# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a0d17e22-7446-5d48-9097-ed07edb32e2f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-09-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.09.2009 C-4849/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4849-2007_2009-09-28.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-4849/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 8 .  S e p t e m b e r  2 0 0 9

Richter Alberto Meuli (Vorsitz), Richterin Elena Avenati-
Carpani, Richter Francesco Parrino.
Gerichtsschreiber Roger Stalder

A._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenversicherung, Verfügung vom 3. Juli 2007.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-____/2007

Sachverhalt:

A.
Der 1968 geborene, aus Kosovo stammende A._______ (im Folgend-
en:  Versicherter  oder  Beschwerdeführer)  war  im  Jahre  2001  wahr-
scheinlich nur während eines Monats über eine Temporärfirma bei der 
Unternehmung  B._______  als  Hilfsarbeiter  beschäftigt  (act. der  IV-
Stelle  für  Versicherte im Ausland [im Folgenden: IVSTA oder Vorins-
tanz] 19 und 37). Nachdem er sich vom 15. März bis 26. August 2002 
in  einem  Beschäftigungsprogramm  für  Arbeitslose  befunden  hatte 
(act. 26 und 27), war er vom 15. bzw. 18. März 2003 bis 9. November 
2004  in  der  Strafanstalt  C._______  inhaftiert  (act.  30  und  37);  vom 
19. Juli bis 28. Oktober 2004 verbüsste er die Freiheitsstrafe in Form 
von  Halbgefangenschaft  in  der  D._______  (act. 22  bis  25).  In  der 
Schweiz war er angeblich im Zeitraum von 1993 bis 2002 obligatorisch 
bei der schweizerischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversic-
herung (im Folgenden: AHV resp. IV) versichert (act. 37).

B.
Am 26. Juli 2005 meldete sich der Versicherte wegen seit 1996 beste-
henden Rückenschmerzen zum Bezug von Leistungen der IV in Form 
einer Rente an (act. 5). Nach der Prüfung diverser in-  und ausländi-
scher Arztberichte (act. 31 bis 36) gab Dr. med. E._______, Allgemei-
ne Medizin FMH, vom Regionalen Ärztlichen Dienst Rhone (im Folgen-
den: RAD) am 24. November 2006 eine Stellungnahme ab (act. 39). 
Als Hauptdiagnose nannte er Lumboischialgien bei einer Diskushernie 
in Höhe L5-S1 und diagnostizierte mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig-
keit eine erhebliche Depression. Weiter befand er den Versicherten in 
einer leidensadaptierten Tätigkeit als vollständig arbeitsfähig. Gestützt 
auf diese Beurteilung und nachdem am 24. Januar 2007 ein Einkom-
mensvergleich – welcher gerundet ein Invaliditätsgrad (im Folgenden 
auch: IV-Grad)  von 7 % ergab  –  durchgeführt  worden war  (act. 41), 
stellte die IVSTA dem Beschwerdeführer mit Vorbescheid vom 29. Ja-
nuar 2007 die Abweisung des Rentenanspruchs in Aussicht (act. 42).

C.
Hiergegen liess der Versicherte, vertreten durch F._______, unter Bei-
lage weiterer ausländischer Arztberichte am 8. Februar bzw. 21. März 
2007 seine Einwendungen vorbringen und eine ganze IV-Rente bean-
tragen (act. 43  bis  62).  In  der  Folge wurden die  sechs eingerichten 
Arztberichte  der  Dres. med. G._______  und  H._______  am 22. Mai 

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2007 dem RAD-Arzt Dr. med. E._______ zur Stellungnahme unterbrei-
tet (act. 63). Nachdem dieser am 12. Juni 2007 die Auffassung vertre-
ten hatte, dass diese Berichte an seiner letzten Stellungnahme nichts 
ändern würden (act. 64), erliess die IVSTA am 3. Juli 2007 eine dem 
Vorbescheid vom 29. Januar 2007 entsprechende Verfügung (act. 65). 

D.
Hiergegen liess der Versicherte durch seinen Rechtsvertreter mit Ein-
gabe vom 16. Juli  2007 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde 
erheben  und  beantragen,  die  Verfügung  der  Vorinstanz  vom  3.  Juli 
2007 sei aufzuheben und es sei  ihm eine ganze IV-Rente zuzuspre-
chen. Weiter wurde um Erteilung des Rechts auf unentgeltliche Pro-
zessführung und Verbeiständung ersucht. Zur  Begründung wurde  im 
Wesentlichen ausgeführt,  der Versicherte sei  seit  1999 erwerbsunfä-
hig. Sowohl die somatischen als auch die psychischen Beschwerden 
hätten weiter zugenommen und würden sich gegenseitig beeinflussen. 
Auf die Arztzeugnisse und Anträge/Begründungen sei nicht "achtungs-
voll" eingegangen worden. Die der Verfügung zu Grunde gelegten Gut-
achten vermöchten die Annahme einer 100%igen Arbeitsfähigkeit nicht 
zu belegen. Betreffend das Gesuch um Erteilung des Rechts auf un-
entgeltliche  Prozessführung  und  Verbeiständung  seien  die  formellen 
und materiellen Voraussetzungen erfüllt (act. im Beschwerdeverfahren 
[im Folgenden: B-act.] 1).

E.
In ihrer Vernehmlassung vom 28. September 2007 beantragte die Vor-
instanz die Abweisung der Beschwerde resp. die Bestätigung der an-
gefochtenen Verfügung. Zur Begründung wurde im Wesentlichen unter 
Hinweis auf einen weiteren Bericht von Dr. med. E._______ vom RAD 
vom 13. Dezember 2007 (act. 67) ausgeführt, man habe den streitigen 
Sachverhalt mehrmals dem medizinischen Dienst unterbreitet, in des-
sen Verlauf sich dieser anhand der ärztlichen Befunde ein deutliches 
Bild der vorgetragenen Leiden habe machen können. Der beurteilende 
Arzt sei wiederholt zur Schlussfolgerung gelangt, dass im Gegensatz 
zu den nicht nachgewiesenen psychischen Beschwerden die vorgetra-
genen Rückenleiden eine gänzliche Arbeitsunfähigkeit seit 2002 zu be-
gründen vermöchten. Leichtere,  leidensangepasste Verweisungstätig-
keiten hingegen seien vollschichtig ausübbar. Der durchgeführte Ein-
kommensvergleich habe eine Erwerbseinbusse von 7 % ergeben (B-
act. 3).

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F.
Mit prozessleitender Verfügung vom 11. Oktober 2007 wurde der Be-
schwerdeführer aufgefordert, dem Bundesverwaltungsgericht das For-
mular "Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege" ausgefüllt und mit den 
nötigen Beweismitteln versehen einzureichen (B-act. 4); dieses Formu-
lar ging fristgerecht ausgefüllt und unterzeichnet zusammen mit einer 
Verfügung der  kosovarischen Sozialbehörde am 29. November  2007 
beim Bundesverwaltungsgericht ein (B-act. 8).

G.
Mit Replik vom 26. Oktober 2007 liess der Beschwerdeführer weitere 
Arztberichte aus seiner Heimat vom Juni 2007 nachreichen (B-act. 5). 
Nachdem er am 5. November 2007 auf eine erhebliche Verschlechte-
rung des Gesundheitszustandes hatte hinweisen lassen (B-act. 6), be-
antragte die Vorinstanz in ihrer Duplik vom 15. Januar 2008 weiterhin 
die Abweisung der Beschwerde resp. die Bestätigung der angefochte-
nen Verfügung (B-act. 9).

H.
Nachdem am 24. Januar 2008 der Schriftenwechsel geschlossen wor-
den war (B-act. 10), wies die Instruktionsrichterin mit unangefochten in 
Rechtskraft  erwachsenen  Zwischenverfügung  vom 15.  Februar  2008 
das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung ab; das Gesuch um Be-
freiung von den Verfahrenskosten wurde gutgeheissen (B-act. 11). In 
der Folge legte der bisherige Rechtsvertreter sein Mandat nieder (B-
act. 12; vgl. auch B-act. 15).

I.
Mit  Eingabe vom 16. April  2008 stellte  der Versicherte unter  Mithilfe 
von  Rechtsanwalt  I._______  nebst  den  bereits  bekannten  neue 
Anträge  und  wies  darauf  hin,  dass  alle  Schriftstücke  ihm  direkt 
zuzustellen seien (B-act. 13). 

J.
Mit  prozessleitender  Verfügung  vom  22.  Mai  2008  wurde  der  Be-
schwerdeführer unter Hinweis auf die Rechtsfolgen bei Unterlassung 
aufgefordert, dem Bundesverwaltungsgericht innert 30 Tagen ab Erhalt 
der Verfügung ein Zustelldomizil in der Schweiz anzugeben; diese Ver-
fügung wurde dem Beschwerdeführer am 14. August 2008 ausgehän-
digt (B-act. 17, 18 und 22). Mit Eingabe vom 16. August 2008 teilte der 
Beschwerdeführer  dem  Bundesverwaltungsgericht  mit,  dass  er  über 
kein Zustelldomizil in der Schweiz verfüge (B-act. 20).

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K.
Am 12. Juli 2008 stellte der Beschwerdeführer die Einreichung eines 
weiteren fachärztlichen Berichts in Aussicht (B-act. 19) und reichte in 
der Folge drei neuropsychiatrische Berichte aus der Zeit von Mai und 
Juli  2008 nach (B-act. 20 und 21). Am 4. November 2008,  18. März 
und 2. Juni 2009 erhielt  das Bundesverwaltungsgericht  Kenntnis von 
weiteren ausländischen Arztberichten aus dem Zeitraum von Oktober 
2008 bis Mai 2009 (B-act. 23 bis 25). In der Folge liess das Bundesver-
waltungsgericht  am 8. Juni  2009 die  nach Abschluss  des  Schriften-
wechsels  eingereichten medizinischen Unterlagen der  Vorinstanz zu-
kommen und gab dieser Gelegenheit zur einer abschliessenden Stel-
lungnahme (B-act. 26). 

L.
Nach  Vorliegen  einer  weiteren  Beurteilung  des  Dr. med.  E._______ 
vom 21. Juli  2009 hielt  die  Vorinstanz im Rahmen der Eingabe vom 
23. Juli 2009 an ihren Anträgen fest und führte im Wesentlichen aus, 
gemäss  des  RAD-Arztes  hätten  sich  aus  den  neuropsychiatrischen 
Befunden von Dr. med. J._______ keine neuen Sachverhaltselemente 
ergeben,  die eine andere  Beurteilung zu begründen vermöchten (B-
act. 28).

M.
Mit Datum vom 9. September 2009 gingen beim Bundesverwaltungs-
gericht weitere Berichte aus Kosovo ein (B-act. 30).

N.
Auf den weiteren Inhalt der Akten sowie der Rechtsschriften der Par-
teien wird – soweit  erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen 
weiter eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 
Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesver-
waltungsgericht  Beschwerden  gegen  Verfügungen  nach  Art.  5  des 
Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfah-
ren (VwVG, SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG 

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vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 VGG genannten Behör-
den. Die IVSTA ist eine Vorinstanz im Sinne von Art. 33 Bst. d VGG. 
Die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Beurteilung von 
Beschwerden gegen Verfügungen dieser IV-Stelle ist zudem in Art. 69 
Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invali-
denversicherung (IVG, SR 831.20) ausdrücklich vorgesehen.

Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich  nach 
dem Verwaltungsverfahrensgesetz, soweit das Verwaltungsgerichtsge-
setz nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). Vorbehalten bleiben ge-
mäss Art. 3 Bst. dbis VwVG die besonderen Bestimmungen des Bun-
desgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozi-
alversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1).

Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht (vgl. Art. 38 ff. und Art. 
60 ATSG, Art. 52 VwVG). Als Adressat der negativen Verfügung ist der 
Beschwerdeführer davon berührt und er hat ein schutzwürdiges Inter-
esse an deren Aufhebung oder Änderung (Art. 59 ATSG, Art. 48 Abs. 1 
VwVG). Somit  sind  sämtliche Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt  und 
es ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt  bildet  die  Verfügung  der  IVSTA  vom  3.  Juli 
2007, mit welcher der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine IV-
Rente bei einem IV-Grad von 7 % abgewiesen worden ist. Streitig und 
zu prüfen ist der Rentenanspruchs des Versicherten und in diesem Zu-
sammenhang insbesondere, ob die Vorinstanz den rechtserheblichen 
Sachverhalt rechtsgenüglich abgeklärt und gewürdigt hat.

2.

2.1 Nach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien blie-
ben zunächst  die Bestimmungen des Abkommens vom 8. Juni  1962 
zwischen der  Schweizerischen Eidgenossenschaft  und der  Föderati-
ven  Volksrepublik  Jugoslawien  über  Sozialversicherung  (SR 
0.831.109.818.1) für alle Staatsangehörigen des ehemaligen Jugosla-
wiens anwendbar (BGE 126 V 198 E. 2B, 122 V 381 E. 1 mit Hinweis). 
Zwischenzeitlich hat  die Schweiz mit  Nachfolgestaaten des ehemali-
gen Jugoslawiens (Kroatien,  Slowenien,  Mazedonien),  nicht  aber mit 
Serbien  beziehungsweise  (nach  dessen  Unabhängigkeitserklärung) 
Kosovo, neue Abkommen über Soziale Sicherheit abgeschlossen. Für 
den Beschwerdeführer als Bürger von Kosovo findet demnach weiter-
hin  das  schweizerisch-jugoslawische  Sozialversicherungsabkommen 

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vom 8. Juni 1962 Anwendung. Nach Art. 2 dieses Abkommens stehen 
die  Staatsangehörigen  der  Vertragsstaaten  in  ihren  Rechten  und 
Pflichten aus den in Art. 1 genannten Rechtsvorschriften, zu welchen 
die schweizerische Bundesgesetzgebung über die IV gehört, einander 
gleich, soweit nichts anderes bestimmt ist.

Bestimmungen,  die  hinsichtlich  der  Voraussetzungen  des  Anspruchs 
auf eine schweizerische Invalidenrente und der anwendbaren Verfah-
rensbestimmungen von dem in  Art. 2  des  Abkommens aufgestellten 
Grundsatz  der  Gleichstellung  abweichen,  finden  sich  weder  im  Ab-
klommen selbst noch in den seitherigen schweizerisch-jugoslawischen 
Vereinbarungen. Die Frage, ob und gegebenenfalls ab wann ein An-
spruch  des  Beschwerdeführers  auf  Leistungen  der  schweizerischen 
Invalidenversicherung besteht, bestimmt sich demnach allein aufgrund 
der schweizerischen Rechtsvorschriften resp. des IVG, der Verordnung 
über  die  Invalidenversicherung  vom  17.  Januar  1961  (IVV,  SR 
832.201), des ATSG sowie der Verordnung vom 11. September 2002 
über den Allgemeinen Teil  des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 
830.11; vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4). 

2.2

2.2.1 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind im Beschwer-
deverfahren grundsätzlich für  die Bestimmung des rechtserheblichen 
Sachverhalts die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Erlasses der 
strittigen  Verfügung,  vorliegend  demnach  der  3.  Juli  2007,  massge-
bend (BGE 132 V 368 E. 6.1 mit Hinweisen). Weiter sind in zeitlicher 
Hinsicht  grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze  massgebend,  die  bei 
der  Erfüllung  des  zu  Rechtsfolgen  führenden  Tatbestandes  Geltung 
hatten (pro rata temporis; BGE 130 V 329). 

2.2.2 Für  das  vorliegende  Verfahren  ist  deshalb  das  per  1.  Januar 
2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts anwendbar. Die im ATSG enthaltenen For-
mulierungen der Arbeitsunfähigkeit, der Erwerbsunfähigkeit, der Invali-
dität und der Einkommensvergleichsmethode entsprechen den bisheri-
gen von der Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen in der Invali-
denversicherung.  Demzufolge  haben  die  von  der  Rechtsprechung 
dazu  herausgebildeten  Grundsätze  unter  der  Herrschaft  des  ATSG 
weiterhin Geltung (BGE 130 V 343).

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Bei den materiellen Bestimmungen des IVG und der IVV ist für die Be-
urteilung eines Rentenanspruchs auf die vom 1. Januar 2004 bis Ende 
Dezember 2007 gültig gewesenen Fassungen (4. IV-Revision; AS 2003 
3837, 3859) abzustellen. Nicht zu berücksichtigen sind die durch die 
5. IV-Revision eingeführten Änderungen, welche am 1. Januar 2008 in 
Kraft getreten sind (AS 2007 5129, 5155). Im Folgenden werden des-
halb die ab 1. Januar 2004 bis Ende 2007 gültig gewesenen Bestim-
mungen des IVG und der IVV zitiert.

2.2.3 Tatsachen,  die  den  –  zur  Zeit  des  Erlasses  vorliegenden  – 
Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand 
einer neuen Verwaltungsverfügung sein (vgl. BGE 130 V 138 E. 2.1, 
121 V 362 E. 1b mit Hinweis). 

Da die  nach Erlass  des  grundsätzlich  massgebenden Zeitpunkts  er-
stellten zahlreichen Arztberichte aus Kosovo mit dem Streitgegenstand 
in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Beurteil-
ung im Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung vom 3. Juli 2007 zu be-
einflussen (vgl. BGE 116 V 80 E. 6b; ZAK 1989 S. 111 Erw. 3b mit Hin-
weisen),  sind  sie  im  vorliegenden  Fall  ebenfalls  zu  berücksichtigen 
(vgl. E. 3 hiernach).

2.3 Die Vorinstanz hat in ihrer Verfügung vom 3. Juli 2007 (act. 65) die 
Bestimmungen und Grundsätze über die Begriffe der Invalidität (Art. 8 
Abs. 1 ATSG; Art. 4 IVG), die Voraussetzungen, den Umfang und die 
Entstehung des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1  bzw. Abs. 1ter IVG 
[vgl. hierzu ergänzend BGE 130 V 253 E. 2.3 und 3.1] in Verbindung 
mit  Art. 29 Abs. 1 IVG) sowie die Bemessung des Invaliditätsgrades 
bei  erwerbstätigen  Versicherten  nach  der  Einkommensvergleichsme-
thode (Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 IVG; BGE 130 V 
343 E. 3.4.2) zutreffend dargelegt, weshalb darauf verwiesen werden 
kann. 

2.4 Zu ergänzen ist, dass die Verwaltung (und im Beschwerdefall das 
Gericht), um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, auf Unterlagen 
angewiesen ist,  die  ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fach-
leute  zur  Verfügung zu  stellen  haben. Aufgabe des  Arztes  oder  der 
Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 
zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 
versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen 
Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel-
che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden 

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können (BGE 125 V 256 E. 4, BGE 115 V 133 E. 2; AHI-Praxis 2002 
S. 62 E. 4b/cc). 

Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis-
wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begrün-
det sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 
Zuverlässigkeit besteht. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in 
einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht 
schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es 
bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die 
Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen las-
sen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee mit Hinweisen).

3.

Beim Erlass der Verfügung vom 3. Juli 2007 (act. 65) stützte sich die 
Vorinstanz  insbesondere  auf  die  Stellungnahmen  des  RAD-Arztes 
Dr. med. E._______ vom 24. November  2006  (act.  39)  und 12. Juni 
2007 (act. 64). Nachfolgend zusammengefasst wiederzugeben und zu 
würdigen sind im vorliegenden Verfahren jedoch nebst den Berichten, 
welche bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 3. Juli 2007 
verfasst  wurden,  auch die  diversen aktenkundigen in-  und ausländi-
schen Berichte, die nach dem Verfügungsdatum erstellt wurden (vgl. E. 
2.2.3 hiervor).

3.1

3.1.1 Dr. med. K._______, Spezialarzt FMH für Innere Medizin (spez. 
Rheumaerkrankungen) stellte in seinem Bericht vom 17. Juni 2002 fol-
gende  Diagnosen:  "Lumbo-Thorako-Vertebralsyndrom  bei  Haltungs-
anomalie, degenerativen Veränderungen/mediane Diskushernie L5/S1 
mit möglicherweise intermittierender radikulärer Reizung S1 beidseits, 
muskulärer Dysbalance" (act. 33).

Der Neuropsychiater Dr. med. L._______ diagnostizierte in seinem Be-
richt vom 3. Juni 2005 eine schwere depressive Episode mit psychoti-
schen Symptomen (ICD-10: F32.3), eine Diskushernie in Höhe L5/S1 
sowie  Lumboischialgien.  Weiter  führte  er  aus,  die  Beschwerden  be-
stünden  seit  1996  und  der  Versicherte  sei  seit  dem Jahre  2002  zu 
70 % arbeitsunfähig. Es sei ihm weder die angestammte noch eine lei-
densadaptierte  Tätigkeit  zumutbar.  Eine  Umschulung  sei  unmöglich 
(act. 34 und 35).

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Nach  Vorliegen  der  obenstehend  erwähnten  Berichte  gab  Dr.  med. 
E._______ vom RAD diesbezüglich am 24. November 2006 eine Stel-
lungnahme ab. Er nannte als Hauptdiagnose Lumboischialgien bei ei-
ner Diskushernie in Höhe L5-S1 sowie mit  Auswirkungen auf die Ar-
beitsfähigkeit eine schwere Depression. Weiter führte er aus, die medi-
zinischen  Auskünfte  reichten  aus  und  die  Wirbelsäulenbeschwerden 
seien ausgewiesen. Die erwähnten psychischen Beschwerden stützten 
sich auf einen klinischen Status ohne Indikation einer beliebigen frühe-
ren Hospitalisation und psychiatrischen Behandlung. Man müsse da-
her davon ausgehen,  dass diese Beschwerden nicht  schwerwiegend 
seien und diese keine lang dauernde Invalidität rechtfertigen würden. 
Die Problematik betreffend die Diskushernie liesse sich mit einem chi-
rurgischen Eingriff nicht beheben. In einer schweren Tätigkeit sei eine 
volle  Arbeitsunfähigkeit  gerechtfertigt;  in  einer  angepassten,  rücken-
schonenden Tätigkeit  läge beim Versicherten eine volle  Arbeitsfähig-
keit vor (act. 39).

3.1.2 Im  Rahmen  des  Vorbescheidsverfahrens  liess  der  Versicherte 
weitere Arztberichte einreichen,  zu welchen sich wiederum Dr. med. 
E._______ vom RAD äusserte:

Am 10. September  2005  berichtete  Dr. med. G._______,  man habe 
dem Versicherten strikte Bettruhe vorgeschlagen (act. 61 und 62). 

Im  Bericht  vom 16.  November  2005  führte  der  Orthopäde  Dr. med. 
G._______ aus, der Versicherte sei wegen Schmerzen und Taubheits-
gefühl im rechten Bein vorstellig geworden. Nach Verabreichung von 
Spritzen während zweier  Monate sei  es zu einer leichten Remission 
gekommen. Es werde eine Physiotherapie empfohlen (act. 47, 59 und 
60).

Am  12.  März  2006  berichtete  der  Orthopäde  Dr.  med.  G._______, 
beim  Versicherten  lägen  Parästhesien  in  den  unteren  Extremitäten 
rechts  vor. Dieser  sei  erregt  und  benötige  einen  Stock  zum Gehen. 
Eine  Physiotherapie  und  Kontrollen  beim Neurologen  seien  indiziert 
(act. 50 und 54).

Mit Datum vom 5. Mai 2006 berichtete Dr. med. H._______, Spezial-
arzt für physikalische Medizin und Rehabilitation, von einem Lumbal-
syndrom, einer Lumboischialgie, einer Diskushernie in Höhe L4-L5 so-
wie einer Instabilität im rechten Knie. Weiter führte er aus, der Versi-
cherte leide an lumbosakralen Schmerzen, welche bis ins rechte Bein 

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ausstrahlen würden. Die Beschwerden bestünden seit 1996 und hätten 
sich während der Arbeit manifestiert und sich im Anschluss an einen 
Verkehrsunfall verschlechtert. Der Versicherte werde bis heute von ei-
nem Orthopäden,  einem Neurologen und einem Psychiater  erfolglos 
behandelt. Man sei der Ansicht, dass es sich um ein Vertebralsyndrom 
handle, welches für die schweren Folgen betreffend die Arbeitsfähig-
keit  des  Versicherten  verantwortlich  sei;  dieser  sei  offenbar  einge-
schränkt (act. 51 bis 53). 

Am  4.  September  2006  diagnostizierte  Dr.  med.  G._______  eine 
Discopathie  L5-S1,  eine  Ischialgie,  eine  vertebral-lumbale  Scoliosis, 
eine  Diskushernie  L4-L5  sowie  eine  Neurose  und  führte  aus,  der 
Versicherte  klage  immer  über  Schmerzen  in  der  Lendengegend, 
begleitet von Schmerzen und Taubheitsgefühl im rechten Bein; dieser 
sei erregt und seine Antworten seien wirr (act. 48, 57 und 58).

Nachdem Dr. med. E._______  diese  ausländischen  Arztberichte  der 
Dres. med. G._______ und H._______ zur Stellungnahme unterbreitet 
worden  waren  (act.  63),  berichtete  er  am  12.  Juni  2007,  Dr.  med. 
G._______ nenne in seinen Berichten die bereits bekannten Diagno-
sen.  Er  beschreibe  Lumboischialgien  rechts  und  empfehle  Bettruhe 
und Physiotherapie. Eine Operation sei nicht indiziert, was jedoch bei 
einer kompressiven und schweren Diskushernie der Fall wäre. Dr. med. 
H._______ nenne die Misserfolge der praktischen Behandlungen und 
attestiere eine Verminderung der Arbeitsfähigkeit. Es bestehe zwar tat-
sächlich eine anerkannte, gänzliche Arbeitsunfähigkeit in einer schwe-
ren Tätigkeit; in einer leichten, leidensangepassten sei der Versicherte 
jedoch voll arbeitsfähig. Die neuen Arztberichte würden nicht zu einer 
Änderung der im letzten Bericht erwähnten Schlussfolgerungen führen 
(act. 64).

3.1.3 Replicando  liess  der  Beschwerdeführer  am  26.  Oktober  2007 
weitere Berichte der Dres. med. G._______ und H._______ nachrei-
chen.

Dr. med. H._______ wiederholte in seinem Bericht vom 10. Juni 2007 
teilweise die bereits früher gemachten Ausführungen und informierte 
weiter darüber, dass vom 1. bis 10. Juni 2007 eine balneophysikalische 
Behandlung durchgeführt  worden sei. Man sei  der Ansicht,  dass die 
Behandlung fortgesetzt und der Versicherte zur Durchführungen eines 
eventuellen neurochirurgischen Eingriffs dem Neurochirurgen überwie-
sen werden müsse (B-act. 5/2 bzw. 5/5).

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Dr. med. G._______ berichtete am 11. Juni 2007, aufgrund der klini-
schen Untersuchung und der Echosonographie sei eine Ruptur der lin-
ken  "Muskulatur  des  Kreuzes"  festgestellt  worden.  Ein  chirurgischer 
Eingriff  sei angezeigt. Der Versicherte solle mit Krücken gehen, ohne 
das linke Bein zu belasten (B-act. 5/1 bzw. 5/4).

Dem Bericht  des Universitätsklinikzentrums M._______ vom 18. Juni 
2007 ist  zu entnehmen, dass eine Operation empfohlen worden sei, 
was der Versicherte jedoch abgelehnt  habe. Dieser habe wegen der 
Schmerzen auch depressive "Phänomene" (B-act. 5/3 bzw. 5/6).

Am 13. Dezember 2007 berichtete Dr. med. E._______, die neuen me-
dizinischen  Informationen  würden  eine  neue  gesundheitliche  Beein-
trächtigung in Form einer Instabilität  im rechten Knie (ohne klinische 
Beschreibung)  nennen.  Diese  Beeinträchtigung  erlaube  immer  noch 
eine volle medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit in einer leidensad-
aptierten Tätigkeit, beinhalte jedoch eine neue funktionelle Einschrän-
kung:  Das  Gehen  sei  insofern  eingeschränkt,  als  dass  sich  der  Be-
schwerdeführer weder auf einer Leiter noch einem Dach fortbewegen 
könne (act. 67). 

3.1.4 Im Bericht vom 15. Mai 2008 gab der Neuropsychiater Dr. med. 
J._______ im Wesentlichen die Ausführungen des Beschwerdeführers 
wieder,  wonach dieser  seine psychischen Probleme (Angstzustände, 
Missstimmungen,  Hoffnungslosigkeit)  bereits  im  Jahre  2000  gehabt 
habe,  als  er  sich  zwecks  vorübergehender  Arbeitsaufnahme  in  der 
Schweiz befunden habe. Im Gefängnis sei er nicht psychiatrische be-
handelt worden, obwohl er dies gefordert habe. Er habe suizidale Ide-
en und leide an Schlaf- und Appetitlosigkeit. Dr. med. J._______ diag-
nostizierte  ein  paranoides  und  depressives  Syndrom  (act.  20/1  und 
21/2).

Mit  Datum vom 5. Juli  2008 berichtete Dr. med. J._______ dasselbe 
wie am 15. Mai  2008. Zusätzlich erwähnte er,  der  Versicherte sei  in 
Begleitung seiner Ehefrau erschienen, welche erklärt habe, dass sich 
ihr Ehemann nicht gut fühle und er kraftlos und missmutig sei. Er sei 
unter anderem sehr empfindlich, desillusioniert, emotional labil, müde 
und spreche zusammenhangslose Dinge (act. 20/2 und 21/3).

Dr. med. J._______ diagnostizierte  am 24. Juli  2008 unter  anderem 
eine "somatische Depression" und verwendete dazu den ICD-Code 10: 
F34 (B-act. 20/3 und 21/1).

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Im Bericht  vom 26. Oktober 2008 diagnostizierten die behandelnden 
Ärzte der Universitätsklinik M._______ eine rezidivierende depressive 
Störung,  gegenwärtig  leichte  Episode,  mit  somatischem  Syndrom 
(ICD-10: F33.01; B-act. 23). Dieselbe Diagnosestellung erfolgte auch in 
den  Berichten  von  Dr. med. J._______  vom 12.  März  und  23. April 
2009  (B-act.  24  und  25/1)  sowie  den  Dres.  med.  N._______  und 
O._______ vom 25. bzw. 26. Mai 2009 (B-act. 25/2).

Am 16. Juli und 3. September 2009 diagnostizierte Dr. med. J._______ 
eine rezidivierende depressive Störung,  gegenwärtig  leichte Episode 
(ICD-10: F33.0; B-act. 27/2 und 30/1). 

In  seinem  Bericht  vom  21.  Juli  2009  führte  der  RAD-Arzt  Dr.  med. 
E._______  als  Hauptdiagnose Lumboischialgien  auf;  mit  Auswirkung 
auf  die  Arbeitsfähigkeit  nannte  er  die  Instabilität  des  rechten  Knies. 
Ohne Auswirkungen auf  die Arbeitsfähigkeit  beurteilte er die erhebli-
che Depression. Er führte weiter  aus, die Lendenschmerzen und die 
depressiven  Zeichen  seien  bereits  bekannt  und  das  von  Dr.  med. 
J._______  angegebene  paranoide  Syndrom  beruhe  nicht  auf  einem 
sachlichen medizinischen Element. Daraus folge, dass der letzte Be-
richt weiterhin aktuell sei (B-act. 28/2).

3.2

Vorab  ist  festzustellen,  dass  die  Berichte  des  RAD-Arztes  Dr. med. 
E._______  vom  24.  November  2006,  12.  Juni  2007,  13.  Dezember 
2007 und 21. Juli 2009 als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be-
gründet  sowie in sich widerspruchsfrei  sind. Auch bestehen keinerlei 
Indizien,  die  ihre  Zuverlässigkeit  in  Zweifel  zu  ziehen  vermöchten. 
Demnach  lässt  sich  der  gesamtheitliche  Gesundheitszustand  bzw. 
dessen Auswirkungen auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit des Be-
schwerdeführers im vorliegenden Verfahren schlüssig und zuverlässig 
beurteilen  und den Berichten kommt vollen Beweiswert  zu (vgl. zum 
Ganzen E. 2.4 hiervor). Weitere medizinische Abklärungen sind auch 
mit Blick auf die zahlreichen weiteren medizinischen Akten nicht gebo-
ten (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. SVR 2001 IV Nr. 10 Erw. 4b mit 
Hinweisen).

3.2.1 Hinsichtlich der vom Neuropsychiater Dr. med. L._______ diag-
nostizierten schweren depressiven Episode mit psychotischen Symp-
tomen (ICD-10: F32.3) und der postulierten 70%igen Arbeitsunfähig-
keit ab 2002 ist festzustellen, dass der RAD-Arzt Dr. med. E._______ 

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schlüssig und überzeugend dargelegt hat, dass sich diese gesundheit-
lichen Beschwerden auf einen klinischen Status stützen und zum da-
maligen Zeitpunkt weder eine Hospitalisation noch eine psychiatrische 
Behandlung erfolgt bzw. notwendig gewesen war. Dass die sowohl von 
Dr. med. L._______ als auch von Dr. med. E._______ diagnostizierte 
schwere Depression keine rentenrelevanten Auswirkungen auf die Ar-
beits-  und Leistungsfähigkeit  hatte,  zeigt  sich  überdies  im Umstand, 
dass  sich  der  Beschwerdeführer  in  der  fraglichen Zeit  in  einem Be-
schäftigungsprogramm befunden hatte und demnach offensichtlich voll 
arbeits- und vermittlungsfähig gewesen war. Hinwiese darauf, dass er 
während des darauffolgenden Strafvollzuges (vgl. Bst. A. hiervor) auf-
grund der depressiven Symptomatik in relevanter Weise in seiner Ar-
beits-  und  Leistungsfähigkeit  eingeschränkt  gewesen  wäre,  ergeben 
sich aufgrund der Akten ebenfalls keine. Dass der Beschwerdeführer 
gemäss seiner eigenen Ausführungen während des Strafvollzugs kei-
ne  psychiatrische  Behandlung  erfahren  hatte,  ist  mit  überwiegender 
Wahrscheinlichkeit nicht auf ein Fehlverhalten der zuständigen Behör-
den, sondern darauf zurückzuführen, dass die Verantwortlichen dafür 
keine Veranlassung sahen.

3.2.2 Weiter können auch die Berichte von Dr. med. J._______ vom 
15. Mai und 5. Juli 2008 nicht als rechtsgenügliche Entscheidgrundla-
ge  herangezogen  werden.  Dies  insbesondere  aus  dem  Grund,  weil 
darin grösstenteils die subjektiven Schilderungen des Beschwerdefüh-
rers und dessen Ehefrau wiedergegeben wurden und sich die ärztliche 
Beurteilung somit nicht auf objektive Befunde gestützt hatte. Dass das 
von  Dr. med. J._______  erwähnte  paranoide  Syndrom  unter  diesen 
Umständen nicht auf einer medizinisch-sachlichen Basis beruht, kann 
entsprechend den Ausführungen von Dr. med. E._______ in  dessen 
Bericht vom 21. Juli 2009 ohne Weiteres nachvollzogen werden.

3.2.3 Kein Widerspruch ergibt sich auch aufgrund des Umstands, dass 
Dr. med. E._______ in seinen Berichten vom 12. Juni bzw. 13. Dezem-
ber 2007 und 21. Juli 2009 das depressive Geschehen – entgegen sei-
ner ursprünglichen Beurteilung im Bericht vom 24. November 2006 – 
als ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit qualifiziert hatte. Dies 
aus folgenden Gründen: Dr. med. J._______ stellte am 24. Juli  2008 
die Diagnose einer "somatischen Depression" und codierte diesen Be-
fund  mit  ICD-10:  F34.  Gemäss  internationaler  Klassifikation  psychi-
scher Störungen werden unter ICD-10: F34 anhaltende affektive Stö-
rungen  verstanden. Hierbei  handelt  es  sich  um anhaltende  und  ge-

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wöhnlich  fluktuierende  Stimmungsstörungen,  bei  denen  einzelne 
Episoden selten – wenn überhaupt – ausreichend schwer genug sind, 
um als hypomanische oder auch nur leicht  depressive Episoden be-
schrieben zu werden (vgl. DILLING/MOMBOUR/SCHMIDT, Internationale Klas-
sifikation  psychischer  Störungen,  ICD-10  Kapitel  V  [F],  5.  Auflage, 
Bern/Göttingen/Toronto/Seattle 2005, S. 149). Mit Blick auf diese Be-
schreibung leuchtet ohne weiteres ein,  dass eine solche Diagnose – 
objektiv  gesehen  –  keinen  relevanten  Einfluss  auf  die  Arbeits-  und 
Leistungsfähigkeit hat, wie dies von Dr. med. E._______ korrekt fest-
gestellt worden war. Die aus einer anhaltenden affektiven Störung re-
sultierenden  subjektiven Leiden  und  Beeinträchtigungen 
(vgl. DILLING/MOMBOUR/SCHMIDT,  a.a.O.,  S. 149)  können bei  der  Beurtei-
lung der medizinisch-theoretischen Arbeits- und Leistungsfähigkeit aus 
IV-rechtlicher Sicht keine Berücksichtigung finden.

3.2.4 Mit Blick auf den Bericht von Dr. med. E._______ vom 21. Juli 
2009 ist überdies festzustellen, dass sich auch die von den Ärzten der 
Universitätsklinik M._______ am 26. Oktober 2008 und den Dres. med. 
J._______,  N._______  und  O._______  in  deren  Berichten  vom 
12. März, 23. April 2009, 25. und 26. Mai 2009 diagnostizierte rezidi-
vierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode, mit somati-
schem Syndrom (ICD-10: F33.01)  nicht  negativ  auf  die  medizinisch-
theoretische Arbeitsfähigkeit auswirkt. Rechtsgenügliche Hinweise auf 
eine andere Beurteilung ergeben sich aus diesen Berichten keine, zu-
mal die ausländischen Ärzte diesbezüglich keine überzeugenden und 
schlüssigen Ausführungen gemacht hatten. Dies gilt im Übrigen auch 
für die Berichte von Dr. med. J._______ vom 16. Juli und 3. September 
2009, in denen eine gegenwärtig leichte Episode im Zusammenhang 
mit einer rezidivierenden depressiven Störung ohne somatisches Syn-
drom (ICD-10: F33.0) diagnostiziert worden war.

3.2.5 Zusammengefasst erübrigt es sich nach dem Dargelegten, wei-
tere  medizinische  Abklärungen  durch  einen  Psychiater/Psychothera-
peuten zu veranlassen, zumal aufgrund der Chronologie der medizini-
schen Akten – entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers – kei-
ne  Verschlechterung,  sondern  vielmehr  eine  Verbesserung  des  Ge-
sundheitszustands  in  psychisch/psychiatrischer  Hinsicht  eingetreten 
ist. In diesem Zusammenhang ist schliesslich ergänzend darauf hinzu-
weisen, dass eine Diagnose für sich allein noch keinen Schluss auf die 
gesundheitlich bedingte Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit zulässt 
(vgl. BGE 132 V 65 E. 3.4).

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3.3 Betreffs  des  somatischen  Gesundheitszustands  ist  ebenfalls  auf 
die überzeugenden und schlüssigen Berichte vom RAD-Arzt Dr. med. 
E._______ abzustellen.

3.3.1 In Kenntnis der von den Dres. med. K._______ und L._______ 
am 17. Juni 2002 bzw. 3. Juni 2005 gestellten Diagnosen anerkannte 
Dr. med. E._______ in  seinem Bericht  vom 24. November  2006 das 
Vorliegen von Wirbelsäulenbeschwerden beim Versicherten. Indem er 
zur  Hauptsache Lumboischialgien und somit  Schmerzen in  der  Len-
denwirbelsäule mit Ausstrahlung in die unteren Gliedmassen diagnos-
tiziert  hatte, steht seine Beurteilung im Wesentlichen in Übereinstim-
mung mit derjenigen der Dres. med. K._______ und L._______. Dass 
der  Beschwerdeführer  aufgrund  dieser  Befunde  gemäss  Dr.  med. 
E._______  in  einer  körperlich  schweren  Tätigkeit  voll  arbeitsunfähig 
ist,  bestritt  auch Dr. med. L._______ nicht. Im Gegenteil  ging  dieser 
Arzt bloss von einer 70%igen Arbeitsunfähigkeit aus, wobei sich diese 
Beurteilung jedoch sowohl auf die angestammte als auch auf eine lei-
densadaptierte Tätigkeit bezogen hatte. Da der Beschwerdeführer ge-
mäss den nachvollziehbaren Äusserungen des Dr. med. E._______ je-
doch eine angepasste und den Rücken schonende Tätigkeit vollschich-
tig  ohne  zusätzliche  Leistungsverminderung  ausüben  könnte,  kann 
diesbezüglich nicht auf die anderslautende Beurteilung des Dr. med. 
L._______ abgestellt werden. Die von ihm abgegebenen Einschätzung 
der verbleibenden Arbeits- und Leistungsfähigkeit stützt sich nicht auf 
ein  rechtsgenügliches,  medizinisch-theoretisches  Zumutbarkeitsprofil 
und wurde nicht nachvollziehbar begründet.

3.3.2 In den von November 2005 bis September 2006 verfassten me-
dizinischen  Berichten  erwähnten  die  Dres.  med.  G._______  und 
H._______ im Wesentlichen die bis  zu diesem Zeitpunkt  bereits  be-
kannten Diagnosen. Aufgrund dieser Diagnosen kann denn auch nicht 
schlüssig nachvollzogen werden, wieso Dr. med. G._______ dem Be-
schwerdeführer Bettruhe empfohlen hat und damit – zumindest implizit 
– das Vorliegen einer Restarbeitsfähigkeit sowohl in der angestamm-
ten als auch in einer leidensadaptierten Tätigkeit ohne entsprechende 
Begründung verneint hat. Dies ist insbesondere auch vor dem Hinter-
grund unverständlich, als bezüglich der diagnostizierten Diskushernie 
eine  Operationsindikation  gemäss  den  Berichten  des  Dr.  med. 
G._______ nicht gegeben war. Hinzu kommt, dass die in den Berich-
ten des Dr. med. G._______ vom 16. November 2005 und 12. März 
2006 empfohlene Physiotherapie bei strikter Befolgung durchaus eine 

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Verbesserung des Gesundheitszustandes in somatischer Hinsicht zur 
Folge  haben  kann. Dasselbe  gilt  auch  für  die  bereits  durchgeführte 
balneophysikalische Behandlung.

3.3.3 Dass Dr. med. H._______ in  seinem Bericht  vom 5. Mai  2006 
von  einer  eingeschränkten  Arbeitsfähigkeit  ausgeht,  stimmt  insofern 
mit der Beurteilung des RAD-Arztes Dr. med. E._______ überein, als 
damit  die  Einschränkung  in  einer  körperlich  schweren  Tätigkeit  um-
fasst wird. Da Dr. med. H._______ diesbezüglich keine weiteren ver-
lässlichen Angaben gemacht hatte bzw. nicht verifiziert werden kann, 
wie  hoch  er  die  medizinisch-theoretische  Arbeitsfähigkeit  des  Versi-
cherten in einer leidensadaptierten Tätigkeit eingeschätzt hatte, kann 
dem Bericht  vom 5. Mai  2006 ebenfalls  nur verminderte  Beweiskraft 
zukommen. Hinsichtlich des von Dr. med. H._______ in seinem Bericht 
vom 10. Juni 2007 für allenfalls indiziert und von Dr. med. G._______ 
am 11. Juni 2007 als angezeigt erachteten (neuro)chirurgischen Ein-
griffs ist festzustellen, dass sich der Versicherte gegen eine derartige 
Operation gestellt hat und Dr. med. E._______ den Versicherten auch 
ohne Durchführung einer Operation für vollständig arbeitsfähig in einer 
Verweisungstätigkeit erachtet. 

3.3.4 Aus der (zusätzlichen) Beeinträchtigung in Form einer Knieinsta-
bilität kann der Versicherte mit Blick auf das rechtsgenügliche Zumut-
barkeitsprofil von Dr. med. E._______ ebenfalls nichts zu seinen Guns-
ten ableiten. Denn der RAD-Arzt führte verständlich und nachvollzieh-
bar aus, dass damit zwar eine funktionelle Einschränkung verbunden 
ist, diese Einschränkung jedoch nicht zu einer Reduktion der medizin-
isch-theoretischen  Arbeitsfähigkeit  in  einer  den  Leiden  angepassten 
Verweistätigkeit führt.

3.4 Nach dem Dargelegten ist  zusammenfassend festzustellen, dass 
der Beschwerdeführer in einer leidensadaptierten Tätigkeit vollständig 
ohne  Leistungseinbusse  arbeitsfähig  wäre.  Hinsichtlich  der  Bemes-
sung der Invalidität kann auf den Einkommensvergleich der Vorinstanz 
vom 24. Januar 2007 verwiesen werden (act. 41). Mit Blick auf die bis-
herige  berufliche  Tätigkeit  in  der  Schweiz  (vgl.  Bst.  A.  hiervor)  zog 
diese  zur  Bestimmung  des  hypothetischen  Validen-  und  Invaliden-
einkommens zu Recht  die  Tabellenlöhne der  Schweizerischen Lohn-
strukturerhebung (im Folgenden: LSE) für das Jahr 2004 bei. Die dabei 
ermittelten Werte (Valideneinkommen: Zentralwert für Männer in Hilfs-
arbeitertätigkeiten [ohne Berufs- und Fachkenntnisse],  Anforderungs-

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niveau 4, Tabelle TA1; Invalideneinkommen: Durchschnittswert aus den 
Wirtschaftszweigen 52 [Detailhandel und Reparatur],  70-74 [Informa-
tik/Dienstleistungen für Unternehmen] und 90-93 [sonstige öffentliche 
und persönliche Dienstleistungen])  lassen sich  ebenfalls  nicht  bean-
standen. Aus der Gegenüberstellung eines hypothetischen Validenein-
kommens  von jährlich  Fr. 57'258.--  und  eines  hypothetischen  Invali-
deneinkommens von Fr. 53'351.-- pro Jahr resultiert bei einer Erwerbs-
einbusse  von  3'907.--  ein  Invaliditätsgrad  von  7 %  (zur  Rundung 
vgl. BGE 130 V 121 E. 3.2 und 3.3), was keinen Anspruch auf eine IV-
Rente ergibt.

4.

Aufgrund der vorstehenden Erwägungen erweist sich die angefochtene 
Verfügung der Vorinstanz vom 3. Juli 2007 als rechtens, weshalb die 
dagegen erhobene Beschwerde vom 16. Juli 2007 als unbegründet ab-
zuweisen ist.

5.

5.1 Bereits mit Zwischenverfügung vom 15. Februar 2008 wurde das 
Gesuch um Befreiung von den Verfahrenskosten gutgeheissen,  wes-
halb auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist. 

5.2 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerde-
führer keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. Auch die Vorins-
tanz  als  obsiegende  Partei  hat  keinen  solchen  Anspruch  (Art.  64 
Abs. 1 VwVG [e contrario] i.V.m. Art. 7 Abs. 1 [e contrario] und Abs. 3 
VGKE).

6.

6.1 Gemäss Art. 11b Abs. 1 VwVG haben Parteien, die in einem Ver-
fahren Begehren stellen, der Behörde ihren Wohnsitz oder Sitz anzu-
geben. Wenn sie im Ausland wohnen, haben sie in der Schweiz ein 
Zustellungsdomizil  zu  bezeichnen,  es  sei  denn,  das  Völkerrecht  ge-
statte der Behörde, Mitteilungen im betreffenden Staat durch die Post 
zuzustellen.

6.2 Vorliegend wurde der Beschwerdeführer mit prozessleitender Ver-
fügung vom 22. Mai 2008 (eröffnet am 14. August 2008) aufgefordert, 
innert 30 Tagen ab Erhalt der Verfügung ein Zustellungsdomizil in der 

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Schweiz anzugeben,  ansonsten ihm künftige  Anordnungen und Ent-
scheide gemäss Art. 36 Bst. b VwVG durch amtliche Publikation eröff-
net würden (B-act. 17, 18 und 22; vgl. auch Bst. J. hiervor). Da der Be-
schwerdeführer in der Folge dieser Aufforderung nicht nachgekommen 
war bzw. am 16. August 2008 mitgeteilt hatte, er verfüge über kein Zu-
stelldomizil in der Schweiz (B-act. 20), ist das vorliegende Urteil durch 
Publikation im Bundesblatt zu eröffnen (vgl. Ziff. 4 des Dispositivs hier-
nach).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
In Gutheissung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege werden 
keine Verfahrenskosten erhoben. Gelangt der Beschwerdeführer spä-
ter zu hinreichenden Mitteln, so hat er die Verfahrenskosten dem Bun-
desverwaltungsgericht zurückzuerstatten.

3.
Weder dem unterliegenden Beschwerdeführer noch der obsiegenden 
Vorinstanz werden Parteientschädigungen zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Eröffnung durch Veröffentlichung  des Dis-
positivs im Bundesblatt)

- die Vorinstanz (Ref-Nr.)
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Alberto Meuli Roger Stalder

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-
fochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  be-
schwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

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