# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e0fb285f-196e-53a5-aa85-10f9b15c7e08
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-04-16
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 16.04.2014 100 2013 335
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2013-335_2014-04-16.pdf

## Full Text

Eine gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten hat das Bundesgericht am 2. Februar 2015 abgewiesen 
(2C_499/2014).

100.2013.335U
VBL/MAM/RAP

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 16. April 2014

Verwaltungsrichter Burkhard, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Müller, a.o. Verwaltungsrichterin von Büren 
Gerichtsschreiberin Marti

Dr. med. A.________
vertreten durch Fürsprecher …
Beschwerdeführer 

gegen

Universität Bern
handelnd durch den Rektor, Hochschulstrasse 4, 3012 Bern
Beschwerdegegnerin 

und

Erziehungsdirektion des Kantons Bern
Sulgeneckstrasse 70, 3005 Bern

betreffend Führen des Professorentitels (Entscheid der Erziehungsdirektion des 
Kantons Bern vom 2. September 2013; 4800.600.400.09/12 [604613])

Sachverhalt:

A.

Dr. med. A.________ war vom … 1994 bis … 2001 als Oberarzt in der Abteilung ... am 
Inselspital angestellt. Er habilitierte sich am 24. Juni 1997. Für seine 
ausserordentlichen Leistungen verlieh ihm die Leitung der Universität Bern auf Antrag 
der Medizinischen Fakultät per 1. März 2001 die Titularprofessur. Nach Beendigung 
des Anstellungsverhältnisses führte Dr. A.________ den Titel «Titularprofessor» 
weiter. Mit zwei Schreiben vom 9. und 29. Oktober 2007 teilte ihm der Dekan der 
Medizinischen Fakultät der Universität Bern mit, dass das Recht, den Titel eines 
Titularprofessors zu führen, mit dem Ausscheiden aus dem Dienst der Universität Bern 
bzw. des Inselspitals erloschen sei. Dr. A.________ bemühte sich in der Folge um die 
Umwandlung der Titular- in eine Honorarprofessur und die Neu-Verleihung einer 
Titularprofessur auf der Grundlage neuen Rechts. Beides lehnte der Dekan mit 
Schreiben vom 8. April 2008 bzw. 14. August 2008 ab. Gegen das Schreiben vom 
14. August 2008 erhob Dr. A.________ Beschwerde bei der Rekurskommission der 
Universität Bern (nachfolgend: Rekurskommission), die das Verfahren mit Blick auf 
Einigungsverhandlungen sistierte. Mit Schreiben vom 18. Februar 2010 teilte der 
Dekan Dr. A.________ mit, dass das Fakultätskollegium der Medizinischen Fakultät 
den Antrag auf Verleihung einer (neuen) Titularprofessur mit grosser Mehrheit 
abgelehnt habe. Gleichzeitig wies es ihn darauf hin, dass er nicht berechtigt sei, den 
Titel eines Professors der Universität Bern zu führen. Auch gegen dieses Schreiben 
erhob Dr. A.________ Beschwerde. Die Rekurskommission vereinigte die Verfahren 
(B07/10 und 23/08) und wies am 31. Mai 2011 die Beschwerde ab, soweit sie darauf 
eintrat. Mit Urteil vom 11. April 2012 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern 
die gegen den Entscheid der Rekurskommission erhobene Beschwerde ab, soweit es 
darauf eintrat (VGE 2011/276). Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das 
Bundesgericht am 23. Mai 2012 nicht ein (BGer 2C_480/2012). 

Der Generalsekretär der Universität Bern forderte Dr. A.________ am 26. Juni 2012 
Bezug nehmend auf das Urteil des Bundesgerichts auf, spätestens per Ende Juli 2012 
den Titel «Titularprofessor» nicht mehr zu führen. Am 4. Juli 2012 stellte der Rektor der 
Universität Bern den Erlass einer Feststellungsverfügung in Aussicht. Gleichzeitig 
räumte er Dr. A.________ Gelegenheit zur Stellungnahme ein. Hiervon machte dieser 
am 17. September 2012 Gebrauch. Am 16. Oktober 2012 erliess die Univer-
sitätsleitung der Universität Bern folgende Verfügung:

«Es wird festgestellt, dass Herr Dr. A.________ nicht berechtigt ist, einen 
Professorentitel der Universität Bern zu führen.»

B.

Hiergegen hat Dr. A.________ am 19. November 2012 Beschwerde bei der 
Erziehungsdirektion des Kantons Bern (ERZ) erhoben. Mit Entscheid vom 
2. September 2013 wies diese die Beschwerde ab. 

C.

Gegen den Entscheid der ERZ hat Dr. A.________ am 1. Oktober 2013 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben und was folgt beantragt:

«1. Der Entscheid der Erziehungsdirektion des Kantons Bern vom 2. September 2013 
sei aufzuheben. 

  2. Es sei festzustellen, dass der Beschwerdeführer zur Führung des Titu-
larprofessorentitels der Universität Bern berechtigt ist.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.»

Mit Vernehmlassung vom 16. Oktober 2013 bzw. Beschwerdeantwort vom 30. Oktober 
2013 beantragen die ERZ und die Universität Bern die Abweisung der Beschwerde. 

Der damalige Instruktionsrichter hat am 19. Dezember 2013 die bei der 
Rekurskommission eingeholten Akten der Beschwerdeverfahren B07/10 und 23/08 
sowie die Akten des abgeschlossenen verwaltungsgerichtlichen Verfahrens 
100.2011.276 zu den Akten des vorliegenden Verfahrens erkannt. Am 17. Januar 2014 
hat sich Dr. A.________ hierzu vernehmen lassen. Die Universität Bern hat auf eine 
Stellungnahme verzichtet.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte kantonale 
Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 
über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig. 

