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**Case Identifier:** a72bfdf4-4f8d-5602-b480-9d6c0daed6ee
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-08-15
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 15.08.2013 725 11 264 / 193 (725 2011 264 / 193)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-11-264---193_2013-08-15.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 15. August 2013 (725 11 264 / 193) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Würdigung des medizinischen Sachverhaltes (Gerichtsgutachten) / Bemessung des Inva-

liditätsgrades und des versicherten Verdienstes 

 

 
Besetzung Präsident Andreas Brunner, Kantonsrichter Daniel Noll, Kantonsrich-

ter Yves Thommen, Gerichtsschreiber Markus Schäfer 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Dr. Roger Peter, 
Rechtsanwalt, Neumünsterstrasse 30, 8008 Zürich 

  
 
gegen 
 
 

 Basler Versicherung AG, Hauptsitz, Aeschengraben 21, Postfach, 
4002 Basel, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Dr. Manfred 
Bayerdörfer, Advokat, Rathausstrasse 40/42, 4410 Liestal 
 

  
  
Betreff Leistungen (29/030264/02.X) 
 
 
 
A. Die 1975 geborene A.____ war seit 1. Oktober 2001 bei der B.____ AG als Account 
Managerin angestellt und durch ihre Arbeitgeberin bei der Basler Versicherung AG obligatorisch 
gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 20. Oktober 2002 erlitt 
A.____ einen Unfall, indem sie „auf Baustaub ausrutschte und eine Treppe hinunterstürzte“ (vgl. 
die undatierte, am 4. November 2002 bei der Basler Versicherung AG eingegangene “Unfall-
meldung UVG“ der Arbeitgeberin). Dabei zog sie sich gemäss Diagnose des erstbehandelnden 

 
 
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Arztes Dr. med. C.____, Allgemeine Medizin FMH, eine Distorsion am rechten Knie zu (vgl. 
“Arztzeugnis UVG“ des Dr. C.____ vom 6. Dezember 2002). Wegen anhaltender Schmerzen 
wurde rund ein halbes Jahr später eine diagnostische Arthroskopie durchgeführt und eine 
Ruptur des vorderen Kreuzbandes festgestellt. Am 3. Mai 2003 erfolgte deshalb ein operativer 
Eingriff, bei welchem eine Kreuzbandplastik mit Semitendinosus-Sehne vorgenommen wurde. 
Da sich die Schmerzproblematik nicht verbesserte, erfolgten über einen Zeitraum von fünf Jah-
ren insgesamt fünf weitere operative Eingriffe am rechten Knie, ohne dass dadurch eine Ver-
besserung der Schmerzsituation erzielt werden konnte. Die Basler Versicherung AG, die nach 
Einfang der Unfallmeldung die gesetzlichen Leistungen (Taggelder, Heilbehandlung) für die 
Folgen des Unfallereignisses vom 20. Oktober 2002 erbracht hatte, holte deshalb zur Klärung 
der medizinischen Situation - insbesondere zur Frage der Unfallkausalität der vorhandenen Be-
schwerden und der Restarbeitsfähigkeit der Versicherten - bei Dr. med. D.____, Orthopädische 
Chirurgie FMH, und bei Prof. Dr. med. E.____, Orthopädische Chirurgie FMH, gutachterliche 
Einschätzungen ein. A.____ ihrerseits gab bei Dr. med. F.____, Orthopädische Chirurgie FMH, 
namentlich zur Frage von möglichen ärztlichen Kunst- und Behandlungsfehlern ein Gutachten 
in Auftrag. Schliesslich liess die Basler Versicherung AG ohne vorgängige Orientierung der 
Versicherten bei Dr. med. G.____, Innere Medizin FMH, ein Aktengutachten erstellen. Gestützt 
auf dessen Ergebnisse beabsichtigte die Basler Versicherung AG die Durchführung einer zu-
sätzlichen psychiatrischen Exploration sowie einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähig-
keit (EFL), was von der Versicherten jedoch abgelehnt wurde.  
 
Gestützt auf die ihr vorliegenden medizinischen Unterlagen sprach die Basler Versicherung AG 
A.____ mit Verfügung vom 13. Dezember 2010 für die verbleibenden Beeinträchtigungen aus 
dem Unfallereignis vom 20. Oktober 2002 mit Wirkung ab 1. Dezember 2010 eine Invalidenren-
te auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 31 % und eines versicherten Verdienstes von 
Fr. 92'877.-- sowie eine Integritätsentschädigung von 15 % zu. Gegen diese Verfügung erhob 
A.____ Einsprache, worauf die Basler Versicherung AG ihr im Rahmen des Einspracheverfah-
rens dahingehend eine reformatio in peius androhte, als sie lediglich Anspruch auf eine Invali-
denrente auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 20 % habe. Gleichzeitig gab sie der Versi-
cherten Gelegenheit, ihre Einsprache zurückzuziehen. Nachdem A.____ erklärt hatte, dass sie 
an der Einsprache festhalte, erliess die Basler Versicherung AG am 21. Juni 2011 einen Ein-
spracheentscheid, mit dem sie zum einen „die Einsprache in allen Punkten“ abwies und zum 
andern den Invaliditätsgrad „in Korrektur der Verfügung“ auf 20 % festsetzte. Zur Begründung 
des Entscheides wurde im Wesentlichen angeführt, dass bei der Würdigung des medizinischen 
Sachverhaltes auf das überzeugende Aktengutachten von Dr. G.____ abzustellen sei. Dem-
nach sei die Versicherte in ihrer angestammten Tätigkeit als Account Managerin nur zu 20 % 
eingeschränkt. Da beim Invalideneinkommen kein Raum für einen leidensbedingten Abzug be-
stehe, resultiere aus dem Einkommensvergleich ein Invaliditätsgrad von 20 %. 
 
B. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob A.____, vertreten durch Rechtsanwalt 
Dr. Roger Peter, am 22. Juli 2011 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragte sie, es sei der angefochtene Einspracheent-
scheid aufzuheben und es sei ihr auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 57 % und eines 
versicherten Verdienstes von Fr. 93'071.--  eine Invalidenrente von Fr. 42'723.-- pro Jahr bzw. 

 
 
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von Fr. 3'560.25 pro Monat zu gewähren. Zudem habe die Beschwerdegegnerin ihr nach Ren-
tenbeginn regelmässige ärztliche Kontrollen, ein bis zwei stationäre physikalisch-therapeu-
tische Massnahmen und schmerztherapeutische Spezialbehandlungen von drei bis vier Wo-
chen pro Jahr, zehn bis zwölf spezialärztliche Konsultationen pro Jahr sowie ärztlich verordnete 
Medikamente zu gewähren; unter o/e-Kostenfolge. In ihrer Begründung erhob die Beschwerde-
führerin verschiedene formelle und materielle Einwände gegen das Aktengutachten von 
Dr. G.____, aus denen sich insgesamt ergeben würde, dass dieses in beweisrechtlicher Hin-
sicht nicht verwertbar sei. Bei der Würdigung des medizinischen Sachverhaltes sei deshalb auf 
überzeugende Gutachten von Prof. E.____ vom 26. Januar 2010 abzustellen. Im Rahmen des 
Einkommensvergleichs sei bei der Bemessung des Valideneinkommens vom Verdienst auszu-
gehen, den sie zuletzt bei der B.____ AG erzielt habe; dieser habe sich im Jahr 2010 nicht auf 
Fr. 93'620.--, sondern auf Fr. 94'118.-- belaufen. Nachdem gestützt auf die Einschätzung von 
Prof. E.____ von einer Arbeitsunfähigkeit als Sekretärin von 28 % auszugehen sei und zudem 
ein leidenbedingter Abzug von 15 % gewährt werden müsse, resultiere ein Invalideneinkommen 
von Fr. 40'113.--, was einen Invaliditätsgrad von 57,38 % ergebe. Im Weiteren betrage der ver-
sicherte Verdienst nicht Fr. 92'877.--, sondern Fr. 93'071.--, was zu einem monatlichen Renten-
betrag von Fr. 3'560.25 führe. 
 
C. In ihrer Vernehmlassung vom 9. September 2011 beantragte die Basler Versiche-
rung AG, vertreten durch Advokat Dr. Manfred Bayerdörfer, die Abweisung der Beschwerde. 
 
D. Anlässlich der Urteilsberatung vom 24. November 2011 gelangte das Kantonsgericht zur 
Auffassung, dass eine abschliessende Beurteilung der Angelegenheit gestützt auf die medizini-
sche Aktenlage nicht möglich sei. Es beschloss deshalb, den Fall auszustellen und ein orthopä-
disches Gerichtsgutachten samt einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) 
einzuholen. Eine psychiatrische Begutachtung wurde vorerst als nicht notwendig erachtet, sie 
wurde aber vorbehalten für den Fall, dass die Beschwerden sich nicht restlos mit somatischen 
Befunden erklären liessen. Als Begutachtungsstelle wurde die Klinik H.____ vorgeschlagen. 
Gleichzeitig unterbreitete das Kantonsgericht den Parteien den vorgesehenen Fragenkatalog. 
Mit Eingabe vom 13. Dezember 2011 machte die Beschwerdeführerin von der Möglichkeit Ge-
brauch, dem Gericht zu Handen der Begutachtungsstelle Ergänzungsfragen einzureichen. 
Nachdem weder die Beschwerdeführerin noch die Beschwerdegegnerin Einwände gegen die 
vorgeschlagene Begutachtungsstelle erhoben hatten, erging der entsprechende Auftrag am 
5. Januar 2012 an die Klinik H.____. 
 
E. Erstmals mit Eingabe vom 27. März 2012, ein weiteres Mal am 5. April 2012 und 
schliesslich am 18. Mai 2012 beantragte die Beschwerdeführerin, es sei der Klinik H.____ der 
Begutachtungsauftrag zu entziehen und ein anderes Institut mit der Durchführung der orthopä-
dischen Begutachtung und der EFL zu beauftragen. Die Gutachter der Klinik H.____ seien be-
fangen und hätten sich über den Begutachtungsauftrag hinweggesetzt, indem sie von Anfang 
an eine psychiatrische Begutachtung vorgesehen hätten. Zunächst mit formlosem Schreiben 
vom 28. März 2012, in der Folge aber mit formellen Verfügungen vom 24. April und 29. Mai 
2012 wies das instruierende Präsidium des Kantonsgerichts den Antrag, wonach der Klinik 
H.____ der Begutachtungsauftrag zu entziehen sei, ab. Gleichzeitig wurde jedoch in der Verfü-

 
 
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gung vom 29. Mai 2012 - unter Hinweis auf eine Eingabe der Klinik H.____ vom 25. April 2012 
und nach Einholung einer Stellungnahme der Beschwerdegegnerin vom 4. Mai 2012 - der Be-
gutachtungsauftrag dahingehend erweitert, dass zusätzlich zur orthopädischen auch eine 
rheumatologische Begutachtung (samt EFL) durchzuführen sei. Ferner ordnete das instruieren-
de Präsidium des Kantonsgerichts in dieser letztgenannten Verfügung an, dass dem Gericht ein 
begründeter Antrag zu unterbreiten sei, falls die Gutachter gestützt auf die Ergebnisse ihrer 
orthopädischen/rheumatologischen Untersuchungen (samt EFL) eine zusätzliche psychiatrische 
Begutachtung als erforderlich erachten sollten. Ohne vorgängige Zustimmung des Gerichts sei 
von einer psychiatrischen Exploration der Versicherten abzusehen. 
 
F. Am 28. Januar 2013 erstattete die Klinik H.____ das in Auftrag gegebene Gerichtsgut-
achten. Gleichzeitig empfahlen die begutachtenden Ärzte eine ergänzende psychiatrische Ex-
ploration der Versicherten, weil das Ausmass der persistierenden Beschwerden aus somati-
scher Sicht nicht nachvollziehbar sei. Die Parteien erhielten in der Folge Gelegenheit, einerseits 
zu dieser Empfehlung und anderseits zum Inhalt des Gutachtens sowie zur Frage, wie sich 
dessen Ergebnisse auf einen allfälligen Leistungsanspruch der Versicherten auswirken würden, 
Stellung zu nehmen. Die Beschwerdeführerin machte am 28. März 2013 hiervon Gebrauch, 
wobei sie beantragte, es sei auf eine psychiatrische Ergänzungsbegutachtung zu verzichten 
und es sei der Rentenanspruch gestützt auf die Ergebnisse des eingeholten Gerichtsgutachtens 
(samt EFL) festzusetzen. Demzufolge sei ihr eine Rente basierend auf einem Invaliditätsgrad 
von 39,83 % und einem versicherten Verdienst von Fr. 93'071.-- zuzusprechen. Die Beschwer-
degegnerin vertrat in ihrer Stellungnahme vom 3. Mai 2013 ebenfalls die Auffassung, dass auf 
eine zusätzliche psychiatrische Begutachtung verzichtet werden könne. Zur Begründung dieses 
Standpunktes führte sie aus, der für eine Leistungspflicht erforderliche adäquate Kausalzu-
sammenhang zwischen dem Unfall vom 20. Oktober 2002 und einem allfälligen psychischen 
Leiden der Versicherten müsse ohnehin verneint werden. Im Übrigen hielt die Beschwerdegeg-
nerin an ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest. In einem abschliessenden kurzen 
Schriftenwechsel äusserten sich die Parteien mit Eingaben vom 14. bzw. 28. Mai 2013 insbe-
sondere kontrovers zur Frage, wie das Invalideneinkommen zu ermitteln sei. Während die Be-
schwerdeführerin an ihrem in der Eingabe vom 28. März 2013 errechneten Invaliditätsgrad von 
39,83 % festhielt, gelangte die Beschwerdegegnerin gestützt auf die ihres Erachtens massge-
benden Einkommenszahlen zu einem Invaliditätsgrad von 17,4 %. 
 
G. Mit Verfügung vom 31. Mai 2013 hielt das instruierende Präsidium des Kantonsgerichts 
fest, dass zur Zeit, d.h. im Rahmen des Instruktionsverfahrens, davon abgesehen werde, die 
Versicherte durch die Klinik H.____ (ergänzend) psychiatrisch begutachten zu lassen. Selbst-
verständlich stehe es dem Dreiergericht, welches seinerzeit die Einholung eines Gerichtsgut-
achtens angeordnet hatte, anlässlich der zweiten Urteilsberatung frei, auf diese Instruktionsver-
fügung zurückzukommen und eine psychiatrische Begutachtung anzuordnen, falls es eine sol-
che als erforderlich erachten sollte. Die Angelegenheit wurde deshalb erneut dem Dreiergericht 
zur Beurteilung überwiesen.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  

 
 
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1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kan-
tons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vor-
liegend befand sich dieser zum Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung in I.____, weshalb die örtli-
che Zuständigkeit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a 
des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezem-
ber 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz 
des Kantons Beschwerden gegen Einspracheentscheide der Versicherungsträger gemäss 
Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zu-
ständig. Auf die - im Übrigen frist- und formgerecht erhobene - Beschwerde der Versicherten 
vom 22. Juli 2011 ist demnach einzutreten.  
 
2. Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversi-
cherung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufs-
unfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Ist die versicherte Person 
infolge des Unfalls zu mindestens 10 Prozent invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenren-
te (Art. 18 Abs. 1 UVG). Überdies werden dem Rentenbezüger laut Art. 21 Abs. 1 lit. c UVG 
nach der Festsetzung der Rente Pflegeleistungen und Kostenvergütungen (Art. 10-13 UVG) 
gewährt, wenn er zur Erhaltung seiner verbleibenden Erwerbsfähigkeit dauernd der Behandlung 
und Pflege bedarf. Gemäss Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person sodann Anspruch 
auf eine angemessene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde er-
hebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Die Leis-
tungspflicht des Unfallversicherers setzt dabei immer voraus, dass zwischen dem versicherten 
Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Invalidität, Integritätseinbusse) ein natürlicher (vgl. 
dazu BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen) und ein adäquater (vgl. dazu BGE 129 V 181 E. 3.2 
mit Hinweis) Kausalzusammenhang besteht.  
 
