# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** afaabf56-4c8a-5af4-91d0-e6ed2ef437a2
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2008-06-12
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 12.06.2008 IV 2006/283
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2006-283_2008-06-12.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2006/283

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 23.06.2020

Entscheiddatum: 12.06.2008

Entscheid Versicherungsgericht, 12.06.2008
Art. 28 IVG. Würdigung von Arztberichten und eines Gutachtens (Entscheid 
des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 12. Juni 2008, IV 
2006/283).

Präsident Franz Schlauri, Versicherungsrichterinnen Monika Gehrer-Hug und Karin 

Huber-Studerus; Gerichtsschreiberin Fides Hautle

Entscheid vom 12. Juni 2008

in Sachen

G.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Hans Henzen, Eisenbahnstrasse 41,

Postfach 228, 9401 Rorschach,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

 betreffend

IV-Leistungen

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 Sachverhalt:

A.   

A.a  Die 1960 geborene G.___ meldete sich am 9. November 2004 zum Bezug von 

Leistungen bei der Invalidenversicherung an. Sie gab an, als Wirtin (mit 

Fähigkeitsausweis 1981) tätig zu sein. Sie leide seit Jahren und akut seit dreizehn 

Monaten an sehr starken Schmerzen im Bereich von der 11./12. Rippe links bis vorne 

unter die Brust und an Magen und Galle. Auf Nachfrage hin teilte sie am 12. Dezember 

2004 mit, die Beantragung beruflicher Massnahmen sei momentan nicht sinnvoll, da 

die dauernden Schmerzen eine Tätigkeit nicht zuliessen. Zurzeit stehe sie im Spital 

Wattwil und bei einem Osteopathen in Behandlung und wolle die Hoffnung noch nicht 

aufgeben, dass diese Therapien gegen die Schmerzen erfolgreich seien. Andernfalls 

wäre sie gezwungen, eine Rente zu beantragen. Sie reichte Geschäftsunterlagen ein.

A.b A.___, Anästhesiologie, Spital Wattwil, gab in seinem IV-Arztbericht vom 20. 

Dezember 2004 als Diagnosen chronische epigastrische Schmerzen und einen Zustand 

nach mehreren Rezidiveingriffen abdominell, bestehend seit 1990, an. Ohne 

Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bleibe eine Hypertonie. Bis auf weiteres sei die 

Versicherte zu 80 % arbeitsunfähig. Im Rahmen von ca. 20 % der bisherigen Zeit sei ihr 

die Tätigkeit als Wirtin bei einer verminderten Leistungsfähigkeit von etwa 50 % noch 

zumutbar. Die Arbeitsfähigkeit könne durch Fortführung der begonnenen 

therapeutischen Massnahmen verbessert werden; wie sie sich auf die Arbeitsfähigkeit 

auswirken würden, sei noch nicht absehbar. Die Versicherte wolle an ihrem bisherigen 

Arbeitsplatz wieder aktiv werden. Hierzu sollten alle therapeutischen Massnahmen 

genutzt werden. Zumutbar wären wohl auch andere Tätigkeiten, auf Dauer eher in 

Teilzeit. Die Versicherte sei hoch motiviert, so dass bei einer graduellen Besserung 

auch die teilweise Arbeitsfähigkeit am bisherigen Arbeitsplatz zu steigern sein müsste. 

Die Versicherte stehe seit 5. Mai 2004 in ambulanter Behandlung 

(Schmerzsprechstunde) im Spital Wattwil mit zahlreichen Behandlungsansätzen bei nur 

kurzzeitigem und mässigem Erfolg. Seit Oktober 2004 werde Physiotherapie auf der 

Basis der Osteopathie durchgeführt, was erstmals zur Besserung für einige Tage 

geführt habe. Seit Dezember 2004 besuche die Versicherte eine 

Schmerzbewältigungsgruppe. Sie benötige ein TENS-Gerät und seit ungefähr einem 

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halben Jahren sei sie bei den alltäglichen Verrichtungen auf Hilfe von Drittpersonen 

angewiesen. Beigelegt waren diverse Arzt- und Operationsberichte. Unter anderem 

hatte Dr. med B.___ am 22. April 2004 berichtet, eine Ultraschalluntersuchung habe 

abgesehen von zwei Zysten im Bereiche der rechten Adnexe normale 

Abdominalorgane aufgezeigt. Der Adnexbefund habe sicherlich nichts mit der 

Symptomatik zu tun. 

