# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 806350b5-33db-548b-b6ef-f5d6ef78dacf
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.11.2008 D-7236/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-7236-2008_2008-11-24.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-7236/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 4 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Thomas Wespi, 
mit Zustimmung von Richter Maurice Brodard;
Gerichtsschreiberin Regula Frey.

A._______, geboren B._______,
alias A._______, geboren C._______, Kamerun,
D._______,
Beschwerdeführerin,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Asyl und Wegweisung (Flughafenverfahren); Verfügung 
des BFM vom 7. November 2008 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-7236/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  die  Beschwerdeführerin  gemäss  eigenen  Angaben  ihr  Heimat-
land Kamerun am 22. Oktober 2008 auf dem Luftweg verliess und glei-
chentags im Flughafen E._______ eintraf, wo sie am folgenden Tag um 
Asyl  ersuchte  und  sich  mit  ihr  nicht  zustehenden  Identitätspapieren 
auswies,

dass das BFM der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 23. Oktober 
2008 die Einreise in die Schweiz vorläufig verweigerte und ihr für die 
Dauer des Asylverfahrens, längstens für  60 Tage, den Transitbereich 
des Flughafens E._______ als Aufenthaltsort zuwies,

dass das BFM die Beschwerdeführerin am 25. Oktober 2008 im Flug-
hafen E._______ summarisch und gleichenorts am 30. Oktober 2008 
einlässlich zu den Gründen ihres Asylgesuchs befragte,

dass die Beschwerdeführerin im Rahmen der beiden Befragungen zur 
Begründung ihres Asylgesuchs im Wesentlichen geltend machte, am 
20. Mai 2008 seien sie sowie Angestellte und Kunden ihres Restau-
rants  in  F._______  von  Polizisten  entführt  und  an  einen  ihr 
unbekannten Ort gebracht worden,

dass sie als Grund für die Entführung das frühere politische Engage-
ment ihres Vaters bei der G._______ und den auf den 20. Mai 2008 
geplanten  Marsch,  bei  welchem  er  sich  habe  beteiligen  wollen, 
vermute, denn sie selbst habe mit niemandem Probleme gehabt,

dass  man sie  und  die  weiteren  Geiseln  in  einem verlassenen  Haus 
festgehalten habe, wobei sie und weitere junge Frauen von den Gei-
selnehmern mehrmals vergewaltigt worden seien,

dass sie ihre Schwangerschaft erst spät bemerkt habe und nicht wis-
se, wer der Vater des ungeborenen Kindes sei, 

dass eines Tages ein Auto vorgefahren und sie vom Wächter zum Ein-
steigen  aufgefordert  worden  sei,  worauf  sie  der  unbekannte  Fahrer 
nach einer siebenstündigen Autofahrt in einem Haus in einem ihr un-
bekannten Ort in Sicherheit gebracht habe,

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dass der unbekannte Retter seine Identität nicht habe bekannt geben 
wollen und ihr erklärt habe, dies sei nicht wichtig, Hauptsache sei, sie 
sei am Leben,

dass er ihr nach ungefähr einem Monat erklärt habe, er werde ihr zur 
Flucht  nach  H._______  verhelfen,  sie  habe  sich  lediglich  an  seine 
Anweisungen zu halten,

dass er ihr erklärt habe, der Transit durch die Schweiz würde schwierig 
sein,  aber  falls  sie  es  bis  nach  H._______  schaffe,  sie  dort  eine 
Kontaktperson haben werde, welche ihr helfen werde,

dass  sie,  falls  sie  in  der  Schweiz  Probleme  haben  sollte,  dort  ihre 
Probleme schildern solle und man ihr dort, falls sie Glück hätte, helfen 
würde,

dass  das  BFM mit  Verfügung vom 7. November  2008 -  eröffnet  am 
gleichen  Tag -  feststellte,  die  Beschwerdeführerin  erfülle  die  Flücht-
lingseigenschaft nicht, ihr Asylgesuch ablehnte, sie aus dem Transitbe-
reich des Flughafens Zürich wegwies und sie - unter Androhung vom 
Zwangsmassnahmen im Unterlassungsfall - aufforderte, denselben am 
Tag nach Eintritt der Rechtskraft der Verfügung zu verlassen, und den 
Kanton Zürich mit dem Vollzug der Wegweisung beauftragte,

dass das BFM in seinem Entscheid festhielt,  die  Vorbringen der Be-
schwerdeführerin hielten den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit ge-
mäss Art. 7 AsylG nicht stand, so dass deren Asylrelevanz nicht ge-
prüft werden müsse,

dass das BFM zur näheren Begründung der festgestellten Unglaubhaf-
tigkeit der Asylvorbringen anführte, die Vorbringen der Beschwerdefüh-
rerin seien widersprüchlich, nicht nachvollziehbar und unsubstanziiert, 
so habe sie beispielsweise anlässlich der Befragung durch die Flugha-
fenpolizei vorgebracht, sie sei von Polizisten entführt, festgehalten und 
vergewaltigt  worden,  indessen  anlässlich  der  Befragung  durch  das 
BFM erklärt, sie sei von Polizisten entführt und von Wächtern bewacht 
worden, welche die weiblichen Gefangenen vergewaltigt hätten, 

dass sie auf Vorhalt  dieses Widerspruches lediglich erklärt  habe, sie 
habe ausgesagt,  von den Wächtern vergewaltigt  worden zu sein und 
die Polizei habe nicht so viel Zeit mit den Gefangenen verbracht, 

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dass diese Antwort den entstandenen Widerspruch in keiner Weise zu 
entkräften vermöge,

dass sie einerseits erklärt habe, ihre Identitätskarte befinde sich bei ihr 
Zuhause, und andererseits angegeben habe,  der Onkel  habe sie ihr 
weggenommen, worauf  sie auf  Vorhalt  dieses Widerspruchs angege-
ben habe, sie habe nie erwähnt, der Onkel habe ihr die Identitätskarte 
weggenommen,

dass auch diese Antwort keine Erklärung für den entstandenen Wider-
spruch beinhalten und die Beschwerdeführerin mehrfach sinngemäss 
einfach eine der bereits getätigten Aussagen wiederhole,

dass auch ihre Schilderungen bezüglich der Leerung des Eimers, der 
als  Toilette  gedient  habe,  widersprüchlich ausgefallen seien und das 
BFM ihre diesbezügliche Erklärung ebenfalls als ungeeignet erachte, 
den festgestellten Widerspruch in ihren Schilderungen zu entkräften,

dass sie weiter nicht in der Lage sei zu erklären, weshalb sie von der 
Polizei unter solch grossem Aufwand festgehalten, jedoch nie befragt 
worden sei, und ebensowenig habe erklären können, weshalb sie und 
ihr  Vater  über  Jahre  hinweg  unbehelligt  hätten  leben  können,  sich 
dann aber am 20. Mai 2008 alles geändert haben soll,

dass das BFM die Schilderungen bezüglich der Umstände zur Entfüh-
rung in ihrem Restaurant als unlogisch qualifizierte und festhielt, ins-
gesamt  seien  die  Vorbringen  der  Beschwerdeführerin  generell  äus-
serst  stereotyp vorgetragen worden und würden somit  den Eindruck 
erwecken, sie seien auswendig gelernt worden, 

dass sie zudem nicht in der Lage gewesen sei, auf konkretes, teilweise 
mehrmaliges Nachfragen hin,  Vorgebrachtes detailliert  und aussage-
kräftig zu beschreiben, ihre diesbezüglichen Aussagen seien äusserst 
dürftig ausgefallen und sie sei häufig von der konkret gestellten Frage 
abgewichen,

dass der Wegweisungsvollzug durchführbar sei,

dass für den weiteren Inhalt der Verfügung auf die Akten zu verweisen 
ist,

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dass  die  Beschwerdeführerin  mit  englischsprachiger  Eingabe  vom 
14. November 2008 (Eingangsstempel Flughafenpolizei) gegen diesen 
Entscheid  beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  erhob  und 
dabei beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben, die 
Flüchtlingseigenschaft  anzuerkennen  und  Asyl  zu  gewähren,  zudem 
sei festzustellen, dass der Vollzug der Wegweisung unzulässig, unzu-
mutbar und unmöglich sei, sowie die vorläufige Aufnahme anzuordnen,

dass sie in  verfahrensrechtlicher Hinsicht  um Gewährung der  unent-
geltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG sowie um 
Verzicht  auf  die  Erhebung eines  Kostenvorschusses ersuchte,  even-
tualiter sei die aufschiebende Wirkung wiederherzustellen und die zu-
ständige  Behörde  vorsorglich  anzuweisen,  die  Kontaktaufnahme  mit 
den Behörden des Heimat- oder Herkunftstaates sowie jegliche Daten-
weitergabe an dieselben zu unterlassen, eventuell  sei  bei  bereits er-
folgter Datenweitergabe die beschwerdeführende Person darüber in ei-
ner separaten Verfügung zu informieren,

und zieht in Erwägung,

dass nach Einsicht in die Akten auf die Beschwerde - unter Vorbehalt 
der sogleich folgenden Erwägungen - einzutreten und diese in Anwen-
dung  des  Asylgesetzes  vom 26. Juni  1998  (AsylG,  SR 142.31),  der 
Asylverordnung 1  vom  11. August 1999  über  Verfahrensfragen 
(AsylV 1, SR 142.311), des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), des Bundesge-
setzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht  (VGG, 
SR 173.32), des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundes-
gericht  (BGG,  SR 173.110),  des  Bundesgesetzes  vom  16. Dezem-
ber 2005  über  die  Ausländerinnen  und  Ausländer  (AuG,  SR 142.20) 
und des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-
schädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE, 
SR 173.320.2) zu beurteilen ist,

dass  die  Beschwerdeschrift  in  Englisch  und  somit  nicht  in  einer 
schweizerischen Amtssprache abgefasst ist und sie auch keine Unter-
schrift  aufweist,  weshalb  sie  grundsätzlich zur  Beschwerdeverbesse-
rung zurückzuweisen wäre,

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dass hierauf indessen aus prozessökonomischen Gründen zu verzich-
ten ist, da der Inhalt der Eingabe ohne Einschränkungen oder erhebli-
chen Mehraufwand eruierbar ist und darüber aufgrund der Aktenlage 
ohne  weiteres  befunden  werden  kann  und  die  handschriftliche  Be-
schwerdebegründung  der  Beschwerdeführerin  zugeordnet  werden 
kann,

dass der Beschwerde grundsätzlich aufschiebende Wirkung zukommt 
(Art. 42 und  Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 55 Abs. 1 VwVG) und die Vorins-
tanz in der angefochtenen Verfügung einer allfälligen Beschwerde die 
aufschiebende Wirkung nicht entzogen hat (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 55 
Abs. 2 VwVG),

dass daher auf das Rechtsbegehren, die aufschiebende Wirkung sei 
wiederherzustellen, mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten 
ist,

dass  vorliegend  das  Asylgesuch  der  Beschwerdeführerin  vom  BFM 
nach materieller  Prüfung in  Anwendung von Art.  7  AsylG abgelehnt 
wurde,

dass die Schweiz Flüchtlingen unter Vorbehalt von Ausschlussgründen 
auf Gesuch hin Asyl gewährt (vgl. Art. 2 Abs. 1 und Art. 49 AsylG),

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaub-
haft gemacht werden muss (Art. 7 Abs. 1 AsylG) und jenen Personen 
zukommt,  welche in  ihrem Heimatstaat  oder im Land,  wo sie zuletzt 
wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  Zugehörigkeit  zu 
einer  bestimmten  sozialen  Gruppe  oder  wegen ihrer  politischen  An-
schauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder begründete 
Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 
AsylG),

dass das BFM gemäss Art. 44 Abs. 1 AsylG nach der Ablehnung eines 
Asylgesuchs oder dem Nichteintreten darauf in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz und den Vollzug anordnet, wobei es den Grund-
satz der Familieneinheit zu berücksichtigen hat,

dass  es  gemäss  Art. 44  Abs. 2  AsylG  das  Anwesenheitsverhältnis 
nach den gesetzlichen Bestimmungen über  die vorläufige  Aufnahme 
von Ausländern nach dem AuG regelt, wenn der Vollzug der Wegwei-
sung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist,

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dass die Prüfung der Akten ergibt, dass die Vorinstanz die Anforderun-
gen an Art. 7 AsylG zu Recht als nicht erfüllt erachtete und folgerichtig 
auf eine Prüfung der Asylrelevanz verzichtete, wobei vorab auf die ent-
sprechenden Erwägungen des BFM in der angefochtenen Verfügung 
verwiesen werden kann,

dass sich aus der Beschwerdeschrift keine neuen Erkenntnisse erge-
ben, die zu einer anderen Beurteilung führen könnten, 

dass  in  der  Beschwerde  im  Wesentlichen  der  bereits  aktenkundige 
Sachverhalt wiederholt und die Beschwerdeführerin bezüglich der be-
haupteten Entführung unter anderem anführt, sie sei festgehalten wor-
den, weil die Entführer hätten wissen wollen, wo sich ihr Vater aufhal-
te, 

dass die Beschwerdeführerin gemäss ihren Aussagen zu keinem Zeit-
punkt  während  der  behaupteten  Gefangenschaft  von  den  Polizisten 
befragt worden ist, was jeglicher Logik widerspricht, falls der Grund für 
die  angebliche Entführung  tatsächlich  das  Herausfinden des Aufent-
haltsortes  ihres  Vaters  gewesen  wäre,  weshalb  die  diesbezüglichen 
Ausführungen in der Beschwerde nicht ansatzweise geeignet sind, die 
massiv  erschütterte  Glaubhaftigkeit  wieder  herzustellen,  sondern  im 
Gegenteil die Beurteilung der Vorinstanz bestärkt,

dass weiter nicht nachvollziehbar ist, weshalb die Beschwerdeführerin, 
welche  während  zehn  beziehungsweise  fünfzehn  Jahren  mit  ihrem 
Vater zusammen gelebt haben will, bezüglich der politischen Tätigkeit 
ihres  Vaters  lediglich  dessen  Parteizugehörigkeit  nennen  kann,  ob-
schon zu schliessen ist,  dass ein Vater, welcher seine Tochter sogar 
über seine geplante Teilnahme an einem Marsch anlässlich einer poli-
tischen Veranstaltung informiert, auch über weitere seiner politischen 
Aktivitäten informieren würde beziehungsweise informiert  hätte,  wes-
halb  die  diesbezügliche Unkenntnis  der  Beschwerdeführerin  sich als 
weiteres Element in die Reihe der festgestellten Unstimmigkeiten ein-
fügt,

dass in der Beschwerde insgesamt an der Richtigkeit der gemachten 
Aussagen festgehalten wird und teilweise mit nachträglich angepass-
ten  Darstellungen  erfolglos  versucht  wird,  die  Vorbringen  in  einem 
glaubhafteren Licht erscheinen zu lassen,

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dass zudem wiederholt angeführt wird, in Kamerun würden Frauen ge-
steinigt,  welche  -  selbst  nach  einer  Vergewaltigung  -  ungewollt 
schwanger geworden sind,

dass  aufgrund  der  Akten  insgesamt  von  konstruierten  Ge-
suchsvorbringen auszugehen ist, weshalb die von der Beschwerdefüh-
rerin  befürchtete  Tötung  durch  Steinigung  wegen  einer  ungewollten 
Schwangerschaft als Schutzbehauptung zu werten ist,  

dass  überdies  ergänzend festzuhalten  ist,  dass  gemäss gesicherten 
Erkenntnissen  des  Bundesverwaltungsgerichts  die  Vergewaltigung  in 
Kamerun einen gesetzlichen Straftatbestand darstellt, und ausserdem 
alleinstehende beziehungsweise alleinerziehende Frauen in der heuti-
gen Zeit in Kamerun keine Ausnahme mehr bilden, 

dass  die  weiteren  Ausführungen  in  der  Beschwerde  nicht  geeignet 
sind,  zu  einer  anderen  Betrachtungsweise  zu  führen,  weshalb  nicht 
weiter darauf einzugehen ist,

dass es der Beschwerdeführerin damit nicht gelingt, die Flüchtlingsei-
genschaft  nachzuweisen oder  zumindest  glaubhaft  zu machen,  wes-
halb die Abweisung ihres Asylgesuches zu bestätigen ist, 

dass die Anordnung der Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen 
Bestimmungen steht und zu bestätigen ist (vgl.  Art. 44 Abs. 1 AsylG; 
Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2001 Nr. 21),

dass bei dieser Sachlage zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem 
Vollzug der Wegweisung entgegenstehen, da die Vorinstanz eine vor-
läufige Aufnahme von Ausländern anzuordnen hat,  wenn der Vollzug 
der Wegweisung als unzulässig, unzumutbar oder unmöglich zu erken-
nen ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 AuG), 

dass aufgrund der Akten im Falle der Beschwerdeführerin keine Grün-
de ersichtlich sind, die in rechtserheblicher Weise gegen den vom BFM 
angeordneten Vollzug der Wegweisung sprechen,  mithin von der Zu-
lässigkeit,  Zumutbarkeit  und  Möglichkeit  des  Wegweisungsvollzuges 
auszugehen ist (vgl. Art. 83 Abs. 2 - 4 AuG), 

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  in  Beachtung  der  massgeblichen 
völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da der Be-

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schwerdeführerin keine Hinweise auf Verfolgung darzulegen vermoch-
te  und  auch  keine  glaubhaften  Anhaltspunkte  für  eine  menschen-
rechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 3 der Europäischen Men-
schenrechtskonvention vom 4. November 1950 (EMRK, SR 0.101) er-
sichtlich sind,

dass alleine die allgemeine Lage in Kamerun nicht gegen den Wegwei-
sungsvollzug spricht, 

dass  keine  individuellen  Gründe  gegen  die  Zumutbarkeit  des  Weg-
weisungsvollzuges der jungen Beschwerdeführerin, welche über eine 
umfangreiche Schulbildung verfügt, ein eigenes Restaurant geführt hat 
und über ein soziales Beziehungsnetz (Freundinnen und Freund) ver-
fügt, sprechen, 

dass letztlich auch von der Möglichkeit des Wegweisungsvollzugs aus-
zugehen  ist,  da  die  Beschwerdeführerin  verpflichtet  ist,  bei  der  Be-
schaffung von Reisepapieren mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG), 

dass  unter  diesen  Umständen  die  Anordnung  einer  vorläufigen  Auf-
nahme ausser Betracht fällt, womit der Wegweisungsvollzug zu Recht 
angeordnet wurde, 

dass die Beschwerdeführerin  in  ihrer  Rechtsmitteleingabe beantragt, 
die Vollzugsbehörde sei vorsorglich anzuweisen, die Kontaktaufnahme 
mit dem Heimat- oder Herkunftsstaat sowie jeglichen Datentransfer zu 
unterlassen, 

dass mit vorliegendem Urteil die Beschwerde abgewiesen wird und da-
mit das Beschwerdeverfahren abgeschlossen ist, weshalb sich der An-
trag auf Anordnung vorsorglicher Massnahmen - solche sind ohnehin 
nur  für  die  Dauer  des  Beschwerdeverfahrens  wirksam  -  als  gegen-
standslos erweist, 

dass im Übrigen aus den dem Gericht vorliegenden Akten nicht her-
vorgeht, die Vorinstanz habe der Beschwerdeführerin betreffende Da-
ten an den Heimatstaat weitergegeben, weshalb auf das Eventualbe-
gehren, es sei bei bereits erfolgter Datenweitergabe der Beschwerde-
führerin darüber in einer separaten Verfügung zu informieren, mangels 
Rechtsschutzinteresses im Rahmen dieses Verfahrens nicht einzutre-
ten ist, 

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dass es der Beschwerdeführerin demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist,

dass das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschus-
ses  mit  vorliegendem  Entscheid  in  der  Hauptsache  gegenstandslos 
wird, 

dass das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um Gewährung der un-
entgeltlichen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen 
ist, da die Begehren - wie sich aus den vorliegenden Erwägungen er-
gibt - als aussichtslos zu bezeichnen waren, weshalb die kumulativen 
Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege 
nicht erfüllt sind, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  der  Beschwerdeführerin  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 und 5 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird ab-
gewiesen. 

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  der  Beschwerdeführerin 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die  Beschwerdeführerin  durch  Vermittlung  der  Flughafenpolizei 
E._______ (Einschreiben, Beilage: Einzahlungsschein)

- das BFM, OPC, zu den Akten Ref.-Nr. N _______ (per Telefax)
- die  Flughafenpolizei  E._______,  Grenzpolizeiliche 

Massnahmen/Asyl  (per  Telefax;  mit  der  Bitte  um  Eröffnung  des 
Urteils  an  die  Beschwerdeführerin  und  um  Zustellung  der 
beiliegenden  Empfangsbestätigung  an  das  Bundesverwaltungs-
gericht) 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Thomas Wespi Regula Frey

Versand: 

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