# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3d6827dc-c98f-541e-9635-186482d2be5e
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-08-06
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 06.08.2020 725 20 57/190
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-20-57-190_2020-08-06.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 6. August 2020 (725 20 57/190) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Würdigung des medizinischen Sachverhalts; keine Zweifel an der versicherungsinternen 

Beurteilung; Ermittlung des Valideneinkommens gestützt auf die LSE ist nicht zu bean-

standen;  
 
 
 
Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Kantonsrichter Christof Enderle, Kan-

tonsrichter Jürg Pulver, Gerichtsschreiberin Margit Campell 
 
 

Parteien A.___, , Beschwerdeführer, vertreten durch Thomas Biedermann, 
Rechtsanwalt, Wiesenstrasse 1, Postfach 530, 4902 Langenthal 

  
 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
A.1 Der 1962 geborene A.____ war seit September 1997 als Maler bei der B.____ AG in 
X.____ tätig und im Rahmen dieser Anstellung bei der Schweizerischen Unfallversicherungsan-
stalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 13. November 1998 
rutschte A.____ aus und verletzte sich am linken Knie. Nach Eingang der Unfallmeldung kam die 

 

 
 
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Suva für die Heilungskosten auf und leistete Taggeldzahlungen entsprechend der ausgewiese-
nen Arbeitsunfähigkeit (vgl. Fall Nr. XXX). Der Fall wurde Ende April 1999 abgeschlossen. 
 
A.2 A.____ arbeitete ab 19. August 2008 im Rahmen eines Zwischenverdiensts bei der 
C.____ AG als Betriebsarbeiter und war wiederum obligatorisch bei der Suva gegen die Folgen 
von Unfällen versichert. Am 27. November 2008 fiel er von einer Leiter und zog sich eine Verlet-
zung am rechten Knie sowie am Rücken zu. Die Suva richtete die gesetzlichen Leistungen bis 
Ende September 2009 aus (vgl. Fall Nr. YYY). 
 
A.3 Der Versicherte war ab dem 1. März 2014 bei der D.____ GmbH und ab 1. März 2015 
bei deren Rechtsnachfolgerin, der E.____ GmbH, als Maler tätig. Im August 2017 meldete er der 
Suva einen Rückfall zum Unfall vom 13. November 1998, worauf diese erneut die gesetzlichen 
Leistungen erbrachte. Mit Verfügung vom 17. September 2018 sprach sie dem Versicherten eine 
Rente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 23 % und eine Integritätsentschädigung bei einer Ein-
busse in der Integrität von insgesamt 40 % zu. Die von A.____ hiergegen erhobene Einsprache 
wies die Suva mit Entscheid vom 19. Dezember 2019 ab.  
 

B. Dagegen erhob A.____, vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Biedermann, am 3. Feb-
ruar 2020 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsge-
richt). Er beantragte, dass der Invaliditätsgrad auf mindestens 40 % und die Integritätseinbusse 
am rechten Knie auf 30 % festzusetzen sei; unter o/e-Kostenfolge. Zur Begründung wurde im 
Wesentlichen geltend gemacht, dass sich die Suva auf unzureichende medizinische Berichte 
stütze. Insbesondere könne auf die Zumutbarkeitsbeurteilung des Kreisarztes Dr. med. F.____, 
Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 17. August 
2018, wonach ihm eine leidensangepasste Tätigkeit ganztags zumutbar sei, nicht abgestellt wer-
den. Weiter wurde auch der Einkommensvergleich beanstandet und geltend gemacht, dass das 
Valideneinkommen gestützt auf das zuletzt bei der E.____ GmbH erzielte Einkommen zu berech-
nen sei. Zudem sei die Integritätsentschädigung unzutreffend festgelegt worden. 
 
C. In ihrer Beschwerdeantwort vom 6. März 2020 beantragte die Suva die Abweisung der 
Beschwerde.  
 
D. Der Beschwerdeführer nahm mit Replik vom 14. April 2020 zur Beschwerdeantwort der 
Suva Stellung. Diese duplizierte mit Eingabe vom 13. Mai 2020. Beide Parteien hielten an ihren 
Anträgen und ihrer Argumentation fest. 
 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 

 

 
 
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vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, 
in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vorliegend 
befindet sich dieser in Y.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts Basel-
Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Ver-
waltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versi-
cherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einsprache-
entscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und formgerecht 
erhobene – Beschwerde des Versicherten vom 3. Februar 2020 ist demnach einzutreten.  
 

2. Materiell strittig ist die Höhe der Invalidenrente und die Höhe des Integritätsschadens, 
aus dem sich die Integritätsentschädigung ableitet. Massgebend ist der Sachverhalt, wie er sich 
bis zum Erlass des angefochtenen Einspracheentscheids vom 19. Dezember 2019 entwickelt hat. 
Dieser Zeitpunkt bildet rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der richterlichen Überprü-
fungsbefugnis (vgl. BGE 129 V 4 E. 1.2 mit Hinweis). 
 
3.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversi-
cherung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsun-
fällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Die Leistungspflicht des Unfall-
versicherers setzt voraus, dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen 
Schaden (Invalidität, Integritätseinbusse) ein natürlicher (vgl. dazu BGE 129 V 177 E. 3.1 mit Hin-
weisen) und ein adäquater (vgl. dazu BGE 129 V 177 E. 3.2 mit Hinweis) Kausalzusammenhang 
besteht.  
 
3.2 Laut Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) vom 20. Dezember 1982 
werden die Versicherungsleistungen auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt. Rückfälle und 
Spätfolgen stellen besondere revisionsrechtliche Tatbestände dar (Art. 22 UVG; vgl. 
BGE 127 V 457 E. 4b, 118 V 297 E. 2d). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederauf-
flackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicher-
weise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein 
scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder psychische Veränderungen 
bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild führen können. Rückfälle und Spätfolgen 
schliessen somit begrifflich an ein bestehendes Unfallereignis an (vgl. RKUV 1994 Nr. U 206 
S. 327 E. 2; BGE 118 V 296 E. 2c mit Hinweisen). 
 
3.3 Ist die versicherte Person infolge des Unfalls zu mindestens 10 % invalid, so hat sie 
Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Als Invalidität gilt nach Art. 8 Abs. 1 ATSG 
die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähig-
keit. Diese wiederum entspricht dem durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Ge-
sundheit verursachten und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibenden gan-
zen oder teilweisen Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegli-
chenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG).  

 

 
 
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4.1 Im Zusammenhang mit der Beurteilung des Rentenanspruchs des Beschwerdeführers 
ist zunächst zu prüfen, in welchem Ausmass dieser unfallbedingt arbeitsunfähig ist. Gemäss der 
Legaldefinition von Art. 6 ATSG ist Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der kör-
perlichen oder geistigen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Be-
ruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer Dauer wird auch die 
zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Satz 2).  
 
4.2 Bei der Feststellung des Gesundheitszustands und der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit 
der versicherten Person ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen 
angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen 
haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 
Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für 
die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet 
werden können (vgl. BGE 132 V 93 E. 4 mit weiteren Hinweisen).  
 
4.3 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle ande-
ren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestat-
ten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess 
nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa-
rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Be-
weiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange 
umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück-
sichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der me-
dizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und 
ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind (vgl. BGE 134 V 231 
E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).  
 
4.4 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu auch 
BGE 135 V 465 E. 4.4 und 4.5). So kommt beispielsweise Berichten und Gutachten versiche-
rungsinterner Fachpersonen nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach Art. 44 
ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten. An 
die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Versicherungsfall 
ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen auch nur geringe 

 

 
 
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Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststel-
lungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.4 am Ende, mit 
Hinweis; Urteil des Bundesgerichts vom 26. März 2015, 8C_879/2014, E. 5.3). 
 
5.1 Zur Beurteilung des vorliegenden Falls liegen zahlreiche medizinische Unterlagen vor, 
die vom Gericht gesamthaft gewürdigt wurden. Im Folgenden sollen indessen lediglich diejenigen 
Gutachten und Berichte wiedergegeben werden, welche sich für die Beantwortung der strittigen 
Fragen als zentral erweisen. 
 
5.2.1 Gemäss Angaben in der Schadenmeldung der Arbeitgeberin vom 16. November 1998 
rutschte der Beschwerdeführer am 13. November 1998 an einer nassen Fassade aus und ver-
letzte sich am linken Knie. Der behandelnde Arzt Dr. med. G.____, FMH Allgemeinmedizin, ver-
anlasste eine MRT-Untersuchung im Institut H.____ in X.____, bei welcher eine Fragmentation 
des freien Rands des lateralen Meniskushinterhorns sowie ein kleiner Ventralriss im lateralen 
Meniskusvorderhorn, ganglionäre Veränderungen im Bereich des lateralen Kollateralbandappa-
rats auf Höhe des Tibiaplateaus, eine höhergradige Chondropathia patellae und etwas vermehrte 
Gelenkflüssigkeit festgestellt wurden (vgl. Bericht vom 25. November 1998). 
 
5.2.2 Der Beschwerdeführer wurde in der Folge am 29. Dezember 1998 im I._____ in X.____ 
operiert. Gemäss Bericht vom 31. Dezember 1998 wurde die ausgedehnte laterale Meniskus-
ruptur links arthroskopisch behoben, in dem eine partielle mediale Meniskektomie durchgeführt 
wurde.  
 
5.2.3 Dr. G.____ teilte der Suva am 23. April 1999 mit, dass der Fall abgeschlossen werden 
könne und der Beschwerdeführer ab 26. April 1999 wiederum zu 100 % arbeitsfähig sei.  
 
5.3.1 Im Rahmen der Rückfallmeldung zum Unfall vom 13. November 1998 reichte der Be-
schwerdeführer am 18. August 2017 einen Bericht der J.____ AG vom  
15. August 2017 ein. Diesem sind als Befunde eine lateral betonte Pangonarthrose mit tiefen 
Knorpeldefekten und angrenzender subchondraler Knochenreaktion im lateralen Femurkondylus, 
eine Ruptur des lateralen Meniskus am Übergang zum Korpus des Hinterhorns, multiple Risse 
im Korpus und im Vorderhorn, eine mukoide Degeneration des medialen Meniskus sowie des 
vorderen Kreuzbands und polylobulierte Ganglien posterior angrenzend an das Ligamentum pa-
tellae zu entnehmen.  
 
5.3.2 Im Sprechstundenbericht des Spitals K.____, vom 8. September 2017 wurden eine late-
ralbetonte Gonarthrose des linken Knies, eine beginnende Gonarthrose rechts, ein Diabetes mel-
litus und ein lumbovertebrales Syndrom nach Leitersturz diagnostiziert. Der Beschwerdeführer 
sei als Maler und als Maurer zu 100 % arbeitsunfähig.  
 
5.3.3 Gemäss Operationsbericht des Spitals K.____ vom 12. März 2018 wurde dem Be-
schwerdeführer am 9. März 2018 am linken Knie eine Teilprothese lateral implantiert. Am 24. Ap-
ril 2018 wurde ausgeführt, dass er noch etwas ängstlich sei, aber keine Schmerzen mehr habe. 
Die Röntgenaufnahmen seien unauffällig. In einer weiteren Stellungnahme vom 6. Juni 2018 

 

 
 
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wurde festgestellt, dass sich die Beschwerden nunmehr eher auf das rechte Knie bezögen. Links-
seitig sei nur noch ein geringgradiger Kniegelenkserguss erkennbar. Insgesamt zeige sich ein 
sehr gutes Ergebnis nach lateraler Hemiprothese. Bei zunehmenden rechtsseitigen Kniegelenks-
beschwerden sei die Indikation zur Durchführung einer MRT-Untersuchung und anschliessend 
einer erneuten Vorstellung in der Sprechstunde gegeben. Der Beschwerdeführer sei als Maurer 
und Tapezierer weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig. Es sei fraglich, ob er mit einer Prothese den 
angestammten Beruf noch ausüben könne. Wahrscheinlich wäre eine reduzierte Arbeitsfähigkeit 
im weiteren Verlauf möglich. 
 
5.3.4 Am 4. Juli 2018 fand eine kreisärztliche Untersuchung statt. Dr. F.____ diagnostizierte 
in seinem Bericht vom 5. Juli 2018 einen Status nach Sturz mit Meniskusläsion am 13. November 
1998, eine arthroskopisch ausgedehnte partielle laterale Meniskektomie des linken Kniegelenks 
am 29. Dezember 1998 und eine Implantation einer Teilprothese lateral am linken Knie am 9. 
März 2018 bei lateralbetonter Gonarthrose. Als Nebendiagnosen nannte Dr. F.____ belastungs-
induzierte Beschwerden des linken Kniegelenks, ein geringes Muskeldefizit am linken Bein und 
zunehmende Beschwerden am rechten Kniegelenk mit MRT-gesicherter Gonarthrose, sehr wahr-
scheinlich natürlich kausal zum Unfallereignis von 2009 (recte: 2008). In seiner Beurteilung gab 
der Kreisarzt an, dass der postoperative Verlauf nach der Implantation der Teilprothese am linken 
Knie im März 2018 eventuell etwas zögerlich, insgesamt aber noch angemessen verlaufen sei 
und sich keine zusätzlichen Massnahmen aufdrängen würden. Die Tätigkeit als Maurer sei dem 
Beschwerdeführer inskünftig nicht mehr möglich. Selbst wenn das linke Kniegelenk sich im wei-
teren Verlauf noch etwas verbessern würde, komme das Problem am rechten Kniegelenk hinzu. 
Zumutbar sei aber eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit ganztags. Diese Arbeit sollte min-
destens 50 % sitzend, nicht kniend, nicht in der Hocke, ohne Klettern auf Leitern und Gerüsten, 
nicht auf unebenem Gelände und ohne häufiges Treppensteigen ausgeübt werden können.  
 
5.3.5 Im Sprechstundenbericht des Spitals K.____ vom 19. Juli 2018 wurden in Bezug auf das 
linke Knie ein Status nach lateraler Teilprothese vom 9. März 2018 mit/bei Status nach Teilmenis-
kektomie im Jahr 1998 und nach Arbeitsunfall 1998 genannt. Am rechten Knie bestünden eine 
lateralbetonte Pangonarthrose und eine Femoropatellararthrose mit/bei Status nach Teilmenis-
kektomie 2009. Von Seiten des linken Knies sei weiterhin von einem zufriedenstellenden Verlauf 
mit Restbeschwerden auszugehen. In Bezug auf das rechte Knie sei mit dem Versicherten zu-
nächst ein zuwartendes Procedere beschlossen worden. Die Arbeitsunfähigkeit in der ange-
stammten Tätigkeit als Maler und Tapezierer betrage 100 %. Prinzipiell sei von Seiten der Knie 
eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bei sitzender Tätigkeit zu attestieren.  
 
5.3.6 Am 17. August 2018 führte Dr. F.____ im Zusammenhang mit der Beurteilung des In-
tegritätsschadens aus, dass sich am linken Knie ein Status nach Meniskusläsion im Jahr 1998 
fände, in dessen Folge sich eine Gonarthrose entwickelt habe. Am 9. März 2018 sei auf der linken 
Seite eine Knieteilprothese lateral implantiert worden. Auf der rechten Seite sei es zu einer aus-
gedehnten Meniskusschädigung nach einem Leitersturz im Jahr 2008 gekommen. Es habe sich 
im weiteren Verlauf auch am rechten Knie eine Arthrose entwickelt, wobei im Jahr 2009 einmalig 
arthroskopisch eine Teilmeniskektomie vorgenommen worden sei. Am linken Knie zeige sich la-

 

 
 
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teralseitig eine korrekt liegende Teilprothese und medial eine mässige Gonarthrose. In der Bild-
gebung vor der Implantation der Knieteilprothese sei lateralseitig eine mässige Gonarthrose am 
Übergang zur schweren Gonarthrose zu sehen. Am rechten Kniegelenk liege eine Pangonarth-
rose mässiger Ausprägung im mittleren Bereich vor. Dr. F.____ schätzte den Integritätsschaden 
für beide Knie auf 40 %.  
 
Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers hielt Dr. F.____ ergänzend fest, dass sich diese im 
Vergleich zur Kreisarztuntersuchung vom 4. Juli 2018 nicht verändert habe, weshalb er die Zu-
mutbarkeitsbeurteilung im Bericht vom 5. Juli 2018 bestätige (vgl. oben E. 5.3.4). In Kenntnis des 
klinischen Befunds vom Juli 2018 sei nicht nachvollziehbar, weshalb der Versicherte nur zu 50 % 
für eine sitzende Tätigkeit einsetzbar sein solle. Arthrosen seien häufig abnutzungsbedingte Er-
krankungen. Der Erfahrung nach sei es trotzdem zumutbar, das definierte Tätigkeitsprofil auszu-
üben.  
 
5.3.7 Dem Bericht des Spitals K.____ vom 9. November 2018 ist – zuhanden des Rechtsver-
treters des Beschwerdeführers – zu entnehmen, dass der Versicherte Gehstrecken von maximal 
30 Minuten bewältigen könne. Das Treppensteigen sei deutlich erschwert. Ausserdem kämen 
vermehrte Beschwerden am rechten Knie hinzu. Aufgrund der eingeschränkten Belastbarkeit be-
stünde eine maximale 50%ige Arbeitsleistung in angepasster (sitzender) Tätigkeit. 
 
5.3.8 Am 30. Januar 2019 hielt das Spital K.____ fest, dass der Versicherte sich knapp ein 
Jahr postoperativ nach lateraler Hemiprothese auf der linken Seite vorgestellt habe. Es zeige sich 
eine deutlich verbesserte Schmerzsymptomatik seit dem Eingriff. Rechtsseitig bestünden teil-
weise beginnende Beschwerden, welche den Versicherten im Alltag nicht deutlich einschränken 
würden. Problematisch sei die Wirbelsäulenpathologie. Diesbezüglich berichte der Versicherte 
über massive Beschwerden.  
 
5.3.9 Dr. F.____ hielt dazu am 7. Februar 2019 fest, dass beim linken Knie aktuell keine Be-
handlung angezeigt sei. Betreffend das rechte Knie fände sich eine beginnende Arthrose, welche 
kausal zum Unfall vom 27. November 2008 sei. Diesbezüglich seien aus medizinischer Sicht ein 
bis zwei Serien Physiotherapie, Eigenübungen und Schmerzmittel zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit 
angezeigt. Damit sei auch eine nur sehr geringe Symptomatik des linken Knies abgedeckt. Be-
treffend die erwähnte Wirbelsäulenpathologie hielt Dr. F.____ fest, dass diese unfallfremd sei.  
 
6.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich im angefochtenen Einspracheentscheid vom 
19. Dezember 2019 bei der Beurteilung des Gesundheitszustands und der Leistungsfähigkeit des 
Beschwerdeführers in erster Linie auf die Berichte des Kreisarztes Dr. F.____ vom 5. Juli 2018 
und 17. August 2018. Sie ging demgemäss davon aus, dass der Versicherte die angestammte 
Tätigkeit als Maurer und Maler/Tapezierer nicht mehr ausüben könne. Hingegen seien ihm ange-
passte Verweistätigkeiten ganztags zumutbar. Wie bereits ausgeführt (vgl. E. 4.4 hiervor), sind 
an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen, wenn sich der angefochtene Ent-
scheid ausschliesslich auf versicherungsinterne medizinische Unterlagen stützt. Bereits bei ge-
ringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen sind er-

 

 
 
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gänzende Abklärungen vorzunehmen. Vorliegend ergibt sich nichts, was Zweifel an der Stichhal-
tigkeit der Angaben von Dr. F.____ wecken würde. Die von der Beschwerdegegnerin übernom-
menen Ergebnisse der kreisärztlichen Einschätzung beruhen auf einer persönlichen Untersu-
chung des Versicherten und auf einem sorgfältigen Studium der vorhandenen medizinischen Ak-
ten. Die Beurteilungen von Dr. F.____ erweisen sich sowohl in der Darlegung der medizinischen 
Zusammenhänge als auch bezüglich der daraus gezogenen Schlussfolgerungen als überzeu-
gend, weshalb vollumfänglich darauf abgestellt werden kann. Demnach ist mit der Beschwerde-
gegnerin davon auszugehen, dass dem Versicherten trotz des dokumentierten Gelenkschadens 
am linken Knie eine leichte, wechselbelastende, überwiegend sitzende Tätigkeiten zu 100 % zu-
mutbar ist. 
 
6.2.1 Daran vermag die Kritik des Beschwerdeführers an der Beurteilung von Dr. F.____ 
nichts zu ändern. Entgegen seiner Auffassung ist es nicht die Aufgabe des Kreisarztes, sich zu 
den konkreten erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigungen, namentlich 
zu den aufgrund des Anforderungs- und Belastungsprofils in Betracht fallenden Stellen oder zur 
Integration in den ersten Arbeitsmarkt zu äussern. Er muss den Gesundheitszustand beurteilen 
und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit beschreiben, d.h. mit den Mitteln fachgerech-
ter ärztlicher Untersuchung unter Berücksichtigung der subjektiven Beschwerden die Befunde 
erheben und gestützt darauf die Diagnose stellen (BGE 140 V 193 E. 3.2). Diesen Anforderungen 
genügt der Bericht von Dr. F.____ vom 5. Juli 2018 bei weitem. Zudem ist seiner Zumutbarkeits-
beurteilung konkret zu entnehmen, welche Tätigkeit der Beschwerdeführer noch ausüben kann. 
So ist ihm eine leichte, wechselbelastende Arbeit ganztags zumutbar, sofern er diese zu mindes-
tens 50 % sitzend, nicht kniend, nicht in der Hocke, ohne Klettern auf Leitern und Gerüsten, nicht 
auf unebenem Gelände und ohne häufiges Treppensteigen ausüben kann. Angesichts dieses 
Profils erscheint der Beschwerdeführer – entgegen seiner Auffassung – nicht derart einge-
schränkt, dass er auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt keine Stelle mehr findet. Ferner kann 
nicht von realitätsfremden Einsatzmöglichkeiten gesprochen werden und es ist zu beachten, dass 
der ausgeglichene Arbeitsmarkt auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Ar-
beitsangebote umfasst, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen von Seiten 
des Arbeitgebers rechnen können (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 19. Mai 2016, 
8C_910/2015, E. 4.2.1 mit weiteren Hinweisen). Wenn der Beschwerdeführer weiter geltend 
macht, der Kreisarzt beurteile die Leistungsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit unbegründet 
anders als die behandelnden Ärzte des Spitals K.____, kann ihm ebenfalls nicht gefolgt werden. 
Dr. F.____ wies in seinen Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit vom 5. Juli 2018 und 17. August 
2018 auf die erhobenen Befunde hin und leitete daraus nachvollziehbar ab, welche Arbeit der 
Beschwerdeführer trotz gesundheitlicher Beschwerden noch verrichten kann. Dabei kam er – 
gleich wie die behandelnde Ärzte des Spitals K.____ – zum Schluss, dass die angestammte Tä-
tigkeit nicht mehr zumutbar sei. Eine adaptierte Arbeit erachtete er aber plausibel als zu 100 % 
möglich. Dabei betonte er in Übereinstimmung mit den Angaben der behandelnden Ärzte vom 9. 
November 2018, dass der Beschwerdeführer im Rahmen der kreisärztlichen Untersuchung vom 
4. Juli 2018 angegeben habe, 30 Minuten gehen zu können, bevor er Schmerzen habe. Unter 
diesen Umständen durfte Dr.  F.____ darauf hinweisen, dass es bei solchen Beschwerden erfah-
rungsgemäss möglich sei, eine angepasste Tätigkeit ganztags auszuüben. Auch das Bundesge-

 

 
 
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richt hielt in einem ähnlich gelagerten Fall fest, es sei nicht einzusehen, weshalb einer versicher-
ten Person, die während circa einer halben Stunde einigermassen gut gehen könne, bevor die 
Schmerzen im Bereiche des Kniegelenks deutlich stärker würden, eine vorwiegend sitzende, zeit-
weise wechselbelastende Tätigkeit nicht vollzeitig zumutbar sein sollte (vgl. Beschwerdeantwort 
der Suva vom 6. März 2020 mit Hinweis auf Urteil des Bundesgerichts vom 19. März 2015, 
8C_596/2014, E. 3.1.3).  
 
6.2.2 Die Zumutbarkeitsbeurteilung in den Berichten des Spitals K.____ überzeugt hingegen 
nicht. Die behandelnden Ärzte bezeichnen den Beschwerdeführer in einer adaptierten Tätigkeit 
als zu 50 % arbeitsfähig, ohne dies näher zu begründen. Im Sprechstundenbericht vom 19. Juli 
2018 wurde in Bezug auf das linke Knie von einem zufriedenstellenden Verlauf mit Restbeschwer-
den gesprochen und betreffend das rechte Knie wurde ein zuwartendes Procedere beschlossen. 
Weshalb dem Beschwerdeführer in diesem Fall lediglich eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bei sitzen-
der Tätigkeit möglich sein soll, wird nicht ausgeführt und ist auch nicht plausibel. Entgegen der 
Auffassung des Beschwerdeführers ist auch der Stellungnahme des Spitals K.____ vom 9. No-
vember 2018 nichts zu entnehmen, was Zweifel an der Einschätzung von Dr. F.____ wecken 
könnte. Vielmehr wird darin – wie vorstehend bereits erwähnt – bestätigt, was der Kreisarzt in 
seinem Bericht vom 5. Juli 2018 anführte und in seiner Zumutbarkeitsbeurteilung berücksichtigte, 
nämlich, dass der Versicherte Gehstrecken von maximal 30 Minuten bewältigen könne und das 
Treppensteigen deutlich erschwert sei. Es oblag daher nicht der Beschwerdegegnerin, beim Spi-
tal K.____eine detailliertere Beurteilung einzuholen oder den Beschwerdeführer extern begutach-
ten zu lassen, nachdem der Kreisarzt die medizinische Situation überzeugend und beweistauglich 
dargelegt hatte, zumal sich die behandelnden Ärzte in keinem ihrer Berichte mit der Zumutbar-
keitsbeurteilung von Dr. F.____ auseinandergesetzt oder diese konkret beanstandet hatten. In 
diesem Zusammenhang ist ohnehin zu beachten, dass behandelnde Ärzte – unabhängig davon, 
ob sie in einem öffentlichen Spital oder einer Privatpraxis tätig sind – mitunter im Hinblick auf ihre 
auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen, 
weshalb ihre Berichte mit Vorbehalt zu würdigen sind (BGE 135 V 465 E. 4.5). Weiter leuchten 
die Feststellungen des Kreisarztes auch unter Berücksichtigung des Berichts des Spitals K.____ 
vom 30. Januar 2019 ein. Demnach zeige sich beim Versicherten knapp ein Jahr nach lateraler 
Hemiprothese auf der linken Seite eine deutlich verbesserte Schmerzsymptomatik. Rechtsseitig 
bestünden teilweise beginnende Beschwerden, welche ihn im Alltag nicht deutlich einschränken 
würden. Weshalb dem Beschwerdeführer weiterhin eine adaptierte sitzende Tätigkeit lediglich zu 
50 % zumutbar sein sollte, ist nicht nachvollziehbar. Wenn er letztlich geltend macht, er habe 
auch Schmerzen beim Sitzen, so fehlen in den vorliegenden Unterlagen sowohl von Seiten der 
behandelnden Ärzte wie auch des Kreisarztes jegliche Hinweise dafür. Bei dieser Sachlage und 
der Tatsache, dass sich aus den Akten nichts ergibt, was geeignet wäre, den Beweiswert der 
Berichte von Dr. F.____ in Frage zu stellen, kann in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 126 V 
130 E. 2a mit zahlreichen Hinweisen) auf die beantragte zusätzliche Abklärung verzichtet und 
davon ausgegangen werden, dass dem Versicherten angepasste Verweistätigkeiten zu 100 % 
zumutbar sind. 
 

 

 
 
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7.1. Strittig ist die Bemessung des Invaliditätsgrads. Uneinigkeit besteht lediglich bezüglich 
der Ermittlung des Valideneinkommens. Unbestritten ist hingegen die Berechnung des Invaliden-
einkommens in Höhe von Fr. 54'140.--.  
 
7.2 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG an-
wendbar (vgl. Art. 18 Abs. 2 UVG). Danach ist der Invaliditätsgrad aufgrund eines Einkommens-
vergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach 
Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage 
erzielen könnte (lnvalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie 
erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkommens-
vergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbsein-
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden. Aus 
der Einkommensdifferenz lässt sich der Invaliditätsgrad bestimmen (allgemeine Methode des Ein-
kommensvergleichs; BGE 141 V 15 E. 3.2, 128 V 29 E. 1, 104 V 136 E. 2a und b). Dabei ist in 
zeitlicher Hinsicht grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des frühestmöglichen Ren-
tenbeginns abzustellen (vgl. BGE 129 V 222, 128 V 174), welcher vorliegend unstreitig auf den 
1. Oktober 2018 zu liegen kommt. Für den Einkommensvergleich sind demnach die in diesem 
Zeitpunkt gegebenen Einkommensverhältnisse massgebend. 
 
7.3 Bei der Bestimmung des Valideneinkommens wird in der Regel am zuletzt erzielten, nö-
tigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst ange-
knüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheits-
schaden fortgesetzt worden wäre; Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1). Ist ein konkreter Lohn nicht eruierbar, war die versicherte 
Person zur Zeit des Unfalls arbeitslos oder hätte sie ihre bisherige Stelle auch ohne den Unfall in 
der Zeit bis zum Rentenbeginn verloren, können die Zahlen der Schweizerischen Lohnstrukturer-
hebung (LSE) des Bundesamts für Statistik (BFS) herangezogen werden (vgl. Urteil des Bundes-
gerichts vom 28. November 2013, 9C_501/2013 E. 4.2). Um eine berufliche Weiterentwicklung 
mit einem daraus resultierenden höheren Einkommen berücksichtigen zu können, müssen kon-
krete Anhaltspunkte dafür gegeben sein, dass ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ein beruf-
licher Aufstieg und ein entsprechend höherer Verdienst tatsächlich realisiert worden wären (vgl. 
Urteile des Bundesgerichts vom 25. August 2016, 8C_382/2017, E. 2.3.1 und vom 21. Dezember 
2016, 8C_728/2016, E. 3.1 mit Hinweisen).   
 
7.4 Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 19. Dezember 2019 ermittelte die Be-
schwerdegegnerin das Valideneinkommen anhand der LSE und errechnete ein Valideneinkom-
men von Fr. 69'804.--. Grundlage hierfür bildeten der statistische Lohn der LSE 2016, Tabelle 
TA1_tirage_skill_level, Privater Sektor, Wirtschaftszweig 41-43, Baugewerbe, Kompetenzniveau 
1, Spalte Männer, in Höhe von Fr. 5'508.-- pro Monat, basierend auf 40 Wochenstunden. Nach 
Umrechnung auf die betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden (vgl. betriebsübliche 
Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, herausgegeben vom BFS) und nach Anpassung an die 
Nominallohnentwicklung von 0.5 % im Jahr 2017 und 0,8 % im Jahr 2018 x 12 Monate ergibt sich 
das vorgenannten jährliche Valideneinkommen von Fr. 69'804.--. 

 

 
 
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7.5.1 Der Beschwerdeführer bestreitet dieses Vorgehen und hält dafür, dass das Validenein-
kommen nicht anhand der LSE, sondern gestützt auf das zuletzt bei der E.____ GmbH erzielte 
Einkommen zu berechnen sei, welches Fr. 93'600.-- pro Jahr betragen habe. Entgegen der An-
sicht der Beschwerdegegnerin sei die E.____ GmbH nach seinem Wissensstand nicht inaktiv. 
Ebenso wenig treffe es zu, dass die E.____ GmbH in den Jahren 2013 und 2015 keine Angestell-
ten beschäftigt habe. Dies sei sowohl durch seinen Arbeitsvertrag als auch durch seinen Lohn-
ausweis für das Jahr 2015 widerlegt. Zudem sei nicht rechtsgenügend nachgewiesen, dass er 
auch ohne die eingetretenen gesundheitlichen Beschwerden nicht mehr dort angestellt wäre.  
 
7.5.2 Es trifft zu, dass der Beschwerdeführer bei der E.____ GmbH ein höheres als das von 
der Beschwerdegegnerin aufgrund der LSE ermittelte Valideneinkommen erzielte (vgl. Beschwer-
debeilagen 7 - 8). Zudem wurde ihm gemäss Angaben im Kündigungsschreiben vom  
27. Juli 2018 die Stelle aus gesundheitlichen Gründen gekündigt. Dennoch kann das Validenein-
kommen aufgrund der nachfolgenden Erwägungen nicht auf der Basis des zuletzt erzielten Ein-
kommens berechnet werden.  
 
7.5.3 Es steht fest, dass die E.____ GmbH seit längerer Zeit finanzielle Schwierigkeiten hatte 
und dem Beschwerdeführer den Lohn nicht mehr regelmässig ausrichtete. Er selbst weist darauf 
hin, dass er in der ersten Hälfte des Jahres 2017 von seinen Ersparnissen gelebt habe und von 
seiner Familie finanziell unterstützt worden sei. Ende Juli 2017 bzw. Ende August 2017 schuldete 
die E.____ GmbH ihm Lohn in der Höhe von insgesamt Fr. 53'650.-- (vgl. act. 89, Seite 20 und 
21, Fall Nr. 07.27287.08.6). Dieser Betrag entsprach mehr als der Hälfte des vertraglich verein-
barten Jahreslohns. In der Folge bezahlte sie ihm am 19. Oktober 2017 einen Betrag von Fr. 
5'000.-- und am 20. Dezember 2017 einen solchen von Fr. 10'000.--, so dass der Beschwerde-
führer ihr gegenüber immer noch einen Lohnanspruch in Höhe von Fr. 38'650.-- hatte. Diese For-
derung bestand auch im März 2019 (vgl. Konkursandrohung vom XX.XX.XXXX; act. 89, Seite 23, 
Fall Nr. YYY). Unbestritten steht sodann zu Recht fest, dass sich die Lohnschulden der E.____ 
GmbH gegenüber dem Beschwerdeführer noch vergrössert hätten, wenn dieser nicht ab 18. Au-
gust 2017 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen wäre und ab diesem Zeitpunkt UVG-Taggelder be-
zogen hätte. In diesem Zusammenhang verkennt der Beschwerdeführer aber, dass er im Ge-
sundheitsfall ohne diesen Lohnersatz seinen Lebensunterhalt nicht mehr hätte finanzieren kön-
nen. Er wäre gezwungen gewesen, das Arbeitsverhältnis mit der E.____ GmbH vor Ende Sep-
tember 2018 aufzulösen und sich eine neue Beschäftigung zu suchen oder sich bei der Arbeits-
losenkasse anzumelden. Dies ist – entgegen seiner Auffassung – relevant bei der Frage, auf 
welcher Grundlage das Valideneinkommen zu berechnen ist. Denn wie bereits oben in Erwägung 
7.3 festgehalten, können die Tabellenlöhne der LSE herangezogen werden, wenn davon auszu-
gehen ist, dass das bisherige Anstellungsverhältnis auch ohne den Unfall in der Zeit bis zum 
Rentenbeginn aufgelöst wurde. Davon ist vorliegend mit Blick auf die schwierige finanzielle Situ-
ation der Arbeitgeberin auszugehen und dies wird letztlich durch die Aussage des Geschäftsfüh-
rers der E.____ GmbH bestätigt. Dieser erklärte gegenüber der Beschwerdegegnerin am 19. Juli 
2019, dass die Firma nicht aktiv sei, keine Mitarbeiter beschäftige und auch keine Löhne ausrichte 
(vgl. Beilage zur Beschwerdeantwort vom 6. März 2020). Es kann mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit davon auszugehen werden, dass diese Situation nicht erst im Sommer 2019 aktuell 

 

 
 
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war, sondern bereits zu einem früheren Zeitpunkt. Denn die Aussage des Geschäftsführers findet 
ihren Niederschlag auch im IK-Auszug des Beschwerdeführers, welchem zu entnehmen ist, dass 
die E.____ GmbH bereits seit dem Jahr 2016 keine Sozialversicherungsbeiträge mehr an die 
Ausgleichskasse abgeliefert hat (vgl. act. 76, Fall Nr. XXX). Gesamthaft ist daher davon auszu-
gehen, dass der Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit bei der E.____ GmbH auch ohne Ge-
sundheitsschaden im Zeitpunkt des Rentenbeginns nicht mehr ausgeübt hätte. Es ist daher nicht 
zu beanstanden ist, dass die Beschwerdegegnerin das Valideneinkommen aufgrund der Tabel-
lenlöhne der LSE berechnete.  
 
7.5.4 Der Beschwerdeführer moniert weiter, dass – sofern bei der Festsetzung des Validen-
einkommens die Tabellenlöhne der LSE zur Anwendung gelangen sollten – das Kompetenzni-
veau 3 oder 4 der Tabelle TA1 zu berücksichtigen sei. Er begründet dies insbesondere unter 
Hinweis auf die Tatsache, dass er bei seiner letzten Arbeitgeberin einen massiv höheren als im 
Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für das Maler- und Gipsergewerbe festgelegten Mindestlohn erzielt 
habe und ein ausgewiesener Fachmann sei. Hierbei verkennt der Beschwerdeführer, dass das 
Kompetenzniveau nicht alleine von der Höhe des ausgerichteten Lohns, sondern insbesondere 
von der Fähigkeit der versicherten Person in einer Tätigkeit bestimmt wird. Zwar mag ein hohes 
Einkommen ein Hinweis sein, dass die versicherte Person auch über besondere Kompetenzen 
verfügt. Ob für das Kompetenzniveau 4 – wie dies die Beschwerdegegnerin ausführt – ein Uni-
versitätsabschluss nötig ist, kann aber offenbleiben. Der LSE ist nämlich zu entnehmen, dass das 
Kompetenzniveau 4 nur bei Tätigkeiten mit komplexer Problemlösung und Entscheidungsfindung 
berücksichtigt werden kann, welche ein grosses Fakten- und theoretisches Wissen in einem Spe-
zialgebiet voraussetzen. Diese Voraussetzungen erfüllt der Beschwerdeführer nicht. Gemäss sei-
nen Angaben im Gesuchformular der Invalidenversicherung vom 5. August 2018 verfügt er über 
keine Ausbildung. Er gab an, als Maurer, Maler oder Tapezierer beschäftigt gewesen zu sein. 
Den Akten ist auch entgegen seinen Angaben nirgends zu entnehmen, dass er über besondere 
Qualifikationen verfügt oder in den letzten Jahren in einer leitenden Position beschäftigt war. Das 
Kompetenzniveau 4 kann daher nicht angewendet werden. Auf der nächsttieferen Stufe des Kom-
petenzniveaus 3 werden sodann diejenigen Einkommen eingeordnet, welche in komplexen prak-
tischen Tätigkeiten erzielt werden und ein grosses Wissen in einem Spezialgebiet erfordern. Auch 
diese Anforderung erfüllt der Beschwerdeführer nicht. Zwar ist zu berücksichtigen, dass gewisse 
Arbeiten im Tätigkeitsbereich des Beschwerdeführers durchaus ein solides Wissen und eine gute 
Fachkompetenz erfordern. Ein nicht minder grosser Anteil der anfallenden Arbeiten als Maler, 
Tapezierer oder Gipser stellen aber keine komplexen Praxistätigkeiten dar, welche ein grosses 
Wissen in einem Spezialgebiet voraussetzen. Auch eine Anwendung des Kompetenzniveaus 3 
rechtfertigt sich daher nicht. Schliesslich ist auch das Kompetenzniveau 2 trotz der langen Be-
rufserfahrung nicht anwendbar. Dagegen spricht die fehlende Berufsausbildung und die Tatsa-
che, dass der Beschwerdeführer überwiegend temporär bzw. in Teilzeitstellen beschäftigt war. 
Dies spricht gegen die vom ihm zwar behauptete, aber nicht mit entsprechenden Arbeitszeugnis-
sen belegte besondere Qualifikation als Maler oder Tapezierer. 
 
7.6 Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Suva bei der Ermittlung des Validenein-
kommens zurecht auf die LSE 2016 und das Kompetenzniveau 1 abstellte. Das so korrekt be-
rechnete Valideneinkommen von Fr. 69'804.-- (vgl. oben E. 7.4) stellte sie dem unbestrittenen 

 

 
 
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Invalideneinkommen in Höhe von Fr. 54'140.-- gegenüber, woraus ein Invaliditätsgrad von gerun-
det 23 % (zur Rundungspraxis des Bundesgerichts: BGE 130 V 121 ff.) resultiert. 
 
8.1 Zu prüfen bleibt die Integritätsentschädigung. Gemäss Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versi-
cherte Person Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den 
Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integ-
rität erleidet. Nach Art. 36 Abs. 1 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) vom 20. De-
zember 1982 gilt ein Integritätsschaden als dauernd, wenn er voraussichtlich während des gan-
zen Lebens mindestens in gleichem Umfang besteht (Satz 1); er ist erheblich, wenn die körperli-
che, geistige oder psychische Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder 
stark beeinträchtigt wird (Satz 2). Laut Art. 25 Abs. 1 UVG wird die Integritätsentschädigung in 
Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens 
abgestuft, wobei sie den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdiens-
tes nicht übersteigen darf. Nach Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der 
Entschädigung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. Gemäss Abs. 2 
dieser Vorschrift gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des An-
hangs 3. Darin hat der Bundesrat in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden 
Skala (vgl. BGE 113 V 218 E. 2a, RKUV1988 Nr. U 48 S. 236 E. 2a mit Hinweisen) häufig vor-
kommende und typische Schäden prozentual gewichtet. 
 
8.2 Für die im Anhang 3 zur UVV genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädi-
gung im Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Ver-
dienstes (Ziff. 1 Abs. 1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführte Integritätsschäden 
wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet (Ziff. 1 Abs. 2 Satz 1). In diesem 
Zusammenhang hat die Suva in Weiterentwicklung der bundesrätlichen Skala zusätzliche Be-
messungsgrundlagen in tabellarischer Form erarbeitet. Diese in den Mitteilungen der Medizini-
schen Abteilung der Suva Nr. 57 bis 59 herausgegebenen Tabellen (teilweise geändert und er-
gänzt in den Mitteilungen Nr. 60, 62 und 66) sind, soweit sie lediglich Richtwerte enthalten, mit 
denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll, mit dem Anhang 3 zur 
UVV vereinbar (vgl. BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a mit Hinweis).  
 
8.3 Bei der Bestimmung des Schweregrads einer gesundheitlichen Beeinträchtigung handelt 
es sich um eine Tatfrage, für deren Beantwortung Verwaltung und Gerichte auf fachärztliche Mit-
hilfe angewiesen sind. Dem Gericht ist es nicht möglich, die Beurteilung aufgrund der aktenkun-
digen Diagnosen selber vorzunehmen, da die Ausschöpfung des in den Tabellen offen gelasse-
nen Bemessungsspielraums entsprechende Fachkenntnisse voraussetzt und von einem medizi-
nischen Laien eine zuverlässige Zuordnung nicht erwartet werden kann. Die Beurteilung der ein-
zelnen Integritätseinbussen obliegt somit den ärztlichen Sachverständigen (vgl. Urteil des Bun-
desgerichts vom 23. April 2007, U 121/06, E. 4.2 mit weiteren Hinweisen). 
 
8.4 Die Beschwerdegegnerin sprach dem Beschwerdeführer eine Integritätsentschädigung 
basierend auf einer Integritätseinbusse von 40 % (je 20 % pro Knie) zu. Sie stützte sich dabei auf 
die Beurteilung von Dr. F.____ vom 17. August 2018. Dieser schätzte gestützt auf die Suva-Ta-

 

 
 
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belle 5 den Integritätsschaden am linken Knie aufgrund einer mässigen Gonarthrose am Über-
gang zur schweren Gonarthrose lateralseitig und einer mässigen Gonarthrose im unteren Bereich 
auf 20 %. Betreffend das rechte Knie ging er von einer Pangonarthrose mässiger Ausprägung im 
mittleren Bereich aus, was ebenfalls einem Integritätsschaden von 20 % entspreche. Damit ist 
die Festsetzung der Integritätsentschädigung durch die Beschwerdegegnerin basierend auf einer 
Integritätseinbusse von jeweils 20 % pro Knie nachvollziehbar und begründet. Anhaltspunkte, 
welche gegen die Richtigkeit der Schätzungsgrundlage sprechen, liegen nicht vor. Zudem ist 
keine rechtsfehlerhafte Handhabung des Ermessens ersichtlich, weshalb kein Anlass besteht, in 
den Bemessungsspielraum der Beschwerdegegnerin einzugreifen. Soweit der Beschwerdeführer 
behauptet, dass am rechten Knie eine mittlere Pangonarthorose am Übergang zur schweren 
Pangonarthrose vorliege, kann ihm nicht gefolgt werden. Weder der Kreisarzt noch die behan-
delnden Ärzte des Spitals K.____ weisen in ihren Berichten auf das Vorliegen einer Pangonartho-
rose am Übergang zur schweren Pangonarthrose hin. Zudem trifft es nicht zu, dass Dr. F.____ 
in seiner Beurteilung von einer absehbaren Verschlimmerung spricht. Er hält vielmehr fest, dass 
sich am rechten Knie die Arthrose inskünftig noch verschlimmern könnte, wobei er zum jetzigen 
Zeitpunkt nicht sage könne, ob dies der Fall sei und wenn ja, zu welcher Ausprägung die Arthrose 
komme. Die Beschwerdegegnerin hat deshalb dem Versicherten zu Recht eine auf einer Integri-
tätseinbusse von insgesamt 40 % basierende Integritätsentschädigung zugesprochen. Zu erwäh-
nen bleibt, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer eine ergänzende Entschädi-
gung gewähren kann, wenn sich der Integritätsschaden in Zukunft unfallbedingt, erheblich und 
dauerhaft verschlimmert (vgl. Beschwerdeantwort vom 6. März 2020, Ziffer 5.2). 
 
9. Zusammenfassend ergibt sich, dass der angefochtene Einspracheentscheid vom 
19. Dezember 2019 nicht zu beanstanden ist. Die dagegen erhobene Beschwerde erweist sich 
als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist. 
 
10. Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass der Prozess vor dem kantonalen Gericht für die Par-
teien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erhe-
ben. Eine Parteientschädigung wird bei diesem Ausgang des Verfahrens nicht zugesprochen. 
 

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Eine Parteientschädigung wird nicht ausgerichtet. 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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