# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 111eeb61-00da-5f39-9d24-eb4e12c09642
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-26
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 26.03.2025 BK 2025 109
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2025-109_2025-03-26.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss
BK 25 109

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 26. März 2025

Besetzung Oberrichter Bähler (Präsident), Oberrichter Schmid,
Oberrichter Horisberger
Gerichtsschreiber Pittet

Verfahrensbeteiligte unbekannte Täterschaft

Beschuldigte

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, 
Postfach, 3001 Bern

A.________

Straf- und Zivilkläger/Beschwerdeführer

Gegenstand Nichtanhandnahme

Strafverfahren wegen Eingabe vom 21.12.2024 (Anzeige - Infor-
mationen)

Beschwerde gegen die Verfügung der Regionalen Staatsanwalt-
schaft Emmental-Oberaargau vom 24. Februar 2025
(EO 24 14601)

2

Erwägungen:

1.

1.1 Mit Verfügung vom 24. Februar 2025 nahm die Regionale Staatsanwaltschaft Em-
mental-Oberaargau (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) das Verfahren gegen unbe-
kannte Täterschaft wegen diverser Delikte nicht an die Hand. Dagegen reichte 
A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 10. März 2025 Beschwerde ein.

1.2 Mit Blick auf das Nachfolgende wurde auf die Durchführung eines Schriftenwech-
sels verzichtet (Art. 390 Abs. 2 der Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO; 
SR 312.0]). Es ergeht ein direkter Beschluss.

2. Gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Staatsanwaltschaft kann bei 
der Beschwerdekammer in Strafsachen innert zehn Tagen schriftlich und begrün-
det Beschwerde geführt werden (Art. 393 Abs. 1 Bst. a i.V.m. Art. 396 Abs. 1 der 
StPO; Art. 35 des Gesetzes über die Organisation der Gerichtsbehörden und der 
Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1] i.V.m. Art. 29 Abs. 2 des Organisationsre-
glements des Obergerichts [OrR OG; BSG 162.11]). Die Beschwerde erfolgte frist- 
und – als Laienbeschwerde – formgerecht.

3.

3.1 Die angefochtene Verfügung wird wie folgt begründet:
Mit Einschreiben vom 21.12.2024 (Eingang am 24.12.2024) gelangte A.________ erneut an die 
Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau und unterbreitete ein als «Anzeige – Informationen» beti-
teltes Schreiben mit der Überschrift: «Elektromagnetfelder und Schall-Ultra-Infraschallwellen (enthal-
ten hörbar Gesprochenes → Fiepen) mit gesundheitsschädlichen stark überhöhten Lautstärken! Spi-
onage mittels audio-visueller Gedankenscannung, massive Fieperei quasi ohne Unterbruch! Smart-
phone Tracking (kriminelle Apps, Push Nachrichten), Stalking, Verleumdung und Cybermobbing über 
Smartphones (kriminelle Apps / Stalker-ware)».

Es handelt sich dabei um eine identische Eingabe wie jene vom 14.11.2024, welche im Verfahren EO 
24 13134 mit Verfügung vom 20.11.2024 bereits nicht an die Hand genommen wurde. Weitere Infor-
mationen, insbesondere konkrete, allenfalls strafrechtlich relevante Sachverhalte, oder konkrete An-
gaben zu den jeweiligen Opfern oder Tätern ergeben sich weder aus der neuen Anzeige noch aus der 
erwähnten Stellungnahme vom 11.12.2024 gegen die Nichtanhandnahmeverfügung im Verfahren EO 
24 13134 noch aus den Dateien auf dem mitgelieferten USB-Stick. Es ist somit nach wie vor kein hin-
reichender Tatverdacht erkennbar – sei es hinsichtlich strafbarer Delikte, sei es bezüglich einer identi-
fizierbaren Täterschaft – der die Eröffnung einer Strafuntersuchung rechtfertigen würde.

3.2 Die dort erwähnte Verfügung EO 24 13134 vom 20.11.2024 begründete die 
Staatsanwaltschaft folgendermassen:
Mit Einschreiben vom 14.11.2024 (Eingang am 15.11.2024) gelangte A.________ an die Staatsan-
waltschaft Emmental-Oberaargau und unterbreitete ein als «Anzeige – Informationen» betiteltes 
Schreiben mit der Überschrift: «Elektromagnetfelder und Schall-Ultra-Infraschallwellen (enthalten hör-
bar Gesprochenes → Fiepen) mit gesundheitsschädlichen stark überhöhten Lautstärken! Spionage 
mittels audio-visueller Gedankenscannung, massive Fieperei quasi ohne Unterbruch! Smartphone 
Tracking (kriminelle Apps, Push Nachrichten), Stalking, Verleumdung und Cybermobbing über Smart-
phones (kriminelle Apps / Stalker-ware)».

3

In seiner Eingabe macht A.________ ergänzende Angaben und verweist auf bereits erfasste Strafver-
fahren (alle ausserkantonal) für die bisherigen Sachverhalte und Beweismittel. Zusammengefasst soll 
sich die Täterschaft ununterbrochen der Spionage, des Stalkings, des Satanismus, der Verleumdung 
und übler Nachrede, des Cybermobbings, der Nötigung, des Fiepens, der Drohung sowie der Körper-
verletzung, des Hausfriedensbruchs und der Hehlerei schuldig machen. Auch würde illegal Gespro-
chenes verbreitet werden. Im Weiteren soll die Täterschaft versuchen, den Ruf der Opfer zu schädi-
gen und sie so aus dem Job zu kicken. Allgemein werde eine klare Rechtsverletzung erkannt, jedoch 
nichts unternommen dagegen. Ein weiterer Punkt sei der Diebstahl einer Menge heikler Daten wie z. 
B. Passwörter, Zahlencodes etc. Bei der Täterschaft würde es sich um die obengenannten Personen 
handeln. Um wen es sich dabei jedoch konkret handeln soll, wann, wie, wo und wie sich diese an den 
von A.________ genannten Straftaten (sofern sie denn als solche bezeichnet werden können) betei-
ligt haben sollen, ist der Eingabe indessen nicht zu entnehmen.

Der Inhalt der als «Strafanzeige – Informationen» betitelten Eingabe erscheint wirr und äusserst un-
verständlich. Zudem scheint die gleiche Eingabe bereits bei einer anderen Stelle eingereicht und von 
einer anderen Staatsanwaltschaft bearbeitet worden sein. 

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich aus der Eingabe von A.________ vom 14.11.2024 kein 
hinreichender Tatverdacht – sei es hinsichtlich strafbarer Delikte, sei es bezüglich einer identifizierba-
ren Täterschaft – ergibt, der die Eröffnung einer Strafuntersuchung rechtfertigen würde.

4. Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, dass die Staatsanwaltschaft die Laut-
stärken- und Elektromagnetfeld-Messungen im gesundheitsschädlichen Bereich 
von über 135dB und bis zu 815μT nicht berücksichtige, trotz des akkreditierten 
Testreports. Auch wenn die bisherigen Eingaben inkl. Beweismittel identisch seien, 
bedeute dies noch lange nicht, dass kein hinreichender Tatbestand (recte wohl: 
Tatverdacht) bestehe. Die Taten entsprächen der Realität, auch wenn lange nicht 
alles beweisbar sei.

5. Gemäss Art. 310 Abs. 1 Bst. a StPO verfügt die Staatsanwaltschaft die Nichtan-
handnahme, sobald aufgrund der Strafanzeige oder des Polizeirapports feststeht, 
dass die fraglichen Straftatbestände oder die Prozessvoraussetzungen eindeutig 
nicht erfüllt sind. Eine Nichtanhandnahme darf nur in sachverhaltsmässig und 
rechtlich klaren Fällen ergehen (Urteile des Bundesgerichts 7B_833/2023 vom 22. 
April 2024 E. 3.1; 7B_513/2023 vom 4. Dezember 2023 E. 3). Demgegenüber 
eröffnet sie eine Untersuchung, wenn sich ein hinreichender Tatverdacht ergibt 
(Art. 309 Abs. 1 Bst. a StPO). Gemeint ist ein «mittlerer Verdacht», d.h. erhebliche 
Gründe, die für das Vorliegen eines Tatverdachts sprechen (Urteile des Bundesge-
richts 6B_706/2022 vom 30. November 2022 E. 2.1.2; 6B_726/2021 vom 25. Mai 
2022 E. 2.1; je mit Hinweis auf 6B_335/2020 vom 7. September 2020 E. 3.3.4). Die 
zur Eröffnung einer Strafuntersuchung erforderlichen tatsächlichen Hinweise auf 
eine strafbare Handlung müssen erheblich und konkreter Natur sein. Blosse 
Gerüchte oder Vermutungen genügen nicht. Der Anfangsverdacht soll eine plausi-
ble Tatsachengrundlage haben, aus der sich die konkrete Möglichkeit ergibt, dass 
eine Straftat begangen worden ist (Urteile des Bundesgerichts 6B_654/2022 vom 
22. Februar 2023 E. 2.1; 6B_67/2022 vom 24. Oktober 2022 E. 2.3.1; je mit Ver-
weis auf BGE 141 IV 87 E. 1.3.1).

4

6.

6.1 Der Beschwerdeführer beschränkt sich in Anzeige und Beschwerde im Wesentli-
chen darauf, Straftaten aufzuzählen. Dabei unterlässt er es jedoch darzulegen, in 
welchen konkreten Handlungen bzw. Geschehnissen er diese Delikte erblickt. Die-
se Vorbringen sind nicht geeignet, einen hinreichenden Tatverdacht für die Eröff-
nung einer Strafuntersuchung zu begründen, weshalb die Staatsanwaltschaft diese 
zurecht nicht an die Hand genommen hat. Es ist nicht die Aufgabe der Strafverfol-
gungsbehörden, einen hinreichenden Anfangsverdacht zu schaffen. Die Kammer 
ergänzt zu einzelnen Punkten, was folgt:

6.2 Der Beschwerdeführer reichte bei der Staatsanwaltschaft einen USB-Stick mit 
1'640 Dateien ein. Neben Artikeln aus diversen Medien und Korrespondenz mit 
verschiedenen Amtsstellen findet sich darauf ein knapp dreihundertseitiges «Fie-
per-Tagebuch», auf das der Beschwerdeführer in der Beschwerde allerdings nicht 
direkt Bezug nimmt. Der Stellungnahme vom 11. Dezember 2024 zu Handen der 
Staatsanwaltschaft ist zu entnehmen, dass er unter «Fieperei» die Verbreitung von 
«illegal Gesprochene[m]» versteht. Der Beschwerdeführer legt allerdings nicht di-
rekt dar, inwiefern strafbar sein sollte, was er im «Fieper-Tagebuch» schildert. Dies 
ist denn auch nicht ersichtlich. Die Art. 179bis ff. des Schweizerischen Strafgesetz-
buchs (StGB; SR 311.0) stellen nur das Aufnehmen von Gesprochenem unter Stra-
fe, nicht das Beschallen damit. In der Beschwerde macht der Beschwerdeführer 
einzig geltend, dass die unbekannte Täterschaft mittels hörbar Gesprochenem ge-
fiept habe, dass sie Geldbeträge, Programme und weiteres stehlen würde (S. 2 der 
Beschwerde). Dies reicht nicht, um einen hinreichenden Tatverdacht für ein Delikt 
zu begründen. 

6.3 Die durch den Beschwerdeführer eingereichten Bildschirmvideos zeigen entgegen 
seiner Ansicht nicht Schallwerte von bis zu +135dB, sondern -135dB an. Dass De-
zibel auch negativ sein können, liegt in der Natur der Einheit begründet, die ein 
Verhältnis zwischen zwei Werten anzeigt (SIART, Das Dezibel – Definition und An-
wendung, S. 2, abrufbar unter: http://www.siart.de/lehre/dezibel.pdf, abgerufen am 
18. März 2025). In der Akustik wird das Dezibel zur Bezifferung der Schallintensität 
und der Signalverarbeitung verwendet (SIART, a.a.O., S. 11 f.). Daraus, dass die 
angezeigten Dezibelwerte negativ sind, erhellt, dass nicht die Schallintensität ge-
meint sein kann, für die Dezibelangaben zumeist verwendet werden. Die einge-
reichten Videos beweisen damit nicht, dass extrem hohe Schallwerte gemessen 
worden sind. Dem eingereichten Testreport lässt sich denn auch nicht entnehmen, 
worauf sich der angegebene Dezibelwert bezieht.

6.4 Bezüglich der Elektromagnetfeldmesswerte, die der Beschwerdeführer eingereicht 
hat, beschränkt er sich auf pauschale Verweise darauf, dass sich diese im gesund-
heitsschädlichen Bereich bewegten. Auf S. 3 der Strafanzeige vom 21. Dezember 
2024 verweist der Beschwerdeführer für die gesundheitlichen Folgen auf drei Bei-
lagen zur Strafanzeige, ohne weiter auszuführen, worin diese genau liegen. Den 
angegebenen Beilagen lassen sich nur abstrakte Ausführungen zur Gefährlichkeit 
von elektromagnetischer Strahlung und Schall entnehmen, weshalb der Beschwer-
deführer so oder anders mit diesen Vorbringen nicht durchzudringen vermag.

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7. Der Beschwerdeführer verbindet die Beschwerde mit einem sinngemässen Gesuch 
um Befreiung von den Verfahrenskosten.

7.1 Gemäss Art. 136 Abs. 1 Bst. a StPO gewährt die Verfahrensleitung der Privatklä-
gerschaft auf Gesuch ganz oder teilweise die unentgeltliche Rechtspflege für die 
Durchsetzung ihrer Zivilansprüche, wenn sie nicht über die erforderlichen Mittel 
verfügt und die Zivilklage nicht aussichtslos erscheint. Gemäss Art. 136 Abs. 1 Bst. 
b StPO gewährt sie dem Opfer unter denselben Voraussetzungen ganz oder teil-
weise die unentgeltliche Rechtspflege für die Durchsetzung der Strafklage.

7.2 Der Beschwerdeführer reichte keine Unterlagen ein, die eine allfällige Mittellosigkeit 
belegen. Auf die Aufforderung, diese nachzureichen, konnte jedoch verzichtet wer-
den. Mit Blick auf die obigen Ausführungen sind Straf- und Zivilklage offensichtlich 
aussichtslos. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist da-
her abzuweisen. 

7.3 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens, 
bestimmt auf CHF 600.00, dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen 
(Art. 428 Abs. 1 StPO).

8. Der Beschwerdeführer hat zufolge seines Unterliegens von vornherein keinen An-
spruch auf eine Entschädigung.

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Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Das Gesuch um Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Kosten des Beschwerdeverfahren, bestimmt auf CHF 600.00, werden dem Be-
schwerdeführer auferlegt.

4. Es wird keine Entschädigung gesprochen.

5. Zu eröffnen:
- dem Straf- und Zivilkläger/Beschwerdeführer (per Einschreiben)
- der Generalstaatsanwaltschaft (per Kurier)

Mitzuteilen:
- der Regionalen Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau, Staatsanwältin 

B.________
(mit den Akten – per Einschreiben)

Bern, 26. März 2025 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Der Präsident:

Oberrichter Bähler

Der Gerichtsschreiber:

Pittet
i.V. Gerichtsschreiberin Ueltschi

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden durch die Beschwerdekammer in Strafsachen in Rechnung 
gestellt.

Die Zustellung von Vorladungen, Verfügungen und Entscheiden gilt bei eingeschriebenen Sendungen, die 
nicht abgeholt werden, am siebten Tag nach dem erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt, sofern die Person 
mit einer Zustellung rechnen musste (Art. 85 Abs. 4 Bst. a StPO). Daran ändern besondere Abmachungen mit 
der Schweizerischen Post – wie etwa Postrückbehalteaufträge oder Abholfristverlängerungen – nichts. Auch in 
diesen Fällen gilt die Sendung am siebten Tag nach Eingang der Sendung bei der Poststelle am Ort des Emp-
fängers als zugestellt.

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgerichtsgeset-

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zes (BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Beschwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre-
chen.