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**Case Identifier:** c0c30191-885b-5b43-98fa-6ebc5df3c8e3
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-11-30
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 30.11.2016 810 16 298
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-16-298_2016-11-30.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 30. November 2016 (810 16 298) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Straf- und Massnahmenvollzug 

 

 

Bedingte Entlassung und Lockerung der Massnahme 

 
 
Besetzung Präsidentin Franziska Preiswerk-Vögtli, Kantonsrichter Niklaus 

Ruckstuhl, Markus Clausen, Christian Haidlauf, Claude Jeanneret, 
Gerichtsschreiber Martin Michel 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführer, z.Zt. Klinik B.____, 
  

 
gegen 
 
 

 Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, Beschwerdegegner 
 

  
 
 

Betreff Bedingte Entlassung und Lockerung der Massnahme  
(RRB Nr. 1319 vom 20. September 2016) 

 
 
 
 
A. A.____ (geb. 1990) leidet an paranoider Schizophrenie und war in den Jahren 2008 bis 
2014 wegen fremdaggressiven Verhaltens mit selbstgefährdenden Aspekten insgesamt zehn 
Mal in stationärer psychiatrischer Behandlung. Mit Verfügung vom 13. Februar 2014 wurde bei 
A.____ von der IV-Stelle Basel-Landschaft aufgrund der paranoiden Schizophrenie eine Ein-
schränkung der Arbeitsfähigkeit von 100 % für sämtliche Tätigkeiten in der freien Marktwirt-

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schaft festgestellt. Demgemäss sprach sie ihm rückwirkend per Juli 2008 eine ganze IV-Rente 
zu. 
 
B. Am 15. März 2015 beging A.____ einen Einbruchdiebstahl in einen Kiosk. Sodann 
beging er am 17. Mai 2015 einen Raub zu Lasten eines Passanten an einem Geldautomaten, 
bei welchem er dem Opfer Fr. 500.-- entwendete. 
 
C. Im darauf folgenden Strafverfahren gab die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft 
aufgrund der bekannten Krankheitsgeschichte von A.____ ein forensisch-psychiatrisches 
Gutachten in Auftrag. 
 
D. Mit Gutachten vom 15. Oktober 2015 kam die Gutachterin (C.____) zusammengefasst 
zum Schluss, dass bei A.____ eine paranoide Schizophrenie mit chronischem Verlauf (ICD-10 
F 20.00 oder 20.01) zu diagnostizieren sei. Deren Ausmass sei als schwer zu erachten. Ergän-
zend sei eine Abhängigkeit von Cannabinoiden (ICD-10 F 12.2) zu diagnostizieren und es sei 
von Störungen durch multiplen Substanzgebrauch (ICD-10 F 19.1) auszugehen. Ferner seien 
akzentuierte dissoziale Züge (ICD-10 Z 73.1) zu belegen. Das Ausmass der komorbiden Stö-
rungen sei als eher mässig zu beurteilen. Die Anordnung einer stationären Massnahme nach 
Art. 59 Abs. 2 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs (StGB) vom 21. Dezember 1937 erschei-
ne zweckmässig; eine ambulante Behandlung genüge nicht. 
 
E. Mit Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 8. Dezember 2015 wurde A.____ 
von den Vorwürfen des Raubs, des mehrfachen Diebstahls, der mehrfachen Sachbeschädi-
gung, des mehrfachen Hausfriedensbruchs, der Gewalt und Drohung gegen Behörden und 
Beamte sowie der mehrfachen Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über die Betäubungs-
mittel und die psychotropen Stoffe (Betäubungsmittelgesetz, BetmG) vom 3. Oktober 1951 
wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen und in Anwendung von Art. 19 Abs. 3 und Art. 59 
StGB zur stationären Behandlung in eine geeignete psychiatrische Einrichtung eingewiesen. 
 
F. Am 18. Januar 2016 wurde A.____ zur stationären Behandlung in die Klinik B.____ 
(nachfolgend Klinik) eingewiesen. 
 
G. Am 9. Juni 2016 beantragte A.____ die bedingte Entlassung aus dem Massnahmen-
vollzug. 
 
H. Die Sicherheitsdirektion, Abteilung Straf- und Massnahmenvollzug, des Kantons Basel-
Landschaft (Abteilung Straf- und Massnahmenvollzug) verweigerte am 21. Juni 2016 die be-
dingte Entlassung von A.____ sowie dessen Versetzung in den offenen Massnahmenvollzug. 
 
I. Eine von A.____ dagegen erhobene Beschwerde wies der Regierungsrat des Kantons 
Basel-Landschaft mit Regierungsratsbeschluss (RRB) Nr. 1319 vom 20. September 2016 ab.  
 

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J. Dagegen erhob A.____ mit Eingabe vom 3. Oktober 2016 Beschwerde beim Kantons-
gericht, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht), mit dem Begehren um 
frühzeitige Entlassung aus der Massnahme oder Versetzung in eine offene Massnahme. 
 
K. Mit Vernehmlassung vom 12. Oktober 2016 beantragte die Abteilung Straf- und Mass-
nahmenvollzug, die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen. 
 
L. Das Kantonsgericht zog den Therapieverlaufsbericht der Klinik vom 16. November 
2016 bei. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g: 
 
1.1 Gemäss § 43 Abs. 1 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozess-
ordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 ist gegen Verfügungen und Entscheide des Regie-
rungsrates die verwaltungsgerichtliche Beschwerde beim Kantonsgericht zulässig. Da weder 
ein Ausschlusstatbestand nach § 44 VPO noch ein spezialgesetzlicher Ausschlusstatbestand 
vorliegt, ist die Zuständigkeit des Kantonsgerichts gegeben. Der Beschwerdeführer ist vom an-
gefochtenen Entscheid berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung. 
Auch die weiteren formellen Voraussetzungen sind erfüllt, sodass auf die Beschwerde einzu-
treten ist. 
 
1.2 Bei der Beurteilung der Beschwerde ist die Kognition des Kantonsgerichts gemäss 
§ 45 Abs. 1 lit. a und b VPO darauf beschränkt, den angefochtenen Entscheid hinsichtlich all-
fälliger Rechtsverletzungen zu überprüfen bzw. zu prüfen, ob der Beschwerdegegner ein allfälli-
ges Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat. Im Weiteren kann beurteilt werden, ob dieser den 
Sachverhalt unrichtig oder unvollständig festgestellt hat. Die Überprüfung der Angemessenheit 
dagegen ist dem Kantonsgericht verwehrt (§ 45 Abs. 1 lit. c VPO e contrario). 
 
2.1 Die zuständige Behörde prüft auf Gesuch hin oder von Amtes wegen, ob und wann der 
Täter aus dem Vollzug der Massnahme bedingt zu entlassen oder die Massnahme aufzuheben 
ist. Sie beschliesst darüber mindestens einmal jährlich nach Anhörung des Eingewiesenen und 
Einholung eines Berichts der Leitung der Vollzugseinrichtung (Art. 62d Abs. 1 StGB). Hat der 
Täter eine Tat im Sinne von Art. 64 Abs. 1 StGB begangen, so beschliesst die zuständige Be-
hörde gestützt auf das Gutachten eines unabhängigen Sachverständigen und nach Anhörung 
einer Kommission aus Vertretern der Strafverfolgungsbehörden, der Vollzugsbehörden sowie 
der Psychiatrie. Sachverständige und Vertreter der Psychiatrie dürfen den Täter nicht behandelt 
oder in anderer Weise betreut haben (Art. 62d Abs. 2 StGB). 
 
2.2 Der Beschwerdeführer hat einen Raub und damit eine im Deliktskatalog gemäss 
Art. 62d Abs. 2 i.V.m. Art. 64 Abs. 1 StGB enthaltene Tat begangen. Damit ist vorab die Frage 
zu klären, was unter einer "Tat im Sinne von Artikel 64 Absatz 1" gemäss Verweis in Art. 62d 
Abs. 2 StGB zu verstehen ist, und ob die Vorinstanzen vorliegend für die Beurteilung des 
Gesuchs um bedingte Entlassung auf die Einholung eines Gutachtens und den Beizug der 

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Fachkommission verzichten durften. Zu klären ist diesbezüglich insbesondere, ob nebst Vorlie-
gen der Tat gemäss Deliktskatalog überdies gleichzeitig die physische, psychische oder sexuel-
le Integrität einer andern Person schwer beeinträchtigt worden oder diese Beeinträchtigung 
beabsichtigt gewesen sein muss. Gemäss einhelliger Lehre gelangt das Kriterium "schwere Be-
einträchtigung des Opfers in seiner physischen, psychischen oder sexuellen Integrität" kumu-
lativ bei allen in Art. 64 Abs. 1 StGB erwähnten Tatbeständen zur Anwendung, also nicht nur 
beim Auffangtatbestand (MARIANNE HEER, in: Marcel Alexander Niggli/Hans Wiprächtiger 
(Hrsg.), Basler Kommentar Strafrecht I, 3. Auflage, Basel 2013, Art. 64 N 22, unter Verweis auf 
die Botschaft des Bundesrates; STEFAN TRECHSEL/BARBARA PAUEN BORER, in: Stefan Trech-
sel/Mark Pieth, Praxiskommentar zum StGB, 2. Auflage, Zürich/St. Gallen 2013, Art. 64 N 5, mit 
Hinweisen). Daraus ergibt sich, dass Anlasstaten zu einer Massnahme nach Art. 64 StGB stets 
eine gewisse Schwere implizieren. Das muss auch für das Prozedere bei der Prüfung der Ent-
lassung aus einer Massnahme gelten. So zielt der Beizug der interkantonalen Fachkommis-
sionen auf besonders gefährliche Täter und nicht auf denjenigen, der ein (Katalog-)Delikt nach 
Art. 64 StGB ohne schwere Beeinträchtigung der Integrität einer andern Person begeht (Urteil 
des Obergerichts Bern SK 2012 86 vom 28. Juni 2012 E. 3.1). Der Beschwerdeführer hat bei 
seinem Raub das Opfer nicht schwer beeinträchtigt, daher musste die Abteilung Straf- und 
Massnahmenvollzug von Gesetzes wegen kein neues Gutachten einholen und die Fachkom-
mission nach Art. 62d Abs. 2 StGB zu dieser Frage nicht anhören. Nachdem auch sonst – ins-
besondere nach Vorliegen des aktuellen Therapieverlaufsberichts vom 16. November 2016 – 
keine Gründe für die Einholung eines Gutachtens ersichtlich sind, kann im vorliegenden 
Beschwerdeverfahren darauf verzichtet werden. 
 
3. Zu prüfen bleibt, ob beim Beschwerdeführer die Voraussetzungen für eine bedingte 
Entlassung aus der stationären Massnahme bzw. für die Gewährung von Vollzugslockerungen, 
wie z.B. die Verlegung in ein Externat, erfüllt sind. 
 
3.1 Die Vorinstanzen verweigerten die bedingte Entlassung sowie Vollzugslockerungen mit 
der Begründung, es gehe aus dem Standortgespräch vom 24. Mai 2016 zwar hervor, dass der 
Beschwerdeführer seit Antritt der Massnahme Fortschritte gemacht habe und etwas stabiler 
geworden sei. Er habe jedoch weiterhin Mühe, eine Strukturierung im Alltag aufrechtzuerhalten. 
Negativ vermerkt worden sei die fehlende Störungseinsicht. Obwohl sich die Symptomatik der 
Krankheit des Beschwerdeführers verbessert habe, habe eine eigentliche Deliktaufarbeitung 
noch nicht stattfinden können. Hinsichtlich der beantragten Lockerung der Massnahme führte 
der Regierungsrat aus, der Beschwerdeführer befinde sich zurzeit auf der sogenannten Aus-
gangsstufe 2 (begleiteter Ausgang im gesicherten Garten der forensischen Abteilung der Klinik). 
Das Behandlungskonzept der Klinik sehe vor, dass die Insassen einzelne Ausgangsstufen 
durchlaufen und sich damit Schritt für Schritt bewähren würden. Weitere Lockerungen oder gar 
eine Versetzung in den offenen Vollzug seien aus diesem Grunde mit den Behandlungszielen 
der Klinik unvereinbar und nicht zu verantworten. Der Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des 
Beschwerdeführers sei im Hinblick auf die Wahrscheinlichkeit und Schwere der Verübung 
weiterer Straftaten auch nicht unverhältnismässig. 
 

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3.2 Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, er sei bereits seit dem 28. Juni 2015 in 
Haft. Es gehe ihm viel besser und er würde jeden Tag am Programm (Ergotherapie, Psychothe-
rapie, Gruppen- und Einzelgespräche) teilnehmen. Zudem nehme er jeden Tag das Medika-
ment Zyprexa und erhalte einmal monatlich eine Depotspritze. Er sei jetzt schon seit insgesamt 
mehreren Jahren in psychologischer Behandlung. Heute gehe es ihm sehr gut und die Medika-
mente hätten ihm geholfen. Er brauche seine Familie und eine Arbeit. Sein Vater habe ein 
Geschäft, in welchem er arbeiten könnte. Beim Raub sei niemand verletzt worden und er habe 
lediglich zwei Delikte begangen. Er werde sich zudem bei der nächsten Möglichkeit bei den zu 
Schaden gekommenen Personen entschuldigen. 
 
3.3.1 Die stationäre therapeutische Massnahme zur Behandlung von psychischen Störungen 
ist in Art. 59 StGB geregelt. Ist der Täter psychisch schwer gestört, so kann das Gericht eine 
stationäre Behandlung anordnen, wenn der Täter ein Verbrechen oder Vergehen begangen hat, 
das mit seiner psychischen Störung in Zusammenhang steht (Art. 59 Abs. 1 lit. a StGB) und zu 
erwarten ist, dadurch lasse sich der Gefahr weiterer mit seiner psychischen Störung in Zusam-
menhang stehender Taten begegnen (Art. 59 Abs. 1 lit. b StGB). Solange die Gefahr besteht, 
dass der Täter flieht oder weitere Straftaten begeht, wird er in einer geschlossenen Einrichtung 
behandelt (Art. 59 Abs. 3 StGB). 
 
3.3.2 Nach Art. 62 StGB wird der Täter aus dem stationären Vollzug der Massnahme bedingt 
entlassen, sobald sein Zustand es rechtfertigt, dass ihm Gelegenheit gegeben wird, sich in der 
Freiheit zu bewähren (Abs. 1). Bei der bedingten Entlassung aus einer Massnahme nach 
Art. 59 StGB beträgt die Probezeit ein bis fünf Jahre, bei der bedingten Entlassung aus einer 
Massnahme nach den Artikeln 60 und 61 StGB ein bis drei Jahre (Abs. 2). Der bedingt Entlas-
sene kann verpflichtet werden, sich während der Probezeit ambulant behandeln zu lassen und 
die Vollzugsbehörde kann für die Dauer der Probezeit Bewährungshilfe anordnen und Weisun-
gen erteilen (Abs. 3). 
 
3.3.3 Ausschlaggebend für den Entscheid über die bedingte Entlassung ist nach Art. 62 
Abs. 1 StGB der Zustand des Täters. Dieser muss es rechtfertigen, dass ihm Gelegenheit gege-
ben wird, sich in der Freiheit zu bewähren. Massstab für die Beurteilung der Möglichkeit einer 
bedingten Entlassung ist damit die Frage, ob die Gefahr weiterer strafbarer Handlungen 
besteht. Neben der Beurteilung des aktuellen psychischen Gesundheitszustands ist dabei ins-
besondere die Frage von Bedeutung, wie sich die Situation des Internierten in Freiheit präsen-
tieren würde. Besonders zu beachten sind auch die Modalitäten der bedingten Entlassung, d.h. 
die spezialpräventiven Wirkungen der Bewährungshilfe, der Weisungen oder der Verpflichtung 
zu einer ambulanten Behandlung. Gesichtspunkte wie ordentliche Wohnverhältnisse, geregelte 
Tagesstruktur, allfällige Nachbetreuung, finanziell gesicherter Lebensunterhalt und dergleichen 
haben für die Prognose einen grossen Stellenwert (vgl. dazu HEER, a.a.O., Art. 62 N 24, 
m.w.H.; NORBERT NEDOPIL/JÜRGEN LEO MÜLLER, Forensische Psychiatrie, 4. Auflage, Stuttgart 
2012, S. 187). 
 
3.3.4 Die konkreten Anforderungen an die Entlassungsprognose sollen dabei nicht allzu 
streng sein (vgl. wiederum HEER, a.a.O., Art. 62 N 25): Dem Betroffenen soll Gelegenheit zur 

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Bewährung gegeben werden können. Es geht nicht darum, dass zukünftige Straftaten nach 
menschlichem Ermessen ausgeschlossen werden können. Vielmehr muss es genügen, wenn 
vertretbar die Prognose gestellt werden kann, dass es in Zukunft zu keinen Straftaten mehr 
kommen wird. Erprobt werden soll das Verhalten des Betroffenen in spezifischen Erlebens- und 
Verhaltensbereichen, die den Hintergrund der früheren Delinquenz bildeten. Ergeben sich Hin-
weise auf einen Rückfall in alte Verhaltensweisen, fällt eine bedingte Entlassung ausser 
Betracht und bereits gewährte Lockerungen müssen zurückgenommen werden (vgl. wiederum 
HEER, a.a.O., Art. 62 N 26 mit Hinweis). 
 
3.3.5 Zu trennen ist bei der Prognose zwischen medizinischen Aspekten und dem Gesichts-
punkt der öffentlichen Sicherheit. Entscheidend ist allein letzterer. Es kommt nicht darauf an, ob 
der Betroffene geheilt oder mindestens seine schwere psychische Störung als Folge der Mass-
nahme weithin verschwunden oder abgeschwächt wurde. Auch wenn die psychische Störung 
weiterbesteht, die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Delinquenz jedoch gering ist, fällt eine 
bedingte Entlassung in Betracht. Umgekehrt gilt aber auch, dass selbst bei Therapieerfolgen 
(wenn die Therapie "anschlägt") eine bedingte Entlassung solange noch nicht in Frage kommt, 
als die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Delinquenz noch nicht ganz erheblich herabgesetzt 
werden konnte (vgl. wiederum HEER, a.a.O., Art. 62 N 22 f.). 
 
4. Der Vollzug der Massnahmen hat sich nach den konkreten Bedürfnissen im Einzelfall 
zu richten (Art. 90 ff. StGB) und kann sehr unterschiedlich ausgestaltet sein (so lässt Art. 90 
Abs. 2bis StGB den Vollzug von stationären Massnahmen auch in einem Wohn- und Arbeits-
externat zu). Voraussetzung dafür ist, dass begründete Aussicht besteht, dass dies entschei-
dend dazu beiträgt, den Zweck der Massnahme zu erreichen und dass keine Gefahr besteht, 
dass der Eingewiesene flieht oder weitere Straftaten begeht. Art. 77a Abs. 2 und 3 StGB gelten 
sinngemäss (Art. 90 Abs. 2bis StGB). Im Arbeitsexternat arbeitet der Eingewiesene ausserhalb 
der Anstalt und verbringt die Ruhe- und Freizeit in der Anstalt (Art. 77a Abs. 2 StGB). Bewährt 
sich der Gefangene (bzw. der Eingewiesene) im Arbeitsexternat, so erfolgt der weitere Vollzug 
in Form des Wohn- und Arbeitsexternats. Dabei wohnt und arbeitet der Gefangene (Eingewie-
sene) ausserhalb der Anstalt, untersteht aber weiterhin der Strafvollzugsbehörde (Art. 77a 
Abs. 3 StGB). Der Gesetzgeber bringt in Art. 90 StGB zum Ausdruck, dass die berufliche und 
soziale Eigenständigkeit der psychisch kranken Straftäter zu erhalten oder zu fördern ist, damit 
sich der Betroffene nach Beendigung der Behandlung im Leben draussen zurecht finden kann. 
Demgemäss gehören Freizeit- und Beschäftigungsmöglichkeiten in den spezialisierten Kliniken 
mit forensischen Abteilungen zum Konzept. Therapeutische Institutionen sind nach einem 
Stufensystem organisiert. Den Patienten wird eine zunehmende Zahl von Privilegien gewährt, 
es kann zu einer Verlegung aus Stationen mit vielen Restriktionen in solche mit mehr Freizügig-
keit kommen, wo unter Umständen auch Urlaub gewährt werden kann. Privilegien und Locke-
rungen dienen der Motivation des Betroffenen, sie stellen eine Belohnung dar für Wohlverhalten 
und Therapiebereitschaft. Daneben kommt ihnen auch die Bedeutung einer Therapie insofern 
zu, als der Umgang mit grösserer Bewegungsfreiheit und der Kontakt mit anderen geübt 
werden kann. Schliesslich lassen sich auch Rückschlüsse auf den Zustand des Betroffenen 
daraus ziehen, wie er seine Freiheit nutzt. Art. 90 StGB bezieht sich auf Lockerungen während 
des stationären Verlaufs einer Behandlung. Gemäss Art. 90 Abs. 2 StGB wird zu Beginn des 

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Vollzugs der Massnahme zusammen mit dem Eingewiesenen oder seinem gesetzlichen Ver-
treter ein Vollzugsplan erstellt. Dieser enthält namentlich Angaben über die Behandlung der 
psychischen Störung, der Abhängigkeit oder der Entwicklungsstörung des Eingewiesenen 
sowie zur Vermeidung von Drittgefährdung. Bestandteil einer Therapie ist die schrittweise 
konkrete Wiedereingliederung des Betroffenen in die Gesellschaft. Dabei sollen die in der 
Therapie erlernten Verhaltensmuster unter Beobachtung und Kontrolle in die Tat umgesetzt 
werden können. Wenn Persönlichkeitsmerkmale des Straftäters das Delinquieren förderten, 
liegt der einzige "Tatbeweis" für eine verringerte Gefährlichkeit darin, dass sich der Verurteilte in 
jeder Vollzugsstufe, mit jeweils grösseren Freiräumen, korrekt verhält und insbesondere 
deliktfrei bleibt. Von daher wird eine bedingte Entlassung in aller Regel auch davon abhängen 
müssen, dass die einzelnen Vollzugsstufen durchlaufen wurden (inkl. Arbeits- und Wohnex-
ternat). 
 
5.1 Beim Beschwerdeführer wurde im Rahmen der Begutachtung vom 15. Oktober 2015 
eine paranoide Schizophrenie mit chronischem Verlauf (ICD-10 F 20.00 oder 20.01) diagnosti-
ziert. Ergänzend diagnostizierte die Gutachterin eine Abhängigkeit von Cannabinoiden (ICD-10 
F 12.2) sowie Störungen durch multiplen Substanzgebrauch (ICD-10 F 19.1). Ferner wurden 
akzentuierte dissoziale Züge (ICD-10 Z 73.1) festgestellt. Diese Diagnosen bestätigten auch die 
behandelnden Ärzte im Therapieverlaufsbericht vom 16. November 2016. 
 
5.2 Zum Rückfallrisiko und der Prognose wurde im Therapieverlaufsbericht vom 16. No-
vember 2016 ausgeführt, dass die Risikoevaluation im Wesentlichen eine gravierende seelische 
Störung beziehungsweise die persistierende psychotische Symptomatik sowie die damit zusam-
menhängende fehlende Krankheitseinsicht zutage gefördert habe. Ebenfalls von hoher Rele-
vanz sei der ständige Missbrauch von verschiedenen Substanzen (Cannabis, Kokain, Ecstasy, 
LSD), welcher zur weiteren Chronifizierung der bestehenden Symptomatik einer Schizophrenie 
beigetragen habe. Darüber hinaus sei die Umsetzung einer andauernden psychotherapeuti-
schen Betreuung mit geregelter Tagesstruktur aufgrund fehlender Bereitschaft des Beschwer-
deführers bislang nicht gelungen. Durch die bestehenden Einschränkungen sei die Realitäts-
prüfung herabgesetzt, wobei sich eine verminderte Stresstoleranz und eine Neigung zu desola-
tem und desorganisiertem Verhalten retrospektiv feststellen liessen. Seit dem Eintritt habe sich 
der Zustand positiv beeinflussen lassen. Durch die engmaschige Strukturierung und psy-
chiatrisch-psychotherapeutische Betreuung sei es zum Rückgang der Symptomatik gekommen, 
womit der Beschwerdeführer zum Teil auch allmählich eine Krankheits- und Behandlungs-
einsicht entwickelt habe. Die wichtigsten Risikofaktoren würden das Fehlen von realisierbaren 
Plänen und die ungeregelte Wohnsituation darstellen. Aktuell werde das Risiko für erneute 
Gewaltstraftaten, ähnlich denjenigen, wegen denen er verurteilt wurde, als mittel eingeschätzt. 
Gegenüber dem Zeitpunkt der Begutachtung sei das Risiko heute als geringer zu beurteilen. 
 
5.3 Dem Therapieverlaufsbericht ist weiter zu entnehmen, dass eine engmaschige delikti-
sche Arbeit immer noch nur oberflächlich und knapp möglich sei, wobei der Beschwerdeführer 
nur zum Teil Einsicht zeige und die Delikte weiterhin überwiegend bagatellisiere. Andererseits 
sei er heutzutage in der Lage, seine Befindlichkeit retrospektiv mit seinem Zustand beim Eintritt 
zu vergleichen. Dies führe auch zur verbesserten Haltung und Compliance hinsichtlich der 

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Medikation, welche der Beschwerdeführer nun sinnvoll finde. Es liege eine positive Verände-
rung im Vergleich zu aktenanamnetisch verfügbaren Vorberichten vor, in welchen festgehalten 
worden sei, dass der Beschwerdeführer immer dagegen kämpfe. Beim Beschwerdeführer 
bestehe in Bezug auf sein desorganisiertes Verhalten noch eine mangelnde Bereitschaft und 
Motivation, die in Sitzungen geübten Verhaltensansätze auch im Alltag zu implementieren. 
 
6.1 Aus den Akten ergibt sich, dass die therapeutische Behandlung des Beschwerdefüh-
rers zwar erste Erfolge bewirken konnte und der Beschwerdeführer im aktuellen Setting bereits 
über einen längeren Zeitraum regelmässig und gewissenhaft seine Medikamente einnimmt. So 
wird dem Beschwerdeführer im Therapieverlaufsbericht vom 16. November 2016 im Vergleich 
zu seinem früheren als negativ zu beurteilenden Behandlungsverlauf seit dem Eintritt eine posi-
tive Entwicklung attestiert. Es findet einmal wöchentlich eine psychotherapeutische Behandlung 
statt. Diese gestaltete sich zunächst als schwierig, da der Beschwerdeführer anfangs weder wil-
lig noch fähig war, sich mit den therapeutischen Themen zu beschäftigen. Im Laufe der Zeit 
kam es zu einer Verbesserung des Zustands. Trotz dieser Verbesserung ist eine engmaschige 
deliktische Arbeit aber immer noch nur oberflächlich und knapp möglich, da der Beschwerde-
führer nur zum Teil einsichtig ist und die Delikte weiterhin überwiegend bagatellisiert. Anderer-
seits ist er aber heute in der Lage, seine Befindlichkeit retrospektiv mit seinem Zustand beim 
Eintritt zu vergleichen und seine erreichten Fortschritte festzustellen (Therapieverlaufsbericht 
vom 16. November 2016, S. 6). Die therapeutische Behandlung erscheint damit noch zu wenig 
fortgeschritten, dass von einer vertieften Einsicht in die Störungsproblematik und einer Delikts-
aufarbeitung ausgegangen werden kann. Vielmehr erscheint aufgrund der Chronifizierung der 
genannten Problematik eine weitere Behandlung im stationären Rahmen erforderlich, um eine 
weitere Verbesserung des Zustands zu erreichen.  
 
6.2 Weiter ist zu berücksichtigen, dass beim Beschwerdeführer eine sogenannte Komorbi-
dität vorliegt (Schizophrenie und Abhängigkeit von Cannabinoiden sowie schädlicher Gebrauch 
von anderen psychotropen Substanzen). Schizophrene, die an einer Komorbidität mit Substanz-
missbrauch oder an einer Komorbidität mit einer antisozialen Persönlichkeitsstörung leiden, be-
gehen häufiger Delikte und insbesondere Gewaltdelikte als die Gesamtgruppe dieser Patienten 
(vgl. NEDOPIL/MÜLLER, a.a.O., S. 184). Daher ist bei einer bedingten Entlassung zur Verringe-
rung der Rückfallgefahr essentiell, dass der Beschwerdeführer keine psychotropen Substanzen 
konsumiert. Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer zuletzt im geschlossenen Vollzug zwar 
kein Cannabis mehr konsumiert hatte. Aus dem Therapieverlaufsbericht vom 16. November 
2016 ergibt sich aber, dass am 9. Mai 2016 eine Urinprobe des Beschwerdeführers positiv auf 
THC (Cannabis) getestet wurde, worauf dieser zugab, THC konsumiert zu haben. Die Substanz 
wurde vom Onkel des Beschwerdeführers in die Klinik gebracht, weshalb seitdem diesem 
gegenüber ein Besuchs- und Kontaktverbot besteht. Am 3. November 2016 wurden sodann 
beim Beschwerdeführer bei einer routinemässig durchgeführten Zimmerkontrolle selbst-
geschriebene Rezepte zur Herstellung von Drogen gefunden. Insbesondere bei einer Rückkehr 
in die Umgebung, in welcher der Beschwerdeführer bereits früher Cannabis und andere psy-
chotrope Substanzen konsumiert hatte, besteht die Gefahr, dass dieser erneut Drogen konsu-
mieren könnte, zumal beim Beschwerdeführer – wie erwähnt – nur zum Teil eine Krankheits- 
und Behandlungseinsicht vorhanden ist und bei ihm zu beobachten ist, dass er relativ schnell in 

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alte Verhaltensweisen zurückfallen kann (Therapieverlaufsbericht vom 16. November 2016, 
S. 4). 
 

6.3 Der Beschwerdeführer gibt zwar an, dass er sich eine Arbeit suchen würde und dass 
sowohl sein Vater als auch mehrere Freunde ein eigenes Geschäft hätten, wo er arbeiten 
könnte. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass der Beschwerdeführer im Falle einer sofortigen 
bedingten Entlassung über keine gesicherte Arbeitsstelle verfügen würde und unklar bleibt, wo 
er leben könnte. Ihm schwebt eine offene Wohngruppe oder eine eigene Wohnung vor. Konkre-
te Pläne über eine ambulante Nachbetreuung existieren aber nicht. In Anbetracht der verbrach-
ten Zeit des Beschwerdeführers in einer geschlossenen Anstalt bedarf der Beschwerdeführer 
im Falle einer bedingten Entlassung einer engen Betreuung. Ob das vom Beschwerdeführer 
vorgesehene Umfeld ihn nach seiner bedingten Entlassung derart tragen könnte, dass die 
Wahrscheinlichkeit zukünftiger Delinquenz ganz erheblich herabgesetzt werden könnte, er-
scheint fraglich. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer nach seiner Ent-
lassung aus der fürsorgerischen Unterbringung am 22. Dezember 2014 sich nicht mehr, wie 
von der Klinik geplant, psychiatrisch behandeln liess. 
 
6.4 Unter den gesamten geschilderten Umständen ist daher nicht zu beanstanden, dass 
die Vorinstanzen zum Schluss gekommen sind, dass die Voraussetzungen für die bedingte Ent-
lassung aus der Massnahme noch nicht erfüllt sind. Vielmehr ist die Behandlung weiterzufüh-
ren, verbunden mit schrittweisen Stufenlockerungen mit jeweils grösseren Freiräumen, die der 
Beschwerdeführer zu bestehen haben wird, bevor er bedingt entlassen werden kann. 
 
6.5 Auch eine Verlegung in ein Externat ist in Anbetracht des gegenwärtigen Zustands des 
Beschwerdeführers noch abzulehnen. Der Beschwerdeführer pflegt mit seiner Mutter zwar 
regelmässigen telefonischen Kontakt und sie kommt ihn auch regelmässig in der Klinik besu-
chen. Dem Beschwerdeführer konnten bislang aber noch keine Vollzugsöffnungen ausserhalb 
der Klinik bewilligt werden. Seit dem 10. März 2016 darf der Beschwerdeführer die Ausgangs-
stufe 2 (Gruppenausgang im geschützten Garten) beziehen. Im Stationsalltag konnte sich der 
Beschwerdeführer auch erst im Laufe der Zeit mit Hilfe des jeweiligen diensthabenden Teams 
schrittweise integrieren. Grundsätzlich ist er bestrebt mit jedem auf der Station anständig aus-
zukommen, und mit der Zeit war er in der Lage, die Mitpatienten von sich aus anzusprechen 
und im Kontakt zu bleiben. Längere Gespräche mit den Mitpatienten führt der Beschwerde-
führer indes nicht. In Bezug auf die Arbeitsleistung des Beschwerdeführers ergibt sich aus dem 
Verlaufsbericht, dass der Beschwerdeführer in der Zeit von April 2016 bis September 2016 
noch mehrheitlich die Arbeitstherapie verweigerte. Erst seit dem September 2016 und der 
Bewilligung eines eigenen Arbeitsprojekts (Bau eines Modellflugzeuges) hält der Beschwerde-
führer die Therapiezeiten ein. Daraus erhellt, dass der Beschwerdeführer zwar auch im Um-
gang mit den Mitpatienten und in Bezug auf die Arbeitstherapie Fortschritte gemacht hat. Diese 
erscheinen aber ebenfalls noch nicht als ausreichend, um bereits im jetzigen Zeitpunkt eine 
Verlegung in ein Externat bewilligen zu können. 
 

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7. Zusammenfassend haben die Vorinstanzen somit zu Recht die Anträge des Beschwer-
deführers auf bedingte Entlassung bzw. Versetzung in ein Externat abgewiesen. Die Beschwer-
de ist deshalb abzuweisen. 
 
8. Da die Vorinstanzen, wie dargelegt, zu Recht die bedingte Entlassung und andere Voll-
zugslockerungen verweigert haben, unterliegt der Beschwerdeführer. Demgemäss hat er die 
Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'400.-- zu bezahlen (§ 20 Abs. 3 VPO). Parteikosten-
ersatz fällt ausser Betracht (§ 21 Abs. 1 VPO). 
  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 
   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'400.-- werden dem 

Beschwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 
der Höhe von Fr. 1'400.-- verrechnet. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
 
Präsidentin 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber