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**Case Identifier:** 8411a8ab-db7b-5265-a178-7d988848d444
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-01-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.01.2011 A-1034/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-1034-2010_2011-01-13.pdf

## Full Text

Bundesverwaltungsgericht

Tribunal administratif fédéral

Tribunale amministrativo federale

Tribunal administrativ federal

Abteilung I
A-1034/2010

Urteil vom 13. Januar 2011

Besetzung Richter Lorenz Kneubühler (Vorsitz),
Richter André Moser, Richter Beat Forster,
Gerichtsschreiber Lars Birgelen.

Parteien Schweizerische Südostbahn AG (SOB), Bahnhofplatz 1a, 
9001 St. Gallen, 
Beschwerdeführerin 1,

Politische Gemeinde Wattwil, 9630 Wattwil,
Beschwerdeführerin 2,

beide vertreten durch Fürsprecher lic. iur. Christoph Bernet, 
Rosenbergstrasse 42b, 9000 St. Gallen,

gegen

Wirth'sche Stipendienstiftung, c/o Claudia Widmer 
Hüberli, Loretostrasse 6, 9620 Lichtensteig, 
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Gmür, Obere 
Bahnhofstrasse 11, 9500 Wil SG,
Beschwerdegegnerin 1,

A-1034/2010

Seite 2

Wilhelm und Martha Raymann, Feldegg 1008, 
9620 Lichtensteig,
Beschwerdegegner 2,

Politische Gemeinde Lichtensteig, 9620 Lichtensteig, 
Beschwerdegegnerin 3,

und

Bundesamt für Verkehr BAV, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Gegenstand Kostenverteilung Sanierung Bahnübergang Steinegg, 
Wattwil.

A-1034/2010

Seite 3

Sachverhalt:

A. 

A.a Im Zusammenhang mit der Betriebsaufnahme der Bahnlinie 
WilWattwil - Ebnat-Kappel wurde im Jahre 1870 auf dem Gemeindegebiet 
von Wattwil (SG) zwecks Erschliessung der (vorbestehenden) Gebäude 
auf den Parzellen Nr. 701 sowie Nr. 702 von der Krinauerstrasse her je 
ein (unbewachter) Bahnübergang erstellt. Die Liegenschaft auf der 
Parzelle Nr. 702 ist – dokumentiert in einem Grundbuchkatasterplan von 
1927 – zusätzlich von Lichtensteig her über die Sackstrasse erreichbar. 
Im Jahre 1983/1984 wurde der Bahnübergang bei der Parzelle Nr. 702 
aufgehoben und Letztere nach einer Verlängerung der Sackstrasse bis 
zur Parzelle Nr. 701 fortan über den dortigen Bahnübergang Steinegg 
(Bahnkilometer 16.846) in Richtung Krinau erschlossen.

A.b Die Sackstrasse in ihrer heutigen Form führt von der Krinauerstrasse 
her (in dieser Reihenfolge) zuerst über die Parzelle Nr. 2687 der 
Wirth'schen Stipendienstiftung, dann über den Bahnübergang Steinegg 
und schliesslich über die Parzelle Nr. 701 der Wirth'schen 
Stipendienstiftung sowie über die Parzellen Nr. 702 und Nr. 2992 von 
Wilhelm und Martha Raymann. Am Ufer der Thur mündet sie letztlich 
einerseits in die Parzelle Nr. 2401 der politischen Gemeinde Lichtensteig, 
andererseits über eine Brücke über die Thur in das Industriegebiet Hof 
der Gemeinde Lichtensteig. An die Parzellen Nr. 2992, Nr. 701 sowie Nr. 
2687 grenzen – ohne unmittelbare Strassenanbindung – zwei Waldstücke 
(Parzellen-Nr. 700) an, welche sich im Eigentum der Schweizerischen 
Bundesbahnen (SBB) befinden.

A.c Im Jahre 1968 wurde auf der Parzelle Nr. 2401 eine Kläranlage 
(ARA) erstellt, welche über die Thur und spätestens ab 1984 – gleich wie 
die Grundstücke des Ehepaares Raymann – zusätzlich über den 
Bahnübergang Steinegg dem Strassenverkehr zugänglich gemacht 
wurde. 1993 wurde die ARA ausgebaut; in der Zwischenzeit ist ihr Betrieb 
eingestellt worden und sie wird nur noch als Pumpwerk betrieben.

A.d Am 11. April 2005 reichten die SBB beim Bundesamt für Verkehr 
(BAV) ein Gesuch um Genehmigung der Sicherung des bis anhin 
unbewachten Bahnüberganges Steinegg mit einer automatischen 
Schrankenanlage ein. Bereits zuvor hatten sie sich gegenüber der 

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politischen Gemeinde Wattwil bereit erklärt, von den von ihr (nach Abzug 
eines Beitrages des Bundesamtes für Strassen [ASTRA] in der Höhe von 
Fr. 99'000.-) vorläufig errechneten Nettokosten für den Bau, den Unterhalt 
und die Erneuerung des Bahnüberganges von Fr. 513'500.- einen Anteil 
von Fr. 375'500.- (73 %) zu übernehmen, wenn die politische Gemeinde 
Wattwil im Gegenzug als alleinige Verhandlungspartnerin auftrete und für 
den auf Drittpersonen entfallenden Anteil von Fr. 138'000.- (27 %) eine 
entsprechende Kostengutsprache leiste. Diesem Ansinnen kam die 
politische Gemeinde Wattwil mit Gemeinderatsbeschluss vom 26. April 
2005 nach; im August 2007 zahlte sie den entsprechenden Betrag aus.

A.e Im Jahre 2006 sanierten die SBB den Bahnübergang Steinegg und 
errichteten eine automatische Schrankenanlage. In der Folge führte die 
politische Gemeinde Wattwil Verhandlungen mit der Wirth'schen 
Stipendienstiftung, dem Ehepaar Raymann sowie der politischen 
Gemeinde Lichtensteig, um eine Einigung über die Verteilung des auf die 
Strasse entfallenden Kostenanteils von Fr. 138'000.- zu erzielen. Obwohl 
die politische Gemeinde Wattwil eine Kostenübernahme im Umfang von 
Fr. 40'000.- zusicherte, blieben die Verhandlungen erfolglos.

B. 
Am 9. Dezember 2008 ersuchten die SBB, die Schweizerische 
Südostbahn AG (SOB) und die politische Gemeinde Wattwil das BAV 
betreffend die Sanierung des Bahnüberganges Steinegg um Verlegung 
des "Kostenanteils Strasse" auf die Kostenpflichtigen. Mit Schreiben vom 
12. Februar 2009 präzisierten sie ihr Gesuch dahingehend, dass sie 
gegenüber den Strasseneigentümern eine Forderung von insgesamt 
Fr. 98'000.- geltend machten, wovon gemäss einer Perimeterberechnung 
der Gemeinde Wattwil die Wirth'sche Stipendienstiftung Fr. 9'809.90 
(10.01 %), Wilhelm und Martha Raymann Fr. 13'925.70 (14.21 %), die 
Politische Gemeinde Lichtensteig Fr. 73'638.80 (75.14 %) und die SBB 
einen (vernachlässigbaren) Betrag von Fr. 625.60 (0.64 %) zu 
übernehmen hätten; am 21. August 2009 beantragten sie überdies, ihnen 
sei auf den geforderten Fr. 98'000.- ab dem 1. Oktober 2007 ein Zins von 
5 % zu entrichten.

C. 
Mit Verfügung vom 19. Januar 2010 trat das BAV (nachfolgend: 
Vorinstanz) auf die Gesuche der politischen Gemeinde Wattwil und der 
SBB nicht ein (Ziff. 1 des Dispositivs), verpflichtete die Wirth'sche 
Stipendienstiftung, an die SOB einen Betrag von Fr. 2'889.40 

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auszurichten und wies im Übrigen das Gesuch der SOB als unbegründet 
ab (Ziff. 2). Der SOB wurden Verfahrenskosten im Umfang von Fr. 2'500.- 
auferlegt (Ziff. 3); Parteientschädigung wurde keine zugesprochen 
(Ziff. 4).

Das BAV habe nach Art. 40 Abs. 2 des Eisenbahngesetzes vom 20. Dezember 1957 (EBG, SR 742.101) 
nur über Streitigkeiten über die Kostenverteilung mit Beteiligung eines Bahnunternehmens zu befinden. Die 
SOB sei als momentane Eigentümerin der Bahnlinie bzw. als Rechtsnachfolgerin der früheren 
Eigentümerin SBB aktivlegitimiert; daran ändere auch nicht, dass die politische Gemeinde Wattwil den 
streitigen Betrag an die SBB bezahlt habe, habe sie doch damit für die SBB nur "die Bank spielen" wollen 
und die SOB habe die von den Strasseneigentümern erhaltenen Zahlungen an sie (die politische 
Gemeinde Wattwil) weiterzuleiten. Auf die Gesuche der SBB und der politischen Gemeinde Wattwil sei 
hingegen nicht einzutreten, da die SBB keine eigenen Ansprüche geltend mache und die politische 
Gemeinde Wattwil nie Eigentümerin der Bahnlinie gewesen sei.

Die Sackstrasse stehe als Gemeindestrasse 3. Klasse nicht nur der Eigentümerin der Strasse bzw. einem 
von ihr bestimmten Personenkreis offen, sondern beispielsweise auch den anderen Anliegern und dem 
land- und forstwirtschaftlichen Verkehr. Sie sei daher als öffentliche Strasse im Sinne von Art. 25 ff. EBG 
zu qualifizieren. Als Strasseneigentümerin gemäss diesen Bestimmungen habe einzig die Wirth'sche 
Stipendienstiftung zu gelten, welche Eigentümerin der Strasse an der Kreuzungsstelle sei. Verursacherin 
der Sanierung gemäss Art. 26 Abs. 2 EBG sei zwar – in Ermangelung eines Sanierungsbegehrens der 
Strasseneigentümerin und einer strassenseitigen Verkehrszunahme – nur die Bahn. Dennoch müsse sich 
die Wirth'sche Stipendienstiftung an den Kosten beteiligen, da ihr durch den aus der Sanierung 
resultierenden Sicherheitsgewinn ein Sondervorteil gemäss Art. 27 Abs. 1 EBG erwachsen sei. Dieser sei 
in Berücksichtigung des geringen strassenseitigen und des nicht unerheblichen bahnseitigen 
Verkehrsaufkommens sowie der überproportionalen Bedeutung des Sicherheitsgewinnes für die 
Strassenbenutzer mit 20 % zu veranschlagen. Seien der Bahn als Verursacherin vorweg 50 % der 
Sanierungskosten aufzuerlegen, betrage der von der Strasseneigentümerin zu tragende Kostenanteil 10 % 
(20 % von 50 %), was bei Erstellungskosten von Fr. 428'894.- ein strassenseitiger Beitrag von Fr. 
42'889.40 ergebe; bringe man schliesslich von dieser Summe den freiwilligen Beitrag der politischen 
Gemeinde Wattwil von Fr. 40'000.- in Abzug, resultiere eine Kostentragungspflicht der Wirth'schen 
Stipendienstiftung im Umfang von Fr. 2'889.40. Für den Unterhalt des sanierten Bahnüberganges müsse 
einzig die Bahn als Verursacherin aufkommen, weil dieser nur der Erhaltung des Ist-Zustandes diene, 
solange Dritten hieraus kein Sondervorteil erwachse. Was die Zinsforderung anbelange, sei der Verzug 
mangels Mahnung nicht eingetreten und diese somit nicht begründet.

D. 
Gegen diese Verfügung lassen die SOB (nachfolgend: 
Beschwerdeführerin 1) und die politische Gemeinde Wattwil 
(nachfolgend: Beschwerdeführerin 2) am 19. Februar 2010 Beschwerde 
beim Bundesverwaltungsgericht führen. Darin beantragen sie, die 

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Verfügung sei aufzuheben, die Wirth'sche Stipendienstiftung, Wilhelm 
und Martha Raymann sowie die politische Gemeinde Lichtensteig seien 
mit insgesamt Fr. 98'000.- (zuzüglich Zins von 5 % seit dem 13. März 
2008) an den Kosten der Sanierung des Bahnüberganges Steinegg zu 
beteiligen, eventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die 
Vorinstanz zurückzuweisen.

Aufgrund ihrer Widmung sowie der Nutzungsmöglichkeiten – insbesondere der öffentlichen Nutzung des 
durch sie erschlossenen Grundstückes Nr. 2401 der politischen Gemeinde Lichtensteig sowie der 
Benützung als öffentlicher Wanderweg – habe die Sackstrasse als öffentlich im Sinne von Art. 25 ff. EBG 
zu gelten. Verursacherin der Sanierung sei nicht nur die Bahn, sondern auch die Strasse, welche durch 
den Strassenneubau und die zusätzliche Erschliessung der ARA sowie der Grundstücke des Ehepaares 
Raymann über den Bahnübergang Steinegg in den Jahren 1983/1984 eine Erweiterung des 
Benutzerkreises erfahren habe. Insbesondere die politische Gemeinde Lichtensteig habe auf der 
Strassenseite die Hauptursache gesetzt, da die Erschliessung der ARA für den Schwerverkehr und die 
Materialtransporte eine sicherheitstechnische Sanierung des Bahnüberganges erforderlich gemacht habe, 
um schwere Kollisionen zwischen Bahn und Lastwagen zu vermeiden. Alle drei Strasseneigentümer hätten 
davon profitiert, dass die bisherige Gefahrenquelle an der Kreuzung eliminiert worden sei, und daher einen 
(abgeltungspflichtigen) Sondervorteil erworben. Unter diesen Umständen sei der von den SBB ursprünglich 
vorgeschlagene Kostenverteilschlüssel (Bahn 75 %, Strasse 25 %) als angemessen zu beurteilen.

Die Vorinstanz gehe fehl in der Annahme, dass nur die Wirth'sche Stipendienstiftung kostenpflichtige 
Strasseneigentümerin im Sinne von Art. 25 ff. EBG sei, sei doch für die Bestimmung der 
"Strasseneigentümer" nicht der zivilrechtliche Eigentumsbegriff massgebend, sondern allein der 
Sondervorteil, der jedem einzelnen Beteiligten zukomme. Gemäss Art. 29 EBG seien nicht nur die 
Erstellungskosten, sondern auch die auf 25 Jahre kapitalisierten Unterhaltskosten als anrechenbare Kosten 
zu qualifizieren. Ein Einverständnis des Gemeinderates der Beschwerdeführerin 2 zu einem Abzug der 
freiwillig geleisteten Fr. 40'000.- unterhalb der zur Kostenverlegung beantragten Summe von Fr. 98'000.- 
liege nicht vor.

E. 
In ihrer Vernehmlassung vom 29. April 2010 beantragt die Vorinstanz die 
Abweisung der Beschwerde. Es sei fraglich, ob die Beschwerdeführerin 2 
überhaupt ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder 
Abänderung der angefochtenen Verfügung habe, mache sie doch vor 
dem Bundesverwaltungsgericht keine eigenen Ansprüche geltend. Die 
Sanierung sei einzig wegen zu geringer Sichtdistanz erfolgt. Es sei nicht 
ersichtlich, welche zusätzlichen Vorteile der Wirth'schen 
Stipendienstiftung aus dem Unterhalt der sanierten Anlage erwüchsen; 
sie habe sich daher nicht an den Unterhaltskosten zu beteiligen. Die 
Gutsprache der Beschwerdeführerin 2 sei unbedingt erfolgt und nicht 

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davon abhängig gemacht worden, dass der Beschwerdeführerin 1 
Strasseneigentümerbeiträge im Umfang von Fr. 98'000.- zukämen.

F. 
In ihrer Beschwerdeantwort vom 29. April 2010 beantragt die politische 
Gemeinde Lichtensteig (nachfolgend: Beschwerdegegnerin 3) die 
Bestätigung der angefochtenen Verfügung, eventualiter die Rückweisung 
der Angelegenheit an die Vorinstanz zur Neubeurteilung.

Eine Kostenverlegung sei nach dem kantonalen Strassengesetz nicht mehr möglich und der von den 
Beschwerdeführerinnen gewählte Perimeter sowie die darin vorgenommene Gewichtung der Grundstücke 
sei falsch, weil auch das Gebiet Hof der Gemeinde Lichtensteig die gleichen Zufahrtsmöglichkeiten habe 
wie die ARA, diese zwischenzeitlich stillgelegt sei, nur noch als Pumpwerk betrieben werde und gar keiner 
anderen (öffentlichen) Nutzung zugänglich sei. Die ARA und die Liegenschaft des Ehepaares Raymann 
verfügten – im Gegensatz zu der Liegenschaft der Wirth'schen Stipendienstiftung – seit jeher über zwei 
Zufahrtswege und für eine Sanierung des Bahnüberganges seien die Bedürfnisse der Anstösser nicht 
massgebend gewesen. Sie (die Beschwerdegegnerin 3) müsse sich nicht an den Kosten beteiligen, da sie 
als Eigentümerin der Parzelle Nr. 2401 nicht als Strasseneigentümerin gemäss Art. 25 ff. EBG gelte. Die 
Liegenschaften der Anstösser seien bereits vor dem Bau der Bahnlinie erschlossen gewesen und die Bahn 
habe die Bahnübergänge im Rahmen des Baus der Umfahrungsstrasse aus bahnsicherheitstechnischen 
Gründen und nicht wegen den Grundeigentümern zusammengelegt. Auch für den Rückbau der ARA sei 
eine Sanierung des Bahnüberganges nicht notwendig gewesen. Nach ihrer Berechnung resultierten (nach 
Abzug der Subventionen des ASTRA im Umfang von Fr. 99'000.-) Baukosten von rund Fr. 330'000.-, 
welche zu 90 % von der Bahn und zu 10 % von der Strasse zu tragen seien. Nach Abzug eines Anteils der 
Beschwerdeführerin 2 von Fr. 11'000.- habe somit die Wirth'sche Stipendienstiftung einen Kostenbeitrag 
von Fr. 22'000.- zu leisten.

G. 
Die Wirth'sche Stipendienstiftung (nachfolgend: Beschwerdegegnerin 1) 
beantragt in ihrer Beschwerdeantwort vom 3. Mai 2010, auf die 
Beschwerde sei nicht einzutreten, eventualiter sei sie abzuweisen.

Die Beschwerdeführerin 2 sei sowohl im Gesuchs- als auch im Beschwerdeverfahren nicht aktivlegitimiert 
(gewesen), weil sie kein Bahnunternehmen sei; aber auch der Beschwerdeführerin 1 fehle es an einem 
Rechtsschutzinteresse: Zwischen der Beschwerdeführerin 2 und den SBB sei nämlich eine Vereinbarung 
über die Kostenverteilung gemäss Art. 32 EBG abgeschlossen worden. Das Kostenverlegungsverfahren 
finde folglich gar keine Anwendung mehr und die Beschwerdeführerin 1 bzw. die SBB könnten mit diesem 
– da sie ja bereits vollumfänglich befriedigt worden seien – auch keinerlei Vorteile für sich erzielen.

Verursacherin der Sanierung sei – bedingt durch die verschärften, bahnseitigen Sicherheitsanforderungen 
– einzig die Bahn gewesen, während das Verkehrsaufkommen auf der Sackstrasse während Jahrzehnten 

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unverändert geblieben bzw. mit der verkehrsmässig weitgehenden Stilllegung der ARA sogar rückläufig 
gewesen sei. Da die Sanierung des Bahnüberganges ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf der Schiene 
nach sich gezogen habe, seien die damit verbundenen Nachteile und der allfällige (geringfügige) 
Sicherheitsgewinn miteinander zu verrechnen. Wenn wider Erwarten eine Verursachung und/oder ein 
Sondervorteil der Strasse bejaht werde, sei ihr Kostenanteil auf 5 % der anrechenbaren Kosten zu 
beschränken und die übrigen Strasseneigentümer seien ebenfalls in die Pflicht zu nehmen. Für eine 
Verlegung der zukünftigen Unterhaltskosten fehle eine gesetzliche Grundlage; zudem seien von den 
Baukosten von Fr. 428'894.- die Kosten für die Fernbedienung der Schrankenanlage in Abzug zu bringen, 
komme dieser Vorteil doch einzig der Schiene zu Gute. Die Beschwerdeführerin 2 habe ihre Kostenzusage 
vorbehaltlos gemacht.

H. 
Wilhelm und Martha Raymann (nachfolgend: Beschwerdegegner 2) 
haben sich innert angesetzter Frist nicht vernehmen lassen.

I. 
In ihren Stellungnahmen vom 4. Juni 2010 machen die 
Beschwerdeführerinnen ergänzend geltend, der Kostenanteil, welcher 
wegen des auf der Sackstrasse verlaufenden öffentlichen Fussweges 
allenfalls auf die Beschwerdeführerin 2 entfalle, bewege sich im 1 %-
Bereich. Es treffe zwar zu, dass die ARA heute stillgelegt sei; bei der 
Kostenverteilung sei jedoch zu berücksichtigen, dass ihr früherer Betrieb 
ein wesentlicher Faktor für die Sanierung des Bahnüberganges gewesen 
sei. Zudem sei für die Bemessung des Sondervorteils nicht von der 
tatsächlichen und aktuellen Nutzung auszugehen, sondern von den 
Nutzungsmöglichkeiten auf einem Grundstück, d.h. bei der Parzelle der 
Beschwerdegegnerin 3 von deren grundsätzlichen Überbaubarkeit 
aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur Bauzone. Die SBB und die 
Beschwerdeführerin 2 hätten keine Vereinbarung über eine 
Kostentragung im Sinne von Art. 32 EBG abgeschlossen, sondern 
Letztere habe lediglich einen Kostenvorschuss geleistet, um die 
Sanierung des Bahnüberganges voranzutreiben.

J. 
Mit unaufgeforderten Eingaben vom 3. Juni 2010 sowie vom 17. Juni 
2010 weist die Beschwerdegegnerin 3 darauf hin, dass die Liegenschaft 
der Beschwerdegegnerin 1 einzig über den Bahnübergang Steinegg 
verkehrsmässig erschlossen sei, während ihre und die Liegenschaft der 
Beschwerdegegner 2 neben diesem Zugang noch ein Fahrwegrecht über 
das Industriegebiet Hof hätten. Der Gemeindebeitrag der 
Beschwerdeführerin 2 sei gemäss kantonalem Strassenrecht sowie 

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gemäss langjähriger Praxis für die Abgeltung von öffentlichen Interessen 
geschuldet. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten sei ihre Parzelle nicht 
weiter bebaubar und eine erneute Inbetriebnahme der ARA technisch 
nicht mehr möglich und betrieblich undenkbar.

K. 
Auf entsprechende Nachfrage des Instruktionsrichters hin hat die 
Vorinstanz in ihrem Schreiben vom 25. August 2010 ausgeführt, der 
Beitrag des ASTRA im Umfang von Fr. 99'000.- dürfe vorliegend von den 
massgeblichen Erstellungskosten des Bahnüberganges nicht in Abzug 
gebracht werden, da diese Subvention ansonsten auf eine mittelbare 
Unterstützung eines Partikularinteresses (nämlich des Sondervorteils der 
Beschwerdegegnerin 1) hinauslaufe und damit ihren Zweck verfehle. 

L. 
Auf weitere Vorbringen und die sich bei den Akten befindlichen 
Schriftstücke wird, soweit entscheiderheblich, in den nachfolgenden 
Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. 

1.1. Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 
gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 
1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), sofern keine 
Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in den 
Art. 33 und Art. 34 VGG genannten Behörden. Das BAV gehört zu den in 
Art. 33 VGG erwähnten Behörden. Eine Ausnahme, was das Sachgebiet 
angeht, ist nicht gegeben (Art. 32 VGG). Das Bundesverwaltungsgericht 
ist deshalb zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig.

1.2. Zur Beschwerde ist nach Art. 48 Abs. 1 VwVG berechtigt, wer vor der 
Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur 
Teilnahme erhalten hat (Bst. a), durch die angefochtene Verfügung 
besonders berührt ist (Bst. b) und ein schutzwürdiges Interesse an deren 
Aufhebung oder Änderung hat (Bst. c).

1.2.1. Bei der Beschwerde gegen einen Nichteintretensentscheid kann 
nur geltend gemacht werden, die Vorinstanz habe zu Unrecht das 
Bestehen der Eintretensvoraussetzungen verneint. Das 

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Anfechtungsobjekt wird folglich auf die Eintretensfrage beschränkt und 
die beschwerdeführende Partei kann nur die Anhandnahme beantragen, 
nicht aber die Aufhebung oder Änderung der Verfügung verlangen; auf 
materielle Begehren kann entsprechend nicht eingetreten werden (ANDRÉ 
MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem 
Bundesverwaltungsgericht, Basel 2008, S. 78 Rz. 2.164).

Vorliegend ist die Vorinstanz in Ziff. 1 des Dispositivs der angefochtenen Verfügung auf die Gesuche der 
Beschwerdeführerin 2 sowie der SBB nicht eingetreten. Indem die Beschwerdeführerin 2 im 
Beschwerdeverfahren ausschliesslich materielle Rügen vorbringt, prozessiert sie demzufolge (zumindest 
soweit sie betreffend) am Anfechtungsobjekt vorbei. Soweit die Beschwerdeführerin 2 betreffend, ist auf die 
Beschwerde daher nicht einzutreten.

1.2.2. Das schutzwürdige Interesse an der Anfechtung einer Verfügung 
kann rechtlicher oder auch bloss tatsächlicher Natur sein und es genügt, 
wenn rein tatsächliche, praktische, wirtschaftliche, ideelle oder andere 
Interessen der beschwerdeführenden Person verletzt werden. Es besteht 
mithin im praktischen Nutzen, den die erfolgreiche Beschwerde dem 
Beschwerdeführer eintragen würde, das heisst in der Abwendung eines 
materiellen oder ideellen Nachteils, den der angefochtene Entscheid für 
ihn zur Folge hätte. Dem drohenden Nachteil muss dabei eine nicht 
unbedeutende Schwere zukommen und der Schadenseintritt muss relativ 
wahrscheinlich sein; bloss geringfügige, unwahrscheinliche 
Beeinträchtigungen reichen nicht aus (MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, 
a.a.O., S. 47 f. Rz. 2.65 ff.).

Die Beschwerdeführerin 2 hat den SBB, welche die Sanierung des Bahnüberganges Steinegg im Jahre 
2006 vorgenommen und der Beschwerdeführerin 1 die Infrastruktur der Bahnstrecke Lichtensteig -
 Wattwil - Ebnat-Kappel im gleichen Jahr zum Eigentum übertragen haben (Quelle: www.sob.ch), den nach 
Auffassung der SBB auf die Strassenseite entfallenden Anteil von Fr. 138'000.- im August 2007 
überwiesen. Ob es sich dabei – wie die Beschwerdeführerinnen übereinstimmend geltend machen – um 
einen blossen Kostenvorschuss gehandelt hat, welcher von der Beschwerdeführerin 1 (nach Abzug des 
freiwilligen Gemeindebeitrages von Fr. 40'000.-) als Rechtsnachfolgerin der SBB der Beschwerdeführerin 2 
oder – falls die Beschwerdeführerin 2 die SBB in die Pflicht nehmen sollte und diese ihrerseits auf die 
Beschwerdeführerin 1 Regress nehmen sollten – den SBB zurückzuerstatten ist, kann letztlich 
offenbleiben. Denn die Beschwerdeführerin 1 trägt zumindest das Risiko, dass eine solche 
Rückerstattungspflicht besteht. Folglich hat sie – um dieses Risiko auszuschliessen – ein faktisches 
Interesse daran, dass sich die von ihr in die Pflicht genommenen Anstösser im Umfang von Fr. 98'000.- an 
den Kosten beteiligen und sie die Beschwerdeführerin 2 in diesem Umfang befriedigen kann. Mit Bezug auf 
die Beschwerdeführerin 1 ist auf die form- und fristgerecht (Art. 50 und Art. 52 VwVG) eingereichte 
Beschwerde demnach einzutreten.

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2. 
Das Bundesverwaltungsgericht überprüft die angefochtene Verfügung auf 
Rechtsverletzungen – einschliesslich unrichtiger oder unvollständiger 
Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und Rechtsfehler bei der 
Ausübung des Ermessens – sowie auf Angemessenheit hin (Art. 49 
VwVG).

3. 
Die Beschwerdeführerin 1 und die Beschwerdegegnerin 3 beantragen 
zwecks Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes die Einholung 
ergänzender Unterlagen (u.a. Plangenehmigungsunterlagen zur 
Sanierung des Bahnüberganges Steinegg sowie zur Umfahrung 
Lichtensteig, Bahnfahrpläne, Regulativ der Gemeinde Wattwil betreffend 
Gemeindebeiträge an Strassensanierungen).

3.1. Das Bundesverwaltungsgericht stellt den Sachverhalt von Amtes 
wegen fest (Art. 12 VwVG) und bedient sich nötigenfalls verschiedener 
Beweismittel. Es hat die von den Parteien angebotenen Beweismittel 
abzunehmen, wenn diese zur Abklärung des Sachverhaltes tauglich 
erscheinen (Art. 33 Abs. 1 VwVG). Bei der Beurteilung dieser Frage 
kommt der entscheidenden Instanz ein gewisser Ermessensspielraum zu. 
Sie kann von einem beantragten Beweismittel namentlich dann absehen, 
wenn bereits Feststehendes bewiesen werden soll, wenn zum Voraus 
gewiss ist, dass der angebotene Beweis keine wesentlichen Erkenntnisse 
zu vermitteln vermag, oder wenn sie den Sachverhalt aufgrund eigener 
Sachkunde ausreichend würdigen kann (sogenannte antizipierte 
Beweiswürdigung; BGE 131 I 153 E. 3 mit Hinweisen; ALFRED 
KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfahren und 
Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 320; 
MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., S. 159 Rz. 3.125 sowie S. 165 
Rz. 3.144).

3.2. Vorliegend vermitteln die sich in den Vorakten befindlichen und  von 
den Parteien ergänzend eingereichten Unterlagen ein umfassendes und 
genügend klares Bild der tatsächlichen Verhältnisse, weshalb sich die 
Durchführung ergänzender Beweismassnahmen als nicht notwendig 
erweist. Soweit die Parteien somit ergänzende Beweisanträge stellen, ist 
in antizipierter Beweiswürdigung davon abzusehen.

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4. 
Die Beschwerdegegnerin 1 bestreitet die Aktivlegitimation der beiden 
Beschwerdeführerinnen im vorinstanzlichen Verfahren. Die 
Beschwerdeführerin 2 sei gar kein Bahnunternehmen und die 
Beschwerdeführerin 1 sei von der Beschwerdeführerin 2 bereits 
vollumfänglich befriedigt worden und könne aus dem 
Kostenverlegungsverfahren gar keine Vorteile mehr für sich ableiten. 
Zudem könne das Kostenverlegungsverfahren aufgrund einer 
Vereinbarung zwischen der Beschwerdeführerin 2 und den SBB gar nicht 
mehr angehoben werden.

Die Beschwerdeführerin 2 hat den Nichteintretensentscheid der Vorinstanz nicht beanstandet (vgl. E. 1.2.1 
hiervor), so dass das Bundesverwaltungsgericht sich auch nicht weiter mit ihrer Parteistellung im 
vorinstanzlichen Verfahren befassen muss. Die Beschwerdeführerin 1 wiederum trägt ein 
Rückzahlungsrisiko und hat schon aus diesem Grund ein Interesse an einer Kostenbeteiligung der 
Anstösser (vgl. E. 1.2.2 hiervor). Darüber hinaus lässt auch die Vereinbarung zwischen der 
Beschwerdeführerin 2 und den SBB das Kostenverlegungsverfahren nicht obsolet werden: Gemäss Art. 32 
EBG finden die Art. 25-31 EBG insoweit keine Anwendung, als zwischen den Beteiligten abweichende 
Vereinbarungen über die Kosten bestehen oder getroffen werden; diesen wird mithin die Freiheit belassen, 
unter den im einzelnen Fall gegebenen besonderen Verhältnissen von den gesetzlichen Grundsätzen 
abweichende Regelungen über die Kosten zu treffen (Botschaft des Bundesrates zum Entwurf eines 
Eisenbahngesetzes vom 3. Februar 1956, BBl 1956 I 213 250 [nachfolgend: Botschaft]). Vorliegend 
erscheint fraglich, ob es sich bei der Absprache zwischen der Beschwerdeführerin 2 und den SBB 
überhaupt um eine solche Vereinbarung handelt, wurde doch mit dieser – zumindest nach Auffassung der 
Beschwerdeführerinnen – nur eine vorläufige, nicht aber eine definitive Kostenübernahme durch die 
Beschwerdeführerin 2 verabredet. Dessen ungeachtet bestand eine solche Abmachung aber ohnehin nur 
zwischen diesen beiden Parteien, so dass es der Beschwerdeführerin 1 als Bahnunternehmen 
grundsätzlich unbenommen blieb, – mangels einvernehmlicher Lösung zwischen ihr und den übrigen 
Beteiligten – bei der Vorinstanz ein Kostenverlegungsverfahren gemäss Art. 40 Abs. 2 EBG anzuheben 
und den Anteil der Anstösser an den Sanierungskosten verbindlich festlegen zu lassen.

5. 
Die Beschwerdeführerin 1 beantragt, die Beschwerdegegner seien zur 
Leistung eines Kostenbeitrages von insgesamt Fr. 98'000.- (mit 5 % Zins 
ab dem 13. März 2008) an die Sanierung des Bahnüberganges Steinegg 
zu verpflichten. Zur Begründung macht sie geltend, dass nicht nur die 
Eisenbahn, sondern auch die Strasse die Sanierung (mit-) verursacht 
habe und den Strasseneigentümern aus dieser zudem ein Sondervorteil 
erwachsen sei.

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Seite 13

6. 
Im Rahmen der Bahnreform 2 wurden auf den 1. Januar 2010 in den 
Art. 24 ff. EBG geringfügige redaktionelle Anpassungen vorgenommen 
und insbesondere die Rand- bzw. Übertitel der einzelnen Bestimmungen 
einer Überarbeitung unterzogen. Sowohl im Titel zum neu geschaffenen 
8. Abschnitt wie auch im (unverändert gebliebenen) Text von Art. 25 EBG 
ist jedoch nur von Kreuzungen zwischen öffentlichen Strassen und 
Bahnen die Rede, während Art. 28 EBG zwar die privaten Strassen 
erwähnt, sich aber gemäss seinem Wortlaut nur mit der Kreuzung einer 
Bahn durch eine neue private Strasse befasst. Das Bundesgericht hat bis 
anhin offen gelassen, ob bei einer Änderung bestehender Kreuzungen 
zwischen Bahnen und privaten Strassen das EBG überhaupt anwendbar 
ist (BGE 94 I 569 E. 1). Diese Frage muss jedoch dann nicht beurteilt 
werden, wenn die über den Bahnübergang Steinegg führende 
Sackstrasse als öffentliche Strasse im Sinne des EBG zu qualifizieren ist.

6.1. Gemäss der Rechtsprechung von Bundesgericht und 
Bundesverwaltungsgericht hat eine Strasse dann als öffentlich im Sinne 
von Art. 24 ff. EBG zu gelten, wenn sie dem Gemeingebrauch gewidmet 
ist, ohne dass dafür ein Widmungsakt der Verwaltung oder – anstelle 
eines solchen Aktes – ein öffentlicher Gebrauch seit unvordenklicher Zeit 
erforderlich wäre; vielmehr genügt es, dass die Strasse tatsächlich dem 
öffentlichen Verkehr dient und der Allgemeinheit zugänglich ist. 
Massgeblich ist nicht, ob die Strasse in privatem oder öffentlichem 
Eigentum steht, sondern nur, ob sie – selbst wenn die Benutzung nach 
Art oder Zweck eingeschränkt ist – in erkennbarer Weise einem 
unbestimmbaren Personenkreis zur Verfügung steht (BGE 104 IV 105 
E. 3; BGE 94 I 569 E. 2; BGE 92 IV 10 E. 1; BGE 86 IV 29 E. 2; Urteile 
des Bundesverwaltungsgerichtes A-5896/2007 vom 19. Mai 2009 E. 3.2.3 
sowie A-5867/2007 vom 27. Oktober 2008 E. 5.2). Bei der Beurteilung ist 
dabei auf den heutigen Sachverhalt bzw. die tatsächliche Situation im 
Zeitpunkt der vorliegend vorgenommenen Sanierung des 
Bahnüberganges abzustellen (KÖLZ/HÄNER, a.a.O., Rz. 692), während es 
unerheblich ist, ob die bestehende Strasse ursprünglich öffentlich oder 
privat war.

6.2. Aus den Vorakten ergibt sich, dass die Sackstrasse über die privaten 
Grundstücke der Beschwerdegegnerin 1 und der Beschwerdegegner 2 
führt und schliesslich in die Liegenschaft der Beschwerdegegnerin 3 bzw. 
(auf der anderen Seite der Thur) in das Industriegebiet Hof mündet. 
Weiter lässt sich ihnen entnehmen, dass die Sackstrasse als 

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Gemeindestrasse dritter Klasse eingestuft ist, mithin der übrigen 
Erschliessung sowie der Land- und der Forstwirtschaft dient, nicht aber 
dem allgemeinen Motorfahrzeugverkehr offen steht (vgl. Art. 8 Abs. 3 des 
kantonalen Strassengesetzes vom 12. Juni 1988 [sGS 732.1]), und 
(Stand: Dezember 2008) mit einem Fahrverbot beschildert ist, welches 
nur den Zubringerverkehr gestattet. Letztlich haben aber diese 
rechtlichen und tatsächlichen Gegebenheiten für die Beurteilung der 
Frage, ob die Sackstrasse als öffentliche oder private Strasse zu 
qualifizieren ist, ausser Acht zu bleiben und es kann auch dahingestellt 
bleiben, ob das momentan angebrachte Verbotsschild mit der 
Strassenklassifikation vereinbar ist (vgl. auch Mail der Kantonspolizei St. 
Gallen vom 5. August 2005; bzgl. der Unbeachtlichkeit eines 
Fahrverbotes vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes A-5896/2007 
vom 19. Mai 2009 E. 3.2.3 in fine). Denn ausschlaggebend ist einzig, 
dass die Sackstrasse de facto nicht nur von den Eigentümern der 
Liegenschaften im Gebiet Sack/Feldegg bzw. einem von ihnen 
bestimmten Personenkreis (Mieter, Pächter und Angestellte), sondern 
allgemein von Besuchern sowie – obwohl nicht als kantonaler 
Wanderweg eingestuft – von Wanderern und von Fussgängern, welche 
das Eisenbahnmuseum im Industriegebiet Hof aufsuchen wollen, benutzt 
wird (vgl. auch Artikel der Zeitung "Der Toggenburger" vom 18. Mai 2005, 
Stellungnahme der Beschwerdegegnerin 3 vom 22. Juli 2009). Folglich ist 
bei ihr von einer öffentlichen Strasse im Sinne des EBG auszugehen und 
einer Anwendung der Art. 25 ff. EBG auf den vorliegenden Sachverhalt 
steht grundsätzlich nichts entgegen.

7. 

7.1. Art. 25 Abs. 1 EBG sieht vor, dass der Eigentümer eines neuen 
Verkehrsweges die Kosten der ganzen Anlage an der Kreuzungsstelle 
trägt, wenn ein neues, dem öffentlichen Verkehr dienendes Bahngeleise 
eine öffentliche Strasse oder eine neue öffentliche Strasse die Bahn 
kreuzen muss. Gemäss Art. 26 Abs. 1 Bst. a EBG trägt das 
Eisenbahnunternehmen die Kosten aller Änderungen an der Bahn- und 
Strassenanlage beim Ersatz eines Niveauüberganges durch eine Über- 
oder Unterführung oder bei dessen Aufhebung infolge Verlegung einer 
Strasse, wenn die Änderung vorwiegend durch die Bedürfnisse des 
Bahnverkehrs bedingt ist. Ist die Änderung hingegen vorwiegend auf die 
Bedürfnisse des Strassenverkehrs zurückzuführen, so hat der 
Strasseneigentümer die Kosten zu tragen (Art. 26 Abs. 1 Bst. b EBG). Bei 
allen anderen Änderungen einer Kreuzung, einschliesslich der 

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Anpassung und Verbesserung von Sicherheitseinrichtungen, haben 
Eisenbahnunternehmen und Strasseneigentümer die Kosten aller 
Änderungen der Bahn- und Strassenanlage in dem Verhältnis zu tragen, 
als die Entwicklung des Verkehrs auf ihren Anlagen sie bedingt (Art. 26 
Abs. 2 EBG). Nach Art. 27 Abs. 1 EBG hat jede Partei in allen Fällen in 
dem Umfang an die Kosten beizutragen, als ihr aus der Umgestaltung der 
Anlage Vorteile erwachsen. Wenn eine Partei im Interesse der dauernden 
Verbesserung oder des künftigen Ausbaus ihrer eigenen Anlage 
besondere Begehren stellt, hat sie die daraus an der Kreuzungsstelle 
entstehenden Mehrkosten hingegen allein zu tragen (Art. 27 Abs. 2 EBG). 
Auf die Kosten für Unterhalt und Erneuerung sowie für alle 
vorübergehenden und dauernden Massnahmen zur Verhütung von 
Unfällen an der Kreuzungsstelle mit Einschluss der Bedienung der dazu 
bestimmten Anlagen finden die Artikel 25-28 EBG sinngemäss 
Anwendung (Art. 29 EBG).

7.2. Den Art. 25-28 EBG liegen die Prinzipien der Ebenbürtigkeit der 
Verkehrswege, der Verursachung und der Vorteilsanrechnung zu Grunde. 
Nach dem Ebenbürtigkeitsprinzip sind die öffentlichen Verkehrswege 
einander gleichgestellt und die Kosten nicht zum Vornherein einer Seite 
aufzubürden. Aus der grundsätzlichen Ebenbürtigkeit der öffentlichen 
Verkehrswege ergibt sich als zweiter Grundsatz das eisenbahnrechtliche 
Verursacherprinzip, wonach diejenige Partei, die eine Veränderung des 
bestehenden Zustandes auslöst, die daraus herrührenden Kosten zu 
tragen hat. Nach dem Prinzip der Vorteilsanrechnung sodann soll 
derjenige, der die Umgestaltung einer Kreuzungsanlage verursacht, von 
der Finanzierung der Umgestaltung soweit befreit werden, als der 
Nichtverursacher daraus Vorteile zieht (Urteil des 
Bundesverwaltungsgerichtes A-5867/2007 vom 27. Oktober 2008 E. 6.1 
mit Hinweisen; ENRICO RIVA, Kostentragung für den Unterhalt und die 
Erneuerung von Kreuzungsbauwerken Schiene-Strasse, Schweizerisches 
Zentralblatt für Staats- und Verwaltungsrecht [ZBl] 94/1993, S. 333 ff., 
insbesondere S. 335-340).

8. 
Der Bahnübergang Steinegg ist im Jahre 2006 mit einer automatischen 
Schrankenanlage ausgerüstet worden. Nachfolgend ist in einem ersten 
Schritt zu prüfen, wer als Verursacher dieser Sanierung anzusehen ist 
und demzufolge grundsätzlich die Kosten für die neue 
Sicherheitseinrichtung zu tragen hat.

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8.1. Wie sich der chronologischen Abfolge der Ereignisse entnehmen 
lässt (vgl. Bst. A.a hiervor), hat die Eisenbahn als ursprüngliche 
Verursacherin der Kreuzung bei Bahnkilometer 16.846 zu gelten. Die 
Beschwerdeführerin 1 bringt nun jedoch vor, die ARA (und mit ihr auch 
die Liegenschaft der Beschwerdegegner 2) sei erst in den Jahren 
1983/1984 durch eine Verlängerung der Sackstrasse bis zur Liegenschaft 
der Beschwerdegegnerin 1 über den Bahnübergang Steinegg auch für 
Schwertransporte erschlossen worden, nachdem diese die Brücke über 
die Thur wegen deren (zu) geringen Tragkraft nicht hätten befahren 
können. Die Sanierung des Bahnüberganges sei somit nicht nur wegen 
den erhöhten Sicherheitsanforderungen und der Einführung des 
Taktfahrplanes auf Seite der Bahn erforderlich geworden, sondern auch 
aufgrund einer durch den Strassenneubau erfolgten Erweiterung des 
Benutzerkreises auf der Sackstrasse. Als Hauptverursacherin auf der 
Strassenseite sei die Beschwerdegegnerin 3 anzusehen, welche mit ihren 
Schwertransporten zur ARA eine sicherheitstechnische Sanierung 
unabdingbar gemacht habe, um schwere Kollisionen zwischen Bahn und 
Lastwagen zu verhindern. Daran ändere auch nichts, dass die ARA in der 
Zwischenzeit stillgelegt sei, sei doch ihr früherer Betrieb ein wesentlicher 
Faktor für die Sanierung gewesen.

8.2. Das Bundesverwaltungsgericht hat in seinem Urteil A-5896/2007 
vom 19. Mai 2009 in E. 3.2.4.1 festgehalten, Art. 26 Abs. 2 EBG sei nicht 
anwendbar, wenn die Sanierung eines Bahnüberganges nicht oder nicht 
ausschliesslich in einer Entwicklung des Verkehrs auf der Strasse oder 
der Schiene begründet liege, sondern – zumindest teilweise – in den 
Risiken der Anlage an der Kreuzungsstelle, welche den 
Sicherheitsvorschriften nicht oder nicht mehr entspreche. Diesfalls habe 
gestützt auf Art. 29 EBG einzig eine analoge Anwendung der Art. 25-28 
EBG zu erfolgen und die Kosten seien grundsätzlich demjenigen 
Verkehrsträger aufzuerlegen, welcher ursprünglich die Kreuzung 
verursacht habe (Art. 25 Abs. 1 EBG); seien die Risiken der zu 
sanierenden Sicherungsanlage zugleich auch auf eine Verkehrszunahme 
auf demjenigen Verkehrsträger zurückzuführen, welcher die Kreuzung 
ursprünglich nicht verursacht habe, so seien die Kosten auf die 
Eigentümer beider Verkehrsträger zu verteilen (Art. 26 Abs. 2 EBG).

8.3. Wie die Beschwerdeführerin 1 selber einräumt und von den 
Beschwerdegegnern bestätigt wird, hat der Schienenverkehr auf dem 
relevanten Streckenabschnitt mit Einführung des Taktfahrplanes markant 
zugenommen. Aber auch die rechtlichen Rahmenbedingungen haben 

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sich – vor allem bedingt durch eine Zunahme der Fahrgeschwindigkeiten 
und des Verkehrsaufkommens auf dem Schweizerischen Schienennetz – 
in der Zwischenzeit verändert: So sind die Bahnunternehmen aufgrund 
des auf den 14. Dezember 2003 in Kraft getretenen (und auf den 1. Juli 
2010 bereits wieder teilweise angepassten) revidierten 6. Abschnittes der 
Eisenbahnverordnung vom 23. November 1983 (EBV, AS 2003 4289) 
verpflichtet, Bahnübergänge, die der EBV nicht entsprechen, aufzuheben 
oder bis spätestens 31. Dezember 2014 anzupassen (vgl. den 
unverändert gebliebenen Art. 37f Abs. 1 EBV [SR 742.141.1]). Gemäss 
dem (für die Sanierung des Bahnüberganges Steinegg im Jahre 2006 
massgeblichen und seither ebenfalls weitgehend unverändert 
gebliebenen) Art. 37c Abs. 3 Bst. c Ziff. 2 EBV genügt an 
Bahnübergängen – falls die Sichtverhältnisse genügend sind oder die 
Eisenbahnfahrzeuge bei zeitweise ungenügenden Sichtverhältnissen 
zweckdienliche Achtungssignale abgeben – das Aufstellen von 
Andreaskreuzen als einzigem Signal, sofern der Strassenverkehr 
schwach (d.h. nicht mehr als 8 Personenäquivalente pro Stunde) und der 
Schienenverkehr langsam ist (d.h. bis zu 50 km/h Höchstgeschwindigkeit; 
vgl. auch Ausführungsbestimmungen zur Eisenbahnverordnung, Ausgabe 
2006 [AB-EBV 2006], zu Art. 37b Blatt Nr. 1). Da beim Bahnübergang 
Steinegg die Sichtdistanz für eine gefahrlose Gleisüberquerung bloss 7 
statt den erforderlichen 16 Sekunden beträgt (vgl. Schreiben der SBB an 
die Beschwerdeführerin 2 vom 10. März 2005), die Fahrgeschwindigkeit 
der Züge mit 75 km/h angegeben wird (vgl. Präsentation der SBB vom 
21. Januar 2002) und das Aufstellen von Andreaskreuzen bei 
gleichzeitiger Abgabe von Pfeifsignalen bzw. eines provisorischen 
Lichtsignales nur als Übergangslösung zulässig war, blieb den SBB – 
ungeachtet des konkreten Verkehrsaufkommens auf der Sackstrasse – 
somit gar nichts anderes übrig, als eine automatische Schrankenanlage 
zu errichten oder zumindest eine gleichwertige Sicherungsmassnahme zu 
ergreifen.

8.4. Ob aufgrund der Nichteinhaltung dieser Sicherheitsvorschriften und 
der damit einhergehenden Gefährlichkeit des Bahnüberganges Steinegg 
Art. 26 Abs. 2 EBG direkt anwendbar ist, kann letztlich dahingestellt 
bleiben. Denn bei einer unmittelbaren Anwendung dieser Bestimmung hat 
die Beschwerdeführerin 1 aufgrund der Verkehrsentwicklung auf der 
Schiene (zumindest) eine Mitursache gesetzt und die Strassenseite hat – 
vorbehältlich Art. 27 Abs. 1 EBG – nur dann einen Kostenbeitrag zu 
leisten, wenn auch auf ihr ein Mehrverkehr eingetreten ist. Bei einer bloss 
mittelbaren Anwendung von Art. 25-28 EBG über Art. 29 EBG haben die 

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SOB bzw. die SBB als ursprüngliche Verursacher der Kreuzungsstelle die 
Kosten zwar grundsätzlich alleine zu übernehmen; einer eventuellen 
Verkehrsentwicklung auf der Strasse ist aber auch diesfalls in einem 
zweiten Schritt ergänzend Rechnung zu tragen. Wie nachfolgend 
aufzuzeigen ist, ist jedoch eine solche strassenseitige Verkehrszunahme 
nicht auszumachen.

8.4.1. Die Beschwerdegegner 2 benützen – was auch von der 
Beschwerdeführerin 1 anerkannt wird – vor allem die Zufahrtsstrasse 
über die Thurbrücke und sind auf eine Erschliessung ihrer Liegenschaft 
via den Bahnübergang Steinegg nicht zwingend angewiesen; von der 
Beschwerdeführerin 1 wird weiter auch nicht geltend gemacht, dass die 
Beschwerdegegnerin 1 ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf der Strasse 
zu verantworten habe. Ein allfälliger Mehrverkehr auf der Sackstrasse 
kann somit – wenn überhaupt – einzig durch die Kläranlage auf der 
Parzelle der Beschwerdegegnerin 3 verursacht worden sein. Diese 
besteht seit dem Jahre 1968 und hat in den Jahren 1983/1984 neben 
dem Zugang über die Thur eine zusätzliche Zufahrtsmöglichkeit via den 
Bahnübergang Steinegg erhalten (vgl. Bst. A.c hiervor). Im 
Zusammenhang mit der Erneuerung und dem Ausbau der Kläranlage im 
Jahre 1993 wurden (vor allem von Seiten der Beschwerdegegnerin 3) 
erste Stimmen laut, welche wegen dem Baustellenverkehr die Errichtung 
einer Schrankenanlage verlangten. Mangels Bereitschaft der Anstösser, 
sich an den Sanierungskosten zu beteiligen, wurde dieses Projekt 
allerdings in der Folge nicht realisiert (vgl. Protokoll des Gemeinderates 
Lichtensteig zur Besprechung vom 29. Juni 1993 betreffend 
"Bahnübergang Sack / Zufahrt Baustelle ARA und Liegenschaften"). 
Hauptursache für diesen ersten Sanierungsversuch war demzufolge vor 
allem die erhöhte Unfallgefahr aufgrund des (zeitlich ohnehin 
beschränkten) Mehrverkehrs von und zu der Baustelle bei der Kläranlage, 
nicht aber – wie die Beschwerdeführerin 1 geltend zu machen scheint – 
deren anschliessender Betrieb. Dessen ungeachtet ist auch nicht 
ersichtlich, inwiefern die Erschliessung und der Betrieb der (sanierten) 
Kläranlage zu einem übermässigen Lastwagenverkehr und dieser 
seinerseits zu einer erhöhten Kollisionsgefahr auf dem Bahnübergang 
geführt haben sollte (zumal die SBB ansonsten wohl kaum mit der 
Sanierung des Bahnüberganges bis ins Jahre 2006 zugewartet hätten).

8.4.2. Dazu kommt noch ein Weiteres: Nach den unwidersprochen 
gebliebenen Ausführungen der Beschwerdegegnerin 3 wurde die ARA im 
Jahre 2006 stillgelegt bzw. zu einem Pumpwerk zurückgebaut. Der 

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genaue Zeitpunkt der Stilllegung braucht nicht überprüft zu werden, denn 
es ist schlechthin nicht vorstellbar, dass bei Einreichung des 
Plangenehmigungsgesuches zur Sanierung des Bahnüberganges 
Steinegg (April 2005) bzw. im Zeitpunkt der Sanierung (2006) – 
insbesondere angesichts der erfahrungsgemäss langwierigen 
Planungsphase vor der Realisierung eines solchen Projektes – nicht 
zumindest bereits entsprechende Absichten der Beschwerdegegnerin 3 
bekannt waren (vgl. auch Schreiben der SBB vom 10. März 2005, in 
welchem auf den Zusammenschluss der ARA Lichtensteig mit der ARA 
Wattwil verwiesen wird). Die Sanierung des Bahnüberganges Steinegg 
wurde somit durch die SBB als Rechtsvorgängerin der 
Beschwerdeführerin 1 vorangetrieben, obwohl absehbar war, dass der 
Strassenverkehr nach der Stilllegung der Kläranlage sogar rückläufig sein 
würde. Unter diesen Umständen können aber weder der Betrieb der ARA 
noch (angesichts der Möglichkeit der Anordnung von temporären 
Sicherheitsmassnahmen) der vorübergehende Mehrverkehr während der 
Rückbauphase eine Ursache gesetzt haben.

8.5. Als Zwischenfazit ist folglich festzuhalten, dass die Strassenseite – 
im Gegensatz zur Bahnseite – die Sanierung des Bahnüberganges 
Steinegg nicht verursacht und die Beschwerdeführerin 1 als 
Rechtsnachfolgerin der SBB grundsätzlich die gesamten Kosten zu 
tragen hat. Bei diesem Ergebnis kann – zumindest vorerst – offenbleiben, 
ob die Beschwerdegegnerin 3 als "Strasseneigentümer" im Sinne von Art. 
26 Abs. 2 EBG einzustufen und eine allfällige, durch sie bedingte 
Verkehrsentwicklung auf der Sackstrasse überhaupt zu berücksichtigen 
wäre.

9. 
In einem nächsten Schritt ist zu prüfen, wer im Rahmen der 
Vorteilsanrechnung nach Art. 27 Abs. 1 EBG neben der 
Beschwerdeführerin 1 als Verursacherin allenfalls auch noch an die 
Sanierungskosten beizutragen hat. Die Vorinstanz und auch die 
Beschwerdegegnerin 3 vertreten die Auffassung, einzig die 
Beschwerdegegnerin 1 sei als Eigentümerin der Strasse an der 
Kreuzungsstelle zusätzlich beitragspflichtig. Die Beschwerdeführerin 1 
stuft sämtliche Beschwerdegegner aufgrund des bei ihnen eingetretenen 
Sondervorteils als Strasseneigentümer ein und will diese – neben einem 
allfälligen geringfügigen Kostenanteil der Beschwerdeführerin 2 – in 
dieser Eigenschaft und in diesem Umfang an den Kosten beteiligen. Die 
Beschwerdegegnerin 1 wiederum bestreitet den Eintritt eines 

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anrechenbaren Vorteils auf Seiten der Anstösser, erachtet aber bei 
Bejahung eines solchen ebenfalls eine Kostenbeteiligung sämtlicher 
Beschwerdegegner als angezeigt.

9.1. Ziel der Auslegung einer Gesetzesbestimmung ist die Ermittlung 
ihres wahren Sinngehalts. Das Bundesverwaltungsgericht folgt dabei der 
höchstrichterlichen Auslegungsmethodik, wonach das Gesetz in erster 
Linie aus sich selbst heraus, das heisst nach Wortlaut, Sinn und Zweck 
und den ihm zugrunde liegenden Wertungen auf der Basis einer 
teleologischen Verständnismethode ausgelegt werden muss. 
Auszurichten ist die Auslegung auf die ratio legis, die zu ermitteln dem 
Gericht allerdings nicht nach seinen eigenen, subjektiven 
Wertvorstellungen, sondern nach den Vorgaben des Gesetzgebers 
aufgegeben ist. Die Auslegung des Gesetzes hat zwar nicht entscheidend 
historisch zu erfolgen, ist im Grundsatz aber dennoch auf die 
Regelungsabsicht des Gesetzgebers und die damit erkennbar 
getroffenen Wertentscheidungen auszurichten, da sich die 
Zweckbezogenheit des rechtsstaatlichen Normverständnisses nicht aus 
sich selbst begründen lässt, sondern aus den Absichten des 
Gesetzgebers abzuleiten ist, die es mit Hilfe der herkömmlichen 
Auslegungselemente zu ermitteln gilt. Die Gesetzesauslegung hat sich 
vom Gedanken leiten zu lassen, dass nicht schon der Wortlaut die 
Rechtsnorm darstellt, sondern erst das an Sachverhalten verstandene 
und konkretisierte Gesetz. Gefordert ist die sachlich richtige 
Entscheidung im normativen Gefüge, ausgerichtet auf ein befriedigendes 
Ergebnis aus der ratio legis. Dabei befolgt das Bundesgericht einen 
pragmatischen Methodenpluralismus und lehnt es namentlich ab, die 
einzelnen Auslegungselemente einer hierarchischen Prioritätenordnung 
zu unterstellen (vgl. dazu statt vieler: BGE 131 III 33 E. 2 mit Hinweisen; 
BVGE 2009/8 E. 7 mit Hinweisen; ULRICH HÄFELIN/WALTER HALLER/HELEN 
KELLER, Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 7. Aufl., Zürich u. a. 2008, 
Rn. 80 ff.).

9.2. Gemäss Art. 27 Abs. 1 EBG hat "jede Partei" (französisch: chacune 
des parties, italienisch: ciascuna delle parti) in allen Fällen in dem 
Umfange an die Kosten beizutragen, als ihr aus der Umgestaltung der 
Anlage Vorteile erwachsen. Aus dieser Formulierung geht nicht klar 
hervor, ob jeder beliebige Vorteilsempfänger als "Partei" anzusehen oder 
ob der Kreis der Kostenpflichtigen allenfalls weiter einzugrenzen ist.

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Seite 21

9.3. Der Begriff „jede Partei“ wird im 8. Abschnitt des EBG weder an 
anderer Stelle verwendet noch näher umschrieben. In Art. 25 Abs. 1 EBG 
wird zwar bei einer neuen Kreuzung der „Eigentümer des neuen 
Verkehrsweges“ als kostenpflichtig erklärt und in Art. 26 EBG für die 
Kostenverteilung bei der Änderung bestehender Kreuzungen dem 
„Eisenbahnunternehmen“ jeweils der „Strasseneigentümer“ 
gegenübergestellt. Daraus ist jedoch nicht zwingend zu schliessen, dass 
auch unter „Partei“ nur ein Eisenbahnunternehmen oder ein 
Strasseneigentümer zu subsumieren ist. Dies gilt umso mehr, als der 
Gesetzgeber in Art. 27 Abs. 1 EBG nicht die Formulierung „jede der 
beiden Parteien“ verwendet, sondern stattdessen eine gänzlich neue 
Gruppenbezeichnung eingeführt hat.

9.4. Der Bundesrat unterbreitete der Bundesversammlung ursprünglich 
einen Entwurf des Art. 25 EBG (heute: Art. 27 EBG), welcher statt des 
Ausdruckes "jede Partei" den Passus "diejenige Partei, die nach den 
vorstehenden Bestimmungen keine Kosten oder nur einen Anteil zu 
tragen hat" enthielt (BBl 1956 I 291 298; vgl. auch Botschaft, a.a.O., BBl 
1956 I 213 250). Im Ständerat führte Berichterstatter Häfelin hierzu aus, 
die vorberatende Kommission sei zwar materiell mit der Auffassung des 
Bundesrates einverstanden, schlage aber – um die Absicht des 
Gesetzgebers deutlicher zum Ausdruck zu bringen – vor, die 
Umschreibung der zu belastenden Partei wegzulassen, da solche 
Möglichkeiten immer denkbar seien und alle Parteien treffen könnten 
(Amtliches Bulletin der Bundesversammlung [AB] 1957 S 156 f.). Weiter 
wies Bundesrat Lepori in der Beratung darauf hin, dass sich jede Partei 
„même en dehors de l’article 24“ (heute: Art. 26 EBG) im Umfang ihres 
Vorteils an den Kosten zu beteiligen habe (AB 1957 S 157). Die 
Gesetzesmaterialien lassen somit eher darauf schliessen, dass die 
eidgenössischen Räte den Kreis der Kostenpflichtigen gemäss Art. 27 
Abs. 1 EBG weit fassen und nicht zum vornherein auf die 
Strasseneigentümer und Bahnunternehmen beschränken wollten.

9.5. Mit Art. 27 Abs. 1 EBG beabsichtigte der Gesetzgeber, bei der 
Kreuzung zwischen einer öffentlichen Strasse und einer Bahnlinie 
allfällige (unerwünschte) Auswirkungen einer strikten Anwendung des 
Verursacherprinzipes zu korrigieren und auch diejenigen Personen 
kostenpflichtig zu erklären, welche – obwohl nicht (Haupt-) Verursacher – 
aus dem Neubau oder der Änderung der Kreuzungsanlage dennoch 
einen (zusätzlichen) Nutzen erzielen. Diese Regelung ist zugeschnitten 
auf den (Normal-) Fall, dass dem Eisenbahnunternehmen ein öffentliches 

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Gemeinwesen (Kanton oder Gemeinde) als Strasseneigentümer 
gegenübersteht. Vorliegend gestalten sich die tatsächlichen Verhältnisse 
jedoch wesentlich komplizierter: Wie bereits ausgeführt (vgl. E. 6 ff. 
hiervor), handelt es sich bei der Sackstrasse zwar um eine öffentliche 
Strasse. Sie ist jedoch nicht als Parzelle ausgeschieden, sondern verläuft 
vor und nach dem Bahnübergang Steinegg über die privaten 
Grundstücke der Beschwerdegegnerin 1, anschliessend über diejenigen 
der Beschwerdegegner 2 und mündet letztlich in die Liegenschaft der 
Beschwerdegegnerin 3 bzw. über die Thurbrücke in das Industriegebiet 
Hof (vgl. A.b hiervor). Würde nun mit der Vorinstanz – neben der 
Beschwerdeführerin 1 als Verursacherin – einzig die 
Beschwerdegegnerin 1 als Eigentümerin der Strasse an der 
Kreuzungsstelle einer Kostenpflicht unterstellt, würde dies zum unbilligen 
Ergebnis führen, dass diese – aufgrund ihrer (rein zufälligen) räumlichen 
Nähe zum Bahnübergang – die strassenseitigen Kosten vollumfänglich zu 
übernehmen hätte, selbst wenn die rückwärtigen Liegenschaften in 
gleichem oder ungleich grösserem Umfang bzw. möglicherweise sogar 
ausschliesslich einen Nutzen aus der Sanierung des Bahnüberganges 
ziehen sollten. Eine solche Auffassung wäre jedoch mit Sinn und Zweck 
von Art. 27 Abs. 1 EBG nicht vereinbar. Eine teleologische Auslegung 
lässt somit keinen anderen Schluss zu, als dass grundsätzlich sämtliche 
Personen, welche aus der Errichtung einer automatischen 
Schrankenanlage einen Vorteil erzielen, Parteieigenschaft aufweisen und 
daher kostenpflichtig werden. Bei einem solchen Verständnis braucht 
aber – mangels Relevanz – auch an dieser Stelle (vgl. bereits E. 8.5 
hiervor) nicht geprüft zu werden, wer überhaupt unter 
"Strasseneigentümer" im Sinne von Art. 26 Abs. 2 EBG zu subsumieren 
und wie und ob die vom Bundesgericht in BGE 94 I 569 E. 5 erfolgte 
Konkretisierung dieses Begriffes auf die vorliegende Konstellation zu 
übertragen wäre.

9.6. Was im Zusammenhang mit der Erneuerung einer Kreuzungsanlage 
unter "Vorteil" im Sinne von Art. 27 Abs. 1 EBG konkret zu verstehen ist, 
hat das Bundesgericht – soweit ersichtlich – bis anhin nicht beantwortet. 
Mit der Vorinstanz ist jedoch davon auszugehen, dass dieser Vorteil nicht 
nur finanzieller, sondern – beispielsweise in Form eines 
Sicherheitsgewinnes – auch bloss ideeller Natur sein kann. Sogar die 
Erhaltung des Ist-Zustandes auf längere Zeit hinaus muss als Vorteil 
gewertet werden, auch wenn die Parteien keinen zusätzlichen Vorteil aus 
der Erneuerung ziehen, hätten sie doch ansonsten ohne diese über kurz 
oder lang etwas verloren. Die Vorteile, welche Art. 27 Abs. 1 EBG nennt 

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und welche einzubeziehen sind, sind folglich künftige, wobei dazu auch 
diejenigen gehören, die (vor der Erneuerung) gegeben waren und 
weiterhin bestehen (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes 
A-5867/2007 vom 27. Oktober 2008 E. 8.1 mit Hinweis). Dabei versteht 
es sich von selbst, dass nicht irgendein beliebiger Vorteil gemeint sein 
kann, sondern – um den Kreis der Kostenpflichtigen weiter 
einzuschränken – nur ein wesentlicher Sondervorteil, der über das 
hinausgeht, was die Allgemeinheit aus der Sanierung des 
Bahnüberganges für einen Nutzen zieht.

9.7. Vorliegend wurde mit der Errichtung einer automatischen 
Schrankenanlage einerseits die Sicherheit auf der Sackstrasse erheblich 
verbessert, andererseits der Ist-Zustand (Erschliessung der 
Liegenschaften im Gebiet Sack/Feldegg von der Krinauerstrasse her) 
erhalten. Davon profitieren zwar grundsätzlich alle Benutzer der 
Sackstrasse. Einen wesentlichen Sondervorteil erlangen jedoch einzig die 
drei Beschwerdegegner, welche Eigentümer von überbauten Parzellen im 
Gebiet Sack/Feldegg sind und als unmittelbare Anstösser den 
Bahnübergang Steinegg nutzen (nicht aber – was im Übrigen auch von 
keiner Partei vor Bundesverwaltungsgericht mehr geltend gemacht wird – 
die Eigentümerin des Industriegebietes Hof, welches sich auf der anderen 
Seite der Thur auf dem Gemeindegebiet von Lichtensteig befindet, sowie 
die SBB als Eigentümer der nicht überbauten Waldparzelle Nr. 700).

9.8. Einer solchen Festlegung des Kreises der Kostenpflichtigen gemäss 
Art. 27 Abs. 1 EBG steht – zumindest im Ergebnis – auch die bisherige 
Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes nicht entgegen: So 
wurde zwar im Urteil A-5896/2007 vom 19. Mai 2009 (neben dem 
Eisenbahnunternehmen) nur der Beschwerdeführer als (privater) 
Eigentümer der Strasse sowie des Grundstückes beim sanierten 
Bahnübergang kostenpflichtig erklärt, nicht aber der Eigentümer des 
ebenfalls erschlossenen, dahinter liegenden Grundstückes. Im 
Unterschied zum vorliegenden Verfahren hatte sich Letzterer gegenüber 
dem Beschwerdeführer jedoch bereit erklärt, einen Teil der Kosten zu 
übernehmen (vgl. E. 3.2.5). Im Urteil A-5867/2007 vom 27. Oktober 2008 
wurden die Sanierungskosten schliesslich – ohne die 
Eigentumsverhältnisse an der Strasse offen zu legen und allfällige 
weitere Nutzniesser aufzuführen – ebenfalls auf zwei Eigentümerinnen 
von durch den Bahnübergang erschlossenen Grundstücken im Umfang 
ihres Sondervorteils verteilt (vgl. E. 8.2).

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10. 
Die Vorinstanz hat aufgrund des geringen strassenseitigen und des nicht 
unerheblichen schienenseitigen Verkehrsaufkommens sowie der 
überproportionalen Bedeutung des Sicherheitsgewinnes für die 
Strassenbenutzer den auf die Strasse entfallenden Vorteil auf 20 % 
festgesetzt und der Bahn –  welche als Verursacherin vorneweg 50 % der 
Kosten alleine zu übernehmen habe – 90 % aller Kosten auferlegt. Die 
Beschwerdeführerin 1 beantragt gestützt auf einen (allerdings als 
unverbindlich erklärten) Verteilschlüssel nach dem kantonalen 
Strassengesetz sowie aufgrund des erzielten Sicherheitsgewinnes eine 
pauschale Übernahme von 25 % der Sanierungskosten durch die 
Strassenseite. Die Beschwerdegegnerin 1 macht geltend, der höchstens 
marginale Sicherheitsgewinn für die Strasse sei durch die mit der 
Sanierung verbundenen Nachteile (erhöhtes Verkehrsaufkommen auf der 
Schiene, zusätzliche Wartezeiten vor der Bahnschranke) zu verrechnen 
bzw. ihr Kostenanteil auf höchstens 5 % festzusetzen. Die 
Beschwerdegegnerin 3 schliesslich bemängelt den von den 
Beschwerdeführerinnen für die Kostenverteilung verwendeten Perimeter, 
welcher eine falsche Gewichtung ihrer Parzelle vornehme und nicht 
berücksichtige, dass diese nach der Stilllegung der ARA weder 
umgenutzt noch überbaut werden könne; zudem seien die ARA und die 
Liegenschaften der Beschwerdegegner 2 – im Gegensatz zu denjenigen 
der Beschwerdegegnerin 1 – von zwei Seiten her erschlossen.

10.1. Bei der Bestimmung des jeweiligen Vorteils ist davon auszugehen, 
dass das hauptsächliche Interesse an der Erstellung oder Änderung einer 
Kreuzungsanlage in der Regel beim Inhaber der Bauherrschaft liegt. Als 
Bauherr wird regelmässig derjenige aktiv, der ein Interesse an der 
Ausführung eines Bauprojektes hat. In dessen Bereich liegt üblicherweise 
die Ursache für eine bauliche Änderung, weshalb er den hauptsächlichen 
Nutzen bzw. Vorteil daraus zieht. Schliesslich bestimmt der Bauherr auch 
den wesentlichen Umfang des Projekts und damit das Ausmass der 
Kosten (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes A-5867/2007 vom 
27. Oktober 2008 E. 9.1 mit Verweis auf Urteil des Bundesgerichtes 
2A.80/1999 vom 5. Januar 2000 E. 4d).

10.2. Wie bereits ausgeführt (vgl. E. 8.5 hiervor), ist die 
Beschwerdeführerin 1 als Rechtsnachfolgerin der SBB vorliegend als 
Verursacherin der Sanierung des Bahnüberganges Steinegg anzusehen. 
Sie bzw. die SBB hatten die Bauherrschaft inne und den Umfang des 
Projekts und das Ausmass der Kosten alleine bestimmt. Vor diesem 

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Seite 25

Hintergrund kann zwar nicht in Frage stehen, dass die Bahnseite den 
Hauptteil der Kosten zu übernehmen hat, zumal vor allem sie aufgrund 
des nicht unerheblichen Verkehrsaufkommens auf der Schiene aus der 
zusätzlichen Sicherung des Bahnüberganges einen Nutzen zieht. 
Zugleich gilt es aber (in einem grösseren Umfang, als dies die Vorinstanz 
getan hat) in Erwägung zu ziehen, dass auch die Strassenseite – selbst 
bei Berücksichtigung der von der Beschwerdegegnerin 1 angeführten 
Nachteile –  insgesamt einen Vorteil aus der Errichtung der 
automatischen Schrankenanlage erzielt hat (vgl. E. 9.7 hiervor). Das 
Bundesverwaltungsgericht erachtet es daher als angemessen, der 
Bahnseite drei Viertel und der Strassenseite ein Viertel der 
Sanierungskosten aufzuerlegen.

10.3. Damit bleiben noch die einzelnen Anteile der Beschwerdegegner 
am strassenseitigen Anteil festzulegen:

Die Beschwerdegegner 2 und die Beschwerdegegnerin 3 haben ein dingliches Fuss- und Fahrwegrecht 
über die Thurbrücke sowie das Industriegebiet Hof (vgl. Kaufverträge zwischen der Stoffel AG und der 
Politischen Gemeinde Lichtensteig vom 28. Juni 1967 betreffend die Parzelle Nr. 2401 sowie zwischen der 
Konkursmasse der Thurotex AG sowie dem Ehepaar Raymann vom 30. März 1983 betreffend die 
Parzellen Nr. 702 sowie Nr. 703; vgl. auch Gesuch um Löschung des Fuss- und Fahrwegrechtes z.L. 
Parzelle Nr. 702 bzw. z.G. Parzelle Nr. 2401 vom 25. September 1997). Die Beschwerdegegner 2 
benützen daher vor allem diesen Zugang bzw. diese Zufahrt zu ihren Liegenschaften und auch der Verkehr 
über den Bahnübergang von und zu der Liegenschaft der Beschwerdegegnerin 3 dürfte nicht erst seit dem 
Rückbau der Kläranlage zu einem Pumpwerk nicht allzu stark ins Gewicht fallen. Anders die (vermietete) 
Liegenschaft der Beschwerdegegnerin 1 auf der Parzelle Nr. 701: Diese grenzt unmittelbar an den 
Bahnübergang an und ist – mangels eines Fuss- und Fahrwegrechtes im vorerwähnten Umfang – wenn 
nicht in tatsächlicher, so doch zumindest in rechtlicher Hinsicht einzig von der Krinauerstrasse her 
erschlossen. Die Beschwerdegegnerin 1 hat somit als hauptsächliche Nutzniesserin der Sanierung auf der 
Strassenseite zu gelten und die Hälfte der auf die Strasse entfallenden Kosten zu übernehmen, während 
den Beschwerdegegnern 2 und der Beschwerdegegnerin 3 je ein Viertel aufzuerlegen ist. Nichts zu ändern 
an dieser Gewichtung vermögen allfällige zukünftige bessere Nutzungsmöglichkeiten auf der Liegenschaft 
der Beschwerdegegnerin 3, zumal offenbar gar kein konkretes Bauprojekt besteht und fraglich ist, ob ein 
solches überhaupt umsetzbar wäre.

10.4. Daraus ergibt sich für die Tragung der Kosten für die Sanierung des 
Bahnüberganges Steinegg folgender Verteilschlüssel:

 12/16 für die Beschwerdeführerin 1

 2/16 für die Beschwerdegegnerin 1

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Seite 26

 1/16 für die Beschwerdegegner 2

 1/16 für die Beschwerdegegnerin 3

11. 
Umstritten ist schliesslich der Rechnungsbetrag, welcher der 
Kostenverteilung zu Grunde zu legen ist. Die Vorinstanz ist in der 
angefochtenen Verfügung lediglich von Erstellungskosten im Umfang von 
Fr. 428'894.- ausgegangen und hat von dem auf die Strassenseite 
entfallenden Anteil den von der Beschwerdeführerin 2 geleisteten Beitrag 
von Fr. 40'000.- vollumfänglich in Abzug gebracht. Die 
Beschwerdeführerin 1 macht geltend, dass auch die auf 25 Jahre 
kapitalisierten Unterhaltskosten (Fr. 107'223.-) in die Berechnung 
einzubeziehen seien; zudem habe sich die Beschwerdeführerin 2 nur 
bereit erklärt, den ursprünglich ermittelten Strassenanteil von 
Fr. 138'000.- mit Fr. 40'000.- zu alimentieren, nicht aber, einen freiwilligen 
Beitrag unterhalb der zur Kostenverlegung beantragten Summe von 
Fr. 98'000.- zu leisten. Die Beschwerdegegnerin 1 bestreitet generell den 
Umfang der von den Beschwerdeführerinnen in Rechnung gestellten 
Baukosten sowie eine gesetzliche Pflicht zur Vorfinanzierung von 
künftigen Unterhaltsarbeiten und vertritt die Auffassung, die 
Beschwerdeführerin 2 habe ihre Zusage im Umfang von Fr. 40'000.- 
vorbehaltlos und in verbindlicher Weise erteilt. Auch die 
Beschwerdegegnerin 3 weist die Kostenberechnung der 
Beschwerdeführerinnen als ungenügend zurück und will von den 
Baukosten von Fr. 428'894.- den vom ASTRA geleisteten Beitrag von Fr. 
99'000.- in Abzug bringen, nicht aber allfällige Unterhaltskosten 
aufrechnen. Der Beitrag der Beschwerdeführerin 2 im Umfang von Fr. 
40'000.- entspreche der langjährigen Praxis für die Abgeltung von 
öffentlichen Interessen und sei – in analoger Anwendung des kantonalen 
Strassengesetzes – geschuldet gewesen.

11.1. Die SBB haben im vorinstanzlichen Verfahren eine 
Kostenzusammenstellung vom 24. Juli 2007 eingereicht, welche für den 
Bahnübergang Steinegg Erstellungskosten in der Höhe von insgesamt Fr. 
428'894.- ausweist (Projektierung und Bauleitung: Fr. 70'000.-, Ortsfeste 
Bauten und Einrichtungen: Fr. 252'674.-, Stromversorgung und 
Kabelanlage: Fr. 106'220.-). Die Vorinstanz hat diese Abrechnung – auch 
wenn die Beschwerdeführerinnen und die SBB der Aufforderung zur 
Einreichung weiterer Belege nicht nachgekommen sind – offenbar als 
schlüssig angesehen und die darin ausgewiesenen Kosten übernommen. 

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Seite 27

Das Bundesverwaltungsgericht sieht keine Veranlassung, von dieser 
Einschätzung der Vorinstanz abzuweichen, zumal sich die von den 
Beschwerdeführerinnen im Beschwerdeverfahren nachgereichte 
Abrechnung vom 13. April 2007 im Ergebnis mit derjenigen vom 24. Juli 
2007 deckt, die Beschwerdegegnerinnen keine substanziierte Kritik 
dagegen vorbringen und der Einwand der Beschwerdegegnerin 1, die 
(angeblich) für die Fernbedienung der Schrankenanlage veranschlagten 
Kosten dürften mangels Beitrags an die Sicherheit nicht auf die Strasse 
überbunden werden, nicht zu überzeugen vermag.

11.2. Gemäss Art. 29 EBG finden die Art. 25-28 EBG sinngemäss 
Anwendung auf die Kosten für Unterhalt und Erneuerung sowie für alle 
vorübergehenden und dauernden Massnahmen zur Verhütung von 
Unfällen an der Kreuzungsstelle mit Einschluss der Bedienung der dazu 
bestimmten Anlagen. Übertragen auf den im Streite liegenden 
Sachverhalt kann dies nichts anderes bedeuten, als dass die 
Beschwerdegegner grundsätzlich im Rahmen der Vorteilsanrechnung 
gemäss Art. 27 EBG mit dem gleichen Verteilschlüssel wie bei den 
Sanierungskosten auch an die Unterhaltskosten beizutragen haben (vgl. 
BGE 94 I 569 E. 5 am Ende; unklar: RIVA, a.a.O., S. 342-349). Denn mit 
der Wartung der automatischen Schrankenanlage erwächst einer Partei – 
entgegen der Auffassung der Vorinstanz – sehr wohl ein zusätzlicher 
Vorteil, indem ihr der durch die Sanierung erzielte Sicherheitsgewinn über 
einen längeren Zeitraum erhalten bleibt. Zu berücksichtigen sind 
allerdings nur die effektiven, bis anhin angefallenen Unterhaltskosten, 
welche unmittelbar auf die Sanierung des Bahnüberganges 
zurückzuführen sind, während für die Erhebung einer blossen 
Unterhaltspauschale von 25 % der Sanierungskosten (wie sie der 
Beschwerdeführerin 1 vorschwebt) kein gesetzlicher Spielraum besteht 
(vgl. auch Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes A-5867/2007 vom 
27. Oktober 2008 E. 10.2). Dies gilt umso mehr, als sich eine solche 
Pauschale vorliegend auch sachlich nicht rechtfertigen lässt, ist diese 
doch – entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin 1 – nicht ohne 
weiteres mit einer Kapitalisierung der Unterhaltskosten auf 25 Jahre 
gleichzusetzen. Im Ergebnis sind somit die geltend gemachten 
Unterhaltskosten im Umfang von Fr. 107'223.- nicht zu den 
Sanierungskosten hinzuzurechnen; vielmehr hat die Beschwerdeführerin 
1 (rückwirkend ab dem Jahre 2006) eine jährliche Abrechnung über die 
effektiv angefallenen Kosten für den Unterhalt der automatischen 
Schrankenanlage zu erstellen und der Eigentümer der Parzelle Nr. 701 
(zur Zeit: Beschwerdegegnerin 1) hat sich daran anschliessend mit 2/16 

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Seite 28

zu beteiligen, derweil der Anteil des Eigentümers der Parzellen Nr. 702 
sowie Nr. 2992 (zur Zeit: Beschwerdegegner 2) sowie der Parzelle Nr. 
2401 (zur Zeit: Beschwerdegegnerin 3) je 1/16 beträgt (vgl. auch BGE 94 
I 569 E. 6).

11.3. Was den vom ASTRA gesprochenen Bundesbeitrag in der Höhe 
von Fr. 99'000.- anbelangt, vertritt die Vorinstanz die Auffassung, es 
handle sich dabei um einen Beitrag gestützt auf Art. 18 des 
Bundesgesetzes vom 22. März 1985 über die Verwendung der 
zweckgebundenen Mineralölsteuer (MinVG, SR 725.116.2). Dieser solle 
grundsätzlich diejenigen entlasten, welche ansonsten bei der Trennung 
von öffentlichem und privatem Verkehr die Kosten der im Interesse der 
Allgemeinheit gebauten Infrastruktur tragen müssten. Ziehe hingegen – 
wie vorliegend – ein Privater einen persönlichen Vorteil aus einem 
Kreuzungsbauwerk und werde daher gemäss Art. 27 EBG kostenpflichtig, 
hätte ein Abzug des Bundesbeitrages von den gesamten 
Erstellungskosten und eine Errechnung des strassenseitigen 
Kostenanteils aus diesem reduzierten Betrag eine mittelbare 
Subventionierung eines Partikularinteresses durch die öffentliche Hand 
zur Folge; eine solche Vorgehensweise verfehle den Zweck dieses 
Bundesbeitrages.

11.3.1. Dieser Auffassung kann nicht gefolgt werden: Es trifft zwar zu, 
dass die Beschwerdegegner aus der Sanierung des Bahnüberganges 
Steinegg einen wesentlichen Sondervorteil erzielen (vgl. E. 9.7 hiervor); 
zugleich handelt es sich bei der Sackstrasse aber auch um eine 
Gemeindestrasse dritter Klasse, welche de facto von der Allgemeinheit 
(mit-) benutzt wird (vgl. E. 6.2 hiervor), mithin auch eine öffentliche 
Aufgabe wahrnimmt. Bereits aus diesem Grund rechtfertigt es sich 
vorliegend, den vom ASTRA gewährten Bundesbeitrag von den 
gesamten Erstellungskosten in Abzug zu bringen und sowohl die 
Strassen- wie auch die Bahnseite daran teilhaben zu lassen (wie dies die 
SBB in ihren Schreiben vom 13. Dezember 2002 sowie vom 10. März 
2005 im Übrigen selber auch getan haben).

11.3.2. Gemäss der bis Ende 2004 geltenden Fassung von Art. 3 Bst. c 
Ziff. 1 MinVG (AS 1985 834, 2004 1633) verwendete der Bund die 
Mineralölsteuer, die für den Strassenverkehr bestimmt ist, unter anderem 
auch für Beiträge an die Aufhebung oder Sicherung von 
Niveauübergängen, wobei er sich an den Gesamtkosten, d.h. an den 
Kosten von Strasseneigentümern und Bahnen, beteiligte (Art. 18 Abs. 3 

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Seite 29

MinVG in seiner bis Ende 2007 gültigen Fassung [AS 1985 834, 2007 
5779]; vgl. auch AB 1984 S 366). Dem bis Ende 2006 geltenden Art. 1 
Bst. a der Verkehrstrennungsverordnung vom 6. November 1991 (AS 
1991 2404, 2004 4625) kann weiter entnommen werden, dass der Bund 
diese Beiträge an die Aufhebung oder Sicherung von Kreuzungen von 
Bahngeleisen mit öffentlichen oder privaten Strassen und Wegen, die 
dem allgemeinen motorisierten Verkehr dienen, ausrichtete. Ob das 
ASTRA seine Kostengutsprache zu einem Zeitpunkt erteilt hat, in 
welchem diese Bestimmungen noch in Kraft waren, kann nicht schlüssig 
beantwortet werden (vgl. immerhin Schreiben der SBB vom 
13. Dezember 2002, gemäss welchem das ASTRA am 25. April 2002 
einen Beitrag von max. Fr. 99'000.- in Aussicht gestellt habe; vgl. auch 
Kostenzusammenstellung der SBB vom 24. Juli 2007, gemäss welcher 
das ASTRA am 19. Dezember 2006 eine Kostenbeteiligung von 
Fr. 99'000.- verfügt habe). Dessen ungeachtet zeigen aber auch sie auf, 
dass nicht nur die Bahnseite bzw. auf der Strassenseite nicht einzig die 
öffentliche Hand finanziell entlastet werden sollten.

11.4. Die Beschwerdeführerin 2 hat in ihrem Schreiben vom 4. Januar 
2008 den Beschwerdegegnern eine Kostenbeteiligung von Fr. 40'000.- 
zugesichert, ohne diese ausdrücklich an irgendwelche Bedingungen zu 
knüpfen. Dem Gesuch vom 9. Dezember 2008 lässt sich entnehmen, 
dass dieser Beitrag einerseits als freiwillige Zuwendung des 
Gemeinwesens an die Strassenlasten der Grundeigentümer erfolgte, 
andererseits, weil der Sackstrasse als öffentlicher Fussweg auch eine 
gewisse öffentliche Bedeutung zugemessen wurde. Auf entsprechende 
Nachfrage hin haben die Beschwerdeführerinnen mit Schreiben vom 12. 
Februar 2009 gegenüber der Vorinstanz präzisierend ausgeführt, dass 
dieser (bereits) geleistete Beitrag von der Beschwerdeführerin 2 nach wie 
vor anerkannt werde und zwischen den Gesuchstellern nicht umstritten 
sei; auch in ihrer Stellungnahme vom 21. August 2009 haben sie 
bekräftigt, dass sich die Beschwerdeführerin 2 mit Fr. 40'000.- an den 
Sanierungskosten beteiligt habe, da die Sackstrasse der Allgemeinheit 
als Wanderweg diene.

Private sind auch im Rechtsverkehr mit Verwaltungsbehörden frei, von früheren Standpunkten abzurücken. 
Von einem unerlaubten widersprüchlichen Verhalten wird man erst dann sprechen dürfen, wenn das 
Vorverhalten des Privaten einen klaren Bindungswillen erkennen liess, so dass der neu eingenommene 
Standpunkt keinen Rechtsschutz verdient (PIERRE TSCHANNEN/ULRICH ZIMMERLI/MARKUS MÜLLER, 
Allgemeines Verwaltungsrecht, 3. Aufl., Bern 2009, § 22 Rz. 24). Vorliegend hat die Beschwerdeführerin 2 
erstmals im Beschwerdeverfahren darauf hingewiesen, dass sie nur an diejenigen Kosten, welche die von 

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Seite 30

ihr zur Verlegung beantragte Summe von Fr. 98'000.- überstiegen, einen freiwilligen Beitrag in der Höhe 
von maximal Fr. 40'000.- habe leisten wollen. Eine solche Auffassung deckt sich jedoch nicht mit ihren 
ursprünglichen Aussagen und hätte in casu (vgl. sogleich E. 12) zur Folge, dass die Strassenseite von ihr – 
entgegen ihren vor der Vorinstanz bekundeten Absichten – überhaupt nicht mehr alimentiert würde. Sie hat 
sich daher auf ihr Vorverhalten behaften zu lassen und der von ihr freiwillig geleistete Beitrag von 
Fr. 40'000.- ist – ungeachtet der Höhe des auf die Strassenseite entfallenden Anteils – von diesem 
vollumfänglich in Abzug zu bringen. Unter diesen Umständen kann auch offenbleiben, ob dieser Beitrag 
allenfalls auch nach dem EBG (als dem für die Kostenverlegung bei der Sanierung eines Bahnüberganges 
einzig massgebenden Recht) geschuldet gewesen wäre.

12. 
Der auf die Strassenseite entfallende Kostenanteil beträgt demnach 
Fr. 82'473.50 ([Fr. 428'894.- (Sanierungskosten) - Fr. 99'000.- 
(Bundesbeitrag des ASTRA)] x 1/4). Nach Abzug des freiwilligen Beitrags 
der Beschwerdeführerin 2 (Fr. 40'000.-) sind auf die Beschwerdegegner 
noch Kosten im Umfang von Fr. 42'473.50 zu verteilen. Davon haben die 
Beschwerdegegnerin 1 die Hälfte (Fr. 21'236.75), die Beschwerdegegner 
2 und die Beschwerdegegnerin 3 je einen Viertel (Fr. 10'618.40) zu 
übernehmen.

13. 
Die Beschwerdeführerin 1 beantragt in ihrer Beschwerde die Ausrichtung 
eines Zinses von 5 % seit dem 13. März 2008 auf dem durch die 
Beschwerdegegner auszurichtenden Kostenanteil, habe doch der 
Zinsenlauf für ihre Forderung spätestens mit der Einreichung des ersten 
Gesuches um Kostenverteilung desselben Datums bei der Vorinstanz 
eingesetzt.

13.1. Es entspricht einem allgemeinen Rechtsgrundsatz, dass für 
öffentlich-rechtliche Geldforderungen ein Verzugszins bezahlt werden 
muss, sofern es nicht durch besondere gesetzliche Regelung oder dem 
Sinn nach ausgeschlossen ist (Urteil des Bundesgerichtes 2C_191/2007 
vom 11. Oktober 2007 E. 3.2; BGE 101 Ib 252 E. 4b; Urteile des 
Bundesverwaltungsgerichtes A-6178/2008 vom 17. Februar 2009 E. 9 
sowie A-5896/2007 vom 19. Mai 2009 E. 3.3). Da das EBG die Folgen 
des Schuldnerverzuges nicht regelt, sind die Art. 102 ff. des 
Obligationenrechts vom 30. März 1911 (OR, SR 220) analog anwendbar. 
Art. 102 Abs. 1 OR besagt, dass der Schuldner durch Mahnung des 
Gläubigers in Verzug gesetzt wird, wenn eine Verbindlichkeit fällig ist. 
Befindet er sich mit der Zahlung einer Geldschuld in Verzug, so hat er 
Verzugszinse zu fünf vom Hundert für das Jahr zu bezahlen (Art. 104 

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Seite 31

Abs. 1 OR). Unter Mahnung versteht man jene an den Schuldner 
gerichtete Erklärung des Gläubigers, durch die er in unmissverständlicher 
Weise die unverzügliche Erbringung der fälligen Leistung beansprucht; 
sie muss dem Schuldner inhaltlich nicht nur klar zum Ausdruck bringen, 
dass der Gläubiger die versprochene Leistung endgültig verlangt, 
sondern auch deren Quantität, Qualität und Erfüllungsort richtig 
bezeichnen. Eine Mahnung ohne Bezifferung des Betrages ist dann 
zulässig und wirksam, wenn dieser zur Zeit noch nicht feststeht; wird mit 
ihr mehr oder anderes verlangt, als dem Gläubiger zusteht, so ist 
prinzipiell darauf abzustellen, ob der Schuldner erkennen kann, dass die 
geschuldete Leistung gefordert wird (WOLFGANG WIEGAND, in: Basler 
Kommentar, Obligationenrecht I, 4. Aufl., Basel 2007, N. 5 ff. zu Art. 102 
OR). Als Mahnung gilt beispielsweise die Zustellung einer Rechnung mit 
dem Vermerk "zahlbar innert dreissig Tagen" sowie die Erhebung einer 
Leistungsklage (vgl. WIEGAND, a.a.O., N. 9 zu Art. 102 OR) oder die 
Gesuchseinreichung bei einer Behörde (vgl. Entscheid der ehemaligen 
Rekurskommission des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements 
[REKO EVD] vom 12. April 2001, publiziert in: VPB 66.20, E. 4.2).

13.2. Vorliegend ist nicht ersichtlich, inwiefern die Beschwerdeführerin 2 
und die Beschwerdegegner hinsichtlich der strittigen Forderungen in 
einem Schuldverhältnis stehen, diese mithin jene mit ihrem ersten 
Gesuch vom 13. März 2008 an die Vorinstanz in Verzug setzen konnte. 
Dessen ungeachtet lässt sich den Vorakten auch nicht entnehmen, dass 
die Beschwerdeführerin 2 in diesem Gesuch den ihrer Auffassung nach 
auf jeden einzelnen Beschwerdegegner entfallenden Kostenanteil 
beziffert und damit die Beschwerdegegner in rechtsgenüglicher Art und 
Weise gemahnt hätte. Es ist daher – mangels anderweitiger 
Anhaltspunkte – davon auszugehen, dass die beiden 
Beschwerdeführerinnen und die SBB erstmals mit ihrer 
Gesuchspräzisierung vom 12. Februar 2009 die einzelnen Forderungen 
gegenüber den Beschwerdegegnern aufgelistet und als primäre 
Gesuchstellerin und somit Gläubigerin die Beschwerdeführerin 1 
bezeichnet haben. Als massgebender Stichtag ist folglich der 17. Februar 
2009 (Datum der Zustellung der Verfügung der Vorinstanz vom 16. 
Februar 2009, des Gesuches vom 9. Dezember 2008 sowie der 
Gesuchspräzisierung vom 12. Februar 2009 an die Beschwerdegegner) 
anzusehen und die Beschwerdegegner haben ab diesem Datum einen 
Verzugszins von 5 % zu entrichten. An diesem Ergebnis ändert auch 
nichts, dass der Verzugszins erst am 21. August 2009, d.h. später als die 

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Seite 32

Hauptforderung, geltend gemacht worden ist (vgl. Entscheid der REKO 
EVD vom 12. April 2001, publiziert in: VPB 66.20, E. 4.2).

14. 

14.1. Die Vorinstanz hat der Beschwerdeführerin 1 gestützt auf Art. 43 
der Verordnung vom 25. November 1998 über die Gebühren und 
Abgaben des Bundesamtes für Verkehr (Gebührenverordnung BAV 
[GebV-BAV], SR 742.102) i.V.m. Art. 1 ff. der Verordnung vom 
10. September 1969 über Kosten und Entschädigungen im 
Verwaltungsverfahren (VwKV, SR 172.041.0) für das vorinstanzliche 
Verfahren Kosten im Umfang von Fr. 2'500.- auferlegt. Die 
Beschwerdeführerin 1 beantragt die Aufhebung der angefochtenen 
Verfügung und eine Kostenbeteiligung der Beschwerdegegner im Umfang 
von Fr. 98'000.- (mit 5 % Zins seit dem 13. März 2008) und dringt mit 
diesen Begehren teilweise durch, weshalb auch die Kosten des 
vorinstanzlichen Verfahrens neu zu verlegen sind.

14.1.1. In analoger Anwendung von Art. 1 VwKV sind die 
Verfahrenskosten der unterliegenden Partei aufzuerlegen. Die 
Beschwerdeführerin 1 hat bereits im vorinstanzlichen Verfahren eine 
Kostenbeteiligung der Beschwerdegegner im Umfang von Fr. 98'000.- 
verlangt und ist – in Berücksichtigung des vorliegenden Entscheides – im 
Umfang von Fr. 42'473.50, d.h. von rund 2/5, durchgedrungen, während 
die Beschwerdeführerin 2 vollumfänglich unterlegen ist. Den 
Beschwerdegegnern sind daher insgesamt 2/5 der vorinstanzlichen 
Verfahrenskosten aufzuerlegen, der Beschwerdeführerin 1 1/5 und der 
Beschwerdeführerin 2 grundsätzlich 2/5. Den SBB können nachträglich 
keine Kosten auferlegt werden, da sie am Verfahren vor dem 
Bundesverwaltungsgericht nicht teilgenommen haben.

14.1.2. Die Höhe der vorinstanzlichen Kosten (Fr. 2'500.-) liegt nicht im 
Streit und es kann offenbleiben, ob sie die Vorinstanz dem Streitwert 
entsprechend festgelegt hat. Sie sind damit zu 1/5, d.h. im Umfang von 
Fr. 500.-, der Beschwerdeführerin 1 aufzuerlegen, derweil die 
Beschwerdeführerin 2 als Gemeindebehörde keine Gebühr zu entrichten 
hat (vgl. Art. 3 Abs. 2 GebV-BAV). Der Restbetrag von Fr. 1'000.- ist von 
den Beschwerdegegnern 1-3 entsprechend dem Umfang des von ihnen 
zu vergütenden Vorteils (vgl. E. 10.3 hiervor) zu übernehmen, wobei auch 
die Beschwerdegegnerin 3 als Gemeindebehörde von der 
Gebührenpflicht befreit ist. Die Beschwerdegegnerin 1 hat demnach 

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einen Kostenanteil von Fr. 500.- (1/2) zu bezahlen und die 
Beschwerdegegner 2 haben sich mit Fr. 250.- (1/4) an den Kosten zu 
beteiligen.

14.2. Da die Gesetzgebung lediglich für Beschwerdeverfahren die 
Zusprechung einer Parteientschädigung vorsieht (vgl. Art. 64 Abs. 1 
VwVG, Art. 8 VwKV), ist weder der Beschwerdeführerin 1 noch der 
Beschwerdegegnerin 1 – obwohl beide teilweise obsiegen und anwaltlich 
vertreten waren – im vorinstanzlichen Verfahren eine 
Parteientschädigung auszurichten.

15. 

15.1. Die Kosten des Verfahrens vor dem Bundesverwaltungsgericht 
werden in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt. Unterliegt diese 
nur teilweise, so werden die Kosten ermässigt (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 
Keine Verfahrenskosten werden Vorinstanzen oder 
beschwerdeführenden und unterliegenden Bundesbehörden auferlegt; 
anderen als Bundesbehörden, die Beschwerde führen und unterliegen, 
werden Verfahrenskosten auferlegt, soweit sich der Streit um 
vermögensrechtliche Interessen von Körperschaften oder autonomen 
Anstalten dreht (Art. 63 Abs. 2 VwVG). Als (im Falle ihres Unterliegens 
kostenpflichtige) Partei gilt auch, wer in einem verwaltungsrechtlichen 
Mehrparteienverfahren vor der Vorinstanz als Gegenpartei der nunmehr 
an das Bundesverwaltungsgericht gelangenden Partei beteiligt gewesen 
ist (MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., S. 206 Rz. 4.41); er kann sich im 
Beschwerdeverfahren seiner Kosten- und Entschädigungspflicht auch 
dadurch nicht entledigen, dass er keine Anträge stellt (MARCEL MAILLARD, 
in: Praxiskommentar VwVG, Waldmann/Weissenberger (Hrsg.), Zürich 
2009, Art. 63 N 15; BGE 128 II 90 E. 2b).

15.2. Vorliegend gilt die Beschwerdeführerin 2 als vollumfänglich 
unterliegend, wird insofern doch auf die Beschwerde nicht eingetreten, 
während die Beschwerdeführerin 1 zumindest teilweise obsiegt. Die 
Beschwerdeführerin 2 hat daher (als primär eigene Vermögensinteressen 
verfolgendes Gemeinwesen) 2/5 (Fr. 1'600.-) und die Beschwerdeführerin 
1 1/5 (Fr. 800.-) der auf Fr. 4'000.- festzusetzenden Verfahrenskosten 
(vgl. Art. 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 
173.320.2]) zu tragen, unter solidarischer Haftung eines jeden für den 
ganzen Betrag von Fr. 2'400.- (vgl. Art. 6a VGKE; bzgl. der 

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Kostenaufteilung vgl. auch bereits E. 14.1.1). Der verbleibende Betrag 
von Fr. 1'600.- (2/5) ist auf die teilweise unterliegenden 
Beschwerdegegner gemäss der Vorteilsanrechnung (vgl. E. 10.3) zu 
verteilen, wobei auch die Beschwerdegegner 2 (obwohl sie im 
Beschwerdeverfahren keine eigenen Anträge gestellt haben) und die 
Beschwerdegegnerin 3 (als primär eigene Vermögensinteressen 
verfolgendes Gemeinwesen) kostenpflichtig werden. Der Anteil der 
Beschwerdegegnerin 1 beträgt folglich Fr. 800.-, derjenige der 
Beschwerdegegner 2 und der Beschwerdegegnerin 3 je Fr. 400.-. Von 
dem geleisteten Kostenvorschuss im Umfang von Fr. 4'000.- sind den 
Beschwerdeführerinnen nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden 
Urteils Fr. 1'600.- zurückzuerstatten.

16. 

16.1. Obsiegende Parteien haben Anspruch auf eine Parteientschädigung 
für die ihnen erwachsenden notwendigen Kosten; obsiegt die Partei nur 
teilweise, so ist die Parteientschädigung entsprechend zu kürzen. Keinen 
Anspruch auf Parteientschädigung haben Bundesbehörden und, in der 
Regel, andere Behörden, die als Parteien auftreten (Art. 7 Abs. 1-3 
VGKE). Die Parteientschädigung wird der Körperschaft oder autonomen 
Anstalt auferlegt, in deren Namen die Vorinstanz verfügt hat, soweit sie 
nicht einer unterliegenden Gegenpartei auferlegt werden kann (Art. 64 
Abs. 2 VwVG). Auch bei Fehlen eigener Begehren kann eine 
unterliegende private Gegenpartei entschädigungspflichtig werden, wenn 
ihr Interesse am Verfahrensausgang auf der Hand liegt (MOSER/ 
BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., S. 216 Rz. 4.70; BGE 128 II 90 E. 2c).

16.2. Die teilweise obsiegende und anwaltlich vertretene 
Beschwerdeführerin 1 hat Anspruch auf eine reduzierte 
Parteientschädigung; diese bemisst sich – ausgehend von einer von 
Amtes wegen festzusetzenden Entschädigung in der Höhe von Fr. 5'000.- 
(Art. 14 Abs. 2 VGKE) und unter Berücksichtigung ihres teilweisen 
Unterliegens (3/5) – auf Fr. 2'000.- und ist den Beschwerdegegnern 
gemäss der Vorteilsanrechnung (vgl. E. 10.3) zur Bezahlung 
aufzuerlegen (Beschwerdegegnerin 1: Fr. 1'000.-, Beschwerdegegner 2: 
Fr. 500.-, Beschwerdegegnerin 3: Fr. 500.-).

16.3. Die teilweise obsiegende und anwaltlich vertretene 
Beschwerdegegnerin 1 hat ebenfalls Anspruch auf eine reduzierte 
Parteientschädigung; diese beläuft sich – ausgehend von einer von 

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Amtes wegen festzusetzenden Entschädigung in der Höhe von Fr. 3'000.- 
und entsprechend ihrem teilweisen Unterliegen (2/5) auf Fr. 1'800.-. 
Dieser Betrag ist ihr von den Beschwerdeführerinnen unter solidarischer 
Haftung (vgl. Art. 6a und Art. 7 Abs. 5 VGKE) zu gleichen Teilen (je Fr. 
900.-) zu vergüten. Die nicht anwaltlich vertretene Beschwerdegegnerin 3 
und die nicht mit eigenen Anträgen am Beschwerdeverfahren 
teilnehmenden Beschwerdegegner 2 haben keinen Anspruch auf eine 
Parteientschädigung. 

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Soweit die Beschwerdeführerin 2 betreffend, wird auf die Beschwerde 
nicht eingetreten.

2. 
Mit Bezug auf die Beschwerdeführerin 1 wird die Beschwerde im Sinne 
der Erwägungen teilweise gutgeheissen und Ziff. 2 des Dispositivs der 
Verfügung der Vorinstanz vom 19. Januar 2010 aufgehoben.

3. 
Die Beschwerdegegnerin 1 wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin 1 an 
die Kosten für die Sanierung des Bahnüberganges Steinegg 
Fr. 21'236.75 zuzüglich Zins von 5 % seit dem 17. Februar 2009 zu 
bezahlen.

Die Beschwerdegegner 2 werden verpflichtet, der Beschwerdeführerin 1 an die Kosten für die Sanierung 
des Bahnüberganges Steinegg Fr. 10'618.40 zuzüglich Zins von 5 % seit dem 17. Februar 2009 zu 
bezahlen.

Die Beschwerdegegnerin 3 wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin 1 an die Kosten für die Sanierung des 
Bahnüberganges Steinegg Fr. 10'618.40 zuzüglich Zins von 5 % seit dem 17. Februar 2009 zu bezahlen.

4. 
Der Eigentümer der Parzelle Nr. 701 (zur Zeit: Beschwerdegegnerin 1) 
hat sich an den effektiv angefallenen und jährlich abzurechnenden 
Kosten für den Unterhalt der automatischen Schrankenanlage beim 
Bahnübergang Steinegg mit 2/16, der Eigentümer der Parzellen Nr. 702 
sowie Nr. 2992 (zur Zeit: Beschwerdegegner 2) mit 1/16 und der 
Eigentümer der Parzelle Nr. 2401 (zur Zeit: Beschwerdegegnerin 3) mit 
1/16 zu beteiligen.

5. 
In teilweiser Änderung von Ziff. 3 des Dispositivs der Verfügung der 
Vorinstanz vom 19. Januar 2010 werden die Kosten des vorinstanzlichen 
Verfahrens zu Fr. 500.- der Beschwerdeführerin 1, zu Fr. 500.- der 
Beschwerdegegnerin 1 und zu Fr. 250.- den Beschwerdegegnern 2 
auferlegt. Die Vorinstanz übernimmt die Rechnungsstellung.

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6. 
Für das vorinstanzliche Verfahren werden keine Parteientschädigungen 
zugesprochen.

7. 
Der Beschwerdeführerin 1 werden Verfahrenskosten von Fr. 800.- und 
der Beschwerdeführerin 2 Verfahrenskosten von Fr. 1'600.- auferlegt, 
wobei beide im Umfang von Fr. 2'400.- solidarisch haften. Dieser Betrag 
wird mit dem geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 4'000.- 
verrechnet. Der Restbetrag von Fr. 1'600.- wird ihnen nach Eintritt der 
Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.

Der Beschwerdegegnerin 1 werden Verfahrenskosten von Fr. 800.-, den Beschwerdegegnern 2 und der 
Beschwerdegegnerin 3 Verfahrenskosten von je Fr. 400.- auferlegt. Ihren jeweiligen Anteil haben sie innert 
30 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu 
überweisen. Die Zustellung des Einzahlungsscheins erfolgt mit separater Post.

8. 
Der Beschwerdeführerin 1 wird eine Parteientschädigung von insgesamt 
Fr. 2'000.- zugesprochen, wovon die Beschwerdegegnerin 1 Fr. 1'000.-, 
die Beschwerdegegner 2 sowie die Beschwerdegegnerin 3 je Fr. 500.- zu 
übernehmen haben.

Der Beschwerdegegnerin 1 wird eine Parteientschädigung von Fr. 1'800.- zugesprochen, welche ihr von 
den Beschwerdeführerinnen 1 und 2 unter solidarischer Haftung im Umfang von je Fr. 900.- zu vergüten ist.

9. 
Dieses Urteil geht an:

– die Beschwerdeführerinnen (Gerichtsurkunde)
– die Beschwerdegegner (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Einschreiben)
– das UVEK (Gerichtsurkunde)

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

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Lorenz Kneubühler Lars Birgelen

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 
deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 
enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 
sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).

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