# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3aaf2385-b5af-5c93-acaf-8ab09af5f57b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-02-02
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 02.02.2021 A-174/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-174-2020_2021-02-02.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung I 

A-174/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 .  F e b r u a r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Richter Jürg Steiger (Vorsitz), 

Richterin Annie Rochat Pauchard, Richter Keita Mutombo,    

Gerichtsschreiber Roger Gisclon. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ AG,  

vertreten durch  

lic. iur. LL.M. Robert Vogel, Rechtsanwalt,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Zollkreisdirektion I,  

handelnd durch die Eidgenössische Zollverwaltung EZV, 

Oberzolldirektion (OZD),  

Dienstbereich Grundlagen, Sektion Recht, 

Vorinstanz. 

 
 

 
 

Gegenstand 
 Zoll; Nichteintreten. 

 

 

A-174/2020 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Mit Schreiben vom 14. Oktober 2019 erhob Rechtsanwalt Vogel namens 

der A._______ AG (nachfolgend: Zollpflichtige) betreffend die «Veranla-

gungsverfügungen Zoll und Mehrwertsteuer Bordereaunummer (…) vom 

(Datum)» bei der Zollkreisdirektion I (nachfolgend: Zollkreisdirektion) Be-

schwerde. 

B.  

Mit Schreiben vom 18. Oktober 2019 teilte die Zollkreisdirektion der Zoll-

pflichtigen mit, dass die Eingabe vom 14. Oktober 2019 den Anforderungen 

an eine Beschwerdeschrift gemäss Art. 52 VwVG nicht genüge, weil dar-

aus nicht hervorgehe, welche Veranlagungsverfügung angefochten werde. 

Zudem sei das Begehren nicht klar, und die Beweismittel sowie die Voll-

macht seien nicht eingereicht worden. Zur entsprechenden Ergänzung der 

Beschwerde räumte die Zollkreisdirektion der Zollpflichtigen eine Nachfrist 

bis zum 5. November 2019 ein und verband dies mit der Androhung, dass 

auf die Beschwerde nicht eingetreten werde, wenn die Beschwerde nicht 

verbessert würde. 

C.  

Mit Schreiben vom 4. November 2019 ersuchte die Zollpflichtige die Zoll-

kreisdirektion darum, die Nachfrist um 10 Tage zu verlängern, zumal sie 

das Schreiben der Zollkreisdirektion vom 18. Oktober 2019 infolge Ferien-

abwesenheit erst am heutigen Tage zur Kenntnis genommen habe. 

D.  

Mit Schreiben vom 5. November 2019 erklärte sich die Zollkreisdirektion 

bereit, die mit Schreiben vom 18. Oktober 2019 festgesetzte Frist bis zum 

15. November 2019 zu verlängern und verband dies wiederum mit der An-

drohung, dass auf die Beschwerde nicht eingetreten werde, wenn die Be-

schwerde nicht verbessert würde. 

E.  

Mit Schreiben vom 15. November 2019 wandte sich die Zollpflichtige aber-

mals an die Zollkreisdirektion und ersuchte diese, die Nachfrist zur Verbes-

serung der Beschwerde nochmals um 10 Tage zu verlängern, zumal man 

infolge anderweitiger fristgebundener Aufträge noch nicht dazu gekommen 

sei. 

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Seite 3 

F.  

Mit Beschwerdeentscheid vom 21. November 2019 wies die Zollkreisdirek-

tion das Gesuch der Zollpflichtigen um Erstreckung der Frist zur Verbesse-

rung der Beschwerde ab und trat androhungsgemäss auf die Beschwerde 

vom 14. Oktober 2019 nicht ein. 

Zur Begründung führte die Zollkreisdirektion im Wesentlichen aus, bei den 

vorgebrachten Gründen, weshalb die Beschwerde trotz gewährter Fristver-

längerung nicht verbessert worden sei, handle es sich bloss um organisa-

torische Unzulänglichkeiten und nicht um ein unverschuldetes Hindernis. 

G.  

Mit Eingabe vom 10. Januar 2020 erhob die Zollpflichtige (fortan: Be-

schwerdeführerin) Beschwerde gegen den Beschwerdeentscheid der Zoll-

kreisdirektion (fortan auch: Vorinstanz) vom 21. November 2019 und bean-

tragte, die Verfügung sei aufzuheben und auf die Beschwerde vom 14. Ok-

tober 2019 sei einzutreten. Sodann sei der Beschwerdeführerin eine letzt-

malige Nachbesserungsfrist von 10 Tagen zu gewähren; unter Kosten- und 

Entschädigungsfolgen zu Lasten des Staates. 

H.  

Mit Vernehmlassung vom 11. März 2020 beantragt die Oberzolldirektion 

(OZD), die Beschwerde sei unter Kostenfolge abzuweisen. 

I.  

Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten und die eingereichten Akten 

wird, soweit erforderlich, im Rahmen der folgenden Erwägungen eingegan-

gen. 

  

A-174/2020 

Seite 4 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt gemäss Art. 31 VGG 

Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Die vorliegende 

Beschwerde richtet sich gegen einen Entscheid der Zollkreisdirektion. Bei 

Entscheiden dieser Behörde handelt es sich grundsätzlich um 

Verfügungen im Sinne des VwVG, welche gemäss Art. 31 VGG in 

Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG beim Bundesverwaltungsgericht 

anfechtbar sind. Das Bundesverwaltungsgericht ist somit zur Beurteilung 

der Beschwerde zuständig. Im Verfahren vor dem 

Bundesverwaltungsgericht wird die Zollkreisdirektion durch die OZD 

vertreten (Art. 116 Abs. 2 des Zollgesetzes vom 18. März 2005 [ZG; SR 

631.0]). Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich 

nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG; 

Art. 2 Abs. 4 VwVG). 

1.2 Die Beschwerdeführerin ist zur Beschwerdeführung berechtigt (Art. 48 

VwVG), hat die Beschwerde frist- und formgerecht eingereicht (Art. 50 und 

52 VwVG) und den Kostenvorschuss rechtzeitig bezahlt (Art. 63 Abs. 4 

VwVG). Auf die Beschwerde ist demnach einzutreten. 

1.3 Anfechtungsobjekt in einem Verfahren vor dem Bundesverwaltungsge-

richt bildet der angefochtene vorinstanzliche Entscheid. Im vorliegenden 

Fall ist dies der Nichteintretensentscheid vom 21. November 2019. Mit ei-

ner Beschwerde gegen einen Nichteintretensentscheid kann nur geltend 

gemacht werden, die Vorinstanz habe zu Unrecht das Bestehen der Ein-

tretensvoraussetzungen verneint (vgl. Urteil des Bundesgerichts 

8C_827/2014 vom 24. Februar 2015; BGE 132 V 74 E. 1.1; BVGE 2011/30 

E. 3; statt vieler: Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-8199/2015 vom 

6. Oktober 2016 E. 1.3). Die beschwerdeführende Partei kann entspre-

chend nur die Anhandnahme beantragen, nicht aber die Änderung oder 

Aufhebung der (ursprünglich) angefochtenen Verfügung verlangen (statt 

vieler: Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-2343/2015 vom 15. Juli 

2016 E. 1.2; A-1294/2015 vom 11. August 2015 E. 1.3; ANDRÉ MOSER/MI-

CHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bundesver-

waltungsgericht, 2. Aufl. 2013, Rz. 2.164).  

Vorliegend ist somit einzig zu prüfen, ob die Vorinstanz auf die Beschwerde 

gegen die nicht näher bezeichneten Veranlagungsverfügungen vom (Da-

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Seite 5 

tum) hätte eintreten müssen. Auf die Ausführungen der Parteien in materi-

eller Hinsicht (z.B. betreffend den für die streitige Einfuhr massgebenden 

Zolltarif) ist somit nicht einzugehen. 

2.  

2.1 Gegen Verfügungen der Zollstellen kann nach Art. 116 Abs. 1 und 3 ZG 

innert 60 Tagen bei der Zollkreisdirektion Beschwerde geführt werden. Die-

ses Beschwerdeverfahren wird im Zollgesetz lediglich in den Grundzügen 

geregelt. Neben der Regelung des Anfechtungsobjekts und der Zuständig-

keit wird in Art. 116 ZG die Frist für die Einreichung der Beschwerde fest-

gelegt. Im Übrigen verweist Art. 116 Abs. 4 ZG ausdrücklich auf die allge-

meinen Bestimmungen der Bundesrechtspflege. Auf das Beschwerdever-

fahren findet somit – anders als im Zollveranlagungsverfahren – grundsätz-

lich die allgemeine Verfahrensordnung für die Verwaltungsrechtspflege des 

Bundes Anwendung (statt vieler: Urteile des Bundesverwaltungsgerichts 

A-2771/2015 vom 27. Oktober 2015 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen; 

A-8199/2015 vom 6. Oktober 2016 E. 2.5). 

2.2 Gemäss Art. 22 Abs. 1 VwVG kann eine gesetzliche Frist nicht erstreckt 

werden. Eine behördlich angesetzte Frist kann jedoch aus zureichenden 

Gründen erstreckt werden, wenn die Partei vor Ablauf der Frist darum 

nachsucht (Art. 22 Abs. 2 VwVG). 

2.2.1 Von der Erstreckung einer Frist ist die Gewährung einer Nachfrist im 

Sinne von Art. 52 und 53 VwVG zu unterscheiden. Die Nachfrist nach 

Art. 52 Abs. 2 VwVG bezweckt einzig, dass die beschwerdeführende Partei 

ihre ansonsten in der gesetzlichen Frist eingereichte, nicht offensichtlich 

unzulässige Beschwerde in Bezug auf die Begehren, Begründung, Unter-

schrift oder Beschwerdebeilagen verbessern kann. Die Nachfrist gemäss 

Art. 52 und Art. 53 VwVG bezieht sich daher lediglich auf bestimmte Hand-

lungen, die auch nach Ablauf der gesetzlichen Frist noch zulässig sind (vgl. 

PATRICIA EGLI, in: Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar 

VwVG, 2. Aufl. 2016 [nachfolgend: Praxiskommentar], Art. 22 N. 3). 

2.2.2 Die gesetzlichen Fristen dienen zum einen der Rechtssicherheit, 

indem nach ihrem Ablauf die fristgebundenen Handlungen grundsätzlich 

nicht mehr gültig vorgenommen werden können. Gesetzliche Fristen 

gewährleisten zum anderen auch die Rechtsgleichheit im Verfahren, da sie 

generell für bestimmte Verfahrenshandlungen Zeitspannen festlegen, die 

nicht im Einzelfall abgeändert werden können. Aufgrund des 

Legalitätsprinzips und der Bindung aller staatlichen Organe an das Gesetz 

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können Behörden und Beschwerdeinstanzen gesetzliche Fristen nicht 

erstrecken. Der unbenutzte Ablauf einer gesetzlichen Frist hat daher nur in 

einigen wenigen, klar geregelten Ausnahmefallen nicht unmittelbar den 

Verlust des materiellen oder prozessualen Rechts zur Folge. Zu diesen 

Ausnahmefällen gehört die Gewährung einer Nachfrist im Sinne von Art. 52 

Abs. 2 VwVG. Eine gesetzliche Frist kann zudem unter den 

eingeschränkten Voraussetzungen gemäss Art. 24 VwVG 

wiederhergestellt werden (vgl. EGLI, in: Praxiskommentar, Art. 22 N. 4 ff.). 

2.2.3 Die Möglichkeit der Erstreckung einer behördlichen oder 

gerichtlichen Frist kann als Ausdruck eines allgemeinen Grundsatzes des 

Verfahrensrechts verstanden werden, welcher sich aus dem Verbot des 

überspitzten Formalismus herleitet. Nach dem Wortlaut von Art. 22 Abs. 2 

VwVG handelt es sich um eine Kann-Vorschrift. Eine Partei hat daher 

keinen Rechtsanspruch auf eine Fristerstreckung, auch wenn sie vor 

Ablauf der ursprünglichen Frist danach ersucht und zureichende Gründe 

geltend macht. Die zuständige Behörde prüft vielmehr im Einzelfall, ob es 

nach pflichtgemässem Ermessen angezeigt ist, eine Fristerstreckung zu 

gewähren und wie diese zu bemessen ist. Sie entscheidet unter 

Berücksichtigung der Natur der Streitsache, der betroffenen Interessen und 

der Verfahrensumstände. Zudem beachtet sie die Interessen der Parteien, 

soweit diese nach Treu und Glauben handeln, d.h. diese haben alles zu 

vermeiden, was geeignet ist, den normalen Ablauf eines Verfahrens 

unnötig zu verzögern (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts 

A-5859/2012 vom 15. Mai 2013 E. 3.5, C-1262/2012 vom 20. Dezember 

2012 E. 3.3; EGLI, in: Praxiskommentar, Art. 22 N. 14 f.; 

MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 2.137).  

Als für die Fristerstreckung zureichend gelten auch Gründe wie bspw. 

Arbeitsüberlastung, Krankheit oder ein kurzer Auslandaufenthalt, welche 

für die Wiederherstellung einer gesetzlichen Frist nach Art. 24 VwVG nicht 

ausreichen würden. Überdies wird, im Gegensatz zur Wiederherstellung 

einer Frist, nicht verlangt, dass die Partei oder ihren Vertreter kein 

Verschulden am Hinderungsgrund trifft. Die Praxis der Bundesbehörden 

und auch der Bundesgerichte bezüglich der Bewilligung von 

Fristerstreckungsgesuchen ist grosszügig. Allerdings sind solchen 

Gesuchen dort Schranken gesetzt, wo das Verfahren der Natur der Sache 

nach besonders dringlich ist oder der Fristerstreckung überwiegende 

öffentliche oder private Interessen entgegenstehen. Gemäss dieser Praxis 

wird das erste Gesuch in der Regel gutgeheissen, wenn zureichende 

Gründe plausibel dargelegt werden; dabei sind die Anforderungen an die 

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geltend gemachten Gründe nicht allzu hoch. Bei weiteren 

Fristerstreckungsgesuchen ist tendenziell von steigenden Anforderungen 

an die zureichenden Gründe auszugehen (Urteil des 

Bundesverwaltungsgerichts C-1262/2012 vom 20. Dezember 2012 E. 3.3). 

Wenn die Behörde eine Partei ausdrücklich darauf hinweist, dass eine 

weitere Fristverlängerung ausgeschlossen ist, oder eine Fristverlängerung 

als letztmalig bezeichnet, kann eine Fristerstreckung nur noch in 

eigentlichen Notfällen, die überdies hinreichend belegt werden müssen, in 

Betracht kommen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 12T_4/2010 vom 

2. August 2010 E. 3.3; vgl. zum Ganzen: EGLI, in: Praxiskommentar, Art. 22 

N. 21 ff.; MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 2.137; URS PETER 

CAVELTI, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum VwVG, 2. Aufl. 

2019 [nachfolgend: Kommentar zum VwVG], Art. 22 N. 215). 

2.3 Gemäss Art. 52 Abs. 1 VwVG hat die Beschwerdeschrift die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des 

Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung 

der angefochtenen Verfügung und die als Beweismittel angerufenen Ur-

kunden sind beizulegen, soweit der Beschwerdeführer sie in Händen hat. 

Genügt die Beschwerde diesen Anforderungen nicht oder lassen die Be-

gehren des Beschwerdeführers oder deren Begründung die nötige Klarheit 

vermissen und stellt sich die Beschwerde nicht als offensichtlich unzulässig 

heraus, so räumt die Beschwerdeinstanz dem Beschwerdeführer eine 

kurze Nachfrist zur Verbesserung ein (Art. 52 Abs. 2 VwVG). Sie verbindet 

diese Nachfrist mit der Androhung, nach unbenutztem Fristablauf auf 

Grund der Akten zu entscheiden oder, wenn Begehren, Begründung oder 

Unterschrift fehlen, auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 52 Abs. 3 

VwVG).  

2.3.1 Die Ansetzung einer Nachfrist soll die Formenstrenge dort mildern, 

wo sie sich nicht durch schutzwürdige Interessen rechtfertigen lässt. Es 

handelt sich dabei um eine Verpflichtung, welcher die Rechtsmittelbehörde 

zwingend nachzukommen hat, bzw. um einen Anspruch des Beschwerde-

führers. Unterlässt es eine Behörde zu Unrecht, dem Beschwerdeführer 

die Möglichkeit einer Verbesserung einzuräumen, kann die nächsthöhere 

Instanz wegen überspitztem Formalismus bzw. formeller Rechtsverweige-

rung angerufen werden (Urteile des Bundesgerichts 1C_380/2007 vom 

19. Mai 2008 E. 2.4, 1P.254/2005 vom 30. August 2005 E. 2). Das Anset-

zen einer Nachfrist zur Verbesserung erfolgt als verfahrensleitende Anord-

nung der Rechtsmittelbehörde. Die Behörde kann eine Nachfrist unmittel-

bar nach Beschwerdeeingang ansetzen oder auch noch im Verlauf des 

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Schriftenwechsels, sollten Unvollständigkeiten oder Unklarheiten erst 

nachträglich erkennbar werden. Die Nachfrist ist grundsätzlich kurz zu be-

messen und richtet sich nach dem Einzelfall. Die Festsetzung ihrer Dauer 

liegt im Ermessen der Behörde. Dem Beschwerdeführer soll jedoch ermög-

licht werden, die ungenügende Beschwerdeschrift auch wirklich zu verbes-

sern. Die Nachfrist soll allerdings nicht zu einer ungebührlichen Verlänge-

rung der gesetzlichen Beschwerdefrist führen. Die Praxis erachtete bereits 

eine Nachfrist von drei Tagen als ausreichend. Da es sich bei der Nachfrist 

um eine richterliche Frist handelt, kann diese auf entsprechendes Gesuch 

hin erstreckt werden (BGE 121 II 252 E. 4b; Urteil des Bundesgerichts 

8C_329/2012 vom 21. September 2012 E. 4.3; MOSER/BEUSCH/KNEUBÜH-

LER, a.a.O., Rz. 2.237; vgl. zum Ganzen: FRANK SEETHALER/FABIA PORT-

MANN, in: Praxiskommentar, Art. 52 N. 107 ff.). Für die Erstreckung einer 

Nachfrist müssen nach CAVELTI aber qualifizierte Gründe vorliegen, die 

eine Wiederherstellung der Frist rechtfertigen würden oder die ein ähnlich 

hohes Gewicht haben. In der Regel wird die Erstreckung einer Nachfrist 

nicht zugelassen (URS PETER CAVELTI, in: Kommentar zum VwVG, Art. 22 

N. 18 und 23). Nach MOSER ist eine Nachfrist nicht erstreckbar und die 

Ansetzung einer zweiten Nachfrist ist grundsätzlich abzulehnen (ANDRÉ 

MOSER, in: Kommentar zum VwVG, Art. 52 N. 22 m.w.H.). 

2.3.2 Ein Nichteintretensentscheid gemäss Art. 52 Abs. 3 VwVG darf nur 

gefällt werden, wenn auch nach Ablauf der Nachfrist Begehren, Begrün-

dung oder Unterschrift immer noch fehlen und diese Rechtsfolge bei An-

setzung der Nachfrist angedroht wurde (Urteil des Bundesgerichts 

9C_553/2008 vom 6. Juli 2009 E. 2.2). 

3.  

Im vorliegenden Fall nicht im Streit ist, dass die Beschwerde an die 

Vorinstanz vom 14. Oktober 2019 den Anforderungen gemäss Art. 52 

Abs. 1 VwVG nicht genügte und die Vorinstanz ohne Verbesserung innert 

Nachfrist nicht auf diese einzutreten hatte. Streitig ist dagegen, ob die 

Vorinstanz die der Beschwerdeführerin gewährte Nachfrist zurecht kein 

zweites Mal erstreckt hat und in der Folge androhungsgemäss auf die 

Beschwerde nicht eingetreten ist.  

3.1 Die Beschwerdeführerin moniert, dass die Vorinstanz im Rahmen des 

zweiten (abgewiesenen) Fristerstreckungsgesuchs einen anderen Mass-

stab angewandt habe, als sie es zuvor bei der Gewährung der ersten Fris-

terstreckung gemacht habe. Die Vorinstanz habe im Rahmen der ersten 

Fristerstreckung auch nicht darauf hingewiesen, dass es sich dabei um 

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eine einmalige bzw. letztmalige Fristerstreckung gehandelt habe, obwohl 

dies im Falle der Gewährung einmaliger Fristerstreckungen jeweils er-

wähnt werde. In der Regel würden Fristerstreckungen mehrfach erteilt. Die 

Möglichkeit einer zweimaligen Erstreckbarkeit dürfte die Regel sein. 

Wenn die Vorinstanz die Nachfrist wie eine «normale» behördliche Frist 

behandle und verlängere, könne sie beim ebenfalls üblichen zweiten Ge-

such um Fristverlängerung nicht strengere Kriterien bei der Beurteilung an-

wenden, ohne darauf vorgängig hingewiesen zu haben. Ein solches Vor-

gehen verstosse gegen das Gebot von Treu und Glauben. Die Nichtge-

währung der zweiten Fristerstreckung könne auch nicht mit der im Schrei-

ben vom 5. November 2019 aufgeführten Säumnisfolge begründet werden, 

denn diese sei im Falle des ersten Gesuchs um Fristerstreckung kein Hin-

derungsgrund gewesen. Wenn die Vorinstanz nun bei der Abweisung des 

zweiten Gesuchs um Fristerstreckung die strengeren Kriterien für Nachfris-

ten bzw. für Wiederherstellungsgesuche anwende, sei diese Ermessens-

anwendung widersprüchlich und damit als willkürlich zu qualifizieren. Die 

Beschwerdeführerin dürfe nach Treu und Glauben davon ausgehen, dass 

ihr zweites Gesuch anhand derselben Kriterien und mit dem gleichen Er-

messensmassstab beurteilt würde, wie dies im Falle des ersten Gesuchs 

um Fristerstreckung erfolgt sei. Wende die Vorinstanz strengere Kriterien 

an, ohne auf die Einmaligkeit der Verlängerbarkeit zuvor hingewiesen zu 

haben, so handle sie willkürlich. 

3.2 Die OZD ist zwar ebenfalls der Ansicht, dass die Nachfrist als behörd-

liche Frist grundsätzlich erstreckbar sei. Der Praxis der Bundesbehörden 

und der Bundesgerichte folgend, habe die Zollkreisdirektion auf die zweite 

Fristerstreckung jedoch einen strengeren Massstab angewandt. Nach An-

sicht der Zollverwaltung liess sich im konkreten Fall gar rechtfertigen, 

Gründe von ähnlicher Gewichtung, wie sie für eine Fristwiederherstellung 

verlangt würden, vorauszusetzen. Dies in Anbetracht dessen, dass es sich 

bei der zu verlängernden Frist bereits um eine Nachfrist auf eine nicht erst-

reckbare gesetzliche Frist gehandelt habe und somit ein hohes Miss-

brauchspotential vorliege. Die Beschwerdeführerin habe mehr als genug 

Zeit erhalten, um zumindest das Notwendigste vorzunehmen, um die Be-

schwerde aufrecht zu erhalten. Selbst wenn der Anwendung eines stren-

gen Massstabs einer Fristwiederherstellung nicht gefolgt werden könne, so 

reichten zumindest rein organisatorische Unzulänglichkeiten als Begrün-

dung für eine zweite Erstreckung einer Nachfrist nach Art. 52 Abs. 2 VwVG 

nicht aus. Ebenso sei es nicht notwendig gewesen, anzukünden, dass es 

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Seite 10 

sich um eine letztmalige Fristverlängerung handeln sollte. Dementspre-

chend lasse sich nicht erkennen, wie ein rechts- und praxiskonformes Ver-

halten der Zollkreisdirektion ein Verstoss gegen den Grundsatz von Treu 

und Glauben oder gar Willkür darstellen soll. 

3.3 Eine Beschwerdeführerin, die eine Beschwerde einreicht, welche den 

Anforderungen von Art. 52 Abs. 1 VwVG nicht genügt, hat zwar Anspruch 

darauf, dass ihr die Beschwerdeinstanz eine kurze Nachfrist zur Verbesse-

rung einräumt (E. 2.3). Dies ändert jedoch nichts daran, dass die Gewäh-

rung einer Nachfrist im Sinne von Art. 52 Abs. 2 VwVG als Ausnahmefall 

zu verstehen ist, zumal der unbenutzte Ablauf einer gesetzlichen Frist, wie 

der Beschwerdefrist, grundsätzlich den Verlust des materiellen und pro-

zessualen Rechts zur Folge hat (E. 2.2.2). Diesem Ausnahmecharakter 

entsprechend ist die Nachfrist kurz zu bemessen und soll nicht zu einer 

ungebührlichen Verlängerung der gesetzlichen Beschwerdefrist führen 

(E. 2.3.1). Im Gegensatz zur Beschwerdefrist, handelt es sich bei der – 

mangels Erfüllung der Anforderungen an eine Beschwerde – zu gewähren-

den Nachfrist um eine behördlich angesetzte Frist, die seitens der Behörde 

erstreckt werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_329/2012 vom 

21. September 2012 E. 4.3), wobei sich ein Teil der Lehre gänzlich gegen 

die Erstreckung von Nachfristen ausspricht (E. 2.3.1 in fine). Die Möglich-

keit zur Erstreckung der Nachfrist steht jedenfalls (wiederum) in einem 

Spannungsverhältnis zum Umstand, dass ursprünglich eine eigentlich 

nicht erstreckbare Beschwerdefrist zu wahren war, welche nicht ungebühr-

lich verlängert werden soll.  

Demnach muss – im Gegensatz zur Erstreckung einer «gewöhnlichen» be-

hördlichen Frist – die Erstreckung einer behördlichen Nachfrist die Aus-

nahme bleiben. Hierfür müssen in der Regel qualifizierte Gründe vorliegen, 

die eine Wiederherstellung der Frist rechtfertigen würden oder die ein ähn-

lich hohes Gewicht haben (vgl. E. 2.3.1). In diesem Zusammenhang ist 

auch auf Art. 110 Abs. 1 – 3 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, 

SR 142.31) hinzuweisen, welche die gesetzliche Regelung einer Nachfrist 

zur Beschwerdeverbesserung bzw. deren Verlängerung (Erstreckung) zum 

Gegenstand haben. Aus der Formulierung der Voraussetzungen für eine 

Fristerstreckung nach Art. 110 Abs. 3 AsylG wird laut der damaligen Asyl-

rekurskommission deutlich, dass sich diese Bestimmung an der Praxis zu 

Art. 24 VwVG (Fristwiederherstellung) orientiert (Urteil ARK 2003/15-092 

vom 12. Mai 2003 E. 2b).  

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Seite 11 

Mit Eingabe vom 14. Oktober 2019 erhob die Beschwerdeführerin gegen 

nicht näher bezeichnete Veranlagungsverfügungen vom (Datum), welche 

innert 60 Tagen anzufechten waren, Beschwerde. Da die Beschwerde den 

gesetzlichen Anforderungen nicht genügte, wurde der Beschwerdeführerin 

in einem ersten Schritt eine Nachfrist bis zum 5. November 2019 einge-

räumt, verbunden mit der Androhung, dass auf die Beschwerde nicht ein-

getreten werde, wenn die Beschwerde nicht verbessert würde. Schon 

diese Nachfrist, mit welcher der Beschwerdeführerin rund 20 Tage Zeit ge-

währt wurde, die Beschwerde zu verbessern, fiel angesichts der gesetzlich 

vorgesehenen «kurzen Nachfrist» und der diesbezüglichen bundesgericht-

lichen Rechtsprechung äusserst grosszügig aus. Diese behördliche Nach-

frist von rund 20 Tagen wurde auf entsprechendes Gesuch hin, welches 

mit Ferienabwesenheit begründet wurde, seitens der Zollkreisdirektion 

nochmals um 10 Tage, i.e. bis zum 15. November 2019, erstreckt unter 

gleichzeitiger Androhung, dass auf die Beschwerde nicht eingetreten 

werde, wenn die Beschwerde nicht verbessert würde. Damit ist auch die 

(erstmalige) Erstreckung der Nachfrist sehr wohlwollend ausgefallen, zu-

mal die Praxis bereits eine Nachfrist (und nicht die Erstreckung derselben) 

von drei Tagen als ausreichend erachtete, es sich bei Ferienabwesenheit 

nicht um einen qualifizierten Grund handelt, der auch eine Wiederherstel-

lung der Frist rechtfertigen würde, und zumal die Erstreckung von behörd-

lichen Nachfristen – wie in den vorangegangenen Absätzen erläutert – die 

Ausnahme bleiben soll (vgl. E. 2.2.3 und 3.3). 

Nachdem die – an sich nicht erstreckbare – Beschwerdefrist infolge der 

Gewährung einer Nachfrist und der Erstreckung der genannten Nachfrist 

bereits um rund 30 Tage verlängert wurde, musste die Beschwerdeführerin 

– aus Treu und Glauben und auch unter Berücksichtigung der Lehre und 

Rechtsprechung (E. 2.2 ff.) – davon ausgehen, dass eine weitere 

Fristerstreckung mit der Erfüllung höherer Anforderungen verbunden sein 

dürfte, als sie mit Schreiben vom 15. November 2019 darum ersuchte, die 

Nachfrist nochmals um 10 Tage zu verlängern, zumal sie infolge 

anderweitiger fristgebundener Aufträge noch nicht dazu gekommen sei. 

Das Vorbringen der Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe mit dem 

erstmaligen Erstrecken der Nachfrist eine Vertrauensgrundlage 

geschaffen, wonach auch ein zweites Erstreckungsgesuch nach 

denselben Kriterien beurteilt würde, überzeugt demnach nicht. Vielmehr 

durfte die Vorinstanz im Rahmen der Prüfung des zweiten 

Fristerstreckungsgesuchs – auch angesichts des Ausnahmecharakters der 

Erstreckung von behördlichen Nachfristen – nunmehr einen strengeren 

Massstab anwenden und in der Folge die von der Beschwerdeführerin 

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angeführte Begründung als für eine weitere Fristerstreckung nicht 

ausreichend erachten. Würden Nachfristen im Sinne von Art. 52 Abs. 2 

VwVG ohne weiteres mehrmals erstreckt, i.e. ohne dass hierzu qualifizierte 

Gründe vorliegen, würde der in Art. 22 Abs. 1 VwVG festgehaltene 

Grundsatz, wonach eine gesetzliche Frist nicht erstreckt werden kann, ad 

absurdum geführt. Die Vorinstanz war sodann im Rahmen der erstmaligen 

Fristerstreckung nicht verpflichtet, der Beschwerdeführerin anzuzeigen, 

dass eine weitere Fristerstreckung nicht oder nur unter erhöhten 

Bedingungen gewährt würde (E. 2.2.3 in fine e contrario). 

3.4 Die Beschwerde ist damit abzuweisen. 

4.  

4.1 Die Verfahrenskosten werden in der Regel der unterliegenden Partei 

auferlegt (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Entsprechend dem vorliegenden Prozess-

ausgang sind die auf CHF 1‘000.- festzusetzenden Verfahrenskosten der 

Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Der einbezahlte Kostenvorschuss in 

gleicher Höhe wird zur Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet. 

4.2 Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden 

Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr er-

wachsene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zusprechen 

(Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-

verwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Der obsiegenden Vorinstanz 

ist als Behörde keine Parteientschädigung zuzusprechen (vgl. Art. 7 Abs. 3 

VGKE), und die unterliegende Beschwerdeführerin hat keinen Anspruch 

auf eine Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). 

  

A-174/2020 

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von CHF 1‘000.- werden der Beschwerdeführerin 

auferlegt. Der einbezahlte Kostenvorschuss in gleicher Höhe wird zur Be-

zahlung der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Jürg Steiger Roger Gisclon 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

A-174/2020 

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einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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