# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5c66ad54-ab27-5b60-85a6-f147339701f3
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2005-05-31
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 31.05.2005 B 2004/209
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2004-209_2005-05-31.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2004/209

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 31.05.2005

Entscheiddatum: 31.05.2005

Entscheid Verwaltungsgericht vom 31. Mai 2005
Steuerrecht, Art. 84 Abs. 1 und Abs. 2 lit. b StG (sGS 811.1). Beiträge an die 2. 
Säule sind nicht als Geschäftsaufwand abzugsfähig, wenn bereits zu Beginn 
des Geschäftsjahres fest stand, dass sie im Verhältnis zu den ausbezahlten 
Löhnen übersetzt sind (Verwaltungsgericht, B 2004/209).

Anwesend: Präsident Prof. Dr. U. Cavelti; Verwaltungsrichter Dr. E. Oesch-Frischkopf, 

lic. iur. A. Linder, Dr. B. Heer, lic. iur. A. Rufener; Gerichtsschreiber lic. iur. Th. Vögeli

_______________

In Sachen

C.GmbH,

Beschwerdeführerin,

gegen

Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen,

Abteilung I/1, Unterstrasse 28, 9001 St. Gallen,

Vorinstanz,

und

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegner,

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vertreten durch den Amtsleiter-Stellvertreter,

lic. iur. Hubert Hofmann,

betreffend

Gewinn- und Kapitalsteuern (Veranlagung aufgrund des

Rechnungsabschlusses per 31. Dezember 2002)

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:

A./ Die C.GmbH mit Sitz in Y. bezweckt gemäss Handelsregistereintrag die Beratung in 

Qualitätsmanagement, Ingenieurdienstleistungen, Entwicklungen, Untersuchungen, 

Begutachtungen, Dienstleistungen und Handelsgeschäften aller Art. Als Gesellschafter 

mit Einzelunterschrift sind die Brüder Ulrich und Frank Michael I. mit einer 

Stammeinlage von je Fr. 10'000.-- eingetragen. Die Eltern der beiden Gesellschafter, 

Alfred und B.X., sind die einzigen Angestellten der C.GmbH.

Am 15. Januar 2002 meldete die C.GmbH der ASGA Pensionskasse des Gewerbes 

(abgekürzt ASGA) massgebliche Lohnbeträge für das Jahr 2002 von Fr. 60'000.-- für 

AX. und von Fr. 25'000.-- für B.X.. Im Verlauf des Jahres 2002 entrichteten die C.GmbH 

als Arbeitgeberin sowie Alfred und B.X. als Arbeitnehmer Beiträge an die ASGA, welche 

diesen Gehältern entsprachen. Auf Grund einer Vereinbarung mit der ASGA wurden der 

Berechnung der Beiträge die vollen Bruttolöhne ohne Koordinationsabzug zu Grunde 

gelegt. Indessen zahlte die C.GmbH 2002 AX. ein effektives Bruttogehalt von lediglich 

Fr. 51'600.-- und B.X. ein solches von Fr. 5'400.-- aus.

In der Steuererklärung aufgrund des Rechnungsabschlusses per 31. Dezember 2002 

deklarierte die C.GmbH einen Reingewinn von Fr. 18.--, den sie mit einem 

Verlustvortrag von Fr. 6'397.-- in Verrechnung brachte (verrechenbarer Restverlust von 

Fr. 6'379.--). Als Eigenkapital deklarierte sie Fr. 20'000.--.

In seiner definitiven Veranlagungsverfügung vom 6. November 2003 nahm das 

Kantonale Steueramt Aufrechnungen zum Reingewinn von Fr. 4'510.-- vor. Daraus 

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resultierte auf der Grundlage des Rechnungsabschlusses per 31. Dezember 2002 die 

Veranlagung eines Reingewinnes von Fr. 4'528.--. Aufgrund der Verlustverrechnung 

aus den Vorjahren ergab sich ein steuerbarer Gewinn von Fr. 0.-- (verrechenbarer 

Restverlust Fr. 1'868.--). Darüber hinaus veranlagte das Kantonale Steueramt ein 

steuerbares Kapital von Fr. 13'000.--.

Gegen diese Veranlagungsverfügung erhob die C.GmbH mit Eingabe vom 3. Dezember 

2003 Einsprache mit dem Antrag, die Steuerveranlagung sei aufzuheben und 

entsprechend ihrer Selbstdeklaration vorzunehmen. Mit Entscheid vom 27. Januar 

2004 wies das Kantonale Steueramt die Einsprache ab. Es begründete die 

Aufrechnung geldwerter Leistungen mit den im Vergleich zu den effektiv im Jahr 2002 

an Alfred und B.X. ausbezahlten Löhnen zu hohen Beiträgen an die berufliche 

Vorsorge, welche es als verdeckte Gewinnausschüttungen qualifizierte.

B./ Mit Eingaben vom 9. und 27. Februar 2004 erhob die C.GmbH Rekurs bei der 

Verwaltungsrekurskommission. Sie beantragte, die angefochtene Veranlagung sei 

aufzuheben, die Aufrechnung geldwerter Leistungen von Fr. 4'510.-- sei zu streichen 

und die Beiträge als Lohnbestandteil anzuerkennen.

Mit Entscheid vom 16. Dezember 2004 hiess die Verwaltungsrekurskommission den 

Rekurs der C.GmbH teilweise gut. Sie reduzierte die Aufrechnung von Fr. 4'510.-- auf 

Fr. 3'781.-- mit der Begründung, die für B.X. entrichteten Pensionskassenbeiträge 

seien nicht in vollem Umfang, sondern nur im Verhältnis zum effektiv ausbezahlten 

Lohn aufzurechnen. Weiter erwog sie, die im Vergleich zu den effektiven Löhnen zu 

hohen Arbeitgeberbeiträge verstiessen gegen das Reglement der ASGA. Dieses sehe 

vor, dass auch erst im Nachhinein eintretende Veränderungen des Lohnes der 

Pensionskasse zu melden seien. Es sei in der Regel nicht zulässig, einen höheren als 

den tatsächlich bezogenen Lohn in der 2. Säule zu versichern. Zwar läge entgegen den 

Ausführungen des Kantonalen Steueramtes keine verdeckte Gewinnausschüttung vor; 

die reglementswidrigen Beiträge seien jedoch nicht geschäftsmässig begründet und 

deshalb zum Reingewinn hinzuzurechnen. Die Rekurrentin wurde aufgrund des 

Rechnungsabschlusses per 31. Dezember 2002 ohne steuerbaren Gewinn (Reingewinn 

2002 Fr. 3'799.--, verrechenbarer Restverlust Fr. 2'597.--) und einem steuerbaren 

Kapital von Fr. 13'000.-- veranlagt.

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C./ Mit Eingaben vom 30. Dezember 2004 und 14. Januar 2005 erhob die C.GmbH 

Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Sie beantragt, die Veranlagungsverfügung des 

Kantonalen Steueramtes vom 6. November 2003 sowie der Rekursentscheid der 

Verwaltungsrekurskommission vom 16. Dezember 2004 seien aufzuheben und die 

geleisteten Pensionskassenbeiträge auch für die 2002 nicht ausbezahlten Lohnanteile 

als geschäftsbedingte Ausgaben anzuerkennen. Eventualiter beantragt sie die 

Zustimmung zu einer entscheidungskonformen Korrekturbuchung der Jahresrechnung. 

Zudem beantragt sie eine Parteientschädigung, die Gewährung der Akteneinsicht und 

die Durchführung einer mündlichen Verhandlung. Zur Begründung führt die 

Beschwerdeführerin im wesentlichen aus, entgegen der Ansicht der Vorinstanzen seien 

die von ihr an die ASGA entrichteten Arbeitgeberbeiträge gesetzes- und 

reglementskonform. Sowohl Art. 8 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die berufliche 

Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (SR 831.20, abgekürzt BVG) als auch 

Art. 15 Abs. 3 des seit dem 1. Januar 2001 gültigen Reglements der ASGA (abgekürzt 

Reglement) sähen vor, dass bei Absinken des AHV-Jahreslohnes infolge Krankheit, 

Unfall, Arbeitslosigkeit oder aus ähnlichen Gründen der bisherige Lohn mindestens so 

lange gültig bleibe, als eine Lohnfortzahlungs- bzw. Lohnersatzpflicht des Arbeitgebers 

bestehe. Sinke der Lohn infolge einer Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und 

Arbeitnehmer zur Vermeidung des Konkurses der Arbeitgeberin, so handle es sich 

dabei zweifellos um einen "ähnlichen Grund" im Sinne der genannten Bestimmungen. 

Ohnehin verpflichte sie das Kassenreglement der ASGA nicht dazu, im Verlauf des 

Jahres eintretende Lohnänderungen der Pensionskasse zu melden. Die Steuerbehörde 

habe zudem rechtswidrig behauptet, die Jahresrechnung dürfe nicht korrigiert werden. 

Ihrerseits habe sie jedoch die fälschlicherweise als "reglementswidrige Beiträge" 

bezeichneten Beitragsanteile dem Konto "Reingewinn" zugeordnet und damit eine 

Bilanzkorrektur angeordnet, die voll zu Lasten der Angestellten gehe und fiktive 

Gewinne für die Steuerbehörden generiere.

Mit Stellungnahme vom 4. Februar 2005 beantragte die Vorinstanz die Abweisung der 

Beschwerde.

In seiner Vernehmlassung vom 16. Februar 2005 stellte das Kantonale Steueramt den 

Antrag, die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen; unter Kostenfolge zu Lasten 

der Beschwerdeführerin.

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Am 23. Februar 2005 reichte die Beschwerdeführerin unaufgefordert eine 

Stellungnahme zur Vernehmlassung des Beschwerdegegners ein.

Darüber wird in Erwägung gezogen:

1./ Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts zur Behandlung der 

Beschwerde ist gegeben (Art. 196 Abs. 1 des Steuergesetzes, sGS 811.1, abgekürzt 

StG; Art. 59 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, 

abgekürzt VRP). Die Beschwerdeführerin ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert 

(Art. 196 Abs. 1 StG). Die Beschwerdeeingaben vom 30. Dezember 2004 und 14. 

Januar 2005 entsprechen zeitlich, formal und inhaltlich den gesetzlichen 

Anforderungen (Art. 161 Abs. 1 StG in Verbindung mit Art. 64 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 

und 2 VRP).

Auf die Beschwerde ist einzutreten.

2./ Die Beschwerdeführerin beantragt die Durchführung einer mündlichen Verhandlung. 

Gemäss Art. 6 Ziff. 1 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und 

Grundfreiheiten (SR 0.101, abgekürzt EMRK) hat jede Person ein Recht darauf, dass 

über Streitigkeiten in Bezug auf ihre zivilrechtlichen Ansprüche und Verpflichtungen 

oder über eine gegen sie erhobene strafrechtliche Anklage von einem unabhängigen 

und unparteiischen, auf Gesetz beruhenden Gericht in einem fairen Verfahren, 

öffentlich und innerhalb angemessener Frist verhandelt wird.

Steuerrechtliche Streitigkeiten fallen nicht unter den Begriff der zivilrechtlichen 

Ansprüche und Verpflichtungen und damit nicht in den Anwendungsbereich von Art. 6 

Ziff. 1 EMRK (vgl. Frowein/Peukert, Europäische Menschenrechtskonvention - 

Kommentar EMRK, 2. Aufl., Kehl/Strass-burg/Arlington 1996, Art. 6 N 51). Da 

ausserdem eine mündliche Verhandlung im vorliegenden Fall zur Wahrung der 

Parteirechte weder notwendig noch zweckmässig erscheint, ist eine solche auch nicht 

nach kantonalem Prozessrecht anzuordnen (Art. 55 VRP).

Im übrigen wurde der Beschwerdeführerin die Möglichkeit eingeräumt, Einsicht in die 

Akten zu nehmen.

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Soweit sich die Beschwerdeführerin in der Beschwerdebegründung mit dem 

Veranlagungsverfahren vor dem Kantonalen Steueramt und dem Einspracheentscheid 

vom 27. Januar 2004 auseinandersetzt, sind ihre Ausführungen nicht weiter beachtlich. 

Anfechtungsobjekt ist der Rekursentscheid vom 16. Dezember 2004.

Im Beschwerdeverfahren findet in der Regel ein einfacher Schriftenwechsel statt (Art. 

64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 VRP). Ein zweiter Schriftenwechsel wird 

durchgeführt, wenn die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung eine Verschlechterung der 

Rechtsstellung des Beschwerdeführers beantragt oder wenn andere Beteiligte neue 

Rechts- oder Tatsachenbehauptungen vorbringen, die für den Entscheid von 

erheblichem Einfluss sind (vgl. Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. 

Gallen, St. Gallen 2003, Rz. 951 mit Hinweisen). Diese Voraussetzungen sind 

vorliegend nicht erfüllt. Der Beschwerdegegner nahm in seiner Vernehmlassung zu den 

Vorbringen der Beschwerdeführerin Stellung, ohne eine Verschlechterung von deren 

Rechtsstellung zu beantragen oder neue Tatsachen- und Rechtsbehauptungen 

vorzutragen. Auf die unaufgefordert eingereichte Eingabe der Beschwerdeführerin ist 

daher nicht weiter einzugehen.

3./ a) Hat ein Arbeitnehmer Beiträge an eine Personalvorsorgeeinrichtung zu leisten, so 

ist der Arbeitgeber verpflichtet, zur gleichen Zeit mindestens gleich hohe Beiträge zu 

entrichten (Art. 331 Abs. 3 des Obligationenrechts, SR 220; Art. 66 Abs. 1 BVG). 

Gemäss Art. 81 Abs. 1 BVG gelten die Beiträge der Arbeitgeber an 

Vorsorgeeinrichtungen bei den direkten Steuern des Bundes, der Kantone und der 

Gemeinden als Geschäftsaufwand. Dementsprechend sind nach Art. 84 Abs. 2 lit. b 

StG die vom Arbeitgeber geleisteten Beiträge und Zuwendungen an 

Vorsorgeeinrichtungen zugunsten des eigenen Personals, sofern jede zweckwidrige 

Verwendung ausgeschlossen ist, den geschäftsmässig begründeten Aufwendungen 

gleichgestellt (Art. 84 Abs. 1 StG) und können damit vom Gewinn in Abzug gebracht 

werden.

Beim Abzug von Beiträgen für die berufliche Vorsorge sind die Grundsätze der 

Kollektivität, der Planmässikeit, der Angemessenheit und der Gleichbehandlung zu 

beachten (vgl. GVP 1992 Nr. 14; M. Steiner, Überobligatorische berufliche Vorsorge 

und Steuerrecht, in: StR 44/1989, S. 363; H. Weidmann, Die steuerliche Behandlung 

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von Zuwendungen an patronale Personalvorsorgeeinrichtungen, in: StR 45/1990, S. 

110 ff., StB 45 Nr. 7 Abs. 3). Der Grundsatz der Planmässigkeit besagt, dass die 

Finanzierung der Vorsorge und die Art von deren späteren Durchführung auf der 

Leistungsseite in Statuten und Reglement zum voraus nach schematischen Kriterien 

festgelegt sein sollen. Er verbietet, wie auch der Grundsatz der Kollektivität, eine 

individuelle, nach den freien Wünschen des einzelnen Vorsorgenehmers ausgestaltete 

Vorsorge (Steiner, a.a.O., S. 363; StB 45 Nr.7 Abs. 3.3). Es liegt nach dem Gesagten 

nicht im Belieben von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, dem Reglement der 

Vorsorgeeinrichtung widersprechende Absprachen über die Beiträge zu treffen.

b) Die Beschwerdeführerin hat mit der ASGA am 12. April 2002 rückwirkend ab dem 1. 

Januar 2002 einen Vertrag geschlossen, wonach die Altersgutschriften für alle 

Mitarbeiter vom Jahreslohn (und nicht vom koordinierten Lohn) berechnet werden. Es 

handelt sich damit um eine überobligatorische Versicherung, wie sie im Reglement der 

ASGA vorgesehen und insbesondere auch in Bezug auf Jahreslöhne, die unterhalb des 

Koordinationsabzugs liegen, grundsätzlich zulässig ist. Auch aus der Höhe der Beiträge 

(insgesamt Fr. 17'185.20), welche die Beschwerdeführerin als Arbeitgeberin (Fr. 

11'485.20) und Alfred und B.X. als Arbeitnehmer (zusammen Fr. 5'700.--) der ASGA im 

Jahr 2002 entrichtet haben, ergibt sich, dass diese auf der Grundlage der gemeldeten 

Lohnsumme von Fr. 85'000.-- berechnet werden und dass kein Koordinationsabzug 

vorgenommen wurde.

c) Gemäss Art. 15 Abs. 1 Reglement ist der massgebende Jahreslohn der 

mutmassliche AHV-Lohn der versicherten Person inklusive allfälliger Gratifikationen. 

Der massgebende Jahreslohn wird bei Eintritt in die Kasse oder bei Anpassung auf den 

1. Januar im Voraus festgelegt. Die Lohnmeldungen der Mitgliedfirmen haben 

schriftlich zu erfolgen (Art. 15 Abs. 2 Reglement). In der überobligatorischen 

Versicherung berechnen sich die Beiträge und die Altersgutschriften direkt nach dem 

massgebenden, d.h. dem gemeldeten Lohn, ohne dass ein Koordinationsabzug 

gemacht wird. Gemäss Ziff. 2 Abs. 2 Anh. Reglement darf der gemeldete Lohn den 

AHV-Lohn nicht übersteigen.

Am 15. Januar 2002 meldete die Beschwerdeführerin der ASGA (Brutto-)Lohnsummen 

von Fr. 60'000.-- für AX. und von Fr. 25'000.-- für B.X.. Sie macht geltend, bei der 

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Erstellung ihres Jahresabschlusses für das Jahr 2002 am Ende des ersten Quartals 

2003 habe sich ergeben, dass die Auszahlung der vereinbarten Löhne zum Konkurs 

geführt hätte. Alfred und B.X. hätten deshalb rückwirkend zu Gunsten des 

Geschäftsergebnisses auf einen Teil ihres Lohnes verzichtet.

Aus dem Kontoblatt "Kontokorrent I." wie auch aus den Lohnblättern 2002 für Alfred 

und B.X. geht jedoch hervor, dass die Beschwerdeführerin während des ganzen 

Jahres, d.h. bereits ab Januar 2002, AX. ein monatliches Bruttogehalt von lediglich Fr. 

4'300.-- (netto Fr. 3'588.35), entsprechend dem effektiven Bruttojahresgehalt von 

51'600.-- (netto Fr. 43'060.20), und B.X. ein monatliches Bruttogehalt von lediglich Fr. 

450.-- (netto Fr. 375.50), entsprechend dem effektiven Bruttojahresgehalt von Fr. 

5'400.-- (netto Fr. 4'506.--), entrichtet hat. Daraus ergibt sich, dass die 

Beschwerdeführerin die Vereinbarung tieferer Löhne mit Alfred und B.X. nicht wie 

behauptet erst rückwirkend, sondern bereits zu Beginn des Jahres 2002 getroffen hat. 

Neben den erwähnten Unterlagen sprechen weitere Indizien dafür, dass der Entscheid, 

tiefere als die bei der ASGA gemeldeten Löhne auszuzahlen, bereits am Anfang des 

Jahres 2002 getroffen wurde und der Beschwerdeführerin damit im Zeitpunkt der 

Meldung der massgeblichen Löhne am 15. Januar 2002 bekannt war. So führt die 

Beschwerdeführerin aus, das Gehalt von B.X. sei deshalb von monatlich Fr. 2'500.-- 

auf Fr. 450.-- gesenkt worden, weil diese bei einem Gehalt von unter € 325.-- ab dem 

1. November 2001 eine Teilrente der BfA Berlin (Bundesversicherungsanstalt für 

Angestellte) beziehen könne. Dieser Umstand weist ebenfalls darauf hin, dass der 

Entscheid, das Gehalt von B.X. auf ein Mass zu reduzieren, welches zum Bezug der 

genannten Rente berechtigt, bereits zu Beginn des Jahres 2002 und unabhängig vom 

Geschäftsgang und einer allenfalls drohenden Überschuldung der Beschwerdeführerin 

gefällt worden war. Zudem ist auf Grund der Akten erstellt, dass AX. im Jahr 2001 

einen Bruttolohn von lediglich Fr. 27'600.-- bezogen hat, während die 

Beschwerdeführerin der ASGA zu Beginn des Jahres 2001 einen massgeblichen Lohn 

von Fr. 100'000.-- gemeldet hatte. Die Behauptung der Beschwerdeführerin, die 

Notwendigkeit eines Lohnverzichts habe sich erst nach Abschluss der Jahresrechnung 

für das Geschäftsjahr 2002 im Verlauf des ersten Quartals 2003 ergeben, und eine 

frühere Gehaltsvereinbarung im Sinne eines Lohnverzichts sei deshalb nicht möglich 

gewesen, erweist sich unter diesen Umständen als wenig glaubwürdig. Vielmehr ist 

aufgrund der Akten erstellt, dass die Reduktion der Löhne von Alfred und B.X. bereits 

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im Zeitpunkt der Meldung des voraussichtlichen AHV-Lohnes bei der ASGA vereinbart 

und der Beschwerdeführerin somit bekannt war.

Das Vorgehen der Beschwerdeführerin steht damit im Widerspruch zu Ziff. 2 Abs. 2 

Anh. Reglement, wonach der gemeldete Lohn den AHV-Lohn nicht übersteigen darf. Es 

widerspricht somit dem Grundsatz der Planmässigkeit, und die Abzüge sind damit 

steuerrechtlich nicht als geschäftsmässig begründeter Aufwand anzuerkennen. Auch 

wenn die strittigen Beiträge der Beschwerdeführerin von der Vorinstanz nicht als 

verdeckte Gewinnausschüttungen qualifiziert wurden, berechtigen sie nach dem 

Gesagten nicht zum Abzug vom Reingewinn, sondern sind diesem zuzurechnen. Ob 

ein im Verlauf des Jahres auf Grund einer Abrede zur Vermeidung eines drohenden 

Konkurses gesunkener Lohn einen Anwendungsfall von Art. 15 Abs. 3 Reglement 

darstellt, ist damit im folgenden ebenso wenig zu prüfen, wie die Frage, ob sich aus 

Art. 15 Abs. 2 Reglement eine Pflicht zur Meldung im Verlauf des Jahres gesunkener 

Löhne ergibt.

d) Die Beschwerdeführerin macht geltend, für den Fall, dass die überhöhten 

Pensionskassenbeiträge nicht als geschäftsmässig begründete Ausgaben anerkannt 

werden könnten, sei eine "entscheidkonforme Korrekturbuchung" zuzulassen.

Gemäss dem Massgeblichkeitsprinzip ist ein Steuerpflichtiger auf einem 

handelsrechtskonformen, den Steuerbehörden eingereichten Jahresabschluss zu 

behaften. Eine nachträgliche Umdeutung einzelner Buchungssätze ist unzulässig, wenn 

die massgebenden Tatsachen vor Abgabe der Steuererklärung bekannt waren oder bei 

gehöriger Sorgfalt hätten bekannt sein müssen (Weidmann/Grossmann/Zigerlig, 

Wegweiser durch das st. gallische Steuerrecht, 6. Aufl., Muri-Bern 1999, S. 276). Mit 

der Abgabe der Steuererklärung ist eine vorbehaltlose Wissens- und Willenserklärung 

verbunden, die den Antrag enthält, die Steuerfaktoren entsprechend der 

Selbstdeklaration festzusetzen. Einer solchen Erklärung kommt Verbindlichkeit zu; sie 

lässt sich nicht ohne weiteres widerrufen. Die Bilanz, als Teil der Steuererklärung, kann 

nach Abgabe der Behörde durch den Pflichtigen nur korrigiert werden, sofern die 

Voraussetzungen für einen Widerruf der Willenserklärung erfüllt sind (vgl. F. Cagianut, 

Bedeutung der kaufmännischen Buchhaltung und Bilanz im Steuerrecht, in: ASA 37, S. 

143). Diese Voraussetzungen sind nicht erfüllt, wenn ein Sachverhalt von der 

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Veranlagungsbehörde steuerrechtlich anders gewürdigt wird als vom Steuerpflichtigen. 

Die Beschwerdeführerin muss sich daher auf den ursprünglich eingereichten 

Jahresabschlüssen behaften lassen.

Im vorliegenden Fall hat die Beschwerdeführerin die strittigen, einem höheren als dem 

effektiv ausbezahlten Lohn entsprechenden Beiträge an die ASGA quartalsweise im 

Konto "Berufliche Vorsorge" verbucht. Die Tatsache, dass die entrichteten Beiträge 

höheren als den effektiv ausbezahlten Löhnen entsprachen, war der 

Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Verbuchung bekannt. Eine nachträgliche 

Änderung der Erfolgsrechung im Sinne einer "entscheidkonformen 

Korrekturverbuchung" ist deshalb im Lichte der obigen Ausführungen unzulässig.

e) Zusammenfassend ergibt sich aus den vorstehenden Erwägungen, dass die 

Beschwerde abzuweisen ist.

4./ Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die amtlichen Kosten der 

Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von Fr. 

3'000.-- ist angemessen (Ziff. 382 des Gerichtskostentarifs, sGS 941.12). Sie ist mit 

dem Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen.

Ausseramtliche Kosten sind nicht zu entschädigen (Art. 98bis VRP).

Demnach hat das Verwaltungsgericht zu Recht erkannt:

1./ Die Beschwerde wird abgewiesen.

2./ Die Beschwerdeführerin bezahlt die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens 

von Fr. 3'000.-- unter Verrechnung mit dem Kostenvorschuss in gleicher Höhe.

3./ Ausseramtliche Kosten werden nicht entschädigt.

 

V. R. W.

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

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Zustellung dieses Entscheides an:

 

am:

 

Rechtsmittelbelehrung

 

Gegen diesen Entscheid kann gestützt auf Art. 73 Abs. 1 StHG innert dreissig Tagen 

seit der Eröffnung Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Schweizerischen 

Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, eingereicht werden.

die Beschwerdeführerin–

die Vorinstanz–

den Beschwerdegegner–

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