# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 336233ef-4d63-550a-b7f3-88ee91ea8038
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-08-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.08.2010 C-5874/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5874-2008_2010-08-30.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-5874/2008/frj/fas
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  3 0 .  A u g u s t  2 0 1 0

Richter Johannes Frölicher (Vorsitz), 
Richter Francesco Parrino, Richter Stefan Mesmer, 
Gerichtsschreiberin Susanne Fankhauser.

A._______,
vertreten durch Advokat Guido Ehrler,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidität (Verfügung vom 30. Juli 2008).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-5874/2008

Sachverhalt:

A.
Die 1954 geborene französische Staatsangehörige A._______ war seit 
1978 als Grenzgängerin in der Schweiz erwerbstätig und hat Beiträge 
an  die  schweizerische  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invaliden-
versicherung  (AHV/IV) entrichtet  (IV-Akt. 1  und  10).  Mit  Datum vom 
10. März  2005  meldete  sie  sich  unter  Hinweis  auf  lumbale  und 
zervikale  Schmerzen  –  insbesondere  seit  einem  Arbeitsunfall  am 
1. Mai  2003  –  bei  der  IV  zum  Leistungsbezug  an.  Der  Arbeitgeber 
(Alters-  und  Pflegeheim  B._______  in  Z._______)  habe  das 
Arbeitsverhältnis  per  30. Juni  2004  aufgelöst  (IV-Akt. 1).  Die 
Versicherte  war  seit  1989  als  Hausdienstangestellte  im  Alters-  und 
Pflegeheim tätig, wobei sie ab 1998 ein 60 %-Pensum ausübte und ab 
dem 5. Mai 2003 ihrer Arbeit aus gesundheitlichen Gründen fern blieb 
(IV-Akt. 13 und 25).

A.a Die IV-Stelle des Kantons Basel-Stadt (nachfolgend IV-Stelle BS) 
holte  zur  Abklärung  der  medizinischen  Anspruchsvoraussetzungen 
verschiedene Arztberichte ein (IV-Akt. 4, 9, 12, 14), zog die Akten des 
Unfallversicherers (National Versicherung) bei (IV-Akt. 11) und ordnete 
eine medizinische Begutachtung an (IV-Akt. 15 ff.). Der von Dr. med. 
C._______ erstattete Arztbericht für Grenzgänger vom 28. November 
2005  (IV-Akt. 20)  beruhte  auf  einem  Teilgutachten  von  Dr. med. 
D._______,  Facharzt  für  Psychiatrie  und  Psychotherapie,  vom 
29. Oktober  2005  (IV-Akt. 19)  und  einem  rheumatologischen 
Untergutachten von Dr. med. E._______, Fachärztin für innere Medizin 
und  Rheumatologie,  vom  20. September  2005  (IV-Akt. 18).  Die 
medizinischen  Sachverständigen  attestierten  der  Versicherten 
längerfristig keine Arbeitsunfähigkeit in einer dem Leiden angepassten 
Tätigkeit.  Die  IV-Stelle  BS  stellte  fest,  dass  die  Versicherte  als 
Gesunde zu 80 % erwerbstätig  und zu 20 % im Haushalt  tätig  wäre 
und ermittelte im Haushalt eine Invalidität von 11 % (IV-Akt. 23). Der 
Einkommensvergleich  ergab  eine  Erwerbseinbusse von 16.83 % (IV-
Akt. 27 und 38).

A.b Mit  Verfügung  vom  30. Oktober  2006  wies  die  IV-Stelle  für 
Versicherte  im  Ausland  (IVSTA)  das  Leistungsbegehren  mit  der 
Begründung  ab,  der  Invaliditätsgrad  betrage  lediglich  16 %  (IV-
Akt. 38). Die dagegen erhobene Beschwerde vom 30. November 2006 
(IV-Akt. 39)  hiess  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Urteil  C-

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3108/2006 vom 21. Juni 2007 gut und wies die Sache – entsprechend 
dem  in  der  Duplik  gestellten  Antrag  –  zur  Vornahme  weiterer 
Abklärungen und Neubeurteilung an die Vorinstanz zurück (IV-Akt. 46). 
Die IV-Stelle BS holte bei  Frau Dr. E._______ ein Verlaufsgutachten 
ein,  welches  am  10. Januar  2008  erstattet  und  durch  die 
Stellungnahme vom 31. Januar  2008 ergänzt  wurde  (IV-Akt. 53).  Mit 
Vorbescheid  vom  28. Februar  2008  stellte  die  IV-Stelle  BS  der 
Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (IV-
Akt. 56).  A._______ liess  am 30. April  2008 verschiedene Einwände 
erheben und die Ausrichtung einer Rente ab dem 1. Februar 2007 auf 
der  Basis  eines  Invaliditätsgrades von 67 % beantragen (IV-Akt. 61). 
Mit  Verfügung  vom  30. Juli  2008  wies  die  IVSTA  das 
Leistungsbegehren  ab.  Der  Gesundheitszustand  habe  sich  zwar  ab 
November  2006  verschlechtert,  der  Invaliditätsgrad  betrage  jedoch 
lediglich 24 % (seit 1. November 2007), weshalb kein Rentenanspruch 
bestehe (IV-Akt. 65).

B.
A._______  liess,  vertreten  durch  Rechtsanwalt  Guido  Ehrler,  am 
15. September  2008  Beschwerde  erheben  und  folgende  Anträge 
stellen:  „1. Die  Verfügung  der  IV-Stelle  vom  30. Juli  2008  sei 
aufzuheben.  2. Die  IV-Stelle  sei  anzuweisen,  Frau  A._______  ab 
1. November  2006  eine  Invalidenrente  basierend  auf  einem 
Invaliditätsgrad  von  mindestens  67 %  zuzusprechen.  3. Es  sei  ein 
gerichtliches bestelltes rheumatologisches Obergutachten einzuholen. 
4. Unter o/e-Kostenfolge“ (Akt. 1).

C.
Die  IVSTA  beantragte  in  ihrer  Vernehmlassung  vom  19. November 
2008, die Beschwerde sei abzuweisen, und verwies zur Begründung 
auf  die  Stellungnahme  der  IV-Stelle  BS  vom  10. November  2008 
(Akt. 1).

D.
Der mit Zwischenverfügung vom 1. Dezember 2008 auf Fr. 400.- fest-
gesetzte Kostenvorschuss ging am 5. Januar 2010 bei  der Gerichts-
kasse ein (Akt. 4 und 7).

E.
Mit  Replik  vom 5. Januar  (Akt. 6)  und  Duplik  vom 26. Februar  2009 
(Akt. 9) hielten die Parteien an ihren Anträgen fest.

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F.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten 
wird,  soweit  für  die  Entscheidfindung  erforderlich,  im  Rahmen  der 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 
(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwer-
den gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. De-
zember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR  172.021), 
sofern  keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als  Vorinstanzen 
gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden. Die eidgenössische IV-
Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) ist eine Vorinstanz im Sinne 
von  Art. 33  Bst. d  VGG.  Die  Zuständigkeit  des  Bundesverwal-
tungsgerichts  zur  Beurteilung  von  Beschwerden  gegen  Verfügungen 
dieser IV-Stelle ist zudem in Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes 
vom 19. Juni  1959 über  die  Invalidenversicherung (IVG,  SR 831.20) 
ausdrücklich vorgesehen.

Angefochten ist eine Verfügung der IVSTA. Das Bundesverwaltungsge-
richt ist somit zur Beurteilung der Beschwerde zuständig.

2.
Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich  nach 
dem  Verwaltungsverfahrensgesetz,  soweit  das  Verwaltungsgerichts-
gesetz  nichts  anderes  bestimmt  (Art. 37  VGG).  Vorbehalten  bleiben 
gemäss Art. 3 Bst. dbis VwVG die besonderen Bestimmungen des Bun-
desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG, SR 830.1).

Als  Adressatin  der  angefochtenen  Verfügung  ist  die  Beschwerde-
führerin  davon berührt  und sie  hat  ein  schutzwürdiges Interesse an 
deren  Aufhebung  oder  Änderung  (Art. 59  ATSG).  Auf  die  frist-  und 
formgerecht  eingereichte  Beschwerde  (vgl.  Art. 38  ff.  und  Art. 60 
ATSG)  ist,  nachdem  auch  der  Kostenvorschuss  fristgerecht  bezahlt 
wurde, einzutreten.

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3.
Zunächst sind die für die Beurteilung des Anspruchs massgebenden 
gesetzlichen Grundlagen und die von der Rechtsprechung entwickel-
ten Grundsätze dazulegen.

