# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 679f2cf6-8825-5869-aed8-aa500426d7e6
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-01-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.01.2021 C-5522/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5522-2020_2021-01-13.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-5522/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 3 .  J a n u a r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichter Daniel Stufetti, 

Gerichtsschreiberin Patrizia Levante. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ GmbH,    

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, 

Zwangsanschluss an die Auffangeinrichtung; Verfügung der 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG vom 9. Oktober 2020. 

 

 

 

C-5522/2020 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (nachfolgend: Vorinstanz) mit 

Verfügung vom 9. Oktober 2020 die A._______ GmbH rückwirkend per 

1. Januar 2019 zwangsweise an die Auffangeinrichtung BVG angeschlos-

sen hat (BVGer-act. 1/1), 

dass die A._______ GmbH (nachfolgend: Beschwerdeführerin) diese Ver-

fügung mit Beschwerde vom 2. November 2020 beim Bundesverwaltungs-

gericht (Eingang: 9. November 2020) angefochten hat (BVGer-act. 1), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz betreffend den Zwangsanschluss an die 

Auffangeinrichtung vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind (Art. 31 

und Art. 33 Bst. h VGG), 

dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 13. November 

2020 zur Leistung eines Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 800.- bis 

zum 16. Dezember 2020 aufgefordert wurde, ansonsten auf das Rechts-

mittel nicht eingetreten werde (BVGer-act. 2), 

dass diese Zwischenverfügung der Beschwerdeführerin per Einschreiben 

mit Rückschein am 16. November 2020 zugestellt worden ist (BVGer-

act. 3), 

dass die Beschwerdeführerin den Vorschuss innert der gesetzten Frist 

nicht geleistet und auch kein Fristerstreckungs- oder Wiederherstellungs-

gesuch gestellt hat (vgl. BVGer-act. 4), 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

C-5522/2020 

Seite 3 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), 

dass es sich unter den vorliegenden Umständen rechtfertigt, auf die Erhe-

bung von Verfahrenskosten zu verzichten, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung zu-

zusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG; BGE 126 V 143 E. 4). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Gerichtsurkunde) 

– die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (Einschreiben) 

– Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Stufetti Patrizia Levante 

C-5522/2020 

Seite 4 

 
Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

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