# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b08838fd-cc1b-5695-8911-2f762c385a36
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-08-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.08.2025 E-5876/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-5876-2025_2025-08-13.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-5876/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 3 .  A u g u s t  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Esther Marti, 

mit Zustimmung von Richter Kaspar Gerber, 

Gerichtsschreiber Janic Lombriser. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Kongo (Kinshasa),   

vertreten durch MLaw Alfred Ngoyi Wa Mwanza,  

Swiss Immigration Law Office (SILO),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung (beschleunigtes Verfahren);  

Verfügung des SEM vom 22. Juli 2025 / N (…). 

 

 

 

E-5876/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der Beschwerdeführer suchte am 17. Februar 2025 in der Schweiz um Asyl 

nach. Auf dem Personalienblatt für Asylsuchende gab er als Geburtsdatum 

den (…) an (SEM-Akten (…)[A]1). 

B.  

Am 7. März 2025 fand in Anwesenheit der zugewiesenen Rechtsvertretung 

eine Erstbefragung UMA (Unbegleiteter Minderjähriger Asylsuchender) 

statt (A17). Der Beschwerdeführer machte insbesondere geltend, er sei 

(…) Jahre alt und am (…) geboren. Das Geburtsdatum kenne er von sei-

nem Vater. Dokumente, die sein Geburtsdatum belegen könnten, habe er 

keine. 

C.  

Aufgrund von Zweifeln an den Altersangaben des Beschwerdeführers er-

teilte das SEM dem Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiolo-

gie des Universitätsspitals B._______ den Auftrag zur Durchführung einer 

Altersabklärung. Im Altersgutachten vom 15. März 2025 (A21) wird aus den 

erhobenen Befunden der Schluss gezogen, es liege beim Beschwerdefüh-

rer ein durchschnittliches Lebensalter von (…) bis (…) Jahren und ein Min-

destalter von (…) Jahren vor. Das von ihm angegebene Alter von (…) Jah-

ren und (…) Monaten liege unterhalb der Ergebnisse der Alterseinschät-

zung und könne nicht zutreffen. 

D.  

Am 11. April 2025 teilte das SEM dem Beschwerdeführer mit, dass es aus 

verschiedenen Gründen an der geltend gemachten Minderjährigkeit 

zweifle (A26). Es gab ihm die Gelegenheit, sich zu diesen Zweifeln zu äus-

sern und gewährte ihm gleichzeitig das rechtliche Gehör zum Altersgutach-

ten sowie zu einer beabsichtigten Änderung seines Geburtsdatums im 

Zentralen Migrationsinformationssystem (ZEMIS) auf den (…). 

E.  

Am 16. April 2025 reichte der Beschwerdeführer eine Stellungnahme ein 

und hielt an seiner Minderjährigkeit sowie am vorgebrachten Geburtsda-

tum fest (A31). 

F.  

Am 23. April 2025 wurde das Geburtsdatum im ZEMIS auf den (…) (mit 

Bestreitungsvermerk) geändert (A35). 

E-5876/2025 

Seite 3 

G.  

Das SEM hörte den Beschwerdeführer am 11. Juli 2025 zu seinen Asyl-

gründen an (A43). Dabei machte er im Wesentlichen geltend, er sei in 

C._______ geboren worden und habe bis 2022 gemeinsam mit seinem 

Onkel väterlicherseits und seinem Vater im Dorf D._______ sowie danach 

bis zu seiner Ausreise alleine in C._______ gelebt. Er habe die Schule im 

Jahr 2016 abgebrochen. Sein Vater habe auf dem Feld gearbeitet und sein 

Onkel habe ein kleines Restaurant betrieben.  

Im Restaurant seines Onkels seien manchmal auch Anhänger einer Rebel-

lengruppierung eingekehrt. Diese hätten das Kind des Dorfhauptmannes 

von D._______ getötet. Daraufhin hätten die Dorfbewohner Mitte 2022 das 

Restaurant seines Onkels angezündet, woraufhin er D._______ verlassen 

habe und nach C._______ geflüchtet sei. Seither habe er zu seinem Onkel 

keinen Kontakt mehr. In C._______ habe er ein paar Monate auf der 

Strasse gelebt und sich einer Gruppe von sieben Personen angeschlos-

sen, die sich mit Kleinkriminalität das Leben finanziert habe. Noch im Jahr 

2022 sei er deswegen von den kongolesischen Behörden gemeinsam mit 

den anderen Mitgliedern der Gruppe verhaftet worden und habe drei Jahre 

in einem Gefängnis in C._______ verbracht. Während der Verhaftung und 

der Haft sei er wiederholt misshandelt worden. Zudem sei er zum Tode 

verurteilt worden. 

Im Jahr 2025 sei er mit Hilfe seines Zellengenossen und einer weiteren 

Person von ausserhalb aus dem Gefängnis geflüchtet. Mit diesen Perso-

nen sei er weiter nach Brazzaville gelangt und von dort aus gemeinsam 

per Flugzeug nach Frankreich gereist. In Frankreich habe er seine beiden 

Mitreisenden aus den Augen verloren und sei mit Hilfe einer weiteren Per-

son in die Schweiz gereist. Sein Onkel sei inzwischen auch in der Schweiz. 

Dieser habe ihm mitgeteilt, dass sein Vater verstorben sei. 

H.  

Am 18. Juli 2025 wurde der zugewiesenen Rechtsvertretung der Entwurf 

des Entscheids betreffend Ablehnung seines Asylgesuches, seine Weg-

weisung und deren Vollzug sowie betreffend die Feststellung, sein Ge-

burtsdatum in ZEMIS laute auf den (…) zur Stellungnahme unterbreitet. 

Eine solche wurde gleichentags eingereicht. 

I.  

Mit Verfügung vom 22. Juli 2025 stellte die Vorinstanz fest, der Beschwer-

deführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, lehnte sein Asylgesuch 

E-5876/2025 

Seite 4 

ab, verfügte die Wegweisung aus der Schweiz und ordnete den Wegwei-

sungsvollzug an. Sodann stellte es fest, sein Geburtsdatum im ZEMIS laute 

auf den (…).  

J.  

Mit Eingabe vom 31. Juli 2025 erhob der Beschwerdeführer beim Bundes-

verwaltungsgericht Beschwerde gegen diese Verfügung. Er beantragt, die 

angefochtene Verfügung sei aufzuheben, es sei die Flüchtlingseigenschaft 

festzustellen und ihm Asyl zu gewähren. Eventualiter sei die angefochtene 

Verfügung aufzuheben und er sei wegen Unzulässigkeit und Unzumutbar-

keit des Vollzugs der Wegweisung in der Schweiz vorläufig aufzunehmen. 

Subeventualiter sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sa-

che zur weiteren Abklärung an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgelt-

lichen Prozessführung inklusive Verzicht auf die Erhebung eines Kosten-

vorschusses und um Einsetzung des rubrizierten Rechtsvertreters als amt-

licher Rechtsbeistand. 

K.  

Am 7. August 2025 bestätigte das Bundesverwaltungsgericht den Eingang 

der Beschwerde. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 und Art. 32 VGG ist das Bundesverwaltungsgericht zur 

Beurteilung von Beschwerden gegen Verfügungen des SEM nach Art. 5 

VwVG zuständig und entscheidet auf dem Gebiet des Asyls in der Regel 

– wie auch vorliegend – endgültig (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG; Art. 105 AsylG 

[SR 142.31]). 

1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG). 

1.3 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht worden und der 

Beschwerdeführer ist zur Beschwerdeerhebung legitimiert (Art. 105 und 

Art. 108 Abs. 1 AsylG; Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auf die 

Beschwerde ist einzutreten. 

E-5876/2025 

Seite 5 

2.  

Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen 

richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des Aus-

länderrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5). 

3.  

