# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9aee5108-ce13-5369-b35c-9a803d7ba922
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-10-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.10.2008 A-5867/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-5867-2007_2008-10-27.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-5867/2007
{T 1/2}

U r t e i l  v o m  2 7 .  O k t o b e r  2 0 0 8

Richterin Kathrin Dietrich (Vorsitz), Richter Jürg Kölliker, 
Richter Beat Forster, 
Gerichtsschreiber Adrian Mattle.

Schweizerische Bundesbahnen SBB, 
Infrastruktur, Recht, Kasernenstrasse 95/97, Postfach, 
8021 Zürich,
Beschwerdeführerin,

gegen

1. Einwohnergemeinde Trubschachen, Gemeinderat, 
Gemeindeverwaltung, 3555 Trubschachen,
vertreten durch Fürsprecher Andreas Danzeisen, 
Helvetiastrasse 5, Postfach 179, 3000 Bern 6,
2. Kambly SA, Mühlestrasse 4, 3555 Trubschachen,
vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Antener, 
Kirchgasse 9, Postfach 529, 3550 Langnau im Emmental,
Beschwerdegegnerinnen,

Bundesamt für Verkehr BAV, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Kostenverteilung für die Sanierung (Automatisierung) des 
Bahnübergangs Station Trubschachen bei km 43.090.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

A-5867/2007

Sachverhalt:

A.
Im Zusammenhang mit dem Bau der Bern-Luzern-Bahn wurde im Jahr 
1873 in der Gemeinde Trubschachen bei Bahn-km 43.090 auf der im 
Eigentum der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) stehenden Par-
zelle  Nr. 740  der  Bahnübergang  „Station  Trubschachen“  erstellt  und 
ein Fahrwegrecht zugunsten der Parzelle Nr. 126 im Grundbuch einge-
tragen. Dem Verzeichnis „Wegübergänge und Wärterposten“ aus dem 
Jahr 1875 kann entnommen werden, dass die Wegbreite beim Bahn-
übergang damals 3,50 m betrug.

Die Parzelle Nr. 126 befindet sich so wie die Parzellen Nr. 203, Nr. 717, 
Nr. 722 und Nr. 10 im Gebiet „untere Säge“, das aufgrund seiner geo-
graphischen Lage zwischen der Eisenbahnlinie im Norden und der Ilfis 
im Süden einzig durch die über den Bahnübergang führende Strasse 
erschlossen wird. 1873 wurde auf  der Parzelle Nr. 126 eine Sägerei 
betrieben. Heute befindet sie sich im Eigentum der Kambly SA. Mit der 
in den Jahren 1993 und 1994 erfolgten Revision des Ortsplans der Ge-
meinde Trubschachen wurde das Gebiet „untere Säge“ von der Land-
wirtschafts- in die Gewerbezone umgezont.

Eigentümerin der  Parzelle  Nr. 10,  welche einzig aus einem Fussweg 
besteht, ist die Gemeinde Trubschachen. Dieser Fussweg beginnt un-
mittelbar  nach  dem erwähnten  Bahnübergang,  führt  in  südwestliche 
Richtung  und  ermöglicht  in  seiner  Fortsetzung  das  Queren  der  Ilfis 
über eine schmale Fussgängerbrücke. Der Bahnübergang und der da-
ran anschliessende Fussweg bilden Ausgangspunkt diverser Wander-
wege.

B.
Im Jahr 1909 schlossen die SBB und die Gemeinde Trubschachen be-
treffend den Wegübergang auf  der  Station  Trubschachen km 43.090 
eine Vereinbarung ab. Die SBB erklärten sich darin damit einverstan-
den, den Wegübergang der Öffentlichkeit  zugänglich zu machen. Die 
Gemeinde  Trubschachen  verpflichtete  sich  ihrerseits,  an  die  Kosten 
des durch die Öffentlicherklärung notwendigen Ersatzes der bestehen-
den Schranken durch neue, verdichtete und gekuppelte Zugschranken 
einen Beitrag von Fr. 700.-- zu bezahlen. Im zur Vereinbarung gehöri-
gen Plan wird der bestehende Vermerk „Niveauübergang 3,30 m brt.“ 

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mit dem Zusatz „Öffentlicher“ ergänzt und es sind auch Zugbarrieren 
eingetragen.

C.
Die bestehenden Zugbarrieren wurden im Jahr 1968 durch eine mo-
derne  elektrische  Barrierenanlage  mit  Wechselblinksignalen  ersetzt. 
Die Anlage bestand fortan aus einem elektrischen Einzelantrieb und 
einem 6,2 m langen Holzschlagbaum mit Hängegitter. Die Erstellungs-
kosten in der Höhe von Fr. 55'000.-- wurden von den SBB getragen. 
Einem Schreiben der SBB an den Besitzer der Sägerei  vom 21. No-
vember  1968 kann entnommen werden,  dass  mit  der  neuen Anlage 
eine  wesentliche  Erhöhung  der  Sicherheit  auf  dem Niveauübergang 
erzielt werden sollte.

D.
Am 24. Juni 1988 reichte die Kambly SA ein Baubewilligungsgesuch 
für die Erstellung von 104 Parkplätzen für ihre Mitarbeitenden auf der 
Parzelle Nr. 126 bei der Gemeinde Trubschachen ein.

Im Rahmen der Baubewilligung vom 11. Oktober 1988 wurde verfügt, 
dass die Kambly SA die Kosten für  die durch den Mehrverkehr not-
wendig gewordene Verbreiterung des Bahnübergangs zu tragen habe. 
Der Kostenberechnung der SBB vom 31. Oktober 1988 ist zu entneh-
men, dass durch die Verbreiterung des Übergangs sowie wegen des-
sen schwereren Bauart  bei  der Erstellung sowie bezüglich Unterhalt 
und Erneuerung Mehrkosten in der Höhe von Fr. 78'000.-- entstehen 
würden.

E.
Am 7. Dezember  1994  schlossen die  Einwohnergemeinde Trubscha-
chen und die Firma Kambly SA einen Planungs- und Infrastrukturver-
trag betreffend die Parzelle Nr. 126 ab. Gemäss Art. 13 dieses Vertra-
ges stimmte die Firma Kambly SA als Eigentümerin der Parzelle und 
des sich darauf befindenden Parkfelds der Einräumung von Dienstbar-
keiten für die Benutzung von 12 Parkplätzen sowie der Einräumung ei-
nes Wegrechtes für Fussgänger und Velofahrer zwischen der Hasen-
lehnmatte und dem Bahnübergang bei der Bahnstation Trubschachen 
über Parzelle Nr. 126 zu.

F.
Im  Rahmen des  Projektes  „Automatisierung  Gümligen  –  Malters“  in 
den Jahren 2004 und 2005 haben die SBB die gesamte Barrierenanla-

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ge  des  Bahnübergangs  „Station  Trubschachen“  erneuert.  Die  beste-
henden Barrierenschlagbäume wurden ersetzt. Die Barrierensteuerung 
wurde ausgetauscht und im neuen Rechnerraum Trubschachen aufge-
baut. Die bestehenden Barrierenantriebe wurden auf  Drehstrom um-
gebaut.  Ausgetauscht  wurden  auch  die  alten  Wechselblinker.  Einer-
seits weil sie aus Sicht der SBB den heutigen Anforderungen an die 
Optik nicht mehr genügten, andererseits weil sie mit der neuen Steue-
rung nicht mehr kompatibel waren.

Zwischen  den SBB,  der  Firma Kambly SA und der  Gemeinde Trub-
schachen wurden in der Folge Verhandlungen geführt,  um eine Eini-
gung über die Kostenverteilung für die Sanierung des Bahnübergangs 
zu erzielen. Diese Verhandlungen blieben erfolglos.

G.
Mit Schreiben vom 31. Januar 2007 ersuchten die SBB das Bundes-
amt für Verkehr (BAV), drei Viertel der für den Ersatz der Barrierenan-
lage entstandenen bzw. für den fraglichen Bahnübergang verrechneten 
Kosten,  d.h.  Fr. 100'073.--  von  Fr. 133'431.--,  dem  Verkehrsträger 
Strasse, nämlich der Gemeinde Trubschachen bzw. der Firma Kambly 
SA, aufzuerlegen. Bei der Berechnung des zu Lasten des Übergangs 
„Station“ anfallenden Betrags seien die Kosten für die eigentliche Auto-
matisierung nicht  angerechnet  worden. In  diesem Betrag auch nicht 
enthalten seien die Kabelkosten sowie ein Verwaltungsgemeinkosten-
zuschlag der SBB von 6.5%. Den Gesamtkosten zuzurechnen sei je-
doch eine Unterhaltspauschale von 25%. Die Synergien aus dem Ge-
samtprojekt seien auch der Strassenseite zu Gute gekommen. Norma-
lerweise betrügen die Kosten für die Erneuerung einer Barrierenanlage 
wie die vorliegende zwischen Fr. 400'000.-- und Fr. 500'000.--.

Am 9. März 2007 reichten die SBB beim BAV auf dessen Ersuchen hin 
ein formelles Gesuch um Entscheid über die Kostenverteilung betref-
fend Sanierung Bahnübergang (Automatisierung) „Station“, km 43.090, 
Gemeinde Trubschachen ein. In Konkretisierung ihres Schreibens vom 
31. Januar 2007 stellten sie die Rechtsbegehren, die Gemeinde Trub-
schachen sowie die Firma Kambly SA seien unter Solidarhaftung zu 
verpflichten,  den  SBB an die  Sanierungskosten des  Bahnübergangs 
insgesamt drei  Viertel  der auf  den Übergang angerechneten Kosten, 
d.h. Fr. 100'073.--, zu bezahlen. Eventualiter seien die Gemeinde Trub-
schachen sowie die Firma Kambly SA je einzeln zu verpflichten, den 
SBB bis maximal drei Viertel an die entstehenden Sanierungskosten, 

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d.h. Fr. 100'073.-- zu bezahlen, und zwar unter Berücksichtigung eines 
totalen Maximalbetrags in gleicher Höhe.

H.
Mit Verfügung vom 4. Juli 2007 wies das BAV (Vorinstanz) das Gesuch 
der SBB ab.

Zur  Begründung  führte  die  Vorinstanz  aus,  wenn  eine  Vereinbarung 
der Parteien über die Kostenverteilung fehle, richte sich diese bei einer 
Kreuzung zwischen Strasse und Eisenbahn nach Art. 29  des  Eisen-
bahngesetzes  vom 20. Dezember  1957 (EBG, SR 742.101),  der  sei-
nerseits auf die Art. 25-28 EBG verweise. Diese Artikel seien bei Er-
neuerungen  von  Kreuzungen  sinngemäss  anzuwenden.  Die  Recht-
sprechung habe sich in vergleichbaren Fällen zudem am Ebenbürtig-
keitsprinzip, am Verursacherprinzip und am Grundsatz der Vorteilsan-
rechnung orientiert. 

Aufgrund der Akten sei ersichtlich, dass bereits vor dem Bau der Ei-
senbahn ein Weg quer zur heutigen Bahnlinie zu einem Sägewerk ge-
führt habe. Das Eisenbahnunternehmen, welches die Kreuzungsbaute 
ursprünglich verursacht habe, respektive die SBB als dessen Nachfol-
gerin, gelte demnach als ursprüngliche Verursacherin der Kreuzungs-
anlage im Sinne von Art. 25 oder Art. 26 EBG. Zudem werde die Er-
neuerung der Barrierenanlage durch eine technische Entwicklung des 
Bahnbetriebs  bedingt.  Die  Kosten  für  die  Erneuerung  habe  daher 
grundsätzlich  das  Eisenbahnunternehmen  zu  übernehmen.  Davon 
ausgenommen  seien  allfällige  Kosten,  welche  im  Rahmen  der  Vor-
teilsanrechnung in  Abzug gebracht  werden könnten. Die Erneuerung 
der  Barrierenanlage  bringe  jedoch  keine  zusätzliche  Sicherheit  mit 
sich, sondern diene in erster Linie der Aufrechterhaltung der Sicherheit 
am Bahnübergang, wozu die Eisenbahnunternehmung als Verursache-
rin der Kreuzungsbaute ohnehin verpflichtet sei. Die Erneuerung stelle 
in dieser Hinsicht deshalb keinen zu vergütenden Vorteil dar. Auch die 
Automatisierung  der  Barrierenanlage  sei  nicht  als  solcher  Vorteil  zu 
qualifizieren. Dass die Wechselblinkanlage nicht  mehr den optischen 
Ansprüchen genügte,  reiche ebensowenig,  um einen anrechenbaren 
Vorteil zu begründen, zumal die Wechselblinkanlage nach Ablauf ihrer 
ordentlichen  Lebensdauer  ersetzt  worden  und  deren  alte  Steuerung 
mit  der  Automatisierung  der  Bahnübergänge  auf  der  Strecke  nicht 
kompatibel gewesen sei. Unter diesen Umständen erscheine eine Vor-
teilsanrechnung  nach  Art. 27  EBG  nicht  gerechtfertigt,  weshalb  die 

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Gemeinde Trubschachen und/oder die Kambly SA nicht zu einer Kos-
tenbeteiligung  an  der  Erneuerung  der  Barrierenanlage  verpflichtet 
werden könnten.

I.
Die  SBB  (Beschwerdeführerin)  erheben  gegen  diese  Verfügung  am 
4. September  2007  Beschwerde  ans  Bundesverwaltungsgericht  und 
stellen folgende Rechtsbegehren:

1. In Aufhebung des Entscheids des BAV vom 4. Juli 2007 seien die Gemein-
de Trubschachen sowie die Firma Kambly SA, Trubschachen unter Solidarhaf-
tung zu verpflichten, der SBB AG an die entstandenen Sanierungskosten des 
Bahnübergangs „Station“, km 43.090, insgesamt ½ der seitens der SBB AG 
auf die Sanierung des Bahnübergangs angerechneten Kosten (Fr. 106'745.-- 
plus 25% Unterhaltszuschlag, total Fr. 133'431.-- plus 7.6% Mehrwertsteuer) 
von Fr. 143'572.--, d.h. zusammen Fr. 71'786.-- zu bezahlen.

2. Eventualiter seien in Aufhebung des Entscheids des BAV vom 4. Juli 2007 
die Gemeinde Trubschachen sowie die Firma Kambly AG, Trubschachen, je 
einzeln zu verpflichten, der SBB AG an die entstandenen Sanierungskosten 
des Bahnübergangs „Station“, km 43.090 nach Ermessen einen anteilmässi-
gen Betrag der seitens der SBB AG auf die Sanierung angerechneten Kosten 
zu  bezahlen,  dies  bis  zu  einem  Gesamttotal  der  beiden  Beträge  von 
Fr. 71'786.--.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der beiden Beschwerde-
gegnerinnen.

Die  Beschwerdeführerin  macht  im  Wesentlichen  geltend,  eigentlich 
hätten die Strassenbenützer die gesamten Kosten der Erneuerung zu 
tragen.  Die  Gemeinde  Trubschachen  werde  deshalb  kostenpflichtig, 
weil sie im Jahr 1909 das Gesuch gestellt  habe, den Privatübergang 
als öffentlich zu erklären und damit die Kreuzungsstelle zwischen öf-
fentlicher  Strasse und Bahn  ursprünglich  verursacht  habe. Sie  habe 
deshalb auch die sich daraus ergebenden Anpassungen an den Siche-
rungsanlagen zu verantworten und für die Folgekosten aufzukommen. 
Die Firma Kambly SA ihrerseits habe sich deshalb an den Kosten zu 
beteiligen, weil die strassenseitigen Anforderungen gegenüber der ur-
sprünglichen Situation massiv gestiegen seien und in der Vergangen-
heit erhebliche Anpassungen an der Kreuzungsstelle erfordert hätten. 
Letztlich seien den Strassenbenützern durch die laufenden Verbesse-
rungen und Anpassungen an den Anlagen seit Entstehung der Kreu-
zungsstelle  immer  wieder  Vorteile  erwachsen,  indem die  Verkehrssi-
cherheit  gegenüber  dem  ursprünglichen  Zustand  deutlich  zugenom-
men habe. Sämtliche Veränderungen seit Entstehung der Kreuzungs-

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stelle  im  Jahr  1873  seien  somit  bei  der  massgeblichen  Kostenaus-
scheidung zu berücksichtigen. Da eine verursachergerechte Ausschei-
dung im Detail kaum möglich sein werde und letztlich das Ermessen 
eine grosse Rolle spiele, erachte sie es aufgrund der Gleichwertigkeit 
der Verkehrswege als angemessen, wenn die Kosten für die eigentli-
che  Sanierung  des  Bahnübergangs  bahn-  und  strassenseitig  je  zur 
Hälfte übernommen würden.

J.
Mit Beschwerdeantworten vom 7. bzw. 8. November 2007 beantragen 
die Einwohngergemeinde Trubschachen (Beschwerdegegnerin 1) und 
die Kambly SA (Beschwerdegegnerin 2) die Abweisung der Beschwer-
de. Die Beschwerdegegnerin 2 stellt zudem den Eventualantrag, es sei 
auf die Aufrechnung des Unterhaltszuschlages von 25% zu verzichten, 
falls ihr eine Kostenbeteiligung auferlegt werde.

Die Beschwerdegegnerin 1 macht geltend, es handle sich bei der die 
Bahn querenden Strasse um eine nicht dem Gemeingebrauch gewid-
mete Privatstrasse, weshalb eine Kostenpflicht der Gemeinde entfalle. 
Selbst  wenn  die  Strasse  als  öffentlich  betrachtet  würde,  käme  eine 
Kostenbeteiligung der Gemeinde nicht in Frage, weil die vorgenomme-
ne Sanierung des Bahnübergangs in keinem Zusammenhang mit  er-
höhten Bedürfnissen des Strassenverkehrs stehe. Vielmehr handle es 
sich nur um eine Anpassung der bestehenden Anlage an den Stand 
der Technik,  ohne dass an der Anlage substantielle  Verbesserungen 
vorgenommen worden wären. Bei der Sanierung handle es sich aus-
schliesslich um eine der Bahn dienende Automatisierung, die auf der 
ganzen  Strecke  vorgenommen  worden  sei,  unabhängig  von  der 
strassenseitigen Nutzung der einzelnen Übergänge. Früher vorgenom-
mene Ausbauten könnten dabei nicht berücksichtigt werden. Für eine 
derartige Sichtweise fehle jede Grundlage. Eine Kostenbeteiligung fal-
le auch deshalb ausser Betracht, weil die der beantragten Kostenbe-
teiligung zugrunde liegende Rechnung der Beschwerdeführerin  nicht 
nachvollziehbar sei. Seit Beginn der Verhandlungen sei die Beschwer-
deführerin immer wieder von anderen Rechnungsbeträgen und einem 
anderen Prozentsatz für die Kostenbeteiligung ausgegangen. In jedem 
Fall fehle es an einer Rechtsgrundlage für eine solidarische Haftbar-
keit der beiden Beschwerdegegnerinnen.

Die  Beschwerdegegnerin  2  ist  der  Ansicht,  dass  keine  gesetzliche 
Grundlage für eine Kostenbeteiligung ihrerseits bestehe, und zwar un-

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abhängig davon, ob der Übergang als öffentlich oder privat zu qualifi-
zieren  sei.  Das  Automatisierungsprojekt,  in  dessen  Zuge  die  Sanie-
rung  der  Barrierenanlage  erfolgt  sei,  habe nicht  den geringsten  Zu-
sammenhang mit  der strassenseitigen Verkehrsentwicklung. Aus die-
sem Grund habe die Beschwerdeführerin vorgängig auch keinen Kon-
takt mit den Beschwerdegegnerinnen aufgenommen. Die 1988 bewil-
ligten  strassenseitigen  Anpassungen  hätten  für  die  spätere  Erneue-
rung der Barrierenanlage keine zusätzlichen Kosten ausgelöst. Bei der 
Sanierung des Übergangs handle es sich um rein bahnseitige Mass-
nahmen und die Frage, ob das Interesse am Bahnübergang strassen-
seitig zugenommen habe, sei für die Kostentragung nicht relevant. Es 
sei bedauerlich, dass die Beschwerdeführerin bis anhin darauf verzich-
tet  habe,  eine  korrekte  Bauabrechnung  zu den  Akten zu  geben. Es 
müsse vermutet werden, dass sie gar nicht in der Lage wäre, den gel-
tend  gemachten  Betrag  nachzuweisen. Zur  Begründung  ihres  Even-
tualantrags führt die Beschwerdegegnerin 2 an, es fehle eine gesetzli-
che  Grundlage  für  die  Überwälzung  eines  Unterhaltszuschlags  von 
25%.

K.
Die Vorinstanz hält  mit  Vernehmlassung vom 19. November 2007 an 
ihrer Verfügung fest und beantragt, die Beschwerde sei abzuweisen.

Der Argumentation der Beschwerdeführerin, wonach sie grundsätzlich 
sämtliche  Kosten  und  Veränderungen,  die  in  den  vergangenen  100 
Jahren am Bahnübergang entstanden seien, bei der Beurteilung ihres 
Gesuchs hätte berücksichtigen müssen, könne sie nicht folgen. Für die 
Beantwortung der Frage, ob die Strasse im Sinne des EBG öffentlich 
sei, sei einerseits wichtig, ob die Strasse an der strittigen Kreuzung im 
Zeitpunkt der Entscheidfällung als öffentlich zu qualifizieren sei, ande-
rerseits, ob die Strasse tatsächlich der Allgemeinheit diene und ihr zu-
gänglich sei. Unbestritten sei, dass die Beschwerdeführerin die Kreu-
zungsstelle im Jahr 1873 verursacht habe, weshalb sie grundsätzlich 
für deren Folgekosten aufzukommen habe. Davon ausgenommen sei-
en lediglich die Kosten, die im Rahmen der Vorteilsanrechnung in Ab-
zug gebracht werden könnten.

L.
Die Beschwerdeführerin hält mit Replik vom 12. Februar 2008 an ihren 
Beschwerdeanträgen  fest  und  reicht  eine  Projektabrechnung  vom 
15. Dezember  2005  ein,  aus  welcher  die  auf  den Ersatz  der  Siche-

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rungsanlage  am  fraglichen  Übergang  entfallenden  Kosten,  welche 
nicht  mit  der  Automatisation  im Zusammenhang  stünden,  ersichtlich 
seien. Die Beschwerdeführerin gibt zudem einen Plan zu den Akten, 
auf  welchem die  Eigentumsverhältnisse  der  Parzellen  in  der  Umge-
bung des Bahnübergangs ersichtlich sind. Weiter legt sie ihrer Replik 
22 Fotografien zur Dokumentation des Übergangs und der weiterfüh-
renden Verkehrs- und Wanderwege bei.

Zur Begründung führt sie zusammengefasst aus, angesichts der Tatsa-
che,  dass  die  bisherigen  Sicherheitseinrichtungen  die  üblicherweise 
angenommene Lebensdauer von 25 Jahren im Zeitpunkt des Automa-
tisierungsprojekts  bereits  deutlich  überschritten  hätten,  sei  eine 
Erneuerung  der  Anlage  unabhängig  von  der  Automatisierung  der 
Strecke Gümligen-Malters fällig gewesen. Dass die Gemeinde ein star-
kes Interesse am Übergang habe, zeige sich unter anderem aus dem 
Umstand,  dass  die  in  ihrem  Eigentum  stehende  Parzelle  Nr. 10  als 
Wegfortsetzung zur Ilfis  diene und eine zusammenhängende Verbin-
dung des Wanderwegnetzes erst ermögliche. Auch die strassenseitige 
Beanspruchung der Beschwerdegegnerin 2 sei um ein mehrfaches an-
gestiegen. Ursprünglich als Privatzufahrt zu einer Sägerei benützt, sei 
der Bahnübergang inzwischen im Zusammenhang mit  der Erstellung 
von insgesamt 104 neuen Parkplätzen auf der Parzelle Nr. 126 massiv 
ausgebaut worden und diene primär den täglich verkehrenden Mitar-
beitenden der  Beschwerdegegnerin  2. Deren Fabrikgebäude befinde 
sich auf der anderen Seite des Bahnübergangs. Die Mitverursachung 
von Änderungen seit  Entstehung der  Kreuzungsstelle  müsse zumin-
dest im Rahmen der Vorteilsanrechnung berücksichtigt werden. Früher 
einmal manifestierte Vorteile und Anpassungen fänden dabei auch bei 
künftigen Erneuerungen  ihre  Fortsetzung,  weshalb  sich  ein  Vorteils-
empfänger auch an der Verlängerung seines Nutzens angemessen zu 
beteiligen habe. 

Damit sich das Gericht einen ausreichenden Überblick über die örtli-
che Situation machen könne,  würde sie die  Durchführung eines Au-
genscheins begrüssen.

M.
Mit Dupliken vom 25. und 26. März 2008 halten die Beschwerdegegne-
rinnen 1 und 2 an ihren Anträgen fest. Die Beschwerdegegnerin 2 führt 
aus,  die  Verbreiterung  des  Übergangs  im  Zusammenhang  mit  der 
Schaffung der Parkplätze habe keinen Einfluss auf  die bestehenden 

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Sicherungsanlagen der Beschwerdeführerin gehabt. Die Beschwerde-
gegnerin 1 gibt zu bedenken, dass sie nicht Grundeigentümerin eines 
durchgehenden  Verbindungswegs  zur  Ilfis  sei.  Der  bestehende  Weg 
verlaufe teilweise über private Grundstücke.

N.
Die Vorinstanz hält mit Duplik vom 25. März 2008 an ihrer Verfügung 
und dem Antrag auf Abweisung der Beschwerden fest. Praxisgemäss 
gehe sie nie von einem Vorteil für die Strasse aus, wenn eine Schran-
kenanlage durch eine neue ersetzt werde, ohne dass am Bahnüber-
gang Belagsänderungen vorgenommen würden. Weil im vorliegenden 
Fall keine strassenseitigen Anpassungen erfolgt seien, sei auch keine 
Vorteilsanrechnung gerechtfertigt.

O.
Am 17. April  2008 reichte die Beschwerdeführerin ergänzende Anga-
ben  zur  effektiven  Breite  des  Bahnübergangs  sowie  zu  den  Rech-
nungspositionen  der  Kostenberechnung  bezüglich  der  Verbreiterung 
des Übergangs im Jahr 1988 ein.

P.
Auf entsprechende Frage der Instruktionsrichterin  teilt  die Vorinstanz 
am 28. April 2008 mit, ihre Prüfung habe ergeben, dass die Projektab-
rechnung der Beschwerdeführerin vom 15. Dezember 2005 plausibel 
sei.

Q.
Mit  Schlussbemerkungen  vom  6.  und  15. Mai  2008  halten  die  Vor-
instanz sowie die Beschwerdegegnerinnen 1 und 2 an ihren Anträgen 
fest.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni 
2005 (VGG, SR 173.32)  beurteilt  das Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20.  Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG, 
SR 172.021),  sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als 
Vorinstanzen gelten die in den Art. 33 und 34 VGG genannten Behör-
den. Das BAV gehört zu den in Art. 33 VGG erwähnten Behörden. Eine 
Ausnahme,  was  das  Sachgebiet  angeht,  ist  nicht  gegeben  (Art.  32 
VGG). Das Bundesverwaltungsgericht ist deshalb zur Beurteilung der 
vorliegenden Beschwerde zuständig.

1.2 Zur Beschwerde ist nach Art. 48 Abs. 1 VwVG berechtigt, wer vor 
der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur 
Teilnahme erhalten  hat,  durch  den  angefochtenen  Entscheid  beson-
ders berührt  ist  und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhe-
bung oder  Änderung  hat.  Die  Beschwerdeführerin  ist  als  Adressatin 
der angefochtenen, sie belastenden Verfügung ohne weiteres zur Be-
schwerde legitimiert.

1.3 Auf  die  form-  und  fristgerecht  eingereichte  Beschwerde  (Art. 50 
Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG) ist deshalb einzutreten.

2.
Die  Beschwerdeführerin  hält  aufgrund  der  besonderen  Situation  vor 
Ort die Durchführung eines Augenscheins für zweckmässig, damit sich 
das Bundesverwaltungsgericht ein umfassendes Bild der tatsächlichen 
Verhältnisse machen kann.

2.1 Das Bundesverwaltungsgericht  stellt  den Sachverhalt  von Amtes 
wegen fest (Art. 12 VwVG) und bedient sich nötigenfalls verschiedener 
Beweismittel. Es nimmt die ihm angebotenen Beweise ab, wenn diese 
zur  Abklärung des Sachverhaltes  tauglich  erscheinen (Art. 33 Abs. 1 
VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht  kann von einem beantragten 
Beweismittel  dann  absehen,  wenn  bereits  Feststehendes  bewiesen 
werden soll, wenn von vornherein gewiss ist, dass der angebotene Be-
weis keine wesentlichen Erkenntnisse zu vermitteln vermag oder wenn 

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es den Sachverhalt auf Grund eigener Sachkunde ausreichend würdi-
gen  kann  (antizipierte  Beweiswürdigung;  BGE  131 I 153  E. 3  sowie 
ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER,  Verwaltungsverfahren  und  Verwaltungs-
rechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 268 ff. und 320).

2.2 Das Bundesverwaltungsgericht  hat  vorliegend ein umfangreiches 
Instruktionsverfahren durchgeführt. Die von den Parteien eingereichten 
Pläne und Fotografien vermitteln ein umfassendes und genügend kla-
res Bild der örtlichen Gegebenheiten. Der Sachverhalt erschliesst sich 
damit in genügender Weise aus den Akten, weshalb sich die Durchfüh-
rung  eines  Augenscheins  zur  weiteren  Abklärung  des  entscheidwe-
sentlichen  Sachverhalts  als  nicht  notwendig  erweist.  Soweit  die  Be-
schwerdeführerin  ihre  Anregung  zur  Durchführung  eines  Augen-
scheins als Beweisangebot verstanden haben will, ist deshalb in antizi-
pierter Beweiswürdigung davon abzusehen.

3.
Das Bundesverwaltungsgericht überprüft die angefochtene Verfügung 
auf  Verletzungen  von  Bundesrecht  –  einschliesslich  der  unrichtigen 
oder  unvollständigen  Feststellung  des  Sachverhalts  und  Überschrei-
tung  oder  Missbrauch des  Ermessens  –  sowie  auf  Angemessenheit 
hin (Art. 49 VwVG).

4.
Die Beschwerdeführerin beantragt, die Beschwerdegegnerinnen seien 
zur  Leistung  eines  Kostenbeitrags  an  die  Sanierung  des  Bahnüber-
gangs „Station Trubschachen“ zu verpflichten. Zur Begründung stützt 
sie sich direkt auf Art. 26 Abs. 2 EBG ab. Der Ersatz der bestehenden 
Sicherungsanlage beinhalte eine Anpassung und Verbesserung der Si-
cherheitseinrichtungen und sei durch die Entwicklung des Verkehrs be-
dingt.

4.1 Die Frage, wie die Kosten für die erwähnte Sanierung zu verteilen 
sind,  ist  in  den Artikeln 25-31  EBG geregelt. Diese finden allerdings 
nur  insoweit  Anwendung,  als  zwischen  den  Beteiligten  keine abwei-
chenden  Vereinbarungen  über  die  Kosten  bestehen  oder  getroffen 
worden sind (Art. 32 EBG). Dass vorliegend keine solche vertragliche 
Regelung besteht, ist unter den Parteien unbestritten.

4.2 Art. 25 Abs. 1 EBG sieht  vor,  dass der Eigentümer eines neuen 
Verkehrsweges die Kosten der ganzen Anlage an der Kreuzungsstelle 
trägt, wenn ein neues, dem öffentlichen Verkehr dienendes Bahngelei-

Seite 12

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se  eine  öffentliche  Strasse  oder  eine  neue  öffentliche  Strasse  die 
Bahn kreuzen muss. 

Art. 26 Abs. 1 EBG hält fest, dass die Kosten aller Änderungen an der 
Bahn- und Strassenanlage beim Ersatz eines Niveauübergangs durch 
eine Über- oder Unterführung oder bei dessen Aufhebung infolge Ver-
legung einer Strasse die Bahnunternehmung trägt, wenn die Änderung 
vorwiegend durch die Bedürfnisse des Bahnverkehrs bedingt ist. Ist die 
Änderung hingegen vorwiegend auf die Bedürfnisse des Strassenver-
kehrs zurückzuführen,  so hat  der  Strasseneigentümer die Kosten zu 
tragen.  Abs. 2  dieses  Artikels  bestimmt  weiter,  dass  Bahnunterneh-
mung und Strasseneigentümer die Kosten aller Änderungen der Bahn- 
und  Strassenanlage  bei  allen  anderen  Änderungen  einer  Kreuzung, 
einschliesslich der Anpassung und Verbesserung von Sicherheitsein-
richtungen, in dem Verhältnis zu tragen haben, als die Entwicklung des 
Verkehrs auf ihren Anlagen sie bedingt.

Gemäss Art. 27 Abs. 1 EBG hat jede Partei in allen Fällen in dem Um-
fang an die Kosten beizutragen, als ihr aus der Umgestaltung der An-
lage Vorteile erwachsen. Wenn eine Partei im Interesse der dauernden 
Verbesserung oder  des künftigen Ausbaus ihrer  eigenen Anlage be-
sondere Begehren stellt, hat sie die daraus entstehenden Mehrkosten 
hingegen allein zu tragen (Art. 27 Abs. 2 EBG).

4.3 Im Rahmen des Projekts  „Automatisierung Gümligen-Malters“  ist 
im  Bereich  der  Bahnstation  Trubschachen  bei  einem  bestehenden 
Bahnübergang eine bestehende Barrierenanlage aus dem Jahr 1968 
durch eine andere moderne Barrierenanlage ersetzt worden. Im vorlie-
genden Fall geht es somit weder um einen Neubau nach Art. 25 Abs. 1 
EBG noch um den Ersatz oder die Aufhebung eines Niveauübergan-
ges nach Art. 26 Abs. 1 EBG. Zu prüfen bleibt, ob – wie die Beschwer-
deführerin  vorbringt  –  die  Kostentragungspflicht  der  Beschwerde-
gegnerinnen  direkt  oder  zumindest  sinngemäss  auf  Art. 26  Abs. 2 
EBG abgestützt werden kann.

Nach Art. 26 Abs. 2 EBG haben Bahnunternehmung und Strassenei-
gentümer die Kosten aller anderen (nicht  nach Abs. 1 zu beurteilen-
den) Änderungen einer Kreuzung, einschliesslich der Anpassung und 
Verbesserung von Sicherheitseinrichtungen, in dem Verhältnis zu tra-
gen, als die Entwicklung des Verkehrs auf ihren Anlagen sie bedingt. 
Bei der Kostenverteilung kommt es demnach darauf an, wie die beiden 
Verkehrsträger  zur  Notwendigkeit  der  Änderung  beigetragen  haben 

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(Botschaft  zum  Entwurf  eines  Eisenbahngesetzes  vom  3. Februar 
1956, BBl 1956 I 249; BGE 94  569 E. 3).

Beim  Bahnübergang  Trubschachen  wurde  eine  bestehende  Sicher-
heitseinrichtung  an  neue  Bedürfnisse  des  Eisenbahnverkehrs  ange-
passt. Nebst der Anpassung der Technik (Steuerung und Antrieb) wur-
de eine neue Wechselblinkanlage installiert, weil die bisherige zu den 
Steuerungselementen nicht  mehr kompatibel  war. Am Bahnübergang 
wurden somit nur bahnseitige Bauarbeiten vorgenommen, die die Au-
tomatisierung  der  oben  erwähnten  Bahnlinie  erst  ermöglichten.  Sie 
sind das Ergebnis einer vermehrten Benutzung des Schienenverkehrs 
oder ebnen einer solchen den Weg. Die Ursache der Erneuerung ist 
deshalb nur im Bahnbetrieb, im Wunsch nach einer rationelleren Ab-
wicklung des Eisenbahnverkehrs zu suchen.

Ob Art. 26 Abs. 2 EBG vorliegend deshalb direkt zur Anwendung kom-
men soll, kann offen bleiben. Art. 29 EBG hält fest, dass die Art. 25-28 
EBG auf die Kosten für Unterhalt und Erneuerung sowie für alle vorü-
bergehenden und dauernden Massnahmen zur Verhütung von Unfällen 
an einer Kreuzungsstelle mit Einschluss der Bedienung der dazu be-
stimmten  Anlagen  sinngemäss  Anwendung  finden.  Geht  man davon 
aus, dass die Barrierenanlage bei der Station Trubschachen nicht nur 
geändert, sondern auch erneuert wurde, was von keiner der Parteien 
bestritten  wird,  so  ist  gestützt  auf  Art. 29  EBG zumindest  von einer 
sinngemässen Anwendung von Art. 26 Abs. 2 EBG auszugehen.

5.
Die Beschwerdegegnerin 1 macht geltend, bei der den Bahnübergang 
kreuzenden Strasse handle es sich um eine private Strasse, weshalb 
keine Rechtsgrundlage dafür bestehe, ihr einen Kostenanteil aufzuer-
legen. Die Beschwerdegegnerin 2 bezweifelt ebenfalls den öffentlichen 
Charakter der über die Bahnlinie führenden Strasse. Sie habe sich seit 
jeher am Unterhalt und an der Reinigung der Strasse beteiligt, was bei 
einer öffentlichen Strasse Sache der Beschwerdegegnerin 1 wäre.

5.1 In den Randtiteln der Art. 25 und 26 EBG wie auch im Text des 
Art.  25  EBG ist  nur  von Kreuzungen  zwischen  Bahnen  und  öffentli-
chen, nicht jedoch  privaten Strassen die Rede. Die privaten Strassen 
werden zwar in Art. 28 EBG erwähnt. Diese Vorschrift befasst sich ge-
mäss ihrem Wortlaut jedoch nur mit  der Kreuzung einer Bahn durch 
eine  neue solche Strasse und erklärt  Art. 25 EBG als  entsprechend 
anwendbar. Das Eisenbahngesetz  enthält  dagegen keine ausdrückli-

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che Bestimmung über die Kostentragung bei der Änderung bestehen-
der Kreuzungen zwischen Bahnen und privaten Strassen. Ob ein sol-
cher Fall überhaupt nach dem EBG zu beurteilen ist, hat das Bundes-
gericht bis anhin offen gelassen (BGE 94 I 569 E. 1).

Diese  Frage  muss  vorliegend  ebenfalls  nicht  beantwortet  werden, 
wenn  sich  ergibt,  dass  die  bei  der  Station  Trubschachen  über  die 
Bahnlinie führende Strasse als öffentliche Strasse im Sinne des EBG 
zu qualifizieren ist.

5.2 Das Bundesgericht hat sich in BGE 94 I 569 E. 2 dazu geäussert, 
wie der Begriff der öffentlichen Strasse gemäss EBG zu verstehen ist. 
Es hat ausgeführt, das Eisenbahngesetz äussere sich in Art. 25 und 
26 nicht, was unter öffentlichen Strassen zu verstehen sei. Deutlicher 
sei  in  dieser  Beziehung  der  vorhergehende  Art. 24.  Nach  dessen 
Abs. 1  bedürften  neue  Kreuzungen  sowie  die  Änderung  oder  Verle-
gung  bestehender  Kreuzungen  zwischen  Bahnen  und  öffentlichen 
oder privaten Strassen und Wegen der Genehmigung der Aufsichtsbe-
hörde. Nach Abs. 2 müsse die Genehmigung für Kreuzungen mit „öf-
fentlichen,  dem  Gemeingebrauch  gewidmeten  Strassen“  unter  be-
stimmten Voraussetzungen erteilt  werden. Mit  den Worten „dem Ge-
meingebrauch gewidmet“ werde der Begriff der öffentlichen Strasse im 
Sinne des Eisenbahngesetzes näher gekennzeichnet. An allen Stellen, 
wo in den Art. 24-26 von öffentlichen Strassen die Rede sei, habe die-
ser Begriff die gleiche Bedeutung, obwohl jene verdeutlichenden Wor-
te nur in Art. 24 Abs. 2 stünden und in den nachfolgenden Bestimmun-
gen nicht wiederholt würden.

Das Bundesgericht  hat  im erwähnten  Entscheid  weiter  festgehalten, 
das  Eisenbahngesetz  wolle  in  den  Bestimmungen  über  Kreuzungen 
zwischen Bahnen  und  öffentlichen Strassen der  Tatsache Rechnung 
tragen, dass sich auf solchen Kreuzungen zwei Träger des öffentlichen 
Verkehrs begegneten und dadurch besondere Unfallgefahren entste-
hen könnten. Diese Bestimmungen gingen davon aus,  dass  die  den 
Schienenweg kreuzende Strasse tatsächlich dem öffentlichen Verkehr 
diene, der Allgemeinheit offenstehe. Sie liessen diese Tatsache genü-
gen, weil sie an der Kreuzungsstelle zu häufigen und schweren Unfäl-
len führen könne, die das Eisenbahngesetz just verhüten wolle. Auch 
die Bundesgesetzgebung über den Strassenverkehr, die ebenfalls die 
Sicherheit des Verkehrs auf öffentlichen Strassen gewährleisten solle, 
verstehe  unter  öffentlichen  Strassen  diejenigen,  die  tatsächlich  dem 

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allgemeinen  Verkehr  dienten  (Art.  1  des  Strassenverkehrsgesetzes 
vom 19. Dezember 1958 [SVG, SR 741.01], Art. 1 Abs. 2 der Verkehrs-
regelnverordnung vom 13. November 1962 [VRV; SR 741.11]). Es ent-
spreche dem Sinn und Zweck der Art. 24 ff. EBG, dem dort verwende-
ten Begriff  der öffentlichen Strasse die gleiche Bedeutung beizumes-
sen. Die in  Art. 24 Abs. 2 EBG gebrauchten Worte „dem Gemeinge-
brauch gewidmet“ würden nicht zu einer anderen Auslegung zwingen. 
Sie besagten insbesondere nicht, dass ein Verwaltungsakt, durch den 
die Strasse dem Gemeingebrauch gewidmet worden sei, oder ein den 
Widmungsakt  ersetzender  öffentlicher Gebrauch seit  unvordenklicher 
Zeit  erforderlich  sei,  sondern eben nur,  dass die Strasse tatsächlich 
der Allgemeinheit dienen, ihr zugänglich sein müsse.

Das  Bundesverwaltungsgericht  hat  keine  Veranlassung,  den  Begriff 
der  öffentlichen  Strasse  gemäss  EBG  anders  auszulegen.  Nachfol-
gend ist deshalb nur zu prüfen, ob die den Bahnübergang kreuzende 
Strasse  tatsächlich  der  Allgemeinheit  dient,  wobei  auf  den  heutigen 
Sachverhalt bzw. die Situation im Zeitpunkt der vorliegend vorgenom-
menen Sanierung abzustellen ist (KÖLZ/HÄNER,  a.a.O., Rz. 692). Uner-
heblich  erscheint  dagegen,  ob  der  bestehende Weg ursprünglich  im 
Zeitpunkt der Erstellung des Bahnübergangs öffentlich oder privat war.

5.3 In  einem bei  den Akten liegenden  Vertrag aus  dem Jahre  1994 
zwischen der privaten Beschwerdegegnerin 2 und der Gemeinde (Be-
schwerdegegnerin  1)  ist  die  Einräumung  einer  Dienstbarkeit  für  die 
Benutzung von 12 auf der Parzelle Nr. 126 liegenden Parkplätzen so-
wie eines Wegrechts für Fussgänger und Velofahrer zwischen der Ha-
senlehnmatte und dem Bahnübergang vereinbart worden. Aus den Ak-
ten geht weiter hervor, dass der Parkplatz auf der im Eigentum der Be-
schwerdegegnerin 2  liegenden  Parzelle  Nr. 126  nicht  nur  von  deren 
Mitarbeitenden, sondern teilweise auch von der Öffentlichkeit benutzt 
wird, namentlich als Ausgangspunkt für Spaziergänger. Zudem ist die 
über die Bahnlinie führende Strasse gemäss Signalisation und einem 
kantonalen  Richtplan  des  Wanderroutennetzes  Teil  des  Wanderweg-
netzes.

5.4 Aus den Akten ist  demnach ersichtlich,  dass die bei  der Station 
Trubschachen über die Bahnlinie führende Strasse der Allgemeinheit 
dient bzw. ihr zugänglich ist. Wie die Vorinstanz in ihrer Verfügung vom 
4. Juli  2007 zu Recht festgehalten hat,  ist  sie damit  als öffentlich im 
Sinne  des  EBG  zu  qualifizieren.  Daran  ändert  auch  die  Tatsache 

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nichts, dass sich die Beschwerdegegnerin 2 am Unterhalt und an der 
Reinigung der Strasse beteiligt. Einer (zumindest sinngemässen) An-
wendung  von Art. 26  Abs. 2  EBG auf  den  vorliegenden  Sachverhalt 
steht damit nichts im Wege.

6.
Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, für die Verteilung der Kosten 
der nun vorgenommenen Sanierung des Bahnübergangs sei nicht nur 
auf die Veränderungen seit der letzten Erneuerung im Jahr 1968 abzu-
stellen. Gestützt auf das Verursacherprinzip seien für die Kostenvertei-
lung vielmehr sämtliche seit der Erstellung einer Kreuzungsanlage ein-
getretenen Veränderungen zu berücksichtigen,  also auch solche, die 
weiter zurücklägen als die letzte Erneuerung.

Die  Beschwerdegegnerin 2 sei  wegen früher  vorgenommenen Ände-
rungen an der Kreuzungsanlage als Mitverursacherin der nun vorge-
nommenen  Anpassung  und  Verbesserung  der  Sicherheitseinrichtun-
gen am Bahnübergang zu betrachten und an den hierbei entstandenen 
Kosten zu beteiligen.

Bezüglich der Beschwerdegegnerin 1 sei zunächst zu beachten, dass 
sie Verursacherin der ursprünglichen Kreuzungsstelle zwischen öffent-
licher Strasse und Bahn sei, weil anfänglich lediglich eine private Zu-
fahrt  bestanden und sie verlangt habe, dass der Übergang öffentlich 
erklärt  werde. Selbst wenn die Beschwerdeführerin als Verursacherin 
der  ursprünglichen  Kreuzungsstelle  zu  betrachten  sei,  sei  die  Be-
schwerdegegnerin 1 als Mitverursacherin der seither vorgenommenen 
Anpassungen und Änderungen an den Kosten der nun vorgenomme-
nen Sanierung zu beteiligen.

6.1 Den Artikeln 25-28 EBG liegen die Prinzipien der  Ebenbürtigkeit 
der  Verkehrswege,  der  Verursachung und der  Vorteilsanrechnung zu 
Grunde.  Nach  dem  Ebenbürtigkeitsprinzip  sind  die  öffentlichen  Ver-
kehrswege einander gleichgestellt  und die Kosten nicht zum Vornhe-
rein einer Seite aufzubürden. Aus der grundsätzlichen Ebenbürtigkeit 
der öffentlichen Verkehrswege ergibt sich als zweiter Grundsatz das ei-
senbahnrechtliche  Verursacherprinzip,  wonach  diejenige  Partei,  die 
eine  Veränderung  des  bestehenden  Zustandes  auslöst,  die  daraus 
herrührenden Kosten zu tragen hat. Nach dem Prinzip der Vorteilsan-
rechnung  sodann  soll  derjenige,  der  die  Umgestaltung  einer  Kreu-
zungsanlage verursacht,  von der Finanzierung der Umgestaltung so-
weit befreit werden, als der Nichtverursacher daraus Vorteile zieht. Bei 

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Berücksichtigung dieser Prinzipien bleibt an sich unerheblich, wo – bei 
der Bahn oder bei der anderen Anlage – die Änderung konkret anfällt. 
Der Eigentümerstellung kommt ebenfalls bloss untergeordnete Bedeu-
tung zu (vgl. zum Ganzen Urteil 2A.80/1999 des Bundesgerichts vom 
5. Januar  2000,  E. 4c;  Botschaft  zum  Entwurf  eines  Eisenbahnge-
setzes vom 3. Februar 1956, BBl 1956 I 247 ff.; ENRICO RIVA, Kostentra-
gung für den Unterhalt und die Erneuerung von Kreuzungsbauwerken 
Schiene-Strasse, Schweizerisches Zentralblatt für Staats- und Verwal-
tungsrecht  [ZBl]  94/1993,  S. 333  ff.,  insbesondere  S. 335-340). Wie 
das Bundesgericht zudem in BGE 126 II 54 festgehalten hat, hat der 
Gesetzgeber im EBG bezüglich der Kostentragungspflicht Regeln auf-
gestellt, welche auf die Offenkundigkeit abstellen (BGE 126 II 54 E. 5).

6.2 Demnach  hat  der  Verursacher  einer  Änderung  in  einem  ersten 
Schritt grundsätzlich die gesamten Kosten der Änderung zu überneh-
men.  Erst im Rahmen der Vorteilsanrechnung nach Art. 27 EBG wird 
anschliessend in einem zweiten Schritt geprüft, ob die Partei, welche 
nicht Verursacherin dieser Änderung bzw. Erneuerung ist, an den Kos-
ten zu beteiligen ist, weil ihr aus der Umgestaltung der Anlage Vorteile 
erwachsen. Den vor der letzten Änderung allenfalls  vorgenommenen 
Veränderungen an der Kreuzungsanlage ist entsprechend dem Offen-
kundigkeitsprinzip erst bei diesem zweiten Schritt Rechnung zu tragen 
und nicht – wie von der Beschwerdeführerin vorgebracht – bei der sich 
zuerst stellenden Frage, wer als Verursacher der jüngsten Änderung 
gilt (vgl. nachfolgend E. 8).

7.
Wie vorne erwähnt war die Änderung am Bahnübergang „Station Trub-
schachen“  alleine  durch die Bedürfnisse des  Eisenbahnverkehrs be-
dingt. Dies gilt auch für den Ersatz der Wechselblinkanlage. So wurde 
diese ersetzt, weil deren alte Steuerung nicht mit der Automatisierung 
des Bahnübergangs kompatibel war. Ursache des Ersatzes der Wech-
selblinkanlage war somit ebenfalls einzig das Automatisierungsprojekt 
der  Bahn.  Daran  ändert  auch  der  Umstand  nichts,  dass  die  Wech-
selblinkanlage gleichzeitig optisch aufgewertet  wurde. Die Beschwer-
deführerin hat daher grundsätzlich für die gesamten Kosten der an der 
Kreuzungsanlage  vorgenommenen  Änderungen  aufzukommen.  Zu 
prüfen bleibt, ob die Beschwerdegegnerinnen über die Vorteilsanrech-
nung an den Sanierungskosten zu beteiligen sind.

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8.
Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, dass die seit Entstehung der 
Kreuzungsstelle  vorgenommenen und eingetretenen Änderungen zu-
mindest im Rahmen der Vorteilsanrechnung zu berücksichtigen seien. 
In der Vergangenheit manifestierte Vorteile und Anpassungen fänden 
ihre  Fortsetzung bei  künftigen Erneuerungen,  weshalb  sich  der  Vor-
teilsempfänger  solcher  in  der  Vergangenheit  vorgenommener  Ände-
rungen auch an der Weiterverlängerung seines Nutzens angemessen 
zu beteiligen habe.

Die Vorinstanz hat  in  ihrer  Verfügung vom 4. Juli  2007 einen Vorteil, 
welcher den Beschwerdegegnerinnen anzurechnen wäre, verneint. Die 
Erneuerung bringe keine zusätzliche Sicherheit mit sich, sondern die-
ne nur deren Aufrechterhaltung. Die Automatisierung der Barrierenan-
lage sei ebenfalls nicht als Vorteil für die Strasse und ihre Benützer zu 
werten. In ihrer Duplik hat die Vorinstanz zudem ausgeführt, dass die 
Erneuerung einer Schrankenanlage nach ihrer Praxis nur dann einen 
Vorteil nach Art. 27 Abs. 1 EBG darstelle, wenn an der Strasse gleich-
zeitig Belagsänderungen vorgenommen würden.

Die Beschwerdegegnerin 1 behauptet, nie einen Beitrag an den Aus-
bau oder die Sanierung des Bahnübergangs geleistet  zu haben. Sie 
könne auch heute nicht  zur Kostenpflicht  herangezogen werden. Die 
Beschwerdegegnerin 2 hält fest, sie habe zwar im Jahre 1988 sämtli-
che Mehrkosten für den Umbau des Übergangs übernommen, für die 
Einforderung  eines  Beitrags  für  die  nun  vorgenommene  Sanierung 
bestehe jedoch keine Rechtsgrundlage.

8.1 Nach Art. 27 Abs. 1 EBG hat  in  allen  Fällen  jede Partei  in  dem 
Umfang an die Kosten beizutragen, als ihr aus der Umgestaltung der 
Anlage Vorteile erwachsen. Zur Frage, was im Zusammenhang mit der 
Erneuerung  einer  Kreuzungsanlage  unter  „Vorteil“  im  Sinne  von 
Art. 27 Abs. 1 EBG zu verstehen ist, hat sich das Bundesgericht – so-
weit ersichtlich – bis anhin nie geäussert. Die ehemalige  Rekurskom-
mission  des  Eidgenössischen  Departements  für  Umwelt,  Verkehr, 
Energie und Kommunikation (REKO UVEK) hat in E. 7.3.2 ihres Ent-
scheids A-2000-33  vom  5. April  2001  dazu  Folgendes  festgehalten: 
„Wenn auch die Parteien keinen zusätzlichen Vorteil aus der Erneue-
rung ziehen, so muss die Erhaltung des Ist-Zustandes auf längere Zeit 
hinaus als Vorteil gewertet werden. Ohne Erneuerung hätten die Par-
teien über kurz oder lang etwas verloren (...). Die Vorteile, die Art. 27 

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Abs. 1 EBG nennt  und die  einzubeziehen  sind,  sind  künftige,  wobei 
dazu auch diejenigen gehören, die [vor der Erneuerung] gegeben wa-
ren und weiter bestehen.“

8.2 Wendet man diese Rechtsprechung auf den vorliegenden Fall an, 
so greift die Ansicht der Vorinstanz, es sei nie von einem strassenseiti-
gen Vorteil auszugehen, wenn bei der Erneuerung einer Schrankenan-
lage  keine  Belagsarbeiten  an  der  Strasse  durchgeführt  werden,  zu 
kurz. Sowohl die Beschwerdegegnerin 1 als auch die Beschwerdegeg-
nerin 2 haben in der Vergangenheit Ursachen gesetzt, welche Anpas-
sungen am Bahnübergang bedingt oder die Bedeutung des Bahnüber-
gangs für sie erhöht haben.

So  wurde  im Jahre  1988 der  Bahnübergang im Zusammenhang mit 
der  Erstellung  von  104  Autoabstellplätzen  auf  der  Parzelle  Nr. 126 
durch die Beschwerdegegnerin 2 an den dadurch entstandenen Mehr-
verkehr  angepasst.  Der  Übergang  wurde  verbreitert  und  durch  den 
Einbau  von  Vanoplatten  verstärkt.  Die  diesbezüglichen  Kosten  von 
Fr. 78'000.--  hat  die Beschwerdegegnerin 2 übernommen. Einer  Ver-
einbarung zwischen der Beschwerdegegnerin 1 und der Beschwerde-
führerin aus dem Jahre 1909 ist weiter zu entnehmen, dass der Über-
gang „Station Trubschachen“ damals auf Gesuch der Gemeinde Trub-
schachen hin für öffentlich erklärt  worden ist. Die Öffentlicherklärung 
zog den Ersatz der damals bestehenden Schranken durch neue, ver-
dichtete und gekuppelte Zugschranken nach sich, woran sich die Ge-
meinde mit  Fr. 700.-- beteiligte. Diese zwischen der Beschwerdegeg-
nerin 1 und der Beschwerdeführerin  getroffene Vereinbarung machte 
es möglich, dass der Bahnübergang später und bis heute von der Öf-
fentlichkeit als Ausgangspunkt diverser Wanderwege benutzt wird. Im 
Jahre 1994 wurde das sich bisher in der Landwirtschaftszone befindli-
che Gebiet „untere Säge“ im Rahmen der Ortsplanrevision zudem neu 
in die Gewerbezone eingeteilt. Gleichzeitig liess sich die Beschwerde-
gegnerin 1 von der Beschwerdegegnerin 2 eine Dienstbarkeit für die 
Benutzung von zwölf sich auf der Parzelle Nr. 126 befindlichen Park-
plätzen sowie ein Wegrecht für  Fussgänger und und Velofahrer über 
Parzelle Nr. 126 einräumen. Die zwölf Parkplätze stehen gemäss Aus-
sage der Beschwerdeführerin, welche von der Beschwerdegegnerin 1 
nicht bestrittenen wird, der Allgemeinheit bzw. Öffentlichkeit zur Verfü-
gung.

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Bezieht  man  in  Übereinstimmung  mit  der  zitierten  Rechtsprechung 
auch die von den Beschwerdegegnerinnen in der Vergangenheit verur-
sachten Änderungen an der Kreuzungsanlage und die ihnen dadurch 
entstandenen Vorteile in die Überlegungen mit ein, wird klar, dass die 
Beschwerdegegnerinnen  aus  der  jüngsten  Anpassung  der  Anlage 
zwar  keinen  zusätzlichen  Vorteil  ziehen.  Die  neue  Barrierenanlage 
bringt im Vergleich zur bestehenden keine Erhöhung der Sicherheit für 
die  Benutzerinnen  und  Benutzer  des  Übergangs  mit  sich.  Die  Be-
schwerdegegnerinnen profitieren davon jedoch insofern, als damit der 
Ist-Zustand erhalten wird. Unabhängig davon,  ob die ordentliche Le-
bensdauer der bestehenden Barrierenanlage, wie die Beschwerdefüh-
rerin  geltend  macht,  bereits  abgelaufen  ist  oder  nicht,  hätten  die 
Barrieren  in  naher  Zukunft  ohnehin  ersetzt  werden  müssen.  Mit  30 
Jahren hat sie die für eine Barrierenanlage üblicherweise angenomme-
ne Lebensdauer von 25 Jahren immerhin bereits überschritten. Die Er-
haltung dieses  Ist-Zustandes ist  für  die  Beschwerdegegnerinnen als 
Vorteil im Sinne von Art. 27 Abs. 1 EBG zu werten. Im Umfang dieses 
Vorteils haben sie sich deshalb an den Kosten für die nun vorgenom-
mene Erneuerung des Bahnübergangs zu beteiligen.

9.
Die Beschwerdeführerin ist der Meinung, die Berücksichtigung des so-
eben erwähnten Vorteils führe zu einer hälftigen Übernahme der Sa-
nierungskosten durch die Beschwerdegegnerinnen.

9.1 Bei der Bestimmung des jeweiligen Vorteils ist davon auszugehen, 
dass das hauptsächliche Interesse an der Erstellung oder Änderung 
einer Kreuzungsanlage in der Regel beim Inhaber der Bauherrschaft 
liegt. Als Bauherr wird regelmässig derjenige aktiv, der ein Interesse 
an der Ausführung eines Bauprojekts hat. In dessen Bereich liegt übli-
cherweise  die  Ursache für  eine  bauliche Änderung,  weshalb  er  den 
hauptsächlichen  Nutzen  bzw.  Vorteil  daraus  zieht.  Schliesslich  be-
stimmt der Bauherr auch den wesentlichen Umfang des Projekts und 
damit das Ausmass der Kosten (vgl. Urteil 2A.80/1999 des Bundesge-
richts vom 5. Januar 2000, E. 4d).

9.2 Wie bereits vorne erwähnt, ist die Beschwerdeführerin vorliegend 
als Verursacherin der Erneuerung bzw. Änderung der Barrierenanlage 
bei der Station Trubschachen anzusehen. Sie hatte auch die Bauherr-
schaft inne und hat den Umfang des Projekts und damit das Ausmass 

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der Kosten alleine bestimmt. Ein vorgängiger Einbezug der Beschwer-
degegnerinnen ins Projekt ist nicht erfolgt.

Vor diesem Hintergrund erscheint  eine hälftige Kostenbeteiligung für 
die Strassenseite nicht angemessen. Wäre die Barrierenanlage bei der 
Station  Trubschachen  nicht  ersetzt  worden,  wäre  sie  mit  der  neuen 
Steuerung der Bahnlinie „Gümligen-Malters“ nicht mehr kompatibel ge-
wesen. Der Hauptvorteil  der Sanierung ist  deshalb der Beschwerde-
führerin zuzurechnen. Der ihr zuzurechnende Vorteil  ist mit drei Vier-
teln zu gewichten,  weshalb es gerechtfertigt  erscheint,  dass sie drei 
Viertel  der  eigentlichen  Sanierungskosten  zu  tragen  hat.  Der  der 
Strassenseite anzurechnende Vorteil  ist  folglich mit  einem Viertel  zu 
gewichten.  Damit  erscheint  eine  Kostenbeteiligung  der  Beschwerde-
gegnerinnen im Umfang von insgesamt einem Viertel der eigentlichen 
Sanierungskosten angemessen. Angesichts der in der Vergangenheit 
von  ihr  verursachten  Anpassungen  an  der  Kreuzungsanlage  (vgl. 
E. 8.2 hiervor) hat die Beschwerdegegnerin 2 den grösseren Teil (zwei 
Drittel) und die Beschwerdegegnerin 1 den kleineren Teil (ein Drittel) 
dieses Viertels zu übernehmen.

9.3 Daraus  ergibt  sich  für  die  Tragung  der  Sanierungskosten  des 
Bahnübergangs „Station“ folgender Verteilschlüssel:

• 9/12 für die Beschwerdeführerin,

• 2/12 für die Beschwerdegegnerin 2,

• 1/12 für die Beschwerdegegnerin 1.

10.
Umstritten ist schliesslich der Rechnungsbetrag, welcher der Kosten-
verteilung zu Grunde zu legen ist. Die Beschwerdeführerin macht gel-
tend,  dem  Bahnübergang  „Station“  seien  Sanierungskosten  in  der 
Höhe  von  Fr. 143'572.--  anzurechnen. Dieser  Betrag  setze  sich  aus 
den  Erstellungskosten,  einer  zusätzlichen  Unterhaltspauschale  von 
25% sowie  aus  der  auf  den  Gesamtbetrag  hinzugerechneten  Mehr-
wertsteuer zusammen.

Die Beschwerdegegnerinnen bezweifeln die Korrektheit dieser Kosten-
zusammenstellung und des für die Sanierung des Übergangs „Station 
Trubschachen“ angegebenen Gesamtbetrags. Die Beschwerdegegne-
rin  2 macht  insbesondere geltend,  für  die Aufrechnung eines  Unter-

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haltszuschlags von 25% bzw. dessen Überwälzung auf die Beschwer-
degegnerinnen bestehe keine rechtliche Grundlage.

10.1 Die Beschwerdeführerin hat zusammen mit der Replik eine Pro-
jektabrechnung  eingereicht,  die  für  den  Übergang  „Station“  Sanie-
rungskosten in  der  Höhe von Fr. 106'745.--  ausweist. Die  Vorinstanz 
hat diese Abrechnung für plausibel erklärt. Es besteht für das Bundes-
verwaltungsgericht kein Grund, an dieser Einschätzung der Vorinstanz 
zu  zweifeln,  zumal  die  Beschwerdegegnerinnen  keine  substantiierte 
Kritik dagegen vorgebracht haben und die Kosten für den Ersatz einer 
solchen  Barrierenanlage  ansonsten  unbestrittenermassen  bei 
Fr. 400'000.-- bis Fr. 500'000.-- und damit deutlich höher liegen.

10.2 Für die Hinzurechnung einer Unterhaltspauschale von 25% stützt 
sich die Beschwerdeführerin einerseits auf eine aufgehobene Verord-
nung  über  die  Signalisierung  von  Bahnübergängen  aus  dem  Jahre 
1975 und andererseits auf Art. 8 Abs. 1 der zum Zeitpunkt des Erlas-
ses der angefochtenen Verfügung noch in Kraft  stehenden Verkehrs-
trennungsverordnung vom 6. November  1991 (Verkehrstrennungsver-
ordnung, AS 1991 2404). 

Währenddem die zum Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung aufgeho-
bene  Verordnung  von  vornherein  nicht  als  rechtliche  Grundlage  für 
eine Unterhaltspauschale in Frage kommen kann, erscheint vorliegend 
auch die Anwendung der Verkehrstrennungsverordnung nicht gerecht-
fertigt. Diese regelte Beiträge, die der Bund an die Aufhebung oder Si-
cherung von Niveauübergängen und an andere Massnahmen zur Tren-
nung von öffentlichem und privatem Verkehr  leistete (vgl. Art. 1  Ver-
kehrstrennungsverordnung). Die Frage nach der Zulässigkeit einer Un-
terhaltspauschale im Zusammenhang mit der Kostenverteilung bei der 
Änderung von Kreuzungsanlagen zwischen Bahn und Strasse fiel hin-
gegen nicht in den Geltungsbereich dieser Verordnung. Für die Hinzu-
rechnung einer prozentualen Unterhaltspauschale bieten die von der 
Beschwerdeführerin  zitierten  Verordnungen folglich  keine Grundlage, 
weshalb von dem Übergang „Station“ zuzurechnenden Sanierungskos-
ten von Fr. 114'858.-- (Fr. 106'745.-- plus Mehrwertsteuer) auszugehen 
ist.

Die Vorinstanz hat mit Verfügung vom 4. Juli 2007 nur über die Vertei-
lung der Kosten der jetzigen Änderung bzw. Erneuerung der Barrieren-
anlage, nicht jedoch über zukünftig beim Bahnübergang „Station Trub-
schachen“  entstehende  Unterhaltskosten  entschieden.  Diese  Kosten 

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liegen vorliegend deshalb nicht im Streit. Sofern sich die Parteien in 
Zukunft über deren Verteilung nicht gütlich einigen können, werden sie 
in Anwendung von Art. 29 i.V.m. Art. 25-28 EBG zu regeln sein.

11.
Nach dem in E. 9.3 hiervor festgelegten Verteilschlüssel haben die bei-
den Beschwerdegegnerinnen demnach folgende Beiträge an die  Er-
neuerung der Barrierenanlage zu leisten:

• Fr. 9'572.--  (inkl.  Mehrwertsteuer)  für  die  Beschwerdegegne-
rin 1;

• Fr. 19'143.--  (inkl.  Mehrwertsteuer)  für  die  Beschwerdegegne-
rin 2.

12.
Die Beschwerdeführerin stellt in ihrem Hauptantrag das Begehren, die 
beiden Beschwerdegegnerinnen  seien  unter  Solidarhaftung zur  Kos-
tenbeteiligung zu verpflichten.

Für eine Solidarhaftung zwischen mehreren Vorteilsempfängern kann 
jedoch – wie die Beschwerdegegnerinnen zu Recht vorbringen – we-
der dem EBG noch dem übrigen Bundesrecht eine rechtliche Grundla-
ge  entnommen  werden.  Entsprechend  dem  Eventualantrag  der  Be-
schwerdeführerin  sind  die  beiden  Beschwerdegegnerinnen  deshalb 
einzeln zur Bezahlung der erwähnten Beiträge zu verpflichten.

Insofern ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und die Verfügung 
der Vorinstanz vom 4. Juli 2007 aufzuheben.

13.
Die  Vorinstanz  hat  der  Beschwerdeführerin  gestützt  auf  Art. 43  der 
Verordnung über die Gebühren und Abgaben im Aufgabenbereich des 
Bundesamtes  für  Verkehr  (Gebührenverordnung  BAV,  SR 742.102) 
i.V.m Art. 1 ff. der  Verordnung über  Kosten und Entschädigungen im 
Verwaltungsverfahren (Kostenverordnung,  SR 172.041.0)  für  das vor-
instanzliche Verfahren Kosten in der Höhe von Fr. 880.-- auferlegt. Die 
Beschwerdeführerin  verlangt  die  Aufhebung  der  Verfügung  der  Vor-
instanz und dringt mit diesem Begehren teilweise durch, weshalb vor-
liegend auch die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens neu zu verle-
gen sind.

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Gemäss Art. 43 der Gebührenverordnung BAV richten sich die Kosten 
und die Entschädigungspflicht bei  Streitigkeiten nach Artikel 40 EBG 
nach  der  Kostenverordnung.  Art. 1  der  Kostenverordnung  bestimmt, 
dass  die  Verfahrenskosten  der  unterliegenden  Partei  aufzuerlegen 
sind.

Bei  der Verlegung der Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens ist  zu 
beachten,  dass  die  Beschwerdeführerin  anders  als  im  vorliegenden 
Beschwerdeverfahren  noch  beantragt  hat,  die  Beschwerdegegnerin-
nen  seien  zu  verpflichten,  ihr  zusammen  insgesamt  Fr. 100'073.-- 
(statt Fr. 71'786.--) und damit drei Viertel der dem Übergang „Station“ 
anzurechnenden Kosten zu bezahlen. Unter  Berücksichtigung dieses 
Umstands  ist  entsprechend  dem  vorliegenden  Entscheid  von  einem 
Unterliegen der Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Verfahren im 
Umfang von drei Vierteln und der Beschwerdegegnerinnen im Umfang 
von insgesamt einem Viertel auszugehen.

Die Höhe der vorinstanzlichen Kosten liegt nicht im Streit. Ob sie die 
Vorinstanz dem Streitwert entsprechend festgelegt hat, kann deshalb 
offen bleiben. Die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens in der Höhe 
von Fr. 880.-- sind damit zu drei Vierteln, d.h. im Betrag von Fr. 660.--, 
der  Beschwerdeführerin  aufzuerlegen.  Der  restliche  Betrag  in  der 
Höhe  von  Fr. 220.--  ist  der  Beschwerdegegnerin 2  bzw.  der  Be-
schwerdegegnerin 1 entsprechend dem Umfang des ihnen zuzurech-
nenden und von ihnen zu vergütenden Vorteils (vgl. E. 9.2 hiervor) auf-
zuerlegen. Die Beschwerdegegnerin 2 hat für das vorinstanzliche Ver-
fahren somit einen Kostenanteil in der Höhe von Fr. 147.-- (zwei Drittel 
von  Fr. 220.--),  die  Beschwerdegegnerin 1  in  der  Höhe  von  Fr. 73.-- 
(ein Drittel von Fr. 220.--) zu bezahlen.

14.
Die  Verfahrenskosten  im  Beschwerdeverfahren  vor  Bundesverwal-
tungsgericht werden in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt. 
Unterliegt  eine  Partei  nur  teilweise,  werden  sie  ermässigt  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG). Keine Verfahrenskosten werden Vorinstanzen auferlegt 
(Art. 63 Abs. 2 VwVG). 

Die Beschwerdeführerin hat beantragt, die beiden Beschwerdegegne-
rinnen hätten zusammen insgesamt die Hälfte der auf die Sanierung 
des Bahnübergangs anzurechnenden Kosten zu tragen. Das Bundes-
verwaltungsgericht  erachtet  gemäss  dem  vorliegenden  Entscheid 

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demgegenüber  eine  Beteiligung der  beiden  Beschwerdegegnerinnen 
im Umfang von insgesamt einem Viertel als angemessen.

Im  Beschwerdeverfahren  vor  Bundesverwaltungsgericht  ist  deshalb 
von  einem je  hälftigen  Unterliegen  der  Beschwerdeführerin  und  der 
beiden Beschwerdegegnerinnen auszugehen. Die Verfahrenskosten in 
der Höhe von Fr. 3'000.-- (vgl. Art. 1 ff., insbesondere Art. 4 des Reg-
lements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 
vor dem Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, SR 173.320.2])  sind folg-
lich je zur Hälfte der Beschwerdeführerin und den Beschwerdegegne-
rinnen aufzuerlegen. Der auf die beiden Beschwerdegegnerinnen fal-
lende Betrag in der Höhe von Fr. 1'500.-- ist von diesen ebenfalls ent-
sprechend dem Umfang des ihnen zuzurechnenden und von ihnen zu 
vergütenden Vorteils zu tragen. Die Beschwerdegegnerin 2 hat für das 
Verfahren  vor  Bundesverwaltungsgericht  somit  einen  Kostenanteil  in 
der Höhe von Fr. 1'000.-- (zwei Drittel von Fr. 1'500.--), die Beschwer-
degegnerin 1 in der Höhe von Fr. 500.-- (ein Drittel von Fr. 1'500.--) zu 
bezahlen. Von  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  im  Betrag  von 
Fr. 2'000.-- sind der Beschwerdeführerin nach Eintritt  der Rechtskraft 
des vorliegenden Entscheids Fr. 500.-- zurückzuerstatten.

15.
Da die Beschwerdegegnerinnen teilweise obsiegen, ist ihnen eine re-
duzierte  Parteientschädigung  zuzusprechen  (Art. 64  Abs. 1  VwVG 
i.V.m. Art. 7  Abs. 2 VGKE). Der  Vertreter  der  Beschwerdegegnerin  1 
hat eine Kostennote im Betrage von Fr. 5'416.60 eingereicht, derjenige 
der  Beschwerdegegnerin  2  eine  im  Betrage  von  Fr. 4'680.60.  Beide 
Kostennoten geben zu keinen Beanstandungen Anlass. 

Entsprechend dem hälftigen Unterliegen bzw. im Umfang des von ih-
nen zu vergütenden Vorteils sind die in den von den Beschwerdegeg-
nerinnen 1 bzw. 2 eingereichten Kostennoten ausgewiesenen Beträge 
um einen Sechstel  (Beschwerdegegnerin 1)  bzw. zwei  Sechstel  (Be-
schwerdegegnerin 2) zu kürzen. Der Beschwerdegegnerin 1 steht so-
mit  eine  Parteientschädigung  von  pauschal  Fr. 4'514.--  und  der  Be-
schwerdegegnerin 2  eine  solche  von  pauschal  Fr. 3'120.--  (je  inkl. 
Mehrwertsteuer und Auslagen) zu. Diese Beträge hat die Beschwerde-
führerin  den  Beschwerdegegnerinnen  zu  entrichten  (Art. 64  Abs. 2 
VwVG).

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Die  nicht  anwaltlich  vertretene  Beschwerdeführerin  hat  keinen  An-
spruch  auf  eine  Parteientschädigung  (Art. 64  VwVG  i.V.m.  Art. 7 ff. 
VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde  wird  im  Sinne  der  Erwägungen  teilweise  gutge-
heissen und die Verfügung der  Vorinstanz vom 4. Juli  2007 insofern 
aufgehoben.

2.
Die Beschwerdegegnerin 1 wird verpflichtet,  der Beschwerdeführerin 
an  die  entstandenen  Sanierungskosten  des  Bahnübergangs  Station 
Trubschachen Fr. 9'572.-- zu bezahlen.

Die Beschwerdegegnerin 2 wird verpflichtet,  der Beschwerdeführerin 
an  die  entstandenen  Sanierungskosten  des  Bahnübergangs  Station 
Trubschachen Fr. 19'143.-- zu bezahlen.

3.
Die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens werden zu Fr. 660.--  der 
Beschwerdeführerin,  zu  Fr. 73.--  der  Beschwerdegegnerin 1  und  zu 
Fr. 147.--  der  Beschwerdegegnerin 2  auferlegt.  Die  Vorinstanz  über-
nimmt die Rechnungsstellung.

4.
Der Beschwerdeführerin werden Verfahrenskosten von Fr. 1'500.--, der 
Beschwerdegegnerin 1 von Fr. 500.--  und  der Beschwerdegegnerin 2 
von Fr. 1'000.-- auferlegt.

Der Verfahrenskostenanteil  der Beschwerdeführerin wird mit dem ge-
leisteten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 2'000.-- verrechnet. Der 
Restbetrag von Fr. 500.-- wird ihr nach Eintritt der Rechtskraft des vor-
liegenden Urteils zurückerstattet.

Die Beschwerdegegnerin 1 sowie die Beschwerdegegnerin 2 haben ih-
ren Verfahrenskostenanteil  innert  30 Tagen nach Eintritt  der  Rechts-
kraft des vorliegenden Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu über-

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weisen. Die  Zustellung des Einzahlungsscheins  erfolgt  mit  separater 
Post.

5.
Der  Beschwerdegegnerin 1  wird  eine  Parteientschädigung  von 
Fr. 4'514.-- und der Beschwerdegegnerin 2 von  Fr. 3'120.-- zugespro-
chen. Diese Beträge sind von der Beschwerdeführerin nach Eintritt der 
Rechtskraft des vorliegenden Urteils zu entrichten.

6.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Beschwerdegegnerinnen (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Einschreiben)
- das UVEK (Gerichtsurkunde)

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber:

Kathrin Dietrich Adrian Mattle

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-rechtli-
chen Angelegenheiten geführt  werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begeh-
ren,  deren Begründung mit  Angabe der  Beweismittel  und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizu-
legen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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