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**Case Identifier:** cce03e73-79dd-5985-97f5-90f438537a6e
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-06-26
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 26.06.2014 IV 2012/411
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2012-411_2014-06-26.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2012/411

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 05.06.2020

Entscheiddatum: 26.06.2014

Entscheid Versicherungsgericht, 26.06.2014
Art. 28 IVG. Rentenanspruch. Beweiswürdigung eines nach altem 
Verfahrensstandard eingeholten MEDAS-Gutachtens. Beweiskraft bejaht. 
Höhe Tabellenlohnabzug. Zusprache einer halben Rente bestätigt (Entscheid 
des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 26. Juni 2014, IV 
2012/411).

Entscheid Versicherungsgericht, 26.06.2014

Vizepräsidentin Marie-Theres Rüegg Haltinner, Versicherungsrichter Joachim Huber,

Versicherungsrichterin Lisbeth Mattle Frei; Gerichtsschreiber Philipp Geertsen

Entscheid vom 26. Juni 2014

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Stephan Jau, M.A. HSG, Jau und Schäfer 

Rechtsanwälte, Degersheimerstrasse 6, Postfach 136, 9230 Flawil,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

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betreffend

Rente

Sachverhalt:

A.    

A.a  A.___, geboren 19__, meldete sich am 15. September 2008 zum Bezug von IV-

Leistungen an (act. G 4.1). Der behandelnde Dr. med. B.___, Arzt für allg. Medizin, 

berichtete am 5. Januar 2009, die Versicherte leide mit Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit an einer multiplen Sklerose mit schubförmigem Verlauf, 

Kopfschmerzen vom Mischtyp, einem Verdacht auf rezidivierende kurze depressive 

Episode (DD: Dysthymie), einer Urge-Symptomatik mit gelegentlicher Urge-Inkontinenz, 

einem Tinnitus aurium links sowie einem Dysaequilibrium bei zentral-vestibulärer 

Funktionsstörung linksbetont. Seit 4. Juni 2008 bestehe bis auf weiteres eine 100%ige 

Arbeitsunfähigkeit (act. G 4.17). Im Verlaufsbericht vom 14. Mai 2009 gab Dr. B.___ an, 

der Gesundheitszustand sei seit 5. Januar 2009 stationär geblieben (act. G 4.24). Der in 

der Klinik für Neurologie am Kantonsspital St. Gallen (KSSG) behandelnde Dr. med. 

C.___ führte im Bericht vom 29. Mai 2009 aus, bei der Versicherten liege eine Multiple 

Sklerose, schubförmiger Verlauf, mit Erstmanifestation im Jahr 1984 vor. Die 

Erstdiagnose habe im März 2008 gestellt werden können. Im Juni 2008 habe die 

Versicherte einen Schub der Erkrankung mit Taubheitsgefühlen im Bereich der linken 

Fuss-Sohle erlitten. Zudem habe sie eine zunehmende Gangunsicherheit mit 

Fallneigung nach links gehabt. Seit November 2008 sei sie nun stabil. Bezogen auf die 

angestammte Tätigkeit als Metzgereimitarbeiterin bestehe eine 100%ige 

Arbeitsunfähigkeit. Bei einer leidensangepassten Tätigkeit bestehe eine zeitliche 

Reduktion von vier Stunden (act. G 4.28). Die RAD-Ärztin Dr. med. D.___, Fachärztin für 

Arbeitsmedizin FMH, hielt die Versicherte für eine leidensangepasste Tätigkeit zu 50% 

arbeitsfähig (act. G 4.29).

A.b  Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren verfügte die IV-Stelle am 

2. Dezember 2009 die Zusprache einer halben Rente mit Wirkung ab 1. Juni 2009 (act. 

G 4.39). Nach der dagegen von der Versicherten am 15. Januar 2010 erhobenen 

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Beschwerde (act. G 4.44-2 ff.) widerrief die IV-Stelle am 20. April 2010 die 

angefochtene Verfügung und stellte die Vornahme weiterer Abklärungen in Aussicht 

(act. G 4.53; vgl. auch die Aktennotiz des Rechtsdiensts vom 20. April 2010, act. 

G 4.52).

A.c  Dr. B.___ berichtete am 15. Juni 2010, der Gesundheitszustand der Versicherten 

sei seit dem 14. Mai 2009 stationär gewesen. Die Versicherte sei weiterhin für jegliche 

Arbeiten zu 100% arbeitsunfähig (act. G 4.63). In der Verfügung vom 23. September 

2010 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren betreffend berufliche Massnahmen mit 

der Begründung ab, die Versicherte fühle sich subjektiv nicht arbeitsfähig (act. G 4.73). 

Die seit 13. September 2010 behandelnde Dr. med. E.___, 

Psychiatrie / Psychotherapie, gab im Bericht vom 16. Dezember 2010 an, neben 

Schmerzen und Missempfindungen sowie Miktionsstörungen bestünden teilweise 

depressive Verstimmungen mit Euphorie gemischt und ausgeprägte neurokognitive 

Defizite. Die Versicherte sei wegen Kopfschmerzen, Missempfindungen der Hände und 

Füsse mit gelegentlichem verschwommenem Sehen und dysphorischer Stimmungs- 

und Antriebslage nicht imstande, einer geregelten Tätigkeit nachzugehen (act. G 4.82).

A.d  Im Auftrag der IV-Stelle wurde die Versicherte am 2. und 3. Mai 2011 in der 

MEDAS Ostschweiz polydisziplinär (internistisch-neurologisch-psychiatrisch) 

begutachtet. Die Experten diagnostizierten mit Einschränkung der zumutbaren 

Arbeitsfähigkeit eine multiple Sklerose mit schubförmigem Verlauf (Erstdiagnose 2008), 

unter immunmodulatorischer Therapie mit Copaxone, und ein pseudoneurasthenisches 

Syndrom bei multipler Sklerose. Für die angestammte Tätigkeit bestehe keine 

Arbeitsfähigkeit mehr. In einer dem Leiden angepassten Tätigkeit bestehe eine 

Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50%. Die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit gelte 

seit Juni 2008. Eine markante Verschlechterung der psychischen Störungen in den 

letzten zwei Jahren sei nicht belegt (Gutachten vom 20. Juli 2011; act. G 4.112). RAD-

Ärztin Dr. D.___ gelangte in der Stellungnahme vom 10. August 2011 zur Auffassung, 

auf die gutachterliche Beurteilung könne vollumfänglich abgestellt werden (act. 

G 4.113).

A.e  Die IV-Stelle stellte der Versicherten mit Vorbescheid vom 24. August 2011 die 

Zusprache einer halben Rente mit Wirkung ab 1. Juni 2009 in Aussicht (act. G 4.118). 

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Dagegen erhob die Versicherte am 28. Oktober 2011 Einwand und beantragte darin 

eine ganze Rente (act. G 4.122). Am 27. August 2012 (act. G 4.127) und am 17. Sep­

tember 2012 (act. G 4.133) reichte die Versicherte weitere ärztliche Stellungnahmen ein 

(u.a. Berichte der Klinik für Urologie des KSSG vom 4. Juni 2012, act. G 4.128, und der 

Klinik für Neurologie des KSSG vom 28. November 2011 sowie vom 13. Februar 2012, 

act. G 4.134 f.). Am 1. Oktober 2012 verfügte die IV-Stelle die Zusprache einer halben 

Rente mit Wirkung ab 1. Juni 2009 (act. G 4.136).

B.    

B.a  Gegen die Verfügung vom 1. Oktober 2012 richtet sich die vorliegende 

Beschwerde. Die Beschwerdeführerin lässt darin unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge deren Aufhebung und die Zusprache einer ganzen Rente 

beantragen. Zur Begründung stellt sie sich auf den Standpunkt, das MEDAS-Gutachten 

sei nicht beweiskräftig. Selbst wenn vom Bestehen einer Restarbeitsfähigkeit 

ausgegangen würde, so wäre diese realistischerweise nicht mehr verwertbar (act. G 1).

B.b  Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 14. Januar 

2013 die Abweisung der Beschwerde. Gestützt auf die gutachterliche Einschätzung sei 

von einer verwertbaren 50%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten 

auszugehen (act. G 4).

B.c  Die Beschwerdeführerin hat auf eine Replik verzichtet (vgl. act. G 6).

