# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 06d3ca8b-819d-5298-b0b2-40d4b17dbd83
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-07-12
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 4. Kammer 12.07.2019 A 2019 17
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_004_A-2019-17_2019-07-12.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN
DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN
TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI

A 19 17

4. Kammer 

Vorsitz Racioppi
Richter Meisser, von Salis 

Aktuarin Hemmi

URTEIL

vom 12. Juli 2019

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

A._____,
Beschwerdeführer

gegen 

Steuerverwaltung des Kantons Graubünden,
Beschwerdegegnerin 1

und

Eidgenössische Steuerverwaltung,
Beschwerdegegnerin 2

und

Gemeinde X._____,
Beschwerdegegnerin 3

betreffend Kantons-, Gemeinde- und direkte Bundessteuer

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1. A._____ erhielt infolge Erlebensfall am 24. Januar 2018 eine Kapitalleis-

tung der Freizügigkeitsstiftung der B._____ AG aus der 2. Säule in der 

Höhe von Fr. 544'740.66 ausbezahlt. 

2. Aufgrund der Steuermeldung der Eidgenössischen Steuerverwaltung vom 

7. März 2018 erliessen die Steuerverwaltung des Kantons Graubünden 

(nachfolgend: Steuerverwaltung) und das Gemeindesteueramt X._____ 

am 18. März 2019 die definitiven Veranlagungsverfügungen betreffend die 

Sondersteuer auf Kapitalleistungen aus Vorsorge für Bund, Kanton und 

Gemeinde, wobei die A._____ zugeflossene Kapitalleistung aus der 2. 

Säule im Umfang von (abgerundet) Fr. 544'700.-- besteuert wurde.

3. Gegen die definitiven Veranlagungsverfügungen vom 18. März 2019 erhob 

A._____ mit Eingabe vom 24. März 2019 Einsprache bei der Steuerverwal-

tung und machte geltend, dass das steuerpflichtige Gesamtkapital 

Fr. 401'334.73 betrage und der Rest der Wertvermehrung ausschliesslich 

Kapitalgewinn sei, der im Bereich der freien Anlagen nicht steuerpflichtig 

sei. 

4. Mit Einspracheentscheiden vom 12. April 2019 betreffend Kantons- und 

Gemeindesteuern bzw. direkte Bundessteuer 2018 wies die Steuerverwal-

tung die von A._____ erhobene Einsprache ab. Begründend wurde ausge-

führt, dass das in die gebundene Vorsorge investierte Kapital steuerfrei sei, 

solange der Anspruch darauf latent sei. Die Besteuerung des Ertrags und 

allfälliger Kapitalgewinne werde somit bis zur Fälligkeit des Vorsorgekapi-

tals aufgeschoben und in diesem Zeitpunkt werde lediglich eine reduzierte 

Steuer erhoben. Der Besteuerung unterlägen sämtliche Leistungen aus der 

beruflichen Vorsorge (2. Säule) und der gebundenen Selbstvorsorge 

(Säule 3a); d.h. nicht nur die Rückzahlung der eigenen Einlagen, Prämien 

und Beiträge, sondern auch die Zins- und Überschussanteile würden be-

steuert. Bei der Auszahlung des Altersguthabens durch die Freizügigkeits-

stiftung der B._____ AG handle es sich unbestrittenermassen um eine Ka-

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pitalleistung aus der 2. Säule. Der verfügte Betrag von Fr. 544'741.-- sei 

demzufolge korrekt.

5. Gegen die Einspracheentscheide vom 12. April 2019 erhob A._____ (nach-

folgend: Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 15. April 2019 Beschwerde 

an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden. Er beantragte, die 

Steuerverwaltung sei anzuweisen, die ihm von der Freizügigkeitsstiftung 

der B._____ AG ausbezahlte Kapitalleistung aus der 2. Säule lediglich im 

Umfang von Fr. 401'334.73 zu besteuern. Zur Begründung wurde ausge-

führt, dass Kapitalgewinne, die im Rahmen der Anlage in Fondsanteile ent-

stehen könnten, weder Zins- noch Überschussanteile seien und daher nicht 

als Teil des steuerpflichtigen Gesamtkapitals betrachtet werden könnten. 

Kapitalgewinne würden bei gebundenen Anlagen genauso wenig besteuert 

wie bei freien Anlagen. Der Gesetzgeber habe im Bereich der Sozialversi-

cherung sicherlich nicht "heimlich" eine Kapitalgewinnsteuer über die Hin-

tertüre einführen wollen.

6. Mit Vernehmlassung vom 14. Mai 2019 beantragte die Steuerverwaltung 

(nachfolgend: Beschwerdegegnerin) die vollumfängliche Abweisung der 

Beschwerde. Zur Begründung wurde festgehalten, dass nach Art. 23 Abs. 

1 StG bzw. Art. 22 Abs. 1 DBG unter anderem alle Einkünfte aus Einrich-

tungen der beruflichen Vorsorge, mit Einschluss der Kapitalabfindungen 

und Rückzahlungen von Einlagen, Prämien und Beiträgen, als Einkommen 

steuerbar seien. Zudem ergebe sich die vollumfängliche Besteuerung der 

Leistungen aus der 2. Säule auch aus Art. 83 BVG. Der Besteuerung un-

terlägen sämtliche Leistungen aus der beruflichen Vorsorge (2. Säule); d.h. 

nicht nur die Rückzahlung der eigenen Einlagen, Prämien und Beiträge, 

sondern auch die Zins- und Überschussanteile würden besteuert. Zu den 

Einkünften aus der 2. Säule zählten auch alle Leistungen, die sich aus den 

im FZG geregelten Freizügigkeitskonten und -policen ergäben. Der Besteu-

erung unterlägen somit auch die im Rahmen des Wertschriftensparens bei 

einer Freizügigkeitseinrichtung erzielten Kapitalgewinne aus der Anlage 

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des Freizügigkeitsguthabens. Vorliegend handle es sich bei der fraglichen 

Auszahlung der Freizügigkeitsstiftung der B._____ AG unbestrittenermas-

sen um eine Kapitalleistung aus einer Einrichtung der beruflichen Vorsorge, 

weshalb sie in vollem Umfang der Einkommensbesteuerung unterliege. Mit 

anderen Worten würden sämtliche dem Beschwerdeführer aus der besag-

ten Freizügigkeitsstiftung zugeflossenen Mittel  ̶  d.h. auch die aufgelaufe-

nen Zinserträge, Überschussanteile und Kapitalgewinne  ̶  besteuert. Die 

Beschwerdegegnerin habe demnach zu Recht die gesamte Kapitalleistung 

in der Höhe von (abgerundet) Fr. 544'700.-- besteuert, weshalb die ange-

fochtenen Einspracheentscheide vom 12. April 2019 nicht zu beanstanden 

seien. 

7. Mit Replik vom 23. Mai 2019 hielt der Beschwerdeführer an seinem Antrag 

fest und vertiefte seinen Standpunkt.

8. Am 29. Mai 2019 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf die Einreichung 

einer Duplik.

9. Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften sowie 

in den angefochtenen Einspracheentscheiden wird, soweit erforderlich, in 

den nachstehenden Erwägungen eingegangen. 

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. Anfechtungsobjekte des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bilden die 

Einspracheentscheide vom 12. April 2019 betreffend Kantons- und Ge-

meindesteuern bzw. direkte Bundessteuer 2018, mit welchen die Be-

schwerdegegnerin die Einsprache des heutigen Beschwerdeführers vom 

24. März 2019 abwies und gleichzeitig die im Rahmen der definitiven Ver-

anlagungsverfügungen vom 18. März 2019 betreffend Sondersteuer auf 

Kapitalleistungen aus Vorsorge für Bund, Kanton und Gemeinde vorge-

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nommene Besteuerung der erhaltenen Kapitalleistung aus der 2. Säule im 

Umfang von Fr. 544'700.-- bestätigte. Solche Entscheide können gemäss 

Art. 140 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (DBG; 

SR 642.11) und Art. 50 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Harmonisie-

rung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG; SR 642.14) 

i.V.m. Art. 139 Abs. 1 des Steuergesetzes für den Kanton Graubünden 

(StG; BR 720.000) mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons 

Graubünden angefochten werden. Die sachliche Zuständigkeit des Verwal-

tungsgerichts ergibt sich aus Art. 49 Abs. 1 lit. b des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100), wonach das Verwaltungsge-

richt Beschwerden gegen Entscheide von Dienststellen der kantonalen 

Verwaltung und von unselbständigen Anstalten des kantonalen Rechts be-

urteilt, soweit das kantonale Recht den direkten Weiterzug vorsieht, was 

vorliegend  ̶  wie gesehen (vgl. Art. 139 Abs. 1 StG)  ̶  der Fall ist. Folglich 

fällt die Beurteilung der vorliegenden Streitsache in die Zuständigkeit des 

Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden. Der Beschwerdeführer ist 

als formeller und materieller Adressat der angefochtenen Einspracheent-

scheide beschwert und damit ohne Weiteres zur Beschwerdeerhebung be-

fugt (vgl. Art. 50 Abs. 1 VRG). Auf die zudem frist- und formgerecht einge-

reichte Beschwerde ist demnach einzutreten.

2. Streitig und zu prüfen ist die Frage, ob die Beschwerdegegnerin die dem 

Beschwerdeführer zugeflossene Kapitalleistung der Freizügigkeitsstiftung 

der B._____ AG aus der 2. Säule in der Höhe von Fr. 544'740.66 zu Recht 

im Umfang von (abgerundet) Fr. 544'700.-- besteuert hat oder ob sie die 

mit der Anlage des Freizügigkeitsguthabens zusammenhängenden Kapi-

talgewinne von der Besteuerung hätte ausnehmen müssen.

3.1. Gemäss Art. 22 Abs. 1 DBG bzw. Art. 23 Abs. 1 StG sind alle Einkünfte aus 

der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, aus Einrichtungen 

der beruflichen Vorsorge und aus anerkannten Formen der gebundenen 

Selbstvorsorge, mit Einschluss der Kapitalabfindungen und Rückzahlun-

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gen von Einlagen, Prämien und Beiträgen, steuerbar. Die volle Besteue-

rung der Leistungen aus 2. Säule und aus Säule 3a ergibt sich auch aus 

Art. 83 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- 

und Invalidenvorsorge (BVG; SR 831.40), wonach die Leistungen aus Vor-

sorgeeinrichtungen und Vorsorgeformen bei den direkten Steuern des Bun-

des, der Kantone und der Gemeinden in vollem Umfang als Einkommen 

steuerbar sind (vgl. STEINER/LANG, in: ZWEIFEL/BEUSCH [Hrsg.], Kommentar 

zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die direkte Bundes-

steuer [DBG], 3. Aufl., Basel 2017, Art. 22 Rz. 6). Der Besteuerung unter-

liegen sämtliche Leistungen aus der beruflichen Vorsorge (2. Säule) und 

aus der gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a); d.h. nicht nur die Zins- und 

Überschussanteile werden besteuert, sondern auch die Rückzahlung der 

eigenen Einlagen, Prämien und Beiträge (vgl. STEINER/LANG, a.a.O., Art. 22 

Rz. 7). In Art. 22 Abs. 2 DBG werden die Einkünfte aus der 2. Säule präzi-

siert. Danach gelten als Einkünfte aus der beruflichen Vorsorge insbeson-

dere Leistungen aus Vorsorgekassen, aus Spar- und Gruppenversicherun-

gen sowie aus Freizügigkeitspolicen (vgl. auch Art. 29 Abs. 1 lit. d StG). Zu 

den Einkünften aus der 2. Säule zählen auch die sich aus den vom Bun-

desgesetz über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- 

und Invalidenvorsorge (Freizügigkeitsgesetz, FZG; SR 831.42) geregelten 

Freizügigkeitskonten und -policen ergebenden Leistungen (vgl. SCHNEIDER, 

in: SCHNEIDER/GEISER/GÄCHTER [Hrsg.], BVG und FZG, Bern 2010, Art. 83 

Rz. 4). 

3.2. Vorliegend kann den Akten entnommen werden, dass der Beschwerdefüh-

rer am 7. Mai 1998 einen Betrag in der Höhe von Fr. 352'610.40 auf das 2. 

Säule Freizügigkeitskonto Nr. 184998 bei der Freizügigkeitsstiftung der 

B._____ AG überwies. Sodann ist aktenmässig erstellt, dass der Be-

schwerdeführer einen Teil dieses Vorsorgeguthabens ab dem 27. Januar 

1999 in Fonds anlegte. Des Weiteren ergibt sich aus den Akten, dass die 

angehäuften Zinsen sowie die auf dem Fondsvermögen erzielten Erträge 

(total Fr. 48'727.33) dem Freizügigkeitskonto des Beschwerdeführers re-

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gelmässig gutgeschrieben wurden. Schliesslich wurde das Freizügigkeits-

konto des Beschwerdeführers am 24. Januar 2018 aufgelöst und ihm ein 

Alterskapital von insgesamt Fr. 544'740.66 ausbezahlt (vgl. Kontoauszug 

des 2. Säule B._____ Freizügigkeitskontos des Beschwerdeführers vom 

5. Mai 1998 bis 24. Januar 2018). Der Beschwerdeführer bestreitet die Be-

steuerung der Rückzahlung seiner ursprünglichen Einlage, der angehäuf-

ten Zinsen sowie der erhaltenen Fondsausschüttungen nicht. Allerdings 

bringt er vor, dass die restliche Wertvermehrung ausschliesslich Kapitalge-

winn sei, der weder Zins- noch Überschussanteil darstelle und deshalb 

nicht als Teil des steuerpflichtigen Gesamtkapitals betrachtet werden 

könne. Kapitalgewinne würden bei gebundenen Anlagen genauso wenig 

besteuert wie bei freien Anlagen. Der Gesetzgeber habe im Bereich der 

Sozialversicherung sicherlich nicht "heimlich" eine Kapitalgewinnsteuer 

über die Hintertüre einführen wollen. Folglich dürfe die ihm zugeflossene 

Kapitalleistung der Freizügigkeitsstiftung der B._____ AG aus der 2. Säule 

nicht in vollem Umfang (mit einem abgerundeten Betrag von Fr. 544'700.-

-), sondern  ̶  unter Ausklammerung der Kapitalgewinne  ̶  lediglich im Um-

fang von Fr. 401'334.73 (recte: 401'337.73) besteuert werden. Dieser Auf-

fassung kann nicht gefolgt werden. Wie oben in Erwägung 3.1 festgehalten, 

unterliegen nämlich sämtliche Leistungen aus der beruflichen Vorsorge (2. 

Säule) vollumfänglich der Einkommensbesteuerung, wobei  ̶  wie ebenfalls 

bereits erwähnt  ̶  auch Leistungen aus einem Freizügigkeitskonto als Leis-

tungen aus der beruflichen Vorsorge zu betrachten sind. Mit anderen Wor-

ten unterliegen somit auch die im Rahmen der Investition von Freizügig-

keitsguthaben in Fonds erzielten Kapitalgewinne der Besteuerung. Die Un-

gleichbehandlung zwischen Kapitalgewinnen bei freien Anlagen – die no-

tabene der Vermögenssteuer unterliegen – und Kapitalgewinnen auf Gut-

haben der 2. Säule sowie der Säule 3a – die von der Vermögenssteuer 

befreit sind – ist gemäss klarem Gesetzeswortlaut und entgegen der Vor-

bringen des Beschwerdeführers vom Gesetzgeber gewünscht. Des Weite-

ren gilt es zu beachten, dass bei freien Anlagen, die allenfalls darauf anfal-

lenden Erträge (Fondsausschüttungen, Dividenden auf Aktien etc.) der Ein-

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kommenssteuer unterliegen. Bei der gebundenen Vorsorge werden hinge-

gen auch diese Erträge von einer Besteuerung ausgenommen und erst bei 

Fälligkeit als Teil der gesamten Kapitalleistung besteuert. Nach dem Ge-

sagten hat die Beschwerdegegnerin zu Recht die gesamte Kapitalleistung 

der Freizügigkeitsstiftung der B._____ AG aus der 2. Säule in der Höhe von 

(abgerundet) Fr. 544'700.-- besteuert. 

4. Zusammenfassend ergibt sich, dass die von der Beschwerdegegnerin im 

Rahmen der definitiven Veranlagungsverfügungen vom 18. März 2019 be-

treffend die Sondersteuer auf Kapitalleistungen aus Vorsorge für Bund, 

Kanton und Gemeinde vorgenommene Besteuerung der erhaltenen Kapi-

talleistung im Umfang von Fr. 544'700.-- nicht zu beanstanden ist. Die an-

gefochtenen Einspracheentscheide vom 12. April 2019 betreffend Kantons- 

und Gemeindesteuern bzw. direkte Bundessteuer 2018 erweisen sich so-

mit als rechtens, was zur vollumfänglichen Bestätigung derselben und zur 

Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde führt. 

5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens gehen die Gerichtskosten gestützt auf 

Art. 73 Abs. 1 VRG zulasten des Beschwerdeführers. Bund, Kanton und 

Gemeinden sowie mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben betrauten Organisa-

tionen wird gemäss Art. 78 Abs. 2 VRG in der Regel keine Parteientschä-

digung zugesprochen, wenn sie in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsie-

gen. Davon abzuweichen besteht vorliegend kein Anlass. 

Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten, bestehend

- aus einer Staatsgebühr von Fr. 2'000.--

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- und den Kanzleiauslagen von Fr. 244.--

zusammen Fr. 2‘244.--

gehen zulasten von A._____ und sind innert 30 Tagen seit Zustellung dieses 

Entscheides an die Finanzverwaltung des Kantons Graubünden, Chur, zu 

bezahlen.

3. [Rechtsmittelbelehrung]

4. [Mitteilungen]

Die an das Bundesgericht erhobene Beschwerde wurde mit Urteil vom 12. Februar 

2020 abgewiesen (BGU 2C_680/2019).