# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b8f55ba5-65ca-5634-ac58-aa687bde3f4b
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-12-20
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 20.12.2021 III 2021 155
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-155_2021-12-20.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

 

III 2021 155

Entscheid vom 20. Dezember 2021 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer, 

gegen

1. Gemeinderat Altendorf, Dorfplatz 3, Postfach 155, 8852 Alten-
dorf,

2. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14, 
Postfach 1186, 6431 Schwyz,

3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

4. B.________,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. C.________,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (nachträgliche Baubewilligung: Belags-
arbeiten etc.)

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Sachverhalt:

A.1 D.________ war Eigentümer des in der Gemeinde Altendorf ausserhalb der 
Bauzone gelegenen Grundstückes KTN E.________. Auf dieser Parzelle befin-
den sich ein (vormals) von D.________ und seiner Frau bewohntes, im Jahr 
1965 bewilligtes Wohnhaus sowie ein Schopfgebäude. Am 10. Juli 1981 bewillig-
te der Gemeinderat Altendorf eine "Aufstockung des Holzschopfes" unter der 
Auflage, dass dieser nicht zu Wohnzwecken ausgebaut werden dürfe. In der Fol-
ge baute D.________ im Obergeschoss des Schopfgebäudes ohne Bewilligung 
eine Werkstatt ein. Im Amtsblatt Nr. ________ 2000 (S. ___) wurde das 
(nachträgliche) Baugesuch für die "Aufstockung Schopfbaute" sowie zudem für 
eine "Verlegung Schopfzufahrt" und "Erweiterung Wendeplatz" publiziert und öf-
fentlich aufgelegt. Betroffen vom Baubewilligungsverfahren war des Weiteren der 
bereits realisierte Bau eines Holzunterstandes, der zwischenzeitlich in eine ge-
deckte Holzbaute rückgeführt worden war (vgl. Baubewilligung vom 29. Juni 
2001 [Gemeinderatsbeschluss GRB Nr. 05.03b]). 

A.2 Mit Verfügung vom 8. Juni 2001 erteilte das kantonale Amt für Raumpla-
nung (heute Amt für Raumentwicklung ARE) die kantonale Baubewilligung für 
den Holzschopfaufbau unter der Auflage, dass dieser weder zu wohn- noch zu 
gewerblichen Zwecken ausgebaut werden darf (Disp.-Ziff. 1). Die nachträgliche 
Baubewilligung für den Einbau einer Werkstatt in das Obergeschoss des Holz-
schopfes wurde nicht erteilt (Disp.-Ziff. 2). Die Ausnahmebewilligung für die Ver-
legung der Schopfzufahrt wurde nicht erteilt, indes eine Ausnahmebewilligung für 
eine breitere und weniger steile Treppe oder für einen ca. 1 m breiten Fussweg in 
Aussicht gestellt (Disp.-Ziff. 4). Die Ausnahmebewilligung für die Erweiterung des 
Wendeplatzes wurde unter der Auflage erteilt, dass Rasengittersteine verwendet 
werden (Disp.-Ziff. 5). Die nachträgliche Baubewilligung für den Holzunterstand 
wurde nicht erteilt (Disp.-Ziff. 6) und der Abbruch der Holzplattform sowie der Be-
tonpfeiler angeordnet (Disp.-Ziff. 7). In diesem Sinne erteilte bzw. verweigerte der 
Gemeinderat die Baubewilligung mit GRB Nr. 05.03b vom 29. Juni 2001. 

A.3 Gegen diesen GRB Nr. 05.03b vom 29. Juni 2001 erhoben A.________ am 
30. Juli 2001 Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat (Verfahren 
VB 219/2001). 

A.4 Am 28. April 2003 verhängte der Gemeindepräsident gegenüber 
D.________ einen Baustopp für alle Bauarbeiten im Bereich Hauszufahrt, Wen-
deplatz. Am 12. Mai 2003 wurde dieser Baustopp wieder aufgehoben, weil eine 
Kontrolle keine Abweichung gegenüber der Baubewilligung ergeben hatte. Ge-

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gend diese Aufhebung erhoben A.________ am 11. Juni 2003 ebenfalls Verwal-
tungsbeschwerde (Verfahren VB 147/2003). 

A.5 Der Regierungsrat vereinigte die beiden Beschwerden mit Beschluss 
(RRB) Nr. 1654/2003 vom 10. Dezember 2003. In Gutheissung der Beschwerde 
im Verfahren VB 219/2001 (soweit darauf einzutreten war) verweigerte er für das 
Schopfgebäude auf KTN E.________ die nachträgliche Ausnahmebewilligung 
und ordnete den Abbruch des gesamten Schopfgebäudes (Assek. Nr. _01) auf 
dem Grundstück KTN E.________ innert 12 Monaten ab Rechtskraft des Ent-
scheides und die Wiederherstellung und Renaturierung des ursprünglichen Ter-
rainzustandes an. Die Beschwerde im Verfahren VB 147/2003 hiess der Regie-
rungsrat ebenfalls gut, und er wies die Sache an den Gemeinderat zurück, weil 
dieser nicht ohne jegliche Mitwirkung der zuständigen kantonalen Behörde ein 
nachträgliches Baubewilligungsverfahren betreffend Bauten oder Anlagen aus-
serhalb der Bauzone nach Art. 24 RPG einleiten und über die Bewilligungspflicht 
namentlich betreffend "die bekieste Fläche zwischen Wohnhaus und Schopf, die 
Belagsarbeiten bei der Hauszufahrt, die neue Regenrinne bei der Hauszufahrt 
und die angeblichen Abweichungen bei der Erstellung des Wendeplatzes" ent-
scheiden dürfe (Erw. 9). Dieser RRB erwuchs hinsichtlich des Verfahrens 
VB 147/2003 unangefochten in Rechtskraft.

A.6 Das Verwaltungsgericht hiess die von D.________ gegen den RRB 
Nr. 1654/2003 vom 10. Dezember 2003 am 6. Januar 2004 erhobene Beschwer-
de betreffend die Verweigerung der Baubewilligung für den Holzschopf mit 
VGE 1001/04 vom 11. März 2004 gut und bestätigte die Verfügung des Amtes für 
Raumplanung vom 8. Juni 2001, soweit sie vom Regierungsrat abgeändert wor-
den war (Disp.-Ziff. 1). Die gegen diesen verwaltungsgerichtlichen Entscheid von 
A.________ erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde wurde vom Bundesge-
richt mit Urteil 1A.113/2004 vom 16. Juni 2005 abgewiesen, soweit darauf einzu-
treten war. 

B.1 Mit Schreiben vom 7. Februar 2006 wies der damalige Rechtsvertreter von 
A.________ den Gemeinderat einerseits darauf hin, dass der rechtmässige Zu-
stand beim Schopf noch nicht wiederhergestellt worden sei; anderseits sei bis 
anhin der Baustopp (formell) immer noch in Kraft und das Verfahren noch nicht 
wiederaufgenommen worden. Mit einem weiteren Schreiben vom 29. September 
2006 an den Gemeinderat machte er erneut die Wiederaufnahme des Verfahrens 
betreffend bekieste Fläche, Belagsarbeiten, Regenrinne und die angeblichen 
Abweichungen bei der Erstellung des Wendeplatzes geltend. 

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B.2 Am 12. November 2008 stellte die Gemeinde A.________ "Unterlagen in 
Sachen Baustopp und Erledigung zu Euren Akten" zu. Diese Unterlage betraf 
den GRB Nr. 5.3 vom 12. Mai 2003, gemäss welchem der Baustopp "mit soforti-
ger Wirkung [d.h. per 12.5.2003] aufgehoben" worden war. Den Erwägungen ist 
zudem zu entnehmen, dass am 30. April 2003 eine Baukontrolle durchgeführt 
worden war; die Bauschlusskontrolle und der Vergleich mit den Bewilligungsun-
terlagen habe keine baurechtliche Beanstandung ergeben. Der mit Rasengitters-
teinen ausgeführte Wendeplatz entspreche der vom Amt für Raumplanung am 
8. Juni 2001 (Disp.-Ziff. 5) bewilligten Anlage; der Wendeplatz sei nicht Gegen-
stand des Verfahrens; der hintere mit Asphaltbelag sanierte Platz sei altrechtlich 
bestehend. Bei der Belagssanierung handle es sich gemäss Schätzungsprotokoll 
des kantonalen Meliorationsamtes vom 28. Oktober 2002 um die Behebung ei-
nes Unwetterschadens vom 8. September 2002. Die über das Ausmass der Sa-
nierung hinausgehende Regenrinne diene zum Schutz des Vorplatzes und habe 
die Aufgabe, das von der Strasse natürlich abfliessende Wasser aufzunehmen; 
sie diene der technischen Ausstattung und unterstehe nach allgemeiner Rechts-
auffassung nicht der Bewilligungspflicht. 

C. Mit je einem Schreiben vom 8. November 2019 ans ARE und den Gemein-
derat monierten A.________, dass die Vorgaben des RRB Nr. 1654/2003 vom 
10. Dezember 2003 bis anhin nicht pflichtgemäss umgesetzt worden seien. Nach 
Intervention des ARE beauftragte der Gemeinderat mit GRB Nr. 680 05.01.02 
vom 2. Dezember 2019 das Bauamt, 

als Ersatzvornahme die Unterlagen für ein Baugesuch "bekieste Fläche zwischen 
Wohnhaus und Schopf, Belagsarbeiten bei der Hauszufahrt, neue Regenrinne bei 
der Hauszufahrt und angebliche Abweichungen bei der Erstellung des 
Wendeplatzes, vor 2003 bereits erstellt" bereit zu stellen und das Amt für 
Raumentwicklung zu ersuchen, die entsprechenden Bewilligungen im 
vereinfachten, koordinierten Verfahren zu erteilen. 

Die Ersatzvornahme wurde damit begründet, dass es einerseits der Rechtsnach-
folgerin (B.________) des am 6. Juli 2011 verstorbenen D.________ nicht zuzu-
muten sei, ein nachträgliches Baugesuch für Bauarbeiten einzureichen, die sie 
nicht selber verursacht habe, und dass anderseits unter den beteiligten Nachbarn 
"Ruhe und Frieden einkehren möge" (Erw. 13). 

D. Mit Schreiben vom 22. Januar 2020 stellte das kommunale Bauamt 
A.________ das Baugesuch vom gleichen Tag zur Kenntnisnahme zu unter Hin-
weis auf ihr fehlendes schriftliches Einverständnis mit dem Bauvorhaben sowie 
die Einsprachemöglichkeit. Hiervon machten die Eheleute A.________ mit 
Schreiben vom 11. Februar 2020 und folgenden Anträgen Gebrauch: 

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1. Es sei uns vollständige Akteneinsicht zum Verfahrensgegenstand zu 
gewähren, insbesondere seien uns vorzulegen:

a) die rechtsverbindlichen Mutationspläne bezüglich Abparzellierung von 
756m2 ab Stammliegenschaft GB Nr. F.________/ KTN G.________ im 
Jahre 1965 zur damit neu geschaffenen GB Nr. H.________/KTN 
E.________

b) der Kaufvertrag Nr. __ vom _____ 1965 gemäss Grundbuch, Verkauf/ 
Kauf von 756 m2 ab GB Nr. F.________ / KTN G.________

c) die rechtsverbindlichen Mutationspläne betreffend KTN E.________ nach 
Zukauf von 1'162 m2 durch D.________ ab der landwirtschaftlichen 
Liegenschaft von M.________ GB Nr. I.________, KTN J.________ 
(Mutation Nr. __ vom __1973)

d) die rechtsverbindliche Baubewilligung inkl. rechtsverbindliche 
Baubewilligungspläne zum Wohnhaus, Gebäude Nr. _02 auf KTN 
E.________ sowie das rechtsverbindliche Bauabnahme-Protokoll

2. Das gemäss Auftrag von GRB 680 vom 2.12.2019 vom Bauamt «im Sinne 
einer Ersatzvornahme» vorgelegte «Baugesuch» sei abzuweisen. Es sei 
keine darauf basierende nachträgliche Bewilligung für die erfolgten baulichen 
Veränderungen auf KTN E.________ zu erteilen. Für das mit dem Amt für 
Raumentwicklung ARE zu koordinierende Bewilligungsverfahren seien zeitnah 
die vollständigen und richtigen Gesuchsunterlagen einzufordern, unter 
Ankündigung von Sanktionen im Säumnisfall.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge inkl. Mwst zulasten der 
Gesuchstellerin, resp. des Staates.

Am 8. April 2020 veranlasste das ARE die Unterzeichnung des Baugesuchs 
durch die Bauherrschaft (B.________) sowie die Ausweitung des Baugesuchs 
auf das Grundstück KTN G.________, d.h. die Nennung auch dieses Grunds-
tückes als betroffene Parzelle, weil die Regenrinne bei der Einfahrt auf die Par-
zelle KTN E.________ strassenseitig einhergehende Anpassungsarbeiten auf 
der Nachbarparzelle bedinge. 

E. Mit Gesamtentscheid vom 20. August 2020 erteilte das ARE die kantonale 
Baubewilligung im Sinne der Erwägungen (Disp.-Ziff. 1) unter Abweisung der 
Einsprache der Eheleute A.________ (Disp.-Ziff. 2). Der Gemeinderat erteilte die 
Baubewilligung mit GRB Nr. 613.05.01.02 vom 26. Oktober 2020 wie folgt:

Die baurechtliche Bewilligung für Abweichungen bei bekiester Fläche zwischen 
Wohnhaus und Schopf, Belagsarbeiten bei der Hauszufahrt, Regenrinne bei der 
Hauszufahrt und Rasengittersteine als Wendeplatz, alles vor 2003 bereits erstellt 
auf den Grundstücken KTN E.________ und G.________ an der Vorderbergstras-
se 42 in Altendorf wird gemäss den vorliegenden Unterlagen im Sinne der Erwä-
gungen unter folgenden Auflagen und Nebenbestimmungen erteilt:

Einsprache

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1. Die Einsprache von A.________ wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen. 
Soweit die Einsprache privatrechtliche Belange betrifft, wird darauf nicht 
eingetreten.

Verfahrenskoordination
2. Der Gesamtentscheid des Amtes für Raumentwicklung Nr. B2020-0081 vom 

20. August 2020 gilt als integrierter Bestandteil dieser Bewilligung (s. Beilage). 
Dessen Auflagen und Nebenbestimmungen sind zu beachten und zu erfüllen.

3. Nachführung der amtlichen Vermessung
Die Firma K.________ wird beauftragt, die bestehenden Bauten und Anlagen 
innert sechs Monaten nach Rechtskraft in den Daten der amtlichen 
Vermessung nachzuführen. Die Nachführungskosten gehen zu Lasten des 
Gesuchstellers.

4.-5. (Gebühren; Verfahren/Baufreigabe/Rechtsmittel).

F. Diesen GRB Nr. 613.05.01.02 vom 26. Oktober 2020 zogen die Eheleute 
A.________ mit Verwaltungsbeschwerde vom 18. November 2020 an den Regie-
rungsrat weiter. Sie stellten folgende Anträge (Verfahren VB 272/2020):

1. Die Bewilligung des Gemeinderates Altendorf, GRB 613/2020 vom 
26. Oktober 2020 zum Baugesuch Altendorf B2020-0004.00 / B2020-0081, 
vereinfachtes Verfahren, Baubewilligung, sowie der ARE-Gesamtentscheid 
vom 20. August 2020 seien aufzuheben. Die zuständigen Instanzen seien 
anzuweisen, die nachträgliche Bewilligung der illegalen baulichen 
Veränderungen zu verweigern.

2. Es sei uns Akteneinsicht zu gewähren in alle rechtsverbindlichen Akten zum 
Verfahrensgegenstand gemäss unseren Anträgen 1a bis 1d der Einsprache 
vom 11. Februar 2020, d.h. in:

a) die rechtsgültigen Mutationspläne bezüglich der vorgeblichen 
(bestrittenen) Abparzellierung von 756m2 ab Stammliegenschaft KTN 
G.________/ ehem. GB Nr. F.________ im Jahre 1965 zu «KTN 
E.________» / ehem. GB Nr. H.________;

b) den vollständigen, datierten und rechtsgültig unterzeichneten / 
beglaubigten Kaufvertrag Nr. 97 vom 2. September 1965 gemäss 
Grundbuch, Verkauf von 756 m2 ab KTN G.________ / ehem. GB Nr. 
192;

c) die rechtsgültigen Mutationspläne betreffend «KTN E.________» / ehem. 
GB Nr. H.________ nach Zukauf von 1'162 m2 durch D.________ ab der 
landwirtschaftlichen Liegenschaft von M.________ KTN J.________ / 
ehem. GB Nr. I.________, (Mutationsantrag Nr. 729 vom 3.7.1973);

d) die rechtsgültige Baubewilligung mit sämtlichen rechtsverbindlichen 
Baubewilligungsplänen zum Wohnhaus, Gebäude Nr. _02 auf «KTN 
E.________» / ehem. GB Nr. H.________ inkl. sämtliche 
Erschliessungspläne und die bewilligten, unterzeichneten und datierten 
Detailpläne zur Entwässerung sowie in das rechtsverbindliche 
Bauabnahme-Protokoll (ca. 1969);

e) die rechtsverbindliche Baubewilligung inkl. rechtsverbindliche 
Baubewilligungspläne zum Schopf, Gebäude Nr. _01, auf «KTN 

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E.________» sowie das rechtsverbindliche Bauabnahme-Protokoll und 
die Rodungsbewilligung sowie die gültige Waldfestlegung für den 
umliegenden Wald.

3. Verfahrensvereinigungsantrag

Es sei dieses Verfahren mit dem parallelen Verfahren zum ersuchten «Ersatz 
defekte Abwasserleitung, Ergänzung Kontrollschacht, Vorderbergstrasse 42, 
«KTN E.________», Koordinaten 2 705 560 / 1 226 290, Zone LW, bereits 
erstellt, GRB 614/2020 vom 26. Oktober 2020 zum Baugesuch Altendorf 
B2020-0977 vom 15.7.2020» zu vereinigen und die Entwässerung von 
Gebäude Nr. _02 ebenso wie dessen gesamte übrige Erschliessung von 
Amtes wegen als untrennbarer Bestandteil der Wohnhaus-Infrastruktur 
Vorderbergstr. 42, Gebäude-Nr. _02 in der Landwirtschaftszone festzustellen.

4. Eventualantrag betr. Feststellungen, Akteneinsicht und Sanktionen im 
vereinigten Verfahren

4.1 Es sei bei Gutheissung der ersuchten Verfahrenszusammenlegung gemäss 
Antrag 3 von Amtes wegen festzustellen, dass sowohl das Wohngebäude 
Nr. _02, Vorderbergstr. 42 als auch dessen gesamte Erschliessung illegal 
(ohne Baubewilligung auf KTN G.________ / ehem. GB F.________) erstellt 
wurden und in der Landwirtschaftszone hierfür keine Bestandesgarantie 
geltend gemacht werden kann.

Insbesondere sei hierzu von Amtes wegen festzustellen:

a) dass die «KTN E.________» / ehem. GB Nr. H.________ nie rechtsgültig 
vom Stammgrundstück KTN G.________ / ehem. GB L.________ 
abgetrennt wurde;

b) dass das Gebäude Nr. _02 und dessen Erschliessung nicht auf «KTN 
E.________» / ehem. GB Nr. H.________, sondern auf dem Grundstück 
KTN G.________ / ehem. GB F.________ erstellt wurde;

c) dass für das Gebäude Nr. _02 an diesem Standort zu keiner Zeit eine 
Baubewilligung erteilt wurde und auch nie eine Bauabnahme erfolgte.

4.2 Im vereinigten Verfahren seien uns sämtliche Akten gemäss Antrag 2 zur 
Akteneinsicht vorzulegen.

4.3 Nach Feststellung der Illegalität aller bisherigen Bautätigkeiten auf «KTN 
E.________» gemäss Eventualantrag 4.1 sei das Gebäude Nr. _02 von 
Amtes wegen unverzüglich zu versiegeln und jede weitere Wohnnutzung zu 
verbieten. Von Amtes wegen sei der totale Rückbau dieses Gebäudes und 
sämtlicher dazugehörenden Bauteile inkl. Schopf innert kürzester Frist 
anzuordnen. Zudem sei die Wiederherstellung der rechtswidrig zu 
Wohnzwecken umgenutzten landwirtschaftlichen Grundfläche (vollständige 
Altlasten-Sanierung, Renaturierung, Rekultivierung) auf KTN G.________ / 
ehem. GB F.________ mit kürzester Frist zu verfügen.

4.4 Es sei infolge der Kenntnisnahme aus diesem vereinigten Verfahren von 
Amtes wegen festzustellen, dass die nie rechtskräftig abgetrennte gesamte 
Fläche von «KTN E.________» den (dem) altrechtlichen 
Stammgrundstück(en) KTN F.________ und evtl. KTN J.________ zugehört, 
was im Grundbuch und amtlichen Katasterplan mit den rechtskonformen 
Parzellenbezeichnungen und -flächenangaben verbindlich einzutragen ist. Die 

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entsprechende Grundbuch-Berichtigung und Wiederherstellung der 
rechtmässigen Parzellengrenzen von KTN G.________ / ehem. GB 
F.________ im amtlichen Katasterplan der Gemeinde Altendorf seien von 
Amtes wegen im öffentlich-rechtlichen Verfahren unverzüglich zu veranlassen.

5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge inkl. Mwst. zulasten der 
Beschwerdegegnerin und des Staates.

G. Mit RRB Nr. 575/2021 vom 24. August 2021 wies der Regierungsrat die 
Beschwerde ab, soweit darauf eingetreten wurde (Disp.-Ziff. 1). Die Verfahrens-
kosten von Fr. 1'500.-- wurden den Eheleuten A.________ auferlegt (Disp.-
Ziff. 2.1), und es wurde darauf hingewiesen, dass die Kosten für den Kopierauf-
trag von Fr. 1'300.-- den Eheleuten A.________ bereits separat in Rechnung ge-
stellt und von diesen auch bereits bezahlt worden war (Disp.-Ziff. 2.2). Die Ehe-
leute A.________ wurden verpflichtet, der beanwalteten Beschwerdegegnerin ei-
ne Parteientschädigung von Fr. 800.-- zu bezahlen (Disp.-Ziff. 3). 

H. Gegen diesen RRB Nr. 575/2021 (Versand am 31.8.2021) erheben die 
Eheleute A.________ mit Eingabe vom 20. September 2021 (Postaufgabe am 
gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz mit den folgenden Anträgen:

1. Der RRB Nr. 575/2021 vom 24. August 2021 zu VB 272/2020 sei aufzuheben 
und die nachträgliche Bewilligung der illegalen baulichen Veränderungen sei 
zu verweigern.

2. Es seien vom Verwaltungsgericht sämtliche Vorakten beizuziehen und zur 
Gewährleistung eines rechtskonformen Verfahrens und unverzüglicher 
Wiederherstellung legaler öffentlich-rechtlicher Verhältnisse in eigener 
Kognition folgende Feststellungen und Verfügungen vorzunehmen und hierzu 
sämtliche Vorakten beizuziehen:

Der rechtlich relevante, wahre Sachverhalt sei festzustellen, wonach sowohl 
das Wohngebäude Nr. _02, Vorderbergstr. 42, Altendorf, als auch dessen 
gesamte Infrastruktur und Umgebungsgestaltung ohne Baubewilligung auf 
KTN G.________ / ehem. GB F.________ erstellt wurden und in der 
Landwirtschaftszone hierfür keine Bestandesgarantie/kein altrechtlicher 
Bestand geltend gemacht werden kann. Insbesondere sei festzustellen:

a) dass die «KTN E.________ » / ehem. GB Nr. H.________ nie 
rechtsgültig vom Stammgrundstück KTN G.________ / ehem. GB 
F.________ abgetrennt wurde und somit nicht existiert;

b) dass das Gebäude Nr. _02 und dessen Erschliessungs-lnfrastruktur nicht 
auf «KTN E.________» / ehem. GB Nr. H.________, sondern auf 
unserem Grundstück KTN G.________ / ehem. GB F.________ erstellt 
wurde;

c) dass das Gebäude Nr. _02 an diesem Standort illegal erstellt wurde, 
hierfür zu keiner Zeit eine Baubewilligung erteilt wurde und auch nie eine 
Bauabnahme erfolgte;

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und basierend auf diesen Feststellungen sei zu verfügen:

d) dass das Gebäude Nr. _02 auf KTN G.________ / ehem. GB 
F.________ (im nur vorgeblich «abparzellierten» Bereich der inexistenten 
«KTN E.________») von Amtes wegen unverzüglich versiegelt und jede 
weitere Wohnnutzung untersagt wird;

e) dass der totale Rückbau des Gebäudes Nr. _02 auf KTN G.________ / 
ehem. GB F.________ und sämtlicher auf der Pseudo-«KTN 
E.________» errichteten Bauteile und Erschliessungsinfrastruktur inkl. 
Schopf-Erschliessung mit kürzestmöglich anzusetzender Frist zu erfolgen 
hat;

f) dass die illegal zu Wohnzwecken umgenutzte landwirtschaftliche 
Grundfläche auf KTN G.________ / ehem. GB F.________ mit 
kürzestmöglich anzusetzender Frist für die zonenkonforme Nutzung 
wiederherzustellen ist (inkl. amtlich vorgeschriebener, begleiteter und 
kontrollierter, vollständiger Altlasten-Sanierung, Terrainanpassung, 
Renaturierung und Rekultivierung);

g) dass der öffentlich-rechtlich relevante, wahre Sachverhalt zur Pseudo-
«KTN E.________» im Grundbuch und im aktuellen, rechtsverbindlichen, 
amtlichen Katasterplan der Gemeinde Altendorf mit entsprechend 
korrigierten Parzellenbezeichnungen und Flächenangaben auf Kosten 
der Beschwerdegegnerin verbindlich einzutragen ist - d.h. Löschung 
sämtlicher falschen Eintragungen zur inexistenten «KTN E.________» 
und Zuordnung dieser Flächen zu den richtigen Parzellen KTN 
F.________, resp. evtl. KTN J.________ gemäss der bis heute 
rechtskräftigen Anerkennung der Vermessung Los 2, 1976, des Amtes 
für Geoinformation;

h) dass uns wegen erwiesenen groben Amtspflichtsverletzungen 
(willkürliche Duldung rechtswidriger Nutzung unseres Eigentums) 
öffentlich-rechtlich eine angemessene Entschädigung aus der 
Staatskasse zu entrichten ist.

3. Eventualantrag 1

Eventualiter sei die Sache zur rechtskonformen Behandlung gemäss Antrag 2 
an die Vorinstanzen zurückzuweisen.

4. Eventualantrag 2

Es sei dieses Verfahren mit dem parallelen Verfahren gegen den RRB 
Nr. 576/2021 vom 24. August 2021 zu VB 273/2020 zum ersuchten «Ersatz 
defekte Abwasserleitung, Ergänzung Kontrollschacht, ________, «KTN 
E.________», Koordinaten ________, Zone LW, bereits erstellt, GRB 
614/2020 vom 26. Oktober 2020 zum Baugesuch Altendorf B2020-0977 vom 
15.7.2020» zu vereinigen und die Entwässerung von Gebäude Nr. _02 
ebenso wie dessen gesamte übrige Erschliessung von Amtes wegen als 
untrennbarer Bestandteil der Wohnhaus-Infrastruktur ________, 
Gebäude-Nr. _02 in der Landwirtschaftszone festzustellen. Die Vorakten 
seien im vereinigten Verfahren vollumfänglich beizuziehen.

5. Es sei uns eine vom Gericht zu bestimmende Genugtuungssumme wegen 
erwiesener, anhaltender Rechtsverweigerung/ Verweigerung korrekter 

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Verfahren durch den Staat zuzusprechen und deren Zahlung an uns nach 
dem Verursacherprinzip, evtl. unter Regress auf die Verantwortlichen zu 
verfügen.

6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge inkl. Mwst. zulasten der 
Beschwerdegegnerin und des Staates (gemäss dem Verursacherprinzip/dem 
behördlichen Mitverschulden).

I. Das Sicherheitsdepartement und das ARE beantragen mit Vernehmlas-
sungen vom 28. September 2021 bzw. 11. Oktober 2021 die Abweisung der Be-
schwerde unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführer. Die Beschwerde-
gegnerin beantragt vernehmlassend am 11. Oktober 2021, die Beschwerde sei, 
soweit darauf einzutreten sei, abzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungs-
folgen zu Lasten der Beschwerdeführer; den inhaltlich gleichen Antrag stellt am 
12. Oktober 2021 der Gemeinderat. 

J. Mit Eingabe vom 27. Oktober 2021 nehmen die Beschwerdeführer Stellung 
zu den Vernehmlassungen. Die Beschwerdegegnerin teilt am 3. November 2021 
unter pauschaler Bestreitung der Ausführungen der Beschwerdeführer ihren Ver-
zicht auf eine Duplik mit. Die Vorinstanzen haben sich nicht mehr vernehmen 
lassen. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Unverändert zu bejahen ist nach wie vor die von den Vorinstanzen nicht 
bestrittene Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführer (vgl. GRB 
Nr. 613.05.01.02 vom 26.10.2020, S. 4 Erw. 7; angefochtener Beschluss 
Erw. 4.1). Es ist daher nicht nachvollziehbar, wenn die Beschwerdeführer eine 
Verletzung des rechtlichen Gehörs monieren (Beschwerde S. 27 Ziff. 2.4.1 f.) mit 
der Begründung, der Regierungsrat sei auf Ausführungen zur Begründung ihrer 
Legitimation nicht eingegangen. 

1.2 Der Regierungsrat hat den Antrag auf Vereinigung des vorliegenden mit ei-
nem anderen Verfahren (vgl. Beschwerdeantrag Ziff. 4 "Eventualantrag 2") der 
Beschwerdeführer abgewiesen, weil die jeweils betroffenen Bauvorhaben von-
einander unabhängig seien. Das vorliegende Verfahren gründe in einer Bautätig-
keit im Jahr 2003 und weise eine Verfahrensvorgeschichte bis vor Bundesgericht 
auf, während das andere Verfahren ein nachträgliches Baugesuch für am 9. Juli 
2020 ausgeführte Arbeiten an den Kanalisationsleitungen betreffe. Der Umstand, 
dass die Beschwerdeführer in beiden Verfahren die gleichen - teils privatrechtli-
chen - Rügen vorbrächten, rechtfertige eine Verfahrensvereinigung nicht. Eine 
Vereinigung stünde einer klaren und verständlichen Darstellung der Sachver-

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halts- und Rechtslage in unnötiger Weise entgegen. Eine genügende Koordinati-
on werde durch die gleichzeitige Eröffnung der beiden Beschwerdeentscheide si-
chergestellt (angefochtener RRB Erw. 1.2). 

Aus den gleichen Gründen ist auch vorliegend von einer Verfahrensvereinigung 
abzusehen. Hieran können die Ausführungen der Beschwerdeführer (Beschwer-
de S. 22 f. Ziff. 2.1.1 ff.) nichts ändern. Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführer 
im Vergleich mit den Verwaltungsbeschwerden noch umfassendere und - vom 
Gesetz (§ 38 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [SRSZ 234.110; VRP] 
vom 6.6.1974) an und für sich verpönte - weitschweifige(re) Ausführungen ma-
chen, die überdies grösstenteils am Thema vorbeigehen (so beispielsweise theo-
retische Ausführungen zur "korrekten Normenkontrolle", Beschwerde S. 27 f. 
Ziff. 2.5). Der Beschwerdeantrag Ziff. 4 ist somit abzuweisen. 

1.3.1 Feststellungsbegehren sind subsidiär zu Leistungsbegehren und nur zuläs-
sig, wenn daran ein schutzwürdiges Feststellungsinteresse besteht. Zudem kann 
ein Feststellungsantrag nicht abstrakte, theoretische Rechtsfragen zum Gegen-
stand haben, sondern nur konkrete Rechte oder Pflichten (BGE 141 II 113 
Erw. 1.7; BGE 137 II 199 Erw. 6.5; BGE 126 II 300 Erw. 2c; Urteil BGer 
1C_455/2019 vom 19.6.2020 i.Sa. R. vs. Gemeinderat Wangen und Tuggen, 
Erw. 2.4).

1.3.2 Das ARE und der Gemeinderat haben die nachträgliche Baubewilligung un-
ter Auflagen und Nebenbestimmungen erteilt. Der Regierungsrat hat mit dem an-
gefochtenen Beschluss diese Bewilligung geschützt und die von den Beschwer-
deführern dagegen erhobene Beschwerde abgewiesen, soweit er darauf einge-
treten ist.

1.3.3 Die Beschwerdeführer beantragen in erster Linie die Aufhebung der 
nachträglichen Baubewilligung und die Verweigerung der Baubewilligung. Hierbei 
handelt es sich um ein zulässiges Leistungsbegehren (Antrag Ziff. 1). Ebenso als 
Leistungsbegehren zu verstehen ist der Rückweisungsantrag (Antrag Ziff. 3, 
"Eventualantrag 1"), der implizit auch eine (gänzliche oder teilweise) Aufhebung 
des angefochtenen Beschlusses voraussetzt. 

Soweit die Beschwerdeführer hingegen verschiedene Feststellungsbegehren 
stellen (Anträge Ziff. 2.a bis Ziff. 2.c), sind diese subsidiär zum Leistungsbegeh-
ren. Dies illustriert der Antrag auf Feststellung des relevanten Sachverhalts, ist 
doch die Feststellung des Sachverhaltes Voraussetzung für die Beurteilung des 
Leistungsbegehrens. 

12

1.3.4 Die vorinstanzlichen Akten wurden vom Verwaltungsgericht beigezogen 
(Beschwerdeantrag Ziff. 2). Im regierungsrätlichen Verfahren haben die Be-
schwerdeführer Einsicht in die Akten genommen und sich gegen Entschädigung 
auch zahlreiche Kopien machen lassen (vgl. Vernehmlassung des Sicherheits-
departements S. 2 Ziff. 2; vorstehend Ingress lit. G). 

1.4 Eine Entscheidungsvoraussetzung ist die Zuständigkeit (§ 27 Abs. 1 lit. a 
VRP).

Die von den Beschwerdeführern beantragte Entschädigung und Genugtuung zu 
Lasten des Staates (Anträge Ziff. 2.h sowie Ziff. 5) ist im Klageverfahren geltend 
zu machen (§ 14 Abs. 1 i.V.m. § 4 des Gesetzes über die Haftung des Gemein-
wesens und die Verantwortlichkeit seiner Funktionäre [Staatshaftungsgesetz; 
SRSZ 140.100] vom 20.2.1970). Auf diesen Antrag ist daher mangels Zulässig-
keit des Rechtsmittels (Beschwerde) im Sinne von § 27 Abs. 1 lit. e VRP nicht 
einzutreten. 

1.5.1 Nach konstanter Praxis wird der Umfang der Tätigkeit des Verwaltungsge-
richts als Beschwerdeinstanz durch den Anfechtungsgegenstand abgegrenzt. Es 
kann nur das Gegenstand des Beschwerdeverfahrens sein, was auch Gegen-
stand der zugrundeliegenden Verfügung war bzw. nach richtiger Gesetzesausle-
gung hätte sein müssen. Gegenstände, über welche die erste Instanz bzw. die 
Vorinstanz zu Recht (noch) nicht entschieden hat, fallen nicht in den Kompetenz-
bereich des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz (vgl. statt vieler VGE III 
2017 113 vom 24.11.2017 Erw. 1.2 mit Hinweisen; VGE 1030/03 vom 6.8.2003 
Erw. 1.b; Bertschi, in: Kommentar VRG, Vorbem. zu §§ 19-28a, Rz. 44-49; BGE 
125 V 414 Erw. 1a).

1.5.2 Gegenstand des nachträglichen Baubewilligungsverfahrens sind die (be-
kieste bzw. asphaltierte) Fläche zwischen Wohnhaus und Schopf, die Belagsar-
beiten bei der Hauszufahrt, die Regenrinne bei der Hauszufahrt sowie die (an-
geblichen) Abweichungen bei der Erstellung des Wendeplatzes (vgl. vorstehend 
Ingress lit. A.5, B.1, C, E). Anderes/Weiteres war nicht Gegenstand des 
nachträglichen Baubewilligungsverfahrens und hatte es auch nicht zu sein, wie 
bereits der Regierungsrat festgestellt hat (angefochtener Beschluss Erw. 4.2 f.). 
Dies gilt für die von den Beschwerdeführern bestrittenen Rechtmässigkeit der 
Wohnnutzung des Gebäudes Nr. _02 und den beantragten Rückbau desselben, 
die bestrittene Existenz des Grundstückes KTN E.________, die geltend ge-
machte Wiederherstellung der Rechtmässigkeit der Nutzung des Grundstückes 
KTN G.________ und die Korrektur des Grundbuches betreffend das Grundstück 
KTN E.________ (Anträge Ziff. 2.d-g sowie der mit den Anträgen in Ziff. 2 ver-

13

bundene Antrag Ziff. 3). Hierauf kann folglich auch nicht eingetreten werden. Im 
Übrigen hat der Regierungsrat dennoch zutreffend dargelegt, dass es sich beim 
Gebäude Nr. _02 um ein altrechtliches Wohngebäude handelt (angefochtener 
Beschluss Erw. 6.2.3 mit Hinweis auf VGE 1001/04 vom 11.3.2004 Erw. 4.3 und 
5.3; vgl. auch Verfügung des Amtes für Raumplanung vom 8.6.2021 S. 1 lit. C 
"Vorgeschichte" [am 3.9.1965 erteilte Baubewilligung für den Neubau des Wohn-
hauses Assek.-Nr. _02 auf KTN E.________]). 

Hinzu kommt, dass sich diese Rügen (teils) auf eigentums- und grundbuchrecht-
liche Fragestellungen beziehen und somit zivilrechtliche Aspekte betreffen. Wie 
der Regierungsrat dargelegt hat, kann hierauf in einem öffentlich-rechtlichen 
Baubewilligungsverfahren mangels Zuständigkeit der Verwaltung nicht eingetre-
ten werden (vgl. angefochtener Beschluss Erw. 3.2). Diese Unzuständigkeit be-
schlägt auch das Verwaltungsgericht. 

1.6.1 Soweit der Regierungsrat auf die Verwaltungsbeschwerde vom 18. No-
vember 2020 - entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer (Beschwerde 
S. 23 f. Ziff. 2.2.1 ff.) zu Recht - nicht eingetreten ist, ist der angefochtene Be-
schluss somit zu bestätigen und die Beschwerde abzuweisen. Soweit die Be-
schwerdeführer vor dem Verwaltungsgericht weitere Anträge stellen (namentlich 
betreffend Entschädigung und Genugtuung zu Lasten des Staates), ist auf die 
Beschwerde nicht einzutreten. 

1.6.2 An der Sache vorbei gehen folglich namentlich die Ausführungen in der 
Beschwerde zu den Eigentumsverhältnissen an KTN G.________ und 
KTN E.________ ("Pseudo-KTN E.________", vgl. z.B. Beschwerde S. 26 
Ziff. 2.3.2) sowie zum Gebäude Nr. _02 (Beschwerde S. 4 ff. Ziff. 2.2 f.; S. 9 ff. 
Ziff. II.1.1 ff. mit längeren Zitaten aus der Verwaltungsbeschwerde vom 
18.11.2020; S. 22 Ziff. 2.1.1). Wenn einer geforderten Akteneinsicht in (alte) 
Grundbuchauszüge, Kaufverträge und Katasterpläne (vgl. z.B. Beschwerde 
S. 16) im Verwaltungs- und verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren keine 
Folge geleistet wird, stellt dies entsprechend weder eine Verletzung des Unter-
suchungsgrundsatzes noch des rechtlichen Gehörs im Sinne des Anspruches auf 
eine Beweisabnahme dar. 

Anzumerken ist an dieser Stelle, dass ein Bauberechtigungsnachweis gemäss 
konstanter Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts nicht erforderlich ist. Hieran 
kann die gegenteilige Auffassung der Beschwerdeführer (Beschwerde S. 29 f. 
Ziff. 2.7) nichts ändern. Dem Grundeigentümer stehen für die Geltendmachung 
zivilrechtlicher Ansprüche vielmehr die entsprechenden zivilprozessualen Instru-
mente zur Verfügung (vgl. angefochtener Beschluss Erw. 5.1; VGE III 2020 191 

14

vom 27.2.2021 Erw. 3.1 [betr. den Beschwerdeführer; eine Beschwerde gegen 
diesen Entscheid ist derzeit noch beim Bundesgericht unter der Verfahrensnum-
mer 1C_124/2021 hängig] mit Hinweis u.a. auf EGV-SZ 1982 Nr. 45; EGV-SZ 
2000 Nr. 12). Wenn die Beschwerdeführer mithin richtigerweise festhalten, dass 
vorliegend nicht das Zivilrecht, sondern das öffentliche Recht massgebend ist 
(Beschwerde S. 24 Ziff. 2.2.5), anerkennen sie implizit, dass im vorliegenden 
verwaltungsgerichtlichen Verfahren zivilrechtliche Fragestellungen nicht zu be-
handeln sind. Inwiefern in diesem Zusammenhang der Gehörsanspruch der Be-
schwerdeführer verletzt worden sein könnte (Beschwerde S. 30 Ziff. 2.7.3), ist 
nicht erkennbar. 

1.6.3 Die baurechtliche Rechtmässigkeit des Gebäudes Nr. _02 war und musste 
- wie bereits gesagt - weder Gegenstand des Gesamtentscheides des ARE vom 
20. August 2020 sowie des GRB vom 26. Oktober 2020 noch des angefochtenen 
RRB sein (vgl. angefochtener Beschluss Erw. 4.3). Das Verwaltungsgericht hat 
sich zur Bewilligung des Wohnhauses im September 1965 und seitherige bauli-
che Schritte unter Bezugnahme auf die Verfügung des damaligen Amtes für 
Raumplanung vom 8. Juni 2001 bereits ausführlich im VGE 1001/04 vom 
11. März 2004 (insbesondere Erw. 4.3) geäussert. Die Rechtmässigkeit des 
Wohnhauses und somit auch die Rechtmässigkeit der Erschliessung desselben 
kann nicht permanent wieder in Frage gestellt werden (vgl. Beschwerde S. 28 f. 
Ziff. 2.6; S. 30 ff. Ziff. 2.7.3 ff.). (Auch) In dieser Hinsicht wird das rechtliche 
Gehör der Beschwerdeführer, zumal sie bereits in den Verfahren der Jahre 2001 
bis 2004 Verfahrensbeteiligte waren, daher nicht verletzt (Beschwerde S. 29 
Ziff. 2.6.5). Abgesehen davon hat der Regierungsrat darauf hingewiesen, dass 
die Beschwerdeführer die Rechtmässigkeit des Gebäudes in einem eigenständi-
gen Verfahren zur Überprüfung bringen müssten (angefochtener Beschluss 
Erw. 4.3). So kann auch der behaupteten Vorenthaltung eines Vermessungspla-
nes aus dem Jahr 1976 (Beschwerde S. 32 Ziff. 2.7.4), die unbelegt bleibt und 
unglaubwürdig ist, vorliegend keine Bedeutung zukommen. 

Ausführungen zur Erschliessung des Gebäudes Nr. _02, zu Missachtungen von 
Anforderungen des (alten) kommunalen Baureglements aus dem Jahr 1965 und 
ähnliche Vorbringen (Beschwerde S. 10 ff. mit längeren Zitaten aus der Verwal-
tungsbeschwerde vom 18.11.2020) haben folglich unbeachtlich zu bleiben. 

1.7 Unter Verweis auf die zutreffende Argumentation im angefochtenen Be-
schluss (Erw. 5.2) kann die Rüge des Fehlens eines Mitberichts des Amtes für 
Landwirtschaft (Beschwerde S. 33 ff. Ziff. 2.8) auch im verwaltungsgerichtlichen 
Verfahren nicht verfangen. Das Amt für Landwirtschaft ist für landwirtschaftliche 
Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone zuständig (§ 46 Abs. 2 der Vollzugsver-

15

ordnung zum Planungs- und Baugesetz [VvPBG; SRSZ 400.111] vom 
2.12.1997). Vorliegend steht jedoch nicht ein landwirtschaftliches Bauvorhaben 
zur Diskussion. Mithin ist das ARE zuständig (§ 46 Abs. 3 VvPBG). Den gewäs-
serschutzrechtlichen Aspekten wurde mit einem Fachbericht des hierfür zustän-
digen Amtes für Gewässerschutz Rechnung getragen. 

1.8 Wenn der Regierungsrat auf die inhaltlich gleichen Rügen im Verwaltungs-
beschwerdeverfahren - zu Recht - nicht weiter eingegangen ist, kann hierin folg-
lich auch keine Verletzung des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführer durch 
den Regierungsrat erkannt werden (vgl. beispielsweise Beschwerde S. 6 f. 
Ziff. 2.3; S. 9 Ziff. II.1.1; S. 20 Ziff. 1.9). Die Beschwerdeführer gehen von einem 
falschen Verständnis der Beschwerdelegitimation aus (vgl. beispielsweise Be-
schwerde S. 8 Ziff. 2.6.2), wenn sie der Auffassung sind, aus der Beschwerdele-
gitimation leite sich auch ein Anspruch auf eine Prüfung sämtlicher Vorbringen 
durch die Rechtsmittelinstanzen ab. Wie dargelegt kann und darf eine Rechtsmit-
telinstanz Rügen nur prüfen, soweit sie hierzu überhaupt zuständig ist und sich 
die Rügen auf den Anfechtungsgegenstand beziehen. 

2.1.1 Der Regierungsrat erwog im angefochtenen Beschluss, die vom ARE (bzw. 
dem damaligen Amt für Raumplanung) am 8. Juni 2001 erteilte Bewilligung für 
die Erweiterung des Wendeplatzes unter der Auflage, dass Rasengittersteine 
verwendet werden müssten, sei in Rechtskraft erwachsen. Abweichungen hier-
von hätten vom Gemeinderat nicht festgestellt werden können. Für den gemäss 
der Baubewilligung erstellten Wendeplatz sei daher gar keine nachträgliche Bau-
bewilligung erforderlich (Erw. 6.1). 

Beim Wohnhaus Nr. _02 samt asphaltiertem Garagenvorplatz handle es sich um 
eine altrechtliche Baute. Der Vorplatz könne daher gemäss Art. 24c Abs. 1 des 
Bundesgesetzes über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz; RPG; SR 700) 
vom 22. Juni 1979 massvoll erweitert werden. Der Regierungsrat bestätigte die 
gemeinderätliche Beurteilung, dass die mit einem Belagsstreifen verbreiterte Ein-
fahrt zum Garagenvorplatz aus raumplanerischer Sicht von untergeordneter Be-
deutung sei (Erw. 6.2). 

Bereits mit VGE 1001/04 vom 11. März 2004 sei bestätigt worden, dass es sich 
beim Gebäude Nr. _02 um ein altrechtliches Wohngebäude handle; es sei am 
3. September 1965 auf dem Grundstück KTN E.________ bewilligt worden. Auch 
die Luftbilder vom 3. Juni 1960 und 8. August 1967 zeigten, dass das Gebäude 
Nr. _02 und der dazugehörige Vorplatz in dieser Zeitspanne errichtet worden 
seien (Erw. 6.2.3).

16

Betreffend die Regenrinne sei aus den Plänen des Baugesuchs keine Ableitung 
des Wassers ersichtlich, weshalb davon auszugehen sei, dass das Meteorwas-
ser auf der Westseite aus der Regenrinne laufe und oberflächlich versickere. Al-
lerdings sei auf den Bildern der Fotodokumentation vom 22. Januar 2020 auf 
dem Garagenvorplatz ein Abwasserschacht erkennbar, welcher in den nachträg-
lichen Baugesuchsakten nicht ersichtlich sei. Die Vorinstanzen (ARE und Ge-
meinderat) hätten daher zu prüfen, ob das Wasser aus der Regenrinne entgegen 
den Baugesuchsunterlagen nicht versickere. Sollte dies zutreffen, sei in einem 
separaten nachträglichen Verfahren über die Rechtmässigkeit dieser Ableitung 
zu befinden. Das Gleiche gelte für den Abwasserschacht auf dem asphaltierten 
Garagenvorplatz (Erw. 6.2.4). 

Bei der bekiesten Fläche zwischen dem Wohnhaus und dem Schopf handle es 
sich um die Zufahrt zum Schopf. Das Verwaltungsgericht habe mit dem VGE 
1001/04 vom 11. März 2004 (Erw. 6.3 und Erw. 7 ff.) das Schopfgebäude als 
rechtmässig beurteilt (Erw. 6.3). Da im Jahr 2001 die Verlegung der Schopfzu-
fahrt (mittels Ausnahmebewilligung) nicht bewilligt worden sei, lasse sich hieraus 
implizit die Bewilligung der bereits damals bestehenden Zufahrt ableiten. Dies 
gelte umso mehr, als der Schopf unter anderem als Lagerraum für Holz bewilligt 
worden sei, was eine sachgerechte Zufahrt voraussetze (Erw. 6.3.1). 

Auf den Aufnahmen der Fotodokumentation vom 22. Januar 2020 sei ersichtlich, 
dass es sich möglicherweise nicht um eine bekieste, sondern eine asphaltierte 
Fläche handle. Indes erwähnten die Beschwerdeführer selber, dass die Schopf-
zufahrt bereits damals (d.h. vor 17 Jahren) asphaltiert gewesen sei. Diese sei al-
so bereits am 8. Juni 2001 mitbewilligt worden (Erw. 6.3.2). 

Die Verfahrensgegenstand bildenden Bauausführungen seien also zusammen-
fassend entweder schon bewilligt oder nachträglich bewilligungsfähig. Abwei-
chungen und die Rechtsmässigkeit derselben betreffend die möglicherweise auf 
den Plänen nicht eingezeichneten Wasserableitungen seien in einem separaten 
Verfahren zu prüfen (Erw. 7). 

2.1.2 Die Beschwerdeführer bestreiten wie die Altrechtlichkeit des Gebäudes 
Nr. _02 so auch diejenige des Wendeplatzes/Garagenvorplatz (Beschwerde 
S. 37 f. Ziff. 2.9). Des Weiteren halten sie daran fest, dass "eine übermässige Ab-
leitung von Meteorwasser" auf ihr Grundstück KTN G.________ stattfinde. Es 
werde beanstandet, dass der Regierungsrat in dieser Hinsicht noch ein weiteres 
separates Verfahren andenke (Beschwerde S. 38 f. Ziff. 2.9). Dass der Regie-
rungsrat eine früher bewilligte Schopfzufahrt behaupten wolle, sei ebenfalls un-
haltbar. Bezüglich der Schopfzufahrt sei die zonenwidrige Nutzung festzustellen 
(Beschwerde S. 39 f. Ziff. 2.10.2 f.). 

17

2.2.1 Das Amt für Raumplanung erteilte am 8. Juni 2001 die Baubewilligung für 
die Erweiterung des Wendeplatzes gestützt auf Art. 24c RPG unter der Auflage, 
dass Rasengittersteine verwendet werden (Disp.-Ziff. 5). Die Grösse des Wen-
deplatzes in den erweiterten Dimensionen erachtete das Amt für Raumplanung 
aufgrund der engen Platzverhältnisse als gerechtfertigt. Die Auflage der Befesti-
gung mit Rasengittersteinen wurde damit begründet, dass der Wendeplatz da-
durch "landschaftlich wenig in Erscheinung" trete und das Meteorwasser an Ort 
und Stelle versickern könne; auf die Nachbarparzelle müsse kein Wasser abge-
leitet werden (S. 6 Erw. 2.4). Die Verfügung des Amtes für Raumplanung ist 
diesbezüglich in Rechtskraft erwachsen. 

2.2.2 Anlässlich der Schlusskontrolle (Augenschein) vom 30. April 2003 ergaben 
sich bezüglich des Wendeplatzes keine Abweichungen bei der Bauausführung 
von der Baubewilligung (RR-act. II/01/4; vgl. auch GRB Nr. 5.3 vom 12.5.2003 
betr. Aufhebung Baustopp [RR-act. II/01/4]). 

In Übereinstimmung mit dem Regierungsrat kann festgehalten werden, dass der 
Vergleich der Fotoaufnahmen der Jahre 2001 (RR-act. II/01/1) und 2020 (RR-
act. II/01/7) keine Unterschiede zu Tage fördert. Weder wurde also der Wende-
platz mittlerweile über die bewilligten Dimensionen hinaus erweitert noch anders 
als auflageweise angeordnet mit Rasengittersteinen materialisiert. 

2.3.1 Laut der Verfügung des Amtes für Raumplanung vom 8. Juni 2001, welche 
unter anderem den Neubau der Schopfzufahrt sowie die Erweiterung des Wen-
deplatzes betraf, bewilligte die Gemeinde am 10. Juli 1981 den Aufbau eines 
Holzschopfes zu Lagerzwecken (Assek.-Nr. _01). Des Weiteren lässt sich dieser 
Verfügung vom 8. Juni 2001 entnehmen, dass sich das Amt für Raumplanung 
bereits am 16. Juni 2000 im Rahmen einer Vorabklärung zu einer Verlegung des 
Zufahrtsweges zum Holzschopf (sowie zur Zweckänderung desselben [bereits 
ausgeführter Einbau einer Werkstatt ins Obergeschoss des Holzschopfes]) 
geäussert hatte. In den Erwägungen (S. 5 Ziff. 2.3) führte das Amt für Raumpla-
nung aus, anhand der Luftbilder könne festgestellt werden, dass zum oberen 
Geschoss des Holzschopfes nie eine Zufahrt bestanden habe; diese sei "auch 
nicht Bestandteil der kommunalen Baubewilligung vom 10. Juli 1981 (Aufsto-
ckung Holzschopf)" gewesen. Die Ausnahmebewilligung für die Verlegung der 
Schopfzufahrt wurde nicht erteilt (Disp.-Ziff. 4). 

Es ist dem Regierungsrat beizupflichten (angefochtener Beschluss Erw. 6.3.1 mit 
Hinweis auch auf Luftbilder aus den Jahren 1983 und 1996 sowie den Situati-
onsplan vom 12.5.2000 sowie den Grundbuchplan vom 13.2.2001 [RR-
act. II/01/1]), dass sich hieraus ergibt, dass damals bereits eine Schopfzufahrt 

18

bestand und diese auch implizit (im Jahr 2001 nachträglich) bewilligt wurde, so-
fern die Bewilligung nicht bereits mit der Bewilligung für den Holzschopf im Jahr 
1981 erteilt worden war, wovon ausgegangen werden kann, bedingt die Nutzung 
des Holzschopfes doch auch einen entsprechenden Zufahrtsweg. 

Für den Fall, dass auf diese Überlegungen nicht abgestützt werden könnte, führ-
te das ARE im Gesamtentscheid vom 20. August 2020 (S. 4) zudem aus, dass 
der Schopf rechtmässig als Lagergebäude genutzt werde und die Nutzung einen 
Zugang in der vorliegenden Art rechtfertige. Da die Zufahrt zum Schopf gänzlich 
auf der Parzelle KTN E.________ liege, würden die Beschwerdeführer dadurch 
in keiner Art und Weise beeinträchtigt. Es könnte daher eine nachträgliche Bewil-
ligung für die Zufahrt gestützt auf Art. 24c RPG erteilt werden. 

2.3.2 Zur Materialisierung des Zufahrtsweges führt der Regierungsrat aus (ange-
fochtener Beschluss Erw. 6.3.2), das ARE (bzw. Amt für Raumplanung) und der 
Gemeinderat seien mit RRB Nr. 1654/2003 vom 10. Dezember 2003 zwar aufge-
fordert worden, eine bekieste Fläche (Zufahrt) zwischen Wohnhaus und Schopf 
auf ihre Rechtmässigkeit hin zu überprüfen. Aus der Fotodokumentation zum 
Baugesuch vom 22. Januar 2020 (RR-act. II/01/7) gehe jedoch hervor, dass es 
sich "möglicherweise" nicht um eine bekieste, sondern eine asphaltierte Fläche 
handelt. Dieser Umstand spiele jedoch keine Rolle. Die Beschwerdeführer hätten 
in ihrer Eingabe vom 20. Juli 2000 an den Gemeinderat selber von einer bereits 
damals asphaltierten Schopfzufahrt gesprochen. Damit sei ausgeschlossen, dass 
die Zufahrt in der Zwischenzeit ohne Bewilligung asphaltiert worden sei. Sofern 
also eine asphaltierte Fläche anstelle einer bekiesten Fläche vorliege, sei diese 
bereits mit der nachträglichen Baubewilligung des Schopfes vom 8. Juni 2001 
mitbewilligt worden. 

Diese Beurteilung des Regierungsrates ist ebenfalls nicht zu beanstanden. Na-
mentlich in der Baueinsprache der - zudem damals beanwalteten - Beschwerde-
führer vom 20. Juli 2000 (RR-act. II/01/13/in Dossier 4) ist ein untrügliches Indiz 
für die Korrektheit der regierungsrätlichen Erwägung zu sehen. In dieser Bauein-
sprache liessen die Beschwerdeführer unter Beilage einer nicht mehr aktenkun-
digen Foto zur bestehenden Zufahrt ausführen (S. 12 Ziff. 3.1), "der Schopf ver-
fügt über ein[e] bestehende, asphaltierte Zufahrt zum unteren Stock (Parterre)".

An dieser Beurteilung kann der Umstand, dass das ARE am 28. Mai 2020 eine 
Bewilligung für die bekieste Fläche zwischen Haus und Schopf nicht in Aussicht 
stellen konnte und sich - soweit ersichtlich - zur Materialisierung (Asphaltierung) 
nicht äusserte, nichts ändern. Wie das Schreiben des ARE vom 28. Mai 2020 an 
den Rechtsvertreter der Bauherrschaft zeigt (RR-act. III/01/B10), ging das ARE 
von der Annahme aus, dass einerseits im Jahr 2000 bzw. 2001 die Bewilligung 

19

für die Verlegung der Zufahrt zum Schopf erteilt worden war und anderseits der 
Schopf vollständig zurückgebaut werden müsse, was unzutreffend ist (vgl. vor-
stehend Ingress lit. A.1 bis A.6). 

2.4.1 Zu den Belagsarbeiten bei der Hauszufahrt und zur Regenrinne legte das 
ARE im Gesamtentscheid dar (S. 4 unten und S. 8), der asphaltierte Zufahrts-
streifen im oberen Bereich der Zufahrt liege teils auf KTN G.________, während 
sich die Regenrinne vollumfänglich auf KTN E.________ befinde. Beide Anlagen 
seien aus raumplanerischer Art untergeordnet. Luftbilder von 1986 und 1996 
zeigten einen ähnlich bis gleichen Zufahrtsbereich wie heute. Der Belagsstreifen 
und damit die breitere Zufahrt dienten in erster Linie einer wesentlich besseren 
Übersicht und erhöhten damit die Verkehrssicherheit. Sie stellten keine nen-
nenswerte Änderung des altrechtlichen Bestandes dar. Die Regenrinne wie die 
Grundstückszufahrt seien mit den öffentlichen Interessen vereinbar und berühr-
ten keine wesentlichen Nachbarinteressen. Die Regenrinne sammle primär das 
Oberflächenwasser vom N.________-weg auf dem Grundstück KTN G.________ 
der Beschwerdeführer; eine übermässige Ableitung von Meteorwasser von 
KTN E.________ auf KTN G.________ durch die Regenrinne sei ausgeschlos-
sen, da der Einfahrtsbereich auf KTN E.________ ein von der Rinne abfallendes 
Gefälle ausweise, womit kaum Oberflächenwasser von KTN E.________ in die 
Rinne fliesse. Das Amt für Gewässer erachte das Bauvorhaben in Bezug auf die 
Entwässerung als bewilligungspflichtig; nicht verschmutztes Abwasser sei, wie im 
vorliegenden Fall, versickern zu lassen. 

2.4.2 Der Regierungsrat ist der Beurteilung des ARE grundsätzlich zu Recht ge-
folgt. Entsprechend besteht auch für das Verwaltungsgericht kein Anlass, einzu-
schreiten. Hingewiesen werden kann in diesem Zusammenhang auch auf die 
Schlusskontrolle (Augenschein) vom 30. April 2003 (betreffend das Baugesuch 
aus dem Jahr 2000; RR-act. II/01/4). Hieraus ergibt sich, dass die Bauherrschaft 
die Regenrinne damals nach starken Niederschlägen vom 8. September 2002 
zum Schutz des Vorplatzes und des Wohnhauses vor Unwetter entlang der 
Strasse eingebaut hatte. Angesichts der Unwetter/Niederschläge im September 
2002 (vgl. C. Hegg u.w., Unwetterschäden in der Schweiz im Jahre 2002, in: 
Wasser Energie Luft, 2003, besonders S. 67 f.) erscheint diese Begründung als 
plausibel und rechtfertigt den Einbau der Regenrinne. Der Schätzer bezifferte 
den Schaden infolge der totalen Zerstörung des asphaltierten Vorplatzes mit 
Schätzung vom 28. Oktober 2002 auf Fr. 1'500.-- (RR-act. II/01/3). Damit wird im 
Übrigen gleichzeitig auch eine vorbestehende Asphaltierung des Vorplat-
zes/Zufahrt bestätigt. 

20

2.4.3 Der Regierungsrat hat unter Bezugnahme auf die Rüge der Beschwerde-
führer, das Meteorwasser werde durch die Regenrinne illegal abgeleitet, auch auf 
einen Abwasserschacht hingewiesen, der auf der Fotodokumentation vom 
20. Januar 2020 erkennbar ist (Bereich südwestliche Wohnhausecke/Beginn Ra-
sengitterung). Ebenso ist ein Abwasserschacht auf der Fotodokumentation aus 
dem Jahr 2001 erkennbar (RR-act. II/01/1). Der Rüge der Beschwerdeführer hat 
der Regierungsrat entsprechend zu Recht dadurch Rechnung getragen, dass er 
die Bewilligungsbehörden (Gemeinderat und ARE/Amt für Gewässerschutz) an-
gewiesen hat, dieser Sache nachzugehen und gegebenenfalls in einem (weite-
ren) separaten nachträglichen Bewilligungsverfahren über die Rechtmässigkeit 
der Ableitung/Entwässerung der Regenrinne und des Vorplatzes zu befinden. 
Auch dies ist entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer nicht zu beanstan-
den. Der Gemeinderat sichert vernehmlassend denn auch zu, der Vorgabe des 
Regierungsrates Nachachtung verschaffen zu wollen. 

2.4.4 Soweit die Beschwerdeführer eine Vernässung ihres Grundstückes infolge 
übermässiger Ableitung von Meteorwasser ab dem Grundstück KTN E.________ 
auf ihr Grundstück KTN G.________ geltend machen (Beschwerde S. 38 f. 
Ziff. 2.9), bleiben sie den Beweis für diese Behauptung schuldig. Mit den Vorin-
stanzen ist vielmehr davon auszugehen, dass diesbezüglich die Situation mit den 
geringfügigen Massnahmen der Bauherrschaft (insbesondere Regenrinne) im 
Nachgang zum Unwetterschaden im Jahre 2002 gegenüber dem Vorzustand je-
denfalls verbessert wurde. Wenn sich die Beschwerdeführer mit ihrer Beschwer-
de gerade gegen diese geringfügigen baulichen Massnahmen wehren, müssen 
sie sich den Vorwurf widersprüchlichen Verhaltens gefallen lassen. Ansonsten 
lässt auch die Topographie um die beiden Liegenschaften und deren Situierung 
nicht den Schluss zu, dass - nicht kalkulierbare Ausnahmesituationen vorbehal-
ten - Meteorwasser ab KTN E.________ auf das Grundstück KTN G.________ 
der Beschwerdeführer fliessen dürfte. Der Niveauunterschied zwischen den bei-
den seitlich versetzten Häusern ist sehr gering (nur rund 1 m) und zwischen den 
beiden Grundstücken befindet sich eine ausgedehnte Grünhecke. Mithin können 
die Beschwerdeführer auch aus dem Vorbringen einer Vernässung ihres Grunds-
tückes nichts zu ihren Gunsten herleiten.  

2.5 Die Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist abzuweisen, 
soweit darauf eingetreten werden kann. 

3.1 Dem Verfahrensausgang entsprechend gehen die Kosten des verwal-
tungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 

21

von insgesamt Fr. 2'500.-- zu Lasten der solidarisch haftenden Beschwerdefüh-
rer.

3.2 Die unterliegenden Beschwerdeführer haben zudem der beanwalteten Be-
schwerdegegnerin als obsiegende Partei eine Parteientschädigung auszurichten 
(§ 72 Abs. 2 VRP). 

Mit der Kostennote vom 11. Oktober 2021 macht die Beschwerdegegnerin einen 
Aufwand von 4½ Stunden zu je Fr. 250.-- sowie eine Auslagenpauschale von 
Fr. 33.75, je zuzüglich Mehrwertsteuer, geltend. 

Der zeitliche Aufwand ist angemessen; ebenso die Auslagenpauschale (Fr. 36.35 
inkl. MwSt). Indes gewährt das Verwaltungsgericht praxisgemäss nur einen 
Stundenansatz von Fr. 220.-- (inkl. MwSt; vgl. VGE III 2021 62 vom 6.8.2021 
Erw. 3.2.4; VGE III 2020 70 vom 16.6.2020 Erw. 4), was bei 4½ Stunden 
Fr. 990.-- entspricht. Der Beschwerdegegnerin ist somit eine Parteientschädi-
gung von insgesamt Fr. 1'050.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zuzusprechen. Die 
geringfügige Rundung rechtfertigt sich dadurch, dass in der Kostennote der (mi-
nimale) Aufwand für die Mitteilung des Verzichts auf eine Duplik vom 3. Novem-
ber 2021 nicht mitenthalten ist. 

22

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
von insgesamt Fr. 2'500.-- werden den solidarisch haftenden Beschwerde-
führern auferlegt. Sie haben am 24. September 2021 einen Kostenvor-
schuss in gleicher Höhe bezahlt, womit die Rechnung ausgeglichen ist.

3. Die Beschwerdeführer haben unter solidarischer Haftung der beanwalteten 
Beschwerdegegnerin eine Parteientschädigung von insgesamt Fr. 1'050.-- 
(inkl. MwSt. und Barauslagen) zu bezahlen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:

- die Beschwerdeführer (R; unter Beilage der Eingabe der Beschwerde-
gegnerin vom 3.11.2021)

- den Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin (2/R)
- den Gemeinderat Altendorf (R; unter Beilage der Eingabe der Be-

schwerdegegnerin vom 3.11.2021)
- den Regierungsrat (EB)
- das Sicherheitsdepartement (EB; unter Beilage der Eingabe der Be-

schwerdegegnerin vom 3.11.2021)
- das kantonale Amt für Raumentwicklung (EB; unter Beilage der Eingabe 

der Beschwerdegegnerin vom 3.11.2021) 
- und das das Bundesamt für Raumentwicklung ARE, 3003 Bern (A).

Schwyz, 20. Dezember 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts
Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 19. Januar 2022