# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d748867b-4c9a-5e72-8d01-a43d31ae08d8
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-07-27
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 27.07.2018 III 2018 107
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-107_2018-07-27.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 107

Entscheid vom 27. Juli 2018 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer, 

gegen

Gemeinderat Schwyz, Herrengasse 17, Postfach 253, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Politische Rechte (Zulässigkeit eines Initiativbegehrens)

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Sachverhalt:

A. Mit Beschluss (GRB) Nr. 986 vom 10. November 2017 entschied der 
Gemeinderat Schwyz auf Antrag des Schulrates, die Gesamtschule C.________, 
inklusive Vorschulgruppe, ab Schuljahr 2018/2019 nicht weiterzuführen und die 
Schule zu schliessen. Hierüber informierte der Gemeinderat die Elternschaft der 
Gesamtschule C.________ mit Schreiben vom 28. November 2017. Er gab sei-
ner Überzeugung Ausdruck, dass für die ________ Schüler beim Unterrichtsbe-
such in Schwyz keine schulischen Nachteile entstünden, sondern sie weiterhin 
eine erfolgreiche und vielseitige Schulbildung erhielten. Bereits sei die Eltern-
schaft persönlich informiert worden, dass die Zuständigkeit für die Organisation 
des Unterrichts und der Schultransporte gemäss dem kantonalen Volksschulge-
setz beim Schulrat liege. 

B. Am 5. Dezember 2017 überbrachte die Interessengemeinschaft (IG) Schule 
C.________ (vertreten durch A.________) dem Gemeinderat persönlich ein 
Wiedererwägungsgesuch betreffend die geplante Schliessung der Schule 
C.________. Sie beantragte konkret die Weiterführung der Schule für mindes-
tens vier Jahre. Des Weiteren wurde unter anderem argumentiert, mit der Erhal-
tung der C._______-schule könne auch einer Abwanderung aus den Randregio-
nen positiv entgegengewirkt werden. Der Schulrat habe den Gemeinderat auch 
nicht abschliessend über die Kosten des Schulbusses, die Schneeräumung etc. 
informiert; das Budget für das Schulhaus C.________ werde daher kaum entlas-
tet. Man ersuche um Überdenkung und positive Entscheidfindung. Andernfalls 
werde die Lancierung einer Einzelinitiative in Betracht gezogen. 

An der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2017 wurde ein Antrag von 
A.________, das Budget unter Konto 210.302.10 (Primarschule, Besoldungen) 
um Fr. 256'000.-- zu erhöhen, mit 51 Ja- zu 40 Nein-Stimmen angenommen. 
A.________ begründete seinen Antrag mit der Weiterführung der Schule 
C.________ (vgl. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 13.12.2017, vom 
Gemeinderat genehmigt am 16.2.2018, S. 393 und S. 397). 

C. Mit Schreiben vom 12. Januar 2018 teilte der Gemeinderat der IG mit, seit 
dem Entscheid vom 10. November 2017 hätten sich weder die Verhältnisse 
geändert noch seien neue Fakten zum Vorschein gekommen. Er halte daher an 
seinem Beschluss, die Gesamtschule C.________ inklusive Vorschulgruppe ab 
Schuljahr 2018/2019 nicht mehr weiter zu führen, fest. 

D. Mit Eingabe vom 2. März 2018 ersuchte die IG den Gemeinderat erneut um 
die Wiedererwägung seines Schliessungsbeschlusses vom 10. November 2017. 

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Gleichzeitig wurde dem Gemeinderat eine Petition mit rund 5'700 Unterschriften 
eingereicht, wovon rund 1'500 von volljährigen in Schwyz wohnhaften Schwei-
zern und Ausländern stammten. Mit Beschluss Nr. 256 vom 29. März 2018 trat 
der Gemeinderat auf dieses zweite Wiederwägungsgesuch nicht ein, und er hielt 
an seinem Beschluss vom 10. November 2017 fest. 

E. Am 27. April 2018 reichte A.________ eine Einzelinitiative mit folgendem 
Initiativbegehren ein:

Über die Weiterführung der Gesamtschule im C.________ entscheiden die 
Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Schwyz in einer Volksabstimmung.

Die Gesamtschule wird bis zum Entscheid an der Urne - mindestens im Schuljahr 
2018/2019 - weitergeführt.

F. Mit GRB Nr. 398 vom 25. Mai 2018 erklärte der Gemeinderat Schwyz 
dieses Initiativbegehren für unzulässig mit der Begründung, der Entscheid über 
die Schliessung der Gesamtschule C.________ liege in der alleinigen Kompe-
tenz des Gemeinderates Schwyz und nicht in derjenigen der Gemeindeversamm-
lung.

Diese Erklärung der Unzulässigkeit der Einzelinitiative wurde im Amtsblatt Nr. 22 
vom 1. Juni 2018 (S. 1250) publiziert. 

G. Gegen den GRB Nr. 398 vom 25. Mai 2018 erhebt A.________ mit Einga-
be vom 9. Juni 2018 (Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde 
beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den folgenden Anträgen:

1. Die Einzelinitiative "Volksentscheid über die Weiterführung der Schule im 
C.________" wird für gültig (als zulässig) erklärt.

2. Die Weiterführung der Schule im C.________ wird durch eine 
Volksabstimmung entschieden.

3. Die Gesamtschule im C.________ wird bis zum Entscheid an der Urne 
weitergeführt. 

H. Mit Vernehmlassung vom 22. Juni 2018 beantragt der Gemeinderat 
Schwyz, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei; unter 
Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Beschwerdeführers. 

I. Mit Eingabe vom 17. Juli 2018 äussert sich der Beschwerdeführer zur 
Vernehmlassung der Vorinstanz vom 22. Juni 2018. 

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Die gemäss § 27 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (SRSZ 
234.110; VRP) vom 6. Juni 1974 von Amtes wegen zu prüfenden Entschei-
dungsvoraussetzungen (wie insbesondere Zuständigkeit, Rechtsmittelbefugnis, 
Zulässigkeit des Rechtsmittels, frist- und formgerechte Geltendmachung des 
Rechtsanspruches) sind vorliegend gegeben. Namentlich ist der Beschwerde-
führer in der Gemeinde Schwyz wohnhaft und auch stimmberechtigt, womit seine 
Beschwerdebefugnis zweifelsohne gegeben ist (vgl. VGE 895/05 vom 26.1.2006 
Erw. 2.2 mit weiteren Zitaten). Soweit der Gemeinderat ein Nichteintreten bean-
tragt, lässt er dies unbegründet. Es spricht denn auch nichts gegen ein Eintreten 
auf die Beschwerde. 

2.1 Stimmberechtigte können gemäss § 37 Abs. 1 der Verfassung des Kantons 
Schwyz (KV; SRSZ 100.100) vom 24. November 2010 einzeln oder zusammen 
beim Bezirks- oder Gemeinderat eine Initiative einreichen. Diese muss sich auf 
den Erlass, die Änderung oder die Aufhebung eines rechtsetzenden Erlasses 
oder eines Verwaltungsaktes beziehen, welche in die Zuständigkeit der 
Bezirksgemeinde oder der Gemeindeversammlung fallen (§ 37 Abs. 2 KV). Die 
Initiative ist schriftlich und in der Form der allgemeinen Anregung oder eines 
ausgearbeiteten Entwurfes einzureichen (§ 37 Abs. 3 KV). 

2.2.1  Das Gesetz über die Organisation der Gemeinden und Bezirke (altGOG; 
SRSZ 152.100) vom 29. Oktober 1969 ist durch das Gesetz mit dem gleichen 
Titel vom 25. Oktober 2017 ersetzt worden, welches per 1. Juli 2018 in Kraft 
getreten ist. Mangels einer Übergangsbestimmung (vgl. § 97 nGOG), welche 
das auf den vorliegenden Sachverhalt anwendbare Recht regelt, ist gemäss 
dem Grundsatz, wonach bei einer Rechtsänderung während eines Beschwerde-
verfahrens noch das alte Recht zum Zuge kommt (Tschannen/Zimmerli/Müller, 
Allgemeines Verwaltungsrecht, § 24 Rz. 20), auf die Bestimmungen des altGOG 
abzustellen. Indessen hat dies deshalb keinen Einfluss auf die Beurteilung, weil 
die vorliegend relevanten Bestimmungen des GOG inhaltlich keine Veränderung 
erfahren haben. 

2.2.2  Nach § 8 Abs. 1 Satz 1 altGOG sind Initiativbegehren dem Gemeinderat 
schriftlich einzureichen. Der Gemeinderat tritt auf ein Initiativbegehren nicht ein 
(§ 8 Abs. 1 zweiter Satz altGOG), wenn:

- es sich auf einen Gegenstand bezieht, zu dessen Behandlung die 
Gemeindeversammlung nicht zuständig ist,

- der Grundsatz der Einheit der Materie nicht gewahrt ist,

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- es dem Bundes- oder kantonalen Recht widerspricht,

- oder einen unmöglichen Inhalt aufweist.

Die Ungültigkeitsgründe nach dem neuen Recht sind die gleichen (vgl. § 10 
Abs. nGOG; Erläuternder Bericht des Sicherheitsdepartements vom 30.11.2016 
zur Vernehmlassungsvorlage "Gemeindeorganisationsgesetz: Totalrevision", 
S. 13). 

3.1.1  Gegenstand eines Initiativbegehrens kann gemäss ausdrücklicher Rege-
lung in Verfassung und Gesetz (vgl. vorstehend Erw. 2.1 f.) nur sein, was in den 
Zuständigkeitsbereich der Gemeindeversammlung fällt. 

3.1.2  Die Befugnisse der Gemeindeversammlung sind in § 7 Abs. 2 altGOG 
(vgl. § 12 nGOG) abschliessend aufgezählt. Der Gemeindeversammlung ob-
liegen u.a. der Erlass von Rechtssätzen, soweit nicht nach kantonalem oder 
kommunalem Recht ein anderes Organ zuständig ist (lit. b; vgl. § 12 Abs. 1 lit. b 
nGOG), und sie beschliesst über weitere durch das Gesetz vorgesehene Ge-
schäfte (lit. k; vgl. § 12 Abs. 1 lit. j GOG). Sie setzt zudem den Voranschlag, die 
Nachkredite und den Steuerfuss fest (§ 12 Abs. 1 lit. c altGOG; vgl. § 12 Abs. 1 
lit. c nGOG [Erteilung von Ausgabenbewilligungen und deren Erhöhung]). 

3.1.3  Der Gemeinderat ist das vollziehende und verwaltende Organ der Ge-
meinde. Er vertritt die Gemeinde nach aussen (§ 31 Abs. 1 altGOG; vgl. § 42 
Abs. 1 nGOG). Ihm stehen alle Befugnisse zu, die nicht durch kantonales Recht 
einem andern Gemeindeorgan zugewiesen sind (§ 31 Abs. 2 GOG; vgl. § 42 
Abs. 2 nGOG; sog. Kompetenz-Kompetenz). 

3.1.4  Dort wo eine abschliessende Kompetenz einer andern Behörde gegeben 
ist, ist mithin eine Initiative ausgeschlossen. So darf über eine Initiative nicht in 
die selbständigen Befugnisse des Schulrates, der Fürsorgebehörde, des Ge-
meinderates usw. eingegriffen werden (VGE III 2012 47 vom 20.6.2012 Erw. 3.1 
[= EGV-SZ 2012 B 7.2]; VGE III 2008 5 vom 21.2.2008 Erw. 3.1.3 mit Hinweis 
auf F. Huwyler, Das Recht der Volksinitiative in den Bezirken und Gemeinden 
des Kantons Schwyz, in: EGV-SZ 1986 S. 160). Mit dem Initiativrecht soll nicht 
die Gewaltenteilung oder die Kompetenzteilung zwischen den verschiedenen 
Gemeindeorganen unterlaufen werden (vgl. H.R. Thalmann, Kommentar zum 
Zürcher Gemeindegesetz, 3. Aufl., Wädenswil 2000, § 50 Rz. 3.2; Peter Friedli, 
Kommentar zum bernischen Gemeindegesetz, Bern 1999, Art. 17 N 4). 

3.2.1  Das vom Kantonsrat erlassene Volksschulgesetz (VSG; SRSZ 611.210) 
vom 19. Oktober 2005 regelt das Volksschulwesen. Es enthält allgemeine 

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Bestimmungen (§§ 1-10), Normen zu den Schularten (§§ 11-17: Kindergarten, 
Primarstufe, Sekundarstufe I), zu den ergänzenden Schulangeboten (§ 18 f.: Be-
gabungsförderung; Tagesstrukturen), zur Organisation (§§ 20-23), dem Schul-
betrieb (§§ 24-27), zum sonderpädagogischen Angebot (§ 28 f.), zur Sonder-
schulung (§ 30-32) und zu den Spezialdiensten (§ 33-36). In den §§ 54-59 
werden die Organe des Kantons und in den §§ 60-65 die Organe der Gemeinden 
und Bezirke bestimmt. 

3.2.2  Gemäss § 20 VSG mit der Marginalie "Schulträger" sind Schulträger die 
Gemeinden, die Bezirke und der Kanton. Die Gemeinden führen den Kinder-
garten und die Primarstufe. Sie sind berechtigt, jedoch nicht verpflichtet, Ein-
führungsklassen und Kleinklassen zu führen (Abs. 1). Die Bezirke führen die Se-
kundarstufe 1 (Abs. 2 Satz 1). Der Kanton ist Träger der Heilpädagogischen Zen-
tren. Er kann weitere Sonderschulen anbieten, sofern ein entsprechendes Be-
dürfnis besteht (Abs. 3). Soweit als Schulträger Gemeinden und Bezirke be-
stimmt werden, wird noch nichts über die Zuständigkeit innerhalb des Schulträ-
gers gesagt. Aus § 20 VSG wie auch aus anderen Bestimmungen, welche von 
"Schulträger" sprechen (z.B. § 21 VSG, § 23 VSG; vgl. Eingabe des Beschwer-
deführers vom 17.7.2018 S. 2) lässt sich mithin noch nicht auf die Zuständigkeit 
eines Organs der Gemeinden bzw. der Bezirke, so auch nicht auf die Zuständig-
keit der Gemeindeversammlung bzw. Bezirksversammlung, für einen bestimmten 
schulischen Bereich schliessen. 

3.2.3  Organe des Kantons sind der Regierungsrat (§ 54 VSG), der Erziehungs-
rat (§§ 55-57 VSG), das Departement und Amt (§ 58 VSG) sowie der (vom 
Regierungsrat gewählte) Schulrat und die (vom Regierungsrat angestellte) Schul-
leitung (§ 59 VSG). Organe der Gemeinden und Bezirke sind der Bezirks- und 
Gemeinderat (§ 60 VSG), der (vom Bezirks- bzw. Gemeinderat gewählte) Schul-
rat (§ 61-64 VSG) sowie die (vom Bezirks- bzw. Gemeinderat angestellte) Schul-
leitung (§ 65 VSG). 

3.2.4  Das vom Kantonsrat, dem gemäss § 49 Abs. 1 lit. b KV (unter Vorbehalt 
der Rechte des Volkes) die Beschlussfassung über den Erlass, die Änderung 
und die Aufhebung von Gesetzen zukommt (vgl. § 40 lit. e aKV, mit expliziter 
Nennung der Ordnung des Erziehungswesens), erlassene und somit demokra-
tisch legitimierte VSG nennt die Gemeindeversammlung nicht als Organ des 
Schulträgers. Es lässt also grundsätzlich keinen Raum für eine Organkompetenz 
der Gemeindeversammlung im Bereich des Volksschulwesens auf Gemeinde-
ebene. Analog besteht eine solche Kompetenz auf Bezirksebene auch nicht für 
die Bezirksgemeinde. 

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3.3.1  Der Bezirks- bzw. Gemeinderat legt das kommunale Volksschulangebot 
auf Antrag des Schulrates und unter Berücksichtigung der kantonalen Vorgaben 
fest (§ 60 Abs. 1 VSG). Das kommunale Volksschulangebot umfasst die vorer-
wähnten (Erw. 3.2.1) Angebote, die teils verbindlich zu führen sind (z.B. Kinder-
garten, Primarstufe, Sekundarstufe, vgl. § 20 Abs. 1 f. VSG), teils fakultativ ge-
führt werden können (z.B. Einführungsklassen und Kleinklassen, vgl. § 20 Abs. 1 
VSG; Tagesstrukturen, vgl. § 19 VSG). § 60 Abs. 2 VSG zählt nicht abschlies-
send ("insbesondere") Aufgaben auf, die dem Bezirks- bzw. Gemeinderat neben 
den durch die Rechtsordnung übertragenen Aufgaben obliegen. Hierzu zählt 
unter anderem die Festlegung der Anzahl Klassen und Lehrerstellen (lit. b) sowie 
die Erstellung, Betrieb, Ausrüstung und Unterhalt der Anlagen für das Schulan-
gebot (lit. e). Der Bezirks- bzw. Gemeinderat kann mit anderen Bezirken oder 
Gemeinden Vereinbarungen über die gemeinsame Führung einer Schule, einer 
Schulart oder -stufe und eines sonderpädagogischen Angebots beschliessen. 
Der Schulrat ist vorher anzuhören (§ 60 Abs. 3 VSG). 

3.3.2  § 63 VSG normiert die Aufgaben und Kompetenzen des vom Gemeinderat 
gewählten (vgl. § 61 VSG) Schulrates. Dieser übt die unmittelbare Aufsicht über 
die vom Schulträger geführten Schulen aus. Er ist für die strategischen Belange 
zuständig und vertritt die Schule nach aussen. Ihm obliegen alle Aufgaben, die 
nicht einem anderen Organ des Schulträgers zugewiesen sind (Abs. 1). Er hat 
das Recht, dem Bezirksrat oder dem Gemeinderat in allen das Schulwesen 
betreffenden Angelegenheiten Antrag zu stellen (Abs. 2). Neben den durch die 
Rechtsordnung übertragenen Aufgaben obliegt ihm unter anderem namentlich 
auch die Schul- und Infrastrukturplanung (Abs. 3 lit. g). Eine Übersicht über 
die Kompetenzenordnung (insbesondere Abgrenzung Schulrat/Gemeinderat) in 
tabellarischer Darstellung bietet der vom Amt für Volksschule und Sport heraus-
gegebene "Wegweiser zur Gesetzgebung der Volksschule" (Stand Juni 2018, 
S. 69). 

3.3.3  Einerseits wird also ohne Wenn und Aber der Bezirks- bzw. Gemeinderat 
als zuständig erklärt, das kommunale Volksschulangebot, welches in der VSG 
definiert wird, festzulegen. Anderseits können mit dem "anderen Organ des 
Schulträgers" gemäss § 63 Abs. 1 VSG sowohl gemäss Wortlaut wie auch aus 
gesetzessystematischer Sicht nur die im VSG genannten Bezirks- und Gemein-
deräte sowie die Schulleitung als weitere Organe neben dem Schulrat gemeint 
sein. Mithin lässt sich auch aus § 60 und § 63 VSG keine Organkompetenz der 
Gemeindeversammlung (oder Bezirksgemeinde) im Rahmen der Festlegung des 
Schulangebotes ableiten. 

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Die Kompetenz, auf Antrag des (kommunalen) Schulrates als Fachgremium, das 
auch für die Schul- und Infrastrukturplanung zuständig ist, auf Gemeindeebene 
über die Festlegung der Anzahl Klassen, über die Führung, die Erweiterung, aber 
auch - als gegenteilige Handlung (sog. actus contrarius) - die Schliessung einer 
Schule zu entscheiden, liegt mithin (ausschliesslich) beim Gemeinderat. 

3.4 Die Vorinstanz hat angesichts dieser klaren und abschliessenden gesetz-
lichen Kompetenzenordnung zu Recht argumentiert, der Entscheid über die 
Schliessung der Gesamtschule C.________ falle in die alleinige Zuständigkeit 
des Gemeinderates und nicht in diejenige der Gemeindeversammlung. Mithin 
kann die Weiterführung der Gesamtschule C.________ nicht Gegenstand einer 
Initiative auf Gemeindeebene sein.

3.5 Was der Beschwerdeführer zur Begründung seiner Beschwerde vorbringt, 
kann an diesem Ergebnis nichts ändern. Das gilt vorab auch für das zweifels-
ohne grosse und positiv zu würdigende Engagement des Beschwerdeführers 
(und seiner Mitstreiter), welches sich unter anderem auch in der umfassenden 
Übersicht über die Verfahrenschronologie äussert, sowie die vielen Sympathie-
bezeugungen für die Weiterführung der Gesamtschule, wie sie sich in der Peti-
tion manifestierten. Keinen Einfluss auf die dargestellte Zuständigkeitsordnung 
hat die Tatsache, dass die Gesamtschule zu früheren Zeiten mit einer geringeren 
Zahl Schüler geführt wurde. Diesbezüglich ist einerseits zu konstatieren, dass 
der Spardruck in den letzten Jahren auch den Bildungsbereich nicht verschont 
hat, anderseits wurden Schülertransporte und Mittagstische initiiert und/oder 
ausgebaut, was den weiter entfernt wohnenden Schülern erst den Besuch einer 
"Zentrumsschule" möglich macht(e). Die erwähnte Sympathie für die Weiter-
führung der Gesamtschule dürfte sich auch in der Annahme der vom Beschwer-
deführer an der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2017 beantragten 
Budgeterhöhung beim Konto "Besoldung der Lehrpersonen" um Fr. 256'000.-- ar-
tikuliert haben. Doch auch damit lässt sich die dargelegte Zuständigkeitsregelung 
nicht aushebeln. Der Gemeindepräsident erklärte an der Gemeindeversammlung 
zutreffend, dass mit diesem - soweit die Budgeterhöhung beantragt wurde 
grundsätzlich zulässigen - Antrag der entsprechende Betrag nicht verbindlich und 
direkt der Gesamtschule zugewiesen werden kann.  Der Säckelmeister wies zu-
dem darauf hin, dass die finanziellen Mittel für die Lehrerbesoldung unabhängig 
von der Schulschliessung im Budget enthalten sind (Protokoll 2017 der Gemein-
deversammlung S. 394). Die Erstellung dieses Budgetentwurfs für die Volksschu-
le zuhanden des Bezirks- oder Gemeinderates gehört unter anderem zu den 
Aufgaben und Kompetenzen des Schulrates (§ 63 Abs. 3 lit. c VSG). Mit der vom 
Beschwerdeführer zitierten regierungsrätlichen Beantwortung der Interpellation 

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I 9/16 (RRB Nr. 340/2017 vom 25.4.2017) wird zwar das Anliegen, in kleinen 
Gemeinden die "Schule im Dorf" behalten zu können, unterstützt; gleichzeitig 
wird aber auch erwähnt, dass das Amt für Volksschulen beauftragt wurde, unab-
hängig von den Kleinstschulen Vorschläge zuhanden des Regierungsrates aus-
zuarbeiten, welche zu einer Stabilisierung oder Erhöhung der Durchschnittswerte 
der Klassengrössen führen. Das eine wie das andere ist für die vorliegende Beur-
teilung der Zulässigkeit des Initiativbegehrens jedoch irrelevant, da weder von 
dieser Interpellation noch von der Stellungnahme des Regierungsrates die ge-
setzliche Zuständigkeitsregelung zur Schliessung der Gesamtschule tangiert 
wird.

3.6 Die Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist daher abzuwei-
sen. Soweit der zweite Antrag, die Gesamtschule soll bis zum Entscheid an der 
Urne, mindestens im Schuljahr 2018/2019, weitergeführt werden, im Sinne des 
Antrages auf Anordnung einer vorsorglichen Massnahme zu verstehen ist, ist 
dieser Antrag angesichts der Beschwerdeabweisung noch deutlich vor dem 
Beginn des neuen Schuljahres 2018/2019 hinfällig geworden. 

4. Dem Verfahrensausgang entsprechend werden die Verfahrenskosten von 
Fr. 600.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) dem 
Beschwerdeführer auferlegt. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 600.-- festgesetzt und dem Beschwerdeführer auferlegt. 
Er hat am 19. Juni 2018 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- bezahlt, 
so dass ihm Fr. 200.-- aus der Gerichtskasse zurückzuerstatten sind. 

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (2/A; unter Beilage der Eingabe des Beschwerdeführers 

vom 17.7.2018)
- und den Regierungsrat (z.K.).

Schwyz, 27. Juli 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 31. Juli 2018