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**Case Identifier:** 8a03003f-13a7-594d-82b7-33f07283c774
**Source:** Appenzell Ausserrhoden (AR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-01-01
**Language:** de
**Title:** Appenzell Ausserrhoden Obergericht 2. Abteilung O2V-20-19
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AR_Gerichte/AR_OG_002_O2V-20-19_nodate.pdf

## Full Text

Beschwerdeführerin A. 
vertreten durch: AA.  
 

Vorinstanz Steuerverwaltung Appenzell Ausserrhoden , Gutenberg-
Zentrum, 9102 Herisau 
 
 
 

Beigeladene  
(Verfahren O2V 20 19)  

Eidg. Steuerverwaltung , Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, 
Eigerstrasse 65, 3003 Bern 
 
 
 

Gegenstand Staats- und Gemeindesteuern 2016  
Direkte Bundessteuer 2016 
Beschwerde gegen den Einspracheentscheid der kantonalen 
Steuerverwaltung vom 17. März 2020 

 

Obergericht Appenzell Ausserrhoden  
2. Abteilung 
 

Zirkular -Urteil vom 8. Februar 2021  
 

Mitwirkende Obergerichtspräsident E. Zingg 
Oberrichterin J. Lanker 
Oberrichter M. Winiger, B. Oberholzer, R. Kläger 
Obergerichtsschreiberin A. Mauerhofer 
 
 
 

Verfahren Nr. O2V 20 17 
O2V 20 19 
 
 
 

Seite 2 

Rechtsbegehren 

 

a) der Beschwerdeführerin: 

 Der Einspracheentscheid vom 16. März 2020 bzw. vom 17. März 2020 sei aufzuheben. Die 

Veranlagungen 2016 für die Staats- und Gemeindesteuern und die direkten Bundessteu-

ern, mit den Aufrechnungen von CHF 13‘573 als geldwerte Leistung, seien zu korrigieren. 

Dabei sei auf die Aufrechnung des Privatanteils von CHF 2‘589 und die Aufrechnung von 

CHF 8‘944 für das Mobiliar zu verzichten. Die korrigierte Aufrechnung von CHF 2‘040, als 

geldwerte Leistung für die Miete, wird hingegen nicht bestritten. Eventualiter sei: 

 1. der Privatanteil von CHF 2‘589 korrekt zu berechnen (vgl. Ziff. 5). 

 2. der berechnete Privatanteil zu korrigieren (vgl. Ziff. 8). 

 

 

b) der Vorinstanz: 

 1. Die Beschwerde sei abzuweisen. 

 2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdeführerin.  

 

 

 

Sachverhalt 

 

A. Die A. (nachfolgend: Beschwerdeführerin) wurde am 13. Juli 2018 von der kantonalen 

Steuerverwaltung Appenzell Ausserrhoden (nachfolgend: Vorinstanz) sowohl für die Staats- 

und Gemeindesteuern als auch für die direkte Bundessteuer 2016 definitiv veranlagt. Der 

steuerbare Gewinn wurde auf Fr. 229‘000.-- festgelegt und das steuerbare Kapital auf Fr. 

309‘000.--. In Abweichung zur eingereichten Steuererklärung nahm die Vorinstanz bei der 

Festlegung der Steuerfaktoren verschiedene Aufrechnungen zum deklarierten Gewinn vor, 

so namentlich im Zusammenhang mit Privatanteilen an Fahrzeugen, Mieten und An-

schaffung von Mobiliar. 

 

 

B. Mit Einspracheentscheid vom 17. März 2020 entschied die Vorinstanz über die von der Be-

schwerdeführerin gegen die Steuerveranlagungen betreffend Staats- und Gemeindesteu-

ern einerseits sowie direkte Bundessteuer andererseits eingereichte Einsprache und hiess 

diese teilweise gut. Der steuerbare Gewinn wurde auf Fr. 228‘400.-- reduziert, während das 

steuerbare Kapital unverändert bei Fr. 309‘000.-- belassen wurde. 

  

Seite 3 

C. Gegen diesen Einspracheentscheid richtet sich die von der Beschwerdeführerin am 8. April 

2020 beim Obergericht eingereichte Beschwerde mit den eingangs erwähnten Anträgen. 

Weil die Beschwerde die Veranlagung sowohl der Staats- und Gemeindesteuern als auch 

der direkten Bundessteuer betrifft, wurde sie mit Blick auf die unterschiedlichen Rechts-

grundlagen in zwei formell getrennte Verfahren aufgeteilt (O2V 20 17 und O2V 20 19). 

 

Mit Vernehmlassung vom 27. Mai 2020 beantragte die Vorinstanz in beiden Verfahren die 

Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. Die im Bundessteu-

erverfahren O2V 20 19 beigeladene Eidgenössische Steuerverwaltung liess sich nicht 

vernehmen. 

 

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde beim Obergericht im ersten Halbjahr 2020 von Be-

ratungen vor Ort weitgehend abgesehen. Als nach vorübergehender Wiederaufnahme des 

ordentlichen Verhandlungs- und Sitzungsbetriebs im Spätsommer infolge der weiteren Ent-

wicklung der Pandemie bereits ab Herbst erneut soweit möglich auf Beratungen vor Ort 

verzichtet werden musste, fällten die Richter schliesslich einstimmig das vorliegende Zirku-

lar-Urteil. 

 

 

D. Auf weitere Einzelheiten im Sachverhalt und in den Akten sowie die Vorbringen der Partei-

en in den Rechtsschriften wird, soweit entscheidrelevant, in den nachfolgenden Erwägung-

en näher eingegangen. 

 

 

 

Erwägungen 

 

1. Formelles 

 

1.1 Einspracheentscheide der Vorinstanz können innert 30 Tagen nach Eröffnung schriftlich mit 

Beschwerde beim Obergericht angefochten werden (Art. 188 Abs. 1 Steuergesetz [StG, 

bGS 621.11] i.V.m. Art. 28 Abs. 1 lit. a Justizgesetz [JG, bGS 145.31] bzw. Art. 104 Abs. 3 

und 140 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer [DBG, SR 642.11] 

i.V.m. Art. 4 der Verordnung über die Durchführung des Bundesgesetzes über die direkte 

Bundessteuer [bGS 625.11]). Der Entscheid über Steuerstreitsachen fällt unabhängig vom 

Streitwert in die Zuständigkeit der Abteilungen des Obergerichts (Art. 29 Abs. 1 lit. a JG e 

contrario). Das Gesamtgericht hat Beschwerden in Steuerstreitsachen der 2. Abteilung zur 

Beurteilung zugewiesen (so publiziert im aktuellen Staatskalender des Kantons Appenzell 

Seite 4 

Ausserrhoden [https://staatskalender.ar.ch/organizations/pdf], Ziff. 2.6.1.2), weshalb diese 

zur Behandlung der Beschwerde zuständig ist. 

 

 

1.2 In steuerrechtlichen Verfahren besteht kein Anwaltsmonopol für die Vertretung vor Oberge-

richt, weshalb die für die Beschwerdeführerin handelnde AA. zu deren Vertretung in den 

vorliegenden Verfahren zugelassen ist (Art. 3 Abs. 1 lit. d Anwaltsgesetz [bGS 145.52] 

i.V.m. Art. 54 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [SR 210, ZGB]; Art. 117 Abs. 2 

DBG). Als direkt vom Einspracheentscheid Betroffener kommt der Beschwerdeführerin 

nach Art. 59 i.V.m. Art. 32 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG, 

bGS 143.1) ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des Entscheids 

zu. Da die Beschwerde frist- und formgerecht eingegangen ist und der in beiden Verfahren 

angeforderte Kostenvorschuss jeweils rechtzeitig geleistet wurde, ist auf die Beschwerde 

einzutreten. 

 

 

1.3 Angefochten sind in beiden Verfahren die von der Vorinstanz bei den Staats- und Gemein-

desteuern einerseits und bei den Bundessteuern andererseits deckungsgleich vorgenom-

menen Aufrechnungen zum steuerbaren Gewinn im Steuerjahr 2016. Bei der Frage der 

Zulässigkeit von steuerlichen Aufrechnungen bestehen zwischen den Regelungen der 

direkten Bundessteuer und dem harmonisierten Steuerrecht der Kantone und Gemeinden 

grundsätzlich keine Unterschiede. Der kantonale Gesetzgeber von Appenzell Ausserrhoden 

hat die Vorgaben des Harmonisierungsrechts widerspruchsfrei in das kantonale Steuerge-

setz überführt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_276/2018 vom 15. Juni 2018 E. 3), wes-

halb die Verfahren O2V 20 17 und O2V 20 19 gemeinsam behandelt werden und in einem 

einzigen Urteil über die Beschwerde entschieden wird. 

 

 

1.4 Gestützt auf Art. 2 der Verordnung über COVID-19-Massnahmen: Gerichte (bGS 113.2) 

kann das Obergericht zur Bewältigung der aktuell ausserordentlichen Lage in allen Fällen 

auf dem Zirkularweg entscheiden, wenn das Gesetz keine Verhandlung vorschreibt. Ent-

scheide, die auf dem Zirkularweg gefällt werden, bedürfen der Einstimmigkeit (Art. 52 Abs. 

2 JG). Da vorliegend keine Durchführung einer Verhandlung vorgeschrieben ist und die 

Parteien auf die Durchführung einer solchen verzichteten, hat das Obergericht den vorlie-

genden Entscheid im Zirkularverfahren gefällt. 

 

  

Seite 5 

2. Materielles 

 

2.1 Gegenstand der Gewinnsteuer ist der Reingewinn (Art. 68 StG bzw. Art. 57 DBG).  

 

a. Dieser setzt sich zusammen aus dem Saldo der Erfolgsrechnung, allen vor Berechnung 

des Saldos der Erfolgsrechnung ausgeschiedenen Teilen des Geschäftsergebnisses, die 

nicht zur Deckung von geschäftsmässig begründetem Aufwand verwendet werden (unter 

anderem insbesondere geschäftsmässig nicht begründete Abschreibungen und offene und 

verdeckte Gewinnausschüttungen) sowie den der Erfolgsrechnung nicht gutgeschriebenen 

Erträgen mit Einschluss der Kapital-, Aufwertungs- und Liquidationsgewinne und den Zin-

sen auf verdecktem Eigenkapital (vgl. Art. 69 Abs. 1 StG bzw. Art. 58 Abs. 1 DBG).  

 

b. Die Frage, ob ein Aufwand geschäftsmässig begründet ist, beantwortet in erster Linie die 

Betriebs- oder Unternehmenswirtschaftslehre. Geschäftsmässig begründet sind Kosten 

demnach, wenn sie aus unternehmenswirtschaftlicher Sicht vertretbar erscheinen. Nach 

der Rechtsprechung sind Aufwendungen dann geschäftsmässig begründet, wenn sie mit 

dem erzielten Erwerb unternehmungswirtschaftlich in einem unmittelbaren und direkten or-

ganischen Zusammenhang stehen. Somit muss alles, was nach kaufmännischer Auffas-

sung in guten Treuen zum Kreis der Unkosten gerechnet werden kann, steuerlich als ge-

schäftsmässig begründet anerkannt werden.  Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Betrieb 

auch ohne den in Frage stehenden Aufwand ausgekommen wäre und ob dieser Aufwand 

im Sinn einer rationellen und gewinnorientierten Betriebsführung zweckmässig war. Um-

gekehrt gelten alle Aufwendungen eines Geschäfts, die der privaten Sphäre des Inhabers 

zu Gute kommen, als privat. Dazu gehören namentlich jene Aufwendungen, welche eine 

Aktiengesellschaft einzig für den privaten Lebensaufwand des Aktionärs (oder einer ihm na-

hestehenden Person) erbringt: Sie dürfen nicht unter dem Vorwand von Geschäfts- oder 

Repräsentationsspesen als Geschäftsaufwand verbucht werden. Bei Aufwendungen, die 

teils geschäftlich, teils privat veranlasst sind, ist eine Aufteilung in einen Gewinnungskos-

ten- und einen Privatanteil vorzunehmen (vgl. dazu Urteile des Bundesgerichts 

2C_795/2015 und 2C_796/2015 vom 3. Mai 2016 E. 2.2; 2C_942/2017 vom 1. Februar 

2018 E. 3.2 f.; 2C_509/2019 vom 3. Oktober 2019 E. 4.3 f.; 2C_683/2018 vom 3. Oktober 

2019 E. 5.3; je m.w.H.). 

 

 

2.2  

a. Die Beschwerdeführerin wurde am 18. April 2016 gegründet und ins Handelsregister einge-

tragen. Für das erste (aufgrund der unterjährigen Gründung um rund 3.5 Monate verkürzte) 

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Geschäftsjahr 2016 deklarierte sie in der Steuererklärung einen steuerbaren Reingewinn im 

Betrag von Fr. 221‘578.--.  

 

 Auf dem Konto 1530 Fahrzeuge waren per Ende 2016 ein Jaguar und ein TVR Tuscan S 

zum Gesamtwert von Fr. 61‘100.-- verbucht. In der Erfolgsrechnung 2016 wurden im Zu-

sammenhang mit diesen beiden Fahrzeugen unter anderem unter der Position „URE Fahr-

zeuge“ Fr. 6‘357.61 und unter der Position „Versicherungen / Steuern / Abgaben“ Fr. 409.-- 

als erfolgsmindernd berücksichtigt, die verbuchten Abschreibungen auf den Fahrzeugen 

betrugen total Fr. 21‘456.78. Gleichzeitig wurde in der Buchhaltung im Zusammenhang mit 

den Fahrzeugen ein Privatanteil im Betrag von Fr. 11‘578.68 erfasst.  

 

 Auf dem Konto 1510 Büromobiliar und Einrichtungen verbuchte die Beschwerdeführerin am 

9. bzw. 17. Juni 2016 Sitzgruppenmöbel im Gesamtbetrag von netto Fr. 8‘944.-- (nebst wei-

terem, hier nicht weiter zur Diskussion stehenden Büromobiliar im Betrag von Fr. 4‘846.47). 

Insgesamt erfolgten erfolgsmindernde Abschreibungen auf dem Mobiliar und den Betriebs-

einrichtungen im Betrag von Fr. 3‘390.90 (vgl. zum Ganzen die Unterlagen in KStV.AR.act. 

2). 

 

b. Bei der definitiven Steuerveranlagung vom 13. Juli 2018 nahm die Vorinstanz wie eingangs 

bereits erwähnt mehrere steuerliche Aufrechnungen und Korrekturen vor, welche im Rah-

men des Einspracheverfahrens nochmals überprüft wurden. Dabei wurde die eine Aufrech-

nung im Zusammenhang mit erfolgsmindernd verbuchten Mietzinszahlungen im Einspra-

cheentscheid (geringfügig) nach unten auf Fr. 2‘040.-- korrigiert, was so inzwischen von der 

Beschwerdeführerin akzeptiert wird. Da die von der Vorinstanz vorgenommene Aufrech-

nung grundsätzlich gerechtfertigt erscheint, erübrigen sich unter diesen Umständen weitere 

Ausführungen dazu.  

 

 Näher zu prüfen bleiben im Gerichtsverfahren die mit der eingereichten Beschwerde (wei-

terhin) bestrittenen Aufrechnungen im Zusammenhang mit den Fahrzeugen einerseits und 

im Zusammenhang mit dem Mobiliar andererseits.  

 

 Dabei ist in beweisrechtlicher Hinsicht zu beachten, dass im öffentlichen Recht der in Art. 8 

Zivilgesetzbuch (ZGB, SR 210) vorgesehene allgemeine Grundsatz zur Beweislastvertei-

lung analog angewendet wird. Nach diesem Grundsatz trägt derjenige die Beweislast für 

eine Tatsache, der aus ihr Rechte ableitet. Entsprechend gilt auch im Steuerrecht als allge-

meine Beweislastregel, dass die Steuerbehörde jene Tatsachen, welche eine Steuerschuld 

begründen oder erhöhen und die steuerpflichtige Person jene Tatsachen, welche die Steu-

erschuld aufheben oder mindern zu beweisen hat (sog. Normentheorie, vgl. Urteil des Bun-

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desgerichts 2C_247/2020 vom 18. Juni 2020 E. 4.3.3 m.w.H.). Macht die Beschwerdefüh-

rerin also erfolgsmindernde Abzüge vom deklarierten Gewinn geltend, liegt die Beweislast 

für die Begründetheit dieser Abzüge somit grundsätzlich bei ihr.  

 

 

2.3 Aufrechnung Privatanteil Fahrzeuge  

 

a. Bei der ursprünglichen Steuerveranlagung erhöhte die Vorinstanz den Privatanteil im Zu-

sammenhang mit den Fahrzeugen (in Abweichung zur Erfolgsrechnung, wo lediglich 

Fr. 11‘578.68 als Privatanteil Fahrzeuge ausgewiesen wurden) um Fr. 2‘533.-- auf 50% des 

gesamten Fahrzeugaufwands mit der Begründung, zwei Fahrzeuge seien geschäftsmässig 

nicht begründet (vgl. Unterlagen in KStV.AR.act. 2). Im hier angefochtenen Einspracheent-

scheid sprach die Vorinstanz in der Begründung des Entscheids - wohl aufgrund eines Ver-

sehens, wie sich aus dem Schriftenwechsel im vorliegenden Verfahren ergibt - von einer 

vorzunehmenden Aufrechnung im Betrag von Fr. 2‘589.-- statt Fr. 2‘533.--; im Resultat wur-

de allerdings dessen ungeachtet wie schon bei der Veranlagung von einer Aufrechnung im 

Betrag von Fr. 2‘533.-- ausgegangen, wie die Festlegung der steuerbaren Faktoren am 

Ende des Einspracheentscheids zeigt (KStV.AR.act. 13: Das steuerbare Kapital wurde un-

verändert bei Fr. 309‘000.-- belassen, während der steuerbare Gewinn unter Berücksichti-

gung der Reduktion der Aufrechnung im Zusammenhang mit der Miete um Fr. 610.-- neu 

auf Fr. 228‘400.-- festgelegt wurde statt wie bisher auf Fr. 229‘011 [vgl. Ziff. 425 Be-

rechnungsmitteilung in KStV.AR.act. 2; abgerundet betrug der steuerbare Gewinn gemäss 

Veranlagungsverfügung Fr. 229‘000.--]). Die Beschwerdeführerin ist mit einer Aufrechnung 

grundsätzlich nicht einverstanden, weshalb zu prüfen ist, ob die Vorinstanz zu Recht eine 

Aufrechnung im Zusammenhang mit den Fahrzeugen vorgenommen hat. Insoweit die 

Beschwerdeführerin für den Fall, dass die Zulässigkeit einer Aufrechnung grundsätzlich 

bejaht wird, eventualiter eine korrekte Berechnung und damit Festlegung des allenfalls 

aufzurechnenden Betrags wie ursprünglich vorgesehen auf Fr. 2‘533.-- verlangt, ist die 

Vorinstanz entgegen der Erwähnung eines offensichtlich falsch bezifferten Aufrechnungs-

betrags in den Erwägungen ihres Einspracheentscheids im Resultat dagegen - wie bereits 

bei der Veranlagung - von einer Aufrechnung im Betrag von Fr. 2‘533.-- ausgegangen. 

Insoweit erübrigt sich der Eventualantrag der Beschwerdeführerin.  

 

b. Die Grundsatzfrage, ob im Zusammenhang mit den Fahrzeugen überhaupt eine Aufrech-

nung angezeigt ist oder nicht, hängt davon ab, ob die beiden von der Beschwerdeführerin 

als Geschäftsfahrzeuge verbuchten Autos wirklich als geschäftlich begründet anzusehen 

sind oder nicht. 

 

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 Während die Vorinstanz davon ausgeht, im konkreten Fall sei zum Vornherein nur ein Ge-

schäftsfahrzeug geschäftlich begründet, betrachtet die Beschwerdeführerin sowohl den Ja-

guar als auch den TVR Tuscan S als Geschäftsfahrzeug. Die Beschwerdeführerin begrün-

dete diese Ansicht damit, sie sei vor allem im Bereich der EDV-Beratung sowie der Unter-

nehmensplanung tätig. B. unterstütze seine Kunden via Fernwartungen wie auch persönlich 

vor Ort. Er sei für letzteres sehr oft mit beiden Fahrzeugen unterwegs. Dadurch stünden 

beide Fahrzeuge in einem wirtschaftlichen direkten Zusammenhang mit dem erzielten 

Ertrag. Die Fahrzeuge würden mit einem Wechselschild betrieben, was bedeute, dass 

niemals beide parallel genützt werden könnten. Daher würden auch nicht gleich hohe Be-

triebs- und Unterhaltskosten generiert wie bei zwei Fahrzeugen, welche einzeln eingelöst 

seien. Lediglich die Abschreibung belastete die Kosten wirklich doppelt. Diese leichten 

Mehrkosten von zwei Fahrzeugen seien in der Jahresrechnung der Beschwerdeführerin 

aber bereits berücksichtigt worden, indem die steuerlich zulässigen Abschreibungen von 

40% auf einem Fahrzeug um die Hälfte reduziert worden sei auf 20%. Dies entspreche 

einer Reduktion um Fr. 11‘428.58. Zudem sei auf beiden Fahrzeugen der volle pauschale 

Privatanteil von 9.6% abgerechnet worden, d.h. zu Lasten des Aktionärs sei bereits ein 

Mehrbetrag verrechnet worden, welcher die Mehrkosten kompensiere und eine Aufrech-

nung von weiteren geldwerten Leistungen ausschliesse. 

 

c. Das Gericht zieht hierzu Folgendes in Erwägung: 

 

• Im Steuerjahr 2016 beschäftige die Beschwerdeführerin einen einzigen Mitarbeiter. Ein 

einziger Mitarbeiter kann offensichtlich nicht zwei Fahrzeuge gleichzeitig nutzen (was 

auch gar nicht behauptet wird; die Beschwerdeführerin erklärte sogar selber, für beide 

Fahrzeuge sei eine gemeinsame Wechselnummer gelöst worden und die Fahrzeuge 

würden nie gleichzeitig benützt), weshalb schon allein aus diesem Grund nicht ohne wei-

teres ersichtlich ist, weshalb zwei Geschäftsfahrzeuge geschäftlich begründet sein 

sollen.  
 

• Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass gemäss Angaben der Beschwerdeführerin 

das eine Fahrzeug nur während der warmen Jahreszeit genutzt werden könne. Da die 

Beschwerdeführerin gleichzeitig über ein Fahrzeug verfügt, welches offenbar sommer- 

und wintertauglich ist, ergibt sich keine geschäftliche Notwendigkeit eines zusätzlichen 

Sommerfahrzeugs.  
 

• Die weitere Argumentation der Beschwerdeführerin, zwei Fahrzeuge seien deshalb nö-

tig, weil sie „ein sehr unterschiedliches Klientel“ habe und „das Fahrzeug je nach Anlass 

anders gewählt werden“ müsse (KStV.AR.act. 3), leuchtet ebenfalls nicht ein: Die Be-

schwerdeführerin bietet Beratungsdienstleistungen an. Erfolgen diese vor Ort beim 

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Kunden, wird zwar ein Geschäftsfahrzeug für die Fahrt zum Kunden benötigt (weshalb 

für den einzigen Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2016 ein Geschäftsfahrzeug auch grund-

sätzlich als geschäftsmässig begründet anzusehen ist, was die Vorinstanz zu Recht 

auch gar nicht in Abrede stellt). Inwiefern allerdings die Vermarktung der Dienst-

leistungen der Beschwerdeführerin davon abhängen würde, mit welchem Fahrzeug zu 

den Kunden gefahren wird, erschliesst sich dem Gericht nicht und wird von der Be-

schwerdeführerin auch nicht schlüssig dargelegt. Insbesondere bleibt angesichts der 

Argumentation der Beschwerdeführerin auch unklar, wie es kommen soll, dass sich die 

gemäss Angaben der Beschwerdeführerin unterschiedliche Klientel offenbar genau so 

verteilt, dass im Sommer diejenige Klientel, bei welcher mit dem Sommerfahrzeug und 

im Winter diejenige Klientel, bei welcher mit Winterfahrzeug vorgefahren wird, bedient 

werden kann. 
 

• In Gesamtwürdigung der konkreten Umstände gelangt daher das Gericht - wie die Vorin-

stanz - zum Schluss, dass im Fall der Beschwerdeführerin die geschäftsmässige Be-

gründetheit nur für ein Fahrzeug, nicht aber für mehrere, ausgewiesen ist. Entsprechend 

können erfolgsmindernd verbuchte Aufwendungen im Zusammenhang mit einem zwei-

ten Fahrzeug nicht als geschäftsmässig begründet angesehen werden und sind bei der 

Steuerveranlagung aufzurechnen. 

 

d. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Einspracheentscheid offengelassen, welches der bei-

den Fahrzeuge sie als Geschäftsfahrzeug betrachtet und im Sinn einer pragmatischen und 

pauschalen Lösung im konkreten Einzelfall auch darauf verzichtet, eines der beiden Fahr-

zeuge aus der Buchhaltung wieder herauszurechnen (vgl. KStV.AR.act. 6: „Mit der Aufrech-

nung von 50% der Gesamtkosten wurde eine pauschale Lösung gesucht.“). Da die Be-

schwerdeführerin weder bezüglich des einen noch des anderen Fahrzeugs nachgewiesen 

hat, weshalb gerade dieses geschäftlich begründet sein soll und das andere nicht, ist die 

pragmatische Vorgehensweise der Vorinstanz mit der Halbierung der insgesamt verbuch-

ten Aufwendungen grundsätzlich nicht zu beanstanden.  

 

 In der mit der Steuererklärung eingereichten Erfolgsrechnung 2016 der Beschwerdeführerin 

erfolgsmindernd verbucht wurden Fahrzeugabschreibungen im Gesamtbetrag von 

Fr. 21‘456.78. Als weitere erfolgsmindernde Fahrzeugaufwendungen (Unterhalt / 

Reparaturen / Ersatz sowie Versicherung / Steuern / Abgaben) ist ein Betrag von 

Fr. 6‘766.61 verbucht. Total wurden von der Beschwerdeführerin somit Fahrzeug-Aufwen-

dungen im Betrag von Fr. 28‘223.39 vom Gewinn in Abzug gebracht. Wenn von diesem To-

tal nun, wie die Vorinstanz dies im Sinn ihrer pragmatischen Lösung gemacht hat, pauschal 

die Hälfte als Privatanteil angesehen wird (also Fr. 28‘223.39 geteilt durch zwei = 

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Fr. 14‘111.70), führt dies im konkreten Fall der Beschwerdeführerin zu einer zusätzlichen 

Aufrechnung im Betrag von Fr. 2‘533.-- (unter Berücksichtigung, dass in der 

Erfolgsrechnung der Beschwerdeführerin Fr. 11‘578.-- bereits als Privatanteil aufgerechnet 

wurden; vgl. dazu auch die hierzu übersichtliche Aufstellung der Beschwerdeführerin in act. 

2.4). Nachdem die Vorinstanz im angefochtenen Einspracheentscheid bei der Festlegung 

des steuerbaren Gewinns - entgegen der Erwähnung einer Aufrechnung von Fr. 2‘589.-- in 

der Entscheidbegründung - im Zusammenhang mit den Fahrzeugen unverändert zur 

Veranlagung eine Aufrechnung von Fr. 2‘533.-- berücksichtigt hat, sind die Anträge der 

Beschwerdeführerin betreffend der Aufrechnung bei den Fahrzeugen abzuweisen (dem 

Eventualantrag der Beschwerdeführerin wurde bei der Festlegung der Steuerfaktoren im 

Einspracheentscheid bereits Rechnung getragen). 

 

e. Zu den von der Beschwerdeführerin vorgetragenen alternativen Berechnungen, welche aus 

ihrer Sicht darlegen sollen, dass unabhängig davon, dass sie zwei Geschäftsfahrzeuge ver-

bucht hat, eine Aufrechnung jedenfalls im Resultat dennoch nicht angezeigt erscheine, da 

sie bereits selber zu Lasten des Aktionärs den Mehrvertrag verrechnet habe, welcher durch 

die Mehrkosten von zwei Fahrzeugen entstehe, ist abschliessend folgendes anzumerken: 

 

• Die Argumentation der Beschwerdeführerin, wonach sie nicht nur die theoretisch mögli-

che zusätzliche Abschreibung von 20%, entsprechend Fr. 11‘428.58, beim TVR Tuscan 

S, sondern auch beide gemäss der Wegleitung pauschal berechneten Privatanteile in ih-

rer Buchhaltung bereits berücksichtigt habe, kann gestützt auf die vorhandenen Unterla-

gen nicht ohne weiteres nachvollzogen werden.  

Während sich eine volle Abschreibung von 40% beim TVR Tuscan S auf den Betrag von 

Fr. 22‘857.16 belaufen würde, geht aus der Buchhaltung zwar hervor, dass beim TVR 

Tuscan S lediglich eine Abschreibung von Fr. 11‘428.58 verbucht wurde. Bei den Ab-

schreibungen wurde also tatsächlich nicht der übliche Abschreibungssatz von 40%, son-

dern lediglich ein reduzierter Satz von 20% angewendet. Gleichzeitig ist auf dem Konto 

6270 Privatanteil Fahrzeugaufwand ebenfalls der Betrag von Fr. 11‘428.58 verbucht 

worden (siehe Kontounterlagen in act. 2.10).  

Die von der Beschwerdeführerin behauptete Aufrechnung von zwei pauschalen Privat-

anteilen für die private Nutzung von Geschäftswagen ist dagegen aus den Buchhal-

tungsunterlagen so nicht ersichtlich. Der Privatanteil im Zusammenhang mit Geschäfts-

fahrzeugen kann entweder aufgrund der tatsächlichen Kosten oder pauschal ermittelt 

werden, wobei in letzterem Fall in der Regel von dem von allen Kantonen angewandten 

Musterspesenreglement (dieses ist abrufbar unter www.steuerkonferenz.ch, vgl. Kreis-

schreiben 25 vom 18. Januar 2008) ausgegangen wird. Der Nutzungswert, der bei pau-

schaler Festlegung der Kosten besteuert wird, beträgt praxisgemäss 0.8% des Kauf-

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preises (exklusiv Mehrwertsteuer) pro Monat (RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, 

Handkommentar zum DBG, 3. Aufl. 2016, N. 129 zu Art. 58 DBG), was einer Aufrech-

nung von 9.6% pro Jahr entspricht. Geht man vom Musterspesenreglement aus und legt 

sowohl für den Jaguar als auch für den TVR Tuscan S einen pauschalen Privatanteil 

fest, so ergibt sich, wie die Beschwerdeführerin in act. 2.3 nachvollziehbar dargelegt hat, 

ein Privatanteil Jaguar im Betrag von 1‘076.40 bzw. ein Privatanteil TVR Tuscan S im 

Betrag von Fr. 2‘446.02. In der bei der Vorinstanz eingereichten Erfolgsrechnung wurde 

unter dem Titel Privatanteil Fahrzeuge aber der Betrag von insgesamt Fr. 11‘578.68 

verbucht, was somit weder der Summe der halben Abschreibung auf dem TVR Tuscan 

S im Betrag von rund Fr. 11‘428.-- zuzüglich beider Privatanteile (Fr. 11‘428.-- + 

Fr. 1‘076.-- + Fr. 2‘446.-- = Fr. 14‘950.--) noch einer Aufrechnung bloss beider 

Privatanteile allein (Fr. 1‘076.-- + Fr. 2‘446.-- = Fr. 3‘522.--) entspricht. Die genaue 

Herleitung des Betrags von 11‘578.68 bleibt damit (weiterhin) unklar. Der Vorwurf der 

Vorinstanz, die Beschwerdeführerin habe nie schlüssig belegt, wie sich der von ihr ver-

buchte Privatanteil von Fr. 11‘578.68 überhaupt konkret zusammensetze, ist daher 

durchaus berechtigt (vgl. zum Ganzen insbesondere auch die einzelnen Unterlagen in 

KStV.AR.act. 2, ferner auch act. 2.10 Konto 6270 Privatanteil Fahrzeugaufwand).  
 

• Die Beschwerdeführerin hat weder im Verfahren vor der Vorinstanz noch im Rahmen 

des Gerichtsverfahrens konkret dargelegt (geschweige denn nachgewiesen), welche der 

in der Buchhaltung nicht weiter aufgeschlüsselten Fahrzeugaufwendungen auf welches 

der beiden Fahrzeug entfielen. Dass die Vorinstanz bei der pauschalen Ermittlung des 

Privatanteils für das zweite nicht geschäftsmässig begründete Fahrzeug die verbuchten 

Fahrzeug-Gesamtkosten mangels konkreter Anhaltpunkte für eine abweichende Vertei-

lung der Einfachheit halber halbierte, ist unter diesen Umständen naheliegend. Es wäre 

aufgrund der erwähnten Beweislastregel Sache der Beschwerdeführerin gewesen, nicht 

nur zu behaupten, sondern schlüssig zu belegen, dass beim TVR Tuscan S - welcher 

von der Beschwerdeführerin in ihren mit der Beschwerde vorgelegten Berechnungs-

varianten als Geschäftsfahrzeug betrachtet wird - stattdessen die von der Beschwer-

deführerin in ihrer eigenen Berechnung in act. 2.5 angeführten höheren Beträge tatsäch-

lich richtig sind (siehe „Annahme 2/3“ bei URE Fahrzeuge und „Annahme min. 300“ bei 

Versicherungen/Steuern/Abgaben). Blosse Annahmen genügen nicht zum Beweis für 

erfolgsmindernd zu berücksichtigende Aufwendungen; trotzdem wurden seitens der 

Beschwerdeführerin weder konkretere Angaben dazu gemacht noch irgendwelche Be-

lege vorgelegt. 
 

• Notabene fällt die gewählte pragmatische Lösung der Vorinstanz bei der Veranlagung 

der Beschwerdeführerin für das 2016 verkürzte Geschäftsjahr seit der Gründung der Ge-

sellschaft keineswegs zu Ungunsten der Beschwerdeführerin aus: Die Vorinstanz hat in 

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Ziff. 20 und 21 der Vernehmlassung aufgezeigt, dass sowohl dann, wenn der Jaguar, als 

auch dann, wenn der TVR Tuscan S als Privatfahrzeug qualifiziert und aus der Buchhal-

tung herausgerechnet worden wäre, eine höhere Aufrechnung resultiert hätte - jedenfalls 

dann, wenn die von der Beschwerdeführerin in ihrer Erfolgsrechnung selbst verbuchten 

Abschreibungen auf den Fahrzeugen unverändert belassen werden. Letzteres ist im 

konkreten Fall richtig. Eine nachträgliche Erhöhung der tatsächlich verbuchten Abschrei-

bungen auf Fahrzeugen auf neu Fr. 22‘857.16 (vgl. die Berechnungsvariante der Be-

schwerdeführerin in act. 2.5) kommt nämlich im konkreten Fall nicht in Frage, ebenso 

wenig wie eine erst nachträgliche Erhöhung des Fahrzeugaufwandes mit der Begrün-

dung, zusätzlich sei nebst dem TVR Tuscan S der Jaguar ebenfalls geschäftlich gefah-

ren worden (was die Beschwerdeführerin gemäss ihrer Berechnungsvariante zu Lasten 

der Erfolgsrechnung mit Fr. 0.70 pro Kilometer abgegolten haben will, vgl. act. 2.6): 
 

Ausgangspunkt für die steuerliche Bemessung von Gewinn und Kapital einer steuer-

pflichtigen Gesellschaft bildet immer die handelsrechtskonform erstellte Jahresrechnung. 

Diese bindet nicht nur die Veranlagungsbehörden, sondern auch die steuerpflichtige Ge-

sellschaft selber: Dem sog. Grundsatz der Massgeblichkeit der Handelsbilanz entspre-

chend können Bilanzveränderungen und -anpassungen in der Regel nur bis zur Einrei-

chung der Steuererklärung vorgenommen werden und die steuerpflichtige Gesellschaft 

muss sich danach grundsätzlich bei der von ihr in ihren ordnungsgemäss geführten Bü-

chern erscheinenden Darstellung der Vermögenslage des Jahresergebnisses behaften 

lassen (BGE 141 II 83 E. 3.2 m.w.H.). Eine Ausnahme gibt es einzig für nachträgliche 

Korrekturen aufgrund besonderer Vorschriften, mit welchen das Abgaberecht bewusst 

vom Handelsrecht abweicht (Urteil des Bundesgerichts 2C_426/2019 vom 12. Juli 2019 

E. 2.2.2). Nach diesem Grundsatz der Massgeblichkeit der Handelsbilanz - der sowohl 

für die Steuern des Bundes als auch der Kantone gleichermassen gilt (Urteil des Bun-

desgerichts 2C_119/2018 vom 14. November 2019 E. 3.3 m.w.H.) - kommen nachträgli-

che Bilanzänderungen durch die steuerpflichtige Gesellschaft im Laufe des Veranla-

gungs- oder hier des Rechtsmittelverfahrens ausserdem im Ausnahmefall auch dann in 

Frage, wenn die steuerpflichtige Gesellschaft in einem entschuldbaren Irrtum über die 

steuerlichen Folgen gewisse Buchungen vorgenommen hat; in diesem Zusammenhang 

aber ausgeschlossen sind namentlich nachträgliche Bilanzänderungen, mit denen Wert-

veränderungen zum Ausgleich von Aufrechnungen im Veranlagungsverfahren erfolgen 

(BGE 141 II 83 E. 3.4; Urteil des Bundesgerichts 2C_576/2020 vom 17. August 2020 E. 

2.2.1).  

 

Die von der Beschwerdeführerin präsentierten Berechnungsvarianten in act. 2.5 und act. 

2.6 erscheinen zwar rein rechnerisch betrachtet korrekt (und hätten wohl auch so han-

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delsrechtlich verbucht werden können). Die Veranlagung der Beschwerdeführerin hat 

aber ungeachtet dessen nach Treu und Glauben gestützt auf die von ihr selber erstellte 

und eingereichte Bilanz zu erfolgen - und zwar ohne nachträgliche Anpassung der ver-

buchten Abschreibungen und Fahrzeugkosten (wie dies in ihren vorgetragenen alternati-

ven Berechnungsvarianten der Fall ist), da die von ihr diesbezüglich vorgeschlagenen 

nachträglichen Bilanzänderungen einzig dem Ausgleich der steuerrechtlich angezeigten 

Aufrechnung dienen würden. Im konkreten Fall liegen keine Umstände vor, die es ge-

bieten würden, eine gemäss Rechtsprechung nur sehr zurückhaltend anzuwendende 

Ausnahme vom Grundsatz der Massgeblichkeit der Handelsbilanz zuzulassen, gerade 

auch deshalb, weil die Beschwerdeführerin nach wie vor weiterhin keine konkrete Anga-

ben dazu macht(e), wieviele Kilometer mit dem einen und wieviele mit dem anderen 

Auto für nachweislich geschäftliche Fahrten zurückgelegt wurden, was allenfalls eine dif-

ferenziertere Aufschlüsselung des Aufwandes pro Fahrzeug ermöglicht hätte. Eine bloss 

„pauschale Annahme“ vom 6‘666 km, wie sie in der Berechnungsvariante in act. 2.6 prä-

sentiert wird, genügt auch hier nicht, um einen steuermindernd geltend gemachten Auf-

wand erfolgreich geltend zu machen. Nachdem die Beschwerdeführerin trotz mehrfacher 

Aufforderung der Vorinstanz (vgl. dazu etwa KStV.AR.act. 9: „Wie bereits beschrieben 

kann über die genaue Berechnung des Privatanteils diskutiert werden, damit eine neue 

Berechnung möglich ist, müssten wir die detaillierte Auflistung sämtlicher Aufwände 

haben. Wir bitten Sie diese Unterlagen nachzureichen und einen entsprechenden Vor-

schlag zu machen“) jegliche konkreten Angaben und Belege in diesem Zusammenhang 

schuldig blieb, besteht im konkreten Fall kein Raum für die nachträgliche Gewährung 

eines zusätzlichen steuermindernd geltend gemachten Abzugs im Zusammenhang mit 

der Nutzung des zweiten, nicht als geschäftsmässig anerkannten Fahrzeugs.  

 

 

2.4 Aufrechnung Privatanteil Mobiliarkauf 

 

a. Die Vorinstanz rechnete bei der Steuerveranlagung vom 13. Juli 2018 einen weiteren Pri-

vatanteil auf mit der Begründung „Der Kauf der Sitzgruppe stellt keinen geschäftsmässig 

begründeten Aufwand dar. Es muss davon ausgegangen werden, dass die Sitzgruppe 

hauptsächlich privat genutzt wird“ (vgl. KStV.AR.act. 2).  

 

b. Im Einspracheverfahren wendete die Beschwerdeführerin dagegen ein, die Sitzgruppe wer-

de „ausschliesslich für den Wartebereich der Kunden genutzt“ und sei „deshalb geschäfts-

mässig begründet“ (vgl. KStV.AR.act. 3), was die Vorinstanz allerdings nicht zu einer Neu-

beurteilung im Einspracheentscheid veranlasste. Während die Berechnung des Betrags 

von Fr. 8‘944.-- von der Beschwerdeführerin grundsätzlich nicht in Frage gestellt wird (vgl. 

Seite 14 

dazu die Unterlagen in KStV.AR.act. 2 sowie KStV.AR.act. 13: der Betrag wurde anhand 

der Summe der anteilsmässigen Abschreibung auf der Sitzgruppe von Fr. 2‘194.-- und der 

Aufrechnung des in der Bilanz verbuchten Non-Valeurs von Fr. 6‘750.-- ermittelt), macht die 

Beschwerdeführerin unverändert geltend, es handle sich beim Kauf der Sitzgruppe nicht 

um eine geldwerte Leistung, weshalb auch keine Aufrechnung vorzunehmen sei. Die ge-

schäftliche Begründetheit für den Kauf der Sitzgruppe sei klar gegeben, denn sie habe das 

betreffende Mobiliar - zu angemessenen Kosten - für Kundenbesuche angeschafft. 

Aufgrund des Standortes in den Geschäftsräumlichkeiten erübrige sich eine private 

Nutzung.  

 

c. Aus act. 2.7 ist ersichtlich, dass sich das Domizil der Gesellschaft zuerst im C. und ab Juli 

2016 an der D. in E. befand; seit Juli 2017 befindet sich der Sitz der Gesellschaft unverän-

dert an der Adresse F. in E.. Die Beschwerdeführerin präzisierte in diesem 

Zusammenhang, im Jahr 2016 sei das Büro zunächst an einem provisorischen Ort ge-

wesen, bevor neue Räumlichkeiten zur Verfügung standen. Im Einspracheverfahren vor der 

Vorinstanz erklärte sie zuerst, die Sitzgruppe habe 2016 direkt beim Eingang vor dem Sitz-

ungszimmer gestanden und sei hauptsächlich für den Empfang genutzt worden. Allerdings 

erkannte die Vorinstanz bei genauerer Betrachtung des von der Beschwerdeführerin 

eingereichten Wohnungsplans (vgl. KStV.AR.act. 8), dass es sich beim angeblichen 

„Sitzungszimmer“ richtigerweise um den Balkon der Wohnung handelte, was die 

Beschwerdeführerin schliesslich selbst einräumen musste (vgl. KStV.AR.act. 10). Die Woh-

nung war also gar nicht mit einen separaten Besprechungsraum für Kundenempfänge aus-

gestattet, sondern die Kunden hätten - geht man von den entsprechenden Einfärbungen 

auf dem Wohnungsplan durch die Beschwerdeführerin aus (KStV.AR.act. 8) - entweder im 

separaten, rund 15 m2 grossen Bürozimmer oder allenfalls direkt im Wohnbereich neben 

der Küche, wo sich die Sitzgruppe gemäss Angaben der Beschwerdeführerin befand, 

empfangen werden müssen. Wie bereits der Vorinstanz erscheint bei dieser Ausgangslage 

auch dem Gericht doch eher unwahrscheinlich, dass in der betreffenden Wohnung zwar 

kein Sitzungszimmer vorhanden, wohl aber ein grosszügiger „Wartebereich für Kunden“ 

(KStV.AR.act. 3) mit Sitzgruppe eingerichtet worden sein soll. Die Anschaffung einer Sitz-

gruppe auf Kosten der Beschwerdeführerin kann damit nicht ohne weiteres als geschäftlich 

begründet angesehen werden. 

 

 Die Vorinstanz gab der Beschwerdeführerin deshalb im Rahmen des Einspracheverfahrens 

mehrmals Gelegenheit, konkret zu belegen, dass die Sitzgruppe tatsächlich für die Ausstat-

tung des geschäftlichen Empfangs verwendet werde (vgl. etwa KStV.AR.act. 9: „Somit 

muss nachgewiesen werden können, dass die Kunden nach E. eingeladen wurden. Dies 

kann mit Einladungen, Mailverkehr, etc. geschehen“). Weder im vorinstanzlichen Ein-

Seite 15 

spracheverfahren noch im vorliegenden Gerichtsverfahren hat die Beschwerdeführerin aber 

konkrete Nachweise dazu vorgelegt, dass 2016 tatsächlich Kunden am Sitz in E. 

empfangen worden wären. Auf die Rückfrage der Vorinstanz hin, genauer aufzuzeigen, wie 

die Geschäftstätigkeit der Firma ausgestaltet sei, wurde damals angegeben: „Die A. ist vor 

allem im Bereich der EDV-Beratung sowie Unternehmensplanung tätig. Der einzige 

Mitarbeitende B. unterstützt seine Kunden via Fernwartungen wie auch persönlich vor Ort“ 

(KStV.AR.act. 8 in fine). Weder die Fernwartung von E. aus noch die persönlichen 

Beratungen bei den Kunden machen die Einrichtung einer Wartezone für Kunden in der 

Wohnung in E. nötig, wo gemäss dem vorliegenden Plan wie bereits erwähnt ohnehin auch 

gar kein Sitzungs- oder Besprechungszimmer, sondern einzig ein relativ kleines 

Bürozimmer vorhanden war. Insoweit überzeugt letztlich auch der von der 

Beschwerdeführerin angeführte Vergleich zum Kugelschreiber des Treuhänders, der 

zwischendurch ja auch für Erstellung einer privaten Einkaufsliste benutzt werde, wenig: 

Während kaum fraglich erscheint, dass ein Treuhänder für seine Arbeit Schreibwerkzeug 

benötigt, ist bei einer konkreten Betrachtung der Situation der Beschwerdeführerin eben 

gerade nicht ohne weiteres davon auszugehen, dass die Aufwendungen im Zusam-

menhang mit der Sitzgruppe tatsächlich eine Grundlage in der geschäftlichen Aktivität der 

Beschwerdeführerin finden.  

 

 In der Beschwerdeschrift wendet die Beschwerdeführerin schliesslich zusätzlich ein, es sei 

nichts Verwerfliches daran zu erkennen, dass Startups und neu gegründete Unternehmen 

gewisse Sachanlagen für die geschäftliche Verwendung anschaffen würden, auch wenn 

diese Sachanlagen „nicht augenblicklich und unmittelbar“ genutzt würden. Damit macht sie 

offenbar nun sinngemäss geltend, die Sitzgruppe sei zwar bereits 2016 angeschafft wor-

den, aber erst in späteren Steuerperioden - wohl erst nach dem Umzug an die Adresse F. 

in E. - auch für Geschäftszwecke verwendet worden. Ob diese Behauptung zutrifft oder 

nicht, wurde allerdings ebenfalls nicht durch konkrete Belege (wie etwa durch Photos des 

aktuellen Empfangsbereichs in E. oder einer schlüssigen Aufstellung, zu welchem Zeitpunkt 

Kunden in E. am Firmensitz empfangen wurden) nachgewiesen. Für das hier in Frage 

stehende Steuerjahr 2016 spielt die aktuelle Situation allerdings letztlich ohnehin keine 

Rolle. Immerhin scheint die Beschwerdeführerin inzwischen selber auch nicht mehr davon 

auszugehen, eine unmittelbare geschäftliche Nutzung der Sitzgruppe habe bereits im Jahr 

2016 stattgefunden, womit die diesbezüglichen Auslagen jedenfalls damals als geldwerte 

Vorteile zu Gunsten von B. zu werten waren, in dessen Wohnung die Sitzgruppe stand und 

daher ohne weiteres auch der privaten Nutzung zugänglich war. Sollte zu einem späteren 

Zeitpunkt dieselbe Sitzgruppe nicht mehr privat, sondern stattdessen für die Ausstattung 

einer Wartezone für Kunden am Firmensitz verwendet worden sein und seither auch 

nachweislich in einem dafür eingerichteten Empfangsbereich für Kunden stehen, spricht 

Seite 16 

grundsätzlich nichts dagegen, das Mobiliar auf jenen Zeitpunkt hin in die 

Beschwerdeführerin einzubringen und dann auch entsprechend in der Bilanz zu aktivieren. 

Da für die hier zu beurteilende Steuerperiode 2016 weder das Vorhandensein eines 

Wartebereichs für Kunden am Firmensitz noch dortige Kundenbesuche nachvollziehbar 

und schlüssig nachgewiesen wurden, ist die von der Vorinstanz im Steuerjahr 2016 

vorgenommene Aufrechnung im Betrag von Fr. 8‘944.-- zu bestätigen.  

 

 

2.5 Die obigen Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde. Zwar beträgt der betref-

fend Fahrzeuge aufzurechnende Privatanteil - wie die Beschwerdeführerin eventualiter gel-

tend machte - tatsächlich Fr. 2‘533.--  und nicht Fr. 2‘589.--; im Resultat hatte die Vorin-

stanz aber bereits im angefochtenen Einspracheentscheid den ersteren Betrag berücksich-

tigt und nicht den in der dortigen Entscheidbegründung fälschlicherweise erwähnten höhe-

ren Betrag von Fr. 2‘589.--. Somit ist der steuerbare Gewinn 2016 unverändert zum ange-

fochtenen Einspracheentscheid bei Fr. 228‘400.-- sowie das steuerbare Vermögen 2016 

ebenfalls unverändert bei 309‘000.-- zu belassen.  

 

 

 

3. Kosten und Entschädigung 

 

3.1 Während im Bereich der Staats- und Gemeindesteuern die Kosten- und Entschädigungsfol-

gen kantonal geregelt sind (vgl. Art. 53 i.V.m. Art. 19 ff. VRPG), regelt im Bereich der direk-

ten Bundessteuer Art. 144 DBG die Verlegung der Kosten und Entschädigungen. Die Höhe 

der Kosten bestimmt sich auch im Bundessteuerbereich nach dem kantonalen Recht (Art. 

144 Abs. 5 DBG).  

 

 Die 2. Abteilung des Obergerichts hat in der vorliegenden Sache in der Funktion als Ver-

waltungsgericht entschieden. Vor Verwaltungsgericht betragen die Verfahrenskosten ge-

mäss Art. 4a des Gesetzes über die Gebühren in Verwaltungssachen (bGS 233.2) grund-

sätzlich bis zu Fr. 5‘000.--. Innerhalb des Gebührenrahmens sind die Gebühren nach dem 

Zeit- und Arbeitsaufwand, der Bedeutung des Geschäfts sowie nach dem Interesse und der 

wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Gebührenpflichtigen zu bemessen (Art. 20 VRPG, 

bGS 143.1]. Gemäss ständiger Praxis der 2. Abteilung des Obergerichts wird in vergleich-

baren Fällen, wo zwei Verfahren betreffend Staats- und Gemeindesteuern einerseits und 

Direkte Bundessteuer andererseits eröffnet wurden, üblicherweise eine Gebühr von je 

Fr. 1‘500.-- pro Verfahren festgelegt. Im vorliegenden Fall kann zusätzlich berücksichtigt 

werden, dass sich keine komplizierten Rechtsfragen stellten und der Aktenumfang eher 

Seite 17 

gering war. Die Gerichtskosten für die vereinigten Verfahren werden dem entsprechend auf 

Fr. 2‘500.-- festgesetzt.  

 

 Im Rechtsmittelverfahren ist sowohl gemäss kantonalem als auch im Bundessteuerrecht 

gebühren- und kostenpflichtig, wer ganz oder teilweise unterliegt oder auf dessen Rechts-

mittel nicht eingetreten wird (Art. 53 Abs. 1 i.V.m. Art. 19 Abs. 3 VRPG; Art. 144 Abs. 1 bis 

3 DBG). Demgemäss hat die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten zu tragen. Die von ihr 

geleisteten Kostenvorschüsse (2 x Fr. 800.--) sind daran anzurechnen. 

 

 

3.2 Eine Entschädigung ist der Beschwerdeführerin beim vorliegenden Verfahrensausgang 

nicht zuzusprechen (Art. 53 Abs. 3 VRPG e contrario; Art. 144 Abs. 4 DBG i.V.m. Art. 64 

Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021] e con-

trario). 

  

Seite 18 

Demgemäss erkennt das Obergericht: 

 
 
1. Die Beschwerde von A. wird abgewiesen. 
 
 
2. Der Beschwerdeführerin wird eine Entscheidgebühr von Fr. 2‘500.-- auferlegt. Die beiden 

Kostenvorschüsse von je Fr. 800.-- werden angerechnet.  
 
 
3. Parteientschädigungen sind keine auszurichten. 
 
 
4. Rechtsmittel:  
 Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit der Zustellung Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten erhoben werden. Die Zulässigkeit einer solchen Beschwerde 
richtet sich nach Art. 82 ff. Bundesgerichtsgesetz (BGG, SR 173.110). Die Beschwerde ist 
beim Schweizerischen Bundesgericht, Avenue du Tribunal fédéral 29, 1000 Lausanne 14, 
schriftlich einzureichen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten; der angefochtene Entscheid 
sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind - soweit vorhanden - beizulegen 
(Art. 42 BGG). Die Beschwerde hat in der Regel keine aufschiebende Wirkung (Art. 103 
BGG). 

 
 
5. Zustellung an die Beschwerdeführerin über deren Vertretung, die Vorinstanz und die Eid-

genössische Steuerverwaltung.  
 
 
 
Im Namen der 2. Abteilung des Obergerichts 
 
 
Der Obergerichtspräsident:  

 

lic. iur. Ernst Zingg 

Die Gerichtsschreiberin:   

 

lic. iur. Annika Mauerhofer 

 
 
versandt am: 10. Februar 2021