# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f4922aa6-6fc8-5c95-a6b9-e3bf58897ef2
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-09-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.09.2025 D-6603/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6603-2025_2025-09-12.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-6603/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 2 .  S e p t e m b e r  2 0 2 5   

Besetzung 
 Einzelrichter Simon Thurnheer, 

mit Zustimmung von Richter Grégory Sauder;   

Gerichtsschreiberin Leslie Werne. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Burundi,   

vertreten durch MLaw Meret Adam, Rechtsanwältin,  

(…),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 30. Juli 2025 / N (…). 

 

 

 

D-6603/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 24. November 2022 in der Schweiz um 

Asyl nachsuchte,  

dass er am 11. April 2024 respektive 13. Februar 2025 jeweils im Beisein 

seiner damaligen Rechtsvertretung zu seinen Gesuchsgründen angehört 

wurde,  

dass er geltend machte, er sei burundischer Staatsangehöriger, ethnischer 

Tutsi und habe zuletzt in B._______ gelebt, 

dass er zur Begründung seines Asylgesuchs im Wesentlichen vorbrachte, 

er habe im Jahr 2015 an mehreren Demonstrationen teilgenommen, wes-

halb er in den Jahren 2019 und 2022 durch den Chef der Imbonerakure 

und den Geheimdienst bedroht und misshandelt worden sei, zudem sei 

ihm unterstellt worden, Mitglied der Forces Nationales de Libération (FNL) 

zu sein, 

dass auch seine Eltern von den Imbonerakure bedroht und körperlich an-

gegangen worden seien, zudem sei einer seiner Brüder entführt worden 

und gelte seither als verschwunden, 

dass er Burundi im Oktober 2022 auf legalem Wege verlassen habe und 

auf dem Luftweg über Serbien in die Schweiz gereist sei,  

dass das SEM mit Verfügung vom 30. Juli 2025 (tags darauf eröffnet) fest-

stellte, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, sein 

Asylgesuch ablehnte, die Wegweisung aus der Schweiz verfügte und den 

Vollzug anordnete, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe seiner Rechtsvertretung vom 

1. September 2025 gegen diese Verfügung beim Bundesverwaltungs- 

gericht Beschwerde erhob und beantragte, die angefochtene Verfügung sei 

aufzuheben, seine Flüchtlingseigenschaft festzustellen und ihm Asyl zu ge-

währen,  

dass er eventualiter vorläufig aufzunehmen sei, subeventualiter sei die Sa-

che an die Vorinstanz zurückzuweisen, 

dass er in prozessualer Hinsicht um Gewährung der unentgeltlichen Pro-

zessführung inklusive Kostenvorschussverzicht und amtliche Rechtsver-

beiständung ersuchte, 

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Seite 3 

dass der Beschwerde unter anderem ein Bericht der Integrierten Psychiat-

rie (…) vom 21. August 2025 beilag, 

dass die vorinstanzlichen Akten dem Bundesverwaltungsgericht am 

1. September 2025 in elektronischer Form vorlagen (Art. 109 Abs. 1 

AsylG), 

 

und zieht in Erwägung,  

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Ver- 

fügungen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] 

i.V.m. Art. 31–33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass der Beschwerdeführer als Verfügungsadressat zur Einreichung der 

Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),  

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG, Art. 52 Abs. 1 VwVG),  

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5),  

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin zu entscheiden ist (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich 

– wie nachfolgend aufgezeigt – um ein solches Rechtsmittel handelt, wes-

halb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),  

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde,  

dass das Rückweisungsbegehren abzuweisen ist, lässt sich doch alleine 

aus dem Umstand, dass das SEM zu einem anderen Schluss gelangt, als 

vom Beschwerdeführer erhofft, weder eine (sinngemäss gerügte) Verlet-

zung des Untersuchungsgrundsatzes noch des rechtlichen Gehörs respek-

tive der Begründungspflicht ableiten,  

dass die Vorinstanz den Sachverhalt rechtsgenüglich abgeklärt und sich in 

der angefochtenen Verfügung nachvollziehbar und hinreichend differen-

ziert mit den zentralen Vorbringen des Beschwerdeführers – auch mit der 

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Seite 4 

aktuellen Lage im Heimatstaat – und den eingereichten Beweismitteln aus-

einandergesetzt hat,  

dass es ihm denn auch offenkundig problemlos möglich war, die Verfügung 

mit einer 25 Seiten umfassenden Beschwerde sachgerecht anzufechten, 

dass auch die sinngemäss gerügte Vornahme einer antizipierten Beweis-

würdigung (zur antizipierten Beweiswürdigung siehe BVGE 2008/24 

E. 7.2) durch die Vorinstanz beziehungsweise ihr Verzicht auf die Prüfung 

der Authentizität und Übersetzung des ausschliesslich in Kopie eingereich-

ten handschriftlichen Beweismittels, welches kaum leserlich ist und be-

hauptungsweise eine medizinische Behandlung des Beschwerdeführers 

betrifft, nicht zu beanstanden ist, zumal die Vorinstanz dieses nicht in Frage 

stellt, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimat- oder Her-

kunftsstaat wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu ei-

ner bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauun-

gen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder begründete Furcht haben, 

solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG),  

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),  

dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde 

ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält, 

und Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in wesent-

lichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den 

Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder ver-

fälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 Abs. 2 und 3 AsylG), 

dass die Vorinstanz zutreffend feststellte, dass die Vorbringen des Be-

schwerdeführers den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit nicht standhal-

ten,  

dass die Argumente in der Beschwerde offensichtlich nicht geeignet sind, 

die zutreffenden und ausführlichen Erwägungen der angefochtenen Verfü-

gung umzustossen, zumal es dem Beschwerdeführer nicht gelingt, aus den 

Erklärungsversuchen betreffend die Glaubhaftigkeit seiner Vorbringen et-

was zu seinen Gunsten abzuleiten,  

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Seite 5 

dass die Glaubhaftigkeitsprüfung der Vorinstanz nicht zu beanstanden und 

mit dem SEM festzustellen ist, dass die Vorbringen des Beschwerdeführers 

insgesamt konstruiert wirken, 

dass bereits sein Hauptvorbringen, der Beschwerdeführer sei aufgrund sei-

ner angeblichen Teilnahme an Massenprotesten im Jahr 2015, Jahre spä-

ter und ohne weiteres in den Fokus der Behörden geraten, nicht logisch 

nachvollziehbar ist,  

dass auch das behauptete Interesse der Imbonerakure an der Person des 

Beschwerdeführers, eines Tuktuk-Fahrers, der offensichtlich keinerlei poli-

tisches Profil aufweist (vgl. A20/11 F57 ff.), sehr unwahrscheinlich ist, 

dass der diesbezügliche Erklärungsversuch in der Beschwerdeschrift, ge-

rade eben «seine apolitische Ausrichtung» habe das Interesse an seiner 

Person geweckt (vgl. Beschwerde S. 15), ausweichend und nachgescho-

ben wirkt, weshalb diese Argumentation nicht zu überzeugen vermag, 

dass sich in den Akten keine Hinweise darauf finden, er sei zum Zeitpunkt 

seiner Ausreise aus Burundi im Oktober 2022 Verfolgung ausgesetzt ge-

wesen, weshalb auch seine wiederholt geäusserte Furcht vor zukünftiger 

Verfolgung objektiv unwahrscheinlich ist, 

dass die augenscheinlich problemlose Ausstellung seines Reisepasses im 

Jahr 2020 und seine offensichtlich legale Ausreise aus Burundi im Jahr 

2022 (vgl. A20/11 F44 und A39/1) diese Einschätzung bestätigen,  

dass die Reisepassausstellung zwei Jahre vor der Ausreise darüber hinaus 

vermuten lässt, der Beschwerdeführer habe bereits Jahre zuvor geplant, 

den Heimatstaat zu verlassen (vgl. a.a.O.), 

dass, nachdem die geltend gemachte Bedrohungslage im Heimatstaat un-

wahrscheinlich ist, auch die angebliche Reflexverfolgung gegen Familien-

mitglieder (Verschwinden eines Bruders und Misshandlung der Eltern; 

vgl. A20/11 F40 und A32/21 F7) nicht geglaubt werden kann, zumal es sich 

dabei ohnehin um eine unbelegte Parteibehauptung handelt, 

dass diesen Erwägungen gemäss das SEM zu Recht die Flüchtlingseigen-

schaft verneinte und das Asylgesuch ablehnte,  

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen,  

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Seite 6 

dass die Anordnung der Wegweisung aus der Schweiz im Einklang mit den 

gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist, da der Beschwer-

deführer insbesondere weder über einen Aufenthaltstitel für die Schweiz 

noch über eine Anspruchsgrundlage auf Erteilung eines solchen verfügt 

(Art. 44 [erster Satz] AsylG; vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, 

je m.w.H.),  

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1–4 AIG [SR 142.20]), 

dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisungsvollzugshindernis-

sen gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweis- 

standard wie bei der Flüchtlingseigenschaft gilt (vgl. BVGE 2011/24 

E. 10.2 m.w.H.),  

dass sich der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen 

völker- und landesrechtlichen Bestimmungen als zulässig erweist (Art. 83 

Abs. 3 AIG), da nach vorstehenden Erwägungen keine Hinweise auf eine 

flüchtlingsrechtlich relevante Verfolgung bestehen (Art. 5 Abs. 1 AsylG; 

Art. 33 Abs. 1 FK [SR 0.142.30]) und auch keine konkreten Anhaltspunkte 

für eine in der Heimat drohende menschenrechtswidrige Behandlung (im 

Sinne von Art. 3 EMRK) ersichtlich sind,  

dass der Vollzug der Wegweisung auch als zumutbar zu erkennen ist 

(Art. 83 Abs. 4 AIG), da weder die allgemeine Lage in der Heimat des Be-

schwerdeführers (vgl. statt vieler Urteile des BVGer D-4173/2025 vom 

4. August 2025 E. 7.3.2) noch individuelle Gründe auf eine konkrete Ge-

fährdung im Falle seiner Rückkehr schliessen lassen und diesbezüglich auf 

die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz zu verweisen ist (vgl. A44/11 

S. 6 f.), denen der Beschwerdeführer nichts Substantielles entgegensetzt, 

dass aus gesundheitlichen Gründen nur dann auf die Unzumutbarkeit des 

Wegweisungsvollzugs geschlossen werden kann, wenn eine dringend not-

wendige medizinische Behandlung im Heimatland nicht zur Verfügung 

steht und die fehlende Möglichkeit der Weiterbehandlung bei einer Rück-

kehr zu einer raschen und lebensgefährdenden Beeinträchtigung des Ge-

sundheitszustands, zur Invalidität oder gar zum Tod der betroffenen Per-

son führt, wobei Unzumutbarkeit jedenfalls nicht vorliegt, wenn im Heimat-

staat eine nicht dem schweizerischen Standard entsprechende Be- 

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handlung grundsätzlich möglich ist (vgl. etwa BVGE 2011/50 E. 8.3 und 

2009/2 E. 9.3.2), 

dass die Feststellung, eine nach schweizerischen Standards verordnete 

Behandlung könne im Herkunfts- respektive Heimatland nicht fortgesetzt 

werden, den Vollzug der Wegweisung folglich nicht ohne weiteres unzu-

mutbar macht (vgl. Urteil des BVGer E-4462/2023 vom 4. September 2023 

S. 12), 

dass der Vollzug der Wegweisung somit verlangt werden kann, wenn der 

Zugang zu grundlegender medizinischer Versorgung im Herkunfts- oder 

Heimatland gewährleistet ist, wobei darunter die allgemein- und notfall- 

medizinische Versorgung zu verstehen ist, die zur Gewährleistung der 

Menschenwürde unbedingt erforderlich ist (vgl. BVGE 2011/50 E. 8.3), 

dass für die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs bei Personen, die 

sich in der Schweiz in medizinischer Behandlung befinden, somit einerseits 

die Schwere ihrer gesundheitlichen Leiden und andererseits der Zugang 

zu grundlegender medizinischer Versorgung ausschlaggebend ist (vgl. Ur-

teil des BVGer E-4462/2023 vom 4. September 2023 S. 12), 

dass der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers dem Vollzug der 

Wegweisung nach dem Gesagten nicht entgegensteht, nachdem sich den 

Akten kein akuter Behandlungsbedarf seiner gesundheitlichen Beschwer-

den (Diagnose: schwere depressive Episode ohne psychotische Symp-

tome, Posttraumatische Belastungsstörung; vgl. Beschwerdebeilage 3) 

entnehmen lässt und folglich nicht von gravierenden gesundheitlichen 

Problemen auszugehen ist (vgl. Urteil des BVGer D-4173/2025 vom 4. Au-

gust 2025 E. 7.3.2; E-4051/2024 vom 17. Oktober 2024 E. 8.3.3),  

dass seine Leiden gemäss dem auf Beschwerdeebene eingereichten Be-

richt vom 21. August 2025 vorwiegend einer ambulanten psychiatrisch-

psychotherapeutischen Behandlung (im Rhythmus von zwei bis vier Wo-

chen) bedürfen und er das Medikament Remeron einnimmt (vgl. Be-

schwerdebeilage 3),  

dass mit der Vorinstanz anzunehmen ist, im Bedarfsfall könne sich der Be-

schwerdeführer auch im Heimatstaat behandeln lassen, zumal auch wenn 

das Antidepressivum Remeron (Wirkstoff: Mirtazapin) im Heimatstaat des 

Beschwerdeführers nicht erhältlich ist, ihm beispielsweise mit dem in Bu-

rundi erhältlichen Fluoxetin Alternativen zur Verfügung stehen (vgl. SEM, 

Note Burundi, Système de santé, traitements, médicaments, 10. Dez-

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Seite 8 

ember 2024, S. 40), womit der Zugang zur grundlegenden medizinischen 

Versorgung gegeben ist, 

dass es dem Beschwerdeführer zudem unbenommen bleibt, medizinische 

Rückkehrhilfe zu beantragen, insbesondere zur geregelten Therapiean-

passung (Art. 93 Abs. 1 Bst. d AsylG),  

dass eine Suizidneigung dem Vollzug der Wegweisung gemäss der Praxis 

des Gerichts und der Rechtsprechung des EGMR sodann ebenfalls nicht 

entgegensteht und vom Vollzug der Wegweisung gemäss konstanter 

Rechtsprechung nicht Abstand zu nehmen ist, solange Massnahmen zur 

Verhütung der Umsetzung einer Suiziddrohung getroffen werden können 

(vgl. etwa die Urteile des BVGer E-2937/2025  vom 15. Mai 2025 E. 8.3.2), 

dass im Falle einer Verschärfung der suizidalen Tendenzen des Beschwer-

deführers dem mit entsprechenden Massnahmen bei der Vollzugsorgani-

sation, beispielsweise durch deren fachärztliche sowie medikamentöse 

Vorbereitung und Begleitung, Rechnung zu tragen ist (vgl. Urteil des 

BVGer D-2963/ 2020 13. März 2024 E. 7.1.5.4), 

dass es dem Beschwerdeführer obliegt, sich die für seine Rückkehr allen-

falls benötigten Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; 

vgl. BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als 

möglich zu bezeichnen ist,  

dass die Anordnung der vorläufigen Aufnahme somit ausser Betracht fällt 

(Art. 83 Abs. 1-4 AIG),  

dass nach dem Gesagten die angefochtene Verfügung zu bestätigen und 

die eingereichte Beschwerde als offensichtlich unbegründet abzuweisen 

ist,  

dass mit vorliegendem Urteil in der Hauptsache das Gesuch um Befreiung 

von der Kostenvorschusspflicht (gemäss Art. 63 Abs. 4 VwVG) gegen-

standslos geworden ist,  

dass die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und 

amtlichen Rechtsverbeiständung abzuweisen sind, da sich die Be-

schwerde nach dem Gesagten als von Anfang an aussichtslos erwiesen 

hat,  

dass dem Beschwerdeführer demnach die Kosten des Verfahrens – wel-

che praxisgemäss auf Fr. 750.– zu bestimmen sind – aufzuerlegen sind 

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(Art. 63 Abs. 1 VwVG; Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]).  

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und amt-

lichen Rechtsverbeiständung werden abgewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen.  

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Simon Thurnheer Leslie Werne