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**Case Identifier:** 6e2e252a-c51c-5c68-9a54-7f586dc24149
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-06-17
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Sonstiges 17.06.2021 I/1-2020/52 und 53
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Publikationen/SG_KGN_999_I-1-2020-52-und-53_2021-06-17.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: I/1-2020/52 und 53

Stelle: Verwaltungsrekurskommission

Rubrik: Abgaben und öffentliche Dienstpflichten

Publikationsdatum: 24.09.2021

Entscheiddatum: 17.06.2021

Entscheid Verwaltungsrekurskommission, 17. Juni 2021
Art. 29 Abs. 1, Art. 31 Abs. 1 StG (sGS 811.1), Art. 7 Abs. 1 StHG (SR 642.14), 
Art. 16 Abs. 1, Art. 18 Abs. 1 DBG (SR 642.11). Die Gesellschaft, deren 
Alleinaktionär und Mitglied des Verwaltungsrats der Steuerpflichtige ist, 
erhielt von einem anderen Unternehmen eine Zahlung von 300'000 Franken 
und leitete diese grösstenteils im selben Jahr an den Steuerpflichtigen 
weiter. Über die Art der Geschäftsbeziehung zwischen den beiden 
Gesellschaften herrscht nach wie vor Unklarheit. Die Annahme der 
Steuerbehörde, wonach mit der Zahlung an den Steuerpflichtigen nicht ein 
Darlehen amortisiert, sondern eine anwaltliche Tätigkeit honoriert worden 
sei, ist nicht erstellt. Die Angelegenheit wird deshalb zu neuer Veranlagung 
an die Vorinstanz zurückgewiesen (Verwaltungsrekurskommission, 
Abteilung I/1, 17. Juni 2021, I/1-2020/52 und 53). Gegen diesen Entscheid 
wurde beim Verwaltungsgericht Beschwerde erhoben (B 2021/157 und 158).

Präsident Urs Gmünder, Richter Markus Frei und Richterin Barbara Steinbacher, 

Gerichtsschreiber Philipp Lenz

X, Rekurrent und Beschwerdeführer,

gegen

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen, Vorinstanz,

und

Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Eigerstrasse 

65, 3003 Bern, Beschwerdebeteiligte,

betreffend

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Kantons- und Gemeindesteuern (Einkommen und Vermögen 2013) sowie direkte 

Bundessteuer (Einkommen 2013)

 

Sachverhalt:

A.- X (geb. 0000) ist als Rechtsanwalt selbständig erwerbstätig. Er ist zudem 

Alleinaktionär und Mitglied des Verwaltungsrats der am 0. XXXX 0000 ins 

Handelsregister eingetragenen A S.A. mit Sitz in B (nachfolgend A). Diese Gesellschaft 

bezweckt im Wesentlichen das Fahrzeuggeschäft, (…).

B.- X wurde am 14. März 2017 für die Kantons- und Gemeindesteuern 2013 mit einem 

satzbestimmenden steuerbaren Einkommen von Fr. 000'000.– und einem 

satzbestimmenden steuerbaren Vermögen von Fr. 0'000'000.– und für die direkte 

Bundessteuer 2013 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 000'000.– veranlagt. 

Dabei rechnete die Steuerbehörde dem Total der Einkünfte eine im Jahr 2013 bei der A 

eingegangene Zahlung der E Holding AG (nachfolgend E), in der Höhe von 

Fr. 300'000.– als Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit (Honorarertrag aus 

anwaltlicher Tätigkeit) sowie Ertrag aus Eigennutzung von Immobilien von Fr. 727.– 

hinzu. Wegen des dadurch erhöhten Nettoeinkommens wurde der deklarierte Abzug für 

Krankheits- und Unfallkosten in der Höhe von Fr. 3'943.– nicht zugelassen. Hinsichtlich 

des Vermögens legte die Veranlagungsbehörde den in der Steuererklärung mit 

Fr. 1'000.– angegebenen Steuerwert der A-Aktie auf Fr. 4'400.– fest, was eine 

Erhöhung des steuerbaren Vermögens um Fr. 340'000.– zur Folge hatte. Die dagegen 

erhobenen Einsprachen wurden mit Entscheid des Kantonalen Steueramts vom 24. Mai 

2018 hinsichtlich der Kantons- und Gemeindesteuern 2013 teilweise gutgeheissen. 

Dieses erwog, da der Honorarertrag von Fr. 300'000.– dem Einzelunternehmen des 

Einsprechers zuzurechnen sei und nicht der A, betrage der Steuerwert der A-Aktie 

nicht Fr. 4'400.–, sondern nur noch Fr. 1.–. X wurde für die Kantons- und 

Gemeindesteuern 2013 mit einem satzbestimmenden steuerbaren Einkommen von 

Fr. 000'000.– und einem satzbestimmenden steuerbaren Vermögen von Fr. 000'000.– 

(Fr. '0'000'000.– abzüglich Fr. 440'000.–) veranlagt. Die Einsprache gegen die 

Veranlagung der direkten Bundessteuer 2013 wurde demgegenüber, ebenfalls mit 

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Entscheid vom 24. Mai 2018, abgewiesen und das steuerbare Einkommen von 

Fr. 000'000.– bestätigt. Die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen 

(VRK) hiess die dagegen erhobenen Rechtsmittel mit Entscheiden vom 20. Juni 2019 

teilweise gut. Sie erwog, der Sachverhalt sei nicht hinreichend geklärt, namentlich sei 

unklar, auf welchem Weg die Fr. 300'000.– X zugeflossen sein sollen. Die 

Angelegenheit wurde zur Klärung des Sachverhalts im Sinne der Erwägungen und zu 

neuen Entscheiden an die Vorinstanz zurückgewiesen (VRKE I/1-2018/133, 134).

C.- Mit Schreiben vom 18. September 2019 setzte das Kantonale Steueramt das 

Einspracheverfahren fort und forderte X auf, verschiedene Kontoauszüge einzureichen. 

Nach mehrmaligem Schriftenwechsel gingen diese am 12. und 13. November 2019 bei 

der Veranlagungsbehörde ein. Mit Entscheiden vom 5. Februar 2020 hiess das 

Kantonale Steueramt die Einsprache insofern teilweise gut, als es – wie bereits in den 

Einspracheentscheiden vom 24. Mai 2018 – die A-Aktien mit einem reduzierten 

Steuerwert von Fr. 1.– berücksichtigte. An den Aufrechnungen von Fr. 300'000.– 

(Einkünfte aus selbständiger Erwerbstätigkeit), Fr. 727.– (Ertrag aus Eigennutzung von 

Immobilien) und Fr. 3'943.– (Krankheitskostenabzug) hielt es jedoch, ohne weiter 

darauf einzugehen, fest und veranlagte X für die Kantons- und Gemeindesteuern 2013 

mit einem satzbestimmenden steuerbaren Einkommen von Fr. 000'000.– und einem 

satzbestimmenden steuerbaren Vermögen von Fr. 000'000.– und für die direkte 

Bundessteuer mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 000'000.–.

D.- Mit Eingabe vom 9. März 2020 erhob X Rekurs und Beschwerde bei der VRK und 

beantragte Folgendes:

"1. Die beiden Einsprache-Entscheide in Sachen Kantons- und Gemeindesteuer 2013 

sowie Direkte Bundessteuer 2013, nebst den aufgeführten Anhängen, seien 

aufzuheben, soweit im Rahmen der Einspracheverfügung nicht bereits aufgehoben;

2.  Ev., die Hinzurechnung eines Steuersubstrats, die A SA betreffend, zur 

selbständigen Tätigkeit des Rekurrenten/Bf, sei aufzuheben;

3.  Subev.: Die Hinzurechnung eines Steuersubstrats, welches bereits für die 

Veranlagung einer Drittperson (juristische Person) verwendet wurde, sei als unzulässig 

zu erklären;

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4.  Die Auswirkung der erwähnten Hinzurechnung, auf die Veranlagungen, bezüglich 

der hier zur Rede stehenden Steuergläubiger, sowie die Aktienbewertung bezüglich A 

SA seien entsprechend zu korrigieren, ev., die Sache sei im entsprechenden Sinne an 

die VI zurückzuweisen; ferner sei der Abzug für Krankheits- und Unfallkosten zu 

gewähren;

5.  Der vorliegenden Beschwerde sei gegebenenfalls aufschiebende Wirkung zu 

verleihen;

6.  Unter Kosten- und Entschädigungsfolge."

Der damalige Verfahrensleiter teilte dem Steuerpflichtigen am 10. März 2020 mit, die 

Veranlagungsberechnungen seien nicht anfechtbar. Gegen die 

Veranlagungsverfügungen, Schlussrechnungen und Verzugszinsrechnungen könne 

Einsprache erhoben werden. Es seien ihm offenbar Veranlagungsverfügungen und eine 

Schlussrechnung für die Kantons- und Gemeindesteuern 2013 mit unterschiedlichem 

Inhalt zugestellt worden, was auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar sei. Darauf sei 

aber nicht weiter einzugehen, da mit der Anfechtung der Einspracheentscheide die 

Schlussrechnungen als aufgehoben gälten und nach dem Entscheid über die 

Veranlagung neue zugestellt würden.

Das Kantonale Steueramt beantragte mit Stellungnahme vom 30. April 2020 die 

Abweisung des Rekurses und der Beschwerde. Dazu liess sich X am 3. Juli 2020 

vernehmen. Die Eidgenössische Steuerverwaltung verzichtete auf eine Vernehmlassung 

zur Beschwerde.

Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge wird, 

soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:

1.- Angefochten sind die Einspracheentscheide hinsichtlich der Kantons- und 

Gemeindesteuern 2013 und der direkten Bundessteuer 2013. Hierbei handelt es sich 

um verschiedene Steuern, welche verschiedenen Gemeinwesen zufliessen und welche 

Gegenstand getrennter Veranlagungen und Verfahren sind. Dies bedeutet, dass zwei 

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Entscheide zu fällen sind, die in einem einzigen Dokument enthalten sein können – der 

eine für die Kantons- und Gemeindesteuern und der andere für die direkte 

Bundessteuer – mit getrennten Begründungen, wobei Verweisungen zulässig sind, und 

eigenen Rechtssprüchen (Dispositiven) oder zumindest einem Rechtsspruch, der die 

beiden Steuern ausdrücklich auseinanderhält (BGE 130 II 509 E. 8.3 = Pra 94 [2005] 

Nr. 114). Dementsprechend werden der Rekurs und die Beschwerde in einem einzigen 

Dokument behandelt und die Steuern im gemeinsamen Rechtsspruch 

auseinandergehalten. Spätere höchstrichterliche Differenzierungen bezüglich Form und 

Inhalt von Entscheiden (BGE 135 II 260 E. 1.3.1 und 142 II 293 E. 1.2) haben an der 

Zulässigkeit dieser Vorgehensweise nichts geändert.

2.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die VRK ist zum 

Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur Rechtsmittelerhebung ist gegeben. Rekurs 

und Beschwerde sind rechtzeitig eingereicht worden. Sie erfüllen in formeller und 

inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen Anforderungen (Art. 194 Abs. 1 des St. Galler 

Steuergesetzes, sGS 811.1, abgekürzt: StG; Art. 140 des Bundesgesetzes über die 

direkte Bundessteuer, SR 642.11, abgekürzt: DBG; Art. 7 Abs. 1 der Verordnung zum 

Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer, sGS 815.1; Art. 41 lit. h Ziff. 1 des 

Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf den 

Rekurs und die Beschwerde ist einzutreten.

3.- Umstritten ist, ob die Vorinstanz dem Einkommen aus selbständiger Tätigkeit zu 

Recht Fr. 300'000.– hinzurechnete.

a) Die Vorinstanz machte im Wesentlichen geltend, die A habe im Jahr 2013 eine 

Vergütung der E in der Höhe von Fr. 300'000.– verbucht. Gemäss einer Erklärung 

dieser Gesellschaft – die gemäss Handelsregisterauszug unter anderem den Erwerb 

und die Veräusserung von Beteiligungen an Unternehmen irgendwelcher Art bezwecke 

– sei diese Zahlung für Projektbearbeitungen, Beratungen und Interventionen geleistet 

worden. Entsprechende Rechnungen oder Abrechnungen habe der Pflichtige jedoch 

trotz Aufforderung nicht eingereicht. Es sei deshalb davon auszugehen, dass es sich 

bei den erbrachten Dienstleistungen um anwaltliche Tätigkeiten gehandelt habe, zumal 

die A in den letzten Jahren inaktiv gewesen sei und nie angefangene Arbeiten verbucht 

habe. Bis heute habe der Steuerpflichtige den Nachweis nicht erbracht, dass die A 

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tatsächlich für die E tätig geworden sei. Der streitige Honorarertrag sei am 5. 

September 2013 auf ein im Jahr 2013 eröffnetes und wieder saldiertes Konto bei der 

Migros Bank vergütet worden. Am 13. und 23. September 2013 seien sodann zwei 

Barbezüge von je Fr. 10'000.– getätigt und am 26. September 2013 ein Übertrag 

(Liberierung Z Verwaltung AG) verbucht worden. Schliesslich sei das Konto am 

4. Dezember 2013 aufgelöst und der Saldo von Fr. 179'941.– an den Steuerpflichtigen 

überwiesen worden.

Letzterer hält dem zusammengefasst entgegen, die "Honorarerträge" der A seien nicht 

ihm zugeflossen. Vielmehr habe er bei der A ein Guthaben gehabt, welches 

buchhalterisch belegt gewesen sei. Dieses habe er nun seinem eigenen Vermögen 

zugeführt. Der Geldfluss sei kein Honorar, sondern vielmehr die Folge seiner 

Zusammenarbeit mit der A. Dies gehe im Übrigen auch aus dem Beleg der Migrosbank 

vom 5. September 2013 hervor, wo die E den Buchungstext "A-Aktienerwerb" 

verwendet habe. Dies könne nur die A betroffen haben, da er für sich selbst nie eine 

Aktiengesellschaft gegründet habe. Es frage sich deshalb, wie der Fiskus auf den 

Begriff „Entgelt“, das ihm zustehe, gekommen sei. Bei der A sei es darum gegangen, 

sich auf dem Automobil- und Fortbewegungsmarkt eine Position zu schaffen. Um in 

diesem Markt Fuss zu fassen, bedürfe es eines automobilistischen Hintergrunds. Es sei 

darum gegangen zu sondieren, welche Gesellschaften in Schwierigkeiten bzw. zu 

verkaufen gewesen seien, so die Unternehmen D oder C Cars. Diese hätten besucht 

werden müssen. Im Erfolgsfall hätte man die Geschäfte nicht im Rahmen eines kleinen 

Anwaltsbüros abwickeln wollen. Dass die Dinge nicht bis zum Abschluss gediehen 

seien, sei im Wesentlichen auf die gesundheitlichen Probleme der 

Firmenverantwortlichen zurückzuführen gewesen. Dieser Sachverhalt sei durch die E 

bestätigt worden. Diese Gesellschaft wolle mit einschlägigen Unternehmen aus der 

Branche kooperieren und nicht mit einem Rechtsanwalt. Er habe bei der E nie 

Honorare geltend gemacht und sei von ihr auch nicht bezahlt worden. Deren Vergütung 

dürfe daher nicht als ihm zugeflossenes Honorar qualifiziert werden. Die 

jahrzehntelange Zusammenarbeit der beiden Firmen (A und E) sei selbstverständlich 

nicht laufend buchhalterisch "aufgearbeitet" worden, da dies mit unverhältnismässig 

hohem Aufwand verbunden gewesen wäre. Da er die Bestätigungen der E vom 

1. Dezember 2015 und die entsprechenden Bankbelege eingereicht habe, sei er nun 

nicht mehr beweisbelastet. Es sei eine Unverschämtheit sondergleichen, diese 

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Bestätigung zu hinterfragen. Die Vorinstanz habe sich in diesem Verfahren nicht um die 

Belange der A zu kümmern, da diese ebenfalls der Steuerpflicht unterliege und 

entsprechende Fragen beantworten könne. Der Verantwortliche der E sei nicht 

einvernommen worden. Dessen Aussage werde jedoch als Beweismittel nach wie vor 

offeriert, wobei diese das Veranlagungsverfahren der A betreffe.

b) Der Einkommenssteuer unterliegen alle Einkünfte aus einem Handels-, Industrie-, 

Gewerbe-, Land- und Forstwirtschaftsbetrieb, aus einem freien Beruf sowie aus jeder 

anderen selbständigen Erwerbstätigkeit (Art. 31 Abs. 1 StG, Art. 18 Abs. 1 DBG). Das 

Reineinkommen der selbständig- bzw. freierwerbenden steuerpflichtigen Person ist 

sogenannter Vermögensstandsgewinn. Es entspricht der Differenz zwischen dem 

Eigenkapital am Ende des vorangegangenen und demjenigen am Ende des 

abgeschlossenen Geschäftsjahres. Zu berücksichtigen sind zudem die nicht 

abzugsfähigen Verminderungen des Geschäftsvermögens und die im laufenden 

Geschäftsjahr vorgenommenen Privateinlagen (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, 

Handkommentar zum DBG, 3. Aufl. 2016, Art. 18 N 70 ff.). Für die Beweislastverteilung 

gilt die Grundregel, dass die Veranlagungsbehörde die steuerbegründenden oder -

erhöhenden Tatsachen zu beweisen hat, die steuerpflichtige Person dagegen jene 

Tatsachen, welche die Steuerschuld mildern oder aufheben (Richner/Frei/Kaufmann/

Meuter, a.a.O., Art. 123 N 77).

Die subjektive Zuordnung von Einkommen und Vermögen natürlicher Personen ist ein 

ungeschriebenes Element des Steuertatbestandes. Sie bildet ebenso Voraussetzung 

wie Schranke einer allgemeinen, auf Generalklauseln (Art. 16 Abs. 1 DBG bzw. Art. 7 

Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone 

und Gemeinden [SR 642.14, abgekürzt: StHG]) beruhenden Besteuerung des 

Reinvermögenszugangs (Urteil des Bundesgerichts [BGer] 2C_95/2013, 2C_96/2013 

vom 21. August 2013 E. 2.1). Gemäss dem in Art. 16 DBG und Art. 29 Abs. 1 StG zum 

Ausdruck gebrachten Konzept der Reinvermögenszugangstheorie unterliegen aufgrund 

der Generalklausel von Art. 16 Abs. 1 DBG bzw. Art. 29 Abs. 1 StG und des nicht 

abschliessenden Positivkatalogs (Art. 17 ff. DBG, Art. 30 ff. StG) alle wiederkehrenden 

und einmaligen Einkünfte der direkten Bundessteuer und den Kantons- und 

Gemeindesteuern. Vorbehalten bleiben die Kapitalgewinne aus der Veräusserung von 

Privatvermögen (Art. 16 Abs. 3 DBG, Art. 29 Abs. 3 StG) und die im Negativkatalog von 

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Art. 24 DBG und Art. 37 StG abschliessend aufgezählten Fälle (vgl. BGE 139 II 363 

E. 2.1). Allgemein gilt, dass die subjektive Zuordnung im Steuerrecht mit der 

zivilrechtlichen Sichtweise übereinstimmt, es sei denn, das Gesetz sehe eine 

eigenständige steuerrechtliche Zurechnungsregel vor oder verfolge eine wirtschaftliche 

Betrachtungsweise (BGer 2C_95/2013, a.a.O., E. 2.1). Letztere bildet aber auch im 

Steuerrecht keine eigenständige Auslegungsregel. Sie ist vielmehr eine Folge dessen, 

dass gewisse steuerrechtliche Rechtssätze auf einer wirtschaftlichen Begrifflichkeit 

beruhen oder aber die an sich zivilrechtlichen Begriffe einen wirtschaftlichen Inhalt 

tragen, und greift nur, aber immerhin, wenn der Normsinn das Abstellen auf den 

wirtschaftlichen Gehalt des Sachverhalts erfordert. Soweit eine wirtschaftliche 

Betrachtungsweise zugrunde zu legen ist, kommt diese einerseits bei der Würdigung 

des rechtserheblichen Sachverhalts, anderseits bei der Auslegung der massgebenden 

Rechtssätze zur Anwendung (vgl. BGer 2C_342/2016, 2C_343/2016 vom 23. Dezember 

2016 E. 3.2.1 und 3.2.2; Blumenstein/Locher, System des schweizerischen 

Steuerrechts, 7. Aufl. 2016, S. 35 ff.).

Ein Durchgriff von einer Aktiengesellschaft oder GmbH auf ihren beherrschenden 

Anteilsinhaber kann nur (sehr) zurückhaltend angenommen werden. Im Privat- wie auch 

im Steuerrecht gilt grundsätzlich das Trennungsprinzip, wonach im Interesse des 

Vertrauensschutzes und der Rechtssicherheit an sich von der vollständigen rechtlichen 

und tatsächlichen Trennung zwischen der Gesellschaft und ihren Gesellschaftern 

auszugehen ist. So soll einer Einzelperson erlaubt werden, sich der Rechtsform der 

Aktiengesellschaft oder der GmbH zu bedienen, um eine Haftungsbeschränkung zu 

erreichen. Auf diese Weise wird auch dem Kleinunternehmer ermöglicht, seine private 

und seine wirtschaftliche Tätigkeit zu trennen. Nur unter ganz bestimmten 

Voraussetzungen darf die Trennung zwischen Gesellschaft und Gesellschaftern (im 

Sinne eines "Durchgriffs" durch Erstere zu den Letzteren hin) aufgegeben werden. Das 

gilt insbesondere bei rechtsmissbräuchlicher Verwendung der juristischen 

Selbständigkeit der Gesellschaft, wird aber in der Praxis nur selten zugelassen (BGer 

2C_396/2011 vom 26. April 2012 E. 4.2.1 mit Verweis auf BGE 136 I 65 E. 5.4).

c) aa) Vom streitigen Sachverhalt sind zwei verschiedene Steuersubjekte betroffen: der 

Steuerpflichtige einerseits und die A anderseits. Die VRK hat bereits im Entscheid vom 

20. Juni 2019 (VRKE IV-2018/133, 134) festgehalten, dass die Steuerveranlagung der A 

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nicht Gegenstand des Verfahrens sei und Vorbringen zu dieser Gesellschaft nicht 

umfassend überprüft werden könnten, zumal die Steuerunterlagen nur auszugweise 

vorlägen. Es war damals namentlich unklar, ob die umstrittene Zahlung in den Büchern 

der A erfasst wurde oder direkt dem Steuerpflichtigen zufloss. Mittlerweile ist erstellt, 

dass die Vergütung in den Büchern der A verbucht wurde. Über die Art der 

Geschäftsbeziehung zwischen der A und der E besteht jedoch nach wie vor Unklarheit, 

da die entsprechenden (Steuer-)Unterlagen nicht vorliegen. Insbesondere lässt sich 

nicht feststellen, welche Aktivitäten die A – allenfalls in Zusammenarbeit mit der E 

zwecks Erwerbs einer Beteiligung – entwickelte, um im "Fortbewegungsmarkt" Fuss zu 

fassen. Weiter ist anhand der Akten nicht nachvollziehbar, wie das in den Büchern der 

A geführte Darlehen des Pflichtigen verwendet wurde. Aus der Steuererklärung 2013 

der A ist einzig ersichtlich, dass in den Jahren 2007 bis 2012 jeweils Verluste deklariert 

wurden – im Jahr 2011 waren es Fr. 114'063.– (act.6/3/22) –, was auf eine 

geschäftliche Tätigkeit schliessen lässt. Darauf ist indes nicht weiter einzugehen, da 

diese steuerlich relevanten Sachverhalte nicht in diesem Verfahren zu prüfen sind, 

sondern im Veranlagungsverfahren der A, zumal die Vorinstanz kein 

rechtsmissbräuchliches Handeln geltend machte oder nachwies. Somit besteht kein 

Rechtfertigungsgrund für ein Durchbrechen des Trennungs- oder Sphärenprinzips 

(vgl. BGer 5A_330/2012 vom 17. Juli 2012 E. 3.1 und 3.2 zum Rechtsmissbrauch, 

insbesondere zum Erfordernis einer Massierung unterschiedlicher und 

ausserordentlicher Verhaltensweisen im Sinn eigentlicher Machenschaften). Selbst 

wenn ein solcher vorläge und der Steuerpflichtige und die A als wirtschaftliche Einheit 

zu betrachten wären, würde dies bedeuten, dass vorerst der Gewinn der A nach der 

allgemeinen handels- und steuerrechtlichen Ordnung korrekt zu ermitteln und dieser 

anschliessend dem Steuerpflichtigen zuzuordnen wäre. Die A würde in diesem Fall 

nicht als unabhängiges Steuersubjekt anerkannt (vgl. BGE 142 II 69 E. 5.1.4 = Pra 8 

(2016) Nr. 60 S. 574 ff.; BK-Nobel, Das Aktienrecht: Systematische Darstellung, Bern 

2017, § 15 N 8; zur Problematik des Durchgriffs von der Crone/Monsch, Durchgriff und 

wirtschaftliche Einheit, in Schweizerische Zeitschrift für Wirtschafts- und 

Finanzmarktrecht [SZW] 5/2013, S. 445 ff.).

bb) Gemäss der Jahresrechnung des Einzelunternehmens des Steuerpflichtigen betrug 

der in die Steuererklärung 2013 (Ziff. 2.1) übertragene Jahresgewinn 

(Vermögensstandsgewinn) per 31. Dezember 2013 Fr. 14'824.84. Der Ertrag wurde mit 

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Fr. 83'329.75 ausgewiesen, wovon Fr. 56'938.65 Honorare aus anwaltlicher Tätigkeit 

(Vorjahr: Fr. 112'415.90). Die flüssigen Mittel (Kasse und Postcheckkonto) betrugen 

Fr. 14'682.71 (Vorjahr: Fr. 32'371.33). Sodann wurde im Wertschriftenverzeichnis ein 

Darlehen an die A in der Höhe von Fr. 85'471.– aufgeführt; es betrug per 31. Dezember 

2012 noch Fr. 374'502.– (act. 6/3/22), was einer Amortisation in der Höhe von 

Fr. 289'031.– während des Steuerjahres 2013 entspricht. Die 100 Inhaberaktien der A 

wurden zum Nennwert von Fr. 100'000.– deklariert. Schliesslich führte der Pflichtige im 

Wertschriftenverzeichnis (neu) auch ein Darlehen an die Z Verwaltung AG mit 

damaligem Sitz in Zürich von Fr. 100'000.– auf. Weiter ist in tatsächlicher Hinsicht 

unbestritten, dass die E der A am 5. September 2013 Fr. 300'000.– auf das 

Kontokorrentkonto Nr. 547.551.90 bei der Migros Bank AG überwies, und zwar mit 

dem Vermerk "A AG-Aktienanteile" (act. 6/3/39). Dieses Konto wurde, soweit aus den 

Akten ersichtlich, im Jahr 2013 eröffnet und wieder saldiert. Jedenfalls wurden in den 

Jahresabschlüssen 2012 und 2013 keine Bankkonten bilanziert, ebenso keine Post- 

und Bargeldkonten (act. 6/3/22). Den grössten Teil dieses Geldes leitete die A im 

selben Jahr an den Steuerpflichtigen weiter. So tätigte dieser am 13. und 

23. September 2013 jeweils Barbezüge von je Fr. 10'000.– und liess am 26. September 

2013 Fr. 100'000.– (unter Belastung einer Gebühr von Fr. 10.–) an die

Z Verwaltung AG überweisen. Gemäss Deklaration in der Steuererklärung des 

Pflichtigen handelte es sich bei letzterem Betrag um ein Darlehen (act. 6/3/2). Der 

Saldo des Kontokorrentkontos Nr. 547.551.90 bei der Migros Bank AG in der Höhe von 

Fr. 179'941.40 wurde am 4. Dezember 2013 auf dem bei der Raiffeisenbank 

Rorschacherberg-Thal geführten Liegenschaftskonto CH00 0000 0000 0000 0000 0 

(Mehrfamilienhaus A) des Pflichtigen gutgeschrieben. Insgesamt flossen diesem somit 

Fr. 299'941.40 zu (Fr. 299'951.40 abzüglich Fr. 10.– Bankgebühr).

cc) Der streitige wirtschaftliche Vorgang war somit zweigeteilt: er umfasste einerseits 

eine Zahlung an die A und andererseits deren fast nahezu vollumfängliche 

Weiterleitung an den Steuerpflichtigen. Der erste Teil dieser Transaktion bedarf keiner 

besonderen privatrechtlichen Ausgestaltung; eine formlose Vergütung ist zulässig. 

Steuersystematisch knüpft dieser Sachverhalt beim steuerbaren Reingewinn an, da der 

Betrag in der Buchhaltung der A als Ertrag verbucht wurde (Kto.-Nr. 6001: Erlös aus 

Arbeiten). Auch der zweite Teil des Geschäftsvorfalls erscheint aus privatrechtlicher 

Sicht nachvollziehbar. Gemäss Steuerpflichtigem sei damit ein der A gewährtes 

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Darlehen teilweise zurückbezahlt worden. Die Vorinstanz vertritt dagegen den 

Standpunkt, die zivilrechtliche Ausgestaltung des Vorgangs (Darlehensrückzahlung) 

werde dem wirtschaftlichen Sachverhalt nicht gerecht. Mit der Zahlung sei nämlich 

nicht das Darlehen amortisiert, sondern eine anwaltliche Tätigkeit honoriert worden. 

Wie es sich damit verhält, ist nachfolgend zu prüfen.

d) Die Darlehensschuld der A gegenüber dem Rekurrenten und Beschwerdeführer ist 

unbestritten; sie wurde sowohl in den Büchern der A als auch in der Steuererklärung 

des Pflichtigen per 31. Dezember 2013 mit Fr. 85'471.– deklariert und von der 

Vorinstanz entsprechend diesen Angaben veranlagt. Letztere anerkannte das Darlehen, 

soweit ersichtlich, auch in früheren Steuererklärungen. So betrug es per Ende 2012 

noch Fr. 374'502.– und wurde demnach im Jahr 2013 um Fr. 289'031.– reduziert. Für 

die Amortisation des Darlehens konnten einzig die dem Steuerpflichtigen im Jahr 2013 

von der A zugeflossenen Fr. 299'941.40 verwendet werden, da dieser keine weiteren 

Bezüge bei der A tätigte. Damit fällt eine Qualifizierung der finanziellen Zuflüsse als 

Einkommen aus selbständiger Tätigkeit nur in dem die Amortisation übersteigenden 

Betrag von Fr. 10'910.40 in Betracht. Dies spricht im Übrigen dafür, dass der streitige 

Betrag tatsächlich der A vergütet wurde. Andernfalls wäre diese Gesellschaft gar nicht 

in der Lage gewesen, die Darlehensschuld in diesem Umfang zu reduzieren. Gegen 

eine Qualifizierung als Anwaltshonorar spricht auch, dass der Rekurrent und 

Beschwerdeführer in den Jahresrechnungen 2012 und 2013 Honorarerträge von 

Fr. 000'000.00 und Fr. 00'000.00 auswies. Ein Honorar von Fr. 300'000.– entspricht bei 

einem mittleren Stundenansatz von Fr. 250.– (vgl. Art. 24 Abs. 1 der Honorarordnung, 

sGS 963.75) einem Mandat von mehreren hundert Stunden und damit rund dem 

doppelten der beiden Jahreserträge. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern der 

Steuerpflichtige in derart grossem Umfang für die E hätte anwaltlich tätig sein sollen, 

zumal die (juristische) Tätigkeit im Investmentgeschäft in der Regel ein hohes Mass an 

Spezialwissen erfordert. Insbesondere legte die Vorinstanz nicht dar, dass der 

Steuerpflichtige auf diesem Gebiet ein Spezialist sei, was eine anwaltliche Tätigkeit in 

diesem Bereich eher nahegelegt hätte (vgl. BGer 2C_95/2013, 2C_96/2013 vom 

21. August 2013 E. 2).

e) Zusammenfassend ist somit nicht erstellt, dass der Steuerpflichtige im Jahr 2013 

zusätzliche Honorarerträge in der Höhe von Fr. 300'000.– vereinnahmte. Hingegen 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 12/13

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ergibt sich, dass er in dieser Steuerperiode Fr. 10'910.40 von der A bezog; dieser 

Betrag ist dem steuerbaren Einkommen zuzurechnen. Dies führt dazu, dass auch der 

geltend gemachte Abzug für Krankheits-, Unfall- und Invaliditätskosten in der Höhe von 

Fr. 3'943.– und der Steuerwert der A-Aktien neu zu berechnen sind. Die Vorinstanz hat 

sich dazu nicht substanziert geäussert, weshalb das Gericht nicht darüber entscheiden 

kann, ohne den Rechtsmittelweg des Steuerpflichtigen zu verkürzen. Die 

Einspracheentscheide vom 5. Februar 2020 sind daher aufzuheben und die 

Angelegenheit ist zur Prüfung eines allfälligen Abzugs für Krankheits-, Unfall- und 

Invaliditätskosten sowie des Steuerwerts der A-Aktien und neuer Veranlagung (unter 

Berücksichtigung von Einkünften aus selbständiger Erwerbstätigkeit in der Höhe von 

Fr. 25'735.– [Fr. 14'825.– + Fr. 10'910.–]) und neuer Ausscheidung an die Vorinstanz 

zurückzuweisen.

4.- Der Ausgang des Verfahrens entspricht einer teilweisen Gutheissung, wobei der 

Rekurrent und Beschwerdeführer weitgehend obsiegt. Die amtlichen Kosten sind daher 

dem Staat aufzuerlegen. Entscheidgebühren von je Fr. 800.– für das Rekurs- und das 

Beschwerdeverfahren, insgesamt Fr. 1'600.–, erscheinen als angemessen (vgl. Art. 144 

Abs. 5 DBG und Art. 7 Ziff. 122 der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Die 

Kostenvorschüsse von insgesamt Fr. 1'600.– sind dem Rekurrenten und 

Beschwerdeführer zurückzuerstatten.

Der Rekurrent hat die Anträge unter Entschädigungsfolge gestellt. Er hat Anspruch auf 

eine ausseramtliche Entschädigung (Art. 98  VRP). Eine Kostennote wurde nicht 

eingereicht. Unter Berücksichtigung sämtlicher Umstände, insbesondere des 

Aufwandes für die Rekurs- und Beschwerdeeingabe, erscheint eine 

Umtriebsentschädigung von insgesamt Fr. 600.–, je Fr. 300.– für das Rekurs- und 

Beschwerdeverfahren, als angemessen. Entschädigungspflichtig ist der Staat 

(Kantonales Steueramt).

Entscheid:

1.   

bis

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 13/13

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Der Rekurs wird teilweise gutgeheissen und der Einspracheentscheid des Kantonalen 

Steueramts vom 5. Februar 2020 aufgehoben. Die Angelegenheit wird zu neuer 

Veranlagung der Kantons- und Gemeindesteuern 2013 im Sinn der Erwägungen an die 

Vorinstanz zurückgewiesen.

2.   

Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und der Einspracheentscheid des 

Kantonalen Steueramts vom 5. Februar 2020 aufgehoben. Die Angelegenheit wird zu 

neuer Veranlagung der direkten Bundessteuer 2013 im Sinn der Erwägungen an die 

Vorinstanz zurückgewiesen.

3.   

Der Staat trägt die Kosten des Rekursverfahrens von Fr. 800.– (Entscheidgebühr). Der 

Kostenvorschuss von Fr. 800.– wird dem Rekurrenten zurückerstattet.

4.   

Der Staat trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 800.– (Entscheidgebühr). 

Der Kostenvorschuss von Fr. 800.– wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet.

5.   

Der Staat (Kantonales Steueramt) hat den Rekurrenten für das Rekursverfahren mit 

Fr. 300.– zu entschädigen.

6.   

Der Staat (Kantonales Steueramt) hat den Beschwerdeführer für das 

Beschwerdeverfahren mit Fr. 300.– zu entschädigen.

 

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	Entscheid Verwaltungsrekurskommission, 17. Juni 2021
	Art. 29 Abs. 1, Art. 31 Abs. 1 StG (sGS 811.1), Art. 7 Abs. 1 StHG (SR 642.14), Art. 16 Abs. 1, Art. 18 Abs. 1 DBG (SR 642.11). Die Gesellschaft, deren Alleinaktionär und Mitglied des Verwaltungsrats der Steuerpflichtige ist, erhielt von einem anderen Unternehmen eine Zahlung von 300'000 Franken und leitete diese grösstenteils im selben Jahr an den Steuerpflichtigen weiter. Über die Art der Geschäftsbeziehung zwischen den beiden Gesellschaften herrscht nach wie vor Unklarheit. Die Annahme der Steuerbehörde, wonach mit der Zahlung an den Steuerpflichtigen nicht ein Darlehen amortisiert, sondern eine anwaltliche Tätigkeit honoriert worden sei, ist nicht erstellt. Die Angelegenheit wird deshalb zu neuer Veranlagung an die Vorinstanz zurückgewiesen (Verwaltungsrekurskommission, Abteilung I/1, 17. Juni 2021, I/1-2020/52 und 53). Gegen diesen Entscheid wurde beim Verwaltungsgericht Beschwerde erhoben (B 2021/157 und 158).

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