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**Case Identifier:** c130c1bf-32db-5645-aaca-74cd9e42e2c6
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-02-20
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 20.02.2023 810 22 184
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-22-184_2023-02-20.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 
Verwaltungsrecht 
 
vom 20. Februar 2023 (810 22 184) 
____________________________________________________________________ 
 
 
 
Strassen und Verkehr 
 
 
Anordnung einer verkehrspsychologischen Fahreignungsuntersuchung 
 
 
Besetzung Präsidentin Franziska Preiswerk-Vögtli, Gerichtsschreiber Marco Belser 

 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Gioele Ballarino, Advokat 
  

 
gegen 
 
 

 Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal, 
Vorinstanz 
 

  
  
Betreff Anordnung einer verkehrspsychologischen Fahreignungsuntersuchung 

(RRB Nr. 1298 vom 30. August 2022) 
 
 
 
 
A. Am 17. Januar 2022 fuhr A.____ mit seinem Fahrzeug in B.____ von der 
X.____strasse kommend auf die Verzweigung mit der Y.____strasse und hielt dort an der War-
telinie an. Beim anschliessenden Einfahren in die Y.____strasse musste er aufgrund eines von 
links herannahenden und vortrittsberechtigten Velofahrers bremsen, wobei keine Kollision er-
folgte. Im Nachgang dieses Vorfalls kam es zwischen dem Fahrzeuglenker A.____ und dem 
Velofahrer zu einer Auseinandersetzung, anlässlich welcher A.____ einen Metallstock aus sei-

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nem Fahrzeug holte und sich damit dem Velofahrer gegenüberstellte. Nach entsprechenden 
Aufforderungen einer zeitgleich anwesenden Fussgängerin liessen die Streitenden voneinander 
ab und der Konflikt wurde beigelegt. 
 
B. Aufgrund des Vorfalls vom 17. Januar 2022 ordnete die Polizei Basel-Landschaft (Poli-
zei) mit Verfügung vom 22. Februar 2022 gegenüber A.____ eine verkehrspsychologische 
Fahreignungsuntersuchung an und stellte ihm den vorsorglichen Führerausweisentzug in Aus-
sicht, sollte ihr das Resultat der Fahreignungsuntersuchung nicht bis zum 22. Mai 2022 vorlie-
gen. 
 
C. Gegen die Verfügung vom 22. Februar 2022 erhob A.____, nachfolgend immer vertre-
ten durch Gioele Ballarino, Advokat in Basel, mit Eingabe vom 4. März 2022 Beschwerde beim 
Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft (Regierungsrat) und beantragte deren Aufhebung 
unter Kosten- und Entschädigungsfolge. 
 
D. Im regierungsrätlichen Beschwerdeverfahren reichte die Polizei zusammen mit ihrer 
Vernehmlassung vom 7. Juni 2022 zusätzliche Akten der Kantonspolizei C.____ (Kantons-
polizei) mitsamt den Protokollen der polizeilichen Einvernahmen der beteiligten Personen vom 
17. bzw. 22. Januar 2022 ein. 
 
E. Mit Beschluss (RRB) Nr. 2022-1298 vom 30. August 2022 wies der Regierungsrat die 
Beschwerde ab. 
 
F. Gegen den Entscheid des Regierungsrats erhob A.____ mit Eingabe vom 9. Septem-
ber 2022 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 
Verwaltungsrecht (Kantonsgericht), und beantragt, es sei der regierungsrätliche Entscheid unter 
Kosten- und Entschädigungsfolge aufzuheben und es sei von der Anordnung einer verkehrs-
psychologischen Fahreignungsuntersuchung sowie von jeglichen weiteren Administrativmass-
nahmen abzusehen. Am 24. Oktober 2022 reichte der Beschwerdeführer seine Beschwerdebe-
gründung ein. 
 
G. In seiner Vernehmlassung vom 3. November 2022 schliesst der Regierungsrat auf kos-
tenfällige Abweisung der Beschwerde. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss § 43 Abs. 1 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozess-
ordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 ist die verwaltungsgerichtliche Beschwerde beim Kan-
tonsgericht zulässig gegen Verfügungen und Entscheide des Regierungsrates. Zwischenverfü-
gungen sind nach § 43 Abs. 2bis VPO selbständig anfechtbar, wenn sie die Zuständigkeit (lit. a), 
den Ausstand (lit. b), die Auskunfts- oder Editionspflicht (lit. c), die Verweigerung der Aktenein-
sicht (lit. d), die Nichtabnahme gefährdeter Beweise (lit. e), vorsorgliche Massnahmen und den 
Entzug sowie die Erteilung der aufschiebenden Wirkung (lit. f) oder die Verweigerung der un-

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entgeltlichen Rechtspflege (lit. g) zum Gegenstand haben. Rechtsmittelentscheide des Regie-
rungsrats betreffend Zwischenverfügungen stellen ihrerseits Zwischenverfügungen im Sinne 
von § 43 Abs. 2bis VPO dar (vgl. Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Verfassung- und Verwal-
tungsrecht [KGE VV] vom 26. Mai 2010 [810 09 153] E. 2.1; siehe auch Urteil des Bundesge-
richts 9C_740/2008 vom 30. Oktober 2008 E. 1). 
 
