# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4652a733-c606-51a2-bd57-73a1012f8f60
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-06-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.06.2008 E-3436/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-3436-2008_2008-06-26.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-3436/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 6 .  J u n i  2 0 0 8

Einzelrichterin Marianne Teuscher, 
mit Zustimmung von Richter Walter Stöckli, 
Gerichtsschreiber Simon Bähler.

E________ R_______, alias T________, geboren (...),
M________ R_______, alias O_______, geboren (...),
F________ R________, geboren (...),
T_______ R_______, geboren (...),
Irak,
(...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch;
Verfügung des BFM vom 16. Mai 2008 / N________.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-3436/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  die  Beschwerdeführer  eigenen  Angaben  zufolge  ihren  Heimat-
staat am 2. Dezember 2007 verliessen und am 12. Dezember 2007 in 
der Schweiz um Asyl nachsuchten,

dass die  Beschwerdeführer,  Schiiten aus Bagdad, an der  Kurzbefra-
gung im Transitzentrum Altstätten vom 2. Januar 2008 ausführten, sie 
hätten  den  Irak  verlassen,  weil  der  Beschwerdeführer  im  November 
2007 einen Drohbrief einer Miliz erhalten habe, in welchem die Schlies-
sung seines Coiffeursalons verlangt worden sei, 

dass ferner Angehörige des Beschwerdeführers ermordet worden seien,

dass die schwedischen Migrationsbehörden mit Schreiben vom 8. Feb-
ruar 2008 miteilten, dass sich die Beschwerdeführer unter der Verwen-
dung anderer Namen in Schweden aufgehalten hätten, wo sie am 20. 
August 2007 um eine Aufenthaltsbewilligung nachgesucht hätten,

dass die schwedischen Behörden diese Gesuche abgewiesen hätten, 
weil nach den Bestimmungen des Dubliner Abkommens Griechenland 
zuständig sei, 

dass den schwedischen Behörden ihr Aufenthalt seit dem 3. Septem-
ber 2007 unbekannt sei,

dass  die  Beschwerdeführer  anlässlich  der  direkten  Bundesanhörung 
vom 15. April 2008 den Aufenthalt in Schweden bestätigten,

dass sie ferner die geltend gemachte Verfolgung durch eine Miliz vom 
November in den Monat Juni 2007 verlegten,

dass sie zudem ausführten, in Griechenland und Schweden schlecht 
behandelt worden zu sein, weshalb sie in der Schweiz bleiben möch-
ten,

dass das BFM den Beschwerdeführern mit Schreiben vom 8. Mai 2008 
das rechtliche Gehör zu den Abklärungen in Schweden gewährte und 
ihnen eine Frist zur Einreichung einer Stellungnahme ansetzte,

dass die Beschwerdeführer in  der Stellungnahme vom 13. Mai  2008 
festhielten,  ihnen drohe im Falle  einer  Wegweisung nach Schweden 

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eine Kettenabschiebung, welche über Griechenland in den Irak führen 
würde,

dass das BFM mit Verfügung vom 16. Mai 2008 - eröffnet am 19. Mai 
2008 - in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. b des Asylgesetzes vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und 
die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte,  dass sich 
Schweden  zur  Rückübernahme  der  Beschwerdeführer  bereiterklärt 
habe  und  keine  Hinweise  vorlägen,  wonach  Schweden  die  aus  der 
Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte 
und  Grundfreiheiten  (EMRK,  SR  0.101)  und  des  Abkommens  vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  (FK,  SR 
0.142.30) resultierenden Verpflichtungen nicht einhalten würde,

dass die von den Beschwerdeführern erstmals in der Stellungnahme 
vom 13. Mai  2007 erwähnte  drohende  Abschiebung  nach  Griechen-
land eine offensichtlich nachgeschobene Behauptung und deshalb un-
glaubhaft sei,

dass  die  Beschwerdeführer mit  Eingabe  vom  26. Mai 2008  (Datum 
Poststempel) gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht 
Beschwerde erhoben und dabei unter anderem beantragten, die ange-
fochtene Verfügung sei aufzuheben,

dass die vorinstanzlichen Akten am 29. Mai 2008 beim Bundesverwal-
tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass das BFM in der auf die Frage zur Frist zur Rückübernahme be-
schränkten Vernehmlassung vom 10. Juni 2008 festhielt, die schwedi-
schen Behörden hätten einer Verlängerung der Frist zur Rückübernah-
me bis zum 7. Juli 2008 zugestimmt,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

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dass die Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
sind,  ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungs-
weise Änderung haben und daher zur Einreichung der Beschwerde le-
gitimiert sind (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Be-
schwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. 
Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz - sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet - einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell  geprüft  hat,  weshalb  dem Bundesverwaltungsgericht  diesbezüg-
lich volle Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl-
suchende in einen Drittstaat zurückkehren können, in welchem sie sich 
vorher aufgehalten haben und im Einzelfall effektiver Schutz vor Rück-

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schiebung  nach  Art. 5  Abs. 1  AsylG  besteht  (Art. 34  Abs. 2  Bst. b 
AsylG),

dass diese Bestimmung keine Anwendung findet, wenn Personen, zu 
denen die asylsuchende Person enge Beziehungen hat, oder nahe An-
gehörige in der Schweiz leben, oder die asylsuchende Person offen-
sichtlich die Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 AsylG erfüllt, oder Hin-
weise  darauf  bestehen,  dass  im Drittstaat  kein  effektiver  Schutz vor 
Rückschiebung  nach  Art. 5  Abs. 1  AsylG  besteht  (Art. 34  Abs. 3 
Bst. a-c AsylG),

dass  die  Beschwerdeführer  über  keine  Angehörigen  in  der  Schweiz 
verfügen,

dass die Beschwerdeführer gemäss ihren Vorbringen keinen Versuch 
unternommen  haben,  staatlichen  Schutz  vor  den  Nachstellungen 
durch eine Miliz zu erlangen,

dass ihre Ausführungen zudem etliche Widersprüche enthalten und die 
Beschwerdeführer den Aufenthalt in Schweden erst erwähnten, als er 
ihnen als gesicherte Erkenntnis der schweizerischen Behörden vorge-
halten wurde,

dass die Beschwerdeführer somit nicht offensichtlich Flüchtlinge sind,

dass Schweden die gleichen internationalen Abkommen (EMRK und 
FK) ratifiziert hat wie die Schweiz, weshalb die rechtliche Situation der 
Beschwerdeführer  durch  ein  Rückübernahme  durch  Schweden  nicht 
verschlechtert wird,

dass - entgegen der Annahme des BFM - eine Abschiebung der Be-
schwerdeführer  nach  Griechenland  nicht  ausgeschlossen  werden 
kann,  wurde doch die Zuständigkeit  Griechenlands gemäss Dubliner 
Abkommen in der Rückübernahmezusicherung (vgl. BFM act. A14) er-
wähnt,

dass indessen auch Griechenland den gleichen völkerrechtlichen Ver-
pflichtungen unterliegt wie die Schweiz,

dass  allerdings  eine  beträchtliche  Anzahl  Asylsuchender  (darunter 
auch sog. Dublin-Rückkehrer) in Griechenland beim Zugang zum Asyl-
verfahren auf grosse Schwierigkeiten stossen,

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dass die Qualität der Verfahren zur Feststellung der Flüchtlingseigen-
schaft  und  die  Aufnahmebedingungen  in  Griechenland  den  europäi-
schen und internationalen Standards nicht genügen (vgl. dazu u.a. Ver-
waltungsgericht  Giessen,  Beschluss  vom  25.  April  2008,  2  L 
201/08.GI.A, in: Asylmagazin 5/2008, S. 11 ff.; UNHCR-Positionspapier 
vom 15. April  2008  zur  Überstellung von Asylsuchenden nach Grie-
chenland nach der Dublin-II-Verordnung, in welchem seitens des UNH-
CR den Regierungen empfohlen wird, bis auf Weiteres von Überstel-
lungen von Asylsuchenden nach Griechenland in  Anwendung dieser 
Verordnung abzusehen),

dass  jedenfalls  die  Staaten  Norwegen  und  Finnland  Abschiebungen 
nach  Griechenland  in  Anwendung  der  Dublin-II-Verordnung  zur  Zeit 
ausgesetzt  haben und die Zuständigkeit  für  die Prüfung diesbezügli-
cher Asylanträge gemäss Selbsteintrittsrecht übernommen haben, und 
auch Schweden noch vor zwei Jahren eine generelle Aussetzung von 
Abschiebungen  kannte,  mittlerweile  allerdings  in  Einzelfallabklärung 
Abschiebungen zulässt,

dass es Sache der schwedischen Behörden ist zu prüfen, ob dennoch 
im  Allgemeinen  beziehungsweise  im  konkreten  Fall  eine  Rückschie-
bung nach Griechenland zulässig ist (allenfalls mittels Gewährung der 
aufschiebenden  Wirkung  im  Rechtsmittelverfahren  gemäss  Art.  19 
Abs. 2 Dublin-II-Verordnung [Verordnung (EG) Nr. 343/2003 des Rates 
vom 18. Februar 2003 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur 
Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem 
Drittstaatsangehörigen  in  einem  Mitgliedstaat  gestellten  Asylantrags 
zuständig ist]), 

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. b AsylG 
zu Recht auf die Asylgesuche der Beschwerdeführer nicht eingetreten 
ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

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dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 
AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK,  SR 
0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es den Beschwerdeführern nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
ersichtlich sind, die den Beschwerdeführern in Schweden droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass der Vollzug der Wegweisung in einen Drittstaat erfolgt, dessen Si-
tuation mit der Schweiz vergleichbar ist, weshalb der Vollzug der Weg-
weisung als zumutbar erscheint,

dass der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführer in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es den Beschwerdeführern obliegt, bei 

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der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art.  8  Abs.  4 
AsylG),

dass  zudem  Schweden  die  Rückübernahme  der  Beschwerdeführer 
schriftlich zugesichert hat,

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es den Beschwerdeführern demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

dass die Beschwerde aufgrund der obigen Erwägungen als zum Vorn-
herein aussichtslos erscheint, weshalb das Gesuch um unentgeltliche 
Rechtspflege (vgl. Art. 65 Abs. 1 VwVG) abzuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) den Beschwerdeführern aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  den  Beschwerdeführern 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, (vorab per Telefax, mit den Akten Ref.-Nr. N________)
- (...) (per Telefax)

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Marianne Teuscher Simon Bähler

Versand: 

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