# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9ca41dff-e2b4-5d98-b1b8-fa4d8cf430c2
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-11-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.11.2014 C-5666/2013
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5666-2013_2014-11-26.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-______ 

 

 

  U r t e i l  v o m  2 6 .  N o v e m b e r  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Richter David Weiss (Vorsitz), 

Richter Daniel Stufetti,  

Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz,    

Gerichtsschreiber Roland Hochreutener. 
 

 
 

Parteien 

 
A._______,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 

 
Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Avenue Edmond-

Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
AHV, Einspracheentscheid vom 12. August 2013. 

 

 

C-5666/2013 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der am (…) 1948 geborene österreichische Staatsangehörige A._______ 

(im Folgenden: Versicherter oder Beschwerdeführer), wohnhaft in (…) 

(AT), Vater der Kinder B._______ (geb. am […] 1978), C._______ (geb. 

am […] 1980) und D._______ (geb. am […] 1991), arbeitete ab dem Jahr 

1968 - mit Unterbrüchen - bis August 1977 bei verschiedenen Arbeitge-

bern in der Schweiz und entrichtete in dieser Zeit obligatorische Beiträge 

an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung 

(AHV/IV; Akten der Vorinstanz [im Folgenden: act.] 1, 5 + 28; IK-Auszug). 

Gemäss eigenen Angaben war der Versicherte lediglich bis zum 31. Juli 

1977 in der Schweiz erwerbstätig (act. 2 + act. 8, S. 3).   

B.  

B.a Am 14. Januar 2013 (Datum Posteingang) reichte er bei der Pensi-

onsversicherungsanstalt Landesstelle Vorarlberg zuhanden der Schwei-

zerischen Ausgleichskasse (im Folgenden: SAK oder Vorinstanz) eine 

Anmeldung für die Ausrichtung der ordentlichen AHV-Altersrente per 1. 

März 2013 ein (act. 1, S. 7 + act. 4). 

B.b Mit Verfügung vom 13. März 2013 sprach die SAK dem Versicherten 

per 1. März 2013 eine Altersrente von monatlich Fr. 174.- zu. Der Be-

rechnung legte sie eine anrechenbare gesamte Versicherungszeit von 

fünf Jahren und fünf Monaten (Rentenskala 5) und ein massgebendes 

durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 30‘888.- zugrunde (act. 13). 

B.c Am 19. März 2013 (Datum Posteingang) stellte der Versicherte der 

Vorinstanz eine Geburtsurkunde sowie eine Studienbestätigung seiner 

Tochter, D._______, zu (act. 16 ff.).  

B.d Mit Eingabe vom 27. März 2013 (Datum Posteingang) beantragte der 

Versicherte sinngemäss die Aufhebung der angefochtenen Verfügung mit 

der Begründung, die SAK habe im Jahr 1974 zu Unrecht nur sieben Ver-

sicherungsmonate berücksichtigt, obwohl er in der Zeit von März 1973 bis 

August 1977 ununterbrochen in der Schweiz (ETH Zürich) erwerbstätig 

gewesen sei (act. 19). 

B.e Mit Schreiben vom 4. Juni 2013 teilte die Zentrale Ausgleichskasse 

der SAK mit, dass sie die Beitragszeit für das Jahr 1974 aufgrund des 

vom Versicherten eingereichten Arbeitszeugnisses (act. 9, S. 2; vgl. dazu 

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Seite 3 

auch act. 20, S. 1 ff.) geändert habe; gleichzeitig stellte sie der SAK den 

korrigierten IK-Auszug zu (act. 26 ff.).  

B.f Mit (Wiedererwägungs-)Verfügung vom 19. Juni 2013 sprach die SAK 

dem Versicherten neu eine ordentliche AHV-Rente von monatlich 

Fr. 167.- sowie eine ordentliche Kinderrente von monatlich Fr. 67.- zu. 

Der Rentenberechnung legte sie neu eine gesamte Versicherungszeit von 

5 Jahren und 10 Monaten (Rentenskala 5) sowie ein massgebendes 

durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 28‘080.- zugrunde (act. 33). 

B.g Mit Eingabe vom 25. Juni 2013 (Posteingang SAK: 2. Juli 2013) er-

hob der Versicherte gegen diese Verfügung Einsprache mit dem sinnge-

mässen Begehren um Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Zur Be-

gründung machte er sinngemäss geltend, seine Monatsrente sinke von 

Fr. 174.- auf Fr. 167.-, obwohl die Versicherungszeit für das Jahr 1974 

von sieben auf zwölf Monate erhöht worden sei, weshalb er um Überprü-

fung ersuche (act. 35).  

B.h Mit Einspracheentscheid vom 12. August 2013 wies die Vorinstanz 

die Einsprache des Versicherten ab. Zur Begründung führte sie insbe-

sondere aus, die Rente sei auf der Grundlage einer Beitragsdauer von 70 

Monaten, der Rentenskala 5 sowie eines massgebenden durchschnittli-

chen Jahreseinkommens von Fr. 27‘971.- beziehungsweise von aufge-

rundet (auf den nächst höheren Tabellenwert von) Fr. 28‘080.- korrekt be-

rechnet worden (act. 39).  

B.i Mit Schreiben vom 2. September 2013 ersuchte der Versicherte die 

Vorinstanz sinngemäss um eine nachvollziehbare Begründung ihres Ent-

scheides. Er wies erneut auf die kleinere Altersrente trotz höherer Versi-

cherungszeit hin (act. 41). 

B.j Mit Antwortschreiben vom 30. September 2013 begründete die Vorin-

stanz das Ergebnis des angefochtenen Einspracheentscheides damit, 

dass die (im Einspracheverfahren) zusätzlich berücksichtigte, längere 

Versicherungszeit zu einem kleineren durchschnittlichen Jahreseinkom-

men geführt habe. Die Rentenskala sei unverändert geblieben (act. 43). 

C.  

C.a Mit Schreiben vom 3. Oktober 2013 übermittelte die SAK dem Bun-

desverwaltungsgericht die Eingabe des Beschwerdeführers vom 2. Sep-

tember 2013 (samt einer Kopie des Einspracheentscheides) zur Behand-

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Seite 4 

lung als Beschwerde (Akten im Beschwerdeverfahren [im Folgenden: 

BVGer act.] 1 samt Beilagen). Das Bundesverwaltungsgericht nahm die 

Eingabe als Beschwerde entgegen und räumte der Vorinstanz Gelegen-

heit zur Vernehmlassung ein (BVGer act. 2).  

C.b  Mit Vernehmlassung vom 14. November 2013 beantragte die SAK 

die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des Einspracheent-

scheides vom 12. August 2013. Neben der bereits im Einspracheent-

scheid vorgebrachten Begründung führte sie in verfahrensrechtlicher Hin-

sicht ergänzend aus, sie hätte die Eingabe des Beschwerdeführers vom 

27. März 2013 korrekterweise als Einsprache behandeln und ihm die dro-

hende Verschlechterung des Verfahrensausganges (reformatio in peius) 

ankündigen müssen, unter gleichzeitiger Einräumung der Gelegenheit 

zum Rückzug der Einsprache. Indem sie den Beschwerdeführer nicht 

über die drohende Verschlechterung informiert und ihm keine Gelegen-

heit zum Rückzug eingeräumt habe, habe sie zwar das rechtliche Gehör 

verletzt. Ungeachtet dieser Verletzung müsste sie die Rente aber auf-

grund der neuen Tatsachen herabsetzen; deshalb sei aus prozessöko-

nomischen Gründen von einer Rückweisung abzusehen. Hätte der Be-

schwerdeführer seine Einsprache zurückgezogen, wäre das Einsprache-

verfahren infolge Rückzugs als gegenstandslos abgeschrieben worden. 

Die SAK hätte in diesem Fall die Verfügung wegen zweifelloser Unrichtig-

keit in Wiedererwägung gezogen (BVGer act. 3).  

C.c Der Beschwerdeführer reichte innert Frist keine Replik ein; das Bun-

desverwaltungsgericht schloss dementsprechend den Schriftenwechsel 

mit verfahrensleitender Verfügung vom 20. Januar 2014 ab (BVGer 

act. 6).  

D.  

Auf weitere Vorbringen der Parteien und auf die eingereichten Akten wird, 

soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen einge-

gangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 lit. d VGG und Art. 85
bis

 

C-5666/2013 

Seite 5 

Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und 

Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) beurteilt das Bundes-

verwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verfü-

gungen der Schweizerischen Ausgleichskasse. Es liegt keine Ausnahme 

im Sinne von Art. 32 VGG vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist somit 

zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig.  

1.2 Aufgrund von Art. 3 lit. d
bis

 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 

1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet das 

VwVG keine Anwendung auf das Verfahren in Sozialversicherungssa-

chen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemei-

nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. 

Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die im 

ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, 

soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vor-

sieht.  

1.3 Der Beschwerdeführer ist durch den angefochtenen Einspracheent-

scheid berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhe-

bung oder Änderung, so dass er im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerde-

legitimiert ist.  

1.4 Gemäss Art. 60 Abs. 1 ATSG ist die Beschwerde innert 30 Tagen 

nach Eröffnung des Einspracheentscheides einzureichen. Vorliegend da-

tiert der angefochtene Entscheid vom 12. August 2013, und die Be-

schwerde wurde am 2. September 2013 der Post übergeben. Die Frist 

zur Erhebung der Beschwerde ist damit gewahrt (BVGer act. 1).  

1.5 Da die Beschwerde auch formgerecht (Art. 61 Bst. b ATSG; vgl. dazu 

auch Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht wurde, ist darauf einzutreten. 

2. Im Folgenden sind vorab die im vorliegenden Verfahren anwendbaren 

Normen und Rechtsgrundsätze darzustellen. 

2.1 Der Beschwerdeführer ist österreichischer Staatsangehöriger und 

wohnt in Österreich (act. 1, S. 2), so dass vorliegend das am 1. Juni 2002 

in Kraft getretene Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenos-

senschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft andererseits 

über die Freizügigkeit vom 21. Juni 1999 (Freizügigkeitsabkommen, im 

Folgenden: FZA, SR 0.142.112.681) anwendbar ist (Art. 80a IVG in der 

Fassung gemäss Ziff. I 4 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 2001 

betreffend die Bestimmungen über die Personenfreizügigkeit im Abkom-

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men zur Änderung des Übereinkommens zur Errichtung der EFTA, in 

Kraft seit 1. Juni 2002). Das Freizügigkeitsabkommen setzt die verschie-

denen bis dahin geltenden bilateralen Abkommen zwischen der Schwei-

zerischen Eidgenossenschaft und den einzelnen Mitgliedstaaten der Eu-

ropäischen Union insoweit aus, als darin derselbe Sachbereich geregelt 

wird (Art. 20 FZA). Gemäss Art. 8 Bst. a FZA werden die Systeme der so-

zialen Sicherheit koordiniert, um insbesondere die Gleichbehandlung aller 

Mitglieder der Vertragsstaaten zu gewährleisten. 

