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**Case Identifier:** a26bfaf2-4f6f-5132-810c-624036f8ce56
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2006-04-12
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 12.04.2006 B 2005/197
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2005-197_2006-04-12.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2005/197

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 12.04.2006

Entscheiddatum: 12.04.2006

Entscheid Verwaltungsgericht, 12.04.2006
Steuerrecht, Art. 30 und Art. 33 Abs. 1 lit. c StG (sGS 811.1). Geldwerte 
Leistungen einer Aktiengesellschaft an Beteiligte oder diesen nahestehende 
Personen. Die Veranlagung der Aktiengesellschaft ist für die Veranlagung 
des Beteiligten bzw. der nahestehenden Person nicht bindend. Als 
Empfänger einer geldwerten Leistungen kommen Beteiligte, aber auch 
diesen nahestehende Personen in Frage. Weisen verschiedene 
Anhaltspunkte darauf hin, dass ein von der Gesellschaft angeschaffter 
Vermögenswert überwiegend von der Alleinaktionärin privat genutzt wird, 
und betreitet deren Vater, der zeichnungsberechtigter Verwaltungsrat der 
Gesellschaft ist, eine Begünstigung, so erweist sich die Zurechnung zum 
steuerbaren Einkommen des Vaters als ungerechtfertigt. Voraussetzungen 
für die Zurechnung einer geldwerten Leistung aufgrund eines simulierten 
Darlehens als ausserordentliches Einkommen beim Vater der 
Alleinaktionärin bejaht (Verwaltungsgericht, B 2005/197).

Anwesend: Präsident Prof. Dr. U. Cavelti; Verwaltungsrichter Dr. E. Oesch-Frischkopf, 

lic. iur. A. Linder, Dr. B. Heer, lic. iur. A. Rufener; Gerichtsschreiber lic. iur. Th. Vögeli

_______________

In Sachen

 

A.H.,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. R.

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gegen

 

Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen,

Abteilung I/1, Unterstrasse 28, 9001 St. Gallen,

Vorinstanz,

 

und

 

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegner,

vertreten durch den Amtsleiter-Stellvertreter,

lic. iur. Hubert Hofmann,

 

betreffend

 

Einkommenssteuern 2000 (ausserordentliche Einkünfte)

 

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:

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A./ A.H. ist in Y. wohnhaft und als Geschäftsführer und einziger Verwaltungsrat der Z. 

AG unselbständig erwerbstätig. Bei der Hauptveranlagung 1999/2000 wurde er ohne 

steuerbares Einkommen und ohne steuerbares Vermögen veranlagt. Bei der 

Veranlagung der Z. AG aufgrund des Rechnungsabschlusses per 31. Dezember 2000 

wurden der Gesellschaft geldwerte Leistungen zugunsten von A.H. im Betrag von Fr. 

198'963.-- zum steuerbaren Gewinn zugerechnet, nämlich ein Privatanteil von Fr. 

3'000.-- an Spesen, Fr. 25'000.-- für einen über die AG verbuchten Pferdekauf sowie 

Fr. 80'963.-- bzw. Fr. 90'000.-- für simulierte Darlehen an A.H.. Bei dessen 

Veranlagung qualifizierte die Steuerbehörde einen Anteil von Fr. 3'000.-- als 

ordentliches Einkommen und veranlagte ihn mit einer separaten Jahressteuer auf 

ausserordentlichen Einkünften im Jahr 2000 im Betrag von Fr. 195'963.--. Gegen diese 

Veranlagung erhob A.H. am 24. Mai 2004 Einsprache, die vom kantonalen Steueramt 

mit Entscheid vom 5. November 2004 abgewiesen wurde.

B./ Gegen den Einspracheentscheid erhob A.H. mit Eingabe seiner Rechtsvertreterin 

vom 7. Dezember 2004 und 31. Januar 2005 Rekurs mit dem Antrag, auf die 

Besteuerung ausserordentlicher Einkünfte sei zu verzichten. Die 

Verwaltungsrekurskommission hiess den Rekurs mit Entscheid vom 18. Oktober 2005 

teilweise gut und hob den Einspracheentscheid auf. Sie veranlagte A.H. für 2000 mit 

ausserordentlichen Einkünften von Fr. 105'900.--. Die amtlichen Kosten von Fr. 

1'200.-- auferlegte sie zur Hälfte dem Rekurrenten und zur Hälfte dem Staat. Sie 

erwog, die Aufrechnung von Fr. 25'000.-- für den in der Gesellschaft verbuchten 

Pferdekauf als geldwerte Leistung zugunsten von A.H. sei unangefochten in 

Rechtskraft erwachsen. Die Begründung des Rekurrenten, es handle sich dabei um 

eine Beteiligung an einem Reitstall, überzeuge nicht. Aufgrund der Zweckbestimmung 

der Z. AG sei nicht ersichtlich, inwiefern die Beteiligung an einem Reitstall mittels Kaufs 

eines Pferdes geschäftsmässig begründeten Aufwand darstelle. Der Rekurrent 

bestreite zudem, dass ihm diese Leistung zugeflossen sei; er habe noch nie Reitsport 

betrieben. Da er aber auch keinen anderen Begünstigten nenne und die entsprechende 

Veranlagung der Z. AG als deren einziges Verwaltungsratsmitglied nicht angefochten 

habe, komme eine Abweichung bei der Veranlagung des Empfängers der Leistung 

nicht in Frage. Sodann sei bei der Veranlagung der Z. AG das Darlehen an A.H. in der 

Höhe von Fr. 80'963.-- aufgrund fehlender Sicherheiten und mangelnder Bonität des 

Schuldners als simuliert betrachtet und als geldwerte Leistung an A.H. qualifiziert 

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worden. Die Annahme einer verdeckten Gewinnausschüttung infolge 

Darlehenssimulation sei gerechtfertigt. Als einziges Verwaltungsratsmitglied und 

einziger Zeichnungsberechtigter übe A.H. entscheidenden Einfluss auf die 

Willensbildung des Unternehmens aus. Hinzu komme, dass er als Vater der 

Alleinaktionärin X.H. zweifellos eine nahestehende Person sei. Demgegenüber sei beim 

Darlehen an den Rekurrenten für die F. AG aber durchaus eine Gegenleistung 

vorhanden, weshalb es mangels weiterer Anhaltspunkte nicht als simuliert qualifiziert 

werden könne. Somit seien dem Rekurrenten im Jahr 2000 geldwerte Leistungen von 

Fr. 105'963.-- zugeflossen. Diese seien als einmalig und ungewöhnlich zu beurteilen 

und daher als ausserordentliche Einkünfte zu besteuern. Der Antrag des kantonalen 

Steueramts auf Vornahme einer reformatio in peius durch Aufrechnung von Fr. 

10'500.-- für private Reinigungskosten wurde im übrigen abgewiesen.

C./ Mit Eingaben seines Rechtsvertreters vom 4. November 2005 und 4. Januar 2006 

erhob A.H. Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem Antrag, das Urteil der 

Verwaltungsrekurskommission vom 18. Oktober 2005 sei aufzuheben und von der 

Veranlagung ausserordentlicher Einkünfte sei vollumfänglich abzusehen, ausserdem 

seien die amtlichen Kosten der bisherigen Verfahren dem Staat aufzuerlegen, unter 

Kosten- und Entschädigungsfolge. Zur Begründung wird im wesentlichen vorgebracht, 

es sei nicht massgebend, dass die Aufrechnungen bei der Veranlagung der Z. AG in 

Rechtskraft erwachsen seien. Sodann handle es sich bei der Anschaffung eines 

Pferdes um eine aktivierte Position, weshalb die Aufrechnung des gesamten Betrags 

von Fr. 25'000.-- im Jahr 2000 grundsätzlich falsch sei. Ausserdem habe der 

Beschwerdeführer nie die Absicht gehabt, das Darlehen der Z. AG nicht 

zurückzuzahlen. Schon anfangs 2002 seien Fr. 100'000.-- zurückbezahlt worden; im 

Herbst 2002 seien weitere Fr. 100'000.-- gefolgt und Ende 2002 sei sogar die Z. AG 

Schuldnerin mit Fr. 7'249.49 gewesen. Auf die weiteren Vorbringen des 

Beschwerdeführers wird, soweit wesentlich, in den nachstehenden Erwägungen 

eingegangen.

Die Vorinstanz beantragt in ihrer Vernehmlassung vom 24. Januar 2006 die Abweisung 

der Beschwerde.

Auch das kantonale Steueramt beantragt in seiner Vernehmlassung vom 15. Februar 

2006 die Abweisung der Beschwerde.

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Darüber wird in Erwägung gezogen:

1./ Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 196 Abs. 1 

des Steuergesetzes, sGS 811.1, abgekürzt StG; Art. 59 Abs. 1 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Der Beschwerdeführer ist zur 

Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert, und die Beschwerdeerklärung sowie die 

Beschwerdeergänzung erfüllen zeitlich, formal und inhaltlich die gesetzlichen 

Anforderungen (Art. 196 Abs. 1 und Art. 161 StG in Verbindung mit Art. 64 Abs. 1 und 

Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP). Auf die Beschwerde ist einzutreten.

2./ Streitig ist im Beschwerdeverfahren die Besteuerung von ausserordentlichen 

Einkünften im Jahr 2000 im Betrag von Fr. 105'930.-- aufgrund geldwerter Leistungen 

der Z. AG an den Beschwerdeführer. Die Vorinstanz hat die anwendbaren 

Rechtsnormen und Rechtsgrundsätze zutreffend dargelegt. Dies wird vom 

Beschwerdeführer ausdrücklich anerkannt. Nach Art. 30 StG sind alle Einkünfte aus 

privatrechtlichem und öffentlich-rechtlichem Arbeitsverhältnis mit Einschluss der 

Nebeneinkünfte wie Entschädigungen für Sonderleistungen, Provisionen, Zulagen, 

Dienstalters- und Jubiläumsgeschenke, Gratifikationen, Trinkgelder, Tantiemen und 

andere geldwerte Vorteile steuerbar. Steuerbar sind ausserdem geldwerte Vorteile aus 

Beteiligungen aller Art, soweit sie keine Rückzahlung bestehender Kapitalanteile 

darstellen (Art. 33 Abs. 1 lit. c StG).

Zu prüfen ist im folgenden, ob die Vorinstanz die streitigen Leistungen zu Recht als 

Einkünfte des Beschwerdeführers qualifiziert und als ausserordentliches Einkommen 

des Jahres 2000 der Besteuerung unterworfen hat.

a) Berechtigt ist der Einwand des Beschwerdeführers, dass die Veranlagung der Z. AG 

für seine eigene Veranlagung nicht bindend ist. Kein Schritt im Verfahren der 

Veranlagung einer Aktiengesellschaft kann die Veranlagung des Aktionärs oder einer 

diesem nahestehenden Person in formellem Sinn berühren. Die rechtskräftige 

Veranlagung einer Aktiengesellschaft unter Einbezug geldwerter Leistungen an ihre 

Aktionäre ersetzt somit in keinem Fall die gesetzmässige Veranlagung der natürlichen 

Personen. Sie vermag Bestand und Umfang einer steuerbaren geldwerten Leistung 

weder in formellem Sinn noch als unwiderlegbare Tatsache zu definieren. Bei der 

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Veranlagung der natürlichen Person als möglicher Empfängerin einer geldwerten 

Leistung kann aber auf alle Tatsachen und Unterlagen abgestellt werden, welche im 

Veranlagungsverfahren der Aktiengesellschaft erhoben und für richtig befunden worden 

sind, soweit nicht neue Erkenntnisse etwas anderes gebieten. Ebenso verhält es sich 

mit den im Verfahren für die Veranlagung der Gesellschaft gezogenen rechtlichen 

Folgerungen. Soweit sie nicht offenkundig unzutreffend oder durch neue Argumente in 

Frage gestellt sind, können sie übernommen werden (vgl. StE 1990, B 24.4 Nr. 23; P. 

Locher, Kommentar zum DBG, Therwil./Basel 2001, N 123 zu Art. 20; ZStP 1995, S. 

163 ff.).

b) Als Einkünfte gelten unter anderem verdeckte Gewinnausschüttungen, geldwerte 

Leistungen und Gewinnvorwegnahmen. Die verdeckte Gewinnausschüttung besteht 

darin, dass die Gesellschaft unter dem Titel "Aufwand" dem Beteiligten oder einer 

diesem nahestehenden Person Leistungen erbringt, welche sie im normalen 

Geschäftsverkehr einem unbeteiligten Dritten nicht erbringen würde (z.B. übersetzte 

Löhne, Spesenvergütungen, Zinsen etc.). Soweit die Leistung das im Verkehr mit 

Dritten übliche Mass übersteigt, handelt es sich nicht um geschäftsmässig 

begründeten Aufwand, sondern um eine geldwerte Leistung. Dies bedeutet, dass sie in 

diesem Umfang der Verrechnungssteuer unterliegt und dem Gewinn der Gesellschaft 

zugerechnet wird (Cagianut/Höhn, Unternehmungssteuerrecht, 3. Aufl., Bern/Stuttgart/

Wien 1993, § 12, Rz. 63). Als geldwerte Leistung gilt auch die unentgeltliche 

Uebertragung von Vermögenswerten durch die Gesellschaft an den Anteilsinhaber, 

ebenso der Erwerb von aktivierungspflichtigen Vermögenswerten von Beteiligten zu 

einem über dem Verkehrswert liegenden Preis. Dieser ist beim Beteiligten als 

Einkommen steuerbar, und die bei der Gesellschaft aus handelsrechtlichen Gründen 

notwendige Abschreibung auf den Verkehrswert kann nicht steuerwirksam erfolgen 

(Cagianut/Höhn, a.a.O., § 12 Rz. 66). Als geldwerte Leistung gilt ferner die sog. 

Gewinnvorwegnahme. Eine solche liegt in erster Linie dann vor, wenn die Gesellschaft 

über Rechtsgeschäfte mit Beteiligten nicht jenes Entgelt fordert, das sie beim 

Abschluss des gleichen Rechtsgeschäfts mit unbeteiligten Dritten erzielen würde. 

Diese Gewinnvorwegnahme ist bei der Gesellschaft erfolgswirksam. Dies ist in erster 

Linie dann der Fall, wenn der Beteiligte die Gesellschaft für ihm erbrachte Leistungen 

ungenügend entschädigt. Als Beispiele gelten Entgelte des Beteiligten für gemietete 

Objekte, die unter dem Marktwert liegen, unter dem Marktwert liegende Entgelte für 

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privat verbrauchte Waren, für beanspruchte Dienstleistungen oder Kredite der 

Gesellschaft. Eine Gewinnvorwegnahme liegt insbesondere auch dann vor, wenn der 

Anteilsinhaber von der Gesellschaft Vermögenswerte des Anlagevermögens zu einem 

unter dem Verkehrswert liegenden Preis erwirbt und deshalb kein bzw. kein volles 

Entgelt für die stillen Reserven leistet (vgl. zum Ganzen statt vieler Cagianut/Höhn, 

a.a.O., § 12 Rz. 69; Weidmann/Grossmann/Zigerlig, Wegweiser durch das st. gallische 

Steuerrecht, 6. Aufl., Muri-Bern 1999, S. 111, 279; GVP 1981 Nr. 10 und 2002 Nr. 27 

mit Hinweisen; Locher, a.a.O., N 96 ff. zu Art. 58; vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 

22. Oktober 1992, in: ASA 63, S. 145 ff. mit Hinweisen).

c) Als Empfänger der geldwerten Leistung kommt ein Aktionär bzw. ein an der 

Gesellschaft Beteiligter oder eine diesem nahestehende Person in Frage. Die 

Gesellschaft kann also geldwerte Leistungen auch an rechtlich und wirtschaftlich an ihr 

nicht beteiligte Dritte erbringen. Dabei besteht ein Beziehungsgeflecht Gesellschaft – 

Anteilsinhaber – Dritter. Die Leistung wird von der Gesellschaft an den Dritten erbracht, 

hat ihren Grund aber im Verhältnis zwischen dem Anteilsinhaber und der Gesellschaft. 

Gestützt auf diese Ueberlegung wurde im Recht der direkten Bundessteuer die sog. 

Dreieckstheorie angewendet und eine Leistung von der Gesellschaft an den 

Anteilsinhaber und von diesem an den Dritten angenommen (ASA 43, S. 273 ff.). Die 

Rechtsprechung des Bundesgerichts ist nicht einheitlich. Mitunter wurde eine 

verdeckte Gewinnausschüttung an den Sohn eines Aktionärs nicht beim Aktionär, 

sondern direkt beim Sohn besteuert und damit auf die sog. Direktbegünstigung 

abgestellt (ASA 63, S. 145 ff.). Das Bundesgericht erwog, eine Kapitalgesellschaft 

könne eine geldwerte Leistung auch gegenüber Personen erbringen, die an der 

Gesellschaft rechtlich und wirtschaftlich nicht beteiligt seien. Eine solche Drittperson 

könne aber auch gleichzeitig dem Aktionär nahestehen (ASA 63, S. 151 f.). Praxis und 

Schrifttum äussern sich nicht einheitlich, welche Grundsätze massgebend sind (vgl. die 

Uebersicht bei R. Heuberger, Die verdeckte Gewinnausschüttung aus Sicht des 

Aktienrechts und des Gewinnsteuerrechts, Diss. Bern 2001, S. 309 ff.). Im Schrifttum 

wird die Praxis des Bundesgerichts als Zickzackkurs bezeichnet (vgl. den Hinweis bei 

Locher, a.a.O., N 130 zu Art. 58; vgl. auch die Zusammenstellungen bei Heuberger, 

a.a.O., S. 315 f., und bei M. Buchser, Steueraspekte geldwerter Leistungen, Diss. Bern 

2004, S. 186 ff.).

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Für die direkte Bundessteuer wird in der Lehre die Dreieckstheorie als massgebend 

erachtet (Locher, a.a.O., N 130 zu Art. 58). Wenn wie im vorliegenden Fall sowohl die 

Anteilsinhaberin als auch der Begünstigte natürliche Personen sind, so wird auch von 

der eidg. Steuerverwaltung die Dreieckstheorie angewendet (Heuberger, a.a.O., S. 318; 

Merkblatt der EStV vom Februar 2001). Dieses ist aber für die kantonale Besteuerung 

nicht massgebend und hat auch keine Rückwirkung. Zuvor erachtete die EStV die 

Direktbegünstigungstheorie als sachgerecht, wenn der Leistungsempfänger eine 

natürliche Person ist, die in geschäftlicher Beziehung zur Gesellschaft steht und 

daneben noch verwandtschaftlich mit dem Aktionär verbunden ist (vgl. den Hinweis bei 

Heuberger, a.a.O., S. 317). Das Verwaltungsgericht hatte sich mit Bezug auf das 

kantonale Steuerrecht dazu noch nie zu äussern, da in der Rechtsprechung bislang die 

begünstigten natürlichen Personen dem Kreis der Beteiligten zuzurechnen waren bzw. 

die Streitfrage im Rahmen der Veranlagung der Gesellschaft nicht entscheidend war.

d) Im vorliegenden Fall ist unbestritten, dass die Tochter des Beschwerdeführers 

Alleinaktionärin der Z. AG ist. Der Beschwerdeführer ist einziger Verwaltungsrat, gilt 

aber als Inhaber einer Pflichtaktie nicht als Beteiligter. In bezug auf die Zurechnung 

einer Leistung durch den Ankauf eines Pferdes macht er geltend, er betreibe keinen 

Reitsport und sei damit durch die Anschaffung nicht begünstigt. Wie er ausführt, ist 

seine Tochter X.H. Alleinaktionärin, weshalb er zwar steuerrechtlich als nahestehende 

Person zu betrachten ist, wobei aber auch die Tochter selbst als Empfängerin einer 

geldwerten Leistung gelten kann.

Das st. gallische Gewinnsteuerrecht erfasst unter anderem geschäftsmässig 

unbegründete Zuwendungen an Dritte ausdrücklich als Gewinne (Art. 82 Abs. 1 lit. a 

Ziff. 6 StG), womit bei der Gesellschaft ausdrücklich auch Leistungen an nicht beteiligte 

Personen als geldwerte Leistungen gelten. Beim Beschwerdeführer, der als 

Arbeitnehmer der Gesellschaft tätig ist, enthält das Gesetz ebenfalls eine Grundlage für 

eine unmittelbare Zurechnung von verdeckten Gewinnausschüttungen im Sinne der 

Direktbegünstigungstheorie.

Fest steht, dass die Z. AG am 20. April 2000 einen Kauf von Pferden für Fr. 25'000.-- 

verbuchte. Bei der Veranlagung der Gesellschaft wurde die Aufwendung mangels 

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geschäftsmässiger Begründetheit als geldwerte Leistung zugunsten des 

Beschwerdeführers aufgerechnet. Die Vorinstanz hat diese Aufrechnung bestätigt.

Offen ist, ob es sich um ein einzelnes oder um mehrere Pferde handelt. In der Bilanz ist 

als Aktivum der Begriff "Pferde" vermerkt, während in der Beschwerdeschrift der 

Singular verwendet wird. Die Vorinstanz ging von einem einzelnen Pferd aus. Wie es 

sich damit verhält, kann aber offen bleiben. Fest steht jedenfalls, dass es sich um eine 

aktivierte Position handelt. Den Akten sind keine Anhaltspunkte zu entnehmen, und es 

wird vom Beschwerdegegner auch nicht geltend gemacht, dass das Aktivum zu einem 

übersetzten Preis angeschafft wurde oder dass der Beschwerdeführer als Verkäufer 

fungierte. Die Bilanzierung eines Vermögenswertes zum Marktwert stellt grundsätzlich 

keine verdeckte Gewinnausschüttung bzw. geldwerte Leistung dar. Insoweit ist dem 

Beschwerdeführer beizupflichten.

Bei der Anschaffung von Vermögensgegenständen, die den privaten Interessen der 

Beteiligten oder diesen nahestehenden Personen dienen, sind verschiedene Aspekte 

zu berücksichtigen. Handelt es sich beim Vermögenswert um ein Objekt, das im 

Rahmen des Gesellschaftszwecks angeschafft wurde, so sind die mit der Haltung 

verbundenen Aufwendungen grundsätzlich als geschäftsmässig begründeter Aufwand 

zu qualifizieren. Demgegenüber ist aber den Beteiligten für die Nutzung des Objekts ein 

marktkonformes Entgelt aufzurechnen, wenn die Anschaffung allein im Interesse der 

Beteiligten lag (vgl. Reich/Waldburger, in: IFF Forum für Steuerrecht, 2003, S. 229). 

Falls die Anschaffung aber nicht vom Geschäftszweck gedeckt ist und der 

Vermögensgegenstand ausschliesslich im Interesse eines Beteiligten angeschafft 

wurde, so stellt sich die Frage, inwiefern bereits mit der Anschaffung eine Leistung 

zugunsten des Beteiligten erfolgte.

Ob der Kauf eines Pferdes vom Geschäftszweck gedeckt ist, kann offen bleiben. Als 

Geschäftszweck der Z. AG ist u.a. die Ausübung von Handelsgeschäften eingetragen, 

worunter sich die Anschaffung eines Pferdes durchaus subsumieren liesse. Die 

Darstellung des Beschwerdeführers, der Handel sei mit dem Kernzweck der Z. AG in 

direktem Zusammenhang gestanden, denn die Gesellschaft habe zusammen mit einer 

anderen Unternehmung das Bauland des Pferdeverkäufers entwickeln und als 

Generalunternehmerin darauf bereits zwei Einfamilienhäuser erstellen können, erscheint 

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an sich nachvollziehbar, ist aber nicht belegt. Insbesondere nennt der 

Beschwerdeführer den Verkäufer des Pferdes nicht.

Sodann ist aus den vom Beschwerdeführer eingereichten Unterlagen nicht ersichtlich, 

ob die Z. AG bereits im Jahr 2000 und in den folgenden Jahren in der Erfolgsrechnung 

Aufwendungen für die Pferdehaltung verbuchte. Erst 2005 wurden auf einem 

Kontoblatt "Schenke zum Rössli" Aufwendungen im Zusammenhang mit Pferden 

verbucht. Die Steuerbehörde argumentiert, es könnte wohl zutreffen, dass der 

Beschwerdeführer selbst keinen Reitsport betreibe, da eine Rechnung über Fr. 750.-- 

mit dem Vermerk "X.H., Pferde (GU)" über das Darlehenskonto des Beschwerdeführers 

verbucht worden und mit X.H. wohl die Tochter des Beschwerdeführers gemeint sei. In 

diesem Fall halte aber der Beschwerdeführer das Pferd für seine Tochter.

Die Annahme der Steuerbehörde, der Beschwerdeführer sei "Halter" des Pferdes, ist 

nicht gesichert. Die Haltereigenschaft bei Tieren ist ohnehin ein zivilrechtliches 

Kriterium. Massgebend ist, wer Eigentümer des Pferdes ist. Im Streitfall ist nicht 

erstellt, dass dem Beschwerdeführer diese Rechtsposition zukommt. Da die 

Gesellschaft das Pferd als Aktivum in der Bilanz aufführt und die Anschaffung mit dem 

Gesellschaftszweck zumindest nicht in offenkundigem Widerspruch steht, ist davon 

auszugehen, dass die Gesellschaft Eigentümerin des Pferdes ist.

Da der Beschwerdeführer im weiteren bestreitet, das Pferd zu nutzen, während die 

Annahme der Steuerbehörde, das Pferd werde von der Tochter genutzt, zumindest 

unwidersprochen blieb, so stellt sich die Frage, weshalb die mit der Nutzung des 

Pferdes allenfalls verbundene geldwerte Leistung nicht direkt der Tochter aufgerechnet 

wurde. Diese ist unmittelbar an der Gesellschaft beteiligt. Bestehen verschiedene 

Anhaltspunkte, dass der Beschwerdeführer aus dem Pferd keinen Nutzen zieht, 

während Anzeichen bestehen, dass die Alleinaktionärin die unmittelbar Begünstigte ist, 

so fehlt es an der Grundlage für die Zurechnung von steuerbarem Einkommen beim 

Beschwerdeführer. Vielmehr wären allfällige geldwerte Leistungen der Tochter 

zuzurechnen. Bei einer allfälligen Zurechnung zum Einkommen der Tochter wäre aber 

umfassend zu prüfen, ob die Anschaffung vom Gesellschaftszweck gedeckt ist und, 

wenn dies zu bejahen ist, ob ein Entgelt für die Nutzung geleistet wurde. Allenfalls sind 

der Tochter Entgelte für eine Nutzung aufzurechnen. Ebenso ist zu prüfen, ob die auf 

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der Bilanzposition "Pferde" getätigten Abschreibungen allenfalls geldwerte Leistungen 

darstellen, wie dies bei Sachwerten der Fall ist, die bei der Anschaffung über dem 

Verkehrswert bilanziert wurden (vgl. Cagianut/Höhn, a.a.O., § 12 Rz. 66).

Aus dem Gesagten folgt, dass die Voraussetzungen für die Besteuerung von 

Einkünften beim Beschwerdeführer aus der Anschaffung eines Pferdes bzw. von 

Pferden durch die Z. AG nicht erfüllt sind.

e) Häufiger Fall einer geldwerten Leistung ist die Darlehensgewährung an 

Gesellschafter (vgl. dazu Cagianut/ Höhn, a.a.O., § 3 Rz. 27, GVP 2004 Nr. 27 mit 

Hinweisen; Th. Hilty, Die Besteuerung geldwerter Leistungen, Diss. St. Gallen, 

Entlebuch 1988, S. 57 ff.). Für die steuerrechtliche Würdigung entscheidend ist die 

Frage, ob mit der Darlehensgewährung ein Eigenkapitalentzug bei der leistenden 

Gesellschaft verbunden ist. Bei Darlehen zwischen einer Gesellschaft und den 

Beteiligten bzw. den diesen nahestehenden Personen ist insbesondere zu prüfen, ob 

eine Simulation vorliegt, d.h. kein Rückzahlungswille bestand. Indizien für einen 

fehlenden Rückzahlungswillen sind ungünstige Vermögensverhältnisse des Schuldners, 

fehlende Amortisation, fortlaufende Bezüge und Unterlassung von Zinszahlungen, 

fehlender schriftlicher Darlehensvertrag, Verzicht auf Sicherstellung bei ungünstiger 

Bonität, fehlende Risikoverteilung und fehlende Vereinbarung einer Laufzeit (vgl. statt 

vieler Locher, a.a.O., N 114 zu Art. 58 mit zahlreichen Hinweisen; Hilty, a.a.O., S. 60).

Der Beschwerdeführer befand sich zum fraglichen Zeitpunkt unbestrittenermassen in 

ungünstigen finanziellen Verhältnissen. Im Jahr 2000 wurde er für über 4 Mio. Franken 

betrieben. Die Pfändung ergab einen provisorischen Verlustschein. Zinszahlungen für 

das Darlehen sind keine ausgewiesen. Ein schriftlicher Darlehensvertrag besteht nicht 

bzw. wurde nie eingereicht. Auch ist nicht ersichtlich, dass eine Laufzeit vereinbart 

wurde. Die gegenüber der Verwaltungsrekurskommission geschilderte Sicherstellung, 

wonach der Beschwerdeführer der Inhaberin der Z. AG Immobilienwerte "intern 

abgetreten" habe, ist nicht nachvollziehbar. Worin diese "interne Abtretung" bestand, 

legt der Beschwerdeführer nicht dar. Unter diesen Umständen ist die Annahme einer 

Simulation und eine Zurechnung zum steuerbaren Einkommen des Beschwerdeführers 

rechtmässig. Da dieser unmittelbar von der Zuwendung profitierte und als 

einzelzeichnungsberechtigter Verwaltungsrat die Verpflichtung für die Gesellschaft 

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einging, ist die unmittelbare Zurechnung aufgrund der direkten Begünstigung 

gerechtfertigt.

Der Beschwerdeführer wendet ein, im Jahr 2002 habe er das Darlehen zurückbezahlt, 

und per 2005 sei er Gläubiger der Gesellschaft gewesen. Wie das kantonale Steueramt 

aber zutreffend geltend macht, ist die Herkunft der Mittel ungeklärt. Auch handelt es 

sich bei den eingereichten Unterlagen nicht um unterzeichnete 

Buchhaltungsabschlüsse der Z. AG, sondern lediglich um Fotokopien aus den Bilanzen 

bzw. um eine am 5. Dezember 2005 ausgefertigte Aufstellung, worin 2002 eine "Einlage 

aus Erbschaft I.H. Fr. 200'000.--" vermerkt ist. Nach den Feststellungen im prov. 

Verlustschein verstarb zudem die Mutter des Beschwerdeführers nicht im Jahr 2000, 

wie in der Beschwerde ausgeführt wird, sondern im Jahr 1997. Bei den Pfändungen 

erklärte der Beschwerdeführer, seine Tochter erhebe Eigentumsanspruch auf seinen 

Anteil an der unverteilten Erbschaft. Dennoch will er im Jahr 2002 mit einem Anteil von 

Fr. 200'000.-- eine Darlehensrückzahlung getätigt haben.

f) Die geldwerten Leistungen wurden von der Vorinstanz zu Recht als ausserordentliche 

Einkünfte qualifiziert. Wenn der Beschwerdeführer dagegen einwendet, die streitigen 

Positionen seien eo ipso schon solche, die gar nicht in die Kategorie der 

ausserordentlichen, aperiodischen Einkünfte fallen könnten, da sie gar nicht in der 

Umstellungs-Bemessungslücke verschwinden könnten, so ist dies unzutreffend. 

Sämtliche Einkünfte der Jahre 1999 und 2000 fielen bei der Umstellung der 

Einkommensbesteuerung von der Vergangenheitsbemessung zur 

Gegenwartsbemessung in eine Bemessungslücke. Daher werden von den in diesen 

Jahren zugeflossenen Einkünften die ausserordentlichen Teile mit einer separaten 

Jahressteuer erfasst.

Als ausserordentliche Einkünfte gelten namentlich Kapitalleistungen, aperiodische 

Vermögenserträge und ausserordentliche Erträge aus selbständiger Erwerbstätigkeit. 

Ein bloss quantitatives Kriterium genügt für die Unterscheidung nicht. Grundsätzlich 

gelten aber alle einmaligen Leistungen als ausserordentlich. Insbesondere verdeckte 

Gewinnausschüttungen und Gewinnvorwegnahmen können als ausserordentliche 

Vermögenserträge von Unselbständigerwerbenden qualifiziert werden (vgl. Weidmann/

Grossmann/Zigerlig, a.a.O., S. 190 f.). Diese Voraussetzung ist beim Beschwerdeführer 

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gegeben, da es sich um eine einmalige Leistung der Gesellschaft handelte, die er nach 

eigenen Angaben zur Deckung der Lebenshaltungskosten verwendete.

g) Zusammenfassend ergibt sich aus den vorstehenden Erwägungen, dass die 

Beschwerde teilweise gutzuheissen ist. Die Aufrechnung von Fr. 25'000.-- aufgrund 

des Pferdekaufs durch die Z. AG ist aufzuheben, während die Gewährung des 

Darlehens als steuerbares ausserordentliches Einkommen des Beschwerdeführers zu 

erfassen ist. Der Rekursentscheid vom 18. Oktober 2005 ist daher in Ziff. 2 bis 4 

aufzuheben, und der Beschwerdeführer ist für das Jahr 2000 mit ausserordentlichen 

Einkünften von Fr. 80'900.-- zu veranlagen.

3./ Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten von Fr. 4'000.-- 

zu drei Vierteln dem Beschwerdeführer und zu einem Viertel dem Staat aufzuerlegen 

(Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von Fr. 4'000.-- ist angemessen (Ziff. 382 

Gerichtskostentarif, sGS 941.12). Auf die Erhebung des auf den Staat entfallenden 

Anteils ist zu verzichten (Art. 95 Abs. 3 VRP). Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 

4'000.-- ist zu verrechnen und der Rest von Fr. 1'000.-- dem Beschwerdeführer 

zurückzuerstatten.

Bei einer Auflage der amtlichen Kosten von drei Vierteln auf den Beschwerdeführer ist 

keine ausseramtliche Entschädigung zuzusprechen (Art. 98bis VRP; vgl. R. Hirt, Die 

Regelung der Kosten nach st. gallischem Verwaltungsrechtspflegegesetz, Diss. St. 

Gallen 2004, S. 183).

Die amtlichen Kosten des Rekursverfahrens von Fr. 1'200.-- sind zu einem Drittel dem 

Beschwerdeführer und zu zwei Dritteln dem Staat aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). 

Insoweit ist der Kostenspruch des vorinstanzlichen Entscheids zu ändern.

Ausseramtliche Entschädigungen sind für das Rekursverfahren nicht zuzusprechen, da 

der Beschwerdeführer durch eine von ihm geführte Treuhandunternehmung vertreten 

war und überdies keine ausserordentlichen Aufwendungen ersichtlich sind, die eine 

Umtriebsentschädigung rechtfertigen.

Demnach hat das Verwaltungsgericht zu Recht erkannt:

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1./ Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, und Ziff. 2 bis 4 des Rekursentscheids 

vom 18. Oktober 2005 werden aufgehoben.

2./ Der Beschwerdeführer wird für 2000 mit ausserordentlichen Einkünften von Fr. 

80'900.-- veranlagt.

3./ Die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 4'000.-- werden zu drei 

Vierteln dem Beschwerdeführer und zu einem Viertel dem Staat auferlegt. Auf die 

Erhebung des staatlichen Anteils wird verzichtet. Der geleistete Kostenvorschuss von 

Fr. 4'000.-- wird verrechnet und der Rest von Fr. 1'000.-- dem Beschwerdeführer 

zurückerstattet.

4./ Die amtlichen Kosten des Rekursverfahrens von Fr. 1'200.-- werden zu einem Drittel 

dem Beschwerdeführer und zu zwei Dritteln dem Staat auferlegt. Auf die Erhebung des 

staatlichen Anteils wird verzichtet.

5./ Ausseramtliche Kosten werden nicht entschädigt.

V. R. W.

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

 

Zustellung dieses Entscheides an:

 

 

 

den Beschwerdeführer (durch Rechtsanwalt lic. iur. R.)–

die Vorinstanz–

den Beschwerdegegner–

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 12.04.2006
	Steuerrecht, Art. 30 und Art. 33 Abs. 1 lit. c StG (sGS 811.1). Geldwerte Leistungen einer Aktiengesellschaft an Beteiligte oder diesen nahestehende Personen. Die Veranlagung der Aktiengesellschaft ist für die Veranlagung des Beteiligten bzw. der nahestehenden Person nicht bindend. Als Empfänger einer geldwerten Leistungen kommen Beteiligte, aber auch diesen nahestehende Personen in Frage. Weisen verschiedene Anhaltspunkte darauf hin, dass ein von der Gesellschaft angeschaffter Vermögenswert überwiegend von der Alleinaktionärin privat genutzt wird, und betreitet deren Vater, der zeichnungsberechtigter Verwaltungsrat der Gesellschaft ist, eine Begünstigung, so erweist sich die Zurechnung zum steuerbaren Einkommen des Vaters als ungerechtfertigt. Voraussetzungen für die Zurechnung einer geldwerten Leistung aufgrund eines simulierten Darlehens als ausserordentliches Einkommen beim Vater der Alleinaktionärin bejaht (Verwaltungsgericht, B 2005/197).

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