# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d633405b-6490-5a0d-a776-6d9dc3c18dc8
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-02-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.02.2025 E-77/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-77-2025_2025-02-06.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-77/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  6 .  F e b r u a r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Markus König, 

mit Zustimmung von Richter Lorenz Noli;    

Gerichtsschreiberin Karin Parpan. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Türkei,   

vertreten durch Necmettin Sahin,  

(…),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 3. Dezember 2024 / N (…). 

 

 

 

E-77/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest: 

dass der kurdische Beschwerdeführer seinen Heimatstaat eigenen Anga-

ben zufolge am (…) Mai 2023 auf legalem Weg verlassen habe und am 

22. Mai 2023 in die Schweiz eingereist sei, wo er gleichentags um Asyl 

nachsuchte, 

dass er anlässlich der Anhörung zu den Asylgründen vom 2. November 

2023 sowie – nach der Zuteilung ins erweiterte Verfahren – der ergänzen-

den Anhörung vom 17. September 2024 zur Begründung des Asylgesuchs 

im Wesentlichen geltend machte, aus einer politisch aktiven Kurdenfamilie 

zu stammen und deswegen regelmässig – insbesondere auch während 

des Militärdiensts und bei Identitätskontrollen – behelligt, als Terrorist be-

schimpft, bedroht oder zu Spitzeltätigkeit aufgefordert worden zu sein, 

dass mehrere seiner Familienangehörigen, darunter auch zwei seiner Brü-

der, in der Vergangenheit bereits aufgrund ihres politischen Engagements 

inhaftiert gewesen seien und auch er anlässlich von Demonstrationen kurz-

zeitig festgenommen und jeweils geschlagen worden sei,  

dass er Mitglied der Halkların Demokratik Partisi (HDP) gewesen sei, sich 

zwischen 2013 und 2015 an Aktivitäten der Yurtsever Devrimci Gençlik 

Hareketi (YDG-H) beteiligt und im April 2023 seine Geschäftsräumlich- 

keiten an die Nachfolgepartei der HDP (Yeşil Sol Parti) vermietet habe, was 

den Druck der türkischen Sicherheitskräfte auf ihn intensiviert und schliess-

lich zu seinem Entschluss geführt habe, die Türkei im Mai 2023 noch vor 

den Präsidentschaftswahlen zu verlassen,  

dass er nach seiner Ausreise Posts in den Sozialen Medien verfasst habe 

und deswegen ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen ihn einge-

leitet worden sei,  

dass er zur Untermauerung seiner Vorbringen unter anderem einen Miet-

vertrag zwischen der Yeşil Sol Parti und seinem Bruder vom (…) 2023 und 

eine Kopie eines Vorführbefehls des Friedensstrafgerichts B._______ vom 

(…) Mai 2024 zu den Akten reichte, 

dass das SEM mit Verfügung vom 3. Dezember 2024 – eröffnet am 5. De-

zember 2024 – die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers ver-

neinte, sein Asylgesuch abwies und seine Wegweisung aus der Schweiz 

sowie den Vollzug der Wegweisung anordnete, 

E-77/2025 

Seite 3 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 

6. Januar 2025 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen die 

vorinstanzliche Verfügung erheben liess und beantragte, die angefochtene 

Verfügung sei aufzuheben und zur rechtsgenüglichen Sachverhaltsabklä-

rung und Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, eventualiter 

sei ihm unter Anerkennung seiner Flüchtlingseigenschaft Asyl zu gewäh-

ren, subeventualiter sei die vorläufige Aufnahme anzuordnen, 

dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht um Gewährung der unentgeltli-

chen Prozessführung inklusive Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvor-

schusses ersuchte, 

dass der Instruktionsrichter mit Zwischenverfügung vom 14. Januar 2025 

das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung unter Verweis auf die vor-

aussichtliche Aussichtslosigkeit der Beschwerde abwies und einen Kosten-

vorschuss in Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten einverlangte, wel-

cher am 29. Januar 2025 fristgerecht geleistet wurde, 

und das Bundesverwaltungsgericht erwägt, 

dass es auf dem Gebiet des Asyls – in der Regel und auch vorliegend – 

endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM 

entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. Art. 31‒33 VGG; Art. 83 

Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist, nachdem auch der einverlangte Kostenvorschuss fristgerecht ge-

leistet wurde (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

E-77/2025 

Seite 4 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist und auf einen Schrif-

tenwechsel verzichtet wurde (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG), 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde 

ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält, 

und Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in wesent-

lichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den 

Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder ver-

fälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 Abs. 2 und 3 AsylG), 

dass das SEM zur Begründung im Wesentlichen anführte, es könne zwar 

nicht ausgeschlossen werden, dass die Behörden aufgrund seiner Fami-

lienangehörigen, seines niederschwelligen Engagements für die HDP und 

die Vermietung von Räumlichkeiten ein gewisses Interesse an ihm gehabt 

haben könnten, dabei gebe es aber keine Hinweise auf Nachteile von asyl-

rechtlich relevanter Identität noch folge daraus begründete Furcht vor zu-

künftiger Verfolgung im flüchtlingsrechtlichen Sinn, 

dass er seine Aktivitäten für die YDG-H erst im Rahmen der ergänzenden 

Anhörung erstmals erwähnt habe und diese demnach nachgeschoben er-

schienen, wobei ungeachtet der Glaubhaftigkeit dieses Aspekts keine An-

haltspunkte dafür vorlägen, dass er in diesem Zusammenhang Nachteile 

erlitten hätte,  

dass sich auch im Zusammenhang mit dem hängigen strafrechtlichen Er-

mittlungsverfahren wegen Terrorpropaganda (das nach seiner Ausreise 

eingeleitet worden sei) keine Hinweise auf drohende Nachteile von asyl-

rechtlicher Relevanz ergäben,  

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Seite 5 

dass der Beschwerdeführer dieser Einschätzung im Wesentlichen entge-

genhielt, ihm drohe aufgrund seiner politischen Aktivitäten und seinen Fa-

milienangehörigen eine ungerechtfertigte, langjährige Gefängnisstrafe, 

wobei zwischenzeitlich auch wegen Mitgliedschaft in einer Terrororganisa-

tion gegen ihn ermittelt werde,  

dass den Akten keine Hinweise auf ein ernsthaftes Verfolgungsinteresse 

der türkischen Behörden am Beschwerdeführer bis zu dessen (legaler) 

Ausreise zu entnehmen sind und die Vorinstanz diesbezüglich zu Recht 

auf die Niederschwelligkeit seines politischen Engagements und die man-

gelnde asylrechtliche Intensität der geltend gemachten Begegnungen mit 

den Behörden und Sicherheitskräften verwiesen hat,  

dass aus den eingereichten Unterlagen betreffend die Vermietung von 

Räumlichkeiten an die HDP kein direkter Zusammenhang zum Beschwer-

deführer erkennbar ist und dieser insbesondere namentlich nicht erwähnt 

wird, 

dass sich aus dem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren und den in diesem 

Zusammenhang eingereichten Justizdokumenten – insbesondere dem 

Vorführbefehl zwecks Einvernahme (mit anschliessender Freilassung) – 

sodann nicht mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit ergibt, dem Beschwerde-

führer drohe im Fall einer Rückkehr mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit 

eine langjährige Haftstrafe aus flüchtlingsrechtlich relevanten Motiven (vgl. 

Referenzurteil BVGer E-4103/2024 vom 8. November 2024 E. 8 m.w.H.), 

dass auch die in der Beschwerde (unbelegt) behauptete Veränderung der 

Sachlage, wonach gegen den Beschwerdeführer nunmehr auch wegen 

Mitgliedschaft in einer Terrororganisation ermittelt werde, nicht geeignet ist, 

diese Einschätzung infrage zu stellen, 

dass aufgrund der Akten schliesslich auch nicht von einer begründeten  

Reflexverfolgungsfurcht des Beschwerdeführers aufgrund seiner Familien-

angehörigen – insbesondere seiner Brüder – auszugehen ist,  

dass das SEM die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers somit zu 

Recht verneint und sein Asylgesuch abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der Kanton keine Aufenthaltsbe-

willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen 

besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die 

verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 

steht und demnach ebenfalls zu Recht angeordnet wurde, 

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Seite 6 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegen- 

stehen (Art. 83 Abs. 3 AIG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 

dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche 

Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in 

Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoule-

ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet,  

dass sodann keine Anhaltspunkte für eine im Heimat- oder Herkunftsstaat 

drohende menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 

BV, von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter 

und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung 

oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind,  

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

  

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Seite 7 

dass weder die allgemeine Lage im Heimat- beziehungsweise Herkunfts-

staat noch individuelle Gründe des gesunden Beschwerdeführers mit 

mehrjähriger Berufserfahrung und familiärem Beziehungsnetz auf eine 

konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb 

der Vollzug der Wegweisung zumutbar ist, wobei der Beschwerdeführer 

den diesbezüglichen Erwägungen des SEM in seinem Rechtsmittel nichts 

entgegensetzt, 

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimat-

staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Be-

schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und 

dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), 

dass nach dem Gesagten der vom SEM verfügte Vollzug der Wegweisung 

zu bestätigen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 

AsylG) und – soweit überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Beschwer-

de abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.–  

(Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) 

dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und der 

in dieser Höhe geleistete Kostenvorschuss zur Deckung der Verfahrens-

kosten zu verwenden ist. 

 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 8 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Der in dieser Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zur Deckung der 

Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Markus König Karin Parpan 

 

 

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