# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 008bb083-9328-5542-a8d9-e46362ee12bb
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-08-27
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 27.08.2021 BK 2021 249
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2021-249_2021-08-27.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss
BK 21 249

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 27. August 2021

Besetzung Oberrichter J. Bähler (Präsident), Oberrichter Schmid,
Oberrichter Gerber
Gerichtsschreiber Rudin

Verfahrensbeteiligte A.________
v.d. Fürsprecher B.________

Beschuldigter/Beschwerdeführer

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, 
Postfach, 3001 Bern

Gegenstand Erkennungsdienstliche Erfassung

Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz, Wider-
handlung gegen das Betäubungsmittelgesetz

Beschwerde gegen die Verfügung der Regionalen Staatsanwalt-
schaft Emmental-Oberaargau vom 12. Mai 2021 (EO 21 3060)

2

Erwägungen:

1. Die Regionale Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau (nachfolgend: Staatsan-
waltschaft) führt ein Strafverfahren gegen A.________ wegen Fahrens in fahrun-
fähigem Zustand, Führens eines nicht den Vorschriften entsprechenden und nicht 
betriebssicheren Fahrzeuges sowie Widerhandlungen gegen das Betäubungsmit-
telgesetz. Mit Verfügung vom 12. Mai 2021 ordnete die Staatsanwaltschaft die er-
kennungsdienstliche Erfassung von A.________ (ohne Abnahme Wangenschleim-
hautabstrich) durch die Kantonspolizei Bern an. Hiergegen erhob A.________ 
(nachfolgend: Beschwerdeführer), vertreten durch Fürsprecher B.________, am 
21. Mai 2021 Beschwerde bei der Beschwerdekammer in Strafsachen des Oberge-
richts des Kantons Bern (nachfolgend: Beschwerdekammer). In der Beschwerde 
beantragt er die Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 12. Mai 2021; fer-
ner sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen – alles unter Kos-
ten- und Entschädigungsfolgen.

Am 25. Mai 2021 eröffnete die Verfahrensleitung ein Beschwerdeverfahren und er-
teilte der Beschwerde die aufschiebende Wirkung. Die Generalstaatsanwaltschaft 
nahm am 15. Juni 2021 zur Beschwerde Stellung, der Beschwerdeführer liess sich 
darauf nicht mehr vernehmen.

2. Gegen Verfügungen der Staatsanwaltschaft kann innert zehn Tagen Beschwerde 
geführt werden (Art. 393 Abs. 1 Bst. a i.V.m. Art. 396 Abs. 1 der Schweizerischen 
Strafprozessordnung [StPO; SR 312.0]). Zuständig ist die Beschwerdekammer in 
Strafsachen (Art. 35 des Gesetzes über die Organisation der Gerichtsbehörden 
und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1] i.V.m. Art. 29 Abs. 2 des Organi-
sationsreglements des Obergerichts [OrR OG; BSG 162.11]). Der Beschwerdefüh-
rer ist als Adressat der angefochtenen Verfügung unmittelbar in seinen rechtlich 
geschützten Interessen betroffen und somit zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 
382 Abs. 1 StPO). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist ein-
zutreten.

3.

3.1 Der angefochtenen Verfügung ist die folgende Begründung zu entnehmen: 

Dem Beschuldigten wird in casu vorgeworfen, am 27.03.2021 in Niederbipp mit einem nicht betriebs-
sicheren und nicht den Vorschriften entsprechenden Personenwagen gefahren zu sein. Weiter führte 
er das Fahrzeug unter Drogen- und Alkoholeinfluss, also in fahrunfähigem Zustand. Beim grössten 
Teil der dem Beschuldigten aktuell vorgeworfenen Delikte handelt es sich um Vergehen. Angesichts 
der Zahl und Schwere dieser Gesetzesverstöße erscheint die erkennungsdienstliche Behandlung von 
A.________ geboten.

Die Erhebung aktueller erkennungsdienstlicher Daten erscheint auch vor dem Hintergrund, dass der 
Beschuldigte bereits früher wiederholt und auch einschlägig straffällig wurde, zusätzlich weitere Ad-
ministrativmassnahmen aktenkundig sind, und deshalb eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für zukünftige 
ähnliche Delikte nicht von der Hand zu weisen ist, angezeigt und verhältnismässig.

3

3.2 Der Beschwerdeführer bringt dagegen einerseits vor, die erkennungsdienstliche 
Erfassung sei im vorliegenden Strafverfahren zur Sachverhaltsfeststellung weder 
geeignet noch erforderlich, zumal eine Begründung solcherart der angefochtenen 
Verfügung auch nicht entnommen werden könne. Weiter führt er an, weder die Po-
lizei noch die Staatsanwaltschaft machten geltend, dass der Beschwerdeführer im 
Verdacht stehe, noch andere bis dato unaufgeklärte Delikte begangen zu haben. 
Insoweit fehle es diesbezüglich bereits offensichtlich an konkreten Anhaltspunkten, 
die einen hinreichenden Tatverdacht im Sinne von Art. 197 Abs. 1 lit. b StPO zu 
begründen vermöchten. Betreffend die sich im Strafregisterauszug befindenden 
Delikte sei die Täterschaft bereits ermittelt. Eine präventive erkennungsdienstliche 
Erfassung für die Aufklärung möglicher zukünftiger Straftaten sei klarerweise 
rechtswidrig (mit Verweis auf FRICKER/MAEDER, in: Basler Kommentar zur Schwei-
zerischen Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N 7e zu Art 255 StPO). Im Ergebnis 
handle es sich um nichts anderes als um eine routinemässig angeordnete erken-
nungsdienstliche Erfassung, was gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts 
nicht erlaubt sei. 

3.3 Die Generalstaatsanwaltschaft hält im Wesentlichen dagegen, gemäss der vom 
Bundesgericht im Zusammenhang mit der DNA-Analyse entwickelten Rechtspre-
chung dürfe die erkennungsdienstliche Erfassung durchaus auch dann erfolgen, 
wenn sie nicht für die Aufklärung derjenigen Straftat erforderlich sei, derer eine 
Person im hängigen Strafverfahren beschuldigt wird. Damit in diesem Fall die 
Zwangsmassnahme verhältnismässig sei, müssten erhebliche und konkrete An-
haltspunkte dafür bestehen, dass die beschuldigte Person in andere, bereits be-
gangene oder künftige Delikte verwickelt sein könnte (mit Hinweis auf BGE 141 IV 
87 E. 1.3.1 und E. 1.4.1 und weitere). Dabei könnten Vorstrafen sowie Umstände 
der laufenden Strafuntersuchung ins Gewicht fallen. Der Beschwerdeführer sei be-
reits wegen Übertretung nach Art. 19a des BetmG sowie Führens eines Motorfahr-
zeugs trotz Verweigerung, Entzugs oder Aberkennung des Ausweises, Entwen-
dung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch, Fahrens in fahrunfähigem Zustand so-
wie Verletzung der Verkehrsregeln vorbestraft. Es bestehe bei ihm daher eine ge-
genüber dem Durchschnittsbürger zumindest leicht erhöhte Wahrscheinlichkeit 
dafür, dass er sich in ähnlicher Weise an künftigen Straftaten beteiligen werde. Da 
eine erkennungsdienstliche Erfassung selbst bei Übertretungen angeordnet werden 
dürfe, seien an die Schwere der zukünftigen Delinquenz keine allzu hohen Anforde-
rungen zu knüpfen. Die erkennungsdienstliche Erfassung des Beschwerdeführers, 
welche ohnehin nur einen leichten Eingriff in seine persönliche Freiheit darstelle, 
müsse daher als verhältnismässig angesehen werden (mit Verweis auf den Be-
schluss des Obergerichts des Kantons Bern BK 19 23 vom 12. April 2019 E. 6.4).

4.

4.1 Bei der erkennungsdienstlichen Erfassung im Sinne von Art. 260 StPO werden die 
Körpermerkmale einer Person festgestellt und Abdrücke von Körperteilen genom-
men. Zweck der Zwangsmassnahme, die auch für Übertretungen angeordnet wer-
den kann (vgl. Urteil 1B_285/2020 vom 22. April 2021 E. 2.1 mit Hinweis), ist die 
Abklärung des Sachverhalts, worunter insbesondere die Feststellung der Identität 
einer Person fällt (BGE 141 IV 87 E. 1.3.3). Dabei ist je von einem leichten Eingriff 

4

auszugehen (BGE 145 IV 263 E. 3.4 mit Hinweisen). Erkennungsdienstliche Mass-
nahmen gemäss Art. 260 StPO können das Recht auf persönliche Freiheit bzw. 
körperliche Integrität (Art. 10 Abs. 2 BV) und auf informationelle Selbstbestimmung 
berühren (Art. 13 Abs. 2 BV und Art. 8 EMRK; BGE 145 IV 263 E. 3.4; 136 I 87 E. 
5.1; 128 II 259 E. 3.2; je mit Hinweisen). Einschränkungen von Grundrechten be-
dürfen nicht nur einer gesetzlichen Grundlage, sondern müssen auch durch ein öf-
fentliches Interesse gerechtfertigt und verhältnismässig sein (Art. 36 Abs. 2 und 3 
BV). Dies wird in Art. 197 Abs. 1 StPO präzisiert. Danach können Zwangsmass-
nahmen nur ergriffen werden, wenn ein hinreichender Tatverdacht vorliegt (lit. b), 
die damit angestrebten Ziele nicht durch mildere Massnahmen erreicht werden 
können (lit. c) und die Bedeutung der Straftat die Zwangsmassnahme rechtfertigt 
(lit. d).

