# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 65beae41-9180-5527-a55f-433d4f04ffd7
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-25
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht 2. Zivilkammer 25.02.2025 ZK2 2024 55
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_002_ZK2-2024-55_2025-02-25.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Beschluss vom 25. Februar 2025
ZK2 2024 55

Mitwirkend Kantonsgerichtspräsident Reto Heizmann,
Kantonsrichter Veronika Bürgler Trutmann und Pius Kistler,
Gerichtsschreiberin Heidi Dörig.

In Sachen A.________,
Gesuchsgegner und Berufungsführer,
vertreten durch Rechtsanwältin B.________,

gegen 

C.________,
Gesuchstellerin und Berufungsgegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt D.________,

betreffend vorsorgliche Massnahmen im Scheidungsverfahren (Abänderung Eheschutz-
massnahmen)

(Berufung gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht March 
vom 21. August 2024, ZES 2023 155);-

Kantonsgericht Schwyz 2

hat die 2. Zivilkammer,

Kantonsgericht Schwyz 3

nachdem sich ergeben und in Erwägung:

1. A.________ (Berufungsführer) und C.________ (Berufungsgegnerin) hei-
rateten am ________ und sind die Eltern von E.________, F.________ und 
G.________. Am 18. Februar 2020 schlossen die Parteien vor dem Bezirksge-
richt Höfe eine Eheschutzvereinbarung ab (Vi-act. 62, E. 1.1).

1.1 Die Berufungsgegnerin reichte am 31. März 2023 beim Einzelrichter am 
Bezirksgericht March ein Gesuch um vorsorgliche Massnahmen (Abänderung 
Eheschutzmassnahmen) im Scheidungsverfahren ein (Vi-act. 1; Vi-act. 62, 
E. 1.3). Am 21. August 2024 verfügte der Einzelrichter am Bezirksgericht March 
Folgendes (Vi-act. 62):

1. [Obhut]

2. [Persönlicher Verkehr]

3. [Betreuung]

4. [Wohnsitzverlegung]

5. In Abänderung von Ziffer 3 des Eheschutzentscheids des Bezirks-
gerichts Höfe vom 18.02.2020 wird der Gesuchsgegner verpflichtet, 
der Gesuchstellerin an den Unterhalt von F.________ für die Dauer 
der vorsorglichen Massnahmen monatlich im Voraus folgende Kin-
derunterhaltsbeiträge zuzüglich allf. bezogener Kinderzulagen zu 
bezahlen:
5.1 Phase I ab 01.05.2023 bis 31.12.2023

Fr. 1’878.00 (Fr. 758.00 Barbedarf und Fr. 1’120.00 Über-
schussanteil)

5.2 Phase II ab 01.01.2024 bis 31.10.2024
Fr. 1’956.00 (Fr. 836.00 Barbedarf und Fr. 1’120.00 Über-
schussanteil)

5.3 Phase III ab 01.11.2024 für die weitere Dauer des Getrennt-
lebens
Fr. 496.00 (Anteil Barbedarf).

6. In Abänderung der Ziffer 3 des Eheschutzentscheids des Bezirks-
gerichts Höfe vom 18.02.2020 wird der Gesuchsgegner verpflichtet, 

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der Gesuchstellerin an den Unterhalt von G.________ für die Dauer 
der vorsorglichen Massnahmen monatlich im Voraus folgende Kin-
derunterhaltsbeiträge zuzüglich allf. bezogener Kinderzulagen zu 
bezahlen:
6.1 Phase I ab 01.04.2023 bis 31.12.2023

Fr. 2’194.00 (Fr. 1’074.00 Barbedarf und Fr. 1’120.00 Über-
schussanteil)

6.2 Phase II ab 01.01.2024 bis 31.10.2024
Fr. 2’276.00 (Fr. 1’156.00 Barbedarf und Fr. 1’120.00 Über-
schussanteil)

6.3 Phase III ab 01.11.2024 für die weitere Dauer des Getrennt-
lebens
Fr. 2’276.00 (Fr. 1’156.00 Barbedarf und Fr. 1’120.00 Über-
schussanteil).

7. Die vorstehenden Unterhaltsregelungen basieren auf folgenden fi-
nanziellen Verhältnissen:

bis 31.12.2023: 

Einkommen (mtl., 
netto)

Bedarf

Gesuchsgegner Fr. 17’500.00 Fr. 4’574.00
Gesuchstellerin Fr. 13’332.00 Fr. 4’709.00
F.________ Fr. 280.00 (AZ) Fr. 1’038.00
G.________ Fr. 230.00 (KZ) Fr. 1’304.00

ab 01.01.2024

Einkommen (mtl., 
netto)

Bedarf

Gesuchsgegner Fr. 17’500.00 Fr. 4’590.00
Gesuchstellerin Fr. 13’727.00 Fr. 4’875.00
F.________ Fr. 280.00 (AZ) Fr. 1’116.00
G.________ Fr. 230.00 (KZ) Fr. 1’386.00

ab 01.11.2024

Einkommen (mtl., 
netto)

Bedarf

Gesuchsgegner Fr. 17’500.00 Fr. 4’590.00
Gesuchstellerin Fr. 13’727.00 Fr. 4’875.00
F.________ Fr. 280.00 (AZ) Fr. 1’151.00
G.________ Fr. 230.00 (KZ) Fr. 1’386.00

Kantonsgericht Schwyz 5

8. [Abweisung des Begehrens im Übrigen]

9.-10. [Gerichtskosten, Parteientschädigung]

11.-12.[Rechtsmittel, Mitteilung]

1.2 Gegen diese Verfügung erhob der Berufungsführer am 2. September 
2024 Berufung mit folgenden Anträgen (KG-act. 1):

1. Dispositiv-Ziff. 6 der Verfügung des Bezirksgerichts March vom 
21. August 2024 (ZES 23 155) sei wie folgt abzuändern (Änderun-
gen kursiv): „In Abänderung der Ziffer 3 des Eheschutzentscheids 
des Bezirksgerichts Höfe vom 18.02.2020 wird der Gesuchsgegner 
verpflichtet, der Gesuchstellerin an den Unterhalt von G.________ 
für die Dauer der vorsorglichen Massnahmen monatlich im Voraus 
folgende Kinderunterhaltsbeiträge zuzüglich allf. bezogener Kinder-
zulagen zu bezahlen: 

6.1 Phase I ab 01.04.2023 bis 31.12.2023
CHF 305.00

6.2 Phase II ab 01.01.2024 bis 31.10.2024
CHF 335.00

6.3 Phase III 01.11.2024 bis 31.07.2025
CHF 475.00

6.4 Phase IV ab 01.08.2025 bis 31.07.2027
CHF 445.00

6.5 Phase V ab 01.08.2027 für die weitere Dauer des Getrenntle-
bens
CHF 265.00.

2. Dispositiv-Ziff. 7 der Verfügung des Bezirksgerichts March vom 
21. August 2024 (ZES 23 155) sei wie folgt abzuändern (Änderun-
gen kursiv):

Bis 31.12.2023

Einkommen (mtl., 
netto)

Bedarf

Gesuchsgegner Fr. 17’500.00 Fr. 5’514.00
Gesuchstellerin Fr. 13’332.00 Fr. 4’671.00
F.________ Fr. 280.00 (AZ) Fr. 983.00

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G.________ Fr. 230.00 (KZ) Fr. 1’754.00

ab 01.01.2024

Einkommen (mtl., 
netto)

Bedarf

Gesuchsgegner Fr. 17’500.00 Fr. 5’532.00
Gesuchstellerin Fr. 13’727.00 Fr. 4’837.00
F.________ Fr. 280.00 (AZ) Fr. 1’061.00
G.________ Fr. 230.00 (KZ) Fr. 1’836.00

Ab 01.11.2024

Einkommen (mtl., 
netto)

Bedarf

Gesuchsgegner Fr. 17’500.00 Fr. 5’532.00
Gesuchstellerin Fr. 13’727.00 Fr. 4’837.00
F.________ Fr. 280.00 (AZ) Fr. 1’061.00
G.________ Fr. 230.00 (KZ) Fr. 1’836.00

ab 01.08.2025

Einkommen (mtl., 
netto)

Bedarf

Gesuchsgegner Fr. 17’500.00 Fr. 5’532.00
Gesuchstellerin Fr. 13’727.00 Fr. 4’837.00
F.________ Fr. 280.00 (AZ) Fr. 1’096.00
G.________ Fr. 280.00 (KZ) Fr. 1’836.00

3. Die Verfügung des Bezirksgerichts March vom 21. August 2024 
(ZES 23 155) sei dahingehend zu ergänzen, als dass festzustellen 
sei, dass der Berufungskläger bis heute mindestens CHF 2’227.45 
an die für Tochter F.________ für den Zeitraum ab 1. Mai 2023 ge-
schuldeten Unterhaltsbeiträge und mindestens CHF 13’352.00 an 
die für Sohn G.________ ab 1. April 2023 geschuldeten Unterhalts-
beiträge bezahlt hat und er berechtigt ist, diese Zahlungen von den 
gemäss Verfügung des Bezirksgerichts March vom 21. August 2024 
bzw. Urteil des Kantonsgerichts geschuldeten Unterhaltsbeiträgen 
in Abzug zu bringen. Die abschliessende Bezifferung unmittelbar vor 
Erlass des Urteils wird vorbehalten.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich 8.1% MwSt.) 
zulasten der Berufungsbeklagten.

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1.3 Mit Berufungsantwort vom 16. September 2024 beantragte die Beru-
fungsgegnerin die Abweisung der Berufung, unter Kosten- und Entschädi-
gungsfolge (zzgl. Mehrwertsteuer) zulasten des Berufungsführers (KG-act. 7).

1.4 Die Parteien reichten am 11. Oktober 2024 (Berufungsführer, KG-
act. 12), am 21. Oktober 2024 (Berufungsgegnerin, KG-act. 14), am 11. No-
vember 2024 (Berufungsgegnerin, KG-act. 18), am 10. Dezember 2024 (Beru-
fungsführer, KG-act. 24), am 16. Januar 2025 (Berufungsgegnerin, KG-act. 28) 
und am 31. Januar 2025 (Berufungsführer, KG-act. 33) weitere Eingaben ein.

2.1 Für vorsorgliche Massnahmen im Scheidungsverfahren oder deren Abän-
derung sind die Bestimmungen über die Massnahmen zum Schutz der eheli-
chen Gemeinschaft sinngemäss anwendbar (Art. 276 Abs. 1 i.V.m. Art. 271 ff. 
ZPO und Art. 172 ff. ZGB). Die vom Eheschutzgericht angeordneten Massnah-
men dauern weiter (Art. 276 Abs. 2 Satz 1 ZPO) und fallen grundsätzlich mit 
Rechtskraft des Entscheids in der Hauptsache von Gesetzes wegen dahin 
(Art. 268 Abs. 2 ZPO).

2.2 Ändern sich die Verhältnisse, so passt das Scheidungsgericht auf Begeh-
ren eines Ehegatten die Eheschutzmassnahmen an oder hebt sie auf, wenn ihr 
Grund wegfiel (Art. 276 Abs. 2 ZPO und Art. 179 Abs. 1 ZGB). Eine Abände-
rung von Eheschutzmassnahmen setzt voraus, dass seit der Rechtskraft des 
Urteils eine wesentliche und dauerhafte Veränderung eintrat. Ein Abänderungs-
grund liegt ebenso vor, wenn die tatsächlichen Feststellungen, die dem Mass-
nahmenentscheid zugrunde lagen, sich nachträglich als unrichtig erweisen oder 
nicht wie vorhergesehen verwirklichen oder dass sich der ursprüngliche Ent-
scheid als nicht gerechtfertigt erweist, weil dem Massnahmengericht wesentli-
che Tatsachen nicht bekannt waren (BGE 147 III 617 E. 3.1; 
BGer 5A_276/2021 vom 29. September 2021 E. 4.1).

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Für eine Abänderung kommen mit Bezug auf den Unterhalt sämtliche Um-
stände in Betracht, die für dessen Berechnung von Bedeutung sind, insbeson-
dere Änderungen in der Erwerbstätigkeit oder der Wohnsituation eines Ehegat-
ten, etwa wenn eine Anstellung gefunden oder beendet wird oder wenn einer 
der Ehegatten einen neuen Wohnpartner findet (BGer 5A_120/2021 vom 
11. Februar 2022 E. 5.3.1). Ist die Voraussetzung der wesentlichen und dauer-
haften Veränderung erfüllt, setzt das Gericht den Unterhaltsbeitrag in pflicht-
gemässer Ausübung seines Ermessens neu fest. Hierzu sind auch die übrigen 
Berechnungselemente, die dem abzuändernden Entscheid zugrunde lagen, auf 
den neuesten Stand zu bringen, und zwar unabhängig davon, ob diese sich 
derart veränderten, dass sie ihrerseits Grund für die Abänderung des Unter-
haltsbeitrags setzen könnten (BGer 5A_120/2021 vom 11. Februar 2022 
E. 5.3.1 m.H. auf BGE 138 III 289 E. 11.1.1 [zu Art. 129 ZGB]; Urteile 
BGer 5A_276/2021 vom 29. September 2021 E. 4.1 und 5A_1018/2015 vom 
8. Juli 2016 E. 4).

2.3 Strittig ist insbesondere der Kindesunterhalt für Sohn G.________. Dies-
bezüglich gilt der Untersuchungs- und Offizialgrundsatz nach Art. 296 Abs. 1 
und Abs. 3 ZPO. Gestützt auf die Untersuchungsmaxime ist das Gericht ver-
pflichtet, den Sachverhalt von Amtes wegen zu erforschen und alle Elemente in 
Betracht zu ziehen, die entscheidwesentlich sind (Art. 296 Abs. 1 und 3 ZPO; 
BGer 5A_485/2012 vom 11. September 2012 E. 5; Mazan, in: Spühler/Ten-
chio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 
4. A. 2024, Art. 296 ZPO N 12 und 15; Schweighauser, in: Sutter-Somm/Ha-
senböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozess-
ordnung, 3. A. 2016, Art. 296 ZPO N 11). Die Bestimmung von Art. 296 ZPO 
gilt ebenfalls vor der kantonalen Rechtsmittelinstanz (BGE 137 III 617 E. 4.5.2). 
Auch bei Geltung der unbeschränkten Untersuchungsmaxime bleibt das Sam-
meln des Prozessstoffes in erster Linie Sache der Parteien. Diese sind nach 
dem Grundsatz von Treu und Glauben zur Mitwirkung verpflichtet, weil sie den 

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Prozessstoff am besten kennen. Daher sind die Parteien ebenso wenig davon 
entbunden, eigene Beweisanträge zu stellen und Beweismittel einzureichen 
(Mazan, a.a.O., Art. 296 ZPO N 12 f.). Gemäss dem für den Kindesunterhalt 
geltenden Offizialgrundsatz entscheidet das Gericht ohne Bindung an die Par-
teianträge (vgl. BGer 5A_274/2023 vom 15. November 2023 E. 5.2).

2.4 Im Eheschutzverfahren und im entsprechenden Abänderungsverfahren 
genügt es, die behaupteten Tatsachen glaubhaft zu machen (BGE 138 III 97 
E. 3.4.2; BGer 5A_530/2022 vom 11. November 2022 E. 2.2 und 5A_928/2016 
vom 22. Juni 2017 E. 3.2).

2.5 Bei Verfahren mit Geltung der unbeschränkten Untersuchungsmaxime 
nach Art. 296 Abs. 1 ZPO können die Parteien im Berufungsverfahren neue 
Tatsachen und Beweismittel bis zur Urteilsberatung auch dann vorbringen, 
wenn die Voraussetzungen von Art. 317 Abs. 1 ZPO nicht gegeben sind 
(BGE 148 III 270 E. 6.4, 147 III 301 E. 2.2 und 144 III 349 E. 4.2.1 = Pra 2019 
Nr. 88; BGer 5A_1032/2019 vom 9. Juni 2020 E. 4.2).

3.1  Der Berufungsführer verlangt mit seiner Berufung vom 2. September 
2024 im Wesentlichen die Abänderung der Kindesunterhaltsbeiträge für 
G.________, die Abänderung gewisser Einkommens- und Bedarfspositionen 
sowie die ergänzende Feststellung der von ihm geleisteten und zum Abzug be-
rechtigten Unterhaltsbeiträge für F.________ und G.________ (KG-act. 1). Die 
Berufungsgegnerin beantragt mit ihrer Berufungsantwort vom 16. September 
2024 die kostenfällige Abweisung der Berufung. Darüber hinausgehend rügt die 
Berufungsgegnerin in der Begründung ihrer Berufungsantwort zudem diverse 
Fehler, die der vorinstanzliche Entscheid zulasten der Berufungsgegnerin ent-
halte (KG-act. 7, Rz. 5 ff.)

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3.2 Diesbezüglich bringt der Berufungsführer mit Eingabe vom 11. Oktober 
2024 vor, die Berufungsgegnerin habe keine Anschlussberufung erhoben, son-
dern lediglich beantragt, dass die Berufung abzuweisen sei. Gegenstand des 
Berufungsverfahrens sei somit ausschliesslich der Unterhalt für Sohn 
G.________, die entsprechenden Urteilsgrundlagen sowie die Frage der 
Berücksichtigung der vom Berufungsführer bereits erbrachten Unterhaltsleis-
tungen. Nur in diesem Umfang könne das Gericht den vorinstanzlichen Ent-
scheid abändern. Bezüglich anderer Punkte, wie beispielsweise der Unterhalts-
beiträge für Tochter F.________ oder der Betreuungsregelung betreffend Sohn 
G.________, sei eine Abänderung des vorinstanzlichen Entscheids dagegen 
nicht mehr möglich. Diesbezüglich sei der Beschluss des Einzelrichters am Be-
zirksgericht March vom 21. August 2024 in Rechtskraft erwachsen (KG-act. 12, 
Rz. 6).

3.3 Die Berufungsgegnerin erhob keine eigene Berufung gegen den vorin-
stanzlichen Entscheid. Auch bei Geltung des Offizialgrundsatzes kann 
grundsätzlich nur Gegenstand des Rechtsmittelverfahrens sein, was fristge-
recht angefochten wurde. Vorbehältlich einer Anschlussberufung kann die be-
rufungsbeklagte Partei ausserhalb des Berufungsgegenstands keine eigenen 
neuen Begehren stellen. Jedoch kann die berufungsbeklagte Partei in ihrer Be-
rufungsantwort Rügen vorbringen, die sich auf den Berufungsgegenstand be-
ziehen. Sie kann insbesondere darlegen, dass trotz der Stichhaltigkeit der vom 
Berufungsführer vorgebrachten Rügen oder in Abweichung der im angefochte-
nen Urteil getroffenen Feststellungen und vorgenommenen Rechtsanwendun-
gen der erstinstanzliche Entscheid im Ergebnis richtig ist. Die Berufungsbe-
klagte kann in ihrer Berufungsantwort mithin die Erwägungen und Feststellun-
gen im angefochtenen Entscheid kritisieren, die ihr im Fall einer abweichenden 
Beurteilung durch die Berufungsinstanz nachteilig sein können 
(BGer 4A_258/2015 vom 21. Oktober 2015 E. 2.4.2; Arnold, Das Novenrecht 
im familienrechtlichen Berufungsverfahren, AJP 10/2024, S. 1011 ff., 

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E. III.B.2.a; Reetz/Theiler, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], 
Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. A. 2016, Art. 312 
ZPO N 12). Im Anwendungsbereich des Offizialgrundsatzes kann die beru-
fungsbeklagte Partei sogar die Abänderung des erstinstanzlichen Entscheids 
zu ihren Gunsten verlangen, da das Verschlechterungsverbot aufgrund der Of-
fizialmaxime nicht zur Anwendung gelangt (BGE 137 III 617 E. 4.5.3; Arnold, 
a.a.O., E. III.B.3). In diesem Rahmen sind die Rügen, welche die Berufungs-
gegnerin in ihrer Berufungsantwort vom 16. September 2024 in Bezug auf die 
Kindesunterhaltsbeiträge vorbringt, entgegen den Ausführungen des Beru-
fungsführers zulässig und im entsprechenden Zusammenhang mit dem Gegen-
stand der Berufung zu prüfen.

4.1 Der Einzelrichter am Bezirksgericht March legte die Betreuung von Sohn 
G.________ durch den Berufungsführer folgendermassen fest: jedes zweite 
Wochenende von Freitagabend, 18:00 Uhr, bis Sonntagabend, 21:00 Uhr, 
während der Herbstferien und der Semesterferien im Februar, während fünf 
Wochen Sommerferien, in der Ferienwoche vor Ostern (von Freitagabend, 
18:00 Uhr, bis Donnerstagabend vor Karfreitag, 18:00 Uhr) sowie in Jahren mit 
ungerader Jahreszahl in der ersten Woche der Weihnachtsferien und in Jahren 
mit gerader Jahreszahl in der zweiten Woche der Weihnachtsferien. In der üb-
rigen Zeit betreut die Berufungsgegnerin Sohn G.________ (Vi-act. 62, Dispositiv-
Ziff. 3).

Weder der Berufungsführer noch die Berufungsgegnerin beantragen eine vom 
vorinstanzlichen Entscheid abweichende Aufteilung der Betreuungsanteile. 
Dispositiv-Ziff. 3 des Beschlusses des Einzelrichters am Bezirksgericht March 
vom 21. August 2024 (Vi-act. 62) erwuchs damit in Rechtskraft und die Ausge-
staltung der Betreuung von Sohn G.________ ist nicht Gegenstand des Beru-
fungsverfahrens. Strittig ist hingegen die Bezeichnung des Betreuungsumfangs 
der Parteien. Da sich die Unterscheidung zwischen alternierender und alleiniger 

Kantonsgericht Schwyz 12

Obhut auf die Berechnung der vom Berufungsführer beanstandeten Kindesun-
terhaltsbeiträge für G.________ auswirkt, sind die im vorinstanzlichen Ent-
scheid festgelegten Betreuungsanteile der Parteien rechtlich einzuordnen.

4.2 Gemäss dem Berufungsführer habe die Vorinstanz zutreffend festgehal-
ten, dass G.________ weiterhin unter der alternierenden Obhut der Parteien 
stehe. Die Vorinstanz sei von einem Betreuungsanteil des Berufungsführers 
von 36 % ausgegangen. Bei der Unterhaltsberechnung habe die Vorinstanz je-
doch in keiner Art und Weise berücksichtigt, dass G.________ unter der alter-
nierenden Obhut der Parteien stehe und beide Parteien das familienrechtliche 
Existenzminimum von G.________ entsprechend der sog. Matrix unter Berück-
sichtigung ihrer Leistungsfähigkeit zu decken hätten. Vielmehr habe die Vor-
instanz den Berufungsführer alleine zur Tragung dieser Kosten verpflichtet. 
Auch bezüglich des Überschussanteils von G.________ habe die Vorinstanz 
die Tatsache übersehen, dass G.________ unter der alternierenden Obhut der 
Parteien stehe (KG-act. 1, Rz. 13 f.).

Die Berufungsgegnerin rügt hingegen, dass die Vorinstanz die geltende Ge-
setzgebung und Rechtsprechung missachtet habe, indem sie das Betreuungs-
modell der Parteien aufgrund der ausgedehnten Betreuung von G.________ 
durch den Berufungsführer während der Ferien „knapp als alternierende Obhut“ 
qualifiziert habe. Es sei unbestritten, dass die Berufungsgegnerin die Betreu-
ungsverantwortung während der Schulzeit von G.________ habe. Die Vorin-
stanz habe die Fremdbetreuungszeit während der Schulzeit bei ihrer Berech-
nung jedoch weder thematisiert noch berücksichtigt. Vorliegend handle es sich 
eindeutig um einen Fall von Alleinobhut der Berufungsgegnerin, weshalb der 
vorinstanzliche Entscheid abzuändern und G.________ unter die alleinige Ob-
hut der Berufungsgegnerin zu stellen sei (KG-act. 7, Rz. 8 ff.).

Kantonsgericht Schwyz 13

4.3 Gestützt auf eine Gegenüberstellung der Anzahl Betreuungseinheiten der 
beiden Parteien kommt die Vorinstanz zum Schluss, dass der Betreuungsanteil 
der Berufungsgegnerin 64 % betrage und derjenige des Berufungsführers 
36 %. Das vorliegende Betreuungsmodell sei über das ganze Jahr betrachtet 
aufgrund der ausgedehnten Betreuung von G.________ durch den Berufungs-
führer während der Ferien demnach knapp als alternierende Obhut zu qualifi-
zieren (Vi-act. 62, E. 2.4.4). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist 
der Kindesunterhaltsbeitrag bei alternierender Obhut bei ähnlicher Leistungs-
fähigkeit der beiden Elternteile umgekehrt proportional zu den Betreuungsan-
teilen und bei asymmetrischer Leistungsfähigkeit und Betreuungsanteilen ent-
sprechend der sich daraus ergebenden Matrix zu verteilen (BGE 147 III 265 
E. 5.5). Trotz Qualifizierung des Betreuungsmodells als alternierende Obhut un-
terliess es die Vorinstanz, den Unterhaltsbeitrag für G.________ umgekehrt 
proportional zu den Betreuungsanteilen bzw. entsprechend der vom Bundesge-
richt angewandten Matrix auf die Parteien zu verteilen. Vielmehr verpflichtete 
die Vorinstanz den Berufungsführer, den gesamten Barunterhalt für 
G.________ zu bezahlen (Vi-act. 62, E. 3.3). Eine Begründung, weshalb die 
Vorinstanz von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung betreffend Verteilung 
der Unterhaltsbeiträge bei alternierender Obhut abwich, liefert der vorinstanzli-
che Entscheid nicht. Dem Berufungsführer ist deshalb zuzustimmen, dass der 
angefochtene Entscheid in dieser Hinsicht einen Widerspruch aufweist.

4.4 Bei Kinderbelangen gelangen die Untersuchungs- und die Offizialmaxime 
als allgemeine Grundsätze in allen familienrechtlichen Verfahren, in allen Ver-
fahrensstadien und vor allen kantonalen Instanzen zur Anwendung (vgl. BGE 
137 III 617 E. 4.5.2; BGE 128 III 411 E. 3.2.1 = Pra 2003 Nr. 5; 
BGer 5A_152/2013 vom 16. Oktober 2013 E. 3.2.1). Im Anwendungsbereich 
der Offizialmaxime gilt zudem das Verschlechterungsverbot nicht (vgl. E. 3.3). 
Da sowohl der Berufungsführer als auch die Berufungsgegnerin Rügen betref-

Kantonsgericht Schwyz 14

fend die alternierende Obhut der Parteien vorbringen, ist diese vorab zu über-
prüfen. Das Gesetz umschreibt den Begriff der alternierenden Obhut nicht 
(vgl. Art. 298 Abs. 2ter ZGB). Für eine alternierende Obhut ist keine strikt hälftige 
Betreuung durch die beiden Elternteile vorausgesetzt. Alternierende Obhut ist 
nach der Rechtsprechung oftmals ab einem Betreuungsanteil von 30–35 % zu 
bejahen, wobei aber noch keine einheitliche Praxis besteht und es im Ermessen 
des Gerichts liegt, die Abgrenzung zwischen alleiniger und alternierender Obhut 
im Einzelfall zu bestimmen (Maier, Unterhaltsfestsetzung in der Praxis, 2023, 
S. 146; Rizvi, Anmerkungen zum Eheschutz, AJP/PJA 7/2024, S. 667 ff.; Ae-
schlimann/Bähler/Schweighauser/Stoll, Berechnung des Kindesunterhalts – Ei-
nige Überlegungen zum Urteil des Bundesgerichts vom 11. November 2020 i.S. 
A. gegen B. 5A_311/2019, FamPra.ch 2021 S. 277; BGer 5A_557/2020 vom 
2. Februar 2021 E. 3.1). Das Bundesgericht definiert die alternierende Obhut 
mit der mehr oder weniger gleichmässigen Betreuung des Kindes durch beide 
Elternteile (BGer 5A_534/2021 vom 5. September 2022 E. 3.3.2.1 und 
5A_557/2020 vom 2. Februar 2021 E. 3.1). Für die Annahme einer alternieren-
den Obhut ist grundsätzlich erforderlich, dass beide Elternteile das Kind zeitlich 
in einem wesentlich grösseren Ausmass als bei einem üblichen Wochenendbe-
suchsrecht betreuen (Beschluss und Urteil OGer ZH LY190054 vom 28. Fe-
bruar 2020 E. 3.2; Maier, a.a.O., S. 138; Büchler/Clausen, in: Fankhauser 
[Hrsg.], FamKomm, Scheidung, Band I, 4. A. 2022, Art. 298 ZGB N 6a). Neben 
der zeitlichen Komponente soll nach der Lehre auch eine gewisse Alltagsbezo-
genheit der Betreuung vorausgesetzt werden in dem Sinne, dass das Kind sei-
nen Alltag in einem gewissen Umfang in beiden Elternhaushalten lebt (Büch-
ler/Clausen, a.a.O., Art. 298 ZGB N 6a).

4.5 Der Berufungsführer betreut Sohn G.________ an jedem zweiten Wo-
chenende von Freitagabend, 18:00 Uhr, bis Sonntagabend, 21:00 Uhr, sowie 
während total neun Ferienwochen pro Jahr (Vi-act. 62, Dispositiv-Ziff. 3). Damit 
übernimmt der Berufungsführer zwar einen wesentlichen Anteil der Betreuung 

Kantonsgericht Schwyz 15

von G.________ während der Ferien. Während der 38 Schulwochen pro Jahr 
übernimmt dagegen die Berufungsgegnerin fast vollständig die Betreuung von 
G.________, abgesehen von den Wochenenden, die G.________ alle zwei 
Wochen beim Berufungsführer verbringt. Gesamthaft betrachtet liegt keine 
mehr oder weniger gleichmässige Betreuung von G.________ durch beide El-
ternteile vor. Der Betreuungsanteil des Berufungsführers ist nicht wesentlich 
grösser als bei einem gerichtsüblichen Wochenend- und Ferienbesuchsrecht. 
Auch kann bei diesem Betreuungsmodell nicht gesagt werden, dass 
G.________ seinen Alltag in einem gewissen Umfang in beiden Elternhaushal-
ten lebt. Der Betreuungsanteil des Berufungsführers erreicht nicht das Aus-
mass, das für eine Qualifizierung als alternierende Obhut erforderlich wäre. Für 
die Berechnung des Kindesunterhalts ist deshalb von der alleinigen Obhut der 
Berufungsgegnerin auszugehen.

4.6 Im Übrigen ist die Schlussfolgerung der Vorinstanz, wonach G.________ 
zu 64 % von der Berufungsgegnerin und zu 36 % vom Berufungsführer betreut 
werde (Vi-act. 62, E. 2.4.4), nicht zutreffend. Nach dem Bundesgericht kann der 
Betreuungsanteil bei Schulkindern ermittelt werden, indem man jeden Tag in 
drei Perioden unterteilt (Morgen, Schulbeginn bis Schulschluss, Abend) und 
über einen Zeitraum von zwei Wochen berechnet, für wie viele der insgesamt 
42 Einheiten jeder Elternteil verantwortlich ist (BGer 5A_743/2017 vom 22. Mai 
2019 E. 2.2 und 5A_117/2021 vom 9. März 2022 E. 4.4). Die Vorinstanz liess 
die Zeiten, während derer G.________ sich in der Schule befindet, jedoch gänz-
lich unberücksichtigt, indem sie von Montag bis Freitag jeweils nur zwei Einhei-
ten pro Tag einberechnete (Vi-act. 62, E. 2.4.4). Zur Begründung führte die Vor-
instanz aus, dass sich das Bundesgericht im Ergebnis auf die Zeiten abstütze, 
während derer die Kinder nicht die Schule besuchen würden (Vi-act. 62, 
E. 2.4.1 m.V.a. BGer 5A_743/2017 vom 22. Mai 2019 E. 2.2). Beim genannten 
Bundesgerichtsentscheid handelte es sich jedoch um einen Spezialfall mit aus-
gewogenen, nahezu identischen Betreuungsanteilen der Eltern, weshalb die 

Kantonsgericht Schwyz 16

Betreuung während der Schulzeiten wohl vernachlässigt werden konnte. Gene-
rell ist für die Berechnung der Betreuungsanteile bei Schulkindern gemäss der 
bundesgerichtlichen Rechtsprechung von 42 Einheiten innerhalb von zwei Wo-
chen (14 Tage à drei Einheiten) auszugehen (BGer 5A_743/2017 vom 22. Mai 
2019 E. 2.2 und 5A_117/2021 vom 9. März 2022 E. 4.4). Aus der Berechnungs-
methode des Bundesgerichts kann abgeleitet werden, dass auch die Zeit von 
Schulbeginn bis Schulschluss, in der das Kind grundsätzlich fremdbetreut wird, 
einem Elternteil anzurechnen ist. Dies erscheint überzeugend, trägt doch der 
entsprechende Elternteil die Verantwortung dafür, sich bei Krankheit oder Unfall 
des Kindes oder einer Schulschliessung um das Kind zu kümmern oder einen 
Ersatz zu organisieren (Maier, a.a.O., S. 152 f.; Ludin, 5A_117/2021: Aufteilung 
des Barunterhalts und Berechnung der Betreuungsanteile, in: swissblawg vom 
3. April 2022). Betreut ein Elternteil das Kind am Morgen und kehrt dieses am 
Abend auch wieder dorthin zurück, ist diesem Elternteil der ganze Tag anzu-
rechnen (Maier, a.a.O., S. 154). Da der Betreuungsaufwand während der 
Schulzeit erfahrungsgemäss jedoch geringer ausfällt als am Morgen und am 
Abend, erscheint es angemessen, die entsprechenden Betreuungseinheiten 
weniger stark zu gewichten (Ludin, a.a.O.). Indem die Vorinstanz die Betreuung 
von G.________ während der Schulzeit durch die Berufungsgegnerin gänzlich 
vernachlässigte, liess sie die Grundsätze der bundesgerichtlichen Rechtspre-
chung zur Berechnung der Betreuungsanteile bei Schulkindern unberücksich-
tigt. Der Betreuungsanteil des Berufungsführers fällt damit deutlich geringer aus 
als die von der Vorinstanz berechneten 36 %. Weil das Betreuungsmodell der 
Parteien als Alleinobhut der Berufungsgegnerin zu qualifizieren ist (vgl. E. 4.5), 
kann die exakte Betreuungsquote des Berufungsführers offenbleiben.

5. Gegenstand des Berufungsverfahrens sind weiter die vom Berufungsfüh-
rer zu bezahlenden Kindesunterhaltsbeiträge.

Kantonsgericht Schwyz 17

Die Vorinstanz bejahte die Voraussetzungen für eine Abänderung der Ehe-
schutzmassnahmen gemäss der Verfügung des Einzelrichters am Bezirksge-
richt Höfe vom 18. Februar 2020 (Vi-act. 62, E. 3.1.2), was die Parteien nicht 
beanstanden. Für eine Abänderung sind sämtliche Umstände relevant, die für 
die Berechnung des Unterhaltsbeitrags von Bedeutung sind. Erweisen sich die 
Voraussetzungen für eine Abänderung des Unterhaltsbeitrags als erfüllt, hat 
das Gericht den Unterhalt neu festzulegen und hierfür sämtliche Berechnungs-
parameter zu aktualisieren (BGer 5A_874/2019 vom 22. Juni 2020 E. 3.2; 
BGE 137 III 604 E. 4.1.2). Dabei sind auch diejenigen Veränderungen zu 
berücksichtigen, die für sich alleine keine Abänderung rechtfertigen würden 
(BGer 5A_760/2016 vom 5. September 2017 E. 4.1.2). Nachfolgend sind damit 
alle relevanten Parameter für die Berechnung des Kindesunterhalts zu aktuali-
sieren.

5.1 Einkommen 

5.1.1 Berufungsgegnerin

a) Die Vorinstanz berücksichtigte bei der Berufungsgegnerin für das Jahr 
2023 aus ihrer Erwerbstätigkeit als Lehrerin ein Einkommen in Höhe von mo-
natlich netto Fr. 9’132.00. Weiter rechnete sie der Berufungsgegnerin monatlich 
Fr. 2’000.00 als Einkommen an, die ihr der Berufungsführer als Mietzins für die 
im Miteigentum stehende Liegenschaft in H.________ bezahlt, sowie monatlich 
Fr. 2’200.00 aus der Vermietung der im Miteigentum stehenden Liegenschaft in 
I.________ (Vi-act. 62, E. 3.1.1).

Ab dem 1. Januar 2024 geht die Vorinstanz von einem Einkommen der Beru-
fungsgegnerin aus ihrer Erwerbstätigkeit in Höhe von monatlich netto 
Fr. 9’527.00 aus. Dies ergebe sich aus dem Durchschnitt der Lohnabrechnun-

Kantonsgericht Schwyz 18

gen der Monate Januar bis Juni 2024, inklusive Entschädigungen für Stellver-
tretungen in schwankendem Umfang (Vi-act. 62, E. 3.1.1). Die Berufungsgeg-
nerin wendet dagegen ein, dass ihr Nettolohn ab August 2024 neu monatlich 
Fr. 9’272.15 betrage, was einem Pensum von 91.380 % entspreche. Bei einem 
solchen Pensum seien keine Stellvertretungen mehr möglich. Ohnehin wären 
Stellvertretungen überobligatorische Leistungen, die der Berufungsgegnerin 
nicht anzurechnen seien. Überdies reduziere sich das Erwerbseinkommen der 
Berufungsgegnerin ab Januar 2025, da ab diesem Zeitpunkt entsprechend dem 
höheren Pensum höhere Pensionskassenabzüge anfallen würden. Ab Januar 
2025 könne der Berufungsgegnerin deshalb nur noch ein Lohn von monatlich 
netto Fr. 9’184.00 angerechnet werden (KG-act. 7, Rz. 14). Gemäss den Vor-
bringen des Berufungsführers sei der Berufungsgegnerin entsprechend dem 
vorinstanzlichen Entscheid das tatsächliche Erwerbseinkommen in Höhe von 
monatlich netto Fr. 9’527.00 anzurechnen. Trotz dem Pensum von 91.38 % 
seien der Berufungsgegnerin nach wie vor stundenweise Stellvertretungen 
möglich. Überdies beanstandet der Berufungsführer, dass die Berufungsgeg-
nerin freiwillig einen höheren Pensionskassenabzug leiste, was sich nicht zu 
ihren Gunsten auswirken dürfe (KG-act. 12, Rz. 18).

b) Für die Unterhaltsberechnung ist grundsätzlich vom tatsächlich erzielten 
Einkommen auszugehen (BGE 143 III 233 E. 3.2). Neben dem Nettolohn wer-
den auch effektiv bezahlte Zulagen aller Art erfasst, wie beispielsweise Gratifi-
kationen, Nebenverdienste oder Entschädigungen für geleistete Überstunden 
(Maier/Schwander, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], BSK, 7. A. 2022, Art. 176 
ZGB N 4a; Urteil KGer GR ZK1 23 107 vom 4. September 2024 E. 10.3). Ist das 
Einkommen Schwankungen unterworfen, da z.B. Lohnbestandteile in unregel-
mässiger Höhe ausbezahlt werden, kann auf einen Durchschnittswert einer als 
massgebend erachteten Zeitspanne abgestellt werden (Fankhauser, KUKO, 
2. A. 2018, Art. 163 ZGB N 8; Entscheid OGer AG ZSU.2023.10 vom 5. Juni 
2023 E. 4.3). Vor diesem Hintergrund ist das Vorgehen der Vorinstanz, die für 

Kantonsgericht Schwyz 19

das Einkommen der Berufungsgegnerin ab dem Jahr 2024 auf einen Durch-
schnitt der Lohnabrechnungen für die Monate Januar bis Juni 2024 abstellte, 
nicht zu beanstanden. Die Berufungsgegnerin erhielt in der ersten Hälfte des 
Jahres 2024 in vier von sechs Monaten neben ihrem Nettolohn für ein Pensum 
von 84.48 % zusätzliche Entschädigungen für Stellvertretungen ausbezahlt. 
Der Umfang der Stellvertretungen betrug in diesem Zeitraum durchschnittlich 
8.6 Lektionen pro Monat (= [6 + 11 + 8 + 27] / 6; Vi-act. 55/2). Wie die Beru-
fungsgegnerin zutreffend vorbringt, beträgt ihr Pensum gemäss Lohnabrech-
nung vom August 2024 neu 91.38 % (KG-act. 7/1). Da die Berufungsgegnerin 
bei einem Pensum von 84.48 % im Durchschnitt zusätzlich 8.6 Stellvertretungs-
lektionen pro Monat à Fr. 125.90 (brutto) pro Lektion übernahm (Vi-act. 55/2), 
ist davon auszugehen, dass sie auch bei einem Pensum von 91.38 % weiterhin 
vereinzelt Stellvertretungslektionen übernehmen und damit das von der Vor-
instanz angerechnete Einkommen in Höhe von monatlich netto Fr. 9’527.00 er-
zielen wird. Im Übrigen erscheint die Lohnabrechnung für den August 2024 in 
Bezug auf Stellvertretungen nicht repräsentativ, da der Schulunterricht erst am 
12. August 2024 wieder begann (vgl. KG-act. 18/3). Auch das Argument der Be-
rufungsgegnerin, wonach Stellvertretungen ohnehin überobligatorische Leis-
tungen und deshalb nicht anzurechnen seien, ist nicht zutreffend. Das Bundes-
gericht lehnt eine Sonderbehandlung von Einkommen aus einer über das Schul-
stufenmodell hinausgehenden Beschäftigungsquote ab. Den Besonderheiten 
des Einzelfalls ist vielmehr auf Stufe der Überschussverteilung Rechnung zu 
tragen (BGE 147 III 265 E. 7.1).

c) Mit dem vorinstanzlichen Entscheid ist der Berufungsgegnerin damit ab 
Januar 2024 grundsätzlich nach wie vor ein Einkommen von monatlich netto 
Fr. 9’527.00 anzurechnen. Familienzulagen sind nicht beim Einkommen des 
empfangenden Elternteils, sondern als Einkommen der Kinder zu berücksichti-
gen (vgl. BGE 147 III 265 E. 7.1). Wie die Berufungsgegnerin zutreffend vor-
bringt, ist ihr Einkommen damit um die Familienzulage von monatlich Fr. 200.00 

Kantonsgericht Schwyz 20

zu reduzieren (KG-act. 7, Rz. 14), was die Vorinstanz unberücksichtigt liess (Vi-
act. 62, E. 3.1.1). Weiter ist der Berufungsgegnerin zuzustimmen, dass sich der 
Pensionskassenabzug ab Januar 2025 aufgrund des höheren Pensums 
bzw. Monatslohns erhöhen wird (vgl. Art. 7.3 des Vorsorgereglements der Pen-
sionskasse des Kantons Schwyz [VRegl PK SZ]). Wie der Berufungsführer aber 
einwendet (KG-act. 12, Rz. 18), leistet die Berufungsgegnerin freiwillig zusätz-
liche Sparbeiträge an ihre Pensionskasse in Höhe von 2 % (10.75 % statt 
8.75 %; KG-act. 7/1; vgl. Art. 26.3 und Art. 26a VRegl PK SZ). Da freiwillige zu-
sätzliche Versicherungen und Sparbeiträge grundsätzlich aus dem Überschus-
santeil zu finanzieren sind, ist der freiwillige Pensionskassenbeitrag im Umfang 
von 2 % an das Einkommen der Berufungsgegnerin anzurechnen (vgl. Ent-
scheid OGer AG ZSU.2023.115 vom 18. Oktober 2023 E. 3.2.3; Beschluss und 
Urteil OGer ZH LY150046-O/U vom 22. Februar 2016 E. 4.5; Maier, a.a.O., 
S. 157).

d) Das anrechenbare Einkommen der Berufungsgegnerin aus ihrer Erwerbs-
tätigkeit beträgt damit ab Januar 2024 Fr. 9’528.00 (= Fr. 9’527.00 – Fr. 200.00 
Familienzulage + Fr. 201.00 freiwillige Sparbeiträge PK [= 2 % von 
Fr. 10’025.10]). Ab Januar 2025 beträgt ihr anrechenbares Erwerbseinkommen 
Fr. 9’456.00 (= Fr. 9’527.00 – Fr. 200.00 Familienzulage – Fr. 88.00 erhöhter 
PK-Beitrag [= 10.75 % von Fr. 10’843.90 – 10.75 % von Fr. 10’025.10] + 
Fr. 217.00 freiwillige Sparbeiträge PK [= 2 % von Fr. 10’843.90]). Um bei der 
Unterhaltsberechnung eine grosse Anzahl sich nur geringfügig unterscheiden-
der Phasen zu vermeiden, soll eine neue Phase grundsätzlich nur gebildet wer-
den, wenn eine grosse Änderung eintritt oder mehrere Änderungen zeitlich un-
gefähr zusammenfallen. Aus Praktikabilitätsgründen sind einzelne Änderungen 
deshalb teilweise leicht zeitversetzt zu berücksichtigen (vgl. Entscheid OGer BE 
ZK 2023 110 vom 18. Oktober 2023 E. 9.4 m.w.H.; Entscheid KGer SG 
FO.2021.34-K2 vom 15. März 2024 E. 4.e). Aufgrund der relativ geringen Diffe-

Kantonsgericht Schwyz 21

renz rechtfertigt es sich, das leicht tiefere anrechenbare Einkommen der Beru-
fungsgegnerin bereits ab der von der Vorinstanz gebildeten Phase III ab 1. No-
vember 2024 zu berücksichtigen.

Zusammen mit den unbestrittenen Liegenschaftserträgen ist der Berufungsgeg-
nerin damit folgendes monatliches Einkommen anzurechnen: von 1. April 2023 
bis 31. Dezember 2023 Fr. 13’332.00 (= Fr. 9’132.00 + Fr. 2’000.00 + 
Fr. 2’200.00), von 1. Januar 2024 bis 31. Oktober 2024 Fr. 13’728.00 (= 
Fr. 9’528.00 + Fr. 2’000.00 + Fr. 2’200.00) und ab 1. November 2024 
Fr. 13’656.00 (= Fr. 9’456.00 + Fr. 2’000.00 + Fr. 2’200.00).

5.1.2 Berufungsführer

a) Für die Berechnung des Einkommens des Berufungsführers aus 
selbständiger Erwerbstätigkeit berücksichtigte die Vorinstanz den Nettolohn so-
wie den Gewinn des Unternehmens des Berufungsführers aus den Jahren 
2020, 2021 und 2022. Mangels Vorliegens der Jahresrechnung 2023 habe die-
ses Jahr nicht mitberücksichtigt werden können. Das durchschnittliche Einkom-
men des Berufungsführers betrage damit Fr. 183’058.90 pro Jahr 
bzw. Fr. 15’300.00 pro Monat. Zuzüglich des Mietzinsertrages der im Miteigen-
tum stehenden Liegenschaft in I.________ von monatlich Fr. 2’200.00 sei dem 
Berufungsführer insgesamt ein monatliches Einkommen von netto 
Fr. 17’500.00 anzurechnen (Vi-act. 62, E. 3.1.2)

b) Die Berufungsgegnerin rügt einerseits, dass das Unternehmen des Beru-
fungsführers gemäss der Jahresrechnung 2022 eine Sofortabschreibung von 
Fahrzeugen in Höhe von Fr. 79’293.35 vorgenommen habe. Eine solche aus-
serordentliche Abschreibung sei jedoch geschäftsmässig nicht begründet und 
entsprechend aufzurechnen, da diese das Einkommen des Berufungsführers 

Kantonsgericht Schwyz 22

schmälere. Andererseits falle die Jahresrechnung 2020 gegenüber den ande-
ren Jahren deutlich ab, weshalb das Jahr 2020 nicht hätte berücksichtigt wer-
den dürfen. Entgegen der Rechtsprechung habe sich die Vorinstanz über diese 
Einwände der Berufungsgegnerin hinweggesetzt. Korrekterweise sei dem Be-
rufungsführer aus seiner selbständigen Erwerbstätigkeit ein monatliches Ein-
kommen von netto Fr. 20’226.00 (Durchschnitt der Jahre 2021 und 2022) 
bzw. netto Fr. 21’165.00 (Durschnitt der Jahre 2019, 2021 und 2022) anzurech-
nen. Zusammen mit dem Liegenschaftsertrag in Höhe von monatlich 
Fr. 2’200.00 ergäbe dies ein anrechenbares Einkommen von mindestens 
Fr. 22’426.00 pro Monat, richtigerweise Fr. 23’365.00 pro Monat (KG-act. 7, 
Rz. 16 ff.).

Dagegen wendet der Berufungsführer ein, dass sich die Parteien im Rahmen 
der Eheschutzvereinbarung auf ein anrechenbares Erwerbseinkommen des 
Berufungsführers von Fr. 15’000.00 verständigt hätten und sie an diese Verein-
barung gebunden seien (caput controversum). Weiter ergebe sich aus den Aus-
führungen der Berufungsgegnerin nicht, weshalb die gerügte Abschreibung ge-
schäftsmässig nicht begründet gewesen sein solle. Selbst wenn die Abschrei-
bung zu Ersparnissen geführt hätte, seien dies Ersparnisse des Unternehmens 
und nicht des Berufungsführers. Nur im Falle übermässiger Abschreibungen 
könne ein Teil davon familienrechtlich nicht berücksichtigt werden. Die Beru-
fungsgegnerin lege nicht dar, in welchem Umfang die Abschreibung nicht ge-
rechtfertigt sein solle. In jedem Fall sei bei Fahrzeugen eine Abschreibung von 
40 % des Vorjahreswerts gerechtfertigt. Falls den Ausführungen der Berufungs-
gegnerin zuzustimmen wäre, sei maximal ein Betrag von Fr. 47’576.01 im Jahr 
2022 als zusätzlicher Gewinn zu berücksichtigen. Weiter könne das Jahr 2020 
nicht als ausserordentlich schlechtes Jahr bezeichnet werden, das nicht zu 
berücksichtigen wäre. Selbst wenn die Sofortabschreibung im Jahr 2022 ledig-
lich im Umfang von 40 % als gerechtfertigt betrachtet werden sollte, wäre damit 
maximal von einem monatlichen Erwerbseinkommen des Berufungsführers von 

Kantonsgericht Schwyz 23

Fr. 16’576.44 bzw. von Fr. 18’776.00 (inkl. Liegenschaftsertrag) auszugehen. 
Ein höheres Einkommen könne dem Berufungsführer nicht angerechnet wer-
den (KG-act. 12, Rz. 20 ff.).

c) Wie vorstehend ausgeführt wurde (vgl. E. 5), sind sämtliche Grundlagen 
der Berechnung des Kindesunterhalts zu aktualisieren und der Unterhaltsbei-
trag neu festzusetzen. Dies gilt auch für das anrechenbare Einkommen des Be-
rufungsführers, unabhängig davon, dass die Parteien gemäss genehmigter 
Eheschutzvereinbarung vom 9. Januar 2020 von einem Einkommen des Beru-
fungsführers von monatlich netto Fr. 15’000.00 ausgingen (vgl. Vi-act. 1/1, 
S. 4).

d) Die Parteien sind sich einig, dass der Berufungsführer (faktisch) selbstän-
dig erwerbstätig ist (vgl. KG-act. 12, Rz. 20; KG-act. 7, Rz. 16 ff.). Um Einkom-
mensschwankungen Rechnung zu tragen, sollte bei selbständiger Erwerbs-
tätigkeit auf das Durchschnittsnettoeinkommen mehrerer – in der Regel der letz-
ten drei – Jahre abgestellt werden. Auffällige, d.h. besonders gute oder beson-
ders schlechte Abschlüsse können unter Umständen ausser Betracht bleiben. 
Nur bei stetig sinkenden oder steigenden Erträgen gilt der Gewinn des letzten 
Jahres als massgebendes Einkommen, korrigiert insbesondere durch Aufrech-
nungen von ausserordentlichen Abschreibungen, unbegründeten Rückstellun-
gen und Privatbezügen (BGE 143 III 617 E. 5.1). Um der Wertverminderung 
von Sacheinlagen wie Fahrzeugen durch Alterung, Gebrauch und Verschleiss 
Rechnung zu tragen, sind planmässige (ordentliche) Abschreibungen vorzu-
nehmen. Solche ordentlichen Abschreibungen sind grundsätzlich bei der Ermitt-
lung des massgebenden Einkommens zu berücksichtigen. Nur soweit Abschrei-
bungen ausserordentlich sind, müssen diese zum Einkommen aufgerechnet 
werden. Dies bedeutet aber nicht, dass die von den Steuerbehörden akzeptier-
ten Abschreibungen ohne Weiteres zu übernehmen sind, da steuerrechtliche 

Kantonsgericht Schwyz 24

Abschreibungssätze erfahrungsgemäss grosszügiger bemessen sind als be-
triebswirtschaftlich genauer ermittelte Sätze (BGer 5A_280/2015 vom 27. No-
vember 2015 E. 4.2.3).

Gemäss der Jahresrechnung des Unternehmens des Berufungsführers wurde 
im Jahr 2022 eine Sofortabschreibung Fahrzeuge in Höhe von Fr. 79’293.35 
verbucht (Vi-act. 38/9). Bei einer Sofortabschreibung wird ein Vermögensge-
genstand im Anschaffungsjahr direkt bis auf den Endwert abgeschrieben 
(Reich/Züger/Betschart, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweize-
rischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer, Art. 28 DBG 
N 33). Diese Abschreibung mag zwar steuerrechtlich zulässig sein, aus famili-
enrechtlicher Perspektive übersteigt sie jedoch den Umfang einer planmässi-
gen ordentlichen Abschreibung. Wie auch der Berufungsführer eventualiter 
ausführt (KG-act. 12, S, 7), erscheint bei Fahrzeugen ein Abschreibungssatz in 
Höhe von 40 % angemessen (vgl. Merkblatt A/1995 der eidgenössischen Steu-
erverwaltung betreffend Abschreibungen auf dem Anlagevermögen geschäftli-
cher Betriebe). Im Umfang von 60 % ist die Sofortabschreibung Fahrzeuge da-
mit zum Gewinn des Unternehmens des Berufungsführers im Jahr 2022 aufzu-
rechnen, wodurch sich auch sein anrechenbares Einkommen erhöht. Im Jahr 
2022 beträgt der aufgerechnete Gewinn des Unternehmens des Berufungsfüh-
rers damit Fr. 94’651.00 (= Fr. 47’075.38 + 60 % von Fr. 79’293.35).

e) Die Berufungsgegnerin rügt weiter, dass das Jahr 2020 gegenüber den 
anderen Jahren deutlich abfalle und deshalb bei der Berechnung nicht berück-
sichtigt werden dürfe (KG-act. 7, Rz. 25 f.). Grundsätzlich entspricht es der bun-
desgerichtlichen Rechtsprechung zur Einkommensermittlung bei selbständig 
Erwerbstätigen, dass die Vorinstanz auf den Durchschnitt des Nettolohns des 
Berufungsführers und des Unternehmensgewinns der letzten drei Jahre ab-
stellte. Dass die Vorinstanz dafür die Zahlen aus den Jahren 2020, 2021 und 

Kantonsgericht Schwyz 25

2022, für die im Entscheidzeitpunkt bereits die Lohnausweise und Jahresrech-
nungen vorlagen, als massgeblich erachtete, ist nachvollziehbar. Der Netto-
lohn, den sich der Berufungsführer ausbezahlte, bewegte sich in allen drei Jah-
ren in einem ähnlichen Rahmen (2020 Fr. 92’429.00, 2021 Fr. 100’162.00, 2022 
Fr. 100’162.00; Vi-act. 62, E. 3.1.2; Vi-act. 6/3–4 und 20/5 [Scheidungsverfah-
ren ZEO 22 73]). Der Unternehmensgewinn betrug im Jahr 2020 Fr. 50’615.39, 
im Jahr 2021 Fr. 158’732.57 und im Jahr 2022 Fr. 94’651.00 (inkl. ausseror-
dentlicher Abschreibung) (vgl. Vi-act. 62, E. 3.1.2; Vi-act. 6/7–8 [Scheidungs-
verfahren ZEO 22 73]; Vi-act. 38/9). Dabei fällt auf, dass der Gewinn des Un-
ternehmens des Berufungsführers über den Zeitraum von drei Jahren sowohl 
nach unten wie auch nach oben Schwankungen aufweist. Das Vorgehen der 
Vorinstanz, die für die Ermittlung des Einkommens des Berufungsführers den 
gesamten Zeitraum über drei Jahre und damit auch das Jahr 2020 mitberück-
sichtigte, ist insgesamt nicht zu beanstanden. Dies gilt umso mehr vor dem 
Zweck des vorliegenden Verfahrens betreffend vorsorgliche Massnahmen – ein 
rasches Verfahren, das ohne Anspruch auf abschliessende Beurteilung eine 
vorläufige Friedensordnung herstellen soll (Urteil KGer GR ZK1 18 127 vom 
5. Mai 2020 E.5; Leuenberger/Suter, in: Fankhauser [Hrsg.], FamKomm, Schei-
dung, Band II, 4. A. 2022, Anh. ZPO Art. 276 N 1, 21).

f) Unter Berücksichtigung der ausserordentlichen Abschreibung im Jahr 
2022 ergibt sich damit aus dem Nettolohn sowie dem Gewinn des Unterneh-
mens des Berufungsführers der Jahre 2020, 2021 und 2022 ein anrechenbares 
Einkommen von netto Fr. 16’576.00 pro Monat (= [Fr. 92’429.00 + 
Fr. 100’162.00 + Fr. 100’162.00 + Fr. 50’615.39 + Fr. 158’732.57 + 
Fr. 94’651.00] / 3 / 12). Zusammen mit dem Mietzinsertrag aus der Liegenschaft 
in I.________ in Höhe von Fr. 2’200.00 beträgt das anrechenbare Einkommen 
des Berufungsführers netto Fr. 18’776.00 pro Monat.

Kantonsgericht Schwyz 26

5.1.3 Kinder

a) Sowohl der Berufungsführer wie auch die Berufungsgegnerin sind mit der 
Vorinstanz einig, dass die Kinder- bzw. Ausbildungszulagen für G.________ ab 
seinem 16. Geburtstag und damit ab August 2025 monatlich Fr. 280.00 betra-
gen werden (Vi-act. 62, E. 3.1.3; KG-act. 1, Rz. 5; KG-act. 7, Rz. 56). Da die 
Differenz zur Kinderzulage jedoch lediglich Fr. 50.00 pro Monat beträgt und sich 
beide Parteien in guten finanziellen Verhältnissen befinden, erscheint es ange-
sichts des Zwecks des vorliegenden Verfahrens betreffend vorsorgliche Mass-
nahmen für die Dauer des Scheidungsverfahrens angemessen, aus Praktikabi-
litätsgründen auf die Bildung einer vierten Phase ab August 2025 zu verzichten.

b) Die Berufungsgegnerin erhält gemäss Lohnabrechnung neben den Kin-
der- bzw. Ausbildungszulagen für die drei gemeinsamen Kinder zusätzlich eine 
Familienzulage von monatlich Fr. 200.00 (KG-act. 7/1; Vi-act. 55/2). Da diese 
korrekterweise vom anrechenbaren Einkommen der Berufungsgegnerin abge-
zogen werden muss (vgl. E. 5.1.1.c vorstehend), ist die Familienzulage entspre-
chend anteilsmässig beim Einkommen der Kinder zu berücksichtigen. Aufgeteilt 
auf die drei Kinder ergibt dies ein zusätzliches Einkommen von monatlich 
Fr. 67.00 pro Kind. F.________ ist damit ein Einkommen von Fr. 347.00 (= 
Fr. 280.00 + Fr. 67.00) und G.________ von Fr. 297.00 (Fr. 230.00 + Fr. 67.00) 
pro Monat anzurechnen. 

5.2 Grundbetrag

5.2.1 Wie vorstehend festgestellt wurde, ist für die Berechnung des Kindesun-
terhalts nicht von alternierender Obhut, sondern von alleiniger Obhut der Beru-
fungsgegnerin auszugehen (vgl. E. 4.5 f). Entgegen den Ausführungen des Be-
rufungsführers ist bei ihm damit ein Grundbetrag von Fr. 1’200.00 zu berück-

Kantonsgericht Schwyz 27

sichtigen (vgl. Richtlinien für die Berechnung des betreibungsrechtlichen Exis-
tenzminimums [Notbedarf] nach Art. 93 SchKG der Konferenz der Betreibungs- 
und Konkursämter der Schweiz vom 1. Juli 2009 [BGE 147 III 265 E. 7.2; nach-
folgend: Richtlinien]) und der Grundbetrag von G.________ in Höhe von 
Fr. 600.00 ist grundsätzlich vollumfänglich bei der Berufungsgegnerin zu 
berücksichtigen.

5.2.2 Die Parteien sind mit der Annahme der Vorinstanz einverstanden, wonach 
die Lebenshaltungskosten der Berufungsgegnerin, die mit F.________ und 
G.________ in J.________ lebt, in Österreich um 25 % tiefer sind als in der 
Schweiz (Vi-act. 62, E. 3.2.a; KG-act. 1, Rz. 9 f.; KG-act. 7, Rz. 29). Die ent-
sprechenden Bedarfspositionen der Berufungsgegnerin, von F.________ und 
G.________ sind deshalb jeweils um 25 % zu reduzieren. Der Grundbetrag des 
Berufungsführers beträgt damit Fr. 1’200.00, derjenige der Berufungsgegnerin 
Fr. 1’013.00 (= 75 % von Fr. 1’350.00) und diejenigen von F.________ und 
G.________ je Fr. 450.00.

5.3 Wohnkosten

5.3.1 Der Berufungsführer beanstandet, dass die Vorinstanz keinen Wohnkos-
tenanteil für G.________ bei ihm berücksichtigt habe, obwohl G.________ un-
ter der alternierenden Obhut der Parteien stehe und 36 % der Zeit im Haushalt 
des Berufungsführers lebe (KG-act. 1, Rz. 11). Auch hier kann auf die vorste-
henden Ausführungen in E. 4.5 f. verwiesen werden, wonach für die Berech-
nung des Unterhalts von der alleinigen Obhut der Berufungsgegnerin auszuge-
hen ist. Ein Wohnkostenanteil des Kindes kann grundsätzlich nur bei alternie-
render Obhut bei beiden Elternteilen berücksichtigt werden 

Kantonsgericht Schwyz 28

(vgl. BGer 5A_583/2018 vom 18. Januar 2019 E. 5.1). Dass die Vorinstanz kei-
nen Wohnkostenanteil von G.________ beim Berufungsführer berücksichtigte, 
ist damit im Ergebnis nicht zu beanstanden.

5.3.2 In Bezug auf die Wohnkosten rügt die Berufungsgegnerin zutreffend, dass 
sich die Vorinstanz für das Jahr 2023 fälschlicherweise auf die Wohnkosten des 
Jahres 2022 gestützt und die Kosten für Wasser/Abwasser sowie die Garage 
nicht berücksichtigt habe (KG-act. 7, Rz. 31). Die Vorinstanz führte aus, dass 
die Mietkosten der Berufungsgegnerin ab Januar 2024 monatlich EUR 1’598.97 
bzw. Fr. 1’570.00 betragen würden. Davor seien Mietkosten in Höhe von 
EUR 1’221.68 bzw. Fr. 1’195.00 angefallen (Vi-act. 62, E. 3.2.b). Die von der 
Vorinstanz für das Jahr 2024 berücksichtigten Wohnkosten in Höhe von 
EUR 1’598.97 beanstandeten die Parteien nicht. Gemäss aktuellem Wechsel-
kurs ergeben sich für das Jahr 2024 Wohnkosten in Höhe von umgerechnet 
Fr. 1’509.00 (Wechselkurs: EUR 1.00 = Fr. 0.9437 per 17. Februar 2025 [Be-
ginn Urteilsberatungsphase]; vgl. für die nachfolgenden Umrechnungen: 
http://www.oanda.com/currency/converter/). Im Jahr 2023 betrug der monatli-
che Mietzins der Berufungsgegnerin ausgewiesenermassen EUR 1’394.62 (Vi-
act. 20/5). Hinzu kamen monatliche Nebenkosten in Höhe von EUR 46.20 (KG-
act. 7/3; Vi-act. 31/10) sowie Kosten für die Garage in Höhe von EUR 92.64 pro 
Monat (Vi-act. 20/6). Insgesamt betrugen die Wohnkosten der Berufungsgeg-
nerin im Jahr 2023 damit monatlich EUR 1’533.50 bzw. Fr. 1’447.00 (Wechsel-
kurs: EUR 1.00 = Fr. 0.9437 per 17. Februar 2025). Die von der Vorinstanz ein-
gesetzten Zahlen für das Jahr 2023 sind entsprechend zu korrigieren. Die Be-
rufungsgegnerin reichte weitere Unterlagen ein, wonach die Wohnkosten für 
das Jahr 2025 erneut gestiegen seien (KG-act. 28, Rz. 2). Gemäss den einge-
reichten Belegen beträgt der monatliche Mietzins ab 2025 EUR 1’484.42 und 
die Kosten für die Garage betragen neu EUR 99.41 (KG-act. 28/3–4). Die Be-
rufungsgegnerin macht geltend, dass die Nebenkostenrechnung der Stadt-

Kantonsgericht Schwyz 29

werke ab 2025 neu EUR 90.00 pro Monat betrage. Da jedoch keine entspre-
chende Rechnung der Stadtwerke J.________ im Recht liegt, sondern lediglich 
eine einmalige Banküberweisung an die „K.________ AG“ (KG-act. 28/5), ist 
auch für das Jahr 2025 weiterhin von den ausgewiesenen Nebenkosten in Höhe 
von EUR 46.20 pro Monat auszugehen. Ab Januar 2025 betragen die Wohn-
kosten der Berufungsgegnerin damit monatlich EUR 1’630.00 bzw. Fr. 1’538.00 
(Wechselkurs: EUR 1.00 = Fr. 0.9437 per 17. Februar 2025). Aufgrund der Ge-
ringfügigkeit der Differenz und zur Vermeidung weiterer Phasen sind die höhe-
ren Wohnkosten der Berufungsgegnerin bereits ab 1. November 2024 zu 
berücksichtigen (vgl. E. 5.1.1.d).

5.3.3 Da für die Unterhaltsberechnung von der alleinigen Obhut der Berufungs-
gegnerin auszugehen ist, sind die Wohnkosten praxisgemäss entsprechend 
dem vorinstanzlichen Entscheid nach dem Prinzip der grossen und kleinen 
Köpfe aufzuteilen (vgl. Vi-act. 62, E. 3.2.b; Urteil KGer SZ ZK1 2021 10 vom 
15. Mai 2023 E. 3.e.cc m.w.H.; Beschluss und Urteil OGer ZH LZ220037-O/U 
vom 11. September 2023 E. 5.2.4.b). Der Berufungsführer wendet dagegen ein, 
dass unter Berücksichtigung der beiden volljährigen Töchter E.________ und 
F.________ nach der Grosse/kleine-Köpfe-Regel lediglich 2/7 der Wohnkosten 
auf die Berufungsgegnerin und 1/7 auf G.________ entfallen würden (KG-
act. 33, Rz. 2). Wohnt ein volljähriges Kind jedoch bei einem Elternteil und ver-
fügt über kein eigenes Einkommen, ist dessen Wohnkostenanteil gleich zu be-
rechnen wie bei einem minderjährigen Kind (BGer 5A_382/2021 vom 20. April 
2022 E. 8.3). Auf die Berufungsgegnerin entfällt damit ein Wohnkostenanteil 
von 40 % und auf die drei mit ihr im Haushalt lebenden Kinder E.________, 
F.________ und G.________ je ein Wohnkostenanteil von 20 %. Für die Jahre 
2023 bis 2025 ergeben sich folgende Zahlen:

Wohnkosten Berufungsgegnerin

(40 %)

F.________

(20 %)

G.________

(20 %)

Kantonsgericht Schwyz 30

2023 Fr. 1’447.00 Fr. 579.00 Fr. 289.00 Fr. 289.00

2024 Fr. 1’509.00 Fr. 604.00 Fr. 302.00 Fr. 302.00

2025 Fr. 1’538.00 Fr. 615.00 Fr. 308.00 Fr. 308.00

5.4 Krankenkasse

5.4.1 Der Berufungsführer rügt, dass die Vorinstanz ab dem Jahr 2024 bei ihm 
eine zu tiefe Krankenkassenprämie berücksichtigt habe (KG-act. 1, Rz. 6). In 
der Tat geht die Vorinstanz in ihrer Begründung zutreffend davon aus, dass die 
Krankenkassenprämie des Berufungsführers ab dem 1. Januar 2024 monatlich 
total Fr. 487.00 (Fr. 408.25 KVG und Fr. 79.15 VVG) betrage. Die Unterhalts-
berechnung stützt sich dann aber auf die Krankenkassenprämie aus dem Vor-
jahr in Höhe von Fr. 469.00 (Vi-act. 62, E. 3.2.c und 3.3.2 f.; Vi-act. 38/31). Dies 
ist zu korrigieren und beim Berufungsführer ab dem 1. Januar 2024 Kranken-
kassenprämien in Höhe von Fr. 487.00 pro Monat zu berücksichtigen.

5.4.2 Bezüglich der Krankenkassenkosten von Tochter F.________ beanstan-
det die Berufungsgegnerin, dass ab Volljährigkeit von F.________ lediglich 
Krankenkassenbeiträge in Höhe von Fr. 167.00 angenommen worden seien. 
Korrekterweise seien Krankenkassenprämien in gleicher Höhe anzurechnen, 
wie diese bei der älteren Schwester E.________ in Österreich anfallen, nämlich 
im Umfang von EUR 289.86 bzw. umgerechnet Fr. 280.00 pro Monat (KG-
act. 7, Rz. 32). Der Berufungsführer bringt dagegen keine substantiierten Ein-
wände vor (KG-act. 12, Rz. 27). Die Vorinstanz berücksichtigte bei F.________ 
ab dem 1. Januar 2024 Krankenkassenkosten in Höhe von Fr. 131.85 
(Fr. 96.95 KVG und Fr. 34.90 VVG). Weil ab Erreichen der Volljährigkeit von 
einer relevanten Erhöhung der Krankenkassenprämie auszugehen sei, recht-
fertige es sich, bei F.________ ab 1. November 2024 zusätzlich Fr. 35.00 und 
damit total Fr. 166.85 pro Monat zu berücksichtigen (Vi-act. 62, E. 3.2.c). Erfah-

Kantonsgericht Schwyz 31

rungsgemäss steigen die Krankenkassenprämien mit Erreichen der Volljährig-
keit jedoch erheblich an und nicht bloss in einem Umfang von Fr. 35.00. Als 
Vergleichswert ist den Akten beispielsweise zu entnehmen, dass die Kranken-
kassenprämie für Tochter E.________ in dem Jahr, in dem sie volljährig wurde, 
pro Monat Fr. 361.10 (Fr. 305.20 KVG und Fr. 55.90 VVG) betrug (Vi-act. 13/9). 
Die Berufungsgegnerin vermag glaubhaft zu machen, dass die Krankenkassen-
kosten von F.________ ab Erreichen der Volljährigkeit deutlich stärker anstei-
gen werden als von der Vorinstanz angenommen. Es erscheint angemessen, 
im vorliegenden summarischen Verfahren betreffend vorsorgliche Massnah-
men im Scheidungsverfahren bei F.________ ab 1. November 2024 Kranken-
kassenprämien in Höhe von Fr. 280.00 (KVG und VVG) pro Monat zu berück-
sichtigen.

5.4.3 In Bezug auf ihre eigenen Krankenkassenkosten rügt die Berufungsgeg-
nerin, dass die Vorinstanz zu Unrecht einen Teil der überobligatorischen VVG-
Kosten aus dem Bedarf gestrichen habe. Die finanziellen Verhältnisse der Par-
teien seien sehr gut. Wenn der Berufungsgegnerin überobligatorisches Einkom-
men angerechnet werde, stehe es ihr auch zu, sich anders zu versichern. Da 
ihr Wohnsitz in Österreich sei und sie dort auch ihre Arzttermine wahrnehme, 
habe sie ihre Versicherung um die Produkte Completa und Optima erweitern 
müssen. Andernfalls könnte sie in Österreich nur Notfalltermine und keine ge-
planten Arzttermine wahrnehmen. Die Mehrkosten seien begründet und zu 
berücksichtigen (KG-act. 7, Rz. 33 f.). Dagegen bringt der Berufungsführer vor, 
dass der Grundsatz der Eigenversorgungskapazität gelte und die Berufungs-
gegnerin keinen Anspruch auf einen höheren Lebensstandard als vor der Tren-
nung habe. Weiter sei nicht ersichtlich, weshalb die Berufungsgegnerin nicht 
grundsätzlich in der Schweiz zum Arzt gehen könne. Sie brauche nicht sowohl 
in der Schweiz als auch in Österreich eine Krankenversicherung. Notfallkonsul-
tationen seien ohnehin stets in beiden Ländern möglich. Es sei nicht nachvoll-

Kantonsgericht Schwyz 32

ziehbar, weshalb die Berufungsgegnerin nicht einfach eine Krankenversiche-
rung in Österreich abschliesse. Eine zusätzliche Versicherung in der Schweiz 
sei nicht erforderlich (KG-act. 12, Rz. 28. f.; KG-act. 24, Rz. 10).

Die Vorinstanz führte aus, dass die Krankenkassenprämie der Berufungsgeg-
nerin insgesamt Fr. 510.90 pro Monat betrage (Fr. 387.95 KVG und Fr. 122.95 
VVG). Ab 1. Januar 2024 belaufe sich die Krankenkassenprämie auf Fr. 641.00 
pro Monat (Fr. 403.00 KVG und Fr. 238.00 VVG). Offenbar habe die Berufungs-
gegnerin im Vergleich zu vorher ihre Privatversicherungen massgeblich ausge-
baut. Angesichts dessen, dass der Berufungsführer ab 1. Januar 2024 für sich 
selbst lediglich Krankenkassenkosten von monatlich Fr. 487.00 beanspruche 
(Fr. 408.25 KVG und Fr. 79.15 VVG), erscheine es sachgerecht, auch der Be-
rufungsgegnerin ab 1. Januar 2024 lediglich Privatversicherungen im ursprüng-
lichen Umfang von monatlich Fr. 122.95 anzurechnen (Vi-act. 62, E. 3.2.c). Die 
Vorinstanz berücksichtigte bei der Berufungsgegnerin in allen drei Phasen 
Krankenkassenkosten in Höhe von insgesamt Fr. 511.00 pro Monat (Vi-act. 62, 
E. 3.3.1 ff.).

5.4.4 Lassen es die finanziellen Verhältnisse zu, können die Prämien der nicht 
obligatorischen Krankenkasse im Bedarf der Parteien berücksichtigt werden. 
Auszugehen ist grundsätzlich von den effektiv bezahlten Prämien während der 
relevanten Zeitperiode (Maier, a.a.O., Rz. 1153; Beschluss und Urteil OGer ZH 
LY230026-O/U vom 29. Januar 2024 E. 4.3.3). Für das Jahr 2023 berücksich-
tigte die Vorinstanz gestützt auf die Versicherungspolice 2022 bei der Beru-
fungsgegnerin Krankenkassenprämien in Höhe von Fr. 511.00 pro Monat 
(Fr. 387.95 KVG und Fr. 122.95 VVG; Vi-act. 7/4 [Scheidungsverfahren 
ZEO 22 73]). Dies beanstanden die Parteien nicht. Ab dem 1. Januar 2024 be-
trägt die Krankenkassenprämie der Berufungsgegnerin ausgewiesenermassen 
Fr. 641.00 pro Monat (Fr. 403.05 KVG und Fr. 238.40 VVG; Vi-act. 31/11). Wie 
dargelegt ist grundsätzlich von den effektiv bezahlten Prämien auszugehen. 

Kantonsgericht Schwyz 33

Eine gewisse Kostensteigerung liesse sich grundsätzlich mit dem Wechsel der 
Krankenkasse, der Wohnsitzverlegung nach Österreich im Januar 2023 (Vi-
act. 1/2) sowie dem allgemeinen jährlichen Anstieg der Krankenkassenprämien 
erklären. Bei einem Vergleich der Versicherungspolicen der Jahre 2022 und 
2024 fällt jedoch auf, dass die Berufungsgegnerin ihre Zusatzversicherungen 
erweiterte. Gemäss Versicherungspolice 2022 der L.________ verfügte die Be-
rufungsgegnerin über die Zusatzversicherung „Kombi 2+“ mit der Abdeckung 
„Spital halbprivate Abteilung (Welt), mit Unfalldeckung“, für die Kosten in Höhe 
von monatlich Fr. 88.55 anfielen (Vi-act. 7/4 [Scheidungsverfahren 
ZEO 22 73]). Gemäss der Versicherungspolice 2024 beträgt die Krankenkas-
senprämie bei der M.________ neu monatlich Fr. 138.70 für die Zusatzversi-
cherung „HOSPITA PRIVAT WELTWEIT“, die unter anderem die Kosten in der 
privaten Abteilung weltweit in allen Spitälern trägt sowie eine freie Arztwahl, Ein-
bettzimmer und Pflegeleistungen beinhaltet (Vi-act. 31/11). Die Erweiterung der 
Spital-Zusatzversicherung von halbprivat auf privat ist keine Folge der Wohn-
sitzverlegung ins Ausland. Eine solche weitergehende Versicherungslösung, 
die nicht bereits vorgängig bestand, ist aus dem Überschussanteil der Beru-
fungsgegnerin zu bezahlen und die Differenz zwischen der erweiterten Zusatz-
versicherung und der davor bestehenden Zusatzversicherung in Höhe von 
Fr. 50.00 (= Fr. 138.70 – Fr. 88.55) kann im Bedarf der Berufungsgegnerin nicht 
berücksichtigt werden. Die anrechenbaren Krankenkassenkosten der Beru-
fungsgegnerin belaufen sich damit ab Januar 2024 auf Fr. 591.00 pro Monat 
(Fr. 403.05 KVG und Fr. 188.40 VVG [= Fr. 238.40 – Fr. 50.00]).

5.5 Arbeitsweg

5.5.1 Die Vorinstanz errechnete einen Arbeitsweg der Berufungsgegnerin von 
242 km pro Tag, den diese an 156 Tagen pro Jahr zurücklege (39 Schulwochen 
à vier Tage). Dies ergebe 37’752 km pro Jahr. Multipliziert mit 60 Rappen pro 
Kilometer würden die Fahrkosten damit Fr. 22’651.20 pro Jahr 

Kantonsgericht Schwyz 34

bzw. Fr. 1’888.00 pro Monat betragen. Die zu berücksichtigenden Fahrkosten 
müssten jedoch in einem vernünftigen Verhältnis zum Einkommen des betrof-
fenen Ehegatten, zu den Berufskosten des anderen Ehegatten und dem Ge-
samtbedarf der Ehegatten und Kinder stehen. Auch wenn die Richtlinien des 
Kantons Schwyz keinen Maximalbetrag von Fr. 600.00 vorsehen würden, recht-
fertige sich die Annahme einer solchen Obergrenze dennoch, da sich bei derart 
hohen Mobilitätskosten allenfalls eine Ersatzlösung wie ein Wohnortswechsel 
aufdrängen würde. Da die aktuell gelebte Situation der Parteien dem Kindes-
wohl entspreche, rechtfertige es sich, vom Maximalbetrag in Höhe von 
Fr. 600.00 abzuweichen und der Berufungsgegnerin Fahrtkosten in Höhe von 
monatlich Fr. 1’000.00 zuzugestehen (Vi-act. 62, E. 3.2.d). Die Berufungsgeg-
nerin beanstandet, dass die Streichung der effektiv anfallenden Kosten von 
Fr. 1’888.00 auf Fr. 1’000.00 nicht sachgerecht sei. Bei einem angerechneten 
Einkommen von mehr als Fr. 13’000.00 seien Wegkosten von Fr. 1’888.00 nicht 
unangemessen hoch. Die Vorinstanz habe die Berufsauslagen willkürlich 
gekürzt (KG-act. 7, Rz. 35). Der Berufungsführer stellt sich dagegen auf den 
Standpunkt, dass es sich dabei um appellatorische Kritik handle und die Beru-
fungsgegnerin ausserdem ein Erwerbseinkommen in Höhe von lediglich 
Fr. 9’527.00 pro Monat erziele (KG-act. 12, Rz. 30).

5.5.2 Die Arbeitswegkosten müssen in einem vernünftigen Verhältnis zum Ein-
kommen des betroffenen Ehegatten, zu den Berufskosten des anderen Ehegat-
ten und dem Gesamtbedarf der Ehegatten und Kinder stehen (Six, Eheschutz, 
2. A. 2014, Rz. 2.120; Beschluss KGer SZ ZK2 2020 43 und 44 vom 16. Sep-
tember 2021 E. 5.f.dd S. 42; Urteil KGer GR ZK1 14 133 vom 29. März 2016 
E. 6.b m.w.H.). Die von der Berufungsgegnerin geltend gemachten Arbeitsweg-
kosten in Höhe von Fr. 1’888.00 pro Monat sind mit einem Umfang von 20 % 
ihres Nettoerwerbseinkommens als Sekundarlehrerin hoch. Hinzu kommt, dass 
beim Berufungsführer keinerlei Arbeitswegkosten berücksichtigt werden. Auch 
wenn die Richtlinien des Kantons Schwyz anders als bspw. die Richtlinien zur 

Kantonsgericht Schwyz 35

Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums des Kantons Zürich 
keinen maximalen Pauschalbetrag in Höhe von Fr. 600.00 vorsehen, rechtfer-
tigt sich vorliegend – wegen der absoluten Höhe der Arbeitswegkosten und des 
Verhältnisses zu den Berufskosten des Berufungsführers – unpräjudiziell den-
noch die Annahme einer Obergrenze (Beschluss KGer SZ ZK2 2020 43 und 44 
vom 16. September 2021 E. 5.f.dd S. 42). Dass die Vorinstanz die Anrechnung 
von Arbeitswegkosten der Berufungsgegnerin in Höhe von Fr. 1’000.00 als an-
gemessen erachtete, erscheint gerechtfertigt und ist vor diesem Hintergrund 
nicht zu beanstanden. Entgegen der Rüge der Berufungsgegnerin kürzte die 
Vorinstanz die Berufsauslagen nicht willkürlich.

5.6 Verpflegung

Der Berufungsführer rügt, dass im Bedarf von F.________ die Kosten für aus-
wärtige Verpflegung angesichts des tiefen Preisniveaus in Österreich von 
Fr. 220.00 auf Fr. 165.00 zu reduzieren seien (KG-act. 1, Rz. 9), womit die Be-
rufungsgegnerin einverstanden ist (vgl. KG-act. 7, Rz. 60). Im Bedarf von 
F.________ sind entsprechend Kosten für auswärtige Verpflegung in Höhe von 
Fr. 165.00 zu berücksichtigen.

5.7 Schulkosten

5.7.1 Die Berufungsgegnerin stellt sich auf den Standpunkt, dass sowohl die 
Kosten für die öffentlichen Verkehrsmittel als auch die Schulkosten für Schul-
material, Exkursionen etc. im Bedarf von F.________ und G.________ zu 
berücksichtigen seien. Die Vorinstanz habe diese Kosten zu Unrecht ausser 
Acht gelassen. Weiter sei zu berücksichtigen, dass die Schul- und Essenskos-
ten von G.________ für das Schuljahr 2024/2025 erneut gestiegen seien (KG-
act. 7, Rz. 36 ff.).

Kantonsgericht Schwyz 36

5.7.2 Die Berufungsgegnerin habe bereits im vorinstanzlichen Verfahren aus-
geführt und belegt, dass die Kinder ein Semesterticket für den öffentlichen Ver-
kehr hätten, das EUR 108.00 pro Jahr bzw. Fr. 9.00 pro Monat koste. Ohne Be-
gründung habe die Vorinstanz diese Kosten nicht berücksichtigt (KG-act. 7, 
Rz. 36). Der Berufungsführer wendet dagegen ein, dass die Vorinstanz diese 
Kosten zu Recht nicht berücksichtigt habe, da die Berufungsgegnerin nicht dar-
getan habe, dass G.________ für seinen Schulweg tatsächlich auf den öffentli-
chen Verkehr angewiesen sei (KG-act. 12, Rz. 32). Besondere Auslagen für die 
Schulung der Kinder wie beispielsweise für öffentliche Verkehrsmittel, Schul-
material etc. sind grundsätzlich im Bedarf der Kinder zu berücksichtigen 
(vgl. Ziff. II.6 der Richtlinien). Die Berufungsgegnerin reichte im vorinstanzli-
chen Verfahren einen Beleg ein, wonach ein SchülerPlus-Abonnement für den 
öffentlichen Verkehr EUR 108.00 pro Jahr kostet (Vi-act. 31/15). Gemäss Goo-
gle Maps beträgt der Schulweg von G.________ zum N.________ zu Fuss eine 
halbe Stunde und derjenige von F.________ zum öffentlichen Gymnasium 
O.________ etwa 50 Minuten. Es erscheint damit angemessen, dass die bei-
den Kinder ein Abonnement für den öffentlichen Verkehr benötigen, zumal die 
Kosten des Abonnements vergleichsweise tief sind und die Parteien in guten 
finanziellen Verhältnissen leben. Die Berufungsgegnerin hat die Schulwegkos-
ten für den öffentlichen Verkehr in Höhe von EUR 108.00 pro Jahr bzw. umge-
rechnet Fr. 8.00 pro Monat (Wechselkurs: EUR 1.00 = Fr. 0.9437 per 17. Fe-
bruar 2025) zumindest glaubhaft gemacht, weshalb diese im Bedarf von 
F.________ und G.________ zu berücksichtigen sind.

5.7.3 Bezüglich der Schulkosten habe die Berufungsgegnerin vor der Vorin-
stanz geltend gemacht, dass bei F.________ und G.________ weitere Unkos-
ten für Schulmaterial, Exkursionen etc. anfallen würden, was mit je Fr. 100.00 
pro Monat zu berücksichtigen sei. Die Vorinstanz habe diese Kosten aus dem 
Bedarf gestrichen, da diese nicht hinreichend substantiiert und belegt worden 

Kantonsgericht Schwyz 37

seien. Der Berufungsführer habe jedoch selbst eine Abrechnung dieser Schul-
kosten eingereicht. In der Schule von F.________ gebe es keine solchen Ab-
rechnungen, sondern das Geld müsse in bar mitgebracht werden (KG-act. 7, 
Rz. 37 ff.). Der Berufungsführer wendet dagegen ein, dass die Berufungsgeg-
nerin im erstinstanzlichen Verfahren nicht substantiiert habe, wie sich die an-
geblichen weiteren Schulkosten zusammensetzen würden (KG-act. 12, Rz. 34). 
Wie die Kosten für den öffentlichen Verkehr sind grundsätzlich auch besondere 
Auslagen für Schulmaterial etc. im Bedarf der Kinder zu berücksichtigen 
(vgl. Ziff. II.6 der Richtlinien). Die Berufungsgegnerin reichte weder im vorin-
stanzlichen noch im Rechtsmittelverfahren Belege ein, in welcher Höhe solche 
zusätzlichen Schulkosten für Schulmaterial, Exkursionen etc. bei F.________ 
und G.________ anfallen. Sie bringt lediglich vor, dass solche Unkosten mit je 
Fr. 100.00 pro Monat zu berücksichtigen seien (KG-act. 7, Rz. 38; Vi-act. 31, 
Rz. 43). Auch bei Geltung der unbeschränkten Untersuchungsmaxime bleibt 
das Sammeln des Prozessstoffs in erster Linie Sache der Parteien. Diese sind 
nach dem Grundsatz von Treu und Glauben zur Mitwirkung verpflichtet, da sie 
den Prozessstoff am besten kennen (Mazan, a.a.O., Art. 296 ZPO N 12 f.). In 
Bezug auf G.________ reichte der Berufungsführer eine Abrechnung der Ne-
benkosten des N.________ für Schulmaterial, Ausflüge etc. für den Zeitraum 
von Februar bis Juli 2024 ein (KG-act. 1/3). Die zusätzlichen Schulkosten be-
tragen damit EUR 464.92 pro Semester, was verteilt auf ein Jahr Kosten in 
Höhe von EUR 77.49 bzw. umgerechnet Fr. 73.00 pro Monat ergibt (Wechsel-
kurs: EUR 1.00 = Fr. 0.9437 per 17. Februar 2025). Dieser Betrag ist im Bedarf 
von G.________ zu berücksichtigen. Bezüglich F.________ liegen keinerlei Be-
lege oder Anhaltspunkte vor, ob und in welchem Umfang solche zusätzlichen 
Schulkosten tatsächlich anfallen. Die Vorinstanz berücksichtigte damit zu Recht 
keine Schulkosten im Bedarf von F.________.

5.7.4 Schliesslich macht die Berufungsgegnerin geltend, dass die Schul- und 
Essenskosten des N.________ für das Schuljahr 2024/2025 gestiegen seien 

Kantonsgericht Schwyz 38

(KG-act. 7, Rz. 40; KG-act. 7/7). Die Schulkosten würden neu monatlich 
EUR 328.00 (10 x pro Jahr), d.h. auf das ganze Jahr verteilt EUR 273.33 
bzw. umgerechnet Fr. 258.00 pro Monat betragen, die Essenskosten neu mo-
natlich EUR 310.00 (10 x pro Jahr), d.h. EUR 258.33 bzw. umgerechnet 
Fr. 244.00 pro Monat (Wechselkurs: EUR 1.00 = Fr. 0.9437 per 17. Februar 
2025). Da die neu berechneten Zahlen für das Schuljahr 2024/2025 lediglich 
um einen bzw. zwei Franken von den von der Vorinstanz angenommenen Kos-
ten abweichen, rechtfertigt sich im vorliegenden Summarverfahren keine An-
passung der Schul- und Essenskosten von G.________.

5.8 Kommunikation / Versicherung

5.8.1 Der Berufungsführer rügt, dass die Vorinstanz bei beiden Parteien die-
selbe Kommunikationspauschale in Höhe von Fr. 150.00 berücksichtigt habe, 
obwohl die Lebenshaltungs- und damit auch die Kommunikationskosten in Ös-
terreich deutlich tiefer seien als in der Schweiz. Bei der Berufungsgegnerin 
könne höchstens eine Kommunikationspauschale in Höhe von Fr. 112.00 
berücksichtigt werden (KG-act. 1, Rz. 8). Die Berufungsgegnerin bringt dage-
gen vor, dass sie aufgrund ihrer Erwerbstätigkeit in der Schweiz nach wie vor 
auch ein Schweizer Mobiltelefon-Abonnement habe und die monatlichen Kos-
ten für die beiden Mobiltelefon-Abonnements, den ORF, das TV-Abonnement 
und das Internet die von der Vorinstanz angenommene Pauschale ohnehin 
übersteigen würden (KG-act. 7, Rz. 59). Da die Berufungsgegnerin in der 
Schweiz erwerbstätig ist und in Österreich wohnt, erscheint es nachvollziehbar, 
dass bei ihr höhere Kosten für das Mobiltelefon-Abonnement anfallen, als wenn 
sie in der Schweiz wohnen würde. Selbst wenn die Kommunikations- und Ver-
sicherungskosten in Österreich im Vergleich zur Schweiz um 25 % niedriger 
sein sollten, würde sich diese Kostenersparnis durch die zusätzlichen Kosten 
für das Mobiltelefon-Abonnement in etwa ausgleichen. Aufgrund der finanziel-

Kantonsgericht Schwyz 39

len Verhältnisse der Parteien sowie mit Blick auf den Grundsatz der Gleichbe-
handlung ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz bei beiden Parteien 
für Kommunikation und Versicherung eine Pauschale in Höhe von Fr. 150.00 
berücksichtigte.

5.8.2 Die Berufungsgegnerin beanstandet, dass bei F.________ und 
G.________ Kommunikationskosten in Höhe von je Fr. 30.00 einzusetzen 
seien. Die Vorinstanz habe sich stillschweigend über diese Position hinwegge-
setzt (KG-act. 7, Rz. 44). Erfahrungsgemäss ist davon auszugehen, dass Kin-
der im Teenageralter ein Mobiltelefon besitzen und entsprechende Kommuni-
kationskosten anfallen. Die Berufungsgegnerin reichte keine entsprechenden 
Belege ein. Angesichts vergünstigter Mobiltelefon-Abonnements für Jugendli-
che sowie der guten finanziellen Verhältnisse der Parteien erscheint es ange-
messen, im Bedarf von F.________ und G.________ Kommunikationskosten 
in Höhe von je Fr. 20.00 pro Monat zu berücksichtigen.

5.9 Steuern

Die Vorinstanz ging davon aus, dass die Parteien in Zukunft ähnlich viele Steu-
ern bezahlen müssten, weil der Berufungsführer seine Unterhaltszahlungen von 
seinem Einkommen abziehen könne und die Berufungsgegnerin diese als Ein-
kommen versteuern müsse. Es erscheine sachgerecht, die Bruttolöhne beider 
Parteien zusammenzuzählen und jedem Ehegatten 1/12 der Hälfte beider 
Löhne für Steuern anzurechnen. Daraus resultiere eine geschätzte monatliche 
Steuerbelastung von je Fr. 1’337.00 bzw. ab 1. Januar 2024 Fr. 1’353.00 (Vi-
Act. 62, E. 3.2.f).

Die Berufungsgegnerin hat ihren Wohnsitz in J.________ in Österreich, 
während der Berufungsführer in H.________ wohnt. Es ist notorisch, dass in 
Österreich deutlich höhere Steuersätze zur Anwendung gelangen als in der 

Kantonsgericht Schwyz 40

Schweiz bzw. im Kanton Schwyz. Auch die von der Berufungsgegnerin einge-
reichten Steuerunterlagen machen dies offenkundig (KG-act. 7/8, 18/6 und 
28/1–3). Die Annahme der Vorinstanz, wonach beide Parteien aufgrund der Un-
terhaltszahlungen des Berufungsführers in Zukunft ähnlich viele Steuern bezah-
len müssten, ist deshalb zu pauschal und also unzutreffend. Die Steuern der 
Parteien sind neu zu berechnen.

5.9.1 Berufungsführer

a) Der Berufungsführer rügt, dass nicht nachvollziehbar sei, weshalb die 
Vorinstanz lediglich von einem monatlichen Bruttolohn des Berufungsführers 
von Fr. 16’752.00 ausgehe und wie sie auf die für ihn berechneten Steuern 
komme. Die Vorinstanz gehe von einem monatlichen Einkommen des Beru-
fungsführers von Fr. 17’500.00 aus, was noch um den Mietzinsertrag aus der 
teilweisen Untervermietung der Liegenschaft in H.________ in Höhe von 
Fr. 1’783.00 pro Monat sowie um den Eigenmietwert in Höhe von Fr. 6’864.00 
pro Jahr ergänzt werden müsse. Nach Abzug der Unterhaltsbeiträge von rund 
Fr. 48’000.00 resultiere daraus ein steuerbares Einkommen des Berufungsfüh-
rers von mindestens Fr. 190’000.00. Es sei deshalb mit Steuern in Höhe von 
mindestens Fr. 2’700.00 pro Monat zu rechnen (KG-act. 1, Rz. 7; KG-act. 1/2).

Die Berufungsgegnerin bringt dagegen vor, dass die Vorinstanz die Steuerlast 
des Berufungsführers falsch berechnet habe. Der Berufungsführer habe ledig-
lich seinen tieferen Lohn zu versteuern. Den aufgerechneten Gewinn könne er 
als Dividenden steuerbegünstigt versteuern. Aufgrund von Abschreibungen hät-
ten die Einnahmen aus Deutschland bis jetzt nicht versteuert werden müssen. 
Beim Berufungsführer seien maximal Fr. 695.00 pro Monat für die Steuern zu 
berücksichtigen (KG-act. 7, Rz. 42; Vi-act. 31/17).

Kantonsgericht Schwyz 41

b) Im summarischen Verfahren betreffend vorsorgliche Massnahmen wird 
nicht vorausgesetzt, dass das Gericht eine exakte Berechnung der zu bezah-
lenden Steuern vornimmt. Weil die Berechnung der mutmasslichen Steuern 
stets mit Annahmen und Pauschalisierungen verbunden ist und zudem von den 
zuzusprechenden Unterhaltsbeiträgen abhängt, ist eine exakte Berechnung der 
zu bezahlenden Steuern in Unterhaltsfragen gar nicht möglich. Das Gericht hat 
die Höhe der Steuern daher ermessensweise festzulegen (Six, a.a.O., 
Rz. 2.168; Beschluss KGer SZ ZK2 2022 57 vom 16. Februar 2024 
E. 4.2.a.dd.bbb S. 41; Urteil KGer GR ZK1 23 91 vom 13. Mai 2024 E. 4.3.3.3; 
Entscheid OGer AG ZSU.2023.180 vom 26. Februar 2024 E. 5.6.3.3; Be-
schluss und Urteil OGer ZH LY210048-O/U vom 25. Oktober 2022 E. 4.5). 
Während der Berufungsführer sein gesamtes familienrechtlich anrechenbares 
Einkommen als steuerbares Einkommen berücksichtigt haben will und keinerlei 
Berufsauslagen- oder Sozialabzüge vornimmt (KG-act. 1, Rz. 7), stützt sich die 
Berechnung der Berufungsgegnerin einzig auf die Steuererklärung des Beru-
fungsführers aus dem Jahr 2020, die durch die Veranlagungsverfügung 2020 
noch deutlich nach oben korrigiert wurde (vgl. KG-act. 7, Rz. 42; Vi-act. 31, 
Rz. 44; Vi-act. 38/11). Weder der Berechnungsweise des Berufungsführers 
noch derjenigen der Berufungsgegnerin kann damit gefolgt werden. Für die 
schätzungsweise Ermittlung der vom Berufungsführer zu bezahlenden Steuern 
erscheint es angemessen, auf die aktuellsten im Recht liegenden Steuerer-
klärungen der Jahre 2021 und 2022 abzustellen. Um Schwankungen im Ein-
kommen des faktisch selbständig erwerbstätigen Berufungsführers Rechnung 
zu tragen, ist auf den Durchschnitt der beiden Jahre abzustellen. Weiter ist das 
steuerbare Einkommen anzupassen, weil im Jahr 2021 zusätzliche Sozialab-
züge für die damals noch minderjährige Tochter E.________ berücksichtigt 
werden konnten. Da F.________ im Jahr 2024 volljährig wurde, können für sie 
entsprechend ab dem Jahr 2024 keine Sozialabzüge für minderjährige Kinder 
mehr vorgenommen werden.

Kantonsgericht Schwyz 42

c) Im Jahr 2021 betrug das steuerbare Einkommen des Berufungsführers 
für die kantonalen Steuern Fr. 142'562.00 und für die direkte Bundessteuer 
Fr. 172’957.00 (Vi-act. 38/12). Diese Beträge sind aufgrund des Sozialabzugs 
für die damals noch minderjährige Tochter E.________ um Fr. 9’000.00 (kan-
tonale Steuern) bzw. Fr. 3’250.00 (direkte Bundessteuer) zu korrigieren. Damit 
belief sich das aufgerechnete steuerbare Einkommen im Jahr 2021 auf 
Fr. 151’562.00 (kantonale Steuern) bzw. Fr. 176’207.00 (direkte Bundessteuer) 
und das steuerbare Vermögen Fr. 2’104’983.00. Für das Jahr 2022 machte das 
steuerbare Einkommen Fr. 118’705.00 (kantonale Steuern) 
bzw. Fr. 136’429.00 (direkte Bundessteuer) aus und das steuerbare Vermögen 
Fr. 1’947’370.00 (Vi-act. 38/13). Für die Schätzung der vom Berufungsführer zu 
bezahlenden Steuern ist deshalb von einem Durchschnitt des steuerbaren Ein-
kommens in Höhe von Fr. 135’134.00 (kantonale Steuern) bzw. Fr. 156’318.00 
(direkte Bundessteuer) und von einem steuerbaren Vermögen in Höhe von 
Fr. 2’026’177 auszugehen.

Für das Jahr 2023 sind geschätzte Unterhaltsbeiträge in Höhe von 
Fr. 60’900.00 pro Jahr in Abzug zu bringen. Für das Jahr 2024 sind Unterhalts-
beiträge in geschätzter Höhe von Fr. 61’300.00 abzuziehen und die Sozialab-
züge für Tochter F.________, die in diesem Jahr volljährig wurde, aufzurech-
nen. Dasselbe gilt ab dem Jahr 2025, in dem geschätzte Unterhaltsbeiträge in 
Höhe von Fr. 44’000.00 abzuziehen sind. Um eine zusätzliche Phasenbildung 
zu vermeiden (vgl. E. 5.1.1.d), rechtfertigt es sich, für die Ermittlung der ge-
schätzten Steuerbeträge leicht von den von der Vorinstanz gebildeten Phasen 
abzuweichen. Das der geschätzten Steuerberechnung zugrunde zu legende 
steuerbare Einkommen des Berufungsführers präsentiert sich demnach wie 
folgt: 

Kant. Steuern Bundessteuer

2023 Fr. 74’234.00 Fr. 95’418.00

Kantonsgericht Schwyz 43

2024 Fr. 82’834.00 Fr. 98’268.00

2025 Fr. 100’134.00 Fr. 115’568.00

Gemäss dem Steuerrechner des Kantons Schwyz resultieren nachfolgend auf-
gelistete Steuerbeträge für die Jahre 2023, 2024 und 2025 (Zivilstand alleinste-
hend, Wohnort H.________, zwei bzw. ein minderjähriges Kind, konfessions-
los; https://www.sz.ch/finanzdepartement/steuerverwaltung/natuerliche-
personen/steuerberechnung/steuerkalkulator-natuerliche-personen.html). 
Beim Berufungsführer sind damit im Jahr 2023 Steuern in Höhe von monatlich 
Fr. 849.00 zu berücksichtigen, ab 1. Januar 2024 in Höhe von monatlich 
Fr. 948.00 und (aus Praktikabilitätsgründen [vgl. E. 5.1.1.d] bereits) ab 1. No-
vember 2024 in Höhe von monatlich Fr. 1’131.00.

Steuern Kanton Steuern Bund Steuern total pro Monat

2023 Fr. 9’010.00 Fr. 1’173.00 Fr. 10’183.00 Fr. 849.00

2024 Fr. 9’866.00 Fr. 1’509.00 Fr. 11’375.00 Fr. 948.00

2025 Fr. 11’176.00 Fr. 2’397.00 Fr. 13’573.00 Fr. 1’131.00

5.9.2 Berufungsgegnerin

a) Bezüglich der Steuern der Berufungsgegnerin rügt diese, dass sie mit ei-
ner künftigen Steuerlast in Höhe von Fr. 3’500.00 pro Monat zu rechnen habe. 
Gemäss Lohnabrechnung vom August 2024 müsse die Berufungsgegnerin pro 
Monat Fr. 566.85 Quellensteuer in der Schweiz bezahlen. In Österreich habe 
sie allein für das Jahr 2024 einen Vorauszahlungsbetrag in Höhe von 
EUR 21’370.00 zu bezahlen. Die Vorinstanz habe nicht berücksichtigt, dass die 
Berufungsgegnerin sowohl in der Schweiz als auch in Österreich steuerpflichtig 
sei. Mit den von der Vorinstanz nicht berücksichtigten Vermögenssteuern sei 
insgesamt von einer Steuerbelastung von Fr. 3’500.00 pro Monat auszugehen 

Kantonsgericht Schwyz 44

(KG-act. 7, Rz. 41). Mit Eingaben vom 11. November 2024 (KG-act. 18) und 
vom 16. Januar 2025 (KG-act. 28) reichte die Berufungsgegnerin weitere Un-
terlagen ein, um ihre Steuerlast zu belegen. Unter anderem liegt die Steuerer-
klärung für das Jahr 2023 im Recht, welche die Berufungsgegnerin am 14. Ja-
nuar 2025 dem Finanzamt in Österreich einreichte (KG-act. 28/2–3). 

Der Berufungsführer bringt dagegen vor, dass die Quellensteuern nichts darü-
ber aussagen würden, welche Steuern die Berufungsgegnerin in der Schweiz 
werde bezahlen müssen. Die von der Berufungsgegnerin eingereichten Belege 
seien neu und verspätet. Angesichts des Doppelbesteuerungsverbots könne 
aus der Steuerpflicht der Berufungsgegnerin in der Schweiz und in Österreich 
nicht auf eine höhere Steuerbelastung geschlossen werden (KG-act. 12, 
Rz. 36 ff.). Die von der Berufungsgegnerin eingereichten Steuerberechnungen 
des von ihr beauftragten Steuerberaters seien blosse Parteibehauptungen und 
die Korrektheit des Inhalts werde bestritten (KG-act. 24, Rz. 11; KG-act. 33, 
Rz. 1). 

b) Wie vorstehend ausgeführt wurde (vgl. E. 5.9.1.b), sind im summarischen 
Verfahren betreffend vorsorgliche Massnahmen keine exakten Berechnungen 
der zu erwartenden Steuerhöhe vorzunehmen. Im Zusammenhang mit der Un-
terhaltsberechnung ist die Steuerlast ermessensweise festzusetzen. Diese 
Grundsätze gelten vorliegend umso mehr, weil auf Seiten der Berufungsgegne-
rin gestützt auf österreichisches Steuerrecht die mutmasslich anfallenden Steu-
ern in Österreich zu ermitteln wären, woraus zusätzliche Schwierigkeiten bei 
der genauen Berechnung der zu bezahlenden Steuern resultieren. Dem Beru-
fungsführer ist insofern zuzustimmen, als aus dem Quellensteuerabzug der Be-
rufungsgegnerin in der Schweiz keine höhere Steuerbelastung resultiert. In der 
Schweiz bezahlte Einkommens- bzw. Quellensteuern können bei der Versteu-
erung des Einkommens in Österreich angerechnet werden (vgl. Art. 23 Abs. 2 
des Abkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der 

Kantonsgericht Schwyz 45

Republik Österreich zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete 
der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen, SR 0.672.916.31). Zu 
berücksichtigen ist weiter, dass Unterhaltsbeiträge beim Empfänger in Öster-
reich grundsätzlich nicht besteuert werden (vgl. § 29 Ziff. 1 Einkommensteuer-
gesetz 1988 [EStG]; Wallerer, Das Prinzip der Individualbesteuerung, Wien 
2019, S. 62). Wie beim Berufungsführer ist auch bei der Berufungsgegnerin für 
die Schätzung der zu bezahlenden Steuern auf die aktuellste Steuererklärung 
abzustellen. Da die Berufungsgegnerin erst seit Januar 2023 ihren Wohnsitz in 
J.________ hat (Vi-act. 1/2), liegt bisher einzig die Steuererklärung für das Jahr 
2023 vor. Gemäss den von der Berufungsgegnerin vorgelegten Unterlagen 
reichte ihr Steuerberater am 14. Januar 2025 dem Finanzamt in Österreich die 
Steuererklärung für das Jahr 2023 ein. Der beim Finanzamt eingereichten Be-
rechnung ist zu entnehmen, dass die Einkommenssteuer für das Jahr 2023 vor-
aussichtlich EUR 33’663.48 betragen wird (KG-act. 28/1–3). Umgerechnet sind 
dies Fr. 31’768.00 pro Jahr bzw. Fr. 2’647.00 pro Monat (Wechselkurs: 
EUR 1.00 = Fr. 0.9437 per 17. Februar 2025). Mit den eingereichten Unterlagen 
und insbesondere der beim Finanzamt in Österreich eingereichten Steuerer-
klärung 2023 vermag die Berufungsgegnerin die mutmassliche Steuerhöhe für 
das Jahr 2023 entgegen der Bestreitung des Berufungsführers zumindest 
glaubhaft zu machen. Bei der Berufungsgegnerin sind damit im Jahr 2023 Steu-
ern in Höhe von monatlich Fr. 2’647.00 zu berücksichtigen.

c) Die Berufungsgegnerin macht geltend, im Jahr 2023 hätten Weiterbil-
dungskosten in Abzug gebracht werden können, die es im Jahr 2024 nicht ge-
geben habe. Auch die Steuerberatungskosten würden im Jahr 2024 nur die üb-
lichen EUR 500.00 – EUR 1’000.00 betragen und nicht wie im Jahr 2023 
EUR 8’873.76. Im Jahr 2024 werde es auch keinen Kapitalverlust mehr zu ver-
rechnen geben. Somit würden 2024 Steuern in Höhe von EUR 44’266.21 anfal-
len, wie dies der Steuerberater bereits berechnet habe (KG-act. 28, Rz. 1; KG-

Kantonsgericht Schwyz 46

act. 18/6). Die Berufungsgegnerin reichte keinerlei Belege ein, die diese Vor-
bringen stützen würden. Es ist deshalb nicht nachvollziehbar, ob die Steuern 
der Berufungsgegnerin im Jahr 2024 tatsächlich um fast EUR 11’000.00 höher 
ausfallen werden als im Vorjahr. Auch ab dem Jahr 2024 ist zur Ermittlung der 
geschätzten Steuern deshalb auf die einzig vorliegende Steuererklärung des 
Jahres 2023 abzustellen. Bei der Berufungsgegnerin sind demnach auch ab 
Januar 2024 geschätzte Steuern in Höhe von monatlich Fr. 2’647.00 zu berück-
sichtigen.

d) Wie die Berufungsgegnerin grundsätzlich zutreffend vorbringt (KG-act. 7, 
Rz. 43), berücksichtigte die Vorinstanz entgegen der bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung im Bedarf von F.________ und G.________ keinen Steueran-
teil. Gestatten es die finanziellen Verhältnisse, ist im Rahmen des familienrecht-
lichen Existenzminimums des Kindes – wie bei den Eltern – ein Steueranteil 
einzusetzen. Steuerlich werden die Einkünfte des Kindes zum steuerlich rele-
vanten Einkommen desjenigen Elternteils hinzugerechnet, in dessen Obhut das 
Kind steht bzw. der die Leistung entgegennimmt. Sofern die Hinzurechnung der 
Kindesunterhaltsbeiträge bei diesem zu insgesamt höheren Steuern führt, er-
scheint es nicht gerechtfertigt, ihn diese allein tragen zu lassen 
(BGE 147 III 457 E. 4.2.2.1). Für die Berechnung des Steueranteils sind die 
dem Kind zuzurechnenden, aber vom Empfängerelternteil zu versteuernden 
Einkünfte, wie namentlich der Barunterhaltsbeitrag und Familienzulagen, ins 
Verhältnis zu den vom Empfängerelternteil insgesamt zu versteuernden Ein-
künften zu setzen und der daraus ermittelte Anteil an der gesamten Steuer-
schuld im Bedarf des Kindes zu berücksichtigen (BGE 147 III 457 E. 4.2.3.5).

e) Die Berücksichtigung eines Steueranteils im Bedarf des Kindes rechtfer-
tigt sich damit insoweit, als die Einkünfte des Kindes zu einer Erhöhung der 
Steuern beim Empfängerelternteil führen. Wie vorstehend ausgeführt wurde 
(vgl. E. 5.9.2.b), sind Kindesunterhaltsbeiträge beim Empfänger in Österreich 

Kantonsgericht Schwyz 47

grundsätzlich steuerfrei. Auch die Berufungsgegnerin macht nicht geltend, dass 
die Kindesunterhaltsbeiträge des Berufungsführers steuerlich zusätzlich zu 
berücksichtigen seien oder zu einer höheren Steuerbelastung führen würden. 
Vorliegend sind für die Berechnung des Steueranteils der Kinder demnach le-
diglich die Kinder- bzw. Ausbildungs- sowie die Familienzulage für F.________ 
und G.________ zu berücksichtigen, nicht aber die zu leistenden Kindesunter-
haltsbeiträge des Berufungsführers. F.________ wurde am ________ 2024 
volljährig. Da sie ab diesem Zeitpunkt selbst steuerpflichtig wird und mit ihrem 
Einkommen wohl nicht die Schwelle für eine Steuerbelastung erreicht, ist für 
F.________ ab November 2024 kein Steueranteil mehr auszusondern 
(vgl. Maier, a.a.O., Rz. 1071).

f) Gemäss der Steuererklärung 2023 beträgt das steuerbare Einkommen 
der Berufungsgegnerin (abzüglich Sozialversicherungsbeiträgen) 
EUR 120’681.25 bzw. Fr. 113’887.00 (Wechselkurs: EUR 1.00 = Fr. 0.9437 per 
17. Februar 2025). Die Einkünfte von F.________ betragen Fr. 4’164.00 pro 
Jahr (= [Fr. 280.00 Ausbildungszulage + Fr. 67.00 Anteil Familienzulage] x 12) 
und diejenigen von G.________ Fr. 3’564.00 pro Jahr (= [Fr. 230.00 Kinderzu-
lage + Fr. 67.00 Anteil Familienzulage] x 12). Im Verhältnis zum gesamten steu-
erbaren Einkommen der Berufungsgegnerin ist entsprechend bei F.________ 
ein Steueranteil von 3.7 % bzw. Fr. 98.00, bei G.________ ein Steueranteil von 
3.1 % bzw. Fr. 82.00 und bei der Berufungsgegnerin der Restbetrag von 
Fr. 2’467.00 als Steuern zu berücksichtigen. Ab November 2024 ist bei 
F.________ kein Steueranteil mehr zu berücksichtigen, weshalb sich der anre-
chenbare Steuerbetrag bei der Berufungsgegnerin auf monatlich Fr. 2’565.00 
erhöht.

5.10 Unterhaltsberechnung

Kantonsgericht Schwyz 48

5.10.1 Die Vorinstanz bildete für die Berechnung des Kindesunterhalts drei Pha-
sen (Phase I 01.04.2023 – 31.12.2023, Phase II 01.01.2024 – 31.10.2024, 
Phase III ab 01.11.2024; Vi-act. 62, E. 3.3.1 ff.), was vernünftig erscheint und 
die Parteien grundsätzlich nicht beanstanden. Zusammenfassend ergeben sich 
für die Parteien, F.________ und G.________ folgende Einkommens- und Be-
darfszahlen pro Monat (in Schweizer Franken):

01.04.23-31.12.23 Ehemann Ehefrau F.________ G.________

Einkommen 18’776.00 13’332.00 347.00 297.00

Bedarf

Grundbetrag 1’200.00 1’013.00 450.00 450.00

Wohnkosten 1’268.00 579.00 289.00 289.00

Krankenkasse 469.00 511.00 129.00 116.00

Arbeitsweg 1’000.00

Verpflegung 220.00 165.00 242.00

Schulkosten 8.00 8.00 + 
73.00 + 
257.00

Kommunikation/
Versicherung

150.00 150.00 20.00 20.00

Steuern 849.00 2’467.00 98.00 82.00

Total 3’936.00 5’940.00 1’159.00 1’537.00

Überschuss/Manko 14’840.00 7’392.00 -812.00 -1’240.00

Überschuss total: 20’180.00

01.01.24-31.10.24 Ehemann Ehefrau F.________ G.________

Einkommen 18’776.00 13’728.00 347.00 297.00

Kantonsgericht Schwyz 49

Bedarf

Grundbetrag 1’200.00 1’013.00 450.00 450.00

Wohnkosten 1’268.00 604.00 302.00 302.00

Krankenkasse 487.00 591.00 132.00 123.00

Arbeitsweg 1’000.00

Verpflegung 220.00 165.00 242.00

Schulkosten 8.00 8.00 + 
73.00 + 
257.00

Kommunikation/
Versicherung

150.00 150.00 20.00 20.00

Steuern 948.00 2’467.00 98.00 82.00

Total 4’053.00 6’045.00 1’175.00 1’557.00

Überschuss/Manko 14’723.00 7’683.00 -828.00 -1’260.00

Überschuss total: 20’318.00

ab 01.11.24 Ehemann Ehefrau F.________ G.________

Einkommen 18’776.00 13’656.00 347.00 297.00

Bedarf

Grundbetrag 1’200.00 1’013.00 450.00 450.00

Wohnkosten 1’268.00 615.00 308.00 308.00

Krankenkasse 487.00 591.00 280.00 123.00

Arbeitsweg 1’000.00

Verpflegung 220.00 165.00 242.00

Schulkosten 8.00 8.00 + 
73.00 + 
257.00

Kantonsgericht Schwyz 50

Kommunikation/
Versicherung

150.00 150.00 20.00 20.00

Steuern 1’131.00 2’565.00 82.00

Total 4’236.00 6’154.00 1’231.00 1’563.00

Überschuss/Manko 14’540.00 7’502.00 -884.00 -1’266.00

Überschuss total: 19’892.00

5.10.2 a) Gemäss vorstehender Gegenüberstellung der Einkommens- und Be-
darfspositionen resultiert ein Gesamtüberschuss in der Phase I in Höhe von 
Fr. 20’180.00, in der Phase II in Höhe von Fr. 20’318.00 und in der Phase III in 
Höhe von Fr. 19’892.00. Der Gesamtüberschuss bewegt sich damit in einem 
ähnlichen Rahmen wie von der Vorinstanz berechnet. Die Vorinstanz führte zu-
treffend aus, dass der Überschuss grundsätzlich nach grossen und kleinen Köp-
fen auf die Familie zu verteilen sei. In besonderen Konstellationen könne von 
einer solchen Aufteilung jedoch abgewichen werden. Namentlich bei über-
durchschnittlich guten finanziellen Verhältnissen könne der rechnerische Über-
schussanteil des Kindes aus erzieherischen oder aus konkreten Bedarfsgrün-
den limitiert werden. Vorliegend erscheine es deshalb angemessen, den Ge-
samtüberschuss pro Kind auf Fr. 2’000.00 zu limitieren, was einer Verteilung 
des Überschusses von ungefähr 40 % pro Elternteil und 10 % pro Kind entspre-
che (Vi-act. 62, E. 3.3.1). Diese Ausführungen der Vorinstanz erscheinen ange-
sichts des relativ hohen Gesamtüberschusses der Familie und der guten finan-
ziellen Verhältnisse beider Parteien überzeugend. Auch die Parteien sind mit 
einer Limitierung der Überschussanteile der Kinder auf je Fr. 2’000.00 
grundsätzlich einverstanden. Der Berufungsführer rügt jedoch, dass der Über-
schussanteil von G.________ aufgrund des tieferen Kostenniveaus in Öster-
reich auf 75 % zu kürzen sei (KG-act. 1, Rz. 14). Dem Berufungsführer ist zu-

Kantonsgericht Schwyz 51

zustimmen, dass die Verteilung des Überschusses an die tieferen Lebenshal-
tungskosten anzupassen ist, wenn ein Elternteil mit den Kindern im Ausland lebt 
(vgl. Maier, a.a.O., Rz. 1212 ff. m.w.H. auf die Rechtsprechung). Auch die Be-
rufungsgegnerin anerkennt, dass die Überschussanteile von F.________ und 
G.________ aufgrund des tieferen Preisniveaus in Österreich von je 
Fr. 2’000.00 auf monatlich je Fr. 1’500.00 zu reduzieren sind (KG-act. 7, 
Rz. 51).

b) Sowohl der Berufungsführer wie auch die Berufungsgegnerin bemängeln 
die Überschussverteilung durch die Vorinstanz. Soweit der Berufungsführer 
rügt, dass der Barunterhalt und der Überschussanteil von G.________ entspre-
chend der alternierenden Obhut auf die beiden Parteien aufzuteilen sei (KG-
act. 1, Rz. 13 f.), kann auf die vorstehenden Ausführungen verwiesen werden, 
wonach für die Berechnung des Kindesunterhalts für G.________ von der allei-
nigen Obhut der Berufungsgegnerin auszugehen ist (vgl. E. 4.5 f.).

c) Die Berufungsgegnerin macht geltend, dass der Berufungsführer die 
Überschussanteile von F.________ und G.________ aufgrund der alleinigen 
Obhut der Berufungsgegnerin vollumfänglich selbst tragen müsse. Die Vorin-
stanz sei fälschlicherweise der Auffassung gewesen, dass der Berufungsführer 
lediglich 56 % der Überschussanteile von F.________ und G.________ und da-
mit nur je Fr. 1’120.00 pro Monat zu tragen habe (KG-act. 7, Rz. 47). Da 
F.________ unter der alleinigen Obhut der Berufungsgegnerin steht und auch 
bei G.________ von der alleinigen Obhut der Berufungsgegnerin auszugehen 
ist, muss der Berufungsführer vollumfänglich sowohl für den Barunterhalt wie 
auch für die Überschussanteile von F.________ und G.________ aufkommen. 
Lediglich bei alternierender Obhut sind die Überschussanteile der Kinder pro-
portional auf die Eltern aufzuteilen (vgl. Maier, a.a.O., Rz. 1187). Die Rüge der 
Berufungsgegnerin erweist sich damit als begründet.

Kantonsgericht Schwyz 52

d) Der Berufungsführer hat demnach neben dem Barunterhalt für 
F.________ und G.________ auch einen Überschussanteil in Höhe von je 
Fr. 1’500.00 pro Monat zu bezahlen. Bei strikter Anwendung des Prinzips der 
Verteilung nach grossen und kleinen Köpfen würde der Überschussanteil der 
Kinder je ungefähr Fr. 3’350.00 pro Monat betragen (= 1/6 des durchschnittli-
chen Gesamtüberschusses von ca. Fr. 20’100.00). Ein Überschussanteil von 
Fr. 1’500.00 erscheint damit vergleichsweise tief. Unter Berücksichtigung des 
tieferen Preisniveaus in Österreich sowie des Umstands, dass zwar keine alter-
nierende Obhut vorliegt, der Berufungsführer G.________ aber dennoch an den 
Wochenenden und in den Ferien in erheblichem Ausmass betreut, ist ein Über-
schussanteil von Fr. 1’500.00 pro Kind insgesamt angemessen.

e) Der Berufungsführer macht schliesslich geltend, dass der Überschussan-
teil für G.________ entfalle, wenn dieser volljährig werde. Die Vorinstanz hätte 
dies berücksichtigen und eine Phase ab August 2027 bilden müssen (KG-act. 1, 
Rz. 15). Die Berufungsgegnerin bringt dagegen vor, dass das Scheidungsver-
fahren bis dahin abgeschlossen sein werde und sich zudem bis dahin die Ver-
hältnisse erheblich ändern könnten, weshalb der Unterhalt ab der Volljährigkeit 
von G.________ noch nicht zu regeln sei (KG-act. 7, Rz. 63). Das Scheidungs-
verfahren zwischen den Parteien wurde am 20. Juli 2022 eingeleitet (vgl. Vi-
act. 1 [Scheidungsverfahren ZEO 22 73]). Es erscheint nicht unrealistisch, dass 
das Scheidungsverfahren bis August 2027 abgeschlossen sein wird. Dass die 
Vorinstanz keine weitere Phase ab August 2027 bildete, ist damit nicht zu be-
anstanden.

5.10.3 Für F.________ hat der Berufungsführer damit folgende monatlichen Un-
terhaltsbeiträge zu leisten:

Phase I (1.5.23-31.12.23): Fr. 2’312.00 (= Fr. 812.00 + Fr. 1’500.00)
Phase II (1.1.24-31.10.24): Fr. 2’328.00 (= Fr. 828.00 + Fr. 1’500.00)

Kantonsgericht Schwyz 53

Phase III (ab 1.11.24): Fr. 884.00

Für G.________ resultieren folgende monatlichen Unterhaltsbeiträge des Beru-
fungsführers:

Phase I (1.4.23-31.12.23): Fr. 2’740.00 (= Fr. 1’240.00 + Fr. 1’500.00)
Phase II (1.1.24-31.10.24): Fr. 2’760.00 (= Fr. 1’260.00 + Fr. 1’500.00)
Phase III (ab 1.11.24): Fr. 2’766.00 (= Fr. 1’266.00 + Fr. 1’500.00)

6. Der Berufungsführer macht geltend, dass die Vorinstanz entgegen sei-
nem Antrag die belegten, bereits geleisteten Zahlungen an den Unterhalt von 
G.________ und F.________ (Schulgeld, Krankenkasse, Hobbykosten etc.) 
nicht berücksichtigt habe. Dies würde dazu führen, dass der Berufungsführer 
diese Zahlungen nicht an die geschuldeten Unterhaltsbeiträge anrechnen 
könne und die entsprechenden Beträge doppelt bezahlen müsse. Der Beru-
fungsführer habe im vorinstanzlichen Verfahren dargetan, dass er seit 1. April 
2023 für G.________ Unterhaltsbeiträge in Höhe von mindestens Fr. 10’438.11 
geleistet habe. Für F.________ habe er seit 1. Mai 2023 Unterhaltsbeiträge in 
Höhe von Fr. 1’529.30 erbracht. Mit Eingabe vom 3. Mai 2024 habe der Beru-
fungsführer weitere geleistete Zahlungen belegt. Die Vorinstanz habe sich mit 
diesen Vorbringen in keiner Weise befasst (KG-act. 1, Rz. 40 ff.). Im Rechtsmit-
telverfahren reichte der Berufungsführer weitere Rechnungen ein, die er für 
F.________ und G.________ bezahlt habe (KG-act. 1, Rz. 46 ff.; KG-act. 12, 
Rz. 55 ff.).

Die Berufungsgegnerin stellt sich auf den Standpunkt, dass der Berufungsführer 
keinen Nachteil daraus habe, dass die Vorinstanz die von ihm getätigten Zah-
lungen nicht erwähnt und berücksichtigt habe. Sofern er seine Zahlungen bele-
gen könne, könne er diese in Abzug bringen. Er könne jedoch keine Zahlungen 

Kantonsgericht Schwyz 54

in Abzug bringen, die gar nicht in der gerichtlichen Bedarfsrechnung enthalten 
seien. Bei den Zahnarztrechnungen für G.________ handle es sich beispiels-
weise um ausserordentliche Kosten, die von den Eltern zusätzlich zu tragen und 
nicht im Barunterhalt enthalten seien (KG-act. 7, Rz. 65).

6.1 Die Rüge des Berufungsführers ist insoweit berechtigt, als bei einer rück-
wirkenden Verpflichtung zur Leistung von Unterhaltsbeiträgen tatsächlich be-
zahlte Unterhaltsleistungen berücksichtigt werden müssen, soweit durch diese 
die Unterhaltspflicht des Berufungsführers bereits erfüllt ist (Bräm/Hasenböhler, 
Zürcher Kommentar, 1998, Art. 163 ZGB N 150; BGE 135 III 135 E. 2.5; Be-
schluss und Urteil OGer ZH LE180050-O/U vom 8. Februar 2019 E. 9.6).

6.2 Die Vorinstanz setzte sich zu Unrecht nicht mit den entsprechenden Vor-
bringen des Berufungsführers auseinander. Nach Art. 318 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 
ZPO ist die Sache an die erste Instanz zurückzuweisen, wenn ein wesentlicher 
Teil der Klage nicht beurteilt wurde. Da sich eine Rückweisung des Entscheids 
an die Vorinstanz einzig wegen der Nichtberücksichtigung der vom Berufungs-
führer behaupteten Unterhaltszahlungen jedoch nicht rechtfertigt und die Beru-
fungsgegnerin die Zahlungen des Berufungsführers teilweise anerkennt, sind 
die vom Berufungsführer geltend gemachten Zahlungen im Rechtsmittelverfah-
ren zu prüfen und gegebenenfalls zu berücksichtigen.

6.2.1 Die Parteien sind sich einig, dass die vom Berufungsführer bezahlten 
Krankenkassenprämien für G.________ und F.________ von den geschulde-
ten Unterhaltsbeiträgen in Abzug zu bringen sind (vgl. KG-act. 7, Rz. 65). 
Gemäss den eingereichten Belegen bezahlte der Berufungsführer für 
F.________ seit dem 1. Mai 2023 folgende Krankenkassenprämien: 
Fr. 1’073.00 (Mai – Dez. 2023; Vi-act. 38/30), Fr. 264.00 (Jan. – Feb. 2024; Vi-
act. 38/31–32), Fr. 396.00 (Feb. – April 2024; Vi-act. 48/4–6) und Fr. 527.00 
(Mai – August 2024; KG-act. 1/6). Für F.________ sind dem Berufungsführer 

Kantonsgericht Schwyz 55

damit insgesamt Fr. 2’260.00 für geleistete Krankenkassenprämien anzurech-
nen.

Für G.________ leistete der Berufungsführer gemäss den eingereichten Bele-
gen seit dem 1. April 2023 folgende Zahlungen für Krankenkassenprämien: 
Fr. 1’092.00 (April – Dez