# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6693eaf1-d5d0-5fe0-8579-f41c58c20a11
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-11-25
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht 2. Zivilkammer 25.11.2021 ZK2 2021 5
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_002_ZK2-2021-5_2021-11-25.html

## Full Text

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\n       	Kantonsgericht Schwyz

\n       	1

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\n   Beschluss vom 25. November 2021
\n   ZK2 2021 5 und 7
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\n      	Mitwirkend

\n      	Kantonsgerichtspräsident Dr. Reto Heizmann,
Kantonsrichterinnen Dr. Veronika Bürgler Trutmann und Bettina Krienbühl,
Gerichtsschreiberin lic. iur. Gabriela Thurnherr.

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\n      	In Sachen

\n      	A.________,
Gesuchsgegnerin und Berufungsführerin,
 
gegen
 
B.________,
Gesuchsteller und Berufungsgegner,
vertreten durch Rechtsanwältin C.________,
 
 
 

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\n      	betreffend

\n      	Vorsorgliche Massnahmen (Abänderung Eheschutz)

\n     \n    \n   \n   (Berufungen gegen die Verfügung der Einzelrichterin am Bezirksgericht Höfe vom 30. Dezember 2020, ZES 2018 653);-
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\n   hat die 2. Zivilkammer,
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\n    nachdem sich ergeben und in Erwägung:
\n   1. A.________ (nachfolgend Gesuchsgegnerin) und B.________ (nachfolgend Gesuchsteller) heirateten im Jahre 2010. Sie sind die Eltern von D.________. Am 2. September 2013 unterzeichneten die Parteien eine Trennungsvereinbarung, welche der Einzelrichter am Bezirksgericht Höfe mit Verfügung vom 2. September 2013 (ZES 2012 892) genehmigte (KG-act. 35, Beilage, ZK2 2021 7). Der Gesuchsteller verpflichtete sich in der Vereinbarung insbesondere, der Gesuchsgegnerin an ihren persönlichen Unterhalt und an den Unterhalt von D.________ mit Wirkung ab 1. September 2013 Fr. 5‘800.00 pro Monat (inkl. Kinder- und Familienzulagen) zu bezahlen (Dispositivziffer 3).
\n   a) Am 15. November 2018 reichte der Gesuchsteller am Bezirksgericht Höfe eine kurzbegründete Scheidungsklage ein und stellte gleichzeitig ein Begehren um vorsorgliche Massnahmen (Abänderung Eheschutz; Vi-act. A/I). Mit Eingabe vom 24. April 2019 modifizierte der Gesuchsteller seine Anträge betreffend vorsorgliche Massnahmen wie folgt (Vi-act. A/II):
\n   1. Dispositiv-Ziffer 1.3 (Unterhaltsverpflichtung) der Verfügung des Bezirksgerichts Höfe vom 2. September 2013 (ZES 2012 892) sei mit Wirkung ab Eingang dieses Begehrens beim Gericht aufzuheben.
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\n   2. [Editionsanträge]
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\n   3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MwSt. zu Lasten der Beklagten.
\n   Dem Gesuchsteller wurde antragsgemäss mit Verfügung vom 16. August 2019 die unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsverbeiständung bewilligt 
\n    (Vi-act. D/3).
\n   Die Gesuchsgegnerin beantragte mit Gesuchsantwort vom 27. August 2019 die vollumfängliche Abweisung des Gesuchs unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Gesuchstellers. Zudem sei der Gesuchsteller zu verpflichten, ihr einen ersten Prozesskostenbeitrag von Fr. 15‘000.00 zu leisten, eventualiter sei ihr die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung zu gewähren (Vi-act. A/III).
\n   Der Gesuchsteller hielt mit Stellungnahme vom 12. September 2019 an seinen Rechtsbegehren fest und beantragte die Abweisung des Antrages der Gesuchsgegnerin um Verpflichtung des Gesuchstellers zur Leistung eines Prozesskostenbeitrages (Vi-act. A/IV).
\n   An der Hauptverhandlung vom 25. Februar 2020 plädierten die Rechtsvertreterinnen, worauf beide Parteien befragt wurden (Vi-act. D/5). Am 27. Mai 2020 fand die Kinderanhörung statt (Vi-act. D/8). Die Parteien reichten weitere Stellungnahmen ein (Vi-Dossier D; Vi-act. A/VI und A/VII).
\n   Der Gesuchsgegnerin wurde antragsgemäss mit Verfügung vom 30. September 2020 die unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsverbeiständung bewilligt (Vi-act. D/20).
\n   Mit Verfügung vom 30. Dezember 2020 erkannte die Einzelrichterin am Bezirksgericht Höfe Folgendes (Vi-act. A):
\n   1. Ziff. 3 Absatz 1 der mit Eheschutzverfügung vom 2. September 2013 im Verfahren ZES 2012 892 genehmigten Vereinbarung der Parteien wird mit Wirkung ab 1. Juli 2019 wie folgt abgeändert:
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\n   A Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchstellerin an den Unterhalt von D.________ folgende Beiträge monatlich im Voraus jeweils auf den 1. des Monats zu bezahlen:
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\n   a) Vom 1. Juli 2019 bis am 31. Dezember 2019 CHF 1’792.00
\n    (CHF 1’023.- Barunterhalt und CHF 769.- Betreuungsunterhalt)
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\n   b) Vom 1. Januar 2020 bis 30. Juni 2020  CHF 4’609.00
\n    (CHF 1’209.- Barunterhalt und CHF 3’400.- Betreuungsunterhalt)
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\n   c) Vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2021  CHF 3’434.00
\n    (davon CHF 1’697.- Barunterhalt und CHF 1’737.- Betreuungsunterhalt)
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\n   d) Ab 1. Juli 2021     CHF 1’913.00
\n    Es wird festgestellt, dass der Unterhaltsanspruch von D.________ in der Zeit vom 1. Juli 2019 bis am 31. Dezember 2019 im Umfang von CHF 2’501.- pro Monat ungedeckt bleibt.
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\n   Zusätzlich geschuldet sind die Kinderzulagen.
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\n   B. Der Gesuchsteller wird im Weiteren verpflichtet, der Gesuchsgegnerin an ihren persönlichen Unterhalt folgende Beiträge monatlich im Voraus jeweils auf den 1. des Monats zu bezahlen:
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\n    a) Vom 1. Juli 2019 bis 31. Dezember 2019 CHF     0.00
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\n    b) Vom1. Januar 2020 bis 30. Juni 2020  CHF 374.00
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\n    c) Vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2021  CHF 790.00
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\n    d) Ab 1. Juli 2021     CHF     0.00
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\n   2.1 Die Gerichtskosten in Höhe von CHF 2‘000.00 werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt und infolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege vorläufig auf die Gerichtskasse genommen. Der Kostenvorschuss von CHF 1‘500.00 wird dem Gesuchsteller nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zurückerstattet.
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\n   2.2 Die Parteien sind zur Nachzahlung der Gerichtskosten verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage sind.
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\n   3.1 Die Parteikosten werden wettgeschlagen.
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\n   3.2 Rechtsanwältin C.________ wird als unentgeltliche Rechtsbeiständin des Gesuchstellers mit CHF 5‘000.00 (inkl. MwSt. und Auslagen) aus der Gerichtskasse entschädigt.
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\n   3.3 Rechtsanwältin H.________ wird als unentgeltliche Rechtsbeiständin der Gesuchsgegnerin mit CHF 7‘500.00 (inkl. MwSt. und Auslagen) aus der Gerichtskasse entschädigt.
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\n   3.4 Die Parteien sind zur Nachzahlung der Entschädigungen verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage sind.
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\n   4.-5. [Rechtsmittel, Zufertigung]
\n   b) Dagegen erhob die zweitinstanzlich nicht mehr anwaltlich vertretene Gesuchsgegnerin am 23. Januar 2021 Berufung mit folgenden Anträgen 
\n    (KG-act. 1, ZK2 2021 5):
\n   1. In Abänderung von Ziff. 1 A. Buchstabe d der Verfügung der Einzelrichterin des Bezirkes Höfe vom 30. Dezember 2020 (ZES 2018 653) sei der Berufungsbeklagte zu verpflichten, ab 1. Juli 2021 an den Unterhalt von D.________ monatlich und im  Voraus jeweils auf den 1. des Monats CHF 3’434.00 zu bezahlen.
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\n   2. In Abänderung von Ziffer 1 B. Buchstabe d der Verfügung der Einzelrichterin des Bezirkes Höfe vom 30. Dezember 2020 (ZES 2018 653) sei der Berufungsbeklagte zu verpflichten, ab 1. Juli 2021 an meinen persönlichen Unterhalt monatlich und im Voraus jeweils auf den 1. des Monats CHF 790.00 zu bezahlen.
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\n   3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Berufungsbeklagten.
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\n   4. Es sei mir die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren.
\n   Mit Berufungsantwort vom 11. Februar 2021 beantragte der Gesuchsgegner die vollumfängliche Abweisung der Berufung unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Gesuchstellerin (KG-act. 8).
\n   Weitere (unaufgeforderte) Eingaben der Parteien datieren vom 1. März 2021 (Gesuchsgegnerin, KG-act. 10), vom 9. März 2021 (Gesuchsteller, 
\n    KG-act. 12), vom 17. März 2021 (Postaufgabedatum, Gesuchsgegnerin, 
\n    KG-act. 14), vom 25. März 2021 (Gesuchsteller, KG-act. 16), vom 29. März 2021 (Gesuchsgegnerin, KG-act. 18), vom 1. April 2021 (Gesuchsteller, 
\n    KG-act. 20), vom 6. April 2021 (Postaufgabedatum, Gesuchsgegnerin, 
\n    KG-act. 22), vom 23. April 2021 (Gesuchsteller, KG-act. 24), vom 27. April 2021 (Gesuchsteller, KG-act. 26), vom 11. Mai 2021 (Gesuchsteller, 
\n    KG-act. 28), vom 31. August 2021 (Gesuchsteller, KG-act. 35), vom 7. September 2021 (Gesuchsteller, KG-act. 37), vom 17. September 2021 (Gesuchsteller, KG-act. 39), vom 27. September 2021 (Gesuchsgegnerin, KG-act. 42), vom 29. September 2021 (Gesuchsteller, KG-act. 44) und vom 8. Oktober 2021 (Gesuchsteller, KG-act. 46).
\n   Am 11. Oktober 2021 wurde den Parteien mitgeteilt, dass die Prozesssache am 25. Oktober 2021 in die Phase der Urteilsberatung übergehe (KG-act. 47; vgl. schon KG-act. 45).
\n   Die Gesuchsgegnerin reichte am 11. November 2021 eine Eingabe mit zahlreichen Beilagen ein (KG-act. 52).
\n   c) Am 25. Januar 2021 erhob auch der Gesuchsteller Berufung mit folgenden Anträgen (KG-act. 1, ZK2 2021 7):
\n   1. Es sei Dispositivziffer 1 der Verfügung des Bezirksgerichts Höfe vom 30. Dezember 2020 (Geschäfts-Nr. ZES 2018 653) aufzuheben und Ziffer 3 Absatz 1 der mit Eheschutzverfügung vom 2. September 2013 im Verfahren ZES 2012 892 genehmigten Vereinbarung der Parteien mit Wirkung ab 1. Juli 2019 [recte: 15. November 2018; KG-act. 12, S. 4] wie folgt abzuändern:
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\n   A. Der Berufungskläger wird verpflichtet, der Berufungsbeklagten an den Unterhalt von D.________ folgende Beiträge monatlich im Voraus jeweils auf den 1. des Monats zu bezahlen:
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\n   a) Vom 15. November 2018 bis 30. Juni 2020 [recte: 2019; KG-act. 12, S. 4] CHF 2’293.00 (CHF 1’023.00 Barunterhalt und CHF 1’270.00 Betreuungsunterhalt)
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\n   b) Vom 1. Juli 2019 bis 31. Dezember 2019 CHF 1’756.00 (CHF 1’023.00 Barunterhalt und CHF 733.00 Betreuungsunterhalt)
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\n   c) Vom 1. Januar 2020 bis 30. Juni 2020 CHF 2’293.00 (CHF 1’023.00 Barunterhalt und CHF 1’270.00 Betreuungsunterhalt)
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\n   d) Vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 CHF 1’684.55 (CHF 1’303.00 Barunterhalt und CHF 381.55 Betreuungsunterhalt)
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\n   e) Ab 1. Januar 2021 CHF 0.00.
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\n   Es wird festgestellt, dass der Unterhaltsanspruch von D.________ wie folgt ungedeckt ist:
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\n   Vom 1. Juli 2019 bis 31. Dezember 2019 im Umfang von CHF 537.00 (Betreuungsunterhalt)
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\n   Vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2020 im Umfang von CHF 1’355.45 (Betreuungsunterhalt)
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\n   Vom 1. Januar 2021 bis 30. Juni 2021 im Umfang von CHF 3’040.00 (CHF 1’303.00 Barunterhalt und CHF 1’737.00 Betreuungsunterhalt)
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\n   Ab 1. Juli 2021 besteht keine Unterdeckung mehr.
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\n   Zusätzlich geschuldet sind die Kinderzulagen.
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\n   B. Im Weiteren sei der Berufungskläger zu verpflichten, der Berufungsbeklagten an ihren persönlichen Unterhalt folgende Unterhaltsbeiträge monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats zu bezahlen:
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\n   a) Vom 15. November 2018 bis 30. Juni 2020 [recte: 2019; 
\n    KG-act. 12, S. 4] CHF 2’000.00
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\n   b) Vom 1. Juli 2019 bis 31. Dezember 2019 CHF 0.00
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\n   c) Vom 1. Januar 2020 bis 30. Juni 2020 CHF 34.00
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\n   d) Ab 1. Juli 2020 CHF 0.00
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\n   2. Eventualiter sei Dispositivziffer 1 der Verfügung des Bezirksgerichts Höfe vom 30. Dezember 2020 (Geschäfts-Nr. ZES 2018 653) aufzuheben und die Angelegenheit sei zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
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\n   3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. 7.7% Mehrwertsteuer, zulasten der Berufungsbeklagten.
\n   Zudem stellte der Gesuchsteller folgende prozessuale Anträge:
\n   1. Es sei die Berufungsbeklagte zu verpflichten, dem Berufungskläger für das Berufungsverfahren einen Prozesskostenbeitrag von einstweilen CHF 7’000.00 zu bezahlen.
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\n   2. Eventualiter sei dem Berufungskläger im Berufungsverfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und ihm in der Person der Unterzeichneten eine unentgeltliche Rechtsbeiständin zu bestellen.
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\n   3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, zzgl. 7.7% Mehrwertsteuer, zulasten der Berufungsbeklagten.
\n   Die Gesuchsgegnerin beantragte mit Berufungsantwort vom 19. Februar 2021 die Abweisung der Berufung unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Gesuchstellers sowie die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (KG-act. 8).
\n   Weitere (unaufgeforderte) Eingaben der Parteien datieren vom 3. März 2021 (Gesuchsteller, KG-act. 12), vom 9. März 2021 (Gesuchsteller, KG-act. 14), vom 17. März 2021 (Postaufgabedatum, Gesuchsgegnerin, KG-act. 16), vom 25. März 2021 (Gesuchsteller, KG-act. 18), vom 29. März 2021 (Gesuchsgegnerin, KG-act. 20), vom 1. April 2021 (Gesuchsteller, KG-act. 22), vom 6. April 2021 (Postaufgabedatum, Gesuchsgegnerin, KG-act. 24), vom 23. April 2021 (Gesuchsteller, KG-act. 26), vom 27. April 2021 (Gesuchsteller, KG-act. 28), vom 11. Mai 2021 (KG-act. 30), vom 31. August 2021 (Gesuchsteller, 
\n    KG-act. 37), vom 7. September 2021 (Gesuchsteller, KG-act. 39), vom 17. September 2021 (Gesuchsteller, KG-act. 41), vom 27. September 2021 (Postaufgabedatum, Gesuchsgegnerin, KG-act. 44), vom 29. September 2021 (Gesuchsteller, KG-act. 46) und vom 8. Oktober 2021 (Gesuchsteller, 
\n    KG-act. 48).
\n   Am 11. Oktober 2021 wurde den Parteien mitgeteilt, dass die Prozesssache am 25. Oktober 2021 in die Phase der Urteilsberatung übergehe (KG-act. 49; vgl. schon KG-act. 47).
\n   d) Am 4. August 2021 übersandte die Vorinstanz aufforderungsgemäss die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe vom 2. September 2013 betreffend Eheschutz (ZES 2012 892; KG-act. 33, ZK2 2021 5 = KG-act. 35, ZK2 2021 7).
\n   2. Das Gericht kann zur Vereinfachung des Prozesses selbständig eingereichte Klagen vereinigen (