# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ae6de4d9-4642-58dc-89e4-ca61082c972c
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250258-O2
**Docket/Reference:** PS250258-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250258-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250258-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichter 

lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller sowie 

Gerichtsschreiberin MLaw O. Guyer

Urteil vom 4. September 2025

in Sachen

A._____ GmbH, 

Schuldnerin und Beschwerdeführerin,

gegen

SVA Zürich, 

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin,

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes 

Zürich vom 26. August 2025 (EK251546)

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Erwägungen:

1. 

1.1. Mit Urteil vom 26. August 2025 eröffnete das Konkursgericht des Bezirksge-

richts Zürich den Konkurs über die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (fortan 

Schuldnerin). Dagegen erhob die Schuldnerin mit Eingabe vom 28. August 2025 

(der Kammer überbracht) Beschwerde und leistete einen Vorschuss von Fr. 750.– 

für die Verfahrenskosten (act. 4/3). Sie beantragt die Aufhebung des Konkurses 

und ersuchte um Erteilung der aufschiebenden Wirkung (act. 2), welche mit Verfü-

gung vom 29. August 2025 gewährt wurde (act. 6). 

1.2. Die erstinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 9/1–11). Das Verfahren 

ist spruchreif.

2.  

2.1. Der erstinstanzliche Entscheid über die Konkurseröffnung kann innert 10 Ta-

gen mit Beschwerde nach der ZPO angefochten werden (Art. 174 SchKG). Es 

können neue Tatsachen, die vor dem erstinstanzlichen Entscheid eingetreten 

sind, ohne Einschränkung geltend gemacht werden. Dazu gehört insbesondere, 

dass die Forderung der Gläubigerin schon vor der Konkurseröffnung nebst Zinsen 

und Kosten bezahlt wurde, was nach Art. 172 Ziff. 3 SchKG zur Abweisung des 

Konkursbegehrens geführt hätte, wenn es dem Konkursgericht bekannt gewesen 

wäre. Für die Gutheissung der Beschwerde ist zudem erforderlich, dass innert der 

Beschwerdefrist auch die Kosten des Konkursamtes und des erstinstanzlichen 

Konkursgerichtes sichergestellt werden. Nach ständiger Praxis der Kammer wird 

von der Prüfung der Zahlungsfähigkeit im Sinne von Art. 174 Abs. 2 SchKG abge-

sehen, wenn sich der Konkursaufhebungsgrund vor der Konkurseröffnung ver-

wirklichte. Dass ein Schuldner in dieser Konstellation die Kosten des Konkursge-

richts (zusammen mit jenen des Konkursamtes) erst nach der Konkurseröffnung 

sichergestellt hat, bleibt dabei unberücksichtigt (vgl. zum Ganzen ZR 110/2011 

Nr. 79). 

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Die Schuldnerin belegt mit Abrechnung des Stadtammann- und Betreibungsamts 

Zürich 5, die der Konkurseröffnung zugrunde liegende Forderung (Betreibungs-

Nr. …) am 25. August 2025 und damit vor der Konkurseröffnung vollständig getilgt 

zu haben (act. 4/1). Ferner hat die Schuldnerin am 28. August 2025 beim Konkur-

samt Aussersihl-Zürich die Kosten des Konkursgerichts und des Konkursverfah-

rens bis zu einer allfälligen Konkursaufhebung mit einer Zahlung von Fr. 1'200.– 

sichergestellt (act. 4/2). Die Voraussetzungen für die Aufhebung des Konkurses 

sind damit erfüllt, ohne dass die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin zu prüfen ist. 

Die Beschwerde ist gutzuheissen und das Urteil des Konkursgerichtes des Be-

zirksgerichtes Zürich vom 26. August 2025 ist aufzuheben. 

3. Die Schuldnerin hat es versäumt, die erfolgte Tilgung der Konkursforderung 

rechtzeitig vor Erlass des angefochtenen Urteils dem Konkursgericht mitzuteilen. 

Damit hat sie sowohl die erstinstanzliche Konkurseröffnung als auch das Be-

schwerdeverfahren verursacht. Entsprechend hat sie die Kosten des Beschwer-

deverfahrens, die Kosten des erstinstanzlichen Konkursgerichtes und die Kosten 

des Konkursamtes zu tragen. Die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren 

ist mit dem geleisteten Vorschuss zu verrechnen. Die Kosten für das Beschwer-

deverfahren sind auf Fr. 750.– festzusetzen (vgl. Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 52 lit. b 

GebV SchKG). Der Gläubigerin ist mangels entstandener Umtriebe keine Partei-

entschädigung zuzusprechen.

Es wird erkannt:

1.

In Gutheissung der Beschwerde wird das angefochtene Urteil des Kon-

kursgerichtes des Bezirksgerichtes Zürich vom 26. August 2025 aufgeho-

ben. Das Konkursbegehren wird abgewiesen. 

2.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet. Die von der Gläubigerin bezogene erstinstanzliche Entscheidge-

bühr von Fr. 400.– wird bestätigt und der Schuldnerin auferlegt.

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3.

Das Konkursamt Aussersihl-Zürich wird angewiesen, von dem bei ihm ein-

bezahlten Totalbetrag von Fr. 2'600.– (Fr. 1'200.– Zahlung der Schuldnerin 

sowie Fr. 1'400.– Rest des von der Gläubigerin dem Konkursgericht geleis-

teten Vorschusses) der Gläubigerin Fr. 1'800.– und der Schuldnerin einen 

nach Abzug seiner Kosten allfällig verbleibenden Restbetrag auszuzahlen.

4.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an das Konkursgericht des Bezirksgerichtes Zü-

rich (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt 

Aussersihl-Zürich, ferner im Urteils-Dispositiv an das Handelsregisteramt 

des Kantons Zürich und an das Betreibungsamt Zürich 5, je gegen Emp-

fangsschein.

5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw O. Guyer

versandt am:
4. September 2025