# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 72aa29fa-38a3-580b-a0e0-9b3dec26892a
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-22
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 22.04.2025 II 2025 1
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2025-1_2025-04-22.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2025 1

Entscheid vom 22. April 2025 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch B.________,

gegen

C.________ AG,
Vorinstanz,

Gegenstand Krankenversicherung (Leistungspflicht Voltaren Emulgel 1% 100g)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1939, nachfolgend die Versicherte) war für das Jahr 2024 
bei der C.________ AG (nachfolgend C.________) obligatorisch krankenversi-
chert (Vi-act. 1). Mit Schreiben vom 29. Februar 2024 erkundigte sich der Ehe-
gatte der Versicherten, weshalb gemäss Leistungsabrechnung das Medikament 
Voltaren Emulgel 1% Tb 100g einmal nach VVG und einmal nach KVG abge-
rechnet werde (Vi-act. 2). Am 11. März 2024 erläuterte ihm die C.________, das 
Bundesamt für Gesundheit (BAG) habe vorübergehend die Vergütung der Kos-
ten von bestimmten Grosspackungen von Arzneimitteln (Grand-Frère) durch die 
OKP akzeptiert. Seit Ablauf der Frist würden sie als Nicht-Pflichtmedikamente 
gelten und dürften durch die OKP nicht vergütet werden. Hingegen würden sie 
aus den definierten VVG-Produkten vergütet, sofern sie innerhalb der bei Swiss-
medic registrierten Indikation angewendet würden. Daher sei das Präparat Volta-
ren Emulgel 1% Tb 100g mit Leistungsabrechnung vom 10. November 2023 aus 
der Grundversicherung und mit der Leistungsabrechnung vom 26. Januar 2024 
aus der Zusatzversicherung vergütet worden (Vi-act. 3). 

B. Am 18. Juni 2024 forderte die Versicherte von der C.________ die Rücker-
stattung von Fr. 77.75 für 4 Tuben Voltaren Emulgel 1% Tb 100g, ausgegeben 
von der D.________ Gruppenpraxis (Vi-act. 4). Mit Leistungsabrechnung vom 3. 
Juli 2024 lehnte die C.________ eine Rückerstattung der Kosten für dieses 
Präparat ab mit der Begründung, das Produkt befinde sich auf der Ergänzungs-
liste LPPV und sei im Rahmen ihrer Versicherung nicht gedeckt, weswegen die 
Kosten nicht übernommen werden könnten (Vi-act. 5). Am 10. Juli 2024 forderte 
die Versicherte eine anfechtbare Verfügung (Vi-act. 6).

C. Mit Verfügung vom 5. August 2024 lehnte die C.________ die Kostenüber-
nahme von Voltaren Emulgel 1% Tb 100g (Bezug vom 20.2.2024) aus der OKP 
definitiv ab (Vi-act. 7). Eine von der Versicherten am 27. August 2024 dagegen 
erhobene Einsprache (Vi-act. 8), welche die C.________ mit Entscheid vom 3. 
Dezember 2024 abwies (Vi-act. 9).

D. Am 13. Januar 2025 lässt die Versicherte durch ihren Ehegatten beim Ver-
waltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit den 
Anträgen:

a)
Die vorliegende Beschwerde vom 13. Januar 2025 sei vollumfänglich gut zu heis-
sen.

b)
Die C.________ sei zu verpflichten, die Leistungsabrechnung Nr. 1044100222 

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vom 03.07.2024 zu annullieren und in einer neuen Leistungsabrechnung die Kos-
ten von FR. 77.75 (ggf. abzüglich 10% SB) für die am 20.02.2024 bezogenen "Vol-
taren Emulgel 1% Tb 100 g" vorbehaltlos zu übernehmen.

c)
Die C.________ sei ferner zu verpflichten die Kosten für die nach dem 20.02.2024 
sowie die zukünftig ärztlich verordneten, bezogenen "Voltaren Emulgel 1% Tb 100 
g" mittels ordentlichen Leistungsabrechnungen ohne Vorbehalte zu übernehmen.

Mit Vernehmlassung vom 13. Februar 2025 beantragt die C.________ die Ab-
weisung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der 
Beschwerdeführerin. Mit Replik vom 4. März 2025 bekräftigt die Beschwerdefüh-
rerin ihre Beschwerdeanträge und mit Duplik vom 25. März 2025 hält auch die 
C.________ an ihren gestellten Rechtsbegehren und dem angefochtenen Ein-
spracheentscheid fest.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Der Sachverhalt ist vorliegend unbestritten. Die Versicherte bezog am 20. 
Februar 2024 in der D.________ Gruppenpraxiss vier Tuben Voltaren Emulgel 
1% Tb 100g, welche ihr mit Fr. 77.75 in Rechnung gestellt wurden. Am 18. Juni 
2024 forderte sie von der C.________ die Rückerstattung der Kosten (Vi-act. 4), 
was von der C.________ verweigert wurde, da es sich um keine Pflichtleistung 
handle (Vi-act. 5, 7). Dies bestätigte die C.________ mit dem angefochtenen 
Einspracheentscheid. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist somit, ob die 
C.________ der Versicherten die Kosten für die vier am 20. Februar 2024 bezo-
genen Tuben Voltaren Emulgel 1% Tb 100g zu Recht nicht zurückerstattet hat. 
Soweit die Versicherte darüber hinaus beantragt, die C.________ sei zu ver-
pflichten, auch die nach dem 20. Februar 2024 und zukünftig bezogenen Tuben 
Voltaren Emulgel 1% Tb 100g zu vergüten, ist darauf nicht einzutreten, da dies 
nicht Gegenstand des angefochtenen Einspracheentscheides bildete (vgl. statt 
vieler VGE III 2019 110 vom 29.8.2019 E. 2.1 m.w.H.; Urteil BGer 2C_314/2019 
vom 11.3.2020 E. 3.1; siehe auch Bertschi, in: Kommentar zum VRG-ZH, 3. A., 
Zürich 2014, Vorbem. zu §§ 19-28a, Rz. 44-49; Kölz/Häner/Bertschi, Verwal-
tungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. A., Zürich 2013, Rz. 
685 ff.; EGV-SZ 1979, S. 122; VGE III 2017 196 vom 20.12.2017 E. 2.2).

2.1 Den die Kostenübernahme ablehnenden Entscheid begründete die 
C.________ derart, dass behördlich festgelegt sei, welche Arzneimittel die OKP 
zu übernehmen habe. Als Positivliste habe die vom BAG erlassene Spezialitäten-
liste (SL) abschliessenden und für die Krankenversicherung verbindlichen Cha-
rakter. Gestützt auf Art. 34 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Krankenversi-

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cherung (KVG; SR 832.10) vom 18. März 1994 dürfe sie nur die darin vorgese-
henen Arzneimittel übernehmen. Wenn ein Präparat in der SL nicht enthalten sei, 
verbiete dies eine Leistungspflicht des Krankenversicherers, selbst wenn der Arzt 
dem Arzneimittel eine sichere Heilwirkung zuerkenne oder es wirksam, zweck-
mässig und wirtschaftlich sei oder über eine Swissmedic-Zulassung verfüge. 
Selbst wenn die Anwendung dieses Arzneimittels zu Kosteneinsparungen führe, 
werde der Versicherer nicht leistungspflichtig. Bis zum Zeitpunkt der Aufnahme 
eines Arzneimittels in die SL bestehe keine Leistungspflicht und ab Streichung 
von der Liste bestehe keine Leistungspflicht. Wenn von einem Arzneimittel meh-
rere galenische Formen, Packungsgrössen oder Dosierungen im Handel seien, 
seien vom Krankenversicherer einzig diejenigen zu übernehmen, welche auf der 
SL aufgeführt seien. Für Voltaren Emulgel 1% sei die 100g Tube im Gegensatz 
zur 50g Tube nicht in der SL gelistet. Damit aber bestehe kein Anspruch auf Kos-
tenvergütung für die 100g Tube.

An diesem Umstand ändere auch die Tatsache nichts, dass das BAG die Kos-
tenübernahme zu Lasten OKP bei jenen Grand-Frère-Packungen (Grosspackun-
gen), die zu Einsparungen gegenüber Kleinpackungen führten, vorübergehend 
bis 30.6.2020 (verlängert bis 1.7.2023) toleriert habe. Nach Ende dieses Morato-
riums sei eine Kostenübernahme ausgeschlossen. Eine Besitzstandsgarantie 
bestehe keine. 

Weiter vermöge auch die von der Versicherten geltend gemachte "rein persönli-
che" Wirksamkeit und Zweckmässigkeit der 100g Tube keine Kostenübernahme 
durch die OKP zu rechtfertigen. Insbesondere auch das vorbildliche Verhalten 
der Versicherten, ihre kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten best-
möglich zu erhalten, indem sie opiathaltige Präparate dank Verwendung von Vol-
taren Emulgel 1% auf ein Minimum beschränke, vermöge keine Leistungspflicht 
für die 100g Tube zu begründen. Eine Kostenpflicht aus der OKP entstehe nicht 
schon deshalb, weil damit anderweitige, kassenpflichtige Gesundheitskosten 
eingespart würden oder weil das Präparat von einem Arzt verordnet werde. Im 
Übrigen bestünden keine Anhaltspunkte, welche auf das Vorliegen eines An-
spruches nach Art. 71a ff. der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV; 
SR 832.102) vom 27. Juni 1995 schliessen liessen. 

Schliesslich weist die C.________ darauf hin, dass die Rechnungsstellung für die 
100g Tube ärztlicherseits nicht wie üblich direkt dem Versicherer (Tiers payant), 
sondern der Versicherten (Tiers garant) in Rechnung gestellt habe, was ein wei-
teres Indiz sei, dass im Rahmen der OKP keine Kostenübernahme für das 
Präparat Voltaren Emulgel 1% Tb 100g bestehe. 

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2.2 Die Versicherte begründet ihre Beschwerde damit, dass neben der 100g 
Tube lediglich die 50g Tube im Handel und auch in der SL aufgeführt sei. Weil 
aber eine Bezugslimite von 2x50g/Monat bestehe, sei die verfügbare Menge viel 
zu gering, um eine spürbare therapeutische Wirkung zu erzielen. Die unter 
Art. 32 Abs. 1 KVG verlangte Wirksamkeit und Zweckmässigkeit sei in keinster 
Weise gegeben. Da es sich beim Voltaren Emulgel mit der Zulassungsnummer 
47344 um ein Originalpräparat handle, ziele der vorinstanzliche Hinweis auf meh-
rere galenische Formen, Packungsgrössen und Dosierungen ins Leere und sei 
vorliegend nicht einschlägig, Art. 71a Bst. b KVV würde jedenfalls im vollen Wort-
laut negiert. Wenn die C.________ die restriktive Einnahme opiathaltiger Präpa-
rate und vermehrte Anwendung von Voltaren Emulgel 1% Tb 100g lediglich als 
vorbildlich qualifiziere, drücke sie klar aus, dass sie in einer stärkeren oder tota-
len Demenz in keinster Weise eine schwere und chronische gesundheitliche Be-
einträchtigung sehe. Tatsache sei, dass eine therapeutische Alternative fehle und 
keine andere wirksame und zugelassene Behandlungsmethode verfügbar sei. 
Bei der C.________ sei eine ärztliche Verordnung vom 19. Oktober 2023 hinter-
legt, dergemäss die Anwendung von Generika ausgeschlossen sei. Was 
schliesslich das Indiz der Rechnungsstellung anbelange, so sei der Sachverhalt 
durch die C.________ falsch dargestellt. Korrekt sei, dass die Arztpraxis der 
C.________ eine Rechnung inkl. dem Präparat gestellt habe, worauf die 
C.________ telefonisch interveniert und eine Splittung verlangt habe mit direkter 
Rechnungsstellung des Präparats an die Versicherte. Dass die C.________ 
gleichzeitig mündlich auch gesagt habe, die Kosten würden wahrscheinlich über-
nommen, sei zwar nicht belegbar. Das Argument der C.________ sei daher ge-
radezu ungeheuerlich.

2.3 Vernehmlassend bekräftigt die C.________ ihre Ausführung, wonach kein 
Sachverhalt erstellt sei, welcher zu einer ausnahmsweisen Vergütung des Präpa-
rates im Einzelfall gestützt auf Art. 71a ff. KVV berechtige. Dies umso mehr, als 
die Versicherte bereits medikamentös schmerztherapiert werde und insofern eine 
therapeutische Alternative durchaus bestehe, wenngleich auch nicht voll ausge-
schöpft werde. Das Bestehen einer Alternative ergebe sich klar aus der ärztli-
chen Stellungnahme vom 21. August 2024 (Beilage zur Einsprache, Vi-act. 8), 
wonach die Versicherte seit Jahren auf starke Schmerzmittel angewiesen sei, 
das strittige Präparat indes beanspruche, um die Schmerzmedikation nicht 
vollständig ausschöpfen zu müssen. Weiter relativiert die C.________ ihre Aus-
sage bezüglich des Indizes der Rechnungsstellung, als die C.________ tatsäch-
lich eine erste Rechnungsstellung zurückgewiesen habe. Für die behauptete te-
lefonische Auskunft bestünden intern keine Hinweise. Immerhin spreche aber die 
Tatsache, dass die Rechnung der Praxis unter dem Hinweis, das Präparat befin-

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de sich auf der Ergänzungsliste LPPV und könne nicht als TP-Rechnung gestellt 
werden, gegen die behauptete mündliche Auskunft. Im Übrigen ändere dies 
nichts an der rechtlichen Situation.

2.4 Replizierend bestätigt die Versicherte, dass die Dosierung der opiathaltigen 
Medikamente für die Schmerztherapie nicht ausgeschöpft sei. Es habe sich ge-
zeigt, dass die aktuelle Dosierung eine Alzheimererkrankung zumindest mittelfris-
tig verhindern könne. Diese Therapiemethode sei nur in Kombination mit Volta-
ren Emulgel 1% Tb 100g anwendbar. Wenn die Schmerzbekämpfung praktisch 
zum grössten Teil durch die Anwendung der Opiate stattfinde, bestehe die unmit-
telbare Gefahr einer schweren chronischen Alzheimererkrankung. Eine alternati-
ve therapeutische Behandlungsmethode gebe es derzeit nicht. Dies ergebe sich 
sehr wohl aus der von der C.________ erwähnten ärztlichen Stellungnahme vom 
21. August 2024, indem die Praxis bestätige, dass die Versicherte auf die An-
wendung des Originalmedikamentes angewiesen sei. Zudem bestätige eine ärzt-
liche Verordnung vom 24. Oktober 2023 eine multiple Generika-Unverträglichkeit. 
Die Vorgaben für Art. 71a ff. KVV seien damit erfüllt, es sei denn, die 
C.________ betrachte die Alzheimererkrankung weder als schwer noch chro-
nisch. 

3.1 Im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Art. 1 Abs. 1 
KVG) haben die anerkannten Krankenkassen (Art. 12 KVG) und die zugelasse-
nen privaten Versicherungseinrichtungen (Art. 13 KVG) als obligatorische Kran-
kenpflegeversicherer (Art. 11 KVG) unter anderem im Falle der Krankheit (Art. 1 
Abs. 2 lit. a KVG) die Kosten für die Leistungen gemäss den Art. 25 - 31 KVG 
nach Massgabe der in den Art. 32 - 34 KVG festgelegten Voraussetzungen zu 
übernehmen (Art. 24 KVG).

3.2 Art. 32 Abs. 1 KVG hält fest, dass die Leistungen wirksam, zweckmässig 
und wirtschaftlich sein müssen (Satz 1). Die Wirksamkeit muss nach wissen-
schaftlichen Methoden nachgewiesen sein (Satz 2). Eine Leistung ist wirksam, 
wenn sie geeignet ist, das angestrebte diagnostische oder therapeutische Ziel zu 
erreichen (vgl. BGE 137 V 295 E. 6.1). Die Zweckmässigkeit fragt nach dem dia-
gnostischen oder therapeutischen Nutzen der Anwendung im Einzelfall unter 
Berücksichtigung der damit verbundenen Risiken, gemessen am angestrebten 
Heilerfolg der möglichst vollständigen Beseitigung der körperlichen oder psychi-
schen Beeinträchtigung sowie allenfalls an der Missbrauchsgefahr (vgl. BGE 137 
V 295 E. 6.2). Das Wirtschaftlichkeitserfordernis bezieht sich auf die Wahl unter 
mehreren zweckmässigen Diagnose- oder Behandlungsalternativen. Bei ver-
gleichbarem medizinischem Nutzen ist die kostengünstigste Variante bezie-

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hungsweise diejenige mit dem besten Kosten-/Nutzen-Verhältnis zu wählen. Wo 
es nur eine Diagnose- oder Behandlungsmöglichkeit gibt, ist nach dem allgemei-
nen Grundsatz der Verhältnismässigkeit (Art. 5 Abs. 2 der Bundesverfassung der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft [BV; SR 101] vom 18.4.1999) die Leistung 
zu verweigern, wenn zwischen Aufwand und Heilerfolg ein grobes Missverhältnis 
besteht (vgl. BGE 136 V 395 E. 7.4; vgl. Eugster, Die obligatorische Kranken-
pflegeversicherung, in: Soziale Sicherheit, SBVR Bd. XIV, 3. Auflage 2016, Rz. 
663 ff.).

3.3 Gemäss Art. 25 Abs. 2 lit. b KVG sind die ärztlich oder unter den vom Bun-
desrat bestimmten Voraussetzungen u.a. von Ärzten oder Ärztinnen verordneten 
Arzneimittel grundsätzlich von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung zu 
übernehmen. Arzneimittel sind gemäss Art. 4 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes 
über Arzneimittel und Medizinprodukte (Heilmittelgesetz, HMG; SR 812.21) vom 
15. Dezember 2000 «Produkte chemischen oder biologischen Ursprungs, die zur 
medizinischen Einwirkung auf den menschlichen oder tierischen Organismus be-
stimmt sind oder angepriesen werden, insbesondere zur Erkennung, Verhütung 
oder Behandlung von Krankheiten, Verletzungen und Behinderungen». 

Gemäss Art. 52 KVG gilt für die Vergütung von Arzneimitteln jedoch das Listen-
prinzip. Nach Art. 52 Abs. 1 lit. a KVG erlässt das EDI nach Anhören der zustän-
digen Kommissionen und unter Berücksichtigung der Grundsätze nach Art. 32 
Abs. 1 und Art. 43 Abs. 6 KVG unter anderem eine Liste der in der Rezeptur 
verwendeten Präparate, Wirk- und Hilfsstoffe mit Tarif; dieser umfasst auch die 
Leistungen des Apothekers oder der Apothekerin (Art. 52 Abs. 1 lit. a Ziff. 1 
KVG). Es handelt sich um die Arzneimittelliste mit Tarif (ALT), die als Anhang 4 
zur Verordnung des EDI über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflege-
versicherung (Krankenpflege-Leistungsverordnung, KLV; SR 832.112.31) vom 
29. September 1995 gehört. Demgegenüber erstellt das Bundesamt für Gesund-
heit (BAG) gestützt auf Art. 52 Abs. 1 lit. b KVG eine Liste der pharmazeutischen 
Spezialitäten und konfektionierten Arzneimittel mit Preisen (Spezialitätenliste, 
SL). Art. 52 Abs. 3 KVG stellt klar, dass Arzneimittel höchstens nach den auf den 
entsprechenden Positivlisten vermerkten Tarifen, Preisen und Vergütungsansät-
zen verrechnet werden dürfen (vgl. BGE 146 V 240 E. 5.2; Urteil BGer 
9C_326/2023 vom 20.7.2023 E. 4.1). Kassenpflichtig sind pharmazeutische Spe-
zialitäten des Weitern lediglich im Rahmen von Indikationen und Anwendungs-
vorschriften, die bei Swissmedic registriert sind (BGE 130 V 532 E. 5.2). Die An-
wendung eines Arzneimittels ausserhalb der registrierten Indikationen und An-
wendungsvorschriften macht dieses zu einem solchen "ausserhalb der Liste" 

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bzw. zu einem "Off-Label-Use" und damit grundsätzlich zur Nichtpflichtleistung 
(BGE 142 V 325 E. 2.3).

3.4 Als Positivlisten haben die ALT und die SL gleichzeitig abschliessenden 
und verbindlichen Charakter. Aufgrund des in Art. 34 Abs. 1 KVG verankerten 
Listenprinzips können die Krankenversicherer grundsätzlich nur die darin vorge-
sehenen Arzneimittel übernehmen (BGE 144 V 333 E. 3.2; BGE 139 V 509 E. 
4.1; BGE 136 V 395 E. 5.1; Eugster, a.a.O. Rz. 696 ff.).

3.5 Ein Arzneimittel kann unter den in Art. 65 KVV statuierten Voraussetzun-
gen, welche für die ALT sinngemäss gelten (Art. 63 Abs. 2 KVV), in die SL auf-
genommen werden. Steht es nicht auf der SL, kann es ausnahmsweise trotzdem 
durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung vergütet werden, wenn die 
Voraussetzungen gemäss Art. 71a ff. KVV ("Vergütung von Arzneimitteln im Ein-
zelfall") gegeben sind (BGE 146 V 240 E. 5.3).

4. Strittig ist vorliegend die Übernahme der Kosten für das Präparat Voltaren 
Emulgel 1% Tb 100g durch den Krankenversicherer C.________. Nach dem 
ausgeführten setzt die Kostenübernahme voraus, dass das Arzneimittel gelistet 
ist oder die Voraussetzungen für die Kostenübernahme im Einzelfall erfüllt sind. 
Trifft keiner der beiden Punkte zu, entfällt eine Leistungspflicht der C.________.

5. Das Präparat Voltaren ist in der galenischen Form als Emulgel 1% in der 
Packung 50g in der SL gelistet (vgl. www.spezialitätenliste.ch; eingesehen am 
1.4.2025). Es ist damit in dieser Form kassenpflichtig. Nicht gelistet ist das 
Präparat indes in der Packung Tb 100g, was zwischen den Parteien grundsätz-
lich unbestritten ist. Als Positivliste ist die SL abschliessend und zwar hinsichtlich 
der pharmazeutischen Spezialitäten als auch der konfektionierten Arzneimittel 
(Urteil BGer 9C_326/2023 vom 20.7.2023 E. 4.1). Die Listung eines Präparates 
in der SL setzt voraus, dass die Zielsetzung von Art. 32 Abs. 2 KVG jederzeit er-
füllt sein muss, d.h. es muss wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sein. 
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist die Packungsgrösse dabei ein 
wesentliches Kriterium der Zweckmässigkeit und bei der Listung daher zu prüfen 
(vgl. Urteil BGer 9C_736/2020 vom 10.12.2021 E. 4.3.3, 4.5.2). Nimmt das BAG 
einzig Voltaren Emulgen 1% Tb 50g in die SL auf und nicht auch dasselbe 
Präparat Tb 100g, so erfolgte dies im Rahmen der Zweckmässigkeitsprüfung und 
in Verneinung der Zweckmässigkeit und damit einer wesentlichen Voraussetzung 
für die Kostenübernahme durch die OKP. Dass Voltaren Emulgel 1% grundsätz-
lich über eine Swissmedic-Zulassung verfügt, ändert hieran nichts, ist doch die 
Zulassung allein kein Kriterium für die Leistungspflicht des Krankenversicherers. 

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Damit aber steht fest, dass es sich bei Voltaren Emulgel 1% Tb 100g nicht um 
ein gelistetes Arzneimittel handelt und somit nicht kassenpflichtig ist.

6. Steht ein Arzneimittel nicht auf der SL, kann es ausnahmsweise trotzdem 
durch die OKP vergütet werden, wenn die Voraussetzungen gemäss Art. 71a ff. 
KVV erfüllt sind.

6.1.1 Laut Art. 71a Abs. 1 KVV übernimmt die OKP die Kosten eines in die SL 
aufgenommenen Arzneimittels für eine Anwendung ausserhalb der vom Institut 
genehmigten Fachinformation oder ausserhalb der in der SL festgelegten Limitie-
rung, wenn der Einsatz des Arzneimittels eine unerlässliche Voraussetzung für 
die Durchführung einer anderen von der OKP übernommenen Leistung bildet 
und diese eindeutig im Vordergrund steht (sog. Behandlungskomplex; lit. a); oder 
wenn vom Einsatz des Arzneimittels ein grosser therapeutischer Nutzen gegen 
eine Krankheit erwartet wird, die für die versicherte Person tödlich verlaufen oder 
schwere und chronische gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen 
kann, und wegen fehlender therapeutischer Alternativen keine wirksame und zu-
gelassene Behandlungsmethode verfügbar ist (lit. b).

6.1.2 Nach Art. 71b Abs. 1 KVV übernimmt die OKP die Kosten eines vom Insti-
tut zugelassenen verwendungsfertigen Arzneimittels, das nicht in die SL aufge-
nommen ist, für eine Anwendung innerhalb oder ausserhalb der Fachinformation, 
wenn die Voraussetzungen nach Art. 71a Abs. 1 lit. a oder b KVV erfüllt sind.

6.1.3 Der Gesetzgeber differenziert damit bei den in der Schweiz zugelassenen 
Arzneimitteln, ob das Arzneimittel in der SL gelistet ist (Art. 71a KVV) oder nicht 
(Art. 71b KVV). In beiden Fällen gilt für die Kostenübernahme ferner gleicher-
massen die Voraussetzung von Art. 71d KVV: Die OKP übernimmt die Kosten 
des Arzneimittels nur auf besondere Gutsprache des Versicherers nach vorgän-
giger vertrauensärztlicher Konsultation (Abs. 1). Der Versicherer überprüft, ob die 
von der OKP übernommenen Kosten in einem angemessenen Verhältnis zum 
therapeutischen Nutzen stehen (Abs. 2). Ist das Gesuch um Kostengutsprache 
vollständig, entscheidet der Versicherer innert zwei Wochen darüber (Abs. 3). 
Der Leistungserbringer stellt dem Versicherer die effektiven Kosten in Rechnung. 
Bei Arzneimitteln nach Art. 71a KVV wird der Höchstpreis der SL in Rechnung 
gestellt, bei Arzneimitteln nach den Art. 71b und 71c KVV der Preis, zu dem das 
Arzneimittel vom Leistungserbringer bezogen wurde, zuzüglich des Vertriebsan-
teils nach Art. 67 Abs. 1quater KVV und der Mehrwertsteuer (Abs. 4).

6.2 Bei der Vorschrift von Art. 71d KVV handelt es sich um eine zwingende 
Voraussetzung für die Kostenübernahme durch den Krankenversicherer. Auch 

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die Versicherte macht vorliegend aber nicht geltend, dass vorgängig, d.h. vor Be-
zug und Anwendung von Voltaren Emulgel 1% Tb 100g, beim Vertrauensarzt der 
C.________ um Kostengutsprache ersucht wurde und eine Gutsprache der 
C.________ vorliege. Damit aber fehlt es schon an dieser Voraussetzung für die 
Kostenübernahme, weshalb die weiteren Voraussetzungen nach Art. 71a oder 
Art. 71b KVV nicht zu prüfen sind. Eine Kostenübernahme im Einzelfall scheidet 
mangels vorgängiger Kostengutsprache aus (VGE II 2024 55 vom 12.12.2024 E. 
3.2.4). 

7. Wie die C.________ schliesslich zu Recht festgestellt hat, kann die Versi-
cherte auch aus der Tatsache, dass Voltaren Emulgel 1% Tb 100g, d.h. als 
Grosspackung, vorübergehend gelistet war, nichts zu ihren Gunsten ableiten. Ein 
in der SL aufgeführtes Arzneimittel muss die WZW-Kriterien von Art. 32 Abs. 1 
KVG jederzeit erfüllen. Der Verbleib eines Medikaments auf der SL steht deshalb 
unter dem Vorbehalt der regelmässigen, in Form der periodischen Kontrolle und 
Überprüfung der Aufnahmebedingungen. Der Umstand, dass die betreffenden 
Kriterien bei Aufnahme eines Präparats in die SL bejaht und auch bei nachfol-
genden Überprüfungen nicht beanstandet wurden, darf mithin nicht als Zusiche-
rung verstanden werden, dass künftig keine anderslautenden Beurteilungen 
mehr möglich wären, und begründet damit kein schutzwürdiges Vertrauen im 
Sinne von Art. 5 Abs. 3 BV. Anders zu entscheiden hiesse, die periodischen 
Überprüfungen ihres Sinngehalts zu entleeren (Urteil BGer 9C_736/2020 vom 
10.12.2021 E. 5). 

8. Die Beschwerde erweist sich zusammenfassend als unbegründet, weshalb 
sie abzuweisen ist. Kosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. fbis ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:
- den Vertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Gesundheit, BAG, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 22. April 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 25. April 2025