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**Case Identifier:** 46a96dac-6f51-55c8-bb9f-d473cf1b0e51
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-09-25
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 25.09.2018 IV 2016/293
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2016-293_2018-09-25.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2016/293

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 25.09.2019

Entscheiddatum: 25.09.2018

Entscheid Versicherungsgericht, 25.09.2018
Art. 28 IVG. Art. 16 ATSG. Invalidenrente. Validenkarriere. 
Valideneinkommen. Eingliederung vor Rente (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 25. September 2018, IV 
2016/293).

Besetzung

Präsident Ralph Jöhl, Versicherungsrichterinnen Monika Gehrer-Hug und Karin Huber-

Studerus; Gerichtsschreiber Tobias Bolt

Geschäftsnr.  

IV 2016/293

Parteien

A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Dieter Studer,

Studer Anwälte AG, Hauptstrasse 11a, 8280 Kreuzlingen,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

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Gegenstand 

Rente

Sachverhalt

A. 

A.a  A.___ meldete sich im November 2012 zum Bezug von Leistungen der 

Invalidenversicherung an (IV-act. 1). Sie gab an, sie habe eine Kochlehre absolviert. 

Zuletzt habe sie als Verkäuferin gearbeitet. Das psychiatrische Zentrum B.___ 

berichtete am 14. November 2012 (IV-act. 12), die Versicherte sei wegen einer 

mittelgradigen depressiven Episode in der Zeit vom 4. Oktober 2012 bis zum 15. 

November 2012 stationär behandelt worden. Sie leide zusätzlich an einer Adipositas, 

an einer Migräne, an einem Status nach sechs Schleudertraumata, an einem Status 

nach einer Operation am linken Ellbogen, an Beschwerden im rechten Ellbogen, an 

einem Fersensporn an beiden Füssen, an einem Status nach diversen Knieoperationen 

beidseits sowie an chronifizierten Nacken- und Schulterschmerzen. Im März 2013 gab 

der Orthopäde Dr. med. C.___ vom Spital D.___ an (IV-act. 27), die Versicherte leide an 

einer kurzstreckigen basisnahen Labrumläsion in der linken Schulter, an einem 

generalisierten Fibromyalgiesyndrom, an einem Fersensporn beidseits sowie an einer 

mittelschweren Depression. Sie werde sicher bis Ende März 2013 vollständig 

arbeitsunfähig sein, da die linke Schulter erst vor einigen Wochen operiert worden sei. 

Die Psychiaterin Dr. med. E.___ teilte im Juli 2013 mit (IV-act. 37), die Versicherte leide 

an einer depressiven Störung mit einer gegenwärtig mittelgradigen Episode. Sie habe 

in der Kindheit und in der Jugend körperliche Gewalt durch den Vater erlitten und sie 

sei auch von ihren Partnern misshandelt worden. Psychisch sei es ihr jahrelang nicht 

gut gegangen; sie habe immer wieder Hochs und Tiefs gehabt. Im Februar 2011 sei sie 

stationär psychiatrisch behandelt worden. Ein Verdacht auf eine bipolare Störung habe 

nicht erhärtet werden können. Seit April 2011 befinde sich die Versicherte in einer 

ambulanten psychiatrischen Behandlung. Ab Juli 2011 sei sie vollständig arbeitsfähig 

gewesen. Ab August 2012 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 50 Prozent attestiert 

werden müssen. Im Oktober 2012 sei eine zweite stationäre psychiatrische Behandlung 

durchgeführt worden. Prognostisch könne mit einer Arbeitsfähigkeit von 50 Prozent 

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gerechnet werden. Aufgrund der erhöhten Rückfallgefahr und wegen multipler 

somatischer Beschwerden werde die Versicherte wohl nicht mehr uneingeschränkt 

arbeitsfähig werden. Am 18. September 2013 berichtete die Klinik für Neurologie des 

Kantonsspitals St. Gallen (IV-act. 42), die Versicherte leide an einer Migräne ohne Aura, 

an einem chronifizierten Schmerzsyndrom der Hals- und der Lendenwirbelsäule, an 

einer Adipositas permagna sowie an einer depressiven Störung. Bezüglich der Migräne 

habe sich ein erfreulicher klinischer Verlauf gezeigt; pro Monat träten nur noch maximal 

drei Migräneattacken auf. Das Schmerzzentrum des Kantonsspitals St. Gallen gab am 

2. Dezember 2013 an (IV-act. 53), die Versicherte leide an einem chronifizierten 

cervico-lumbalen Schmerzsyndrom Gerbershagen Stadium II mit einem radiculären 

Reizsyndrom L4/5 und L5/S1. Von neurochirurgischer Seite sei aufgrund der 

Comorbiditäten eine nicht chirurgische multimodale Schmerztherapie empfohlen 

worden. Die Psychiaterin Dr. E.___ berichtete im April 2014 über eine Verschlechterung 

des körperlichen Gesundheitszustandes der Versicherten bei einem auf einem tiefen 

Niveau stabilisierten psychischen Zustand (IV-act. 60). Im Oktober 2014 teilte Dr. med. 

F.___ mit, dass der Versicherten am 20. Mai 2014 eine Knie-Totalendoprothese 

eingesetzt worden sei (IV-act. 64). Die Klinik G.___ hatte bereits am 21. August 2014 

berichtet (IV-act. 77), dass die Versicherte an akzentuierten Persönlichkeitszügen vom 

Borderline-Typus leide und dass der Verdacht auf eine bipolare affektive Störung 

bestehe, wobei gegenwärtig eine leichte oder mittelgradige depressive Episode 

vorliege. Am 16. September 2014 hatte die psychiatrische Klinik H.___ angegeben (IV-

act. 102), die Versicherte sei am 28. August 2014 per „5-FU“ zugewiesen worden, da 

sie einen Suizidversuch unternommen habe und sich anschliessend nicht deutlich von 

Suizidabsichten habe distanzieren können. Im Gespräch mit der Oberärztin habe eine 

grosse Kränkung imponiert, weil die Räumlichkeiten der Klinik nicht den Erwartungen 

der Versicherten entsprochen hätten. Die Versicherte habe sich aber wieder beruhigen 

lassen. Sie habe mit Freude an der Stationsergotherapie teilgenommen und sich dort 

sehr konzentriert und kreativ gezeigt.

A.b  Im Auftrag der IV-Stelle erstattete die medexperts AG am 22. Dezember 2015 ein 

polydisziplinäres Gutachten (IV-act. 120). Die psychiatrische Sachverständige hielt fest, 

die Versicherte habe den Fragen gut folgen und rasch, ohne Verzögerungen antworten 

können. Die Antworten seien aber wenig konkret gewesen. Die 

Kooperationsbereitschaft sei etwas eingeschränkt gewesen. Die mnestischen und 

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kognitiven Funktionen seien unauffällig gewesen. Eine Konzentrationsabnahme habe 

während dem 70 Minuten dauernden Explorationsgespräch nicht festgestellt werden 

können. Im affektiven Bereich habe eine leicht gedrückte Grundstimmung imponiert. 

Die Schwingungsfähigkeit sei aber weitgehend erhalten gewesen. Bei der 

neuropsychologischen Testung habe die Versicherte während 2,75 Stunden kooperativ 

mitgearbeitet. Das Arbeitstempo sei mittel bis langsam gewesen. Die Aufmerksamkeit 

habe geschwankt und insgesamt etwa im mittleren Bereich gelegen. Die allgemeine 

Ermüdbarkeit habe nicht wesentlich erhöht gewirkt. Teilweise habe die Versicherte eher 

zögerlich-langsam, teilweise dagegen impulsiv-vorschnell gearbeitet. Während der 

Testung habe die Versicherte emotional überreagibel gewirkt. Die Symptomvalidierung 

sei hinsichtlich der Aufmerksamkeit und des Gedächtnisses unauffällig gewesen. 

Insgesamt hätten sich leichte kognitive Funktionsstörungen gezeigt. Aus 

psychiatrischer Sicht seien eine chronische Schmerzstörung mit körperlichen und 

psychischen Faktoren, eine derzeit remittierte rezidivierende depressive Störung, 

akzentuierte Persönlichkeitszüge mit emotional instabilen Anteilen sowie eine Störung 

durch Sedativa und Hypnotika bei einem ständigen Substanzgebrauch und mit einem 

Abhängigkeitssyndrom zu diagnostizieren. Eine schwerwiegende 

Gesundheitsbeeinträchtigung liege aus psychiatrischer Sicht nicht vor. Folglich könne 

höchstens ein Arbeitsunfähigkeitsgrad von 20 Prozent attestiert werden. Retrospektiv 

habe auch in der Vergangenheit aus rein psychiatrischer Sicht nie eine langdauernde 

Arbeitsunfähigkeit bestanden. Lediglich in den Jahren 2012 und 2014 sei die 

Versicherte im Rahmen einer mittelgradigen depressiven Episode vorübergehend 

arbeitsunfähig gewesen. Die neurologische Sachverständige führte aus, für die 

Versicherte stünden eindeutig orthopädische und psychiatrische Beschwerden im 

Vordergrund. Bezüglich der Kopfschmerzproblematik habe sich in den vergangenen 

Jahren ein erfreulicher Verlauf gezeigt. Die Anfallsfrequenz habe abgenommen; es 

komme lediglich noch etwa einmal pro Monat zu einem Anfall. Ein häufiger auftretender 

Spannungskopfschmerz habe auch für die Versicherte selbst keinerlei Alltagsrelevanz. 

Die orthopädische Sachverständige gab an, die Versicherte leide an persistierenden 

Knieschmerzen rechts, an belastungsabhängigen Beschwerden im linken 

Sprunggelenk, an chronifizierten cervicalen und lumbalen Schmerzen, an einer 

Restsymptomatik in der linken Schulter mit einem leichtgradigen Funktionsdefizit sowie 

an einem Status nach rezidivierenden Stürzen bei einem Verdacht auf eine 

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Überdosierung des Wirkstoffs Trazodon. Aufgrund der orthopädischen 

Beeinträchtigungen könne der Versicherten die angestammte Tätigkeit nicht mehr 

zugemutet werden. Aus polydisziplinärer Sicht sei der Versicherten eine adaptierte 

Tätigkeit zu 80 Prozent zumutbar. Die Einschränkung von 20 Prozent trage der 

Verlangsamung und dem erhöhten Pausenbedarf Rechnung. Als leidensadaptiert seien 

leichte, überwiegend sitzende Tätigkeiten ohne schweres Heben und Tragen von 

Lasten, ohne einseitige Zwangshaltungen der Wirbelsäule, ohne Arbeiten mit 

ständigem Armeinsatz links über Schulterhöhe, ohne Klettern, ohne Leitern steigen und 

ohne Stauch- oder Vibrationsbelastungen beziehungsweise Kälte- oder 

Nässeexposition zu qualifizieren. Die Tätigkeit dürfe keine speziell erhöhte Anforderung 

an die Konzentrationsfähigkeit, an die emotionale Belastbarkeit, an die 

Frustrationstoleranz oder an die Ausdauer stellen. Die Versicherte benötige Verständnis 

und Mitgefühl in ihrem Arbeitsumfeld sowie eine klare Struktur. Unregelmässige 

Arbeitszeiten, ein wechselnder Arbeitsdruck oder Schichtdienst seien ungünstig. Im 

Februar 2016 notierte Dr. med. I.___ vom IV-internen regionalen ärztlichen Dienst 

(RAD), das Gutachten sei umfangreich und gründlich; weshalb bei den „administrativen 

Entscheidungen“ darauf abgestützt werden könne (IV-act. 121). Mit einem Vorbescheid 

vom 4. April 2016 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit (IV-act. 123), dass sie die 

Abweisung des Rentenbegehrens vorsehe. Zur Begründung führte sie an, für die 

Bestimmung des Valideneinkommens sei vom zuletzt erzielten Lohn auszugehen. Das 

zumutbarerweise erzielbare Invalideneinkommen entspreche dem Zentralwert der 

Hilfsarbeiterinnenlöhne bei einem Pensum von 80 Prozent. Aus dem Vergleich dieser 

beiden Einkommen resultiere ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von 

lediglich 16 Prozent. Dagegen liess die nun anwaltlich vertretene Versicherte am 6. Mai 

2016 einwenden (IV-act. 131), sie beantrage die Zusprache einer ganzen Rente mit 

Wirkung ab dem 1. Mai 2013, mindestens einer Viertelsrente ab dem 1. Februar 2016 

und eventualiter die Durchführung von beruflichen Eingliederungsmassnahmen. Sie sei 

nämlich ab Oktober 2012 vollständig arbeitsunfähig gewesen, wobei die zahlreichen 

körperlichen Beschwerden eine „Überwindung“ der psychischen Störung 

verunmöglicht hätten. Die Sachverständigen der medexperts AG hätten die Aufnahme 

einer adaptierten Tätigkeit frühestens ab Oktober 2015 als möglich erachtet, weshalb 

von einer durchgehenden vollständigen Arbeitsunfähigkeit für die Zeit zwischen 

Oktober 2012 und September 2015 ausgegangen werden müsse. Da sich die 

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Versicherte im November 2012 zum Leistungsbezug angemeldet habe, sei der 

Anspruch auf eine ganze Rente im Mai 2013 entstanden. Er habe unter 

Berücksichtigung der dreimonatigen Verzögerung bis Ende Januar 2016 bestanden. 

Für die Zeit ab dem 1. Februar 2016 müsse ein Abzug vom Tabellenlohn von 25 

Prozent berücksichtigt werden, womit für diese Zeit ein Anspruch auf mindestens eine 

Viertelsrente bestehe. Der RAD-Arzt Dr. I.___ notierte am 13. Juli 2016 (IV-act. 134), 

gestützt auf die Angaben der behandelnden Ärzte sei für die Zeit vom 4. Oktober 2012 

bis zum 24. Oktober 2014 von einer durchgehenden vollständigen Arbeitsunfähigkeit 

auszugehen. Da die Depression bereits im April 2014 als remittiert bezeichnet worden 

sei, sei die Verbesserung des Gesundheitszustandes im April 2014 eingetreten. Mit 

einer Verfügung vom 21. Juli 2016 wies die IV-Stelle das Rentenbegehren der 

Versicherten ab (IV-act. 135).

B. 

B.a  Am 8. September 2016 liess die Versicherte (nachfolgend: die 

Beschwerdeführerin) eine Beschwerde gegen die Verfügung vom 21. Juli 2016 erheben 

(act. G 1). Ihr Rechtsvertreter beantragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung, 

die Zusprache einer ganzen Rente ab dem 1. Mai 2013, die Zusprache mindestens 

einer Viertelsrente ab dem 1. Februar 2016 und die Zusprache einer ganzen Rente ab 

dem 1. Juni 2016 sowie eventualiter die Rückweisung der Sache zur weiteren 

Abklärung und zur neuen Verfügung an die IV-Stelle (nachfolgend: die 

Beschwerdegegnerin). Zur Begründung führte er an, die Beschwerdeführerin sei 

nachgewiesenermassen ab Oktober 2012 vollständig arbeitsunfähig gewesen, weshalb 

sie einen befristeten Anspruch auf eine ganze Rente bis zum Oktober 2015 

beziehungsweise bis und mit Januar 2016 habe. Wegen der zahlreichen 

Einschränkungen der Beschwerdeführerin sei für die Invaliditätsbemessung für die Zeit 

ab Februar 2016 ein Tabellenlohnabzug von 20 Prozent zu berücksichtigen. Für die 

Ermittlung des Valideneinkommens müsse dem Umstand Rechnung getragen werden, 

dass die Beschwerdeführerin eine Berufslehre zur Köchin absolviert habe. Schliesslich 

sei darauf hinzuweisen, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin ab 

Januar 2016 wieder massgeblich verschlechtert habe. Im Februar 2016 sei es zu einer 

Einblutung ins Knie gekommen. Ende Februar 2016 sei eine erneute Operation 

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betreffend die Adipositas geplant worden. Diese sei im April 2016 erfolgt. Die 

Arbeitsfähigkeit für die Zeit ab April 2016 stehe noch nicht fest.

B.b  Die Beschwerdegegnerin beantragte am 25. Oktober 2016 die Abweisung der 

Beschwerde (act. G 5). Zur Begründung führte sie an, ein Tabellenlohnabzug sei nicht 

gerechtfertigt, da den Einschränkungen der Beschwerdeführerin mit dem Attest einer 

Arbeitsunfähigkeit von 20 Prozent bereits grosszügig Rechnung getragen worden sei. 

Bezüglich des Valideneinkommens sei entscheidend, dass die Beschwerdeführerin nie 

als Köchin gearbeitet habe. Der RAD-Arzt Dr. I.___ habe am 24. Oktober 2016 

überzeugend dargelegt (vgl. act. G 5.1), dass die neuen Berichte keine anhaltende 

Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin belegten. Beim 

Kniegelenkserguss handle es sich um ein passageres Ereignis. Die bariatrische 

Operation sei offenbar erfolgreich gewesen, weshalb sich dadurch die 

Belastungsfähigkeit der Beschwerdeführerin aus orthopädischer Sicht sogar verbessert 

haben dürfte.

