# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1197041f-b55e-58b4-9f3b-8e210437b18f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-10-31
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 31.10.2008 C-4757/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4757-2008_2008-10-31.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-4757/2008
{T 0/2}

A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d  v o m  3 1 .  O k t o b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Beat Weber, 
Gerichtsschreiber Daniel Golta.

A._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Beitritt zur freiwilligen Versicherung AHV/IV; 
Einspracheentscheid der SAK vom 23. Juni 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-4757/2008

Das  Bundesverwaltungsgericht  stellt  fest  und  zieht  in 
Erwägung,

dass die Schweizerische Ausgleichskasse SAK (Vorinstanz) mit Verfü-
gung  vom 23. Juni 2008  die  Einsprache von A._______  abgewiesen 
und die Verfügung vom 21. Dezember 2007 bestätigt hat, wonach das 
Beitrittsgesuch  vom  29.  Oktober  2007  zur  freiwilligen  Versicherung 
AHV/IV abgewiesen wurde,

dass  A._______  (Beschwerdeführer),  rechtsgültig  vertreten  durch 
B._______, diese Verfügung mit  Beschwerde vom 16. Juli 2008 beim 
Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,

dass die  Vorinstanz  mit  rechtskräftiger  Verfügung vom 9. September 
2008 auf ihren Entscheid vom 23. Juni 2008 zurückgekommen ist und 
den Beschwerdeführer per 1. Januar 2007 in die freiwillige Versiche-
rung AHV/IV aufgenommen hat, 

dass die Vorinstanz gleichentags im Rahmen der Beschwerdeantwort 
beantragte, die Beschwerde sei als gegenstanslos abzuschreiben,

dass  gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17. Juni 
2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 
gegen  Verfügungen  nach  Art. 5  des  Bundesgesetzes  vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021)  beurteilt,  sofern  -  wie  dies  hier  zutrifft  -  keine  Ausnahme 
nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden 
gelten, wozu nach Art. 33 Bst. d VGG auch die SAK gehört,

dass  Verfügungen  der  Vorinstanz  im  Bereich  der  freiwilligen  Versi-
cherung nach Art. 85bis Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 
1946  über  die  Alters-  und  Hinterlassenenversicherung  (AHVG,  SR 
831.10) vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,

dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 VwVG ihren ursprüng-
lichen Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann,

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dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fortzu-
setzen hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht 
gegenstandslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG), 

dass  die  Vorinstanz  in  der  Verfügung  vom  9.  September  2008  den 
Beschwerdeanträgen  des  Beschwerdeführers  entsprochen  hat,  so 
dass  das  vorliegende  Beschwerdeverfahren  vollumfänglich  gegen-
standslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG),

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  dem Beschwerdeführer  Frist  bis 
zum 15. Oktober 2008 angesetzt hat, um mitzuteilen, ob er gegen die 
Verfügung  vom  9.  September  2008  beim  Bundesverwaltungsgericht 
Beschwerde erhebe, ansonsten das vorliegende Verfahren ohne Auf-
lage von Verfahrenskosten als gegenstandslos abgeschrieben werde,

dass der Beschwerdeführer sich innert der angesetzten Frist nicht hat 
vernehmen lassen,

dass die Beschwerde daher im einzelrichterlichen Verfahren als durch 
Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 
Abs. 1 Bst. a VGG),

dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind (Art. 85bis Abs. 2 AHVG), 

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist, da dem Beschwerde-
führer keine notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten erwach-
sen  sind  (Art.  64  Abs.  1  VwVG,  Art.  7  Abs. 1  und  4  VGKE  in 
Verbindung mit Art. 15 VGKE).

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Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieser Entscheid geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...]; Gerichtsurkunde)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Golta

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

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