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**Case Identifier:** 5d9fc557-c464-5ced-8082-3f2f17432727
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-13
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 13.03.2014 200 2013 926
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2013-926_2014-03-13.pdf

## Full Text

200 13 926 IV
SCI/SAW/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 13. März 2014

Verwaltungsrichter Schwegler, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Knapp, Verwaltungsrichter Schütz 
Gerichtsschreiberin Winiger

A.________
vertreten durch B.________,
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 26. September 2013

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. März 2014, IV/13/926, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1956 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) ist 
von Beruf ... und arbeitete über Jahre bei der B.________ als ... (Akten der 
IV-Stelle Bern [IVB bzw. Beschwerdegegnerin, act. II] 3 S. 5 f. Ziffern 5.2, 
5.4). Am 1. Oktober 2010 meldete er sich unter Hinweis auf eine unfallbe-
dingt erfolgte Kreuzbandbehandlung und Meniskusentfernung im linken 
Knie (Unfall vom 29. Dezember 1982) sowie Arthrose und gestützt auf ei-
nen Skiunfall vom 30. Januar 2010 (act. II 15 S. 12) bei der Eidgenössi-
schen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an (act. II 3 S. 7 
Ziffer 6.2). Am 26. November 2010 wurde im rechten Knie (act. II 18 S. 8) 
und am 6. Dezember 2010 im linken Knie eine Knietotalprothese eingesetzt 
(act. II 29 S. 13).

Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen gewährte die IVB am 
26. Mai 2011 Frühinterventionsmassnahmen (act. II 31). Zudem richtete sie 
während den beruflichen Massnahmen vom 19. September 2011 bis zum 
16. Oktober 2011 Taggeldleistungen aus (act. II 35). Nachdem weder bei 
der ehemaligen Arbeitgeberin noch auf dem freien Arbeitsmarkt eine Ein-
gliederung erfolgen konnte, wies die IVB mit Verfügung vom 15. August 
2012 das Gesuch um (weitere) berufliche Massnahmen ab und stellte den 
Rentenentscheid in Aussicht (act. II 38). 

Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), welche seit dem 
29. Dezember 1982 die gesetzlichen Versicherungsleistungen erbringt, 
schloss den Fall mit Schreiben vom 19. November 2012 per 30. November 
2012 ab (act. II 41). Mit Verfügung vom 24. April 2013 sprach sie ab dem 
1. Dezember 2012 bei einem ermittelten Invaliditätsgrad (IV-Grad) von 32% 
eine Rente sowie eine Integritätsentschädigung in der Höhe von 
Fr. 19'488.-- zu (act. II 44). 

Nachdem die IVB beim Regionalen Ärztlichen Dienst der IV-Stellen 
Bern/Freiburg/Solothurn (RAD) eine Stellungnahme datiert vom 25. Juni 
2013 eingeholt hatte (act. II 48), verneinte sie nach durchgeführtem Vorbe-
scheidverfahren (act. II 49) bei einem ermittelten IV-Grad von 39% mit Ver-

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fügung vom 26. September 2013 den Anspruch auf eine Invalidenrente (IV-
Rente, act. II 53).

B.

Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch die B.________, am 
21. Oktober 2013 Beschwerde und beantragte die Aufhebung der ange-
fochtenen Verfügung sowie die Ausrichtung einer Viertelsrente ab dem 1. 
November 2011.

Mit Beschwerdeantwort vom 21. November 2013 beantragte die Be-
schwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde.

Mit prozessleitender Verfügung vom 26. November 2013 wurde die Be-
schwerdeantwort dem Beschwerdeführer zur Kenntnis gebracht. 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 

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über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 26. September 2013 
(act. II 53). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers 
auf eine IV-Rente.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

2.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem IV-Grad 
von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem 
IV-Grad von mindestens 40% ein solcher auf eine Viertelsrente.

2.3 Für die Bestimmung des IV-Grades wird das Erwerbseinkommen, 
das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durch-
führung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmass-
nahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits-
marktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, 

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das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 
ATSG).

2.4 Um den IV-Grad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 
Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte und 
gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 
Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu be-
urteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren sind 
ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, 
welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden können 
(BGE 132 V 93 E. 4 S. 99). 

Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass das 
Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, unab-
hängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

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3.

Gemäss dem Bericht des RAD-Arztes Dr. med. C.________, Facharzt für 
orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates 
FMH, vom 25. Juni 2013 (act. II 48 S. 3) ist dem Beschwerdeführer die bis-
herige Tätigkeit als ... (mit der … und … samt…) seit dem 26. November 
2010 nicht mehr zumutbar. Überdies sind auch das Steigen auf Lei-
tern/Gerüste, Tätigkeiten in der Hocke oder kniend sowie längere Gehstre-
cken auf unebenen Unterlagen nicht mehr ausführbar. Gemäss dem Zu-
mutbarkeitsprofil kann jedoch eine angepasste, wechselbelastende oder 
vorwiegend sitzende Tätigkeit mit gelegentlichem Heben und Tragen von 
Gewichten bis 10-15 kg, ohne repetitives Treppengehen, in einem ganztä-
gigen Pensum ausgeübt werden. Diese Beurteilung ist in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge nachvollziehbar und seitens des Be-
schwerdeführers zu Recht auch nicht bestritten. Die Einschätzung stimmt 
zudem mit der Beurteilung der Rehaklinik F.________ vom 3. März 2011 
(act. II 29 S. 29), den Berichten des SUVA-Kreisarztes Dr. med. 
D.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 
Bewegungsapparates FMH, vom 6. Dezember 2011 (act. II 36.1 S. 57 f. 
Ziffer 5) und vom 19. Dezember 2012 (act. II 42 S. 39 f. Ziffer 3) wie auch 
mit den Berichten bezüglich den durchgeführten Eingliederungs- und Um-
platzierungsmassnahmen (act. II 40.2 S. 66 Ziffer 4) überein. Auf den RAD-
Arztbericht ist somit ohne weiteres abzustellen. 

Streitig ist dagegen der von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Ein-
kommensvergleich (vgl. Beschwerde S. 3 f. Ziffer 3). 

4.

4.1 Ausgehend von der zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 100% in einer 
angepassten Tätigkeit (vgl. E. 3 hiervor) ist der IV-Grad (vgl. E. 2.3 hiervor) 
zu bestimmen.

4.1.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 

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tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-
passten Verdienst angeknüpft (BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30, 134 V 322 E. 
4.1 S. 325).

4.1.2 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person konkret steht (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301; SVR 2011 IV Nr. 37 
S. 110 E. 4.1). Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheits-
schadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbs-
tätigkeit aufgenommen, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöh-
ne gemäss den vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruk-
turerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301; 
SVR 2010 IV Nr. 52 S. 162 E. 4.3.1).

Es gilt zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, 
die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich 
zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern 
lohnmässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurch-
schnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Diesem Umstand ist mit ei-
nem Abzug vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen (BGE 134 V 322 E. 5.2 
S. 327, 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481). Die Frage, ob und in welchem Ausmass 
Tabellenlöhne herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und 
beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Ein-
schränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Be-
schäftigungsgrad). Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalidenein-
kommen ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wo-
bei der Abzug auf insgesamt höchstens 25% zu begrenzen ist (BGE 135 V 
297 E. 5.2 S. 301, 134 V 322 E. 5.2 S. 327; SVR 2011 IV Nr. 31 S. 91 
E. 4.1.1).

4.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt 
des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei 
Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erhe-
ben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen 
bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222, 128 V 
174).

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Nach dem Unfall vom 30. Januar 2010 war der Beschwerdeführer bis zum 
24. Mai 2010 zu 100% arbeitsunfähig und bezog entsprechend Taggelder 
der Unfallversicherung (act. II 3 S. 7; 48). Danach bestand bis zur Operati-
on vom 26. November 2010 (act. II 18 S. 8) wiederum eine volle Arbeits-
fähigkeit. Seit dieser Operation ist der Beschwerdeführer in der ange-
stammten Tätigkeit jedoch nun auf Dauer arbeitsunfähig (act. II 48 S. 3).

Unter Berücksichtigung des ab November 2010 laufenden Wartejahres 
gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG und der sechsmonatigen Wartefrist 
gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG liegt, bei Anmeldung bereits im Oktober 2010 
(act. II 3), der frühest mögliche Rentenbeginn im November 2011 und es 
sind die für den Einkommensvergleich massgebenden Werte vorliegend 
auf das Jahr 2011 zu beziehen.

4.2.1 Zwischen den Parteien ist die Berechnung des Valideneinkommens 
in der rentenabweisenden Verfügung vom 26. September 2013 (act. II 53) 
streitig. 

Der Beschwerdeführer arbeitete ab November 1982 bei der B.________ 
als ... (act. II 12 S. 2 f. Ziffern 2.1, 2.7). Das Arbeitsverhältnis wurde per 
30. November 2012 aus medizinischen Gründen aufgelöst (act. II 37 S. 1; 
41). Ohne den Skiunfall im Januar 2010 (act. II 15 S. 12) wäre der Be-
schwerdeführer immer noch in seiner angestammten Tätigkeit bei der 
B.________ tätig. 

Als Einkommen, das der Beschwerdeführer zuletzt ohne die hier relevanten 
Beeinträchtigungen erzielt hat, ist jenes im Jahr 2009 zuzuziehen. In den 
Akten liegen die einzelnen Lohnauszüge des Jahres 2009, wonach das 
Gehalt bis Mai 2009 auf einem Basislohn von Fr. 84'768.-- und anschlies-
send auf demjenigen von Fr. 86'523.-- berechnet wurde. Zudem ist ersicht-
lich, dass im schliesslich ausbezahlten Lohn bereits sämtliche damals er-
zielten Zuschüsse (Nacht- und Wochenendarbeiten, 13. Monatslohn) ent-
halten waren (act. II 42 S. 45 ff.). Dem Auszug aus dem individuellen Konto 
(IK-Auszug) kann zudem für das Jahr 2009 ein beitragspflichtiges Einkom-
men von Fr. 89'825.-- entnommen werden (act. II 42 S. 18). Aus den Akten 
ergeben sich keine Anhaltspunkte, die gegen das Abstellen auf das 
gemäss IK-Auszug effektiv im Jahr 2009 erzielte Einkommen sprechen. 

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Daran ändern insbesondere die Angaben der Arbeitgeberin vom 17. No-
vember 2010 nichts (act. II 12 S. 4). So gab diese an, der Beschwerdefüh-
rer verdiene seit dem 25. November 2010 effektiv Fr. 89'626.-- (act. II 12 S. 
3 Ziffer 2.10). Das davon abweichende angebliche Jahresgehalt ohne Ge-
sundheitsschaden für das Jahr 2010 von Fr. 91'626.-- wurde weder näher 
begründet noch belegt, weshalb auf dieses nicht abgestellt werden kann 
(act. II 12 S. 4 Ziffer 2.11). Schliesslich bleibt auch die Berechnung in der 
Beschwerde (S. 4) – obwohl sie den Anschein von Genauigkeit hat – rein 
hypothetisch. Dies weil sie insbesondere auf einer Angabe der Arbeitgebe-
rin für das Jahr 2010 basiert, welche nicht nachvollziehbar ist. Zudem ist 
das berechnete Valideneinkommen in der Höhe von Fr. 94'025.75 im Ver-
gleich mit dem Durchschnitt der letzten Einkommen (IK-Auszug, act. II 42 
S. 15 ff.) bedeutend höher. Ein solcher Einkommenssprung nach oben 
lässt sich weder mittels einer Lohnerhöhung – im Jahr 2009 erhielt der Be-
schwerdeführer sogar ein geringeres Gehalt als im Jahre 2008 (act. II 42 
S. 18) – erklären, noch sind andere Gründe ersichtlich (z.B. Weiterbildun-
gen), die annehmen liessen, die geltend gemachte Lohnsteigerung wäre 
tatsächlich im Gesundheitsfall mit mindestens überwiegender Wahrschein-
lichkeit eingetreten. Betreffend die geltend gemachten Zulagen in der Höhe 
von Fr. 1'856.-- ist zum einen darauf hinzuweisen, dass solche im Wesent-
lichen von den effektiven Umständen abhängig sind und daher nicht auf 
diese Art und Weise in die Berechnung einfliessen können, zum anderen 
im hier verwendeten Einkommen aus dem Jahr 2009 solche Zulagen 
durchaus bereits enthalten und damit berücksichtigt sind. Schliesslich sind 
auch die geltend gemachten nicht näher definierten Prämien in der Höhe 
von Fr. 1'050.-- unbelegt. Denn solche Auszahlungen sind weder aus den 
Lohnauszügen des Jahres 2009 (act. II 42 S. 45 ff.) ersichtlich, noch er-
wähnte die Arbeitgeberin im Fragebogen vom 17. November 2010 zusätz-
lich ausgerichtete Ferienzulagen, Prämien oder anderweitige Gratifikatio-
nen (act. II 12 S. 3 Ziffer 2.10). Anders verhält es sich hingegen mit den 
geltend gemachten Treueprämien. Aus dem für den Beschwerdeführer 
massgeblichen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) der B.________ 2011 (S. 53 
Ziffer 102) ergibt sich, dass er, nachdem er im Jahr 2007 das 25-igste 
Dienstjahr absolviert hatte (korrelierend mit dem IK-Auszug, act. II 42 S. 
16), damals eine Sonderzahlung erhalten hat und im Jahr 2012 Anspruch 
auf eine Treueprämie nach 30 Dienstjahren gehabt hätte. Besteht An-

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spruch auf eine hinsichtlich des Zeitpunkts der Ausrichtung wie auch der 
Höhe fest vereinbarte Treueprämie, so ist diese im Valideneinkommen pro 
rata zu berücksichtigen (Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 6. Juni 
2008, 9C_6/2008, E. 4.3 e contrario). Dies ergibt im vorliegenden Fall das 
Folgende: Dem im IK-Auszug pro 2009 ausgewiesenen Einkommen ist der 
zwölfte Teil des damals ausgerichteten Lohnes ohne Zulagen von Fr. 
86'523.-- pro rata (ein Fünftel) hinzuzurechnen. Es ergibt sich damit ein 
Valideneinkommen per 2009 von Fr. 91'267.05 (Fr. 89'825.-- + [86'523.-- : 
12 : 5]). Angepasst an die Lohnentwicklung (von 119.2 Punkten [2009] auf 
119.9 [2010] und von 100 Punkten [2010] auf 100.5 [2011]; Bundesamt für 
Statistik [BFS], Nominallohnindex 2002-2010, Männer, T1.1.93, Verkehr 
und Nachrichtenübermittlung resp. Nominallohnindex nach Geschlecht 
2010-2012, Männer, T1.1.10, Verkehr und Lagerei) ergibt sich demnach ein 
Valideneinkommen per 2011 von Fr. 92'262.-- (91'267.05 : 119.2 x 119.9 : 
100 x 100.5).

4.2.2 Da dem Beschwerdeführer aus medizinischen Gründen per 30. No-
vember 2012 gekündigt wurde und er seither auch keine neue Arbeitsstelle 
angetreten hat (act. II 37 S. 1; 41), ist das Invalideneinkommen aufgrund 
der LSE festzusetzen. Dem Beschwerdeführer ist eine angepasste, wech-
selbelastende oder vorwiegend sitzende Tätigkeit mit gelegentlichem He-
ben und Tragen von Gewichten bis 10-15 kg, ohne repetitives Treppenge-
hen, in einem ganztägigen Pensum zumutbar (vgl. E. 3 hiervor). Gemäss der 
LSE 2010, Tabelle TA1, Privater Sektor, Anforderungsniveau 4, Männer, 
beträgt das durchschnittliche Einkommen für Hilfsarbeit über sämtliche 
Wirtschaftszweige Fr. 4'901.-- pro Monat (Totalwert). Dieses Einkommen ist 
an die betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden (BFS, Statistik 
der betriebsüblichen Arbeitszeit, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirt-
schaftsabteilungen, 2004-2012, Total, 2011) anzupassen und auf das Jahr 
2011 zu indexieren (von 100 Punkten [2010] auf 101 Punkte [2011], BFS, 
Nominallohnindex nach Geschlecht 2010-2012, T1.1.10, Total Männer), 
womit ein jährliches Einkommen von Fr. 61'924.60 (4'901.-- x 12 : 40 x 41.7 
: 100 x 101) resultiert.

Die Beschwerdegegnerin hat in der hier angefochtenen Verfügung wie 
auch in der Beschwerdeantwort vom 21. November 2013 bei ihrer Berech-

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nung einen leidensbedingten Abzug von 10% gewährt. Dieser ist unter 
Berücksichtigung des eingeschränkten Leistungsprofils wie auch des Alters 
des Beschwerdeführers nicht zu beanstanden (vgl. E. 4.1.2 hiervor). Dass 
die Beschwerdegegnerin entgegen ihrer Berechnung in der Begründung 
der Verfügung vom 26. September 2013 einen Abzug von 5% erwähnte, 
ändert daran nichts. Das Invalideneinkommen per 2011 beträgt somit 
Fr. 55'732.15 (Fr. 61'924.60 x 0.9). 

4.2.3 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 92'262.-- und einem Invali-
deneinkommen von Fr. 55'732.15 resultiert eine Einkommenseinbusse von 
Fr. 36'529.85, was einen IV-Grad von 39,59%, gerundet 40% (zur Run-
dung: BGE 130 V 121 S. 123 E. 3.2 und 3.3) ergibt. Somit besteht An-
spruch auf eine Viertelsrente der IV (vgl. E. 2.2 hiervor). 

4.3 Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde gutzuheissen, die ange-
fochtene Verfügung vom 26. September 2013 (act. II 53) aufzuheben und 
dem Beschwerdeführer ab dem 1. November 2011 eine Viertelsrente der IV 
zuzusprechen.

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzulegen. 

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 700.--, hat bei diesem 
Ausgang des Verfahrens die unterliegende Beschwerdegegnerin zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG; BVR 2009 S. 186 E. 4). Der geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 700.-- ist dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechts-
kraft des Urteils zurückzuerstatten.

5.2 Der vertretene, obsiegende Beschwerdeführer hat grundsätzlich 
Anspruch auf Ersatz der Parteikosten (Art. 61 lit. g ATSG). Allerdings setzt 
die Zusprechung einer Parteientschädigung an eine vertretene Partei pra-

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xisgemäss die Entgeltlichkeit der Vertretung voraus (vgl. BGE 108 V 270 
E. 2 S. 271). Vorliegend wurde der Beschwerdeführer durch das … seiner 
ehemaligen Arbeitgeberin vertreten. Es ist davon auszugehen, dass dem 
Beschwerdeführer hierfür unmittelbar keine Kosten erwachsen, weshalb 
kein Anspruch auf Parteikostenersatz besteht (vgl. Urteil des Verwaltungs-
gerichts des Kantons Bern vom 7. Dezember 2011, IV/2010/1039, E. 6.2). 
Das … der ehemaligen Arbeitgeberin stellt zudem nicht eine Institution im 
Sinne einer gemeinnützig tätigen Rechtsberatungsstelle bzw. einer Rechts-
schutzversicherung dar, weshalb auch nicht gestützt auf BGE 135 I 1 An-
spruch auf eine Parteientschädigung besteht (vgl. Rundschreiben des Ver-
waltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abtei-
lung und Abteilung der französischsprachigen Geschäfte vom 16. Dezem-
ber 2009 betreffend Festsetzung des amtlichen Honorars sowie des Partei-
kostenersatzes, abrufbar unter: www.justice.be.ch). Der Beschwerdeführer 
hat daher keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der 
IV-Stelle Bern vom 26. September 2013 aufgehoben. Der Beschwerde-
führer hat ab dem 1. November 2011 Anspruch auf eine Viertelsrente 
der Invalidenversicherung.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin 
zur Bezahlung auferlegt. Der vom Beschwerdeführer geleistete Kos-
tenvorschuss von Fr. 700.-- wird nach Rechtskraft des Urteils zurück-
erstattet.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):

http://www.justice.be.ch/

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. März 2014, IV/13/926, Seite 13

- B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.