# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d948fd78-e9ef-591b-9466-dfbcfccf656e
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-11-29
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Verwaltungsgerichtshöfe 29.11.2022 601 2022 68
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_007_601-2022-68_2022-11-29.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 630, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00

www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

601 2022 68

Urteil vom 29. November 2022

I. Verwaltungsgerichtshof

Besetzung Präsidentin: Marianne Jungo
Richter: Anne-Sophie Peyraud

Yann Hofmann 
Gerichtsschreiberin-Praktikantin: Sandra Birrer

Parteien A.________ und B.________, für sich und ihren Sohn C.________, 
Beschwerdeführer,

gegen

DIREKTION FÜR BILDUNG UND KULTURELLE ANGELEGENHEITEN, 
Vorinstanz

Gegenstand Schule und Bildung

Kostenübernahme für ausserkantonalen Schulbesuch – Schule und Bildung 
– Ski Alpin

Beschwerde vom 7. Juni 2022 gegen den Entscheid vom 25. Mai 2022

Kantonsgericht KG
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Sachverhalt

A. C.________, Sohn von A.________ und B.________ (Eltern bzw. Beschwerdeführer), ist im 
Jahr 2006 geboren. Als talentierter Skifahrer (Ski Alpin) ist C.________ Mitglied des Berner Ober-
ländischen Skiverbandes (BOSV) und besitzt seit dem 1. Juni 2022 eine Swiss Olympic Talent Card 
National. Er wechselte im November 2021 in das erste Jahr des Sportgymnasiums am Feusi 
Bildungszentrum in Bern. 

Mit Gesuch vom 26. April 2022 beantragten die Beschwerdeführer bei der Direktion für Bildung und 
kulturelle Angelegenheiten (Vorinstanz) die Kostenübernahme für den ausserkantonalen Schulbe-
such am Sportgymnasium Feusi für das Schuljahr 2022/2023 (2. Schuljahr). 

B. Am 25. Mai 2022 wies die Vorinstanz das Gesuch ab. Sie begründete dies insbesondere damit, 
dass C.________ keine Swiss Olympic Talent Card National besitze und zudem für die Saison 
2022/2023 von Swiss-Ski nicht für das nationale Leistungszentrum selektioniert worden sei.

C. Dagegen haben die Beschwerdeführer am 7. Juni 2022 Beschwerde an das Kantonsgericht 
erhoben und beantragen sinngemäss, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und das Gesuch 
um Übernahme der ausserkantonalen Schulgelder sei gutzuheissen. 

Die Vorinstanz beantragt am 19. Juli 2022 die Ablehnung der Beschwerde.

Am 22. August 2022 nehmen die Beschwerdeführer erneut zur Angelegenheit Stellung. 

D. Auf die weiteren Parteivorbringen und die eingereichten Unterlagen wird – soweit für die 
Entscheidfindung erforderlich – im Rahmen der Erwägungen eingegangen. 

Erwägungen

1.

Das Kantonsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde zuständig (Art. 114 Abs. 1 lit. a des kanto-
nalen Gesetzes vom 23. Mai 1991 über die Verwaltungsrechtspflege [VRG; SGF 150.1]). Die 
Beschwerdeführer sind als Eltern von C.________ zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 
76 VRG; siehe u.a. Urteil BGer 2C_433/2011 vom 1. Juni 2012 E. 1.2). Die Beschwerdefrist wurde 
eingehalten (Art. 79 Abs. 1 VRG). Auch wurde der Kostenvorschuss rechtzeitig bezahlt (Art. 128 
VRG). Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.

2.

Mit der Beschwerde an das Kantonsgericht können die Verletzung des Rechts einschliesslich Über-
schreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung 
des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden. Die Rüge der Unangemessenheit ist vorliegend 
ausgeschlossen (Art. 77 f. VRG). Der Vorinstanz steht bei der Frage der Übernahme von Schulgel-
dern bei auswärtigem Schulbesuch ein gewisser Ermessens- und Handlungsspielraum zu, in den 
das Gericht nur bei Überschreitung oder Missbrauch eingreifen sollte; vom Entscheid der Vorinstanz 

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soll daher im Grundsatz nicht ohne Not abgewichen werden (vgl. Urteil KG FR 601 2015 74 vom 
22. Juli 2015 E. 5d).

3. 

Vorliegend ist streitig und zu prüfen, ob die Vorinstanz mit Entscheid vom 25. Mai 2022 das Gesuch 
um Kostenübernahme für den ausserkantonalen Schulbesuch von C.________ zu Recht abgelehnt 
hat.

3.1.

3.1.1. Die bundesrechtlichen Mindestanforderungen über das Schulwesen sind insbesondere in 
Art. 19 und 62 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 
(BV; SR 101) geregelt. Nach Art. 62 Abs. 1 BV sind für das Schulwesen die Kantone zuständig. 
Dabei verfügen sie über einen erheblichen Gestaltungsspielraum. Sie sind, unter Vorbehalt verfas-
sungs- und grundrechtlicher Schranken, grundsätzlich frei, wie sie die Schule aufbauen, einteilen, 
organisieren und finanzieren, die Lehrziele definieren und die Lehrinhalte bestimmen wollen (BGE 
141 I 9 E. 3.3; 138 I 162 E. 3.2; EHRENZELLER, in Die schweizerische Bundesverfassung, 3. Aufl. 
2014, Art. 62 N. 9). Art. 18 und 64 der Verfassung des Kantons Freiburg vom 16. Mai 2004 (KV; 
SGF 10.1) regeln die Grundsätze auf Kantonsebene; sie gehen indes nicht weiter als die bundes-
rechtlichen Mindestanforderungen.

3.1.2. Vorliegend ist insbesondere das Regionale Schulabkommen vom 23. November 2007 über 
die gegenseitige Aufnahme von Auszubildenden und Ausrichtung von Beiträgen (RSA 2009; 
SGF 416.4) zu beachten. Dieses Abkommen, dem unter anderem die Kantone Freiburg und Bern 
beigetreten sind, regelt für die Kindergärten, Volksschulen, allgemein bildenden Schulen auf der 
Sekundarstufe II sowie die vom Bund nicht anerkannten tertiären Bildungsgänge den interkantona-
len Zugang, die Stellung der Auszubildenden sowie die Abgeltung, welche die Wohnsitzkantone der 
Auszubildenden leisten (Art. 1 RSA 2009). Die Leistung von Kantonsbeiträgen gemäss Anhang I für 
den ausserkantonalen Schulbesuch setzt die Erteilung einer Bewilligung durch den Wohnsitzkanton 
voraus (Art. 5 Abs. 1 RSA 2009). Die Liste der beitragsberechtigten Schulen und Ausbildungsgänge 
findet sich im Anhang II RSA 2009 (vgl. Art. 6 Abs. 1 RSA 2009).

Gemäss der Liste im Anhang II RSA 2009 bedarf es für den Besuch der hier interessierenden Feusi 
Sportschule Bern der schriftlichen Bewilligung (Kostengutsprache) des zahlungspflichtigen Wohn-
sitzkantons, d.h. des Kantons Freiburg. Die Erteilung dieser Bewilligung richtet sich insbesondere 
nach dem kantonalen Sportgesetz vom 16. Juni 2010 (SportG; SGF 460.1) und der entsprechenden 
Ausführungsgesetzgebung (vgl. Urteil KG FR 601 2019 123 vom 22. August 2019 E. 4.4).

3.1.3. Gemäss Art. 7 SportG unterstützt der Staat den leistungsorientierten Nachwuchssport 
vorrangig mit den in der Schulgesetzgebung vorgesehenen Massnahmen (Abs. 1). Er kann auch, 
wenn die Umstände es rechtfertigen, für junge Nachwuchssportler, die einem regionalen oder natio-
nalen Kader oder einer Elitemannschaft in der Schweiz angehören und ihren Wohnsitz seit mindes-
tens zwei Jahren im Kanton haben, Beiträge an die Schulgelder für den ausserkantonalen Schulbe-
such leisten. Der Staatsrat legt die Voraussetzungen für die Gewährung der Beiträge fest (Abs. 2).

Nach Art. 12 Abs. 1 des kantonalen Reglements über den Sport vom 20. Dezember 2011 (SportR; 
SGF 460.11) schafft der Staat ein Förderprogramm "Sport-Kunst-Ausbildung", das jungen Nach-
wuchssportlern erlauben soll, ihre schulische Ausbildung mit der Ausübung eines Spitzensports zu 
verbinden. Hinsichtlich der Übernahme von Schulkosten in einem anderen Kanton präzisiert Art. 16 

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Abs. 1 SportR weiter, dass der Staat Beiträge an die Schulkosten leisten kann, wenn sich der 
Ausübungsort eines Spitzensports in einem anderen Kanton befindet, da im Kanton Freiburg keine 
von der Vorinstanz anerkannten Ausbildungsstrukturen vorhanden sind. Nach Art. 16 Abs. 2 SportR 
können einen Beitrag gemäss Abs. 1 junge Nachwuchssportler erhalten, die ausserdem folgende 
Voraussetzungen erfüllen: Sie sind Mitglied in einem freiburgischen Verein oder Klub und haben 
eine Lizenz bei einem nationalen Verband (lit. a); sie gehören einem regionalen oder nationalen 
Kader und/oder einer Elitemannschaft in der Schweiz an (lit. b); sie erreichen das erforderliche sport-
liche Leistungsniveau nach den vom Amt für Sport festgelegten Kriterien (lit. c); sie trainieren 
während mindestens 10 Stunden pro Woche für ihren Sport (lit. cbis); sie weisen genügende Schul-
resultate auf (lit. d); sie erfüllen die Zulassungsvoraussetzungen des Wohnsitzkantons und des 
Aufnahmekantons für die entsprechende Schulstufe (lit. e); sie haben ihren gesetzlichen Wohnsitz 
seit zwei Jahren im Kanton Freiburg (lit. f); sie werden nachweislich medizinisch betreut (lit. fbis); und 
die finanziellen Möglichkeiten der gesuchstellenden Person, ihrer Eltern, ihres Ehegatten oder ihrer 
Ehegattin, ihres eingetragenen Partners oder ihrer eingetragenen Partnerin oder anderer gesetzlich 
zu ihrem Unterhalt verpflichteter Personen reichen nachweislich nicht aus, um die Schulkosten in 
einem anderen Kanton zu decken (lit. g).

3.2. Die Vorinstanz begründete ihren Entscheid vom 25. Mai 2022 im Wesentlichen damit, dass 
C.________ die Voraussetzung für die Gewährung von Beiträgen an die Schulkosten von jungen 
Nachwuchssportler und Nachwuchssportlerinnen gemäss Art. 16 Abs. 1 bzw. Abs. 2 SportR nicht 
erfülle. Die Vorinstanz führte namentlich aus, dass die Schülerin oder der Schüler das erforderlich 
sportliche Leistungsniveau nach den vom Amt für Sport festgelegten Kriterien erreichen müsse 
(Art. 16 Abs. 1 lit. c SportR). So müsse der Nachwuchssportler oder die Nachwuchssportlerin 
namentlich von Swiss-Ski für ein nationales Leistungszentrum (NLZ) selektioniert worden und Inha-
ber/in einer Swiss Olympic Talent Card National sein (vgl. https://www.fr.ch/sites/default/files/2022-
11/Kriterien_Sport_SAF_2023_0.pdf, S. 5, letztmals besucht am 29. November 2022). Beides treffe 
auf den Sohn der Beschwerdeführer nicht zu.

Die Beschwerdeführer führen dagegen in ihrer Beschwerde vom 7. Juni 2022 aus, dass ihr Sohn, 
aufgrund der erst im April/Mai durchgeführten Kaderselektion, seit dem 1. Juni 2022 Inhaber einer 
Swiss Olympic Talent Card National sei und damit die erste Voraussetzung erfülle. Weiter seien die 
vom Amt für Sport festgelegten Kriterien (Art. 16 Abs. 2 lit. c SportR) nach den heute gültigen Selek-
tionsrichtlinien von Swiss-Ski zu überarbeiten; so könnten die vom Amt für Sport festgelegten Krite-
rien zu Ski Alpin (vgl. https://www.fr.ch/sites/default/files/2022-11/Kriterien_Sport_SAF_2023_0.pdf, 
S. 5, letztmals besucht am 29. November 2022) aufgrund der "Selektionskriterien NLZ Kader Ski 
Alpin 2022/2023" von Swiss-Ski unmöglich erfüllt werden (https://www.swiss-
ski.ch/fileadmin/user_upload/www.swiss-ski.ch/sportarten/ski-alpin/PDF/down-
loads/Selektionsrichtlinien/DE/Ski_Alpin_NLZ_Selektionsrichtlinien_2022-2023_DE.pdf, letztmals 
besucht am 29. November 2022). Sodann würden Schneesport-Talente in den oben erwähnten 
Kriterien, unabhängig vom Jahrgang, Geschlecht und den Selektionsrichtlinien für ein NLZ Kader 
von Swiss-Ski aufgrund deren Wohnregion (französische oder deutschsprachige Region im Kanton 
Freiburg) unterschiedlich behandelt werden. Demnach könnten deutschsprachige Schneesport-
Talente des Kantons Freiburg vom NLZ West in Brig nicht selektioniert werden, da die Region 
deutsch-Freiburg dem NLZ Mitte in Engelberg angehöre. Im April sei ihr Sohn zudem in das Junio-
renkader des Berner Oberländer Skiverbandes (BOSV/SSM) selektioniert worden, welches in 
seinem Jahrgang das höchst mögliche Kader sei. Das Sportgymnasium Feusi mit seinem Label 
"Swiss Olympic Partner School" erfülle für einen talentierten und motivierten Sportler, welcher nicht 
auf die wichtige gymnasiale Ausbildung verzichten wolle, die Voraussetzungen um einen erfolgrei-

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chen Schulabschluss mit einer Spitzensport-Karriere zu vereinbaren. Ferner liege die Schule ideal 
zwischen Wohnort und Trainingsgebiet, was die ohnehin lange Reisezeit verkürze.

3.3. Vorliegend stützt sich die Vorinstanz in ihrem angefochtenen Entscheid insbesondere auf 
Art. 16 Abs. 2 lit. c SportR indem sie ausführt, dass der Sohn der Beschwerdeführer die vom Amt 
für Sport festgelegten Kriterien nicht erfülle, da er nicht für ein NLZ selektioniert worden sei. Mit 
Erhalt der Swiss Olympic Talent Card National im Juni ist unbestritten, dass er die erste Vorausset-
zung, nämlich Inhaber einer Swiss Olympic Talent Card National zu sein, erfüllt. 

Hingegen wurde der Sohn der Beschwerdeführer von Swiss-Ski nicht für das NLZ West in Brig 
selektioniert (vgl. https://www.fr.ch/sites/default/files/2022-11/Kriterien_Sport_SAF_2023_0.pdf, 
S. 5, letztmals besucht am 29. November 2022). Sofern die Beschwerdeführer nun rügen, dass 
diese vom Amt für Sport festgelegten Kriterien diskriminierend und zu überarbeiten seien, da ein 
Junge mit Jahrgang 2006 (noch) nicht für das "NLZ Kader Ski Alpin 2022/2023" selektioniert werden 
könne, ein Mädchen mit demselben Jahrgang hingegen schon, verkennen sie, dass die Selektions-
kriterien nicht vom Kanton bestimmt werden. Vielmehr werden diese von Swiss-Ski gesetzt und der 
Kanton bzw. das Amt für Sport orientiert sich daran. Es kann davon ausgegangen werden, dass 
Swiss-Ski zutreffende sachliche Gründe hat, weshalb die Kriterien für eine Kaderselektion in ein NLZ 
im Bereich Ski-Alpin für weibliche Sportlerinnen anders definiert sind als für männliche Sportler 
desselben Alters. So ist allein der physische Körperbau von Frauen und Männer verschieden, was 
bereits eine unterschiedliche Behandlung rechtfertigen könnte (vgl. beispielsweise NZZ, Die Rolle 
des Geschlechts im Sport vom 1. September 2010; WOLF, Frau und Sport: Geschlechtsspezifische 
Unterschiede, 2010). Auf deren weitere Gewichtung – bzw. auf die detaillierte Prüfung der vorge-
brachten Einwände der Beschwerdeführer, welche in ihrer Stellungnahme vom 20. August 2022 
insbesondere darlegten, dass die von Swiss-Ski festgelegten und vom Amt für Sport übernommenen 
Kriterien für ihren Sohn unmöglich zu erreichen seien –, kann indes vorliegend verzichtet werden, 
da C.________ unbestrittenerweise nicht für das "NLZ Kader Ski Alpin 2022/2023" selektioniert 
wurde.

Überdies ist darauf hinzuweisen, dass dem Kanton bei der Frage der Übernahme von ausserkann-
tonalen Schulgeldern ein grosses Ermessen zukommt. Soweit die Beschwerdeführer also geltend 
machen, die vom Amt für Sport festgelegten Kriterien seien zu überarbeiten, ist deutlich zu machen, 
dass der Kanton eigens darüber entscheiden kann, welche Kriterien in welchem Sportbereich für 
eine allfällige Übernahme von ausserkantonalen Schulgelder zu erfüllen sind. Dass der Kanton ein 
hohes Leistungsniveau verlangt und sich im Bereich Ski Alpin dabei nach den Kriterien von Swiss-
Ski richtet, ist somit nicht zu beanstanden. Dem Gesagten zufolge sind die vom Amt für Sport 
etablierten Kriterien hinsichtlich des erforderlichen Leistungsniveaus nämlich, dass der Sohn der 
Beschwerdeführer Inhaber einer Swiss Olympic Talent Card National ist und durch Swiss-Ski für das 
NLZ Brig selektioniert wurde, vorliegend offensichtlich nicht erfüllt; mithin ist die in Art. 16 Abs. 2 lit. c 
SportR genannte Voraussetzung für die Übernahme ausserkantonaler Schulkosten nicht gegeben.

3.4. Soweit die Beschwerdeführer geltend machen, dass das Sportgymnasium Feusi im Kanton 
Bern mit dem Label "Swiss Olympic School" alle Voraussetzungen erfülle und derzeit für ihren Sohn 
die beste Lösung sei, ist zu verdeutlichen, dass C.________ keinen rechtlichen Anspruch auf die 
beste Ausbildung hat, sondern auf eine seinen persönlichen Bedürfnissen angepasste Schulung im 
Rahmen der staatlichen Möglichkeiten. Der Staat ist nicht verpflichtet, jungen Nachwuchssportlern 
und Nachwuchssportlerinnen die bestmöglichen oder optimalsten schulischen Rahmenbedingungen 
anzubieten oder dafür die Kosten zu übernehmen. Wie schon dargelegt, ist das Schulwesen Sache 
der Kantone, weshalb unterschiedliche Regelungen nicht ausgeschlossen sind. Selbst wenn die 

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Ausbildung am Sportgymnasium Feusi im Kanton Bern den Bedürfnissen des Sohnes der Beschwer-
deführer besser entgegenkommt als die Ausbildungsmöglichkeiten im Wohnkanton bzw. später im 
NLZ in Brig (insbesondere wäre es dem Sohn der Beschwerdeführer allenfalls möglich bis zum 
Erreichen des entsprechenden Alters, bspw. im Regionalen Leistungszentrum, CRP SVAL Ski 
Romand in Bulle, Kanton Freiburg zu trainieren, vgl. https://www.swiss-ski.ch/ski-
alpin/leistungszentrum/, letztmals besucht am 29. November 2022) kann er daraus keinen Anspruch 
auf ausserkantonalen Schulbesuch respektive auf Übernahme der entsprechenden Kosten durch 
den Kanton Freiburg ableiten (vgl. neben vielen Urteil KG FR 601 2019 123 vom 22. August 2019 
E. 5.3). 

4.

Als weitere Voraussetzung wird in Art. 16 Abs. 2 lit. a SportR festgehalten, dass Nachwuchssportler 
und Nachwuchssportlerinnen Mitglied in einem freiburgischen Verein oder Klub sind und eine Lizenz 
bei einem nationalen Verband haben. In casu ging die Vorinstanz irrtümlicherweise davon aus, dass 
der Sohn der Beschwerdeführer dieses Kriterium erfülle. So führte sie in ihrer Stellungnahme vom 
19. Juli 2022 aus, dass der "Skiclub Jaun, Stammverein des Sohnes der Beschwerdeführer, zu Ski 
Romand und nicht zu Schneesport Mittelland-Nordwestschweiz (SSM)" gehöre. Die Beschwerde-
führer haben jedoch mit Stellungnahme vom 20. August 2022 richtiggestellt, dass der Stammverein 
ihres Sohnes der Skiclub Adelboden und nicht der Skiclub Jaun sei. Demnach sei C.________ 
Mitglied des Juniorenkaders BOSV deren Trainingsgebiet das Berner Oberland sei. Damit eine 
Kostenübernahme für einen ausserkantonalen Schulbesuch überhaupt in Frage käme, müsste 
C.________ jedoch gemäss Art. 16 Abs. 2 lit. a SportR Mitglied eines freiburgischen Vereins oder 
Klubs sein. Durch den Wechsel in den Berner Oberländer Skiverband ist offensichtlich, dass der 
Sohn der Beschwerdeführer nicht mehr Mitglied eines freiburgischen, sondern nunmehr eines berni-
schen Skivereins ist. Ob C.________ durch den Wechsel vom Skiclub Jaun in den Skiclub Adelbo-
den, welcher dem BOSV angehört, seine Karrierechancen allenfalls verbessern könnte und ob das 
Sportgymnasium Feusi in Bern sodann ideal zwischen seinem Wohn- und nunmehr neuen Trai-
ningsort liege, ist hier nicht entscheidend. Durch den Austritt aus dem freiburgischen Skiclub Jaun 
und dem Beitritt in den bernischen Skiclub Adelboden erfüllt C.________ die Voraussetzung gemäss 
Art. 16 Abs. 2 lit. a SportR nicht. Auch aus diesem Grund kommt eine allfällige Übernahme der 
ausserkantonalen Schulkosten vorliegend nicht in Frage. 

5.

Es muss damit nicht ergänzend geprüft werden, ob bzw. inwiefern die weiteren Voraussetzungen 
für eine Kostenübernahme eines ausserkantonalen Schulbesuchs gemäss Art. 16 Abs. 2 SportR 
erfüllt wären. Ferner kann offenbleiben, ob im vorliegenden Fall auch eine Kostenübernahme von 
ausserkantonalen Schulgeldern bei der Selektion in ein anderes von Swiss-Ski geführtes NLZ (d.h. 
NLZ Ost in Davos oder NLZ Mitte in Engelberg), statt dem NLZ West in Brig, möglich wäre, wenn 
der Nachwuchssportler oder die Nachwuchssportlerin das erforderliche Leistungsniveau nach den 
vom Amt für Sport festgelegten Kriterien erfüllt (Art. 16 Abs. 2 lit. c SportR). 

6.

Zusammenfassend ergibt sich somit, dass die Vorinstanz mit ihrem Entscheid, die Kosten für den 
ausserkantonalen Schulbesuch nicht zu übernehmen, das ihr zustehende Ermessen weder miss-
braucht noch überschritten hat (s. supra E. 2). Der vorinstanzliche Entscheid ist nicht zu beanstan-
den und er erweist sich als gerechtfertigt. 

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Die Beschwerde ist deshalb abzuweisen.

7.

Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten, die auf CHF 1'500.- festgesetzt und 
mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet werden, den Beschwerdeführern aufzuerlegen 
(Art. 131 Abs. 1 VRG; Art. 1 und 2 des Tarifs vom 17. Dezember 1991 der Verfahrenskosten und 
Entschädigungen in der Verwaltungsjustiz [TarifVJ; SGF 150.12]). 

Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde wird abgewiesen.

II. Die Gerichtskosten von CHF 1’500.- werden den Beschwerdeführern auferlegt und mit dem 
geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

III. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen ab Zustellung Beschwerde beim Bundesgericht 
eingereicht werden. Gegen die Festsetzung der Höhe der Verfahrenskosten ist innert 30 Tagen die 
Einsprache an die Behörde, die entschieden hat, zulässig, sofern nur dieser Teil des Entscheides 
angefochten wird (Art. 148 VRG).

Freiburg, 29. November 2022/yho/sbi

Die Präsidentin: Die Gerichtsschreiberin-Praktikantin: