# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c86e5929-8886-5b91-94f4-9fdb17bc92e0
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-03-21
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 21.03.2022 810 21 326
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-21-326_2022-03-21.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 
Verwaltungsrecht 
 
vom 21. März 2022 (810 21 326) 
____________________________________________________________________ 
 
 
 
Kindes- und Erwachsenenschutzrecht 
 
 
Besuchsrecht des Kindsvaters / Verletzung des rechtlichen Gehörs 
 
 
 
Besetzung Präsidentin Franziska Preiswerk-Vögtli, Gerichtsschreiber i.V. Dimitri 

Schärer 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Dr. Yves Waldmann, Advo-
kat 

  
 
gegen 
 
 

 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____, Vorinstanz 
 
C.____, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Georg Ranert, Advokat 
 

  
  
Betreff Kontakt- resp. Besuchsrecht des Kindsvaters  

(Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ vom 
16. September 2021 und 11. November 2021) 

 
 
 
A. A.____ (geb. 1981) und C.____ (geb. 1982) sind die Eltern von D.____ (geb. 2006), 
E.____ (geb. 2008) und F.____ (geb. 2009). Seit dem Jahr 2011 sind Berichte über häusliche 
Gewalt und familiäre Auseinandersetzungen aktenkundig. Die Vormundschaftsbehörde G.____ 

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und ab dem Jahr 2013 die neu zuständige Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) 
B.____ sahen jeweils vom Erlass von Kindesschutzmassnahmen ab. 
 
B. Am 22. Januar 2019 nahmen A.____ und C.____ das Getrenntleben auf. Die Kinder 
verblieben bei der Mutter, wobei der jüngste Sohn F.____ aufgrund einer Behinderung in einer 
heilpädagogischen Einrichtung lebt. 
 
C. Am 5. Februar 2019 verfügte das Zivilkreisgericht Basel-Landschaft West superproviso-
risch zu Lasten von A.____ ein strafbewehrtes Kontakt- und Annäherungsverbot gegenüber 
seiner Ehefrau. 
 
D. Das Zivilkreisgericht genehmigte mit Entscheid vom 17. Mai 2019 die Trennungsverein-
barung von A.____ und C.____. Darin einigten sich die Eheleute, dass die Kinder in der Obhut 
der Mutter verbleiben würden. Betreffend Besuchsrecht des Vaters wurde vereinbart, dass 
A.____ seine Söhne D.____ und E.____ jedes zweite Wochenende von Samstag 10:00 Uhr bis 
17:00 Uhr und von Sonntag 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr zu sich zu Besuch nehmen dürfe. Zusätz-
lich begleite der Kindsvater E.____ jeden Dienstag zum und vom Fussballtraining. Der Kindsva-
ter sei berechtigt, F.____ jeden Samstagnachmittag im Heim zu besuchen nach Absprache mit 
dem zuständigen Heimpersonal. Das Zivilkreisgericht schrieb das Eheschutzverfahren gestützt 
auf die Trennungsvereinbarung als erledigt ab. Zugleich wurde das Annäherungs- und Kontakt-
verbot gegenüber der Ehefrau bestätigt. Der Ehemann wurde weiter bei seiner Bereitschaft be-
haftet und mit Nachdruck richterlich ermahnt, die Besuchsrechtsvereinbarung einzuhalten und 
auf darüber hinausgehende Kontakte zu E.____ zu verzichten. 
 
E. Mit Entscheid des Gerichtspräsidenten des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft West 
vom 20. September 2019 wurde die Ehe von A.____ und C.____ auf gemeinsames Begehren 
geschieden. Die elterliche Sorge wurde beiden Eltern belassen, die Obhut über die Kinder wur-
de der Mutter zugewiesen. In der gerichtlich genehmigten Vereinbarung über die Scheidungs-
folgen hielten die Ehegatten bezüglich des Besuchsrechts fest, dass der Vater bei seiner Be-
reitschaft behaftet werde, anlässlich der samstäglichen Besuche von F.____ das Heimgelände 
nicht zu verlassen. Weiter würden die Ehegatten feststellen, dass das dem Kindsvater einge-
räumte Besuchsrecht in Bezug auf D.____ und E.____ seit einiger Zeit und bis auf Weiteres 
nicht ausgeübt werden könne. Der Ehemann akzeptiere im Interesse einer Beruhigung der Si-
tuation eine einstweilige Sistierung des Besuchsrechts. Die Eltern würden aber ausdrücklich 
eine Wiederanbahnung des Kontakts sowie der Besuche zwischen den Söhnen D.____ und 
E.____ und dem Vater anstreben. Weiter wurde im Scheidungsurteil auf Antrag der Ehegatten 
für die drei Kinder eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 des Schweizerischen Zivilge-
setzbuches (ZGB) errichtet. Das Annäherungs- und Kontaktverbot gegenüber der Ehefrau wur-
de beibehalten. 
 
F. Im Nachgang zum Scheidungsurteil ernannte die KESB B.____ mit Entscheid vom 
10. Oktober 2019 H.____ zum Erziehungsbeistand für D.____, E.____ und F.____. Dem Bei-
stand wurde aufgetragen, die Eltern mit Rat und Tat zu unterstützen; ganz allgemein für das 
Wohl von D.____, E.____ und F.____ besorgt zu sein; eine Wiederannäherung zwischen 

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D.____ bzw. E.____ und dem Kindsvater zu erzielen, damit das Besuchsrecht baldmöglichst 
wieder im abgemachten Umfang ausgeübt werden könne; darauf hinzuwirken, dass mittel- bis 
längerfristig der Kontakt zwischen F.____ und dem Kindsvater ausserhalb des Heims stattfin-
den könne, sowie eine allfällige Vermittlung weiterer Beratungs- resp. Unterstützungsangebote 
für die Eltern und die Kindern wahrzunehmen. 
 
G. In der darauffolgenden Zeit meldete C.____ der Polizei, der KESB und dem Beistand 
mehrfach, dass sich A.____ nicht an das Annäherungs- und Kontaktverbot halte und dass er 
die Söhne D.____ und E.____ jeweils in G.____ abpasse. Er beschimpfe und bedrohe die Fa-
milienmitglieder. Eine neue Besuchsregelung kam nicht zustande. 
 
H. Im Frühjahr 2020 wurde das Bedrohungsmanagement Basel-Landschaft involviert und 
D.____ und E.____ wurden bei der Psychiatrie Baselland, Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP), 
angemeldet, um mittels Therapie einer möglichen Vaterentfremdung entgegenzuwirken. Die 
Gefährderansprache blieb ohne Erfolg, so dass die Beschimpfungen, Drohungen und Nachstel-
lungen seitens des Vaters anhielten. 
 
I. Mit Antrag vom 20. Mai 2021 verlangte A.____, vertreten durch Dr. Yves Waldmann, 
Advokat, von der KESB einen anfechtbaren Entscheid über seinen Kontakt- und Besuchsan-
spruch. 
 
J. Die KESB forderte in der Folge von der KJP einen Verlaufsbericht an. Nach Eingang des 
Berichts der KJP vom 12. Juli 2021 besprach sie am 27. Juli 2021 mit dem Kindsvater die im 
Bericht enthaltenen sechs Empfehlungen betreffend Ausgestaltung des Besuchsrechts. 
 
K. Am 13. August 2021 hörte die KESB die Kindsmutter und den Beistand an. E.____ und 
D.____ wurden am 1. September 2021 je einzeln im Beisein des Beistands angehört. 
 
L. Mit Entscheid vom 28. Oktober 2021 ernannte die KESB B.____ I.____ zufolge Pensio-
nierung des bisherigen Amtsinhabers per 1. November 2021 zum neuen Erziehungsbeistand. 
Am 8. November 2021 berichtete dieser der KESB über ein erstes Kennenlerngespräch mit 
D.____, E.____ und der Kindsmutter. 
 
M. Mit Entscheid vom 16. September 2021 und 11. November 2021 (versandt am 19. No-
vember 2021) verfügte die KESB B.____, dass die einstweilige Sistierung des Besuchsrechts 
des Kindsvaters gegenüber seinen Söhnen E.____ und D.____ aufgehoben werde. Eine neue 
Regelung des Besuchs- resp. Kontaktrechts zwischen dem Kindsvater und seinen Söhnen wer-
de abgelehnt. Der Beistand habe spätestens ab November 2023 zu prüfen, ob eine Verlaufsbe-
gutachtung beim KJP angezeigt sei. Die Kindsmutter wurde verpflichtet, dem Kindsvater über 
den Beistand vierteljährlich über besondere und ausserordentliche Ereignisse im Leben der 
Söhne D.____, E.____ und F.____ zu berichten. Das Besuchsrecht gegenüber F.____ wurde 
gemäss Entscheid des Zivilkreisgerichts grundsätzlich bestätigt. Zur Begründung führte die 
KESB im Wesentlichen aus, dass D.____ und E.____ den Kontakt zum Vater kategorisch ab-
lehnen würden. Die Kinder seien in einem Alter, bei dem ihr Wille einen gewichtigen (E.____) 

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oder gar ausschlaggebenden (D.____) Einfluss bei behördlichen Entscheidungen habe. Gegen 
den starken Widerstand erzwungene Besuchskontakte seien mit dem Zweck des Umgangs-
rechts im Allgemeinen ebenso unvereinbar wie mit dem Persönlichkeitsrecht der Kinder. In zwei 
Jahren solle zur Evaluation allfälliger Möglichkeiten eines Kontaktwiederaufbaus eine Verlaufs-
begutachtung durch die KJP in Erwägung gezogen werden. 
 
N. Gegen diese Verfügung erhob A.____, weiterhin vertreten durch Dr. Yves Waldmann, 
Advokat, mit Eingabe vom 20. Dezember 2021 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung 
Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht). Er begehrt die Aufhebung des Entscheids 
der KESB B.____ vom 16. September 2021 und 11. November 2021, davon ausgenommen die 
Besuchsregelung zu seinem Sohn F.____ (Ziff. 1). Er sei zu berechtigen und zu verpflichten, 
seine beiden Söhne E.____ und D.____ jedes zweite Wochenende von Samstag 10:00 Uhr bis 
17:00 Uhr und Sonntag 10:00 Uhr und 17:00 Uhr bei sich auf Besuch zu nehmen. Eventualiter 
sei ab sofort und für die vorläufige Dauer von drei Monaten für den Kontakt zwischen ihm und 
seinen beiden Söhnen E.____ und D.____ ein begleitetes Besuchsrecht bei den Begleiteten 
Besuchstagen Baselland in J.____ im Umfang von einem halben Tag alle zwei Wochen anzu-
ordnen (Ziff. 2). Der Beistand sei weiter zu verpflichten, alles Notwendige zu veranlassen, damit 
das Besuchsrecht gemäss Ziffer 2 regelmässig und ab sofort ausgeübt werden könne (Ziff. 3). 
Dies habe unter o/e-Kostenfolge zu erfolgen, wobei ihm die unentgeltliche Rechtspflege für die 
ordentlichen und ausserordentlichen Kosten zu bewilligen sei (Ziff. 4). 
 
O. In der Vernehmlassung vom 24. Januar 2022 schliesst die KESB B.____ auf kostenfälli-
ge Abweisung der Beschwerde. 
 
P. Mit Vernehmlassung vom 26. Januar 2022 stellt C.____, vertreten durch Georg Ranert, 
Advokat, den Antrag, die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen und der angefochtene 
Entscheid unter o/e-Kostenfolge zu bestätigen. Weiter sei ihr die unentgeltliche Prozessführung 
und Verbeiständung zu gewähren. In verfahrensrechtlicher Hinsicht seien eine mündliche Par-
teiverhandlung anzusetzen und ein zweiter Schriftenwechsel durchzuführen. 
 
Q. Mit Eingabe vom 21. Februar 2022 stellt der Beschwerdeführer die Anträge, es sei eine 
mündliche Parteiverhandlung durchzuführen, die Kinder seien vom Kantonsgericht anzuhören 
und es seien ihm die vollständigen Verfahrensakten zur Einsicht zuzustellen. 
 
 
Die Präsidentin zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1. Gemäss Art. 450 Abs. 1 ZGB i.V.m. Art. 314 Abs. 1 ZGB kann gegen Entscheide einer 
Kindesschutzbehörde Beschwerde beim zuständigen Gericht erhoben werden. § 66 Abs. 1 des 
kantonalen Gesetzes über die Einführung des Zivilgesetzbuches (EG ZGB) vom 16. November 
2006 erklärt für die Beurteilung von Beschwerden nach Art. 450 Abs. 1 ZGB das Kantonsge-
richt, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, für zuständig. Das Verfahren richtet sich 
nach den Art. 450 bis Art. 450e ZGB. Im Übrigen sind die Bestimmungen des kantonalen Ver-
waltungsprozessrechts anwendbar (§ 66 Abs. 2 EG ZGB). Der Beschwerdeführer ist als am 

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Verfahren beteiligte Person zur Beschwerde legitimiert (Art. 450 Abs. 2 Ziff. 1 ZGB). Da auch 
die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 
 
2. Gemäss Art. 450a Abs. 1 ZGB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen (Ziff. 1), 
die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts (Ziff. 2) sowie die Unange-
messenheit (Ziff. 3) gerügt werden. Dem Kantonsgericht kommt bei der Beurteilung der vorlie-
genden Beschwerde somit volle Kognition zu. 
 
3. Materieller Streitgegenstand bildet vorliegend die Frage, ob die Vorinstanz die Neurege-
lung des Besuchs- bzw. Kontaktrechts zwischen dem Beschwerdeführer und seinen Söhnen 
E.____ und D.____ zu Recht ablehnte. 
 
4. Der Beschwerdeführer erhebt Gehörsrügen. Formelle Rügen - wie namentlich Gehörs-
rügen - können ungeachtet der materiellen Begründetheit des Rechtsmittels zur Gutheissung 
der Beschwerde und zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führen, weshalb sie vorab 
zu behandeln sind (Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 
[KGE VV], vom 20. Mai [810 19 158] E. 4.1; Urteil des BGer 2C_196/2017 vom 21. Februar 
2019 E. 3, nicht publ. in: BGE 145 II 49). 
 
4.1 Der Beschwerdeführer rügt konkret, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtli-
ches Gehör massiv verletzt, weil er zu wesentlichen Fakten gar nicht erst angehört worden sei. 
Namentlich habe er vor dem angefochtenen Entscheid keinerlei Gelegenheit erhalten, sich zur 
Anhörung der Mutter vom 13. August 2021 und zur Kindsanhörung vom 1. September 2021 zu 
äussern. Von einer im angefochtenen Entscheid erwähnten E-Mail-Nachricht der Kindsmutter 
vom 7. November 2021 an den Beistand habe er keine Kenntnis erhalten. Auch zur Aktennotiz 
des Beistands vom 8. November 2021 und den darin wiedergegebenen angeblichen Behaup-
tungen von E.____, D.____ und der Kindsmutter anlässlich des Gesprächs sei er nicht angehört 
worden. Er habe von den nach seiner Anhörung vom 27. Juli 2021 erfolgten Abklärungen und 
Sachverhaltsergänzungen erst durch den vorliegend angefochtenen Entscheid erfahren. 
 
4.2 Die Vorinstanz bestreitet die diesbezüglichen tatsächlichen Vorbringen des Beschwerde-
führers in ihrer Vernehmlassung vom 24. Januar 2022 nicht. Sie macht geltend, dass der Be-
schwerdeführer zu den Vorschlägen der KJP im Therapieverlaufsbericht vom 12. Juli 2021 an-
gehört worden sei. Aus den restlichen Anhörungen hätten sich keine wesentlichen Fakten erge-
ben, welche vor dem Erlass des Entscheids eine Stellungnahme des Kindsvaters erfordert hät-
ten. Auch die aus der E-Mail-Nachricht der Beschwerdegegnerin vom 7. November 2021 über-
nommene Schilderung des Vorfalls vom 4. November 2021 (zufälliges Aufeinandertreffen von 
E.____ mit dem Beschwerdeführer im Tram) habe nur der Vervollständigung des Sachverhalts 
gedient. Selbst ohne diese Ergänzung wäre die KESB B.____ zu keinem andern Schluss be-
züglich Besuchsrecht gekommen. 
 
4.3 Die Beschwerdegegnerin stellt sich in dieser Beziehung auf den Standpunkt, dass der 
Beschwerdegegner die Gelegenheit gehabt hätte, um sich zu den neu gewonnenen Erkenntnis-
sen der Vorinstanz zu äussern. Aus den Akten der KESB gehe hervor, dass der Beschwerde-

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führer darüber im Bild gewesen sei, dass sowohl die Kindsmutter wie auch die Söhne angehört 
werden würden. Er habe somit darum gewusst, dass es nach seiner eigenen Anhörung weitere 
Anhörungen geben werde. Der Beschwerdeführer habe es versäumt, die entsprechenden Pro-
tokolle einzufordern. Zudem habe der Beschwerdeführer auch nach Erlass der angefochtenen 
Verfügung keine Akteneinsicht verlangt. Er habe es versäumt, sich zumindest im Rahmen der 
Beschwerde kundig zu machen und sich zu den Anhörungen materiell zu äussern, weshalb 
fraglich sei, ob eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vorliege. 
 
5.1 Der in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft 
(BV) vom 18. April 1999 verankerte Anspruch der Parteien auf rechtliches Gehör gewährleistet 
dem Einzelnen allgemein eine effektive Mitwirkung im Verfahren zum Erlass von Entscheidun-
gen, die in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreifen (GEROLD STEINMANN, in: Ehrenzeller et 
al. [Hrsg.], St. Galler Kommentar zur schweizerischen Bundesverfassung, 3. Aufl., Zürich 2014, 
N 42 ff. zu Art. 29 BV). Als Teilgehalte des rechtlichen Gehörs zählen in der Rechtsprechung 
und Lehre die Ansprüche auf vorgängige Äusserung und Anhörung, der Anspruch auf Berück-
sichtigung der Vorbringen, der Anspruch auf Teilnahme am Beweisverfahren unter Einschluss 
des Rechts, Beweisanträge zu stellen, das Recht auf Akteneinsicht und das Recht auf einen 
begründeten Entscheid (BGE 142 I 86 E. 2.2; BGE 141 V 557 E. 3.1; KGE VV vom 11. August 
2017 [810 17 35] E. 4.1; MICHELE ALBERTINI, Der verfassungsmässige Anspruch auf rechtliches 
Gehör im Verwaltungsverfahren des modernen Staates, Bern 2000, S. 206 ff.; JÖRG PAUL 
MÜLLER/MARKUS SCHEFER, Grundrechte in der Schweiz, 4. Aufl., Bern 2008, S. 846 ff.). Der 
Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst als Mitwirkungsrecht somit alle Befugnisse, die einer 
Partei einzuräumen sind, damit sie in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung 
bringen kann (BGE 147 I 433 E. 5.1; BGE 143 V 71 E. 4.1; BGE 135 I 279 E. 2.3). 
 
5.2.1 Ein wesentlicher Aspekt der Gehörsgarantie im Verwaltungsverfahren ist die ihr inne-
wohnende Informationskomponente. Voraussetzung für die effektive Wahrnehmung des rechtli-
chen Gehörs sind genügende Kenntnisse über den Verfahrensverlauf, was auf das Recht hin-
ausläuft, in geeigneter Weise über die entscheidwesentlichen Vorgänge und Grundlagen vor-
weg orientiert zu werden. Der Anspruch umfasst die vorgängige Orientierung über die Beweis-
führung und den Verfahrensstoff. Dabei geht es nicht nur um formelle Abläufe wie insbesondere 
die Abnahme von Beweisen, sondern auch um inhaltliche Anforderungen. Die Pflicht zur Orien-
tierung umfasst namentlich die Information über den Beizug von Unterlagen, Beweismitteln oder 
Gutachten (BGE 140 I 99 E. 3.4; STEINMANN, a.a.O., N 45 zu Art. 29 BV). Nimmt die Behörde 
neue Aktenstücke in die Verfahrensakten auf, die ihr als Entscheidgrundlage dienen, hat sie 
den Betroffenen davon in Kenntnis zu setzen (BGE 143 IV 380 E. 1.1; BGE 124 II 132 E. 2b; 
BGE 114 Ia 97 E. 2c). Die Parteien müssen über sämtliche Akten, Beweismittel oder sonstige 
Unterlagen im Bilde sein, worauf die entscheidende Behörde ihre Verfügung zu stützen ge-
denkt. Es ist Sache der Behörde, die Parteien unaufgefordert über neu hinzugekommene ent-
scheiderhebliche Beweismittel zu orientieren, damit sich diese darüber schlüssig werden kön-
nen, ob sie sich dazu äussern wollen oder nicht (KGE VV vom 1. April 2020 [810 19 342] E. 2.5; 
BGE 132 V 387 E. 3.1; BGE 124 II 132 E. 2b). Es darf dem Betroffenen - oder seinem Rechts-
vertreter - nicht zugemutet werden, sich periodisch über den Beizug neuer Akten durch die Be-
hörde informieren zu müssen (MÜLLER/SCHEFER, a.a.O., S. 861; ALBERTINI, a.a.O., S. 217 ff.). 

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5.2.2 Im vorliegenden Fall ist unbestritten, dass die Vorinstanz den Beschwerdeführer nach 
dessen Anhörung am 27. Juli 2021 nicht über die nach diesem Zeitpunkt erstellten Protokolle 
und Aktennotizen sowie über die Eingaben des Beistands und der Beschwerdegegnerin infor-
miert hat. Dies betrifft insbesondere die Protokolle zu den Anhörungen der Kindsmutter vom 
13. August 2021 sowie der Kinder vom 1. September 2021, die E-Mail-Nachricht der Kindsmut-
ter vom 7. November mit den darin geschilderten Ereignissen vom 4. November 2021 sowie die 
Aktennotiz vom 5. November 2021 betreffend das Gespräch des Beistands mit D.____, E.____ 
und der Kindsmutter. Diese Aktenstücke dienten der Vorinstanz ganz offensichtlich zur Mei-
nungsbildung und als Entscheidungsgrundlage, speziell die Ergebnisse der Kindesanhörungen. 
Der Beschwerdeführer beklagt sich damit zu Recht über eine Verletzung seines Anspruchs auf 
Orientierung. 
 

5.3.1 Aufgrund der unterbliebenen Information wurde dem Beschwerdeführer auch das vom 
Anspruch auf rechtliches Gehör umfasste Recht auf Stellungnahme zum Beweisergebnis (BGE 
143 III 65 E. 3.2; BGE 141 V 557 E. 3.1; BGE 140 I 99 E. 3.4) und das Recht auf Äusserung zu 
den Stellungnahmen der anderen Verfahrensbeteiligten (Replikrecht) verwehrt. Letzteres bein-
haltet die Möglichkeit, sich zu Eingaben oder mündlichen Stellungnahmen der Gegenpartei zu 
äussern, zumindest soweit diese materiell geeignet sind, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 
138 I 154 E. 2.3.2; KGE VV vom 11. August 2017 [810 17 35] E. 4.2.1). Die Gelegenheit für den 
Privaten, vor dem Erlass eines ihn betreffenden Hoheitsaktes seinen Standpunkt zu den we-
sentlichen Tatsachen und zum Beweisergebnis vorzubringen, ist die zentrale Ausgestaltung 
und das eigentliche Kernstück der grundrechtlichen Garantie nach Art. 29 Abs. 2 BV (ALBERTINI, 
a.a.O., S. 260). Zwar argumentiert die Vorinstanz, die Anhörungen hätten inhaltlich nichts Neu-
es ergeben und somit keinen Einfluss auf den Entscheid gehabt. Letzteres trifft aber augen-
scheinlich nicht zu. Im angefochtenen Entscheid mass sie den Aussagen der Kinder anlässlich 
der Anhörung einen gewichtigen (E.____) oder gar ausschlaggebenden (D.____) Einfluss zu. 
Dass die Haltung der Kinder der Behörde aus früheren Abklärungen bekannt war und auch für 
den Beschwerdeführer nicht überraschend sein konnte, ändert nichts daran, dass die Vor-
instanz dem Beschwerdeführer keine Gelegenheit einräumte, sich insbesondere dazu zu äus-
sern. Das Äusserungsrecht ist formeller Natur und besteht unabhängig davon, ob die Vorbrin-
gen geeignet sein könnten, einen Meinungsumschwung der Behörde herbeizuführen. Die Ent-
scheidung darüber, ob es einer Äusserung bedarf, liegt bei den Parteien und nicht bei der Be-
hörde (vgl. auch KGE VV vom 1. April 2020 [810 19 342] E. 2.5; KGE VV vom 13. Dezember 
2017 [810 17 202] E. 4.4; jeweils mit Hinweisen). 
 
5.3.2 Hinzu kommt, dass die Vorinstanz den Beschwerdeführer betreffend den Therapiever-
laufsbericht der KJP vom 12. Juli 2021 anhörte. Gegenstand der Anhörung bildete allerdings 
bloss die Besprechung der Empfehlungen, wobei gemäss dem Protokoll in erster Linie über 
verschiedene Möglichkeiten zur Wiederherstellung eines Kontakts zu den Kindern diskutiert 
wurde. Ein vollständiger Verzicht auf eine Umgangsregelung wurde nicht erörtert. Erst nach der 
Anhörung der Kindsmutter und der Söhne kristallisierte sich für die Vorinstanz offenbar heraus, 
dass sie das Besuchs- und Kontaktrecht nicht einmal in der Form von Erinnerungskontakten 
würde verfügen können. Auch aus diesem Grund hätte sie dem Beschwerdeführer den Inhalt 

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des vorgesehenen Entscheids vorgängig unterbreiten und ihm Gelegenheit zur Mitwirkung ge-
währen müssen. 
 

5.4.1 Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör führt ungeachtet der Erfolgs-
aussichten der Beschwerde in der Sache selbst grundsätzlich zur Aufhebung der angefochte-
nen Verfügung. Nach der Rechtsprechung kann eine nicht besonders schwerwiegende Verlet-
zung des rechtlichen Gehörs allerdings ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene 
Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu äussern, die sowohl den 
Sachverhalt wie die Rechtslage frei prüfen kann. Von einer Rückweisung der Sache ist selbst 
bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und so-
weit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerun-
gen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei 
an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 142 II 218 
E. 2.8.1; BGE 137 I 195 E. 2.3.2; KGE VV vom 28. Dezember 2021 [810 21 278] E. 3.3; KGE 
VV vom 11. August 2017 [810 17 35] E. 4.4.1; STEINMANN, a.a.O., N 59 zu Art. 29 BV). 
 
5.4.2 Die grundrechtlichen Garantien verfahrensrechtlicher Kommunikation sollen insbesonde-
re sicherstellen, dass der betroffene Einzelne in administrativen Verfahren nicht nur als Objekt, 
sondern auch als Subjekt ernst genommen wird (MÜLLER/SCHEFER, a.a.O., S. 861; STEINMANN, 
a.a.O., N 42 zu Art. 29 BV). Die Vorinstanz hat im vorliegenden Fall das Verfahren - nach einer 
ersten Besprechung - faktisch ohne Einbezug des davon unmittelbar betroffenen Beschwerde-
führers durchgeführt und ihn damit zum eigentlichen Verfahrensobjekt degradiert. Gerade die 
Verletzung dieser persönlichkeitsrechtlichen Dimension des Grundrechts wiegt schwer. Ge-
samthaft gesehen sind die mannigfaltigen Gehörsverletzungen im vorliegenden Fall als derart 
gravierend einzustufen, dass eine ausnahmsweise Heilung durch das Kantonsgericht ausser 
Betracht fallen muss, zumal in der Angelegenheit keine spezielle Dringlichkeit besteht und sich 
die mit einer Rückweisung verbundene Verfahrensverzögerung in Grenzen halten dürfte. 
 
6. Die Beschwerde erweist sich demnach als offensichtlich begründet und ist im einzelrich-
terlichen Verfahren gutzuheissen (§ 1 Abs. 3 lit. e VPO). Aufgrund der formellen Natur des An-
spruchs auf rechtliches Gehör ist der angefochtene Entscheid im Umfang der Anfechtung ohne 
Prüfung in der Sache aufzuheben, weshalb auf die Durchführung einer Parteiverhandlung und 
die Abnahme der weiteren beantragten Beweise verzichtet werden kann. Ein zweiter Schriften-
wechsel erweist sich unter diesen Umständen ebenfalls als entbehrlich. Die Angelegenheit ist 
zur Gewährung des rechtlichen Gehörs und zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzu-
weisen. 
 
7.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor 
Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und die 
Beweiskosten und werden in der Regel in angemessenem Ausmass der ganz oder teilweise 
unterliegenden Partei auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Vorliegend sind die Verfahrenskosten in der 
Höhe von Fr. 800.-- vollumfänglich der Vorinstanz aufzuerlegen. Die jeweiligen Gesuche des 
Beschwerdeführers und der Beschwerdegegnerin um unentgeltliche Prozessführung werden 
damit gegenstandslos. 

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7.2 Der ganz oder teilweise obsiegenden Partei kann gemäss § 21 Abs. 1 VPO für den Bei-
zug eines Anwalts oder einer Anwältin eine angemessene Parteientschädigung zulasten der 
Gegenpartei zugesprochen werden. Ausgangsgemäss ist dem Beschwerdeführer eine Partei-
entschädigung zuzusprechen, wobei diese wiederum vollständig der Vorinstanz zu überbinden 
ist. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers macht in der Honorarnote vom 21. Februar 
2022 einen Aufwand von sieben Stunden sowie Auslagen in der Höhe von Fr. 124.70 geltend, 
was angemessen erscheint. Praxisgemäss ist der Stundenansatz auf Fr. 250.-- festzulegen. 
Daraus ergibt sich eine von der Vorinstanz an den Beschwerdeführer auszurichtende Parteient-
schädigung von insgesamt Fr. 2'019.05 (inkl. Auslagen und 7.7 % MWST). Sein Antrag auf Be-
willigung der unentgeltlichen Verbeiständung ist obsolet. 
 
7.3 Die unterliegende Beschwerdegegnerin hat keinen Anspruch auf Ausrichtung einer Par-
teientschädigung. Sie stellt für diesen Fall ein Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung. Ge-
mäss § 22 Abs. 1 VPO wird eine Partei auf ihr Begehren von der Bezahlung der Verfahrenskos-
ten und der Kosten von Beweismassnahmen befreit, sofern ihr die nötigen Mittel fehlen und ihr 
Begehren nicht offensichtlich als aussichtslos erscheint. Unter den gleichen Voraussetzungen 
wird der Partei der kostenlose Beizug eines Anwaltes bzw. einer Anwältin gewährt, sofern dies 
zur Wahrung ihrer Rechte notwendig erscheint (§ 22 Abs. 2 VPO). Die Beschwerdegegnerin 
wird nachweislich von der Sozialhilfe unterstützt und ist somit mittellos. Ihre Begehren zur Sa-
che erweisen sich zudem als nicht aussichtslos und der Beizug einer Rechtsvertretung war 
notwendig. Die formellen Fehler der Vorinstanz können nicht der Beschwerdegegnerin zuge-
rechnet werden. Deshalb ist ihrem Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung 
stattzugeben. Der Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin macht in der Honorarnote vom 
23. Februar 2022 einen Aufwand von 12 Stunden und 15 Minuten sowie Auslagen in der Höhe 
von Fr. 122.60 geltend, was nicht zu beanstanden ist. Er war im vorliegenden Verfahren schon 
aus Gründen der anwaltlichen Sorgfaltspflicht gehalten, sich zur Wahrung der Interessen der 
Mandantschaft inhaltlich umfassend zur Sache zu äussern, denn er musste vorsichtshalber von 
einer Heilung der in der Beschwerde monierten Gehörsverletzungen ausgehen. Bei unentgeltli-
cher Verbeiständung beträgt das Honorar Fr. 200.-- pro Stunde (§ 3 Abs. 2 der Tarifordnung für 
die Anwältinnen und Anwälte [TO] vom 17. November 2003). Mehrwertsteuer wird keine bean-
sprucht. Dem Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin ist demgemäss ein Honorar in der Höhe 
von Fr. 2'572.60 (inkl. Auslagen) aus der Gerichtskasse auszurichten. Die Beschwerdegegnerin 
wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sie zur Nachzahlung der in diesem Verfahren infol-
ge Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege der Gerichtskasse belasteten Kosten verpflich-
tet ist, sobald sie dazu in der Lage ist (§ 53a Abs. 1 des Gesetzes über die Organisation der 
Gerichte [Gerichtsorganisationsgesetz, GOG] vom 22. Februar 2001).  

Seite 10 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Entscheid der Kindes- und 

Erwachsenenschutzbehörde B.____ vom 16. September 2021 und 
11. November 2021 mit Ausnahme von Ziffer 5 (Besuchsrecht gegen-
über F.____) aufgehoben. Die Angelegenheit wird im Sinne der Erwä-
gungen an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ zu-
rückgewiesen. 

   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden der Kindes- 

und Erwachsenenschutzbehörde B.____ auferlegt. 
   
 3. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ hat dem Be-

schwerdeführer eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 2'019.05 
(inkl. Auslagen und 7.7 % MWST) zu bezahlen. Die übrigen Parteikos-
ten werden wettgeschlagen. 

   
 4. Der Beschwerdegegnerin wird für das vorliegende Verfahren die un-

entgeltliche Verbeiständung bewilligt. Dem Rechtsvertreter der Be-
schwerdegegnerin wird ein Honorar in der Höhe von Fr. 2'572.60 (inkl. 
Auslagen) aus der Gerichtskasse ausgerichtet. 

 
 
 
Präsidentin 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber i.V.