# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b68ccaed-400b-59c3-95be-9fa3138525a1
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-03-28
**Language:** de
**Title:** Rückfall verneint; Bf könnte in einer optimal leidadaptierten Tätigkeit das bisher angerechnete IVE weiterhin erzielen, sollte er in der umgeschulten Tätigkeit (Buschauffeur) tatsächlich wegen eines Impingements im OSG nur noch 80 % arbeitsfähig sein
**Docket/Reference:** UV.2022.00203
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/UV.2022.00203.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
UV.2022.00203
V. Kammer
Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichter Kübler
Ersatzrichterin Curiger
Gerichtsschreiberin Bonetti
Urteil
vom
28. März 2023
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt Ivo Baumann
Grieder
Baumann Lerch
Epprecht
, Rechtsanwälte
Badenerstrasse
21, Postfach, 8021 Zürich 1
gegen
Suva
Rechtsabteilung
Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.1
X.___
, geboren 1969, war ab dem Jahr 2007 als Plattenleger für die
Y.___
AG tätig (vgl.
Urk.
7
/321/10). Über dieses Arbeitsverhältnis war er bei der Suva gegen die Folgen von Unfall obligatorisch versichert (vgl.
Urk.
7
/1), als er sich am 1
0.
Dezember 2015 bei einem Autounfall (Polizeirapport,
Urk.
7
/19) eine komplexe
erstgradig
offene Luxationsfraktur des oberen Sprung
gelenks (OSG;
Trimalleolarfraktur
) rechts zuzog. Bei Ausbildung einer posttrau
matischen Arthrose bzw. persistierenden Beschwerden wurde am 29. Januar 2018 letztlich eine Totalprothese implantiert. Es folgte am
7.
März 2018 eine Revision des
Nervus
tibialis
(etwa
Urk.
7
/227/2).
Anschliessend übernahm d
ie
Invaliden
versicherung
die Kosten für eine Umschulung
ab
9.
Mai 2019
(Erwerb Führer
schein Kategorie D und CZV-Ausbildung bei der
Z.___
AG
;
Urk.
7/323,
7
/332
, 7/336 und 7/
339)
, welche
der Versicherte
im Januar 2020 abschloss (Urk. 7/351) und
alsdann
per
1.
April 2020 eine Vollzeitstelle als Buschauffeur bei der
A.___
AG an
trat
(
Urk.
7
/346).
1.
2
Die Suva übernahm zunächst die Kosten der Heilbehandlung und erbrachte bis zum Beginn der beruflichen Eingliederung durch die Invalidenversicherung Tag
geldleistungen (
etwa
Urk.
7
/20/
4-6
;
Urk.
7
/356). Am 2
1.
Juli 2020
teilte sie
dem Versicherten schriftlich mit, den Fall per Ende Monat abzuschliessen und somit auch die Heilkostenleistungen einzustellen (
Urk.
7
/370).
Schliesslich sprach sie ihm m
it Verfügung vom 2
3.
Juli 2020 eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 15
%
zu, verneinte jedoch einen Anspruch auf eine Inva
lidenrente (
Urk.
7
/377).
Daran hielt si
e
auch mit Einspracheentscheid vom 1
1.
Januar 2021 fest (
Urk.
7/394). In teilweiser Gutheissung der vom Versicherten dagegen erhobenen Beschwerde sprach ihm das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil UV.2021.00045 vom
4.
Januar 2022 mit Wirkung ab
1.
August 2020 eine Rente bei einem Invaliditätsgrad von 14
%
zu (
Urk.
7/442).
1.3
Bereits mit E-Mail vom 1
9.
März 202
1
hatte
der Versicherte «vorsorglich» einen Rückfall geltend
gemacht
(
Urk.
7/405)
und der Suva am
6.
April 2021 ein ärztli
ches Attest zugestellt, worin ihm ab 1
5.
April 2021 eine Arbeitsunfähigkeit von 20
%
bescheinigt wurde
(
Urk.
7/407). Auf Ersuchen des Versicherten
(Urk. 7/408) hatte
die Suva am 2
1.
April 2021 eine Verfügung
erlassen
. Darin hatte si
e
einen Leistungsanspruch aus Rückfall
verneint
(
Urk.
7/412)
und daran auch
mit
Ein
spracheentscheid vom 11. August 2021 festgehalten
(Urk. 7/426)
. Mit Urteil UV.2021.00178 vom 22.
Oktober 2021
hatte
das Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
die vom Versicherten dagegen erhobene Beschwerde
(
Urk.
7/434)
insoweit
gut
geheissen
, als es den Einspracheentscheid der Suva vom 11.
August 2021
aufgehoben
und die Sache an diese zurück
ge
wies
en hatte
, damit die Suva nach rechtskräftiger Erledigung des Prozesses Nr.
UV.2021.00045 erneut über die Rückfallmeldung befinde
n würde
(Urk. 7/441)
.
1.4
Nachdem
das Urteil UV.2021.00045 vom
4.
Januar 202
2
(Grundfall)
in Rechts
kraft erwachsen war,
verneinte die Suva – gestützt auf Beurteilung
en
des Kreis
arztes
Dr.
med.
B.___
, Facharzt für Allgemeinmedizin (
Urk.
7/451 und 7/458)
–
mit Verfügung vom 2
5.
Mai 2022
erneut das Vorliegen eines Rückfalls bzw. eine über die Rente von 14
%
hinausgehende Leistungspflicht
(
Urk.
7/464). Die dagegen gerichtete Einsprache des Versicherten vom 2
4.
Juni 2022 (
Urk.
7/465) wies
sie
am 2
6.
September 2022 ab (
Urk.
2).
2.
Gegen d
en Einspracheentscheid vom 2
6.
September 2022
erhob der Versicherte
, vertreten durch Rechtsanwalt Baumann,
mit Eingabe vom
2
8.
Oktober 2022
Beschwerde. Darin beantragte er, den angefochtenen Entscheid aufzuheben und ihm die gesetzlichen Leistungen auszurichten; alles unter Kosten- und Entschä
digungsfolgen zulasten der Suva (
Urk.
1). Diese schloss mit Beschwerdeantwort vom
1
8.
November 2022
, welche dem Versicherten mit Verfügung vom 2
1.
November 202
2
zur Kenntnisnahme zugestellt wurde (
Urk.
8),
auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6
).
In der Folge ersuchte der Versicherte mit Eingabe vom 2
9.
November 2022 um Sistierung des Verfahrens bis Ende Februar 2023
auf
grund
laufender medizinischer Abklärungen (
Urk.
9).
Sein
Gesuch wurde mit Ver
fügung vom
8.
Dezember 2022 abgewiesen (
Urk.
10). Mit Eingabe vom 2
6.
Januar 2023 (
Urk.
11) legte der Versicherte neue Arztberichte auf (
Urk.
12/1-2)
. Dazu äusserte sich die
Suva am 16.
Februar 2023 (
Urk.
15).
Ihre
Stellungnahme wurde dem Versicherten mit Verfügung vom 1
7.
Februar 2023 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
16).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Wie das Gericht bereits in seinem Urteil UV.2021.00178
vom 2
2.
Oktober 2021
(
Urk.
7/442)
E.
1.1
erörterte
, sieht
Abs.
1 der
Übergangsbestimmungen zur Ände
rung vom 25. September 2015 des
Bundesgesetz
es
über die Unfallversicherung (UVG)
vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die
sich – wie der vorlie
gend
e
– vor dem 1. Januar 2017 ereignet h
aben
,
nach bisherigem Recht gewährt
werden
. Es gelangen
deshalb
grundsätzlich
die
bis 31. Dezember 2016 gültig gewe
senen Normen
zur
Anwendung
und werden
in dieser Fassung zitiert
.
Darüber hinaus findet sich in E. 1.2 und 1.3 jenes
Urteils
eine umfassende Dar
stellung der
rechtlichen Grundlagen
,
die
bei Rückfallen und Spätfolgen im Sinne von
Art.
11
der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV)
zum Tragen kommen.
Es wurde insbesondere dargetan, dass
es sich dabei um
besondere revi
sionsrechtliche Tatbestände
handelt
, weshalb ihre Anerkennung stets
eine nach
trägliche Änderung der anspruchsrelevanten Verhältnisse voraus
setzt
(vgl. BGE 144 V 245 E. 6.2).
Eine
Rentenerhöhung
hat
bei Rückfällen auf den Zeitpunkt des Abschlusses der ärztlichen Heilbehandlung zu erfolgen
.
Dieser Zeitpunkt ist auch massgebend für den Rentenbeginn, wenn zuvor kein Rentenanspruch bestand. Ist
die ärztliche Heilbehandlung
im Zeitpunkt der
Rückfallmeldung
bereits abge
schlossen, ist auf den Zeitpunkt
der
Gesuchseinreichung
bzw.
der Rückfall
meldung
abzustellen
, zumal der Unfallversicherer ab diesem
Moment in die Lage versetzt
wird
, das entsprechende Abklärungsverfahren zeitnah durchzuführen
(
vgl.
BGE 144 V 245 E. 6.4).
1.2
Zu ergänzen ist
, dass z
ur Bestimmung des Invaliditätsgrades
das Erwerbsein
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt
wird
zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
;
Art.
16 des
Bundesgesetz
es
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts
,
ATSG
).
2.
2.1
Im
Urteil
UV.2021.00
045
vom
4.
Januar 2022
(
Urk.
7/442)
führte
das Gericht
mit Bezug auf die
spezialärztliche
n
Bericht
e
zur Hauptsache
aus
, dem Beschwerde
führer sei erstmals im April 2021 eine Arbeitsunfähigkeit von 20
%
als Buschauf
feur attestiert worden, obschon diese Tätigkeit bereits in
der
Konsultation
vom 24. Juni 2020 bekannt gewesen
sei
und der Beschwerdeführer
schon damals
eine Überbelastung beklagte habe
(vgl. genanntes Urteil E. 5.1)
.
2.2
Eine Verschlechterung des unfallbedingten Gesundheitszustandes zwischen Mai 2019 bzw. April 2020 und April 2021
sei
nicht dokumentiert.
Es hätten bis
zuletzt keine Anzeichen für eine Überlastung im Sinne einer Schwellung, Überwärmung oder Rötung vor
gelegen
,
die Stabilität
sei
regelrecht
gewesen und
der Beschwer
deführer
sei – anders als noch im Juni 2020 –
nicht mehr auf orthopädische
Serienschuhe mit einer adäquaten Fusseinbettung mit orthopädischer Massein
lage angewiesen
gewesen
. Darüber hinaus best
ünden
keine
Hinweise
darauf
, dass der Beschwerdeführer seit der Arbeitsaufnahme regelmässig oder wenigstens ver
mehrt auf Schmerzmittel ange
wiesen wäre. Die Extension und Flexion des OSG rechts
in der Konsultation vom September 2021 sei
immer noch als akzeptabel beschrieben
worden
. Die entsprechenden klinischen Befunde
hätten sich nach
Erlass des angefochtenen Entscheids
etwas
verschlechtert, was
aber
nach dem soeben Ausgeführten und bei berichteter subjektiver Beschwerdebesserung nach der
Pensumsreduktion
offenbar keine relevanten Auswirkungen
gezeitigt habe
(vgl. genanntes Urteil E. 5.2)
.
Der behandelnde Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates
,
D
r.
C.___
,
zeige letztlich nicht auf, inwiefern die Tätigkeit als Buschauffeur das operierte Gelenk über die Massen belasten
würde
bzw. inwiefern das
vom Kreisarzt
definierte Zumutbarkeitsprofil der Tatsache, dass trotz regelrechtem Verlauf keine mit einem gesunden Gelenk vergleichbaren Verhältnisse vorl
ägen
, zu wenig Rechnung tragen würde. Er stelle allein auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers ab, der über weniger Beschwerden bei einem 80 %- Pensum berichtete
(vgl. genanntes Urteil E. 5.3)
.
2.3
Bei ansonsten unbestrittenen und belegten (vgl. Urk.
7
/346/3 und
7
/359/2 ff.) Berechnungsgrundlagen
müsse
es demnach beim im angefochtenen Einsprache
entscheid festgelegten Invalideneinkommen von Fr. 69'614.-- (= 12 x 5'384.50 zzgl. 13. Monatslohn von Fr. 5'000.--) sein Bewenden haben. Es sei
anzufügen,
dass dem Beschwerdeführer andernfalls für eine optimal leid
adaptierte Hilfstätig
keit ein vergleichbares Einkommen anzurechnen wäre.
Unter Berücksichtigung des Zentralwerts der LSE 2018 für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art (Kompetenzniveau 1) für Männer (Total; Tabelle TA1_tirage_skill_level, privater Sektor Schweiz 2018) von Fr. 5’417.--, resultier
e
unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen betriebsüblichen Wochenarbeitszeit im Jahre 2020 von insgesamt 41.7 Stunden (betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen; www.bfs.admin.ch) und einer durch
schnittlichen Nominallohnentwicklung im Jahre 2019 von 0.9 % und im Jahre 2020 von 0.8 % (Nominallohnindex, 2016-2020; www.bfs.admin.ch) sowie eines zumutbaren Beschäftigungsgrades von 100 % im Jahre 2020 nämlich ein hypo
thetisches Invalideneinkommen von Fr. 68’924.-- (Fr. 5’417.-- x 1.009 x 1.008 x 12 Monate ÷ 40 Stunden x 41.7 Stunden).
Beim Abstellen auf den Tabellenlohn für Hilfsarbeiten gemäss LSE
würden
sodann nur Umstände zu einem Abzug
führen
, die auch auf dem ausgeglichenen
Arbeitsmarkt als ausserordentlich zu bezeichnen
wären
(etwa Urteil des Bundes
gerichts 8C_841/2017 vom 14. Mai 2018 E. 5.2.2.2). Solche
seien
mit Bezug auf das Belas
tungsprofil des Beschwerdeführers kein Thema. So
sei
auf dem ausge
glichenen Arbeitsmarkt ein breites Spektrum an körperlich leichten wechselbe
lastenden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_303/2020 vom 6. August 2020 E.
4.2) und auch an sitzend ausgeübten Hilfstätigkeiten mit der Möglichkeit zu gelegentlichen Positionswechseln (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_176/2012 vom 3. Septem
ber 2012 E. 8) vorhanden
(vgl. genanntes Urteil E. 5.4)
.
3.
3.1
Der Beschwerdeführer brachte im Wesentlichen vor, als Busfahrer müsse er stän
dig das Gas-
oder
Bremspedal bedienen. Die Schmerzen würden vom Knöchel über das Schienbein hochziehen.
Er verspüre dauerhafte Nerven- und Span
nungsschmerzen. Die unergonomische Haltung verursache zusätzlich Rückenbe
schwerden.
Eine Reduktion des Vollzeitpensums um 20
%
sei daher medizinisch indiziert
(
Urk.
1
Ziff.
5)
, wie die aktuelle
SPECT-Untersuchung
, welche eine gesundheitliche Verschlechterung belege, zeige
(
Urk.
11).
3.2
Die Suva
stützte
ihren Entscheid
einerseits
auf die
vorstehend
in E. 2 wiederge
gebenen
Erwägungen des Gerichts
zum Grundfall
(vgl.
Urk.
2 E.
4b)
und ande
rerseits auf
die
Aktenbeurteilung
von
Dr.
B.___
vom 24.
Mai 2022 (vgl.
Urk.
2 E.
5a).
Zu
den aktuellsten
Berichten des
Kantonsspitals D.___
führte sie aus, diese gäben keinen Aufschluss über den Gesundheitszustand bei Erlass des angefochtenen Entscheids und seien aus dem Recht zu weisen. Zudem würde noch immer eine Arbeits
fähigkeit von 80
%
attestiert. Eine erhebliche Verschlechterung des Gesundheits
zustands im Zeitpunkt der Rückfallmeldung vom 1
9.
März 2021 sei nach wie vor nicht gegeben (
vgl.
Urk.
15).
4.
4.1
Dr.
B.___
konstatierte
am 2
4.
M
ai
2022 (
Urk.
7/458/4 f.), in Bestätigung seiner Stellungnahmen vom 1
9.
April 2021 (
Urk.
7/435/9) und
2.
Mai 2022 (Urk.
7/451/2)
, es lägen keine medizinischen Befund-
und
Behandlungsberichte vor, die real zum Rückfalldatum vom 1
5.
April 2021 eine
behandlungsbedürftige Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit Minderung der qualitativen oder quantitativen Leistungsfähigkeit objektivierbar belegen würden.
Im Gegenteil habe
Dr.
C.___
zum Untersuch vom
1.
September 2021 drei
einhalb Jahre nach der Prothesenversorgung des OSG weiterhin einen regelrech
ten
Verlauf festgestellt. Im Befund beschreibe er gleichbleibend reizlose Weich
teile ohne Entzündungszeichen (keine Schwellung, Rötung oder Überwärmung) mit einem regelrechten Alignement des Rückfusses
,
einer regelrechten Stabilität sowie eine
r
akzeptable
n
Beweglichkeit.
Es sei keine gesundheitliche Verschlech
terung gewesen,
die
Anlass
zur
Kontrolle
gegeben habe,
vielmehr habe diese der wunschgemässen Bestätigung einer teilweisen Arbeitsunfähigkeit
bei
nicht
-
ärzt
lich veranlasster Änderung der Schichtlänge
und Angabe eines subjektiv besseren Wohlbefindens
gedient.
Dr.
C.___
habe
denn auch
keinen Untersuchungs- oder Behandlungsbedarf festgestellt
bzw. bewusst auf eine weitere diagnostische Bildgebung verzichtet und
beschreibe gar
eine
gesundheitliche
Besser
un
g
mit nun weniger ausgeprägten Schmerzen
.
Es seien
zwischenzeitlich
weder e
ine behand
lungsbedürftige Brückensymptomatik
noch
entzündliche Reizzeichen des prothe
tisch versorgten Sprunggelenks durch eine Belastungsüberforderung
und ebenso wenig
ein medikamentöser oder physiotherapeutischer Behandlungsbedarf, eine Nachversorgung mit Hilfsmitteln oder sonstige Untersuchungs-
oder
interventio
nelle B
ehandlungsmassnahmen
belegt,
die
eine Reduktion der Arbeitsfähigkeit medizinisch
erklären würden
.
Es stehe ausser Zweifel, dass – wie von
Dr.
C.___
angeführt – keine normalen Gelenksverhältnisse wie bei einem gesunden, nicht operierten Gelenk bestünden. Der funktionell implantierte prothetische Gelenkersatz erkläre
medizinisch
aber
nicht per
se
eine zwischenzeitliche Minderung der Leistungsfähigkeit
. Der Beschwerdeführer habe
die berufliche Tätigkeit postoperativ
denn auch
vollzeitig ausgeüb
t
–
bei
bleibend
als
reizlos beschriebenen Lokalbefunden und weiterhin zufriedenstellende
n
funktionellen Befunden.
4.2
Inzwischen
reichte
der
Beschwerdeführer zwei Berichte des
K
antons
s
pitals
D.___
vom 2
4.
Januar 2023
ein
, beide verfasst von
Dr.
med.
E.___
,
F
achärztin für Chirurgie sowie Chirurgische Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparats.
Zuhanden des Hausarztes
erläuterte
jene
,
i
n
d
er SPECT-Untersuchung vom 10.
Januar 2023 habe sich
bei einem Status nach OSG-Prothese rechts
eine signifikante ossäre Hypertrophie
ventralseitig
betont am medialen
Malleolus
mit deutlicher Knochenstoffwechselsteigerung sowie ver
mehrter Hyperperfusion in den angrenzenden Weichteilen
gezeigt
. Differential
diagnostisch bestehe der Verdacht auf ein ossäres und
ein
Weichteilimpingement
.
Zusätzlich finde sich eine signifikante Knochenstoffwechselsteigerung unterhalb der Talus-Komponente in der
Talusrolle
, dort tendenziell lateralseitig betont, bei
medialseitig
lytisch/zystischen Defekten. Differentialdiagnostisch liege dort offenbar e
ine
signifikante biomechanische Störung vor, möglicherweise infolge einer Fremdkörperreaktion/
small
particle
disease
. Da auch dort eine d
eu
tliche
Anreich
er
ung in der Frühphase vorliege, bestehe der Verdacht auf eine Lockerung der Talus-Komponente.
Dr.
E.___
schlussfolgerte, im Bereich des medialen
Malleolus
zeige sich eine erhöhte Knochenstoffwechselsteigerung bei Verdacht auf ein
Impingement
bei vermehrten Knochenanbauten
anteromedial
. Ebenso zeige sich im Bereich des Talus
medialseitig
eine deutliche zystische Veränderung unterhalb der Prothe
senkomponente sowie lateralseitig ebenso eine erhöhte Knochenstoffwechsel
steigerung, sodass dort eine Lockerung nicht sicher ausgeschlossen sei.
Sie
habe bereits mit dem Spezialisten der Klinik
F.___
Kontakt aufgenommen mit der Bitte, die Indikation zur Revision der OSG-Prothese rechts mit Resektion der
anteromedialen
hypertrophen Anbauten sowie Auffüllung der Zysten im Bereich des Talus zu prüfen
(
Urk.
12/2 S. 2)
.
4.3
Ergänzend ist dem Bericht
von
Dr.
E.___
zu
Handen
des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers
zu entnehmen
,
letzter
er
habe ü
ber eine stetige Spannung sowie ein Druckgefühl und ziehende Schmerzen über der Innenseite des Sprung
gelenkes rechts
berichtet
. Diese seien vor allem bei belasteter Dorsalextension, z.B. beim Treppensteigen,
provozierbar
. Er könne nur 10 bis 20 Minuten spazieren bevor die Schmerzen
aufträten
. Diese seien in einer Intensität von 5/10 vorhan
den
und kämen auch in Ruhe. Zusätzlich bestehe ein Kribbeln über der Fusssohle, welches zum Teil über den medialen
Rückfuss
hochziehe. Schmerzmittel nehme er keine ein. Er arbeite als Busfahrer und könne das Pensum von 80
%
nur unter Schmerzen knapp ausführen. Ein
e
Lyrica-Therapie habe postoperativ bestanden, sei im Verlauf aber nicht fortgeführt worden. Er hab
e
einen Arbeitsschuh, der für ihn angepasst worden sei. In der F
reizeit trage er aktuell einen weichen
Skechers
-Schuh mit leichter Dämpfung im Bereich der Ferse (
Urk.
12/1 S. 1).
Zum klinischen Befund notierte
Dr.
E.___
:
im
Turnschuh kein offensichtliches Hinken, allenfalls ein leicht reduziertes Abrollverhalten
; prominenter
mediale
r
Malleolus
mit
leichte
r
Weichteilschwellung
;
diffuse
Druckdolenz
über dem medi
alen
Malleolus
, insbesondere auch von anterior über dem medialen
Gutter
; Sensibilitätsstörung im Bereich der Fusssohle mit Kribbelparästhesien; reduzierte Sensibilität über dem Versorgungsgebiet des
Nervus
suralis
,
Doralsextension
/
Plantarflexion
5/0/20°; bei forcierter Dorsalextension Schmerzangabe
medialsei
tig
;
ligamentär
gut balanciertes Sprunggelenk; vermehrte Aussenr
o
t
at
ion im Ver
gleich zur Gegenseite um ca. 5° (
Urk.
12/1 S. 2).
Dr.
E.___
betonte
alsdann
, es
bestehe aktuell eine Arbeitsfähigkeit von 80
%
. Entgegen der Ansicht des Unfallversicherers zeige das Ergebnis der SPECT-Untersuchung klar einen Grund für die bestehenden Beschwerden und beweise
die aktuell bestehende Verschlechterung des Zustandes des Sprunggelenks. Ob eine Revision der Prothese notwendig werde, werde im Verlauf vom Spezialisten der Klinik
F.___
beurteilt (
Urk.
12/1 S. 2).
5.
5.1
Nach
Art.
43
Abs.
1 ATSG prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Aus
künfte ein. Gemäss
Art.
61 lit. c ATSG stellt das Versicherungsgericht unter Mitwirkung der Parteien die für den Entscheid erheblichen Tatsachen fest; es erhebt die notwendigen Beweise und ist in der Beweiswürdigung frei.
Der Erlass des
Einspracheentscheides
– vorliegend datiert
vom
2
6.
September 2022
–
bildet
dabei
in zeitlicher Hinsicht die Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis (
etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_323/2021 vom 1
4.
April 2022 E. 2.3 mit diversen Hinweisen).
Zu betonen ist, dass n
ach der Rechtsprechung auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte Beweiswert zu
kommt
, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/
ee
). Bestehen
jedoch
auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssig
keit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (
vgl.
BGE
145 V 97 E. 8.5,
142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).
5.2
Angesichts der von
Dr.
E.___
(vgl. E. 4.2 und 4.3)
aufgezeigten
,
neuen
objekti
ven
Befunde
(Vermehrung der Knochensubstanz, verstärkte Durchblutung, lytisch/zystische Defekte
und
leichte Weichteilschwellung) sowie den von ihr
daraus gezogenen medizinischen Schlussfolgerungen
(mögliches
Impingement
, biomechanische Störung, nicht auszuschliessende Lockerung der Prothese) beste
hen gewisse Zweifel
an der
in Unkenntnis derselben von
Dr.
B.___
rund ein Dreivierteljahr zuvor
abgegebenen Einschätzung
(vgl. E. 4.1)
, die
sich
im Wesent
lichen
mit den
Erwägungen des Gerichts im
Rahmen der Beurteilung des Grund
falls
deckt
(vgl. vorstehend E. 2)
.
Dabei standen
besonders
die fehlenden Anzei
chen für einen
Überlastungszustand
im Vordergrund.
Die wesentlichen Befunde wurden zwar erst im Januar 2023
berichtet
, doch ist es Aufgabe
eines Mediziners
zu beurteilen, ob daraus mit dem nötigen Beweismass der überwiegenden Wahr
scheinlichkeit Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand
im Be
urteilungszeitraum
(also
bis 2
6.
September 2022
)
gezogen werden können
und welche Konsequenzen sich hieraus für die Arbeitsfähigkeit ergeben
.
Anhand der Akten lässt sich lediglich fest
halten
, dass die neuen Befunde nach Auffassung von
Dr.
E.___
zu einer leicht verminderten Arbeitsfähigkeit von
80
% als Buschauffeur
(zumal keine andere Tätigkeit thematisiert wurde)
führen
und
im Einklang mit den geklagten Schmerzen stehen,
di
e
nach
eigenen
Angaben des Beschwerdeführers bereits im Sommer 2020 erstmals auftraten
(damals
aber
spontan besserten, vgl.
Urk.
7/366/1)
und
Grund für die Reduktion des Arbeits
pensums um 20
%
ab April 2021
bzw. die
damals
v
orgenommene Anpassung der Schichtlänge waren
(vgl.
Urk.
7/407 und 7/432/2)
.
Stabilität und Beweglichkeit
(Flexion/Extension von 20/0/5°)
des OSG sind
seit der let
zten Untersuchung durch
Dr.
C.___
im September 202
1
soweit ersichtlich
unverändert
(vgl. Urk. 7/428/1), während
die Flexion/Extension des OSG von
Dr.
C.___
im Februar 2021 noch mit 25/0/10°
angegeben (vgl.
Urk.
7/403/2) und von
Dr.
B.___
in der Aktenbeurteilung
vom März 2019
mit 30/0/10° berücksichtigt worden war
(vgl.
Urk.
7/300/1)
.
Diesbezüglich ist anzumerken, dass
der Abschluss des
Grundfall
s
per 3
1.
Juli 2020
erfolgte
und die richterliche Überprüfungsbe
fugnis im Prozess UV.2021.00045 in zeitlicher Hinsicht auf den 1
1.
Januar 2021 begrenzt war.
Der
Beschwerdeführer
benötigt allerdings
nach wie vor keine Schmerzmittel und
verzichtet
in der Freizeit auf das Tragen angepasster orthopä
discher Serienschuhe
(vgl. E. 4.3)
, was
d
en Leidensdruck
relativiert
,
wobei
auch
nur eine leichte
Pensumsreduktion
zur Diskussion
steht
.
5.3
Entscheidend ist indessen, dass die reduzierte Arbeitsfähigkeit als Buschauffeur sowohl gemäss klinischem Befund von
Dr.
E.___
(vgl. E. 4.3) als auch
gemäss den Vorbringen
des Beschwerdeführers (vgl. E. 3.1) bedingt ist durch die Schmer
zen bei Dorsalflexion des rechten Fusses bzw. durch das Bedienen von Gas- und Bremspedal.
Ebenso indizieren die von
Dr.
E.___
aufgeworfenen Verdachtsdiag
nosen (
Impingement
, biomechanische Störung und Lockerung der Prothese, vgl. E. 4.2)
vorderhand
lediglich
belastungsabhängige Beschwerden.
5.4
Dr.
B.___
hielt in seiner Aktenbeur
teilung vom 15. März 2019
unter anderem
reizlose und stabile Sprunggelenksbefund
e
rechts mit einer guten Alltags
funk
tionsfähigkeit
fest, wobei s
chnelles Gehen oder Mehrbelastungen des Fusses noch schmerzhaft
seien. Er schlussfolgerte
damals
,
dem Beschwerdeführer
seien
körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten ganztags (100 %) zumutbar, die er überwiegend (> 50 %) im Sitzen sowie nach eigener Wahl zeitweise, aber nicht dauerhaft im Stehen oder für kurze Distanzen auf festem und ebenem Untergrund im Gehen ausüben könne. Auszuschliessen seien Tätigkeiten auf einem unebenen oder sich bewegenden Untergrund, mit repetitivem Begehen von Treppen sowie mit Bestei
gen von Leitern und Gerüsten. Ebenso seien körperliche Zwangshaltun
gen wie Hocken, Knien und Kauern mit einer besonderen Belastung des Fusses
zu vermei
den. Eine Maschinenbedienung mit Fussschaltern oder mit
Schwin
gungs
-
und Vibrationsübertragungen auf die Füsse sei ebenfalls nicht leidensge
recht (vgl. Urk. 9/300).
Kurz darauf begann die Umschulung des Beschwerdeführers zum Buschauffeur. Anschliessend übte er diesen Beruf
rund
ein Jahr vollzeitig aus (vgl. Sachverhalt E. 1.1), bevor ihm eine Arbeitsunfähigkeit von 20
%
attestiert wurde (vgl. Sach
verhalt E. 1.3).
5.5
Wie das Gericht
bereits
in seinem Urteil UV.2021.00045 vom
4.
Januar 2021 E. 5.4 erwog, wäre dem Beschwerdeführer
«
andernfalls
»
(
wenn es ihm
also
nicht möglich wäre,
vollzeitig
als Buschauffeur tätig zu sein und ein Jahreseinkommen von
Fr.
69'614.-- zu erzielen
) basierend auf dem Zentralwert für Männer im Kom
petenzniveau 1 gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2018, Tabelle TA1_tirage_skill_level, privater Sektor ein vergleichbares Einkommen von Fr. 68’924.--
für ein Vollzeitpensum in einer optimal leidadaptierte
n
Hilfstä
tigkeit anzurechnen
.
D
a
s Gericht hob damals auch hervor, dass
Umstände, die auf dem
ausgeglichenen Arbeitsmarkt als ausserordentlich zu bezeichnen wären
und einen leidensbedingten Abzug
von diesem
Tabellenlohn rechtfertigen würden,
mit Bezug auf das
[gemeint: kreisärztlich
definierte
]
Belas
tungsprofil des Beschwerdeführers kein Thema
seien
(vgl. E. 5.4).
An diese
n
Überlegung
en
würde sich nichts ändern,
würde
sich aufgrund der neuen
medizinischen Befunde
neben
den Arbeiten mit
Maschinenbedienung
mit Fussschaltern auch das Busfahren mit Pedalen als nicht optimal leidadaptierte Tätigkeit erweisen und daher nur eine Arbeitsfähigkeit von 80 % als Buschauffeur best
ehen
.
Wie damals unter Hinweis auf die Rechts
pre
chung dargetan, besteht auf dem ausgeglichen
en
Arbeitsmarkt ein breites Spektrum an körperlich leich
ten, wechselbelastenden und auch
an sitzend
ausgeübten Hilfstätigkeiten mit der Möglichkeit zu gelegentlichen Positionswechseln. Im Übrigen setzt die Arbeits
fähigkeit
auch
keine Beschwerdefreiheit voraus
; nach
Art.
7
Abs.
2 ATSG mass
gebend ist allein die objektive Zumutbarkeit.
Der
Beschwerdeführer
ist
seit
1.
April 2020 in der Lage, mindestens 80
%
als Buschauffeur zu arbeiten,
wobei nach eigenen Angaben die Pedalbedienung Beschwerden verursacht, w
eshalb
gestützt auf das kreisärztliche Belastungsprofil
angenommen werden darf,
dass er in diesem Zeitraum eine
andere sitzende Tätigkeit mit geringerer Dorsalflexion vollzeitig
hätte ausüben können
.
5.6
Der Vollständigkeit halber sei angefügt, dass
g
eringfügige Änderungen statisti
scher Daten
, wie sie mit der im August 2022 publizierten LSE 2020 einhergehen, grundsätzlich keinen Anlass zu einer
Revision von Invalidenrenten
geben (vgl.
BGE 133 V 545, bestätigt mit BGE 142 V 178 E. 2.55)
. Die
Erheblichkeit der Sachverhaltsänderung, welche Voraussetzung für eine Revision der Rente der Unfallversicherung nach
Art.
17
Abs.
1 ATSG ist,
wäre nach bisheriger Recht
sprechung des Bundesgerichts (etwa BGE 140 V 85 E. 4.3) wie auch nach der seit
1.
Januar 2022 geltenden Fassung dieser Bestimmung zudem nur zu bejahen,
wenn sich der Invaliditätsgrad um 5 Prozentpunkte ändert (BGE
140 V 85 E. 4.3
)
, was unter Berücksichtigung der neuen Tabellenlöhne
sowie der entsprechenden Nominallohnentwicklung für das Jahr 2021 nicht der Fall wäre. So würde bei Gegenüberstellung eines
Valideneinkommens
von Fr. 79'538.60 (Fr.
6'358.-- [LSE 2020, Tabelle T17,
Ziff.
71, Männer
,
>=
50 Jahre] x 1.000 [T.1.1.10, Nomi
nallohnindex Männer, 2011-2021,
Ziff.
41-43] x 12 Monate
: 40 Stunden x 41.7 Stunde
n
) und eine
s
Invalideneinkommens von Fr.
65'354.40 (Fr.
5'261.-- [LSE 2020, Tabelle TA1_tirage_skill_level, Kompetenzniveau 1, Männer] x 0.993 [T.1.1.10, Nominallohnindex Männer, 2011-2021,
Ziff.
5-95
]
x 12 Monate : 40
Stunden x 41.7 Stunden) ein Invaliditätsgrad von 17,8
%
resultieren.
6.
Die vorstehenden Überlegungen führen zur Abweisung der Beschwerde, zumal einzig die Arbeitsfähigkeit und damit der Rentenanspruch Thema sind. Anders formuliert ergeben sich aus den Akten
keinerlei Indizien dafür
, dass
inzwischen bzw. insbesondere
vor dem 2
6.
September 2022 erneut eine
therapeutische Behandlung
des OSG aufgenommen wurde respektive bis
dahin erneut
irgend
welche Heilkosten anfielen.
Infolgedessen erübrigen sich weitere medizinische Abklärungen im Rahmen des vorliegenden Prozesses.
Das Gericht
erkennt
:
1.
D
ie Beschwerde wird abgewiesen.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3
.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt Ivo Baumann
-
Suva
-
Bundesamt für Gesundheit
4
.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundesge
setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom
siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu
legen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
VogelBonetti