3. Mit Verfügung vom 13. Dezember 2010 sprach die Beschwerdegegnerin der Versicher-
ten für die verbleibenden Beeinträchtigungen aus dem Unfallereignis vom 20. August 2002 un-
ter anderem eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 15 % zu. 
In ihrer gegen diese Verfügung erhobenen Einsprache beantragte die Versicherte die Zuspre-
chung einer Integritätsentschädigung von 40 %, eventualiter die vergleichsweise Gewährung 
einer Integritätsentschädigung von 28 %. Mit Einspracheentscheid vom 21. Juni 2011 wies die 
Beschwerdegegnerin die Einsprache in Bezug auf diesen Antrag ab. In ihrer gegen diesen Ein-
spracheentscheid erhobenen, vorliegend zur Beurteilung stehenden Beschwerde vom 22. Juli 
2011 hat die Versicherte die am 13. Dezember 2010 verfügte und mit Einspracheentscheid vom 
21. Juni 2011 bestätigte Zusprechung einer Integritätsentschädigung in der Höhe von 15 % 
nicht mehr angefochten. Somit kann festgehalten werden, dass der Einspracheentscheid vom 

 
 
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21. Juni 2011 in Bezug auf die der Versicherten zugesprochene Integritätsentschädigung in 
(Teil-) Rechtskraft erwachsen ist, weshalb darauf nicht mehr einzugehen ist.  
 
4. Streitig und zu prüfen ist als erstes die Höhe der Invalidenrente, welche der Versicherten 
für die verbleibenden Beeinträchtigungen aus dem Unfallereignis vom 20. Oktober 2002 zu-
steht. Ausgangspunkt der Ermittlung des Invaliditätsgrades bildet dabei die Frage, in welchem 
Ausmass die versicherte Person unfallbedingt arbeitsunfähig ist. 
 
4.1 Nach Art. 6 ATSG ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körperli-
chen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bis-
herigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer Dauer wird 
auch die zumutbare Tätigkeit in einem andern Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 
(Satz 2). Diese Legaldefinition stimmt im Wesentlichen mit dem Begriff der Arbeitsunfähigkeit 
überein, wie ihn die Rechtspraxis vor dem Inkrafttreten des ATSG entwickelt hatte (vgl. etwa 
BGE 129 V 53 E. 1.1 in fine mit Hinweisen). Die bis zum 31. Dezember 2002 ergangene dies-
bezügliche Rechtsprechung des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts (EVG; heu-
te: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen) bleibt folglich weitestgehend anwendbar (BGE 
130 V 345 E. 3.1.1).  
 
4.2 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und insbesondere auch bei der Beurtei-
lung der Arbeitsfähigkeit einer versicherten Person ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall 
das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fach-
leute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesund-
heitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen 
Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der 
Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 99 E. 4 mit weiteren Hinweisen). 
 
4.3 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle an-
deren Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich 
des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer-
den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darle-
gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 
(BGE 134 V 232 E. 5.1; 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c).  
 

 
 
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4.4 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu 
auch BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5).  
 
4.4.1 So weicht das Gericht bei Gerichtsgutachten nach der Praxis nicht ohne zwingende 
Gründe von der Einschätzung des medizinischen Experten ab, dessen Aufgabe es ist, seine 
Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen bestimmten Sachverhalt 
medizinisch zu erfassen. Ein Grund zum Abweichen kann vorliegen, wenn die Gerichtsexpertise 
widersprüchlich ist oder wenn ein vom Gericht eingeholtes Obergutachten in überzeugender 
Weise zu andern Schlussfolgerungen gelangt. Abweichende Beurteilung kann ferner gerechtfer-
tigt sein, wenn gegensätzliche Meinungsäusserungen anderer Fachexperten dem Gericht als 
triftig genug erscheinen, die Schlüssigkeit des Gerichtsgutachtens in Frage zu stellen, sei es, 
dass es die Überprüfung im Rahmen einer Oberexpertise für angezeigt hält, sei es, dass es 
ohne Oberexpertise vom Ergebnis des Gerichtsgutachtens abweichende Schlussfolgerungen 
zieht (BGE 125 V 352 f. E. 3b/aa mit Hinweisen).  
 
4.4.2 Im Weiteren ist laut diesen Richtlinien den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens ein-
geholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Be-
obachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei 
der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung 
volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der 
Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen).  
 
4.4.3 Sodann erkennt die Rechtsprechung Berichten versicherungsinterner medizinischer 
Fachpersonen und (Akten-) Berichten von Sachverständigen, die nicht im Verfahren nach 
Art. 44 ATSG eingeholt werden, zwar ebenfalls Beweiswert zu, es ist allerdings zu betonen, 
dass ihnen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft wie einem gerichtlichen oder einem im 
Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger in Auftrag gegebenen Gutachten zu-
kommt (BGE 135 V 469 E. 4.4 mit Hinweis auf BGE 125 V 353. E. 3b/ee). Sie sind aber soweit 
zu berücksichtigen, als auch nicht geringe Zweifel an der Richtigkeit ihrer Schlussfolgerungen 
bestehen (BGE 135 V 471 E. 4.7). 
 
5.1 Anlässlich der ersten in dieser Angelegenheit erfolgten Urteilsberatung vom 24. Novem-
ber 2011 lagen dem Kantonsgericht verschiedene fachärztliche Gutachten vor, die sich in un-
terschiedlicher Ausführlichkeit zum Gesundheitszustand der Versicherten, zur Frage der Unfall-
kausalität der vorhandnen Beschwerden und zur Arbeitsfähigkeit der Versicherten äusserten. 
Zu nennen sind die beiden von der Beschwerdegegnerin eingeholten orthopädischen Gutach-
ten von Dr. D.____ vom 20. Dezember 2006 und von Prof. E.____ vom 26. Januar 2010, das 
von der Beschwerdeführerin in Auftrag gegebene orthopädische Gutachten von Dr. F.____ vom 
24. April 2008 und schliesslich das Aktengutachten vom 21. Mai 2010, welches die Beschwer-
degegnerin durch Dr. G.____ erstellen liess. Im Rahmen seiner damaligen Beweiswürdigung 
stellte das Kantonsgericht zwar fest, dass der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem 

 
 
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Unfallereignis vom 20. Oktober 2002 und den verbleibenden gesundheitlichen Beeinträchtigun-
gen im Bereich des rechten Knies der Versicherten von allen involvierten Fachärzten überein-
stimmend bejaht werde, in Bezug auf die ebenso relevante Frage, wie sich die verbleibenden 
Unfallfolgen auf die Arbeitsfähigkeit der Versicherten auswirken würden, könne aber keinem 
dieser Gutachten ein ausschlaggebender Beweiswert beigemessen werden. So sei etwa das 
Aktengutachten von Dr. G.____, auf welches die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Ein-
spracheentscheid massgeblich abgestellt habe, schon deshalb nicht voll beweiswertig, weil 
Dr. G.____ selber den medizinischen Sachverhalt als nicht vollständig abgeklärt erachtet habe. 
Darüber hinaus werde der Beweiswert dieses Gutachtens zusätzlich durch die Umstände ge-
schmälert, dass Dr. G.____ nicht über einen Facharzttitel für Orthopädie oder Rheumatologie 
verfüge und dass es sich bei seiner Beurteilung um ein ohne eine persönliche Untersuchung 
der Versicherten verfasstes Aktengutachten handle. Auf das Gutachten von Dr. D.____ könne 
seinerseits nicht abgestellt werden, weil dieses bereits mehr als fünf Jahre alt sei und ihm des-
halb keine Aussagen zum aktuellen Gesundheitszustand und der daraus resultierenden Arbeits-
fähigkeit der Versicherten zu entnehmen seien. Die Beweistauglichkeit des Gutachtens von 
Dr. F.____ wiederum sei zu verneinen, weil sich dieses schwergewichtig mit der Frage allfälliger 
ärztlicher Behandlungsfehler und weniger mit den hier interessierenden Aspekten (aktueller 
Gesundheitszustand, Arbeitsfähigkeit) befasse. Zudem gelte es zu berücksichtigen, dass es 
sich bei der betreffenden Expertise um ein im Auftrag der Beschwerdeführerin erstelltes Partei-
gutachten handle. Was schliesslich das Gutachten von Prof. E.____ angehe, so sei dessen 
Zumutbarkeitsbeurteilung insoweit kaum nachvollziehbar, als der Gutachter einerseits von einer 
80 %-igen Arbeitsfähigkeit der Versicherten in einer leichten angepassten Verweistätigkeit aus-
gehe, andererseits aber die Arbeitsfähigkeit als Sekretärin lediglich mit höchstens 25 % („maxi-
mal zwei Stunden pro Tag“) beziffere. Da die genannten Gutachten - ebenso wie die zahlrei-
chen übrigen, damals vorliegenden medizinischen Berichte - keine ausreichende Grundlage für 
eine abschliessende Beurteilung der Angelegenheit bildeten, beschloss das Kantonsgericht 
deshalb anlässlich der Urteilsberatung vom 24. November 2011, den Fall auszustellen und die 
erforderliche zusätzliche Abklärung des medizinischen Sachverhaltes im Rahmen eines Ge-
richtsgutachtens vornehmen zu lassen. In der Folge ordnete es eine orthopädische und rheu-
matologische Begutachtung (samt EFL) der Versicherten in der Klinik H.____ an. 
 

5.2 Gestützt auf ihre orthopädischen und rheumatologischen Untersuchungen sowie auf die 
Ergebnisse der durchgeführten EFL halten die begutachtenden Ärzte der Klinik H.____ in ihrem 
ausführlichen Gerichtsgutachten vom 28. Januar 2013 bei der Versicherten folgende Diagnosen 
fest: Persistierende unspezifische mediale Knie- und mediale Tibia-Schmerzen rechts bei mini-
maler posttraumatischer Arthrose ohne Aktivität, eine muskuläre Dysbalance mit leichter Quad-
ricepshypotrophie rechts, einen Verdacht auf dysfunktionales Schmerzverhalten mit anhalten-
dem Opiatbedarf, in Diskrepanz zu den minimalen strukturellen Veränderungen, dies alles nach 
einer Distorsion des Knies rechts aufgrund eines Treppensturzes im Oktober 2002 und nach 
vorderer Kreuzbandplastik und Re-Kreuzbandplastik sowie nach zweimaliger Tibia-
Valgisationsosteotomie und zweimaliger Metallentfernung. Klinisch zeige sich das rechte Knie 
reizlos, ohne Schwellung bei stabilen Bandverhältnissen. Es sei zu keiner nennenswerten post-
traumatischen Arthroseentwicklung gekommen. Nach zweitägiger überdurchschnittlicher Belas-
tung durch die EFL-Testung sei es zu keiner Aktivierung gekommen, so dass die Biomechanik 

 
 
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des Kniegelenks als ausgesprochen günstig zu bezeichnen sei. Es liege eine fast normale Be-
weglichkeit vor, szintigraphisch sei nur eine diskrete knöcherne Umbauaktivität dokumentiert. 
Im CT würden sich die Osteotomien als durchgebaut darstellen und ein Sequester könne nicht 
dokumentiert werden. Eine mögliche metabolische Rolle in der Schmerzpersistenz spiele allen-
falls der massive Mangel an Vitamin D. Hinweise auf eine Infektion oder eine entzündlich rheu-
matische Komponente gebe es nicht. Bei der EFL sei es beim Tragen von mittelschweren Las-
ten zu einem deutlichen Hinkverhalten gekommen. Während der rheumatologischen und ortho-
pädischen Exploration habe kein Hinken beobachtet werden können, bei der EFL habe die Ex-
plorandin aber ein Entlastungshinken gezeigt, wobei sie bei Treppenhinuntersteigen insofern 
ein paradoxes Verhalten gezeigt habe, als sie das gesunde linke Knie vorangestellt habe und 
damit das betroffene rechte Knie beim Herunterlassen des Körpergewichts stärker belastet ha-
be. Dies lasse auf ein "falsch" eingesetztes Verdeutlichungsverhalten schliessen. Insgesamt 
könne aus der Testung kombiniert mit den nur minimalen strukturellen Veränderungen ge-
schlossen werden, dass für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit aktuell keine funktionelle 
Einschränkung mehr nachvollziehbar sei. Bei einer rein sitzenden Tätigkeit seien nach ein bis 
zwei Stunden kurze Pausen, um die Gelenke zu bewegen, sinnvoll. Aufgrund der bisher fehlen-
den Arthroseentwicklung seien auch mittelfristig keine zusätzlichen Einschränkungen zu erwar-
ten. Was im Weiteren nicht nachvollziehbar sei, sei der erhöhte Opiatbedarf bei den strukturell 
und klinisch nur minimen Befunden. Das Ausmass der geschilderten Beschwerden und die gel-
tend gemachte Limitierung stünden in klarer Diskrepanz zu den klinischen und bildgebenden 
Befunden, so dass eine Schmerzverarbeitungsproblematik mit dysfunktionalem Verhalten pos-
tuliert werden müsse. Eine psychiatrische Begutachtung sei daher angezeigt.  
 
In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit der Explorandin führen die Gutachter aus, für die angestamm-
te Tätigkeit als Account Managerin sei die Zumutbarkeit nur teilweise gegeben, da die Anforde-
rungen an das Tragen von Lasten (bis 25 kg) als zu hoch einzustufen seien. Die Anforderungen 
an die Arbeit als Sekretärin könnten erfüllt werden, wobei bei rein sitzender Tätigkeit vermehrte 
Pausen zum Durchbewegen des Kniegelenks erforderlich seien. Bei einer wechselbelastenden 
Tätigkeit würden diese Pausen dahinfallen. Die Tätigkeit als selbständige EDV-Trainerin könne 
die Explorandin nur noch zum Teil ausüben. Ungeeignet sei der Anteil der Arbeit, welcher die 
Installation und die Verlegung von Kabeln betreffe, da dieser ein Knien und Kriechen am Boden 
bedinge. Eine Sekretariatstätigkeit oder eine anderweitige administrative Tätigkeit, die auch 
wechselbelastende Elemente wie Aufstehen und Umhergehen beinhalte, könne als angepasst 
angesehen und vom objektiven Kniebefund her ohne Einschränkung zugemutet werden. 
 
5.3 Wie oben ausgeführt (vgl. E. 4.4.1 hiervor), weicht das Gericht bei der Würdigung des 
medizinischen Sachverhaltes praxisgemäss bei Gerichtsgutachten nicht ohne zwingende Grün-
de von der Einschätzung des medizinischen Experten ab, dessen Aufgabe es ist, seine Fach-
kenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen bestimmten Sachverhalt me-
dizinisch zu erfassen. Vorliegend sind keinerlei Gründe ersichtlich, die Anlass geben könnten, 
die Ergebnisse des Gerichtsgutachtens der Klinik H.____ vom 28. Januar 2013 in Frage zu stel-
len oder gar davon abzuweichen. Es ist vielmehr festzuhalten, dass das Gutachten die recht-
sprechungsgemässen Voraussetzungen an eine medizinische Beurteilungsgrundlage in jeder 
Hinsicht erfüllt. Es weist weder formale noch inhaltliche Mängel auf, es ist - wie dies vom Bun-

 
 
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desgericht verlangt wird (vgl. Erwägung 4.3 hiervor) - für die streitigen Belange umfassend, es 
beruht auf allseitigen Untersuchungen, es berücksichtigt die geklagten Beschwerden, es ist in 
Kenntnis der Vorakten abgegeben worden und es leuchtet in der Darlegung der medizinischen 
Zusammenhänge bzw. der Beurteilung der medizinischen Situation ein. Sodann weist das Gut-
achten keinerlei Widersprüche auf und es setzt sich auch ausführlich mit den bei den Akten 
liegenden (abweichenden) fachärztlichen Einschätzungen auseinander. Bei der Beurteilung des 
aktuellen medizinischen Sachverhaltes ist deshalb vollumfänglich auf das Gerichtsgutachten 
der Klinik H.____ vom 28. Januar 2013 abzustellen. Demnach ist zur nachfolgenden Bemes-
sung des Invaliditätsgrades (vgl. E. 6. hiernach) davon auszugehen, dass der Versicherten in 
Berücksichtigung der verbleibenden somatischen Unfallfolgen eine Sekretariatstätigkeit - abge-
sehen von einem erhöhten Pausenbedarf bei rein sitzender Tätigkeit - ohne Einschränkung zu-
gemutet werden kann. Dasselbe gilt für eine anderweitige administrative Aufgabe, die auch 
wechselbelastende Elemente wie Aufstehen und Umhergehen beinhaltet. Zu ergänzen bleibt 
abschliessend, dass diese Zumutbarkeitsbeurteilung auch von den Parteien in ihren jeweiligen 
Stellungnahmen zum Gerichtsgutachten - zu Recht - nicht in Frage gestellt wird.  
 
5.4 Wie dargelegt, empfehlen die begutachtenden Ärzte der Klinik H.____ zur vollständigen 
Abklärung des medizinischen Sachverhaltes eine zusätzliche psychiatrische Untersuchung der 
Versicherten. Diese verwahrt sich jedoch gegen eine solche und akzeptiert die auf den rein so-
matischen Unfallfolgen basierende Zumutbarkeitsbeurteilung als abschliessend. Die Beschwer-
degegnerin erachtet eine zusätzliche psychiatrische Begutachtung ebenfalls als überflüssig. Zur 
Begründung weist sie ihrerseits darauf hin, dass zwischen dem Unfallereignis vom 20. Oktober 
2002 und einem allfälligen psychischen Leiden ohnehin kein adäquater Kausalzusammenhang 
bestehe. Ein solcher wäre aber unabdingbar, um eine Leistungspflicht des Unfallversicherers 
für allfällige psychische Beeinträchtigungen bejahen zu können. Unter diesen Umständen sei 
aber von einer psychiatrischen Zusatzbegutachtung abzusehen. Dieser Auffassung der Be-
schwerdegegnerin ist beizupflichten. Nach der Rechtsprechung setzt die Bejahung des adäqua-
ten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfallereignis und einem anschliessend auftreten-
den psychischen Leiden im Einzelfall voraus, dass dem Unfallereignis für die Entstehung der 
psychisch bedingten Arbeits- bzw. Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. 
Dies trifft dann zu, wenn es objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten 
ernsthaft ins Gewicht fällt (BGE 115 V 141 E. 7 mit Hinweisen). Für die Beurteilung dieser Fra-
ge ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei - ausgehend vom augenfälligen Geschehens-
ablauf - folgende Einteilung der Unfälle in drei Gruppen zweckmässig erscheint: banale bzw. 
leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischen liegende 
mittlere Bereich (BGE 115 V 139 E. 6). Nach ständiger Rechtsprechung kann der adäquate 
Kausalzusammenhang bei leichten bzw. banalen Unfällen in der Regel ohne Weiteres verneint 
werden, weil auf Grund der allgemeinen Lebenserfahrung, aber auch unter Einbezug unfallme-
dizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen werden darf, dass ein solcher Unfall nicht geeig-
net ist, einen erheblichen Gesundheitsschaden zu verursachen (BGE 115 V 139 E. 6a). Vorlie-
gend ist der Sturz der Versicherten vom 20. Oktober 2002 - im Lichte der vorstehenden Eintei-
lung - als leichter Unfall zu qualifizieren, so dass ein adäquater Kausalzusammenhangs zwi-
schen dem Ereignis und einer (allfälligen) anschliessend einsetzenden psychischen Fehlent-
wicklung nach dem Gesagten ohne Weiteres zu verneinen ist. Entfällt eine Leistungspflicht des 

 
 
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Unfallversicherers für ein allfälliges psychisches Leiden aber bereits aus diesem Grund, so be-
steht - wie die Beschwerdegegnerin zutreffend geltend macht - keine Veranlassung, das Vorlie-
gen und die Auswirkungen eines allfälligen psychischen Leidens fachärztlich abklären zu las-
sen. Auf die Durchführung einer zusätzlichen psychiatrischen Begutachtung der Versicherten ist 
deshalb zu verzichten. 
 

6.1 Wie weiter oben erwähnt (vgl. E. 2 hiervor), hat die versicherte Person Anspruch auf 
eine Invalidenrente, wenn sie infolge des Unfalls zu mindestens 10 Prozent invalid ist (Art. 18 
Abs. 1 UVG). Nach Art. 16 ATSG wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das Erwerbs-
einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 
medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare 
Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Bezie-
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden 
wäre (Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, 
dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt 
und einander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt sich der Invalidi-
tätsgrad bestimmen (BGE 128 V 30 E. 1). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist für 
die Vornahme des Einkommensvergleichs in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich auf die Gegeben-
heiten im Zeitpunkt des Rentenbeginns abzustellen (vgl. BGE 129 V 222, 128 V 174). Vorlie-
gend ist demnach beim Einkommensvergleich von den am 1. Dezember 2010 (Datum des Ren-
tenbeginns) gegebenen Einkommensverhältnissen auszugehen.  
 
6.2 Bei der Bemessung des für die Bestimmung des Invaliditätsgrades massgebenden hy-
pothetischen Einkommens ohne Gesundheitsschaden (Valideneinkommen) ist entscheidend, 
was die versicherte Person im massgebenden Zeitpunkt nach dem im Sozialversicherungsrecht 
anzuwendenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 115 V 142 E. 8b mit 
weiteren Hinweisen) als gesunde Person tatsächlich verdienen würde. Die Einkommensermitt-
lung hat so konkret wie möglich zu erfolgen, weshalb in der Regel vom letzten Lohn, den die 
versicherte Person vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielt hat, auszugehen ist (Urteil des 
EVG vom 26. November 2002, I 491/01, E. 2.3.1 mit zahlreichen Hinweisen). Vorliegend hat die 
Beschwerdeführerin vor Eintritt des Gesundheitsschadens im Jahr 2002 bei der B.____ AG ein 
Jahreseinkommen von Fr. 84'363.-- erzielt. Dieser Betrag ist der seitherigen Nominallohnent-
wicklung anzupassen, was für das vorliegend massgebende Jahr 2010 ein Jahreseinkommen 
von Fr. 94'188.-- ergibt. Im Rahmen des nachfolgenden Einkommensvergleichs ist daher von 
diesem Valideneinkommen auszugehen.  
 
6.3 Bei der Ermittlung des trotz der unfallbedingten Gesundheitsschädigung noch zumutba-
ren und realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist wie folgt zu unterscheiden: Geht 
die versicherte Person auch nach Eintritt der unfallbedingten gesundheitlichen Beeinträchtigung 
einer Erwerbstätigkeit nach, ist der tatsächlich erzielte Verdienst dem Invalideneinkommen 
gleichzusetzen, wenn kumulativ besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind, die ver-
bliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausgeschöpft wird und die Entlöhnung der 
Leistung angemessen ist, folglich nicht ein Soziallohn zur Auszahlung gelangt (vgl. 
BGE 129 V 475 E. 4.2.1, 126 V 76 E. 3b/aa mit Hinweisen). Ist kein solches tatsächlich erzieltes 

 
 
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Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt der Gesund-
heitsbeeinträchtigung keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit 
aufgenommen hat, kann das Invalideneinkommen unter Beizug der der Tabellenlöhne der 
Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik ermittelt werden 
(vgl. dazu BGE 126 V 76 E. 3b/bb mit Hinweisen und 124 V 322 E. 3b/aa). 
 
6.4.1 Die Parteien sind sich dahingehend einig, dass die Bemessung des Invalideneinkom-
mens der Versicherten anhand der LSE-Tabellenlöhne vorzunehmen ist. Streitig und im Fol-
genden zu prüfen ist hingegen, welche konkrete Tabelle und welches Anforderungsniveau zur 
Anwendung gelangen sollen und welche wöchentliche Arbeitszeit der Berechnung zugrunde zu 
legen ist. Während die Beschwerdeführerin die Auffassung vertritt, es sei von der Tabelle TA1 
(“Privater Sektor“) und innerhalb dieser Tabelle vom Anforderungsniveau 3 sowie von einer wö-
chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden auszugehen, erachtet die Beschwerdegegnerin die An-
wendung der Tabelle TA7 (“Privater Sektor und öffentlicher Sektor [Bund] zusammen“) und das 
Anforderungsniveau 1 + 2 für richtig; zudem sei der Berechnung eine wöchentliche Arbeitszeit 
von 41,6 Stunden zugrunde zu legen. 
 
6.4.2 Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, für die Ermittlung ihres Invalideneinkom-
mens habe nicht die Tabelle TA7 (“Privater Sektor und öffentlicher Sektor [Bund] zusammen“), 
sondern die Tabelle TA1 (“Privater Sektor“) zur Anwendung zu gelangen, kann ihr nicht gefolgt 
werden. Es trifft zwar zu, dass nach der Rechtsprechung beim Einkommensvergleich auf Grund 
der LSE-Tabellenlöhne von der Tabellengruppe A (standardisierte Bruttolöhne) auszugehen ist 
(BGE 124 V 323 E. 3b/aa). Es besteht jedoch kein Grundsatz, wonach stets auf Tabelle TA1 
abzustellen ist. Welche Tabelle zur Anwendung zu bringen ist, bestimmt sich nach den konkre-
ten Umständen des Einzelfalls. Dabei kann es sich durchaus rechtfertigen, statt auf den Durch-
schnittslohn innerhalb eines bestimmten Wirtschaftszweiges oder eines Teils hievon (Tabelle 
TA1) auf denjenigen für eine bestimmte Tätigkeit (Tabelle TA7) abzustellen, wenn dies eine 
genauere Festsetzung des Invalideneinkommens erlaubt. Tabelle TA7 enthält allerdings nur 
Lohnangaben für den privaten und öffentlichen Sektor zusammen. Die entsprechenden Zahlen 
können daher nur zur Anwendung gelangen, wenn der versicherten Person auch der öffentliche 
Sektor offen steht (Kranken- und Unfallversicherung - Rechtsprechung und Verwaltungspraxis 
[RKUV] 2000 Nr. U 405 S. 400). Dies ist im vorliegenden Fall zu bejahen. Nach dem oben Ge-
sagten (vgl. E. 5.3 hiervor) ist der Versicherten aus medizinischer Sicht die Ausübung einer 
Sekretariatstätigkeit oder einer anderweitigen administrativen Aufgabe, die auch wechselbelas-
tende Elemente wie Aufstehen und Umhergehen beinhaltet, zumutbar. Auf Grund ihrer kauf-
männischen Ausbildung stehen der Versicherten dabei sowohl Stellen im privaten wie auch im 
öffentlichen Sektor offen. Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend geltend macht, erweist sich 
somit aber ein Abstellen auf die Tabelle TA7 (“Privater Sektor und öffentlicher Sektor [Bund] 
zusammen“) unter den konkreten Umständen des vorliegenden Falles durchaus als sachge-
recht.  
 
6.4.3 Näherer Prüfung bedarf sodann die Frage, von welchem Anforderungsniveau innerhalb 
der anwendbaren Tabelle TA7 auszugehen ist. In den Tabellenlöhnen der LSE werden je nach 
persönlicher Qualifikation der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers vier Anforderungsni-

 
 
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veaus des Arbeitsplatzes unterschieden. Bei der Frage, auf welchen Wert der LSE abzustellen 
ist, sind die Ausbildung, die Berufserfahrung und der berufliche Werdegang der versicherten 
Person zu berücksichtigen. Die Beschwerdeführerin ist der Auffassung, dass für sie das Anfor-
derungsniveau 3 zur Anwendung gelangen soll, in welchem laut LSE Berufs- und Fachkennt-
nisse vorausgesetzt werden. Dem hält die Beschwerdegegnerin entgegen, dass das berufliche 
Wissen und die Erfahrung der Versicherten weit über die Stufe einfacher “Berufs- und Fach-
kenntnisse“ im Sinne des Anforderungsniveaus 3 hinausgingen. Die Beschwerdeführerin verfü-
ge nicht nur über einen kaufmännischen Lehrabschluss, sondern darüber hinaus über weitere 
Zusatzqualifikationen. So habe sie ein höheres Wirtschaftdiplom erworben und verschiedene 
Seminare besucht. Zudem verfüge sie über langjährige Berufserfahrung. Aus all diesen Grün-
den sei ein Abstellen auf das Anforderungsniveau 1 + 2 gerechtfertigt. Der Beschwerdegegnerin 
ist insoweit beizupflichten, als der Versicherten in Anbetracht ihrer Ausbildung, ihres beruflichen 
Werdeganges und ihrer Berufserfahrung nicht nur kaufmännische Tätigkeiten offen stehen, bei 
denen lediglich “Berufs- und Fachkenntnisse“ vorausgesetzt werden. Ein Abstellen auf das An-
forderungsniveau 3, wie es die Beschwerdeführerin verlangt, kann deshalb nicht als sachge-
recht bezeichnet werden. Anderseits erweist sich aber auch die von der Beschwerdegegnerin 
vorgenommene Einstufung im nächsthöheren Anforderungsniveau 1 + 2 als problematisch. 
Dieses setzt laut LSE die “Verrichtung höchst anspruchsvoller und schwierigster Arbeiten“ bzw. 
die “Verrichtung selbständiger und qualifizierter Arbeiten“ voraus und es muss als fraglich be-
zeichnet werden, ob die der Beschwerdeführerin gemäss gutachterlicher Zumutbarkeitsbeurtei-
lung noch offen stehenden Sekretariatstätigkeiten (oder anderweitigen administrativen Aufga-
ben) tatsächlich unter das genannte Anforderungsprofil des Niveaus 1 + 2 subsumiert werden 
können. Bei diesen Schwierigkeiten der konkreten Zuordnung der Tätigkeit der Versicherten 
entweder unter das Anforderungsniveau 1 + 2 oder aber unter das Anforderungsniveau 3 er-
weist es sich deshalb als sachgerecht, für die Ermittlung des Invalidenlohnes ausnahmsweise 
auf den Mittelwert zwischen den Durchschnittslöhnen des Anforderungsniveaus 1 + 2 und des 
Anforderungsniveaus 3 im Sektor “Andere kaufmännisch-administrative Tätigkeiten“ der Tabelle 
TA7 abzustellen (zur Zulässigkeit dieser Vorgehensweise: Urteile B. des EVG vom 
19. November 2003, U 381/00, E. 4.2.3 und X. vom 9. Januar 2004, U 349/02 + U 351/02, 
E. 4.3; vgl. auch Entscheid des Kantonsgerichts [KGE] vom 17. November 2011, 725 11 295 / 
305, E. 3.3.4).  
 
6.4.4 Zu beurteilen bleibt der Einwand der Beschwerdeführerin, bei der Berechnung des Inva-
lidenlohns sei von einer 40 Stundenwoche auszugehen, weil auch ihr früherer Verdienst bei der 
B.____ AG - welcher nach dem vorstehend Gesagten als Basis ihres Valideneinkommens dient 
- auf einer Arbeitszeit von 40 Stunden pro Woche beruhe. Dieser Argumentation der Versicher-
ten kann nicht beigepflichtet werden. Die Beschwerdegegnerin weist in diesem Zusammenhang 
zu Recht darauf hin, dass die dem statistischen Invalidenlohn zugrunde liegende Wochenar-
beitszeit von 40 Stunden selbst dann auf eine betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit umzu-
rechnen ist, wenn die versicherte Person als Gesunde in einem Betrieb mit einer 40-Stunden-
Woche beschäftigt war (ULRICH MEYER, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, in: Mu-
rer/Stauffer [Hrsg.], Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 2. Auf-
lage, Zürich/Basel/Genf 2010, S. 312 f.). Eine solche Konstellation liegt hier vor. Folglich ist der 
im Fall der Versicherten zur Anwendung gelangende - auf 40 Wochenstunden basierende - sta-

 
 
Seite 14   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

tistische Invalidenlohn auf die branchenübliche wöchentliche Arbeitszeit umzurechnen. Entge-
gen der Auffassung der Beschwerdegegnerin beläuft sich diese aber nicht auf 41,6, sondern 
lediglich 41,15 Stunden, was dem Durchschnitt der im Jahr 2010 in den Branchen “(J) Informa-
tion und Kommunikation“ (41,0 Stunden), und “(K) Erbringung von Finanz- und Versicherungs-
dienstleistungen“ (41,3 Stunden) geleisteten betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit ent-
spricht (vgl. Die Volkswirtschaft 12/2012, S. 90, Tabelle B9.2, Abschnitte J und K).  
 
6.4.5 Gestützt auf die vorstehenden Ausführungen berechnet sich das Invalideneinkommen 
der Beschwerdeführerin wie folgt: Der Mittelwert zwischen den Durchschnittslöhnen des Anfor-
derungsniveaus 1 + 2 und des Anforderungsniveaus 3, Tabelle TA7 (“Privater Sektor und öf-
fentlicher Sektor [Bund] zusammen“), beträgt für Frauen im Sektor “Andere kaufmännisch-
administrative Tätigkeiten“ Fr. 6’040.-- (Fr. 6’447.-- + Fr. 5’633.-- : 2; Tabelle TA7, Ziff. 23, Frau-
en). Die Umrechnung auf ein Jahr (x 12) und auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit 
von 41,15 Stunden ergibt ein Jahreseinkommen von Fr. 74'564.--. 
 
6.5.1 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnittswerten 
ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der 
Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und 
Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und 
Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 323 E. 3b/aa). 
Ein Abzug hat jedoch nicht automatisch, sondern nur dann zu erfolgen, wenn im Einzelfall An-
haltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser 
Merkmale die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nur mit 
unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann (BGE 126 V 80 E. 5b/aa in fine). 
Besteht Anlass für einen Abzug, so ist dieser unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach 
pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen. Er darf 25 % nicht übersteigen (BGE 
135 V 301 E. 5.2, 126 V 80 E. 5b/bb-cc). 
 
6.5.2 Wie die Beschwerdegegnerin in ihrer letzten Stellungnahme vom 28. Mai 2013 zutref-
fend festhält, kommt vorliegend ein Abzug vom Tabellenlohn lediglich auf Grund eines zusätz-
lich erforderlichen erhöhten Pausenbedarfs in Frage. Ein solcher kann nach der bundesgericht-
lichen Rechtsprechung bei der Bemessung des leidensbedingten Abzugs vom statistischen 
Tabellenlohn in gleicher Weise wie etwa ein vermindertes Rendement pro Zeiteinheit wegen 
verlangsamter Arbeitsweise berücksichtigt werden (Urteil M. des Bundesgerichts vom 25. Juli 
2011, 8C_260/2011, E. 5.4 mit Hinweisen). Im Lichte dieser Rechsprechung und der vorliegend 
massgebenden gutachterlichen Zumutbarkeitsbeurteilung erscheint es angebracht, der Versi-
cherten einen Abzug vom Tabellenlohn von 5 % zu gewähren. Allfällige Kriterien für die Vor-
nahme eines weitergehenden Abzuges sind nicht ersichtlich, weshalb sich ein solcher - entge-
gen der Auffassung der Beschwerdeführerin - nicht begründen lässt. 
 
6.5.3 Kürzt man den vorstehend ermittelten Tabellenlohn von Fr. 74'564.-- um 5 %, so ergibt 
dies für die Beschwerdeführerin ein massgebendes Invalideneinkommen von Fr. 70'836.-- 
(Fr. 74'564.-- x 95 %).  
 

 
 
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6.6 Stellt man im Einkommensvergleich dieses Invalideneinkommen von Fr. 70'836.-- dem 
oben (vgl. E. 6.2 hiervor) ermittelten Valideneinkommen von Fr. 94'188.-- gegenüber, so resul-
tiert daraus eine Erwerbseinbusse von Fr. 23’352.--, was einen Invaliditätsgrad von 24,79 % 
bzw. gerundet (vgl. zur Rundungspraxis BGE 130 V 121 ff.) von 25 % ergibt. Als Zwischener-
gebnis ist demnach festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine auf einem 
Erwerbsunfähigkeitsgrad von 25 % basierende Invalidenrente der Beschwerdegegnerin hat. 
 
7.1 Zu prüfen ist schliesslich die Festsetzung des für die Berechnung der Rente massge-
benden versicherten Verdienstes (Art. 15 Abs. 1 UVG). Nach der Grundregel von Art. 15 Abs. 2 
UVG und Art. 22 Abs. 4 Satz 1 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) vom 
20. Dezember 1982 gilt als versicherter Verdienst der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall 
erzielte Lohn. Der Bundesrat hat gestützt auf die Delegationsnorm von Art. 15 Abs. 3 Satz 3 
UVG in Art. 24 UVV unter dem Titel "Massgebender Lohn für Renten in Sonderfällen" ergän-
zende Vorschriften erlassen. So hält Abs. 2 der genannten Verordnungsbestimmung fest, dass 
in den Fällen, in denen die Rente mehr als fünf Jahre nach dem Unfall beginnt, derjenige Lohn 
massgebend ist, den die versicherte Person ohne den Unfall im Jahre vor dem Rentenbeginn 
bezogen hätte, sofern er höher ist als der letzte vor dem Unfall erzielte Lohn.  
 
7.2 Die Beschwerdegegnerin errechnete den versicherten Verdienst nach der Grundregel 
von Art. 15 Abs. 2 UVG und Art. 22 Abs. 4 Satz 1 UVV. Sie ging demnach vom Lohn aus, den 
die Versicherte innerhalb eines Jahres vor dem Unfall (November 2001 bis Oktober 2002) tat-
sächlich erzielt hatte und gelangte so - unter Berücksichtigung der seitherigen Nominallohnent-
wicklung - auf einen Betrag von Fr. 92'877.--. Demgegenüber beruft sich die Beschwerdeführe-
rin auf die Sonderbestimmung von Art. 24 Abs. 2 UVV, da in ihrem Fall die Rente mehr als fünf 
Jahre nach dem Unfall beginne. Laut Lohnausweis der B.____ AG habe sie im Jahr 2002 einen 
Jahreslohn von Fr. 84'363.-- erzielt. Unter Berücksichtigung der seitherigen Nominallohnent-
wicklung ergebe dies für das laut Art. 24 Abs. 2 UVV massgebende Jahr vor dem Rentenbeginn 
(2009) einen Verdienst von Fr. 93’071.--. Da dieser höher sei als der von der Beschwerdegeg-
nerin nach der Grundregel von Art. 15 Abs. 2 UVG und Art. 22 Abs. 4 Satz 1 UVV ermittelte 
Verdienst von Fr. 92'877.-- sei der nach der Sonderbestimmung von Art. 24 Abs. 2 UVV errech-
nete Betrag von Fr. 93'071.-- für den versicherten Verdienst massgebend. Diese Auffassung der 
Beschwerdeführerin und die ihr zugrunde liegende Berechnung treffen zu. Der für die Ermittlung 
der Rentenhöhe massgebende versicherte Verdienst der Beschwerdeführerin ist demnach auf 
Fr. 93'071.-- festzusetzen. 
 
8. Gemäss Art. 21 Abs. 1 lit. c UVG werden der Rentenbezügerin nach Festsetzung der 
Rente Pflegeleistungen und Kostenvergütungen (Art. 10-13 UVG) gewährt, wenn sie zur Erhal-
tung ihrer verbleibenden Erwerbsfähigkeit dauernd der Behandlung und Pflege bedarf. In der 
Rentenverfügung vom 13. Dezember 2010 hat die Beschwerdegegnerin auf diesen gesetzli-
chen Heilbehandlungsanspruch hingewiesen. In der Folge beantragte die Versicherte in ihrer 
Einsprache, die zu übernehmenden Behandlungen seien in einem festgelegten Katalog für eine 
unbefristete Dauer definitiv zu fixieren. Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 21. Juni 
2011 lehnte die Beschwerdegegnerin dieses Begehren mit der Begründung ab, es müsse dem 
Unfallversicherer unbenommen sein, die künftigen Heilbehandlungen regelmässig und ohne 

 
 
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Vornahme einer formalisierten Revision fortwährend im Einzelnen zu überprüfen. In der vorlie-
genden Beschwerde ersucht die Versicherte wiederum um eine klare, in Verfügungsform vor-
zunehmende Umschreibung des Umfangs des künftigen Heilbehandlungsanspruchs. Dieser 
Antrag der Beschwerdeführerin ist ohne Weiteres abzuweisen, wobei zur Begründung vollum-
fänglich auf die vorstehend erwähnten, im angefochtenen Einspracheentscheid enthaltenen  
Ausführungen der Beschwerdegegnerin zu dieser Frage verwiesen werden kann. Dazu kommt, 
dass es der Versicherten auch an einem schutzwürdigen Interesse am Erlass einer entspre-
chenden (Feststellungs-) Verfügung fehlt. Ein solches Interesse ist nach der Rechtsprechung zu 
bejahen, falls die versicherte Person wegen der Ungewissheit über den Bestand und den Um-
fang ihrer Rechte Gefahr laufen würde, nachteilige Dispositionen zu treffen (BGE 125 V 24 
E. 1b). Vorliegend ist aber ein solches Risiko, wie auch die Beschwerdegegnerin in ihrer Ver-
nehmlassung zutreffend geltend macht, nicht ersichtlich.  
 
9. Zusammenfassend ist nach dem Gesagten folgendes Ergebnis festzuhalten: Die Be-
schwerde der Versicherten ist in dem Sinne gutzuheissen, als der angefochtene Einsprache-
entscheid der Beschwerdegegnerin vom 21. Juni 2011 aufzuheben und festzustellen ist, dass 
die Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. Dezember 2010 Anspruch auf eine Invalidenrente 
basierend auf einem Erwerbsunfähigkeitsgrad von 25 % und einem versicherten Verdienst von 
Fr. 93'071.-- hat. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen. 
 
10. Abschliessend bleibt über die Kosten zu befinden.  
 
10.1 Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass das Verfahren vor dem kantonalen Gericht für die Par-
teien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für den vorliegenden Prozess keine Verfahrenskos-
ten zu erheben.  
 
10.2.1 Wie das Bundesgericht in BGE 137 V 210 ff. entschieden hat, sind in den Fällen, in de-
nen zur Durchführung der vom Gericht als notwendig erachteten Beweismassnahme an sich 
eine Rückweisung in Frage käme, eine solche indessen mit Blick auf die Wahrung der Verfah-
rensfairness entfällt, die Kosten der Begutachtung durch eine medizinische Abklärungsstelle der 
IV (MEDAS) den IV-Stellen aufzuerlegen und nach der tarifvertraglichen Regelung zu berech-
nen. Die Vergütung der Kosten von MEDAS-Abklärungen als Gerichtsgutachten durch die IV-
Stelle sei mit Art. 45 Abs. 1 ATSG durchaus vereinbar, da der Versicherungsträger gemäss die-
ser Bestimmung bei Nichtanordnen einer Massnahme deren Kosten dennoch zu übernehmen 
habe, wenn die Massnahmen für die Beurteilung des Anspruchs unerlässlich gewesen seien 
oder Bestandteil nachträglich zugesprochener Leistungen gebildet hätten (BGE 137 V 265 f. 
E. 4.4.2).  
 
10.2.2 Diese Erwägungen des Bundesgerichts betreffen die Vergütung der Kosten von 
MEDAS-Abklärungen als Gerichtsgutachten durch die IV-Stellen. Sie gelten indes, wie das 
Bundesgericht nunmehr im Entscheid 139 V 225 ff. klargestellt hat, sinngemäss auch für Ge-
richtsgutachten, welche das kantonale Gericht bei festgestellter Abklärungsbedürftigkeit in ei-
nem Verfahren der Unfallversicherung anstelle einer Rückweisung selber einholt, sind doch 
sowohl im Abklärungsverfahren der Invalidenversicherung wie auch in demjenigen der Unfall-

 
 
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versicherung grundsätzlich dieselben Verfahrensbestimmungen, namentlich Art. 43-49 ATSG 
massgebend (vgl. 138 V 322 E. 6.1.2). Die Kosten eines Gerichtsgutachtens können somit dem 
Unfallversicherer auferlegt werden, wenn die Abklärungsergebnisse aus dem Verwaltungsver-
fahren in rechtserheblichen Punkten nicht ausreichend beweiswertig sind, und zur Durchfüh-
rung der vom Gericht als notwendig erachteten Beweismassnahme an sich eine Rückweisung 
in Frage käme, eine solche indessen mit Blick auf die Wahrung der Verfahrensfairness entfällt 
(BGE 139 V 226 f. E. 4.3 mit Hinweis).  
 
10.2.3 Vorliegend war das Gericht anlässlich seiner ersten Urteilsberatung vom 24. November 
2011 zum Ergebnis gelangt, dass ein Entscheid in der Angelegenheit gestützt auf die damals 
vorhandene Aktenlage nicht möglich war. Aus Gründen der Verfahrensfairness erachtete das 
Gericht damals eine Rückweisung der Angelegenheit zur weiteren Abklärung an die Beschwer-
degegnerin als nicht opportun, sondern es entschied sich stattdessen, die erforderliche zusätz-
liche Abklärung des medizinischen Sachverhaltes im Rahmen eines Gerichtsgutachtens vor-
nehmen zu lassen. Wie sich anlässlich der heutigen Urteilsberatung gezeigt hat, war das in der 
Folge eingeholte Gerichtsgutachten der Klinik H.____ vom 28. Januar 2013 für eine abschlies-
sende Beurteilung des Rentenanspruchs der Versicherten unerlässlich. Im Lichte der geschil-
derten bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind demnach die Kosten dieses Gutachtens, wel-
che sich gemäss eingereichter Honorarrechnung auf Fr. 20'746.05 belaufen, der Beschwerde-
gegnerin aufzuerlegen. 
 
10.3 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Da die Beschwerdeführerin obsiegende Partei ist, ist ihr eine Partei-
entschädigung zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. Der Rechtsvertreter der Be-
schwerdeführerin hat in seiner Honorarnote vom 3. Juni 2013 für das vorliegende Verfahren 
nebst Auslagen von Fr. 464.85, welche zu keinen Beanstandungen Anlass geben, einen aus-
serordentlich hohen Zeitaufwand von insgesamt 51,65 Stunden geltend gemacht. Der vorlie-
gende Prozess war zwar im Vergleich zu einem durchschnittlichen unfallversicherungsrechtli-
chen Beschwerdeverfahren deutlich aufwändiger, galt es doch bereits bis zur ersten Urteilsbe-
ratung vom 24. November 2011 eine beträchtliche Zahl an ärztlichen Berichten und Gutachten 
zu prüfen und zu würdigen. In der Folge kamen weitere, nicht unerhebliche zeitliche Bemühun-
gen im Zusammenhang mit der Würdigung des umfangreichen Gerichtsgutachtens hinzu. Zu 
berücksichtigen gilt es sodann, dass im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht nur der medi-
zinische Sachverhalt, sondern auch verschiedenste Aspekte des erforderlichen Einkommens-
vergleichs und die Höhe des massgebenden versicherten Verdienstes strittig waren, was dies-
bezüglich zu weiteren tatsächlichen und rechtlichen Erörterungen Anlass gab. Nichtsdestotrotz 
muss der ausgewiesene Zeitaufwand von 51,65 Stunden - vor allem auch im Quervergleich zu 
anderen aufwändigen Beschwerdeverfahren - als deutlich zu hoch bezeichnet werden. Der gel-
tend gemachte Aufwand muss daher aus Gründen der Rechtsgleichheit angemessen gekürzt 
werden. Insgesamt rechtfertigt es sich, vorliegend bei der Bemessung des Honorars von einem 
angemessenen Zeitaufwand von 25 Stunden auszugehen. Die Bemühungen sind zu dem in 
Sozialversicherungsprozessen praxisgemäss zur Anwendung gelangenden Stundenansatz von 
250 Franken - und nicht zu dem vom Rechtsvertreter geltend gemachten Ansatz von 300 Fran-
ken - zu entschädigen. Der Beschwerdeführerin ist deshalb eine Parteientschädigung in der 

 
 
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Höhe von Fr. 7'252.05 (25 Stunden à Fr. 250.-- + Auslagen von Fr. 464.85 zuzüglich 8 % 
Mehrwertsteuer) zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als der angefochte-
ne Einspracheentscheid der Basler Versicherung AG vom 21. Juni 
2011 aufgehoben und festgestellt wird, dass die Beschwerdeführerin 
mit Wirkung ab 1. Dezember 2010 Anspruch auf eine Invalidenrente 
basierend auf einem Erwerbsunfähigkeitsgrad von 25 % und einem 
versicherten Verdienst von Fr. 93'071.-- hat. 

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die Kosten der gerichtlichen Begutachtung in der Höhe von 
Fr. 20'746.05 werden der Basler Versicherung AG auferlegt. 

 4. Die Basler Versicherung AG hat der Beschwerdeführerin eine Partei-
entschädigung in der Höhe von Fr. 7'252.05 (inkl. Auslagen und 8 % 
Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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