# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d6035692-4e57-5038-abd7-9963431c0d19
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-01-26
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 26.01.2018 III 2017 203
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2017-203_2018-01-26.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2017 203
III 2017 204

Entscheid vom 26. Januar 2018 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. Guido Hensch,
Gotthardstrasse 21, 8027 G.________,

gegen

1. Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Innerschwyz,
Domizil: Industriestrasse 7, 6440 Brunnen,
Postfach 1240, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

2. B.________,
Beigeladene,

Gegenstand ZGB (Vertretungsbeistandschaft nach Art. 394 i.V.m. Art. 395 ZGB/ 
Wechsel des Mandatsträgers)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geboren ________1934 in C.________) hat seinen gesetz-
lichen Wohnsitz in der Gemeinde F.________; zudem hält er sich regelmässig in 
seiner Liegenschaft in G.________ auf und ist dort als Wochenaufenthalter an-
gemeldet. Er ist seit 1993 geschieden und Vater von B.________ (geboren 
________, welche ________ Wohnsitz in G.________ hat). A.________ hat 
jahrzehntelang als Arzt gearbeitet und in G.________ eine Hausarztpraxis ge-
führt. Seine Tochter ist ebenfalls Ärztin. Gemäss einem aktenkundigen Gutach-
ten vom 2. August 2016 des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Zürich ist 
A.________ mit einer Wahrscheinlichkeit von 99.99% auch Vater des italieni-
schen Staatsbürgers H.________ (geboren ________), allerdings hat er nach 
der Aktenlage bislang H.________ noch nicht in rechtsgültiger Form als eigenen 
Sohn anerkannt.

B. Nach einer Gefährdungsmeldung vom 1. Mai 2017 nahm die Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Innerschwyz verschiedene Abklärungen 
vor. Namentlich die Abklärungen zum Gesundheitszustand verzögerten sich, 
unter anderem weil A.________ sich an der Klinik für Neurologie des Uni-
versitätsspitals Zürich nicht untersuchen lassen wollte.

C. Mit Zwischenbescheid vom 8. August 2017 hatte die KESB Innerschwyz 
die Hausbank (I.________) angewiesen, sämtliche Vermögenswerte von 
A.________ per sofort zu sperren. Mit Verfügung vom 25. August 2017 wurde 
diese Sperre teilweise aufgehoben (für bestimmte Bereiche wie Krankenkasse, 
Swisscom) und im Übrigen bestätigt. Nach weiteren Abklärungen und einer An-
hörung/ Besprechung vom 28. September 2017 hat die KESB Innerschwyz mit 
Beschluss Nr. IA/001/36/2017 vom 3. Oktober 2017 im Dispositiv was folgt fest-
gehalten:

1. Für A.________ wird gestützt auf Art. 394 i.V.m. Art. 395 ZGB eine Vertretungs-
beistandschaft angeordnet mit dem Auftrag:

a. Stets für eine geeignete Wohnsituation bzw. Unterkunft besorgt zu sein 
und ihn bei allen in diesem Zusammenhang erforderlichen Handlungen 
umfassend zu vertreten;

b. Für das gesundheitliche Wohl von A.________ sowie für hinreichende 
medizinische Betreuung besorgt zu sein und A.________ bei allen dafür 
erforderlichen Vorkehrungen zu vertreten;

c. A.________ beim Erledigen der administrativen Angelegenheiten soweit 
nötig zu vertreten, insbesondere auch im Verkehr mit Behörden, Ämtern, 
Banken, Post, (Sozial-)Versicherung, sonstigen Institutionen und Privat-
personen;

d. A.________ bei der Erledigung der finanziellen Angelegenheiten zu ver-
treten, insbesondere sein gesamtes Einkommen und Vermögen sorgfältig 

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zu verwalten und die Löschung der bestehenden Bankvollmachten zu 
veranlassen.

2. Alle Vermögenswerte werden unter die Verwaltung der Beiständin gestellt. Der 
Zugriff auf die Vermögenswerte, mit Ausnahme des ________ (Bankkonto), wer-
den A.________ gestützt auf Art. 395 Abs. 3 ZGB entzogen.

3. Die Handlungsfähigkeit von A.________ wird gestützt auf Art. 394 Abs. 2 ZGB für 
alle Verträge und Vereinbarungen, die über den täglichen Bedarf hinausgehen, 
eingeschränkt, insbesondere:

a. Abschluss von Kauf-/Verkaufs- und Mietverträgen;
b. Aufnahme und Gewähren von Darlehen;
c. Erteilung von entgeltlichen Aufträgen nach Art. 394ff. OR;
d. Erteilung von Werkverträgen nach Art. 363ff. OR.

4. Die Handlungsfähigkeit von A.________ wird gestützt auf Art. 394 Abs. 2 ZGB für 
das Ausrichten von Schenkungen von über Fr. 2000.00 und das Erteilen von 
Vollmachten eingeschränkt.

5. Zur Beiständin wird B.________ ernannt und beauftragt:
a. Die Aufgaben gemäss Dispositiv dieses Beschlusses zu übernehmen;
b. Per 03. Oktober 2017 das Eingangsinventar aufzunehmen und bis 

spätestens 31. Dezember 2017 der KESB Innerschwyz einzureichen;
c. Bericht und Rechnung für die Periode vom 03. Oktober 2017 bis 30. Sep-

tember 2019 zu erstellen und der KESB Innerschwyz bis spätestens 
30. November 2019 einzureichen;

d. Nötigenfalls Antrag auf Anpassung der behördlichen Massnahme an ver-
änderte Verhältnisse zu stellen.

6. Die mit Zwischenbescheid Nr. IB/001/30/2017 der KESB Innerschwyz vom 
08. August 2017 verfügte vorläufige Sperre sämtlicher Vermögenswerte bei der 
I.________ in G.________ und mit vorsorglicher Verfügung Nr. IB/001/30/2017 
der KESB Innerschwyz vom 25. August 2017 teilweise bestätigte Kontosperre 
wird mit diesem Beschluss aufgehoben.

7. Einer allfälligen Beschwerde gegen diesen Beschluss wird die aufschiebende 
Wirkung entzogen.

8. Verfahrenskosten (…) von Fr. 415.00 werden A.________ auferlegt und bei der 
Beiständin zu Lasten des verwalteten Vermögens erhoben.

D. Gegen diesen am 4. Oktober 2017 versandten Beschluss beschwerte sich 
A.________ fristgerecht am 27. Oktober 2017 mit zwei identischen Eingaben an 
die KESB Innerschwyz (eine mit Postaufgabe um 10.57 Uhr bei der Poststelle 
F.________, die andere mit Postaufgabe um 14.20 Uhr bei der Poststelle in 
J.________). Darin führte A.________ sinngemäss aus, dass er Unterstützung 
brauche, nicht aber eine limitierende Beistandschaft. Zudem lehnte er seine 
Tochter B.________ als Beiständin ab und machte geltend, falls sie beibehalten 
werde, sei jedenfalls „an ihrer Seite als Mitbeistand auch mein Sohn H.________ 
zu stellen“. Die KESB Innerschwyz leitete diese Beschwerden zuständigkeitshal-
ber an das Verwaltungsgericht weiter (Eingang am 31.10.2017, Verfahren III 
2017 204).

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E. Ebenfalls am 31. Oktober 2017 ging beim Verwaltungsgericht eine von 
Rechtsanwalt Dr. Guido Hensch im Namen und mit Vollmacht von A.________ 
rechtzeitig am 30. Oktober 2017 erhobene Beschwerde ein mit den folgenden 
Rechtsbegehren (Verfahren III 2017 203):

Der Beschluss der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde Innerschwyz vom 
3. Oktober 2017 sei aufzuheben. Eventualiter: Es sei an der Stelle der Tochter des 
Beschwerdeführers (B.________) eine neutrale - mit dem Beschwerdeführer nicht 
verwandte - Person als Beistand zu bestimmen (und zu bestellen).

Das Verfahren sei an die KESB Innerschwyz zur neuen Entscheidfindung zurück-
zuweisen.

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.

F. Mit einer Eingabe vom 14. November 2017 nahm die beigeladene, im 
angefochtenen Beschluss als Beiständin eingesetzte Tochter des Beschwerde-
führers zur Beschwerdesache Stellung. 

Mit Vernehmlassung vom 27. November 2017 beantragte die KESB Inner-
schwyz, die Beschwerde III 2017 203 (und 204) sei vollumfänglich abzuweisen, 
unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Beschwerdeführers. 

Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers äusserte sich noch in einer Stel-
lungnahme vom 11. Dezember 2017.

Mit Beschluss Nr. IA/004/47/2017 vom 19. Dezember 2017 hat die KESB Inner-
schwyz das von der Beiständin per 3. Oktober 2017 erstellte Eingangsinventar 
der Vermögenswerte des Beschwerdeführers abgenommen.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Die beiden Beschwerdeverfahren III 2017 203 und 204 betreffen die Er-
richtung der gleichen Vertretungsbeistandschaft, weshalb sich eine Vereinigung 
dieser beiden Verfahren aufdrängt.

2.1 Nach Art. 388 Abs. 1 ZGB stellen die behördlichen Massnahmen des Er-
wachsenenschutzes das Wohl und den Schutz hilfsbedürftiger Personen sicher. 
Sie sollen die Selbstbestimmung der betroffenen Person so weit wie möglich 
erhalten und fördern (Art. 388 Abs. 2 ZGB). Gemäss Art. 389 ZGB ordnet die 
Erwachsenenschutzbehörde eine Massnahme u.a. an, wenn die Unterstützung 
der hilfsbedürftigen Person durch die Familie, andere nahestehende Personen 
oder private oder öffentliche Dienste nicht ausreicht oder von vornherein als 
ungenügend erscheint (Ziffer 1). Jede behördliche Massnahme muss erforderlich 
und geeignet sein (Art. 389 Abs. 2 ZGB).

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2.2 Nach Art. 390 Abs. 1 ZGB errichtet die Erwachsenenschutzbehörde eine 
Beistandschaft, wenn eine volljährige Person:

1. wegen einer geistigen Behinderung, einer psychischen Störung oder eines ähn-
lichen in der Person liegenden Schwächezustands ihre Angelegenheiten nur teil-
weise oder gar nicht besorgen kann;

2. wegen vorübergehender Urteilsunfähigkeit oder Abwesenheit in Angelegenheiten, 
die erledigt werden müssen, weder selber handeln kann noch eine zur Stellvertre-
tung berechtigte Person bezeichnet hat.

Die Belastung und der Schutz von Angehörigen und Dritten sind zu berücksichti-
gen (Art. 390 Abs. 2 ZGB). Die Beistandschaft wird auf Antrag der betroffenen 
Person oder einer nahestehenden Person oder von Amtes wegen errichtet 
(Art. 390 Abs. 3 ZGB).

2.3 Eine Vertretungsbeistandschaft wird errichtet, wenn die hilfsbedürftige 
Person bestimmte Angelegenheiten nicht erledigen kann und deshalb vertreten 
werden muss (Art. 394 Abs. 1 ZGB). Errichtet die Erwachsenenschutzbehörde 
eine Vertretungsbeistandschaft für die Vermögensverwaltung, so bestimmt sie 
die Vermögenswerte, die vom Beistand oder von der Beiständin verwaltet wer-
den sollen. Sie kann Teile des Einkommens oder das gesamte Einkommen, Teile 
des Vermögens oder das gesamte Vermögen oder das gesamte Einkommen und 
Vermögen unter die Verwaltung stellen (Art. 395 Abs. 1 ZGB).

2.4 Damit eine Beistandschaft errichtet werden kann, muss ein Schwäche-
zustand vorliegen, der diese Massnahme für die Interessenwahrung und den 
Schutz der hilfsbedürftigen Person als angezeigt erscheinen lässt. Ein solcher, in 
der Person liegender Schwächezustand allein genügt für die Anordnung einer 
Beistandschaft noch nicht. Vielmehr braucht es als soziale Voraussetzung zu-
sätzlich stets ein daraus resultierendes teilweises oder gänzliches Unvermögen, 
die eigenen Angelegenheiten hinreichend zu besorgen bzw. entsprechende Voll-
machten zu erteilen (vgl. Helmut Henkel, in: Basler Kommentar zum ZGB, N 2 zu 
Art. 390 ZGB). Als Voraussetzung für die Anordnung behördlicher Massnahmen 
müssen Schwächezustand und Unvermögen (als soziale Voraussetzung) zu-
sammen eine relevante Gefährdung des Wohls der betroffenen Person bewirken, 
zu deren Behebung ein Eingreifen der Erwachsenenschutzbehörde auch unter 
den Aspekten Selbstbestimmung (Art. 388 Abs. 2 ZGB), Subsidiarität und Ver-
hältnismässigkeit (Art. 389 ZGB) unumgänglich erscheint. Schwächezustand und 
Unvermögen können auch lediglich punktueller Natur sein (vgl. Henkel, a.a.O., 
N 4 zu Art. 390 ZGB; vgl. VGE III 2016 132 vom 21.12.2016 Erw. 2.4, publ. in 
EGV-SZ 2016 B 16.3).

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3.1 Im konkreten Fall erachtet der Beschwerdeführer in seiner eigenen Be-
schwerde (III 2017 204) die Errichtung einer Beistandschaft als unnötig. Dem-
gegenüber ist den vorliegenden Akten mehrfach zu entnehmen, dass ein 
Schwächezustand im Sinne des Gesetzes zu bejahen ist und die Errichtung einer 
Beistandschaft beim 83-jährigen Beschwerdeführer sich als unumgänglich er-
weist. Dafür sprechen namentlich die folgenden, in den vorinstanzlichen Akten 
enthaltenen Angaben:

 die Beurteilung und Empfehlung von Prof. Dr.med. D.________ 
(________ Neurologie, ________) vom 11.4.2017 an Dr.med. 
E.________ (Neurologie ________);

 die entsprechende Meldung der K.________ AG (________) vom 
28.4.2017 an die Tochter des Beschwerdeführers und vom 16.8.2017 an 
die KESB;

 die entsprechende Mitteilung des zusätzlich in der Angelegenheit invol-
vierten Rechtsanwaltes Dr. L.________ vom 8.5.2017 und seine Anga-
ben vom 6.7.2017;

 die Angaben der Tochter des Beschwerdeführers vom 8.5.2017, vom 
16.5.2017, vom 4.7.2017, vom 31.7.2017 und vom 14.9.2017;

 die Angaben des Kundenberaters der Hausbank vom 8.8.2017;
 die Reaktionen des Beschwerdeführers während der Telefongespräche 

vom 22.8.2017 und vom 28.9.2017 mit der KESB; 
 das verwirrte Verhalten, welches der Beschwerdeführer am 31.8.2017 im 

Rahmen der Abgabe des Führerausweises am Schalter des kantonalen 
Verkehrsamtes hinterliess; 

 und die Angaben des Hausarztes vom 7.9.2017 und vom 12.9.2017.

3.2 Der (mindestens zeitweise) verwirrte Zustand des Beschwerdeführers wird 
auch dadurch dokumentiert, dass der Beschwerdeführer seine eigene Be-
schwerdeschrift (III 2017 204) am gleichen Tag zweimal (einmal am Vormittag 
und einmal am Nachmittag) zur Post brachte bzw. gegebenenfalls bringen liess. 
Abgesehen davon brachte auch der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers in 
der Eingabe vom 11. Dezember 2017 (S. 4, 7. Abs.) klar zum Ausdruck, dass die 
Einsetzung einer Beistandsperson unumgänglich ist. Im Übrigen hat der Be-
schwerdeführer anlässlich der Anhörung/ Besprechung vom 28. September 2017 
gegenüber der Vorinstanz bestätigt, dass er einem zeitweise bei ihm wohnhaften 
Rumänen Fr. 20‘000.-- übergab, wobei er nicht sagen konnte, zu welchem Zweck 
er diese beträchtliche Geldsumme aushändigte.

3.3 Aus all diesen Gründen ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz 
für den Beschwerdeführer die angeführte Beistandschaft errichtet hat. Das in der 
Beschwerde III 2017 204 enthaltene Begehren um ersatzlose Aufhebung der 
Beistandschaft wird abgewiesen.

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4. In der Folge ist die Fragestellung näher zu prüfen, wer als Beistandsperson 
einzusetzen ist. Während die Vorinstanz die Tochter als Beistandsperson er-
nannt hat, fordert der beanwaltete Beschwerdeführer eine familienexterne Bei-
standsperson.

4.1 Nach Art. 400 Abs. 1 Satz 1 ZGB ernennt die Erwachsenenschutzbehörde 
als Beistand oder Beiständin eine natürliche Person, die für die vorgesehenen 
Aufgaben persönlich und fachlich geeignet ist, die dafür erforderliche Zeit 
einsetzen kann und die Aufgaben selber wahrnimmt. 

4.2 Das Gesetz unterscheidet zwischen Berufsbeiständen und den übrigen 
Beiständen, den sog. Privatbeiständen (vgl. Ruth Reusser, in: Basler Kommentar 
zum ZGB, N 14 zu Art. 400 ZGB). 

Zwischen Privat- und Berufsbeistand gibt es keine Hierarchie. Hauptkriterium für 
die Wahl ist, wer für das konkrete Mandat besser geeignet ist. Dabei spielt 
insbesondere die Vielfalt und die Schwierigkeit der Aufgabe eine Rolle. 
Mitentscheidend sind aber auch die Wünsche der betroffenen Person und ihrer 
Angehörigen (vgl. noch nachfolgend, Art. 401 ZGB). Nach der Lehre, die sich auf 
die Praxis in gewissen Kantonen stützt, sollten die Beistandschaften für folgende 
Personen grundsätzlich nicht einem Privatbeistand übertragen werden: 
Drogenabhängige; Personen mit schweren psychischen Störungen; Personen, 
die nicht fähig sind, mit ihrem Geld umzugehen; sehr überschuldete Personen; 
Personen in sehr konfliktbeladenen Familiensituationen (etc., vgl. Reusser, 
a.a.O., N 17 zu Art. 400 ZGB; VGE III 2015 3 vom 19.5.2015 Erw. 4.2.2).

4.3 Schlägt die betroffene Person eine Vertrauensperson als Beistand oder 
Beiständin vor, so entspricht die Erwachsenenschutzbehörde nach Art. 401 Abs. 1 
ZGB ihrem Wunsch, wenn die vorgeschlagene Person für die Beistandschaft 
geeignet und zu deren Übernahme bereit ist. Die Behörde berücksichtigt, soweit 
tunlich, dabei auch die Wünsche der Angehörigen oder anderer nahestehender 
Personen (Art. 401 Abs. 2 ZGB). 

Nach der bis 31. Dezember 2012 geltenden Rechtslage (Art. 380 aZGB in der 
bis 31.12.2012 geltenden Fassung) wurde von einer widerlegbaren 
Eignungsvermutung für nahe Angehörige ausgegangen. Sprachen keine 
wichtigen Gründe dagegen, so hatte die Behörde einem tauglichen Verwandten 
bei der Wahl den Vorzug zu geben, unter Berücksichtigung der persönlichen 
Verhältnisse und der Nähe des Wohnsitzes. Das neue, seit dem 1. Januar 2013 
geltende Recht verzichtet auf die Eignungsvermutung für nahe Verwandte (vgl. 
Reusser, a.a.O., N 1f. zu Art. 401 ZGB; VGE III 132+136 vom 5.10.2015 Erw. 

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2.3; VGE III 2015 3 vom 19.5.2015 Erw. 4.2.3; VGE III 2014 27 vom 27.3.2014 
Erw. 2.2.3). 

4.4 Dass zwischen betroffener Person und Beistand soweit wie möglich ein 
Vertrauensverhältnis aufgebaut werden kann (siehe Art. 406 Abs. 2 ZGB), ist 
für das erfolgreiche Wirken des Beistandes und das Gelingen der Massnahme 
wichtig. Es ist deshalb folgerichtig, dass der betroffenen Person im 
Ernennungsverfahren Gelegenheit gegeben wird, eine Vertrauensperson als 
Beistand vorzuschlagen oder eine von der Behörde in Aussicht genommene 
Person abzulehnen. Damit wird das Selbstbestimmungsrecht verstärkt (vgl. 
Reusser, a.a.O., N 5 zu Art. 401 ZGB). 

