# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 849acb5a-cdf2-5b36-ba68-754b084a2ac2
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-09-28
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 28.09.2016 UV 2014/12
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2014-12_2016-09-28.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2014/12

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 28.09.2016

Entscheiddatum: 28.09.2016

Entscheid Versicherungsgericht, 28.09.2016
Art. 6, 10, 16, 18 und 24 UVG. Beweiswürdigung Gutachten. Beweiskraft 
bejaht. Einstellung der Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen bestätigt. 
Beweislosigkeit betreffend einen unfallkausalen Schaden mit Auswirkung 
auf die Arbeitsfähigkeit und Integrität. Kein Anspruch auf eine Invalidenrente 
und eine Integritätsentschädigung (Entscheid des Versicherungsgerichts 
des Kantons St. Gallen vom 28. September 2016,UV 2014/12).Entscheid vom 
28. September 2016 

Besetzung                                                                      

Vizepräsidentin Miriam Lendfers, Versicherungsrichter Joachim Huber, 

Versicherungsrichterin Marie Löhrer; Gerichtsschreiber Philipp Geertsen           

Geschäftsnr.                                                                                                                  

UV 2014/12          

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Eliano Mussato, Bellevue-strasse 1b, Postfach, 

9401 Rorschach,

gegen

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Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand                                                                   

Versicherungsleistungen

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ arbeitete seit 27. Mai 2005 als Hilfsarbeiter für die B.___ AG und war 

dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und 

Nichtberufsunfällen sowie von Berufskrankheiten versichert. Am 5. Dezember 2008 

wurde der Versicherte auf dem Fussgängerstreifen von einem Motorfahrzeug 

angefahren (Schadenmeldung vom 8. Dezember 2008, UV-act. 1). Dabei sei er auf die 

linke Seite gestürzt und habe sich eine Kontusion am Schädel und am Rücken 

zugezogen. Nach dem Schädelaufprall auf dem Trottoir sei er kurzzeitig bewusstlos 

gewesen und habe nach dem Aufwachen starke Kopfschmerzen verspürt (siehe den 

Bericht über die ambulante Notfallkonsultation des Spitals C.___ vom 6. Dezember 

2008, UV-act. 2). Der erstbehandelnde Dr. med. D.___, Assistenzarzt Medizin, Spital 

C.___, diagnostizierte eine Schädelkalottenfraktur beidseits undisloziert und eine 

Kontusion der LWS (Arztzeugnis vom 17. Dezember 2008, UV-act. 7; vgl. auch den 

Bericht der Neurochirurgie des Kantonsspitals St. Gallen [KSSG] vom 30. Dezember 

2008, UV-act. 15-2 f., sowie zum Schädel-CT vom 9. Dezember 2008 den Bericht des 

Spitals C.___ vom 12. Dezember 2008, UV-act. 15-6 ff.; siehe zum Schädel-CT vom 12. 

Dezember 2008, UV-act. 22-2). Im Rahmen einer ambulanten Untersuchung des 

Versicherten in der Sprechstunde für Kopfwehambulanz diagnostizierten die Ärzte der 

Klinik für Neurologie am KSSG einen posttraumatischen Kopfschmerz nach leichter 

Kopfverletzung mit/bei Spannungskopfschmerz, Drehschwindel und Gangunsicherheit 

(Bericht vom 29. Januar 2009, UV-act. 20). Eine MRI-Untersuchung (Neurocranium 

nativ) vom 5. Februar 2009 ergab ein normales cranio-cerebrales Kernspintomogramm 

(UV-act. 21).

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A.b  In der Notiz zum Telefongespräch mit dem behandelnden Dr. med. E.___, Facharzt 

für Allgemeine Innere Medizin, vom 18. März 2009 hielt Kreisarzt Dr. med. F.___, 

Facharzt für Chirurgie, fest, es scheine so, dass der Versicherte langsam auch nicht 

organische Probleme bekomme. Entsprechend sei eine umgehende Rehabilitation in 

Bellikon vorzusehen (UV-act. 34). Vom 16. April bis 14. September 2009 befand sich 

der Versicherte zur Rehabilitation in der Rehaklinik Bellikon (zu den 

Hospitalisationsunterbrüchen während dieser Zeit siehe UV-act. 48 und UV-act. 50). 

Die dort behandelnden medizinischen Fachpersonen diagnostizierten mit Blick auf das 

Unfallereignis vom 5. Dezember 2008 eine traumatische Hirnverletzung mit u.a. einem 

posttraumatischen Kopfschmerz mit Drehschwindel und einem organischen 

Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma (ICD-10: F07.2), eine Kalottenfraktur occipital 

beidseits, nicht disloziert, und eine Kontusion der LWS paravertebral rechts. Es 

bestünden deutliche kognitive Minderleistungen der Aufmerksamkeit, der 

Exekutivfunktionen und des Gedächtnisses. Es lägen auch traumatisch bedingte 

Veränderungen der Persönlichkeit vor mit erhöhter Reizbarkeit, Antriebslosigkeit und 

Passivität. Eine Rückkehr an den Arbeitsplatz als Kranführer sei momentan 

unrealistisch (Austrittsbericht vom 14. September 2009, UV-act. 58).

A.c  Im Zwischenbericht vom 15. Dezember 2009 gab die behandelnde Dr. med. G.___, 

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, an, der Versicherte leide an einem 

organischen Psychosyndrom. Er sei konstant psychomotorisch unruhig und verwirrt. Er 

klage über starke Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, 

Gedächtnisstörungen und Schlafstörungen. Es bestehe eine Isolationstendenz. 

Zunehmend leide er an undifferenzierten Ängsten und einer Angst vor Herzversagen 

und Sterben. Sodann sprach Dr. G.___ von misstrauisch-paranoiden Tendenzen (UV-

act. 77). Dr. E.___ berichtete am 17. Dezember 2009, bei einem Arbeitsversuch des 

Versicherten sei es schon bei geringer Belastung nach einem Lagewechsel zu einem 

Sturz mit Ellenbogenkontusion rechts gekommen. Der Versicherte leide weiterhin an 

Schlafstörungen und beschreibe Angst sowie Verfolgungswahnzustände (UV-act. 82; 

vgl. auch den Zwischenbericht von Dr. E.___ vom 10. März 2010, UV-act. 95). Eine von 

Dr. med. H.___, Spezialarzt FMH für Oto-Rhino-Laryngologie, am 22. Januar 2010 

durchgeführte Gehörsprüfung ergab im Wesentlichen altersentsprechende Befunde. 

Hinweise auf eine traumatische Schädigung im Sinn einer Commotio labyrinthi hätten 

sich nicht gezeigt (Bericht vom 3. Februar 2010, UV-act. 100).

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A.d  In der neurologischen Abschlussbeurteilung der medizinischen Aktenlage vom 21. 

Mai 2010 gelangte Dr. med. I.___, Facharzt FMH für Neurologie, Abteilung 

Versicherungsmedizin der Suva, zum Schluss, es könne aufgrund der objektiven 

Befunde von einer Heilung der erlittenen leichten traumatischen Hirnverletzung 

ausgegangen werden. Der aktuelle Zustand mit Leistungslimitierung, Kopfschmerzen 

und psychischen Auffälligkeiten müsse unfallfremden Gründen zugerechnet werden. Es 

bestehe eine psychische Co-Morbidität, die nicht mit dem Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit dem Unfallereignis zugerechnet werden könne. Dr. 

I.___ empfahl eine langfristige Therapie bei einem in der Kopfschmerzbehandlung 

erfahrenen Neurologen, da dadurch die Prognose der medikamenteninduzierten 

Kopfschmerzen verbessert werden könne. Da die unfallbedingten Verletzungen bei 

sehr leichter traumatischer Hirnverletzung ausgeheilt seien und das heutige Bild nicht 

als unfallkausale Folge zu interpretieren sei, sei nicht von einem lang anhaltenden und 

erheblichen Schaden der Integrität auszugehen (UV-act. 107; siehe auch die 

Beurteilung vom 5. Mai 2010, UV-act. 98). Med. pract. J.___, Facharzt FMH für 

Psychiatrie und Psychotherapie, Versicherungspsychiatrischer Dienst der Suva, 

bezeichnete es in der Aktenbeurteilung vom 22. Juli 2010 als auffallend, dass der 

Versicherte seit dem Unfall kein konsistentes Verhalten im Zusammenhang mit den 

berichteten Schmerzen oder mit sonstigen psychologisch emotionalen Reaktionen 

zeige. Zudem sei zu bemerken, dass nach der Hospitalisation im September 2009 eine 

Verschlechterung vor allem psychischer Funktionen und Beschwerden zu verzeichnen 

sei. Die Gründe für diese Auffälligkeiten seien nicht ersichtlich. Die Problematik lasse 

sich nicht allein oder vordergründig auf die erlebten Kopfschmerzbeschwerden 

zurückführen und es sei anzuzweifeln, dass der alleinige Medikamentenentzug mit 

allfälligem Ersetzen der Schmerzmedikation zu einer deutlichen Besserung des 

Zustands des Versicherten und allenfalls zu einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit führe. 

Zur stationären Behandlung empfahl med. pract. J.___ die Einweisung in die Abteilung 

Psychosomatik der Rehaklinik Bellikon (UV-act. 113). Vom 10. November bis 22. 

Dezember 2010 befand sich der Versicherte zur stationären neurologisch-

psychosomatischen Behandlung in der Rehaklinik Bellikon. Aus psychiatrischer Sicht 

leide der Versicherte an einem organischen Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma 

vom 5. Dezember 2008 (ICD-10: F07.2). Dabei bestünden anhaltend eine Reihe von 

Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erschöpfbarkeit, Reizbarkeit, Störung der 

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kognitiven Leistungsfähigkeit, des Schlafs sowie eine verminderte Belastbarkeit bei 

Stress und emotionalen Reizen. Zusätzlich bestünden eine allgemeine Ängstlichkeit, 

Lärmempfindlichkeit und Schreckhaftigkeit. Im bisherigen Verlauf lasse sich eine 

Chronifizierung der Symptomatik mit zuletzt deutlicher Verschlechterung 

(Medikamentenübergebrauch, psychosoziale Spannungen) feststellen. Dem 

Versicherten sei keine Arbeitsleistung mehr zumutbar. Es bestehe eine schwere 

Leistungsminderung infolge der psychischen Störung. Es liege zusätzlich eine 

mittelschwere kognitive Leistungsminderung infolge einer neuropsychologischen 

Funktionsstörung vor, die Folge einer primären hirnorganischen Schädigung sei. 

Aufgrund geringer Ressourcen zur Umsetzung von Copingstrategien sowie der 

familiären Spannungen infolge der psychischen Störung sei eine anschliessende 

psychosoziale Betreuung durch eine spezialisierte psychiatrische Spitex organisiert 

worden (Austrittsbericht vom 22. Dezember 2010, UV-act. 142; zum psychiatrischen 

Bericht vom 20. Dezember 2010 siehe UV-act. 140). Med. pract. J.___ vertrat in der 

Stellungnahme vom 25. Januar 2011 die Auffassung, die psychiatrisch-

psychotherapeutischen Möglichkeiten seien nahezu erschöpft. Er warf zur 

umfassenden Klärung der Diagnosen und Kausalitätsfrage die Frage nach einer 

interdisziplinären Begutachtung des Versicherten auf (UV-act. 143).

A.e  Am 17. Februar 2011 liess sich der Versicherte in der Abteilung Kardiologie am 

Departement Innere Medizin des KSSG untersuchen. Die dortigen Ärzte 

diagnostizierten eine hypertensive Herzkrankheit (normale linksventrikuläre systolische 

Funktion bei hochgradig konzentrisch hypertrophem linkem Ventrikel, diastolische 

Dysfunktion Grad I [Relaxationsstörung]). Aus kardiologischer Sicht sei keine weitere 

Verlaufskontrolle geplant (Bericht vom 24. Februar 2011, UV-act. 154).

A.f  Im Auftrag der Suva wurde der Versicherte interdisziplinär (neurologisch, 

psychiatrisch und neuropsychologisch) begutachtet. Die Gutachter diagnostizierten: ein 

Schädel-Hirn-Trauma am 5. Dezember 2008 mit kleiner Kontusionsblutung 

temporoparietal links und nicht dislozierter Schädelfraktur links temporoparietal und 

wohl auch rechts okzipitoparietal; chronische posttraumatische Kopfschmerzen bei 

Schädel-Hirn-Trauma am 5. Dezember 2008; motorische Störungen wie Tremor und 

tic-artige Bewegungen funktioneller Genese und ohne organisches Korrelat (DD 

psychiatrisch bedingt, Aggravation bzw. Simulation); im Wesentlichen im Subjektiven 

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bleibende Konzentrationsstörungen, Gedächtnisstörungen, Schlafstörungen, 

Nervosität, Schwindel und fluktuierende Sensibilitätsstörungen ohne eindeutige 

organische Erklärung; einen histrionischen Zustand mit ängstlich-dissoziativen, 

sensitiven, tic-haften, somatoformen und aggravatorischen Zügen (sonstige 

Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen [ICD-10: F68.8); eine neuropsychologisch 

unplausible und logisch inkonsistente Symptomproduktion. Es erscheine zweifelhaft 

bzw. sogar eher unwahrscheinlich, dass das Schädel-Hirn-Trauma über den 

chronischen posttraumatischen Kopfschmerz hinaus zu psychologischen bzw. auch 

psychiatrischen Defiziten geführt habe. Die vom Versicherten demonstrierten 

Auffälligkeiten und Beschwerden entsprächen keiner organischen Störung, sondern 

seien im wesentlichen Ausdruck einer unfallunabhängigen psychiatrischen Erkrankung. 

Gegenwärtig gebe es keine klaren Anhaltspunkte für relevante unfallbedingte 

neuropsychologische Defizite. Letztlich seien diese auch angesichts des radiologischen 

Befundes nicht zu erwarten. Aus neurologischer Sicht führten die Kopfschmerzen zu 

einer Einschränkung der allgemeinen Belastbarkeit, die jedoch gutachterlich im 

vorliegenden Fall kaum quantifizierbar sei. Darüber hinausgehende Einschränkungen 

seien bei unauffälligem neurologischem Status nicht erkennbar. Der entscheidende 

limitierende Faktor sei offensichtlich die psychiatrische Erkrankung (Gesamtgutachten 

vom 20. Februar 2013, UV-act. 208-1 ff; siehe auch das neurologische Teilgutachten 

vom 20. Februar 2013, UV-act. 208-7 ff., das psychiatrische Teilgutachten vom 29. 

November 2012, UV-act. 208-32 ff., und das neuropsychologische Teilgutachten vom 

6. September 2012, UV-act. 208-70 ff.; zur vom psychiatrischen Gutachter bei der 

behandelnden Dr. med. K.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, 

eingeholten Beurteilung vom 14. November 2012 siehe UV-act. 208-66 ff.). Das 

psychische Zustandsbild bewirke eine dauerhafte gesundheitliche Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit. Es sei nicht als direkte Folge des Unfallereignisses zu betrachten. 

Seine Entwicklung sei zwar vom Unfallereignis ausgelöst worden, letztlich aber von 

unfallfremden Faktoren bewirkt (UV-act. 208-64). Am 30. April 2013 nahm der 

psychiatrische Gutachter Dr. med. L.___, Spezialarzt für Psychiatrie und 

Psychotherapie FMH, Stellung zu den Ergänzungsfragen der Suva (siehe hierzu ihr 

Schreiben vom 27. März 2013, UV-act. 210). Er verneinte eine Teilkausalität zwischen 

dem Unfallereignis und dem psychischen Leiden. Die Ausweitung des anfänglich 

unfallbedingt aufgetretenen ängstlichen Zustandsbilds als ängstlich-reaktive 

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Verarbeitung des Schädelhirntraumas zum heutigen histrionischen Verhalten gehe auf 

unfallfremde Faktoren zurück. Die unfallkausalen Faktoren seien spätestens ein Jahr 

nach dem Unfall erloschen (UV-act. 214).

A.g  Mit Verfügung vom 24. Juli 2013 stellte die Suva die bisherigen 

Versicherungsleistungen (Taggeld und Heilkosten) per 31. Juli 2013 ein und wies den 

Anspruch auf weitere Versicherungsleistungen mangels Unfallkausalität der 

Beschwerden ab (UV-act. 220). In der Folge erhielt die Suva die von Dr. K.___ bei Dr. 

med. M.___, Fachärztin FMH für Neurologie, eingeholte konsiliarische Beurteilung vom 

29. Juli 2013 (UV-act. 225) und wurde über weitere von Dr. K.___ veranlasste 

Untersuchungen (neuropsychologisch und psychiatrisch) in Kenntnis gesetzt (UV-act. 

226 f.). Gegen die Verfügung erhob der Versicherte am 14. September 2013 Einsprache 

und machte geltend, er sei unfallbedingt mindestens zu 50% arbeitsunfähig (UV-act. 

235). In der ergänzenden Eingabe vom 25. Oktober 2013 beantragte er, die 

Versicherungsleistungen seien rückwirkend ab 1. August 2013 wieder aufzunehmen 

und es sei ein Obergutachten zur Frage "Unfallfolge oder Krankheit" und zum Ausmass 

der Arbeitsunfähigkeit anzuordnen (UV-act. 240). Sodann reichte er eine Stellungnahme 

von Dr. K.___ vom 13. September 2013 ein, worin sie sich zur gutachterlichen 

Beurteilung kritisch äussert (UV-act. 240). Die Suva wies die Einsprache am 3. Februar 

2014 ab. Sie stellte sich auf den Standpunkt, die gutachterliche Beurteilung sei 

beweiskräftig. Die Kopfschmerzen seien nicht quantifizierbar und der entscheidende 

limitierende Faktor sei die unfallunabhängige psychiatrische Erkrankung. Spätestens im 

Zeitpunkt vom 31. Juli 2013 hätten keine Unfallfolgen mehr vorgelegen (UV-act. 247).

B.   

B.a  Gegen den Einspracheentscheid vom 3. Februar 2014 richtet sich die vorliegende 

Beschwerde vom 6. März 2014. Der Beschwerdeführer beantragt darin, die 

Beschwerde sei zu schützen und die Vorinstanz zu verpflichten, die 

Versicherungsleistungen (Taggeld und Heilungskosten) bezogen auf den Unfall vom 5. 

Dezember 2008 rückwirkend per "1. April 2013" (richtig: 1. August 2013; siehe auch 

den Antrag Ziff. 1 in act. G 9) wieder aufzunehmen. Eventuell sei ein "ergänzendes 

Gutachten" anzuordnen. Subeventuell sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die 

Vorinstanz zurückzuweisen; unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Im Wesentlichen 

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bringt er vor, die von den Gutachtern gezogenen Schlüsse basierten auf 

ungenügenden Grundlagen. Es fehle die alles entscheidende Beurteilung der 

unfallfremden Faktoren im stationären Rahmen in einer auf Traumafolgestörungen 

spezialisierten Station (act. G 1). In der Beschwerdeergänzung vom 30. Mai 2014 bringt 

der Beschwerdeführer weitere Mängel an der gutachterlichen Einschätzung vor. Zudem 

hat er einen Bericht vom 31. Juli 2013 über das am 18. Juli 2013 abgehaltene 

Erstgespräch in der Sprechstunde für Belastungsreaktionen PTBS an der Klinik für 

Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsspital Zürich (act. G 9.1) sowie 

Stellungnahmen der behandelnden Dr. G.___ vom 24. März und vom 28. April 2014 ins 

Recht gelegt (act. G 9.2 f.).

B.b  Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 7. Juli 2014 

die Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung führt sie aus, die vom 

Beschwerdeführer eingereichten ärztlichen Berichte würden die Beweiskraft der 

gutachterlichen Einschätzung nicht erschüttern. Sollte das Gericht wider Erwarten eine 

andere Auffassung vertreten, wären den am Gutachten vom 20. Februar 2013 

beteiligten Experten die Unterlagen, auf die sich der Beschwerdeführer berufe, mit 

entsprechenden Ergänzungsfragen zu unterbreiten. Die im Zeitpunkt der 

Leistungseinstellung per 31. Juli 2013 anhaltenden Beschwerden könnten auf kein 

organisches Substrat zurückgeführt werden und stünden weder in einem natürlichen 

noch einem adäquaten Zusammenhang zum Unfall vom 5. Dezember 2008 (act. G 11).

B.c  In der Replik vom 17. Dezember 2014 hält der Beschwerdeführer unverändert an 

seinen Anträgen fest (act. G 25) und reicht einen Bericht des Psychiatrischen Zentrums 

N.___ vom 27. November 2014 über die stationäre Behandlung vom 28. Oktober bis 

21. November 2014 ein. Zuweisungsgrund bildete eine drohende Dekompensation bei 

bekanntem organischem Psychosyndrom (G 25.1).

B.d  Die Beschwerdegegnerin hat die Frist für eine Duplik unbenützt verstreichen 

lassen (vgl. act. G 27).

Erwägungen

1.   

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Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist mit Blick auf das 

Unfallereignis vom 5. Dezember 2008 der Anspruch des Beschwerdeführers auf 

Versicherungsleistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung über den 31. Juli 

2013 hinaus.

2.   

Nach Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) 

werden Leistungen der Unfallversicherung bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und 

Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt. Die 

Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt zunächst voraus, dass zwischen dem 

Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein natürlicher Kausalzusammenhang 

besteht. Ursachen im Sinn des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, 

ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als 

in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. 

Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen 

dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater 

Kausalzusammenhang besteht (BGE 129 V 181 E. 3.1 f.).

3.   

Zunächst ist die Frage zu beurteilen, ob der medizinische Sachverhalt spruchreif 

abgeklärt worden ist. Die Beschwerdegegnerin stützt sich auf die interdisziplinäre 

Beurteilung vom 20. Februar 2013 (UV-act. 208) und die ergänzende Stellungnahme 

des psychiatrischen Gutachters vom 30. April 2013 (UV-act. 214). Der 

Beschwerdeführer bringt dagegen verschiedene Mängel vor (act. G 1)

3.1  Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die 

streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden 

ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen 

Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind 

(BGE 125 V 351 E. 3a).

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3.2  Gegen die Beweiskraft der Einschätzung des psychiatrischen Gutachters verweist 

der Beschwerdeführer auf Stellungnahmen verschiedener medizinischer Fachpersonen.

3.2.1      In diesem Zusammenhang ist vorweg darauf hinzuweisen, dass ein den 

Beweisanforderungen grundsätzlich genügendes medizinisches Gutachten (BGE 125 V 

351 f. E. 3a und b) nicht in Frage gestellt werden kann und nicht ohne weiteres Anlass 

zu weiteren Abklärungen besteht, wenn und sobald die behandelnden medizinischen 

Fachpersonen nachher zu einer unterschiedlichen Beurteilung gelangen oder an 

vorgängig geäusserten abweichenden Auffassungen festhalten. Anders verhält es sich 

nur, wenn objektiv feststellbare Gesichtspunkte vorgebracht werden, die im Rahmen 

der Begutachtung unerkannt geblieben waren und die geeignet sind, zu einer anderen 

Beurteilung zu führen (Urteil des Bundesgerichts vom 29. Juli 2008, 9C_830/2007, E. 

4.3 mit Hinweisen). Ferner kann eine psychiatrische Exploration von der Natur der 

Sache her nicht ermessensfrei erfolgen. Sie eröffnet der begutachtenden 

psychiatrischen Fachperson daher praktisch immer einen gewissen Spielraum, 

innerhalb dessen verschiedene medizinisch-psychiatrische Interpretationen möglich, 

zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte oder die Expertin lege artis 

vorgegangen ist (Urteil des Bundesgerichts vom 5. März 2009, 8C_694/2008, E. 5.1.1).

3.2.2      Der Beschwerdeführer bringt vor, Dr. K.___ sei im Schreiben vom 13. 

September 2013 zum klaren Ergebnis gekommen, dass der Unfall mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit wesentlicher Kausalfaktor für die psychischen Beschwerden 

gewesen sei (act. G 9, Rz 2). Sie äusserte sich darin "aus ärztlicher 

Behandlersicht" (UV-act. 240-7) und nannte keine objektiven Gesichtspunkte, die 

Zweifel an der gutachterlichen Beurteilung entstehen lassen. Vielmehr beschränkte sie 

sich auf eine andere diagnostische  Würdigung des geklagten psychischen 

Leidensbilds. Die Unfallkausalität begründete sie im Wesentlichen mit der vor dem 

Unfall bestehenden 100%igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers (UV-act. 240-8) 

und damit mit der unfallversicherungsrechtlich unzulässigen Beweisregel „Post hoc 

ergo propter hoc“ (Urteil des Bundesgerichts vom 8. April 2009, 8C_945/2008, E. 6.2). 

Die Ausführungen von Dr. K.___ sind folglich weder geeignet eine Unfallkausalität der 

psychischen Leiden als überwiegend wahrscheinlich erscheinen zu lassen noch den 

Beweiswert der gutachterlichen Beurteilung zu erschüttern (vgl. vorstehende E. 3.2.1). 

Des Weiteren ist zu beachten, dass der psychiatrische Gutachter ausführlich begründet 

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hat, weshalb er die von Dr. K.___ gestellte Diagnose einer posttraumatischen 

Belastungsstörung für nicht zutreffend hält (UV-act. 208-59). In damit zu 

vereinbarender Weise verneinte der Beschwerdeführer denn auch ausdrücklich, 

Albträume vom Unfall zu haben (UV-act. 208-47; zur mehrfachen Nachfrage mit 

demselben Ergebnis UV-act. 208-59 unten; zum nicht in einem Zusammenhang mit 

dem Unfallereignis stehenden Inhalt der Albträume siehe auch UV-act. 140-1).

