# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d7bef8bb-4e41-5c6d-9b15-ff6962f16049
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-12-14
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 2. Kammer 14.12.2010 S 2010 100
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_002_S-2010-100_2010-12-14.pdf

## Full Text

S 10 100

2. Kammer als Versicherungsgericht

URTEIL
vom 14. Dezember 2010

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

betreffend Versicherungsleistungen nach UVG

1. …, geboren am … 1970, arbeitete seit dem 23. Mai 2002 als Bauarbeiter bei 

der … AG in ... Gestützt auf dieses Arbeitsverhältnis war er bei der 

Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die 

Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 19. August 2003 

verletzte sich der Versicherte bei einem Arbeitsunfall am linken Handgelenk 

(Handgelenksdistorsion links mit einer TFCC-Läsion bei unfallfremdem 

Vorzustand Madelung’scher Deformität), als er auf einem Baugerüst stürzte 

und sich nur noch knapp mit der linken Hand auffangen konnte. In der Folge 

musste er sich mehreren Behandlungen und operativen Eingriffen mit 

stationären Aufenthalten im Kantonsspital Graubünden (KSGR) unterziehen. 

Zuletzt erfolgte am 1. Februar 2008 eine operative Versteifung des linken 

Handgelenks (Total-Arthrodese). Die SUVA erbrachte für den Unfall vom 19. 

August 2003 die gesetzlichen Leistungen.

2. Am 16. September 2008 fand eine erste kreisärztliche 

Abschlussuntersuchung statt. In seinem Bericht hielt der Kreisarzt Dr. med. 

… unter anderem fest, dass von weiteren medizinischen Massnahmen keine 

wesentliche Besserung der Befunde mehr zu erwarten sei. Daraufhin teilte die 

SUVA dem Versicherten mit, sie stelle aus diesem Grund die Heilkosten- und 

Taggeldleistungen auf den 31. Oktober 2008 ein. Mit Verfügung vom 30. 

September 2008 sprach die SUVA dem Versicherten mit Beginn ab 1. 

November 2008 eine IV-Rente von monatlich Fr. 566.80 (Beeinträchtigung 

Erwerbsfähigkeit 20%, versicherter Jahresverdienst Fr. 42'509.--, 

Valideneinkommen Fr. 60'516.--, Invalideneinkommen Fr. 48'310.--) und eine 

Integritätsentschädigung von Fr. 26'700.-- (25% von Fr. 106'800.--) zu. 

Dagegen erhob der Versicherte am 2. Oktober 2008 Einsprache mit dem 

Antrag auf Festsetzung einer IV-Rente von mindestens 70% und einer 

Integritätsentschädigung von 40%. Eventualiter sei eine pluridisziplinäre 

Begutachtung durchzuführen.

3. Am 25. März 2009 - und damit während des laufenden Einspracheverfahrens 

- wurden die bei der Total-Arthrodese des linken Handgelenks verwendeten 

Implantate wieder entfernt (OSME-Entfernung). Gleichzeitig wurde aufgrund 

von zunehmenden Beschwerden das rechte Handgelenk des Versicherten 

infiltriert. Am 17. November 2009 fand anschliessend an die Therapie und die 

Nachbehandlungen nach diesem Eingriff die zweite kreisärztliche 

Abschlussuntersuchung statt. Dabei stellte der Kreisarzt Dr. med. … im 

Wesentlichen fest, dass dem Versicherten unter ausschliesslicher 

Berücksichtigung der unfallkausalen Befunde aus 

versicherungsmedizinischer Sicht eine ganztägige behinderungsgerechte, 

adaptierte Beschäftigung zumutbar sei. An der Beurteilung der ersten 

Abschlussuntersuchung vom 16. September 2008 zur 

Integritätsentschädigung könne dagegen festgehalten werden. Mit Schreiben 

vom 18. Januar 2010 bestätigte Dr. med. …, Kantonsspital Graubünden, 

Abteilung für Handchirurgie, diese Einschätzung in medizinischer Sicht. 

Schliesslich wurde der Versicherte am 1. Februar 2010 auf Veranlassung der 

IV-Stelle Graubünden durch das Ärztliche Begutachtungsinstitut GmbH in 

Basel (ABI) umfassend untersucht. Das ABI kam in seinem Gutachten vom 8. 

März 2010 ebenfalls zum Schluss, dass für körperlich leichte, adaptierte 

Tätigkeiten eine zumutbare Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 100% 

bestehe.

4. Mit Einspracheentscheid vom 9. Juni 2010 hiess die SUVA die Einsprache 

des Versicherten vom 2. Oktober 2008 teilweise insofern gut, als sie neu eine 

IV-Rente von 22% anstatt eine solche von 20% verfügte. An der mit Verfügung 

vom 30. September 2008 zugesprochenen Integritätsentschädigung von 25% 

hielt die SUVA dagegen fest.

5. Hiergegen erhob der Versicherte am 8. Juli 2010 Beschwerde ans 

Verwaltungsgericht mit dem Antrag, den Invaliditätsgrad auf mindestens 50%, 

eventuell nach richterlichem Ermessen, festzusetzen und eine 

Integritätsentschädigung von 30% zu veranschlagen; unter Aufhebung des 

angefochtenen Entscheids und der zugrundeliegenden Verfügung. Er könne 

seit dem Arbeitsunfall vom 19. August 2003 beide Hände unfallbedingt nur 

noch sehr beschränkt einsetzen. So erwähne das Kantonsspital Graubünden 

im fortlaufenden Bericht am 6. Juli 2006 erstmals neu auftretende, vor allem 

belastungsabhängige Schmerzen im rechten Handgelenk. Auch wenn diese 

Schmerzen teilweise auf unfallfremde Vorfälle zurückzuführen seien, stehe 

doch ausser Zweifel, dass sich die Schmerzen infolge der Überbelastung (der 

rechten Hand) - wegen der eingeschränkten Zudienqualität der linken Hand - 

und damit unfallkausal akzentuiert hätten. Mit zwei Zudienhänden sei eine 

adaptierte 100%-ige Arbeitsfähigkeit nicht möglich. Es sei angesichts des 

vorliegenden Befundes von einer zumutbaren 50%-igen Arbeitsfähigkeit 

auszugehen, so dass ein 50%-iger Invaliditätsgrad vorliege.  Daraus ergebe 

sich automatisch eine Erhöhung der Integritätsentschädigung auf 30%.

6. Die SUVA beantragte in ihrer Vernehmlassung die Abweisung der 

Beschwerde. Der Beschwerdeführer setze sich mit den Erwägungen des 

angefochtenen Einspracheentscheids vom 9. Juni 2010 nicht konkret 

auseinander. Er wiederhole lediglich die Einsprache, ohne sich mit den 

neueren ärztlichen Beurteilungen auseinanderzusetzen. Es sei daher fraglich, 

ob die Beschwerde die Voraussetzungen von Art. 61 ATSG erfülle. In Bezug 

auf das Zumutbarkeitsprofil der linken Hand bestehe unter allen involvierten 

Medizinern Einigkeit. Zumutbar sei eine ganztägige behinderungsgerechte, 

angepasste Beschäftigung mit einer maximalen Hebe-, Trag- und 

Greiftätigkeit für repetitive Tätigkeiten bis 5 kg. Das werde sowohl von Dr. 

med. … als auch vom ABI bestätigt. Die Beschwerden an der rechten Hand 

seien nicht durch den bei der SUVA versicherten Arbeitsunfall hervorgerufen, 

sondern Folge einer angeborenen Deformität und möglicherweise eines nicht 

SUVA-versicherten Unfalls aus dem Jahr 1989. Daher sei sie dafür nicht 

leistungspflichtig. Das ergebe sich auch ohne Weiteres aus der Tatsache, 

dass die Beschwerden am rechten Handgelenk erstmals im Juli 2006 und 

damit drei Jahre nach dem Unfallereignis dokumentiert seien. Zu diesem 

Zeitpunkt sei der Beschwerdeführer bereits längere Zeit nicht mehr 

arbeitstätig gewesen, so dass eine Überlastungssituation infolge der 

Beschwerden am linken Handgelenk auszuschliessen sei. Sodann sei darauf 

hinzuweisen, dass Dr. med. … und Dr. med. … in Bezug auf die rechte Hand 

eine vollzeitige, mindestens leichte Arbeitstätigkeit als zumutbar erachten. 

Das sei - obwohl es sich um einen unfallfremden Befund handle - bei der 

Ermittlung des Invaliditätsgrads insofern berücksichtigt worden, als im 

Rahmen der Berechnung des Invalideneinkommens auf das durchschnittliche 

Einkommen im Dienstleitungssektor der LSE abgestellt worden sei. 

Schliesslich habe das ABI festgestellt, dass die Befunde an der rechten Hand 

zu den Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu zählen 

seien. Die Berücksichtigung der Befunde an der rechten Hand im Rahmen der 

Ermittlung des Invalideneinkommens sei daher grosszügig. Der 

bescheidenen Schulbildung sei ebenfalls Rechnung getragen worden, indem 

auf Niveau 4 der LSE abgestellt worden sei. Zudem sei ein grosszügiger 

Leidensabzug von 15% aufgrund der unfallkausalen Einschränkung an der 

adominanten linken Hand gemacht worden. Letztlich sei auch die Bemessung 

der Integritätsentschädigung sorgfältig erfolgt und entspreche dem 

Maximalwert für Arthrose im Bereich des Handgelenks. Für die unfallfremden 

Befunde am rechten Handgelenk sei keine Integritätsentschädigung 

geschuldet.

Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften sowie im 

angefochtenen Entscheid wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden 

Erwägungen eingegangen.

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. a) Anfechtungsobjekt im vorliegenden Verfahren ist der Einspracheentscheid 

der SUVA vom 9. Juni 2010 resp. die diesem zugrunde liegende Verfügung 

vom 30. September 2008. Streitig und zu prüfen ist Frage, ob die Vorinstanz 

die IV-Rente des Beschwerdeführers korrekt ermittelt hat, indem sie von 

einem Invaliditätsgrad von 22% ausgegangen ist. Im Weiteren zu prüfen ist, 

ob die Vorinstanz die Integritätsentschädigung zu Recht auf 25% festgelegt 

hat. 

b) Die zu beurteilende Beschwerde erfüllt die Voraussetzungen von Art. 61 des 

Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

(ATSG), auch wenn keine fundierte Auseinandersetzung mit dem 

Einspracheentscheid und dem interdisziplinären Gutachten des ABI erfolgte. 

Insbesondere enthält die Beschwerdeschrift eine kurze Darstellung des 

massgebenden Sachverhalts, ein Rechtsbegehren und eine Begründung (Art. 

61 lit. b ATSG). Auf die Beschwerde ist somit einzutreten. 

2. a) Nach Art. 18 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) hat der 

Versicherte Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern er infolge eines Unfalls 

mindestens zu 10% invalid geworden ist (Abs. 1). Als invalid gilt, wer 

voraussichtlich bleibend oder für längere Zeit in seiner Erwerbsfähigkeit 

beeinträchtigt ist (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des 

Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das 

der Versicherte nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität sowie nach 

Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihm 

zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte 

(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das er 

erzielen könnte, wenn er nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). 

b) Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist nach der Rechtsprechung 

entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen 

Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 

als Gesunde tatsächlich verdienen würde, und nicht, was sie bestenfalls 

verdienen könnte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls 

der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten 

Verdienst angeknüpft, da erfahrungsgemäss die bisherige Tätigkeit ohne 

Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen von diesem 

Erfahrungssatz müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein 

(BGE 135 V 59 E. 3.1, 134 V 325 f. E. 4.1, 129 V 224 E. 4.3.1).

c) Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung 

primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die 

versicherte Person konkret steht. Ist kein tatsächlich erzieltes 

Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach 

Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich 

zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der 

Rechtsprechung entweder die LSE-Tabellenlöhne oder die sogenannten 

DAP-Zahlen (DAP = Dokumentation von Arbeitsplätzen seitens der SUVA) 

herangezogen werden (BGE 135 V 301 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475; 

SVR 2005 UV Nr. 16 S. 52, U 192/03 E. 3.1; je mit Hinweisen). Praxisgemäss 

können persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie 

Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie 

sowie Beschäftigungsgrad einen auf höchstens 25 % begrenzten 

Leidensabzug von dem nach den LSE-Tabellenlöhnen zu ermittelnden 

Invalideneinkommen rechtfertigen, soweit anzunehmen ist, dass die trotz des 

Gesundheitsschadens verbleibende Leistungsfähigkeit infolge eines oder 

mehrerer dieser Merkmale auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit 

unterdurchschnittlichem Einkommen verwertet werden kann (BGE 135 V 301 

E. 5.2, 134 V 327 E. 5.2).

d) Für die Ermittlung des IV-Grades kommt es entsprechend primär auf die 

wirtschaftliche Erwerbsunfähigkeit und nicht auf die medizinische 

Arbeitsunfähigkeit (PVG 2005 Nr. 11, 1982 Nr. 80; BGE 132 V 395 E. 2.1). 

Ohne zuverlässige und beweistaugliche Bestimmung der prozentualen 

Arbeitsfähigkeit durch die Ärzte (Zumutbarkeitsprofil als 

Beurteilungsgrundlage) ist eine seriöse Ermittlung der Erwerbsunfähigkeit (IV-

Grad) indes zum vorneherein gar nicht möglich (BGE 125 V 261 E. 4, 122 V 

160 f. E. 1c, 115 V 134 E. 2). Für den Beweiswert solcher Arztberichte ist 

entscheidend, ob die Berichte für die streitigen Belange umfassend sind, auf 

allseitigen Untersuchungen beruhen, die geklagten Beschwerden 

berücksichtigen, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden 

sind, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der 

medizinischen Situation einleuchten und ob die Schlussfolgerungen der 

Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist 

grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die 

Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahmen 

als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 352 E. 3a). Im 

konkreten Fall ist der unfallrelevante Gesundheitsschaden 

(Arbeitsunfähigkeit) und dessen Auswirkungen auf die Erwerbsfähigkeit (IV-

Grad) umstritten. Damit gilt es diese Aspekte nachfolgend unter Bezugnahme 

der aktenkundigen Arztberichte, Gutachten und Abklärungen beweisrechtlich 

und rechnerisch zu klären. 

3. a) Vorliegend sind die Berichte von Dr. med. … über die beiden kreisärztlichen 

Abschlussuntersuchungen, die Berichte von Dr. med. … sowie das 

interdisziplinäre Gutachten des ABI für die Entscheidfindung von Bedeutung:

 Noch vor dem letzen operativen Eingriff vom 25. März 2009 (Total-
Arthrodese) hielt der Kreisarzt Dr. med. … nach einer Untersuchung des 
Beschwerdeführers am 16. September 2008 fest, dass dauernde und 
erhebliche Unfallfolgen an der linken Hand vorlägen. Als Restfolgen 
bestehe ein schmerzhafter Zustand nach Handgelenksdistorsion bei 
vorbestehender Madelung’scher Deformität und entsprechender 
Instabilität. Es bestehe ein dauerhaftes funktionelles Defizit dieser linken 
Hand mit starker Beweglichkeitseinschränkung und Krafteinbusse. 
Medizinisch theoretisch sei dem Versicherten aufgrund der unfallkausalen 
Befunde und Unfallfolgen an der linken Hand auf dem allgemeinen 
ausgeglichenen Arbeitsmarkt eine ganztätige, adaptierte und 
behinderungsgerechte Beschäftigung zumutbar. Die linke Hand könne nur 
mehr als Zudienhand eingesetzt werden mit einer maximalen Hebe- und 
Tragfähigkeit für repetitive Einsätze bis 5 kg.

 Dr. med. …, Co-Chefarzt Handchirurgie am Kantonsspital Graubünden, 
führte am 18. Mai 2009 zu Handen des beschwerdeführerischen 
Rechtsanwalts aus, dass der Patient wegen chronischen 
Handgelenksschmerzen mehrfach habe operiert werden müssen; zuletzt 
am 25. März 2009. Da eine ähnliche Schmerzsymptomatik auch am 
rechten Handgelenk aufgetreten sei, habe er während der letzen 
Operation auch eine Infiltration des rechten Handgelenks durchgeführt. Es 
müsse davon ausgegangen werden, dass der Patient langfristig die linke 
Hand nur noch als Hilfshand und die rechte Hand nur mit verminderter 
Belastung einsetzen könne. Repetitive Belastungen beider Hände würden 
auch mit nur geringem Gewicht nicht möglich sein. Auch an der rechten 
Hand müsste langfristig mit einer Zunahme der Beschwerden gerechnet 
werden. Bereits jetzt seien Belastungen von mehr als 5 kg repetitiv nicht 
mehr möglich.

 Nach Abschluss der Therapie und den Nachbehandlungen infolge der 
letzen Operation vom 25. März 2009 folgte am 17. November 2009 eine 

zweite kreisärztliche Abschlussuntersuchung. In seinem Bericht hielt der 
Kreisarzt Dr. med. … - unter Berücksichtigung des vorstehenden Berichts 
von Dr. med. … - fest, dass dauernde und erhebliche Unfallfolgen nach 
dem Unfallereignis vom 19. August 2003 vorlägen. Die Beschäftigung als 
Bauarbeiter (Maurer) sei dauerhaft nicht mehr zumutbar. Aufgrund der 
unfallkausalen Befunde, insbesondere der Restfolgen an der linken Hand, 
sei aus versicherungsmedizinischer Sicht eine ganztätige 
behinderungsgerechte und angepasste Beschäftigung zumutbar. Die linke 
Hand könne als Zudienhand eingesetzt werden mit max. Hebe-, Trag- und 
Greiftätigkeit für repetitive Tätigkeiten bis 5 kg (Zudienhandfunktion). 
Gemäss DOT-Kriterien für die Arbeitsschwere seien leichte Tätigkeiten (5-
10kg) ohne belastete Armfunktionen zumutbar. Für die rechte Hand sei 
aufgrund des unfallfremden krankhaften Befundes (Madelung’sche 
Deformität) eine ganztätige Beschäftigung mit Hebe- und Tragfähigkeiten 
von 10-15 kg ohne zeitliche Einschränkung zumutbar. 

 Im Bericht vom 18. Januar 2010 hielt Dr. med. … sodann fest, dass sich 
die Situation der linken Hand stabilisiert habe, so dass keine weiteren 
therapeutischen Massnahmen vorgesehen seien. Zudem könne er sich 
der Beurteilung durch Dr. med. … bezüglich der Belastbarkeit des 
Patienten anschliessen. Die linke Hand könne lediglich als Hilfshand 
eingesetzt werden. In Anbetracht der Schmerzsymptomatik in der rechten 
Hand bei ebenfalls ausgeprägter Madelung-Deformität sei die 
Belastbarkeit deutlich vermindert. Ein ganztägiger Einsatz der rechten 
Hand für leichte Tätigkeiten solle jedoch möglich sein.

 Das ABI untersuchte den Beschwerdeführer am 1. Februar 2010 im 
Verfahren der Invalidenversicherung. Unter Berücksichtigung dieser 
eigenen Untersuchungen sowie dem gesamten bestehenden IV-Dossier 
und der Akten der SUVA führte das ABI im interdisziplinarischen 
Gutachten vom 8. März 2010 unter anderem das Folgende aus: In seinem 
Bericht über eine kreisärztliche Untersuchung schreibe Dr. med. … am 16. 
September 2008, dem Exploranden seien körperlich leichte Tätigkeiten, 
bei denen die linke Hand nur als Zudienhand eingesetzt werden müsse, in 
Bezug auf die Unfallfolgen uneingeschränkt zumutbar. Da sich derzeit 
keine Hinweise auf unfallfremde Faktoren ergeben hätten, welche die 
Arbeitsfähigkeit in einer körperlich moderat belasteten Tätigkeit 
einschränkten, könne diese Einschätzung auch unter Berücksichtigung 
sämtlicher somatischer Faktoren aufrechterhalten werden (S. 21, Ziff. 
4.2.6). Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit seien die 
anamnestisch intermittierenden Handgelenksbeschwerden rechts 
(relative Überlänge und leichte distale Dorsaldislokation der Ulna, Status 
nach Quetschverletzung am Vorderarm etwa 1989, möglicherweise mit 
Radiusschaftfraktur), der Status nach operativ versorgter Femurfraktur 
nach Motorradunfall 1986 (seit Jahren ohne relevante Restbeschwerden) 
und eine leichte Hyperurikämie festzustellen (S. 22, Ziff. 5.2). Aus 
orthopädischer Sicht bestehe für körperlich leichte Tätigkeiten, die 
vorwiegend mit der rechten Hand ausgeübt werden könnten und wo die 
linke Hand lediglich eine Hilfsfunktion einnähme, eine zeitlich und 
leistungsmässig uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit. Aus psychiatrischer 
und internistischer Sicht beständen keine Einschränkungen der 

Arbeitsfähigkeit. Zusammenfassend bestehe daher für körperlich leichte 
Tätigkeiten, die vorwiegend mit der rechten Hand ausgeübt werden 
könnten und wo die linke Hand lediglich eine Hilfsfunktion einnähme, eine 
zumutbare Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 100%. Von Seiten der 
Untersucher werde dabei in erster Linie an Kontroll- und 
Überwachungstätigkeiten gedacht, doch seien auch leichte manuelle 
Arbeiten möglich, sofern die linke Hand nur für Zudienfunktionen 
eingesetzt werden müsse (S. 24, Ziff. 6.4). Letztlich kam das ABI zum 
Schluss, dass seit August 2003 eine bleibende volle Arbeitsunfähigkeit in 
der angestammten Tätigkeit bestehe. Für körperlich leichte, adaptierte 
Tätigkeiten bestehe eine zumutbare Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 
100% (S. 25, Ziff. 6.9).

b) Es ist zunächst unbestritten, dass der Beschwerdeführer in Bezug auf die 

bisher ausgeübte Tätigkeit als Bauarbeiter bzw. Maurer aufgrund der 

Unfallrestfolgen am linken Handgelenk vollständig arbeitsunfähig ist. Im 

Weiteren gehen beide Parteien übereinstimmend mit den ärztlichen Berichten 

und dem Gutachten des ABI davon aus, dass die linke Hand infolge der 

Unfallbefunde nur mehr als Zudienhand mit einer max. Hebe-, Trag- und 

Greiftätigkeit für repetitive Tätigkeiten bis 5 kg eingesetzt werden kann. Unter 

ausschliesslicher Berücksichtigung der Unfallbefunde an der linken Hand ist 

daher die Zumutbarkeit einer ganztätigen, leichten, adaptierten und 

behinderungsgerechten Beschäftigung ebenfalls unbestritten. 

Unterschiedliche Auffassungen bestehen dagegen im Hinblick auf die geltend 

gemachten Beschwerden am rechten Handgelenk, wenn das Vorhandensein 

von Schmerzen an sich auch unbestritten ist. Sodann ist festzuhalten, dass 

beide Parteien von einem unfallfremden Vorzustand des rechten 

Handgelenks in Form einer Madelung-Deformität und (möglicherweise) einer 

Radius(schaft)fraktur ausgehen. Der Beschwerdeführer behauptet indessen, 

die im Juli 2006 erstmals dokumentierten Beschwerden seien im 

Wesentlichen auf eine unfallkausale Überlastung der rechten Hand infolge der 

unfallbedingt eingeschränkten Zudienqualität der linken Hand 

zurückzuführen. Daher müsse die SUVA auch für diese Beschwerden 

einstehen, so dass angesichts von zwei Zudienhänden nicht mehr von einer 

100%igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden könne. Die 

Beschwerdegegnerin führt diese Beschwerden im Gegensatz dazu auf eine 

angeborene Madelung-Deformität sowie möglicherweise auf einen nicht 

SUVA-versicherten Unfall aus dem Jahr 1989 zurück. Damit müsse eine 

Haftung der SUVA entfallen, zumal eine Überbelastung auszuschliessen sei, 

da der Beschwerdeführer im Juli 2006 bereits seit längerer Zeit nicht mehr 

arbeitsfähig gewesen sei. Umstritten ist somit lediglich, ob der unfallfremde 

Vorzustand oder eine unfallkausale Überlastung des rechten Handgelenks die 

vorliegend geltend gemachten Beschwerden hervorgerufen bzw. akzentuiert 

hat. Darauf haben sich die nachfolgenden Erwägungen zu beschränken.  

c) Unter Würdigung der vorstehenden Arztberichte und des Gutachtens des ABI 

gelangt das Gericht zur Überzeugung, dass es aus medizinischer Sicht keine 

triftigen Gründe gibt, am übereinstimmenden, differenzierten, 

widerspruchsfreien und einleuchtenden ärztlichen Zumutbarkeitsprofil zu 

zweifeln, wonach der Versicherte in einer leichten, adaptierten und 

behinderungsgerechten Tätigkeit ganztätig zu 100% arbeitsfähig sei. Der 

dagegen vorgebrachte Einwand, es läge eine unfallkausale Überbelastung 

des rechten Handgelenks vor, vermag daran nichts zu ändern. Die 

Beschwerden am rechten Handgelenk wurden erstmals im Juli 2006 und 

damit etwa drei Jahre nach dem Arbeitsunfall vom 19. August 2003 erwähnt. 

Inwiefern sich in diesem Zeitraum, während welchem der Beschwerdeführer 

nachweislich nicht gearbeitet hatte, eine Überlastungssituation hätte ergeben 

sollen, ist weder ersichtlich noch vom Beschwerdeführer substantiiert 

dargelegt. In sachlicher Hinsicht ergeben sich aus den Akten keine Hinweise 

für eine Überlastungssituation. Damit ist mit dem Kreisarzt, dem ABI und der 

Beschwerdegegnerin davon auszugehen, dass die Beschwerden am rechten 

Handgelenk auf unfallfremden Ursachen beruhen. Entsprechend wären die 

Beschwerden vorliegend im Rahmen der Beurteilung der zumutbaren 

Arbeitsfähigkeit nicht zu berücksichtigen. Dennoch sind die Beschwerden am 

rechten Handgelenk von den Ärzten insofern in die Beurteilung aufgenommen 

worden, als Dr. med. … nur mehr eine ganztätige Beschäftigung mit Hebe- 

und Tragfähigkeiten von 10-15 kg ohne zeitliche Einschränkung noch für 

zumutbar qualifzierte. Diese Einschätzung teilten sowohl Dr. med. … in seiner 

Beurteilung vom 18. Januar 2010 als auch das ABI mit Gutachten vom 8. März 

2010. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, eine 100%-ige 

Arbeitsfähigkeit sei angesichts von zwei Zudienhänden nicht zumutbar, steht 

dieses Vorbringen im Widerspruch zu den erwähnten ärztlichen 

Einschätzungen. Für das Gericht besteht jedenfalls - aufgrund der 

übereinstimmenden, umfassenden, die geklagten Beschwerden 

berücksichtigenden, detailliert begründeten und schlüssigen Feststellungen 

der Arztberichte und des Gutachtens des ABI - keine Veranlassung, von der 

festgestellten vollen Arbeitsfähigkeit in leichter, adaptierter und 

behinderungsrechter Tätigkeit abzuweichen.

4. a) Damit verbleibt noch die Prüfung des von der Vorinstanz vorgenommenen 

Einkommensvergleichs nach Art. 16 ATSG, obschon die konkreten 

Berechnungen vom Beschwerdeführer nicht beanstandet wurden. Die SUVA 

errechnete das Valideneinkommen nach den Angaben der früheren 

Arbeitgeberin anhand eines Stundenlohns von Fr. 26.45 für das Jahr 2008 

sowie insgesamt 2112 Jahresstunden und kam zu einem Gesamtbetrag von 

Fr. 60'516.-- (Fr. 26.45 x 12 = Fr. 55'862.40, + 8.33% x Fr. 55'862.40 = Fr. 

60'515.75). Das Invalideneinkommen bestimmte die SUVA anhand der LSE 

2008, TA 1, Dienstleitungen (Rz. 53-90), Niveau 4. Bei einem 

durchschnittlichen Monatslohn von Fr. 4'444.-- führte dies zu einem Ergebnis 

von Fr. 47'255.30 (Fr. 4'444.-- : 40 x 41.7, abzüglich 15% Leidensabzug). 

Dabei berücksichtigte die Vorinstanz sowohl die Ausbildung des 

Beschwerdeführers, indem sie auf das Niveau 4 für einfache Tätigkeiten 

abstellte, als auch die bestehenden Beschwerden am rechten Handgelenk, 

indem sie zu Gunsten des Beschwerdeführers auf den Sektor 3 

(Dienstleistungen, Kontroll- und Überwachungsarbeiten) anstatt den Sektor 2 

(Produktion) abstellte. Der Leidensabzug von 15% für die unfallkausale 

Einschränkung an der adominanten linken Hand erscheint angemessen und 

ist zu bestätigen. Aus der Gegenüberstellung der zwei Ergebnisse resultiert 

der von der SUVA mit Einspracheentscheid vom 9. Juni 2010 festgelegte IV-

Grad von gerundet 22%. Diese Berechnung entspricht der konstanten 

bundesgerichtlichen Rechtsprechung und ist daher nicht zu beanstanden.

b) Als massgebenden Jahresverdienst errechnete die SUVA nach Art. 22 Abs. 4 

und Art. 24 Abs. 2 UVV Fr. 42'509.--. Dabei berücksichtigte sie den 

Jahresverdienst ohne Kinderzulage des Beschwerdeführers von August 2002 

bis August 2003 in Höhe von Fr. 38'284.15, den sie anhand des 

Nominallohnindexes der Jahre 2003-2007 vorerst auf Fr. 39'954.60, dann um 

die Teuerung 2008 (2%) auf Fr. 40'753.70 und schliesslich inklusive 

Kinderzulagen (9 Monate zu je Fr. 195.--) auf Fr. 42'509.-- hochrechnete. 

Infolgedessen schloss die SUVA unter Berücksichtigung von Art. 20 Abs. 1 

UVG und dem korrekt festgestellten IV-Grad von 22% auf eine Rente von Fr. 

623.45 ab dem 1. November 2008 und von Fr. 641.55 ab dem 1. Januar 2009 

(Teuerungszuschlag von Fr. 18.10 oder 2.9%). Dieser Berechnung ist 

ebenfalls beizupflichten. Zusammenfassend ist damit festzuhalten, dass die 

SUVA die Berechnung des IV-Grads und die konkrete Berechnung der IV-

Rente korrekt vorgenommen hat. 

5. a) Was die Integritätsentschädigung von 25% betrifft, so beruht deren 

Festlegung nach Angaben der Vorinstanz auf den Abklärungen des 

Kreisarztes und entspricht dem Maximalwert für Arthrosen im Bereich des 

Handgelenks gemäss den Mitteilungen der Medizinischen Abteilung der 

SUVA (vgl. Tabelle 5 der Integritätsentschädigung gemäss UVG, Revision 

2000). 

b) Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat der Versicherte Anspruch auf eine angemessene 

Integritätsentschädigung, wenn er durch einen Unfall eine dauernde 

erhebliche Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität erleidet. 

Diese Entschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den 

am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes 

nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des 

Integritätsschadens [= Einbusse an Lebensqualität] abgestuft (Art. 25 Abs. 1 

UVG). Nach Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der 

Entschädigung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. 

Gemäss Abs. 2 dieser Vorschrift gelten für die Bemessung der 

Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhangs 3. Darin hat der 

Bundesrat in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala 

(BGE 113 V 219 Erw. 2a; RKUV 1988 Nr. U 48 S. 236 Erw. 2a mit Hinweisen) 

häufig vorkommende und typische Schäden prozentual gewichtet. Nach Ziffer 

1 Absatz 2 dieser Richtlinien wird die Entschädigung für spezielle oder nicht 

aufgeführte Integritätsschäden nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert 

abgeleitet. Die Medizinische Abteilung der SUVA hat in Weiterentwicklung 

dieser Skala weitere Bemessungsgrundsätze in tabellarischer Form 

erarbeitet. Soweit diese Tabellenwerte, die keine Rechtssätze darstellen, als 

Richtgrössen betrachtet werden, mit denen die Gleichbehandlung aller 

Versicherten gewährleistet werden soll, sind sie mit Anhang 3 zur UVV 

vereinbar (BGE 124 V 32 E. 1c, 116 V 157 E. 3a). Den Ärzten kommt aufgrund 

ihrer Kenntnisse und Erfahrung die Aufgabe zu, einerseits die konkreten 

Unfallfolgen festzustellen und andererseits die sachgemässe Einstufung im 

Rahmen der erwähnten Richtlinien vorzunehmen.

c) Die SUVA hat sich bezüglich der Höhe der Integritätsentschädigung auf die 

Einschätzung des Kreisarztes, Dr. med. …, verlassen. Dieser hat nach der 

ersten kreisärztlichen Abschlussuntersuchung am 16. September 2008 

festgestellt, der Versicherte habe am 19. August 2003 aufgrund einer 

anfänglichen Handgelenksdistorsion links mit vorbestehender Madelung-

Deformität dauernde und erhebliche Unfallfolgen mit letztlich stark 

eingeschränkter Handgelenksfunktion und Zustand nach 

Handgelenksarthrodese erlitten. Es bestehe eine dauerhaft starke 

Funktionsbehinderung der linken Hand mit erheblicher Krafteinbusse und 

entsprechendem funktionellem Defizit. Daher sei eine 

Integritätsentschädigung von 25% angemessen. An dieser Einschätzung hat 

der Kreisarzt auch anlässlich der zweiten Abschlussuntersuchung am 17. 

November 2009, die nach dem letzen operativen Eingriff am 25. März 2009 

erfolgt ist, festgehalten.

d) Da die dem Beschwerdeführer zugesprochene Integritätsentschädigung dem 

Maximalwert der Tabelle 5 der Integritätsentschädigung gemäss UVG 

(Revision 2000) für Handgelenk-Arthrosen entspricht sowie alle 

aktenkundigen Arztberichte und das Gutachten in der Diagnose der 

Unfallbefunde übereinstimmen, überzeugt die vorinstanzliche Festsetzung 

der Integritätsentschädigung auf 25% in medizinischer und sachlicher 

Hinsicht. Für die unfallfremden Befunde am rechten Handgelenk schuldet die 

SUVA dagegen, wie sie zu Recht ausführt, keine Integritätsentschädigung. 

Der Antrag des Beschwerdeführers, die Integritätsentschädigung auf 30% 

festzulegen, ist daher abzuweisen.

6. Der angefochtene Einspracheentscheid erweist sich damit als rechtmässig 

und die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen. Gerichtskosten 

werden keine erhoben, da das kantonale Beschwerdeverfahren nach Art. 61 

lit. a ATSG grundsätzlich kostenlos ist. Eine aussergerichtliche Entschädigung 

steht der Vorinstanz (Beschwerdegegnerin) nicht zu (Art. 61 lit. g ATSG e 

contrario).

Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

Auf die dagegen an das Bundesgericht erhobene Beschwerde wurde am 13. Mai 2011 

nicht eingetreten (8C_158/2011).