4.2 Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann die erkennungsdienstliche 
Erfassung auch zulässig sein, wenn sie nicht für die Aufklärung der Straftaten er-
forderlich ist, derer eine Person im hängigen Strafverfahren beschuldigt wird. Damit 
diesfalls die Zwangsmassnahme verhältnismässig ist, müssen erhebliche und kon-
krete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die beschuldigte Person in andere - auch 
künftige - Delikte von gewisser Schwere verwickelt sein könnte. Zu berücksichtigen 
ist im Rahmen einer gesamthaften Verhältnismässigkeitsprüfung auch, ob der Be-
schuldigte vorbestraft ist; trifft dies nicht zu, schliesst das die erkennungsdienstliche 
Erfassung jedoch nicht aus, sondern es fliesst als eines von vielen Kriterien in die 
Gesamtabwägung ein und ist entsprechend zu gewichten (vgl. zum Ganzen auch 
BGE 145 IV 263 E. 3.4 S. 267 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 
1B_171/2021 vom 06. Juli 2021 E. 4.1).

4.3 Bei der Beurteilung der erforderlichen Deliktsschwere kommt es weder einzig auf 
die Ausgestaltung als Antrags- bzw. Offizialdelikt noch auf die abstrakte Strafdro-
hung an. Zur Beurteilung der Schwere ist vielmehr auch das betroffene Rechtsgut 
und der konkrete Kontext miteinzubeziehen. Eine präventive erkennungsdienstliche 
Erfassung erweist sich insbesondere dann als verhältnismässig, wenn die beson-
ders schützenswerte körperliche bzw. sexuelle Integrität von Personen oder unter 
Umständen auch das Vermögen (Raubüberfälle, Einbruchdiebstähle) bedroht ist 
(vgl. Urteile 1B_285/2020 vom 22. April 2021 E. 4.3.1, zur Publikation vorgesehen; 
1B_111/2015 vom 20. August 2015 E. 3.4; je mit Hinweisen). Es müssen mithin 
ernsthafte Gefahren für wesentliche Rechtsgüter drohen. Gewisse Beeinträchti-
gungen weniger existenzieller Rechtsgüter sind hingegen in Kauf zu nehmen. Sol-
che sind mittels repressiver Massnahmen zu ahnden (Urteil des Bundesgerichts 
1B_171/2021 vom 06. Juli 2021 E. 4.3). Das Bundesgericht hat im Urteil 
1B_171/2021 vom 6. Juli 2021 E. 4.3 zuletzt festgehalten, eine Verurteilung wegen 
Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs zu einer bedingten Geldstrafe von 40 
Tagessätzen lege die Vermutung nahe, dass es sich im konkreten Fall nicht um ei-
ne schwere Rechtsgutverletzung gehandelt habe, gleich wie eine Verurteilung we-
gen Gehilfenschaft zur Hinderung einer Amtshandlung zu einer bedingten Geldstra-
fe von fünf Tagessätzen.

4.4 Vorliegend ist unbestritten, dass die erkennungsdienstliche Erfassung den Ermitt-
lungen betreffend die Anlasstaten nicht dienlich ist. Die Staatsanwaltschaft begrün-

5

det die erkennungsdienstliche Erfassung des Beschwerdeführers vielmehr sinn-
gemäss mit dem Verdacht, er könnte in Delikte ausserhalb des konkreten Strafver-
fahrens – auch künftige – verwickelt sein. Dem Beschwerdeführer kann vor dem 
Hintergrund der zitierten bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht gefolgt werden, 
soweit er diese Massnahme als «präventive» erkennungsdienstliche Erfassung für 
unzulässig hält. Er verkennt in diesem Zusammenhang weiter, dass Vorstrafen – 
gleich wie die aktuell vorgeworfenen Delikte – sehr wohl als erhebliche und konkre-
te Anhaltspunkte für weitere Delikte herangezogen werden können, auch wenn die 
Täterschaft geklärt ist. Dabei muss es sich allerdings um Delikte von einer gewis-
sen Schwere handeln. Ausserdem muss die erkennungsdienstliche Erfassung als 
Zwangsmassnahme geeignet und erforderlich erscheinen, um Delikte dieser Art 
aufzuklären. Vorliegend macht die Staatsanwaltschaft nicht geltend und ist weiter 
auch nicht ersichtlich, inwiefern die erkennungsdienstliche Erfassung des Be-
schwerdeführers (Signalement, Foto, Fingerabdrücke, Handabdrücke) überhaupt 
geeignet sein soll, Widerhandlungengen gegen das SVG durch den Beschwerde-
führer aufzudecken. So geht aus den Akten insbesondere hervor, dass der Be-
schwerdeführer im vorliegenden Verfahren zugegeben hat, selbst mit seinem Auto 
von Bannwil nach Niederbipp gefahren zu sein. Umgekehrt sind Vorstrafen etwa 
wegen Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit (Art. 91a 
SVG) oder pflichtwidrigen Verhaltens bei Unfall (Art. 92 SVG) nicht aktenkundig. 
Soweit weitere Widerhandlungen gegen das SVG mit dem BMW des Beschwerde-
führers bekannt wären oder in Zukunft begangen würden, fiele der Verdacht zudem 
ohnehin vorab auf ihn, weshalb die erkennungsdienstliche Erfassung – soweit im 
Einzelfall erforderlich – grundsätzlich in jenen Fällen angeordnet werden könnte. 
Inwiefern unabhängig vom Fahrzeug des Beschwerdeführers dessen Signalement, 
Foto oder Fingerabdrücke im Zusammenhang mit Widerhandlungen gegen das 
SVG erforderlich sein sollen, leuchtet nicht ein und wurde von der Staatsanwalt-
schaft auch nicht begründet. Die Verhältnismässigkeit der erkennungsdienstlichen 
Erfassung scheitert somit vorliegend am Erfordernis der Geeignetheit bzw. Erfor-
derlichkeit. Unter diesen Umständen kann offengelassen werden, ob die Vorstrafen 
des Beschwerdeführers vor dem Hintergrund der bundesgerichtlichen Rechtspre-
chung einen Anhaltspunkt für weitere Delikte von einer gewissen Schwere darstel-
len.

5. Die Beschwerde erweist sich nach dem Gesagten als begründet. Die angefochtene 
Verfügung ist aufzuheben und von einer erkennungsdienstlichen Erfassung des 
Beschwerdeführers ist abzusehen.

6. Bei diesem Ausgang des Beschwerdeverfahrens trägt der Kanton Bern die Verfah-
renskosten (Art. 428 Abs. 1 StPO). Der Beschwerdeführer hat zudem Anspruch auf 
Entschädigung der Aufwendungen für die angemessene Ausübung seiner Verfah-
rensrechte (Art. 429 Abs. 1 Bst. a StPO). Mangels Einreichung einer Kostennote 
wird diese praxisgemäss auf CHF 1'500.00 (inkl. Auslagen und MWST) festgesetzt. 

6

Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Die Verfügung der Regionalen Staatsanwalt-
schaft Bern-Mittelland vom 12. Mai 2021 (EO 21 3060) wird aufgehoben.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 1'200.00, trägt der Kanton 
Bern.

3. Dem Beschwerdeführer wird für seine Aufwendungen im Beschwerdeverfahren eine 
Entschädigung von CHF 1'500.00 (inkl. Auslagen und MWST) ausgerichtet.

4. Zu eröffnen:
- dem Beschuldigten/Beschwerdeführer, v.d. Fürsprecher B.________

(per Einschreiben)
- der Generalstaatsanwaltschaft (per Kurier)

Mitzuteilen:
- der Regionalen Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau, Staatsanwalt Righetti 

(mit den Akten – per Einschreiben)
- Kantonspolizei Bern, KTD, ED-Behandlung (per A-Post)
- Kantonspolizei Bern, Polizeiwache Huttwil, Marco Gerber, Oberdorfstrasse 4, 

4950 Huttwil (per A-Post)

Bern, 27. August 2021 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Der Präsident:

Oberrichter J. Bähler

Der Gerichtsschreiber:

Rudin

Die Entschädigung für das Beschwerdeverfahren wird durch die Beschwerdekammer in Strafsachen entrichtet. 
Es wird um Zustellung eines Einzahlungsscheins ersucht. 

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgerichtsgeset-
zes (BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Beschwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre-
chen.