# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 290cc158-f455-5602-8ee9-9afc333ce04c
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-05-06
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 06.05.2025 200 2025 82
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2025-82_2025-05-06.pdf

## Full Text

AHV 200 2025 82 
KOJ/COC/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 6. Mai 2025

Verwaltungsrichter Kölliker
Gerichtsschreiberin Collatz

A.________
Beschwerdeführerin

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Bern 
Abteilung Beiträge und Zulagen, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 6. Januar 2025

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 6. Mai 2025, AHV 200 2025 82

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Sachverhalt:

A.

Mit zwei Verfügungen vom 22. November 2024 setzte die Ausgleichskasse 
des Kantons Bern (AKB bzw. Beschwerdegegnerin) die von der 1954 gebo-
renen A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) als Selbststän-
digerwerbende für die Jahre 2021 und 2022 zu entrichtenden persönlichen 
AHV/IV/EO-Beiträge, die Beiträge an die Familienausgleichskasse sowie 
die Verwaltungskostenbeiträge definitiv auf Fr. 6'950.-- resp. Fr. 8'064.45 
fest, basierend u.a. auf einem reinen Erwerbseinkommen von Fr. 70'000.-- 
(Akten der AKB [act. II] 3 und 4). Die dagegen erhobene Einsprache 
(act. II 13) wies die AKB mit Entscheid vom 6. Januar 2025 ab (act. II 14).

B. 

Hiergegen erhob die Versicherte am 2. Februar 2025 Beschwerde. In der 
verbesserten Eingabe vom 15. Februar 2025 beantragte sie sinngemäss 
die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids, die Reduktion 
des angerechneten reinen Erwerbseinkommens und die Neuberechnung 
der persönlichen Beiträge als Selbstständigerwerbende.

Mit Beschwerdeantwort vom 21. März 2025 schloss die Beschwerdegegne-
rin auf Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 

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6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 84 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die 
Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10]). Da auch die 
Bestimmungen über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; 
Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 
über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, 
ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 6. Januar 
2025 (act. II 14). Streitig und zu prüfen ist die Höhe der von der Beschwer-
deführerin als Selbstständigerwerbende für die Jahre 2021 und 2022 zu 
entrichtenden persönlichen Beiträge.

1.3 Die im Streit liegenden Beiträge belaufen sich auf Fr. 15'014.45 
(Fr. 6'950.-- [für das Jahr 2021; act. II 3] + Fr. 8'064.45 [für das Jahr 2022; 
act. II 4]), weshalb die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche 
Zuständigkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2. 

2.1 Nach dem AHVG versichert sind unter anderem die natürlichen 
Personen mit Wohnsitz in der Schweiz (Art. 1a Abs. 1 lit. a AHVG). Die 
Versicherten sind beitragspflichtig, solange sie eine Erwerbstätigkeit ausü-
ben (Art. 3 Abs. 1 AHVG). Die Beiträge der erwerbstätigen Versicherten 
werden in Prozenten des Einkommens aus unselbstständiger und selbst-

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ständiger Erwerbstätigkeit festgesetzt (Art. 4 Abs. 1 AHVG). Die Beiträge 
von Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit sind periodisch fest-
zusetzen und zu entrichten (Art. 14 Abs. 2 Satz 1 AHVG).

2.2 Gemäss Art. 22 Abs. 1 der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über 
die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV; SR 831.101) werden 
die Beiträge Selbstständigerwerbender für jedes Beitragsjahr festgesetzt; 
als Beitragsjahr gilt das Kalenderjahr. Für die Bemessung der Beiträge 
massgebend ist das Einkommen nach dem Ergebnis des im Beitragsjahr 
abgeschlossenen Geschäftsjahres und das am Ende des Geschäftsjahres 
im Betrieb investierte Eigenkapital (Abs. 2).

2.3 Die Ermittlung des für die Festsetzung der persönlichen Beiträge 
von Selbstständigerwerbenden massgebenden Erwerbseinkommens wird 
in Art. 9 AHVG geregelt. Das Einkommen aus selbstständiger Erwerbs-
tätigkeit und das im Betrieb eingesetzte eigene Kapital werden von den 
kantonalen Steuerbehörden ermittelt und den Ausgleichskassen gemeldet 
(Art. 9 Abs. 3 AHVG). Die Angaben der kantonalen Steuerbehörden sind 
für die Ausgleichskassen verbindlich (Art. 23 Abs. 4 AHVV; BGE 139 V 537 
E. 2.1 S. 541).

2.3.1 Von rechtskräftigen Steuertaxationen ist dann abzuweichen, wenn 
diese klar ausgewiesene Irrtümer enthalten, die ohne weiteres richtigge-
stellt werden können, oder wenn sachliche Umstände gewürdigt werden 
müssen, die steuerrechtlich belanglos, sozialversicherungsrechtlich aber 
bedeutsam sind. Um eine verschiedene Betrachtungsweise der Steuer-
behörde und der AHV-Verwaltung zu vermeiden, sollen die Ausgleichskas-
sen eigene nähere Abklärungen nur vornehmen, wenn sich ernsthafte 
Zweifel an der Richtigkeit der Steuermeldung ergeben. Die versicherte Per-
son hat demnach ihre Rechte, auch im Hinblick auf die AHV-rechtliche Bei-
tragspflicht, in erster Linie im steuerrechtlichen Veranlagungs- und 
Rechtsmittelverfahren zu wahren. Sieht sie davon ab, bleibt es grundsätz-
lich bei der Steuermeldung (Art. 9 Abs. 3 AHVG; Art. 23 Abs. 4 AHVV; BGE 
147 V 114, 145 V 50 E. 3.3 S. 54, 139 V 537 E. 5.5 S. 546,134 V 250 E. 
3.3 S. 253, 121 V 80 E. 2c S. 83, 110 V 369 E. 2a S. 370; SVR 2020 AHV 
Nr. 11 S. 29, 9C_543/2019 E. 3.2.1).

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Die genannten Grundsätze gelten auch hinsichtlich einer steuerlichen Er-
messenstaxation. Die auf einer rechtskräftigen Ermessensveranlagung 
beruhende Steuermeldung ist somit für das AHV-Durchführungsorgan bzw. 
das Sozialversicherungsgericht verbindlich, obschon die Ermessensein-
schätzung einer im ordentlichen Veranlagungsverfahren ergangenen, auf-
grund von konkreten Positionen errechneten Taxation an Genauigkeit 
nachsteht (ZAK 1988 S. 298 E. 3).

2.3.2 Nach der Rechtsprechung darf das Sozialversicherungsgericht 
selbst dann nicht von einer rechtskräftigen Steuertaxation abweichen, wenn 
die Abklärung ergibt, dass die Veranlagung für die direkte Bundessteuer 
wahrscheinlich korrigiert worden wäre, wenn sie rechtzeitig mit einem ge-
setzlichen Rechtsmittel angefochten worden wäre. Denn einmal hat jede 
rechtskräftige Steuertaxation die Vermutung für sich, sie entspreche dem 
wirtschaftlichen Sachverhalt. Zum anderen ist zu beachten, dass das Sozi-
alversicherungsgericht zum Steuergericht würde, wenn es beurteilen sollte, 
ob bei rechtzeitiger Erhebung der gesetzlichen Rechtsmittel die Veranla-
gung für die direkte Bundessteuer mit praktischer Sicherheit korrigiert wor-
den wäre. Dies widerspräche indessen offensichtlich der vom Gesetz vor-
genommenen Kompetenzabgrenzung zwischen den Steuer- und Sozialver-
sicherungsorganen (BGE 110 V 369 E. 2b S. 372; SVR 2021 AHV Nr. 5 
S. 13, 9C_681/2019 E. 3.2; ZAK 1992 S. 34 E. 3c).

3.

3.1 Die Steuerbehörde legte das Einkommen der Beschwerdeführerin 
und ihres Ehemannes für die Steuerjahre 2021 und 2022 ermessensweise 
auf Fr. 70'000.-- resp. Fr. 120'000.-- fest (act. II 1 und 2). Da das Einzel-
unternehmen im Bereich …/… (UID-Register Nr.; vgl. Beschwerdeantwort 
S. 1 f. Ziff. 1) auf die Beschwerdeführerin registriert ist und die Steuermel-
dungen pro 2021 und 2022 auf den Namen der Beschwerdeführerin aus-
gestellt sind, ist es nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin 
diese Ermessenstaxation als Grundlage für die Bemessung der Beiträge 
der Beschwerdeführerin als Selbstständigerwerbende beigezogen hat. Dies 
wird denn auch nicht bestritten.

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3.2

3.2.1 Die Steuerbehörde legte das Einkommen für das Steuerjahr 2021 
ermessensweise auf Fr. 70’000.-- fest (act. II 1). Von diesem Betrag rech-
nete die Beschwerdegegnerin die steuerrechtlich zulässigen Abzüge nach 
Art. 9 Abs. 4 AHVG in der Höhe von Fr. 5'230.10 auf. Davon zog sie die im 
Beitragsjahr 2021 aufgelaufenen Zinsen von 0 % des im Betrieb 
investierten Eigenkapitals von Fr. 30'000.-- (act. II 1; vgl. Art. 9 Abs. 2 lit. f 
AVHG i.V.m. Art. 18 Abs. 2 AHVV sowie die gestützt darauf vom 
Bundesamt für Sozialversicherungen [BSV] erfolgte Mitteilung an die AHV-
Ausgleichskassen und EL-Durchführungsstellen Nr. 447 vom 13. Januar 
2022) und den Freibetrag für Altersrentner in der Höhe von Fr. 16'800.-- 
(Art. 4 Abs. 2 lit. b AHVG i.V.m. Art. 6quater Abs. 4 AHVV) ab. Dies ergibt ein 
Einkommen von Fr. 58'430.10 (Fr. 70'000.-- + Fr. 5'230.10 - Fr. 16'800.--) 
resp. ein für die Beitragsberechnung massgebendes und auf die nächsten 
Fr. 100.-- abgerundetes (Art. 8 Abs. 1 AHVG) Einkommen von Fr. 58'400.--. 
Gestützt darauf legte die Beschwerdegegnerin die persönlichen 
AHV/IV/EO-Beiträge auf Fr. 5'840.40 fest (Beitragssatz von 10 %; vgl. BSV, 
Beitragstabellen Selbstständigerwerbende und Nichterwerbstätige 
AHV/IV/EO, gültig ab 1. Januar 2021). Im Weiteren bewegen sich die von 
der Beschwerdegegnerin erhobenen Verwaltungskostenbeiträge von 
Fr. 175.20 innerhalb des bundes- resp. kantonalrechtlich zulässigen Rah-
mens (vgl. Art. 157 AHVV i.V.m. Art. 1 der Verordnung vom 21. Oktober 
2009 des EDI über den Höchstansatz der Verwaltungskostenbeiträge in der 
AHV [SR 831.143.41] und Art. 61 Abs. 2 lit. d AHVG i.V.m. Art. 16 Abs. 1 
der kantonalen Verordnung über die Ausgleichskasse des Kantons Bern 
und ihre Zweigstellen vom 4. November 1998 [AKBV; BSG 841.111]). 
Schliesslich finden sich auch mit Bezug auf die Beiträge an die Familien-
ausgleichskasse in der Höhe von Fr. 934.40 (Beitragssatz von 1.6 %) keine 
Anhaltspunkte in den Akten, welche Anlass zu weiteren Abklärungen bieten 
(BGE 131 V 329 E. 4 S. 330, 110 V 48 E. 4a S. 53). 

Demnach hat die Beschwerdegegnerin die persönlichen Beiträge der Be-
schwerdeführerin als Selbstständigerwerbende für das Jahr 2021 zu Recht 
auf Fr. 6'950.-- festgelegt.

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3.2.2 Die Steuerbehörde legte das Einkommen aus selbstständiger Er-
werbstätigkeit für das Steuerjahr 2022 ermessensweise auf Fr. 120'000.-- 
fest (act. II 2). Davon rechnete die Beschwerdegegnerin einen reduzierten 
Betrag von Fr. 70'000.-- als reines Erwerbseinkommen an (act. II 4), da die 
Beschwerdeführerin ihre selbstständige Erwerbstätigkeit per 31. März 2022 
aufgegeben habe (vgl. Beschwerdeantwort S. 3 Ziff. 2). Dies ist nicht zu 
beanstanden, zumal die dieser Einkommensbemessung zugrunde liegende 
Steuertaxation mangels konkreter und anderslautender Angaben der Be-
schwerdeführerin weder auf einem klaren Irrtum, der ohne weiteres richtig 
gestellt werden könnte, beruht noch insoweit ein sachlicher Umstand er-
sichtlich ist bzw. geltend gemacht wird, der zwar sozialversicherungsrecht-
lich relevant, steuerrechtlich aber belanglos wäre (vgl. E. 2.3.1 hiervor). Für 
die hier interessierenden Beitragsjahre 2021 und 2022 von vornherein nicht 
relevant sind die von der Beschwerdeführerin aufgeführten aktuellen 
ehelichen Renteneinkommen. 

Vom vorerwähnten Betrag von Fr. 70'000.-- rechnete die Beschwerdegeg-
nerin die steuerrechtlich zulässigen Abzüge nach Art. 9 Abs. 4 AHVG in der 
Höhe von Fr. 7’295.60 auf. Davon zog sie die im Beitragsjahr 2022 
aufgelaufenen Zinsen von 1.5 % des im Betrieb investierten Eigenkapitals 
von Fr. 30'000.-- (act. II 2; vgl. Art. 9 Abs. 2 lit. f AVHG i.V.m. Art. 18 Abs. 2 
AHVV sowie die gestützt darauf vom BSV erfolgte Mitteilung an die AHV-
Ausgleichskassen und EL-Durchführungsstellen Nr. 462 vom 11. Januar 
2023) und den Freibetrag für Altersrentner in der Höhe von Fr. 4’200.-- 
(Art. 4 Abs. 2 lit. b AHVG i.V.m. Art. 6quater Abs. 4 AHVV) ab. Dabei berück-
sichtigte die Beschwerdegegnerin den Umstand, dass die Beschwerdefüh-
rerin im Jahr 2022 ihre selbstständige Erwerbstätigkeit nur für drei Monate 
ausübte und passte die aufgelaufenen Zinsen und den Freibetrag für Al-
tersrentner entsprechend an resp. reduzierte die entsprechenden Beträge 
verhältnismässig. Dies ergibt ein Einkommen von Fr. 72'986.10 
(Fr. 70'000.-- + Fr. 7'298.60 - Fr. 121.50 - Fr. 4'200.--) resp. ein für die Bei-
tragsberechnung massgebendes und auf die nächsten Fr. 100.-- 
abgerundetes (Art. 8 Abs. 1 AHVG) Einkommen von Fr. 72'900.--. Gestützt 
darauf legte die Beschwerdegegnerin die persönlichen AHV/IV/EO-Beiträge 
auf Fr. 7'290.-- fest (Beitragssatz von 10 %). Im Weiteren bewegen sich die 
von der Beschwerdegegnerin erhobenen Verwaltungskostenbeiträge von 

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Fr. 218.70 innerhalb des bundes- resp. kantonalrechtlich zulässigen Rah-
mens (vgl. Art. 157 AHVV i.V.m. Art. 1 der Verordnung vom 21. Oktober 
2009 des EDI über den Höchstansatz der Verwaltungskostenbeiträge in der 
AHV und Art. 61 Abs. 2 lit. d AHVG i.V.m. Art. 16 Abs. 1 AKBV). Schliess-
lich finden sich auch mit Bezug auf die Beiträge an die Familienausgleichs-
kasse in der Höhe von Fr. 555.75 (Beitragssatz von 1.4 %) wiederum keine 
Anhaltspunkte in den Akten, welche Anlass zu weiteren Abklärungen bie-
ten.

Nach dem Dargelegten ist es nicht zu beanstanden, dass die Beschwerde-
gegnerin die persönlichen Beiträge der Beschwerdeführerin als Selbststän-
digerwerbende für das Jahr 2022 auf Fr. 8'064.45 festgelegt hat.

3.3 Die Beschwerdeführerin bringt keine Rügen vor, welche (hier allein 
zu berücksichtigende) spezifische ahv-rechtliche Gesichtspunkte betreffen. 
Diesbezüglich ist nochmals hervorzuheben, dass die Beschwerdegegnerin 
hinsichtlich der Festsetzung der sozialversicherungsrechtlichen Beiträge an 
die rechtskräftigen Angaben der Steuerbehörde gebunden ist und dies na-
mentlich auch, wenn wie hier eine Ermessenstaxation erfolgt ist (vgl. E. 2.3 
und 2.3.1 hiervor). Gründe für ein Abweichen von der Steuertaxation wie 
auch für eine Korrektur der weiteren Beitragsberechnungspositionen sind 
hier dem oben Erwähnten zufolge nicht gegeben.

4.

Zusammenfassend sind das für die Beitragsbemessung herangezogene 
steuerliche Einkommen und somit auch die erhobenen AHV/IV/EO-
Beiträge, die Beiträge an die Familienausgleichskasse sowie die Verwal-
tungskostenbeiträge der Beschwerdeführerin als Selbstständigerwerbende 
für die Jahre 2021 und 2022 zutreffend. Der angefochtene Einspracheent-
scheid erweist sich somit als rechtens und die Beschwerde ist abzuweisen.

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5.

5.1 Das vorliegende Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 61 Ingress ATSG 
i.V.m. Art. 102 ff. VRPG und Art. 1 des Dekrets vom 24. März 2010 betref-
fend die Verfahrenskosten und die Verwaltungsgebühren der Gerichts-
behörden und der Staatsanwaltschaft [Verfahrenskostendekret, VKD; BSG 
161.12]; vgl. auch BBl 2018 1639). Die Verfahrenskosten bestehen aus 
einer Pauschalgebühr (Art. 103 Abs. 1 Satz 1 VRPG). Die Behörde setzt 
die Gebühr gestützt auf die gesetzliche Gebührenordnung nach pflicht-
gemässem Ermessen fest (Art. 103 Abs. 2 VRPG). Die Gebühren für die 
Beurteilung von Streitigkeiten durch das Verwaltungsgericht betragen auf 
dem Gebiet des Sozialversicherungsrechts Fr. 200.-- bis Fr. 2'500.-- (Art. 4 
Abs. 2 i.V.m. Art. 51 lit. e VKD).

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 500.--, sind entspre-
chend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführerin zur Bezah-
lung aufzuerlegen. Diese sind dem geleisteten Kostenvorschuss von 
Fr. 800.-- zu entnehmen. Die Restanz von Fr. 300.-- ist der Beschwerde-
führerin nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zurückzuerstatten.

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Um-
kehrschluss]).

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss von 
Fr. 800.-- entnommen. Die Restanz von Fr. 300.-- wird ihr nach Eintritt 
der Rechtskraft des Urteils zurückerstattet.

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3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- A.________
- Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Beiträge und Zulagen 
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.