# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f7ba6a5f-0a8f-5452-ab98-afdf39a64e6b
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-02-16
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 2. Kammer 16.02.2022 S 2021 35
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_002_S-2021-35_2022-02-16.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN
DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN
TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI

S 21 35

2. Kammer als Versicherungsgericht

Einzelrichterin von Salis

Aktuar Gross

URTEIL

vom 16. Februar 2022

in der versicherungsrechtlichen Streitsache

A.________,

Beschwerdeführer

gegen

Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit Graubünden,

Beschwerdegegner

betreffend Einstellung in der Anspruchsberechtigung

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I. Sachverhalt:

1. A.________, geboren 1982, wohnt in der Gemeinde B.________ und war 

zuletzt als Lehrer auf der Sekundarstufe I tätig. Am 3. August 2020 

meldete er einen Anspruch auf Arbeitslosenversicherungstaggelder im 

Umfang von 80 % ab demselben Datum an.

2. Mit Verfügung vom 26. Februar 2021 teilte das Amt für Industrie, Gewerbe 

und Arbeit Graubünden (KIGA) A.________ mit, dass er in der 

Anspruchsberechtigung auf Arbeitslosenentschädigung für 4 Tage ab dem  

1. Februar 2021 eingestellt werde. Begründend hielt das KIGA fest, dass 

sich A.________ mit nur gerade vier wertbaren Arbeitsbemühungen für 

die Kontrollperiode Januar 2021 persönlich nicht genügend um zumutbare 

Arbeit bemüht habe. 

3. Gegen diese Einstellungsverfügung erhob A.________ mit Eingabe vom 

2. März 2021 Einsprache beim KIGA mit dem Begehren um Aufhebung 

der Verfügung und damit verbundene Rücknahme der Einstelltage.

4. Mit Entscheid vom 16. März 2021 wies das KIGA die Einsprache von 

A.________ gegen seine Verfügung vom 26. Februar 2021 ab. 

5. Dagegen erhob A.________ (nachfolgend Beschwerdeführer) am 

1. April 2021 (Poststempel) Beschwerde beim Verwaltungsgericht des 

Kantons Graubünden mit folgenden Begehren: 

1) Anerkennung der Arbeitsbemühungen bei C.________ AG
2) Anerkennung des Eintrags in der Stellvertreter Liste für Lehrpersonen als permanente   
    Arbeitsbemühung
3) In Folge 1) und 2) Überprüfung der 4 Einstelltage gemäss Verfügung Nr. 341241684
    und Entscheid ALV nach Einsprache A.________

Zur Begründung brachte der Beschwerdeführer vor, dass das KIGA nicht 

vollständig auf seine Stellungnahme vom 18. Februar 2021 eingegangen 

sei. Es übersehe, dass darin eine telefonische Stellenbewerbung bei der 

C.________ AG thematisiert worden sei. Diese Stelle sei erst anfangs 

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2021 zu besetzen gewesen und könne daher keine Wiederholung sein. 

Als Beilage dazu sei eine Stellenbeschreibung mitgeschickt worden. Die 

Bestätigung per Mail der C.________ AG lege er als Beilage 2 der 

Beschwerde bei. Durch den Eintrag in die Stellvertreterliste werde der 

Schadenminderungspflicht nachgekommen. Er habe in den Monaten 

Dezember CHF 2'223.--, Januar CHF 2'222.40 und Februar CHF 2'963.20 

durch die Stellvertretung erhalten, gesamthaft CHF 7'408.60. Zähle der 

Eintrag gemäss Arbeitslosenversicherung (ALV) nicht als 

Arbeitsbemühung, werde er gelöscht. Er wäre also im November nicht für 

die Stellvertretung auffindbar gewesen und diese wäre nicht zustande 

gekommen. Durch eine Stellvertretung könne eine Lehrperson wichtige 

Kontakte vor Ort knüpfen, welche einen starken Vorteil bei einer 

freiwerdenden Stelle darstellten. In diesem Sinne führe der Kanton das 

Praktikum für arbeitslose Lehrer als AMM in der "Angebotsübersicht 2020" 

als Assistenzpraktikum (Lehrer/in / Kindergärtner/in) auf S. 64. Wieso nun 

einer proaktiven arbeitslosen Lehrkraft die Arbeitsbemühung in 

obgenannter Form aberkannt werden sollte, könne er bei bestem Willen 

nicht nachvollziehen. Weiter sei der Eintrag als Arbeitsbemühung von 

September bis Dezember in keiner Sitzung mit dem RAV Berater 

besprochen oder von diesem beanstandet worden. Es sei daher schwer 

nachzuvollziehen, wieso die Arbeitsbemühung im Januar nicht gewertet 

werden könne. Die Aussage des RAV Beraters an die ALV vom 8. Februar 

2021 (Zitat: "Im Januar hat STES nun die Stellvertreterliste Kanton 

Graubünden erneut aufgeführt [dies hat er bereits im November 

aufgeführt]. Er wird [und wurde] kontaktiert, wenn es Stellvertretungen 

gibt. Eine erneute Nachfrage ist unnötig und keine erneute AB.") sei in der 

Verfügung vom 26. Februar 2021 wie im Entscheid vom 16. März 2021 

unerwähnt geblieben. Das Vorgehen von RAV und ALV sei nicht 

nachvollziehbar. Sollten seine Arbeitsbemühungen gemäss Anträgen 1) 

und 2) gewertet werden können, müsste der Beschwerde Recht gegeben 

und die Einstelltage sistiert werden. Sollte nur Antrag 1) oder 2) als 

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Arbeitsbemühung gewertet werden, müssten die 4 Einstelltage reduziert 

werden.    

                                                                                                                                 

6. Mit Beschwerdeantwort vom 30. April 2021 beantragte das KIGA 

(nachfolgend Beschwerdegegner) die Abweisung der Beschwerde unter 

gesetzlicher Kostenfolge. Der Beschwerdeführer begründe seine 

Beschwerde erneut mit der Behauptung, die telefonische Bewerbung bei 

der C.________ AG vom 14. Januar 2021 stelle keine 

Wiederholungsbemühung dar und der Eintrag in der Stellvertreterliste des 

Kantons Graubünden entspreche einer permanenten Arbeitsbemühung. 

Zur Begründung wurde auf die Schadenminderungspflicht (Art. 17 Abs. 1 

AVIG) sowie auf das Erfordernis des Nachweises quantitativ wie qualitativ 

genügender Arbeitsbemühungen hingewiesen. In dem vom 

Beschwerdeführer am 14. August 2020 unterzeichneten Formular 

"Wiedereingliederungsstrategie" sei vermerkt, dass 

Wiederholungsbemühungen innert vier Monaten nicht gewertet werden 

könnten. Auf dem Formular "Nachweis der persönlichen 

Arbeitsbemühungen" für die Kontrollperiode September 2020 finde sich 

mit Datum vom 24. September 2020 der Eintrag "Montagemithilfe bei der 

C.________ AG". Seiner Abrechnung zufolge sei der Beschwerdeführer 

für diese Firma vom 16. bis zum 23. September 2020 als Aushilfe im 

Einsatz gewesen. Für die Kontrollperiode Januar 2021 habe der 

Beschwerdeführer am 14. Januar 2021 aufgeführt: "Nachfragen bezüglich 

möglicher Stelle vom September 2020". Entgegen der Ansicht des 

Beschwerdeführers, es habe sich dabei um eine proaktive Berufssuche 

und einer Pflege des Netzwerks gehandelt, sei dies höchstens als 

Vorbereitungshandlung und nicht als Arbeitsbemühung zu qualifizieren; da 

diese Nachfrage innert vier Monaten seit der letzten Arbeitstätigkeit bei der 

C.________ AG erfolgt sei, müsste sie ohnehin als 

Wiederholungsbemühung gewertet werden. Daran vermöge auch die 

äusserst knappe E-Mailbestätigung von Herrn E.________ vom 25. März 

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2021 nichts zu ändern. Trotz dieser Bestätigung entstehe nicht der 

Eindruck, dass es sich bei diesem Telefonat um eine ernste 

Arbeitsbemühung gehandelt habe. Auch der Eintrag in die 

Stellvertreterliste des Kantons Graubünden habe nicht erneut gewertet 

werden können. Habe sich die versicherte Person einmal eingetragen, 

beschränke sich ihr Aufwand auf die Aktualisierung der Daten. Von einer 

permanenten Arbeitsbemühung könne nicht die Rede sein. Daran ändere 

auch der Umstand, dass der Beschwerdeführer durch den Eintrag 

einzelne Stellvertretereinsätze habe leisten können, nichts. Auch hierbei 

handle es sich bestenfalls um eine Vorbereitungshandlung. Aus den ins 

Recht gelegten Protokollen der Beratungsgespräche gehe klar hervor, 

dass die Arbeitsbemühungen des Beschwerdeführers von Beginn weg 

minimalistisch gewesen seien und dieser vom Personalberater wiederholt 

wegen seiner Arbeitsbemühungen gerügt und über das erforderliche Mass 

an deren Qualität aufgeklärt worden sei. Damit sei erstellt, dass dieser in 

der Kontrollperiode Januar 2021 anstelle der vereinbarten sechs nur 

gerade deren vier wertbare Arbeitsbemühungen vorgenommen habe. Die 

angefochtene Verfügung als auch der Einspracheentscheid seien folglich 

rechtens, weshalb die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen sei.    

7. Mit Replik vom 6. Mai 2021 (Poststempel) brachte der Beschwerdeführer 

einige "Richtigstellungen" an. Die Wortwahl des Beschwerdegegners zur 

E-Mailbestätigung von Herrn E.________ zeuge von einer 

Geringschätzung gegenüber der Arbeitswelt. Gerade in einem ländlichen 

Kanton seien die direkten Kommunikationskanäle sehr wichtig. Im 

Gespräch mit dem RAV Berater Ende Januar sei die erforderliche Zahl an 

Arbeitsbemühungen thematisiert worden. Der Beschwerdeführer habe 

sechs Arbeitsbemühungen gemacht und hätte noch zwei machen müssen. 

Er sei in einem intensiven Bewerbungsprozess für eine Stelle bei 

D.________ gestanden. Er habe seine Situation dem RAV Berater 

geschildert und ihm gesagt, dass er noch zwei Bewerbungen machen 

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könne, diese aber im Sinne der Quantität und nicht der Qualität, worauf der 

RAV Berater gemeint habe, dass in diesem Fall sechs Arbeitsbemühungen 

genügten. Auch in Bezug auf den Eintrag in die Stellvertreterliste, der bis 

heute nicht zur Abmeldung vom Bezug von Arbeitslosenentschädigung 

geführt habe, glänze der Beschwerdegegner durch Unkenntnis der 

Arbeitswelt. Lehrpersonen würden für eine Festanstellung per 1. August 

jedes Jahr gesucht. Es verwundere also nicht, dass im Februar noch keine 

Anstellung als Lehrperson gefunden worden sei (mittlerweile habe er eine 

Stelle als Elektroingenieur in Bern per 17. Mai). Die Aussage des 

Beschwerdegegners, dass der Beschwerdeführer bei seinen 

Arbeitsbemühungen von Beginn weg minimalistisch gewesen sei, sei eine 

bodenlose Frechheit und schmerze ihn. Der Beschwerdegegner scheine 

nicht in der Lage zu sein, aufgrund der Akten ein Gesamtbild seiner 

Situation (Stellensuche und Arbeitseinsatz im Zwischenerwerb) zu 

zeichnen. Einerseits habe er immer wieder mehr als die geforderten 10 

Arbeitsbemühungen pro Monat geleistet. Andererseits habe er durch 

seinen Zwischenerwerb nur einmal mehr als 50 % der ALV Gelder 

bezogen.  

8. Mit Eingabe vom 18. Mai 2021 verzichtete der Beschwerdegegner auf die 

Einreichung einer Duplik in dieser Streitsache.

Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften, den 

angefochtenen Einspracheentscheid und die übrigen im Recht liegenden 

Beweismittel wird, sofern erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen 

eingegangen. 

II. Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:

1.1. Anfechtungsobjekt ist der Einspracheentscheid des Beschwerdegegners 

vom 16. März 2021, womit er die Einsprache des Beschwerdeführers gegen 

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die Verfügung vom 26. Februar 2021 abwies und an der Einstellung in der 

Anspruchsberechtigung für vier Tage ab dem 1. Februar 2021 festhielt.

 

1.2. Nach Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die obligatorische 

Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG; SR 837.0) 

i.V.m. Art. 2 sowie Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) kann 

gegen Einspracheentscheide aus dem Bereich der Arbeitslosenversicherung 

Beschwerde beim kantonalen Versicherungsgericht erhoben werden. 

Gemäss Art. 100 Abs. 3 AVIG i.V.m. Art. 128 Abs. 2 der Verordnung über die 

obligatorische Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung (AVIV; 

SR 837.02) ist für die Beurteilung von Beschwerden gegen Verfügungen 

(Einspracheentscheide) einer kantonalen Amtsstelle das Verwaltungsgericht 

desselben Kantons örtlich zuständig. Der angefochtene 

Einspracheentscheid wurde vom KIGA als kantonale Amtsstelle im Sinne von 

Art. 85 AVIG erlassen, sodass die örtliche Zuständigkeit des angerufenen 

Gerichts gegeben ist. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts 

des Kantons Graubünden ergibt sich aus Art. 57 ATSG i.V.m. Art. 49 Abs. 2 

lit. a des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 

370.100).

1.3. Als Adressat des angefochtenen Entscheids ist der Beschwerdeführer 

berührt und weist ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder 

Änderung auf, weshalb er zur Beschwerdeerhebung legitimiert ist (vgl. Art. 

59 ATSG). Auf die im Übrigen frist- und formgerecht am 1. April 2021 

eingereichte Beschwerde (Art. 60 und Art. 61 lit. b ATSG) ist demnach 

einzutreten.

1.4. Das Verwaltungsgericht entscheidet in einzelrichterlicher Kompetenz, wenn 

der Streitwert CHF 5'000.-- nicht überschreitet (Art. 43 Abs. 3 lit. a VRG) und 

keine Fünferbesetzung (Art. 43 Abs. 2 VRG) vorgeschrieben ist. 

Ausgangspunkt für die Bemessung des Streitwerts ist vorliegend der 

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versicherte Verdienst (Art. 23 AVIG) des Beschwerdeführers von CHF 

6'208.-- (vgl. Akten des Beschwerdegegners [Bg-act.] 1). Dieser Verdienst 

wird zum Taggeldsatz von 80 % (Art. 22 Abs. 2 AVIG) entschädigt (Bg-act. 

1). Der Beschwerdeführer hat demzufolge Anspruch auf ein Taggeld von 

CHF 228.85 (ermittelt aus: CHF 6'208.-- x 0.8 : 21.7 Tage [Art. 40a AVIV]). 

Aus der vom Beschwerdegegner verfügten, hier angefochtenen 

Einstellungsdauer von vier Tagen in der Anspruchsberechtigung ergibt sich 

ein Streitwert von insgesamt CHF 915.40 (4 x CHF 228.85). Da der Streitwert 

somit unter CHF 5'000.-- liegt und die Streitsache nicht in Fünferbesetzung 

entschieden werden muss, ist die Zuständigkeit der Einzelrichterin gegeben.  

1.5. Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung fliesst aus dem Anspruch auf 

rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der 

Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101) die Pflicht der Behörden, 

die Vorbringen des von einem Entscheid in seiner Rechtsstellung 

Betroffenen tatsächlich zu hören, zu prüfen und in der Entscheidfindung zu 

berücksichtigen. Nicht erforderlich ist, dass sich die Behörden mit allen 

Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen und jedes einzelne 

Vorbringen ausdrücklich widerlegen. Vielmehr können sich die Behörden auf 

die für einen Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung 

muss so abgefasst sein, dass sich die Betroffenen über die Tragweite eines 

Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die 

höhere Instanz weiterziehen können. In diesem Sinne müssen wenigstens 

kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat 

leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts 9C_187/2020 vom 11. November 2020 E.2.1.2 mit Hinweis 

auf BGE 142 I 135 E.2.1; 138 I 232 E.5.1; 136 I 229 E.5.2). 

1.6. Der Beschwerdeführer macht zunächst implizit eine Gehörsverletzung 

geltend, wenn er ausführt, der Beschwerdegegner gehe im angefochtenen 

Einspracheentscheid nicht vollständig auf die Stellungnahme vom 18. 

Februar 2021 (vgl. Akten des Beschwerdeführers [Bf-act.] 1-1) bezüglich der 

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telefonischen Bewerbung bei der C.________ AG für eine erst anfangs 2021 

zu besetzende Stelle ein, welche keine Wiederholung gewesen sei. Zu 

diesem Vorbringen gilt es seitens des Gerichts festzuhalten, dass sich der 

Beschwerdeführer damit auf eine Akte als Beweismittel stützt, deren 

Missachtung er bereits in der Einsprache (Bg-act. 9) gerügt hat und die im 

angefochtenen Einspracheentscheid (Bf-act. 8 Ziff. 2) erwähnt und behandelt 

wird. Der Beschwerdeführer kann daher daraus nichts zu seinen Gunsten 

ableiten. Im Übrigen ist in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des 

Bundesgerichts (vgl. Erwägung 1.5 hiervor) darauf hinzuweisen, dass zur 

Wahrung des rechtlichen Gehörs nicht auf jedes einzelne Vorbringen 

einzugehen ist, sondern wenigstens kurz die Überlegungen zu nennen sind, 

von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid 

stützt, womit eine Begründung zu leisten ist, die es dem Betroffenen erlaubt, 

sich ein Bild von den entscheidrelevanten Gesichtspunkten zu machen und 

gestützt darauf einen allfälligen Weiterzug an die nächsthöhere Instanz 

abschätzen zu können. Diese formellen Voraussetzungen sind im konkreten 

Fall zweifelsfrei erfüllt, weshalb eine Verletzung des rechtlichen Gehörs 

vorliegend zu verneinen ist. 

2. Strittig und inhaltlich zu klären ist vorliegend, ob der Beschwerdegegner den 

Beschwerdeführer zu Recht in der Anspruchsberechtigung auf 

Arbeitslosenentschädigung für vier Tage wegen ungenügender persönlicher 

Arbeitsbemühungen gestützt auf Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG eingestellt hat oder 

nicht. 

3.1. Nach Art. 17 Abs. 1 AVIG hat der Versicherte alles Zumutbare zu 

unternehmen, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen (Satz 1). 

Insbesondere ist er verpflichtet, Arbeit zu suchen, nötigenfalls auch 

ausserhalb seines bisherigen Berufes (Satz 2). Er muss seine Bemühungen 

nachweisen können (Satz 3). Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung 

laut Art. 30 AVIG dient dazu, die in Art. 17 Abs. 1 AVIG statuierte 

Schadenminderungspflicht des Versicherten durchzusetzen. Sie hat die 

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Funktion einer Haftungsbegrenzung der Versicherung für Schäden, welche 

der Versicherte hätte vermeiden oder vermindern können. Als 

versicherungsrechtliche Sanktion bezweckt sie die angemessene 

Mitbeteiligung der versicherten Person am Schaden, den sie durch ihr 

Verhalten der Arbeitslosenversicherung in schuldhafter Weise natürlich und 

adäquat kausal verursacht hat. Kern der Pflicht, alles Zumutbare zu 

unternehmen, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen, sind die 

persönlichen Arbeitsbemühungen der versicherten Person selbst 

(GERHARDS, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz [AVIG], Bern 

1987, Bd. I [Art. 1-58], Rz. 12 zu Art. 17), welche in der Regel streng beurteilt 

werden. Es gilt gewissermassen der Grundsatz, dass die 

Arbeitsbemühungen umso intensiver sein müssen, je weniger Aussicht eine 

versicherte Person hat, eine Stelle zu finden. Dabei stehen sowohl Tatsache 

als auch Intensität, nicht aber der Erfolg dieser Bemühungen im Vordergrund 

(GERHARDS, a.a.O., Rz. 14 zu Art. 17; BGE 133 V 89 E.6.1.1). Nach Art. 26 

Abs. 1 AVIV muss der Versicherte sich gezielt um Arbeit bemühen, in der 

Regel in Form einer ordentlichen Bewerbung. Diese Bemühungen müssen 

bei der zuständigen Amtsstelle nachgewiesen werden können und zwar für 

jede Kontrollperiode – d.h. für jeden Kalendermonat (Art. 27a AVIV) – 

spätestens am fünften Tag des folgenden Monats oder am ersten auf diesen 

Tag folgenden Werktag, wobei ohne entschuldbaren Grund verspätet 

nachgewiesene Arbeitsbemühungen nicht mehr berücksichtigt werden (Art. 

26 Abs. 2 AVIV). Wenn sich der Versicherte persönlich nicht genügend um 

zumutbare Arbeit kümmert, so ist er nach Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG in der 

Anspruchsberechtigung einzustellen. Wie bereits einleitend gesagt, handelt 

es sich bei den Art. 17 und Art. 30 AVIG um eine gesetzliche Umschreibung 

der im Sozialversicherungsrecht geltenden Schadenminderungspflicht. 

Daraus schliesst die Praxis, dass der Versicherte alle Anstrengungen zu 

unternehmen und jede zumutbare Gelegenheit zu ergreifen hat, um seine 

Arbeitslosigkeit zu beenden (KUPFER BUCHER, in: STAUFFER/CARDINAUX 

[Hrsg.], Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, 5. Aufl., 

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Zürich/Basel/Genf 2019, Art. 30 Ziff. 2.3, S. 220 ff.; CHOPARD, Die Einstellung 

in der Anspruchsberechtigung, Diss. 1998, S. 134; vgl. Urteile des 

Verwaltungsgerichts [VGU] S 20 13 vom 1. Juli 2020 E.2.1 und S 19 141 vom 

27. Mai 2020 E.2.1). 

3.2. Lehre und Rechtsprechung haben sowohl quantitative wie auch qualitative 

Kriterien entwickelt, die im Einzelfall die Beurteilung, ob jemand genügend 

persönliche Arbeitsbemühungen nachweisen kann, erleichtern. So schützte 

das Bundesgericht die Praxis, wonach in der Regel durchschnittlich zehn bis 

zwölf Bewerbungen im Monat als genügend erachtet werden (vgl. dazu Urteil 

des Bundesgerichts 9C_376/2021 vom 19. Januar 2022 E.4.3.3, BGE 141 V 

365 E.4.1 mit Hinweis auf BGE 139 V 524 E.2.1.4; KUPFER BUCHER, a.a.O., 

Ziff. 2.3 S. 222; Praxis über die Arbeitslosenentschädigung [AVIG-Praxis 

ALE] vom Januar 2022, herausgegeben vom Staatssekretariat für Wirtschaft 

[SECO], Rz. B315). Das Bundesgericht betonte aber auch, dass eine 

allgemein gültige Aussage über die erforderliche Mindestzahl an 

Bewerbungen nicht möglich sei. Die Anzahl der erforderlichen 

Stellenbewerbungen richte sich nach den konkreten Umständen.  Es handle 

sich um Richtwerte für den Regelfall, die aber stets unter Berücksichtigung 

der jeweiligen konkreten (objektiven wie subjektiven) Umstände und 

Möglichkeiten, worunter etwa das Alter, die Schulbildung, allfällige 

Sprachschwierigkeiten, die Berufsbildung sowie auch die Arbeitsmarktlage 

fallen, zu beurteilen sind (vgl. zum Ganzen Urteile des Bundesgerichts 

8C_708/2019 vom 10. Januar 2020 E.3.2, 8C_737/2017 vom 8. Januar 2018 

E.2.2, 8C_583/2009 vom 22. Dezember 2009 E.5.1, Urteil des 

Eidgenössischen Versicherungsgerichts C 258/2006 vom 6. Februar 2007 

E.2.2; sowie KUPFER BUCHER, a.a.O., Ziff. 2.3 S. 221, AVIG-Praxis ALE, Rz. 

B316).

3.3. Das Verwaltungsgericht hat bereits mehrfach festgehalten, dass wiederholte 

Bemühungen die qualitativen Anforderungen nur dann erfüllen, wenn sie in 

Würdigung der konkreten Umstände reelle Chancen auf Erhalt eines 

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Arbeitsplatzes eröffnen. Dies ist der Fall, wenn z.B. ein Arbeitgeber einer 

versicherten Person eine Stelle zu einem späteren Zeitpunkt in Aussicht 

stellt, sie zu einer nochmaligen Bewerbung aufgefordert wurde oder wenn 

zwischen den Bewerbungen eine gewisse vernünftige Zeitspanne liegt, 

welche eine reelle Chance auf einen Arbeitsplatz erhöht (siehe VGU S 20 13 

vom 1. Juli 2020 E.2.3. sowie S 17 92 vom 16. August 2017 E.4).

3.4. Mit dem schriftlichen Nachweis der getätigten Arbeitsbemühungen soll die 

Verwaltung in die Lage versetzt werden, Quantität und Qualität der 

Anstrengungen zur Überwindung der Arbeitslosigkeit umfassend abzuklären 

und zu würdigen (BGE 120 V 74 E.3c). Die nachgewiesenen 

Arbeitsbemühungen müssen überprüfbar sein (AVIG-Praxis ALE Rz. B321). 

Sämtliche Bewerbungen sollten daher dokumentiert sein (vgl. VGU S 16 48 

vom 17. Mai 2016 E.3).

4.1. Im vorliegenden Fall ist also der Nachweis von genügenden 

Arbeitsbemühungen für die Kontrollperiode Januar 2021 zu prüfen. Im 

betreffenden Monat wurden vom Beschwerdeführer ausnahmsweise – in 

Absprache und mit Billigung des zuständen RAV Beraters – nur sechs 

Arbeitsbemühungen erwartet (siehe Bf-act. 5-5). Gemäss Nachweisformular 

(Bf-act. 6-1) hat der Beschwerdeführer zwar sechs Arbeitsbemühungen 

angegeben, wovon aber lediglich vier gewertet wurden. 

4.2. Entgegen der anderslautenden Darstellung des Beschwerdeführers kann der 

Argumentation des Beschwerdegegners gefolgt werden, wonach die 

Bewerbung bei der C.________ AG bloss eine Wiederholung einer bereits 

realisierten Arbeitsbemühung vom 16. bis 23. September 2020 als Aushilfe 

bei derselben Firma darstellt, welche jedoch nicht anrechenbar ist, weil keine 

reelle Chance auf eine Arbeitsstelle bei dieser Firma bestand. Auf eine 

entsprechende Anfrage des Beschwerdeführers per E-Mail vom 22. März 

2021 bestätigte der Firmeninhaber mit E-Mail vom 25. März 2021 (Bf-act. 2) 

zunächst, dass die Stelle als PV und Solartermin Projektleiter erst seit 

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anfangs Jahr neu zu besetzen sei; gleichzeitig stellte er klar fest, dass er den 

Beschwerdeführer in dieser Position nicht sehe, was nur bedeuten kann, 

dass für ihn keine Chance auf Erhalt dieser Arbeitsstelle bestanden hatte. 

Wie dem Nachweis der persönlichen Arbeitsbemühungen für den Monat 

Januar 2021 (Bg-act. 6) zu entnehmen ist, führte der Beschwerdeführer 

selbst am 14. Januar 2021 folgende Arbeitsbemühung auf: "Nachfragen 

bezüglich möglicher Stelle vom September 2020". Diese Nachfrage kann 

jedoch nicht gezählt werden, da eine erneute Anstellung des 

Beschwerdeführers bei der C.________ AG nicht als realistisch bezeichnet 

werden kann. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer am 14. August 2020 

unbestritten bereits das Formular "Wiedereingliederungsstrategie" 

unterzeichnet hatte und damit wusste oder hätte – bei gehöriger 

Aufmerksamkeit – wissen müssen, dass reine Wiederholungsbemühungen 

innert vier Monaten nicht (erneut) gewertet würden. Diese Frist war noch 

nicht abgelaufen, arbeitete der Beschwerdeführer doch vom 16. bis 23. 

September 2020 als Aushilfe bei der C.________ AG und waren bis am 14. 

Januar 2021 noch nicht vier Monate verstrichen, um sich erneut bei der 

C.________ AG auf eine Stelle im Sinne einer wertbaren Arbeitsbemühung 

zu melden. Dies umso mehr, als dass die C.________ AG ihm weder eine 

Stelle zu einem späteren Zeitpunkt in Aussicht gestellt noch ihn zu einer 

(nochmaligen) Bewerbung aufgefordert hatte. Was die am 19. Januar 2021 

deklarierte Arbeitsbemühung betreffend Kanton Graubünden (Eintrag 

Stellvertreterliste GR [für Lehrer]) betrifft (Bg-act. 6), so handelt es sich dabei 

offenkundig – wenn überhaupt – um eine blosse Aktualisierung einer 

bestehenden Registrierung, was nicht anrechenbar ist. Eine solche 

Konstellation lässt sich am ehesten mit dem Vorgang vergleichen, wonach 

der ausschliessliche Beizug einer Vermittlungsfirma keine genügende 

persönliche Arbeitsbemühung darstellt (vgl. KUPFER BUCHER, a.a.O., Ziff. 2.3 

S. 222; AVIG-Praxis ALE Rz. B315). Beide Arbeitsbemühungen – sowohl 

diejenige bei der C.________ AG wie auch jene für das Figurieren auf der 

Stellvertreterliste des kantonalen Amts für Volksschule und Sport für die 

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Kontrollperiode Januar 2021 – sind folglich qualitativ unzulänglich, weshalb 

sie vom Beschwerdegegner zu Recht nicht berücksichtigt wurden. 

4.3. Selbst wenn der Eintrag auf der Stellvertreterliste GR anerkannt würde – wie 

dies offenbar nach Angaben des Beschwerdeführers in den Monaten 

Oktober bis Dezember 2020 der Fall war (Bf-act. 1-1) -, so wäre die 

Bemühung bei der C.________ AG weiterhin nicht zu berücksichtigen, so 

dass mit fünf Arbeitsbemühungen das gegenseitig vereinbarte Soll von sechs 

Arbeitsbemühungen nicht erfüllt war.

4.4. Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung gestützt auf Art. 17 Abs. 1 

AVIG und insbesondere Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG ist damit zu Recht erfolgt.

5. Zu prüfen bleibt die Dauer der verfügten Einstellung in der 

Anspruchsberechtigung.

5.1. Gemäss Art. 30 Abs. 3 AVIG bemisst sich die Dauer der Einstellung nach 

dem Grad des Verschuldens und beträgt je nach Einstellungsgrund 1 bis 15 

Tage bei leichtem, 16 bis 30 Tage bei mittelschwerem und 31 bis 60 Tage 

bei schwerem Verschulden (Art. 45 Abs. 3 AVIV). Vorliegend geht es konkret 

um die verfügte Einstellungsdauer von vier Tagen, womit der 

Beschwerdegegner das Verschulden des Beschwerdeführers offensichtlich 

als leicht qualifizierte. Da es sich bei der Einstellungsdauer typischerweise 

um einen Ermessensentscheid handelt, bei dem den Verfügungsinstanzen 

ein grosser Ermessensspielraum zusteht, ist für das Verwaltungsgericht bei 

der Beurteilung der Einstellungsdauer Zurückhaltung geboten (BGE 126 V 

353 E.5d). Es darf sein Ermessen nicht ohne triftige Gründe an die Stelle 

desjenigen der Verwaltung setzen, sondern muss sich bei der Korrektur auf 

Gegebenheiten abstützen können, welche eine abweichende 

Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (siehe BGE 137 

V 71 E.5.2, 126 V 75 E.6, 126 V 353 E.5d; Urteile des Bundesgerichts 

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8C_332/2019 vom 18. September 2019 E.3.3, 8C_302/2019 vom 22. August 

2019 E.3.3.2, 8C_138/2017 und 8C_143/2017 vom 23. Mai 2017 E.6.1). 

5.2. Konkret wich der Beschwerdegegner vom Mittelwert von aufgerundet acht 

Tagen für ein leichtes Verschulden um die Hälfte auf vier Tage nach unten 

zu Gunsten des Beschwerdeführers ab und siedelte damit die verhängte 

Sanktion im unteren Bereich des leichten Verschuldens an. Das 

streitberufene Gericht vermag hier keine Verletzung des 

Ermessensspielraums des Beschwerdegegners zu erkennen. Die kritisierte 

Einstellungsdauer von vier Tagen ist folglich nicht zu beanstanden.       

  6.        Der angefochtene Einspracheentscheid ist demnach rechtens, was zur 

Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde führt.     

7.1. Nach Art. 61 lit. fbis ATSG ist das kantonale Beschwerdeverfahren bei 

Streitigkeiten über Leistungen kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen 

Einzelgesetz vorgesehen ist; sieht das Einzelgesetz keine Kostenpflicht bei 

solchen Streitigkeiten vor, so kann das Gericht einer Partei, die sich mutwillig 

oder leichtsinnig verhält, Gerichtskosten auferlegen. Da das AVIG keine 

Kostenpflicht statuiert und Mutwilligkeit oder Leichtsinn nicht vorliegen, sind 

dem Beschwerdeführer keine Kosten aufzuerlegen. 

7.2.      Dem obsiegenden Beschwerdegegner steht kein Anspruch auf Ersatz der   

Parteikosten zu (vgl. Art. 61 lit. g ATSG). 

III. Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.  

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. [Rechtsmittelbelehrung]

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4. [Mitteilungen]