# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 69eeae6d-8845-5dfd-a5c1-8585ea8bf3fd
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-11-22
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Strafrecht 22.11.2021 470 21 164 (470 2021 164)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_004_470-21-164_2021-11-22.pdf

## Full Text

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Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 
22. November 2021 (470 21 164)  
____________________________________________________________________ 
 
 
Strafprozessrecht 
 
 
Nichtanhandnahme des Verfahrens 
 
 

Besetzung Präsident Enrico Rosa, Richterin Helena Hess (Ref.),  
Richter Daniel Häring; Gerichtsschreiber Bryan Smith   
 

Parteien A____AG,  
vertreten durch Advokat Dr. Andreas Noll, 
Falknerstrasse 3, 4001 Basel,  
Beschwerdeführerin 

  
gegen 
 

 Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft,  
Hauptabteilung WK,  
Rheinstrasse 27, Postfach, 4410 Liestal,  
Beschwerdegegnerin 1 
 
B.____,  
vertreten durch Advokat Tobias Treyer,  
Hauptstrasse 13, Postfach 810, 4144 Arlesheim,  
Beschwerdegegner 2 
 
C.____,  
Beschwerdegegnerin 3 

  
 

Gegenstand Nichtanhandnahme des Verfahrens 
Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der  
Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft vom 23. Juni 2021 

 
 
 

 
 
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Sachverhalt 

 
A. Mit Verfügung vom 23. Juni 2021 nahm die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Haupt-
abteilung WK (nachfolgend: Staatsanwaltschaft), das Strafverfahren gegen B.____ und C.____ 
betreffend Veruntreuung und Betrug (WK1 21 120) nicht an Hand.   
 
B. Gegen die vorgenannte Verfügung reichte die A____AG (nachfolgend: Beschwerde- 
führerin), vertreten durch Advokat Dr. Andreas Noll, am 5. Juli 2021 eine Beschwerde beim Kan-
tonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht (nachfolgend: Kantonsgericht), ein. Sie stellte 
die Begehren, die Nichtanhandnahmeverfügung vom 23. Juni 2021 unter o/e Kostenfolge aufzu-
heben und die Staatsanwaltschaft anzuweisen, ein Strafverfahren einzuleiten. Weiter wurden die 
Verfahrensanträge gestellt, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen und der Be-
schwerdeführerin ein Replikrecht zu gewähren.   
 
C. Mit Verfügung vom 7. Juli 2021 wies das Präsidium des Kantonsgerichts den Antrag der 
Beschwerdeführerin auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung ab. Weiter wurde das schriftliche 
Verfahren angeordnet und die Beschwerde den übrigen Parteien zur Stellungnahme bis zum 
19. Juli 2021 zugestellt. 
 
D. Am 12. Juli 2021 erstattete die Staatsanwaltschaft eine Stellungnahme, worin sie bean-
tragte, die Beschwerde sei abzuweisen.  
 
E. Den Beschwerdegegnern 2 und 3 wurde mit Verfügung vom 19. Juli 2021 eine Nachfrist 
zur fakultativen Stellungnahme bis zum 30. Juli 2021 angesetzt.  
 
F. Mit Verfügung vom 2. August 2021 wurde festgestellt, dass die Beschwerdegegner 2 
und 3 die kantonsgerichtliche Verfügung vom 19. Juli 2021 nicht abgeholt haben. Weiter wurde 
die Stellungnahme der Staatsanwaltschaft den Beschwerdegegnern 2 und 3 zur Kenntnisnahme 
sowie der Beschwerdeführerin zur replizierenden Stellungnahme bis zum 13. August 2021 zuge-
stellt.  
 
G. In ihrer Replik vom 30. August 2021 hielt die Beschwerdeführerin innert nachperempto-
risch erstreckter Frist an ihren Anträgen fest.  
 
H.  Mit kantonsgerichtlicher Verfügung vom 31. August 2021 wurde die replizierende 
Stellungnahme der Beschwerdeführerin den übrigen Parteien zur Stellungnahme bis zum 
13. September 2021 zugestellt.  
 
I. Mit Verfügung vom 20. September 2021 wurde festgestellt, dass die Beschwerdegegner 
2 und 3 die kantonsgerichtliche Verfügung vom 31. August 2021 nicht abgeholt haben und dass 
die Staatsanwaltschaft innert Frist keine duplizierende Stellungnahme eingereicht hat. Sodann 
wurde der Schriftenwechsel geschlossen.   
 

 
 
 

 
 
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Erwägungen 

I. Formelles 

1.  
1.1. Die Beschwerde ist gemäss Art. 393 Abs. 1 lit. a der Schweizerischen Strafprozess- 
ordnung (StPO, SR 312.0) zulässig gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen von Polizei, 
Staatsanwaltschaft und Übertretungsstrafbehörden. Die sachliche Zuständigkeit der Dreier- 
kammer des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, als Beschwerdeinstanz 
ergibt sich aus Art. 20 Abs. 1 lit. b StPO i.V.m. § 15 Abs. 2 des Einführungsgesetzes zur Schwei-
zerischen Strafprozessordnung (EG StPO, SGS 250). Die Beschwerdefrist gegen schriftlich oder 
mündlich eröffnete Entscheide beträgt zehn Tage (Art. 396 Abs. 1 StPO).  
 
1.2. Zur Beschwerde legitimiert sind die Parteien, sofern sie ein rechtlich geschütztes Inte-
resse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheides haben (Art. 382 Abs. 1 
StPO). Ebenso sind die vermeintlich geschädigten Personen zur Beschwerde berechtigt, sofern 
sie sich zur Frage der Konstituierung als Partei im Verfahren nicht äussern konnten (BGE 141 IV 
380, E. 2.2). Das Rechtsschutzinteresse muss dabei im Zeitpunkt des Entscheids über die Be-
schwerde noch aktuell sein, was etwa dann zu verneinen ist, wenn eine Verfügung oder Ver-
fahrenshandlung vor dem Beschwerdeentscheid aufgehoben wurde oder sie im fraglichen Pro-
zessstadium nicht mehr korrigiert werden kann (GUIDON, Die Beschwerde gemäss Schweizeri-
scher Strafprozessordnung, Zürich/St. Gallen 2011, N 244).  
 
1.3. Gemäss Art. 393 Abs. 2 StPO können Rechtsverletzungen, die falsche Feststellung des 
Sachverhalts sowie Unangemessenheit gerügt werden. Da mit der Beschwerde alle Mängel des 
angefochtenen Entscheids geltend gemacht werden können, verfügt die Rechtsmittelinstanz über 
volle Kognition (GUIDON, Basler Kommentar StPO, 2. A. 2014, Art. 393 N 15). In der Beschwerde 
ist anzugeben, welche Punkte des Entscheides angefochten werden, welche Gründe einen an-
deren Entscheid nahe legen und welche Beweismittel angerufen werden.  
 
2. Aufgrund ihres Strafantrags vom 21. Juni 2021 würde die Beschwerdeführerin im Ver-
fahren WK1 21 120 der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft als Privatklägerin auftreten 
(Art. 118 Abs. 2 StPO). Sie weist folglich ein rechtlich geschütztes Interesse an der Einleitung 
eines Strafverfahrens gegen die Beschwerdegegner 2 und 3 auf. Durch die Verfügung der Staats-
anwaltschaft vom 23. Juni 2021 wurde ihr die Strafverfolgung der beanzeigten Personen sowie 
die Parteistellung im Verfahren verwehrt, weshalb sie beschwert ist. Mit Eingabe vom 5. Juli 2021 
hat sie die Frist zur Einreichung einer Beschwerde gegen die ihr am 24. Juni 2021 zugestellte 
Nichtanhandnahmeverfügung gewahrt (Art. 396 Abs. 1 i.V.m. Art. 90 Abs. 2 StPO), und die Be-
schwerdeschrift entspricht den Erfordernissen von Art. 385 StPO.  
 
3. 
3.1. In der Beschwerde vom 5. Juli 2021 wird die örtliche Zuständigkeit der basellandschaft-
lichen Strafverfolgungsbehörden in Frage gestellt. Diesbezüglich macht die Beschwerdeführerin 

 
 
 

 
 
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geltend, dass die Täuschungshandlungen wohl im Kanton Basel-Stadt vorgenommen worden 
seien und der Deliktserfolg im Kanton Appenzell-Ausserrhoden eingetreten sein dürfte. 
 
3.2. Für die Verfolgung und Beurteilung einer Straftat sind die Behörden des Ortes zuständig, 
an dem die Tat verübt worden ist. Ist die Straftat an mehreren Orten verübt worden oder ist der 
Erfolg an mehreren Orten eingetreten, so sind die Behörden des Ortes zuständig, an dem zuerst 
Verfolgungshandlungen vorgenommen worden sind. Hat eine beschuldigte Person am selben Ort 
mehrere Verbrechen, Vergehen oder Übertretungen verübt, so werden die Verfahren vereint 
(Art. 31 StPO). Den Beschwerdegegnern 2 und 3 wird von der Beschwerdeführerin unter ande-
rem vorgeworfen, sie hätten ein dingliches Recht bzw. den Anspruch auf Errichtung eines dingli-
chen Rechts veruntreut. Dabei handelt es sich um einen Registerschuldbrief, der auf einer Lie-
genschaft im Grundbuch X.____ BL hätte eingetragen werden sollen. Selbst wenn gemäss Ziffer 
6 des Darlehens- und Pfandvertrags vom 23. April 2019 (Beilage 4 zur Strafanzeige vom 21. Juni 
2021) als Erfüllungsort Basel vorgesehen ist, konnte die Erfüllungshandlung in Bezug auf die 
Errichtung des dinglichen Rechts ausschliesslich im Kanton Basel-Landschaft vorgenommen 
werden. Hinsichtlich der Veruntreuung begründet der Handlungs- bzw. Unterlassungsort daher 
die örtliche Zuständigkeit der basellandschaftlichen Strafverfolgungsbehörden (Art. 31 Abs. 1 
StPO), was in Anwendung von Art. 31 Abs. 2 StPO auch für die beanzeigten Betrugshandlungen 
gilt.   
 
4. Im Ergebnis kann festgehalten werden, dass sämtliche Formalien erfüllt sind, so dass auf 
die Beschwerde einzutreten ist.  
 

II. Materielles 

1. 

1.1. Zur Begründung der Nichtanhandnahmeverfügung vom 23. Juni 2021 führt die Staats-
anwaltschaft im Wesentlichen aus, die Beschwerdeführerin erhebe den Vorwurf, sie habe am 
23. April 2019 mit der D____GmbH, ihrerseits vertreten durch den Beschwerdegegner, als Dar-
leiherin und Pfandgläubigerin einen Darlehens- und Pfandvertrag über CHF 250'000.– abge-
schlossen. Das Darlehen hätte vertragsgemäss am 31. Juli 2019 zurückbezahlt werden sollen 
und es sei ein Entgelt von CHF 25'000.– vereinbart worden. Weiter hätten die Parteien vertraglich 
vorgesehen, dass zur Sicherung der Forderung der Darleiherin ein Registerschuldbrief über min-
destens CHF 275'000.–, lastend auf der Liegenschaftsparzelle Nr. 1118 des Grundbuchs X.____, 
errichtet werde. In der Folge habe die D____GmbH die vorgenannte Liegenschaft veräussert, 
ohne dass der Registerschuldbrief eingetragen worden sei. Sodann sei die vollständige Rück-
zahlung des Darlehens nicht wie vereinbart am 31. Juli 2019, sondern erst wenige Wochen vor 
Einreichung der Strafanzeige erfolgt. Die Beschwerdeführerin werfe den Beschwerdegegnern 
vor, dass sie das Darlehen veruntreut und ihre Vertragspartnerin über die ihre Rückzahlungsfä-
higkeit bzw. -willigkeit arglistig getäuscht hätten. Das Verhalten der Beschwerdegegner erfülle 
jedoch offenkundig weder den Tatbestand der Veruntreuung noch denjenigen des Betrugs. Für 
die Veruntreuung fehle es vorliegend an der Übertragung eines Rechts mit einer vertraglichen 
Zweckbindung oder einem Werterhaltungsrecht. Hinsichtlich des Tatbestandes des Betrugs sei 

 
 
 

 
 
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weder erstellt, dass die Beschwerdegegner in der Absicht gehandelt hätten, das Darlehen gar 
nicht oder erst verspätet zurück zu zahlen, um sich damit unrechtmässig zu bereichern, noch 
könne angesichts des hohen Darlehenszinses von der Vorspiegelung einer risikofreien Anlage 
ausgegangen werden.  
 
1.2. In ihrer Beschwerde vom 5. Juli 2021 bringt die Beschwerdegegnerin zusammengefasst 
vor, dass im Rahmen des am 23. April 2019 abgeschlossenen Darlehens- und Pfandvertrags 
vereinbart worden sei, die D____GmbH werde zur Sicherung der Darlehensschuld einen Regis-
terschulbrief über mindestens CHF 275'000.–, lastend auf ihrem Grundstück in X.____, eintragen. 
Indem die Beschwerdegegner es unterlassen hätten, der vertraglichen Verpflichtung auf Errich-
tung dieses Pfandrechts nachzukommen, hätten sie das mittels Pfandvertrag vom 23. April 2019 
"aus dem Grundeigentum herausgeschälte dingliche Grundpfandrecht" veruntreut. Die entspre-
chende Forderung sei den Beschwerdegegnern mit Abschluss des Darlehensvertrags anvertraut 
worden. Es bedürfe hierfür keines weiteren Rechtsgeschäfts. Ausschlaggebend sei die zivilrecht-
liche Begründung des Besitzes der Beschwerdegegner an der Forderung der Beschwerdeführe-
rin. Mit schriftlicher Vereinbarung sei diese Forderung formgültig zediert worden. Alternativ hätten 
die Beschwerdegegner das Darlehen mit der verspäteten Rückzahlung veruntreut, zumal durch 
die Sicherung der Forderung mittels eines Registerschuldbriefs klarerweise eine Werterhaltungs-
pflicht bestanden habe. Eine solche Pflicht könne auch ohne Zweckbindung des Darlehens be-
stehen. Die Annahme der Darlehenssumme ohne anschliessende Eintragung des Grundpfandes 
erscheine als strafwürdiges Vorgehen im Sine einer Veruntreuung. Das Verhalten des Beschwer-
degegners sei auch als Betrug zu werten, weil er die Beschwerdeführerin über die innere Tatsa-
che der Rückzahlungsfähigkeit bzw. -willigkeit getäuscht und das durch langjährige Zusammen-
arbeit entstandene Vertrauensverhältnis ausgenutzt habe. Ohne weitere Abklärung dieses Sach-
verhalts habe die Staatsanwaltschaft nicht annehmen dürfen, es fehle an den tatbestandlichen 
Voraussetzungen des Betrugs. Vielmehr hätten sich diesbezüglich Untersuchungshandlungen 
aufgedrängt. Daher habe die Staatsanwaltschaft in Nachachtung des Grundsatzes "in dubio pro 
duriore" nicht davon ausgehen dürfen, dass offensichtlich kein Straftatbestand erfüllt sei.  
 
1.3. Mit Stellungnahme vom 12. Juli 2021 macht die Staatsanwaltschaft zunächst geltend, 
dass sich die Beschwerdeführerin bezüglich der örtlichen und sachlichen Zuständigkeit wider-
sprüchlich verhalte, indem sie eine Anzeige einreiche, gegen die Nichtanhandnahme des Ver-
fahrens ein Rechtsmittel ergreife und zugleich moniere, die entsprechende Strafverfolgungs- 
behörde sei gar nicht zuständig. Mit dem Wohnsitz der Beschwerdegegner und dem Belegen-
heitsort der Liegenschaft, auf welcher der Registerschuldbrief hätte begründet werden sollen, 
bestünden hinreichende Anknüpfungspunkte für eine örtliche Zuständigkeit der Staatsanwalt-
schaft Basel-Landschaft. Der Eintritt des Taterfolges sei diesbezüglich unerheblich. Weil offen-
sichtlich keine Straftat verübt worden sei, hätten sich weitere Untersuchungshandlungen zu die-
ser Frage erübrigt. In materieller Hinsicht werde zunächst auf die Begründung der angefochtenen 
Verfügung verwiesen. Es sei nicht ersichtlich, inwiefern das im Vertrag vom 23. April 2019 be-
gründete Recht auf die Beschwerdegegner übertragen und diesen anvertraut worden sei. Es 
gehe vorliegend allein um die Nichterfüllung einer Obligation. Eine Abtretung im Sinne von 
Art. 164 des Schweizerischen Obligationenrechts (OR, SR 220) sei offensichtlich nicht erfolgt. 

 
 
 

 
 
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Weiter könne bezüglich des Darlehensbetrages eindeutig keine Zweckbindung oder Werterhal-
tungspflicht angenommen werden. Aus der Vereinbarung einer Sicherheit könne eine solche 
Pflicht nicht abgeleitet werden. Die Eröffnung eines Strafverfahrens setze gemäss Bundesgericht 
voraus, dass die tatsächlichen Hinweise auf eine strafbare Handlung erheblicher und konkreter 
Natur sein müssten. Die Strafanzeige enthalte allein die nicht näher substantiierte Behauptung 
der Beschwerdeführerin, dass der Beschwerdegegner sie über die innere Tatsache der Rück-
zahlungsfähigkeit bzw. -willigkeit getäuscht habe. Ausserdem würden zahlreiche Elemente gegen 
eine arglistige Täuschungshandlung sprechen. Es handle sich vorliegend allein um ein zivilrecht-
lich relevantes Verhalten und die Nichtanhandnahme sei zu Recht erfolgt.  
 
1.4. Die Beschwerdeführerin hält in ihrer Replik vom 30. August 2021 an den bisherigen Aus-
führungen fest. Die örtliche und sachliche Zuständigkeit sei von Amtes wegen zu prüfen. Bei einer 
Veruntreuung gehe es im Grunde immer um die Nichterfüllung einer Forderung und es sei hinrei-
chend dargelegt worden, weshalb vorliegend die Verletzung des Anvertraut-Seins der "grund-
pfändlichen Sicherung" ein strafwürdiges Unrecht darstelle. Das von den Parteien gewählte Vor-
gehen habe Sinn gemacht, weil es für die D____GmbH selbst viel einfacher gewesen sei, die 
Errichtung des Registerschuldbriefs auf ihrem Grundstück zu veranlassen. Es sei nicht erforder-
lich, dass in der Vertragsurkunde vom Anvertrauen einer Forderung gesprochen werden müsse. 
Aus dem Vertrag gehe "unzweifelhaft hervor, dass als Folge dieser Einigung die Beschwerde-
führerin der D____GmbH die Eintragung und damit die Übertragung der grundpfändlichen Siche-
rung" anvertraut habe. Durch die pfandvertragliche Vereinbarung zur Errichtung dieser Sicherung 
habe das vereinbarte Grundpfand nicht mehr abgetreten werden müssen, "weil sie sich als Teil 
der Eigentümerposition ja bereits im Eigentum der D____GmbH" befunden habe. Dennoch seien 
ihr die "Eintragung ins Grundbuch" und mithin auch die "grundpfändliche Sicherung" anvertraut 
gewesen. Sodann sei nicht nachvollziehbar, weshalb sich gemäss den Ausführungen der Staats-
anwaltschaft aus der vereinbarten Sicherung der Darlehensforderung mittels Grundpfand keine 
Werterhaltungspflicht abgeleitet werden könne. Weiter sei die Darstellung der Staatsanwaltschaft 
wonach kein Anfangsverdacht für einen Betrug vorliege, unzutreffend. Die Beschwerdeführerin 
habe die Befragung der Beschwerdegegner, ihrerseits Verwaltungsräte der D____GmbH, bean-
tragt. Erst nach Durchführung dieser Befragung liessen sich hinreichend klare Feststellungen 
zum Rückzahlungswillen der Beschwerdegegner machen. Schon aus diesem Grund hätte das 
Verfahren an die Hand genommen werden müssen und es wäre die Sache der Staatsanwalt-
schaft gewesen, nach belastenden oder entlastenden Hinweisen in Bezug auf diese innere Tat-
sache zu suchen.  
 
2. 
2.1. Gemäss Art. 310 Abs. 1 StPO verfügt die Staatsanwaltschaft die Nichtanhandnahme, 
sobald aufgrund der Strafanzeige oder des Polizeirapports feststeht, dass die fraglichen Straftat-
bestände oder die Prozessvoraussetzungen eindeutig nicht erfüllt sind (lit. a), Verfahrenshinder-
nisse bestehen (lit. b) oder aus den in Art. 8 StPO genannten Gründen auf eine Strafverfolgung 
zu verzichten ist (lit. c). Eine Nichtanhandnahmeverfügung hat zu ergehen, wenn die Staatsan-
waltschaft allein aufgrund der Ermittlungsergebnisse oder der Strafanzeige die Untersuchung 
nicht eröffnet, da die Führung eines Verfahrens geradezu aussichtslos erscheint. Mithin kommt 

 
 
 

 
 
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die Nichtanhandnahme nur in Frage, wenn keine Untersuchungshandlungen vorgenommen wer-
den. Dabei ist der Grundsatz "in dubio pro duriore" zu beachten, wonach eine Nichtanhandnahme 
von der Staatsanwaltschaft einzig dann ausgesprochen werden darf, wenn es hinreichend klar 
erscheint, dass der Sachverhalt nicht strafbar ist oder nicht bestraft werden kann (OMLIN, Basler 
Kommentar StPO, 2. A. 2014, Art. 310 N 6 ff.; LANDSHUT/BOSSHARD, Zürcher Kommentar StPO, 
3. A. 2020, Art. 310 N 1; SCHMID/JOSITSCH, Praxiskommentar StPO, 3. A. 2018, Art. 310 N 2; 
SCHMID/JOSITSCH, Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, 3. A. 2017, N 1231).  
 
2.2. Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO verlangt, dass der Verzicht auf die Verfahrenseröffnung nur 
dann erfolgt, wenn die fraglichen Straftatbestände eindeutig nicht erfüllt sind. Die Situation muss 
sich demnach so präsentieren, dass gar nie ein Verdacht hätte angenommen werden dürfen oder 
der Anfangsverdacht vollständig entkräftet worden ist. Mithin darf die Nichtanhandnahme einzig 
verfügt werden, wenn mit Sicherheit feststeht, dass der zur Beurteilung stehende Sachverhalt 
unter keinen Straftatbestand fällt. Dies kann beispielsweise bei rein zivilrechtlichen Streitigkeiten 
der Fall sein. Bei blossen Zweifeln, ob ein Straftatbestand vorliegt oder ob der Nachweis strafba-
ren Verhaltens gelingen wird, darf keine Nichtanhandnahme erfolgen, sondern ist die Untersu-
chung zu eröffnen oder der Tatverdacht durch eigene oder polizeiliche Ermittlungen abzuklären 
(LANDSHUT/BOSSHARD, a.a.O., Art. 310 N 4 f.; OMLIN, a.a.O., Art. 310 N 9; SCHMID/JOSITSCH, 
a.a.O., Art. 310 N 3). Vorliegend ist zu prüfen, ob die Staatsanwaltschaft zu Recht davon ausge-
gangen ist, dass keine hinreichenden Anhaltspunkte für eine Veruntreuung oder einen Betrug 
vorliegen, welche die Eröffnung eines Strafverfahrens gegen die Beschwedegegner 2 und 3 
rechtfertigen.  
 
2.3. Der Veruntreuung gemäss Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs 
(StGB, SR 311.0) macht sich strafbar, wer ihm anvertraute Vermögenswerte unrechtmässig in 
seinem oder eines anderen Nutzen verwendet. Der Begriff der Vermögenswerte bezieht sich im 
Kontext dieser Strafnorm auf Forderungen oder Buchgeld sowie auf Sachen die nicht fremd sind, 
wobei ein obligatorischer Anspruch auf Übertragung des Eigentums auf den Treugeber besteht 
(NIGGLI/RIEDO, Basler Kommentar StGB, 4. A. 2019, Art. 138, N 27 ff., m.w.H.). Die tatbestands-
mässige Handlung besteht bei der Veruntreuung von Vermögenswerten in einem Verhalten, 
durch welches der Täter eindeutig seinen Willen bekundet, den obligatorischen Anspruch des 
Treugebers zu vereiteln. Der subjektive Tatbestand erfordert für beide Tatvarianten der Verun-
treuung Vorsatz und ein Handeln in unrechtmässiger Bereicherungsabsicht. Nach der Rechtspre-
chung bereichert sich bei der Veruntreuung von Vermögenswerten unrechtmässig, wer die Ver-
mögenswerte, die er dem Berechtigten jederzeit zur Verfügung zu halten hat, in seinem Nutzen 
verwendet, ohne fähig und gewillt zu sein, sie jederzeit sofort zu ersetzen. Als anvertraut gilt, was 
jemand mit der Verpflichtung empfängt, es in bestimmter Weise im Interesse des Treugebers zu 
verwenden, insbesondere es zu verwahren, zu verwalten oder einem anderen abzuliefern. Dabei 
genügt, dass der Täter ohne Mitwirkung des Treugebers über die Werte verfügen kann, ihm mit-
hin Zugriff auf das fremde Vermögen eingeräumt worden ist. Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB soll nur 
jenes Unrecht erfassen, das mit dem in Art. 138 Ziff. 1 Abs. 1 StGB strukturell gleichwertig ist. 
Nur wo eine besondere Werterhaltungspflicht besteht, befindet sich der Treuhänder in einer ver-
gleichbaren Stellung mit demjenigen, der eine fremde bewegliche Sache empfangen und das 

 
 
 

 
 
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Eigentum des Treugebers daran zu wahren hat. Die Werterhaltungspflicht kann auf ausdrückli-
cher oder stillschweigender Abmachung beruhen. Massgeblich ist, ob dem Täter die Verfügungs-
macht über den Vermögenswert von einem anderen bewusst und freiwillig übertragen wird (vgl. 
BGE 133 IV 21, E. 6, m.w.H.). Auch Darlehen können veruntreut werden, sofern diese eine 
Werterhaltungspflicht des Borgers begründen. Üblicherweise besteht keine Verpflichtung, die 
empfangenen Vermögenswerte ständig zur Verfügung des Darleihers zu halten. Es ist jedoch 
möglich, dass ein Darlehen mit der Bedingung gewährt wird, das Geld in bestimmter Weise zu 
verwenden, wobei die Art der Verwendung die wirtschaftliche Sicherung des Darleihers bzw. die 
Begrenzung des Verlustrisikos zum Ziel hat. Diesbezüglich ist zu prüfen, ob der Borger ständig 
über die empfangenen Vermögenswerte oder deren Surrogat verfügen muss (vgl. NIGGLI/RIEDO, 
a.a.O, Art. 138, N 71 ff., m.w.H.).  
 
 
2.4. Gemäss Art. 146 Abs. 1 StGB macht sich des Betruges unter anderem strafbar, wer in 
der Absicht, sich oder einen andern unrechtmässig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung 
oder Unterdrückung von Tatsachen arglistig irreführt und so den Irrenden zu einem Verhalten 
bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Vermögen schädigt. Als Täuschung 
gilt jedes Verhalten, das darauf gerichtet ist, bei einem andern eine von der Wirklichkeit abwei-
chende Vorstellung hervorzurufen. Sie ist eine unrichtige Erklärung über Tatsachen, d.h. über 
objektiv feststehende, vergangene oder gegenwärtige Geschehnisse oder Zustände. Äusse- 
rungen oder Prognosen über künftige Vorgänge können zu einer Täuschung führen, wenn sie 
innere Tatsachen wiedergeben. Die Zukunftserwartung kann mithin als gegenwärtige innere Tat-
sache täuschungsrelevant sein. Die Erfüllung des Tatbestandes erfordert eine arglistige Täu-
schung. Betrügerisches Verhalten ist mithin strafrechtlich erst relevant, wenn der Täter mit einer 
gewissen Raffinesse oder Durchtriebenheit täuscht (BGE 135 IV 76, E. 5, m.w.H.). Arglist ist nach 
ständiger Rechtsprechung gegeben, wenn der Täter ein ganzes Lügengebäude errichtet oder 
sich besonderer Machenschaften oder Kniffe bedient. Bei einfachen falschen Angaben ist das 
Merkmal erfüllt, wenn deren Überprüfung nicht oder nur mit besonderer Mühe möglich oder nicht 
zumutbar ist, sowie dann, wenn der Täter den Getäuschten von der möglichen Überprüfung ab-
hält oder nach den Umständen voraussieht, dass dieser die Überprüfung der Angaben aufgrund 
eines besonderen Vertrauensverhältnisses unterlassen werde. Arglist scheidet aus, wenn der 
Getäuschte den Irrtum mit einem Mindestmass an Aufmerksamkeit hätte vermeiden können. Da-
bei sind die jeweilige Lage und die Schutzbedürftigkeit des Betroffenen im Einzelfall entschei-
dend. So ist etwa besondere Fachkenntnis und Geschäftserfahrung des Opfers in Rechnung zu 
stellen, wie sie etwa im Rahmen von Kreditvergaben Banken beigemessen wird. Auch unter dem 
Gesichtspunkt der Opfermitverantwortung erfordert die Erfüllung des Tatbestands indes nicht, 
dass das Täuschungsopfer die grösstmögliche Sorgfalt walten lässt und alle erdenklichen Vor-
kehrungen trifft. Arglist scheidet lediglich aus, wenn es die grundlegendsten Vorsichtsmassnah-
men nicht beachtet. Entsprechend entfällt der strafrechtliche Schutz nicht bei jeder Fahrlässigkeit 
des Getäuschten, sondern nur bei Leichtfertigkeit, welche das betrügerische Verhalten des Täters 
in den Hintergrund treten lässt. Nach der Rechtsprechung ist die Vorspiegelung des Leistungs-
willens grundsätzlich arglistig im Sinne von Art. 146 StGB, weil sie eine innere Tatsache betrifft, 
die vom Vertragspartner ihrem Wesen nach nicht direkt überprüft werden kann. Arglist kann auch 

 
 
 

 
 
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bei einfachen falschen Aussagen gegeben sein, wenn eine weitere Überprüfung nicht handels-
üblich ist, etwa weil sie sich im Alltag als unverhältnismässig erweist und die konkreten Verhält-
nisse eine nähere Abklärung nicht nahelegen oder gar aufdrängen. Selbst ein erhebliches Mass 
an Naivität des Geschädigten hat nicht in jedem Fall zur Folge, dass der Täter straflos ausgeht. 
Doch verhält sich beispielsweise derjenige leichtfertig, der ein Produkt mit einem hohen Waren-
wert auf Rechnung an eine unbekannte Privatperson liefert, ohne deren Bonität zumindest rudi-
mentär zu prüfen (vgl. BGE 142 IV 153, E. 2.2, m.w.H.). 
 
3. 
3.1. In Bezug auf die erste Alternativbegründung der Veruntreuung kann festgestellt werden, 
dass die rechtliche Würdigung der Beschwerdeführerin klarerweise unzutreffend ist. Zunächst 
steht fest, dass mit Abschluss des Darlehens- und Pfandvertrags vom 23. April 2019 kein dingli-
ches Recht aus dem Eigentum der D____GmbH "herausgeschält" wurde, so wie dies in der Be-
schwerde vom 5. Juli 2021 angenommen wird (S. 6, Rz. 10). Im vorgenannten Vertrag wird in 
Ziff. 4 festgehalten, dass das Darlehen durch einen Registerschuldbrief über mindestens 
CHF 275'000.–, lastend im 2. Rang auf der Liegenschaftsparzelle Nr. 1118 des Grundbuchs 
X.____, zu Gunsten der Darleiherin und Pfandgläubigerin abgesichert werde. Der Schuldbrief sei 
mit separater Urkunde vor dem basellandschaftlichen Notar Dr. E.____ durch die Pfandschuld-
nerin zu errichten. Daraus geht eindeutig hervor, dass auch die Vertragsparteien nicht der Ansicht 
waren, der Abschluss des "Darlehens- und Pfandvertrags" begründe ein dingliches Recht. Viel-
mehr verpflichtete sich die Borgerin gegenüber der Darleiherin zur Vornahme derjenigen Hand-
lungen, die zur Begründung des Grundpfandrechts notwendig sind. In ihrer Replik vom 30. August 
2021 (S. 2, Rz. 3) scheint auch die Beschwerdeführerin davon auszugehen, dass es sich hier 
lediglich um ein Verpflichtungsgeschäft gehandelt habe, womit eine Forderung auf Eintragung 
des Registerschuldbriefs entstanden sei. Diese Auffassung geht jedoch deshalb fehl, weil der 
Darlehens- und Pfandvertrag vom 23. April 2019 mangels Formgültigkeit keinen hinreichenden 
Rechtstitel für die Eintragung des Registerschuldbriefs (als Verfügungsgeschäft) begründete. 
Art. 799 Abs. 2 des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB, SR 210) hält eindeutig fest, dass 
ein Rechtsgeschäft auf Errichtung eines Grundpfandes zu seiner Gültigkeit der öffentlichen Be-
urkundung bedarf. Der lediglich in schriftlicher Form (Art. 12 ff. OR) abgefasste Darlehens- und 
Pfandvertrag vom 23. April 2019 begründete folglich einzig die obligatorische Verpflichtung der 
Borgerin zur Errichtung eines Eigentümerschulbriefs mittels einseitiger Erklärung vor dem Notar 
sowie zur anschliessenden Eintragung und Übertragung dieses Schuldbriefs an die Darleiherin 
gemäss den Bestimmungen von Art. 857 f. ZGB. Zumal eine wirksame Verpflichtung des Grund-
eigentümers zur Verpfändung eines erst noch zu errichtenden Eigentümerschuldbriefs ebenfalls 
der öffentlichen Beurkundung bedarf (vgl. BGE 121 III 97, E. 3.a), bestand zu keinem Zeitpunkt 
ein vollstreckbarer Anspruch auf Errichtung eines Grundpfandrechts, der durch die Beschwerde-
führer 2 und 3 hätte veruntreut werden können. Eine Verletzung des obligatorischen Rechts der 
Beschwerdeführerin hätte höchstens einen Schadenersatzanspruch gemäss den Bestimmungen 
über die Nichterfüllung der Obligation (Art. 97 ff. OR) entstehen lassen können.   
 
3.2. Weiter begründet die Beschwerdeführerin eine Veruntreuung damit, dass aus dem Darle-
hens- und Pfandvertrag vom 23. April 2019 unzweifelhaft hervorgehe, sie habe der D____GmbH 

 
 
 

 
 
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"die Eintragung und damit die Übertragung der grundpfändlichen Sicherung" anvertraut. Mit dem 
Verkauf der Liegenschaft in X.____ ohne vorgängige Eintragung dieser Sicherung hätten die Be-
schwerdegegner 2 und 3 ihren Aneignungswillen manifestiert (Replik vom 30. August 2021, S. 2, 
Rz. 3) und sich die Forderung zur Eintragung des Registerschuldbriefes "in unrechtmässiger Be-
reicherungsabsicht angeeignet" (vgl. Strafanzeige vom 21. Juni 2021, S. 9, Rz. 19). Die Dar-
stellung der Beschwerdeführerin, welche darauf hinausläuft, dass ein Gläubiger mit Abschluss 
des Vertrages seinen Erfüllungsanspruch an den Schuldner zediert, wobei dieser den Anspruch 
im Falle einer Vertragsverletzung veruntreut, lässt sich mit den zivilrechtlichen Bestimmungen 
ebenfalls nicht in Einklang bringen. Offenkundig kann kein sachenrechtlicher Besitz (Art. 919 ff. 
ZGB) an einer Forderung begründet werden, wie dies die Beschwerdeführerin in ihrer Be-
schwerde vom 5. Juli 2021 (S. 7, Rz. 10) suggeriert. Sodann bedarf die Abtretung einer Forde-
rung gemäss Art. 165 Abs. 1 OR der schriftlichen Form. Zumal für die von der Beschwerdeführerin 
behauptete Abrede keinerlei Anhaltspunkte im Wortlaut des Darlehens- und Pfandvertrags vom 
23. April 2019 bestehen, fällt eine Übertragung des Erfüllungsanspruchs ausser Betracht. Selbst 
wenn man von einer rechtsgültigen Zession ausgehen wollte, wäre diese Obligation zufolge Ver-
einigung der Schuldner- und Gläubigereigenschaft erloschen (Art. 118 Abs. 1 OR). Folglich hätte 
zu keinem Zeitpunkt ein Recht der Beschwerdeführerin bestanden, welches von den Beschwer-
degegnern 2 und 3 hätte veruntreut werden können. Die Argumentation der Beschwerdeführerin, 
welche aus der unterlassenen Errichtung des Registerschuldbriefs seitens der Beschwerde- 
gegner eine Veruntreuung anvertrauter Vermögenswerte konstruieren will, läuft damit ins Leere.   
 
3.3. Schliesslich bringt die Beschwerdeführerin vor, die Beschwerdeführer 2 und 3 hätten das 
Darlehen durch Verletzung einer vertraglichen Werterhaltungsflicht veruntreut, was sich aus der 
Verpflichtung zur Sicherung der Darlehensschuld mittels eines Grundpfandes ergebe (Be-
schwerde vom 5. Juli 2021, S. 7 f., Rz. 13). Auch diese Auffassung findet im Darlehensvertrag 
vom 23. April 2019 keine Stütze. Der vorgenannte Vertrag begründete Rechte und Pflichten mit 
folgendem Inhalt: Gewährung eines Darlehens zwecks Leistung einer Anzahlung für ein Grund-
stück in Y.____ (Präambel); Übergabe der Darlehenssumme von CHF 250'000.– (Ziff. 1) mittels 
Auszahlung auf ein Konto der D____GmbH (Ziff. 2); Leistung eines Darlehenszinses von 
CHF 25'000.– bei Fälligkeit des Darlehens (Ziff. 3); Rückzahlung der Darlehenssumme inkl. Zins 
spätestens per 31. Juni 2019 (Ziff. 5); Absicherung der Forderung von CHF 275'000.– mittels 
eines Registerschuldbriefs zu Gunsten der Darleiherin, lastend im 2. Rang auf der Liegen-
schaftsparzelle Nr. 1118 des Grundbuchs X.____; Errichtung des entsprechenden Schuldbriefs 
mittels separater Urkunde vor dem basellandschaftlichen Notar Dr. E.____; Übertragung des 
Schuldbriefs auf die Borgerin unmittelbar nach Befriedigung der Forderungen der Darleiherin aus 
dem vorliegenden Vertrag (Ziff. 4). Aus den vorstehenden Erwägungen (3.1 und 3.2) folgt, dass 
die Verletzung der Pflicht zur Errichtung des Registerschuldbriefs keine Veruntreuung darstellt. 
Der Tatbestand könnte nur dann erfüllt sein, wenn die Art der Verwendung des Darlehens seine 
wirtschaftliche Sicherung bzw. die Begrenzung des Verlustrisikos zum Ziel hatte. Folglich wäre 
es nicht die unterlassene Eintragung des Schuldbriefs, sondern die zweckwidrige Verwendung 
der Darlehenssumme, die ein strafbares Verhalten begründen würde. Zumal jedoch keinerlei 
Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die Darlehenssumme nicht in ein Grundstück in Y.____ in-
vestiert wurde, wie dies die Präambel des Vertrags vorsieht, kann vorliegend eindeutig nicht von 

 
 
 

 
 
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einer vertragswidrigen Verwendung des Darlehens ausgegangen werden. Eine Veruntreuung fällt 
daher auch unter diesem Gesichtspunkt ausser Betracht.  
 
3.4. Die Beschwerdeführerin führt sodann aus, dass sie vom Beschwerdegegner 2 beim Ab-
schluss des Darlehensvertrags vom 23. April 2019 über den Rückzahlungswillen bzw. die Rück-
zahlungsfähigkeit arglistig getäuscht worden sei, weshalb eine strafbare Betrugshandlung vorlie-
gen würde (Beschwerde vom 5. Juli 2021, S. 9, Rz. 17). Es trifft zu, dass eine nähere Abklärung 
dieses subjektiven Sachverhalts die Eröffnung eines Strafverfahrens mit Befragung der beschul-
digten Personen bedingt hätte. Doch durften vorliegend solche Ermittlungshandlungen unterblei-
ben, weil der Tatbestand des Betrugs bereits aus anderen Gründen offenkundig nicht verwirklicht 
wird. Zunächst kann festgestellt werden, dass die Forderung aus dem Darlehensvertrag letztlich 
unstreitig erfüllt wurde und die Beschwerdeführerin nicht näher darlegt, inwiefern ihr Vermögen 
durch die verspätete Zahlung gemäss Art. 146 Abs. 1 StGB geschädigt oder gefährdet worden 
wäre. Auch kann vorliegend eindeutig nicht von einem arglistigen Verhalten der Beschwerde-
gegner 2 und 3 im Sinne des Betrugstatbestandes ausgegangen werden. Aus dem vereinbarten 
Darlehenszins von 10% der Darlehenssumme, der Verpflichtung zur Sicherung der Forderung 
mit einem Registerschuldbrief sowie der Abrede einer Solidarhaftung des Beschwerdegengers 2 
nebst der Schuldnerin muss geschlossen werden, dass die Parteien in der Bonität der Borgerin 
ein Risiko erkannt und vertraglich abgesichert haben. Die Beschwerdeführerin selbst reicht einen 
Betreibungsregisterauszug der D____GmbH ein, der auf drei Seiten zahlreiche Betreibungen im 
Betrag von insgesamt mehreren hunderttausend Franken ausweist (Beilage 7 zur Strafanzeige 
vom 21. Juni 2021). Wer bei dieser Ausgangslage die Darlehenssumme ausbezahlt, ohne zu-
nächst im Grundbuch zu prüfen, ob das vereinbarte Pfandrecht zur Sicherung der Darlehens- und 
Zinsforderung tatsächlich errichtet wurde, verhält sich klarerweise leichtfertig. Dass die Be-
schwerdegegner 2 und 3 diesbezüglich das Vertrauen der Beschwerdeführerin missbraucht und 
sie in arglistiger Weise von einer solchen Kontrolle abgehalten hätten, ist nicht ersichtlich und 
wird auch nicht geltend gemacht.  
 
3.4 Im Ergebnis kann festgehalten werden, dass die Staatsanwaltschaft davon ausgehen 
durfte, der zur Beurteilung stehende Sachverhalt erfülle mit Sicherheit weder den Tatbestand der 
Veruntreuung gemäss Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB noch den Tatbestand des Betrugs im Sinne 
von Art. 146 Abs. 1 StGB. Die Nichtanhandnahmeverfügung vom 23. Juni 2021 ist daher mit den 
Vorgaben von Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO vereinbar, weshalb die Beschwerde vollumfänglich ab-
zuweisen ist.   
 
III. Kosten 

Gemäss Art. 428 Abs. 1 StPO tragen die Parteien die Kosten des Rechtsmittelverfahrens nach 
Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Entsprechend dem Ausgang des vorliegenden 
Verfahrens werden die Verfahrenskosten des Kantonsgerichts in Höhe von CHF 1'550.–, beste-
hend aus einer Gerichtsgebühr von CHF 1'500.– (§ 13 Abs. 1 der Verordnung über die Gebühren 
der Gerichte, GebT, SGS 170.31) sowie Auslagen im Betrag von CHF 50.–, der Beschwerde-

 
 
 

 
 
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führerin auferlegt. Ausgangsgemäss trägt die Beschwerdeführerin ihre Kosten selber, so dass ihr 
keine Parteientschädigung ausgerichtet wird.  

 
Demnach wird erkannt: 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 
 2. Die Verfahrenskosten in Höhe von CHF 1'550.–, bestehend aus einer 

Gerichtsgebühr von CHF 1'500.– sowie Auslagen von CHF 50.–, 
gehen zu Lasten der Beschwerdeführerin. 

 
 3. Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.  

 
 4. Dieser Beschluss wird den Parteien schriftlich eröffnet.  

 
 

Präsident 
 
 
 
 
Enrico Rosa 

Gerichtsschreiber 
 
 
 
 
Bryan Smith 

 
 
Dieser Entscheid ist rechtskräftig.