# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4d36b7ea-2365-5a99-bf63-db27ed5b0a1e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-05-03
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 03.05.2024 D-2290/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-2290-2024_2024-05-03.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-2290/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  3 .  M a i  2 0 2 4  

Besetzung 
 Einzelrichter Thomas Segessenmann, 

mit Zustimmung von Richter Walter Lang; 

Gerichtsschreiber Vito Fässler. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Deutschland, 

(…), 

Beschwerdeführer,  

  
 
gegen 

  
 

Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung (Art. 40 i.V.m. Art. 6a Abs. 2 AsylG); 

Verfügung des SEM vom 5. April 2024 / N (…). 

 

 

 

D-2290/2024 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der Beschwerdeführer ersuchte erstmals am 8. Februar 2014 in der 

Schweiz um Asyl. Er begründete sein Asylgesuch damit, in Deutschland 

habe ihm sein Arbeitgeber nach einem schweren Autounfall keinen leidens-

gerechten Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt und einen Kündigungsgrund 

konstruiert. Ferner sei er in Deutschland jahrelang nicht krankenversichert 

gewesen und der deutsche Staat würde ihm Akten vorenthalten. Da er ver-

schuldet gewesen sei, sei er im Jahr 2014 zwangsenteignet worden. Mit 

Entscheid vom 6. März 2014 lehnte das SEM das Asylgesuch ab. Die da-

gegen erhobene Beschwerde wurde vom Bundesverwaltungsgericht mit 

Urteil D-1333/2014 vom 19. März 2014 abgewiesen. 

B.  

B.a Am 1. Februar 2024 ersuchte der Beschwerdeführer abermals in der 

Schweiz um Asyl. 

B.b In der Asylanhörung vom 29. März 2024 machte er im Wesentlichen 

geltend, er sei im Jahr 2014 nach Deutschland zurückgekehrt und habe 

das Geld abgeholt, welches ihm aus der Zwangsversteigerung seines 

(Eltern-)Hauses zugestanden habe. Anschliessend sei er erneut in die 

Schweiz gereist und habe sechs Jahre lang in einem Hotel gelebt. Im Jahr 

2020 sei sein Vermögen aufgebracht gewesen. Dann sei er nach 

B._______ (Deutschland) gezogen, wo er vier Jahre lang in einem Guest-

house untergekommen sei. Irgendwann habe er sich mit dem Betreiber des 

Gästehauses überworfen und sich deshalb entschieden, in die Schweiz 

zurückzukehren. Der Hauptgrund für sein erneutes Asylgesuch sei nach 

wie vor die frühere Zwangsarbeit bei der Firma C._______. Er habe in 

Deutschland erfolglos versucht, an seine Krankenakten zu gelangen. Er 

sei in Deutschland seit über 20 Jahren nicht mehr krankenversichert. 

Deutschland versuche ihn zu deformieren und zu zerstören. Er habe die 

letzten vier Jahre, als er in B._______ gelebt habe, keine Probleme gehabt. 

Eine Rückkehr nach Deutschland sei für ihn unvorstellbar. 

B.c Am 4. April 2024 nahm die Rechtsvertretung Stellung zum Entscheid-

entwurf des SEM und beantragte eine gesundheitliche Abklärung zur psy-

chischen und psychischen Verfassung des Beschwerdeführers. 

C.  

Mit gleichentags eröffneter Verfügung vom 5. April 2024 gestützt auf Art. 40 

i.V.m. Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG (SR 142.31) stellte das SEM fest, der 

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Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, lehnte sein Asyl-

gesuch ab, wies ihn aus der Schweiz, beauftragte den zuständigen Kanton 

mit der Wegweisung und verpflichtete ihn, das Staatsgebiet der Schweiz 

sowie den Schengen-Raum bis am Tag nach Eintritt der Rechtskraft der 

Verfügung zu verlassen. 

D.  

Mit Eingabe vom 15. April 2024 erhob der Beschwerdeführer beim Bun-

desverwaltungsgericht Beschwerde gegen diese Verfügung und bean-

tragte dabei sinngemäss die Aufhebung der Verfügung des SEM sowie die 

Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft und die Gewährung von Asyl. 

E.  

Am 29. April 2024 bezahlte der Beschwerdeführer innert Frist den vom In-

struktionsrichter mit Zwischenverfügung vom 18. April 2024 einverlangten 

Kostenvorschuss. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurtei-

lung von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig 

und entscheidet auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – wie auch vorlie-

gend – endgültig (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG; Art. 105 AsylG [SR 142.31]). 

1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG). 

1.3 Gemäss Art. 108 Abs. 3 AsylG beträgt die Beschwerdefrist bei Ent-

scheiden nach Art. 40 AsylG i.V.m. Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG fünf Arbeits-

tage. Der Rechtsmittelbelehrung der angefochtenen Verfügung ist jedoch 

eine Beschwerdefrist von sieben Arbeitstagen zu entnehmen, womit die 

Rechtsmittelbelehrung des SEM fehlerhaft ist und die Verfügung mangel-

haft eröffnet wurde. Aus einer mangelhaften Eröffnung darf den Parteien 

kein Nachteil erwachsen (vgl. Art. 38 VwVG). Dem Beschwerdeführer als 

juristischem Laien kann nicht vorgehalten werden, er hätte die Mangelhaf-

tigkeit der Rechtsmittelbelehrung bei gebührender Sorgfalt erkennen müs-

sen (vgl. FELIX UHLMANN/ALEXANDRA SCHILLING-SCHWANK, in: Praxiskom-

mentar Verwaltungsverfahrensgesetz, Bernhard Waldmann/Patrick 

L. Krauskopf [Hrsg.], 3. Aufl. 2023, Art. 38 N. 24). Die Beschwerde ist dem-

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nach als fristgereicht eingereicht zu betrachten. Zudem wurde die Be-

schwerde formgerecht eingereicht. Der Beschwerdeführer hat am Verfah-

ren vor der Vorinstanz teilgenommen, ist durch die angefochtene Verfü-

gung besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren 

Aufhebung beziehungsweise Änderung. Er ist daher zur Einreichung der 

Beschwerde legitimiert (Art. 105 AsylG; Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 

VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten. 

2.  

Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen 

richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des Aus-

länderrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5). 

3.  

Gemäss dem Wortlaut der Dispositivziffer 4 der angefochtenen Verfügung 

wird der Beschwerdeführer verpflichtet, das Staatsgebiet der Schweiz «so-

wie den Schengen-Raum» zu verlassen. Wie sich aus den Erwägungen in 

der angefochtenen Verfügung zweifelsfrei ergibt (vgl. SEM-Verfügung, 

Ziff. III/2: «Wegweisung nach Deutschland»), handelt es sich dabei offen-

kundig um ein Versehen, weshalb im Folgenden davon auszugehen ist, 

das SEM habe ausschliesslich die Wegweisung aus der Schweiz verfügt. 

4.  

Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachste-

hend aufgezeigt wird, handelt es sich um ein solches Rechtsmittel, weshalb 

das Urteil nur summarisch zu begründen ist und auf die Durchführung ei-

nes Schriftenwechsels verzichtet wurde (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG).  

5.  

Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grundsätz-

lich Asyl. Flüchtlinge sind Personen, die in ihrem Heimatstaat oder im Land, 

in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zu-

gehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politi-

schen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder begrün-

dete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 

AsylG). Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung des Lei-

bes, des Lebens oder der Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträg-

lichen psychischen Druck bewirken (Art. 3 Abs. 2 AsylG). 

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6.  

6.1 Zur Begründung der angefochtenen Verfügung führt das SEM im We-

sentlichen aus, der Bundesrat habe die Bundesrepublik Deutschland ge-

mäss Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG als sicheren Staat («safe country») be-

zeichnet. Bei sicheren Staaten bestehe die Regelvermutung, dass keine 

flüchtlingsrechtlich relevante staatliche Verfolgung stattfinde und Schutz 

vor nichtstaatlicher Verfolgung gewährleistet sei. Es handle sich hierbei um 

eine relative Verfolgungssicherheit, welche im Einzelfall aufgrund konkreter 

und substantiierter Hinweise umgestossen werden könne. Seinen Aussa-

gen sei indessen keine flüchtlingsrelevante Verfolgung zu entnehmen, wel-

che die genannte Regelvermutung umzustossen vermöchte. Möglicher-

weise liege seiner subjektiv empfundenen ungerechten Behandlung durch 

den deutschen Staat eine psychische Erkrankung zugrunde, zumal er des-

wegen bereits in Behandlung gewesen sei. Der Umstand, dass er in 

Deutschland besitzlos sei, sei ebenfalls nicht asylrelevant, zumal er offen-

bar weiterhin eine Rente erhalte. Überdies stehe ihm bei Bedarf der Weg 

zum Sozialamt offen. Schliesslich sei weder aus seinen Ausführungen 

noch im Allgemeinen nachvollziehbar, weshalb ihm deutsche Staat eine 

Krankenversicherung verweigern sollte. 

6.2 In seiner handschriftlichen Eingabe bringt der Beschwerdeführer im 

Wesentlichen zum Ausdruck, dass er einer bestimmten sozialen Gruppe 

angehöre und Nachteilen bis hin zum Mord in der Bundesrepublik Deutsch-

land ausgesetzt sei. Durch das vorsätzliche Unterlassen der medizinischen 

Grundversorgung sei er einem unerträglichen psychischen Druck ausge-

setzt. Er sei ein schwerbehinderter Mensch mit verminderten Einkünften. 

7.  

Das Bundesverwaltungsgericht teilt nach Durchsicht der Akten die Auffas-

sung der Vorinstanz, wobei auf die zutreffende Begründung in der ange-

fochtenen Verfügung verwiesen werden kann (vgl. Verfügung vom 5. April 

2024, Ziff. II, S. 3–5). Im Weiteren ist festzustellen, dass der Beschwerde-

führer auch auf Beschwerdeebene keine flüchtlingsrechtlich relevante Ver-

folgung im Sinne von Art. 3 AsylG geltend macht. Bei seinem Konflikt mit 

der Firma C._______ handelt es sich um einen Konflikt mit privaten Dritten, 

der nur bei fehlender Schutzfähigkeit und Schutzwilligkeit des Staates asyl-

relevant wäre. Dies ist bei der Bundesrepublik Deutschland nicht der Fall. 

8.  

8.1 Lehnt das SEM das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so 

verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den 

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Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der Einheit der Familie 

(Art. 44 AsylG). Die Wegweisung wird praxisgemäss nicht verfügt, wenn 

eine asylsuchende Person grundsätzlich über einen Anspruch auf Erteilung 

einer Aufenthaltsbewilligung verfügt.  

8.2 Es ist in diesem Zusammenhang zwar festzustellen, dass es sich beim 

Beschwerdeführer um einen Staatsangehörigen Deutschlands handelt, 

weshalb er nach den Bestimmungen des Abkommens zwischen der 

Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Ge-

meinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit 

(Freizügigkeitsabkommen [FZA], SR 0.142.112.681) grundsätzlich über 

das Recht auf Einreise und Aufenthalt in der Schweiz verfügt. Dieser Um-

stand steht jedoch vorliegend der Anordnung der Wegweisung nicht entge-

gen, da sich der Beschwerdeführer nicht aus einem der im Freizügigkeits-

abkommen genannten Gründe in der Schweiz aufhält, sondern alleine 

zwecks Einreichung eines Asylgesuches in die Schweiz eingereist ist. So-

mit ist die Anordnung der Wegweisung aus der Schweiz zu bestätigen. 

9.  

9.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 

nicht möglich, so regelt das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den 

gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme (Art. 44 AsylG; 

Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]). 

9.2 Da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich er-

hebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann der 

in Art. 5 AsylG verankerte Grundsatz der Nichtrückschiebung im vorliegen-

den Verfahren keine Anwendung finden. Sodann ergeben sich weder aus 

den Aussagen des Beschwerdeführers noch aus den Akten Anhaltspunkte 

dafür, dass er für den Fall einer Ausschaffung nach Deutschland dort mit 

beachtlicher Wahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK 

verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wäre. Nach dem Gesagten 

ist der Vollzug der Wegweisung zulässig (vgl. Art. 83 Abs. 3 AsylG). 

9.3 Zudem lassen weder die allgemeine Lage in Deutschland noch indivi-

duelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung des Beschwerdeführers im 

Falle einer Rückkehr schliessen, weshalb der Vollzug der Wegweisung vor-

liegend auch als zumutbar zu betrachten ist (vgl. Art. 83 Abs. 4 AIG).  

9.4 Der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Deutsch-

land ist schliesslich möglich, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

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(Art. 83 Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Be-

schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und 

dazu auch BVGE 2008/34 E. 12). 

9.5 Zusammenfassend hat die Vorinstanz den Wegweisungsvollzug zu 

Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet. Eine Anordnung der 

vorläufigen Aufnahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1–4 AIG). 

10.  

Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 

Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig so-

wie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG) und – soweit diesbezüglich 

überprüfbar – angemessen ist. Die Beschwerde ist abzuweisen. 

11.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschwerde-

führer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.– 

festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]). Der am 29. April 2024 in gleicher Höhe geleistete Kosten-

vorschuss ist zur Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden. 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 8 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zur Bezahlung 

der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Thomas Segessenmann Vito Fässler 

 

 

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