A.c  Auf die Frage, ob sie das Restaurant weiterführe, antwortete die Versicherte am 

29. Januar 2005, sie sei dazu allein momentan leider nicht mehr in der Lage, da sich ihr 

Gesundheitszustand trotz diverser Spezialtherapien noch nicht verbessert habe. Sie 

versuche, das Problem zurzeit mit Teilzeitangestellten zu überbrücken, doch sei dies 

auf die Dauer finanziell nicht tragbar. In den letzten Jahren habe sie trotz schlechter 

Wirtschaftslage und rückläufigen Umsatzzahlen den Verpflichtungen immer 

nachkommen können, doch aufgrund ihrer Krankheit sei das nun in Frage gestellt. Die 

Stammgäste erwarteten grundsätzlich, sie im Lokal anzutreffen, was aber 

krankheitshalber immer seltener möglich sei. Sie habe sich daher dazu entschlossen, 

ihr Restaurant zu verkaufen, solange der Betrieb noch kostendeckend geführt werden 

könne. Sie habe einen Makler beauftragt. Der Verkauf sei aber wohl ein schwieriges, 

langwieriges Unterfangen (IV-act. 18).

A.d C.___, Osteopath, berichtete am 4. März 2005, die Behandlung habe am 

7. Oktober 2004 begonnen und finde alle drei Wochen statt. Nach vier Behandlungen 

hätten sich die Beschwerden positiv verändert. Die Versicherte habe nun schmerzfreie 

Perioden und spüre eine deutliche Erleichterung. Die Situation sei jedoch noch nicht 

stabilisiert. Die viszeralen Fixationen und Narben im Bauchbereich seien multipel und 

sicherlich noch nicht ganz austherapiert. 

A.e A.___ erklärte mit Verlaufsbericht vom 16. März 2005, der Gesundheitszustand 

habe sich minimal verbessert. Die vegetativen Begleiterscheinungen der Schmerzen 

(wie Übelkeit und Würgereiz) träten deutlich seltener auf. Auf Ergänzungsfragen hin gab 

A.___ am 15. April 2005 (Eingangsstempel) bekannt, die zumutbare Arbeitsfähigkeit 

betrage seit dem 5. Mai 2004 20 %. Unter Therapie sei eine Steigerung der 

Arbeitsfähigkeit möglich, graduell aber schwer voraussagbar (IV-act. 22).

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A.f Am 1. September 2005 führte die IV-Stelle eine Abklärung der Verhältnisse an Ort 

und Stelle bei der selbständig erwerbenden Versicherten durch. Gemäss dem Bericht 

erklärte die Versicherte, die Schmerzen hätten nach der Bauchoperation im Jahr 1990 

begonnen. Über Jahre seien sie auszuhalten gewesen und sie habe sie durch 

Ablenkung in den Hintergrund rücken können. Seit Oktober 2003 hätten sie sich aber 

massiv verstärkt und seien schliesslich unerträglich geworden. Am meisten Probleme 

habe sie beim Stehen; schon nach ein bis zwei Minuten träten Schmerzen im Magen 

mit Ausstrahlungen in den Rücken auf. Beim Hinsetzen werde es wieder besser. 

Langezeit sitzen könne sie allerdings auch nicht. Bis September habe sie hie und da 

notfallmässig Aushilfen für die Bar benötigt oder habe nach Hause gehen müssen. Im 

Grossen und Ganzen habe sie ihre Tätigkeit aber ausüben können. Sie habe an fünf 

Tagen pro Woche pro Tag zwischen sieben und zehn Stunden gearbeitet und für einen 

bis zwei Abende eine Aushilfe gehabt. Während der Fasnachtszeit habe sie einige 

zusätzliche Serviceangestellte als Aushilfen angestellt. Während dieser Zeit habe sie 

etwa einen Drittel des Jahresumsatzes erzielt. Seit Oktober seien die Schmerzen so 

stark, dass sie kaum noch arbeiten könne. Sie sei nur noch am Montagabend in der 

Bar, wenn die Aushilfe frei habe. Dann sei wenig Betrieb, so dass das für sie gerade 

noch machbar sei. Im Jahr 2004 habe sich wegen ihrer Krankheit ein deutlich erhöhter 

Personalaufwand ergeben. Ausserdem habe sie immer wieder auf die freiwillige Hilfe 

ihrer Schwester zählen dürfen. Im Betätigungsvergleich erhob der mit der Abklärung 

Beauftragte eine Arbeitsfähigkeit von 29.5 %. Bei einem Einkommensvergleich stellte 

er ein Valideneinkommen von Fr. 52'270.-- (Gewinn im letzten Jahr, da die Versicherte 

noch selber an der Umsatzerzielung beteiligt gewesen sei, nämlich 2003) einem 

Invalideneinkommen von Fr. 34'336.-- (Reingewinn 2004) gegenüber, was einen 

Invaliditätsgrad von 34.35 % ergab. Massgebende Berechnungsart sei eine 

Mischrechnung (die Versicherte habe am Betriebsergebnis im Jahr 2004 einen Anteil 

von 30 %, also von Fr. 15'681.--), womit der Invaliditätsgrad wiederum 70 % ausmache 

(IV-act. 28).

A.g Einem Sprechstundenbericht vom 10. Mai 2006 von A.___ war zu entnehmen, dass 

chronische Schmerzen im linken Epigastrium vorlägen, nach links thorakal 

ausstrahlend. Der Schmerzverlauf sei stark wechselnd, in Attacken bei VAS 8-9, 

ansonsten 5-6. Die Versicherte sei durch die chronische Schmerzerkrankung massiv 

belastet und in ihrer Arbeitsfähigkeit vor allem hinsichtlich längeren Stehens oder 

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Sitzens massiv eingeschränkt. Ihre Tätigkeiten sollten eine selbständige Zeiteinteilung 

und die Möglichkeit zum häufigen Positionswechsel bieten. Auch unter diesen 

günstigen Bedingungen sei von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von ca. 50 % 

auszugehen (IV-act. 38-21 f./22).

A.h Auf Vorschlag des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) der Invalidenversicherung, 

der die Abklärung der Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit für unvollständig 

hielt, hatte die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle am 1. Mai 2006 eine 

polydisziplinäre Begutachtung veranlasst. Das Ärztliche Begutachtungsinstitut ABI hielt 

in seinem Gutachten vom 5. Juli 2006 fest, eine Diagnose mit Einfluss auf die 

Arbeitsfähigkeit gebe es nicht. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit seien (erstens) 

epigastrische Schmerzen unklarer Ätiologie bei Status nach diagnostischer 

Laparoskopie mit Adhäsiolyse am 18.9.1990, Status nach Hysterosalpingographie am 

18.12.1987, Status nach Hysterosalpingographie, Laparoskopie mit 

Chromopertubation und Probeexzisionen am 3.4.1987, Status nach 

Revisionslaparotomie bei Strangulationsileus am 14.6.1986, Status nach Laparotomie 

mit Adnexektomie links am 10.6.1986 und Status nach Abort im April 1986 mit 

Curettage, und (zweitens) eine Schmerzverarbeitungsstörung. In der angestammten 

Tätigkeit und in anderen körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeiten in 

wechselnder Position bestehe - unter orthopädischem, psychiatrischem, 

gastroenterologischem und allgemeininternistischem Aspekt - eine zumutbare 

Arbeitsfähigkeit von 100 %. Die Diskrepanz zur Selbsteinschätzung ergebe sich 

dadurch, dass die Versicherte wohl davon ausgehe, zu keiner Zeit Schmerzen 

verspüren zu dürfen, um einer Arbeit nachzugehen. Bei 

Schmerzverarbeitungsstörungen bestünden ausserdem immer höhere 

Selbstlimitierungen, als es der medizinisch-theoretischen Zumutbarkeit entspräche. 

A.i  Nachdem der RAD am 25. Juli 2006 empfohlen hatte, auf das Gutachten 

abzustellen, stellte die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle der Versicherten mit einem 

Vorbescheid vom 4. August 2006 die Abweisung des Leistungsgesuchs in Aussicht (IV-

act. 44).

A.j  Hiergegen liess die Versicherte am 13. September 2006 einwenden, der 

Sprechstundenbericht von A.___ vom 10. Mai 2006 werde zu wenig berücksichtigt, 

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obwohl der Arzt sie schon seit Mai 2004 regelmässig betreue und in wesentlich 

engerem Kontakt mit ihr stehe als die Gutachter. Da sie immer noch an den von A.___ 

genannten Beschwerden leide, werde sie sich am 14. September 2006 einer erneuten 

medizinischen Untersuchung durch Dr. med. D.___, Facharzt medizinische Radiologie 

FMH, stellen. Der zu erwartende Bericht sei jedenfalls mitzuberücksichtigen. Ihr seien 

IV-Leistungen zuzusprechen.

A.k  Am 19. Oktober 2006 liess die Versicherte den Bericht von Dr. D.___ vom 

9. Oktober 2006 und zwei weitere Untersuchungsberichte der Klinik Stephanshorn vom 

7. und vom 10. Juli 2006 einreichen. Diese Berichte seien vom ABI nicht erfasst 

worden. Sollte auf das Gutachten abgestellt werden, werde vorbehalten überprüfen zu 

lassen, ob die Auftragserledigung korrekt erfolgt sei. Die Versicherte sei als Folge 

mehrerer Bauchoperationen seit ca. 16 Jahren täglich mit massivsten chronischen 

Schmerzen belastet. Andernfalls läge es ihr fern, ein IV-Gesuch zu stellen. A.___ sei von 

allen involvierten Ärzten derjenige, der am besten über den Gesundheitszustand 

Auskunft geben könne. Die Klinik Stephanshorn hatte am 7. Juli 2006 über eine 

vertebrospinale thorakale Kernspintomographie von jenem Tag berichtet, es lägen eine 

vermehrte Brustkyphose und leichtgradige degenerative Veränderungen im unteren 

BWS-Abschnitt vor. Vom 10. Juli 2006 datiert der Bericht der Klinik über die abdomino-

pelvine Computertomographie vom 7. Juli 2006, wo unter anderem angegeben worden 

war, es lägen ein asymmetrisches Venenkonvolut im kleinen Becken und eine 

asymmetrisch relativ kaliberstarke bis 9 mm messende, retrograd über die Vena renalis 

sinistra frühzeitig kontrastierte Vena ovarica links vor, vereinbar mit einem venösen 

Kongestionssyndrom, ausserdem mehrere Dünndarmschlingen im Mittel-/Unterbauch 

(DD: adhäsive Veränderungen), ein Dolichocolon mit Koprostase, deutliche iliacal-

commune Arteriosklerose. Mit Bericht vom 9. Oktober 2006 hatte Dr. D.___ im Sinne 

einer Zweitmeinung erklärt, seine thorakale vertebrospinale Kernspintomographie vom 

7. Juli 2006 habe als einzigen morphologisch fassbaren pathologischen Befund die 

mittelgradige thorakale Hyperkyphose ergeben, die in einem gewissen Ausmass für 

eine thorakale vertebrale Schmerzsymptomatik verantwortlich gemacht werden könnte. 

Gemäss seiner abdominopelvinen Computertomographie vom gleichen Tag seien als 

einzige mögliche Schmerzursache erneute oder persistierende peritoneale Adhäsionen 

denkbar. Das vermutete pelvine congestion-Syndrom sei höchstwahrscheinlich nicht 

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ursächlich verantwortlich für links epigastrische Schmerzen und ohne sicheren 

aktuellen Krankheitswert.

A.l  Der RAD hielt am 14. November 2006 an seiner Stellungnahme vom 25. Juli 2006 

fest; die neuen Berichte würden keine neuen Sachverhalte beinhalten.

A.m Die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle des Kantons St. Gallen verfügte daraufhin 

am 14. November 2006 die Abweisung des Leistungsgesuchs (IV-act. 54).

 

B.  

Gegen diese Verfügung richtet sich die von Rechtsanwalt Dr. iur. Hans Henzen für die 

Betroffene am 14. Dezember 2006 erhobene Beschwerde. Der Rechtsvertreter der 

Beschwerdeführerin beantragt, es seien ihr IV-Leistungen zuzusprechen. Wegen ihrer 

chronischen Schmerzen sei die Beschwerdeführerin ständig in ärztlicher Behandlung. 

