# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a8aea78c-e452-5195-9f87-c0777e3f7084
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-02-28
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Zivilkammern 28.02.2022 ZVE.2022.5
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_001_ZVE-2022-5_2022-02-28.pdf

## Full Text

Obergericht 

Zivilgericht, 4. Kammer 

 

 

ZVE.2022.5       
(VZ.2021.6)  

Art. 24 

 

 

Entscheid vom 28. Februar 2022 
 

 

Besetzung  Oberrichter Marbet, Präsident  

Oberrichter Lienhard  

Oberrichter Richli  

Gerichtsschreiber Huber          

 

 
   

Klägerin   A._____,   

 

     
   

Beklagte   B._____ AG, 

vertreten durch Rechtsanwalt Patrick Könitzer,  

Baarerstrasse 12, Postfach, 6302 Zug    

 

     
 

Gegenstand  Forderung / Sicherheit für die Parteientschädigung 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

 

   

Das Obergericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

1.1. 

Die B. AG betrieb A. mit Zahlungsbefehl Nr. xxx des Regionalen Betrei-

bungsamts Q. vom 2. September 2020 für eine Teilforderung von 

Fr. 2'000.00 aus dem Konkursverlustschein vom 20. Oktober 2011. A. er-

hob am 4. September 2020 Rechtsvorschlag mit der Begründung, sie sei 

nicht zu neuem Vermögen gekommen. 

 

1.2. 

Das Regionale Betreibungsamt Q. legte den Rechtsvorschlag mit Eingabe 

vom 15. September 2020 gemäss Art. 265a Abs. 1 SchKG dem Präsidium 

des Bezirksgerichts Bremgarten vor.  

 

Der Präsident des Bezirksgerichts Bremgarten entschied am 22. Januar 

2021 im Verfahren SR.2020.154, dass der Rechtsvorschlag nicht bewilligt 

werde, und stellte fest, dass A. im Umfang der angehobenen Betreibung zu 

neuem Vermögen gekommen sei. 

 

2. 

2.1. 

A. reichte mit Eingabe vom 14. Februar 2021 (am Schalter abgegeben am 

15. Februar 2021) beim Bezirksgericht Bremgarten Klage auf Bestreitung 

des neuen Vermögens gegen die B. AG ein. 

 

2.2. 

Mit Eingabe vom 12. März 2021 ersuchte A. um Bewilligung der unentgelt-

lichen Rechtspflege im Verfahren VZ.2021.6. Der Präsident des Bezirksge-

richts Bremgarten wies das Gesuch mit Verfügung vom 16. April 2021 ab. 

 

2.3. 

Die Beklagte beantragte mit ihrer Klageantwort vom 17. September 2021, 

die Klägerin sei zu verpflichten, für die Parteientschädigung Sicherheit zu 

leisten. 

 

2.4. 

Die Klägerin ersuchte mit Eingabe vom 15. November 2021 um Abweisung 

dieses Antrags. 

 

2.5. 

Der Präsident des Bezirksgerichts Bremgarten verpflichtete die Klägerin mit 

Verfügung vom 10. Dezember 2021, für die Parteientschädigung der Be-

klagten eine Sicherheit von Fr. 1'884.75 zu leisten.  

 

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3. 

3.1. 

Gegen diesen ihr am 14. Dezember 2021 zugestellten Entscheid erhob die 

Klägerin mit Eingabe vom 8. Januar 2022 (Eingang am 10. Januar 2022) 

beim Obergericht des Kantons Aargau Beschwerde mit dem sinngemässen 

Antrag, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und der Antrag auf 

Leistung einer Sicherheit für die Parteientschädigung sei abzuweisen. 

 

3.2. 

Es wurde keine Beschwerdeantwort eingeholt. 

 

 
   

Das Obergericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

1.1. 

Entscheide über die Leistung von Vorschüssen und Sicherheiten sind mit 

Beschwerde anfechtbar (Art. 103 ZPO). Mit der Beschwerde können die 

unrichtige Rechtsanwendung und die offensichtlich unrichtige Feststellung 

des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). Offensichtlich 

unrichtig bedeutet willkürlich (Urteil des Bundesgerichts 4A_149/2017 vom 

28. September 2017 E. 2.2). Neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen 

und neue Beweismittel sind ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO). Das gilt 

sowohl für echte als auch für unechte Noven, da die Beschwerde nicht der 

Fortführung des erstinstanzlichen Prozesses, sondern grundsätzlich nur 

der Rechtskontrolle des erstinstanzlichen Entscheids dient (DIETER FREI-

BURGHAUS/SUSANNE AFHELDT, in: THOMAS SUTTER-SOMM/FRANZ HASEN-

BÖHLER/CHRISTOPH LEUENBERGER [Hrsg.], Kommentar zur Schweizeri-

schen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2016, N. 3 f. zu Art. 326 ZPO). 

 

1.2. 

In der Beschwerdeschrift ist substantiiert darzulegen, aus welchen Grün-

den der angefochtene Entscheid i.S.v. Art. 320 ZPO unrichtig sei und wa-

rum und wie er geändert werden müsse. Die Beschwerdeschrift hat sich 

vornehmlich mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen und 

soll nicht einfach die Ausführungen vor der ersten Instanz wiederholen. 

Diese Pflicht besteht auch in Angelegenheiten, in denen die Untersu-

chungsmaxime gilt (z.B. Art. 247 Abs. 2 ZPO). In der Beschwerde ist dar-

zulegen, wo und wie die erste Instanz das Recht unrichtig angewendet oder 

den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt haben soll. Dabei ge-

nügt es nicht, auf die vor der ersten Instanz vorgebrachten Gründe zu ver-

weisen oder eine ganz allgemeine Kritik am angefochtenen Entscheid zu 

üben. Vielmehr ist erforderlich, dass die Passagen des Entscheids, die der 

Beschwerdeführer angreift, und die Aktenstücke, auf die sich seine Kritik 

stützt, genau bezeichnet werden. Enthält der erstinstanzliche Entscheid 

mehrere selbständige (alternative oder subsidiäre) Begründungen, muss 

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sich der Beschwerdeführer mit allen Begründungen auseinandersetzen. 

Bei ungenügender Begründung muss die Beschwerdeinstanz nicht Frist zur 

Behebung des Mangels anzusetzen (BGE 138 III 374 E. 4.3.1; KARL SPÜH-

LER, in: Basler Kommentar, N. 4 zu Art. 321 ZPO i.V.m. N. 15 ff. zu Art. 311 

ZPO). Die Begründung ist eine gesetzliche, von Amtes wegen zu prüfende 

Zulässigkeitsvoraussetzung für die Beschwerde. Fehlt sie, tritt das obere 

kantonale Gericht nicht auf die Beschwerde ein. Gleiches muss gelten, 

wenn der Beschwerdeführer lediglich auf Vorakten verweist oder wenn die 

Beschwerde den umschriebenen Anforderungen in anderweitiger Hinsicht 

nicht genügt (Urteil des Bundesgerichts 5A_209/2014 vom 2. September 

2014 E. 4.2.1 analog). 

 

2. 

2.1. 

Die klagende Partei hat auf Antrag der beklagten Partei für deren Partei-

entschädigung unter anderem dann Sicherheit zu leisten, wenn sie zah-

lungsunfähig erscheint, namentlich wenn gegen sie der Konkurs eröffnet 

oder ein Nachlassverfahren im Gang ist oder Verlustscheine bestehen oder 

wenn andere Gründe für eine erhebliche Gefährdung der Parteientschädi-

gung bestehen (Art. 99 Abs. 1 lit. b und d ZPO). 

 

Art. 99 Abs. 1 lit. b ZPO enthält im Sinne einer nicht abschliessenden Auf-

zählung drei Vermutungen, bei deren Vorliegen unwiderlegbar von Zah-

lungsunfähigkeit und somit von einer Kautionspflicht auszugehen ist. Of-

fene definitive oder provisorische Pfändungsverlustscheine (Art. 149 und 

Art. 115 SchKG) oder Konkursverlustscheine (Art. 265 SchKG) machen 

den Kläger kautionspflichtig, nicht hingegen bezahlte, d.h. abgelöste, aber 

im Betreibungsregister noch nicht gelöschte Verlustscheine (BENEDIKT A. 

SUTER/CRISTINA VON HOLZEN, in: THOMAS SUTTER-SOMM/FRANZ HASEN-

BÖHLER/CHRISTOPH LEUENBERGER [Hrsg.], Kommentar zur Schweizeri-

schen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2016, N. 27 zu Art. 99 ZPO). 

 

Art. 99 Abs. 1 lit. d ZPO enthält einen Auffangtatbestand. Entscheidend ist, 

ob sich bei wirtschaftlicher Betrachtung eine erhebliche Gefährdung der 

Parteientschädigung zeigt, ohne dass ein Tatbestand gemäss Art. 99 

Abs. 1 lit. a - c ZPO erfüllt ist. Das normale Prozessrisiko, das letztlich jeder 

Beklagte trägt, der unfreiwillig in einen Prozess verwickelt wird, genügt 

nicht (SUTER/VON HOLZEN, a.a.O., N. 34 zu Art. 99 ZPO). 

 

2.2. 

Die Vorinstanz verpflichtete die Klägerin, der Beklagten für ihre Parteient-

schädigung eine Sicherheit für die Parteikosten in der Höhe von 

Fr. 1'884.75. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, der Klägerin 

sei zur Leistung des Kostenvorschusses von Fr. 1'120.00 mit Verfügung 

vom 26. Februar 2021 erstmals eine Fristerstreckung gewährt worden. Das 

am 15. März 2021 eingegangene Gesuch der Klägerin um Bewilligung der 

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unentgeltlichen Rechtspflege sei mit Entscheid vom 16. April 2021 abge-

wiesen worden, woraufhin der Klägerin mit Verfügung vom 12. Mai 2021 

erneut eine Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses von Fr. 1'120.00 

angesetzt worden sei. Danach habe es für die Leistung des Gerichtskos-

tenvorschusses einer zweimaligen Nachfrist bedurft. Weiter habe die Klä-

gerin mit Schreiben vom 8. September 2021 betreffend Bestreitung des 

neuen Vermögens selber ausgeführt, dass ihre finanziellen Mittel zu Ende 

gehen würden. Sie verfüge über kein Vermögen, sei seit mehr als einem 

Monat arbeitsunfähig und in naher Zukunft sei mit einer Kündigung zu rech-

nen. Die vom Gesetz verlangte Glaubhaftmachung der Zahlungsunfähig-

keit sei daher erreicht. Wäre die Zahlungsunfähigkeit nicht glaubhaft ge-

macht worden, so läge zumindest eine erhebliche Gefährdung i.S.v. Art. 99 

Abs. 1 lit. d ZPO vor, weshalb die Klägerin auch deshalb zu einer Sicher-

heitsleistung für die Parteientschädigung zu verpflichten wäre. Daran möge 

auch die von der Klägerin mit Eingabe vom 16. November 2021 geltend 

gemachte Unterstützung durch Private nichts zu ändern. Demnach sei die 

Voraussetzung von Art. 99 Abs. 1 lit. b ZPO erfüllt, weshalb der Antrag der 

Beklagten auf Sicherheitsleistung für die Parteientschädigung gutzuheis-

sen sei. 

 

2.3. 

Die Klägerin setzte sich in ihrer Beschwerde mit den (zutreffenden) Erwä-

gungen der Vorinstanz nicht ansatzweise auseinander. Insbesondere legte 

sie nicht dar, weshalb die Vorinstanz gestützt auf von ihr selbst gemachten 

Angaben zu ihren (schlechten) finanziellen Verhältnissen im Schreiben 

vom 8. September 2021 und die Leistung des Gerichtskostenvorschusses 

im Verfahren VZ.2021.6 erst nach zweimaliger Nachfristansetzung zu Un-

recht ihre Zahlungsunfähigkeit gemäss Art. 99 Abs. 1 lit. b ZPO als glaub-

haft gemacht betrachtet haben soll. Ebenso wenig führte sie aus, weshalb 

die Vorinstanz in ihrer Eventualbegründung - für den Fall, dass die Zah-

lungsunfähigkeit nicht glaubhaft gemacht worden wäre - zu Unrecht eine 

erhebliche Gefährdung der Parteientschädigung i.S.v. Art. 99 Abs. 1 lit. d 

ZPO bejaht haben soll. Vielmehr machte die Klägerin erneut geltend, über 

kein Vermögen zu verfügen und nur ein geringes Einkommen zu erzielen, 

wobei ihr Ehemann sie wegen Arbeitslosigkeit infolge eines Burn-outs fi-

nanziell nicht unterstützen könne. Damit zeigte die Klägerin auch nicht auf, 

inwiefern der Entscheid der Vorinstanz rechtsfehlerhaft sein sollte und dies 

ist auch nicht ersichtlich. Die Eingabe der Klägerin vom 8. Januar 2022 er-

füllt die in E. 1.2 hievor dargelegten Anforderungen an eine Beschwerde 

gemäss Art. 319 ff. ZPO demnach nicht. Die darin gemachten Vorbringen 

der Klägerin bestätigen im Übrigen die von der Vorinstanz getroffene An-

nahme ihrer Zahlungsunfähigkeit oder zumindest der Gefährdung der Par-

teientschädigung der Beklagten. Die Beschwerde ist deshalb abzuweisen, 

soweit darauf einzutreten ist.  

 

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3. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Klägerin die obergerichtliche 

Entscheidgebühr zu bezahlen (Art. 106 Abs. 1 ZPO) und ihre Parteikosten 

selber zu tragen. Die Beklagte hatte keine Beschwerdeantwort zu erstatten 

(Art. 322 Abs. 1 ZPO), weshalb ihr keine Parteientschädigung zuzuspre-

chen ist.  

 

 
   

Das Obergericht erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

 

2. 

Die obergerichtliche Entscheidgebühr von Fr. 500.00 wird der Klägerin auf-

erlegt.  

 

3. 

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

 

 
   

Zustellung an: 

die Klägerin    

die Beklagte (Vertreter, samt Beschwerde)   

die Vorinstanz 

 
 

 
   

Rechtsmittelbelehrung für die Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 ff., Art. 90 ff. BGG)  

 

Gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide kann innert 30 Tagen, von der 

schriftlichen Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheides an gerechnet, die 

Beschwerde an das Schweizerische Bundesgericht erhoben werden, wenn sie einen nicht 

wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können oder wenn die Gutheissung der Be-

schwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand 

an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde. In vermögens-

rechtlichen Angelegenheiten ist die Beschwerde nur zulässig, wenn der Streitwert in arbeits- 

und mietrechtlichen Fällen mindestens Fr. 15'000.00 bzw. in allen übrigen Fällen mindes-

tens Fr. 30'000.00 beträgt, es sei denn, es stelle sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher 

Bedeutung oder es handle sich um einen Entscheid des Konkurs- und Nachlassrichters 

(Art. 44 Abs. 1, Art. 72, Art. 74, Art. 93, Art. 100 Abs. 1 und Art. 112 Abs. 1 BGG). 

 

Die Beschwerde ist schriftlich oder in elektronischer Form beim Schweizerischen Bundes-

gericht einzureichen (Art. 42 BGG). 

 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschriften bzw. eine anerkannte 

elektronische Signatur zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, 

inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 ff. BGG) verletzt. Ist eine Beschwerde 

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nur unter der Voraussetzung zulässig, dass sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Be-

deutung stellt, ist auszuführen, warum diese Voraussetzung erfüllt ist. Die Urkunden, auf die 

sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in den Händen 

hat; ebenso ist der angefochtene Entscheid beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Der Streitwert des kantonalen Verfahrens beträgt weniger als Fr. 30'000.00. 

 

 
   

Rechtsmittelbelehrung für die subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG)  

 

Gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide kann innert 30 Tagen, von der 

schriftlichen Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheides an gerechnet, die 

subsidiäre Verfassungsbeschwerde an das Schweizerische Bundesgericht erhoben wer-

den, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können oder wenn 

die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen 

bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen 

würde. Die Subsidiäre Verfassungsbeschwerde kann nur erhoben werden, soweit keine Be-

schwerde nach den Artikeln 72 - 89 BGG zulässig ist (Art. 44 Abs. 1, Art. 93, Art. 100 Abs. 1 

und Art. 112 Abs. 1, Art. 113, Art. 117 BGG). 

 

Die Beschwerde ist schriftlich oder in elektronischer Form beim Schweizerischen Bundes-

gericht einzureichen (Art. 42 BGG). 

 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschriften bzw. eine anerkannte 

elektronische Signatur zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, 

inwiefern der angefochtene Entscheid verfassungsmässige Rechte (Art. 116 BGG) verletzt. 

Die Urkunden, auf die sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die 

Partei sie in den Händen hat; ebenso ist der angefochtene Entscheid beizulegen (Art. 42 

BGG). Wird gegen einen Entscheid sowohl ordentliche Beschwerde als auch Verfassungs-

beschwerde geführt, sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen 

(Art. 119 BGG). 

 

 
   

Aarau, 28. Februar 2022 

 

Obergericht des Kantons Aargau 

Zivilgericht, 4. Kammer 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

Marbet Huber