# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 37db2ed8-952b-510b-a099-87c99acfb944
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-01-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.01.2022 C-98/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-98-2022_2022-01-27.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-98/2022 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  2 7 .  J a n u a r  2 0 2 2  

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiber Milan Lazic. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Personalstiftung B._______,  

Beschwerdegegnerin,  

 

BVG- und Stiftungsaufsicht beider Basel (BSABB),  

Eisengasse 8, Postfach, 4001 Basel,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 BVG; Verfügung Liquidation einer Vorsorgeeinrichtung. 

 

 

 

C-98/2022 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass A._______ (im Folgenden: Beschwerdeführerin) mit Eingabe vom 7. 

Januar 2022 (Datum Postaufgabe) beim Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerde gegen eine – nicht beigelegte – "Verfügung betreffend Liquida-

tion Personalstiftung B._______" der BVG- und Stiftungsaufsicht beider 

Basel (BSABB) vom 1. Dezember 2021 erhoben hat, mit der Begründung, 

sie wolle – seit 3 Jahren Rentnerin – "durch die Übernahme von C._______ 

ihre Pension" nicht verlieren, ansonsten ihre Existenz nicht mehr gesichert 

sei (vgl. Akten im Beschwerdeverfahren [im Folgenden: BVGer-act.] 1; vgl. 

im Weiteren betreffend die zuständige Vorinstanz und das Verfügungsda-

tum die Beilage zu BVGer-act. 4), 

dass mit Zwischenverfügung vom 12. Januar 2022 der Eingang der Be-

schwerde vom 7. Januar 2022 bestätigt und die Beschwerdeführerin auf-

gefordert wurde, innert einer Frist von 30 Tagen nach Erhalt dieser Zwi-

schenverfügung (1.) eine Beschwerdeverbesserung einzureichen, d.h. 

Rechtsbegehren zu stellen und diese zu begründen, ansonsten auf die Be-

schwerde nicht eingetreten bzw. anhand der Akten entschieden werde; (2.) 

ein Exemplar der angefochtenen Verfügung vorzulegen; und (3.) unter An-

drohung der Säumnisfolgen (Nichteintreten) einen Kostenvorschuss von 

Fr. 4'000.- in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten 

(BVGer-act. 2), 

dass die Beschwerdeführerin daraufhin mit Eingabe vom 24. Januar 2022 

(Datum Postaufgabe) schriftlich erklärt hat, sie ziehe ihre Beschwerde vor-

behaltlos zurück, und zur Begründung ausführt, ihre Beschwerde habe sich 

mit dem (in Kopie) beigelegten "Zwischenbericht mit dem inzwischen ge-

bildeten Gremium mit Anwalt" gekreuzt (vgl. BVGer-act. 4), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern – wie vorliegend – 

keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,  

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass gegen Entscheide der Aufsichtsbehörde im Bereich der beruflichen 

Vorsorge gemäss Art. 74 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 

über die beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG, 

SR 831.40) Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhoben werden 

kann, 

C-98/2022 

Seite 3 

dass aufgrund des Dargelegten die Zuständigkeit des Bundesverwaltungs-

gerichts vorliegend gegeben ist, 

dass festzustellen ist, dass die Beschwerdeführerin innert der mit am 

21. Januar 2022 zugestellter (vgl. BVGer-act. 3) Zwischenverfügung vom 

12. Januar 2022 angesetzten Frist ihre Beschwerde vom 7. Januar 2022 

(Datum Postaufgabe) mit schriftlicher Erklärung vom 24. Januar 2022 (Da-

tum Postaufgabe) vorbehaltlos zurückgezogen hat,  

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 

Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass die Eingaben der Beschwerdeführerin vom 7. Januar 2022 und vom 

24. Januar 2022 (inkl. Beilage) je in Kopie an die Beschwerdegegnerin und 

an die Vorinstanz zur Kenntnisnahme zuzustellen sind, 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch 

Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a VGKE, vgl. auch Art. 63 Abs. 1 Satz 3 

VwVG), 

dass die Gegenstandslosigkeit des vorliegenden Verfahrens zwar durch 

den Beschwerderückzug der Beschwerdeführerin bewirkt worden ist, der 

Aufwand für das Gericht es vorliegend jedoch rechtfertigt, auf die Erhebung 

von Verfahrenskosten zu verzichten, 

dass weder die Beschwerdegegnerin als Trägerin der beruflichen Vorsorge 

zulasten der Versicherten Person (vgl. dazu vgl. statt vieler: BGE 128 V 

124 E. 5b, 126 V 143 E. 4; Urteil des BVGer A-5797/2015 vom 9. August 

2017 E. 4.2) noch die Vorinstanz einen Anspruch auf Parteientschädigung 

haben (vgl. Art. 7 Abs. 3 und 4 VGKE), was aufgrund des Beschwerderück-

zugs vorliegend auch für die Beschwerdeführerin zutrifft (vgl. Art. 15 i.V.m. 

Art. 5 VGKE; vgl. auch Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 e contrario 

VGKE) 

dass für das Dispositiv auf die nächste Seite verwiesen wird. 

C-98/2022 

Seite 4 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als ge-

genstandslos geworden abgeschrieben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Die Eingaben der Beschwerdeführerin vom 7. Januar 2022 und vom 

24. Januar 2022 (inkl. Beilage) gehen je in Kopie an die Beschwerdegeg-

nerin und an die Vorinstanz zur Kenntnisnahme. 

5.  

Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerin, die Beschwerde-

gegnerin, die Vorinstanz, das BSV und die Oberaufsichtskommission  

Berufliche Vorsorge OAK BV. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Christoph Rohrer Milan Lazic 

 

  

C-98/2022 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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