# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8803dd94-fa2a-5bce-b7ec-3cc1a80dff2d
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-19
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 19.08.2025 PS250224
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250224_2025-08-19.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde
über Schuldbetreibung und Konkurs

Geschäfts-Nr.: PS250224-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter Dr. M. Sarbach und Oberrichterin lic. iur. A. Strähl 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw D. Fabio

Beschluss vom 19. August 2025

in Sachen

A._____,
Beschwerdeführer

betreffend

Anzeige betreffend Abrechnung einer Einkommenspfändung
(Beschwerde über das Betreibungsamt Dielsdorf-Nord)

Beschwerde gegen einen Entscheid der I. Abteilung des Bezirksgerichtes 
Dielsdorf vom 2. Juli 2025 (CB250004)

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Erwägungen:

1.

1.1. A._____ (fortan Beschwerdeführer) war vom Gläubiger B._____ beim Be-

treibungsamt Dielsdorf-Nord (fortan Betreibungsamt) für eine Forderung von 

Fr. 250'000.– nebst 5 % Zins seit 27. Februar 2022 (Betreibung Nr. 1) sowie für 

eine weitere Forderung von Fr. 450'000.– nebst 5 % Zins seit 23. September 

2021 (Betreibung Nr. 2) betrieben worden (act. 6/7/7). Gegen beide Zahlungsbe-

fehle hatte der Beschwerdeführer keinen Rechtsvorschlag erhoben (act. 6/7/8 und 

6/7/9). 

1.2. Am 29. Januar 2025 stellte das Betreibungsamt in der Pfändung Nr. 3, an 

welcher die Betreibungen Nr. 1 und 2 teilnahmen, dem Beschwerdeführer eine 

Anzeige betreffend Abrechnung einer Einkommenspfändung zu (act. 6/4). Gegen 

diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer mit undatierter Eingabe (persönlich 

überbracht am 7. Februar 2025) Beschwerde bei der I. Abteilung des Bezirksge-

richtes Dielsdorf als untere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und 

Konkurssachen (fortan Vorinstanz) und beantragte, es sei das Vollstreckungsver-

fahren betreffend die Pfändung Nr. 3 auszusetzen (act. 6/1). 

1.3. In der Folge erstattete das Betreibungsamt mit Eingabe vom 14. Februar 

2025 eine Vernehmlassung, reichte zahlreiche Aktenstücke ein und beantragte 

die Abweisung der Beschwerde (act. 6/6 und 6/7/1-11). 

1.4. Mit Urteil und Beschluss vom 2. Juli 2025 wies die Vorinstanz die Be-

schwerde des Beschwerdeführers wie auch sein Gesuch um Gewährung der un-

entgeltlichen Rechtspflege und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistan-

des ab (act. 6/11 = act. 3 = act. 5 [Aktenexemplar], fortan zitiert als act. 5). 

1.5. Gegen das Urteil der Vorinstanz erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe 

vom 28. Juli 2025 (persönlich überbracht am 30. Juli 2025) Beschwerde bei der 

Kammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Kon-

kurssachen und beantragte, es sei das Vollstreckungsverfahren betreffend die 

Pfändung Nr. 3 vorläufig auszusetzen. Gleichzeitig beantragte er, es sei die Be-

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schwerdefrist zu verlängern und die eingereichte Strafanzeige als Bestandteil sei-

ner Beschwerde zu berücksichtigen (act. 2 S. 1). 

1.6. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 6/1-15). Von der Ein-

holung einer Beschwerdeantwort und einer Vernehmlassung der Vorinstanz 

wurde abgesehen (Art. 20a Abs. 3 SchKG i.V.m. § 18 EG SchKG i.V.m. § 84 

GOG i.V.m. Art. 322 und 324 ZPO). Die Sache ist spruchreif. 

2.

2.1. Nach Eingang einer Klage oder eines Rechtsmittels prüft das Gericht von 

Amtes wegen, ob die Prozess- bzw. Rechtsmittelvoraussetzungen erfüllt sind. 

Dazu gehört u.a. die Einhaltung der gesetzlichen Rechtsmittelfristen. Gegen Ent-

scheide der unteren kantonalen Aufsichtsbehörde ist die Beschwerde innert der 

zehntägigen Rechtsmittelfrist schriftlich und begründet einzureichen (Art. 18 

Abs. 1 SchKG, Art. 20a Abs. 3 SchKG i.V.m. § 18 EG SchKG, § 84 GOG und 

Art. 321 ZPO). Die Frist gilt dann als gewahrt, wenn die Rechtsmittelschrift am 

letzten Tag der Frist dem Gericht oder der Schweizerischen Post oder einer 

schweizerischen diplomatischen bzw. konsularischen Vertretung zuhanden des 

Gerichts übergeben worden ist (vgl. Art. 143 Abs. 1 ZPO). Wird die Rechtsmittel-

schrift verspätet eingereicht, ist auf das Rechtsmittel nicht einzutreten. 

2.2. Der vorinstanzliche Entscheid wurde dem Beschwerdeführer am 15. Juli 

2025 zugestellt (act. 6/12/2). In der darin enthaltenen Rechtsmittelbelehrung 

wurde der Beschwerdeführer darauf hingewiesen, dass die Rechtsmittelfrist zehn 

Tage beträgt und nicht still steht (act. 5, Dispositiv Ziff. 4). Dieser Hinweis erfolgte 

zu Recht, da der zivilprozessuale Fristenstillstand im Beschwerdeverfahren vor 

der Aufsichtsbehörde gemäss Art. 145 Abs. 4 SchKG nicht anwendbar ist. Dar-

über hinaus liegt dem vorliegenden Beschwerdeverfahren keine Betreibungs-

handlung zugrunde, weshalb auch die Bestimmungen zu den Betreibungsferien 

nicht zur Anwendung kommen (Art. 56 und Art. 63 SchKG). Die Rechtsmittelfrist 

begann demnach am 16. Juli 2025 und endete am 25. Juli 2025. Die am 30. Juli 

2025 der Kammer überbrachte Beschwerde erweist sich damit als verspätet. Der 

Beschwerdeführer beantragt sodann eine Verlängerung der Beschwerdefrist, um 

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seine Beschwerde zu vervollständigen (act. 2 S. 1). Selbst wenn die Beschwerde 

rechtzeitig erhoben worden wäre, wäre eine Erstreckung der Beschwerdefrist un-

zulässig. Die zehntägige Rechtsmittelfrist ist eine gesetzliche Frist, die nicht er-

streckt werden kann (vgl. Art. 144 Abs. 1 ZPO). Darüber hinaus finden sich keine 

Ausführungen des Beschwerdeführers, weshalb die Beschwerde verspätet er-

folgte oder weshalb von einer rechtzeitig erhobenen Beschwerde auszugehen 

wäre. Folglich ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. 

3.

Das Verfahren vor den kantonalen Aufsichtsbehörden in Schuldbetreibungs- und 

Konkurssachen ist kostenlos (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG). Parteientschädigun-

gen dürfen in diesen Verfahren nicht zugesprochen werden (vgl. Art. 62 Abs. 2 

GebV SchKG). 

Es wird beschlossen:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben und keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen.

3. Schriftliche Mitteilung an den Beschwerdeführer, an die Vorinstanz sowie an 

das Betreibungsamt Dielsdorf-Nord, je gegen Empfangsschein.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der 

Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

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Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-
bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

i.V. Die Gerichtsschreiberin:

MLaw J. Camelin-Nagel

versandt am:
20. August 2025