# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bafa5957-6769-5df9-b706-dec9542af579
**Source:** Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** fr
**Title:** FR h_77_20031.pdf
**Docket/Reference:** h_77_20031.pdf
**URL:** https://www.fr.ch/sites/default/files/contens/tc/_www/files/pdf3/h_77_20031.pdf

## Full Text

H 77/03 (18.01.2005)

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Eidgenössisches Versicherungsgericht
Tribunale federale delle assicurazioni
Tribunal federal d'assicuranzas

Sozialversicherungsabteilung
des Bundesgerichts

Prozess
{T 7}
H 77/03

Urteil vom 18. Januar 2005
III. Kammer

Besetzung
Präsidentin Leuzinger, Bundesrichter Lustenberger und Kernen; Gerichtsschreiberin Hofer

Parteien
W.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. André Clerc, Bd de 
Pérolles 22, 1700 Freiburg,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Freiburg, Imp. de la Colline 1, 1762 Givisiez, 
Beschwerdegegnerin,

Vorinstanz
Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg, Givisiez

(Entscheid vom 20. Dezember 2002)

Sachverhalt:
A.
Der Eishockey-Club X.________ (nachfolgend: Verein) wurde am 1. Dezember 1938 als 
Verein gegründet, war als solcher jedoch nicht im Handelsregister eingetragen. Er war als 
abrechnungs- und beitragspflichtiger Arbeitgeber der Ausgleichskasse des Kantons 
Freiburg angeschlossen. W.________ war seit Januar 1992 als Administrator im 
Vereinsvorstand (comité directeur). An der Generalversammlung vom 23. Mai 1995 wurde 
er zum Präsidenten gewählt. Mit Schreiben vom 22. Juli 1996 gab er seinen sofortigen 
Rücktritt aus dem Vorstand bekannt.

Nachdem der Verein ab Januar 1996 in Zahlungsschwierigkeiten geriet und von der 
Ausgleichskasse für unbezahlt gebliebene Rechnungen gemahnt und betrieben werden 
musste, stimmte diese am 29. August 1996 einem Tilgungsplan mit Zahlungsaufschub für 
diese Betreffnisse zu. Dieser wurde in der Folge nicht eingehalten. Gestützt auf die 
Ergebnisse einer im Oktober 1996 durchgeführten Arbeitgeberkontrolle verpflichtete die 
Ausgleichskasse den Verein zur Nachzahlung von paritätischen AHV/IV/EO/ALV-Beiträgen 
sowie von Beiträgen an die Familienausgleichskasse in der Höhe von Fr. 237'727.80 
(einschliesslich Verwaltungskosten) und Verzugszinsen von Fr. 25'648.10 auf Entgelten, 
welche in der Zeit vom 1. Januar 1992 bis 31. Dezember 1995 ausgerichtet worden waren 
(Verfügungen vom 17. Januar 1997). Der Präsident des Zivilgerichts des Saanebezirkes 
bewilligte dem Verein mit Verfügung vom 12. August 1997 eine provisorische 
Nachlassstundung von zwei Monaten und mit Verfügung vom 27. November 1997 eine 
solche von sechs Monaten. Am 19. Mai 1998 fand die Gläubigerversammlung statt. Der 
Nachlassvertrag mit Vermögensabtretung wurde vom Richter mit Verfügung vom 24. Juni 
1998 mit einer vorgesehenen Dividende von zwischen 4.18% und 3.461% bestätigt. Mit 
Verfügung vom 3. Juni 1998 forderte die Ausgleichskasse unter anderem von W.________ 
Schadenersatz in Höhe von Fr. 350'056.45 für entgangene bundesrechtliche 
Sozialversicherungsbeiträge (einschliesslich Verzugszinsen, Verwaltungskosten, 
Mahngebühren und Betreibungskosten) für die Zeit von Januar 1992 bis Juli 1996 auf.
B.

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Nachdem W.________ Einspruch erhoben hatte, machte die Ausgleichskasse am 24. 
August 1998 ihre Forderung klageweise beim Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg 
geltend. Dieses zog Unterlagen aus den Strafakten des Untersuchungsrichteramtes des 
Kantons Freiburg betreffend das Verfahren gegen die Verantwortlichen des Verein wegen 
Verletzung des AHVG und StG bei, worunter der Bericht der Treuhandfirma Z.________ 
vom 20. Januar 1997 zu den überprüften Jahresrechnungen der Jahre 1991/1992 bis 
1995/1996, und gab den Parteien Gelegenheit zur Stellungnahme. Mit Entscheid vom 20. 
Dezember 2002 hiess es die Schadenersatzklage gut und verpflichtete W.________ zur 
Bezahlung von Fr. 350'056.45.
C.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt W.________ beantragen, der vorinstanzliche 
Entscheid sei aufzuheben und die Schadenersatzklage abzuweisen, soweit darauf 
einzutreten sei; eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an 
die Vorinstanz zurückzuweisen.

Die Ausgleichskasse schliesst sinngemäss auf Abweisung der 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde, während das Bundesamt für Sozialversicherung auf eine 
Vernehmlassung verzichtet. Der als Mitinteressierte beigeladene C.________ verzichtet 
auf eine Stellungnahme, während K.________ die an ihn adressierte Sendung nicht in 
Empfang genommen hat; B.________ hat mit Eingabe vom 1. Juli 2004 zur 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde Stellung genommen.

Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:
1.
Die strittige Verfügung hat nicht die Bewilligung oder Verweigerung von 
Versicherungsleistungen zum Gegenstand. Das Eidgenössische Versicherungsgericht prüft 
daher nur, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzte, einschliesslich 
Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt 
offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher 
Verfahrensbestimmungen festgestellt wurde (Art. 132 in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b 
sowie Art. 105 Abs. 2 OG).
2.
Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Kraft getreten. Mit ihm sind 
zahlreiche Bestimmungen im Bereich der Alters- und Hinterlassenenversicherung, 
insbesondere auch hinsichtlich der Arbeitgeberhaftung nach Art. 52 AHVG, geändert sowie 
Art. 81 und 82 AHVV aufgehoben worden. Weil in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich 
diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen 
führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 130 V 3 Erw. 3, 129 V 4 Erw. 1.2), sind im 
vorliegenden Fall die bis zum 31. Dezember 2002 geltenden Bestimmungen anwendbar.
3.
Wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren macht der Beschwerdeführer geltend, die 
Schadenersatzforderung sei verwirkt.
3.1 Gemäss Art. 82 AHVV verjährt die Schadenersatzforderung, wenn sie nicht innert 
Jahresfrist seit Kenntnis des Schadens durch Erlass einer Schadenersatzverfügung 
geltend gemacht wird, auf jeden Fall aber mit Ablauf von 5 Jahren seit Eintritt des 
Schadens (Abs. 1). Wird die Forderung aus einer strafbaren Handlung hergeleitet, für die 
das Strafrecht eine längere Verjährungsfrist vorschreibt, so gilt diese Frist (Abs. 2). 
Entgegen dem Wortlaut von Art. 82 AHVV sind diese Fristen Verwirkungsfristen (BGE 128 
V 12 Erw. 5a, 17 Erw. 2a, 126 V 451 Erw. 2a, 121 III 388 Erw. 3b, je mit Hinweisen).

Kenntnis des Schadens im Sinne von Art. 82 Abs. 1 AHVV ist in der Regel von dem 
Zeitpunkt an gegeben, in welchem die Ausgleichskasse unter Beachtung der ihr 
zumutbaren Aufmerksamkeit erkennen muss, dass die tatsächlichen Gegebenheiten nicht 
mehr erlauben, die Beiträge einzufordern, wohl aber eine Schadenersatzpflicht begründen 
können (BGE 129 V 195 Erw. 2.1, 128 V 17 Erw. 2a, je mit Hinweisen).
3.2 Entsteht der Schaden auf Grund eines Konkurses, so hat die Kasse nicht erst dann 
Kenntnis des Schadens, wenn die endgültige Verteilerliste vorliegt oder ein Verlustschein 
ausgestellt wird; vielmehr geht die Rechtsprechung davon aus, dass ein Gläubiger, der im 
Rahmen eines Konkursverfahrens einen Verlust erleidet und auf Ersatz klagen will, in der 
Regel bereits dann ausreichende Kenntnis des Schadens hat, wenn die Kollokation der 
Forderungen eröffnet wird. In diesem Zeitpunkt ist oder wäre der Gläubiger im Allgemeinen 
in der Lage, den Stand der Aktiven, die Kollokation seiner Forderung und die 

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voraussichtliche Dividende zu kennen (BGE 119 V 92 Erw. 3). Die Konkurseröffnung als 
solche ist nach der Praxis kein Anknüpfungspunkt nach Art. 82 AHVV, obwohl im Falle der 
Aktiengesellschaft die Benachrichtigung des Richters gemäss Art. 725 Abs. 2 OR unter 
anderem eine Unterdeckung voraussetzt. Dies schliesst indessen nicht aus, dass die Frist 
unter Umständen schon vor der Konkurseröffnung laufen kann, nämlich dann, wenn die 
Ausgleichskasse bei Betreibung auf Pfändung zu einem definitiven Verlustschein 
gekommen ist (BGE 113 V 257 f.; ZAK 1991 S. 127 Erw. 2a).

Die gleichen Grundsätze gelten bei einem Nachlassvertrag mit Vermögensabtretung (BGE 
128 V 17 Erw. 2a mit Hinweisen). Sowohl beim Widerruf der Nachlassstundung wie auch 
bei einer Verweigerung der Bestätigung des Nachlassvertrags ergeht ein Aufruf an die 
Gläubiger und die Entscheide werden öffentlich bekannt gemacht; dadurch wird auf die 
mögliche Zahlungsunfähigkeit und folglich auf das erhebliche Verlustrisiko für die 
Ausgleichskasse hingewiesen. Unter solchen Umständen darf von der Kasse erwartet 
werden, dass sie von sich aus tätig wird und entsprechende Informationen einholt, um ihr 
Verlustrisiko abschätzen zu können und um die Schritte zu unternehmen, die sich zur 
Wahrung ihrer Ansprüche anbieten (BGE 128 V 19 Erw. 3c). Wird der Nachlassvertrag 
vom Gericht genehmigt, beginnt die Jahresfrist mit dem Empfang der Einladung zur 
Gläubigerversammlung und des beigelegten Nachlassvertragsentwurfes zu laufen (Urteile 
O. vom 15. September 2004, H 34/04, und M. vom 2. Dezember 2003, H 295/02). Dabei 
hat das Eidgenössische Versicherungsgericht im Urteil M. vom 2. Dezember 2003, H 
295/02, ausdrücklich offen gelassen, ob der Zeitpunkt der Kenntnis des Schadens nach 
Bewilligung der Nachlassstundung in Anlehnung an BGE 128 V 15 (zumutbare Kenntnis 
des Schadens nach Widerruf der Nachlassstundung oder nach Ablehnung des 
Nachlassvertrages [AHI 1995 S. 159]) nicht erst am Ende des Bestätigungsverfahrens 
(Genehmigungs- oder Verwerfungsentscheid des Nachlassgerichts) anzunehmen ist.

Die Frage des Schadenseintritts bei genehmigtem Nachlassvertrag kann sich praktisch nur 
für Sachverhalte stellen, die in den Zeitraum fallen, in welchem die Beitragsforderungen der 
Ausgleichskasse nicht in der zweiten Klasse privilegiert waren (1. Januar bis 31. Dezember 
2000). Für die Zeit ab 1. Januar 2001 sind Haftungsfälle wegen der bei Genehmigung des 
Nachlassvertrages vorausgesetzten vollen Deckung der privilegierten Forderungen (Art. 
306 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG) lediglich denkbar, wenn die Nachlassstundung widerrufen oder 
dem Nachlassvertrag die Genehmigung verweigert wird (Urteil B. vom 25. November 2004, 
H 232/03).
3.3 Das kantonale Gericht hat erwogen, die einjährige Frist seit Kenntnis des Schadens sei 
auch dann eingehalten, wenn auf die Veröffentlichung der Gewährung der provisorischen 
Nachlassstundung im Amtsblatt Nr. .. des Kantons Freiburg vom .. oder auf die Sitzung des 
Gerichtspräsidenten des Zivilgerichts des Saanebezirks vom 20. November 1997 
abzustellen wäre, an welcher bekannt geworden sei, dass ein grosser Teil der der Klägerin 
geschuldeten Beiträge auf Löhnen unbezahlt bleiben würde.

Gemäss Publikation im Amtsblatt Nr. .. vom .. wurde die Gläubigerversammlung auf den 
19. Mai 1998 festgesetzt. Die Gläubiger konnten den Nachlassvertragsentwurf ab 28. April 
1998 beim Sachwalter einsehen. Eine Kopie dieser Anzeige wurde der Ausgleichskasse 
mit Rundschreiben vom 28. April 1998 zugestellt. Den Akten lässt sich nicht entnehmen, ob 
und gegebenenfalls wann die Ausgleichskasse Einsicht in den Nachlassvertragsentwurf 
genommen hat. Ausgehend davon, dass dies frühestens am 28. April 1998 der Fall sein 
konnte, wäre die einjährige Frist mit Erlass der Schadenersatzverfügung vom 3. Juni 1998 
gewahrt. Wie die Vorinstanz richtig festgestellt hat, wäre diese indessen selbst dann 
gewahrt, wenn man von der Nachlassstundung gemäss Verfügung des Zivilrichters vom 
27. November 1997 ausgehen würde. Dieser hatte die Ausgleichskasse nicht zugestimmt. 
Im Schreiben an den Präsidenten des Zivilgerichts des Saanebezirks vom 14. November 
1997 begründete sie dies damit, dass nach inoffiziellen Informationen die ausstehenden 
Sozialversicherungsbeiträge voraussichtlich ungedeckt bleiben würden. Unbehelflich ist 
demgegenüber der Einwand des Beschwerdeführers, die Ausgleichskasse habe bereits vor 
Juni 1997 Kenntnis des Schadens erlangt, als der Tilgungsplan vom 29. August 1996 nicht 
eingehalten worden sei und sie im Januar 1997 eine Nachzahlungsverfügung erlassen 
habe. Dieser Einwand läuft darauf hinaus, den Zeitpunkt der Kenntnis des Schadens mit 
der Einstellung der Zahlungen gleichzusetzen, was nicht angeht, weil daraus nichts über 
die künftige Deckung der Forderung abgeleitet werden kann.
4.
4.1 Nach Art. 52 AHVG hat ein Arbeitgeber, der durch absichtliche oder grobfahrlässige 

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Missachtung von Vorschriften einen Schaden verschuldet, diesen der Ausgleichskasse zu 
ersetzen. Ist der Arbeitgeber eine juristische Person, so können subsidiär gegebenenfalls 
die verantwortlichen Organe in Anspruch genommen werden (BGE 123 V 15 Erw. 5b, 122 
V 66 Erw. 4a, 119 V 405 Erw. 2, je mit Hinweisen).
Nach der Rechtsprechung kommen formelle oder gesetzliche Organe einer juristischen 
Person grundsätzlich immer als Schadenersatzpflichtige in Frage. Nebst den 
Verwaltungsräten wurden die Revisionsstelle einer Aktiengesellschaft (BGE 109 V 95; 
Urteil X. AG vom 4. Oktober 2001, H 218/99), die einzelzeichnungsberechtigten Direktoren 
einer AG (Urteil G. und S. vom 29. Februar 2000, H 215/99, und nicht publiziertes Urteil G. 
vom 9. September 1998, H 185/97), der Geschäftsführer einer GmbH (BGE 126 V 237; 
AHI 2002 S. 172), der Präsident und der Finanzverantwortliche eines Sportvereins (AHI 
2002 S. 51; Urteil A. vom 13. November 2001, H 210/01) sowie der Geschäftsführer eines 
Vereins (Urteil H. vom 2. Juli 2004, H 162/03) für schadenersatzpflichtig erklärt.
4.2 Als Administrator und ab Mai 1995 als Präsident war der Beschwerdeführer formelles 
Organ des Vereins (Art. 69 ZGB in Verbindung mit Art. 55 ZGB und Art. 31 lit. b und 39 der 
Statuten), sodass nicht geprüft werden muss, ob er auch den materiellen Organbegriff 
erfüllt. Daran ändert nichts, dass der Begriff Administrator nicht mit jenem eines 
Geschäftsführers oder Direktors einer Aktiengesellschaft gleichzusetzen ist, sondern es 
sich nach Angabe des Beschwerdeführers um den Sekretär des Vereinsvorstandes 
handelt. Nach Art. 39 der Statuten ist der Administrator Mitglied des mindestens 
neunköpfigen Vereinsvorstandes. In dieser Eigenschaft und erst recht als Präsident des 
Vorstandes war der Beschwerdeführer in der Lage, die Meinungsbildung des Vereins zu 
beeinflussen, Handlungen im Namen des Vereins vorzunehmen und diesen nach aussen 
zu vertreten (Art. 69 ZGB in Verbindung mit Art. 55 Abs. 1 und 2 ZGB sowie Art. 38 und 42 
der Statuten). Weder Ehrenamtlichkeit noch Rechtsform des Arbeitgebers haben Einfluss 
auf die Haftung nach Art. 52 AHVG (AHI 2002 S. 52 Erw. 3c). Somit kommt der Belangte 
grundsätzlich als Schadenersatzpflichtiger in Frage.
5.
5.1 Art. 14 Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 34 ff. AHVV schreibt vor, dass der 
Arbeitgeber bei jeder Lohnzahlung die Arbeitnehmerbeiträge in Abzug zu bringen und 
zusammen mit den Arbeitgeberbeiträgen der Ausgleichskasse zu entrichten hat. Die 
Arbeitgeber haben den Ausgleichskassen periodisch Abrechnungsunterlagen über die von 
ihnen an ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausbezahlten Löhne zuzustellen, damit 
die entsprechenden paritätischen Beiträge ermittelt und verfügt werden können. Die 
Beitragszahlungs- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers ist eine gesetzlich 
vorgeschriebene öffentlichrechtliche Aufgabe. Dazu hat das Eidgenössische 
Versicherungsgericht wiederholt erklärt, dass die Nichterfüllung dieser öffentlichrechtlichen 
Aufgabe eine Missachtung von Vorschriften im Sinne von Art. 52 AHVG bedeute und die 
volle Schadendeckung nach sich ziehe (BGE 118 V 195 Erw. 2a mit Hinweisen).
5.2 Grobe Fahrlässigkeit liegt praxisgemäss vor, wenn ein Arbeitgeber das ausser Acht 
lässt, was jedem verständigen Menschen in gleicher Lage und unter gleichen Umständen 
als beachtlich hätte einleuchten müssen. Das Mass der zu verlangenden Sorgfalt ist 
abzustufen entsprechend der Sorgfaltspflicht, die in den kaufmännischen Belangen jener 
Arbeitgeberkategorie, welcher der Betreffende angehört, üblicherweise erwartet werden 
kann und muss. Dabei sind an die Sorgfaltspflicht einer Aktiengesellschaft hinsichtlich der 
Einhaltung gesetzlicher Vorschriften grundsätzlich strenge Anforderungen zu stellen. 
Ähnlich ist zu differenzieren, wenn es darum geht, die subsidiäre Haftung der Organe eines 
Arbeitgebers zu ermitteln (BGE 108 V 202 Erw. 3a; ZAK 1985 S. 51 Erw. 2a, 620 Erw. 3b).

Nicht jedes einer Firma als solcher anzulastende Verschulden muss auch ein solches ihrer 
sämtlichen Organe sein. Vielmehr hat man abzuwägen, ob und inwieweit eine Handlung 
der Firma einem bestimmten Organ im Hinblick auf dessen rechtliche und faktische 
Stellung innerhalb der Firma zuzurechnen ist. Ob ein Organ schuldhaft gehandelt hat, 
hängt demnach entscheidend von der Verantwortung und den Kompetenzen ab, die ihm 
von der juristischen Person übertragen wurden (BGE 108 V 202 Erw. 3a; ZAK 1985 S. 620 
Erw. 3b).
6.
6.1 Gegenstand der Schadenersatzforderung bilden nicht entrichtete 
Sozialversicherungsbeiträge gemäss Nachzahlungs- und Verzugszinsverfügungen vom 17. 
Januar 1997 und den Pauschalrechnungen der Monate Januar bis Mai 1996, 
einschliesslich Verwaltungskosten, Mahngebühren und Betreibungskosten. Zu prüfen ist, 
ob der Beschwerdeführer den Schaden im Sinne von Art. 52 AHVG schuldhaft (mit)
verursacht hat.

