# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bf1705c9-0f3b-5eba-bb92-72c35bd3a22e
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2009-06-22
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 22.06.2009 UV 2008/98
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2008-98_2009-06-22.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2008/98

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 21.04.2020

Entscheiddatum: 22.06.2009

Entscheid Versicherungsgericht, 22.06.2009
Art. 18 und 24 UVG: Invaliditätsbemessung, Integritätsentschädigung; 
Gegenüberstellung von Validen- und Invalideneinkommen haben auf 
zeitidentischer Basis zu erfolgen (Entscheid Versicherungsgericht des 
Kantons St. Gallen vom 22. Juni 2009, UV 2008/98). Bestätigt durch Urteil des 
Bundesgerichts 8C_769/2009.

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider 

und Lisbeth Mattle Frei; Gerichtsschreiber Marcel Kuhn

Entscheid vom 22. Juni 2009

in Sachen

M.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Fiechter, Poststrasse 6, Postfach 239, 

9443 Widnau,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

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Integritätsentschädigung

Sachverhalt:

A.       

A.a   Der 1957 geborene M.___ war als Monteur bei der A.___ tätig und dadurch bei der 

Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als ihm am 31. Januar 

2005 bei der Arbeit ein schwerer Metallzylinder gegen das Schienbein prallte und er 

sich eine Unterschenkelfraktur links zuzog (Suva-act. 1 und 2). Nach einem operativen 

Eingriff im Kantonsspital St. Gallen (KSSG) war der Versicherte bis Ende August 2005 

arbeitsunfähig. Ein Arbeitsversuch im angestammten Betrieb am 1. September 2005 

mit halbtägiger Präsenzzeit musste nach 2 ½ Stunden abgebrochen werden (Suva-act. 

34 und 37). Weitere Arbeitsversuche am 17. und 18. Oktober 2005 mussten ebenfalls 

nach jeweils drei Stunden abgebrochen werden (Suva-act. 46 und 51). Ab 24. Oktober 

2005 wurde die vorgesehene Arbeitsleistung durch die Suva auf zwei Stunden reduziert 

(Suva-act. 54). Im Schreiben vom 7. November 2005 (Suva-act. 56) stellte Kreisarzt Dr. 

B.___, Facharzt FMH für Chirurgie, speziell Allgemein- und Unfallchirurgie, fest, dass 

sich im Verlauf eine Algodystrophie mit aktuellen Residualbeschwerden gebildet habe. 

Zusätzlich bestehe der Verdacht auf eine chronisch-venöse Insuffizienz und eine 

Pseudarthrose der Fibula. Es bestehe das Ziel, bis Jahresende die Arbeitsfähigkeit bei 

ganztägiger Anwesenheit auf 50% zu steigern. Bei einer Untersuchung in der 

Gefässpraxis Silberturm, St. Gallen am 12. Dezember 2005 wurde u.a. eine primäre 

Varikosis diagnostiziert. Mit Schreiben vom 10. Februar 2006 (Suva-act. 82) wurde dem 

Versicherten das Arbeitsverhältnis per 10. April 2006 gekündigt. Am 21. April 2006 

wurde im KSSG das Osteosynthesematerial entfernt und demzufolge bis 3. Mai 2006 

eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert (Suva-act. 92 und 93). Nach einer weiteren 

kreisärztlichen Untersuchung am 3. August 2006 attestierte Dr. B.___ dem Versicherten 

in einer adaptierten Tätigkeit eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für ca. zwei Monate, mit 

anschliessendem Übergang im Rahmen der Zumutbarkeitsbeurteilung auf 

vollschichtige Präsenz (Suva-act. 107). Aufgrund dieser Beurteilung teilte die Suva dem 

Versicherten mit Schreiben vom 8. August 2006 (Suva-act. 109) mit, dass in einer 

angepassten Tätigkeit ab 21. August 2006 eine Arbeitsfähigkeit von 50% und ab 1. 

November 2006 von mindestens 75% bestehe. Vom 2. November 2006 bis 31. März 

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2007 arbeitete der Versicherte im Rahmen eines Einsatzprogramms als Recycling-

Mitarbeiter im Projekt Sohomet mit einem Beschäftigungsgrad von 50% (Suva-act. 

121). Nach der zwischenzeitlich durchgeführten Abschlussuntersuchung vom 6. März 

2007 bestätigte Dr. B.___ implizit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten 

Tätigkeit (Suva-act. 127 und 130).       

A.b   Mit Verfügung vom 29. Juni 2007 (Suva-act. 147) eröffnete die Suva dem 

Versicherten, für die verbliebene Beeinträchtigung aus dem Unfall vom 31. Januar 2005 

stehe ihm ab 1. November 2006 eine Invalidenrente aufgrund eines IV-Grads von 10% 

und eine Integritätsentschädigung für eine Integritätseinbusse von 5% zu. Die gegen 

diese Verfügung erhobene Einsprache wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 11. 

Juli 2008 ab.

B.       

B.a   Dagegen richtet sich die von Rechtsanwalt Adrian Fiechter, Widnau, im Namen 

des Versicherten eingereichte Beschwerde vom 15. September 2008. Er beantragt, der 

Einspracheentscheid vom 11. Juli 2008 sei aufzuheben und die Verfügung vom 29. Juni 

2007 sei derart abzuändern, dass der Erwerbsunfähigkeitsgrad ab 1. November 2006 

bis 31. Dezember 2007 von 10% auf mindestens 55% und ab 1. Januar 2008 auf 

mindestens 53% erhöht werde. Dem Beschwerdeführer sei bei einer 

Integritätseinbusse von mindestens 10% eine Integritätsentschädigung von mindestens 

Fr. 10'640.-- zuzusprechen, nebst 5% Zins ab 1. November 2006. Es sei ein neutrales 

orthopädisches Gutachten, eventualiter zusammen mit einem rheumatologischen 

einzuholen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der 

Beschwerdegegnerin. Sowohl der OKP-Kurs als auch der Einsatz im Projekt Sohomet 

seien lediglich im Rahmen eines 50%igen Arbeitseinsatzes erfolgt, da unfallbedingt ein 

längerer Einsatz nicht möglich sei. Bei der Abklärung betreffend seiner beruflichen 

Integration im Einsatzprogramm Sohomet sei ihm bei einer 50%igen Tätigkeit lediglich 

eine durchschnittliche Leistungsfähigkeit von 80% attestiert worden. Die vom Kreisarzt 

in der medizinischen Zumutbarkeitsbeurteilung genannte Tätigkeit sei vom 

Beschwerdeführer offensichtlich aufgrund seiner unfallbedingten Verletzung nicht 

durchführbar. Die aktuelle berufliche Tätigkeit sei die optimalste berufliche 

Eingliederung. Der Beschwerdeführer könne sitzend Stanz-, stehend Fräs- sowie 

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laufend als Handlanger Hilfsarbeiten durchführen. Ab dem Mittag seien die 

unfallbedingten Beschwerden allerdings derart ausgeprägt, dass eine weitergehende 

Tätigkeit nicht möglich sei. Das bei dieser Tätigkeit vom Beschwerdeführer 

erwirtschaftete Einkommen von Fr. 25'350.-- bilde somit auch die Grundlage für das 

Invalideneinkommen. Das Valideneinkommen von Fr. 55'329.-- setze sich aus dem 

Jahressalär von Fr. 54'600.-- sowie aus der Überzeit und Zuschlägen von Fr. 728.80 

zusammen. Somit ergäbe sich für die Zeit vom 1. November 2006 bis 31. Dezember 

2007 ein Erwerbsunfähigkeitsgrad von aufgerundet 55%, respektive ab der 

Lohnerhöhung ab 1. Januar 2008 von 53%. Sodann läge beim Beschwerdeführer kein 

unfallfremdes Venenleiden als vorbestehende Krankheit vor, weshalb der Unfall die 

einzige Ursache für das heutige Leiden sowie für die Arbeitsunfähigkeit darstelle. Der 

Beschwerdeführer sei durch den Unfall im Gebrauch seines Beins erheblich 

eingeschränkt, weshalb im Vergleich zu einer völligen Gebrauchsunfähigkeit eine 

Reduktion von höchstens 30% gerechtfertigt sei, was somit einer 

Integritätsentschädigung von mindestens 10% entspräche.

B.b   In der Beschwerdeantwort vom 16. Oktober 2008 beantragt die 

Beschwerdegegnerin betreffend der Ausrichtung einer Rente Abweisung der 

Beschwerde, der Einspracheentscheid vom 11. Juli 2008 sei aufzuheben und es sei 

festzustellen, dass dem Beschwerdeführer kein Rentenanspruch zustehe. Eventualiter 

sei die Beschwerde abzuweisen und der Einspracheentscheid zu bestätigen. 

Betreffend der Integritätsentschädigung sei die Beschwerde abzuweisen und der 

Einspracheentscheid zu bestätigen. Der kreisärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung 

komme volle Beweiskraft zu. Es lägen keine Indizien oder anderslautende medizinische 

Einschätzungen vor, welche gegen ihre Zuverlässigkeit sprächen. Der Invalidenlohn sei 

aufgrund der DAP-Arbeitsplätze korrekt ermittelt worden. Beim Valideneinkommen 

seien die Überstunden nicht hinzuzurechnen. Für Renten der Unfallversicherung gelte 

der Grundsatz, dass "an einem einmal auf Grund von korrekt bestimmten Faktoren 

mathematisch exakt berechneten Invaliditätsgrad nicht mehr gerundet werden darf". In 

casu liege der Invaliditätsgrad mit 9.73% unter der 10% Grenze von Art. 18 Abs. 1 

UVG, weshalb kein Anspruch auf eine UV-Rente bestehe. Der Kreisarzt habe den 

Integritätsschaden korrekt mit 5% bemessen.

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B.c   Mit Replik vom 28. November 2008 ändert der Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers das Rechtsbegehren betreffend Ausrichtung einer Rente 

dahingehend, dass dem Beschwerdeführer ab 1. November 2006 eine Invalidenrente 

basierend auf einem Invaliditätsgrad von 55% zu gewähren sei. Im Übrigen wurde an 

den in der Beschwerde gestellten Rechtsbegehren festgehalten. Das massgebliche 

Invalideneinkommen betrage Fr. 25'305.15. Es setze sich aus dem jährlichen 

Grundlohn von Fr. 23'400.-- und einer aufs Jahr hochgerechneten Erfolgsbeteiligung 

von Fr. 1'905.15 zusammen. Das Valideneinkommen für das massgebliche Jahr 2007 

betrage Fr. 56'628.80. Die Gegenüberstellung der beiden möglichst zeitparallel 

ermittelten Einkommen ergäbe einen Invaliditätsgrad von abgerundet 55%. Mit 

Rücksicht auf das Prinzip von Treu und Glauben wäre eine von der 

Beschwerdegegnerin verlangte reformatio in peius nicht vereinbar. Die Rechtsprechung 

betreffend den mathematisch exakt berechneten Invaliditätsgrad sei dahingehend 

präzisiert worden, dass auf ganze Prozentzahlen zu runden sei.

B.d   Die Beschwerdegegnerin hat auf die Einreichung einer Duplik verzichtet.

Erwägungen:

1.        

Streitig und zu prüfen ist, welche Auswirkungen der Unfall vom 31. Januar 2005 auf die 

Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers hat und ob die Beschwerdegegnerin den 

Invaliditätsgrad mit 10% und die Integritätseinbusse mit 5% richtig festgelegt hat. 

2.        

2.1    Die massgebenden gesetzlichen Grundlagen bei der Ausrichtung einer 

Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG) sowie bei der Gewährung einer 

Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG) hat die Beschwerdegegnerin im 

angefochtenen Einspracheentscheid zutreffend dargelegt; darauf kann verwiesen 

werden.

2.2    Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. 

Danach hat die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht von Amtes wegen für 

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die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. 

Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den 

Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 122 V 158 E. 1a und 121 V 210 E. 6c, je mit 

Hinweisen).

3.        

3.1    Die Beschwerdegegnerin stützt sich bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit unter 

Berücksichtigung der unfallbedingten Einschränkungen auf die Einschätzungen von 

Dr. B.___. Dieser hält im Schreiben vom 4. August 2006 aufgrund der kreisärztlichen 

Untersuchung vom 3. August 2006 (Suva-act. 107) fest, dass für den 

Beschwerdeführer aktuell Tätigkeiten mit Einnahme von Wechselpositionen stehend/

gehend bis Mittelstrecken und sitzend unter Berücksichtigung der Aktivierung der 

Muskelpumpe medizinisch zumutbar seien. Einschränkungen beständen für repetitives 

Treppengehen und Gehen in unebenem Gelände. Bis mittelschwere Tätigkeiten seien 

unter Vermeiden von Vibrationen und hämmernden Einflüssen sowie Begehen von 

ungesicherten Gerüsten, Geländen und Leitern vollschichtig zumutbar. Zum jetzigen 

Zeitpunkt sei zur Angewöhnung ein Einsatz zu 50% zumutbar, mit anschliessendem 

Übergang im Rahmen der Zumutbarkeitsbeurteilung auf vollschichtige Präsenz. Nach 

einer Abschlussuntersuchung am 6. März 2007 bestätigte Dr. B.___, dass die 

Zumutbarkeitsformulierung vom 4. August 2006 nach wie vor Gültigkeit habe, da 

objektiv betrachtet auch keine Verschlimmerung eingetreten sei (Suva-act. 127 und 

130).

3.2    Somit geht die Beschwerdegegnerin davon aus, dass beim Beschwerdeführer 

spätestens ab 1. November 2006 (Rentenbeginn) eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für 

eine adaptierte Tätigkeit bestehe. Die Beurteilung von Dr. B.___ bezüglich der 

Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers erfolgte unter Würdigung sämtlicher 

medizinischer Vorakten und nach persönlicher Untersuchung. Die Einschätzung ist 

hinreichend begründet und die Schlussfolgerung ist einleuchtend und nachvollziehbar. 

Dieser Beurteilung entgegenstehende medizinische Berichte oder Gutachten sind den 

vorliegenden Akten nicht zu entnehmen. Im Schreiben des KSSG vom 30. September 

2005 (Suva-act. 45) war sogar bereits zu jenem Zeitpunkt die Rede von einer stetigen 

Steigerung der Arbeitsfähigkeit bis auf 100%. Allerdings konnte die Erhöhung der 

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Leistungsfähigkeit nicht realisiert werden, da der Beschwerdeführer nicht in einer 

adaptierten, sondern in seiner angestammten Tätigkeit eingesetzt wurde. Entgegen der 

Auffassung des Beschwerdeführers vermag an der Einschätzung von Dr. B.___ auch 

der Abklärungsbericht des Verzahnungsprogramms (Suva-act. 121.2) nichts zu ändern. 

Gemäss diesem Bericht hat der Beschwerdeführer bei einem Arbeitspensum von 50% 

eine durchschnittliche Leistungsfähigkeit von 80% erreicht (Suva-act. 121.4). Bei 

sitzender, leichter Arbeit, in für ihn gut angepasster Sitzposition, mit der Möglichkeit 

zwischendurch zu gehen, könne der Beschwerdeführer eine 100%ige 

Leistungsfähigkeit erreichen (act. G 1.2 Beilage 2). Sodann ist den vorliegenden Akten 

zu entnehmen, dass auf ausdrücklichen Wunsch des Beschwerdeführers lediglich ein 

Beschäftigungsgrad von 50% für das Einsatzprogramm vereinbart wurde. Von Seiten 

des RAV hätte eine höhere Anmeldung stattgefunden (Suva-act. 122). Auch bei der 

Anmeldung zum OKP-Kurs erfolgte auf Wunsch des Beschwerdeführers lediglich ein 

50% Pensum (act. G 1.2 Beilage 3). Allerdings kann aus der subjektiven Beurteilung 

des Beschwerdeführers bezüglich seiner Arbeitsfähigkeit nicht geschlossen werden, 

ihm sei lediglich eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für eine adaptierte Tätigkeit zumutbar. 

Dies umso weniger, als auch die IV-Mitarbeiterin die Auffassung vertrat, der 

Beschwerdeführer müsste in adaptierten Tätigkeiten in grösserem Umfang einsatzfähig 

sein, was dieser jedoch nicht habe probieren wollen (vgl. Telefonnotiz vom 28. Februar 

2007; Suva-act. 125.1). Eine subjektive Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ist nicht 

geeignet, eine schlüssige medizinische Beurteilung zu hinterfragen, zumal sie eindeutig 

im Widerspruch mit der medizinischen Einschätzung steht. Die vom Beschwerdeführer 

geltend gemachte verminderte Arbeitsfähigkeit ist somit medizinisch nicht erklärbar 

und muss unfallfremden Faktoren zugeordnet werden. Die Argumentation des 

Beschwerdeführers, wonach die chronisch-venöse Insuffizienz als unfallkausal zu 

bezeichnen sei, vermag an der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nichts zu ändern. 

Indem Dr. B.___ das Venenleiden als teilkausal anerkannt hat, hat er es auch bei der 

Festlegung der zumutbaren adaptierten Tätigkeit mitberücksichtigt (Suva-act. 127). Es 

ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der 

Beschwerdeführer unter Einhaltung der von Dr. B.___ festgelegten Einschränkungen 

eine angepasste Tätigkeit in einem vollen Arbeitspensum erbringen kann.

3.3    Dem Antrag des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers auf Einholung eines 

orthopädischen Gutachtens ist nicht stattzugeben. Da nicht anzunehmen ist, dass 

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weitere medizinische Abklärungen für die Beurteilung des vorliegend relevanten 

Sachverhalts neue Erkenntnisse bringen, kann darauf verzichtet werden (antizipierte 

Beweiswürdigung; vgl. BGE 124 V 94 E. 4b; Pra 88 Nr. 117; SVR-UV 1996 Nr. 62.211). 

4.        

4.1    Die Beschwerdegegnerin hat die Bestimmung des Invalideneinkommens anhand 

der Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP) vorgenommen, da der Beschwerdeführer 

beim Erlass der Verfügung vom 29. Juni 2007 keiner Erwerbstätigkeit nachgegangen 

ist. Nachdem der Beschwerdeführer jedoch seit 15. August 2007 wieder einer Tätigkeit 

nachgeht, ist der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers der Meinung, es sei auf den 

bei dieser Arbeit erzielten Lohn abzustellen. Für die Bestimmung des trotz 

Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens 

(Invalideneinkommen) ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, 

in welcher der Versicherte konkret steht. Übt er nach Eintritt der Invalidität eine 

Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse 

gegeben sind und anzunehmen ist, dass er die ihm verbleibende Arbeitsfähigkeit in 

zumutbarer Weise voll ausschöpft, sowie das Einkommen aus der Arbeitsleistung als 

angemessen und nicht als Soziallohn erscheint, gilt grundsätzlich der von ihm 

tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 126 V 75, E. 3a; mit Hinweisen). 

Bei der vom Beschwerdeführer seit 15. August 2007 ausgeführten Arbeit handelt es 

sich um eine Tätigkeit als Allrounder in einem 50% Pensum. Der monatliche Lohn 

beträgt im Jahr 2007 Fr. 1'950.--, zuzüglich einer Erfolgsbeteiligung. Eine Aufrechnung 

des Salärs auf ein 100% Pensum ergibt ohne Berücksichtigung einer allfälligen 

Erfolgsbeteiligung ein Jahreseinkommen von Fr. 46'800.-- (2 x 1'950 x 12). Die pro rata 

ausgerichtete Erfolgsbeteiligung ab Stellenantritt bis Ende 2007 betrug Fr. 735.--. 

Hochgerechnet auf ein Jahr und ein 100% Pensum ergäbe sich somit eine 

Erfolgsbeteiligung in der Höhe eines Monatslohns von Fr. 3'900.--. Für das Jahr 2007 

würde somit das tatsächlich realisierbare Einkommen Fr. 50'700.-- betragen. Die 

Tatsache, dass dieses Einkommen über dem gestützt auf die DAP-Löhne ermittelten 

Invalideneinkommen liegt und der Umstand, dass der Beschwerdeführer seine 

verbleibende Arbeitsfähigkeit nicht in zumutbarer Weise voll ausschöpft, sind Indizien 

dafür, dass es sich bei der vom Beschwerdeführer ab 15. August 2007 ausgeführten 

Arbeit nicht um eine adaptierte Tätigkeit handelt. Somit rechtfertigt es sich im 

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vorliegend zu beurteilenden Fall, auf das gestützt auf die DAP-Löhne ermittelte 

Invalideneinkommen abzustellen. 

4.2    Im Hinblick auf die geforderte Repräsentativität der DAP-Profile und der daraus 

abgeleiteten Lohnangaben hat die Beschwerdegegnerin nach der Rechtsprechung, 

zusätzlich zur Auflage von mindestens fünf DAP-Blättern, Angaben zu machen über die 

Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden 

dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den Tiefstlohn sowie über den 

Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden 

Gruppe. Im Beschwerdeverfahren ist es Sache des angerufenen Gerichts, die 

Rechtskonformität der DAP-Invaliditätsbemessung zu prüfen, gegebenenfalls die 

Sache an den Versicherer zurückzuweisen oder an Stelle des DAP-Lohnvergleichs 

einen Tabellenlohnvergleich gestützt auf die LSE vorzunehmen (Urteil des EVG vom 28. 

August 2003 i/S C. [U 35/00] Erw. 4.2.2). Konkret liegen die von der Rechtsprechung 

geforderten Angaben vor, und die von der Beschwerdegegnerin ausgewählten DAP-

Arbeitsplätze (Nr. 4425, 6656, 6685, 7136 und 9864) sind den behinderungsbedingten 

Einschränkungen des Beschwerdeführers eindeutig angepasst, was im Übrigen vom 

Beschwerdeführer auch nicht bestritten wird.

4.3    Bemängelt wurde hingegen vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, dass 

bei der Berechnung des Valideneinkommens die von Juni 2004 bis Ende Januar 2005 

geleistete Sonntags-Überzeit im ausbezahlten Betrag von Fr. 728.80 nicht 

berücksichtigt worden sei. Überstundenentschädigungen können bei der Bemessung 

des Valideneinkommens berücksichtigt werden, wenn es sich um Entgelt mit 

Lohncharakter und nicht um Spesenentschädigungen handelt. Da aber die 

Invaliditätsbemessung der dauernd oder für längere Zeit bestehenden 

Erwerbsunfähigkeit entsprechen muss, bildet Voraussetzung für die Berücksichtigung 

eines derartigen Zusatzeinkommens, dass der Versicherte aller Voraussicht nach damit 

hätte rechnen können. Massgebend ist, ob der Versicherte mit dem im 

Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit, 

aufgrund seiner konkreten erwerblichen Situation und seines tatsächlichen 

Arbeitseinsatzes vor dem Unfall weiterhin ein Zusatzeinkommen zufolge 

Überstundenarbeit hätte erzielen können; die blosse Möglichkeit dazu genügt nicht 

(EVG Urteil vom 16. Oktober 2006 I 262/06 Erw. 4). Dem Lohnausweis für die Monate 

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Juni 2004 bis Januar 2005 ist zu entnehmen, dass dem Beschwerdeführer lediglich im 

September und November 2004 Sonntags-Überzeit ausbezahlt worden ist (Suva-

act. 135). Diesbezüglich teilte die ehemalige Arbeitgeberin des Beschwerdeführers mit, 

dass er nur in Ausnahmefällen am Wochenende hätte Überstunden leisten können. 

Aufgrund dieser Aktenlage ist rechtsgenüglich erstellt, dass der Beschwerdeführer 

nicht regelmässig ein Zusatzeinkommen zufolge Überstundenarbeit hätte erzielen 

können, weshalb die Beschwerdegegnerin den Lohnbestandteil zu Recht nicht zum 

Valideneinkommen addiert hat.

4.4    Die Beschwerdegegnerin hat bei der Berechnung des Invaliditätsgrads das 

durchschnittliche Einkommen der ausgewählten DAP-Arbeitsplätze (gemäss 

Beschwerdegegnerin Fr. 49'288.--) dem Valideneinkommen aus dem Jahr 2006 

gegenübergestellt und dabei einen Wert von Fr. 54'600.-- (13 x Fr. 4'200.--) ermittelt.

Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des 

Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf 

zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige rentenwirksame Änderungen der 

Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass respektive bis zum 

Einspracheentscheid zu berücksichtigen sind (BGE 128 V 174). Diesbezüglich hat der 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers richtigerweise festgestellt, dass sich vier der 

fünf DAP-Arbeitsplätze auf das Gehaltsjahr 2007 beziehen würden, wogegen beim 

Valideneinkommen auf das Jahr 2006 abgestellt worden sei. Die zu ermittelnden 

Einkommen sind dementsprechend auf zeitidentischer Basis für das Jahr 2007 zu 

berechnen, zumal von 2006 auf 2007 eine Lohnerhöhung erfolgt ist.

Für die Ermittlung des Invalideneinkommens ist deshalb der durchschnittliche DAP-

Lohn Nr. 7136 (Fr. 45'500.--) an das Gehaltsjahr 2007 anzupassen. Gemäss 

Bundesamt für Statistik erhöhten sich im Jahr 2007 die Löhne gegenüber dem Vorjahr 

um nominal 1.6%. Somit ist beim DAP-Lohn Nr. 7136 für das Gehaltsjahr 2007 von 

einem Durchschnittswert von Fr. 46'288.-- auszugehen. Zusammen mit den übrigen 

DAP-Löhnen ergibt sich ein Durchschnittsgehalt und somit ein Invalideneinkommen 

von Fr. 49'558.--.

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Gemäss Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin des Beschwerdeführers hätte sein 

Lohn im Jahr 2007 Fr. 4'300.-- pro Monat betragen und es wäre ein 13. Monatslohn 

ausgerichtet worden (Suva-act. 133). Das Valideneinkommen beläuft sich somit auf 

Fr. 55'900.-- (13 x Fr. 4'300.--).

4.5    Aus der Gegenüberstellung des Invalideneinkommens von Fr. 49'558.-- und des 

Valideneinkommens von Fr. 55'900.-- ergibt sich ein Mindereinkommen von Fr. 

6'342.-- und daraus ein Invaliditätsgrad von 11.3%. Gemäss Rechtsprechung ist eine 

Rundung nach den anerkannten Regeln der Mathematik auf die nächste ganze 

Prozentzahl vorzunehmen (vgl. BGE 130 V 121 E. 3.2), wodurch sich ein 

Invaliditätsgrad von 11% ergibt.

5.        

5.1    Zu prüfen bleibt die Höhe der geschuldeten Integritätsentschädigung, welche von 

der Beschwerdegegnerin auf 5% festgesetzt wurde. Der Beschwerdeführer macht 

hingegen eine Integritätseinbusse von mindestens 10% geltend.

5.2    Bei der Schätzung der Beeinträchtigung der Integrität hat der ärztliche Experte 

auf den massgeblichen Zeitpunkt hin festzustellen, in welcher Hinsicht der Versicherte 

durch den Unfall noch körperlich oder geistig/psychisch geschädigt ist. Er hat sich im 

Weiteren dazu zu äussern, welche dieser Schäden als dauernd zu betrachten sind, d.h. 

voraussichtlich während des ganzen Lebens mindestens im gleichen Umfang bestehen 

bleiben. Bei geringfügigen Verletzungsfolgen hat sich der Arzt zur Frage zu äussern, ob 

die Schädigung im Hinblick auf die im Anhang 3 zur UVV enthaltenen Listenpositionen 

als erheblich, d.h. augenfällig oder stark zu gelten hat. Gegebenenfalls hat er zudem 

auf voraussehbare Verschlimmerungen aufmerksam zu machen. Anschliessend ist es 

Sache der Verwaltung bzw. des Sozialversicherungsgerichts, die ärztlichen 

Schlussfolgerungen daraufhin zu prüfen, ob sie den gesetzlichen Anforderungen 

gerecht werden. Dabei ist zu beachten, dass insbesondere die Einordnung von 

Nichtlisten- und kombinierten Fällen dem Arzt einen grossen Ermessensspielraum 

öffnet, in welchen die Verwaltung bzw. das Sozialversicherungsgericht nicht ohne Not 

bzw. nur dann eingreifen soll, wenn die unfallmedizinische Beurteilung im Hinblick auf 

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die Liste im Anhang 3 zur UVV sachlich nicht gerechtfertigt ist und zu stossenden 

Ungleichheiten führen würde.

