# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 76353edc-dc3b-5735-a262-cc72628f0a4b
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2013-06-13
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Strafrechtliche Abteilung 13.06.2013 6B 508/2013 (6B_508/2013)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-508-2013_2013-06-13.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        {T 0/2} 

         

        
        
          6B_508/2013 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

 

    
  Urteil vom 13. Juni 2013
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Schneider, Einzelrichter, 

Gerichtsschreiber C. Monn. 

 

Verfahrensbeteiligte 

    
  X.________,
 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

    
  Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Thurgau, Zürcherstrasse 323, 8510 Frauenfeld,
 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Gewerbsmässiger Betrug, 

 

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 20. März 2013. 

 

 

 

    
  Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1.
  
 

 

 Das Obergericht des Kantons Thurgau trat am 20. März 2013 auf eine Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichts Frauenfeld vom 18. Oktober 2012 nicht ein, weil das rechtzeitig angemeldete Rechtsmittel nicht erklärt worden war. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe keine entsprechende Information erhalten. Dies trifft nicht zu. Auf Seite 23 des erstinstanzlichen Urteils ist klar und deutlich festgehalten, dass dagegen innert 20 Tagen seit Zustellung beim Obergericht des Kantons Thurgau Berufung erklärt werden könne. Inwieweit es im Falle des Beschwerdeführers über diese Belehrung hinaus einer weiteren Information bedurft hätte, legt er nicht dar. Die übrigen Ausführungen betreffen die materielle Seite der Angelegenheit. Mit dieser hat sich die Vorinstanz nicht befasst, weshalb dies auch dem Bundesgericht verwehrt ist. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

    
  2.
  
 

 

 Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Dieser macht geltend, er sei mittellos. Das Vorbringen ist als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege entgegenzunehmen. Sie kann in Anwendung von Art. 64 BGG nicht gewährt werden, weil die Beschwerde aussichtslos erschien. Da der Beschwerdeführer sich zu seiner angeblichen Bedürftigkeit nicht äussert, kommt eine Reduktion der Gerichtskosten nicht in Betracht. 

 

 

 

    
  Demnach erkennt der Einzelrichter:
  
 

 

    
  1.
  
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2.
  
 

Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. 

 

    
  3.
  
 

Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

    
  4.
  
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 13. Juni 2013 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Einzelrichter:    Schneider 

 

Der Gerichtsschreiber:    Monn