# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 00996830-d731-5ab4-84d2-fba376b0f784
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-02-05
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 05.02.2024 D-6933/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6933-2023_2024-02-05.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-6933/2023 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  5 .  F e b r u a r  2 0 2 4  

Besetzung 
 Einzelrichterin Nina Spälti Giannakitsas, 

mit Zustimmung von Richter Thomas Segessenmann;   

Gerichtsschreiber Constantin Hruschka. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Türkei,   

vertreten durch MLaw Saban Murat Özten,  

Verein Rechtsbüro,  

(…),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 15. November 2023. 

 

 

 

D-6933/2023 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge die Türkei am 

(…) September 2023 illegal per Lastwagen verliess und am (…) Septem-

ber 2023 in die Schweiz einreiste, wo er am 11. September 2023 um Asyl 

nachsuchte, 

dass der rubrizierte Rechtsvertreter unter Vollmachtsvorlage am 11. Sep-

tember 2023 die Mandatsübernahme anzeigte und der Beschwerdeführer 

am (…) September 2023 erklärte, auf die Rechtsvertretung im Asylverfah-

ren durch die (Rechtsvertretung) im Bundesasylzentrum B._______ zu ver-

zichten, 

dass der Beschwerdeführer anlässlich der Anhörung zu den Asylgründen 

vom 25. Oktober 2023 im Wesentlichen geltend machte, er sei türkischer 

Staatsangehöriger kurdischer Volkszugehörigkeit islamischen Glaubens 

und stamme aus der Gemeinde C._______ in der Provinz Gaziantep, wo 

er mit seinen Eltern und drei Geschwistern aufgewachsen sei,  

dass er aus einer prokurdischen, politisch aktiven Familie stamme, sein 

Vater Mitglied der HDP sei und im Jahr 2003/2004 wegen des Vorwurfs der 

Unterstützung der PKK für sechs Monate inhaftiert worden sei,  

dass er (der Beschwerdeführer) seinen Militärdienst nicht geleistet und in 

diesem Zusammenhang von den türkischen Behörden eine Geldbusse er-

halten habe, die wegen Nichtbezahlung in eine Gefängnisstrafe umgewan-

delt werden könne,  

dass nach seiner Ausreise im September/Oktober 2023 die Polizei seine 

Familie im Rahmen von Hausbesuchen nach seinem Aufenthaltsort gefragt 

und ihn über seine Familie aufgefordert habe, Militärdienst zu leisten,  

dass die Polizei ihn als Terroristen bezeichnet und die Vermutung geäus-

sert habe, er sei in den Bergen bei der PKK,  

dass er deswegen befürchte bei einer Rückkehr in seine Heimat verhaftet 

und ins Gefängnis gebracht zu werden,  

dass er darüber hinaus in der Folge der schweren Erdbeben vom Februar 

2023 mehrere Verwandte und Bekannte verloren habe und das Familien-

haus so schwer beschädigt worden sei, dass dieses nun unbewohnbar sei,  

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dass seine Familie aufgrund der HDP-Mitgliedschaft seines Vaters weder 

materielle noch finanzielle Unterstützung vom Staat erhalten habe,  

dass es ihm wegen der Erlebnisse während und nach dem Erdbeben psy-

chisch nicht gut gehe, 

dass er weiter vorbrachte, er habe ungefähr im Januar oder Februar 2023 

die bulgarische Staatsangehörige D._______, die in der Schweiz über eine 

Aufenthaltsbewilligung B verfüge, über einen hier lebenden Verwandten 

kennengelernt und beabsichtige sie zu heiraten,  

dass er zum Nachweis seiner Identität seine türkische Identitätskarte im 

Original zu den Akten reichte, 

dass das Asylgesuch des Beschwerdeführers am 1. November 2023 dem 

erweiterten Verfahren zugeteilt wurde, 

dass das SEM das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 

15. November 2023 – eröffnet am 16. November 2023 – ablehnte sowie 

die Wegweisung aus der Schweiz und den Vollzug anordnete, 

dass das SEM zur Begründung im Wesentlichen anführte, die Vorbringen 

des Beschwerdeführers seien hinsichtlich der drohenden Gefängnisstrafe 

wegen nicht geleisteten Militärdienstes nicht glaubhaft und die übrigen Vor-

bringen (Geldbusse wegen nicht geleisteten Militärdienstes; Diskriminie-

rung der kurdischen Bevölkerung; Reflexverfolgung wegen des Engage-

ments von Familienmitgliedern bei der HDP; Auswirkungen des Erdbebens 

vom Februar 2023) erfüllten die Voraussetzungen des Art. 3 AsyG mangels 

Intensität nicht,  

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 12. Dezember 2023 gegen 

diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und 

dabei beantragte, die Beschwerde gutzuheissen, den angefochtenen Asyl-

entscheid aufzuheben, ihn als Flüchtling anzuerkennen und ihm Asyl zu 

gewähren; eventualiter festzustellen, der Vollzug der Wegweisung sei nicht 

zulässig beziehungsweise nicht zumutbar und die vorläufige Aufnahme an-

zuordnen; subeventualiter die Beschwerdesache an die Vorinstanz zur 

Neubeurteilung zurückzuweisen, 

dass er gleichzeitig in prozessualer Hinsicht darum ersuchte, der Be-

schwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen, ihm die unentgeltliche 

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Seite 4 

Rechtspflege zu gewähren und den rubrizierten Rechtsvertreter als seinen 

amtlichen Rechtsbeistand einzusetzen, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 20. De-

zember 2023 die aufschiebende Wirkung der Beschwerde feststellte, we-

gen Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren die Gesuche um Gewährung 

der unentgeltlichen Prozessführung und Beiordnung einer amtlichen 

Rechtsverbeiständung abwies und den Beschwerdeführer – unter Andro-

hung des Nichteintretens im Unterlassungsfalle – aufforderte, zur Deckung 

der mutmasslichen Verfahrenskosten einen Kostenvorschuss von 

Fr. 750.– zu leisten, 

dass der mit Zwischenverfügung vom 20. Dezember 2023 verlangte Kos-

tenvorschuss am 4. Januar 2024 fristgerecht geleistet wurde, 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls in der Regel 

– und so auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen des SEM entscheidet (vgl. dazu Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. 

Art. 31‒33 VGG und Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), 

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG), sich die 

Beschwerde als frist- und formgerecht erweist (Art. 108 Abs. 2 AsylG i.V.m. 

Art. 52 Abs. 1 VwVG) und der Kostenvorschuss fristgerecht geleistet 

wurde, womit auf die Beschwerde einzutreten ist, 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass die Beschwerde – wie nachfolgend aufgezeigt – als offensichtlich un-

begründet zu erkennen ist, weshalb über diese in einzelrichterlicher Zu-

ständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters oder einer zweiten 

Richterin zu entscheiden ist (Art. 111 Bst. e AsylG), 

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Seite 5 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde und der Entscheid nur summarisch zu begründen ist 

(Art. 111a Abs. 2 AsylG),  

dass aufgrund der Aktenlage zunächst festzustellen ist, dass das SEM den 

Sachverhalt, soweit dieser für die Entscheidung wesentlich ist, vollständig 

und richtig festgestellt hat,  

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), 

dass das SEM mit überzeugender Begründung das Asylgesuch abgewie-

sen hat und der Beschwerdeführer den entsprechenden Ausführungen in 

seiner Beschwerde nichts Stichhaltiges entgegenzusetzen vermag, 

dass deshalb im Wesentlichen auf die Begründung des SEM verwiesen 

werden kann, 

dass die Vorbringen des Beschwerdeführers insbesondere nicht geeignet 

sind, eine individuelle Verfolgungsgefahr ausreichend darzutun, da er im 

Wesentlichen allgemeine Risiken schildert, die der kurdischen Bevölke-

rung in der Türkei generell drohen und neben der geltend gemachten 

Wehrdienstverweigerung keine Vorfälle schildert, die ihn selbst direkt be-

troffen haben, 

dass weder die geschilderte Verhaftung und Inhaftierung seines Vaters im 

Jahr 2003/2004 noch die Erlebnisse Dritter während des Militärdienstes 

geeignet sind, eine individuelle Verfolgungsgefahr für den Beschwerdefüh-

rer glaubhaft zu machen, 

dass Selbiges auch für die geltend gemachte Reflexverfolgung wegen der 

Tätigkeiten seines Vaters und anderer Familienmitglieder für die HDP gilt,  

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Seite 6 

dass die Vorbringen, er sei wegen der Weigerung Militärdienst zu leisten, 

in den Verdacht geraten, er habe sich dem bewaffneten Kampf der PKK 

angeschlossen, unsubstantiiert und ihm Gesamtkontext der Vorbringen 

des Beschwerdeführers unglaubhaft sind, 

dass die Weigerung Militärdienst zu leisten sowie die generelle Situation 

für die kurdischen Bevölkerung in der Türkei praxisgemäss nicht ausrei-

chen, um eine individuelle Verfolgungsgefahr zu begründen, 

dass daran auch eine allfällige Benachteiligung im Zusammenhang mit 

dem Wiederaufbau nach dem Erdbeben nichts zu ändern vermag, 

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen,  

dass deshalb das SEM das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der Kanton keine Aufenthaltsbe-

willigung erteilt hat und zudem – trotz des eingeleiteten Ehevorbereitungs-

verfahrens – zum aktuellen Zeitpunkt kein Anspruch auf Erteilung einer sol-

chen besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb 

die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 

steht und demnach vom Staatssekretariat ebenfalls zu Recht angeordnet 

wurde, 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-

hen (Art. 83 Abs. 3 AIG), 

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Seite 7 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 

dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche 

Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in 

Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoule-

ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet,  

dass sodann keine Anhaltspunkte für eine im Heimat- oder Herkunftsstaat 

drohende menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 

BV, von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter 

und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung 

oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind,  

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass weder die allgemeine Lage im Heimat- beziehungsweise Herkunfts-

staat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete 

Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Voll-

zug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist, 

dass insbesondere der Beschwerdeführer selbst erklärt, seine Familie 

habe nach den Erdbeben im Februar 2023 unter anderem mit der Hilfe von 

Nachbarn und im Ausland lebender Verwandter, Unterkunft und ein Aus-

kommen gefunden, und er keine weiteren gegen die Zulässigkeit oder Zu-

mutbarkeit des Wegweisungsvollzugs sprechenden Umstände vorbringt, 

dass namentlich die verständliche schwere psychische Belastung durch 

die Situation in seiner Heimatregion nach den Erdbeben nicht gegen die 

individuelle Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs spricht, da offensicht-

lich keine gegen die Zulässigkeit oder Zumutbarkeit des Wegweisungsvoll-

zugs sprechende medizinische Notlage des Beschwerdeführers vorliegt, 

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Seite 8 

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimat-

staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Be-

schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und 

dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), 

dass nach dem Gesagten der vom SEM verfügte Vollzug der Wegweisung 

zu bestätigen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 

AsylG) und – soweit überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Be-

schwerde abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.– (Art. 1–

3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und der einbe-

zahlte Kostenvorschuss zur Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet 

wird. 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Der einbezahlte Kostenvorschuss wird zur Bezahlung der Verfahrens-

kosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Nina Spälti Giannakitsas Constantin Hruschka