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**Case Identifier:** 875eea08-d31b-5d4e-9e4a-a03554e466c4
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-01-03
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 03.01.2019 IV 2014/309
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2014-309_2019-01-03.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2014/309

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 15.11.2019

Entscheiddatum: 03.01.2019

Entscheid Versicherungsgericht, 03.01.2019
Art. 8 ATSG, Art. 28 IVG Gestützt auf ein Gutachten wird das Vorliegen einer 
invalidisierenden Schizophrenie verneint. Der Gutachter hat die 
abweichende Beurteilung eines vom Beschwerdeführer konsultierten 
Psychiaters überzeugend widerlegt. Eine Schizophrenie, welche die 
Arbeitsfähigkeit einschränkt bzw. Ursache einer bestehenden 
Suchtproblematik ist, ist nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
nachgewiesen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen 
vom 3. Januar 2017, IV 2014/309). Entscheid vom 3. Januar 2017

Besetzung                                                                      

Präsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterinnen

Miriam Lendfers und Marie Löhrer; Gerichtsschreiberin Beatrix Zahner             

Geschäftsnr.                                                                                                                  

IV 2014/309           

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Eliano Mussato, Bachwies-strasse 16, Postfach, 

9404 Rorschacherberg,

gegen

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IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand                                                                   

IV-Leistungen

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ meldete sich am 2. November 2010 wegen Verdachts auf Schizophrenie 

erneut bei der Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an (IV-act. 1). Der 

Versicherte hatte sich zuvor am 15. Januar 2008 bei der IV-Stelle des Kantons Thurgau 

wegen Suchtgefahr zum Leistungsbezug angemeldet (IV-act. 6); diese hatte das 

Gesuch mit Verfügung vom 16. Juni 2008 abgewiesen, da die Arbeitsunfähigkeit vor 

allem durch das Abhängigkeitsverhalten begründet sei und deshalb keine Invalidität im 

Sinne des Gesetzes vorliege (IV-act. 19).

A.b  Der Versicherte war vom 19. bis 27. Mai 2009, vom 28. April bis 7. Juni 2010 und 

vom 19. Juli bis 2. August 2010 in der Psychiatrischen Klinik B.___ 

(Kurzaustrittsberichte der Klinik B.___ vom 27. Mai 2009 [IV-act. 110-50 ff.], vom 10. 

Juni 2010 [IV-act. 110-55] und vom 3. August 2010 [IV-act. 30-3 ff.]) sowie vom 15. bis 

27. September 2010 im Spital C.___ (IV-act. 30-9 ff.) wegen Diagnosen im 

Zusammenhang mit Alkohol und Sedativa (Temesta Benzodiazepine) hospitalisiert 

gewesen. Vom 27. September 2010 bis 24. Februar 2011 war er im D.___, Zentrum für 

Suchttherapie und Rehabilitation, therapiert worden (Austrittsbericht vom 28. Februar 

2011, IV-act. 44). Der dort behandelnde Dr.med. E.___, Psychiatrie und Psychotherapie 

FMH, diagnostizierte den Verdacht auf eine latente schizophrene Reaktion (ICD-10: 

F21), ein Alkoholabhängigkeitssyndrom (ICD-10: F10.21) sowie ein Temesta-

Abhängigkeitssyndrom (ICD-10: F13.25, Arztbericht vom 7. Februar 2011, IV-act. 42-1 

ff.).

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A.c  Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 20. Dezember 2010 mit, aufgrund seines 

Gesundheitszustandes seien zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen 

möglich; die medizinischen Rehabilitationsmassnahmen dauerten weiter an (IV-act. 36).

A.d  Vom 23. Juni bis 6. Juli 2011 erfolgten stationäre Behandlungen im Spital C.___ 

(Arztbericht vom 30. Juni 2011, IV-act. 67-1 ff.) und vom 7. bis 22. Juli 2011 in der 

Klinik F.___ (Bericht vom 26. August 2011, IV-act. 65).

A.e  Am 5. Juni 2012 wurde der Versicherte durch RAD-Arzt Dr.med. G.___, Facharzt 

für Psychiatrie und Psychotherapie, abgeklärt. Dieser diagnostizierte mit Auswirkung 

auf die Arbeitsfähigkeit ein schizophrenes Residuum (ICD-10: F20.5) und ohne 

Auswirkung eine Abhängigkeit von Alkohol, gegenwärtig abstinent (ICD-10: F10.20), 

einen gewohnheitsmässigen Gebrauch von Benzodiazepinen (ICD-10: Z72.2) sowie 

den Verdacht auf medikamenteninduzierten fein-mittelschlägigen Tremor. Insgesamt 

bestehe durch das Residualsyndrom eine deutliche Einschränkung der Arbeits- und 

Leistungsfähigkeit, so dass berufliche Massnahmen im Rahmen von 

Integrationsmassnahmen zunächst auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht durchgeführt 

werden könnten, sondern im geschützten Rahmen fortgesetzt werden müssten (Bericht 

RAD-Abklärung vom 14. Juni 2012, IV-act. 79).

A.f  Gestützt auf eine Zielvereinbarung (IV-act. 88) gewährte die IV-Stelle am 28. 

November 2012 Kostengutsprache für ein Aufbautraining vom 22. November 2012 bis 

21. Mai 2013 bei H.___ (IV-act. 93). Diese Mitteilung wurde am 7. Januar 2013 

aufgehoben, da der Versicherte das Aufbautraining per 23. November 2012 

abgebrochen habe (IV-act. 98). Nachdem der Versicherte am 5. Februar 2013 

wiederum nicht zum Neustart der Massnahme erschienen war, entschied die 

Institution, die Massnahme abzubrechen (Aktennotiz vom 5. Februar 2013, IV-act. 99; 

Verlaufsprotokoll per 13. März 2013, IV-act. 102).

A.g  Der Versicherte wurde am 3. Juni 2013 im Auftrag der IV-Stelle durch Dr.med. 

I.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, begutachtet. Dieser erhob 

keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit diagnostizierte er psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa 

oder Hypnotika (Temesta), Abhängigkeitssyndrom, ständiger Substanzgebrauch 

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(ICD-10: F13.25), einen Verdacht auf psychische und Verhaltensstörungen durch 

Cannabinoide, Abhängigkeitssyndrom, ständiger Substanzgebrauch (ICD-10: F12.25) 

sowie psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol, Abhängigkeitssyndrom, 

gegenwärtig abstinent (ICD-10: F10.20). Es könnten ausschliesslich 

Abhängigkeitserkrankungen diagnostiziert werden. Im IV-rechtlichen Sinne sei darum 

die Arbeitsfähigkeit des Versicherten nicht eingeschränkt. Die Sucht könne nicht als 

Folge einer anderen psychiatrischen Krankheit angesehen werden, weil eine solche 

nicht diagnostiziert werden könne. Ob invalidisierende Folgeschäden der Sucht 

bestünden, müsste durch eine neuropsychologische Abklärung ermittelt werden. Diese 

mache wegen des Konsums von Benzodiazepinen und Cannabis zur Zeit keinen Sinn 

(Gutachten vom 3. Juli 2013, IV-act. 110).

A.h  Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 11. September 2013 mit, er habe keinen 

Anspruch auf berufliche Massnahmen, da die Arbeitsunfähigkeit vor allem durch das 

Abhängigkeitsverhalten begründet sei und deshalb keine Invalidität im Sinne des 

Gesetzes vorliege (IV-act. 114). Nach entsprechendem Vorbescheid vom 19. 

September 2013 (IV-act. 117) wies sie mit Verfügung vom 5. November 2013 das 

Leistungsbegehren betreffend Rente ab. Es sei kein invalidisierender 

Gesundheitsschaden ausgewiesen. Somit sei von einer vollen Arbeitsfähigkeit in 

jeglichen Tätigkeiten auszugehen (IV-act. 121).

A.i   Gegen die Verfügung vom 5. November 2013 erhob der Versicherte am 5. 

Dezember 2013 Beschwerde (IV-act. 124-2 ff.). Er reichte einen Bericht von Dr.med. 

J.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 6. November 2013 ein. 

Danach bestehe eine paranoide Schizophrenie mit unvollständiger Remission (ICD-10: 

F20.04), ein mittelgradiges chronifiziertes depressives Zustandsbild (ICD-10: F33.11), 

der Verdacht auf eine Persönlichkeit mit selbstunsicheren Zügen (ICD-10: F60.6), eine 

Alkoholabhängigkeit, gegenwärtig abstinent (seit 2 Jahren) (ICD-10: F10.20) sowie ein 

gewohnheitsmässiger Gebrauch von Benzodiazepinen (ICD-10: Z72.2). Eine 

Arbeitsfähigkeit sei höchstens in einem betreuten Rahmen zu maximal 30 % gegeben 

(IV-act. 126). Nach Rücksprache mit dem RAD (IV-act. 131) widerrief die IV-Stelle die 

angefochtene Verfügung am 4. Februar 2014 (IV-act. 134).

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A.j   Auf Ersuchen der IV-Stelle erstattete Dr. I.___ am 21. Februar 2014 ein 

Ergänzungsgutachten. Er kam darin zum Schluss, die Diagnose einer Schizophrenie 

könne weiterhin nicht gestellt werden. Es liege diesbezüglich ein beweisloser Zustand 

vor; es liege am Versicherten, die Voraussetzungen für eine weitere Abklärung zu 

schaffen (IV-act. 140).

A.k  Die zuständige Abteilungspräsidentin des Versicherungsgerichts schrieb am 5. 

März 2014 das gegenstandslos gewordene Beschwerdeverfahren (IV 2013/604) ab (IV-

act. 143)

A.l   Mit Vorbescheid vom 14. März 2014 stellte die IV-Stelle dem Versicherten in 

Aussicht, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 147).

A.m Mit Verfügung vom 9. Mai 2014 wies sie das Leistungsbegehren betreffend Rente 

ab. Aus der Nachbegutachtung sowie der Stellungnahme durch Dr. I.___ gehe klar 

hervor, dass weiterhin am Gutachten vom Juli 2013 festzuhalten sei (IV-act. 148).

B.   

B.a  Gegen die Verfügung vom 9. Mai 2014 erhebt A.___, vertreten durch Rechtsanwalt 

lic.iur. E. Mussato, am 11. Juni 2014 Beschwerde. Er beantragt, die angefochtene 

Verfügung sei unter Kosten- und Entschädigungsfolge aufzuheben. Es sei ihm eine 

ganze Rente zuzusprechen; eventuell sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die 

Vorinstanz zurückzuweisen (act. G 1). Zur ergänzenden Beschwerdebegründung reicht 

er am 1. Juli 2014 eine vom 1. April 2014 datierte (gemäss Beschwerdeführer am 1. Juli 

2014 verfasste, act. G 4) Stellungnahme von Dr. J.___ zum Ergänzungsgutachten von 

Dr. I.___ vom 21. Februar 2014 ein (act. G 4.1).

B.b  Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 25. Juli 2014 

die Abweisung der Beschwerde. Dr. I.___ habe eine Nachbegutachtung durchgeführt, 

in der er auf Dr. J.___s Meinung dezidiert eingegangen sei. RAD-Arzt Dr. G.___ habe 

festgehalten, dass Dr. I.___ die Ausführungen von Dr. J.___ überzeugend widerlegt 

habe. Es sei notorisch und festzustellen, dass Dr. J.___ im Vergleich zu den jeweiligen 

Gutachtern stets viel höhere Arbeitsfähigkeiten attestiere und seine Diagnosen in vielen 

Fällen nicht bestätigt werden könnten (act. G 6).

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B.c  Der Beschwerdeführer verzichtet auf eine Replik (act. G 8). 

Erwägungen

1.   

1.1  Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) umschreibt Invalidität als voraussichtlich 

bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. 

Erwerbsunfähigkeit ist der durch die gesundheitliche Beeinträchtigung verursachte und 

nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende Verlust der 

Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

(Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind 

ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. 

Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht 

überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.2  Nach Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 

831.20) besteht Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte Person 

mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie wenigstens zu 60 %, auf eine 

halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 %, und auf eine Viertelsrente, wenn sie 

mindestens zu 40 % invalid ist. Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das 

Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 

Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 

Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum 

Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 

(Valideneinkommen, Art. 16 ATSG).

1.3  Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 

Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 

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Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; Urteil vom 1. Dezember 

2015, 8C_586/2015, E. 2).

1.4  Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht 

für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die 

geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 

abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der 

medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten 

begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweisen; BGE 141 V 14 E. 6.3.1). Im Sinne 

einer Richtlinie ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten 

von externen Spezialärzten, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und 

Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der 

Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, volle Beweiskraft 

zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise 

sprechen (BGE 137 V 227 E. 1.3.4; BGE 125 V 353 E. 3b/bb).

1.5 Im Sozialversicherungsrecht gilt der Untersuchungsgrundsatz. Verwaltung und 

Sozialversicherungsgericht haben von sich aus für die richtige und vollständige 

Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (BGE 122 V 158 E. 1a). 

Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den 

streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist. In diesem Rahmen haben 

Verwaltungsbehörden und das Sozialversicherungsgericht zusätzliche Abklärungen 

stets dann vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hierzu aufgrund der 

Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebenden Anhaltspunkte 

hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a). In beweisrechtlicher Hinsicht gilt 

der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben die urteilenden Instanzen 

die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 

pflichtgemäss zu würdigen. Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im 

Sinne einer Beweisführungslast begriffsnotwendig aus. Im Sozialversicherungsprozess 

tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der 

Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem 

unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift 

allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des 

Untersuchungsgrundsatzes auf Grund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu 

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ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu 

entsprechen (BGE 117 V 264 E. 3b mit Hinweisen). Die Verwaltung resp. das Gericht 

dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen 

überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern 

das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten 

Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat vielmehr jener 

Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als 

die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 360 E. 5b, 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen).

2.   

2.1  Medizinische Grundlage der angefochtenen Verfügung bilden das Gutachten von 

Dr. I.___ vom 3. Juli 2013 (IV-act. 110) und dessen Ergänzung vom 21. Februar 2014 

(IV-act. 140). Umstritten und zu prüfen ist dessen Beweistauglichkeit und 

insbesondere, ob sich aus den übrigen Akten - insbesondere den Stellungnahmen von 

Dr. J.___ - objektiv feststellbare Gesichtspunkte ergeben, welche im Rahmen der 

Begutachtung unerkannt geblieben und die geeignet sind, zu einer abweichenden 

Beurteilung zu führen (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 18. April 

2006, I 783/05, E. 2.2 mit Verweis).

2.2  Der Gutachter führte aus, anlässlich der (ersten) Untersuchung (am 3. Juni 2013) 

hätten sich keine Beeinträchtigungen der Bewusstseinsklarheit und 

Bewusstseinshelligkeit gezeigt. Es hätten sich Merkfähigkeitsstörungen gezeigt. Der 

Beschwerdeführer habe sich über eine manchmal auftretende Minderung der 

Konzentration und gelegentliche Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis beklagt. Der 

formale Gedankengang sei unauffällig gewesen. Es hätten sich keine Hinweise auf 

Zwangsgedanken, zwanghafte Handlungen oder hypochondrische 

Erlebnisverarbeitung gefunden. Inhaltliche Denkstörungen in Form von wahnhaften 

Gedanken, Wahnwahrnehmungen oder eines systematischen wahnhaften Denkens 

hätten sich nicht gezeigt. Es hätten sich keine Hinweise auf Halluzinationen oder 

illusionäre Verkennungen gefunden. Ich-Störungen in Form eines 

Fremdbeeinflussungserlebens, von Derealisations- oder 

Depersonalisationsphänomenen seien nicht vorhanden gewesen. Die Grundstimmung 

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sei euthym und die affektive Modulationsfähigkeit nicht eingeschränkt gewesen. Der 

Beschwerdeführer habe angegeben, nicht mehr innerlich unruhig zu sein, seit er die 

Tabletten in der aktuellen Dosis einnehmen würde. Ansonsten seien keine Störungen 

der Affektivität (nach AMDP) beklagt oder festgestellt worden. Antrieb und 

Psychomotorik inklusive Mimik und Gestik seien nicht auffällig gewesen. Es bestünden 

keine zirkadianen Besonderheiten und kein sozialer Rückzug (IV-act. 110-32 f.). 

Anlässlich der zweiten Untersuchung (am 12. Februar 2012) habe der 

Beschwerdeführer über phasenweise auftretende "depressive" Stimmung berichtet. Es 

gebe Momente, in denen er sich unwohl fühle, einen "komischen" Kopf bekomme und 

nervös werde. Auch heute sei er ziemlich nervös gewesen, vermutlich wegen dieses 

Mannes, der ihn verfolgt habe. Er habe ihn schon in K.___ gesehen; er sei immer 

wieder am selben Ort gestanden und habe ihn beobachtet. Was er gewollt habe, wisse 

er nicht; er habe ihn nicht angesprochen. Er sei ziemlich überzeugt, dass er "von der IV 

komme". Der Mann verfolge ihn erst seit kurzem. Als der Beschwerdeführer 1993 von 

L.___ zurück gekommen sei, habe er eine Psychose gehabt. Es sei seiner Mutter 

aufgefallen, dass er nicht mehr derselbe wie zuvor gewesen sei. Er selber habe das 

damals nicht wahrgenommen. Er habe das zwischendurch immer wieder gehabt, aber 

man habe erst im D.___ herausgefunden, dass es Psychosen gewesen seien. Er habe 

beispielsweise das Gefühl gehabt, dass jemand im Hintergrund rede, obwohl keiner 

geredet habe. In den letzten 20 Jahren sei dies vielleicht vier- bis fünfmal 

vorgekommen. Im D.___ habe er mehrmals starke Psychosen gehabt. Dann habe er 

Zyprexa bekommen, und es sei etwas besser geworden. In seiner Verwandtschaft 

habe es zwei Fälle von Schizophrenie gegeben, Onkel und Tante. Nach der Psychose 

im D.___ habe er in den ersten zwei bis drei Wochen kaum gesprochen. Er sei sich 

verfolgt vorgekommen, habe das Gefühl gehabt, die Leute wollten ihm etwas antun. 

Die letzte Psychose habe er vor etwa 14 Tagen erlebt. Es habe nur kurze Zeit, vielleicht 

20 Minuten, gedauert. Er habe sich unwohl gefühlt und einen "komischen" Kopf gehabt 

(IV-act. 140-2 ff.). Beurteilend äusserte Dr. I.___, der Beschwerdeführer berichte zwar 

über Stimmenhören, beim genaueren Nachfragen habe sich jedoch herausgestellt, 

dass es sich dabei nicht um Halluzinationen gehandelt habe. Er habe sich über eine 

innere Unruhe beklagt; selten sei er gereizt, ab und zu habe er Angst (IV-act. 140-10 

ff.). Abgesehen davon, dass der Beschwerdeführer nun über verschiedene Symptome 

berichte, die allenfalls als psychotisch interpretiert werden könnten, sei der 

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Psychostatus im Vergleich zur Voruntersuchung nahezu unverändert. Bei genauerem 

Nachfragen hätten sich die Hinweise auf psychotische Symptome als sehr unspezifisch 

bis höchstens einigermassen fraglich erwiesen. Bei den berichteten Vorkommnissen 

handle es sich um höchstens eine illusionäre Verkennung; das Unwohlsein und der 

"komische Kopf" seien nicht eindeutig als psychotische Symptome zu werten, sondern 

vielmehr unspezifisch. Der Bericht über den ihn verfolgenden Mann sei schwierig 

einzuordnen und es falle auf, dass der Beschwerdeführer bei der letzten Untersuchung 

über solche Dinge nicht berichtet habe. Auch bei der aktuellen Untersuchung seien 

wieder Cannabis und Benzodiazepine im Urin nachweisbar gewesen. Sicherlich 

bestehe weiterhin eine Benzodiazepin-Abhängigkeit. Ob eine Cannabis-Abhängigkeit 

bestehe, könne nicht mit Sicherheit gesagt werden. Der Beschwerdeführer habe 

angegeben, nur gelegentlich Cannabis zu konsumieren. Dies habe er allerdings erst 

nach der Konfrontation mit der positiven Urinprobe der ersten Untersuchung gesagt. 

Seine Angaben bezüglich des Cannabiskonsums seien darum nicht verwertbar, 

weshalb die Diagnose einer Cannabisabhängigkeit nicht mit Sicherheit gestellt werden 

könne (IV-act. 140-13 f.). Es wäre denkbar, dass eine durchgemachte psychotische 

oder auch schizophrene Episode anhaltende neuropsychologische Einschränkungen 

zur Folge habe. Solche könnten bei einer neuropsychologischen Abklärung festgestellt 

werden und wären auch einigermassen spezifisch. Einschränkend müsse aber gesagt 

werden, dass sich bei der aktuellen psychiatrischen Untersuchung (kursorisch) keine 

Hinweise für (gröbere) neuropsychologische Erkrankungen gefunden hätten. Vor allem 

aber verhindere der aktuelle Konsum von Benzodiazepinen und Cannabis eine 

entsprechende Abklärung. Zusammenfassend hätten sich keine sicheren Hinweise für 

das Vorliegen einer Schizophrenie gefunden; diese Diagnose könne darum weiterhin 

nicht gestellt werden (IV-act. 140-20).

2.3  Der Beurteilung von Dr. I.___ hält Dr. J.___ entgegen, gestützt auf seine 

Untersuchung vom 24. Oktober 2013 und eine Fremdanamnese durch die Mutter (IV-

act. 126-5 f.) des Beschwerdeführers sei unter anderem die Diagnose einer paranoiden 

Schizophrenie mit unvollständiger Remission (ICD-10: F20.04) zu erheben. Inhaltliche 

Wahnvorstellungen seien teils vorhanden (Überzeugung, in gewissen Situationen bei 

gewissen Menschen Gedanken lesen zu können, sich regelmässig beobachtet fühlen); 

die Befunderhebung sei nicht eindeutig wahnhaft, aber grenzwertig. Bezüglich 

paranoider Schizophrenie bestehe ein genetische Vorbelastung (Tante und Onkel 

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väterlicherseits). Im Alter von 16 - 18 Jahren sei fremdanamnestisch von der Mutter ein 

Prodromalstadium (innere Unruhe, Antriebslosigkeit, Tag- und Nachtumkehr etc.) 

bestätigt. Der Beschwerdeführer habe versucht, diese Symptome mittels Cannabis und 

Alkohol zu behandeln, woraus sich eine Abhängigkeit entwickelt habe. In diesem Sinne 

bestehe ganz klar eine sekundäre Sucht, primär sei die Schizophrenie oder das 

Prodromalstadium gewesen. Im Alter von 20 Jahren seien von der Mutter beschrieben 

mehrere psychotische Phasen aufgetreten, immer im Zusammenhang mit Stress oder 

Todesfällen in der Familie. Die Fremdanamnese der Mutter habe den Krankheitsverlauf 

der Schizophrenieerkrankung sehr treffend und detailliert geschildert; die Aussagen 

seien absolut glaubwürdig und stimmten auch mit der vermuteten Diagnose und dem 

Krankheitsverlauf überein. Während des Aufenthalts im D.___ 2011 sei erneut eine 

psychotische Phase zum Vorschein gekommen. Mit einer hohen Dosis Zyprexa habe 

ein weiterer Ausbruch einer psychotischen Phase verhindert werden können. Seither 

habe der Beschwerdeführer auch mit dem Alkoholkonsum gänzlich aufhören können; 

ebenfalls ein starkes Indiz, das für das Vorliegen einer Schizophrenie spreche. Eine 

Arbeitsfähigkeit sei nicht mehr gegeben, höchstens in einem betreuten Rahmen zu 

maximal 30 % (IV-act. 126-2 f.). Dr. I.___ wertete die Diagnoseherleitung von Dr. J.___ 

hinsichtlich einer Schizophrenie als nicht nachvollziehbar und widersprüchlich; die 

Symptome seien unspezifisch und entsprächen nicht den ICD-10-Kriterien 

(Ergänzungsgutachten vom 21. Februar 2014; IV-act. 140-15 f.). Das von Dr. J.___ 

angenommene Prodromalstadium könne nach ICD-10 diagnostisch nicht erfasst 

werden. Im D.___ sei eine Schizophrenie lediglich vermutet worden, weil der 

Beschwerdeführer während des Entzugs kurzzeitig psychotisch gewesen sei (offenbar 

habe er auch zu dieser Zeit Cannabis konsumiert) und die entsprechende Symptomatik 

gut auf eine neuroleptische Therapie angesprochen habe. Es handle sich lediglich um 

eine Verdachtsdiagnose (IV-act. 140-18 f.). Überhaupt nicht nachvollziehbar sei, dass 

die diagnostizierte Schizophrenie zu einer 70 %igen Arbeitsfähigkeit führe, zumal keine 

psychiatrische Behandlung stattfinde (IV-act. 140-17 f.). Hierzu nahm Dr. J.___ mit 

Datum vom 1. April 2014 erneut Stellung. Im Wesentlichen führt er an, er habe im 

eigenen Befund psychotische Symptome gefunden. Diese seien naturgemäss 

unspezifisch (act. G 4.1).

2.4  RAD-Arzt Dr. G.___ nahm am 26. Februar 2014 Stellung, Dr. I.___ habe mit seinem 

Ergänzungsgutachten die Ausführungen von Dr. J.___ überzeugend widerlegt (IV-act. 

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141-1). Dem kann mit Blick auf den Krankheitsverlauf gefolgt werden: Im Arztbericht 

von Dr. med. M.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, vom 8. Februar 2008 sind 

keine schizophreniespezifischen Befunde oder Diagnosen verzeichnet (IV-act. 12). 

Auch während den insgesamt rund neun Wochen dauernden drei stationären 

Aufenthalten in der Psychiatrischen Klinik B.___ zwischen Mai 2009 und August 2010 

war noch nicht von psychotischen Symptomen oder einer (Verdachts-)Diagnose einer 

Schizophrenie die Rede (Kurzaustrittsberichte der Klinik B.___ vom 27. Mai 2009 [IV-

act. 110-50 ff.], vom 10. Juni 2010 [IV-act. 110-55] und vom 3. August 2010 [IV-act. 

30-3 ff.]). Erst der den Beschwerdeführer ab Oktober 2010 behandelnde Dr. E.___ 

beschrieb während der Therapie im D.___ aufgetretene klare Hinweise auf 

psychotisches Erleben (inhaltliche Denkstörungen, Ich-Störungen, Befürchtungen, 

Wahn), die sich auf die Einnahme von Zyp¬rexa hin gebessert hätten, und 

diagnostizierte erstmals einen Verdacht auf eine latente schizophrene Reaktion (Bericht 

vom 7. Februar 2011; IV-act. 42-1 f.; vgl. auch Gesprächsprotokoll RAD vom 25. 

November 2010, IV-act. 30-1 f.). In der Klinik F.___, wo der Beschwerdeführer vom 7. 

bis 22. Juli 2011 behandelt wurde, fanden sich wiederum keine aktuellen Hinweise für 

Wahn, Wahrnehmungsstörungen oder Ich-Störungen (IV-act. 65-3). Eine psychiatrische 

Behandlung fand bereits zum Zeitpunkt der RAD-Abklärung vom 5. Juni 2012 nicht 

mehr statt (ärztlicher Bericht der RAD-Abklärung vom 5. Juni 2012, 14. Juni 2012, IV-

act. 79-2). Beinahe drei Jahre nach Dr. E.___ erhob der nach Ergehen des 

rentenabweisenden Vorbescheides vom 19. September 2013 (IV-act. 117) konsultierte 

Dr. J.___ explizit nicht eindeutig wahnhafte, jedoch grenzwertige Befunde (Bericht vom 

6. November 2013, IV-act. 126-2). Dr. I.___ beurteilte die vom Beschwerdeführer 

beschriebenen psychotischen Symptome als sehr unspezifisch bis höchstens 

einigermassen fraglich (IV-act. 140-13). Der Beschwerdeführer gab gegenüber Dr. I.___ 

in der zweiten Begutachtung vom 12. Februar 2014 an, derartige Symptome seien in 

den letzten 20 Jahren vielleicht vier- oder fünfmal vorgekommen (IV-act. 140-11). 

Medizinisch echtzeitlich nachgewiesen sind psychotische Symptome somit nur für den 

Zeitraum nach Auftreten der Suchtproblematik. Dass die Sucht Folge einer 

schizophrenen Erkrankung ist, erscheint daher nachvollziehbarerweise nicht 

überwiegend wahrscheinlich. Selbst wenn die erhobenen Befunde einer schizophrenen 

Erkrankung zuzuordnen sind, ist eine daraus folgende anhaltende Beeinträchtigung der 

Arbeitsfähigkeit nicht (überwiegend) wahrscheinlich, denn es handelt sich insgesamt 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/14

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um einzelne, bei besonderen Belastungen aufgetretene Vorkommnisse, die weder zu 

einer bestätigten Diagnose noch zu einer längerfristigen psychiatrischen Behandlung 

führten. Vielmehr stand und steht die Suchtproblematik eindeutig im Vordergrund der 

bisherigen Behandlungen und es erscheint plausibel, wenn Dr. I.___ die beschriebenen 

psychotischen Symptome der Abhängigkeitserkrankung zuordnet. Das 

Ergänzungsgutachten von Dr. I.___ würdigt die Standpunkte von Dr. J.___. Dieser 

bringt in seiner zweiten vom 1. April 2014 datierten Stellungnahme (act. G 4.1) keine 

neuen, von Dr. I.___ nicht berücksichtigte medizinische Standpunkte vor, sondern hält 

lediglich an seiner bezüglich Diagnostik und Arbeitsfähigkeit abweichenden Beurteilung 

fest. Es ist somit auf das Gutachten von Dr. I.___ und dessen Ergänzung abzustellen 

und nicht von einer invalidenversicherungsrechtlich relevanten Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit auszugehen.

3.   

3.1  Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.

3.2  Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint 

in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Dem Ausgang des 

Verfahrens entsprechend ist sie vollumfänglich dem Beschwerdeführer aufzuerlegen 

und durch den von ihm geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 600.-- gedeckt. Der 

Beschwerdeführer hat bei diesem Verfahrensausgang keinen Anspruch auf eine 

Parteientschädigung (vgl. Art. 61 lit. g ATSG).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.   

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.   

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/14

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Der Beschwerdeführer hat eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen; diese ist 

durch den in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss gedeckt.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 03.01.2019
	Art. 8 ATSG, Art. 28 IVG Gestützt auf ein Gutachten wird das Vorliegen einer invalidisierenden Schizophrenie verneint. Der Gutachter hat die abweichende Beurteilung eines vom Beschwerdeführer konsultierten Psychiaters überzeugend widerlegt. Eine Schizophrenie, welche die Arbeitsfähigkeit einschränkt bzw. Ursache einer bestehenden Suchtproblematik ist, ist nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 3. Januar 2017, IV 2014/309). Entscheid vom 3. Januar 2017

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