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**Case Identifier:** 800f926a-2398-5ba9-b883-745d9561f0c5
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-04-04
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 04.04.2017 IV 2014/302
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2014-302_2017-04-04.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2014/302

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 20.04.2020

Entscheiddatum: 04.04.2017

Entscheid Versicherungsgericht, 04.04.2017
Art. 28 und 18 IVG. Medizinischer Sachverhalt abgeklärt durch 
beweiskräftiges polydisziplinäres Gutachten. Rentenanspruch und Anspruch 
auf Arbeitsvermittlung, insofern sie angesichts des Alters noch 
verhältnismässig ist (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. 
Gallen vom 4. April 2017, IV 2014/302).

Entscheid Versicherungsgericht, 04.04.2017

Entscheid vom 4. April 2017

Besetzung                                                                      

Präsidentin Karin Huber-Studerus, Versicherungsrichterinnen

Monika Gehrer-Hug und Lisbeth Mattle Frei; Gerichtsschreiberin

Fides Hautle             

Geschäftsnr.                                                                                                                  

IV 2014/302            

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

gegen

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IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand                                                                   

Rente

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ meldete sich am 14./27. August 2012 (IV-act. 1) zum Bezug von Leistungen 

der Invalidenversicherung an und beantragte wegen seit 2007 bestehender Depression 

mit Arbeitslosigkeit eine Rente. Er habe den Beruf des Mechanikers erlernt. Gemäss IK-

Auszug (IV-act. 8) hatte er im Lauf der Zeit viele verschiedene Anstellungen gehabt.

A.b  Der Facharzt für Allgemeine und Innere Medizin B.___ teilte dem Regionalen 

Ärztlichen Dienst (RAD) der Invalidenversicherung gemäss Gesprächsprotokoll (IV-act. 

9; dem Arzt gemäss der Aktenlage nicht zum Bestätigen zugesandt) am 17. September 

2012 unter anderem mit, es lägen beim Versicherten eine depressive Symptomatik (seit 

mindestens 31. Januar 2008) und eine soziale Phobie vor. Daneben leide er an 

Hypertonie und Gicht. Er fühle sich schnell abgewertet, sei schnell kränkbar und 

stressintolerant. Eine Psychopharmakotherapie lehne er ab, doch werde er 

homöopathisch behandelt. Zuletzt sei er (über das Sozialamt) bis zum 7. Oktober 2010 

in einem Einsatzprogramm gewesen. Seither sei er durchgängig voll arbeitsunfähig 

geschrieben. Welche Tätigkeiten zumutbar wären, sei offen. Es lägen mangelnde 

Motivation, eine Verweigerungshaltung (der Versicherte verweigere eine 

Wiederaufnahme der Tätigkeit) und eine Persönlichkeitsakzentuierung vor.

A.c  Der RAD (C.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie) berichtete am 29. 

Oktober 2012 (IV-act. 13) über eine RAD-Untersuchung vom 18. Oktober 2012. Es 

bestehe nebst dem Hypertonus, der Gicht, einer Gonarthrose rechts, einem Status 

nach Meniskus-Operation vor drei Jahren und einem Status nach Bänderriss am 

rechten Sprunggelenk vor ca. 20 Jahren ein V. a. eine akzentuierte Persönlichkeit mit 

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misstrauischen und schizoiden Zügen. Ob es sich um eine Persönlichkeitsstörung 

handle, sei offen. Das Verhaltensmuster sei chronifiziert. Eine Eingliederungsfähigkeit 

für berufliche Massnahmen bestehe nicht. Es sei eine polydisziplinäre Begutachtung zu 

empfehlen.

A.d  Am 23. November 2012 (IV-act. 18) teilte die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle 

des Kantons St. Gallen dem Versicherten mit, berufliche Eingliederungsmassnahmen 

seien wegen des Gesundheitszustands zurzeit nicht möglich. Über den 

Rentenanspruch, der mit der Einleitung weiterer Abklärungen geprüft werde, werde er 

später eine separate Verfügung erhalten. Am 28. November 2012 (IV-act. 20) ergänzte 

sie, Rentenleistungen könnten frühestens ab Februar 2013 (sechs Monate nach der 

Geltendmachung) geprüft werden.

A.e  Nachdem die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle dem Facharzt B.___ am 4. 

Februar 2013 einen IV-Arztbericht zum Ausfüllen zugestellt, den Versicherten mit 

Schreiben vom 21. März 2013 zur Vereinbarung eines Konsultationstermins mit dem 

Arzt aufgefordert und am 15. April 2013 (IV-act. 24) Nichteintreten auf sein 

Leistungsgesuch wegen Verweigerung der Mitwirkung (Unterlassen des Teilnehmens 

an zumutbaren Abklärungen) verfügt hatte, erstattete der Arzt am 27. Juni 2013 (IV-act. 

25) den (handschriftlich ausgefüllten) IV-Arztbericht. Es liege seit Ende 2004 eine 

mittelschwere, lähmende Depression mit ausgeprägter Sozialphobie vor. Der 

Versicherte sei nicht mehr arbeitsfähig. Es sei homöopathische und Gesprächs-

Behandlung zu empfehlen.

A.f  Die MEDAS [...] erstattete am 20. November 2013 ihr polydisziplinäres Gutachten 

(IV-act. 35; Untersuchungen vom 15. und 16. Oktober 2013). Darin wurden als 

Hauptdiagnosen angegeben (verkürzt wiedergegeben): eine leicht- bis mittelgradige 

Varusgonarthrose beidseits mit Femoropatellararthrose, eine rezidivierende Lumbalgie, 

eine rezidivierende depressive Störung, inzwischen in leichter bis zeitweilig 

mittelgradiger depressiver Ausprägung, beginnend chronifiziert, sowie eine kombinierte 

Persönlichkeitsstörung mit emotional instabilen, paranoiden, schizoiden und 

narzisstischen Zügen. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit seien eine arterielle 

Hypertonie, ein Diabetes mellitus, eine Gichterkrankung, Adipositas, psychische und 

Verhaltensstörungen durch Alkohol, durch Cannabinoide und durch Tabak, jeweils 

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schädlicher Gebrauch, sowie ein Status nach psychischen und Verhaltensstörungen 

durch multiplen Substanzgebrauch und Konsum verschiedenster psychotroper 

Substanzen. In der Tätigkeit als Monteur und Mechaniker sei der Versicherte aus 

psychiatrischen Gründen (seit spätestens etwa April 2013) zu ca. 30 % arbeitsunfähig, 

es bestehe eine entsprechende Leistungsminderung während eines vollen 

Arbeitspensums. Das gelte auch hinsichtlich einer adaptierten Tätigkeit. Adaptiert sei 

eine leichte bis mittelschwere Arbeit, die Positionswechsel und wechselbelastende 

Arbeit beinhalte (bzw. zulasse), ständiges Knien oder Kauern, Klettern, Leiternsteigen 

und wiederholtes Heben und Tragen von Lasten über 10 kg Gewicht aber nicht 

erfordere. Psychiatrisch gesehen adaptiert sei eine Arbeit, die keine speziell erhöhten 

Anforderungen an die Stress- und Frustrationstoleranz, die emotionale Belastbarkeit, 

die Konzentrationsfähigkeit oder die sozialen Kompetenzen stelle. - Bei der 

Wiedergabe des Inhalts des Arztberichts von B.___ vom 27. Juni 2013 (IV-act. 35-6 f.) 

wurden Teile ausgelassen und mit dem Hinweis "(unleserlich)" bezeichnet. Zum PACT-

Test (IV-act. 35-11) legte die MEDAS dar, bei der durchgeführten Selbsteinschätzung 

mit 0 von 200 möglichen Punkten sehe sich der Versicherte absolut nicht, auch nicht 

für leichte körperliche Tätigkeiten, belastbar. Bei der internistischen (vgl. IV-act. 35-8) 

und der orthopädischen (vgl. IV-act. 35-20) Begutachtung wurde darauf hingewiesen, 

dass die gutachterliche Einschätzung (aufgrund des Willens des Versicherten, auf die 

meisten Fragen keine Antwort zu geben) eingeschränkt sei. Im Teilgutachten der 

Psychiatrie wurde darauf hingewiesen, dass sich der Versicherte zum Zeitpunkt der 

Untersuchung zu beruflichen Eingliederungsmassnahmen nicht motiviert gezeigt habe. 

Grundsätzlich zu empfehlen wäre jedoch eine stufenweise Eingliederung, beginnend 

mit etwa sechs bis sieben Stunden pro Tag und schrittweiser Steigerung im Verlauf von 

einem Monat bis zwei Monaten auf acht bis neun Stunden pro Tag (mit der genannten 

Leistungsminderung um 30 %). Zur Erfolgssicherung sollte eine Suchtmittelabstinenz 

sichergestellt werden. 

A.g  Mit Vorbescheid vom 10. Dezember 2013 (IV-act. 38 und 40) stellte die 

Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle dem Versicherten eine Abweisung des 

Leistungsgesuchs bei einem Invaliditätsgrad von 30 % (Valideneinkommen Fr. 

61'776.-- und Invalideneinkommen Fr. 43'243.--) in Aussicht. - Mit Einwand vom 30. 

Januar 2014 (IV-act. 45) brachte der Versicherte dagegen vor, ihm sei höchstens eine 

Arbeit im Umfang von 50 % zumutbar. Er ersuche darum, dass die IV-Stelle ihm helfe, 

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sich in diesem Rahmen einzugliedern. Er sei auf diese Hilfe angewiesen. Das 

Gutachten weise verschiedene Mängel auf. So sei eine Arbeitsfähigkeit von 70 % 

rückwirkend ab April 2013 festgestellt worden, obwohl der Gutachter ihn erst im 

Oktober 2013 gesehen habe. Der PACT-Test sei nicht aussagekräftig. Er habe davon 

nur eine Reihe bearbeitet, weil ihm der Test nicht richtig erklärt worden sei und er auch 

zu wenig Platz und zu wenig Licht dafür gehabt habe. Ausserdem sei ihm der Test 

morgens früh auf den Tisch geworfen worden, während der Gutachter noch nicht 

eingetroffen gewesen sei. Er selber sei entgegen den Angaben im Gutachten nicht zu 

spät gekommen. Nicht zutreffend seien ausserdem verschiedene weitere Angaben im 

Gutachten, so zum Mass seines Gebrauchs von Cannabis (richtig nur zwei- bis dreimal 

im Jahr) und von Bier (richtig nicht täglich, wie es im Gutachten nur einmal richtig, an 

anderer Stelle aber falsch festgehalten worden sei), zur Dauer seiner Aushilfstätigkeit 

im Jahr 2010 (richtig drei Wochen, nicht drei Monate) und zum [...] Aufenthalt (richtig 

nur einmal). Ausserdem habe ihn die Hauptgutachterin (Allgemeine Innere Medizin) auf 

dem Weg ins Untersuchungszimmer am Arm gefasst. Er könne es aber nicht leiden, 

wenn andere Menschen ihn berührten, und er gebe daher auch niemandem die Hand.

A.h  Die MEDAS hielt in ihrer Stellungnahme vom 19. März 2014 (IV-act. 49) dafür, der 

PACT-Test werde jeder versicherten Person sorgfältig erklärt und es werde 

ausreichend Zeit zur Beantwortung gegeben. Der Versicherte habe zugegeben, den 

Test nicht mit der üblichen Sorgfalt bearbeitet zu haben. Er habe ihn willentlich nicht 

korrekt bearbeitet. Eine Bewertung sei nur möglich, soweit Angaben vorlägen. Im 

Gesamtzusammenhang lasse auch ein willentlich nicht korrekt bearbeiteter Test eine 

Bewertung der versicherten Person zu. Die Darlegungen im Gutachten betreffend 

Dauer der Aushilfstätigkeit, [...] Aufenthalt und Cannabiskonsum basierten auf 

damaligen Angaben des Versicherten. Wenn er Angaben korrigiere, heisse das noch 

lange nicht, dass der Gutachter wissentlich falsche Angaben gemacht habe. Von 

solchen habe der Gutachter nichts. Hätte der Versicherte durchgehend bei allen 

Gutachtern eine in der Norm liegende Kooperationsbereitschaft - auch betreffend seine 

Aussagen - gezeigt, wäre es nicht dazu gekommen, dass der Alkoholkonsum im 

Gutachten unterschiedlich dokumentiert worden sei. Das sei keinem Fehler der 

Gutachter zuzuschreiben. Vielmehr seien diese Vorkommnisse im Zusammenhang mit 

der psychischen Störung des Versicherten zu sehen. Dies gelte auch für seine - 

unzutreffende - Behauptung, der Gutachter sei nicht pünktlich gewesen, und für den 

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Einwand, dass er von der Hauptgutachterin am Arm angefasst worden sei. Letzteres 

sei nicht auszuschliessen, aber kein Akt der Aggression gegen ihn gewesen. Dem 

Versicherten sei möglicherweise nicht bekannt, dass ein Gutachter aufgrund seiner 

fachlichen Kompetenz anhand der Anamnese, von Fremdberichten und der eigenen 

Erkenntnisse eine Arbeitsfähigkeit auch für eine zurückliegende Zeit festzustellen 

vermöge.

A.i   Am 24. März 2014 (IV-act. 50) bot die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle dem 

Versicherten Gelegenheit, sich bis zum 7. April 2014 zu den neuen Akten zu äussern.

A.j   Mit Verfügung vom 9. Mai 2014 (IV-act. 51) wies sie in der Folge einen Anspruch 

auf eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 30 % ab.

B.   

Gegen diese Verfügung richtet sich die Beschwerde vom 6. Juni 2014. Der 

Beschwerdeführer beantragt eine Untersuchung durch einen neutralen Gutachter. Die 

MEDAS verfasse Gutachten, die nicht objektiv seien. Seine Einwände seien von ihr 

abgewiesen worden, weil er psychisch krank sei. Die Beschwerdegegnerin erkaufe sich 

Gutachten. Mit seinem Arzt B.___ habe die "SVA" (bzw. die Beschwerdegegnerin; 

gemeint allerdings wohl: die MEDAS) nie wirklich gesprochen. Schriftliche Dokumente 

seien als unleserlich abgetan worden. Sie wolle nur hören und lesen, was ihr passe. - 

Nach Aufforderung der Gerichtsleitung des Versicherungsgerichts des Kantons St. 

Gallen zur Vervollständigung der Beschwerde bekräftigt der Beschwerdeführer unter 

anderem seinen Antrag. Das Gutachten und die Rechnung dafür seien miteinander an 

die Beschwerdegegnerin gesandt worden. Letztere (gemeint wohl wie erwähnt: die 

MEDAS) habe Dokumente seines Arztes als unleserlich bezeichnet und mit ihm nie 

gesprochen. Einer beigelegten Bestätigung ist zu entnehmen, dass der 

Beschwerdeführer vom Sozialamt unterstützt werde.

C.  

In ihrer Beschwerdeantwort vom 24. Juli 2014 beantragt die Beschwerdegegnerin die 

Abweisung der Beschwerde. Das MEDAS-Gutachten stütze seine Beurteilung auf 

sämtliche Vorakten und auf die eigene Befragung und Untersuchung des 

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Beschwerdeführers. Es erfülle alle Kriterien der Beweistauglichkeit. Die gerügten 

Punkte beträfen zum einen Nebensächlichkeiten und seien zum andern durch den 

Beschwerdeführer selbst verschuldet. 

D.  

Am 5. August 2014 hat die Gerichtsleitung dem (sinngemässen) Gesuch um 

Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege (Befreiung von den Gerichtskosten) 

entsprochen.

E.   

In seiner Replik vom 15. September 2014 bringt der Beschwerdeführer vor, die 

Beschwerdegegnerin kaufe sich Gefälligkeitsgutachten, die nur dazu dienten, als 

Ergebnis eine Arbeitsunfähigkeit von nicht mehr als 40 % zu bekommen. Im 

vorliegenden Gutachten sei willentlich gelogen worden. Alles werde auf sein nicht 

kooperatives Verhalten und auf seine physische (gemeint wohl: psychische) Krankheit 

abgeschoben. Sein Arzt B.___ sei nie angefragt worden, wie es um seine Gesundheit 

stehe.

F.   

Die Beschwerdegegnerin hat auf die Erstattung einer Duplik verzichtet.

Erwägungen

1.   

1.1  Im Streit liegt die Verfügung vom 9. Mai 2014, womit die Beschwerdegegnerin das 

Leistungsgesuch des Beschwerdeführers vom August 2012, namentlich den 

Rentenanspruch, abgewiesen hat.

1.2  Streitgegenstand bildet demnach der allfällige Rentenanspruch. - Berufliche 

Eingliederungsmassnahmen waren in einer Mitteilung vom 23. November 2012 wegen 

des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers als nicht möglich bezeichnet 

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worden. Im Einwand vom 30. Januar 2014 ersuchte der Beschwerdeführer neu um die 

notwendige Unterstützung bei der Eingliederung im Ausmass einer aus seiner Sicht 

zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 50 %. Da davon auszugehen ist, dass die 

Beschwerdegegnerin mit der angefochtenen Verfügung auch den vom 

Beschwerdeführer gestellten Anspruch auf berufliche Massnahmen abwies, gehört 

auch dies zum Streitgegenstand.

2.   

2.1  Nach Art. 8 Abs. 1 IVG haben Invalide oder von einer Invalidität bedrohte 

versicherte Personen Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese 

notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im 

Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern (lit. 

a), und soweit die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen 

erfüllt sind (lit. b). Die Eingliederungsmassnahmen bestehen unter anderem in 

Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, 

Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe; Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG).

2.2  Nach Art. 28 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die 

versicherte Person mindestens zu 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie 

mindestens zu 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % 

besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 

40 % Anspruch auf eine Viertelsrente.

3.   

3.1  Für die Invaliditätsbemessung sind zunächst die medizinischen Vorbedingungen 

von Bedeutung. Der Arzt sagt, inwiefern die versicherte Person in ihren körperlichen 

bzw. geistigen Funktionen durch das Leiden eingeschränkt ist (BGE 107 V 17 = ZAK 

1982 S. 34). Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 

beschreiben und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher 

Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind im 

Weiteren eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche 

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Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 

99 f. E. 4, vgl. BGE 141 V 281 E. 5.2.1).

3.2  Zum Gesundheitszustand und der Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers 

liegen Angaben des behandelnden Arztes B.___ und des RAD sowie insbesondere ein 

polydisziplinäres Gutachten der MEDAS vor. - In dessen orthopädischem Teil wurden 

die Angaben des Beschwerdeführers erfragt und die objektiven Befunde (der Status 

und aktuelle Bilder von LWS und beiden Kniegelenken) erhoben. In der Folge sind die 

einschränkenden Auswirkungen der vorgefundenen Gesundheitsschäden auf die 

Arbeitsfähigkeit beurteilt worden. Aus der Begründung wird ersichtlich, dass die 

Gonarthrose und die leicht- bis mittelgradigen degenerativen Veränderungen im 

Bereich der LWS die Belastbarkeit beim Heben und Tragen von Lasten und das 

Treppengehen einschränken. Die Arbeitsfähigkeit für eine entsprechend adaptierte 

Tätigkeit ist danach indessen nicht beeinträchtigt. Das erscheint überzeugend. - Bei 

der psychiatrischen Teilbegutachtung wurde ebenfalls aufgenommen, welche 

anamnestischen Angaben und welche Angaben zu seinem Leiden der 

Beschwerdeführer (detaillierter) gemacht hat. Die gestellten (Haupt-) Diagnosen einer 

kombinierten Persönlichkeitsstörung, deren Besonderheiten sich schon seit der 

Jugendzeit entwickelt hatten, und einer seit etwa ein bis zwei Jahren bestehenden 

rezidivierenden depressiven Störung, inzwischen in leichter bis zeitweise mittelgradiger 

Ausprägung und beginnend chronifiziert, wurden begründet. Namentlich wies der 

Gutachter der Psychiatrie darauf hin, dass der Schweregrad der vorgefundenen 

akzentuierten Persönlichkeitszüge die Diagnose einer manifesten 

Persönlichkeitsstörung rechtfertige. Der Gutachter hat die verschiedenen 

Beeinträchtigungen durch die erhobenen Befunde (Einschränkungen der 

Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer und emotionellen Belastbarkeit, 

Stress- und Frustrationstoleranz; daneben auch Stimmungsschwankungen, 

Antriebsminderung, Selbstwertminderung mit teilweisem sozialem Rückzug, Dysphorie, 

Gekränktsein, Selbstzweifel) beschrieben und berücksichtigt und sich auch mit den 

Ressourcen des Beschwerdeführers auseinander gesetzt. Den psychischen und 

Verhaltensstörungen durch den langjährigen schädlichen Gebrauch von Suchtmitteln 

hat er keine die Arbeitsfähigkeit tangierende Wirkung zugemessen, aber festgehalten, 

eine Alkohol- und Cannabisabstinenz zu erreichen, sei zu empfehlen. Es sei 

diesbezüglich von einem sekundären Suchttyp bei primären psychischen Störungen 

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auszugehen. Dass auch Hinweise auf einen sekundären Krankheitsgewinn, ein 

dysfunktionales Krankheits-, Schon- und Vermeidungsverhalten und über 

Verdeutlichungstendenzen hinausgehende Tendenzen zur Aggravation gefunden 

worden waren, ist bei der gutachterlichen Schätzung der bei den vorhandenen 

Gesundheitsschäden noch zumutbaren Arbeitsfähigkeit ebenfalls berücksichtigt 

worden. Der Gutachter schloss, dem Beschwerdeführer sei die Aufwendung der 

Willensanstrengung, trotz der bestehenden psychischen Einschränkungen zumindest 

eingeschränkt - (sc.) im Rahmen der attestierten Arbeitsfähigkeit von 70 % - wieder in 

den Arbeitsprozess einzusteigen, zumutbar. Er empfahl die Einleitung einer adäquaten 

und konsequenten ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung (bei 

kognitiv-verhaltenstherapeutischem Vorgehen) samt optimierter 

Psychopharmakotherapie. Eine wesentliche Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei 

davon allerdings voraussichtlich nicht zu erwarten; eine gewisse Besserung sei aber 

auch nicht völlig ausgeschlossen. Auch die psychiatrischen gutachterlichen 

Ausführungen sind nachvollziehbar und haben sich nach dem Dargelegten mit den für 

die Würdigung der noch zumutbaren Arbeitsfähigkeit massgeblichen Aspekten befasst. 

Sie zeigen namentlich auf, dass beim Beschwerdeführer in psychiatrischer Hinsicht die 

festzustellende (entsprechend schwere) Persönlichkeitsstörung auch noch mit einer 

beginnend chronifizierten (zeitweilig mittelgradig ausgeprägten) depressiven Störung 

zusammenfällt.

3.3  Der Beschwerdeführer bemängelt am Gutachten diverse Feststellungen als 

unzutreffend. Namentlich geht es um Feststellungen zum Ausmass seines 

Suchtmittelgebrauchs, zur Dauer seiner Aushilfstätigkeit im Jahr 2010 und zum 

Umstand des (nach seinen Angaben richtigerweise einzigen) [...] Aufenthalts. Die 

MEDAS hält dagegen, es seien die jeweiligen Angaben des Beschwerdeführers 

wiedergegeben worden. Ein Gutachter habe nichts davon, wenn er wissentlich falsche 

Angaben mache. Dass es beim Alkoholkonsum zu zwei unterschiedlichen 

Feststellungen gekommen sei, sei auf die mangelnde Mitarbeit bzw. die psychische 

Störung des Beschwerdeführers zurückzuführen. - Wissentlich falsche Angaben der 

Gutachter stehen nicht zur Debatte. Ob allerdings unzutreffende (auch versehentliche) 

Angaben des Beschwerdeführers, Missverständnisse in der Kommunikation oder 

Versehen bei der Protokollierung die Ursache waren, lässt sich für die einzelnen 

Umstände nicht ohne Weiteres (allein aufgrund des pauschalen Hinweises der MEDAS 

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in ihrer Stellungnahme vom 19. März 2014) mit Sicherheit eruieren. Indessen geht es 

dabei - wie bei den gegenseitigen Angaben zur Verspätung der Personen auch - um 

Tatsachen, welche im von den Gutachtern zu beurteilenden Sachverhalt nicht von 

massgeblicher Bedeutung sind. Auch ein Versehen bei der Aufnahme der Angaben des 

Beschwerdeführers in einem solchen nicht ausschlaggebenden Punkt vermöchte 

gegebenenfalls für sich allein nicht bereits erhebliche Zweifel an der zureichenden 

Sorgfalt der Begutachtung zu begründen.

3.4  Des Weiteren beanstandet der Beschwerdeführer, dass die MEDAS mit seinem 

Hausarzt nicht gesprochen und dessen Angaben als unleserlich abgetan habe. - Bei 

den als unleserlich bezeichneten Passagen (wenige Worte) handelt es sich allerdings 

zum einen wiederum um für die Beurteilung Unwesentliches. Wie dem Gutachten zum 

andern zu entnehmen ist, hat sich die MEDAS - zwar nicht mündlich, aber schriftlich - 

ausdrücklich mit der abweichenden ärztlichen Beurteilung von B.___ 

auseinandergesetzt und plausibel dargelegt, weshalb sie zu einer anderen 

Arbeitsfähigkeitsschätzung gelangte als er (vgl. IV-act. 35-19).

3.5  Ferner hält der Beschwerdeführer dafür, der PACT-Test sei nicht aussagekräftig. Er 

sei ihm unter anderem nicht richtig erklärt worden. Gegenüber dem Gutachter der 

Psychiatrie hatte er erklärt, er habe die psychologischen Fragebögen (worunter wohl 

auch der PACT-Test zu verstehen war) nicht ausgefüllt, weil er es nicht für notwendig 

halte; mit verschiedenen Abläufen in der MEDAS sei er nicht einverstanden (vgl. IV-act. 

35-12). - Dem Gutachten lässt sich - jedenfalls - nicht entnehmen, dass aus den 

Vorgängen im Zusammenhang mit dem PACT-Test bedeutende Schlüsse für die 

medizinische Arbeitsfähigkeitsschätzung des Beschwerdeführers gezogen worden 

wären. Es wurde dazu lediglich festgehalten, der Beschwerdeführer betrachte sich 

selber als nicht belastbar. Dass das Gutachten deswegen mangelhaft wäre, ist nicht 

anzunehmen. Dasselbe gilt für die Kritik des Beschwerdeführers am für ihn störenden 

Umstand, dass die Hauptgutachterin ihn beim Gang ins Untersuchungszimmer am Arm 

angefasst habe. 

3.6  Ausserdem moniert der Beschwerdeführer eine mangelnde Objektivität der 

MEDAS-Gutachter, da sie von der Beschwerdegegnerin beauftragt und bezahlt 

würden. Die wirtschaftliche Abhängigkeit der MEDAS-Stellen (vgl. BGE 137 V 210 E. 

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2.4.1) bringt tatsächlich eine latente Gefährdung der Verfahrensfairness mit sich. Dieser 

ist mit Verfahrensgarantien zu begegnen (vgl. BGE 137 V 210 E. 2.4.2, 2.4.4, 2.5 und 

3.1 ff.). So sind die Aufträge den Gutachterstellen nach dem Zufallsprinzip zuzuweisen 

und die Mitwirkungsrechte der versicherten Person sind zu wahren, wie es vorliegend 

der Fall war (vgl. IV-act. 30 und IV-act. 26-2). Da Anhaltspunkte für eine konkrete 

Voreingenommenheit oder anderweitige Befangenheit weder vorgebracht worden noch 

ersichtlich sind, braucht von einem Mangel an Objektivität der Experten konkret nicht 

ausgegangen zu werden.  

3.7  Angesichts der nachvollziehbaren Begründung der polydisziplinären Beurteilung 

der MEDAS ist auf deren Ergebnis abzustellen. Danach ist von einer Arbeitsunfähigkeit 

von 30 % in adaptierter Tätigkeit auszugehen. Die Einschätzung des behandelnden 

Arztes B.___, welcher dem Beschwerdeführer eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert, 

vermag im Beweiswert dagegen nicht anzukommen. Es werden aus seinem Bericht 

keine Indizien ersichtlich, welche die MEDAS nicht berücksichtigt hätte. Der 

Beschwerdeführer selber schätzt seine Arbeitsfähigkeit im Übrigen auf etwa die Hälfte 

(einer normalen Arbeitsfähigkeit). - Dass sich die gutachterliche 

Arbeitsfähigkeitsschätzung auch auf eine zurückliegende Zeitspanne bezieht, ist als 

solches angesichts des längerdauernden Verlaufs der Erkrankung nicht zu 

beanstanden.

4.   

4.1  Nach Art. 16 ATSG (vgl. Art. 28a Abs. 1 IVG) wird das Erwerbseinkommen, das die 

versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 

zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte 

(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 

könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen).

4.2  Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist rechtsprechungsgemäss 

entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen 

Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als 

Gesunde tatsächlich verdienen würde (vgl. etwa Bundesgerichtsentscheid 

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9C_422/2015 vom 7. Dezember 2015). Der Beschwerdeführer hatte gemäss dem IK-

Auszug vor dem anzunehmenden Eintritt der erheblichen Arbeitsunfähigkeit 

verschiedenste Stellen inne gehabt. Nach seinen Angaben (IV-act. 35-11) war er im 

Jahr 2001 (gemäss IK-Auszug wohl ab April 2001) zunächst über ein Temporärbüro in 

einer grossen Unternehmung tätig gewesen und hatte dann dort ab Oktober 2001 

(gemäss dem IK-Auszug bis November/Dezember 2004) eine Festanstellung auf 

seinem erlernten Beruf als Mechaniker sowie als Monteur gehabt. In den drei letzten 

Monaten des Jahres 2001 hatte er dort Fr. 18'525.-- (umgerechnet auf ein Jahr also Fr. 

74'100.--), im Jahr 2002 Fr. 74'421.--, im Jahr 2003 Fr. 73'551.-- und in elf Monaten 

des Jahres 2004 Fr. 58'743.-- (umgerechnet auf ein Jahr Fr. 64'083.--; dazu für 

Dezember 2004 noch Fr. 859.--; nebst Bezug einer Arbeitslosenentschädigung) 

verdient. Der Beschwerdeführer berichtete (IV-act. 35-1 f.), im Jahr 2004 sei ihm die 

Stelle gekündigt worden; es habe im Arbeitsverhältnis längere Zeit Probleme mit den 

Vorgesetzten gegeben. Angesichts dieser Schilderung und des längere Zeit dauernden 

Arbeitsverhältnisses rechtfertigt sich die Annahme, ohne Gesundheitsschaden hätte 

der Beschwerdeführer weiterhin einen dem Durchschnitt der Einkommen der beiden als 

repräsentativ zu betrachtenden Jahre 2002 und 2003 entsprechenden Lohn erzielt. Ein 

Vergleich mit den statistischen Lohnerhebungen, den Tabellenlöhnen, zeigt ausserdem, 

dass ein Lohn in dieser Grössenordnung mit der Ausbildung des Beschwerdeführers 

auch anderweitig erzielbar gewesen wäre. Mit Tätigkeiten im Bereich Maschinen- und 

Fahrzeugbau (Wirtschaftszweige 29, 34, 35), bei denen Berufs- und Fachkenntnisse 

vorausgesetzt sind (Niveau 3), über welche der Beschwerdeführer verfügt, erzielten 

Männer im Jahr 2002 im statistischen Durchschnitt nämlich mit Fr. 72'870.-- (Fr. 

5'825.-- gemäss TA1 der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für 

Statistik LSE 2002, mal 12; bei damals durchschnittlich 41.7 betriebsüblichen statt der 

40 der Tabelle zugrunde liegenden Arbeitsstunden pro Woche) nur unwesentlich 

weniger.

4.3  Für den Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns (vgl. BGE 134 V 322) im 

Jahr 2013 ist aufgrund des Einkommens der Jahre 2002 und 2003 nach 

Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung in der Branche Maschinen- und 

Fahrzeugbau von einem Valideneinkommen von Fr. 83'980.-- auszugehen: Nach 

Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 2002 bis 2013 ergeben sich aus 

dem Betrag von Fr. 74'421.-- umgerechnet (bis 2005: 112.5/109.9, vgl. T1.93 der 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/20

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Lohnentwicklung 2006 des Bundesamtes für Statistik; bis 2010: 107.8/100, vgl. T1.05 

der Lohnentwicklung 2010; bis 2013: 103.6/100, vgl. T1.10 der Lohnentwicklung 2013, 

Branche 28-30) Fr. 85'080.--. Der Lohn von Fr. 73'551.-- von 2003 ist um die 

Nominallohnentwicklung von 2003 bis 2013 zu erhöhen (bis 2005: 112.5/111.5, vgl. 

T1.93 der Lohnentwicklung 2006 des Bundesamtes für Statistik; bis 2010: 107.8/100, 

vgl. T1.05 der Lohnentwicklung 2010; bis 2013: 103.6/100, vgl. T1.10 der 

Lohnentwicklung 2013, Branche 28-30) und stellt sich damit auf Fr. 82'879.--. Im 

Durchschnitt ergibt sich daher das genannte Jahreseinkommen für das Jahr 2013 von 

Fr. 83'980.--.  

4.4  Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist vorliegend, da der 

Beschwerdeführer keine hierfür repräsentative Tätigkeit mehr (sondern hauptsächlich 

noch Arbeit für eine Sozialunternehmung) aufgenommen hat, grundsätzlich auf 

statistische Werte abzustellen, und zwar, falls seine Restarbeitsfähigkeit verwertbar ist 

(vgl. unten), auf den statistisch erhobenen Durchschnittslohn aller Wirtschaftszweige. 

Denn es ist jedenfalls nicht zu erwarten, dass der Beschwerdeführer nach (im Jahr 

2013) mehr als acht Jahren Abwesenheit vom Einsatz im spezifischen Berufsfeld (mit 

dessen entsprechenden Entwicklungen) seine fachlichen Fähigkeiten realistischerweise 

dort noch auf einem (abgesehen von einem allfälligen Abzug) entsprechenden 

durchschnittlichen Lohnniveau wird einsetzen können. Der Durchschnittslohn von 

Männern für Tätigkeiten auf dem Niveau 1 aller Wirtschaftszweige beträgt im Jahr 2013 

Fr. 65'654.-- (vgl. Anhang 2 der Textausgabe Invalidenversicherung, Allgemeiner Teil 

des Sozialversicherungsrechts, Gesetze und Verordnungen, 2015, herausgegeben von 

der Informationsstelle AHV/IV, S. 226, basierend auf der Schweizerischen 

Lohnstrukturerhebung LSE des Bundesamtes für Statistik). 

4.5  Was die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers betrifft, ist 

zunächst einerseits zu berücksichtigen, dass ihr medizinisch gesehen nichts im Weg 

steht (vgl. IV-act. 35-18). Für eine angepasste Tätigkeit sind aber einige 

einschränkende Kriterien zu erfüllen. Wie erwähnt ist insbesondere leichte bis 

mittelschwere wechselbelastende Arbeit ohne wiederholtes Heben und Tragen von 

Lasten über 10 kg Gewicht, ohne speziell erhöhte Anforderungen an die Stress- und 

Frustrationstoleranz, die emotionale Belastbarkeit, die Konzentrationsfähigkeit und die 

sozialen Kompetenzen vorausgesetzt. Für die Invaliditätsbemessung ist allerdings ein 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/20

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ausgeglichener Arbeitsmarkt massgebend, der sich - zur Abgrenzung der Risiken von 

Arbeitslosigkeit und Invalidität (vgl. Entscheid des Eidgenössischen 

Versicherungsgerichts i/S C. vom 16. Juli 2003, I 758/2002; BGE 110 V 276 E. 4b) - 

durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage ausgezeichnet 

und, was die verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch den 

körperlichen Einsatz angeht, einen Fächer verschiedenster Tätigkeiten aufweist (vgl. 

Bundesgerichtsentscheid 8C_652/2014 vom 9. Januar 2015). Der Einfluss des 

Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf einem 

solchen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt rechtsprechungsgemäss von 

den Umständen des Einzelfalls ab. Massgebend können die Art und Beschaffenheit 

des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und 

Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, 

vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder 

Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (vgl. 

9C_358/2014 vom 21. November 2014 E. 7.1). Für die Annahme einer Unverwertbarkeit 

infolge eines höheren Lebensalters bestehen verhältnismässig hohe Hürden (vgl. 

Bundesgerichtsentscheid vom 9. Juli 2015, 9C_118/2015; Kasuistik etwa in den 

Bundesgerichtsentscheiden 9C_847/2015 vom 30. Dezember 2015 und 9C_918/2008 

vom 28. Mai 2009). Vorliegend kann angenommen werden, dass die dem 

Beschwerdeführer medizinisch noch zumutbare Restarbeitsfähigkeit auf einem 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwertbar und das Finden einer Anstellung nicht 

geradezu realitätsfremd ist. Denn die Verwertbarkeit ist wie erwähnt an den 

Arbeitsmöglichkeiten nicht auf dem qualifizierten Arbeitsmarkt, sondern auf jenem für 

Tätigkeiten auf der Stufe des untersten Kompetenzniveaus (1, einfache Tätigkeiten 

körperlicher oder handwerklicher Art) aller Wirtschaftszweige zu messen. Zudem weist 

die dem Beschwerdeführer verbliebene zumutbare Arbeitsfähigkeit mit 70 % noch 

einen weitreichenden Umfang auf. Er hat ausserdem früher an verschiedenen Stellen 

gearbeitet. Den verschiedenen erschwerenden Umständen kann allerdings mit einem 

Abzug vom Tabellenlohn Rechnung getragen werden.

4.6  Bestehen im Einzelfall Anhaltspunkte dafür, dass die versicherte Person ihre 

gesundheitlich bedingte (Rest-) Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur 

mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann, ist ein Abzug von den 

Tabellenlöhnen zu machen. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss 

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aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der 

Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % 

des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. BGE 134 V 322 E. 5.2 und BGE 126 V 75). 

Ausser Acht zu lassen sind in diesem Zusammenhang die gesundheitlich bedingten 

Einschränkungen des Beschwerdeführers, welche mit der medizinischen Einschätzung 

des Ausmasses der Arbeitsunfähigkeit bereits berücksichtigt worden sind. Unter dem 

Gesichtspunkt eines allfälligen Abzugs fällt allerdings ins Gewicht, dass die 

Umstellungs- und Anpassungsfähigkeit des Beschwerdeführers invaliditätsbedingt 

leicht vermindert ist (vgl. IV-act. 35-14). Der Beschwerdeführer hat zudem schon allein 

aufgrund der aus psychiatrischer Sicht umschriebenen Vorbedingungen für eine 

adaptierte Tätigkeit ein eingeschränktes Spektrum an Betätigungsmöglichkeiten. Dazu 

kommt, dass bei ihm die psychiatrischen noch mit verschiedenen somatischen - die 

Arbeitsfähigkeit tangierenden und sie nicht beeinträchtigenden - Leiden 

zusammenfallen, was seine Einsetzbarkeit erheblich einschränkt (vgl. zu diesem 

Abzugsgrund Bundesgerichtsentscheid vom 10. Februar 2011, 9C_617/ 2010 E. 4.3). 

Angesichts dieses Zusammentreffens von verschiedenen Faktoren rechtfertigt es sich 

insgesamt auch, dem Alter eine einen Abzug mitbegründende Rolle zuzuerkennen. 

Schliesslich ist ein Tabellenlohnabzug aus einem weiteren Grund vorzusehen: Gemäss 

der Lohnstrukturerhebung 2012 haben infolge einer strukturellen Anpassung der 

statistischen Grundlagen im Vergleich zur Lohnstrukturerhebung 2010 (es werden 

zusätzliche Kategorien von Lohnempfängern wie Lernende und Praktikanten 

eingeschlossen und es wird statt nach Anforderungsniveaus 1 bis 4 neu nach Berufen, 

Skill Levels, in Kompetenzniveaus 4 bis 1 differenziert, vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.3.1) 

die Löhne von Männern im Kompetenzniveau 1 (Hilfsarbeitskräfte; einfache Tätigkeiten 

körperlicher oder handwerklicher Art) gemäss der Tabelle TA1 im Vergleich zu jener der 

LSE 2010 (damaliges Anforderungsniveau 4: einfache und repetitive Tätigkeiten) eine 

den Nominallohnindex übersteigende, sprunghafte Erhöhung (einen "Serienbruch", vgl. 

BGE 142 V 178 E. 2.5.3.1) erfahren. Innerhalb der Gruppe (der Hilfsarbeitskräfte, 

Berufsgruppe 9) ist bei den Männern einzig die Entlöhnung für Arbeit im Bergbau, auf 

dem Bau, bei der Herstellung von Waren und im Transportwesen - also Arbeit, die vor 

allem des Einsatzes körperlicher Kraft bedarf (vgl. J. Kaltsunis-Apeltsotou, 

Invaliditätsgrad - Parallelität der Vergleichseinkommen, in: U. Kieser [Hrsg.], 

Sozialversicherungsrechtstagung 2015, Zürich/ St. Gallen 2016, S. 164) - (klar) 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/20

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überdurchschnittlich; für Arbeit von Männern in allen anderen Bereichen wird 

unterdurchschnittlich bezahlt (vgl. Tabelle T17 der LSE 2012). Ein Grund [für die 

sprunghafte Erhöhung der Hilfsarbeiterlöhne von Männern] liegt offenbar darin, dass 

die Hilfskräfte im Bergbau, Bau, bei der Herstellung von Waren und im Transportwesen 

mit einem klar überdurchschnittlichen Einkommen neu bei den Hilfskräften angesiedelt 

sind; diese neue Gewichtung körperlich schwerer Arbeiten (so die Entscheide des 

Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 2. Februar 2017, IV 2014/306 E. 

6.4.3, und vom 17. Februar 2017, IV 2015/249 E. 3.4.2) bzw. die erwähnte statistisch 

überdurchschnittliche Entlöhnung der Schwerarbeit verrichtenden Hilfsarbeiter (vgl. J. 

Kaltsunis-Apeltsotou, a.a.O.) ist dadurch zu kompensieren, dass ein höherer 

Tabellenlohnabzug gewährt wird, wenn aufgrund der gesundheitlichen 

Beeinträchtigung nur noch leichtere körperliche Arbeiten verrichtet werden können 

(Entscheide des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 2. Februar 2017, IV 

2014/306 E. 6.4.3, und vom 17. Februar 2017, IV 2015/249 E. 3.4.2). Es erscheint den 

Verhältnissen insgesamt angemessen und daher angezeigt, einen Abzug von 

mindestens 10 % vom Tabellenlohn vorzunehmen.

4.7  Bei einer Arbeitsfähigkeit von 70 % und einem Abzug von mindestens 10 % vom 

Tabellenlohn ergibt sich ein Invaliditätsgrad von mindestens 50.7 % oder rund 51 % 

(Valideneinkommen Fr. 83'980.--, Invalideneinkommen Fr. 41'362.-- [Fr. 65'654.-- x 0.7 

x 0.9]).

5.   

5.1  Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die (nebst den 

Anforderungen nach lit. a) während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch 

durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) 

und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c). 

Die einjährige Wartezeit gilt als eröffnet, sobald eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 

20 % vorliegt (AHI 1998 S. 124 E. 3c). Ein wesentlicher Unterbruch der Arbeitsfähigkeit 

liegt vor, wenn die versicherte Person an mindestens 30 aufeinanderfolgenden Tagen 

voll arbeitsfähig war (Art. 29ter IVV; Entscheid des Eidgenössischen 

Versicherungsgerichts i/S K. vom 26. März 2004, I 19/04). - Gemäss dem Gutachten 

liegt die Arbeitsunfähigkeit von 30 % seit spätestens April 2013 vor. Nach den 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/20

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echtzeitlichen - und daher diesbezüglich mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

stichhaltigen - Angaben von B.___ bestand die depressive Symptomatik allerdings 

bereits seit mindestens Januar 2008 und lag eine (nach seiner Einschätzung allerdings 

volle) Arbeitsunfähigkeit durchgängig seit 7. Oktober 2010 vor. Daher kann 

angenommen werden, dass spätestens im Oktober 2011 ein Wartejahr abgelaufen ist. 

Da ausserdem nach Auffassung des RAD noch am 29. Oktober 2012 keine 

Eingliederungsfähigkeit des Beschwerdeführers für berufliche Massnahmen bestand, 

rechtfertigt sich die Annahme, dass auch die diesbezügliche Voraussetzung eines 

Rentenanspruchs im Oktober 2011 gegeben war. 

5.2  Nach Art. 29 Abs. 1 IVG entsteht der Rentenanspruch frühestens nach Ablauf von 

sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 

ATSG, das heisst vorliegend bei Anmeldung im August 2012 frühestens im Februar 

2013. - Der Beschwerdeführer hat demnach ab 1. Februar 2013 Anspruch auf eine 

halbe Rente. 

6.   

Angesichts des Rentenanspruchs stellen mögliche (zu einer Rentensenkung) geeignete 

zumutbare Eingliederungsmassnahmen nicht nur einen möglichen Anspruch des 

Beschwerdeführers, sondern auch eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin dar. 

Aus dem Gutachten geht hervor, dass der Beschwerdeführer bei der damaligen 

Untersuchung zu einer beruflichen Eingliederung nicht motiviert gewesen sei. Mit dem 

Einwand gegen den Vorbescheid hatte er indessen neu Bereitschaft dazu - allerdings 

nach seinem Dafürhalten lediglich für eine Tätigkeit von 50 % - bekundet. Gemäss dem 

psychiatrischen Teilgutachten empfahl sich - allerdings mit Zurückhaltung - eine 

stufenweise Eingliederung, weshalb dementsprechend von Eingliederungsfähigkeit 

ausgegangen werden konnte. Der Beschwerdeführer ist wie erwähnt ausgebildeter 

Berufsmann. Namentlich auch angesichts der ihm vor dem AHV-Alter noch 

verbleibenden Aktivitätsdauer fällt eine eigentliche Umschulung (bzw. 

Wiederumschulung) für ihn inzwischen als unverhältnismässig ausser Betracht. Insofern 

ihm (damals 60-jährig) mit der angefochtenen Verfügung vom 9. Mai 2014 bereits 

jeglicher Anspruch auf Leistungen der beruflichen Eingliederung (also selbst auf 

berufliche Massnahmen im Sinn von Arbeitsvermittlung im Sinn von Art. 18 IVG) 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/20

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abgesprochen wurde, erweist sich die Verfügung als unzutreffend und ist aufzuheben. 

Die Beschwerdegegnerin wird - bei inzwischen weiter verkürzter Aktivitätsdauer - die 

noch angemessenen Bemühungen zur Arbeitsvermittlung zu tätigen haben. Der 

Beschwerdeführer seinerseits ist darauf hinzuweisen, dass sein Anspruch eine 

entsprechende Mitwirkung erfordert.  

7.   

7.1  Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Aufhebung der 

angefochtenen Verfügung vom 9. Mai 2014 gutzuheissen. Dem Beschwerdeführer ist 

im Sinn der Erwägungen ab 1. Februar 2013 eine halbe Rente und ausserdem 

Anspruch auf geeignete und verhältnismässige Arbeitsvermittlung durch die 

Beschwerdegegnerin zuzusprechen.

7.2  Nach Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die 

Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen 

Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand 

und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 200 bis 1000 Franken festgelegt. Eine 

Entscheidgebühr von Fr. 600.-- erscheint angemessen. Nach Art. 95 Abs. 1 VRP hat in 

Streitigkeiten jener Beteiligte die Kosten zu tragen, dessen Begehren ganz oder teileise 

abgewiesen werden. Der Beschwerdeführer hat obsiegt, weshalb er die mit 

Präsidialverfügung vom 5. August 2014 bewilligte unentgeltliche Rechtspflege nicht in 

Anspruch zu nehmen braucht. Die Gerichtskosten sind dem Verfahrensausgang 

entsprechend der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

Entscheid

1.   

In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 9. Mai 2014 

aufgehoben und dem Beschwerdeführer wird im Sinn der Erwägungen ab 1. Februar 

2013 eine halbe Rente und ausserdem Anspruch auf geeignete und verhältnismässige 

Arbeitsvermittlung durch die Beschwerdegegnerin zugesprochen.

2.   

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 20/20

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Die Beschwerdegegnerin hat die Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 04.04.2017
	Art. 28 und 18 IVG. Medizinischer Sachverhalt abgeklärt durch beweiskräftiges polydisziplinäres Gutachten. Rentenanspruch und Anspruch auf Arbeitsvermittlung, insofern sie angesichts des Alters noch verhältnismässig ist (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 4. April 2017, IV 2014/302).

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