# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 71c9fdb1-9520-58d7-9af7-aff5d2f31067
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2016-09-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.09.2016 C-1136/2015
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1136-2015_2016-09-28.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 

Das BGer ist mit Entscheid vom 

25.11.2016 auf die Beschwerde nicht 

eingetreten (9C_758/2016) 

 
 
    
 

  

  

 

 Abteilung III 

C-1136/2015 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 8 .  S e p t e m b e r  2 0 1 6  

Besetzung 
 Richter David Weiss (Vorsitz), 

Richter Christoph Rohrer,  

Richter Beat Weber,    

Gerichtsschreiberin Tania Sutter. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

vertreten durch B._______,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Neuanmeldung,  

Verfügung vom 8. Januar 2015. 

 

 

 

C-1136/2015 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Der am (…) 1965 geborene, mazedonische Staatsangehörige 

A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) war zwischen 1989 und 1995 

als Bauhilfsarbeiter (Saisonnier) in der Schweiz erwerbstätig und entrich-

tete während 47 Monaten Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinter-

lassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV; vgl. Akten der Vorinstanz 

[act.] 3, 55). Nach der Rückkehr in die Heimat arbeitete er auf dem Bau, 

dies bis zum Verkehrsunfall am 27. September 2003 (act. 80-2, 90-3, 91-

1, 140-6). 

A.b Mit Verfügung vom 10. Dezember 2008 wies die IV-Stelle für Versi-

cherte im Ausland IVSTA (nachfolgend: Vorinstanz) das erste Leistungsbe-

gehren des Beschwerdeführers vom 18. Januar 2007 bei einer Arbeitsun-

fähigkeit in einer Verweistätigkeit von 0 % und einem Invaliditätsgrad von 

17 % ab (act. 67).  

A.c Die gegen die Verfügung vom 10. Dezember 2008 erhobene Be-

schwerde wurde mit Urteil des BVGer C-265/2009 vom 25. Februar 2011 

in dem Sinne gutgeheissen, als dass die angefochtene Verfügung aufge-

hoben und die Sache an die Vorinstanz zur weiteren medizinischen Abklä-

rung sowie zum Erlass einer neuen Verfügung zurückgewiesen wurde 

(act. 80). 

A.d Im Rahmen ergänzender medizinischer Abklärungen liess die Vo-

rinstanz den Beschwerdeführer im Institut C._______ in Y. _______ inter-

disziplinär begutachten (act. 140). 

A.e Mit Verfügung vom 6. Mai 2014 wies die Vorinstanz das Leistungsbe-

gehren gestützt auf das interdisziplinäre Gutachten vom 6. Januar 2014 

ab. Im Einzelnen führte sie aus, beim Beschwerdeführer bestehe eine Ge-

sundheitsbeeinträchtigung mit funktionellen Einschränkungen bei körper-

lich schwer belastenden und vorwiegend stehenden Tätigkeiten. Die Ar-

beitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit auf dem Bau betrage 

70 %. Hingegen betrage die Arbeitsunfähigkeit in einer dem Gesundheits-

zustand angepassten Tätigkeit nach Ablauf einer sechsmonatigen Hei-

lungszeit 25 %, woraus eine Erwerbseinbusse von 41 % resultiere 

(act. 146). Diese Verfügung erwuchs in Rechtskraft. 

  

C-1136/2015 

Seite 3 

A.f Der Beschwerdeführer reichte der Vorinstanz mit Eingabe vom 

10. September 2014 neue medizinische Unterlagen ein und stellte damit 

sinngemäss ein zweites Leistungsbegehren (act. 149 ff.). Er machte gel-

tend, sein Gesundheitszustand habe sich verschlechtert. Er habe psychi-

sche Probleme, sei ständig in Behandlung und müsse mehrere Medika-

mente einnehmen. In der letzten Zeit habe er auch andere gesundheitliche 

Probleme. So zittere er am ganzen Körper und könne nicht aufrecht gehen. 

Sollten die von ihm eingereichten Berichte nicht berücksichtigt werden, bat 

er um erneute Untersuchung in der Schweiz. Aufgrund seines sehr 

schlechten Gesundheitszustands sei er sicher, dass das Ergebnis auf mehr 

als 50 % kommen werde. 

A.g Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren trat die Vorinstanz mit 

Verfügung vom 8. Januar 2015 mangels Glaubhaftmachung einer erhebli-

chen Änderung des Invaliditätsgrads auf das zweite Leistungsgesuch nicht 

ein (act. 165). 

B.  

B.a Gegen die Verfügung vom 8. Januar 2015 reichte der Beschwerdefüh-

rer bei der Vorinstanz mit E-Mail vom 17. Februar 2015 in englischer Spra-

che Beschwerde ein. Dieses E-Mail wurde dem Bundesverwaltungsgericht 

am 25. Februar 2015 überwiesen (Akten im Beschwerdeverfahren [BVGer 

act.] 1). Zudem reichte er mit Schreiben vom 17. Februar 2015 (mazedoni-

scher Poststempel: 20. Februar 2015; Eingang beim Bundesverwaltungs-

gericht: 4. März 2015) ebenfalls in englischer Sprache beim Bundesver-

waltungsgericht Beschwerde ein und beantragte sinngemäss die Prüfung 

seines Rentengesuchs. Zur Begründung gab er im Wesentlichen an, sein 

Gesundheitszustand verschlechtere sich von Tag zu Tag (BVGer act. 2). 

B.b Mit Zwischenverfügung vom 4. März 2015 wurde die Vorinstanz auf-

gefordert bis zum 20. April 2015 eine vorerst auf die Frage der Fristwah-

rung beschränkte Vernehmlassung einzureichen (BVGer act. 3). 

B.c Die Vorinstanz teilte mit Vernehmlassung vom 16. April 2015 mit, dass 

gemäss postalischer Nachforschung die Verfügung vom 8. Januar 2015 

dem Beschwerdeführer am 26. Januar 2015 ausgehändigt worden sei. So-

fern die Beschwerde spätestens am 25. Februar 2015 der Post übergeben 

worden sei, sei sie rechtzeitig eingereicht worden (BVGer act. 4). 

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Seite 4 

B.d Mit Verfügung vom 21. April 2015 gab der Instruktionsrichter zur 

Kenntnis, dass gemäss dem Poststempel die Postaufgabe am 20. Februar 

2015 erfolgt sei (BVGer act. 5). 

C.  

Mit Vernehmlassung vom 1. Mai 2015 führte die Vorinstanz aus, ihr ärztli-

cher Dienst sei bei der Prüfung der im August 2014 erstellten neuen medi-

zinischen Unterlagen zur Feststellung gelangt, dass sich daraus in objekti-

ver Hinsicht keine neuen Aspekte ergäben. Weder hinsichtlich der Kniesi-

tuation, der Herzsituation noch aus psychiatrischer Sicht würden relevante 

Veränderungen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit in leichten Verwei-

sungstätigkeiten ersichtlich. Die subjektiv angegebene Verschlechterung 

werde objektiv nicht belegt. Entsprechend wurde die Abweisung der Be-

schwerde beantragt (BVGer act. 6). 

D.  

Der mit Zwischenverfügung vom 7. Mai 2015 vom Beschwerdeführer ein-

verlangte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 400.– ging fristgerecht bei 

der Gerichtskasse ein (BVGer act. 7 f.). 

E.  

Mit Verfügung vom 23. Juni 2015 gab der Instruktionsrichter zur Kenntnis, 

dass der Beschwerdeführer auf die Einreichung einer Replik verzichtet 

hatte und schloss unter Vorbehalt weiterer Instruktionsmassnahmen den 

Schriftenwechsel ab (BVGer act. 10). 

F.  

F.a Mit Eingabe vom 6. Oktober 2015 übermittelte die Vorinstanz eine Ko-

pie des am 2. Oktober 2015 von der mazedonischen Versicherung erhal-

tenen Gutachtens vom 19. Februar 2015 von Dr. D._______ und 

Dr. E._______ (BVGer act. 12). 

F.b Der Instruktionsrichter gab den Parteien mit Verfügung vom 21. Okto-

ber 2015 und Frist bis zum 20. November 2015 Gelegenheit, zum Gutach-

ten vom 19. Februar 2015 Stellung zu nehmen (BVGer act. 15). 

F.c Die Vorinstanz übermittelte mit Eingabe vom 9. November 2015 die bei 

ihrem ärztlichen Dienst eingeholte Stellungnahme vom 2. November 2015, 

wonach sich aus dem Gutachten vom 19. Februar 2015 keine neuen As-

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Seite 5 

pekte entnehmen liessen, insbesondere nicht solche, die eine höhere Ar-

beitsunfähigkeit zu belegen vermöchten. Entsprechend hielt die Vorinstanz 

an ihrem Antrag, die Beschwerde abzuweisen, fest (BVGer act. 16). 

F.d Mit Eingabe vom 20. November 2015 reichte der Beschwerdeführer 

den Arztbericht von Dr. F._______ vom 17. September 2015 ein (BVGer 

act. 18). 

G.  

Mit Vollmacht vom 19. November 2015 (Eingang: 1. Dezember 2015) liess 

der Beschwerdeführer seine Vertretung durch B._______ in Z._______ 

(Mazedonien) anzeigen (BVGer act. 19). 

H.  

Innert angesetzter Frist reichte die Vorinstanz am 7. Januar 2016 Schluss-

bemerkungen samt einer Stellungnahme des ärztlichen Dienstes vom 

31. Dezember 2015 zum Arztbericht vom 17. September 2015 ein und hielt 

an ihren bisherigen Feststellungen und Anträgen fest (BVGer act. 25). 

I.  

Mit Verfügung vom 24. Februar 2016 wurde zur Kenntnis genommen, dass 

der Beschwerdeführer auf die Einreichung von Schlussbemerkungen ver-

zichtet hatte und wurde der Schriftenwechsel unter Vorbehalt weiterer In-

struktionsmassnahmen abgeschlossen (BVGer act. 28). 

J.  

Auf die Ausführungen der Parteien und die Beweismittel ist, soweit erfor-

derlich, in den folgenden Erwägungen näher einzugehen. 

 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Be-

schwerde zuständig (Art. 31, 32 und 33 Bst. d VGG; Art. 69 Abs. 1 Bst. b 

IVG [SR 831.20]) und der Beschwerdeführer ist als Adressat der angefoch-

tenen Verfügung zur Erhebung der Beschwerde legitimiert (Art. 48 Abs. 1 

VwVG; siehe auch Art. 59 ATSG [SR 830.1]). Die am 20. Februar 2015 bei 

der mazedonischen Post aufgegebene, in englischer Sprache verfasste 

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Seite 6 

Beschwerde vom 17. Februar 2015 erfolgte frist- und formgerecht (Art. 50 

Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG, Art. 60 ATSG, Art. 32 und Art. 38 Abs. 1 

des Abkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und 

der Republik Mazedonien über Soziale Sicherheit vom 9. Dezember 1999 

[SR 0.831.109.520.1]; nachfolgend auch: Abkommen Schweiz-Mazedo-

nien; vgl. auch E. 3.1 nachstehend). Nachdem auch der Kostenvorschuss 

fristgerecht geleistet wurde, ist auf die Beschwerde vom 17. Februar 2015 

einzutreten. 

2.  

2.1 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht 

einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, 

die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen 

Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG; BENJAMIN SCHIN-

DLER, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.] Kommentar zum Bundesgesetz 

über das Verwaltungsverfahren, Zürich 2008, Rz. 1 ff. zu Art. 49). 

2.2 Es ist gemäss dem Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes we-

gen nicht an die Begründung der Begehren der Parteien gebunden (Art. 62 

Abs. 4 VwVG). Im Rahmen seiner Kognition kann es die Beschwerde auch 

aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den an-

gefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Begründung bestätigen, die 

von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ GYGI, Bundesverwaltungs-

rechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212; vgl. BGE 128 II 145 E. 1.2.2; 

127 II 264 E. 1b). 

3.  

3.1 Der Beschwerdeführer ist mazedonischer Staatsangehöriger und war 

in der Schweiz wohnhaft und erwerbstätig. Aktuell lebt er in Mazedonien. 

Damit gelangt das Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenos-

senschaft und der Republik Mazedonien über Soziale Sicherheit vom 

9. Dezember 1999 zur Anwendung. Namentlich sind mazedonische 

Staatsangehörige grundsätzlich in ihren Rechte und Pflichten aufgrund der 

schweizerischen Rechtsvorschriften den Schweizerischen Staatsangehö-

rigen gleichgestellt (Art. 4 Ziff. 1 Abkommen Schweiz-Mazedonien). Im Üb-

rigen richtet sich der Anspruch auf Leistungen der schweizerischen Invali-

denversicherung nach schweizerischem Recht (Art. 1b und 6 IVG). 

  

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Seite 7 

3.2 Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung einer Streit-

sache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen 

Verwaltungsverfügung eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 132 V 215 

E. 3.1.1). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen 

im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein 

(BGE 121 V 362 E. 1b). 

3.3 In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze mass-

gebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes 

Geltung haben (BGE 132 V 215 E. 3.1.1), weshalb jene Vorschriften An-

wendung finden, die spätestens beim Erlass der Verfügung vom 8. Januar 

2015 in Kraft standen, weiter aber auch Vorschriften, die zu jenem Zeit-

punkt bereits ausser Kraft getreten waren, die aber für die Beurteilung al-

lenfalls früher entstandener Leistungsansprüche von Belang sind. 

4.  

4.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 

ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidi-

tät kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 

Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körper-

lichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zu-

mutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teil-

weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des 

Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der 

gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä-

higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar 

ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird 

das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Inva-

lidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausge-

glichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Be-

ziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn 

sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen; Art. 16 ATSG). 

4.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG (in der ab 2008 geltenden Fassung) besteht 

der Anspruch auf eine ganze Rente, wenn die versicherte Person mindes-

tens 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % 

invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % besteht An-

spruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 

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Seite 8 

40 % ein solcher auf eine Viertelsrente. Beträgt der Invaliditätsgrad weni-

ger als 50 %, so werden die entsprechenden Renten nur an Versicherte 

ausbezahlt, die ihren Wohnsitz und ihren gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 

ATSG) in der Schweiz haben (Art. 29 Abs. 4 IVG in der ab 2008 geltenden 

Fassung), soweit nicht völkerrechtliche Bestimmungen eine abweichende 

Regelung vorsehen. Im vorliegenden Fall sieht Art. 5 Ziff. 2 des Abkom-

mens Schweiz-Mazedonien keine abweichende Regelung vor. Die Rege-

lung in Art. 29 Abs. 4 IVG stellt nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, 

sondern eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 275 

E. 6c). 

4.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und 

im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche 

und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-

ben. Aufgabe des Arztes oder Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 

beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-

lich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Wei-

teren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurtei-

lung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zu-

gemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4; 125 V 256 E. 4). 

4.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob 

der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter-

suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in 

Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darle-

gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der me-

dizinischen Situation einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der Expertin 

oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a) 

und ob der Arzt oder die Ärztin über die notwendigen fachlichen Qualifika-

tionen verfügt (Urteil des BGer 9C_736/2009 vom 26. Januar 2010 E. 2.1). 

5.  

5.1 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verwei-

gert, so wird eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn damit glaubhaft ge-

macht wird, dass sich der Grad der Invalidität in einer für den Anspruch 

erheblichen Weise geändert hat (Art. 87 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 IVV [SR 

831.201]). Die Rechtskraft der früheren Verfügung steht einer neuen Prü-

fung so lange entgegen, als der seinerzeit beurteilte Sachverhalt sich in 

der Zwischenzeit nicht verändert hat. Damit soll verhindert werden, dass 

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Seite 9 

sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger Anspruchsprü-

fung immer wieder mit gleich lautenden und nicht näher begründeten, d.h. 

keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen 

muss (BGE 130 V 64 E. 5.2.3). Die Verwaltung verfügt bei der Beurteilung 

dieser Eintretensvoraussetzung über einen gewissen Spielraum. So wird 

sie namentlich berücksichtigen, ob die frühere Verfügung nur kurze oder 

schon längere Zeit zurückliegt und an die Glaubhaftmachung dementspre-

chend mehr oder weniger hohe Anforderungen stellen (Urteil des BGer 

8C_531/2013 vom 10. Juni 2014 E. 4.1.2). 

5.2 Die zeitliche Vergleichsbasis für die Frage, ob eine rentenrelevante 

Veränderung des Sachverhalts glaubhaft ist, bildet der Zeitpunkt der letz-

ten umfassenden materiellen Prüfung. Der Vergleichszeitraum erstreckt 

sich grundsätzlich bis zur Prüfung und Beurteilung des Gesuchs, d.h. bis 

zum Erlass der Verfügung betreffend die Neuanmeldung. Für die be-

schwerdeweise Überprüfung einer Nichteintretensverfügung ist somit der 

Sachverhalt, wie er sich der Verwaltung bot, resp. die Aktenlage bei Erlass 

dieser Verfügung massgeblich (Urteil des BGer 8C_244/2016 vom 21. Juni 

2016 E. 2.1 m.H. auf BGE 130 V 64 E. 5.2.5). 

5.3 Die versicherte Person hat mit der Neuanmeldung die massgebliche 

Tatsachenänderung glaubhaft zu machen. Der Untersuchungsgrundsatz, 

wonach das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Ab-

klärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen hat, spielt insoweit 

nicht (BGE 130 V 64 E. 5.2.5). Mit dem Beweismass des Glaubhaftma-

chens sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden; die 

Tatsachenänderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht 

sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt 

sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten 

rechtserheblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte be-

stehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei 

eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstel-

len lassen (Urteil 8C_244/2016 E. 2.2 m.H.). 

6.  

Die letzte umfassende materielle Prüfung des Rentenanspruchs des Be-

schwerdeführers erfolgte mit der rentenabweisenden Verfügung vom 

6. Mai 2014. Umstritten und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer glaub-

haft gemacht hat, dass sich der Sachverhalt zwischen dem 6. Mai 2014 

und dem 8. Januar 2015, dem Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen 

Verfügung, rentenrelevant verändert hat. 

C-1136/2015 

Seite 10 

6.1 Der für die Verfügung vom 6. Mai 2014 massgebliche Gesundheitszu-

stands des Beschwerdeführers ergibt sich aus dem interdisziplinären Gut-

achten vom 6. Januar 2014 (act. 140) und präsentiert sich im Wesentlichen 

wie folgt: 

6.1.1 Als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurden genannt: 

Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte bis mittelgradige 

Episode (ICD-10 F 33.1/F 33.2); chronische Beschwerden der gesamten 

rechten unteren Extremität (ICD-10 M 79.60/T 93.2/Z 98.8) und koronare 

2-Ast-Erkrankung (ICD-10 I 25.1). Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit 

nannten die Gutachter chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom unter 

zervikaler und lumbaler Betonung (ICD-10 M 54.80); unspezifisches multi-

lokuläres Schmerzsyndrom (ICD-10 R 52.9); Verdacht auf Medikamenten-

malcompliance (ICD-10 Z 91.1); fortgesetzter Nikotinabusus, schädlicher 

Gebrauch (ICD-10 F 17.1); Dyslipidämie (ICD-10 E 78.0) und chronische 

Gastritis (ICD-10 K 29.5; act. 140-18 f.). 

6.1.2 In allgemeininternistischer Hinsicht stellte Dr. med. G._______, FMH 

Allgemeine Innere Medizin, ein Schonhinken rechts und rezidivierende Epi-

soden mit ruckartigem Zittern des rechten Beines fest. Im Übrigen waren 

die Befunde unauffällig bzw. wurde auf die weiteren spezialärztlichen Un-

tersuchungen verwiesen. Allgemeininternistisch wurde keine Einschrän-

kung der Arbeitsfähigkeit attestiert (act. 140-7). 

6.1.3 Nach Dr. med. H._______, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, 

würden die objektiven Befunde einen Beschwerdeführer mit Tremor auf der 

linken Körperhälfte mit monotoner Sprachgestaltung, Einsilbigkeit und star-

rer Affektlage zeigen. Der Beschwerdeführer wirke insgesamt verlangsamt. 

Im Zusammenhang mit den Ängsten und der Schlafstörung könne daher 

von einer rezidivierenden depressiven Störung mit leichter bis mittelgradi-

ger Episode ausgegangen werden. Hinweise für eine mittelgradige oder 

schwere depressive Episode seien hingegen eher nicht vorhanden, es be-

stehe kein Morgentief, kein umfassender sozialer Rückzug, kein Libidover-

lust, auch erweise sich der Beschwerdeführer als reisefähig. Weiter wurde 

festgestellt, dass die gegenwärtige psychopharmakologische Behandlung 

ungenügend erscheine. Die gemessenen Serumwerte würden unter der 

Nachweisgrenze liegen, sodass vermutet werden müsse, der Beschwer-

deführer nehme die verordneten Medikamente nicht regelmässig ein. Bei 

einer konsequenten Einnahme wäre mit einer Aufhellung der depressiven 

C-1136/2015 

Seite 11 

Symptome zu rechnen. Medikamentös unbehandelt könne dem Beschwer-

deführer aufgrund seiner psychischen Störung eine Einschränkung der Ar-

beitsfähigkeit von 25 % attestiert werden (act. 140-10).  

6.1.4 In orthopädischer Hinsicht hielt Dr. med. I._______, FMH Orthopädi-

sche Chirurgie, fest, der Beschwerdeführer hätte sich geweigert, einen ein-

zigen Schritt ohne Stock zu überwinden, hätte sich aber mit dessen Hilfe 

flüssig fortbewegt. Bei der Untersuchung der Wirbelsäule zeige sich eine 

gute Beweglichkeit sämtlicher Abschnitte. An den oberen und unteren Ext-

remitäten bestehe mit Ausnahme von Hüft-, Knie- und Schultergelenk der 

rechten Seite eine freie Beweglichkeit. Auf neurologischer Ebene würden 

sich keine klaren Hinweise für das Vorliegen einer Pathologie im Bereich 

des peripheren Nervensystems zeigen. Weiter hätten sich die Anam-

neseerhebung sowie die gesamte ausführliche Untersuchung aufgrund der 

schleppenden Angaben des Beschwerdeführers langwierig gestaltet. Zahl-

reiche Fragen und Widersprüche hätten kaum aufgelöst werden können. 

Zusammenfassend könne gesagt werden, dass sich die vom Beschwerde-

führer beklagten, völlig diffusen Beschwerden durch die klinischen und ra-

diologischen Befunde keinesfalls vollständig begründen liessen. Nachvoll-

ziehbar sei ein gewisser Leidensdruck am rechten Kniegelenk, kaum aber 

die übrigen Beschwerden. Die deutlichen Inkonsistenzen, das fehlende An-

sprechen auf wiederholte Infiltration, anamnestisch weiterhin durchgeführt 

konservative Therapiemassnahmen sowie langjährige körperliche Scho-

nung und Arbeitskarenz könnten als klarer Hinweis für eine erhebliche 

nicht-organische Beschwerdekomponente angesehen werden. Für die Tä-

tigkeit als Maurer sowie für jede andere körperlich mittelschwere und 

schwere Tätigkeit bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Für körper-

lich leichte, überwiegend sitzende Verrichtungen unter Wechselbelastung 

liege dagegen aus rein orthopädischer Sicht eine zeitlich und leistungs-

mässig uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit vor. Das wiederholte Heben und 

Tragen von Lasten über 10 kg, das Überwinden von Treppen, Leitern und 

unebenem Grund sowie der repetitive Einsatz der rechten oberen Extremi-

tät oberhalb Schulterniveau sollte dabei vermieden werden (act. 140-14 f.). 

6.1.5 Gemäss Dr. med. J._______, FMH Kardiologie, bestehe beim Be-

schwerdeführer eine chronische koronare Herzkrankheit. Bei der aktuellen 

klinischen Untersuchung sei er kardio-pulmonal kompensiert, im Sinus-

rhythmus und normoton. Die Echokardiographie zeige eine leicht redu-

zierte LV-Pumpfunktion mit diffuser LV-Hypokinesie, inferior betont. Auf-

grund der koronaren Herzkrankheit sei der Beschwerdeführer für eine kör-

perlich belastende Tätigkeit nicht mehr einsetzbar. Hingegen sei er für eine 

C-1136/2015 

Seite 12 

körperlich nicht belastende Tätigkeit vornehmlich sitzend mit gelegentli-

chem Laufen weiter einsetzbar (act. 140-17 f.). 

6.1.6 Aus polydisziplinärer Sicht sei insgesamt eine vollständige Arbeitsun-

fähigkeit in der angestammten Tätigkeit und in jeder anderen körperlich 

mittelschwer oder schwer belastenden Tätigkeit festzustellen. Für körper-

lich leichte, adaptierte Tätigkeiten bestehe hingegen eine Arbeits- und Leis-

tungsfähigkeit von 75 %, vollschichtig umsetzbar bei vermindertem Rende-

ment und erhöhtem Pausenbedarf. Durch adäquate psychiatrische Be-

handlung sollte eine annähernd uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in adap-

tierten Tätigkeiten erreichbar sein (act. 140-20).  

6.2 Zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 8. Januar 2015 

stellte sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers aufgrund 

neuer medizinischer Akten im Wesentlichen wie folgt dar: 

6.2.1 Im Bericht vom 1. August 2014 hält der Orthopäde Dr. K._______ 

fest, beim Beschwerdeführer sei nach einer Verletzung im September 2003 

die rechte Kniescheibe operativ entfernt worden. Aktuell habe er eine 

starke Kontraktur im rechten Knie mit schmerzhaft reduzierter Bewegung 

sowie Schmerzen im linken Knie bei Bewegung. Das Treppensteigen sei 

erschwert. Weiter liege eine konsekutive Arthrose links wegen der vergrös-

serten Last vor. Der Beschwerdeführer gehe an Stöcken. Die Funktion des 

rechten Beines habe er verloren. Gemäss der Invalidentabelle liege eine 

Invalidität von 40 % vor (act. 152-1 f.). 

6.2.2 Dr. L._______, Internist, stellte in seinem Bericht vom 1. August 2014 

das Vorhandensein eines Implantates oder Transplantates nach koronarer 

Gefässplastik (Z 95.5) fest. Er hielt als Diagnosen zudem eine Dislipidämie 

und ein kompensiertes Herz fest und merkte schliesslich an, der Patient 

sei arbeitsunfähig (act. 152-3 f.).  

6.2.3 Gemäss dem Bericht des Hausarztes Dr. M._______ vom 4. August 

2014 sei der Beschwerdeführer chronisch krank und leide unter folgenden 

Diagnosen nach ICD-10 Code: Angina Pectoris (I 20), Hypertensio arteria-

lis (I 10), Spondylosis (M 47), Coxarhtrosis (M 16), Gonarthrosis (M 17), 

chronische Gastritis (K 29.5), Hypercholesterinämie (E 78.0), rezidivie-

rende depressive Störung (F 33.2), Morbus Parkinson (G 20) sowie Kardi-

omyopathie (I 25.5). Sein Gesundheitszustand habe sich dieses Jahr sicht-

C-1136/2015 

Seite 13 

bar verschlechtert, insbesondere sei er psychisch instabil. Der psychophy-

sische Zustand vermittle den Eindruck eines trägen, 100 %-igen Invaliden, 

der für keine Arbeit eingesetzt werden könne (act. 150, 162). 

6.2.4 Dr. F._______, Fachärztin für Psychiatrie, diagnostizierte in ihrem 

Bericht vom 6. August 2014 eine rezidivierende depressive Störung 

(F 33.3) bei gegenwärtig schwerer Episode mit psychotischen Symptomen. 

Trotz mehr als zehnjähriger regelmässiger psychotherapeutischer und me-

dikamentöser Behandlung sei kein Erfolg erzielt worden. Während der ak-

tuellen Untersuchung seien im Zusammenhang mit der primären psychiat-

rischen Diagnose auch ein Zustand mit intensiver psychomotorischer Un-

ruhe („Syndrom unruhige Beine“), eine depressive Stimmung, eine depres-

sive Ideenfindung, die von episodischen Wahrnehmungstäuschungen be-

gleitet sei und sein Benehmen diktiere, wesentliche Veränderungen der 

Willens- und Antriebsdynamiken, die in Form von Schlaf- und Appetitlosig-

keit sowie von Hypobulie ausgedrückt seien, zum Vorschein getreten. Auf-

grund des vergangenen und aktuellen psychischen Gesundheitszustands 

sei der Beschwerdeführer nicht bereit und nicht in der Lage, berufliche Ver-

pflichtungen auf sich zu nehmen und diesen nachzukommen. Ferner 

müsse er weiterhin die regelmässige Einnahme der Medikamente sowie 

psychotherapeutische Behandlung fortsetzen. Anlässlich einer Kontrollun-

tersuchung am 26. Oktober 2014 wurde angemerkt, der Beschwerdeführer 

befinde sich im Anfangsstadium eines Neuroleptika-Syndroms (act. 151, 

163). 

6.2.5 Gemäss Stellungnahme von Dr. N._______, FMH Allgemeine Medi-

zin, vom medizinischen Dienst der Vorinstanz vom 29. September 2014 

würden die Berichte von August 2014 (d.h. acht Monate nach der Begut-

achtung in Z._______) aus objektiv-ärztlicher Sicht keine neuen Aspekte 

zeigen. Sowohl die Kniesituation als auch die Herzsituation hätten sich 

nicht relevant verändert, insbesondere ganz sicher nicht mit Bezug auf die 

Restarbeitsfähigkeit in den angepassten, vorwiegend sitzenden Verweistä-

tigkeiten. Auch aus psychiatrischer Sicht sehe er keine neuen Aspekte. Die 

subjektiven Angaben betreffend eine Verschlechterung seit Januar 2014 

seien objektiv mit den medizinischen Berichten nicht belegt (act. 156). 

6.3 Im Beschwerdeverfahren wurden weitere ärztliche Berichte einge-

reicht: 

6.3.1 Gemäss dem Bericht des Fonds für Pensions- und Invaliditätsversi-

cherung Mazedoniens vom 19. Februar 2015 von Dr. D._______ und 

C-1136/2015 

Seite 14 

Dr. E._______, bestehe in kardiologischer Hinsicht eine rhythmische Akti-

vität mit deutlichen Tönen und ohne Geräusche. Betreffend die unteren 

Extremitäten sei das linke Bein ohne Beschwerden. Im Bereich des rechten 

Knies habe es eine Narbe und die Bewegungen seien leicht eingeschränkt, 

ohne Schwellung im Bereich des Knies, mit leicht veränderten Konturen 

und Auftreten subjektiver Schmerzen bei Bewegung bis zum maximalen 

Ausmass. Ferner wurde eine auffällige leichte Hypotrophie am Unterschen-

kel genannt. Das Gehen werde mit einer Stützkrücke unterstützt, obwohl 

es eigenständig möglich sei. In psychiatrischer Hinsicht werde ein allge-

mein gemindertes Befinden festgestellt, ein subdepressiver Affekt. Die Ar-

beitsfähigkeit sei um 40 % gemindert (BVGer act. 14). 

6.3.2 Die behandelnde Psychiaterin des Beschwerdeführers, 

Dr. F._______, hielt in ihrem Bericht vom 17. September 2015 zusammen-

fassend fest, der Krankheitsverlauf sei chronisch, fluktuierend und sei in 

eine dauerhafte Veränderung der Persönlichkeit übergegangen, mit einer 

dominant ausgeprägten depressiven Symptomatik und schizoidem Verhal-

ten, sodass ungeachtet der lang andauernden und geänderten therapeuti-

schen Behandlung kein zufriedenstellendes Tauglichkeitsniveau erreicht 

worden sei; es bestehe eine Therapieresistenz infolge häufig auftretender 

depressiver Episoden, die sich als familiäre, beruflich und soziale Nicht-

funktionalität und Isolation auswirkten. Als Diagnosen nannte sie eine re-

zidivierende depressive Störung (F 33.2), eine schizoide Persönlichkeits-

störung (F 60.1) und hypertensio arterialis essentialis (I 10). Die eingangs 

im Bericht unter den Arbeitsdiagnosen noch genannte posttraumatische 

depressive Störung (F 43.1) wurde nicht mehr erwähnt. Im Einzelnen führte 

sie aus, die Störung des Beschwerdeführers lasse sich anhand der Chro-

nizität erheben und manifestiere sich in wiederholten depressiven Episo-

den, welche drei bis sechs Monate andauern könnten, wobei dieses klini-

sche Bild häufig von einem hohen Grad an Ängstlichkeit, Unruhe und de-

pressiver Phänomenologie begleitet sei mit depressiver Stimmung, de-

pressivem Gedankengut, verringertem Aufrechterhalten der Aufmerksam-

keit, geminderter Konzentration, verringertem Selbstvertrauen und Selbst-

achtung. Der Beschwerdeführer leide häufig an Schlafstörungen und ge-

mindertem Appetit (BVGer act. 23). 

6.3.3 Gemäss Stellungnahme von Dr. O._______, FMH Psychiatrie und 

Psychotherapie, vom medizinischen Dienst der Vorinstanz vom 31. De-

zember 2015 seien aufgrund der vorhandenen Unterlagen weder die Kri-

terien der Diagnose einer schizoiden Persönlichkeitsstörung noch die einer 

posttraumatischen Belastungsstörung erfüllt. Die verabreichte Medikation 

C-1136/2015 

Seite 15 

spreche nicht für das Vorliegen einer schweren depressiven Episode. Eine 

schwere depressive Episode sei gekennzeichnet durch eine innere Leere 

und Interessenlosigkeit. Die mehrmals beschriebene Nervosität, die 

Ängste, die Reizbarkeit und das aggressive Verhalten würden nicht in den 

Kriterienkatalog einer schweren depressiven Episode passen. Da die be-

handelnde Psychiaterin von einem chronischen Verlauf spreche, müsse  

eher davon ausgegangen werden, dass der Zustand nicht schlechter sei 

als zum Zeitpunkt der Untersuchung in der Schweiz. Der Versicherte habe 

bereits damals für sich keine Arbeitsfähigkeit mehr gesehen. Die Medika-

mentencompliance sei nirgends belegt. Es lasse sich nur sagen, dass der 

Versicherte zum Zeitpunkt der Begutachtung in der Schweiz die Medikation 

nicht in ausreichender Dosierung eingenommen habe. Im Verlauf seien 

keine Medikamentenblutspiegel beigelegt worden. Aus rein medizinischer 

Hinsicht lasse sich nicht mehr sagen, da die Berichte aus Mazedonien sehr 

kurz gehalten seien. Subjektive Angaben und die Beurteilung seien ver-

mengt und ein Psychostatus nach AMDP fehle. Auffällig sei auch die Dis-

krepanz des Berichts der behandelnden Psychiaterin im Vergleich zur Be-

schreibung der Stimmungslage durch die Invalidenkommission. Symptome 

einer schweren depressiven Episode würden nicht mit Unlust oder subde-

pressivem Zustand beschrieben. Aus ihrer Sicht könne mit den Unterlagen 

eine Verschlechterung nicht belegt werden (BVGer act. 25). 

6.4 Aus den medizinischen Akten ergibt sich, dass beim Beschwerdeführer 

namentlich in Bezug auf das rechte Knie, das Herz und die Psyche ge-

sundheitliche Beschwerden bestehen. Da für die Beurteilung der Frage, ob 

eine rentenrelevante Sachverhaltsveränderung glaubhaft gemacht wurde, 

ausschliesslich die bis zum Verfügungszeitpunkt am 8. Januar 2015 vorlie-

genden Unterlagen massgebend sind, können die Arztberichte, die aus der 

Zeit nach Erlass der angefochtenen Verfügung datieren und erst im Be-

schwerdeverfahren eingereicht wurden, grundsätzlich nicht berücksichtigt 

werden (vgl. Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 464/06 

vom 15. März 2007 E. 4.2). 

6.4.1 Zunächst ist zu berücksichtigen, dass die Neuanmeldung am 

10. September 2014 nur gerade vier Monate nach Erlass der das erste 

Leistungsgesuch abweisenden Verfügung vom 6. Mai 2014 erfolgte, womit 

an die Glaubhaftmachung einer rentenrelevanten Sachverhaltsänderung 

höhere Anforderungen gestellt werden können. 

C-1136/2015 

Seite 16 

6.4.2 In kardiologischer Hinsicht enthalten die ärztlichen Berichte von Au-

gust 2014 keine Anhaltspunkte für eine mögliche Veränderung des Ge-

sundheitszustands. Auf die von Dr. L._______ bloss pauschale und ohne 

jegliche Begründung attestierte Arbeitsunfähigkeit (vgl. E. 6.2.2 vorste-

hend) kann jedenfalls nicht abgestellt werden. Im Übrigen ergeben sich 

selbst aus dem erst im Beschwerdeverfahren eingereichten Bericht vom 

19. Februar 2015 keine gegenteiligen Hinweise, zumal dort in kardiologi-

scher Hinsicht eine rhythmische Aktivität mit deutlichen Tönen und ohne 

Geräusche festgestellt wurde (vgl. E. 6.3.1 vorstehend). 

6.4.3 In orthopädischer Hinsicht entsprechen die Feststellungen von 

Dr. K._______ vom 1. August 2014 (vgl. E. 6.2.1 vorstehend) denjenigen 

in seinem früheren Bericht vom 17. März 2011 (act. 84). Dieser frühere Be-

richt wurde denn auch im Rahmen der interdisziplinären Begutachtung be-

rücksichtigt (act. 140-3). Damit vermag der neuere Bericht vom 1. August 

2014 keine Anhaltspunkte für eine allfällige Veränderung des Gesundheits-

zustands in orthopädischer Hinsicht zu liefern. Schliesslich ist anzumerken, 

dass laut Bericht vom 19. Februar 2015 der Beschwerdeführer auch ohne 

Krücken gehen könne (vgl. E. 6.3.1 vorstehend). 

6.4.4 In psychiatrischer Hinsicht nannte die behandelnde Psychiaterin 

Dr. F._______ im Bericht vom 6. August 2014 eine rezidivierende depres-

sive Störung (F 33.3) bei gegenwärtig schwerer Episode mit psychotischen 

Symptomen (vgl. E. 6.2.4 vorstehend). Gemäss ICD-10-Code sind bei sol-

chen schweren depressiven Episoden Halluzinationen, Wahnideen, 

psychomotorische Hemmung oder Stupor so schwer ausgeprägt, dass all-

tägliche soziale Aktivitäten unmöglich sind und Lebensgefahr durch Suizid 

und mangelhafte Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme bestehen kann. 

Weder aus dem Bericht vom 6. August 2014 noch aus dem späteren Be-

richt vom 17. September 2015 ergeben sich Hinweise für das Vorliegen 

solch ausgeprägter Symptome beim Beschwerdeführer. Laut Stellung-

nahme der Psychiaterin Dr. O._______ vom medizinischen Dienst der Vo-

rinstanz passen die beschriebenen Symptome denn auch nicht in den Kri-

terienkatalog einer schweren depressiven Episode. Sodann geht die be-

handelnde Psychiaterin von einem chronischen Verlauf aus, was ebenfalls 

gegen eine Zustandsveränderung spricht. Hinzu kommt, dass die verab-

reichte Medikation nicht für das Vorliegen einer schweren depressiven Epi-

sode spricht (vgl. E. 6.3.3 vorstehend). Zwar hielten Dr. M._______ und 

Dr. F._______ in ihren Berichten vom 4. August 2014 bzw. 17. September 

2015 fest, der Beschwerdeführer nehme seine Medikamente regelmässig 

ein (act. 162-1; BVGer act. 23). Nachdem der Beschwerdeführer jedoch 

C-1136/2015 

Seite 17 

anlässlich der interdisziplinären Begutachtung seine Medikamente nach-

weislich nicht regelmässig eingenommen hatte, ist fraglich, ob er dies spä-

ter tatsächlich getan hat. Eine erneute Laboruntersuchung des Medika-

mentenspiegels liegt jedenfalls nicht vor. Ausserdem wurde im Gutachten 

vom 6. Januar 2014 festgehalten, dass durch eine adäquate psychiatrische 

Behandlung mit einer Aufhellung der depressiven Symptome zu rechnen 

und eine annähernd uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten 

Tätigkeit erreichbar sein sollte (act. 140-20). 

6.4.5 Vor diesem Hintergrund vermag auch der sehr allgemein gehaltene 

hausärztliche Bericht vom 4. August 2014, wo nach Aufzählung der Diag-

nosen ohne nähere Begründung eine sichtbare Verschlechterung des Ge-

sundheitszustands mit Fokus auf den psychischen Zustand angegeben 

wird, keine konkreten Anhaltspunkte für eine Veränderung des Gesund-

heitszustands zu geben. 

6.4.6 Schliesslich wurde das vom Beschwerdeführer geltend gemachte Zit-

tern am Körper, welches von Dr. F._______ in ihrem Bericht vom 6. August 

2014 als Zustand mit intensiver psychomotorischer Unruhe („Syndrom un-

ruhige Beine“) beschrieben wurde, bereits im Rahmen der interdisziplinä-

ren Begutachtung beobachtet (vgl. E. 6.1.2 f. vorstehend) und kann somit 

keinen Anhaltspunkt für eine Verschlechterung des Gesundheitszustands 

darstellen. Die vom Hausarzt aufgeführte Diagnose Morbus Parkinson 

wurde sodann ohne jegliche fachärztliche Befundung gestellt und meint 

wohl ebenfalls das im psychiatrischen Fachbereich bereits diskutierte Zit-

tern der Beine. Im Übrigen wurde bis zum Zeitpunkt der angefochtenen 

Verfügung nirgends die Diagnose Morbus Parkinson fachärztlich festgehal-

ten und auch das interdisziplinäre Gutachten vom 6. Januar 2014 enthält 

in neurologischer Hinsicht keine entsprechenden Hinweise. Deshalb ist 

diese hausärztliche Diagnose für dieses Verfahren nicht weiter beachtlich. 

Darüber hinaus fällt auf, dass Dr. F._______ im neusten Bericht vom 

17. September 2015 kein Zittern mehr erwähnt. Soweit jedoch aus der vor-

erwähnten Symptomatik zu einem späteren Zeitpunkt eine erhebliche Ge-

sundheitsverschlechterung resultieren sollte, steht es dem Beschwerde-

führer selbstverständlich frei, mit einem neuen Gesuch an die Vorinstanz 

zu gelangen. 

6.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich aus den medizinischen 

Berichten von August 2014 keine Anhaltspunkte für eine rentenrelevante 

Veränderung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers ergeben. 

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Seite 18 

Selbst die Berücksichtigung der erst im Beschwerdeverfahren eingereich-

ten medizinischen Berichte würde zu keinem anderen Ergebnis führen. Da-

mit ist es dem Beschwerdeführer nicht gelungen, glaubhaft zu machen, 

dass sich der Grad der Invalidität zwischen dem 6. Mai 2014 (Erlass der 

ursprünglichen materiellen Verfügung) und dem 8. Januar 2015 (Erlass der 

vorliegend angefochtenen Nichteintretensverfügung) in einer für den An-

spruch erheblichen Weise geändert hat. Entsprechend ist die Vorinstanz 

zu Recht nicht auf das neue Rentengesuch eingetreten und die Be-

schwerde ist abzuweisen. 

7.  

7.1 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig (Art. 69 Abs. 1bis und 2 

IVG), wobei die Verfahrenskosten gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG in der Re-

gel der unterliegenden Partei auferlegt werden. Entsprechend dem Aus-

gang des Verfahrens sind die auf Fr. 400.– festzusetzenden Verfahrens-

kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Der einbezahlte Kostenvor-

schuss ist zur Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden. 

7.2 Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden 

Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr er-

wachsene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zusprechen 

(Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bundesbehörde hat die obsiegende Vorinstanz 

jedoch keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Regle-

ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor 

dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Dem unterliegen-

den Beschwerdeführer ist entsprechend dem Verfahrensausgang keine 

Parteientschädigung zuzusprechen. 

 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 400.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Der geleistete Kostenvorschuss wird zur Bezahlung der Verfahrens-

kosten verwendet. 

C-1136/2015 

Seite 19 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr._______; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherung (Einschreiben) 

 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

David Weiss Tania Sutter 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-

scheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Hän-

den hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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