# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8b975a7b-2e9d-506c-84bd-9e6fa1afe709
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-08-24
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 24.08.2016 III 2015 184
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2015-184_2016-08-24.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2015 184

Entscheid vom 24. August 2016 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber

Parteien A.+B.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. W.________, 

gegen

1. Gemeinderat Altendorf, Dorfplatz 3,
Postfach 155, 8852 Altendorf,

2. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14,
Postfach 1186, 6431 Schwyz,

3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

4. C.________,
Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. D.________,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Baubewilligung)

2

Sachverhalt:

A. A.________ ist Eigentümerin des Grundstücks GB ___001 (im Halte von 
1'006 m2), ________, in Altendorf. Am 26. Juli 2013 reichten A.+B.________ 
beim Gemeinderat Altendorf ein Baugesuch für die Erweiterung des bestehenden 
Einfamilienhauses (Grundriss von rund 10 m x 14 m) ein. Es beinhaltet im 
Wesentlichen einen Anbau (Grundriss von rund 7 m x 4.5 m) an der Nordostseite 
des Gebäudes sowie die Vergrösserung des bestehenden Carports (um rund 
55 cm in seiner Breite) anschliessend an die Garage auf der Südostseite des 
Gebäudes. Das Bauvorhaben wurde im Amtsblatt ________ publiziert und 
öffentlich aufgelegt. Hiergegen liess C.________ am 22. August 2013 
Einsprache erheben. Gegen die am 10. Februar 2014 erteilte Baubewilligung und 
Abweisung der Einsprache durch den Gemeinderat Altendorf erhob C.________ 
am 10. März 2014 Beschwerde beim Regierungsrat. Namentlich machte er 
geltend, das Baugesuch hätte wegen der Lage der Baute in einem 
Gewässerschutzbereich der zuständigen kantonalen Instanz zur Stellungnahme 
unterbreitet werden müssen. Mit Beschluss vom 25. April 2014 widerrief der 
Gemeinderat Altendorf die Baubewilligung vom 10. Februar 2014.

B. Mit Gesamtentscheid vom 1. Juli 2014 erteilte das kantonale Amt für 
Raumentwicklung (ARE) die kantonale Baubewilligung unter Auflagen und 
Nebenbestimmungen der zuständigen Stellen (Disp.-Ziff. 1). Die Einsprache von 
C.________ wurde abgewiesen, soweit kantonale Zuständigkeit bestand (Disp.-
Ziff. 2). 

Mit Beschluss Nr. 05.03a vom 25. August 2014 bewilligte der Gemeinderat 
Altendorf das Bauvorhaben wie folgt:

1. Verfahrenskoordination
Der Gesamtentscheid des Amtes für Raumentwicklung Nr. B2014-0407 unter 
Auflagen und Nebenbestimmungen vom 1. Juli 2014 gilt als integrierender 
Bestandteil dieser Bewilligung (s. Beilage).

2. Einsprache
Die Einsprache wird im Sinne der vorstehenden Erwägungen abgewiesen.

3. Grenzabstand
Die geringfügige Unterschreitung des minimalen Grenzabstandes durch den 
erweiterten Carport wird im Sinne des vorliegenden Näherbaurechts 
genehmigt.

(4.-22.  Auflagen und Nebenbestimmungen; Gebühren; Rechtsmittel; Zufertigung). 

C. Gegen diesen Gemeinderatsbeschluss liess C.________ mit Eingabe vom 
29. September 2014 Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Schwyz 

3

erheben mit den Anträgen auf Aufhebung des Gemeinderatsbeschlusses sowie 
des Gesamtentscheides des ARE und auf Abweisung des Baugesuchs.

D. Mit Beschluss (RRB Nr. 927/2015) vom 22. September 2015 hiess der 
Regierungsrat die Beschwerde teilweise gut, hob den Gemeinderatsbeschluss 
vom 25. August 2014 auf und wies die Sache "im Sinne der Erwägungen zu 
weiteren Sachverhaltsabklärungen und Neubeurteilung" an den Gemeinderat 
zurück (Disp.-Ziff. 1). Die Verfahrenskosten von insgesamt Fr. 1'500.-- wurden je 
zur Hälfte A.+B.________ einerseits und der Gemeinde Altendorf anderseits 
auferlegt (Disp.-Ziff. 2). A.+B.________ und die Gemeinde Altendorf wurden 
überdies verpflichtet, C.________ eine Parteientschädigung von je Fr. 500.-- zu 
bezahlen (Disp.-Ziff. 3). 

E. Gegen diesen RRB (Versand am 29.9.2015) lassen A.+B.________ mit 
Eingabe vom 20. Oktober 2015 (Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Beschwerde erheben mit den folgenden 
Anträgen:

1. Der Beschwerdeentscheid RRB Nr. 927/2015 vom 22. September 2015 sei 
aufzuheben und es sei die nachgesuchte Baubewilligung in Bestätigung des 
Gemeinderatsbeschlusses Nr. 05.03a vom 25. August 2014 und des Gesamt-
entscheids ARE vom 1. Juli 2014 zu erteilen. 

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich 8 % MWST) zulasten der 
Vorinstanz 1 und des Beschwerdegegners. 

F. Das ARE teilt mit Schreiben vom 23. Oktober 2015 seinen Verzicht auf eine 
Vernehmlassung oder eine Antragsstellung mit. Das Sicherheitsdepartement 
beantragt vernehmlassend am 6. November 2015 die Abweisung der 
Beschwerde unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführer. Ebenso 
beantragt der Beschwerdegegner am 11. Februar 2016 die Abweisung der 
Beschwerde und verlangt eine mündliche Verhandlung. 

G. Mit Eingabe vom 18. April 2016 nehmen die Beschwerdeführer Stellung zu 
den Vernehmlassungen. 

H. Nachdem der Beschwerdegegner mit Schreiben vom 2. Mai 2016 seinen 
Verzicht auf die beantragte mündliche Verhandlung mitgeteilt hatte, wurde ihm 
sowie den Vorinstanzen Frist angesetzt, um dem Verwaltungsgericht 
Bemerkungen zur Stellungnahme der Beschwerdeführer vom 18. April 2016 
einzureichen. Hiervon macht das Sicherheitsdepartement mit Schreiben vom 
20. Mai 2016 Gebrauch. Der Beschwerdegegner teilt am 24. Mai 2016 seinen 
einstweiligen Verzicht auf weitere Bemerkungen mit. Es erfolgten keine weiteren 
Eingaben mehr. 

4

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1.1 Das bestehende Gebäude (auf GB ___001) weist ein Eingangs- und ein 
Obergeschoss sowie ein Kellergeschoss auf. An der Südostseite des 
bestehenden Gebäudes befinden sich (anschliessend an eine in die Hauptbaute 
integrierte Garage) eine Garage sowie ein Carport mit Zufahrt von Südwesten 
her. 

An den Carport schliesst östlich ein Geräteraum an. Garage und Carport sowie 
der Geräteraum sind überdacht; von der Südwestseite her (Zufahrtseite zur 
Garage und Carport) tritt diese Überdachung als Giebeldach (mit Südwest-
Nordost-Ausrichtung des Giebels) in Erscheinung und von der Nordostseite her 
als Schrägdach. Diese Garage (3.6 m x 5.9 m) und der Carport sowie der 
(unterkellerte) Geräteraum waren 1983 bewilligt worden (vgl. Plan Nr. 394/1 vom 
4.8.1983 "Baueingabe: Grundriss + Fassaden 1:100"). Die Traufhöhe beträgt 
gemäss dem am 14. Oktober 1983 bewilligten Baugesuch 2.4 m, die Firsthöhe 
3.65 m. Auf der Ostseite gegenüber der Parzelle GB ___002 räumte der 
Eigentümer derselben der Bauherrschaft "auf Grund dieser Planunterlage" ein 
Näherbaurecht "um maximal 1.40 m auf der gemeinsamen Nord-West/Süd-Ost 
Grenze" ein. Die diesbezügliche Rechtseinräumung wurde vom Eigentümer der 
Parzelle GB ___002 auf dem erwähnten Plan Nr. 394/1 vom 4. August 1983 am 
13. August 1983 unterschriftlich bestätigt. 

Das ursprüngliche, 1976 bewilligte Gebäude verfügte bereits über die in die 
Hauptbaute integrierte Garage (23.0 m2) sowie (an der Stelle der 1983 
bewilligten Garage) einen gedeckten Abstellplatz (11.3 m2). Über diesem 
gedeckten Abstellplatz sowie entlang der Südostseite des Gebäudes erstreckte 
sich eine (teils) "ged. Terrasse" (20.7 m2; vgl. Plan Nr. 180/1 vom 26.1.1976 
"Projekt Grundrisse/ Schnitte/Fassaden"), welche einerseits über eine 
Aussentreppe von Nordosten her, anderseits vom Wohn-/Esszimmer im 
Obergeschoss her betretbar war. 

1.1.2 Der Carport soll auf seiner Südostseite um rund 55 cm verbreitert werden; 
anstelle des die Garage und den Carport überdachenden Giebeldaches ist eine 
Terrasse (rund 7 m x 8 m inklusive Treppenaufstieg vom Eingangsgeschoss her) 
vorgesehen. Der Geräteraum weist ein Schrägdach auf. 

Im Anbau an der Nordostseite ist im Eingangsgeschoss ein Kinderzimmer
(Eckzimmer; Bruttogeschossfläche [BGF] von 15.44 m2 sowie Sanitärraum
[Dusche/WC] mit einer BGF von 5.62 m2) geplant; im Obergeschoss weist dieser 
Anbau eine Ankleide als Erweiterung des bestehenden Elternzimmers, einen 
Sanitärraum (Dusche/WC) sowie ein Arbeitszimmer auf. Im Kellergeschoss 

5

(unter dem Kinderzimmer) soll ein Technikraum mit einer Luft-/Wasser-
Wärmepumpe eingerichtet werden. Dabei wird die Luft von der Nordwestseite 
her angesogen; der Luftauslass erfolgt unterirdisch auf der Nordostseite.  

1.2 Der Regierungsrat hat den angefochtenen Entscheid im Wesentlichen wie 
folgt begründet:

Er hat vorab die Baueingabepläne als "teilweise mangelhaft" beanstandet, die 
Baubewilligung indessen aus anderen Gründen aufgehoben, wobei bei einem 
allfälligen Nachfolgeprojekt die Planunterlagen ausreichend zu vermassen seien 
(Erw. 1). 

Den bestehenden Anbau (Garage, Gerätehaus und Carport) hat der 
Regierungsrat als insgesamt einen Baukörper betrachtet. Es sei unbestritten, 
dass er (im Jahr 1983) zwar formell rechtmässig, indessen in materiell 
rechtswidriger Weise erstellt worden sei. Eine Rücknahme der Baubewilligung 
komme nicht in Frage. Die Bauherrschaft könne sich auf die Bestandesgarantie 
berufen (Erw. 2.3.1 ff.). Mit der geplanten Verbreiterung des Carports und der 
Errichtung eines Flachdaches werde ein zusätzlicher und zudem bedeutender 
Widerspruch zum geltenden Recht hergestellt (Erw. 2.4.2). Eine 
Ausnahmesituation als Voraussetzung für eine Ausnahmebewilligung sei nicht 
ersichtlich (Erw. 2.4.3). 

Der Treppenschacht an der Nordostfassade (Zugang zum Technikraum) sei als 
Anlage zu betrachten. Mangels einer fassadenähnlichen Wirkung fänden die 
Grenz- und Gebäudeabstandsbestimmungen keine Anwendung (Erw. 2.5.1 f.). 
Unbegründet sei vor dem Hintergrund der Rechtsprechung zum gewachsenen 
Terrain die Rüge, der Erweiterungsbau würde die Gebäude- und Firsthöhe nicht 
einhalten. Würde auf den ursprünglichen Geländeverlauf abgestellt, betrüge die 
Gebäudehöhe rund 7.3 m, womit die zulässige Gebäudehöhe von 7 m 
überschritten wäre. Diese Mehrhöhe würde den Beschwerdeführer (vorliegend 
Beschwerdegegner) nicht in rechtserheblicher Weise beeinträchtigen 
(Erw. 3.1 ff.). Ob die projektierte Carport- bzw. Terrassenerweiterung für den 
Beschwerdeführer eine massive Beeinträchtigung zur Folge habe, könne 
mangels Bewilligungsfähigkeit offen bleiben (Erw. 3.5). 

Die Luft-/Wasser-Wärmepumpe halte den Planungswert von 55 dB(A) am Tag 
bzw. 45 dB(A) in der Nacht beim Grundstück der Beschwerdeführer ein 
(Erw. 4.5). Indes müssten die Planungswerte auch auf dem Baugrundstück 
selber eingehalten werden. Es sei daher von Amtes wegen zu klären, ob dies der 
Fall sei. Insoweit habe der Gemeinderat den Sachverhalt nicht genügend 
abgeklärt (Erw. 4.6.2). Was das lärmschutzrechtliche Vorsorgeprinzip anbelange, 

6

habe der Gemeinderat keine konkreten Auflagen verfügt, wie dies angesichts der 
Beurteilung des ARE erforderlich gewesen wäre (Erw. 5.2). 

1.3 Die Beschwerdeführer machen vorab geltend, im verwaltungsgerichtlichen 
Verfahren seien die zusätzlichen Abklärungsergebnisse zum Lärmschutz zu 
berücksichtigen (Beschwerde S. 3 f. Ziff. II.4). Entgegen der Auffassung des 
Regierungsrates seien die Immissionen am eigenen Gebäude nicht zu ermitteln. 
Indessen seien die Grenzwerte auch beim Kinderzimmer im Erdgeschoss wie 
auch im Elternzimmer im 1. Obergeschoss eingehalten (Beschwerde S. 11 
Ziff. 4). 

Unberechtigt sei die regierungsrätliche Kritik an den Baueingabeplänen. Die 
bemängelten fehlenden Höhenangaben beträfen nicht das Erweiterungsprojekt, 
sondern bestehende Gebäudeteile, die unverändert blieben. Der Gegenstand 
des Baugesuchs sei in den Baueingabeplänen ausreichend vermasst. Die 
Wahrung der zulässigen Höhe ergebe sich aus den Fassadeplänen; dies gelte 
auch für die Nebenbauten (Beschwerde S. 4 f. Ziff. III.2). Die Beurteilung der vom 
Regierungsrat als Anbaute bezeichneten Nebenbauten nur unter dem Blickwinkel 
des Wiederaufbaurechts überzeuge nicht. Garage, Carport und Geräteraum 
bildeten je eine eigene Nebenbaute. Die Auffassung des Regierungsrates, die 
Qualifikation als Nebenbaute richte sich danach, wie sich die Baute im Verhältnis 
zum betroffenen Nachbargrundstück darbiete, sei nicht richtig. Massgebend für 
einen Nachbarn sei einzig, dass die zur Unterschreitung des ordentlichen 
Grenzabstandes erforderlichen Masse innerhalb des Bereichs zwischen 
ordentlichem und reduziertem Grenzabstand eingehalten werden müssten. Die 
Grundflächen der Nebenbauten, die sich im Unterabstand befänden, betrügen 
zusammengerechnet weit weniger als 60 m2 (Beschwerde S. 5 ff. Ziff. 3.a). 
Eventualiter seien Garage und Carport (mit Flachdach) einerseits und 
Geräteraum (mit Schrägdach) anderseits als je eigene Nebenbaute zu 
betrachten (Beschwerde S. 8 lit. b). Selbst wenn Garage, Carport und 
Geräteraum insgesamt einen Baukörper darstellten, wäre die zulässige 
Grundfläche von 60 m2 gewahrt (Beschwerde S. 8 f. lit. c). Sofern die vom 
Vordach überdachte Fläche des Geräteraumes auch anzurechnen sei, könnte 
die zulässige Grundfläche durch eine Rücknahme des Vordaches gewahrt 
bleiben (Beschwerde S. 9 lit. d). Beim Geräteraum mit Kellerraum seien keine 
baulichen Änderungen vorgesehen. Die Unterkellerung sei gemäss dem seit 
Jahrzehnten bestehenden heutigen Terrainverlauf überhaupt nicht sichtbar, 
sondern liege komplett unter dem Terrain. Eine Zweigeschossigkeit liege nicht 
vor (Beschwerde S. 9 f. lit. e). Die Nutzung des Flachdachs auf Garage und 
Carport sei zulässig (Beschwerde S. 10 lit. f). Die vom Regierungsrat angeführten 

7

heutigen wohnhygienischen Minimalstandards könnten bei definitionsgemäss 
unbewohnten Nebenbauten keine Rolle spielen (Beschwerde S. 10 unten). 

1.4 In verfahrensrechtlicher Hinsicht ist festzuhalten, dass das Verwaltungsge-
richt in seiner Rechtsprechung verschiedentlich darauf hingewiesen hat, dass 
sich im Lichte von Art. 6 Ziff. 1 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte 
und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.010) vom 4. November 1950 ein zurückhal-
tender Ausschluss von Noven aufdrängt (vgl. VGE III 2014 44 vom 28.1.2015 
Erw. 1.5.2; VGE III 2013 103 vom 19.2.2014 Erw. 1.2; VGE III 2013 66 + 67 vom 
25.9.2013 Erw. 3.3; VGE III 2011 80 vom 23. November 2011 Erw. 4.14; VGE 
III 2009 52 vom 23. September 2009 Erw. 3.3; VGE III 2008 33 vom 11. Juli 2008 
Erw. 6.1 mit Verweis auf Kölz/ Bosshart/ Röhl, Kommentar zum Verwaltungs-
rechtspflegegesetz des Kt. ZH, § 52 N 11; vgl. Donatsch, in: Kommentar VRG, 
§ 52 N 16 ff. und 26 ff.). 

Gemäss Art. 110 des Bundesgerichtgesetzes (BGG; SR 173.110) vom 17. Juni 
2005 muss das Verwaltungsgericht (als letzte kantonale Instanz) oder eine vor-
gängig zuständige andere richterliche Behörde den Sachverhalt frei prüfen und 
das massgebende Recht von Amtes wegen anwenden, wenn die Kantone nach 
dem BGG ein Gericht als letzte kantonale Instanz einzusetzen haben. Das Bun-
desgericht folgert daraus, dass der Sachverhalt im gerichtlichen Verfahren zu er-
stellen ist, weshalb dem Verwaltungsgericht oder dessen gerichtlicher Vorinstanz 
auch neue Tatsachen und Beweismittel unterbreitet werden können (Marco 
Donatsch, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar VRG, 3. Aufl. 2014, Rz. 4 zu § 20a 
mit Hinweis auf BGE 135 II 369 Erw. 3.3). Damit wird die Rechtsweggarantie von 
Art. 29a der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 
101) vom 18. April 1999 umgesetzt, welche eine uneingeschränkte Sachverhalts- 
und Rechtskontrolle durch mindestens ein Gericht verlangt. 

2.1.1 § 59 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes (PBG; SRSZ 400.100) vom 
14. Mai 1987 definiert den Grenzabstand als die kürzeste Verbindung zwischen 
Grenze und Fassade. Er wird senkrecht auf die Fassade und über die Ecken mit 
dem kleineren Radius gemessen. Für Bauten bis und mit 20 m Gebäudehöhe 
beträgt der Grenzabstand 50 % der Gebäudehöhe, mindestens aber 3 m (§ 60 
Abs. 1 PBG). Als Gebäudehöhe gilt das Mass vom ausgemittelten gewachsenen 
Boden in der Fassadenmitte bis zum Schnittpunkt der Fassade mit der Dachhaut, 
bei Flachdächern bis zur Oberkante des Dachabschlusses (§ 60 Abs. 2 PBG). 
Ein privilegierter Grenzabstand von mindestens 2.5 m gilt für Nebenbauten (vgl. 
§ 61 Abs. 1 Satz 2 PBG). Als Nebenbauten gelten eingeschossige, unbewohnte 
Bauten, wie Garagen, Kleinbauten usw., die nicht mehr als 3.50 m Gebäude-
höhe, 4.50 m Firsthöhe und 60 m2 Grundfläche aufweisen (§ 61 Abs. 1 Satz 1 

8

PBG). Für Nebenbauten und unterirdische Bauten kann die 
Baubewilligungsbehörde bei schriftlicher Einwilligung des Nachbarn das Bauen 
bis an die Grenze gestatten (§ 61 Abs. 3 PBG). 

2.1.2 In Altendorf gilt gemäss Art. 24 Abs. 4 des Baureglements 1996 (BauR) 
vom 1. Dezember 1990 / 9. Juni 1996 in den Wohnzonen und in der Zone Wohn- 
und Gewerbezone ein kleiner Grenzabstand von 50 % der Gebäudehöhe, 
mindestens jedoch 4 m, und der grosse Grenzabstand beträgt 70 % der 
Gebäudehöhe, mindestens jedoch 6 m. In der Landhauszone L2 gilt sogar ein 
kleiner Mindestgrenzabstand von 5 m und ein grosser von mindestens 7 m 
(Art. 48 BauR). Die Definition der Nebenbauten und der von diesen zu wahrende 
Grenzabstand entspricht den Bestimmungen des PBG (Art. 28 BauR). 
Nebenbauten gemäss Art. 28 BauR dürfen unter sich und zu anderen Gebäuden 
den Gebäudeabstand unterschreiten (Art. 26 Abs. 2 BauR; vgl. § 63 Abs. 2 
PBG). 

2.2.1 Vorerst ist auf die Rüge der Beschwerdeführer einzugehen, das 
Wiederaufbaurecht werde erst und nur relevant, wenn ein Bauvorhaben nach 
geltendem Recht nicht bewilligungsfähig ist (Beschwerde S. 5 f. Ziff. 3). 

2.2.2 Der Regierungsrat hat den 1983 bewilligten, bestehenden Anbau als 
materiell rechtswidrig beurteilt. Die Garage, den Geräteraum und den Carport hat 
er (aus Sicht der Nachbargrundstücke GB ___002 und GB ___003) als einen 
einzigen Anbau beurteilt, wobei die Aufteilung im Innern nicht entscheidend sei 
(Erw. 2.3.2). Dieser bestehende Baukörper mache flächenmässig mehr als 60 m2 

aus (Garage: 22.04 m2, Carport: 20.03 m2, Überdachung inkl. Geräteraum: 
30.03 m2). Insbesondere beim Carport und der Überdachung sei dabei zu 
berücksichtigen, dass die Grundfläche teilweise bis zur Dachkante gemessen 
werde. Ausserdem habe der Gemeinderat den Keller unter dem Geräteraum bei 
seiner Beurteilung der Bewilligungsfähigkeit der Anbauten nicht berücksichtigt. 
Zumindest an der Südostfassade habe der Kellerraum (mit Fenster und 
Lichtschacht) das (damals) gewachsene Terrain jedoch um rund 1 m bis 1.2 m 
überragt. Der Geräteraum sei daher als zweigeschossig und damit als 
Hauptbaute einzustufen. Der Gemeinderat habe den Baukörper im Jahr 1983 
folglich zu Unrecht als Klein- bzw. Nebenbaute bewilligt. Das Näherbaurecht des 
damaligen Eigentümers von GB ___002 für die zusätzliche 
Grenzabstandsunterschreitung ändere hieran nichts. Die bestehende Anbaute 
hätte damals gar einen Grenzabstand von 6 m und nach neuem Recht von 
mindestens 5 m einhalten müssen. Der Grenzabstand werde um 3 m 
unterschritten (Erw. 2.3.3). 

9

2.2.3 Bei formeller Rechtmässigkeit und materieller Rechtswidrigkeit gilt der 
Grundsatz, dass eine bestandeskräftige Baubewilligung die Rechtsverletzung 
heilt; das derart realisierte Bauprojekt geniesst in gleicher Weise 
Bestandesschutz wie ein mängelfreies Bauwerk (vgl. Mäder, Das 
Baubewilligungsverfahren, Zürich 1991, Rz. 626). Eine Änderung von 
Sachverhalt und/oder Rechtslage nach Erteilung eines materiell rechtskonformen 
baurechtlichen Entscheids kann die materielle Widerrechtlichkeit eines 
realisierten Projektes herbeiführen. In diesem Fall greift grundsätzlich ebenfalls 
die Bestandesgarantie (vgl. Mäder, Das Baubewilligungsverfahren, Zürich 1991, 
Rz. 420). E contrario ist zu folgern, dass eine ursprünglich materiell rechtswidrige 
Baute durch eine Änderung von Sachverhalt und/oder Rechtslage rechtskonform 
werden kann. Dieser Schluss ergibt sich auch aus dem im nachträglichen 
Baubewilligungsverfahren anwendbaren Recht. Vom Grundsatz, dass auf 
dasjenige Recht abzustellen ist, welches im Zeitpunkt gegolten hat, in welchem 
das Baugesuch ordentlicherweise hätte eingereicht werden müssen, wird 
abgewichen, wenn sich die Rechtslage zu Gunsten des Bauherrn verändert hat 
(Mäder, a.a.O., Rz. 655). 

2.2.4 Der Regierungsrat hat im angefochtenen Entscheid ausführlich und unter 
Zitierung der Rechtsprechung (insbesondere EGV-SZ 2005 B 8.9) den Begriff 
des "ausgemittelten gewachsenen Bodens" erörtert (Erw. 3.1 ff.). Demgemäss 
wird der (Nicht-)Eruierbarkeit des gewachsenen Terrains angesichts der 
technischen Entwicklung und der planerischen Pflichten zunehmend weniger 
Bedeutung beigemessen. Die Nachweismöglichkeit darf aber nicht dazu führen, 
dass ein "gewachsenes Terrain" baurechtlich auf unabsehbare Zeit auf diesen 
eruierbaren Verlauf fixiert bleibt. Ein Abweichen vom jeweils aktuellen 
(gestalteten) Terrain als gewachsenem Terrain drängt sich nur dort auf, wo 
kumulativ diese Abweichung offensichtlich ist und ein Abstellen auf das 
bestehende Terrain zu baupolizeilich unhaltbaren Ergebnissen (namentlich 
massive Beeinträchtigung der nachbarlichen Interessen) führt. 

Im Verfahren III 2015 114 vom 18. Februar 2016 hat sich das Verwaltungsgericht 
mit der unter Hinweis auf die Interkantonale Vereinbarung über die 
Harmonisierung der Baubegriffe (IVHB) vom 22. September 2005 geübten Kritik 
an dieser Rechtsprechung einlässlich auseinandergesetzt und an ihr festgehalten 
(Erw. 1.1 ff.). Im konkreten Fall wurden "Mehrhöhen" von 1.60 m und 0.7 m nicht 
als derart gravierend beurteilt, dass ein baupolizeilicher unhaltbarer Zustand 
anzunehmen war. Insbesondere erachtete das Verwaltungsgericht (Erw. 1.3) 
auch den Einwand, das gewachsene Terrain diene auch als Referenzgrösse für 
die Beurteilung der Geschossigkeit, als unbehelflich. Diese Multifunktionalität des 

10

Begriffs habe aber nicht zur Folge, dass nur die Definition gemäss Anhang 1 
IVHB ("Als massgebendes Terrain gilt der natürlich gewachsene Geländeverlauf. 
Kann dieser infolge früherer Abgrabungen und Aufschüttungen nicht mehr 
festgestellt werden, ist vom natürlichen Geländeverlauf der Umgebung 
auszugehen. Aus planerischen oder erschliessungstechnischen Gründen kann 
das massgebende Terrain in einem Planungs- oder im Baubewilligungsverfahren 
abweichend festgelegt werden.") sachlich zu genügen vermöchte. Entscheidend 
sei vielmehr, dass der kantonale und kommunale Baugesetzgeber in Kenntnis 
der anzuwendenden Definition einerseits die zulässigen Grössen (Abstände, 
Höhen, Anzahl Vollgeschosse) festlege und anderseits allenfalls korrigierend 
eingreife (z.B. mit der Bestimmung des Untergeschosses mit der Vorgabe, dass 
auf das gestaltete Terrain abzustellen sei, wenn es tiefer als das gewachsene 
liege; vgl. in diesem Sinne auch Art. 23 Abs. 2 BauR). 

Ein Abweichen von dieser Beurteilung und somit eine Änderung dieser 
Rechtsprechung drängt sich auch aufgrund der Vorbringen des 
Beschwerdegegners (Vernehmlassung S. 4 ff. Ziff. 1) nicht auf. Die 
regierungsrätliche Beurteilung des gewachsenen Terrains ist daher nicht zu 
beanstanden. Ein Augenschein erübrigt sich bzw. kann zu keiner anderen 
Beurteilung führen. 

2.2.5 Vor dem Hintergrund dieser Rechtsprechung sowie des vom Regierungsrat 
rechtsgenüglich festgestellten gewachsenen Terrains kann mithin aufgrund des 
(heute unbestritten unterirdischen) Kellers nicht mehr von einer 
zweigeschossigen (Neben-)Baute die Rede sein (bzw. wäre heute in einem 
nachträglichen Baubewilligungsverfahren auf eine eingeschossige [Neben-]Baute 
zu erkennen). Anzufügen ist, dass der Plan Nr. 180/1 vom 26. Januar 1976 
(Projekt Grundrisse/Schnitt/Fassaden) bei keiner Fassade metrische (Höhen-
)Angaben enthält und solche einzig beim Schnitt A ausweist (indes nur die 
Masse der Stockwerke); das gewachsene Terrain wird nur mit einer feinen Linie 
skizziert. Ebenso enthalten die Ansichten der Südost- und der Nordostfassade 
auf dem Plan Nr. 394/1 vom 4. August 1983 (Baueingabe: Grundriss + 
Fassaden) keine metrischen 
(Höhen-)Angaben, weisen indessen planerisch eine gänzlich unterirdische 
Unterkellerung aus. Einzig die Südwestfassade beziffert die Gebäude- und 
Firsthöhe. Wie viel der Kellerraum das 1983 geltende gewachsene Terrain 
allenfalls überstieg, lässt sich mithin masslich nicht bzw. nur schwer feststellen. 

2.3.1 Als Nächstes ist zu prüfen, ob es sich bei Garage, Carport und Geräteraum 
nur um eine Nebenbaute (so die Auffassung des Regierungsrates) oder um 
mehrere handelt.

11

2.3.2 Im VGE III 2014 103 vom 28. August 2014 hat das Verwaltungsgericht 
ausgeführt, was folgt:

4.1.2 Gemäss der Rechtsprechung (VGE III 2010 211 vom 1. März 2011, 
Erw. 2.5.1; VGE III 2011 102 vom 2.12.2011 Erw. 4.3) ist für die Qualifikation als 
Nebenbaute nicht das äussere Erscheinungsbild massgeblich. Nicht unter den 
Begriff einer Nebenbaute darf eine Baute mit zwei Vollgeschossen subsumiert 
werden (EGV-SZ 1990 Nr. 17). Die gestalterische Absetzung einer abstandsprivi-
legierten Nebenbaute entbindet nicht von der physischen Trennung zwischen 
angebauter Nebenbaute und Hauptbaute, was indessen nicht heisst, dass Ver-
bindungstüren zwischen Hauptgebäude und Nebengebäude unzulässig sind. Ein 
gedeckter, an ein Wohnhaus angebauter Abstellplatz für einen Personenwagen, 
gilt grundsätzlich als Nebenbaute im Sinne von § 61 PBG. An dieser Qualifikation 
ändert sich auch dann nichts, wenn ein mit einem massiven Betonflachdach ver-
sehener Autounterstand nicht an ein Wohnhaus, sondern an eine andere Gara-
genbaute angebaut ist (EGV-SZ 2003 B 2 mit Hinweis auf VGE 1067/97 vom 
8.4.1998 Erw. 3.b). Eine Garage, welche die Voraussetzungen für die Annahme 
einer Nebenbaute erfüllt, gilt als Nebenbau, auch wenn das Garagendach als 
Terrasse nutzbar gemacht wird (EGV-SZ 1987 Nr. 8). 

4.1.3 Die Nebenbaute 1 (…) besteht aus einer Garage mit zwei Abstellplätzen 
sowie einem Abstellraum. Die gesamte Grundfläche beträgt 56.6 m2. (…). Die von 
der Nebenbaute 1 räumlich abgetrennte Nebenbaute 2 besteht aus zwei 
Abstellräumen und weist eine Grundfläche von insgesamt 25.7 m2 auf. (…). Die 
Höhe der beiden Nebenbauten beträgt (maximal) 3.33 m. Oberhalb der 
Nebenbauten verlaufen an der Ost- und Westfassade zwischen den beiden 
Gebäudekörpern zwei Verbindungsbalken.

4.1.4 (…).

4.1.5 (…). Für die Qualifikation als Nebenbaute wird nicht verlangt, dass diese 
über ein von der Hauptbaute unabhängiges Mauerwerk verfügt oder von dieser 
durch Dilatationen getrennt ist, da eine Nebenbaute auch an eine Hauptbaute 
direkt anschliessen bzw. an diese angebaut sein kann. Bei ansonsten räumlicher 
Trennung kann eine Vorbaute, auch wenn sie sich als Unterkellerung unter das 
Hauptgebäude erstreckt, als Nebenbaute qualifiziert werden, wenn sie vom 
Hauptgebäude ansonsten physisch getrennt bleibt (vgl. VGE III 2011 102 vom 
2.12.2011 Erw. 4.3; was sich im konkreten Fall aus der alleinigen Zugänglichkeit 
der Vorbauten von aussen ergab). (…). Im Übrigen ist auf die zutreffenden 
Ausführungen des Regierungsrates zu verweisen, wonach die beiden 
Nebengebäude die masslichen Vorgaben wahren (…) und auch das Kriterium der 
"unbewohnten Baute" erfüllt ist (…). 

2.3.3 Gemäss dieser Rechtsprechung ist entgegen der Vorinstanz nicht das 
äussere Erscheinungsbild für die Qualifikation als Nebenbaute entscheidend. 
Dies muss auch für die Beurteilung gelten, ob es sich allenfalls um eine oder um 
zwei Nebenbauten handelt. Mithin muss insbesondere eine allfällige 
(gemeinsame) Überdachung zweier Nebenbauten (wie im zitierten Urteil die die 
beiden Nebenbauten verbindenden Balken) diese nicht zwingend zu einer 
einzigen Nebenbaute machen. 

12

Die Bestimmung, dass Nebenbauten unter sich und zu andern Gebäuden den 
Gebäudeabstand unterschreiten dürfen (§ 63 Abs. 2 PBG), bezieht sich vorab 
auf Nebenbauten auf dem gleichen Grundstück, da der Minimalgrenzabstand von 
mindestens 2.5 m - vorbehalten die Einwilligung des Nachbarn zum Näherbau - 
zu wahren ist. Wenn diese Bestimmung nicht mit anderweitigen nummerischen 
Limitierungen (betreffend Abstand, Grundfläche etc.) verbunden ist, bedeutet 
dies einerseits, dass sich die gesetzliche Beschränkung der Grundfläche von 
60 m2 für Nebenbauten nicht auf das gleiche Grundstück bezieht (wie dies 
beispielsweise im Kanton Aargau der Fall ist, vgl. Departement Bau, Verkehr und 
Umwelt des Kt. Aargau, Erläuterungen zum Bau- und Nutzungsrecht des 
Kantons Aargau, Version 3.1, Januar 2014 S. 142 lit. l, wonach mehrere 
zusammengebaute Kleinbauten auf dem gleichen Grundstück insgesamt die 
Fläche von 40 m2 nicht überschreiten dürfen), anderseits, dass Nebenbauten 
direkt an eine Hauptbaute, aber auch an eine weitere Nebenbaute 
angeschlossen werden dürfen (in diesem Sinne auch BVR 1994 S. 412 ff. 
Erw. 4.a f.; unter dem Vorbehalt der Maximalfläche - wie erwähnt - auch im 
Kanton Aargau). Mithin ist im Übrigen auch hieraus zu folgern, dass nicht auf das 
äussere Erscheinungsbild einer Nebenbaute abgestellt werden kann. 

2.3.4 Vorliegend weisen die Pläne aus dem Jahre 1983 wie auch die aktuellen 
Pläne die Garage und den Carport einerseits und den Geräteraum anderseits als 
je eigene Bauten aus. Ein direkter Zutritt von Geräteraum zu Garage und/oder 
Carport besteht nicht. An dieser Qualifikation als je eigene Nebenbauten ändert 
die gemeinsame Überdachung/Terrasse, wie gesagt, nichts. Folglich sind die 
zulässigen Masse (bestehend: Garage und Carport rund 42 m2; Geräteraum [inkl. 
Überdachung] rund 30.00 m2) gewahrt. 

2.3.5 Es bestehen - mit Blick auf die diesbezüglich vom Regierungsrat offen 
gelassene Frage (angefochtener Entscheid Erw. 2.4.2; indes wird in Erw. 2.4.3 
von einer primären Nutzung einer grösseren Terrassenfläche ausgegangen) - 
grundsätzlich keine Anhaltspunkte dafür, dass nicht die Vergrösserung des 
Carports im Vordergrund steht, sondern dass die Beschwerdeführer primär eine 
grössere Terrasse nutzen möchten (angefochtener Entscheid Erw. 2.4.3). Die 
Beschwerdeführer machen glaubhaft eine Parkierungsmöglichkeit für das 
Geschäftsfahrzeug des Beschwerdeführers geltend (Beschwerde S. 5 Ziff. 3). 
Der Geräteraum hingegen bleibt gemäss den Planunterlagen von einem 
Schrägdach (das sich als Vordach - wie bisher - rund 3.5 m über den 
Geräteraum hinaus erstreckt) überdacht. Eine erweiterte Nutzung als Terrasse, 
was im Vergleich zum (geringfügig) erweiterten Carport allenfalls für eine 
prioritäre Terrassengestaltung sprechen könnte, ist mit dem Bauvorhaben folglich 

13

nicht verbunden. Anhaltspunkte für eine klare Gesetzesumgehung (vgl. VGE 
1065/97 vom 8.4.1998 Erw. 3.b) bestehen nicht. Abgesehen davon kann es 
keinen Unterschied machen, ob Garage und Carport bereits im Jahr 1983 mit 
einem als Terrasse nutzbaren Flachdach versehen worden wären oder dies erst 
nachträglich (im Rahmen einer Vergrösserung des Carports um 4 m2 bzw. 20 %) 
erfolgt. 

Was das auf Pfosten abgestützte Vordach anbelangt, weisen die 
Beschwerdeführer zu Recht darauf hin (Beschwerde S. 8 lit. c), dass dies primär 
Konsequenzen bezüglich des Bezugspunkts für die Bemessung des 
Grenzabstandes (namentlich keine Qualifikation als nicht zu berücksichtigender 
vorspringender Gebäudeteil, vgl. auch VGE 1008/97 vom 18.4.1997 Erw. 1.a), 
indessen nicht für die Berechnung der Grundfläche der Nebenbaute hat. 

2.4 Im angefochtenen Entscheid hat der Regierungsrat zutreffend festgestellt 
(Erw. 3.6), dass der Anbau an der Nordostfassade die Gebäudehöhe mit 6.18 m 
wie auch die Firsthöhe (7.45 m) einhält. Hingegen bemängelte er das Fehlen der 
(Höhen-)Angaben an der Südost- sowie der Nordwestfassade (während in der 
Vernehmlassung des Sicherheitsdepartements [S. 2 Ziff. 4] wohl 
irrtümlicherweise vom gänzlichen Fehlen der Angaben bei der Nordostfassade 
gesprochen wird).

Es kann ihm nicht gefolgt werden, wenn er einen Ausweis auch der 
Gebäudehöhen für die bereits bestehenden Bauteile verlangt und/oder soweit 
sich infolge der An-/Umbauten aufgrund der gesetzlichen Vorgabe zur 
Bestimmung der Gebäudehöhe keine Veränderungen ergeben (auch wenn 
entsprechende Angaben sinnvoll wären und wohl auch ohne erheblichen 
Mehraufwand auf den Bauplänen ausgewiesen werden könnten, zumal auch auf 
dem Grundrissplan die Höhenangaben jeweiliger Eckpunkte angegeben werden). 

Ausgewiesen wird auch die Höhe des Garagen-/Carports-Anbaus an der 
Südostfassade mit einer Höhe von 3.36 m (ausgemittelter gewachsener Boden 
von 692.54 m; Oberkante Neubau auf 695.90 m), womit die zulässige 
Gebäudehöhe ebenfalls gewahrt bleibt. Im Weiteren lassen die planerischen 
Darstellungen der Südwest- und Nordwestfassade ohne weiteres erkennen, dass 
die Anbauten 
keine Auswirkungen auf die Gebäudehöhe haben. Schliesslich ist auch auf die 
aktenkundige Dokumentation der Messung diverser Höhen am bestehenden 
Gebäude durch die E.______ (Vermessungsfirma) vom 8. Oktober 2012 zu 
verweisen (RR-act. II/01/1G). Mithin dürfte (bezüglich der Neubauten) auch eine 
korrekte Bauabnahme gewährleistet sein. Insoweit erweisen sich auch die 
Baueingabepläne als (noch knapp) rechtsgenüglich. 

14

2.5 Die Verbreiterung des Carports hat eine zusätzliche Unterschreitung des 
Grenzabstandes zur Folge. Der Gemeinderat hat hierzu festgehalten, es liege 
eine Zustimmung zum Näherbau des betreffenden Eigentümers der 
angrenzenden Liegenschaft KTN ___005 vor. 

Der Beschwerdegegner machte im regierungsrätlichen Beschwerdeverfahren - 
und ebenso im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren - unter anderem 
geltend, die Baugesuchsteller (Beschwerdeführer) behaupteten irgendwelche 
Verträge mit den Nachbarn über ein Näherbaurecht. Entsprechende Verträge 
seien ihm jedoch nicht vorgelegt worden (Beschwerde vom 29.9.2014 S. 7 f. 
Ziff. 5.6.2; Beschwerdeantwort vom 11.2.2016 S. 10 Ziff. 2.8). 

Die Beschwerdeführer haben im regierungsrätlichen Verfahren (RR-act. IV/02 / 
Beilagen 1 und 2) das unterschriftliche Einverständnis sämtlicher Mitglieder der 
Erbengemeinschaft F.________ als Gesamteigentümer des Grundstückes 
GB ___002 zum Näherbaurecht der Carportänderung beigebracht (bei 
gleichzeitiger Einräumung eines Näherbaurechts im analogen Umfang zum 
erhaltenen Näherbaurecht zu Gunsten des Grundstückes GB ___002). Der 
beiliegende Plan (vom 09.01.2012, ergänzt am 25.03.2013) belegt, dass es sich 
um die Erweiterung des Carports im Umfang des vorliegend strittigen 
Bauvorhabens handelt. Die Erbengemeinschaft F.________ ist nach wie vor 
Grundeigentümerin von GB ___002. Das Näherbaurecht ist somit ausgewiesen. 

2.6 Der Regierungsrat hat die Frage, ob die projektierte Carport- und 
Terrassenerweiterung für den Beschwerdegegner eine massive Beeinträchtigung 
zur Folge hat, offen gelassen (S. 8 Erw. 3.5 i.f.). 

Es besteht kein Anlass und finden sich in den Akten auch keine Anhaltspunkte 
zur Annahme, dass dies der Fall ist, d.h. dass der Beschwerdegegner eine 
Beeinträchtigung erleidet. Jedenfalls geht eine allfällige Beeinträchtigung nicht, 
insbesondere nicht in einer die wesentlichen nachbarlichen Interessen des 
Beschwerdegegners tangierenden Intensität über die allenfalls bereits von der 
bestehenden Baute bewirkte Beeinträchtigung hinaus. 

Soweit der Beschwerdegegner daran festhält, dass der Grenzabstand an der 
Nordfassade infolge des Treppenabgangs ins UG unzulässigerweise 
unterschritten wird (Beschwerdeantwort S. 11 Ziff. 3), kann auf die zutreffenden 
und zu bestätigenden Ausführungen des Regierungsrates (Erw. 2.5.1 f.) 
verwiesen werden. 

2.7 Insgesamt erweist sich das Bauvorhaben somit grundsätzlich als 
bewilligungsfähig. Zu prüfen bleibt die Frage der Lärmbelastung durch die 
vorgesehene Luft-/Wasser-Wärmepumpe. 

15

3.1.1 Der Regierungsrat hat die vorliegend umweltschutzrechtlich relevanten 
Bestimmungen zur Begrenzung von Lärmimmissionen - namentlich auch zur 
neben der Einhaltung der Belastungsgrenzwerte kumulativ erforderlichen 
Wahrung des Vorsorgeprinzips - ausführlich dargelegt. Hierauf kann verwiesen 
werden (Erw. 4.1 ff. und Erw. 5.1). 

3.1.2 In Würdigung des von den Beschwerdeführern eingereichten 
Lärmschutznachweises der dBAkustik vom 9. September 2014 hat der 
Regierungsrat die massgebenden Planungswerte (Art. 40 Abs. 1 der 
Lärmschutz-Verordnung [LSV; SR 814.41] vom 15.12.1986 i.V.m. Anhang 6 
Ziff. 1 lit. e und Ziff. 2 LSV) von 55 dB(A) am Tag bzw. 45 dB(A) bei Nacht in der 
Empfindlichkeitsstufe 2 (welche in der Landhauszone 2 gilt, vgl. Nutzungsplan 
von Altendorf vom 9.November 2001) auf dem Grundstück des 
Beschwerdegegners wie auch auf dem Grundstück GB ___004 (westlich der 
Bauliegenschaft) als gewahrt erachtet. 

Strittig ist hingegen einerseits, ob die Belastungsgrenzwerte auch auf dem 
Baugrundstück zu wahren sind, anderseits ob sie diesbezüglich auch gewahrt 
sind bzw. ob der Sachverhalt diesbezüglich genügend abgeklärt ist.

3.2.1 Die Beschwerdeführer vertreten die Ansicht, am eigenen Gebäude seien 
die Immissionen nicht zu ermitteln. 

3.2.2 Baubewilligungen für neue Gebäude, die dem längeren Aufenthalt von 
Personen dienen, werden gemäss Art. 22 Abs. 1 des Bundesgesetzes über 
den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01) vom 7. Oktober 1983 
(unter Vorbehalt von Art. 22 Abs. 2 USG) nur erteilt, wenn die 
Immissionsgrenzwerte nicht überschritten werden. 

Zweck und Geltungsbereich der LSV werden in Art. 1 LSV normiert. Die LSV soll 
vor schädlichem und lästigem Lärm schützen (Abs. 1). Sie regelt unter anderem 
die Erteilung von Baubewilligungen für Gebäude, die lärmempfindliche Räume 
(insbesondere Räume in Wohnungen, ausgenommen Küchen ohne Wohnanteil, 
Sanitärräume und Abstellräume, vgl. Art. 2 Abs. 6 lit. a LSV) enthalten und in 
lärmbelasteten Gebieten liegen (Abs. 2 lit. c). Sie regelt namentlich nicht den 
Schutz gegen Lärm, der in einem Betriebsareal erzeugt wird, soweit er auf 
Betriebsgebäude und zugehörige Wohnungen innerhalb dieses Areals einwirkt 
(Abs. 3 lit. a). Hieraus ergibt sich, dass sich der Schutz gegen Lärm, der auf 
Grundstücken in Wohnzonen erzeugt wird, auch auf die diesen Grundstücken 
zugehörigen Wohnungen bezieht (vgl. R. Wolf, Kommentar zum 
Umweltschutzgesetz, 2. Aufl., Zürich 2004 Art. 25 N 59; Entscheid 

16

VB.2011.00422 des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 7.3.2012 
Erw. 7.2). Dies ist auch sachgerecht. 

Das Bundesgesetz über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG; 
SR 814.01) vom 7. Oktober 1983 soll Menschen, Tiere und Pflanzen, ihre 
Lebensgemeinschaften und Lebensräume gegen schädliche oder lästige 
Einwirkungen schützen sowie die natürlichen Lebensgrundlagen, insbesondere 
die biologische Vielfalt und die Fruchtbarkeit des Bodens, dauerhaft erhalten. Im 
Sinne der Vorsorge sind Einwirkungen, die schädlich oder lästig werden könnten, 
frühzeitig zu begrenzen (Art. 1 Abs. 1 und 2 USG). Dieser Zielsetzung der 
Umweltschutzgesetzgebung liefe es zuwider, wenn sich der Schutz grundsätzlich 
nicht auch auf die Grundstücke (in den Wohnzonen) beziehen würde, auf 
welchen sich die Immissionsquellen befinden. Dies würde im Endeffekt heissen, 
dass eine umweltschutzrechtliche Selbstschädigung zu akzeptieren wäre, was 
kaum die Absicht des Gesetzgebers gewesen sein kann. 

Die Beschwerdeführer bestreiten mithin zu Unrecht die Anwendbarkeit der Be-
lastungsgrenzwerte auf das eigene Grundstück. 

3.3.1 Das ARE hat im Gesamtentscheid vom 1. Juli 2014 (S. 3 Ziff. 2.b) die 
Beurteilung des Amtes für Umweltschutz (AfU) wiedergegeben, wonach gemäss 
dem Lärmschutznachweis für die Luft-/Wasser-Wärmepumpe vom 9. September 
2013 der dbAkustik GmbH der Planungswert nach Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV 
rechnerisch eingehalten wird. Die Ausstattung mit schalldämmenden An- und 
Ausblasschläuchen wurde vom AfU begrüsst. Auf diese Beurteilung des ARE 
bzw. des AfU nahm der Gemeinderat in der Baubewilligung vom 25. August 2014 
Bezug (S. 3 Ziff. 7). 

3.3.2 Der Regierungsrat führt im angefochtenen Beschluss aus (Erw. 4.6.2), 
oberhalb der Ansaugöffnung und der Ausblasöffnung der geplanten Luft-/ 
Wasser-Wärmepumpe sollen Wohnräume errichtet werden. Von Amtes wegen 
sei abzuklären, ob die Luft-/Wasser-Wärmepumpe auch die Belastungsgrenze 
zu den (geplanten) lärmempfindlichen Räumen (insbesondere Kinderzimmer) auf 
dem Baugrundstück einhalte. Diesbezüglich sei der Sachverhalt nicht genügend 
abgeklärt. Dabei sei auch unerheblich, ob auf dem Formular der Cercle Bruit 
lediglich die Distanz zwischen der Wärmepumpe und dem Nachbargebäude 
angegeben werden müsse. Im Lichte des Vorsorgeprinzips habe das ARE die 
Ausstattung mit schalldämmenden An- und Ausblasschläuchen begrüsst, ohne 
dass konkrete Auflagen verfügt worden seien. Detailliert festzulegen und klar und 
eindeutig zu formulieren habe der Gemeinderat bei der Beurteilung die 
notwendigen Pflichten der Bauherrschaft (Erw 5.1 f.). 

17

3.3.3 Die Beschwerdeführer verweisen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
auf (neue) Lärmschutznachweise (Empfangspunkte EG Kinderzimmer und 1. OG 
Elternzimmer) der dBAkustik vom 13. Oktober 2014, wonach die Grenzwerte 
auch bei diesen lärmempfindlichen Räumen eingehalten würden (Beschwerde 
S. 11 Ziff. 4). Die Luft-/Wasser-Wärmepumpe sei mit einem Schalldämm-
Schlauch 610 mm und SI-Schalldämpfer versehen. Diese 
Lärmschutzmassnahmen könnten ohne besondere Schwierigkeiten als Auflagen 
zur Baubewilligung verfügt werden; ein Bauabschlag hingegen sei 
unverhältnismässig.

Diese eingereichten Lärmschutznachweise vom 13. Oktober 2014 gehen beim 
Empfangspunkt EG Kinderzimmer von einem Schalldruckpegel am Empfangsort 
von 38.6 dB(A) an der Ansaugöffnung bzw. 29.5 dB(A) an der Ausblasöffnung 
aus; die entsprechenden Werte beim Empfangspunkt 1. OG Elternzimmer be-
tragen 32.6 dB(A) bzw. 29.5 dB(A). Hinzu gezählt wird eine Pegelkorrektur 1 
(Heizbetrieb während der Nacht) von je 10 dB sowie eine Pegelkorrektur K2 von 
je 2 dB (schwach hörbar). Für den Schalldämmschlauch 610 mm wird bei der 
Ansaugöffnung ein Abzug von je 4 dB und für den SI-Schalldämpfer von je 6 dB 
eingesetzt. 

3.3.4 Das Sicherheitsdepartement weist darauf hin, dass die im 
verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren erstmalig eingereichten 
Lärmschutznachweise der dBAkustik vom 13. Oktober 2014 neu auch einen 
Schalldämpfer bei der Ansaugöffnung vorsähen. Dies habe zur Folge, dass beim 
Pegelkorrekturfaktor K2 ein Wert von 4 dB(A) statt nur 2 dB(A) einzusetzen sei, 
womit ein höherer Beurteilungspegel resultiere. Der Planungswert von 45 dB(A) 
dürfte daher zumindest beim Kinderzimmer überschritten sein. 

3.3.5 Mit Eingabe vom 18. April 2016 teilen die Beschwerdeführer unter anderem 
mit, dass die vorgesehene Wärmepumpe Modell Aerotop T12C zwischenzeitlich 
nicht mehr im Lieferprogramm der Firma G.________ enthalten sei. Ersatz 
hierfür sei das Modell Aerotop S12M-ICH mit geringeren Schallwerten als das 
Vorgängermodell. Wie der aktuelle Lärmschutznachweis von dBAkustik GmbH 
vom 14. März 2016 zeige, seien die Planungswerte am eigenen Fenster des 
Kinderzimmers im Erdgeschoss mit 43.8 dB(A) eingehalten bzw. unterschritten. 
Berücksichtigt werde ein Pegelkorrekturfaktor K2 von 4 dB(A). Die im 
Lärmschutznachweis enthaltenen Lärmschutzmassnahmen (Wetterschutzgitter 
schallgedämmt, Schalldämmschlauch 2 m, SD-Schalldämpfer 1 m (-8 bis -10 dB) 
könnten mit der Baubewilligung auflageweise angeordnet werden. 

18

Diese eingereichten Lärmschutznachweise vom 14. März 2016 gehen beim 
Empfangspunkt EG Kinderzimmer von einem Schalldruckpegel am Empfangsort 
von 40.6 dB(A) an der Ansaugöffnung bzw. 28.5 dB(A) an der Ausblasöffnung 
aus. Hinzu gezählt wird eine Pegelkorrektur 1 (Heizbetrieb während der Nacht) 
von 10 dB sowie eine Pegelkorrektur K2 von 4 dB (schwach hörbar). Für den 
Schalldämmschlauch 2 m wird bei der Ansaugöffnung ein Abzug von 5 dB und 
für den SD-Schalldämpfer 1 m von 9 dB eingesetzt. Hinzu kommt ein Abzug von 
ca. 3 dB für ein als weitere Lärmschutzmassnahme vorgesehenes 
schallgedämmtes Wetterschutzgitter. 

3.3.6 Das Sicherheitsdepartement erachtet mit Eingabe vom 20. Mai 2016 den 
geplanten Einbau eines anderen Modells einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe als 
Projektänderung, über welche in der Regel vorab die Baubewilligungsbehörde 
entscheiden müsse. 

3.4.1 Die Funktion des Verwaltungsgerichts liegt in erster Linie darin, 
Rechtskontrolle auszuüben und nicht erstinstanzlich umfassende 
Sachverhaltsabklärungen vorzunehmen (vgl. Merkli/Aeschlimann/Herzog, 
Kommentar zum Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, Bern 
1997, Art. 84 Rz 11). Eine Rückweisung vom Verwaltungsgericht an eine untere 
Instanz ist dementsprechend insbesondere dann gerechtfertigt, wenn auf 
besondere Fachkenntnisse und/oder Sachnähe abzustellen ist, welche beim 
Gericht nicht im gleichen Umfang vorhanden ist und/oder verfügbar gemacht 
werden kann, wie dies bei der Vorinstanz der Fall ist (vgl. 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 72 Rz 3 und Art. 84 Rz 5; Alain Griffel, 
in: Kommentar VRG, § 28 N 38). Eine Rückweisung drängt sich auch dann auf, 
wenn ein beträchtlicher Entscheidungsspielraum besteht, den das Gericht nicht 
als erste Behörde ausfüllen sollte (VGE II 2012 30 vom 6.3.2012 Erw. 2.1; VGE 
III 2010 69 vom 9.6.2010 Erw. 2.3; vgl. Merkli/ Aeschlimann/ 
Herzog, a.a.O., Art. 72 Rz 3 und Art. 84 Rz 5). 

3.4.2 Es ist dem Regierungsrat beizupflichten, dass der Gemeinderat als 
Baubewilligungsbehörde mit Blick auf das Vorsorgeprinzip keine Auflagen verfügt 
hat. Dies hätte sich im Sinne der "Begrüssung" des ARE bzw. des AfU, dass eine 
Ausstattung der Luft-/Wasser-Wärmepumpe mit schalldämmenden An- und 
Ausblasschläuchen, aufgedrängt, wobei angesichts des vorliegenden 
Verfahrensausganges offen gelassen werden kann, ob die konkrete 
Formulierung allfälliger Auflagen nicht vorab Sache des AfU als zuständige 
Fachinstanz (vgl. § 28 der Vollzugsverordnung zum Einführungsgesetz zum 
Umweltschutzgesetz [VVzUSG; SRSZ 711.111] vom 3.7.2001) gewesen wäre 

19

(womit entsprechend vom regierungsrätlichen Beschluss auch der 
Gesamtentscheid des ARE betroffen gewesen wäre, vgl. angefochtener 
Entscheid Erw. 5.2).

Das anfänglich vorgesehene Wärmepumpemodell ist nunmehr nicht mehr 
verfügbar und soll durch ein anderes Modell ersetzt werden. Gemäss dem 
eingereichten Lärmschutznachweis erfüllt das neue Modell zwar die Vorgaben 
der LSV. Einer Kontrolle durch das hierfür zuständige AfU wurde diese neue 
Variante und der Lärmschutznachweis bis anhin noch nicht unterzogen. Dies ist 
jedoch unumgänglich, zumal angesichts des im Vergleich zum ursprünglichen 
Modell anderen (höheren) Schalleistungspegels sowie anderer vorgesehener 
Lärmschutzmassnahmen (mit insgesamt höherer Wirksamkeit). 

3.4.3 Der angefochtene Entscheid ist daher hinsichtlich der Luft-/Wasser-Wärme-
pumpe grundsätzlich zu bestätigen. Indessen ist im dargelegten Sinne nunmehr 
auch der Gesamtentscheid des ARE von der Aufhebung mitbetroffen. Das neue 
vorgesehene Wärmepumpemodell wird vorab auch dem ARE bzw. dem AfU zur 
Prüfung auf die Einhaltung der lärmschutzrechtlichen Vorgaben und auf seine 
Bewilligungsfähigkeit (mit oder ohne Auflagen) zu unterbreiten sein. Gestützt auf 
diese Beurteilung der hierfür zuständigen Fachbehörde wird anschliessend der 
Gemeinderat die Bewilligung zu erteilen (mit und ohne Auflagen) oder zu 
verweigern haben. Vorbehalten bleiben die nachstehenden Ausführungen. 

4.1 Eine teilweise Bewilligung eines Bauvorhabens ist gemäss dem 
Rechtsgrundsatz der Einheit des baurechtlichen Entscheids zulässig, wenn der 
bewilligte Teil des Baubegehrens unabhängig vom nicht bewilligten Teil beurteilt 
werden kann. Dies setzt voraus, dass die beiden Teile ohne Veränderung des 
Bauprojekts klar getrennt werden können (vgl. Bundesgerichtsurteile 
1C_350/2014 vom 13.10.2014 Erw. 2.5 [in Sachen R. c. Regierungsrat des 
Kantons Schwyz]; 1C_163/2016 vom 8.7.2016 Erw. 2.5). 

4.2 Vorliegend ist eine solche Trennung ohne weiteres möglich. Der Umbau 
auf der Südostseite der bestehenden Baute (Verbreiterung des Carports; 
Terrasse) ist unabhängig vom Anbau an der Nordostseite möglich. Insoweit ist 
die 
Beschwerde somit gutzuheissen und die Baubewilligung zu erteilen. 

Hinsichtlich des Anbaus an der Nordostseite ist der angefochtene 
Beschwerdeentscheid hingegen zu bestätigen. Eine Separierung von Anbau und 
Luft-/Wasser-Wärmepumpe ist nicht möglich. Dies heisst, einerseits ist am 
diesbezüglichen Bauabschlag festzuhalten. Anderseits haben der Gemeinderat 
und das ARE bzw. das AfU die Bewilligungsfähigkeit der neu vorgesehenen Luft-

20

/Wasser-Wärmepumpe unter Einschluss allfälliger Auflagen zu prüfen und 
gegebenenfalls die Bewilligung für den Anbau (mit oder ohne Auflagen betreffend 
die Luft-/
Wasser-Wärmepumpe) zu erteilen.

5.1 Diesem Verfahrensausgang entsprechend werden die Kosten des 
regierungsrätlichen Verfahrens (inklusive Kanzleikosten) von insgesamt 
Fr. 1'500.-- neu zu je einem Drittel (je Fr. 500.--) der Gemeinde, dem 
Beschwerdegegner (Beschwerdeführer im regierungsrätlichen Verfahren) sowie 
den Beschwerdeführern (Beschwerdegegner im regierungsrätlichen Verfahren), 
diesen unter solidarischer Haftbarkeit, auferlegt.  

Die Verpflichtung der Gemeinde, dem beanwalteten Beschwerdegegner 
(Beschwerdeführer im regierungsrätlichen Verfahren) für das regierungsrätliche 
Beschwerdeverfahren eine Parteientschädigung von Fr. 500.-- zu bezahlen, 
bleibt unverändert. Indes entfällt die Parteientschädigung zu Gunsten des 
Beschwerdegegners und zu Lasten der Beschwerdeführer im regierungsrätlichen 
Beschwerdeverfahren; gegenseitige Ansprüche auf eine Parteientschädigung 
von Beschwerdegegner und Beschwerdeführer neutralisieren sich. 

5.2.1 Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 2'700.-- werden ebenfalls 
dem Verfahrensausgang entsprechend zur Hälfte (Fr. 1'350.--) den 
Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit und zu je einem Sechstel (je 
Fr. 450.--) dem Beschwerdegegner, der Gemeinde und dem Kanton Schwyz 
auferlegt (§ 72 Abs. 2 VRP). 

5.2.2 Die Gemeinde und der Kanton Schwyz haben den beanwalteten 
Beschwerdeführern je eine reduzierte Parteientschädigung auszurichten. Diese 
wird in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebT; 
SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, der ordentlicherweise für das Honorar in 
Ver-fahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis 
Fr. 8'400.-- vorsieht und in § 2 die Bemessungskriterien erwähnt, unter Ausübung 
des pflichtgemässen Ermessens auf je Fr. 1'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) 
festgelegt. Gegenseitige Ansprüche auf eine Parteientschädigung von 
Beschwerdegegner und Beschwerdeführern neutralisieren sich.

21

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1.1 Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der angefochtene RRB 
Nr. 927/2015 vom 22. September 2015 wird insoweit aufgehoben, als die 
Baubewilligung für die Anbauten auf der Südostseite (Garage, Carport und 
Geräteraum sowie Terrasse) verweigert wurde. 

Hinsichtlich des Erweiterungsbaus auf der Nordostseite wird die Sache im 
Sinne der Erwägungen an den Gemeinderat Altendorf und das ARE zur 
ergänzenden Sachverhaltsabklärung und Neubeurteilung zurückgewiesen. 

1.2 Die Kosten des regierungsrätlichen Verfahrens (inklusive Kanzleikosten) 
von insgesamt Fr. 1'500.-- werden neu zu je einem Drittel (je Fr. 500.--) der 
Gemeinde Altendorf, dem Beschwerdegegner (Beschwerdeführer im 
regierungsrätlichen Verfahren) sowie den Beschwerdeführern 
(Beschwerdegegner im regierungsrätlichen Verfahren), diesen unter 
solidarischer Haftbarkeit, auferlegt. 

1.3 Die Gemeinde Altendorf hat dem beanwalteten Beschwerdegegner 
(Beschwerdeführer im regierungsrätlichen Verfahren) für das regierungs-
rätliche Beschwerdeverfahren eine Parteientschädigung von Fr. 500.-- 
(inklusive Barauslagen und MwSt) zu bezahlen. Die Parteientschädigung 
zu Lasten der Beschwerdeführer (Beschwerdegegner im regierungsrät-
lichen Verfahren) entfällt. 

2. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 2'700.-- werden zur 
Hälfte (Fr. 1'350.--) den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit 
und zu je einem Sechstel (je Fr. 450.--) dem Beschwerdegegner, der 
Gemeinde Altendorf und dem Kanton Schwyz auferlegt.

Die Beschwerdeführer haben am 30. Oktober 2015 einen Kostenvorschuss 
von Fr. 2'500.-- bezahlt, sodass ihnen Fr. 1'150.-- aus der Gerichtskasse 
zurückzuerstatten sind. 

Der Beschwerdegegner sowie die Gemeinde Altendorf haben ihre 
Betreffnisse von je Fr. 450.-- innert 30 Tagen auf das Postkonto 60-22238-
6 des Verwaltungsgerichts zu überweisen. 

Hinsichtlich des Kantonsanteils wird auf die kantonsinterne Verrechnung 
verzichtet.

22

3. Die Gemeinde Altendorf und der Kanton Schwyz haben den beanwalteten 
Beschwerdeführern eine reduzierte Parteientschädigung von je Fr. 1'000.-- 
(inkl. Barauslagen und MwSt.) auszurichten. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht, BGG, SR 173.110).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre 
Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verletzung von 
verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführer (2/R)
- den Rechtsvertreter des Beschwerdegegners (2/R)
- den Gemeinderat Altendorf (R)
- den Regierungsrat (EB)
- das Sicherheitsdepartement (2/EB)
- das kantonale Amt für Raumentwicklung (EB)
- und das kantonale Amt für Umweltschutz.

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 8. September 2016