# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 978cf6bf-61c8-5c1e-aead-9b5ca2ed7bf1
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-09-19
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 19.09.2018 III 2018 115
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-115_2018-09-19.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 115

Entscheid vom 19. September 2018 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ AG,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,
gegen
1. Amt für Umweltschutz, Kollegiumstrasse 28, Postfach 2162, 

6431 Schwyz,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, Post-
fach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

3. C.________, handelnd durch den Gemeinderat, C.________, 
6415 Arth,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. D.________,

4. E.________,E.________,
vertreten durch Rechtsanwalt F.________F.________,

5. G.________, bestehend aus:
- H.________,
- I.________,
- J.________,
- K.________,

2

- L.________,
- M.________,
- N.________,
- O.________,
- P.________,
- Q.________,
- R.________, 
- S.________,
- T.________,
- U.________, 
- V.________,
- W.________,
- X.________,
- Y.________,
- Z.________,

6. AA.________, handelnd durch den Bezirksrat AA.________,

7. AB.________,

8. AC.________,
Beschwerdegegner,

9. AD.________,
Beigeladene,

Gegenstand Umweltschutzrecht (Sanierung einer Deponie: Kostenverteilung / 
Gebühren)

3

Sachverhalt:

A. Auf dem Standort der heutigen Parzelle KTN AE.________ in Arth im Halte 
von AG.________ befand sich bis in die 1950er Jahre die Kehrichtdeponie 
AH.________. Die A.________ AG als Eigentümerin von KTN AE.________ 
stiess im Zuge von Baumassnahmen für drei Mehrfamilienhäuser auf dieser Par-
zelle auf alte Ablagerungen. Die nachfolgenden Untersuchungen ergaben, dass 
auf der ehemaligen Kehrichtdeponie auch Gewerbe- und Bauabfälle abgelagert 
worden waren. Das Amt für Umweltschutz des Kantons Schwyz (AfU) trug die 
ehemalige Deponie im Kataster der belasteten Standorte (KbS) unter der KbS-
Nr. AI.________ ein (abrufbar im Geoportal des Kt. SZ, https://map.geo.sz.ch/).

B. Mit Verfügung vom 10. Januar 2013 verpflichtete das AfU die A.________ 
AG zur Sanierung der ehemaligen Deponie AH.________. Die anrechenbaren 
Kosten für die Untersuchung, Überwachung und Sanierung des Standorts betru-
gen total Fr. 451'270.-- (anrechenbare Untersuchungskosten von Fr. 187'133.-- 
gemäss Verfügung des Bundesamtes für Umwelt [BAFU] vom 7.5.2012 plus an-
rechenbare Sanierungs- und Überwachungskosten von Fr. 264'137.-- gemäss 
Verfügung des BAFU vom 30.5.2014). Sämtliche Kosten wurden von der 
A.________ AG vorfinanziert. Demzufolge wurden auch die VASA-Abgeltungen 
(Verordnung über die Abgabe zur Sanierung von Altlasten [VASA] vom 
26.9.2008, vgl. Art. 9 ff. VASA; 40 % der Fr. 451'270.-- entsprechend 
Fr. 179'508.--) an die A.________ AG überwiesen. Die von der A.________ AG 
vorgeschossenen Kosten beliefen sich somit auf Fr. 270'762.--. 

C. Am 17. Februar 2015 stellte die A.________ AG beim AfU ein Gesuch um 
Erlass einer Kostenverteilungsverfügung. Am 15. Dezember 2015 stellte das AfU 
den Betroffenen einen ersten und am 30. März 2017 einen überarbeiteten Ent-
wurf der Kostenverteilung zu. Dabei wurden die Entwürfe auch der C.________ 
und den Beschwerdegegnern Ziff. 4-8 zum rechtlichen Gehör bzw. zur Kenntnis-
nahme zugestellt. 

D. Am 11. August 2017 erliess das Amt für Umweltschutz (AfU) die folgende 
Kostenverteilungsverfügung:

1. Die Kosten für die Untersuchung, Überwachung und Sanierung des Standorts 
AI.________, Deponie AH.________, Inseli, in Arth werden wie folgt aufge-
teilt:

Kostenträger Anteil (Fr.)

A.________ AG 21'661.00

AA.________ 2'708.00

4

AB.________, 1'354.00

AC.________, 1'354.00

C.________ 189'533.00

E.________ 54'152.00

Total 270'762.00

2. Die Kostenverteilungsverfügung gilt explizit auch für allfällige Rechtsnachfol-
ger der aufgeführten Parteien.

3. Die C.________ hat der Vorschuss leistenden A.________ AG jene Kosten 
zurückzuerstatten, welche diese nicht selber zu tragen hat. Das heisst, dass 
sie der A.________ AG nach Rechtskraft dieser Verfügung einen Betrag von 
Fr. 249'101.-- (Fr. 270'762.-- minus Fr. 21'661.--) bezahlen muss. Im Gegen-
zug ist sie berechtigt, die Kostenanteile von den entsprechenden Kostenträ-
gern gemäss Ziff. 1 zurückzuverlangen. 

4. Die aufgeteilten Kosten sind ab der Rechtskraft dieser Verfügung mit 5% p.a. 
zu verzinsen. 

5. Die Gebühren für die vorliegende Verfügung belaufen sich auf Fr. 10'000.--. 
Sie werden je zur Hälfte der AJ.________ und der Gemeinde auferlegt. Die 
Zahlung hat innert 30 Tagen seit Rechtskraft der Verfügung zu erfolgen. 

6. (Rechtmittelbelehrung). 

7. (Zustellung).

Die Kostenverteilungsverfügung wurde allen mit Kosten belastenden Personen 
und Gemeinwesen gemäss Dispositiv-Ziffer 1 zugestellt. 

E. Gegen diese Kostenverteilungsverfügung vom 11. August 2017 erhoben 
am 5. September 2017 der E.________ (Beschwerde I), ebenfalls am 5. Sep-
tember 2017 die C.________ (Beschwerde II) und am 11. September 2017 die 
A.________ AG (Beschwerde III) Verwaltungsbeschwerden beim Regierungsrat 
des Kantons Schwyz. Die A.________ AG stellte unter anderem den Antrag, 
dass Dispositiv-Ziffer 5 der Kostenverteilungsverfügung dahingehend zu ändern 
sei, dass die Gebühren von Fr. 10'000.-- nicht je zur Hälfte der A.________ AG 
und der C.________, sondern vollständig der C.________ auferlegt werden. 
Eventualiter seien der A.________ AG lediglich Gebühren im Betrag von  800.-- 
(= 8% von 10'000; dies gemäss dem Anteil an den zu tragenden Sanierungskos-
ten von Fr. 21'661.-- an den Gesamtkosten von Fr. 270'762.--).

F. Mit Beschluss (RRB) Nr. 403/2018 vom 29. Mai 2018 vereinigte der Regie-
rungsrat die drei Beschwerdeverfahren und entschied was folgt:

1. Die Beschwerden I, II und III werden im Sinne der Erwägungen teilweise gut-
geheissen. Die angefochtene Verfügung der Vorinstanz vom 11. August 2017 
wird aufgehoben. Die Sache wird im Sinne der Erwägungen zur ergänzenden 

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Sachverhaltsabklärung und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückge-
wiesen. 

2. Die Verfahrenskosten werden auf die Staatskasse genommen. Die Staats-
kanzlei wird angewiesen, dem Beschwerdeführer I und der Beschwerdeführe-
rin III ihre geleisteten Kostenvorschüsse (je Fr. 1'500.--) zurückzubezahlen. 

3. Dem Beschwerdeführer I wird eine Parteientschädigung von Fr. 600.-- zuge-
sprochen. Der Beschwerdeführerin II wird eine Parteientschädigung von 
Fr. 700.-- zugesprochen. Der Beschwerdeführerin III wird eine Parteientschä-
digung von Fr. 550.-- zugesprochen. Die Parteientschädigungen in den Be-
schwerdeverfahren I, II und II sind aus der Staatskasse zu bezahlen. 

(4.-6. Rechtsmittelbelehrung, Zustellung).

G. Gegen diesen am 11. Juni versendeten 2018 RRB Nr. 403/2018 lässt die 
A.________ AG mit Eingabe vom 2. Juli 2018 rechtzeitig Beschwerde beim Ver-
waltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen:

1. Der nachfolgend erwähnte Teil der Beschluss-Ziff. 1, nicht jedoch der weitere 
Inhalt der Beschluss-Ziff. 1 und auch nicht die Beschluss-Ziff. 2 und 3 des 
RRB Nr. 403 vom 29.5.2018, ist aufzuheben, soweit darin der Regierungsrat 
in Abweisung der Beschwerde III der A.________ AG und bei Gutheissung 
der Beschwerde II der C.________ und dabei mit Verweis auf seine Erwä-
gungen 17, 17.1 bis 17.6, die vom Amt für Umweltschutz in der Kostenvertei-
lungsverfügung vom 11.8.2017, dabei Beschluss-Ziff. 5, festgelegten Ge-
bühren von Fr. 10'000.-- schützt, diese jedoch vollumfänglich der A.________ 
AG auferlegen will, wobei lediglich bei der neuen Kostenverteilungsverfügung 
des Amtes für Umweltschutz allenfalls noch geprüft werden könne, ob sich ei-
ne teilweise Belastung der C.________ mit Billigkeitserwägungen rechtferti-
gen lässt. 

Stattdessen ist, dies bei Aufhebung des betreffenden Inhalts der Beschluss-
Ziff. 1 des angefochtenen RRB Nr. 403 vom 29.5.2018 und der angefochtenen 
Kostenverteilungsverfügung, Beschluss Ziff. 5, vom 11.8.2017, vom Verwal-
tungsgericht zu beschliessen und festzulegen resp. eventualiter ist die Ange-
legenheit mit der betreffenden Anweisung an die Vorinstanzen zurückzuwei-
sen, dass die Gebühren der Kostenverteilungsverfügung vom 11.8.2017 des 
Amtes für Umweltschutz gemäss dem Unterliegen resp. Obsiegen der einzel-
nen Kostenträger mit ihren Anträgen bezüglich ihren eigenen Kostenanteilen 
vor dem Amt für Umweltschutz resp. ansonsten analog den Kostenanteilen 
der einzelnen Kostenträger aufzuerlegen sind, generell jedoch maximal 8% 
resp. höchstens Fr. 800.-- zulasten der A.________ AG. 

Subeventualiter sind stattdessen die Verfahrensgebühren des Amtes für Um-
weltschutz gemäss Kostenverteilungsverfügung vom 11.8.2017 derart zu re-
duzieren, dass der anteilsmässige Kostenanteil der A.________ AG maximal 
Fr. 800.-- beträgt, dies gegebenenfalls mit entsprechender Rückweisung un 
Anweisung an die Vorinstanzen. Subsubeventualiter ist die je hälftige Kosten-
aufteilung gemäss Beschluss-Ziff. 5 der Kostenverteilungsverfügung vom 
11.8.2017 zu bestätigen. 

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der beiden Vorinstan-
zen/Beschwerdegegner.

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H. Mit Vernehmlassung vom 12. Juli 2018 beantragt das instruierende Sicher-
heitsdepartement des Kantons Schwyz (SID) die Abweisung der Verwaltungsge-
richtsbeschwerde, sofern darauf überhaupt eingetreten werden könne. 

Mit Eingabe vom 20. Juli 2018 verzichtet das Amt für Umweltschutz (AfU) auf ei-
ne Stellungnahme. Mit Eingabe vom 24. Juli 2018 lässt die C.________ die Ab-
weisung der Beschwerde beantragen, soweit darauf eingetreten werde, unter 
Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdeführerin. Mit Einga-
be vom 26. Juli 2018 lässt der E.________ beantragen, es seien nur die berech-
tigten Kosten für den Erlass der Kostenverteilungsverfügung vom 11. August 
2017 gemäss Gesetz zu überbinden, jedoch nicht an den Gewerbeverein, so 
denn diese Kosten aufgrund der mangelhaften Kostenverteilungsverfügung 
überhaupt oder in welchem Umfang einer Partei aufgebürdet werden könnten; 
unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der unterliegenden Partei. 

I. Mit Replik vom 14. August 2018 nimmt die Beschwerdeführerin Stellung zu 
den Vernehmlassungen der Vorinstanzen und Beschwerdegegner. 

Mit Schreiben vom 6. September 2018 teilt das AfU seinen Verzicht auf eine Stel-
lungnahme mit. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Die Beschwerdeführerin hat mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde den 
RRB Nr. 403/2018 vom 29. Mai 2018 einzig in dem Sinne angefochten, als der 
Regierungsrat in den Erwägungen (insb. Erw. 17.6) zum Ergebnis gelangt ist, 
dass die Gebühren von Fr. 10'000.-- für die Kostenaufteilungsverfügung des AfU 
vom 11. August 2017 respektive die Kosten für den Erlass der Kostenvertei-
lungsverfügung des AfU grundsätzlich vollumfänglich von der Beschwerdeführe-
rin zu tragen seien (gemäss Disp.-Ziff. 5 der Kostenaufteilungsverfügung 
vom11.8.2017 wurden diese Gebühren je hälftig [Fr. 5'000.--] der C.________ 
und der Beschwerdeführerin auferlegt). Die Beschwerdeführerin beantragt, dass 
die Gebühren der Kostenverteilungsverfügung durch das Verwaltungsgericht 
festzulegen und zu verteilen seien. Eventualiter sei die Angelegenheit an die Vor-
instanzen zurückzuweisen, mit der entsprechenden Anweisung, dass der Be-
schwerdeführerin die Gebühren im Ausmass ihres anteilsmässig zu tragenden 
Kostenanteils aufzuerlegen seien, was nach der Berechnung der Beschwerde-
führerin 
Fr. 800.--, d.h. 8% von Fr. 10'000.-- ausmacht (100 : 270'762.00 x 21'661.00) 
(Subeventualantrag). Subsubeventualiter sei die hälftige Kostenaufteilung 
(Fr. 5'000.-- zulasten der Beschwerdeführerin) zu bestätigen.

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Das SID führt diesbezüglich in seiner Vernehmlassung aus, dass es sich beim 
angefochtenen RRB um einen Rückweisungsentscheid handle, der nur anfecht-
bar sei, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirke. Der Re-
gierungsrat habe dem AfU im Rahmen der Rückweisung keine Vorgaben dazu 
gemacht, wie es die Kosten beim Erlass der neuen Kostenverteilungsverfügung 
zu verlegen habe. Der Regierungsrat habe lediglich darauf hingewiesen, dass die 
Kostenauflage nach Massgabe von § 72 Abs. 1 VRP erfolgen müsse. Dem AfU 
verbleibe damit ein wesentlicher Entscheidungsspielraum. Es sei deshalb frag-
lich, ob der Beschwerdeführerin ein nicht wieder gutzumachender Nachteil er-
wachsen sei und ob auf die Beschwerde überhaupt eingetreten werden könne. 

Es stellt sich damit die Frage, ob auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzu-
treten ist oder nicht.

1.1.1  Gemäss § 51 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRP; SRSZ 
234.110) vom 6. Juni 1974 können mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde u.a. 
Verfügungen, Entscheide und die in § 36 Abs. 1 lit. b VRP erwähnten Zwischen-
bescheide des Regierungsrates angefochten werden, soweit nicht durch die VRP 
oder einen anderen Erlass der Weiterzug an das Verwaltungsgericht ausge-
schlossen ist. Zwischenbescheide sind gestützt auf § 36 Abs. 1 lit. b VRP an-
fechtbar, wenn sie sich auf die Zuständigkeit, Ausschliessungs- oder Ableh-
nungsbegehren, Ablehnung von Beiladungsbegehren, vorsorgliche Massnahmen 
oder die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege beziehen. Im Übrigen 
sind Zwischenbescheide nur anfechtbar, wenn sie für eine Partei einen nicht 
wieder gut zu machenden Nachteil bewirken (§ 36 Abs. 1 lit. b Ziff. 6 VRP).

Rückweisungsentscheide, mit denen die Rechtsmittelbehörde die Angelegenheit 
zur weiteren Behandlung bestimmter Fragen im Sinne ihrer Erwägungen an die 
Vorinstanz zurückweist, sind insoweit wie Endentscheide mit dem ordentlichen 
Rechtsmittel anfechtbar, als mit ihnen für die Vorinstanz verbindlich über den 
Streitgegenstand oder zumindest einen Teilaspekt entschieden wird und der un-
teren Instanz kein Entscheidungsspielraum mehr verbleibt (vgl. Merkli/Aeschli-
mann/Herzog, Kommentar zum Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege im 
Kanton Bern, Art. 40 Rz 15; M. Donatsch, in: Kommentar VRG, 3.A., 
Zürich/Basel/Genf 2014, § 64 N 6; BGE 134 II 124 Erw. 1.3; vgl. auch VGE III 
2017 8 vom 28.4.2017 Erw. 1.2.2).

1.1.2  Nach konstanter Praxis erwächst nur das im Dispositiv eines Entscheides 
Festgehaltene in Rechtskraft. Erwägungen sind hingegen nur verbindlich und 
damit anfechtbar, wenn im Dispositiv ausdrücklich darauf verwiesen wird. Durch 
den Verweis im Dispositiv auf die Erwägungen wird dieser Konnex Teil des Dis-

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positivs und hat Anteil an der Rechtskraft des Beschlusses (vgl. statt vieler: VGE 
III 2017 127 vom 24.10.2017 Erw. 1.5; VGE III 2013 185 vom 18.12.2013 Erw. 
1.4 mit Verweis auf das Urteil des Bundesgerichts 1P.348/2003 vom 4.11.2003 
Erw. 2.2 und u.a. Kölz/ Bosshart/ Röhl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspfle-
gegesetz des Kantons Zürich, 2. Aufl., § 28 N 5 bzw. Alain Griffel [Hrsg.], Kom-
mentar VRG-ZG, 3. Aufl. Zürich 2014, § 28 N 7; siehe auch Urteil 2C_711/2013 
vom 7.1.2014 Erw. 3 in fine, wonach der Grundsatz gilt, dass nur das Dispositiv, 
nicht aber die Begründung eines Entscheides anfechtbar ist, mit Verweis auf 
BGE 120 V 233 Erw. 1a S. 237).

1.2.1  Das AfU hat in der Kostenverteilungsverfügung vom 11. August 2017 in 
Erw. 2.9 zu den Verfahrenskosten u.a. was folgt festgehalten: 

Die Verwaltungsgebühren sind gemäss der Gebührenverordnung für die Verwal-
tung und die Rechtspflege im Kanton Schwyz (SRSZ 173.111; § 1 Abs. 2 in Ver-
bindung mit § 3 und § 5) durch den Verursacher einer Amtshandlung zu tragen. 
Die Höhe der Gebühr richtet sich nach dem jeweils aktuellen Gebührentarif, wel-
cher durch den Regierungsrat erlassen und im Amtsblatt publiziert wird (vgl. Amts-
blatt Nr. AF.________ vom 8. November 2013, S. 2550 ff.). Danach werden für 
Tätigkeiten des Amtes für Umweltschutz im Bereich von Feststellungs- und Sanie-
rungsverfügungen bis Fr. 10'000.-- erhoben. Da sich die Erarbeitung des vorlie-
genden Kostenverteilers sehr aufwändig und zeitintensiv gestaltete, ist es gerecht-
fertigt, die Gebühren für die vorliegende Verfügung entsprechend hoch festzuset-
zen. 

Das Gesuch für die vorliegende Kostenverteilungsverfügung hat die [Beschwerde-
führerin] gestellt. Der Gemeinderat Arth hat jedoch anlässlich der Besprechung 
vom 8. Januar 2008 bereits eine Kostenverteilungsverfügung verlangt. Deshalb 
werden die Verfahrenskosten je zur Hälfte der [Beschwerdeführerin] und der 
C.________ auferlegt. 

Des Weiteren führt das AfU aus, dass an der Besprechung vom 8. Januar 2008, 
an der auch der Vertreter der Gemeinde teilgenommen hätten, zum weiteren 
Vorgehen festgehalten worden sei, dass das AfU nach Abschluss der Sanie-
rungsarbeiten die Verfügung betreffend die Kostenverteilung erlassen werde. In 
diesem Sinne hätten die anwesenden Gemeindevertreter den Erlass einer Kos-
tenverteilungsverfügung mitgetragen. An der Sitzung vom 30. September 2008 
habe das AfU die Kostenverteilung vorgestellt. Vor diesem Hintergrund sei es 
nicht haltbar, wenn die Gemeinde behaupte, keine Kostenverteilungsverfügung 
verlangt zu haben. Die hälftige Kostenauflage an die Gemeinde und die Be-
schwerdeführerin rechtfertige sich insbesondere auch deshalb, weil die Gemein-
de mehr als die Hälfte der Kosten sowie allfällige weitere Ausfallkosten zu über-
nehmen habe und weil die Beschwerdeführerin an der Kostenverteilung ein we-
sentliches wirtschaftliches Interesse habe (Kostenverteilungsverfügung vom 
11.8.2017 Erw. 2.9). Die Beschwerdeführerin hat diesen Punkt der Kostenvertei-

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lungsverfügung vor Regierungsrat angefochten (vgl. Verwaltungsbeschwerde 
vom 11.9.2017 Antrag Ziff. 3).

1.2.2  Der Regierungsrat prüfte im angefochtenen Beschluss, welche Partei um 
Erlass der Kostenverteilungsverfügung vom 17. August 2017 ersucht habe. An 
der Besprechung vom 30. September 2008 habe das AfU seinen Vorschlag für 
einen Kostenverteilplan vorgestellt. Auch habe das AfU in seiner Stellungnahme 
zum Sanierungsprojekt vom 22. Juli 2011 an die Beschwerdeführerin festgehal-
ten, es sei zu erwarten, dass einer oder mehrere der beteiligten Verursacher eine 
Verfügung über die Kostenverteilung verlangen würde. Am 17. Februar 2015 ha-
be dann die Beschwerdeführerin das AfU schliesslich um den Erlass einer Kos-
tenverteilungsverfügung ersucht (angefocht. RRB Erw. 17.4). Daraus leitet der 
Regierungsrat ab, dass die Gemeinde keinen Erlass einer Kostenverteilungsver-
fügung verlangt habe (angefocht. RRB Erw. 17.5). Die Verlegung der hälftigen 
Verfahrenskosten auf die Gemeinde lasse sich nicht damit begründen, dass die 
Gemeinde eine Kostenverteilungsverfügung verlangt habe. Das (einzige) Gesuch 
um Erlass einer solchen Verfügung habe die Beschwerdeführerin am 17. Februar 
2015 gestellt. Gestützt auf § 72 Abs. 1 VRP seien die Verfahrenskosten daher 
grundsätzlich ihr aufzuerlegen. Da die Beschwerden aber ohnehin gutzuheissen 
seien und die angefochtene Kostenverteilungsverfügung vom 17. August 2017 
aufzuheben sei, könne offen bleiben, ob sich eine teilweise Belastung der Ge-
meinde mit Billigkeitserwägungen rechtfertigen liesse. Soweit sich das AfU zur 
Begründung der Kostenauflage zulasten der Gemeinde darauf stütze, dass diese 
mehr als die Hälfte der Kosten sowie allfällige weitere Kosten übernehmen müs-
se, bilde dieses Argument jedenfalls keine genügende Grundlage, um von der 
Kostenverteilungsregel von § 72 Abs. 1 VRP abzuweichen. Die Kostenauflage für 
Verfahrenskosten richte sich nicht nach Art. 32d des Bundesgesetzes über den 
Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01) vom 7. Oktober 1983, 
sondern nach § 72 Abs. 1 VRP (angefocht. RRB Erw. 17.6).

In Erwägung 19.1 hielt der Regierungsrat für die Beschwerdeführerin (= Be-
schwerdeführerin III im Verfahren vor Regierungsrat) zusammenfassend u.a. fol-
gendes fest:

Die Beschwerde III ist insoweit gutzuheissen, als die Beschwerdeführerin III die 
Verzinsung der Kostenanteile der Gegenparteien mit einem Vergütungszins von 
5% p.a. seit dem 17. Februar 2015 beantragt. Im Übrigen ist die Beschwerde III 
abzuweisen. 

1.3.1  Bei der Kostenverteilungsverfügung des AfU vom 11. August 2017 handelt 
es sich (unbestrittenermassen) um eine Verfügung im Sinne von Art. 32d Abs. 4 
des Bundesgesetzes über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG; SR 

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814.01) vom 7. Oktober 1983 und damit um eine Verfügung nach Art. 5 des Bun-
desgesetzes über das Verwaltungsverfahren (Verwaltungsverfahrensgesetz, 
VwVG; SR 172.021) vom 20. Dezember 1968 (vgl. angefocht. RRB Erw. 16.1). 
Gemäss Art. 36 USG obliegt der Vollzug des USG den Kantonen. Das Amt für 
Umweltschutz (AfU) ist zuständig für den Erlass der Verfügung über die Kosten-
verteilung gemäss Art. 32d Abs. 4 USG (§ 64 Abs. 1 der Vollzugsverordnung 
zum Einführungsgesetz zum Umweltschutzgesetz [VVzUSG; SRSZ 711.111] 
vom 3.7.2001). Das Verfahren richtet sich nach dem Verwaltungsrechtspflegege-
setz (§ 30 Abs. 1 Satz 1 des Einführungsgesetzes zum Umweltschutzgesetz 
[EGzUSG; SRSZ 711.110] vom 24.5.2000).

1.3.2  § 72 VRP regelt die Kostenauflage. Die Kosten für den Erlass von Verfü-
gungen trägt in der Regel die Partei, welche den Erlass verlangt hat (Abs. 1). Die 
Kosten für den Erlass eines Entscheides werden in der Regel der unterliegenden 
Partei überbunden (Unterliegerprinzip). Unterliegt sie nur teilweise, werden die 
Kosten auf die Parteien anteilmässig verteilt (Abs. 2). Die obsiegende Partei 
kommt für die Kosten auf, die sie durch ein pflichtwidriges Verhalten im Verfah-
ren verursacht hat (Abs. 3; Verursacherprinzip). Das Unterliegerprinzip hat auch 
bei einem Prozessentscheid allgemein Geltung.

Unterlieger- und Verursacherprinzip gelten für die Kostenauflage nicht umfas-
send, sondern erfahren vor allem aus Billigkeitsgründen Einschränkungen, so 
wenn zum Beispiel eine unterliegende Partei in guten Treuen ein Rechtsmittel 
ergriffen hat, oder bei einer unvorhersehbaren Praxisänderung, oder bei der 
Klärung einer schwierigen, gesetzlich nicht geregelten Rechtsfrage bei nicht ab-
schätzbaren Erfolgsaussichten etc. (VGE 719/03 vom 6.2.2004 Erw. 1.3). Die 
Entscheidbehörde hat deshalb Spielraum, um bei besonderen Umständen die 
Prozesskosten nach Ermessen, d.h. nach Billigkeitserwägungen, zu verlegen. Im 
Sinne der Einzelfallgerechtigkeit kann die Belastung mit Prozesskosten zuguns-
ten der unterlegenen bzw. zulasten der obsiegenden Partei verschoben werden. 
Wenn die Kosten keinem Verfahrensbeteiligten auferlegt werden können, besteht 
ferner die Möglichkeit, sie der Vorinstanz aufzuerlegen oder auf die Kasse der 
Entscheidinstanz zu nehmen (Kaspar Plüss, in: Kommentar VRG, 3.A., 
Zürich/Basel/Genf 2014, § 13 N 63 m.w.H.).

Eine Abweichung vom Unterliegerprinzip ist u.a. möglich, wenn eine Partei die 
Prozesskosten durch verspätetes Vorbringen wichtiger Tatsachen und Beweis-
mittel unnötig vermehrt hat; in einem solchen Fall braucht noch nicht zwingend 
eine Pflichtwidrigkeit im Sinne eines Verstosses gegen eine (Prozess-) Rechts-
norm vorzuliegen (VGE 719/03 vgl. A. Gadola, Das verwaltungsinterne Be-
schwerdeverfahren, Zürich 1991, S. 461f). Wird vom Unterliegerprinzip abgewi-

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chen, so hat dies die Rechtsmittelinstanz im Kostenentscheid zu begründen (vgl. 
A. Gadola, a.a.O., S. 462).

1.4 Die vorliegende Verwaltungsgerichtsbeschwerde richtet sich inhaltlich ge-
gen die Erwägungen (insb. Erw. 17.6) des RRB Nr. 403/2018 vom 29. Mai 2018, 
soweit darin festgehalten wurde, dass die Beschwerdeführerin alleinige Gesuch-
stellerin der Kostenverteilungsverfügung gewesen sei und ihr daher grundsätzlich 
gestützt auf § 72 Abs. 1 VRP sämtliche Gebühren für diese Verfügung aufzuerle-
gen seien. Der Regierungsrat nimmt in Dispositiv-Ziffer 1 seines Beschlusses wie 
folgt Bezug auf die Erwägungen. 

1. Die Beschwerden I, II und III werden im Sinne der Erwägungen teilweise gut-
geheissen. Die angefochtene Verfügung der Vorinstanz vom 11. August 2017 
wird aufgehoben. Die Sache wird im Sinne der Erwägungen zur ergänzenden 
Sachverhaltsabklärung und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückge-
wiesen. 

Aufgrund dieses zweimaligen Verweises auf die Erwägungen sind die vom Re-
gierungsrat gemachten Ausführungen zur vollumfänglichen Verlegung der Ge-
bühren der Kostenverteilungsverfügung auf die Beschwerdeführerin (Erw. 1.7.1 
bis 17.6) als Teil des Dispositivs zu betrachten und haben damit Anteil an der 
Rechtskraft des Beschlusses. 

Die Beschwerdeführerin vertritt entgegen der Vorinstanz die Ansicht, die Kosten 
für den Erlass der Kostenverteilungsverfügung seien nicht nach Massgabe von 
§ 72 Abs. 1 VRP, sondern nach § 72 Abs. 2 VRP zu verlegen. Es ist der Be-
schwerdeführerin beizupflichten, dass die Ausführungen im angefochtenen Be-
schluss, wonach die Gebühren für die Kostenverteilungsverfügung nach Mass-
gabe von § 72 Abs. 1 VRP zu verteilen sind (und nach regierungsrätlicher Beur-
teilung damit grundsätzlich vollumfänglich der Beschwerdeführerin aufzuerlegen 
sind), als abschliessende Anweisung an das AfU zu verstehen sind, ohne dass 
dem AfU in der Frage, ob die Erlasskosten nach § 72 Abs. 1 VRP oder nach § 72 
Abs. 2 VRP zu verteilen sind, ein Ermessensspielraum zukommt. Eine anteils-
mässige Kostenverlegung für den Verfügungserlass nach Massgabe von § 72 
Abs. 2 VRP (wie dies die Beschwerdeführerin geltend macht) ist dem AfU mit der 
regierungsrätlichen Anweisung nicht mehr möglich. Aufgrund der regierungsrätli-
chen Vorgaben hat die Beschwerdeführerin auf jeden Fall mindestens die Hälfte 
der Verfahrenskosten bzw. mit hoher Wahrscheinlichkeit (weit) mehr zu tragen, 
was sich insbesondere auch daraus ergibt, dass der Regierungsrat eine Recht-
fertigung, der Gemeinde Kosten aufzuerlegen, nur in "Billigkeitserwägungen" er-
kennt. Insoweit besteht für das Amt für Umweltschutz kein Spielraum mehr, der 
Beschwerdeführerin im Sinne ihrer (Eventual-)Anträge weniger als die Hälfte der 
Kosten aufzuerlegen. Insofern ist der angefochtene Entscheid in diesem Punkt 

12

einem Endentscheid gleichzusetzen. Da die Beschwerdeführerin hiervon auch in 
ihren schutzwürdigen Interessen betroffen ist, sie mithin beschwerdebefugt ist, ist 
auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzutreten. 

2. Es ist nachfolgend zu prüfen, ob die Kosten für den Erlass der Kostenver-
teilungsverfügung vom 11. August 2017 nach Massgabe von § 72 Abs. 1 VRP 
(bzw. § 5 Abs. 1 der Gebührenordnung für die Verwaltung und die Rechtspflege 
im Kanton Schwyz [GebO; SRSZ 173.111] vom 20.1.1975, wonach die Gebühr 
trägt, wer die öffentliche Sache oder Anstalt beansprucht oder eine Amtshand-
lung veranlasst hat) oder nach § 72 Abs. 2 VRP zu verteilen sind. Unbestritten ist 
hingegen die Höhe dieser Kosten von Fr. 10'000.--.

2.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass es sich bei der Kostenvertei-
lungsverfügung vom 11. August 2017 um einen Entscheid resp. zumindest um 
eine Verfügung sui generis mit analoger Anwendung der Kostenregeln für einen 
Entscheid handle, bei welchen für die Kostenauflage § 72 Abs. 2 VRP (und nicht 
§ 72 Abs. 1 VRP) gelte, womit die Kosten der unterliegenden Partei zu überbin-
den seien und bei nur teilweisem Unterliegen die Kosten anteilsmässig auf die 
Parteien verteilt würden. Des Weiteren macht die Beschwerdeführerin geltend, 
dass das Verfahren, welches zum Erlass der Kostenverteilungsverfügung geführt 
habe, ein streitiges Verfahren unter Beizug und mit mehreren Stellungnahmen 
der diversen Kostenträger gewesen sei und auch zu mehreren Anpassungen der 
Kostenverteilungsverfügung geführt habe. Die Kostenverteilungsverfügung sei 
streitentscheidend und stelle so einen Entscheid und nicht nur eine hoheitliche, 
individuelle und einseitige Verfügung dar. Das AfU habe mit dieser Verfügung 
über die divergierenden Anträge mehrerer potentieller Kostenträger entschieden. 
Die Beschwerdeführerin sei mit ihren Anträgen durchgedrungen, so dass sie als 
reine Zustandsstörerin nur 8% der anfallenden Kosten zu tragen habe und dass 
ihr die Gemeinde die restlichen (vorgeleisteten) 92% zurückzuerstatten habe 
(Beschwerde S. 5 Ziff. 2.2 und 2.3). Es widerspreche nicht nur § 72 Abs. 2 VRP 
betreffend Kostenauflage bei solchen Entscheiden, sondern es stünde auch im 
Widerspruch zu allen Billigkeitserwägungen und wäre willkürlich und unverhält-
nismässig, wenn die Beschwerdeführerin trotz diesem kontradiktorischen Verfah-
ren, trotz dem vollumfänglichen Obsiegen mit ihren Anträgen bezüglich ihrem ei-
genen Kostenanteil und dem sonstigen Rückerstattungsanspruch gegen die Ge-
meinde und trotz dem vollumfänglichen Unterliegen der anderen Kostenträger 
mit ihren Anträgen, die vollumfänglichen Gebühren des Amtes für Umweltschutz 
zu übernehmen hätte (Beschwerde S. 6 Ziff. 2.3).

13

2.2.1 Parteien im Verfahren auf Erlass der Kostenverteilungsverfügung sind alle 
Personen, die als kostenpflichtige Verursacher in Betracht kommen oder denen 
ein Rechtsmittel gegen die Verfügung zusteht, ferner das mit dem Ausfallsrisiko 
belastete (oder auch als Mitverursacher in Betracht fallende) Gemeinwesen am 
sanierten Standort, soweit es nicht mit dem verfügenden Gemeinwesen identisch 
ist. Parteistellung haben insbesondere auch jene Verursacher, denen voraus-
sichtlich (z.B. weil das Sanierungsprojekt sie nicht als verantwortliche Verursa-
cher bezeichnet) keine Kosten überbunden werden. Erstens kann sich eine sol-
che Annahme im Verlauf des Verfahrens als strittig oder unrichtig erweisen und 
zweitens muss sich die formelle Rechtskraft der Kostenverteilungsverfügung aus 
Gründen der Rechtsklarheit auf alle Verursacher erstrecken, auch und gerade 
auf jene, die in der Verfügung von der Kostentragung befreit werden (Tschannen, 
Kommentar zum Umweltschutzrecht, Art. 32d USG N 46 m.w.H.). 

2.2.2  Das AfU hat auf das Gesuch der Beschwerdeführerin vom 17. Februar 
2015 um Erlass einer Kostenverteilungsverfügung hin allen Betroffenen am 
15. Dezember 2015 einen ersten Entwurf und am 30. März 2017 einen überar-
beiteten Kostenverteilungsentwurf zwecks Wahrung des rechtlichen Gehörs zu-
gestellt. Am 25. April 2017 erfolgte zudem seitens des AfU eine Information der 
Betroffenen über den Stand des Verfahrens (Stellungnahme des AfU vom 
24.11.2017 im regierungsrätlichen Verfahren S. 1). 

Auch wenn die Beschwerdeführerin das Gesuch um Erlass der Kostenvertei-
lungsverfügung gestellt hat, nähert sich das diesbezügliche Verfahren einem 
streitigen Verfahren mit mehreren Betroffenen an, in welchem es für jeden Be-
troffenen gilt, seine Interessen bestmöglich zu wahren. Dies gilt gerade und vor 
allem auch für das zuständige Gemeinwesen, welches den Kostenanteil der Ver-
ursacher zu tragen hat, die nicht ermittelt werden können oder zahlungsunfähig 
sind (Art. 32 d Abs. 3 USG), und das daher ein besonderes Interesse an der Eru-
ierung aller Verursacher hat. Bereits aufgrund dieser Überlegung ist es fraglich, 
ob § 72 Abs. 1 VRP die adäquate Vorgabe bildet für die Verlegung der Verfah-
renskosten (ausschliesslich) auf den Gesuchsteller. Die Annäherung an ein strei-
tiges Verfahren spricht eher für eine Anwendung von § 72 Abs. 2 VRP. Bei 
Streitverfahren (mit mehreren Beteiligten) sind die Verfahrenskosten grundsätz-
lich nach Massgabe von § 72 Abs. 2 VRP zu verteilen. 

2.3.1 Gemäss Art. 32d Abs. 4 USG erlässt die Behörde eine Kostenverteilungs-
verfügung, wenn einerseits ein Verursacher dies verlangt oder anderseits die 
Behörde die Massnahme selber durchführt. Ein Gesuch wird ein Verursacher in 
der Regel dann stellen, wenn die von ihm vorfinanzierten Kosten seine mutmass-
liche Verursachungsquote übersteigen (vgl. Realleistungs- und Kostentragungs-

14

pflicht - Ein schrittweises Vorgehen bei der Bestimmung von Realleistungs- und 
Kostentragungspflichten nach dem Altlastenrecht, Bundesamt für Umwelt, Bern 
2009, Umwelt-Vollzug Nr. 0905: 43 S. 32 Rz 5.6.2, abrufbar unter htt-
ps://www.bafu.admin.ch, zuletzt besucht am 31.8.2018). 

2.3.2 Vorliegend hat die Beschwerdeführerin als Massnahmepflichtige die ge-
samten Kosten (unter Abzug der VASA-Beiträge) vorgeschossen. Sie hat eine 
Summe bezahlt, die ihren Verursachungsanteil überstieg, womit sie einen Rück-
erstattungsanspruch gegenüber dem Gemeinwesen hat. Die Gemeinde wieder-
um hat die übrigen Verursacher in die Pflicht zu nehmen und bei diesen die von 
ihnen zu tragenden Kostenanteile einzufordern (vgl. Stellungnahme des AfU vom 
24.11.2017 im regierungsrätlichen Verfahren S. 6 Ziff. 5). 

Die Annahme, ein allfälliger Mitverursacher, der bis anhin keine Kosten zu über-
nehmen hatte (oder einen geringeren Betrag als gemäss seiner eigenen Ein-
schätzung), würde eine Kostenverteilungsverfügung verlangen, ist illusorisch. 
Ebenso ist nicht davon auszugehen, dass ein Gemeinwesen von sich aus dem 
Verursacher, der die Kosten vorgeschossen hat, diese freiwillig und ohne Ab-
klärung des Anteils - auch Dritter - an der Verursachung (vgl. Art. 32d Abs. 2 
USG) vergüten wird. Ein Dritter, der anstelle des Verursachers, der die Kosten 
vorgeschossen hat, um den Erlass einer Kostenverfügung ersuchen könnte, ist 
schlichtweg nicht denkbar. 

Bei dieser Sachlage und allgemeiner Erfahrung ist es geradezu stossend, unter 
Bezugnahme auf § 72 Abs. 1 VRP dem die Kosten bevorschussenden Verursa-
cher die Gebühren für den Erlass der Kostenverteilungsverfügung vollumfänglich 
oder jedenfalls zu erheblichen Teilen aufzuerlegen, nur aufgrund der Tatsache, 
dass er zu seinem Recht (sprich zur gesetzmässigen Rückerstattung der von ihm 
auch für allfällige Drittverursacher bevorschussten Kosten) kommen will. § 72 
Abs. 1 VRP kann in jedem Fall nicht zur Anwendung kommen, wenn die Behörde 
die Massnahme selber durchführt und entsprechend über die Kostenverteilung 
verfügt (Art. 32 Abs. 4 USG). In diesem Fall bleibt mangels eines Antragsstellers 
nur der Verzicht auf eine Kostenverlegung oder aber eine Kostenverlegung in 
analoger Anwendung von § 72 Abs. 2 VRP. 

2.3.3 Das AfU begründete die je hälftige Kostenverlegung auf die Gemeinde und 
die Beschwerdeführerin mit dem Verursacherprinzip (§ 5 GebO). Durch die Ge-
suchseinreichung sei eine Amtshandlung veranlasst worden, die beispielsweise 
durch eine Lösung unter den Parteien selbst hätte vermieden werden können 
(Stellungnahme des AfU vom 24.11.2017 im regierungsrätlichen Verfahren S. 7 
Ziff. 6). 

15

Dieser Auffassung kann einerseits deshalb nicht gefolgt werden, weil das Ge-
such um Erlass einer Kostenverteilungsverfügung die Behörde nicht gehindert 
hätte, die Parteien aufzufordern, vorerst eine Konsenslösung zu finden. Ander-
seits ist aber das AfU von Gesetzes wegen zuständig für die Verfügung über die 
Kostenverteilung (§ 64 Abs. 2 lit. h der Vollzugsverordnung zum Einführungsge-
setz zum Umweltschutzgesetz [VVzUSG; SRSZ 711.111] vom 3.7.2001). Ein 
Bemühen um eine vorgängige einvernehmliche Lösung wird nicht vorausgesetzt. 
Zudem und insbesondere setzt eine gesetzeskonforme Kostenverteilung hohe 
fachliche Kenntnisse voraus, wie sie Laien in der Regel nicht zu erbringen ver-
mögen. 

2.3.4 Als adäquate und sachgereichte Lösung drängt es sich auf, die Kosten den 
von der Kostenverteilung betroffenen Parteien anteilsmässig (d.h. nach Massga-
be der von ihnen zu tragenden Kosten gemäss Art. 32d Abs. 1 USG) aufzuerle-
gen. Einerseits wird damit sinngemäss dem Prinzip von Obsiegen und Unterlie-
gen Rechnung getragen; zum andern findet mit der Kostenteilungsverfügung ei-
ne Sanierung, die im Wesentlichen aus Untersuchungs-, Überwachungs- und 
Sanierungsmassnahmen mit den entsprechenden Kosten besteht, gewissermas-
sen ihren Abschluss. Auch dies rechtfertigt eine solche Verlegung der Verfah-
renskosten. Dies bedeutet, dass infolge der regierungsrätlichen Rückweisung der 
Sache ans AfU zur ergänzenden Sachverhaltsabklärung und zur Neubeurteilung 
der Verlegung der Sanierungskosten (vgl. angefochtener Beschluss Erw. 19.1) 
auch die Kosten für die neue Kostenverteilungsverfügung analog den Sanie-
rungskosten zu verlegen sind.

3. Entsprechend diesem Verfahrensausgang (Gutheissung der Beschwerde) 
sind die Kosten und Parteientschädigungen des verwaltungsgerichtlichen und 
des regierungsrätlichen Beschwerdeverfahren (diese neu) zu verlegen. 

3.1.1 Die Beschwerdegegner Ziff. 5, 6, 7 und 8 wie auch die beigeladene 
AK.________ haben keine Vernehmlassung eingereicht und auch keine Anträge 
gestellt. Auch das AfU hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. Sie haben des-
halb keine Kosten zu übernehmen. 

Das Sicherheitsdepartement und die Gemeinde haben die Abweisung der Be-
schwerde, soweit darauf einzutreten sei, beantragt. Für sie kommt der vorliegen-
de Verfahrensausgang einem Unterliegen gleich. Das gilt auch für die Beschwer-
degegnerin Ziff. 4, welche beantragt, dass ihr keine Kosten für den Erlass der 
Kostenverteilungsverfügung aufzuerlegen seien. 

Die Kosten dieses verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanz-
leikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 2'400.-- sind somit je zu einem 

16

Drittel (je Fr. 800.--) der Gemeinde, der Beschwerdegegnerin Ziff. 4 und dem 
Kanton aufzuerlegen. 

3.1.2 Die Verfahrenskosten für das regierungsrätliche Beschwerdeverfahren 
wurden auf die Staatskasse genommen. Es besteht kein Anlass zu einer Neuver-
teilung. 

3.2.1 Die Beschwerdeführerin hat dem Verfahrensausgang entsprechend An-
spruch auf eine Parteientschädigung, welche in Beachtung des kantonalen Ge-
bührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975 
unter Ausübung des pflichtgemässen Ermessens auf Fr. 2'400.-- (inkl. Barausla-
gen und MwSt.) festzulegen ist. Hiervon entfallen (im Sinne der vorstehenden 
Erw. 3.1.1) je Fr. 800.-- auf den Kanton, die Gemeinde und die Beschwerdegeg-
nerin Ziff. 4. 

3.2.2 Ebenfalls dem Verfahrensausgang entsprechend wird der Beschwerdefüh-
rerin für das regierungsrätliche Beschwerdeverfahren zu Lasten der Staatskasse 
neu eine Parteientschädigung von insgesamt Fr. 1'000.-- (statt Fr. 550.--) zuge-
sprochen. 

17

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1.1 In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene RRB Nr. 403/2018 
vom 29. Mai 2018 im Sinne der Erwägungen (insbesondere Erw. 2.3.4) 
aufgehoben, soweit das Amt für Umweltschutz angewiesen wurde, die Ver-
fahrenskosten gestützt auf § 72 Abs. 1 VRP grundsätzlich der Beschwerde-
führerin aufzuerlegen. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.  

1.2 Der Beschwerdeführerin wird für das regierungsrätliche Beschwerdeverfah-
ren zu Lasten der Staatskasse neu eine Parteientschädigung von 
Fr. 1'000.-- zugesprochen. 

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
von insgesamt Fr. 2'400.-- werden zu je einem Drittel (je Fr. 800.--) der 
Gemeinde, der Beschwerdegegnerin Ziff. 4 und dem Kanton auferlegt. 

Die Beschwerdeführerin hat am 6. Juli 2018 einen Kostenvorschuss von 
Fr. 2'500.-- bezahlt, der ihr aus der Gerichtskasse zurückzuerstatten ist.

Die Gemeinde und die Beschwerdegegnerin Ziff. 4 haben ihre Betreffnisse 
von je Fr. 800.-- innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids auf das 
Postkonto 60-22386 des Verwaltungsgerichts zu überweisen. 

Auf die kantonsinterne Verrechnung wird verzichtet.

3. Der Kanton, die Gemeinde und die Beschwerdegegnerin Ziff. 4 haben der 
beanwalteten Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung von je 
Fr. 800.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

18

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R, unter Beilage des 

Schreibens des AfU vom 6.9.2018)
- den Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin Ziff. 3 (2/R, unter Beilage 

des Schreibens des AfU vom 6.9.2018)
- den Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin Ziff. 4 (2/R, unter Beilage 

des Schreibens des AfU vom 6.9.2018)
- die Beschwerdegegnerin Ziff. 5 (R, Zustellung an P.________; unter 

Beilage des Schreibens des AfU vom 6.9.2018)
- den Beschwerdegegner Ziff. 6 (R, unter Beilage des Schreibens des AfU 

vom 6.9.2018)
- den Beschwerdegegner Ziff. 7 (R, unter Beilage des Schreibens des AfU 

vom 6.9.2018)
- den Beschwerdegegner Ziff. 8 (R, unter Beilage des Schreibens des AfU 

vom 6.9.2018)
- die Beigeladene (R, unter Beilage des Schreibens des AfU vom 

6.9.2018)
- den Regierungsrat
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (unter Bei-

lage des Schreibens des AfU vom 6.9.2018)
- das kantonale Amt für Umweltschutz
- und das Bundesamt für Umwelt, BAFU (A) Bern.

Schwyz, 19. September 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 28. September 2018