# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e6e516a0-41e0-50ac-9d50-6d7f05455054
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** UE250187-O1
**Docket/Reference:** UE250187-O1
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/UE250187-O1.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
III. Strafkammer  

Geschäfts-Nr.: UE250187-O/Z01

Verfügung vom 18. Juni 2025

1.

2.

A._____, 

B._____, 

Beschwerdeführer

in Sachen

gegen

1.

2.

Unbekannt,

Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland,

Beschwerdegegner

betreffend Nichtanhandnahme

Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staats-

anwaltschaft Winterthur/Unterland vom 7. Mai 2025

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Erwägungen:

1.1. Mit Verfügung vom 7. Mai 2025 nahm die Staatsanwaltschaft Winterthur/Un-

terland eine Strafuntersuchung gegen unbekannt wegen Amtsmissbrauchs etc. 

nicht an die Hand (Urk. 3/1). Mit in französischer Sprache verfasster Eingabe vom 

15. Mai 2025 (Urk. 2) wandten sich A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer 1) 

sowie B._____ (nachfolgend: Beschwerdeführerin 2) unter Beilage der genannten 

Nichtanhandnahmverfügung (Urk. 3/1) sowie weiteren teils in englischer und fran-

zösischer Sprache verfassten Beilagen (Urk. 3/1-5, insb. Urk. 3/3 und Urk. 3/5) an 

die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich. Die Eingabe ist als Be-

schwerde(schrift) gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft 

Winterthur/Unterland vom 7. Mai 2025 entgegenzunehmen.

1.2. Mit in französischer Sprache verfasster Eingabe vom 16. Juni 2025 (Urk. 6) 

wandten sich die Beschwerdeführer 1 und 2 samt weiteren in französischer und 

englischer Sprache verfassten Beilagen (Urk. 7/1-4, insb. Urk. 7/3 und Urk. 7/4) in 

gleicher Sache erneut an die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons 

Zürich.

2.1. Die Verfahrenssprache der Strafbehörden im Kanton Zürich ist Deutsch 

(Art. 67 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 48 KV).

2.2. Den Beschwerdeführern 1 und 2 ist daher in (analoger) Anwendung von 

Art. 110 Abs. 4 StPO eine kurze Nachfrist zur Einreichung von Übersetzungen der 

Eingaben vom 15. Mai 2025 (Urk. 2) und vom 16. Juni 2025 (Urk. 6) in deutscher 

Sprache anzusetzen.

Ebenso haben die Beschwerdeführer 1 und 2 innert gleicher Frist Überset-

zungen der Beilagen Urk. 3/3, Urk. 3/5, Urk. 7/3 sowie Urk. 7/4 in deutscher Spra-

che nachzureichen, falls sich die genannten Beilagen nicht bereits in den Akten 

der Staatsanwaltschaft befinden.

Weiter sind die Beschwerdeführer 1 und 2 darauf hinzuweisen, dass für all-

fällige weitere und ohne deutsche Übersetzung eingereichten neuen fremdspra-

chigen Eingaben oder Beilagen, die sich nicht auch in den Akten der Staatsan-

waltschaft finden, inskünftig keine Frist zur Übersetzung angesetzt wird und diese 

ohne weitere Ankündigung als unbeachtlich zu betrachten sein werden.

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3.1. Gestützt auf Art. 383 Abs. 1 StPO kann die Privatklägerschaft – unabhängig 

vom allfälligen Verfahrensausgang – verpflichtet werden, innert einer Frist für all-

fällige Kosten und Entschädigungen einen Geldbetrag als Sicherheit zu hinterle-

gen (Prozesskaution). Wird die Sicherheit nicht fristgerecht geleistet, so tritt das 

Obergericht auf die Beschwerde nicht ein (Art. 383 Abs. 2 StPO). Vor dem Hinter-

grund der Bestimmung in Art. 397 Abs. 5 StPO (Konkretisierung des Beschleuni-

gungsgebots) ist die Frist zur Leistung der Prozesskaution praxisgemäss auf 

10 Tage festzusetzen.

3.2. Erst nach Eingang der Prozesskaution werden die weiteren verfahrensleiten-

den Schritte geprüft und falls nötig die Akten der Behörde, die den angefochtenen 

Entscheid erlassen hat (Vorinstanz), beigezogen. Für eine allfällige Stellung-

nahme der Gegenseite würde im Hinblick auf das Beschleunigungsgebot sowie in 

Nachachtung des Grundsatzes der Gleichbehandlung aller Verfahrensbeteiligten 

(Art. 3 Abs. 2 lit. c StPO, vgl. auch Art. 29 Abs. 1 erster Satzteil BV) voraussicht-

lich nur noch eine nicht erstreckbare Frist von 10 Tagen (analog Beschwerdefrist) 

angesetzt werden.

Es wird verfügt:

(Oberrichter lic. iur. D. Oehninger)

1.

Den Beschwerdeführern 1 und 2 wird eine nicht erstreckbare Nachfrist 

von 10 Tagen, vom Empfang dieser Verfügung an gerechnet, angesetzt, um 

Übersetzungen der Eingaben vom 15. Mai 2025 (Urk. 2) und vom 16. Juni 

2025 (Urk. 6) in deutscher Sprache einzureichen.

Bei Säumnis wird auf die Beschwerde nicht eingetreten und die Ein-

gabe vom 16. Juni 2025 nicht berücksichtigt.

2.

Den Beschwerdeführern 1 und 2 wird weiter eine nicht erstreckbare Nach-

frist von 10 Tagen, vom Empfang dieser Verfügung an gerechnet, ange-

setzt, um Übersetzungen der eingereichten Beilagen Urk. 3/3, Urk. 3/5, 

Urk. 7/3 sowie Urk. 7/4 in deutscher Sprache nachzureichen.

Bei Säumnis bleiben die Beilagen unbeachtlich, soweit sich diese nicht 

bereits in den Akten der Staatsanwaltschaft befinden.

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3.

Für allfällige weitere und ohne deutsche Übersetzung eingereichten neuen 

fremdsprachigen Eingaben oder Beilagen, die sich nicht auch in den Akten 

der Staatsanwaltschaft finden, wird inskünftig keine Frist zur Übersetzung 

angesetzt und diese werden ohne weitere Ankündigung als unbeachtlich be-

trachtet.

4.

Den Beschwerdeführern 1 und 2 wird aufgegeben, innert 10 Tagen, von der 

Mitteilung dieser Verfügung an gerechnet, zur Deckung der allfällig sie tref-

fenden Prozesskosten eine Prozesskaution von einstweilen insgesamt 

CHF 1'800.– zu leisten, unter der Androhung, dass sonst auf die Be-

schwerde nicht eingetreten wird. 

a)

Kontoverbindung lautend auf Obergericht Zürich, Hirschengraben 15, 

8001 Zürich:

IBAN CH 1

PostFinance AG, … [Adresse]

BIC 2

Zahlungszweck: Kaution UE250187-O

b)

Die Frist ist gewahrt, wenn der Betrag spätestens am letzten Tag der 

Frist zugunsten des Obergerichts Zürich der Schweizerischen Post 

übergeben oder unwiderruflich einem Post- oder Bankkonto in der 

Schweiz belastet oder - bei Überweisungen aus dem Ausland - auf 

dem Konto des Obergerichts Zürich in der Schweiz gutgeschrieben 

worden ist.

5.

Schriftliche Mitteilung an:



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

den Beschwerdeführer 1, unter Beilage Urk. 2, Urk. 3/3, Urk. 3/5, 
Urk. 6, Urk. 7/3 und Urk. 7/4 in Kopie sowie einer QR-Rechnung
(per Einschreiben)

die Beschwerdeführerin 2, unter Beilage Urk. 2, Urk. 3/3, Urk. 3/5, 
Urk. 6, Urk. 7/3 und Urk. 7/4 in Kopie sowie einer QR-Rechnung
(per Einschreiben)

die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland zur Kenntnisnahme 

die Obergerichtskasse (per E-Mail)

mit dem Hinweis, dass die Beschwerde voraussichtlich von:

- 5 -







Oberrichter lic. iur. D. Oehninger, Präsident

Oberrichterin lic. iur. K. Eichenberger

Oberrichter Dr. iur. P. Klaus

beurteilt wird.

6. Gegen Dispositivziffer 4 dieses Entscheids kann unter den einschränkenden 

Voraussetzungen von Art. 93 des Bundesgerichtsgesetzes Beschwerde in 

Strafsachen erhoben werden.

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der 

II. strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der 

in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich 

einzureichen.

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsge-

setzes.

Hinweis: Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht 

eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen 

diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden.

Zürich, 18. Juni 2025

Obergericht des Kantons Zürich
III. Strafkammer

Präsident:

Gerichtsschreiber:

lic. iur. D. Oehninger

lic. iur. E. Nolfi