# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7f89be44-c496-5df4-b699-dac75352831e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-01-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.01.2021 C-6243/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6243-2020_2021-01-12.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-6243/2020 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  1 2 .  J a n u a r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichter Beat Weber, 

Gerichtsschreiberin Tanja Jaenke. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ GmbH, Schweiz, 

handelnd durch B._______, zeichnungsberechtigter Ge-

schäftsführer, 

Verfahrenspartei,  

 
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Antidoping Schweiz,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Einziehung und Vernichtung von Dopingmitteln; Vorbescheid 

(gegebenenfalls Verfügung) der Stiftung Antidoping Schweiz 

vom 28. Oktober 2020. 

 

 

 

C-6243/2020 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Zollinspektorat Basel-Mülhausen Flughafen am 21. August 2020 

eine Paketsendung aus Belgien an C._______, A._______ GmbH, domizi-

liert in (…), wegen Verdachts der Zuwiderhandlung gegen das Sportförde-

rungsgesetz (SpoFöG, SR 415.0) zurückbehielt, gleichentags Antidoping 

Schweiz (nachfolgend Vorinstanz) über den Rückbehalt informierte und um 

Überprüfung der Angelegenheit sowie die Einleitung der erforderlichen 

Massnahmen bat (Beschwerdeakten [B-act.] 2 Beilage 2),  

dass die Vorinstanz C._______ am 28. Oktober 2020 anschrieb und ihr 

mitteilte, bei den fraglichen Inhalten der Paketsendung handle es sich in 

Übereinstimmung mit Art. 19 Abs. 3 SpoFöG sowie Art. 74 der Sportförde-

rungsverordnung (SpoFöV, SR 415.01) und dem Anhang der SpoFöV um 

Mittel, deren Erwerb, Ein-, Aus- oder Durchführung oder Besitz gemäss 

Art. 22 Abs. 1 SpoFöG grundsätzlich strafbar seien; aufgrund von Art. 20 

Abs. 4 SpoFöG könne Antidoping Schweiz unabhängig von einem allfälli-

gen Strafverfahren, der sichergestellten Menge oder der sportlichen Betä-

tigung des Bestellers die verwaltungsrechtliche Einziehung und Vernich-

tung solcher Inhalte unter Kostenfolge verfügen (B-act. 2 Beilage 3), 

dass die Vorinstanz das Schreiben vom 28. Oktober 2020 als „Vorbe-

scheid (gegebenenfalls Verfügung)“ bezeichnete, der Verfahrenspartei bis 

zum 17. November 2020 die Möglichkeit einräumte, zur Einziehung und 

Vernichtung per Post oder E-Mail Stellung zu nehmen, und festhielt, bei 

Nichtzustellung einer form- und fristgerechten Stellungnahme erwachse 

«der vorliegende Vorbescheid nach Ablauf der vorstehenden Frist zur Stel-

lungnahme in die Rechtsform einer Verfügung», gegen welche gemäss 

Rechtsmittelbelehrung «innert 30 Tagen nach Entstehung, d.h. innert 

30 Tagen nach Ablauf der für die Stellungnahme auf der ersten Seite einge-

räumten Frist» Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht erhoben 

werden könne, 

dass C._______ der Vorinstanz mit E-Mail vom 24. November 2020 mit-

teilte, sie arbeite nicht mehr bei der A._______ GmbH, die Sendung sei für 

den Chairman gewesen und die Rechnung sei direkt an diesen zu senden 

(B-act. 1), 

dass die Vorinstanz diese Eingabe mitsamt den Akten am 9. Dezember 

2020 zur Prüfung als «potenzielle Beschwerde» an das Bundesverwal-

tungsgericht weiterleitete (B-act. 2), 

C-6243/2020 

Seite 3 

dass das Bundesverwaltungsgericht den Parteien mit Zwischenverfügung 

vom 23. Dezember 2020 (B-act. 3) den Eingang der Eingabe von 

C._______ vom 24. November 2020 bestätigte und nach Prüfung der 

Sachlage weitere Instruktions- und Verfahrensschritte in Aussicht stellte,  

dass B._______, zeichnungsberechtigter Geschäftsführer der A._______ 

GmbH, mit Schreiben vom 5. Januar 2021 dem Bundesverwaltungsgericht 

mitteilte, die A._______ GmbH beabsichtige keine Anfechtung des Vorbe-

scheids vom 28. Oktober 2020, deshalb müsse kein Beschwerdeverfahren 

vor Bundesverwaltungsgericht durchgeführt werden, die Kosten für die Ein-

ziehung und Vernichtung seien bereits am 2. Dezember 2020 bezahlt wor-

den und die Zustelladresse habe intern von C._______ auf D._______ ge-

wechselt (B-act. 4), 

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren auf-

grund der Willensäusserung der A._______ GmbH, keine Anfechtung des 

Vorbescheids vom 28. Oktober 2020 zu beabsichtigen, als gegenstandslos 

geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn ein Rechtsmittel – wie hier – ohne erheblichen Aufwand für das Ge-

richt durch Rückzug oder Vergleich erledigt wird (Art. 6 Bst. a des Regle-

ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor 

dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

  

C-6243/2020 

Seite 4 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrie-

ben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 

4.  

Dieser Entscheid geht an: 

– die Verfahrenspartei (z.H. D.______; Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungs-

schutz und Sport VBS, Bereich Sport (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Beat Weber Tanja Jaenke 

 

  

C-6243/2020 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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