1.2 Der angefochtene Entscheid des Regierungsrats hat die Anordnung einer verkehrs-
psychologischen Fahreignungsuntersuchung zum Gegenstand. Die Anordnung einer verkehrs-
psychologischen Fahreignungsuntersuchung schliesst das strassenverkehrsrechtliche Verfah-
ren – ebenso wie beispielsweise die Anordnung einer Kontrollfahrt – gegen den Beschwerde-
führer nicht ab und stellt einen anfechtbaren Zwischenentscheid dar, der aber nach der Recht-
sprechung einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirkt (vgl. KGE VV vom 15. April 
2015 [810 14 370] E. 1.2; Urteil des Bundesgerichts 1C_298/2020 vom 1. Februar 2021 E. 1.1). 
Der angefochtene Entscheid ist somit selbstständig mit der verwaltungsgerichtlichen Beschwer-
de anfechtbar. 
 
1.3 Gemäss § 1 Abs. 3 lit. f VPO entscheidet bei Beschwerden gegen Zwischenverfü-
gungen im Sinne von § 43 Abs. 2bis VPO die präsidierende Person durch Präsidialentscheid. Da 
auch die übrigen Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 
 
2. Mit der verwaltungsgerichtlichen Beschwerde können gemäss § 45 Abs. 1 lit. a und b 
VPO Rechtsverletzungen einschliesslich Überschreitung, Unterschreitung oder Missbrauch des 
Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts gerügt wer-
den. Die Beurteilung der Angemessenheit ist dem Kantonsgericht dagegen – abgesehen von 
hier nicht vorliegenden Ausnahmefällen – untersagt (§ 45 Abs. 1 lit. c VPO e contrario). 
 
3. Umstritten ist, ob zu Recht eine verkehrspsychologische Fahreignungsuntersuchung 
angeordnet wurde. Soweit der Beschwerdeführer beantragt, es sei von jeglichen weiteren Admi-
nistrativmassnahmen abzusehen, geht dieses Begehren über den Streitgegenstand des vorlie-
genden Verfahrens hinaus, weshalb darauf nicht einzutreten ist. 
 
4.1 Eine Grundvoraussetzung für die Erteilung des Führerausweises ist die sogenannte 
Fahreignung. Mit diesem Begriff werden die körperlichen und geistigen Voraussetzungen, ein 
Fahrzeug im Strassenverkehr sicher lenken zu können, umschrieben. Die Fahreignung muss 
grundsätzlich dauernd vorliegen (vgl. BGE 133 II 384 E. 3.1). Über Fahreignung verfügt unter 
anderem, wer nach seinem bisherigen Verhalten Gewähr bietet, als Motorfahrzeugführer die 
Vorschriften zu beachten und auf die Mitmenschen Rücksicht zu nehmen (Art. 14 Abs. 2 lit. d 
des Strassenverkehrsgesetzes [SVG] vom 19. Dezember 1958). In diesem Zusammenhang 
stehen die charakterlichen Eigenschaften des Motorfahrzeugführers im Vordergrund. Wer ein 
Motorfahrzeug auf öffentlichen Strassen führen will, bedarf neben den theoretischen und prakti-
schen Kenntnissen eines Mindestmasses an Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und 
Selbstbeherrschung (vgl. JÜRG BICKEL, in: Niggli/Probst/Waldmann [Hrsg.], Basler Kommentar 
zum Strassenverkehrsgesetz, Basel 2014, N 40 zu Art. 14 SVG). 
 

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4.2 Bestehen Zweifel an der Fahreignung einer Person, so wird diese einer Fahreignungs-
untersuchung unterzogen (Art. 15d Abs. 1 SVG). In diesem Fall ordnet die kantonale Behörde 
bei verkehrsmedizinischen Fragestellungen eine ärztliche Untersuchung und bei verkehrspsy-
chologischen Fragestellungen eine Untersuchung durch einen Verkehrspsychologen an 
(Art. 28a Abs. 1 der Verordnung über die Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Stras-
senverkehr [Verkehrszulassungsverordnung, VZV] vom 27. Oktober 1976). Mit der neu gefass-
ten Bestimmung in Art. 15d SVG (in Kraft seit 1. Januar 2013) wollte der Gesetzgeber zu mehr 
Sicherheit im Strassenverkehr beitragen (vgl. JÜRG BOLL, Handkommentar Strassenverkehrs-
recht, Zürich/Genf 2022, Rz. 538). Die Bestimmung verfolgt unter anderem den Zweck, Mittel 
zur Sachverhaltsfeststellung im Kontext der Überprüfung der Fahreignung bereitzustellen. Die 
auf dieser Grundlage anzuordnenden Abklärungen erfolgen typischerweise im Hinblick auf ei-
nen allfälligen Sicherungsentzug wegen Wegfalls der gesetzlichen Voraussetzungen für die 
Erteilung des Führerausweises. Unter diesen Gesichtspunkten handelt es sich bei der Bestim-
mung von Art. 15d SVG um eine Ausprägung der Untersuchungsmaxime (vgl. BICKEL, a.a.O., 
N 7 zu Art. 15d SVG). 
 
4.3 Die in Art. 15d Abs. 1 lit. a - e SVG aufgezählten Fälle von Zweifeln an der Fahreig-
nung sind nicht abschliessend. Es handelt sich um Fälle, in denen der Gesetzgeber eine unwi-
derlegbare Vermutung von Zweifeln an der Fahreignung statuiert hat (vgl. BOLL, a.a.O., 
Rz. 559). Dabei ist die Anordnung einer Fahreignungsuntersuchung grundsätzlich zwingend, 
selbst wenn die Zweifel im konkreten Fall noch nicht erhärtet oder nur abstrakter Natur sind 
(vgl. BOLL, a.a.O., Rz. 538). Die gesetzlichen Vermutungstatbestände begründen mithin einen 
Anfangsverdacht fehlender Fahreignung, welcher zur Anordnung einer Fahreignungsunter-
suchung führt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_298/2020 vom 1. Februar 2021 E. 3.2 mit 
Hinweisen). Die Voraussetzungen für die Anordnung einer Fahreignungsuntersuchung sind 
gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht dieselben wie für den vorsorglichen 
Führerausweisentzug, obschon diese beiden Massnahmen häufig zusammen ergehen. Wäh-
rend Letzterer voraussetzt, dass – wie etwa bei konkreten Hinweisen auf eine Alkoholabhängig-
keit – ernsthafte Zweifel an der Fahreignung einer Person bestehen, genügen für erstere An-
ordnung hinreichende Anhaltspunkte, welche die Fahreignung in Frage stellen (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts 1C_322/2020 vom 15. März 2021 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
5.1 Die Polizei stützte ihre Verfügung vom 22. Februar 2022 auf den Bericht der Kantons-
polizei vom 30. Januar 2022 (bei der Polizei eingegangen am 31. Januar 2022) und führte aus, 
der Beschwerdeführer habe einem Velofahrer den Vortritt genommen, worauf dieser zu Fall 
gekommen sei. Daraufhin sei der Beschwerdeführer mit einem Metallstock aus seinem Fahr-
zeug gestiegen und damit auf den Velofahrer losgegangen und habe mehrere Hiebe in dessen 
Richtung durchgeführt, welche diesen nur knapp verfehlt hätten. Erst durch das Einschreiten 
einer Drittperson habe der Beschwerdeführer innegehalten und sich vom Ort des Geschehens 
entfernt. Durch sein Verhalten habe er eine ernsthafte Gefahr für die Sicherheit von anderen 
Verkehrsteilnehmern geschaffen. Es bestehe der ernsthafte Verdacht einer charakterlichen 
Nichteignung zum Führen von Motorfahrzeugen und zur Teilnahme am Strassenverkehr. 
 

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5.2 Der Regierungsrat ging im angefochtenen Entscheid im Wesentlichen davon aus, dass 
der Beschwerdeführer den Vortritt des Velofahrers verletzt habe. Der Velofahrer habe zwar 
noch ausweichen können, sei jedoch beim Ausweichmanöver gestürzt, was vom Beschwerde-
führer stets bestritten worden sei. Ungeachtet des Unfallhergangs habe sich der Velofahrer da-
raufhin auf das Trottoir hinter das Fahrzeug des Beschwerdeführers begeben und dort sein Ve-
lo an eine Mauer gestellt. Die Stimmung zwischen dem Beschwerdeführer und dem Velofahrer 
sei gereizt gewesen und es seien wahrscheinlich während der gesamten Auseinandersetzung 
wechselseitig sowohl verbale als auch durch Gesten zum Ausdruck gebrachte Beleidigungen 
erfolgt. Der Beschwerdeführer sei sodann aus seinem Fahrzeug gestiegen und habe einen Me-
tallstock in der Hand gehalten. Unabhängig davon, ob der Beschwerdeführer gegen den Velo-
fahrer Stockhiebe ausgeführt habe, sei anhand der Aussagen der beteiligten Personen gegen-
über der Kantonspolizei unbestritten, dass er mit dem Metallstock in der Hand aus seinem 
Fahrzeug ausgestiegen sei. Der Velofahrer habe seine Hände erst gehoben und eine Verteidi-
gungsstellung bzw. Kampfstellung eingenommen, als er den Metallstock in der Hand des Be-
schwerdeführers bemerkt habe. Der vom Beschwerdeführer mitgeführte Metallstock sei vom 
Waffenbüro der Kantonspolizei als Waffe taxiert worden. Durch das Hervornehmen des Metall-
stockes habe der Beschwerdeführer mehrere Eskalationsstufen übersprungen und die Ausei-
nandersetzung mit dem Velofahrer, die bis zu diesem Zeitpunkt mit Worten und Gestik ausge-
tragen worden sei, auf eine andere Konfliktstufe gehoben. Die Auseinandersetzung habe in die 
Beurteilung der Fahreignung des Beschwerdeführers einzufliessen. Zwischen der allfälligen 
Missachtung der Vortrittsregelung und der darauffolgenden Auseinandersetzung bestehe ein 
unmittelbarer Zusammenhang, wodurch die Geschehnisse als eine Handlungseinheit zu be-
trachten seien. Der Beschwerdeführer sei zur Konfliktbewältigung mit einer eigens für solche 
Fälle präparierten Metallstange aus seinem Fahrzeug gestiegen. Es sei eine Frage der Zeit, bis 
er die Metallstange tatsächlich, zumindest zur Einschüchterung, benutzen werde. Der Einsatz 
der Metallstange zeuge von einer hohen Impulsivität und Aggressivität. Das Verhalten des Be-
schwerdeführers nach einer allfälligen Verkehrsverletzung habe aufgrund seiner inadäquaten 
Konfliktbewältigung beinahe zu einer körperlichen Auseinandersetzung geführt und gebe hinrei-
chend Anlass, seine charakterliche Eignung als Strassenverkehrsteilnehmer in Frage zu stellen. 
Insofern sei die Anordnung einer verkehrspsychologischen Fahreignungsuntersuchung recht-
mässig. 
 
5.3 Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe sein Fahrzeug an der Kreuzung, an 
welcher sich der Vorfall ereignet habe, aufgrund seiner Vortrittsbelastung und einem sich von 
links nähernden Fahrzeug ganz angehalten. Nachdem das heranfahrende Fahrzeug abgebo-
gen sei, sei er geradeaus weitergefahren, wobei er bemerkt habe, dass ein Velofahrer hinter 
dem besagten Fahrzeug gefahren sei und dieses mit hoher Geschwindigkeit überholt habe. Der 
Velofahrer habe durch sein mit überhöhter Geschwindigkeit durchgeführtes Überholmanöver 
ein grosses Risiko für sich selbst sowie die weiteren Verkehrsteilnehmer geschaffen. Aufgrund 
des vor dem vortrittsberechtigten Velofahrer abbiegenden Fahrzeugs habe er diesen nicht früh-
zeitig erkennen, jedoch gerade noch rechtzeitig einen Vollstopp durchführen können. Entgegen 
dessen Aussagen habe der Velofahrer ihm ausweichen und einen Sturz verhindern können. 
Auch habe dieser keine Verletzungen davongetragen. Unmittelbar danach habe er sich mit sei-
ner Hand beim Velofahrer entschuldigt. Trotzdem habe dieser sein Velo auf den Boden gelegt 

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und sei laut, aggressiv und mit raschen Schritten auf sein Fahrzeug zugegangen. Daraufhin 
habe er aus seinem Fahrzeug steigen wollen, um die Sache zu klären. Allerdings habe ihn der 
körperlich überlegene Velofahrer durch seine Kampfhaltung unmissverständlich zum Kampf 
aufgefordert, woraufhin er einen Metallstock aus seinem Fahrzeug geholt habe, um diesen auf 
Distanz zu halten. Den Metallstock habe er nur aufgrund des unmittelbar drohenden Angriffs 
des Velofahrers zwecks Eigenschutzes hervorgeholt und er habe damit keine Schläge gegen 
den Velofahrer ausgeführt. Dies habe auch die zum Zeitpunkt des Vorfalls anwesende Fuss-
gängerin in ihrer Einvernahme als Auskunftsperson gegenüber der Kantonspolizei bestätigt. 
Wäre er statt auszusteigen in seinem Fahrzeug sitzengeblieben, sei davon auszugehen gewe-
sen, dass der Velofahrer sein Fahrzeug beschädigt und durch Öffnen der Türe eine Konfronta-
tion gesucht hätte. Die Aggression anlässlich des Vorfalls sei nicht von ihm, sondern vom Velo-
fahrer ausgegangen. Der von der Polizei angeführte Grund, wonach er auf den Velofahrer los-
gegangen sei und mehrere Hiebe mit dem Metallstock ausgeteilt habe, sei unzutreffend, beruhe 
einzig auf dem Rapport der Kantonspolizei vom 30. Januar 2022 und erweise sich als unwahr. 
Die Protokolle der Einvernahmen der Beteiligten seien der Polizei zum Zeitpunkt der Verfügung 
vom 22. Februar 2022 noch gar nicht vorgelegen. Im Weiteren habe der Regierungsrat den 
Sachverhalt nahezu ausschliesslich anhand der Aussagen des am Vorfall beteiligten Velofah-
rers erstellt. Dessen Aussagen seien zweifelhaft und dieser habe ein erhebliches Eigeninteres-
se am Verfahrensausgang bzw. an einer für ihn günstigen Sachverhaltsfeststellung. Der Be-
schwerdeführer bringt sodann vor, es könnten ihm keine Zweifel an seiner charakterlichen 
Fahreignung vorgehalten werden. Er habe sich im Nachgang des Vorfalls vom 17. Januar 2022 
beim Velofahrer schriftlich entschuldigt und auch eine persönliche Entschuldigung angeboten, 
womit er seine Selbstreflexion ausdrücklich unter Beweis gestellt habe. Sodann sei er, seit er 
über einen Führerausweis verfüge, weder im Strassenverkehr noch strafrechtlich jemals negativ 
in Erscheinung getreten. Sowohl die Polizei als auch der Regierungsrat hätten seinen tadello-
sen automobilistischen Leumund komplett ausgeblendet und nicht gewürdigt. Im Weiteren er-
reiche das ihm vorgeworfene Verhalten im Hinblick auf den Katalog der Sondertatbestände ge-
mäss Art. 15d Abs. 1 lit. a - e SVG den erforderlichen Schweregrad bei Weitem nicht. Zudem 
erfordere Art. 15d Abs. 1 SVG einen Zusammenhang zwischen einer Gefahr und der Lenker-
eigenschaft, der vorliegend jedoch nicht gegeben sei. Auch liege keine gesetzlich erforderliche 
Verkehrsregelverletzung vor, die auf Rücksichtslosigkeit schliessen lasse. Das ihm vorgeworfe-
ne Verhalten sei sowohl von den in der Lehre als auch von den im Leitfaden Fahreignung 
(vgl. Expertengruppe Verkehrssicherheit, Leitfaden Fahreignung, genehmigt durch die Mitglie-
derversammlung der Vereinigung der Strassenverkehrsämter [asa] am 27. November 2020 
[Leitfaden Fahreignung]) genannten Sachverhalten, die eine Verkehrsregelverletzung darstellen 
bzw. zu einer Abklärung der charakterlichen Fahreignung führen können, weit entfernt. Allge-
mein seien die Hürden für die Anordnung einer verkehrspsychologischen Begutachtung hoch 
und die Voraussetzungen für eine solche vorliegend nicht gegeben. Die Anordnung einer ver-
kehrspsychologischen Fahreignungsuntersuchung sei somit ungerechtfertigt und unverhältnis-
mässig. 
 
5.4 In seiner Vernehmlassung entgegnet der Regierungsrat, er habe sich auf übereinstim-
mende Aussagen der beteiligten Personen und insbesondere auf die vom Beschwerdeführer in 
der polizeilichen Einvernahme vom 17. Januar 2022 getätigten Aussagen zum Konflikt-

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geschehen gestützt. Der Unfallhergang und eine allfällige Verkehrsregelverletzung des Be-
schwerdeführers seien unbeachtlich, da den dem Konflikt vorangehenden Ereignissen bezüg-
lich der angeordneten Massnahme keine Bedeutung zugemessen werde. Dem Beschwerdefüh-
rer werde nicht ein mit Worten und Gestik ausgetragener Konflikt im Strassenverkehr zum Vor-
wurf gemacht. Erst das Hervornehmen des Metallstocks zur Bewältigung einer bis dahin mit 
Worten und Gestik ausgetragenen Auseinandersetzung begründe Zweifel an seiner charakterli-
chen Eignung, sich im Strassenverkehr zu bewegen. Ferner widerspreche der Beschwerdefüh-
rer seinen anlässlich der polizeilichen Einvernahme getätigten Aussagen. Der Velofahrer habe 
die Boxerstellung erst eingenommen, als er den Metallstock des Beschwerdeführers entdeckt 
habe. Damit sei nachweislich keine Notwehrsituation vorgelegen. Es sei in keiner Weise ange-
messen, einen Metallstock im Fahrzeug mitzuführen, um andere Personen im Konfliktfall damit 
einschüchtern zu können. Das ständige Mitführen einer Waffe im Strassenverkehr gebe hinrei-
chend Anlass, die charakterliche Eignung, sich im Strassenverkehr zu bewegen, in Frage zu 
stellen. Im Übrigen sei die Anordnung der verkehrspsychologischen Fahreignungsuntersuchung 
auch verhältnismässig. Es handle sich um keinen besonders schweren Eingriff und eine mildere 
Massnahme stehe im Hinblick auf die Verkehrssicherheit nicht zur Verfügung. 
 
6.1.1 In der polizeilichen Einvernahme vom 17. Januar 2022 führte der Beschwerdeführer 
gegenüber der Kantonspolizei an, dass der Velofahrer von seinem Velo gestiegen sei und in 
seine Richtung gestikuliert habe, woraufhin er zurück gestikuliert habe. Er und der Velofahrer 
seien laut zueinander gewesen und er habe den schwarzen Stock mitgenommen, als er aus 
seinem Fahrzeug gestiegen sei. Er sei hinter das Auto gegangen, wo der Streit fortgesetzt wor-
den sei. Dabei habe er dem Velofahrer den Stock gezeigt und zu erkennen gegeben, dass die-
ser aufpassen solle. Der Velofahrer habe sich sofort in die Boxerstellung begeben und in seine 
Richtung gestikuliert, als er den Stock gesehen habe. Er habe den Stock in die Richtung des 
Velofahrers gehalten, jedoch nie einen Schlag damit ausgeführt. Beim schwarzen Stock handle 
es sich um ein mit Kunststoff umwickeltes Stück Rohr, das er selbst gebaut habe. Er habe den 
Stock bei sich im Fahrzeug, um Angst zu machen, "wenn etwas sei". Bis zum Vorfall habe er 
den Stock noch nie gebraucht. 
 
6.1.2 Der Velofahrer gab in seiner Einvernahme als Auskunftsperson der Kantonspolizei vom 
22. Januar 2022 an, vor dem Unfallgeschehen mit 30-35 km/h unterwegs gewesen zu sein. Die 
Strasse vor ihm sei frei gewesen, als er sich der Kreuzung genähert habe, auf welcher sich der 
Vorfall ereignet habe. Er habe dem Beschwerdeführer gerade noch ausweichen können, sei 
jedoch trotzdem leicht gestürzt. Daraufhin habe er sich auf das Trottoir hinter dem Fahrzeug 
des Beschwerdeführers begeben und sein Velo dort an die Mauer gestellt. Als er sich in Rich-
tung des Beschwerdeführers begeben habe, sei dieser mit einem schwarzen Stock in der Hand 
ausgestiegen und habe zweimal eine Schlagbewegung in seine Richtung durchgeführt, welchen 
er jeweils habe ausweichen können. Danach sei er in eine Kampfstellung gegangen. 
 
6.1.3 Am 22. Januar 2022 führte die Kantonspolizei zudem eine telefonische Einvernahme 
der Fussgängerin durch, welche den Vorfall vom 17. Januar 2022 beobachtet hatte. Dabei gab 
diese an, der Beschwerdeführer sei mit einem schwarzen Gegenstand in seiner Hand aus sei-
nem Fahrzeug gestiegen und habe sich zum Velofahrer begeben. Der Beschwerdeführer habe 

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den Stock in die Luft gehoben und gegenüber dem Velofahrer eine bedrohende Haltung einge-
nommen. Sie habe aber keinen Schlag bzw. Hieb in dessen Richtung beobachten können. Der 
Velofahrer habe eine Boxerstellung eingenommen, als er den Stock gesehen habe. Die Situa-
tion zwischen dem Beschwerdeführer und dem Velofahrer sei sehr angespannt gewesen und 
Ersterer habe sich sehr aggressiv verhalten, wobei auch Letzterer verbal ausgeteilt habe. Die 
Streitenden hätten voneinander abgelassen, als sie mehrmals laut in deren Richtung geschrien 
und diese zum Aufhören aufgefordert habe. 
 
6.2 Anhand den Akten und insbesondere den Aussagen der Beteiligten an deren polizeili-
chen Einvernahmen ist erstellt, dass der Beschwerdeführer am 17. Januar 2022 im Nachgang 
eines Vorfalls im Strassenverkehr in eine Auseinandersetzung mit einem Velofahrer geriet, an-
lässlich welcher er mit einem Metallstock in seiner Hand aus seinem Fahrzeug stieg, damit auf 
den Velofahrer zuging und sich diesem entgegenstellte. Dies ist seitens des Beschwerdeführers 
unbestritten und wird auch von sämtlichen anderen Beteiligten übereinstimmend bestätigt. Dar-
über hinaus führte der Beschwerdeführer den Metallstock gemäss eigenen Aussagen deshalb 
bei sich im Fahrzeug, um damit nötigenfalls Angst machen zu können. Sodann hielt er den Me-
tallstock in Richtung des Velofahrers und gab diesem zu verstehen, er solle aufpassen. Vom 
soeben dargelegten Sachverhalt ging auch der Regierungsrat im angefochtenen Entscheid aus. 
Inwiefern er sich dabei nahezu ausschliesslich auf Aussagen des Velofahrers gestützt haben 
sollte, ist nicht ersichtlich, womit die diesbezügliche Rüge des Beschwerdeführers unbegründet 
und abzuweisen ist. Was die ausführlichen Schilderungen des Beschwerdeführers zum Her-
gang der Ereignisse anbelangt, ist mit dem Regierungsrat darauf hinzuweisen, dass in Bezug 
auf den vorliegenden Verfahrensgegenstand – die Anordnung einer verkehrspsychologischen 
Fahreignungsuntersuchung – nicht entscheidrelevant ist, ob der Velofahrer tatsächlich gestürzt 
ist, wer die strassenverkehrsrechtliche Verantwortung trägt oder der Vorfall vom 17. Januar 
2022 als "Verkehrsunfall" bezeichnet werden kann. Auch in Bezug auf die Frage, ob der Be-
schwerdeführer mit dem Metallstock gegenüber dem Velofahrer tatsächlich zwei Schläge bzw. 
Hiebe ausgeführt hat, ist kein entscheidwesentlicher Punkt zu erblicken, zumal die Polizei ihre 
Verfügung vom 22. Februar 2022 nicht ausschliesslich mit den fraglichen Hieben begründete. 
Im Hinblick auf die rechtliche Würdigung des Vorfalls vom 17. Januar 2022 ist einzig die Tatsa-
che entscheidrelevant, dass der Beschwerdeführer mit einem schwarzen Metallstock in der 
Hand aus seinem Fahrzeug gestiegen ist und sich damit dem Velofahrer gegenübergestellt hat. 
 
6.3 Mit dem hiervor beschriebenen Verhalten hat der Beschwerdeführer das Stadium der 
nonverbalen bzw. verbalen Auseinandersetzung übersprungen und den Streit auf eine poten-
ziell tätliche Konfliktstufe gehoben; zumindest setzte er den in seinem Fahrzeug mitgeführten 
Metallstock bzw. diese präparierte Waffe dafür ein, um sein Gegenüber einzuschüchtern. Das 
Vorgehen des Beschwerdeführers entspricht weitaus nicht dem, was nach dem gewöhnlichen 
Lauf der Dinge und der allgemeinen Erfahrung von einem vernünftigen Strassenverkehrs-
teilnehmer erwartet werden darf. Sein Konfliktverhalten bzw. seine mangelhafte sozialadäquate 
Reaktion lässt den Schluss nahe, dass er nicht über das im Strassenverkehr notwendige Min-
destmass an Verantwortungsbewusstsein, Selbstbeherrschung und Rücksichtnahme verfügt, 
womit Zweifel hinsichtlich seiner charakterlichen Eigenschaften als Motorfahrzeugführer beste-
hen. Daran vermag auch seine der Polizei überreichte Entschuldigung nichts zu ändern. Zu 

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beachten ist diesbezüglich vielmehr, dass vom Beschwerdeführer hätte erwartet werden dürfen, 
dass er, der die Vortrittsregel missachtet, damit den Vorfall ausgelöst und den Velofahrer in 
Gefahr gebracht hat, diesem entschuldigend gegenübertritt. Von einem unmittelbar drohenden 
Angriff seitens des Velofahrers ist gestützt auf die Aktenlage sowie insbesondere die polizeili-
che Einvernahme des Beschwerdeführers nicht auszugehen. Somit hat sich der Beschwerde-
führer nicht in einer Notwehrsituation befunden. Das Verhalten des Beschwerdeführers er-
scheint nach dem Gesagten als zweifelhaft und es bestehen hinreichende Anhaltspunkte für 
Zweifel an dessen Fahreignung.  
 
6.4 Wie der Beschwerdeführer zwar zutreffend ausführt, entspricht sein Verhalten nicht 
einem Vermutungstatbestand gemäss Art. 15d Abs. 1 lit. a - e SVG und lässt sich dieses zudem 
keinem im Leitfaden Fahreignung (vgl. E. 5.3 hiervor) aufgeführten Sachverhalt zuordnen. Was 
er davon jedoch für sich ableitet, ist unklar, ist die Auflistung in Art. 15d Abs. 1 lit. a - e SVG 
doch nicht abschliessend. Seinem damit im Zusammenhang stehenden Vorbringen, das ihm 
vorgeworfene Verhalten entspreche nicht demselben Schweregrad wie die gesetzlichen Son-
dertatbestände, kann ebenfalls nicht gefolgt werden. Die Generalklausel in Art. 15d Abs. 1 SVG 
ermöglicht es nämlich, eine Fahreignungsuntersuchung auch auf Basis von anderen, Zweifel an 
der Fahreignung erweckenden Gründen anzuordnen (vgl. auch E. 4.3 hiervor). Bereits aufgrund 
dieser Tatsache ergibt sich, dass dabei das Vorliegen eines Schweregrades entsprechend den 
gesetzlichen Sondertatbeständen nicht erforderlich ist. Zudem besteht bei der Anordnung einer 
Fahreignungsuntersuchung in nicht von Art. 15 Abs. 1 lit. a - e SVG erfassten Fällen ein be-
hördliches Ermessen, welches vorliegend nicht rechtsverletzend ausgeübt wurde. 
 
6.5 Im Weiteren vermag der ungetrübte automobilistische Leumund des Beschwerdefüh-
rers die Bedenken an seiner Fahreignung nicht auszuräumen. Die Anordnung einer Fahreig-
nungsuntersuchung erfordert nicht den expliziten Nachweis, dass der Beschwerdeführer tat-
sächlich charakterliche Mängel aufweist und nicht über die notwendige Fahreignung verfügt. 
Vielmehr genügen hierfür hinreichende Anhaltspunkte (vgl. E. 4.3 hiervor). Angesichts seines 
Verhaltens im Nachgang des Vorfalls vom 17. Januar 2022 sowie der Tatsache, dass er den 
Metallstock gemäss eigenen Aussagen nicht nur am Tag des Vorfalls, sondern grundsätzlich 
und über längere Zeit für einen möglichen Einsatz im Fahrzeug bereitgehalten hat, liegen derar-
tige Anhaltspunkte vor. Sodann stellt die Anordnung einer Fahreignungsuntersuchung ein Mittel 
zur Abklärung des Sachverhalts dar. Es geht dabei gerade darum, die hinreichenden Anhalts-
punkte für Zweifel an der Fahreignung im Einzelfall näher zu untersuchen (vgl. E. 4.2 hiervor). 
 
6.6 Sodann ist das Verhalten des Beschwerdeführers entgegen seiner Auffassung nicht als 
ausserhalb des Strassenverkehrs zu betrachten, da dieses unmittelbar nach einem strassen-
verkehrsrechtlichen Vorfall erfolgte und mit diesem in einem kausalen Zusammenhang steht. 
Ohnehin können auch sich ausserhalb des motorisierten Strassenverkehrs zutragende Fälle zur 
Anordnung einer Fahreignungsuntersuchung führen (vgl. die Übersicht des Bundesgerichts im 
Urteil 1C_569/2018 vom 19. März 2019 E. 3.2). So erachtete das Bundesgericht eine angeord-
nete verkehrsmedizinische Untersuchung ausserhalb des motorisierten Strassenverkehrs bei-
spielsweise in einem Fall als rechtmässig, in dem ein Mann zu Hause mit einer stark erhöhten 
Blutalkoholkonzentration angetroffen wurde, wobei seine Trinkgewohnheiten sowie entspre-

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chende Aussagen seiner Ehefrau und seiner Mutter auf einen regelmässigen Alkoholkonsum in 
grossen Mengen hindeuteten. Zudem konnte er weder eine schlüssige Erklärung für den be-
achtlichen Schaden an seinem Fahrzeug, das kurz zuvor schräg auf einem Trottoir parkiert vor-
gefunden worden war, vorbringen noch ausführen, wer an seiner Stelle den Personenwagen 
geführt und die Schäden verursacht haben sollte. Hinzu trat ein Vorfall, bei welchem er zur Mit-
tagszeit und unter erheblichem Alkoholeinfluss ein E-Bike lenkte und einen Selbstunfall verur-
sachte (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_13/2017 vom 19. Mai 2017). 
 
6.7 Schliesslich ist in Bezug auf die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Unverhält-
nismässigkeit der angeordneten Fahreignungsuntersuchung zu berücksichtigen, dass die Poli-
zei ausnahmsweise auf einen Führerausweisentzug verzichtet hat und damit vom Grundsatz 
abgewichen ist, wonach bei der Anordnung einer Fahreignungsuntersuchung der Führeraus-
weis in der Regel vorsorglich entzogen wird (vgl. BOLL, a.a.O., Rz. 588; vgl. dazu auch das Ur-
teil des Bundesgerichts 1C_232/2018 vom 13. August 2018 E. 4.1). In Anbetracht der vorste-
henden Ausführungen ist die vorliegende Anordnung einer verkehrspsychologischen Fahreig-
nungsuntersuchung sowohl gerechtfertigt als auch verhältnismässig. 
 
6.8 Nach dem Gesagten bestehen hinreichende Anhaltspunkte, an der charakterlichen 
Eignung des Beschwerdeführers als Strassenverkehrsteilnehmer bzw. an dessen Fahreignung 
zu zweifeln. Vor diesem Hintergrund erfolgte die Anordnung einer verkehrspsychologischen 
Fahreignungsuntersuchung zu Recht und der angefochtene regierungsrätliche Entscheid ist zu 
schützen. Demnach ist die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen. 
 
7. Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor 
Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren sowie die 
Beweiskosten und werden in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass 
auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die Verfahrens-
kosten in der Höhe von Fr. 1'000.-- dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Als unterliegende 
Partei hat der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf Parteientschädigung (§ 21 Abs. 1 VPO). 
Die Parteikosten sind demnach wettzuschlagen. 
 
 
 
 
 
  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 
   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'000.-- werden dem Be-

schwerdeführer auferlegt und mit dem bereits geleisteten Kostenvor-
schuss in der Höhe von Fr. 1'000.-- verrechnet. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
 
 
Präsidentin 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber