# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fdb4595c-b522-5116-b8ba-783a7614cb6e
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-10-19
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 19.10.2023 UV 2022/70
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2022-70_2023-10-19.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/13

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2022/70

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 06.12.2023

Entscheiddatum: 19.10.2023

Entscheid Versicherungsgericht, 19.10.2023
Art. 18 UVG. Prüfung der Höhe der Invalidenrente, insbesondere des 
Invalideneinkommens. Da dem Beschwerdeführer ausserhalb des 
angestammten und noch teilzeitlich ausgeübten Tätigkeitsfeldes auf dem 
ausgeglichenen Arbeitsmarkt bessere Verdienstmöglichkeiten offen 
stünden, ist auf die Tabellenlöhne der LSE abzustellen und nicht auf das 
effektiv erzielte Einkommen. Dabei ist jedoch das Kompetenzniveau 1 und 
nicht wie von der Beschwerdegegnerin angenommen das Kompetenzniveau 
2 massgebend. Gutheissung der Beschwerde (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 19. Oktober 2023, UV 
2022/70).

Entscheid vom 19. Oktober 2023

Besetzung

Versicherungsrichterin Mirjam Angehrn (Vorsitz), Versicherungsrichterin Christiane 

Gallati Schneider und Versicherungsrichter Michael Rutz; Gerichtsschreiberin Karin 

Kobelt

Geschäftsnr.

UV 2022/70

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

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vertreten durch Rechtsanwältin Karin Herzog, M.A. HSG in Law, Amparo Anwälte und 

Notare, Neugasse 26, Postfach 148, 9001 St. Gallen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Sabine Baumann Wey, Vetsch Rechtsanwälte 

AG, Pilatusstrasse 26, 6003 Luzern,

Gegenstand

Invalidenrente (Einkommensvergleich)

Sachverhalt

A.  

 A.___ (nachfolgend: Versicherter) war aufgrund seiner Tätigkeit als Fachleiter in 

der Hausbäckerei in B.___ für die C.___ (nachfolgend: Arbeitgeberin) obligatorisch bei 

der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von unter 

anderem Berufsunfällen versichert, als er sich am 5. Januar 2019 während der Arbeit 

an der rechten Hand verletzte (Suva-act. 1 und 51).

A.a. 

Die am 19. April 2019 konsultierte Dr. med. D.___, Fachärztin für Neurologie, 

diagnostizierte nach klinischer und elektrophysiologischer Untersuchung ein deutliches 

posttraumatisches Karpaltunnelsyndrom rechts mit auch axonaler Läsion nach 

Arbeitsunfall (Suva-act. 7). Am 7. Mai 2019 unterzog der Versicherte sich bei Dr. med. 

E.___, Facharzt Chirurgie, in der Klinik F.___ einer Dekompressionsoperation (Suva-act. 

8-2). Versicherungsmediziner Dr. med. G.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie, 

bejahte am 12. Mai 2019 die Unfallkausalität der vom Versicherten geltend gemachten 

Beschwerden an der rechten Hand (Suva-act. 9).

A.b. 

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Am 21. April 2020 unterzog sich der Versicherte bei Dr. E.___ bei der Diagnose 

posttraumatische skapho-lunäre (SL) Bandläsion rechts einer dorsalen SL-

Bandrekonstruktion mit Fibre-Tape rechts (Suva-act. 49-3).

A.c. 

Am 1. Dezember 2020 startete der Versicherte einen Arbeitsversuch bei der 

Arbeitgeberin (Suva-act. 101). Am 3. Dezember 2020 fand eine berufliche 

Standortbestimmung des Versicherten in der Rehaklinik Bellikon statt (Suva-act. 115). 

Mit Mitteilung vom 5. Januar 2021 sprach die Eidgenössische Invalidenversicherung 

(IV) dem Versicherten im Rahmen von Frühinterventionsmassnahmen Unterstützung 

beim Erhalt seines Arbeitsplatzes bei der Arbeitgeberin zu (Suva-act. 110).

A.d. 

Eine Röntgenuntersuchung des rechten Handgelenks vom 2. Juli 2021 ergab eine 

Radiokarpalarthrose, eine Arthrose zwischen Os hamatum und Os capitatum mit 

Geröllzyste im Os capitatum sowie eine geringe Rhizarthrose (Suva-act. 125).

A.e. 

Dr. E.___ nahm am 7. Juli 2021 auf Geheiss der Suva (vgl. Suva-act. 124) und unter 

Berücksichtigung des Röntgenbefundes vom 2. Juli 2021 (vgl. Bericht in Suva-act. 125) 

eine Schlussuntersuchung des Versicherten vor. Als Diagnose nannte er einen Status 

nach SL-Bandrekonstruktion rechts. Er schätzte die Situation (70%ige Tätigkeit in der 

angestammten Stelle als Bäcker der Brotproduktion) als nachhaltig ein und empfahl, 

die Arbeitsfähigkeit im Rahmen von 70 % zu belassen und eine 25%-Rente zu 

sprechen. Die Integritätsentschädigung dürfte 5 bis 10 % betragen (Suva-act. 126). Am 

9. August 2021 erstattete Dr. med. H.___, Facharzt für Chirurgie, speziell 

Unfallchirurgie, eine versicherungsärztliche Beurteilung. Rein unfallkausal sei eine 

dauerhafte Arbeitsfähigkeit, ganztätig mit 100%-Pensum, in der 

handgelenksbelastenden beruflichen Tätigkeit als Bäcker nicht erreichbar. Im Gegenteil 

sei die erreichte und dauerhaft ausgewiesene Arbeitsfähigkeit als Bäcker mit einem 

Zeitpensum von 70 % aufgrund der dauerhaften Unfallfolgen als maximal erreichbare 

Obergrenze anzusehen, welche nicht gesteigert werden könne. Für den allgemeinen 

Arbeitsmarkt für angepasste Tätigkeiten (leichte Tätigkeiten mit der rechten Hand ohne 

Schläge, Vibrationen oder repetitive Drehbewegungen) wäre eine ganztägige 

Arbeitsfähigkeit von 100 % ausgewiesen (Suva-act. 130). Gleichentags schätzte Dr. 

H.___ den Integritätsschaden auf 5 % (Suva-act. 131).

A.f. 

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B.  

C.  

Mit Schreiben vom 22. Oktober 2021 stellte die Suva dem Versicherten unter 

anderem die Einstellung der Heilkosten- und Taggeldleistungen per 30. November 

2021 in Aussicht (Suva-act. 134).

A.g. 

Mit Verfügung vom 12. November 2021 sprach die Suva dem Versicherten eine 

Rente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 13 % mit Wirkung ab 1. Dezember 

2021 und eine Integritätsentschädigung basierend auf einem Integritätsschaden von 5 

% zu (Suva-act. 145).

A.h. 

Die IV schloss angesichts der vom Versicherten bei der Arbeitgeberin zu 70 % 

ausgeübten Tätigkeit mit Mitteilung vom 6. Dezember 2021 die beruflichen 

Massnahmen ab (Suva-act. 149).

A.i. 

Mit Eingabe vom 8. Dezember 2021 erhob der Versicherte, vertreten durch 

Rechtsanwältin M.A. HSG in Law K. Herzog, St. Gallen, gegen die Verfügung vom 12. 

November 2021 Einsprache. Er beantragte die Aufhebung der Verfügung, die 

Zusprache der gesetzlichen Leistungen und eventualiter die Vornahme weiterer 

Abklärungen (Suva-act. 150). Am 25. Februar 2022 begründete er die Einsprache und 

konkretisierte die Anträge dahingehend, dass ihm eine Invalidenrente basierend auf 

einem Erwerbsunfähigkeitsgrad von 25 % zuzusprechen und eine 

Integritätsentschädigung basierend auf einem Integritätsschaden von 10 % 

auszurichten seien (Suva-act. 159).

B.a. 

Mit Entscheid vom 15. November 2022 wies die Suva die Einsprache ab (Suva-

act. 166).

B.b. 

Dagegen erhob der Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführer), nach wie vor 

vertreten durch Rechtsanwältin Herzog, am 22. Dezember 2022 Beschwerde und 

beantragte unter Kosten- und Entschädigungsfolge die Ausrichtung einer Rente 

basierend auf einem Invaliditätsgrad von 25 % (act. G1).

C.a. 

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Erwägungen

1.

Anfechtungsgegenstand der vorliegenden Beschwerde bildet der Einspracheentscheid 

vom 15. November 2022 (Suva-act. 166). Mit diesem bestätigte die 

Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch basierend auf einem Invaliditätsgrad von 

13 % und einen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung basierend auf einem 

Integritätsschaden von 5 %. Mit Beschwerde an das Versicherungsgericht beantragte 

der Beschwerdeführer nur die Zusprache einer höheren Rente. Einen höheren 

Anspruch auf eine Integritätsentschädigung thematisierte er im Gegensatz zur 

Einsprache nicht mehr, weder explizit in den Anträgen noch im Rahmen der 

Beschwerdebegründung (vgl. act. G1). Damit ist der Einspracheentscheid vom 15. 

November 2022, soweit er einen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung basierend 

auf einem Integritätsschaden von 5 % bestätigte, unangefochten in Rechtskraft 

erwachsen und bildet nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens. 

Streitig und zu prüfen ist damit einzig der Anspruch auf eine höhere als die von der 

Beschwerdegegnerin basierend auf einem Invaliditätsgrad von 13 % gewährte 

Invalidenrente.

2.  

Mit Beschwerdeantwort vom 27. März 2023 beantragte die Suva (nachfolgend: 

Beschwerdegegnerin), vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. S. Baumann Wey, 

Luzern, die Abweisung der Beschwerde (act. G6).

C.b. 

Mit Replik vom 1. Juni 2023 präzisierte der Beschwerdeführer seinen Antrag 

dahingehend, dass ihm eine Rente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 

mindestens 20 % auszurichten sei (act. G10). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 

6. Juli 2023 auf die Einreichung einer Duplik (act. G12).

C.c. 

Am 18. Juli 2023 liess Rechtsanwältin Herzog dem Gericht ihre Honorarnote 

zukommen (act. G14 und 14.1), welche der Beschwerdegegnerin am 19. Juli 2023 zur 

Kenntnis gebracht wurde (act. G15).

C.d. 

Eine versicherte Person hat Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des 

Unfalls mindestens zu 10 % invalid ist (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]). Als Invalidität gilt laut Art. 8 Abs. 1 des 

2.1. 

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3.

Vorliegend ist zwischen den Parteien unbestritten (vgl. act. G1, G6 und G10), dass dem 

Beschwerdeführer gestützt auf die medizinischen Beurteilungen von Dr. E.___ und 

Versicherungsmediziner Dr. H.___ die angestammte Tätigkeit als Fachleiter 

Hausbäckerei der Arbeitgeberin noch mit 70%igem Pensum zumutbar (vgl. Suva-act. 

126 und 130) und gestützt auf die Einschätzung von Dr. H.___ in leidensangepassten, 

für die rechte Hand leichten Tätigkeiten ohne Schläge, Vibrationen oder repetitive 

Drehbewegungen von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen ist (Suva-act. 130 

sowie act. G1, Rz. 24). Diese ärztlichen Beurteilungen erscheinen als nachvollziehbar, 

schlüssig und mit den medizinischen Akten vereinbar. Es ist demnach von einer 

100%igen medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit in optimal angepassten 

Tätigkeiten und von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit 

auszugehen. Angesichts der ärztlichen Einschätzungen vom 7. Juli und 9. August 2021 

eines stabilen Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers (vgl. Suva-act. 126 und 

130) ist auch der Beginn der von der Beschwerdegegnerin ab 1. Dezember 2021 

gewährten Rente zu Recht unbestritten geblieben.

4.  

Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 

830.1) die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise 

Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der 

körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer 

Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der 

Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

(Art. 7 Abs. 1 ATSG).

Die Invalidität ist grundsätzlich durch einen Einkommensvergleich zu ermitteln. 

Dabei wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der 

Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 

Arbeitsmarktlage erzielen kann, in Beziehung gesetzt zum Einkommen, das sie erzielen 

könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).

2.2. 

Ausgehend von diesen Arbeits(un)fähigkeiten bleiben die erwerblichen 

Auswirkungen der gesundheitlichen Leistungsbeeinträchtigung zu prüfen. Dabei ist der 

Invaliditätsgrad anhand eines Einkommensvergleichs zu bestimmen (vgl. oben E. 2.1), 

wobei in der Regel die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig 

4.1. 

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5.  

möglichst genau zu ermitteln und einander gegenüberzustellen sind, worauf sich aus 

der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (Urteile des 

Bundesgerichts vom 19. September 2017, 9C_413/2017, E. 3.1, und vom 3. Mai 2016, 

9C_644/2015, E. 4.2 mit Hinweisen). Sodann ist zur Ermittlung der 

Vergleichseinkommen gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung primär auf die 

konkreten Verhältnisse abzustellen. Ist eine Ermittlung des Validen- und/oder 

Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des 

Einzelfalls nicht möglich, wird subsidiär auf die Lohnstatistik, in der Regel auf die 

Tabellenlöhne der Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik, 

abgestellt. Die Verwendung der LSE im Rahmen der Invaliditätsbemessung nach Art. 

16 ATSG ist in diesem Sinne ultima ratio (vgl. BGE 142 V 188 E. 2.5.7 mit Hinweisen; 

BGE 148 V 174 E. 9.2.1; vgl. ferner Urteil des Bundesgerichts vom 9. März 2022, 

8C_256/2021, E. 9.3).

Vorliegend ist das Valideneinkommen von Fr. 77'887.90, das am vom 

Beschwerdeführer als gesunde Person im Jahr 2021 laut Arbeitgeberin mutmasslich 

erzielten Verdienst anknüpft (Suva-act. 132-1), zwischen den Parteien zu Recht 

unbestritten (Suva-act. 166, act. G1 und G6). Demgegenüber bemängelt der 

Beschwerdeführer das von der Beschwerdegegnerin ermittelte Invalideneinkommen. 

Primär möchte er das von ihm bei der Arbeitgeberin effektiv noch erzielte Einkommen 

angewendet sehen (nachfolgend E. 5). Eventualiter wehrt er sich gegen die Anwendung 

des Kompetenzniveaus 2 (Praktische Tätigkeiten wie Verkauf/Pflege/Datenverarbeitung 

und Administration/Bedienen von Maschinen und elektronischen Geräten/

Sicherheitsdienst/Fahrdienst) statt des Kompetenzniveaus 1 

(einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art; nachfolgend E. 5.4) 

und erachtet den gewährten Abzug vom Tabellenlohn von 5 % als zu tief (nachfolgend 

E. 5.5).

4.2. 

 5.1. 

Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist gemäss bundesgerichtlicher 

Rechtsprechung, wie bereits erwähnt (vgl. E. 4.1), primär von der beruflich-

erwerblichen Situation auszugehen, in der die versicherte Person nach Eintritt der 

Invalidität steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der − 

kumulativ − besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, 

dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und 

erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als 

5.1.1. 

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Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein 

solches Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach 

Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare 

neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, können gemäss Bundesgericht wie gesagt 

(vgl. E. 4.1) die Tabellenlöhne der LSE herangezogen werden (BGE 143 V 296 f. E. 2.2 

und 135 V 301 E. 5.2).

Eine versicherte Person muss sich gemäss der bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung bei der Invaliditätsbemessung auch diejenigen Einkünfte als 

Invalideneinkommen anrechnen lassen, die sie auf dem allgemeinen ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt an einer zumutbaren Stelle erzielen könnte. Gemäss Bundesgericht 

schöpft die versicherte Person die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit nämlich 

grundsätzlich auch dann nicht in zumutbarer Weise voll aus, wenn sie auf dem 

hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt einen höheren als den tatsächlich 

erhaltenen Lohn erzielen könnte (Urteil des Bundesgerichts vom 18. Dezember 2019, 

8C_631/2019, E. 6 mit Hinweisen). Auf diesem hypothetischen Arbeitsmarkt ist ein 

Stellenwechsel auch dann zumutbar, wenn es für die versicherte Person aufgrund der 

wirtschaftlichen Gegebenheiten auf dem tatsächlichen Arbeitsmarkt sehr schwierig 

oder gar unmöglich ist, eine entsprechende Stelle zu finden. Selbst wenn also die 

versicherte Person infolge günstiger Aussichten an der bisherigen Stelle von einem 

Berufs- oder Stellenwechsel absieht, kann sie gemäss der bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung nicht erwarten, dass die Unfallversicherung für einen wegen des 

Verzichts auf zumutbare Einkünfte eingetretenen Minderverdienst aufkommt (zum 

Ganzen Urteile des Bundesgerichts vom 8. November 2018, 8C_109/2018, E. 4.2, und 

vom 18. Dezember 2019, 8C_631/2019, E. 6.1, je mit Hinweis).

5.1.2. 

Der Beschwerdeführer ist seit 1983, zuletzt als Fachleiter Nachtschicht, in einer 

Hausbäckerei der Arbeitgeberin angestellt (Suva-act. 115-1). Vor dem Unfall vom 5. 

Januar 2019 übte er diese Tätigkeit vollzeitlich aus, im für den Rentenbeginn 

massgeblichen Zeitpunkt wieder mit 70 oder 78%igem Pensum (act. G1 Rz. 9 und 19 

sowie Suva-act. 126). Dabei erzielt er ein jährliches Einkommen von rund Fr. 58'149.-- 

(vgl. Suva-act. 160-1 sowie act. G1 Rz. 19). Eine Voraussetzung für die Festlegung des 

Invalideneinkommens anhand dieses tatsächlich erzielten Einkommens wäre wie 

gesagt (vorstehend E. 5.1), dass der Beschwerdeführer die ihm verbleibende 

Arbeitsfähigkeit zumutbar voll ausschöpft. Aus medizinischer Sicht handelt es sich bei 

der von ihm ausgeübten Tätigkeit jedoch nicht um eine leidensadaptierte Tätigkeit, da 

sie die beeinträchtigte rechte Hand und das beeinträchtigte rechte Handgelenk des 

Beschwerdeführers zu stark beansprucht. Sie ist ihm aus diesem Grund laut einhelliger 

5.2. 

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medizinischer Fachmeinung lediglich teilzeitlich möglich (vgl. vorstehend E. 3). Da ihm 

eine leidensadaptierte Tätigkeit unbestrittenermassen mit vollzeitlichem Pensum 

zumutbar ist, gilt es zu prüfen, ob der Beschwerdeführer mit der teilzeitlichen 

Ausübung seiner angestammten Tätigkeit sein Erwerbspotential voll ausschöpft (vgl. 

vorstehend E. 5.1.2).

Wenn der Beschwerdeführer seinen angestammten Beruf als Fachleiter 

Hausbäckerei verlassen würde, kämen für ihn auf dem allgemeinen ausgeglichenen 

hypothetischen Arbeitsmarkt mangels durchgeführter Umschulung grundsätzlich nur 

Hilfsarbeitertätigkeiten im Rahmen des Kompetenzniveaus 1 der LSE in Betracht, 

welche einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art abdecken (vgl. zum 

Letzteren Urteil des Bundesgerichts vom 18. Dezember 2019, 8C_534/2019, E. 5.3.1). 

Denn bei der Berücksichtigung des Kompetenzniveaus 2 hat die Beschwerdegegnerin 

ausser Acht gelassen, dass der Beschwerdeführer ausserhalb von seinem Beruf als 

Bäcker weder über direkt verwertbare Erfahrung noch über Wissen in einem anderen 

Fachgebiet verfügt. Wenn die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität nicht auf 

einen angestammten Beruf zurückgreifen kann, rechtfertigt sich die Anwendung von 

Kompetenzniveau 2 nach der bundesgerichtlichen Praxis nur dann, wenn sie über 

besondere Fertigkeiten und Kenntnisse verfügt (Urteil des Bundesgerichts vom 

2. August 2021, 8C_131/2021, E. 7.4.1 mit Hinweisen, insbesondere mit einer 

Aufzählung von Fallbeispielen). Ist dies nicht der Fall, ist grundsätzlich anzunehmen, 

dass eine versicherte Person nur Zugang zu denjenigen Anstellungen hat, die keine 

besondere Ausbildung erfordern. Nicht gelten kann dies, wenn eine versicherte Person 

aufgrund von mehreren Ausbildungen oder ihrer Selbständigkeit noch weitere 

berufliche Standbeine hat, die trotz gesundheitlicher Einschränkungen denkbare 

Betätigungsfelder eröffnen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 17. April 2013, 

8C_796/2012, E. 3.2). Laut der durch die Rehaklinik Bellikon durchgeführten 

beruflichen Standortbestimmung besteht die Haupttätigkeit als Fachleiter 

Hausbäckerei in der Herstellung und Aufbereitung von Teigen (Suva-act. 115-1). Die in 

diesem Bereich vom Beschwerdeführer erreichten Kompetenzen können nicht ohne 

Weiteres auf den allgemeinen Arbeitsmarkt übertragen werden. Dies gilt auch für die 

von der Beschwerdegegnerin erwähnte Weiterbildung zum Fachleiter und die 

Weiterbildung in Führungsthemen, zumal es sich um eine fachliche Führung handelt. 

Dies wiederum gilt auch für die von ihm ausgeübten Ausbildungs- und 

Führungsaufgaben. Die von der Beschwerdegegnerin angeführten vereinzelten 

Aufgaben im Bürobereich hat der Beschwerdeführer bisher lediglich ergänzend zu 

seiner Haupttätigkeit als Bäcker ausgeführt. Der Beschwerdeführer kann daher einen 

Grossteil seines erworbenen Spezialwissens nicht mehr einsetzen. So gelangte das 

5.3. 

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Bundesgericht in einem vergleichbaren Fall eines 45-jährigen Sicherheitschefs, welcher 

seit annährend 20 Jahren bei seiner Arbeitgeberin angestellt gewesen war und zuletzt 

eine leitende Stellung bekleidet hatte, ebenfalls zum Schluss, dass das Abstellen auf 

das Anforderungsniveau 3 (heute: Kompetenzniveau 2; vgl. hierzu Urteil des 

Bundesgerichts vom 11. September 2018, 8C_325/2018, E. 4.2) nicht angezeigt 

gewesen und vom Durchschnittslohn gemäss Anforderungsniveau 4 (heute: 

Kompetenzniveau 1) auszugehen sei (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 15. Oktober 

2013, 8C_386/2013, E. 6.3 f. sowie das hinsichtlich Ausgangslage ebenfalls 

vergleichbare Urteil des Bundesgerichts vom 6. April 2023, 8C_456/2022, E. 5.3.2). Der 

nach dem Gesagten massgebliche Zentralwert gemäss Kompetenzniveau 1 beläuft 

sich gemäss der anwendbaren LSE 2020 (vgl. zur Anwendung der im Zeitpunkt des 

Einspracheentscheids aktuellsten Tabelle das Urteil des Bundesgerichts vom 2. Mai 

2023, 8C_659/2022, E. 4.2.2), Tabelle TA1, Männer, Total auf Fr. 5'261.--. Bei einer 

betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (vgl. Bundesamt für 

Statistik, Tabelle Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Total) ergibt 

sich im Jahr 2020 ein Erwerbseinkommen von Fr. 65'815.11 (Fr. 5'261.-- x 12 / 40 x 

41.7). Angepasst an die Nominallohnentwicklung im Jahr 2021 von - 0.2 % resultiert für 

das Jahr 2021 ein Einkommen von gerundet Fr. 65'683.50 (Fr. 65'815.11 x 0.998).

Die Beschwerdegegnerin gewährte dem Beschwerdeführer einen 

Tabellenlohnabzug von 5 %. Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers verlangt 

einen Abzug von mindestens 10 % (act. G1 Rz. 26 bis 29 und act. G6 Rz. 9). 

Praxisgemäss können persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person 

wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, […] sowie Beschäftigungsgrad einen auf 

höchstens 25 % begrenzten Abzug von dem nach den Tabellenlöhnen der LSE zu 

ermittelnden Invalideneinkommen rechtfertigen, soweit anzunehmen ist, dass die trotz 

des Gesundheitsschadens verbleibende Leistungsfähigkeit infolge eines oder mehrerer 

dieser Merkmale auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem 

Einkommen verwertet werden kann (Urteil des Bundesgerichts vom 10. November 

2022, 8C_383/2022, E. 4.2.4 mit Hinweis). Bei der Überprüfung des 

Tabellenlohnabzugs, der eine Schätzung darstellt, darf das Gericht sein Ermessen nicht 

ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen (BGE 126 V 81 E. 

6). Wie die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort (act. G6, Rz 8) zutreffend 

ausführte, liegen keine Gründe vor, die einen höheren als den bereits gewährten 

5%igen Tabellenlohnabzug rechtfertigen. Hilfsarbeiten werden auf dem hypothetisch 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts 

altersunabhängig nachgefragt, sodass das Alter des Beschwerdeführers keinen 

weitergehenden Tabellenlohnabzug rechtfertigt (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 14. 

5.4. 

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6.

Stellt man dem Valideneinkommen von jährlich Fr. 77'887.90 (vgl. oben E. 4.2) das 

Invalideneinkommen von Fr. 62'399.30 (vgl. oben E. 5.5) gegenüber, resultiert eine 

April 2010, 9C_130/2010, E. 3.3.3). Fachwissen oder Berufserfahrung sind dafür 

grundsätzlich ebenfalls nicht erforderlich (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 29. Juni 

2018, 9C_862/2017, E. 3.3). Sollte die erwerbliche Anpassungsfähigkeit des 

Beschwerdeführers aufgrund der über einen langen Zeitraum für dieselbe Arbeitgeberin 

ausgeübten Erwerbstätigkeit gelitten haben, würde dem der Umstand entgegenstehen, 

dass Hilfstätigkeiten rechtsprechungsgemäss nur kurze Umstellungs- und 

Einarbeitungsaufwände nach sich ziehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 8. März 

2019, 8C_77/2019, E. 3.2.3 mit Hinweisen). Auch hinsichtlich des Zumutbarkeitsprofils 

erscheint in Anlehnung an die neuere Rechtsprechung zum leidensbedingten Abzug bei 

gänzlich fehlender Einsatzmöglichkeit der dominanten Hand/des dominanten Arms 

(Urteil des Bundesgerichts vom 11. Dezember 2019, 8C_495/2019, E. 4.2.2) kein 

weitergehender Abzug als gerechtfertigt. Insgesamt kann davon ausgegangen werden, 

dass das Spektrum möglicher leidensangepasster Hilfsarbeitertätigkeiten bezogen auf 

einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 und Art. 16 ATSG) nicht derart 

eingeschränkt ist, dass erhebliche lohnwirksame Nachteile zu befürchten sind. 

Jedenfalls kann nicht gesagt werden, dass die Beschwerdegegnerin ihr Ermessen bei 

der Festlegung eines 5%igen Abzugs vom Tabellenlohn rechtsfehlerhaft ausgeübt hat. 

Es ist folglich von einem tabellarischen Invalideneinkommen von Fr. 62'399.30 

auszugehen (Fr. 65'683.50 x 0.95).

Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer auf dem 

allgemeinen ausgeglichenen Arbeitsmarkt ausserhalb der teilzeitlich ausgeübten 

Tätigkeit als Fachleiter Hausbäckerei bessere Erwerbsmöglichkeiten offenstehen 

würden. Zwischen dem statistischen Invalideneinkommen von Fr. 62'399.30 (vgl. 

vorstehend E. 5.4) und dem bei der Arbeitgeberin tatsächlich erzielten Lohn von 

Fr. 58'149.-- (vgl. vorstehend E. 5.2) besteht eine Diskrepanz von Fr. 4'250.30 

respektive aufgerundet 7 %. Folglich beträgt das Invalideneinkommen Fr. 62'399.30 

(vgl. dazu Urteile des Bundesgerichts vom 18. Dezember 2019, 8C_631/2019, E. 6.1, 

sowie vom 22. Februar 2019, 9C_479/2018, E. 4.2 e contrario sowie vorstehend E. 4.1 

und 5.1.1). Die Anrechnung des hypothetischen höheren Einkommens beruht gemäss 

Bundesgericht auf der Überlegung, dass die Unfallversicherung lediglich die durch den 

unfallkausalen Gesundheitsschaden bedingte Lohneinbusse ausgleichen soll (SVR 

2017 UV Nr. 45 S. 155, 8C_13/2017, E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts vom 18. 

Dezember 2019, 8C_631/2019, E. 6.1).

5.5. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/13

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Erwerbseinbusse von Fr. 15'488.60 und ein rentenbegründender Invaliditätsgrad von 

aufgerundet 20 % (Fr. 15'488.60 x 100 / Fr. 77'887.90).

7.  

Entscheid

Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter teilweiser 

Aufhebung des Einspracheentscheids vom 15. November 2022 (Suva-act. 166) − 

soweit er die Rente betrifft − insoweit gutzuheissen, als dem Beschwerdeführer mit 

Wirkung ab 1. Dezember 2021 eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad 

von 20 % zuzusprechen ist. Zur Festsetzung und Ausrichtung der Rentenleistung ist 

die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

7.1. 

Bei Streitigkeiten über Leistungen ist das Verfahren kostenpflichtig, wenn dies im 

jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist (Art. 61 lit. f  ATSG). Im UVG ist eine solche 

Kostenpflicht nicht vorgesehen. Das Verfahren ist deshalb kostenlos.

7.2. 
bis

Ausgangsgemäss hat der obsiegende Beschwerdeführer einen Anspruch auf eine 

Parteientschädigung für die Kosten der Vertretung und Prozessführung (Art. 61 lit. g 

ATSG). In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht 

nach Art. 22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung (HonO; sGS 963.75) pauschal Fr. 1'500.-- 

bis Fr. 15'000.--. Innerhalb des für eine Pauschale gesetzten Rahmens wird das 

Grundhonorar nach den besonderen Umständen, namentlich nach Art und Umfang der 

notwendigen Bemühungen, der Schwierigkeit des Falles und den wirtschaftlichen 

Verhältnissen der Beteiligten, bemessen (Art. 19 Abs. 1 HonO). Die Rechtsvertreterin 

des Beschwerdeführers hat am 18. Juli 2023 eine Honorarnote für das 

Beschwerdeverfahren über Fr. 4'458.35 basierend auf einem Zeitaufwand von 17:50 

Stunden zzgl. Barauslagen von Fr. 178.35 (pauschal 4 %) und Mehrwertsteuer von 

Fr. 357.05, total Fr. 4'993.75, eingereicht (act. G14.1). Ein Honorar nach Zeitaufwand 

sieht die HonO im Verfahren vor dem Versicherungsgericht zwar nicht vor, die 

eingereichte Honorarnote kann jedoch Hinweise insbesondere auf Art und Umfang 

sowie die Notwendigkeit der Bemühungen der anwaltlichen Vertretung liefern. In der 

vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit erscheint mit Blick auf den aus der 

Kostennote ersichtlichen zeitlichen Aufwand für das Beschwerdeverfahren, den 

unterdurchschnittlichen Aktenumfang, das eingeschränkte Prozessthema und im 

Vergleich mit ähnlich gelagerten Fällen eine pauschale Parteientschädigung von Fr. 

4'000.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) für das Verfahren vor dem 

Versicherungsgericht als angemessen.

7.3. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

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im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.

Die Beschwerde wird insoweit gutgeheissen, als der Einspracheentscheid vom 

15. November 2022 im Sinne der Erwägungen teilweise aufgehoben und dem 

Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Dezember 2021 eine Invalidenrente basierend auf 

einem Invaliditätsgrad von 20 % zugesprochen wird. Zur Festsetzung und Ausrichtung 

der Rentenleistung ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von 

Fr. 4'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) auszurichten.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 19.10.2023
	Art. 18 UVG. Prüfung der Höhe der Invalidenrente, insbesondere des Invalideneinkommens. Da dem Beschwerdeführer ausserhalb des angestammten und noch teilzeitlich ausgeübten Tätigkeitsfeldes auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt bessere Verdienstmöglichkeiten offen stünden, ist auf die Tabellenlöhne der LSE abzustellen und nicht auf das effektiv erzielte Einkommen. Dabei ist jedoch das Kompetenzniveau 1 und nicht wie von der Beschwerdegegnerin angenommen das Kompetenzniveau 2 massgebend. Gutheissung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 19. Oktober 2023, UV 2022/70).

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