2.2 Nach Art. 3 Abs. 1 der bis zum 31. März 2012 in Kraft gewesenen 

Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 (SR 0.831. 

109.268.1) hatten die Personen, die im Gebiet eines Mitgliedstaates 

wohnten, für die diese Verordnung galt, die gleichen Rechte und Pflichten 

aufgrund der Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaates wie die Staatsan-

gehörigen dieses Staates selbst, soweit besondere Bestimmungen dieser 

Verordnung nichts anderes vorsehen. Dabei war im Rahmen des FZA 

und der Verordnung auch die Schweiz als „Mitgliedstaat“ zu betrachten 

(Art. 1 Abs. 2 von Anhang II des FZA). 

2.3 Mit Blick auf den Eintritt des Versicherungsfalles (Erreichen des 65. 

Altersjahres am […] 2013) finden vorliegend grundsätzlich die am 1. April 

2012 in Kraft getretenen Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 des Europäi-

schen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Koordinierung 

der Systeme der sozialen Sicherheit (SR 0.831.109.268.1) sowie (EG) Nr. 

987/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Septem-

ber 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der Ver-

ordnung (EG) Nr. 883/2004 über die Koordinierung der Systeme der sozi-

alen Sicherheit (SR 0.831.109.268.11) Anwendung. Gemäss Art. 4 der 

Verordnung (EG) Nr. 883/2004 haben Personen, für die diese Verordnung 

gilt, sofern (in dieser Verordnung) nichts anderes bestimmt ist, die glei-

chen Rechte und Pflichten aufgrund der Rechtsvorschriften eines Mit-

gliedstaats wie die Staatsangehörigen dieses Staates. Im Rahmen ihres 

Geltungsbereichs tritt diese Verordnung an die Stelle aller zwischen den 

Mitgliedstaaten geltenden Abkommen über soziale Sicherheit. Einzelne 

Bestimmungen von Abkommen über soziale Sicherheit, die von den Mit-

gliedstaaten vor dem Beginn der Anwendung dieser Verordnung ge-

schlossen wurden, gelten jedoch fort, sofern sie für die Berechtigten 

günstiger sind oder sich aus besonderen historischen Umständen erge-

ben und ihre Geltung zeitlich begrenzt ist. Um weiterhin Anwendung zu 

finden, müssen diese Bestimmungen in Anhang II aufgeführt sein. Ist es 

aus objektiven Gründen nicht möglich, einige dieser Bestimmungen auf 

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alle Personen auszudehnen, für die diese Verordnung gilt, so ist dies an-

zugeben (Art. 8 Abs. 1 der Verordnung [EG] Nr. 883/2004). Die Bestim-

mung des anwendbaren Rechts ergibt sich aus Art. 11 ff. der Verordnung 

(EG) Nr. 883/2004.  

2.4 Mit Blick auf den erwähnten Gleichbehandlungsgrundsatz und das 

Fehlen von abweichenden Bestimmungen bestimmt sich der Anspruch 

des Beschwerdeführers auf Leistungen der schweizerischen Alters- und 

Hinterlassenenversicherung nach den vorstehenden Ausführungen auf 

Grund des AHVG, der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- 

und Hinterlassenenversicherung (AHVV, SR 831.101), des ATSG sowie 

der Verordnung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11). 

3.  

Soweit die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung ausführt, es sei von einer 

Rückweisung zur Gewährung des rechtlichen Gehörs abzusehen, ist Fol-

gendes festzuhalten: 

3.1 Gemäss Art. 12 Abs. 1 ATSV in Verbindung mit Art. 1 AHVG ist der 

Versicherer an das Begehren der Einsprache führenden Person nicht ge-

bunden; er kann die Verfügung zu Gunsten oder zu Ungunsten der Ein-

sprache führenden Partei abändern. Beabsichtigt er, die Verfügung zu 

Ungunsten der Einsprache führenden Person abzuändern, gibt er ihr Ge-

legenheit zum Rückzug der Einsprache (Abs. 2 der genannten Verord-

nungsbestimmung). Diese erweiterte Hinweispflicht, wonach der Versi-

cherungsträger die Einsprache führende Person nicht nur auf die drohen-

de Schlechterstellung (reformatio in peius), sondern auch auf die Mög-

lichkeit eines Rückzugs ihrer Einsprache aufmerksam machen muss, galt 

vor Inkrafttreten des ATSG und des ATSV am 1. Januar 2003 in den So-

zialversicherungsbereichen, welche ein Einspracheverfahren kannten, 

rechtsprechungsgemäss als direkter Ausfluss der verfassungsrechtlichen 

Garantie des rechtlichen Gehörs sowie des Fairnessgebots nach Art. 29 

Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft 

vom 18. April 1999 (BV, SR 101) und Art. 4 Abs. 1 aBV (Urteil des BGer 

8C_210/2008 vom 5. November 2008 E. 3.1; BGE 131 V 414 E. 1 

S. 416).  

3.2  Vorliegend hat der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 27. März 

2013 Einsprache gegen die Verfügung vom 13. März 2013 erhoben und 

die Berücksichtigung von weiteren Versicherungszeiten (für das Jahr 

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Seite 8 

1974) beantragt (act. 13 + 19). Gestützt auf den von ihr veranlassten kor-

rigierten IK-Auszug (act. 28) ermittelte die SAK in der Folge tiefere Mo-

natsrenten von Fr. 167.- (ordentliche AHV-Rente) und von Fr. 67.- (Kin-

derrente; act. 29, S. 5). Ohne dem Beschwerdeführer die drohende Ver-

schlechterung der vorprozessualen Situation anzukündigen und Gele-

genheit zum Rückzug der Einsprache zu geben, erliess die SAK am 19. 

Juni 2013 eine erneute Verfügung (act. 33). Die angefochtene Verfügung 

wäre somit grundsätzlich aufzuheben und zur Durchführung des Einspra-

cheverfahrens unter Wahrung des rechtlichen Gehörs an die Vorinstanz 

zurückzuweisen. Davon kann im vorliegenden Fall jedoch abgesehen 

werden, was nachfolgend zu zeigen ist. 

3.3  Nach ständiger Praxis kann eine nicht besonders schwerwiegende 

Verletzung des rechtlichen Gehörs geheilt werden, wenn die betroffene 

Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äus-

sern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen 

kann. Die Heilung eines allfälligen Mangels soll aber die Ausnahme blei-

ben (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Ja-

nuar 2007: Sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts] I 193/04 

vom 14. Juli 2006, BGE 126 V 130 E. 2b). Von einer Rückweisung der 

Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an die Verwaltung ist im 

Sinne einer Heilung des Mangels selbst bei einer schwerwiegenden Ver-

letzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die 

Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen 

Verzögerungen führen würde, die mit dem Interesse der betroffenen Par-

tei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren 

wären (BGE 116 V 182 E. 3d; zum Ganzen ausführlich Urteil des EVG 

I 193/04 vom 14. Juli 2006). 

3.4 Die Vorinstanz hat in ihrer Vernehmlassung (BVGer act. 3) ausge-

führt, dass sie im Fall der Aufhebung des angefochtenen Einspracheent-

scheides und Rückweisung der Streitsache durch das Bundesverwal-

tungsgericht eine Wiedererwägung durchführen würde. Deshalb sei die 

Verletzung des rechtlichen Gehörs aus prozessökonomischen Gründen 

ausnahmsweise als geheilt zu behandeln.  

Nach Art. 53 Abs. 2 ATSG kann der Versicherungsträger auf formell 

rechtskräftige Verfügungen und Einspracheentscheide zurückkommen, 

wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn die Berichtigung von er-

heblicher Bedeutung ist (vgl. hierzu HANSJÖRG SEILER, Einspracheverfah-

ren, in: René Schaffhauser, Franz Schlauri [Hrsg.], Sozialversicherungs-

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rechtstagung 2007, Bd. 46, 2007, S. 98). Wie nachfolgend (E. 5) darzule-

gen ist, bestehen keine vernünftigen Zweifel, dass die ursprüngliche Ver-

fügung unrichtig ausgefallen ist; darüber hinaus ist bei Dauerleistungen 

wie der hier zur Diskussion stehenden AHV-Rente selbst bei geringfügi-

gen Korrekturen von einer erheblichen Bedeutung der Berichtigung aus-

zugehen (BGE 119 V 475 E. 1c S. 480 mit Hinweisen). 

Unter diesen Umständen hätte die Vorinstanz die hier zur Diskussion ste-

hende Korrektur ohne Weiteres auch bei einem Rückzug der Einsprache 

vornehmen können. Es liegt zudem auf der Hand, dass die SAK gestützt 

auf die neuen Erkenntnisse in Bezug auf die zusätzliche Versicherungs-

zeit (von fünf Monaten) für das Jahr 1974 die Korrektur auch vorgenom-

men hätte. Unter den gegebenen Umständen würde eine Rückweisung 

der Streitsache zur nachträglichen Gewährung des rechtlichen Gehörs 

einem prozessualen Leerlauf gleichkommen, zumal die Vorinstanz ohne-

hin an der (geringfügigen) Herabsetzung der AHV-Rente festhalten wür-

de. Bei dieser Sach- und Rechtslage ist - trotz Verletzung des Gehörsan-

spruchs - von einer Rückweisung an die Vorinstanz zur Wahrung des 

rechtlichen Gehörs ausnahmsweise abzusehen.  

4.  

Unbestritten geblieben ist, dass der Beschwerdeführer per 1. März 2013 

Anspruch auf eine AHV-Alters- und auf eine Kinderrente für die noch in 

Ausbildung stehende Tochter hat. Strittig und vom Bundesverwaltungsge-

richt zu prüfen ist demgegenüber, ob seine Altersrente korrekt berechnet 

worden ist.  

4.1 Männer haben Anspruch auf eine ordentliche Altersrente, sofern sie 

das 65. Altersjahr vollendet haben und ihnen für mindestens ein volles 

Jahr Einkommen, Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet 

werden können (Art. 21 Abs. 1 Bst. a in Verbindung mit Art. 29 Abs. 1 

AHVG). Die ordentlichen Renten werden als Vollrenten (für Versicherte 

mit vollständiger Beitragsdauer) oder als Teilrenten (für Versicherte mit 

unvollständiger Beitragsdauer) ausgerichtet (Art. 29 Abs. 2 AHVG). 

4.2 Die ordentlichen Renten werden gemäss Art. 29
bis

 Abs. 1 AHVG nach 

Massgabe der Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie der Erziehungs- 

oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person zwischen 

dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 

31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles (Rentenalter oder Tod) 

berechnet. Die Rentenhöhe bestimmt sich dabei einerseits nach der Bei-

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Seite 10 

tragsdauer (Art. 29
ter

 AHVG), anderseits nach Massgabe der durchschnitt-

lichen Jahreseinkommen der versicherten Person (Art. 29
quater

 AHVG). 

Der Bundesrat regelt die Anrechnung der Beitragsmonate im Jahr der 

Entstehung des Rentenanspruchs, der Beitragszeiten vor dem 1. Januar 

nach Vollendung des 20. Altersjahres sowie der Zusatzjahre (Art. 29
bis

 

Abs. 2 AHVG). 

4.3 Die Beitragsdauer einer versicherten Person bestimmt sich nach den 

Einträgen in den individuellen Konten (IK) des Versicherten (Art. 30
ter

 

AHVG), die nach Art. 140 Abs. 1 Bst. d AHVV das Beitragsjahr und die 

Beitragsdauer in Monaten umfassen muss. Versicherte können die Be-

richtigung von IK-Eintragungen verlangen, bei Eintritt des Versicherungs-

falles allerdings nur, soweit deren Unrichtigkeit offenkundig ist oder dafür 

der volle Beweis erbracht wird (Art. 141 Abs. 2 und 3 AHVV). Das gilt 

nicht nur für unrichtige, sondern auch für unvollständige beziehungsweise 

fehlende Eintragungen im IK, wie beispielsweise die Nichtregistrierung 

tatsächlich geleisteter Zahlungen (BGE 117 V 261 E. 3a).  

4.4 Bei vollständiger Beitragsdauer besteht Anspruch auf eine Vollrente 

(Art. 34 AHVG). Die Beitragsdauer ist dann vollständig, wenn die versi-

cherte Person gleich viele Beitragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang 

(Art. 29
ter

 Abs. 1 AHVG), und zwar für die Jahre zwischen dem 1. Januar 

nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt 

des Versicherungsfalles (Art. 29
bis

 Abs. 1 AHVG). Ein volles Beitragsjahr 

liegt gemäss Art. 50 AHVV vor, wenn eine Person insgesamt länger als elf 

Monate im Sinne von Art. 1a oder 2 AHVG versichert war und während 

dieser Zeit den Mindestbeitrag bezahlt hat oder Beitragszeiten im Sinne 

von Art. 29
ter

 Abs. 2 Bst. b und c AHVG aufweist. Ist die Beitragsdauer 

nicht vollständig, besteht nur Anspruch auf eine Teilrente. Nach Art. 38 

AHVG entspricht die Teilrente einem Bruchteil der nach den Art. 34 – 37 

zu ermittelnden Vollrente (Abs. 1). Dieser bemisst sich nach der Verhält-

niszahl zwischen der effektiven Beitragsdauer einerseits und der vollstän-

digen Beitragsdauer des Jahrgangs anderseits (Art. 38 Abs. 2 AHVG, 

Art. 52 AHVV; vgl. THOMAS LOCHER, Grundriss des Sozialversicherungs-

rechts, 3. Aufl. 2003, § 48 Rz. 20-22). Das Bundesamt für Sozialversiche-

rungen stellt verbindliche Rententabellen auf. Dabei beträgt die Abstufung 

der Monatsrenten, bezogen auf die volle einfache Altersrente, höchstens 

2,6 Prozent des Mindestbetrages dieser Rente (Art. 53 Abs. 1 AHVV).  

4.5 Ist die Beitragsdauer im Sinn von Art. 29ter AHVG unvollständig, so 

werden unter anderem Beitragszeiten, die vor dem 1. Januar nach 

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Seite 11 

Vollendung des 20. Altersjahres zurückgelegt wurden, zur Auffüllung spä-

terer Beitragslücken angerechnet (Art. 52b AHVV; "Jugendjahre"). Die in 

diesem Zeitraum erzielten Erwerbseinkommen werden bei der Rentenbe-

rechnung aber nicht berücksichtigt (Art. 52c Satz 2 AHVV).  

4.6 Bei der Ermittlung von Beitragszeiten aus den Jahren 1948 bis 1968 

bestehen mitunter Schwierigkeiten, da für die Ausgleichskassen in dieser 

Zeit noch keine Verpflichtung bestand, die Beitragsdauer in Monaten auf 

den individuellen Konten der Versicherten aufzuzeichnen (UELI KIESER, 

Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AHVG, 3. Aufl. 2012, Art. 29
ter

 

Rz. 3). Es wurden in dieser Zeit somit nur die Kalenderjahre der Beitrags-

leistung in die individuellen Konten eingetragen, sodass daraus die Bei-

tragsdauer in Monaten nicht ersichtlich ist (vgl. BGE 107 V 16 E. 6b). 

Art. 50a AHVV bestimmt deshalb unter der Überschrift "Ermittlung der 

Beitragsdauer aus den Jahren 1948-1968", dass die Ausgleichskasse die 

Beitragsdauer in einem vereinfachten Verfahren festsetzen kann, für den 

Fall dass eine in den Jahren 1948-1968 in der Schweiz erwerbstätige 

Person ihren zivilrechtlichen Wohnsitz im Ausland hatte und die Beitrags-

zeiten aus diesen Jahren nicht mit näheren Angaben über die Beschäfti-

gungsdauer belegt werden (Abs. 1). Das Bundesamt stellt für die Ermitt-

lung der Beitragsdauer aus den Jahren 1948-1968 verbindliche Tabellen 

auf (Abs. 2). Diese mit Verordnung vom 26. September 1994 erlassene 

Vorschrift kodifiziert die frühere gleich lautende Verwaltungspraxis ge-

mäss Rz. 5017 der Wegleitung des BSV über die Renten in der Eidge-

nössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (Stand 

1. Januar 2013; im Folgenden: RWL), die in BGE 107 V 7 als gesetzmäs-

sig bezeichnet wurde.  

Die in Art. 50a Abs. 2 AHVV erwähnten nach Erwerbszweigen geglieder-

ten "Tabellen zur Ermittlung der mutmasslichen Beitragsdauer in den Jah-

ren 1948 bis 1968" sind im Anhang IX der RWL enthalten. Auf die Anwen-

dung dieser Tabellen darf nur verzichtet werden, wenn die tatsächliche 

Dauer der Erwerbstätigkeit durch Arbeitszeugnisse, Lohnabrechnungen 

oder gleichwertige Bestätigungen des Arbeitgebers eindeutig ausgewie-

sen ist (BGE 107 V 7 E. 3b), was auch unter Art. 50a AHVV gilt (Urteil des 

EVG H 317/02 vom 6. Januar 2004 E. 2.2.1). Hierfür muss der Versicher-

te den vollen Beweis erbringen (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsge-

richts C-134/2010 vom 16. Januar 2012 E. 3.2). Dessen ungeachtet ist 

auch der im Sozialversicherungsrecht allgemein geltende Untersu-

chungsgrundsatz zu berücksichtigen, wonach die Verwaltungsbehörde 

und im Streitfall das Gericht den rechtserheblichen Sachverhalt von Am-

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C-5666/2013 

Seite 12 

tes wegen, aus eigener Initiative und ohne Bindung an die Vorbringen 

oder Beweisanträge der Parteien abzuklären und festzustellen haben, 

wobei die Parteien eine Mitwirkungspflicht trifft; im Fall der Beweislosig-

keit fällt jedoch der Entscheid zu Ungunsten jener Partei aus, die daraus 

Rechte ableiten will (vgl. BGE 117 V 261 E. 3b und 4a [betreffend Art. 141 

Abs. 3 AHVV], BGE 125 V 193 E. 2, BGE 122 V 157 E. 1a, je mit weite-

ren Hinweisen). 

4.7 Innerhalb der anwendbaren Rentenskala bestimmt sich der Renten-

betrag nach dem durchschnittlichen Jahreseinkommen. Dieses setzt sich 

grundsätzlich zusammen aus den Erwerbseinkommen, den Erziehungs-

gutschriften und den Betreuungsgutschriften (Art. 29
quater

 AHVG).   

4.8 Zur Ermittlung des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkom-

mens wird die Summe der Erwerbseinkommen entsprechend dem Ren-

tenindex gemäss Artikel 33
ter 

AHVG aufgewertet. Das Bundesamt für So-

zialversicherungen (BSV) legt die Aufwertungsfaktoren jährlich fest. Die 

Summe der aufgewerteten Erwerbseinkommen sowie die Erziehungs- 

oder Betreuungsgutschriften werden durch die Anzahl der Beitragsjahre 

geteilt (Art. 30 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 AHVG, Art. 51
bis

 Abs. 1 AHVV). 

Gemäss Art. 51
bis

 Abs. 2 AHVV werden die Aufwertungsfaktoren ermittelt, 

indem der Rentenindex nach Artikel 33
ter

 Absatz 2 AHVG durch den 

mit 1,1 gewichteten Durchschnitt der Lohnindizes aller Kalenderjahre von 

der ersten Eintragung in das individuelle Konto des Versicherten bis zum 

Vorjahr des Eintritts des Versicherungsfalles geteilt wird. Bei unvollständi-

ger Beitragsdauer ist das Kalenderjahr für den Aufwertungsfaktor mass-

gebend, in welchem erstmals ein IK-Eintrag vorgenommen wurde, wobei 

dieses Jahr zwischen dem der Zurücklegung des 20. Altersjahres folgen-

den Jahr und dem Eintritt des Versicherungsfalles liegen muss (vgl. 

Rz. 5305 RWL).   

5.  

5.1 Der Beschwerdeführer macht zur Begründung seiner Beschwerde 

sinngemäss geltend, es sei nicht nachvollziehbar, dass die von der Vorin-

stanz anerkannte Erhöhung der Versicherungszeit für das Jahr 1974 zu 

einer kleineren Altersrente führe (Beilage zu BVGer act. 1).  

5.2 Im Rahmen des Verwaltungsverfahrens führte die Vorinstanz aus, die 

Berücksichtigung weiterer Beitragsmonate führe nicht zwingend zu einer 

höheren Altersrente. Im Beschwerdeverfahren legte sie alsdann die Be-

C-5666/2013 

Seite 13 

rechnung der Altersrente des Beschwerdeführers dar. Die Beiträge seien 

aufgrund der im IK eingetragenen Erwerbseinkommen ermittelt worden. 

Im Jahr 1968 habe der Beschwerdeführer im Erwerbszweig 32 (Metall- 

und Maschinenindustrie, Apparatebau, Musikinstrumentenbau; gemäss 

Anhang IX der RWL) ein Erwerbseinkommen von Fr. 600.- erzielt. In An-

wendung der massgeblichen Tabelle der RWL könne ihm für das Jahr 

1968 ein Monat Beitragszeit angerechnet werden. Zusammen mit den ab 

dem Jahr 1969 geleisteten Beiträgen habe der Beschwerdeführer ge-

mäss IK-Auszug während 70 Monaten, das heisst während 5 Jahren und 

10 Monaten, Beiträge einbezahlt. Bei einer Beitragsdauer von 5 vollen 

Versicherungsjahren habe er Anspruch auf eine Teilrente der Rentenskala 

5. Die Summe der Erwerbseinkommen betrage laut IK-Auszug 

Fr. 126'262.-. Unter Berücksichtigung eines Aufwertungsfaktors von 1.256 

und der Beitragszeit von 70 Monaten resultiere ein durchschnittliches 

Jahreseinkommen von Fr. 27'971.- (= Fr. 126'262.- x 1.256 / 70 Monate 

Beitragszeit x 12) beziehungsweise - aufgerundet auf den nächst höheren 

Tabellenwert - von Fr. 28'080.- (act. 39).  

5.3 Zu prüfen ist im Folgenden, ob die Vorinstanz den Rentenanspruch 

des Beschwerdeführers korrekt ermittelt hat. Insbesondere stellt sich die 

Frage, wie sich die Berücksichtigung weiterer fünf Beitragsmonate auf 

den Rentenanspruch auswirkt. 

5.4 Der am 20. Februar 1948 geborene Beschwerdeführer war gemäss 

eigenen Angaben in der Schweiz erstmals ab 1. Juli 1968 zur Absolvie-

rung zweier Praktika bei der E.______ sowie bei der F._______ AG er-

werbstätig (act. 2). Danach war er gemäss IK-Auszug ab März 1970 - mit 

Unterbrüchen - bis Ende August 1977 wiederum in der Schweiz erwerbs-

tätig und entrichtete in dieser Zeit obligatorische Beiträge an die AHV/IV 

(act. 28).  

Die vor dem 1. Januar 1969 zurückgelegten Beitragszeiten können vor-

liegend als sogenannte "Jugendjahre" zur Lückenfüllung eingesetzt wer-

den (vgl. dazu Art. 52c AHVV). Dies hat die Vorinstanz mit der Anrech-

nung eines Monates im Jahr 1968 auch zu Recht so vorgenommen. 

Nachdem der Beschwerdeführer für das Jahr 1968 weder Arbeitszeug-

nisse noch andere geeignete Belege eingereicht hat, welche die exakte 

Dauer der Erwerbstätigkeit eindeutig nachzuweisen vermöchten, ist die 

Beitragsdauer anhand der erwähnten "Tabelle zur Ermittlung der mut-

masslichen Beitragsdauer in den Jahren 1965 bis 1968" gemäss Anhang 

IX der RWL zu ermitteln. Ausgehend von einem IK-Eintrag von Fr. 600.- 

C-5666/2013 

Seite 14 

für 1968 (vgl. IK-Auszug; act. 28) resultiert in Anwendung der massgebli-

chen Tabelle gemäss Anhang IX der RWL (Erwerbszweig 32, umfassend 

die Metall-, Maschinenindustrie sowie den Apparate- und Musikinstru-

mentenbau) ein anrechenbarer Beitragsmonat. Die übrigen 69 Beitrags-

monate ab dem Jahr 1970 sind im IK-Auszug im Einzelnen ausgewiesen. 

Insgesamt resultiert demnach eine anrechenbare Beitragsdauer von 70 

Monaten (69 + 1). Aus den Akten ergeben sich keine rechtsgenüglichen 

Belege für die Annahme, dass der Beschwerdeführer vor 1968 und nach 

August 1977 in der Schweiz beschäftigt gewesen ist und dabei weitere 

Beiträge an die AHVI/IV geleistet hätte. Die von der Vorinstanz der Be-

rechnung zugrunde gelegte Beitragsdauer von 70 Monaten (act. 33, S. 6 

+ 39, S. 3) erweist sich mithin als korrekt und ist nicht zu beanstanden.  

Bei einer Beitragsdauer von 5 Jahren und 10 Monaten und einer Bei-

tragsdauer des Jahrganges von 44 Jahren resultiert die Rentenskala 5 

(vgl. hierzu Rententabellen des BSV 2013, gültig ab 1. Januar 2013 [im 

Folgenden: Rententabellen 2013, S. 10 [Skalenwähler]; abrufbar unter 

<www.bsv.admin.ch > Praxis > Vollzug > AHV > Grundlagen AHV > Wei-

sungen Renten>, abgerufen am 11.08.2014). Auch die Anwendung der 

Rentenskala 5 durch die Vorinstanz (vgl. act. 33, S. 3 + 39, S. 3) ist dem-

nach zu Recht erfolgt.  

5.5 Zu prüfen ist in einem zweiten Schritt die Berechnung des massge-

benden durchschnittlichen Jahreseinkommens. 

5.5.1 Laut Verfügung vom 13. März 2013 (act. 13, S. 5) erzielte der Be-

schwerdeführer in den massgeblichen Jahren von 1968 bis 1977 AHV-

Einkommen in der Höhe von Fr. 129'907.-. Dieser Betrag setzt sich aus 

folgenden Einkommen zusammen: 

Beiträge / Jahr Einkommen 

1968 600 

1970 1 201 

1971 6 913 

1972 3 583 

1973 22 943 

1974 29 714 

1975 26 861 

1976 24 926 

1977 13 166 

Total 129 907 

 

C-5666/2013 

Seite 15 

Die SAK ermittelte im angefochtenen Einspracheentscheid demgegen-

über ein Einkommen von nur Fr. 126'262.- (act. 47, S. 6). Aus dem ange-

fochtenen Einspracheentscheid und den weiteren Akten ist ableitbar, wie 

sie diesen tieferen (unkorrekten) Betrag ermittelt hat; dieser ist offenbar 

auf einen Additionsfehler zurückzuführen: 

Beiträge / Jahr Einkommen 

1968 600 

03-04 1970 1 201 

03- 04 1971 1 844 

07-12 1971 5 069 

01-05 1972  3 583 

03-12 1973 22 943 

01-12 1974 29 714 

01-12 1975 26 861 

01-12 1976 24 926 

01-08 1977 13 166 

Total 126 262 (recte: 129 907) 

 

Sie hat demnach zwar zunächst die korrekten Einkommen für die Jahre 

1968 bis 1977 aufgeführt, alsdann aber einen Additionsfehler begangen, 

was zum falschen Totalbetrag von Fr. 126'262.- geführt hat. Die Differenz 

zwischen diesem (zu tiefen) und dem korrekten Betrag ist allerdings so 

gering, dass der Fehler - wie nachfolgend (E. 5.5.2) zu zeigen ist - nicht 

zu einer Änderung der Rentenhöhe führt.  

5.5.2 Nachdem der erste massgebliche Eintrag im IK vorliegend auf das 

Jahr 1969 fällt (vgl. dazu Art. 29
bis

 Abs. 2 AHVG in Verbindung mit Art. 

51
bis

 Abs. 2 AHVV; vgl. dazu auch Urteil des EVG H 49/05 vom 1. De-

zember 2005 E. 2.4, wonach bei der Ermittlung des Aufwertungsfaktors 

nur diejenigen Jahre berücksichtigt werden, für welche auch Einkommen 

aufgerechnet werden), ergibt sich für den Beschwerdeführer ein Aufwer-

tungsfaktor von 1.256 (vgl. dazu Rententabellen 2013, S. 15). Demnach 

resultiert ein aufgewertetes Einkommen von rund Fr. 163'163.20 (= 

Fr. 129'907.- x 1.256) beziehungsweise (bei 70 anrechenbaren Beitrags-

monaten) ein durchschnittliches Erwerbseinkommen von rund 

Fr. 27'970.85 (= Fr. 163'163.20 : 70 x 12). Aufgerundet auf den nächsten 

Tabellenwert ergibt sich demnach ein durchschnittliches Jahreseinkom-

men von Fr. 28'080.- beziehungsweise eine ordentliche AHV-Rente von 

monatlich Fr. 167.- beziehungsweise eine Kinderrente von monatlich 

Fr. 67.- (Rententabellen 2013 [Skala 5], S. 96). Auch wenn die Berech-

C-5666/2013 

Seite 16 

nung der Vorinstanz hinsichtlich der Addition der Erwerbseinkommen 

nicht korrekt erfolgt ist (Fr. 126'262.- anstelle von Fr. 129'907.-), führt die-

ser Fehler im Ergebnis nicht zu einer Erhöhung des massgebenden 

durchschnittlichen Jahreseinkommens. Auch in Bezug auf die Berech-

nung des durchschnittlichen Erwerbseinkommens ist das Vorgehen der 

SAK demnach im Ergebnis nicht zu beanstanden. 

5.6  Die Anrechnung von Erziehungsgutschriften fällt ausser Betracht, da 

der Beschwerdeführer zur Zeit der Geburt des ersten Kindes (Robert, 

geb. am 1.11.1978) und auch in der Zeit danach nicht mehr (im Sinne von 

Art. 1a Abs. 1 und 3 oder Art. 2 AHVG) AHV-versichert war (vgl. hierzu 

Rz. 5407 RWL).  

6.  

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die im Einspracheverfahren er-

mittelten monatlichen Rentenleistungen von Fr. 167.- (ordentliche Alters-

rente) und von Fr. 67.- (Kinderrente) im Ergebnis korrekt ausgefallen sind. 

Die geringfügige Herabsetzung der Rentenbeträge im Vergleich zur Ver-

fügung vom 13. März 2012 beruht auf zwei Ursachen: Erstens hat die zu-

sätzliche Berücksichtigung der Beitragsmonate (August bis Dezember 

1974) die anrechenbare Beitragszeit von 10 Jahren und 5 Monaten um 

fünf Monate auf 10 Jahre und 10 Monate erhöht. Nachdem allerdings erst 

ab 11 Beitragsmonaten ein (zusätzliches) volles Beitragsjahr berücksich-

tigt werden kann (Art. 50 AHVV), führt die höhere Beitragsdauer hier nicht 

zur Anwendung einer höheren Rentenskala. Eine Erhöhung der Renten-

leistungen wegen der zusätzlichen Beitragsmonate kann deshalb nicht er-

folgen. Zweitens wurde bei der Berechnung des massgebenden durch-

schnittlichen Jahreseinkommens eine höhere Anzahl Beitragsmonate (70 

anstelle von 65; vgl. act. 13, S. 3, 33, S. 3 + 39, S. 2 f.) berücksichtigt. 

Letzteres wirkt sich bei der Berechnung des massgebenden durchschnitt-

lichen Jahreseinkommens rentenmindernd aus, da das ermittelte (aufge-

wertete) Jahreseinkommen, wie aufgezeigt, durch die höhere Zahl der 

anrechenbaren Beitragsmonate dividiert wird.  

Der Einspracheentscheid vom 12. August 2013 und die diesem zugrunde 

liegende Verfügung vom 19. Juni 2013 sind daher zu bestätigen, und die 

Beschwerde ist abzuweisen. 

7.  

Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteient-

schädigung. 

C-5666/2013 

Seite 17 

7.1 Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (Art. 85
bis

 Abs. 2 AHVG), 

sodass keine Verfahrenskosten zu erheben sind. 

7.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begehren 

eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig 

hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bundes-

behörde hat die obsiegende Vorinstanz jedoch keinen Anspruch auf eine 

Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 

2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal-

tungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Dem unterliegenden Beschwerde-

führer ist entsprechend dem Verfahrensausgang keine Parteientschädi-

gung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). 

 

 
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

David Weiss Roland Hochreutener 

 

(Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen).  

C-5666/2013 

Seite 18 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 

Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen 

hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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