# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4f6fee7d-09ba-5521-8f1f-6618bb2d2f07
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-07-19
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 19.07.2023 C-3065/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3065-2023_2023-07-19.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-3065/2023 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  1 9 .  J u l i  2 0 2 3  

Besetzung 
 Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, 

Gerichtsschreiber Roger Stalder. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ GmbH, c/o B._______, Schweiz,   

vertreten durch Mehtap Uzuner, primeAD AG, 

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Recht & Compliance,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Berufliche Vorsorge, Zwangsanschluss, Verfügung der  

Stiftung Auffangeinrichtung BVG vom 15. Mai 2023. 

 

 

 

C-3065/2023 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (im Folgenden: Auffangeinrich-

tung oder Vorinstanz) am 15. Mai 2023 eine Verfügung erlassen hat, mit 

welcher sie die A._______ GmbH (im Folgenden: A._______ oder Be-

schwerdeführerin) rückwirkend vom 1. Januar 2022 bis 31. Januar 2022 

zwangsweise angeschlossen hat, 

dass die A._______ hiergegen, vertreten durch Mehtap Uzuner von der 

primeAD AG, beim Bundesverwaltungsgericht mit Eingabe vom 27. Mai 

2023 (Poststempel) hat Beschwerde erheben und die Aufhebung der Ver-

fügung vom 15. Mai 2023 hat beantragen lassen, 

dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 19. Juni 2023 

aufgefordert worden ist, innert Frist einen Kostenvorschuss von Fr. 800.- in 

der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten, 

dass die Beschwerdeführerin vom Bundesverwaltungsgericht im Rahmen 

ihres Telefonats vom 26. Juni 2023 über die (weiteren) Modalitäten des 

Beschwerdeverfahrens informiert worden ist, 

dass die Vorinstanz den mit angefochtenem Entscheid vom 15. Mai 2023 

verfügten Zwangsanschluss mit Wiedererwägungsverfügung vom 4. Juli 

2023 aufgehoben hat, 

dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vom 13. Juli 2023 (Poststem-

pel) ausgeführt hat, sie ziehe ihre "Einsprache" gegen die Verfügung vom 

15. Mai 2023 zurück, wobei sie ihre Beschwerde vom 27. Mai 2023 (Post-

stempel) fälschlicherweise als "Einsprache" bezeichnet hat, 

dass die Beschwerdeführerin somit schriftlich und vorbehaltlos den Rück-

zug ihrer Beschwerde erklärt hat, 

dass sich das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht nach dem Ver-

waltungsverfahrensgesetz vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) 

richtet, soweit das Verwaltungsgerichtsgesetz vom 17. Juni 2005 (VGG, 

SR 173.32) nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG), 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 VGG Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt,  

C-3065/2023 

Seite 3 

dass die Vorinstanz eine Behörde im Sinne von Art. 33 VGG ist, zumal sie 

öffentlich-rechtliche Aufgaben des Bundes erfüllt (Art. 33 Bst. h VGG in 

Verbindung mit Art. 60 Abs. 2bis des Bundesgesetzes über die berufliche 

Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge vom 25. Juni 1982 [BVG; 

SR 831.40]), 

dass demnach das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung der Be-

schwerde zuständig ist und vorliegend – was das Sachgebiet angeht – 

keine Ausnahme von der Zuständigkeit auszumachen ist (Art. 32 VGG), 

auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, weshalb auf die Be-

schwerde vom 27. Mai 2023 (Poststempel) einzutreten ist, 

dass zufolge des am 13. Juli 2023 (Poststempel) schriftlich und vorbehalt-

los erklärten Rückzugs das Beschwerdeverfahren im einzelrichterlichen 

Verfahren als durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist 

(Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG das Beschwerdeverfahren vor dem Bun-

desverwaltungsgericht kostenpflichtig ist, 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei aufzuerlegen sind, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass sich die Gerichtsgebühr nach Umfang und Schwierigkeit der Streitsa-

che, Art der Prozessführung und finanzieller Lage der Parteien bemisst 

(Art. 63 Abs. 4bis VwVG, Art. 2 Abs. 1 VGKE), 

dass bei einer Erledigung in frühem Verfahrensstadium mangels erhebli-

chen Aufwands des Bundesverwaltungsgerichts jedoch von der Erhebung 

von Verfahrenskosten abgesehen werden kann (Art. 6 Bst. a VGKE), 

dass daher der Beschwerdeführerin keine Verfahrenskosten aufzuerlegen 

sind, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigungen zu-

zusprechen sind (Art. 7 Abs. 3 und 4 VGKE). 

 

C-3065/2023 

Seite 4 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos ge-

worden abgeschrieben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz, das 

Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) und die Oberaufsichtskommis-

sion Berufliche Vorsorge (OAK BV). 

 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

 

 

 

 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Viktoria Helfenstein Roger Stalder 

C-3065/2023 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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