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6.2 Beim Verein fällt dem Vorstand die Aufgabe zu, die Geschäftsführung zu besorgen 
sowie den Verein nach aussen zu vertreten. Letzteres stellt die ausdrückliche 
Ermächtigung zum Rechtsverkehr mit Dritten dar. Der Vorstand ist Exekutivorgan des 
Vereins und ohne anders lautende Statuten hat er die Aufgabe, die ihm von Gesetz, 
Statuten und Vereinsbeschlüssen zugewiesenen Aufgaben zu erfüllen. Dabei ist der 
Vorstand zu diesen Aufgaben nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet (Urteil O. vom 
15. September 2004, H 34/04).
6.3 Gemäss Art. 42 der Statuten hat der Vorstand insbesondere den Verein nach aussen 
zu vertreten und dessen Geschäfte zu besorgen, und, unter diesem Titel, die Angestellten 
des Vereins einzustellen, das Finanzwesen zu führen, die Buchhaltung zu erstellen sowie 
alle in den Statuten nicht vorgesehenen Fälle zu prüfen. Er ist gegenüber der 
Generalversammlung für den guten Geschäftsgang in sportlicher, finanzieller und 
administrativer Hinsicht verantwortlich (Art. 41 der Statuten). Der Vorstand konstituiert und 
organisiert sich in eigener Kompetenz; er erstellt ein Pflichtenheft für jedes seiner 
Mitglieder (Art. 40 der Statuten).

Der Beschwerdeführer umschreibt das Pflichtenheft des Administrators wie folgt: 
Verantwortung für die allgemeine Verwaltung des Vereins, für dessen Organisation und 
den reibungslosen Ablauf im Klubsekretariat, Organisieren und Führen des Klubhauses, 
auf dem neuesten Stand halten der Statuten und Vereinsreglemente, Verrichten der 
Arbeiten gemäss "code de convenance", Verschicken von Neujahrsglückwünschen, 
Ausfüllen der Formulare für den Schweizerischen Eishockeyverband, Organisation des 
Archivs, Bearbeiten der Versicherungsangelegenheiten. Daraus leitet er ab, dass er als 
Administrator nicht in die tatsächliche Entscheidfindung des Vereins einbezogen gewesen 
sei, nicht die eigentliche Geschäftsführung zu besorgen hatte und für die Willensbildung 
nicht verantwortlich gewesen sei. Massgebend für die Beurteilung der Verantwortlichkeit im 
Sinne von Art. 52 AHVG seien nicht die Entscheidungsbefugnisse im Aussenverhältnis, 
sondern die konkreten Obliegenheiten in Form von Rechten und Pflichten im 
Innenverhältnis. Im vom Beschwerdeführer erwähnten BGE 111 V 178 ging es jedoch nicht 
um eine Person mit Organqualität, sondern um einen Prokuristen. Im Gegensatz zu diesem 
sind Vorstandsmitglieder eines Vereins nicht nur im Rahmen ihres Ressorts, sondern 
darüber hinaus für die Vereinsführung (mit)verantwortlich und haben dessen Belange auch 
ausserhalb ihres internen Pflichtenheftes zu wahren (in diesem Sinne bereits Urteil O. vom 
15. September 2004, H 34/04). Aufgrund ihrer Organstellung haben sie es in der Hand, die 
für die Finanzen Verantwortlichen so zu beeinflussen, dass die entsprechenden Beiträge 
gemäss Art. 14 Abs. 1 und 52 AHVG in Verbindung mit Art. 34 ff. AHVV korrekt festgestellt 
und damit bei Fälligkeit abgeliefert werden. Die im Pflichtenheft umschriebenen 
Obliegenheiten kommen als Spezialaufgaben zu diesen allgemeinen Verpflichtungen jedes 
einzelnen Vorstandsmitgliedes, wozu die finanziellen und administrativen Angelegenheiten 
gehören (vgl. Art. 40 der Statuten) hinzu. Während der über einjährigen Zeit als Präsident 
hatte der Beschwerdeführer zudem die Gesamtverantwortung für die operative 
Vereinsführung inne. Falls einzelne Geschäftsführungsfunktionen delegiert werden, gehört 
zur Wahrung der geforderten Sorgfalt neben der richtigen Auswahl der geeigneten 
Mandatsträger auch deren Instruktion und Überwachung (vgl. AHI 2002 S. 52 Erw. 3a).
6.4 Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz, welche sich insbesondere auf das 
Gutachten der Treuhandfirma Z.________ AG vom 20. Januar 1997 abstützte, war in den 
Jahren 1991/1992 bis 1995/1996 die interne Organisation und Aufsicht mangelhaft und die 
Finanzkontrolle ungenügend. Es wurde eine Vielzahl von Fehlern und Unterlassungen im 
Rechnungswesen und bei der AHV-Abrechnung festgestellt. Das Rechnungswesen wurde 
nicht mit der notwendigen Sorgfalt geführt und der Vorstand kam seiner Aufsichtspflicht 
nicht nach. Beim Verein handelt es sich um ein mittleres Unternehmen, sodass von den 
Organen der Überblick über alle Belange verlangt werden darf und ein strenger Massstab 
bei der Beurteilung des Verschuldens gilt. Der Beschwerdeführer hat in seiner Eigenschaft 
als Mitglied des Vorstandes und von Mai 1995 bis Juli 1996 als dessen Präsident nichts 
gegen die von der Treuhandfirma aufgelisteten Ungereimtheiten unternommen. Dass 
vereinsintern allein der Finanzchef und der Präsident für die Bezahlung der 
Sozialversicherungsbeiträge verantwortlich zeichneten, vermag ihn nach dem in Erw. 6.3 
Gesagten nicht zu entlasten. Aus den Akten geht hervor, dass der Verein bereits ab Januar 
1996 mit Beitragszahlungen in Verzug war und betrieben werden musste. Die 
Zahlungsbefehle vom 15. April, 7. Mai und 21. Juni 1996 wurden zudem an die Adresse 
des Beschwerdeführers zugestellt. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde bestätigt dieser 
ausdrücklich, um die notorischen und öffentlich diskutierten Liquiditätsprobleme gewusst zu 
haben. Aufgrund dieser Vorkommnisse wäre er gehalten gewesen, sich über den Stand der 

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Verbindlichkeiten zu erkundigen und dahin zu wirken, dass der Verein seiner 
Zahlungspflicht insbesondere gegenüber der Ausgleichskasse nachkam und die 
Abrechnungen korrekt durchführte. Zudem gilt es festzuhalten, dass die Organe eines 
Arbeitgebers in Zeiten finanzieller Schwierigkeiten nur soviel Lohn auszahlen dürfen, als 
auch die darauf geschuldeten Sozialversicherungsbeiträge entrichtet werden können (SVR 
1995 AHV Nr. 70 S. 214 Erw. 5). Der Umstand, dass einem Mitglied des Vereinsvorstandes 
nicht die Kompetenz zur Auslösung von Zahlungen zukommt, stellt kein entlastendes 
Moment dar (Urteil S. vom 2. November 2004 [H 112/03] im Zusammenhang mit dem 
Verwaltungsrat einer Aktiengesellschaft). Wenn das kantonale Gericht das Verhalten des 
Beschwerdeführers unter den gegebenen Umständen als grobfahrlässig qualifiziert hat, so 
beruht dies weder auf einer mangelhaften Feststellung des Sachverhalts noch verstösst es 
sonstwie gegen Bundesrecht. Zu weiteren Abklärungen, insbesondere der beantragten 
Edition der gegen weitere Mitglieder des Vereinsvorstandes ergangenen kantonalen 
Gerichtsentscheide, besteht kein Anlass, da sich das Eidgenössische Versicherungsgericht 
nicht mit rechtskräftig beurteilten Schadenersatzprozessen Mitbeteiligter zu befassen hat. 
Soweit geltend gemacht wird, bezüglich weiterer Belangter habe das kantonale Gericht auf 
die Aussage des ehemaligen Präsidenten abgestellt, wonach allein der Finanzchef und der 
Präsident des Vereins für die Sozialversicherungsbeiträge verantwortlich gezeichnet 
hätten, kann der Beschwerdeführer daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten, zumal er ja 
selber von Mai 1995 bis Juli 1996 als Präsident fungierte und somit aufgrund seiner 
Stellung das Notwendige hätte vorkehren müssen. Der Vorinstanz ist auch darin 
beizupflichten, dass keine Entlastungs- oder Rechtfertigungsgründe im Sinne der 
Rechtsprechung gegeben sind. Daran vermögen die Vorbringen in der 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern.
6.5 Zu bejahen ist auch der Kausalzusammenhang zwischen dem Verschulden und dem 
eingetretenen Schaden. Denn es ist nicht anzunehmen, dass auch ein pflichtgemässes 
Verhalten den Schaden nicht hätte verhindern können. Das schuldhafte Verhalten eines 
solidarisch Ersatzpflichtigen gilt nur dann als inadäquat für den eingetretenen Schaden, 
wenn das Verschulden des Dritten oder des Geschädigten dermassen schwer wiegt, dass 
das eigene Fehlverhalten eindeutig in den Hintergrund tritt und damit nach dem 
gewöhnlichen Lauf der Dinge und der Lebenserfahrung nicht mehr als adäquate 
Schadensursache erscheint (Urteil H. vom 21. Januar 2004, H 267/02). Dafür liegen hier 
keine Anhaltspunkte vor. Die Kausalität wird sodann nicht dadurch aufgehoben, dass der 
Verein nach dem Ausscheiden des Beschwerdeführers die ausstehenden Beiträge nicht 
bezahlt hat.
7.
Die Höhe des eingeklagten Schadens ist aufgrund der von der Ausgleichskasse 
eingereichten Unterlagen ausgewiesen. Der Beschwerdeführer bringt diesbezüglich keine 
substantiierten Einwendungen vor. Die Nachzahlungsverfügungen vom 17. Januar 1997, 
welche unangefochten in Rechtskraft erwachsen sind, beruhen auf einer 
Arbeitgeberkontrolle vom Oktober 1996. Eine Überprüfung findet im letztinstanzlichen 
Verfahren in der Regel nicht mehr statt. Wie das Eidgenössische Versicherungsgericht in 
ZAK 1991 S. 126 erwogen hat, ist durch die Möglichkeit der Firma - oder des Vereins - 
sowie des betroffenen Arbeitnehmers, gegen die Nachzahlungsverfügung Beschwerde zu 
führen, genügend Gewähr dafür geboten, dass die Organe der zahlungsunfähig 
gewordenen Arbeitgeberin nicht mit ungerechtfertigten Schadenersatzforderungen belastet 
werden. Deswegen haben sich die Organe im Schadenersatzverfahren eine vor der 
Konkurseröffnung eröffnete Nachzahlungsverfügung (vgl. AHI 1993 S. 173 Erw. 3b) 
entgegenhalten zu lassen. Vorbehalten bleiben einzig Fälle, in denen sich aus den Akten 
Anhaltspunkte für eine zweifellose Unrichtigkeit der durch die Nachzahlungsverfügung 
festgesetzten Beiträge ergeben. Solches wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht 
geltend gemacht und ist auch aus den Akten nicht ersichtlich. Unerheblich ist in diesem 
Zusammenhang, dass den belangten Organen die Verfügung nicht persönlich eröffnet 
worden ist, wobei es keinen Unterschied macht, ob diese Personen im Zeitpunkt des 
Verfügungserlasses noch eine Organstellung bekleideten oder nicht (SVR 2001 AHV Nr. 
15 S. 51).
8.
Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers liegen keine Gründe vor, welche im 
Sinne von BGE 122 V 189 Erw. 3c zu einer Herabsetzung des Schadenersatzes wegen 
Mitverschuldens der Verwaltung führen könnten. Weder hat diese gegen elementare 
Vorschriften des Beitragsbezugs verstossen noch hat sie sich sonstwie einer groben 
Pflichtverletzung schuldig gemacht. Ob sie nach Abschluss des Tilgungsplanes vom 29. 
August 1996 den Verein genügend gemahnt hat, braucht nicht näher geprüft zu werden, da 

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H 77/03 (18.01.2005)

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der Beschwerdeführer nach dem Ausscheiden aus dem Vorstand im Juli 1996 ohnehin 
gestützt auf erfolgte Mahnungen keine Zahlungen mehr veranlassen konnte. Dass der 
Verein erst mit den Nachzahlungsverfügungen vom 17. Januar 1997 zur Bezahlung von 
Beiträgen aufgefordert wurde, ist auf dessen Verletzung der Abrechnungspflicht 
zurückzuführen und kann nicht der Ausgleichskasse angelastet werden.
9.
Da im vorliegenden Verfahren nicht die Bewilligung oder Verweigerung von 
Versicherungsleistungen streitig ist, fällt es nicht unter die Kostenfreiheit gemäss Art. 134 
OG. Entsprechend dem Verfahrensausgang werden die Gerichtskosten dem 
Beschwerdeführer auferlegt (Art. 156 in Verbindung mit Art. 135 OG).

Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:
1.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 9000.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt und mit dem 
geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, B.________, K.________, C.________, dem 
Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg und dem Bundesamt für Sozialversicherung 
zugestellt.
Luzern, 18. Januar 2005
Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts
Die Präsidentin der III. Kammer: Die Gerichtsschreiberin:

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