# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 420e9cc3-f682-5215-812e-abf2d3e76962
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-05-09
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 09.05.2025 SK.2024.57
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_SK-2024-57_2025-05-09.pdf

## Full Text

Verfügung vom 9. Mai 2025 
Strafkammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stefan Heimgartner, Einzelrichter 

Gerichtsschreiber Tornike Keshelava  

 

Parteien  BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch Staats-   

anwalt des Bundes Johannes Rinnerthaler  

 

 
gegen 

 

  
A., erbeten verteidigt durch Rechtsanwalt Fabian Fülle-

mann 

  

Gegenstand  
Gültigkeit der Einsprache 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

Geschäftsnummer:  SK.2024.57 

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SK.2024.57 

Prozessgeschichte: 

A. Am 25. Juli 2024 erliess die Bundesanwaltschaft einen Strafbefehl mit Vereini-

gungsverfügung gegen A. wegen Fälschung von Ausweisen (Art. 252 StGB) und 

Titelanmassung (Art. 63 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über die Berufsbildung 

vom 13. Dezember 2002 [Berufsbildungsgesetz, BBG; SR 412.10]). 

B. Mit Eingabe ihres Verteidigers, Rechtsanwalt Fabian Füllemann, vom 22. Au-

gust 2024 erhob A. Einsprache gegen den Strafbefehl. 

C. Am 14. Oktober 2024 überwies die Bundesanwaltschaft gestützt auf Art. 356 

Abs. 1 und 2 StPO die Akten des Verfahrens an das hiesige Gericht zum Ent-

scheid über die Gültigkeit der Einsprache, mit dem Antrag, die Einsprache sei 

unter Kostenfolgen für ungültig zu erklären bzw. es sei darauf nicht einzutreten. 

D. Auf Einladung der Strafkammer nahm RA Füllemann mit Eingabe vom 2. Dezem-

ber 2024 Stellung zur Frage der Gültigkeit der Einsprache. 

E. Die Bundesanwaltschaft äusserte sich mit Eingabe vom 10. Dezember 2024 zur 

Stellungnahme von RA Füllemann. 

 

Der Einzelrichter erwägt: 

1.  

1.1 Gegen den Strafbefehl kann u. a. die beschuldigte Person bei der Staatsanwalt-

schaft innert 10 Tagen nach der Eröffnung schriftlich Einsprache erheben 

(Art. 354 Abs. 1 lit. a StPO). Wird Einsprache erhoben und entschliesst sich die 

Staatsanwaltschaft nach der allfälligen Abnahme weiterer Beweise, am Strafbe-

fehl festzuhalten, so überweist sie die Akten dem erstinstanzlichen Gericht zur 

Durchführung des Hauptverfahrens; der Strafbefehl gilt diesfalls als Anklage-

schrift (Art. 355 Abs. 1 und Abs. 3 lit. a i.V.m. Art. 356 Abs. 1 StPO). 

1.2 Das erstinstanzliche Gericht entscheidet gemäss Art. 356 Abs. 2 StPO – vorfra-

geweise im Rahmen von Art. 329 Abs. 1 lit. b (mithin nach Eingang der Anklage 

bzw. der Akten mit dem Strafbefehl) bzw. Art. 339 Abs. 2 lit. b StPO (mithin nach 

Eröffnung der Hauptverhandlung) – über die Gültigkeit des Strafbefehls und der 

Einsprache. 

Das Gericht hat in einem ersten Schritt die Gültigkeit der Einsprache zu prüfen, 

da es sich dabei um eine unabdingbare Prozessvoraussetzung, ein «Eintrittstor» 

zum Verfahren nach Art. 356 StPO handelt (Verfügung des Bundesstrafgerichts 

SK.2024.8 vom 6. September 2024 E. 2.5.1; DAPHINOFF, Basler Kommentar, 

3. Aufl. 2023, Art. 356 StPO N. 17). Ist die Einsprache ungültig, etwa wegen 

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verspäteter Einreichung, tritt das Gericht mit einer beschwerdefähigen Verfügung 

bzw. einem Beschluss darauf nicht ein (Urteil des Bundesgerichts 6B_218/2020 

vom 17. April 2020 E. 1.1). Ohne gültige Einsprache wird der Strafbefehl zum 

rechtskräftigen Urteil (Art. 354 Abs. 3 StPO). 

Kommt das Gericht zum Schluss, die Einsprache sei gültig, hat es die Gültigkeit 

des Strafbefehls zu prüfen (Verfügung des Bundesstrafgerichts SK.2024.8 vom 

6. September 2024 E. 2.5.2; DAPHINOFF, a.a.O., N. 20). Ist der Strafbefehl ungül-

tig, so hebt das Gericht ihn auf und weist den Fall zur Durchführung eines neuen 

Vorverfahrens an die Staatsanwaltschaft zurück (Art. 356 Abs. 5 StPO). 

Sind sowohl der Strafbefehl als auch die Einsprache gültig, kommt es zur Haupt-

verhandlung und Urteilsfällung. Sind hingegen sowohl der Strafbefehl als auch 

die Einsprache ungültig, erwächst der an sich ungültige Strafbefehl in Rechts-

kraft. Etwas anderes gilt nur bei einem nichtigen Strafbefehl, der keine Rechts-

wirkungen entfaltet (DAPHINOFF, a.a.O., N. 20; SCHWARZENEGGER, Zürcher Kom-

mentar, 3. Aufl. 2020, Art. 354 StPO N. 2). 

2. Im Folgenden ist zu prüfen, ob die Einsprache vom 22. August 2024 gegen den 

Strafbefehl vom 25. Juli 2024 rechtzeitig erhoben wurde. 

3. Die Verteidigung bringt vor, der Strafbefehl weise in mehrfacher Hinsicht gravie-

rende rechtliche Mängel auf, insbesondere fehle es an einer rechtsgenüglichen 

Eröffnung. Der Strafbefehl entfalte damit keinerlei Rechtswirkungen, weshalb die 

Einsprachefrist nicht ausgelöst worden sei. Konkret macht die Verteidigung Fol-

gendes geltend: 

Erstens sei der Strafbefehl an eine falsche Adresse zugestellt worden. Die Be-

schuldigte sei seit dem 8. Oktober 2023 nicht mehr an der im Rubrum des Straf-

befehls angegebenen Adresse «B.-Strasse, Z.», sondern an der C.-Strasse, Y. 

gemeldet gewesen. 

Zweitens habe die Bundesanwaltschaft den Grundsatz der Verfahrenseinheit 

(i.S.v. Art. 29 Abs. 1 lit. a StPO) verletzt und drittens habe sie den Strafbefehl 

aufgrund dessen in Verletzung von Art. 87 Abs. 3 StPO nicht dem anwaltlichen 

Vertreter, sondern direkt der Beschuldigten zugestellt. Namentlich sei, als die 

Strafanzeige (des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation 

SBFI) am 5. Juli 2024 bei der Bundesanwaltschaft eingegangen sei, bereits seit 

mehr als einem Monat ein anderes Strafverfahren gegen die Beschuldigte mit 

quasi identischem Vorwurf (Fälschung von Ausweisen gemäss Art. 252 StGB) 

bei der Staatsanwaltschaft Winterthur / Unterland hängig gewesen. In diesem 

zweiten Verfahren sei die Beschuldigte von RA Füllemann vertreten. Das hän-

gige Verfahren sei aus dem Strafregisterauszug, den die Bundesanwaltschaft am 

8. sowie am 25. Juli 2024 eingeholt habe, klar ersichtlich. Es sei unter dem Ge-

sichtspunkt des Grundsatzes der Verfahrenseinheit nicht nachvollziehbar, dass 

die Bundesanwaltschaft es unterlassen habe, sich umgehend nach der 

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Kenntnisnahme des im gleichen Sachzusammenhang geführten weiteren Ver-

fahrens mit der Staatsanwaltschaft Winterthur / Unterland zu koordinieren. Die 

Koordination hätte sichergestellt, dass die Bundesanwaltschaft von der Vertre-

tung der Beschuldigten Kenntnis genommen hätte. Überdies habe die Bundes-

anwaltschaft den Strafbefehl erlassen, ohne der Beschuldigten vorgängig den 

Vorwurf im Rahmen einer Einvernahme vorzuhalten. Entsprechend habe die Be-

schuldigte keine Möglichkeit gehabt, von diesem neuen Strafverfahren Kenntnis 

zu nehmen (SK pag. 2.521.3 ff.). 

4.  

4.1 Gemäss Art. 353 Abs. 3 StPO wird der Strafbefehl der einspracheberechtigten 

Person unverzüglich schriftlich eröffnet. Für die Zustellung von Strafbefehlen gel-

ten die allgemeinen Regeln (Art. 84 ff. StPO). Sie erfolgt gemäss Art. 85 Abs. 2 

StPO durch eingeschriebene Postsendung oder auf andere Weise gegen Emp-

fangsbestätigung.  

4.2 Gemäss Art. 87 Abs. 1 StPO sind Mitteilungen den Adressatinnen und Adressa-

ten an ihren Wohnsitz, ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort oder an ihren Sitz zu-

zustellen. Hat die Partei einen Rechtsbeistand bestellt, muss die Mitteilung ge-

mäss Art. 87 Abs. 3 StPO an den Rechtsbeistand zugestellt werden, andernfalls 

ist die Zustellung ungültig (Urteil des Bundesgerichts 6B_231/2024 vom 

21. Juni 2024 E. 2.3). 

5.  

5.1 Entgegen der Verteidigung wurde der Strafbefehl im vorliegenden Fall der Be-

schuldigten rechtskonform eröffnet. 

5.1.1 Es trifft zwar zu, dass die Beschuldigte zum Zeitpunkt der Zustellung des Straf-

befehls an einer anderen Adresse wohnhaft war, als derjenigen, an die der Straf-

befehl am 25. Juli 2024 per eingeschriebener Post versendet wurde: Gemäss 

den vorliegenden Akten ist die Beschuldigte seit dem 8. Oktober 2023 an der  

C.-Strasse, Y. gemeldet, wohingegen der Strafbefehl an die B.-Strasse, Z. adres-

siert ist (SK pag. 2.100.12). Dieser Umstand ist jedoch ohne Belang. Wie aus der 

Sendungsverfolgung der Schweizerischen Post ersichtlich ist, wurde der Straf-

befehl aufgrund eines Nachsendungsauftrags der Beschuldigten am 

29. Juli 2024 am Postschalter in Y. zugestellt (BA pag. 3-2024.07.25-1.B1). Un-

geachtet der falschen Adressierung erfolgte die Zustellung des Strafbefehls so-

mit, wie von Art. 87 Abs. 1 StPO vorgeschrieben, am Wohnsitz der Beschuldig-

ten. 

5.1.2 Ebenso wenig liegt eine Verletzung von Art. 87 Abs. 3 StPO vor. Die Beschuldigte 

war zum Zeitpunkt der Eröffnung des Strafbefehls im vorliegenden Verfahren un-

bestrittenermassen nicht anwaltlich vertreten. Dass sie damals in einem anderen 

Verfahren von ihrem aktuellen Verteidiger vertreten war, ist unerheblich. Der Um-

stand, dass die Vorwürfe in den beiden Verfahren offenbar in einem sachlichen 

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Zusammenhang miteinander stehen, ändert daran nichts. Entgegen der Vertei-

digung war die Bundesanwaltschaft nicht verpflichtet, vorgängig des Erlasses 

des Strafbefehls die Beschuldigte in Kenntnis des vorliegenden Strafverfahrens 

zu setzen und ihr damit vor dem genannten Verfahrensschritt die Möglichkeit zu 

geben, einen Rechtsbeistand zur Wahrung ihrer Interessen in diesem Verfahren 

beizuziehen. Es ist demnach nicht zu beanstanden, dass die Bundesanwalt-

schaft den Strafbefehl in Anwendung von Art. 87 Abs. 1 StPO direkt der Beschul-

digten eröffnete. 

5.2 Zusammenfassend wurde der Strafbefehl der Beschuldigten am 29. Juli 2024 

gültig zugestellt. Die zehntägige Einsprachefrist begann am Folgetag zu laufen 

(Art. 90 Abs. 1 StPO) und endete am 8. August 2024. Die Einsprache wurde 

indessen erst am 22. August 2024 erhoben (SK pag. 2.100.8). Sie erfolgte somit 

verspätet und ist ungültig. 

5.3 Soweit die Verteidigung geltend macht, der Strafbefehl sei aufgrund der Verlet-

zung des Grundsatzes der Verfahrenseinheit ungültig und entfalte damit keine 

Rechtswirkungen, ist dazu Folgendes zu sagen: 

Wie oben ausgeführt (E. 1.2), hat das Gericht die Gültigkeit des Strafbefehls erst 

zu prüfen, wenn es die Gültigkeit der Einsprache bejaht hat. Im vorliegenden Fall 

hat sich die Einsprache als ungültig erwiesen; folglich stellt sich die Frage der 

Gültigkeit des Strafbefehls für das Gericht nicht.  

Eine Nichtigkeit des Strafbefehls, die unabhängig von einer gültigen Einsprache 

von Amtes wegen zu beachten wäre, liegt klarerweise nicht vor. Nichtigkeit im 

Sinne der Evidenztheorie setzt einen ausserordentlich schweren Verfahrens-

mangel voraus. Sie kommt nur in krassen Ausnahmefällen in Betracht (BGE 137 I 

273 E. 3.1; Urteile des Bundesgerichts 6B_745/2017 vom 12. März 2018 E. 1.2; 

6B_334/2017 vom 23. Juni 2017 E. 3.2.3). Eine allfällige Missachtung des Grund-

satzes der Verfahrenseinheit resp. des Anspruchs der Beschuldigten auf gemein-

same Verfolgung und Beurteilung bei mehreren Straftaten (Art. 29 Abs. 1 lit. a 

StPO) stellt keinen derart schwerwiegenden Verfahrensmangel dar, dass der 

Strafbefehl als nichtig zu qualifizieren wäre.  

6. Nach dem Gesagten ist die Einsprache ungültig, weshalb darauf nicht einzutre-

ten ist. Der Strafbefehl der Bundesanwaltschaft vom 25. Juli 2024 ist gemäss 

Art. 354 Abs. 3 StPO zum rechtskräftigen Urteil geworden. 

7. Bei Säumnis und anderen fehlerhaften Verfahrenshandlungen kann die Strafbe-

hörde Verfahrenskosten und Entschädigungen ungeachtet des Verfahrensaus-

gangs der verfahrensbeteiligten Person auferlegen, die sie verursacht hat 

(Art. 417 StPO). 

Mit Erheben der ungültigen Einsprache gegen den Strafbefehl hat die Beschul-

digte das vorliegende gerichtliche Verfahren und damit dessen Kosten im Sinne 

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von Art. 417 StPO verursacht. Die Verfahrenskosten sind daher der Beschuldig-

ten aufzuerlegen. In Anwendung von Art. 1 Abs. 4, Art. 5 und Art. 7 lit. a des 

Reglements des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Ge-

bühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren (BStKR; SR 173.713.162) 

ist eine Pauschalgebühr von Fr. 500.– zu erheben. 

8. Abschliessend ist Folgendes anzumerken: 

Die Bundesanwaltschaft reichte dem Gericht die Verfahrensakten zum Teil nur 

in elektronischer Form (sog. Core.Link-Dossier) ein (SK pag. 2.100.2). Ob diese 

Form der Aktenführung den gesetzlichen Anforderungen (Art. 100 StPO) genügt, 

braucht hier nicht geprüft zu werden, da alle für die Beurteilung der Gültigkeit der 

Einsprache relevanten Verfahrensakten dem Gericht in Originalform vorliegen.  

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Der Einzelrichter erkennt: 

1. Auf die Einsprache von A. gegen den Strafbefehl der Bundesanwaltschaft vom 

25. Juli 2024 wird nicht eingetreten. 

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.– wird A. auferlegt. 

3. Diese Verfügung wird den Parteien schriftlich zugestellt. 

Im Namen der Strafkammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Einzelrichter Der Gerichtsschreiber 

 

 

 

 

Nach Eintritt der Rechtskraft mitzuteilen an 

-  Bundesanwaltschaft, Urteilsvollzug 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts 

Gegen Verfügungen und Beschlüsse sowie die Verfahrenshandlungen der Strafkammer des Bundesstrafge-

richts als erstinstanzliches Gericht, ausgenommen verfahrensleitende Entscheide, kann innert 10 Tagen 

schriftlich und begründet Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts geführt werden 

(Art. 393 Abs. 1 lit. b und Art. 396 Abs. 1 StPO; Art. 37 Abs. 1 StBOG). 

 

Mit der Beschwerde können gerügt werden: a. Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Miss-

brauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung; b. die unvollständige oder unrichtige 

Feststellung des Sachverhalts; c. Unangemessenheit (Art. 393 Abs. 2 StPO). 

Einhaltung der Fristen 

Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist bei der Strafbehörde abgegeben oder zu deren Handen 

der Schweizerischen Post, einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung oder, im 

Falle von inhaftierten Personen, der Anstaltsleitung übergeben werden (Art. 91 Abs. 2 StPO). 

 

 

 

 

Versand: 9. Mai 2025