# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e4bda447-9753-5949-82bd-3dbeb007bdd0
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2012-12-27
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 27.12.2012 UH120288
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UH120288_2012-12-27.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: UH120288-O/U/bee 

 

Verfügung vom 27. Dezember 2012 
 

in Sachen 

 

A._____, 
Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

Statthalteramt Bezirk Bülach,  
Beschwerdegegnerin 

 

betreffend Erledigung nach Einsprache Strafbefehl  
 
Beschwerde gegen die Verfügung des Statthalteramtes Bülach vom 13. Sep-
tember 2012, ST.2012.1355 

 

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Erwägungen: 

 I. 

 1. Das Statthalteramt des Bezirkes Bülach verurteilte A._____ (nachfol-

gend Beschwerdeführer) wegen ungenügendem Sichern der Ladung beim Trans-

port eines Personenwagens auf einem Sachentransportanhänger sowie Nichtbe-

folgen polizeilicher Weisung in Anwendung von Art. 27 Abs. 1 SVG, Art. 30 Abs. 2 

SVG, Art. 57 Abs. 1 VRV sowie Art. 93 Ziff. 2 Abs. 1 SVG. Es bestrafte den Be-

schwerdeführer mit Strafbefehl Nr. ST.2012.1355 vom 21. Februar 2012 zu einer 

Busse von Fr. 400.– (Urk. 9/6).  

 2. Dagegen erhob der Beschwerdeführer beim Statthalteramt am 5. März 

2012 Einsprache (Urk. 9/7). 

 3. Das Statthalteramt teilte dem Beschwerdeführer am 4. Mai 2012 mit, 

dass es nach Prüfung der Akten am Strafbefehl vom 21. Februar 2012 festhalte. 

Ohne Gegenbericht des Beschwerdeführers ginge es davon aus, dass er den 

Strafbefehl akzeptiere (Urk. 9/9).  

  4. Mit Eingabe vom 14. Mai 2012 hielt der Beschwerdeführer an seiner 

Einsprache fest und ersuchte um Erlass eines Einspracheentscheids. Er kündete 

an, diesen anschliessend weiterzuziehen (Urk. 9/10.1).  

  5. Mit Vorladung vom 25. Juni 2012 lud das Statthalteramt den Be-

schwerdeführer als beschuldigte Person zur Einvernahme auf den 25. Juli 2012 

vor (Urk. 9/11). Der Vorladung kam der Beschwerdeführer nach (Urk. 9/12).  

 6. Am 23. und 24. August 2012 fanden Zeugeneinvernahmen der beiden 

Kantonspolizisten statt, welche die Überprüfung der Ladung des Beschwerdefüh-

rers vorgenommen hatten (Urk. 9/13, Urk. 9/14, Urk. 9/18, Urk. 9/19). 

  7. Mit Vorladung vom 24. August 2012 lud das Statthalteramt den Be-

schwerdeführer erneut als beschuldigte Person zur Einvernahme auf den 11. 

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September 2012 vor. Diesmal folgte er der Vorladung nicht (Urk. 9/16, Urk. 

16/17).  

 8. Am 13. September 2012 stellte das Statthalteramt die Rechtskraft des 

Strafbefehls vom 21. Februar 2012 fest. Der Beschwerdeführer sei trotz Vorla-

dung der Einvernahme vom 11. September 2012 unentschuldigt ferngeblieben, 

weshalb die Einsprache als zurückgezogen gelte (Urk. 5 = Urk. 9/21). 

 9. Der Beschwerdeführer erhob bei der hiesigen Kammer des Oberge-

richts des Kantons Zürich am 28. September 2012 Beschwerde. Er beantragt, die 

Verfügung vom 13. September 2012 sei aufzuheben und das Statthalteramt sei 

anzuweisen, seine Einsprache materiell weiterzubehandeln. Allenfalls sei zudem 

das Einspracheverfahren einem anderen Statthalteramt zur Beurteilung zuzuwei-

sen und/oder das Statthalteramt sei anzuweisen, ihn vor Erlass des Einsprache-

entscheids zu einer erneuten Einvernahme vorzuladen (Urk. 2 S. 1). 

  10. Das Statthalteramt hat sich vernehmen lassen. Es beantragt die Ab-

weisung der Beschwerde (Urk. 7, Urk. 8). Der Beschwerdeführer äusserte sich 

zur Stellungnahme des Statthalteramtes nicht mehr (Urk. 11).  

  11. Das vorliegende Verfahren erweist sich als spruchreif. Über die Be-

schwerde entscheidet die Verfahrensleitung bzw. der Präsident der Kammer (Art. 

395 lit. a StPO).  

II. 

  1. Der Beschwerdeführer führt in seiner Beschwerde aus, er habe gegen 

den Strafbefehl vom 21. Februar 2012 Einsprache erhoben. Das Statthalteramt 

habe ihm daraufhin mit Schreiben vom 4. Mai 2012 mitgeteilt, es werde an ihrem 

Strafbefehl festhalten und ohne seinen Gegenbericht davon ausgehen, dass er 

den Strafbefehl akzeptiere. Er habe jedoch seinerseits an seiner Einsprache fest-

gehalten. Er sei dann durch das Statthalteramt zur Einvernahme vorgeladen wor-

den. An dieser habe er teilgenommen. Der einvernehmende Adj. B._____ habe 

ihm anlässlich dieser Einvernahme nochmals mündlich mitgeteilt, dass das Statt-

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halteramt im Einspracheverfahren ungeachtet der Einvernahmeergebnisse an ih-

rem Strafbefehl festhalte. Am 24. August 2012 sei er erneut zur Einvernahme auf 

den 11. September 2012 vorgeladen worden.  

  Der Beschwerdeführer macht nun geltend, er habe auf Grund der erwähn-

ten, vorgefassten Meinung des Statthalteramtes an der Einvernahme vom 11. 

September 2012 nicht teilgenommen. Entgegen der Verfügung vom 13. Septem-

ber 2012 des Statthalteramtes habe er seine Einsprache jedoch nicht zurückge-

zogen. Er habe seine Verfahrenspflichten grundsätzlich erfüllt. Nur einer Vorla-

dung habe er aus besagtem Grund nicht Folge geleistet. Seine Nichtteilnahme an 

einer Einvernahme könne höchstens als Aussageverweigerung und nicht als 

Rückzug der Einsprache betrachtet werden. Es gehe nicht an, dass seine Ein-

sprache materiell nicht behandelt werde, nur weil er einer Vorladung nicht Folge 

geleistet habe. Formelles Recht dürfe materielles Recht nicht verhindern. Spätes-

tens seit seinem Schreiben vom 14. Mai 2012 sei aktenkundig, dass er an seiner 

Einsprache festhalte und mit dieser den Strafbefehl materiell behandelt wissen 

wolle. 

  Der Beschwerdeführer sieht auf Grund einer falschen Anwendung von Art. 

355 Abs. 2 und 354 Abs. 3 StPO sowie der vorgefassten Meinung des Statthal-

teramtes sein Grundrecht auf ein faires Verfahren verletzt. Dieses Grundrecht 

werde durch die Bundesverfassung und die EMRK, insbesondere deren Art. 6, 

geschützt.  

  Der Beschwerdeführer verweist sodann auf die Lehrmeinung von Riklin 

(Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, Basel 2011, Art. 355 

N. 2), welche die Vorschrift von Art. 355 Abs. 2 StPO als sachlich ungerechtfertig-

te Benachteiligung beurteile. Namentlich die beschuldigte Person habe in einem 

ordentlichen Verfahren auch im Fall unentschuldigter Abwesenheit Anspruch auf 

Beurteilung durch ein Gericht, allenfalls in einem Abwesenheitsverfahren. Riklin 

führe auch die Kritiken von Moreillon und Jeanneret, welcher eine Verletzung von 

Art. 6 EMRK rüge, an. Aus der Abwesenheit könne nicht zwingend geschlossen 

werden, die abwesende Person bringe damit zum Ausdruck, sie zöge ihre Ein-

sprache zurück (Urk. 2).  

