# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 21d0c38b-39ff-5aab-8015-f49fb1e88088
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-08-31
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 31.08.2020 F-4207/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_F-4207-2020_2020-08-31.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung VI 

F-4207/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  3 1 .  A u g u s t  2 0 2 0  

Besetzung 
 Einzelrichterin Regula Schenker Senn, 

mit Zustimmung von Richterin Jenny de Coulon Scuntaro,   

Gerichtsschreiberin Annina Mondgenast. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, geboren (…), Irak, 

vertreten durch Lea Hungerbühler, Rechtsanwältin, AsyLex,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Migration SEM,  

Quellenweg 6, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung  

(Dublin-Verfahren);  

Verfügung des SEM vom 14. August 2020 / N (…)  

(Wiedererwägung). 

 

 

 

F-4207/2020 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der Beschwerdeführer ersuchte am 26. Dezember 2019 in der Schweiz um 

Asyl. Mit Verfügung vom 24. Januar 2020 trat die Vorinstanz auf sein Asyl-

gesuch nicht ein und ordnete die Wegweisung nach Schweden an, da die-

ser Staat für die Behandlung seines Asylgesuchs zuständig sei. Dieser Ent-

scheid erwuchs am 5. Februar 2020 in Rechtskraft. 

B.  

Die Vorinstanz organisierte in der Folge einen Flug nach Schweden zwi-

schen dem 21. und 25. Februar 2020, wobei die Durchführung 15 Tage 

vorher bestätigt werden musste. Vom 9. bis 14. Februar 2020 war der Be-

schwerdeführer unbekannten Aufenthalts, weshalb der Flug am 12. Feb-

ruar 2020 abgesagt wurde. 

C.  

Am 30. Juni 2020 verlängerte die Vorinstanz die Überstellungsfrist zufolge 

Untertauchsens des Beschwerdeführers auf 18 Monate gemäss Art. 29 

Dublin-III-VO. 

D.  

Mit Schreiben vom 30. Juli 2020 ersuchte der Beschwerdeführer die Vor-

instanz zufolge abgelaufener Überstellungsfrist um Wiederaufnahme des 

Verfahrens. Die Vorinstanz teilte ihm mit Schreiben vom 3. August 2020 

mit, dass die Frist aufgrund seines temporären Untertauchens bis zum 

21. Juli 2021 verlängert worden sei. Am 6. August 2020 bat der Beschwer-

deführer die Vorinstanz um Ausstellung einer anfechtbaren Verfügung so-

wie um Edition der relevanten Akten.  

E.  

Mit Verfügung vom 14. August 2020 stellte die Vorinstanz fest, die Zustän-

digkeit für die Prüfung des Asylgesuchs des Beschwerdeführers sei nicht 

auf die Schweiz übergegangen und die Überstellungsfrist nach Schweden 

laufe bis zum 21. Juli 2021.  

F.  

Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 

24. August 2020 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht und bean-

tragte die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung. Es sei festzustellen, 

dass die Verlängerung der Überstellungsfrist nach Schweden zu Unrecht 

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erfolgt sei. Die Vorinstanz sei anzuweisen, sich für das vorliegende Asyl-

verfahren als zuständig zu erklären. Eventualiter sei die Sache zur Neube-

urteilung und hinreichenden Abklärung des rechtserheblichen Sachver-

halts an die Vorinstanz zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte 

er um Gewährung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde. Als vor-

sorgliche Massnahme sei der Vollzug der Überstellung bis zum Entscheid 

über die vorliegende Beschwerde auszusetzen und die kantonale Behörde 

entsprechend zu instruieren. Es sei ihm die unentgeltliche Prozessführung 

unter Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu gewähren 

und die rubrizierte Rechtsvertreterin als amtliche Rechtsvertreterin beizu-

ordnen. Ihm sei die Möglichkeit zu gewähren, nach Einsicht in die Akten 

der Vorinstanz eine Beschwerdeergänzung einzureichen.  

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.   

1.1 Gemäss Art. 31 VGG ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurtei-

lung von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig 

und entscheidet auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – wie auch vorlie-

gend – endgültig (vgl. Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG; Art. 105 AsylG). Der Be-

schwerdeführer ist als Verfügungsadressat zur Beschwerdeführung legiti-

miert (Art. 48 VwVG). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Be-

schwerde (Art. 108 Abs. 6 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) ist, vorbehältlich 

nachfolgender Einschränkung, einzutreten.  

1.2 Der vorliegenden Beschwerde kommt von Gesetzes wegen aufschie-

bende Wirkung zu und diese wurde von der Vorinstanz auch nicht entzogen 

(Art. 55 VwVG). Auf den Antrag um Gewährung der aufschiebenden Wir-

kung der Beschwerde ist deshalb nicht einzutreten.  

2.  

Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen 

richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG.  

3.   

Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachste-

hend aufgezeigt, handelt es sich um eine solche, weshalb das Urteil nur 

summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG). 

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Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde auf die Durchführung eines 

Schriftenwechsels verzichtet. 

4.  

Dem Beschwerdeführer wurden mit der angefochtenen Verfügung die we-

sentlichen Akten zugestellt, und er stützt sich in seiner Beschwerde auch 

auf diese. Gemäss eigenen Angaben hat er sodann Kenntnis der kantona-

len Akten. Das Gesuch um Akteneinsicht und um Beschwerdeergänzung 

ist deshalb abzuweisen.  

5.   

5.1 Die Frist des Beschwerdeführers zur Überstellung nach Schweden lief 

ursprünglich am 21. Juli 2020 ab (Art. 29 Abs. 1 Dublin-III-VO). Zufolge 

seines zeitweisen unbekannten Aufenthaltsorts verlängerte die Vorinstanz 

gestützt auf Art. 29 Abs. 2 Dublin-III-VO die Frist auf 18 Monate bis zum 

21. Juli 2021. Der Beschwerdeführer macht in seiner Beschwerde im We-

sentlichen geltend, die Verlängerung sei zu Unrecht erfolgt. Während des 

Zeitraums vom 9. bis 14. Februar 2020 habe er im Bundesasylzentrum 

(BAZ) B._______ gewohnt und dies sei den Behörden auch bekannt ge-

wesen. Er habe über ein Mobiltelefon verfügt und es könne angenommen 

werden, dass seine Telefonnummer dem BAZ B._______ bekannt gewe-

sen sei. Erst mit Verfügung der Vorinstanz habe er erfahren, dass diese 

der Ansicht sei, er sei in besagtem Zeitraum untergetaucht gewesen. Im 

Detail könne er sich nicht mehr daran erinnern, was er an diesen Tagen 

unternommen habe und wo er sich genau aufgehalten habe. Im Februar 

2020 sei er für ein paar Tage mit seiner Freundin in der Schweiz in den 

Ferien gewesen, er wisse jedoch nicht mehr, ob es sich dabei um den Zeit-

raum vom 9. bis 14. Februar 2020 gehandelt habe. Den Behörden habe er 

sich nie entziehen wollen. Die Vorinstanz stütze ihre Feststellung einzig auf 

zwei elektronische "Post-Its". Dabei handle es sich um anonyme Notizzet-

tel, die nicht signiert seien und aus denen auch nicht hervorgehe, worauf 

sie sich beziehen würden. Auch in der E-Mail an das Migrationsamt 

C._______ vom 12. Februar 2012 stehe lediglich, im System sei gesehen 

worden, dass der Beschwerdeführer verschwunden sei (vgl. Beschwerde-

beilage 8). Aus diesen Dokumenten gehe nicht hervor, dass aktiv nach dem 

Beschwerdeführer gesucht oder er telefonisch kontaktiert worden sei. Der 

Zeitraum vom 9. bis 14. Februar 2020 sei sodann nicht kurz vor Ablauf der 

Überstellungfrist oder kurz vor einem gebuchten Rückflug gewesen. Ent-

sprechend gehe die Vorinstanz in der Annahme fehl, er sei während diesen 

fünf Tagen im Sinne von Art. 29 Abs. 2 Dublin-III-VO untergetaucht. Fünf 

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Seite 5 

Tage würden zudem nicht ausreichen, um eine Person als "flüchtig" zu be-

zeichnen. Aus den Akten und E-Mails zwischen den involvierten Behörden 

gehe hervor, dass sich diese über den Ablauf der Frist am 21. Juli 2020 

einig gewesen seien. Die Überstellungsfrist sei entgegen der Ansicht der 

Vorinstanz am 21. Juli 2020 abgelaufen und die Verlängerung der Über-

stellungsfrist zu Unrecht erfolgt, weshalb die Schweiz zur Prüfung seines 

Asylgesuchs zuständig geworden sei.  

5.2 Die Bestimmungen zur Überstellungsfrist in der Dublin-III-VO haben 

den Charakter von Normen, die "self-executing" sind (vgl. BVGE 2015/19), 

weshalb sich der Beschwerdeführer auf eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 

Dublin-III-VO berufen kann.  

6.   

6.1 Wird die Überstellung nicht innerhalb der in Art. 29 Abs. 1 Dublin-III-VO 

vorgesehenen Frist von sechs Monaten durchgeführt, ist der zuständige 

Mitgliedstaat nicht mehr zur Aufnahme oder Wiederaufnahme der asylsu-

chenden Person verpflichtet und die Zuständigkeit geht auf den ersuchen-

den Mitgliedstaat über. Die Überstellungsfrist kann höchstens auf ein Jahr 

verlängert werden, wenn die Überstellung aufgrund der Inhaftierung der 

betreffenden Person nicht erfolgen konnte, oder höchstens auf achtzehn 

Monate, wenn die Person flüchtig ist (Art. 29 Abs. 2 Dublin-III-VO).  

6.2 Unter den Begriff „flüchtig“ sind alle Sachverhalte zu subsumieren, in 

denen die asylsuchende Person aus von ihr zu vertretenden Gründen für 

die Behörden des Staats, der die Überstellung durchführen will, nicht auf-

findbar ist oder sonst 0wie das Verfahren absichtlich behindert. Ist die Per-

son einmal flüchtig, kann eine Verlängerung bis zur Maximalfrist erfolgen, 

unabhängig davon, ob sie wieder betreten wird (vgl. CHRISTIAN FILZWIESER 

/ ANDREA SPRUNG, Dublin III-Verordnung, Wien/Graz 2014, K12 zu Art. 29).  

In Bezug auf das Kriterium „flüchtig sein“ ist insbesondere auf Art. 14 Abs. 2 

Bst. b AsylG zu verweisen, gemäss welchem der Aufenthaltsort einer aus-

ländischen Person den Behörden stets bekannt zu sein hat. Der Gesetz-

geber wollte asylsuchende Personen mit Art. 14 Abs. 2 Bst. b AsylG davon 

abhalten, während oder nach dem Asylverfahren unterzutauchen (vgl. PE-

TER NIDERÖST, Sans-Papiers in der Schweiz, in: Ausländerrecht, 2. Aufl., 

2009, Rz. 9.38). Die besagte Bestimmung ist mit Blick auf Art. 8 AsylG zu 

sehen, der asylsuchenden Personen eine Reihe von Mitwirkungspflichten 

auferlegt. So sind diese unter anderem verpflichtet, sich den Behörden von 

Bund und Kantonen zur Verfügung zu halten und ihre Adresse sowie jede 

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Änderung der nach dem kantonalen Recht zuständigen Behörde des Kan-

tons oder der Gemeinde (kantonale Behörde) sofort mitzuteilen (Art. 8 

Abs. 3 AsylG). Dem Erfordernis von Art. 8 Abs. 3 AsylG ist nicht entspro-

chen, wenn die mit dem Vollzug des Asylrechts betraute Behörde den Auf-

enthaltsort der betreffenden Person nicht kennt und diese Unkenntnis auf 

eine dieser Person zurechenbare Verletzung der Mitwirkungspflicht zurück-

zuführen ist. Ob die zuständige Behörde durch mehr oder weniger umfang-

reiche Ermittlungen den Aufenthaltsort der betreffenden Person hätte in Er-

fahrung bringen können, ist grundsätzlich ohne Relevanz. Nicht relevant ist 

grundsätzlich auch, ob andere als mit dem Vollzug direkt betraute Behör-

den Informationen über den Aufenthalt der betreffenden Person hatten. 

Ausschlaggebend ist die Pflicht der asylsuchenden Person, für die Behör-

den effektiv erreichbar zu sein und eine allfällige Abwesenheit zu melden.  

7.  

Den Akten lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer vom 9. bis 

14. Februar 2020 unbekannten Aufenthaltsortes war, weshalb ein im Feb-

ruar 2020 organisierter Flug nach Schweden annulliert werden musste. 

Entgegen seinen Ausführungen war er damit kurz vor einer geplanten 

Überstellung abwesend. Eine Person, welche die Schweiz verlassen muss, 

ist zwar grundsätzlich nicht verpflichtet, sich zu jeder Tageszeit an ihrem 

zugewiesenen Wohnort aufzuhalten; es dürfen durchaus tagsüber Kursbe-

suche oder anderweitige Termine wahrgenommen und Freizeitaktivitäten 

ausser Haus ausgeübt werden. Indes ist zu erwarten, dass die betreffende 

Person nachts in der ihr zugewiesenen Unterkunft anzutreffen ist. Dies war 

beim Beschwerdeführer nicht der Fall. Er war für die Behörden in der Zeit 

vom 9. bis 14. Februar 2020 in der Unterkunft im BAZ nicht auffindbar. Für 

den Nachweis, dass sich der Beschwerdeführer im besagten Zeitraum 

nicht im BAZ aufgehalten hat, genügt die elektronische Notiz ("Post-It"). 

Die Behörden waren entgegen seiner Ansicht nicht gehalten, ihn telefo-

nisch zu kontaktieren zumal er auch nicht belegte, dass die Behörden tat-

sächlich über seine Telefonnummer verfügten. Durch seine Abwesenheit 

vereitelte er die Überstellung nach Schweden und verletzte damit seine 

Mitwirkungspflicht. Unbeachtlich ist, weshalb in der Folge weitere Überstel-

lungsversuche scheiterten. Aufgrund des Gesagten waren die Vorausset-

zungen für die Verlängerung der Überstellungsfrist auf achtzehn Monate 

im Sinne von Art. 29 Abs. 2 Dublin-III-VO am 30. Juni 2020 erfüllt. Für die 

Beantragung der Fristverlängerung im Dublin-Verfahren ist nicht von Be-

deutung, ob die asylsuchende Person durchgehend unbekannten Aufent-

halts oder lediglich vorübergehend nicht auffindbar gewesen ist. Die Wie-

deranmeldung des Beschwerdeführers am 14. Februar 2020 vermag an 

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der Rechtmässigkeit der Fristverlängerung daher nichts zu ändern und er 

kann sich nicht auf einen Ablauf der Überstellungsfrist respektive eine Ver-

fristung berufen. 

8.  

Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 

Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig so-

wie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG) und – soweit diesbezüglich 

überprüfbar – angemessen ist. Die Beschwerde ist damit abzuweisen, so-

weit darauf einzutreten ist.  

9.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschwerde-

führer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.– 

festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]). Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozess-

führung und um Beiordnung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung (vgl. 

Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG) sind unbesehen der finanziellen Verhältnisse 

des Beschwerdeführers abzuweisen, da die Beschwerde gemäss den vor-

stehenden Erwägungen als aussichtslos zu bezeichnen ist, und es daher 

an einer gesetzlichen Grundlage zu deren Gewährung fehlt. 

(Dispositiv nächste Seite)  

  

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Seite 8 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.  

Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und um 

Beiordnung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung werden abgewiesen.  

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Regula Schenker Senn Annina Mondgenast 

 

 

 

Versand: