# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 12e01e75-3c74-5fb0-913c-dff4577068d4
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-03-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.03.2010 C-6506/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6506-2007_2010-03-08.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-6506/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  8 .  M ä r z  2 0 1 0

Richter Andreas Trommer (Vorsitz), 
Richter Blaise Vuille, Richter Antonio Imoberdorf, 
Gerichtsschreiber Julius Longauer.

A._______,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Yassin Abu-Ied,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-6506/2007

Sachverhalt:

A.
Die Beschwerdeführerin  (geb. 1977) stammt aus Kamerun. Während 
eines Besuchsaufenthaltes in der Schweiz im Frühling 1996 lernte sie 
ihren  künftigen  Ehemann,  den  Schweizer  Bürger  B._______  (geb. 
1945) kennen. Einige Tage nachdem die Beschwerdeführerin zu die-
sem Zweck in die Schweiz gereist war, erfolgte am 11. März 1998 die 
Trauung. Gestützt darauf erhielt die Beschwerdeführerin im Kanton St. 
Gallen eine Aufenthaltsbewilligung.

B.
Als Ehegattin eines Schweizer Bürgers ersuchte die Beschwerdeführe-
rin am 5. November 2002 um erleichterte Einbürgerung nach Art. 27 
des Bürgerrechtsgesetzes vom 29. September 1952 (BüG, SR 141.0).

Die Ehegatten unterzeichneten am 9. September 2003 zu Handen des 
Einbürgerungsverfahrens eine Erklärung, wonach sie in einer tatsächli-
chen,  ungetrennten,  stabilen  ehelichen  Gemeinschaft  an  derselben 
Adresse zusammen lebten. Gleichzeitig nahmen sie unterschriftlich zur 
Kenntnis,  dass die erleichterte Einbürgerung nicht  möglich ist,  wenn 
vor  oder  während des Einbürgerungsverfahrens einer  der  Ehegatten 
die  Trennung  oder  Scheidung  beantragt  hat  oder  keine  tatsächliche 
eheliche  Gemeinschaft  mehr  besteht,  und  dass  die  Verheimlichung 
solcher Umstände zur Nichtigerklärung der Einbürgerung führen kann. 

Am 30. September 2003 wurde die Beschwerdeführerin erleichtert ein-
gebürgert. Nebst  dem Schweizer Bürgerrecht  erwarb sie die Bürger-
rechte des Kantons St. Gallen und der Gemeinde U._______ (SG).

C.
Auf gemeinsames Scheidungsbegehren der Ehegatten vom 30. April 
2004 sprach das Kreisgericht St. Gallen am 4. August 2004 die Schei-
dung der Ehe aus. Das Urteil erwuchs am gleichen Tag in Rechtskraft. 
Nach  schwerer  Krankheit  verschied  der  geschiedene  Ehemann  am 
16. Januar 2006.

D.
Bereits mit Schreiben vom 15. Juli 2005 teilte die Vorinstanz der Be-
schwerdeführerin unter Gewährung des rechtlichen Gehörs mit, dass 
sie gestützt auf Art. 41 Abs. 1 BüG eine Nichtigerklärung der erleich-

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terten Einbürgerung prüfe. Vom Recht auf Stellungnahme machte die 
Beschwerdeführerin am 22. Juli 2005 und 16. Februar 2006 Gebrauch. 
Die  Vorinstanz  ihrerseits  zog die Scheidungsakten des  Kreisgerichts 
St. Gallen bei und veranlasste die rogatorische Einvernahme des ge-
schiedenen  Ehemannes,  welche  am  7. September  2005  durch  die 
Kantonspolizei St. Gallen durchgeführt wurde.

E.
Auf Ersuchen der Vorinstanz erteilte der Kanton St. Gallen am 17. Au-
gust  2007  seine  Zustimmung  zur  Nichtigerklärung  der  erleichterten 
Einbürgerung.

F.
Mit Verfügung vom 28. August 2007 erklärte die Vorinstanz die erleich-
terte Einbürgerung der Beschwerdeführerin für nichtig.

G.
Mit  Rechtsmitteleingabe  vom 27.  September  2007  gelangte  die  Be-
schwerdeführerin  an  das  Bundesverwaltungsgericht und  ersuchte 
sinngemäss um ersatzlose Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung.

H.
Die Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 6. Dezember 
2007 die Abweisung der Beschwerde.

I.
Mit Replik vom 11. Januar 2008 hielt die Beschwerdeführerin an ihrem 
Rechtsmittel fest.

J.
Auf den weiteren Akteninhalt  wird, soweit rechtserheblich, in den Er-
wägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Verfügungen des BFM über die Nichtigerklärung einer erleichter-
ten Einbürgerung können mit  Beschwerde beim Bundesverwaltungs-
gericht angefochten werden (Art. 51 Abs. 1 BüG i.V.m. Art. 31 ff. des 
Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]).

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1.2 Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundes-
verwaltungsgericht nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 
über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), soweit das Ver-
waltungsgerichtsgesetz nichts anderes bestimmt (vgl. auch Art. 2 Abs. 
4 VwVG).

1.3 Die Beschwerdeführerin ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legiti-
miert. Auf ihre frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist ein-
zutreten (Art. 48 ff. VwVG).

2.
Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung 
von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des 
Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechts-
erheblichen Sachverhaltes und – soweit nicht eine kantonale Behörde 
als  Rechtsmittelinstanz  verfügt  hat  –  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im Be-
schwerdeverfahren das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist ge-
mäss Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht ge-
bunden und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend 
gemachten  Gründen  gutheissen  oder  abweisen.  Massgebend  ist 
grundsätzlich  die  Sach-  und  Rechtslage  zum  Zeitpunkt  seines  Ent-
scheides (vgl. E. 1.2 des in BGE 129 II 215 teilweise publizierten Ur-
teils 2A.451/2002 vom 28. März 2003).

3.
Der  entscheidserhebliche  Sachverhalt  erschliesst  sich,  wie  nachfol-
gend zu zeigen sein wird, in genügender Weise aus den Akten. Von 
Beweiserhebungen, welche die Beschwerdeführerin auf Rechtsmittel-
ebene beantragt (Einvernahme der Kinder des geschiedenen Eheman-
nes aus einer ersten Ehe und dessen damaliger Ehefrau), kann in anti-
zipierter  Beweiswürdigung  ohne  Verletzung  des  rechtlichen  Gehörs 
abgesehen werden (vgl. Art. 33 Abs. 1 VwVG; BGE 131 I 153 E. 3 S. 
157 mit  Hinweisen; statt  mehrerer anderer vgl. auch Urteil  des Bun-
desgerichts 1C_460/2008 vom 3. Februar 2009 E.3).

4.
4.1 Gemäss Art. 27 Abs. 1 BüG kann eine ausländische Person nach 
der Eheschliessung mit  einem Schweizer Bürger ein Gesuch um er-
leichterte Einbürgerung stellen, wenn sie insgesamt fünf Jahre in der 
Schweiz gewohnt hat (Bst. a), seit einem Jahr hier wohnt (Bst. b) und 
seit drei Jahren in ehelicher Gemeinschaft mit dem Schweizer Bürger 

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lebt (Bst. c). Sämtliche Voraussetzungen müssen sowohl im Zeitpunkt 
der Gesuchseinreichung als auch anlässlich der Einbürgerungsverfü-
gung erfüllt  sein. Fehlt  es insbesondere im Zeitpunkt des Entscheids 
an  der  ehelichen  Gemeinschaft,  darf  die  erleichterte  Einbürgerung 
nicht ausgesprochen werden (BGE 135 II 161 E. 2 S. 164 f., BGE 130 
II 482 E. 2 S. 484, BGE 129 II 401 E. 2.2 S. 403). Die Beweislast trägt 
der Gesuchsteller (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-5286/2007 
vom 4. November 2008 E. 3.2).

