# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 22e1fe8d-e9da-561f-9a02-5f2134d8d0d7
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2013-09-02
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 02.09.2013 BV.2013.4
**Docket/Reference:** BV.2013.4
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BV-2013-4_2013-09-02

## Full Text

Akteneinsicht (Art. 36 VStrR i.V.m. Art. 26 ff. VwVG).;;Akteneinsicht (Art. 36 VStrR i.V.m. Art. 26 ff. VwVG).;;Akteneinsicht (Art. 36 VStrR i.V.m. Art. 26 ff. VwVG).;;Akteneinsicht (Art. 36 VStrR i.V.m. Art. 26 ff. VwVG).

Beschluss vom 2. September 2013  
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, 

Emanuel Hochstrasser und Tito Ponti,  

Gerichtsschreiber Stefan Graf  

   
 

Parteien 

  

A., vertreten durch Rechtsanwalt Benjamin Leupi,  

 

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

EIDGENÖSSISCHE STEUERVERWALTUNG, 

 

Beschwerdegegnerin 

 

 

Gegenstand  Akteneinsicht (Art. 36 VStrR i.V.m. Art. 26 ff. VwVG) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: BV.2013.4  

 

 

 

- 2 - 

 

 

 

Sachverhalt: 

 

A. Die Eidgenössische Steuerverwaltung (nachfolgend "ESTV"), Abteilung 

Strafsachen und Untersuchungen (nachfolgend "ASU"), führt u. a. gegen A. 

eine besondere Untersuchung im Sinne der Art. 190 ff. des Bundesgeset-

zes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer (DBG; 

SR 642.11) wegen des Verdachts der schweren Steuerwiderhandlungen. 

Am 21. Januar 2013 beantragte A. bei der ASU uneingeschränkte Akten-

einsicht, insbesondere in die Protokolle seiner Einvernahmen und in jene 

Unterlagen, welche zur Einleitung des Verfahrens geführt haben (act. 6.1). 

Mit Verfügung vom 12. Februar 2013 hiess die ASU diesen Antrag die Ein-

vernahmeprotokolle betreffend gut, wies ihn im Übrigen jedoch ab 

(act. 6.2). 

 

 

B. Daraufhin gelangte A. mit Beschwerde vom 18. Februar 2013 an den Direk-

tor der ESTV und beantragte uneingeschränkte Akteneinsicht, insbesonde-

re in die Unterlagen, welche zur Einleitung des Verfahrens führten bzw. die 

vor Ermächtigung zur Untersuchung erstellt worden seien, und die Sistie-

rung des Untersuchungsverfahrens bis zur Einsichtnahme, mindestens 

aber bis zum rechtskräftigen Entscheid über die Beschwerde (act. 6.3). Mit 

Entscheid vom 18. März 2013 wies der Direktor der ESTV die Beschwerde 

ab. Auf das Gesuch um Sistierung des Untersuchungsverfahrens trat er 

nicht ein (act. 6.4). 

 

 

C. In der Folge trat A. mit Beschwerde vom 22. März 2013 (act. 1) an die Be-

schwerdekammer des Bundesstrafgerichts und beantragt was folgt (act. 1, 

S. 2): 

 

"1. Es sei dem Beschwerdeführer uneingeschränkt Einsicht in die personen-

bezogenen, ihn betreffenden Unterlagen zu gewähren, die zur Einleitung der 

gegen ihn geführten Untersuchung nach Art. 190 ff DBG führten. 

2. Das Untersuchungsverfahren sei bis zur Einsichtnahme durch den Be-

schwerdeführer, mindestens aber bis zum rechtskräftigen Entscheid über die-

se Beschwerde zu sistieren. 

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegne-

rin."  

 

Mit Beschwerdeantwort vom 22. April 2013 beantragt die ESTV die kosten-

fällige Abweisung der Beschwerde (act. 6, S. 3). Mit Beschwerdereplik vom 

- 3 - 

 

 

21. Mai 2013 hält der Beschwerdeführer an seinen Beschwerdeanträgen 

fest (act. 9). Die Replik wurde der ESTV am 22. Mai 2013 zur Kenntnis ge-

bracht (act. 10). 

 

Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, so-

weit erforderlich, in den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen Bezug ge-

nommen. 

 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 

 

1.  

1.1 Gemäss Art. 191 Abs. 1 DBG richtet sich das Verfahren wegen des Ver-

dachts schwerer Steuerwiderhandlungen gegenüber dem Täter, dem Gehil-

fen und dem Anstifter nach den Artikeln 19 – 50 des Bundesgesetzes vom 

22. März 1974 über das Verwaltungsstrafrecht (VStrR; SR 313.0). 

 

1.2 Gegen einen Beschwerdeentscheid im Sinne von Art. 27 Abs. 2 VStrR 

kann bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde ge-

führt werden (Art. 27 Abs. 3 VStrR i.V.m. Art. 37 Abs. 2 lit. b StBOG). Zur 

Beschwerde ist berechtigt, wer durch den Beschwerdeentscheid berührt ist 

und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat 

(Art. 28 Abs. 1 VStrR). Die Beschwerde gegen einen Beschwerdeentscheid 

ist innert drei Tagen, nachdem dieser dem Beschwerdeführer eröffnet wor-

den ist, schriftlich mit Antrag und kurzer Begründung einzureichen (Art. 28 

Abs. 3 VStrR). Währenddem mit der Beschwerde gegen Zwangsmass-

nahmen auch die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachver-

halts und die Unangemessenheit gerügt werden kann (Art. 28 Abs. 2 

VStrR), ist die Beschwerde gegen gestützt auf Art. 27 VStrR ergangene 

Beschwerdeentscheide nur wegen Verletzung von Bundesrecht, ein-

schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens zulässig 

(Art. 27 Abs. 3 VStrR). 

 

1.3 Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen den Entscheid der Be-

schwerdegegnerin vom 18. März 2013. Der Beschwerdeführer ist durch 

den Beschwerdeentscheid berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an 

dessen Aufhebung. Auf die frist- und formgerecht erhobene Beschwerde ist 

einzutreten.  

 

- 4 - 

 

 

 

2.  

2.1 Die Beschwerdegegnerin verweigert dem Beschwerdeführer die Aktenein-

sicht mit der Begründung, die von ihm benannten Unterlagen gehörten 

nicht zu den Verfahrensakten der Strafuntersuchung. Die Beschwerdegeg-

nerin differenziert zwischen den Akten des Vorabklärungsverfahrens und 

den Akten des Untersuchungsverfahrens. Es bestünde nur ein Anspruch 

auf Akteneinsicht in Bezug auf die Akten des Untersuchungsverfahrens 

(act. 1.2, S. 4). 

 

2.2 Während der laufenden verwaltungsstrafrechtlichen Untersuchung wegen 

des Verdachts der schweren Steuerwiderhandlungen richtet sich die Ak-

teneinsicht gemäss Art. 36 VStrR nach den Art. 26 – 28 des Bundesgeset-

zes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (Verwal-

tungsverfahrensgesetz, VwVG; SR 172.021), wogegen die Bestimmungen 

der Art. 114 i.V.m. Art. 193 Abs. 3 DBG erst bei Abschluss der Untersu-

chung zur Anwendung gelangen (vgl. hierzu den Entscheid des Bundes-

strafgerichts BV.2008.10 vom 4. Dezember 2008, E. 2.2 und 2.3). Das 

Recht auf Akteneinsicht ist Ausfluss des Anspruchs auf rechtliches Gehör, 

welcher aus den Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 3 EMRK abgeleitet wird 

(Entscheid des Bundesstrafgerichts BV.2008.4 vom 3. Juni 2008, E. 2.2 

m.w.H.).  

 

Art. 38 Abs. 1 VStrR äussert sich zum sachlichen Umfang der Akten und 

bestimmt, dass die Eröffnung der Untersuchung, ihr Verlauf und die dabei 

gewonnen wesentlichen Feststellungen aus den amtlichen Akten ersichtlich 

sein sollen. Der Anspruch auf Akteneinsicht bezieht sich in prozeduraler 

Hinsicht auf Verfahren, an denen die betroffene Partei selbst mitwirkt, auf 

"ihre Sache" (vgl. BRUNNER, VwVG – Kommentar zum Bundesgesetz über 

das Verwaltungsverfahren, Zürich/St. Gallen 2008, Art. 26 VwVG N. 15; 

