# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2430acb8-2709-596e-b75a-d30822815008
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-11-16
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 16.11.2015 SB150291
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB150291_2015-11-16.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 

 
 

Geschäfts-Nr.: SB150291-O/U/jv 
 

Mitwirkend: Die Oberrichter Dr. iur. F. Bollinger, Präsident, lic. iur. S. Volken und 

lic. iur. Ch. Prinz sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. S. Maurer 

 

Urteil vom 16. November 2015 

 

in Sachen 

 
A._____,  

Beschuldigter und Berufungskläger 

 

gegen 

 
Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, 

vertreten durch Leitende Staatsanwältin Dr. U. Frauenfelder Nohl,  

 

Anklägerin und Berufungsbeklagte 

betreffend Diebstahl 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichts Zürich,  

10. Abteilung - Einzelgericht, vom 26. März 2015 (GG150041) 

 

- 2 - 

Anklage: 

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Zürich - Sihl vom 9. Februar 2015 ist 

diesem Urteil beigeheftet (Urk. 16). 

 

Urteil und Verfügung der Vorinstanz: 
(Urk. 39 S. 35 f.) 

Vorab wird verfügt: 

1. Das Gesuch des Beschuldigten um Bestellung von Rechtsanwalt lic. iur. X._____ als amtli-

cher Verteidiger wird abgewiesen. 

2. (Mitteilungen) 

3. (Rechtsmittel) 

Sodann wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte ist schuldig des Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB. 

2. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 30.–.  

3. Der Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 3 Jahre festgesetzt. 

4. Auf den Widerruf der mit Urteil des Obergerichtes des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 

28. August 2012 bedingt ausgefällten Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu Fr. 10.– wird ver-

zichtet. Die mit diesem Entscheid angesetzte Probezeit wird um 1 Jahr verlängert. 

5. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl vom 9. Februar 2015 beschlagnahm-

ten und bei der Kasse des Bezirksgerichts Zürich deponierten Gegenstände (4 Armreife und 

2 Halsketten aus Gold [Sachkautionsnummer ...]) werden der Privatklägerin nach Eintritt der 

Rechtskraft des Urteils auf erstes Verlangen ausgehändigt.  

Werden die beschlagnahmten Gegenstände nach Ablauf eines Jahres nach Rechtskraft 

nicht abgeholt, werden diese der Lagerbehörde zur gutscheinenden Verwendung über-

lassen. 

6. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 2'400.00 ; die weiteren Auslagen betragen: 

Fr. 1'000.00   Gebühr Anklagebehörde 

 Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

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7. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem Beschuldigten 

auferlegt. 

8. Der Beschuldigte wird verpflichtet, der Privatklägerin B._____ für das gesamte Verfahren 

eine Entschädigung von Fr. 300.– zu bezahlen. 

9. (Mitteilungen) 

10.  (Rechtsmittel) 

Berufungsanträge: 
(Prot. II S. 6)  

a) Des Beschuldigten bzw. dessen Verteidigung: 

 (Urk. 42 S. 2) 

1. Das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 10. Abteilung, vom 26.03.2015 (Ge-

schäfts-Nr. GG150041) sei vollständig aufzuheben; 

2. der Beschuldigte sei von jeglicher Schuld und Strafe freizusprechen; 

3. der Beschuldigte sei für die zu Unrecht gegen ihn geführte Strafuntersu-

chung angemessen zu entschädigen; 

4. die seitens der Privatklägern geltend gemachten Zivilforderungen seien alle-

samt abzuweisen, eventualiter auf den Zivilweg zu verweisen; 

unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich 8% MwSt. zu Lasten des 

Staates. 

b) Der Vertreterin der Staatsanwaltschaft: 

(schriftlich; Urk. 46) 

Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils. 

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Erwägungen: 

I. Prozessuales 

1. Mit dem eingangs im Dispositiv wiedergegebenen Urteil der Vorinstanz vom 

26. März 2015 wurde der Beschuldigte A._____ anklagegemäss des Diebstahls 

schuldig gesprochen und mit einer bedingten Geldstrafe bestraft; betreffend eine 

bedingt aufgeschobene Vorstrafe wurde die Probezeit verlängert (Urk. 39 S. 35). 

Gegen diesen Entscheid liess der Beschuldigte durch seinen erbetenen Verteidi-

ger mit Eingabe vom 7. April 2015 innert gesetzlicher Frist Berufung anmelden 

(Art. 399 Abs. 1 StPO; Urk. 28). Die Berufungserklärung der Verteidigung ging, 

nachdem ihr das begründete Urteil am 3. Juli 2015 zugestellt worden war 

(Urk. 38/2), ebenfalls innert gesetzlicher Frist bei der Berufungsinstanz ein 

(Art. 399 Abs. 3 StPO; Urk. 42). Die Anklagebehörde hat mit Eingabe vom 28. Juli 

2015 innert Frist mitgeteilt, dass auf Anschlussberufung verzichtet wird (Urk. 46; 

Art. 400 Abs. 2 f. und Art. 401 StPO).  

Beweisergänzungsanträge wurden im Berufungsverfahren nicht gestellt (Art. 389 

Abs. 3 StPO; Urk. 42; Prot. II S. 7 f.).  

Mit Beschluss vom 31. August 2015 hat die Kammer den bisherigen, erbetenen 

Verteidiger des Beschuldigten rückwirkend als amtlichen Verteidiger bestellt und 

diesen per Datum des Beschlusses als amtlichen Verteidiger entlassen (Urk. 51), 

worauf er mitteilte, den Beschuldigten nicht mehr zu vertreten (Urk. 53). 

2. Die Verteidigung hat die Berufung in ihrer Berufungserklärung ausdrücklich 

nicht beschränkt (Urk. 42; Art. 399 Abs. 4 StPO). Die Anklagebehörde beantragt 

die Bestätigung des angefochtenen Entscheides (Urk. 46). Der vorinstanzliche 

Entscheid ist damit vollumfänglich angefochten und daher in keinem Punkt in 

Rechtskraft erwachsen (vgl. Art. 404 Abs. 1 StPO). 

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II.  Schuldpunkt 

1.1. Dem Beschuldigten wird in der Anklageschrift der Anklagebehörde vom 

9. Februar 2015 im Hauptanklagepunkt zusammengefasst vorgeworfen, der Pri-

vatklägerin B._____ aus ihrer Wohnung 4 Halsketten, 3 Fingerringe und 4 Armrei-

fen gestohlen zu haben. In einem Eventualpunkt wird dem Beschuldigten vorge-

worfen, eine ihm von der Privatklägerin als Pfand übergebene Goldkette ohne Be-

rechtigung verkauft zu haben (Urk. 16 S. 2).  

1.2. Vorab fällt auf, dass die Anklagebehörde zwei sich nicht deckende Sachver-

halte umschreibt und dabei den zweiten Sachverhalt nur eventualiter einklagt. Die 

Vorinstanz hat den Sachverhalt gemäss Hauptanklagepunkt als erstellt erachtet, 

den Sachverhalt gemäss Eventualanklagepunkt jedoch ausgeschlossen (Urk. 39 

S. 25 und S. 27).  

2. Der Beschuldigte bestreitet im Berufungsverfahren wie im gesamten bisheri-

gen Verfahren, aus der Wohnung der Privatklägerin Schmuck gestohlen zu haben 

(Prot. I S. 11 und S. 19; Urk. 42; Urk. 58 S. 4 und S. 7).  

3. Die Vorinstanz hat in ihren Erwägungen des angefochtenen Entscheides 

vorab die massgeblichen Beweismittel, nämlich die Aussagen der Beteiligten, des 

Beschuldigten und der Privatklägerin, und die von diesen eingereichten Unterla-

gen, ausführlich zitiert. Auf diese Darstellung ist vorliegend zur Vermeidung von 

Wiederholungen zu verweisen (Urk. 39 S. 6 ff.; Art. 82 Abs. 4 StPO). In der Folge 

hat die Vorinstanz die Beweismittel einer sorgfältigen Würdigung unterzogen und 

kam zusammengefasst zum Schluss, die Aussagen der Privatklägerin seien im 

Wesentlichen widerspruchsfrei und konstant. Für eine bewusste Falschaussage 

bestünden keinerlei Anhaltspunkte. Die Darstellung der Privatklägerin, wonach es 

sich bei den im Schmuckgeschäft sichergestellten Schmuckstücken um ihren 

Schmuck gehandelt habe, werde durch die von ihr eingereichten Fotos gestützt. 

Im Übrigen habe der Beschuldigte anerkannt, dass die Halskette mit dem Na-

mensanhänger "..." der Privatklägerin gehörte. Die Aussagen des Beschuldigten 

vermöchten die Glaubhaftigkeit der Sachdarstellung der Privatklägerin nicht zu 

erschüttern. Die Darstellung des Beschuldigten, wonach es sich beim verkauften 

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Schmuck (mit Ausnahme der Halskette mit dem Anhänger "...") um seinen 

Schmuck gehandelt habe, seien nicht glaubhaft. Seinen Aussagen widersprächen 

insbesondere die von der Privatklägerin eingereichten Fotos, aus welchen ersicht-

lich sei, dass sie die Halskette mit der Brosche bereits im Jahr 2003 und somit in 

einem Zeitpunkt besass, in dem sie mit dem Beschuldigten noch nicht bekannt 

war. Nicht überzeugend sei die Darstellung des Beschuldigten, die Privatklägerin 

habe ihm die Halskette mit dem Namensanhänger "..." verpfändet. Die diesbezüg-

lichen Angaben des Beschuldigten wiesen zahlreiche Widersprüche und Unge-

reimtheiten auf, so dass darauf nicht abgestellt werden könne. Insgesamt verblie-

ben keine vernünftigen Zweifel daran, dass sich die Geschehnisse so zugetragen 

hätten, wie sie die Privatklägerin im relevanten Kernbereich widerspruchsfrei ge-

schildert habe. Der Sachverhalt gemäss Hauptstandpunkt sei erstellt (Urk. 39 S. 

25 f.).  

4. Der Beschuldigte hat anlässlich der Berufungsverhandlung den angefochte-

nen Entscheid dahingehend kritisiert, er sei reingelegt worden. Die Privatklägerin 

lüge, weil sie immer Geld von ihm wolle und wütend sei, weil er ihr kein Geld ge-

be. Er habe bei ihr sein Gold, mehrere 100 Gramm, deponiert, welches er sich 

dank seiner Arbeit in einem Restaurant in St. Gallen habe leisten können. Die in 

Urk. 10/2 abgebildete Halskette sei seine (Urk. 58 S. 4 f.).  

5. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung ist entgegen dem Appellanten nicht zu 

beanstanden, sondern vielmehr überzeugend und daher vollumfänglich zu über-

nehmen: Die Aussagen, die die Privatklägerin bei der Polizei (Urk. 4) und in der 

Untersuchung (Urk. 7) deponiert hat, sind in der Tat detailliert, konstant, lebens-

nah und überzeugend. Es ist kein Motiv ersichtlich, weshalb sie den Beschuldig-

ten fälschlicherweise einer Straftat bezichtigen soll: Sie bezeichnete ihn konstant 

als Freund und wartete mit der Strafanzeige zugunsten des Beschuldigten in der 

Hoffnung, der Fall liesse sich ohne Beizug der Behörden klären. Der fragliche 

Schmuck befand sich – zumindest in wesentlichen Teilen – nicht mehr im Besitz 

des Beschuldigten, sondern in demjenigen des Basler Händlers, weshalb eine 

Anzeige gegen den Beschuldigten nicht dem Zweck dienen konnte, an den 

Schmuck heran zu kommen. Auch eine finanzielle Entschädigung war vom ar-

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beitslosen und verschuldeten Beschuldigten nicht zu erwarten. Zentral ist sodann 

mit der Vorinstanz, dass die Privatklägerin mit den durch sie eingereichten Foto-

grafien beweisen konnte, dass sie bereits zu einem Zeitpunkt im Besitz eines der-

jenigen Schmuckstücke, die der Beschuldigte als sein Eigentum reklamiert, war, 

als sie den Beschuldigten noch gar nicht kannte. Entgegen der Verteidigung kann 

von "vagen Aussagen der Privatklägerin" (Urk. 42 S. 4) nicht die Rede sein.  

Die Aussagen des Beschuldigten (Urk. 5, Urk. 6, Urk. 8, Urk. 58 S. 4 ff. und Prot. I 

S. 11 ff.) sind hingegen lebensfremd und durchsetzt von Widersprüchen: Er 

machte inkonstante Aussagen zum Zeitpunkt des Verkaufs des Schmucks an den 

Basler Händler und zu den behaupteten gegenseitigen Kreditgewährungen zwi-

schen ihm und der Privatklägerin. Augenfällig, aber unbehelflich, ging er sodann 

dazu über, die Privatklägerin und deren Freund in ihrer Person zu diffamieren. So 

sei sie eine bekannte Betrügerin, Lügnerin, ja sogar Prostituierte und Mitglied in 

einer terroristischen Vereinigung, was ihn jedoch scheinbar nicht davon abgehal-

ten hat, bis unmittelbar vor dem fraglichen Vorfall mit ihr freundschaftlich zu ver-

kehren. Zu seiner Entlastung behauptete er – so auch anlässlich der heutigen Be-

rufungsverhandlung (Urk. 58 S. 8) –, das Schmuckstück mit dem Namen der 

Tochter der Privatklägerin (betreffend welches er offensichtlich nicht behaupten 

konnte, er habe es selber gekauft), sei ihm von der Privatklägerin als Pfand für ei-

nen Kredit überlassen worden. Da sie diesen nicht zurückgezahlt habe, habe er 

das Schmuckstück verkauft. Als Beleg für diese seitens der Privatklägerin be-

strittene Behauptung legt er eine Überweisungsquittung über Fr. 500.– vor (Urk. 8 

Anhang). Diese datiert nun aber von Ende Oktober 2013 (und somit zwei Wochen 

nach dem Verkauf des Schmuckstücks, dieser erstelltermassen vom 16. Oktober 

2013), weshalb es sich bei dieser Zahlung entgegen seiner Behauptung nicht um 

eine Kreditgewährung gegen Pfand gehandelt haben kann. Die Privatklägerin hat 

zu dieser Zahlung überzeugend ausgesagt, dass es sich um die Begleichung ei-

ner Kreditschuld seitens des Beschuldigten gehandelt habe (Urk. 7 S. 6). Ferner 

hat der Beschuldigte behauptet, er habe der Privatklägerin seinen Schmuck zum 

Tragen überlassen (Prot. I S. 14 mit Bezug auf Urk. 10/2). Dies ist offensichtlich 

gelogen, da die Privatklägerin diesen Schmuck – wie vorstehend erwogen – be-

reits im Jahr 2003 und damit zu einem Zeitpunkt trug, als sie den Beschuldigten 

- 8 - 

noch gar nicht kannte (Urk. 10/4), gab der Beschuldigte doch konstant an, erst im 

Jahr 2008 in die Schweiz eingereist und von seinem Schlepper zur Privatklägerin 

gebracht worden zu sein (Urk. 6 S. 2; Urk. 58 S. 4 und S. 6). Bezeichnenderweise 

erklärte der Beschuldigte heute denn auch auf entsprechenden Vorhalt, wonach 

die Privatklägerin Fotografien eingereicht habe, gemäss welchen sie diese Kette 

bereits im Jahr 2003 getragen habe, dies(e Kette) könnte ähnlich wie sein 

Schmuck sein; man könne in Geschäften solche Sachen finden bzw. es gebe 

überall ähnlichen Schmuck. Es sei nicht dasselbe Schmuckstück, das die Privat-

klägerin damals getragen habe (Urk. 58 S. 5 und S. 8). Zudem präsentierte der 

Beschuldigte heute nochmals eine bzw. sogar zwei neue Versionen, weshalb er 

den Schmuck gerade in Basel und nicht in Zürich verkauft habe. Zunächst gab er 

an, der Geschäftsinhaber (in Basel) habe ihm in Aussicht gestellt, etwas mehr zu 

bezahlen (Urk. 58 S. 6 Mitte); bereits in der nächsten Antwort erklärte er indes, in 

Zürich seien seine Landsleute nicht bereit, das zu kaufen oder zu verkaufen, er 

habe keinen geeigneten Ort gefunden, das zu verkaufen oder zu verpfänden 

(Urk. 58 S. 6). Schliesslich liegt das Motiv des Beschuldigten auf der Hand: Er war 

zum Zeitpunkt des Vorfalls eingestandenermassen arbeitslos, verschuldet und be-

fand sich im Zahlungsnotstand (Urk. 6 S. 7 und S. 9; vgl. auch Urk. 58 S. 6). Das 

Beweisresultat der Vorinstanz ist damit zutreffend und zu übernehmen. 

6. Die rechtliche Würdigung des erstellten Sachverhalts durch Anklagebehörde 

(Urk. 16 S. 2) und Vorinstanz (Urk. 39 S. 26) ist zutreffend. Der angefochtene 

Schuldspruch ist daher zu bestätigen und der Beschuldigte des Diebstahls im 

Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB schuldig zu sprechen.  

III. Sanktion 

1. Die Vorinstanz hat den Beschuldigten mit einer Geldstrafe von 60 Tages-

sätzen zu Fr. 30.– bestraft. Der Strafvollzug wurde bedingt aufgeschoben unter 

Ansetzung einer Probezeit von 3 Jahren. Auf eine Verbindungsbusse wurde 

ebenso verzichtet wie auf die Anordnung des Vollzugs der bedingten Geldstrafe 

gemäss Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 

- 9 - 

28. August 2012. Letzteres unter Verlängerung der Probezeit um ein Jahr (Urk. 39 

S. 35).  

2. Der Beschuldigte beanstandet das ausgefällte Strafmass nicht substantiiert 

(Urk. 58 S. 7). In der Berufungserklärung liess er ausführen, für die von der Vor-

instanz vorgenommene Verdreifachung der von der Staatsanwaltschaft beantrag-

ten Strafe gebe es keine plausiblen Gründe (Urk. 42 S. 4).  

3. Der Ausfällung einer (gegenüber der Geldstrafe strengeren Sanktion der) 

Freiheitsstrafe, der Verweigerung des bedingten Vollzugs der aktuell auszufällen-

den Strafe, der Ausfällung einer Verbindungsbusse sowie dem Widerruf der be-

dingt aufgeschobenen Vorstrafe steht im Berufungsverfahren vorab das pro-

zessuale Verbot der reformatio in peius entgegen (Art. 391 Abs. 2 StPO).  

4.1. Zur Tatkomponente und dort zur objektiven Tatschwere beträgt die Delikts-

summe mit der Vorinstanz mehrere Tausend Franken. Wohl war für die Tat-

begehung kein besonders raffiniertes Vorgehen erforderlich, da der Beschuldigte 

relativ freien Zutritt zur Wohnung der Privatklägerin hatte. Durch sein Verhalten 

verletzte er jedoch das ihm durch die Privatklägerin entgegengebrachte Vertrauen 

massiv, was für einige kriminelle Energie und Skrupellosigkeit spricht.  

4.2. Zur subjektiven Tatschwere handelte der Beschuldigte mit direktem Vorsatz. 

Andere als finanzielle Motive sind nicht ersichtlich. Wenn er eine gewisse Geldnot 

anführt, entlastet ihn dies nicht, da er nach eigener Darstellung diese selber ver-

schuldet hat (Urk. 6 S. 9). Eine hypothetische Einsatzstrafe im Bereich von 

40 Tagessätzen Geldstrafe ist nach der Beurteilung der Tatkomponente dieses 

dreisten Diebstahls bei einer Bekannten – entgegen der Verteidigung – durchaus 

angemessen. 

4.3. Zur Täterkomponente hat die Vorinstanz den Werdegang und die persönli-

chen Verhältnisse des Beschuldigten angeführt, worauf zu verweisen ist (Urk. 39 

S. 28). Anlässlich der Berufungsverhandlung hat er aktualisiert, aufgrund von 

Schulterproblemen könne er derzeit nicht arbeiten. Er habe sich daher beim RAV 

angemeldet, welches ihn – neben der SUVA – finanziell unterstütze. Fr. 2'200.– 

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erhalte er monatlich. Davon würden Fr. 450.– für die Miete sowie rund Fr. 390.– 

für Krankenkassenprämien anfallen. Seiner Schwester könne er kein Geld mehr 

schicken, da er nur sehr knapp über die Runden komme. Seine Schulden würden 

sich aktuell auf mehr als Fr. 10'000.– belaufen (Urk. 58 S. 1 ff.). Die persönlichen 

Verhältnisse des Beschuldigten wiegen strafzumessungsneutral. Eine gesteigerte 

Strafempfindlichkeit weist er nicht auf. Ein positives Nachtatverhalten in Form ei-

nes Geständnisses oder gar Reue und Einsicht hat er nicht an den Tag gelegt, 

was ebenfalls neutral wiegt. Die nicht einschlägige Vorstrafe wiegt ebenso straf-

erhöhend wie das erneute Delinquieren während laufender Probezeit (Urk. 41; 

Urk. 57).  

4.4. Die nach der Beurteilung der Tatkomponente bemessene hypothetische 

Einsatzstrafe ist somit aufgrund der sich erschwerend auswirkenden Täterkompo-

nente merklich zu erhöhen. Insgesamt ist die durch die Vorinstanz bemessene 

Geldstrafe von 60 Tagessätzen dem Verschulden und den persönlichen Verhält-

nissen des Beschuldigten angemessen. 

5. Die Tagessatzhöhe ist mit den Erwägungen der Vorinstanz und unter Be-

rücksichtigung des entsprechenden Antrags des früheren Verteidigers des Be-

schuldigten (Urk. 25 S. 8; Prot. II S. 6) und der aktuellen Ökonomika (vgl. soeben 

Ziff. III.4.3) des Beschuldigten auf Fr. 30.– anzusetzen.  

6. Die Gewährung des bedingten Strafvollzugs unter Ansetzung einer Probe-

zeit von 3 Jahren, der Verzicht auf die Ausfällung einer Verbindungsbusse sowie 

der Verzicht auf den Widerruf der bedingt aufgeschobenen Vorstrafe mit der Ver-

längerung der Probezeit um ein Jahr ist ausgangsgemäss zu bestätigen (Urk. 39 

S. 29-32).  

IV. Beschlagnahmungen 

Die vorinstanzliche Regelung betreffend den in der Untersuchung beschlagnahm-

ten Schmuck ist ausgangsgemäss zu bestätigen (Urk. 39 S. 33; Art. 82 Abs. 4 

StPO).  

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V. Zivilforderungen 

Die vorinstanzliche Regelung betreffend die seitens der Privatklägerin  

adhäsionsweise geltend gemachte Zivilforderung ist ausgangsgemäss zu bestäti-

gen (Urk. 39 S. 33; Art. 82 Abs. 4 StPO).  

VI. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

1. Ausgangsgemäss ist die erstinstanzliche Kostenfestsetzung sowie Kosten-

auflage an den Beschuldigten zu bestätigen (Art. 426 Abs. 1 StPO).  

2. Die Gerichtsgebühr für das Berufungsverfahren ist praxisgemäss auf 

Fr. 3'000.– festzusetzen. 

3. Der Beschuldigte unterliegt im Berufungsverfahren mit seinen Anträgen voll-

umfänglich, weshalb ihm auch die Kosten dieses Verfahrens (exklusive Kosten 

der amtlichen Verteidigung) aufzuerlegen sind (Art. 428 Abs. 1 StPO).  

4. Der nachträglich und rückwirkend bestellte amtliche Verteidiger des Be-

schuldigten ist für seinen Aufwand mit Fr. 1'562.75 (inkl. MwSt.) zu entschädigen 

(Urk. 54). Diese Kosten der amtlichen Verteidigung sind einstweilen auf die Ge-

richtskasse zu nehmen (Art. 426 Abs. 1 und Art. 379 StPO). Der Aufwand des 

Rechtsvertreters des Beschuldigten als amtlicher Verteidiger bezog sich im Um-

fang der Hälfte auf das Beschwerdeverfahren betreffend die vorinstanzliche Ver-

weigerung der amtlichen Verteidigung. Diesbezüglich hat der Beschuldigte in der 

Folge obsiegt. Entsprechend verbleibt bloss betreffend die Hälfte der einstweilen 

auf die Gerichtskasse zu nehmenden Kosten der amtlichen Verteidigung der Vor-

behalt einer Rückforderung gegen den Beschuldigten gemäss Art. 135 Abs. 4 

StPO.  

5. Ausgangsgemäss ist die vorinstanzliche Verpflichtung des Beschuldigten zur 

Leistung einer Umtriebsentschädigung von Fr. 300.– an die Privatklägerin zu be-

stätigen (Art. 433 StPO).  

- 12 - 

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig des Diebstahls im Sinne von Art. 139 

Ziff. 1 StGB. 

2. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu 

Fr. 30.–.  

3. Der Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 3 Jahre 

festgesetzt. 

4. Auf den Widerruf der mit Urteil des Obergerichtes des Kantons Zürich, 

II. Strafkammer, vom 28. August 2012 bedingt ausgefällten Geldstrafe von 

120 Tagessätzen zu Fr. 10.– wird verzichtet. Die mit diesem Entscheid an-

gesetzte Probezeit wird um 1 Jahr verlängert. 

5. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl vom 9. Februar 2015 

beschlagnahmten und bei der Kasse des Bezirksgerichts Zürich deponierten 

Gegenstände (4 Armreife und 2 Halsketten aus Gold [Sachkautionsnummer 

...]) werden der Privatklägerin nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils auf 

erstes Verlangen ausgehändigt.  

Werden die beschlagnahmten Gegenstände nach Ablauf eines Jahres nach 

Rechtskraft nicht abgeholt, werden diese der Lagerbehörde zur gutschei-

nenden Verwendung überlassen. 

6. Das erstinstanzliche Kosten- und Entschädigungsdispositiv (Ziff. 6., 7. und 

8.) wird bestätigt. 

7. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 3'000.– ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 1'562.75   amtliche Verteidigung (bereits bezahlt am 2.10.15). 

8. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amt-

lichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der 

amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse ge-

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nommen. Vorbehalten bleibt die Rückforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 

StPO betreffend die Hälfte der Kosten der amtlichen Verteidigung.  

9. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an 

− den Beschuldigten (übergeben) 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl (versandt) 
− die Privatklägerin B._____ (versandt) 

(Eine begründete Urteilsausfertigung – und nur hinsichtlich ihrer 
eigenen Anträge (Art. 84 Abs. 4 StPO) – wird der Privatklägerin nur 
zugestellt, sofern sie dies innert 10 Tagen nach Erhalt des Dispositivs 
verlangt.) 

sowie in vollständiger Ausfertigung an 

− den Beschuldigten 
− die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl  

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 
− das Migrationsamt des Kantons Zürich  
− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A und B  

− die Kasse des Bezirksgerichts Zürich 
− das Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, in die Akten  

Geschäfts-Nr. SB120167. 

10. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 

begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

 

- 14 - 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 16. November 2015 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Dr. iur. F. Bollinger 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. S. Maurer 
 

 

Zur Beachtung: 

Der/die Verurteilte wird auf die Folgen der Nichtbewährung während der Probezeit aufmerksam 

gemacht: 

Wurde der Vollzug einer Geldstrafe unter Ansetzung einer Probezeit aufgeschoben, muss sie vor-

erst nicht bezahlt werden. Bewährt sich der/die Verurteilte bis zum Ablauf der Probezeit, muss 

er/sie die Geldstrafe definitiv nicht mehr bezahlen (Art. 45 StGB); Analoges gilt für die bedingte 

Freiheitsstrafe. 

Eine bedingte Strafe bzw. der bedingte Teil einer Strafe kann im Übrigen vollzogen werden 

(Art. 46 Abs. 1 bzw. Abs. 4 StGB), 

- wenn der/die Verurteilte während der Probezeit ein Verbrechen oder Vergehen begeht, 

- wenn der/die Verurteilte sich der Bewährungshilfe entzieht oder die Weisungen missachtet. 

	Urteil vom 16. November 2015
	Urteil und Verfügung der Vorinstanz: (Urk. 39 S. 35 f.)
	Vorab wird verfügt:
	1. Das Gesuch des Beschuldigten um Bestellung von Rechtsanwalt lic. iur. X._____ als amtlicher Verteidiger wird abgewiesen.
	2. (Mitteilungen)
	3. (Rechtsmittel)
	Sodann wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte ist schuldig des Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB.
	2. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 30.–.
	3. Der Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 3 Jahre festgesetzt.
	4. Auf den Widerruf der mit Urteil des Obergerichtes des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 28. August 2012 bedingt ausgefällten Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu Fr. 10.– wird verzichtet. Die mit diesem Entscheid angesetzte Probezeit wird um 1 Jahr...
	5. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl vom 9. Februar 2015 beschlagnahmten und bei der Kasse des Bezirksgerichts Zürich deponierten Gegenstände (4 Armreife und 2 Halsketten aus Gold [Sachkautionsnummer ...]) werden der Privatklägerin ...
	6. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	7. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt.
	8. Der Beschuldigte wird verpflichtet, der Privatklägerin B._____ für das gesamte Verfahren eine Entschädigung von Fr. 300.– zu bezahlen.
	9. (Mitteilungen)
	10. (Rechtsmittel)
	Berufungsanträge: (Prot. II S. 6)
	1. Das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 10. Abteilung, vom 26.03.2015 (Geschäfts-Nr. GG150041) sei vollständig aufzuheben;
	2. der Beschuldigte sei von jeglicher Schuld und Strafe freizusprechen;
	3. der Beschuldigte sei für die zu Unrecht gegen ihn geführte Strafuntersuchung angemessen zu entschädigen;
	4. die seitens der Privatklägern geltend gemachten Zivilforderungen seien allesamt abzuweisen, eventualiter auf den Zivilweg zu verweisen;
	unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich 8% MwSt. zu Lasten des Staates.
	Erwägungen:
	I.  Prozessuales
	II.  Schuldpunkt
	III.  Sanktion
	IV.  Beschlagnahmungen
	V.  Zivilforderungen
	VI.  Kosten- und Entschädigungsfolgen

	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig des Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB.
	2. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 30.–.
	3. Der Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 3 Jahre festgesetzt.
	4. Auf den Widerruf der mit Urteil des Obergerichtes des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 28. August 2012 bedingt ausgefällten Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu Fr. 10.– wird verzichtet. Die mit diesem Entscheid angesetzte Probezeit wird um 1 Jahr...
	5. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl vom 9. Februar 2015 beschlagnahmten und bei der Kasse des Bezirksgerichts Zürich deponierten Gegenstände (4 Armreife und 2 Halsketten aus Gold [Sachkautionsnummer ...]) werden der Privatklägerin ...
	6. Das erstinstanzliche Kosten- und Entschädigungsdispositiv (Ziff. 6., 7. und 8.) wird bestätigt.
	7. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	8. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Vorbehalten bleibt die Rückforder...
	9. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
	 den Beschuldigten (übergeben)
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl (versandt)
	 die Privatklägerin B._____ (versandt)
	(Eine begründete Urteilsausfertigung – und nur hinsichtlich ihrer eigenen Anträge (Art. 84 Abs. 4 StPO) – wird der Privatklägerin nur zugestellt, sofern sie dies innert 10 Tagen nach Erhalt des Dispositivs verlangt.)
	 den Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl
	 die Vorinstanz
	 das Migrationsamt des Kantons Zürich
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A und B
	 die Kasse des Bezirksgerichts Zürich
	 das Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, in die Akten  Geschäfts-Nr. SB120167.

	10. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.
	Zur Beachtung:
	- wenn der/die Verurteilte sich der Bewährungshilfe entzieht oder die Weisungen missachtet.