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**Case Identifier:** 657df696-2ac4-5e1c-b4ee-620193b0140e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-01-05
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 05.01.2011 C-6789/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6789-2009_2011-01-05.pdf

## Full Text

Bundesverwaltungsgericht

Tribunal administratif fédéral

Tribunale amministrativo federale

Tribunal administrativ federal

Abteilung III
C-6789/2009

Urteil vom 5. Januar 2011

Besetzung Richter Michael Peterli (Vorsitz),
Richter Francesco Parrino, 
Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz,   
Gerichtsschreiberin Sandra Tibis.

Parteien X._______, Deutschland, 
vertreten durch lic. iur. Regula Bähler, Schifflände 22, 
Postfach 126, 8024 Zürich ,
Beschwerdeführerin, 

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, 
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,  
Vorinstanz. 

Gegenstand IV (Rente).

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Sachverhalt:

A. 
Die am (…) 1947 geborene, geschiedene, deutsche Staatsangehörige 
X._______ war in den Jahren 1968 bis 1976 in der Schweiz erwerbstätig 
und hat dabei Beiträge an die Schweizerische Alters-, Hinterlassenen- 
und Invalidenversicherung (AHV/IV) entrichtet (act. 1 und 4). Zuletzt war 
sie in Deutschland selbständig als Nachhilfelehrerin tätig. Am 29. Juli 
2008 hat sie sich über die Deutsche Rentenversicherung zum Bezug von 
Leistungen der schweizerischen IV angemeldet (act. 1).

B. 
Mit Vorbescheid vom 8. Juni 2009 (act. 54) teilte die IV-Stelle für 
Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA) X._______ mit, es liege 
keine rentenbegründende Invalidität vor, weshalb das Leistungsbegehren 
abgewiesen werden müsse.

Gegen diesen Vorbescheid hat X._______, vertreten durch Rechtsanwältin Regula Bähler, mit Schreiben 
vom 17. August 2009 Einwand erhoben.

C. 
Am 29. Juli 2009 wurde X._______ von der Deutschen 
Rentenversicherung mit Wirkung ab 1. März 2008 eine Altersrente für 
schwerbehinderte Menschen zugesprochen (act. 58).

D. 
Mit Verfügung vom 24. September 2009 (act. 73) hat die IVSTA das 
Leistungsbegehren von X._______ abgewiesen. Die IVSTA stützte sich 
dabei im Wesentlichen auf den Schlussbericht des regionalen ärztlichen 
Dienstes (RAD) Rhone von Dr. med. A._______, Arzt für allgemeine 
Medizin, vom 21. September 2009 (act. 72), welcher gestützt auf die 
eingereichten medizinischen Akten erstellt worden war. Gemäss diesem 
Bericht sei die Beschwerdeführerin seit dem 26. Dezember 2007 sowohl 
in der bisherigen Tätigkeit als auch im Haushalt zu 100% eingeschränkt. 
Seit dem 16. Oktober 2008 sei in der bisherigen Tätigkeit wieder eine 
volle Arbeitsfähigkeit gegeben und die Einschränkungen im Haushalt 
seien seit dem 12. Februar 2008 mit 17,5% zu beziffern.

E. 
Gegen die Verfügung vom 24. September 2009 hat X._______ 
(nachfolgend: Beschwerdeführerin), vertreten durch Rechtsanwältin 
Regular Bähler, mit Eingabe vom 28. Oktober 2009 Beschwerde beim 

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Bundesverwaltungsgericht erhoben. Sie beantragte die Aufhebung der 
angefochtenen Verfügung und die Rückweisung der Sache an die 
Vorinstanz zur weiteren Abklärung. Zur Begründung führte sie aus, die 
IVSTA habe die vorhandenen medizinischen Unterlagen nicht korrekt 
gewürdigt und aktenwidrige Feststellungen getroffen.

F. 
Mit Vernehmlassung vom 3. März 2010 beantragte die IVSTA die 
Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung führte sie aus, die 
Beschwerdeführerin könne aus der Zusprechung der deutschen Rente 
keine Ansprüche ableiten und zudem seien die umfangreichen Akten 
durch den ärztlichen Dienst sorgfältig ausgewertet worden.

G. 
Am 23. April 2010 ist der mit Zwischenverfügung vom 11. März 2010 
einverlangte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 300.-- beim 
Bundesverwaltungsgericht eingegangen.

H. 
Mit Replik vom 26. April 2010 hielt die Beschwerdeführerin an ihren 
Anträgen fest.

I. 
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Akten 
ist – soweit für die Entscheidfindung erforderlich – in den nachfolgenden 
Erwägungen einzugehen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.  

1.1. Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
(VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 lit. d VGG und Art. 69 Abs. 1 
lit. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20) beurteilt das 
Bundesverwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland 
gegen Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Eine 
Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor.

1.2. Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach 
dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das 
Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), soweit das VGG nichts 
anderes bestimmt (vgl. Art. 37 VGG). Gemäss Art. 3 lit. dbis VwVG bleiben 
in sozialversicherungsrechtlichen Verfahren die besonderen 
Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG, SR 830.1) 
vorbehalten. Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen dieses 
Gesetzes auf die bundesgesetzlich geregelten Sozialversicherungen 
anwendbar, wenn und soweit die einzelnen Sozialversicherungsgesetze 
es vorsehen. Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die 
Invalidenversicherung anwendbar (Art. 1a bis 70 IVG), soweit das IVG 
nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Dabei finden 
nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln in 
formellrechtlicher Hinsicht mangels anderslautender 
Übergangsbestimmungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze 
Anwendung, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung 
haben (BGE 130 V 1 E. 3.2).

1.3. Die Beschwerdeführerin ist durch die angefochtene Verfügung 
berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder 
Änderung, so dass sie im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegitimiert 
ist.

1.4. Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht (Art. 60 Abs. 1 
ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht und der Kostenvorschuss 
innert Frist geleistet wurde, ist darauf einzutreten.

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2. 

2.1. Die Beschwerdeführerin ist deutsche Staatsangehörige, so dass 
vorliegend das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen 
Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die 
Freizügigkeit (FZA; SR 0.142.112.681), insbesondere dessen Anhang II 
betreffend Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit, 
anzuwenden ist (Art. 80a IVG). Nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) 
Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 (SR 0.831.109.268.1) zur 
Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und 
Selbständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der 
Gemeinschaft zu- und abwandern, haben die in den persönlichen 
Anwendungsbereich der Verordnung fallenden, in einem Mitgliedstaat 
wohnenden Personen aufgrund der Rechtsvorschriften eines 
Mitgliedstaats grundsätzlich die gleichen Rechte und Pflichten wie die 
Staatsangehörigen dieses Staates.

2.2. Soweit das FZA beziehungsweise die auf dieser Grundlage 
anwendbaren gemeinschaftsrechtlichen Rechtsakte keine abweichenden 
Bestimmungen vorsehen, richtet sich die Ausgestaltung des Verfahrens – 
unter Vorbehalt der beiden Grundsätze der Gleichwertigkeit sowie der 
Effektivität – sowie die Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen einer 
schweizerischen Invalidenrente grundsätzlich nach der innerstaatlichen 
Rechtsordnung (BGE 130 V 257 E. 2.4). Entsprechend bestimmt sich 
vorliegend der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Rente der 
Invalidenversicherung ausschliesslich nach dem innerstaatlichen 
schweizerischen Recht, insbesondere nach dem IVG sowie der 
Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, 
SR 831.201).

3. 

3.1. In materiellrechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen 
Rechtssätze massgebend, dei bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen 
führenden Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3). Ein 
allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel 
aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen 
Normen zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445).

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Für die Beurteilung des Leistungsanspruchs sind bis zum 31. Dezember 2007 das IVG und das ATSG in 
der Fassung vom 21. März 2003 und die IVV in der Fassung vom 21. Mai 2003 (4. IV-Revision, 
AS 2003 3837 beziehungsweise AS 2003 3859, in Kraft vom 1. Januar 2004 bis 31. Dezember 2007) 
anwendbar. Am 1. Januar 2008 sind die Änderungen des IVG und des ATSG vom 6. Oktober 2006 sowie 
der IVV vom 28. September 2007 (5. IV-Revision, AS 2007 5129 beziehungsweise AS 2007 5155) in Kraft 
getreten. Soweit sich der Rentenanspruch auf die Zeit nach dem 1. Januar 2008 bezieht, sind die 
Bestimmungen der erwähnten Erlasse in der seit diesem Datum geltenden Fassung anwendbar.

Sofern sich die einschlägigen Bestimmungen materiell nicht verändert haben, werden im Folgenden – falls 
nichts Gegenteiliges vermerkt – die Bestimmungen lediglich in der ab 1. Januar 2008 gültig gewesenen 
Fassung zitiert.

3.2. Nach der Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei 
der Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt 
des Erlasses des streitigen Entscheides eingetretenen Sachverhalt ab 
(BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweis). Tatsachen, die jenen Sachverhalt 
seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen 
Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b).

3.3. Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des 
Beschwerdeverfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss 
des Missbrauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts sowie 
Unangemessenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

4. 

4.1. Anspruch auf eine ordentliche Rente haben gemäss Art. 36 Abs. 1 
IVG (4. IV-Revision) die rentenberechtigten Versicherten, die bei Eintritt 
der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge an die 
schweizerische Sozialversicherung geleistet haben. Meldet sich ein 
Versicherter mehr als zwölf Monate nach Entstehen des Anspruchs an, 
so werden die Leistungen in Abweichung von Artikel 24 Absatz 1 ATSG 
lediglich für die zwölf der Anmeldung vorangehenden Monate 
ausgerichtet (Art. 48 Abs. 2 IVG [in der bis 31. Dezember 2007 gültig 
gewesenen Fassung]).

4.2. Versicherte haben Anspruch auf eine Viertelsrente, wenn sie zu 
mindestens 40 Prozent invalid sind, bei einem Invaliditätsgrad von 
mindestens 50 Prozent besteht ein Anspruch auf eine halbe Rente, bei 
mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei mindestens 70 

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Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 1 IVG [4. IV-Revision] 
respektive Art. 28 Abs. 2 IVG [5. IV-Revision]). Gemäss Art. 28 Abs. 1ter 
IVG werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 
50 Prozent entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren 
Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz 
haben, soweit nicht völkerrechtliche Vereinbarungen eine abweichende 
Regelung vorsehen, was für Staaten der EU der Fall ist.

4.3. Der Rentenanspruch nach Artikel 28 entsteht nach den Vorschriften 
der 4. IV-Revision frühestens in dem Zeitpunkt, in dem der Versicherte 
mindestens zu 40% bleibend erwerbsunfähig (Art. 7 ATSG) geworden ist 
(Art. 29 Abs. 1 lit. a IVG [4. IV-Revision]) oder während eines Jahres 
ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40% 
arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen war (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG [4. IV-
Revision]). Nach den Bestimmungen der 5. IV-Revision haben Anspruch 
auf eine Rente Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, 
sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare 
Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern 
können, während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch 
durchschnittlich mindestens 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen 
sind und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40% invalid (Art. 8 
ATSG) sind (Art. 28 Abs. 1 lit. a bis c IVG [5. IV-Revision]).

4.4. Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist 
Invalidität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze 
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebrechen, 
Krankheit oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit ist gemäss Art. 7 ATSG der 
durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit 
verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung 
verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf 
dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. 
Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise 
Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit 
zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem 
anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).

4.5. Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stellen 
haben. Aufgabe des Arztes im schweizerischen 

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Invalidenversicherungsverfahren ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und 
gegebenenfalls bezüglich welcher Tätigkeiten der Versicherte 
arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind sodann eine wichtige 
Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem 
Versicherten konkret noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 
E. 4, 115 V 134 E. 2; AHI-Praxis 2002, S. 62, E. 4b/cc).

4.5.1. Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel 
zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und 
Beschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. 
Danach haben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die 
Beweise frei, das heisst ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend 
und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet für das Gericht, dass es 
alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen 
und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine 
zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. 
Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen 
Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial 
zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht 
auf die andere medizinische These abstellt.

4.5.2. Bezüglich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, 
ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen 
Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, 
in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der 
Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung 
der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen 
der Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist 
grundsätzlich somit weder die Herkunft des Beweismittels noch die 
Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen 
Stellungnahme als Bericht oder als Gutachten (vgl. dazu das Urteil des 
Bundesgerichts [BGer] I 268/2005 vom 26. Januar 2006 E. 1.2 mit 
Hinweis auf BGE 125 V 352 E. 3.a). 

Gleichwohl erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien 
Beweiswürdigung als vereinbar, Richtlinien für die Beweiswürdigung in 
Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten 
aufzustellen (vgl. hierzu BGE 125 V 352 E. 3b; AHI 2001 S. 114 E. 3b; 
Urteil des BGer I 128/98 vom 24. Januar 2000 E. 3b). So ist den im 
Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer 

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Spezialärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und 
Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und 
bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, 
bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht 
konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen 
(BGE 125 V 353 E. 3b/bb, mit weiteren Hinweisen). Berichte der 
behandelnden Ärzte schliesslich sind aufgrund deren auftragsrechtlicher 
Vertrauensstellung zum Patienten mit Vorbehalt zu würdigen 
(BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies gilt für den allgemein praktizierenden 
Hausarzt wie auch für den behandelnden Spezialarzt (Urteil des BGer 
I 655/05 vom 20. März 2006 E. 5.4 mit Hinweisen; vgl. aber Urteil des 
BGer 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2).

4.5.3. Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt 
Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar 
begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen 
ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt 
in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht 
schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es 
bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die 
Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen 
(BGE 125 V 351 E. 3b/ee mit Hinweisen).

4.6. Vor der Berechnung des Invaliditätsgrades muss jeweils beurteilt 
werden, ob die versicherte Person als (teil-)erwerbstätig oder 
nichterwerbstätig einzustufen ist, was entsprechenden Einfluss auf die 
anzuwendende Methode der Invaliditätsgradbemessung hat (allgemeine 
Methode des Einkommensvergleichs, gemischte Methode, spezifische 
Methode des Betätigungsvergleichs, vgl. Art. 16 ATSG in Verbindung mit 
Art. 28 Abs. 2, Abs. 2bis und Abs. 2ter IVG [4. IV-Revision] und Art. 28a 
IVG [5. IV-Revision]).

4.6.1. Zu prüfen ist, was die versicherte Person bei im Übrigen 
unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche 
Beeinträchtigung bestünde. So sind insbesondere bei im Haushalt tätigen 
Versicherten die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen 
Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben 
gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die 
Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu 
berücksichtigen. Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den 
Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung 

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entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im 
Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-) Erwerbstätigkeit der im 
Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit ausreicht (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3, 133 V 477 
E. 6.3, 125 V 146 E. 2c, je mit Hinweisen).

4.6.2. Laut bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für Hausfrauen, die 
vor dem Eintritt des Gesundheitsschadens nicht ganztägig erwerbstätig 
waren, die sogenannte gemischte Methode anzuwenden (vgl. 
BGE 130 V 393 mit Hinweisen). Dabei wird die Invalidität im Bereich der 
Erwerbstätigkeit aufgrund des Einkommensvergleichs bestimmt, im 
Bereich der üblichen Tätigkeit im Haushalt jedoch anhand des 
Betätigungsvergleichs bemessen (Art. 28 Abs. 2ter IVG [4. IV-Revision] 
und Art. 28a Abs. 3 IVG). Danach wird zunächst der Anteil der 
Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter 
anderem im Haushalt) bestimmt, wobei sich die Frage, in welchem 
Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung 
erwerbstätig wäre, mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die 
persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse, 
beurteilt. Der Invaliditätsgrad ergibt sich schliesslich aus einer Addition 
der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten.

Beim Einkommensvergleich wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der 
Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 
Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage 
erzielen könnte (sogenanntes Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das 
sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Valideneinkommen). Der 
Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen 
Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber gestellt werden, 
worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des 
Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). Für den Einkommensvergleich sind die 
Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei 
Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige rentenwirksame 
Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass respektive bis zum Einspracheentscheid 
zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4). Für die Ermittlung des Einkommens, welches der 
Versicherte ohne Invalidität erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entscheidend, was er im fraglichen 
Zeitpunkt nach dem im Sozialversicherungsrecht allgemein gültigen Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit (vgl. BGE 126 V 360 E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen) als Gesunder 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der 
realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung 
entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen 

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von diesem Grundsatz müssen ebenfalls mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erwiesen sein, damit sie 
berücksichtigt werden können. Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-
erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein tatsächlich 
erzieltes Erwerbseinkommen nach Eintritt der Invalidität mehr gegeben, namentlich weil die versicherte 
Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder zumindest keine zumutbare Erwerbstätigkeit 
aufgenommen hat, so sind nach der Rechtsprechung die gesamtschweizerischen Tabellenlöhne gemäss 
den vom BFS periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) heranzuziehen (vgl. 
BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Massgebend sind dabei die monatlichen Bruttolöhne (Zentralwerte) im jeweiligen 
Wirtschaftssektor.

5. 
Nachfolgend ist zu prüfen, ob die IVSTA das Leistungsbegehren der 
Beschwerdeführerin zu Recht abgewiesen hat.

5.1. Die Beschwerdeführerin machte geltend, es sei nicht 
nachvollziehbar, dass die Ärzte und der Versicherer in Deutschland einen 
Behinderungsgrad von 50% bis 70% festgestellt hätten und die IVSTA 
davon ausgehe, sie sei im erwerblichen Bereich nicht beeinträchtigt. 
Ferner rügte sie diverse Punkte in der Sachverhaltsfeststellung der 
IVSTA, weshalb sie beantragte, den Sachverhalt nochmals abklären zu 
lassen.

5.2. Die IVSTA entgegnete, aus der Rentenzusprache der deutschen 
Rentenversicherung könne die Beschwerdeführerin keine Ansprüche 
ableiten. In Bezug auf die medizinische Sachverhaltsfeststellung führte 
die IVSTA aus, der ärztliche Dienst habe die umfangreichen Akten 
ausgewertet und die Beurteilung sei nachvollziehbar dargelegt worden.

5.3. Der Verfügung vom 24. September 2009 lagen namentlich folgende 
medizinischen Unterlagen zu Grunde: der Entlassungsbericht des Reha-
Zentrums B._______ vom 18. September 2007 (act. 37), die Berichte von 
Dr. med. C._______, Arzt für Orthopädie, Chirotherapie, Skelettröntgen 
und Sonographie, vom 31. Oktober 2007 (act. 38) und vom 3. Dezember 
2008 (act. 47), der Bericht von Dr. med. D._______, Hautarzt und 
Allergologe, vom 17. November 2007 (act. 40), der Bericht des Klinikums 
E._______ vom 27. Dezember 2007 (act. 42), der Bericht der 
Fachkliniken F._______ vom 20. Februar 2008 (act. 43), der Bericht des 
Radiologischen Zentrums G._______ vom 2. Juni 2008 (act. 44), der 
Austrittsbericht der Rehaklinik H._______ vom 27. November 2008 
(act. 46), der Testbogen für Allergene vom 10. Dezember 2008 (act. 48), 
der Bericht von Dr. med. I._______, Arzt für Lungen- und 

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Bronchialheilkunde, Allergologie und Innere Medizin, vom 4. Dezember 
2008 (act. 49) und der Schlussbericht des RAD Rhone von 
Dr. med. A._______, Allgemeinmedizin, vom 21. September 2009 
(act. 53).

Diesen medizinischen Berichten sind im Wesentlichen folgende Diagnosen zu entnehmen: ein 
mittelschweres persistierendes gemischtförmiges Asthma bronchiale mit polyvalenter Sensibilisierung 
gegen inhalative Allergene und Frühblüherpollenallergie, eine allergische Rhinokonjunktivitis, eine 
atopische Dermatitis, ein chronisches zervikales Schmerzsyndrom, eine Laktoseintoleranz, eine teilfixierte 
Kyphoskoliose, ein Zustand nach (operiertem) Mamma-Karzinom mit Radiatio rechts (1994), eine 
Periarthritis humeroscapularis beidseits, eine Schultergelenksarthrose, eine bekannte degenerative 
Innenmeniskopathie, eine Gonarthrose beidseits, eine schwerste destruierende Polyarthrose der 
Fingerendgelenke, ein Lymphödem nach Ablatio mammae rechts, ein Status nach entzündlichem 
Pleuraerguss unklarer Ätiologie rechts, ein Zustand nach Schilddrüsenteilresektion und ein Tinnitus.

Die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin bezifferten die Ärzte des Reha-Zentrums B._______ am 
19. September 2007 auf 100% für leichte bis mittelschwere wechselbelastende Tätigkeiten ohne 
Zwangshaltungen und ohne Exposition mit Nässe, Hitze, Zugluft, inhalativen Schadstoffen und Allergenen. 
Ferner hielt Dr. med. D._______ in seinem Bericht vom 17. November 2007 fest, dass aufgrund der 
Schwere der Erkrankungen aus fachärztlicher Sicht ein Nachteilsausgleich nicht unter 70% zu befürworten 
sei. Dem Reha-Bericht der Klinik H._______ ist zu entnehmen, die Beschwerdeführerin sei seit Ende 2007 
krankgeschrieben und ein Grad der Behinderung von 50% sei anerkannt; es sei ein Antrag auf Erhöhung 
gestellt worden. Dem Schlussbericht des RAD Rhone ist schliesslich zu entnehmen, die 
Beschwerdeführerin sei in ihrer bisherigen Tätigkeit seit dem 26. Dezember 2007 (Pleuraerguss) zu 100% 
arbeitsunfähig. Seit dem 16. Oktober 2008 (Entlassung aus der Reha) sei die Arbeitsfähigkeit wieder voll 
vorhanden. Im Haushalt sei sie seit dem 26. Dezember 2007 zu 100% eingeschränkt und seit dem 
12. Februar 2008 (Entlassung aus dem Spital) sei sie lediglich noch zu 17,5% eingeschränkt. 

Es ist festzuhalten, dass sich die begutachtenden Ärzte – mit Ausnahme der Ärzte des Rehazentrums 
B._______ – nicht zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin geäussert haben. Dr. med. D._______ gab 
zwar eine Einschätzung betreffend Nachteilsausgleich ab und die Ärzte der Rehaklinik H._______ hielten 
fest, dass ein Grad der Behinderung von 50% anerkannt sei; diese beiden Angaben seien jedoch nicht 
geeignet, um festzustellen, in welchen Tätigkeiten und in welchem Ausmass die Beschwerdeführerin in 
ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist, da es sich bei diesen Begriffen um Bezeichungen des deutschen 
Sozialversicherungsrechts handelt, welche für das schweizerische Recht nicht massgebend sind. Die 
Einschätzung des Rehazentrums B._______ kann für die Beurteilung nicht massgebend sein, da die 
Einschätzung zwei Jahre vor dem Verfügungszeitpunkt datiert und überdies in der Zwischenzeit ein 
Pleuraerguss aufgetreten ist, welcher ebenfalls einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit der 
Beschwerdeführerin haben könnte.

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Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass den vorhandenen Unterlagen zwar die gestellten 
Diagnosen entnommen werden können, jedoch nicht die daraus folgende Arbeitsfähigkeit. Da bei der 
Beschwerdeführerin sehr viele verschiedene Diagnosen gestellt wurden, kann auch nicht einfach gestützt 
auf die Akten beurteilt werden, welche Einschränkungen die Diagnosen zur Folge haben, da diese 
untereinander Wechselwirkungen haben könnten und zudem ohnehin nicht alleine aufgrund der Diagnose 
auf die daraus folgende Einschränkung geschlossen werden kann. Somit kann auch auf die lediglich mit 
wenigen Stichworten (Pleuraerguss, Entlassung Reha, Entlassung Hosp.) versehene Einschätzung der 
Arbeitsfähigkeit des RAD Rhone nicht abgestellt werden. Vielmehr müsste die Arbeitsfähigkeit (in der 
bisherigen oder einer angepassten Tätigkeit) aufgrund einer multidisziplinären Abklärung, bei welcher die 
Einschränkungen aufgrund der vielseitigen gesundheitlichen Probleme der Beschwerdeführerin zu 
berücksichtigen sind, festgestellt werden. Die IVSTA hat somit den Sachverhalt unvollständig ermittelt. Die 
Beschwerde ist daher teilweise gutzuheissen und die angefochtene Verfügung ist aufzuheben. Die Sache 
ist an die IVSTA zurückzuweisen, damit diese eine polydisziplinäre Abklärung durchführe und die 
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin ermittle respektive den Invaliditätsgrad 
festlege.

6. 
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung.

6.1. Das Bundesverwaltungsgericht auferlegt gemäss Art. 63 Abs. 1 
VwVG die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei. Eine 
Rückweisung gilt praxisgemäss als Obsiegen der beschwerdeführenden 
Partei (BGE 132 V 215 E. 6), so dass der Beschwerdeführerin keine 
Verfahrenskosten aufzuerlegen sind. Ihr ist der geleistete 
Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 300.-- nach Eintritt der Rechtskraft 
des vorliegenden Entscheids auf ein von ihr bekannt zu gebendes Konto 
zurückzuerstatten.

Der unterliegenden Vorinstanz sind keine Verfahrenskosten aufzuerlegen 
(Art. 63 Abs. 2 VwVG).

6.2. Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden 
Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr 
erwachsene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zusprechen 
(Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 des Reglements 
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Die 
Parteientschädigung umfasst die Kosten der Vertretung sowie allfällige 
weitere notwendige Auslagen der Partei (Art. 8 VGKE). Die 
Beschwerdeführerin ist vorliegend anwaltlich vertreten. Ihr ist daher eine 

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Parteientschädigung für die ihr entstandenen notwendigen Kosten 
zuzusprechen. Da keine Kostennote eingereicht wurde, ist die 
Parteientschädigung aufgrund der Akten festzusetzen (Art. 14 Abs. 2 
VGKE). Eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 1'800.- erscheint 
unter Berücksichtigung des aktenkundigen Aufwandes als angemessen.

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene 
Verfügung vom 24. September 2009 aufgehoben und die Sache an die 
Vorinstanz zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwägungen 
vorgeht und über den Rentenanspruch neu verfügt.

2. 
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete 
Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 300.-- wird der Beschwerdeführerin 
nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.

3. 
Der Beschwerdeführerin wird zu Lasten der Vorinstanz eine 
Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 1'800.-- zugesprochen

4. 
Dieses Urteil geht an:

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular 
Zahladresse)

– die Vorinstanz (Ref-Nr. …)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Peterli Sandra Tibis

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6005 Luzern, Beschwerde in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die 
Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben 
sind. Die hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene 
Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in 
Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).

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