# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4cfe9dbd-e401-5a44-b36e-769d932a0158
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-05-27
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 27.05.2020 III 2019 223
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2019-223_2020-05-27.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2019 223

Entscheid vom 27. Mai 2020 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. B.________, 

gegen

Gemeinderat Freienbach, Unterdorfstrasse 9, Postfach 140, 
8808 Pfäffikon,
Vorinstanz,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. C.________,

Gegenstand Verfahrensrecht (Baukontrolle / Ordnungsbusse)

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Sachverhalt:

A.1 Mit Beschluss (GRB) Nr. 195 vom 2. April 2009, Nr. 534 vom 23. September 
2010 sowie Nr. 594 vom 21. Oktober 2010 erteilte der Gemeinderat Freienbach 
A.________ die Baubewilligung für den Abbruch des Wohnhauses und den Neu-
bau eines Zweifamilienhauses mit Gartenhalle und Garagen an der ________  
-strasse ________ (KTN D.________), für den Abbruch und Wiederaufbau des 
Schopfes (Assek.-Nr. ________) und des Badehauses (Assek.-Nr. ________) an 
der ________ -strasse ________ (KTN D.________ und KTN E.________) sowie 
für den Abbruch des Ferienhauses (Assek.-Nr. ________) und den Neubau eines 
Zweifamilienhauses an der ________-strasse ________ (KTN E.________) in 
________ (vgl. GRB Nr. 400 vom 7.11.2019).

A.2 Mit GRB Nr. 198 vom 24. März 2011 verlängerte der Gemeinderat die Gül-
tigkeitsdauer der Baubewilligung GRB Nr. 195 vom 2. April 2009 bis zum 9. April 
2012. Die Baufreigaben erfolgten am 8. März 2012. Daraufhin wurden die Bauar-
beiten aufgenommen, kurze Zeit später wieder unterbrochen. Seither, d.h. seit 
dem 31. Juli 2013, stehen die Baustellen still (vgl. GRB Nr. 400 vom 7.11.2019).

B. Infolge des mehrjährigen Stillstandes ordnete der Gemeinderat mit GRB 
Nr. 282 vom 16. August 2018 die Fortsetzung bzw. Fertigstellung des Äusseren 
der Bauten sowie der Umgebungsarbeiten auf den Grundstücken KTN 
D.________ und KTN E.________ bis spätestens 30. September 2019 an (Dispo.-
Ziff. 1); gleichzeitig ordnete er eine Ordnungsbusse von Fr. 250.-- für jeden Tag 
der Nichterfüllung an (Dispo.-Ziff. 2). Auf die dagegen erhobene Beschwerde ist 
der Regierungsrat des Kantons Schwyz mit RRB Nr. 206 vom 20. März 2019 nicht 
eingetreten (vgl. Dispo.-Ziff. 1).

C.1 Am 30. September 2019 reichten A.________ und B.________ beim Bau-
amt drei Baugesuche (Nr. ________, Nr. ________ und Nr. ________) für den 
Ersatz Rohbau auf KTN D.________ (________), für den Fenstereinbau beim 
Schopf auf KTN D.________ (________) und für die Änderung der Fassadenöff-
nung beim Wohnhaus auf KTN E.________ (________) in ________ ein; es 
handle sich um Projektänderungen zu den bereits bewilligten Baugesuchen (vgl. 
vorstehend Ingress A.1; Vi-act. 4).

C.2 Mit Schreiben vom 10. Oktober 2019 wies das Bauamt B.________ darauf 
hin, dass die am 30. September 2019 eingereichten Baugesuche keinen Einfluss 
auf die mit GRB Nr. 282 vom 16. August 2018 bis am 30. September 2019 ange-
setzte Frist hätten und dass ab dem 1. Oktober 2019 für jeden Tag der Nichterfül-

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lung eine Ordnungsbusse von Fr. 250.-- wegen Nichterfüllung der Bauverpflich-
tung verfügt werde; über eine Verzeigung bei der Staatsanwaltschaft werde mit 
Inrechnungstellung des Bussenbetrages befunden (vgl. Vi-act. 4).

D. Mit Beschluss Nr. 400 vom 7. November 2019 ordnete der Gemeinderat 
Freienbach - nach am 31. Oktober 2019 erfolgten Augenschein - die Vollstreckung 
der angedrohten Ordnungsbusse (vgl. Ingress Lit. B) wie folgt an:

1. A.________ wird wegen Nichterfüllung der Fertigstellungsverpflichtung 
gemäss Gemeinderatsbeschluss Nr. 282 vom 16. August 2018 für die Zeit 
vom 1. Oktober bis 30. Oktober 2019 mit einer Ordnungsbusse von Fr. 7'500.-
- (30 Tage à Fr. 250.--) belegt.

2.-5. (Überweisungsmodalitäten; Verfahrenskosten; Rechtsmittel; Zufertigung)

E. Gegen diesen Beschluss Nr. 400 vom 7. November 2019 (Versand am 
14.11.2019) erhebt A.________ mit Eingabe vom 2. Dezember 2019 (Postaufgabe 
am gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz mit den folgenden Anträgen:

1. Es sei der Beschluss Nr. 400 des Gemeinderates Freienbach vom 7. Novem-
ber 2019 aufzuheben.

2. Eventuell sei der Beschluss Nr. 400 des Gemeinderates Freienbach vom 
7. November 2019 aufzuheben und die Streitsache zur Neubeurteilung an den 
Gemeinderat Freienbach zurückzuweisen.

3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegeg-
nerin.

F. Mit Vernehmlassung vom 3. Januar 2020 beantragt der Gemeinderat Frei-
enbach die Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen 
zulasten der Beschwerdeführerin. Weitere Schriften liegen keine vor.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Die Beschwerdeführerin rügt vorab eine Verletzung des Anspruchs auf recht-
liches Gehör; es sei am 31. Oktober 2019 vor Ort ein Augenschein durchgeführt 
worden. Da sie hierzu nicht vorgeladen worden sei, sei ihr Anspruch auf rechtliches 
Gehör verletzt worden; der angefochtene Beschluss sei bereits aus diesem Grund 
aufzuheben (vgl. Beschwerde vom 2.12.2019 S. 3 Ziff. 2). 

1.2 Die Vorinstanz hält vernehmlassend dagegen, dass anlässlich des Augen-
scheins vom 31. Oktober 2019 lediglich festgestellt worden sei, dass die Bauar-
beiten auf den Grundstücken KTN D.________ und KTN E.________ entgegen 
dem GRB Nr. 282 vom 16. August 2018 unverändert stillstehen würden und das 

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Äussere der Bauten sowie die Umgebungsarbeiten nicht ausgeführt worden seien. 
Die diesbezüglich vorgebrachte Rüge der Beschwerdeführerin sei unbegründet, 
stelle sie doch das Resultat der am Augenschein gemachten Feststellung mit kei-
nem Wort in Abrede; zu Recht behaupte die Beschwerdeführerin auch nicht, dass 
sie den Anordnungen gemäss rechtskräftigem Beschluss Nr. 282 vom 16. August 
2018 nachgekommen sei; es werde nicht geltend gemacht, was sich durch die 
Teilnahme am Augenschein an den Feststellungen geändert hätte. Im Übrigen 
habe sich die Beschwerdeführerin im vorliegenden Beschwerdeverfahren einge-
hend äussern können (vgl. Vernehmlassung vom 3.1.2020 S. 4f. Ziff. 2.1). 

1.3.1 Das rechtliche Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101) vom 18. April 1999 dient 
einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes 
Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung 
des Einzelnen eingreift. Dazu gehört insbesondere das Recht des Betroffenen, 
sich vor Erlass eines solchen Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche 
Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen 
Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise 
entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn 
dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen. Der Anspruch auf rechtliches 
Gehör umfasst als Mitwirkungsrecht somit alle Befugnisse, der eine Partei bedarf, 
um in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung zu bringen (vgl. BGE 
135 II 286 Erw. 5.1 m.H.; Urteile BGer 1C_154/2009 und 1C_156/2009 vom 
27.4.2010 Erw. 3.2).

1.3.2 Im Verwaltungsverfahren gilt dieses Mitwirkungsrecht des Betroffenen 
namentlich im Zusammenhang mit der Durchführung eines Augenscheins. Dient 
die Ortsbesichtigung dazu, einen streitigen, nicht abgeklärten Sachverhalt 
festzustellen, so müssen die am Verfahren Beteiligten aufgrund von Art. 29 Abs. 2 
BV zum Augenschein beigezogen werden. Ein Augenschein darf nur dann unter 
Ausschluss einer Partei erfolgen, wenn schützenswerte Interessen Dritter oder des 
Staates oder eine besondere Dringlichkeit dies gebieten, oder wenn der 
Augenschein seinen Zweck überhaupt nur dann erfüllen kann, wenn er 
unangemeldet erfolgt (vgl. BGE 121 V 150 Erw. 4a und 4b m.H.; Urteile BGer 
1C_154/2009 und 1C_156/2009 vom 27.4.2010 Erw. 3.2).

1.4.1 Es ist vorliegend unbestritten, dass es sich bei der Beschwerdeführerin um 
die betroffene Grundeigentümerin (KTN D.________ und KTN E.________) 
handelt und ihr somit Parteistellung zukommt. Der Augenschein vom 31. Oktober 
2019 erfolgte im Zusammenhang mit dem die Beschwerdeführerin betreffenden 

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GRB Nr. 282 vom 16. August 2018 und stand im Zeichen der Überprüfung, ob die 
Beschwerdeführerin der (Sach-)Verfügung vom 16. August 2018 Folge geleistet 
hat oder nicht, und ob entsprechend die angedrohten Vollstreckungsmassnahmen 
zu ergreifen sind oder nicht. Die unmittelbaren Konsequenzen, welche das Augen-
scheinergebnis für die Beschwerdeführerin zeitigen konnten, sind offensichtlich. 
Da die Beschwerdeführerin nicht an diesen Augenschein eingeladen wurde, wurde 
folglich ihr rechtliches Gehör verletzt. Diese Verletzung wiegt indes nicht schwer.

1.4.2 Gemäss der Rechtsprechung kann eine nicht besonders schwerwiegende 
Verletzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die 
betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu 
äussern, die sowohl den Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei überprüfen 
kann. Unter dieser Voraussetzung ist darüber hinaus - im Sinne einer Heilung des 
Mangels - selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des Anspruchs auf 
rechtliches Gehör von einer Rückweisung der Sache an die Vorinstanz abzusehen, 
wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu 
unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung 
gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen 
Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (vgl. zum Ganzen: BGE 137 I 
195 Erw. 2.3.2 m.H.; Urteil BGer 1C_84/2011 vom 29.9.2011 Erw. 2.2).

1.4.3 Zum Augenschein wurden von Seiten der Vorinstanz weder eine Aktennotiz 
verfasst noch Fotos aufgenommen. Im angefochtenen Beschluss hat die Vor-
instanz festgestellt, dass am 31. Oktober 2019 die Liegenschaften der 
Beschwerdeführerin in Augenschein genommen wurden; dabei sei festgestellt 
worden, dass die Bauarbeiten nicht aufgenommen worden seien bzw. unverändert 
stillstünden (vgl. GRB Nr. 400 vom 7.11.2019 S. 2 Lit. G). Mit ihrer Beschwerde 
konnte sich die Beschwerdeführerin hierzu äussern. Zudem hat die Vorinstanz in 
der Vernehmlassung an das Verwaltungsgericht ebenfalls auf den Augenschein 
Bezug genommen (vgl. Vernehmlassung vom 3.1.2020 S. 4f. Ziff. 2.1). Diese 
Vernehmlassung wurde der Beschwerdeführerin zugestellt. Es bestand für die 
Beschwerdeführerin im vorliegenden Verfahren mithin die uneingeschränkte 
Möglichkeit, sich vor einer Beschwerdeinstanz mit umfassender Kognition unter 
Einschluss der richtigen Handhabung des Ermessens zu äussern (vgl. § 55 
Abs. 2.c des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] vom 
6.6.1974). Dementsprechend ist eine (allfällige Gehörsverletzung) im Verfahren 
vor Verwaltungsgericht als geheilt zu betrachten.

Im Übrigen ist es naheliegend, dass die Beschwerdeführerin als 
Grundeigentümerin mit den Verhältnissen bestens vertraut ist. Der Gemeinderat 
weist denn auch zu Recht darauf hin (vgl. Vernehmlassung S. 5 Ziff. 2.1), dass die 

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Beschwerdeführerin weder behauptet, den Anordnungen des GRB Nr. 282 vom 
16. August 2018 nachgekommen zu sein, noch dass sich durch ihre Teilnahme am 
Augenschein etwas an den augenscheinlichen Feststellungen geändert hätte. 

2.1 Es besteht eine Funktionsteilung zwischen Entscheidungs- und Vollstre-
ckungsverfahren. Im Entscheidungsverfahren (oder Erkenntnisverfahren) wird 
über den Bestand oder Nichtbestand öffentlicher Rechte und Pflichten, im Vollstre-
ckungsverfahren über die Art und Weise der Durchsetzung entschieden. Ergebnis 
des Entscheidungsverfahrens ist die Sachverfügung, jenes des Vollstreckungsver-
fahrens die Vollstreckungsverfügung (vgl. VGE III 2017 40 vom 25.4.2017 Erw. 2.1 
m.H.).

2.2 Die Vollstreckung rechtskräftiger Baubewilligungsentscheide bzw. der Fer-
tigstellungsverpflichtung gemäss Gemeinderatsbeschluss (GRB) Nr. 282 vom 
16. August 2018 ist weder im Planungs- und Baugesetz noch in den Ausführungs-
erlassen geregelt. Auf das Baubewilligungsverfahren finden indes generell die Vor-
schriften des Verwaltungsrechtspflegegesetzes Anwendung. Für die Vollstreckung 
von Verfügungen und Entscheiden sind die §§ 76 bis 79a VRP massgebend (vgl. 
Hagenbuch, Kontrolle, Vollstreckung und Vollzug von Verfügungen im Baurecht, 
in EGV-SZ 1998, S. 203: VGE III 2008 85 vom 20.8.2008 Erw. 3.1).

2.3 Im Verwaltungsverfahren stehen gemäss § 78 Abs. 1 VRP folgende Vollstre-
ckungsmassnahmen zur Verfügung:
a) die Schuldbetreibung für Geldzahlungen und Sicherheitsleistungen;
b) die Ersatzvornahme auf Kosten des Pflichtigen;
c) der unmittelbare Zwang gegen den Pflichtigen oder seine Sachen;
d) Ordnungsbusse für jeden Tag bis zur Erfüllung.

Die Behörde beachtet bei der Wahl der Vollstreckungsmassnahme den Grundsatz 
der Verhältnismässigkeit. Sie kann nötigenfalls polizeiliche Hilfe beanspruchen 
(§ 78 Abs. 4 VRP). Die Ordnungsbusse beträgt maximal Fr. 500.-- für jeden Tag 
der Nichterfüllung. Sie wird von der für die Vollstreckung zuständigen Verwaltungs-
behörde nach Massgabe des öffentlichen Interesses an der Durchsetzung eines 
Entscheides oder einer Verfügung und nach den wirtschaftlichen Verhältnissen 
des Pflichtigen angedroht und festgesetzt (§ 78 Abs. 5 VRP). 

Vor Anordnung der in § 78 Abs. 1 lit. b, c und d VRP bezeichneten Vollstreckungs-
massnahmen wird der Pflichtige unter Ansetzung einer Frist zur Erfüllung aufge-
fordert, wenn nicht Gefahr in Verzug ist (§ 79 Abs. 1 VRP). Die angedrohte Ord-
nungsbusse für jeden Tag der Nichterfüllung ist periodisch, längstens in Zeitab-
ständen von 30 Tagen festzusetzen und einzutreiben. Zeigt sich spätestens nach 
90 Tagen, dass ein Fortbestand der Ordnungsbussenandrohung den Pflichtigen 

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nicht zur Erfüllung anzuhalten vermag, so sind vollstreckbare Entscheide und Ver-
fügungen mittels Ersatzvornahme oder unmittelbarem Zwang durchzusetzen (§ 79 
Abs. 3 VRP; vgl. auch EVG-SZ 1999 Nr. 15; EVG-SZ 2001 B 17.1).

2.4 Selbständige Vollstreckungsandrohungen und Vollstreckungsverfügungen 
können nach § 51 lit. g VRP mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde direkt beim 
Verwaltungsgericht angefochten werden. Die Beschwerdefrist beträgt nach § 56 
Abs. 2 lit. e VRP 10 Tage. 

2.5 Im Beschwerdeverfahren gegen eine Vollstreckungsverfügung kann der zu 
Grunde liegende Sachentscheid nicht mehr angefochten werden. In der Be-
schwerde gegen die zu vollstreckende Verfügung können grundsätzlich nur Män-
gel vorgebracht werden, die in der Vollstreckungsverfügung selber begründet sind 
(z.B. Unverhältnismässigkeit, Widerspruch zur Sachverfügung), es sei denn, der 
Beschwerdeführer mache geltend, die Sachverfügung sei nichtig oder verstosse 
gegen ein unverjährbares und unverzichtbares Grundrecht (vgl. VGE III 2008 82 
vom 29.5.2008 Erw. 1.3; VGE 1053/99 vom 11.1.2000 Erw. 2 m.H., u.a. auf VGE 
579/92 vom 23.9.1992, Prot. 1064).

3.1 Der GRB Nr. 282 vom 16. August 2018 betreffend die Verpflichtung der Be-
schwerdeführerin zur Fortsetzung bzw. zur Fertigstellung der bewilligten Bauarbei-
ten auf KTN D.________ und KTN E.________ bis spätestens 30. September 
2019, mit Androhung einer Ordnungsbusse im Falle der Nichterfüllung, als 
Sachentscheid ist unbestrittenermassen in Rechtskraft erwachsen und damit voll-
streckbar. Ebenso ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin diese Anordnun-
gen nicht befolgt hat und die Bauarbeiten mittlerweile seit dem 31. Juli 2013 und 
auch weiterhin stillstehen.

3.2.1 Die Beschwerde richtet sich gegen den Vollstreckungsbeschluss Nr. 400 
vom 7. November 2019, womit der Beschwerdeführerin eine Ordnungsbusse in 
der Höhe von gesamthaft Fr. 7'500.-- (30 Tage à Fr. 250.--) für die Nichterfüllung 
der Fertigstellungspflicht gemäss GRB Nr. 282 vom 16. August 2018 ab dem 
1. bis 30. Oktober 2019 auferlegt wurden.

Die Beschwerdeführerin begründet ihre Beschwerde im Wesentlichen damit, dass 
sie am 30. September 2019 ein Gesuch für die Baubewilligung eines Neubaus auf 
dem Grundstück KTN D.________ (Freienbach) im bereits zuvor mit Beschluss 
vom 2. April 2009 bewilligten Umfang eingereicht habe; denn die Baumängel an 
dem sich auf dem Grundstück KTN D.________ befindlichen Gebäude seien der-
art massiv, dass das bautechnische und das finanzielle Risiko einer Renovation 
zu hoch seien und ein Abbruch bis auf die bestehende Bodenplatte erforderlich 

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sei; es fehle die im Bereich eines Gewässers übliche, erforderliche Feuchtigkeits-
sperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit, welche nachträglich nicht mehr eingebaut 
werden könne (vgl. Beschwerde vom 2.12.2019 S. 3 Ziff. 3). Ferner habe sie be-
treffend das Gebäude auf KTN E.________ eine Projektänderung eingereicht 
(Abänderung der im EG nordseitig gelegenen Fenster); entsprechend verhalte es 
sich mit dem Schopf auf KTN D.________ (zusätzliches Fenster in der Nordfas-
sade); schliesslich würden das auf KTN E.________ gelegene Badehaus mit dem 
Schopf auf KTN D.________ zusammen eine Einheit bzw. Gegenstand einer ein-
zigen Baubewilligung bilden (vgl. Beschwerde vom 2.12.2019 S. 4 Ziff. 4 und 5). 
Die entsprechenden Baubewilligungen stünden noch aus. Da die 
Vorinstanz vorab die Gesuche vom 30. September 2019 zu behandeln habe, dürfe 
sie nicht wegen nicht Vollendung von Bauarbeiten eine Busse einfordern; sie 
könne die Bauarbeiten erst vollenden, wenn die Projektänderungen bewilligt wor-
den seien (vgl. Beschwerde vom 2.12.2019 S. 3 Ziff. 3 Abs. 2, S. 4 Ziff. 5 Abs. 2 
und Ziff. 6).

3.2.2 Demgegenüber stellt sich die Vorinstanz vernehmlassend auf den Stand-
punkt, der Beschluss Nr. 282 vom 16. August 2018 mit Bussenandrohung sei 
rechtskräftig und vollstreckungsfähig. Auf eine Vollstreckung könne nicht verzich-
tet werden, da eine auf Zeitgewinn ausgerichtete Projektänderungseingabe der 
Vollstreckung eines Befehls und damit auch einer Ordnungsbusse nicht entgegen-
stehe; ein solch rechtsmissbräuchliches bzw. treuwidriges Verhalten verdiene 
keinen Rechtsschutz (vgl. Vernehmlassung vom 3.1.2020 S. 5 Ziff. 2.2).

4.1 Neben den Mängeln, die zur Aufhebung einer Vollstreckungsverfügung 
führen können (vgl. vorstehend Erw. 2.5), kann die Behörde in Ausnahmefällen 
ermessensweise, im Sinne der Verhältnismässigkeit, (einstweilen) auf die Wieder-
herstellung des rechtmässigen Zustands verzichten. Dies ist beispielsweise dann 
der Fall, wenn eine laufende Gesetzesrevision den rechtswidrigen Zustand mit 
grosser Wahrscheinlichkeit beheben würde. Wurde indes bereits eine Vollstre-
ckungsmassnahme beschlossen, so muss aus Gründen der Rechtssicherheit und 
der Rechtsgleichheit vollstreckt werden. Die vollstreckende Behörde kann nicht 
auf die Vollstreckung verzichten (vgl. EGV-SZ 2018 B 8.5 Erw. 4.5 f. m.H., u.a. auf 
BGE 108 Ia 216). Gemäss dieser Rechtsprechung kann die Vollstreckung eines 
Abbruchbefehls mit dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit in Konflikt geraten, 
wenn die ernsthafte Möglichkeit besteht, dass (eine widerrechtliche Baute zumin-
dest teils) als rechtmässig anerkannt werden könnte und der Bauherr ein entspre-
chend reduziertes Baugesuch stellt (BGE 108 Ia 216 Regeste). Es versteht sich 
dabei von selbst, dass dies nur dann in Frage kommt, wenn das neue Projekt ernst-

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hafte Aussichten auf eine Bewilligung hat; bloss auf Zeitgewinn ausgerichtete, ma-
teriell aussichtslose Eingaben vermögen einer Vollstreckung des Befehls nicht ent-
gegenzustehen (BGE 108 Ia 216 Erw. 4.c; Urteil BGer 1A.234/2006 vom 8.5.2007 
Erw. 4.1). Aus dem BGE 108 Ia 216 (Erw. 4.c) ergibt sich, dass ein Gesuch aller-
dings unverzüglich einzureichen ist, damit der Behörde ein Entscheid vor Ablauf 
der angesetzten Vollstreckungsfrist möglich ist. Im in EGV-SZ 2018 B 5 publizier-
ten Entscheid stand dem betroffenen Bauherrn eine Frist von rund sechs Monaten 
bis Ende Oktober 2017 zur Verfügung, wobei er sein (neues) Baugesuch bereits 
im März 2017 einreichte. Noch vor Ablauf der Frist wurde das Baugesuch vom 
Gemeinderat unter Vorbehalt des Gesamtentscheides des kantonalen Amtes für 
Raumentwicklung als bewilligungsfähig erachtet. 

4.2.1 Dem RRB Nr. 206/2019 vom 20. März 2019 lässt sich folgende Chronologie 
entnehmen (Erw. 3.2 f.):

- Stillstand der Bauarbeiten seit Juli 2013;

- 1. Februar 2016: die kommunale Baukontrolle macht die Beschwerdeführerin 
auf ihre Pflicht zur Fortsetzung der Bauarbeiten aufmerksam;

- 10. März 2016: Schreiben des kommunalen Bauamtes mit Frist; in der Folge 
Mitteilung der Beschwerdeführerin, es sei ein Rechtsfall offen;

- 30. August 2017: erneute Aufforderung des kommunalen Bauamtes zur Mittei-
lung binnen 30 Tagen, wann die Wiederaufnahme der Arbeiten geplant sei - 
keine Antwort der Beschwerdeführerin;

- 27. Oktober 2017: das kommunale Bauamt droht den Erlass einer kostenpflich-
tigen Verfügung an; die Beschwerdeführerin verlangt hierauf einen Bespre-
chungstermin im Januar 2018, der am 2. Februar 2018 stattfindet; 

- Februar 2018: Vereinbarung, dass die Beschwerdeführerin bis Ende Februar 
2018 einen zeitlichen Fahrplan betreffend die Bauarbeiten vorlegt und bis 
30. April 2018 (zivilprozessuale) gerichtliche Beweisabnahmen (im Rechtsfall) 
beantragt; die Vereinbarung wird nicht eingehalten;

- 11. April 2018: Nachfrist des kommunalen Bauamtes bis 30. April 2018 betref-
fend den zeitlichen Fahrplan betreffend die Bauarbeiten mit Androhung, dass 
das Verfahren zur Fortführung der Bauarbeiten fortgesetzt werde; 

- Die Beschwerdeführerin reichte weder einen Zeitplan betreffend die Bauarbei-
ten ein noch Belege für die Einreichung der vorsorglichen Beweisabnahme;

- 6. Juli 2018: das kommunale Bauamt informiert die Beschwerdeführerin über 
den beabsichtigten Erlass eines kostenpflichtigen Beschlusses;

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- 25. Juli 2018: Mitteilung der Beschwerdeführerin, sie habe das Gesuch um vor-
sorgliche Beweisabnahme eingereicht. 

4.2.2 Der GRB Nr. 282 vom 16. August 2018 erwuchs mit dem unbenutzten Ablauf 
der Rechtsmittelfrist gegen den RRB Nr. 206/2019 vom 20. März 2019 (Versand 
am 26.3.2019), d.h. Mitte April 2019, in Rechtskraft. Bis zum Ablauf der Frist zur 
Fertigstellung der Bauvorhaben auf KTN D.________ und KTN E.________ 
spätestens per 30. September 2019 standen der Beschwerdeführerin mithin rund 
5 ½ Monate zur Verfügung. 

Am letzten Tag der Frist (30.9.2019) reichte sie Baugesuchsunterlagen für einen 
Ersatz-Rohbau auf KTN D.________, einen Fenstereinbau beim Schopf auf 
KTN D.________ und für die Änderung der Fassadenöffnung beim Wohnhaus auf 
KTN F.________ ein. Bei den mit dem Begleitschreiben vom 28. September 2019 
(Eingang bei der Gemeinde am 30.9.2019) eingereichten Planunterlagen handelt 
es sich um die unveränderten Pläne, welche bereits Gegenstand des Bauge-
suchs/Baubewilligung im Jahr 2009/2010 waren (vgl. Planverzeichnis S. 2 des 
Schreibens vom 28.9.2019; vgl. auch Datierung des Situationsplanes [16.6.2008]). 
Im "Baubeschrieb" weist die Beschwerdeführerin denn auch nur auf die vielen 
Baumängel hin, welche den Abbruch des bestehenden Gebäudes aufdrängen. 

Gemäss dem Schreiben des kommunalen Bauamtes vom 10. Oktober 2019 (Vi-
act. 4) ist angesichts des vorgesehenen Abbruchs und Wiederaufbaus innerhalb 
der Grundwasserschutzzone S3 der Miteinbezug kantonaler Fachstellen erforder-
lich. Das Bauamt stellte weiter fest, dass statt fünf Exemplare nur deren zwei ein-
gereicht worden waren und die Pläne von Projektverfasser, Bauherrn und Grun-
deigentümer unterschrieben werden sowie mit dem Datum und mit Massstab ver-
sehen sein müssen. Des Weiteren wurde bemängelt, dass die Nutzung des Dach-
geschosses des Schopfes, in welchem ein Fenstereinbau vorgesehen war, nicht 
ersichtlich sei. 

4.2.3 Der Unterschied zu den gemäss der Rechtsprechung (vgl. vorstehend 
Erw. 4.1) zulässigen Konstellationen, in welchen sich das Absehen von einer Voll-
streckungsmassnahme rechtfertigen lässt, ist eklatant. Das Verhalten der Be-
schwerdeführerin kann nicht anders interpretiert werden, als dass es einzig und 
allein auf blossen Zeitgewinn ausgerichtet ist. Das Zuwarten der Beschwerdefüh-
rerin mit der Einreichung eines (neuen) Baugesuchs bzw. der Wiedereinreichung 
des alten Baugesuchs, gegen dessen Zulässigkeit an und für sich nichts spricht, 
steht vorliegend in einer geraden Linie mit dem verfahrensmässigen Verhalten der 
Beschwerdeführerin, wie es sich aus der vorstehend (Erw. 4.2.1) dargestellten 
Chronologie ergibt. Die Ausrichtung des Vorgehens der Beschwerdeführerin an 

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einer Verfahrensverschleppung und möglichen Zeitgewinnen illustriert sich auch 
in der Unvollständigkeit der Gesuchsunterlagen. Der Beschwerdeführerin mit ge-
richtsnotorischer Vertrautheit mit dem sich in einer Grundwasserschutzzone befin-
denden Baugebiet und dortigen Bauprojekten müssen die Anforderungen an ein 
rechtsgenügliches Baugesuch zweifelsohne bekannt sein. So ist denn auch nicht 
nachvollziehbar, dass sie die Planunterlagen, welche ein Format von über A3 auf-
weisen dürften, nicht integral und original, sondern nur als Kopien in einem Aus-
schnitt von A3 eingereicht hat. 

Bei dieser Sachlage lässt sich eine Aufhebung der angefochtenen Vollstreckungs-
massnahme oder auch nur eine Sistierung derselben nicht rechtfertigen. 

4.2.4 Wenn die Beschwerdeführerin mit ihrer Beschwerde behauptet (S. 3 Ziff. 3), 
ein vollständiges Baugesuch eingereicht zu haben, ohne aber gleichzeitig zu be-
legen, dass sie mittlerweile (bzw. bis zur Beschwerdeerhebung) entsprechend der 
Aufforderung des kommunalen Bauamtes das Baugesuchsdossier rechtsgenüg-
lich komplettiert hat, ist im Übrigen hierin ein weiteres Indiz dafür zu sehen, dass 
das Verhalten einzig auf Zeitgewinn und (derzeit) Vermeidung der Vollstreckungs-
massnahmen ausgerichtet ist. 

Das Verhalten der Beschwerdeführerin muss in globo auch als Verstoss gegen 
den Grundsatz von Treu und Glauben gewertet werden. Dieser Grundsatz unter-
sagt als Verbot widersprüchlichen Verhaltens und des Rechtsmissbrauchs sowohl 
den Behörden wie auch den Privaten, sich in ihren öffentlich-rechtlichen Rechts-
beziehungen widersprüchlich oder rechtsmissbräuchlich zu verhalten, und ge-
bietet staatlichen Organen wie Privaten ein loyales und vertrauenswürdiges Ver-
halten im Rechtsverkehr gebietet (vgl. BGE 137 V 394 Erw. 7.1; Urteile BGer 
1C_402/2008 vom 25.5.2009 Erw. 5.3 und 2A.52/2003 vom 23.1.2004 Erw. 5.2, 
in: ASA 74 S. 737). Diesen Grundsätzen hat die Beschwerdeführerin nicht nach-
gelebt. 

4.2.5 Ein Widerspruch der angefochtenen Vollstreckungsverfügung (Ordnungs-
busse) zur Sachverfügung vom 16. August 2018, Nichtigkeit derselben oder ein 
Verstoss gegen ein unverjährbares und unverzichtbares Grundrecht (vgl. vorste-
hend Erw. 2.5) wird von der Beschwerdeführerin, soweit ersichtlich, zu Recht nicht 
geltend gemacht und ist auch nicht erkennbar. Mit einer Ordnungsbusse von 
Fr. 250.-- pro Tag bleibt bei einem gesetzlichen Maximaltarif von Fr. 500.-- pro Tag 
(vgl. vorstehend Erw. 2.3) auch die Verhältnismässigkeit ohne weiteres gewahrt. 

4.2.6 Anzufügen bleibt, wenn im vorliegenden Verfahren auch nicht mehr Gegen-
stand (vgl. vorstehend Erw. 3.1), dass die Beschwerdeführerin mit dem GRB 

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Nr. 282 vom 16. August 2018 zur Hauptsache "nur" verpflichtet wurde, "das Äus-
sere der Bauten sowie die Umgebungsarbeiten" fertigzustellen. Das Verwaltungs-
gericht konnte sich am Augenschein vom 22. November 2019 im Verfahren III 
2019 113, auf welchen der Gemeinderat vernehmlassend verweist und an wel-
chem auch die Rechtsvertreterin der vorliegenden Beschwerdeführerin anwesend 
war, davon überzeugen, dass die Rohbauten im derzeitigen Zustand der Situie-
rung in einer Landhauszone und zudem am Seeufer unwürdig sind. 

5.1 Die Beschwerde ist somit im Sinne der vorstehenden Erwägungen abzuwei-
sen.

5.2 Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanz-
leikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 1'500.-- sind der Beschwerdeführe-
rin aufzuerlegen (§ 72 Abs. 2 VRP).

5.3 Die Beschwerdeführerin hat der beanwalteten Gemeinde ebenfalls dem Ver-
fahrensausgang entsprechend eine Parteientschädigung auszurichten. Diese wird 
in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 
280.411) vom 27. Januar 1975, der ordentlicherweise für das Honorar in Verfahren 
vor dem Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- 
vorsieht und in § 2 die Bemessungskriterien erwähnt, unter Ausübung des pflicht-
gemässen Ermessens auf Fr. 1’000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festgelegt.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 1'500.-- werden der 
Beschwerdeführerin auferlegt. Sie hat am 12. Dezember 2019 einen Kosten-
vorschuss in gleicher Höhe geleistet, so dass die Rechnung ausgeglichen 
ist. 

3. Die Beschwerdeführerin hat der beanwalteten Gemeinde für das verwal-
tungsgerichtliche Verfahren eine Parteientschädigung von Fr. 1’000.-- (inkl. 
Barauslagen und MwSt) zu bezahlen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin (2/R)
- und den Rechtsvertreter der Vorinstanz (2/R).

Schwyz, 27. Mai 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat; 
der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 16. Juni 2020