# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fc1d7c85-0fd3-55cf-a9c2-c517aecce6b0
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-12-02
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Verwaltungskommission 02.12.2022 VB220014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_004_VB220014_2022-12-02.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
Verwaltungskommission    
 

 

Geschäfts-Nr. VB220014-O/U 

Mitwirkend: Der Obergerichtspräsident lic. iur. M. Langmeier, Obergerichtsvize-

präsidentin lic. iur. F. Schorta, Oberrichterin lic. iur. E. Lichti 

Aschwanden, Oberrichterin lic. iur. Ch. von Moos und Oberrichter lic. 

iur. Ch. Prinz sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. A. Leu 

 

Beschluss vom 2. Dezember 2022 
 

in Sachen 

 

A._____,  
Anzeigeerstatter 

 

gegen 

 

Bezirksgericht Zürich,  
Beschwerdegegnerin 

 

betreffend Aufsichtsbeschwerde gegen das Bezirksgericht Zürich 
 
 

- 2 - 

Nach Einsicht in die Aufsichtsbeschwerde von A._____ (fortan: Beschwerdefüh-

rer) vom 8. November 2022 (act. 1), 

in der Erwägung, 

dass der Beschwerdeführer darin auf ein am Bezirksgericht Zürich hängiges Ver-

fahren Bezug nimmt, welches mit Beschluss der Verwaltungskommission des 

Obergerichts des Kantons Zürich vom 19. Oktober 2022 (Geschäfts-

Nr. VV220006-O) dem Bezirksgericht Zürich zur Erledigung überwiesen worden 

war (gemeint ist das Verfahren Geschäfts-Nr. GG220290-L), und ausführt, er er-

hebe gegen das Bezirksgericht Zürich eine Aufsichtsbeschwerde,  

dass der Beschwerdeführer weiter geltend macht, dass der Obergerichtspräsident 

lic. iur. B._____, die Obergerichtsvizepräsidentin lic. iur. C._____, Oberrichter lic. 

iur. D._____ sowie Oberrichterin lic. iur. E._____ geschädigte Personen seien und 

zugleich die administrative Aufsicht über das Bezirksgericht Zürich inne hätten, 

weshalb kein Richter am Bezirksgericht die Verfahrensleitung übernehmen wolle,  

dass er daher den Antrag stelle, dass ein Gerichtsmitglied des Bezirksgerichts zu 

verpflichten sei, die Verfahrensleitung zu übernehmen (act. 1), 

dass sich aus der mit dem Bezirksgericht Zürich geführten Korrespondenz ergibt, 

dass das mit Beschluss vom 19. Oktober 2022 (Geschäfts-Nr. VV220006-O) um-

geteilte Strafverfahren unter der Geschäfts-Nr. GG220290-L angelegt und Be-

zirksrichter Dr. F.____ zugeteilt wurde, zumal dieser auf dem aktenkundigen 

Empfangsschein vom 10. November 2022 als zuständiger Einzelrichter aufgeführt 

ist (act. 4) und auch mittels telefonischer Auskunft des Bezirksgerichts Zürich be-

stätigt werden konnte, dass das Verfahren von Bezirksrichter Dr. F._____ geführt 

wird (act. 5), 

dass sich damit der Antrag des Beschwerdeführers mangels Beschwer als obso-

let erweist, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, 

dass Rechtsverzögerungsbeschwerden im Übrigen mit den ordentlichen strafpro-

zessualen Rechtsmitteln zu rügen sind und für Aufsichtsbeschwerden insoweit 

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kein Raum bleibt, weshalb auch aus diesem Grund auf die Beschwerde nicht ein-

zutreten ist, 

dass für das vorliegende Verfahren weder Kosten zu erheben noch Prozessent-

schädigungen zuzusprechen sind (§ 83 Abs. 3 GOG i.V.m. Art. 104 ff. ZPO), 

dass den Betroffenen gegen diesen Beschluss kein Rechtsmittel zur Verfügung 

steht (Hauser/Schweri/Lieber, a.a.O., § 82 N 44; Beschluss Verwaltungskommis-

sion OG ZH vom 20. Februar 2017, Nr. VB160024-O, E. IV.2), 

wird beschlossen: 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Die Kosten fallen ausser Ansatz.  

3. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung, gegen Empfangsschein, an die Beschwerdegegnerin, 

unter Beilage einer Kopie von act. 1. 

Die beigezogenen Akten (act. 3) werden dem Bezirksgericht Zürich retour-

niert.  

 

Zürich, 2. Dezember 2022 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
Verwaltungskommission 

 
Gerichtsschreiberin: 

 
 
 
 

lic. iur. A. Leu 
 
versandt am: 

	Beschluss vom 2. Dezember 2022
	wird beschlossen:
	1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
	2. Die Kosten fallen ausser Ansatz.
	3. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung, gegen Empfangsschein, an die Beschwerdegegnerin, unter Beilage einer Kopie von act. 1.
	Die beigezogenen Akten (act. 3) werden dem Bezirksgericht Zürich retourniert.