Erwägungen:

1.     

Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist die Höhe des 

Rentenanspruchs der Beschwerdeführerin.

1.1   Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über 

die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder 

die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare 

Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), 

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während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40% 

arbeitsunfähig gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40% 

invalid sind (lit. c). Als Invalidität gilt laut Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) die 

voraussichtlichbleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise 

Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der 

körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer 

Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der 

Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

(Art. 7 Abs. 1 ATSG).

1.2   Für die Bestimmung des Invaliditätsgrads wird das Erwerbseinkommen, das die 

versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 

zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung 

gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid 

geworden wäre (Art. 16 ATSG).

1.3   Nach Art. 28 Abs. 2 IVG besteht Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die 

versicherte Person mindestens zu 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie 

mindestens zu 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% besteht 

ein Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% 

ein Anspruch auf eine Viertelsrente.

2.     

Zunächst ist zu prüfen, ob die medizinische Aktenlage eine verlässliche Grundlage für 

die Beurteilung des Rentenanspruchs bildet. Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei 

ihrer Leistungszusprache auf das MEDAS-Gutachten vom 20. Juli 2011 (act. G 4.112). 

Die Beschwerdeführerin hält dieses aus verschiedenen Gründen für mangelhaft.

2.1   Bei der Würdigung des MEDAS-Gutachtens gilt es zu beachten, dass dieses nach 

altem Standard, d.h. vor der in BGE 137 V 210 vorgenommenen Praxisänderung, 

erstellt wurde. In dieser speziellen Übergangssituation lässt sich die beweisrechtliche 

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Situation mit derjenigen bei versicherungsinternen medizinischen 

Entscheidungsgrundlagen vergleichen. In solchen Fällen genügen schon relativ geringe 

Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen, um eine 

(neue) Begutachtung anzuordnen (Urteil des Bundesgerichts vom 17. September 2012, 

9C_148/2012, E. 1.3 f. mit Hinweisen).

2.2   Die Beschwerdeführerin bemängelt am MEDAS-Gutachten, die Gutachter hätten 

sich nicht ausreichend mit der Gedächtnisstörung auseinandergesetzt (act. G 1, lit. B, 

Rz 1.1 ff.).

2.2.1         Im Rahmen der psychiatrischen Begutachtung hielt der Experte fest, 

"Bewusstsein klar, kein Anzeichen von Müdigkeit oder Sedation. Orientierung örtlich, 

zeitlich, situativ und im Bezug auf die Person voll erhalten. Während des ganzen 

Gesprächs (im Anschluss an die ca. 1-stündige Bearbeitung der Fragebogen mit der 

Dolmetscherin) keine Anzeichen von Auffassungsstörungen, Nachlassen der 

Konzentration oder Ermüdung. Gedächtnis während des Interviews nicht 

eingeschränkt. Biografisches Raster erhalten. Merkfähigkeit subjektiv eingeschränkt. 

Bei expliziter Nachprüfung lässt die Mitarbeit nach unter frustriert abweisender Mimik 

und Gestik". Bei der Beurteilung der Ergebnisse der kognitiven Funktionsprüfung habe 

die Beschwerdeführerin 43 von maximal 50 Punkten erreicht. Im Normalfall müsste 

unter einem Wert von 46 eine weitere Abklärung vorgenommen werden. Die 

Testaufnahme sei jedoch erstens erschwert durch die Notwendigkeit einer 

Übersetzung und zweitens habe die Kooperation der Beschwerdeführerin inkonsistent 

geschienen. Vor allem dort, wo offensichtlich die Merkfähigkeit erfragt worden sei, 

seien schlechtere Leistungen bei schwacher Bemühung, teils mangels Übung 

feststellbar gewesen. Bei den vier Fragen zum allgemeinen Verständnis und 

Urteilsvermögen sei keine Einschränkung des Arbeitsgedächtnisses feststellbar 

gewesen ("bei den Fragen, die mehr Konzentration erfordern, keine Fehler, hingegen 

bei den zwei Verständnis-Fragen, die weniger Merkfähigkeit erfordern, zögerndes und 

lapidares Antworten"). In der zeitlich räumlichen Orientierung, in der Ausführung von 

Arbeitsanweisungen, beim visuellen Erkennen und Benennen, beim Nachsprechen, 

beim Ausfüllen von schriftlichen Aufforderungen hätten sich jeweils fehlerfreie 

Leistungen gezeigt. Wegen der sprachlichen Schwierigkeiten und der fraglichen 

Kooperation sowie der erfahrungsgemäss bestehenden Schwierigkeit, diskrete Ausfälle 

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diagnostisch entweder einer neurologischen oder einer psychiatrisch-

psychodynamischen Ätiologie zuzuschreiben, seien keine weiteren 

neuropsychologischen Abklärungen aus psychiatrischer Sicht sinnvoll (act. 

G 4.112-29 f.). Hinsichtlich allfälliger Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit gab der 

psychiatrische Gutachter an, in einer dem Bildungsstand der Beschwerdeführerin 

entsprechenden Hilfsarbeit dürften kognitive Ausfälle - die aus sprachlichen Gründen 

und Gründen der Verdeutlichungstendenz nicht genau umrissen werden könnten - 

noch nicht ins Gewicht fallen (act. G 4.112-31).

2.2.2         Angesichts dieser ausführlichen Auseinandersetzung kann keine Rede davon 

sein, das MEDAS-Gutachten äussere sich nicht hinlänglich zu den von der 

Beschwerdeführerin bereits in der Anmeldung angeführten kognitiven Defiziten (act. 

G 4.1-7). Vielmehr begründete der psychiatrische Experte schlüssig, weshalb er noch 

nicht von einer kognitiven Funktionsstörung mit Auswirkung auf eine 

Hilfsarbeitertätigkeit ausgehe und weshalb er auf weitergehende Untersuchungen 

verzichtet habe. Die gutachterliche Einschätzung deckt sich im Übrigen insoweit mit 

der Voraktenlage, als Dr. C.___ bei der Umschreibung einer leidensangepassten 

Tätigkeit ausdrücklich von einem uneingeschränkten Konzentrations- und 

Auffassungsvermögen ausging (Bericht vom 29. Mai 2009, act. G 4.28-5).

2.2.3         An der Schlüssigkeit der gutachterlichen Ausführungen zu den 

Konzentrationsstörungen vermag auch der psychologische Untersuchungsbericht der 

Klinik für Neurologie des KSSG vom 28. November 2011 nichts zu ändern, wird doch 

darin - ähnlich wie im MEDAS-Gutachten - ausdrücklich auf den Einfluss einer 

"niedrigen" bzw. "schwer verminderten" Anstrengungsbereitschaft sowie des niedrigen 

Bildungsniveaus auf die Testergebnisse hingewiesen. Es habe ferner ein "hohes 

Mitteilungsbedürfnis" bestanden, "was die im Alltag erlebten Konzentrations- und 

Gedächtnisprobleme angeht". Bei den Symptomvalidierungstests zeigten sich eine 

Trefferrate nahe dem Zufallsniveau und Werte deutlich unter der Erwartung (act. 

G 4.134). Deshalb und mangels näherer Auseinandersetzung mit der Frage nach der 

Restleistungsfähigkeit (im psychologischen Untersuchungsbericht wird lediglich 

ausgeführt, "aufgrund der psychischen Auffälligkeiten und der kognitiven 

Leistungsprobleme halten wir auch die berufliche Leistungsfähigkeit der Patientin für 

stark beeinträchtigt") insbesondere hinsichtlich einfacher Hilfsarbeitertätigkeiten ist der 

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Untersuchungsbericht vom 28. November 2011 nicht geeignet, Zweifel an der 

gutachterlichen Beurteilung entstehen zu lassen.

2.3   Sodann wendet die Beschwerdeführerin ein, das MEDAS-Gutachten sei in sich 

nicht konsistent. In der Beantwortung der IV-Fragen werde zuerst gesagt, dass 

aufgrund der multiplen Sklerose die Leistungsfähigkeit um 20% vermindert sei. Dann 

werde ausgeführt, dass aus psychiatrischer Sicht die Leistungsfähigkeit bei einer 

Hilfsarbeit in der Verpackung um ca. 20% vermindert sei unter Ausschluss von IV-

fremden Faktoren. Schliesslich werde ihr ein um 20% vermindertes Rendement 

zugestanden. Diese Einschränkungen allein würden mehr als 50% Arbeitsunfähigkeit 

ausmachen (act. G 1, lit. B, Rz 1.5).

2.3.1         Die Beschwerdeführerin verkennt bei ihrer Argumentation, dass der 

psychiatrische Experte für sämtliche Tätigkeiten eine 20%ige Arbeitsunfähigkeit 

bescheinigt hat, weshalb eine Addition mit der aus psychiatrischer Sicht für die 

angestammte Tätigkeit als "Hilfsarbeiterin Verpackung in einer Metzgerei" 

bescheinigten 20%igen Arbeitsunfähigkeit bei der Bestimmung der Restarbeitsfähigkeit 

für leidensangepasste Tätigkeiten von vornherein ausser Betracht fällt. Gesamthaft, 

d.h. unter Berücksichtigung der psychiatrischen und neurologischen Einschränkungen, 

attestierte das MEDAS-Gutachten der Beschwerdeführerin eine 50%ige 

Arbeitsunfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit.

2.3.2         Zugunsten der gutachterlichen Arbeitsfähigkeitsschätzung für leidensange­

passte Tätigkeiten spricht weiter, dass diese "pluridisziplinär" unter Berücksichtigung 

der neurologischen und psychiatrischen Einschränkung erfolgte (act. G 4.112-16). Der 

Zweck interdisziplinärer Gutachten besteht denn auch gerade darin, alle relevanten 

Gesundheitsschädigungen zu erfassen und die daraus jeweils abgeleiteten Einflüsse 

auf die Arbeitsfähigkeit in einem Gesamtergebnis auszudrücken (Urteil des 

Bundesgerichts vom 3. Juni 2008, 9C_531/2007, E. 2.2.6 mit Hinweisen).

2.4   Nach der Auffassung der Beschwerdeführerin hätten die Gutachter ferner das 

Vorliegen einer schweren Depression zu Unrecht verneint (act. G 1, lit. B, Rz 1.6).

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2.4.1         Der psychiatrische Gutachter diagnostizierte ein "pseudoneurasthenisches 

Syndrom" (ICD-10: F06.6; act. G 4.112-31). Diese Diagnose umschreibt eine Störung, 

die durch Affektdurchlässigkeit oder -labilität, Ermüdbarkeit sowie eine Vielzahl 

körperlicher Missempfindungen und Schmerzen charakterisiert ist (H. Dilling und 

H.J. Freyberger [Hrsg.], Taschenführer zur ICD-10-Klassifikation psychischer 

Störungen, 5., überarbeitete Auflage, 2011, S. 51). Im Rahmen der Beurteilung führte er 

aus, es liege eine nicht ausgeprägte depressive Störung vor. Die Gewichtung nach 

Schweregraden gemäss Rating-Skalen der depressiven Episoden berücksichtige auch 

Angstsymptome, somatische Symptome und bei schwersten Fällen auch psychotische 

Aspekte. Die aktuelle Episode entspreche mit diesen Beurteilungshilfen nur einem 

leichten bis mittelschweren Zustandsbild. Da die Beschwerdeführerin einerseits 

Anzeichen von depressiver Störung wie auch von ängstlicher Störung anamnestisch 

angebe und objektiv in mässig ausgeprägter Form auch zeige, andererseits aber 

diesbezüglich keinen subjektiven Leidensdruck geäussert habe, liege es nahe, diese 

als hirnorganisch bedingt einzustufen (act. G 4.112-30). Dass der psychiatrische 

Gutachter keine selbstständige Diagnose einer depressiven Störung erhob, erscheint 

angesichts dieser Ausführungen plausibel, zumal auch die behandelnde Psychiaterin 

keine depressive Störung diagnostizierte (siehe Bericht vom 16. Dezember 2010, act. 

G 4.82).

2.4.2         Diese Betrachtungsweise wird durch die uneinheitlichen Ergebnisse 

(HAMD-17: unterer Bereich einer mässig schweren depressiven Störung; Hamilton-

Angst-Skala: durchschnittlich mässig stark ausgeprägte Angstsymptomatik; HAD-

Skala: Wert für Angst 11 Punkte, derjenige für Depression 9 Punkte bei einem 

Übergangsbereich von 8 bis 10 Punkten und einem Maximum von 21 Punkten, act. 

G 4.112-29) der vom psychiatrischen Gutachter durchgeführten Tests nicht in Frage 

gestellt, zumal bei der psychiatrischen Exploration dem schematischen, testmässigen 

Erfassen der Psychopathologie nach bestimmten Skalen, die auf den Angaben und 

Einschätzungen der versicherten Person selbst beruhen, höchstens ergänzende 

Funktion zukommt; entscheidend ist die klinische Untersuchung mit 

Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil des 

Bundesgerichts vom 3. Juni 2008, 9C_531/2007, E. 2.2.4).

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2.5   Des Weiteren erachtet die Beschwerdeführerin das MEDAS-Gutachten im Hinblick 

auf die festgestellten kognitiven Leistungsdefizite, die Schwindelgefühle bei raschen 

Bewegungen und Falltendenz sowie dem anhaltenden Tinnitus und den chronischen 

Kopfschmerzen als klar mit der Realität nicht vereinbar (act. G 1, lit. B, Rz 1.7).

2.5.1         Diesem Einwand ist entgegenzuhalten, dass gemäss überzeugender 

gutachterlicher Würdigung keine kognitiven Leistungsdefizite bestehen, die bei einer 

Hilfsarbeitertätigkeit zu relevanten Einschränkungen führen (vgl. vorstehende E. 2.2.2).

2.5.2         Des Weiteren ist weder dargetan noch naheliegend, dass die 

Schwindelgefühle bei raschen Bewegungen und Falltendenz der Aufnahme einer 

sitzenden Tätigkeit entgegenstehen. Im Übrigen geht selbst Dr. E.___ unter 

Berücksichtigung des von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerdebilds nicht 

von einer vollständigen Leistungsunfähigkeit aus ("In einem Pensum von 30% 

(3 Stunden täglich) ist eine behinderungsangepasste Tätigkeit mit einem 70%igen 

Belastungsprofil ab sofort möglich", act. G 4.82-3).

2.6   Die Beschwerdeführerin kritisiert sodann, dass die Gutachter immer wieder 

angeführt hätten, dass IV-fremde Faktoren nicht berücksichtigt worden seien. Was sie 

unter IV-fremden Faktoren verstanden hätten, werde indessen nicht weiter erläutert 

(act. G 1, lit. B, Rz 1.8 f.). Dieses Vorbringen erweist sich insoweit als aktenwidrig, als 

die Gutachter ausführlich zu den IV-fremden Faktoren Stellung bezogen haben 

(minimale Ausbildung, Sprachproblematik, geringe Motivation, inadäquate 

Krankheitsvorstellungen, für Migration typische soziokulturelle Umstände und passive 

Erwartungshaltung, act. G 4.112-14), weshalb sich Weiterungen erübrigen.

2.7   Schliesslich bringt die Beschwerdeführerin vor, die gutachterliche Beurteilung 

lasse sich mit den Einschätzungen der behandelnden medizinischen Fachpersonen 

nicht vereinbaren (act. G 1, lit. B, Rz 1.12).

2.7.1         Im psychologischen Untersuchungsbericht vom 28. November 2011 wurde 

lediglich von einer starken Beeinträchtigung der beruflichen Leistungsfähigkeit ge­

sprochen (act. G 4.134-3). Dabei wurde weder eine Quantifizierung der 

Leistungseinschränkung noch eine Differenzierung hinsichtlich einer 

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leidensangepassten Tätigkeit vorgenommen, weshalb kein Anlass besteht, die 

Einschätzung der MEDAS-Gutachter, die immerhin eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit für 

leidensangepasste Tätigkeiten bescheinigten, in Frage zu stellen.

2.7.2         Aus dem Bericht von Dr. E.___ vom 16. Dezember 2010 (act. G 4.82) geht 

nicht hervor, dass sie sich kritisch mit der sehr tiefen Selbsteinschätzung (siehe hierzu 

act. G 4.112-12) der Beschwerdeführerin auseinandergesetzt hätte. Vielmehr besteht 

der Eindruck, Dr. E.___ habe bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Wesentlichen 

auf die Angaben der Beschwerdeführerin abgestellt. Gleiches gilt für die Einschätzung 

von Dr. B.___ (act. G 4.63-1 und G 4.75-2). Sodann haben sich die Gutachter mit 

diesen abweichenden Beurteilungen auseinandergesetzt und begründet, weshalb sie 

deren Einschätzung nicht teilen (act. G 4.112-30).

2.7.3         Im Einklang mit der gutachterlichen Beurteilung steht die 

Arbeitsfähigkeitsschätzung von Dr. C.___ vom 29. Mai 2009 (act. G 4.28-5), der von 

einer 50%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten ausging (zeitliche 

Reduktion um vier Stunden; act. G 4.28-5).

2.8   Bei der Würdigung des MEDAS-Gutachtens fällt weiter ins Gewicht, dass es auf

eigenständigen gründlichen Abklärungen beruht und für die streitigen Belange um­

fassend ist. Die medizinischen Vorakten wurden verwertet und die von der 

Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden berücksichtigt und gewürdigt. Die 

Attestierung einer 50%igen Arbeitsfähigkeit für leidensadaptierte Tätigkeiten leuchtet in 

der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 

medizinischen Situation ein. Weiter bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass objektiv 

wesentliche Tatsachen nicht berücksichtigt worden wären. Eine seit der Begutachtung 

eingetretene gesundheitliche Verschlechterung ist weder geltend gemacht noch ergibt 

sich eine solche aus den Akten. Die Beschwerdegegnerin hat damit der Bestimmung 

des Invaliditätsgrades zu Recht die gutachterliche Leistungsfähigkeitsbeurteilung 

zugrunde gelegt. Es besteht kein Anlass für die Vornahme weiterer Abklärungen.

3.     

Ausgehend von der gutachterlich bescheinigten 50%igen Arbeitsfähigkeit für 

leidensangepasste Tätigkeiten verbleibt die Bestimmung des Invaliditätsgrads.

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3.1   Die Beschwerdeführerin vertritt den Standpunkt, es bestehe keine realistische 

Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit mehr. Insbesondere sei es ihr nicht möglich, 

längere Zeit am Stück zu arbeiten, was sich aus einer vom Rechtsvertreter eingeholten 

telefonischen Auskunft von Dr. C.___ vom 15. Januar 2010 ergebe (act. G 1, lit. B, 

Rz 2.2 ff.).

3.1.1         Zunächst ist zu bemerken, dass die telefonische Auskunft von Dr. C.___ vom 

15. Januar 2010 nicht geeignet ist, die gutachterliche Beurteilung in Frage zu stellen 

oder gar eine Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit zu begründen. Aus seiner 

Auskunft ("soweit er sich erinnern mag, nur schwer vorstellen könne, dass die 

Beschwerdeführerin während 4h am Stück einer Erwerbstätigkeit nachgehen könne. 

Viel ehermüsse das über den ganzen Tag verteilt werden", act. G 1, lit. B, Rz 2.2) lässt 

sich allenfalls einzig entnehmen, dass die 50%ige Restarbeitsfähigkeit nach seiner 

Ansicht bei ganztägiger Präsenz zu realisieren ist.

3.1.2         Trotz des Alters der Beschwerdeführerin (geboren 19__, act. G 4.1) ist eine 

Unverwertbarkeit der immerhin noch bestehenden 50%igen Restarbeitsfähigkeit zu 

verneinen, zumal auch die qualitativen Anforderungen an eine leidensangepasste 

Tätigkeit ("den neurologischen Ausfällen adaptierten Tätigkeit", act. G 4.112-13; 

"Routinearbeiten mit der Möglichkeit von Stichproben und Korrekturen durch 

Teamkolleginnen oder Vorgesetzte. Verminderung des Zeitdrucks durch Akzeptanz 

eines um 20% verminderten Rendements", act. G 4.112-18) auf dem allgemeinen 

Arbeitsmarkt nicht bloss nocheinen Nischenarbeitsplatz zulassen.

3.2   Hinsichtlich der Bestimmung des Valideneinkommens von Fr. 44'200.-- (act. 

G 4.136-8) stellte die Beschwerdegegnerin auf die Angabe der ehemaligen Arbeit­

geberin ab (Bruttolohn für das Jahr 2008: Fr. 3'400.-- x 13; act. G 4.11-2). Dem kann 

indessen nicht gefolgt werden, da eine solche Berechnung die von der Beschwerde­

führerin erzielten Lohnzulagen und Überzeitentschädigungen ausser Acht lässt (vgl. 

hierzu act. G 4.11-7 ff.). Im individuellen Konto sind denn auch höhere Einträge ent­

halten (2005: Fr. 45'364.--; 2006: Fr. 49'015.--; 2007: Fr. 47'060.--; act. G 4.9). 

Angesichts der Ungewissheit der im Gesundheitsfall noch erzielten Zulagen sowie der 

Lohnschwankungen der letzten Jahre fehlt es für die Bestimmung des 

Valideneinkommens an einer repräsentativen Grundlage, weshalb entsprechend der 

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Bestimmung des Invalideneinkommens auf die Tabelle TA1 der Schweizerischen 

Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik, Total sämtlicher 

Wirtschaftszweige, Anforderungsniveau 4, Frauen, abzustellen ist. Da die beiden 

Vergleichseinkommen somit auf derselben Grundlage zu berechnen sind, kann ein 

Prozentvergleich vorgenommen werden. Zu klären ist damit lediglich noch die Frage 

der Höhe des Tabellenlohnabzugs bei der Bestimmung des Invalideneinkommens.

3.3   Nach der Rechtsprechung hängen die Fragen, ob und in welchem Ausmass 

Tabellenlöhne herabzusetzen sind, von sämtlichen persönlichen und beruflichen 

Umständen des konkreten Einzelfalles ab (etwa leidensbedingte Einschränkung, Alter, 

Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad), die nach 

pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen sind, wobei der maximal zulässige 

Abzug auf 25% festzusetzen ist. Eine schematische Vornahme des Tabellenabzugs ist 

unzulässig (BGE 126 V 79 E. 5b und 129 V 481 E. 4.2.3 mit Hinweisen). Die 

Beschwerdegegnerin anerkannte wegen der im Gutachten beschriebenen 

Einschränkungen einen 10%igen Tabellenlohnabzug (act. G 4.136-7 f.). Angesichts des 

erheblich eingeschränkten Spektrums leidensangepasster Tätigkeiten und der zu 

erwartenden Umstellungsschwierigkeiten für die im Jahr 19__ geborene 

Beschwerdeführerin erscheint ein Abzug von insgesamt 15% angemessen. Weitere 

Gesichtspunkte, die eine Erhöhung des Abzugs rechtfertigen würden, liegen nicht vor. 

Unter Berücksichtigung einer 50%igen Restarbeitsfähigkeit und eines 15%igen 

Tabellenlohnabzugs resultiert ein Invaliditätsgrad von aufgerundet 58% ([50% + [50% 

x 0.15]) mithin ein Anspruch auf eine halbe Rente. Mit Blick darauf, dass die 

gutachterliche Arbeitsfähigkeitsbeurteilung ab Juni 2008 gilt (act. G 4.112-16) und die 

Anmeldung am 15. September 2008 (act. G 4.1) erfolgte, ist die mit Wirkung ab 1. Juni 

2009 verfügte Zusprache einer halben Rente (act. G 4.136) im Ergebnis nicht zu 

beanstanden.

3.4   Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Das Beschwerdeverfahren 

ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig 

vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1

IVG).

Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint in der vorliegend zu beurteilenden Ange­

legenheit als angemessen. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind sie 

bis

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vollumfänglich der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Der von ihr geleistete 

Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist ihr daran anzurechnen. Ausgangsgemäss hat die 

Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

entschieden:

1.    Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.      Die Beschwerdeführerin bezahlt eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--. Der von ihr

geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird ihr daran angerechnet.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 26.06.2014
	Art. 28 IVG. Rentenanspruch. Beweiswürdigung eines nach altem Verfahrensstandard eingeholten MEDAS-Gutachtens. Beweiskraft bejaht. Höhe Tabellenlohnabzug. Zusprache einer halben Rente bestätigt (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 26. Juni 2014, IV 2012/411).

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