Der Verfahrensgegenstand beschränkt sich auf die Fragen der Flüchtlings-

eigenschaft (Dispositivziff. 1 der angefochtenen Verfügung), der Gewäh-

rung des Asyls (Dispositivziff. 2), der Wegweisung und des Wegweisungs-

vollzugs (Dispositivziff. 3-5). Nicht Gegenstand des vorliegenden Be-

schwerdeverfahrens ist die Dispositivziffer 6 der angefochtenen Verfügung 

betreffend Dateneintrag im ZEMIS, deren allfällige Anfechtung der Be-

schwerdeführer ausdrücklich ankündigt (vgl. Beschwerdebegehren 3 und 

4 sowie Beschwerdeschrift S. 4). 

4.  

Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachste-

hend aufgezeigt wird, handelt es sich um ein solches Rechtsmittel, weshalb 

das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG). 

Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde auf die Durchführung eines 

Schriftenwechsels verzichtet. 

5.  

Der in der Rechtsmitteleingabe gestellte Rückweisungsantrag ist unbe-

gründet. Es ist festzuhalten, dass die Vorinstanz entgegen der pauschalen 

Behauptung des Beschwerdeführers den Sachverhalt – wie im Folgenden 

zu zeigen ist – vollständig und richtig festgestellt hat. Sie hat insbesondere 

seine Aussagen rechtsgenüglich gewürdigt und sich namentlich auch mit 

den in der Stellungnahme zum Entscheidentwurf vorgebrachten Einwän-

den ausführlich auseinandergesetzt und somit das rechtliche Gehör des 

Beschwerdeführers gewahrt. Auch sonst ergeben sich aus den Akten keine 

Rückweisungsgründe, weshalb der Antrag abzuweisen ist. 

6.  

6.1 Im Asylverfahren trägt grundsätzlich die asylsuchende Person die Be-

weislast für die behauptete Minderjährigkeit (vgl. BVGE 2018 VI/3 E. 4.2.3). 

Sie ist verpflichtet, an der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken; ins-

besondere muss sie ihre Identität offenlegen und Reisepapiere sowie 

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Seite 6 

Identitätsausweise abgeben (Art. 8 Abs. 1 Bst. a und b AsylG). Eine geltend 

gemachte Minderjährigkeit ist von der asylsuchenden Person zu beweisen, 

soweit ihr ein Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu 

machen. Im Rahmen einer Gesamtwürdigung ist eine Abwägung sämtli-

cher Anhaltspunkte, die für oder gegen die Richtigkeit der betreffenden Al-

tersangaben sprechen, vorzunehmen. Wesentlich sind dabei für echt be-

fundene Identitätspapiere oder eigene Angaben der betroffenen Person 

(vgl. Urteil des BVGer E-891/2017 vom 8. August 2018 E. 4.2.3 und statt 

vieler Entscheidungen und Mitteilungen der Asylrekurskommission [E-

MARK] 2004 Nr. 30 E. 5.3.3). Bei Fehlen rechtsgenüglicher Identitätsaus-

weise kann im Rahmen der Feststellung des Sachverhalts mit Unterstüt-

zung wissenschaftlicher Methoden abgeklärt werden, ob die Altersangabe 

der asylsuchenden Person dem tatsächlichen Alter entspricht (Art. 7 Abs. 

1 AsylV 1 [Asylverordnung 1 über Verfahrensfragen, SR 142.311]). Das 

Resultat des Altersgutachtens stellt nur ein Element bei der Beurteilung der 

Frage der Glaubhaftigkeit einer geltend gemachten Minderjährigkeit dar 

(vgl. BVGE 2019 I/6 E. 6.1 ff.). Das Gericht wertet sämtliche Beweise frei 

(Grundsatz der freien Beweiswürdigung). 

6.2  

6.2.1 Zur vom Beschwerdeführer behaupteten Minderjährigkeit führte die 

Vorinstanz im Wesentlichen aus, dass er diese nicht glaubhaft machen 

könne. Zu diesem Schluss führten die unsubstantiierten, teils widersprüch-

lichen Angaben zu seinem Alter – insbesondere anlässlich der Erstbefra-

gung – und das Fehlen von Beweismitteln zur Bestätigung der behaupte-

ten Minderjährigkeit. Namentlich habe er anlässlich der Erstbefragung an-

gegeben, er sei (…) Jahre alt, wobei er aufgrund seines angegeben Ge-

burtsdatum (…) Jahre und (…) Monate alt sein müsste. Zudem könne ge-

mäss Altersgutachten das von ihm angegebene Alter von (…) Jahren und 

(…) Monaten nicht zutreffen. 

6.2.2 In seiner Rechtsmitteleingabe hält der Beschwerdeführer im Wesent-

lichen dagegen, dass seine behauptete Minderjährigkeit mit seinen Anga-

ben zu seinem Alter übereinstimme. Die im Altersgutachten vorgenom-

mene Knochenanalyse habe keinen hohen Beweiswert, weshalb alle seine 

Angaben zu seinem Bildungsweg sowie zu den Lebensbedingen in Kongo 

(Kinshasa) zu berücksichtigen seien. Zudem könne die Tatsache, dass er 

bei der Erstbefragung fälschlicherweise angegeben habe, er sei (…) Jahre 

alt, kein Grund sein, um an seinem Alter zu zweifeln. Seine Angaben zu 

seiner Schulbildung seien widerspruchsfrei und würden mit dem von ihm 

angegeben Alter übereinstimmen. 

E-5876/2025 

Seite 7 

6.3 Das Bundesverwaltungsgericht gelangt nach Prüfung der Akten in 

Übereinstimmung mit der Vorinstanz zum Schluss, dass es dem Beschwer-

deführer nicht gelungen ist, die geltend gemachte Minderjährigkeit glaub-

haft zu machen. Das SEM hat die Aspekte des vorliegenden Einzelfalles in 

seine Gesamtwürdigung einbezogen und entscheidrelevante Elemente, 

welche Rückschlüsse auf sein Alter zulassen könnten, namentlich seine 

Aussagen und das Altersgutachten, sorgfältig abgewogen. Auf die zutref-

fende diesbezügliche Begründung in der angefochtenen Verfügung 

(vgl. angefochtene Verfügung, S. 3 ff., Ziff. II) kann mit den folgenden Er-

gänzungen verwiesen werden: 

6.3.1 Das Ergebnis der am 14. März 2025 durchgeführten Begutachtung 

spricht für die Volljährigkeit des Beschwerdeführers. Von den in der 

Schweiz angewandten Methoden der medizinischen Altersabklärung sind 

die Schlüsselbein- respektive Skelettaltersanalyse und die zahnärztliche 

Untersuchung (nicht jedoch die Handknochenaltersanalyse und die ärztli-

che körperliche Untersuchung) zum Beweis der Minder- beziehungsweise 

Volljährigkeit einer Person geeignet. Ein starkes Indiz für die Volljährigkeit 

liegt vor, wenn das Mindestalter bei der Schlüsselbein- respektive Ske-

lettaltersanalyse oder der zahnärztlichen Untersuchung über 18 Jahre liegt 

und die sich anhand der beiden Analysen ergebenden Alterspannen sich 

überlappen (vgl. BVGE 2018 VI/3 E. 4.2.1 f.). Laut dem Gutachten vom 

15. März 2025 entspricht das bei der Schlüsselbein- respektive Skelettal-

tersanalyse ermittelte Stadium einem Mindestalter von (…) Jahren (Median 

(…) Jahre +/- (…) Jahre) und damit einem solchen von über 18 Jahren. 

Zudem überlappen sich die in den beiden Analysen ergebenden Alterspan-

nen (Schlüsselbeinanalyse: (…) Jahre +/- (…) Jahre; zahnärztliche Analy-

sen: (…) Jahre +/- (…) Jahre sowie (…) Jahre +/- (…) Jahre). Schliesslich 

kommt das Gutachten in einer Gesamtbetrachtung zum Schluss, dass der 

Beschwerdeführer ein tatsächliches Mindestalter von (…) Jahren aufweise 

und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit volljährig sei sowie 

das angegebene Alter vom (…) Jahren und (…) Monate nicht zutreffen 

könne. Nach dem Gesagten liegt aufgrund der Ergebnisse des Altersgut-

achten ein starkes Indiz für die Annahme der Volljährigkeit des Beschwer-

deführers vor. Es kann damit zusammen mit der Vorinstanz geschlossen 

werden, dass das damals vom Beschwerdeführer angegebene Lebensal-

ter von (…) Jahren und (…) Monaten mit den erhobenen Befunden nicht 

zu vereinbaren ist, was insgesamt gewichtige Zweifel an der Glaubhaf-

tigkeit seiner Altersangaben zulässt. Daran ändert auch die auf Beschwer-

destufe vorgebrachte pauschale Kritik bezüglich des allgemeinen Beweis-

werts von Altersgutachten nichts, zumal diese gemäss oben dargelegter 

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Seite 8 

fester Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts grundsätzlich als 

beweistauglich erachtet werden. 

6.3.2 Weiter hat der Beschwerdeführer keine Identitätspapiere im Sinne 

von Art. 1a Bst. c der Asylverordnung 1 über Verfahrensfragen vom 11. Au-

gust 1999 (AsylV 1, SR 142.311) oder andere Dokumente zu den Akten 

gereicht, mit welchen er sein Geburtsdatum – und damit seine Minderjäh-

rigkeit – beweisen oder zumindest glaubhaft machen kann. Sodann ist mit 

der Vorinstanz festzuhalten, dass die Angaben des Beschwerdeführers zu 

seiner behaupteten Minderjährigkeit widersprüchlich ausfallen. An dieser 

Einschätzung ändert die blosse Behauptung in der Rechtsmitteleingabe, 

der Beschwerdeführer habe konstante Angaben zu seiner Schulzeit ge-

macht offenkundig nichts. 

6.3.3 Nach dem Gesagten überwiegen im Rahmen einer Gesamtwürdi-

gung die Zweifel an der geltend gemachten Sachdarstellung, weshalb der 

Beschwerdeführer die behauptete Minderjährigkeit nicht glaubhaft machen 

konnte. 

7.  

7.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grund-

sätzlich Asyl. Flüchtlinge sind Personen, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG). Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung 

des Leibes, des Lebens oder der Freiheit sowie Massnahmen, die einen 

unerträglichen psychischen Druck bewirken (Art. 3 Abs. 2 AsylG). 

7.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft nachweisen 

oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die 

Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für ge-

geben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen 

Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsa-

chen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte 

Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG). 

8.  

8.1 Zur Begründung der angefochtenen Verfügung hält die Vorinstanz im 

Wesentlichen fest, dass der Beschwerdeführer seine Vorbringen nicht 

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Seite 9 

glaubhaft machen konnte. Seine Angaben zu der geltend gemachten Ver-

haftung, Haftstrafe, Verurteilung zum Tode sowie zur Flucht aus dem Ge-

fängnis seien in wesentlichen Aspekten unsubstantiiert und unlogisch aus-

gefallen. Insbesondere seien seine Angaben zu den Umständen während 

der dreijährigen Haft nicht detailliert und ohne Erwähnung konkreter De-

tails, spezifischer Erlebnisse, subjektiver Wahrnehmungen oder allfälliger 

Komplikationen. Beispielsweise habe er zu den Haftumständen lediglich 

festgehalten, dass seine Zelle jeweils morgens geöffnet und nachmittags 

wieder geschlossen worden sei. Zudem kenne er das Leben seines lang-

jährigen Mithäftlings nicht und könne seine Gefängniszelle nicht näher be-

schreiben. Weiter könne er weder die Umstände zu seiner Verurteilung 

zum Tode erklären noch beschreiben, wie er davon erfahren habe. Insge-

samt würden seine Ausführungen den Eindruck vermitteln, dass er das Ge-

schilderte nicht selbst erlebt habe. Überdies widerspreche es der allgemei-

nen Logik, dass der Beschwerdeführer mit einer auswärtigen und ihm un-

bekannten Person aus dem Gefängnis habe rausgehen können, ohne dass 

er von den Soldaten beziehungsweise Aufpassern im Gefängnis angespro-

chen worden wäre. Es sei davon auszugehen, die kongolesischen Sicher-

heitsdienste würden zum Tod verurteilte Gefängnisinsassen enger kontrol-

lieren und beaufsichtigen. Schliesslich sei es unlogisch, dass eine ihm un-

bekannte Person ohne jegliche Gegenleistung zur Flucht aus dem Gefäng-

nis verhelfen und anschliessend die Reise nach Frankreich ermöglichen 

würde, wonach diese dann wieder verschwinde. 

8.2 Der Beschwerdeführer wendet im Wesentlichen ein, seine Schilderun-

gen seien glaubhaft. Seine Vorbringen würden aufzeigen, dass er in sei-

nem Heimatstaat in flüchtlingsrechtlich relevanter Weise verfolgt werde. Er 

sei vom Staat persönlich ins Visier genommen worden und die Aktenlage 

belege eine objektiv und subjektiv begründete Furcht vor Verfolgung. Auch 

bestehe keine Möglichkeit einer internen Fluchtalternative, da seine Verfol-

ger im gesamten Staat präsent seien.  

9.  

9.1 Das Bundesverwaltungsgericht gelangt nach Durchsicht der Akten zum 

Schluss, dass die Vorinstanz mit überzeugender Begründung zum Ergeb-

nis gelangt ist, die Vorbringen des Beschwerdeführers hielten den Anfor-

derungen an Art. 7 AsylG nicht stand. Darauf kann mit den nachfolgenden 

Ergänzungen verwiesen werden: 

9.2 Zunächst ist mit der Vorinstanz bezüglich der Glaubhaftigkeit seiner 

Vorbringen festzustellen, dass die Angaben zur geltend gemachten Haft 

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Seite 10 

unsubstantiiert ausfallen. Insbesondere sind seine Aussagen zu den Haft-

bedingungen detailarm und stereotyp. Beispielsweise hält er trotz mehrma-

ligen Nachfragen lediglich in allgemeiner Weise fest, dass es in seinem 

Gefängniszimmer eine Tür und ein Licht gegeben habe (A43 F65 ff.) und 

er trotz der dreijährigen Haft – ausser das Essen sowie die Schläge der 

Gefängniswärter – weitere Ereignisse vergessen habe (A43 F59). Auch ist 

tatsächlich nicht nachvollziehbar, wie er zusammen mit zwei weiteren Per-

sonen problemlos und unkontrolliert das Gefängnis hätte verlassen können 

(ebd. F73 f., F128). Schliesslich sind seine Aussagen bezüglich der geltend 

gemachten und gegen ihn verhängten Todesstrafe wiederum oberflächlich, 

indem er angibt, er wisse von der Todesstrafe, da die Soldaten gesagt hät-

ten, dass er nicht mehr rauskomme (ebd. F76 f.). Aufgrund der Akten ist 

zwar nicht auszuschliessen, dass der Beschwerdeführer in der Vergangen-

heit mit belastenden Ereignissen konfrontiert war (u.a. A43 F23, F134, 

F151). Dass sich diese aber im geltend gemachten Rahmen abgespielt ha-

ben, vermag er nicht glaubhaft zu machen. Daher ist mit der Vorinstanz 

festzuhalten, dass der Beschwerdeführer sein fluchtauslösendes Vorbrin-

gen, er befürchte aufgrund der gegen ihn verhängten Todesstrafe bei einer 

Rückkehr in seine Heimat getötet zu werden, nicht glaubhaft machen kann. 

9.3 Zusammenfassend ist es dem Beschwerdeführer nicht gelungen, die 

geltend gemachten Fluchtgründe glaubhaft zu machen. Demnach ist auf 

die Ausführungen zur Flüchtlingseigenschaft (Beschwerde, Ziff. IV, S. 7 f.) 

nicht mehr einzugehen. Die Vorinstanz hat zu Recht die Flüchtlingseigen-

schaft des Beschwerdeführers verneint und sein Asylgesuch abgelehnt. 

10.  

10.1 Lehnt das SEM das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so 

verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den 

Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der Einheit der Familie 

(Art. 44 AsylG). 

10.2 Der Beschwerdeführer verfügt insbesondere weder über eine auslän-

derrechtliche Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Ertei-

lung einer solchen. Die Wegweisung wurde demnach ebenfalls zu Recht 

angeordnet (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.). 

11.  

11.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 

nicht möglich, so regelt das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den 

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Seite 11 

gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme (Art. 44 AsylG; 

Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]). 

Beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen gilt gemäss 

Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard wie bei 

der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft; das heisst, sie sind zu beweisen, 

wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft 

zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.). 

11.2  

11.2.1 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche Verpflichtungen 

der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den 

Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 

AIG). 

11.2.2 Dem Beschwerdeführer ist es nicht gelungen, eine flüchtlingsrecht-

lich relevante Gefährdung darzulegen, weshalb das flüchtlingsrechtliche 

Refoulementverbot (Art. 33 Abs. 1 des Abkommens über die Rechtsstel-

lung der Flüchtlinge vom 28. Juli 1951 [FK, SR 0.142.30], Art. 25 Abs. 2 BV 

und Art. 5 Abs. 1 AsylG) keine Anwendung findet. Er vermag auch keine 

konkrete und ernsthafte Gefahr von Folter oder unmenschlicher oder er-

niedrigender Strafe oder Behandlung im Sinne von Art. 3 EMRK, Art. 25 

Abs. 3 BV sowie Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 ge-

gen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Be-

handlung oder Strafe [FoK, SR 0.105]) darzutun (vgl. die diesbezüglich ho-

hen Anforderungen in Urteil des EGMR Saadi gegen Italien 28. Februar 

2008, Grosse Kammer 37201/06, §§ 124-127 m.w.H.). Nach dem Gesag-

ten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der asyl- als auch der 

völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig. 

11.3  

11.3.1 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AIG kann der Vollzug für Ausländerinnen und 

Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf-

grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und me-

dizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung 

festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AIG – die vorläufige 

Aufnahme zu gewähren. 

11.3.2 In Kongo (Kinshasa) herrscht keine landesweite Kriegs-, Bürger-

kriegs- oder Gewaltsituation. Insbesondere der Wegweisungsvollzug nach 

Kinshasa ist in der Regel als zumutbar zu erachten (vgl. Referenzurteil 

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Seite 12 

BVGer E-731/2016 vom 20. Februar 2017 E. 7.3; bestätigt beispielsweise 

in den Urteilen BVGer E-6011/2020 vom 8. Januar 2021 E. 8.2 f. und  

E-4739/2020 vom 25. November 2020 E. 9.4 f.). 

11.3.3 Das SEM hat in der angefochtenen Verfügung zutreffend festge-

stellt, der Vollzug der Wegweisung erweise sich als zumutbar, zumal auch 

in individueller Hinsicht keine Wegweisungsvollzugshindernisse vorlägen, 

weil der Beschwerdeführer jung, gesund, ledig und ohne familiäre Ver-

pflichtungen sei sowie bis zu seiner Ausreise in Kinshasa gelebt habe. Da-

ran ändert der Einwand des Beschwerdeführers, er verfüge über keine Be-

rufserfahrung und habe nur eine geringe Schulbildung, nichts. Der Be-

schwerdeführer hatte angegeben, er könne ein bisschen lesen und schrei-

ben und habe die Haare seiner Freunde frisiert und geschnitten (A17 

Ziff. 1.17.04, A43 F112 f. und F116 f.). Ausserdem erhebt das SEM zu 

Recht gewisse Zweifel an der geltend gemachten geringen Schulbildung, 

da er das Personalienblatt mit einer gut lesbaren Schrift selbständig aus-

füllte (A1, A43 F120 ff.). Es ist dem Beschwerdeführer demnach zuzumu-

ten, sich beispielsweise als (…) zu betätigen und sich diesbezüglich auch 

weiter ausbilden zu lassen. Jedenfalls ist davon auszugehen, dass er bei 

einer Rückkehr erneut dort Fuss fassen und einer existenzsichernden Er-

werbstätigkeit nachgehen kann. Zudem kann er aus dem Einwand, er ge-

höre aufgrund seines Alters zu einer besonders gefährdeten Gruppe, 

nichts ableiten, zumal er seine behauptete Minderjährigkeit nicht glaubhaft 

machen konnte (vgl. oben E. 6.3). Soweit der Beschwerdeführer in seiner 

Rechtsmitteleingabe unspezifische psychische Probleme geltend macht, 

ist zwar festzustellen, dass er anlässlich der Erstbefragung einen belasten-

den Eindruck machte, indem er während des Gesprächs immer wieder 

stotterte und einen Stressball in der Hand hielt (A17 Ziff. 8.02). Auch gab 

die Rechtsvertreterin anlässlich der Anhörung zu Protokoll, der Beschwer-

deführer sei zwischenzeitlich in eine psychiatrische Klinik gebracht worden 

(A43 S.16 in fine). Allerdings hatte er anlässlich der Anhörung angegeben, 

es gehe ihm gut und er sei nicht in Behandlung, auch wenn manchmal 

Dinge hochkämen, weil er viel Schlechtes erlebt habe (ebd. F4 ff,; F134). 

Ausserdem hat er dazu bis heute weder konkrete Angaben macht noch 

ärztliche Unterlagen eingereicht hat. Damit bestehen keine Hinweise auf 

ernsthafte und dringend behandlungsbedürftige psychische Erkrankungen. 

Sollte er nach der Rückkehr ins Heimatland dennoch eine psychiatrische 

Behandlung benötigen, kann er sich an geeignete Institutionen in Kinshasa 

wenden (vgl. dazu Urteile des BVGer E-2217/2024 vom 17. Mai 2024 

E. 9.3.3; E-49/2021 vom 22. März 2021 E. 8.3.4 m.w.H.). Im Übrigen steht 

es dem Beschwerdeführer im Rahmen der Rückkehr offen, vor der 

E-5876/2025 

Seite 13 

Ausreise bei der Vorinstanz einen Antrag auf individuelle medizinische 

Rückkehrhilfe, welche in der Form der Mitgabe von Medikamenten, oder 

auch der Übernahme von Kosten für notwendige Therapien, bestehen 

kann, zu stellen (vgl. Art. 93 Abs. 1 Bst. d AsylG; Art. 75 der Asylverordnung 

2 vom 11. August 1999 [AsylV2, SR 142.312]). 

11.3.4 Nach dem Gesagten erweist sich der Vollzug der Wegweisung auch 

als zumutbar. 

11.4 Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständi-

gen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Rei-

sedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 

2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu 

bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG). 

11.5 Zusammenfassend hat die Vorinstanz den Wegweisungsvollzug zu 

Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet. Eine Anordnung der 

vorläufigen Aufnahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1–4 AIG). 

12.  

Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 

Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig so-

wie vollständig feststellt und – soweit diesbezüglich überprüfbar – ange-

messen ist (Art. 106 Abs. 1 AsylG). Die Beschwerde ist abzuweisen. 

13.  

13.1 Mit vorliegendem Urteil in der Hauptsache ist das Gesuch um Befrei-

ung von der Kostenvorschusspflicht gegenstandslos geworden. 

13.2 Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und 

um Beiordnung eines amtlichen Rechtsbeistands sind ungeachtet der gel-

tend gemachten prozessualen Bedürftigkeit abzuweisen, da sich die Be-

schwerdebegehren entsprechend den vorstehenden Erwägungen von 

Vornherein als aussichtslos erwiesen haben. 

13.3 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt 

Fr. 750.– festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]). 

(Dispositiv nächste Seite) 

E-5876/2025 

Seite 14 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und um 

Beiordnung eines amtlichen Rechtsbeistands werden abgewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Esther Marti Janic Lombriser 

 

 

Versand: