# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** da9e1810-d59c-521e-bef0-f37b393cd85c
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-10-18
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Strafrecht 18.10.2021 470 2021 165 (470 21 165)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_004_470-2021-165_2021-10-18.pdf

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Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 

18. Oktober 2021 (470 21 165) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Strafprozessrecht 

 

 

Nichtanhandnahme des Verfahrens 

 

 

Besetzung Präsident Dieter Eglin, Richter Stephan Gass (Ref.), Richterin  

Helena Hess; Gerichtsschreiber Dominik Haffter 

 

 

Parteien A.____, 

vertreten durch Advokat Dr. Caspar Zellweger,  

Elisabethenstrasse 2, Postfach 130, 4010 Basel,  

Beschwerdeführerin 

  

gegen 

 

 Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft,  

Allgemeine Hauptabteilung,  

Grenzacherstrasse 8, Postfach, 4132 Muttenz,  

Beschwerdegegnerin 

 

B.____,  

Beschuldigter 

 

C.____,  

vertreten durch Advokat Gabriel Giess,  

Oberwilerstrasse 3, 4123 Allschwil,  

Beschuldigter 

 

D.____,  

vertreten durch Advokat Gabriel Giess,  

Oberwilerstrasse 3, 4123 Allschwil,  

Beschuldigter 

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Gegenstand Nichtanhandnahme des Verfahrens 

Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung  

der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft vom 17. Juni 2021 

 

 

 

 

 

A. Mit Verfügung vom 17. Juni 2021 nahm die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft das 

Verfahren gegen B.____, C.____ sowie D.____ wegen Betrugs in Anwendung von Art. 310 

Abs. 1 lit. a StPO nicht anhand und auferlegte die Verfahrenskosten der Staatskasse.  

 

Auf die Begründung dieser Nichtanhandnahmeverfügung sowie der nachfolgenden Eingaben der 

Parteien wird, soweit erforderlich, im Rahmen der Erwägungen des vorliegenden Beschlusses 

eingegangen. 

 

B. Gegen obgenannte Nichtanhandnahmeverfügung erhob A.____, vertreten durch 

Advokat Dr. Caspar Zellweger, mit Eingabe vom 5. Juli 2021 Beschwerde beim Kantonsgericht 

Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, und beantragte, es sei die Nichtanhandnahmeverfügung 

aufzuheben und die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft anzuweisen, Anklage gegen die Be-

schuldigten wegen Betrugs und allen weiteren in Frage kommenden Straftatbeständen zu erhe-

ben, eventualiter weitere Untersuchungshandlungen durchzuführen, alles unter o/e-Kostenfolge 

zu Lasten der Beschwerdegegner, eventualiter zu Lasten des Staates. Ferner begehrte die Be-

schwerdeführerin, es seien die Akten des Verfahrens X.____ der Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, die Akten des Verfahrens Y.____ des 

Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft Ost sowie die Akten des Verfahrens Z.____ des Zivilkreisge-

richts Basel-Landschaft West beizuziehen und amtliche Erkundigungen beim Amt für Umwelt und 

Energie, Abteilung Deponien und Altlasten, sowie beim Kantonstierarzt einzuholen.  

 

C. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft begehrte mit Stellungnahme vom 15. Juli 2021 

die Abweisung der Beschwerde unter o/e-Kostenfolge.  

 

D. Mit Stellungnahme vom 19. Juli 2021 stellten die Beschuldigten C.____ und D.____, 

beide vertreten durch Advokat Gabriel Giess, die Anträge, es sei die Beschwerde abzuweisen, 

unter o/e-Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin. Ferner sei ihnen das Replikrecht zu 

allfälligen Stellungnahmen einzuräumen.  

 

E. Der verfahrensleitende Präsident der strafrechtlichen Abteilung des Kantonsgerichts Ba-

sel-Landschaft stellte mit Verfügung vom 26. Juli 2021 fest, dass der Beschuldigte B.____ innert 

Frist keine Stellungnahme eingereicht hat.  

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F. Die Beschwerdeführerin hielt mit replizierender Stellungnahme vom 6. August 2021 an 

ihren mit Beschwerde vom 5. Juli 2021 gestellten Rechtsbegehren fest.  

 

G. Mit Eingabe vom 19. August 2021 nahm die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft dup-

lizierend Stellung.  

 

H. Die Beschuldigten C.____ und D.____ reichten mit Eingabe vom 24. August 2021 ihre 

duplizierende Stellungnahme ein.  

 

I. Mit Verfügung vom 1. September 2021 stellte der verfahrensleitende Präsident der Ab-

teilung Strafrecht des Kantonsgerichts Basel-Landschaft fest, dass der Beschuldigte B.____ in-

nert Frist keine duplizierende Stellungnahme eingereicht hat. Ausserdem wies er die Beweisbe-

gehren der Beschwerdeführerin, es seien die Akten des Verfahrens X.____ der Abteilung Verfas-

sungs- und Verwaltungsrecht des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, die Akten des Verfahrens 

Y.____ des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft Ost sowie die Akten des Verfahrens Z.____ des 

Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft West beizuziehen und amtliche Erkundigungen beim Amt für 

Umwelt und Energie, Abteilung Deponien und Altlasten, sowie beim Kantonstierarzt einzuholen, 

ab.  

 

 

Erwägungen 

1. Formelles 

Gegen eine Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft kann innert zehn Tagen bei der 

Dreierkammer der Abteilung Strafrecht des Kantonsgerichts Basel-Landschaft schriftlich und be-

gründet Beschwerde erhoben werden (Art. 310 Abs. 2 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 der Schweizerischen 

Strafprozessordnung, StPO, SR 312.0; Art. 396 Abs. 1 StPO und § 15 Abs. 2 des Einführungs-

gesetzes zur Schweizerischen Strafprozessordnung, EG StPO, SGS 250). Zur Beschwerde legi-

timiert sind die Parteien, sofern sie ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder 

Änderung des angefochtenen Entscheides haben, mithin durch die Nichtanhandnahmeverfügung 

beschwert sind (Art. 382 Abs. 1 StPO). In casu ist die Beschwerdeführerin als potentiell geschä-

digte Person und Adressatin der angefochtenen Nichtanhandnahmeverfügung durch diese un-

mittelbar in ihren Rechten betroffen, weshalb sie zur Beschwerde legitimiert ist. Mit Eingabe vom 

5. Juli 2021 wurde die Rechtsmittelfrist gewahrt und die Begründungspflicht wahrgenommen. Da 

somit sämtliche Beschwerdeformalien erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.  

 

2. Materielles 

2.1 Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft stützt ihre Nichtanhandnahmeverfügung vom 

17. Juni 2021 auf Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO und führt zur Begründung aus, die Beschwerdefüh-

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rerin habe mit öffentlich beurkundetem Kaufvertrag vom 31. März 2009 von der Einwohnerge-

meinde E.____ das Restaurant F.____ inklusive Umschwung und Nebengebäude (Liegenschaf-

ten Nr.____ und Nr.____ im Grundbuch G.____) zum Preis von Fr. 750'000.-- erworben. Seitens 

der Gemeinde sei der Vertrag durch die Beschuldigten B.____ und C.____ unterzeichnet worden. 

Des Weiteren habe sie Weideland von der Gemeinde E.____ gepachtet (Parzelle Nr.____ im 

Grundbuch G.____). Die Beschwerdeführerin mache nunmehr geltend, dass die Beschuldigten 

in der Ausschreibung der Liegenschaft zum Verkauf falsche Angaben gemacht und dadurch den 

Tatbestand des Betrugs erfüllt hätten. Allerdings seien keine derartigen falschen Angaben er-

sichtlich. Namentlich erweise sich der Hinweis in der Ausschreibung, wonach es sich beim Res-

taurant F.____ um ein bedeutendes Ausflugsziel in der Region mit Weitsicht handle, das in der 

Spezialzone I.____ liege, in welcher nur Bauten zulässig seien, die dem Ausflugsverkehr dienten, 

als korrekt. Insbesondere würden die von der H.____AG durchgeführten Bohrungen nicht in der 

Spezialzone I.____ durchgeführt. Ausserdem sei die Existenz der in der Nähe zum Kaufobjekt 

liegenden Deponie J.____ kein Geheimnis gewesen. Im Zeitpunkt der Ausschreibung der Lie-

genschaft hätten die Beschuldigten nicht voraussehen können, dass die Füllung der Deponie 

allenfalls zu Setzungen führen könnte, was wiederum möglicherweise Schäden an der Liegen-

schaft verursache. Ohnehin handle es sich gemäss dem Gutachten zur Rissbildung an der Lie-

genschaft F.____ vom 19. August 2016 lediglich um eine Vermutung, dass die Ursache der Set-

zung in der Deponie J.____ zu suchen sei, ohne dass eine direkte Kausalität belegt sei. Schliess-

lich mache die Beschwerdeführerin geltend, der Beschuldigte D.____ habe anlässlich der Be-

sichtigung vom 7. und 8. Oktober 2008 falsche Angaben über die Grösse des Pachtlands ge-

macht. Der Beschwerdeführerin wäre es allerdings ohne Weiteres möglich gewesen, die exakte 

Grösse des Pachtlands abzuklären, zumal die Angaben dem Grundbuch zu entnehmen seien. 

Folglich wäre es der Beschwerdeführerin oblegen, die für sie zentralen Informationen vor dem 

Kauf der Liegenschaft selbst zu beschaffen und einschlägige Angaben zu überprüfen, zumal 

sämtliche sie interessierenden Informationen ohne erheblichen Aufwand zugänglich gewesen 

seien. Eine arglistige Täuschung durch die Beschuldigten sei bei dieser Sachlage jedenfalls aus-

zuschliessen, weshalb der Tatbestand des Betrugs eindeutig nicht erfüllt sei.  

 

2.2 Demgegenüber bringt die Beschwerdeführerin mit Beschwerde vom 5. Juli 2021 vor, 

dass in der Ausschreibung der Liegenschaft F.____ das Restaurant, der Reithof sowie die Um-

gebung in den höchsten Tönen gelobt worden seien. Hingegen sei nicht erwähnt worden, dass 

die H.____AG ab 2011 in unmittelbarer Nachbarschaft für die nächsten 15 Jahre einen Werk- 

und Lagerplatz einrichte sowie zwei Bohrstellen betreibe. Die entsprechende Bauetappe sei al-

lerdings bereits geplant und mit der Gemeinde E.____ abgesprochen gewesen. Die drei Beschul-

digten hätten mithin genau gewusst, dass ihnen nur relativ kurze Zeit zur Verfügung stehe, um 

das Restaurant F.____ vor Beginn der Salzbohrungen zu verkaufen. Im Weiteren sei in der Aus-

schreibung nicht erwähnt worden, dass in der unmittelbaren Nähe des Restaurants die Deponie 

J.____ betrieben, im Jahr 2006 geschlossen und sich selbst überlassen worden sei; dabei handle 

es sich nicht um eine allgemein bekannte Tatsache. Schliesslich sei hinsichtlich der Grösse der 

Pachtparzelle zu beachten, dass sich die Beschwerdeführerin vom Beschuldigten D.____ das 

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Hofgut sowie die Pachtparzelle habe zeigen lassen. Auf die anlässlich dieser Besichtigung erhal-

tenen Auskünfte des Beschuldigten D.____, welcher das Projekt bestens gekannt habe, habe sie 

sich verlassen. Zudem gehe es nicht bloss um die Grösse der Parzelle, sondern um deren Eig-

nung zum Gebrauch als Pferdeweide. Der untere Teil der vom Beschuldigten D.____ gezeigten 

Parzelle werde von einem anderen Betrieb mit Pferden benutzt. Die Haltung von Pferden aus 

unterschiedlichen Ställen auf der gleichen Weide sei aufgrund des Risikos der Übertragung von 

Krankheiten verpönt. Im Ergebnis zeige sich, dass die Beschuldigten genau gewusst hätten, dass 

ihr beschönigender Projektbeschrieb in Kombination mit der Tatsache, dass dieser von der Ge-

meinde E.____ stamme, geeignet gewesen sei, bei Interessenten irrtümliche Vorstellungen über 

die angepriesene Idylle hervorzurufen. Dabei hätten die Beschuldigten darauf zählen können, 

dass ihnen als Vertreter der Gemeinde E.____ vertraut werde. Die Beschuldigten hätten deshalb 

zumindest eventualvorsätzlich arglistig getäuscht. Im Übrigen habe die Beschwerdeführerin kei-

neswegs die elementarsten Vorsichtsmassnahmen unterlassen. Im Gegenteil habe sie für den 

Kauf der Liegenschaft eine Hypothek der Bank K.____ erhalten, wobei die Bank das Projekt vor-

gängig geprüft habe. Demnach hätten die Beschuldigten nicht nur die Beschwerdeführerin, son-

dern überdies auch die Bank getäuscht, welche sich bei Kenntnis der tatsächlichen Verhältnisse 

wohl gegen die Finanzierung ausgesprochen hätte.  

 

In ihrer replizierenden Stellungnahme vom 6. August 2021 legt die Beschwerdeführerin ergän-

zend dar, die Stellungnahme der Staatsanwaltschaft erschöpfe sich letztlich in der Behauptung, 

dass der Verkauf der Liegenschaft auf Seiten der Gemeinde zu keiner Bereicherung, und dem-

nach auf Seiten der Beschwerdeführerin zu keinem Vermögensschaden geführt habe. Aufgrund 

der Äusserungen der Bank K.____ im Verfahren vor dem Zivilkreisgericht Basel-Landschaft Ost 

sei allerdings davon auszugehen, dass diese in Kenntnis der ehemaligen Deponie J.____ und 

der Emissionen der H.____AG keine Hypothek gewährt hätte. Hinzu komme, dass sich die Emis-

sionen keineswegs bloss auf die Bohrungen der H.____AG beschränken, zumal die Bohrstatio-

nen auch ausserhalb der Bohrzeiten regelmässig entlüftet würden, was ebenfalls viel Lärm ver-

ursache. Auch übersehe die Staatsanwaltschaft, dass unmittelbar neben der Liegenschaft der 

Beschwerdeführerin die H.____AG einen zentralen Bau- und Installationsplatz eingerichtet hät-

ten, der Tag und Nacht in Betrieb sei und Schwerverkehr nach sich ziehe. Schliesslich sei anzu-

merken, dass ihr Angebot zum Kauf der Liegenschaft den Zuschlag lediglich erhalten habe, weil 

es das Höchstgebot gewesen sei, womit die rein monetären Interessen der Gemeinde und der 

Beschuldigten ohne Weiteres erstellt seien.  

 

2.3 Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft führt mit Stellungnahme vom 15. Juli 2021 aus, 

dass neben der fehlenden arglistigen Täuschung in casu ausserdem die Tatbestandsmerkmale 

der Bereicherung sowie der Vermögensschaden nicht gegeben seien. Namentlich sei der Wert 

der Liegenschaft nicht eingeschränkt, zumal sowohl die Existenz der ehemaligen Deponie als 

auch der Umstand, dass die H.____AG im Gebiet L.____ Bohrungen durchführe, hinlänglich be-

kannt gewesen seien. Hinzu komme, dass die Salzbohrungen aktuell nicht in der Nachbarschaft 

des Restaurants F.____ stattfinden würden. Ohnehin liege der Verkaufspreis der Liegenschaft 

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von Fr. 750'000.-- im handelsüblichen Rahmen für vergleichbare Liegenschaften, wenn nicht so-

gar deutlich darunter. Selbst wenn eine Täuschung und ein Vermögensschaden vorliegen wür-

den, so hätten die Beschuldigten nicht wissen können oder für möglich halten müssen, dass die 

Liegenschaft den Preis von Fr. 750'000.-- nicht wert gewesen sei, zumal dieser nicht überteuert 

erscheine. Somit fehle es in dieser Hinsicht überdies am Vorsatz.  

 

Mit duplizierender Stellungnahme vom 19. August 2021 macht die Staatsanwaltschaft Basel-

Landschaft ergänzend geltend, dass der Umstand, wonach die Bank K.____ angeblich nichts von 

der ehemaligen Deponie J.____ und den Bohrungen der H.____AG gewusst habe, nichts daran 

zu ändern vermöge, dass beide Tatsachen öffentlich bekannt und zugänglich gewesen seien.  

 

2.4 Die Beschuldigten C.____ und D.____ bringen mit Stellungnahme vom 19. Juli 2021 vor, 

dass dem Kauf der Liegenschaft F.____ diverse Besichtigungen durch die Beschwerdeführerin 

sowie der von ihr beigezogenen Sachverständigen vorausgegangen seien. Die ortskundige Be-

schwerdeführerin, die zu einem früheren Zeitpunkt bereits während 15 Jahren einen Hof in 

G.____ geführt habe, sei beim Kauf somit vollumfänglich über das Kaufobjekt, die Spezialzone 

I.____, die Lage sowie den Zustand der Liegenschaft orientiert und mit den örtlichen Gegeben-

heiten vertraut gewesen. Ohnehin sei allgemein bekannt gewesen, dass in der Nähe des Kaufob-

jekts früher eine Deponie betrieben worden sei. Auch würden weder die Liegenschaft F.____ 

noch die Spezialzone I.____ auf der ehemaligen Deponie liegen; mithin sei der Baugrund unbe-

lastet. Die Beschuldigten hätten daher nach Treu und Glauben davon ausgehen dürfen, dass die 

ehemalige Deponie in keiner Weise einen negativen Einfluss auf die Gebrauchstauglichkeit der 

Liegenschaft habe. Jedenfalls sei nicht ersichtlich, dass die Beschuldigten unwahre Angaben ge-

macht hätten. Des Weiteren habe der Beschwerdeführerin aufgrund ihrer Ortskenntnis bekannt 

sein müssen, dass in der Region G.____ und E.____ seit Jahrzehnten Salz abgebaut werde. Im 

Zeitpunkt des Verkaufs der Liegenschaft sei noch nicht bekannt gewesen, ob, wann und wo ge-

nau weitere Bohrungen zur Salzgewinnung stattfinden würden, zumal das entsprechende Bau-

gesuch erst eineinhalb Jahre nach dem Liegenschaftsverkauf eingereicht worden sei. Die Be-

schuldigten hätten die Beschwerdeführerin daher gar nicht über zukünftige Salzbohrungen infor-

mieren können. Selbst wenn sie hätten ahnen können, dass Salzgewinnungen in der Nähe der 

Liegenschaft F.____ möglich seien, hätten die Beschuldigten davon ausgehen dürfen, dass der 

Salzabbau zu keiner Beeinträchtigung des Restaurations- und Reithofbetriebs führe, zumal im 

ursprünglichen geotechnischen Bericht eine relevante Beeinträchtigung ausgeschlossen worden 

sei. Schliesslich sei in Bezug auf die Pachtparzelle zu konstatieren, dass diese auf dem Situati-

onsplan in den Ausschreibungsunterlagen farbig markiert und die Parzellengrösse angegeben 

worden sei. Aufgrund der Planunterlagen sei die Beschwerdeführerin beim Abschluss des Pacht-

vertrags somit über die effektive und korrekte Dimension des Pachtlands informiert gewesen.  

 

Mit duplizierender Stellungnahme vom 24. August 2021 führen die Beschuldigten C.____ und 

D.____ ergänzend aus, dass nach wie vor schleierhaft und von der Beschwerdeführerin auch 

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nicht dargelegt sei, inwiefern die Tatbestandsvoraussetzungen des Betrugs gegeben seien. Mit-

hin könne eine arglistige Täuschung beim besten Willen nicht erkannt werden und der angebliche 

Vermögensschaden lasse sich nicht objektivieren.  

 

2.5 Vorliegend ist die Rechtmässigkeit der Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwalt-

schaft Basel-Landschaft vom 17. Juni 2021 zu prüfen. Gemäss Art. 310 Abs. 1 StPO verfügt die 

Staatsanwaltschaft die Nichtanhandnahme, sobald aufgrund der Strafanzeige oder des Polizei-

rapports feststeht, dass die fraglichen Straftatbestände oder die Prozessvoraussetzungen ein-

deutig nicht erfüllt sind (lit. a), Verfahrenshindernisse bestehen (lit. b) oder aus den in Art. 8 StPO 

genannten Gründen auf eine Strafverfolgung zu verzichten ist (lit. c). Eine Nichtanhandnahme-

verfügung hat zu ergehen, wenn die Staatsanwaltschaft allein aufgrund der Ermittlungsergeb-

nisse oder der Strafanzeige die Untersuchung nicht eröffnet, da die Führung eines Verfahrens 

geradezu aussichtslos erscheint. Mithin kommt die Nichtanhandnahme nur in Frage, wenn keine 

Untersuchungshandlungen vorgenommen werden. Dabei ist der Grundsatz "in dubio pro duriore" 

zu beachten, wonach eine Nichtanhandnahme von der Staatsanwaltschaft einzig dann ausge-

sprochen werden darf, wenn es eindeutig klar erscheint, dass der Sachverhalt nicht strafbar ist 

oder nicht bestraft werden kann (ESTHER OMLIN, Basler Kommentar StPO, 2. Aufl. 2014, Art. 310 

N 6 ff.; NATHAN LANDSHUT/THOMAS BOSSHARD, Zürcher Kommentar StPO, 3. Aufl. 2020, Art. 310 

N 1; NIKLAUS SCHMID/DANIEL JOSITSCH, Praxiskommentar StPO, 3. Aufl. 2018, Art. 310 N 2; 

NIKLAUS SCHMID/DANIEL JOSITSCH, Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, 3. Aufl. 

2017, N 1231).  

 

2.6 Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO verlangt, dass der Verzicht auf die Verfahrenseröffnung nur 

dann erfolgt, wenn die fraglichen Straftatbestände eindeutig nicht erfüllt sind. Die Situation muss 

sich demnach so präsentieren, dass gar nie ein Verdacht hätte angenommen werden dürfen oder 

der Anfangsverdacht vollständig entkräftet worden ist. Mithin darf die Nichtanhandnahme einzig 

verfügt werden, wenn mit Sicherheit feststeht, dass der zur Beurteilung vorliegende Sachverhalt 

unter keinen Straftatbestand fällt. Dies kann beispielsweise bei rein zivilrechtlichen Streitigkeiten 

der Fall sein. Bei blossen Zweifeln, ob ein Straftatbestand vorliegt oder ob der Nachweis strafba-

ren Verhaltens gelingen wird, darf keine Nichtanhandnahme erfolgen, sondern ist die Untersu-

chung zu eröffnen oder der Tatverdacht durch eigene oder polizeiliche Ermittlungen abzuklären 

(NATHAN LANDSHUT/THOMAS BOSSHARD, a.a.O., Art. 310 N 4 f.; ESTHER OMLIN, a.a.O., Art. 310 

N 9; NIKLAUS SCHMID/DANIEL JOSITSCH, Praxiskommentar StPO, a.a.O., Art. 310 N 3). 

 

2.7 Zu prüfen ist die Nichtanhandnahme hinsichtlich des Tatbestands des Betrugs. Gemäss 

Art. 146 Abs. 1 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs (StGB, SR 311.0) macht sich des Betrugs 

strafbar, wer in der Absicht, sich oder einen anderen unrechtmässig zu bereichern, jemanden 

durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen arglistig irreführt oder ihn in einem Irr-

tum arglistig bestärkt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich 

selbst oder einen anderen am Vermögen schädigt. In objektiver Hinsicht besteht der Betrug somit 

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aus den folgenden Tatbestandsmerkmalen: der arglistigen Täuschung, dem Irrtum, der Vermö-

gensdisposition, dem Vermögensschaden, dem Motivationszusammenhang zwischen Täu-

schung und Irrtum sowie Irrtum und Vermögensdisposition sowie schliesslich dem Kausalzusam-

menhang zwischen der Vermögensverfügung und dem Schaden. Arglist ist dann gegeben, wenn 

der Täter ein ganzes Lügengebäude errichtet oder sich besonderer Machenschaften oder Kniffe 

bedient. Bei einfachen falschen Angaben ist das Merkmal erfüllt, wenn deren Überprüfung nicht 

oder nur mit besonderer Mühe möglich oder nicht zumutbar ist, sowie dann, wenn der Täter den 

Getäuschten von der möglichen Überprüfung abhält oder nach den Umständen voraussieht, dass 

dieser die Überprüfung der Angaben aufgrund eines besonderen Vertrauensverhältnisses unter-

lassen werde (STEFAN MAEDER/ MARCEL ALEXANDER NIGGLI, Basler Kommentar StGB, 4. Aufl. 

2019, Art. 146 N 62). Schliesslich setzt der Tatbestand des Betrugs in subjektiver Hinsicht Vor-

satz sowie Bereicherungsabsicht voraus.  

 

2.8 Die Beschwerdeführerin erachtet den Anfangsverdacht hinsichtlich des Tatbestands des 

Betrugs zunächst insofern als erfüllt, als die Beschuldigten in der Ausschreibung der Liegenschaft 

F.____ vom 12. August 2008 das Restaurant, den Reithof sowie die Umgebung in den höchsten 

Tönen gelobt hätten, ohne jedoch über die in der Nähe zum Kaufobjekt liegende, stillgelegte De-

ponie J.____ zu informieren. Diesbezüglich ist zunächst festzustellen, dass die Existenz der still-

gelegten Deponie J.____ keineswegs ein Geheimnis darstellt. Im Gegenteil ist zumindest in den 

Gemeinden G.____ und E.____ allgemein bekannt, dass am betreffenden Standort bis im Jahr 

2005 eine Deponie betrieben worden ist. Angesichts des Umstands, dass die Beschwerdeführerin 

gemäss dem von ihr eingereichten Nutzungskonzept bis im Jahr 2007 während rund 15 Jahren 

einen Reitstall in G.____ betrieben hat, ist zu erwarten, dass die ortskundige Beschwerdeführerin 

Kenntnis von der stillgelegten Deponie hatte. Dessen ungeachtet ist in casu zu konstatieren, dass 

die Deponie in der Zwischenzeit vollständig zugeschüttet worden ist und somit die Aussicht von 

der Liegenschaft der Beschwerdeführerin in keiner Weise beeinträchtigt. Ebenso wenig liegen die 

von der Beschwerdeführerin erworbenen Parzellen auf der stillgelegten Deponie. Vielmehr ist 

dem Kataster der belasteten Standorte des Kantons Basel-Landschaft zu entnehmen, dass es 

sich bei den im Eigentum der Beschwerdeführerin stehenden Parzellen gerade nicht um belaste-

ten Grund handelt. Ferner macht die Beschwerdeführerin geltend, die stillgelegte Deponie habe 

zu Rissbildungen an ihrer Liegenschaft geführt. Zur Begründung dieses Vorbringens hat die Be-

schwerdeführerin die Expertise zur Rissbildung an der Liegenschaft F.____ von M.____ vom 

19. August 2016 eingereicht. Im besagten Gutachten führt der Sachverständige unter anderem 

aus, es bestehe die Vermutung, dass die Deponie die Ursache der Setzungen − und somit der 

Schäden an der Liegenschaft − sei. Namentlich könne das Eigengewicht der eingebauten Depo-

niemasse zu einer zusätzlichen Belastung des Untergrunds führen, welcher ebenfalls zusam-

mengedrückt werde. Dieser Effekt führe zu einer Setzungsmulde, welche sich ausserhalb des 

Deponiekörpers bemerkbar machen könne. Allerdings gebe es im vorliegenden Fall keine Lang-

zeitmessungen über das Setzungs- und Kriechverhalten des Deponiekörpers. Ohnehin hätten die 

Gebäude bereits vor der Sanierung durch die Beschwerdeführerin Risse aufgewiesen. Diese 

Risse würden beweisen, dass sich auch schon vor 2008 differentielle Bewegungen eingestellt 

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hätten oder Spannungen in den Bauten zu entsprechenden Rissen geführt hätten. Abschliessend 

hält der Experte fest, dass die Deponie J.____ ein Teil der Ursache für die Schäden an der Lie-

genschaft der Beschwerdeführerin sein könnte. Angesichts der Ausführungen des Gutachters 

zeigt sich somit, dass dieser gerade keinen Zusammenhang zwischen den Rissen an der Liegen-

schaft F.____ und der stillgelegten Deponie nachweisen konnte. Im Gegenteil weist der Sachver-

ständige explizit darauf hin, dass es sich lediglich um eine Vermutung handle, wonach die Riss-

bildung an der Liegenschaft in einem Zusammenhang mit der stillgelegten Deponie stehen 

könnte. Es ist augenscheinlich, dass einzig aufgrund der blossen Mutmassungen des Sachver-

ständigen im aktuellen Zeitpunkt kein Konnex zwischen der stillgelegten Deponie und den Rissen 

an der Liegenschaft der Beschwerdeführerin erstellt ist. Umso mehr konnten die Beschuldigten 

im Zeitpunkt des Verkaufs der Liegenschaft offenkundig nicht voraussehen, dass die stillgelegte 

Deponie J.____ zu einem späteren Zeitpunkt allenfalls Auswirkungen auf das Kaufobjekt der Be-

schwerdeführerin haben könnte, zumal der entsprechende Konnex nicht einmal im heutigen Zeit-

punkt nachweislich erstellt ist.  

 

Folglich zeigt sich, dass im Zeitpunkt der Ausschreibung der Liegenschaft F.____ vom 12. August 

2008 die Beschuldigten klarerweise davon ausgehen durften, dass die Deponie J.____ keine 

Auswirkungen auf die Liegenschaft F.____ haben wird und daher in keinem relevanten Zusam-

menhang zu dieser steht. Bei dieser Sachlage ist es daher nicht von Relevanz, ob im aktuellen 

Zeitpunkt nunmehr tatsächlich relevante Beeinträchtigungen aufgrund der Deponie J.____ vor-

liegen oder nicht, zumal eine allfällige Beeinträchtigung der Liegenschaft für die Beschuldigten 

ohnehin nicht vorhersehbar gewesen wäre. Folglich erhellt, dass − insbesondere in Beachtung 

der Ausführungen in der Ausschreibung der Liegenschaft F.____ vom 12. August 2008 − zwei-

fellos keine Anhaltspunkte für eine arglistige Täuschung der Beschwerdeführerin durch die Be-

schuldigten in Bezug auf die Deponie J.____ gegeben sind, weshalb der Straftatbestand des 

Betrugs in diesem Punkt offensichtlich nicht erfüllt ist.  

 

2.9 Des Weiteren macht die Beschwerdeführerin geltend, dass entgegen der Beschreibung 

in den Unterlagen zur Ausschreibung der Liegenschaft F.____ vom 12. August 2008, mit welcher 

ein idyllisches Ausflugsziel in der Spezialzone I.____ umschrieben werde, Salzbohrungen die 

Aussicht beeinträchtigen und Lärm verursachen würden, was die Beschuldigten absichtlich ver-

schwiegen hätten. In allgemeiner Weise ist zunächst darauf hinzuweisen, dass seit mehreren 

Jahrzehnten in der entsprechenden Region Salzbohrungen durchgeführt werden, was der orts-

kundigen Beschwerdeführerin bekannt sein musste, zumal die Salzbohrungen in G.____ und 

E.____ wiederholt und ausführlich in der Öffentlichkeit thematisiert worden sind. Hinzu kommt, 

dass sowohl das Bau- als auch das Rodungsgesuch für das Gebiet L.____ im Jahr 2003 öffentlich 

aufgelegt worden sind (vgl. Beilagen 15 und 16 zur Strafanzeige der Beschwerdeführerin vom 

10. September 2020). Mithin ist die Tatsache, dass im Gebiet L.____ dereinst Salzbohrungen 

stattfinden könnten, bereits vor dem Verkauf der Liegenschaft F.____ an die Beschwerdeführerin 

öffentlich bekannt gewesen. Über die konkreten Pläne zum Salzabbau im Gebiet L.____, nament-

lich über die zweite Etappe, wurde im Übrigen selbst die Gemeinde E.____ erst am 10. Mai 2010 

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durch die Vertreter der H.____AG informiert (vgl. Beilagen 13 und 14 zur Strafanzeige der Be-

schwerdeführerin vom 10. September 2020). Ungeachtet dieser Umstände erachtet die Be-

schwerdeinstanz insbesondere als massgebend, dass sich gemäss dem Auszug aus dem Bericht 

des geotechnischen Instituts vom 9. Dezember 2002 betreffend die Umweltverträglichkeit der 

Salzbohrungen (vgl. Beilage 2 der Stellungnahme der Beschuldigten C.____ und D.____ vom 

19. Juli 2021) die Emissionen der Salzbohrungen weitgehend auf die Bauphase von vier bis 

sechs Wochen beschränken würden, wobei der Bohrbetrieb in den Landwirtschaftsbetrieben 

N.____ und F.____ bei der Ausführung der jeweils nächstgelegenen Bohrungen zu hören sei. Es 

werde jedoch davon ausgegangen, dass die Geräusche infolge des dazwischenliegenden Wal-

des nur schwach vernehmbar seien, zumal die Emissionen der Salzbohrungen einer üblichen 

Kleinbaustelle entsprechen würden. Demgegenüber erzeuge der Betrieb des Solungsfeldes na-

hezu keine Emissionen und es würden auch keine Beeinträchtigung des Landschaftsbilds ent-

stehen. Somit erhellt, dass die Beschuldigten gestützt auf diesen Bericht anlässlich der Aus-

schreibung der Liegenschaft F.____ bzw. im Zeitpunkt des Verkaufs der Liegenschaft offensicht-

lich keinen Grund zur Annahme hatten, dass sich die Salzbohrungen in irgendeiner Weise auf die 

zu verkaufenden und zu verpachtenden Parzellen auswirken werden. Daran vermag das nun-

mehr erstellte Lärmgutachten betreffend die Immissionen durch Tiefenbohrungen beim Restau-

rant F.____ der O.____AG vom 17. April 2015 nichts zu ändern, zumal dieses lediglich die Situ-

ation am 23. März 2015 sowie am 10. April 2015 wiederspiegelt. Mithin kann aus dem zwischen-

zeitlich erstellten Lärmgutachten kein Schluss in Bezug auf die im Zeitpunkt des Verkaufs der 

Liegenschaft für die Beschuldigten gestützt auf den Bericht des geotechnischen Instituts vom 

9. Dezember 2002 vorhersehbare Lärmbelastung gezogen werden. Im Übrigen ist dem besagten 

Lärmgutachten zu entnehmen, dass anlässlich der Bohrungen der Richtwert von 40 dB lediglich 

am Rand der Terrasse des Restaurants F.____ um 5 dB überschritten worden ist. Hingegen ha-

ben die Lärmmessungen bei den Pferdestallungen gerade keine Überschreitung des Richtwerts 

ergeben. Schliesslich ist anzumerken, dass der Expertise zur Rissbildung an der Liegenschaft 

F.____ von M.____ vom 19. August 2016 zu entnehmen ist, dass die Bohrarbeiten zwar zu Er-

schütterungen des Bodens im Umfeld der Liegenschaft F.____ geführt haben; gleichwohl haben 

die bei der Liegenschaft angekommenen Erschütterungen den massgebenden Grenzwert, ab 

welchem mit Schäden als Folge eben dieser Einwirkung gerechnet werden muss, nicht erreicht 

(S. 15 des Gutachtens zur Rissbildung an der Liegenschaft F.____ von M.____ vom 19. August 

2016). Mithin sind daher auch die Risse an der Liegenschaft nicht auf die Salzbohrungen zurück-

zuführen.  

 

Es zeigt sich somit, dass im Zeitpunkt der Ausschreibung der Liegenschaft F.____ die Beschul-

digten nicht davon ausgehen konnten, dass es aufgrund von Salzbohrungen zu einer massgebli-

chen Beeinträchtigung der Liegenschaft kommt. Im Gegenteil durften die Beschuldigten gestützt 

auf die ihnen zur Verfügung stehenden Unterlagen annehmen, dass die Salzbohrungen keinen 

relevanten Einfluss auf das Grundstück und die Aussicht vom Grundstück haben werden. Bei 

dieser Sachlage ist es folglich nicht von Relevanz, ob nunmehr tatsächlich relevante Beeinträch-

tigungen aufgrund des Salzabbaus vorliegen oder nicht, zumal eine allfällige Beeinträchtigung 

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der Liegenschaft für die Beschuldigten ohnehin nicht vorhersehbar gewesen wäre. Daher erhellt, 

dass − insbesondere in Beachtung der Ausführungen in der Ausschreibung der Liegenschaft 

F.____ vom 12. August 2008 − zweifellos keine Anhaltspunkte für eine arglistige Täuschung der 

Beschwerdeführerin durch die Beschuldigten in Bezug auf den Salzabbau gegeben sind, weshalb 

der Straftatbestand des Betrugs auch in diesem Punkt offensichtlich nicht erfüllt ist.  

 

2.10 Sodann bringt die Beschwerdeführerin vor, sie sei durch die Beschuldigten, insbeson-

dere durch den Beschuldigten D.____, hinsichtlich der Grösse der Pachtparzelle getäuscht wor-

den. In dieser Hinsicht ist allerdings festzustellen, dass Gegenstand der Ausschreibung der Lie-

genschaft F.____ vom 12. August 2008 unter anderem ein Situationsplan ist, welchem sowohl 

das Kaufobjekt als auch die Pachtparzellen, mithin auch die in Frage stehende Parzelle, deren 

jeweiligen Grundstücksgrenzen sowie die exakten Grundstücksgrössen zu entnehmen sind (S. 4 

der Ausschreibung der Liegenschaft F.____ vom 12. August 2008). Hinzu kommt, dass die mas-

sgebende Grösse der Parzelle bzw. die genauen Grenzen dieser Parzelle ohne Weiteres dem 

Grundbuch zu entnehmen sind. Für die Beschwerdeführerin wäre es somit ein Leichtes gewesen, 

das Grundbuch zu konsultieren, um die exakten Grundstücksgrenzen zu prüfen. Jedenfalls ist 

augenscheinlich, dass die Beschuldigten in casu die Beschwerdeführerin in keiner Weise arglistig 

getäuscht haben. Folglich erhellt, dass zweifellos keine Anhaltspunkte für eine arglistige Täu-

schung der Beschwerdeführerin durch die Beschuldigten in Bezug auf die Grösse sowie die Gren-

zen der Pachtparzelle gegeben sind, weshalb der Straftatbestand des Betrugs in diesem Punkt 

ebenfalls offensichtlich nicht gegeben ist.  

 

2.11 Schliesslich ist in Bezug auf die Vorbringen der Beschwerdeführerin, wonach davon aus-

zugehen sei, dass die Bank K.____ in Kenntnis der gesamten Umstände ihr keine Hypothek für 

den Kauf des Liegenschaft F.____ gewährt hätte, zu konstatieren, dass in casu einzig 

massgebend ist, ob der Anfangstatverdacht besteht, dass sich die Beschuldigten durch eine arg-

listige Täuschung der Beschwerdeführerin des Betrugs strafbar gemacht haben. Dies hat die 

Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft − wie vorstehend dargelegt worden ist − zu Recht verneint. 

Daran vermögen die Darlegungen der Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit der Bank 

K.____ offensichtlich nichts zu ändern, weshalb auf die entsprechenden Ausführungen der Be-

schwerdeführerin nicht weiter einzugehen ist.  

 

2.12 In Anbetracht der vorstehenden Erwägungen erhellt somit, dass der Straftatbestand des 

Betrugs gemäss Art. 146 Abs. 1 StGB klarerweise nicht erfüllt ist, weshalb die Staatsanwaltschaft 

Basel-Landschaft das Strafverfahren zu Recht nicht anhand genommen hat. Die Beschwerde 

erweist sich demzufolge als unbegründet und ist daher abzuweisen.  

 

 

3. Kosten 

3.1 Gemäss Art. 428 Abs. 1 StPO tragen die Parteien die Kosten des Rechtsmittelverfah-

rens nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Als unterliegend gilt auch jene Partei, 

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auf deren Rechtsmittel nicht eingetreten wird. Entsprechend dem Ausgang des vorliegenden Ver-

fahrens sind die Verfahrenskosten des Kantonsgerichts in der Höhe von Fr. 1'050.--, bestehend 

aus einer Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- (§ 13 Abs. 1 der Verordnung über die Gebühren der 

Gerichte, GebT, SGS 170.31) sowie Auslagen von Fr. 50.-- (§ 3 Abs. 6 GebT), der unterliegen-

den Beschwerdeführerin aufzuerlegen.  

 

3.2 Im Weiteren ist zu prüfen, ob die Parteien Anspruch auf eine Parteientschädigung für 

das Beschwerdeverfahren haben. Gemäss Art. 436 Abs. 1 StPO richten sich Ansprüche auf Ent-

schädigung und Genugtuung im Rechtsmittelverfahren nach den Art. 429 bis 434 StPO. Diesen 

Bestimmungen ist zwar keine Regelung im Sinne von Art. 428 Abs. 1 StPO zu entnehmen, des-

sen ungeachtet hat sich indes auch der Anspruch auf Entschädigung im Rechtsmittelverfahren 

nach Massgabe des Obsiegens oder Unterliegens zu richten (PATRICK GUIDON, Die Beschwerde 

gemäss Schweizerischer Strafprozessordnung, 2011, Rz. 578; NIKLAUS SCHMID/DANIEL 

JOSITSCH, Praxiskommentar StPO, 3. Aufl. 2018, Art. 436 N 1; STEFAN WEHRENBERG/FRIEDRICH 

FRANK, Basler Kommentar StPO, 2. Aufl. 2014, Art. 436 N 4). Ferner hat das Bundesgericht in 

BGE 147 IV 47 dargelegt, dass die Entschädigung der beschuldigten Person für die angemes-

sene Ausübung ihrer Verfahrensrechte bei einer Einstellung des Strafverfahrens oder bei einem 

Freispruch zulasten des Staats geht, wenn es sich um ein Offizialdelikt handelt (Art. 429 Abs. 1 

StPO), und zulasten der Privatklägerschaft, wenn es um ein Antragsdelikt geht (Art. 432 Abs. 2 

StPO). Im Berufungsverfahren betreffend Offizialdelikte wird die unterliegende Privatklägerschaft 

entschädigungspflichtig, im Beschwerdeverfahren hingegen der Staat. Geht es um ein Antrags-

delikt, wird sowohl im Berufungs- wie im Beschwerdeverfahren die Privatklägerschaft entschädi-

gungspflichtig (Art. 436 Abs. 1 i.V.m. Art. 432 Abs. 2 StPO; BGE 147 IV 47, E. 4.2.1 ff., insb. 

E. 4.2.6). Entsprechend dem vorliegenden Verfahrensausgang sowie in Beachtung der dargeleg-

ten Rechtsprechung ist den Beschuldigten C.____ und D.____ daher eine Parteientschädigung 

aus der Gerichtskasse zu entrichten. Mit Honorarnote vom 24. August 2021 weist Advokat Gab-

riel Giess einen Aufwand von 11 Stunden à Fr. 280.-- aus. In Bezug auf die Höhe des Stunden-

ansatzes ist zu konstatieren, dass das Honorar gemäss § 3 Abs. 1 der Tarifordnung für die An-

wältinnen und Anwälte (TO, SGS 178.112) Fr. 200.-- bis Fr. 350.-- pro Stunde beträgt, je nach 

Schwierigkeit und Bedeutung der Sache, der damit verbundenen Verantwortung sowie der per-

sönlichen und finanziellen Verhältnisse der zahlungspflichtigen oder der auftraggebenden Per-

son. Praxisgemäss legt das Kantonsgericht in mittleren Fällen den Stundenansatz auf Fr. 250.-- 

fest, während leichten Fällen ein geringerer Honoraransatz pro Stunde zu Grunde gelegt wird. In 

komplexen Fällen wird ausnahmsweise ein höherer Stundenansatz bestimmt, wobei hinsichtlich 

der Annahme von komplexen Fällen in der Regel Zurückhaltung geübt wird. Der vom Verteidiger 

in seiner Honorarnote vom 24. August 2021 ausgewiesene Stundenansatz von Fr. 280.-- erachtet 

das Kantonsgericht deshalb als überhöht, zumal offenkundig weder ein komplexer Sachverhalt 

gegeben ist noch sich diffizile Rechtsfragen stellen. Mithin kommt der Angelegenheit keine Kom-

plexität zu, weshalb der Fall als leicht zu qualifizieren ist. Entsprechend erachtet die Beschwer-

deinstanz einen Stundenansatz von Fr. 230.-- als angemessen. Demnach ist dem Rechtsvertre-

ter der Beschuldigten C.____ und D.____, Advokat Gabriel Giess, eine Entschädigung von 

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Fr. 2'668.-- (inklusive Auslagen) zuzüglich 7.7% Mehrwertsteuer von Fr. 205.45, insgesamt somit 

Fr. 2'873.45, aus der Gerichtskasse zu entrichten. Im Übrigen ist der Beschwerdeführerin bei 

diesem Verfahrensausgang keine Parteientschädigung auszurichten.   

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Demnach wird erkannt: 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.  

 

 2. 

 

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens in der Höhe von Fr. 1'050.--, 

bestehend aus einer Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- sowie Auslagen 

von Fr. 50.--, werden der Beschwerdeführerin auferlegt.  

 

 3. Dem Rechtsvertreter der Beschuldigten C.____ und D.____, Advokat 

Gabriel Giess, wird ein Honorar von Fr. 2'668.-- (inklusive Auslagen) 

zuzüglich 7.7% Mehrwertsteuer von Fr. 205.45, insgesamt somit 

Fr. 2'873.45, aus der Gerichtskasse entrichtet.  

 

 

 

Präsident 
 
 
 
 
Dieter Eglin 

Gerichtsschreiber 
 
 
 
 
Dominik Haffter 

 

 

 

Gegen diesen Entscheid ist Beschwerde beim Bundesgericht erhoben worden (6B_484/2022).  

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