# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 786ad9ba-75b6-581f-be1b-10adf6c2f3e5
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2011-08-18
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsrekurskommission 18.08.2011 I/1-2010/142
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VWEK_001_I-1-2010-142_2011-08-18.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/7

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: I/1-2010/142

Stelle: Verwaltungsrekurskommission

Rubrik: Abgaben und öffentliche Dienstpflichten

Publikationsdatum: 18.08.2011

Entscheiddatum: 18.08.2011

Entscheid Verwaltungsrekurskommission, 18.08.2011
Art. 26 Abs. 1 lit. a DBG (SR 642.11). Steht dem Arbeitnehmer ein 
Geschäftswagen zur Verfügung, den er auch privat nutzen darf und dessen 
Kosten zu einem wesentlichen Teil vom Arbeitgeber getragen werden, so 
darf ein Fahrkostenabzug für den Arbeitsweg zu Recht verweigert werden, 
wenn der vom Arbeitgeber im Lohnausweis aufgeführte Privatanteil lediglich 
die Kosten der Autobenützung in der Freizeit abdeckt 
(Verwaltungsrekurskommission, Abteilung I/1, 18. August 2011, I/
1-2010/142).

Präsident Thomas Vögeli, Mitglieder Fritz Buchschacher und Markus Frei; 

Gerichtsschreiberin Sabrina Häberli

X, Beschwerdeführer,

gegen

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen, Vorinstanz,

und

Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Abteilung 

Rechtswesen, Eigerstrasse 65, 3003 Bern, Beschwerdebeteiligte,

betreffend

Direkte Bundessteuer (Einkommen 2007)

Sachverhalt:

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St.Galler Gerichte

A.- X wohnt in A. Er war von 2006 bis 2010 als Grafiker bei der M AG tätig. Von der 

Arbeitgeberin wird ihm ein Geschäftswagen zur Verfügung gestellt. Für die 

Fahrzeugbenützung wurde im Jahr 2007 gemäss Bemerkung im Lohnausweis ein 

Abzug von Fr. 4'400.-- vom Nettolohn vorgenommen.

B.- In der Steuererklärung 2007 deklarierte X ein steuerbares Einkommen von Fr. 

29'177.--. Dabei machte er Berufskosten für den Arbeitsweg mit dem Auto von Fr. 

11'834.-- geltend.

Die Veranlagungsbehörde liess die Kosten für den Arbeitsweg nicht zum Abzug zu. 

Nach Vornahme weiterer Korrekturen veranlagte sie X für die direkte Bundessteuer 

2007 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 46'000.--. Die gegen diese 

Veranlagung erhobene Einsprache vom 5. Februar 2009 wurde vom kantonalen 

Steueramt mit Entscheid vom 18. Juni 2010 teilweise gutgeheissen. Es liess Kosten für 

den Weiterbildungsaufwand zum Abzug zu. Den Abzug für die Benutzung des 

Motorfahrzeugs für den Arbeitsweg gewährte es aber nicht. Das steuerbare 

Einkommen für die direkte Bundessteuer 2007 wurde auf Fr. 41'500.-- festgesetzt.

C.- Gegen diesen Einsprache-Entscheid erhob X mit Eingabe vom 14. Juli 2010 

Beschwerde bei der Verwaltungsrekurskommission mit dem sinngemässen Antrag, die 

Anfahrtskosten zur Arbeit seien zum Abzug zuzulassen.

Die Vorinstanz beantragte mit Vernehmlassung vom 21. Oktober 2010 die kostenfällige 

Abweisung der Beschwerde. Die Eidgenössische Steuerverwaltung verzichtete auf eine 

Vernehmlassung.

Mit Schreiben vom 4. Mai 2011 wurden zusätzliche Beweismittel beim 

Beschwerdeführer eingefordert. Diese gingen am 1. Juli 2011 ein und wurden der 

Vorinstanz zur Kenntnisnahme zugestellt.

Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung der Anträge wird, 

soweit notwendig, in den Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:

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1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die 

Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur 

Beschwerdeerhebung ist gegeben. Die Beschwerde vom 14. Juli 2010 ist rechtzeitig 

eingereicht worden. Sie erfüllt in formeller und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen 

Anforderungen (Art. 140 Abs. 2 Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer, SR 

642.11, abgekürzt: DBG; Art. 7 der Verordnung zum Bundesgesetz über die direkte 

Bundessteuer, sGS 815.1; Art. 41 lit. h Ziff. 1 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf die Beschwerde ist 

einzutreten.

2.- Umstritten ist die Abzugsfähigkeit der Berufskosten für den Arbeitsweg mit dem 

Geschäftswagen in der Höhe von Fr. 11'834.--.

a) Der Beschwerdeführer macht geltend, ihm werde vom Arbeitgeber ein 

Geschäftsauto zur geschäftlichen sowie privaten Nutzung zur Verfügung gestellt; dies 

jedoch unter der Bedingung, dass er einen Anteil am Leasing übernehme sowie für 

sämtliche entstehenden Kosten wie z.B. Service, Reparaturen und Benzin aufkomme. 

Somit seien sämtliche Anfahrtskosten zur Arbeit zu seinen Lasten gegangen.

Die Vorinstanz stellt sich hingegen auf den Standpunkt, gemäss Bescheinigung auf 

dem Lohnausweis habe der Arbeitgeber für die private Fahrzeugbenützung einen 

Privatanteil von Fr. 4'400.-- belastet. Daraus lasse sich schliessen, dass für die geltend 

gemachten Fahrten von A nach B und von C nach B ein Geschäftsfahrzeug habe 

benutzt werden können. Der Beschwerdeführer habe erstmals im 

Beschwerdeverfahren erwähnt, dass er für dieses Geschäftsauto einen Anteil am 

Leasing sowie sämtliche entstehenden Kosten wie Service, Reparaturen und Benzin 

selbst tragen müsse. Auch der Nachweis für diese Behauptung, nämlich das 

Bestätigungsschreiben des Arbeitgebers, sei weder im Veranlagungs- noch im 

Einspracheverfahren beigebracht worden. Wenn der Arbeitnehmer beträchtliche 

Kosten übernehme, müsste auf dem Lohnausweis unter Bemerkungen unter Ziff. 15 

aufgeführt werden: "Privatanteil Geschäftswagen im Veranlagungsverfahren 

abzuklären". Der Lohnausweis des Beschwerdeführers sei aber mit dem Vermerk 

ausgestellt worden, dass für die Fahrzeugbenützung Fr. 4'400.-- vom Nettolohn in 

Abzug gebracht worden sei. Dieser Betrag entspreche nach der Pauschallösung zur 

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Berechnung des Privatanteils in etwa einem Kaufpreis ohne Mehrwertsteuer von Fr. 

45'800.--. Die durch den Arbeitgeber vorgenommene Deklaration des Privatanteils im 

Lohnausweis bedeute für die Steuerbehörden, dass dem Steuerpflichtigen ein 

Geschäftsfahrzeug zur Verfügung gestellt werde und er für den Privatanteil am 

Geschäftswagen Fr. 4'400.-- zu bezahlen hatte.

b) Der Abzug der Berufskosten ist in Art. 26 DBG geregelt. Da diese Bestimmung mit 

Art. 39 des kantonalen Steuergesetzes (sGS 811.1, abgekürzt: StG) identisch ist, 

rechtfertigt es sich, zur Auslegung auch die Rechtsprechung und Literatur zum StG 

heranzuziehen. Gemäss Art. 26 Abs. 1 DBG können unter anderem die notwendigen 

Kosten für Fahrten zwischen Wohn- und Arbeitsstätte (lit. a), die notwendigen 

Mehrkosten für auswärtige Verpflegung (lit. b) sowie die übrigen für die Ausübung des 

Berufes erforderlichen Kosten (lit. c) als Berufskosten abgezogen werden. Wesentlich 

ist, dass sie mit der Berufsausübung zusammenhängen und dass es sich um 

notwendige Aufwendungen handelt, deren Vermeidung dem Steuerpflichtigen nicht 

zugemutet werden kann. Nach den im Steuerrecht allgemein gültigen Beweisregeln hat 

dabei der Pflichtige grundsätzlich sowohl Notwendigkeit als auch Umfang von 

anrechenbaren Aufwendungen nachzuweisen (vgl. Weidmann/Grossmann/Zigerlig, 

Wegweiser durch das st. gallische Steuerrecht, 6. Auflage 1999, S. 41; GVP 1973 Nr. 6 

und 1980 Nr. 6).

aa) Die Steuerpflichtigen können nur diejenigen Kosten in Abzug bringen, die sie selber 

getragen haben. Was vom Arbeitgeber finanziert wird, stellt für den Arbeitnehmer keine 

Kosten dar. Es ist daher notwendig, dass zwischen den auszuweisenden Bezügen in 

Form von Naturalleistungen - wie das Zurverfügungstellen von Fahrzeugen oder das 

Anbieten von Verpflegung durch den Arbeitgeber - sowie der Entschädigung dieser 

Kosten durch den Arbeitgeber mittels ausbezahlter Spesen und den vom Arbeitnehmer 

beanspruchten Abzügen für die Berufskosten koordiniert wird. Andernfalls ergäbe sich 

ein doppelter Steuerabzug für die gleichen Aufwendungen (vgl. Bosshard/Mösli, Der 

neue Lohnausweis, 2007, S. 32; Klöti-Weber/Siegrist/Weber, Kommentar zum 

Aargauer Steuergesetz, 3. Auflage 2009, § 35 N 2; Knüsel in: Kommentar zum 

schweizerischen Steuerrecht I/2a, 2. Auflage 2008, Art. 26 DBG N 5).

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bb) Im neuen, seit dem 1. Januar 2007 geltenden, gesamtschweizerisch einheitlichen 

Lohnausweis werden neben dem eigentlichen Lohn auch die Gehaltsnebenleistungen - 

wie unter Ziff. 2.2 der Privatanteil an einem Geschäftswagen - erfasst. Unter Ziff. 15 - 

Bemerkungen werden alle zusätzlichen Angaben aufgeführt, die nicht in einem anderen 

Feld eingetragen werden können und die der Vollständigkeit bzw. Wahrheit und 

Klarheit, also der Transparenz des Lohnausweises dienen.

Wird einem Mitarbeitenden ein Geschäftswagen zur Verfügung gestellt, kann dieser 

meist auch privat genutzt werden. Dafür wird im Lohnausweis eine entsprechende 

Aufrechnung vorgenommen. Die Anschaffungs- sowie sämtliche Unterhaltskosten 

werden zumeist vom Arbeitgeber bezahlt. Von den Mitarbeitenden selbst zu tragen 

sind dann lediglich die Benzinkosten, die ihnen bei der Privatbenützung entstehen. Als 

Gehaltsnebenleistung ist der Wert zu erfassen, der dem Arbeitnehmer dadurch 

zufliesst, dass er den Geschäftswagen auch privat benützen darf. Dafür wird ihm pro 

Monat 0,8 % des Kaufpreises, mindestens Fr. 150.--, im Lohnausweis aufgerechnet. 

Diese pauschale Aufrechnung gelangt unabhängig von der effektiv gefahrenen Anzahl 

Privatkilometer zur Anwendung (vgl. zum Ganzen Bosshard/Mösli, a.a.O., S. 47 f.; 

Wegleitung zum Ausfüllen des Lohnausweises bzw. der Rentenbescheinigung der 

Schweizerischen Steuerkonferenz, Rz. 21). Da sich diese Aufrechnung ausschliesslich 

auf den privaten Gebrauch in der Freizeit (am Abend, Wochenende oder in den Ferien) 

bezieht und bei einem Geschäftswagen im Regelfall alle Kosten von der Firma getragen 

werden, erwachsen dem Mitarbeiter mit einem Geschäftswagen keine 

Arbeitswegkosten. Diese Regelung ist logisch, weil die Aufwendungen für den 

Arbeitsweg zu den Gewinnungskosten zählen. Der Arbeitsweg ist damit nicht privater 

Natur, sondern wird dem beruflichen Bereich zugeordnet. Deshalb muss der Hinweis 

auf die unentgeltliche Beförderung zwischen Wohn- und Arbeitsort (Feld F) auf dem 

Lohnausweis angebracht werden. In diesen Fällen entfällt ein Abzug für den Arbeitsweg 

(vgl. Bosshard/Mösli, a.a.O., S. 33; Wegleitung, Rz 9 und 25; Die neue Steuerpraxis, 

2009, S. 62). Übernimmt der Arbeitnehmer beträchtliche Kosten (z.B. sämtliche Kosten 

für Unterhalt, Versicherungen, Benzin und Reparaturen; die Übernahme der 

Benzinkosten dagegen genügt nicht), so ist im entsprechenden Feld des 

Lohnausweises (Feld 2.2 - Privatanteil Geschäftswagen) keine Aufrechnung 

vorzunehmen. In den Bemerkungen unter Ziff. 15 des Lohnausweises ist folgender Text 

anzubringen: "Privatanteil Geschäftswagen im Veranlagungsverfahren abzuklären". In 

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diesen Fällen ist anhand des Wertes des Geschäftswagens, der Anzahl der gefahrenen 

Privatkilometer und der vom Arbeitnehmer geleisteten Zahlungen, die insbesondere 

auch geschäftliche Fahrten betreffen können, eine Einzelfallberechnung bzw. 

Schätzung vorzunehmen (vgl. Bosshard/Mösli, a.a.O., S. 48 f; Wegleitung, Rz. 22). 

Auch bei dieser Konstellation ist aber das Feld F anzukreuzen (Bosshard/Mösli, a.a.O., 

S. 46). Dies kann einzig dann unterbleiben, wenn dem Arbeitnehmer lediglich ein 

Poolwagen für Geschäftsfahrten ab Firmendomizil zur Verfügung steht.

Dem Beschwerdeführer steht ein Geschäftswagen zur Verfügung. Auf dem 

Lohnausweis des Beschwerdeführers ist als Gehaltsnebenleistung im Feld 2.2 

(Privatanteil Geschäftswagen) nichts eingetragen und das Feld F (unentgeltliche 

Beförderung zwischen Wohn- und Arbeitsort) nicht angekreuzt. Jedoch ist unter Ziff. 15 

(Bemerkungen) aufgeführt: "Abzug für Fahrzeugbenützung vom Nettolohn total Fr. 

4'400.--". Diese Summe wurde folglich als Privatanteil für den Geschäftswagen 

behandelt. Der Arbeitgeber hat den Lohnausweis in dieser Hinsicht nicht korrekt 

ausgefüllt. Korrekterweise wäre entweder der Wert, der dem Beschwerdeführer 

dadurch zufliesst, dass er den Geschäftswagen auch privat benützen darf, im besagten 

Feld 2.2 anzugeben gewesen, anstatt diesen direkt vom Lohn in Abzug zu bringen oder 

- wenn der Beschwerdeführer tatsächlich einen beträchtlichen Teil der angefallenen 

Kosten übernommen hätte - im Lohnausweis unter Bemerkungen einzutragen 

gewesen: "Privatanteil Geschäftswagen im Veranlagungsverfahren abzuklären". Der 

angegebene Privatanteil von monatlichen Fr. 400.-- (gemäss Stellungnahme der 

Arbeitgeberin vom 1. Juli 2011, act. 24) entspricht 0,8% eines Kaufpreises eines 

Geschäftsfahrzeugs von Fr. 50'000.--. Beim Fahrzeug handelt es sich um einen 

"Mercedes Benz CLK 320". Die laufenden Unterhaltskosten (Benzin für private Fahrten, 

Service, Reparaturen etc.) trägt gemäss der vom Beschwerdeführer eingereichten 

Bestätigung der Arbeitgeberin der Arbeitnehmer (vgl. act. 3 und 24). Die Benzinkosten 

für Dienstfahrten werden über eine Tankkarte des Arbeitgebers bezahlt. 

Strassenverkehrssteuern und Versicherungskosten trägt der Arbeitgeber. Die 

Leasingkosten werden in der Höhe von Fr. 400.-- vom Beschwerdeführer bezahlt. Der 

restliche Anteil an den Leasingkosten, welcher gemäss nicht näher belegter Angabe 

des Arbeitgebers weniger als die Hälfte ausmacht, wird vom Arbeitgeber getragen. 

Diese Kostenaufteilung wurde zwischen dem Beschwerdeführer und der Arbeitgeberin 

so vereinbart, weil der Beschwerdeführer ein kostspieligeres Fahrzeug wollte (vgl. act. 

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24). Dass er einen höheren Anteil an den Fahrzeugkosten trägt, ist also Folge seines 

Wunsches nach einem luxuriöseren Fahrzeug, das nach Auffassung der Arbeitgeberin 

nicht angemessen war. Wie hoch die gesamten Leasingkosten sind, ist nicht bekannt. 

Die Steuern und Versicherungskosten werden nicht vom Beschwerdeführer getragen. 

Er verfügt zudem über eine Benzinkarte der Arbeitgeberin. Selbst hat er keine Belege 

über eigene Aufwendungen für den Unterhalt des Fahrzeugs eingereicht. Deshalb ist 

davon auszugehen, dass der grösste Teil der Kosten für das Geschäftsfahrzeugs von 

der Arbeitgeberin getragen wird.

Hinzu kommt, dass nach den Regelungen zum neuen Lohnausweis selbst dann das 

Feld F auf dem Lohnausweis angekreuzt werden muss und daher keine 

Arbeitswegkosten abziehbar sind, wenn der Arbeitnehmer tatsächlich beträchtliche 

Kosten des Geschäftsfahrzeugs übernimmt (vgl. Bosshard/Mösli, a.a.O., S. 46; 

Wegleitung, Rz 25). Ein Abzug für den Aufwand für die Fahrt zum Arbeitsort entfällt 

damit.

c) Zusammenfassend steht fest, dass die Vorinstanz zu Recht keine Aufwendungen für 

die Fahrt zum Arbeitsort zum Abzug zugelassen hat. Die Beschwerde ist damit 

abzuweisen.

3.- Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten des Verfahrens dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 144 Abs. 1 DBG). Eine Entscheidgebühr von 

Fr. 500.-- ist angemessen (vgl. Art. 144 Abs. 5 DBG in Verbindung mit Art. 7 Ziff. 122 

der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der geleistete Kostenvorschuss von 

Fr. 500.-- ist zu verrechnen.

Entscheid:

1.    Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.    Der Beschwerdeführer bezahlt die Verfahrenskosten von Fr. 500.--

       unter Verrechnung des Kostenvorschusses von Fr. 500.--.

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