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**Case Identifier:** 4b6547ff-0290-55d8-b526-81e5603d2c63
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-05-19
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 19.05.2017 200 2017 229
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2017-229_2017-05-19.pdf

## Full Text

200 17 229 IV
FUR/SCM/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 19. Mai 2017

Verwaltungsrichterin Fuhrer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Ackermann, Verwaltungsrichter Kölliker
Gerichtsschreiberin Schädeli

A.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 31. Januar 2017

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 19. Mai 2017, IV/17/229, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1961 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) 
meldete sich am 12. März 2015 unter Hinweis auf eine verminderte Belast-
barkeit sowie akute Belastungsreaktionen bei Überlastung bei der Eid-
genössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an (Akten 
der IV, Antwortbeilagen [AB] 1). Nach Vornahme erwerblicher und medizi-
nischer Abklärungen, in deren Rahmen insbesondere das zuhanden des 
Sozialdienstes B.________ verfasste psychiatrische Gutachten von Dr. 
med. C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 
27. Januar 2014 (AB 4) sowie Stellungnahmen des Regionalen Ärztlichen 
Dienstes (RAD; AB 29, 35) beigezogen wurden, sah die IV-Stelle Bern (IVB 
bzw. Beschwerdegegnerin) mit Vorbescheid vom 5. Dezember 2016 
(AB 36) die Abweisung des Leistungsbegehrens vor. Am 31. Januar 2017 
verfügte sie wie angekündigt und hielt im Wesentlichen fest, die Krank-
schreibung stehe eindeutig mit der schwierigen psychosozialen Situation im 
Zusammenhang und sei nicht auf eine verselbständigte psychische 
Störung mit Auswirkung auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit zurückzu-
führen (AB 39).

B.

Hiergegen erhob die Versicherte, zusammen mit Dr. med. D.________, 
Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, und der Psychologin E.________, 
am 1. März 2017 (Postaufgabe) Beschwerde. Sie bittet um Überprüfung 
der Begründung der angefochtenen Verfügung, womit sie sinngemäss de-
ren Aufhebung und die Zusprechung von Leistungen der Invalidenversiche-
rung beantragt. 

Mit Beschwerdeantwort vom 20. April 2017 beantragt die Beschwerdegeg-
nerin die Abweisung der Beschwerde.

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 31. Januar 2017 
(AB 39). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Leistungen der Invali-
denversicherung.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346).

2.2 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können 
auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. Art. 7 
ATSG). 

2.2.1 Ausgangspunkt der Anspruchsprüfung nach Art. 4 Abs. 1 IVG sowie 
Art. 6 ff. und insbesondere Art. 7 Abs. 2 ATSG ist die medizinische Befund-
lage. Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit kann immer nur dann an-
spruchserheblich sein, wenn sie Folge einer Gesundheitsbeeinträchtigung 
ist, die fachärztlich einwandfrei diagnostiziert worden ist (BGE 141 V 281 
E. 2.1 S. 285). Mit der Diagnose eines Gesundheitsschadens ist noch nicht 
gesagt, dass dieser auch invalidisierenden Charakter hat. Ob dies zutrifft, 
beurteilt sich gemäss dem klaren Gesetzeswortlaut nach dem Einfluss, den 
der Gesundheitsschaden auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit hat. Ent-
scheidend ist, ob der versicherten Person wegen des geklagten Leidens 
nicht mehr zumutbar ist, ganz oder teilweise zu arbeiten. Deshalb gilt eine 
objektivierte Zumutbarkeitsprüfung unter ausschliesslicher Berücksichti-
gung von Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung (BGE 142 V 106 
E. 4.4 S. 110). Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens 
und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Ein-
schränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei 
Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu ver-

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werten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitge-
hend objektiv bestimmt (BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50, 130 V 352 E. 2.2.1 
S. 353; SVR 2014 IV Nr. 2 S. 5 E. 3.1). Entscheidend ist, ob und inwiefern 
es der versicherten Person trotz ihres Leidens sozialpraktisch zumutbar ist, 
die Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehen-
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, und ob dies für die Gesell-
schaft tragbar ist. Dies ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab 
zu prüfen (BGE 136 V 279 E. 3.2.1 S. 281; SVR 2016 IV Nr. 2 S. 5 E. 4.2).

2.2.2 Psychosoziale und soziokulturelle Faktoren lassen sich oft nicht klar 
vom medizinisch objektivierbaren Leiden trennen. Trotzdem können solche 
äusseren Umstände nicht als gesundheitliche Beeinträchtigungen im Sinne 
des Gesetzes verstanden werden, weil der gesetzliche Invaliditätsbegriff 
klar zwischen dem Gesundheitsschaden, an dem die versicherte Person 
leidet, und der durch ihn verursachten Erwerbsunfähigkeit unterscheidet. 
Infolgedessen können psychische Störungen, welche durch soziale Um-
stände verursacht werden und bei Wegfall der Belastung wieder ver-
schwinden, nicht zur Invalidenrente berechtigen. Zwar kann einer fachge-
recht diagnostizierten psychischen Krankheit der invalidisierende Charakter 
nicht mit dem blossen Hinweis auf eine bestehende psychosoziale Belas-
tungssituation abgesprochen werden. Je stärker aber psychosoziale und 
soziokulturelle Faktoren im Einzelfall in den Vordergrund treten und das 
Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich 
festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein (BGE 
127 V 294 E. 5a S. 299; SVR 2012 IV Nr. 52 S. 189 E. 3.2). Nur wenn und 
soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren einen derart verselbst-
ständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder seine – unabhängig 
von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlim-
mern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend auswirken (BGE 
139 V 547 E. 3.2.2 S. 552; SVR 2010 IV Nr. 19 S. 59 E. 5.2). In diesem 
Sinn werden Wechselwirkungen zwischen sich körperlich und psychisch 
manifestierenden Störungen und der sozialen Umwelt berücksichtigt, wenn 
auch bedeutend weniger stark als nach dem in der Medizin verbreiteten 
bio-psycho-sozialen Krankheitsmodell (SVR 2008 IV Nr. 62 S. 204 E. 4.2).

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2.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein-
kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Art. 16 ATSG).

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

3.

3.1 In medizinischer Hinsicht lassen sich den Akten im Wesentlichen 
die folgenden Angaben entnehmen:

3.1.1 Dr. med. C.________ stellte in der psychiatrischen Expertise vom 
27. Januar 2014 (AB 4) die Verdachtsdiagnose einer kombinierten Persön-
lichkeitsstörung (ICD-10 F61.0). Aufgrund der Untersuchung und der An-
gaben der Beschwerdeführerin gehe er von einer leichten bis mittelschwe-
ren Ausprägung aus, wobei vor allem narzisstische (ich-bezogen, fordernd) 
und emotional-expressive Anteile zu erkennen seien (S. 4). Gemäss seiner 
Einschätzung habe die leicht bis mittelschwer ausgeprägte Persönlich-
keitsstörung einen relevanten (krankheitsbedingten) Einfluss auf die Ar-
beitsfähigkeit von 40 % Minderung (von 100 %). Dabei stünden (weit über-
wiegend interaktionelle) Defizite bei der Anpassung an Regeln, der Flexibi-
lität / Umstellungsfähigkeit, der Kontaktfähigkeit zu Dritten und der Grup-
pen- / Konfliktfähigkeit im Vordergrund, zudem seien die Durchhaltefähig-
keit und die emotionale Stabilität vermindert. Für angepasste Tätigkeiten 

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ohne Teamarbeit, mit hoher Autonomie bei der Gestaltung der Arbeitsab-
läufe und überwiegend sachbezogenen Aufgaben sowie bei Tätigkeiten im 
Haushalt könne (objektiv) aus rein psychiatrisch-psychotherapeutischer 
Sicht keine relevante (> 20 % von 100 %) Arbeitsunfähigkeit begründet 
werden (S. 7).

3.1.2 Dr. med. D.________ hielt in seinem Bericht vom 11. Juni 2015 
(AB 17) mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine seit Jahrzehnten be-
stehende kombinierte Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F61.0) mit episodi-
schen depressiven Symptomen fest (S. 1). In der zurzeit ausgeübten Tätig-
keit als … in einer … bei einem Pensum von ca. 35 % bestehe seit Anfang 
2014 eine wahrscheinlich definitive 65%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 2). Die 
jetzige Tätigkeit sei geradezu optimal und ein Glücksfall, jede erzwungene 
Veränderung berge die Gefahr einer wesentlichen Verschlechterung (S. 3). 

3.1.3 Im Bericht vom 18. Oktober 2016 (AB 33 S. 1 f.) hielt die behan-
delnde Psychologin E.________ fest, die Beschwerdeführerin sei wenig 
belastbar (gewesen) und leide bei Überlastungen an Anpassungsstörungen 
mit leichten und längeren depressiven Reaktionen (ICD-10 F43.20 und 
F43.21). Weiter werde eine Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.8) sichtbar, 
die Beschwerdeführerin sei impulsiv, ich-bezogen, fühle sich rasch hinter-
gangen, absichtlich gepeinigt und habe wenig Einfühlung in andere Men-
schen. Sie habe keine stabilen sozialen Beziehungen ausser zu ihren Söh-
nen. Aufgrund der krankheitsbedingten Defizite sei es ihr nicht möglich, 
mehr als in der aktuellen Tätigkeit als … in einer … zu arbeiten. Die Thera-
pie sei ausreichend gewährt, wobei sich eine Medikation zurzeit nicht auf-
dränge.

3.1.4 Dr. med. F.________, Fachärztin für Neurologie sowie Psychiatrie 
und Psychotherapie des RAD, stellte im Bericht vom 18. November 2016 
(AB 35) keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Als ohne 
Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bewertete sie eine kombinierte Persönlich-
keitsstörung mit narzisstischen und „emotional-expressiven“ Anteilen (ICD-
10 F61.0). Im Gutachten von Dr. med. C.________ (AB 4) sei explizit auf 
die Beeinflussung biosozialer Faktoren bei der vorliegenden Diagnose und 
bei der Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit hingewiesen und diese seien 
von krankheitsbedingten, objektivierbaren Befunden abgegrenzt worden 

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(S. 4). Als funktionelle Einschränkungen seien eine psychophysische Be-
lastbarkeitsstörung, eine Impulsivität, eine geringe Frustrationstoleranz 
sowie eine reduzierte Konfliktfähigkeit auszumachen. Für angepasste 
Tätigkeiten ohne Teamarbeit, mit hoher Autonomie bei der Gestaltung der 
Arbeitsabläufe und überwiegend sachbezogenen Aufgaben sowie bei 
Tätigkeiten im Haushalt sei keine relevante (> 20 % von 100 %) Arbeitsun-
fähigkeit begründet, das heisse eine solche Tätigkeit sei ganztags bei voller 
Leistung zumutbar. 

3.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2015 IV Nr. 28 S. 86 E. 4.1).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

3.3 Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der hier angefochtenen 
Verfügung vom 31. Januar 2017 (AB 39) massgeblich auf das Gutachten 
von Dr. med. C.________ vom 27. Januar 2014 (AB 4). Dieses ist für die 
streitigen Belange umfassend, berücksichtigt die geklagten Beschwerden 
und ist in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sowie der 
medizinischen Situation einleuchtend; zudem sind die Schlussfolgerungen 

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des Experten nachvollziehbar begründet abgefasst (vgl. E. 3.2 hiervor). In 
der Folge kann darauf abgestellt werden.

Aufgrund der Untersuchung vom 23. Januar 2014 sowie der Angaben der 
Beschwerdeführerin konnte Dr. med. C.________ lediglich die Verdachts-
diagnose einer kombinierten Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F61.0) stellen 
(AB 4 S. 4). Dabei hielt er fest, in seiner Arbeitsunfähigkeitseinschätzung 
habe er auch krankheitsfremde Gesichtspunkte wie beispielsweise die un-
konventionelle Berufserfahrung, persönliche Berufswünsche, Abstinenz 
vom und Lage am Arbeitsplatz, finanzielle Sorgen, persönliches Weltbild, 
Lebensalter, allein-erziehend-sein usw. mitberücksichtigt und von krank-
heitsbedingten, objektivierbaren Befunden abgegrenzt (AB 4 S. 6). Die Be-
schwerdeführerin hat nach dem Schulabschluss eine zweijährige Ausbil-
dung zur … gemacht (vgl. AB 1 S. 4) und danach jeweils unregelmässig 
und in Teilzeitpensen eine Erwerbstätigkeit ausgeübt (vgl. AB 4 S. 2, 6 
S. 4 - 6, 21, Beschwerde S. 2). Gegenüber Dr. med. C.________ gab sie 
denn auch an, sie werde maximal 60 % arbeiten, weil sie auch noch Zeit für 
sich selbst brauche. Der Gutachter berichtete von einer teilweise narziss-
tisch (ich-bezogen, fordernd), sthenisch, dominant und emotional expressi-
ven Interaktion (AB 4 S. 4). Zwar mag damit eine Störung der charakterli-
chen Konstitution und des Verhaltens vorliegen, die mehrere Bereiche der 
Persönlichkeit betrifft (vgl. dazu DILLING / MOMBOUR / SCHMIDT, Internationa-
le Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-
diagnostische Leitlinien, 10. Aufl. 2015, S. 276), jedoch zeitigt eine solche 
nicht ohne weiteres eine Arbeitsunfähigkeit (vgl. dabei zur Aufgabe von 
Rechtsanwender und Arztperson im Rahmen der Invaliditätsbemessung 
BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195). Unter diesen Umständen überzeugt, wenn 
Dr. med. C.________ ausführt, dass Defizite bei der Anpassung an Regeln, 
der Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, der Kontaktfähigkeit zu Dritten 
und der Gruppen- und Konfliktfähigkeit sowie eine Verminderung der 
Durchhaltefähigkeit und der emotionalen Stabilität bestehen, die grundsätz-
lich eine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit begründen. Ebenso ist 
schlüssig nachvollziehbar und somit erstellt, dass in einer angepassten 
Tätigkeit ohne Teamarbeit, mit hoher Autonomie bei der Gestaltung der 
Arbeitsabläufe und überwiegend sachbezogenen Aufgaben eine uneinge-
schränkte Arbeits- und Leistungsfähigkeit besteht (AB 4 S. 7). Es wird denn 

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auch nicht vorgebracht, dass sich seit der psychiatrischen Begutachtung 
(27. Januar 2014 [AB 4]) eine massgebliche gesundheitliche Veränderung 
ergeben hätte. Eine solche ist durch die Akten gerade nicht ausgewiesen, 
vielmehr wird auf eine seit Jahren mehr oder weniger unveränderte Situati-
on hingewiesen (vgl. AB 17, 33 S. 1 f., Beschwerde S. 2). Insoweit hat die 
RAD-Ärztin Dr. med. F.________ in der Stellungnahme vom 18. November 
2016 funktionelle Einschränkungen im Sinne einer Belastbarkeitsstörung 
und Impulsivität, einer geringen Frustrationstoleranz sowie einer reduzier-
ten Konfliktfähigkeit aufgeführt und in schlüssiger Weise bestätigt, dass in 
einer angepassten Tätigkeit eine vollständige Arbeits- und Leistungsfähig-
keit bestehe (AB 35 S. 5). Die Beurteilung der behandelnden Psychologin 
und des Hausarztes, wonach die Persönlichkeitsstörung Einfluss auf die 
Arbeitsfähigkeit habe, womit eine höhere als die derzeit im Umfang von ca. 
30 - 40 % ausgeübte Erwerbstätigkeit (vgl. AB 1 S. 4, 21 S. 3, 27 S. 1) zur 
Überforderung führe und demnach nicht zumutbar sei (vgl. AB 17, 33 
S. 1 f., Beschwerde), vermögen daran auch deshalb nichts zu ändern, weil 
sie nicht die geringsten Zweifel an der Zuverlässigkeit der Einschätzung 
des psychiatrischen Experten aufkommen lassen, erwähnen sie doch kein 
Element, dass Dr. med. C.________ nicht bereits beachtet hätte. Weiter 
handelt es sich bei der Psychologin und dem Hausarzt nicht um über einen 
entsprechenden Facharzttitel verfügende Experten (vgl. Entscheid des 
Bundesgerichts [BGer] vom 22. März 2010, 8C_83/2010, E. 3.2.3). 
Schliesslich darf und soll das Gericht in Bezug auf Atteste von Hausärzten 
der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass diese mitunter im Hinblick 
auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu-
gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b cc S. 353; SVR 
2015 IV Nr. 26 S. 80 E. 5.3.3.3). Hinsichtlich der Verwertbarkeit der vor-
handenen Restarbeitsfähigkeit ist abschliessend zu beachten, dass das 
trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare 
Einkommen bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln 
ist und ein solcher durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot 
und Nachfrage nach Arbeitskräften gekennzeichnet ist und einen Fächer 
verschiedenster Tätigkeiten aufweist und zwar sowohl bezüglich der dafür 
verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hin-
sichtlich des körperlichen Einsatzes. Er umfasst auch sogenannte Ni-
schenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behin-

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derte mit einem sozialen Entgegenkommen von Seiten des Arbeitgebers 
rechnen können. Für die Invaliditätsbemessung ist nicht darauf abzustellen, 
ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen 
vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene 
Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn die verfügbaren Ar-
beitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (vgl. BGE 
138 V 457 E. 3.1 S. 459; SVR 2016 IV Nr. 2 S. 6 E. 4.4, 2008 IV Nr. 62 
S. 205 E. 5.1). Die von Dr. med. C.________ vorgebrachte Anpassung der 
Erwerbstätigkeit wird folgendermassen umschrieben: keine Teamarbeit, 
hohe Autonomie bei der Gestaltung der Arbeitsabläufe und überwiegend 
sachbezogene Aufgaben (AB 4 S. 7, vgl. auch AB 35 S. 5). Derartige 
Tätigkeiten werden auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt angeboten, wo-
mit das medizinische Zumutbarkeitsprofil auch diesbezüglich nicht zu be-
anstanden ist.

3.4 Anhand des soeben ermittelten Zumutbarkeitsprofils (vollständige 
Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ohne Teamarbeit, mit hoher 
Autonomie bei der Gestaltung der Arbeitsabläufe und überwiegend sach-
bezogenen Aufgaben [vgl. E. 3.3 hiervor]) ist nachstehend der Einkom-
mensvergleich (E. 2.3 hiervor) durchzuführen.

3.4.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-
passten Verdienst angeknüpft (BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30, 134 V 322 
E. 4.1 S. 325). Lässt sich aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse das ohne 
gesundheitliche Beeinträchtigung realisierbare Einkommen nicht hinrei-
chend genau beziffern, ist auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte gemäss 
Tabellenlohn abzustellen. Auf sie darf jedoch im Rahmen der Invaliditäts-
bemessung nur unter Mitberücksichtigung der für die Entlöhnung im Einzel-
fall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren ab-
gestellt werden (BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30; Entscheid des Eidgenössi-
schen Versicherungsgerichts [heute BGer] vom 30. Oktober 2002, I 517/02, 
E. 1.2).

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3.4.2 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person konkret steht (BGE 139 V 592 E. 2.3 S. 593; SVR 2016 UV Nr. 13 
S. 40 E. 2.2). Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheits-
schadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbs-
tätigkeit aufgenommen, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöh-
ne gemäss den vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruk-
turerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 142 V 178 E. 2.5.7 
S. 188, 139 V 592 E. 2.3 S. 593; SVR 2016 UV Nr. 13 S. 40 E. 2.2).

Es gilt zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, 
die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich 
zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern 
lohnmässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurch-
schnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Diesem Umstand ist mit ei-
nem Abzug vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen (BGE 134 V 322 E. 5.2 
S. 327, 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481). Die Frage, ob und in welchem Ausmass 
Tabellenlöhne herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und 
beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Ein-
schränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Be-
schäftigungsgrad). Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalidenein-
kommen ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wo-
bei der Abzug auf insgesamt höchstens 25 % zu begrenzen ist (BGE 
135 V 297 E. 5.2 S. 301, 134 V 322 E. 5.2 S. 327; SVR 2015 IV Nr. 1 S. 1 
E. 2.2).

3.4.3 Da die Beschwerdeführerin stets lediglich unregelmässig und teil-
zeitlich eine Erwerbstätigkeit ausgeübt hat und auch das seit Februar 2014 
bestehende Arbeitsverhältnis als … in einer … ein Pensum von 40 % nicht 
übersteigt (vgl. AB 1 S. 4, 4 S. 2, 6 S. 4 - 6, 21, Beschwerde S. 2), rechtfer-
tigt sich die Ermittlung sowohl des Validen- wie auch des Invalideneinkom-
mens anhand von statistischen Daten (vgl. E. 3.4.1 f. hiervor). Sind Vali-
den- und Invalideneinkommen ausgehend vom selben Tabellenlohn zu 
berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung; diesfalls entspricht der 
Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit – hier 0 % – vorbehältlich 
eines allfälligen Abzuges vom Tabellenlohn (vgl. Entscheid des BGer vom 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 19. Mai 2017, IV/17/229, Seite 13

16. Juni 2016, 8C_108/2016, E. 5.1.1). Letzterem bedarf es nicht, besteht 
doch unter Berücksichtigung des wenig restriktiv formulierten Zumutbar-
keitsprofils (E. 3.4 hiervor) eine vollständige Arbeitsfähigkeit. Im Übrigen 
sind die weiteren, praxisgemäss zu berücksichtigenden Kriterien (vgl. 
E. 3.4.2 hiervor) nicht erfüllt und wäre ein Abzug zudem bei beiden – auf 
statistischen Daten beruhenden – Vergleichseinkommen vorzunehmen 
(Entscheid des BGer vom 19. Januar 2009, 8C_42/2008, E. 5). Demnach 
besteht ein Invaliditätsgrad von 0 %; die Statusfrage (vgl. Art. 28a IVG so-
wie AB 1 S. 2, 4 S. 2 und 4, 35 S. 1) kann offenbleiben. 

3.5 Zusammenfassend sind auf dem (massgeblichen) ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen auszumachen, die 
sich in einer angepassten Tätigkeit in einem anspruchsrelevanten Umfang 
auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin auswirken 
würden. 

4.

Nach dem Dargelegten erweist sich die angefochtene Verfügung vom 
31. Januar 2017 (AB 39) als rechtens und die dagegen erhobene Be-
schwerde ist abzuweisen.

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die unterliegende Beschwerdefüh-
rerin die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss 
gleicher Höhe entnommen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 19. Mai 2017, IV/17/229, Seite 14

5.2 Es besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 61 lit. g 
ATSG [Umkehrschluss]).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- A.________
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Die Kammerpräsidentin: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.