# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b1f3590d-1337-579d-9253-d4738bc05dd4
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2016-10-03
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. öffentlich-rechtliche Abteilung 03.10.2016 1B 360/2016 (1B_360/2016)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1B-360-2016_2016-10-03.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        {T 0/2} 

         

        
        
          1B_360/2016 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 3. Oktober 2016
  
 

 

    
  I. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident, 

Gerichtsschreiber Bopp. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Barbara Henauer, 

c/o Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, 

Maulbeerstrasse 10, Postfach 6250, 3001 Bern, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Strafverfahren; Ausstand, 

 

Beschwerde gegen den Beschluss vom 20. September 2016 des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen. 

 

 

    
  In Erwägung,
  
 

dass gegen A.________ vor dem Obergericht des Kantons Bern eine Strafuntersuchung u.a. wegen mehrfacher schwerer Körperverletzung hängig ist; 

dass er gegen die von der Generalstaatsanwaltschaft für das Verfahren als a.o. Generalstaatsanwältin eingesetzte Staatsanwältin Barbara Henauer mit Eingabe vom 26. August 2016 ein Ausstandsbegehren richtete; 

dass die Generalstaatsanwaltschaft das Begehren zuständigkeitshalber an die Beschwerdekammer des Obergerichts überwies; 

dass die Beschwerdekammer das Ausstandsgesuch mit Beschluss vom 20. September 2016 abgewiesen hat; 

dass A.________ mit Eingabe vom 26. September (Postaufgabe: 27. September) 2016 Beschwerde ans Bundesgericht führt und der Sache nach die Aufhebung des Beschlusses vom 20. September 2016 verlangt, unter Bestätigung seines Standpunkts, die Staatsanwältin habe in den Ausstand zu treten; 

dass das Bundesgericht davon abgesehen hat, Stellungnahmen einzuholen; 

dass der Beschwerdeführer ganz allgemein, auf appellatorische Weise, Kritik am angefochtenen Beschluss, am kantonalen Verfahren und insbesondere an der von ihm abgelehnten Staatsanwältin übt, sich aber dabei mit der dem ausführlichen Entscheid zugrunde liegenden Begründung nicht im Einzelnen auseinander setzt und nicht rechtsgenüglich darlegt, inwiefern diese bzw. der Beschluss selbst im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll; 

dass die Beschwerde somit den gesetzlichen Formerfordernissen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht zu genügen vermag, weshalb auf sie nicht einzutreten ist; 

dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann; 

dass unter den gegebenen Umständen davon abgesehen werden kann, für das bundesgerichtliche Verfahren Kosten zu erheben; 

 

 

    
   wird erkannt:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, sowie dem amtlichen Verteidiger, Urs Wüthrich, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 3. Oktober 2016 

 

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Fonjallaz 

 

Der Gerichtsschreiber:    Bopp