# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 58a1f72c-6343-52f8-bf9b-a91fe66fa763
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-10-30
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 30.10.2017 IV 2015/201
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2015-201_2017-10-30.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2015/201

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 06.05.2020

Entscheiddatum: 30.10.2017

Entscheid Versicherungsgericht, 30.10.2017
Art. 7 ATSG, Art. 16 ATSG, Art. 88a IVV: Gemäss beweiskräftigem Gutachten 
besteht für adaptierte Tätigkeiten eine Arbeitsfähigkeit von 100 %, mit 
Ausnahme der Rehabilitation nach zwei Operationen, während derer eine 
100 %ige Arbeitsunfähigkeit bestand. Das Valideneinkommen bemisst sich 
vorliegend nach der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Hilfsschreiner und 
zuzüglich der Entlöhnung für Reinigungsdienste bei der Arbeitgeberin. Für 
das Invalideneinkommen ist auf den Tabellenlohn, Durchschnitt 
Kompetenzniveau 1 gemäss Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes 
für Statistik (BFS) für das Jahr 2012 abzustellen. Unter Berücksichtigung der 
Nominallohnentwicklung bis zum massgeblichen Jahr 2012 gemäss 
Lohnentwicklung des BFS 2013 resultiert selbst bei Anwendung des 
maximalen Tabellenlohnabzugs von 25 % kein rentenbegründender 
Invaliditätsgrad. Aufgrund der Rehabilitationsphasen nach 
Schulteroperationen besteht befristet ein Anspruch auf eine ganze Rente. 
Art. 88a IVV ist nicht für dessen Beginn, jedoch für dessen Ende 
massgebend (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen 
vom 30. Oktober 2017, IV 2015/201).

Entscheid vom 30. Oktober 2017

Besetzung

Versicherungsrichterinnen Michaela Machleidt Lehmann (Vorsitz),

Miriam Lendfers und Marie Löhrer; Gerichtsschreiberin Beatrix Zahner

Geschäftsnr.

IV 2015/201

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Nicole Gierer Zelezen,

Knus Gnädinger Landolt Rechtsanwälte, Molkereistrasse 1,

Postfach, 8645 Jona, 

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand 

Rente

Sachverhalt

A. 

A.a  A.___ meldete sich am 8. Februar 2003 bei der Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle 

Schwyz, zum Leistungsbezug an (IV-act. 5). Der Versicherte war am 20. September 

1996 auf beide Ellbogen gestürzt (Arztzeugnis UVG vom 18. Oktober 1996 und 

Unfallmeldung UVG vom 23. September 1996, beide Fremdakten, act. G 8.2, [Bund I]; 

vgl. auch Austrittsbericht Rehaklinik Bellikon vom 26. Oktober 2011, IV-act. 1-1 und 

Operationsbericht des Regionalspitals B.___ vom 24. April 2002, Fremdakten act. G 

8.2, UV-Akten [Bund I]).

A.b  Im Auftrag der IV-Stelle Schwyz wurde der Versicherte durch die MEDAS 

Zentralschweiz polydisziplinär (Innere Medizin, Rheumatologie, Psychiatrie) 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

begutachtet (Gutachten vom 28. Januar 2005, IV-act. 16). Die Gutachter kamen zum 

Schluss, die langjährig ausgeübte Tätigkeit als Schreiner und die zuletzt ausgeübte 

Tätigkeit als Sägereiarbeiter seien dem Versicherten nicht mehr zumutbar; er sei in 

schwerer und mittelschwerer Arbeit nicht mehr arbeitsfähig. Eine körperlich leichte, 

wechselbelastende Tätigkeit sei zu 70% zumutbar, wobei der linke Arm nicht 

ununterbrochen stereotyp und nicht mit schweren Gewichten belastet werden könne; 

ein intermittierendes Heben einer Last bis zu 10 kg sei möglich. Aktuell sei auch der 

rechte Arm eingeschränkt belastbar (IV-act.

16-24).

A.c  Eine von der IV-Stelle Schwyz geplante berufliche Abklärung in der Abklärungs-/

Ausbildungsstätte Appisberg (IV-act. 27) wurde nach dem Eintritt am 4. Juli 2005 

unmittelbar wieder abgebrochen, da der Versicherte am 13. Juni 2005 den Daumen 

gebrochen hatte (Schlussbericht Berufsberatung IV-Stelle Schwyz vom 24. Oktober 

2005, IV-act. 33-1, Unfallmeldung vom 18. Juni 2005, Fremdakten, act. G 8.2 [Bund I]). 

Dadurch wurde bekannt, dass der Versicherte seit dem 9. Mai 2005 in unbefristeter 

Stellung als "Handlanger" bei der C.___ AG tätig war (Angaben Arbeitgeberin vom 8. 

August 2005, IV-act. 30). Mit Verfügung vom 7. Dezember 2005 "schloss" IV-Stelle das 

Gesuch um berufliche Massnahmen/Rente "als erledigt ab". Seit 9. Mai 2005 bestehe 

ein Arbeitsverhältnis zu 100%. Es sei dem Versicherten möglich, ein jährliches 

Einkommen von Fr. 56'100.-- zu erzielen. Ab Mitte Oktober 2005 habe er diese 

Tätigkeit wieder aufnehmen können. Der Versicherte sei rentenausschliessend 

eingegliedert (IV-act. 35).

A.d  Unter Hinweis auf die Folgen einer am 7. April 2011 erlittenen Prellung des 

Handgelenks ging bei der IV-Stelle St. Gallen am 19. März 2012 eine erneute 

Anmeldung des Versicherten zum Leistungsbezug ein (IV-act. 39). Am 7. April 2011 war 

dem Versicherten eine schwere Rolle bzw. Stange auf das rechte Handgelenk gefallen, 

wodurch ein vorher asymptomatisches palmares Handgelenksganglion traumatisiert 

worden war (Arztzeugnis UVG vom 8. Juli 2011, Fremdakten act. G 8.2 [Bund I]; 

Austrittsbericht Rehaklinik Bellikon vom 26. Oktober 2011, IV-act. 1-1 ff.). Dieses war 

am 21. April 2011 exstirpiert worden (Operationsbericht Regionalspital B.___ vom 26. 

April 2011, Fremdakten act. G 8.2, [Bund I]). Der Versicherte war vom 12. bis 28. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Oktober 2011 in der Rehaklinik Bellikon behandelt worden. Es war festgehalten 

worden, die bisherige Tätigkeit als Hilfsschreiner/Isolierarbeiter sei nicht (mehr) 

zumutbar. Leichte Arbeiten ohne häufig wiederholten Ellbogenbewegungen links seien 

ganztags zumutbar. Die angegebene Beschwerden am linken Ellbogen/Arm seien 

teilweise funktioneller Natur (Austrittsbericht vom 26. Oktober 2011, IV-act. 1-3 f.).

A.e  Berufliche Massnahmen wurden nach Durchführung eines Assessments am 4. 

September 2012 mangels subjektiver Eingliederungsfähigkeit abgewiesen (IV-act. 71).

A.f  Nach einem Treppensturz am 10. Mai 2013 wurde der Versicherte am 13. Juni 

2013 an der rechten Schulter operiert (Operationsbericht Regionalspital B.___ vom 18. 

Juni 2013, Fremdakten, act. G 8.2 [Bund II]). Anschliessend befand er sich vom 24. 

September bis 15. Oktober 2013 wiederum in der Rehaklinik Bellikon (Austrittsbericht 

vom 17. Oktober 2013, IV-act. 113).

A.g  Nach erneuter Verletzung an der rechten Schulter wurde am 27. Januar 2014 

wiederum eine Schulterarthroskopie mit SLAP-Repair vorgenommen 

(Operationsbericht Regionalspital B.___ vom 29. Januar 2013, IV-act. 105; 

Austrittsbericht Regionalspital B.___ vom 12. Februar 2014, IV-act. 112-3 f.). Dr.med. 

D.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, hielt im Arztbericht vom 26. August 2014 

fest, nach der zweiten Operation habe sich die Beweglichkeit der Schulter gebessert, 

die Schmerzen seien aber nur wenig zurückgegangen (IV-act. 111).

A.h  Gemäss Aktenauszug und Anamnese des Gutachtens der Medizinisches 

Gutachtenzentrum Region St. Gallen GmbH (MGSG) vom 2. Februar 2015 erfolgte am 

19. November 2014 eine Schleimbeutelentfernung links bei chronischer Bursitis 

olecrani (IV-act. 126-4, 6).

A.i Im Auftrag der IV-Stelle wurde der Versicherte orthopädisch (Dr.med. E.___) und 

psychiatrisch (Dr.med. F.___) begutachtet (bidisziplinäres Gutachten MGSG vom 2. 

Februar 2015, IV-act. 126). Der orthopädische Gutachter legte im Wesentlichen dar, 

dass die geschilderten Beschwerden in ihrem Ausmass durch die erhobenen Befunde 

teilweise nicht objektiviert werden könnten (vgl. IV-act. 126-11). Die Gutachter führten 

aus, die vom Versicherten berichteten Beschwerden und präsentierten Symptome 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

seien in sich nur teilweise konsistent. Insbesondere fänden sich keine Hinweise für 

schwere depressive Verstimmungen. Es liessen sich Verdeutlichungstendenzen der 

Beschwerden mit dramatisierender Schilderung und wiederholten Hinweisen auf seine 

Beschwerden erkennen (IV-act. 126-35). Die Gutachter schätzten die Arbeitsfähigkeit in 

der angestammten Tätigkeit aus psychiatrischer Sicht seit Mai 2011 auf 75% und aus 

somatischer Sicht seit spätestens November 2014 auf 50%. Körperlich leichte 

Arbeiten, die nicht mit Kraftanwendung der Arme und Arbeiten über der Horizontalen 

verbunden und im Wesentlichen nicht psychisch belastend seien, könnten seit jeher bei 

voller Stundenpräsenz vollumfänglich (Arbeitsfähigkeit 0%) zugemutet werden (IV-act. 

126-43 f.).

A.j Mit Vorbescheid vom 18. März 2015 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die 

Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (IV-act. 129). Hiergegen erhob der 

Versicherte am 7. Mai 2015 Einwand (IV-act. 134).

A.k  Die IV-Stelle wies das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 26. Mai 2015 ab. Für 

eine leichte, leidensangepasste Tätigkeit mit Wechselbelastung, ohne Kraftanwendung 

über der Horizontalen und ohne erhöhte emotionale Belastung und Stress bestehe eine 

Arbeitsfähigkeit von 100%. Das Valideneinkommen betrage gemäss den Abklärungen 

der SUVA Fr. 74'567.35. Das Invalideneinkommen stütze sich auf den LSE-

Tabellenlohn 2011, privater Sektor, Niveau 4 Männer im Betrag von Fr. 65'172.--. Ein 

Leidensabzug sei aufgrund der Adaptationskriterien nicht angezeigt. Es bestehe keine 

rentenbegründende Erwerbsunfähigkeit (Invaliditätsgrad 13%; IV-act. 136).

B.

B.a  Gegen die Verfügung vom 26. Mai 2015 lässt A.___, vertreten durch 

Rechtsanwältin lic. iur. N. Gierer-Zelezen, am 29. Juni 2015 Beschwerde erheben. Er 

beantragt, die angefochtene Verfügung sei unter Kosten- und Entschädigungsfolge 

aufzuheben. Es sei ihm bis 28. Februar 2015 eine ganze Rente und ab 1. März 2015 

mindestens eine Viertelsrente auszurichten. Spätestens seit dem 4. April 2013 bestehe 

aufgrund des festgestellten grossen Rezidivganglions am Handgelenk eine 100%ige 

Arbeitsunfähigkeit. Diese Beschwerden seien am 10. Mai 2013 durch einen 

Treppensturz mit Schulterverletzung überlagert worden. Die aufgrund der 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Schulterbeschwerden resultierende Arbeitsfähigkeit liege seit 1. Oktober 2014 bei 50%. 

