# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f3e7b497-3648-593c-acea-0398aeede59c
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-05-16
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 16.05.2017 ZK1 2017 19
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_006_ZK1-2017-19_2017-05-16.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 16. Mai 2017 Schriftlich mitgeteilt am:
ZK1 17 19 22. Mai 2017

Urteil
I. Zivilkammer

Vorsitz Michael Dürst
Richter Pedrotti und Schnyder
Aktuarin ad hoc Bäder Federspiel

In der zivilrechtlichen Beschwerde

des X._____, Beklagter und Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt lic. 
iur. et oec. Pius Fryberg, Quaderstrasse 8, 7000 Chur,

gegen

den Entscheid des Bezirksgerichts Inn vom 7. November 2016, mitgeteilt am 9. 
Januar 2017, in Sachen der Y._____, Klägerin und Beschwerdegegnerin, vertre-
ten durch Rechtsanwältin lic. iur. Charlotte Schucan, Chesa Planta, 7524 Zuoz, 
gegen den Beklagten und Beschwerdeführer,

betreffend Anerkennungsklage gemäss Art. 79 SchKG (Unterhaltsforderung),

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A/1. Y._____, geboren am _____ 1956, und X._____, geboren am _____ 1940, 
schlossen am _____ 2005 auf dem Zivilstandsamt A._____ die Ehe. Nach der 
Auflösung des gemeinsamen Haushalts am _____ 2014 stellte Y._____ am 19. 
Juni 2014 beim Einzelrichter in Zivilsachen am Bezirksgericht Inn ein Gesuch auf 
Erlass von Eheschutzmassnahmen. In der Folge wurde X._____ am 20. Juni 2014 
superprovisorisch angewiesen, seiner Ehefrau ab 1. Juni 2014 monatlich im Vor-
aus Unterhalt von Fr. 2’350.-- zu zahlen. Am 19. August 2014 erliess der Einzel-
richter den Eheschutzentscheid. Darin wurde der Ehemann unter anderem ver-
pflichtet, seiner Ehefrau – unter Anrechnung der bisher geleisteten Unterhaltsbei-
träge – rückwirkend ab 1. Juni 2014 einen monatlichen im Voraus zahlbaren Un-
terhaltsbeitrag von Fr. 2’095.-- zu leisten. Dieser Entscheid erwuchs unangefoch-
ten in Rechtskraft.

A/2. Da X._____ die Unterhaltsbeiträge für die Monate Juni bis und mit Oktober 
2014 nicht leistete, leitete Y._____ gegen ihren Ehemann die Betreibung ein. Ge-
gen den daraufhin vom Betreibungsamt Inn am 6. November 2014 ausgestellten 
und am 12. November 2014 zugestellten Zahlungsbefehl für eine Forderung von 
Fr. 10’475.-- nebst 5% Zins seit dem 20. Juni 2014 erhob X._____ Rechtsvor-
schlag. Mit Eingabe vom 27. November 2014 ersuchte Y._____ das Bezirksgericht 
Inn um Aufhebung des Rechtsvorschlages und um Rechtsöffnung. Der Einzelrich-
ter in Zivilsachen am Bezirksgericht Inn beseitigte im Anschluss mit Entscheid vom 
16. Dezember 2014 den Rechtsvorschlag und erteilte der gesuchstellenden Partei 
für die Unterhaltsbeiträge von Juni 2014 bis und mit Oktober 2014 zuzüglich Ver-
zugszinsen die definitive Rechtsöffnung. Diesen Entscheid hob das Kantonsge-
richt von Graubünden auf eine Beschwerde von X._____ vom 22. Dezember 2014 
hin am 3. Juni 2015 auf. Es gewährte Y._____ die definitive Rechtsöffnung ledig-
lich für die Unterhaltsbeiträge betreffend die Monate September und Oktober 
2014. Das Gericht hielt fest, infolge der im Dispositiv des Eheschutzentscheids 
eingefügten Klausel "unter Anrechnung der bisher geleisteten Unterhaltsbeiträge" 
könne für die rückwirkend zugesprochenen Unterhaltsbeiträge, d.h. für diejenigen 
der Monate Juni bis und mit August 2014, mangels klarer Zahlungspflicht keine 
definitive Rechtsöffnung gewährt werden. Die Höhe der effektiv zu bezahlenden 
Beträge werde in einem separaten Verfahren zu klären sein, beispielsweise auf 
dem Weg einer Anerkennungsklage nach Art. 79 SchKG oder im Rahmen der 
güterrechtlichen Auseinandersetzung (Entscheid der Schuldbetreibungs- und 

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Konkurskammer des Kantonsgerichts von Graubünden KSK 14 89 vom 3. Juni 
2015 E. 3.5).

B/1. In der Folge entschied sich Y._____ zur Erhebung einer Anerkennungskla-
ge. Am 10. September 2015 reichte sie bei der Schlichtungsbehörde des Bezirks 
Inn ein entsprechendes Schlichtungsgesuch ein. Da X._____ an der auf den 12. 
November 2015 angesetzten Schlichtungsverhandlung nicht erschien, stellte der 
Vermittler am 18. November 2015 die Klagebewilligung aus. Mit Klage vom 24. 
Februar 2016 prosequierte Y._____ die Streitsache an das Bezirksgericht Inn. Ihre 
Rechtsbegehren lauteten wie folgt:

„1. Der Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin folgende Beträge zu be-
zahlen:

a) CHF 2’095.- nebst Zins zu 5% seit dem 01.06.2014;
b) CHF 2’095.- nebst Zins zu 5% seit dem 01.07.2014 und
c) CHF 2’095.- nebst Zins zu 5% seit dem 01.08.2014.

2. Für die Beträge nebst Zins gemäss Rechtsbegehren Ziff. 1. lit. a) bis 
lit. c) sei der Klägerin in der Betreibung Nr. 20141178 vor Betreibungs-
amt des Bezirks Inn die definitive Rechtsöffnung zu erteilen.

3. Unter gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädi-
gungsfolge, letztere zuzüglich 8% MwSt, zu Lasten des Beklagten.”

B/2. X._____ beantragte in seiner Klageantwort vom 25. April 2016 die kosten-
fällige Abweisung der Klage. 

B/3. Die Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Inn fand am 3. November 
2016 statt. Mit Entscheid vom 7. November 2016, mitgeteilt am 9. Januar 2017, 
erkannte das Gericht wie folgt:

„1. Die Klage wird gutgeheissen.

2. Die beklagte Partei wird verpflichtet, der klagenden Partei CHF 2’095 
zzgl. Zins von 5% seit 1. Juni 2014, CHF 2’095 zzgl. Zins von 5% seit 
1. Juli 2014 und CHF 2’095 zzgl. Zins von 5% seit 1. August 2014 zu 
bezahlen.

3. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 20141178 des Betrei-
bungsamtes Inn wird beseitigt und der klagenden Partei die definitive 
Rechtsöffnung erteilt für die Beträge von CHF 2’095 zzgl. Zins von 5% 
seit 1. Juni 2014, CHF 2’095 zzgl. Zins von 5% seit 1. Juli 2014 und 
CHF 2’095 zzgl. Zins von 5% seit 1. August 2014.

4. Die Kosten des Schlichtungsverfahrens der Schlichtungsbehörde Inn in 
Höhe von CHF 400.00 und die Gerichtskosten in Höhe von CHF 
1’900.00, total somit CHF 2’300.00, gehen zu Lasten der beklagten 
Partei.

5. Die beklagte Partei hat die klagende Partei mit CHF 5’805.00 (inkl. 
Barauslagen und MwSt.) aussergerichtlich zu entschädigen.

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6. (Rechtsmittelbelehrung)

7. (Rechtsmittelbelehrung Kostenentscheid)

8. (Mitteilung)”

C/1. Gegen diesen Entscheid erhob X._____ mit Eingabe vom 8. Februar 2017 
beim Kantonsgericht von Graubünden Beschwerde. Er stellt folgende Rechtsbe-
gehren:

„1. Das angefochtene Urteil sei vollumfänglich aufzuheben.

2. Die Klage sei abzuweisen.

3. Die Kosten des Schlichtungsverfahrens sowie die Gerichtskosten sei-
en der Klägerin aufzuerlegen. Diese sei zu verpflichten, den Beklagten 
für das Verfahren vor Regionalgericht Inn ausseramtlich mit CHF 
3’000.00, allenfalls einen Betrag nach richterlichem Ermessen zu ent-
schädigen.

4. Eventualiter sei die Angelegenheit an die Vorinstanz zur Neubeurtei-
lung zurückzuweisen.

5. Subeventualiter: In Abänderung in Ziffer 5 des angefochtenen Urteils 
sei die Parteientschädigung auf höchstens CHF 3’000.00 festzulegen.

6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegeg-
nerin.”

Im Weiteren beantragte der Beschwerdeführer, die Vollstreckung des Entscheids 
im Sinne von Art. 325 ZPO aufzuschieben.

C/2. Mit Verfügung vom 9. Februar 2017 gewährte die Vorsitzende der I. Zivil-
kammer der Beschwerde einstweilen aufschiebende Wirkung.

C/3. Y._____ beantragt in ihrer Beschwerdeantwort vom 13. März 2017, was 
folgt:

„1. Die Beschwerde vom 08.02.2017 sei abzuweisen.

2. Eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zur Neubeurteilung 
zurückzuweisen.

3. Prozessualer Antrag: Der Beschwerde vom 08.02.2017 sei die auf-
schiebende Wirkung zu entziehen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Beschwerdefüh-
rers.”

Ebenfalls am 13. März 2017 reichte die Beschwerdegegnerin für das Beschwer-
deverfahren vor Kantonsgericht ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen 
Rechtspflege und Bestellung eines Rechtsbeistands ein. Diesem Gesuch wurde 
mit Verfügung der Vorsitzenden der I. Zivilkammer vom 3. April 2017 (ZK1 17 34) 
entsprochen.

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C/4. Mit Schreiben vom 14. März 2017 wies die Vorsitzende der I. Zivilkammer 
die Parteien darauf hin, dass weder ein weiterer Schriftenwechsel noch eine 
mündliche Verhandlung vorgesehen seien.

Auf die Begründung der Anträge in den Rechtsschriften sowie auf die Erwägungen 
im angefochtenen Entscheid wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Er-
wägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1a. Nicht berufungsfähige erstinstanzliche Endentscheide, Zwischenentscheide 
und Entscheide über vorsorgliche Massnahmen sind mit Beschwerde nach Art. 
319 ff. ZPO anfechtbar (Art. 319 lit. a ZPO). Die Beschwerde ist beim Kantonsge-
richt von Graubünden innert 30 Tagen seit der Zustellung des begründeten Ent-
scheides oder seit der nachträglichen Zustellung der Entscheidbegründung schrift-
lich und begründet einzureichen, wobei der angefochtene Entscheid beilzulegen 
ist (Art. 321 Abs. 1 und 3 ZPO sowie Art. 7 Abs. 1 des kantonalen Einführungsge-
setzes zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [EGzZPO; BR 320.100]). Inner-
halb des Kantonsgerichts liegt die Zuständigkeit für zivilrechtliche Beschwerden 
auf dem Rechtsgebiet des Zivilgesetzbuches bei der I. Zivilkammer (Art. 6 lit. a der 
Verordnung über die Organisation des Kantonsgerichts [KGV; BR 173.100]).

Beim vorliegend angefochtenen Entscheid des Bezirksgerichts Inn (ab 1. Januar 
2017 Regionalgericht Engiadina Bassa/Val Müstair) vom 7. November 2016 han-
delt es sich um einen erstinstanzlichen Endentscheid, der aufgrund des weniger 
als Fr. 10’000.-- betragenden Streitwerts nicht berufungsfähig ist (vgl. Art. 308 
Abs. 2 ZPO). Er wurde den Parteien mit Entscheidbegründung am 9. Januar 2017 
mitgeteilt und ging dem Beschwerdeführer am 10. Januar 2017 zu. Die von ihm 
am 8. Februar 2017 erhobene Beschwerde erfolgte fristgerecht und erweist sich 
überdies den an sie gestellten Formerfordernissen entsprechend, weshalb darauf 
im Grundsatz einzutreten ist.

b. Mit der Beschwerde kann die unrichtige Rechtsanwendung sowie die offen-
sichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts gerügt werden (Art. 320 ZPO). 
Der Begriff der unrichtigen Rechtsanwendung umfasst jeden Verstoss gegen ge-
schriebenes und ungeschriebenes Recht. Die Beschwerdeinstanz überprüft ent-
sprechende Rügen mit freier Kognition. Für die Beschwerde hinsichtlich der Sach-
verhaltsfeststellung gilt indessen eine beschränkte Kognition. Diesfalls ist eine 

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qualifiziert fehlerhafte Feststellung des Sachverhalts erforderlich, wobei "offen-
sichtlich unrichtig" gleichbedeutend ist mit willkürlich im Sinne von Art. 9 BV (Die-
ter Freiburghaus/Susanne Afheldt, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger 
[Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 3. Auflage, 
Zürich 2016, N 3 ff. zu Art. 320 ZPO; Karl Spühler, in: Spühler/Tenchio/Infanger 
[Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2. Auflage, Ba-
sel 2013, N 1 ff. zu Art. 320 ZPO). 

c. Nach Art. 321 Abs. 1 ZPO ist eine Beschwerde zu begründen. Bei der Be-
gründung handelt es sich um eine gesetzliche, von Amtes wegen zu prüfende 
Zulässigkeitsvoraussetzung. Fehlt sie, tritt das obere kantonale Gericht auf das 
Rechtsmittel nicht ein. Für eine Beschwerde gelten mindestens dieselben Begrün-
dungsanforderungen wie für eine Berufung (Urteil des Bundesgerichts 
5A_247/2013 vom 15. Oktober 2013 E. 3). Der Beschwerdeführer hat in der Be-
schwerdeschrift im Einzelnen darzulegen, auf welche Beschwerdegründe er sich 
beruft und an welchen Mängeln der angefochtene Entscheid leidet. Dabei ist der 
gerügte Mangel des Entscheids oder des erstinstanzlichen Verfahrens substanti-
iert zu umschreiben. Die Begründung hat sich mit dem angefochtenen Entscheid 
und den darin enthaltenen Erwägungen sachbezogen auseinanderzusetzen. Das 
Begründungserfordernis gilt auch bei der Anfechtung der Kosten- und Entschädi-
gungsfolgen. Bei der Konkretisierung der inhaltlichen Anforderungen an die Be-
schwerdebegründung sollte berücksichtigt werden, ob die betreffende Partei an-
waltlich vertreten ist oder nicht. Besteht eine anwaltliche Vertretung, rechtfertigt 
sich eine gewisse Strenge (Dieter Freiburghaus/Susanne Afheldt, a.a.O., N 15 zu 
Art. 321 ZPO; Martin H. Sterchi, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar, 
Schweizerische Zivilprozessordnung, Band II, Bern 2012, N 17 zu Art. 321 ZPO; 
Adrian Staehelin/Daniel Staehelin/Pascal Grolimund, Zivilprozessrecht, 2. Auflage, 
Zürich 2013, § 26 N 42; Ivo M. Hungerbühler/Manuel Bucher, in: Brun-
ner/Gasser/Schwander [Hrsg.], Schweizerische Zivilprozessordnung [ZPO], Kom-
mentar, Art. 197‒408 ZPO, 2. Auflage, Zürich 2016, N 31 f. u. N 44 zu Art. 311 
ZPO, N 21 zu Art. 321 ZPO).

d. Im Beschwerdeverfahren sind neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen 
und neue Beweismittel ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO). Es gilt mithin – un-
ter dem Vorbehalt besonderer gesetzlicher Bestimmungen (Art. 326 Abs. 2 ZPO) –
ein umfassendes Novenverbot. Die Beschwerde hat im Gegensatz zur Berufung 
nicht den Zweck, das vorinstanzliche Verfahren weiterzuführen, sondern dient ei-
ner Rechtskontrolle des angefochtenen Entscheids, was Klageänderungen aus-
schliesst. Angesichts der auf Willkür beschränkten Überprüfung der vorinstanzli-

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chen Sachverhaltsfeststellung besteht ferner kein Raum für neue Tatsachenbe-
hauptungen und Beweisanträge. Zulässig sind jedoch neue rechtliche Erwägun-
gen (Dieter Freiburghaus/Susanne Afheldt, a.a.O., N 3 f. zu Art. 326 ZPO).

e. Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildet zum einen die 
Frage, ob die Vorinstanz die Verrechnungseinrede des Beschwerdeführers ge-
stützt auf Art. 125 Abs. 2 OR zu Recht abgewiesen hat. Zum anderen ist die Höhe 
der der Beschwerdegegnerin zugesprochenen aussergerichtlichen Entschädigung 
streitig. Der Beschwerdeführer macht in beiden Punkten eine unrichtige Rechts-
anwendung geltend.

2a. Die seitens von Y._____ erhobene Anerkennungsklage betrifft Unterhalts-
zahlungen von je Fr. 2’095.-- zuzüglich Verzugszinsen, die ihr Ehemann X._____ 
ihr für die Monate Juni, Juli und August 2014 schuldet. Die entsprechenden Forde-
rungen sind ausgewiesen. So wurde der Genannte mit Eheschutzentscheid vom 
19. August 2014 verpflichtet, seiner Ehefrau ab 1. Juni 2014 einen monatlichen 
Unterhaltsbeitrag von Fr. 2’095.-- zu leisten. Darüber hinaus ist unbestritten, dass 
X._____ die fraglichen Unterhaltsleistungen nicht erbracht hat (vgl. E. 3.1, S. 5 f., 
des angefochtenen Entscheids). In seiner Klageantwort vor erster Instanz hatte 
der Ehemann indessen geltend gemacht, er verrechne die Unterhaltsforderungen 
der Ehefrau mit eigenen Forderungen. Er habe ihr ein Darlehen von Fr. 39’000.-- 
für die Operation ihres (nicht gemeinsamen) Sohnes gewährt und ihr ausserdem 
Fr. 36’000.-- für eine Zahnarztbehandlung bezahlt. Die Vorinstanz schloss im an-
gefochtenen Entscheid eine Verrechnung gestützt auf Art. 125 Ziff. 2 OR aus. Sie 
war zur Erkenntnis gelangt, dass die Unterhaltsbeiträge für die Ehefrau zum Zeit-
punkt des Eheschutzentscheids unbedingt erforderlich gewesen seien. Aber auch 
im jetzigen Zeitpunkt könne die Ehefrau ihren Bedarf nicht decken und sei damit 
auf die Bezahlung der ausstehenden Unterhaltsbeiträge des Ehemannes für die 
Monate Juni, Juli und August 2014 angewiesen. Eine Verrechnung sei in Anbe-
tracht dessen nicht zulässig (E. 3.2.3, S. 7 ff., des angefochtenen Entscheids).

b/aa. Der Beschwerdeführer bringt in seiner Eingabe unter Verweis auf BGE 121 
V 26, bestätigt in BGE 136 V 292, vor, Art. 125 Ziff. 2 OR schütze den Gläubiger 
nur insoweit vor der Verrechnung, als die diversen Ansprüche zu seinem Unterhalt 
und zum Unterhalt seiner Familie unbedingt notwendig seien. Werde der Gläubi-
ger von der Sozialhilfe unterstützt und dadurch sein Existenzminimum gesichert, 
sei die Verrechnung mit einer nachträglich zugesprochenen und rückwirkend aus-
zurichtenden Rente zulässig. Genau dieser Fall liege hier vor. Offensichtlich sei 
die Gläubigerin von den Sozialbehörden unterstützt worden. Ihr Existenzminimum 

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sei somit gesichert gewesen. Sodann sei nochmals festzuhalten, dass es um die 
Unterhaltsbeiträge für Juni, Juli und August 2014 gehe. Diese lägen somit beinahe 
3 Jahre zurück. Für den Unterhalt der Gläubigerin seien sie sicherlich nicht mehr 
existenznotwendig. Sie habe denn auch bis heute nicht geltend gemacht, dass sie 
verpflichtet sei, irgendwelche Schulden zurückzuzahlen. Die Vorinstanz habe die 
Verrechnung somit zu Unrecht nicht zugelassen, weshalb das angefochtene Urteil 
aufzuheben sei.

b/bb. Die Beschwerdegegnerin vertritt demgegenüber die Auffassung, dass die 
Vorinstanz Art. 125 Ziff. 2 OR mit ihren Erwägungen, wonach sie für ihren monatli-
chen Bedarf damals und immer noch unbedingt auf die Unterhaltsbeiträge ange-
wiesen und somit eine Verrechnung nach wie vor ausgeschlossen sei, richtig an-
gewendet hat. Es könne und dürfe nicht sein, dass ein Schuldner seinen Unter-
haltspflichten nicht nachkomme, ein Gläubiger auf diese Zahlungen existenziell 
angewiesen sei und der Schuldner z.B. ein paar Monate später Verrechnung mit ‒ 
nota bene bestrittenen ‒ Forderungen geltend mache mit der Begründung, der 
Gläubiger sei nun für seine Existenz nicht mehr auf Unterhaltszahlungen angewie-
sen, da die entsprechende Zeit vergangen sei. So könne der Schutz des Exis-
tenzminimums, welchen Art. 125 Ziff. 2 OR klar bezwecke, beliebig und jederzeit 
"ausgehebelt" werden. Ein solches Verhalten verdiene keinen Rechtsschutz. Art. 
125 Ziff. 2 OR sei im Hinblick auf den bezweckten sozialen Schutz weit auszule-
gen. Auch habe die Vorinstanz den Notbedarf der Beschwerdegegnerin nach den 
zu Art. 93 SchKG entwickelten Richtlinien zutreffend berechnet. Einzig für den 
Fall, dass ein Gläubiger von der Sozialhilfe unterstützt und dadurch sein Exis-
tenzminimum gesichert werde, während er auf den Entscheid eines Sozialversi-
cherers warte, sei die Verrechnung mit der nachträglich zugesprochenen und 
rückwirkend auszurichtenden Rente zulässig. Eine solche Situation sei vorliegend 
entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht gegeben. Sie habe einzig 
deshalb Sozialhilfe beziehen müssen, weil der Beschwerdeführer keinen Unterhalt 
bezahlt habe. Es könne und dürfe nicht sein, dass jener sie durch die Nichtbezah-
lung der klar geschuldeten Unterhaltsbeiträge in die Sozialhilfe "treibe" und ansch-
liessend genau aus diesem Grund eine Verrechnung zulässig sei. Abgesehen da-
von sei sie erstmals am 22. August 2014, also praktisch bei Ablauf der vorliegend 
in Frage stehenden Periode vom 1. Juni 2014 bis 31. August 2014 von der Sozial-
hilfe unterstützt worden. Eine Verrechnung könne daher, wenn überhaupt, nur pro 
rata temporis zulässig sein. Im Übrigen seien die Forderungen, die der Beschwer-
deführer zur Verrechnung bringen wolle, nicht ausgewiesen und würden von ihr 
vollumfänglich bestritten.

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c. Schulden zwei Personen einander Geldsummen, so kann jede ihre Schuld, 
sofern beide Forderungen fällig sind, mit ihrer Forderung verrechnen (Art. 120 
Abs. 1 OR). Verpflichtungen, deren besondere Natur die tatsächliche Erfüllung an 
den Gläubiger verlangt, wie Unterhaltsansprüche und Lohnguthaben, die zum Un-
terhalt des Gläubigers und seiner Familie unbedingt erforderlich sind, können wi-
der den Willen des Gläubigers allerdings nicht durch Verrechnung getilgt werden 
(Art. 125 Ziff. 2 OR). Der Verrechnungsausschluss von Art. 125 Ziff. 2 OR gilt auch 
für Unterhaltsbeiträge nach Art. 176 ZGB, wie sie vorliegend in Frage stehen (Co-
rinne Zellweger-Gutknecht, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar, Ver-
rechnung, Art. 120‒126 OR, Bern 2012, N 167 zu Art. 125 OR). Art. 125 Ziff. 2 OR 
schützt den Gläubiger insoweit vor der Verrechnung, als die diversen Ansprüche 
zu seinem Unterhalt und zum Unterhalt seiner Familie unbedingt notwendig sind. 
Letzteres ist vom Gläubiger zu beweisen, wobei für die Bestimmung des unverre-
chenbaren Umfangs der Unterhaltsschuld das betreibungsrechtliche Existenzmi-
nimum bzw. der Notbedarf nach Art. 93 SchKG massgebend sind (Wolfgang Pe-
ter, in: Honsell/Vogt/Wiegand [Hrsg.], Basler Kommentar, Obligationenrecht I, Art. 
1‒529 OR, 6. Auflage, Basel 2015, N 9 zu Art. 125 OR; Viktor Aepli, in: Gauch 
[Hrsg.], Zürcher Kommentar, Art. 114‒126 OR, Zürich 1991, N 73 f. zu Art. 125 
OR; Corinne Zellweger-Gutknecht, a.a.O., N 168 ff. zu Art. 125 OR). Das Verrech-
nungsverbot will sicherstellen, dass dem Gläubiger die lebensnotwendigen Unter-
haltsbeiträge auch tatsächlich zugehen, und zwar im Zeitpunkt ihrer Fälligkeit. Für 
die Bestimmung der finanziellen Verhältnisse des Gläubigers ist daher dieser Mo-
ment massgebend, wobei bei periodischen Leistungen auf den Zeitpunkt der Fäl-
ligkeit der einzelnen Rate abzustellen ist (Dieter Gessler, Scheidungsurteile als 
definitive Rechtsöffnungstitel, in: SJZ 83/1987 S. 256; Viktor Aepli, a.a.O., N 75 zu 
Art. 125 OR).

d/aa. Der Beschwerdeführer macht vorliegend einerseits geltend, die Beschwer-
degegnerin sei von der Sozialhilfe unterstützt worden und ihr Existenzminimum 
folglich gesichert gewesen, so dass Art. 125 Ziff. 2 OR einer Verrechnung nicht 
entgegenstehe. Damit beruft sich der Genannte auf einen neuen Umstand, wurde 
ein Bezug von Sozialhilfe im vorinstanzlichen Verfahren doch weder von ihm 
selbst noch von der Beschwerdegegnerin behauptet und folglich auch im ange-
fochtenen Entscheid nicht festgestellt. Inwiefern der Vorinstanz in diesem Punkt 
eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung vorzuwerfen wäre, wird in 
der Beschwerde nicht ansatzweise dargetan. Es fehlt mithin jede Begründung, 
weshalb im Beschwerdeverfahren von einem von den vorinstanzlichen Feststel-
lungen abweichenden Sachverhalt auszugehen wären. Konsultiert man nichtsdes-

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totrotz die von der Vorinstanz überwiesenen Akten, lässt sich zwar feststellen, 
dass die Beschwerdegegnerin anlässlich der Hauptverhandlung  im Rahmen ih-
res ersten Parteivortrages  einen Auszug aus ihrem Klientinnenkonto bei den 
Sozialen Diensten der Stadt Chur ins Recht legte, aus dem sich ergibt, dass sie 
zeitweilig Sozialhilfe bezogen hat. Dieses Beweismittel ist im Anwendungsbereich 
der Verhandlungsmaxime ohne entsprechende Parteibehauptung aber nicht ver-
wertbar. Nachdem die Vorinstanz nach der Durchführung eines einfachen Schrif-
tenwechsels direkt zur Hauptverhandlung vorgeladen hatte, äusserte sich die Be-
schwerdegegnerin in ihrem Parteivortrag erstmals zu der mit der Klageantwort 
erhobenen Verrechnungseinrede und berief sich in diesem Zusammenhang expli-
zit auf den in Art. 125 Ziff. 2 OR statuierten Verrechnungsausschluss. Dabei 
machte sie  in Erfüllung der mit ihrer Beweislast einhergehenden Behauptungs-
last  insbesondere geltend, es ergebe sich bereits aus dem Eheschutzentscheid, 
dass die monatlichen Unterhaltszahlungen von Fr. 2'095.-- zur Deckung ihres 
Existenzminimums absolut nötig gewesen seien. Bei einem auf Fr. 2'719.-- be-
rechneten Existenzminimum und eigenen Einkünften von lediglich Fr. 14.-- aus 
einer IV-Viertelsrente habe trotz zugesprochenem Unterhaltsbeitrag eine Unterde-
ckung bestanden. Diese Ausführungen blieben seitens des Beschwerdeführers 
unbestritten, begründete er die Zulässigkeit der Verrechnung doch einzig damit, 
dass die Zahlungen für den Unterhalt der Ehefrau aktuell nicht mehr notwendig 
seien respektive die Ehefrau hätte nachweisen müssen, dass die Unterhaltsbei-
träge von 2014 jetzt noch für ihren Lebensunterhalt notwendig seien. Auf das von 
der Beschwerdegegnerin eingereichte Dokument über den Bezug von Sozialhilfe 
ging er  wie zuvor bereits die Beschwerdegegnerin  mit keinem Wort ein (vgl. 
dazu das Protokoll der Hauptverhandlung act. VI./1 S. 2 f.). Bei dieser Ausgangs-
lage bestand für die Vorinstanz somit kein Anlass, die von der Beschwerdegegne-
rin eingelegten Urkunden einer näheren Prüfung zu unterziehen und den daraus 
hervorgehenden Bezug von Sozialhilfe zu berücksichtigen. Ein derartiges Vorge-
hen hätte vielmehr der Verhandlungsmaxime widersprochen, welche es dem Ge-
richt verbietet, seinem Urteil andere als die von den Parteien behaupteten Tatsa-
chen zugrunde zu legen und den Sachverhalt von sich aus zu ergänzen (Daniel 
Glasl, in: Brunner/Gasser/Schwander [Hrsg.], Schweizerische Zivilprozessordnung 
[ZPO], Kommentar, Art. 1-196 ZPO, 2. Aufl., Zürich 2016, N 7 zu Art. 55 ZPO; 
Thomas Sutter-Somm/Claude Schrank, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuen-
berger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 
3. Aufl., Zürich 2016, N 13 zu Art. 55 ZPO). Dementsprechend ist es dem Gericht 
auch verwehrt, auf ein Beweismittel abzustellen, zu welchem die entsprechenden 
Tatsachenbehauptungen der Parteien gänzlich fehlen. Beweisurkunden sind keine 

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Behauptungen, sondern im Grunde blosse Beweismittelofferten. Nur das, was ei-
ne Partei in ihrem Parteivortrag ausführt, gehört zum Behauptungsfundament (vgl. 
Daniel Glasl, a.a.O., N 26 zu Art. 55 ZPO m.w.H.). Die Vorinstanz hat den Um-
stand, dass die Beschwerdegegnerin Sozialhilfe bezogen hat, somit  mangels 
Geltendmachung  zu Recht nicht berücksichtigt. Wenn sich der Beschwerdefüh-
rer nun im Beschwerdeverfahren erstmals auf diesen Umstand beruft, handelt es 
sich dabei  ungeachtet der Tatsache, dass solches aus den eingereichten Be-
weismitteln ersichtlich gewesen wäre  um ein neues Vorbringen. Dieses erweist 
sich aufgrund des umfassenden Novenverbots, das im Beschwerdeverfahren gilt, 
als unzulässig und ist folglich nicht zu hören.

d/bb. Selbst wenn man das entsprechende Vorbringen zulassen würde, würde 
dies nichts daran ändern, dass die Vorinstanz die Verrechnung gestützt auf Art. 
125 Ziff. 2 OR zu Recht ausgeschlossen hat, war die Beschwerdegegnerin im vor-
liegend massgeblichen Zeitpunkt doch noch nicht von der Sozialhilfe unterstützt 
worden. Wie vorstehend festgehalten, ist für die Bestimmung der finanziellen Ver-
hältnisse des Gläubigers bei periodischen Leistungen der Zeitpunkt der Fälligkeit 
der einzelnen Rate ausschlaggebend (vgl. E. 2c). Die hier in Frage stehenden Un-
terhaltszahlungen wären monatlich im Voraus zu leisten gewesen und wurden 
folglich anfangs Juni 2014, anfangs Juli 2014 und anfangs August 2014 fällig. Die 
erste Auszahlung von den Sozialen Diensten der Stadt Chur erhielt die Ehefrau 
aber erst am 22. August 2014 (vgl. den Auszug aus dem Klientinnenkonto vom 24. 
September 2015 [Beilage zu act. I/3]). Somit lag für die Monate Juni und Juli 2014 
keine Unterstützung der Beschwerdegegnerin durch die Sozialhilfe vor. Was den 
August 2014 betrifft, so erfolgte die Auszahlung vom 22. August 2014 zwar offen-
bar rückwirkend für den gesamten Monat. Mangels Einschlägigkeit der vom Be-
schwerdeführer zitierten Bundesgerichtsentscheide rechtfertigt es sich aber den-
noch nicht, eine Verrechnung für den erwähnten Monat zuzulassen. Sowohl bei 
BGE 136 V 286 wie auch bei dem darin zitierten BGE 121 V 17 handelt es sich um 
sozialversicherungsrechtliche Entscheide, die die sozialversicherungsrechtliche 
Verrechnungsschranke zum Gegenstand hatten. Diese besagt, dass Institutionen 
der Sozialversicherung Forderungen nur soweit mit Versicherungsleistungen ver-
rechnen dürfen, als dadurch das betreibungsrechtliche Existenzminimum der ver-
sicherten Person nicht verletzt wird. Das Bundesgericht führte in BGE 136 V 286 
aus, die Verrechnungsschranke des Existenzminimums komme dann nicht zum 
Tragen, wenn dieses in der fraglichen Zeit durch Leistungen der Sozialhilfe si-
chergestellt worden sei. Voraussetzung sei allerdings, dass die Sozialhilfe die 
Leistungen für die Zeitspanne erbringe, während welcher die versicherte Person 

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auf den Entscheid eines Sozialversicherungsträgers über die Anspruchsberechti-
gung gewartet und anschliessend rückwirkend Versicherungsleistungen zuge-
sprochen erhalten habe. Der Schutz des Existenzminimums bei Verrechnungen 
auf dem Gebiet der Sozialversicherung lehne an Art. 125 Ziff. 2 OR an. Diese Be-
stimmung wie auch Art. 93 Abs. 1 SchKG wollten einzig vermeiden, dass jemand 
durch die Verrechnung tatsächlich ins Elend gestossen würde, was nicht der Fall 
sei, wenn es um eine nachträgliche Beurteilung für einen Zeitraum gehe, für wel-
chen effektiv Sozialhilfe ausgerichtet worden sei (BGE 136 V 286 E. 6 u. 8). Aus 
den erwähnten Entscheiden kann nun aber nicht der Schluss gezogen werden, 
dass die Verrechnungsschranke von Art. 125 Ziff. 2 OR nie greifen würde, wenn 
das Existenzminimum des Gläubigers im Zeitpunkt, für den eine Verrechnung zur 
Diskussion steht, durch Sozialhilfeleistungen gedeckt war. Namentlich unter den 
vorliegend gegebenen Umständen erscheint eine analoge Anwendung der aufge-
führten bundesgerichtlichen Überlegungen nicht angezeigt. Zwar war das Exis-
tenzminimum der Beschwerdegegnerin im August 2014 durch die Sozialhilfeleis-
tungen gedeckt. Allerdings musste sie sich einzig und allein deshalb an die Sozi-
albehörden wenden, weil ihr Ehemann im fraglichen Zeitraum seiner klaren, ge-
richtlich festgestellten Unterhaltspflicht nicht nachkam. Von dieser Säumigkeit darf 
er nun nicht profitieren, indem ihm nachträglich die Verrechnung erlaubt wird (vgl. 
auch Dieter Gessler, a.a.O., S. 256 Fn. 80). Es darf nicht im Belieben eines Unter-
haltsschuldners stehen, durch das Nichtleisten der Unterhaltsbeiträge den Bezug 
von Sozialhilfe zu provozieren und dann aus diesem Umstand den Vorteil zu zie-
hen, dass das Verrechnungsverbot von Art. 125 Ziff. 2 OR nicht mehr greift. In 
diesem Sinn bleibt es in casu dabei, dass die Verrechnung im Umfang des Exis-
tenzminimums ausgeschlossen ist. Der Beschwerdeführer muss seine geltend 
gemachten Forderungen auf anderem Weg durchsetzen. 

d/cc. Andererseits beruft sich der Beschwerdeführer vorliegend auf den Um-
stand, dass die Unterhaltsbeiträge heute, nach beinahe drei Jahren, für den Un-
terhalt der Gläubigerin nicht mehr existenznotwendig seien. Diese Argumentation 
verfängt ebenfalls nicht, ist für die Bestimmung der finanziellen Verhältnisse der 
Beschwerdegegnerin wie dargelegt doch der Zeitpunkt der Fälligkeit der einzelnen 
Unterhaltszahlungen massgebend (E. 2c). Abzustellen ist daher nicht auf die ak-
tuellen finanziellen Verhältnisse, sondern auf diejenigen im Sommer 2014. Dies-
bezüglich ist die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid zum Schluss gelangt, die 
Unterhaltsbeiträge seien zum Zeitpunkt des Eheschutzentscheids vom 19. August 
2014 für die Ehefrau zweifellos erforderlich i.S.v. Art. 125 Ziff. 2 OR gewesen, eine 
Erkenntnis, die vom Beschwerdeführer nicht gerügt wird.

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e. Unter den erwähnten Umständen hat die Vorinstanz der vom Beschwerde-
führer als Schuldner erklärten Verrechnung zu Recht keine Wirkung zuerkannt und 
durfte infolgedessen auch auf die Prüfung der verrechnungsweise geltend ge-
machten Forderungen verzichten. Letzteres erübrigt sich auch im vorliegenden 
Verfahren. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen.

3a. Zu prüfen bleibt die von der ersten Instanz festgesetzte ausseramtliche 
Entschädigung für die Beschwerdegegnerin. Ihre Rechtsvertreterin, Rechtsanwäl-
tin lic. iur. Charlotte Schucan, reichte anlässlich der vorinstanzlichen Hauptver-
handlung vom 3. November 2016 eine detaillierte Kostennote ein (Beilage zu act. 
I/3), in der sie eine Entschädigung von Fr. 5’805.-- inkl. Barauslagen und Mehr-
wertsteuer geltend machte. Der Honorarnote lag ein Aufwand von insgesamt 
20.70 Stunden und ein Stundenansatz von Fr. 240.-- zu Grunde. Die Vorinstanz 
sprach der obsiegenden Klägerin eine ausseramtliche Entschädigung in der ge-
forderten Höhe zu. Sie hielt fest, im Stundenaufwand seien die Zeit für die Reise 
von O.1_____ nach O.2_____ und retour an die Schlichtungsverhandlung und an 
die Hauptverhandlung sowie die jeweilige Zeit der Teilnahme an den beiden Ver-
handlungen enthalten. Zusammen mit der Vorbereitungszeit dieser Verhandlun-
gen, der Eingabe eines URP-Gesuches und den gemäss Detail getätigten Ab-
klärungen erscheine der geltend gemachte Aufwand wohl etwas grosszügig be-
messen, jedoch nicht derart, dass sich eine Kürzung von Seiten des Gerichts 
rechtfertigen würde (E. 5, S. 9, des angefochtenen Entscheids). 

b/aa. Der Beschwerdeführer macht für den Fall der Gutheissung der Klage bzw. 
der Abweisung der Beschwerde geltend, die der Klägerin zugesprochene ausser-
amtliche Entschädigung von beinahe Fr. 6’000.-- sei weit übersetzt. Es habe sich 
um eine relativ einfache Angelegenheit gehandelt, sei doch unbestritten gewesen, 
dass die fraglichen Unterhaltszahlungen nicht geleistet worden seien und lediglich 
zu prüfen gewesen, ob eine Verrechnung zulässig sei oder nicht. Da die klägeri-
sche Rechtsvertreterin ihr Büro im Unterengadin habe, seien auch keine grossen 
Reisespesen angefallen. Als angemessen werde ein Aufwand in der Grössenord-
nung von 10 Stunden erachtet, weshalb das Honorar auf maximal Fr. 3’000.-- 
festzulegen sei.

b/bb. Die Rechtsvertreterin der Beschwerdegegnerin stellt zunächst in Frage, ob 
angesichts der beschränkten Beschwerdegründe nach Art. 320 ZPO auf die Rüge 
betreffend ausseramtliche Entschädigung überhaupt eingetreten werden bzw. ob 
lediglich eine Willkürprüfung im Sinne von Art. 320 lit. b ZPO stattfinden könne. 
Sodann führt sie aus, ihre Leistungen für die erste Instanz inklusive Gesuch um 

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unentgeltliche Rechtspflege seien in der Honorarnote vom 3. November 2016 de-
tailliert und nachvollziehbar ausgewiesen. Es sei nicht von vornherein klar gewe-
sen, dass der Beschwerdeführer die Unterhaltszahlungen nicht bestreite. Sodann 
habe er in seiner Klageantwort eine neue Argumentation vorgebracht und neue 
Unterlagen eingereicht. Ihr Büro befinde sich zudem in O.1_____ und damit nicht 
im Unter-, sondern im Oberengadin. Für die Reise von O.1_____ nach O.2_____ 
sei angesichts von zahlreichen Baustellen mit rund einer Stunde pro Weg zu rech-
nen, wobei sie zweimal nach O.2_____ gereist sei, für die Schlichtungsverhand-
lung und für die Hauptverhandlung. Letztere sei mit der Einigungsverhandlung im 
Scheidungsverfahren koordiniert worden, so dass hierfür nur eine Reise nötig ge-
wesen sei. Die Honorarnote und damit die zugesprochene ausseramtliche Ent-
schädigung seien aus diesen Gründen nicht zu beanstanden.

c. Entscheide über die Höhe der aussergerichtlichen Entschädigung sind typi-
sche Ermessensentscheide. Wie in E. 1b festgehalten, kann im Beschwerdever-
fahren unter anderem die unrichtige Rechtsanwendung gerügt werden, wobei die-
ser Begriff auch die Unangemessenheit umfasst. Unangemessenheit ist gegeben, 
wenn ein gerichtlicher Entscheid, der auf sachlichen Kriterien beruht und die 
Grenzen der Ermessensausübung beachtet, unter Berücksichtigung der Gege-
benheiten des konkreten Falles dennoch als unzweckmässig erscheint. Die Be-
schwerdeinstanz überprüft entsprechende Rügen mit freier Kognition, doch hat sie 
bei der Überprüfung der Angemessenheit Zurückhaltung zu üben (im Einzelnen 
vgl. PKG 2012 Nr. 11 m.w.H., u.a. auf Peter Reetz/Stefanie Theiler, in: Sutter-
Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivil-
prozessordnung [ZPO], 3. Auflage, Zürich 2016, N 36 zu Art. 310 ZPO). Nament-
lich im Rahmen von Kostenbeschwerden ‒ auch soweit darin die Frage zu beurtei-
len ist, ob der von der obsiegenden Partei geltend gemachte Aufwand notwendig 
war ‒ ist dem erstinstanzlich urteilenden Gericht nach der Rechtsprechung des 
Kantonsgerichts ein erheblicher Ermessensspielraum zuzugestehen, in welchen 
die Beschwerdeinstanz nur bei begründetem Anlass eingreift (Urteile des Kan-
tonsgerichts ZK2 11 55 vom 13. Dezember 2011 E. 3 u. 5 sowie ZK1 13 73 vom 
22. August 2013 E. 4, je m.w.H.; Art. 2 Abs. 1 der Verordnung über die Bemes-
sung des Honorars der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte [Honorarverord-
nung, HV; BR 310.250]).

d. Wie in E. 1c dargelegt, ist eine Beschwerde zu begründen, auch bei der 
Anfechtung von Kosten- und Entschädigungsfolgen. Vorliegend beanstandet der 
Beschwerdeführer hinsichtlich der der Beschwerdegegnerin zugesprochenen Par-
teientschädigung lediglich die Reisespesen von Rechtsanwältin Schucan 

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annähernd konkret. Da er auf die Örtlichkeiten Bezug nimmt, dürfte sich sein Ein-
wand auf die aufgewendete Reisezeit und nicht auf die in Rechnung gestellten 
Fahrspesen von Fr. 1.-- pro Kilometer beziehen. Seine Rüge erweist sich aller-
dings als unbegründet. Die Fahrt von O.1_____, wo sich das Büro der klägeri-
schen Rechtsvertreterin befindet, nach O.2_____, wo die Schlichtungs- und die 
Hauptverhandlung stattfanden, dauert mit dem Auto gemäss Routenplaner etwas 
mehr als 50 Minuten. Rechtsanwältin Schucan stellte für die Hin- und Rückfahrt an 
die Schlichtungsverhandlung je eine Stunde in Rechnung. Für die Hin- und Rück-
fahrt zur Hauptverhandlung verrechnete sie eine Stunde insgesamt, da die Haupt-
verhandlung mit der Einigungsverhandlung im Ehescheidungsverfahren verbun-
den wurde. Im Übrigen stellte sie diesbezüglich auch nur die halben Fahrspesen in 
Rechnung. Ausserdem machte die Genannte im Beschwerdeverfahren geltend, 
dass sich auf dem Weg von bzw. nach O.2_____ zahlreiche Baustellen befänden. 
Unter diesen Umständen ist der Entscheid der Vorinstanz, der klägerischen 
Rechtsvertreterin gesamthaft drei Stunden Reisezeit zuzugestehen, nicht als un-
angemessen zu qualifizieren. 

Was den übrigen Aufwand von Rechtsanwältin Schucan betrifft, so begnügt sich 
der Beschwerdeführer mit einem Verweis darauf, dass es sich um eine relativ ein-
fache Angelegenheit gehandelt habe, in der ‒ mangels Bestreitung, dass die frag-
lichen Zahlungen geleistet worden seien ‒ lediglich die Frage der Verrechnung zu 
prüfen gewesen sei, und dass hierfür ein Aufwand in der Grössenordnung von 
rund 10 Stunden als angemessen erachtet werde. Eine substantiierte Auseinan-
dersetzung mit der Honorarnote von Rechtsanwältin Schucan fehlt. Namentlich 
führt der Beschwerdeführer nicht aus, welche der in Rechnung gestellten Auf-
wandpositionen nicht notwendig gewesen sein sollen. Eine derart pauschale Be-
streitung sowie das blosse Anführen eines Arbeitsaufwands nach eigenem Dafür-
halten ohne nähere Auseinandersetzung mit dem detailliert aufgeführten Aufwand 
der gegnerischen Rechtsvertreterin genügt den an eine Beschwerde gestellten 
Begründungsanforderungen nun aber nicht. Insoweit kann auf die entsprechende 
Rüge mangels einer rechtsgenüglichen Begründung nicht eingetreten werden.

e. Unter diesen Umständen ist das vorinstanzliche Urteil auch im Kostenpunkt 
zu schützen und die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen. 

4a. Nach Art. 106 Abs. 1 ZPO werden die Prozesskosten, wozu sowohl die Ge-
richtskosten als auch die Parteientschädigungen zählen (Art. 95 Abs. 1 ZPO), der 
unterliegenden Partei auferlegt. Hat keine Partei vollständig obsiegt, so werden 

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die Prozesskosten nach dem Ausgang des Verfahrens verteilt (Art. 106 Abs. 2 
ZPO).

b/aa. Die Beschwerde von X._____ wird abgewiesen. Damit unterliegt der Be-
schwerdeführer, so dass er die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 2’000.-- 
zu tragen hat.

b/bb. Darüber hinaus hat der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin für das 
vorliegende Verfahren aussergerichtlich zu entschädigen. Ihre Rechtsvertreterin 
erhebt in ihrer Kostennote vom 13. April 2017 eine Honorarforderung inklusive 
Spesen und Mehrwertsteuer von insgesamt Fr. 2’555.30 (act. D.6). Der geltend 
gemachte Aufwand von 9.45 Stunden für das Prüfen der Beschwerde, die Ausar-
beitung der Beschwerdeantwort, die Rücksprache mit der Mandantin, den Ab-
schluss des Mandats sowie für das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege er-
weist sich, wenn auch an der oberen Grenze liegend, als angemessen. Sodann 
wurde mit Fr. 240.-- ein üblicher Stundenansatz verrechnet (vgl. Art. 3 Abs. 1 HV). 
Das Honorar nach Zeitaufwand beläuft sich damit auf Fr. 2’268.-- (9.45 h à Fr. 
240.--). Hinzu kommt die Spesenpauschale von Fr. 68.-- (3% von Fr. 2’268.--). 
Nicht berücksichtigt werden können die zusätzlich geltend gemachten Spesen von 
Fr. 30.-- für Porto und Kopien, sind die entsprechenden Auslagen doch in der er-
wähnten Pauschale enthalten. Zu addieren ist hingegen die Mehrwertsteuer von 
Fr. 187.-- (8% von 2’336.--). Die ausseramtliche Entschädigung, die X._____ 
Y._____ für das Beschwerdeverfahren zu leisten hat, wird damit auf insgesamt Fr. 
2’523.-- festgelegt.

b/cc. Der Beschwerdegegnerin wurde mit Verfügung der Vorsitzenden der I. Zi-
vilkammer vom 3. April 2017 (ZK1 17 34) für das Beschwerdeverfahren die unent-
geltliche Rechtspflege mit Rechtsvertretung durch Rechtsanwältin lic. iur. Charlot-
te Schucan bewilligt. Da sie mit ihren Anträgen obsiegt, hat sie keine Prozesskos-
ten zu tragen und erhält eine Parteientschädigung zu Lasten des Beschwerdefüh-
rers zugesprochen. Nichtsdestotrotz muss vorliegend die Entschädigung, welche 
ihrer Rechtsvertreterin aufgrund der Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege 
zusteht, festgesetzt werden, da ein Rechtsbeistand auch bei Obsiegen der unent-
geltlich prozessführenden Partei durch den Kanton angemessen zu entschädigen 
ist, falls die der Gegenpartei auferlegte Parteientschädigung nicht oder voraus-
sichtlich nicht einbringlich ist (Art. 122 Abs. 2 Satz 1 ZPO; Frank Emmel, in: Sut-
ter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen 
Zivilprozessordnung [ZPO], 3. Auflage, Zürich 2016, N 11 zu Art. 122 ZPO). Aus-
gehend von dem auch der Parteientschädigung zugrundeliegenden Zeitaufwand 

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von 9.45 Stunden und einem reduzierten Stundenansatz von Fr. 200.-- (Art. 5 HV) 
ergibt sich ein Honoraranspruch von Fr. 1’890.--. Hinzu treten die Pauschale für 
Barauslagen von Fr. 57.-- (3% von Fr. 1’890.--) sowie die Mehrwertsteuer von Fr. 
156.-- (8% von 1’947.--). Die im Falle der Uneinbringlichkeit aus der Gerichtskasse 
zu leistende Entschädigung ist damit auf Fr. 2’103.-- inklusive Spesen und Mehr-
wertsteuer festzusetzen. Mit der Zahlung geht der Anspruch auf die Parteien-
tschädigung im entsprechenden Umfang auf den Kanton über (Art. 122 Abs. 2 
Satz 2 ZPO). 

Seite  18 — 18

III. Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird, soweit darauf einzutreten ist, abgewiesen.

2. a) Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 2’000.-- gehen zu Lasten 
von X._____. Sie werden mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss 
verrechnet.

b) X._____ hat Y._____ eine Parteientschädigung von Fr. 2’523.-- inklusive 
Spesen und Mehrwertsteuer zu leisten.

Sofern sich die Parteientschädigung als uneinbringlich erweist, wird die 
Rechtsvertreterin von Y._____ gestützt auf die mit Verfügung der Vorsit-
zenden der I. Zivilkammer vom 3. April 2017 gewährte unentgeltliche 
Rechtspflege (ZK1 17 34) zu Lasten des Kantons Graubünden mit Fr. 
2’103.-- inklusive Spesen und Mehrwertsteuer aus der Gerichtskasse ent-
schädigt. Die Uneinbringlichkeit ist in der Regel durch Verlustschein nach-
zuweisen.

3. Gegen diese einen Streitwert von weniger als 30’000.-- Franken betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 2 lit. a des Bundesge-
richtsgesetzes (BGG; SR 173.110) Beschwerde in Zivilsachen an das 
Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden, wenn 
sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt. Andernfalls ist 
die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 113 ff. BGG gegeben. 
In beiden Fällen ist das Rechtsmittel dem Bundesgericht schriftlich, innert 
30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in 
der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29ff., 72 ff., 90 ff. und 
113 ff. BGG.

4. Mitteilung an: