# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6ca5f409-1696-5ad0-a9bf-82ed0558dd98
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-05-28
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 28.05.2021 6B 392/2021 (6B_392/2021)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-392-2021_2021-05-28.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  6B_392/2021
  
 

 

 

    
  Urteil vom 28. Mai 2021
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin, 

Gerichtsschreiber Held. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, 

Bahnhofplatz 16, 4410 Liestal. 

 

Gegenstand 

Kostenerlass; Nichteintreten, 

 

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 18. März 2021 (490 21 36). 

 

 

    
  Die Präsidentin zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1. 
 

Mit Entscheid vom 18. März 2021 trat die Vorinstanz auf ein Gesuch des Beschwerdeführers um Erlass von Verfahrenskosten nicht ein, da dieser innert der ihm gesetzten Frist die aktuellen Unterlagen zu seinen finanziellen Verhältnissen nicht eingereicht habe und damit seinen Mitwirkungspflichten nicht nachgekommen sei. 

 

Mit Eingabe vom 31. März 2021 (Postaufgabe) gelangt der Beschwerdeführer an das Bundesgericht. 

 

    
  2. 
 

Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt, wobei für die Anfechtung des Sachverhalts qualifizierte Begründungsanforderungen gelten (vgl. Art. 97 Abs. 1 und Art. 106 Abs. 2 BGG). 

 

    
  3. 
 

Die Eingabe genügt den Begründungsanforderungen nicht. Vor Bundesgericht kann es nur noch um die Frage gehen, ob die Vorinstanz auf das Gesuch um Kostenerlass zu Unrecht nicht eingetreten ist. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Er geht überhaupt nicht auf den Entscheid vom 18. März 2021 und auf die ihm vorgeworfene mangelnde Mitwirkung ein. Stattdessen befasst er sich mit anderen Entscheiden, stellt nicht verfahrensbezogene (unzulässige) Anträge (wie die Abschreibung aller Entscheide, Aufrollung eines Revisionsverfahrens, Löschung aller Kosten "insbesondere die von Basel-Land Kantonsgericht", Herstellung des rechtmässigen Zustands, etc.) und zählt wahllos Verfassungs- und Konventionsnormen auf, die angeblich verletzt sein sollen. Aus der Beschwerde ergibt sich nicht ansatzweise, inwieweit der angefochtene Entscheid gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen soll. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist. 

 

    
  4. 
 

Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 und 2 BGG). 

 

 

    
   Demnach erkennt die Präsidentin:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 28. Mai 2021 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Die Präsidentin:    Jacquemoud-Rossari 

 

Der Gerichtsschreiber:    Held