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   2. Bleibt eine Einsprache erhebende Person trotz Vorladung einer Ein-

vernahme unentschuldigt fern, so gilt die Einsprache als zurückgezogen (Art. 355 

Abs. 2 StPO). Wer von einer Strafbehörde vorgeladen wird, hat der Vorladung 

gemäss Art. 205 StPO Folge zu leisten (Abs. 1). Wer verhindert ist, einer Vorla-

dung Folge zu leisten, hat dies der vorladenden Behörde unverzüglich mitzuteilen; 

er oder sie hat die Verhinderung zu begründen und soweit möglich zu belegen 

(Abs. 2). Eine Vorladung kann aus wichtigen Gründen widerrufen werden. Der 

Widerruf wird erst dann wirksam, wenn er der vorgeladenen Person mitgeteilt 

worden ist (Abs. 3). 

  3.1. Mit Vorladung vom 25. Juni 2012 lud das Statthalteramt den Be-

schwerdeführer als beschuldigte Person zur Einvernahme auf den 25. Juli 2012 

vor (Urk. 9/11). Der Vorladung kam der Beschwerdeführer nach (Urk. 9/12). Der 

zweiten Vorladung vom 24. August 2012 auf den 11. September 2012, mit wel-

cher er wiederum als beschuldigte Person vorgeladen worden war, leistete er kei-

ne Folge (Urk. 9/16, Urk. 16/17). Von den Vorladungen hatte er unstrittig Kennt-

nis. Sie wurden ihm auch rechtzeitig zugestellt (vgl. Art. 202 Abs. 1 lit. a StPO). 

Ebenfalls wurde der Beschwerdeführer im Anhang zu den Vorladungen jeweils 

auf die Regelung von Art. 355 Abs. 2 StPO hingewiesen (Urk. 9/11 und 9/16). 

Entschuldbar ist das Fernbleiben im Sinne von Art. 355 Abs. 2 StPO bei objektiver 

und bei subjektiver Unmöglichkeit aufgrund persönlicher Umstände oder eines Irr-

tums (vgl. BGE 127 I 213 E. 3a). In seiner Beschwerde legte der Beschwerdefüh-

rer solches nicht dar. Seinen Termin hatte er wissentlich nicht wahrgenommen. 

  3.2. Die vom Beschwerdeführer angeführte Begründung, das Statthalteramt 

sei vorbefasst, rechtfertigt sein Nichterscheinen am Einvernahmetermin nicht. 

Nach Art. 58 Abs. 1 StPO kann eine Partei den Ausstand einer in einer Strafbe-

hörde tätigen Person verlangen. Dies hat sie jedoch ohne Verzug zu tun, sobald 

sie vom Ausstandsgrund Kenntnis hat. Der Beschwerdeführer hat es unterlassen, 

einen solchen umgehend geltend zu machen. Ob er damit durchgedrungen wäre, 

braucht nicht geprüft zu werden. Die Erfolgsaussichten erscheinen indes gering. 

Dem Beschwerdeführer oblag somit die Pflicht, zur Einvernahme zu erscheinen.  

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   3.3. Die Pflicht, zur Einvernahme vom 11. September 2012 zu erscheinen, 

fiel auch nicht dahin, weil der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 14. Mai 2012, 

mithin vor Beginn der infolge Einsprache erweiterten Untersuchung und auch vor 

Erlass der neuerlichen Vorladung - erklärt hatte, er werde an seiner Einsprache 

festhalten und einen (noch ausstehenden) Einspracheentscheid weiterziehen 

(Urk. 9/10.1).  

  Wird nämlich Einsprache erhoben, so nimmt das Statthalteramt die weiteren 

Beweise ab, die zur Beurteilung der Einsprache erforderlich sind (Art. 355 Abs. 1 

StPO i.V.m. Art. 357 Abs. 1 StPO). Sie kann insbesondere beschuldigte Personen 

und Zeugen einvernehmen (Art. 157 ff. StPO). Mit der Einsprache wird ein orden-

tliches Verfahren herbeigeführt. Die beschuldigte Person ist dabei grundsätzlich 

nicht verpflichtet, aktiv mitzuwirken (Art. 113 StPO). Insbesondere kann sie auf 

die Teilnahme an Beweiserhebungen verzichten und bezüglich ihrer eigenen Ein-

vernahme die Aussage verweigern. Art. 355 Abs. 2 StPO erweitert indes die 

Pflichten der beschuldigten Person - sofern sie Einsprache erhebt - um eine An-

wesenheitspflicht, weil sie sonst eines ordentlichen Verfahrens verlustig geht (Ste-

fan Christen, Anwesenheitsrecht im schweizerischen Strafprozessrecht mit einem 

Exkurs zur Vorladung, Zürich 2010, S. 221).  

  Das Statthalteramt hatte in der Strafsache am 23. und 24. August 2012 wei-

tere Personen befragt (vgl. Urk. 9/13, Urk. 9/14, Urk. 9/18 und Urk. 9/19). Das 

Vorgehen des Statthalteramtes, den Beschwerdeführer nochmals unter Andro-

hung der Rückzugsannahme bei Nichterscheinen auf den 11. September 2012 

vorzuladen, ist nicht unverhältnismässig und nicht zu beanstanden. Es hatte An-

lass, den Beschwerdeführer nach einer erfolgten ersten Einvernahme vom 25. Juli 

2012 nochmals zu befragen und ihn mit den Aussagen der befragten Personen zu 

konfrontieren. Indem der Beschwerdeführer nur einmal zur Einvernahme erschie-

nen war, kam er der Anwesenheitspflicht im Sinne von Art. 355 Abs. 2 StPO nur 

ungenügend nach. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers erfüllte er 

seine Verfahrenspflichten nicht. Das Statthalteramt hat die Vorladung zur zweiten 

Einvernahme nicht rechtsmissbräuchlich, d.h. zweckwidrig zur Verwirklichung von 

Interessen verwendet, die durch dieses Vorgehen nicht geschützt werden sollen 

(vgl. zum Begriff des Rechtsmissbrauchs BGE 131 I 166 E. 6.1). 

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 3.4. Der Beschwerdeführer erwähnt, dass er stets an seiner Einsprache 

festgehalten habe. Er hält dafür, dass seine Nichtteilnahme an einer Einvernahme 

höchstens als Aussageverweigerung und nicht als Rückzug der Einsprache be-

trachtet werden könne.  

  Eine solche Folge sieht Art. 355 Abs. 2 StPO jedoch nicht vor. Zudem wäre 

für die Ausübung des Rechts auf Aussageverweigerung ebenfalls das Erscheinen 

zur Einvernahme notwendig gewesen. Die Absicht, vom Aussageverweigerungs-

recht Gebrauch machen zu wollen, stellt keinen Verhinderungsgrund im Sinne 

von Art. 205 Abs. 2 StPO dar und würde es damit auch nicht rechtfertigen, einer 

Vorladung nicht Folge zu leisten (Schmid, Schweizerische Strafprozessordnung, 

Praxiskommentar, Zürich 2009, Art. 205 N. 2).  

 3.5. Der Beschwerdeführer bringt gegen die Vorschrift von Art. 355 Abs. 2 

StPO vor, sie stelle eine sachlich ungerechtfertigte Benachteiligung der einspre-

chenden Person dar, insbesondere des Beschuldigten. Überdies könne aus der 

Abwesenheit nicht zwingend geschlossen werden, die abwesende Person bringe 

zum Ausdruck, sie zöge ihre Einsprache zurück.  

  Die Folge der Annahme des Rückzugs einer Einsprache bei unentschuldig-

tem Fernbleiben trotz Vorladung ist vom Gesetzgeber gemäss dem klaren Wort-

laut des Art. 355 Abs. 2 StPO gewollt, die Kritik des Beschwerdeführers unbehelf-

lich. Der Beschwerdeführer hat ohne entschuldbaren Grund der Vorladung auf 

den 11. September 2012 keine Folge geleistet und dabei seine Befolgungs- bzw. 

Anwesenheitspflicht (siehe Erw. II.3.3.) verletzt. 

 4. Zusammenfassend ist nicht zu beanstanden, dass das Statthalteramt 

mit Entscheid vom 13. September 2012 in Übereinstimmung mit der gesetzlichen 

Regelung von Art. 355 Abs. 2 StPO androhungsgemäss Rückzug der Einsprache 

annahm und in Anwendung von Art. 354 Abs. 3 StPO die Rechtskraft des Strafbe-

fehls vom 21. Februar 2012 feststellte.  

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III. 

 1. Die Kosten des Verfahrens sind ausgangsgemäss vom Beschwerde-

führer zu tragen (Art. 428 Abs. 1 StPO). In Anwendung von § 17 Abs. 1 der Ge-

bührenverordnung des Obergerichts (GebV OG) ist die Gerichtsgebühr auf Fr. 

400.– festzusetzen.  

 2. Das Strassenverkehrsamt des Kantons Luzern ersucht um Mitteilung 

des Entscheids nach rechtskräftiger Erledigung des Strafverfahrens (Urk. 6). Die-

sem Ersuchen ist nachzukommen (Art. 123 Abs. 1 lit. b VZV).   

Es wird verfügt: 
(Oberrichter lic. iur. K. Balmer) 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 400.– festgesetzt und dem Beschwerdefüh-

rer auferlegt.  

3. Schriftliche Mitteilung an: 

− den Beschwerdeführer (gegen Gerichtsurkunde) 
− das Statthalteramt des Bezirkes Bülach, ad Nr. ST.2012.1355 (gegen 

Empfangsbestätigung) 
sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger 
Rechtsmittel an: 
− das Strassenverkehrsamt des Kantons Luzern unter Beilage einer Kopie 

von Urk. 9/6 und Urk. 9/21 (gegen Empfangsbestätigung) 
− das Statthalteramt des Bezirkes Bülach, ad Nr. ST.2012.1355, unter 

Rücksendung der beigezogenen Akten (Urk. 9; gegen Empfangsbestäti-
gung) 

4. Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben wer-
den. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei 
der strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in 

der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schrift-

lich einzureichen. Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwer-

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devoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen 

des Bundesgerichtsgesetzes. 

 
 
Zürich, 27. Dezember 2012 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

III. Strafkammer 
 

Präsident: 
 
 
 

lic. iur. K. Balmer 

Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic.iur. Ch. Zuppinger 
 

	Verfügung vom 27. Dezember 2012
	
	Erwägungen:
	I.
	II.
	III.
	Es wird verfügt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 400.– festgesetzt und dem Beschwerdeführer auferlegt.
	 den Beschwerdeführer (gegen Gerichtsurkunde)
	 das Statthalteramt des Bezirkes Bülach, ad Nr. ST.2012.1355 (gegen Empfangsbestätigung)
	sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger Rechtsmittel an:
	 das Strassenverkehrsamt des Kantons Luzern unter Beilage einer Kopie von Urk. 9/6 und Urk. 9/21 (gegen Empfangsbestätigung)
	 das Statthalteramt des Bezirkes Bülach, ad Nr. ST.2012.1355, unter Rücksendung der beigezogenen Akten (Urk. 9; gegen Empfangsbestätigung)

	4. Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetz...