# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 101ec28a-c197-5b12-915a-e491599757a8
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-09-11
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 11.09.2015 KSK 2015 57
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2015-57_2015-09-11.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 11. September 2015 Schriftlich mitgeteilt am:
KSK 15 57 14. September 2015

Entscheid 
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Vorsitz Michael Dürst
RichterInnen Brunner und Hubert
Aktuar ad hoc Crameri

In der Schuldbetreibungs- und Konkursbeschwerde

der X . _ _ _ _ _ G m b H , Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt lic. 
iur. Andreas Flütsch, Mattastrasse 21, 7270 Davos Platz, 

gegen

den Entscheid des Einzelrichters SchKG am Bezirksgericht Prättigau/Davos vom 
03. August 2015, mitgeteilt am 04. August 2015, in Sachen Y . _ _ _ _ _ , Be-
schwerdegegnerin, gegen die Beschwerdeführerin,

betreffend Konkurseröffnung,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. Mit Eingabe vom 09. Juni 2015 stellte die Stiftung Y._____ mit Sitz in 
O.1_____, unter Vorlegung der Konkursandrohung vom 16. März 2015 sowie des 
Zahlungsbefehls in der Betreibung Nr. _____, das Konkursbegehren gegen die 
X._____GmbH (nachfolgend: X._____GmbH) mit Sitz in O.2_____ (Vorinstanz 
act. 1). Am 03. August 2015, mitgeteilt am 04. August 2015, erliess der Einzelrich-
ter SchKG am Bezirksgericht Prättigau/Davos das Konkursdekret und verfügte 
was folgt:

"1. Über die X._____GmbH, wird am 3. August 2015 um 9:15 Uhr der 
Konkurs eröffnet.

2. Die Kosten dieser Verfügung im Betrag von CHF 200.00 gehen zulas-
ten der Konkursmasse und werden mit dem Kostenvorschuss verrech-
net. Der Restbetrag von CHF 2'800.00 wird an das Konkursamt Prätti-
gau/Davos überwiesen.

3. (Rechtsmittel)

4. (Mitteilungen)"

B. Hiergegen erhob der einzelzeichnungsberechtigte Gesellschafter und Ge-
schäftsführer der X._____GmbH, A._____, L.1_____ Staatsangehöriger, am 24. 
August 2015 Beschwerde an das Kantonsgericht von Graubünden, die er persön-
lich überbrachte (act. A.1). Namentlich beantragte er damit die Gewährung auf-
schiebender Wirkung "bis und mit 8. September 2015". Bis dahin werde die Be-
schwerdeführerin den Konkursbetrag einschliesslich aller anfallenden Kos-
ten/Gerichtskosten begleichen. Gleichentags liess er beim Kantonsgericht von 
Graubünden einen Betrag in der Höhe von CHF 7'000.00 hinterlegen (act. D.2). 
Mit einer weiteren Eingabe vom 24. August 2015 (Poststempel) stellte A._____ 
sinngemäss den Antrag, das angefochtene Konkursdekret aufzuheben (act. A.2).

C. Mit Schreiben vom 26. August 2015 (act. D.4) teilte die Vizepräsidentin und 
Vorsitzende der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer der Beschwerdeführerin 
mit, dass diese ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft machen müsse. Bis zu diesem 
Datum habe sie allerdings einzig einen Betreibungsregisterauszug eingereicht, der 
begründete Zweifel an der Zahlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin hervorrufe. 
Aus diesem Grund wurde die Beschwerdeführerin dazu aufgefordert, bis am 07. 
September 2015 weitere Unterlagen, welche die Zahlungsfähigkeit der Gesell-
schaft belegen würden, einzureichen.

D. Am 07. September 2015 ging sodann fristgerecht die Stellungnahme der 
X._____GmbH, nunmehr vertreten durch den einzelzeichnungsberechtigten Ge-

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sellschafter B._____, wiedervertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Andreas Flütsch, 
beim Kantonsgericht von Graubünden ein (act. A.4). Der Rechtsvertreter der Be-
schwerdeführerin stellte folgende Rechtsbegehren:

"1. Die Konkurseröffnung des Einzelrichters SchKG des Bezirksgerichts 
Prättigau/Davos vom 3./4. August 2015 sei aufzuheben.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge gemäss Gesetz."

Zur Begründung führte er im Wesentlichen an, die Stiftung Y._____ habe mit 
Schreiben vom 26. August 2015 ihr Desinteresse am gestellten Konkursbegehren 
mitgeteilt, womit die Voraussetzung nach Art. 174 Abs. 2 SchKG erfüllt sei. Des 
Weiteren hielt er fest, dass an das Glaubhaftmachen der Zahlungsfähigkeit keine 
allzu hohen Anforderungen gestellt werden dürften. Es reiche, wenn die Zahlungs-
fähigkeit wahrscheinlicher als die Zahlungsunfähigkeit sei. Die Beschwerdeführe-
rin sei entschlossen, die aufgelaufenen Schulden zu begleichen und das Geschäft 
weiterzuführen. Gleichzeitig reichte die Beschwerdeführerin zahlreiche Beilagen 
ein, die ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft machen sollten.

E. Auf die weiteren Ausführungen im angefochtenen Entscheid sowie in den 
Rechtsschriften wird in den nachfolgenden Erwägungen, soweit erforderlich, ein-
gegangen.

II. Erwägungen

1. Nach Art. 174 SchKG können Entscheide des Konkursgerichts innert zehn 
Tagen mit Beschwerde nach ZPO angefochten werden. Als Anfechtungsobjekte 
kommen sämtliche Entscheide des Konkursgerichts infrage, womit klarerweise 
auch Konkursdekrete betreffend die Eröffnung des Konkurses umfasst sind (Roger 
Giroud, in: Staehlin/Bauer/Staehlin [Hrsg.], Basler Kommentar zum Bundesgesetz 
über Schuldbetreibung und Konkurs II, Art. 159-352 SchKG, 2. Auflage, Basel 
2010, N 10 zu Art. 174 SchKG). Damit handelt es sich vorliegend um ein zulässi-
ges Anfechtungsobjekt. Die Beschwerdefrist von zehn Tagen ergibt sich nicht nur 
aus Art. 174 Abs. 1 SchKG, sondern darüberhinaus auch aus Art. 321 Abs. 2 
ZPO, da der angefochtene Entscheid aufgrund von Art. 251 lit. a ZPO im summa-
rischen Verfahren ergangen ist. Die Zuständigkeit der Schuldbetreibungs- und 
Konkurskammer des Kantonsgerichts von Graubünden folgt aus Art. 321 Abs. 1 
ZPO i.V.m. Art. 7 Abs. 1 des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Zivilpro-
zessordnung (EGzZPO; BR 320.100) sowie Art. 8 Abs. 1 der Verordnung über die 

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Organisation des Kantonsgerichts (Kantonsgerichtsverordnung, KGV; BR 
173.100). 

1.1 Für die Berechnung, die Einhaltung und den Lauf der Beschwerdefrist ist 
auf die Bestimmungen der ZPO abzustellen, da dies dem Grundsatz entspricht, 
vom dem nur abgewichen werden darf, wenn das SchKG etwas anderes vorsieht 
(Roger Giroud, a.a.O., N 11 zu Art. 174 SchKG). Das angefochtene Konkursdekret 
datiert vom 03. August 2015 und wurde am 04. August 2015 mitgeteilt. Am 05. 
August 2015 wurde gemäss Sendungsverfolgung (act. E.1) die Abholungseinla-
dung in den Briefkasten der Beschwerdeführerin gelegt. Nach Art. 138 Abs. 1 ZPO 
erfolgt die Zustellung von Vorladungen, Verfügungen und Entscheiden durch ein-
geschriebene Post oder auf andere Weise gegen Empfangsbestätigung. Sie gilt 
bei eingeschriebener Post, die nicht abgeholt worden ist, am siebten Tag nach 
dem erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt, sofern die Person mit einer Zustel-
lung rechnen musste (Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO). Damit gilt die Sendung am 12. 
August 2015 als zugestellt. Nach Art. 142 Abs. 2 ZPO beginnen Fristen, die durch 
Mitteilung oder den Eintritt eines Ereignisses ausgelöst werden, am folgenden Tag 
zu laufen, vorliegend also am 13. August 2015, womit der letzte Tag der Frist auf 
den Sonntag, 23. August 2015, fiel. Fällt der letzte Tag einer Frist auf einen Sams-
tag, Sonntag oder einen am Gerichtsort vom Bundesrecht oder vom kantonalen 
Recht anerkannten Feiertag, so endet sie am nächsten Werktag (Art. 142 Abs. 3 
ZPO), vorliegend also am Montag, 24. August 2015. Die Frist gilt nach Art. 143 
Abs. 2 ZPO als gewahrt, wenn die Eingabe spätestens am letzten Tag der Frist 
beim Gericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder 
einer diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben wird. Damit er-
folgten die Eingaben von A._____ im Namen der Gesellschaft mit Übergabe an 
das Gericht (act. A.1) bzw. an die Schweizerische Post (act. A.2) vom 24. August 
2015 rechtzeitig. Es ist hinzuweisen, dass im summarischen Verfahren der Fris-
tenstillstand gemäss Art. 145 Abs. 2 lit. b ZPO nicht gilt.

1.2 Im Übrigen ist festzuhalten, dass vorliegend zunächst der einzelzeich-
nungsberechtigte Gesellschafter und Geschäftsführer A._____ Beschwerde gegen 
das Konkursdekret erhoben hat. Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung 
vom 26. August 2015 wurde er mit sofortiger Wirkung von seiner Tätigkeit als Ge-
schäftsführer und Gesellschafter der X._____GmbH suspendiert. Die Suspendie-
rung umfasste die Abgabe aller Schlüssel und Fahrzeugschlüssel, die Einstellung 
sämtlicher Tätigkeiten, die Übergabe der Zugangsdaten und das Verbot, Verträge 
für die Gesellschaft zu unterzeichnen (act. B.6). Die Stellungnahme vom 07. Sep-
tember 2015 reichte sodann Rechtsanwalt lic. iur. Andreas Flütsch zuhanden des 

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Kantonsgerichts von Graubünden ein und zwar als bevollmächtigter Vertreter der 
X._____GmbH, wobei die Vollmacht durch den einzelzeichnungsberechtigten Ge-
sellschafter B._____ erteilt worden ist (act. B.V). Es ist demnach davon auszuge-
hen, dass sowohl A._____ als auch B._____ im Interesse der Gesellschaft gehan-
delt haben und im Namen der Gesellschaft Beschwerde gegen das Konkursdekret 
erhoben haben. Damit ist auf die frist- und formgerecht erhobene Beschwerde 
einzutreten.

1.3 Die Beschwerde dient grundsätzlich nur der Rechtskontrolle und hat nicht 
den Zweck, das erstinstanzliche Verfahren fortzusetzen. Demnach können mit ihr 
nur die unrichtige Rechtsanwendung oder die offensichtlich unrichtige Feststellung 
des Sachverhalts gerügt werden (Art. 320 ZPO). Die Kognition der Rechtsmittel-
instanz ist damit beschränkt. Aufgrund von Art. 326 Abs. 1 ZPO können im Be-
schwerdeverfahren keine neuen Anträge, Tatsachenbehauptungen oder Beweis-
mittel vorgebracht werden. Vorbehalten bleiben gemäss Art. 326 Abs. 2 ZPO be-
sondere Bestimmungen des Gesetzes. Nach Art. 174 SchKG sind zwei Arten von 
Noven zu unterscheiden. Die erste Gruppe bilden die bis zum angefochtenen Ent-
scheid der Vorinstanz entstandenen Noven (neue Tatsachen) und finden sich in 
Art. 174 Abs. 1 Satz 2 SchKG geregelt (sog. unechte Noven). Die zweite Noven-
gruppe besteht aus den nach dem angefochtenen Entscheid entstandenen Noven 
und werden von Art. 174 Abs. 2 SchKG geregelt (sog. echte Noven). Erstere be-
treffen Tatsachen und Beweismittel, die vor dem erstinstanzlichen angefochtenen 
Entscheid entstanden sind, aber in diesem Entscheid nicht berücksichtigt wurden. 
Sie können uneingeschränkt alle für das Konkursbegehren prozessrelevanten 
Tatsachen und Beweismittel umfassen. Die zweite Novengruppe erlaubt es dem 
Schuldner, seine gegen das Konkursdekret erhobene Beschwerde mit bestimm-
ten, erst nach dem angefochtenen Entscheid entstandenen neuen Tatsachen und 
Beweismittel zu begründen und damit von der Beschwerdeinstanz die Aufhebung 
des Konkurses zu verlangen. Diese Gruppe umfasst Tatsachen und Beweismittel, 
die dazu geeignet sind, zu beweisen, dass die Schuld, einschliesslich Zinsen und 
Kosten, getilgt ist, der geschuldete Betrag bei der Rechtsmittelinstanz zuhanden 
des Gläubigers hinterlegt ist oder der Gläubiger auf die Durchführung des Konkur-
ses verzichtet (vgl. Roger Giroud, a.a.O., N 18-20 zu Art. 174 SchKG).

2. Die Rechtsmittelinstanz kann nach Art. 174 Abs. 2 SchKG die Konkur-
seröffnung aufheben, wenn der Schuldner seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft 
macht und durch Urkunden beweisen kann, dass die Schuld, einschliesslich der 
Zinsen und Kosten, getilgt ist (Ziff. 1), der geschuldete Betrag bei der Rechtsmitte-

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linstanz zuhanden des Gläubigers hinterlegt ist (Ziff. 2) oder der Gläubiger auf die 
Durchführung des Konkurses verzichtet (Ziff. 3).

2.1 Die Beschwerdeführerin bringt in diesem Zusammenhang vor, dass auf-
grund der Desinteressenserklärung der Gläubigerin, die Voraussetzung von Art. 
174 Abs. 2 SchKG – gemeint ist wohl Ziff. 3 der entsprechenden Bestimmung – 
erfüllt sei. Der Beschwerdeführerin kann in diesem Punkt nicht gefolgt werden. 
Tatsache ist, dass die Stiftung Y._____ mit Schreiben vom 26. August 2015 ihr 
Desinteresse am Konkursbegehren gegenüber dem Bezirksgericht Prätti-
gau/Davos erklärt hat, namentlich weil die Forderung vollumfänglich beglichen 
worden sei. Sie verweist in diesem Zusammenhang auf die Quittung des Kantons-
gerichts von Graubünden. Die Beschwerdeführerin verkennt indessen, dass die-
ses Beweismittel nach Ablauf der Beschwerdefrist überhaupt erst entstanden ist. 
Aus diesem Grund kann die eingereichte Desinteressenserklärung für die Erfül-
lung der Voraussetzung von Art. 174 Abs. 2 Ziff. 3 SchKG nicht berücksichtigt 
werden (vgl. dazu PKG 1999 Nr. 20 E. 1; BGE 136 III 294 E. 3). 

2.2 Zugunsten der Beschwerdeführerin ist indessen festzuhalten, dass sie am 
24. August 2015 den Betrag von CHF 7'000.00 beim Kantonsgericht von 
Graubünden hinterlegt hat (act. D.2). Die Hinterlegung muss einschliesslich Zin-
sen und Kosten erfolgt sein; damit müssen nebst der Forderung des Gläubigers 
zusätzlich die Kosten des Konkursrichters und des Konkursamtes gedeckt sein. 
Aus der Mitteilung des Betreibungsamtes Davos-Klosters vom 26. August 2015 
(act. A.3) geht hervor, dass nebst dem Forderungsbetrag von CHF 4'723.95 die 
Kosten des Konkursamtes und des Bezirksgerichts in der Höhe von insgesamt 
CHF 1'200.00 hinzukommen, was einen gesamthaften Ausstand von CHF 
5'923.95 ergibt. Mit dem hinterlegten Betrag in der Höhe von CHF 7'000.00 kann 
demnach davon ausgegangen werden, dass die Kosten des Konkursgerichts, des 
Betreibungsamtes sowie die Forderung der Y._____ gedeckt sind. Demnach ist 
die erste Voraussetzung erfüllt. 

3. Einen Verfahrensmangel macht die Beschwerdeführerin vorliegend nicht 
geltend, weshalb für die Aufhebung des Konkurses nach Art. 174 Abs. 2 SchKG 
zusätzlich erforderlich ist, dass die Schuldnerin ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft 
macht (vgl. Peter Diggelmann, in: Daniel Hunkeler [Hrsg.], Kurzkommentar 
Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz, 2. Auflage, Basel 2014, N 12 zu Art. 174 
SchKG). Dabei ist zu beachten, dass der Verzicht des Gläubigers auf die Durch-
führung des Konkurses die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit nicht zu er-
setzen vermag (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2P.256/2002 vom 04. September 

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2002). Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichende liquide Mittel vorhanden 
sind, mit welchen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden 
können. Der Schuldner hat namentlich aufzuzeigen, dass er in der Lage ist, seinen 
laufenden Verpflichtungen nachzukommen und in absehbarer Zeit auch die beste-
henden Schulden abzutragen, wobei zu Letzteren auch Verlustscheine gehören. 
Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen die Schuldnerin indessen 
noch nicht als zahlungsunfähig erscheinen. 

3.1  Gemäss Bundesgericht ist eine Tatsache dann glaubhaft gemacht, wenn 
für deren Vorhandensein gewisse Elemente sprechen, selbst wenn das Gericht 
noch mit der Möglichkeit rechnet, dass sie sich nicht verwirklicht haben könnte 
(BGE 132 III 715 E. 3.1 mit Hinweisen). Im Hinblick auf die Aufhebung der Kon-
kurseröffnung bedeutet dies, dass die Zahlungsfähigkeit des Konkursiten wahr-
scheinlicher sein muss als seine Zahlungsunfähigkeit. An diese Glaubhaftma-
chung dürfen keine zu strengen Anforderungen gestellt werden, insbesondere 
wenn die wirtschaftliche Lebensfähigkeit des schuldnerischen Unternehmens nicht 
von vornherein ausgeschlossen werden kann. Es liegt indessen am Schuldner, 
Beweismittel vorzulegen, die geeignet sind, seine Zahlungsfähigkeit als glaubhaft 
erscheinen zu lassen (Urteil 5A_328/2011 vom 11. August 2011 E. 2 mit Hinwei-
sen, in: SJ 2012 I 25; Botschaft vom 8. Mai 1991 über die Änderung des Bundes-
gesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs [SchKG], BBl 1991 III S. 112). Die 
Schuldnerin muss namentlich nachweisen, dass gegen sie kein Konkursbegehren 
in einer ordentlichen Konkurs- oder in einer Wechselbetreibung hängig ist und kei-
ne weiteren vollstreckbaren Betreibungen vorliegen (Urteile des Bundesgerichts 
5A_944/2013 vom 19. März 2014 E. 3.1; 5A_640/2011 vom 4. Januar 2012 E. 3.1; 
5A_529/2008 vom 25. September 2008 E. 3.1; 5P.456/2005 vom 17. Februar 
2006 E. 5.1; 5P.80/2005 vom 15. April 2005 E. 3.2). Die Zahlungsfähigkeit ist wie 
dargelegt dann gegeben, wenn ausreichend liquide Mittel vorhanden sind, um die 
Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen zu befriedigen. Zu berücksichtigen sind 
nur sofort und konkret verfügbare, nicht aber zukünftige, zu erwartende oder mög-
liche Mittel. Grundsätzlich zahlungsunfähig ist ein Schuldner, wenn keine wesent-
lichen Anhaltspunkte für eine Verbesserung seiner finanziellen Situation zu erken-
nen sind und er auf unabsehbare Zeit als illiquid erscheint. Das ist beispielsweise 
der Fall, wenn der Schuldner Konkursandrohungen anhäufen lässt, systematisch 
Rechtsvorschlag erhebt und selbst kleinere Beträge nicht bezahlt. Demgegenüber 
lassen bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten den Schuldner noch nicht 
als zahlungsunfähig erscheinen. Die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit beruht auf 
einem aufgrund der Zahlungsgewohnheiten eines Konkursiten gewonnenen Ge-

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samteindruck (zum Ganzen Urteil des Bundesgerichts 5A_446/2014 vom 27. Ok-
tober 2014 E. 4.2, mit Hinweis auf 5A_944/2013 vom 19. März 2014 E. 3.1; 
5A_328/2011 vom 11. August 2011 E. 2, in: SJ 2012 I 25; 5A_642/2010 vom 7. 
Dezember 2010 E. 2.4; 5A_350/2007 vom 19. September 2007 E. 4.3).

3.2 Die Beschwerdeführerin führt zum Glaubhaftmachen ihrer eigenen Zah-
lungsfähigkeit aus, dass sie entschlossen sei, die aufgelaufenen Schulden zurück-
zubezahlen. Aufgrund der chaotischen Büro- und Buchführungstätigkeit sowie wei-
terer Mängel in der Geschäftsführung sei der bisherige Geschäftsführer A._____ 
von seinen sämtlichen Tätigkeiten in der X._____GmbH enthoben werden. Dies 
sei der erste Schritt; in einem zweiten Schritt sollen die aufgelaufenen Schulden 
zurückbezahlt werden.

3.2.1 In Bezug auf die Rückzahlung der Schulden hält die Beschwerdeführerin 
fest, dass das Geschäft "ordentlich" laufe. Der Steuererklärung 2012 sei zu ent-
nehmen, dass bei einem Umsatz von CHF 286'038.00 ein Gewinn von CHF 
29'659.00 versteuert worden sei. Aus der Erfolgsrechnung 2013 gehe hervor, dass 
der Ertrag CHF 330'827.95 betragen habe und im Jahr 2014 ein Umsatz von CHF 
371'740.00 erwirtschaftet worden sei. In den ersten sieben Monaten des laufenden 
Jahres belaufe sich der Umsatz auf CHF 185'406.10. Dies zeige, dass das Ge-
schäft umsatzseitig tendenziell wachse und damit "zumindest als lebensfähig be-
zeichnet werden" könne.

3.2.2 Die Beschwerdeführerin führt des Weiteren aus, dass namentlich in den 
Jahren 2013 und 2014 erhebliche Investitionen in die Unternehmung geleistet 
worden seien. Sie zählt dabei den Umbau des Lokals für CHF 15'000.00, den Kauf 
einer Kebab-Maschine für CHF 1'500.00 sowie zweier Fahrzeuge für CHF 
17'000.00 bzw. 8'000.00 auf. Die Guthaben der Gesellschaft würden CHF 
3'500.00 in der Kasse und CHF 181.82 auf dem Kontokorrent bei der Graubünd-
ner Kantonalbank (GKB) betragen. Die Schulden würden sich auf CHF 58'530.90 
belaufen, wobei die Beschwerdeführerin mit der Gläubigerin Y._____ eine Abzah-
lungsvereinbarung über CHF 8'602.05 abgeschlossen habe (act. B.12) und mit 
einem weiteren Gläubiger, C._____, mündlich vereinbart, dass dieser seine Be-
treibung bei Abschluss einer Abzahlungsvereinbarung über CHF 3'858.25 zurück-
ziehe. Demnach sei bei steigenden Umsätzen und einer deutlich verbesserten 
Geschäftsführung die wirtschaftliche Lebensfähigkeit – und damit einhergehend 
die Zahlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin – glaubhaft. Letztlich werde die Ge-
schäftsführung neu geregelt und ein Geschäftsführer eingestellt, da B._____ 

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selbst diese Aufgabe nicht wahrnehmen könne, weil er noch in einem Anstel-
lungsverhältnis stehe.

3.3 Wie die Beschwerdeführerin selbst in Ziff. 4 ihrer Stellungahme ausführt, 
habe sie derzeit keinen vollständigen Überblick über die Geschäftsführungstätig-
keit des bisherigen Geschäftsführers. Nach der Konkurseröffnung seien diesbe-
züglich unzählige Mängel in der Geschäftsführungstätigkeit des Geschäftsführers 
zutage getreten, für welche die "chaotische Büro- und Buchführungsarbeit des 
vormaligen Geschäftsführers" ursächlich sei. Weiter verweist die Beschwerdefüh-
rerin auf die Steuererklärung 2012, gemäss welcher ein Gewinn von CHF 
29'659.00 versteuert worden sei. Die Steuererklärung fehlt indessen in den Unter-
lagen; es liegt nur eine Erfolgsrechnung bei (act. B.7 und B.8). Deren Richtigkeit 
lässt sich kaum überprüfen. Namentlich fehlen amtlich geprüfte Dokumente wie 
eine definitive Steuerveranlagung, die die Richtigkeit der gemachten Angaben ve-
rifizieren lässt.

3.3.1 Zunächst ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin nach wie vor offen-
bar über keinen vollständigen Überblick betreffend die Geschäftslage verfügt, wie 
sie selbst in ihrer Stellungnahme eingesteht. Die zahlreichen Hinweise in der Stel-
lungnahme auf die Umsatzzahlen mögen für sich ihre Richtigkeit haben; es wer-
den jedoch verschiedene nicht miteinander vergleichbare Grössen zueinander in 
Beziehung gesetzt, die überdies wenig aussagekräftig sind. So stellt die Be-
schwerdeführerin den Gewinn und den Umsatz im Jahr 2012 ins Verhältnis. Für 
das Jahr 2013 geht sie einzig vom Ertrag aus. Im Jahr 2014 verweist sie wiederum 
auf den Umsatz, ebenso im Jahr 2015, soweit die Zahlen für Letzteres vorliegen. 
Allein auf den Umsatz kann indessen nicht abgestellt werden. Entscheidend muss 
vielmehr sein, ob die Ertragsseite der Erfolgsrechnung die Aufwandseite zu über-
steigen vermag, so dass Ende Jahr ein Gewinn verbleibt, mit dem die letztlich auf-
gelaufenen Schulden beglichen werden können. Diesbezügliche Angaben fehlen 
in der Stellungnahme. 

3.3.2 Aus einer vertieften Prüfung der im Recht liegenden Erfolgsrechnungen – 
welche die Beschwerdeführerin im Übrigen unterlassen hat – vermag die Be-
schwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Während sie im Jahr 2012 
einen Gewinn von CHF 29'659.00 erwirtschaftete, resultierte im Jahr 2013 ein Ver-
lust von CHF 12'042.50 – und dies obschon der Umsatz von CHF 286'038.00 im 
Jahr 2012 auf CHF 330'827.95 im Jahr 2013 anstieg. Dabei fällt besonders ins 
Gewicht, dass der Personalaufwand stark angestiegen ist (plus CHF 57'420.75), 
ebenso der Versicherungsaufwand (plus CHF 3'442.60) und der Büro- und Ver-

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waltungsaufwand (plus CHF 8'436.10). Für das Jahr 2014 liegt keine Erfolgsrech-
nung vor; einzig der Jahresumsatz liegt im Recht (B.9). Dieser beträgt CHF 
371'740.00 und ist aber, wie aus den vorstehenden Ausführungen erhellt, wenig 
aussagekräftig. Aufgrund der laufenden Geschäftstätigkeit verfügt die Beschwer-
deführerin über keine Erfolgsrechnung für das Jahr 2015; auch hier liegt ebenfalls 
einzig der Jahresumsatz für die Monate Januar bis Juli im Recht, welcher CHF 
185'406.10 beträgt (B.10). Das Geschäftsergebnis ist daher genauer zu betrach-
ten. Aus den Beilagen zu den Umsatzzahlen 2015 ergibt sich, dass die Beschwer-
deführerin CHF 97'014.74 für Lebensmittel, Benzin etc. aufwendete. Angaben zu 
den Personalkosten fehlen. Im Jahr 2012 haben diese jedoch rund 40 Prozent des 
Umsatzes betragen, was demnach für das Jahr 2015 einen Personalaufwand von 
rund CHF 75'000.00 ergibt. Rechnet man sodann die Kosten für die Miete sowie 
Übriges – wie Versicherungen, Strom etc. – hinzu (Ausführungen, wonach diese 
Kosten erheblich tiefer ausgefallen wären, fehlen in der Stellungnahme weitge-
hend), ergeben sich weitere Kosten in der Höhe von CHF 29'400.00. Stellt man 
diese Zahlen den Umsatzzahlen 2015 gegenüber, resultiert wiederum ein Verlust 
von rund CHF 16'000.00. Der steigende Umsatz vermag demnach eventuell die 
laufenden Ausgaben zu decken; die Tilgung der bereits fälligen Schulden ist unter 
diesen Umständen aber nicht glaubhaft.

3.3.3  Auffällig ist sodann, dass – trotz gesteigerter Umsatzzahlen – ab 2013 
gemäss Schuldner-Information (act. F.3) und Auszug aus dem Betreibungsregister 
(act. F.4) insgesamt Betreibungen in der Höhe von CHF 178'153.95 gegen die 
Beschwerdeführerin eingeleitet wurden. Davon sind nach wie vor CHF 115'712.10 
offen. Dabei bildet die wichtigste Unterlage zur Glaubhaftmachung der Zahlungs-
fähigkeit gemäss ständiger Praxis der Betreibungsregisterauszug (Urteil des Bun-
desgerichts 5A_80/2007 vom 04. September 2007 E. 5.2). Dieser weist bei der 
Beschwerdeführerin im Zeitraum vom 21. März 2013 bis 11. August 2015 insge-
samt 62 Betreibungen aus. Davon sind 16 Forderungen an das Betreibungsamt 
bezahlt worden. 42 Betreibungen sind mit dem Code 304 versehen und damit im 
Zeitpunkt der Konkurseröffnung noch nicht (vollständig) erledigt. Eine Konkursan-
drohung (vorliegend gegenständlich) ist offen. Drei Betreibungen sind erloschen 
und Verlustscheine sind keine registriert. Die nach wie vor offenen Betreibungs-
forderungen in der Höhe von CHF 115'712.10 sind angesichts der bescheidenen 
Ertragslage der Beschwerdeführerin doch beträchtlich. Die gesamte Würdigung 
des Betreibungsregisterauszuges zeugt demnach nicht von "vorübergehenden" 
Zahlungsschwierigkeiten, sondern vielmehr von dauerhaften Liquiditätsengpäs-

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sen, die bereits über einen längeren Zeitraum andauern. Eine Verbesserung der 
Situation ist auch aufgrund der vorstehenden Ausführungen nicht in Sicht.

3.3.4 Des Weiteren lässt sich feststellen, dass bei steigenden Umsatzzahlen im 
Jahr 2014 betriebene Forderungen in der Höhe von CHF 59'458.25 offen geblie-
ben sind und im Jahr 2015 unerledigte Betreibungen von  CHF 56'253.85 hinzu-
kamen. Der Konklusion der Beschwerdeführerin, dass mit steigenden Umsatzzah-
len gleichzeitig die Zahlungsfähigkeit verbessert werde, kann mit Blick auf die bis-
herige Geschäftsentwicklung nicht gefolgt werden. Ihr kann aber auch aus einem 
anderen Grund nicht gefolgt werden: Dem Kontoauszug der Beschwerdeführerin 
(_____) kann entnommen werden, dass per Ende August 2015 über einen Aktiv-
saldo von CHF 181.82 ausgewiesen wird (act. B.11). Aus der Stellungnahme geht 
sodann hervor, dass die Beschwerdeführerin offenbar über ein Guthaben in der 
Kasse in der Höhe von CHF 3'500.00 verfügt. Dass weitere Geldmittel vorhanden 
sind, ist nicht anzunehmen. Immerhin zeigt ein Blick auf den Kontoauszug und den 
Kassabestand, dass die laufenden Einnahmen durch die Ausgaben faktisch kon-
sumiert werden und es demnach der Beschwerdeführerin nicht gelingt, Vermögen 
anzuhäufen, mit dem die bereits fälligen Verbindlichkeiten gedeckt werden könn-
ten. Zahlungsfähigkeit bedeutet nämlich, dass objektiv betrachtet liquide – d.h. 
aktuelle, tatsächlich verfügbare – Mittel vorhanden sind, mit welchen fällige Forde-
rungen gedeckt werden können. Dies ist vorliegend offensichtlich nicht der Fall.

3.4 Zusammenfassend muss damit festgehalten werden, dass die Beschwerde-
führerin selbst offenbar keinen vollständigen Überblick über ihre finanzielle Lage 
hat. Immerhin hat sie zwischenzeitlich den Geschäftsführer, der gemäss den Aus-
führungen von B._____ für die Situation verantwortlich sei, von seinen Tätigkeiten 
suspendiert. Ob dies der Verbesserung der finanziellen Lage sowie deren Aufarb-
eitung zuträglich ist, kann vorliegend offen bleiben. Festzustellen ist indessen, 
dass die Beschwerdeführerin ihre Zahlungsfähigkeit mit den steigenden Umsatz-
zahlen glaubhaft machen will. Tatsächlich hat der Umsatz seit 2012 zugenommen, 
doch erscheint damit die Zahlungsfähigkeit keineswegs glaubhaft gemacht. Im 
Jahr 2012 erwirtschaftete die Beschwerdeführerin zwar einen Gewinn von CHF 
29'659.20; im darauffolgenden Jahr resultierte – bei steigendem Umsatz – jedoch 
ein Verlust von CHF 12'042.50. Für das Jahr 2014 liegt gar keine Erfolgsrechnung 
vor, jedoch die Umsatzzahlen. In diesem Jahr soll aber die Beschwerdeführerin 
erhebliche Investitionen vorgenommen haben. Geht man von einem in etwa ähnli-
chen Geschäftsgang wie im Jahr 2013 aus, resultierte wohl im Jahr 2014 bei die-
sen erheblichen Investitionen wiederum ein Verlust. Geht man zudem für das Jahr 
2015 von den Umsatzzahlen gemäss Stellungnahme aus und stellt man diesen 

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die hypothetisch berechneten Ausgaben gegenüber, so resultiert auch für das lau-
fende Geschäftsjahr ein Verlust. Zudem zeigt der Betreibungsregisterauszug, dass 
trotz steigender Umsatzzahlen auch die Betreibungen zugenommen haben. Es 
kann demnach vorliegend nicht davon ausgegangen werden, dass die Beschwer-
deführerin ihre finanzielle Situation nun unter Kontrolle hat und damit die Zah-
lungsfähigkeit glaubhaft ist. Dagegen sprechen im Übrigen auch die – angesichts 
der fälligen und in Betreibung gesetzten Forderungen – äusserst bescheidenen 
liquiden Mittel. Für die Jahre 2014 und 2015 fehlen sodann detaillierte Angaben; 
für das Jahr 2015 musste das Kantonsgericht zumindest hypothetisch Zahlen zu-
grunde legen, welche ebenfalls keine Verbesserung der Situation aufzeigen. Es 
wäre Sache der Schuldnerin gewesen, die erforderlichen Unterlagen beizubringen; 
sie trägt die Folgen der Beweislosigkeit, wenn weder die Zahlungsfähigkeit noch 
die Zahlungsunfähigkeit erstellt bzw. glaubhaft gemacht sind (Urteil des Bundes-
gerichts 5A_80/2007 vom 04. September 2007). Die Beschwerdeführerin kann 
aufgrund des Ausgeführten nicht aufzeigen, dass sie in absehbarer Zeit die doch 
beträchtlichen (fälligen) und in Betreibung gesetzten Schulden begleichen kann. 
Die wirtschaftliche Lebensfähigkeit ist demnach mehr als fraglich und in der Ge-
samtwürdigung zu verneinen – auch und gerade aufgrund der jüngsten Zahlen der 
Beschwerdeführerin. Vor diesem Hintergrund – namentlich unter Berücksichtigung 
der in Betreibung stehenden Forderungen, der bescheidenen liquiden Mittel, der 
fehlenden Übersicht über die Geschäftstätigkeit durch die Beschwerdeführerin 
selbst und der sich abzeichnenden anhaltenden Verluste – kann vorliegend nicht 
von einer glaubhaft gemachten Zahlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin ausge-
gangen werden. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.

4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden in Anwendung von Art. 52 lit. b 
i.V.m. Art. 61 Abs. 1 der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbe-
treibung und Konkurs (GebVSchKG; SR 281.35) die Gerichtskosten der Be-
schwerdeführerin auferlegt und auf CHF 750.00 festgesetzt. Sie werden vom beim 
Kantonsgericht von Graubünden hinterlegten Betrag in der Höhe von 7'000.00 er-
hoben. Darüber, ob der Rest des hinterlegten Betrages der Konkursmasse, dem 
Schuldner selber oder einem Dritten zusteht, hat nicht die Beschwerdeinstanz zu 
entscheiden, sondern die Konkursverwaltung. Der Rest des hinterlegten Betrages, 
d.h. CHF 6'250.00, ist demnach an die Konkursverwaltung auszuzahlen (Roger 
Giroud, a.a.O., N 25 zu Art. 174 SchKG). 

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III. Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten von CHF 750.00 werden der Beschwerdeführerin aufer-
legt und mit dem beim Kantonsgericht von Graubünden hinterlegten Betrag 
in der Höhe von CHF 7'000.00 verrechnet. Der Restbetrag von CHF 
6'250.00 wird nach Rechtskraft dieses Entscheids der Konkursverwaltung 
überwiesen.

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c/d BGG Be-
schwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schrift-
lich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Ent-
scheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzurei-
chen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Vor-
aussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 
ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: