# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cb3ac4c4-c81e-5359-96d2-b8f9045fe109
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-09-26
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 26.09.2011 RR.2011.64
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_RR-2011-64_2011-09-26.pdf

## Full Text

Entscheid vom 26. September 2011 
II. Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Cornelia Cova, Vorsitz, 
Andreas J. Keller und Roy Garré,  
Gerichtsschreiberin Chantal Blättler Grivet Fojaja  

   
 
Parteien 

  
1. A., 
2. B. AG, 
3. C. AG, 
4. D. GMBH, 
5. E. AG, c/o F. AG,  
6. F. AG, 
 
vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Holenstein,  

Beschwerdeführer 1-6 
 

 gegen 
   

STAATSANWALTSCHAFT BISCHOFSZELL,  
Beschwerdegegnerin 

 
Gegenstand  Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutsch-

land 
 
Anwesenheit von Personen, die am ausländischen 
Prozess beteiligt sind (Art. 65a IRSG) 
 
Eintretens- und Zwischenverfügung 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  RR.2011.64-69 
 
 
 

 

 

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Sachverhalt: 
 

A. Die Staatsanwaltschaft Konstanz ermittelt gegen den deutschen Staatsan-
gehörigen A. und den holländischen Staatsangehörigen G. wegen Bestech-
lichkeit im geschäftlichen Verkehr und wettbewerbsbeschränkender Ab-
sprachen. In diesem Zusammenhang gelangte sie mit einem ersten 
Rechtshilfeersuchen vom 17. November 2010 an das Bezirksamt in Y. und 
ersuchte um Durchsuchung der von A. genutzten Räume und Nebenräume 
an der U.-Strasse in V. sowie dessen Fahrzeuge und um Beschlagnahme 
und Herausgabe diverser anlässlich der Hausdurchsuchung aufzufindender 
Unterlagen. Ausserdem ersuchte sie um Bewilligung der Anwesenheit 
deutscher Polizeibeamter an der Hausdurchsuchung (Verfahrensakten 
Reg. 2/pag. 58-64).  

 
B. Die Staatsanwaltschaft Thurgau entsprach mit Eintretens- und Zwischen-

verfügung vom 3. Dezember 2010 dem Rechthilfeersuchen und beauftragte 
die Kantonspolizei Thurgau am 8. Dezember 2010 mit der Durchführung 
der rechtshilfeweise erbeteten Hausdurchsuchung (Verfahrensakten Reg. 
2/pag. 50 ff.).   

 
C. Mit einem weiteren Rechtshilfeersuchen vom 19. Januar 2011 gelangte die 

Staatsanwaltschaft Konstanz im obgenannten Ermittlungsverfahren gegen 
A. und G. erneut an das Bezirksamt in Y. und ersuchte um Durchsuchung 
der von der B. AG, der C. AG und der D. GmbH genutzten Räume und Ne-
benräume an der W.-Strasse in V. sowie deren Fahrzeuge und um Be-
schlagnahme und Herausgabe diverser anlässlich der Hausdurchsuchung 
aufzufindender Unterlagen. Ausserdem ersuchte sie um Bewilligung der 
Anwesenheit deutscher Polizeibeamter an der Hausdurchsuchung (Verfah-
rensakten Reg. 2/pag. 88-99).  

 
D. Die Staatsanwaltschaft Bischofszell entsprach mit Eintretens- und Zwi-

schenverfügung vom 4. Februar 2011 dem Rechthilfeersuchen und beauf-
tragte die Kantonspolizei Thurgau am 8. Februar 2011 mit der Durchfüh-
rung der rechtshilfeweise erbeteten Hausdurchsuchung (Verfahrensakten 
Reg. 2/pag. 80 ff.).   

 
E. Am 2. März 2011 wurden die Hausdurchsuchungen in den Räumlichkeiten 

von A. und den unter C. hiervor genannten Gesellschaften an der U.-
Strasse in V. bzw. an der W.-Strasse in V. unter Anwesenheit von deut-
schen Polizeibeamten durchgeführt. Zusätzlich erfolgten gleichentags 
Hausdurchsuchungen in den Räumlichkeiten der H. GmbH an der X.-
Strasse in Y. und der E. AG c/o F. AG an der Z.-Strasse in Y. (Verfahrens-

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akten Reg. 4-6/pag. 106-167). Das hierzu entsprechende Rechtshilfeersu-
chen der Staatsanwaltschaft Konstanz wurde am 2. März 2011 der Staats-
anwaltschaft in Y. eingereicht (Verfahrensakten Reg. 2 pag. 100 ff.). 

 
F. Gegen die Eintretens- und Zwischenverfügungen vom 3. Dezember 2010 

und 4. Februar 2011 erheben A. sowie die Gesellschaften B. AG, C. AG 
und D. GmbH, E. AG sowie F. AG mit Eingabe vom 14. März 2011 bei der 
II. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde und beantra-
gen die Aufhebung jeweils von Ziff. 4 der Eintretens- und Zwischenverfü-
gungen (act. 1).  

 
G. Die Staatsanwaltschaft Bischofszell und das Bundesamt für Justiz (nach-

folgend „BJ“) verzichten am 28. März 2011 bzw. 11. April 2011 je auf Stel-
lungnahme (act. 6 und 9), während die kantonsintern mit dem Vollzug der 
Rechtshilfe beauftragte Staatsanwaltschaft in Y. am 5. April 2011 die Ab-
weisung der Beschwerde beantragt (act. 7). 

 
H. Die II. Beschwerdekammer hat den Beschwerdeführern auf deren Verlan-

gen am 18. April 2011 die Berichte der Kantonspolizei Thurgau vom 8. und 
30. März 2011 zur Kenntnis zugesandt (act. 13 und 14; Verfahrenakten 
Reg. 1/pag. 1-12). Mit Eingabe vom 4. Mai 2011 reichen die Beschwerde-
führer eine Replik ein (act. 15), die der Staatsanwaltschaft Bischofszell und 
dem BJ zur Kenntnis zugestellt wird (act. 16). 

 
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten 
wird, soweit erforderlich, in den rechtlichen Erwägungen Bezug genommen. 
 
 
 
Die II. Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 
 

1.  
1.1 Für die Rechtshilfe zwischen Deutschland und der Schweiz sind in erster 

Linie das Europäische Übereinkommen über die Rechtshilfe in Strafsachen 
vom 20. April 1959 (EUeR; SR 0.351.1), dem beide Staaten beigetreten 
sind, der zwischen ihnen abgeschlossene Zusatzvertrag vom 13. Novem-
ber 1969 (ZV-D/EUeR; SR 0.351.913.61), sowie die Bestimmungen der 
Art. 48 ff. des Übereinkommens vom 19. Juni 1990 zur Durchführung des 
Übereinkommens von Schengen vom 14. Juni 1985 (Schengener Durch-
führungsübereinkommen, SDÜ; ABl. L 239 vom 22. September 2000, 
S. 19 - 62) massgebend.  

 

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1.2 Soweit das Staatsvertragsrecht bestimmte Fragen nicht abschliessend re-
gelt, gelangen das Bundesgesetz über internationale Rechtshilfe in Straf-
sachen vom 20. März 1981 (IRSG; SR 351.1) und die Verordnung über in-
ternationale Rechtshilfe in Strafsachen vom 24. Februar 1982 (IRSV; SR 
351.11) zur Anwendung (Art. 1 Abs. 1 IRSG; BGE 130 II 337 E. 1 S. 339; 
128 II 355 E. 1 S. 357; 124 II 180 E. 1a S. 181). Das innerstaatliche Recht 
gilt nach dem Günstigkeitsprinzip auch dann, wenn dieses geringere Anfor-
derungen an die Rechtshilfe stellt (BGE 136 IV 82 E. 3.1; 129 II 462 E. 1.1 
S. 464). Vorbehalten bleibt die Wahrung der Menschenrechte (vgl. BGE 
135 IV 212 E. 2.3 S. 215; 123 II 595 E. 7c S. 616 ff., je m.w.H.). 

 
2.  
2.1 Die Verfügung der ausführenden kantonalen Behörde oder der ausführen-

den Bundesbehörde, mit der das Rechtshilfeverfahren abgeschlossen wird, 
unterliegt zusammen mit den vorangehenden Zwischenverfügungen der 
Beschwerde an die II. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts 
(Art. 80e Abs. 1 IRSG). Der Schlussverfügung vorangehende Zwischenver-
fügungen können selbständig angefochten werden, sofern sie durch die 
Anwesenheit von Personen, die am ausländischen Prozess beteiligt sind, 
einen unmittelbaren und nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken 
(Art. 80e Abs. 2 lit. b IRSG). Zur Beschwerde ist überdies legitimiert, wer 
persönlich und direkt von einer Rechtshilfemassnahme betroffen ist und ein 
schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (Art. 80h 
lit. b IRSG). Das aktuelle Rechtsschutzinteresse muss zum Zeitpunkt der 
Urteilsfällung noch bestehen, andernfalls auf das Rechtsmittel nicht einge-
treten werden kann (Urteil des Bundesgerichts 1A.223/1999 vom 28. Feb-
ruar 2000, E. 1c).  

 
2.2 Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen zwei Eintretens- und Zwi-

schenverfügungen nach Art. 80e Abs. 2 IRSG, mit welcher die Teilnahme 
ausländischer Beamter an den Hausdurchsuchungen bei den Beschwerde-
führern angeordnet wird. Die Frage, ob gegenwärtig ein aktuelles Rechts-
schutzbedürfnis besteht, kann aufgrund der nachfolgenden Erwägungen 
(unten Ziff. 2.3) offen bleiben. Die Rechtmässigkeit der Zwischenverfügun-
gen, inklusive die Frage der Rechtmässigkeit der Modalitäten der Haus-
durchsuchung, können sodann mit der Schlussverfügung überprüft werden 
(vgl. Art. 80e Abs. 1 IRSG).  

 
2.3  
2.3.1 Vorliegend mangelt es an einem unmittelbaren und nicht wieder gutzuma-

chenden Nachteil i.S.v. Art. 80e Abs. 2 lit. b IRSG. Der Beizug ausländi-
scher Ermittlungsbeamter ist in den massgebenden internationalen Verein-

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barungen (Art. 4 Satz 2 EUeR; Art. III ZV-D/EUeR) sowie in Art. 65a IRSG 
ausdrücklich vorgesehen. Dieser kann nicht zuletzt der Verhältnismässig-
keit bzw. der sachbezogenen Begrenzung der beantragten Rechtshilfe-
massnahmen dienen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1A.259/2005 vom 
15. November 2005, E. 1.2). Gemäss konstanter Rechtsprechung des Bun-
desgerichts hat die blosse Anwesenheit ausländischer Prozessbeteiligter 
an einer Rechtshilfehandlung für den Betroffenen in der Regel noch keinen 
unmittelbaren und nicht wieder gutzumachenden Nachteil zur Folge. Ein 
solcher ist hingegen zu bejahen, wenn die Gefahr besteht, dass den aus-
ländischen Behörden durch die Teilnahme ihrer Beamten an den Vollzugs-
handlungen Tatsachen aus dem Geheimbereich zugänglich gemacht wer-
den, bevor über die Gewährung oder den Umfang der Rechtshilfe ent-
schieden worden ist (vgl. Art. 65a Abs. 3 IRSG; Entscheid des Bundes-
strafgerichts RR.2007.6 vom 22. Februar 2007, E. 2.4; Urteile des Bundes-
gerichts 1A.225/2006 vom 6. März 2007, E. 1.5.1; 1A.215/2006 vom 7. No-
vember 2006, E. 1.3; 1A.35/2001 vom 21. Mai 2001, E. 1a; BGE 128 II 211 
E. 2.1, je m.w.H.). Diese Gefahr der Verletzung des Geheimbereichs des 
Betroffenen ist zu verneinen, wenn die schweizerischen Behörden die nach 
den Umständen geeigneten Vorkehrungen treffen, um eine vorzeitige Ver-
wendung von Informationen im ausländischen Strafverfahren zu verhindern 
(vgl. ROBERT ZIMMERMANN, La coopération judiciaire internationale en mati-
ère pénale, 3. Aufl., Bern 2009, Rz. 409; BGE 128 II 211 E. 2.1; 127 II 198 
E. 2b). Geeignete Vorkehrungen trifft die Vollzugsbehörde u.a. dann, wenn 
sie den ausländischen Beamten verpflichtet, allfällige Erkenntnisse aus 
dem Rechtshilfeverfahren bis zum Vorliegen einer rechtskräftigen Schluss-
verfügung im ausländischen Verfahren nicht zu verwenden (vgl. Urteile des 
Bundesgerichts 1A.225/2006 vom 6. März 2007, E. 1.5.1; 1A.215/2006 
vom 7. November 2006, E. 2.3; BGE 131 II 132 E. 2.2). 

 
2.3.2 Die Beschwerdeführer sehen den unmittelbaren und nicht wieder gutzuma-

chenden Nachteil darin, dass der an der Hausdurchsuchung in den Ge-
schäftsräumen der E. AG teilnehmende Polizeibeamte trotz schriftlicher Er-
klärung, keine aus dem Geheimbereich stammenden Erkenntnisse vor der 
rechtskräftigen Bewilligung der Rechtshilfe zu verwenden, telefonisch mit 
der deutschen Einsatzleitung Kontakt aufgenommen habe. Inhalt dieses 
Gesprächs sei die Anfrage gewesen, ob die anlässlich der Hausdurchsu-
chung gefunden Aktienzertifikate der I. AG zu beschlagnahmen seien. Fer-
ner hätten die deutschen Beamten anlässlich der Hausdurchsuchung an 
der W.-Strasse in V. von ihrer Einsatzleitung unrechtmässigerweise telefo-
nisch Instruktionen eingeholt (act. 1 S. 5f. und act. 15 S. 4).  

 

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2.3.3 Den Akten ist zu entnehmen, dass die bei den Hausdurchsuchungen an-
wesenden deutschen Polizeibeamten, J. und K., eine sog. Einverständnis-
erklärung unterzeichnet haben, anlässlich derer sie sich verpflichteten, all-
fällige Erkenntnisse aus dem Rechtshilfeverfahren bis zum Vorliegen einer 
rechtskräftigen Schlussverfügung im ausländischen Verfahren nicht zu 
verwenden (Verfahrenakten Reg. 3/pag. 105). Dokumentiert ist ferner, dass 
die deutschen Polizisten bei der Hausdurchsuchung an der W.-Strasse in 
V. von ihrer Einsatzzentrale in Freiburg i.Br. telefonisch kontaktiert worden 
sind, da die deutschen Behörden eine Ausdehnung der Hausdurchsuchung 
auf die Räumlichkeiten der E. AG wünschten (Verfahrensakten Reg. 1/pag. 
10). Dass bei diesen Telefongesprächen Erkenntnisse aus dem Geheimbe-
reich der betroffenen Personen bzw. Gesellschaften weitergegeben worden 
sein sollen, ist weder aktenkundig, noch wird dies konkret von den Be-
schwerdeführern dargetan. Aufgrund der Schilderung im Bericht der Kan-
tonspolizei Thurgau vom 30. März 2011 ist vielmehr davon auszugehen, 
dass mit den deutschen Behörden das weitere Vorgehen diskutiert worden 
ist (Verfahrensakten Reg. 1/pag. 10), was unter dem Gesichtspunkt der 
Verfahrensökonomie nicht zu beanstanden ist. Es fehlen sodann konkrete 
Anhaltspunkte dafür, dass der deutsche Polizeibeamte J. anlässlich der 
Hausdurchsuchungen mit seinem Mobiltelefon Fotografien angefertigt und 
diese per MMS versandt haben soll, wie dies von den Beschwerdeführern 
jedoch behauptet wird (act. 15 S. 3). Die Polizeibeamten J. und K. erklärten 
in der Einverständniserklärung ausdrücklich, während der Rechtshilfe-
Durchführung weder Aufzeichnung noch Kopien von Akten anfertigen oder 
mitnehmen bzw. Notizen, Fotografien etc. zu machen. Nach dem völker-
rechtlichen Vertrauensprinzip ist davon auszugehen, dass die Beamten des 
ersuchenden Staates diese Zusicherung beachten (vgl. Urteile des Bun-
desgerichts 1A.225/2006 vom 6. März 2007, E. 1.5.2; 1A.228/2003 vom 
10. März 2004, E. 3.3.2).  

 
Nach dem Gesagten steht fest, dass die Beschwerdeführer keinen unmit-
telbaren und nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 80e 
Abs. 2 IRSG dargetan haben, weshalb auf deren Beschwerde nicht einzu-
treten ist.  
 

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die Beschwerdeführer kos-
tenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG). Für die 
Berechnung der Gerichtsgebühren gelangt das Reglement des Bundes-
strafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Ent-
schädigungen in Bundesstrafverfahren (BStKR; SR 173.713.162) zur An-
wendung (Art. 53 Abs. 2 lit. a, Art. 73 StBOG i.V.m. Art. 65 Abs. 5 VwVG 
sowie Art. 22 Abs. 3 BStKR). Die Gerichtsgebühr ist vorliegend auf 

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Fr. 3'000.-- anzusetzen und den Beschwerdeführern unter solidarischer 
Haftung aufzuerlegen, unter Anrechnung des geleisteten Kostenvorschus-
ses von Fr. 3'000.-- (Art. 5 und 8 Abs. 3 lit. a BStKR).  

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Demnach erkennt die II. Beschwerdekammer: 
 
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 
 
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 3'000.-- wird den Beschwerdeführern unter soli-

darischer Haftung auferlegt, unter Anrechnung des geleisteten Kostenvor-
schusses in gleicher Höhe.  

 
 
 
 
Bellinzona, 26. September 2011 
 
Im Namen der II. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Die Präsidentin:    Die Gerichtsschreiberin:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- Rechtsanwalt Daniel Holenstein 
- Staatsanwaltschaft Bischofszell 
- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe 
 
 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben (vgl. Art. 93 Abs. 2 BGG).