# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 58d12cef-a257-5ba3-9492-c30ad423d314
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-07-15
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 15.07.2020 II 2020 2
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2020-2_2020-07-15.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2020 2

Entscheid vom 15. Juli 2020

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Marco Lacher, a.o. Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwältin B.________,

gegen

1. Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

2. F.S.________,
3. M.________ GmbH, 
4. T.________ AG,

Beigeladene,

Gegenstand Alters- und Hinterlassenenversicherung (Beitragsstatus)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1972) ist im November 2017 aus dem Kanton Zürich in 
den Kanton Schwyz gezogen. Er war in der Zeit vom 01.11.2009 bis 06.12.2018 
als unselbständiger Erwerbstätiger bei der Privatbank K.________ SA in 
H.________ tätig (Vi-act 3, 24, Bf-act. 3).

B. Am 18. April 2019 meldete sich A.________ bei der Ausgleichskasse des 
Kantons Schwyz für die Zeit ab 1. März 2019 als Selbständigerwerbender an; als 
Art der Tätigkeit/des Betriebs nannte er "Finanz Consulting". Neben zwei Rech-
nungen an Kunden reichte A.________ u.a die Verfügung des Amts für Arbeit 
Schwyz vom 6. März 2019 betreffend Vermittlungsfähigkeit ein (Vi-act. 1). 

C. Nach einem Austausch der jeweiligen Standpunkte am 13. Mai 2019 reich-
te A.________ am 16. Mai 2019 weitere Unterlagen betreffend die Selbständig-
keit ein (Vi-act. 4). Nach Prüfung der Unterlagen und weiteren Abklärungen teilte 
die Ausgleichskasse der Vertreterin von A.________ mit E-Mail vom 12. Juni 
2019 mit, dass sie ihn als Selbständigerwerbenden abweisen müsse, da er bei 
verschiedenen Gesellschaften (den Beigeladenen) im Handelsregister eingetra-
gen sei (Vi-act. 5).

D. Mit Schreiben vom 18. Juni 2019 ersuchte A.________ die Ausgleichskas-
se um den Erlass einer einsprachefähigen Verfügung (Vi-act. 5).

E. Am 19. Juni 2019 verfügte die Ausgleichskasse, dass A.________ ab 1. 
März 2019 als Arbeitnehmer der F.S.________, der M.________ GmbH, der 
T.________ AG und der S. LP.________ gelte (Vi-act. 6).

F. Gegen diese Verfügung liess A.________ mit Schreiben vom 5. Juli 2019 
Einsprache bei der Ausgleichskasse einreichen (Vi-act. 7). Mit Verfügungen vom 
29. August 2019 lud die Ausgleichskasse die F.S.________, die M.________ 
GmbH und die T.________ AG ins Einspracheverfahren bei (Vi-act. 9, 10, 11).

G. Mit Einspracheentscheid (Nr. 1149/19) vom 20. November 2019 wies die 
Ausgleichskasse die Einsprache ab (Zustellung am 21. November 2019) und 
bestätigte gleichzeitig die Verfügung vom 19. Juni 2019 (Vi-act. 24).

H. Mit Eingabe vom 6. Januar 2020 lässt A.________ (unter Berücksichtigung 
des Fristenstillstands über die Weihnachtsferien) beim Verwaltungsgericht des 
Kantons Schwyz rechtzeitig Beschwerde erheben mit den folgenden Anträgen:

1. Der angefochtene Entscheid sei in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben;

2. Der Beschwerdeführer sei in Bezug auf seine Tätigkeit als Finanzberater als 
selbständig erwerbend im Sinne des AHVG anzuerkennen;

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3. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz 
zurückzuweisen;

4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich MWST zu Lasten der 
Vorinstanz.

I. Mit Verfügung vom 7. Januar 2020 lud der instruierende Richter die 
F.S.________, die M.________ GmbH und die T.________ AG ins Verfahren 

(II 2020 2) ein. Es wurden ihnen und der Vorinstanz die Möglichkeit eingeräumt, 

zur Beschwerde eine Vernehmlassung einzureichen. Am 27. Februar 2020 reicht 

die Vorinstanz ihre Vernehmlassung ein. Die Beigeladenen reichen ihre Ver-

nehmlassungen am 8. Januar 2020 (M.________ GmbH und T.________ AG) 

sowie am 10. März 2020 (I.________) ein.

J. Hierzu äussert sich der Beschwerdeführer replizierend am 25. März 2020. 
Die Vorinstanz verzichtet mit Schreiben vom 14. April 2020 auf eine weitere Stel-

lungnahme. Seitens der Beigeladenen erfolgen innert Frist keine weiteren Einga-

ben.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Die sozialversicherungsrechtliche Beitragspflicht Erwerbstätiger richtet sich 
namentlich danach, ob das in einem bestimmten Zeitraum erzielte Erwerbsein-
kommen als solches aus selbständiger oder aus unselbständiger Erwerbstätig-
keit zu qualifizieren ist (vgl. Art. 5 und 9 des Bundesgesetzes über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10] vom 20.12.1946 sowie Art. 6 ff. 
der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV; 
SR 831.101] vom 31.10.1947). Selbständigerwerbende können gleichzeitig auch 
Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer sein, wenn sie entsprechendes Erwerbs-
einkommen erzielen (vgl. Art. 4 Abs. 1 AHVG; vgl. auch Art. 12 Abs. 2 ATSG).

1.2 Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall 
selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht auf Grund der 
Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend 
sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnis-
se vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qua-
lifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig 
erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in 
betriebswirtschaftlicher bzw. arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und 
kein spezifisches Unternehmerrisiko trägt.

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Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, 
schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaftlichen 
Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung 
einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände 
des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten 
zu Tage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merk-
male im konkreten Fall überwiegen (Bundesgerichtsurteil 9C_669/2019 vom 
7.4.2020 Erw. 3.1 [zur Publikation vorgesehen] mit Verweis auf BGE 144 V 111 
Erw. 4.2 m.w.H.; vgl. auch Ueli Kieser, Alters- und Hinterlassenenversicherung, 
in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Bd. XIV, Soziale Sicher-
heit, 3. Aufl. 2016, S. 1260, Rz. 191 ff.).

Dabei ist auch Koordinationsgesichtspunkten Rechnung zu tragen. Dies gilt vor-
ab bei Erwerbstätigen, die gleichzeitig mehrere erwerbliche Tätigkeiten für ver-
schiedene oder denselben Arbeit- oder Auftraggeber ausüben. Es soll nach Mög-
lichkeit vermieden werden, dass verschiedene Erwerbstätigkeiten für denselben 
Arbeit- oder Auftraggeber oder dieselbe Tätigkeit für verschiedene Arbeit- oder 
Auftraggeber unterschiedlich, teils als selbständige, teils als unselbständige Er-
werbstätigkeit, qualifiziert werden (OFK/AHVG/IVG-Frey, AHVG, Art. 9 N 1; Bun-
desgerichtsurteil 9C_132/2011 vom 26.4.2011 Erw. 3.2; 9C_1094/2009 vom 
31.5.2010 Erw. 2.2 je m.w.H.).

1.3.1  Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung liegt selbständige Erwerbs-
tätigkeit im Regelfall vor, wenn der Beitragspflichtige durch Einsatz von Arbeit 
und Kapital in frei bestimmter Selbstorganisation und nach aussen sichtbar am 
wirtschaftlichen Verkehr teilnimmt mit dem Ziel, Dienstleistungen zu erbringen 
oder Produkte zu schaffen, deren Inanspruchnahme oder Erwerb durch finanziel-
le oder geldwerte Gegenleistungen abgegolten wird (BGE 115 V 170f. m.H.). 
Charakteristische Merkmale einer selbständigen Erwerbstätigkeit sind die Täti-
gung erheblicher Investitionen, die Benützung eigener Geschäftsräumlichkeiten 
sowie die Beschäftigung von eigenem Personal (BGE 122 V 172; BGE 119 V 
163 Erw. 3b). Das spezifische Unternehmerrisiko besteht dabei darin, dass un-
abhängig vom Arbeitserfolg Kosten anfallen, die der Versicherte selber zu tragen 
hat (ZAK 1986 S. 333 Erw. 2d). Für die Annahme selbständiger Erwerbstätigkeit 
spricht sodann die gleichzeitige Tätigkeit für mehrere Gesellschaften in eigenem 
Namen, ohne indessen von diesen abhängig zu sein (ZAK 1982 S. 215). Mass-
gebend ist dabei nicht die rechtliche Möglichkeit, Arbeiten von mehreren Auftrag-
gebern anzunehmen, sondern die tatsächliche Auftragslage (vgl. BGE 122 V 
172). Weitere Indizien für die selbständige Erwerbstätigkeit sind das Handeln in 
eigenem Namen und auf eigene Rechnung, die frei gewählte Organisation und 

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das Fehlen eines Entschädigungsanspruches bei (unverschuldetem) Ausbleiben 
der Arbeitsleistung – etwa bei Krankheit oder Unfall (vgl. Rüedi, Die Abgrenzung 
zwischen selbständiger und unselbständiger Erwerbstätigkeit, in: Schaffhauser/ 
Kieser, Aktuelle Fragen aus dem Beitragsrecht der AHV, S. 129 m.H.; Lanz, 
Selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit, AJP 1997 S. 1468ff.; zum 
Ganzen vgl. auch U. Kieser, Alters- und Hinterlassenenversicherung, a.a.O., 
S. 1261, Rz. 195 ff.). 

Zusammenfassend deuten folgende Einzelelemente auf das Vorliegen einer 
selbständigen Erwerbstätigkeit hin (Kieser, Alters- und Hinterlassenenversiche-
rung, a.a.O., S. 1261, Rz. 196): 

- Führen eines Betriebes mit Angestellten in eigenen Geschäftsräumlichkeiten;

- Gleichstellung gegenüber derjenigen Person, welche den Auftrag erteilt hat;

- Möglichkeit, gleichzeitig für mehrere Gesellschaften in eigenem Namen tätig sein 

zu können, ohne von diesen abhängig zu sein; 

- Tragen von Geschäftskosten; 

- erfolgsgebundene Entschädigung;

- Haftung gegenüber Drittpersonen;

- Wahl der Arbeitszeit, Erledigung der Arbeit zu Hause, keine Entgegennahme von 

Weisungen;

- Heranziehen der betreffenden Person von Fall zu Fall;

- und die gesetzlich vorgesehene Unabhängigkeit und Weisungsungebundenheit.

1.3.2  Von unselbständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den 
Arbeitsvertrag typischen Merkmale vorliegen, d.h. wenn der Versicherte Dienst 
auf Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich vom "Arbeitgeber" abhängig ist und während 
der Arbeitszeit auch in dessen Betrieb eingeordnet ist. Indizien dafür sind das 
Vorliegen eines bestimmten Arbeitsplans, die Notwendigkeit, über den Stand der 
Arbeiten Bericht zu erstatten sowie das Angewiesensein auf die Infrastruktur am 
Arbeitsort. Das wirtschaftliche Risiko des Versicherten erschöpft sich diesfalls in 
der (alleinigen) Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg oder, bei einer re-
gelmässig ausgeübten Tätigkeit, darin, dass bei Dahinfallen des Erwerbsverhält-
nisses eine ähnliche Situation eintritt, wie dies beim Stellenverlust eines Arbeit-
nehmers der Fall ist (vgl. SVR 1/2000, AHV Nr. 3 Erw. 3c, 2. Abs., mit Verweis 
auf BGE 122 V 281 Erw. 2b; vgl. auch Wegleitung über den massgebenden Lohn 
in der AHV, IV und EO des Bundesamtes für Sozialversicherungen [WML], gültig 
ab 1.1.2019, Stand: 1.1.2020). In der WML wird von unselbständiger Erwerbs-
tätigkeit gesprochen, wenn der Erwerbstätige kein spezifisches Unternehmerrisi-
ko trägt und von einem Arbeitgeber in wirtschaftlicher bzw. arbeitsorganisatori-
scher Hinsicht abhängig ist (WML Rz. 1018). 

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Für die Annahme einer unselbständigen Erwerbstätigkeit sprechen zusammen-
fassend die folgenden Kriterien (Kieser, Alters- und Hinterlassenenversicherung, 
a.a.O., S. 1262, Rz. 198):

- Fehlen von erheblichen Investitionen;

- keine Bezahlung von Angestelltenlöhnen;

- keine massgebliche Entscheidungsbefugnis über Investitionen und Personalfra-

gen;

- Höhe des Einkommens in wesentlichem Mass abhängig von der Präsenzzeit, 

nicht hingegen vom Umfang der zu verrichtenden Arbeit sowie der Art derselben; 

- Pflicht, sich an vorgegebene Weisungen zu halten;

- keine Pflicht, Aufträge zu akquirieren;

- Bindung an einen Arbeitsplan, Angewiesensein auf firmeneigene Einrichtungen, 

keine Tragung von erheblichen Unkosten;

- regelmässige Arbeit für die nämliche Arbeitgeberin;

- eingehende Festlegung der Arbeitsorganisation durch ein Reglement, Festlegung 

der Entschädigung nach einem Tarif; 

- regelmässige Auszahlung der zu qualifizierenden Beiträge;

- wirtschaftliches Risiko erschöpft sich − bei einer unregelmässig ausgeübten 

Tätigkeit − in der (alleinigen) Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg;

- Pflicht, die einzelnen der betreffenden Person zugewiesenen Fälle zu bearbeiten; 

- Bestehen eines dergestalten Abhängigkeitsverhältnisses, dass beim Wegfall der 

Tätigkeit eine ähnliche Situation eintritt, wie dies beim Stellenverlust eines Ar-

beitnehmers der Fall ist.

Von einem wirtschaftlichen bzw. arbeitsorganisatorischen Abhängigkeitsverhält-
nis wird namentlich beim Vorhandensein folgender Faktoren ausgegangen (WML 
Rz. 1020): 

- Weisungsrecht;

- Unterordnungsverhältnis;

- Pflicht zur persönlichen Aufgabenerfüllung;

- Konkurrenzverbot;

- Präsenzpflicht.

2.1 Streitig und nachfolgend zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer für seine 
seit März 2019 ausgeübte Tätigkeit als unselbständig erwerbend (Standpunkt der 
Vorinstanz) oder selbständig erwerbend (Standpunkt des Beschwerdeführers 
und wohl der Beigeladenen) zu qualifizieren ist. 

2.2.1  Das Amt für Wirtschaft und Arbeit hat den Beschwerdeführer mit Verfü-
gung vom 6. März 2019 (Bf-act. 3) als vermittlungsunfähig beurteilt. Er sei nach 

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wie vor bei der K.________ SA als Mitglied der Geschäftsleitung mit Berechti-
gung zur Kollektivunterschrift zu zweien eingetragen; solange der Eintrag beste-
he, stehe ihm kein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung zu. Zudem habe er 
mitgeteilt, sich ab dem 1. April 2019 mit den Firmen Th.________ GmbH (nach-
stehend Th. GmbH), M.________ GmbH (nachstehend M. GmbH) und 
F.S.________ (nachstehend F.S.) selbständig zu machen. 

2.2.2  Der Beschwerdeführer beruft sich unter anderem auf diese Verfügung 
(Beschwerde S. 2 Rz. 3). Replizierend hält er fest, dass es für ihn unverständlich 
und stossend sei, dass nun eine andere Verwaltungseinheit im gleichen Kanton 
sich darauf berufe, dass gerade die mögliche Tätigkeit als Geschäftsführer einer 
GmbH eine selbständige Erwerbstätigkeit ausschliesse (Replik S. 3 Rz. 10).

2.2.3  Die Vorinstanz erwog hierzu im angefochtenen Entscheid zutreffend, dass 
einerseits das formell rechtskräftig geregelte AHV-Beitragsstatut für die Frage der 
Arbeitnehmereigenschaft in der Arbeitslosenversicherung grundsätzlich verbind-
lich ist (S. 13 Rz. 18.1 f.; BGE 119 V 156 Erw. 3a; BGE 145 V 200; vgl. auch 
BGE 126 V 212 Regeste), und dass das AVIG-Recht auch den Begriff der "ar-
beitgeberähnlichen" Stellung kennt, um Missbräuche zu vermeiden. Hinzu 
kommt, dass die Verfügung des Amtes für Wirtschaft und Arbeit vorliegend be-
reits vor der Anmeldung des Beschwerdeführers als Selbständigerwerbender bei 
der Vorinstanz erging. Überdies merkt die Vorinstanz zu Recht an, dass der Ent-
schädigungsantrag durch das Amt für Arbeit nicht zuletzt vor allem auch deshalb 
abgelehnt wurde, weil der Beschwerdeführer seiner Mitwirkungspflicht ungenü-
gend nachkam. 

2.3 Die Vorinstanz hat ausgeführt, aufgrund der eingereichten Unterlagen ste-
he fest, dass der Beschwerdeführer aktuell (d.h. per 20.11.2019) geschäftliche 
Beziehungen neben den drei beigeladenen Gesellschaften auch zur schottischen 
S. LP.________ (nachstehend S. LP) unterhalte. Der Abschluss eines weiteren 
Mandatsvertrages stehe nach Angabe des Beschwerdeführers kurz bevor. Die-
sen Vertrag hat der Beschwerdeführer mittlerweile am 6. No-vember 2019 mit der 
C. LLP.________ (Bf-act. 12, nachstehend C. LLP) abgeschlossen. Die Vorin-
stanz hat die Statusfrage bezüglich jeder Unternehmung einzeln geprüft, was 
angesichts der gebotenen Beachtung der erwähnten Koordinationsgesichtspunk-
te (vgl. vorstehend Erw. 1.2) nicht zu beanstanden ist.

3. Der Beschwerdeführer war bei der F.S. mit Sitz in C.________ im Zeitraum 
November 2015 bis November 2019 im Handelsregister mit Einzelprokura, je-
doch ohne Funktion, eingetragen, nachdem er bereits von Mai bis September 
2015 als Geschäftsführer mit Einzelunterschrift fungierte (Bf-act. 22). 

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Hierzu legte die Vorinstanz dar (angefochtener Einspracheentscheid Rz. 11.3 f.), 
der Beschwerdeführer habe in den Stellungnahmen vom 1. und 29. September 
2019 bestätigt, dass er bis dato keine Tätigkeiten für die F.S. ausgeübt habe und 
auch keinerlei Vergütungen erhalten habe. Diese "Beziehung" sei deswegen von 
vornherein nicht geeignet, eine irgendwie geartete selbständige Erwerbstätigkeit 
zu begründen. Der Beschwerdeführer hat hierzu keine Bemerkungen; festzuhal-
ten sei, dass seine geschäftliche Neuausrichtung noch nicht abgeschlossen und 
er sich weiter im Aufbau seiner selbständigen Erwerbstätigkeit befinde. Zudem 
ergänzt er, dass er per 8. November 2019 aus der Gesellschaft ausgetreten sei 
(Beschwerde S. 11 Ziff. 10). 

Ohne irgendwelche Tätigkeit(en) lassen sich naheliegenderweise auch keine 
Rückschlüsse auf einen allfälligen Beitragsstatus – weder eine selbständige noch 
eine unselbständige Erwerbstätigkeit – ziehen. 

4.1.1  Der Beschwerdeführer ist seit dem 6. Februar 2018 bei der M. GmbH mit 
Sitz in D.________ (seit 27.11.2017) als alleiniger Geschäftsführer mit Einzelun-
terschrift im Handelsregister eingetragen, nachdem er zuvor bereits mit Einzelun-
terschrift, aber ohne Funktion, eingetragen war (Einspracheentscheid S. 6 
Rz. 13; Bf-act. 21). Gesellschafterin ohne Zeichnungsberechtigung ist 
E.________, die in Frankreich wohnhafte Mutter des Beschwerdeführers, die 
auch über alle Stammanteile (20 x Fr. 1'000.--) und somit das gesamte Stamm-
kapital verfügt. Die M. GmbH bezweckt die Beratung von Organisationen im Me-
dizinal- und Paramedizinalbereich. 

Vom 1. Januar 2019 datiert ein Beratungsvertrag (contrat de conseil), welcher 
seitens der M. GmbH von der Mutter des Beschwerdeführers unterzeichnet wur-
de (Bf-act. 20). 

Gemäss Ziffer 2 des Vertrages handelt es sich dabei insbesondere um folgende 
Dienstleistungen:

- Beratung betreffend interne Organisation

- Errichtung und Unterhalt eines Büros in F.________

- Status eines Direktors der Unternehmung 

- Akquisition von Klienten für die Unternehmung

- Entwicklung und Unterhalt der Beziehung zur Versicherungsgesellschaft Arch. 

Der Berater kann zur Zielerreichung Mitarbeiter beiziehen, wenn er vorgängig die 
Zustimmung der Gesellschaft einholt (Pour la realisation de l'objet du contrat, le con-
seiller en publicite peut s'adjoindre les collaborateurs qu'il souhait e, s'il en demande l'au-

torisation prealable a la société).

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Für diese Dienstleistungen hat der Einsprecher Anspruch auf ein Honorar in der 
Höhe von bis zu Fr. 18'000.-- pro Trimester, zahlbar jeweils anfangs jedes Tri-
mesters. Die Gesellschaft garantiert dem Beschwerdeführer ein jährliches Hono-
rar von Fr. 40'000.-- (Ziff. 3). Ziffer 5 (Ziffer 4 fehlt) enthält eine Geheimhaltungs- 
oder Schweigeklausel. Gemäss Ziffer 6 verbleiben kommerzielle Rechte sowie 
Urheberrechte, die im Zusammenhang mit der Tätigkeit des Einsprechers für die 
Gesellschaft stehen, grundsätzlich im Eigentum der Gesellschaft. Ziffer 7 be-
stimmt, dass der Einsprecher ein vorgängiges schriftliches Einverständnis der 
Gesellschaft benötigt, um in ihrem Namen öffentlich aufzutreten. Der Vertrag wird 
laut Ziffer 8 auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und kann mit einer Kündigungs-
frist von sechs Monaten jeweils auf Ende Jahr gekündigt werden. Vertragsände-
rungen bedürfen der Schriftform (Ziff. 9). 

4.1.2  Die Vorinstanz erwog im angefochtenen Entscheid (Rz. 13.5), der Be-
schwerdeführer sei als Geschäftsführer unbestrittenermassen Organ der 
M. GmbH. Entgelte, die einer Person als Organ einer juristischen Person zukä-
men, gehörten gemäss Art. 7 lit. h AHVV zum massgebenden Lohn. Die Organ-
funktion sei gemäss Beratervertrag ausdrücklicher Bestandteil des Beraterman-
dats. Auch die anderen im Vertrag erwähnten Aufgaben, die der Beschwerdefüh-
rer als "Berater" übernehmen soll, seien typischerweise eher den Aufgaben eines 
Geschäftsführers einer GmbH zuzuordnen als einer Tätigkeit eines unabhängi-
gen, selbständigen Finanzberaters. Es sei zudem vorgesehen, dass der Einspre-
cher diese Tätigkeiten für die M. GmbH dauerhaft und ohne Unterbrechungen 
übernehme. Viele dieser Tätigkeiten werde er ausserdem nicht in seinem eige-
nen Namen ausführen (können), sondern er werde im Namen der M. GmbH auf-
treten, z.B. für die Suche nach Klienten. In diesem Zusammenhang sei auch zu 
beachten, dass der Beschwerdeführer gemäss Handelsregister sogar der einzige 
sei, der über eine Zeichnungsberechtigung verfüge. Der Beschwerdeführer stelle 
der M. GmbH Rechnung für seine Dienste als Berater und Geschäftsführer, wo-
bei diese Tätigkeiten im vorliegenden Fall sehr stark miteinander verknüpft seien.

Nicht massgebend seien weder die zivilrechtlichen Verhältnisse noch die Um-
stände, dass der Beschwerdeführer nur in zeitlich geringem Umfang für die 
M. GmbH tätig sei und die Gesellschaft nicht die Absicht habe, Angestellte zu 
haben oder Löhne zu bezahlen. Das Risiko einer Abwahl (als Geschäftsführer) 
sei mit dem Stellenverlust eines Arbeitnehmers vergleichbar. 

Es sei zwar grundsätzlich denkbar, dass eine Person, die Organ einer juristi-
schen Person sei, dieser zugleich in unselbständiger wie auch in selbständiger 
Stellung gegenüberstehe. Dazu werde aber verlangt, dass die Tätigkeit, für wel-
che die Entschädigung ausgerichtet werde, nicht mit der Stellung als Organ ver-

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bunden sei und ebenso gut losgelöst davon erfolgen kann. Von einer solchen Si-
tuation könne hier jedoch bei Weitem keine Rede sein, zumal schon in der Rech-
nungsstellung nicht zwischen den Positionen als Berater und Geschäftsführer un-
terschieden werde. Die Tätigkeiten, die der Einsprecher für die M. GmbH ausfüh-
re, stünden allesamt untrennbar in Verbindung mit seiner Stellung als Organ. Die 
im Beratungsvertrag umschriebenen Tätigkeiten sprächen klar für die Annahme 
eines insgesamt unselbständigen Erwerbs. Die Beratungstätigkeit sei Ausfluss 
des bereits länger bestehenden Geschäftsführermandats. 

All diese Umstände sprächen eindeutig für eine unselbständige Erwerbstätigkeit. 
Das von der M. GmbH an den Einsprecher ausgerichtete Entgelt sei daher ge-
samthaft als Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit zu qualifizieren 
(Einspracheentscheid S. 8 Rz. 13.5). 

4.1.3  Der Beschwerdeführer rügt, dass es sich beim Verhältnis zwischen ihm 
und der M. GmbH um ein fiduziarisches Mandat handle, welches er für seine 
Mutter unentgeltlich übernommen habe, da sie keinen Wohnsitz in der Schweiz 
habe. Die beigeladene M. GmbH hält in ihrer Stellungnahme vom 8. Januar 
2020, welche von der Mutter des Beschwerdeführers als einzige Gesellschafterin 
unterzeichnet ist, fest, dass sie den Beschwerdeführer nicht als ihren Angestell-
ten erachte und dass sie ihm nie etwas bezahlt habe, bevor er als Selbständi-
gerwerbender tätig geworden sei. 

4.2.1  Bei der T.________ AG (nachstehend T. AG) mit Sitz in G.________ ist 
der Beschwerdeführer Verwaltungsratspräsident mit Kollektivunterschrift zu 
zweien. Gleichzeitig ist er im Besitz von 50% der Aktien der T. AG. Neben dem 
Beschwerdeführer gibt es zwei weitere Verwaltungsratsmitglieder, die mit Kollek-
tivunterschrift zu zweien zeichnen. Die Gesellschaft bezweckt den Betrieb eines 
"Multi-Family Office" im Bereich Strategie, Immobilien, Beteiligungen, Steuern, 
Recht und Finanzen (Bf-act. 13, 18; Stand Handelsregistereintrag gemäss "Zefix" 
per 23.6.2020). 

Gemäss einem Beratungsvertrag (contrat de conseil) vom 1. Januar 2019 (Bf-
act. 14) hat sich der Beschwerdeführer verpflichtet, für die T. AG als unabhängi-
ger Berater (en qualité d'indépendant) gewisse Aufgaben im Bereich der Organi-
sation und der Geschäftsentwicklung zu übernehmen (Ziff. 1). Gemäss Ziffer 2 
des Vertrages handelt es sich dabei insbesondere um folgende Dienstleistungen:

- Beratung betreffend interne Organisation

- Errichtung von Büros in H.________ und G.________

- Suche nach Klienten für die Gesellschaft

- Finden und Einführen von Mitarbeitern

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- Entwicklung von Geschäftsideen und -konzepten

Der Berater kann zur Zielerreichung Mitarbeiter beiziehen, wenn er vorgängig die 
Zustimmung der Gesellschaft einholt (Pour la realisation de l'objet du contrat, le con-
seiller en publicite peut s'adjoindre les collaborateurs qu'il souhait e, s'il en demande l'au-

torisation prealable a la société).

Für diese Dienstleistungen hat der Einsprecher Anspruch auf ein Honorar in der 
Höhe bis zu Fr. 15'000.-- pro Trimester, zahlbar jeweils anfangs jedes Trimes-
ters. Die Gesellschaft garantiert dem Beschwerdeführer ein jährliches Honorar 
von Fr. 40'000.-- (Ziff. 3). Ziffer 5 (Ziff. 4 fehlt) enthält eine Geheimhaltungs-  oder 
Schweigeklausel. Gemäss Ziffer 6 verbleiben kommerzielle Rechte sowie Urhe-
berrechte, die im Zusammenhang mit der Tätigkeit des Einsprechers für die Ge-
sellschaft stehen, grundsätzlich im Eigentum der Gesellschaft. Ziffer 7 bestimmt, 
dass der Einsprecher ein vorgängiges schriftliches Einverständnis der Gesell-
schaft benötigt, um in ihrem Namen öffentlich aufzutreten. Der Vertrag wird laut 
Ziffer 8 auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und kann mit einer Kündigungsfrist 
von sechs Monaten jeweils auf Ende Jahr gekündigt werden (vgl. Einspracheent-
scheid Rz. 14.4 i.V.m. Rz. 13.4).

Gestützt auf diesen Vertrag hat der Beschwerdeführer der T. AG am 1. April 
2019 für seine Tätigkeit Rechnung im Umfang von Fr. 12'866.-- und am 1. No-
vember 2019 im Umfang von Fr. 19'647.20 gestellt (Bf-act. 15, 16; Einspra-
cheentscheid S. 9 Rz. 14.2).

4.2.2  Die Vorinstanz hält im angefochtenen Entscheid (Rz. 14.4 f.) fest, dass der 
Beratungsvertrag zwischen dem Beschwerdeführer und der T. AG ähnlich formu-
liert ist wie derjenige mit der M. GmbH und gemäss den Angaben des Beschwer-
deführers (Einsprache vom 5.7.2019 S. 4 Rz. 8.3) als Standard-Mandatsvertrag 
bezeichnet wird. Es könnte grösstenteils auf die Ausführungen zur M. GmbH 
verwiesen werden. Auch für die T. AG übernehme der Beschwerdeführer konti-
nuierlich und auf Dauer diverse organisatorische und operative Aufgaben, die ty-
pischerweise mit einer Geschäftsführung und -leitung verbunden werden. 

Der Beschwerdeführer sei als Präsident des Verwaltungsrats zweifelsohne Or-
gan der T. AG und von Gesetzes wegen auch mit der Geschäftsführung betraut. 
Er sei als Grossaktionär an der Gesellschaft beteiligt und scheine ausserdem 
auch persönlich bzw. familiär eng mit ihr verbunden zu sein. Für ihn bestehe da-
her ein nicht unerhebliches Interesse an einer erfolgreichen Geschäftsführung. 
Unter solchen Bedingungen könne nicht ernsthaft davon ausgegangen werden, 
dass der Beschwerdeführer von der Gesellschaft nur als unabhängiger Berater 
für gewisse Fragestellungen hinzugezogen werde. Es sei auch nicht anzuneh-

12

men, dass der Beschwerdeführer im Rahmen seiner Tätigkeit für die T. AG im ei-
genen Namen auftreten werde; dies gelte insbesondere für die Suche nach Kli-
enten. Auch auf der Website der T. AG werde der Beschwerdeführer an promi-
nenter Stelle als "CEO & Founder" der Gesellschaft erwähnt. Ein solcher Auftritt 
entspreche nicht der Stellung eines unabhängigen, selbständigen Beraters. 

Nicht sehr glaubwürdig und mit Sicherheit nicht entscheidend sei schliesslich das 
Argument des Beschwerdeführers, dass er nicht allein für die Willensbildung der 
Gesellschaft zuständig sei, weil die Gesellschaft vier Organe mit je Kollektiv-
unterschriftsberechtigung zu zweien habe und er deswegen ein wirtschaftliches 
Risiko trage, da der Mandatsvertrag durch die anderen Mitorgane jederzeit be-
endet werden könne. In Anbetracht der persönlichen Verflechtung mit der T. AG, 
der Funktion als deren Verwaltungsratspräsident und des bedeutenden Aktiona-
riats wirke dieses Risiko sehr theoretisch und würde ohnehin nicht genügen, um 
ein charakteristisches Unternehmerrisiko zu begründen, das für eine selbständi-
ge Erwerbstätigkeit spräche.

Die vom Beschwerdeführer für die T. AG im Rahmen des Beratungsvertrags 
ausgeführten Tätigkeiten seien mit seiner Stellung als Organ verbunden. Dies 
bestätige auch die Art der Rechnungsstellung, wo pauschal die Position "Consul-
ting and Directorship" aufgeführt werde. In Anbetracht der gesamten Umstände 
sei die Tätigkeit des Beschwerdeführers für die T. AG eindeutig als unselbständi-
ge Erwerbstätigkeit zu qualifizieren; die Kriterien einer unselbständigen Erwerbs-
tätigkeit würden klar überwiegen (Einspracheentscheid S. 10 Rz. 14.5). 

4.2.3  Der Beschwerdeführer rügt vor dem Verwaltungsgericht, dass die vor-
instanzliche Beurteilung bezüglich des Beratervertrags nicht zutreffe. Die im Ver-
trag erwähnten Aufgaben wie die Neuerstellung der internen Organisation, das 
Errichten von Büros in H.________ und G.________ usw. seien einmalige Auf-
gaben, die innerhalb eines gewissen Zeitrahmens erledigt sein werden. Für die 
Neuausrichtung der Gesellschaft habe der Beschwerdeführer aufgrund seiner 
spezifischen Fähigkeiten einen Auftrag erhalten (Beschwerde S. 8 Rz. 8.5).

Bezüglich der unabhängigen Stellung des Beschwerdeführers verkenne die Vor-
instanz, dass die Beratungsdienstleistungen gemäss Mandatsvertrag rein im In-
nenverhältnis zwischen Gesellschaft und dem Beschwerdeführer abgewickelt 
werden. Der Beschwerdeführer werde nicht selber für die Gesellschaft operative 
Tätigkeiten vornehmen und Büroräumlichkeiten anmieten oder Mitarbeiter ein-
stellen; hierfür gebe es weitere Verwaltungsratsmitglieder und angestellte Mitar-
beiter. Bei den in Rechnung gestellten und hier fraglichen Beratungsdienstleis-
tungen gehe es um eine (Beratungs-)Dienstleistung des Beschwerdeführers, die 

13

keine Aussenwirkung entfalte; er trete somit in eigenem Namen auf und arbeite 
auf eigene Rechnung (Beschwerde S. 8 f. Rz. 8.6).

Zudem verkenne die Vorinstanz die gesellschaftsrechtlichen Grundlagen für die 
Willensbildung in einer Gesellschaft. Mit 50% der Aktien könne der Beschwerde-
führer in der Generalversammlung nicht durchdringen. Nach Massgabe des 
Handelsregisterauszugs habe der Beschwerdeführer für die Gesellschaft kein 
Einzelzeichnungsrecht und gemäss aktuellen Statuten auch keinen Stichent-
scheid. Somit sei erstellt, dass der Beschwerdeführer die Willensbildung der Ge-
sellschaft tatsächlich nicht alleine beeinflussen und der Gesellschaft als gleichbe-
rechtigter Partner gegenüberstehen könne (Beschwerde S. 9 Rz. 8.7).

Der Beschwerdeführer habe nie bestritten, dass er Verwaltungsratspräsident der 
T. AG sei und in diesem Sinn auch strategische Aufgaben übernehme. Er habe 
jedoch dargelegt, dass ihm seit Gründung der Gesellschaft im Jahr 2018 nie ein 
entsprechendes Honorar ausbezahlt worden sei. Dies habe sich bis heute nicht 
geändert. Es sei unüblich, dass so genannte interne Verwaltungsratsmitglieder, 
welche gleichzeitig auch Aktionäre sind, keine Entschädigung erhielten und dass 
das Engagement im Verwaltungsrat über eine mögliche Gewinnausschüttung 
abgegolten werde. Nur für seine gesonderte Beratungstätigkeit für die T. AG ver-
lange er ein Beratungshonorar, welches nach Aufwand abgerechnet werde. Dass 
in der Rechnung des Beschwerdeführers pauschal für "Directorship and Consul-
ting" Rechnung gestellt werde, sei ein redaktioneller Fehler (Beschwerde S. 9 f. 
Rz. 8.8 f.).

4.3.1  Zusätzlich hat der Beschwerdeführer am 15. April 2019 ein Beratungs-
mandat mit der S. LP mit Sitz in Grossbritannien abgeschlossen (Bf-act. 9). Die-
ser Beratungsvertrag (contrat de conseil) basiert ebenfalls auf dem Standard-
Mandatsvertrag des Beschwerdeführers und entspricht im Übrigen den anderen 
Verträgen (wobei eine Ziff. 4 ebenfalls fehlt). Einzige konkret genannte Aufgabe 
ist die Suche von Klienten für die S. LP (Ziff. 2). Für diese Dienstleistungen hat 
der Einsprecher Anspruch auf ein Honorar in der Höhe bis zu Fr. 12'000.-- pro 
Trimester, zahlbar jeweils anfangs jedes Trimesters (Ziff. 3).

Vom 6. November 2019 datiert der in englischer Sprache abgefasste Beratungs-
vertrag (Advisory Agreement) mit der C. LLP (Beschwerde S. 6 f. Rz. 7; Bf-act. 
12). Auch dieser Vertrag (dem die Ziff. 4 ebenfalls fehlt) formuliert als einzige 
Aufgabe die Suche von Kunden (customer search for company). Das Honorar 
wird auf Fr. 16'000.-- pro Quartal begrenzt. 

4.3.2  Die Vorinstanz geht bezüglich der beiden Mandatsverträge davon aus, 
dass der Beschwerdeführer für die beiden Gesellschaften als Vermittlungsagent 

14

(Art. 418a ff. OR) tätig sei (Einspracheentscheid S. 11 Rz. 15.3). Gemäss kon-
stanter Rechtsprechung des Bundesgerichts übten Agenten (Handels- oder Rei-
severtreter) in der Regel eine unselbständige Erwerbstätigkeit aus (Rz. 15.3; Ur-
teile BGer 9C_675/2015 vom 31.5.2016 Erw. 3.2; 9C_946/2009 vom 30.9.2010 
Erw. 2.2; auch Rz. 4016 WML). Das Arbeitsverhältnis von Agenten beurteile sich 
nach den Bestimmungen des AHVG und nicht nach denjenigen des OR. Ohne 
Belang seien vertragliche Abreden über die sozialversicherungsrechtliche Stel-
lung des Agenten. Agenten gälten selbst dann als unselbständig erwerbstätig, 
wenn sie keinen festen Lohn, sondern z.B. nur Provisionen bezögen. Nur aus-
nahmsweise könnten sie als Selbständigerwerbende gelten. Dazu müssten sie 
aber über ein eigentliches Unternehmerrisiko tragen, d.h. über eine eigene Ver-
kaufsorganisation verfügen, was vorliegend nicht der Fall sei. Die Tätigkeit für die 
S. LP sei ebenfalls als unselbständige Erwerbstätigkeit zu qualifizieren. 

4.3.3  Der Beschwerdeführer hält im Wesentlichen an seinen Vorbringen gemäss 
der Einsprache fest. Er bringt (zu diesen beiden Verträgen) vor (Beschwerde 
S. 3 ff. Rz. 6 f.), er sei weder finanziell beteiligt noch übe er eine Organfunktion 
aus und sei auch nicht in die Organisationsstruktur eingebunden. Es gehe um die 
Suche von Kunden für US Investments (bei der S. LP). Die zivilrechtlichen Ver-
hältnisse seien selbstverständlich mitentscheidend. Die Vorinstanz verkenne, 
dass der Mandatsvertrag ein Honorar nach entsprechender Aufwandsabrech-
nung vorsehe und keine Provisionsregelung enthalte. Das auftragsrechtliche 
Element der Beratung und Organisationsentwicklung für die Klientin stehe 
gemäss vertraglichem Wortlaut stets im Vordergrund. Typische Elemente eines 
Agenturvertrages wie nachvertragliches Konkurrenzverbot oder Karenzentschä-
digung fehlten im Vertrag gänzlich. Der Beschwerdeführer rechne gegenüber den 
Gesellschaften nach Aufwand ab, wie es ein selbständiger Handwerker oder An-
walt tun würde. Aufgrund des Inhalts des Vertrages sei es ebenfalls klar, dass es 
sich nicht um ein Dauerschuldverhältnis handle (Beschwerde S. 4 Rz. 6.2 ff.).

4.4 Gemäss der vom Beschwerdeführer eingereichten (undatierten) "Übersicht 
Einnahmen 2019" (Bf-act. 23) hat er der M. GmbH am 1. April 2019, 13. Juni 
2019 und 15. November 2019 Rechnungen über Fr. 11'466.--, EUR 9'500.-- und 
Fr. 16'416.-- ausgestellt, die bezahlt ("paid") wurden; der S. LP am 4. Mai 2019 
und 23. Oktober 2019 von Fr. 9'000.-- und USD 42'500.-- (ebenfalls "paid"); 
der T. AG hat er am 1. April 2019 und 1. November 2019 Rechnungen über 
Fr. 12'886.-- und Fr. 19'647.-- ausgestellt ("unpaid"). 

5.1 Der Beschwerdeführer qualifiziert seine Tätigkeit (initial, vgl. Beschwerde 
S. 2 Ziff. II.3) als "Finanzberater". Die mit vier Unternehmen vertraglich vereinbar-

15

ten Dienstleistungen deuten indes nicht auf eine Finanzberatung hin (vgl. vorste-
hend Erw. 4.1.1, 4.2.1, 4.3.1). In einem weiteren Sinn kann seine Tätigkeit als 
Unternehmensberatung qualifiziert werden, wobei die Akquisition von Kunden ei-
nen Schwerpunkt bildet. 

5.2.1  Unternehmensberatung entspricht typischerweise selbständigem Erwerb. 
Gleichwohl ist es möglich, dass im Einzelfall auf der Ebene des effektiven Be-
schäftigungsverhältnisses zwischen Berater und Einsatzbetrieb die Merkmale der 
unselbständigen Erwerbstätigkeit überwiegen: Ein originär als selbständig zu 
qualifizierendes Auftragsverhältnis kann sich nachträglich in eine unselbständige 
Beschäftigung wandeln, wenn der Berater nicht (mehr) nur projektbezogen tätig 
ist, sondern direkt Führungsverantwortung übernimmt oder sonstwie in die Fir-
menadministration integriert wird. Dies trifft insbesondere zu, sobald dem Berater 
die Eigenschaft eines geschäftsführenden Organs zukommt; dessen Einkünfte 
sind massgebender Lohn. Für die Abgrenzung ausschlaggebend ist im Allgemei-
nen die Einbindung in die betriebliche Hierarchie im Sinne der Übernahme einer 
Linienfunktion, sofern dies nicht von bloss vorübergehender Natur ist, wie etwa 
bei Sanierungen (Urteil BGer H 55/04 vom 5.11.2004 Erw. 4.1). Generell hat bei 
typischen Dienstleistungstätigkeiten, für deren Ausübung häufig weder besonde-
re Investitionen zu tätigen noch Angestelltenlöhne zu bezahlen sind, das Unter-
nehmerrisiko als Unterscheidungsmerkmal gegenüber demjenigen der betriebs-
wirtschaftlich-arbeitsorganisatorischen Abhängigkeit vom Auftrag- oder Arbeitge-
ber in den Hintergrund zu treten; daher kommt der Frage, ob eine arbeitsorgani-
satorische Integration in dessen Betrieb besteht, entscheidende Bedeutung zu 
(Bundesgerichtsurteil 2C_669/2019 vom 7.4.2020 Erw. 5.1; BGE 144 V 111 Erw. 
6.2.2 m.w.H.). 

Mit Urteil H 234/99 vom 3. April 2000 (Erw. 2.b, mit Hinweisen auf die Rechtspre-
chung, Lehre und WML) hat das Bundesgericht erwogen, dass Personen, welche 
Kunden akquirieren und Dienstleistungen oder Waren für Dritte verkaufen, re-
gelmässig als unselbständig erwerbstätig einzustufen seien. Daran ändere die 
aus AHV-mässiger Sicht als charakteristisch zu bezeichnende weitgehende ar-
beitsorganisatorische Unabhängigkeit (z.B. hinsichtlich der Arbeitszeitgestaltung, 
Routenwahl) nichts. Eine selbständige Erwerbstätigkeit sei nur dann gegeben, 
wenn neben die relative arbeitsorganisatorische Unabhängigkeit auch noch ein 
echtes Unternehmerrisiko trete. Ein solches ist etwa gegeben, wenn beträchtli-
che Investitionen (Miete von wohnungsfremden Räumen, von Ausstellungs- oder 
Lagerräumen, Kauf von Einrichtungsgegenständen usw.) oder Angestelltenlöhne 
zu tragen seien. Nicht als Unternehmerrisiko sei der Umstand zu werten, dass 
die Einkünfte eines Handelsvertreters von seinem Arbeitserfolg abhängig seien.

16

5.2.2  Vorliegend kommt dem Beschwerdeführer als alleinigem Geschäftsführer 
der M. GmbH, die zudem seiner Mutter gehört, zweifelsohne direkte Führungs-
verantwortung zu. Diese Funktion versah er bereits vor der Beendigung seiner 
Tätigkeit in einem Anstellungsverhältnis im Dezember 2018; sie ist auch nicht 
von bloss vorübergehender Natur. Die Funktion eines "Direktors der Unterneh-
mung" lässt sich durchaus als diejenige des Geschäftsführers verstehen. Der 
Beschwerdeführer äussert sich nicht zur Unternehmensgrösse; es ist von einem 
(kleineren) KMU-/Familienbetrieb auszugehen. Zwar spricht der Beschwerdefüh-
rer (im Zusammenhang mit der T. AG, welche Ausführungen auch für die 
M. GmbH Geltung hätten; vgl. Beschwerde S. 11 Rz. 9.3 i.V.m. S. 8 Rz. 8.6) von 
weiteren angestellten Mitarbeitern; konkrete Angaben hierzu werden aber nicht 
geliefert. Die Bestellung eines Direktors zusätzlich neben einem Geschäftsführer 
macht daher keinen Sinn. Die Vorinstanz weist zu Recht darauf hin, dass bei der 
Rechnungsstellung nicht zwischen den Positionen als Berater und Geschäftsfüh-
rer ("Consulting & Directorship") differenziert wird, was ebenso für die T. AG gilt. 
Ebenso dürfte im konkreten Fall – angesichts der Unternehmensgrösse – die 
Auslagerung der internen Organisation, der Errichtung und des Unterhalts eines 
Büros, aber auch der Klientensuche und der Entwicklung sowie des Unterhalts 
von Geschäftsbeziehungen wenig Sinn machen. Hierbei handelt es sich um Auf-
gabenbereiche, welche bei kleineren GmbH regelmässig und typischerweise von 
der Geschäftsleitung wahrgenommen werden. Es ist auch nicht ersichtlich, dass 
firmeninterne Organisationsreglemente entsprechende Auftragsvergaben an Drit-
te vorsähen. Wenn der Beschwerdeführer zur Einholung der Zustimmung der 
Gesellschaft zum Beizug von Dritten verpflichtet wird, kann hierin eine gewisse 
Weisungsgebundenheit gesehen werden. Da der Beschwerdeführer einzige 
zeichnungsberechtigte Person ist, kommt dieser Bestimmung indes so oder an-
ders kein besonderes Gewicht zu. Dem Beschwerdeführer steht im Weiteren ein 
(garantiertes) jährliches Entgelt von Fr. 40'000.-- zu. Ein Risiko ist damit nicht 
verbunden; namentlich wurde keine Erfolgsabhängigkeit vereinbart. Das Entgelt 
wird gegen eine einfache Rechnungsstellung unter Angabe der aufgebrachten 
Arbeitsleistungen (Stunden) erbracht (vgl. Beilage 10 zur Einsprache vom 
5.7.2019 [Vi-act. 7], vgl. Bf-act. 10, 11, 15, 16 [betr. die S. LP und T. AG]). Ein 
anderweitiges (Unternehmer-)Risiko des Beschwerdeführers besteht auch nicht 
bzw. unterscheidet sich nicht von demjenigen als Geschäftsführer, einer unbe-
strittenermassen als unselbständig anerkannten Tätigkeit (vgl. Urteil BGer 
9C_409/2016 vom 21.12.2016 Erw. 5.3). Durchaus vergleichbar mit einem An-
stellungsverhältnis ist die vereinbarte Kündigungsdauer des Beratungsvertrags 
von sechs Monaten unbesehen der Auftragserfüllung oder der auftragsrechtli-
chen jederzeitigen Beendigungsmöglichkeit. 

17

Der Vorinstanz ist somit beizupflichten, dass die Tätigkeit des Beschwerdeführers 
bei der M. GmbH gestützt auf den Beratungsvertrag als unselbständige Erwerbs-
tätigkeit zu qualifizieren ist. Dieses Ergebnis steht auch im Einklang mit der 
Rechtsprechung. Soweit arbeitgeberähnliche Personen, beispielsweise Ge-
schäftsführer einer Firma, einen massgebenden Lohn im Sinne der AHV-Gesetz-
gebung verdienen, fallen sie unter den Begriff der Arbeitnehmer. Daran ändert 
sich auch nichts, wenn sie in der gleichen Firma zusätzlich Funktionen ausüben, 
die wirtschaftlich mit denjenigen eines selbständig Erwerbenden vergleichbar 
sind (vgl. Urteil BGer H 177/04 vom 14.4.2005 Erw. 2.2). 

5.2.3  Das vorstehend Gesagte hat ebenso Geltung hinsichtlich der T. AG. Was 
diesen am 1. Januar 2019 unterzeichneten Beratungsvertrag anbelangt, fällt da-
bei auf und ins Gewicht, dass im Rubrum die Unternehmung als Th. GmbH, bei 
den Unterschriften als T. AG bezeichnet wird. Dies erklärt sich damit, dass die 
Th. GmbH mit Umwandlungsplan vom 15. März 2019 in die heutige T. AG um-
gewandelt wurde. Der Beschwerdeführer war bis zu diesem Zeitpunkt Gesell-
schafter und Geschäftsführer der Th. GmbH mit Einzelunterschrift (Bf-act. 13; vgl. 
die Mutationsmeldung im SHAB vom 21. März 2019, Meldungsnummer HR02-
1004592787). Der Umstand, dass der Vertrag über diesen Zeitpunkt hinaus Gel-
tung hat bzw. von der T. AG übernommen wurde (vgl. Art. 645 OR), spricht dafür, 
dass der Beschwerdeführer als Verwaltungsrat und Aktionär auch weiterhin bei 
der T. AG einen erheblichen Einfluss hat. Beim dem Beschwerdeführer mit dem 
Beratungsvertrag übertragenen Einführen von Mitarbeitern dürfte es sich um eine 
Aufgabe handeln, die typischerweise einer mit den Betriebsaufgaben und -
abläufen vertrauten Person und – anders als allfällige Weiterbildung u.ä. – weni-
ger einem externen Berater übertragen wird. Die Vorinstanz weist auch zu Recht 
darauf hin, dass der Beschwerdeführer bei der Kunden- und Mitarbeiterakquisi-
tion kaum in eigenem Namen auftreten wird; vielmehr wird er sich hierbei auch 
auf seine Funktion beziehen. Die Entwicklung von Geschäftsideen und -
konzepten betrifft die strategische Ausrichtung einer Unternehmung und ist ge-
wissermassen genuine Aufgabe des Verwaltungsrates (vgl. Art. 716a Abs. 1 
Ziff. 1 OR). Die vertragliche Übertragung dieser Aufgabe an einen Verwaltungsrat 
lässt sich nicht von dessen vom Gesetz vorgegebenen Funktion innerhalb der 
Unternehmung trennen, ist klarerweise vom Beizug externer Berater und Bera-
tungsunternehmungen abzugrenzen und kann konsequenterweise nicht zu einer 
(Um-)Qualifikation der Funktion des Beschwerdeführers als Verwaltungsrat (und 
vormaliger Geschäftsführer der GmbH) in eine selbständige Erwerbstätigkeit 
führen. Im Übrigen kann (auch) im Falle der T. AG auf die vorinstanzliche Beur-
teilung verwiesen werden, die zu bestätigen ist. 

18

5.2.4  Dem Beschwerdeführer ist zugute zu halten, dass der Aufbau einer 
selbständigen Geschäftstätigkeit einer gewissen (Übergangs-)Zeit bedarf. Neben 
den beiden erwähnten Beratungsverträgen, die keine selbständige Erwerbstätig-
keit des Beschwerdeführers begründen, hat er bis anhin allerdings erst zwei wei-
tere Beratungsverträge abgeschlossen mit im Wesentlichen – bis auf die Be-
schränkung der zu erbringenden Dienstleistung (Kundenakquisition) – gleichen 
Inhalt. Gemäss den vom Beschwerdeführer eingereichten Unterlagen hat er im 
Jahr 2019 erst von der S. LP ein Honorar bezogen. Erwähnenswert ist hierbei, 
dass vertraglich ein Honorar bis zu Fr. 12'000.-- pro Trimester (ohne Spesen; vgl. 
Vertrag = Bf-act. 9 Rz. 3) vereinbart wurde. Die Rechnung vom 23. Oktober 2019 
betrifft das 3. und 4. Quartal (Bf-act. 10 f.) und übertrifft mit USD 42'500.-- den 
vertraglichen jährlichen (Höchst-)Betrag von Fr. 36'000.--, wobei mit diesem Be-
trag offensichtlich die erbrachten 156.50 Stunden abgegolten und keine Spesen 
ausgewiesen/erfasst sind. Dieser Widerspruch, der auf eine Beziehungsnähe des 
Beschwerdeführers zur S. LP hindeuten könnten, wird vom Beschwerdeführer in 
seinen Eingaben nicht geklärt oder erläutert. Letztlich ist dies für die Beurteilung 
jedoch nicht entscheidend. 

Die Berechtigung der vorinstanzlichen Qualifikation dieses Vertragsverhältnisses 
(wie auch desjenigen mit der C. LLP) als Vermittlungsagent (Vermittlung von 
Kunden) ist nicht von der Hand zu weisen. Wie die vom Beschwerdeführer ins 
Recht gelegte Abrechnung zeigt, wird er dabei nicht an seinem Erfolg gemessen, 
sondern aufgrund der erbrachten Arbeitsstunden entschädigt (wobei das vertrag-
liche Kostendach, wie dargelegt, sogar überschritten werden kann). Analog zu 
einem Anstellungsverhältnis wurde auch in diesen beiden Fällen eine Kündi-
gungsfrist von sechs Monaten vereinbart. Damit wird auch in dieser Hinsicht das 
Risiko des Beschwerdeführers minimiert, zumal bei Agenturverträgen ansonsten 
(auch) betreffend die Beendigung des Vertragsverhältnisses das Auftragsrecht 
mit grundsätzlich jederzeitiger fristloser Widerrufbarkeit gilt (Art. 418b Abs. 1 OR 
i.V.m. Art. 412 Abs. 2 OR). 

5.2.5  Für einen Beitragsstatus als unselbständig Erwerbender spricht schliess-
lich auch der Umstand, dass der Beschwerdeführer sein Einkommen im fragli-
chen Jahr nur aus drei Quellen, der M. GmbH (rund Fr. 37'000.--), der S. LP 
(rund Fr. 52'000.--) und der T. AG (rund Fr. 32'500.--, "unpaid") erzielt. Gleich ei-
nem unselbständig Erwerbenden besteht mithin eine erhebliche finanzielle Ab-
hängigkeit, auch dies gleich einer anderen für einen oder einige wenige Arbeit-
geber tätigen Person. 

5.3 Die Beschwerde erweist sich mithin als unbegründet und ist abzuweisen. 
Gleichzeitig ist mit der Vorinstanz (Vernehmlassung S. 3 Rz. 7) allerdings festzu-

19

halten, dass sich die berufliche Situation des Beschwerdeführers in Zukunft 
durchaus rechtserheblich ändern kann, wenn weitere Mandate hinzukommen.

6.1 Das vorliegende Beschwerdeverfahren ist kostenlos (Art. 1 Abs. 1 AHVG 
i.V.m. Art. 61 lit. a ATSG).

6.2 Dem Verfahrensausgang entsprechend ist dem Beschwerdeführer keine 
Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 61 lit. g ATSG). 

20

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

5. Zustellung an:
- die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (2/R; unter Beilage der 

Eingabe der Vorinstanz vom 14.4.2020) 
- die Vorinstanz (R)
- die Beigeladene Ziff. 2 (R; unter Beilage der Eingabe der Vorinstanz 

vom 14.4.2020)
- die Beigeladene Ziff. 3 (R; unter Beilage der Eingabe der Vorinstanz 

vom 14.4.2020)
- die Beigeladene Ziff. 4 (R; unter Beilage der Eingabe der Vorinstanz 

vom 14.4.2020)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A)

Schwyz, 15. Juli 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts
Der Präsident:

Der a.o. Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 23. Juli 2020