# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 061acb85-a563-5a7d-ae21-9c09e1251127
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-04-03
**Language:** de
**Title:** Verwaltungsgericht Fürsorgerechtliche Kammer 03.04.2017 F 2017 16
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/XX_Upload/ZG_UPL_001_F-2017-16_2017-04-03.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG 
FÜRSORGERECHTLICHE KAMMER 

 

 
AN DER AA 6, POSTFACH 760, 6301 ZUG 
PAKETADRESSE: AN DER AA 6, 6300 ZUG 
TELEFON 041 / 728 52 70 

 
 
 
 In Sachen 
 
X. Y., xxx, 6300 Zug 
 Beschwerdeführerin 
 vertreten durch RA C.D. 
 
 gegen 
 
Psychiatrische Klinik Zugersee, 6317 Oberwil b. Zug 
 Beschwerdegegnerin  
 
 betreffend 
 

Fürsorgerische Unterbringung 

 

 

 wird Folgendes festgestellt: 

 

A. Y. X., geb. xxx, wurde am 26. März 2017 von Notfallpsychiaterin med. pract. A.B. 

mit fürsorgerischer Unterbringung (FU) in die Psychiatrische Klinik Zugersee eingewiesen. 

 

B. Gegen diese Einweisung liess Y. X. am 29. März 2017 beim Verwaltungsgericht 

Beschwerde einreichen und die sofortige Entlassung sowie die Bewilligung eines unent-

geltlichen Rechtsbeistands beantragen (elektronisch aufgegeben am 29. März 2017, 

15.14 Uhr). Mit "Entlassungsklage" und "Patientenverfügung" vom 29. März 2017 reichte 

Y. X. zusätzlich selber eine Beschwerde gegen die Einweisung ein. 

 

C. Am 29. März 2017 informierte die Klinik das Gericht telefonisch dahingehend, 

dass die Beschwerdeführerin gleichentags um 14.00 Uhr entwichen sei. Es werde davon 

abgesehen, sie polizeilich ausschreiben zu lassen, da derzeit keine akute Fremd- oder 

Selbstgefährdung vorliege. Die FU werde aufgehoben. Mit Fax vom 29. März 2017 bestä-

tigte die Klinik die Aufhebung der FU. 

 

D. Mit der Aufhebung der fürsorgerischen Unterbringung durch die Klinik wird das 

vorliegende Beschwerdeverfahren gegenstandslos und kann als erledigt vom Geschäfts-

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verzeichnis des Verwaltungsgerichts abgeschrieben werden. Verfahrenskosten werden 

keine erhoben (§ 57 Abs. 2 EG ZGB in der ab 1. Januar 2013 geltenden Fassung; 

BGS 211.1). Eine Parteientschädigung ist der Beschwerdeführerin nicht zuzusprechen. 

Bei diesem Verfahrensausgang rechtfertigt es sich, Prozessarmut der Beschwerdeführerin 

anzunehmen und das Gesuch um Bewilligung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands in 

der Person von RA C.D. gutzuheissen. Für den geringen anwaltlichen Aufwand ist RA 

C.D. ermessensweise mit Fr. 300.-- (inkl. MWSt. und Auslagen) aus der Staatskasse zu 

entschädigen. 

 

 

 Demnach wird verfügt: 

 

1. Die Beschwerde wird zufolge Gegenstandslosigkeit vom Geschäftsverzeichnis des 

Verwaltungsgerichts abgeschrieben. 

 

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

 

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 

 

 RA C.D. wird mit Fr. 300.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Auslagen) aus der Staats-

kasse entschädigt. 

 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 

beim Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne Beschwerde in Zivilsachen 

eingereicht werden. 

 

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (im Doppel) und an die 

ärztliche Leitung der Psychiatrischen Klinik Zugersee. 

 

Zug, 3. April 2017 

 Die Vorsitzende 

F 2017 16 lic. iur. Gisela Bedognetti-Roth 

 

 

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