3.1 Nach  der  Rechtsprechung  stellt  das  Sozialversicherungsgericht 
bei  der  Beurteilung einer  Streitsache  in  der  Regel  auf  den  bis  zum 
Zeitpunkt  des  Erlasses  der  streitigen  Verwaltungsverfügung (hier: 
30. Juli  2008) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit 
Hinweis).  Weiter  sind  in  zeitlicher  Hinsicht  grundsätzlich  diejenigen 
Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen 
führenden Tatbestandes Geltung hatten (BGE 130 V 329).

3.2 Die  Beschwerdeführerin  ist  französische Staatsangehörige,  wes-
halb das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen vom 21. Juni 
1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und 
der  Europäischen  Gemeinschaft  und  ihrer  Mitgliedsstaaten  anderer-
seits über die Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681) zu beachten ist. 
Nach  Art. 1  Abs. 1  des  auf  der  Grundlage  des  Art. 8  FZA  ausge-
arbeiteten  und  Bestandteil  des  Abkommens bildenden  (Art. 15  FZA) 
Anhangs II ("Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit") des 
FZA  in  Verbindung  mit  Abschnitt A  dieses  Anhangs  wenden  die 
Vertragsparteien  untereinander  insbesondere  die  Verordnung  (EWG) 
Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Syste-
me der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbstständige sowie 
deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und ab-
wandern (SR 0.831.109.268.1; nachfolgend: Verordnung Nr. 1408/71), 
und die Verordnung (EWG) Nr. 574/72 des Rates vom 21. März 1972 
über  die  Durchführung  der  Verordnung  (EWG)  Nr. 1408/71  über  die 
Anwendung  der  Systeme  der  sozialen  Sicherheit  auf  Arbeitnehmer 
und Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der 
Gemeinschaft zu- und abwandern (SR 0.831.109.268.11; nachfolgend: 
Verordnung Nr. 574/72), oder gleichwertige Vorschriften an. Dabei ist 
im Rahmen des FZA auch  die  Schweiz  als  "Mitgliedstaat"  im Sinne 
dieser  Koordinierungsverordnungen  zu  betrachten  (Art. 1  Abs. 2  An-
hang II des FZA). 

Nach Art. 40  Abs. 4  der  Verordnung Nr. 1408/71 ist  die  vom Träger 
eines  Staates  getroffene  Entscheidung  über  die  Invalidität  eines 
Antragstellers  für  den Träger  eines  anderen betroffenen Staates  nur 
dann verbindlich,  wenn die in  den Rechtsvorschriften dieser  Staaten 

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festgelegten Tatbestandsmerkmale der Invalidität  in Anhang V dieser 
Verordnung  als  übereinstimmend  anerkannt  sind.  Eine  solche  aner-
kannte Übereinstimmung besteht  für  das Verhältnis  zwischen einzel-
nen  EU-Mitgliedstaaten  und  der  Schweiz  nicht.  Der  Invaliditätsgrad 
bestimmt sich daher auch im Geltungsbereich des FZA nach schwei-
zerischem Recht (BGE 130 V 253 E. 2.4).

3.3 Invalidität  ist  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit 
dauernde  ganze  oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  (Art. 8  Abs. 1 
ATSG).  Die  Invalidität  kann  Folge  von  Geburtsgebrechen,  Krankheit 
oder Unfall  sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch 
Beeinträchtigung  der  körperlichen,  geistigen  oder  psychischen 
Gesundheit  verursachte  und  nach  zumutbarer  Behandlung  und  Ein-
gliederung  verbleibende  ganze  oder  teilweise  Verlust  der  Erwerbs-
möglichkeiten  auf  dem  in  Betracht  kommenden  ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens 
einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund-
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähig-
keit  liegt  zudem nur  vor,  wenn  sie  aus  objektiver  Sicht  nicht  über-
windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG; der am 1. Januar 2008 in Kraft getre-
tene Abs. 2 hat  den Begriff  der  Erwerbsunfähigkeit  nicht  modifiziert, 
BGE 135 V 215 E. 7.3).

Arbeitsunfähigkeit  ist  die  durch  eine  Beeinträchtigung  der  körperli-
chen,  geistigen  oder  psychischen  Gesundheit  bedingte,  volle  oder 
teilweise  Unfähigkeit,  im  bisherigen  Beruf  oder  Aufgabenbereich 
zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare 
Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 
(Art. 6 ATSG).

3.4 Anspruch  auf  eine  Invalidenrente  haben  gemäss  Art. 28  Abs. 1 
IVG (in der seit 1. Januar 2008 gültigen Fassung) Versicherte, die ihre 
Erwerbsfähigkeit  oder  die  Fähigkeit,  sich  im  Aufgabenbereich  zu 
betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder 
herstellen,  erhalten oder  verbessern  können (Bst. a),  während eines 
Jahres  ohne  wesentlichen  Unterbruch  durchschnittlich  mindestens 
40 %  arbeitsunfähig  (Art. 6  ATSG)  gewesen  sind  (Bst. b)  und  nach 
Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid  (Art. 8 ATSG) sind 
(Bst. c).

Nach der bis Ende Dezember 2007 in Kraft gestandenen Fassung des 

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Art. 29  Abs. 1  IVG  entsteht  der  Rentenanspruch  frühestens  in  dem 
Zeitpunkt, in dem die versicherte Person mindestens zu 40 % bleibend 
erwerbsunfähig  (Art. 7  ATSG)  geworden  ist  (Bst. a)  oder  während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes-
tens zu 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen war (Bst. b). Der 
im Regelfall anwendbare Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG (vgl. BGE 119 V 98 
E. 4a mit Hinweisen) setzt voraus, dass sowohl eine Arbeitsunfähigkeit 
als  auch  eine  Erwerbsunfähigkeit  in  anspruchserheblichem  Umfang 
vorliegen (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/cc).

3.5 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch 
auf eine Viertelrente, bei mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei 
mindestens 60 % auf  eine Dreiviertelrente und bei  mindestens 70 % 
auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG [in der seit 1. Januar 2008 
gültigen  Fassung],  Art. 28  Abs. 1  IVG [in  der  ab  1. Januar  2004 bis 
31. Dezember 2007 gültigen Fassung]).

Beträgt der Invaliditätsgrad weniger als 50 %, so werden die entspre-
chenden  Renten  nur  an  Versicherte  ausbezahlt,  die  ihren  Wohnsitz 
und  ihren  gewöhnlichen  Aufenthalt  (Art. 13  ATSG)  in  der  Schweiz 
haben  (Art. 29  Abs. 4  IVG [in  der  seit  1. Januar  2008  gültigen  Fas-
sung],  Art. 28  Abs. 1ter IVG [in  der  bis  31. Dezember  2007  gültigen 
Fassung]). Diese Einschränkung gilt  jedoch nicht für die Staatsange-
hörigen eines Mitgliedstaates der Europäischen Gemeinschaft und der 
Schweiz, sofern sie in einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemein-
schaft Wohnsitz haben (siehe BGE 130 V 253 E. 2.3 und E. 3.1).

3.6 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesund-
heitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem 
Umfang  und  bezüglich  welcher  Tätigkeiten  die  versicherte  Person 
arbeitsunfähig  ist.  Im  Weiteren  sind  die  ärztlichen  Auskünfte  eine 
wichtige  Grundlage  für  die  Beurteilung  der  Frage,  welche  Arbeits-
leistungen  der  versicherten  Person  noch  zugemutet  werden  können 
(BGE 125 V 256 E. 4,  BGE 115 V 133 E. 2; AHI-Praxis  2002 S. 62 
E. 4b/cc).

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob 
der  Bericht  für  die  streitigen  Belange  umfassend  ist,  auf  allseitigen 

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Untersuchungen  beruht,  auch  die  geklagten  Beschwerden  berück-
sichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, 
in  der  Darlegung  der  medizinischen  Zusammenhänge  und  in  der 
Beurteilung  der  medizinischen  Situation  einleuchtet  und  ob  die 
Schlussfolgerungen  der  Expertin  oder  des  Experten  begründet  sind 
(BGE 125 V 351 E. 3a, BGE 122 V 157 E. 1c).

3.7 Gemäss Art. 40 Abs. 2 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über 
die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) ist bei Grenzgängern die 
IV-Stelle, in deren Tätigkeitsgebiet die Grenzgängerin oder der Grenz-
gänger eine Erwerbstätigkeit ausübt, zur Entgegennahme und Prüfung 
der Anmeldungen zuständig. Dies gilt  auch für ehemalige Grenzgän-
gerinnen  und  Grenzgänger,  sofern  sie  bei  der  Anmeldung  ihren 
ordentlichen  Wohnsitz  noch  in  der  benachbarten  Grenzzone  haben 
und  der  Gesundheitsschaden  auf  die  Zeit  ihrer  Tätigkeit  als  Grenz-
gänger oder Grenzgängerin zurückgeht. Die Verfügungen werden von 
der IV-Stelle für Versicherte im Ausland erlassen. 