B.c  Am 7. November 2016 wurde der Beschwerdeführerin die unentgeltliche 

Rechtspflege bewilligt (act. G 6).

B.d  Die Beschwerdeführerin liess am 5. Dezember 2016 an ihren Anträgen festhalten 

(act. G 8). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Duplik (act. G 10).

Erwägungen

1. 

Eine versicherte Person, die ihre Erwerbsfähigkeit nicht durch zumutbare 

Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern kann, die 

während eines Jahres ohne einen wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 

mindestens 40 Prozent arbeitsunfähig gewesen ist und die nach dem Ablauf dieses 

Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ist, hat laut dem Art. 28 Abs. 1 IVG einen 

Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung. Gemäss dem Art. 28a Abs. 1 IVG 

in Verbindung mit dem Art. 16 ATSG wird für die Bemessung der Invalidität das 

Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach dem Eintritt der 

Gesundheitsbeeinträchtigung und nach der Durchführung der medizinischen 

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Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare 

Tätigkeit bei einer ausgeglichenen Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung zu 

jenem Erwerbseinkommen gesetzt, das sie erzielen könnte, wenn sie gesund geblieben 

wäre.

2. 

2.1  Die Beschwerdeführerin hat eine Berufslehre zur Köchin mit einem 

eidgenössischen Fähigkeitszeugnis abgeschlossen. Sie hat zwar bereits seit vielen 

Jahren nicht mehr in diesem Beruf gearbeitet, aber das bedeutet nicht, dass sie ohne 

die Gesundheitsbeeinträchtigung nicht mehr als Köchin hätte arbeiten können. Der 

Beruf Koch hat nämlich in den letzten Jahren keinen derart starken Wandel 

durchgemacht, dass jemand mit einer länger zurückliegenden Ausbildung den Beruf 

gewissermassen von der Pike auf neu erlernen müsste (wie das z.B. im Bereich 

Informatik der Fall sein könnte). Als Gesunde hätte die Beschwerdeführerin folglich im 

Zeitpunkt der Eröffnung der angefochtenen Verfügung als gelernte Köchin arbeiten 

können. Auf dem massgebenden allgemeinen und ausgeglichenen Arbeitsmarkt hätte 

sie dabei ein durchschnittliches Einkommen erzielen können, was bedeutet, dass das 

Valideneinkommen dem Zentralwert der Löhne für ausgebildete Köchinnen entspricht. 

Dieser hat sich gemäss den Ergebnissen der Lohnstrukturerhebung (LSE) für das Jahr 

2012 auf 4’901 Franken pro Monat (TA1, Kompetenzniveau 3, Frauen) belaufen. Unter 

Berücksichtigung der betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 42,3 Stunden im 

Jahr 2016 (Branche 56 – Gastronomie) und der Nominallohnentwicklung in den Jahren 

2012–2016 (Basis 2010 = 100 Punkte; Branche 55/56; Frauen) von 102,9 auf 105,6 

Punkte ergibt sich ein massgebendes Jahreseinkommen von 63’826 Franken.

2.2  Für die Bemessung des zumutbarerweise erzielbaren Invalideneinkommens kommt 

der medizinischen Arbeitsfähigkeitsschätzung in aller Regel eine entscheidende 

Bedeutung zu. Die Beschwerdegegnerin hat diesbezüglich umfangreiche Abklärungen 

getätigt: Sie hat die Berichte von diversen behandelnden Ärzten eingeholt und die 

medexperts AG mit der Erstellung eines polydisziplinären Gutachtens beauftragt. Die 

Sachverständigen der medexperts AG haben die Berichte der behandelnden Ärzte 

eingehend gewürdigt und je eine eigene persönliche Untersuchung der 

Beschwerdeführerin durchgeführt. In ihren Teilgutachten haben sie den von ihnen 

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erhobenen objektiven klinischen Befund anschaulich wiedergegeben. Ein Indiz dafür, 

dass die Sachverständigen eine relevante Gesundheitsbeeinträchtigung übersehen 

oder nicht hinreichend erfasst hätten, ist nicht ersichtlich; das Gutachten erweist sich 

als umfassend. Die ausführlichen Befundschilderungen erlauben es einem juristischen 

Laien, die Schlussfolgerungen der Sachverständigen bezüglich der Diagnosen und der 

Arbeitsfähigkeitsschätzungen nachzuvollziehen. Widersprüchlichkeiten sind nicht 

auszumachen. Die Diagnosestellung und die Arbeitsfähigkeitsschätzung sind 

überzeugend begründet worden: Die neurologische Sachverständige hat – in 

Übereinstimmung mit den behandelnden Ärzten der Klinik für Neurologie des 

Kantonsspitals St. Gallen – überzeugend dargelegt, dass aus neurologischer Sicht 

keine Diagnosen hatten gestellt werden können, die die Arbeitsfähigkeit der 

Beschwerdeführerin massgebend beeinträchtigen würden. Die orthopädische 

Sachverständige hat anschaulich aufgezeigt, inwiefern sich die verschiedenen 

somatischen Beschwerden auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auswirken. 

Ihre Schlussfolgerung, die Beschwerden am Bewegungsapparat schränkten das 

Spektrum der zumutbaren Tätigkeiten ein, wirkten sich aber in einer ideal 

leidensadaptierten Tätigkeit nicht wesentlich auf die Arbeitsfähigkeit der 

Beschwerdeführerin aus, überzeugt ohne Weiteres. In den Berichten der behandelnden 

Ärzte ist zwar teilweise die Auffassung vertreten worden, unter Berücksichtigung 

sämtlicher Beschwerden erscheine ein Vollpensum selbst in einer leidensadaptierten 

Tätigkeit als unrealistisch, aber diese Angaben fussen nicht auf einer 

Auseinandersetzung mit den objektiven klinischen Befunden und sie stammen zudem 

von psychiatrischen Fachärzten, denen das nötige Fachwissen für eine 

Arbeitsfähigkeitsschätzung aus somatischer Sicht fehlt. Der RAD-Arzt Dr. I.___ hat 

zudem mit einer überzeugenden Begründung aufgezeigt, dass der nach der 

Begutachtung durch die medexperts AG eingetretene Kniegelenkserguss keine 

langanhaltende Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin gehabt 

hat. Zusammenfassend findet sich in den Akten kein Hinweis, der Zweifel an der 

Zuverlässigkeit des orthopädischen Teilgutachtens der medexperts AG wecken würde. 

Auch die Ausführungen des internistischen Sachverständigen der medexperts AG 

überzeugen, wobei der RAD-Arzt Dr. I.___ auch diesbezüglich überzeugend dargelegt 

hat, dass der nach der Begutachtung erfolgte bariatrische Eingriff die Arbeitsfähigkeit 

der Beschwerdeführerin mittelfristig eher verbessert als verschlechtert haben dürfte. 

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Bleibt zu prüfen, ob auch das psychiatrische Teilgutachten überzeugt. Die 

psychiatrische Sachverständige der medexperts AG hat in der eigenen Untersuchung 

keine nennenswerten objektiven Befunde erheben können. Die neuropsychologische 

Testung hat das bestätigt, denn abgesehen von einer emotionalen Überreagibilität, auf 

die auch die Berichte der behandelnden Ärzte teilweise hinweisen, haben nur leichte 

kognitive Funktionsstörungen objektiviert werden können. Das deckt sich mit dem Bild, 

das die Berichte der behandelnden Psychiater zeichnen, denn auch in jenen Berichten 

finden sich abgesehen von leicht auffälligen Persönlichkeitszügen keine objektiven 

klinischen Befunde, die eine wesentliche Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit aus 

psychischen Gründen rechtfertigen könnten. Selbst nach dem Suizidversuch im 

Sommer 2014 hat – schon unmittelbar beim Behandlungsbeginn – nicht etwa eine 

depressive Störung oder dergleichen, sondern vielmehr eine Kränkung wegen nicht 

genehmer Klinikräumlichkeiten im Vordergrund gestanden. Nach der Klärung dieses 

Problems ist die Beschwerdeführerin quasi sofort in der Lage gewesen, sich engagiert 

und kreativ an der Stationsergotherapie zu beteiligen. Im Bericht der Klinik G.___ aus 

derselben Zeit wird sogar explizit darauf hingewiesen, dass die von der 

Beschwerdeführerin subjektiv geklagten Funktionsdefizite nicht hätten objektiviert 

werden können. Die psychiatrische Sachverständige der medexperts AG hat zwar 

retrospektiv gestützt auf die Berichte der behandelnden Ärzte für die Jahre 2012 und 

