# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8f03a117-97bc-5a20-bca4-2869b839b133
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-06-17
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 17.06.2011 BB.2011.66
**Docket/Reference:** BB.2011.66
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BB-2011-66_2011-06-17

## Full Text

Erläuterung (Art. 40 Abs. 1 StBOG i.V.m. Art. 129 BGG).;;Erläuterung (Art. 40 Abs. 1 StBOG i.V.m. Art. 129 BGG).;;Erläuterung (Art. 40 Abs. 1 StBOG i.V.m. Art. 129 BGG).;;Erläuterung (Art. 40 Abs. 1 StBOG i.V.m. Art. 129 BGG).

Beschluss vom 17. Juni 2011 
I. Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Tito Ponti, Vorsitz, 
Emanuel Hochstrasser und Giuseppe Muschietti, 
Gerichtsschreiberin Sarah Wirz  

   
 
Parteien 

  
KANTON BASEL-STADT, Staatsanwaltschaft, 
 

Gesuchsteller 
 

 gegen 
   

KANTON BERN, Generalstaatsanwaltschaft, 
 

Gesuchsgegner 
 

Gegenstand  Erläuterung (Art. 40 Abs. 1 StBOG i.V.m. Art. 129 BGG) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  BB.2011.66 
 
 
 

 

 

- 2 - 

 

 

Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 
 

- dass der Gesuchsteller mit Eingabe vom 10. Juni 2011 (act. 1) geltend 
macht, der Beschluss vom 30. März 2011 (BG.2010.21) nehme nicht Stel-
lung dazu, welcher Kanton für die Ermittlung der Sachverhalte zuständig 
sei, welche der MROS-Meldung Nr. 8250-67 ff. (siehe Beilagenordner 
SV.10.0132-EIC) zugrunde lägen; 

 
- dass ein Vergleich der genannten MROS-Meldung mit dem Beschluss vom 

30. März 2011 zeigt, dass ein ganz erheblicher Teil der Begründung des 
Beschlusses die Sachverhalte behandelt, welche sich aus der MROS-
Meldung ergeben; 

 
- dass das Dispositiv des Beschlusses vom 30. März 2011 keine Einschrän-

kungen enthält und deshalb für sämtliche Sachverhalte Gültigkeit hat, wel-
che sich aus dessen Begründung ergeben; 

 
- dass das Gesuch damit unbegründet und ohne weiteren Schriftenwechsel 

abzuweisen ist (Art. 129 Abs. 2 i.V.m. Art. 127 BGG); 
 
- dass keine Kosten erhoben werden (Art. 428 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 66 

Abs. 4 BGG); 
 

- 3 - 

 

 

und erkennt: 
 
1. Das Gesuch wird abgewiesen. 
 
2. Es werden keine Kosten erhoben. 

 
 

Bellinzona, 17. Juni 2011 
 
Im Namen der I. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt 
- Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern 
 
 
 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.