# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f7e9022c-e4b1-5b9f-8de2-ede66133d152
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-11-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.11.2011 C-5105/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5105-2010_2011-11-09.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

Abteilung III
C­5105/2010

U r t e i l   v om   9 .   No v embe r   2 0 1 1

Besetzung Richter Philippe Weissenberger (Vorsitz),
Richter Stefan Mesmer, Richterin Franziska Schneider,   
Gerichtsschreiberin Astrid Hirzel.

Parteien X._______ SA, 
Beschwerdeführerin, 

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt SUVA, 
Vorinstanz. 

Gegenstand Obligatorische Unfallversicherung, 
Unterstellung bei der Suva.

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Sachverhalt:

A. 
Die  X._______ SA  mit  Sitz  in  Y._______  (nachfolgend: 
Beschwerdeführerin)  bezweckt  gemäss  Handelsregisterauszug  "La 
produzione,  la vendita e  l'esportazione di protesi, componenti e  forniture 
mediche  nonchè  delle  relative  tecnologie;  attività  di  import­export  di 
questi  prodotti;  operazioni  su  scala  internazionale,  in  particolare 
concludendo  e  stipulando  contratti  d'assistenza  tecnica  generale  e  di 
fornitura  di  installazioni,  impianti,  apparecchi  e  macchinari  nei  settori 
dell'impiantistica  industriale  nel  ramo  chimico  e  farmaceutico  e  dei 
prodotti derivati".

Mit Verfügungen vom 9. November 2009 wurde die Beschwerdeführerin 
für  die  obligatorische  Unfallversicherung  per  1. Januar  2010  dem 
Zuständigkeitsbereich  der  Schweizerischen  Unfallversicherungsanstalt 
(Suva,  nachfolgend:  Vorinstanz)  unterstellt  und  für  die 
Berufsunfallversicherung  (BUV)  der  Klasse 15D,  Stufe 051,  für  die 
Nichtberufsunfallversicherung (NBUV) der Stufe 084 zugeteilt.

Der dagegen erhobene Einsprache vom 2. Dezember 2009, mit welcher 
die  Beschwerdeführerin  die  Befreiung  von  der  Suva­Pflicht  beantragt 
hatte, erteilte die Vorinstanz die aufschiebende Wirkung, beschränkte das 
Verfahren auf die Frage der Unterstellung und wies diese mit Entscheid 
vom 15. Juni 2010 ab, soweit sie darauf eintrat.

B. 
Mit  Eingabe  vom  14. Juli  2010  erhob  die  Beschwerdeführerin  dagegen 
Beschwerde  beim  Bundesverwaltungsgericht.  Sie  beantragt  die 
Aufhebung  des  Einspracheentscheids  vom  15. Juni  2010  bzw.  der 
Verfügungen  vom  9. November  2009  sowie  die  Feststellung,  dass  die 
Beschwerdeführerin  nicht  in  den  Zuständigkeitsbereich  der  Vorinstanz 
falle.  In  verfahrensmässiger Hinsicht beantragt  sie die Zuerkennung der 
aufschiebenden Wirkung.

Zur Begründung bringt die Beschwerdeführerin vor, die Verfügungen vom 
9. November 2009 seien nichtig, da diese mit "Versicherungsunterlagen" 
bezeichnet worden seien. Zudem fehle der Hinweis auf die Unterklasse. 
Die Vorinstanz weigere sich, zur Einreihung in die Prämientarife Stellung 
zu  nehmen.  Das  rechtliche  Gehör  sei  verletzt  worden.  Die 
Beschwerdeführerin  führe  einen  Detailhandelsbetrieb  für  medizinisch­
technische  Produkte  und  nicht  einen  Betrieb  der  "Informations­  und 

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Elektrotechnik",  wodurch  die  Zugehörigkeit  zur  Klasse 15D  des 
Prämientarifs  der  Berufsunfallversicherung  begründet  würde.  Es  handle 
sich um einen gegliederten Betrieb, bei dem der Betriebsteil Detailhandel 
den Hauptbetrieb ausmache. Die Voraussetzungen für eine Unterstellung 
bei  der  Vorinstanz  seien  somit  nicht  erfüllt.  Überdies  sei  der 
Unterstellungsanspruch  der  Vorinstanz  gegenüber  der 
Beschwerdeführerin  verjährt  und  verstosse  gegen  den  Grundsatz  von 
Treu  und  Glauben:  Bisher  sei  die  Frage  der  Unterstellung  unter  den 
Zuständigkeitsbereich  der  Vorinstanz  stets  verneint  worden.  Die 
ausgeübten  Tätigkeiten  der  Beschwerdeführerin  hätten  sich  inzwischen 
nicht  geändert. Die Unterstellung als  solche sowie die Zuteilung  zu den 
Prämientarifen  der  Berufs­  und  der  Nichtberufsunfallversicherung  sei 
willkürlich erfolgt.

C. 
Mit  Zwischenentscheid  vom  29. September  2010  hat  das 
Bundesverwaltungsgericht  dem  Gesuch  der  Beschwerdeführerin  um 
Erteilung der aufschiebenden Wirkung entsprochen.

D. 
Mit Vernehmlassung vom 12. Oktober 2010 schliesst  die Vorinstanz auf 
Abweisung  der  Beschwerde,  soweit  darauf  einzutreten  sei. 
Streitgegenstand  bilde  vorliegend  einzig  die  Frage,  ob  der  Betrieb  der 
Beschwerdeführerin  dem  Suva­Obligatorium  unterstehe. 
Einreihungsfragen  und  die  Prämienhöhe  würden  erst  nach  der 
rechtskräftigen  Unterstellung  geklärt.  Abklärungen  der  Suva­Agentur 
A._______  (z.T.  gemeinsam  mit  einer  Vertreterin  der 
Beschwerdeführerin)  hätten  ergeben,  dass  die  Beschwerdeführerin  u.a. 
Metall und Kunststoff maschinell bearbeite und solche Arbeiten technisch 
vorbereite,  leite  und  überwache.  Damit  seien  die 
Unterstellungsvoraussetzungen  erfüllt,  was  anlässlich  des 
Einspracheverfahrens  umfassend  überprüft  worden  sei.  Bezüglich  den 
Vorbringen  formeller  Natur  sei  zu  bemerken,  dass  die  Vorinstanz  stets 
korrekt  vorgegangen  sei  und  im  Laufe  des  Verfahrens  mehrmals 
persönlich  informiert  habe;  die  Beschwerdeführerin  sei  umfassend 
angehört  worden.  Die  Beschwerdeführerin  habe  auch  nicht  davon 
ausgehen  können,  dass  die Unterstellung  ihres Betriebes  stets  verneint 
würde; nach Angaben des Vorgängerbetriebs auf dem 1997 ausgefüllten 
Fragebogen sei der Betrieb damals "im Moment nicht operativ und es sei 
keine Aufnahme der operativen Tätigkeit in nächster Zeit zu erwarten". In 
diesem  Formular  werde  auf  die  Meldepflicht  gegenüber  der  Vorinstanz 

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hingewiesen. Die Unterstellung unterstehe keiner Verjährung und für die 
Berufung auf den Vertrauensgrundsatz bestehe kein Raum.

E. 
Die Beschwerdeführerin hält mit Replik vom 11. November 2010 an ihren 
Rechtsbegehren  fest.  Sinngemäss  führt  sie  aus,  die  Verfügungen  vom 
9. November  2009 würden  nicht  den Anforderungen  an  eine  Verfügung 
genügen  und  seien  somit  nichtig.  Eine  wirksame  Einsprache  sei  nicht 
möglich gewesen, da ihr nicht mitgeteilt worden sei, in welche (Prämien­) 
Unterklasse  sie  eingereiht  werde.  Die  Festlegung  der  Unterklasse  sei 
entscheidend  und  müsse  auch  im  vorliegenden  Verfahren  Gegenstand 
sein;  die  Qualifikation  des  Betriebscharakters  und  damit  die  Frage  der 
Zuständigkeit  der  Vorinstanz  hänge  mit  der  Einstufung  in  die 
Prämientarife  zusammen.  Die  überwiegende  Mehrheit  der 
Unternehmungen,  Forschungsanstalten  und  Forschungslabors  der 
Beschwerdeführerin würden keine Produkte herstellen; es handle sich um 
einen gegliederten Betrieb. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liege 
in  der  Forschungs­  und  Entwicklungstätigkeit  sowie  der  Beratung  der 
medizinischen Leistungserbringer. Die Qualifikation eines Betriebs müsse 
im Dispositiv der Verfügung festgehalten werden.

F. 
Mit Duplik vom 23. Februar 2011 beantragt die Vorinstanz Nichteintreten 
auf  den  Antrag  der  Beschwerdeführerin  bezüglich  Feststellung  der 
Nichtigkeit  der  angefochtenen  Verfügung  zufolge  Verletzung  des 
rechtlichen  Gehörs;  dieser  hätte  innerhalb  der  Rechtsmittelfrist  gestellt 
werden  müssen.  Zudem  bilde  der  Einspracheentscheid  vom  15. Juni 
2010  ausschliesslicher  Anfechtungsgegenstand  des  vorliegenden 
Verfahrens.  Die  Beschränkung  auf  die  Frage  der  Unterstellung  im 
Rahmen des Einspracheverfahrens sei zulässig. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. 
Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  für  die  Beurteilung  der  vorliegenden 
Streitsache zuständig (Art. 109 Bst. a des Bundesgesetzes vom 20. März 
1981  über  die  Unfallversicherung  (UVG,  SR 832.20)  i.V.m.  Art. 31 f. 
sowie Art. 33 Bst. e des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
[VGG, SR 173.32]). 

Bei der Beschwerdeführerin handelt es sich um eine juristische Person in 
der  Form  einer  Aktiengesellschaft  nach  Art. 620 ff.  des 

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Obligationenrechts  vom  30. März  1911  (OR,  SR 220).  Die 
Beschwerdeführerin  ist  als  Adressatin  des  angefochtenen  Entscheids 
durch diesen besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an 
dessen  Aufhebung  oder  Änderung  (Art. 59  des  Bundesgesetzes  vom 
6. Oktober  2000  über  den  Allgemeinen  Teil  des 
Sozialversicherungsrechts  [ATSG,  SR 830.1]  i.V.m.  Art. 37  VGG  sowie 
Art. 3  Bst. dbis  des  Bundesgesetzes  vom  20. Dezember  1968  über  das 
Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021]).  Sie  ist  daher  zur 
Beschwerdeführung  legitimiert  und  durch  deren 
einzelzeichnungsberechtigten  Verwaltungsratspräsidenten 
rechtsgenüglich vertreten.

Die Beschwerde wurde frist­ und formgerecht eingereicht und die übrigen 
Sachurteilsvoraussetzungen liegen vor (Art. 60 ATSG, Art. 52 Abs. 1 und 
Art. 44 ff. VwVG). Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.

2. 
Die  von  der  Vorinstanz  im  Rahmen  des  Einspracheverfahrens 
vorgenommene  Einschränkung  des  Verfahrensgegenstands  auf  die 
Frage  der  Unterstellung,  unter  Ausklammerung  der  Einreihung  in  den 
Prämientarif,  ist  nicht  zu  beanstanden  (Urteil  des  Bundesgerichts 
8C_889/2010 vom 3. Januar 2011 E. 2.1). Das Bundesverwaltungsgericht 
erachtet  diese Praxis  in  konstanter Rechtsprechung als  zulässig,  sofern 
der Einsprache und in der Folge auch der Beschwerde die aufschiebende 
Wirkung erteilt wird und die Unterstellung erst nach einem rechtskräftigen 
Entscheid  für  die  Zukunft  vollzogen  wird  (eingehend  Urteil  des 
Bundesverwaltungsgerichts  C­5670/2007  vom  4. Februar  2009  E. 3  mit 
Hinweisen);  diese  Voraussetzungen  sind  vorliegend  erfüllt,  weshalb  die 
dahingehenden Rügen der Beschwerdeführerin fehl gehen.

3. 
Die  Beschwerdeführerin  macht  geltend,  die  Unterstellungsverfügungen 
vom 9. November 2009 seien nichtig, da die Begründungspflicht verletzt 
worden  sei  und  die  Verfügungen  auch  weitergehend  den  formellen 
Anforderungen an eine Verfügung nicht standhalten würden, u.a. da die 
Qualifikation  des  Betriebes  im  Dispositiv  der  Verfügungen  nicht 
festgehalten worden sei.

3.1.  Die  Beschwerdeführerin  zielt  auf  die  Aufhebung  der  Unterstellung 
ihres  Betriebes  unter  die  Suva  ab.  Es  ist  nicht  ersichtlich,  weshalb  die 
Unterstellungsverfügungen  vom  9. November  2009  darüber  hinaus  als 

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nichtig  erklärt werden  sollten,  können  diese  doch,  nachdem Einsprache 
und  auch  Beschwerde  erhoben  worden  ist,  bis  zum  Urteil  des 
Bundesverwaltungsgerichts  weder  Rechtskraft  erlangen  noch  weitere 
Wirkungen  entfalten  (Urteil  des  Bundesgerichts  8C_889/2010  vom 
3. Januar  2011  E. 2;  vgl.  auch  unten  E. 3.3).  Zudem  ist  kein 
Nichtigkeitsgrund aktenkundig.

3.2. Die Limitierung der Einsprache­ und Beschwerdeprüfung  (vgl. oben 
E. 2) führt für sich allein in der Regel noch nicht zu einer Verletzung des 
rechtlichen  Gehörs.  Die  entsprechende  Rüge  der  Beschwerdeführerin 
geht schon deshalb  fehl, weil die Vorinstanz über die Einreihung  in den 
Prämientarif  noch  nicht  abschliessend  befunden  hat.  Die  aus  dem 
Anspruch  auf  rechtliches  Gehör  fliessende  Begründungspflicht  bezieht 
sich nur auf die  jeweiligen Regelungstatbestände, nicht auch auf erst  in 
späteren  Verfahrensstadien  zu  klärende  Aspekte.  Erst  nach  Vorliegen 
eines rechtskräftigen Unterstellungsentscheids wird die Vorinstanz und im 
Falle eines Weiterzugs die Beschwerdeinstanz über die Einreihung in den 
Prämientarif befinden. Dabei wird die Vorinstanz zu gegebener Zeit auch 
das  rechtliche  Gehör  zu  wahren  haben  und  entsprechend  ihre 
Begründungspflicht  beachten.  Insoweit  bleiben  der  Beschwerdeführerin 
dannzumal  alle  Rechte  gewahrt,  sodass  der  Einwand,  die  Vorinstanz 
hätte  sich  in Verletzung  ihrer Begründungspflicht  nicht  zu diesem Punkt 
geäussert, unbegründet und für das vorliegende Verfahren unerheblich ist 
(Urteil des Bundesgerichts 8C_889/2010 vom 3. Januar 2011 E. 2.2). Ob 
die  formellen  Anforderungen  an  eine  Verfügung  hinsichtlich  der 
Einreihung  in  den  Prämientarif  eingehalten  worden  sind,  ist  angesichts 
der  zulässigen  Einschränkung  des  Verfahrensgegenstands  (vgl.  oben 
E. 2) somit nicht zu prüfen.

3.3.  In  Bezug  auf  die  Unterstellungsfrage  gelten  die  Verfügungen  vom 
9. November  2009  im  Beschwerdeverfahren  aufgrund  des 
Devolutiveffektes (Art. 54 VwVG) als  inhaltlich mitangefochten (BGE 134 
II  142  E. 1.4  mit  Hinweisen).  Anfechtungsgegenstand  bildet  im 
vorliegenden  Beschwerdeverfahren  jedoch  allein  der 
Einspracheentscheid  der  Vorinstanz,  der  die  vorangehenden 
Verfügungen  vom  9. November  2009  ersetzt  und  an  deren  Stelle  tritt 
(HANSJÖRG  SEILER,  in:  Praxiskommentar  VwVG, 
Waldmann/Weissenberger  (Hrsg.),  Zürich  2009,  Art. 54  N. 16 f.;  ULRICH 
HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX  UHLMANN,  Allgemeines  Verwaltungsrecht, 
6. Aufl.,  Zürich/St. Gallen  2010,  Rz. 1807),  weshalb  die  Einhaltung  der 

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formellen  Anforderungen  an  die  Verfügungen  vom  9. November  2009 
vorliegend nicht zu überprüfen ist.

In  Bezug  auf  den  angefochtenen  Einspracheentscheid  macht  die 
Beschwerdeführerin  sodann  nicht  geltend,  die  formellen  Anforderungen 
(an das Dispositiv) seien nicht erfüllt.

4. 
Streitig  bleibt  die  Frage  der  Unterstellung  des  Betriebs  der 
Beschwerdeführerin bei der Vorinstanz.

4.1. Die Unfallversicherung wird je nach Versichertenkategorien durch die 
Suva  oder  durch  andere  zugelassene  Versicherer  und  eine  von  diesen 
betriebene  Ersatzkasse  durchgeführt  (Art. 58  UVG).  Das 
Versicherungsverhältnis  bei  der  Suva  wird  in  der  obligatorischen 
Versicherung  durch  Gesetz  begründet  (Art. 59  Abs. 1  UVG).  Art. 66 
Abs. 1  UVG  bestimmt  im  Rahmen  einer  abschliessenden  und 
zwingenden  Auflistung  (Kranken­  und  Unfallversicherung, 
Rechtsprechung  und  Verwaltungspraxis  [RKUV]  1987  Nr. U  29  S. 427 
E. 2b),  welche  Betriebe  von  Gesetzes  wegen  bei  der  Suva  versichert 
sind.  Unterstellungsrechtlich  ist  entscheidend,  ob  es  sich  bei  einem 
Beschwerde  führenden  Unternehmen  um  einen  gegliederten  oder 
ungegliederten  Betrieb  handelt  (BGE 113  V  327  E. 5).  Bei  einem 
gegliederten  Betrieb  ist  das  Verhältnis  der  verschiedenen  Betriebsteile 
zueinander  näher  zu  untersuchen,  um  das  Ausmass  der  Unterstellung 
festzulegen  (Art. 66  Abs. 2  Bst. a­c  UVG  i.V.m.  Art. 88  der  Verordnung 
über  die  Unfallversicherung  vom  20. Dezember  1982  [UVV, 
SR 832.202]). Liegt dagegen ein ungegliederter Betrieb vor und ist eines 
(oder  mehrere)  der  in  Art. 66  Abs. 1  UVG  genannten 
Unterstellungskriterien  erfüllt,  erfolgt  die  Unterstellung  direkt  aufgrund 
dieses  Merkmals,  wobei  das  Ausmass  einzelner  für  die  Unterstellung 
ausschlaggebender  Tätigkeiten  keine  Rolle  mehr  spielt  (Urteil  des 
Bundesgerichts  8C_256/2009  vom 8. Juni  2009  [publiziert  in  SVR  2009 
UV Nr. 58] E. 4.2 mit Hinweisen). 

4.2. Die  Beschwerdeführerin  macht  geltend,  die  Vorinstanz  habe  ihren 
Betrieb zu Unrecht als ungegliedert qualifiziert. Es  liege ein gegliederter 
Betrieb  vor.  Die  Beschwerdeführerin  begründet  dies  im  Rahmen  der 
Beschwerde  damit,  dass  die  Herstellung  von  Produkten  nicht  zum 
üblichen  Tätigkeitsbereich  des  Betriebs  gehöre.  Sie  führe  einen 
Detailhandelsbetrieb  für  medizinisch­technische  Produkte,  welcher  den 

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Hauptbetrieb  bilde.  In  der  Replik  führt  sie  aus,  der  Schwerpunkt  der 
Geschäftstätigkeit  liege  in  der  Forschungs­  und  Entwicklungstätigkeit 
sowie der Beratung von medizinischen Leistungserbringern.

4.3.  Die  Vorinstanz  hat  den  Betrieb  der  Beschwerdeführerin  als 
ungegliederten Betrieb qualifiziert und gestützt auf Art. 66 Abs. Bst. e und 
m UVG ihrem Zuständigkeitsbereich unterstellt.

4.3.1.  Nach  der  Rechtsprechung  liegt  ein  ungegliederter  Betrieb  vor, 
wenn  sich  das  Unternehmen  im  Wesentlichen  auf  einen  einzigen 
zusammenhängenden  Tätigkeitsbereich  beschränkt,  dieses  somit  einen 
einheitlichen  oder  vorwiegenden  Betriebscharakter  (z.B.  als 
Bauunternehmung,  als  Handelsbetrieb  oder  als  Treuhandgesellschaft) 
aufweist  und  im  Wesentlichen  Arbeiten  ausführt,  die  in  den  üblichen 
Tätigkeitsbereich  eines  Betriebs  dieser  Art  fallen  (Urteil  des 
Bundesgerichts  8C_256/2009  vom  8. Juni  2009  [publiziert  in  SVR 2009 
UV Nr. 58] E. 3.2.2 mit Hinweisen; BGE 113 V 327 E. 5b).

Nicht entscheidend für die Gliederung im unterstellungsrechtlichen Sinne 
ist die organisatorische Gliederung einer Unternehmung in – zentral oder 
dezentral  geführte  –  Betriebsteile,  wenn  die  verschiedenen  Teile  dem 
gleichen Betriebszweck dienen und somit zum üblichen Tätigkeitsbereich 
eines Betriebs  dieser Art  gehören. Dies  bedeutet,  dass  ein  einheitlicher 
Betriebscharakter  nicht  durch  eine  organisatorische  Gliederung 
aufgehoben  werden  kann.  Auch  die  Diversifikation  der  Produkte  oder 
Dienstleistungen  macht  eine  Unternehmung  nicht  zum  gegliederten 
Betrieb,  sofern  dies  innerhalb  des  angestammten  Tätigkeitsbereichs 
geschieht (BGE 113 V 327 E. 5b).

4.3.2. Ein  gegliederter  Betrieb  liegt  vor,  wenn  eine  Unternehmung  sich 
nicht  auf  einen  einzigen,  zusammenhängenden  Tätigkeitsbereich 
beschränkt. Dies  trifft  zunächst  dann  zu, wenn bei  einer Unternehmung 
zwei  oder  mehrere,  klar  unterscheidbare  Schwerpunkte  der 
Geschäftstätigkeit  bestehen,  die  nicht  in  den  gleichen  Tätigkeitsbereich 
im oben umschriebenen Sinne fallen. Unter diesen Voraussetzungen fehlt 
es  an  der  Einheitlichkeit  des  Betriebscharakters.  Ein  einheitlicher  oder 
vorwiegender Betriebscharakter liegt aber auch dann nicht vor, wenn die 
Unternehmung  neben  dem  eigentlichen  Schwerpunkt  ihrer 
Geschäftstätigkeit  dauernd  noch  Arbeiten  ausführt,  die  nicht  zum 
normalen Tätigkeitsbereich eines Betriebs mit diesem Charakter gehören. 
Wesentlich  ist,  dass  sich  diese  Arbeiten  vom  hauptsächlichen 

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Tätigkeitsbereich  der Unternehmung  deutlich  abheben  (BGE 113 V  327 
E. 5c; Urteil  des Bundesverwaltungsgerichts C­2949/2008 vom 16. März 
2010 E. 3.1.2).

4.3.3. Aus den Akten geht hervor,  dass die Vorinstanz gestützt auf den 
Zweckbeschrieb  der  Beschwerdeführerin  im  Handelsregister  (vgl. 
Sachverhalt  A.)  und  die  Umschreibung  ihrer  Tätigkeit  auf  ihrem 
Internetauftritt  im  September 2008  Abklärungen  zu  den  betrieblichen 
Verhältnissen  bei  der  Beschwerdeführerin  aufgenommen  hat;  am 
11. September  2008  hat  die  Beschwerdeführerin  der  Vorinstanz  die 
Ermächtigung  gestützt  auf  Art. 103 UVV  erteilt,  Informationen  bei  ihrem 
privaten Unfallversicherer einzuholen. Im Protokoll des Augenscheins vor 
Ort  vom  21. April  2009,  welcher  zusammen  mit  einer  Vertreterin  der 
Beschwerdeführerin  durchgeführt  wurde,  hat  der  zuständige  Suva­
Mitarbeiter festgehalten, dass die Beschwerdeführerin in der Entwicklung, 
Herstellung  und  dem  Verkauf  von  (technischen)  Medizinprodukten  tätig 
ist:  Die  Beschwerdeführerin  entwickelt  orthopädische  Prothesen  (Hüft­ 
und  Kniegelenke),  Navigationsgeräte  für  chirurgische  Eingriffe  an 
Gelenken  sowie  Geräte  für  die  minimal­invasive  Chirurgie  bzw. 
Laparoskopie, produziert  und verkauft diese. Zu diesem Zweck wird ein 
technisches  Büro  für  Forschung  und  Entwicklung  sowie  verschiedene 
Werkstätten  für  die  maschinellen  Arbeiten  (Dreh­,  Fräse­  und 
Schleifarbeiten)  betrieben.  Es  existieren  drei  Sektoren  innerhalb  der 
Unternehmung: Orthopädie, Chirurgie, Forschung und Entwicklung. Zum 
damaligen Zeitpunkt waren ca. 160 Personen bei der Beschwerdeführerin 
angestellt.  Sie  verfügt  über  zwei  Tochtergesellschaften  in  der  Schweiz, 
mit  insgesamt  sechs  Angestellten,  und  über  mehrere  unabhängige 
Tochtergesellschaften  im  Ausland.  Die  Versicherungsdeckung  gemäss 
UVG erfolgt durch ein privates Versicherungsunternehmen. 

4.3.4. Die Beschwerdeführerin beschreibt ihren Tätigkeitsbereich auf ihrer 
Website wie  folgt:" X._______ group  is an  industrial group mainly active 
in  the  field of production and sales of medical products. X._______ S.A. 
owns  a  property  where  it’s  administrative,  technical  and  production 
facilities are  located and where more than 300 direct employees work  in 
10 branches in the world. The Research and development is divided into 
three main areas, a Hip Team, a Knee Team and a CAS Team and are 
under the direction of the R&D Director and the Medical Director. During 
one year 30.000 working hours are entirely dedicated to the research and 
development  of  new  products.  Our  current  research  embraces  different 
areas:  Computer  Assisted  Surgery,  Hip  and  Knee  prosthetic  range 

http://www.medacta.com/europe/products/orthopaedics-joint-replacement/hip
http://www.medacta.com/europe/products/orthopaedics-joint-replacement/knee

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extension, Research in different quality aspects of polyethylene, minimally 
Invasive surgery techniques for Hip and Knee."

Das  Heranziehen  von  Werbeauftritten  im  Internet  zur 
Sachverhaltsfeststellung  ist  grundsätzlich  zulässig,  entbindet  aber 
regelmässig nicht von einer konkreten Ermittlung der Betriebsverhältnisse 
an  Ort  und  Stelle  (Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  C­2949/2008 
vom 16. März 2010 E. 3.3.5), was vorliegend erfolgt ist.

4.3.5.  Die  Beschwerdeführerin  führt  somit  offenkundig  einen 
ungegliederten  Betrieb:  Sämtliche  Tätigkeiten  bilden  einen  einzigen, 
zusammenhängenden  und  dem  Betriebszweck  dienenden 
Tätigkeitsbereich.  Es  handelt  sich  vorliegend  um  einen  innovativen 
Entwickler  und  Produzenten  von  hochtechnologischen  medizinal­
technischen  Komponenten.  Die  sinngemäss  als  Hauptbetrieb 
angegebene  Sektion  Forschung  und  Entwicklung  sowie  Beratung  von 
medizinischen  Leistungserbringern  sind  durchaus  branchenübliche 
Vorkehren, die als Bestandteile der typischen Betriebstätigkeit zu werten 
sind,  und  werden  vorliegend  vom  Begriff  des  Betriebscharakters 
miterfasst.  Dieser  einheitliche  Betriebscharakter  wird  durch  die 
organisatorische  Trennung  in  Sektionen  nicht  aufgehoben  (vgl.  oben 
E. 4.3.1).  Der  Argumentation  der  Beschwerdeführerin,  es  handle  sich 
vorwiegend  um  einen  Detailhandelsbetrieb,  kann  nicht  gefolgt  werden. 
Darüber  hinaus  widerspricht  sich  die  Beschwerdeführerin,  wenn  sie 
einmal  argumentiert,  sie  sei  ein  Detailhandelsbetrieb,  und  später  im 
Verfahren  geltend  macht,  der  Hauptbetrieb  liege  in  der  Forschung  und 
Entwicklung.

4.3.6.  Nach  Art. 66  Abs. 1  Bst. e  UGV  sind  die  Arbeitnehmer  von 
Betrieben, die Metall, Holz, Kork, Kunststoffe, Stein oder Glas maschinell 
bearbeiten  sowie  Giessereien  bei  der  Suva  obligatorisch  versichert. 
Gleiches  gilt  für  Arbeitnehmer  von  Betrieben,  für  die  technische 
Vorbereitung,  Leitung  oder  Überwachung  von  Arbeiten  nach  Bst. e 
(Art. 66  Abs. 1  Bst. m  UVG).  Als  Betriebe  zur  Bearbeitung  von  Stoffen 
i.S.v. Art. 66 Abs. 1 Bst. e gelten auch solche, die Granulate, Pulver oder 
Flüssigkeiten  zu  Kunststoffgegenständen  verarbeiten  (Art. 76  Abs. 1 
UVV).  Das  Wiedergewinnen  und  das  Verarbeiten  eines  Stoffes  sind 
gemäss Art. 76 Abs. 2 UVV dem Bearbeiten gleichgestellt. Dadurch, dass 
die  Beschwerdeführerin  Prothesen,  Navigationsgeräte  für  chirurgische 
Eingriffe  an  Gelenken  sowie  Geräte  für  die  minimal­invasive  Chirurgie 
bzw.  Laparoskopie  produziert,  ist  zumindest  das Unterstellungskriterium 

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nach  Art. 66  Abs. 1  Bst. e  erfüllt,  da  sie  dort  genannte  Stoffe  mit 
entsprechenden Gerätschaften be­ und verarbeitet. 

Da es sich vorliegend um einen ungegliederten Betrieb handelt (vgl. oben 
E. 4.3.5)  und  der  Betrieb  das  genannte  Unterstellungskriterium  erfüllt, 
erfolgt  die  Unterstellung  direkt  aufgrund  dieses  Merkmals,  wobei  das 
Ausmass  einzelner  für  die Unterstellung  ausschlaggebender  Tätigkeiten 
nach der Rechtsprechung nicht von Bedeutung ist (vgl. oben E. 4.1).

4.4.  Die  Beschwerdeführerin  vermag  gestützt  auf  den 
Vertrauensgrundsatz  nichts  zu  ihren Gunsten  abzuleiten.  Das Ausfüllen 
eines  Formulars  im  Jahre 1997,  welches  dazu  führte,  dass  der  Betrieb 
der Beschwerdeführerin  bzw. der Vorgängerbetrieb nicht  der Vorinstanz 
unterstellt wurde, weil angegeben wurde, operativ nicht tätig zu sein und 
dies  in nächster Zeit auch nicht zu beabsichtigen, stellt  keine geeignete 
Vertrauensgrundlage dar und vermag nicht die Erwartung zu begründen, 
der Betrieb werde nach Aufnahme der operativen Tätigkeit nicht der Suva 
unterstellt.  Vielmehr  wäre  die  Beschwerdeführerin  nach  Art. 59  Abs. 1 
UVG verpflichtet gewesen, innert 14 Tagen die Eröffnung des Betriebs zu 
melden,  worauf  sie  beim  Ausfüllen  des  Formulars  auch  hingewiesen 
worden  ist.  Allfällige  Folgen  der  Verletzung  der  Meldepflicht  sind 
vorliegend jedoch nicht zu beurteilen.

Dass der einzelzeichnungsberechtigte Präsident der Beschwerdeführerin 
die von der Vorinstanz ausgestellten Formulare für die Unterstellung trotz 
mehrmaliger  Aufforderung  nicht  gegengezeichnet  hat,  weil  er,  gemäss 
Aktennotiz zu einem Telefongespräch der Vorinstanz mit einer Vertreterin 
der  Beschwerdeführerin,  keinen  Bedarf  sah,  den  Versicherer  zu 
wechseln,  ist  für  die  Unterstellung  unerheblich,  da  der  Betrieb  der 
Beschwerdeführerin  von  Gesetzes  wegen  der  Suva  zu  unterstellen  ist 
(Art. 59 Abs. 1 i.V.m. Art. 66 Abs. 1 Bst. e und m UVG).

4.5.  Unbehelflich  ist  sodann  das  Vorbringen,  der 
„Unterstellungsanspruch“  der  Suva  sei  verjährt  und  das  Vorgehen  der 
Suva  verstosse gegen Treu und Glauben. Die Unterstellung  im Bereich 
von Art. 66 Abs. 1 UVG erfolgt  von Gesetzes wegen, weshalb  nicht  ein 
Anspruch  der  Suva  in  Frage  steht.  Nach  der  Rechtsprechung  verbietet 
auch der Vertrauensschutz der Suva nicht, Betriebe zu unterstellen, die 
bereits seit mehreren Jahren bei einem Versicherer gemäss Art. 68 UVG 
versichert sind  (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C­3019/2008 vom 
29. April 2010 E. 3.3.3 mit Hinweisen).

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5. 
Zusammenfassend  ergibt  sich,  dass  die  Vorinstanz  den  Betrieb  der 
Beschwerdeführerin zu Recht ihrem Zuständigkeitsbereich unterstellt hat. 
Die Beschwerde erweist sich daher als unbegründet und ist abzuweisen.

6. 
Entsprechend  dem  Ausgang  des  Verfahrens  hat  der  Beschwerdeführer 
die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG sowie Art. 1 ff. des 
Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 
vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2]).  Diese 
werden auf Fr. 2'500.–  festgesetzt und mit dem am 30. Dezember 2010 
geleisteten  Kostenvorschuss  von  Fr. 2'500.–  verrechnet.  Eine 
Parteientschädigung wird nicht zugesprochen (Art. 64 Abs. 1 VwVG).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. 
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 2'500.–  werden  der  Beschwerdeführerin 
auferlegt.  Sie  werden  nach  Eintritt  der  Rechtskraft  des  vorliegenden 
Urteils mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 2500.– verrechnet.

3. 
Dieses Urteil geht an:

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref­Nr. […]; Gerichtsurkunde)
– Das  Bundesamt  für  Gesundheit,  Dienstbereich  Kranken­  und 

Unfallversicherung

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

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Philippe Weissenberger Astrid Hirzel

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen  diesen  Entscheid  kann  innert  30 Tagen  nach  Eröffnung  beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich­rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden  (Art. 82  ff.,  90  ff. 
und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat  die Begehren,  deren Begründung mit  Angabe  der  Beweismittel  und 
die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  der  Beschwerdeführer  in  Händen  hat, 
beizulegen (Art. 42 BGG).

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