4.5 Auch den Angehörigen und weiteren nahestehenden Personen, welche 
den von der Massnahme Betroffenen kennen, wird in Art. 401 Abs. 2 ZGB 
erlaubt, Vorschläge für die Person des Beistandes zu unterbreiten. Zwischen den 
Wünschen der betroffenen Person und den Vorschlägen der Angehörigen und 
weiterer nahestehender Personen besteht aber eine klare Hierarchie: Sobald 
die betroffene Person Wünsche unterbreitet, denen entsprochen werden kann, 
müssen Vorschläge der nahestehenden Personen unberücksichtigt bleiben (vgl. 
Reusser, a.a.O., N 6 zu Art. 401 ZGB; VGE III 2015 3 vom 19.5.2015 Erw. 4.2.5; 
VGE III 132+136 vom 5.10.2015 Erw. 2.5).

5.1 Nach der Aktenlage wurde der Beschwerdeführer hinsichtlich der 
Errichtung einer Beistandschaft in Anwesenheit seiner Tochter am 28. 
September 2017 in seiner Wohnung von einer Delegation der Vorinstanz 
angehört. Gemäss dem aktenkundigen Protokoll hat er - soweit er die 
besprochene Angelegenheit überhaupt hinreichend verstehen konnte - gegen die 
Einsetzung seiner Tochter als Beistandsperson keine Einwände erhoben und die 
Frage, ob eine andere Person seine administrativen und finanziellen 
Angelegenheiten erledigen solle, klar verneint. 

5.2 Gestützt auf die dargelegten Ergebnisse dieser Anhörung vom 28. 
September 2017 hatte die Vorinstanz im Beschlusszeitpunkt (3.10.2017) 
grundsätzlich keinen Anlass, von einer Einsetzung der Tochter als 
Beistandsperson abzusehen. Dies gilt erst recht, als zum einen die Tochter mit 
den komplexen Verhältnissen ihres Vaters (mit Lebensschwerpunkten in 
F.________, G.________ und M.________ sowie Liegenschaften in 
verschiedenen Ländern) nach der Aktenlage vertraut ist. Zum andern haben die 
Behördenmitglieder der Vorinstanz an einer Austauschsitzung vom 28. 
September 2017 nachvollziehbar erwogen, dass sinngemäss im Falle einer 
Vaterschaftsklage eine Anpassung der Massnahme zu prüfen wäre.

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5.3 Nach Kenntnisnahme des Beschlusses vom 3. Oktober 2017 hat der 
zwischenzeitlich beanwaltete Beschwerdeführer seine Meinung geändert und 
eine andere bzw. familienexterne Beistandsperson gefordert. Mithin bestehen 
innerhalb der Familie Divergenzen hinsichtlich der Frage, wer das Mandat führen 
soll. Bei solchen familieninternen Differenzen geht die verwaltungsgerichtliche 
Praxis grundsätzlich davon aus, dass eine familienexterne Beistandsperson 
regelmässig vorzuziehen ist (um familieninterne Reibungsflächen bzw. 
Streitigkeiten möglichst zu vermeiden; vgl. dazu EGV-SZ 2016 B 16.3; vgl. auch 
VGE III 2015 224 vom 21.4.2016 Erw. 4.5). Im vorliegenden Fall besteht kein 
Anlass, von dieser Rechtsprechung abzuweichen. Dies gilt erst recht, als im 
konkreten Fall des 83-jährigen Beschwerdeführers (mit Unklarheiten hinsichtlich 
der rechtlichen Anerkennung des Ergebnisses eines aktenkundigen 
Vaterschaftsgutachtens) bei der Verwaltung des Einkommens und des 
Vermögens gewisse Interessenkollisionen zwischen Vater und Tochter auftreten 
könnten, was hier aber letztlich offen bleiben kann. Abgesehen davon ist 
aktenkundig, dass die Tochter im Rahmen der Abklärungen zögerte, das Mandat 
zu übernehmen (vgl. Protokoll der Besprechung vom 10.8.2017, S. 2: „Sie ist 
sehr stark hin- und hergerissen“). Es ist denn auch nicht ausgeschlossen, dass 
die gemäss Eingangsinventar belegten finanziellen Verhältnisse, welche (einmal 
abgesehen von allfälligen Verkäufen von gewissen Vermögenswerten und 
unklaren Verwertungserlösen) kein grosszügiges Budget für den laufenden 
Unterhalt des Beschwerdeführers erlauben, aufgrund der Ansprüche des 
Beschwerdeführers und den von der Beiständin freigegebenen Beträgen zu 
Spannungen zwischen dem Beschwerdeführer und der Beiständin führen 
können. Dass solche Spannungen letztlich das Verhältnis zwischen Vater und 
Tochter erheblich belasten können, bedarf keiner ausführlichen Begründung. Mit 
anderen Worten kann die Tochter grundsätzlich ein weniger belastetes Verhältnis 
mit ihrem Vater pflegen, wenn sie für die finanziellen Verhältnisse keine 
Verantwortung zu übernehmen hat. Soweit es darum geht, die Kenntnisse/ 
Erfahrungen/ Kontakte der Tochter namentlich im Hinblick auf Vermögenswerte 
und Verhältnisse in M.________ zu nutzen, wird dies auch dadurch gewährleistet 
sein, indem die familienexterne Beistandsperson für solche Fragen im Kontext 
mit M.________ (etc.) eine enge Zusammenarbeit mit der Tochter anstrebt. Im 
Übrigen wird mit einer familienexternen Beistandsperson auch die Abschirmung 
der eigenen Privatsphäre der Tochter (mit ihrem Kind) gegenüber dem 
Beschwerdeführer gewährleistet, welche die Tochter dadurch geschaffen hat, 
dass sie derzeit ihrem Vater gegenüber ihre Wohnadresse geheim hält.

5.4 Zusammenfassend ist die Beschwerde insoweit gutzuheissen, als dem 
Begehren um Ernennung einer familienexternen Beistandsperson stattgegeben 

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wird. Insoweit werden die Beschwerden III 2017 203+204 gutgeheissen und die 
Sache an die Vorinstanz zurückgewiesen, damit sie für den Beschwerdeführer 
eine familienexterne Beistandsperson ernennen kann.

6. Für das vorliegende Beschwerdeverfahren werden keine Verfahrenskosten 
erhoben. Hingegen fällt die Zusprechung einer Parteientschädigung ungeachtet 
des Verfahrensergebnisses insbesondere deshalb ausser Betracht, weil der 
Beschwerdeführer das vorliegende Verfahren vor Gericht insofern zu 
verantworten hat, als er anlässlich der Anhörung vom 28. September 2017 der 
Einsetzung seiner Tochter als Beistandsperson zustimmte. Hätte der 
Beschwerdeführer bereits bei der Anhörung vom 28. September 2017 seine 
Bedenken gegenüber einer Ernennung seiner Tochter als Beistandsperson 
vorgebracht, hätten diese Einwände bereits im angefochtenen Beschluss 
berücksichtigt werden können. Anzufügen ist, dass die von der Vorinstanz neu 
eingesetzte Beistandsperson grundsätzlich auch dafür zu sorgen haben wird, 
dass die Honorarrechnung des Rechtsvertreters aus den finanziellen Mitteln des 
Beschwerdeführers beglichen wird, soweit diese Rechnung als für den Aufwand 
des Rechtsvertreters angemessen erscheint, wobei auch noch die 
Rückerstattung des vor Gericht bezahlten Kostenvorschusses von Fr. 900.-- an 
den Rechtsvertreter zu berücksichtigen sein wird.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerden III 2017 203+204 werden insoweit im Sinne der Erwä-
gungen gutgeheissen und der angefochtene Beschluss Nr. IA/001/36/2017 
vom 3. Oktober 2017 entsprechend abgeändert, als die Vorinstanz für den 
Beschwerdeführer eine familienexterne Beistandsperson zu ernennen hat. 
Im Übrigen werden die Beschwerden abgewiesen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der vom Beschwerdeführer 
bezahlte Kostenvorschuss von Fr. 900.-- wird seinem Rechtsvertreter aus 
der Gerichtskasse zurückerstattet.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in Zivilsachen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben wer-
den (Art. 42 und 72ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG, 
SR 173.110).

Soweit die Beschwerde in Zivilsachen nicht zulässig ist, kann in derselben 
Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verlet-
zung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Vertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die beigeladene Tochter des Beschwerdeführers (R)
- die Vorinstanz (EB, zusammen mit den vorinstanzlichen Akten)
- und das Departement des Innern (z.K.).

Schwyz, 26. Januar 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 31. Januar 2018