4.
Streitig  ist  zunächst,  in  welchem  Umfang  die  Beschwerdeführerin 
arbeitsunfähig ist.

4.1 Die Beschwerdeführerin lässt im Wesentlichen vorbringen, auf die 
Einschätzung von Frau Dr. E._______, wonach eine Arbeitsunfähigkeit 
in einer leidensangepassten Tätigkeit von 30 % bestehe, könne nicht 
abgestellt  werden,  weil  ihre  Beurteilung  nicht  nachvollziehbar  und 
schlüssig begründet werde. Es sei entweder auf  die Beurteilung von 
Dr. F._______ abzustellen oder ein Obergutachten einzuholen.

4.2 Den medizinischen Akten lässt sich Folgendes entnehmen:

4.2.1 Gemäss  dem Bericht  von  Prof.  H._______,  ärztlicher  Direktor 
des Y._______, X._______, vom 23. Februar 2005 (IV-Akt. 4) wird die 
Beschwerdeführerin seit September 1999 wegen eines schmerzhaften 
Lumbalsyndroms  bei  Multietagendiskopathie  und  Fazettensyndrom 
behandelt. Die Patientin habe ihn am 2. Juni 2003 wieder aufgesucht, 
nachdem sie am 1. Mai 2003 einen Arbeitsunfall erlitten habe. 

4.2.2 Aus  den  Akten  der  Unfallversicherung  geht  hervor,  dass  am 
1. Mai  2003  ein  Wäschesack  von  etwa  15 kg  gerissen  ist,  als  die 
Beschwerdeführerin  ihn aufhob,  was zu einer  Fehlbewegung geführt 
habe und in der Folge lumbale und zervikale Schmerzen aufgetreten 

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seien. Das  IRM vom 10. Juni  2003  zeige  eine  Diskushernie  C5-C6, 
welche  die  zervikobrachialen  Schmerzen  erklärten  (IV-Akt. 11,  S. 14 
[Bericht  von  Prof. H._______  vom  19. August  2003  an  Frau 
Dr. I._______]). 

4.2.3 Der  vom  Unfallversicherer  für  ein  Konsilium  beigezogene 
Dr. med.  G._______,  Facharzt  Rheumatologie,  stellte  in  seinem 
Bericht vom 2. September 2003 (IV-Akt. 11, S. 5 ff.) folgende Diagno-
sen: 1. Status nach einfacher Fehlbewegung mit dem Oberkörper am 
1. Mai 2003 mit/bei Angabe persistierender starker Nackenschmerzen 
und fehlendem erklärbarem klinischem und radiologischem Substrat. 
2. Angabe über chronische lumbale Rückenschmerzen mit/bei begin-
nenden  Chondrosen  L1  bis  S1  sowie  beginnende  Spondylose  L3/4. 
3. Dringender  Verdacht  auf  ausgeprägte  psychische  Überlagerung 
mit/bei  zahlreich  postiven Waddel-Zeichen und psychosozialer  Über-
lastungssituation. Entgegen  der  Beurteilung  der  französischen  Ärzte 
könne  eine  Bandscheibenprotrusion  oder  -herniation  nicht  sicher 
nachgewiesen werden. Die klinische Untersuchung der  Hals-,  Brust- 
und Lendenwirbelsäule sei infolge starker Bewegungswiderstände und 
Gegeninnervationen wenig ergiebig ausgefallen. Sofern überhaupt ein 
Unfallereignis  anzunehmen  wäre,  müsste  die  dadurch  verursachte 
Gesundheitsbeeinträchtigung  spätestens  nach  zwei  bis  vier  Wochen 
abgeheilt sein. Zur krankheitsbedingten Arbeits(un)fähigkeit wird aus-
geführt,  aufgrund  der  sicher  objektivierbaren  Befunde  bestehe  aus 
somatischer  Sicht  keine  Arbeitsunfähigkeit.  Allenfalls  sei  von  einer 
Minderung der Belastungstoleranz der Lendenwirbelsäule für  schwe-
rere Hebebelastungen und länger gebücktes Arbeiten auszugehen. 

4.2.4 Nach  Einschätzung  von  Dr. I._______,  Hausärztin,  sollte  die 
Patientin  keine  Arbeiten  verrichten,  bei  welchen  sie  mehr  als  5 kg 
heben  muss.  Eine  abwechselnd  sitzend  und  stehend  ausgeführte 
Tätigkeit könnte während vier Stunden pro Tag ausgeübt werden (IV-
Arztbericht vom 24. Mai 2005; IV-Akt. 14). Als „femme de ménage“ sei 
sie seit dem 1. Mai 2003 nicht mehr arbeitsfähig.

Dr. J._______,  Facharzt  für  Rehabilitationsmedizin,  führte  in  seinem 
certificat medical vom 30. März 2003 aus, aufgrund der Zunahme der 
Intensität  und  Fequenz  der  Zervikalgien  und  Lumbalgien  könne  die 
bisherige  Tätigkeit  nicht  mehr  ausgeübt  werden.  Es  sollte  eine 
berufliche Umschulung angestrebt werden (IV-Akt. 9). 

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Prof. H._______  attestiert  der  Beschwerdeführerin  im nicht  datierten 
IV-Arztbericht (Eingang IV-Stelle BS am 11. April 2005 [Akt. 12]) eine 
Arbeitsunfähigkeit  von  100 %  seit  dem  1. Mai  2003  als  „femme  de 
ménage“. Im certificat medical vom 23. Februar 2005 (IV-Akt. 4) führt 
er  aus,  die  Multietagendiskopathie  sei  Folge der  langjährigen Arbeit 
als  Hausdienstangestellte  und  bei  einem  Reinigungsbetrieb,  daher 
sollte  von  einer  Berufskrankheit  ausgegangen  werden.  Den  abwei-
senden Entscheid der Unfallversicherung erachte er als unrichtig. Seit 
dem Unfall bestünden zervikale und lumbale Beschwerden, die vorher 
nicht  existiert  hätten.  Das  Unfallereignis  sei  geeignet  gewesen,  die 
diskale  Pathologie  L2/3  und  die  Diskushernie  C5/6  zu  verursachen. 
Gemäss certificat medical vom 19. August 2004 (IV-Akt. 20 S. 11) ist 
die  Patientin  als  arbeitsunfähig  zu  qualifizieren.  Sie  könne  fortan 
jedenfalls nur leichte Arbeiten ausführen, ohne repetitive Beugung des 
Rumpfes und Heben von Lasten über 5 kg.

4.2.5 Das  von  der  IV-Stelle  BS  bei  Dr. C._______  eingeholte 
Gutachten  vom  28. November  2005  führt  mit  Verweis  auf  das 
rheumatologische Teilgutachten unter  Diagnosen mit  Auswirkung auf 
die  Arbeitsfähigkeit  Folgendes  auf:  Lumbal  und  zervikal  betontes 
Schmerzsyndrom  mit/bei  Status  nach  wahrscheinlich  akuter 
Fehlbewegung  des  Oberkörpers  am  1. Mai  2003,  degenerative 
Diskopathie L2/3 bis L4/5 mit  Diskusbulging L3/4 und L4/5, ventraler 
Spondylose  L2/3  und  L4/5,  degenerative  Diskopathie  C5/6  mit 
Protrusion  ohne  sicheren  Hinweis  für  neurale  Kompression.  Ohne 
Auswirkungen  auf  die  Arbeitsfähigkeit  sei  die  im  psychiatrischen 
Teilgutachten  diagnostizierte  Schmerzfehlverarbeitungsstörung  (IV-
Akt. 20).

4.2.6 Im rheumatologischen Gutachten vom 20. September 2005 führt 
Dr. E._______ bei den Befunden u.a. aus, die Versicherte sitze vor der 
Untersuchung  ca. 15  Minuten  und  während  der  Anamneseerhebung 
knapp  eine  Stunde  ruhig  auf  dem  Stuhl,  wobei  sie  sich  mit  dem 
rechten  Arm  auf  der  Armlehne  abstütze. Drehbewegungen erfolgten 
aus dem Rumpf heraus, der Hals werde spontan nicht gedreht. Beim 
Gehen diskretes Schonhinken rechts. Alle Bewegungen würden sehr 
vorsichtig und verhalten ausgeführt. Bei der Untersuchung zeigte sich 
ein  starkes  muskuläres  Gegenspannen. Verschiedene  Tests  konnten 
wegen Angabe von Schmerzen nicht durchgeführt werden. Sämtliche 
Processus spinosi und transversi zervikal, der unteren Bruswirbelsäule 
und der ganzen Lendenwirbelsäule seien bereits auf leichtesten Druck 

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druckempfindlich mit deutlichen Schmerzäusserungen. Ebenso druck-
empfindlich  seien die  paravertebrale  Muskulatur  entlang der  ganzen 
Wirbelsäule,  besonders  zervikal  und lumbal,  ohne  dass  ein  wesent-
licher muskulärer Hartspann bestehen würde. 5 von 5 Waddel-Kriterien 
seien  positiv.  Bei  verschiedenen  Untersuchungen  (bspw.  Hals-  und 
Lendenwirbelsäule,  linke  Schulter  und  rechte  Hüfte)  äussere  die 
Explorandin Schmerzen bei  allen Bewegungen. Bei  der  Hüfte  rechts 
seien  Schmerzen  bei  einer  Flexion  ab  60°  angegeben  worden, 
vorgängig  sei  es  der  Versicherten  jedoch  ohne  Probleme  möglich 
gewesen, über längere Zeit zu sitzen, was üblicherweise eine Flexion 
von 90° erfordere. 

In  der  Beurteilung  wird  ausgeführt,  die  klinische  Untersuchung  sei 
durch  das  muskuläre  Gegenspannen  der  Versicherten  erschwert 
worden. Aufgrund  der  muskulären  Gegeninnervation  sei  die  Beweg-
lichkeit  aller  Wirbelsäulenabschnitte  deutlich  eingeschränkt,  zum Teil 
sogar aufgehoben gewesen. Die Untersuchung sei begleitet gewesen 
von deutlichen Schmerzäusserungen. Auffallend seien auch die  Dis-
krepanzen  in  der  neurologischen  Untersuchung. Da  einzelne  Unter-
suchungen  nicht  oder  nur  beschränkt  durchgeführt  werden  konnten, 
sei es nicht möglich, eine zervikale radikuläre Reizung und eine Über -
lastung der Fazettengelenke auszuschliessen oder nachzuweisen. Im 
Gegensatz  zu  Prof. H._______  beurteile  sie  die  radiologisch 
dokumentierten  degenerativen  Veränderungen  der  Lenden-  und 
Halswirbelsäule  als  nur  mässig  ausgebildet  und keineswegs stärker, 
als vom Alter her erwarten werden dürfte.

Zusammenfassend  hielt  die  Gutachterin  fest,  mit  Ausnahme  von 
leichten bis mässigen, durchaus altersentsprechenden degenerativen 
Veränderungen  der  Hals-  und  Lendenwirbelsäule  bestünden  keine 
objektiven Befunde. Diese seien nicht ausreichend, die Beschwerden 
der Versicherten zu erklären. Das Gebaren der Versicherten bei  der 
Untersuchung,  die  inkongruenten  Befunde  bei  der  neurologischen 
Untersuchung sowie die fünf positiven Waddel-Kriterien machten das 
Vorliegen eines nicht organischen Schmerzes sehr wahrscheinlich. Die 
Gutachterin  äusserte  den  Verdacht  auf  eine  somatoforme  Schmerz-
störung.

Aus rheumatologischer  Sicht  sei  der Versicherten die Ausübung von 
körperlich schwerer Arbeit nicht mehr zumutbar. Keine Arbeitsunfähig-
keit  bestehe hingegen für körperlich leichte bis mittelschwere, wech-

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selbelastende  Arbeiten.  Um  Schmerzrezidive  zu  vermeiden  sollten 
Arbeiten,  welche  repetitives  Bücken,  Zwangshaltungen  mit  dem 
Oberkörper  (insbesondere  Schultergürtel)  oder  dauernde  Überkopf-
arbeiten erfordern, nicht ausgeübt werden. Weiter wies die Gutachterin 
darauf hin, dass die Versicherte aufgrund der langen Arbeitsunfähig-
keit  und  den  vorwiegend  passiv  ausgerichteten  Therapien  dekondi-
tioniert sei. Mit einem geeigneten Aufbautraining sollte die volle Leis-
tungsfähigkeit innert vier Monaten wieder erreicht werden können.

4.2.7 Im  psychiatrischen  Teilgutachten  vom  29. Oktober  2005  wird 
eine Schmerzfehlverarbeitung festgestellt,  die jedoch keiner psychiat-
rischen  Störung  mit  Krankheitswert  zugeordnet  werden  könne.  Aus 
psychiatrischer  Sicht  bestehe  keine  Verminderung  der  Leistungs-
fähigkeit.

4.2.8 Dr. med. F._______, Facharzt für Rheumatologie, erstattete dem 
Rechtsvertreter der Versicherten sein Gutachten am 10. Januar 2007 
(IV-Akt. 42).  Unter  dem Titel  rheumatologischer  Status/Befunde  wird 
ein  langsames  Gangbild  mit  Schonhinken  links  beschrieben,  im 
Stehen werde nur das rechte Bein belastet. Zehen- und Fersenstand 
rechts sei nicht möglich wegen Lumbalschmerzen, Hockestellung nur 
mit  Abstützen.  Leichter  axialer  Druck  führe  zu  Zervikalschmerzen, 
Rotation  en  bloc  zu  Lumbalschmerzen.  Im  Bereich  der  gesamten 
Wirbelsäule  bestehe  eine  diffuse  Druckdolenz  der  Dornfortsätze, 
multiple  Irritationszonen  an  der  HWS  links,  paralumbaler  Hartspan 
beidseits.  Zudem  lägen  muskuläre  Druckdolenzen  auch  paralumbal 
links sowie im Bereich der gesamten Glutealmuskulatur links vor. Die 
Druckdolenzen  seien  teilweise  von  inadäquaten  Schmerzreaktionen 
begleitet. Die Beweglichkeiten der HWS und BWS seien allseits ver-
mindert,  segmentale Prüfungen der  oberen und unteren HWS seien 
aufgrund starker Schmerzen nicht möglich. Die Beweglichkeitsprüfun-
gen der LWS seien wegen raschen schmerzbedingten Gegeninnerva-
tionen nicht konklusiv verwertbar, formal liege allseitig eine schmerz-
hafte Einschränkung von mindestens 2/3 vor.

In  seiner  Beurteilung  führt  der  Gutachter  aus,  bei  der  klinischen 
Untersuchung fänden sich als wichtigste Befunde eine leichte Wirbel -
säulenfehlform, schmerzhaft mässiggradig eingeschränkte Beweglich-
keiten der HWS und hochgradig verminderte Beweglichkeiten der LWS 
bei  allerdings erschwerter  klinischer  Prüfung aufgrund von schmerz-
bedingten Gegeninnervationen, Myogelosen im Nacken-Schultergürtel-

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bereich links sowie in der Lenden-Beckenregion links. Die Befunde der 
neurologischen Untersuchung seien etwas schwierig konklusiv einzu-
ordnen.  Es  bestünden  deutliche  Schonhaltungen  und  -bewegungen 
sowie  teilweise  inadäquate  Schmerzreaktionen  auf  Palpation  der 
Muskulatur im Schultergürtelbereich links und Lenden-Glutealbereich 
links.  Im  Bereich  der  HWS  lägen  keine  eindeutigen  Zeichen  einer 
radikulären  Symptomatik  vor,  hingegen  sei  bezüglich  der  lumbalen 
Symptomatik  ein  radikuläres  Reizsyndrom  L5  links  anzunehmen. 
Zusammenfassend wird festgehalten, es liege ein chronisches lumbo-
spondylogenes  Schmerzsyndrom vor,  mit  zusätzlich  anzunehmender 
radikulärer Reizsymptomatik L5 links. Weiter zeige sich eine zerviko-
spondylogene  und  zervikozephale  Symptomatik  sowie  ein  myofas-
ziales  Schmerzsyndrom mit  Betonung  der  Glutealmuskulatur  und im 
Beeich Schultergürtel links. Funktionell liege eine mindestens mässig-
gradig eingeschränkte Belastbarkeit der Wirbelsäule vor. Der ungüns-
tige Verlauf  seit  dem Verhebeereignis  im Mai  2003 mit  Beschwerde-
chronifizierung  und  vollständiger  Therapieresistenz  könne  teilweise 
durch die aktuell nachweisbaren Befunde erklärt werden, ein partielle 
Rolle von ungünstigen Kontextfaktoren müsse angesichts des gering-
gradigen  initialen  Traumaereignisses  aber  ebenfalls  angenommen 
werden.

Zur Arbeitsfähigkeit führt der Gutachter aus, aufgrund der genannten 
Befunde  und  Diagnosen  seien  der  Patientin  seines  Erachtens 
körperlich schwere und mittelschwere Tätigkeiten bleibend nicht mehr 
zumutbar. Auch für eine geeignete leichte Tätigkeit  mit  insbesondere 
nur  leichter  Rückenbelastung  und  mit  Möglichkeit  zu  Wechselposi-
tionen  bestehe  eine  Einschränkung  der  Arbeitsfähigkeit  von  50 %. 
Diese Einschränkung werde begründet durch die lumbale Problematik 
mit Diskushernie L4/5 sowie radikulärem Syndrom L5 links und nur in 
geringem  Ausmass  durch  das  linksseitige  Schmerzsyndrom  im 
Nacken-Schultergürtelbereich.

Zum  rheumatologischen  Gutachten  von  Frau  Dr. E._______  wird 
ausgeführt, es ergäben sich – in Übereinstimmung zu den damaligen 
Untersuchungsbefunden  –  gewisse  Hinweise  für  ein  gesteigertes 
Krankheitsverhalten.  Die  neuen  radiologischen  Abklärungen  hätten 
jedoch  pathologische  Befunde  ergeben,  welche  eindeutig  über  das 
Ausmass  von  altersentsprechenden  degenerativen  Veränderungen 
hinausgingen. Insbesondere die Befunde im Bereich der LWS hätten 
einen  relevanten  Krankheitswert.  Seines  Erachtens  bestehe  kein 

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eindeutiger  Verdacht  auf  eine  somatoforme  Schmerzstörung,  der 
Verlauf  seit  dem leichten  unfallartigen  Ereignis  vom Mai  2003  wäre 
dagegen  vereinbar  mit  dem  Vorliegen  einer  chronischen  Schmerz-
verarbeitungsstörung.  Die  aktuellen  klinischen  und  radiologischen 
Befunde entsprächen  relevanten pathologischen  Veränderungen und 
führten zu einer höheren Einschränkung der Arbeitsfähigkeit als dies 
im  Rahmen  der  Beurteilung  vom  September  2005  angenommen 
werden konnte.

4.2.9 Im ergänzenden rheumatologischen Gutachten vom 10. Januar 
2008  nahm Frau  Dr. E._______  insbesondere  zum Verlauf  und  den 
Einschätzungen  von  Dr. F._______  Stellung.  Die  klinische 
Untersuchung  sei  –  wie  bei  früheren  Untersuchungen  –  durch  das 
muskuläre Gegenspannen erschwert gewesen. Es bestünden mehrere 
Hinweise  für  eine  radikuläre  Reizsymptomatik,  wobei  nicht 
ausgeschlossen  werden  könne,  dass  auch  „ein  gewisser  Lerneffekt“ 
bei  der  Patientin  stattgefunden  habe,  da  die  entsprechende 
Untersuchung  bereits  mehrmals  durchgeführt  worden  sei.  Die 
degenerativen Veränderungen (zervikal und lumbal) seien im Vergleich 
zu  2003  progredient,  wobei  das  Fortschreiten  dem  zu  erwartenden 
natürlichen  Verlauf  entspreche.  Die  degenerativen  Veränderungen 
seien ihrer  Ansicht  nach als  altersentsprechend zu qualifizieren. Ein 
allgemein  gültiges,  verbindliches  Quantifizierungssystem  für 
degenerative Veränderungen am Achsenskelett gäbe es jedoch nicht, 
weshalb  Veränderungen  von  verschiedenen  Beurteilenden  durchaus 
unterschiedlich  eingestuft  werden  könnten.  In  der 
zusammenfassenden  Beurteilung  hielt  die  Gutachterin  fest,  es 
bestünden chronische lumbale und zervikale Schmerzen mit spondy-
logener  linksseitiger  Ausstrahlung,  wobei  eine  radikuläre  Reizsymp-
tomatik  L5  links  durchaus  möglich  sei.  Radiologisch  finde  sich  eine 
degenerative  Multietagendiskopathie  lumbal  und  zervikal.  Begleitend 
liege  eine  myofasziale  Schmerzproblematik  sowohl  im  Beckengürtel 
wie auch im Schultergürtelbereich vor.

Die  Gutachterin  bestätigte  im  Wesentlichen  ihre  Beurteilung  der 
Arbeitsfähigkeit  vom  September  2005,  soweit  es  um  qualitative 
Einschränkungen  ging.  Weiter  führte  sie  aus,  angesichts  der 
möglichen radikulären Reizsymptomatik,  wofür  sich in  der klinischen 
Untersuchung  nun  deutlichere  Hinweise  ergeben  hätten,  sowie  der 
langen Schmerzproblematik,  bestehe ein erhöhter Pausenbedarf und 
deshalb (seit etwa November/Dezember 2006, vgl. IV-Akt.  55) auch in 

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einer  Verweistätigkeit  eine  Einschränkung  von  30 %.  Zur  Differenz 
gegenüber  der  Einschätzung  der  Arbeitsfähigkeit  von  Dr. F._______ 
führte sie aus, unter den Fachleuten bestehe Konsens darüber, dass in 
solchen  Fällen  keine  körperlich  schweren  Arbeiten  mehr  zumutbar 
seien, im Übrigen gäbe es jedoch keine verbindlichen Richtlinien, ins-
besondere zur Einschätzung der prozentualen Arbeitsfähigkeit in einer 
adaptierten Tätigkeit. Nach ihrer  Erfahrung könnten der  Versicherten 
trotz  den  vorhandenen  Veränderungen  am  Achsenskelett  und  der 
chronischen  Schmerzproblematik  aus  medizinischer  Sicht  adaptierte 
Tätigkeiten zu 70 % zugemutet werden. 

4.3 Aus  den  verschiedenen  medizinischen  Stellungnahmen  ergibt 
sich,  dass  die  von  der  Beschwerdeführerin  geklagten  Beschwerden 
nur  teilweise  durch  objektivierbare  Befunde  erklärt  werden  können. 
Einzelne Untersuchungen konnten aufgrund der Schmerzäusserungen 
der  Beschwerdeführerin  nicht  oder  nur  teilweise  vorgenommen wer-
den. In den ausführlichen medizinischen Gutachten wurde jeweils auf 
die  Problematik  einer  „psychischen  Überlagerung“  (Dr. G._______) 
oder  einer  Schmerzverarbeitungsstörung  (Dr. F._______,  vgl.  auch 
Dr. D._______)  hingewiesen  bzw.  der  Verdacht  einer  somatoformen 
Schmerzstörung geäussert  (Dr. E._______),  welcher  sich  jedoch  bei 
der  psychiatrischen Begutachtung nicht  bestätigt  hat. Die  Gutachten 
enthalten  zudem  verschiedene  Hinweise  auf  Inkonsistenzen  und 
weitere  Indizien  für  nicht  somatisch  verursachte  Schmerzen  (z.T. 
Verdacht auf Aggravation).

4.3.1 Zu berücksichtigen ist deshalb zunächst, dass in Anbetracht der 
sich  mit  Bezug  auf  Schmerzen  naturgemäss  ergebenden  Beweis-
schwierigkeiten  die  subjektiven  Schmerzangaben  der  versicherten 
Person für die Begründung einer (teilweisen) Arbeitsunfähigkeit allein 
nicht  genügen;  vielmehr  muss  im  Rahmen  der  sozialversicherungs-
rechtlichen  Leistungsprüfung  verlangt  werden,  dass  die  Schmerz-
angaben durch damit korrelierende, fachärztlich schlüssig feststellbare 
Befunde  hinreichend  erklärbar  sind,  andernfalls  sich  eine  rechts-
gleiche Beurteilung der Rentenansprüche nicht  gewährleisten liesse. 
Die Schmerzangaben müssen also zuverlässiger medizinischer Fest-
stellung und Überprüfung zugänglich sein (BGE 130 V 396 E. 5.3.2, 
Urteil  BGer  8C_285/2009  vom  7. August  2009  E. 3.2).  Chronische 
Schmerzen heben das funktionelle  Leistungsvermögen grundsätzlich 
nicht auf (vgl. Urteil I 994/06 vom 29. August 2007 E. 3.3). 

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4.3.2 Die  Rechtsprechung,  wonach  von  der  Vermutung  auszugehen 
ist, dass mit zumutbarer Willensanstrengung trotz der Schmerzen eine 
leidensangepasste Tätigkeit ausgeübt werden kann (BGE 130 V 352, 
BGE 132 V 65), kommt auch dann zur Anwendung, wenn zwar gewis-
se somatische Befunde erhoben wurden, diese die geklagten Schmer-
zen  jedoch  nur  zu  einem kleineren  Teil  erklären  können  (vgl.  bspw. 
Urteil BGer 8C_591/2009 vom 27. November 2009 E. 4.2). Wurde eine 
Arbeitsunfähigkeit  allein  aufgrund  eines  pathogenetisch-äthiologisch 
unklaren syndromalen Beschwerdebildes ohne nachweisbare organi-
sche  Grundlage  (wie  eine  somatoforme  Schmerzstörung)  attestiert, 
haben die rechtsanwendenden Behörden besonders sorgfältig zu prü-
fen, ob die Sachverständigen nicht auch invaliditätsfremde Gesichts-
punkte  (insbesondere  psychosoziale  und  soziokulturelle  Belastungs-
faktoren) mit berücksichtigt haben (vgl. BGE 130 V 352 E. 2.2.5, BGE 
132 V 393 E. 3.2, Urteil BGer I 70/07 vom 14. April 2008 E. 5). 

4.3.3 Geltend gemachte Beeinträchtigungen, die auf einer Aggravation 
oder Symptomausweitung (zu diesen Begriffen siehe Leitlinien für die 
Begutachtung  rheumatologischer  Krankheiten  und  Unfallfolgen  der 
Schweizerischen Gesellschaft  für  Rheumatologie,  Arbeitsgruppe Ver-
sicherungsmedizin,  in:  Schweizerische  Ärztezeitung  2007,  S. 736  ff. 
[nachfolgend: Leitlinien Begutachtung], S. 740 und 742) beruhen, sind 
von den Folgen eines objektivierbaren Gesundheitsschadens auf  die 
Arbeitsfähigkeit so weit als möglich abzugrenzen. Lässt sich mangels 
Kooperation der versicherten Person das tatsächlich noch bestehende 
Leistungsvermögen nicht zuverlässig ermitteln, nehmen die Sachver-
ständigen ihre Beurteilung danach vor, was der Person aufgrund der 
objektivierbaren  Befunde  aus  medizinisch-theoretischer  Sicht  noch 
zumutbar  ist  (vgl.  MICHAEL OLIVERI et  al.,  Grundsätze  der  ärztlichen 
Beurteilung  der  Zumutbarkeit  und  Arbeitsfähigkeit,  Schweizerisches 
Medizinisches Forum 2006, S. 448 ff., S. 450).

4.3.4 Im  Hinblick  auf  die  Beurteilung  der  Arbeitsfähigkeit  sollen  die 
Sachverständigen in einem (rheumatologischen) Gutachten ein Anfor-
derungsprofil für eine Verweisungstätigkeit beschreiben und zunächst 
prüfen, ob bei entsprechender Reduktion der Belastungen eine ganz-
tägige Präsenz möglich ist. Nur wenn eine ganztägige Präsenz nicht 
zumutbar erscheint, soll eine Einschränkung der Arbeitszeit in Betracht 
gezogen werden (Leitlinien Begutachtung S. 740).

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4.4 Das Gutachten von Frau Dr. E._______ vom 20. September 2005 
erfüllt zusammen mit dem Ergänzungsgutachten vom 10. Januar 2008 
sowohl  die  allgemeinen  (vgl.  E. 3.6 hiervor)  als  auch  die  soeben 
dargelegten  besonderen  Anforderungen  an  eine  medizinische 
Expertise. Die Stellungnahme ist für die streitigen Belange umfassend, 
beruht  auf  allseitigen  Untersuchungen,  berücksichtigt  die  von  der 
Beschwerdeführerin  geklagten  Beschwerden  und  wurde  in  Kenntnis 
der  Vorakten  (Anamnese)  abgegeben.  Die  Gutachterin  führt  zudem 
aus,  welche  Untersuchungen  vorgenommen  wurden  bzw.  weshalb 
einzelne  Untersuchungen  nicht  durchgeführt  werden  konnten  und 
erläutert in ihrer Beurteilung die erhobenen Befunde, macht aber auch 
deutlich,  welche  Unsicherheiten  aufgrund  der  teilweise  nicht  validen 
Untersuchungsergebnisse  bestehen.  Entgegen  den  Vorbringen  der 
Beschwerdeführerin ist  das Gutachten nachvollziehbar und schlüssig 
begründet. Dass Dr. E._______ keine wissenschaftlichen Belege dafür 
anführt,  weshalb  sie  –  im  Unterschied  zu  der  von  Dr. F._______ 
vertretenen Ansicht – die festgestellten degenerativen Veränderungen 
als altersentsprechend qualifiziert, ist nicht entscheidend. Unbehelflich 
ist  auch  das  Vorbringen,  die  Gutachterin  trage  der  langen 
Schmerzdauer  und  den  deutlichen  Hinweisen  für  eine  radikuläre 
Schmerzproblematik nicht ausreichend Rechnung. 

Dr. F._______  begründet  nicht  weiter,  weshalb  angesichts  der  erho-
benen Befunde auch in quantitativer Hinsicht eine Einschränkung der 
Arbeitsfähigkeit (von 50 %) anzunehmen sei. Da auch er „Hinweise für 
ein gesteigertes Krankheitsverhalten“ feststellte und zum Teil auf die 
erschwerte  klinische  Untersuchung  hinwies,  wäre  eine  solche  Ein-
schränkung  näher  zu  begründen  gewesen.  Insbesondere  legt  der 
Gutachter aber nicht dar, inwiefern sich schlüssig feststellbare (objek-
tivierbare) Befunde derart auf das Leistungsvermögen auswirken. Auf 
die Einschätzung von Dr. F._______ kann daher nicht ohne Weiteres 
abgestellt werden.

4.5 Da somit keine konkreten Indizien gegen die Zuverlässigkeit des 
Gutachtens  von  Frau  Dr. E._______  sprechen,  ist  diesem  volle 
Beweiskraft  zuzuerkennen (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/bb). Liegt eine 
beweiskräftige medizinische Expertise vor, erübrigt sich das Einholen 
eines Obergutachtens, weshalb der entsprechende Antrag abzuweisen 
ist. Gegen das Einholen eines weiteren Gutachtens spricht überdies – 
worauf die IV-Stelle BS zu Recht hinweist – das von Dr. G._______, 
Dr. E._______  und  Dr. F._______  beschriebene  Verhalten  der 

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Versicherten bei der klinischen Untersuchung, weshalb zum Teil keine 
validen Untersuchungsbefunde erhoben werden konnten. 

4.6 Zusammenfassend ergibt sich aufgrund der medizinischen Akten, 
dass  die  Beschwerdeführerin  in  ihrer  bisherigen  Tätigkeit  als  Haus-
dienstmitarbeiterin seit  Mai 2003 nicht mehr arbeitsfähig ist. In  einer 
leidensangepassten  Tätigkeit  (körperlich  leichte  bis  mittelschwere, 
wechselbelastende Arbeiten ohne repetitives Bücken,  Zwangshaltun-
gen mit  dem Oberkörper  [insbesondere Schultergürtel]  oder dauern-
des Arbeiten mit den Händen in oder über der Horizontalen) bestand 
zunächst keine, ab November 2006 eine Einschränkung von 30 %. 

5.
Streitig ist sodann der von der IV-Stelle BS ermittelte Invaliditätsgrad 
von 24 % (ab November 2006). 

5.1 Die Verwaltung hat die Invaliditätsbemessung nach der gemisch-
ten Methode vorgenommen. 

5.1.1 Die  Invaliditätsbemessung  ist  seit  dem  1. Januar  2008  in 
Art. 28a IVG geregelt. Diese Bestimmung entspricht  Art. 28  Abs. 2 - 
Abs. 2ter IVG in der bis Ende 2007 gültigen Fassung.

Bei  erwerbstätigen  Versicherten  ist  der  Invaliditätsgrad  gemäss 
Art. 28a Abs. 1  IVG in  Verbindung  mit  Art. 16  ATSG aufgrund  eines 
Einkommensvergleichs  zu  bestimmen.  Bei  nicht  erwerbstätigen  Ver-
sicherten,  welche im Aufgabenbereich tätig  sind und denen die Auf-
nahme einer Erwerbstätigkeit  nicht  zugemutet  werden kann, wird für 
die Bemessung der Invalidität in Abweichung von Art. 16 ATSG darauf 
abgestellt,  in  welchem  Mass  sie  behindert  sind,  sich  im  Aufgaben-
bereich  zu  betätigen  (Art. 28a Abs. 2  IVG,  spezifische Methode  des 
Betätigungsvergleichs). Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig 
sind oder  die unentgeltlich im Betrieb  des Ehegatten oder  der  Ehe-
gattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art.  16 ATSG 
festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgabenbereich tätig, so wird 
die  Invalidität  für  diese  Tätigkeit  nach  Abs. 2  festgelegt.  In  diesem 
Falle sind der Anteil der Erwerbstätigkeit beziehungsweise der unent-
geltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und 
der  Anteil  der  Tätigkeit  im  Aufgabenbereich  festzulegen  und  der 
Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu 
bemessen (Art. 28a Abs. 2 IVG; gemischte  Methode der  Invaliditäts-
bemessung). 

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5.1.2 Ob  eine  versicherte  Person  als  ganztägig  oder  zeitweilig 
erwerbstätig  oder  als  nicht  erwerbstätig  einzustufen ist  –  was je  zur 
Anwendung einer anderen Methode der Invaliditätsbemessung führt –, 
ergibt sich aus der Prüfung, was diese bei im Übrigen unveränderten 
Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestün-
de. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen sind die per-
sönlichen,  familiären,  sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso 
wie  allfällige  Erziehungs-  und  Betreuungsaufgaben  gegenüber  Kin-
dern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie 
die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Die 
Statusfrage beurteilt  sich  praxisgemäss nach den Verhältnissen,  wie 
sie  sich  bis  zum Erlass  der  Verwaltungsverfügung entwickelt  haben, 
wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausge-
übten  (Teil-)Erwerbstätigkeit  der  im  Sozialversicherungsrecht  übliche 
Beweisgrad  der  überwiegenden  Wahrscheinlichkeit  erforderlich  ist 
(BGE 125 V 146 E. 2c, BGE 133 V 477 E. 6.3, BGE 133 V 504 E. 3.3, 
je mit Hinweisen).

5.1.3 Die Vorinstanz hat in der angefochtenen Verfügung festgestellt, 
dass  die  Beschwerdeführerin  im  Gesundheitsfall  80 %  erwerbstätig 
und  20 %  im  Haushalt  tätig  wäre.  Die  Beschwerdeführerin  macht 
hingegen geltend, als Gesunde würde sie – wie in der Zeit zwischen 
1970 und 1996 – eine Vollzeit-Erwerbstätigkeit ausüben. Ihre Stelle als 
Hausdienstangestellte habe sie zunächst wegen der Betreuung ihres 
1993  geborenen  Sohnes  auf  80 %,  später  (ab  August  1998)  aus 
gesundheitlichen Gründen auf 60 % reduziert. Zwar habe sie bei der 
Haushaltabklärung am 29. Juni 2006 zu Protokoll gegeben, sie wäre 
wegen der Betreuung ihres Sohnes zu 80 % erwerbstätig. Spätestens 
im Februar 2007, als ihr Sohn das 14. Altersjahr erreicht habe, hätte 
sie aber ihr Arbeitspensum wieder auf 100 % erhöht,  zumal sich die 
finanziellen Probleme der Familie verschärft hätten (Akt. 1 S. 6).

5.1.4 Aufgrund  der  vorliegenden  Akten  lässt  sich  nicht  mit  über-
wiegender Wahrscheinlichkeit feststellen, ob bzw. in welchem Umfang 
die Beschwerdeführerin im Haushalt  tätig  wäre. Bei  der  Haushaltab-
klärung  vom  29. Juni  2006  gab  sie  an,  ohne  Gesundheitsschaden 
wäre  sie  „weiterhin“  80 %  erwerbstätig,  wobei  die  Teilzeiterwerbs-
tätigkeit  aus  familiären  Gründen  –  zur  Betreuung  des  Sohnes  – 
erfolgen  würde  (IV-Akt. 24).  Die  Reduktion  des  Arbeitspensums  im 
Alters- und Pflegeheim auf 90 % ab September 1995 und auf 80 % ab 
November 1996 sei familiär, die Reduktion auf 60 % ab August 1998 

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hingegen  gesundheitlich  begründet  gewesen  (IV-Akt. 23,  S. 2).  Mit 
Verweis auf eine Gesprächsnotiz des Heimleiters vom 23. September 
2002 wird im Abklärungsbericht festgehalten, der Arbeitgeber habe – 
aufgrund der gesundheitlichen Probleme der Versicherten – auf einer 
erneuten  Pensumsreduktion  bestanden. Dieser  Gesprächsnotiz  lässt 
sich  Folgendes  entnehmen:  „Schon  seit  Jahren  ist  ihr  Gesund-
heitszustand nicht sehr stabil. Das war auch der Grund, weshalb wir  
ihren Arbeitseinsatz von 100 % zunächst auf 90 %, dann auf 80 % und 
schliesslich am 1.8.1998 auf 60 % reduzierten. Im Jahr 2002 sind bis 
Ende  September  wiederum  über  60 Krankheitstage  angefallen.“  Die 
Arbeitnehmerin  sei  gebeten  worden,  sich  ein  Arztzeugnis  für  eine 
längere Zeitdauer zu beschaffen, um sich vollständig auskurieren zu 
können (IV-Akt. 25,  S. 2). Diese  Ausführungen implizieren,  dass  alle 
Arbeitszeitreduktionen  aus  gesundheitlichen  Gründen  erfolgten.  Den 
medizinischen Akten lässt sich dazu indessen nichts entnehmen. Die 
Hausärztin  Dr. I._______-Schneider,  welche  die  Beschwerdeführerin 
seit  September  1993  behandelt,  führt  lediglich  die  seit  1999 
bestehenden  gesundheitlichen  Probleme  auf,  die  sich  auf  die 
Arbeitsfähigkeit auswirken (IV-Akt. 14). Gemäss Anamnese im Bericht 
von Dr. C._______  erfolgte  auch  die  Reduktion  des  Arbeitspensums 
auf  60 %  aus  familiären  und  nicht  aus  medizinischen  Gründen  (IV-
Akt. 20).  Der  Fragebogen  Arbeitgeber  (IV-Akt. 13)  wurde  nur 
unvollständig  ausgefüllt.  Insbesondere  fehlen  eine  Begründung, 
weshalb  die  Beschwerdeführerin  lediglich  zu  60 %  angestellt  war, 
sowie Angaben zu krankheits- und unfallbedingten Absenzen. Somit ist 
nicht  erstellt,  ob  bzw.  in  welchem  Umfang  die  Reduktion  des 
Arbeitspensums aus gesundheitlichen Gründen erfolgte, weshalb auch 
nicht  ohne  Weiteres  auf  die  Angabe  der  Versicherten,  sie  wäre 
„weiterhin“  zu  80 %  erwerbstätig,  abgestellt  werden  kann.  Vielmehr 
sind solche Aussagen vor dem Hintergrund der gesamten Umstände 
zu würdigen.

5.1.5 Hinzuweisen  ist  sodann  auf  einen  weiteren  Widerspruch,  der 
sich  aus  den  Akten  ergibt:  In  der  Anmeldung  zum  Leistungsbezug 
führte die Beschwerdeführerin an, seit der Beendigung des Arbeitsver-
hältnisses  erhalte  sie  keine  Versicherungsleistungen  (Unfall-  bzw. 
Krankentaggeld) mehr. Diese Situation sei für sie schwierig (IV-Akt.  1 
S. 6). Gemäss Haushaltabklärungsbericht lebt die Familie indessen „in 
gesicherten finanziellen Verhältnissen.“ Der Ehemann der Versicherten 
beziehe  seit  1995  eine  IV-  und  Suva-Rente  (50 %).  Die  konkreten 
finanziellen Verhältnisse wurden jedoch nicht erhoben. Das Vorbringen 

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der Beschwerdeführerin, sie wäre auch aus finanziellen Gründen  ge-
zwungen, eine Vollzeiterwerbstätigkeit auszuüben, lässt sich demnach 
nicht beurteilen.

5.1.6 Die Sache ist daher zur Vornahme ergänzender Abklärungen an 
die Vorinstanz zurückzuweisen. Die IV-Stelle wird zunächst abzuklären 
haben,  ob  bzw.  in  welchem  Umfang  die  Beschwerdeführerin  ihre 
Erwerbstätigkeit  aus  gesundheitlichen  Gründen  reduziert  hat.  Dazu 
wird  sie  insbesondere  weitere  Auskünfte  beim  Arbeitgeber  und 
allenfalls  bei  der  Hausärztin  einholen.  Steht  fest,  dass  und  welche 
Arbeitszeitreduktion aus familiären Gründen erfolgte, ist anschliessend 
unter  Berücksichtigung  der  persönlichen,  familiären,  sozialen  und 
erwerblichen Verhältnisse zu prüfen, ob sie ihr Arbeitspensum später 
(nach  2004  bzw. bis  zum  Zeitpunkt  des  Erlasses  einer  neuen  Ver-
fügung)  als  Gesunde  mit  überwiegender  Wahrscheinlichkeit  ausge-
dehnt hätte. 

5.2 Bei diesem Ergebnis erübrigt sich eine Überprüfung des von der 
Vorinstanz  ermittelten  Invaliditätsgrades.  Aus  prozessökonomischen 
Gründen  erscheinen  jedoch  die  nachfolgenden  Ausführungen  ange-
zeigt.

5.2.1 Für  die  Ermittlung  des  Valideneinkommens  ist  entscheidend, 
was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Renten-
beginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
als  Gesunde tatsächlich  verdient  hätte. Dabei  wird  in  der  Regel  am 
zuletzt  erzielten,  nötigenfalls  der  Teuerung  und  der  realen  Einkom-
mensentwicklung  angepassten  Verdienst  angeknüpft,  da  es  empiri-
scher Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesund-
heitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit über-
wiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit 
Hinweisen). 

Nach  der  Rechtsprechung  ist  es  zwar  auch  bei  unselbständig 
Erwerbenden grundsätzlich zulässig, das Valideneinkommen aufgrund 
der  Einträge  im  individuellen  Konto  zu  ermitteln  (vgl.  Urteil  BGer 
8C_671/2009  vom  23. Dezember  2009  E. 5.2.1  mit  Hinweis).  Zur 
Ermittlung  des  Valideneinkommens  dient  jedoch  insbesondere  auch 
der Fragebogen an Arbeitgebende (vgl. Kreisschreiben über Invalidität 
und  Hilflosigkeit  in  der  IV  [KSIH],  Rz. 3028).  Der  Arbeitgeber  der 
Beschwerdeführerin hat diesen Fragebogen – wie bereits festgestellt – 

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nur unvollständig ausgefüllt.  Nicht  beantwortet  wurde namentlich  die 
Frage,  wie  viel  die  Versicherte  aktuell  ohne  Gesundheitsschaden 
verdienen würde (IV-Akt. 13 S. 2). Da die Beschwerdeführerin offenbar 
bereits  im Jahr 2002 viele krankheitsbedingte  Absenzen aufwies,  ist  
nicht  auszuschliessen,  dass  das  Valideneinkommen  nicht  mit  den 
Einträgen  im  individuellen  Konto  übereinstimmt,  zumal  sie  auch 
Sonntagsarbeit  leistete.  Der  Arbeitgeber  wird  deshalb  auch  diese 
Frage noch zu beantworten haben. 

Bei der Anpassung an die Nominallohnentwicklung ist zudem auf den 
Lohnindex der  Branche  und  des  Geschlechts  abzustellen  (vgl.  BGE 
129 V 408 E. 3.1.2).

5.2.2 Was den sogenannten leidensbedingten Abzug (vgl. BGE 134 V 
322 E. 5.2, BGE 126 V 75) betrifft,  ist  zunächst darauf hinzuweisen, 
dass eine allfällige Herabsetzung des Tabellenlohnes aufgrund einer 
Würdigung der gesamten Umstände (leidensbedingte Einschränkung, 
Alter,  Dienstjahre,  Nationalität/Aufenthaltskategorie  und  Beschäfti-
gungsgrad)  im  Einzelfall  erfolgt.  Aus  einem einzelnen  Fall  kann  die 
Beschwerdeführerin  deshalb  nichts  zu  ihren  Gunsten  ableiten.  Ein 
Abzug  aufgrund  einer  leidensbedingten  Einschränkung  gewährt  die 
Rechtsprechung  insbesondere  dann,  wenn  eine  versicherte  Person 
selbst  im  Rahmen  körperlich  leichter  Hilfsarbeitstätigkeit  in  ihrer 
Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Sind hingegen leichte bis mittel -
schwere  Arbeiten  zumutbar,  ist  allein  deswegen  auch  bei  einge-
schränkter  Leistungsfähigkeit  noch  kein  Abzug  gerechtfertigt.  Dies 
ergibt  sich  daraus,  dass  der  Tabellenlohn  im  Anforderungsniveau  4 
bereits  eine  Vielzahl  von  leichten  und  mittelschweren  Tätigkeiten 
umfasst  (Urteil  BGer  8C_773/2009 vom 19. Februar  2010 E. 5.3  mit 
Hinweisen). Ein  Abzug erscheint  jedoch gerechtfertigt,  wenn bei  der 
versicherten Person auch im Rahmen der Restleistungsfähigkeit  aus 
medizinischer Sicht zusätzlich besondere Anforderungen an die Tätig-
keit  bestehen und sich die Versicherte infolge ihrer  Beschwerden im 
Vergleich  zu  voll  leistungsfähigen  Arbeitnehmerinnen  bei  gleichem 
Arbeitspensum möglicherweise mit einem geringeren Lohn begnügen 
müssen wird (Urteil  BGer 9C_492/2008 vom 6. März 2009 E. 3.2 mit 
Hinweisen). Diese Voraussetzungen sind vorliegend, wenn auch nicht 
in erheblichem Masse, erfüllt. Der Beschwerdeführerin sind grundsätz-
lich auch mittelschwere Arbeiten zumutbar, es sind jedoch besondere 
Anforderungen an die Tätigkeit zu beachten (vgl. E. 4.6). Unter Berück-
sichtigung der leidensbedingten Einschränkungen und des ausländer-

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rechtlichen Status (bis 2003 Grenzgängerin) erscheint ein Abzug von 
10 %  angemessen.  Kein  Abzug  rechtfertigt  hingegen  der  Umstand, 
dass der Beschwerdeführerin nur noch eine Teilzeitbeschäftigung zu-
mutbar ist, weil sich eine Teilzeitbeschäftigung bei Frauen (bei einem 
Arbeitspensum zwischen 50 % und 89 %) im Vergleich zu einer Voll-
zeitbeschäftigung  sogar  proportional  lohnerhöhend  auswirkt  (Urteil 
BGer  9C_382/2007  vom 13. November  2007  E. 6.2,  vgl. auch Urteil 
BGer  9C_708/2009  vom  19. November  2009  [SVR  2010  IV  Nr. 28] 
E. 2.1.1; ULRICH MEYER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 
2. Aufl., Zürich u.a. 2010, S. 317). 

5.3 Demnach ist die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen, dass die 
angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zur Vornahme der 
für die Invaliditätsbemessung erforderlichen ergänzenden Abklärungen 
(vgl.  E. 5.1.6  und  5.2.1)  und  Erlass  einer  neuen  Verfügung  an  die 
Vorinstanz zurückzuweisen ist. 

6.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung.

6.1 Laut  Art. 63  Abs. 1  VwVG sind  die  Verfahrenskosten  der  unter-
liegenden Partei  aufzuerlegen, wobei der geleistete Kostenvorschuss 
zu berücksichtigen ist. Der obsiegenden Beschwerdeführerin wird der 
geleistete  Kostenvorschuss  nach  Eintritt  der  Rechtskraft  des  vorlie-
genden Urteils zurückerstattet. Der unterlegenen Vorinstanz werden in 
Anwendung von Art. 63 Abs. 2 VwVG gemäss der  bisherigen Praxis 
des Bundesverwaltungsgerichts keine Kosten auferlegt. 

6.2 Die Beschwerdeführerin  hat  gemäss  Art. 64  Abs. 1  VwVG  in 
Verbindung mit Art. 7 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über 
die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 
(VGKE,  SR  173.320.2)  Anspruch  auf  eine  Parteientschädigung  zu 
Lasten der Vorinstanz. Da keine Kostennote eingereicht wurde, ist die 
Entschädigung  aufgrund  der  Akten  festzusetzen  (vgl.  Art.  14  Abs. 2 
VGKE).  Unter  Berücksichtigung  des  gebotenen  und  aktenkundigen 
Aufwandes  erscheint  eine  Entschädigung  von  pauschal  Fr. 2'200.- 
(ohne  Mehrwertsteuer,  vgl.  Art. 5  Bst. b  in  Verbindung  mit  Art. 14 
Abs. 3  Bst. c  des  Mehrwertsteuergesetzes  vom  2. September  1999 
[MWSTG, SR 641.20]) angemessen.

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde  wird  in  dem  Sinne gutgeheissen,  dass  die  ange-
fochtene  Verfügung  aufgehoben  und  die  Sache  an  die  Vorinstanz 
zurückgewiesen wird, damit diese nach erfolgter Abklärung im Sinne 
der Erwägungen über den Rentenanspruch neu verfüge.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der Beschwerdeführerin 
wird  der  geleistete  Kostenvorschuss  von  Fr. 400.-  nach  Eintritt  der 
Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.

3.
Der  Beschwerdeführerin  wird  eine  Parteientschädigung  in  der  Höhe 
von  Fr. 2'200.-  zugesprochen.  Diese  Entschädigung  ist  von  der 
Vorinstanz zu leisten.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr._______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Johannes Frölicher Susanne Fankhauser

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die 
Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundes-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. 
Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene 
Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdefüh-
rende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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