# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4869afb0-c8e0-55b4-8950-b062a6bc1968
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-29
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 29.09.2025 ZR1 2025 102
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_006_ZR1-2025-102_2025-09-29.pdf

## Full Text

«I_NAM»
«I_ALI»
«I_BEM»

Verfügung vom 29. September 2025
mitgeteilt am 1. Oktober 2025 

Referenz ZR1 25 102

Instanz Erste zivilrechtliche Kammer

Besetzung Bäder Federspiel, Vorsitz
Bazzell, Aktuarin

Parteien A.________
Berufungskläger
vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Diana Honegger

gegen

B.________
Berufungsbeklagte
vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Regula Tomaschett-Murer

C.________
Berufungsbeklagter
vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Susanna Mazzetta

Gegenstand vorsorgliche Massnahmen im Ehescheidungsverfahren (Kindes-
schutzmassnahmen)

Anfechtungsobj. Entscheid des Regionalgerichts Plessur, Einzelrichter, vom 
25. Juni 2025, mitgeteilt am 30. Juli 2025 (Proz. Nr. 135-2022-915 
und Proz. Nr. 135‑2024‑833)

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Sachverhalt

A. C.________ und B.________ sind die Eltern von A.________, geboren am 
_____ 2011. Sie stehen sich seit dem 10. Juli 2020 in einem Ehescheidungsverfah-
ren vor dem Regionalgericht Plessur gegenüber. Im Rahmen dieses Verfahrens 
sind seit 23. Dezember 2022 das Gesuch von C.________ auf Abänderung des 
Eheschutzentscheids betreffend Unterhalt (Proz. Nr. 135-2022-915) sowie seit 11. 
November 2024 das Gesuch von B.________ auf Änderung des persönlichen Ver-
kehrs von C.________ (Proz. Nr. 135‑2024‑833) hängig, wobei die Verfahren (unter 
der Proz. Nr. 135-2022-915) vereinigt wurden. Nachdem A.________ zu seinem 
Vater bereits seit längerem keinen Kontakt mehr hatte, spitzte sich im ersten Halb-
jahr 2025, insbesondere ab Anfang Mai 2025, auch sein Verhältnis zur (obhutsbe-
rechtigten) Mutter zu. Es kam zu mehreren Vorfällen zwischen B.________ und 
A.________, bei denen die Polizei eingeschaltet wurde. Der Einzelrichter am Regi-
onalgericht Plessur führte mit Entscheid vom 6. Juni 2025 die bereits bestehende 
Beistandschaft weiter und wies A.________ und seine Eltern an, eine psychothera-
peutische Behandlung des Kindes zu installieren sowie seine spezialärztliche (kin-
der- und jugendpsychiatrische) Abklärung (inkl. Klärung des Betäubungsmittelkon-
sums) zu dulden und daran mitzuwirken. Nach einer Eskalation zu Hause am 8. Juni 
2025 wurde A.________ gestützt auf eine ärztliche Verfügung fürsorgerisch in der 
Clienia Littenheid untergebracht. Am 25. Juni 2025 entschied der Einzelrichter am 
Regionalgericht Plessur wie folgt:

7. C.________ und B.________ wird das Aufenthaltsbestimmungsrecht 
über A.________, geboren am _____ 2011, entzogen.

8. A.________ wird ab 25. Juni 2025 für die Dauer von maximal vier Mo-
naten in der Durchgangsstation Winterthur,  fremdplatziert.

9. Die zuständige Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde wird ersucht, 
für den Vollzug der Kindesschutzmassnahme gemäss Ziff. 2 hiervor be-
sorgt zu sein. Sie hat insbesondere für die Vorbereitung, die Anmeldung 
und den Vollzug des Eintritts in die Einrichtung besorgt zu sein.

10. a) Frau Dr. rer. nat. E.________, KJPD wird mit separater Verfügung 
beauftragt, eine jugendpsychiatrische Begutachtung bei 
A.________ durchzuführen.

b) Der Anordnung gemäss Ziff. 4 lit. a hiervor wird die aufschiebende 
Wirkung entzogen.

11. Die mit Entscheid vom 6. Juni 2025 angeordneten Weisungen gemäss 
Dispo.-Ziff. 1 lit. a und b sowie die damit zusammenhängenden Aufträge 
an die Beistandschaft gemäss Dispo.-Ziff. 2 lit. a – d werden aufgeho-
ben.

12. Die Massnahmekosten gemäss Ziff. 2 und 3 hiervor sind vorerst von der 
Gemeinde am zivilrechtlichen Wohnsitz von A.________ – derzeit der 
Stadt Chur – zu tragen (Art. 63a EGzZGB).

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13. Die Kosten bleiben bei der Prozedur.

14. a) Gegen diesen Entscheid kann zivilrechtliche Berufung geführt wer-
den (Art. 308 f. ZPO). Diese ist beim Obergericht des Kantons 
Graubünden, Poststrasse 14, 7001 Chur, innert 10 Tagen seit Zu-
stellung des Entscheids schriftlich und begründet einzureichen. Der 
angefochtene Entscheid ist beizulegen (Art. 311 und Art. 314 ZPO 
i.V.m. Art. 7 EGzZPO).

b) Im vorliegend anwendbaren summarischen Verfahren erfolgt kein 
Fristenstillstand durch Gerichtsferien (Art. 145 Abs. 2 lit. b ZPO).

15. [Mitteilung]

B. Gegen diesen Entscheid reichte A.________ mit Schreiben vom 4. Juli 2025 
beim Regionalgericht Plessur Rekurs ein. Das Schreiben wurde zuständigkeitshal-
ber an das Obergericht Graubünden weitergeleitet. Das Obergericht sah von der 
Eröffnung eines Rechtsmittelverfahrens ab und wies A.________ darauf hin, dass 
im Falle einer gerichtlichen Unterbringung als Rechtsmittel gegen den Entscheid 
nur die Berufung nach Art. 308 ff. ZPO zulässig ist, wobei diese erst gegen den 
schriftlich begründeten Entscheid erhoben werden kann.

C. Am 30. Juli 2025 wurde der Entscheid des Einzelrichters am Regionalgericht 
Plessur vom 25. Juni 2025 begründet eröffnet. Dagegen erhob A.________, vertre-
ten durch die Kindesvertreterin Diana Honegger, am 18. August 2025 Berufung 
beim Obergericht mit folgenden Anträgen:

1. Es seien die Ziffern 7 bis 10 (recte 1 bis 4) des angefochtenen Entschei-
des aufzuheben.

2. Es sei die Vollstreckbarkeit des angefochtenen Entscheides umgehend, 
d.h. ohne Anhörung der Parteien, eventualiter unter Ansetzung einer 
kurzen, nicht erstreckbaren Vernehmlassungsfrist aufzuschieben.

3. Unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge.

D. Die Vorsitzende der Ersten zivilrechtlichen Kammer lehnte den Antrag um 
superprovisorische Anordnung eines Vollstreckungsaufschubs mit prozessleitender 
Verfügung vom 20. August 2025 ab. Sie forderte die Eltern zur Berufungsantwort, 
die Vorinstanz sowie die KESB Nordbünden zur Einreichung der Akten und die Bei-
ständin von A.________, F.________, sowie die Durchgangsstation Winterthur zur 
Berichterstattung auf.

E. Der Institutionsleiter der Durchgangsstation Winterthur, D.________, und die 
Beiständin, F.________, erstatteten jeweils einen Bericht vom 28. August 2025.

F. C.________ beantragte mit Berufungsantwort vom 1. September 2025 die 
Abweisung der Berufung und des Antrags auf aufschiebende Wirkung, unter Kos-
ten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich 8.1% Mehrwertsteuer.

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G. B.________ liess sich vor der Hauptverhandlung nicht vernehmen.

H. Am 18. September 2025 fand die Hauptverhandlung mit persönlicher An-
hörung von A.________ durch das Kollegium statt. Es wurden folgende Anträge 
gestellt:

Rechtsbegehren von A.________

1. Es seien die Ziffern 7 bis 10 (recte 1 bis 4) des angefochtenen Entschei-
des aufzuheben.

2. Es sei die Vollstreckbarkeit des angefochtenen Entscheides aufzuschie-
ben.

3. Unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge.
Rechtsbegehren von C.________

1. Die Berufung sei abzuweisen.
2. Die Aufschiebung der Vollstreckbarkeit des angefochtenen Entscheids 

sei abzuweisen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 8.1% Mwst.
Rechtsbegehren von B.________

1. Die Berufung von A.________ sei abzuweisen, unter Kosten und Ent-
schädigungsfolge gemäss Gesetz.

I. A.________ erklärte im Rahmen seiner Anhörung den Rückzug der Beru-
fung. Die Kindesvertreterin, Diana Honegger, bestätigte den Rückzug der Berufung 
durch Unterzeichnung des Protokolls.

J. Die vorinstanzlichen Akten (Proz. Nr. 135-2022-915, vereinigt mit Proz. 
Nr. 135‑2024‑833) sowie die Akten der KESB Nordbünden sind beigezogen.

Erwägungen

1.1. Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um einen erstinstanzlichen 
Entscheid über vorsorgliche Massnahmen, der mit Berufung angefochten werden 
kann (Art. 308 Abs. 1 lit. b ZPO). Gegenstand des Berufungsverfahrens bildet die 
Unterbringung von A.________ in der Durchgangsstation Winterthur, so dass keine 
vermögensrechtliche Streitigkeit vorliegt und die Berufung unabhängig vom Streit-
wert zulässig (Art. 308 Abs. 2 ZPO).

1.2. Die Berufung wurde mit Eingabe vom 18. August 2025 fristgerecht erhoben, 
unabhängig davon, ob die in Dispositivziffer 14.a (act. B.1) enthaltene Frist von 
10 Tagen oder die für Berufungen gegen summarische Entscheide in familienrecht-
lichen Angelegenheiten geltende 30-tägige Frist (Art. 311 ZPO i.V.m. Art. 314 
Abs. 2 ZPO) anwendbar ist. Auf die Berufung ist einzutreten.

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1.3. Die Zuständigkeit des Obergerichts des Kantons Graubünden zur Beurtei-
lung der Berufung als Rechtsmittelinstanz ergibt sich aus Art. 7 Abs. 1 EGzZPO 
(BR 320.100). Innerhalb des Obergerichts liegt die Zuständigkeit für zivilrechtliche 
Berufungen auf dem Rechtsgebiet des Zivilgesetzbuches bei der Ersten zivilrechtli-
chen Kammer (Art. 9 lit. a OGV [BR 173.010]). Die Anhörung von A.________ er-
folgte gestützt auf die sinngemässe Anwendung von Art. 450e Abs. 4 ZGB (vgl. Art. 
314b Abs. 1 ZGB) im Kollegium.

2. A.________ erklärte an der Berufungsverhandlung den Rückzug der 
Berufung (act. H.3, S. 12 f.). Die Kindesvertreterin bestätigte den Rückzug durch 
Unterzeichnung des Protokolls der Berufungsverhandlung (act. H.3; Art. 241 Abs. 1 
ZPO). Der Rückzug der Berufung ist zulässig, auch wenn die angefochtenen Punkte 
(Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts und Unterbringung) der Offizialmaxime 
unterstehen (Art. 296 Abs. 3 ZPO; Urteile des Kantonsgerichts von Graubünden 
ZK1 18 12/15 vom 11. Februar 2021 E. 1.1, ZK1 22 94 vom 26. September 2022 
E. 6; GEHRI, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, 
Schweizerische Zivilprozessordnung, 4. Aufl. 2024, Art. 58 N 7; SEILER, in: Sutter-
Somm/Lötscher/Leuenberger/Seiler [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivil-
prozessordnung, 4. Aufl. 2025, Art. 58 N 33; REETZ, in: Sutter-Somm/Lötscher/Leu-
enberger/Seiler [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 
4. Aufl. 2025, Vorbemerkungen zu den Art. 308–318 N. 38). Der Rückzug führt als 
Entscheidsurrogat zur unmittelbaren Beendigung des Berufungsverfahrens, das 
von der Vorsitzenden als erledigt abgeschrieben werden kann (Art. 241 Abs. 2 und 
3 ZPO; Art. 9 Abs. 2 GOG [BR 173.000]). Der angefochtene Entscheid, der seit 
seiner Eröffnung vollstreckbar war (Art. 315 Abs. 2 lit. b ZPO), ist mit der 
Rückzugserklärung am 18. September 2025 rechtskräftig geworden.

3.1. Im Abschreibungsentscheid hat das Gericht die Prozesskosten festzusetzen 
und über deren Verteilung und Liquidation zu entscheiden (Art. 104 ZPO; 
GSCHWEND, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizeri-
sche Zivilprozessordnung, 4. Aufl. 2024, Art. 241 N. 19). Die Prozesskosten, wozu 
sowohl die Gerichtskosten als auch die Parteientschädigungen zählen (Art. 95 Abs. 
1 ZPO), sind grundsätzlich der unterliegenden Partei aufzuerlegen, wobei im Falle 
des Rückzugs eines Rechtsmittels gleich wie im Falle des Klagerückzugs der 
Rechtsmittelkläger als unterliegend gilt (Art. 106 Abs. 1 ZPO). In familienrechtlichen 
Verfahren kann das Gericht von diesen Verteilungsgrundsätzen abweichen und die 
Prozesskosten nach Ermessen verteilen (Art. 107 Abs. 1 lit. c ZPO). Im Anwen-
dungsbereich von Art. 107 Abs. 1 lit. c ZPO verfügt das Gericht nicht nur über Er-
messen, wie es die Kosten verteilen will, sondern zunächst und insbesondere bei 

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der Frage, ob es überhaupt von den allgemeinen Verteilungsgrundsätzen nach 
Art. 106 ZPO abweichen will (vgl. BGE 139 III 358 E. 3). Aspekte, die in den Ent-
scheid über die Kostenverlegung einbezogen werden können, sind unter anderem 
die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Beteiligten sowie die Unterhaltspflicht der 
Eltern gegenüber ihren Kindern (vgl. RÜEGG/RÜEGG, in: Spühler/Tenchio/Infanger 
[Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2017, 
Art. 107 N. 6).

3.2. Tritt ein Kind in eigenem Namen in einem Verfahren als Partei auf und sind 
gleichzeitig auch beide Elternteile am Verfahren beteiligt, rechtfertigt es sich 
grundsätzlich, die Prozesskosten in Anwendung von Art. 107 Abs. 1 lit. c ZPO nur 
zwischen den Eltern zu verteilen und das Kind nicht mit Prozesskosten zu belasten, 
zumal die Eltern im Rahmen der Unterhaltspflicht (Art. 276 Abs. 2 ZGB) ohnehin für 
die Prozesskosten des Kindes aufzukommen hätten (vgl. HOFMANN/BAECKERT, in: 
Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozess-
ordnung, 4. Aufl. 2024, Art. 107 N 7; Urteil des Obergerichts des Kantons Graubün-
den ZR1 25 35 vom 28. August 2025 E. 3.3 m.w.H.). Auch die Kosten der Kindes-
vertretung – welche zu den Gerichtskosten gehören (vgl. Art. 95 Abs. 2 lit. e ZPO) 
– sind grundsätzlich von den Eltern zu tragen, da es stossend wäre, dem Kind Kos-
ten aufzubürden, die ihm aus der Wahrnehmung seiner Rechte im Prozess seiner 
Eltern entstehen (vgl. MICHEL/BERGER, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler 
Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 4. Aufl. 2024, Art. 299 N 27).

3.3. Gestützt auf diese Überlegungen sowie das dem Gericht nach Art. 107 Abs. 
1 lit. c ZPO zustehende Ermessen sind die Prozesskosten des Berufungsverfahrens 
vorliegend trotz des Umstands, dass A.________ aufgrund des Klagerückzugs an 
sich als unterliegend zu gelten hat, den Eltern aufzuerlegen. Angesichts der beid-
seitigen elterlichen Anträge auf Abweisung der Berufung sind die Prozesskosten 
unter den Eltern hälftig zu verteilen. Auf die Zusprechung von Parteientschädigun-
gen wird verzichtet. Da das Gesuch von C.________ auf Gewährung der unentgelt-
lichen Rechtspflege mit Verfügung heutigen Datums abgewiesen wird, sind sein 
Kostenanteil sowie seine Parteikosten nicht einstweilen aus der Gerichtskasse des 
Obergerichts zu leisten.

3.4. Die Entscheidgebühr wird auf CHF 1'000.00 festgesetzt (Art. 105 Abs. 1 
ZPO; Art. 11 VGZ u. Art. 14 Abs. 1 VGZ [BR 320.210]). Die Kindesvertreterin, 
Rechtsanwältin Diana Honegger, macht mit Kostennote vom 18. September 2025 
gestützt auf einen anwaltlichen Aufwand von 13.86 Stunden, bei einem Stundenan-
satz von CHF 200.00, ein Honorar von CHF 3'086.25 geltend (inkl. Kleinstspesen-
pauschale von 3 % und Mehrwertsteuer von 8.1 %; act. G.2). Der geltend gemachte 

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Aufwand umfasst zwei Stunden für die Teilnahme an der Hauptverhandlung sowie 
eine Stunde für die Nachbearbeitung. Die Hauptverhandlung dauerte eine Stunde 
und 15 Minuten, weshalb der anwaltliche Aufwand dafür sowie für die Nachberei-
tung um insgesamt eine Stunde auf 12.86 Stunden zu kürzen ist. Im Übrigen erweist 
sich der geltend gemachte Aufwand als angemessen und der Stundenansatz ent-
spricht demjenigen für unentgeltliche Rechtsvertreter. Es resultieren Kosten der 
Kindesvertreterin von CHF 2'864.00 (inkl. Spesenpauschale von CHF 77.00 und 
Mehrwertsteuer von CHF 215.00). Die Kosten des Berufungsverfahrens belaufen 
sich somit auf insgesamt CHF 3'864.00 (Gerichtsgebühr CHF 1'000.00, Kosten der 
Kindesvertretung CHF 2'864.00). Sie gehen zu je CHF 1'932.00 zulasten von 
B.________ und C.________. 

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Es wird erkannt:

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug erledigt am Geschäftsverzeichnis ab-
geschrieben.

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens von insgesamt CHF 3'864.00 (Ge-
richtsgebühr CHF 1'000.00, Kosten der Kindesvertretung CHF 2'864.00) ge-
hen je hälftig zulasten von B.________ und C.________.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Die Kindesvertreterin von A.________, Rechtsanwältin Diana Honegger, 
wird mit CHF 2'864.00 (inkl. Spesenpauschale und Mehrwertsteuer) aus der 
Gerichtskasse des Obergerichts entschädigt.

5. [Rechtsmittelbelehrung]

6. [Mitteilung an:]