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**Case Identifier:** 136155f8-a7d6-5511-879e-b1593cc5e9f9
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-06-15
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 15.06.2016 200 2015 301
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2015-301_2016-06-15.pdf

## Full Text

200 15 301 IV
SCP/BOC/ARJ

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 15. Juni 2016

Verwaltungsrichter Schütz, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Kölliker, Verwaltungsrichter Knapp
Gerichtsschreiberin Bossert

A.________ 
vertreten durch Rechtsanwalt B.________ 
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 26. Februar 2015

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Juni 2016, IV/15/301, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1974 geborene A.________ (nachfolgend: Versicherter bzw. Be-
schwerdeführer) wurde wegen Verdachts auf Polyradiculitis Guillain-Barré 
im Dezember 1977 bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) 
zum Leistungsbezug angemeldet (Akten der IV-Stelle Bern [nachfolgend: 
IVB bzw. Beschwerdegegnerin], Akten vor 1999 [act. IIa] 161.1/99 - 103). 
Die IV lehnte unter Hinweis auf die Zuständigkeit der Krankenversicherung 
ihre Leistungspflicht ab (act. IIa 161.1/95 f.). Eine im Jahr 1981 wegen ei-
nes Leistenhodens erfolgte Anmeldung bei der IV führte zur Zusprache 
medizinischer Massnahmen (act. IIa 161.1/87, 90 - 94). Aufgrund einer im 
Jahr 1996 vorgenommen Anmeldung zur Berufsberatung und Arbeitsver-
mittlung wegen Rückenschmerzen und einer Allergie (act. IIa 161.1/56 - 61) 
sprach die IVB dem Versicherten im Jahr 1997 eine Umschulung zum … 
(act. IIa 161.1/4 f.) und im Jahr 1999 eine Umschulung zum … zu (act. IIa 
162.1/117 f.). Am 12. April 2000 stellte die IVB verfügungsweise fest, der 
Versicherte sei rentenausschliessend eingegliedert (Akten der IVB nach 
1999 [act. II] 5).

Am 30. Januar 2004 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf Rü-
ckenprobleme ein weiteres Mal zum Leistungsbezug an (act. II 8). Nach 
Vornahme verschiedener beruflicher und medizinischer Abklärungen 
sprach die IVB dem Versicherten mit Verfügung vom 19. Januar 2005 
rückwirkend für den Monat März 2004 eine halbe und ab April 2004 eine 
ganze Rente zu (act. II 28). 

Im Rahmen verschiedener Rentenrevisionen von Amtes wegen wurde die 
Rente mehrmals angepasst: die bis dahin ausgerichtete ganze Rente wur-
de per 1. April 2005 auf eine halbe Rente herabgesetzt (act. II 33), mit Ver-
fügung vom 15. Oktober 2007 (act. II 74) für den Zeitraum vom 1. Novem-
ber 2006 bis zum 30. Juni 2007 vorübergehend auf eine ganze Rente 
erhöht und ab dem 1. Juli 2007 wiederum auf eine halbe Rente herabge-
setzt. Nachdem die IVB ein neurochirurgisches Gutachten (act. II 85) ein-
geholt hatte, hob sie die Rente bei einem Invaliditätsgrad von 25 % mit 

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Verfügung vom 30. April 2008 (act. II 91) auf. Die dagegen erhobene Be-
schwerde wurde mit Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 
29. Dezember 2008, IV 69469, gutgeheissen und die Sache zu weiteren 
Abklärungen an die IVB zurückgewiesen (act. II 99).

B.

In der Folge nahm die IVB zusätzliche Abklärungen vor, insbesondere eine 
neurochirurgische Begutachtung im Jahr 2009 (act. IIa 133) und eine inter-
disziplinäre neurochirurgisch-psychiatrische Begutachtung im Jahr 2011 
(Akten der IVB nach 1999 [act. IIb] 168 - 170). Daraufhin verfügte die IVB 
am 21. November 2012 (act. IIb 195) die Ausrichtung einer ganzen Rente 
vom 1. Juni 2008 bis zum 31. März 2009, die Aufhebung der Rente vom 
1. April bis zum 31. Dezember 2009, wiederum die Ausrichtung einer gan-
zen Rente vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2010 und ab dem 1. Juli 2010 
die Aufhebung der Rente.

Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des 
Kantons Bern mit Urteil vom 26. Juni 2013, IV/2013/9 (act. IIb 204), teilwei-
se gut, hob die Verfügung vom 21. November 2012 soweit die Zeit ab Juni 
2008 betreffend auf und sprach dem Versicherten bis Ende August 2008 
eine halbe Rente, von September 2008 bis Ende Juli 2009 eine ganze Ren-
te sowie von Dezember 2009 bis Ende August 2010 eine ganze Rente zu. 
Für den Zeitraum ab April 2011 wurde die Sache an die IVB zurückgewie-
sen zwecks Vornahme weiterer Abklärungen und Erlass einer neuen Ver-
fügung (E. 4.6 und 5). Im Übrigen wurde die Beschwerde abgewiesen.

C.

Daraufhin setzte die IVB mit drei Rentenverfügungen vom 12. August 2013 
(act. IIb 216) für den Zeitraum vom 1. Juni 2008 bis 31. August 2010 das 
Urteil VGE IV/2013/9 vom 26. Juni 2013 (act. IIb 204) um. Zudem sah sie 
eine Verlaufsbegutachtung bei Dr. med. C.________, Fachärztin für Neu-
rochirurgie, vor (act. IIb 209 - 211), wogegen der Versicherte Einwände 

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erhob und eine Begutachtung durch einen bisher mit der Sache noch nicht 
befassten Arzt verlangte (act. IIb 213). Mit Verfügung vom 19. September 
2013 hielt die IVB an der vorgesehenen gutachterlichen Abklärung durch 
die betreffende Expertin fest (act. IIb 214). Dieser Verfügung widersetzte 
sich der Versicherte nicht und das neurochirurgische Gutachten von 
Dr. med. C.________ wurde am 10. Dezember 2013 erstattet (Akten der 
IVB nach 1999 [act. IIc] 220.1).

Anschliessend stellte die IVB mit Vorbescheid vom 20. Januar 2014 für die 
Zeit vom 1. April 2011 bis 31. Januar 2013 die Ausrichtung einer ganzen 
Rente in Aussicht (act. IIc 223). Dagegen erhob der Versicherte, vertreten 
durch Rechtsanwalt B.________, am 24. Februar 2014 Einwände (act. IIc 
228); diese wurden am 26. Februar 2014 unter Beilage eines Berichtes von 
Dr. med. D.________, Fachärztin für Anästhesiologie und Inhaberin der 
Fähigkeitsausweise Psychosomatische sowie Psychosoziale Medizin 
(SAPPM) und Delegierte Psychotherapie (FMPP), vom 22. Februar 2014 
ergänzt, wobei geltend gemacht wurde, mittlerweile liege auch aus psychia-
trischer Sicht eine Verminderung der Leistungsfähigkeit vor (act. IIc 230). 
Zudem reichte der Versicherte am 28. März 2014 einen Bericht des Neuro-
zentrums des Spitals E.________ vom 17. März 2014 ein (act. IIc 235). In 
der Folge liess die IVB den Versicherten durch Dr. med. F.________, 
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, psychiatrisch begutachten 
(Expertise vom 27. August 2014 [act. IIc 236.1]). 

Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren und Einholung einer Stellung-
nahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) sprach die IVB dem 
Versicherten mit Verfügung vom 26. Februar 2015 (act. IIc 251) vom 
1. April 2011 bis 31. Januar 2013 eine ganze Rente zu, ab dem 1. Februar 
2013 verneinte sie bei einem Invaliditätsgrad von 35 % den Anspruch auf 
eine Rente. 

D.

Die dagegen vom Regionalen Sozialdienst G.________ am 24. März 2015 
bei der IVB erhobene Beschwerde wurde am 26. März 2015 zuständig-
keitshalber zur weiteren Bearbeitung an das Verwaltungsgericht des Kan-

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tons Bern weitergeleitet. Darin wird beantragt, unter Aufhebung der ange-
fochtenen Verfügung sei der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers 
unter Berücksichtigung der externen medizinischen Rückmeldungen erneut 
fundiert abzuklären. 

Mit Eingabe vom 13. April 2015 liess der Beschwerdeführer, vertreten 
durch Rechtsanwalt B.________, eine weitere Beschwerde einreichen. Er 
beantragt, unter Aufhebung der angefochtenen Verfügung sei die Sache an 
die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese den Invaliditätsgrad 
ab Ende 2013 neu berechne und hernach über den Leistungsanspruch neu 
verfüge, unter Kosten- und Entschädigungsfolge.

Mit prozessleitender Verfügung vom 14. April 2015 stellte der Instruktions-
richter fest, es werde davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer 
fortan durch Rechtsanwalt B.________ vertreten werde. 

Die Beschwerdegegnerin verzichtet am 1. Mai 2015 auf eine ausführliche 
Stellungnahme in Form einer Beschwerdeantwort und beantragt unter Hin-
weis auf die ausführlich begründete Verfügung vom 26. Februar 2015 die 
Abweisung der Beschwerde. 

Am 27. Mai 2016 verfügte der Instruktionsrichter, es werde kein Beweisver-
fahren durchgeführt. 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 

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11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten. 

1.2 Angefochten ist die Verfügung vom 26. Februar 2015 (act. IIc 251), 
mit welcher dem Beschwerdeführer vom 1. April 2011 bis 31. Januar 2013 
eine ganze Rente zugesprochen wurde. In anfechtungs- und streitge-
genständlicher Hinsicht liegt ein Rechtsverhältnis vor, wenn rückwirkend 
eine abgestufte und/oder befristete Rente zugesprochen wird. Wird nur die 
Abstufung oder die Befristung der Leistungen angefochten, wird damit die 
richterliche Überprüfungsbefugnis nicht in dem Sinne eingeschränkt, dass 
die unbestritten gebliebenen Rentenbezugszeiten von der richterlichen Prü-
fung ausgenommen blieben (BGE 125 V 413; AHI 2001 S. 278 E. 1a). 
Folglich ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers umfassend zu 
prüfen, obwohl er beschwerdeweise allein die Rückweisung zur weiteren 
Abklärung ab Ende 2013 beantragt.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; Art. 
80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-

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werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur 
Arbeitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem 
ausgeglichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder 
bloss teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbs-
unfähigkeit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346). Für die Beurteilung des Vor-
liegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der 
gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun-
fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind-
bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

2.2 Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und da-
mit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkun-
gen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung 
allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, ab-
wenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv 
bestimmt (BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50, 130 V 352 E. 2.2.1 S. 353; SVR 
2014 IV Nr. 2 S. 5 E. 3.1). Entscheidend ist, ob und inwiefern es der versi-
cherten Person trotz ihres Leidens sozialpraktisch zumutbar ist, die Restar-
beitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden 
ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, und ob dies für die Gesellschaft 
tragbar ist. Dies ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu prü-
fen (BGE 136 V 279 E. 3.2.1 S. 281).

2.3 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Juni 2016, IV/15/301, Seite 8

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99). 

2.5 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

2.6

2.6.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines 
Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf 
Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufge-
hoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentli-
che Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den 
Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invali-
denrente ist deshalb nicht nur bei einer wesentlichen Veränderung des Ge-
sundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die 
erwerblichen Auswirkungen (oder die Auswirkungen auf die Betätigung im 
üblichen Aufgabenbereich) des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszu-
standes erheblich verändert haben. Dazu gehört die Verbesserung der 
Arbeitsfähigkeit aufgrund einer Angewöhnung oder Anpassung an die 
Behinderung. Ein Revisionsgrund ist ferner unter Umständen auch dann 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Juni 2016, IV/15/301, Seite 9

gegeben, wenn eine andere Art der Bemessung der Invalidität zur Anwen-
dung gelangt oder eine Wandlung des Aufgabenbereichs eingetreten ist 
(BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 10, 130 V 343 E. 3.5 S. 349).

2.6.2 Als zeitliche Vergleichsbasis ist einerseits der Sachverhalt im Zeit-
punkt der ursprünglichen Rentenverfügung und anderseits derjenige zur 
Zeit der streitigen Revisionsverfügung zu berücksichtigen (BGE 130 V 343 
E. 3.5.2 S. 351, 125 V 368 E. 2 S. 369; SVR 2010 IV Nr. 53 S. 166 E. 3.1). 
Wurde die Rente zuvor bereits revidiert oder bestätigt, so ist als zeitliche 
Vergleichsbasis die letzte rechtskräftige Verfügung heranzuziehen, sofern 
eine materielle Überprüfung des Leistungsanspruches tatsächlich stattge-
funden hat, d.h. eine rechtskonforme (medizinische) Sachverhaltsab-
klärung, eine Beweiswürdigung und gegebenenfalls – sofern Hinweise für 
eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszu-
stands bestanden – ein Einkommensvergleich durchgeführt worden sind 
(BGE 133 V 108 E. 5.4 S. 114; SVR 2013 IV Nr. 44 S. 135 E. 3.1.2).

2.6.3 Bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, 
sich im Aufgabenbereich zu betätigen, ist die anspruchsbeeinflussende 
Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem 
Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass 
sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu 
berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Mona-
te angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird (Art. 88a 
Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 
1961 [IVV; SR 831.201]).

3.

3.1 Mit reformatorischem Urteil VGE IV/2013/9 vom 26. Juni 2013, E. 
4.5.5, 4.6 und 5 (act. IIb 204), hat das Verwaltungsgericht die Rentenleis-
tungen per 31. August 2010 befristet und bei einem Invaliditätsgrad von 
35 % einen Rentenanspruch bis Ende März 2011 verneint. Dabei stützte 
sich das Verwaltungsgericht in medizinischer Hinsicht auf die voll beweis-
kräftigen Gutachten der Neurochirurgin Dr. med. C.________ vom 17. Mai 
2011 (act. IIb 168) und Dr. med. H.________, Facharzt für Psychiatrie und 

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Psychotherapie, vom 14. Juli 2011 (act. IIb 169) inklusive interdisziplinärer 
Beurteilung (act. IIb 170; VGE IV/2013/9, E. 3.3.4, 3.4.2, 3.4.4 und 4.5.5). 
Darin attestierten die Gutachter dem Beschwerdeführer in der bisherigen 
Tätigkeit eine Restarbeitsfähigkeit von sechs Stunden pro Tag an fünf Ta-
gen pro Woche mit einer um 10 % bis maximal 20 % verminderten Leis-
tungsfähigkeit bzw. in einer leidensangepassten Tätigkeit eine 
Restarbeitsfähigkeit bei gleichem Pensum mit einer Leistungseinschrän-
kung von maximal 10 %, wobei keine geistigen oder psychischen Beein-
trächtigungen bestanden, welche den Beschwerdeführer in der 
Arbeitsfähigkeit eingeschränkt hätten (act. IIb 170/3). Indem das Verwal-
tungsgericht aufgrund der beiden Operationen von April 2011 und Septem-
ber 2012 die Akten an die Beschwerdegegnerin zurückwies zur Klärung der 
Verhältnisse ab April 2011, hat es in revisionsrechtlicher Hinsicht einen 
neuen Vergleichszeitpunkt gesetzt. Damit sind nachfolgend die ab April 
2011 eingetretenen Verhältnisse zu vergleichen mit denjenigen wie sie 
gemäss Urteil des Verwaltungsgerichts ab Juni 2010 bis Ende März 2011 
galten (VGE IV/2013/9, E. 3.4.4 und 4.5.5).

3.2 Gemäss dem Urteil VGE IV/2013/9 vom 26. Juni 2013 (act. IIb 204) 
hatte die Beschwerdegegnerin die Verhältnisse ab April 2011 abzuklären 
(E. 4.6 und 5). Dazu liess sie den Beschwerdeführer vorerst neurochirur-
gisch begutachten.

3.2.1 Im entsprechenden Gutachten vom 10. Dezember 2013 (act. IIc 
220.1) führte Dr. med. C.________ die folgenden Diagnosen mit Auswir-
kung auf die Arbeitsfähigkeit auf (act. IIc 220.1/41): 

Chronisches lumbales intermittierendes lumboischialgiformes Schmerzsyndrom 
links mit/bei
 LWS-Fehlform/-haltung
 degenerative LWS-Veränderungen (erosive Osteochondrose L1/2 und L2/3, 

leichtgradige Spondylarthrose)
 St.n. elf operativen Eingriffen an der Wirbelsäule zwischen 03/2003 und 

09/2012 (Details vgl. Gutachten)

Dr. med. C.________ gab an (act. IIc 220.1/45 - 50), die bisherige Tätigkeit 
sei dem Beschwerdeführer mit Einschränkungen noch zumutbar und zwar 
in einem zeitlichen Rahmen von sechs Stunden pro Tag an fünf Tagen der 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Juni 2016, IV/15/301, Seite 11

Woche bei dabei bestehender 10 % bis maximal 20 % verminderter Leis-
tungsfähigkeit. Weiter seien körperlich leichte und gelegentlich körperlich 
mittelschwere (Zeitumfang bis 5 % der Arbeitszeit) konsequent wechselbe-
lastende Tätigkeiten in einem zeitlichen Rahmen von sechs Stunden pro 
Tag an fünf Tagen der Woche bei dabei bestehender maximal 10 % ver-
minderter Leistungsfähigkeit zumutbar. Das im Gutachten von 05/2011 
formulierte medizinische Zumutbarkeitsprofil (zeitlich/leistungsmässig) habe 
sich vom Grundsatz her durch die zwei operativen Eingriffe, Implantation 
des Spinal Cord Stimulators in 04/2011 und Neuimplantation in 09/2012, 
nicht verändert. Für den Zeitraum von zirka 07/2011 bis 10/2012 müsse 
davon ausgegangen werden, dass im genannten Zeitraum keine relevante 
auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt verwertbare Arbeitsfähigkeit bestanden 
habe. Seit 10/2012 könne wieder die vorstehend aufgeführte Arbeitsfähig-
keit angenommen werden. 

3.2.2 Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens machte der Beschwerde-
führer eine gesundheitliche Verschlechterung in psychischer Hinsicht gel-
tend und reichte einen Bericht von Dr. med. D.________ vom 22. Februar 
2014 ein (act. IIc 230/2 ff.). Darin wurden die folgenden Diagnosen nach 
ICD-10 aufgeführt:

F32.11 mittelschwere depressive Episode mit somatischem Syndrom
F45.4 anhaltende Schmerzstörung
Z61 traumatisierende Erlebnisse in der frühen Kindheit

Dr. med. D.________ gab an, der Beschwerdeführer sei ihr am 16. De-
zember 2013 vom Schmerzzentrum I.________ zugewiesen worden, 
nachdem er mehrfach Suizidgedanken geäussert habe. Sie habe den Be-
schwerdeführer zum Erstgespräch am 14. Januar 2014 aufbieten können. 
Hinter der freundlich-lächelnden Fassade des Beschwerdeführers sei sein 
grosser Leidensdruck erst im Verlauf der Exploration spürbar gewesen, es 
habe eine deutliche Affektabwehr und Dissimulation bestanden. Anamnes-
tisch habe der Beschwerdeführer, im Einklang mit den Angaben im Gutach-
ten von Dr. med. C.________, über mehrfache neurochirurgische 
Wirbelsäuleneingriffe berichtet, die nach seinen Angaben zu einem unbe-
friedigenden Ergebnis und in der Folge zu einer chronischen Schmerz-
störung geführt hätten. Nach eigenen Aussagen gehe es ihm seit Sommer 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Juni 2016, IV/15/301, Seite 12

2013 psychisch „nicht mehr so gut“, im Herbst 2013 sei er lebensmüde 
gewesen. Aktuell bestehe aufgrund der somatoformen Schmerzstörung 
und der depressiven Störung eine Arbeitsunfähigkeit von 50 %.

3.2.3 Dr. med. J.________, Facharzt für Neurochirurgie FMH, vom Neu-
rozentrum des Spitals E.________ gab am 17. März 2014 an (act. IIc 235), 
die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers sei immer am Schreibtisch ent-
schieden worden, ohne dass eine ergänzende Prüfung der physischen Be-
lastbarkeit angeordnet worden sei. Die Beurteilungen der Dres. med. 
K.________ und C.________ hätten sich immer wieder auf die zufriedens-
tellenden Röntgenbilder und die weitgehend fehlenden oder unerheblichen 
neurologischen Störungen gestützt. Leider vermöchten diese Punkte weder 
das Ausmass einer Schmerzsymptomatik noch jenes der Belastbarkeit 
(Ausdauer) aufzuzeigen. Es gebe kaum Patienten, die nach derart vielen 
Rückenoperationen überhaupt noch arbeiten würden. Deshalb sei es dem 
Beschwerdeführer hoch anzurechnen, dass er immer noch zu 50 % arbeite. 
Wenn man die Krankengeschichte des Beschwerdeführers analysiere, stel-
le man fest, dass er während der letzten zehn Jahre nie mehr als 50 % 
arbeitsfähig gewesen sei. Am Willen des Beschwerdeführers zu arbeiten, 
sei nicht zu zweifeln. Deshalb wäre es sinnvoll, dem Beschwerdeführer 
eine halbe Rente zuzugestehen, ohne weitere Abklärungen zu machen. 

3.2.4 Zwecks Abklärung des psychischen Gesundheitszustandes liess die 
Beschwerdegegnerin durch Dr. med. F.________ ein psychiatrisches Gut-
achten erstellen. In der entsprechenden Expertise vom 27. August 2014 
(act. IIc 236.1) wurden die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die 
Arbeitsfähigkeit aufgeführt (act. IIc 236.1/26):

 Mittelgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom, ICD-10: F32.10
 Akzentuierte Persönlichkeitszüge, ICD-10: Z73.1
 Grenzwertige Begabung (kein ICD-10-Diagnoseschlüssel vorhanden)

Die Gutachterin hielt fest (act. IIc 236.1/32), aus rein psychiatrischer Sicht 
bestehe für die angestammte Tätigkeit als angelernter … eine 60 %-ige 
Arbeitsfähigkeit. In Folge des mittleren Schweregrades der depressiven 
Störung, insbesondere aufgrund der psychomotorischen Agitiertheit, der 
Reizbarkeit, der Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, der er-
höhten Ermüdbarkeit, der gedanklichen Einengung und der subjektiven 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Juni 2016, IV/15/301, Seite 13

Schmerzen liege eine Minderung der Arbeitsfähigkeit um 40 % vor. Bei 
einer gleichmässigen Verteilung eines 60 %-igen Arbeitspensums über die 
Wochentage bestehe keine zusätzliche Leistungsminderung. Zwischen den 
Arbeitseinsätzen benötige der Beschwerdeführer vermehrte Erholungspau-
sen. Die Ressourcen des Beschwerdeführers für den Umgang mit den 
Schmerzen seien sowohl intellektuell als auch persönlichkeitsbedingt ein-
geschränkt. Es sei sehr wahrscheinlich, dass bereits seit vielen Jahren eine 
klinisch manifeste depressive Symptomatik mit im Verlauf fluktuierendem 
Schweregrad bestanden habe, welche von den behandelnden und begut-
achtenden Ärzten nicht erkannt worden sei. Eine Minderung der Arbeits-
fähigkeit um >= 20 % aus psychiatrischer Sicht bestehe seit mehreren 
Jahren. In den letzten Jahren sei es aus psychiatrischer Sicht zu einer zu-
nehmenden Verschlechterung des psychischen Zustandsbildes gekom-
men, wobei angesichts der spärlichen Unterlagen keine genauen 
Zeitpunkte und keine weitere Quantifizierung/Prozentzahlen angegeben 
werden könnten. Für die Verschlechterung sprächen die Reduktion der 
Mithilfe im …, die Suizidgedanken, die im Januar 2014 erstmals in An-
spruch genommene professionelle Hilfe und auch die fremdanamnesti-
schen Angaben des Arbeitgebers. Ende 2013/Anfang 2014 
(Behandlungsbeginn bei Dr. med. D.________) habe vorübergehend  eine 
hochprozentige bis vollständige Arbeitsunfähigkeit im Rahmen der schwer-
gradigen depressiven Episode bestanden. Seit Februar 2014 (Diagnose 
einer mittelgradigen depressiven Episode durch Dr. med. D.________) 
bestehe eine 60 %-ige Arbeitsunfähigkeit, möglicherweise habe auch be-
reits vor Ende 2013 seit längerem eine Arbeitsunfähigkeit in ähnlicher Höhe 
vorgelegen. Zusätzlich zu dieser psychiatrischen Einschränkung der Ar-
beitsfähigkeit seien die Einschränkungen aus somatischer Sicht zu berück-
sichtigen. Die Neurochirurgin Dr. med. C.________ habe in ihrem 
Gutachten vom Dezember 2013 festgestellt, dass dem Beschwerdeführer 
körperlich leichte und gelegentlich mittelschwere wechselbelastende Tätig-
keiten für sechs Stunden pro Tag an fünf Tagen der Woche mit maximal 
um 10 % verminderter Leistungsfähigkeit zumutbar seien, was bei einem 
100 %-Pensum von 42 Stunden einer 64 %-igen Arbeitsfähigkeit entspre-
che. Diese Minderung der Arbeitsfähigkeit werde nicht näher begründet. Es 
sei zu vermuten, dass das subjektive Schmerzerleben mitberücksichtigt 
worden sei. Die psychiatrische und somatische Minderung der Arbeits-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Juni 2016, IV/15/301, Seite 14

fähigkeit sei teilweise überlappend. Aus bidisziplinärer, neurochirurgischer 
und psychiatrischer Sicht liege eine Gesamtarbeitsfähigkeit von maximal 
50 % vor. Die Arbeitsfähigkeit in anderen Tätigkeitsbereichen liege nicht 
höher als im angestammten Bereich.

3.2.5 Der RAD-Arzt Dr. med. L.________, Facharzt für Psychiatrie und 
Psychotherapie, gab am 4. Dezember 2014 im Zusammenhang mit dem 
Gutachten von Dr. med. F.________ an (act. IIc 243/2), weil die beiden 
psychiatrischen Vorgutachter 2007 und 2011 eine Depression als „nicht 
begründbar“ bezeichnet hätten und beide Fachärzte seien, solle die aktuel-
le Feststellung der Gutachterin, dass jetzt eine mittelgradige Depression 
bestehe, in Frage gestellt werden. Die Gutachterin habe aber ausführlich 
begründet, warum sie zu dieser Aussage gekommen sei. Es könne unein-
geschränkt auf ihre Beurteilung abgestellt werden. Dass der Beschwerde-
führer nur einmal monatlich eine Therapiesitzung in Anspruch nehme oder 
dass die Medikation seit 2010 unverändert verordnet werde, könne nicht 
als Begründung herhalten, dass keine Depression von relevantem Schwe-
regrad vorhanden sei. Entscheidend sei die persönliche Untersuchung und 
die Schlussfolgerungen, welche die Gutachterin daraus gezogen habe und 
diese seien unstrittig. Das Gutachten von Dr. med. F.________ sei schlüs-
sig und nachvollziehbar. Auf psychiatrischem Fachgebiet sei seit den Vor-
begutachtungen im Jahr 2007 und 2011 eine Verschlechterung des 
Gesundheitszustandes eingetreten. Es liege eine von der Belastungssitua-
tion unterscheidbare und in diesem Sinne verselbstständige psychische 
Störung vor, dies in Form der von der Gutachterin diagnostizierten depres-
siven Störung. 

4.

4.1 Die Gutachten der Dres. med. C.________ und F.________ vom 
10. Dezember 2013 (act. IIc 220.1) und vom 27. August 2014 (act. IIc 
236.1) erfüllen die an den Beweiswert einer medizinischen Expertise ge-
stellten Anforderungen (vgl. E. 2.5 hiervor). Sie sind voll beweiskräftig, da 
sie – beruhend auf allseitigen Untersuchungen und unter Berücksichtigung 
der geklagten Beschwerden – die streitigen Punkte umfassend abhandeln 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Juni 2016, IV/15/301, Seite 15

und in Kenntnis der Vorakten abgegeben wurden. Weiter leuchten sie in 
der medizinischen Beurteilung ein und die darin gezogenen Schlussfolge-
rungen werden eingehend begründet.

4.2 Im Nachgang zum Urteil VGE IV/2013/9 vom 26. Juni 2013 (act. IIb 
204) hat die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer mit der vorlie-
gend angefochtenen Verfügung vom 26. Februar 2015 (act. IIc 251) für die 
Zeit vom 1. April 2011 bis 31. Januar 2013 eine ganze Rente zugespro-
chen, was unter den Parteien unbestritten (vgl. Beschwerde vom 13. April 
2015 S. 4) und aufgrund des voll beweiskräftigen (vgl. E. 4.1 hiervor) neu-
rochirurgischen Verlaufsgutachtens von Dr. med. C.________ vom 10. De-
zember 2013 (act. IIc 220.1) auch nicht zu beanstanden ist. Indem der 
Beschwerdeführer die Rückweisung der Akten zu weiteren Abklärungen ab 
Ende 2013 beantragt, anerkennt er grundsätzlich und implizit, dass er – 
entsprechend dem Verlaufsgutachten von Dr. med. C.________ vom 
10. Dezember 2013 (act. IIc 220.1) – ab November 2012 bis Ende 2013 
bzw. bis zur Aufnahme der psychotherapeutischen Behandlung (dokumen-
tiert ist eine solche erstmals ab dem 14. Januar 2014 [act. IIc 230/2]) in 
einer leidensangepassten Tätigkeit mit einer Leistungseinschränkung von 
maximal 10 % zu sechs Stunden pro Tag wieder arbeits- und leistungsfähig 
war (act. IIc 220.1/45 - 50). Streitig und im Weiteren zu prüfen ist damit der 
Rentenanspruch ab Dezember 2013. 

4.3 In somatischer Hinsicht ist auf das von Dr. med. C.________ erstell-
te Verlaufsgutachten vom 10. Dezember 2013 (act. IIc 220.1) abzustellen, 
welches sowohl hinsichtlich der körperlichen Beeinträchtigungen als auch 
deren Auswirkungen auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit vollen Beweis 
erbringt (vgl. E. 4.1 hiervor; vgl. insbesondere act. IIc 220.1/45 - 50). Dies 
ist aufgrund der Ausführungen in E. 4.2 hiervor denn im Beschwerdeverfah-
ren auch unbestritten geblieben bzw. wurde zwar noch in der Beschwerde 
des Regionalen Sozialdienstes G.________ vom 24. März 2015 bestritten, 
in der Beschwerde des Rechtsvertreters vom 13. April 2015 jedoch zu 
Recht nicht mehr thematisiert (vgl. Beschwerde S. 4).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Juni 2016, IV/15/301, Seite 16

4.4

4.4.1 Soweit der Beschwerdeführer in psychiatrischer Hinsicht per Ende 
2013 eine Verschlechterung in Form des Hinzutritts einer schweren de-
pressiven Episode geltend macht (Beschwerde vom 13. April 2015 S. 5 ff.), 
ist vorab festzustellen, dass der Beschwerdeführer noch im Einwand-
schreiben vom 24. Februar 2014 (act. IIc 228) eine derart gravierende Ver-
schlechterung des Gesundheitszustandes nicht geltend machte. Es mag 
zwar zutreffen, dass der Rechtsvertreter in diesem Zeitpunkt von der Auf-
nahme einer psychiatrischen Behandlung Kenntnis haben musste (vgl. da-
zu act. IIc 230, wonach Rechtsanwalt B.________ sich mit Schreiben vom 
4. Februar 2014 an die den Beschwerdeführer psychotherapeutisch be-
handelnde Dr. med. D.________ wandte). Doch die Aufnahme der Behand-
lung erfolgte erst am 14. Januar 2014, womit eine allfällig eingetretene 
Verschlechterung erstmals ab Januar 2014 dokumentiert ist (act. IIc 230). 
Gegen die Annahme, dass eine Verschlechterung des psychischen Ge-
sundheitszustandes bereits früher eingetreten ist, sprechen die Angaben 
des Beschwerdeführers gegenüber Dr. med. C.________, welche ihn am 2. 
Dezember 2013 persönlich untersuchte. Ihr gegenüber gab der Beschwer-
deführer denn auch an, nicht in psychiatrischer Behandlung zu stehen und 
einem normalen Tagesablauf zu folgen, namentlich nebenberuflich in der 
… (…) zu arbeiten und weiterhin zu … (act. IIc 230/31 ff.). 

4.4.2 Aus dem von der Beschwerdegegnerin im Zuge der geltend ge-
machten Verschlechterung in Auftrag gegebenen, voll beweiskräftigen (vgl. 
E. 4.1 hiervor) psychiatrischen Gutachten von Dr. med. F.________ vom 
27. August 2014 (act. IIc 236.1) ergibt sich schlüssig, dass sich die im Sin-
ne einer Reaktion auf die chronischen Schmerzen und der damit verbun-
denen Einschränkungen sowie dem ‚ständigen Hin und Her mit der IV‘ und 
weiteren Belastungsfaktoren eingetretene Verschlechterung des psychi-
schen Gesundheitszustandes in der von ihr aufgrund der anamnestischen 
Angaben als schwergradig qualifizierten depressiven Störung (act. IIc 
236.1/33) rasch stabilisierte (act. IIc 236.1/18 f., 23 und 28), mithin in dieser 
Ausprägung nicht von einer dauerhaften Verschlechterung ausgegangen 
werden kann. Die Gutachterin schliesst zudem – in Übereinstimmung mit 
den Vorgutachtern (Gutachten von Dr. med. M.________, Facharzt für 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Juni 2016, IV/15/301, Seite 17

Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 23. April 2007 [act. II 53/5 f.]; 
Gutachten des Psychiaters Dr. med. H.________ vom 14. Juli 2011 [act. IIb 
169/24 ff.]) – sowohl das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung als auch 
einer somatoformen Schmerzstörung und einer posttraumatischen Belas-
tungsstörung (PTBS) mit nachvollziehbarer Begründung aus (act. IIc 
236.1/29 ff.). Auch darauf ist abzustellen.

4.4.3 Was die von der den Beschwerdeführer psychotherapeutisch be-
handelnden Dr. med. D.________ und der Gutachterin Dr. med. 
F.________ übereinstimmend gestellten Diagnose einer mittelgradigen 
depressiven Episode anbelangt (act. IIc 230/3 und 236.1/26), wird dies von 
Dr. med. F.________ in der diagnostischen Begründung (act. IIc 236.1/27 
ff.) an sich nachvollziehbar dargelegt. Mit Blick auf die vorliegend massge-
bende versicherungsrechtliche Beurteilung ist dabei jedoch nicht ausser 
Acht zu lassen, dass nicht die gestellten Diagnosen, sondern die aus versi-
cherungsmedizinischer Sicht begründbaren funktionellen Einschränkungen 
den Beweisgegenstand bilden. In jedem Einzelfall muss eine 
Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und 
grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass 
bestimmt sein (BGE 136 V 279 E. 3.2.1 S. 281, 127 V 294 E. 4c S. 298). 
Insoweit ist von wesentlicher Bedeutung, dass die Gutachterin auch 
festhält, dass beim Beschwerdeführer seit vielen Jahren eine signifikante 
depressive Symptomatik vorliege und diese aufgrund der überangepassten 
Persönlichkeitsstruktur, Dissimulation und Affektabwehr jedoch von den 
psychiatrischen Vorgutachtern nicht erkannt worden sei und die depressive 
Symptomatik die überwiegend reaktive Folge der chronischen Schmerzen 
und der damit verbundenen Einschränkungen und Verluste sei (act. IIc 
236.1/28). Dass diese diagnostischen Erkenntnisse entsprechend der Gut-
achterin in den psychiatrischen Vorgutachten (act. II 53/5 f.; act. IIb 169/24 
ff.) unerkannt geblieben sind, ändert nichts am Umstand, dass die der de-
pressiven Symptomatik zugrunde liegende Schmerzsymptomatik im Rah-
men der interdisziplinären Begutachtung durch die Dres. med. C.________ 
und H.________ (act. IIb 168 - 170) umfassend berücksichtigt wurde, auch 
wenn dabei – aus diagnostischer Sicht möglicherweise zu Unrecht – davon 
ausgegangen wurde, die vom Beschwerdeführer geklagten Schmerzen 
seien allein mit den somatischen Befunden erklärbar. Insoweit ist im Ver-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Juni 2016, IV/15/301, Seite 18

hältnis zur interdisziplinären Begutachtung der Dres. med. C.________ und 
H.________ im Jahr 2011 (act. IIb 168 - 170) von einem unverändert ge-
bliebenen Gesundheitszustand auszugehen. Trotz der neu gestellten Dia-
gnose einer mittelgradigen depressiven Episode ist aus 
invalidenversicherungsrechtlicher Sicht nicht von einer relevanten Verände-
rung auszugehen, da es sich bei einer mittelgradigen depressiven Episode 
um ein kurzfristiges, reaktives und therapeutischen Bemühungen zugängli-
ches Leiden handelt, welches nach ständiger Rechtsprechung nicht invali-
disierend wirkt (Entscheide des Bundesgerichts [BGer] vom 2. Februar 
2016, 9C_613/2015, E. 5, und vom 18. November 2015, 9C_125/2015, E. 
7.2.1). Gleiches gilt für die diagnostizierten akzentuierten Persönlichkeits-
züge, ICD-10: Z73.1 (act. IIc 236.1/26), diese stellen als Z-Diagnose keinen 
rechtserheblichen Gesundheitsschaden dar (vgl. SVR 2012 IV Nr. 52 S. 
189 E. 3.1; Entscheid des BGer vom 25. April 2016, 9C_894/2015, E. 5.1). 
Damit kann der Beschwerdeführer auch aus der Stellungnahme des RAD-
Psychiaters Dr. med. L.________ vom 4. Dezember 2014 (act. IIc 243/2), 
wonach auf das Gutachten von Dr. med. F.________ und die darin attes-
tierte maximal 50 %-ige Arbeitsfähigkeit abzustellen sei, nichts zu seinen 
Gunsten ableiten. Folglich durfte die Beschwerdegegnerin im Rahmen ei-
ner antizipierten Beweiswürdigung (vgl. BGE 122 V 157 E. 1d S. 162) wei-
terhin davon ausgehen, aufgrund des Verlaufsgutachtens von Dr. med. 
C.________ vom 10. Dezember 2013 (act. IIc 220.1) habe das interdiszi-
plinäre Grundgutachten der Dres. med. C.________ und H.________ aus 
dem Jahr 2011 (act. IIb 168 - 170) weiterhin Gültigkeit. Nicht anders verhält 
es sich mit Bezug auf das im vorliegenden Verfahren gestellte Begehren 
auf Rückweisung zu weiteren Abklärungen.

4.4.4 Der Beschwerdeführer leistet beim jetzigen Arbeitgeber ein Pensum 
von 50 % bzw. von 4.5 Stunden (act. IIc 236.1/22 f.) und seine Leistung 
wird dort geschätzt (a.a.O., S. 25). Daneben arbeitete er zumindest noch 
bis Dezember 2013 an den Öffnungstagen in der … (…) und besorgte zu-
sammen mit seinem Vater den Haushalt (act. IIc 2201.1/33). Dass er sei-
nem Vater nach der psychischen Dekompensation klar gemacht hat, dass 
er von ihm keine grosse Unterstützung mehr erwarten könne und er nicht 
mehr jeden Nachmittag für ein bis zwei Stunden im … mithelfen werde (act. 
IIc 236.1/23), vermag in Anbetracht der Gesamtsituation (Leistung des ak-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Juni 2016, IV/15/301, Seite 19

tuellen Arbeitspensums von 05.30 – 10.00 Uhr [act. IIc 236.1/22 f.] und der 
häuslich betrieblichen Belastung) an der vormaligen gutachterlichen Ein-
schätzung keine Zweifel zu erwecken. Denn es kann mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass insbesondere bei 
Wegfall der nach wie vor bestehenden häuslich-betrieblichen Doppelbelas-
tung der Beschwerdeführer über die ihm gutachterlich attestierten körperli-
chen und psychischen Ressourcen verfügt, um unter Berücksichtigung 
einer Leistungsminderung von 10 % in einer leidensangepassten Tätigkeit 
ein Arbeitspensum von sechs Stunden pro Tag zu leisten. 

4.5 Nach dem Dargelegten ist – abgesehen von der operationsbeding-
ten vorübergehenden gesundheitlichen Verschlechterung von April 2011 
bis Oktober 2012 (act. IIc 251/9) mit Bezug einer ganzen Rente von April 
2011 bis Januar 2013 – im Vergleich zur interdisziplinären Begutachtung 
durch die Dres. med. C.________ und H.________ im Jahr 2011 (act. IIb 
168 - 170) keine aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht relevante Ver-
änderung eingetreten. Demnach ist der mit dem Urteil VGE IV/2013/9 vom 
26. Juni 2013 (act. IIb 204) auf 35 % festgelegte (E. 4.5.5), nicht rentenbe-
gründende Invaliditätsgrad (vgl. E. 2.3 hiervor) im Sinne der angefochtenen 
Verfügung vom 26. Februar 2015 (act. IIc 251) auch für die Zeit ab Februar 
und Dezember 2013 zu bestätigen. Dies insbesondere auch deshalb, weil 
gleich wie im Urteil VGE IV/2013/9 vom 26. Juni 2013, E. 4.3, 4.4, 4.5.3 
und 4.5.5 (act. IIb 204), sowohl das Validen- als auch das Invalidenein-
kommen per November 2012 ausgehend vom selben Tabellenlohn festzu-
legen sind, womit sich deren genaue Ermittlung erübrigt; diesfalls entspricht 
der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichti-
gung des Abzuges vom Tabellenlohn (vgl. SVR 2008 IV Nr. 2 S. 5 E. 5.4; 
Entscheid des BGer vom 24. Juli 2014, 8C_450/2014, E. 7.3). Zudem sind 
nach wie vor keine Gründe gegeben, um beim Invalideneinkommen einen 
behinderungsbedingten Abzug (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301, 134 V 322 
E. 5.2 S. 327; SVR 2015 IV Nr. 1 S. 1 E. 2.2) zu gewähren. Folglich hat die 
Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer für die Zeit ab April 2011 zu 
Recht allein befristet für den Zeitraum vom 1. April 2011 bis 
31. Januar 2013 – unter Berücksichtigung der Dreimonatsfrist gemäss Art. 
88a Abs. 1 IVV – eine ganze Rente zugesprochen. Demnach ist die Be-
schwerde abzuweisen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Juni 2016, IV/15/301, Seite 20

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdefüh-
rer die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 700.--, zu tragen (Art. 
108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss glei-
cher Höhe entnommen.

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens steht dem Beschwerdeführer 
gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG (Umkehrschluss) kein 
Anspruch auf eine Parteientschädigung zu; auch die obsiegende Be-
schwerdegegnerin hat keinen Anspruch auf Ausrichtung einer Parteien-
tschädigung (Art. 104 Abs. 3 VRPG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 15. Juni 2016, IV/15/301, Seite 21

- IV-Stelle Bern
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des 
Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.