# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 86f7b87b-7ddf-51d9-ae2e-4f7c5db42e2a
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-08-20
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 20.08.2015 725 14 354 / 202 (725 2014 354 / 202)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-14-354---202_2015-08-20.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 20. August 2015 (725 14 354 / 202) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Rentenrevision; Einkommen aus einer nicht den medizinischen Vorgaben entsprechen-

den, tatsächlich ausgeübten Tätigkeit kann im Rahmen der Rentenrevision nach Art. 17 

Abs. 1 ATSG nicht als Invalideneinkommen berücksichtigt werden. Entsprechend vermag 
ein auf diese Weise erzieltes, in die Rentenberechnung einbezogenes Einkommen keine 

Revision im Sinne einer wesentlichen Veränderung der erwerblichen Verhältnisse zu be-

gründen. 

 

 
Besetzung Präsident Andreas Brunner, Kantonsrichter Yves Thommen, Kantons-

richter Christof Enderle, Gerichtsschreiberin Katja Wagner 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer 
  

 
gegen 
 
 

 SUVA, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen (4.66285.06.4) 
 
 
 
A. Der 1965 geborene A.____ arbeitete als Chauffeur bei der B.____ AG in Basel. In die-
ser Eigenschaft war er bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligato-
risch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Gemäss Schadenmel-

 

 
 
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dung UVG vom 3. August 2006 klemmte sich A.____ beim Ausladen von Waren bei einem aus-
rollenden Gabelstapler den rechten Fuss ein, wobei er sich eine Kontusion desselben zuzog. 
Die SUVA anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistun-
gen (Taggelder und Heilungskosten). Im Januar 2007 nahm A.____ die Arbeit wieder auf. Mit 
Schadenmeldung UVG vom 20. Februar 2008 wurde der SUVA ein Rückfall gemeldet. In die-
sem Zusammenhang wurden persistierende Schmerzen am rechten Fuss diagnostiziert, welche 
vorwiegend durch die hohe Belastung im Rahmen seiner Arbeit als Chauffeur ausgelöst wur-
den. Nach Abklärung der gesundheitlichen und erwerblichen Verhältnisse sprach die SUVA mit 
Verfügung vom 19. Juli 2010 A.____ aufgrund der Unfallrestfolgen eine UVG-Invalidenrente auf 
der Basis eines Invaliditätsgrades von 15% zu.  
 
B. Im Rahmen eines Revisionsverfahrens, welches die SUVA von Amtes wegen einleitete, 
wurden Abklärungen zu den erwerblichen Verhältnissen vorgenommen. Diese ergaben, dass 
A.____ seit 1. März 2012 einer neuen Beschäftigung als Chauffeur bei der C.____ AG nach-
ging. In der Folge stellte die SUVA mit Verfügung vom 27. November 2013 die Leistungen 
rückwirkend per 1. März 2012 mangels nicht mehr rentenbegründender Invalidität unter Hinweis 
auf einen verbleibenden Invaliditätsgrad von 4% ein. Gleichzeitig forderte sie für die Zeit vom 
1 März 2012 bis 31. August 2013 bereits ausgerichtete Rentenleistungen in der Höhe von ins-
gesamt Fr. 11'311.20 zurück. Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache wies die SUVA 
mit Einspracheentscheid vom 10. Oktober 2014 ab.  
 
C. Gegen diesen Entscheid erhob A.____, vertreten durch Advokatin Monika Armesto, am 
12. November 2014 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversi-
cherungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragte er, in Aufhebung des angefochtenen Ein-
spracheentscheides vom 10. Oktober 2014 sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm 
über den 1. März 2012 hinaus die gesetzlichen Leistungen in Form einer Invalidenrente nach 
Massgabe eines Invaliditätsgrades von mindestens 15% auszurichten. In verfahrensrechtlicher 
Hinsicht beantragte er die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung mit Advokatin Ar-
mesto als unentgeltlicher Rechtsvertreterin. Ferner beantragte er die Durchführung einer Par-
teiverhandlung; alles unter o/e-Kostenfolge. Zur Begründung brachte er im Wesentlichen vor, 
dass die versicherte Person im Rahmen ihrer Schadenminderungspflicht zur Vermeidung einer 
Rente keine Tätigkeit aufnehmen müsse, welche nicht den von den involvierten Ärzten aufge-
stellten Zumutbarkeitskriterien entspreche. Entsprechend dürfe sein auf diese Weise erzieltes 
Erwerbseinkommen nicht in die Invaliditätsbemessung einbezogen werden, womit eine Revisi-
on der Rente nicht zulässig war. Wolle man sich vorliegend auf den Standpunkt stellen, dass 
ein Revisionsgrund gegeben sei, so sei aber nicht nur das Invalideneinkommen, sondern auch 
das Valideneinkommen insofern anzupassen, als dass sein bei der neuen Arbeitsstelle auf-
grund eines Arbeitspensums von 80% erzieltes Einkommen auf eine Anstellung im Umfang von 
100% hochzurechnen sei. Daraus resultiere ein Invaliditätsgrad von rund 20%.  
 
D. In ihrer Vernehmlassung vom 22. Dezember 2014 schloss die SUVA auf Abweisung der 
Beschwerde.  
 

 

 
 
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E. Mit Eingabe vom 16. März 2015 teilte die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers dem 
Kantonsgericht mit, dass sie ihr Mandat niedergelegt habe. 
 
F. Mit Schreiben vom 23. März 2015 wurde der Beschwerdeführer gebeten, dem Gericht 
innert Frist mitzuteilen, ob er an seinem Verfahrensantrag betreffend die Durchführung einer 
Parteiverhandlung festhalte. Mangels Gegenbericht des Beschwerdeführers wurde den Partei-
en mit Schreiben vom 30. April 2015 mitgeteilt, dass auf eine Parteiverhandlung verzichtet wer-
de.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss 
Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 
(UVG) vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einsprache-
entscheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Be-
schwerde erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjeni-
gen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz 
hat. Vorliegend befindet sich dieser in X.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantons-
gerichts zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwal-
tungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versi-
cherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einsprache-
entscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und formgerecht 
erhobene – Beschwerde des Versicherten vom 12. November 2014 ist demnach einzutreten. 
 
2. Streitig und im Folgenden zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Versicherungs-
leistungen zu Recht mit Einspracheentscheid vom 10. Oktober 2014 rückwirkend per 1. März 
2012 eingestellt hat. Massgebend ist dabei der Sachverhalt, wie er sich bis zum Erlass des an-
gefochtenen Einspracheentscheids vom 10. Oktober 2014 entwickelt hat. Dieser Zeitpunkt bil-
det rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis (BGE 
129 V 4 E. 1.2). 
 
3.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat 
sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Der Anspruch entsteht gemäss 
Art. 16 Abs. 2 UVG am dritten Tag nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung 
der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Per-
son. Art. 18 Abs. 1 UVG gewährt der versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, 
wenn sie infolge des Unfalles zu mindestens 10% invalid ist. Gemäss Art. 19 Abs. 1 UVG ent-

 

 
 
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steht der Rentenanspruch, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhaft 
Verbesserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann 
und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. 
 
3.2 Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit 
dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Unter Erwerbsunfähigkeit ist der durch Be-
einträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach 
zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu verstehen 
(Art. 7 Abs. 1 ATSG).  
 
3.3 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG 
anwendbar. Danach ist der Invaliditätsgrad aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestim-
men. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität 
und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnah-
men durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte 
(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, 
wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in 
der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen zif-
fernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden. Aus der Ein-
kommensdifferenz lässt sich der Invaliditätsgrad bestimmen (allgemeine Methode des Einkom-
mensvergleichs; bereits für den Zeitraum vor 1. Januar 2003: BGE 128 V 30 E. 1, 104 V 136 
E. 2a und b). 
 
3.4 Um das Ausmass der Invalidität zu ermitteln, ist die rechtsanwendende Behörde – die 
Verwaltung und im Streitfall das Gericht – bei der hierfür erforderlichen Beurteilung des Ge-
sundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person auf Unterlagen angewie-
sen, die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind (BGE 122 V 158 f. 
E. 1b mit zahlreichen Hinweisen). Deren Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen 
und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi-
cherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c, 105 V 158 E. 1 in fine). 
Darüber hinaus bilden die ärztlichen Stellungnahmen eine wichtige Grundlage für die Beurtei-
lung der Zumutbarkeit, also der Frage, welche anderen Erwerbstätigkeiten als die zuletzt aus-
geübte Berufsarbeit von der versicherten Person auf dem allgemeinen, ausgeglichenen und 
nach ihren persönlichen Verhältnissen in Frage kommenden Arbeitsmarkt zumutbarerweise 
noch verrichtet werden können (ULRICH MEYER-BLASER, Zur Prozentgenauigkeit in der Inva-
liditätsschätzung, in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Rechtsfragen der Invalidität in der Sozial-
versicherung, St. Gallen 1999, S. 20 f. mit Hinweisen). 
 
4.1 Nach Art. 17 Abs. 1 ATSG sind laufende IV-Renten für die Zukunft zu erhöhen, herab-
zusetzen oder aufzuheben, wenn sich der Invaliditätsgrad in einer für den Anspruch erheblichen 
Weise ändert. Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen 
Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beein-
flussen. Zu denken ist dabei in erster Linie an eine wesentliche Änderung des Gesundheitszu-

 

 
 
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standes der versicherten Person. Darüber hinaus ist die Rente aber auch revidierbar, wenn sich 
die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheb-
lich verändert haben (BGE 130 V 349 E. 3.5 mit Hinweisen). Ist eine anspruchserhebliche Än-
derung des Sachverhalts nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, bleibt es nach 
dem Grundsatz der materiellen Beweislast beim bisherigen Rechtszustand (vgl. Urteil des Bun-
desgerichts vom 30. November 2009, 9C_961/2008, E. 6.3).  
 
4.2 Die abweichende medizinische oder rechtliche Einschätzung von im Wesentlichen un-
veränderten tatsächlichen Verhältnissen führt nicht zu einer materiellen Revision. Bloss auf ei-
ner anderen Wertung beruhende, revisionsrechtlich unerhebliche Differenzen sind daher von 
revisionsbegründenden tatsächlichen Veränderungen abzugrenzen.  
 
4.3 Im Rahmen einer materiellen Revision nach Art. 17 ATSG prüft die Verwaltung den 
Rentenanspruch in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht allseitig, das heisst nicht nur mit Bezug 
auf jenes Sachverhaltssegment, in welchem eine Änderung in Frage steht (BGE 125 V 417 
E. 2d; 117 V 200 E. 4b S. 200; Urteil vom 24. August 2007, 9C_237/2007, E. 4). Dementspre-
chend ist das Sozialversicherungsgericht befugt (und verpflichtet), bei Bedarf Teilaspekte des 
Rechtsverhältnisses von Amtes wegen aufzugreifen, selbst wenn diese bereits in der früheren 
rechtskräftigen Verfügung beurteilt wurden (Urteil des Bundesgerichts vom 6. November 2007, 
I 822/06, E. 3.1). 
 
4.4 Zeitliche Vergleichsbasis für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung des 
Invaliditätsgrades bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, 
welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhalts-
abklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunk-
ten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustandes) beruht 
(BGE 133 V 114 E. 5.4; vgl. auch BGE 130 V 75 ff. E. 3.2.3). Vorliegend sprach die SUVA dem 
Versicherten mit Verfügung vom 19. Juli 2010 eine UVG-Invalidenrente auf der Basis eines In-
validitätsgrades von 15% zu. Im Rahmen eines von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsver-
fahrens teilte der Versicherte mit Fragebogen zur Ermittlung der Arbeits- und Verdienstverhält-
nisse vom 13. Oktober 2013 der SUVA mit, dass er seit 1. März 2012 eine Erwerbstätigkeit in 
seiner angestammten Tätigkeit als Chauffeur bei der C.____ AG im Umfang von 80% ausübe. 
Daraufhin überprüfte die SUVA die erwerblichen Verhältnisse des Versicherten und stellte mit 
Einspracheentscheid vom 10. Oktober 2014 die Leistungen rückwirkend per 1. März 2012 ein, 
wobei sie zu viel bezahlte Leistungen zurückforderte. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurtei-
lung der Frage, ob bis zum Erlass des vorliegend angefochtenen Einspracheentscheides vom 
10. Oktober 2014 allenfalls eine Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten ist, 
die eine revisionsweise Aufhebung der bis anhin ausgerichteten UVG-Invalidenrente rechtfer-
tigt, bildet im Lichte der vorstehenden bundesgerichtlichen Rechtsprechung demnach die Situa-
tion, wie sie gemäss Verfügung vom 19. Juli 2010 bestand.  
 
5.1.1 Aus der medizinischen Aktenlage lässt sich entnehmen, dass sich die SUVA im Zeit-
punkt der ursprünglichen Rentenverfügung vom 19. Juli 2010 bei der für die Ermittlung des 
Ausmasses der Invalidität erforderlichen Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Ar-

 

 
 
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beitsfähigkeit des Versicherten im Wesentlichen auf die Beurteilung des Kreisarztes Dr. med. 
D.____, FMH Allgemeine Innere Medizin, vom 22. September 2009 stützte. Darin stellte 
Dr. D.____ die Diagnose einer mässigen Lisfranc-Arthrose rechts nach Einklemmungstrauma 
mit Abrissfrakturen am Naviculare und den Cuneiformia II und III (31.07.2006). Diesbezüglich 
wird ausgeführt, dass die seit dem Unfallereignis vom 31. Juli 2006 bestehenden Beschwerden 
am rechten Fuss weiterhin konsistent seien. Die in der durchgeführten kreisärztlichen Beurtei-
lung vom 15. Oktober 2008 erhoffte Besserung der Beschwerden sei nicht eingetreten, weshalb 
bei den Fussbeschwerden von erheblichen und dauerhaften Unfallfolgen ausgegangen werden 
müsse. Insgesamt sei dem Versicherten, wie bereits in der kreisärztlichen Beurteilung vom 
15. Oktober 2008 festgehalten, eine leichte bis intermittierend mittelschwere, wechselbelasten-
de Tätigkeit auf ebenem Boden, ohne Knien oder Kauern, mit einem Tragelimit stehend von 10 
bis 20kg und gehend von 5 bis 10 kg ganztags zumutbar. 
 
5.1.2 Gestützt auf die Ergebnisse dieser kreisärztlichen Beurteilung sprach die Beschwerde-
gegnerin dem Versicherten mit Verfügung vom 19. Juli 2010 auf der Basis eines Invaliditätsgra-
des von 15% eine UVG-Invalidenrente im Umfang von monatlich Fr. 606.-- zu. Der ermittelte 
Invaliditätsgrad basierte im Zeitpunkt der erstmaligen Rentenfestsetzung auf einem Einkom-
mensvergleich. Dabei stellte die Beschwerdegegnerin für die Bestimmung des Valideneinkom-
mens auf das vor dem Unfallereignis zuletzt erzielte Einkommen bei der C.____ AG, mithin auf 
ein Jahreseinkommen von Fr. 62‘360.-- ab. Gestützt auf das von Dr. D.____ attestierte Zumut-
barkeitsprofil, ging sie bei der Ermittlung des Invalideneinkommens von einem jährlichen Ein-
kommen von Fr. 62‘122.-- aus. Sie stützte sich dabei auf den Tabellenlohn von Fr. 4‘806.-- ge-
mäss Tabelle A1, Privater Sektor, Anforderungsniveau 4, Spalte Männer (LSE 2008). Diesen 
rechnete sie nach Anpassung des Betrages an die Nominallohnentwicklung (Jahre 2009/2010) 
auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden um. Unter Berücksichtigung 
eines leidensbedingten Abzuges von 15% resultierte ein Invalideneinkommen von Fr. 52‘803.--. 
Aus der Gegenüberstellung von Validen- und Invalideneinkommen ermittelte sie den Invalidi-
tätsgrad von 15%. 
 
5.2 Im Rahmen des dem Einspracheentscheid vom 10. Oktober 2014 zugrundeliegenden 
Einkommensvergleichs zog die Beschwerdegegnerin als Invalideneinkommen, das seit dem 
1. März 2012 bei der C.____ AG erzielte Jahreseinkommen im Umfang von Fr. 61‘100.-- bei. 
Für die Bemessung des Valideneinkommens stellte sie weiterhin auf das Einkommen ab, wel-
ches der Versicherte ohne Unfall bei der B.____ AG erzielt hätte. Nach Anpassung dieses Ein-
kommens an die Nominallohnentwicklung (Jahre 2011/2012) errechnete sie ein mutmassliches 
Einkommen von Fr. 63‘461.--. Aus der Gegenüberstellung der beiden Einkommen resultierte 
neu ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 4%.  
 
6.1 Die Beschwerdegegnerin begründet die revisionsweise Leistungseinstellung mit Ein-
spracheentscheid vom 10. Oktober 2014 damit, dass sich anhand eines Vergleichs zwischen 
den aktuellen erwerblichen Verhältnissen und den Verhältnissen im Zeitpunkt der Rentenzu-
sprache eine im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG wesentliche Veränderung der erwerblichen 
Situation ergebe, womit ein Revisionsgrund vorliege. Ferner hat sie erwogen, dass mit dem neu 
errechneten Invaliditätsgrad von 4% keine erhebliche unfallbedingte Beeinträchtigung der Er-

 

 
 
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werbsfähigkeit mehr vorliege, weshalb sie die Rentenleistungen rückwirkend per 1. März 2012 
einstelle. Demgegenüber stellt sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, dass das bei der 
C.____ AG erzielte Einkommen nicht als Invalideneinkommen in die Berechnung hätte einbe-
zogen werden dürfen, da es Einkommen aus einer Anstellung darstelle, welche nicht den medi-
zinischen Vorgaben entspreche. Dass ihm diese Tätigkeit nicht zumutbar war, zeige sich auch 
in seinen zahlreichen Absenzen, welche schliesslich zum Verlust seiner Arbeitsstelle geführt 
hätten. Entsprechend sei gar kein Revisionsgrund gegeben. 
 
6.2 Wie bereits dargelegt, ist eine Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG – unter anderem –
auch dann zulässig, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des (allenfalls gleich gebliebe-
nen) Gesundheitszustandes erheblich verändert haben. Bei der Frage, ob sich im Erwerbsbe-
reich wesentliche Änderungen ergeben haben, die eine Rentenrevision rechtfertigen würden, ist 
stets zunächst zu klären, in welchem Ausmass der Beschwerdeführer aufgrund seiner gesund-
heitlichen Beeinträchtigungen arbeitsunfähig ist. Alsdann vermögen die Gründe für die wesent-
liche Veränderung der erwerblichen Situation nur dann eine Revision zu begründen, wenn sie 
das Invalideneinkommen so beeinflussen, dass dies zu einer anspruchsverändernden Erhö-
hung oder Senkung des Invaliditätsgrades führt (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 16. Juni 
2014, 9C_273/2014, E. 3.3.3). 
 
6.3.1 In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass die SUVA ihrer Rentenverfü-
gung vom 19. Juli 2010 das von Dr. D.____ attestierte Zumutbarkeitsprofil zugrunde legte, wo-
nach dem Beschwerdeführer eine ganztägige leichte bis intermittierend mittelschwere, wech-
selbelastende Tätigkeit auf ebenem Boden, ohne Knien oder Kauern, mit einem Tragelimit ste-
hend von 10 bis 20kg und gehend von 5 bis 10kg ganztags zumutbar sei. Mit dem beschriebe-
nen Zumutbarkeitsprofil, namentlich dem Kriterium der wechselbelastenden Tätigkeit, war dem 
Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit als Chauffeur nicht mehr zumutbar. Dies ergibt 
sich nicht zuletzt auch daraus, dass die vorübergehende Aufnahme dieser Tätigkeit im Januar 
2007 umgehend abgebrochen werden musste und zu einem Rückfall führte (vgl. Schadenmel-
dung UVG vom 20. Februar 2008, SUVA-Akte Nr. 15). Im Bericht des Spitals E.____ vom 
27. August 2008, welcher der kreisärztlichen Beurteilung zugrunde lag, wird hierzu festgehalten, 
dass die Wiederaufnahme einer Arbeit im angestammten Berufsfeld mehr als unwahrscheinlich 
sei (vgl. SUVA-Akte Nr. 38). Den Akten ist weiter zu entnehmen, dass dem Beschwerdeführer 
mehrfach ein Arbeitstraining in einer seinen gesundheitlichen Beeinträchtigungen entsprechen-
den Tätigkeit zugesprochen wurde (vgl. hierzu Mitteilung der IV-Stelle Basel-Landschaft [IV-
Stelle] vom 17. Februar 2009, SUVA-Akte Nr. 68; Mitteilung der IV-Stelle vom 3. September 
2009, SUVA-Akte Nr. 99). Anhaltspunkte dafür, dass diese Zumutbarkeitsbeurteilung im dama-
ligen Zeitpunkt offensichtlich falsch bzw. von Anfang an unrichtig war, liegen keine vor. Der Be-
schwerdeführer stellte diese Annahme damals auch nicht in Frage und die genannte Verfügung 
erwuchs in Rechtskraft.  
 
6.3.2 Angesichts dieser Vorgabe, kann die im vorliegenden Verfahren interessierende Frage, 
ob bzw. inwieweit sich die erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustandes im Sinne von 
Art. 17 Abs. 1 ATSG (leistungs-) erheblich verändert haben, nur ausgehend von der hiervor 
wiedergegebenen Zumutbarkeitsbeurteilung beurteilt werden. Wie bereits ausgeführt, hätte der 

 

 
 
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Versicherungsträger dabei im Rahmen seiner Beweislast darzulegen, welche Veränderungen 
festgestellt werden konnten und wie sich diese im Kontext einer leidensadaptierten Tätigkeit auf 
das anrechenbare Invalideneinkommen auswirkten. Indem die Beschwerdegegnerin aber allein 
aufgrund des seit dem 1. März 2012 bei der C.____ AG erzielten Erwerbseinkommens und ge-
stützt auf den neu errechneten Invaliditätsgrad von 4% argumentiert, dass von wesentlich ver-
änderten erwerblichen Verhältnissen auszugehen sei, fehlen nicht nur Ausführungen zur Frage, 
inwieweit sich die erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustandes (leistungs-) erheblich 
verändert haben, sondern sie schliesst dadurch auch auf die Zumutbarkeit einer Tätigkeit, die 
mit dem Gesundheitszustand des Beschwerdeführers, so wie er der Rentenverfügung zugrun-
degelegt wurde, nicht zu vereinbaren ist. Mit anderen Worten geht die Beschwerdegegnerin 
damit im Ergebnis (auch) von einer zwischenzeitlichen Veränderung des Gesundheitszustandes 
bzw. einem veränderten Zumutbarkeitsprofil aus, ohne darzulegen bzw. abzuklären, ob dem 
Beschwerdeführer diese angestammte Tätigkeit aus medizinischer Sicht (wieder) zumutbar war. 
In den Akten finden sich keine Hinweise, wonach der Beschwerdeführer seit der damaligen 
Rentenzusprache zu den unfallschadenbedingten Beeinträchtigungen untersucht worden ist. Im 
Rahmen der Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG kann das damals gestützt auf ärztliche Beurtei-
lungen zum Gesundheitszustand rechtskräftig angenommene Zumutbarkeitsprofil nicht abge-
ändert werden, ohne dass eine diesbezügliche Veränderung in medizinischer Hinsicht nachge-
wiesen ist. Eine Auswechslung des für das Invalideneinkommen herangezogenen zumutbaren 
Tätigkeitsbereichs ist gestützt auf diese Bestimmung nicht möglich und stellt - wie dies der Be-
schwerdeführer richtig darlegte - keinen zulässigen Revisionsgrund dar. Dass die Tätigkeit als 
Chauffeur keine zumutbare Tätigkeit darstellt, wird auch dadurch bestätigt, dass dem Be-
schwerdeführer diese Stelle zwischenzeitlich gekündigt wurde. 
 
6.3.3 Eine medizinische Abklärung wäre vorliegend umso mehr angezeigt gewesen, als die 
Beschwerdegegnerin im Rahmen des Einspracheentscheides vom 10. Oktober 2014 mit der 
Berücksichtigung des bei der C.____ AG erzielten Verdienstes, anders als noch im Zeitpunkt 
der Rentenzusprache, auf das tatsächlich erzielte Einkommen abstellte. Dabei verkennt sie, 
dass der tatsächlich erzielte Verdienst rechtsprechungsgemäss nur dann als Invalidenlohn her-
angezogen werden kann, wenn – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse eine Be-
zugnahme auf den allgemeinen Arbeitsmarkt erübrigen, wenn die versicherte Person eine Tä-
tigkeit ausübt, bei der anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutba-
rer Weise voll ausschöpft, und wenn das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen 
und nicht als Soziallohn erscheint (vgl. BGE 126 V 76 E. 3b/aa). Diese Kriterien können indes-
sen vorliegend schon daher nicht erfüllt werden, weil der Beschwerdeführer keine dem vorlie-
gend zur Verfügung stehenden Zumutbarkeitsprofil entsprechende Tätigkeit ausübt, sondern 
seine angestammte Tätigkeit als Chauffeur (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 19. Februar 
2015, 8C_775/2014, E. 4.3.2 mit Hinweisen). Selbst wenn man diese – real ausgeübte – Tätig-
keit als massgebend erachten wollte, liesse sich anhand der vorliegenden Akten nicht zuverläs-
sig beurteilen, inwiefern die von der Rechtsprechung geforderten Kriterien erfüllt sind. So ist mit 
Blick auf das Kriterium der Ausschöpfung der vollen Arbeitsfähigkeit unklar, wieso der Be-
schwerdeführer seine Tätigkeit bei der C.____ AG nur in einem Beschäftigungsgrad von 80% 
ausüben konnte, obwohl er vor dem Unfallereignis vom 31. Juli 2006 stets in einem Vollzeitpen-
sum tätig war. Angesichts der widersprüchlichen Aussagen zur Frage, ob die Auflösung des 

 

 
 
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Arbeitsverhältnisses durch die C.____ AG per 31. Dezember 2013 mangels Ausübung eines 
Vollpensums und damit allenfalls indirekt aufgrund von gesundheitlichen Beeinträchtigungen 
erfolgte, lässt sich sodann auch das Kriterium der stabilen Arbeitsverhältnisse nicht zuverlässig 
beurteilen (vgl. SUVA-Akte Nr. 182 und Nr. 183). Dies gilt umso mehr, als der Beschwerdefüh-
rer in seiner Beschwerdebegründung darauf hinweist, dass er seine Stelle bei der C.____ AG 
aufgrund von häufigen Absenzen wegen seiner Fussbeschwerden nicht halten konnte. Neben 
der Frage nach der medizinischen Zumutbarkeit der angestammten Tätigkeit, hätte sich die 
Beschwerdegegnerin auch mit diesen rechtsprechungsgemässen Kriterien auseinandersetzen 
und beim ehemaligen Arbeitgeber des Beschwerdeführers weitere Abklärungen tätigen müs-
sen.  
 
7. Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen ist festzuhalten, dass es anlässlich der 
Rentenüberprüfung Grund für eine Revision gab, da der Beschwerdeführer seit dem 1. März 
2012 einer tatsächlichen Erwerbstätigkeit in seinem angestammten Beruf als Chauffeur nach-
ging. Angesichts der Tatsache, dass dem Beschwerdeführer mit dem gegebenen medizinischen 
Zumutbarkeitsprofil diese Tätigkeit aber nicht (mehr) zumutbar war und seit der damaligen Ren-
tenzusprache keine medizinischen Abklärungen mehr vorgenommen wurden, hätte die Be-
schwerdegegnerin in medizinischer Hinsicht abklären müssen, ob und inwieweit er in dieser 
Tätigkeit arbeitsfähig ist. Überdies hätte sie auch beim ehemaligen Arbeitgeber des Beschwer-
deführers weitere Abklärungen treffen müssen, um beurteilen zu können, ob auf den tatsächlich 
erzielten Verdienst abgestellt werden kann. Demnach ist die Angelegenheit in Aufhebung des 
angefochtenen Einspracheentscheides vom 10. Oktober 2014 zur weiteren Abklärung an die 
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Diese wird bei einer medizinischen Fachperson ein Gut-
achten einzuholen haben, im Rahmen dessen die Fragen zu klären sind, bezüglich welcher 
Tätigkeiten und in welchem Umfang der Beschwerdeführer aufgrund seines aktuellen Gesund-
heitszustandes arbeitsfähig ist und ob die Tätigkeit als Chaffeur mit einer allenfalls geänderten 
Zumutbarkeitsbeurteilung zu vereinbaren ist. Bejahendenfalls wird sie beim ehemaligen Arbeit-
geber des Beschwerdeführers weitere Abklärungen in Bezug auf die Fragen, ob im massge-
benden Zeitraum von stabilen Arbeitsverhältnisse ausgegangen werden kann und ob er die ihm 
neu attestierte Arbeitsfähigkeit im Rahmen seines Arbeitsverhältnisses voll ausschöpfte, vorzu-
nehmen haben. Gestützt auf die Ergebnisse dieser Abklärungen wird die Beschwerdegegnerin 
nochmal neu über die Rentenrevision zu verfügen haben. Die Beschwerde ist in diesem Sinne 
gutzuheissen. 
 
8. Abschliessend bleibt über die Kosten des Verfahrens zu befinden. 
 
8.1 Art. 61 lit. a ATSG bestimmt, dass das Verfahren vor dem kantonalen Gericht für die 
Parteien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu 
erheben. 
 
8.2 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person An-
spruch auf Ersatz der Parteikosten. Da der Versicherte obsiegende Partei ist, ist ihm eine Par-
teientschädigung zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. Die Rechtsvertreterin des 
Beschwerdeführers machte in ihrer Honorarnote vom 16. März 2015 für das vorliegende Ver-

 

 
 
Seite 10   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

fahren einen Zeitaufwand von 7 Stunden und 40 Minuten geltend, was sich umfangmässig in 
Anbetracht der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen als angemessen erweist. Die 
Bemühungen sind zum in Sozialversicherungsprozessen praxisgemäss für durchschnittliche 
Fälle zur Anwendung gelangenden Stundenansatz von Fr. 250.-- zu entschädigen. Dem Be-
schwerdeführer ist eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 2‘154.70 (7.7 Stunden à 
Fr. 250.-- + Auslagen von Fr. 78.30 zuzüglich 8% Mehrwertsteuer) zu Lasten der Beschwerde-
gegnerin zuzusprechen. 
 
9. Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 
2005 ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zuläs-
sig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenent-
scheide sind - mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Aus-
standsbegehren (vgl. Art. 92 BGG) - nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenhei-
ten anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 
Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid her-
beiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Be-
weisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Recht-
sprechung handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur 
Aktenergänzung und anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um 
einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückwei-
sungsentscheid, mit dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen 
Anspruchsvoraussetzungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 f. E. 4.2).  
 
Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischenentscheid 
im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angele-
genheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Voraussetzun-
gen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehende Rechts-
mittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 
  

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als dass der Ein-
spracheentscheid der SUVA vom 10. Oktober 2014 aufgehoben und 
die Sache zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen und zum 
Erlass einer neuen Verfügung an die SUVA zurückgewiesen wird. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die SUVA hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung in der 
Höhe von Fr. 2‘154.70 (inkl. Auslagen und 8% Mehrwertsteuer) zu 
bezahlen. 

 

 

Mitteilung an Parteien 
  Bundesamt für Gesundheit 
 
 
 
Präsident 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin 
 
 
 
 
 
 

 

 

 
Vermerk eines allfälligen Weiterzugs