Kürzlich sei sie im Schmerzzentrum am Lindberg in Winterthur untersucht worden. Der 

zuständige Arzt, Dr. E.___, habe sie wiederum zu 50 % krankschreiben müssen, wie 

dem beigelegten Attest vom 10. Dezember 2006 zu entnehmen sei. Auch nach dem 

Bericht von A.___ vom 10. Mai 2006 liege eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % vor. Dieser 

Bericht sei unbeachtet geblieben. Falls bei der ABI-Begutachtung ein Untergutachten 

gemacht worden sei, so sei dieses beizuziehen. Da der Grad der Arbeitsunfähigkeit von 

50 % schon längere Zeit vorliege, müsse, wie A.___ festgehalten habe, von einer 

chronischen Schmerzerkrankung gesprochen werden. Dr. E.___ hatte die 

Beschwerdeführerin am 10. Dezember 2006 für die Zeit vom 9. Dezember 2006 bis 

12. Januar 2007 zu 50 % arbeitsunfähig geschrieben.

C.  

In ihrer Beschwerdeantwort vom 7. Februar 2007 beantragt die Beschwerdegegnerin 

die Abweisung der Beschwerde. Die Einschätzung von A.___ vermöge keine Zweifel an 

der Richtigkeit der Angaben im ABI-Gutachten zu wecken. Behandelnde Ärzte seien 

beweisrechtlich als Auskunftspersonen zu betrachten. Aufgrund des engen 

persönlichen und rechtlichen Verhältnisses zum Patienten bestehe eine natürliche 

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Vermutung dafür, dass die Äusserungen in erster Linie der Unterstützung des Patienten 

im Hinblick auf die Zusprache von Leistungen dienten. Das neu eingereichte 

Arztzeugnis von Dr. E.___ enthalte lediglich Angaben zur Arbeitsfähigkeit ohne nähere 

Begründungen oder Ausführungen zu den entsprechenden Tätigkeiten. Das ABI-

Gutachten sei daher beweisrechtlich höher einzustufen. Im Übrigen seien die 

Untergutachten im ABI-Gesamtgutachten enthalten. In der Gesamtbeurteilung fänden 

sich keine von den einzelnen Teilgutachten abweichenden Einschätzungen der 

Arbeitsfähigkeit.

D.  

Mit Replik vom 30. März 2007 präzisiert der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin 

den Antrag dahingehend, dass der Beschwerdeführerin aufgrund eines 

Invaliditätsgrades von 50 % eine halbe Rente zu gewähren sei. Eventualiter sei die 

Sache zur Durchführung weiterer Abklärungen an die Beschwerdegegnerin 

zurückzuweisen. Die Beschwerdeführerin begebe sich nach wie vor wöchentlich zur 

Schmerztherapie bei A.___ und nehme alle zwei Wochen an einer Selbsthilfegruppe teil. 

Es sei eine neutrale Begutachtung zu veranlassen. Ausserdem sei ein Amtsbericht von 

A.___ einzuholen. Die Einwendungen gegen den Bericht von A.___ vom 10. Mai 2006 

könne die Beschwerdeführerin nicht teilen. Das Gericht habe Berichte objektiv zu 

beurteilen. Es handle sich nicht um einen Gefälligkeitsbericht. Zudem sei das ABI-

Gutachten nicht abschliessend und widersprüchlich. Denn der Gastroenterologe habe 

seine Arbeitsfähigkeitsschätzung dahingehend eingeschränkt, dass keine vertieften 

Abklärungen zum Ausschluss einer Ursache durchgeführt worden seien. Mindestens 

müssten nochmals eine obere Endoskopie durchgeführt und eine Porphyrie und eine 

Bleiintoxikation ausgeschlossen werden. Die Gutachter hätten darauf und ferner auch 

auf bildgebende Massnahmen und eine spezialärztliche internistische Untersuchung 

verzichtet. Es sei festzustellen, dass die ABI-Gutachter nicht alle relevanten IV-Akten 

zur Verfügung gehabt hätten. Die am 19. Oktober 2006 eingereichten drei Arztberichte 

hätten nämlich noch nicht vorgelegen. Zumindest wäre eine Begründung erforderlich 

gewesen, weshalb die Berichte unberücksichtigt zu bleiben hätten. Es wäre 

unabdingbar zu klären, in welchem gewissen Ausmass die Hyperkyphose für die 

Schmerzsymptomatik verantwortlich gemacht werden könne. Es könnte nämlich ein 

Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bestehen. Es handle sich bei den drei Berichten um 

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Angaben von verschiedenen Ärzten, denen nicht ein "Hausarztbonus" 

entgegengehalten werden könne. A.___ sei als Auskunftsperson einzuvernehmen. An 

dem Editionsgesuch der Untergutachten werde festgehalten. Jahrelange massive 

Schmerzen könnten, selbst wenn kein pathologischer Befund gefunden werden könne, 

zu einer Arbeitsunfähigkeit führen. 

E.  

Die Beschwerdegegnerin hält am 25. April 2007 an ihrem Antrag fest.

Erwägungen:

1.   

1.1  Da ein Sachverhalt zu beurteilen ist, wie er sich bis zum Erlass der angefochtenen 

Verfügung am 14. November 2006 entwickelt hat, sind die auf den 1. Januar 2008 in 

Kraft getretenen Rechtsänderungen nicht anwendbar.

1.2  Mit der angefochtenen Verfügung hat die Beschwerdegegnerin das 

Leistungsgesuch der Beschwerdeführerin abgelehnt. Sie beantragt in diesem Verfahren 

(gemäss Präzisierung in der Replik) einzig Rentenleistungen. Streitgegenstand bildet 

daher der allfällige Rentenanspruch. Ergäbe sich allerdings, dass ohne 

Eingliederungsmassnahmen ein Rentenanspruch in Frage stünde, so gehörte zum 

Streitgegenstand notwendigerweise auch die Frage, ob die Verwaltung den Grundsatz 

"Eingliederung vor Rente" beachtet und eine allfällige Pflicht der Beschwerdeführerin 

zu Massnahmen korrekt in Anspruch genommen habe.

2.   

2.1  Nach Art. 28 Abs. 1 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn 

die versicherte Person mindestens zu 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn 

sie mindestens zu 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % 

besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 

40 % Anspruch auf eine Viertelsrente. Für die Bemessung der Invalidität von 

erwerbstätigen Versicherten ist gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG Art. 16 ATSG anwendbar.

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2.2  Für die Invaliditätsbemessung, welche das Mass der Zurücksetzung der 

erwerblichen Leistungsfähigkeit infolge gesundheitlicher Beeinträchtigung ergeben soll, 

sind zunächst die medizinischen Vorbedingungen von Bedeutung. Aufgabe des Arztes 

oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beschreiben und dazu Stellung zu 

nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person 

arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind in der Folge eine wichtige Grundlage 

für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch 

zugemutet werden können (BGE 125 V 261 E. 4; ZAK 1982 S. 34; Rz 3047 f des vom 

Bundesamt für Sozialversicherung erlassenen Kreisschreibens über die Invalidität und 

Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung = KSIH). Ob die versicherte Person eine ihr 

zumutbare Tätigkeit auch tatsächlich ausübt, ist für die Invaliditätsbemessung 

hingegen unerheblich (Rz 3046 KSIH).

2.3  Die Beschwerdegegnerin stellt in der Beurteilung des Leistungsanspruchs auf die 

Einschätzungen des ABI-Gutachtens ab. Das Gutachten basiert auf einer 

Kenntnisnahme von den Vorakten. Es wurden die Anamnese und die geklagten 

Beschwerden aufgenommen, der allgemeinmedizinische Status erhoben und 

Laboruntersuchungen getätigt. Die internistische Situation wurde durch einen Facharzt 

evaluiert. Daneben fanden spezialärztliche Untersuchungen des fallführenden 

Orthopäden und eines psychiatrischen Gutachters sowie ein gastroenterologisches 

Konsilium statt. Gemäss den in das Gesamtgutachten integrierten Angaben des 

Orthopäden konnten auf der Ebene des Bewegungsapparates keine pathologischen 

Befunde erhoben werden und es war dementsprechend auch kein einschränkender 

Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit auszumachen. Wie den Schilderungen über die 

psychiatrische Exploration zu entnehmen ist, wurde eine Schmerzverarbeitungsstörung 

diagnostiziert, der aber kein Krankheitswert zugemessen wurde und welche die 

Arbeitsfähigkeit nicht einschränke. Beim gastroenterologischen Konsilium hat sich nach 

der im Gesamtgutachten wiedergegebenen Beurteilung kein Hinweis auf eine 

gastrointestinale Ursache der Beschwerden gezeigt. Dass die Beschwerden lage- und 

bewegungsabhängig seien, spreche für eine muskulo-skelettale Ursache. Bestehende 

Adhäsionen seien nicht ganz auszuschliessen, doch fehlten die dafür typischen 

krampfartigen Beschwerden und der intermittierende Charakter. Da mit grosser 

Wahrscheinlichkeit keine gastroenterologische Ursache der Beschwerden vorliege, sei 

aus dieser Sicht keine Arbeitsunfähigkeit zu bestätigen. Diese spezialärztlichen 

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Beurteilungen sind je in sich schlüssig und nachvollziehbar begründet. Da in keiner 

Disziplin eine die Arbeitsfähigkeit einschränkende Diagnose gestellt wurde, ergab sich 

auch in der Gesamtwürdigung die Beurteilung, dass die Arbeitsfähigkeit der 

Beschwerdeführerin nicht eingeschränkt sei. Inwiefern unter solchen Umständen die 

Edition der einzelnen Teilgutachten erforderlich sein sollte, ist nicht ersichtlich.

2.4  Die Beschwerdeführerin lässt darauf hinweisen, dass der Gastroenterologe seine 

Arbeitsfähigkeitsschätzung relativiert habe. Er hatte erklärt, einschränkend sei zu 

sagen, dass keine vertieften Abklärungen zum Ausschluss einer gastroenterologischen 

Ursache durchgeführt worden seien und die Arbeitsfähigkeitsannahme allein auf 

Anamnese und Klinik beruhe. Der Gutachter schlug, obwohl eine gastroenterologische 

Ursache sehr unwahrscheinlich sei, vor, mindestens nochmals eine obere Endoskopie 

durchzuführen. Ausserdem seien eine Porphyrie und eine Bleiintoxikation 

auszuschliessen. Es rechtfertigt sich vorliegend, die Arbeitsfähigkeitsschätzung ohne 

vorgängige weitere Massnahmen zu berücksichtigen, auch wenn solche Abklärungen 

in diagnostischer Hinsicht angezeigt sind. Zu bedenken ist, dass die 

Arbeitsfähigkeitsschätzung mit immerhin sehr hoher Wahrscheinlichkeit abgegeben 

wurde. Dr. B.___ hatte im Übrigen im Jahr 2004 von einer Endoskopie abgesehen, weil 

eine Abklärung von 1993 bei gleicher Symptomatik keinen Befund ergeben hatte. Die 

Beschwerdeführerin hat nach der Aktenlage bis anhin darauf verzichtet, eine solche 

diagnostische Massnahme zu treffen, obwohl ihr dies im Rahmen der 

Krankenversicherungsdeckung möglich gewesen wäre. Ausserdem ist nach der 

Begutachtung zwar keine Endoskopie, aber es sind noch abdominopelvine 

Computertomographien durchgeführt worden. Diese Untersuche haben als einzige 

mögliche Schmerzursache peritoneale Adhäsionen aufgezeigt. Bei der thorakalen 

vertebrospinalen Kernspintomographie war gemäss Dr. D.___ als einziger 

morphologisch fassbarer pathologischer Befund eine mittelgradige thorakale 

Hyperkyphose gefunden worden, welche in einem gewissen Ausmass für eine 

thorakale vertebrale Schmerzsymptomatik verantwortlich gemacht werden könne. Dass 

das ABI mit diesen nachträglichen radiologischen Berichten nicht noch konfrontiert 

wurde und keine Überprüfung der Beurteilung oder weitere Abklärungen veranlasst 

wurden (wie sie auch der RAD am 14. November 2006 in Kenntnis dieser Befunde für 

unnötig betrachtet hatte), lässt sich angesichts der gezeitigten Ergebnisse nicht 

beanstanden, da keine Bedeutung für die Beurteilung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit 

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der Beschwerdeführerin zu erwarten war. Die medizinischen Experten hielten ferner 

eine weiterreichende internistische Abklärung für nicht erforderlich. Es bestehen keine 

Anhaltspunkte für die Annahme, mit dieser ärztlichen Einschätzung sei der 

internistische Aspekt in unzulässiger Weise vernachlässigt worden. Von zusätzlichen 

Abklärungen sind keine weiteren Erkenntnisse zu erwarten.

2.5  Des weiteren stützt sich die Beschwerdeführerin auf die Beurteilung ihrer 

Arbeitsfähigkeit mit (unter günstigen Bedingungen) 50 % durch A.___, bei welchem sie 

seit Mai 2004 in Behandlung steht. Weder dieser Einschätzung noch dem Attest einer 

befristeten Arbeitsunfähigkeit von 50 % (ohne Diagnose und Begründung) durch 

Dr. E.___ kommt allerdings ein mit der polydisziplinären Begutachtung ebenbürtiger 

Beweiswert zu. Denn die Begutachtung stützt sich wie erwähnt auf die erforderlichen 

Kenntnisse des medizinischen Sachverhalts. Es ist im Gutachten nachvollziehbar 

begründet, weshalb der Schmerzverarbeitungsstörung kein Einfluss auf die 

Arbeitsfähigkeit beigemessen wird. Massgebend ist der Beweiswert, welcher einem 

Gutachten bei der konkreten Würdigung zukommt. Auf die überzeugenden 

Schlussfolgerungen des vorliegenden Gutachtens kann abgestellt werden. Es fand im 

Übrigen auch eine Auseinandersetzung mit der Einschätzung von A.___ statt, wo davon 

ausgegangen wurde, der behandelnde Arzt habe in wesentlichem Umfang das 

subjektive Schmerzempfinden der Beschwerdeführerin mitberücksichtigt. Die 

Beschwerdeführerin beschreibt eine erhebliche Schmerzexazerbation seit Oktober 

2003, hat bei der orthopädischen Begutachtung aber auch berichtet, der Schmerz sei 

im Anschluss an eine der Operationen in der Zeit von 1986 bis 1990 aufgetreten, dann 

innert Stunden in den linken Oberbauch gewandert und seither konstant vorhanden. 

Beim gastroenterologischen Konsilium gab sie ebenfalls an, die Schmerzen im 

Oberbauch seien eher konstanter Natur, während die ursprünglichen 

Unterbauchschmerzen im Hintergrund seien. Wie die Gutachter erwähnen, ist auffällig, 

dass die Beschwerdeführerin mit offenbar weitgehend identisch gelagerten 

Beschwerden während fast fünfzehn Jahren uneingeschränkt arbeitsfähig war und es 

dann ohne erkennbare Ursache zu einer solchen Schmerzzunahme gekommen sei, 

dass sie die Arbeit habe niederlegen müssen. Der Umstand findet in der 

psychiatrischen Begutachtung eine fachärztlich begründete Beurteilung (IV-

act. 38-14/22). Von einer antidepressiven Behandlung versprach sich der 

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psychiatrische Gutachter schliesslich einen günstigen Einfluss auf die 

Schmerzwahrnehmung.

3.   

Ist zusammenfassend von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit der 

Beschwerdeführerin in der angestammten und in anderen körperlich angepassten 

leichten bis mittelschweren Tätigkeiten auszugehen, so lässt sich ausschliessen, dass 

sie eine invaliditätsbedingte Erwerbseinbusse rentenbegründenden Ausmasses zu 

erleiden hätte. Wie sie anlässlich der Begutachtung berichtete, hat die 

Beschwerdeführerin den eigenen Betrieb im April 2006 an ihre Schwester übergeben, 

womit sich allerdings hieran nichts änderte, da die volle Arbeitsfähigkeit 

zumutbarerweise auch im Angestelltenverhältnis verwertet werden kann. Die 

angefochtene Verfügung erweist sich demnach als korrekt.

4.   

4.1  Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen.

4.2  Nach Art. 69 Abs. 1  IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die 

Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen 

Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand 

und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 200 bis 1000 Franken festgelegt. Als 

unterliegende Partei hat die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten zu bezahlen (vgl. 

Art. 95 Abs. 1 VRP). Diese sind ermessensweise auf Fr. 600.-- zu veranschlagen. Mit 

dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe ist die geschuldete Gerichtsgebühr 

getilgt.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

entschieden:

1.  Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  Die Beschwerdeführerin bezahlt die Gerichtskosten von Fr. 600.-- unter 

Verrechnung mit dem bezahlten Kostenvorschuss in gleicher Höhe.

bis

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	Entscheid Versicherungsgericht, 12.06.2008
	Art. 28 IVG. Würdigung von Arztberichten und eines Gutachtens (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 12. Juni 2008, IV 2006/283).

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		2025-07-19T15:37:39+0200
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