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**Case Identifier:** c2518b02-065b-5d41-8915-b32372311a1a
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-20
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Fürsorgerechtliche Kammer 20.10.2025 F 2025 13
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_003_F-2025-13_2025-10-20.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

FÜRSORGERECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: Dr. iur. Diana Oswald, Vorsitz 
Dr. iur. Matthias Suter und lic. iur. Judith Fischer
Gerichtsschreiber: MLaw Luca Bernasconi

U R T E I L  vom 20. Oktober 2025 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführerin
vertreten durch B.________

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB), Baarerstrasse 139, 
Postfach, 6301 Zug
Beschwerdegegnerin 

weiter verfahrensbeteiligt:
        C.________, Mandatszentrum, Baarerstrasse 135, 6300 Zug

Berufsbeiständin

betreffend

Erwachsenenschutz 
(Beistandschaft)

F 2025 13

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Urteil F 2025 13

A.
A.a Für die 1969 geborene A.________ errichtete die Kindes- und Erwachsenen-
schutzbehörde des Kantons Zug (KESB) mit Entscheid vom 7. Juli 2015 eine Begleitbei-
standschaft in den Bereichen Gesundheit und soziales Wohl in Verbindung mit einer Ver-
tretungsbeistandschaft in administrativen Angelegenheiten und Wohnbelangen (KESB-
act. 1-2.2). Die Beistandschaft konnte am 13. Juni 2017 wieder aufgehoben werden 
(KESB-act. 1-2.3). Ein im Jahr 2022 geführtes Abklärungsverfahren führte – abgesehen 
von einer vorsorglich für seine Dauer errichteten Vertretungsbeistandschaft bestehend 
vom 27. Januar bis zum 31. Juli 2022 – zu keinen Erwachsenenschutzmassnahmen 
(KESB-act. 2-1.102). 

A.b Mit Gefährdungsmeldung vom 15. Oktober 2024 teilte der Sozialdienst der Ge-
meinde D.________ der KESB im Wesentlichen mit, A.________ gefährde durch ihr Ver-
halten ihre Wohnung (Notwohnung der Gemeinde D.________) sowie ihre finanzielle Le-
bensgrundlage (wirtschaftliche Sozialhilfe), da sie in keiner Weise mit den Behörden ko-
operiere und so ihrer Unterstützungsansprüche verlustig gehe (KESB-act. VL-4.2, 4.4 f.). 
Die KESB traf Abklärungen; insbesondere suchte sie das Gespräch mit A.________ und 
holte medizinische Einschätzungen ein (KESB-act. VL-4.6 ff.). Weiter intervenierte sie zu-
gunsten von A.________ bei der Gemeinde D.________, so dass eine Zwangsräumung 
der Notwohnung vorderhand vermieden werden konnte (KESB-act. VL-4.24). Mit Ent-
scheid Nr. 2025/0784 vom 22. April 2025 (KESB-act. VL-4.46; versandt am 28. April 2025 
und innert Frist bis 6. Mai 2025 nicht abgeholt [KESB-act. VL-4.48]) errichtete die KESB 
für A.________ eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung. Der Beistands-
person übertrug sie das Vertretungsrecht in administrativen Angelegenheiten (insbes. 
Behördenverkehr) sowie die Verwaltung der finanziellen Angelegenheiten der Klientin und 
beauftragte sie, gemeinsam mit A.________ für eine geeignete Wohnsituation besorgt zu 
sein und diese bei allen in diesem Zusammenhang erforderlichen Handlungen soweit nötig 
zu vertreten (Dispositiv-Ziffer 2 des angefochtenen Entscheids [VL-4.46]). 

B. Hiergegen beschwerte sich A.________ mit Eingabe vom 2. Juni 2025 (Poststem-
pel) beim Verwaltungsgericht. Sie beantragte zunächst eine Verlängerung der Beschwer-
defrist; materiell begehrte sie die sofortige Aufhebung des Entzugs der aufschiebenden 
Wirkung des angefochtenen Entscheids, die Aufhebung des KESB-Mandats sowie die 
Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (act. 1). Ihre Originalunterschrift lieferte sie 
am 6. Juni 2025 nach (act. 3). 

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Urteil F 2025 13

C. Die KESB schloss mit Vernehmlassung vom 20. Juni 2025 zunächst auf Ableh-
nung des Gesuchs um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung. Im Weiteren hielt 
sie auch materiell an ihrem Entscheid fest und verwies vollumfänglich auf diesen (act. 5). 

D. Mit Verfügung vom 24. Juni 2025 bestätigte die Vorsitzende der fürsorgerechtli-
chen Kammer des Verwaltungsgerichts mit Blick auf die akute Notlage (bei sistierten Sozi-
alhilfezahlungen und drohender Zwangsräumung der Notwohnung) den Entzug der auf-
schiebenden Wirkung und stellte fest, dass die Vertretungsbeistandschaft vorerst Bestand 
habe und die Beiständin ihre Arbeit aufnehmen könne. Weiter gewährte sie der Be-
schwerdeführerin – wie bereits die Vorinstanz ermessensweise, da A.________ keinerlei 
Belege zu ihrer finanziellen Situation eingereicht hatte – die unentgeltliche Prozessführung 
(act. 6). 

E. Mit Zuschriften vom 24. Juni 2025 (act. 8, Beschwerdeführerin), vom 15. Juli 2025 
(act. 11, Beiständin), vom 18. Juli 2025 (act. 12, KESB), vom 17. August 2025 (act. 15, 
B.________) und vom 18. August 2025 (act. 16, Beschwerdeführerin) äusserten sich die 
Parteien und Verfahrensbeteiligten abschliessend. 

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1.
1.1 Gemäss Art. 450 Abs. 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB; SR 210) 
i.V.m. § 58 Abs. 1 lit. a des Gesetzes betreffend die Einführung des Schweizerischen Zi-
vilgesetzbuches für den Kanton Zug (EG ZGB; BGS 211.1) kann gegen Entscheide der 
Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde beim Verwaltungsgericht Beschwerde erhoben 
werden. Zur Beschwerde befugt sind die am Verfahren beteiligten Personen, die der be-
troffenen Person nahestehenden Personen sowie Personen, die ein rechtlich geschütztes 
Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids haben 
(Art. 450 Abs. 2 ZGB). Die Beschwerdefrist beträgt dreissig Tage seit Mitteilung des Ent-
scheids (Art. 450b Abs. 1 ZGB). Örtlich zuständig ist im Verfahren betreffend Erwachse-
nenschutzmassnahmen die Erwachsenenschutzbehörde beziehungsweise im Beschwer-
defall das Gericht am Wohnsitz der betroffenen Person (Art. 442 Abs. 1 ZGB, Art. 450 
Abs. 1 ZGB, § 58 Abs. 2 EG ZGB). Für das Verfahren gelten die Bestimmungen der 

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Art. 450 ff. ZGB. Im Übrigen sind gemäss Art. 450f ZGB die Bestimmungen der 
Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO; SR 272) anwendbar, soweit die Kantone 
nichts anderes bestimmen. Nach § 56 EG ZGB ist – unter Vorbehalt abweichender 
Bestimmungen des EG ZGB und des Bundesrechts – auf das Verfahren vor dem Verwal-
tungsgericht das Gesetz über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen (Verwaltungs-
rechtspflegegesetz, VRG; BGS 162.1) anwendbar.

1.2 Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen den Entscheid Nr. 2025/0784 der 
KESB vom 22. April 2025, versandt gemäss Poststempel am 28. April 2025, mit Abholfrist 
bis zum 6. Mai 2025. A.________ hat ihren Wohnsitz im Kanton Zug, womit das Verwal-
tungsgericht des Kantons Zug für die Beurteilung ihrer Beschwerde örtlich und sachlich 
zuständig ist. Die Beschwerdeführerin war als betroffene Person am vorinstanzlichen Ver-
fahren beteiligt, so dass sie ohne Weiteres zur Beschwerde legitimiert ist. Sie hatte 
spätestens am 6. Mai 2025 (Zustellfiktion) bzw. aufgrund telefonischer Nachfrage bereits 
am 5. Mai 2025 (KESB-act. VL-4.47) Kenntnis des angefochtenen Entscheids. So oder 
anders wurde die am 2. Juni 2025 der Post übergebene Beschwerde rechtzeitig erhoben 
(act. 1). Nach innert Frist erfolgter Nachbesserung (act. 2 f.) genügt sie auch den formellen 
Anforderungen. Auf sie ist demnach einzutreten. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulati-
onsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichts (GO VG; BGS 
162.11).  

2.1 Die behördlichen Massnahmen des Erwachsenenschutzes stellen das Wohl und 
den Schutz hilfsbedürftiger Personen sicher (Art. 388 Abs. 1 ZGB). Sie sollen die Selbst-
bestimmung der betroffenen Person so weit wie möglich erhalten und fördern (Art. 388 
Abs. 2 ZGB). Gemäss Art. 389 ZGB unterstellt der Gesetzgeber alle behördlichen Mass-
nahmen des Erwachsenenschutzes den beiden Maximen der Subsidiarität und der Ver-
hältnismässigkeit. Subsidiarität (Art. 389 Abs. 1 ZGB) heisst, dass behördliche Massnah-
men nur dann anzuordnen sind, wenn die Betreuung der hilfsbedürftigen Person auf ande-
re Weise nicht angemessen sichergestellt ist. Ist die gebotene Unterstützung auf andere 
Art – etwa durch Familie, andere nahestehende Personen oder (private oder öffentliche) 
Dienste – bereits gewährleistet, ordnet die Erwachsenenschutzbehörde keine Massnahme 
an (Art. 389 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB e contrario). Kommt die Erwachsenenschutzbehörde dem-
gegenüber zum Schluss, die vorhandene Unterstützung der hilfsbedürftigen Person sei 
nicht ausreichend oder von vornherein ungenügend, trifft sie behördliche Massnahmen. 
Diese müssen erforderlich und geeignet sein (Verhältnismässigkeit; Art. 389 Abs. 2 ZGB). 
Es sind "Massnahmen nach Mass" zu treffen, d.h. solche, die den Bedürfnissen der betrof-

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fenen Person entsprechen (Art. 391 Abs. 1 ZGB); es gilt der Grundsatz "so viel staatliche 
Fürsorge wie nötig, so wenig staatlicher Eingriff wie möglich" (vgl. zum Ganzen etwa BGE 
140 III 49 E. 4.3.1; BGer 5A_770/2018 vom 6. März 2019 E. 6.3.2, je mit Hinweisen). 

2.2 Als Voraussetzung für die Anordnung behördlicher Massnahmen muss ein objekti-
ver Schwächezustand sowie ein Bedürfnis nach besonderem Schutz einer Person 
bzw. deren Unvermögen vorliegen, ihre Angelegenheiten selbst zu besorgen oder durch 
Erteilung einer Vollmacht besorgen zu lassen (Art. 390 Abs. 1 ZGB; Botschaft vom 28. Ju-
ni 2006 zur Änderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [Erwachsenenschutz, Per-
sonenrecht und Kindesrecht], BBl 2006 7043, Ziff. 2.2.2; Yvo Biderbost, in: Basler Kom-
mentar ZGB I, 7. Aufl. 2022, Art. 390 ZGB N 2). Entscheidend für die Ausgestaltung der 
Massnahme ist das Ausmass des konkreten Schutzbedürfnisses (Philippe Meier, in: Zür-
cher Kommentar, Art. 388–404 ZGB, Der Erwachsenenschutz, 2021, Art. 390 N 24). Eine 
Vertretungsbeistandschaft wird errichtet, wenn die hilfsbedürftige Person bestimmte Ange-
legenheiten nicht erledigen kann und deshalb vertreten werden muss (Art. 394 Abs. 1 
ZGB). Errichtet die Erwachsenenschutzbehörde eine Vertretungsbeistandschaft für die 
Vermögensverwaltung, so bestimmt sie die Vermögenswerte, die vom Beistand oder von 
der Beiständin verwaltet werden sollen. Sie kann Teile des Einkommens oder das gesam-
te Einkommen, Teile des Vermögens oder das gesamte Vermögen oder das gesamte Ein-
kommen und Vermögen unter die Verwaltung stellen (Art. 395 Abs. 1 ZGB). Die Vertre-
tungsbeistandschaft schränkt grundsätzlich – gegenteilige Anordnungen vorbehalten – die 
Handlungsfähigkeit der betroffenen Person nicht ein (Art. 394 Abs. 2 ZGB e contrario). Es 
kann jedoch der betroffenen Person der Zugriff auf einzelne Vermögenswerte entzogen 
werden, ohne ihre Handlungsfähigkeit einzuschränken (Art. 395 Abs. 3 ZGB). 

3. Streitig und zu prüfen ist, ob die KESB die Vertretungsbeistandschaft mit Vermö-
gensverwaltung nach Art. 394 Abs. 1 i.V.m. Art. 395 Abs. 1 ZGB gemäss Entscheid 
Nr. 2025/0784 vom 22. April 2025 zu Recht errichtet hat. 

3.
3.1 Die KESB führte im angefochtenen Entscheid mit Verweis auf ihre medizinischen 
und sozialen Abklärungen im Wesentlichen aus, bei A.________ liege insofern ein 
Schwächezustand vor, als diese seit Jahren (ca. 1998) von einem Hirnschlag spreche, der 
zwar nicht eindeutig dokumentiert sei, auf den sie aber intensiv fixiert sei, ohne sich indes 
in ärztliche Behandlung zu begeben oder Medikamente einzunehmen. Stattdessen habe 
sie sich ihre völlig eigene, eigenwillige Gedankenwelt aufgebaut, in der sie ungestört blei-

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ben wolle. Gleichzeitig trete sie aber stark fordernd auf, was ihre Versorgung durch die 
Allgemeinheit angehe, ohne indes mit den hierfür zuständigen Stellen adäquat zu kommu-
nizieren oder zu kooperieren. Aus medizinischer Sicht seien histrionische Verhaltenszüge 
und eine akzentuierte Persönlichkeit festgestellt worden, welche gravierende Folgen hät-
ten für das soziale Funktionieren (KESB-act. VL-4.46 S. 4). A.________ sei gemäss medi-
zinischem Gutachten des Dr. med. E.________ hilfsbedürftig, was ihre administrativen 
und finanziellen Bedürfnisse angehe. Sie sei nur begrenzt in der Lage, in einer Entschei-
dungssituation verschiedene Handlungsoptionen gegeneinander abzuwägen, da ihre Ge-
dankenwelt krankhaft eingeschränkt sei. Weiter könne sie, bedingt durch die Persönlich-
keitsveränderung, ihre Optionen bezüglich der Wohnsituation nicht realistisch einschätzen 
und würdigen und ihre Handlungsoptionen gegeneinander abwägen. Paradoxerweise 
äussere A.________ fortlaufend, alles selbst erledigen zu können, fordere aber gleichzei-
tig, es müsse sich jemand für sie einsetzen und ihr teure Räumlichkeiten, Ablagesysteme 
etc. organisieren (KESB-act. VL-4.46 S. 5 f.; dies nota bene in Umgehung der vom 
Rechtssystem vorgesehenen Prozesse und Höchstbeträge für Unterstützungsleistungen). 
Es bestehe weder ein Vorsorgeauftrag noch eine Patientenverfügung; sämtliche Unter-
stützungsversuche durch Familie und gemeinnützige oder öffentliche Organisationen sei-
en daran gescheitert, dass die hohen Ansprüche und das Verhalten von A.________ diese 
überfordern würden (a.a.O. S. 6 f.). Auch bezüglich der beruflichen Invalidität sei es drin-
gend notwendig, dass A.________ Hilfe erhalte bei der Durchsetzung ihrer (allfälligen) 
Ansprüche, was bisher an ihrer Verweigerungshaltung gescheitert sei (a.a.O. S. 7 f.). 

3.2 Die Beschwerdeführerin sowie auch ihre Vertreterin und ihr Sohn machten sowohl 
im vorinstanzlichen Verfahren als auch im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht zusam-
mengefasst geltend, A.________ brauche Ruhe, Zeit und Raum, damit sie ihrer Angele-
genheiten wieder selbst besorgen könne. Es sei ihr von verschiedenen Stellen Unrecht ge-
tan worden in dem Sinne, dass ihrer ganz besonderen, spezifischen Situation nicht genü-
gend Rechnung getragen werde. Sobald ihr eine grosszügige, ruhige und mit zahlreichen 
Schubladen und Ablagesystemen eingerichtete Wohnung zur Verfügung gestellt werde, 
vermöge sie ihren Haushalt und ihr Leben wieder selbst zu organisieren (act. 3, 8, 15, 16 
sowie Akten der Vorinstanz).

