# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fd1140da-57ad-57fa-a1c5-9e9639ac524d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-03-25
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 25.03.2024 F-1722/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_F-1722-2024_2024-03-25.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung VI 

F-1722/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 5 .  M ä r z  2 0 2 4  

Besetzung 
 Einzelrichterin Regula Schenker Senn, 

mit Zustimmung von Deborah D'Aveni,  

Gerichtsschreiberin Susanne Stockmeyer. 
 

 
 

Parteien 
 X.______, geboren am (…),  

(…),  

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Migration SEM,  

Quellenweg 6, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Ver-

fahren - Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG); Verfügung des SEM 

vom 11. März 2024 / (…). 

 

 

 

F-1722/2024 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,  

dass der Beschwerdeführer am 21. Februar 2024 in der Schweiz um Asyl 

nachsuchte (Akten der Vorinstanz [SEM act.] 1),  

dass ein Abgleich mit dem zentralen Visa-Informationssystem (CS-VIS) 

ergab, dass ihm von Malta ein Schengen-Visum, gültig vom 14. Januar bis 

28. März 2024, ausgestellt worden war (SEM act. 7),  

dass am 29. Februar 2024 das persönliche Gespräch (nachfolgend: Dub-

lin-Gespräch) stattfand gemäss Art. 5 der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 

vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestim-

mung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaats-

angehörigen oder Staatenlosen gestellten Antrags auf internationalen 

Schutz zuständig ist (nachfolgend: Dublin-III-VO; SEM act. 13),  

dass das SEM mit Verfügung vom 11. März 2024 – eröffnet am 13. März 

2024 – in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG (SR 142.31) auf das 

Asylgesuch nicht eintrat, die Wegweisung aus der Schweiz nach Malta an-

ordnete und ihn aufforderte, die Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf 

der Beschwerdefrist zu verlassen; es stellte fest, dass einer allfälligen Be-

schwerde gegen den Entscheid keine aufschiebende Wirkung zukomme; 

weiter verfügte es die Aushändigung der editionspflichtigen Akten gemäss 

Aktenverzeichnis an den Beschwerdeführer (SEM act. 20, 22),   

dass die zugewiesene Rechtsvertretung ihr Mandat am 14. März 2024 nie-

derlegte (SEM act. 23),  

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 18. März 2024 (Postaufgabe: 

tags darauf) gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerde erhob und beantragte, die Verfügung des SEM sei aufzuheben, 

es sei die Flüchtlingseigenschaft anzuerkennen und Asyl zu gewähren; es 

sei überdies festzustellen, dass der Vollzug der Wegweisung unzulässig, 

unzumutbar und unmöglich sei und er vorläufige aufzunehmen sei; er be-

antragte weiter die unentgeltliche Prozessführung, die amtliche Rechtsver-

beiständung, die aufschiebende Wirkung der Beschwerde; schliesslich 

seien die Behörden anzuweisen, keine Daten an die Behörden des Hei-

matlandes des Beschwerdeführers zu übermitteln; bei einer bereits erfolg-

ten Datenweitergabe sei er in einer gesonderten Mitteilung darüber zu in-

formieren (Akten des Bundesverwaltungsgerichts [BVGer act.]) 1),  

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Seite 3 

dass die Instruktionsrichterin am 20. März 2024 gestützt auf Art. 56 VwVG 

den Vollzug der Überstellung per sofort einstweilen aussetzte (BVGer 

act. 2), 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31‒33 

VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit grundsätzlich auf die frist- und formgerecht eingereichte Be-

schwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass hingegen bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit de-

nen es das SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu 

überprüfen (Art. 31a Abs. 1‒3 AsylG), die Beurteilungskompetenz des Ge-

richts grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu 

Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1 

m.w.H.),  

dass die Fragen der Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft und der Ge-

währung von Asyl beziehungsweise der Anordnung einer vorläufigen Auf-

nahme nicht Gegenstand des angefochtenen Nichteintretensentscheids 

bildeten, weshalb sie auch nicht Gegenstand des Beschwerdeverfahrens 

sein können; auf die entsprechenden Rechtsbegehren ist demzufolge nicht 

einzutreten,  

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist und auf einen Schrif-

tenwechsel verzichtet wird (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG), 

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dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich 

Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige und 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt 

werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), 

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asylsu-

chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des 

Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 31a 

Abs. 1 Bst. b AsylG) und das SEM in diesem Fall die Wegweisung aus der 

Schweiz verfügt und den Vollzug anordnet (Art. 44 AsylG), 

dass diesbezüglich die Dublin-III-VO zur Anwendung kommt, 

dass gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO jeder Asylantrag von einem einzi-

gen Mitgliedstaat geprüft wird, der nach den Kriterien des Kapitels III 

(Art. 8–15 Dublin-III-VO) als zuständiger Staat bestimmt wird (vgl. auch 

Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO), 

dass das Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Mitgliedstaates ein-

geleitet wird, sobald in einem Mitgliedstaat erstmals ein Asylantrag gestellt 

wird (Art. 20 Abs. 1 Dublin-III-VO), 

dass im Fall eines sogenannten Aufnahmeverfahrens (engl.: take charge) 

die in Kapitel III genannten Kriterien in der dort aufgeführten Rangfolge 

(Prinzip der Hierarchie der Zuständigkeitskriterien; vgl. Art. 7 Abs. 1 Dub-

lin-III-VO) anzuwenden sind, und dabei von der Situation in demjenigen 

Zeitpunkt auszugehen ist, in dem Asylsuchende erstmals einen Antrag in 

einem Mitgliedstaat gestellt haben (Art. 7 Abs. 2 Dublin-III-VO), 

dass bei Asylsuchenden mit einem Visum die Zuständigkeit bei demjeni-

gen Staat liegt, welcher dieses erteilt hat (vgl. Art. 12 Abs. 2 Dublin-III-VO),  

dass dem Beschwerdeführer gemäss Eintragung im CS-VIS von Malta ein 

vom 14. Januar bis 28. März 2024 gültiges Schengen-Visum ausgestellt 

worden war, mit dem er in das Hoheitsgebiet der Dublin-Vertragsstaaten 

einreiste (SEM act. 7),  

dass das SEM die maltesischen Behörden am 29. Februar 2024 gestützt 

auf Art. 12 Abs. 2 oder 3 Dublin-III-VO um Aufnahme des Beschwerdefüh-

rers ersuchte (SEM act. 14),  

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dass die maltesischen Behörden dem Gesuch um Übernahme im Sinne 

von Art. 12 Abs. 2 Dublin-III-VO am 1. März 2024 zustimmten (SEM act. 

17) und die grundsätzliche Zuständigkeit Maltas somit gegeben ist, 

dass es keine Gründe für die Annahme gibt, das Asylverfahren und die Auf-

nahmebedingungen für Antragsteller in Malta wiesen systemische 

Schwachstellen im Sinne von Art. 3 Abs. 2 Sätze 2 und 3 Dublin-III-VO auf 

(vgl. bspw. Urteil des BVGer E-3480/2023 vom 19. Juli 2023 E. 7.5 m.w.H.),  

dass jeder Mitgliedstaat abweichend von Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO be-

schliessen kann, einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder 

Staatenlosen gestellten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch 

wenn er nach den in dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die 

Prüfung zuständig ist (Art. 17 Abs. 1 Satz 1 Dublin-III-VO), 

dass dieses sogenannte Selbsteintrittsrecht im Landesrecht durch Art. 29a 

Abs. 3 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 (AsylV 1, SR 142.311) 

konkretisiert wird und das SEM das Asylgesuch gemäss dieser Bestim-

mung "aus humanitären Gründen" auch dann behandeln kann, wenn dafür 

gemäss Dublin-III-VO ein anderer Staat zuständig wäre, 

dass der Selbsteintritt zwingend ist, sofern individuelle völkerrechtliche 

Überstellungshindernisse vorliegen (vgl. BVGE 2015/9 E. 8.2.1),  

dass der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe im Wesentli-

chen geltend macht, er gehöre zu den Menschen, die die Menschenrechte 

am meisten verteidigen würden; er habe in Libyen (…); allerdings seien 

diese (…) in grosser Zahl zurückgekehrt und hätten sie zu ihrem Ziel ge-

macht; (…),   

dass er zudem ausführt, Malta liege viel näher an Libyen, weshalb er dort 

eine Verfolgung durch (…) befürchte; in Malta gebe es viele Libyer, was 

ihm grosse Angst gemacht habe und weshalb er beschlossen habe, in die 

Schweiz zu gehen, weiter bestünde die Gefahr, dass er von den maltesi-

schen Behörden nach Libyen abgeschoben werde,  

dass Malta Signatarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom 10. De-

zember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder er-

niedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und des Abkommens 

vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, 

SR 0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967 

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(SR 0.142.301) ist und seinen diesbezüglichen völkerrechtlichen Verpflich-

tungen nachkommt, 

dass davon ausgegangen werden darf, dieser Staat anerkenne und 

schütze die Rechte, die sich für Schutzsuchende aus den Richtlinien des 

Europäischen Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013 

zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des in-

ternationalen Schutzes (Verfahrensrichtlinie) sowie 2013/33/EU vom 

26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Aufnahme von Personen, 

die internationalen Schutz beantragen (Aufnahmerichtlinie) ergeben, 

dass der Beschwerdeführer zudem kein konkretes und ernsthaftes Risiko 

dargetan hat und aus den Akten auch nicht ersichtlich ist, dass es Gründe 

für die Annahme geben könnte, Malta werde in seinem Fall den Grundsatz 

des Non-Refoulement missachten und ihn zur Ausreise in ein Land zwin-

gen, in dem sein Leib, Leben oder seine Freiheit aus einem Grund nach 

Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem er Gefahr laufen würde, zur 

Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden,  

dass er auch aus seinen unsubstantiierten Ausführungen über seine Angst 

vor (…) in Malta nichts ableiten kann,    

dass in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen ist, dass er anlässlich 

des Dublin-Gesprächs zu den Gründen, die gegen eine Wegweisung nach 

Malta sprechen würden, lediglich ausführte, sein Vater habe ihm gesagt, 

es gebe in Malta keine Schulbildung und kein Leben; dies seien alle 

Gründe (SEM act. 13/2; vgl. angefochtene Verfügung E. 1),  

dass überdies Malta ein Rechtsstaat mit einem funktionierenden Justizsys-

tem ist und das Land über Polizeibehörden verfügt, die schutzwillig und 

schutzfähig sind und der Beschwerdeführer diesen Schutz im Falle einer 

Bedrohung durch Dritte in Anspruch nehmen könnte,  

dass eine zwangsweise Rückweisung von Personen mit gesundheitlichen 

Problemen nur ganz ausnahmsweise einen Verstoss gegen Art. 3 EMRK 

darstellen kann,  

dass dies insbesondere dann der Fall ist, wenn sich die betroffene Person 

in einem fortgeschrittenen oder terminalen Krankheitsstadium und bereits 

in Todesnähe befindet, nach einer Überstellung mit dem sicheren Tod 

rechnen müsste und dabei keinerlei soziale Unterstützung erwarten könnte 

(vgl. BVGE 2011/9 E. 7 m.H.), oder eine bereits schwer kranke Person 

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durch die Abschiebung mit dem realen Risiko konfrontiert würde, einer 

ernsten, raschen und unwiederbringlichen Verschlechterung ihres Ge-

sundheitszustandes ausgesetzt zu werden, die zu intensivem Leiden oder 

einer erheblichen Verkürzung der Lebenserwartung führen würde (vgl. Ur-

teil des EGMR Paposhvili gegen Belgien vom 13. Dezember 2016, Grosse 

Kammer, 41738/10, §§ 180–193 m.w.H. und auch BVGE 2017 VI/7 E. 6), 

dass der Beschwerdeführer anlässlich des Dublin-Gesprächs zu seinem 

Gesundheitszustand geltend machte, es gehe ihm psychisch nicht gut; er 

sei angespannt und gestresst, er würde nicht gut schlafen können, habe 

sich aber noch nicht an die medizinische Betreuung gewandt, da er diese 

nicht kennen würde (SEM act. 13/2),  

dass er gemäss Verlaufsblatt der Medic-Help am 26. Februar 2024 über 

Schlafprobleme geklagt habe (SEM act. 18),  

dass er gemäss einer E-Mail von Medic-Help vom 11. März 2024 nie einen 

Arzt aufgesucht habe und auch keine Behandlung oder Untersuchung aus-

stehend sei (SEM pag. 19),  

dass vorliegend keine Konstellation gemäss der oben erwähnten Recht-

sprechung gegeben ist,  

dass Malta im Übrigen über eine ausreichende medizinische Infrastruktur 

verfügt und kein Grund ersichtlich ist, der die Annahme rechtfertigt, Malta 

könnte dem Beschwerdeführer in Verletzung seiner sich aus der Aufnah-

merichtlinie ergebenden Verpflichtungen den Zugang zur medizinischen 

Versorgung verweigern, 

dass dem SEM bei der Anwendung von Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 Ermessen 

zukommt (vgl. BVGE 2015/9 E. 7 f.) und den Akten keine Hinweise auf eine 

gesetzeswidrige Ermessensausübung (Art. 106 Abs. 1 Bst. a AsylG) zu 

entnehmen sind,  

dass das Bundesverwaltungsgericht sich unter diesen Umständen weiterer 

Ausführungen zur Frage eines Selbsteintritts enthält, 

dass das SEM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b 

AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist und 

in Anwendung von Art. 44 AsylG die Überstellung nach Malta angeordnet 

hat (Art. 32 Bst. a AsylV 1),  

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dass die Beschwerde aus diesen Gründen abzuweisen ist, soweit darauf 

einzutreten ist,  

dass mit dem vorliegenden Urteil die Anträge auf Gewährung der aufschie-

benden Wirkung und auf Anweisung an die zuständige Behörde, die Da-

tenweitergabe an die heimatlichen Behörden zu unterlassen, hinfällig wer-

den, 

dass das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um Gewährung der unent-

geltlichen Prozessführung samt Verbeiständung abzuweisen ist, da die Be-

gehren als aussichtlos zu bezeichnen sind und dies auch schon im Zeit-

punkt der Gesuchstellung waren (Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG), 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr.  750.– 

(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) 

dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung samt 

Rechtsverbeiständung wird abgewiesen.  

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Regula Schenker Senn Susanne Stockmeyer 

 

 

Versand: