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**Case Identifier:** 3790de9a-bbb6-561b-9eb4-49805c1b4db8
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-01-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.01.2011 B-187/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-187-2010_2011-01-12.pdf

## Full Text

Bundesverwaltungsgericht

Tribunal administratif fédéral

Tribunale amministrativo federale

Tribunal administrativ federal

Abteilung II
B-187/2010

Urteil vom 12. Januar 2011

Besetzung Richter Ronald Flury (Vorsitz),
Richter Frank Seethaler, Richter Jean-Luc Baechler,   
Gerichtsschreiberin Astrid Hirzel.

Parteien A._______, 
vertreten durch Dr. iur. Ueli Kieser, Rechtsanwalt, 
Beschwerdeführer, 

gegen

Eidgenössische Revisionsaufsichtsbehörde RAB,  
Vorinstanz. 

Gegenstand Gesuch um Zulassung als Revisionsexperte 
vom 30. Oktober 2007.

B-187/2010

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Sachverhalt:

A. 
A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) ersuchte die 
eidge�nössische Revisionsaufsichtsbehörde (nachfolgend: Vorinstanz) 
am 30. Oktober 2007 um Zulassung als Revisionsexperte und um 
entspre�chende Eintragung in das Revisorenregister.

B. 
Am 5. November 2007 erteilte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer 
nach einer summarischen Prüfung seines Gesuchs die provisorische 
Zu�lassung als Revisionsexperte.

C. 
Mit E-Mail vom 18. März 2009 forderte die Vorinstanz im Rahmen der 
ab�schliessenden Beurteilung des Zulassungsgesuchs den 
Beschwerde�führer auf, sein Gesuch mit den notwendigen Unterlagen zu 
vervollständi�gen und insbesondere die geltend gemachte Fachpraxis 
nachzuweisen. Der Beschwerdeführer reichte sämtliche Unterlagen am 
17. April 2009 ein.

D. 
Mit E-Mail vom 5. Oktober 2009 informierte die Vorinstanz den 
Beschwer�deführer, dass die geltend gemachte Fachpraxis unter 
Beaufsichtigung im Rahmen seiner Tätigkeit für die X._______ 
Treuhand AG (nachfolgend: X._______AG; seit dem 26. Juni 2009 
X._______ Holding AG) vom 17. Januar 1994 bis zum 31. Mai 2004 nur 
als unbeaufsichtigte Fachpraxis berück�sichtigt werden könne, da er 
zusammen mit der beaufsichtigenden Per�son Einsitz in den 
Verwaltungsrat genommen habe. Zudem seien die Voraussetzungen für 
die Anwendung der Härtefallklausel nicht erfüllt, weshalb das Gesuch 
voraussichtlich abgewiesen werde.

Der Beschwerdeführer führte mit Stellungnahme vom 6. November 2009 aus, die X._______AG sei 
bewusst als Aktiengesellschaft konstituiert worden; auch seien bewusst, zur besseren Kontrolle der 
Geschäftstätigkeit, ein dipl. Bücherexperte sowie ein Jurist in den Verwaltungsrat gewählt wor�den. Als 
Mehrheitsaktionär habe er selbst Einsitz in den Verwaltungsrat genommen. Der ihn beaufsichtigende 
Verwaltungsratspräsident sei mehr als eine Generation älter gewesen und habe ihn zumindest faktisch 
be�aufsichtigt. Der Beschwerdeführer machte einen Härtefall geltend und stellte subsidiär den Antrag auf 
Zulassung als Revisor.

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E. 
Mit Verfügung vom 7. Dezember 2009 wies die Vorinstanz das Gesuch 
des Beschwerdeführers um Zulassung als Revisionsexperte ab. Die 
pro�visorische Zulassung als Revisionsexperte werde aufgehoben und 
die entsprechende Eintragung im Revisorenregister gelöscht (Ziff. 1 
Disposi�tiv). Der Beschwerdeführer wurde, in Anwendung der 
Härtefallklausel, als Revisor zugelassen und entsprechend im 
Revisorenregister eingetragen (Ziff. 2 Dispositiv).

Die Vorinstanz begründet den Entscheid damit, dass der Beschwerde�führer über keine anrechenbare 
beaufsichtigte Fachpraxis verfüge; auf�grund seiner Stellung als Verwaltungsratsmitglied der 
X._______AG könne diese Zeit lediglich als unbeaufsichtigte Fachpraxis gewertet werden. So�mit seien 
die Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllt. Ein Härtefall liege nicht vor. Die Verweigerung der Zulassung 
sei verhältnismässig.

F. 
Gegen diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 
12. Januar 2010 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Er 
bean�tragt die Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie die 
Zulassung als Revisionsexperte.

Die Vorinstanz habe ihren Entscheid gestützt auf die Annahme getroffen, dass ein Verwaltungsratsmitglied 
ein anderes Verwaltungsratsmitglied nicht beaufsichtigen könne. Dies sei ein unzutreffendes 
Prüfungskrite�rium. Die interessierende Tätigkeit sei keineswegs im Rahmen des 
Ver�waltungsratsmandats ausgeübt worden. Neben der Ausübung des Ver�wal�tungsratsmandats könne 
eine von diesem zu unterscheidende Tätig�keit für die gleiche Gesellschaft ausgeübt werden. Der 
Beschwerdeführer habe als Mitarbeiter der X._______AG Revisionen durchgeführt; die ent�sprechenden 
Revisionsberichte habe er als Mitarbeiter und nicht als Ver�waltungsratsmitglied unterzeichnet. Diese 
Tätigkeit sei als unselbständige Erwerbstätigkeit zu qualifizieren; dies belegten auch die AHV-
Lohn�meldungen, in welchen zwischen dem Einkommen als Verwaltungsrat und demjenigen aus 
unselbständiger Tätigkeit als Revisor unterschieden werde. Zudem sei das Einkommen aus dem 
Verwaltungsratsmandat mar�ginal im Vergleich zum Einkommen als Mitarbeiter. Indem er die 
Re�visionsberichte als "Treuhänder mit eidg. Fachausweis" unterzeichnet habe, sei belegt, dass diese 
unabhängig von seiner Tätigkeit als Verwal�tungsrat erstellt worden seien. Somit sei nicht zu prüfen, ob 
ein Verwal�tungsrat einen anderen beaufsichtigen könne, sondern, ob die vom Be�schwerdeführer 
ausgeübte Tätigkeit als beaufsichtigt gelte. Dabei sei zu berücksichtigen, dass zwei weitere Mitarbeiter (der 
X._______AG) aufgrund analoger Fachpraxis als Revisionsexperten zugelassen worden seien. Die 
Härtefallklausel sei im Übrigen anwendbar, da sich der Beschwerde�führer über eine langjährige 
praktische Erfahrung ausweisen könne.

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G. 
Mit Vernehmlassung vom 22. Februar 2010 beantragt die Vorinstanz, die 
Beschwerde abzuweisen. Die Wahl einer arbeitsvertraglich angestellten 
Person in den Verwaltungsrat habe zur Folge, dass diese in einem 
doppelten Rechtsverhältnis zur Gesellschaft stehe. Es sei jedoch 
um�stritten, ob das für den Arbeitsvertrag typische 
Subordinationsverhältnis in einer solchen Konstellation fortbestehe. Für 
die Beurteilung, ob Fach�praxis unter Beaufsichtigung im Sinne des 
Revisionsaufsichtsgesetzes erworben wurde, sei einzig die Frage 
relevant, ob der Beschwerdeführer einer Fachperson formell unterstellt 
gewesen sei und seine Tätigkeit weisungsgebunden ausgeübt habe. In 
diesem Zusammenhang sei uner�heblich, ob ein Gesuchsteller diese 
Fachpraxis als selbständig oder un�selbständig Erwerbstätiger erworben 
habe. Auch selbständig Erwerbs�tätige könnten im Rahmen eines 
Auftragsverhältnisses einer Fachperson formell unterstellt sein und ihre 
Arbeit weisungsgebunden ausüben. Demgegenüber bestehe nicht 
zwingend ein formelles Unterstellungs�verhältnis, wenn jemand als 
Arbeitnehmer tätig sei. Dies sei besonders dann der Fall, wenn diese 
Person zugleich dem Verwaltungsrat ange�höre. Das 
Subordinationsverhältnis falle durch die Wahl in den Verwal�tungsrat 
dahin oder werde mindestens stark relativiert. Als Mitglied des 
Verwaltungsrates gehöre der Beschwerdeführer zum obersten 
Leitungs�organ der Gesellschaft. Aufgrund der Stellung des 
Verwaltungsrates existiere keine weitere Instanz, deren Weisungen 
denjenigen des Be�schwerdeführers vorgehen würden. Bei einer Person, 
die sich in ein Doppelverhältnis begebe, könne nicht je nach den 
Umständen die Stel�lung als Mitglied des Verwaltungsrates oder 
diejenige als Arbeitnehmer in den Vordergrund rücken. Überdies könne 
nicht auf ein de-facto-Unter�stellungsverhältnis abgestellt werden, da die 
Zulassungsvoraussetzungen formeller Natur seien. Die Vorinstanz 
bestreite nicht, dass der Beschwer�deführer eine langjährige Fachpraxis 
nachweisen könne; aufgrund dieses Nachweises sei er in Anwendung der 
Härtefallklausel als Revisor zuge�lassen worden. Eine Zulassung als 
Revisionsexperte gestützt auf die Härtefallklausel sei ohne beaufsichtigte 
Fachpraxis jedoch nicht möglich. Der Hinweis auf weitere Personen in 
vergleichbarer Lage sei unzuläng�lich; die Vorinstanz prüfe alle Gesuche 
anhand gleicher Kriterien, wobei sie sich auf die von den Gesuchstellern 
belegten Tatsachen stütze.

H. 
Mit Eingabe vom 19. März 2010 reicht der Beschwerdeführer eine 

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Ver�einbarung zwischen ihm und der X._______AG vom 18. November 
1996 ein. Daraus könne entnommen werden, dass er seit jeher in einem 
Arbeits�verhältnis zur X._______AG stehe. Zudem sei damit belegt, dass 
zwischen der Verwaltungsratstätigkeit und der durch diese Vereinbarung 
geordnete Arbeitnehmertätigkeit unterschieden werde.

I. 
Mit Stellungnahme vom 21. April 2010 äussert sich die Vorinstanz zu der 
vom Beschwerdeführer eingereichten Vereinbarung.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. 
Das Bundesverwaltungsgericht ist für die Beurteilung der vorliegenden 
Streitsache zuständig (Art. 31 f. sowie Art. 33 Bst. e des 
Verwaltungs�gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32] 
i.V.m. Art. 28 Abs. 2 des Revisionsaufsichtsgesetzes vom 16. Dezember 
2005 [RAG, SR 221.302]).

Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen (Art. 48 Abs. 1 Bst. a des 
Bundesgesetzes über das Verwaltungsver�fahren vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]), ist 
durch die an�gefochtene Verfügung besonders berührt (Art. 48 Abs. 1 Bst. b VwVG) und hat ein 
schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung (Art. 48 Abs. 1 Bst. c VwVG).

Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht und die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen 
liegen vor (Art. 50 Abs. 1, Art. 52 Abs. 1 und Art. 44 ff. VwVG). Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.

2. 
Das Revisionsaufsichtsgesetz ist seit dem 1. September 2007 in Kraft 
(Verordnung über die weitere Inkraftsetzung des 
Revisionsaufsichtsge�setzes vom 22. August 2007 [AS 2007 3969]). 
Dieses regelt die Zulas�sung und die Beaufsichtigung von Personen, die 
Revisionsdienstleis�tungen erbringen, und dient der ordnungsgemässen 
Erfüllung und der Sicherstellung der Qualität von 
Revisionsdienstleistungen (Art. 1 Abs. 1 und 2 RAG).

2.1. Natürliche Personen und Revisionsunternehmen, die 
Revisions�dienstleistungen erbringen, bedürfen einer Zulassung durch 
die Aufsichts�behörde (Art. 3 Abs. 1 RAG i.V.m. Art. 1 Abs. 1 der 
Revisionsaufsichts�verordnung vom 22. August 2007 [RAV, 

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SR 221.302.3]). Die Aufsicht obliegt nach Art. 28 Abs. 1 RAG der 
Vorinstanz. Diese entscheidet auf Ge�such hin über die Zulassung von 
Revisionsexpertinnen und Revisions�experten, Revisorinnen und 
Revisoren sowie staatlich beaufsichtigten Re�visionsunternehmen 
(Art. 15 Abs. 1 RAG).

2.2. Art. 43 Abs. 3 RAG i.V.m. Art. 47 Abs. 1 RAV sehen 
übergangsrecht�lich ein erleichtertes Zulassungsverfahren vor: 
Natürliche Personen und Revisionsunternehmen, die bis vier Monate 
nach Inkrafttreten des Re�visionsaufsichtsgesetzes bei der 
Aufsichtsbehörde ein Gesuch um Zulas�sung als Revisorin oder Revisor, 
Revisionsexpertin oder Revisions�experte oder als staatlich 
beaufsichtigtes Revisionsunternehmen einrei�chen, dürfen bis zum 
Entscheid über die Zulassung Revisionsdienst�leistungen im Sinne von 
Art. 2 Bst. a RAG erbringen. Die fristgerechte Einreichung bewirkt somit 
eine provisorische Zulassung. Die Aufsichtsbe�hörde ist jedoch gemäss 
Art. 47 Abs. 2 RAV befugt, Gesuche abzuweisen und eine provisorische 
Zulassung zu verweigern, wenn die Zulassungs�voraussetzungen 
aufgrund einer summarischen Prüfung offensichtlich nicht erfüllt sind. Die 
Aufsichtsbehörde bestätigt dem Gesuchsteller schriftlich die fristgerechte 
Einreichung des Gesuchs (vgl. Botschaft zur Änderung des 
Obligationenrechts [Revisionspflicht im Gesellschaftsrecht] sowie zum 
Bundesgesetz über die Zulassung und Beaufsichtigung der Revisorinnen 
und Revisoren vom 23. Juni 2004, BBl 2004 3969 ff., 4092 f., 
nachfolgend: Botschaft RAG). Im Revisorenregister wird sodann 
angemerkt, dass es sich um eine provisorische Zulassung handelt 
(Art. 47 Abs. 1 Satz 2 RAV).

Der Beschwerdeführer hat das Gesuch um Zulassung als Revisions�experte am 30. Oktober 2007, somit 
innerhalb der viermonatigen Frist, eingereicht und wurde in der Folge provisorisch als Revisionsexperte 
zu�gelassen.

3. 
Die Beschwerde ist nur im Rahmen des Streitgegenstandes zulässig. 
Dieser wird durch den Gegenstand des angefochtenen Entscheids und 
durch die Parteibegehren bestimmt, wobei der angefochtene Entscheid 
den möglichen Streitgegenstand begrenzt (BGE 133 II 35 E. 2). Die 
Be�schwerde richtet sich gegen die Nichtzulassung als 
Revisionsexperte; die Zulassung als Revisor ist daher nicht Gegenstand 
des vorliegenden Be�schwerdeverfahrens und damit rechtskräftig (Ziff. 2 
des Dispositivs der angefochtenen Verfügung).

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4. 
Eine natürliche Person wird gemäss Art. 4 Abs. 1 RAG als 
Revisions�expertin oder Revisionsexperte zugelassen, wenn sie die 
Anforderungen an Ausbildung und Fachpraxis erfüllt und über einen 
unbescholtenen Leumund verfügt. Es ist erstellt und unbestritten, dass 
der Beschwerde�führer die Anforderungen an Leumund und Ausbildung 
erfüllt.

Strittig ist, ob der Beschwerdeführer die Anforderungen an die beaufsich�tigte Fachpraxis hinsichtlich der 
anbegehrten Zulassung als Revisionsex�perte erfüllt.

4.1. Der Beschwerdeführer macht beaufsichtigte Fachpraxis im Rahmen 
seiner Tätigkeit für die X._______AG vom 17. Januar 1994 bis zum 
31. Mai 2004 (124 Monate) geltend. Als beaufsichtigende Person gibt er 
B._______, dipl. Bücherexperte, an, der seit Gründung im Feb�ruar 1987 
bis Mai 2004 als Verwaltungsratspräsident der X._______AG amtete und 
En�de Mai 2004 verstarb. Als unbeaufsichtigte Fachpraxis führt der 
Be�schwerdeführer seine Tätigkeit bei der Y._______AG vom 1. Mai 
1976 bis zum 30. April 1987 (132 Monate) an sowie die Tätigkeit bei der 
X._______AG bis zum 16. Januar 1994 (80 Monate) und ab dem 1. Juni 
2004 bis zum Datum der Gesuchseinreichung (41 Monate bzw. 
58 Monate bis zur schriftlichen vervollständigten Einreichung des 
Gesuchs).

Die Vorinstanz anerkennt die vom Beschwerdeführer als beaufsichtigte Fachpraxis geltend gemachte Zeit 
lediglich als unbeaufsichtigte Fach�praxis. Sie führt an, der Beschwerdeführer sei nach eigenen Angaben 
stets Mehrheitsaktionär der X._______AG gewesen (direkt oder indirekt zu 80 % bzw. 70 %) und 
beherrsche diese wirtschaftlich. Bei einem Organ, welches die juristische Person wirtschaftlich beherrsche, 
könne es nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung am notwendigen Unter�ord��nungsverhältnis 
fehlen, obwohl die Parteien der Meinung seien, einen Ar�beitsvertrag geschlossen zu haben. Diese, ein 
Arbeitsverhältnis aus�schliessende Situation, liege hier vor. Überdies liege kein Arbeitsvertrag vor, 
sondern lediglich eine Vereinbarung betreffend Umsatz- und Gewinn�beteiligung; diese habe der 
Beschwerdeführer sowohl persönlich als auch im Namen der Gesellschaft (mit)unterzeichnet. Der 
Beschwerde�führer könne zum Vornherein in keinem Abhängigkeitsverhältnis zur Gesell�schaft stehen 
und damit nicht als Weisungsempfänger betrachtet werden.

4.2. Zugelassene Revisionsexperten sind berechtigt, wirtschaftlich 
be�deutsame Unternehmen im Rahmen einer ordentlichen Revision zu 
prüfen (Art. 727b Abs. 2 des Obligationenrechts vom 30. März 1911 [OR, 
SR 220]). Sie müssen über dieselbe Ausbildung verfügen wie 
zu�gelassene Revisoren, haben sich jedoch über eine zusätzliche, 

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deut�lich längere Fachpraxis auszuweisen (vgl. Botschaft RAG, BBl 2004 
4007). Die Fachpraxis ist vom Gesuchsteller nachzuweisen (Art. 3 Abs. 1 
und 2 RAV; vgl. auch HANS PETER WALTER/RETO SANWALD, Die Aufsicht 
über die Revisionsstellen – Instrument zur echten 
Qualitäts�verbesserung?, Schweizerische Zeitschrift für Wirtschafts- und 
Finanz�marktrecht [SZW] 6/2007, S. 450 ff., 456).

4.3. Sinn und Zweck der (gesetzlichen) Festsetzung von fachlichen 
An�forderungen an Revisorinnen und Revisoren bzw. 
Revisionsexpertinnen und Revisionsexperten ist die Gewährleistung der 
Verlässlichkeit von Re�visionen (Botschaft RAG, BBl 2004 3997 f.). Nach 
dem Zweckartikel des Revisionsaufsichtsgesetzes dient dieses der 
ordnungsgemässen Erfül�lung und der Sicherstellung der Qualität von 
Revisionsdienstleistungen (Art. 1 Abs. 2 RAG). Die Umschreibung des 
Zwecks ist für die Auslegung des Revisionsaufsichtsgesetzes 
heranzuziehen (Botschaft RAG, BBl 2004 4059). Unter diesem 
Gesichtspunkt ist das Kriterium der (be�aufsichtigten) Fachpraxis zu 
werten.

4.4. Der Beschwerdeführer verfügt über einen Abschluss als Treuhänder 
mit eidgenössischem Fachausweis, weshalb vorliegend Art. 4 Abs. 2 
Bst. c RAG einschlägig ist:

Die Anforderungen an Ausbildung und Fachpraxis erfüllen:

[...]
c. Absolventinnen und Absolventen eines Universitäts- oder 
Fachhoch�schulstudiums in Betriebs-, Wirtschafts- oder Rechtswissenschaften 
an einer schweizerischen Hochschule, Fachleute im Finanz- und 
Rechnungswesen mit eidgenössischem Fachausweis sowie Treuhänderinnen 
und Treuhänder mit eidgenössischem Fachausweis, je mit mindestens zwölf 
Jahren Fachpraxis;
[...]

Die Anforderungen an die Fachpraxis werden in Art. 4 Abs. 4 RAG präzisiert:

Die Fachpraxis muss vorwiegend auf den Gebieten des Rechnungswesens und 
der Rechnungsrevision erworben worden sein, davon mindestens zwei Drittel 
unter Beaufsichtigung durch eine zugelassene Revisionsexpertin oder einen 
zugelassenen Revisionsexperten oder durch eine ausländische Fach�person mit 
vergleichbarer Qualifikation. Fachpraxis während der Ausbildung wird 
angerechnet, wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind.

Diese Bestimmung wurde aus der Verordnung des Bundesrates vom 15. Juni 1992 über die fachlichen 
Anforderungen an besonders befähigte Revisoren (AS 1992 1210) übernommen und angepasst. Der 
Beschwer�deführer muss somit über zwölf Jahre Fachpraxis verfügen, wovon acht Jahre unter 
Beaufsichtigung absolviert sein müssen. Die Fachpraxis hat dabei vorwiegend auf den Gebieten des 

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Rechnungswesens und der Re�chnungsrevision zu erfolgen. Aus Sinn und Zweck dieser Regelung ergibt 
sich, dass diese praktische Erfahrung mindestens zu einem grossen Teil aus der entsprechenden Führung 
von Mandaten (interne oder externe Revisionsarbeiten) stammen muss. Der Erwerb der praktischen 
Erfah�rung hat sowohl in den Bereichen des Rechnungswesens als auch der Rechnungsrevision ohne 
grössere Unterbrüche zu erfolgen (vgl. hierzu Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-390/2008 vom 
30. April 2008 E. 3.6.3).

Die Vorinstanz nimmt gemäss ihrer Praxis eine vorwiegende Tätigkeit auf den erwähnten Gebieten bei 
einem Tätigkeitsgrad von 75 % einer 100 %-Stelle an. Somit hat der Beschwerdeführer eine beaufsichtigte 
Fachpraxis von 72 Monaten zu erfüllen (144 x 3/4 x 2/3).

Die Vorinstanz anerkennt, dass der Beschwerdeführer seit mehr als zwölf Jahren mehrheitlich ohne 
wesentliche Unterbrüche auf den Ge�bieten des Rechnungswesens und der Rechnungsrevision tätig ist 
(vgl. Ziff. 6.8 der angefochtenen Verfügung). Somit ist vorliegend lediglich zu prüfen, ob die vom 
Beschwerdeführer geltend gemachte Fach�praxis-Zeit als unter Beaufsichtigung erworben anerkannt 
werden kann oder nicht und damit die Frage, ob die Vorinstanz zu Recht die vom Beschwerdeführer 
geltend gemachte Zeit lediglich als unbeaufsichtigte Fachpraxis gewertet hat und ihm deshalb die 
Zulassung als Revisions�experte verweigert hat.

Dabei ist zu klären, ob der Beschwerdeführer während der geltend ge�machten Zeitspanne in einem 
allfälligen Doppelverhältnis zur X._______AG gestanden hat und daher hinsichtlich der Voraussetzung der 
beaufsich�tigten Fachpraxis zwischen dem Arbeitsverhältnis und dem organschaft�lichen Verhältnis zur 
betreffenden Gesellschaft zu unter�scheiden ist (vgl. BVGE 2010/18 E. 4.6.4).

4.4.1. Massgebend ist Art. 7 RAV, welcher den Begriff der 
Beaufsichti�gung definiert. Demnach gilt Fachpraxis als unter 
Beaufsichtigung er�worben, wenn die Gesuchstellerin oder der 
Gesuchsteller einer Fach�person, welche die gesetzlichen 
Anforderungen erfüllt, formell unterstellt war und die Tätigkeit 
weisungsgebunden ausgeübt hat. Verlangt ist somit eine formelle 
Unterstellung unter eine die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllende 
Fachperson sowie die weisungsgebundene Ausübung der Tätigkeit.

4.4.2. Der Verwaltungsrat einer Aktiengesellschaft steht zu dieser in 
einem organschaftlichen Verhältnis. In Lehre und Rechtsprechung wird 
dabei von einem einheitlichen Vertragsverhältnis ausgegangen, das eine 
gesellschaftsrechtliche und eine auftragsrechtliche Komponente aufweist; 
zu diesem organschaftlichen Grundverhältnis können weitere 
eigen�ständige Rechtsverhältnisse hinzukommen (zum Ganzen KARIN 
EUGSTER/HANS CASPAR VON DER CRONE, Rechtliche Stellung des 
Ge�schäftsführers im Konzern, SZW 6/2007, S. 434 ff., 438, mit 

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Hinweisen; MARC BAUEN/SILVIO VENTURI, Der Verwaltungsrat, 
Zürich/Basel/Genf 2007, Rz. 76 ff.; ROLAND MÜLLER/LORENZ LIPP/ADRIAN 
PLÜSS, Der Ver�waltungsrat, Ein Handbuch für die Praxis, 3. Aufl., 
Zürich/Basel/Genf 2007, S. 31 f.; ROLAND MÜLLER, Der Verwaltungsrat als 
Arbeitnehmer, Zürich/Basel/Genf 2005, S. 80 [nachfolgend: Der 
Verwaltungsrat]; ROLAND MÜLLER, Problematik einer Doppelstellung als 
Verwaltungsrat und Arbeitnehmer, Ein besonderes Mass an 
Verantwortung?, Der Schweizer Treuhänder [ST] 2006, S. 851 ff., 852 
[nachfolgend: Pro�blematik einer Doppelstellung]).

Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur Frage, ob ein leiten�des Organ einer 
Aktiengesellschaft zu dieser in einem Arbeitsverhältnis stehen kann, ist jeweils eine Beurteilung im 
Einzelfall vorzunehmen; dabei ist entscheidend, ob die betroffene Person in dem Sinne in einem 
Abhängigkeitsverhältnis steht, dass sie Weisungen empfängt; ist dies zu bejahen, liegt ein arbeits- und 
gesellschaftsrechtliches Doppelverhältnis vor (BGE 130 III 213 E. 2.1; vgl. auch BGE 128 III 129 E. 1aa). 
Das Bundesgericht geht somit von zwei Rechtsverhältnissen aus, die gleich�zeitig nebeneinander Bestand 
haben können (vgl. zum Ganzen MÜLLER, Der Verwaltungsrat, S. 203 ff., insb. S. 220). Eine Doppelstellung 
als Ver�waltungsrat und Arbeitnehmer ist dann gegeben, wenn das organschaft�liche und das 
arbeitsrechtliche Verhältnis rechtsgültig zur selben Zeit zur gleichen Gesellschaft bestehen (MÜLLER, 
Problematik einer Doppel�stellung, S. 851).

4.4.3. Vorliegend amtete der Beschwerdeführer seit Gründung der 
X._______AG als Verwaltungsratsmitglied (Delegierter) und war, wie er 
geltend macht, gleichzeitig Arbeitnehmer. Der Beschwerdeführer hat 
somit gleich�zeitig die Stellung als Verwaltungsrat und, gegebenenfalls, 
als Arbeit�nehmer erlangt, ohne dass eine der Funktionen bereits 
vorbestanden hat (dies im Unterschied zum Sachverhalt, welcher dem 
Urteil BVGE 2010/18 zugrunde lag).

4.4.4. Im fraglichen Zeitraum vom 17. Januar 1994 bis zum 31. Mai 2004 
war der Beschwerdeführer stets Delegierter des Verwaltungsrats. Der 
Begriff des Delegierten ist in Art. 718 Abs. 2 OR geregelt, wonach der 
Verwaltungsrat die Vertretung einem oder mehreren Mitgliedern 
(Delegierte) oder Dritten (Direktoren) übertragen kann. Dem Delegier�ten 
wird, gegebenenfalls, die Führung der Geschäfte – nach Weisung und 
unter Aufsicht des Verwaltungsrats – ganz oder in grossen Teilen 
übertragen (PETER BÖCKLI, Schweizerisches Aktienrecht, 4. Aufl., 
Zürich/Basel/Genf 2009, § 13 Rz. 533; MÜLLER/LIPP/PLÜSS, S. 70; vgl. 
Art. 716b Abs. 1 OR). Er kann in einem (zusätzlichen) Arbeitsverhältnis 
zur betreffenden Gesellschaft stehen. Bezüglich der 
geschäftsführen�den Aufgaben entsteht ein arbeitsvertragsrechtliches 

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Verhältnis mit der charakteristischen Unterordnung (MARC BAUEN/SILVIO 
VENTURI, Der Verwaltungsrat, Zürich/Basel/Genf 2007, Rz. 78). Die 
Organstellung widerspricht dem vorrangigen arbeitsrechtlichen Merkmal 
der Subordi�nation und Weisungsgebundenheit nicht; vielmehr hat ein 
vom Verwal�tungsrat eingesetzter Delegierter die Weisungen des 
Verwaltungsrates zu beachten (EUGSTER/VON DER CRONE, a.a.O., S. 437).

4.4.5. Die Vereinbarung vom 18. November 1996 vermag isoliert 
be�trachtet noch kein Arbeitsverhältnis bzw. Subordinationsverhältnis zu 
belegen, selbst wenn darin stets vom Beschwerdeführer als 
"Arbeit�nehmer" die Rede ist, ist jedoch als Indiz zu werten: Die 
Vereinbarung wurde, entgegen der Ansicht der Vorinstanz, rechtsgültig 
abgeschlos�sen (vgl. Art. 718b OR). Sie beinhaltet im Wesentlichen 
Modalitäten der Umsatz- und Gewinnbeteiligung des Beschwerdeführers 
sowie die Abgeltung von Überzeit. Zudem wird festgehalten, dass das 
seit 1987 bestehende Arbeitsvertragsverhältnis durch die Vereinbarung 
nicht be�troffen sei und es sich um eine Zusatzvereinbarung handle. Die 
Verein�barung belegt weiter, dass der Beschwerdeführer (als Delegierter 
des Verwaltungsrats) im fraglichen Zeitraum mit der Geschäftsführung 
der X._______AG betraut war. Da ein Arbeitsvertrag grundsätzlich auch 
ge�sellschaftliche Elemente, wie beispielsweise eine 
Gewinn�be�tei�li�gung, enthalten kann (vgl. THOMAS GEISER/ROLAND 
MÜLLER, Arbeits�recht in der Schweiz, Bern 2009, Rz. 133), spricht die 
Vereinbarung über eine Gewinn- und Umsatzbeteiligung nicht gegen das 
Vorliegen eines Ar�beitsverhältnisses.

4.4.6. Ein Einzelarbeitsvertrag kann grundsätzlich formfrei geschlos�sen 
werden; mündliche Vereinbarungen oder auch konkludentes Ver�halten 
genügen (Art. 320 Abs. 1 OR; vgl. hierzu GEISER/MÜLLER, a.a.O., 
Rz. 269 ff.; WOLFGANG PORTMANN, in: Basler Kommentar, 
Obli�gationenrecht I, 4. Aufl., Basel 2007, N. 32 zu Art. 320 OR). Ein 
schrift�licher Arbeitsvertrag des Beschwerdeführers mit der 
X._______AG liegt dem Gericht nicht vor. In der Vereinbarung vom 
18. November 1996 wird auf ein bestehendes Arbeitsvertragsverhältnis 
hingewiesen (vgl. E. 4.5.5). Zu prüfen ist demnach, ob die wesentlichen 
Elemente eines Arbeitsvertrags nach Art. 319 Abs. 1 OR erfüllt sind, und 
daher ein mündlicher Arbeitsvertrag vorliegt: Die Arbeitsleistung des 
Be�schwer�deführers ist durch die eingereichten Revisionsberichte 
belegt; zudem weist auch die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung 
darauf hin, dass der Beschwerdeführer "seit mehr als zwölf Jahren 
mehrheitlich und ohne wesentliche Unterbrüche auf den Gebieten des 

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Rechnungs�wesens und der Rechnungsrevision tätig" sei 
(ange�foch�tene Verfü�gung, S. 8). Es handelt sich um ein 
Dauerschuldverhältnis, vorliegend eine auf unbestimmte Zeit geschuldete 
Arbeitsleistung. Die Arbeits�leistung wurde gegen Entgelt erbracht (vgl. 
die Lohn�ab�rech�nungen). Die Arbeitsleistung hat im Dienste des 
Arbeitgebers zu er�folgen; durch die Eingliederung in eine fremde 
Arbeitsorganisation ent�steht das, vor�liegend von der Vorinstanz 
bestrittene, für das Arbeits�verhältnis typi�sche 
Subordinationsverhältnis, welches den Arbeit�nehmer in seiner Tätigkeit 
persönlich, organisatorisch, zeitlich und wirt�schaftlich der 
Weisungsgewalt des Arbeitgebers unterstellt (PORTMANN, a.a.O., Art. 319 
Rz. 14). Da der Verwaltungsrat der X._______AG im fraglichen 
Zeit�raum stets aus mehreren Personen bestand, denen gegenüber der 
Be�schwerdeführer als Geschäftsführer weisungsgebunden war (vgl. 
E. 4.5.4) und der Beschwerdeführer im fraglichen Zeitraum nicht 
Allein�eigentümer der X._______AG war, handelt es sich vorliegend 
nicht um eine Einmann-AG, bei der ein Arbeits�verhältnis des einzigen 
Verwaltungs�rates, der gleichzeitig wirt�schaftlicher Eigentümer der 
betreffenden Aktiengesellschaft ist, un�möglich erscheint (vgl. BGE 125 
III 81 E. 4; MÜLLER, Problematik einer Doppelstellung, S. 852). Der 
Delegierte und Geschäftsführer wird vom Ver�waltungsrat eingesetzt, 
kann von diesem jedoch jederzeit ab�berufen werden (Art. 726 Abs. 1 
OR). Der Be�schwerdeführer übt bzw. übte seine Tätigkeit bei der 
X._______AG haupt�beruflich aus. Als Mehr�heitsaktionär müsste er 
zudem nicht zwingend Mitglied des Ver�waltungsrates sein; er könnte 
auch ohne Verwaltungs�ratsmandat als Geschäftsführer eingesetzt 
werden (Direktor, vgl. Art. 716b OR) und diesbezüglich in einem 
Arbeitsverhältnis stehen, in welchem er gegen�über dem Verwaltungsrat 
weisungsgebunden ist. Als weiteres Indiz für das Bestehen eines 
Arbeitsverhältnisses ist der Umstand zu werten, dass gegenüber der 
Ausgleichskasse zwischen der Entschädigung als Verwaltungsrat und 
dem Salär als Mitarbeiter unterschieden wurde (vgl. GEISER/MÜLLER, 
a.a.O., Rz. 110). Der Um�stand, dass der Be�schwerdeführer im 
fraglichen Zeitraum nach eigenen Angaben stets (direkt oder indirekt) zu 
70 % bzw. 80 % an der X._______AG beteiligt war, führt zwar dazu, dass 
er die X._______AG über die General�versammlung steuern konnte, 
entbindet ihn aber in seiner Funktion als Geschäftsführer nicht von der 
Weisungsgebundenheit gegenüber dem Ge�samtverwaltungsrat. Selbst 
wenn man ein Arbeits�verhältnis ver�neinen würde (und statt dessen 
von einem Auftragsver�hältnis aus�gehen würde), bliebe diese 
Weisungsgebundenheit auf�grund seiner Funk�tion als 

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Geschäfts�führer bestehen. Übt ein wei�sungsgebundenes Organ eine 
auf Dauer ausgerichtete, strukturierte Tätigkeit aus, ist die betreffende 
Person nicht nur Organ, sondern auch Arbeitnehmer (EUGSTER/VON DER 
CRONE, a.a.O., S. 438). In Bezug auf die vorliegend zu beurteilende 
Revisions�tätigkeit kann jedenfalls auf ein Beauf�sichtigungs�verhältnis 
zwischen dem (damaligen) Verwal�tungs�rats�präsi�den�ten und dem 
Beschwerdeführer geschlossen wer�den.

4.4.7. Der damalige Verwaltungsratspräsident der X._______AG, 
B._______, erfüllte die fachlichen Anforderungen an die 
beauf�sichtigende Person gemäss Art. 7 RAV: Als dipl. Bücherexperte, 
was heute dem dipl. Wirtschaftsprüfer entspricht, wäre er nach Art. 4 
Abs. 2 Bst. a RAG ohne Weiteres als Revisionsexperte zugelassen 
worden, sofern er über einen unbescholtenen Leumund verfügte, wovon 
vor�liegend auszugehen ist.

4.5. Somit verfügt der Beschwerdeführer grundsätzlich über 124 Monate 
beaufsichtigte Fachpraxis (17.1.1994 - 31.05.2004); davon ist jedoch 
die�jenige Zeit abzuziehen, in welcher er als Verwaltungsrat 
organabhängige Aufgaben wahrgenommen hat. Diese ist aufgrund der 
Angaben des Beschwerdeführers sowie angesichts der verhältnismässig 
niedrigen Ent�schädigung als gering einzustufen. Als unbeaufsichtigte 
Fachpraxis kann, nach der Praxis der Vorinstanz (vgl. BVGE 2010/18 
E. 4 zu Beginn), die Zeit bei der X._______AG ab dem Zeitpunkt drei 
Jahre vor Aus�bildungsab�schluss als Treuhänder mit Eidgenössischem 
Fachausweis (24. Oktober 1994), somit vom 24. Oktober 1991, bis zum 
16. Ja�nuar 1994 gewertet werden sowie die Zeit ab Übernahme des 
Ver�wal�tungs�ratspräsidiums durch den Beschwerdeführer am 1. Juni 
2004 bis zum Urteilszeitpunkt (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts 
B-1379/2010 vom 30. August 2010 E. 7.4.2). Die geltend gemachte 
unbeaufsichtigte Fachpraxis im Rahmen der Tätigkeit des 
Beschwerdeführers bei der Y._______AG (1.5.1976 - 30.4.1987) kann 
nicht berücksichtigt werden, da der Be�schwerdeführer damals noch 
nicht über die entsprechende Aus�bildung verfügte.

Der Beschwerdeführer verfügt damit insgesamt über die nach Art. 4 Abs. 2 Bst. c RAG erforderlichen 
zwölf Jahre Fachpraxis (beaufsichtigt und unbeaufsichtigt).

Angesichts dieses Ergebnisses erübrigt sich die Prüfung einer allfälligen Anwendung der Härtefallklausel 
nach Art. 43 Abs. 6 RAG.

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5. 
Zusammengefasst ergibt sich, dass der Beschwerdeführer die 
Anforde�rungen an die beaufsichtigte und unbeaufsichtigte Fachpraxis in 
Bezug auf die Zulassung als Revisionsexperte erfüllt. Die Beschwerde ist 
daher gutzuheissen und die angefochtene Verfügung insoweit 
aufzuheben, als dass diese sich auf die Nichtzulassung des 
Beschwerdeführers als Revisionsexperte bezieht (Ziff. 1 der 
angefochtenen Verfügung). Da der Beschwerdeführer die Anforderungen 
an Leumund und Ausbildung ebenfalls erfüllt (vgl. E. 4 sowie Ziff. 4.1 der 
angefochtenen Verfügung), ist er als Revisionsexperte zuzulassen und 
entsprechend in das Revisoren�register einzutragen.

6. 
Bei diesem Verfahrensausgang gilt der Beschwerdeführer als obsiegende 
Partei, weshalb ihm keine Kosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG). Vorinstanzen haben keine Verfahrenskosten zu tragen (Art. 63 
Abs. 2 VwVG).

Als obsiegende Partei hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Par�teientschädigung für die ihm 
erwachsenen notwendigen Kosten (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 
21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs�gericht [VGKE, 
SR 173.320.2]). Diese umfasst die Kosten der Vertretung sowie allfällige weitere notwendige Auslagen der 
Parteien (Art. 8 ff. VGKE). Das Anwaltshonorar wird nach dem notwendigen Zeitaufwand des Vertreters 
bemessen. Der Stundenansatz beträgt für Anwälte mindestens Fr. 200.– und höchstens Fr. 400.–, 
ausschliesslich Mehr�wertsteuer (Art. 10 VGKE). Wird keine Kostennote eingereicht, setzt das 
Bundesverwaltungsgericht die Parteientschädigung aufgrund der Akten fest (Art. 14 VGKE).

Der Beschwerdeführer liess sich vor Bundesverwaltungsgericht anwaltlich vertreten, reichte hingegen keine 
detaillierte Kostennote ein. Die Partei�entschädigung ist daher aufgrund der Akten und des geschätzten 
Auf�wands durch das Bundesverwaltungsgericht festzusetzen. Eine Partei�entschädigung in Höhe von 
Fr. 3'300.– (inkl. MwSt.) erscheint insgesamt als angemessen.

Die Parteientschädigung wird der Vorinstanz in ihrer Funktion als ver�fügende Behörde auferlegt (Art. 64 
Abs. 2 VwVG).

7. 
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt es sich bei der 
Beurteilung der erforderlichen Dauer der zu absolvierenden Fachpraxis 
nicht um eine rein formelle, rechnerische Voraussetzung, vielmehr muss 
die erworbene Fachpraxis unter qualitativen Gesichtspunkten gewürdigt 
werden. Im Ergebnis geht es deshalb gemäss der bundesgerichtlichen 

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Praxis um die Bewertung der Eignung des Beschwerdeführers aufgrund 
seiner praktischen Fachtätigkeit, deren Überprüfung dem Bundesgericht 
entzogen ist (vgl. Art. 83 lit. t des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 
2005 [BGG, SR 173.110] sowie Urteile des Bundesgerichts 2C_438/2008 
vom 16. Oktober 2008 E. 2 und 2C_136/2009 vom 16. Juni 2009). Ob 
das Bundesgericht in einem Fall, in welchem es um die Frage geht, ob 
beaufsichtigte Fachpraxis (-Zeit) als Verwaltungsratsdelegierter und 
Ge�schäftsführer sowie Mehrheitsaktionär einer Gesellschaft erworben 
wer�den kann, zum gleichen Schluss kommen würde, ist eine Frage, 
deren Beantwortung nicht in der Kompetenz des 
Bundesverwaltungsgerichts liegt. Vielmehr wird das Bundesgericht 
gegebenenfalls selbst über die Zu�lässigkeit einer allfälligen Beschwerde 
entscheiden. Diese Überlegungen führen zu der Rechtsmittelbelehrung, 
wie sie im Nachgang zum Ent�scheiddispositiv formuliert ist.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird gutgeheissen. Die angefochtene Verfügung vom 
7. Dezember 2009 wird insoweit aufgehoben, als dass sie sich auf die 
Nichtzulassung des Beschwerdeführers als Revisionsexperte bezieht 
(Ziff. 1 der angefochtenen Verfügung).

2. 
Der Beschwerdeführer wird als Revisionsexperte zugelassen.

3. 
Die Vorinstanz wird angewiesen, den Beschwerdeführer als 
Revisions�experte im Revisorenregister einzutragen.

4. 
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Dem Beschwerdeführer wird 
der am 19. Januar 2010 geleistete Kostenvorschuss von Fr. 2'000.– nach 
Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils aus der Gerichtskasse 
zurückerstattet.

5. 
Dem Beschwerdeführer wird zu Lasten der Vorinstanz eine 
Parteient�schädigung von Fr. 3'300.– (inkl. MwSt.) zugesprochen. Dieser 
Betrag ist nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils dem 
Beschwerde�führer zu überweisen.

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6. 
Dieses Urteil geht an:

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Beilage: 
Rückerstattungs�formular)

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde)
– das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement, EJPD 

(Gerichts�urkunde)

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Ronald Flury Astrid Hirzel

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen gemäss 
den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 
2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. Die Rechtsschrift ist in einer 
Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der 
angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der 
Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).

Versand: 18. Januar 2011