# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1452e0dd-5a27-5ba5-81ac-1304c7f65e89
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-08-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.08.2010 D-5529/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5529-2010_2010-08-09.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-5529/2010/dcl
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  9 .  A u g u s t  2 0 1 0

Einzelrichter Martin Zoller, 
mit Zustimmung von Richter Maurice Brodard;
Gerichtsschreiber Daniel Stadelmann.

A._______, geboren (...),
alias B._______, geboren (...),
Nigeria,
(...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung 
(Dublin-Verfahren);
Verfügung des BFM vom 22. Juli 2010 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-5529/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer am 9. Mai 2010 in der Schweiz um Asyl 
nachsuchte,

dass  dem Beschwerdeführer  gestützt  auf  die  Tatsache,  dass  er  am 
6. April 2009 in Italien registriert beziehungsweise daktyloskopiert wor-
den ist und gemäss eigenen Angaben ein Asylgesuch eingereicht hat, 
am  20.  Mai  2010  anlässlich  der  Befragung  im  Empfangs-  und  Ver-
fahrenszentrum (EVZ) (...) das rechtliche Gehör zum bevorstehenden 
Nichteintretensentscheid, zur Zuständigkeit Italiens für das Asylverfah-
ren und zur Wegweisung nach Italien gewährt worden ist,

dass er dabei ausgesagt hat, er wolle nicht nach Italien zurückkehren, 
weil  er  dort  keine  Unterkunft,  keinen  Ausweis  und  keine  Arbeit  be-
kommen habe,

dass das BFM gestützt auf den oben erwähnten EURODAC-Treffer am 
1. Juni 2010 an Italien ein Ersuchen um Übernahme des Beschwerde-
führers gestellt hat,

dass Italien bis zum Fristablauf vom 2. Juli 2010 keine Antwort auf das 
Ersuchen erteilt hat,

dass das BFM mit Verfügung vom 22. Juli 2010 – eröffnet am 27. Juli  
2010 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asylgesetzes vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und 
die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass  das  BFM  den  Beschwerdeführer  gleichzeitig  aufforderte,  die 
Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu ver-
lassen, und festhielt, einer Beschwerde gegen diese Verfügung komme 
keine aufschiebende Wirkung zu,

dass  das  BFM  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  der  Be-
schwerdeführer sei am 6. April 2009 in Italien daktyloskopisch erfasst  
worden,

dass Italien gestützt  auf  das Abkommen vom 26. Oktober  2004 zwi-
schen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen 
Gemeinschaft  über  die  Kriterien  und Verfahren zur  Bestimmung des 

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zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder 
in  der  Schweiz  gestellten  Asylantrags  (Dublin-Assoziierungsab-
kommen [DAA, SR 0.142.392.68])  und auf  das Übereinkommen vom 
17. Dezember  2004  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossen-
schaft,  der  Republik  Island  und dem Königreich  Norwegen über  die 
Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands 
und über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen 
Staates  für  die  Prüfung  eines  in  der  Schweiz,  in  Island  oder  in 
Norwegen gestellten Asylantrags (Übereinkommen vom 17. Dezember 
2004, SR 0.362.32) für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig 
sei,

dass Italien den Antrag auf Übernahme des Beschwerdeführers bis am 
2. Juli 2010 nicht beantwortet habe,

dass  die  Aussagen  des  Beschwerdeführers  im  Rahmen  des  recht-
lichen Gehörs  kein  Hindernis  für  den Vollzug der  Wegweisung nach 
Italien darstellten, da Italien ein Rechtsstaat  und gemäss Dublin Ab-
kommen zur Rückübernahme verpflichtet sei,

dass Italien die Minimum Standards der Europäischen Union für  die 
Aufnahme der Asylgesuchsteller anwende und demzufolge Aufnahme-
strukturen zur Verfügung stelle,

dass auf das Asylgesuch somit nicht einzutreten sei,

dass  der  Beschwerdeführer mit  Eingabe  vom 30. Juli 2010  (bei  der 
Vorinstanz  am  2.  August  2010  beziehungsweise  beim  Bundesver-
waltungsgericht am 3. August 2010 eingegangen) gegen diesen Ent-
scheid beim Bundesverwaltungsgericht eine Formularbeschwerde mit 
handschriftlichen Ergänzungen (jeweils in englischer Sprache) erhob,

dass  er  zur  Begründung  seiner  Beschwerde  sinngemäss  ausführte, 
eine  Rückkehr  nach  Italien  sei  für  ihn  mit  grossen  Problemen  ver-
bunden, denn er habe dort  kein Haus beziehungsweise keine Unter-
kunft, keine Arbeit, nichts zu Essen und auch keine Familie,

dass er  aufgrund der  fehlenden Unterkunftsmöglichkeit  in  Italien  um 
sein Leben bange,

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dass  er  aus  diesem Grund  –  bevor  er  nach  Italien  zurückgewiesen 
werde  –  einer  Kirche  in  C._______  (...)  schreiben  wolle,  um  deren 
Unterstützung zu erbeten,

dass das BFM mit der Rückweisung zuwarten solle, bis er das dies-
bezügliche Antwortschreiben erhalten habe,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Zwischenverfügung  vom 
3. August 2010 den Vollzug der Wegweisung provisorisch aussetzte,

dass die vorinstanzlichen Akten am 4. August 2010 beim Bundesver-
waltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM ent-
scheidet  (Art. 105  AsylG  i.V.m.  Art. 31-33  des  Verwaltungsgerichts-
gesetzes vom 17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1 
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass die  Beschwerde nicht  in  einer  Amtssprache des Bundes abge-
fasst  ist  (Art. 70 Abs. 1  der  Bundesverfassung der  Schweizerischen 
Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV, SR 101]),

dass  auf  die  Ansetzung einer  Frist  zur  Beschwerdeverbesserung  in-
dessen verzichtet werden kann, da der jeweils in Englisch vor liegen-
den  Formularbeschwerde  genügend  klare  Rechtsbegehren  und  der 
eingereichten handschriftlichen Ergänzung eine diesbezüglich sinnge-
mässe Begründung zu entnehmen sind,

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dass somit auf die – abgesehen vom sprachlichen Mangel – frist- und 
formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 
AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent -
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurs-
kommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

dass über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  be-
ziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  wird  (Art.  111 
Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um 
eine solche handelt,  weshalb der  Beschwerdeentscheid  nur  summa-
risch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl -
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

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dass aufgrund der Abklärungen des BFM bei  der EURODAC Daten-
bank  die  Asylgesuchseinreichung  des  Beschwerdeführers  in  Italien 
feststeht und er diese auch nicht bestreitet,

dass  somit  Italien  für  die  Prüfung  des  vom  Beschwerdeführer  am 
9. Mai  2010  in  der  Schweiz  eingereichten  Asylantrags  zuständig  ist 
(vgl. Vorstehend S. 3  DAA sowie die  Bestimmungen der  Verordnung 
[EG]  Nr. 343/2003  des  Rates  vom 18.  Februar  2003  [Dublin  II-Ver-
ordnung] zur Festlegung von Kriterien und Verfahren zur Bestimmung 
des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsan-
gehörigen in einem Mitgliedstaat gestellten Asylantrags zuständig ist 
[VO Dublin]  und die Verordnung [EG] Nr. 1560/2003 der Kommission 
vom 2. September 2003 mit  Durchführungsbestimmungen zur Dublin 
II-Verordnung  des  Rates  [DVO  Dublin],  insbes.  Art.  10  Abs.  1  VO 
Dublin),

dass  die  italienischen  Behörden  das  Ersuchen  der  Schweizer  Be-
hörden um Rückübernahme des Beschwerdeführers innert Frist nicht 
beantwortet haben, womit die Zuständigkeit Italiens gemäss Dubliner 
Verfahrensregelung aufgrund der so genannten Verfristung definitiv ge-
worden ist (vgl. Art. 20 Abs. 1 Dublin-II-VO),

dass Asylsuchende in Italien zwar bei der Unterkunft, der Arbeit und 
dem Zugang zur medizinischen Infrastruktur gewissen Schwierigkeiten 
ausgesetzt sein können,

dass Italien aber sowohl  Signatarstaat  des Abkommens vom 28. Juli 
1951 über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge (FK,  SR 0.142.30)  als 
auch der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Men-
schenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) ist,

dass  keine  konkreten  Anhaltspunkte  vorliegen,  wonach  sich  Italien 
nicht  an  die  daraus  resultierenden  völkerrechtlichen  Verpflichtungen 
hält,

dass Dublin-Rückkehrende betreffend Unterbringung von den italieni-
schen Behörden bevorzugt  behandelt  werden und sich – neben den 
staatlichen  Strukturen  –  auch  zahlreiche  private  Hilfsorganisationen 
der Betreuung von Asylsuchenden und Flüchtlingen annehmen,

dass die  Organisation  "Arci  con Fraternità"  seit  dem 1. Januar  2009 
die Betreuung der Flüchtlinge im Flughafen Fiumicino (Rom) organi-

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siert  und  dort  den  Asylsuchenden  kostenlose  Rechtsberatung  an-
bietet,

dass unter diesen Umständen keine konkreten Anhaltspunkte dafür er -
sichtlich  sind,  der  Beschwerdeführer  würde  im Falle  einer  Rückkehr 
nach Italien in eine existenzielle Notlage geraten,

dass in der Beschwerde nichts vorgebracht wird (siehe vorne), das zu 
einer anderen Einschätzung führen würde,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat  (Art. 44  Abs. 1 AsylG),  vorliegend der  Kanton keine Aufenthalts-
bewilligung  erteilt  hat  und  zudem kein  Anspruch auf  Erteilung einer 
solchen  besteht  (vgl.  EMARK  2001  Nr. 21),  weshalb  die  verfügte 
Wegweisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen  steht 
und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass im Rahmen des Dublin-Verfahrens, bei dem es sich um ein Über-
stellungsverfahren  in  den  für  die  Prüfung  des  Asylgesuches  zu-
ständigen Staat  handelt,  systembedingt  kein Raum bleibt  für  Ersatz-
massnahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.v.m. Art. 83 Abs. 1 
des  Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Auslände-
rinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass eine entsprechende Prüfung soweit  notwendig vielmehr  bereits 
im Rahmen des Dublin-Verfahrens stattfinden muss (vgl. vorgehende 
Erwägungen),

dass  in  diesem  Sinne  die  Vorinstanz  den  Vollzug  der  Wegweisung 
nach Italien zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnete,

dass es sich erübrigt, auf die weiteren Vorbringen in der Beschwerde 
einzugehen,  da diese  an  der  Würdigung  des  vorliegenden  Sachver-
halts nichts zu ändern vermögen,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 

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rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

dass mit dem Entscheid in der Hauptsache die Verfahrensanträge ge-
genstandslos geworden sind, das Gesuch um Gewährung der unent-
geltlichen Rechtspflege (Art. 65 Abs. 1 VwVG) infolge Aussichtslosig-
keit  abzuweisen  ist  und  die  Kosten  des  Verfahrens  von  Fr. 600.-- 
(Art. 16 Abs. 1  Bst. a  VGG  i.V.m.  Art. 1-3  des  Reglements  vom 
21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2])  dem Beschwerde-
führer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird ab-
gewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.-- werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N _______ 

(per Kurier; in Kopie)
- (...) (in Kopie)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Martin Zoller Daniel Stadelmann

Versand:

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