# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9c18f0fe-3967-5f87-83ba-798c7c1fbfdc
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-08-05
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 05.08.2009 E-4938/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-4938-2009_2009-08-05.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-4938/2009/ame
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  5 .  A u g u s t  2 0 0 9

Einzelrichter Bruno Huber, 
mit Zustimmung von Richterin Christa Luterbacher;
Gerichtsschreiber Nicholas Swain.

X._______, geboren (...),
Nigeria,
,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 30. Juli 2009 / N (...). 

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-4938/2009

Das Bundesverwaltungsgericht, 

in Anwendung  

des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31), 

der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschen-
rechte und Grundfreiheiten (Europäische Menschenrechtskonvention, 
EMRK, SR 0.101), 

des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flücht-
linge (Flüchtlingskonvention, FK, SR 0.142.30), 

des  Bundesgesetzes  vom  16.  Dezember  2005  über  die  Ausländer-
innen und Ausländer (AuG, SR 142.20), 

der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  vom 
18. April 1999 (BV, SR 101), 

des  Bundesgesetzes  vom  17.  Juni  2005  über  das  Bundesverwal-
tungsgericht (VGG, SR 173.32), 

des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungs-
verfahren (VwVG, SR 172.021), 

des  Bundesgesetzes  vom  17.  Juni  2005  über  das  Bundesgericht 
(BGG, SR 173.110), 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschä-
digungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2),

stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge seinen Heimat-
staat am 23. Mai 2009 verliess und am 16. Juni 2009 in die Schweiz 
gelangte, wo er am gleichen Tag im Empfangs- und Verfahrenszentrum 
A._______ um Asyl nachsuchte,

dass er anlässlich der Kurzbefragung im (...) B._______ vom 13. Juli 
2009 und der direkten Anhörung durch das BFM vom 23. Juli 2009 zur 

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Begründung  seines  Asylgesuchs  vorbrachte,  er  sei  nigerianischer 
Staatsangehöriger  und  stamme  aus  C._______,  D._______, 
E._______ State,

dass er noch klein gewesen sei, als sein Vater gestorben sei, und sei-
ne Mutter aufgrund von Problemen mit  Dorfbewohnern im Jahre (...) 
weggezogen sei, vermutlich nach F._______,  

dass sein älterer Bruder, welcher für ihn gesorgt habe, im (...) von zwei 
unbekannten jungen Männern zu Hause umgebracht worden sei,

dass  er  nach dem Tode seines  Bruders  allein  gewesen sei  und be-
fürchtet habe, ebenfalls getötet zu werden,

dass ein Freund seines Bruders namens „G._______“ ihn mehrmals fi-
nanziell  unterstützt habe und ihm schliesslich gesagt habe, er werde 
ihn wegbringen,

dass „G._______“ ihn auf ein Schiff  gebracht habe, mit  welchem sie 
einen  Tag lang unterwegs gewesen seien,  und ihn  darauf  an  einem 
ihm unbekannten Ort einem weissen Mann übergeben habe, welcher 
ihn auf ein anderes Schiff gebracht habe,

dass er nach einer zweiwöchigen Schiffsreise an einen ihm nicht be-
kannten Ort in Europa gelangt und darauf von einem weissen Mann in 
einem Auto an einen Ort gebracht worden sei, der ihm unbekannt sei, 
von  wo  er  mit  dem  Zug  zum  Empfangs-  und  Verfahrenszentrum 
A._______ gelangt sei,   

dass er  nie  irgendwelche Identitätspapiere  besessen habe,  während 
der gesamten Reise nie kontrolliert worden sei und sich auch nie habe 
ausweisen müssen,

dass er keine Papiere beschaffen könne, da er zu niemandem in Nige-
ria Kontakt habe, 

dass  das  BFM mit  Verfügung vom 30. Juli  2009 –  am gleichen Tag 
eröffnet – in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asyl-
gesuch nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den 
Vollzug anordnete,

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dass das Bundesamt zur Begründung im Wesentlichen anführte, der 
Beschwerdeführer habe innert der eingeräumten Frist kein Reise- oder 
Identitätspapiere  abgegeben  und  es  würden  keine  entschuldbaren 
Gründe für die Nichtabgabe entsprechender Papiere vorliegen,

dass die Angaben des Beschwerdeführers zu den Umständen seiner 
Reise  in  die  Schweiz  offensichtlich  unglaubhaft  sowie  realitätsfremd 
seien und darauf schliessen liessen, dass er die wahren Reiseumstän-
de und die verwendeten Reisepapiere verheimlichen wolle,

dass im Weiteren offensichtlich kein hinreichender Kausalzusammen-
hang  zwischen  dem Tod des  Bruders  im  (...)  und  der  Ausreise  des 
Beschwerdeführers im Mai 2009 bestehe und er eine Gefährdung im 
Zeitpunkt der Ausreise nicht plausibel zu machen vermöge,

dass der Beschwerdeführer eine Verfolgung durch Dritte geltend ma-
che,  dem  nigerianischen  Staat  jedoch  kein  mangelnder  Schutzwille 
oder mangelnde Schutzfähigkeit angelastet werden könne, zumal sich 
der Beschwerdeführer nie um staatlichen Schutz bemüht habe, 

dass es sich bei den geschilderten Übergriffen um eine lokale Angele-
genheit handle, denen sich der Beschwerdeführer durch Wegzug in ei-
nen anderen Landesteil oder in eine grössere Stadt problemlos hätte 
entziehen können, 

dass seinen Vorbringen keine Hinweise auf asylbeachtliche Verfolgung 
entnommen  werden  könnten,  der  Beschwerdeführer  die  Flüchtlings-
eigenschaft gemäss Art. 3 und 7 AsylG nicht erfülle und aufgrund der 
Aktenlage keine zusätzlichen Abklärungen zur Feststellung der Flücht-
lingseigenschaft  oder  eines  Wegweisungsvollzugshindernisses  erfor-
derlich seien, 

dass  weder  die  allgemeine  Lage  im  Heimatstaat  noch  individuelle 
Gründe  gegen  eine  Rückkehr  des  Beschwerdeführers  nach  Nigeria 
sprechen würden und der Vollzug der Wegweisung technisch möglich 
und praktisch durchführbar sei,

dass  der  Beschwerdeführer mit  Eingabe  vom  2. August 2009  (Post-
stempel) gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerde erhob und sinngemäss dessen Aufhebung sowie die Rück-
weisung an die Vorinstanz zur Neubeurteilung beantragt, 

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dass die vorinstanzlichen Akten am 4. August 2009 beim Bundesver-
waltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und erwägt,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  endgültig  über  Beschwerden 
gegen  Verfügungen  (Art. 5  VwVG) des  BFM  entscheidet  (Art. 105 
AsylG i.V.m. Art. 31-34 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders  berührt  ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Be-
schwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. 
Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass  sich  demnach  die  Beschwerdeinstanz  –  sofern  sie  den  Nicht-
eintretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen 
materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und 
die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. 
Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurs-
kommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  indessen  im  Falle  des  Nichteintretens  auf  ein  Asylgesuch  ge-
mäss Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen 
der Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, 

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soweit dies im Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (vgl. 
BVGE 2007/8 insbes. E. 5.6.5 S. 90 f.),

dass dementsprechend in einem diesbezüglichen Beschwerdeverfah-
ren  ungeachtet  der  vorzunehmenden  Überprüfung  eines  formellen 
Nichteintretensentscheides  auch  die  Flüchtlingseigenschaft  Prozess-
gegenstand bildet (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs ma-
teriell  prüft,  weshalb  dem  Bundesverwaltungsgericht  diesbezüglich 
volle Kognition zukommt,

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf  ein Asylgesuch nicht  eingetreten wird,  wenn Asylsuchende 
den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des 
Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG), 

dass diese Bestimmung keine Anwendung findet, wenn Asylsuchende 
glaubhaft  machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren Grün-
den  nicht  in  der  Lage  (Art. 32  Abs. 3  Bst. a  AsylG),  auf  Grund  der 
Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und Art. 7 AsylG die Flüchtlingsei-
genschaft festgestellt wird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG) oder sich auf 
Grund der Anhörung erweist, dass zusätzliche Abklärungen zur Fest-
stellung der Flüchtlingseigenschaft  oder eines Wegweisungsvollzugs-
hindernisses nötig sind (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG), 

dass es sich gemäss BVGE 2007/7 beim Begriff "Reise- und Identitäts-
papiere"  um Dokumente  handelt,  die  "sowohl  die  einwandfreie  Fest-
stellung  der  Identität  als  auch  die  sichere  Durchführung  der  Rück-
schaffung ermöglichen" sollen (vgl. E. 6), 

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dass  unter  Vorbehalt  des  Vorliegens  entschuldbarer  Gründe  ein 
Nichteintretensentscheid  selbst  dann  zu  erfolgen  hätte,  wenn  trotz 
fehlender Ausweispapiere keine Zweifel über die Identität des oder der 
Asylsuchenden bestehen (vgl. a.a.O. E. 5.3. in fine), 

dass  vorliegend  das  Nichteinreichen  rechtsgenüglicher  Reise-  oder 
Identitätspapiere nicht bestritten ist,

dass aufgrund der äusserst vagen Schilderung des Reiseweges und 
der  realitätsfremden  Ausführungen  des  Beschwerdeführers,  er  habe 
nie irgendwelche Ausweispapiere besessen und sei auf der Reise nir-
gends  kontrolliert  worden  (vgl.  Akten  BFM  A1/11  S.  7  f.,  A  8/19 
S. 4 ff.), davon auszugehen ist, er habe für seine Reise authentische 
Reise-  und  Identitätspapiere  verwendet,  welche  er  jedoch  in  Verlet-
zung seiner  gesetzlichen  Mitwirkungspflicht  (vgl.  Art. 8  Abs. 1  Bst. b 
AsylG) den schweizerischen Asylbehörden vorenthält,

dass für das Nichteinreichen von Reise- oder Identitätspapieren somit 
keine entschuldbaren Gründe vorliegen,

dass im Übrigen die vom Beschwerdeführer in Aussicht gestellte nach-
trägliche Einreichung von Identitätspapieren nicht zur Aufhebung des 
Nichteintretensentscheids zu führen vermag (vgl. EMARK 1999  Nr. 16 
E. 5 S. 108 ff.),

dass  im  Weiteren  aufgrund  der  Ausführungen  in  der  angefochtenen 
Verfügung und in den Akten in Beachtung der im Urteil BVGE 2007/8 
festgelegten Richtlinien (E. 5.6) der Schluss zu ziehen ist, es bestehe 
weder Anlass zur Vornahme zusätzlicher Abklärungen zur Feststellung 
der Flüchtlingseigenschaft oder eines Wegweisungshindernisses noch 
zur  direkten  Feststellung  der  Flüchtlingseigenschaft  (Art. 32  Abs. 3 
Bstn. b und c AsylG), 

dass auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen wer-
den kann, ohne diese im Einzelnen zu wiederholen (Art. 111a Abs. 2 
AsylG), 

dass die Beschwerde keine Vorbringen enthält, welche zu einer ande-
ren Beurteilung führen könnten, zumal sich der Beschwerdeführer da-
rin im Wesentlichen auf eine Wiederholung der bereits im erstinstanzli-
chen Asylverfahren gemachten Aussagen beschränkt, ohne sich ernst-

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haft  mit  den  Erwägungen im angefochtenen Entscheid  auseinander-
zusetzen,

dass die Vorbringen des Beschwerdeführers nach dem Gesagten we-
gen  fehlender  Asylrelevanz  den  Anforderungen  an  die  Flüchtlingsei-
genschaft gemäss Art. 3 AsylG nicht genügen und auch die Argumen-
tation in der Beschwerdeschrift nichts enthält, was als Indiz für die Er-
füllung der Flüchtlingseigenschaft oder die Notwendigkeit zusätzlicher 
Abklärungen im Sinne von Art. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG betrachtet 
werden könnte,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 AuG), 

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  nicht  zulässig  ist,  wenn  völker-
rechtliche Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Auslände-
rin oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Dritt-
staat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 FK),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 

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erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
im Sinne von Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK ersichtlich sind, die dem 
Beschwerdeführer im Heimat- oder Herkunftsstaat droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass weder die allgemeine Lage im Heimatstaat des Beschwerdefüh-
rers noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle 
einer  Rückkehr schliessen lassen,  weshalb  der  Vollzug der  Wegwei-
sung vorliegend zumutbar ist,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat  schliesslich  möglich  ist,  da  keine  Vollzugshindernisse  be-
stehen (Art. 83 Abs. 2 AuG),  und es dem Beschwerdeführer obliegt, 
bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.- 
(Art.  1-3  VGKE)  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art.  63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.- werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM und  die  zu-
ständige kantonale Behörde 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bruno Huber Nicholas Swain

Versand: 

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