Am 28. Oktober 2014 habe die Arbeitsunfähigkeit wieder 100% betragen und am 15. 

Dezember 2014 sei die Arbeitsfähigkeit auf 50% angehoben worden. Ab 1. März 2015 

bestehe bezüglich der Ellbogenprellung eine Arbeitsfähigkeit von 100%. Der 

Beschwerdeführer habe in den Jahren 2010/2011 ein Jahreseinkommen von Fr. 

76'430.--, unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung bis zum Jahr 2014 von 

Fr. 78'875.75, erzielt. Für die Ermittlung des Invalideneinkommens sei von einem 

Tabellenlohn von Fr. 61'404.-- bzw. von Fr. 62'520.-- / Fr. 57'120.-- auszugehen, was 

ungefähr mit dem von der SUVA festgelegten Invalideneinkommen von Fr. 59'211.-- 

übereinstimme. Dr. G.___ attestiere dem Beschwerdeführer aktuell eine Arbeitsfähigkeit 

von 50% in leichten Tätigkeiten. Selbst bei der Annahme, die Rehabilitationsphase sei 

bereits abgeschlossen, resultiere dauerhaft mindestens eine Viertelsrente. Der 

Beschwerdeführer sei in der Ausübung eines Berufes aufgrund der multiplen 

gesundheitlichen Beschwerden massiv eingeschränkt. Zu berücksichtigen gelte es 

sodann, dass der Beschwerdeführer bereits 56-jährig sei, keine Berufsausbildung 

aufweise und gebrochen Deutsch spreche. Aus diesen Gründen rechtfertige sich ein 

Tabellenlohnabzug von 25%. Bei einer Erwerbstätigkeit von 100% betrage das 

Invalideneinkommen maximal Fr. 46'890.-- (Fr. 62'520.-- - 25%). Bei einem 

Valideneinkommen von Fr. 78'875.75 ergebe sich eine Erwerbseinbusse von 41%, 

weshalb nach Abschluss der Rehabilitationsphase ab 1. März 2015 (Abschluss der 

postoperativen Behandlung in Bezug auf die Bursektomie) eine Viertelsrente 

auszurichten sei. Vom 15. Dezember 2014 bis zum 28. Februar 2015 habe die 

Arbeitsfähigkeit kurzfristig 50% betragen, was einen Invaliditätsgrad von 71% ergebe. 

Die Erwerbseinbusse belaufe sich während der Rehabilitationsphase somit 

durchgehend auf über 70%, weshalb nach Ablauf der Wartefrist am 4. April 2014 bis 

28. Februar 2015 ein Anspruch auf eine ganze Rente bestehe (act. G 1).

B.b  Mit ihrer Beschwerdeantwort vom 21. Oktober 2015 beantragt die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde. Die invalidisierenden Leiden 

seien beim Beschwerdeführer seit April 2011 aufgetreten. Demnach könne das im Jahr 

2010 erzielte Einkommen von Fr. 79'371.-- als Basis für die Berechnung des 

Valideneinkommens herangezogen werden. Weil davon auszugehen sei, dass sich 

Validen- und Invalideneinkommen in etwa gleich entwickelten, könne eine Aufwertung 

unterbleiben. Der Beschwerdeführer arbeite nicht mehr. Daher könne sein 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Invalideneinkommen anhand von Tabellenlöhnen berechnet werden. Für den 

Beschwerdeführer geeignete Tätigkeiten seien etwa leichtere Maschinenbedienungs-, 

Kontroll-, Sortier-, Prüf- sowie Verpackungsarbeiten, leichtere Arbeiten bei der Lager- 

und Ersatzteilbewirtschaftung sowie Kurier- und leichtere Lieferdienste. Der 

entsprechende Tabellenlohn betrage für das Jahr 2010 Fr. 61'164.--. Der 

Beschwerdeführer könne nur noch leichte Hilfstätigkeiten ausführen; demnach sei ein 

Tabellenlohnabzug von 10% vorzunehmen. Da der Beschwerdeführer keine 

bedeutenden weiteren gesundheitlich bedingten Einschränkungen vorweise, sei ein 

höherer Tabellenlohnabzug nicht gerechtfertigt. Auch das geltend gemachte 

fortgeschrittene Alter, die tiefe Qualifikation und die mangelnden Sprachkenntnisse 

rechtfertigten keinen (weiteren) Abzug vom Invalideneinkommen, da es sich um 

invaliditätsfremde Faktoren handle. Das Invalideneinkommen betrage somit Fr. 

55'048.--, woraus ein Invaliditätsgrad von 31% resultiere. Es gebe zudem keine 

Hinweise darauf, dass der Beschwerdeführer seit seiner IV-Anmeldung während eines 

Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40% arbeitsunfähig 

gewesen sei (act. G 8).

B.c  Mit Replik vom 10. Dezember 2015 bestreitet der Beschwerdeführer, dass für den 

Einkommensvergleich auf das Jahr 2010 abzustellen sei. Entsprechend würde der 

Validenlohn aktuell Fr. 81'910.85 betragen. Es werde bestritten, dass der 

Beschwerdeführer die Tätigkeiten gemäss Beschwerdeantwort ausführen könnte. 

Selbst leichtere Arbeiten in der Lager- oder Ersatzteilbewirtschaftung seien in der Regel 

mit einer gewissen Kraftanwendung verbunden, überdies seien auch Überkopfarbeiten 

erforderlich. Kurier- und Lieferdienste schieden wegen des erhöhten Zeitdrucks aus. 

Auch die weiteren aufgeführten Arbeiten setzten in der Regel eine gute Beweglichkeit 

der Schulter/Arme voraus. Sortier- und Prüfarbeiten könnten in der Regel nur von 

Personen ausgeübt werden, die dem zeitlichen Druck und der Verantwortung 

gewachsen seien. Es seien auch iv-fremden Faktoren Rechnung zu tragen, da sich 

diese massgeblich auf die Höhe des Lohnes auswirkten. Am Leidensabzug von 25% 

werde festgehalten (act. G 12).

Erwägungen

1. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

1.1  Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) umschreibt Invalidität als voraussichtlich 

bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. 

Erwerbsunfähigkeit ist der durch die gesundheitliche Beeinträchtigung verursachte und 

nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende Verlust der 

Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

(Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind 

ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. 

Eine Erwerbsunfähigkeit liegt nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar 

ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.2  Nach Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 

831.20) haben Versicherte Anspruch auf Rente, wenn sie ihre Erwerbsfähigkeit oder die 

Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare 

Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), 

während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40% 

arbeitsunfähig gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40% 

invalid sind (lit. c). Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% besteht Anspruch 

auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% auf eine halbe 

Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60% auf eine Dreiviertelsrente und 

ab einem Invaliditätsgrad von mindestens 70% auf eine ganze Invalidenrente (Art. 28 

Abs. 2 IVG).

1.3  Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 

Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 

Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen). Hinsichtlich des 

Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden 

ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen 

Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

(BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweisen; BGE 141 V 14 E. 6.3.1). Im Sinne einer Richtlinie 

ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten von externen 

Spezialärzten und -ärztinnen, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und 

Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der 

Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, volle Beweiskraft 

zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise 

sprechen (BGE 137 V 227 E. 1.3.4; BGE 125 V 353 E. 3b/bb).

1.4  Im Sozialversicherungsrecht gilt der Untersuchungsgrundsatz. Verwaltung und 

Sozialversicherungsgericht haben von sich aus für die richtige und vollständige 

Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (BGE 122 V 158 E. 1a). 

Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den 

streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist. In diesem Rahmen haben 

Verwaltungsbehörden und das Sozialversicherungsgericht zusätzliche Abklärungen 

stets dann vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hierzu aufgrund der 

Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebenden Anhaltspunkte 

hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a). Im Sozialversicherungsrecht hat 

das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, 

nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen (BGE 126 V 360 

E. 5b; BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen).

2. 

Mit Verfügung vom 7. Dezember 2005 "schloss" die IV-Stelle des Kantons Schwyz das 

Verfahren "als erledigt ab", da der Beschwerdeführer rentenausschliessend 

eingegliedert sei (IV-act. 35). Damit wurden die Leistungsansprüche materiell 

abgewiesen. Die Beschwerdegegnerin trat auf die am 19. März 2012 bei ihr 

eingetroffene Wiederanmeldung (IV-act. 39) ein, indem sie medizinische Abklärungen 

tätigte und unter anderem das am 2. Februar 2015 erstattete bidisziplinäre Gutachten 

(IV-act. 126) in Auftrag gab und mit angefochtener Verfügung das neue 

Leistungsgesuch materiell abwies. Die angefochtene Verfügung ist daher materiell und 

nicht bloss hinsichtlich der Eintretensfrage zu prüfen.

3. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 10/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

3.1  Medizinische Grundlage der angefochtenen Verfügung vom 26. Mai 2015 bildet 

das bidisziplinäre Gutachten von Dr.med. E.___, Spezialarzt Orthopädie FMH, und von 

Dr.med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie vom 2. Februar 2015 (IV-

act. 126). Der orthopädische Gutachter diagnostizierte eine 

Acromioclaviculargelenksarthrose mit Ganglionzysten und Status nach SLAP-Repair, 

subacromialer Dekompression und partieller AC-Gelenksresektion Juni 2013 sowie 

erneutem SLAP-Repair Januar 2014 rechts, ein volares Rezidiv-Handgelenksganglion 

nach Exzision April 2011 sowie beginnende Radiokarpal- und Rhizarthrose rechts und 

eine Ellbogenarthrose links bei Status nach Revision mit Débridement und Neurolyse 

des Nervus ulnaris April 2013 sowie nach Bursektomie im November 2014 (IV-act. 

126-9 f.). Die Schmerzen und die abnormen Untersuchungsbefunde in der rechten 

Schulter könnten aufgrund der im MRI sichtbaren Acromioclaviculargelenksarthrose mit 

Ganglionzysten nur teilweise nachvollzogen werden, und ihr Ausmass bleibe 

unerklärlich. Das Ausmass der Schmerzen im rechten Handgelenk und der subjektiven 

Reduktion der Leistungsfähigkeit könne nicht vollumfänglich plausibilisiert werden. 

Hinsichtlich des linken Ellbogens könnten die Schmerzen und die abnormen objektiven 

Befunde allenfalls zum Teil mit der radiologisch festgestellten Ellbogenarthrose 

vereinbart werden. Das Ausmass der Beschwerden und der subjektiven Reduktion der 

körperlichen Leistungsfähigkeit sei durch die objektiven Befunde allerdings nur 

ungenügend nachvollziehbar. Die angegebene Hyposensibilität des gesamten linken 

Arms könne bei sonst unauffälligem neurologischem Befund und einer nur leicht bis 

mässigen Unkarthrose C4/5 nicht plausibilisiert werden, und eine Myelopathie im 

HWS-Bereich könne mit grosser Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden (IV-act. 

126-11). Über lumbale Schmerzen habe der Beschwerdeführer anlässlich der 

Begutachtung nicht geklagt, sodass das gemäss Gutachten der MEDAS 

Zentralschweiz vom Januar 2005 diagnostizierte lumbospondylogene Syndrom nicht 

mehr vorliege. Bei der aktuellen Begutachtung seien keine wesentlichen Beschwerden 

im rechten Ellbogen beklagt worden (IV-act. 126-13 f.). Im Befund erhob der Gutachter 

eine dolente Beweglichkeit des rechten Ellbogens, der Brust- und Lendenwirbelsäule 

sowie der Hüftgelenke (IV-act. 126-8 f.). Er führte aus, die Arbeitsfähigkeit in der 

bisherigen Tätigkeit als Hilfsschreiner betrage aufgrund der 

Acromioclaviculargelenksarthrose links und des Rezidiv-Ganglions am rechten 

Handgelenk spätestens seit September 2014 50%. Körperlich leichte Arbeiten in 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

temperierten Räumen, die nicht mit Kraftanwendung der Arme und Arbeiten über der 

Horizontalen verbunden seien, könnten seit jeher bei voller Stundenpräsenz 

vollumfänglich (Arbeitsunfähigkeit 0%) zugemutet werden, mit Ausnahme der 

100%igen Arbeitsunfähigkeiten im Rahmen der postoperativen Rehabilitationen, wobei 

diesbezüglich auf die behandelnden Ärzte abgestellt werden müsse (IV-act. 126-12 f., 

44). Der psychiatrische Gutachter diagnostizierte mit Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit eine chronische depressive Verstimmung (Dysthymie, ICD-10: F 34.1) 

bei Zustand nach rezidivierender depressiver Störung mit leichten bis mittelgradigen 

depressiven Episoden (ICD-10: F33.0, 33.1), bestehend seit etwa 2000, sowie ohne 

Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung 

(ICD-10: F45.5), bestehend seit Jahren (IV-act. 126-31 f.). Aus rein psychiatrischer Sicht 

betrage die Arbeitsfähigkeit als Hilfsschreiner seit Mai 2011 (Verlust der letzten 

Arbeitsstelle) 75%. In einer leidensadaptierten Tätigkeit ohne erhöhte emotionale 

Belastung, ohne erhöhten Zeitdruck (Stressbelastung), ohne erforderliche geistige 

Flexibilität und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung sei der Beschwerdeführer 

mindestens seit Mai 2011 - mit Ausnahme der 100%igen Arbeitsunfähigkeiten im 

Rahmen der postoperativen Rehabilitationen - 100% arbeitsfähig (IV-act. 126-37, 44).

3.2  Die Beweistauglichkeit des Gutachtens ist unbestritten. Dass seitens des rechten 

Ellbogens, der Lendenwirbelsäule und der Hüftgelenke keine die Arbeitsfähigkeit 

wesentlich einschränkenden Beschwerden mehr bestehen, erscheint trotz der 

erhobenen Bewegungsschmerzen nachvollziehbar. Auch scheint plausibel, dass 

gemäss Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon vom 17. Oktober 2013 (IV-act. 113) 

nach der Schulteroperation vom 13. Juni 2013 die bisherige Tätigkeit als Hilfsschreiner/

Isolierarbeiter noch als gänzlich unzumutbar erachtet wurde (IV-act. 113-6), während 

sie gemäss Gutachten aus orthopädischer Sicht seit September 2014 auf 50% 

geschätzt wird (IV-act. 126-12 f., 44). Für adaptierte Tätigkeiten schätzen die Rehaklinik 

Bellikon und die Gutachter die Arbeitsfähigkeit übereinstimmend auf 100%, wobei 

gemäss Gutachten zusätzliche psychiatrische Adaptationskriterien zu beachten sind 

(IV-act. 113-6; IV-act. IV-act. 126-12 f., 37, 44). Sodann wurden hinsichtlich der 

geschilderten Beschwerden im linken Arm bzw. Ellbogen bereits durch Dr.med. H.___, 

Facharzt für Neurologie und Psychiatrie (Bericht vom 6. Mai 2003, IV 8-9 f.), und durch 

Dr.med. I.___, Fachärztin für Neurologie FMH (Bericht vom 21. Januar 2011, 

Fremdakten, Bund II), eine funktionelle Genese vermutet, und auch die Rehaklinik 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Bellikon hielt einen maladaptiven Umgang mit Schmerzen und Beschwerden bei 

erheblicher Symptomausweitung bzw. Inkonsistenzen fest (Austrittsbericht vom 17. 

Oktober 2013, IV-act. 113-5, 7).

3.3  Was die durch den psychiatrischen Gutachter diagnostizierte anhaltende 

somatoforme Schmerzstörung anbelangt, ist zu beachten, dass das Bundesgericht 

seine Rechtsprechung zu den unklaren Beschwerden geändert und die Vermutung, 

Schmerzsyndrome und vergleichbare psychosomatische Leiden seien überwindbar, 

aufgegeben und durch einen strukturierten, normativen Prüfungsraster ersetzt hat (BGE 

141 V 281, insb. S. 294 f. E. 3.5 f.). Gemäss altem Verfahrensstandard eingeholte 

Gutachten verlieren nicht per se ihren Beweiswert. Im Rahmen einer gesamthaften 

Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen 

Rügen ist entscheidend, ob das abschliessende Abstellen auf die vorhandenen 

Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 137 V 266 E. 6). In sinngemässer 

Anwendung auf die materiellbeweisrechtlich geänderten Anforderungen ist in jedem 

einzelnen Fall zu prüfen, ob die administrativen und/oder gerichtlichen 

Sachverständigengutachten gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen 

Berichten eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren 

erlauben oder nicht (BGE 141 V 309 E. 8; Urteil des Bundesgerichts vom 13. April 

2016, 9C_168/2015, E. 2.2.3). Der Schweregrad der vorliegend diagnostizierten 

anhaltenden somatoformen Schmerzstörung ist diagnoseinhärent, denn die Diagnose 

einer somatoformen Schmerzstörung setzt einen Schmerz von einem Schweregrad 

voraus, der die Alltagsfunktionen beeinträchtigt (BGE 141 V 286, E. 2.1.1). Neben den 

organisch nicht erklärbaren Schmerzen bestehen vorliegend eine Dysthymie und 

multiple (organisch objektivierbare) körperliche Beschwerden (IV-act. 126-67). 

Hinsichtlich der Persönlichkeit wurden im Gutachten keine auffälligen Befunde erörtert. 

Der psychiatrische Gutachter führt aus, aufgrund der chronischen depressiven 

Verstimmung seien die emotionale Belastbarkeit, die geistige Flexibilität, der Antrieb, 

die Interessen, die Motivation und die Dauerbelastbarkeit gering beeinträchtigt (IV-act. 

126-35, 36, 70). Trotz der Dysthymie, bei der es sich um eine leichte depressive 

Störung handle, seien Ressourcen anzunehmen. Der Versicherte zeige zwar wenig 

Aktivitäten und sei meistens zu Hause, schaue fern und halte daneben Termine ein. Er 

versorge seinen Haushalt, koche, kaufe ein und habe offensichtlich gute Kontakte mit 

Kollegen. Er zeige keine wesentlichen depressiven Verstimmungen oder 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Affektstörungen und keine kognitiven Störungen (IV-act. 126-35, 70). Es bestünden 

keine unbefriedigenden Behandlungsergebnisse bei vorhandener Motivation und 

Eigenverantwortung (IV-act. 126-69). Zu berücksichtigen sind sodann die bereits 

erwähnten Inkonsistenzen (BGE 141 V 281 ff., E. 2.2.1 S. 287, E. 4.1.3 S. 298, E. 4.4 f. 

S. 303 f). Insgesamt ist dem Gutachten auch unter der geänderten Rechtsprechung zu 

folgen, dass der Beschwerdeführer über die notwendigen Ressourcen für den Umgang 

mit Schmerzen verfügt, um die durch sie bewirkte Beeinträchtigung mit einer 

zumutbaren Willensanstrengung zu überwinden (IV-act. 126-69). Damit ist ausreichend 

begründet, dass der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung auch unter der neuen 

Rechtsprechung keine relevante (zusätzliche) Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 

zuzuerkennen ist.

3.4  Insgesamt berücksichtigt das Gutachten die geklagten Beschwerden und erweist 

sich als vollständig, schlüssig und nachvollziehbar und mit der geänderten 

Schmerzrechtsprechung vereinbar. Mit dem RAD (Stellungnahme vom 6. März 2015, 

IV-act. 127) ist daher auf das Gutachten abzustellen.

4. 

4.1  Der Beschwerdeführer meldete sich am 19. März 2012 erneut zum Leistungsbezug 

an (IV-act. 39). Somit besteht ein zu prüfender Rentenanspruch frühestens ab dem 1. 

September 2012 (Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG). Das Jahr 2012 daher ist für den 

Einkommensvergleich massgebend (BGE 129 V 222).

4.2  Gemäss Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) erzielte der Beschwerdeführer im 

Jahr 2009 bei der J.___ AG ein Einkommen von Fr. 77'706.-- und 2010 von Fr. 

79'371.-- (IV-act. 47-1). Nach Angaben der Arbeitgeberin setzt sich dieses zusammen 

aus einem Monatslohn von Fr. 4'850.-- x 13 ab 1. Januar 2010, einer Schichtzulage von 

Fr. 300.-- x 12 und aus variablen Stundenansätzen für die zusätzliche Tätigkeit als 

Raumpfleger (Angaben Arbeitgeberin vom 8. August 2012, IV-act. 49-2; Auszüge 

Lohnjournal, IV-act. 49-8 ff.). Es ist anzunehmen, dass er diese Tätigkeit ohne die 

Unfallfolgen vom 21. April 2011 (Operation Handgelenksganglion) weiterhin ausgeführt 

hätte. Gemäss T39 der Lohnentwicklung 2013 des Bundesamtes für Statistik (BFS) 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

beträgt das Valideneinkommen unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung 

bis zum Jahr 2012 somit Fr. 80'736.-- (Fr. 79'371.-- : 2151 x 2188).

4.3  Bemessungsgrundlage für das Invalideneinkommen bildet, da der 

Beschwerdeführer nicht mehr arbeitet, der Tabellenlohn gemäss Lohnstrukturerhebung 

(LSE) 2012 des BFS. Das durchschnittliche Jahreseinkommen Kompetenzniveau 4 

Männer beträgt Fr. 65'177.-- (Informationsstelle AHV/IV, IV 2015, Bern 2015, Anhang 

2). Selbst bei Gewährung des höchst möglichen Tabellenlohnabzuges von 25% (BGE 

126 V 80 E. 5b/bb-cc und Urteil des Bundesgerichts vom 23. Dezember 2014, 

9C_630/2014, E. 2.1) resultierten ein Invalideneinkommen von Fr. 48'883.-- und ein 

keinen Rentenanspruch begründender Invaliditätsgrad von 39,45%. Ein maximaler 

Tabellenlohnabzug von 25% erscheint aufgrund des orthopädischen (körperlich leichte 

Arbeiten in temperierten Räumen ohne Kraftanwendung der Arme und Arbeiten über 

der Horizontalen, IV-act. 126-11 f., 13) und des psychiatrischen (Tätigkeiten ohne 

erhöhte emotionale Belastung und ohne erhöhten Zeitdruck, ohne erforderliche geistige 

Flexibilität und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung, IV-act. 126-72) 

Zumutbarkeitsprofils im Übrigen nicht ausgewiesen (vgl. zur Rechtsprechung bzgl. 

funktioneller Einarmigkeit Urteile des Bundesgerichts vom 17. September 2008, 

9C_418/2008, E. 3.3.2 f. und vom 21. Dezember 2016, 8C_622/2016, E. 5.3.1).

5. 

5.1  Der orthopädische Gutachter führte aus, die vollumfängliche Arbeitsfähigkeit in 

adaptierten Tätigkeiten bestehe mit Ausnahme der 100%igen Arbeitsunfähigkeiten im 

Rahmen der postoperativen Rehabilitationen, wobei diesbezüglich auf die 

behandelnden Ärzte abgestellt werden müsse (IV-act. 126-13). Zu prüfen bleibt, ob 

diese Arbeitsunfähigkeiten im Anschluss an die Operationen befristete 

Rentenansprüche begründen.

5.2  Nebst der Erfüllung des Wartejahres (Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG) setzt ein 

Rentenanspruch voraus, dass nach Ablauf des Wartejahres eine Invalidität von 

mindestens 40% bestanden hat (Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG). Der Beschwerdeführer war 

zwar in der bisherigen Tätigkeit bereits am 7. April 2012 während eines Jahres 

ununterbrochen vollumfänglich arbeitsunfähig. Jedoch hielten die Gutachter fest, 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

adaptierte Tätigkeiten könnten "seit jeher" gesamthaft bei voller Stundenpräsenz 

vollumfänglich (Arbeitsunfähigkeit 0%) zugemutet werden, mit Ausnahmen der 

100%igen Arbeitsunfähigkeiten im Rahmen der postoperativen Rehabilitationen (IV-act. 

126-44). Im Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon vom 26. Oktober 2011 wurden im 

Hinblick auf den Ellbogen leichte Arbeiten ohne häufig wiederholte 

Ellbogenbewegungen links als ganztags zumutbar erachtet (IV-act. 1-3). Wegen des 

Ganglion-Rezidivs am rechten Handgelenk bestand damals noch eine volle 

Arbeitsunfähigkeit (IV-act. 1-6). Hierzu hielt aber der Kreisarzt der SUVA im Bericht zur 

ärztlichen Abschlussuntersuchung vom 2. März 2012 fest, für das rechte Handgelenk 

könne mindestens eine leichte Belastung zugemutet werden. Krafterheischendes 

Zugreifen sei rechts zu meiden. Eine zeitliche Einschränkung (der Arbeitsfähigkeit) sei 

nicht notwendig (Bericht S. 10, Fremdakten G. 8.2 [Bund I]). Es fehlte somit am 7. April 

2012 an der Voraussetzung der mindestens 40%igen Invalidität (Art. 28 Abs. 1 lit. c 

IVG, zum Einkommensvergleich vgl. E. 4.3) und ein Rentenanspruch entstand in 

diesem Zeitpunkt nicht.

5.3  Am 10. Mai 2013 erlitt der Beschwerdeführer eine Verletzung der rechten Schulter, 

die am

13. Juni 2013 erstmals operativ versorgt wurde. Vom 24. September bis 15. Oktober 

2013 fand die Rehabilitation in der Klinik Bellikon statt, wo bei Austritt eine adaptierte, 

im Wesentlichen leichte Arbeit als ganztags zumutbar, die bisherige Tätigkeit jedoch 

als nicht zumutbar erachtet wurde (Austrittsbericht vom 17. Oktober 2013, IV-act. 

113-1, 6). Damit ist eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit auch in adaptierten Tätigkeiten 

vom 10. Mai bis 15. Oktober 2013 ausgewiesen, welche auch von den Gutachtern 

anerkannt wurde. Hingegen ist der in der Beschwerde (act. G 1 S. 3) geltend gemachte 

Beginn der Arbeitsunfähigkeit bereits am 4. April 2013 aufgrund des diagnostizierten 

Rezidivs des Handgelenksganglions nicht ausgewiesen, denn eine allfällige Operation 

wurde erst nach Abheilung der Schulterverletzung in Betracht gezogen (Bericht Klinik 

K.___ vom 19. Juni 2013, Fremdakten act. G 8.2 [Bund I]). Für die Arbeitsfähigkeit in 

angestammter Tätigkeit und die Anspruchsvoraussetzungen gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. 

b und c IVG ergibt sich Folgendes: Aufgrund des Unfalls vom 7. April 2011 war der 

Beschwerdeführer bis 5. September 2012 zu 100% und danach zu 25% arbeitsunfähig 

geschrieben (Unfallschein UVG, Fremdakten act. G 8.2 [Bund I]). Etwas anderes lässt 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

sich aus der Einschätzung der Gutachter, wonach in der angestammten Tätigkeit aus 

somatischer Sicht seit spätestens September 2014 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit 

bestehe (IV-act. 126-12, 44), nicht ableiten, denn diese Beurteilung erfolgte nach den 

Schulteroperationen vom 10. Juni 2013 und vom 29. Januar 2014 und bezieht sich 

daher wohl lediglich auf die Zeit ab September 2014. Gemäss Gutachten besteht auch 

aus psychiatrischer Sicht eine 25%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten 

Tätigkeit durchgehend seit Mai 2011 (IV-act. 126-43 f.). Somit war der 

Beschwerdeführer in angestammter Tätigkeit vom 10. Mai 2012 bis 5. September 2012 

- also während rund 4 Monaten - zu 100% und vom 6. September 2012 bis 10. Mai 

2013 - mithin während rund 8 Monaten - zu 25% arbeitsunfähig. Dies ergibt einen 

Durchschnitt von 50% ([8 x 25% + 4 x 100%] : 12). Damit waren am 10. Mai 2013 das 

Wartejahr erfüllt und die Voraussetzung der mindestens 40%igen Invalidität aufgrund 

der in diesem Zeitraum bestehenden vollständigen Arbeitsunfähigkeit für sämtliche 

Tätigkeiten (10. Mai bis 15. Oktober 2013) gegeben.

5.4  Gemäss Art. 88a Abs. 1 und Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung 

(IVV; SR 831.201) sind Verbesserungen und Verschlechterungen der Erwerbsfähigkeit 

zu berücksichtigen, wenn sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert 

haben. Diese die Revision betreffende Bestimmung ist sinngemäss auch anzuwenden, 

wenn - wie dies vorliegend der Fall ist - eine anspruchsbeeinflussende Änderung des 

Invaliditätsgrades noch vor Erlass der ersten Rentenverfügung eingetreten ist mit der 

Folge, dass dann gleichzeitig die Änderung mit berücksichtigt wird (BGE 109 V 127, E. 

4a). Ihre Anwendung setzt voraus, dass bei Eintritt der anspruchsbeeinflussenden 

Änderung bereits ein Rentenanspruch bestand; bei der erstmaligen Rentenfestsetzung 

ist sie grundsätzlich nicht anwendbar (Urteil des Bundesgerichts vom 4. März 2013, 

8C_690/2012, E. 3.2 und BGE 109 V 127, E. 4a). Vorliegend besteht somit aufgrund der 

100%igen Arbeitsunfähigkeit vom 10. Mai bis 15. Oktober 2013 ein befristeter 

Rentenanspruch. Dieser beginnt wegen der Arbeitsunfähigkeit ab 10. Mai 2013 am 1. 

