# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c33a6101-ae59-5f38-8126-b928e322f611
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-04-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.04.2008 E-8317/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-8317-2007_2008-04-21.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-8317/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 1 .  A p r i l  2 0 0 8

Richter Bruno Huber (Vorsitz),
Richter Walter Stöckli,
Richterin Marianne Teuscher,
Gerichtsschreiber Peter Jaggi.

X._______, Irak,
_______,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Aufhebung der vorläufigen Aufnahme;
Verfügung des BFM vom 9. November 2007 / N_______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Gegenstand

Parteien

E-

Sachverhalt:

A.
Der  Beschwerdeführer,  ein  irakischer  Staatsangehörgier  kurdischer 
Ethnie  aus  A._______ (Provinz Suleymania),  suchte  am 10. Februar 
2003 in der Schweiz um Asyl nach.

B.
Mit Verfügung vom 8. Dezember 2004 stellte das BFF (Bundesamt für 
Flüchtlinge; ab 1.1.05: Bundesamt für  Migration [BFM]) fest,  der Be-
schwerdeführer  erfülle  die  Flüchtlingseigenschaft  nicht,  und  lehnte 
sein  Asylgesuch  ab. Gleichzeitig  ordnete  es  seine  Wegweisung  aus 
der Schweiz und den Vollzug an.

C.
Mit Beschluss vom 2. November 2005 schrieb die vormals zuständige 
Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) die gegen diese Verfü-
gung  eingereichte  Beschwerde  als  gegenstandslos  geworden  ab, 
nachdem das BFM am 28. Oktober 2005 die Ziffern 4 und 5 des Dispo-
sitivs  der  Verfügung  vom 8.  Dezember  2004  wiedererwägungsweise 
aufgehoben und den Beschwerdeführer in der Schweiz vorläufig auf-
genommen hatte.

D.
Am 9. Oktober 2007 teilte das BFM dem Beschwerdeführer mit, es er-
achte nach einer Analyse der Sicherheits- und Menschenrechtssituati-
on im Irak den Vollzug der Wegweisung in die drei nordirakischen Pro-
vinzen Dohuk,  Erbil  und  Suleymania grundsätzlich  als  zumutbar. Es 
gewährte  dem  Beschwerdeführer  zur  beabsichtigten  Aufhebung  der 
vorläufigen Aufnahme und zu dem damit verbunden Wegweisungsvoll-
zug das rechtliche Gehör.

E.
Am 6. November 2007 nahm der Beschwerdeführer Stellung und er-
suchte darum, von der Aufhebung der vorläufigen Aufnahme abzuse-
hen.

F.
Mit  Verfügung  vom  9.  November  2007  -  eröffnet  am  15.  November 
2007 - hob das BFM die vorläufige Aufnahme des Beschwerdeführers 
auf,  forderte  ihn  unter  Androhung  von  Zwangsmitteln  im  Unterlas-

Seite 2

E-

sungsfall  auf, die Schweiz bis zum 7. Januar 2008 zu verlassen und 
beauftragte den Kanton Bern mit dem Vollzug der Wegweisung.

G.
Mit Rechtsmitteleingabe vom 9. Dezember 2007 (Poststempel) bean-
tragt der Beschwerdeführer die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfü-
gung und die Feststellung der Undurchführbarkeit des Wegweisungs-
vollzugs. In prozessualer Hinsicht ersucht er um Verzicht auf die Erhe-
bung eines Kostenvorschusses und um unentgeltliche Rechtspflege.

H.
Am 18. Dezember 2007 teilte der Instruktionsrichter dem Beschwerde-
führer  mit,  er  dürfe  den  Ausgang  des  Rechtsmittelverfahrens  in  der 
Schweiz abwarten. Gleichzeitig verzichtete er auf die Erhebung eines 
Kostenvorschusses und verlegte den Entscheid über das Gesuch um 
unentgeltliche Rechtspflege auf einen späteren Zeitpunkt.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Ju-
ni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden gegen Verfügungen nach  Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021).  Das  Bundesamt  für  Migration  (BFM)  gehört  zu  den  Be-
hörden nach  Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundes-
verwaltungsgerichts. Eine  das  Sachgebiet  betreffende  Ausnahme im 
Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht 
ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde 
und entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG;  Art. 83 
Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [BGG, 
SR 173.110]).

1.2 Die  Beschwerde  ist  form-  und  fristgerecht  eingereicht.  Der  Be-
schwerdeführer ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat 
ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungsweise 
Änderung.  Er  ist  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert 
(Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 und 50 ff. VwVG). Auf die Beschwer-
de ist einzutreten.

Seite 3

E-

2.
Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).

3.
Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wird vorliegend auf die Durchfüh-
rung eines Schriftenwechsels verzichtet.

4.

4.1 Das BFM hebt die vorläufige Aufnahme auf und ordnet den Vollzug 
der Weg- oder Ausweisung an, wenn die Voraussetzungen nicht mehr 
gegeben sind (Art. 84 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Auslände-
rinnen und Ausländer vom 16. Dezember 2005 [AuG, SR142.20]). Die 
Voraussetzungen für  die vorläufige Aufnahme sind nicht  mehr  gege-
ben, wenn der Vollzug der rechtskräftig angeordneten Wegweisung zu-
lässig (Art. 83 Abs. 3 AuG) und es der ausländischen Person zumutbar 
(Art. 83 Abs. 4 AuG) und möglich (Art. 83 Abs. 2 AuG) ist, sich recht-
mässig in ihren Heimat-, in den Herkunftsstaat oder in einen Drittstaat 
zu begeben.

4.2

4.2.1 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche Verpflichtun-
gen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Auslän-
ders in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat entgegenste-
hen (Art. 83 Abs. 3 AuG). 

So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus ei-
nem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Ge-
fahr  läuft,  zur  Ausreise  in  ein  solches  Land  gezwungen  zu  werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK, 
SR 0.142.30]).

Gemäss  Art.  25  Abs.  3  der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen 
Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des Über-
einkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grau-
same,  unmenschliche  oder  erniedrigende  Behandlung  oder  Strafe 
(FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4. No-

Seite 4

E-

vember 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten 
(EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder 
erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.

4.2.2 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend 
darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur Personen 
schützt,  die  die  Flüchtlingseigenschaft  erfüllen  (vgl.  MARIO GATTIKER, 
Das Asyl- und Wegweisungsverfahren, 3. Aufl., Bern 1999, S. 89). Da 
es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erheb-
liche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann das 
in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Re-
foulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finden. Eine 
Rückkehr  des  Beschwerdeführers  in  den  Heimatstaat/Herkunftsstaat 
ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.

Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des Beschwerdefüh-
rers noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall ei-
ner Ausschaffung in den Heimatstaat beziehungsweise Herkunftsstaat 
dort mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EMRK oder 
Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wäre. Ge-
mäss  Praxis  des  Europäischen  Gerichtshofes  für  Menschenrechte 
(EGMR) sowie jener des UN-Anti-Folterausschusses müsste der Be-
schwerdeführer  eine  konkrete  Gefahr  ("real  risk")  nachweisen  oder 
glaubhaft machen, dass ihm im Falle einer Rückschiebung Folter oder 
unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 
S. 122, mit weiteren Hinweisen; EGMR, Bensaid gegen Grossbritanni-
en, Urteil vom 6. Februar 2001, Recueil des arrêts et décisions 2001-I, 
S. 327  ff.).  Die  allgemeine  Sicherheits-  und  Menschenrechtslage im 
kurdischen Nordirak, die im zur Publikation vorgesehenen Urteil  des 
Bundesverwaltungsgerichts BVGE E-6982/2006 vom 22. Januar 2008 
Gegenstand einer umfassenden Beurteilung bildet, lässt den Wegwei-
sungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig erscheinen 
(a.a.O. E. 6.2 ff. und 6.6).

Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne 
der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.

4.3

4.3.1 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen 
und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder Herkunfts-
staat  auf  Grund von Situationen wie  Krieg,  Bürgerkrieg,  allgemeiner 

Seite 5

E-

Gewalt  und medizinischer Notlage konkret  gefährdet  sind. Wird eine 
konkrete  Gefährdung  festgestellt,  ist  -  unter  Vorbehalt  von  Art.  83 
Abs. 7  AuG  -  die  vorläufige  Aufnahme  zu  gewähren  (vgl.  Botschaft 
zum  Bundesgesetz  über  die  Ausländerinnen  und  Ausländer  vom 
8. März 2002, BBl 2002 3818).

Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  im  zur  Publikation  vorgesehenen 
Urteil  BVGE E-4243/2007 vom 14. März 2008 aufgrund einer umfas-
senden Beurteilung der Situation in den nordirakischen Provinzen Do-
huk, Suleymaniya und Erbil zum Schluss gekommen, dass dort keine 
Situation  allgemeiner  Gewalt  herrscht  und  die  politische  Lage  nicht 
dermassen angespannt ist, dass eine Rückführung in diese Provinzen 
generell als unzumutbar betrachtet werden müsste. Zudem ist die Re-
gion mit Direktflügen aus Europa und aus den Nachbarstaaten erreich-
bar. Damit entfällt das Element der unzumutbaren Rückreise via Bag-
dad und anschliessend auf dem Landweg durch den von Gewalt heim-
gesuchten Zentralirak.

Zusammenfassend wurde im erwähnten Entscheid festgehalten, dass 
die Anordnung des Wegweisungsvollzugs für alleinstehende, gesunde 
und junge kurdische Männer, die ursprünglich aus den Provinzen Do-
huk, Suleymaniya oder Erbil stammen und dort nach wie vor über ein 
soziales Netz oder Parteibeziehungen verfügen, in der Regel zumutbar 
ist. Für alleinstehende Frauen und für Familien mit Kindern sowie für 
Kranke und Betagte ist dagegen bei der Feststellung der Zumutbarkeit 
des  Wegweisungsvollzugs  grosse  Zurückhaltung  angebracht  (a.a.O. 
E. 7.5 und insbesondere E. 7.5.8).

4.3.2 Der  Beschwerdeführer  stammt  aus  A._______,  wo er  eigenen 
Angaben zufolge seit 1998 bis zu seiner Ausreise am 7. Januar 2003 
gelebt und zwei Jahre in einer _______ gearbeitet hat. Zudem verfügt 
er in A._______ mit zwei Onkeln über ein verwandtschaftliches Bezie-
hungsnetz.  Angesichts  seines  Alters  (geb.  _______)  und  seiner 
früheren Tätigkeit als Mitarbeiter einer _______ ist davon auszugehen, 
er werde sich in seiner Heimat wieder in den Arbeitsmarkt integrieren 
können. Was sein Vorbringen in der Stellungnahme vom 6. November 
2007 und in der Rechtsmitteleingabe anbelangt, er befürchte bei einer 
Rückkehr  nach A._______ Nachstellungen eines  Onkels,  kann man-
gels  einer  substanziierten  diesbezüglichen  Entgegnung  in  der  Be-
schwerde  zur  Vermeidung  von Wiederholungen  auf  die  zutreffenden 
Erwägungen des BFM in der angefochtenen Verfügung verwiesen wer-

Seite 6

E-

den. Des Weiteren wird ihm die Rückkehrhilfe der Schweiz den Aufbau 
einer neuen Existenzgrundlage erleichtern. Schliesslich sind keine in-
dividuellen  Gründe  ersichtlich,  aufgrund  derer  geschlossen  werden 
könnte,  der  Beschwerdeführer  gerate  im Falle  der  Rückkehr  in  eine 
existenzbedrohende  Situation,  weshalb  der  Vollzug  der  Wegweisung 
- übereinstimmend mit dem BFM - als zumutbar zu bezeichnen ist.

4.4 Schliesslich  obliegt  es  dem  Beschwerdeführer,  sich  bei  der  zu-
ständigen Vertretung seines Heimatlandes die für eine Rückkehr not-
wendigen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG), wes-
halb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist 
(Art. 83 Abs. 2 AuG).

4.5 Zusammenfassend ist festzustellen, dass das BFM die mit Verfü-
gung vom 28. Oktober 2005 angeordnete vorläufige Aufnahme des Be-
schwerdeführers zu Recht aufgehoben und den Wegweisungsvollzug 
verfügt hat. Die anderen Ausführungen in der Beschwerde sind nicht 
geeignet, an dieser Beurteilung etwas zu ändern, weshalb es sich er-
übrigt, auf sie einzugehen.

5.
Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 
Bundesrecht  nicht  verletzt,  den rechtserheblichen Sachverhalt  richtig 
und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die Be-
schwerde ist nach dem Gesagten abzuweisen.

6.
Aus  den  Akten  ergibt  sich,  dass  der  Beschwerdeführer  seit  August 
2006  einer  Erwerbstätigkeit  nachgeht  und  somit  nicht  mittellos  ist, 
weshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (Art. 65 Abs. 1 
VwVG) abzuweisen ist  und bei  diesem Ausgang  des Verfahrens die 
Kosten von Fr. 600.--  (Art. 16 Abs. 1 Bst. a  VGG i.V.m. Art. 1-3 des 
Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädi-
gungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR  173.320.2]) 
dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

Seite 7

E-

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung, mit den Ak-

ten Ref.-Nr. N_______ (per Kurier; in Kopie)
- C._______ (in Kopie)

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Bruno Huber Peter Jaggi

Versand: 

Seite 8