# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 14c847b1-7b44-5db2-8e8b-3fcb91771ff3
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-11
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 11.12.2018 PQ180086
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PQ180086_2018-12-11.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: PQ180086-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichterin 

lic. iur. E. Lichti Aschwanden und Oberrichter Dr. P. Higi sowie  

Gerichtsschreiberin lic. iur. I. Vourtsis-Müller 

Beschluss vom 11. Dezember 2018 

 

in Sachen 

 

A._____, 
Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

B._____,  
Beschwerdegegnerin 

 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ 

 

betreffend Ausstandsbegehren im Kindesschutzverfahren 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Bezirksrates C._____ vom 9. November 
2018 i.S. D._____, geb. tt.mm.2007; VO.2017.32 (Kindes- und Erwachsenen-
schutzbehörde C._____) 
 

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Erwägungen: 

I. 

1. Die Parteien sind die Eltern von D._____, geboren tt.mm.2007. Sie leben 

seit Frühjahr 2012 getrennt. D._____ wohnt zusammen mit ihrer Mutter in 

E._____, der Vater und Beschwerdeführer lebt in Griechenland. Mit Urteil des 

Eheschutzrichters vom 8. Oktober 2012 des Bezirksgerichts Winterthur wurde die 

gemeinsame elterlichen Sorge belassen und die elterliche Obhut der Mutter zuge-

teilt. Dem Vater wurde ein sechswöchiges Ferienbesuchsrecht und ein Besuchs-

recht in den Weihnachtsschulferien für die Dauer von einer Woche eingeräumt 

sowie das Recht, wöchentlich zweimal für eine Dauer von jeweils 30 Minuten mit 

der Tochter telefonisch oder per Videotelefon (Skype) in Kontakt zu treten. Die 

Ehe der Parteien wurde mit Urteil des Landgerichts Athen vom tt. Juli 2016 ge-

schieden. Die Kinderbelange wurden nicht geregelt (KESB-act. 412). 

Am 25. März 2014 errichtete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bezirke 

Winterthur und Andelfingen für D._____ eine Besuchsrechtsbeistandschaft nach 

Art. 308 Abs. 2 ZGB. Diese wird seit April 2014 von der Kindes- und Erwachse-

nenschutzbehörde Bezirk C._____ (fortan: KESB) geführt.  

Das Kontaktrecht zwischen Vater und Tochter bildet den zentralen Streitpunkt des 

seit der Trennung bestehenden heftigen Konfliktes zwischen den Parteien. Beide 

Parteien erhoben gegen den jeweils andern Elternteil strafrechtliche Vorwürfe. 

Der Vater hatte der Mutter Kindsmisshandlung (einfache Körperverletzung und 

Tätlichkeiten), Drohung und Freiheitsberaubung vorgeworfen, die Mutter hatte 

gegen den Vater den Verdacht auf sexuellen Missbrauch erhoben. Die in der 

Schweiz geführten diesbezüglichen Verfahren endeten am 25. September 2015 

mit einer Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft (KESB-act. 205), 

das von der Mutter auch in Griechenland erhobene Strafverfahren ist offenbar 

noch hängig. Das Kontaktrecht von D._____ zum Vater war aufgrund des erho-

benen strafrechtlichen Vorwurfes mit Entscheid der KESB vom 26. November 

2015 vorsorglich aufgehoben worden (KESB-act. 243); auf Beschwerde hin ord-

nete der Bezirksrat C._____ wieder einen wöchentlichen Skype-Kontakt an, was 

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die Kammer mit Urteil vom 15. August 2016 bestätigte (KESB-act. 347 und 411). 

Das Kindesschutzverfahren muss aufgrund der zahlreichen Anträge, insbesonde-

re des Vaters, sowie der umfangreichen Eingaben der Parteien sehr aufwändig 

geführt werden. Im Wesentlichen geht es um das Kontaktrecht; es geht aber auch 

um Art und Umfang von Kindesschutzmassnahmen, auch medizinischer Natur; 

ebenso wurde ein Verfahren betreffend Rechtsverzögerung geführt. Die Akten im 

KESB-Verfahren umfassen mittlerweile 811 Dokumente.  

2. Mit Eingabe vom 5. September 2017 reichte der Vater bei der KESB ein 

Ausstandsgesuch gegen das fallführende Mitglied der KESB, KESB-Präsident 

lic. iur. F._____, ein. Er verlangte (KESB-act. 606): 

"1. Der sofortige Ausstand von Herrn F._____ von der Behandlung des Falles 
D._____ 

 2. Die Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen Herrn F._____ nach 
schweizerischem Recht 

 3. Dass sofort alle KESB C._____-Verfahren die anhängig sind unter den An-
ordnungen von Herrn F._____ eingestellt werden 

 4. Dass dem Kläger alle Abschriften der Stellungnahmen und der, von Herrn 
F._____ vorgelegten Unterlagen als Teil seiner Verteidigung ausgehängt 
werden." 

Die KESB wies das Ausstandsbegehren – in der Besetzung G._____, dipl. Son-

derpädagogin EDK als Vorsitzende, H._____, lic. iur. und I._____, Sozialarbeiter 

FH sowie J._____, lic. iur., Protokoll – mit Entscheid vom 7. Dezember 2017 ab 

(KESB-act. 664 = BR-act. 2). Der Beschwerdeführer erhob Beschwerde beim Be-

zirksrat und stellte dieselben Anträge, wie er sie bereits bei der KESB gestellt hat-

te (BR-act. 1).  

Nach Einholung der Vernehmlassung der KESB, einer Stellungnahme von lic. iur. 

F._____ und der Beschwerdegegnerin (BR-act. 4, 6 und 7) wurden diese dem 

Beschwerdeführer zuzustellen versucht. Er liess sich dazu nicht mehr vernehmen. 

Mit Urteil vom 9. November 2018 wies der Bezirksrat C._____ die Beschwerde ab 

und bestätigte den Entscheid der KESB vom 7. Dezember 2017 (BR-act. 18 = act. 

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6). Der Entscheid wurde den Parteien am 19. November 2018 zugestellt (BR-

act. 18a/1 und 4).  

3. Mit Eingabe vom 24. November 2018 (Eingang 28. November 2018) erhob 

der Beschwerdeführer Beschwerde (act. 2). Seine Anträge sind wiederum iden-

tisch mit jenen, die er bei der KESB und vor dem Bezirksrat gestellt hat. Es wur-

den die Akten des Bezirksrates (act. 7/1-20) und der KESB (act. 7/5/0-710 und 

7/17/711-811) beigezogen (act. 4 und 5). Stellungnahmen sind keine einzuholen 

(§ 66 EG KESR). Das Verfahren ist spruchreif.  

II. 

1. Das Verfahren vor den gerichtlichen Beschwerdeinstanzen richtet sich pri-

mär nach dem ZGB und den ergänzenden kantonalen Bestimmungen (Einfüh-

rungsgesetz zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht [EG KESR] und Ge-

richtsorganisationsgesetz [GOG]), subsidiär gelten die Bestimmungen der ZPO 

sinngemäss (Art. 450f ZGB; § 40 EG KESR).  

2. Nach Eingang der Beschwerde prüft das Gericht von Amtes wegen das Vor-

liegen der Rechtsmittelvoraussetzungen. Für Beschwerden gegen Entscheide des 

Bezirksrates ist das angerufene Obergericht zuständig (Art. 450 Abs. 1 ZGB 

i.V.m. § 64 EG KESR). Der Beschwerdeführer ist als Vater von D._____ zur Be-

schwerde ohne weiteres legitimiert (Art. 450 Abs. 2 ZGB). Die Beschwerdefrist 

beträgt 10 Tage, da der angefochtene Entscheid des Bezirksrates über das vom 

Beschwerdeführer gestellte Ausstandsbegehren prozessleitender Natur ist. Die 

Frist wurde mit der am 28. November 2018 eingegangenen Beschwerdeerhebung 

ohne weiteres gewahrt (act. 2 i.V.m. BR-act. 18a/1).  

 

3. Die Beschwerde ist schriftlich begründet und mit Anträgen versehen einzu-

reichen (Art. 450 Abs. 3 ZGB). Gegenstand des zweitinstanzlichen Beschwerde-

verfahrens ist dabei einzig der Entscheid des Bezirksrates und nicht jener der 

KESB. Dieser kann nur indirekt überprüft werden. Aus dem Begründungserfor-

dernis ergibt sich, dass die Beschwerde führende Partei darzulegen und konkret 

aufzuzeigen hat, inwiefern der angefochtene Entscheid als fehlerhaft erachtet 

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wird. Dies setzt voraus, dass sich der Beschwerdeführer mit den Erwägungen des 

angefochtenen Entscheides auseinandersetzt. Fehlen Antrag und/oder eine Be-

gründung oder genügen diese den Anforderungen nicht, dann wird auf das 

Rechtsmittel ganz oder teilweise nicht eingetreten. Bei der Beurteilung von Laien-

eingaben dürfen dabei an das Erfordernis sowohl hinsichtlich der Anträge wie 

auch der Begründung keine überspitzten Anforderungen gestellt werden. Es muss 

sich aus der Eingabe ergeben, was der Beschwerdeführer damit erreichen will 

und aus welchen Gründen er den angefochtenen Entscheid für unrichtig hält. Der 

loyale und verständige Leser muss unschwer und eindeutig verstehen können, 

was nach Auffassung der Beschwerde führenden Partei am angefochtenen Ent-

scheid falsch sein soll. Wiederholungen des bereits vor der ersten Instanz Vorge-

tragenen genügen den Anforderungen an eine Begründung daher ebenso wenig 

wie allgemeine Kritik am angefochtenen Entscheid bzw. an den erstinstanzlichen 

Erwägungen (vgl. auch BGE 138 III 375). Soweit die Beschwerde keine hinrei-

chende Begründung enthält, ist auf sie nicht einzutreten. 

Sind die Anforderungen erfüllt, überprüft die Rechtsmittelinstanz den angefochte-

nen Entscheid sowohl in rechtlicher als auch in tatsächlicher Hinsicht frei. Ihr 

kommt eine umfassende Überprüfungsbefugnis zu; dazu gehört auch die volle 

Ermessensüberprüfung; es gilt der Untersuchungsgrundsatz (STECK, FamKomm 

Erwachsenenschutz, Art. 450a ZGB N 3 und 10). Gerügt werden kann (neben 

Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung) eine Rechtsverletzung, die unrich-

tige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder die 

Unangemessenheit des Entscheides (Art. 450a Abs. 1 ZGB; BGE 138 III 374 

E.4.3.1; BGE 137 III 617).  

4. Die Beschwerde (act. 2) enthält konkrete Anträge. Der Beschwerdeführer 

verlangt auch vor der zweiten Beschwerdeinstanz den Ausstand des verfahrens-

leitenden Präsidenten der KESB C._____, die Einleitung eines Disziplinarverfah-

rens gegen diesen, die Einstellung weiterer Verfahren, an welchen F._____ mit-

wirkt, sowie die Aushändigung von Unterlagen (act. 2 S. 2). Sinngemäss wird da-

mit auch die Aufhebung des angefochtenen Entscheides verlangt.  

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5.1 Als Grund für die Beschwerde macht der Beschwerdeführer geltend, es feh-

le an der Rechtsgrundlage für die Entscheidung vom 9. November 2017 (recte 

wohl 2018) und es würden keine früheren gerichtlichen Entscheidungen berück-

sichtigt. Die Beschwerde und die Begründung würden erneut eingereicht, die An-

träge seien die gleichen. Die gesamte Begründung der Entscheidung werde zu-

rückgewiesen, weil sie versuche, die KESB-C._____ zu schützen, als solche vor-

eingenommen sei und das schweizerische Gesetz nicht korrekt anwende (act. 2 

S. 1 und 2). In die zweitinstanzliche Beschwerde eingefügt ist alsdann die über 

20-seitige Beschwerde mit den identischen Anträgen, welche der Beschwerdefüh-

rer vor dem Bezirksrat eingereicht hatte (act. 2 S. 2 - 24).  

Auf die Begründung des 27 Seiten umfassenden bezirksrätlichen Entscheides 

nimmt die Beschwerde mit Ausnahme des Hinweises, dass diese zurückgewiesen 

werde, mit keinem Wort Bezug. Der Beschwerdeführer ist zwar juristischer Laie. 

Insbesondere aufgrund der vorliegenden Sache verfügt er indes über eine gewis-

se Prozesserfahrung. Aus den bereits ergangenen Rechtsmittelverfahren sind ihm 

damit auch die Anforderungen an die Rechtsmittelerhebung bekannt. Seine Be-

schwerdebegründung genügt den Anforderungen nicht. Auf die Beschwerde kann 

deshalb nicht eingetreten werden.  

5.2 Ergänzend sei das Folgende vermerkt: Der Bezirksrat hat im angefochtenen 

Entscheid zunächst die Ausstandsvoraussetzungen im Einzelnen dargelegt (act. 6 

E. 3.2 S. 8/9). Alsdann fasste er nach der Wiedergabe der Erwägungen des 

KESB-Entscheides (act. 6 E. 4.1 S. 9 - 12) die Vorbringen des Beschwerdeführers 

zusammen (act. 4 E. 4.2 S. 12 - 14) und ging auf die vom Beschwerdeführer in 

der erstinstanzlichen Beschwerde geltend gemachten Ausstandsgründe in Erwä-

gung 5 des angefochtenen Entscheides im Einzelnen ein (act. 6 S. 19 - 25). Unter 

Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung hielt er fest, die KESB habe 

das Ausstandsgesuch zu Recht – mit einem andern Spruchkörper – selber ent-

schieden und F._____ habe bis zum Entscheid über das Ausstandsgesuch weiter 

mitwirken dürfen. Der Bezirksrat begründete und hielt es für zutreffend, dass nur 

die Handlungen und Unterlassungen zu prüfen seien, welche in den Zeitraum fie-

len, in welchen F._____ die Verfahrensleitung inne hatte. Keine Befangenheit sei 

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daraus abzuleiten, dass (allenfalls mehrere) Entscheide ergangen seien, die in die 

Rechte des Beschwerdeführers eingegriffen hätten, und auch der Umstand, dass 

die KESB einst einen falschen Entscheid gefällt habe, stelle keinen Ausstands-

grund dar (act. 6 E. 5.2.2). Er wies – zu Recht – darauf hin, dass das fallführende 

Behördenmitglied nicht verpflichtet sei, auf jede einzelne Eingabe sofort zu rea-

gieren. Der Beschwerdeführer habe ab dem Zeitpunkt, als F._____ die Fallfüh-

rung übernommen habe, d.h. ab 2. Juni 2016 bis 11. September 2017 mehr als 

90 zum Teil schwer verständliche und weitschweifige Eingaben zuhanden der 

KESB eingereicht. Diese Eingaben hätten mit geringen Abweichungen die glei-

chen Feststellungen und Anträge enthalten, welche der Beschwerdeführer seit 

Beginn des Verfahrens gestellt habe, weshalb F._____ nicht bzw. nicht sofort auf 

alle habe eingehen müssen. Der Bezirksrat weist sodann darauf hin, dass das 

Nichteinholen eines kinderpsychologischen Gutachtens und das Absehen von 

weiteren Kindesschutzmassnahmen trotz gegenteiligen Anträgen des Beschwer-

deführers sachlich nicht zu beanstanden gewesen sei, und er weist im Zusam-

menhang mit dem wiederholt geäusserten Vorwurf, F._____ habe die Kontakte 

des Kindes zum Beschwerdeführer aktiv verhindert, darauf hin, dass das fallfüh-

rende Mitglied der KESB keinen Einfluss darauf haben könne, ob eine Jugendli-

che den Kontakt zu ihrem Vater verweigere. Der Skype-Kontakt vom 10. Mai 2017 

sei offenbar nicht gut verlaufen und das Kind habe sich nachher zu weiteren Kon-

takten geweigert, weshalb die Anordnung aufgehoben worden sei. Ob dieser Ent-

scheid zu Recht oder zu Unrecht ergangen sei, sei nicht zu prüfen. Dies, wie auch 

die nur teilweise gewährten telefonischen Kontakte und die fehlende Intervention 

von F._____ bei der (von der Kindsmutter beauftragten) Kinderärztin, seien nicht 

geeignet, eine Befangenheit zu begründen. Sodann treffe der Vorwurf, es seien 

Beschwerden gegen den Beistand nicht behandelt worden, nicht zu. Mit Bezug 

auf die vom Beschwerdeführer gerügte fehlende Zusammenarbeit von F._____ 

mit den für den internationalen Kindesschutz zuständigen Stellen verkenne der 

Beschwerdeführer die Rechtslage (act. 6 E. 5.2.3 - 5.2.5). Zusammenfassend 

kommt der Bezirksrat zum Schluss, dass es sich beim zu beurteilenden Kindes-

schutzfall D._____ um ein äusserst komplexes und umfangreiches Verfahren 

handle, das bei der KESB C._____ enorme Ressourcen binde. Es könne dem 

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den Fall führenden F._____ kein Vorwurf gemacht werden, wenn er nicht jede 

einzelne Eingabe des Beschwerdefühers sofort und eigens beantworte. Weder 

seien sodann aus dessen Vorgehen eine Feindseligkeit noch eine "Trägheit" er-

kennbar. Der Bezirksrat verneinte aus all den Gründen das Vorliegen eines Aus-

standsgrundes (act. 6 E. 5.2.6). 

Es ergibt sich aus den Erwägungen im angefochtenen Entscheid ohne weiteres, 

dass der Bezirksrat auf die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Aus-

standsgründe (vgl. auch act. 2 S. 9 ff.) durchaus und im Einzelnen eingegangen 

ist. Der Beschwerdeführer setzt dem wie gesehen nichts entgegen, weshalb der 

Entscheid in der Sache nicht überprüft werden kann. Dies zumal sich aus den Ak-

ten und gestützt auf die Untersuchungs- und Offizialmaxime (Art. 446 ZGB) nichts 

Gegenteiliges ergibt.  

Im Ergebnis bleibt es beim Nichteintreten auf die Beschwerde.  

III. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer kosten- und ent-

schädigungspflichtig. Bei der Festlegung der Entscheidgebühr ist zu berücksichti-

gen, dass vorliegend einzig der Ausstand des fallführenden Präsidenten der 

KESB Gegenstand des Verfahrens bildete. Die Entscheidgebühr beträgt gemäss 

§ 9 der Gerichtsgebührenverordnung vom 8. September 2010 zwischen Fr. 100.-- 

und Fr. 7'000.--. Sie ist auf Fr. 500.-- festzusetzen und dem Beschwerdeführer 

aufzuerlegen. Entschädigungen sind keine zuzusprechen.  

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.  

2. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.-- festgesetzt und dem Beschwerde-

führer auferlegt. 

3. Entschädigungen werden keine zugesprochen. 

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4. Schriftliche Mitteilung an den Beschwerdeführer, Rechtsanwältin lic. iur. 

X._____, … [Adresse], die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde 

C._____ sowie – unter Rücksendung der eingereichten Akten – an den Be-

zirksrat C._____, je gegen Empfangsschein. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 92 BGG.  
Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. 
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 
 

lic. iur. I. Vourtsis-Müller 
 
 
versandt am: 

	Beschluss vom 11. Dezember 2018
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
	2. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.-- festgesetzt und dem Beschwerdeführer auferlegt.
	3. Entschädigungen werden keine zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an den Beschwerdeführer, Rechtsanwältin lic. iur. X._____, … [Adresse], die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde C._____ sowie – unter Rücksendung der eingereichten Akten – an den Bezirksrat C._____, je gegen Empfangsschein.
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...