Mai 2013 und endet in Anwendung von Art. 88a Abs. 1 IVV am 31. Januar 2014.

5.5  Ab dem 29. Januar 2014 war der Beschwerdeführer aufgrund der zweiten 

Schulteroperation wiederum 100% arbeitsunfähig. In den medizinischen Akten findet 

sich keine direkte Aussage zur Arbeitsunfähigkeit in angepassten Tätigkeiten im 

Anschluss an diese zweite Schulteroperation. Da im Wesentlichen wiederum eine 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Schulterarthroskopie mit SLAP-Repair vorgenommen wurde, kann von einer etwa 

gleich langen Rehabilitationsphase wie nach der ersten Schulteroperation 

ausgegangen werden. Diese dauerte von der Operation am 10. Juni 2013 bis zum 

Abschluss der Rehabilitation in Bellikon am 15. Oktober 2013 (vgl. E. 5.3), mithin rund 

vier Monate. Dies korreliert auch mit der RAD-Stellungnahme vom 3. März 2014, 

wonach eine Begutachtung frühestens drei Monate postoperativ durchgeführt werden 

könne (IV-act. 106), was darauf hindeutet, dass der RAD in etwa mit dieser 

Rehabilitationsdauer rechnete. Dass Dr. G.___ den Beschwerdeführer in der 

angestammten Tätigkeit erst ab 1. Oktober 2014 zu 50% arbeitsfähig schrieb (IV-act. 

134-8), lässt nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf einen verzögerten 

Heilungsverlauf schliessen, zumal sich in den Akten keine Hinweise darauf finden. Es 

ist somit von einer (weiteren) 100%igen Arbeitsunfähigkeit in adaptierten Tätigkeiten 

vom 29. Januar bis Ende Mai 2014 auszugehen. Unter Berücksichtigung von Art. 88a 

IVV ergibt sich daraus ein weiterer Anspruch auf eine befristete ganze Rente vom 1. 

Mai bis 31. August 2014.

6. 

6.1  In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist die Verfügung vom 26. Mai 2015 

aufzuheben und dem Beschwerdeführer mit Wirkung vom 1. Mai 2013 bis 31. Januar 

2014 und vom 1. Mai 2014 bis 31. August 2014 eine ganze Rente zuzusprechen. Zur 

Festsetzung und Ausrichtung der Rentenleistung ist die Sache an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

6.2  Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1‘000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint 

in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. In Berücksichtigung 

der verbleibenden Aktivitätsdauer des Beschwerdeführers und der Tatsache, dass er 

die Verfügung der Beschwerdegegnerin anfechten musste, um rechtmässig behandelt 

zu werden, ist von einem Obsiegen zu einem Viertel auszugehen. Entsprechend bezahlt 

die Beschwerdegegnerin die Gerichtsgebühr im Umfang von Fr. 150.-- und der 

Beschwerdeführer im Betrag von Fr. 450.--. Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

600.-- ist dem Beschwerdeführer im Umfang von Fr. 450.-- daran anzurechnen und im 

Umfang von Fr. 150.-- zurückzuerstatten.

6.3  Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine 

Parteientschädigung. Diese ist vom Gericht ermessensweise festzusetzen, wobei 

insbesondere der Bedeutung der Streitsache und dem Aufwand Rechnung zu tragen 

ist (Art. 61 lit. g ATSG; vgl. auch Art. 98 ff. VRP/SG, sGS 951.1). Die Rechtsvertreterin  

des Beschwerdeführers hat keine Honorarnote eingereicht. Der Bedeutung und dem 

Aufwand der Streitsache angemessen erscheint eine Parteientschädigung von 

pauschal Fr. 3'600.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer). Da der 

Beschwerdeführer nur teilweise obsiegt, hat er einen reduzierten Anspruch auf eine 

Parteientschädigung. Unter Berücksichtigung des teilweisen Obsiegens erscheint 

daher eine Parteientschädigung von Fr. 900.-- als gerechtfertigt.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1. 

In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 26. Mai 2015 

aufgehoben und dem Beschwerdeführer mit Wirkung vom 1. Mai 2013  2014 bis 31. 

Januar 2014 und vom 1. Mai 2014 bis 31. August 2014 eine ganze Rente 

zugesprochen. Zur Festsetzung und Ausrichtung der Rentenleistung wird die Sache an 

die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2. 

Die Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- bezahlen die Beschwerdegegnerin im Umfang von 

Fr. 150.-- und der Beschwerdeführer im Betrag von Fr. 450.--. Der geleistete 

Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird dem Beschwerdeführer daran angerechnet und im 

Umfang von Fr. 150.-- zurückerstattet.

3. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 

900.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 30.10.2017
	Art. 7 ATSG, Art. 16 ATSG, Art. 88a IVV: Gemäss beweiskräftigem Gutachten besteht für adaptierte Tätigkeiten eine Arbeitsfähigkeit von 100 %, mit Ausnahme der Rehabilitation nach zwei Operationen, während derer eine 100 %ige Arbeitsunfähigkeit bestand. Das Valideneinkommen bemisst sich vorliegend nach der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Hilfsschreiner und zuzüglich der Entlöhnung für Reinigungsdienste bei der Arbeitgeberin. Für das Invalideneinkommen ist auf den Tabellenlohn, Durchschnitt Kompetenzniveau 1 gemäss Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik (BFS) für das Jahr 2012 abzustellen. Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung bis zum massgeblichen Jahr 2012 gemäss Lohnentwicklung des BFS 2013 resultiert selbst bei Anwendung des maximalen Tabellenlohnabzugs von 25 % kein rentenbegründender Invaliditätsgrad. Aufgrund der Rehabilitationsphasen nach Schulteroperationen besteht befristet ein Anspruch auf eine ganze Rente. Art. 88a IVV ist nicht für dessen Beginn, jedoch für dessen Ende massgebend (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 30. Oktober 2017, IV 2015/201).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2025-07-19T06:50:48+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen