# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8c22f6d8-3359-5786-94dc-c70cef4c5776
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-07-16
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 16.07.2015 B-5642/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-5642-2014_2015-07-16.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung II 

B-5642/2014 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 6 .  J u l i  2 0 1 5   

Besetzung 
 Richter Francesco Brentani (Vorsitz), 

Richter Pietro Angeli-Busi, Richterin Maria Amgwerd,  

Gerichtschreiber Corrado Bergomi. 
 

 
 

Parteien 
 X._______ 

vertreten durch die Rechtsanwälte  

lic. iur. Bernard Volken und MLaw Pascal Spycher,  

FMP Fuhrer Marbach & Partner,  

Konsumstrasse 16A, 3007 Bern, 

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum IGE, 

Stauffacherstrasse 65/59g, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Internationale Registrierung IR 1'037'958 EQUIPMENT. 

 

 

 

B-5642/2014 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die in den USA domizilierte Beschwerdeführerin ist Inhaberin der am 30. 

November 2009 international registrierten Marke IR 1 037 958 

"EQUIPMENT (fig.)" mit Basiseintragung in den USA (vgl. die nachfolgende 

Abbildung). 

 

Für das Gebiet der Schweiz wurde der Schutz der genannten Marke - ent-

sprechend der nachträglichen Benennung vom 16. August 2012 - für di-

verse Waren der Klassen 18 und 25 sowie für verschiedene Dienstleistun-

gen der Klasse 35 gemäss Nizza-Klassifikation beantragt. 

B.  

Mit Schreiben vom 25. März 2013 erliess das Eidgenössische Institut für 

Geistiges Eigentum (IGE, im Folgenden: Vorinstanz) eine "Notification de 

refus provisoire total (sur des motifs absolus)" mit folgender Begründung: 

"En effet, votre signe signifie "équipement" en français et constitue un renvoi 

aux particularités des produits et/ou services revendiqués, notamment à la na-

ture et à la destination des produits et/ou services revendiqués. De plus, le 

terme "equipment" est usuel et donc banal en relation avec les produits et 

services revendiqués. Partant, votre signe appartient au domaine public.".  

C.  

Mit Stellungnahme vom 21. Oktober 2013 bestritt die Beschwerdeführerin 

die Auffassung der Vorinstanz und machte im Wesentlichen geltend, das 

Zeichen "EQUIPMENT" sei originär markenschutzfähig. Das Wort 

"EQUIPMENT" sei ein englischer Ausdruck, der aufgrund der Übersetzung 

und der zahlreichen Bedeutungen in der deutschen Sprache nicht zum 

Grundwortschatz eines durchschnittlichen Schweizer Konsumenten ge-

höre. Der durchschnittliche Abnehmer müsste einen erheblichen Gedan-

kensprung tätigen, um von einer der vielen Bedeutungen ausgehen und 

direkt auf eines der beanspruchten Produkte schliessen zu können. Der 

Umstand, dass das Wort "EQUIPMENT" bereits hinterlegt bzw. registriert 

worden sei, zeige, dass die Marke nicht banal, sondern zumindest als 

Grenzfall zu qualifizieren und einzutragen sei. Zudem sei die Wortmarke 

vom Schriftbild her unterscheidungskräftig gestaltet worden. Zusätzlich 

reichte die Beschwerdeführerin ein durch einen englischen Passus einge-

schränktes Waren- und Dienstleistungsverzeichnis ein. 

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Seite 3 

D.  

Mit Schreiben vom 21. Januar 2014 gewährte die Vorinstanz der Be-

schwerdeführerin für die in der Klasse 35 beanspruchten Dienstleistungen 

die Schutzausdehnung auf die Schweiz. Für die Waren der Klassen 18 und 

25 hielt sie weiterhin an der Zurückweisung der internationalen Registrie-

rung fest. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, beim Begriff 

"EQUIPMENT" handle es sich um eine rein die Art und Zweckbestimmung 

der strittigen Waren beschreibende Angabe, welcher keine individualisie-

rende Funktion zukomme. Es könne somit nicht von einem Fantasiebegriff 

oder einer schutzfähigen Mehrdeutigkeit gesprochen werden. Ebenso we-

nig weise die Marke eine unterscheidungskräftige Gestaltung auf. Ausser-

dem könne die Einschränkung der Waren- und Dienstleistungsliste nicht 

zur Schutzfähigkeit führen und eine solche sei auf Französisch einzu-

reichen. Hinsichtlich der zwei von der Beschwerdeführerin genannten Vor-

eintragungen hielt die Vorinstanz fest, die Marke CH 529062 EQUIPMENT 

sei nur für Dienstleistungen eingetragen worden, währenddessen gegen-

über der internationalen Registrierung IR 1 171 023 EQUIPMENT FOR 

LIFE Ende 2013 eine provisorische Schutzverweigerung ausgesprochen 

worden sei. Schliesslich verneinte die Vorinstanz das Vorliegen eines 

Grenzfalls.  

E.  

Mit Eingabe vom 20. März 2014 ersuchte die Beschwerdeführerin erneut 

um die vollumfängliche Schutzausdehnung auf die Schweiz. Im Wesentli-

chen hielt sie an ihrer Begründung fest, wobei sie die Waren "vêtements 

de sports (autres que de plongée)" und "chaussures de sport" aus dem 

Warenverzeichnis strich. Zudem machte sie unter Hinweis auf das Urteil B-

7420/2006 WORKPLACE geltend, die Vorinstanz habe die beanspruchten 

Waren und Dienstleistungen in den Klassen 18 und 25 lediglich pauschal 

abgehandelt und damit ihr rechtliches Gehör verletzt. Schliesslich verwies 

sie auf zwei im englischsprachigen Ausland bereits vorgenommenen Vor-

eintragungen der Marke EQUIPMENT.  

F.  

Mit Schreiben vom 20. Juni 2014 hielt die Vorinstanz an der Schutzverwei-

gerung für die Klassen 18 und 25 fest und führte ergänzend aus, dass so-

wohl die englischsprachigen Formulierungen als auch die Einschränkung 

der Waren- und Dienstleistungsliste in Widerspruch zu Art. 11 Abs. 1 

MSchV stünden, weshalb die internationale Registrierung für alle bean-

spruchten Waren und Dienstleistungen zurückzuweisen sei.  

B-5642/2014 

Seite 4 

G.  

Mit Eingabe vom 21. August 2014 stellte die Beschwerdeführerin folgende 

Anträge: 

"1. Das Zeichen EQUIPMENT sei für Klasse 35 ohne Einschränkung "all 

the above-mentioned services being rendered in relationship with the 

field of the fashion" sowie ohne die Formulierung "namely glasses and 

sunglasses" einzutragen. 

2. Das Zeichen EQUIPMENT sei für die Klassen 18 und 25 mit Einschrän-

kung "tous les articles précités étant destinés pour de produits de 

mode" einzutragen. 

3. Eventualiter zu Ziff. 2 sei das Zeichen EQUIPMENT für die Klassen 18 

und 25 ohne Einschränkung "tous les articles précités étant destinés 

pour de produits de mode" einzutragen. 

4. Eventualiter zu Ziff. 3 sei für die Klassen 18 und 25 eine beschwerde-

fähige Verfügung zu erlassen." 

H.  

Mit Verfügung vom 1. September 2014 verweigerte die Vorinstanz der In-

ternationalen Registrierung IR 1 037 958 EQUIPMENT für die folgenden 

Waren den Schutz in der Schweiz (Dispositiv-Ziff. 1): 

Klasse 18  

Articles de maroquinerie en cuir ou en imitations du cuir (à I'exception des étuis adaptés aux 

produits qu'ils sont destinés contenir, des gants et des ceintures); sacs de plage; sacs-

housses pour vêtements (pour le voyage); porte-cartes (portefeuilles); portefeuilles; porte-

monnaie (non en métaux précieux); bourses; bourses de mailles non en métaux précieux; 

étuis pour es clefs (maroquinerie); tous les articles précités tant destinés pour de pro-

duits de mode. 

Klasse 25 

Vêtements de dessus et de dessous pour hommes, femmes et enfants, à I'exclusion de 

vêtements de sport; vêtements en cuir et en imitations du cuir; vêtements en fourrure; blou-

sons; gabardines (vêtements); imperméables; manteaux; mantilles; mitaines; pardessus; 

trench-coats; parkas; pèlerines; pelisses; saris; vareuses; costumes; costumes de masca-

rade; vestes; blouses; tabliers (vêtements); combinaisons (vêtements et sous-vêtements); 

cache-cœurs; cardigans; pull-overs; chandails; tricots (vêtements); débardeurs; gilets; jupes; 

jupons; pantalons; robes;chemises; chemisettes; tee-shirts; sweat-shirts; shorts; bermudas; 

paletots; vêtements confectionnés; vêtements en papier; manchons; pyjamas; robes de 

chambre; peignoirs; caleçons, y compris es caleçons de bain; costumes de bain et de plage; 

maillots, y compris les maillots de bain; peignoirs de bain; Iingerie de corps; bodies (justau-

corps); bustiers; sous-vêtements; culottes; slips; soutiens-gorge; corsets; jarretelles; chaus-

settes; bas; collants; bandanas; foulards; châles; tours de cou; écharpes; étoles (fourrures); 

gants (habillement); ceintures (habillement); bretelles; cravates; nœuds papillon; pochettes 

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(habillement); cache-col; grenouillères, brassières, layettes; bavoirs et bavettes (non en pa-

pier); couches en matières textiles; langes en matières textiles; souliers; chaussures, à I‘ex-

clusion de chaussures de sport, y compris chaussures de plage; bottes; bottines; sabots 

(chaussures); espadrilles; sandales; sandales de bain; pantoufles; chaussons; articles de 

chapellerie; chapeaux; voilettes; casquettes; visières (chapellerie); bérets; bonnets, y com-

pris bonnets de bain; bandeaux pour la tête (habillement); turbans; tous les articles préci-

tés étant destinés pour de produits de mode. 

Sodann gewährte die Vorinstanz der genannten internationalen Registrie-

rung den Schutz in der Schweiz für die beanspruchten Dienstleistungen 

der Klasse 35.  

Zur Begründung führte die Vorinstanz aus, die Formulierung, welche die 

Verwendung der strittigen Waren auf den Modebereich einzuschränken be-

absichtige, führe zu keiner klar definierten Warenkategorie. Schon deshalb 

könne dem Zeichen für die beanspruchten Waren die Schutzausdehnung 

auf die Schweiz nicht gewährt werden. 

Im Zusammenhang mit den in Frage stehenden Waren hielt die Vorinstanz 

fest, der Ausdruck "EQUIPMENT" werde von einem Grossteil der ange-

sprochenen Konsumenten ohne Weiteres als "Ausrüstung" verstanden und 

stelle demnach eine rein die Art und Zweckbestimmung der strittigen Wa-

ren beschreibende Angabe dar. Es könne weder von einem Fantasiebegriff 

noch von einer schutzfähigen Mehrdeutigkeit die Rede sein. Im Unter-

schied zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Sachen WORK-

PLACE (B-7420/2006 E. 4.2) fielen die vom Zeichen beanspruchten Waren 

in eine relativ einheitliche Warenkategorie, denn alles diene im engeren 

oder weiteren Sinne der Bekleidung oder werde zumindest (auf sich) ge-

tragen. Das fragliche Zeichen könne sich namentlich auf Sport-, Reise-, 

Strand- sowie Schwimmausrüstung beziehen. Angesichts des sehr allge-

meinen Sinngehalts sei deshalb eine recht allgemeine Begründung für die 

Zurückweisung naheliegend. Aufgrund seiner Banalität und seines be-

schreibenden Charakters in Verbindung mit den strittigen Waren werde das 

Zeichen von den angesprochenen Konsumenten nicht mit einem bestimm-

ten Unternehmen in Verbindung gebracht. Auch die graphische Ausgestal-

tung vermöge dem Zeichen die erforderliche Unterscheidungskraft nicht zu 

verleihen.  

Die Vorinstanz ist der Auffassung, dass die Einschränkung der bean-

spruchten Waren durch den Zusatz "tous les articles précités étant destinés 

pour de produits de mode" nicht geeignet sei, zur Schutzfähigkeit zu füh-

ren. Denn auch die angeblich ausgeschlossenen Aktivitäten wie z. B. Sport 

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würden dadurch nicht ausgeschlossen, zumal auch Schwimm- und Sport-

bekleidung im allgemeinen Sprachgebrauch als "Mode" bezeichnet werde. 

Die Vorinstanz hielt weiter fest, der Gleichbehandlungsgrundsatz sei vor-

liegend nicht verletzt, denn die CH-Voreintragung 529062 EQUIPMENT sei 

nur für Dienstleistungen eingetragen und vorliegend seien nur noch Waren 

strittig. Gegenüber der internationalen Registrierung 1 171 023 

EQUIPMENT FOR LIFE sei Ende 2013 eine provisorische Schutzverwei-

gerung ausgesprochen worden. Im Übrigen bestehe kein Anspruch auf 

Eintragung einer Marke aufgrund ausländischer Eintragungen.  

I.  

Mit Eingabe vom 1. Oktober 2014 erhob die Beschwerdeführerin Be-

schwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Sie beantragt, die Verfügung 

vom 1. September 2014 sei für die zurückgewiesenen Waren in Klasse 25 

aufzuheben und die Vorinstanz sei anzuweisen, die internationale Regist-

rierung IR 1 037 958 "EQUIPMENT (fig.)" in der Schweiz für die noch strit-

tigen Waren der Klasse 25 neu ohne die Einschränkung "tous les articles 

précités étant destinés pour de produits de mode" zuzulassen, eventualiter 

mit der genannten Einschränkung. Alles unter Kosten- und Entschädi-

gungsfolge.  

Zur Begründung macht die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, 

beim strittigen Zeichen handle es sich um ein mehrdeutiges und schutzfä-

higes Zeichen, da sich keine Bedeutung in den Vordergrund dränge. Selbst 

wenn von der Bedeutung von "Ausrüstung" ausgegangen werde, verlange 

dies eine Gesamtheit von Gegenständen, die einem bestimmten Zweck 

dienten. Bei den strittigen Waren der Klasse 25 im Sinne von allgemeinen 

Kleidungsstücken fehle es an einem solchen Zweck, weshalb das Zeichen 

nicht beschreibend sei. Bei der Frage, ob es Ausrüstung gebe, die der Klei-

dung diene, sei der Sprachgebrauch von "Ausrüstung" jedoch unklar und 

unbestimmt, denn Kleider würden nicht als Ausrüstung bezeichnet. Von 

den beanspruchten Produkten sei zudem keines so spezifisch bzw. zweck-

gebunden, dass es unter "Ausrüstung" subsumiert werden könnte. Das 

fragliche Zeichen stehe somit in keinem Zusammenhang mit den hier strit-

tigen Waren. Die Beschwerdeführerin folgert aus ihren Ausführungen, dass 

ein Freihaltebedürfnis der internationalen Registrierung EQUIPMENT ent-

falle. Im Weiteren geht sie von einem Grenzfall aus, bei dem die Eintragun-

gen im Ausland als gewichtige Indizien mitzuberücksichtigen seien. Den 

Eventualantrag begründet die Beschwerdeführerin damit, dass die bean-

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tragte Einschränkung inhärente Eigenschaften der beanspruchten Pro-

dukte der Klasse 25 anspreche und zulässig sei. Denn vorliegend seien 

"die Eigenschaften des Produktes massgebender für die Eignung als 

Sportware als die Zweckbestimmung".  

J.  

Innert verlängerter Frist liess sich die Vorinstanz mit Eingabe vom 8. De-

zember 2014 vernehmen. Sie beantragt, die Beschwerde unter Kosten-

folge im Haupt- und Eventualbegehren vollumfänglich abzuweisen.  

Zur Begründung führt sie insbesondere aus, die Definitionen des engli-

schen Substantivs "equipment" würden Kleider nicht ausschliessen. Zu-

dem decke sich das englische Substantiv "equipment" sowohl in seinem 

Schriftbild als auch in seiner Bedeutung praktisch vollständig mit dem fran-

zösischen Substantiv "équipement", gemäss dessen Definition auch Klei-

der explizit zu "équipement" gehören würden. Daher sei das fragliche Zei-

chen auch für diese Waren direkt beschreibend und dem Gemeingut zuzu-

rechnen. Auch im alltäglichen Sprachgebrauch werde der Begriff 

EQUIPMENT zur Bezeichnung von Bekleidung verwendet. Mit Bezug auf 

den Eventualantrag hält die Vorinstanz fest, dass Angaben, die wie vorlie-

gend "Mode" keine inhärente objektive Eigenschaft der betroffenen Waren 

und Dienstleistungen bezeichneten, keine präzisen Bezeichnungen im 

Sinne von Art. 11 Abs. 1 MSchV darstellten. Selbst wenn dem Eventualan-

trag stattzugeben wäre, würde dies nichts an der Zugehörigkeit zum Ge-

meingut ändern, da auch Modeprodukte Ausrüstungsgegenstände sein 

könnten und umgekehrt. 

K.  

Mit Verfügung vom 10. Dezember 2014 wurde der Beschwerdeführerin ein 

Doppel der Vernehmlassung der Vorinstanz inklusive Vorakten 1-3 und 

Beilagen 10-13 zugestellt. Zugleich wurde den Parteien mitgeteilt, dass ein 

weiterer Schriftenwechsel nicht vorgesehen sei, unter Vorbehalt von wei-

teren Instruktionen bzw. Parteieingaben.  

L.  

Auf weitere Vorbringen der Verfahrensbeteiligten und die eingereichten Ak-

ten wird, soweit sie für den Entscheid wesentlich sind, in den nachfolgen-

den Erwägungen eingegangen. Eine Parteiverhandlung wurde nicht durch-

geführt.  

  

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Beurteilung von Beschwerden ge-

gen Eintragungsverfügungen der Vorinstanz in Markensachen zuständig 

(Art. 31, 32 und 33 Bst. e des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 

2005 [VGG, SR 173.32]). Als Markenanmelderin und Adressatin der an-

gefochtenen Verfügung ist die Beschwerdeführerin, welche mit ihren An-

trägen vor der Vorinstanz nicht durchdrungen ist, beschwert und hat ein 

schutzwürdiges Interesse an der Beurteilung der gestellten Anträge. Sie ist 

daher zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 48 Abs. 1 des Bundesgeset-

zes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 

172.021]). Eingabefrist und -form sind gewahrt (Art. 50 Abs. 1 und 52 Abs. 

1 in Verbindung mit Art. 22a Abs. 1 Bst. c VwVG), der Kos-tenvorschuss 

wurde fristgerecht bezahlt (Art. 63 Abs. 4 VwVG), und die Vertreter haben 

sich rechtsgenüglich ausgewiesen (Art. 11 Abs. 2 VwVG). 

Auf die Beschwerde ist somit einzutreten. 

2.  

Für das Verhältnis zwischen der Schweiz und der Europäischen Union gilt 

das Protokoll vom 27. Juni 1989 zum Madrider Abkommen über die inter-

nationale Registrierung von Marken (MMP, SR 0.232.112.4). Gemäss Art. 5 

Abs. 2 Bst. b MMP sowie der von der Schweiz dazu abgegebenen Erklä-

rung beträgt die Frist von Art. 5 Abs. 2 Bst. a MMP zur Erklärung einer 

Schutzverweigerung durch die Vorinstanz achtzehn Monate. 

Die Notifikation der internationalen Marke IR 1037958 erfolgte am 9. Au-

gust 2012. Mit der Schutzverweigerung vom 25. März 2013 hat die Vo-

rinstanz folglich die genannte Frist gewahrt. 

3.  

Das Hauptrechtsbegehren in der vorliegenden Beschwerde erstreckt sich 

auf die Aufhebung der angefochtenen Verfügung, soweit die Schutzaus-

dehnung der internationalen Registrierung auf die Schweiz für die Waren 

der Klasse 25 nicht gewährt wurde. Die Beschwerdeführerin hat die Ver-

weigerung der Schutzausdehnung auf die Schweiz für die Waren der 

Klasse 18 nicht angefochten, so dass die Verfügung der Vorinstanz in die-

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sem Umfang in Rechtskraft erwachsen ist. Für die beanspruchten Dienst-

leistungen in der Klasse 35 wurde der Markenschutz in der Schweiz ge-

währt. 

Streitgegenstand im vorliegenden Verfahren bildet demnach nur die Frage, 

ob die Vorinstanz mit Bezug auf die strittigen Waren der Klasse 25 – ge-

mäss Ziffer 1 des Dispositivs der angefochtenen Verfügung – der internati-

onalen Registrierung zu Recht den Schutz in der Schweiz verweigert hat.  

Die Vorinstanz ordnete das streitbetroffene Zeichen dem Gemeingut zu, da 

es sich in Verbindung mit den strittigen Waren in einer beschreibenden An-

gabe hinsichtlich deren Art und Zweckbestimmung erschöpfe. Die Be-

schwerdeführerin wehrt sich gegen eine solche Sichtweise und argumen-

tiert, es handle sich bei ihrer Marke um ein aufgrund seiner Mehrdeutigkeit 

unterscheidungskräftiges Zeichen, für welches auch kein Freihaltebedürf-

nis bestehe. Angesichts der Zulassung eines solchen Zeichens in der 

Schweiz für andere Klassen und der bereits erfolgten Eintragungen im Aus-

land schliesst die Beschwerdeführerin auf das Vorliegen eines Grenzfalls. 

Wie es sich damit verhält, ist in den nachfolgenden Erwägungen zu unter-

suchen. 

4.  

Gestützt auf Art. 5 Abs. 1 MMP in Verbindung mit Art. 6quinquies Bst. B Ziff. 2 

der Pariser Übereinkunft zum Schutz des gewerblichen Eigentums, revi-

iert in Stockholm am 14. Juli 1967 (PVÜ, SR 0.232.04), darf der Schutz 

namentlich dann verweigert werden, wenn die Marke jeder Unterschei-

dungskraft entbehrt oder ausschliesslich aus Zeichen oder Angaben zu-

sammengesetzt ist, welche im Verkehr zur Bezeichnung der Art, der Be-

schaffenheit, der Menge, der Bestimmung, des Wertes, des Ursprungsor-

tes, der Erzeugnisse oder der Zeit der Erzeugung dienen können, oder die 

im allgemeinen Sprachgebrauch oder in den redlichen und ständigen Ver-

kehrsgepflogenheiten der Schweiz üblich sind. Diese zwischenstaat-liche 

Regelung entspricht Art. 2 Bst. a des Markenschutzgesetzes vom 28. Au-

gust 1992 (MSchG, SR 232.11), wonach die Eintragung dann zu verwei-

gern ist, wenn die Marke zum Gemeingut gehört. Praxis und Lehre zu die-

ser Vorschrift können damit herangezogen werden (BGE 135 III 359 E. 

2.5.1 ["akustische Marke"]; 128 III 454 E. 2 YUKON). 

 

 

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Seite 10 

5.  

5.1 Nach Art. 2 Bst. a MSchG sind Zeichen, die zum Gemeingut gehören, 

vom Markenschutz ausgeschlossen, sofern sie sich nicht im Verkehr als 

Marke für die Waren oder Dienstleistungen durchgesetzt haben, für welche 

sie beansprucht werden. Zum Gemeingut zählen zum einen Zeichen, de-

nen die für die Individualisierung der Ware oder Dienstleistung des Mar-

keninhabers erforderliche Unterscheidungskraft fehlt und zum anderen 

Zeichen, die für den Wirtschaftsverkehr freizuhalten sind (s. anstelle vieler: 

Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-2225/2011 vom 7. Mai 2012 E. 2.1 

EIN STÜCK SCHWEIZ, mit Hinweisen; vgl. dazu auch Urteil des Bundes-

gerichts 4A_343/2012 vom 19. September 2012 E. 2.1 EIN STÜCK 

SCHWEIZ). 

5.2 Die Antwort auf die Frage, ob ein Zeichen aufgrund fehlender Kenn-

zeichnungs- und Unterscheidungskraft zum Gemeingut gehört, richtet sich 

gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts vorwiegend nach dem 

Kriterium des beschreibenden Charakters des Zeichens. Als beschrei-

bende Angaben gelten sachliche Hinweise hinsichtlich der Waren oder 

Dienstleistungen; diese werden von den betroffenen Verkehrskreisen nicht 

als individualisierende Hinweise auf eine bestimmte betriebliche Herkunft 

verstanden (fehlende Unterscheidungskraft; vgl. BGE 134 II 223 E. 3.4.4 

SEAT auto emoción).  

5.3 Zum Gemeingut gehören somit insbesondere Sachbezeichnungen so-

wie Hinweise auf Eigenschaften, wie namentlich die Beschaffenheit, die 

Bestimmung, den Verwendungszweck, die Zeit der Erzeugung oder die 

Wirkungsweise der Waren oder Dienstleistungen, für welche das Zeichen 

hinterlegt wurde, sofern solche Hinweise seitens des angesprochenen 

Publikums ohne besondere Denkarbeit sowie ohne Fantasieaufwand ver-

standen werden und sich nicht in blossen Anspielungen erschöpfen 

(BGE 135 II 359 E. 2.5.5 ["akustische Marke"]; Urteile des Bundesverwal-

tungsgerichts B-8058/2010 vom 27. Juli 2011 E. 3.1 IRONWOOD,  

B-985/2009 vom 27. August 2009 E. 2 BIOSCIENCE ACCELERATOR, und 

B-7245/2009 vom 29. Juli 2010 E. 2 LABSPACE, je mit Hinweisen). Als 

Gemeingut nicht schutzfähig sind auch Zeichen, die sich ausschliesslich in 

allgemeinen Qualitätshinweisen oder reklamehaften Anpreisungen er-

schöpfen (Urteil des Bundesgerichts 4A.161/2007 vom 18. Juli 2007 E. 4.3 

we make ideas work; BGE 129 III 225 E. 5.1 Masterpiece I). 

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Seite 11 

5.4 Massgebend für die naheliegende Erkennbarkeit des beschreibenden 

Charakters sind die konkret beanspruchten Waren und Dienstleistungen 

(vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-8058/2010 vom 27. Juli 2011 

E. 3.1 IRONWOOD; EUGEN MARBACH, in: Roland von Büren/Lucas David 

[Hrsg.], Schweizerisches Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht, Bd. III/1, 

Markenrecht, 2. Aufl., Basel 2009, N. 209 ff.). 

5.5 Der Grundsatz der produktbezogenen Prüfung der absoluten Aus-

schlussgründe und damit auch der produktbezogenen Prüfung des Frei-

haltebedürfnisses findet indessen eine Schranke bei Ausdrücken des all-

gemeinen Sprachgebrauchs, allgemeinen Qualitätshinweisen sowie rekla-

mehaften Anpreisungen, die in allgemeiner Weise auf Waren und Dienst-

leistungen irgendwelcher Art angewendet werden können (Urteile des Bun-

desverwaltungsgerichts B-2225/2011 vom 7. Mai 2012 E. 2.2 EIN STÜCK 

SCHWEIZ, vgl. dazu auch Urteil des Bundesgerichts 4A_343/2012 vom 

19. September 2012 EIN STÜCK SCHWEIZ,  

B-6747/2009 vom 26. Februar 2010 E. 5.2 Wow und B-1580/2008 vom 19. 

Mai 2009 E. 2.5 A-Z, mit zahlreichen Hinweisen, unter anderem auf das 

Urteil des Bundesgerichts 4A_161/2007 vom 18. Juli 2007 E. 6.3 we make 

ideas work). 

5.6 Ob ein Zeichen als Marke in Betracht kommt, bestimmt sich nach dem 

Gesamteindruck, den es bei den massgebenden Adressaten in der Erinne-

rung hinterlässt (BGE 134 III 547 E. 2.3.1 Stuhl ["3D"], mit Recht-spre-

chungshinweisen). Das Gericht hat daher vorab die massgeblichen Ver-

kehrskreise zu bestimmen (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts  

B-4519/2011 [B-4523/2011, B-4525/2011] vom 31. Oktober 2012 E. 3.6 

RHÄTISCHE BAHN, BERNINABAHN und ALBULABAHN, mit Hinweisen). 

Für die Beurteilung der Unterscheidungskraft entscheidend ist die Sicht 

des angesprochenen Abnehmerkreises für die beanspruchten Waren oder 

Dienstleistungen, wobei auch das Verständnis betroffener Fach-kreise zu 

berücksichtigen ist (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-

8058/2010 vom 27. Juli 2011 E. 3.3 IRONWOOD, mit Hinweisen). Da-bei 

genügt es zur Annahme von Gemeingut, dass nur ein bestimmter Kreis der 

Adressaten, z.B. der Kreis der Fachleute, das Zeichen als be-schreibend 

erachtet (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-985/2009 vom 27. Au-

gust 2009 E. 3 BIOSCIENCE ACCELERATOR, mit Hinweisen). 

5.7 Die Markenprüfung erfolgt in Bezug auf alle vier Landessprachen. Da-

bei kommt jeder Sprache der gleiche Stellenwert zu. Für die Verweigerung 

der Eintragung genügt, dass das Zeichen in einem einzigen Sprachgebiet 

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der Schweiz als beschreibend verstanden wird (BGE 131 III 495 E. 5 Fel-

senkeller, 128 III 4476 E. 1.5 Première, 127 III 160 E. 2b.aa Securitas). 

Auch englische Ausdrücke können Gemeingut bilden (BGE 129 III 228 E. 

5.1 Masterpiece I; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-3052/2009 vom 

16. Februar 2010 E. 2.3 Diamonds of the Tsars), ausser wenn sie von ei-

nem erheblichen Teil der Abnehmerkreise nicht verstanden werden. Ge-

mäss der Rechtsprechung ist freilich vom breiten Publikum nur die Kennt-

nis eines Grundwortschatzes englischer Vokabeln zu erwarten (BGE 125 

III 203 E. 1c Budweiser; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-

8058/2010 vom 27. Juli 2011 E. 3.2 IRONWOOD). 

5.8 Bei mehrdeutigen Zeichen ist zu prüfen, welche Bedeutung für die re-

levanten Verkehrskreise im Vordergrund steht (Urteil des Bundesgerichts 

4A_265/2007 vom 26. September 2007 E. 2.3 f. American Beauty; Urteile 

des Bundesverwaltungsgerichts B-2999/2011 vom 22. Februar 2013 E. 3 

Die Post, B-2125/2008 vom 15. Mai 2009 E. 4.1 Total Trader,  

B-7412/2006 vom 1. Oktober 2008 E. 5 Afri-Cola). Dominiert im Zusam-

menhang mit den beanspruchten Waren und Dienstleistungen ein be-

schreibender Sinngehalt, können weitere, weniger nahe liegende Bedeu-

tungen den Gemeingutcharakter nicht aufheben (Urteile des Bundesge-

richts 4A_370/2008 vom 1. Dezember 2008 E. 4.3 Post, 4A_492/2007 vom 

14. Februar 2008 E. 3.4 Gipfeltreffen, 4A.1/2005 vom 8. April 2005 E. 2 

Globalepost [fig.], 4C.42/2000 vom 18. Juli 2000 in sic! 2000, S. 590 E. 1 

Creaton/Creabeton; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts  

B-2999/2011 vom 22. Februar 2013 E. 3.3 Die Post, B-2937/2010 vom 14. 

Juli 2010 E. 2.4 Gran Maestro, B-7407/2006 vom 18. September 2007 E. 

4.1 Toscanella; RKGE in sic! 2003 S. 495 E. 4 Royal Comfort; RKGE in sic! 

2003 S. 134 E. 4 Cool Action). Das Zeichen ist jedoch auch dann Gemein-

gut, wenn mehrere Sinngehalte, die gleich naheliegen, für entsprechende 

Waren oder Dienstleistungen beschreibend sind (BGE 118 II 182 E. 3b 

Duo, BGE 54 II 407 Rachenputzer; Urteil des Bundesgerichts 4A.492/2007 

vom 14. Februar 2008 E. 3.4 Gipfeltreffen; Urteil des Bundesverwaltungs-

gerichts B-4519/2011 vom 31. Oktober 2012 E. 5.3.3 Rhätische Bahn). An 

die Stelle einer bei abstrakter Betrachtung vorhandenen Mehrdeutigkeit 

kann nämlich ein eindeutiger Sinn mit beschreibendem Charakter treten, 

wenn das Zeichen zu einer bestimmten Ware oder Dienstleistung in Bezie-

hung gesetzt wird (Urteil des Bundesgerichts 4A.5/2004 vom 25. Novem-

ber 2004 E. 3.3 Firemaster in sic! 2005 S. 278) 

5.9 Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist ein Grenzfall im Bereich 

der Zeichen des Gemeingutes einzutragen und die endgültige Entschei-

B-5642/2014 

Seite 13 

dung dem Zivilrichter zu überlassen (BGE 130 III 328 E. 3.2 Swatch-Uhr-

band, BGE 129 III 225 E. 5.3 Masterpiece I). 

6.  

Im Zusammenhang mit der internationalen Registrierung Nr. 1'037'958 

"EQUIPMENT" wird der Schutz in der Schweiz vorliegend nur noch für Wa-

ren der Klasse 25 beansprucht (vgl. Liste gemäss Sachverhalt Bst. H). Bei 

diesen Waren handelt es sich um Bekleidungsartikel verschiedener Art für 

Frauen, Männer und Kinder, einschliesslich Schuhwaren und Kopfbede-

ckungen. Diese Produkte stellen Güter des täglichen Bedarfs dar und rich-

ten sich sowohl an ein breites Publikum, das nicht unbedingt eine beson-

dere Affinität zu Mode zu haben braucht, als auch an Fachleute, wie bei-

spielsweise Zwischenhändler und Verkaufspersonal. Es ist davon auszu-

gehen, dass beide Zielgruppen über Englischkenntnisse verfügen. Bei Wa-

ren und Dienstleistungen, die sowohl an Fachkreise als auch an Endver-

braucher vertrieben werden, ist bei der Beurteilung der Schutzfähigkeit der 

Marke in erster Linie das Verständnis der schweizerischen Endkonsumen-

ten massgebend, da diese die wohl grösste Marktgruppe bilden dürften 

(vgl. Urteile des Bundesverwaltungsgerichts B-336/2012 vom 4. April 2013 

E. 4 Ce'Real und B-5503/2011 vom 16. November 2012 E. 5.6 Burlington). 

An deren Aufmerksamkeit dürfen keine übertriebenen Anforderungen ge-

stellt werden (BGE 133 III 342 E. 4.1 Verpackungsbehälter [3D]; Urteil des 

Bundesverwaltungsgerichts B-1360/2011 vom 1. September 2011 E. 3.2 

Flaschenhals [3D]). 

7.  

Das englische Substantiv "EQUIPMENT" bedeutet auf Deutsch primär 

"Ausrüstung, Ausstattung" (vgl. PONS Englisch-Deutsch Wörterbuch, On-

line-Ausgabe; Beilage 1 der angefochtenen Verfügung). Auf Englisch wird 

"EQUIPMENT" insbesondere als "set of articles serving to equip a person 

or thing" bzw. "a piece of such equipment" oder als "the necessary items 

for a particular purpose" definiert (vgl. Merriam Webster Online-Ausgabe; 

Oxford English Dictionary, Online-Ausgabe; Beilagen 1 und 2 der ange-

fochtenen Verfügung). Die englischen Umschreibungen stimmen mit der 

deutschen Definition des Begriffs "Ausrüstung" als "Gesamtheit der Ge-

genstände, mit denen jemand, etwas für einen bestimmten Zweck ausge-

stattet ist" überein; weiter bedeutet "Ausrüstung" auch "bestimmte techni-

sche Anlage, deren Vorhandensein für das Funktionieren von etwas unbe-

dingt nötig ist" (vgl. MUNZINGER ONLINE / DUDEN – Universalwörter-

buch, 7. überarbeitete und erweiterte Auflage, Mannheim 2011; Beilage 3 

der angefochtenen Verfügung). Sodann kennt die deutsche Terminologie 

B-5642/2014 

Seite 14 

das Fremdwort "Equipment" im Sinne von "technische Ausrüstung" (vgl. 

DUDEN, a. a. O., Beilage 5 der angefochtenen Verfügung).  

Zudem besteht beim englischen Wort "EQUIPMENT" eine grosse sprach-

liche Nähe zum französischen Substantiv "équipement", welches in der 

französischen Sprache den Sinngehalt von "tout ce qui sert à équiper une 

personne, un animal, une chose en vue d'une activité déterminée (objets, 

vêtements, appareils, accessoires)" hat (vgl. LE PETIT ROBERT, Online-

Enzyklopädie; Beilage 4 der angefochtenen Verfügung). Gemäss dieser 

Definition werden auch Kleidungsstücke ("vêtements") dem "équipement" 

zugeordnet.  

"EQUIPMENT" weist schliesslich eine gewisse Ähnlichkeit mit dem italie-

nischen Begriff "equipaggiamento" auf, welcher mit "il complesso dei forni-

menti, bagagli, ecc." und insbesondere mit Bezug zum Sport als "com-

plesso di attrezzi e capi di vestiario indispensabili agli atleti per il normale 

svolgimento delle gare e anche per la loro incolumità fisica: un e. da sci, 

un e. per la pesca subacquea" umschrieben wird (vgl. Treccani Vocabolario 

on line, www.treccani.it/equipaggiamento). Gemäss der italienischen Defi-

nition umfasst eine Sportausrüstung ebenfalls Kleidungsstücke ("capi di 

vestiario").  

Angesichts des gleichlautenden deutschen Fremdworts "equipment", so-

wie aufgrund der Ähnlichkeit mit dem französischen Begriff "équipement" 

und dem italienischen Substantiv "equipaggiamento" ist davon auszuge-

hen, dass die angesprochenen Verkehrskreise in der Deutsch-, französi-

schen und italienischen Schweiz das englische Substantiv "equipment" 

kennen. Insofern dürften sie diesen englischen Begriff in der Bedeutung 

von "Ausrüstung", "équipement" bzw. "equipaggiamento", und in diesem 

Sinne als Sammelbezeichnung für die Gesamtheit der Hilfsmittel und Ge-

genstände, die man für etwas braucht, verstehen.  

8.  

Nachfolgend wird der lexikalische Sinngehalt mit den noch strittigen bean-

spruchten Waren in Verbindung gebracht, um die Unterscheidungskraft der 

Marke zu prüfen. 

8.1 Die Waren- und Dienstleistungsbegriffe der insgesamt 45 Klassen der 

Nizza-Klassifikation (34 Klassen für Warenbegriffe und 11 Klassen für 

Dienstleistungsbegriffe) wurden - soweit möglich - jeweils in Oberbegriffe 

zusammengefasst, welche gemäss der Praxis der Vorinstanz genügend 

http://www.treccani.it/equipaggiamento

B-5642/2014 

Seite 15 

präzise sind (vgl. Richtlinien in Markensachen vom 1. Juni 2014, Ziff. 4.2 f.). 

Für die Klasse 25 gelten die Oberbegriffe "Bekleidungsstücke, Schuhwa-

ren, Kopfbedeckungen" (vgl. Nizza-Klassifikation, Oberbegriffe, 10. Auf-

lage, Version 2015, abrufbar unter www.ige.ch Marken >Schutz in der 

Schweiz >Waren-/Dienstleistungen). Diese Oberbegriffe erscheinen in 

französischer Sprache (Vêtements, chaussures, chapellerie) auch in der 

von der Beschwerdeführerin abgefassten Warenliste für die Klasse 25, für 

welche der Markenschutz beansprucht wird.  

Waren der Klasse 25, für welche gemäss Nizza-Klassifikation der Oberbe-

griff "Bekleidungsstücke, Schuhwaren und Kopfbedeckungen" gilt, dienen 

grundsätzlich demselben Zweck, denn sie werden verwendet, um unter-

schiedliche Teile des menschlichen Körpers zu bedecken und gegen Wit-

terungs- und andere externe Einflüsse zu schützen. Konsumenten auf der 

Suche nach Kleidungsstücken schliessen grundsätzlich nicht aus, dass im 

gleichen Geschäft auch Schuhwaren und Kopfbedeckungen angeboten 

werden, und umgekehrt. Auch gilt es zu berücksichtigen, dass viele Her-

steller alle der genannten Warenarten entwerfen und produzieren. Mit Blick 

auf die vorstehenden Ausführungen lässt sich festhalten, dass die in den 

Oberbegriffen für die Klasse 25 zusammengefassten Waren einander ähn-

lich sind, weshalb von einer einheitlichen Warenkategorie ausgegangen 

werden kann, wie die Vorinstanz zutreffend erkannt hat. Dies hat zur Folge, 

dass das vorliegend strittige Zeichen bei der Prüfung der Unterscheidungs-

kraft nicht mit jedem einzelnen Produkt der eingereichten Warenliste für die 

Klasse 25 in Verbindung zu bringen ist (vgl. E. 5.5).  

8.2 Allein und abstrakt betrachtet gibt es - zumindest auf den ersten Blick 

- vielfältige Übersetzungsmöglichkeiten des englischen Substantivs 

"equipment" ins Deutsche. Diese gehen zum Beispiel aus dem von der Be-

schwerdeführerin wiedergegebenen Auszug aus www.dict.cc hervor: "Aus-

stattung, Geräte, Einrichtung, Anlage, Zubehör, Betriebsmittel, Gerät-

schaft, Vorrichtung, Apparatur, Rüstezeug, Sachmittel und Ausrüstungsge-

genstände". Näher betrachtet scheinen sich die aufgelisteten Überset-

zungsvorschläge aber eigentlich mit den bereits skizzierten Grundbedeu-

tungen des Begriffs "Ausrüstung" ("Gesamtheit der Gegenstände, (…)", 

"technische Anlage" vgl. E. 7) zu decken und können diesbezüglich als Sy-

nonyme von "Ausrüstung" im engen und weiteren Sinn erachtet werden.  

Wird das Zeichen in Verbindung mit den strittigen Waren der Klasse 25 

verwendet, die sich ohne weiteres unter die Oberbegriffe "Bekleidungsstü-

cke, Schuhwaren, Kopfbedeckungen" subsumieren lassen und im engen 

http://www.ige.ch/
http://www.dict.cc/

B-5642/2014 

Seite 16 

und weiteren Sinn dem Warenbereich der Kleidung zuzuordnen sind, liegt 

aber nach dem massgeblichen Gesamteindruck aus der Sicht der betroffe-

nen Verkehrskreise der Sinn "Ausrüstung, Ausstattung" nahe. Die Beru-

fung auf einen Fantasiebegriff sowie eine schutzfähige Mehrdeutigkeit des 

Zeichens kann der Beschwerdeführerin demnach nicht helfen. Vielmehr, in 

Kombination mit den Waren der Klasse 25 kann der angesprochene Ad-

ressat ohne besonderen Fantasieaufwand den Begriff "Equipment" dahin-

gehend verstehen, dass die aufgelisteten Waren in der einen oder anderen 

Form einer Ausrüstung dienen sowie eine Ausrüstung selber oder Teil einer 

solchen sein können. Mit anderen Worten stellt das strittige Zeichen hin-

sichtlich der beanspruchten Waren einen Hinweis auf mögliche Eigen-

schaften und eine Beschreibung eines möglichen Verwendungszwecks 

derselben. Dies hat die Vorinstanz zutreffend erkannt, wobei sie als mögli-

che Bespiele für Ausrüstung eine Sport- (sport equipment), Reise- (travel 

equipment), Strand- und Schwimmausrüstung (beach, swimming 

equipment) anführte. Diese beispielhafte Aufzählung macht deutlich, dass 

sich "EQUIPMENT" als Inhaltsangabe auf durchaus naheliegende Vorstel-

lungen der massgeblichen Verkehrskreise hinsichtlich Qualität und Ver-

wendungsart der beanspruchten Waren bezieht, was den Aufwand an Fan-

tasie zur Ermittlung des Sinngehalts des Zeichens wesentlich reduziert 

(vgl. BGE 128 III 447 E. 1.6 PREMIERE). Es ist daher nicht zu beanstan-

den, wenn die Vorinstanz aufgrund des Gesagten zur Erkenntnis gelangte, 

dass es sich beim Begriff "EQUIPMENT" um eine rein die Art und Zweck-

bestimmung der die strittigen Waren beschreibende Angabe handle.  

8.3  

8.3.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, bei den beanspruchten Wa-

ren handle es sich um allgemeine Kleidungsstücke, die keinem bestimmten 

Zweck dienten. Im Weiteren umfasse der Begriff "EQUIPMENT" nicht Klei-

der, sondern andere Hilfsmittel, weshalb er keine gängige Bezeichnung für 

Kleider darstelle. So umfasse eine "Sportausrüstung" beispielsweise Bälle, 

Schläger, Fahrräder, Matten, Trainingsgeräte, Uhren, Brillen, Handschuhe, 

etc. Internetshops führten denn auch getrennte Kategorien für "Sportbe-

kleidung" und "Ausrüstung". Ähnliches gelte für die "Reiseausrüstung", un-

ter welche Koffer, Adapter, Taschen und Rücksäcke, nicht aber Kleidungs-

stücke fielen. Schliesslich sei mit "Schwimmausrüstung" nicht die Bade-

hose oder das Badekleid gemeint, vielmehr eine Schwimmbrille, ein Pull 

Buoy (Schwimmhilfe), ein Schwimmbrett, etc.  

B-5642/2014 

Seite 17 

8.3.2 Diese Argumentation verfängt nicht. Wie bereits erörtert, schliesst die 

lexikalische Definition von "EQUIPMENT" auf Englisch und diejenige von 

"Ausrüstung" Kleidungsstücke nicht explizit aus, wohingegen die französi-

sche bzw. italienische Begriffsdefinition von "équipement" bzw. "equipag-

giamento", letztere im Zusammenhang mit Sport, Kleider ausdrücklich der 

Gesamtheit von Gegenständen zuordnen, die zu einer Ausrüstung gehö-

ren (vgl. E. 7). Aus dem lexikalischen Sinngehalt folgt, dass auch Klei-

dungsstücke Gegenstand einer Sport-, Reise-, Schwimm- bzw. Badeaus-

rüstung bilden können.  

Im Weiteren lässt sich festhalten, dass Tragen von Kleidung ein elementa-

res menschliches Bedürfnis befriedigt und in erster Linie den Zweck ver-

folgt, den menschlichen Körper zu bedecken und gegen diverse Einflüsse 

zu schützen. Über diesen ursprünglichen Zweck hinaus wird Kleidung auch 

für beliebige tätigkeitsspezifische Zwecke eingesetzt wie Sport, Beruf oder 

Freizeit. Die entsprechenden Bezeichnungen "Sport-, Berufs-, Dienst-, und 

Freizeitkleidung" bringen dies klar zum Ausdruck. Unter diesem Aspekt 

kann Kleidung leicht in Verbindung mit einem Zweck gebracht werden und 

in diesem Sinne eine Ausrüstung selbst oder ein möglicher Teil einer sol-

chen sein.  

Aus dem Gesagten ergibt sich, dass der Begriff "EQUIPMENT" nicht nur 

lexikalisch, sondern auch in der Alltagssprache allgemein unter anderem 

zur Bezeichnung von Kleidung, mithin in einem beschreibenden Sinne, ver-

wendet wird. An diesem weit gefassten Verständnis des Worts 

"EQUIPMENT" vermag der nicht weiter substantiierte Einwand der Be-

schwerdeführerin, wonach Internetshops getrennte Kategorien für "Sport-

bekleidung" und "Ausrüstung" führten, nichts zu ändern.  

8.3.3 Aber auch in Zusammenhang mit den Waren der Klasse 25 kommt 

dem englischen Substantiv "EQUIPMENT in der Übersetzung von "Aus-

rüstung" eine sinngebende und beschreibende Bedeutung hinsichtlich de-

ren Beschaffenheit, Bestimmung und Verwendungszweck zu, was wiede-

rum für die Banalität des Zeichens spricht. Der Beschwerdeführerin ist zwar 

zugutezuhalten, dass die Kennzeichnung allgemeiner Kleidungsstücke 

mittels "EQUIPMENT" keine Aussage über einen bestimmten Zweck 

macht. Das ist aber weder massgeblich noch erforderlich. Um das fragliche 

Zeichen dem Gemeingut zuzurechnen und ihm die erforderliche Unter-

scheidungskraft abzusprechen, genügt es, dass die Bezeichnung 

"EQUIPMENT" in der Übersetzung von "Ausrüstung" beim massgeblichen 

Publikum schon nur allgemeine Vorstellungen und Assoziationen in Bezug 

B-5642/2014 

Seite 18 

auf die Qualität und Zweckbestimmung der strittigen Waren hervorruft (vgl. 

Urteil des Bundesgerichts vom 27. Mai 2010 in sic! 2010 S. 907 "terroir 

[fig.]" E. 2.3.1-2.3.4; vgl. auch vorne E. 5.3). Das ist vorliegend der Fall.  

8.3.4 Im Sinne eines Zwischenergebnisses ist festzuhalten, dass die Be-

zeichnung "EQUIPMENT" sowohl generell als auch im Zusammenhang mit 

den beanspruchten Produkten, die aus der Warengattung der Bekleidung 

stammen, einen üblichen und banalen Ausdruck darstellt. Als rein beschrei-

bende Aussage über die Art und Verwendungszweck der strittigen Pro-

dukte ist das fragliche Zeichen nicht geeignet, um beim angesprochenen 

Publikum als individualisierender Hinweis im Gedächtnis haften zu bleiben. 

Somit fehlt dem Zeichen die erforderliche Unterscheidungskraft und dieses 

ist dem Gemeingut zuzurechnen. Infolgedessen kann die fragliche interna-

tionale Registrierung hinsichtlich der Waren in Klasse 25 nicht zum Schutz 

in der Schweiz zugelassen werden. Dies hat die Vorinstanz zu Recht er-

kannt.  

8.4 Die eigentlich als Wortmarke angemeldete Marke weist eine typogra-

phische Gestaltung des Schriftbildes mit fetten Grossbuchstaben auf. Die 

gewählte Schriftart ist nicht derart prägend und deshalb nicht geeignet, den 

Gesamteindruck massgeblich zu verändern und dem Zeichen die notwen-

dige Unterscheidungskraft zu verleihen (WILLI, a.a.O., Art. 2 N. 98; Ent-

scheid der RKGE vom 7. Mai 2003, veröffentlicht in sic! 2003 S. 807 E. 5 

SMArt und vom 15. Oktober 1998, veröffentlicht in sic! 1999 S. 33 E. 3 

GlobalOne). Vielmehr bleibt die Bedeutung "Ausrüstung" für die massge-

blichen Verkehrskreise auch bei der verwendeten Schriftweise eindeutig im 

Vordergrund. Das Zeichen wird daher sowohl in visueller als auch in pho-

netischer Hinsicht als Beschaffenheitsangabe wahrgenommen. Dies hat 

die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung ebenfalls zu Recht festge-

halten. 

8.5 Ob am Zeichen "EQUIPMENT" auch ein Freihaltebedürfnis in Bezug 

auf die beanspruchten Waren besteht, kann vorliegend offen bleiben, weil 

es der Marke schon an der konkreten Unterscheidungskraft fehlt (vgl. Urteil 

des Bundesverwaltungsgerichts B-3541/2011 vom 17. Februar 2013 E. 5.2 

LUMINOUS, mit weiteren Hinweisen).  

9.  

Eventualiter beantragt die Beschwerdeführerin sinngemäss, die Warenliste 

für die Klasse 25 mit dem Zusatz "tous les articles précités étant de produits 

B-5642/2014 

Seite 19 

de mode" zu präzisieren. Dieser Eventualantrag entspricht dem im vo-

rinstanzlichen Verfahren gestellten Hauptrechtsbegehren. Hierzu hält die 

Vorinstanz im Wesentlichen fest, bei der Einschränkung auf Modeprodukte 

gehe es um keine inhärente objektive Eigenschaft der betroffenen Waren, 

mithin um keine präzise Bezeichnung im Sinne von Art. 11 MSchV. Dem-

gegenüber erachtet die Beschwerdeführerin die Einschränkung auf Mode-

produkte als zulässig, denn vorliegend seien "die Eigenschaften des Pro-

duktes massgebender für die Eignung als Sportware als die Zweckbestim-

mung".  

9.1 Die Vorinstanz stützt ihre Begründung auf die Richtlinien in Markensa-

chen des Eidgenössischen Institutes für Geistiges Eigentum vom 1. Juli 

2014 (im Folgenden: IGE-Richtlinien). Unter Teil 4 Ziff. 4.1 und 4.9 der IGE-

Richtlinien wird insbesondere Folgendes ausgeführt:  

"Als Folge des Spezialitätsprinzips ist eine Marke nicht abstrakt, sondern nur 

für bestimmte Waren und/oder Dienstleistungen schützbar. Art. 11 Abs. 1 

MSchV schreibt vor, dass die Waren und/oder Dienstleistungen, für welche 

der Markenschutz beansprucht wird, präzise zu bezeichnen sind.  

Angaben, die keine inhärente objektive Eigenschaft der betroffenen Waren 

und Dienstleistungen bezeichnen, gehören grundsätzlich nicht in ein Waren- 

und Dienstleistungsverzeichnis. Daher werden rein marketingrelevante Krite-

rien, wie Absatzgebiet oder Preis, zurückgewiesen. Des Weiteren sind auch 

Zweckbestimmungen unzulässig, die auf die Gebrauchsabsicht des Hinterle-

gers und nicht auf inhärente Eigenschaften des Produkts Bezug nehmen. Eine 

Angabe wie „Schreibgeräte für Werbezwecke“ muss daher zurückgewiesen 

werden, denn ob beispielsweise ein Kugelschreiber als Werbeträger wahrge-

nommen wird, ist nicht anhand des Produkts selbst, sondern nur im Kontext 

seiner Verwendung zu entscheiden. Demgegenüber ist eine Angabe wie 

„Sportwagen“ nicht zu beanstanden, da damit inhärente Eigenschaften der 

Ware angesprochen werden." 

Die IGE-Richtlinien sind als sogenannte Verwaltungsverordnung zu quali-

fizieren, welche für die Justizbehörden, deren Aufgabe es ist, die Einhal-

tung von Verfassung und Gesetz im Einzelfall zu überprüfen, nicht verbind-

lich ist. Verwaltungsverordnungen sollen von den Gerichtsbehörden bei ih-

rer Entscheidung freilich mitberücksichtigt werden, sofern sie eine dem Ein-

zelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren ge-

setzlichen Bestimmungen zulassen (siehe zum Ganzen Urteil des Bundes-

verwaltungsgerichts B-564/2007 vom 17. Oktober 2007 E. 10.4 La prairie 

SWITZERLAND-Dose [3D], mit Hinweisen). 

9.2 Diesbezüglich ist festzuhalten, dass Mode – vergleichbar mit Kunst – 

einen offenen und relativen Begriff darstellt, dessen Interpretation von der 

B-5642/2014 

Seite 20 

allgemeinen Umgebung sowie vom Blickwinkel des jeweiligen Betrachters 

abhängig sein kann. Bei den in den Oberbegriffen "Bekleidungsstücke, 

Schuhwaren, Kopfbedeckungen" zusammengefassten Waren der Klasse 

25 geht es grundsätzlich um Gegenstände des täglichen Bedarfs, die im 

engeren oder weiteren Sinne der Bekleidung dienen und zumindest auf 

sich getragen werden. Sie können, müssen aber nicht unbedingt zu Mode-

zwecken getragen werden. Die im Eventualbegehren beantragte Ein-

schränkung der Liste auf Modeprodukte kann weder ausschliessen noch 

verhindern, dass die Waren für einen anderen Zweck als Mode verstanden 

werden. Selbst die gemäss Warenliste ausgeschlossenen Sportaktivitäten 

können durch die genannte Einschränkung nicht ganz ausgeschlossen 

werden. Eine solche restriktive Angabe bezeichnet keine inhärente objek-

tive Eigenschaft der betroffenen Waren, sondern stellt eher auf eine mög-

liche Gebrauchsabsicht des Hinterlegers ab. Insofern ist der Vorinstanz zu-

zustimmen, wenn diese zum Schluss kam, dass die von der Beschwerde-

führerin beantragte Einschränkung der Warenliste auf den Modebereich zu 

keiner klar definierten Warenkategorie führen könne und somit keine prä-

zise Bezeichnung sei. Indessen ist nicht einzusehen, warum und inwiefern 

im vorliegenden Fall die Eigenschaften des Produktes massgebender für 

die Eignung als Sportware als die Zweckbestimmung sein müssten, was 

von der Beschwerdeführerin im Übrigen auch nicht weiter substantiiert 

wird. Nach dem Gesagten ergibt sich, dass sich die im Eventualbegehren 

beantragte Formulierung unter dem Blickwinkel von Art. 11 Abs. 1 MSchV 

als nicht schutzfähig erweist.  

Selbst wenn man von einer zulässigen Einschränkung ausginge, hätte dies 

nicht zur Folge, dass das Zeichen nicht dem Gemeingut zuzuschreiben 

wäre. Vielmehr können die Durchschnittskonsumenten unter dem Begriff 

"EQUIPMENT" in Verbindung mit den Waren der Klasse 25 ohne beson-

deren Fantasieaufwand auch Modeausrüstung verstehen, was wiederum 

eine beschreibende Angabe über die Beschaffenheit und Zweckbestim-

mung dieser Waren darstellt. 

10.  

Die Beschwerdeführerin macht im vorliegenden Verfahren nicht geltend, 

die Vorinstanz habe eine Verletzung des Gleichbehandlungsgebots mit Be-

zug auf die Voreintragungen CH 529 062 EQUIPMENT sowie IR 1 171 023 

EQUIPMENT FOR LIFE zu Unrecht verneint. Sie weist lediglich darauf hin, 

dass die fragliche Marke in mehr als zwanzig Ländern für die Klasse 25 

zum Markenschutz zugelassen worden und in ähnlicher Form auch in der 

B-5642/2014 

Seite 21 

Schweiz eingetragen worden sei und leitet daraus ab, es liege ein Grenzfall 

vor.  

Gemäss der Rechtsprechung können ausländische Voreintragungen einer 

Marke zwar ein Indiz für deren Schutzfähigkeit im Inland sein. Allerdings 

gilt dies ausschliesslich im Zusammenhang mit dem absoluten Schutzhin-

dernis des Gemeinguts und ausschliesslich für Grenzfälle (vgl. Urteil des 

Bundesverwaltungsgerichts B-2419/2008 vom 12. April 2010 E. 11 Ma-

donna [fig.]). Vorliegend kann es sich aber aufgrund des klar beschreiben-

den Sinngehalts des Zeichens "EQUIPMENT" nicht um einen Grenzfall 

handeln, weshalb die Beschwerdeführerin aus dem nicht näher begründe-

ten Hinweis auf Voreintragungen im Ausland und Inland nichts zu Gunsten 

der Schutzfähigkeit ihrer Marke in der Schweiz abzuleiten vermag. 

11.  

Zusammenfassend ergibt sich, dass das strittige Zeichen "EQUIPMENT" 

aufgrund seiner Banalität und seines beschreibenden Charakters in Zu-

sammenhang mit den beanspruchten Waren der Klasse 25 nicht mit einem 

bestimmten Unternehmen in Verbindung gebracht wird und aufgrund der 

fehlenden Unterscheidungskraft dem Gemeingut im Sinne von Art. 2 Bst. a 

MSchG zuzuordnen ist. Die Einschränkung der Warenliste auf Modepro-

dukte im Sinne des Eventualrechtsbegehrens, selbst wenn sie als zulässig 

zu erachten wäre, vermag an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Ebenso 

wenig kann sich die Beschwerdeführerin auf das Vorliegen eines Grenz-

falls berufen. Die Vorinstanz hat der IR-Marke Nr. 1 037 458 insofern zu 

Recht die Schutzausdehnung in der Schweiz verweigert und ihr ist keine 

Bundesrechtsverletzung vorzuwerfen.  

Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist daher abzuweisen.  

12.  

12.1 Die Spruchgebühr ist nach Umfang und Schwierigkeit der Streitsa-

che, Art der Prozessführung und finanzieller Lage der Parteien zu bestim-

men (Art. 63 Abs. 4bis VwVG, Art. 2 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 

2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-desverwaltungs-

gericht [VGKE, SR 173.320.2]). Bei Markeneintragungen geht es um Ver-

mögensinteressen. Die Gerichtsgebühr bemisst sich folg-lich nach dem 

Streitwert (Art. 4 VGKE). Die Schätzung des Streitwertes hat sich nach 

Lehre und Rechtsprechung an Erfahrungswerten aus der Praxis zu orien-

tieren, wobei bei eher unbedeutenden Zeichen grundsätz-lich ein Streitwert 

B-5642/2014 

Seite 22 

zwischen Fr. 50'000.– und Fr. 100'000.– angenommen werden darf (BGE 

133 III 490 E. 3.3 Turbinenfuss, mit Hinweisen). Von diesem Erfahrungs-

wert ist auch für das vorliegende Verfahren auszuge-hen. Die daher auf Fr. 

2'500.– festzusetzenden Gerichtskosten sind ange-sichts des Verfahrens-

ausgangs der Beschwerdeführerin aufzuerlegen Der einbezahlte Kosten-

vorschuss in gleicher Höhe wird zur Bezahlung der Verfahrenskosten ver-

wendet. 

12.2 Eine Parteientschädigung ist der unterliegenden Beschwerdeführerin 

nicht zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 ff. VKGE). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 2'500.– werden der Beschwerdeführerin auf-

erlegt. Der einbezahlte Kostenvorschuss in gleicher Höhe wird zur Bezah-

lung der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde); 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. IR 1 037 958; Gerichtsurkunde). 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

Francesco Brentani Corrado Bergomi 

 

B-5642/2014 

Seite 23 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in Zivilsachen geführt werden 

(Art. 72 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache 

abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: 28. Juli 2015