# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2d4cfd59-36ec-513b-99d2-e8d0c0b319bb
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-09-25
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 25.09.2014 C-1829/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1829-2014_2014-09-25.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-1829/2014 

 

 

  U r t e i l  v o m  2 5 .  S e p t e m b e r  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), 

Richter David Weiss, Richter Vito Valenti,    

Gerichtsschreiber Roger Stalder. 

 

 
 

Parteien 

 
A._______, 

vertreten durch lic. iur. David Husmann, Rechtsanwalt,  

Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich, 

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 

 
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Aufhebung Invalidenrente (Verfügung vom 5. März 2014). 

 

 

C-1829/2014 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (im Folgenden: IVSTA oder 

Vorinstanz) am 5. März 2014 eine Verfügung erlassen hat, mit welcher sie 

die bisherige Rente der Invalidenversicherung (IV) von A._______ (im 

Folgenden: Versicherte oder Beschwerdeführerin) per 1. Mai 2014 aufge-

hoben hat, 

dass die Versicherte dagegen, vertreten durch Rechtsanwalt David Hus-

mann, beim Bundesverwaltungsgericht mit Eingabe vom 4. April 2014 hat 

Beschwerde erheben und unter anderem beantragen lassen, die Verfü-

gung vom 5. März 2014 sei aufzuheben und die Vorinstanz zu verpflich-

ten, ihr weiterhin eine ganze IV-Rente auszurichten; eventualiter sei ein 

unabhängiges gerichtliches interdisziplinäres Gutachten zum gesundheit-

lichen Beeinträchtigungszustand einzuholen, 

dass mit Zwischenverfügung vom 9. Mai 2014 das Gesuch der Be-

schwerdeführerin um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ab-

gewiesen worden ist, 

dass mit einer weiteren, vom 13. Juni 2014 datierenden Zwischenverfü-

gung das Gesuch der Beschwerdeführerin um Erteilung des Rechts auf 

unentgeltliche Rechtspflege gutgeheissen und ihr Rechtsanwalt David 

Husmann als amtlicher Anwalt beigeordnet worden ist, 

dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 5. August 2014 die 

teilweise Gutheissung und die Rückweisung zur weiteren medizinischen 

Abklärung in somatischer Hinsicht und zum anschliessenden Erlass eines 

neuen Entscheids beantragt hat, 

dass der Rechtsvertreter innert angesetzter Frist keine Replik und ent-

sprechende Beweismittel eingereicht hat, 

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen 

Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 

über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern 

keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass die IVSTA als Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG zu gelten hat 

und vorliegend keine Ausnahme von der Zuständigkeit auszumachen ist 

(vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 

über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]),  

C-1829/2014 

Seite 3 

dass demnach das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung der vorlie-

genden Beschwerde zuständig ist, 

dass auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, weshalb auf 

die Beschwerde vom 4. April 2014 einzutreten ist, 

dass Dr. med. C._______, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und 

Physikalische Medizin und Rehabilitation, vom Regionalen Ärztlichen 

Dienst Rhone (RAD) in seiner Stellungnahme vom 29. Juli 2014 eine Ak-

tenergänzung in somatischer Hinsicht als notwendig erachtet hat, 

dass mit Blick auf die in der Vernehmlassung vom 5. August 2014 gestell-

ten Rechtsbegehren hinsichtlich der (impliziten) Aufhebung der Verfügung 

vom 5. März 2014 von einer übereinstimmenden Auffassung der Parteien 

auszugehen ist, 

dass gemäss Art. 61 Abs. 1 VwVG die Beschwerdeinstanz in der Sache 

selbst entscheidet oder diese ausnahmsweise mit verbindlichen Weisun-

gen an die Vorinstanz zurückweist, 

dass die Vorinstanz gestützt auf den Bericht von Dr. med. C._______ 

vom 29. Juli 2014 weitere Abklärungen in medizinischer Hinsicht zu ver-

anlassen und anschliessend eine neue Verfügung zu erlassen hat, 

dass das Bundesverwaltungsgericht aufgrund dieses Umstands in der 

Sache nicht selbst entscheiden kann, 

dass die Beschwerde vom 4. April 2014 demnach insofern gutzuheissen 

ist, als die angefochtene Verfügung vom 5. März 2014 aufzuheben ist, 

dass die Akten zu weiteren medizinischen Abklärungen an die Vorinstanz 

gehen, 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG die 

Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt, 

dass der Vorinstanz keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 63 

Abs. 2 VwVG), 

dass der Beschwerdeführerin mit Blick auf den Verfahrensausgang und 

der Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ebenfalls keine Ver-

fahrenskosten aufzuerlegen sind, 

C-1829/2014 

Seite 4 

dass der Beschwerdeführer gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung 

mit Art. 7 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173. 

320.2) Anspruch auf eine Parteientschädigung zu Lasten der Verwaltung 

hat, 

dass die Entschädigung aufgrund der Akten festzusetzen ist (Art. 14 

Abs. 2 Satz 2 VGKE), da keine Kostennote eingereicht worden ist, 

dass unter Berücksichtigung des Verfahrensausgangs, des gebotenen 

und aktenkundigen Aufwands, der Bedeutung der Streitsache und der 

Schwierigkeit des vorliegend zu beurteilenden Verfahrens sowie in Anbe-

tracht der in vergleichbaren Fällen gesprochenen Entschädigungen eine 

Parteientschädigung von Fr. 1'800.- (inkl. Auslagen, ohne Mehrwertsteuer 

[vgl. dazu auch Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-6147/2013 vom 

16. Mai 2014 mit Hinweis]; Art. 9 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 10 Abs. 2 

VGKE [Stundenansatz für Anwälte/Anwältinnen mindestens Fr. 200.- und 

höchstens Fr. 400.- und für nichtanwaltliche Vertreter und Vertreterinnen 

mindestens Fr. 100.- und höchstens Fr. 300.-]) gerechtfertigt ist, 

dass die Vorinstanz als Bundesbehörde keinen Anspruch auf eine Partei-

entschädigung hat (BGE 127 V 205 E. 4.). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde vom 4. April 2014 wird insoweit gutgeheissen, als dass 

die angefochtene Verfügung vom 5. März 2014 aufgehoben und die Sa-

che im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zum Erlass einer neuen 

Verfügung zurückgewiesen wird; soweit weitergehend wird die Be-

schwerde abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Der Beschwerdeführerin wird zu Lasten der Vorinstanz eine Parteient-

schädigung von Fr. 1'800.- zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

C-1829/2014 

Seite 5 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

 

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Franziska Schneider Roger Stalder 

 

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen 

gemäss Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG gegeben sind. Die Rechtsschrift ist 

in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begrün-

dung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der 

angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Be-

schwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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