3.2.3      Zur Untermauerung der Zweifel am psychiatrischen Teilgutachten weist der 

Beschwerdeführer sodann auf die Ausführungen im Bericht der Klinik für Psychiatrie 

und Psychotherapie am Universitätsspital Zürich vom 31. Juli 2013 hin (act. G 9, Rz 3a 

und act. G 9.1). Diese stützten sich auf ein in der Sprechstunde für 

Belastungsreaktionen erfolgtes "Erstgespräch" vom 18. Juli 2013. Die medizinischen 

Fachpersonen äusserten sich hauptsächlich in genereller Weise zu den diagnostischen 

Voraussetzungen für eine posttraumatische Belastungsstörung, die sie - abgesehen 

von der Unfallerinnerung des Beschwerdeführers - ohne nähere konkrete Begründung 

und Diskussion als erfüllt erachteten. Ins Gewicht fällt sodann, dass sie bezüglich der 

diagnostischen Einordnung des Leidensbilds einen Vorbehalt anbrachten. Ihrer Ansicht 

nach müssten weitere psychische Störungen diskutiert werden. "Unsere 

Einschätzungen im Hinblick auf die Diagnose der posttraumatischen 

Belastungsstörung können daher und aufgrund der deutlich eingeschränkten 

Untersuchungsbedingungen und des fehlenden Langzeitverlaufs nur unter Vorbehalt 

betrachtet werden" (act. G 9.1, S. 1). Damit ist die Stellungnahme vom 31. Juli 2013 

nicht geeignet, die gutachterliche Beurteilung in Zweifel zu ziehen.

3.2.4      Der Beschwerdeführer sieht die Beweiskraft der gutachterlichen Beurteilung 

des Weiteren durch die davon abweichenden Stellungnahmen der behandelnden Dr. 

G.___ erschüttert (act. G 9, Rz 3b und act. G 9.2 f.). Wie die Beschwerdegegnerin 

zutreffend ausführt (act. G 11, Rz 5.2 c), beschränken sich die summarischen 

Ausführungen von Dr. G.___ in den E-Mails vom 24. März und vom 28. April 2014 (act. 

G 9.2 f.) auf eine psychiatrische Würdigung des gesundheitlichen Zustands. Die 

knappen Bemerkungen in der E-Mail vom 28. April 2014 zur Unfallkausalität stützen 

sich sodann allein auf die nicht massgebende "Post hoc ergo propter hoc"-Formel 

(siehe hierzu vorstehende E. 3.2.2). Die Aussage von Dr. G.___, "eine Aggravation ist 

mit Sicherheit ausgeschlossen!" (act. G 9.2), ist angesichts einer fehlenden 

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Begründung und von mehreren gegenteiligen Hinweisen aus den Akten - zumindest in 

dieser Deutlichkeit - nicht nachvollziehbar (vgl. UV-act. 61-4 f.; UV-act. 98-8 unten; UV-

act. 113-1; UV-act. 208-81; UV-act. 208-27 und -59 je unten). Zudem erweckt diese 

Aussage den Eindruck, dass Dr. G.___ ihrer Einschätzung unbesehen die subjektiven 

Angaben des Beschwerdeführers zu Grunde gelegt hat.

3.2.5      Was den Bericht des Psychiatrischen Zentrums vom 27. November 2014 

betreffend die vom 28. Oktober bis 21. November 2014 aufgrund drohender 

Dekompensation erfolgte Hospitalisation anbelangt (act. G 25.1), so beschlägt dieser 

einen rund 8 Monate nach dem angefochtenen Einspracheentscheid eingetretenen 

Sachverhalt und damit nicht die für die gerichtliche Beurteilung massgebenden 

tatsächlichen Verhältnisse (BGE 138 V 535 f. E. 2.2). Es ergeben sich daraus 

insbesondere keine objektiven Aspekte, welche die gutachterliche Einschätzung in 

Frage stellen. Schliesslich räumt der rechtskundig vertretene Beschwerdeführer zu 

Recht ein, dass der Bericht des Psychiatrischen Zentrums keine Angaben zur 

Unfallkausalität enthält (act. G 25, S. 4).

3.2.6      Insgesamt sind die Vorbringen des Beschwerdeführers nicht geeignet, die 

gutachterliche Beurteilung, die sämtliche Anforderungen an eine beweiskräftige 

medizinische Expertise erfüllt, in Frage zu stellen. Ein Bedarf für weitere medizinische 

Untersuchungen, insbesondere für die vom Beschwerdeführer zur Abgrenzung 

unfallfremder Faktoren beantragte stationäre Abklärung in einer auf 

Traumafolgestörungen spezialisierten Station (act. G 1, Rz 2 f., act. G 9, Rz 4, und act. 

G 25, Rz 2; siehe auch die Empfehlung von Dr. K.___ im Schreiben vom 13. September 

2013, UV-act. 240-8), ist deshalb zu verneinen.

4.  

Des Weiteren ist die Rechtmässigkeit der per 31. Juli 2013 angeordneten Einstellung 

der Taggeld- und Heilbehandlungsansprüche zu beurteilen.

4.1  Ob der Beschwerdeführer über den 31. Juli 2013 hinaus für die Folgen des 

Unfallereignisses vom 5. Dezember 2008 Anspruch auf die vorübergehenden 

Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) hat, hängt davon ab, ob im Zeitpunkt der 

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Leistungseinstellung von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine 

namhafte Besserung des Gesundheitszustands erwartet werden konnte (vgl. Art. 19 

Abs. 1 UVG). Diese Frage beurteilt sich namentlich nach Massgabe der zu erwartenden 

Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit sie unfallbedingt 

beeinträchtigt war. Dabei verdeutlicht die Verwendung des Begriffs "namhaft" des 

Gesetzgebers, dass die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins 

Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen genügen nicht (BGE 134 V 115 E. 

4.3).

4.2  Aus der beweiskräftigen gutachterlichen Beurteilung ergibt sich, dass aus 

neurologischer Sicht betreffend die vom Beschwerdeführer geklagten Kopfschmerzen 

keine Behandlungsmöglichkeiten mehr bestanden haben (UV-act. 208-4) und die vom 

Beschwerdeführer geklagten psychischen Leiden im Zeitpunkt des Fallabschlusses 

nicht (mehr) in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis 

gestanden sind (UV-act. 214; zum fehlenden adäquaten Kausalzusammenhang siehe 

nachfolgende E. 5.1). Im Übrigen ging med. pract. J.___ bereits in der Stellungnahme 

vom 25. Januar 2011 davon aus, dass die psychiatrisch-psychotherapeutischen 

Möglichkeiten nahezu erschöpft seien (UV-act. 143-2 unten). Dr. L.___ verneinte die 

Frage, dass von weiteren Behandlungen eine namhafte Besserung des 

"unfallbedingten Gesundheitszustandes" erwartet werden kann (UV-act. 208-64). Vor 

diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass keine Aussichten auf eine namhafte 

Verbesserung unfallbedingter Leiden durch eine weitere Behandlung bestanden haben. 

Den Akten lässt sich ferner nicht entnehmen, dass im Zeitpunkt der 

Leistungseinstellung per 31. Juli 2013 Eingliederungsmassnahmen der 

Invalidenversicherung angestanden sind, die geeignet gewesen wären, eine allfällige 

unfallbedingte Erwerbsunfähigkeit zu beeinflussen. Der Beschwerdeführer bringt auch 

nichts Gegenteiliges vor. Im Licht dieser Umstände erweist sich die Einstellung der aus 

dem Unfallereignis vom 5. Dezember 2008 im Sinn von Art. 6 Abs. 1 UVG 

resultierenden vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) per 31. Juli

2013 als rechtmässig.

5.   

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Zu prüfen bleibt schliesslich, ob über den 31. Juli 2013 hinaus natürlich und adäquat 

unfallkausale gesundheitliche Leiden bestehen, die einen Anspruch auf eine 

Invalidenrente (Art. 18 UVG) oder auf eine Integritätsentschädigung (Art. 24 UVG) 

begründen.

5.1  Wie bereits erwähnt (vgl. vorstehende E. 4.2), bestanden im Zeitpunkt des 

Fallabschlusses vom 31. Juli 2013 gemäss der beweiskräftigen gutachterlichen 

Beurteilung (UV-act. 214) keine natürlich unfallkausalen psychischen Leiden mehr, die 

zu einer Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit oder der Integrität führen. Die 

Beschwerdegegnerin legte sodann zutreffend (act. G 11, Rz 5.3) und vom 

Beschwerdeführer nicht (substanziiert) bestritten dar, dass die geklagten psychischen 

Leiden nicht in einem adäquaten Zusammenhang mit dem Unfallereignis stehen. 

Darauf wird verwiesen. Die Frage, ob die psychischen Leiden die Arbeitsfähigkeit oder 

die Integrität des Beschwerdeführers über den Einstellungszeitpunkt hinaus 

beeinträchtigen, kann deshalb offen gelassen werden.

5.2  Der neurologische Gutachter mass im beweiskräftigen Gutachten einzig den 

Kopfschmerzen eine Einschränkung der allgemeinen Belastbarkeit zu (zum Ausschluss 

unfallbedingter hirnorganischer Defizite aus neurologischer Sicht siehe UV-act. 208-27). 

Darüber hinausgehende Einschränkungen seien bei unauffälligem neurologischem 

Status nicht erkennbar. Ob und in welchem Umfang die Kopfschmerzen in einem 

natürlichen Kausalzusammenhang stehen, erscheint unklar, nachdem der 

psychiatrische Gutachter bezüglich der Kopfschmerzen von einer Überlagerung durch 

eine ausgeprägte (nicht natürlich unfallkausale [UV-act. 214]) somatoforme 

Komponente ausging, welche die spannungsbedingten und möglicherweise 

analgetikainduzierten Beschwerden überlagere (UV-act. 208-61, oben). Die Frage nach 

der natürlichen sowie adäquaten Unfallkausalität der Kopfschmerzen kann jedoch offen 

bleiben, wie sich aus den nachfolgenden Ausführungen ergibt.

5.2.1      Die versicherte Person trägt die Beweislast für das Bestehen eines 

Gesundheitsschadens und dessen Auswirkungen auf die Erwerbsfähigkeit und 

Integrität. Denn sie leitet daraus Rechte, den Anspruch auf eine Invalidenrente bzw. 

eine Integritätsentschädigung, ab. Gelingt es der versicherten Person, unter Einbezug 

der im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes gebotenen Abklärungen des 

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Versicherungsträgers (Art. 43 ATSG) bzw. - im Beschwerdefall - des 

Sozialversicherungsgerichts (Art. 61 lit. c ATSG), nicht, den geklagten 

Gesundheitsschaden und dessen die Erwerbsfähigkeit oder Integrität 

beeinträchtigenden Auswirkungen nachzuweisen, trägt sie daher die Folgen der 

Beweislosigkeit und sie verfügt mangels ausgewiesener Voraussetzungen über keinen 

Leistungsanspruch (vgl. BGE 115 V 44 E. 2b, 140 V 297 f. E. 4.1 und 139 V 564 E. 8.1).

5.2.2      Der neurologische Gutachter vermochte keine Quantifizierung der durch die 

Kopfschmerzen bedingten Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit vorzunehmen (UV-

act. 208-28). Gemäss dessen Ausführungen beruhe die Diagnose von Kopfschmerzen 

naturgemäss im Wesentlichen auf den Angaben eines Exploranden. Deren 

Auswirkungen könnten kaum direkt und objektiv organisch erfasst bzw. quantifiziert 

werden (UV-act. 208-27). Im vorliegend zu beurteilenden Fall ist von Bedeutung, dass 

trotz sorgfältig durchgeführter gutachterlicher Abklärungen die Auswirkungen von nicht 

objektivierbaren wie auch nicht (bildgebend) fassbaren Kopfschmerzen auf die 

Arbeitsfähigkeit und die Integrität vage und unbestimmt geblieben sind. Entscheidend 

ist weiter, dass aus den Akten zahlreiche Hinweise auf inkonsistente Leidensangaben 

seitens des Beschwerdeführers hervorgehen. Der Verdacht auf Aggravation wurde 

mehrmals geäussert (siehe hierzu die Hinweise in vorstehender E. 3.2.4). Auf den 

neuropsychologischen Gutachter wirkte der Beschwerdeführer "theatralisch mit 

Stöhnen und Klagen" (UV-act. 208-76). Die Symptomproduktion durch den 

Beschwerdeführer sei unplausibel und logisch inkonsistent gewesen (UV-act. 208-82). 

Bereits im neuropsychologischen Bericht der Rehaklinik Bellikon vom 17. Juli 2009 

wiesen die Experten auf heterogene Testergebnisse und subjektiv limitierende Gründe 

hin. Eine bewusstseinsnahe Antwortverzerrung im Sinn einer Aggravation sei nicht 

auszuschliessen, überwiegend sei jedoch eine Tendenz zur Selbstlimitierung und 

Abwehr von Leistungsanforderung aufgrund der subjektiven Überforderung (UV-act. 

61-4 f.). In einem späteren neuropsychologischen Bericht der Rehaklinik Bellikon vom 

8. Juni 2010 gelangten die Experten im Rahmen der Symptomvalidierung zu im 

Wesentlichen gleichen Ergebnissen. Sie hielten ausdrücklich fest, bei Vorliegen einer 

Verdeutlichung oder Aggravation sei die Plausibilität bzw. Glaubhaftigkeit des 

Ausmasses der angegebenen Beschwerden und der diagnostisch festgestellten 

Leistungseinbussen in Frage zu stellen (UV-act. 108-4 f.). Weder die Angaben des 

Beschwerdeführers (die von deutlichen Hinweisen auf Selbstlimitierung, Aggravation 

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und Inkonsistenzen begleitet werden) noch die Befunde anlässlich der Begutachtung 

ermöglichen eine plausible quantifizierbare Einschätzung der durch die Kopfschmerzen 

bedingten Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit und der Integrität. Aufgrund der 

auffälligen Leidenspräsentation sowie -schilderung durch den Beschwerdeführer ist 

von weiteren Abklärungen auch keine zusätzliche Erhellung der Verhältnisse zu 

erwarten (antizipierte Beweiswürdigung). Damit können Auswirkungen der 

Kopfschmerzen auf die Arbeitsfähigkeit und die Integrität trotz umfangreicher und 

langwieriger Abklärungen nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit als erstellt gelten. Die diesbezügliche 

Beweislosigkeit wirkt sich zu Lasten des Beschwerdeführers aus (vgl. zum Ganzen 

Urteil des Bundesgerichts vom 7. August 2008, 9C_164/2008, E. 4.3).

6.   

Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin die Heilbehandlungs- und 

Taggeldleistungen zu Recht per 31. Juli 2013 eingestellt und einen Anspruch auf 

weitere Leistungen (Rente und Integritätsentschädigung) verneint.

7.   

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu 

erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer keinen 

Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.   

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.   

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 28.09.2016
	Art. 6, 10, 16, 18 und 24 UVG. Beweiswürdigung Gutachten. Beweiskraft bejaht. Einstellung der Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen bestätigt. Beweislosigkeit betreffend einen unfallkausalen Schaden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit und Integrität. Kein Anspruch auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 28. September 2016,UV 2014/12).Entscheid vom 28. September 2016 

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