# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b7f3fcda-2c1e-534d-8429-844d71011462
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-07-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.07.2008 E-3502/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-3502-2008_2008-07-14.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-3502/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 4 .  J u l i  2 0 0 8

Einzelrichter Markus König, 
mit Zustimmung von Richterin Emilia Antonioni; 
Gerichtsschreiber Rudolf Bindschedler.

A._______,
Sri Lanka,
vertreten durch Klausfranz Rüst-Hehli, Rechtsberatungs-
stelle für Asylsuchende, St. Gallen,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Asyl (Wiedererwägung),
Verfügung des BFM vom 14. Mai 2008 / N_______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-3502/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

I.

dass der Beschwerdeführer am 6. November 2006 um Asyl nachsuch-
te und das BFM in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. b des Asylgeset-
zes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31)  mit Verfügung vom 8. De-
zember  2006  auf  das  Asylgesuch  nicht  eintrat  und  die  Wegweisung 
aus der Schweiz sowie den Wegweisungsvollzug anordnete,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 15. Dezember 2006 ge-
gen  diesen  Entscheid  bei  der  damals  zuständigen  Schweizerischen 
Asylrekurskommission (ARK) Beschwerde erheben liess und dabei die 
Aufhebung  der  angefochtenen  Verfügung  in  Bezug  auf  die  Wegwei-
sung sowie deren Vollzug (Ziffern 2 bis 3 des Dispositivs) beantragte,

dass die ARK diese Beschwerde mit  Urteil  vom 21. Dezember 2006 
abwies,

II.

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  8.  Januar  2007  beim 
BFM ein Wiedererwägungsgesuch stellte,

dass das BFM mit Verfügung vom 14. Februar 2007 einen Gebühren-
vorschuss von Fr. 1'200.-- mit Frist bis zum 28. Februar 2007 erhob,

dass das BFM mit Verfügung vom 15. März 2007 auf das Wiedererwä-
gungsgesuch wegen Nichtbezahlung des Gebührenvorschusses nicht 
eintrat  und seine Verfügung vom 8. Dezember 2006 als  rechtskräftig 
und vollstreckbar erklärte,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom 27. März  2007  gegen 
diesen  Entscheid  beim Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  erhe-
ben liess und dabei die Erklärung der Nichtigkeit der Verfügung vom 
15. März 2007 beantragte,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  die  Beschwerde  mit  Urteil  vom 
28. Dezember 2007 abwies,

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III.

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 6. Mai 2008 beim BFM 
ein  zweites  Wiedererwägungsgesuch  stellte  und  dabei  die  Anerken-
nung  der  Flüchtlingseigenschaft  sowie  die  Asylgewährung  aufgrund 
objektiver Nachfluchtgründe beantragte,

das BFM mit Verfügung vom 14. Mai 2008 dieses zweite Wiedererwä-
gungsgesuch vom 6. Mai 2008 abwies und die Rechtskraft sowie die 
Vollstreckbarkeit  der  erstinstanzlichen  Verfügung  vom  8.  Dezember 
2006 feststellte,

dass der Beschwerdeführer gegen diese Verfügung mit  Eingabe vom 
29.  Mai 2008  beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  erheben 
liess,

dass der  Beschwerdeführer  dabei  die Aufhebung der  angefochtenen 
Verfügung,  die  Gewährung  von  Asyl  unter  Anerkennung  der  Flücht-
lingseigenschaft,  die  Erteilung  der  aufschiebenden  Wirkung  der  Be-
schwerde und die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege bean-
tragte,

dass  er  mit  der  Beschwerde als  Beweismittel  drei  Berichte  über  Sri 
Lanka sowie die Fotokopie einer Geburts- und Todefallbescheinigung 
zu den Akten reichte,

dass  der  zuständige  Instruktionsrichter  mit  Zwischenverfügung  vom 
30. Mai 2008 den Vollzug der Wegweisung bis zum Eingang der Vorak-
ten und zum definitiven Entscheid über die aufschiebende Wirkung der 
Beschwerde vorsorglich aussetzte,

dass der Instruktionsrichter mit Zwischenverfügung vom 6. Juni 2008 
das  Gesuch  um Aussetzung  des  Wegweisungsvollzugs  abwies,  den 
provisorischen Vollzugsstop vom 30. Mai 2008 aufhob, den Beschwer-
deführer anwies den Ausgang des Verfahrens im Ausland abzuwarten, 
das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege abwies 
und  Frist  zur  Bezahlung  eines  Kostenvorschusses  im  Betrag  von 
Fr. 1'200.-- bis zum 23. Juni 2008 ansetzte,

dass  der  Rechtsvertreter  des  Beschwerdeführers  sich  in  Eingaben 
vom 7. Juni  2008  (Postaufgabe:  10.  Juni  2008)  sowie  vom 10. Juni 
2008 ohne Anträge zu stellen zum Verfahren äusserte und verschiede-

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ne Beweismittel (Jahresbericht des Internationalen Komitees vom Ro-
ten Kreuz [IKRK] und Berichte über IKRK-Aktivitäten in Sri Lanka, Ko-
pie des Schreibens eines Arztes vom _______, [zerschnittene respek-
tive zweiteilige] Kopie einer Bestätigung der Liberation Tigers of Tamil 
Eelam  [LTTE],  Bestätigung  eines  Friedensrichters  vom  _______) 
nachreichte,

dass  der  Beschwerdeführer  selber  mit  direkt  an  das  Bundesverwal-
tungsgericht adressiertem Schreiben vom 23. Juni 2008 um den nach-
träglichen  Verzicht  auf  die  Einforderung  des  Kostenvorschusses  er-
suchte  und  verschiedene  Dokumente  (Kopie  eines  Schreibens  von 
B._______ vom _______, Kopien von Bestätigungen des IKRK und der 
Human Rights Commission of  Sri  Lanka,  Darstellung der  Ereignisse 
durch den Beschwerdeführer vom 19.6.2008) zu den Akten reichte,

dass der Instruktionsrichter mit Zwischenverfügung vom 25. Juni 2008 
das Gesuch um nachträglichen Verzicht auf die Erhebung des Kosten-
vorschusses abwies und dem Beschwerdeführer eine dreitägige Nach-
frist  zur  Bezahlung  des  Vorschusses  ansetzte,  welchen  jener  am 
28. Juni 2008 fristgerecht leistete,

dass  der  Rechtsvertreter  des  Beschwerdeführers  mit  Eingabe  vom 
27. Juni  2008  um  Erlass  vollzugshemmender  vorsorglicher  Massah-
men ersuchte  und geltend machte,  der  mutmasslich  einzige  verblei-
bende direkte  Zeuge der  Verfolgung des Beschwerdeführers  befinde 
sich in Haft und die bisher eingereichten Beweismittel würden die asyl-
rechtlich  relevante  Verfolgung  der  Mitglieder  jener  Gruppe  belegen, 
welcher auch der Beschwerdeführer angehöre,

dass er dazu auch die Kopie einer E-Mail an das IKRK in Colombo so-
wie einen fotokopierten Auszug aus einem Psychologie-Lehrbuch ein-
reichte,

und das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-

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setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht sich nach dem 
VwVG richtet,  soweit  das  VGG oder  das  AsylG  nichts  anderes  be-
stimmt (vgl. Art. 73 VGG und Art. 6 AsylG),

dass nach Lehre und Praxis Wiedererwägungsentscheide grundsätz-
lich wie die ursprüngliche Verfügung auf dem ordentlichen Rechtsmit-
telweg weitergezogen werden können und das Bundesverwaltungsge-
richt auch zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde 
ist,

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se Änderung der angefochtenen Verfügung hat und daher zur Einrei-
chung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 
VwVG),

dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 50 und Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass die Wiedererwägung im Verwaltungsverfahren ein gesetzlich nicht 
geregelter  Rechtsbehelf  darstellt,  auf  dessen  Behandlung  durch  die 
verfügende Behörde grundsätzlich kein Anspruch besteht,

dass  jedoch  gemäss  herrschender  Lehre  und  ständiger  Praxis  des 
Bundesgerichts  aus  Art.  29  der  Bundesverfassung  der  Schweizeri-
schen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) unter be-
stimmten  Voraussetzungen  ein  verfassungsmässiger  Anspruch  auf 

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Wiedererwägung abgeleitet wird (vgl. BGE 127 I 133 E. 6 mit weiteren 
Hinweisen)  und  demnach  auf  ein  Wiedererwägungsgesuch  unter 
anderem einzutreten ist,  wenn sich der rechtserhebliche Sachverhalt 
seit dem ursprünglichen Entscheid in wesentlicher Weise verändert hat 
und  mithin  die  ursprüngliche  (fehlerfreie)  Verfügung  an  nachträglich 
eingetretene Veränderungen der Sachlage anzupassen ist,

dass  nach Durchsicht der Akten zunächst festzustellen ist,  dass das 
(zweite)  Wiedererwägungsgesuch vom 6. Mai  2008 im Wesentlichen 
mit Behelligungen von Angehörigen und Bekannten durch die srilanki-
sche  Armee  wegen  der  Aktivitäten  des  Beschwerdeführers  (mit  der 
Folge des Todes des Vaters am _______) respektive mit dem Vorliegen 
einer  Bestätigung  der  politischen  Unterstützung  durch  die  LTTE be-
gründet wurde,

dass der Beschwerdeführer zur Begründung des Gesuchs vom 6. Mai 
2008 drei  Bestätigungen –  eines  srilankischen Rechtsanwalts,  eines 
Friedensrichters sowie der LTTE – zu den Akten gereicht hatte und zur 
Begründung seiner Beschwerde vom 29. Mai 2008 einen Totenschein 
samt  Übersetzung und mehrere Berichte zur  Menschenrechtslage in 
Sri Lanka als Beweismittel nachreichte,

dass in der Instruktionsverfügung vom 6. Juni 2008 ausführlich darge-
legt worden ist, dass und weshalb die in der Beschwerde enthaltenen 
prozessrechtlichen Rügen unbegründet sind,

dass der Tod des Vaters respektive die Verbindung dieses Ereignisses 
mit  Übergriffen durch Armeeangehörige von der Vorinstanz zu Recht 
als völlig unsubstanziiert qualifiziert wurde,

dass an dieser Feststellung auch der mit der Beschwerde in Form ei-
ner (Telefax-) Kopie eingereichte Totenschein – angesichts der darin 
verzeichneten Todesursache ("Natur  Tod. Wegen des hohen Blutdru-
ckes und Leberallergie") – offensichtlich nichts zu ändern vermag,

dass die Qualifikation der eingereichten Bestätigungen durch das BFM 
als  nicht  authentisch  respektive  als  Gefälligkeitsschreiben  unter  Be-
rücksichtigung der gesamten Verfahrensumstände nicht zu beanstan-
den ist,

dass die nach Versand der Instruktionsverfügung vom 6. Juni 2008 in 
den  Eingaben  vom 7.  Juni  2008  (Postaufgabe:  10.  Juni  2008),  vom 

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10. Juni 2008, 23. Juni 2008 und 27. Juni 2008 und die damit einge-
reichten Beweismittel (Jahresbericht IKRK und Berichte über IKRK-Ak-
tivitäten  in  Sri  Lanka,  Kopie  des  Schreibens  eines  Arztes  vom 
9.5.2008,  Kopie  einer  Bestätigung  der  LTTE,  Bestätigung  eines 
Friedensrichters  vom  18.1.2008,  Kopie  eines  Schreibens  von 
B._______ vom _______, Kopien von Bestätigungen des IKRK und der 
Human  Rights  Commision  of  Sri  Lanka,  Darstellung  der  Ereignisse 
durch  den  Beschwerdeführer)  an  dieser  Einschätzung  offensichtlich 
nichts zu ändern vermögen,

dass die verschiedenen nachgereichten Dokumente die in der ange-
fochtenen Verfügung begründeten Zweifel an der Sachverhaltsdarstel-
lung  des  Beschwerdeführers,  wie  in  der  Zwischenverfügung  vom 
25. Juni 2008 festgestellt, vielmehr zu bestätigen scheinen,

dass nämlich beispielsweise gemäss den eingereichten Beweismitteln 
ein srilankischer Friedensrichter am gleichen Tag (_______) zwei for-
mal komplett unterschiedliche und inhaltlich ebenfalls nicht völlig iden-
tische Bestätigungsschreiben verfasst hätte,

dass an dieser Feststellung die diesbezügliche Entgegnung des Be-
schwerdeführers  in  der  Eingabe  vom  27.  Juni  2008  (Postskriptum) 
nichts zu ändern vermag, zumal darin ausgeführt wird, der Beschwer-
deführer  habe  beim  srilankischen  Friedensrichter  eine  inhaltlich  ge-
nehmere  zweite  Fassung  der  Bestätigung  in  Auftrag  gegeben,  was 
nicht  geeignet  ist,  den  Eindruck  eines  Gefälligkeitsbestätigung  zu 
zerstreuen,

dass  zusammenfassend  festzustellen  ist,  dass  das  BFM das  zweite 
Wiedererwägungsgesuch des Beschwerdeführers zu Recht  abgewie-
sen hat,

dass aufgrund der vorstehenden Erwägungen davon abgesehen wer-
den  kann,  auf  die  weiteren  Ausführungen  in  den  Eingaben  des 
Beschwerdeführers im Einzelnen einzugehen, weil diese am Ergebnis 
nichts zu ändern vermögen,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

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dass mit diesem Entscheid in der Hauptsache das in der Eingabe vom 
27.  Juni  2008  (wiedererwägungsweise)  gestellte  Gesuch  um  Erlass 
vollzugshemmender vorsorglicher Massnahmen gegenstandslos wird,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 1'200.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  (Art. 63  Abs. 1 
VwVG) und durch den am 28. Juni 2008 geleisteten Kostenvorschuss 
gedeckt sind.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Verfahrenskosten von Fr. 1'200.-- werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt. Diese Kosten sind durch den am 28. Juni 2008 geleisteten 
Kostenvorschuss gedeckt.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den  Rechtsvertreter  des  Beschwerdeführers  (Einschreiben;  ange-
fochtene Verfügung im Original)

- das BFM, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung, mit den Ak-
ten Ref.-Nr. N_______ (per Kurier; in Kopie)

- das C._______ ad _______ (in Kopie)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Markus König Rudolf Bindschedler

Versand: >

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