# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b2043ea0-fda6-5dd7-8f15-275ac4978b94
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-07-31
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 31.07.2018 RT180127
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RT180127_2018-07-31.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: RT180127-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter Dr. H.A. Müller, Vorsitzender,  

Oberrichter Dr. M. Kriech und Ersatzoberrichter Dr. M. Nietlispach  

sowie Gerichtsschreiber lic. iur. F. Rieke 

Urteil vom 31. Juli 2018 

 

in Sachen 

 

A._____ GmbH,  
Klägerin und Beschwerdeführerin 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X1._____ 

substituiert durch Rechtsanwältin lic. iur. X2._____ 

 

gegen 

 

B._____ AG,  
Beklagte und Beschwerdegegnerin 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ 

 

betreffend Rechtsöffnung  
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfah-
ren am Bezirksgericht Horgen vom 6. Juli 2018 (EB180100-F) 

- 2 - 

 

Erwägungen: 

1. a) Mit "Garantieversprechen" vom 21. Dezember 2016 verpflichtete 

sich die Beklagte, der Klägerin bis maximal EUR 750'000.-- zu bezahlen, falls der 

Drittschuldner, der gleichzeitig ihr Verwaltungsratspräsident ist (vgl. Urk. 4/2b), 

per 30. November 2017 den Restkaufpreis (gemäss einer Vereinbarung von die-

sem persönlich mit der Klägerin) nicht vollständig bezahlt habe (Urk. 4/9). Die Klä-

gerin betrieb die Beklagte auf Fr. 692'160.-- (EUR 600'000.--) nebst Zins aus die-

sem Garantieversprechen (Urk. 2). 

b) Mit Urteil vom 6. Juli 2018 wies das Bezirksgericht Horgen (Vorinstanz) 

das Rechtsöffnungsgesuch der Klägerin in der Betreibung Nr. … des Betrei-

bungsamts Horgen (Zahlungsbefehl vom 6. März 2018) ab; die Kosten- und Ent-

schädigungsfolgen wurden zu Lasten der Klägerin geregelt (Urk. 17 = Urk. 20). 

c) Hiergegen hat die Klägerin am 23. Juli 2018 fristgerecht Beschwerde 

erhoben und stellt die Beschwerdeanträge (Urk. 19 S. 2): 

"1. Das Urteil vom 06.07.2018 des Bezirksgerichts Horgen (Geschäfts-Nr. 
EB180100-F/UB/NB/Sta) sei vollumfänglich aufzuheben. 

 2. Die Kostenfolgen des Verfahrens vor Vorinstanz (Geschäfts-Nr. 
EB180100-F/UB/NB/Sta) seien durch die Rechtsmittelinstanz festzule-
gen. 

 3. In der Betreibung Nr. … des Betreibungsamtes Horgen sei der Rechts-
vorschlag zu beseitigen und der Gesuchstellerin die provisorische 
Rechtsöffnung zu erteilen. 

 Eventualiter: 
 1. Das Urteil vom 06.07.2018 des Bezirksgerichts Horgen (Geschäfts-Nr. 

EB180100-F/UB/NB/Sta) sei vollumfänglich aufzuheben und zur Neu-
beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

 2. Die Kostenfolgen des Verfahrens vor Vorinstanz (Geschäfts-Nr. 
EB180100-F/UB/NB/Sta) seien durch die Rechtsmittelinstanz festzule-
gen. 

 – unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich MWST –" 

- 3 - 

d) Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen. Da sich die Beschwer-

de sogleich als unbegründet erweist, kann auf prozessuale Weiterungen verzich-

tet werden (vgl. Art. 322 Abs. 1 ZPO). 

2. a) Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, das Vorliegen eines gülti-

gen Rechtsöffnungstitels sei von Amtes wegen zu prüfen. Aus einer Schuldaner-

kennung müsse der Wille des Schuldners hervorgehen, ohne Vorbehalte oder Be-

dingungen eine bestimmte oder bestimmbare Geldsumme bezahlen zu wollen. 

Sei die Zahlungspflicht im Rechtsöffnungstitel an Bedingungen geknüpft, habe der 

Gläubiger auch den Eintritt derselben liquide zu beweisen, soweit sie nicht vom 

Schuldner anerkannt seien. Vorliegend stütze sich die Klägerin auf das "Garantie-

versprechen" der Beklagten vom 21. Dezember 2016, welches als Garantiever-

trag zu qualifizieren sei. In diesem verpflichte sich die Beklagte, der Klägerin eine 

Garantiesumme bis EUR 750'000.-- zu bezahlen, gegen bzw. unter der Voraus-

setzung der Vorlage zweier Dokumente, nämlich einer schriftlichen Zahlungsauf-

forderung und einer schriftlichen Bestätigung, wonach die Klägerin per 30. No-

vember 2017 den Restkaufpreis vom Drittschuldner noch nicht vollständig erhal-

ten habe. Bezüglich der Vorlage dieser Dokumente gelte eine streng formalisierte 

Betrachtungsweise, die allein auf den Wortlaut der Garantieklausel abstelle. Die 

Klägerin berufe sich hinsichtlich dieser Dokumente auf das Schreiben vom 

19. Februar 2018. In diesem Schreiben drohe sie der Beklagten indes bloss an, 

das Garantieversprechen durchzusetzen. Dabei handle es sich nicht um eine 

Zahlungsaufforderung im Sinne der Garantieklausel, umso weniger, als die 

Durchsetzung des Garantieversprechens nur angedroht werde, falls die Beklagte 

die ihr angesetzte Frist zur Annahme ihres Lösungsvorschlags verstreichen lasse. 

Damit habe die Klägerin in diesem Schreiben weder die Beklagte zur Zahlung 

aufgefordert noch bestätigt, per 30. November 2017 den Restkaufpreis vom Dritt-

schuldner noch nicht erhalten zu haben. Aus den Akten sei auch nicht ersichtlich, 

dass dies anderweitig erfolgt wäre. Mangels Nachweis des Bedingungseintritts sei 

die Zahlungspflicht der Beklagten nicht wirksam bzw. die Garantiesumme nicht 

fällig geworden, womit das Garantieversprechen keinen provisorischen Rechts-

öffnungstitel darstelle. Dass gemäss der Klägerin die Garantieforderung von der 

Beklagten anerkannt worden sei, ändere daran nichts. Auch ein von der Klägerin 

- 4 - 

geltend gemachter Rechtsmissbrauch sei nicht ersichtlich. Auch die Zustellung 

des Zahlungsbefehls habe keine Fälligkeit der Zahlungsverpflichtung bewirkt. 

Ebenso sei unbeachtlich, ob die Beklagte zahlungsunfähig sei (Urk. 20 S. 3-8). 

b) Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offen-

sichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden 

(Art. 320 ZPO). Dabei gilt das Rügeprinzip, d.h. in der Beschwerde muss konkret 

und im Einzelnen dargelegt werden, was genau am angefochtenen Entscheid un-

richtig sein soll (Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuen-

berger, ZPO-Komm., Art. 321 N 15; BK ZPO-Sterchi, Art. 321 N 17 ff.); was nicht 

in dieser Weise beanstandet (gerügt) wird, braucht von der Beschwerdeinstanz 

nicht überprüft zu werden und hat insofern grundsätzlich Bestand. 

Sodann sind im Beschwerdeverfahren neue Anträge, neue Tatsachenbe-

hauptungen und neue Beweismittel ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO); was 

im erstinstanzlichen Verfahren nicht vorgetragen wurde, kann im Beschwerdever-

fahren grundsätzlich nicht mehr geltend gemacht bzw. nachgeholt werden. Dies 

ergibt sich aus der Natur der Beschwerde, die als ausserordentliches Rechtsmittel 

im Wesentlichen auf die Rechtskontrolle beschränkt ist und nicht das erstinstanz-

liche Verfahren fortsetzen soll (Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter-Somm/Hasenböh-

ler/Leuenberger, ZPO-Komm., Art. 326 N 3 f.). 

c) Die Klägerin macht in ihrer Beschwerde zusammengefasst geltend, die 

Garantie werde fällig, sobald die versprochene Leistung des Dritten nicht erfolge; 

der Promissar brauche weder zu mahnen noch Frist anzusetzen. Vorliegend habe 

der Drittschuldner bis zum Ablauf der Zahlungsfrist am 30. November 2017 nicht 

geleistet, weshalb für die Fälligkeit der Garantie entgegen der Vorinstanz keine 

zusätzlichen Handlungen wie Mahnung oder Fristansetzung vorausgesetzt seien. 

