# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 015fe317-7269-587f-918b-521eda98f625
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-01-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.01.2022 C-2104/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2104-2021_2022-01-18.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-2104/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 8 .  J a n u a r  2 0 2 2  

Besetzung 
 Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, 

Gerichtsschreiberin Marion Schuler. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Kanada),   

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Freiwillige Alters- und Hinterlassenenversicherung, Beiträge,  

Einspracheentscheid der SAK vom 3. März 2021. 

 

 

 

C-2104/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Schweizerische Ausgleichskasse (nachfolgend: SAK oder Vo-

rinstanz) mit Einspracheentscheid vom 3. März 2021 die am 15. Januar 

2021 erfolgte Beitragsveranlagung für das Jahr 2019 bestätigt und die da-

gegen gerichtete Einsprache von A._______ (nachfolgend: Versicherter  

oder Beschwerdeführer) vom 21. Januar 2021 abgewiesen hat (Akten 

[nachfolgend: act.] des Bundesverwaltungsgerichts [nachfolgend: BVGer 

oder Gericht] 1, Beilage),  

dass der Versicherte diesen Einspracheentscheid mit Beschwerde vom 

6. April 2021 (eingereicht beim Schweizerischen Generalkonsulat in […]; 

act. BVGer 1, 2) beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat mit dem 

sinngemässen Antrag, der angefochtene Einspracheentscheid sei aufzu-

heben, 

dass gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 

Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32) das BVGer Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 

1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern 

keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,  

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der SAK im Bereich der freiwilligen Versicherung vor 

Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind (Art. 33 Bst. d VGG und 

Art. 85bis Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die 

Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG, SR 831.10]),  

dass der Beschwerdeführer unter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Nicht-

eintreten auf die Beschwerde) mit Zwischenverfügung vom 7. Mai 2021 

(act. BVGer 3) aufgefordert worden ist, innert 30 Tagen nach Empfang die-

ser Zwischenverfügung einen Kostenvorschuss von Fr. 400.- zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen, 

dass die per Einschreiben versandte Zwischenverfügung vom 7. Mai 2021 

von der kanadischen Post mit dem Vermerk «nicht abgeholt» an das Bun-

desverwaltungsgericht retourniert wurde (act. BVGer 5; Eingang: 30. Juni 

2021), weshalb diese Zwischenverfügung am 9. Juli 2021 nochmals per A-

Post an den Beschwerdeführer versandt wurde, verbunden mit dem Hin-

weis, dass gemäss Art. 20 Abs. 2bis VwVG eine Sendung, die nur gegen 

Unterschrift des Adressaten oder anderen Person ausgehändigt wird, am 

C-2104/2021 

Seite 3 

siebten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellversuch als zugestellt er-

achtet wird und damit die in der Zwischenverfügung vom 7. Mai 2021 an-

gesetzte Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses (unter Berücksichti-

gung des Fristenstillstandes vom 15. Juli bis 15. August 2021) weiterhin 

gilt (act. BVGer 6),  

dass gemäss den Angaben der kanadischen Post der erste Zustellversuch 

am 16. Juni 2021 erfolgt ist (act. BVGer 5), womit die Zwischenverfügung 

vom 7. Mai 2021 am 23. Juni 2021 als zugestellt (Zustellungsfiktion) gilt 

und die Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses, unter Berücksichti-

gung der verlängerten Gerichtsferien vom 15. Juli bis 15. August 2021 

(Art. 22a Abs. 1 Bst. b VwVG), am 24. August 2021 abgelaufen ist, 

dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss weder innert der gesetz-

ten Frist noch bis heute geleistet hat (act. BVGer 7), 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-

nismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-

gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass im vorliegenden Fall auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu ver-

zichten ist,  

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung zu-

zusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario und Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

  

C-2104/2021 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Viktoria Helfenstein Marion Schuler 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

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Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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