1.2 Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und ist 
durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Zu 
prüfen ist, ob ein schutzwürdiges Interesse an der Feststellung der Berechtigung zum 

Führen des Titularprofessorentitels gegeben ist (vgl. vorne Bst. C). 
Feststellungsbegehren bedürfen eines ausgewiesenen Feststellungsinteresses und 
sind gegenüber rechtsgestaltenden Begehren grundsätzlich subsidiär (BVR 2011 
S. 564 E. 3.3, 2010 S. 337 E. 3.2). Vorausgesetzt wird, dass ein aktuelles und 
hinreichend schutzwürdiges Interesse an der Feststellung einer konkreten Rechtslage 
besteht, der keine überwiegenden anderen Interessen (öffentliche oder private) 
entgegenstehen dürfen (BVR 2007 S. 441 E. 5.2, 2004 S. 164 E. 2.6; VGE 2012/127 
vom 6.11.2013, E. 1.3.1; zum Ganzen auch Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar 
zum bernischen VRPG, 1997, Art. 49 N. 19 ff.). – Im Streit liegt, ob das dem 
Beschwerdeführer auf den 1. März 2001 verliehene Recht, den Titel eines 
Titularprofessors zu führen, mit dem Ausscheiden aus dem Dienst des Inselspitals per 
31. Dezember 2001 von Gesetzes wegen erloschen ist (dazu E. 2.1 hiernach). 
Umstritten ist damit eine individuell konkrete Rechtsfrage, die Gegenstand einer 
Feststellungsverfügung sein kann. Diese Frage kann nicht mit einem Leistungs- oder 
Gestaltungsbegehren geklärt werden, da nicht eine bestimmte Massnahme 
angefochten wird. Der Beschwerdeführer hat daher ein schutzwürdiges 
Feststellungsinteresse an der Klärung seiner Berechtigung zur Titelführung. Auf die 
form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist somit einzutreten.

1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG).

2.

2.1 Der Beschwerdeführer verlangt neben der Aufhebung des angefochtenen 
Entscheids die Feststellung der Berechtigung zum Führen des Titularprofessorentitels 
(vgl. vorne Bst. C). 

2.1.1 Am 17. Februar 2010 lehnte das Fakultätskollegium der Medizinischen Fakultät 
den Antrag des Beschwerdeführers auf Verleihung einer neuen Titularprofessur mit 
grosser Mehrheit ab (vgl. Vorakten Rekurskommission [B07/10 und 23/08], pag. 144). 
Im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht (VGE 2011/276) bildete der 
Titularprofessorentitel nach neuer Titelordnung nicht Streitgegenstand, führte doch der 
Beschwerdeführer damals aus, dass er «keineswegs beanspruch[e], den Titel auf einer 
neuen Rechtsgrundlage zu führen» (vgl. Beschwerde vom 11.7.2011, S. 2). Er strebte 
mithin einzig an, den per 1. März 2001 erteilten Titularprofessorentitel weiterhin zu 
führen (VGE 2011/276 vom 11.4.2012, E. 2.3). Das Verwaltungsgericht hat damals 
erkannt, es liege diesbezüglich kein Anfechtungsobjekt vor, weshalb die 
Rekurskommission zu Recht auf die Rechtsmittel des Beschwerdeführers nicht 

eingetreten sei. Es wies die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Das 
Bundesgericht trat auf das dagegen erhobene Rechtsmittel nicht ein (vgl. vorne Bst. A). 

2.1.2 Im Nachgang zum letztinstanzlich abgeschlossenen Verfahren führte der 
Beschwerdeführer den ihm per 1. März 2001 verliehenen Titel weiter und ersuchte in 
der Folge sinngemäss um Erlass einer Feststellungsverfügung über die Berechtigung, 
den Titel zu tragen. Zur Begründung brachte er vor, «[d]ie Rechtsgrundlage für das 
Weitertragen des Professorentitels besteh[e] darin, dass [ihm] der Titel bisher nie 
entzogen» worden sei (vgl. Eingabe des Beschwerdeführers vom 17.9.2012; Vorakten 
ERZ [act. 3A]). Dass er die Voraussetzungen für einen Titularprofessorentitel nach 
neuem Recht erfülle, machte er nicht geltend. Daraufhin untersuchte die 
Universitätsleitung, ob der Beschwerdeführer das ihm per 1. März 2001 verliehene 
Recht, den Titel des Titularprofessors zu führen, mit Beendigung der Anstellung am 
Inselspital per Ende 2001 verloren habe. Am 16. Oktober 2012 stellte sie fest, dass der 
Beschwerdeführer nicht berechtigt sei, einen Professorentitel der Universität zu führen 
(vgl. Feststellungsverfügung vom 16.10.2012; vorne Bst. A). Auch die ERZ überprüfte 
nur, ob die Beendigung des Anstellungsverhältnisses mit der Universität automatisch 
zum Verlust des Titels geführt habe (vgl. E. 2 des angefochtenen Entscheids). Sie 
bejahte diese Frage und wies die Beschwerde ab. Die Verweigerung einer 
neurechtlichen Titularprofessur war bisher nicht strittig. Streitgegenstand im 
vorliegenden Verfahren kann somit einzig die Frage bilden, ob der Beschwerdeführer 
berechtigt ist, den per 1. März 2001 verliehenen Titularprofessorentitel weiterhin zu 
führen.

2.2 Der massgebliche Sachverhalt ist erstellt, weshalb sich die Edition der Akten 
der Ernennungs- und Habilitationskommission und jene des abgeschlossenen 
bundesgerichtlichen Verfahrens als entbehrlich erweisen. Die entsprechenden 
Beweisanträge werden abgewiesen (vgl. aber vorne Bst. C).

3.

3.1 Dem Beschwerdeführer wurde die Titularprofessur per 1. März 2001 verliehen 
und noch im selben Jahr beendete er sein Anstellungsverhältnis mit dem Inselspital 
(vgl. vorne Bst. A). Gemäss dem damals massgebenden Art. 4 Abs. 2 Bst. b des 
Gesetzes vom 5. September 1996 über die Universität (Universitätsgesetz, UniG; BSG 
436.11) in der Fassung vom 5. September 1996 (BAG 97-66) kann die Universität die 
Titularprofessur für wissenschaftlich qualifizierte und verdiente Privatdozentinnen und 
Privatdozenten sowie Lehrbeauftragte verleihen. Das Erteilen sowie das Erlöschen des 
Titels richtete sich damals nach Art. 16 des alten Statuts der Universität Bern vom 

17. Dezember 1997 (altes Universitätsstatut, aUniSt; BAG 98-11; vgl. auch 
VGE 2011/276 vom 11.4.2012, E. 4.2), der wie folgt lautet: 

1 Die Universitätsleitung kann auf Antrag der Fakultäten, der Konferenz der 
gesamtuniversitären Einheiten und der Kantonalen Konferenz der Lehrerinnen- und 
Lehrerbildung die Titularprofessur erteilen: 

a den an der Universität tätigen Privatdozentinnen und Privatdozenten, 

b den an der Universität tätigen Lehrbeauftragten, die sich in besonderer Weise um 
Lehre und Forschung verdient gemacht haben.

2 Das Recht, den Titel zu führen, erlischt bei Aufgabe der Tätigkeit an der Universität. 
Bei Aufgabe der Tätigkeit infolge Krankheit oder Invalidität und bei Rücktritt infolge 
Erreichens der gesetzlichen Altersgrenze darf der Titel weiterhin geführt werden. 
3 [...]

Nach Art. 1 Bst. d der Richtlinien der Universitätsleitung vom 26. Oktober 1998 über 
die Verleihung der Titularprofessur und über die Stellung und Aufgaben der 
Titularprofessorinnen und Titularprofessoren an der Universität ist für die Ernennung 
eine hauptamtliche Tätigkeit an der Universität erforderlich, d.h. eine Anstellung als 
Dozentin bzw. Dozent im Umfang von mindestens 50 Prozent oder ein Lehrauftrag im 
Umfang von mindestens sechs Semesterwochenstunden (Beilage 2 zur Stellungnahme 
vom 13.12.2012 [Vorakten ERZ]).

3.2 Der Beschwerdeführer wendet zunächst ein, der Begriff «Aufgabe der Tätigkeit 
an der Universität» im Sinn von Art. 16 Abs. 2 aUniSt könne nicht – wie es die 
Vorinstanz getan habe – mit der Beendigung des Anstellungsverhältnisses am 
Inselspital gleichgestellt werden. So sei die Tätigkeit an der Universität solange nicht 
aufgegeben, als eine «Nähe und besondere Verbundenheit mit der Universität» 
bestehe (Art. 2 Ziff. 13 der Beschwerde). Auch sei zwischen der Universität und dem 
Universitätsspital zu unterscheiden. So sei die Beendigung der Tätigkeit an der 
Universität nicht identisch mit der Beendigung des Anstellungsverhältnisses am Univer-
sitätsspital. Dies habe die Vorinstanz denn auch nicht hinreichend begründet (vgl. Art. 
2 Ziff. 4 der Beschwerde). Ferner bestreitet er, dass das Recht, den Titel zu führen, bei 
Aufgabe der Tätigkeit an der Universität – jedenfalls bei Titularprofessuren der 
Medizinischen Fakultät – automatisch erlischt. Hierfür bedürfe es eines 
«Abberufungsverfahrens» (Art. 2 Ziff. 11 ff. der Beschwerde).

3.3 Zu prüfen ist vorab, ob die von der Vorinstanz vorgenommene Auslegung von 
Art. 16 Abs. 2 aUniSt zu beanstanden ist. Es stellt sich insbesondere die Frage, ob die 
Vorinstanz den Begriff «Aufgabe der Tätigkeit an der Universität» zu Recht mit der 
Beendigung der Anstellung am Inselspital gleichgestellt hat. – Der Sinngehalt einer 
Norm ist durch Auslegung zu ermitteln. Ausgangspunkt jeder Auslegung ist der 
Wortlaut. Ist der Normtext nicht klar und sind verschiedene Auslegungen möglich, so 
muss unter Einbeziehung aller Auslegungselemente nach seiner wahren Tragweite ge-
sucht werden. Zu berücksichtigen sind der Zusammenhang mit anderen 
Gesetzesbestimmungen, die Entstehungsgeschichte sowie der Sinn und Zweck der 

Norm (vgl. statt vieler BGE 139 II 78 E. 4.3; BVR 2013 S. 173 E. 4.3 mit Hinweisen). – 
Unter dem Begriff «Tätigkeit» ist zwar grammatikalisch nicht zwingend (nur) ein 
Anstellungsverhältnis zu verstehen (vgl. die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz, 
angefochtener Entscheid, E. 2.1.2). Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers 
genügt aber eine anders geartete «Nähe und besondere Verbundenheit mit der Uni-
versität» nicht. Der Begriff «Tätigkeit an der Universität» im Sinn von Art. 16 Abs. 2 
aUniSt muss im Rahmen der systematischen Auslegung im Zusammenhang mit Abs. 1 
gelesen werden, wie die Vorinstanz zutreffend erkannt hat (vgl. E. 2.1.2 des 
angefochtenen Entscheids). Aus Abs. 1 folgt, dass die Titularprofessur zum einen den 
an der Universität «tätigen» Privatdozentinnen und Privatdozenten (vgl. Bst. a) oder 
zum anderen den an der Universität «tätigen» Lehrbeauftragten, die sich in besonderer 
Weise um Lehre und Forschung verdient gemacht haben (Bst. b), erteilt wird. Die Tä-
tigkeit als Privatdozentin bzw. -dozent oder als Lehrbeauftragte bzw. -beauftragter 
bildet somit zwingende Voraussetzung für die Verleihung des Titels. Die damals 
geltenden Richtlinien verlangen gar eine hauptamtliche Tätigkeit an der Universität 
(vgl. vorne E. 3.1). Dozentinnen und Dozenten, zu welchen auch die Lehrbeauftragten 
gehören, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität und stehen folglich in 
einem Anstellungsverhältnis (vgl. Art. 9 Abs. 2 Bst. a i.V.m. Art. 21 Abs. 1 Bst. e UniG). 
Hängt die Verleihung des Titels von der Ausübung einer bestimmten Funktion und 
damit davon ab, ob ein Anstellungsverhältnis besteht, ist nicht einzusehen, weshalb 
demselben Begriff («Tätigkeit» bzw. «tätig») im Kontext mit dem Erlöschen der 
Berechtigung zur Titelführung eine andere Bedeutung zukommen sollte. Das 
systematische Auslegungselement lässt somit darauf schliessen, dass es sich beim 
Titularprofessorentitel um einen Funktionstitel handelt, der nur von Personen getragen 
werden soll, die – abgesehen von den in Art. 16 Abs. 2 Satz 2 aUniSt genannten 
Ausnahmen – eine entsprechende Funktion ausüben. Wird die Funktion aufgegeben 
bzw. das Anstellungsverhältnis aufgelöst, fehlt es an der erforderlichen Verbundenheit. 
Sowohl das teleologische als auch das historische Auslegungselement führen zu 
keinen weiteren Erkenntnissen. Nach dem Gesagten ist somit nicht zu beanstanden, 
wenn die Vorinstanz geschlossen hat, dass unter «Tätigkeit an der Universität» ein 
Anstellungsverhältnis mit der Universität gemeint ist. Dass ein anderer, lockerer Bezug 
– wie er in den neuen Richtlinien der Universitätsleitung über die Verleihung der 
Titularprofessur vom 12. März 2008 (vgl. act. 9A/1) vorgesehen ist (vgl. dazu hinten 
E. 3.7) – schon damals im Sinn einer «vorbestehende[n] Praxis» genügt haben soll 
(vgl. Art. 2 Ziff. 5 der Beschwerde), ist nicht ersichtlich und begründet der 
Beschwerdeführer nicht näher. Somit ist unerheblich, ob der Beschwerdeführer 
anderweitig in Lehre und Forschung tätig ist, was er zwar behauptet, aber nicht näher 
belegt (vgl. Art. 1 Ziff. 5 der Beschwerde).

3.4 Dem Beschwerdeführer kann auch nicht gefolgt werden, wenn er geltend 
macht, die Vorinstanz habe es unterlassen, zwischen Universität und Universitätsspital 

zu unterscheiden. Zwischen der Universität und den Universitätsspitälern bestehen 
Schnittstellen. Insbesondere übernehmen die Universitätsspitäler in der medizinischen 
Forschung und Lehre bedeutende Aufgaben (vgl. Art. 53 Abs. 1 UniG; Vortrag des 
Regierungsrats betreffend das UniG, in Tagblatt des Grossen Rates 1996, Beilage 27 
[nachfolgend: Vortrag zum UniG], S. 22 f.; ferner Art. 34 Abs. 2 des Spital-
versorgungsgesetzes vom 13. Juni 2013 [SpVG; BSG 812.11]). Als Universitätsspitäler 
gelten das Inselspital und die Universitären Psychiatrischen Dienste (vgl. Art. 35 SpVG, 
Art. 42 Abs. 1 und Art. 43 Abs. 1 des alten Spitalversorgungsgesetzes vom 5. Juni 
2005 [aSpVG; BAG 05-106] und Art. 26 des alten Gesetzes vom 2. Dezember 1973 
über Spitäler und Schulen für Spitalberufe [Spitalgesetz, aSpG; GS 1973 S. 416 ff.]). 
Die Universitätsspitäler sind zwar nicht Teil der Universität im engeren Sinn; sie 
unterstehen der Spitalgesetzgebung (vgl. Art. 54 Abs. 1 UniG; vgl. auch Vortrag zum 
UniG, S. 22). In Bezug auf das Titelwesen ist jedoch die Universitätsgesetzgebung 
massgebend, handelt es sich doch um universitäre Titel. Dass der Beschwerdeführer 
unabhängig vom Inselspital einen Bezug zur Universität im engeren Sinn hatte bzw. 
immer noch hat, ist nicht dargetan. Somit ist die Vorinstanz zu Recht davon 
ausgegangen, dass das Inselspital als Universitätsspital vom Begriff «Universität» 
miterfasst ist, andernfalls wäre dem Beschwerdeführer die Titularprofessur gar nicht 
verliehen worden. Eine Verletzung der Begründungspflicht liegt demnach nicht vor.

3.5 Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, der ihm verliehene Titel könne – 
entgegen der Auffassung der Vorinstanz – nicht automatisch erlöschen. Vielmehr setze 
das Erlöschen des Titels ein Aberkennungsverfahren voraus. – Eine Rechtswirkung 
kann unmittelbar von Gesetzes wegen oder als Folge einer behördlichen Anordnung 
eintreten. Gemäss Art. 16 Abs. 2 aUniSt «erlischt» das Recht, den Titel zu führen, bei 
Aufgabe der Tätigkeit an der Universität Bern. Die Berechtigung setzt somit eine 
«Tätigkeit an der Universität» voraus (vgl. hierzu vorne E. 3.3). Wird die Tätigkeit 
aufgegeben, fällt das Recht, den Titel zu tragen, gestützt auf Art. 16 Abs. 2 aUniSt 
ohne weiteres dahin. Ein eigenes Verfahren zwecks Entzugs des Titels bedarf es hier – 
anders als in Art. 15 Abs. 2 aUniSt, der die Aberkennung explizit vorsieht – gerade 
nicht; der Normtext ist klar und es ist keine andere Auslegung möglich. Auch kann dem 
Beschwerdeführer nicht gefolgt werden, soweit er vorbringt, ein automatisches 
Erlöschen von Rechten und Pflichten aus einem verwaltungsrechtlichen Verhältnis 
käme vor allem bei zeitlichen Befristungen in Betracht (vgl. Art. 2 Ziff. 10 f. der 
Beschwerde). Vielmehr kann nicht nur eine Befristung, sondern auch der Wegfall einer 
Voraussetzung für die Gewährung eines Rechts – hier die Aufgabe der Tätigkeit an der 
Universität – ein Recht zeitlich begrenzen (vgl. z.B. Art. 15a Abs. 3 der Verordnung 
vom 5. Mai 2004 über die Berner Fachhochschule [Fachhochschulverordnung, FaV; 
BSG 436.811] sowie Art. 10 Abs. 2 der Verordnung vom 13. April 2005 über die 
deutschsprachige Pädagogische Hochschule [PHV; BSG 436.911] beide betreffend 
Erlöschen des Professorentitels; ferner Art. 61 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 

16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG; SR 142.20] 
bezüglich des Erlöschens der unbefristet erteilten Niederlassungsbewilligung). Somit 
erlischt die Befugnis, den Titularprofessorentitel zu führen, entgegen der Auffassung 
des Beschwerdeführers bei Aufgabe der Tätigkeit an der Universität Bern von 
Gesetzes wegen, ohne dass die Behörde eine entsprechende Verfügung erlassen oder 
das Erlöschen der Befugnis förmlich feststellen müsste. Inwieweit unter diesen 
Umständen eine Verletzung des aus dem Legalitätsprinzips fliessenden Erfordernisses 
hinreichender Bestimmtheit vorliegen soll, ist nicht ersichtlich; wann eine betroffene 
Person die Tätigkeit an der Universität Bern aufgegeben hat, ist zwar im Einzelfall zu 
ermitteln, aber mit Blick auf das Bestimmtheitsgebot ist dieses Kriterium hinreichend 
klar. 

3.6 Somit hat die Vorinstanz zu Recht geschlossen, dass der Beschwerdeführer die 
Befugnis, den Titularprofessorentitel zu führen, mit der Beendigung seines 
Anstellungsverhältnisses am Inselspital per 31. Dezember 2001 gestützt auf Art. 16 
Abs. 2 aUniSt verloren hat. 

3.7 Zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführer aus dem Umstand, dass das 
Titelwesen seit dem 1. März 2008 neu geregelt ist, etwas zu seinen Gunsten ableiten 
kann. – Art. 16 Abs. 1 aUniSt in der Fassung vom 6. Februar 2008 (BAG 08-20) bzw. 
Art. 64 Abs. 1 UniSt in der Fassung vom 7. Juni 2011 verlangen unverändert eine 
Tätigkeit als Privatdozent oder Privatdozentin oder Lehrbeauftragter oder 
Lehrbeauftragte. Dessen ungeachtet stellen die Richtlinien der Universitätsleitung über 
die Verleihung der Titularprofessur vom 12. März 2008 – anders als die alten 
Richtlinien (vgl. vorne E. 3.1) – der hauptamtlichen Tätigkeit auch den wesentlichen 
Beitrag an die universitäre Ausbildung oder Forschung in vergleichbarem Umfang 
gleich (vgl. Art. 2 Abs. 1 Bst. c der Richtlinien [act. 9A/1]; vgl. auch die Informationen 
der Fakultätsleitung Januar 2008, S. 7 f. [Beilage 9 zur Beschwerde vom 19.11.2012, 
Vorakten ERZ]). Ob dies im Einklang mit Art. 64 Abs. 1 UniSt steht, der nach wie vor 
eine Tätigkeit als Privatdozent oder Privatdozentin oder Lehrbeauftragter oder 
Lehrbeauftragte verlangt, kann dahingestellt bleiben. Zum einen ist nach dem hier 
anwendbaren Art. 16 Abs. 2 aUniSt das Recht des Beschwerdeführers bereits am 
1. Januar 2002 erloschen, die Titularprofessur zu führen (E. 3.6 hiervor). Selbst wenn 
die Ernennungsvoraussetzungen für die Titularprofessur in der Zwischenzeit lockerer 
ausgestaltet worden wären, kann ein einmal erloschener Titel auch bei verändertem 
Sachverhalt nicht wieder aufleben. Zum anderen bildet die Verleihung einer neuen 
Titularprofessur nicht Streitgegenstand (vgl. vorne E. 2). 

4.

4.1 Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, er dürfe den Titel aus Gründen 
des Vertrauensschutzes weiterhin führen. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz 
lägen Umstände vor, die sein Vertrauen in die Befugnis, den Titel zu führen, bestärkt 
hätten. So habe ihn die Universität Bern bis im Herbst 2007 im Vorlesungsverzeichnis 
als Titularprofessor aufgeführt und diesen Titel auch im direkten Kontakt mit ihm 
verwendet (vgl. Art. 3 Ziff. 2 der Beschwerde). Zudem habe die Universität den Titel 
auch insofern geduldet, als sie nicht eingeschritten sei, z.B. mit einer strafrechtlichen 
Anzeige wegen unbefugten Führens eines akademischen Titels (vgl. Art. 3 Ziff. 3 der 
Beschwerde). Falls ihm nicht gestattet werde, den Titel des Titularprofessors weiter zu 
führen, sei ihm jedenfalls der Titel des Honorarprofessors zu verleihen (Art. 3 Ziff. 10 
der Beschwerde). Dieser Titel sei nach Massgabe des alten Rechts grosszügig 
verliehen worden. Die Vorinstanz habe dies nicht geprüft, weshalb sie den 
Untersuchungsgrundsatz verletzt habe (Art. 3 Ziff. 8 der Beschwerde). 

4.2 Der verfassungsmässige Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 9 der 
Bundesverfassung [BV; SR 101] und Art. 11 Abs. 2 der Verfassung des Kantons Bern 
[KV; BSG 101.1]) verleiht in der Form des Vertrauensschutzes einen Anspruch auf 
Schutz berechtigten Vertrauens in behördliche Zusicherungen oder sonstiges, 
bestimmte Erwartungen begründendes Verhalten der Behörden. Vorausgesetzt ist, 
dass die Auskunft für einen bestimmten Einzelfall aufgrund einer vollständigen und 
richtigen Darstellung des Sachverhalts vorbehaltslos erteilt wurde, die Amtsstelle zur 
Auskunftserteilung zuständig war oder gutgläubig als zuständig erachtet werden durfte, 
die Unrichtigkeit der Auskunft bei pflichtgemässer Aufmerksamkeit nicht ohne weiteres 
erkennbar war, im Vertrauen auf die Richtigkeit der Auskunft unwiderrufliche oder nicht 
ohne Nachteil rückgängig zu machende Dispositionen getroffen wurden und die 
Rechtslage sich seit der Auskunftserteilung nicht geändert hat. Selbst wenn diese 
Voraussetzungen erfüllt sind, scheitert die Berufung auf Treu und Glauben, wenn ihr 
überwiegende öffentliche Interessen entgegenstehen (vgl. BGE 137 I 69 E. 2.5.1, 
132 II 240 E. 3.2.2; BVR 2013 S. 85 E. 6.1, 2008 S. 563 E. 2.3; jüngst VGE 2012/381 
vom 17.12.2013, E. 6.1 mit Hinweisen [bestätigt durch BGer 2C_134/2014 vom 
13.2.2014]).

4.3 Anspruch auf Schutz berechtigten Vertrauens besteht nur, sofern die Behörde 
zur Auskunftserteilung zuständig war oder gutgläubig als zuständig erachtet werden 
durfte. – Die Befugnis zur Verleihung des Titels und jene zur Feststellung des 
Erlöschens liegen bei der Universitätsleitung (vgl. auch VGE 2011/276 vom 11.4.2012, 
E. 4.2). Die zuständige Universitätsleitung hat soweit ersichtlich zu keinem Zeitpunkt 
zum Ausdruck gebracht, sie sei mit der Weiterführung des Titels einverstanden (vgl. 
auch E. 4.4 hiernach). Der Beschwerdeführer hatte vorab Kontakt mit dem Dekan der 
Medizinischen Fakultät (vgl. Bst. A). Dass einzelne, vorab mit administrativen 

Vorgängen betraute Stellen der Universität, darunter auch die für das 
Vorlesungsverzeichnis zuständige Stelle, den Titel weiterverwendet haben, bedeutet 
keine vorbehaltlose Auskunft oder Zusicherung, der Titularprofessorentitel dürfe 
geführt werden. Die betroffenen Stellen konnten vielmehr gar nicht beurteilen, ob in 
Bezug auf den Beschwerdeführer die Voraussetzungen zum Führen des Titels noch 
gegeben waren oder nicht. Das zeigt sich insbesondere am Schreiben vom 6. Sep-
tember 2007 des Rechtsdiensts der Universität Bern, welcher fälschlicherweise davon 
ausging, dass der Beschwerdeführer «seit ca. Anfang 2004 [...] nicht mehr am 
Universitätsspital» tätig sei (Beilage 8 zur Beschwerde vom 19.11.2012 [Vorakten 
ERZ]). Zudem ist die Universitätsleitung als Führungs- und Koordinationsorgan der 
Universität nicht für die redaktionelle Richtigkeit des Vorlesungsverzeichnisses 
verantwortlich (vgl. Art. 37 und 39 UniG). Im Umstand, dass der Beschwerdeführer 
auch nach dem 31. Dezember 2001 als Titularprofessor im Vorlesungsverzeichnis 
geführt worden ist, kann folglich keine vertrauensbildende Zusage erblickt werden. 

4.4 Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Universitätsleitung habe 
geduldet und damit gebilligt, dass er den Titularprofessorentitel weitergeführt habe, 
ergibt sich Folgendes: Nur in Ausnahmefällen kann auch durch behördliche Untätigkeit 
bzw. behördliches Unterlassen eine Vertrauenslage geschaffen werden (BGE 122 II 
113 E. 3b/cc; Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Aufl. 2010, 
N. 652; Beatrice Weber-Dürler, Neuere Entwicklungen des Vertrauensschutzes, in ZBl 
2002 S. 281 ff., 301). Gemäss Lehre und Rechtsprechung ist bei der Deutung der 
Untätigkeit einer Behörde als Dulden oder gar als Zustimmung jedoch grosse 
Zurückhaltung geboten. So hindert das vorübergehende Dulden eines rechtswidrigen 
Zustands die Behörde grundsätzlich nicht am späteren Einschreiten (vgl. hierzu und 
zum Folgenden Häfelin/Müller/Uhlmann, a.a.O., N. 652 ff.; Beatrice Weber-Dürler, 
a.a.O., S. 301 f., je mit Hinweisen auf die Rechtsprechung). – Unbestritten ist, dass der 
Beschwerdeführer auch nach dem 31. Dezember 2001 noch als Titularprofessor im 
Vorlesungsverzeichnis geführt worden ist. Die Universitätsleitung verhielt sich (vorerst) 
passiv. Sie ist erst tätig geworden, nachdem sich Fürsprecher … mit Schreiben vom 
10. August 2007 an das Rektorat der Universität Bern wandte und sich nach der 
Titelberechtigung des Beschwerdeführers erkundigte (vgl. Beilage 8 zur Beschwerde 
vom 19.11.2012 [Vorakten ERZ]). In der Folge wies das Dekanat den Beschwerde-
führer darauf hin, dass das Recht, den Titel des Titularprofessors zu führen, mit dem 
Austritt aus dem Dienst der Universität Bern bzw. des Inselspitals erloschen sei (vgl. 
Beilage 7 zur Beschwerde vom 19.11.2012 [Vorakten ERZ]). Ferner wurde der 
Beschwerdeführer im Vorlesungsverzeichnis fortan als Privatdozent und nicht mehr als 
Titularprofessor geführt. Insoweit kann dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden, 
die Universitätsleitung habe das Weiterführen des Titels gebilligt. Auch kommt der 
Universitätsleitung entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers keine 
Aufklärungspflicht zu (vgl. Art. 3 Ziff. 3 der Beschwerde). Das muss umso mehr gelten, 

als es dem Beschwerdeführer ohne weiteres zuzumuten gewesen wäre, sich nach der 
Rechtmässigkeit der Befugnis zur Titelführung zu erkundigen. Bei der Aufmerksamkeit, 
die nach den Umständen verlangt werden durfte, hätte er erkennen müssen, dass die 
Titelberechtigung bei Aufgabe der Tätigkeit an der Universität automatisch erlischt. 
Dies geht aus Art. 16 a UniSt deutlich hervor (vgl. vorne E. 3). Unter diesen 
Umständen vermag auch die Dauer von knapp sechs Jahren (2002 bis 2007), in 
welcher die Universitätsleitung nicht eingeschritten ist, keine Vertrauensgrundlage zu 
bilden (vgl. hierzu auch die Ausführungen im angefochtenen Entscheid, E. 2.2.2). Die 
Berufung auf den guten Glauben und damit auf den Vertrauensschutz scheidet aus. 
Somit hat die Vorinstanz zu Recht geschlossen, dass dem Beschwerdeführer auch aus 
Gründen des Vertrauensschutzes kein Recht zukomme, den ihm einst verliehenen 
Titularprofessorentitel weiterhin zu führen. 

4.5 Vor diesem Hintergrund ist dem Beschwerdeführer – entgegen seiner 
Auffassung (Art. 3 Ziff. 5 ff. der Beschwerde) – auch nicht die Würde eines 
Honorarprofessors zu verleihen. Sein Einwand, er habe sich aufgrund berechtigten 
Vertrauens nicht um die Umwandlung seiner Titular- in eine Honorarprofessur 
gekümmert, ist ohnehin unbehelflich. Kommt hinzu, dass die Verleihung einer 
altrechtlichen Honorarprofessur nicht Gegenstand dieses Verfahrens bildet (vgl. vorne 
E. 2). Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang geltend macht, die 
Vorinstanz habe den Untersuchungsgrundsatz (vgl. Art. 18 VRPG) verletzt, kann ihm 
nicht gefolgt werden. 

5.

5.1 Schliesslich beruft sich der Beschwerdeführer auf den Grundsatz der 
Rechtsgleichheit. Er führt aus, die Proff. B.________und C.________, die ebenfalls 
aus dem Dienst des Inselspitals ausgeschieden seien, hätten ihre 
Titularprofessorentitel behalten dürfen (Art. 4 Ziff. 5 der Beschwerde; auch zum 
Folgenden). Soweit die Vorinstanz die Vergleichbarkeit dieser Fälle verneint habe, 
ohne weitere Beweismittel einzuholen, habe sie die Untersuchungsmaxime verletzt. 
Zudem habe er Kenntnis, dass auch Prof. D.________ den Professorentitel weiter 
tragen dürfe, obwohl er das Inselspital verlassen habe. Schliesslich zeigten die im vor-
instanzlichen Verfahren eingereichten Listen (Beilagen 14 und 15 zur Beschwerde vom 
19.11.2012 [Vorakten ERZ]), dass sämtliche altrechtlichen Titelprofessoren nach 
Inkrafttreten der neuen Titelordnung als assoziierte Professoren oder Professorinnen 
(weiterhin am Inselspital angestellt) oder als Titularprofessoren oder -professorinnen 
neuer Ordnung aufgeführt worden seien. 

5.2 Der Grundsatz der Rechtsgleichheit verlangt, dass Gleiches nach Massgabe 
seiner Gleichheit gleich und Ungleiches nach Massgabe seiner Ungleichheit ungleich 
behandelt wird (Art. 8 Abs. 1 BV und Art. 10 Abs. 1 KV; BGE 139 I 242 E. 5.1, 138 I 
321 E. 3.2). Der allgemeine Rechtsgleichheitsgrundsatz verpflichtet die Behörden, 
gleiche Sachverhalte mit identischen relevanten Tatsachen gleich zu beurteilen, es sei 
denn, ein sachlicher Grund rechtfertige eine unterschiedliche Behandlung 
(BGE 136 I 345 E. 5 mit Hinweisen; Tschannen/Zimmerli/Müller, a.a.O., § 23 N. 11).

5.3 Aktenkundig ist, dass den Proff. B.________und C.________ neurechtliche 
Titularprofessuren verliehen wurden; B.________wurde der Titel am 12. November 
2008 gestützt auf Art. 16 Abs. 1 aUniSt in der Fassung vom 6. Februar 2008 (BAG 08-
20) und C.________ am 6. Juni 2012 gestützt auf Art. 64 Abs. 1 UniSt in der Fassung 
vom 7. Juni 2011 verliehen (vgl. Beschwerdeantwort, S. 10). Die beiden Fälle sind 
deshalb mit dem hier zu beurteilenden Fall nicht vergleichbar, stimmen doch die 
relevanten Sachverhaltselemente nicht überein. Den Proff. B.________und 
C.________ ist denn auch nicht erlaubt worden, nach dem Austritt aus dem Dienst des 
Inselspitals den altrechtlichen Titularprofessorentitel weiterzuführen. Die beiden Fälle 
vermögen somit – wie die Vorinstanz zutreffend ausgeführt hat (vgl. E. 2.3 des 
angefochtenen Entscheids) – eine rechtsungleiche Behandlung nicht zu belegen. Dies 
gilt auch mit Blick auf D.________. Zum einen steht hier nicht die Weiterführung des 
altrechtlichen Titularprofessorentitels zur Diskussion. Zum anderen ist erstellt, dass 
D.________ darauf hingewiesen wurde, dass der ihm verliehene Titel des assoziierten 
Professors mit Aufgabe der Tätigkeit an der Universität erloschen sei (vgl. Schreiben 
des Generalsekretärs der Universität Bern vom 24.10.2013; act. 4A/2; 
Beschwerdeantwort, S. 11). Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist somit 
nicht davon auszugehen, dass «in vielen – möglicherweise in allen – anderen Fällen 
des Ausscheidens aus den Diensten des Universitätsspitals der [Titularprofessorentitel] 
beibehalten werden konnte» (Schlussbemerkungen, S. 4). Unter diesen Umständen 
musste die Vorinstanz keine weiteren Beweismittel erheben. Eine Verletzung des 
Untersuchungsgrundsatzes (vgl. Art. 18 VRPG) liegt nicht vor. Weiter kann der 
Beschwerdeführer auch aus den beigebrachten Listen, die belegen sollen, dass 
sämtliche altrechtlichen Titularprofessoren und -professorinnen nach Inkrafttreten der 
neuen Titelordnung als assoziierte Professoren oder Professorinnen oder als 
Titularprofessoren oder -professorinnen neuer Ordnung aufgeführt worden seien, unter 
dem Gesichtspunkt der Rechtsgleichheit nichts zu seinen Gunsten ableiten. Wie die 
Universität ausführt (vgl. Beschwerdeantwort, S. 10 f.), wurden «Gesuche um 
Verleihung eines Professorentitels […] in den dafür vorgesehenen Verfahren jeweils 
individuell» geprüft (so auch im Fall des Beschwerdeführers, vgl. vorne Bst. A). 
Hinweise, die auf Gegenteiliges schliessen liessen, liegen keine vor und werden auch 
vom Beschwerdeführer nicht dargetan. Schliesslich bilden die Verleihung einer neuen 
Titularprofessur oder einer Honorarprofessur nicht Gegenstand des vorliegenden 

Verfahrens (vgl. vorne Bst. C und E. 2). Dass den in den Listen genannten 
Professorinnen und Professoren die neurechtlichen Titel zu Unrecht erteilt worden 
wären, macht der Beschwerdeführer schliesslich nicht geltend. Vor diesem Hintergrund 
vermittelt der Grundsatz der Rechtsgleichheit dem Beschwerdeführer kein Recht, den 
Titel weiterzuführen. 

6.

Zusammenfassend ergibt sich, dass das Recht des Beschwerdeführers, den Titel des 
Titularprofessors zu führen, mit Beendigung des Anstellungsverhältnisses am 
Inselspital per Ende 2001 erloschen ist. Weder der verfassungsmässige Grundsatz von 
Treu und Glauben (vgl. vorne E. 4) noch jener der Rechtsgleichheit (vgl. vorne E. 5) 
gebieten es, dem Beschwerdeführer zu erlauben, den altrechtlichen 
Titularprofessorentitel weiterzuführen. Der angefochtene Entscheid hält somit der 
Rechtskontrolle stand. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist 
abzuweisen.

7.

Bei diesem Verfahrensausgang wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 108 
Abs. 1 VRPG). Ersatzfähige Parteikosten sind keine angefallen (Art. 108 Abs. 3 
VRPG).

8.

Beim Streit um das Führen eines Professorentitels handelt es sich nicht um eine 
Angelegenheit aus dem Gebiet der öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnisse im Sinn 
von Art. 83 Bst. g und Art. 85 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 
über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110). Zum einen steht 
der Beschwerdeführer mit der Universität in keinem Anstellungsverhältnis (vgl. 
BGer 2C_165/2011 vom 24.6.2011, E. 1). Zum anderen ist mit der Verleihung eines 
Titels kein Anspruch auf Anstellung an der Universität verbunden (vgl. Art. 62 Abs. 2 
UniSt). Gegen das vorliegende Urteil steht daher die Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht offen (vgl. auch Art. 30 Abs. 1 
Bst. c Ziff. 2 des Reglements vom 20. November 2006 für das Bundesgericht [BGerR; 
SR 173.110.131]).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf eine 
Pauschalgebühr von Fr. 3'000.--, werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen. 

4. Zu eröffnen:
- dem Beschwerdeführer
- der Beschwerdegegnerin
- der Erziehungsdirektion des Kantons Bern 

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 
gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 
Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.