# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bab7c88d-ccaf-511d-bcc8-00fb6362e5b5
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-11-14
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 14.11.2018 200 2018 759
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2018-759_2018-11-14.pdf

## Full Text

200 18 759 UV
LOU/IMD/ARJ

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 14. November 2018

Verwaltungsrichter Loosli
Gerichtsschreiber Imhasly

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Helsana Unfall AG
Recht & Compliance, Postfach, 8081 Zürich
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 24. September 2018

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Nov. 2018, UV/18/759, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1977 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) war 
bei der Helsana Unfall AG (Helsana bzw. Beschwerdegegnerin) obligato-
risch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert, als 
er sich gemäss Schadenmeldung UVG vom 17. November 2017 am 
11. Juni 2017 eine Prellung des rechten Auges zuzog. Den Ereignisher-
gang beschrieb er dahingehend, dass ihm beim Einpacken von Autozu-
behör ein Gummizug aus der Hand gerutscht und ins rechte Auge geprallt 
sei. Die Sichtbeeinträchtigung habe sich jedoch erst einige Zeit später ein-
gestellt (Akten der Helsana, Antwortbeilage [AB] K1). Am 26. Januar 2018 
unterzog sich der Versicherte einer Katarakt-Operation am rechten Auge 
(AB M2). Nach Abklärung der medizinischen Verhältnisse, namentlich der 
Unterbreitung der Akten an den Vertrauensarzt zur Stellungnahme (Bericht 
vom 4. Juli 2018 [AB M4]), verneinte die Helsana mit Verfügung vom 
23. Juli 2018 (AB K8) ihre Leistungspflicht mit der Begründung, das Vorlie-
gen eines Unfallereignisses sei nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
nachgewiesen. Eine dagegen erhobene Einsprache (AB K14) wies sie mit 
Entscheid vom 24. September 2018 ab (AB K16).

B.

Hiergegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 17. Oktober 2018 Be-
schwerde mit dem sinngemässen Antrag, der angefochtene Einspra-
cheentscheid sei aufzuheben und die Helsana sei zu verurteilen, für die 
Behandlungskosten im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 11. Juni 
2017 aufzukommen.

Mit Beschwerdeantwort vom 23. Oktober 2018 beantragt die Beschwerde-
gegnerin die Abweisung der Beschwerde.

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Angefochten ist der Einspracheentscheid vom 24. September 
2018 (AB K16). Streitig und zu prüfen ist die Leistungspflicht der Be-
schwerdegegnerin im Zusammenhang mit dem mit Schadenmeldung UVG 
vom 17. November 2017 (AB K1) gemeldeten Ereignis.

1.3 Der Streitwert liegt offensichtlich unter Fr. 20'000.--, weshalb die 
Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit fällt 
(Art. 57 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung [UVG; 
SR 832.20]). Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Ein-
wirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen 
Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi-
schen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

2.2 Die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens sind vom Leis-
tungsansprecher oder der Leistungsansprecherin glaubhaft zu machen. 
Wird dieser Forderung nicht nachgekommen, indem unvollständige, unge-
naue oder widersprüchliche Angaben gemacht werden, die das Bestehen 
eines unfallmässigen Schadens als unglaubwürdig erscheinen lassen, be-
steht keine Leistungspflicht des Unfallversicherers. Im Streitfall obliegt es 
dem Gericht zu beurteilen, ob die einzelnen Voraussetzungen des Unfall-
begriffs erfüllt sind (BGE 116 V 136 E. 4b S. 140, 114 V 298 E. 5b S. 305; 
SVR 2016 UV Nr. 44 S. 146 E. 3.4).

2.3 Der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversiche-
rung setzt nebst anderem einen natürlichen und adäquaten Kausalzusam-
menhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus 
(BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

2.3.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 

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("conditio sine qua non"; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 
S. 337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 
worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 
der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu be-
finden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für die 
Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 
S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.3.2 Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ur-
sache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der 
Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, 
einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt die-
ses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint 
(BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181, 125 V 456 E. 5a S. 461; SVR 2010 UV 
Nr. 30 S. 122 E. 5.2). Bei organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen 
deckt sich die adäquate Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausa-
lität; die Adäquanz hat hier praktisch keine selbstständige Bedeutung 
(BGE 140 V 356 E. 3.2 S. 358).

2.4 Um über den Leistungsanspruch entscheiden zu können, ist die 
Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewie-
sen, die Ärzte und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung 
zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesund-
heitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Um-
fang und bezüglich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig 
sind. Im Weiteren sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die 
Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch 
zugemutet werden können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 
S. 99).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 

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Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

2.5 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

3.

3.1 Hinsichtlich der umstrittenen Leistungspflicht der Beschwerdegeg-
nerin ergibt sich aus den medizinischen Unterlagen das Folgende:

3.1.1 Dem Bericht der Klinik B.________ vom 9. Januar 2018 (AB M1) 
ist zu entnehmen, dass bei visusrelevanter Katarakt mit hinterer Schalen-
trübung am rechten Auge mit zunehmender subjektiver Störung die Kata-
rakt-Operation indiziert sei. Der Bericht enthält weder Angaben zur Ursache 
der Beeinträchtigung noch zu einem Unfallereignis.

Im Operationsbericht derselben Klinik vom 29. Januar 2018 (AB M2) wurde 
eine Cataracta complicata unklarer Ätiologie sowie differenzialdiagnostisch 
ein Status nach Trauma diagnostiziert.

3.1.2 Dr. med. C.________, Facharzt für Ophthalmologie und Ophthal-
mochirurgie, teilte der Beschwerdegegnerin im Bericht vom 18. Juni 2018 

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(AB M3) mit, er habe den Versicherten erstmals am 18. August 2017 unter-
sucht. Von einem Schadenereignis am 11. Juni 2017 sei ihm nichts be-
kannt und er könne dazu keine Angaben machen.

3.1.3 Der Vertrauensarzt der Beschwerdegegnerin, Dr. med. 
D.________, Facharzt für manuelle Medizin, erachtete im Bericht vom 
4. Juli 2018 (AB M4) eine posttraumatische Ätiologie des Cataracta compli-
cata als möglich. Der Versicherte habe sich erst ca. zwei Monate nach dem 
Ereignis erstmals in augenärztliche Behandlung begeben. Der erstbehan-
delnde Augenarzt habe aber keine Anhaltspunkte eines frischen Traumas 
feststellen können. Dementsprechend müssten mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit ausschliesslich unfallfremde Ursachen vorliegen.

3.1.4 Im beschwerdeweise eingereichten Bericht der Klinik B.________ 
vom 10. Oktober 2018 (Beschwerdebeilage [BB] 2) wurde ein Status nach 
kornealer Phakoemulsifikation und Kapselsack-IOL vom 25. Januar 2018 
bei Verdacht auf Cataracta traumatica bei anamnestisch Status nach 
Trauma 2016 diagnostiziert. Es wurde festgehalten, die Einseitigkeit sowie 
Ausprägung des Befundes zusammen mit dem vergleichsweise jungen 
Lebensalter des Patienten passten zu einem vorangegangenen Trauma als 
wahrscheinlichste Ursache der Katarakt, da eine Uveitis anamnestisch 
ausgeschlossen sei.

3.2 Aus den Akten erhellt, dass der Beschwerdeführer erst mehr als 
zwei Monate nach dem geltend gemachten Ereignis vom 11. Juni 2017 
(AB K1) einen Augenarzt aufgesucht hat und diesem gegenüber kein trau-
matisches Geschehen erwähnt hat (AB M3). Erst weitere drei Monate 
später weist er mit Schadenmeldung UVG vom 17. November 2017 
(AB K1) auf ein angeblich stattgefundenes Unfallereignis hin. Bereits dieser 
zeitliche Ablauf lässt grosse Zweifel darüber aufkommen, ob das geltend 
gemachte Ereignis in dieser Art stattgefunden hat. Obwohl die Beschwer-
degegnerin im Einspracheentscheid ein Unfallereignis als nicht ausgewie-
sen erachtet hatte, belässt es der Beschwerdeführer in der Beschwerde mit 
einer kurzen Beschreibung des fraglichen Ereignishergangs, ohne dabei 
konkrete Details zu benennen. Nichts für sich ableiten kann der Beschwer-
deführer aus dem Bericht der Klinik B.________ vom 10. Oktober 2018 (BB 
2), beruht der darin enthaltene Hinweis auf ein im Jahr 2016 – wobei es 

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sich wohl um einen Verschrieb handeln dürfte – erlittenes Trauma auf den 
nachträglichen und wohl von versicherungsrechtlichen Überlegungen be-
einflussten Aussagen des Beschwerdeführers ("bei anamnestisch St. n. 
Trauma 2016"). Dazu passt, dass der entsprechende Bericht kurz nach 
Erlass des Einspracheentscheids vom 24. September 2018 (AB K16) er-
stellt worden ist und im Gegensatz zu dieser späteren Aussage in den 
echtzeitlichen Berichten der Klinik B.________ (AB M1, M2) kein konkreter 
Hinweis auf ein erlittenes Trauma enthalten ist. Von weiteren Beweismass-
nahmen sind keine entscheidwesentlichen Erkenntnisse zu erwarten: Der 
Beschwerdeführer macht anders als noch im Einspracheverfahren (AB 
K12) nicht mehr geltend, das angebliche Ereignis vom 11. Juni 2016 sei 
von Drittpersonen beobachtet worden, weshalb insbesondere Zeugenein-
vernahmen nicht möglich sind (antizipierte Beweiswürdigung, BGE 122 V 
157 E. 1d S. 162). Damit bleibt es dabei, dass ein Unfallereignis nicht mit 
dem notwendigen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit er-
stellt ist (BGE 138 V 218 E. 6 S. 221; SVR 2017 UV Nr. 20 S. 67 E. 3.2), 
womit keine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin besteht (vgl. E. 2.2 
hiervor).

3.3 Selbst wenn am 11. Juni 2017 das vom Beschwerdeführer be-
schriebene Unfallereignis eingetreten sein sollte, wäre ein natürlicher Kau-
salzusammenhang zwischen diesem und den nach über zwei Monaten 
eingetretenen Beschwerden nicht überwiegend wahrscheinlich, wie dies die 
Beschwerdegegnerin im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt hat 
(AB K16 S. 5 Ziff. 10 f.). Darauf kann an dieser Stelle verwiesen werden.

3.4 Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin ihre Leistungs-
pflicht im Zusammenhang mit den mit Schadenmeldung UVG vom 17. No-
vember 2017 (AB K1) gemeldeten Beschwerden zu Recht abgelehnt. Die 
gegen den Einspracheentscheid vom 24. September 2018 (AB K16) erho-
bene Beschwerde ist folglich abzuweisen.

4.

4.1 Verfahrenskosten sind keine zu erheben (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. a ATSG).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Nov. 2018, UV/18/759, Seite 9

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Be-
schwerdeführer keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Umkehr-
schluss aus Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG). 

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- A.________
- Helsana Unfall AG, Recht & Compliance 
- Bundesamt für Gesundheit 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.