# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e13460b3-e033-533f-8b30-efbfbd4998a4
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-03-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.03.2010 E-1315/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-1315-2010_2010-03-17.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-1315/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 7 .  M ä r z  2 0 1 0

Einzelrichterin Gabriela Freihofer, 
mit Zustimmung von Richter Robert Galliker;
Gerichtsschreiberin Blanka Fankhauser.

A._______, 
Sri Lanka,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; 
Verfügung des BFM vom 22. Januar 2010 / (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-1315/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der  Beschwerdeführer,  ein  srilankischer  Staatsangehöriger  und 
christlicher  Tamile  gemäss  seiner  Eingabe  vom  25.  März  2008 
(Eingang  bei  der  Schweizerischen  Botschaft  in  Colombo)  -  unter 
Beigabe mehrerer Beweismittel (Bestätigungen über seine Situation) – 
bereits  am  30.  Juli  2007  bei  der  Schweizerischen  Vertretung  ein 
Asylgesuch stellte, das angeblich mit Schreiben der Schweizerischen 
Botschaft vom 10. August 2007 abgewiesen wurde, 

dass  er  in  der  Eingabe  vom  25.  März  2008  nochmals  um  Asyl 
nachsuchte, 

dass  er  mit  Schreiben  vom  24.  Juli  2008  beim 
Bundesverwaltungsgericht  für  sich,  seine  Frau und seine Kinder  um 
Asyl ersuchte und sich über die abschlägige Mitteilung der Schweizer 
Botschaft  vom 10. August 2007, die ohne ihn vorgängig angehört  zu 
haben erfolgt sei, beschwerte, 

dass das Bundesverwaltungsgericht die Eingabe vom 24. Juli 2008 als 
ein Gesuch um Asylgewährung entgegennahm und es mit Schreiben 
vom  7.  August  2008  an  das  BFM,  als  für  die  erstinstanzliche 
Behandlung von Asylgesuchen zuständige Behörde weiterleitete, 

dass es eine erneute Eingabe vom 14. Januar 2009 an das Bundesamt 
überwies,

dass  der  Beschwerdeführer  in  der  Folge  am  3.  Juni  2009  auf  der 
Schweizerischen  Botschaft  in  Colombo  persönlich  zu  seinen 
Asylgründen angehört wurde,

dass er zur Begründung seines Asylgesuchs geltend machte, er sei in 
B._______ geboren, wo er bis 1999 gelebt habe, danach sei er nach 
C._______ umgezogen und nun seit 2008 in D._______ ansässig, 

dass  er  ab  1980  zur  Unterstützung  der  Liberation  Tigers  of  Tamil 
Eelam  (LTTE)  gezwungen  worden  sei  und  für  diese  immer  wieder 
habe Lebensmittel einkaufen und (...) müssen, 

Seite 2

E-1315/2010

dass er keine Funktion innerhalb der Partei gehabt habe, 

dass  er  im  Jahre  1992  wegen  Verdachts  auf  LTTE-Tätigkeit 
festgenommen worden sei (vgl. Bestätigung des IKRK),

dass er nach zwei Jahren Gefängnis wieder freigelassen worden sei, 
und danach die LTTE nicht mehr unterstützt habe, obschon diese es 
wieder von ihm verlangt habe, 

dass er sich von 1996 bis 1999 in E._______ aufgehalten habe, wo er 
als Monteur tätig gewesen sei, 

dass die LTTE ihn aufgefordert habe, in E._______ für sie Gelder zu 
sammeln, was er jedoch abgelehnt habe, 

dass er nach seiner Rückkehr in C._______ als Taglöhner gearbeitet 
und ab 2006 anonyme Drohanrufe erhalten habe, 

dass er dies im November 2006 der Polizei, der F._______ gemeldet 
habe, diese jedoch einen Monat später nach G._______ umgezogen 
sei, 

dass  er  im  Februar  2007  von  der  Tamil  Peoples  Liberation  Tigers 
(TMVP,  vormals  Karuna-Gruppe)  aufgefordert  worden  sei,  sich  in 
deren Büro zu melden, 

dass er dieser Aufforderung nicht nachgekommen sei, 

dass er im August 2008 durch die TMVP auf der Strasse angehalten 
und befragt worden sei, warum er nicht zu ihnen ins Büro gekommen 
sei, 

dass er sein Velo weggeworfen habe und in den Dschungel geflüchtet 
sei, 

dass  er  danach  viermal  Drohanrufe  erhalten  habe,  weshalb  er  mit 
seiner Familie nach D._______ gezogen sei, 

dass  er  auch  dort  angerufen  worden  sei  und  der  letzte  Anruf  etwa 
einen Monat vor der Anhörung (also im Mai 2009) stattgefunden habe,

Seite 3

E-1315/2010

dass  er  seitdem nur  die  Mahlzeiten  zu  Hause  einnehme,  allerdings 
aber an verschiedenen Orten schlafe, 

dass  er  jederzeit  damit  rechnen  müsse,  als  LTTE-Anhänger 
umgebracht zu werden, 

dass das BFM das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung 
vom  22.  Januar  2010  –  welche  die  Schweizerische  Vertretung  in 
Colombo am 3. Februar 2010 an den Beschwerdeführer weiterleitete – 
ablehnte und ihm die Einreise in die Schweiz verweigerte,

dass  das  BFM  zur  Begründung  seines  ablehnenden  Entscheids  im 
Wesentlichen anführte, seine zweijährige Inhaftierung im Jahre 1992 
wegen  Verdachts  auf  LTTE-Mitgliedschaft  schon  sehr  lange 
zurückliege und  daher  für  die  Erteilung  einer  Einreisebewilligung  im 
Hinblick auf ein Asylverfahren in der Schweiz nicht mehr relevant sei 
und er seit 1994 keine Probleme mit den staatlichen Behörden gehabt 
habe, 

dass zudem die Nachstellungen durch die TMVP nicht derart intensiv 
zu  werten  seien,  dass  sie  eine  Einreisebewilligung  die  Schweiz 
rechtfertigen würden,

dass die TMPV ihre Tätigkeit im Osten Sri Lankas nahezu eingestellt 
habe, weshalb er durch diese Gruppierung nicht mehr gefährdet sei, 

dass  es  sich  deshalb  erübrige,  auf  Ungereimtheiten  in  seinen 
diesbezüglichen Vorbringen näher einzugehen, 

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  17. Februar  2010 
(Poststempel:  24.  Februar  2010;  Eingang  beim  BVGer  am  4.  März 
2010)  Beschwerde  gegen  die  vorinstanzliche  Verfügung  erhob  und 
dabei sinngemäss um deren Aufhebung, Bewilligung der Einreise und 
Gewährung von Asyl in der Schweiz ersuchte,

dass er in der Beschwerdebegründung geltend machte, die ganze Zeit 
durch die TMVP bedroht zu werden,

dass er am 22. Februar 2009, als er ins Geschäft gegangen sei, von 
ihnen gestossen und am Rücken verletzt worden sei, 

Seite 4

E-1315/2010

dass  er  nur  aus  Angst,  noch  mehr  bedroht  zu  werden,  nicht  zum 
Doktor gegangen sei,

dass am 15. Januar (?) seine Frau einen Anruf bekommen habe, dass 
man ihn festnehmen wolle, 

dass er keine Ruhe mehr habe und nicht wisse, wohin er mit  seiner 
Familie gehen solle, 

und zieht in Erwägung,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  endgültig  über  Beschwerden 
gegen  Verfügungen  (Art. 5  des  Bundesgesetzes  vom  20. Dezember 
1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021])  des BFM 
auf dem Gebiet des Asylrechts entscheidet (Art. 105 des Asylgesetzes 
vom  26. Juni 1998  [AsylG,  SR 142.31]  i.V.m.  Art. 31-33  des 
Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32]; 
Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni 2005 
[BGG, SR 173.110]),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung 
besonders  berührt  ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren 
Aufhebung beziehungsweise Änderung hat und daher zur Einreichung 
der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und 
Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  auf  die  frist-  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde 
einzutreten  ist  (Art. 108  Abs. 1  AsylG,  Art.  105  AsylG i.V.m. Art. 37 
VGG und Art. 52 VwVG),

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  sowie  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters 
beziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  wird  (Art. 111 
Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um 
eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur 
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

Seite 5

E-1315/2010

dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  vorliegend  auf  einen 
Schriftenwechsel verzichtet wurde,

dass das Bundesamt ein im Ausland gestelltes Asylgesuch ablehnen 
kann,  wenn  die  asylsuchende  Person  keine  Verfolgung  glaubhaft 
machen oder ihr die Aufnahme in einem Drittstaat zugemutet werden 
kann (vgl. Art. 3, Art. 7 sowie Art. 52 Abs. 2 AsylG),

dass das  Bundesamt Asylsuchenden die Einreise  zwecks Abklärung 
des Sachverhalts bewilligt, wenn ihnen nicht zugemutet werden kann, 
im  Wohnsitz-  oder  Aufenthaltsstaat  zu  bleiben  oder  in  ein  anderes 
Land auszureisen (Art. 20 Abs. 2 AsylG),

dass  bei  diesem Entscheid  die  Voraussetzungen zur  Erteilung einer 
Einreisebewilligung  restriktiv  zu  umschreiben  sind,  wobei  den 
Behörden ein weiter Ermessensspielraum zukommt, indem neben der 
erforderlichen Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG namentlich die 
Beziehungsnähe zur  Schweiz,  die  Möglichkeit  der  Schutzgewährung 
durch einen anderen Staat, die Beziehungsnähe zu anderen Staaten, 
die  praktische  Möglichkeit  und  objektive  Zumutbarkeit  zur 
anderweitigen  Schutzsuche  sowie  die  voraussichtlichen  Eingliede-
rungs- und Assimilationsmöglichkeiten in Betracht zu ziehen sind (vgl. 
Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskom-
mission [EMARK] 1997 Nr. 15 S. 126 ff.),

dass  die  Schweiz  Flüchtlingen  grundsätzlich  Asyl  gewährt  (Art. 2 
Abs. 1  AsylG),  wobei  als  Flüchtling  eine  ausländische  Person  aner-
kannt wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie 
zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  Zugehörig-
keit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen 
Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete 
Furcht  hat,  solchen  Nachteilen  ausgesetzt  zu  werden  (Art. 3  Abs. 1 
AsylG),

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaub-
haft gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),

dass die Flüchtlingseigenschaft  glaubhaft  gemacht ist,  wenn die Be-
hörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für ge-
geben hält, 

Seite 6

E-1315/2010

dass  die  Vorinstanz  zu  Recht  festgestellt  hat,  die  Vorbringen  des 
Beschwerdeführers  seien  nicht  asylrelevant,  weshalb  er  nicht  als 
schutzbedürftig zu erachten ist,

dass  in  der  Tat  eine  jahrelange  Bedrohung  per  Telefon  als  nicht 
intensiv genug für eine Einreisebewilligung betrachtet werden kann, 

dass  im  Übrigen  kein  Motiv  ersichtlich  ist,  weshalb  die  TMVP  den 
"harmlosen"  Beschwerdeführer  ohne  jegliches  Gefährdungsprofil 
hätten lebensbedrohlich verfolgen sollen, 

dass dessen Unterstützung für die LTTE, zu der er wie etliche andere 
Tamilen/innen  gezwungen  worden  ist,  bei  seiner 
Asylgesuchseinreichung  bereits  16  Jahre  zurücklag  und  er  seitdem 
von den srilankischen Behörden nicht mehr behelligt wurde, weshalb 
für  die  der  Regierung  nahe  stehende  TMVP  keine  Veranlassung 
bestand, gegen den Beschwerdeführer vorzugehen, 

dass  er  jedenfalls  den  TMVP-Leuten  wohl  kaum über  Jahre  hinweg 
hätte  entkommen können,  falls  sie  seiner  tatsächlich  hätten  habhaft 
werden wollen, zumal er einen festen Wohnsitz hatte - selbst wenn er 
angab, jeweils lediglich zu Hause zu essen und woanders zu schlafen 
- seine Frau einer Arbeit in der H._______ nachgeht und die Kinder die 
Schule  besuchen,  weshalb  klar  davon  ausgegangen  werden  kann, 
dass die TMVP - Leute kein wirkliches Interesse an ihm hatten, 

dass  der  in  der  Beschwerde  vorgebrachte  Vorfall,  wonach  der 
Beschwerdeführer  am  22.  Februar  2009  von  den  TMVP-Leuten 
umgestossen und am Rücken verletzt worden sei, als nachgeschoben 
und daher als unglaubhaft gewertet werden muss, da er ihn anlässlich 
seiner Anhörung vom 3. Juni 2009 mit keinem Wort erwähnt hat, 

dass zudem seine Erklärung in der Beschwerde, die Armee brauche 
Geld,  um  Alkohol  trinken  zu  können,  weshalb  sie  von  tamilischen 
Leuten Geld verlange und ihn ins Gefängnis stecken werde, wenn er 
ihr  keines  gebe,  undifferenziert  erscheint  und  nicht  auf  eine  gezielt 
gegen den Beschwerdeführer gerichtete Verfolgung hinweist,

dass  die  eingereichten  Beweismittel  nicht  geeignet  sind,  eine 
asylrechtlich  relevante  und  aktuelle  Verfolgung  durch  die  TMVP 
nachzuweisen oder  glaubhaft  zu  machen,  zumal  diese  lediglich  das 

Seite 7

E-1315/2010

vom  Beschwerdeführer  bereits  Erzählte  wiedergeben  und  daher  als 
Gefälligkeitsschreiben zu qualifizieren sind, 

dass  in  diesem  Zusammenhang  die  im  Schreiben  vom  I._______ 
vorgebrachte  Aussage,  wonach  der  Beschwerdeführer  nach  seiner 
Freilassung im Jahre 1994 "by an unidentified armed group" bedroht 
würde,  zu  allgemein  erscheint  und  auch  nicht  auf  eine  gegen  den 
Beschwerdeführer gerichtete Verfolgung hindeutet, 

dass somit davon auszugehen ist, es drohe dem Beschwerdeführer in 
D._______  im heutigen  Zeitpunkt  keine  akute  Gefahr  weder  seitens 
der srilankischen Armee noch der TMVP,

dass nach dem Gesagten insgesamt keine glaubhaften Anhaltspunkte 
für  eine  relevante  und  aktuelle  Gefährdung  des  Beschwerdeführers 
vorliegen,

dass in der Beschwerde nichts weiter vorgebracht wird, was zu einer 
anderen Einschätzung führen könnte, weshalb darauf verzichtet wird, 
auf alle Einzelheiten in der Beschwerdebegründung näher einzugehen,

dass der  Sachverhalt  keiner  weiteren Abklärung bedarf  und es dem 
Beschwerdeführer  nicht  gelungen ist,  eine  aktuelle  und unmittelbare 
Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG beziehungsweise konkrete und 
glaubhafte  Hinweise  auf  eine  künftige  asylrelevante  Verfolgung  und 
eine damit einhergehende, begründete Verfolgungsfurcht darzulegen,

dass die Vorinstanz somit zu Recht die Erteilung der Einreisebewilli-
gung verweigert und das Asylgesuch abgelehnt hat,

dass die angefochtene Verfügung demnach Bundesrecht nicht verletzt, 
den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und 
angemessen  ist  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten grundsätzlich 
dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  wären  (Art.  63  Abs.  1  VwVG), 
aus verwaltungsökonomischen Gründen indessen in Anwendung von 
Art. 6 Bst. b  des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 
und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE, 
SR 173.320.2)  auf  die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten 
ist. 

Seite 8

E-1315/2010

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  sowie  die 
Schweizer Botschaft in Colombo.

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

Gabriela Freihofer Blanka Fankhauser

Versand: 

Seite 9