Die Zahlungsaufforderung und die Bestätigung der Nichtzahlung seien entgegen 

der Vorinstanz nicht Suspensivbedingungen, sondern blosse Verschriftlichungen 

von Tatsachen, welche der Beklagten und dem Drittschuldner, welcher deren 

Verwaltungsratspräsident mit Einzelunterschrift sei, bereits bekannt seien. Im Üb-

rigen sei die Zahlungsaufforderung entgegen der Vorinstanz durch den Zahlungs-

befehl, der eine unmissverständliche Zahlungsaufforderung enthalte, erfolgt. Ent-

- 5 - 

gegen der Vorinstanz stelle das Schreiben vom 19. Februar 2018 auch eine ge-

nügende Bestätigung dar, dass der Restkaufpreis von EUR 600'000.-- noch ge-

schuldet und damit vom Drittschuldner nicht geleistet worden sei. Im Übrigen wä-

re eine Zahlungsaufforderung in analoger Anwendung von Art. 108 Ziff. 1 OR oh-

nehin entbehrlich gewesen, weil die Beklagte mitgeteilt habe, dass sie nicht zah-

lungsfähig sei. Schliesslich sei entgegen der Vorinstanz die Berufung der Beklag-

ten auf das Fehlen der schriftlichen Zahlungsaufforderung und Bestätigung der 

Nichtzahlung auch rechtsmissbräuchlich, weil dieser infolge der Personalunion 

zwischen deren Verwaltungsratspräsident und dem Drittschuldner die entspre-

chenden Tatsachen bekannt gewesen seien (Urk. 19 S. 5-13). 

d) Vorab ist festzuhalten, dass im Verfahren auf provisorische Rechtsöff-

nung grundsätzlich nicht die Forderung geprüft wird, sondern das Vorliegen einer 

Schuldanerkennung im Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG, d.h. ob ein entsprechen-

der Rechtsöffnungstitel vorliegt. Ob dagegen die Forderung als solche tatsächlich 

besteht und fällig ist (und ob dafür allenfalls eine Mahnung entbehrlich war oder 

diese allenfalls anerkannt wurde, wobei die Äusserungen des deutschen Rechts-

vertreters der Beklagten vom 27. März 2018 und 30. April 2018 ohnehin – schon 

mangels Angabe einer konkreten Forderung – keine Anerkennung darstellen wür-

den, vgl. Urk. 16/28 und Urk. 11/28 = Anhang zu Urk. 16), wäre in einem ordentli-

chen Verfahren zu prüfen. 

Wie bereits die Vorinstanz zutreffend – und auch unbestritten – festgestellt 

hat, stellt das Garantieversprechen der Beklagten vom 21. Dezember 2016 grund-

sätzlich eine solche Schuldanerkennung dar. Dieses Dokument hat (nach einer 

Einleitung) den folgenden Wortlaut (Urk. 4/9): 

"Wir, die [Beklagte], verpflichten uns hiermit unwiderruflich, der [Klägerin] auf de-
ren erstes Verlangen, ungeachtet der Gültigkeit und der Rechtswirkungen der ein-
gangs erwähnten Vereinbarung und unter Verzicht auf jegliche Einwendungen und 
Einreden aus derselben, unverzüglich jeden Betrag bis maximal 
EUR 750.000,00 
zu zahlen, gegen die schriftliche Zahlungsaufforderung der [Klägerin] und deren 
schriftliche Bestätigung, wonach sie per 30. November 2017 den Restkaufpreis von 
[Drittschuldner] noch nicht vollständig erhalten hat." 

- 6 - 

Das Zahlungsversprechen der Beklagten setzt damit offenkundig voraus, 

dass zwei schriftliche Äusserungen der Klägerin vorliegen, nämlich einerseits eine 

Zahlungsaufforderung (für den schliesslich geforderten Betrag) und andererseits 

eine Bestätigung, dass sie per 30. November 2017 den Restkaufpreis vom Dritt-

schuldner noch nicht erhalten habe. 

Dass die Beklagte auf diesen schriftlichen Äusserungen besteht, ist nicht 

missbräuchlich. Vorab hat die Klägerin das Garantieversprechen in genau dieser 

Form – mit den fraglichen Formalien – entgegengenommen (und damals offenbar 

als nicht missbräuchlich erachtet), was das Beharren auf den Formalien schon 

aus diesem Grund nicht als missbräuchlich erscheinen lässt. Und nachdem das 

Exekutivorgan der Beklagten gleichzeitig auch der durch das Garantieverspre-

chen gedeckte Drittschuldner ist, erscheint es erst recht nicht missbräuchlich, 

wenn die Beklagte für die Erfüllung des Zahlungsversprechens auf nicht von ih-

rem Exekutivorgan selbst, sondern von der Klägerin verfasste Dokumente abstel-

len will. 

Die Klägerin hat das Vorliegen dieser beiden schriftlichen Äusserungen in ih-

rem Rechtsöffnungsgesuch vom 26. März 2018 nicht konkret behauptet bzw. 

thematisiert. Sie hat lediglich vorgebracht, die Beklagte sei mehrfach auf die offe-

ne Forderung hingewiesen und zur Zahlung aufgefordert worden (Urk. 1 Rz. 31), 

bzw. hat in anderem Zusammenhang geltend gemacht, mit dem Schreiben vom 

19. Februar 2017 (recte: 2018) die Beklagte zur Zahlung des nach wie vor offenen 

Betrages von EUR 600'000.-- aufgefordert zu haben (Urk. 1 Rz. 20). Nachdem die 

Beklagte in ihrer Stellungnahme vom 17. Mai 2018 das Fehlen dieser zwei Doku-

mente geltend gemacht hatte (Urk. 12 S. 3), hat sich die Klägerin daraufhin in ih-

rer Replik vom 8. Juni 2018 einzig zur fehlenden schriftlichen Zahlungsaufforde-

rung geäussert, jedoch das Vorliegen der schriftlichen Bestätigung über den 

Nichterhalt des Restkaufpreises per 30. November 2017 nicht bzw. zumindest 

nicht konkret behauptet (Urk. 15 S. 4-6). Die somit erstmals im Beschwerdever-

fahren aufgestellte Behauptung, dass im Schreiben vom 19. Februar 2018 (auch) 

bestätigt worden sei, dass der Restkaufpreis von EUR 600'000.-- vom Dritt-

schuldner bis dato nicht geleistet worden sei, kann damit als unzulässiges Novum 

nicht berücksichtigt werden (Art. 326 ZPO; oben Erw. 2.b). Damit bleibt es bei der 

- 7 - 

vorinstanzlichen Feststellung, dass eine Bestätigung der Klägerin, wonach sie per 

30. November 2017 den Kaufpreis vom Drittschuldner nicht erhalten habe, nicht 

bei den Akten liegt, weshalb diese Voraussetzung der Zahlungspflicht der Beklag-

ten nicht erfüllt und das Rechtsöffnungsgesuch schon aus diesem Grund abzu-

weisen ist. 

Darüber hinaus wäre der Vorinstanz auch darin zu folgen, dass das Schrei-

ben vom 19. Februar 2018 keine Zahlungsaufforderung gemäss dem Garantie-

versprechen darstellt, denn in diesem fordert die Klägerin keine unmittelbare Zah-

lung, sondern die Abtretung einer (von einer Drittfirma erwarteten) Kaufpreiszah-

lung als Sicherheit für eigene Forderungen, ansonsten das Garantieversprechen 

geltend gemacht werde (vgl. Urk. 4/23). Schliesslich würde auch die Zustellung 

des Zahlungsbefehls in der vorliegenden Betreibung nicht als Zahlungsaufforde-

rung gemäss dem Garantieversprechen genügen, denn die betriebene Forderung 

muss im Zeitpunkt der Zustellung des Zahlungsbefehls bereits fällig sein (BSK 

SchKG I-Staehelin, Art. 82 N 78; SK SchKG-Vock/Aepli-Wirz, Art. 82 N 8), d.h. 

vorliegend hätte im Zeitpunkt der Zustellung des Zahlungsbefehls die Zahlungs-

aufforderung bereits ergangen sein müssen. Das Rechtsöffnungsgesuch wäre 

daher auch mangels Vorliegen der Zahlungsaufforderung abzuweisen gewesen. 

e) Die vorinstanzliche Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen 

entspricht dem Gesetz (Art. 106 Abs. 1, Art. 95 Abs. 3 ZPO) und wird in der Be-

schwerde auch nicht konkret beanstandet. 

f) Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde der Klägerin als un-

begründet. Die Beschwerde ist demgemäss abzuweisen. 

3. a) Der Streitwert im Beschwerdeverfahren beträgt Fr. 692'160.--. Die 

zweitinstanzliche Entscheidgebühr ist in Anwendung von Art. 48 i.V.m. Art. 61 

Abs. 1 GebV SchKG auf Fr. 1'000.-- festzusetzen.  

b) Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens sind ausgangsgemäss 

der Klägerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). 

- 8 - 

c) Für das Beschwerdeverfahren sind keine Parteientschädigungen zuzu-

sprechen, der Klägerin zufolge ihres Unterliegens, der Beklagten mangels rele-

vanter Umtriebe (Art. 95 Abs. 3, Art. 106 Abs. 1 ZPO). 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'000.-- festgesetzt. 

3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden der Klägerin aufer-

legt. 

4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beklagte unter Beilage der 

Doppel von Urk. 19 und 21-23/2, sowie an die Vorinstanz, je gegen Emp-

fangsschein. 

Die vorinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermö-
gensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 692'160.--. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 

- 9 - 

 
Zürich, 31. Juli 2018 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. F. Rieke 
 

 
versandt am: 
sf 

	Urteil vom 31. Juli 2018
	Erwägungen:
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'000.-- festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden der Klägerin auferlegt.
	4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beklagte unter Beilage der Doppel von Urk. 19 und 21-23/2, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...