4.
4.1 Die Beschwerdeführerin erlitt offenbar in jungen Jahren als Beifahrerin einen Au-
tounfall, bei dem sie verletzt wurde; in der Folge machte sie auch geltend, aufgrund von 
Medikamenten 1998 einen Hirnschlag erlitten zu haben, was indes medizinisch nicht er-

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stellt ist. Eine Erkrankung mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführe-
rin konnte jedenfalls seit der Erstanmeldung bei der Invalidenversicherung im Jahr 1999 
nicht objektiviert werden, so dass bislang eine IV-Rente nicht gesprochen werden konnte 
(vgl. zum IV-Verfahren ausführlich und letztinstanzlich BGer 8C_153/2021 vom 
10. August 2021; ausserdem das diesem vorangegangene [bestätigte] Urteil VGer ZG S 
2020 32 vom 7. Januar 2021 unter Bezugnahme auf zahlreiche medizinische Stellung-
nahme welche erhellten, dass die kognitiven und mnestischen Funktionen von 
A.________ tatsächlich intakt seien, wo es um Dinge gehe, die in ihrem Sinn und ihrem In-
teresse geschehen würden; das präsentierte Krankheitsbild sei nicht stringent). Attestiert 
wurden der Beschwerdeführerin jedoch verschiedene Persönlichkeitsstörungen. Diese 
führen offenbar dazu, dass die Beschwerdeführerin subjektiv fokussiert ist auf ihre eigene, 
eigenwillige Gedankenwelt, sich der äusseren Realität verweigert und diese nicht mit ihren 
eigenen Vorstellungen in Einklang bringen kann oder will. Sie ist insbesondere nicht in der 
Lage, ihre Handlungsoptionen abzuwägen und ihre Angelegenheiten entsprechend ziel-
führend zu besorgen. Dies offenbart sich z.B. darin, dass sie sich im gesamten bisherigen 
Verfahren weder ernsthaft mit dem angefochtenen Entscheid und der darin enthaltenen 
Begründung auseinandersetzte noch Post entgegennahm (vgl. VGer ZG S 2020 32 vom 
7. Januar 2021; KESB-act., ubique). 

Es entsteht in der Tat der Eindruck, als wolle A.________ sämtliche Personen und Schrift-
stücke von sich fernhalten, die ihr Mitteilungen überbringen könnten, die sie nicht wahr-
nehmen will, oder die zu einem Entscheid beitragen könnten, der nicht in ihrem Sinne ist 
(so liess sie z.B. dem Gutachter der Vorinstanz ausrichten, sie werde ihn nur empfangen, 
wenn er ihr helfe, ihre Ziele zu erreichen [KESB-act. VL-4.2.1, E-Mail vom 8. Januar 2025]; 
der Beiständin sagte sie, eine Kontaktaufnahme lasse sie nur bei guten Nachrichten zu 
[act. 11]). Dass sie mit dieser Einstellung nicht in der Lage sein würde, darauf hinzuwirken, 
dass ihr die Sozialhilfebetreffnisse wieder ausgerichtet würden oder ihre Notwohnung nicht 
geräumt würde, ist offensichtlich und bedarf keiner weiteren Ausführungen. Darin liegt ein 
gravierender Schwächezustand, dem A.________ augenscheinlich seit Jahren nicht ent-
gegenwirkt (etwa mit Aufnahme einer konsequenten Psychotherapie oder einer medika-
mentösen Behandlung und mithin handfesten Massnahmen; zu begrüssen ist immerhin, 
dass entweder A.________ oder wenigstens ihr Helfernetz den entsprechenden Hand-
lungsbedarf offenbar nun erkannt hat, erwähnt sie doch im Fristerstreckungsgesuch vom 
12. August 2025 eine neue Therapie).  

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4.2 Nach dem Gesagten besteht ein Schwächezustand aufgrund der massiven Per-
sönlichkeitsveränderung und ist auch erstellt, dass dieser dazu führt, dass die Beschwer-
deführerin ihre Angelegenheiten nicht selbst zu besorgen vermag, sondern diesbezüglich 
auf Unterstützung angewiesen ist. Es ist aktenkundig, dass sie seit 2015 nicht in der Lage 
ist, ohne behördliche Unterstützung Wohnräume zu finden oder ihren Lebensunterhalt zu 
finanzieren. Diesbezüglich kann auf die ausführlichen Erörterungen der Vorinstanz verwie-
sen werden (vgl. E. 2.1 und 2.2 der angefochtenen Erkenntnis), denen es letztlich nichts 
hinzuzufügen gibt.  

Wie bereits mit Verfügung vom 24. Juni 2025 erörtert, bestand im Zeitpunkt der Errichtung 
der Beistandschaft zudem eine verschärfte Notlage insofern, als die Sozialhilfeleistungen 
seit 1. Dezember 2024 sistiert wurden, da die Beschwerdeführerin mit den Behörden dies-
bezüglich nicht mehr kooperierte und zudem eine erneute Exmission aus der aktuellen 
Notwohnung drohte, wobei erst eine Intervention der KESB dazu führte, dass der Abnah-
metermin vom 4. März 2025 nach hinten verschoben werden konnte (vgl. VL-act. 4.4, 
4.24; act. 11). Der umfassende Unterstützungsbedarf im Bereich Finanzen, Administration 
und Wohnen ist damit ausgewiesen. 

4.3 Mit der Vorinstanz ist schliesslich ebenfalls erstellt, dass die notwendige Unter-
stützung allein durch die Söhne der Beschwerdeführerin sowie weitere Hilfspersonen aus 
dem persönlichen Umfeld (insbes. die sie hier vertretende B.________ [act. 15 S. 1 f.; act.
12 S. 2]) oder von Behindertenorganisationen nicht geleistet werden kann. Dies leuchtet 
denn auch ein: Wie die Beiständin zu Recht festhält, könnte eine Beistandschaft wieder 
aufgehoben werden, sobald die Klientin bereit wäre zu einem Mindestmass an Zusamme-
narbeit, Kooperation und Kompromissen mit ihrem sozialen Auffangnetz (MAZ-act. 1), 
wenn sie also bspw. bereit wäre, regelmässig ihre Bedürftigkeit nachzuweisen, sich in eine 
Therapie zu begeben und Post der Behörden entgegenzunehmen. Dies ist indes aktuell 
noch nicht der Fall. Wie der medizinische Gutachter Dr. med. E.________ in seinen Be-
richten vom 28. Februar und 5. März 2025 festhält, ist A.________ durch das Verweigern 
gegenüber der Realität und einer adäquaten Kommunikation schlicht mit der Umwelt nicht 
kompatibel, weshalb sie Hilfe für Administration und Finanzen braucht, wenn sie von der 
Umwelt etwas will (vgl. KESB-act. VL-4.30b und 4.26b; nach eigenem Bekunden möchte 
sie indes aktuell lediglich "genügend Geld für eine gute Wohnung", wobei sie das Gericht 
aufforderte, dahingehend Druck auf die KESB auszuüben [vgl. act. 16 S. 11 f.]). 

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Dass die Hilfe nicht – als milderes Mittel – auf Grund freiwilliger Inanspruchnahme erfolgen 
kann, hat seinen Grund auch darin, dass das von A.________ aufgebaute, eigenwillige 
System letztlich Hilfe nicht zulasse, da diese sowieso nie zur Erfüllung all ihrer Wünsche 
führen könne (innert den Grenzen des geltenden Rechts; KESB-act. VL-4.13). Es ist denn 
auch offensichtlich, dass das Ziel der Beschwerdeführerin, nämlich gleichzeitig "am Leben 
teilhaben" zu können (act. 16 S. 14) und absolute Ruhe und Ungestörtheit geniessen zu 
können, dies nota bene in einer grossen Wohnung ohne Belastung durch eine Erwerbsar-
beit, nicht wird realisiert werden können. Ebenso auf der Hand liegt, dass für A.________ 
keine Leistungen der Invalidenversicherung fliessen werden, solange ihre Beeinträchti-
gung nicht objektiviert bzw. plausibilisiert werden kann, was aber daran scheitert, dass sie 
an den dafür notwendigen Untersuchungen und Begutachtungen nur ungenügend koope-
riert, die auch zu ihren Ungunsten ausfallen könnten (vgl. etwa act. 16 S. 10, worin die Be-
schwerdeführerin geltend macht, sie könne erst zum Facharzt, wenn sie sich hierauf in 
Ruhe und mit ihrem System vorbereiten könne, und dabei übersieht, dass der Facharzt 
oder Neuropsychologe gerade die Einschränkungen zu erheben hätte und sie sich auf die 
Untersuchung nicht vorbereiten müsste bzw. sollte). 

4.4 Bei Vorliegen der Grundvoraussetzungen zur Errichtung einer Beistandschaft 
bleibt zu prüfen, ob die angeordnete Massnahme verhältnismässig ist. Die angeordnete 
Massnahme ist geeignet, die gesetzten Ziele zu erreichen, konnte doch die Beiständin be-
reits erreichen, dass die Sozialhilfezahlungen wieder fliessen und ist sie auch daran, mit 
der Klientin sowohl die Wohnungssuche voranzutreiben als auch den Anspruch auf Leis-
tungen der Invalidenversicherung erneut prüfen zu lassen (MAZ-act. 1). Sie ist auch not-
wendig zum Erreichen dieser Ziele, ist doch aktenkundig, dass es der Beschwerdeführerin 
aktuell aus eigener Kraft bzw. mit Unterstützung ihres privat organisierten Helfernetzes 
nicht gelingt, eine für die Geltendmachung ihrer Ansprüche hinreichende Kooperation mit 
der Gemeinde oder den involvierten Sozialversicherungen zu entfalten, ebenso wenig wie 
es ihr möglich ist, für sie realistischerweise in Frage kommende Wohnungen zu finden und 
gegebenenfalls anzumieten, zumal sie im persönlichen Kontakt mit einer potenziellen 
Vermieterschaft offensichtlich als auffällig und schwierig auffallen würde, was ihre Chan-
cen auf Erhalt einer Mietwohnung auf dem freien Markt doch erheblich schmälert. Mildere 
Alternativen zur Errichtung einer Beistandschaft wurden bereits versucht (etwa: Unterstüt-
zung durch Familie oder private Organisationen), sind aber gescheitert, so dass die Bei-
standschaft auch als alternativlos erscheint.

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5. Insgesamt ist demnach die durch die KESB angeordnete Massnahme geeignet, 
als mildest mögliches Mittel erforderlich und mithin verhältnismässig. Folglich ist der ange-
fochtene Entscheid der KESB vom 22. April 2025 zu bestätigen. 

6.
6.1 Gemäss § 57 Abs. 1 EG ZGB richten sich die Gebühren für Amtshandlungen im 
Kindes- und Erwachsenenschutz unter Vorbehalt von Abs. 2 und 3 nach dem VRG und 
dem Verwaltungsgebührentarif. Das Verwaltungsgericht erhebt eine Spruchgebühr zwi-
schen Fr. 400.– und Fr. 15'000.– (§ 22a Abs. 2 VRG i.V.m. § 1 Abs. 1 der Verordnung 
über die Kosten im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht [KoV]; BGS 162.12). Sie ist un-
ter anderem nach dem Zeit- und Arbeitsaufwand des Gerichts, der Wichtigkeit und 
Schwierigkeit der Sache sowie nach dem Streitwert oder den sonstigen Interessen der 
Parteien an der Beurteilung der Angelegenheit festzusetzen (§ 1 Abs. 2 KoV). Im Verfah-
ren vor dem Verwaltungsgericht trägt die unterliegende Partei die Kosten (§ 23 Abs. 1 
Ziff. 3 VRG). 

6.2 Die Beschwerde ist abzuweisen, womit A.________ vollständig unterliegt und 
grundsätzlich kostenpflichtig wird. Da ihr indes die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt 
wurde, ist der Aufwand auf die Gerichtskasse zu nehmen und auf eine Kostenauflage zu 
verzichten. 

6.3 Aufgrund ihres Unterliegens ist der – ohnehin nicht anwaltlich vertretenen – Be-
schwerdeführerin keine Parteientschädigung zuzusprechen (§ 28 Abs. 2 VRG). Auch die 
KESB hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (§ 28 Abs. 2a VRG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
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1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne Beschwerde in Zivilsachen 
eingereicht werden.

5. Mitteilung an die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin (im Doppel, mit aus-
führlicher Rechtsmittelbelehrung), an die KESB sowie an die Beiständin 
C.________. 

Zug, 20. Oktober 2025

Im Namen der
FÜRSORGERECHTLICHEN KAMMER
Die Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am