5.3    Dr. B.___ legt in seiner Beurteilung vom 7. März 2007 (Suva-act. 126) 

nachvollziehbar dar, dass für die unfallbedingten Befunde eine 

Integritätsentschädigung von 5% gerechtfertigt sei. Beim Zustand des zu vermutenden 

algodystrophen Verlaufs konkomittierend mit der chronisch-venösen Insuffizienz sei ein 

Weichteilsyndrom verblieben. Gemäss Suva-Tabelle 16 (Integritätsentschädigung bei 

postthrombotischem Syndrom) Stadium A (weiches Ödem, therapeutisch angehbar), 

wäre keine Integritätsentschädigung geschuldet. Beim Beschwerdeführer sei das 

chronisch-venöse Leiden unfallfremd, aber durch den vermuteten algodystrophen 

Verlauf teilkausal zum Unfall, weshalb es in die Beurteilung einbezogen werde. Im 

Vergleich würde eine OSG-Arthrose mässigen Ausmasses die Erheblichkeitsgrenze zur 

Ausrichtung einer Integritätsentschädigung erreichen. Beim Beschwerdeführer sei dies 

radiologisch nicht der Fall. Klinisch bestehe jedoch in Analogie eine beginnende 

Arthrose. Unter Berücksichtigung der Gesamtsituation sei somit eine 

Integritätsentschädigung von 5% geschuldet und gerechtfertigt. Die 

rechtsprechungsgemässen Anforderungen an die Beurteilung einer 

Integritätsentschädigung sind vorliegend erfüllt, weshalb sich ein Eingreifen in die 

Beurteilung nicht rechtfertigt und nicht angezeigt ist. Die Ausführungen des 

Beschwerdeführers vermögen an der schlüssigen Beurteilung von Dr. B.___ nichts zu 

ändern. Die im Einspracheentscheid zugesprochene Integritätsentschädigung von 5% 

ist somit nicht zu beanstanden.

6.        

6.1    Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde in Aufhebung des 

angefochtenen Einspracheentscheids - soweit die Invalidenrente betreffend - in dem 

Sinn teilweise gutzuheissen, dass dem Beschwerdeführer ab 1. November 2006 eine 

Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrads von 11% ausgerichtet wird. Im Übrigen 

wird die Beschwerde abgewiesen. 

6.2    Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

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6.3 Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer Anspruch auf 

Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG). Gemäss Praxis des Versicherungsgerichts 

beträgt die mittlere Entschädigung in Unfallversicherungsverfahren Fr. 4'000.-- 

(einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer). Konkret rechtfertigt es sich, die 

Entschädigung für das teilweise Obsiegen auf pauschal Fr. 2'000.-- (einschliesslich 

Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzulegen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.       In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 

11. Juli 2008, soweit er die Invalidenrente betrifft, aufgehoben und die 

Beschwerdegegnerin verpflichtet, dem Beschwerdeführer ab 1. November 2006 eine 

Invalidenrente auf der Basis eines IV-Grads von 11% auszurichten. Im Übrigen wird die 

Beschwerde abgewiesen.

2.       Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.    Die Beschwerdegegnerin hat den Beschwerdeführer mit Fr. 2'000.-- zu 

entschädigen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 22.06.2009
	Art. 18 und 24 UVG: Invaliditätsbemessung, Integritätsentschädigung; Gegenüberstellung von Validen- und Invalideneinkommen haben auf zeitidentischer Basis zu erfolgen (Entscheid Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen vom 22. Juni 2009, UV 2008/98). Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 8C_769/2009.

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		2025-07-19T14:44:10+0200
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