# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3350d5e2-dc60-5760-ac58-b8e1b3632334
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-11-08
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 08.11.2021 IV 2020/6
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2020-6_2021-11-08.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2020/6

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 22.03.2022

Entscheiddatum: 08.11.2021

Entscheid Versicherungsgericht, 08.11.2021
Art. 28 IVG. Rentenanspruch. Beweiskraft des von der IV-Stelle eingeholten 
polydisziplinären Gutachtens bejaht. Kein rentenbegründeter 
Invaliditätsgrad bei einer 70%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste 
Tätigkeiten (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen 
vom 8. November 2021, IV 2020/6).

Entscheid vom 8. November 2021

Besetzung

Versicherungsrichterin Michaela Machleidt Lehmann (Vorsitz), 

Versicherungsrichterinnen Karin Huber-Studerus und Corinne Schambeck; 

Gerichtsschreiber Philipp Geertsen

Geschäftsnr.

IV 2020/6

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Markus Schultz, Advokatur 107, 

Rorschacher Strasse 107, 9000 St. Gallen,

gegen

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IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Rente

Sachverhalt

A.  

A.___ meldete sich am 24. Mai 2012 bei der IV-Stelle des Kantons St. Gallen zum 

Leistungsbezug an (IV-act. 1). Der behandelnde Dr. med. B.___, Facharzt für 

Allgemeinmedizin, gab dem RAD-Arzt Dr. med. C.___, Facharzt für Innere Medizin, 

anlässlich des telefonischen Frühinterventionsgesprächs vom 8. Juni 2012 an, der 

Versicherte leide an einem subacromialen Impingement der rechten Schulter und einer 

Acromioclavicular-Arthrose rechts, einem Lumbovertebralsyndrom sowie an einer 

morbiden Adipositas. Er fühle sich in seiner bisherigen Tätigkeit als Maschinenführer 

(siehe hierzu IV-act. 18-2) nicht vollumfänglich arbeitsfähig. In einer 

leidensangepassten Tätigkeit, in welcher der Versicherte die rechte Schulter schonen 

könne, verfüge er wie am bisherigen Arbeitsplatz, wo Schulterschonung ebenfalls 

möglich sei, über eine volle Arbeitsfähigkeit (Protokoll vom 11. /13. Juni 2012, IV-

act. 14). Per 31. August 2012 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis mit dem 

Versicherten (IV-act. 18-2).

A.a. 

Am 18. September 2012 erlitt der Versicherte einen Verkehrsunfall. Danach war er 

bis 5. Oktober 2012 im Kantonsspital St. Gallen hospitalisiert und wurde mehrfach 

operiert. Die behandelnden Ärzte diagnostizierten im Austrittsbericht vom 10. Oktober 

2012 eine drittgradig offene Luxation des oberen Sprunggelenks (OSG) anterior rechts 

mit Peronealsehnenluxation und ossärem Ausriss des Retinaculum peroneale, eine 

undislozierte Tibiaplateaufraktur rechts sowie eine laterale Wunddehiszenz. Sie 

erachteten ihn vom 18. September bis 4. November 2012 als zu 100 % arbeitsunfähig. 

Im November 2012 erfolgte nach einer geschlossenen Reposition die Entfernung des 

A.b. 

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Fixateurs externe am OSG (siehe zum Ganzen den Entscheid des 

Versicherungsgerichts vom 7. März 2017, UV 2015/33, lit. A.a, IV-act. 132-2).

Vom 3. April bis 8. Mai 2013 befand sich der Versicherte zur stationären 

Behandlung in der Rehaklinik Bellikon. Nebst den gesundheitlichen Unfallfolgen (siehe 

hierzu vorstehende lit. A.b) stellten die dort behandelnden medizinischen Fachpersonen 

die unfallfremden Diagnosen subakromiales Impingement der rechten Schulter und 

ACG-Arthrose rechts, Anpassungsstörung (ICD-10: F43.22), chronische Lumbalgien, 

Nikotinabusus, morbide Adipositas und Asthma bronchiale. Sie beurteilten, die 

angestammte Tätigkeit als Maschinenführer sei nicht zumutbar. Für eine leichte, 

adaptierte Tätigkeit erachteten sie den Versicherten als voll arbeitsfähig. Er befinde sich 

zurzeit noch in der medizinischen Phase, durch weitere Therapien sei mit einer 

Steigerung der Belastbarkeit und mit einer Stockentwöhnung zu rechnen (IV-act. 55).

A.c. 

Die Kreisärztin med. pract. D.___, Fachärztin für Chirurgie, gelangte nach einer 

persönlichen Untersuchung des Versicherten (siehe den Untersuchungsbericht vom 

4. Dezember 2014, IV-act. 124-7 ff.) am 22. Januar 2015 zur Auffassung, dem 

Versicherten sei eine leichte bis selten mittelschwere, näher umschriebene adaptierte 

Arbeit ganztägig zumutbar (fremd-act. 325). Den Integritätsschaden schätzte sie auf 

20 % (fremd-act. 326). Der RAD-Arzt Dr. med. E.___ hielt die kreisärztliche Schätzung 

der Arbeitsfähigkeit für überzeugend (Stellungnahme vom 1. Dezember 2015, IV-

act. 125). Ausgehend von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste 

Tätigkeiten ermittelte die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad von 0 % und stellte dem 

Versicherten mit Vorbescheid vom 1. Februar 2016 die Abweisung des Rentengesuchs 

in Aussicht (IV-act. 128). Dagegen erhob er am 4. März 2016 Einwand (IV-act. 129).

A.d. 

Das Versicherungsgericht hiess die Beschwerde des Versicherten vom 17. Juni 

2015 gegen den Einspracheentscheid der Suva vom 18. Mai 2015, worin ihm eine 

21%ige Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung entsprechend einer 20%igen 

Integritätseinbusse zugesprochen worden war, mit Entscheid vom 7. März 2017, 

UV 2015/33, dahingehend gut, dass der angefochtene Einspracheentscheid 

aufgehoben und die Sache zur Vornahme weiterer medizinischer Abklärungen an die 

Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wurde (IV-act. 132).

A.e. 

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Im Auftrag der Suva erstatteten die Dres. med. F.___, Facharzt für Orthopädische 

Chirurgie, und G.___, Facharzt für Neurologie, am 12. Dezember 2017 ein auf 

persönliche Untersuchungen vom 2. und 4. Oktober 2017 beruhendes bidisziplinäres 

Gutachten. An der rechten unteren Extremität stellten sie folgende 

Gesundheitsschäden fest: eine residuelle, funktionell unbedeutende 

Bewegungseinschränkung am Sprunggelenk rechts und ein neuropathisches Schmerz- 

und Ausfallssyndrom des distalen N. tibialis rechts. Aus bidisziplinärer Sicht gelangten 

die Gutachter zur Einschätzung, dass dem Versicherten eine leidensangepasste 

Tätigkeit 7 Stunden am Tag (4 Stunden morgens, 3 Stunden nachmittags) mit 

vermehrten Pausen zumutbar sei, was einer Einschränkung des Rendements bzw. der 

verwertbaren Arbeitsleistung bezogen auf diese 7 Stunden von ca. 10 bis 15 % 

entspreche (fremd-act. 412, insbesondere fremd-act. 412-32 und -36; zum 

neurologischen Teilgutachten vom 11. Dezember 2017 siehe fremd-act. 413). Auf der 

Grundlage dieser Arbeitsfähigkeitsschätzung ermittelte die Suva für die unfallbedingten 

Gesundheitsschäden einen 41%igen Invaliditätsgrad und sprach dem Versicherten 

eine entsprechende Invalidenrente zu (in Rechtskraft erwachsene Verfügung vom 

28. August 2018, fremd-act. 429).

A.f. 

Der RAD-Arzt Dr. E.___ schloss sich der Beurteilung der Dres. F.___ und G.___ an 

(Stellungnahme vom 27. September 2018, IV-act. 137), woraufhin die IV-Stelle dem 

Versicherten mit neuerlichem Vorbescheid vom 16. Oktober 2018 bei einem 20%igen 

Invaliditätsgrad die Abweisung des Rentengesuchs anzeigte (IV-act. 140). Dagegen 

erhob der Versicherte am 20. November 2018 Einwand und machte geltend, dass nicht 

nur unfallkausale, sondern auch krankheitsbedingte Einschränkungen vorliegen 

würden, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten (IV-act. 141; zu den ergänzenden 

Eingaben vom 10. Januar 2019 und 12. Februar 2019 sowie den eingereichten 

Stellungnahmen vom behandelnden Dr. med. H.___, Facharzt für Allgemeine Innere 

Medizin, vom 9. Januar 2019, und von Dr. med. I.___, Facharzt u.a. für Neurologie, vom 

5. Februar 2019 siehe IV-act. 143 f. und IV-act. 146).

A.g. 

Am 25. September 2019 erstattete die estimed AG der IV-Stelle gestützt auf 

persönliche Untersuchungen des Versicherten vom 13. Juni, 1., 3., 16. und 23. Juli 

2019 ein polydisziplinäres (neurologisches, orthopädisches, internistisches, 

psychiatrisches und neuropsychologisches) Gutachten. Die estimed-Sachverständigen 

A.h. 

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B.  

erhoben als Diagnosen, denen sie eine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit beimassen, 

ein schmerzhaftes, subacromiales Impingement der rechten Schulter und einen Status 

nach Motorradunfall vom 18. September 2012 mit/bei schmerzhafter 

Belastungsinsuffizienz des rechten Fusses mit Bewegungseinschränkungen. Aus 

interdisziplinärer Sicht bescheinigten sie dem Versicherten bezogen auf die 

angestammte Tätigkeit eine 100%ige und bezogen auf leidensangepasste Tätigkeiten 

eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit. Diese Einschätzung gelte seit dem Motoradunfall vom 

18. September 2012 (IV-act. 167, insbesondere IV-act.167-10 ff.). Der RAD-Arzt 

Dr. E.___ hielt in der Stellungnahme vom 2. Oktober 2019 fest, das estimed-Gutachten 

erfülle sämtliche versicherungsmedizinischen Anforderungen (IV-act. 168).

Gestützt auf die von den estimed-Sachverständigen geschätzte 70%ige 

Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten ermittelte die IV-Stelle einen 

34%igen Invaliditätsgrad und stellte dem Versicherten mit neuerlichem Vorbescheid 

vom 9. Oktober 2019 die Abweisung des Rentengesuchs in Aussicht (IV-act. 172; zur 

dem Rechtsvertreter des Versicherten elektronisch zugänglich gemachten 

Akteneinsichtsgelegenheit siehe IV-act. 173). Dagegen erhob der Versicherte am 

14. November 2019 Einwand. Er rügte, weder das estimed-Gutachten noch die 

daraufhin ergangene RAD-Stellungnahme erhalten zu haben. Zudem bemängelte er die 

Höhe der von der IV-Stelle zur Ermittlung des Invaliditätsgrads herangezogenen 

Vergleichseinkommen (IV-act. 174). Am 25. November 2019 verfügte die IV-Stelle die 

Abweisung des Rentengesuchs (IV-act. 175).

A.i. 

Gegen die Verfügung vom 25. November 2019 richtet sich die vorliegende 

Beschwerde vom 13. Januar 2020. Der Beschwerdeführer beantragt darin deren 

Aufhebung und die Zusprache einer angemessenen Rente; unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge. Zur Begründung bringt er im Wesentlichen vor, das 

neurologische Teilgutachten der estimed AG sei mangelhaft, da die gesundheitlich 

bedingten Einschränkungen der beiden Hände nicht berücksichtigt worden sei. Zudem 

habe die Beschwerdegegnerin der Berechnung des Invaliditätsgrads ein zu hohes 

Invalideneinkommen zugrunde gelegt (act. G 1).

B.a. 

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Erwägungen

1.

Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist der Rentenanspruch 

des Beschwerdeführers.

Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 2. März 2020 

die Abweisung der Beschwerde. Sie vertritt im Wesentlichen den Standpunkt, dass das 

polydisziplinäre estimed-Gutachten und namentlich auch dessen neurologischer Teil 

beweiskräftig seien. Im Rahmen der polydisziplinären Begutachtung seien die vom 

Beschwerdeführer beklagten Leiden, insbesondere auch betreffend die Hände, 

berücksichtigt worden. Der von ihr durchgeführte Einkommensvergleich, der auf einer 

Parallelisierung der Vergleichseinkommen und einem Leidensabzug von 10% beruhe, 

sei korrekt (act. G 4).

B.b. 

In der Replik vom 20. April 2020 (act. G 6) und in der Duplik vom 30. April 2020 

(act. G 8) halten die Parteien unverändert an ihren jeweiligen Anträgen fest.

B.c. 

Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über 

die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder 

die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare 

Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a); 

während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 

40 % arbeitsunfähig gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 

40 % im Sinn von Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) invalid sind (lit. c).

1.1. 

Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 

teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch 

Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte 

und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 

Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer 

Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen 

Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, 

wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.2. 

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2.

Zunächst ist zu prüfen, ob der medizinische Sachverhalt spruchreif abgeklärt wurde. 

Der angefochtenen Verfügung liegt das polydisziplinäre estimed-Gutachten vom 

25. September 2019 zugrunde. Der Beschwerdeführer hält dieses aus verschiedenen 

Gründen für nicht beweiskräftig.

Nach Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn 

die versicherte Person mindestens zu 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn 

sie mindestens zu 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % 

besteht ein Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von 

mindestens 40 % ein Anspruch auf eine Viertelsrente.

1.3. 

Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im 

Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe der 

medizinischen Fachpersonen ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu 

Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 

versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Hinsichtlich des 

Beweiswerts eines medizinischen Berichts ist entscheidend, ob er für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der 

Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 

medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind 

(BGE 125 V 352 E. 3a).

1.4. 

Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 

ATSG anwendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Dieser legt fest, dass für die Bestimmung des 

Invaliditätsgrades das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der 

Invalidität durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage 

erzielen könnte (Invalideneinkommen) in Beziehung gesetzt wird zum 

Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 

(Valideneinkommen).

1.5. 

Der Beschwerdeführer kritisiert am estimed-Gutachten hauptsächlich, dass darin 

die Nervenschädigungen an seinen Händen nicht genügend berücksichtigt worden 

seien (act. G 1, S. 7 f., und act. G 6, S. 2 f.).

2.1. 

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Im Rahmen der unter der Federführung des fallführenden neurologischen 

Hauptgutachters (IV-act. 167-5 oben und IV-act. 167-17 oben) erstellten 

polydisziplinären Beurteilung wurde sämtlichen vom Beschwerdeführer geklagten 

Leiden, insbesondere auch den Handbeschwerden (siehe etwa im neurologischen 

Teilgutachten IV-act. 167-75 Mitte betreffend die rechte Hand und IV-act. 167-75 unten 

betreffend «Handgelenkproblem links»), Rechnung getragen. So enthält die Liste der 

«Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit» u.a. eine Degeneration des 

TFCC mit degenerativem Riss in der distalen Aufhängung am Processus styloideus 

links mit kleinem Ganglion und eine intraossäre Ganglionzyste im Os capitatum links 

(IV-act. 167-11). In der ausführlichen «fächerübergreifenden Aktenzusammenfassung» 

finden sich u.a. die das Leiden an den Handgelenken betreffenden Ausführungen von 

Dr. H.___ vom 9. Januar 2019 und von Dr. I.___ vom 5. Februar 2019 samt den 

Ergebnissen der bildgebenden Abklärung (MRT des linken Handgelenks vom 

30. Januar 2019; IV-act. 167-62 ff.). Von Bedeutung ist ausserdem, dass der 

orthopädische estimed-Gutachter unter Berücksichtigung der am rechten und linken 

Handgelenk durchgeführten bildgebenden Abklärungsergebnisse vom 25. und 

30. Januar 2019 (IV-act. 167-117) und der eingehenden klinischen 

Untersuchungsergebnisse mit u.a. Prüfung des neurologischen Status sowie der 

Trophik-Durchblutung (IV-act. 167-125 unten, IV-act. 167-126 und IV-act. 167-141; zur 

Berücksichtigung der vom Beschwerdeführer angegebenen Sensibilitätsstörungen im 

Bereich der Finger III bis V im Sinn von Missempfindungen siehe IV-act. 167-126 Mitte) 

eine einleuchtende Beurteilung der Funktionsfähigkeit der Hände («geringe 

Einschränkungen bezüglich der rechten Hand» bei motorischen Bewegungen; IV-

act. 167-131 unten) vornahm und diese in seine Arbeitsfähigkeitsschätzung und 

Diagnosestellung (IV-act. 167-130) einfloss. Dass aus den Handleiden keine relevante 

Beeinträchtigung für leidensangepasste Tätigkeiten (siehe zum detailliert begründeten 

Fähigkeitsprofil IV-act. 167-131 f. und zu den Anforderungen an eine 

leidensangepasste Tätigkeit IV-act. 167-136 f.) fliesst, wird dadurch bestätigt, dass die 

Prüfung der Bewegungsausmasse im Bereich der Hand- und Fingergelenke keine 

aktiven und passiven Bewegungseinschränkungen zeigten (IV-act. 167-126 oben). In 

damit grösstenteils zu vereinbarender Weise hielt Dr. I.___ im vom Beschwerdeführer 

im Rahmen des Einwandverfahrens eingereichten Bericht vom 5. Februar 2019 fest: 

«Seitengleiche normale Kraft bezgl[.] Handgelenksstreckung, -beugung, und 

Radialadduktion. Lediglich die Handgelenksabduktion zum Kleinfinger hin wirkt 

beidseits gering reduziert. Fingerbeugung und Fingerstreckung normal kräftig 

beidseits. Deutlich abgeschwächte Ab- und Adduktion der Finger beidseits» (IV-

act. 146-3 Mitte). Zudem erkannte Dr. I.___ gestützt auf seine Untersuchungen 

2.1.1. 

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Hinweise auf eine lediglich bzw. erst beginnende Schädigung des Nervus medianus 

rechts im Handgelenksbereich (IV-act. 146-3 unten; siehe auch IV-act. 146-4 oben, 

worin er zusätzlich auf die eingeschränkte Aussagekraft der neurologischen 

Untersuchungsergebnisse hinwies, «so dass durchaus auch eine normale 

Potentialhöhe vorliegen kann»; siehe auch zur möglichen technischen Ursache der 

nicht sicher reproduzierbaren Potentiale IV-act. 146-4 Mitte). Des Weiteren bezog 

Dr. I.___ die vom Beschwerdeführer ins Feld geführte (act. G 6, S. 2 unten), von den 

estimed-Sachverständigen im Aktenauszug bloss wortgetreu wiedergegebene (IV-

act. 167-64) vage Aussage, dass «vermutlich ebenfalls Auswirkungen auf die 

Gebrauchsfähigkeit der Hände im Alltag» bestünden (IV-act. 146-5), nicht auf das 

neurologische, sondern auf das orthopädische Fachgebiet. Folglich erweist sich der 

Vorwurf des Beschwerdeführers, diese «Tatsache» sei im neurologischen Teilgutachten 

unberücksichtigt geblieben (act. G 6, S. 2 f.), von vorneherein als nicht stichhaltig. 

Schliesslich enthält der Bericht von Dr. I.___ keine konkreten Aussagen bezüglich der 

Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers bezogen auf leidensangepasste Tätigkeiten. 

Nichts anderes gilt bezüglich der Stellungnahme von Dr. H.___ vom 9. Januar 2019 (IV-

act. 144). Ergänzend kann auf die zutreffenden Ausführungen der Beschwerdegegnerin 

in der Duplik vom 30. April 2020 (act. G 8) verwiesen werden.

Die gutachterliche Beurteilung der Auswirkungen der Handleiden deckt sich 

ausserdem mit dem verbliebenen Funktionsniveau des Beschwerdeführers. Er vermag 

– ohne erkennbare wesentliche Beeinträchtigungen – insbesondere die 

Unterarmgehilfen gleichmässig einzusetzen (IV-act. 167-125; siehe auch IV-act. 167-98 

oben; zur permanenten Nutzung der Unterarmgehilfen siehe IV-act. 167-126 unten), 

regelmässig ein Auto zu lenken (IV-act. 167-77, IV-act. 167-96 Mitte; zu den vom 

Beschwerdeführer mit dem umgebauten «Automatik-Auto» bewältigten An- und 

Rückreisen zum Begutachtungsort siehe IV-act. 167-96), Unkraut zu zupfen (IV-

act. 167-77 und IV-act. 167-96 Mitte), Staub zu saugen (IV-act. 167-96) sowie sich 

flüssig an- und auszukleiden (IV-act. 167-98 oben). Damit übereinstimmend gab er 

selbst, jeweils nach dem «jetzigen Leiden» befragt, bei keinem der Gutachter an, 

speziell die Hand bzw. die Hände betreffend stark eingeschränkt zu sein (vgl. z.B. IV-

act. 167-75, -92, -118, -150 und -167).

2.1.2. 

Bei der Würdigung des estimed-Gutachtens fällt weiter ins Gewicht, dass es auf 

umfassenden polydisziplinären Abklärungen beruht, die Leidensangaben und Vorakten 

darin berücksichtigt werden und die Arbeitsfähigkeitsschätzung bezogen auf 

leidensangepasste Tätigkeiten unter Berücksichtigung einer Konsistenz- und 

Ressourcenbeurteilung (zu den Inkonsistenzen siehe etwa IV-act. 167-80 f. oder bereits 

2.2. 

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3.

Gestützt auf die von den estimed-Sachverständigen bescheinigte 70%ige 

Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten verbleibt die Ermittlung des 

Invaliditätsgrads im Rahmen eines Einkommensvergleichs (Art. 28a Abs. 1 IVG i.V.m. 

Art. 16 ATSG).

IV-act. 124-13 Mitte und zum Krankenrollenverhalten des Beschwerdeführers IV-

act. 167-186; zur fehlenden Motivation für eine Erwerbstätigkeit siehe IV-act. 167-177; 

zum Verlauf der gesundheitlichen Störung seit dem Unfall siehe IV-act. 167-14) 

einleuchtet. Weder aus den Ausführungen des Beschwerdeführers im 

Beschwerdeverfahren noch aus den übrigen Akten ergeben sich objektiv relevante 

Gesichtspunkte, welche die estimed-Sachverständigen ausser Acht gelassen haben. 

Solche ergeben sich insbesondere auch nicht aus dem Bericht von Dr. I.___ vom 

5. Februar 2019 (IV-act. 146-2 ff.). Ergänzend kann auf die ausführliche Stellungnahme 

des RAD-Arztes Dr. E.___ zur Aussagekraft des estimed-Gutachtens vom 2. Oktober 

2019 (IV-act. 168) verwiesen werden. Selbst wenn eingehendere Ausführungen des 

neurologischen Gutachters zu begrüssen gewesen wären, ist zu beachten, dass sich 

das orthopädische Teilgutachten ausführlich den Handleiden widmet, womit sie als 

aussagekräftig beurteilt angesehen werden können, zumal bezogen auf 

leidensangepasste Tätigkeiten keine relevanten Einschränkungen ersichtlich sind. Dem 

estimed-Gutachten ist volle Beweiskraft zu attestieren. Für weitere Abklärungen (wie 

vom Beschwerdeführer beantragt, vgl. act. G 1, S. 8) besteht kein Anlass.

Bei der Bestimmung des Valideneinkommens des Beschwerdeführers gilt es zu 

beachten, dass er über keine qualifizierte berufliche Ausbildung verfügt (IV-act. 3-9 

unten). Aus den Akten ergeben sich keine Hinweise, dass er als Gesunder (siehe 

insbesondere die im individuellen Konto erfassten Einkommen der Jahre 2003 bis 

2008, IV-act. 11-2) über eine Erwerbsfähigkeit verfügt hätte, die in relevanter Weise 

über den vom Bundesamt für Statistik im Rahmen der schweizerischen 

Lohnstrukturerhebung (LSE) erhobenen Hilfsarbeiterlöhnen lag (siehe hierzu Anhang 2: 

Lohnentwicklung IVG-Gesetzesausgabe der Informationsstelle AHV/IV, in der jeweils 

zeitlich einschlägigen Ausgabe). Vom Beschwerdeführer zu Recht nicht in Frage 

gestellt wird, dass bei der Bestimmung des Invalideneinkommens der LSE-

Hilfsarbeiterlohn heranzuziehen ist (act. G 1. S. 8 unten). Vorliegend kann offenbleiben, 

ob die Vergleichseinkommen im Sinn der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu 

«parallelisieren» sind (BGE 134 V 322). Denn selbst wenn stattdessen zugunsten des 

Beschwerdeführers ein Prozentvergleich (siehe hierzu etwa das Urteil des 

3.1. 

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Bundesgerichts vom 24. Januar 2019, 9C_492/2018, E. 4.3.2 mit Hinweis auf BGE 114 

V 312 f. E. 3a) vorgenommen würde, resultierte kein rentenbegründender 

Invaliditätsgrad, wie sich aus nachstehender Erwägung 3.2 ergibt.

Weder aus den nicht näher substanziierten Ausführungen des Beschwerdeführers 

(siehe act. G 1, S. 8 f., und IV-act. 174-3) noch aus den Akten ergeben sich 

Gesichtspunkte, die – selbst unter Berücksichtigung eines allfälligen Teilzeitabzugs – 

einen Tabellenlohnabzug von mehr als 10 % zu rechtfertigen vermögen. Insbesondere 

legt der Beschwerdeführer nicht überzeugend dar, inwiefern sich seine 

«Sprachschwierigkeiten» auf dem Segment der Hilfsarbeiten in relevanter Weise 

lohnmindernd auszuwirken vermögen, zumal seine Deutschkenntnisse gemäss 

Wahrnehmung des psychiatrischen estimed-Gutachters immerhin ausreichen, um 

einfachere Sachverhalte zu besprechen (IV-act. 167-178 unten). Sein fortgeschrittenes 

Alter und die im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung rund siebenjährige 

Abwesenheit vom Arbeitsmarkt (zur Kündigung per 31. August 2012 siehe IV-act. 18-2) 

sind unter Berücksichtigung der qualitativen Anforderungen an eine leidensangepasste 

Tätigkeit (siehe hierzu IV-act. 167-36 f.) mit einem 10%igen Abzug jedenfalls 

angemessen abgegolten. Da die festgestellte Arbeitsfähigkeit bereits alle 

Adaptionskriterien (vgl. das orthopädische Teilgutachten, IV-act. 167-87) sowie zeit- 

und leistungsmässigen Einschränkungen berücksichtigt und hinsichtlich der Hände 

gemäss vorstehenden Feststellungen keine zusätzlichen Einschränkungen zu 

berücksichtigen sind, kommt eine Erhöhung des Abzugs (im Sinn einer sich ungünstig 

auf die Lohnerwartung auswirkenden Kombination verschiedenartiger 

Einschränkungen) nicht in Frage. Bei einer 70%igen Arbeitsfähigkeit für 

leidensangepasste Tätigkeiten und einem Tabellenlohnabzug von 10 % resultiert im 

Rahmen eines Prozentvergleichs ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von 

37 % (30 % + [70 % x 10 %]). Dem vom Beschwerdeführer in der Beschwerde 

ermittelten Invaliditätsgrad von 39.925% kann allein schon deshalb nicht gefolgt 

werden, da dessen Berechnung auf einem Fehler bei der Ermittlung des 

Invalideneinkommens beruht. Denn das unter Berücksichtigung der Parallelisierung 

resultierende Jahreseinkommen von Fr. 58'569.20 führt bei einer 70%igen 

Restarbeitsfähigkeit und einem 10%igen Tabellenlohnabzug zu einem 

Invalideneinkommen von aufgerundet Fr. 36'899.-- (Fr. 58'569.20 x 70 % x 90 %) und 

nicht von «Fr. 35'141.52» (act. G 1, S. 8 unten), womit selbst nach der 

Berechnungsweise des Beschwerdeführers ein nicht rentenbegründender 

Invaliditätsgrad von aufgerundet 37 % resultieren würde ([Fr. 58'497.-- - Fr. 36'899.--] / 

Fr. 58'497.--). Nicht nachvollziehbar ist der von der Suva bei einer 87,5%igen 

Restarbeitsfähigkeit ermittelte Invaliditätsgrad von 41 % (fremd-act. 429-3). Denn 

3.2. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/12

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St.Galler Gerichte

4.  

Gemäss vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Das 

Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint 

als angemessen. Der Beschwerdeführer hat ausgangsgemäss die gesamte 

Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen. Der von ihm geleistete Kostenvorschuss 

von Fr. 600.-- ist ihm daran anzurechnen. Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer 

keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.

Der Beschwerdeführer hat eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen. Der von ihm 

geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird ihm daran angerechnet.

selbst wenn zugunsten des Beschwerdeführers ein Prozentvergleich vorgenommen 

und gleichzeitig der gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung höchstzulässige 

Tabellenlohnabzug von 25 % (BGE 126 V 75) gewährt würde, resultierte ein 

Invaliditätsgrad von abgerundet höchstens 34 % (12.5 % + [87.5% x 25 %]). Dass bei 

unverändertem Tabellenlohnabzug im Rahmen einer Parallelisierung der 

Vergleichseinkommen ein über dem Prozentvergleich liegender Invaliditätsgrad 

resultiert, ist sachlogisch ausgeschlossen, da die versicherte Person einen 5%igen 

Parallelisierungsselbstbehalt zu tragen hat. Der von der Suva ermittelte 41%ige 

Invaliditätsgrad beruht offenbar auf einer falsch angewandten Parallelisierung: So zog 

die Suva beim Valideneinkommen den vom Beschwerdeführer früher erzielten 

Verdienst von Fr. 57'400.-- bei. Dem herangezogenen Invalideneinkommen von 

Fr. 33'833.-- (Fr. 55'999.-- x 0.875 x 0.75 x 0.922) legte sie demgegenüber als 

Grundlage einen bereits tiefer liegenden Verdienst von Fr. 55'999.-- und gerade nicht 

den für massgebend erachteten LSE-Lohn von Fr. 65'815.-- zugrunde, womit 

überhaupt kein zuungunsten des Beschwerdeführers sich auswirkender 

Minderverdienst mehr bestand, dem mit einem Parallelisierungsabzug von 7.8 % hätte 

Rechnung getragen werden dürfen.

bis

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	Entscheid Versicherungsgericht, 08.11.2021
	Art. 28 IVG. Rentenanspruch. Beweiskraft des von der IV-Stelle eingeholten polydisziplinären Gutachtens bejaht. Kein rentenbegründeter Invaliditätsgrad bei einer 70%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 8. November 2021, IV 2020/6).

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		2025-07-19T02:18:10+0200
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