# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b1f34da9-56d0-5f2f-8e64-e9aaa21218e3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-03-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.03.2010 C-5987/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5987-2007_2010-03-30.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-5987/2007/
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  3 0 .  M ä r z  2 0 1 0

Einzelrichter Beat Weber,
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

B._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenrente – Rentenanspruch, Verfügung der IVSTA 
vom 17. August 2007

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-5987/2007

Sachverhalt:

A.
Der  am  6.  April  1952  geborene  tschechische  Staatsangehörige 
B._______ lebt in der Tschechischen Republik. Er war in den Jahren 
1987 bis 1991 in der Schweiz erwerbstätig (act. IV 9 sowie act. 11/13)  
und hat dabei Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- 
und Invalidenversicherung (AHV/IV)  entrichtet. Mit  Schreiben vom 4. 
Juli 2006 (act. IV 7) hat er sich bei der Schweizerischen Invalidenver -
sicherung zum Bezug einer Invalidenrente angemeldet. 

B.
Mit  Vorbescheid vom 7. Juni  2007 (act. IV 10) teilte  die IV-Stelle  für 
Versicherte  im  Ausland  (nachfolgend  IVSTA  oder  Vorinstanz) 
B._______  mit,  dass  Beitragszeiten  von  10  Monaten  und  damit 
weniger  als  einem  Jahr  vorhanden  seien,  weshalb  die  Voraus-
setzungen für  die Gewährung einer ordentlichen Invalidenrente nicht 
gegeben seien. Zudem wurde er eingeladen, allfällige Unterlagen ein -
zureichen, welche eine Beitragspflicht von insgesamt über 11 Monaten 
belegen würden. Innerhalb der angesetzten Frist liess sich B._______ 
zum Vorbescheid nicht vernehmen.

C.
Mit  Verfügung vom 17. August  2007 (act. IV 13) wies die Vorinstanz 
das  Leistungsbegehren  von  B._______  mangels  Beitragszeiten  von 
mindestens einem vollen Jahr ab. Die Vorinstanz stellte fest, dass in 
den Jahren 1987 bis 1990 Beitragszeiten von insgesamt 10 Monaten 
und damit von weniger als einem Jahr vorliegen würden.

D.
Gegen  die  Verfügung  der  Vorinstanz  vom  17.  August  2007  erhob 
B._______ (Beschwerdeführer)  mit  Eingabe vom 4. September  2007 
(Datum der Postaufgabe) Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht 
(act. 1). Er beantragte sinngemäss die Ausrichtung einer Rente mit der 
Begründung, es seien Beiträge nicht berücksichtigt worden für die Zeit 
vom 30. Dezember 1990 bis 31. Januar 1991 sowie vom 24. Dezember 
1981  bis  zum  31.  Januar  1982,  in  welcher  er  in  der  Schweiz  als  
Musiker erwerbstätig gewesen sei.

E.
Mit Vernehmlassung vom 14. November 2007 (act. 4) beantragte die 

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Vorinstanz die  Abweisung der  Beschwerde mit  der  Begründung,  der 
Beschwerdeführer  habe  keine  schlüssigen  Beweise  für  die 
behaupteten  fehlenden  Beitragszeiten  erbracht  und  auch  keine 
Korrektur seines individuellen Kontos verlangt. 

F.
Mit Replik vom 15. Januar 2008 (act. 6) hielt der Beschwerdeführer an 
seinem Antrag und dessen Begründung gemäss seiner  Beschwerde 
fest. Als Beweismittel reichte er verschiedene Unterlagen ein, so eine 
AHV-Lohnabrechnung  des  Arbeitgebers  G._______mit  der 
Ausgleichskasse Wirte vom 31. August 1989 sowie 2 Lohnblätter vom 
10.  Januar  1990  und  30.  Januar  1991,  aus  denen  unter  anderem 
Abzüge  für  Beiträge  an  die  AHV/IV  hervorgehen,  sowie  eine 
Aufenthaltsbewilligung des Bundesamtes für  Ausländerfragen für  die 
Zeit vom 26. Dezember 1990 bis zum 31. Januar 1991.

A.
Mit  Duplik  vom 7.  Mai  2008  (act.  11)  hielt  die  Vorinstanz  an  ihren 
Anträgen und deren Begründung gemäss ihrer Vernehmlassung vom 
14.  November  2007  fest.  Abklärungen  bei  der  zuständigen  AHV-
Ausgleichskasse Hotela hätten ergeben, dass dem Beschwerdeführer 
die  Beiträge  für  Dezember  1990  und  Januar  1991  zurückerstattet 
worden seien, weshalb es bei der Berücksichtigung der Beitragsdauer 
von 10 Monaten gemäss den individuellen Beitragskonten der  Jahre 
1987 – 1990 bleibe.

B.
Mit  Verfügung  vom  20.  Mai  2008  (act.  12)  wurde  dem 
Beschwerdeführer  ein  Doppel  der  Duplik  der  Vorinstanz vom 7. Mai 
2008 zugestellt und der Schriftenwechsel geschlossen.

C.
Den mit Zwischenverfügung vom 4. Februar 2008 (act. 7) auferlegten 
Kostenvorschuss  von  Fr.  300.-  hat  der  Beschwerdeführer  am  20. 
Februar 2008 bezahlt (act. 8).

D.
Auf  die  weiteren  Vorbringen  der  Parteien  sowie  die  eingereichten 
Akten  wird  –  soweit  für  die  Entscheidfindung  erforderlich  –  in  den 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art. 31  des  Bundesgesetzes  über  das  Bundesver-
waltungsgericht  vom 17. Juni  2005 (VGG, SR 173.32)  in  Verbindung 
mit  Art. 33  lit. d  VGG und  Art. 69  Abs. 1  lit. b  des  Bundesgesetzes 
über  die  Invalidenversicherung  vom 19. Juni  1959  (IVG,  SR 831.20) 
beurteilt  das  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerden  von  Personen 
im Ausland gegen Verfügungen der IV-Stelle  für  Versicherte im Aus-
land. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor.

1.2 Aufgrund von Art. 3 lit. dbis des Bundesgesetzes vom 20. Dezem-
ber 1968 über  das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet 
das  VwVG  keine  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit 
das  Bundesgesetz  vom 6. Oktober  2000  über  den  Allgemeinen  Teil 
des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Ge-
mäss Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die In-
validenversicherung (Art. 1a-26bis IVG und 28 bis 70 IVG) anwendbar, 
soweit  das  IVG nicht  ausdrücklich  eine Abweichung vom ATSG vor-
sieht.

1.3 Der Beschwerdeführer ist  durch die angefochtene Verfügung be-
rührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder 
Änderung,  sodass  er  im  Sinne  von  Art. 59  ATSG  beschwerde-
legitimiert ist.

1.4 Da  die  Beschwerde  im  Übrigen  frist-  und  formgerecht  (Art.  60 
Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht wurde, ist  darauf 
einzutreten.

2.  

2.1 Der  Beschwerdeführer  ist  tschechischer  Staatsangehöriger, 
sodass  vorliegend  das  Abkommen vom 21. Juni  1999  zwischen  der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen 
Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizü-
gigkeit (FZA; SR 0.142.112.681), insbesondere dessen Anhang II be-
treffend Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit, anzuwen-
den  ist  (Art. 80a IVG).  Nach  Art. 3  Abs. 1  der  Verordnung  (EWG) 
Nr. 1408/71  des  Rates  vom 14. Juni  1971  (SR 0.831.109.268.1)  zur 
Anwendung  der  Systeme  der  sozialen  Sicherheit  auf  Arbeitnehmer 

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und Selbständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der 
Gemeinschaft zu- und abwandern, haben die in den persönlichen An-
wendungsbereich  der  Verordnung  fallenden,  in  einem  Mitgliedstaat 
wohnenden Personen aufgrund der Rechtsvorschriften eines Mitglied-
staats grundsätzlich die gleichen Rechte und Pflichten wie die Staats-
angehörigen dieses Staates.

2.2 Soweit  das  FZA beziehungsweise  die  auf  dieser  Grundlage  an-
wendbaren gemeinschaftsrechtlichen Rechtsakte keine abweichenden 
Bestimmungen  vorsehen,  richtet  sich  die  Ausgestaltung  des  Ver-
fahrens – unter Vorbehalt der beiden Grundsätze der Gleichwertigkeit 
sowie  der  Effektivität  –  sowie  die  Prüfung  der  Anspruchsvoraus-
setzungen  einer  schweizerischen  Invalidenrente  grundsätzlich  nach 
der innerstaatlichen Rechtsordnung (BGE 130 V 257 E. 2.4). Entspre-
chend bestimmt sich vorliegend der Anspruch des Beschwerdeführers 
auf  eine  Rente  der  Invalidenversicherung  ausschliesslich  nach  dem 
innerstaatlichen schweizerischen Recht, insbesondere nach dem IVG 
sowie  der  Verordnung  vom  17. Januar  1961  über  die  Invalidenver-
sicherung (IVV, SR 831.201). 

2.3 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder 
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie 
Unangemessenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

2.4 Nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  sind  in 
verfahrensrechtlicher  Hinsicht  diejenigen  Rechtssätze  massgebend, 
welche  im  Zeitpunkt  der  Beschwerdebeurteilung  Geltung  haben 
(BGE 130 V 1  E. 3.2),  unter  Vorbehalt  der  spezialgesetzlichen  Über-
gangsbestimmungen. In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätz-
lich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu 
Rechtsfolgen führenden Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 
E. 2.3).

Für das vorliegende Verfahren ist  deshalb das per 1. Januar 2003 in 
Kraft  getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozial-
versicherungsrechts  anwendbar. Die  im ATSG enthaltenen Formulie-
rungen der  Arbeitsunfähigkeit,  der Erwerbsunfähigkeit,  der  Invalidität 
und  der  Einkommensvergleichsmethode  entsprechen  den  bisherigen 
von der Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen in der Invaliden-

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versicherung.  Demzufolge  haben  die  von  der  Rechtsprechung  dazu 
herausgebildeten Grundsätze unter der Herrschaft des ATSG weiterhin 
Geltung (BGE 130 V 343). 

Bei  den materiellen Bestimmungen des IVG und der  IVV ist  auf  die 
Fassung  gemäss  den  am  1. Januar  2004  in  Kraft  getretenen 
Änderungen (4. IV-Revision) abzustellen. Nicht zu berücksichtigen sind 
die  durch  die  5. IV-Revision  eingeführten  Änderungen,  welche  am 
1. Januar 2008 in Kraft  getreten sind (AS 2007 5129). Im Folgenden 
werden deshalb die ab 1. Januar 2004 (bis Ende 2007) gültig gewe-
senen Bestimmungen des IVG und der IVV zitiert.

3.
Vorliegend ist strittig und vom Bundesverwaltungsgericht zu prüfen, ob 
die IV-Stelle das Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen für den Be-
zug einer Rente zu Recht verneint hat.

Zunächst sind die zur Beurteilung der Streitsache massgebenden ge-
setzlichen Grundlagen und die von der Rechtsprechung entwickelten 
Grundsätze darzulegen.

3.1 Anspruch auf eine ordentliche Rente haben die rentenberechtigten 
Versicherten, die bei Eintritt der Invalidität während mindestens eines 
vollen Jahres Beiträge geleistet haben (Art. 36 Abs. 1 IVG, in der bis 
zum  31. Dezember  2007  geltenden  Fassung).  Für  jeden  beitrags-
pflichtigen Versicherten werden individuelle Konten geführt, in welche 
die  für  die  Berechnung  der  ordentlichen  Renten  erforderlichen  An-
gaben  eingetragen  werden.  Der  Bundesrat  regelt  die  Einzelheiten 
(Art. 30ter Abs. 1  des Bundesgesetzes vom 20. Dezember  1946  über 
die  Alters-  und  Hinterlassenenversicherung  [AHVG,  SR  831.10] in 
Verbindung mit Art. 66 IVG).

3.2 Der Versicherte hat das Recht, bei jeder Ausgleichskasse, die für 
ihn ein individuelles Konto führt, einen Auszug über die darin gemach-
ten  Eintragungen  unter  Angabe  allfälliger  Arbeitgeber  zu  verlangen 
(Art. 141 Abs. 1 AHVV). Wird kein Kontenauszug oder keine Berichti-
gung  verlangt,  oder  wird  das  Berichtigungsbegehren  abgelehnt,  so 
kann bei Eintritt  des Versicherungsfalles die Berichtigung von Eintra-
gungen im individuellen Konto nur verlangt werden, soweit deren Un-
richtigkeit  offenkundig  ist  oder  dafür  der  volle  Beweis  erbracht  wird 
(Art. 141 Abs. 3 AHVV).

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Art. 141 Abs. 3 AHVV führt eine Beweisverschärfung gegenüber dem 
im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit  ein,  indem der  volle  Beweis  verlangt  wird.  Aller -
dings soll dies nicht heissen, dass die Untersuchungsmaxime nicht gilt 
und der Versicherte selbst diesen Beweis zu erbringen hat. Vielmehr 
bedeutet  dies,  dass  der  Versicherte  insofern  erhöhte  Mitwirkungs-
pflichten hat, als dass er alles ihm Zumutbare unternehmen muss, um 
die Verwaltung oder den Richter bei der Beschaffung des Beweismate-
rials zu unterstützen (vgl. BGE 117 V 261 E. 3b und 3d).

3.3 Gemäss Definition gilt  eine Tatsache als bewiesen und der volle 
Beweis als erbracht, wenn die Behörde von deren Vorhandensein der-
art  überzeugt ist,  dass das Gegenteil  als unwahrscheinlich erscheint 
(vgl.  ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER,  Verwaltungsverfahren  und  Verwal-
tungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, S. 105). Wie die-
ser Beweis erbracht werden muss, ist jedoch nicht vorgeschrieben. 

4.

4.1 Der  Beschwerdeführer  führt  aus,  die  von  der  Vorinstanz  in  der 
angefochtenen Verfügung aufgeführten  Beitragszeiten  in  den Jahren 
1987 bis 1990 von insgesamt 10 Monaten würden zutreffen. Hingegen 
habe die Vorinstanz noch weitere 2 Beitragsmonate in der Zeit vom 30. 
Dezember 1990 bis 31. Januar 1991 zu Unrecht nicht berücksichtigt. In 
dieser  Zeit  sei  er  als  Musiker  im  Duo  M._______  im  Posthotel 
O._______ tätig  gewesen und  habe in  der  Schweiz  Beiträge an die 
AHV/IV  bezahlt.  Unter  Berücksichtigung  dieser  Beitragszeit  sei  die 
Mindestbeitragszeit  von  einem  Jahr  für  den  Anspruch  auf  eine 
Invalidenrente  erfüllt.  Zur  Untermauerung  seiner  Darlegungen  legte 
der  Beschwerdeführer  ein  Lohnblatt  für  die  Zeit  vom 26.  Dezember 
1989  bis  zum  13.  Januar  1990  (act.  6/4),  aus  der  ein  Abzug  für 
AHV/IV/EO-Beiträge von Fr. 154.25 hervorgeht, sowie eine Verfügung 
des  Bundesamtes  für  Ausländerfragen  vom 5. November  1990  (act. 
6/1),  aus  der  die  Visumserteilung  für  die  Aufenthaltsdauer  vom 26. 
Dezember  1990  bis  31.  Januar  1991  in  der  Schweiz  für  das 
Engagement als Musiker mit  dem Duo M._______ für  das Posthotel 
O._______ hervorgeht, ins Recht.

4.2 Die Vorinstanz führt  demgegenüber aus, die geleisteten Beiträge 
für Dezember 1990 und Januar 1991 seien dem Beschwerdeführer von 
der zuständigen AHV-Ausgleichskasse Hotela zurückerstattet worden. 

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Letztere bestätigt denn auch in ihren Schreiben vom 19. Februar 2008 
(act.  11/2)  sowie  vom 20.  März  2008  (act.  11/1),  dass  sie  die  vom 
Posthotel  O._______ überwiesenen Beiträge des Beschwerdeführers 
für  Dezember  1990  und  Januar  1991  am 10. Februar  1992  anteils-
mässig  dem  Arbeitnehmer  (dem  Duo  M._______)  und  dem  Arbeit-
geber  je  im  Betrag  von  Fr.  492.15  nach  den  damals  geltenden 
Weisungen  zurückerstattet  habe,  weil  der  Arbeitnehmer  am  23. 
Februar 1991 eine Erklärung abgegeben habe, dass er im Kalender-
jahr 1991 nicht länger als drei Monate in der Schweiz tätig sein werde 
(vgl. act. 11/3). 

4.3 Für  diese  Auszahlung  lassen  sich  den  Akten  -  ausser  der  er-
wähnten Bestätigung der AHV Ausgleichskasse - zwar keine weiteren 
Belege  finden.  Der  aufgeführte  Betrag  von  Fr. 492.15  für  das  Duo 
M._______  entspricht  jedoch  mit  einem  auf  den  Beschwerdeführer 
entfallenden Anteil  von Fr. 246.05 den Abzügen im genannten Lohn-
blatt für Beiträge AHV/IV/EO von Fr. 236.70 und für ALV von Fr. 9.35 
(Total Fr. 246.05) überein, sodass die Plausibilität der Bestätigung der 
Hotela- Ausgleichskasse ausser Zweifel steht.

4.4 Die von der Vorinstanz dargelegte Beitragsrückzahlung deckt sich 
auch mit dem aktenkundigen Auszug aus dem individuellen Konto des 
Beschwerdeführers  (act.  15).  Daraus  geht  hervor,  dass  die 
ursprünglich verbuchten Beitragsmonate Dezember 1990 und Januar 
1991 für das Posthotel O._______ nachträglich storniert wurden. Nach 
dieser Korrektur ergeben sich für die Erwerbstätigkeit in der Schweiz 
in  den  Jahren  1987  bis  1991  Beitragszeiten  von  insgesamt  10 
Monaten, welche mit der angefochtenen Verfügung übereinstimmen. 

4.5 Der  Beschwerdeführer  macht  im  Weiteren  geltend,  auch  in  der 
Zeit vom 24. Dezember 1981 bis zum 31. Januar 1982 in der Schweiz 
erwerbstätig  gewesen  zu  sein,  und  zwar  für  die  Tätigkeit  beim 
Sporthotel  D._______als  Busfahrer  und  Tontechniker  bei  der  Show 
Band M._______. Für diese Erwerbstätigkeit hat er indes keine Belege 
für bezahlte AHV/IV-Beiträge beigebracht. Auch im individuellen Konto 
sind  keine  Beitragszeiten  eingetragen.  Dass  der  Beschwerdeführer 
eine  Berichtigung  des  IK  verlangt  hätte,  ist  aus  den  Akten  nicht  
ersichtlich  und  wird  von  ihm  auch  nicht  geltend  gemacht.  Dem 
Beschwerdeführer  ist  es  daher  nach  der  genannten  Beweislastregel 
(vorne  E.  3.2  und  3.3)  nicht  gelungen,  die  fragliche  Beitragszeit 

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rechtsgenüglich  nachzuweisen,  wozu  ihm  die  IV-Stelle  hinreichend 
Gelegenheit geboten hat. 

5.

5.1 Somit  ist  für  die  Beitragszeiten  auf  den  erwähnten  individuellen 
Kontoauszug vom 29. März 2010 abzustellen  (vorne E. 4.4). Daraus 
lässt  sich  eine  Beitragszeit  von  insgesamt  10  Monaten  ableiten, 
wodurch  feststeht,  dass  der  Beschwerdeführer  die  gemäss  Art.  36 
Abs.  1  IVG  verlangte  Mindestbeitragszeit  nicht  erfüllt  hat  und  die 
versicherungsmässigen Voraussetzungen für einen Anspruch auf eine 
ordentliche Rente der IV damit nicht gegeben waren. Die angefochtene 
Verfügung der Vorinstanz lässt sich daher nicht beanstanden.

5.2  Somit erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unbegründet 
und ist daher in Anwendung von Art. 69 Abs. 2 IVG in Verbindung mit 
Art. 85bis Abs. 3 AHVG im einzelrichterlichen Verfahren abzuweisen. 

6.

6.1 Die  Verfahrenskosten  sind  bei  Streitigkeiten  um  die  Bewilligung 
oder  die  Verweigerung  von  IV-Leistungen  nach  dem  Verfahrensauf-
wand  und  unabhängig  vom Streitwert  im  Rahmen  von  200  –  1000 
Franken festzulegen (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Für das vorliegende Ver-
fahren sind die Verfahrenskosten auf Fr. 300.- festzusetzen und dem 
Beschwerdeführer  als  unterlegene  Partei  aufzuerlegen.  Die  Verfah-
renskosten sind mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe 
zu verrechnen.

6.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begeh-
ren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnis-
mässig hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als 
Bundesbehörde hat die IV-Stelle jedoch keinen Anspruch auf  Partei-
entschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar  2008 
über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsge-
richt [VGKE, SR 173.320.2]).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 300.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 300.- verrechnet. 

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Einschreiben)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit  
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten. Der  an-
gefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  be-
schwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand:

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