# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7f2dcb23-5382-5fcc-a9c4-289d2039b4a6
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-24
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 24.03.2025 PQ240078
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PQ240078_2025-03-24.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PQ240078-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichter 

Dr. M. Sarbach und Oberrichter Dr. E. Pahud sowie Gerichtsschrei-

berin lic. iur. D. Tolic Hamming

Beschluss vom 24. März 2025

in Sachen

A._____, 
Beschwerdeführerin

betreffend Aufgabenanpassung/Beistandsperson in der Beistandschaft nach 
Art. 394 i. V. m. Art. 395 ZGB

Beschwerde gegen ein Urteil der Kammer I des Bezirksrates Zürich vom 
29. Oktober 2024; VO.2024.79 (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der 
Stadt Zürich)

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Erwägungen:

1. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Zürich (KESB) führt 

seit Juni 2023 für A._____ eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwal-

tung nach Art. 394 f. ZGB. Mit Beschluss vom 9. Juli 2024 erweiterte die KESB 

die Beistandsaufgaben. Neu waren der Beistandsperson die zusätzlichen Aufga-

ben übertragen, für eine geeignete Wohnsituation und das gesundheitliche Wohl 

von A._____ besorgt zu sein und sie in diesen Angelegenheiten zu vertreten. Am 

12. August 2024 gelangte A._____ mit einer Beschwerde an den Bezirksrat Zü-

rich und beantragte, den angefochtenen KESB-Beschluss unter Kostenfolge auf-

zuheben (act. 9/3). Mit Urteil vom 29. Oktober 2024 wies der Bezirksrat die Be-

schwerde ab, soweit er darauf eintrat, und bestätigte den Beschluss der KESB 

vom 9. Juli 2024 (act. 8).

2. Mit Eingabe vom 2. Dezember 2024 erhob A._____ (nachfolgend Beschwer-

deführerin) beim Obergericht Beschwerde gegen den ebengenannten Entscheid 

des Bezirksrats Zürich (act. 3). Die Akten des Bezirksrates (act. 9/1-33) sowie der 

KESB (act. 10/1-111 sowie act. 13/112-134) wurden beigezogen. Mit Schreiben 

vom 21. Februar 2025 (Datum Poststempel) zog die Beschwerdeführerin ihre Be-

schwerde zurück (act. 19). Damit ist das Verfahren vor Obergericht eo ipso been-

det (Art. 241 Abs. 2 ZPO). Es ist entsprechend abzuschreiben (Art. 241 Abs. 3 

ZPO), wobei dem Abschreibungsbeschluss nur deklaratorische Wirkung zukommt 

(ZK ZPO-LEUMANN LIEBSTER, 4. A. 2025, Art. 241 N 21).

3. Der erfolgte Rückzug der Beschwerde kommt einem Unterliegen gleich und 

führt zu Kostenauflage (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die Entscheidgebühr ist in Anbe-

tracht des geringen Aufwands auf Fr. 200.– festzusetzen (§ 60 Abs. 2 und § 73 

EG KESR). Eine Parteientschädigung ist bei diesem Ausgang nicht zuzuspre-

chen.

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Es wird beschlossen:

1. Das Beschwerdeverfahren wird abgeschrieben.

2. Die Gerichtsgebühr für das obergerichtliche Beschwerdeverfahren wird auf 

Fr. 200.– festgesetzt und der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführerin sowie an die Kindes- und 

Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Zürich und an den Bezirksrat Zürich, 

je gegen Empfangsschein, und an die Obergerichtskasse.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. D. Tolic Hamming

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