siehe auch WALDMANN/OESCHGER, VwVG – Praxiskommentar zum Bun-

desgesetz über das Verwaltungsverfahren, Zürich/Basel/Genf 2009, Art. 26 

VwVG N. 57 f.). Mit anderen Worten gilt somit der Grundsatz, dass alle Ak-

ten, die das Verfahren betreffen und für dieses wesentlich sind, eingesehen 

werden können. Dies wiederum setzt voraus, dass in einem Verwaltungs-

strafverfahren überhaupt Akten angelegt und geführt werden, aus welchen 

der Sachstand ersichtlich und der verwaltungsstrafrechtliche Vorwurf in tat-

sächlicher Hinsicht deutlich wird (EICKER/FRANK/ACHERMANN, Verwaltungs-

strafrecht und Verwaltungsstrafverfahrensrecht, Bern 2012, S. 234 mit 

Hinweis). 

 

- 5 - 

 

 

2.3 Bei der besonderen Untersuchung wegen des Verdachts der schweren 

Steuerwiderhandlung handelt es sich um ein Strafverfahren (DONATSCH, 

Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/2b, 2. Aufl., Basel 2008, 

Art. 190 DBG N. 6 m.w.H.). Dessen Eröffnung im Sinne von Art. 38 Abs. 1 

VStrR erfolgt durch die entsprechende Ermächtigung der ESTV durch den 

Vorsteher bzw. die Vorsteherin des Eidgenössischen Finanzdepartements 

(Art. 190 Abs. 1 DBG; DONATSCH, a.a.O., Art. 190 DBG N. 25 ff.). Damit ist 

sichergestellt, dass der Übergang vom Steuerveranlagungs- zum Steuer-

strafverfahren klar erkennbar ist. In Ersterem ist die steuerpflichtige Person 

zu wahrheitsgemässer Auskunft und zur Beibringung von Beweismitteln 

verpflichtet, im Strafverfahren dagegen kann sie die Aussage und jede an-

dere Mitwirkung bei der Ermittlung des Sachverhalts verweigern (vgl. zur 

Notwendigkeit dieser Differenzierung BLUMENSTEIN/LOCHER, System des 

schweizerischen Steuerrechts, 6. Aufl., Zürich 2002, S. 470, mit Hinweis 

auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte i.S. 

J. B. gegen Schweiz vom 3. Mai 2001, Nr. 31827/96). 

 

2.4 Der Beschwerdeführer bezweckt mit seiner Beschwerde, Einsicht zu erhal-

ten in Akten, welche von der Beschwerdegegnerin im Vorfeld der Strafun-

tersuchung bzw. ausserhalb des Strafverfahrens angelegt worden sind. Die 

Beschwerdegegnerin führt diesbezüglich aus, eine Meldung des Steueram-

tes Aargau an die kantonale Steuerverwaltung Obwalden, welche an-

schliessend an die Beschwerdegegnerin weitergeleitet worden sei, habe 

den Ausschlag zur Untersuchung gegen den Beschwerdeführer gegeben 

(act. 1.2, Ziff. 1.2). Nach Erhalt der Meldung habe die Beschwerdegegnerin 

im Rahmen von Vorabklärungen weitere Informationen erhoben (beispiels-

weise aus Veranlagungsverfahren), bevor sie um Ermächtigung zur Durch-

führung einer besonderen Steueruntersuchung ersucht habe (act. 1.2, 

Ziff. 3.1). Soweit hierbei erhobene Informationen im Zusammenhang mit 

dem Gegenstand der Strafuntersuchung stünden, hätten diese Eingang in 

die Verfahrensakten der besonderen Steueruntersuchung gefunden. Dies 

betrifft namentlich die Steuerunterlagen des Beschwerdeführers, seiner 

Ehefrau, der B. AG, der C. AG sowie verschiedene Handelsregisteraus-

künfte (siehe act. 1.2, Ziff. 3.1). Andere im Rahmen von Vorabklärungen al-

lenfalls erhobene Unterlagen, welche Sachverhaltskomplexe oder Perso-

nen beträfen, welche zum Gegenstand der Strafuntersuchung keinen Be-

zug aufwiesen, gehörten demgegenüber nicht zu den Verfahrensakten der 

Strafuntersuchung (act. 1.2, Ziff. 3.1). Auch der Beschwerdeführer selbst 

unterscheidet nunmehr im Rahmen seiner Beschwerde zwischen den Ak-

ten der laufenden Strafuntersuchung und denjenigen eines abgeschlosse-

nen Vorabklärungsverfahrens und stützt seinen Anspruch auf Akteneinsicht 

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auf die Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1992 über den 

Datenschutz (DSG; SR 235.1). 

 

Nach dem oben Ausgeführten wird klar, dass diejenigen Unterlagen, in 

welche der Beschwerdeführer mittels vorliegender Beschwerde Einsicht 

nehmen will, entweder – wie die ihn selbst betreffenden Steuerunterlagen – 

bereits zu den Akten der Untersuchung beigezogen worden oder aber gar 

nicht Teil der Akten der gegen ihn geführten Strafuntersuchung sind, son-

dern von der Beschwerdegegnerin anderweitig erhobene Informationen 

darstellen. Somit ist – im Rahmen eben dieser Strafuntersuchung – auch 

keine Einsichtnahme in diese letztgenannten Unterlagen möglich. Der an-

gefochtene Entscheid erweist sich demnach als rechtmässig und die hier-

gegen erhobene Beschwerde als unbegründet. Dem Beschwerdeführer 

bleibt es dagegen unbenommen, während der laufenden Untersuchung 

konkrete, auf den Gegenstand der gegen ihn geführten Untersuchung bzw. 

auf die ihm gegenüber von der Beschwerdegegnerin erhobenen Vorwürfe 

bezogene Beweisanträge oder nach Abschluss der Untersuchung einen 

Antrag auf deren Ergänzung zu stellen, sollte diese seiner Ansicht nach 

unvollständig sein (Art. 193 Abs. 3 DBG). 

 

2.5 Die Eröffnung einer verwaltungsstrafrechtlichen Untersuchung begrenzt 

aber nicht nur in sachlicher Hinsicht den Aktenumfang eben dieser Unter-

suchung, sondern in prozessualer Hinsicht auch den von den Art. 26 ff. 

VStrR vorgesehenen Rechtsmittelweg gegen Zwangsmassnahmen bzw. 

Amtshandlungen der untersuchenden Behörde. Sofern der Beschwerdefüh-

rer gegenüber der Beschwerdegegnerin beispielsweise seine ihm gestützt 

auf das DSG zustehenden Informationsrechte ausüben will, so folgen das 

entsprechende Verfahren bzw. der Rechtsschutz gegen ablehnende Verfü-

gungen den für diesen Bereich einschlägigen Bestimmungen (Art. 33 

Abs. 1 DSG). Die Beschwerdekammer ihrerseits ist mangels Zuständigkeit 

nicht befugt, sich zu den diesbezüglichen Vorbringen des Beschwerdefüh-

rers zu äussern (vgl. zum Verhältnis zwischen dem Akteneinsichtsrecht 

nach StPO und den Informationsrechten nach DSG den Beschluss des 

Bundesstrafgerichts BB.2013.75 vom 3. Juli 2013, E. 2).  

 

2.6 Der vom Beschwerdeführer mit seiner Beschwerde gestellte, von diesem 

aber nicht begründete Antrag auf Sistierung der Strafuntersuchung erweist 

sich nach dem oben Ausgeführten ohnehin als gegenstandslos. Seine Be-

schwerde ist demnach als unbegründet abzuweisen.  

 

 

- 7 - 

 

 

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer die Ge-

richtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG analog; vgl. hierzu TPF 2011 25 

E. 3). Die Gerichtsgebühr ist auf Fr. 1'500.-- festzusetzen (Art. 25 Abs. 4 

VStrR i.V.m. Art. 73 StBOG und Art. 5 und 8 Abs. 1 des Reglements des 

Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und 

Entschädigungen in Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]), unter 

Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses in derselben Höhe.  

 

 

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Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt 

und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in derselben Höhe verrechnet. 

 

Bellinzona, 3. September 2013  

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- Rechtsanwalt Benjamin Leupi 

- Eidgenössische Steuerverwaltung 

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.