# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 495f5962-4c21-5ac2-a243-70f4f7bcc753
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-09-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.09.2015 C-5370/2015
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5370-2015_2015-09-21.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-5370/2015 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 1 .  S e p t e m b e r  2 0 1 5  

Besetzung 
 Richter Michael Peterli (Vorsitz), 

Richter Daniel Stufetti,  

Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz,    

Gerichtsschreiberin Sandra Tibis. 
 

 
 

Parteien 
 X._______, Kosovo,  

vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Federspiel,  

Lindenstrasse 37, Postfach, 8034 Zürich,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,  

1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Neuverlegung der Verfahrenskosten, 

Urteil des Bundesgerichts vom 19. August 2015. 

 

 

 

C-5370/2015 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA oder Vo-

rinstanz) mit Verfügung vom 6. August 2012 die X._______ bisher ausge-

richtete Invalidenrente nach Durchführung einer Rentenrevision mit Wir-

kung ab 1. Oktober 2012 aufhob; 

dass X._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer), vertreten durch 

Rechtsanwalt Jürg Federspiel, gegen diese Verfügung mit Eingabe vom 

14. September 2012 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erho-

ben hat; 

dass das Bundesverwaltungsgericht diese Beschwerde im Verfahren 

C-4805/2012 mit Urteil vom 3. Februar 2015 abwies; 

dass der Beschwerdeführer gegen dieses Urteil des Bundesverwaltungs-

gerichts beim Bundesgericht Beschwerde erhob und die Aufhebung des 

angefochtenen Entscheids beantragte; 

dass das Bundesgericht mit Urteil 9C_183/2015 vom 19. August 2015 das 

Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Februar 2015 und die Verfü-

gung der IVSTA vom 6. August 2012 aufhob und die Sache an die IVSTA 

zurückwies, damit diese im Sinne der Erwägungen vorgehe und anschlies-

send neu verfüge; 

dass das Bundesgericht die Sache überdies zur Neuverlegung der Verfah-

renskosten aus dem Verfahren C-4805/2012 an das Bundesverwaltungs-

gericht zurückwies; 

dass demzufolge vorliegend über die Kostenverlegung im Verfahren 

C-4805/2012 im Sinne der bundesgerichtlichen Erwägungen neu zu befin-

den ist; 

dass die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei aufzuer-

legen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG [SR 172.021]); 

dass eine Rückweisung praxisgemäss als Obsiegen der beschwerdefüh-

renden Partei gilt (BGE 132 V 215 E. 6); 

dass der unterliegenden Vorinstanz keine Verfahrenskosten aufzuerlegen 

sind (Art. 64 Abs. 2 VwVG); 

C-5370/2015 

Seite 3 

dass die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei 

von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwach-

sene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zusprechen kann 

(Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 ff.  des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]); 

dass dem obsiegenden und anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer zu 

Lasten der Vorinstanz eine Parteientschädigung zuzusprechen ist; 

dass die Entschädigung nach Massgabe des aktenkundigen und gebote-

nen Aufwands auf Fr. 3'000.- festzusetzen ist; 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens das Gesuch des Beschwerde-

führers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeistän-

dung als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist; 

dass für den vorliegenden Kostenentscheid keine Kosten aufzuerlegen 

sind und von einer Parteientschädigung abzusehen ist. 

  

C-5370/2015 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Kosten für das Verfahren C-4805/2012 werden wie folgt neu verlegt: 

1.1. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

1.2. Dem Beschwerdeführer wird zu Lasten der Vorinstanz eine Parteient-

schädigung von Fr. 3'000.- zugesprochen. 

1.3. Das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltli-

chen Rechtspflege und Verbeiständung wird als gegenstandslos geworden 

abgeschrieben. 

2.  

Für das vorliegende Verfahren werden keine Verfahrenskosten erhoben, 

und es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. …; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Michael Peterli Sandra Tibis 

 

  

C-5370/2015 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die 

Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-

schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 

sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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