# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3ac75dac-4568-5593-a308-51dc55659673
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-06-02
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 02.06.2015 SB150200
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB150200_2015-06-02.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    

 
 

Geschäfts-Nr.: SB150200-O/U/gs 
 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. Spiess, Präsident, lic. iur. Burger und Ober-

richterin Wasser-Keller sowie der Gerichtsschreiber lic. iur. Berchtold 

 

Beschluss vom 2. Juni 2015 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschuldigter und Berufungskläger 

 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich,  
Anklägerin und Berufungsbeklagte 

 

sowie 

 

B._____,  
Privatkläger und Berufungsbeklagter 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____ 

 

betreffend schwere Körperverletzung 
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 10. Abteilung,  
vom 19. November 2014 (DG140235) 

 

- 2 - 

Erwägungen: 

Am 24. November 2014 meldete der Beschuldigte gegen das Urteil des Bezirks-

gerichtes Zürich, 10. Abteilung, vom 19. November 2014 Berufung an (Urk. 40). 

Mit Eingabe vom 18. Mai 2015 (Poststempel: 26. Mai 2015) liess der Beschuldigte 

– nachdem er das begründete Urteil am 4. Mai 2015 erhalten hatte (Urk. 49/2) – 

die gegen das vorinstanzliche Urteil angemeldete Berufung zurückziehen 

(Urk. 51). Das Verfahren ist demgemäss als durch Rückzug der Berufung erledigt 

abzuschreiben. 

Der Rückzug ging innerhalb der gesetzlichen Frist zur Einreichung einer schriftli-

chen Berufungserklärung im Sinne von Art. 399 Abs. 3 StPO ein, weshalb im vor-

liegenden Verfahren keine Kosten zu erheben sind (ZR 11 [2011] Nr. 37). Die 

Kosten der amtlichen Verteidigung sind auf die Gerichtskasse zu nehmen. Man-

gels erkennbarer Umtriebe ist dem Privatkläger keine Entschädigung zuzuspre-

chen. 

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben. 

Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 10. Abteilung, vom 

19. November 2014 rechtskräftig. 

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz; die weiteren Kos-

ten betragen: 

Fr. 633.60 amtliche Verteidigung 

3. Die Kosten des Berufungsverfahrens, einschliesslich derjenigen der 

amtlichen Verteidigung, werden auf die Gerichtskasse genommen. 

4. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.  

5. Schriftliche Mitteilung an 

- 3 - 

− die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten 
− die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich  
− den Vertreter des Privatklägers im Doppel für sich und zuhanden des 

Privatklägers 

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfäl-

liger Rechtsmittel an  

− die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten) 

6. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesge-

richtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer 

 
 

Zürich, 2. Juni 2015 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter Dr. Bussmann 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw Hässig 
 

 
 
 

	Beschluss vom 2. Juni 2015
	 Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz; die weiteren Kosten betragen:
	3. Die Kosten des Berufungsverfahrens, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden auf die Gerichtskasse genommen.
	4. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an
	 die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich
	 den Vertreter des Privatklägers im Doppel für sich und zuhanden des Privatklägers
	 die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten)

	6. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.