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**Case Identifier:** 7bd6c07f-2f2e-542f-b15f-7b2505268292
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-04-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.04.2017 F-2308/2017
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_F-2308-2017_2017-04-26.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung VI 

F-2308/2017 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 6 .  A p r i l  2 0 1 7   

Besetzung 
 Einzelrichter Andreas Trommer, 

mit Zustimmung von Richterin Nina Spälti Giannakitsas; 

Gerichtsschreiberin Jeannine Scherrer-Bänziger. 

   

Parteien 

 
A._______,  

Beschwerdeführer,  

vertreten durch lic. iur. Serif Altunakar, Rechtsberatung,   

 

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration SEM, 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung  

(Dublin-Verfahren); 

Verfügung des SEM vom 3. April 2017 / N […]. 

 

 

 

F-2308/2017 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 9. März 2017 in der Schweiz um Asyl 

nachsuchte (Akten der Vorinstanz [SEM act.] A1), 

dass er – gemäss den Erkenntnissen aus einem Abgleich mit der europäi-

schen Fingerabdruck-Datenbank (Zentraleinheit Eurodac) – am 9. Juni 

2016 bereits in Deutschland ein Asylgesuch gestellt hatte (SEM act. A5), 

dass das SEM den Beschwerdeführer im Rahmen der Befragung zur Per-

son (nachfolgend: BzP) vom 16. März 2017 mit der Zuständigkeit Deutsch-

lands für die Durchführung des Asyl- und Wegweisungsverfahrens und der 

Absicht, deshalb auf das Asylgesuch nicht einzutreten und eine Wegwei-

sung nach Deutschland anzuordnen, konfrontierte (SEM act. A9 S.8), 

dass der Beschwerdeführer dagegen einwendete, er wolle nicht nach 

Deutschland zurückkehren, weil die deutschen Behörden sein Asylgesuch 

abgelehnt hätten und ihn nach Pakistan zurückschicken würden, 

dass das SEM am 21. März 2017 ein Rückübernahmeersuchen an die 

deutschen Behörden richtete, dem am 22. März 2017 entsprochen wurde 

(SEM act. A13 und A14), 

dass das SEM mit Verfügung vom 3. April 2017 (eröffnet am 11. April 2017) 

in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG (SR 142.31) auf das Asyl-

gesuch nicht eintrat, die Wegweisung aus der Schweiz nach Deutschland 

anordnete und den Beschwerdeführer aufforderte, die Schweiz spätestens 

am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen, 

dass es gleichzeitig auf die einer allfälligen Beschwerde gegen den Ent-

scheid von Gesetzes wegen fehlenden aufschiebenden Wirkung hinwies 

und die Aushändigung der editionspflichtigen Akten gemäss Aktenver-

zeichnis an den Beschwerdeführer verfügte, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 20. April 2017 gegen diesen 

Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und 

beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Vor-

instanz sei anzuweisen, auf sein Asylgesuch einzutreten,  

dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht unter Hinweis auf eine beste-

hende Mittellosigkeit um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschus-

ses ersuchte, 

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dass die vorinstanzlichen Akten am 24. April 2017 beim Bundesverwal-

tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 1 AsylG), 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31‒33 

VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), 

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das VGG und das AsylG nichts anderes bestimmen (Art. 37 VGG 

und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 2 und Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 

Abs. 1 VwVG), 

dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich 

Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige und 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt 

werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das 

SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen 

(Art. 31a Abs. 1‒3 AsylG), die Beurteilungskompetenz des Gerichts grund-

sätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das 

Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2012/4 E. 2.2 m.w.H.), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um eine solche handelt, weshalb das Ur-

teil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

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dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asylsu-

chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des 

Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 31a 

Abs. 1 Bst. b AsylG), 

dass diesbezüglich die Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen 

Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien 

und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung ei-

nes von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mit-

gliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist, 

(nachfolgend: Dublin-III-VO) zur Anwendung kommt, 

dass gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO jeder Asylantrag von einem einzi-

gen Mitgliedstaat geprüft wird, der nach den Kriterien des Kapitels III 

(Art. 8–15 Dublin-III-VO) als zuständiger Staat bestimmt wird (vgl. auch 

Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO), 

dass das Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Mitgliedstaates ein-

geleitet wird, sobald in einem Mitgliedstaat erstmals ein Asylantrag gestellt 

wird (Art. 20 Abs. 1 Dublin-III-VO), 

dass im Fall eines sogenannten Aufnahmeverfahrens (engl.: take charge) 

die in Kapitel III (Art. 8–15 Dublin-III-VO) genannten Kriterien in der dort 

aufgeführten Rangfolge (Prinzip der Hierarchie der Zuständigkeitskriterien; 

vgl. Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO) anzuwenden sind, und dabei von der Situ-

ation in demjenigen Zeitpunkt auszugehen ist, in dem der Asylsuchende 

erstmals einen Antrag in einem Mitgliedstaat gestellt hat (Art. 7 Abs. 2 Dub-

lin-III-VO; vgl. BVGE 2012/4 E. 3.2; FILZWIESER/SPRUNG, Dublin III-VO, 

Das Europäische Asylzuständigkeitssystem, Wien 2014, K4 zu Art. 7),  

dass im Rahmen eines Wiederaufnahmeverfahrens (engl.: take back) 

demgegenüber grundsätzlich keine (erneute) Zuständigkeitsprüfung nach 

Kapitel III stattfindet (vgl. BVGE 2012/4 E. 3.2.1 m.w.H), sondern die Zu-

ständigkeit sich insbesondere aus der Regelung der Art. 18 Abs. 1 Bst. b, 

c und d Dublin-III-VO ergibt, 

dass gemäss Art. 3 Abs. 2 Sätze 2 und 3 Dublin-III-VO der die Zuständig-

keit prüfende Mitgliedstaat für die Durchführung des Asylverfahrens zu-

ständig wird, falls es sich als unmöglich erweist, einen Antragsteller in den 

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eigentlich zuständigen Mitgliedstaat zu überstellen, weil es wesentliche 

Gründe für die Annahme gibt, dass das Asylverfahren und die Aufnahme-

bedingungen für Antragsteller in jenem Mitgliedstaat systemische 

Schwachstellen aufweisen, die eine Gefahr einer unmenschlichen oder 

entwürdigenden Behandlung im Sinne von Artikel 4 der Charta der Grund-

rechte der Europäischen Union (ABl. C 364/1 vom 18.12.2000, nachfol-

gend: EU-Grundrechtecharta) mit sich bringen, und nach den Regeln der 

Dublin-III-VO kein anderer zuständiger Mitgliedstaat bestimmt werden 

kann, 

dass der nach dieser Verordnung zuständige Mitgliedstaat verpflichtet ist, 

einen Antragsteller, der während der Prüfung seines Antrags in einem an-

deren Mitgliedstaat einen Antrag gestellt hat oder der sich im Hoheitsgebiet 

eines anderen Mitgliedstaats ohne Aufenthaltstitel aufhält, nach Massgabe 

der Artikel 23, 24, 25 und 29 wieder aufzunehmen (Art. 18 Abs. 1 Bst. a 

bzw. Bst. b Dublin-III-VO), 

dass der Beschwerdeführer, gemäss den Erkenntnissen aus einem Ab-

gleich seiner Fingerabdrücke mit der „Eurodac“-Datenbank, am 9. Juni 

2016 in Deutschland ein Asylgesuch eingereicht hatte, 

dass er diesen Sachverhalt auf entsprechenden Vorhalt hin anlässlich der 

BzP vom 16. März 2017 bestätigte und ergänzte, die deutschen Behörden 

hätten sein Asylgesuch abgelehnt, 

dass das SEM die deutschen Behörden am 21. März 2017 um Wiederauf-

nahme des Beschwerdeführers ersuchte, wozu diese gestützt auf Art. 18 

Abs. 1 Bst. b Dublin-III-VO ihre Zustimmung erteilten,  

dass die grundsätzliche Zuständigkeit Deutschlands somit gegeben ist, 

dass der Beschwerdeführer diese sich aus der Dublin-III-VO ergebende 

Zuständigkeit Deutschlands nicht mit dem Einwand in Frage stellen kann, 

sein dort gestelltes Asylgesuch sei abgelehnt worden und er riskiere trotz 

drohender Verfolgung durch staatliche Behörden und private Dritte nach 

Pakistan zurückgeschickt zu werden,  

dass nämlich Deutschland gemäss Art. 18 Abs. 1 Bst. b Dublin-III-VO – be-

ziehungsweise bei bereits rechtskräftig abgeschlossenem Asylverfahren 

gemäss Art. 18 Abs. 1 Bst. d Dublin-III-VO – weiterhin für das Verfahren 

des Beschwerdeführers bis zu einem allfälligen Wegweisungsvollzug be-

ziehungsweise einer Regelung seines Aufenthaltsstatus zuständig ist, und 

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er allfällige Einwände respektive neue Asylgründe oder Wegweisungshin-

dernisse bei den zuständigen Behörden vor Ort vorzubringen hat, 

dass vor diesem Hintergrund für das Bundesverwaltungsgericht kein An-

lass besteht, die in der Rechtsmittelschrift pauschal in Aussicht gestellten 

Beweismittel abzuwarten,  

dass ferner keine Gründe für die Annahme ersichtlich sind, das Asylverfah-

ren und die Aufnahmebedingungen für Antragsteller in Deutschland wür-

den systemische Schwachstellen im Sinne von Art. 3 Abs. 2 Sätze 2 und 3 

Dublin-III-VO aufweisen, 

dass Deutschland Signatarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom 

10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche 

oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und des Ab-

kommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, 

SR 0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967 (SR 

0.142.301) ist und seinen diesbezüglichen völkerrechtlichen Verpflichtun-

gen nachkommt,  

dass auch davon ausgegangen werden darf, dieser Staat anerkenne und 

schütze die Rechte, die sich für Schutzsuchende aus den Richtlinien des 

Europäischen Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013 

zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des in-

ternationalen Schutzes (sog. Verfahrensrichtlinie) sowie 2013/33/EU vom 

26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Aufnahme von Personen, 

die internationalen Schutz beantragen (sog. Aufnahmerichtlinie) ergeben, 

dass unter diesen Umständen die Anwendung von Art. 3 Abs. 2 Satz 2 

Dublin-III-VO nicht gerechtfertigt ist, 

dass der Beschwerdeführer mit seinem Wunsch nach einem Asylverfahren 

in der Schweiz implizit die Anwendung der Ermessensklausel von Art. 17 

Abs. 1 Dublin-III-VO respektive der – das Selbsteintrittsrecht im Landes-

recht konkretisierenden – Bestimmung von Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 fordert, 

gemäss welcher das SEM das Asylgesuch "aus humanitären Gründen" 

auch dann behandeln kann, wenn dafür gemäss Dublin-III-VO ein anderer 

Staat zuständig wäre, 

dass dem SEM bei der Anwendung von Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 Ermessen 

zukommt (vgl. BVGE 2015/9 E. 7 f.), indessen eine Verpflichtung zum 

Selbsteintritt besteht, wenn die Überstellung an den zuständigen Dublin-

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Mitgliedstaat zu einer Verletzung von völkerrechtlichen Verpflichtungen der 

Schweiz führen würde, 

dass die bereits in anderem Zusammenhang erwähnten Einwände des Be-

schwerdeführers, wonach er wegen drohender Verfolgung durch staatliche 

Behörden und private Dritte nicht nach Pakistan zurückkehren wolle, das 

materielle Asylverfahren betreffen, für welches nach dem Gesagten die 

deutschen Behörden zuständig bleiben (vgl. dazu u.a. Urteil des BVGer  

E-2190/2015 vom 20. April 2015 E. 7.3), 

dass der Beschwerdeführer auch keine konkreten Hinweise für die An-

nahme dargetan hat, die deutschen Behörden würden ihm die Wiederauf-

nahme verweigern respektive in seinem Fall den Grundsatz des Non-Re-

foulement missachten und ihn zur Ausreise in ein Land zwingen, in dem 

sein Leib, sein Leben oder seine Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 

Abs. 1 AsylG gefährdet wäre oder in dem er Gefahr laufen würde, zur Aus-

reise in sein solches Land gezwungen zu werden,  

dass auch kein Grund zur Annahme besteht, der Beschwerdeführer würde 

in Deutschland wegen fehlenden Zugangs zum Asyl- respektive einem all-

fälligen Beschwerdeverfahren oder ungenügenden Aufenthaltsbedingun-

gen in eine existenzielle Not geraten,  

dass Deutschland namentlich auch angemessene medizinische Versor-

gungsleistungen erbringen kann und der Zugang zur notwendigen medizi-

nischen Behandlung des an […] leidenden Beschwerdeführers gewährleis-

tet ist – was von diesem in der BzP im Übrigen nicht bestritten wurde (SEM 

act. A9 S.8), 

dass sich somit weder aus den Vorbringen im Beschwerdeverfahren noch 

aus den vorinstanzlichen Akten Indizien für eine gesetzeswidrige Ermes-

sensausübung durch die Vorinstanz ergeben,  

dass sich unter den gegebenen Umständen weitere Ausführungen zur 

Frage eines Selbsteintritts erübrigen, 

dass nach dem bereits Gesagten kein Grund für eine Anwendung der Er-

messensklauseln von Art. 17 Dublin-III-VO besteht, zumal die Dublin-

III-VO den Schutzsuchenden insbesondere auch nicht ein Recht einräumt, 

den ihren Antrag prüfenden Staat selber auszuwählen (vgl. auch BVGE 

2010/45 E. 8.3), 

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dass das SEM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b 

AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist und 

– weil der Beschwerdeführer nicht im Besitz einer gültigen Aufenthalts-  

oder Niederlassungsbewilligung ist – in Anwendung von Art. 44 AsylG die 

Überstellung nach Deutschland angeordnet hat (Art. 32 Bst. a AsylV 1),  

dass unter diesen Umständen allfällige Vollzugshindernisse gemäss 

Art. 83 Abs. 3 und 4 AuG (SR 142.20) nicht mehr zu prüfen sind, da das 

Fehlen von Überstellungshindernissen bereits Voraussetzung des Nicht-

eintretensentscheides gemäss Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG ist (vgl. BVGE 

2015/18 E. 5.2 m.w.H.),  

dass die Beschwerde aus diesen Gründen abzuweisen und die vorinstanz-

liche Verfügung zu bestätigen ist, 

dass das Beschwerdeverfahren mit vorliegendem Urteil abgeschlossen ist, 

weshalb sich die Anträge auf Gewährung der aufschiebenden Wirkung der 

Beschwerde und auf Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses 

als gegenstandslos erweisen, 

dass das sinngemässe Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Pro-

zessführung (Art. 65 Abs. 1 VwVG) abzuweisen ist, da die Begehren – wie 

sich aus den vorstehenden Erwägungen ergibt – von Anfang an als aus-

sichtslos zu qualifizieren waren, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.– (Art. 1‒

3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung im Sinne 

von Art. 65 Abs. 1 VwVG wird abgewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

 

Andreas Trommer Jeannine Scherrer-Bänziger 

 

 

Versand: