# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b9ac9587-f8fb-51a5-8bc9-07804044499f
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-04-19
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 19.04.2022 RU220031
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RU220031_2022-04-19.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: RU220031-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. D. Scherrer, Vorsitzende, Oberrichterin 

Dr. S. Janssen und Ersatzoberrichter Dr. M. Nietlispach sowie  

Gerichtsschreiber MLaw M. Wild 

Beschluss und Urteil vom 19. April 2022 

 

in Sachen 

 

A._____,   
Gesuchsteller und Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

Kanton Zürich,  
Beschwerdegegner 

 

vertreten durch Bezirksgericht Horgen 

betreffend unentgeltliche Rechtspflege 
 
Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im summarischen 
Verfahren am Bezirksgericht Horgen vom 4. März 2022 (ED220002-F) 
 

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Erwägungen: 

1.1 Mit Eingabe vom 19. Januar 2022 (Poststempel: 20. Januar 2022) beantrag-

te der Gesuchsteller und Beschwerdeführer (fortan Gesuchsteller) bei der  

Vorinstanz die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für ein Schlichtungs-

verfahren vor dem Friedensrichteramt B._____ (Urk. 1/1+2). Dieses hatte er zuvor 

mit Schlichtungsgesuch vom 11. Januar 2022 anhängig gemacht, im Wesentli-

chen mit dem Begehren auf Feststellung, dass er keinen Unterhalt schulde 

(Urk. 1/3). Beklagte Partei im Verfahren vor dem Friedensrichteramt ist die Ge-

meinde Wädenswil (vgl. Urk. 1/1 S. 4). Mit Verfügung vom 4. März 2022 wies die 

Vorinstanz das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das 

Schlichtungsverfahren ab (Urk. 4 = Urk. 7). 

1.2 Hiergegen erhob der Gesuchsteller mit Eingabe vom 14. März 2022 fristge-

recht (vgl. Urk. 5; Art. 321 Abs. 2 ZPO) Beschwerde mit dem sinngemässen Be-

gehren, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben und es sei ihm für das 

Schlichtungsverfahren die unentgeltliche Rechtspflege und eine Verbeiständung 

zu gewähren (Urk. 6 S. 3). Sodann beantragte der Gesuchsteller, es sei ihm noch 

vor Ablauf der Rechtsmittelfrist die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und 

es sei ihm ein unentgeltlicher Rechtsbeistand respektive ein Beistand nach Art. 69 

ZPO zu bestellen (Urk. 6 S. 1 ff.). 

1.3 Mit Schreiben vom 15. März 2022 wurden dem Gesuchsteller die Voraus-

setzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nach Art. 117 

ZPO mitgeteilt und wurde ihm erklärt, dass das Verfahren nach Art. 62 Abs. 1 

ZPO bereits rechtshängig sei und die Erfolgsaussichten seines Gesuchs um Ge-

währung der unentgeltlichen Rechtspflege erst nach Ablauf der Rechtsmittelfrist 

geprüft werden könnten (Urk. 9). Mit Eingabe vom 21. März 2022 beantragte der 

Gesuchsteller (immer noch innerhalb der Rechtsmittelfrist von Art. 321 Abs. 2 

ZPO) erneut die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sowie die Gewäh-

rung der unentgeltlichen Rechtspflege und die Bestellung eines Rechtsbeistands 

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resp. eines Beistands nach Art. 69 ZPO für das Beschwerdeverfahren (Urk. 10 

S. 1).  

1.4 Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (Urk. 1-5). Das Verfahren 

erweist sich als spruchreif. 

2. Die Vorinstanz erwog zusammengefasst, eine Person habe gemäss Art. 117 

ZPO Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn sie nicht über die erforderli-

chen Mittel verfüge und ihr Rechtsbegehren nicht als aussichtslos erscheine 

(Urk. 7 S. 3). Der Gesuchsteller habe seine Mittellosigkeit wohl hinreichend darge-

legt. Sie brauche indessen nicht abschliessend beurteilt zu werden, da dem Ge-

such aus anderen Gründen nicht stattgegeben werden könne (Urk. 7 S. 4).  

 In Bezug auf die Aussichtslosigkeit hielt die Vorinstanz fest, dass die Aus-

führungen des Gesuchstellers nicht durchwegs leicht nachvollziehbar seien. So-

weit der Gesuchsteller begehre, dass ihm rückwirkend sämtliche von ihm geleiste-

ten Unterhaltsbeiträge zurückzuerstatten seien, mache er im Wesentlichen gel-

tend, dass das Obergericht Zug mit Urteil vom 11. November 2020 in Abänderung 

eines Eheschutzentscheids vorsorglich für die Dauer des anhängigen Schei-

dungsverfahrens den durch den Gesuchsteller zu leistenden Kindesunterhalt auf 

Fr. 1'083.– festgelegt habe und dass bereits ein Gesuch um Abänderung dieser 

vorsorglich festgelegten Unterhaltsbeiträge abgewiesen worden sei. Da selbst das 

Scheidungsgericht nur in Ausnahmefällen auf die vorsorglich festgelegten Unter-

haltsbeiträge zurückkommen könne, könne deshalb nicht die Rede davon sein, 

dass sich eine Partei mit hinreichenden finanziellen Mitteln dazu entschliessen 

würde, vor einer anderen Behörde ein weiteres Rechtsverfahren anzustrengen 

und um eine Rückerstattung der geleisteten Unterhaltsbeiträge zu ersuchen. Das 

Rechtsbegehren Ziff. 2 des Gesuchstellers sei daher im Rahmen einer summari-

schen Prüfung als aussichtslos zu beurteilen (Urk. 7 S. 5 f.).  

 Weiter führte die Vorinstanz aus, dass der Gesuchsteller begehre, in Zukunft 

keine Unterhaltsbeiträge mehr leisten zu müssen. Es werde jedoch das Kantons-

gericht Zug im derzeit dort hängigen Scheidungsverfahren beurteilen müssen, ob 

und in welcher Höhe der Gesuchsteller künftig verpflichtet werden könne, Unter-

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haltsbeiträge für seine Kinder zu leisten. Erst im Anschluss an eine definitive Fest-

legung der Höhe der durch den Gesuchsteller in Zukunft zu leistenden Unter-

haltsbeiträge liesse sich beurteilen, inwieweit dieser dadurch in seiner Persönlich-

keit verletzt werde. Dieser bestehende Konnex zu einem derzeit hängigen, ergeb-

nisoffenen Verfahren habe zur Konsequenz, dass keine summarische Prüfung der 

Erfolgsaussichten der gestellten Rechtsbegehren vorgenommen werden könne. 

Somit könne dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege aktuell nicht stattgege-

ben werden. Bei dieser Ausgangslage könne auf eine Beurteilung der Erfolgsaus-

sichten der prozessualen Anträge des Gesuchstellers verzichtet werden (Urk. 7 

S. 7). 

3. Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offensichtlich 

unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). 

Die beschwerdeführende Partei hat sich in ihrer schriftlichen Beschwerdebegrün-

dung (im Sinne einer Eintretensvoraussetzung) inhaltlich mit den Erwägungen der 

Vorinstanz auseinanderzusetzen und mittels Verweisungen auf konkrete Stellen 

in den vorinstanzlichen Akten hinreichend genau aufzuzeigen, inwiefern der ange-

fochtene Entscheid als fehlerhaft zu betrachten ist bzw. an einem der genannten 

Mängel leidet. Die blosse Verweisung auf die Ausführungen vor Vorinstanz oder 

deren blosse Wiederholung genügen nicht (Art. 321 Abs. 1 ZPO und dazu BGer 

5D_146/2017 vom 17. November 2017, E. 3.3.2; BGer 5A_387/2016 vom 7. Sep-

tember 2016, E. 3.1; BGer 5A_206/2016 vom 1. Juni 2016, E. 4.2; BGer 

5A_488/2015 vom 21. August 2015, E. 3.2, je mit Hinweis auf BGE 138 III 374 

E. 4.3.1). Sodann sind neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und neue 

Beweismittel im Beschwerdeverfahren ausgeschlossen (Novenverbot, vgl. 

Art. 326 Abs. 1 ZPO), weshalb auf entsprechende Ausführungen des Gesuchstel-

lers (bspw. zur Verjährung [Urk. 6 S. 4 und Urk. 10 S. 4] oder zur Gewährung des 

rechtlichen Gehörs bei der Subrogation des Unterhaltsanspruchs [Urk. 10 S. 5]) 

nicht weiter einzugehen ist. 

4. Soweit die Beschwerde des Gesuchstellers diesen formellen Anforderungen 

überhaupt genügt, ist sie unbegründet. Er macht in seinen Eingaben – soweit ver-

ständlich – im Wesentlichen geltend, die im Rahmen des Scheidungsverfahrens 

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vom Kantonsgericht Zug festgelegte Unterhaltsregelung greife in sein Existenzmi-

nimum ein und sei daher nichtig. Indem die Gemeinde Wädenswil diesen (nichti-

gen) Unterhalt bevorschusse, liege eine Verletzung von Art. 27 ZGB und Art. 285 

ZGB vor. Dies habe die Vorinstanz nicht berücksichtigt (Urk. 6 S. 3 ff. und Urk. 10 

S. 3 ff.). Damit setzt sich der Gesuchsteller in seiner Beschwerde nicht mit dem 

angefochtenen Entscheid auseinander, sondern wiederholt lediglich seine Ausfüh-

rungen aus dem erstinstanzlichen Gesuch (vgl. Urk. 1/2). Insbesondere geht er 

mit keinem Wort auf die oben zusammengefassten Erwägungen der Vorinstanz 

ein. Er zeigt nicht auf, inwiefern der angefochtene Entscheid als fehlerhaft zu be-

trachten sei. Des Weiteren ist sein Einwand, die Vorinstanz habe kein öffentliches 

Verfahren durchgeführt und sei ihrer richterlichen Fragepflicht nicht nachgekom-

men (Urk. 10 S. 5), unbegründet. Einerseits fand gar keine Gerichtsverhandlung 

statt, an welcher die Öffentlichkeit hätte teilnehmen können. Eine solche war auch 

nicht vorgeschrieben, zumal der Grundsatz der Justizöffentlichkeit im Verfahren 

betreffend unentgeltliche Rechtspflege nicht gilt (vgl. BGer 4A_179/2019 vom 

24. September 2019, E. 2.3). Andererseits kann der Vorinstanz nicht vorgeworfen 

werden, ihrer richterlichen Fragepflicht nicht nachgekommen zu sein. Die Erfolg-

saussichten eines Rechtsbegehrens sind aufgrund einer summarischen, auf 

Glaubhaftmachen beschränkten Prüfung zum Zeitpunkt der Gesuchseinreichung 

zu beurteilen (BSK ZPO-Rüegg/Rüegg, Art. 117 N 20). Auch wenn das Verfahren 

um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege vom Untersuchungsgrundsatz 

beherrscht wird, trifft die gesuchstellende Partei eine umfassende Mitwirkungs-

pflicht, d.h. sie hat neben ihrer wirtschaftlichen Situation auch die Erfolgsaussich-

ten ihrer Rechtsbegehren glaubhaft zu machen (BSK ZPO-Rüegg/Rüegg, Art. 119 

N 3). Die Erfolgsaussichten wurden von der Vorinstanz überprüft, und da sich der 

Gesuchsteller im Beschwerdeverfahren nicht mit diesen Ausführungen auseinan-

dersetzt, kommt er seiner Begründungsobliegenheit nicht nach (vgl. oben Ziff. 3). 

Seine Beschwerde ist daher abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 

 Ergänzend sei angemerkt, dass die Vorinstanz die Aussichten des Gesuch-

stellers, mit seinen Begehren in der Sache zu obsiegen, aufgrund der Aktenlage 

zumindest im Ergebnis zu Recht als ungenügend betrachtet und das Gesuch 

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demnach zu Recht wegen Aussichtslosigkeit (Art. 117 lit. b ZPO) abgewiesen hat 

(vgl. BGer 4D_67/2017 vom 22. November 2017, E. 3.2.2). 

5. Gemäss Art. 117 ZPO hat eine Partei Anspruch auf unentgeltliche Rechts-

pflege, wenn sie nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und ihr Rechtsbegeh-

ren nicht aussichtslos erscheint. Die Beschwerde war indes, wie oben aufgezeigt, 

von vornherein aussichtslos, weshalb dem Gesuchsteller die von ihm beantragte 

unentgeltliche Rechtspflege für das zweitinstanzliche Verfahren nicht gewährt 

werden kann. Aus demselben Grund ist ihm auch kein Rechtsbeistand nach 

Art. 69 ZPO zu bestellen (vgl. BGer 2C_708/2016 vom 24. August 2016, E. 2.2). 

 Im Übrigen zeigen die Eingaben des Gesuchstellers, dass er keineswegs im 

Sinne von Art. 69 ZPO "offensichtlich nicht im Stande ist, den Prozess selbst zu 

führen" oder führen zu lassen. Vielmehr scheint er – zumindest unter Zuhilfe-

nahme seines "Sozialen Netzwerkes" (vgl. Urk. 6 S. 5 und Urk. 10 S. 5) – durch-

aus befähigt, konkrete und verständliche Rechtsbegehren zu formulieren und sei-

ne Standpunkte vor Gericht angemessen zu begründen. Damit ist seine Postulati-

onsfähigkeit aber ungeachtet seiner geltend gemachten kognitiven Behinderung 

zu bejahen und fehlt es an den strengen Voraussetzungen von Art. 69 ZPO, der 

restriktiv zu handhaben ist. Dass seine Rechtsbegehren in der Sache (zu) wenig 

aussichtsreich erscheinen und dass er in den angestrengten Rechtsmittelverfah-

ren "nicht die Genauigkeit aufs Papier bringen kann, wie ein Gericht dies verlangt" 

(vgl. Urk. 6 S. 3; Urk. 10 S. 3), ändert daran nichts und führt nicht dazu, dass ihm 

vom Gericht eine anwaltliche Vertretung zu bestellen wäre (einlässlich zu den 

restriktiven Voraussetzungen von Art. 69 ZPO BSK ZPO-Tenchio, Art. 69 N 8 mit 

zahlreichen Hinweisen; Hrubesch-Millauer, DIKE-Komm-ZPO, Art. 69 N 2 ff.). 

Solches lässt sich auch nicht aus Art. 12 f. des Übereinkommens über die Rechte 

von Menschen mit Behinderungen vom 13. Dezember 2006 (SR 0.109) ableiten 

(vgl. Urk. 6 S. 1 und S. 3; Urk. 10 S. 2 f.). 

6. Die Kostenlosigkeit des Verfahrens betreffend unentgeltliche Rechtspflege 

(Art. 119 Abs. 6 ZPO) gilt nicht für das Beschwerdeverfahren (BGE 137 III 470). 

Die Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfahren ist in Anwendung von § 12 

Abs. 1 und 2 GebV OG in Verbindung mit § 9 Abs. 1 GebV OG auf Fr. 300.– fest-

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zusetzen und ausgangsgemäss dem Gesuchsteller aufzuerlegen. Parteientschä-

digungen sind keine zuzusprechen. 

Es wird beschlossen: 

1. Das Gesuch des Gesuchstellers um Gewährung der unentgeltlichen 

Rechtspflege sowie um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters für 

das Beschwerdeverfahren wird abgewiesen. 

2. Das Gesuch des Gesuchstellers um Bestellung eines Rechtsbeistands nach 

Art. 69 ZPO wird abgewiesen. 

3. Schriftliche Mitteilung und Rechtmittelbelehrung mit nachfolgendem Er-

kenntnis.  

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt. 

3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden dem Gesuchsteller 

auferlegt. 

4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

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Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. Bei der Hauptsache handelt 
es sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit mit einem Streitwert über 
Fr. 30'000.–. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG 

Zürich, 19. April 2022 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer 

 
Der Gerichtsschreiber: 

 
 
 

MLaw M. Wild 
 
 
versandt am: 
ip 

	Beschluss und Urteil vom 19. April 2022
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden dem Gesuchsteller auferlegt.
	4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...