# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 37a46045-8087-5ba3-bb63-0ad27ada47c3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-01-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.01.2014 C-2645/2012
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2645-2012_2014-01-21.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-2645/2012 

 

 

  U r t e i l  v o m  2 1 .  J a n u a r  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Richter Beat Weber (Vorsitz), 

Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz, Richter Vito Valenti 

Gerichtsschreiber Urs Walker. 

 

 
 

Parteien 

 
1. A._______, Z._______,   

2. B._______, Y._______,   

3. C._______, X._______,  

4. D._______, W._______,   

alle vertreten durch lic. iur. Marta Mozar, Rechtsanwältin, 

Seestrasse 6, Postfach 1544, 8027 Zürich,  

Beschwerdeführende,  

 
 

 
gegen 

 

 
E.______ Pensionskasse Schweiz, V._______,   

Beschwerdegegnerin,  

 

BVSA BVG- und Stiftungsaufsicht Aargau, Schloss-

platz 1, Postfach 2427, 5001 Aarau,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Teilliquidationsreglement der F.______ Pensionskasse (heu-

te E._______ Pensionskasse Schweiz); Verfügung der BVG- 

und Stiftungsaufsicht Aargau (BVSA) vom 10. April 2012. 

 

C-2645/2012 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass der Stiftungsrat der E._______ Pensionskasse Schweiz (Beschwer-

degegnerin, früher F._______ Pensionskasse Schweiz) mit Beschluss 

vom 8. Dezember 2006 – unter Vorbehalt der aufsichtsrechtlichen Ge-

nehmigung – ein erstes Teilliquidationsreglement rückwirkend per 1. Ja-

nuar 2005 in Kraft setzte (B-act. 1 Beilage 14) und anschliessend die 

BVG- und Stiftungsaufsicht Aargau als Aufsichtsbehörde (nachfolgend: 

Vorinstanz) am 4. April 2008 das Teilliquidationsreglement genehmigte (B-

act. 6 pag. 1), 

dass A._______, B._______, C._______ und D._______ (nachfolgend: 

Beschwerdeführende) am 7. Mai 2008 gegen die Genehmigung Be-

schwerde erhoben (act. 1 aus Dossier C-3004/2008) und im Wesentli-

chen geltend machten, das Teilliquidationsreglement enthalte keine Rege-

lung über die Zuteilung von Wertschwankungsreserven im Falle einer 

Teilliquidation wegen Auflösung des Anschlussvertrages, und das Teilli-

quidationsreglement könnte zu Ungunsten der Beschwerdeführenden 

ausgelegt werden (S. 9), 

dass Bestimmungen zur Zuteilung der Wertschwankungsreserven in der 

per 31. Dezember 2006 aufgelösten Anschlussvereinbarung zwischen der 

Beschwerdegegnerin und der G._______ SA sowie der H._______ SA 

enthalten seien und nicht aufgehoben werden dürften, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 30. September 2010 

(B-act. 1 Beilage 19) die Beschwerde guthiess mit der Begründung, das 

Reglement sei nicht rechtsgültig, da der Stiftungsrat zum Zeitpunkt der 

Beschlussfassung nicht paritätisch zusammengesetzt gewesen sei, und 

die Sache an die Vorinstanz zurückwies und sie aufforderte, die Be-

schwerdegegnerin anzuweisen, ein rechtsgültiges Reglement zu erlassen 

und zur aufsichtsrechtlichen Prüfung einzureichen, 

dass der Stiftungsrat der Beschwerdegegnerin am 20. März 2012 ein 

leicht modifiziertes Teilliquidationsreglement rückwirkend auf den 1. Ja-

nuar 2005 in Kraft setzte (B-act. 1 Beilage 7) und die Vorinstanz dieses 

mit der angefochtenen Verfügung vom 10. April 2012 genehmigte (B-act. 

1 Beilage 5), 

dass A._______, B._______, C._______ und D._______ am 11. Mai 

2012 dagegen wiederum Beschwerde erhoben (B-act. 1) und die Rück-

weisung der Sache an die Vorinstanz verlangten, im Wesentlichen mit der 

Begründung, die Teilliquidationsbestimmungen zu den Wertschwankungs-

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reserven widersprächen den Anschlussverträgen und seien ausschliess-

lich zu Lasten der ausgetretenen Destinatäre abgeändert worden (B-act. 

1 S. 8), 

dass der mit Zwischenverfügung vom 21. Mai 2012 (B-act. 2) einverlang-

te Kostenvorschuss von Fr. 2'500.- am 31. Mai 2012 bezahlt worden ist 

(B-act. 4), 

dass die Vorinstanz mit ihrer Vernehmlassung vom 6. August 2012 (B-act. 

6) die Abweisung der Beschwerde beantragte mit der Begründung, dass 

die Aufgabe der Vorinstanz nur darin bestehe, das Teilliquidationsregle-

ment auf seine Rechtmässigkeit hin zu überprüfen (Ziff. 6), dass die be-

anstandeten Bestimmungen des Teilliquidationsreglements fast wörtlich 

Art. 27g und Art 27h der Verordnung vom 18. April 1984 über die berufli-

che Alters, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2, SR 831.441.1) 

entsprächen und der Stiftungsrat sein Ermessen damit nicht missbraucht 

habe, weshalb keine Rechtsverletzung vorliege, 

dass die Beschwerdegegnerin mit ihrer Beschwerdeantwort vom 16. Au-

gust 2012 (B-act. 7) ebenfalls die vollumfängliche Abweisung der Be-

schwerde beantragte, im Wesentlichen mit der Begründung, die Frage 

nach einem allfälligen Anspruch auf die Wertschwankungsreserven beur-

teile sich nach den massgeblichen Gesetzesbestimmungen, der Recht-

sprechung und den reglementarischen Grundlagen der Vorsorgeeinrich-

tung; wo – wie vorliegend – keine Anlagerisiken übertragen würden, dürf-

ten auch keine Wertschwankungsreserven übertragen werden; in der An-

schlussvereinbarung sei zudem keine bedingungslose Mitgabe der Wert-

schwankungsreserven geregelt worden, 

dass die Beschwerdeführerenden in ihrer Replik vom 22. Oktober 2012 

(B-act. 11) an ihren Anträgen festhielten, ebenso die Vorinstanz in ihrer 

Duplik vom 22. November 2012 (B-act. 20) und die Beschwerdegegnerin 

in ihrer Duplik vom 14. Dezember 2012 (B-act. 22), 

dass das Bundesverwaltungsgericht den Schriftenwechsel mit Zwischen-

verfügung vom 21. Dezember 2012 abschloss (B-act. 23), 

dass die Beschwerdegegnerin dem Bundesverwaltungsgericht mit 

Schreiben vom 16. April 2013 anzeigte, dass sie im Handelsregister neu 

unter dem Namen "E._______ Pensionskasse Schweiz" eingetragen sei 

(B-act. 24), 

C-2645/2012 

Seite 4 

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG; SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen 

Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 

über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) beurteilt, sofern 

keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, und als Vorinstanzen die in 

Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass zu den beim Bundesverwaltungsgericht anfechtbaren Verfügungen 

jene der Aufsichtsbehörden im Bereiche der beruflichen Vorsorge nach 

Art. 74 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche 

Alters, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG; SR 831.40) gehö-

ren, dies in Verbindung mit Art. 33 Bst. i VGG, und eine Ausnahme im 

Sinne von Art. 32 VGG in casu nicht vorliegt, 

dass Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens der Verwal-

tungsakt der Vorinstanz vom 10. April 2012 ist, welcher eine Verfügung im 

Sinne von Art. 5 VwVG darstellt, 

dass zur Beschwerdeführung berechtigt ist, wer vor der Vorinstanz am 

Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten 

hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist und ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (Art. 48 

lit. a, b und c VwVG), 

dass das Bundegericht in seinem Entscheid BGE 139 V 72 vom 28. Feb-

ruar 2013 zur Beschwerdelegitimation gegen aufsichtsrechtliche Geneh-

migungen von Teilliquidationsreglementen u.a. festgehalten hat, dass das 

Gesetz für die Destinatäre bei der Erstellung und rechtsbegründenden 

Genehmigung des Teilliquidationsreglements, welches Verfahren zwin-

gend und in sich abgeschlossen sei, keine Rolle vorsehe und den Desti-

natären erst im Rahmen der Durchführung einer konkreten Teilliquidation 

Parteistellung zuerkannt werde, indem sie das Recht hätten, die Voraus-

setzungen, das Verfahren und den Verteilungsplan bei der zuständigen 

Aufsichtsbehörde überprüfen und entscheiden zu lassen (E. 3.1.2; vgl. 

auch PETRA CAMINADA/LAURENCE UTTINGER, Rechtliches Umfeld und reg-

lementarische Voraussetzungen der Teilliquidation in: Gewos AG (Hrsg.), 

Gesamt- und Teilliquidationen von Pensionskassen, Stämpfli Verlag AG, 

Bern 2013, S. 13), 

dass es ferner zusammenfassend festgehalten hat, dass die Beschwer-

delegitimation von Arbeitgebern und Destinatären (aktive und passive 

Versicherte) gegen die Genehmigung des Teilliquidationsreglements nur 

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Seite 5 

gegeben sei, soweit sie durch eine sich daraus ergebende Verpflichtung 

beschwert seien und es hinsichtlich eines Teilliquidationsreglements im 

Zuge seiner bzw. im Anschluss an seine Genehmigung kein abstraktes 

Normenkontrollverfahren gebe (E. 4), 

dass es zuletzt festgehalten hat, dass hingegen die Überprüfung des Teil-

liquidationsreglements vorfrageweise im Rahmen des konkreten Anwen-

dungsfalles (Inzidenzkontrolle) auf seine Übereinstimmung mit höherran-

gigem Recht in jedem Fall zulässig sei und bleibe (E. 4), 

dass vorliegend ebenfalls die Genehmigung eines Teilliquidationsregle-

ments durch die zuständige Aufsichtsbehörde als Anfechtungsobjekt im 

Streit liegt, 

dass demnach das aktuelle Rechtschutzinteresse der Beschwerdefüh-

renden zur Anfechtung der aufsichtsrechtlichen Genehmigung des Teilli-

quidationsreglements ebenfalls fehlt, im Gegensatz zur Anfechtung der 

späteren aufsichtsrechtlichen Genehmigung der konkreten Teilliquidati-

onsverfügung, 

dass daher auf die Beschwerde der Beschwerdeführenden mangels Legi-

timation zur Anfechtung des vorinstanzlichen Genehmigungsentscheides 

nicht einzutreten ist, 

dass gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG die Verfahrenskosten in der Regel der 

unterliegenden Partei aufzuerlegen sind, 

dass gemäss Art. 6 lit. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]) die Verfahrenskosten einer Partei erlassen werden kön-

nen, wenn andere Gründe in der Sache oder in der Partei es als unver-

hältnismässig erscheinen lassen, sie ihr aufzuerlegen, 

dass dies u.a. dann denkbar ist, wenn eine neue Praxis zum ersten Mal 

zur Anwendung gelangt und die Beschwerde führende Partei gestützt auf 

die bisherige Praxis davon ausgehen durfte, dass auf ihre Beschwerde 

eingetreten wird (MICHAEL BEUSCH in: Christoph Auer / Markus Müller / 

Benjamin Schindler (Hrsg.), Kommentar zum Bundesgesetz über das 

Verwaltungsverfahren (VwVG), Zürich 2008, Rz.15 zu Art. 63 Abs. 1), 

dass das Bundesverwaltungsgericht in seinem ursprünglichen Urteil C-

3004/2008 vom 30. September 2010 auf die Beschwerde gegen die Ge-

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Seite 6 

nehmigung des ursprünglichen Teilliquidationsreglements materiell einge-

treten ist (E. 1.3) und sie gutgeheissen hat (E. 6.1), 

dass die Beschwerdeführenden angesichts dieser Ausgangslage ohne 

Weiteres davon ausgehen konnten, dass das Bundesverwaltungsgericht 

auf die neu eingereichte Beschwerde ebenfalls eintreten werde, 

dass das Bundesgericht – wie oben erwähnt – mit seinem Urteil 139 V 72 

vom 28. Februar 2013 eine Praxisänderung in Bezug auf die Anfechtbar-

keit der aufsichtsrechtlichen Genehmigung von Teilliquidationsreglemen-

ten vornahm, 

dass demnach die Voraussetzungen für den Erlass der Verfahrenskosten 

gegeben sind und der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 2'500.- den Be-

schwerdeführenden nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils 

zurückzuerstatten ist, 

dass die unterliegenden Beschwerdeführenden keinen Anspruch auf Par-

teientschädigung haben (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario) und auch die 

Beschwerdegegnerin als Trägerin der beruflichen Vorsorge grundsätzlich 

keinen Anspruch auf Parteientschädigung hat (BGE 126 V 149 E. 4). 

 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-

schuss von Fr. 2'500.- wird den Beschwerdeführenden nach Eintritt der 

Rechtskraft des vorliegenden Urteils auf ein von ihnen zu bezeichnendes 

Konto zurückerstattet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführenden (Gerichtsurkunde; Beilage: Rücker- 

stattungsformular) 

– die Beschwerdegegnerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

– die Oberaufsichtskommission BVG (Einschreiben) 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Beat Weber Urs Walker 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 

Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

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