# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 11475fa3-4eef-54f1-9145-1ba9d447924f
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2008-08-19
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 19.08.2008 B 2008/39
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2008-39_2008-08-19.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2008/39

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 19.08.2008

Entscheiddatum: 19.08.2008

Urteil des Verwaltungsgerichts vom 19. August 2008
Jagd, Art. 10 JG (sGS 853.1). Der Entscheid einer Gemeinde über die 
Vergabe eines Jagdreviers soll von der kantonalen Rekursinstanz nur dann 
aufgehoben werden, wenn er sich mit sachlichen Gründen nicht mehr 
vertreten lässt. Die Rekursinstanz verletzte im Streitfall das ihr zustehende 
Ermessen, indem sie den Pachtentscheid der Gemeinde aufgehoben hat 
(Verwaltungsgericht, B 2008/39).

Jagd, Art. 10 des JG (sGS 853.1). Der Entscheid einer Gemeinde über die Vergabe 

eines Jagdreviers soll von der kantonalen Rekursinstanz nur dann aufgehoben 

werden, wenn er sich mit sachlichen Gründen nicht mehr vertreten lässt. Die 

Rekursinstanz verletzte im Streitfall das ihr zustehende Ermessen, indem sie den 

Pachtentscheid der Gemeinde aufgehoben hat (Verwaltungsgericht, B 2008/39).

 

Urteil vom 19. August 2008

 

Anwesend: Präsident Prof. Dr. U. Cavelti; Verwaltungsrichter Dr. E. Oesch-Frischkopf, 

lic. iur. A. Linder, Dr. B. Heer, lic. iur. A. Rufener; Gerichtsschreiberin Dr. R. Hirt

_______________

 

In Sachen

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Bewerbergruppe A. , bestehend aus:

A., B., C., D., E., F., G., H., I., J. und K.

 

Beschwerdeführer,

alle vertreten durch Rechtsanwalt S.

gegen

 

Finanzdepartement des Kantons St. Gallen,Davidstrasse 35, 9001 St. Gallen,

Vorinstanz,

und

Bewerbergruppe Z., bestehend aus:

S., T., U., V., W., X., Y. und Z.

Beschwerdegegner,

alle vertreten durch Z.,

sowie

 

Politische Gemeinde Kirchberg,vertreten durch den Gemeinderat, 9533 Kirchberg,

Beschwerdebeteiligte,

 

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betreffend

Vergabe Jagdrevier Gähwil

 

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:

A./ Im Amtsblatt des Kantons St. Gallen vom 9. Oktober 2006 wurden die Jagdreviere 

für die Pachtperiode 2008 bis 2016 zur Bewerbung ausgeschrieben, worunter auch das 

als "einheimisch" bezeichnete Revier Gähwil mit einer Mindestpächterzahl von fünf (ABl 

2006, S. 2691). Am 20. März 2007 vergab der Gemeinderat Kirchberg dieses Revier der 

Bewerbergruppe A.

B./ Gegen den Vergabeentscheid erhob die Bewerbergruppe Z. am 31. März 2007 

Rekurs beim Finanzdepartement des Kantons St. Gallen. Die Bewerbergruppe Z. 

beantragte die Aufhebung des Vergabeentscheides, da dieser willkürlich sei.

Das Departement entschied in der Angelegenheit am 22. Januar 2008, indem der 

Rekurs gutgeheissen und das Jagdrevier Gähwil für die Pachtperiode 2008 bis 2016 

der Bewerbergruppe Z. vergeben wurde. Das Departement erwog im wesentlichen, die 

Gemeinde Kirchberg habe beim Vergabeentscheid ein wesentliches 

Entscheidkriterium, nämlich die Jagdausübung in der auslaufenden Pachtperiode der 

Bewerbergruppe A., die sich in nahezu unveränderter Zusammensetzung erneut um 

das von ihr bejagte Revier bewerbe, nicht bzw. falsch berücksichtigt. Sie habe so 

unsachgerecht entschieden und das ihr zustehende Ermessen überschritten.

C./ Gegen den Entscheid vom 22. Januar 2008 erhoben die Mitglieder der 

Bewerbergruppe A. mit Eingabe vom 11. Februar 2008 Beschwerde beim 

Verwaltungsgericht. Sie beantragen die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und 

die Vergabe des Jagdreviers Gähwil für die Jagdpachtperiode 2008 bis 2016 an die 

Bewerbergruppe A., alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der 

Bewerbergruppe Z. Zur Begründung wird im wesentlichen ausgeführt, der Entscheid 

des Finanzdepartements erweise sich insofern als widersprüchlich, als nicht 

festgehalten werden könne, dass eine Bewerbergruppe die Voraussetzungen für eine 

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Pachtvergabe vollumfänglich erfülle, um ihr nachträglich die Fähigkeit, das Revier 

korrekt zu bejagen, wiederum abzusprechen. Die diesbezüglich vom Departement 

erhobenen Vorwürfe würden sich als nicht stichhaltig erweisen. Namentlich habe die 

Bewerbergruppe A. in der Vergangenheit gezeigt, dass sie auf eingegangene 

Beanstandungen reagiere und willens sei, die Jagd korrekt durchzuführen. Sie werde 

auch weiterhin die Abschussvorgaben der Jagdverwaltung beachten. Der Gemeinderat 

Kirchberg habe den Vergabeentscheid nach pflichtgemässem Ermessen getroffen. Die 

Voraussetzungen für eine Aufhebung seien nicht gegeben.

In der Stellungnahme vom 6. März 2008 verzichtete das Finanzdepartement 

grundsätzlich auf eine Vernehmlassung, brachte in der Folge aber ausführliche 

Einwendungen zur Beschwerde vor. Den Ausführungen lag eine Stellungnahme des 

Amtes für Natur, Jagd und Fischerei vom 4. März 2008 zu den jagdlichen Ausführungen 

in der Beschwerdeschrift bei.

Mit Eingabe vom 14. März 2008 beantragt der Gemeinderat Kirchberg die Aufhebung 

des Entscheids des Finanzdepartements vom 22. Januar 2008 und die Bestätigung des 

Vergabeentscheids vom 20. März 2007. Entgegen der Auffassung des Departements 

habe der Gemeinderat die Jagdausübung in der auslaufenden Pachtperiode der 

Bewerbergruppe A. berücksichtigt und nicht falsch beurteilt. Von einer 

Ermessensüberschreitung könne nicht die Rede sein.

Die Bewerbergruppe Z. hat auf eine Vernehmlassung verzichtet.

Mit Schreiben vom 28. März 2008 teilte das Amt für Natur, Jagd und Fischerei mit, 

dass das Revier Gähwil bis zur definitiven Vergabe durch die staatlichen Wildhüter 

betreut werde.

Mit Eingabe vom 21. April 2008 nahm die Bewerbergruppe A. zu der Vernehmlassung 

des Finanzdepartements samt Beilageschreiben des Amtes für Natur, Jagd und 

Fischerei vom 6. bzw. 4. März 2008 und zur Vernehmlassung der Politischen Gemeinde 

Kirchberg vom 14. März 2008 Stellung.

Mit Verfügung vom 22. April 2008 nahm der Präsident des Verwaltungsgerichts davon 

Vormerk, dass das Jagdrevier Gähwil seit dem 1. April 2008 bis zum 

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Beschwerdeentscheid von der staatlichen Wildhut betreut werde. Die Kosten der 

Verfügung wurden bei der Hauptsache belassen.

Darüber wird in Erwägung gezogen:

1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1 

des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Die 

Beschwerdeführer sind zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in 

Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Die Beschwerdeeingabe vom 11. Februar 2008 

entspricht zeitlich, formal und inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 Abs. 1 

in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 VRP). Die Replik vom 21. April 2008 

ist soweit zu berücksichtigen, als sich ihr Inhalt als rechts- und entscheiderheblich 

erweist (BGE 133 I 103 ff., 132 I 47 sowie 131 I 211). Auf die Beschwerde ist 

einzutreten.

2. Die Voraussetzungen für die Vergabe eines Jagdreviers an eine Bewerbergruppe 

sind in Art. 10 des Gesetzes über die Jagd, den Schutz der wildlebenden Säugetiere 

und Vögel sowie deren Lebensräume (Jagdgesetz, sGS 853.1, abgekürzt JG) geregelt. 

Bewerben sich mehrere Jägergruppen um ein Jagdrevier, die alle 

Vergabevoraussetzungen nach Art. 10 JG erfüllen, hat jene den Vorzug, die in bezug 

auf die Mindestpächterzahl beim einheimischen Revier mehr einheimische Bewerber 

und bei einem auswärtigen Revier mehr auswärtige Bewerber zählt (Art. 11 Abs. 1 JG). 

Einheimische Bewerber wohnen in der Gemeinde, auswärtige Bewerber ausserhalb der 

Gemeinde im Kanton. Sie müssen den Wohnsitz mindestens sechs Monate vor Abgabe 

der Bewerbung um das Revier begründet haben (Art. 11 Abs. 2 JG). Hat eine politische 

Gemeinde mehrere Reviere, benennt sie die eine Hälfte der Reviere als einheimische 

und die andere als auswärtige. Bei ungerader Revierzahl ist sie in der Benennung des 

letzten Reviers frei (Art. 5 Abs. 1 JG).

2.1. Vorliegend ist unbestritten, dass beide Bewerbergruppen die Voraussetzungen für 

die Reviervergabe nach Art. 10 JG erfüllen. Unwidersprochen ist sodann, dass je vier 

Mitglieder der beiden Bewerbergruppen Wohnsitz in Kirchberg haben und deshalb 

auch die Vorzugsregeln nach Art. 11 JG vorliegend ebenfalls nicht die Vergabe des 

Reviers an eine der beiden Gruppen gebieten.

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2.2. Nachdem fest steht, dass beide Bewerbergruppen die Vergabevoraussetzungen 

nach Art. 10 JG erfüllen und der Vorzug nach Art. 11 JG nicht zum Tragen kommt, 

kommt der politischen Gemeinde beim Vergabeentscheid ein verhältnismässig grosser 

Ermessensspielraum zu. Dies bedeutet indes nicht, dass die Gemeinde frei und ohne 

an die Rechtsordnung gebunden zu sein, entscheiden darf. Vielmehr hat sie auch im 

Bereich des Auswahlermessens die Verfassungsgrundsätze der Rechtsgleichheit, 

Verhältnismässigkeit und die Pflicht zur Wahrung der öffentlichen Interessen zu 

berücksichtigen, wie sie auch Sinn und Zweck und die grundlegenden Wertungen der 

Jagdgesetzgebung zu wahren hat. Mit Blick auf das der Gemeinde zustehende 

Auswahlermessen soll das Finanzdepartement einen Vergabeentscheid nicht schon 

dann aufheben, wenn es als verfügende Behörde das Revier einer anderen 

Bewerbergruppe zugeteilt hätte, sondern erst, wenn sich der Vergabeentscheid der 

Gemeinde mit sachlichen Gründen nicht mehr vertreten lässt. Dies gilt namentlich 

dann, wenn die Gemeinde beim Vergabeentscheid über die Zuteilung eines Jagdreviers 

die Würdigung der örtlichen Verhältnisse und die persönlichen, für die Jagdausübung 

wesentlichen Eigenschaften der einzelnen Mitglieder einer Bewerbergruppe besser zu 

beurteilen vermag (GVP 1993 Nr. 25 zum alten Jagdgesetz in bezug auf die Frage der 

Gewährleistung für weidgerechtes Verhalten). Wie die Vorinstanz im angefochtenen 

Entscheid zutreffend ausgeführt hat, stellt es eine sachgerechte Anknüpfung des 

Auswahlermessens dar, wenn diejenige Bewerbergruppe vorgezogen wird, welche die 

bessere Gewähr für die Jagd im Sinne der Ziele der Jagdgesetzung bietet als die 

andere Gruppe. Dabei bietet unter anderem die Erfüllung der Abschussvorgaben in den 

vergangenen acht Jahren bei einer Bewerbung um das gleiche Revier eine wesentliche 

Grundlage in bezug auf die Frage, in welchem Umfang Gewähr für einen 

weidgerechten Jagdbetrieb besteht. Die Abschussplanung dient entsprechend dem 

Zweckartikel des Jagdgesetzes nicht nur der Beschränkung schädigender Einflüsse 

der Wildtiere (vgl. Art. 1 Abs. 1 lit. e JG), sondern auch der nachhaltigen Nutzung der 

Wildbestände (Art. 1 Abs. 1 lit. d JG). Die Erfüllung der Abschussvorgabe ist 

dementsprechend eine wichtige jagdliche Pflicht, und es ist daher gerechtfertigt, einer 

Jägergruppe, die die Abschussvorgaben in der Vergangenheit nicht ausreichend erfüllt 

hat, eine neue Gruppe vorzuziehen. Nach der bisherigen Rechtsprechung des 

Verwaltungsgerichts ist es auch nicht willkürlich anzunehmen, dass eine grössere 

Jagdgesellschaft grundsätzlich besser in der Lage ist, die Abschusspläne zu erfüllen, 

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als eine kleinere Gruppe, weshalb es sachgerecht ist, wenn beim Ermessensentscheid 

auch auf die über die erforderliche Mindestzahl hinausgehende Anzahl Pächter (Art. 10 

Abs. 1 lit. c JG in Verbindung mit Art. 16 JG) abgestellt wird (vgl. GVP 1993 Nr. 25 zum 

alten Jagdgesetz in bezug auf die Frage der Gewährleistung für weidgerechtes 

Verhalten). Indes ist im Sinne einer Präzisierung festzuhalten, dass diese Grundsätze 

unter dem Vorbehalt stehen, dass eine Übernutzung eines Reviers ausgeschlossen 

werden kann.

2.2.1. Die Beschwerdeführer machen geltend, dass die Beschwerdegegner über eine 

Gruppe von acht Bewerbern verfügen würden, die Beschwerdeführer aber deren elf 

Bewerber hätten. Es seien mithin bei den Beschwerdeführern drei Pächter mehr 

vorhanden als bei der gegnerischen Gruppe. Die Argumentation der Vorinstanz, 

wonach Doppelpächter nur zur Hälfte auf die Gruppengrösse anrechenbar seien, sei 

absurd. Die Teilnahme der vier Doppelpächter an den Jagden der Jagdgesellschaft A. 

sei mindestens ebenso gut wie diejenige der Einzelpächter. Von wesentlicher 

Bedeutung sei auch die Jagderfahrung von neun der elf Pächter der Beschwerdeführer. 

Im weiteren erweise sich der angefochtene Entscheid insofern als widersprüchlich, als 

das Departement den Beschwerdeführern zuerkannt habe, dass die Voraussetzungen 

für eine Vergabe nach Art. 10 JG vollumfänglich erfüllt seien, indes der 

Bewerbergruppe A. nachträglich die Fähigkeit, das Revier korrekt zu bejagen, 

abgesprochen werde. Das Finanzdepartement versteife sich darin, den 

Beschwerdeführern die Befähigung für eine korrekte Jagd abzusprechen, indem es 

eine ganze Anzahl von Vorwürfen erhebe, bei deren Überprüfung der Gemeinderat zu 

einem völlig anderen Ergebnis gekommen sei. Insbesondere versteife sich das 

Finanzdepartement auf die Auskunft des Amtes für Jagd, Natur und Fischerei an den 

Gemeinderat Kirchberg vom 8. März 2007. Namentlich sei zu bemerken, dass im 

fraglichen Bericht der Rehwildabschuss der Jagdgesellschaft A. im Jahr 2007 nicht 

enthalten sei. Die Abschussvorgabe 2007 sei vollumfänglich erfüllt worden. In den 

Jahren 2000 und 2003 sei der Abschuss knapp übertroffen worden, indem statt der 

vorgeschriebenen 80 Tiere deren 81 erlegt worden seien. In den Jahren 2001 und 2002 

seien bei einer Vorgabe von je 80 Tieren deren 79 bzw. 77 erlegt worden. Auch diese 

beiden Jahre dürften als praktisch erfüllt angesehen werden. Klar nicht erfüllt sei der 

Abschuss in den Jahren 2004, 2005 und 2006. Indes gelte das für viele Reviere in 

diesen Jahren. Dafür gebe es verschiedene Gründe, insbesondere sei der Rehbestand 

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zurückgegangen, wobei die Einsetzung des Luchses im Jahr 2005 diese Reduktion 

noch gefördert habe. Entscheidend könne auch nicht sein, ob die Tiere mit Schrot oder 

Kugelschuss erlegt worden seien, wenn der Abschuss erfüllt sei. Die 

zusammenfassende Beurteilung durch das Amt für Natur, Jagd und Fischerei sei daher 

fraglich. In Anbetracht der Verhältnisse hätten die Beschwerdeführer die Situation gut 

gemeistert, auch wenn das Amt die Abschusserfüllung nur als knapp befriedigend 

beurteilt habe. Falsch sei auch die Behauptung des Departements, die Herbstjagd 

geniesse im Revier Gähwil zu grosse Bedeutung und das Störungspotential werde zu 

wenig erkannt. Das Revier umfasse immerhin 1'540 ha und kein Gebiet sei mehr als 

zweimal in eine Treibjagd einbezogen worden. Entscheidend aber falle ins Gewicht, 

dass selbst die Jagdverwaltung die Herbstjagd als sehr gut geleitet taxiert habe und 

dass die Fallwildbergung, die Behebung von Problemen mit schadenstiftenden Tieren 

usw. gut erledigt werde und dass die Jagdgesellschaft in der Öffentlichkeitsarbeit aktiv 

sei. Nachdem aber selbst die Jagdverwaltung zum Schluss gekommen sei, dass die 

Abschussvorgaben "knapp befriedigend" erfüllt worden seien, gehe es nicht an, dass 

das Departement die Qualifikation in "schlecht" umdeute. Namentlich könne die 

Behauptung, die selektive Sommerjagd sei von der Jagdgesellschaft nicht erfüllt 

worden, nicht hingenommen werden. Mit Entschiedenheit würden sodann die gegen 

die Beschwerdeführer ausgesprochenen Verdächtigungen zurückgewiesen. Es sei 

beleidigend, den Vorwurf entgegennehmen zu müssen, man habe zu wenig Rehe 

geschossen, um einen höheren Wildbestand zu begünstigen. Ins gleiche Kapitel gehöre 

der Vorwurf, es sei anzunehmen, die Beschwerdeführer hätten bei der Wildzählung 

falsche Bestände angegeben, um die Vorgabe der Abschusszahl herunterzudrücken. 

Sämtliche gemeldeten Zahlen seien korrekt wiedergegeben. Während den 

Herbstjagden hätte der Wildhüter die Jagdgesellschaft A. an vier Jagdtagen besucht 

und bestätigt, dass die Jagdleitung sehr gut gewesen sei und die 

Sicherheitsvorschriften eingehalten worden seien. Die Jagdstrategie müsse Sache der 

Jagdgesellschaft sein, so lange die Abschussvorgabe erfüllt werde. Die 

Jagdgesellschaft A. dürfe sich rühmen, während der gesamten Pachtdauer abgesehen 

vom erhöhten Bockabschuss im Jahre 2005 nie von der Jagdverwaltung eine Rüge 

oder einen schriftlichen Verweis erhalten zu haben. Die Beschwerdeführer würden auch 

weiterhin die Abschussvorgaben der Jagdverwaltung beachten. Den Tatbeweis hätten 

sie schon bisher erbracht, dass sie auf eingegangene Beanstandungen reagierten und 

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willens seien, die Jagd korrekt durchzuführen. Einen weitern Widerspruch weise der 

vorinstanzliche Entscheid auf, indem das Departement erwogen habe, dass die Zweifel 

des Gemeinderates an einer besseren Jagd durch die Beschwerdegegner "durchaus 

verständlich" seien, die Zusprache des Reviers aber gleichwohl an die 

Beschwerdegegner erfolgt sei. Der Vergleich innerhalb des Kantons beweise, dass die 

vom Amt für Natur, Jagd und Fischerei vorgegebenen Abschusszahlen nicht stimmen 

könnten. Unter solchen Umständen die Jagdergebnisse als schlecht zu bezeichnen, 

wie dies die Vorinstanz getan habe, sei nicht vertretbar und darum sei auch der 

Entscheid, den Beschwerdeführern das Revier nicht mehr zuzuteilen, aufzuheben, denn 

er basiere auf erkennbar falschen Voraussetzungen und Interpretationen, sei in sich 

selber juristisch unentschuldbar widersprüchlich und rechtlich nicht fertig gedacht.

2.2.2. Die Politische Gemeinde Kirchberg hat mit Schreiben vom 5. Februar 2007 das 

Amt für Natur, Jagd und Fischerei aufgefordert, zur Jagdausübung der 

Beschwerdeführer in der vergangenen Pachtperiode Stellung zu nehmen. Bezüglich 

der Abschusserfüllung hielt das Amt im Bericht vom 8. März 2007 fest, bedingt durch 

die unbefriedigende Wald-Wild-Situation sei der Abschuss in den vergangenen sieben 

Jahren immer relativ hoch angesetzt gewesen. Dies bedeute, dass von den Jägern ein 

grosser Einsatz verlangt werde. Zweimal sei der geforderte Abschuss um je ein Tier 

übertroffen, zweimal knapp verfehlt worden. Dreimal sei der Abschuss deutlich verfehlt 

worden. Der Abschuss 2006 beinhalte die Korrektur des Abschusses 2005. Zudem sei 

zu berücksichtigen, dass es im vergangenen Jahr allgemein sehr schwierig gewesen 

sei, den geforderten Kitzanteil von einem Drittel zu erfüllen. Insgesamt sei die 

Abschusserfüllung unter Berücksichtigung der hohen Anforderungen (Wald-Wild-

Situation) sowie der qualitativen Zusammensetzung des Abschusses knapp 

befriedigend. Bezüglich der Bejagungsart (Kugelschuss, Schrotschuss) wurde 

festgehalten, dass sich die Beschwerdeführer in der laufenden Pachtperiode meist 

schwer getan hätten, eine gewünschte selektive Kugeljagd zu betreiben. Der Anteil der 

erlegten Tiere bis zum 30. September hätte zwischen 29 und 51 Prozent betragen. In 

dieser Zeitspanne seien hauptsächlich Böcke erlegt worden. Die weiblichen Tiere, d.h. 

nicht führende Geissen und Schmalrehe, seien meistens untervertreten (Ausnahme 

2006). Auch bei nicht erreichtem Abschussplan seien mit Ausnahme des Jahres 2004 

im Dezember keine Rehe mehr erlegt worden. Dies sei auch 2006 der Fall gewesen, als 

die Jagdzeit auf Rot- und Rehwild bis zum 31. Dezember verlängert worden sei. 

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Insgesamt seien damit die Vorgaben an eine selektive Sommerjagd von der 

Jagdgesellschaft meist nicht erfüllt worden. Sodann zeigten die Abschusszahlen, dass 

die Zusammensetzung der Jagdstrecke (Anteil Böcke, Geissen, Kitze) wiederholt nicht 

den Vorgaben der Jagdvorschriften entsprochen hätte. Die Abweichungen seien als 

gering bis mittel zu beurteilen. Bezüglich des Jagdbetriebs wird festgehalten, dass in 

den Monaten Oktober bis November jeweils jeden Samstag sowie an einigen 

Dienstagen die Herbstjagd betrieben worden sei. Dies ergebe in den meisten Jahren 

zwölf Jagdtage. Bei den Kontrollen habe der zuständige Wildhüter festgestellt, dass die 

Jagdleitung sehr gut gemacht worden sei. Die Sicherheitsbestimmungen seien 

eingehalten gewesen. In den vergangenen zwei Jahren sei der Wildhüter an vier 

Jagdtagen anwesend gewesen. An diesen Tagen hätten drei "Fehlschüsse" auf Rehe 

festgestellt werden müssen. Die jeweiligen Nachsuchen seien ohne Erfolg durchgeführt 

worden. Insgesamt hätten die Beschwerdeführer der Herbstjagd (Gesellschaftsjagd) 

eine zu grosse Bedeutung zugemessen. Das Störungspotential sei zu wenig erkannt 

worden. Die Fallwildbergung, die Behebung von Problemen mit schadenstiftenden 

Tieren usw. sei durch die Jagdgesellschaft gut erledigt worden. Auch in der 

Öffentlichkeitsarbeit (Waldlehrpfad usw.) sei die Jagdgesellschaft aktiv.

2.2.3. Wie vorstehend ausgeführt wurde, stellt die Erfüllung der Abschussvorgaben 

eine wichtige jagdliche Pflicht der Pächter dar. Insgesamt wurde in den Jahren 2000 

und 2003 der Abschuss knapp übertroffen, indem 81 statt der vorgeschriebenen 80 

erlegt wurden. In den Jahren 2001 und 2002 wurden bei einer Vorgabe von je 80 Tieren 

79 bzw. 77 erlegt. In den Jahren 2004 bis 2006 wurde der Abschuss klar nicht erfüllt, 

indem die Vorgaben um 11, 13 bzw. 12 Tiere unterschritten wurden. Im Jahr 2007 

wurde die Vorgabe von 60 Tieren mit 61 Tieren nach unbestrittener Angabe der 

Beschwerdeführer wiederum gut erfüllt. Zusammenfassend kann somit festgehalten 

werden, dass der Abschuss in quantitativer Hinsicht in fünf Jahren sehr gut erfüllt 

wurde und in drei Jahren verhältnismässig stark unterschritten wurde. In qualitativer 

Hinsicht wurde in den Jahren 2000, 2002 und 2004 der Anteil Kugelschuss vom Amt für 

Natur, Jagd und Fischerei als zu gering erachtet. In den Jahren 2001, 2003, 2005 und 

2006 wurde die Schussart nicht beanstandet. Die Jagdstrecke wurde 2001, 2002, 2003 

und 2005 kritisiert, in den Jahren 2000, 2004, 2005 und 2006 wurde die Jagdstrecke 

für in Ordnung befunden. Vor diesem Hintergrund und unter Berücksichtigung der 

hohen Anforderungen an die Wald-Wild-Situation, die an die Beschwerdeführer 

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unbestrittenermassen gestellt wurden, ist zusammenfassend sowohl in quantitativer als 

auch in qualitativer Hinsicht von der grundsätzlichen Erfüllung der Abschussvorgaben 

auszugehen. Ob die Abschussvorgaben dabei lediglich "knapp befriedigend" erfüllt 

wurden, wie das Amt für Natur, Jagd und Fischerei im Bericht vom 8. März 2007 

ausführt, oder "gut gemeistert" wurden, wie die Beschwerdeführer geltend machen, 

muss mangels Vergleichswerten offenbleiben. Wesentlich ist indes, dass den 

Beschwerdeführern aufgrund der Aktenlage nicht vorgehalten werden kann, sie hätten 

die Abschussvorgaben nicht bzw. wie die Vorinstanz erwogen hat "deutlich 

ungenügend" erfüllt. Sodann ist den Beschwerdeführern zu Gute zu halten, dass die 

Fallwildbergung, die Behebung von Problemen mit schadenstiftenden Tieren sowie die 

Öffentlichkeitsarbeit positiv zu bewerten sind. Der Vorwurf des Amtes für Natur, Jagd 

und Fischerei, wonach die Beschwerdeführer der Herbstjagd als Gesellschaftsjagd 

gegenüber der Sommerjagd eine zu grosse Bedeutung zumessen würden, ist zwar 

nicht von der Hand zu weisen; indes ist die Kritik insofern zu relativieren, als mit den 

Beschwerdeführern davon auszugehen ist, dass es in erster Linie Sache der 

Jagdgesellschaft ist, die Jagdstrategie festzulegen, solange die Abschussvorgaben 

erreicht werden. Hinzu kommt, dass den Beschwerdeführern bei den Herbstjagden 

eine gute Leitung und die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen attestiert wurden.  

2.2.4. Bezüglich der jagdlichen Qualitäten der Beschwerdegegner hat die Vorinstanz 

erwogen, dass es ihnen nicht gelungen sei, aufzuzeigen, weshalb sie besonders und 

mehr als die Beschwerdeführer für die Jagd im zu vergebenden Revier geeignet sein 

sollen. Das Verwaltungsgericht teilt diese Auffassung. Die Beschwerdegegner haben 

sich in den vorinstanzlichen Verfahren im wesentlichen darauf beschränkt, die 

Jagdtätigkeit der Beschwerdeführer zu kritisieren. Im Beschwerdeverfahren haben sie 

auf eine Vernehmlassung verzichtet.

2.3. Im folgenden ist zu prüfen, ob die Vorinstanz mit Blick auf die vorstehenden 

Erwägungen eine Ermessensverletzung begangen hat, indem sie den 

Vergabeentscheid des Gemeinderats Kirchberg aufgehoben und der 

beschwerdegegnerischen Bewerbergruppe den Zuschlag erteilt hat. Entsprechend den 

vorstehenden Ausführungen, soll ein Vergabeentscheid einer Gemeinde erst dann 

aufgehoben werden, wenn er sich mit sachlichen Gründen nicht mehr vertreten lässt. 

Wie bereits dargelegt wurde, ist entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen davon 

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auszugehen, dass die Beschwerdeführer die Abschussvorgaben über die acht Jahre 

insgesamt erfüllt haben, auch wenn ihr jagdliches Gebaren nicht in jeder Hinsicht 

vollkommen überzeugt hat und die punktuelle Kritik des Amtes für Natur, Jagd und 

Fischerei einige Berechtigung hat. Über die Erfüllung der Abschussvorgaben hinaus 

können den Beschwerdeführern keine anderen schwerwiegenden Versäumnisse 

vorgeworfen werden. Sodann weisen die Beschwerdegegner im Vergleich mit den 

Beschwerdeführern, wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, keine gewichtigen 

Vorteile auf. Vor diesem Hintergrund kommt das Verwaltungsgericht zur Auffassung, 

dass sich der Vergabeentscheid der Beschwerdebeteiligten entgegen der Auffassung 

der Vorinstanz mit sachlichen Gründen rechtfertigen lässt. Wie vorstehend ausgeführt 

wurde, soll das Finanzdepartement einen Pachtentscheid nicht schon dann aufheben, 

wenn es als verfügende Behörde das Revier einer anderen Bewerbergruppe zugeteilt 

hätte. Die Auffassung der Vorinstanz, wonach die Beschwerdebeteiligte die 

Jagdausübung der Beschwerdeführer in der auslaufenden Pachtperiode nicht bzw. 

falsch berücksichtigt habe, überzeugt mit Blick auf die vorstehenden Ausführungen 

nicht. Folglich hat die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen verletzt, indem sie den 

Pachtentscheid der Beschwerdebeteiligten aufgehoben hat. Die Beschwerde ist 

gutzuheissen und der angefochtene Entscheid aufzuheben. Bei dieser Ausgangslage 

kann offenbleiben, ob die Doppelpächter entsprechend der vorinstanzlichen Praxis 

beim blossen Vergleich der Anzahl Jäger je Bewerbergruppe nur zur Hälfte oder wie die 

Beschwerdeführer geltend machen voll zu zählen sind.    

3. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des 

Beschwerdeverfahrens den Beschwerdegegnern aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). 

Zwar haben sie sich am Beschwerdeverfahren nicht beteiligt, indes haben sie als 

ehemalige Rekurrenten auch im Beschwerdeverfahren, das von den ehemaligen 

Rekursgegnern angestrengt wurde, als "Verursacher des Verfahrens" und damit als 

"notwendige Streitbeteiligte" zu gelten. Als solche können sie sich lediglich durch den 

Verzicht auf eine Antragstellung nicht vom Kostenrisiko befreien (vgl. R. Hirt, Die 

Regelung der Kosten nach st. gallischem Verwaltungsrechtspflegegesetz, Diss. St. 

Gallen 2004, S. 82 zur Praxis des Verwaltungsgerichts beim Baugesuchsteller). Eine 

Entscheidgebühr von Fr. 3'000.-- für das Beschwerdeverfahren (inkl. Verfügung vom 

22. April 2008) ist angemessen (Ziff. 381 und 382 Gerichtskostentarif, sGS 941.12). Die 

Beschwerdegegner haften solidarisch (Art. 96bis VRP). Der Betrag wird gesamthaft bei 

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Z. erhoben. Den Beschwerdeführern ist der einbezahlte Kostenvorschuss von Fr. 

3'000.-- zurückzuerstatten.

Die amtlichen Kosten für das Rekursverfahren von Fr. 2'000.-- sind unter Anrechnung 

des geleisteten Kostenvorschusses von Fr. 1'000.-- gestützt auf Art. 95 Abs. 1 VRP 

ebenfalls den Beschwerdegegnern unter solidarischer Haftung aufzuerlegen (Art. 96bis 

VRP; Hirt, a.a.O., S. 103). 

Die obsiegenden Beschwerdeführer werden im Beschwerdeverfahren durch eines ihrer 

Mitglieder vertreten. Sie haben nach der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung für 

das Beschwerdeverfahren lediglich Anspruch auf eine Umtriebsentschädigung (Art. 98 

Abs. 1 in Verbindung mit Art. 98bis VRP; Hirt, a.a.O., S. 200 mit weiteren Hinweisen; 

VerwGE vom 3. April 2008 i.S. Bewerbergruppe Sch.). Eine Umtriebsentschädigung 

von Fr. 300.-- ist angemessen. Die Beschwerdegegner haften solidarisch (Art. 98ter 

VRP in Verbindung mit Art. 271 Zivilprozessgesetz, sGS 961.2).

Für das Rekursverfahren sind keine Entschädigungen zuzusprechen, nachdem im 

Verfahren vor Finanzdepartement keine Entschädigungsbegehren gestellt wurden.

                                                                     Demnach hat das Verwaltungsgericht

zu Recht erkannt:

1./    Die Beschwerde wird gutgeheissen und der vorinstanzliche Entscheid vom 22. 

Januar 2008 aufgehoben.

2./    Die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 3'000.-- (inkl. Verfügung 

vom 22. April 2008) bezahlen die Beschwerdegegner unter solidarischer Haftung. Der 

Betrag wird gesamthaft bei Z. eingezogen.

3./    Der Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- für das Beschwerdeverfahren wird den 

Beschwerdeführern zurückerstattet.

4./    Die amtlichen Kosten des Rekursverfahrens von Fr. 2'000.-- bezahlen die 

Beschwerdegegner unter Anrechnung des einbezahlten Kostenvorschusses von 

Fr. 1'000.-- unter solidarischer Haftung.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/14

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5./    Die Beschwerdegegner haben die Beschwerdeführer unter solidarischer Haftung 

für das Beschwerdeverfahren mit Fr. 300.-- zu entschädigen. 

V.          R.           W.

 

Der Präsident:                                                                                                              Die 

Gerichtsschreiberin:

 

 

Versand dieses Entscheides an:

-       die Beschwerdeführer (durch Rechtsanwalt S.)

-       die Vorinstanz

-       die Beschwerdegegner (durch Z.)

-       die Beschwerdebeteiligte

 

am:

 

Rechtsmittelbelehrung:

Sofern eine Rechtsverletzung nach Art. 95 ff. BGG geltend gemacht wird, kann gegen 

diesen Entscheid gestützt auf Art. 82 lit. a BGG innert 30 Tagen nach Eröffnung beim 

Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde erhoben werden.

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	Urteil des Verwaltungsgerichts vom 19. August 2008
	Jagd, Art. 10 JG (sGS 853.1). Der Entscheid einer Gemeinde über die Vergabe eines Jagdreviers soll von der kantonalen Rekursinstanz nur dann aufgehoben werden, wenn er sich mit sachlichen Gründen nicht mehr vertreten lässt. Die Rekursinstanz verletzte im Streitfall das ihr zustehende Ermessen, indem sie den Pachtentscheid der Gemeinde aufgehoben hat (Verwaltungsgericht, B 2008/39).

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