2014 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen bestätigt, aber das 

vermag nicht vollständig zu überzeugen, da sich die objektive Befundlage 

diesbezüglich als dürftig erweist. Diese Unsicherheit ist allerdings irrelevant, wie sich 

aus den weiteren Ausführungen ergeben wird. Abgesehen davon hat sich die 

psychiatrische Sachverständige der medexperts AG überzeugend mit den Angaben in 

den Berichten der behandelnden Ärzte, mit den subjektiven Beschwerdeschilderungen 

der Beschwerdeführerin und mit dem von ihr selbst erhobenen objektiven klinischen 

Befund auseinandergesetzt. Ihre Diagnosestellung und ihre Arbeitsfähigkeitsschätzung 

sind nachvollziehbar und überzeugend begründet, weshalb ohne Weiteres darauf 

abgestellt werden kann. Damit steht mit dem erforderlichen Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der 

Begutachtung durch die medexperts AG aus psychiatrischer Sicht nur zu 20 Prozent 

arbeitsunfähig gewesen ist.

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2.3  Für die Zeit zwischen der Anmeldung zum Leistungsbezug und der Begutachtung 

durch die medexperts AG hat die psychiatrische Sachverständige der medexperts AG 

keine länger dauernde Arbeitsunfähigkeit attestiert. Sie hat zwar geltend gemacht, dass 

die Beschwerdeführerin in den Jahren 2012 und 2014 aus psychischen Gründen 

vollständig arbeitsunfähig gewesen sei (was allerdings, wie oben angeführt, nicht 

vollständig überzeugt), aber daraus kann keine länger dauernde Arbeitsunfähigkeit 

abgeleitet werden, denn es hat sich dabei – wenn überhaupt – nur um zwei 

vorübergehende, eher kürzere Phasen einer Arbeitsunfähigkeit gehandelt. Das ergibt 

sich eindeutig aus der Antwort der psychiatrischen Sachverständigen auf die 

entsprechende Zusatzfrage der Beschwerdegegnerin: „2012 und 2014 bestand im 

Rahmen einer mittelgradig depressiven Episode eine vorübergehende 

Arbeitsunfähigkeit“ (IV-act. 120–44). Der RAD-Arzt Dr. I.___ ist wohl wegen der leicht 

missverständlichen Aussage in der Konsensbeurteilung, die Beschwerdeführerin sei 

„zwischen den Jahren 2012 und 2014“ vorübergehend arbeitsunfähig gewesen (IV-act. 

120–59), irrtümlich davon ausgegangen, die psychiatrische Sachverständige der 

medexperts AG habe für einen Zeitraum von rund zwei Jahren eine vollständige 

Arbeitsunfähigkeit attestiert. Sein Versuch, diese Annahme nachträglich mit einer 

Begründung zu versehen, muss als zum Vorneherein untauglich qualifiziert werden. 

Gestützt auf das psychiatrische Teilgutachten der medexperts AG steht jedenfalls mit 

dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest, dass die 

Beschwerdeführerin auch in der Zeit vor der Begutachtung nie länger dauernd 

arbeitsunfähig gewesen ist. Sie hat folglich das sogenannte Wartejahr (vgl. Art. 28 Abs. 

1 lit. b IVG) gar nie erfüllen können. In der Zeit nach der Begutachtung 

beziehungsweise bis zur Eröffnung der angefochtenen Verfügung hat sich bezüglich 

des psychischen Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin nichts 

Grundsätzliches geändert, womit zusammenfassend mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, dass die Beschwerdeführerin aus 

psychischen Gründen in diesem Zeitraum nie längerdauernd zu mehr als 20 Prozent 

arbeitsunfähig gewesen ist.

2.4  Die Sachverständigen der medexperts AG haben überzeugend aufgezeigt, dass 

der Beschwerdeführerin die erlernte Tätigkeit als Köchin nicht mehr zugemutet werden 

kann. Für die Bestimmung des zumutbarerweise erzielbaren Invalideneinkommens 

muss folglich von der Verrichtung einer ideal leidensadaptierten Hilfsarbeit 

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ausgegangen werden. Der entsprechende Ausgangslohn hat sich im Jahr 2016 auf 

54’517 Franken belaufen (vgl. Textausgabe IVG, Anh. 2). Angesichts des erhöhten 

Krankheitsrisikos und der eingeschränkten Flexibilität hat die Arbeitsleistung der 

Beschwerdeführerin aus strikt betriebswirtschaftlich-ökonomischer Sicht nicht 

denselben Wert wie die Arbeitsleistung einer gesunden, durchschnittlich 

leistungsfähigen Hilfsarbeiterin, die im selben Pensum angestellt wird. Da ein 

betriebswirtschaftlich-ökonomisch denkender potentieller Arbeitgeber diesen 

Nachteilen bei der Festsetzung des Lohnes Rechnung tragen muss, rechtfertigt sich 

ein Abzug vom Tabellenlohn. Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin kann 

dieser Tabellenlohnabzug nicht als durch das eher grosszügige 

Arbeitsunfähigkeitsattest kompensiert betrachtet werden, denn die 

Arbeitsfähigkeitsschätzung berücksichtigt nur die medizinischen Einschränkungen, 

während der Tabellenlohnabzug rein betriebswirtschaftlich-ökonomischen Aspekten 

Rechnung trägt. Da vorliegend aus betriebswirtschaftlich-ökonomischer Sicht 

allerdings nur eher bescheidene neuropsychologische Einschränkungen ins Gewicht 

fallen, rechtfertigt sich lediglich ein Tabellenlohnabzug von zehn Prozent. Unter 

Berücksichtigung dieses Tabellenlohnabzuges und des Arbeitsunfähigkeitsgrades von 

20 Prozent ergibt sich ein zumutbarerweise erzielbares Invalideneinkommen von 

39’252 Franken (= 54’517 Franken × 90% × 80%). Im Vergleich zum 

Valideneinkommen von 63’826 Franken resultiert ein Invaliditätsgrad von 38,5 Prozent. 

Dieser Invaliditätsgrad berechtigt nicht zum Bezug einer Rente der 

Invalidenversicherung.

2.5  Einer Rentenzusprache stünde auch der Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG entgegen, der 

verlangt, dass vor einer allfälligen Rentenzusprache sämtliche 

Eingliederungsmassnahmen durchgeführt werden, die geeignet sind, die 

Erwerbsfähigkeit positiv zu beeinflussen.Diese Bedingung ist unter dem Schlagwort 

„Eingliederung vor Rente“ bekannt (vgl. etwa UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. 

2015, Vorbemerkungen N 81 ff., mit Hinweisen). Angesichts des Umstandes, dass die 

Beschwerdeführerin ursprünglich eine Berufslehre mit einem eidgenössischen 

Fähigkeitszeugnis abgeschlossen hat, diesen Beruf aber nun nicht mehr ausüben kann, 

würde insbesondere eine Umschulung in Betracht fallen. Der erfolgreiche Abschluss 

einer Umschulung hätte nämlich zur Folge, dass für das zumutbarerweise erzielbare 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

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Invalideneinkommen ein (deutlich) höherer Ausgangswert berücksichtigt werden 

könnte, wodurch sich der Invaliditätsgrad entsprechend verringern würde.

3. 

Zusammenfassend erweist sich die angefochtene Verfügung im Ergebnis als 

rechtmässig, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. Die Gerichtskosten von 600 

Franken wären folglich der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Zufolge der Bewilligung 

der unentgeltlichen Prozessführung ist diese aber von der Pflicht zur Bezahlung der 

Gerichtskosten zu befreien. Da ihr auch die unentgeltliche Rechtsverbeiständung 

bewilligt worden ist, hat der Staat ihrem Rechtsvertreter eine Entschädigung für 80 

Prozent (vgl. Art. 31 Abs. 3 AnwG) des erforderlichen Vertretungsaufwandes 

auszurichten. Dieser ist als durchschnittlich zu qualifizieren, weshalb die 

Entschädigung praxisgemäss auf 2’800 Franken (einschliesslich Barauslagen und 

Mehrwertsteuer) festgesetzt wird. Sollten es ihre wirtschaftlichen Verhältnisse dereinst 

gestatten, wird die Beschwerdeführerin zur Nachzahlung der Gerichtskosten und zur 

Rückerstattung der Entschädigung für die unentgeltliche Rechtsverbeiständung 

verpflichtet werden können (Art. 99 Abs. 2 VRP i.V.m. Art. 123 ZPO).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. 

Die Beschwerdeführerin wird von der Pflicht zur Bezahlung der Gerichtskosten von 600 

Franken befreit.

3. 

Der Staat hat den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin mit 2’800 Franken 

(einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 25.09.2018
	Art. 28 IVG. Art. 16 ATSG. Invalidenrente. Validenkarriere. Valideneinkommen. Eingliederung vor Rente (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 25. September 2018, IV 2016/293).

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