl. Ausbildungszulagen) 

Die vorstehenden Unterhaltsbeiträge sind zahlbar monatlich im Voraus jeweils auf 

den Ersten eines jeden Monats. 

- 5 - 

Es wird auf die Möglichkeit der Abänderung analog Art. 286 Abs. 2 ZGB hingewie-

sen. 

Die Unterhaltsbeiträge basieren auf dem Landesindex für Konsumentenpreise des 

Bundesamtes für Statistik, Stand Dezember 2016 von 100.0 Punkten (Basis De-

zember 2015 = 100 Punkte). Sie werden jeweils auf den 1. Januar eines jeden Ka-

lenderjahres, ausgehend vom jeweiligen Indexstand per Ende November des Vor-

jahres, erstmals auf den 1. Januar 2018, nach folgender Formel angepasst: 

neuer Unterhaltsbeitrag = 
Unterhaltsbeitrag x neuer Index 

100.0 (Indexstand Dezember 2016)  

2. Der der Klägerin vorsorglich zugesprochene Prozesskostenvorschuss bzw. -beitrag 

von CHF 32'975.– gemäss Dispositivziffer 2. der vorstehenden Verfügung wird be-

stätigt und der Beklagte damit definitiv verpflichtet, der Klägerin einen Prozesskos-

tenvorschuss bzw. -beitrag von CHF 32'975.– zu bezahlen. 

3. Entsprechend der Vormerkung im vorsorglichen Massnahmeverfahren wird vorge-

merkt, dass der Beklagte zwischen dem 1. Januar 2015 und dem 31. Juli 2015 Zah-

lungen im Umfang von mindestens CHF 10'500.– geleistet hat, welche definitiv an 

seine Unterhaltspflicht gemäss vorstehender Dispositiv-Ziffern 1 anzurechnen sind. 

4. Im Mehrumfang werden die Begehren der Parteien abgewiesen.  

5. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf CHF 20'000.–. 

6. Die Entscheidgebühr und die Kosten des Schlichtungsverfahrens im Betrag von 

CHF 950.– werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt.  

7. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

8. [Mitteilungssatz]. 

9. [Rechtsmittelbelehrung]. 

4. Hiergegen erhob der Beklagte zwei separate Berufungen – einmal am 

9. März 2017 gegen die Verfügung betreffend vorsorgliche Massnahmen (Urk. 45; 

LZ170006-O) und einmal am 29. März 2017 gegen das Urteil in der Hauptsache 

(Urk. 65/45; LZ170008-O) – mit folgenden Anträgen:  

- 6 - 

"1. Es sei die Verfügung des Bezirksgerichts Meilen vom 22. Februar 2017, Pro-
zess-Nr. FK150007, aufzuheben und das Gesuch um vorsorgliche Massnah-
men abzuweisen;  

 2. eventualiter sei Ziff. 1 der Verfügung des Bezirksgerichts Meilen vom 22. Feb-
ruar 2017, Prozess-Nr. FK150007, wie folgt abzuändern:  

 Der Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin die monatlichen Unterhaltsbei-
träge wie folgt zu bezahlen:  

01.09.2014 - 31.08.2015 2'500.– CHF zzgl. Ausbildungszulagen 

01.09.2015 - 31.08.2016 0 CHF  

01.09.2016 bis zum or-
dentlichen Abschluss 
des Studiums 

2'500.– CHF zzgl. Ausbildungszulagen 

 3. Ziffer 2 der Verfügung des Bezirksgerichts Meilen vom 22. Februar 2017, 
Prozess-Nr. FK150007, sei aufzuheben;  

 4. es sei dieser Berufung die aufschiebende Wirkung zu erteilen und die Voll-
streckung der vorsorglichen Massnahmen aufzuschieben; 

 5. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. 8% MwSt zu Lasten der 
Klägerin." 

bzw. 

"1. Es sei das Urteil des Bezirksgerichts Meilen vom 22. Februar 2017, Prozess-
Nr. FK150007, aufzuheben;  

 2. es sei Ziff. 1 des  Urteils des Bezirksgerichts Meilen vom 22. Februar 2017 
wie folgt abzuändern:  

 Der Berufungskläger sei zu verpflichten, der Berufungsbeklagten die monatli-
chen Unterhaltsbeiträge wie folgt zu bezahlen:  

01.09.2014 - 31.08.2015 2'500.– CHF zzgl. Ausbildungszulagen 

01.09.2015 - 31.08.2016 0 CHF  

01.09.2016 bis zum or-
dentlichen Abschluss 
des Studiums 

2'500.– CHF zzgl. Ausbildungszulagen 

 3. es sei Ziff. 2 des Urteils vom 22. Februar 2017 aufzuheben;  

 4. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. 8% MwSt zu Lasten der 
Klägerin und Berufungsbeklagten." 

5.  Mit Verfügung vom 7. April 2017 wurde der Berufung des Beklagten für 

rückwirkend geschuldete Unterhaltsbeiträge bis und mit März 2017 sowie betref-

- 7 - 

fend den Prozesskostenvorschuss die aufschiebende Wirkung erteilt (Urk. 58). Mit 

Beschluss vom 17. Mai 2017 wurde sodann das Berufungsverfahren LZ170008-O 

mit dem vorliegenden Verfahren vereinigt und als dadurch erledigt abgeschrieben 

(Urk. 63 und 64).  

6. Anlässlich der Vergleichsverhandlung vom 4. Juli 2017 schlossen die Par-

teien unter Mitwirkung des Gerichtsschreibers (§ 133 Abs. 2 GOG) folgende Ver-

einbarung (Urk. 74; Prot. S. 9): 

"1. Der Beklagte verpflichtet sich, der Klägerin monatliche Unterhaltsbeiträge wie folgt 
zu bezahlen: 

- vom 1. September 2014 bis  
31. August 2015:  CHF 3'763.–/Monat  

     (zzgl. Ausbildungszulagen  
     Von Fr. 250.–) 

- vom 1. September 2015 bis  
  31. Oktober 2015 (London): CHF 2'754.–/Monat  
     (zzgl. Ausbildungszulagen  
     Von Fr. 250.–) 

- vom 1. November 2015 bis 
 31. August 2016 (Zwischenjahr): CHF 0.–/Monat 

- vom 1. September 2016 bis  
zum ordentlichen Abschluss einer  
angemessenen Erstausbildung: CHF 2'673.–/Monat 

     (zzgl. Ausbildungszulagen) 

Die zukünftigen Unterhaltsbeiträge sind zahlbar monatlich im Voraus jeweils auf 
den Ersten eines jeden Monats. 

Die Unterhaltsbeiträge basieren auf dem Landesindex für Konsumentenpreise des 
Bundesamtes für Statistik, Stand Dezember 2016 von 100.0 Punkten (Basis De-
zember 2015 = 100 Punkte). Sie werden jeweils auf den 1. Januar eines jeden Ka-
lenderjahres, ausgehend vom jeweiligen Indexstand per Ende November des Vor-
jahres, erstmals auf den 1. Januar 2018, nach folgender Formel angepasst: 

neuer Unterhaltsbeitrag = 
Unterhaltsbeitrag x neuer Index 

100.0 (Indexstand Dezember 2016)  

2. Der Beklagte verpflichtet sich der Klägerin innerhalb von 40 Tagen nach Unter-
zeichnung dieser Vereinbarung, für ausstehende Unterhaltsbeiträge gemäss Ziff. 1 

- 8 - 

hiervor einen Betrag von CHF 22'000.– zu bezahlen. Mit dieser Nachzahlung ist der 
Beklagte seiner Unterhaltspflicht gegenüber der Klägerin bis und mit Juli 2017 voll-
umfänglich nachgekommen. 

3. Der Beklagte verpflichtet sich der Klägerin für das erstinstanzliche Verfahren einen 
Prozesskostenbeitrag von CHF 30'000.– zu bezahlen. Dieser Betrag ist zahlbar in-
nerhalb von 40 Tagen nach Unterzeichnung dieser Vereinbarung. 

4. Der Beklagte verpflichtet sich, die Gerichtskosten des zweitinstanzlichen Verfah-
rens vollumfänglich zu übernehmen.  

Darüber hinaus verzichten beide Parteien auf eine Parteientschädigung für das Be-
rufungsverfahren." 

7. In prozessualer Hinsicht ist zu bemerken, dass die speziellen Verfahrens-

vorschriften der Art. 295 ff. ZPO unter dem siebten Titel der ZPO "Kinderbelange 

in familienrechtlichen Angelegenheiten" nicht zur Anwendung kommen, wenn ein 

volljähriges Kind in einem selbstständigen Verfahren einen Unterhaltsanspruch 

geltend macht. Entsprechend gilt im vorliegenden Verfahren die Dispositionsma-

xime (Art. 58 Abs. 1 ZPO) sowie der Verhandlungsgrundsatz (Art. 55 Abs. 1 ZPO; 

ZR 114/2015 Nr. 77, E. III.2.1, mit Verweis auf BGE 139 III 368 E. 3.3.3 ff.). Die 

Vereinbarung der Parteien betreffend den Volljährigenunterhalt unterliegt entspre-

chend der Parteiautonomie, weshalb eine Genehmigungspflicht durch das Gericht 

entfällt (BGer 5A_395/2012 vom 16. Juli 2012, E. 5.3.3). 

8. Ein Vergleich hat die Wirkung eines rechtskräftigen Entscheides (Art. 241 

Abs. 2 ZPO). Demzufolge ist das Verfahren ohne Weiterungen – ausser der Kos-

tenregelung – abzuschreiben (Art. 241 Abs. 3 ZPO). 

9. Die erstinstanzlichen Kosten- und Entschädigungsfolgen wurden nicht bean-

standet, weshalb diese zu bestätigen sind. Die Gerichtsgebühr für das Berufungs-

verfahren ist in Anwendung von § 12 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit § 2 Abs. 1, 

§ 4 Abs. 1, 2 und 3 sowie § 10 Abs. 1 GebV OG auf Fr. 4'000.– festzusetzen. 

Vereinbarungsgemäss sind die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens dem Be-

klagten aufzuerlegen. Vom gegenseitigen Verzicht auf eine Parteientschädigung 

ist Vormerk zu nehmen (Urk. 74 Ziff. 4). 

- 9 - 

10. Da Oberrichterin Dr. M. Schaffitz per 30. Juni 2017 von ihrem Amt zurückge-

treten ist, wirkt nun Oberrichterin Dr. S. Janssen in der Gerichtsbesetzung mit.  

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren wird abgeschrieben. 

2. Das erstinstanzliche Kosten- und Entschädigungsdispositiv (Dispositivziffern 

5 - 7 des Urteils vom 22. Februar 2017) wird bestätigt. 

3. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr des vereinigten Berufungsverfahrens 

wird auf Fr. 4'000.– festgesetzt.  

4. Die Gerichtskosten des zweitinstanzlichen Verfahrens werden dem Beklag-

ten auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.   

5. Es wird vorgemerkt, dass die Parteien für das Berufungsverfahren gegensei-

tig auf eine Parteientschädigung verzichtet haben.  

6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an die Vorinstanz, je gegen 

Empfangsschein. 

7. Nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück. 

8. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert übersteigt 
Fr. 30'000.–. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

- 10 - 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 

Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des Be-
gehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision beim 
Obergericht zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO). 

 
Zürich, 12. Juli 2017 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 

 
 

lic. iur. M. Kirchheimer  
 
versandt am: 
cm 

	Beschluss vom 12. Juli 2017
	Erwägungen:
	Das Einzelgericht verfügt:
	1. Der Beklagte wird im Sinne einer vorsorglichen Massnahme verpflichtet, der Klägerin rückwirkend ab 1. September 2014 für die Dauer des hängigen Verfahrens betreffend Mündigenunterhalt monatliche Unterhaltsbeiträge wie folgt zu bezahlen:
	Die vorstehenden Unterhaltsbeiträge sind zahlbar monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats.
	2. Der Beklagte wird ferner im Sinne einer vorsorglichen Massnahme verpflichtet, der Klägerin vorsorglich einen Prozesskostenvorschuss bzw. -beitrag von CHF 32'975.– zu bezahlen. Im Mehrumfang wird der Antrag der Klägerin abgewiesen.
	3. Es wird für das vorsorgliche Massnahmeverfahren vorgemerkt, dass der Beklagte zwischen dem 1. Januar 2015 und dem 31. Juli 2015 Zahlungen im Umfang von mindestens CHF 10'500.– geleistet hat, welche an seine Unterhaltspflicht gemäss vorstehender Dis...
	4. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.
	5. Die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen erfolgt mit nachfolgendem Urteil.
	6. [Mitteilungssatz].
	7. [Rechtsmittelbelehrung].
	Das Einzelgericht erkennt:
	1. Der Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin monatliche Unterhaltsbeiträge wie folgt zu bezahlen:
	Die Unterhaltsbeiträge basieren auf dem Landesindex für Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik, Stand Dezember 2016 von 100.0 Punkten (Basis Dezember 2015 = 100 Punkte). Sie werden jeweils auf den 1. Januar eines jeden Kalenderjahres, ausgehe...
	2. Der der Klägerin vorsorglich zugesprochene Prozesskostenvorschuss bzw. -beitrag von CHF 32'975.– gemäss Dispositivziffer 2. der vorstehenden Verfügung wird bestätigt und der Beklagte damit definitiv verpflichtet, der Klägerin einen Prozesskostenvor...
	3. Entsprechend der Vormerkung im vorsorglichen Massnahmeverfahren wird vorgemerkt, dass der Beklagte zwischen dem 1. Januar 2015 und dem 31. Juli 2015 Zahlungen im Umfang von mindestens CHF 10'500.– geleistet hat, welche definitiv an seine Unterhalts...
	4. Im Mehrumfang werden die Begehren der Parteien abgewiesen.
	5. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf CHF 20'000.–.
	6. Die Entscheidgebühr und die Kosten des Schlichtungsverfahrens im Betrag von CHF 950.– werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt.
	7. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	8. [Mitteilungssatz].
	9. [Rechtsmittelbelehrung].
	"1. Der Beklagte verpflichtet sich, der Klägerin monatliche Unterhaltsbeiträge wie folgt zu bezahlen:
	Die Unterhaltsbeiträge basieren auf dem Landesindex für Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik, Stand Dezember 2016 von 100.0 Punkten (Basis Dezember 2015 = 100 Punkte). Sie werden jeweils auf den 1. Januar eines jeden Kalenderjahres, ausgehe...
	2. Der Beklagte verpflichtet sich der Klägerin innerhalb von 40 Tagen nach Unterzeichnung dieser Vereinbarung, für ausstehende Unterhaltsbeiträge gemäss Ziff. 1 hiervor einen Betrag von CHF 22'000.– zu bezahlen. Mit dieser Nachzahlung ist der Beklagte...
	3. Der Beklagte verpflichtet sich der Klägerin für das erstinstanzliche Verfahren einen Prozesskostenbeitrag von CHF 30'000.– zu bezahlen. Dieser Betrag ist zahlbar innerhalb von 40 Tagen nach Unterzeichnung dieser Vereinbarung.
	4. Der Beklagte verpflichtet sich, die Gerichtskosten des zweitinstanzlichen Verfahrens vollumfänglich zu übernehmen.
	Darüber hinaus verzichten beide Parteien auf eine Parteientschädigung für das Berufungsverfahren."
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren wird abgeschrieben.
	2. Das erstinstanzliche Kosten- und Entschädigungsdispositiv (Dispositivziffern 5 - 7 des Urteils vom 22. Februar 2017) wird bestätigt.
	3. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr des vereinigten Berufungsverfahrens wird auf Fr. 4'000.– festgesetzt.
	4. Die Gerichtskosten des zweitinstanzlichen Verfahrens werden dem Beklagten auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
	5. Es wird vorgemerkt, dass die Parteien für das Berufungsverfahren gegenseitig auf eine Parteientschädigung verzichtet haben.
	6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	7. Nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen Akten an die Vorinstanz zurück.
	8. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...