# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 46128a48-37bb-546f-abac-66badec23c0a
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-05-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.05.2010 E-3619/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-3619-2010_2010-05-28.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-3619/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 8 .  M a i  2 0 1 0

Einzelrichterin Gabriela Freihofer, 
mit Zustimmung von Richter Martin Zoller;
Gerichtsschreiberin Bettina Schwarz.

A._______, (...),
Nigeria, alias B._______, geboren (...), Zimbabwe,
c/o (...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 7. Mai 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-3619/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  am  22.  Dezember  2005  sein  erstes 
Asylgesuch  unter  der  Identität  B._______,  geboren  am  (...), 
Zimbabwe,  in  der  Schweiz  einreichte,  auf  welches  das  BFM  mit 
Verfügung vom 23. Januar 2006 gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a des 
Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht eintrat und 
die Wegweisung aus der Schweiz sowie deren Vollzug anordnete,

dass  die  damals  zuständige  Schweizerische  Asylrekurskommission 
(ARK)  mit  Urteil  vom 8. Februar  2006  eine  gegen  diese  Verfügung 
eingereichte Beschwerde abwies,

dass somit die Verfügung des BFM vom 23. Januar 2006 in Rechtskraft 
erwuchs,

dass  der  Beschwerdeführer  am  21.  März  2006  durch  die 
Staatsanwaltsschaft  des  Kantons  C._______  wegen  (...)  zu  drei 
Monaten Gefängnis, ausgesetzt zur Bewährung (Probezeit: drei Jahre) 
verurteilt wurde,

dass  der  Beschwerdeführer  am  14.  März  2010  unter  der  Identität 
A._______, geboren am (...), Nigeria, erneut um Asyl nachsuchte,

dass  er  gemäss  eigenen  Angaben  anlässlich  der  Kurzbefragung  im 
Empfangs-  und  Verfahrenszentrum  D._______  vom  18.  März  2010 
sowie der direkten Anhörung vom 19. April 2010 zur Begründung des 
Asylgesuchs  im  Wesentlichen  geltend  machte,  er  besitze  zwei 
Staatsangehörigkeiten,  nämlich  diejenige  von  Zimbabwe  (sein  Vater 
sei  aus  Zimbabwe)  und  diejenige  Nigerias  (seine  Mutter  sei 
Nigerianerin),

dass er nach Erhalt des Urteils der ARK im Jahre 2007 (vgl. B5 S.7) 
die Schweiz verlassen habe und nach Nigeria zurückgekehrt sei,

dass  in  E._______  (Nigeria)  christliche  Glaubensbrüder  durch 
Moslems getötet worden seien,

dass er am 30. Januar 2010 von F._______ (Nigeria) nach E._______ 
umgezogen sei, um bei einem Kampf gegen Moslems teilnehmen zu 
können,

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dass  er  im  März  2010  zwei  Fulanis  umgebracht  habe  und  deshalb 
gesucht werde,

dass er am 14. März 2010 wieder in die Schweiz eingereist sei,

dass  das BFM mit  Verfügung vom 7. Mai  2010  –  am 14. Mai  2010 
eröffnet –  in  Anwendung  von  Art. 32  Abs.  2  Bst.  e  AsylG  auf  das 
Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eintrat und die Wegweisung 
aus der Schweiz sowie deren Vollzug anordnete,

dass  der  Beschwerdeführer mit  Eingabe  vom  19. Mai  2010 
(Poststempel)  gegen  diesen  Entscheid  beim  Bundesverwaltungsge-
richt  Beschwerde  erhob  und  dabei  beantragte,  die  Verfügung  der 
Vorinstanz  sei  vollumfänglich  aufzuheben  und  das  Asylgesuch  vom 
14. März 2010 gutzuheissen, eventuell sei die Wegweisungsverfügung 
aufzuheben und die vorläufige Aufnahme anzuordnen, sowie es sei die 
unentgeltliche  Prozessführung  gemäss  Art.  65  Abs.  1  des 
Bundesgesetzes  vom  20. Dezember  1968  über  das 
Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) zu bewilligen,

dass  die  vorinstanzlichen  Akten  am  21.  Mai  2010  beim 
Bundesverwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen  Art. 5  VwVG des BFM entscheidet  (Art. 105 AsylG 
i.V.m.  Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
[VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d  Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde  legitimiert  ist  (Art. 105  AsylG  i.V.m.  Art.  37  VGG,  Art. 48 
Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Be-
schwerde - vorbehältlich der nachfolgenden Erwägungen - einzutreten 

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ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VVG und 
Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent -
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  auf  das  Begehren  um  Gutheissung  des  Asylgesuches  nicht 
einzutreten ist,

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art.  111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende in 
der  Schweiz  bereits  ein  Asylverfahren  erfolglos  durchlaufen  haben 
oder  während  eines  hängigen  Verfahrens  in  den  Heimat-  oder 
Herkunftsstaat zurückgekehrt sind,

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dass  diese  Bestimmung  jedoch  keine  Anwendung  findet,  wenn  es 
Hinweise  auf  zwischenzeitlich  eingetretene  Ereignisse  gibt,  die 
geeignet  sind,  die Flüchtlingseigenschaft  zu begründen, oder  die für 
die  Gewährung  vorübergehenden  Schutzes  relevant  sind  (Art.  32 
Abs. 2 Bst. e AsylG)

dass  im  Rahmen  der  Anwendung  von  Art.  32  Abs.  2  Bst.  e  AsylG 
Hinweise  auf  in  der  Zwischenzeit  eingetretene  und  für  die 
Flüchtlingseigenschaft relevante Ereignisse zu prüfen sind, wobei die 
Anforderungen an das Beweismass tief anzusetzen sind (vgl. EMARK 
2005 Nr. 2) und gemäss zitierter Praxis diese Prüfung auf Ereignisse 
beschränkt  bleibt,  die  geeignet  sind,  die  Flüchtlingseigenschaft  zu 
begründen,  und  nicht  in  Anwendung  des  weiten  Verfolgungsbegriffs 
(vgl.  dazu  EMARK 2003  Nr. 18)  zu  erfolgen  hat  (vgl.  EMARK 2005 
Nr. 2 S. 18f.E.4.5),

dass der Beschwerdeführer am 22. Dezember 2005 ein erstes Asylge-
such einreichte, das BFM dieses mit Verfügung vom 23. Januar 2006 
ablehnte und auch die ARK mit Urteil vom 8. Februar 2006 die gegen 
diese Verfügung erhobene Beschwerde abwies,

dass  der  Beschwerdeführer  somit  offensichtlich  und 
unbestrittenermassen  in  der  Schweiz  bereits  ein  Asylverfahren 
erfolglos durchlaufen hat,

dass  die  von  ihm  im  ersten  Asylverfahren  geltend  gemachten 
Vorbringen  vom  BFM  mit  Verfügung  vom  23.  Januar  2006  geprüft 
wurden und dabei festgestellt wurde, sie seien nicht glaubhaft, was im 
Beschwerdeurteil der ARK bestätigt wurde,

dass der  Beschwerdeführer  unter  anderer  Identität  und Herkunft  ein 
zweites Asylgesuch einreichte,

dass  mit  der  Vorinstanz  festzustellen  ist,  es  ergäben  sich  aus  den 
Akten keine Hinweise für nach Abschluss des Verfahrens eingetretene 
Ereignisse,  welche  für  die  Begründung  der  Flüchtlingseigenschaft 
geeignet oder für die Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant 
wären,

dass nämlich in Übereinstimmung mit dem BFM die Behauptung des 
Beschwerdeführers, er werde wegen vorsätzlicher Tötung gesucht, als 
nachgeschoben  und  damit  unglaubhaft  qualifiziert  werden  muss, 

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zumal  er  keine  ausführliche  Beschreibung  zum  angeblichen 
Tathergang darlegen konnte,

dass in Übereinstimmung mit dem BFM auch festgestellt wird, die vom 
Beschwerdeführer behauptete Reise nach E._______ vom 30. Januar 
2010  sei  nicht  in  den  zeitlichen  Verlauf  der  betreffenden  Woche 
einzuordnen,

dass  deshalb  auch  für  das  Bundesverwaltungsgericht  erhebliche 
Zweifel am Wahrheitsgehalt der Vorbringen des Beschwerdeführers, er 
sei nach E._______ gereist um dort zu kämpfen und hätte dabei zwei 
Menschen umgebracht, bestehen, 

dass deshalb die Vorinstanz zu Recht zum Ergebnis kam, die geltend 
gemachte  Verfolgungsgeschichte  des  Beschwerdeführers  sei 
unhaltbar,

dass  -  um  unnötige  Wiederholungen  zu  vermeiden  -  auf  die 
entsprechenden  Ausführungen  in  der  angefochtenen  Verfügung 
verwiesen wird, 

dass  an  dieser  Einschätzung  die  Ausführungen  in  der  Beschwerde-
eingabe  nichts  zu  ändern  vermögen,  zumal  darin  im  Wesentlichen 
lediglich die behauptete Verfolgungssituation wiederholt wird,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass  das  Nichteintreten  auf  ein  Asylgesuch  in  der  Regel  die 
Wegweisung  aus  der  Schweiz  zur  Folge hat  (Art.  44  Abs. 1  AsylG), 
vorliegend  der  Kanton  keine  Aufenthaltsbewilligung  erteilt  hat  und 
zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. EMARK 
2001 Nr. 21),  weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den 
gesetzlichen  Bestimmungen steht  und  demnach  vom Bundesamt  zu 
Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-

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desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass grundsätzlich von Amtes wegen zu prüfen ist, ob der Vollzug der 
Wegweisung  nicht  zulässig,  nicht  zumutbar  oder  nicht  möglich  ist 
(Art. 44 Abs. 2 AsylG),  diese Untersuchungspflicht  jedoch nach Treu 
und Glauben ihre Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden 
findet  (Art.  8  AsylG),  welche  auch  die  Substanziierungslast  tragen 
(Art. 7  AsylG),  und  es  deshalb  nicht  Sache  der  Asylbehörden  sein 
kann,  nach  allfälligen  Wegweisungshindernissen  in  hypothetischen 
Fallkonstellationen zu forschen,

dass  der  Beschwerdeführer  die  Folgen  seiner  mangelhaften  Mitwir-
kung  und  seiner  unterschiedlichen  Angaben  zu  seiner  Identität  und 
Herkunft  zu  tragen  hat,  indem vermutungsweise  davon  auszugehen 
ist,  es  würden  einem  Wegweisungsvollzug  in  den  tatsächlichen 
Heimatstaat keine landes- oder völkerrechtlichen Vollzugshindernisse 
im  Sinne  von  Art.  44  Abs.  2  AsylG  i.V.m.  Art.  83  Abs.  2  -  4  AuG 
entgegenstehen,  wobei  auch  diesbezüglich  auf  die  entsprechenden 
Ausführungen in der Verfügung der Vorinstanz verwiesen wird,

dass im Übrigen keine weiteren persönlichen Gründe ersichtlich sind, 
aufgrund derer unter Umständen geschlossen werden könnte, der jun-
ge und offenbar nicht an behandlungsbedürftigen Krankheiten leiden-
de Beschwerdeführer gerate im Falle der Rückkehr in eine existenzbe-
drohende Situation, weshalb der Vollzug der Wegweisung in Überein-
stimmung mit der Vorinstanz auch als zumutbar zu bezeichnen ist,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es ihm obliegt, bei der Beschaffung gül-
tiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),

dass infolgedessen der vom Bundesamt verfügte Wegweisungsvollzug 
insgesamt zu bestätigen ist und eine Anordnung der vorläufigen Auf-
nahme ausser Betracht fällt (Art. 83 Abs. 1-4 AuG),

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt  
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist,

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dass  das  Verfahren  aufgrund  der  vorstehenden  Erwägungen  als 
aussichtslos  zu  bezeichnen  und  das  Gesuch  um  Gewährung  der 
unentgeltlichen  Rechtspflege  gemäss  Art.  65  Abs.  1  VwVG  somit 
abzuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.-  
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss 
Art. 65 Abs 1 VwVG wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.- werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses  Urteil  geht  an  an  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die 
zuständige kantonale Behörde. 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

Gabriela Freihofer Bettina Schwarz

Versand: 

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