4.2 Der  Begriff  der  ehelichen  Gemeinschaft  im Sinne des Gesetzes 
bedeutet mehr als nur das formelle Bestehen einer Ehe. Verlangt wird 
eine tatsächliche Lebensgemeinschaft, getragen vom Willen, die Ehe 
auch künftig aufrecht zu erhalten (BGE 130 ll 482 E. 2 S. 483 f., BGE 
130 ll 169 E. 2.3.1 S. 171 f., BGE 128 ll 97 E. 3a S. 98 f., BGE 121 ll 49 
E. 2b S. 52). Denn der Gesetzgeber wollte dem ausländischen Ehegat-
ten  eines  Schweizer  Bürgers  die  erleichterte  Einbürgerung  ermögli-
chen, um die Einheit des Bürgerrechts im Hinblick auf ihre gemeinsa-
me Zukunft  zu fördern  (vgl. Botschaft  des Bundesrats  zur  Änderung 
des Bürgerrechtsgesetzes vom 27. August 1987, BBl 1987 III 310). Ein 
Hinweis auf den fehlenden Willen der Ehegatten, die eheliche Gemein-
schaft aufrecht zu erhalten, kann im Umstand liegen, dass kurze Zeit 
nach  der  erleichterten  Einbürgerung  die  Trennung  erfolgt  oder  die 
Scheidung eingeleitet wird (BGE 135 II 161 E. 2 S. 164 f. mit Hinwei-
sen).

4.3 Die erleichterte Einbürgerung kann mit Zustimmung der Behörde 
des Heimatkantons innert fünf Jahren für nichtig erklärt werden, wenn 
sie durch falsche Angaben oder Verheimlichung erheblicher Tatsachen 
„erschlichen“ (Art. 41 Abs. 1 BüG), d.h. mit einem unlauteren und täus-
chenden Verhalten erwirkt worden ist. Arglist im Sinne des strafrechtli-
chen Betrugstatbestandes wird nicht verlangt. Es genügt, dass der Be-
troffene bewusst falsche Angaben macht bzw. die mit dem Einbürge-
rungsbegehren befasste Behörde bewusst in einem falschen Glauben 
lässt und so den Vorwurf auf sich zieht, es unterlassen zu haben, über 
eine erhebliche Tatsache zu informieren (vgl. BGE 135 II 161 E. 2 S. 
164 f. mit Hinweisen). Weiss der Betroffene, dass die Voraussetzungen 
für die erleichterte Einbürgerung auch im Zeitpunkt der Verfügung vor-
liegen  müssen,  so  muss  er  die  Behörde  unaufgefordert  über  eine 
nachträgliche Änderung in seinen Verhältnissen orientieren, von der er 
weiss oder wissen muss, dass sie einer Einbürgerung entgegensteht. 
Die Pflicht dazu ergibt sich aus dem Grundsatz von Treu und Glauben 

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und aus der verfahrensrechtlichen Mitwirkungspflicht  gemäss Art. 13 
Abs. 1 Bst. a VwVG. Die Behörde darf sich ihrerseits darauf verlassen, 
dass die vormals erteilten Auskünfte bei passivem Verhalten des Ge-
suchstellers nach wie vor der Wirklichkeit entsprechen (vgl. BGE 132 II 
113 E. 3.2 S. 115 f.).

5.
5.1 Im Verfahren auf Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung 
gilt, wie in der Bundesverwaltungsrechtspflege allgemein, der Untersu-
chungsgrundsatz (Art. 12 VwVG). Danach obliegt es der Behörde, von 
Amtes  wegen  zu  untersuchen,  ob  der  betroffenen  Person  die  Täu-
schung  über  eine  Einbürgerungsvoraussetzung  vorgeworfen  werden 
kann. Zu den letzteren gehört namentlich der Bestand eines beidseitig 
intakten  und  gelebten  Ehewillens.  Die  Gefahr  des  beweislosen  Zu-
stands liegt entsprechend der Beweislastverteilung auf dem Gebiet der 
Eingriffsverwaltung bei  der Behörde. Allerdings geht es im Verfahren 
auf  Nichtigerklärung  der  erleichterten  Einbürgerung  regelmässig  um 
innere, dem Kern der Privatsphäre zugehörende Sachverhalte, die der 
Behörde nicht bekannt und einem Beweis naturgemäss kaum zugän-
glich  sind.  Die  Behörde  kann  sich  daher  veranlasst  sehen,  von  be-
kannten Tatsachen (Vermutungsbasis) auf unbekannte (Vermutungsfol-
ge) zu schliessen. Solche tatsächlichen Vermutungen (auch als natürli-
che  Vermutungen  bezeichnet)  können  sich  in  allen  Bereichen  der 
Rechtsanwendung ergeben, namentlich auch im öffentlichen Recht. Es 
handelt  sich  um  Wahrscheinlichkeitsfolgerungen,  die  auf  Grund  der 
Lebenserfahrung gezogen werden (BGE 135 II 161 E. 3 S. 165 f. mit 
Hinweisen).

5.2 Die  sich  auf  bekannte  Tatsachen und die  Lebenserfahrung stüt-
zende tatsächliche Vermutung betrifft weder den Untersuchungsgrund-
satz noch die Beweislastverteilung. Sie gehört  zur Beweiswürdigung, 
indem sie eine bereits vorhandene, aber nicht mit letzter Schlüssigkeit 
mögliche  Beweisführung  im  Sinne  einer  Beweiserleichterung  unter-
stützt. Dementsprechend hat  sie  auch keine Umkehr  der  Beweislast 
zur  Folge.  Wenn  daher  bestimmte  Tatsachen  –  beispielsweise  die 
Chronologie  der  Ereignisse  –  die  tatsächlich  Vermutung  begründen, 
dass die erleichterte Einbürgerung erschlichen wurde, muss die betrof-
fene Person nicht den Nachweis für das Gegenteil  erbringen. Es ge-
nügt, wenn sie einen oder mehrere Gründe anführt, der es als wahr-
scheinlich  erscheinen  lassen,  dass  sie  die  Behörde  nicht  getäuscht 
hat. Ein solcher Grund kann entweder ein ausserordentliches Ereignis 

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sein, das zum raschen Zerfall des Willens zur ehelichen Gemeinschaft 
im Anschluss an die Einbürgerung führte, oder die betroffene Person 
kann  darlegen,  aus  welchem  Grund  sie  die  Schwere  der  ehelichen 
Probleme nicht erkannte und im Zeitpunkt, als sie die Erklärung unter-
zeichnete, den wirklichen Willen hatte, mit dem Schweizer Ehepartner 
auch  weiterhin  in  einer  stabilen  ehelichen  Gemeinschaft  zu  leben 
(BGE 135 II 161 E. 3 S. 165 f. mit Hinweisen). Solche Elemente aufzu-
zeigen, liegt in der Verantwortung der betroffenen Person, die nicht nur 
der  Mitwirkungspflicht  des  Art.  13  Abs. 1  VwVG untersteht,  sondern 
angesichts der gegen sie sprechenden tatsächlichen Vermutung selber 
ein eminentes Interesse daran hat, die tatsächliche Vermutung zu er-
schüttern (BGE 130 II 482 E. 3.2 S. 486; vgl. ferner Urteil des Bundes-
gerichts 5A.9/2006 vom 7. Juli 2006 E. 2.4.1).

6.
Die  erleichterte  Einbürgerung  der  Beschwerdeführerin  wurde  innert 
der gesetzlichen Frist von 5 Jahren und mit Zustimmung des Heimat-
kantons St. Gallen für nichtig erklärt. Die formellen Voraussetzungen 
gemäss Art. 41 Abs. 1 BüG für eine Nichtigerklärung sind somit erfüllt.

7.
7.1 Den Akten lässt sich das folgende Bild entnehmen: Nachdem sie 
im Frühling 1996 als Besuchsaufenthalterin in der Schweiz geweilt und 
bei dieser Gelegenheit ihren späteren Ehemann, einen 32 Jahre älte-
ren Schweizer Bürger, kennen gelernt hatte, reiste die Beschwerdefüh-
rerin  am 26. Februar  1998  erneut  in  die  Schweiz,  wo am 11. März 
1998  die  Trauung durchgeführt  wurde. Zu  diesem Zeitpunkt  war  die 
Beschwerdeführerin  20 ½ Jahre alt. Gestützt  auf  die Ehe erhielt  sie 
eine Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz, auf die sie als Staatsange-
hörige Kameruns ohne besondere berufliche Qualifikationen ansons-
ten keine reellen Aussichten gehabt hätte. Am 5. November 2002 und 
somit einige Monate vor der Erfüllung der zeitlichen Mindestvorausset-
zungen an den Aufenthalt in der Schweiz ersuchte die Beschwerdefüh-
rerin  um erleichterten Einbürgerung. Zu Handen des Einbürgerungs-
verfahrens unterzeichneten die Ehegatten am 9. September 2003 eine 
gemeinsame Erklärung zum Zustand der Ehe, worauf am 30. Septem-
ber 2003 die erleichterte Einbürgerung der Beschwerdeführerin verfügt 
wurde. Aus den beigezogenen Scheidungsakten ergibt sich, dass sich 
die Ehegatten sieben Monate später über die Scheidungsfolgen einig 
waren (Scheidungsvereinbarung vom 27. April  2004) und dem Kreis-
gericht St. Gallen ein gemeinsames Scheidungsbegehren unterbreite-

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ten (Antrag vom 30. April 2004, eingereicht am 6. Mai 2004). Zu die-
sem Zeitpunkt lebten sie bereits an verschiedenen Adressen. Weitere 
drei Monate später, am 4. August 2004, erfolgte die Scheidung der kin-
derlos gebliebenen Ehe. 

7.2 Die enge zeitliche Abfolge der Ereignisse, beginnend mit der Un-
terzeichnung  der  gemeinsamen  Erklärung  (9. September  2003)  und 
der Einbürgerung (30. September 2003), sich fortsetzend mit der Un-
terzeichnung der Scheidungskonvention (27. April 2004) sowie der Un-
terzeichnung  und  Einreichung  des  gemeinsamen  Scheidungsbegeh-
rens (30. April 2004 bzw. 6. Mai 2004), bis hin zu der sofort in Rechts-
kraft erwachsenen Scheidung (4. August 2004), begründen ohne wei-
teres die tatsächliche Vermutung, dass zum Zeitpunkt der gemeinsa-
men Erklärung und der erleichterten Einbürgerung eine intakte eheli-
che Beziehung nicht bestand. Dies gilt umso mehr, als die Ehegatten 
zum Zeitpunkt der Unterzeichnung der Scheidungsvereinbarung nicht 
mehr an derselben Adresse lebten. Ob die Ehegatten das Getrenntle-
ben bereits am 1. November 2003 aufnahmen, wie sie es in der Schei-
dungsvereinbarung vom 27. April 2004 festhalten und im vorinstanzli-
chen Verfahren auf wenig überzeugende Weise in Frage zu stellen ver-
suchen, kann angesichts der auch ohne dieses Sachverhaltselement 
tragfähigen Vermutungsbasis offen gelassen werden.

Neben den oben erwähnten Punkten erkennt die Vorinstanz eine Rei-
he von Sachverhaltselementen, die ihrer Auffassung nach darauf hin-
deuten, dass die Ehe der Beschwerdeführerin zumindest teilweise von 
ehefremden Motiven bestimmt war. In diesem Zusammenhang erwähnt 
die  Vorinstanz  die  kurze  Dauer  der  Bekanntschaft  vor  dem  Ehe-
schluss, den sehr grossen Altersunterschied zwischen den Ehegatten, 
der  insbesondere  angesichts  des  Kinderwunsches  der  Beschwerde-
führerin ins Gewicht falle, die fehlenden Aussichten der Beschwerde-
führerin, als kamerunische Staatsangehörige ohne besondere berufli-
che Qualifikationen auf ordentlichem Weg zu einer Aufenthaltsbewilli-
gung in der Schweiz zu gelangen, sowie das verfrühte Einreichen des 
Gesuchs  um erleichterte  Einbürgerung.  Die  Beschwerdeführerin  be-
teuert,  dass sie ihren Ehemann ausschliesslich aus Liebe geheiratet 
habe, und verweist ihrerseits auf eine Reihe von Umständen, die ihrer 
Auffassung nach diese Eigenwertung stützen. Unter  anderem macht 
sie geltend, sie habe ihren Ehemann über die Scheidung hinaus be-
treut und gepflegt, bis dieser am 16. Januar 2006 wegen seiner schwe-
ren Erkrankung verstorben sei. 

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Es mag zutreffen,  dass  ausländerrechtliche Motive beim Eheschluss 
der Beschwerdeführerin keine Rolle spielten und die Ehegatten über 
die Ehescheidung hinaus eine sehr enge Beziehung unterhielten, die 
erst am 16. Januar 2006 durch den Tod des Ehemannes beendet wur-
de. Dadurch wird jedoch die sich aus der Chronologie der Ereignisse 
ergebende, tatsächliche Vermutung einer nicht intakten ehelichen Be-
ziehung nicht erschüttert. Einerseits ist der Schluss vom Fehlen aus-
länderrechtlicher  Motive  auf  den  Zustand  einer  Ehe  zum  Einbürge-
rungszeitpunkt  nicht  möglich. Andererseits  setzt  die  erleichterte  Ein-
bürgerung den auf die Zukunft gerichteten Willen der Ehegatten vor-
aus, ihre Beziehung nicht in beliebiger Form, sondern als Ehe weiter-
zuführen. 

7.3 Nachfolgend ist daher zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin in der 
Lage ist, einen gegenüber der natürlichen Vermutung alternativen Ge-
schehensablauf plausibel zu machen, d.h. ob sie Gründe oder Sach-
umstände aufzeigen kann, die es als nachvollziehbar erscheinen las-
sen, dass eine angeblich intakte und stabile eheliche Gemeinschaft in-
nerhalb weniger Monate dergestalt  in die Brüche gegangen ist,  dass 
es zur Scheidung kam.

7.3.1 Die  Beschwerdeführerin  macht  geltend,  sie  und  ihr  Ehemann 
hätten eine Liebesheirat geschlossen in der Absicht,  eine Familie zu 
gründen. Vor allem bei ihr sei der Kinderwunsch stark ausgeprägt ge-
wesen, weswegen sie seit dem Eheschluss regelmässig eine Frauen-
ärztin konsultiert habe. Indessen sei ihr Ehemann im Juli 2003 an Pro-
statakrebs erkrankt und zeugungsunfähig geworden. Als er ihr diesen 
Befund nach längerem Zögern im April 2004 mitgeteilt habe, sei für sie 
wegen des mit einem Schlag unerfüllbar gewordenen Kinderwunsches 
eine Welt  zusammengebrochen. Nach langen Gesprächen hätten sie 
sich zur einvernehmlichen Scheidung entschlossen. Sie seien zu der 
Erkenntnis gelangt, dass ihr dies die Möglichkeit eröffne, ihren Famili-
en-  und  Kinderwunsch  mit  einem anderen  Partner  zu  erfüllen. Dem 
Ehemann sei  bewusst  gewesen,  dass ihm nicht  mehr viel  Zeit  übrig 
bleibe, und er habe sich nicht in der Lage gefühlt, ihr gegenüber die 
nötige Zuwendung und Geborgenheit aufzubringen. Er habe sie geliebt 
und nur das Beste für sie gewollt. Als seiner grossen Liebe habe er ihr 
nicht die Zukunft verbauen wollen und sich für sie gewünscht, dass sie 
auch nach seinem Tod ein glückliches Leben führen könne. Deshalb 
habe er sich schweren Herzens entschlossen, sie freizugeben. Noch 
im  April  2004  hätten  sie  sich  getrennt  und  sich  alsdann  scheiden 

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lassen. Die Scheidung sei jedoch zu einer blossen Formsache gewor-
den. In Tat und Wahrheit  habe sie ihren Ehemann weiterhin liebevoll 
betreut  und  sich  sehr  fürsorglich  um  in  gekümmert,  sodass  die 
faktische Beziehung erst durch seinen Tod aufgelöst worden sei. 

7.3.2 Die Vorbringen der Beschwerdeführerin werden durch die Aus-
sagen ihres geschiedenen Ehemannes gestützt, die dieser vier Mona-
te  vor  seinem  Tod  anlässlich  der  rogatorischen  Einvernahme  vom 
7. September 2005 zu Protokoll gab. Bei jener Gelegenheit bestätigte 
er, dass die Ehe mit der Beschwerdeführerin eine Liebesheirat gewe-
sen sei. Der Anstoss dazu sei von ihm ausgegangen. Die Frage eines 
Aufenthaltsrechts habe dabei absolut keine Rolle gespielt (Antworten 
auf die Fragen 1.3 und 1.4). In der Folge sei die Ehe permanent gut 
verlaufen. Noch heute pflege er ein gutes Verhältnis zur Beschwerde-
führerin. Schwierigkeiten seien in ihrer  Ehe nie aufgetreten, und von 
daher erübrige sich die Antwort auf die Frage, ab welchem Zeitpunkt 
es zu solchen gekommen sei (Antworten auf die Fragen 2.1 bis 2.3). 
Dementsprechend habe die gemeinsame Erklärung vom 9. September 
2003 selbstverständlich den Tatsachen entsprochen (Antworten auf die 
Fragen 4.1 und 4.2), und es habe sich zwischen der erleichterter Ein-
bürgerung und der Einreichung des gemeinsamen Scheidungsbegeh-
rens auch nichts Unvorhersehbares ereignet, das geeignet wäre, den 
Ehewillen abrupt und unwiederbringlich zu zerstören (Antwort auf Fra-
ge 5). Im gleichen Atemzug allerdings bestätige der geschiedene Ehe-
mann die Darstellung der Beschwerdeführerin, dass für sie eine Welt 
zusammengebrochen sei, als er ihr im April 2004 mitgeteilt habe, dass 
er  wegen  seines  Prostatakrebs-Leidens  zeugungsunfähig  geworden 
sei (Antwort auf Frage 6.1). Allerdings sei erst ab diesem Datum von 
Trennung und Scheidung die Rede gewesen (Antwort auf Frage 2.12). 
Auf die Frage, weshalb seine Zeugungsfähigkeit zwingende Vorausset-
zung für die Weiterführung der Ehe gewesen sei, meinte der geschie-
dene  Ehemann,  die  Beschwerdeführerin  habe  Kinder  haben  wollen 
(Antwort auf Frage 6.5). Sie hätten gemeinsame Kinder geplant (Ant-
wort auf Frage 6.6).

7.3.3 Die Ausführungen der Beschwerdeführerin und ihres geschiede-
nen  Ehemannes  überzeugen  nicht.  Zwar  kann  eine  intakte  eheliche 
Beziehung  durch  einen  unerfüllten  Kinderwunsch  destabilisiert  wer-
den. Dabei handelt es sich aber um einen Prozess, der gewisse Zeit in 
Anspruch nimmt. Im vorliegenden Fall  vergingen zwischen dem Zeit-
punkt, als die Beschwerdeführerin von der Zeugungsunfähigkeit ihres 

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Ehemannes  erfuhr,  und  dem  Scheidungsentschluss  einige  wenige 
Tage. Hinzu tritt,  dass es nicht um blosse Zeugungsunfähigkeit eines 
Ehegatten ging. Der Ehemann der Beschwerdeführerin litt insbesonde-
re  und  vor  allem an  einer  lebensbedrohenden  Krankheit,  an  der  er 
dann  21  Monate  später  verschied.  Erscheint  es  schon  als  unwahr-
scheinlich, dass eine intakte und stabile eheliche Gemeinschaft wegen 
der Zeugungsunfähigkeit des einen Ehegatten innerhalb derart kurzer 
Zeit scheitert, so ist dieselbe Entwicklung völlig unplausibel, wenn sich 
die  Zeugungsunfähigkeit  als  Folge einer  lebensbedrohlichen  Erkran-
kung präsentiert. Wie die Vorinstanz mit Recht betont, ist in einer sol-
chen Konstellation zu erwarten,  dass der  eheliche Beistand völlig  in 
den Vordergrund tritt. So, wie er von der Beschwerdeführerin begrün-
det wird, macht der rasche Scheidungsentschluss und dessen umge-
hende Umsetzung ohnehin keinen Sinn. Sie selbst macht ja geltend, 
die Scheidung sei eine reine Formsache gewesen, die an ihrer Bezie-
hung zum Ehemann materiell  nichts  geändert  habe. Zudem war  die 
Beschwerdeführerin  im April  2004 gerade 26 ½ Jahre alt. Von einer 
ablaufenden "biologischen Uhr",  die  einen dringenden Handlungsbe-
darf angezeigt hätte, konnte damit keine Rede sei. Zudem wusste der 
Ehemann offenbar sehr wohl, dass ihm nur noch eine kurze Lebens-
spanne verblieb. Inwieweit unter diesen Umständen der Familien- und 
Kinderwunsch der Beschwerdeführerin gefährdet und ihre Zukunft ver-
baut worden wäre, hätten die Ehegatten an der Ehe festgehalten, kann 
nicht  nachvollzogen  werden.  Als  geradezu  absurd  schliesslich  er-
scheint der Erklärungsversuch der Beschwerdeführerin, sei habe dem 
Scheidungsvorschlag  des  Ehemannes  zugestimmt,  um  sich  später 
nicht  den  Vorwurf  der  Erbschleicherei  auszusetzen.  Dies  gilt  freilich 
nur für den Fall, dass die Beschwerdeführerin und ihren Ehemann tat-
sächlich, wie behauptet, eine stabile, von Liebe geprägte eheliche Be-
ziehung  verband.  War  die  Ehe  jedoch  zu  einer  einvernehmlich  auf-
rechterhaltenen Zweckbeziehung geworden, so machte die an den Tag 
gelegte Hast vor dem Hintergrund der schweren Erkrankung des Ehe-
mannes durchaus Sinn. Sie verhinderte, dass die Beschwerdeführerin 
beim Erbfall in Konkurrenz zu den beiden Kindern des Ehemannes aus 
erster Ehe trat.

8.
Gestützt auf eine gesamthafte Würdigung der Akten ist abschliessend 
festzustellen, dass es der Beschwerdeführerin nicht gelungen ist, die 
gegen sie sprechende tatsächliche Vermutung überzeugend in Frage 
zu  stellen,  wonach  zwischen  ihr  und  ihrem damaligen  Ehemann  im 

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Zeitpunkt  der  gemeinsamen  Erklärung  zum  Zustand  der  Ehe  vom 
9. September 2003 bzw. der erleichterten Einbürgerung vom 30. Sep-
tember 2003 eine intakte eheliche Gemeinschaft nicht (mehr) bestand. 
Es  ist  daher  davon einzugehen,  dass eine solche eheliche Gemein-
schaft in Wahrheit nicht bestand. Indem die Beschwerdeführerin in der 
gemeinsamen Erklärung den Bestand einer intakten und stabilen Ehe 
versicherte, bzw. eine Änderung des Sachverhalts nicht anzeigte, hat 
sie die Behörde über eine wesentliche Tatsache getäuscht und die er-
leichterte Einbürgerung im Sinne von Artikel 41 Absatz 1 BüG erschli-
chen. Die materiellen Voraussetzungen für die Nichtigerklärung der er-
leichterten Einbürgerung nach Art. 27 Abs. 1 BüG sind somit erfüllt.

9.
Art. 41 Abs. 1 BüG legt den Entscheid über die Nichtigerklärung in das 
pflichtgemässe  Ermessen  der  Behörde. Die  Rechtsprechung  geht  in 
diesem Zusammenhang allerdings davon aus, dass gegenüber  einer 
Person, welche die Täuschungshandlung begangen hat, die Nichtiger-
klärung eine Regelfolge darstellt, von der nur unter ganz ausserordent-
lichen Umständen abzuweichen ist. Solche Umständen erblickt sie we-
der in einer ansonsten drohenden Staatenlosigkeit noch in einer mögli-
che  Erfüllung  der  Voraussetzungen  für  die  ordentliche  Einbürgerung 
(vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts 1C_350/2009 vom 16. November 
2009 E. 3.2). Dass die Beschwerdeführerin seit dem Jahr 1998 in der 
Schweiz lebt  und nach eigener  Darstellung sehr  gut  in  die  hiesigen 
Verhältnisse integriert hat, ist daher nicht geeignet, im Rahmen der Er-
messenausübung einen Verzicht auf die Nichtigerklärung zu rechtferti-
gen. Das Gesagte gilt umso mehr, als der Entzug des Schweizer Bür-
gerrechts nicht zwangsläufig mit  einem Verlust des Aufenthaltsrechts 
einhergeht (vgl. BGE 135 II 1).

10.
Aus den vorstehenden Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene 
Verfügung zu Recht ergangen ist (Art. 49 VwVG). Die Beschwerde ist 
daher abzuweisen.

11.
Dem  Ausgang  des  Verfahrens  entsprechend  wird  die  unterliegende 
Beschwerdeführerin kostenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die Verfah-
renskosten  sind  auf  Fr. 700.-  festzusetzen (Art.  1,  Art.  2  und Art.  3 
Bst. b  des  Reglements  vom 21. Februar  2008  über  die  Kosten  und 
Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [SR 173.320.2]).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 700.-  werden  der  Beschwerdeführerin 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 700.- verrechnet.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (...)
- die Vorinstanz (...)
- das Amt für Bürgerrecht und Zivilstand des Kantons St. Gallen (...)

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Andreas Trommer Julius Longauer

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-rechtli-
chen Angelegenheiten geführt  werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-
weismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende 
Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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