# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 49e28861-f30a-5ce0-91de-b2d1a5efa384
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2009-06-29
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 29.06.2009 UV 2008/124
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2008-124_2009-06-29.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2008/124

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 21.04.2020

Entscheiddatum: 29.06.2009

Entscheid Versicherungsgericht, 29.06.2009
Art. 9 Abs. 2 UVG; Art. 11 UVV: Verneinung des Vorliegens eines Rückfalls 
oder einer Spätfolge bei Auftreten einer diskreten ekzematösen Dermatitis 
mehrere Jahre nach Ausheilung eines als Berufskrankheit anerkannten 
Ekzems (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 
29. Juni 2009, UV 2008/124). Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 
8C_633/2009.

Präsident Martin Rutishauser, Versicherungsrichter Joachim Huber und 

Versicherungsrichterin Karin Huber-Studerus ; a.o. Gerichtsschreiber Benedikt Fässler

Entscheid vom 29. Juni 2009

in Sachen

K.___,

Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Versicherungsleistungen

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Sachverhalt:

A.       

A.a   K.___, geboren 1960, war seit dem 23. Oktober 2000 als Mitarbeiter in der 

Polyurethan-Produktion bei der A.___ angestellt und dadurch bei der Suva versichert. 

Am 6. Juni 2001 liess er durch seine Arbeitgeberin das Auftreten eines Juckreizes 

melden (act. G 3.1/1). Durch Dr. med. B.___, Dermatologie und Venerologie FMH, 

wurde eine im Februar 2001 in Erscheinung getretene Dermatitis an den Händen sowie 

teilweise dem Rumpf und den Füssen bestätigt (act. G 3.1/2 und 3). Am 25. Juli 2001 

erliess die Suva eine Nichteignungsverfügung für Arbeiten mit Kontakt zu Flammruss 

(act. G 3.1/13). Sie anerkannte das Kontaktekzem als Berufskrankheit und erbrachte 

die gesetzlichen Leistungen. Die Suva stütze sich dabei auf eine Beurteilung von Dr. 

med. C.___, Facharzt FMH für Arbeitsmedizin und Dermatologie, Abteilung 

Arbeitsmedizin Suva Luzern. Dieser stellte anlässlich eines Besuchs am Arbeitsplatz 

des Beschwerdeführers am 13. Juli 2001 fest, dass dieser dort starken 

Hautverschmutzungen durch Flammruss ausgesetzt war und deshalb zweimal täglich 

duschen musste. Es entspreche seiner Erfahrung, dass Personen mit einer 

Hautempfindlichkeit gerade im Winterhalbjahr einen ausgeprägten Juckreiz am Rumpf 

entwickelten, wenn sie intensiv duschten. Die berufliche Verschmutzung und die Irrita­

tion (auch mit der "Sandseife" in der Garderobe) dürfte somit mit hoher 

Wahrscheinlichkeit der Hauptfaktor für die Dermatitis gewesen sein (act. G 3.1/12). Per 

31. Oktober 2001 löste die A.___ das Arbeitsverhältnis mit dem Versicherten auf (act. 

G 3.1/20).

A.b   Nachdem die ärztliche Behandlung des Hautleidens abgeschlossen wurde (vgl. 

act. G 3.1/33), meldete der Versicherte am 2. Juni 2002 das erneute Auftreten des 

Ekzems (act. G 3.1/35). In einem Gutachten der Dermatologischen Klinik des 

Universitätsspitals Zürich vom 5. Dezember 2002 (act. G 3.1/55) wurde eine 

physikalische Urtikaria (Urticaria factitia; Wärmeurticaria) diagnostiziert. Nach 

Auffassung der Gutachter bestand jedoch kein Zusammenhang zwischen der 

physikalischen Urtikaria und der im vorangehenden Jahr diagnostizierten 

Kontaktdermatitis. Gestützt auf dieses Gutachten eröffnete die Suva dem Versicherten 

mit Verfügung vom 4. Juli 2003 (act. G 3.1/73), die mit Einspracheentscheid vom 16. 

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Dezember 2003 (act. G 3.1/88) bestätigt wurde, dass ein Zusammenhang zwischen der 

aktuellen Hautproblematik (Juckreiz) und der anerkannten Berufskrankheit 

(Kontaktdermatitis) nicht mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sei. 

Ebenso liege keine eigenständige Berufskrankheit vor. Für die jetzige Hautproblematik 

könnten deshalb keine Versicherungsleistungen erbracht werden. Mit Entscheid vom 

26. Oktober 2004 bestätigte das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, dass 

keine eigenständige Berufskrankheit vorliege. Die Sache wurde jedoch zur Abklärung 

der Frage, ob es sich bei der aktuellen Problematik um Folgen der Berufskrankheit 

handle, an die Suva zurückgewiesen (Urteil UV 2004/17 vom 26. Oktober 2004; act. 

G 3.1/89). Dafür wurde er am Inselspital Bern abgeklärt. Zum Zeitpunkt der 

Untersuchung am 3. Mai 2005 konnte keine physikalische Urtikaria diagnostiziert 

werden. Aus Sicht der Gutachter könne kein kausaler Zusammenhang zwischen einer 

physikalischen Urtikaria und einer allergischen Kontaktdermatitis postuliert werden, da 

eine allergische Kontaktdermatitis einem ganz anderen Pathomechanismus (T-Zell-

vermitteltes immunologisches Geschehen) unterliege als eine physikalische Urtikaria 

(Mediator-mediiertes Geschehen) (act. G 3.1/97). Gestützt auf den Abklärungsbericht 

des Inselspitals erliess die Suva am 18. August 2005 eine neue Verfügung (act. 

G 3.1/101). Da kein kausaler Zusammenhang zwischen der Kontaktdermatitis und der 

Urtikaria vorliege, könnten keine Versicherungsleistungen erbracht werden. Diese 

Verfügung wurde nicht angefochten.

A.c   Mit Schreiben vom 12. Juni 2007 an die Suva machte der Versicherte sinngemäss 

einen Rückfall bezüglich der 2001 anerkannten Berufskrankheit geltend (act. 

G 3.1/110). Er behauptete, er befinde sich in Behandlung bei seinem Hausarzt Dr. med. 

D.___, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, . Mit Schreiben vom 14. August 2007 

(act. G 3.1/114) teilte Dr. D.___ der Suva mit, der Beschwerdeführer habe ihm 

anlässlich einer Konsultation am 13. August 2007 ein selbstangefertigtes Foto vom Mai 

2007 vorgelegt, welches eine Ekzemeffloreszenz am Handrücken zeige. Aktuell 

bestehe jedoch eine unauffällige Haut. Am 30. Januar 2008 reichte Dr. med. E.___, 

Allergologie und Dermatologie, einen einfachen Bericht an die Suva ein. Darin 

diagnostizierte er eine diskrete ekzematöse Dermatitis, stellenweise am Rumpf, sowie 

im Bereich der Hände bei Xerosis cutis (act. G 3.1/120). In einer ärztlichen Beurteilung 

vom 15. Februar 2008 kam Dr. C.___ zum Schluss, dass die von Dr. E.___ neu 

beschriebene diskrete ekzematöse Dermatitis bei Xerosis cutis (Hauttrockenheit) 

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aufgrund des langen ekzemfreien Intervalls nicht mit Wahrscheinlichkeit eine Folge der 

früheren Berufsdermatose darstelle. Die Befunde sprächen aufgrund der 

Hauttrockenheit viel eher für eine endogen verursachte Ekzemproblematik, zumal der 

Versicherte seit Jahren nicht mehr gearbeitet habe (act. G 3.1/123). Gestützt auf diese 

Beurteilung erliess die Suva am 2. April 2008 eine Verfügung, mit der sie dem 

Beschwerdeführer mitteilte, dass die neu beschriebene diskrete ekzematöse Dermatitis 

nicht mit Wahrscheinlichkeit eine Folge der früheren Berufsdermatose sei. Deshalb 

bestehe kein Anspruch auf Versicherungsleistungen (act. G 3.1/130).

B.      

Am 7. April 2008 erhob der Versicherte gegen diese Verfügung Einsprache (act. 

G 3.1/131). Er machte geltend, er sei 100 % sicher, dass die jetzigen Beschwerden im 

Zusammenhang mit seiner früheren Berufskrankheit stehen. Zudem erklärte er, er 

möchte noch einmal von Dr. C.___ untersucht werden. Am 24. April 2008 fand bei der 

Suva Luzern ein Gespräch mit Dr. med. F.___, Fachärztin für Arbeitsmedizin und 

Umweltmedizin, statt. Am Untersuchungstag war die sichtbare Haut intakt, reizlos und 

ohne ekzematöse Herde. Dr. F.___ schloss sich der ärztlichen Beurteilung von Dr. 

C.___ vom 15. Februar 2008 an (act. G 3.1/135). Gestützt auf die ärztlichen 

Beurteilungen durch Dr. C.___ und Dr. F.___ wies die Suva die Einsprache mit 

Entscheid vom 5. November 2008 ab (act. G 3.1/136).

C.       

Mit Eingabe vom 7. November 2008 (act. G 1) erhebt der Versicherte gegen den 

Einspracheentscheid vom 5. November 2008 Beschwerde an das Versicherungsgericht 

des Kantons St. Gallen. Er beantragt, der Entscheid sei aufzuheben und es sei 

festzustellen, dass seine Hautbeschwerden als Berufskrankheit im Sinn des UVG 

gälten und deshalb ein Anspruch auf Versicherungsleistungen der Beschwerdegegnerin 

bestehe. Eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung des Sachverhalts an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge. 

Mit Beschwerdeantwort vom 9. Dezember 2008 (act. G 3) beantragt die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. 

Am 13. Dezember 2008 wurde vom Beschwerdeführer eine Replik eingereicht, in der er 

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sinngemäss dasselbe ausführe wie in der Beschwerde (act. G 5). Die 

Beschwerdegegnerin hat auf die Einreichung einer Duplik verzichtet (act. G 7).

Erwägungen:

1.        

Streitgegenstand bildet einzig die Frage, ob die im Januar 2008 von Dr. E.___ 

diagnostizierte diskrete ekzematöse Dermatitis einen Rückfall bzw. eine Spätfolge der 

im Jahre 2001 als Berufskrankheit im Sinn von Art. 9 Abs. 2 des Bundesgesetzes über 

die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) anerkannten Kontaktdermatitis darstellt. 

Soweit der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde Ausführungen betreffend die 

physikalische Urtikaria macht, ist darauf nicht einzutreten, weil diesbezüglich mit 

rechtskräftigem Urteil des Versicherungsgerichts St. Gallen vom 26. Oktober 2004 (act. 

G 3.1/89) festgestellt wurde, dass die physikalische Urtikaria nicht als eigenständige 

Berufskrankheit qualifiziert werden könne. Die vom Gericht zur Abklärung 

zurückgewiesene Frage, ob ein kausaler Zusammenhang zwischen der als 

Berufskrankheit anerkannten Kontaktdermatitis und der physikalischen Urtikaria 

bestehe, wurde mit rechtskräftiger Verfügung vom 18. August 2005 (act. G 3.1/101) 

verneint.

2.        

2.1    Gemäss Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) 

werden Versicherungsleistungen auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt. 

Praxisgemäss handelt es sich bei einem Rückfall um das Wiederaufflackern einer 

vermeintlich geheilten Krankheit, sodass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise 

sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt, während von Spätfolgen dann 

gesprochen wird, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Laufe längerer Zeit 

organische oder psychische Folgen bewirkt, die zu einem andersgearteten 

Krankheitsbild führen können. Rückfälle und Spätfolgen können eine Leistungspflicht 

des (damals haftbaren Unfallversicherers) nur dann auslösen, wenn zwischen den 

erneut vorgebrachten Beschwerden und der seinerzeit durch die berufliche Tätigkeit 

erlittenen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und ein adäquater 

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Kausalzusammenhang besteht (Urteil des Bundesgerichts vom 11. September 2007, 

8C_44/2007; BGE 118 V 293 E. 2c; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 327 f. E. 2). Festzuhalten 

ist in diesem Zusammenhang, dass die für den Grundfall an sich massgebenden 

kausalen Faktoren mit der Zeit wegfallen können, weshalb der Unfallversicherer bei 

einem Rückfall nicht automatisch an seiner damaligen Leistungszusage behaftet 

werden kann. Eine allfällige Beweislosigkeit hinsichtlich des natürlichen 

Kausalzusammenhangs wirkt sich zum Nachteil des Versicherten aus, da dieser aus 

dem unbewiesenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 

E. 3b; Urteil des Bundesgerichts vom 11. September 2007, 8C_44/2007, E. 1.2). Ferner 

ist zu beachten, dass umso strengere Anforderungen an den 

Wahrscheinlichkeitsbeweis des natürlichen Kausalzusammenhangs zu stellen sind, je 

grösser der zeitliche Abstand zwischen Unfall bzw. beruflicher Tätigkeit und Eintritt 

gesundheitlicher Störungen ist (RKUV 1997 Nr. U 275 S. 191 E. 1c).

2.2    Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. 

Danach hat die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht von Amtes wegen für 

die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. 

Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den 

Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 122 V 157 E. 1a und 121 V 204 E. 6c, je mit 

Hinweisen). Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinn der 

Beweisführungslast begriffsnotwendig aus. Die erwähnte Beweislastregel, wonach im 

Fall der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem 

unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte, greift deshalb erst Platz, 

wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes auf 

Grund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die 

Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b 

mit Hinweisen).

2.3    Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gilt 

der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben Versicherungsträger und 

Sozialversicherungsgericht die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 

Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das 

Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle 

Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und 

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danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige 

Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei 

einander widersprechenden Arztberichten den Prozess nicht erledigen, ohne das 

gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die 

eine und nicht die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswerts 

eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange 

umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der 

Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 

medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Experten 

begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist 

grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der 

eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten 

(BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweisen). Auch eine ärztliche Beurteilung auf Grund der 

Akten, wie sie vorliegend von Dr. C.___ am 15. Februar 2008 (act. G 3.1/123) erstellt 

wurde, ist nicht an sich unzuverlässig. Für die Beweistauglichkeit entscheidend ist, 

dass genügend Unterlagen von persönlichen Untersuchungen vorliegen (RKUV 1988 

Nr. U 56 S. 371). Auch Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte, wie 

vorliegend den Berichten von Dr. C.___ vom 15. Februar 2008 (act. G 3.1/123) und von 

Dr. F.___ vom 29. April 2008 (act. G 3.1/135), kann Beweiswert zugemessen werden, 

sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich 

widerspruchfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (RKUV 

1997 Nr. U 281 S. 281 E. 1a).

3.        

3.1    Bezüglich der am 30. Januar 2008 von Dr. E.___ diagnostizierten diskreten 

ekzematösen Dermatitis kommt Dr. C.___ in einer auf die Akten gestützten Beurteilung 

zum Schluss, dass diesbezüglich aufgrund des langen ekzemfreien Intervalls nicht mit 

Wahrscheinlichkeit eine Folge der früheren Berufsdermatose vorliegen dürfte. Die 

Befunde sprächen aufgrund der von Dr. E.___ ebenfalls festgestellten Hauttrockenheit 

(Xerosis cutis) viel eher für eine endogen verursachte Ekzemproblematik (act. 

G 3.1/123). Dieser Beurteilung schloss sich Dr. F.___ an. Auffallend ist, dass Dr. F.___ 

am Untersuchungstag eine intakte, reizlose und ekzemfreie Haut feststellte (act. 

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G 3.1/135). Nach Auffassung der Beschwerdegegnerin ist die Beurteilung von Dr. C.___ 

schlüssig, nachvollziehbar und überzeugend. Auch der Bericht von Dr. F.___ sei in 

jeder Hinsicht korrekt, basiere auf der Kenntnis der gesamten Aktenlage und geniesse 

ebenfalls volle Beweiskraft. Die Tatsache, dass Dr. F.___ den Beschwerdeführer nur 

beschränkt untersucht habe, ändere daran nichts.

3.2    Dr. C.___ hat den Beschwerdeführer am 15. Februar 2008 zwar nicht persönlich 

untersucht. Er hat den Fall jedoch von Anfang an begleitet und kennt den Patienten 

und dessen Hautprobleme. Er konnte sich zudem auf eine Untersuchung durch Dr. 

E.___ abstützen. Anlässlich der Untersuchung durch Dr. F.___ konnte gar keine 

Hautproblematik mehr festgestellt werden. Es bestehen keine Indizien, welche die 

Beurteilung der beiden versicherungsinternen Ärzte erschüttern würden. Der lange 

zeitliche Abstand zwischen der beruflichen Tätigkeit, welche zum Auftreten der als 

Berufskrankheit anerkannten Kontaktdermatitis führte und den erneuten 

Hautproblemen führt zudem dazu, dass umso strengere Anforderungen an den 

Wahrscheinlichkeitsbeweis der natürlichen Kausalität zu stellen sind. Es ist somit nicht 

mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, dass die von Dr. E.___ 

diagnostizierten Hautprobleme in einem natürlichen Kausalzusammenhang zur als 

Berufskrankheit anerkannten Kontaktdermatose stehen. Folglich liegt kein Rückfall 

oder eine Spätfolge im Sinne von Art. 11 UVV vor und es besteht keine Leistungspflicht 

der Beschwerdegegnerin.

4.

Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf 

einzutreten ist. Gerichtskosten werden keine erhoben (Art. 61 lit. a des Bundesgesetzes 

über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.       Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

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2.       Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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