# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d03ba1d0-aa7a-5cda-a65f-7dd4f16611fe
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250252-O2
**Docket/Reference:** PS250252-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250252-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250252-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichterin lic. iur. A. Strähl 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw O. Guyer

Urteil vom 26. September 2025

in Sachen

A._____ GmbH,

Schuldnerin und Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____,

gegen

Kanton Zürich,

Gläubiger und Beschwerdegegner,

vertreten durch Kantonales Steueramt Zürich, Steuerbezug,

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes 

Uster vom 12. August 2025 (EK250315)

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Erwägungen:

1.  

1.1. Die A._____ GmbH (fortan Schuldnerin) ist seit dem tt.mm.2008 als Gesell-

schaft mit beschränkter Haftung im Handelsregister des Kantons Zürich eingetra-

gen. Sie bezweckt die Erbringung von Leistungen aller Art im Baugewerbe, insbe-

sondere in den Bereichen … (act. 6). 

1.2. Am 25. Juni 2025 stellte der Kanton Zürich (fortan Gläubiger) beim Bezirks-

gericht Uster ein Begehren um Eröffnung des Konkurses über die Schuldnerin 

(act. 12/1). Nach Durchführung des Verfahrens eröffnete das Konkursgericht des 

Bezirksgerichts Uster (fortan Vorinstanz) mit Urteil vom 12. August 2025 den Kon-

kurs über die Schuldnerin für eine Forderung der Gläubigerin von Fr. 425.– nebst 

Zins zu 4.75% seit dem 6. November 2024, Fr. 6.35 "Gläubigerkosten Zins bis 

zum 5. November 2024" und Fr. 87.40 Betreibungskosten. Die Gerichtskosten 

von Fr. 500.– wurden der Schuldnerin auferlegt und vorsorglich zur Kollokation 

angemeldet. Das Konkursamt Dübendorf (fortan Konkursamt) wurde mit der 

Durchführung des Verfahrens beauftragt (act. 3 = act. 11 Aktenexemplar). 

1.3. Am 21. August 2025 leistete die Schuldnerin einen Kostenvorschuss in der 

Höhe von Fr. 1'200.– beim Konkursamt zur Deckung der Kosten des Konkursver-

fahrens inklusive derjenigen der Vorinstanz (act. 5/11).

1.4. Gegen den Entscheid der Vorinstanz erhob die Schuldnerin mit Eingabe vom 

25. August 2025 (Datum Poststempel) Beschwerde bei der Kammer. Sie bean-

tragt darin, das Urteil der Vorinstanz sei aufzuheben und die Beschwerdeführerin 

sei wieder in die Verfügung über ihr Vermögen einzusetzen. Die Schuldnerin 

stellte den prozessualen Antrag auf Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung 

(act. 2 S. 2). 

1.5. Mit Verfügung der Kammer vom 26. August 2025 wurde der Beschwerde 

einstweilen die aufschiebende Wirkung zuerkannt (act. 9). 

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1.6. Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen (act. 12/1–

10). Auf das Einholen einer Beschwerdeantwort ist aufgrund der vollständigen Be-

friedigung des Gläubigers zu verzichten (vgl. nachstehend Ziff. 4). Das Verfahren 

ist spruchreif. 

2. Der erstinstanzliche Entscheid über die Konkurseröffnung kann innert 10 Tagen 

nach Zustellung mit Beschwerde nach der ZPO angefochten werden (Art. 174 

Abs. 1 SchKG; BSK SchKG I-GIROUD/THEUS SIMONI, 3. Aufl. 2021, Art. 174 N 11). 

Der angefochtene Entscheid wurde der Schuldnerin am 14. August 2025 zuge-

stellt (act. 12/7). Da die zehntägige Rechtsmittelfrist am 25. August 2025 endete, 

erfolgte die Beschwerde rechtzeitig. Die Schuldnerin ist darüber hinaus beschwer-

delegitimiert. Auf das Rechtsmittel ist einzutreten. 

3. Die Rechtsmittelinstanz kann die Konkurseröffnung nach Art. 174 Abs. 2 

SchKG aufheben, wenn die Schuldnerin ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht 

und durch Urkunden beweist, dass die Schuld inzwischen, einschliesslich der Zin-

sen und Kosten, getilgt ist (Ziff. 1), der geschuldete Betrag beim oberen Gericht 

zuhanden des Gläubigers hinterlegt ist (Ziff. 2) oder der Gläubiger auf die Durch-

führung des Konkurses verzichtet (Ziff. 3). Diese nach dem erstinstanzlichen Ent-

scheid eingetretenen Konkurshinderungsgründe müssen sich innerhalb der 

Rechtsmittelfrist verwirklicht haben und sind innerhalb derselben (gemäss Geset-

zeswortlaut durch Urkunden) zu belegen (vgl. BGer 5A_41/2024 vom 2. Mai 2024 

E. 2.1 m.w.H.). Die Zahlungsfähigkeit ist mit der Beschwerde bzw. innert der nicht 

erstreckbaren Rechtsmittelfrist glaubhaft zu machen und allfällige Unterlagen sind 

mit dieser einzureichen (vgl. BGE 139 III 491 Regeste und E. 4; BGer 

5A_417/2020 vom 27. Oktober 2020 E. 3.2; s.a. BGer 5A_921/2014 vom 11. März 

2015 E. 3.4.2; 5A_606/2014 vom 19. November 2014 E. 4.2; 5A_912/2013 vom 

18. Februar 2014 E. 4.1; BGer 5A_80/2007 vom 4. September 2007 E. 3.1). 

4. Die Schuldnerin hat am 25. August 2025 bei der Kasse des Obergerichts drei 

Beträge einbezahlt: Fr. 534.20 für die Hinterlegung der Konkursforderung 

(act. 5/10), Fr. 7'561.86 für die Hinterlegung der übrigen offenen Forderungen der 

Schuldnerin (act. 5/9) und Fr. 750.– für die Hinterlegung der Kosten des Rechts-

mittelverfahrens (act. 5/12; vgl. auch act. 8). Damit hat die Schuldnerin den in Be-

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treibung gesetzten Betrag samt Kosten vollumfänglich beglichen. Der Nachweis 

für die Leistung des Barvorschusses für die Kosten des Konkursverfahrens ein-

schliesslich jener des Konkursgerichts ist ebenfalls erbracht (act. 5/11). Damit 

weist die Schuldnerin den Konkursaufhebungsgrund der Hinterlegung im Sinne 

von Art. 174 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG durch Urkunden nach.

5. 

5.1. Es bleibt zu prüfen, ob die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin glaubhaft ist. 

Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichende liquide Mittel vorhanden sind, mit 

welchen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden können. 

Die Schuldnerin hat aufzuzeigen, dass sie in der Lage ist, ihren laufenden Ver-

pflichtungen nachzukommen und in absehbarer Zeit auch die bestehenden Schul-

den abzutragen. Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen die 

Schuldnerin noch nicht als zahlungsunfähig erscheinen. Anders verhält es sich, 

wenn keine Anzeichen für eine Verbesserung ihrer finanziellen Lage zu erkennen 

sind und sie auf unabsehbare Zeit hinaus als illiquid erscheint.

Auch wenn die Schuldnerin die Zahlungsfähigkeit nicht strikt beweisen, son-

dern nur glaubhaft machen muss, darf sie sich nicht mit blossen Behauptungen 

begnügen. Es sind Dokumente vorzulegen, die objektiv überprüfbar den Schluss 

zulassen, es bestehe eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Sachdar-

stellung der Schuldnerin zutreffe (vgl. BGer 5A_251/2018 vom 31. Mai 2018 

E. 3.1), ohne dass dabei die Möglichkeit ausgeschlossen sein muss, dass die 

Verhältnisse sich auch anders gestalten könnten. Glaubhaft gemacht ist daher 

eine Tatsache dann, wenn für deren Vorhandensein gewisse Elemente sprechen, 

selbst wenn das Gericht noch mit der Möglichkeit rechnet, dass sie sich nicht ver-

wirklicht haben könnte (vgl. BGE 142 II 49 E. 6.2; BGer 5A_353/2022 vom 31. Au-

gust 2022 E. 2.3). Im Hinblick auf die Aufhebung der Konkurseröffnung bedeutet 

dies, dass die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin wahrscheinlicher sein muss als 

ihre Zahlungsunfähigkeit (vgl. BSK SchKG II-GIROUD/THEUS SIMONI, 3. Aufl. 2021, 

N 26 f. zu Art. 174 SchKG). Ein Beweis, der die (volle) Überzeugung gestattete, 

die Sachdarstellung der Schuldnerin sei zutreffend, ist nicht nötig. Erhöhte Anfor-

derungen an die Glaubhaftmachung sind allerdings dann zu stellen, wenn Betrei-

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bungen im Stadium der Konkursandrohung, oder Pfändungsankündigung in Be-

treibungen nach Art. 43 SchKG (insb. auch aArt. 43 Abs. 1 SchKG) oder wenn 

Verlustscheine vorhanden sind (vgl. BGer 5A_251/2018 vom 31. Mai 2018 E. 3.1; 

BGer 5A_181/2018 vom 30. April 2018 E. 3.1; BGer 5A_470/2012 vom 19. No-

vember 2012 E. 3.3).

5.2. Gemäss Ausführungen der Schuldnerin habe sie die Zahlung an die Gläubi-

gerin deshalb nicht rechtzeitig leisten können, weil die Vorladung zur Konkursver-

handlung zwar korrekt erfolgt sei, diese aber von der Domizilhalterin nicht an ih-

ren Geschäftsführer weitergeleitet worden sei (act. 2 Rz. 4). Sie habe keine eige-

nen Geschäftsräumlichkeiten und bezahle daher abgesehen von den Domizilkos-

ten keine Miete. Sie beschäftige einen Mitarbeiter, der als Allrounder für sie tätig 

sei und einen Monatslohn von Fr. 4'500.– brutto erhalte. Dem Kontoauszug könne 

entnommen werden, dass von Januar bis August 2025 ein Umsatz von rund 

Fr. 178'000.– erzielt worden sei und somit die laufenden Kosten innert sechs Mo-

naten beglichen werden könnten. Der Umsatz des gesamten letzten Jahres habe 

Fr. 274'000.– betragen, dem seien Ausgaben von rund Fr. 277'000.– gegenüber-

gestanden. Buchhaltungsabschlüsse könnten wegen Problemen mit dem Buch-

halter nicht eingereicht werden. Dies sei auch der Grund, weshalb sie von den 

Steuerbehörden eingeschätzt worden sei. Sie werde nun aber eine Buchhaltungs-

firma einschalten und zeitnah Abschlüsse erstellen lassen. Der Kontostand be-

trage per 25. August 2025 zwar nur Fr. 508.06, aber die jeweiligen laufenden Kos-

ten hätten beglichen werden können. Weiter bringt die Schuldnerin vor, die Debi-

toren würden Fr. 34'685.85 betragen, wobei sie zwei Hauptauftraggeber habe, die 

Firma B._____ AG und die C._____ AG. Kreditoren habe sie lediglich im Betrag 

von Fr. 2'400.– (ohne die in Betreibung gesetzten Forderungen; act. 2 Rz. 8 f.).

5.3. Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzielle 

Lage einer Schuldnerin gibt insbesondere der Betreibungsregisterauszug der letz-

ten fünf Jahre. Der von der Schuldnerin eingereichte Auszug des Betreibungs-

amts Dübendorf weist keine Verlustscheine aus. Es finden sich darin 19 Betrei-

bungen, welche sich seit dem Sommer 2023 angesammelt haben. In sieben Be-

treibungen wurden die Gläubiger nach der Verwertung befriedigt. Bei einer Betrei-

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bung hat die Schuldnerin an den Gläubiger bezahlt. Bei einer wurde Betreibung 

eingeleitet. Zehn der Betreibungen, einschliesslich derjenigen, welche zur Kon-

kurseröffnung geführt hat, befinden sich im Stadium der Konkursandrohung 

(act. 5/8). Eine Betreibung befindet sich im Einleitungsstadium. Die Schuldnerin 

äussert sich insofern zu den offenen Forderungen, als sie angibt, den gesamten 

Betrag bei der Kasse des Obergerichts hinterlegt zu haben (act. 2 Rz. 10). Wie 

bereits erwähnt, hat die Schuldnerin bei der Obergerichtskasse einen Betrag von 

Fr. 7'561.86 einbezahlt (act. 5/9 und act. 8). Diese Summe deckt die offenen For-

derungen im Betrag von Fr. 7'740.51 zwar nicht vollständig, es verbleibt ein Rest-

betrag von Fr. 178.65. Auffallend ist, dass sich verschiedene Betreibungen für öf-

fentlichrechtliche Forderungen in geringfügiger Höhe im Stadium der Konkursan-

drohung befinden. Dies lässt auf nicht nur vorübergehende Zahlungsschwierigkei-

ten oder eine mangelnde Zahlungsmoral schliessen. 

5.4. Zu ihrer finanziellen Gesamtsituation bleiben die Ausführungen der Schuldne-

rin knapp (vgl. vorstehend Ziff. 5.2.). Eine Buchhaltung reicht sie nicht ein. Ebenso 

fehlen Angaben zu den Lebenshaltungskosten des Geschäftsführers. Gemäss ei-

genen Angaben hat die Schuldnerin im letzten Jahr einen Verlust von Fr. 3'000.– 

erlitten. Die Höhe des Verlustes stellt beim geltend gemachten Umsatz die wirt-

schaftliche Überlebensfähigkeit der Schuldnerin nicht grundsätzlich in Frage. Im 

Sinne einer wohlwollenden Prüfung der Zahlungsfähigkeit ist festzuhalten, dass 

die Debitoren die Kreditoren gemäss unterzeichneter Aufstellung um ein Vielfa-

ches übersteigen. Weiter ist der Schuldnerin auch zugute zu halten, dass sie die 

Bezahlung der übrigen offenen Forderungen, bis auf den verbleibenden Rest von 

knapp Fr. 200.–, in einem Mal durch Hinterlegung bei der Obergerichtskasse si-

chergestellt hat. Dass der Saldo des Kontos bei rund Fr. 500.– liegt, ist unter die-

sen Umständen weniger kritisch zu beurteilen. Darüber hinaus verzeichnet die 

Schuldnerin regelmässige Einkünfte, allem voran von der B._____ AG (vgl. 

act. 5/5 und 5/6). Dies lässt auf ein grundsätzlich gut laufendes Geschäft schlies-

sen, auch wenn keine aussagekräftigen Buchhaltungsunterlagen vorliegen. Zu 

berücksichtigen ist auch, dass die vorliegende Konkurseröffnung die erste ist, 

während die Schuldnerin bereits über siebzehn Jahre im Handelsregister einge-

tragen ist und der aktuelle Geschäftsführer diese im Jahr 2021 übernommen hat. 

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Es ist zu hoffen, dass die Schuldnerin ihre Lehren aus der aktuellen Situation ge-

zogen hat und inskünftig mit dem Beizug einer Buchhaltungsfirma über eine ord-

nungsgemässe Buchhaltung verfügen und ihren öffentlichrechtlichen Verbindlich-

keiten zuverlässig nachkommen wird. Insgesamt ist die Zahlungsfähigkeit des 

Schuldners gerade noch hinreichend glaubhaft im Sinne von Art. 174 Abs. 2 

SchKG. Die Schuldnerin ist aber darauf hinzuweisen, dass eine erneute Konkurs-

eröffnung in nächster Zeit ein starkes Indiz für eine anhaltende Zahlungsunfähig-

keit darstellen würde und an das Glaubhaftmachen ihrer Zahlungsfähigkeit deut-

lich höhere Anforderungen zu stellen wären.

6. Nach dem Gesagten sind die Voraussetzungen für die Aufhebung des Konkur-

ses erfüllt. Die Beschwerde ist gutzuheissen und das angefochtene Urteil aufzu-

heben.

7. Die Prozesskosten beider Instanzen sind der Schuldnerin aufzuerlegen. Die 

Schuldnerin hat sie durch Zahlungssäumnisse verursacht. Die Voraussetzungen 

für die Aufhebung des Konkurses wurden erst während der Rechtsmittelfrist ge-

schaffen. Ein Verfahrensfehler der Vorinstanz liegt nicht vor (vgl. E. 4 f.; Art. 107 

Abs. 1 lit. b und f sowie Art. 108 ZPO). Der Schuldnerin ist deshalb auch keine 

Parteientschädigung für das Beschwerdeverfahren zuzusprechen. Das Gleiche 

gilt mangels entstandener Umtriebe auch für den Gläubiger. Die Gerichtskosten 

für das Beschwerdeverfahren sind auf Fr. 750.– festzusetzen (vgl. Art. 61 Abs. 1 

i.V.m. Art. 52 lit. b GebV SchKG).

8. Das Konkursamt ist anzuweisen, von dem bei ihm einbezahlten Betrag von 

Fr. 1'200.– (Zahlung der Schuldnerin) nach Abzug seiner eigenen Kosten und so-

fern ausreichend Fr. 500.– an die Kasse der Vorinstanz zur Deckung der vorin-

stanzlichen Gerichtsgebühr zu überweisen. Ein dann noch allfällig verbleibender 

Restbetrag ist der Schuldnerin auszuzahlen.

9. Weiter ist die Kasse des Obergerichts anzuweisen, von dem bei ihr hinterlegten 

Betrag von gesamthaft Fr. 8'096.06, Fr. 534.20 dem Gläubiger zu überweisen. 

Der Restbetrag von Fr. 7'561.86 ist dem Betreibungsamt Dübendorf zu überwei-

sen. Das Betreibungsamt ist anzuweisen, die Fr. 7'561.86 als (Teil-)Zahlungen 

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entgegenzunehmen und die noch offenen Betreibungen der Schuldnerin ihrem Al-

ter nach zu tilgen. 

Es wird erkannt:

1.

In Gutheissung der Beschwerde wird das angefochtene Urteil des Kon-

kursgerichtes des Bezirksgerichtes Uster vom 12. August 2025 aufgehoben. 

Das Konkursbegehren wird abgewiesen. 

2.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet. Die erstinstanzliche Entscheidgebühr von Fr. 500.– wird bestätigt 

und der Schuldnerin auferlegt.

3.

Das Konkursamt Dübendorf wird angewiesen, von dem bei ihm einbezahlten 

Totalbetrag von Fr. 1'200.– (Zahlung der Schuldnerin) nach Deckung der ei-

genen Kosten sofern ausreichend Fr. 500.– an die Obergerichtskasse zu-

handen der Geschäfts-Nr. EK250315-I, CH1, Postfinance AG, lautend auf 

Obergericht Kanton Zürich, 8001 Zürich, zu überweisen sowie einen allfällig 

verbleibender Restbetrag der Schuldnerin auszuzahlen.

4.

Die Obergerichtskasse wird angewiesen, von dem bei ihm hinterlegten Be-

trag von Fr. 8'096.06, dem Gläubiger Fr. 534.20 zu überweisen.

5.

Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den Rest des hinterlegten Betrags 

(Fr. 7'561.86) dem Betreibungsamt Dübendorf zu überweisen. Das Betrei-

bungsamt Dübendorf wird angewiesen, die Fr. 7'561.86 als (Teil-)Zahlungen 

in den offenen Betreibungen der Schuldnerin entgegenzunehmen und diese 

dem Alter nach zu tilgen. 

6.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Gläubiger unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an das Konkursgericht des Bezirksgerichtes Uster 

(unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt Dü-

bendorf, ferner im Urteils-Dispositiv an das Handelsregisteramt des Kantons 

Zürich und an das Betreibungsamt Dübendorf, je gegen Empfangsschein.

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7.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw O. Guyer

versandt am:
29. September 2025