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**Case Identifier:** b9cd1610-14d9-52ba-9ce0-d0775cdde449
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-11-15
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 15.11.2018 720 18 166/316
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-18-166-316_2018-11-15.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom  15. November 2018 (720 18 166 / 316) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Würdigung der Arztberichte 

 

 
Besetzung Vizepräsident Christof Enderle, Kantonsrichter Yves Thommen, Kan-

tonsrichter Beat Hersberger, Gerichtsschreiber Daniel Gfeller 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Guido Ehrler, Advokat, 
Rebgasse 1, Postfach 477, 4005 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente  
 
 
 
A. Der 1989 geborene A.____ wurde bereits als Kind bei der Eidgenössischen Invaliden-
versicherung (IV) zum Leistungsbezug angemeldet, worauf ihm medizinische und Sonder-
schulmassnahmen zugesprochen wurden. Am 4. September 2012 meldete sich A.____ unter 
Hinweis auf eine Depression zum Leistungsbezug an, worauf ihm die IV-Stelle Basel-
Landschaft (IV-Stelle) verschiedene Eingliederungsmassnahmen zusprach. Die beruflichen 
Massnahmen wurden mit Mitteilung vom 13. November 2013 abgeschlossen und die Prüfung 
eines allfälligen Rentenanspruches eingeleitet. Mit Verfügung vom 12. Januar 2015 wurde ein 

 

 
 
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Rentenanspruch abgelehnt, da sich A.____ geweigert hatte, sich einer medizinischen Begut-
achtung zu unterziehen. Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.  
 
Am 10. Februar 2016 meldete sich A.____ erneut zum Leistungsbezug an. Nach Abklärung der 
gesundheitlichen und erwerblichen Verhältnisse lehnte die IV-Stelle des Kantons Basel-
Landschaft mit Verfügung vom 11. April 2018 in Anwendung der allgemeinen Bemessungsme-
thode einen Rentenanspruch des Versicherten gestützt auf einen IV-Grad von 2 % ab.  
 
B. Gegen diese Verfügung erhob A.____, vertreten durch Advokat Guido Ehrler, am 14. 
Mai 2018 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungs-
recht (Kantonsgericht). Darin beantragte er, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und 
ihm ab 1. September 2016 eine ganze IV-Rente zuzusprechen. Zudem wurde beantragt, es sei 
dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren; alles unter o/e-
Kostenfolge.  
 
C. Mit Verfügung vom 12. Juni 2018 bewilligte das Kantonsgericht dem Beschwerdeführer 
gestützt auf die eingereichten Unterlagen für das vorliegende Beschwerdeverfahren die unent-
geltliche Prozessführung und die unentgeltliche Verbeiständung mit Advokat Guido Ehrler als 
Rechtsvertreter. 
 
D. In ihrer Vernehmlassung vom 20. Juni 2018 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde 
sei abzuweisen.  
 
E. Mit Replik vom 27. August 2018 nahm der Beschwerdeführer zur Vernehmlassung 
Stellung und hielt an seinen Rechtsbegehren vollumfänglich fest. In ihrer Duplik vom 7. Sep-
tember 2018 hielt auch die Beschwerdegegnerin an ihrem Antrag auf Abweisung der Be-
schwerde fest.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versiche-
rungsgericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden 
Verfahrens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständig-
keit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes 
über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beur-
teilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons 
Beschwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die im Übrigen form- und fristgerecht 
eingereichte Beschwerde ist demnach einzutreten.  
 

 

 
 
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2. Streitig und im Folgenden zu prüfen ist, ob die IV-Stelle in der angefochtenen Verfü-
gung vom 11. April 2018 gestützt auf den Sachverhalt, wie er sich damals präsentiert hat, einen 
Rentenanspruch des Beschwerdeführers zu Recht abgelehnt hat.  
 
2.1 Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre Erwerbs-
fähigkeit oder ihre Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Ein-
gliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig 
gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. c).  
 
2.2 Nach Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung 
der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfä-
higkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei 
langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem andern Beruf oder Aufgabenbereich 
berücksichtigt (Satz 2). Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder 
längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge 
von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit 
ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur-
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 
Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt 
zu verstehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit 
sind nach Art. 7 Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung 
zu berücksichtigen (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objekti-
ver Sicht nicht überwindbar ist (Satz 2). 
 
2.3 Die Annahme einer allenfalls invalidisierenden psychischen Gesundheitsbeeinträchti-
gung setzt eine fachärztlich (psychiatrisch) gestellte Diagnose nach einem wissenschaftlich an-
erkannten Klassifikationssystem voraus (BGE 131 V 49 E. 1.2, 130 V 390 E. 5.3 und E. 6). Zu 
betonen ist, dass im Kontext der rentenmässig abzugeltenden psychischen Leiden belastenden 
psychosozialen Faktoren sowie soziokulturellen Umständen kein Krankheitswert zukommt. Ein 
invalidisierender Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 8 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 
IVG setzt in jedem Fall ein medizinisches Substrat voraus, das die Arbeits- und Erwerbsfähig-
keit wesentlich beeinträchtigt. Ist eine psychische Störung von Krankheitswert schlüssig erstellt, 
kommt der weiteren Frage zentrale Bedeutung zu, ob und inwiefern, allenfalls bei geeigneter 
therapeutischer Behandlung, von der versicherten Person trotz des Leidens willensmässig er-
wartet werden kann, zu arbeiten und einem Erwerb nachzugehen (BGE 127 V 294 E. 5a mit 
Hinweisen). Zur Annahme einer durch eine psychische Gesundheitsbeeinträchtigung verur-
sachten Erwerbsunfähigkeit genügt es also nicht, dass die versicherte Person nicht hinreichend 
erwerbstätig ist; entscheidend ist vielmehr, ob anzunehmen ist, die Verwertung der Arbeitsfä-
higkeit sei ihr sozial-praktisch nicht mehr zumutbar oder – als alternative Voraussetzung – so-
gar für die Gesellschaft untragbar (BGE 102 V 165; BGE 127 V 294 E. 4c in fine). 
 

 

 
 
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3.1 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG wird die Rente nach dem Grad der Invalidität wie folgt abge-
stuft: Die versicherte Person hat Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie zu mindestens 
70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie 
zu mindestens 50 % und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40 % invalid ist.  
 
3.2 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG 
anwendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das 
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchfüh-
rung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht 
invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der 
Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst 
genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt 
sich der Invaliditätsgrad bestimmen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 128 
V 29 E. 1). 
 
3.3 Vorliegend hat die IV-Stelle den Invaliditätsgrad des Versicherten nach der allgemei-
nen Methode des Einkommensvergleichs bemessen, was vom Beschwerdeführer – zu Recht – 
nicht bestritten wird.  
 
4. Ausgangspunkt der Ermittlung des Invaliditätsgrades im Erwerbsbereich bildet die Fra-
ge, in welchem Ausmass die versicherte Person aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchti-
gungen arbeitsunfähig ist. 
 
4.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und insbesondere auch bei der Beur-
teilung der Arbeitsfähigkeit einer versicherten Person ist die rechtsanwendende Behörde – die 
Verwaltung und im Streitfall das Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die vorab von Ärztinnen 
und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind. Deren Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkei-
ten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 115 V 133 E. 2, 114 V 310 E. 3c, 105 V 156 
E. 1 in fine). Darüber hinaus bilden die ärztlichen Stellungnahmen eine wichtige Grundlage für 
die Beurteilung der Zumutbarkeit, also der Frage, welche anderen Erwerbstätigkeiten als die 
zuletzt ausgeübte Berufsarbeit von der versicherten Person auf dem allgemeinen, ausgegliche-
nen und nach ihren persönlichen Verhältnissen in Frage kommenden Arbeitsmarkt zumutbarer-
weise noch verrichtet werden können (ULRICH MEYER-BLASER, Zur Prozentgenauigkeit in der 
Invaliditätsschätzung, in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Rechtsfragen der Invalidität in der Sozi-
alversicherung, St. Gallen 1999, S. 20 f. mit Hinweisen).  
 
4.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle an-
deren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 

 

 
 
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die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich 
des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer-
den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darle-
gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 
(BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).  
 
4.3 Dennoch erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweis-
würdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutach-
ten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen Zusammenstellun-
gen dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b und in AHI-Praxis 2001 S. 114 E. 3b, jeweils mit 
weiteren Hinweisen). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten 
externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Unter-
suchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befun-
de zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuer-
kennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 
125 V 351 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). Diese im Bereich der Unfallversicherung entwi-
ckelten Grundsätze finden für das IV-Verwaltungsverfahren sinngemäss Anwendung (Urteil des 
EVG vom 9. August 2000, I 437/99 und I 575/99, E. 4b/bb). In Bezug auf Berichte von behan-
delnden Ärzten darf und soll das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass diese 
mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu 
Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen. Bei der Abschätzung des Beweiswerts im 
Rahmen einer freien und umfassenden Beweiswürdigung dürfen allerdings auch die potentiel-
len Stärken der Berichte behandelnder Ärzte nicht vergessen werden. Der Umstand allein, dass 
eine Einschätzung vom behandelnden Mediziner stammt, darf nicht dazu führen, sie als von 
vornherein unbeachtlich einzustufen; die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende 
Betreuung durch behandelnde Ärzte bringt oft wertvolle Erkenntnisse hervor. Auf der anderen 
Seite lässt es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen 
(Fach-)Arztes einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen 
Experten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4; Urteil des EVG I 506/00 vom 13. Juni 2001, E. 2b) 
nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass 
weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschät-
zungen gelangen (Urteil des Bundesgerichts vom 25. Mai 2007, I 514/06, E. 2.2.1, mit Hinwei-
sen). Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die 
behandelnden Ärzte wichtige – und nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringen-
de – Aspekte benennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblie-
ben sind (Urteil des Bundesgerichts I 514/06 vom 25. Mai 2007, E. 2.2.1, mit Hinweisen). 
 
5. Zur Beurteilung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers liegen im Wesent-
lichen folgende medizinischen Berichte vor:  

 

 
 
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5.1 Dr. med. B.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, hält mit Arztbericht vom 31. 
März 2016 als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein frühkindliches POS/ADHS 
(ICD-10 F90.0), eine erhebliche narzisstische Persönlichkeitsstörung mit hoher Vulnerabilität 
und Irritierbarkeit (ICD-10 F60.8) sowie DD: eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung 
impulsiver Typus (ICD-10 F60.3), als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein 
St.n. mittelgradiger depressiver Episode Sommer 2012 (ICD-10 F32.1) fest. Die Arbeitsfähigkeit 
als Koch betrage 30 % seit spätestens Anfang 2014. Die Situation sei geprägt durch weiterhin 
auf unbefriedigendem Niveau stagnierende Lebensumstände mit Stellenlosigkeit und fortbeste-
hender finanzieller Abhängigkeit. Mehrere Veränderungsversuche mit Stellensuche als Koch im 
Bereich Restaurant, Kantine, Hotelbetrieb, Schifffahrtsunternehmen auch bei anfänglich durch-
aus erfolgsversprechender Ausganglage bis hin zu Stellenzusagen seien jeweils bereits im An-
satz oder aber umgehend nach Antritt der Arbeitsstelle gescheitert. Dazu sei eine Freund-
schaftsbeziehung gescheitert; positiv sei immerhin die tatkräftige Unterstützungsbereitschaft 
seitens der Eltern, dies in materiellen Belangen oder in krisenhaften Problemsituationen. 
 
5.2 Am 15. Juli 2016 erstattet Dr. med. C.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, ein 
psychiatrisches Gutachten zu Handen der IV-Stelle. Als Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar-
beitsfähigkeit wurden eine organische Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F07.0), DD: Kombinierte 
Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen und impulsiven Anteilen (ICD-10 F61.0) sowie ADHS 
(ICD-10 F90.1) festgehalten; als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Can-
nabisabhängigkeit (ICD-10 F12.25). Zur Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Koch 
(hektische Tätigkeit mit hohen Belastungsspitzen und einem rauen Arbeitsklima) führt 
Dr. C.____ aus, es bestehe aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit von 50 %, dies 
seit Abschluss der beruflichen Massnahmen im August 2013. In einer angepassten beruflichen 
Tätigkeit, die der Explorand möglichst selbstbestimmt in ruhiger Umgebung und ohne häufige 
soziale Kontakte leisten könne, bestehe seit Abschluss der beruflichen Massnahmen eine Ar-
beitsunfähigkeit von 20 %.  
 
5.3 Mit Schreiben vom 5. Juli 2017 nimmt Dr. B.____ Stellung zum Vorbescheid vom 
12. Juni 2017 und hält fest, aus seiner Sicht sei der Beschwerdeführer aufgrund der psychi-
schen Verfassung weiterhin eindeutig ausserstande dem üblichen Anforderungsdruck hinsicht-
lich Anpassung, An- und Einordnung in einer Arbeitssituation zu genügen und er sei somit auf 
dem ersten Arbeitsmarkt als nicht vermittelbar anzusehen. Damit sei die Arbeitsfähigkeit des 
Beschwerdeführers als dauerhaft und erheblich beeinträchtigt zu bewerten. Daher sei eine an-
gemessene IV-Berentung unbedingt in Betracht zu ziehen. Ergänzend sei ausdrücklich darauf 
hinzuweisen, dass das IV-Prozedere fremdinduziert und nicht vom Versicherten angestrebt 
worden sei, was seine Schwierigkeiten und Abwehrhaltung gegenüber den beruflichen Mass-
nahmen massgeblich erkläre.  
 
5.4 Dr. C.____ führt mit Schreiben vom 7. Juni 2018 aus, der Explorand sei, wenn auch mit 
Schwierigkeiten, in der Lage gewesen eine Lehre als Koch erfolgreich abzuschliessen. Er habe 
auch die Rekrutenschule absolviert, sei sogar zur Unteroffiziersschule vorgeschlagen worden. 
Im Rahmen der beruflichen Massnahmen sei der Explorand wenig kooperativ gewesen, sei 

 

 
 
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wiederholt der Arbeit ferngeblieben und habe Ferien verlangt. Bei der Firma D.____ AG sei dem 
Explorand aber eine 100%ige Leistung attestiert worden, wenn er anwesend gewesen sei. Er 
habe Mühe, sich in einen Arbeitsprozess zu integrieren, seine Emotionen und Impulse zu kon-
trollieren. Es habe sich aber gezeigt, dass der Explorand in der Lage sei, wenn er sich bemühe, 
eine gute Arbeitsleistung zu erzielen. Es liege keine derart schwere psychiatrische Störung vor, 
als dass ihm nicht zumutbar wäre, an den angebotenen beruflichen Massnahmen motiviert und 
kooperativ teilzunehmen. Zudem müsse auch angefügt werden, dass der Explorand entgegen 
seinen Angaben regelmässig Cannabis konsumiere, was die Emotions- und Impulskontrolle 
einschränke, den Antrieb und die Motivation vermindere und auch dazu beitrage, dass er wenig 
Motivation zeige, sich beruflich zu integrieren. Er halte an den Schlussfolgerungen fest, die er in 
seinem Gutachten vom 15. Juli 2016 gezogen habe.  
 
5.5 In seinem Schreiben vom 17. August 2018 an den Rechtsvertreter des Beschwerde-
führers führt Dr. B.____ aus, dass sich wiederholt auf eindrückliche Weise eine klare Limitie-
rung der Kontrollfähigkeit des Beschwerdeführers über seine emotionale Irritabilität und ein 
problematisches Impulsverhalten mit entsprechend negativen Konsequenzen primär für den 
Betroffenen selbst manifestiere. Dies habe sich unter anderem auch in verschiedenen ernsthaf-
ten Arbeitsversuchen, im Ansatz scheiternder eigener beruflicher Projekte und dazu im privaten 
Lebensbereich eindrücklich gezeigt. Es sei auch höchst einseitig, dass der Cannabisabusus 
causal in den Vordergrund gestellt werde. Im bisherigen Therapieverlauf sei in keiner Weise der 
Eindruck entstanden, dass ein relevanter Suchtmittelmissbrauch mit entsprechend erklärbaren 
Folgen vorliege. Damit seien auch Massnahmen wie eine suchtspezifische Beratung und re-
gelmässige Kontrollen des Suchmittelkonsums bisher nicht zur Diskussion gestanden. Als be-
handelnder Psychiater bleibe er bei der klaren Auffassung, dass beim Beschwerdeführer eine 
rentenwirksame psychische Beeinträchtigung vorliege, die mit psychotherapeutischen Mass-
nahmen nicht vermieden werden könne.  
 
6.1 Die IV-Stelle hat bei der Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit 
des Versicherten vollumfänglich auf die Ergebnisse abgestellt, zu denen Dr. C.____ in seinem 
Gutachten vom 15. Juli 2016.  
 
Vorliegend sind die medizinischen Diagnosen weitgehend unbestritten. Der behandelnde Psy-
chiater Dr. B.____ erwähnt zusätzlich zu den Diagnosen einer organischen Persönlichkeitsstö-
rung, der Verdachtsdiagnose einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen und 
impulsiven Anteilen sowie dem bereits in der Kindheit diagnostizierten ADHS zusätzlich eine 
mittelgradige depressive Episode im Sommer 2012. Dr. C.____ hat diese Diagnose in seinem 
Gutachten vom 15. Juli 2016 zwar nicht aufgeführt, ist aber ebenfalls darauf eingegangen.  
 
Der Beschwerdeführer macht geltend, dass das Gutachten von Dr. C.____ bzw. seine Schluss-
folgerungen nicht verwertbar seien. Vorweg wird geltend gemacht, es sei nicht nachvollziehbar, 
dass der Beschwerdeführer als Koch zu 50 % arbeitsfähig sein solle. Diesbezüglich ist festzu-
halten, dass auch der behandelnde Psychiater Dr. B.____ von einer Arbeitsfähigkeit als Koch 
von – immerhin – 30 % ausgeht. Wäre die Einschätzung von Dr. C.____, wie vom Beschwerde-
führer geltend gemacht, nicht nachvollziehbar, so müsste diejenige von Dr. B.____ ebenfalls 

 

 
 
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angezweifelt werden, da der Unterschied lediglich 20 % beträgt und diese Differenz auch von 
Seiten des Beschwerdeführers nicht weiter begründet wird. Zudem hat der Beschwerdeführer in 
den Jahren 2012 und 2013 rund sechs Monate mit einer Präsenzzeit von 70 % im X.____ als 
Koch gearbeitet. Im Abschlussbericht wurde festgehalten, dass die Leistungsfähigkeit bei 50-
60 % gelegen habe; bei 100 % Präsenz bei ca. 80 %. Es werden auch keine Schwierigkeiten 
mit Arbeitskollegen oder Vorgesetzten erwähnt. Da die IV-Stelle jedoch bei der Beurteilung des 
IV-Grades auf die Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit abgestellt hat, ist die Arbeitsfähigkeit 
in der bisherigen Tätigkeit für die Beurteilung der Rentenfrage nicht relevant. Aus dem Ab-
schlussbericht des X.____ ergibt sich, dass sowohl das X.____ als auch der Beschwerdeführer 
wird eine Verweistätigkeit im 1. Arbeitsmarkt mit einem Arbeitspensum von 100 % als realistisch 
eingestuft haben. 
 
Bezüglich des Arbeitstrainings als Lagermitarbeiter bei der Firma D.____ AG vom 27. Mai - 8. 
August 2013 ist gestützt auf den Abschlussbericht der Eingliederungsmassnahmen vom 
7. November 2013 festzuhalten, dass der Beschwerdeführer zwar öfters gefehlt hat, dies aber 
nicht wegen gesundheitlicher Probleme, sondern weil ihm das vereinbarte Taggeld nicht sofort 
überwiesen wurde oder weil er Ferien wollte. Der Beschwerdeführer habe dort in einem vollen 
Arbeitspensum gearbeitet und eine Leistung von 100 % erbracht. Auch bei dieser Arbeitsstelle 
hat es offenbar keine Schwierigkeiten mit Mitarbeitenden gegeben. Die Massnahme sei abge-
brochen worden, weil die Arbeitgeberin keinen Mitarbeiter gewollt habe, der nur unregelmässig 
zur Arbeit erscheine. Vor diesem Hintergrund und auch wegen der Tatsache, dass der Be-
schwerdeführer eine Lehre und auch die Rekrutenschule hat abschliessen können, zeigt sich, 
dass der Beschwerdeführer über genügend Ressourcen verfügt. Dies wird auch durch seine 
Alltagsaktivitäten (gemäss seinen Aussagen führt er den Haushalt selbständig, schwimmt 
zweimal pro Woche je ca. drei Stunden, unternimmt längere Fahrradtouren, liest gelegentlich, 
geht mit Freunden fischen oder essen, abends schaut er meistens einen Film oder ein Fuss-
ballspiel am TV) bestätigt. Die von Dr. C.____ attestierte Arbeitsfähigkeit von 80 % in einer 
möglichst selbstbestimmten, ruhigen Tätigkeit mit wenigen persönlichen Kontakten erscheint 
deshalb absolut nachvollziehbar. Es gilt in diesem Zusammenhang festzuhalten, dass Dr. 
B.____, auf dessen Einschätzung sich der Beschwerdeführer beruft, ursprünglich, d.h. in einem 
Arztbericht vom 18. Mai 2013, bei den gleichen Diagnosen sowohl als Koch als auch in jeder 
anderen Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % ausgegangen ist. Eine Verschlechterung 
des Gesundheitszustands wurde seither nicht geltend gemacht. In der Folge hat lediglich noch 
ein zusätzlicher erfolgloser Arbeitsversuch stattgefunden, sodass die Frustration des Be-
schwerdeführers wohl nicht mehr wesentlich zugenommen hat. Die ursprüngliche Beurteilung 
der Arbeitsfähigkeit durch Dr. B.____ zeigt, dass beim Gesundheitszustand des Beschwerde-
führers eine zumindest annähernde vollzeitliche Arbeitsfähigkeit vorliegt. Dr. B.____ hat mög-
licherweise seine Beurteilung der subjektiven Einschätzung des Beschwerdeführers im Verlauf 
der Behandlung angepasst, so dass nicht darauf abgestellt werden kann. In diesem Zusam-
menhang ist auch darauf hinzuweisen, dass die Beurteilung von behandelnden Ärzten gemäss 
Rechtsprechung mit Zurückhaltung zu würdigen ist (vgl. oben E. 4.3). Entgegen der Auffassung 
des Beschwerdeführers hat Dr. C.____ auch keine widersprüchlichen Schlüsse aus dem erwie-
senen Cannabiskonsum gezogen. Der Konsum ist durch eine Urinprobe nachgewiesen und er 
wird vom Beschwerdeführer offensichtlich heruntergespielt, wenn er gegenüber Dr. C.____ an-

 

 
 
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lässlich der Begutachtung behauptet hat, schon längere Zeit kein Cannabis mehr konsumiert zu 
haben. Dr. C.____ hat den Cannabiskonsum zudem lediglich unter den Diagnosen ohne Aus-
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt und erwähnt, dass durch den Konsum die Emotions- 
und Impulskontrolle eingeschränkt werde und auch für die Motivation des Beschwerdeführers 
ungünstig sei. Es kann demnach keine Rede davon sein, dass Dr. C.____ den Cannabiskon-
sum in den Vordergrund gestellt habe. 
 
Darüber hinaus weist das Gutachten von Dr. C.____, welches durch die Stellungnahme vom 
7. Juni 2018 ergänzt wurde, weder formale noch inhaltliche Mängel auf und ist – wie dies vom 
Bundesgericht verlangt wird (vgl. E. 4.2 hiervor) – für die streitigen Belange umfassend, beruht 
auf einer persönlichen psychiatrischen Untersuchung, berücksichtigt die geklagten Beschwer-
den, ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden, leuchtet in der Darlegung der medizini-
schen Zusammenhänge bzw. der Beurteilung der aktuellen medizinischen Situation ein, bezieht 
die vorhandene abweichende ärztliche Einschätzung von Dr. B.____ in die Beurteilung mit ein 
und setzt sich damit auseinander und ist in den Schlussfolgerungen überzeugend. Die IV-Stelle 
ist somit zu Recht davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer in einer möglichst selbst-
bestimmten, ruhigen Tätigkeit mit wenigen persönlichen Kontakten seit August 2013 zu 80 % 
arbeitsfähig ist 
 
6.2 Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die vom Gutachter geforderte Selbstbe-
stimmung sei in einer unselbständigen weisungsgebundenen Tätigkeit nicht gegeben, weshalb 
der Beschwerdeführer lediglich in einer selbständigen Tätigkeit arbeitsfähig sei. Diesbezüglich 
weist die IV-Stelle zu Recht darauf hin, dass die vom Gutachter als möglich erachtete Ver-
weistätigkeit nicht eine absolute Selbstbestimmung wie sie bei einem selbständig Erwerbenden 
vorliegt, sondern lediglich eine möglichst hohe Selbstbestimmung verlangt.  
6.3 Vom Beschwerdeführer zu Recht nicht beanstandet wurde die konkrete Berechnung des 
IV-Grades, weshalb darauf abgestellt werden kann. Folglich ist von einem IV-Grad von 2 % 
auszugehen, womit dem Beschwerdeführer zu Recht keine Rente zugesprochen wurde. Die 
vorliegende Beschwerde ist demnach abzuweisen. 
 
7.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1

bis
 IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die 

Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit-
wert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in 
denen ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfah-
renskosten in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- 
fest. Nach § 20 Abs. 3 VPO werden die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Par-
tei in angemessenem Ausmass auferlegt. Vorliegend ist der Beschwerdeführer unterliegende 
Partei, weshalb die Verfahrenskosten ihm zu auferlegen sind. Da ihm mit Verfügung vom 
4. Juni 2018 die unentgeltliche Prozessführung bewilligt wurde, gehen die Verfahrenskosten 
vorläufig zu Lasten der Gerichtskasse. 
 
7.2 Die ausserordentlichen Kosten sind dem Prozessausgang entsprechend wettzuschla-
gen. Da dem Beschwerdeführer ebenfalls mit Verfügung vom 4. Juni 2018 die unentgeltliche 

 

 
 
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Verbeiständung mit seinem Rechtsvertreter bewilligt wurde, ist dieser für seine Bemühungen 
aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Gemäss § 3 Abs. 2 der Tarifordnung für die Anwältin-
nen und Anwälte vom 17. November 2003 beträgt das Honorar bei unentgeltlicher Verbeistän-
dung Fr. 200.-- pro Stunde. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat in seiner Honorar-
note vom 27. August 2018 für das vorliegende Verfahren einen Zeitaufwand von insgesamt 
14,42 Stunden geltend gemacht, was sich umfangmässig in Anbetracht der sich stellenden 
Sachverhalts- und Rechtsfragen gerade noch als angemessen erweist. Nicht zu beanstanden 
sind sodann die geltend gemachten Auslagen von Fr. 56.75. Dem Beschwerdeführer ist des-
halb eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 3‘167.20 (14,42 Stunden à Fr. 200.-- und 
Auslagen von Fr. 56.75 zuzüglich 7,7% Mehrwertsteuer) zu Lasten der IV-Stelle zuzusprechen. 
 
7.3 Der Beschwerdeführer wird ausdrücklich auf § 53a Abs. 1 des Gesetzes über die Or-
ganisation der Gerichte (GOG) vom 22. Februar 2001 aufmerksam gemacht, wonach eine Par-
tei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald 
sie dazu in der Lage ist. 
 
  

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden dem Be-
schwerdeführer auferlegt. 

Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung werden die 
Verfahrenskosten vorläufig auf die Gerichtskasse genommen. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen. 

Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung wird dem 
Rechtsvertreter des Beschwerdeführers ein Honorar in der Höhe von 
Fr. 3‘167.20 (inklusive Auslagen und 7,7 % Mehrwertsteuer) aus der 
Gerichtskasse ausgerichtet. 

 
 
 

Vermerk eines allfälligen Weiterzugs 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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