# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 171b2cb8-fd47-528e-9904-976529ebb98e
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-04-16
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 16.04.2024 PQ240007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PQ240007_2024-04-16.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PQ240007-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. A. Strähl und Ersatzoberrichterin 

Dr. C. Schoder sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Houweling-Wili

Urteil vom 16. April 2024

in Sachen

A._____,
Beschwerdeführerin

betreffend Anordnung einer Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensver-
waltung nach Art. 394 i. V. m. Art. 395 ZGB 

Beschwerde gegen ein Urteil der Kammer II des Bezirksrates Zürich vom 
25. Januar 2024; VO.2023.2 (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der 
Stadt Zürich)

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Erwägungen:

1. Ausgangslage und Verfahrensverlauf

1.1. Kindesschutzverfahren

1.1.1. Im Jahr 2009 klärte die damalige Vormundschaftsbehörde der Stadt 

B._____ aufgrund von Differenzen innerhalb der Familie die Lebensverhältnisse 

von A._____, geb. tt. September 2004 (nachfolgend Beschwerdeführerin), ab 

(KESB act. 6, 11). Die Mutter, C._____, arbeitete in der Folge auf freiwilliger Basis 

mit einer Familienbegleiterin zusammen, weshalb keine vormundschaftlichen 

Massnahmen angeordnet wurden (KESB act. 13). Im Zuge der Familienbeglei-

tung, welche bis Juli 2012 freiwillig in Anspruch genommen wurde, konnte eine 

positive Veränderung erzielt werden. 

1.1.2. Im Herbst 2014 bat die Mutter die für sie zuständige Sozialarbeiterin des 

Sozialzentrums D._____ um Unterstützung, da sie mit dem Verhalten der zehn-

jährigen Beschwerdeführerin überfordert sei. Nach einer Zuspitzung der Situation 

stimmten Tochter und Mutter einer notfallmässigen Platzierung der Tochter zu 

(KESB act. 15), wobei sich beide nach rund drei Monaten gegen deren Weiterfüh-

rung stellten (KESB act. 20/2). Nach Einholen eines Abklärungsberichts (KESB 

act. 19) errichtete die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt B._____ 

(nachfolgend KESB) mit Beschluss vom 13. August 2015 eine Beistandschaft 

nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB für die Beschwerdeführerin (KESB act. 25). Mit 

Beschluss vom 5. November 2015 wurde die Beistandschaft um die Aufgabe er-

weitert, dass die Beiständin die Kontakte zwischen der Beschwerdeführerin und 

ihrem Vater fördert (KESB act. 44). Im Februar 2016 wurde im Einvernehmen mit 

der Beschwerdeführerin und ihrer Mutter eine sozialpädagogische Familienbeglei-

tung installiert. Dank der guten Zusammenarbeit beruhigte sich die familiäre Si-

tuation zusehends (KESB act. 46). Nachdem die Situation zwischen Mutter und 

Tochter Anfang 2018 erneut eskaliert war, wurde die Beschwerdeführerin im Ein-

verständnis mit der Mutter von Januar bis März 2018 in der Wohngruppe E._____ 

platziert. Nach ihrer Rückkehr zur Mutter nahm die Beschwerdeführerin eine psy-

chotherapeutische Begleitung bei Herrn F._____ in Anspruch, wodurch das kon-

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flikthafte Verhältnis zwischen Mutter und Tochter im Alltag stabilisiert werden 

konnte (KESB act. 55). Im Herbst 2019 erhielt die Beschwerdeführerin, nachdem 

sie sich mit grossem Einsatz bei der Lehrstellensuche engagiert hatte, eine Zu-

sage für eine Lehrstelle als Fachangestellte Gesundheit bei der Spitex Kanton Zü-

rich (KESB act. 67). Die KESB hob die Beistandschaft darauf mit Beschluss vom 

31. März 2020 auf (KESB act. 72).

1.2. Fürsorgerische Unterbringungen

1.2.1. Zeitgleich mit dem Beginn der Berufslehre kam es zu einer Veränderung 

des psychischen Zustandes der Beschwerdeführerin. Am 11. September 2020 

wurde sie in hoch psychotischem Zustand mittels ärztlich angeordneter fürsorgeri-

scher Unterbringung in die Psychiatrische Universitätsklinik, Klinik für Kinder- und 

Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Zentrum für Jugenspsychiatrie, … [Stand-

ort], Zürich, eingewiesen (KESB act. 75, 76). Da sich die Mutter zunächst gegen-

über einem weiteren Verbleib in der PUK ambivalent gezeigt hatte, entzog ihr die 

KESB gleichentags superprovisorisch das Aufenthaltsbestimmungsrecht für die 

Beschwerdeführerin (KESB act. 79). Nach durchgeführtem Verfahren (KESB 

act. 87, 89, 93, 94, 96) hob die KESB den Entzug des Aufenthaltsbestimmungs-

rechts mit Beschluss vom 6. Oktober 2020 auf und merkte vor, dass sich die Be-

schwerdeführerin weiterhin mit ärztlich angeordneter fürsorgerischer Unterbrin-

gung in der PUK aufhalte (KESB act. 104). Im Rahmen des Verfahrens betreffend 

Verlängerung der fürsorgerischen Unterbringung holte die KESB ein psychiatri-

sches Fachgutachten bei Dr. med. G._____ ein. Der Gutachter kam zum Schluss, 

es liege eine erste Episode einer akuten psychotischen Störung mit Symptomen 

einer Schizophrenie vor, differenzialdiagnostisch sei auch an eine paranoide Schi-

zophrenie zu denken (KESB act. 115). Die KESB ordnete darauf mit Beschluss 

vom 20. Oktober 2020 die weitere Unterbringung der Beschwerdeführerin in der 

PUK an (KESB act. 118). Die dagegen erhobene Beschwerde wurde vom Einzel-

gericht des Bezirksgerichts Zürich, 10. Abteilung, mit Urteil vom 16. November 

2020 gutgeheissen und die Beschwerdeführerin wurde aus der Klinik entlassen 

(KESB act. 127). 

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1.2.2. Im April 2021 meldete sich die Mutter bei der KESB und berichtete von er-

neuten Schwierigkeiten zwischen ihr und ihrer Tochter, sie mache sich grosse 

Sorgen um sie (KESB act. 129, 131). Auch die Fachschule H._____ erstattete am 

12. April 2021 eine Gefährdungsmeldung (KESB act. 132). Am 22. August 2021 

wurde die Beschwerdeführerin erneut mittels ärztlicher fürsorgerischer Unterbrin-

gung in die PUK eingewiesen (KESB act. 149). Der dagegen erhobenen Be-

schwerde war kein Erfolg beschieden (KESB act. 158). Im zweitinstanzlichen Be-

schwerdeverfahren erging am 8. Oktober 2021 ein Nichteintretensentscheid 

(KESB act. 175). Die PUK beantragte bei der KESB eine Verlängerung der fürsor-

gerischen Unterbringung (KESB act. 160). Der Gutachter Dr. med. I._____ dia-

gnostizierte in Übereinstimmung mit der behandelnden Oberärztin und ihren Kol-

legen eine schizoaffektive Erkrankung, mit gegenwärtigem schizomanischem Zu-

standsbild (IDC-10 F25.0), differenzialdiagnostisch seien paranoid-halluzinatori-

sche oder bipolar-affektive Erkrankungen möglich (KESB act. 168). Mit Beschluss 

vom 30. September 2021 ordnete die KESB die weitere fürsorgerische Unterbrin-

gung der Beschwerdeführerin in der PUK an (KESB act. 173). Die dagegen erho-

bene Beschwerde wurde abgewiesen (KESB act. 180). Am 12. November 2021 

stellte die Beschwerdeführerin ein Entlassungsgesuch, das von der Klinik abge-

wiesen wurde (KESB act. 184, 185). Während hängigem Beschwerdeverfahren 

wurde die Beschwerdeführerin am 29. November 2021 aus der PUK nach Hause 

entlassen (KESB act. 189-191). 

1.2.3. Am 22. November 2022 wurde die Beschwerdeführerin erneut mittels ärztli-

cher fürsorgerischer Unterbringung in die PUK eingewiesen (KESB act. 213). Die 

dagegen erhobene Beschwerde wurde am 29. November 2022 abgewiesen 

(KESB act. 219). Auch die gegen das abweisende Urteil des Einzelgerichts erho-

bene Beschwerde wurde abgewiesen (KESB act. 226). Die PUK ersuchte am 

19. Dezember 2022 um Verlängerung der ärztlich angeordneten Unterbringung 

(KESB act. 213). Nach durchgeführtem Verfahren (KESB act. 220, 230, 232) ord-

nete die KESB mit Zirkularbeschluss vom 29. Dezember 2022 die weitere fürsor-

gerische Unterbringung der Beschwerdeführerin in der PUK an (KESB act. 233). 

Am 18. Januar 2023 wurde die Beschwerdeführerin nach Hause, "in die Obhut ih-

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rer Mutter", entlassen und die behördliche fürsorgerische Unterbringung wurde 

aufgehoben (KESB act. 242).

1.3. Beistandschaft

1.3.1. Die Mutter richtete sich am 1. November 2022 an die KESB und schilderte, 

dass ihre Tochter aufgrund ihrer psychischen Verfassung momentan eine Selbst- 

und Fremdgefährdung darstelle. Sie gebe ihren ganzen Lohn aus, gehe Kredite 

ein und verkaufe ihr Eigentum. Weiter werde sie von ihrer Tochter körperlich an-

gegriffen, wenn sie Hilfe rufen wolle (KESB act. 193). Die KESB eröffnete ein Ver-

fahren betreffend Prüfung von Erwachsenenschutzmassnahmen und traf entspre-

chende Abklärungen (KESB act. 195-196, 198-199). Am 4. November 2022 ging 

eine erneute Gefährdungsmeldung bei der KESB ein (KESB act. 200). Den Ter-

min für die Anhörung bei der KESB vom 22. November 2022 nahm die Beschwer-

deführerin aufgrund der gleichentags erfolgten fürsorgerischen Unterbringung 

(KESB act. 213) nicht wahr. Am 28. November 2022 wurde die Beschwerdeführe-

rin vom stellvertretenden Behördenmitglied der KESB in der PUK angehört. Dabei 

stellte sie sich gegen eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung 

(KESB act. 210). Mit Beschluss vom 6. Dezember 2022 errichtete die KESB eine 

Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung nach Art. 394 in Verbindung 

mit Art. 395 ZGB und ernannte J._____ zur Beiständin (KESB act. 212). 

1.3.2. Gegen diesen Beschluss der KESB erhob die Beschwerdeführerin am 

22. Dezember 2022 Beschwerde an den Bezirksrat (BR act. 1). Die KESB liess 

sich am 11. Januar 2023 vernehmen (BR act. 5). Rund ein Jahr später, nämlich 

am 25. Januar 2024, wies der Bezirksrat die Beschwerde ab (BR act. 15 = act. 5 

[Aktenexemplar]). 

1.3.3. Gegen das Urteil des Bezirksrats (nachfolgend Vorinstanz) richtet sich die 

vorliegend zu beurteilende, von der Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 8. Fe-

bruar 2024 erhobene Beschwerde (act. 2). Die Akten der KESB (act. 7/1-249; zi-

tiert als KESB act.) und der Vorinstanz (act. 6/1-17; zitiert als BR act.) wurden von 

Amtes wegen beigezogen. Mit Schreiben vom 14. März 2024 wurde die Be-

schwerdeführerin gebeten, sich zwecks Terminvereinbarung für eine Anhörung 

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mit der Referentin in Verbindung zu setzen (act. 8). Die Anhörung fand am 

18. März 2024 statt (Prot. S. 2 ff.). Gleichentags brachte die Beschwerdeführerin 

einen Auszug aus dem Betreibungsregister sowie einen Strafregisterauszug ins 

Recht (act. 10/1-4). Die Kammer forderte sodann einen aktuellen Auszug aus 

dem Betreibungsregister an (act. 11, 13). Am 19. März 2024 wurde die Referentin 

von der Mutter der Beschwerdeführerin kontaktiert (act. 12). Der Beschwerdefüh-

rerin wurden die Ausführungen ihrer Mutter zur Wahrung ihres rechtlichen Gehörs 

vorgehalten und auf entsprechende Anfrage der Referentin gab sie an, sie wolle 

telefonisch dazu Stellung nehmen (act. 14). Das Verfahren erweist sich als 

spruchreif.

2. Prozessuales

2.1. Das Beschwerdeverfahren in Kindes- und Erwachsenenschutzsachen rich-

tet sich nach den Bestimmungen des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB) 

und des Einführungsgesetzes zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (EG 

KESR, LS 232.3). Enthalten diese Gesetze keine Regelung, gelten für die Verfah-

ren vor den gerichtlichen Beschwerdeinstanzen die Bestimmungen des Gerichts-

organisationsgesetzes (GOG, LS 211.1) sowie subsidiär und sinngemäss die Be-

stimmungen der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO; Art. 450f ZGB und § 

40 EG KESR). Beschwerden gegen Entscheide der KESB werden in erster In-

stanz vom Bezirksrat und in zweiter Instanz vom Obergericht beurteilt (Art. 450f 

ZGB i.V.m. §§ 40 und 63 f. EG KESR und § 50 GOG). 

2.2. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen das Urteil des Bezirksrats 

vom 25. Januar 2024, weshalb die angerufene Kammer gestützt auf Art. 450 

Abs. 1 ZGB i.V.m. § 64 EG KESR dafür zuständig ist. Die Beschwerdeführerin ist 

als am Verfahren beteiligte Person zur Beschwerde legitimiert (Art. 450 Abs. 2 

Ziff. 1 ZGB). 

2.3. Nach Art. 450 Abs. 3 ZGB ist die Beschwerde schriftlich und begründet ein-

zureichen. Von der Beschwerde führenden Partei ist darzulegen und aufzuzeigen, 

inwiefern der angefochtene Entscheid fehlerhaft sein soll. Sie muss sich sachbe-

zogen mit den Entscheidgründen des angefochtenen Entscheides auseinander-

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setzen und darlegen, inwiefern die Vorinstanz das Recht falsch angewendet bzw. 

den Sachverhalt unrichtig festgestellt haben soll (vgl. Art. 450a ZGB). Dies gilt 

auch im Bereich der Untersuchungsmaxime (Art. 446 ZGB, §§ 65 und 67 EG 

KESR; BGE 141 III 569 E. 2.3.3 mit Hinweis auf BGE 138 III 374 E. 4.3.1). Bei 

Beschwerden von Laien dürfen indes keine überspitzten Anforderungen an die 

Begründung gestellt werden. Es reicht aus, wenn auch nur ganz rudimentär zum 

Ausdruck kommt, an welchen Mängeln der angefochtene Entscheid leidet resp. 

weshalb der angefochtene Entscheid nach Auffassung der Beschwerde führen-

den Partei unrichtig sein soll. 

2.4. Aus der Beschwerde geht hervor, dass die Beschwerdeführerin mit der Er-

richtung einer Beistandschaft nicht einverstanden ist. Sie vertritt die Ansicht, dass 

sich ihre Mutter am besten um sie und ihre finanziellen Verhältnisse kümmern 

kann (act. 2). Damit liegt ein sinngemässer Beschwerdeantrag auf Aufhebung des 

vorinstanzlichen Urteils vom 25. Januar 2024 wie auch des Beschlusses der 

KESB vom 6. Dezember 2022 vor. Auf die Beschwerde ist demnach einzutreten. 

Auf die Beschwerdebegründung wird nachstehend einzugehen sein.

2.5. Mit der Beschwerde kann (neben Rechtsverweigerung und Rechtsverzöge-

rung) eine Rechtsverletzung, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 

rechtserheblichen Sachverhaltes oder Unangemessenheit des Entscheides ge-

rügt werden (Art. 450a Abs. 1 ZGB). Der Rechtsmittelbehörde kommt sowohl in 

rechtlicher wie auch in tatsächlicher Hinsicht umfassende Überprüfungsbefugnis 

zu; dazu gehört auch die volle Ermessensüberprüfung (BSK ZGB I-DROESE/

STECK, Art. 450a N 3 und 10). 

3. Zur Beschwerde

3.1. Die KESB hielt im Entscheid vom 6. Dezember 2022 fest, die Abklärungen 

hätten gezeigt, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer Unerfahrenheit und 

einer psychischen Erkrankung nicht ausreichend in der Lage sei, ihre Angelegen-

heiten zu erledigen. Ihre Vorstellung davon, wie sie ihre Lebenshaltungskosten 

bestreiten und ihre Wohnsituation gestalten wolle, müssten als unrealistisch be-

zeichnet werden. Es sei zu befürchten, dass die Beschwerdeführerin in der jetzi-

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gen Lebensphase mit dem ihr zur Verfügung stehenden Geld nicht verantwor-

tungsvoll umgehen könne. Dadurch laufe sie Gefahr, sich zu verschulden, was 

sich wiederum nachteilig auf die von ihr angestrebte Selbständigkeit bezüglich 

Wohnen auswirke. Die Beschwerdeführerin benötige offensichtlich Hilfe in ver-

schiedenen Lebensbereichen. Die Unterstützung durch nahestehende Personen 

oder private oder öffentliche Dienste reiche zum Schutz der Beschwerdeführerin 

und zur Wahrung ihrer Interessen nicht aus. Die Beschwerdeführerin erachte eine 

entsprechende Unterstützung auch nicht für notwendig. Die Voraussetzungen zur 

Errichtung einer Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung zum Schutz 

der Beschwerdeführerin seien daher erfüllt (KESB act. 212 S. 4).  

3.2. Die Vorinstanz wies darauf hin, dass Dr. med. H._____, in seinem psychia-

trischen Fachgutachten vom 27. Dezember 2022 festgehalten habe, bei der Be-

schwerdeführerin liege eine bipolare affektive Störung, gegenwärtig manische 

Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10: F31.1), und psychische Störun-

gen sowie Verhaltensstörungen durch Cannabinoide (ICD-10: F12.1) vor. Der Kli-

nikeintritt per fürsorgerischer Unterbringung am 22. November 2022 sei aufgrund 

einer akuten manischen Symptomatik erfolgt. Bereits im Jahr 2020 sei die Be-

schwerdeführerin in der Klinik für Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (KJPP) 

unter der Verdachtsdiagnose einer Störung aus dem psychotischen/schizophre-

nen Formenkreis stationär behandelt worden. Es bestehe eine deutliche Tendenz 

zur Überschätzung der eigenen Fähigkeiten und Leistungsgrenzen. Realitätsbe-

zug und Risikoeinschätzung seien wie die Fähigkeit zur Impulskontrolle, zum Be-

dürfnisaufschub und Umgang mit Frustrationen und Enttäuschungen beeinträch-

tigt. Aufgrund der im Fachgutachten festgehaltenen Diagnosen hielt die Vorin-

stanz den Schwächezustand für ausreichend ausgewiesen. 

Weiter stützte sich die Vorinstanz auf eine E-Mail der für die Beschwerde-

führerin zuständigen Sozialarbeiterin vom 3. November 2023 (recte: 2022), worin 

sie mitgeteilt habe, dass die Beschwerdeführerin trotz bestehendem Anspruch 

keine Sozialhilfe mehr beziehen wolle. Ihre Vorstellungen über die Finanzierung 

ihres Lebensunterhalts seien unrealistisch. Neben ihrer Vollzeitausbildung als 

Köchin EFZ mit Abenddienst wolle sie einen Nebenjob annehmen. In Bezug auf 

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die finanzielle Situation liege somit eine Selbstgefährdung der Beschwerdeführe-

rin vor. Die Kinder- und Jugendpsychiaterin Dr. med. K._____ habe in ihrer Ge-

fährdungsmeldung vom 4. November 2022 festgehalten, dass die Beschwerde-

führerin zum zweiten Mal eine manische Phase im Rahmen einer schizoaffektiven 

Störung durchmache. Sie sei krankheitsuneinsichtig und nicht urteilsfähig in Be-

zug auf Geldausgeben, Abschliessen von Verträgen, Anschaffungen und ästheti-

sche und medizinische Behandlungen. Zudem schrecke sie nicht vor physischer 

Gewalt gegenüber ihrer Mutter zurück. Die Beschwerdeführerin habe an der An-

hörung vom 28. November 2023 (recte: 2022) angegeben, sie wolle nicht mehr 

bei ihrer Mutter wohnen und plane, in eine eigene Wohnung umzuziehen, wobei 

ihr Mietanteil Fr. 600.– betrage bei einem aktuellen Lehrlingslohn von Fr. 800.–. 

Sie könne neben der Lehre einen Nebenjob annehmen, um ihren Lebensunterhalt 

finanzieren zu können. Mit E-Mail vom 3. Januar 2024 habe die für die Beschwer-

deführerin zuständige Sozialarbeiterin der KESB mitgeteilt, dass die Beschwerde-

führerin höchst psychotisch sei und seit drei Wochen in der PUK stationär behan-

delt werde. Sie habe von ihr (der Sozialarbeiterin) mehrfach gefordert, die Sozial-

hilfeleistungen einzustellen. Sie wolle vom Lehrlingslohn leben, was unrealistisch 

sei. Zudem sei der Erhalt der Lehrstelle höchst fraglich, nachdem die Probezeit 

verlängert worden sei. Die Vorinstanz hielt fest, die Forderung der Beschwerde-

führerin nach Einstellung der Sozialhilfeleistungen trotz bestehender Bedürftigkeit 

erscheine objektiv betrachtet als unvernünftig und würde zu einem finanziellen 

Notstand der Beschwerdeführerin führen und den Erhalt ihrer Unterkunft bei der 

Mutter gefährden. Die Pläne der Beschwerdeführerin betreffend den Umzug in 

eine eigene Wohnung seien unrealistisch, da sie sich mit ihrem Lehrlingslohn 

keine eigene Wohnung leisten könne. Es sei offensichtlich, dass die Beschwerde-

führerin ihre Leistungsgrenzen nicht adäquat einzuschätzen vermöge und ihr Re-

alitätsbezug deutlich beeinträchtigt sei. Den involvierten Fachpersonen sei zuzu-

stimmen, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer psychischen Erkrankung 

auf sich allein gestellt nicht in der Lage wäre, ihre administrativen und finanziellen 

Angelegenheiten gehörig zu besorgen. Die Voraussetzungen für die Errichtung ei-

ner Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung seien somit erfüllt, zu-

mal mildere Massnahmen nicht ersichtlich seien (act. 5 S. 5 ff.).  

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3.3. Die Beschwerdeführerin macht in ihrer Beschwerde geltend, sie sei nicht 

mehr manisch und nehme ihre Medikamente seit einem Jahr ein. Sie könne gut 

mit Geld umgehen und habe ihre Mutter als Unterstützung an ihrer Seite. Sie 

habe ein sehr gutes Verhältnis mit ihrer Mutter, die ihre private Finanzberaterin 

sei und sie immer unterstütze. Ihre Mutter sei seit 19 Jahren immer, in guten und 

in schlechten Zeiten, an ihrer Seite und die einzige Person auf der Welt, der sie 

vertraue. Sie wolle, dass ihre Mutter sich weiterhin um sie kümmere, auch um ihre 

Finanzen. Sie rauche und kiffe nicht, sie sei keine Alkoholikerin und habe keine 

psychischen Probleme. Im Jahr 2020 habe sie aufgrund ihrer ersten Ausbildung 

als Fachfrau Gesundheit unter psychischem Stress gelitten, weshalb es zum 

Klinikaufenthalt gekommen sei. Sie habe vier Ausbildungen begonnen, drei davon 

abgebrochen, aktuell mache sie eine Lehre als Fachfrau Betreuung im Hort in der 

Gemeinde L._____. Sie sei sehr selbständig. Alle vier Lehrstellen habe sie selbst 

gefunden, niemand habe ihr bei der Lehrstellensuche geholfen, weder eine Bei-

standsperson noch das Sozialamt. Die Beiständin, die sie früher gehabt habe, 

habe nichts für sie getan. Sie habe im Kinderheim fast vier Finger verloren, sie sei 

dort fast vergewaltigt worden, ihr sei Alkohol gegeben worden und ihre Noten hät-

ten sich verschlechtert. Was sie heute erreicht habe, sei dank ihrer sehr guten 

Mutter. Es mache sie sehr traurig, dass man ihr eine Beiständin geben möchte, 

obwohl sich ihre Mutter seit 19 Jahren sehr gut um sie gesorgt habe. Sie werde 

behandelt, als ob sie unfähig wäre, ihr Leben in den Griff zu bekommen, obwohl 

sie ihr Leben im Griff habe. Sie sei sehr optimistisch, zielstrebig und es sei nicht 

ihr Plan, dass jemand ihr Leben kommandiere. Wenn man eine Beiständin habe, 

werde man diskriminiert. Man werde schon diskriminiert, wenn man vom Sozial-

amt lebe. Sie würde sich sehr schämen und wäre sehr traurig, wenn sie eine Bei-

ständin hätte (act. 2). 

3.4. Die Anordnung einer Vertretungsbeistandschaft im Sinne von Art. 394 ZGB 

setzt zunächst einen Schwächezustand voraus. Nach Art. 390 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB 

errichtet die Behörde eine Beistandschaft, wenn eine volljährige Person wegen 

einer geistigen Behinderung, einer psychischen Störung oder eines ähnlichen in 

der Person liegenden Schwächezustands ihre Angelegenheiten nur teilweise oder 

gar nicht besorgen kann. Mit eigenen Angelegenheiten sind Aufgaben gemeint, 

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die im Interesse der betroffenen Person liegen und in Bezug zu ihrer gegenwärti-

gen Lebenssituation stehen; sie können namentlich die Personensorge, die Ver-

mögenssorge oder den Rechtsverkehr betreffen. Das Unvermögen bzw. die dar-

aus resultierende Hilfs- und Schutzbedürftigkeit muss sich auf die konkret zu be-

sorgende Angelegenheit beziehen (vgl. BSK ZGB I-BIDERBOST, 7. Aufl. 2022, 

Art. 390 N 17 ff.). Die Vertretungsbefugnis des Beistandes darf nicht Geschäfte 

umfassen, welche die betroffene Person selbst hinreichend besorgen kann (BSK 

ZGB I-BIDERBOST, a.a.O., Art. 394 N 6). Erstreckt sich die Vertretungsbeistand-

schaft auch auf die Vermögensverwaltung nach Art. 395 ZGB können die Verwal-

tungshandlungen der Beistandsperson je nach Aufgabenkatalog neben der Ein-

kommensverwaltung auch die Verwaltung der Vermögenserträge umfassen. Die 

Beistandsperson handelt im Rahmen ihrer Aufgaben die ihr von der KESB über-

tragen worden sind, auch gegen den Willen der betroffenen Person, und bedarf 

keiner zusätzlichen Bevollmächtigung (BSK ZGB I-BIDERBOST, a.a.O., Art. 395 

N 2). Entsprechend dem Verhältnismässigkeits- und Subsidiaritätsprinzip darf 

ausserdem anderweitige Abhilfe nicht möglich und ausreichend sein; die anvi-

sierte Massnahme muss geeignet und erforderlich sein (vgl. Art. 389 ZGB). 

3.5. Anlässlich ihrer Anhörung vor der Kammer führte die Beschwerdeführerin 

zusammengefasst aus, bevor sie ihre Lehrstelle als FaGe bei der Spitex in 

N._____ angetreten habe, habe sie eine Diät gemacht und sei in eine Magersucht 

gefallen. Dadurch sei der ganze Kreislauf und ihr monatlicher Zyklus durcheinan-

der gewesen. Mit Beginn der Ausbildung habe sie – wohl auch aufgrund ihrer kör-

perlichen Verfassung – an psychischem Stress gelitten. So sei es zu einem Auf-

enthalt in der Klinik für Jugendpsychiatrie und zur Auflösung des ersten Lehrver-

trages gekommen. Letzteres habe sie sehr traurig gemacht. Ihre Beschwerde ge-

gen die fürsorgerische Unterbringung in der Klinik sei vom Gericht gutgeheissen 

und sie sei entlassen worden. Danach habe sie das zehnte Schuljahr bei der 

H._____ in N._____ begonnen und gleichzeitig in einem Bistro in O._____ gear-

beitet. Das habe fünf Monate gedauert. Weil sie lieber eine Lehre habe machen 

wollen, als nur eine billige Arbeitskraft zu sein, habe sie eine Lehrstelle als Köchin 

bei der P._____ bekommen. Sie habe das zehnte Schuljahr abgebrochen und bis 

zum Beginn der Lehre im August 2021 ein Praktikum bei der P._____ gemacht. In 

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der Lehre sei es ihr wieder nicht gut gegangen. Sie leide immer wieder unter psy-

chischem Stress, wenn sie eine Ausbildung beginne. Sie wolle ihr Bestes geben 

und die Lehre unbedingt bestehen. Damit könne sie nicht umgehen. So sei es zu 

ihrem ersten Klinikaufenthalt in der PUK gekommen. Nach dem Aufenthalt in der 

PUK sei sie in eine Depression gefallen und habe sieben Monate zu Hause iso-

liert gelebt. Sie habe weder das Handy noch den Computer benutzt und sich auch 

nicht beworben. Sie habe nur gegessen und Gewicht zugenommen. Die Ein-

nahme von Medikamenten habe sie verweigert, aber ihre Mutter habe ihr wahr-

scheinlich Medikamente ins Essen gemischt. Sie sei selber aus der Depression 

herausgekommen und habe eine Lehre als Köchin im Hotel Q._____ bei der … 

[Ort in Zürich] gefunden, die sie im August 2022 begonnen habe. Dort habe sie 

die Probezeit bestanden und bis im Februar 2023 gearbeitet. Köchin habe für sie 

nicht gepasst. Es sei in dieser Zeit auch wieder zu einem Klinikaufenthalt in der 

PUK gekommen. Nach diesem Aufenthalt sei sie drei Tage freiwillig ins Sanato-

rium Kilchberg gegangen, weil sie Suizidgedanken gehabt habe. Im August 2023 

habe sie eine Lehre als Fachfrau Betreuung bei der Gemeinde L._____ begon-

nen. Aber im November 2023 sei es wieder zu einem Klinikaufenthalt gekommen, 

weil sie erneut unter psychischem Stress gelitten habe. Unmittelbar vor der Ein-

weisung habe sie mehrere Nächte nicht geschlafen und Panikattacken gehabt. 

Sie sei um 4 Uhr morgens nur mit Unterwäsche bekleidet auf die Strasse gegan-

gen und – nachdem ein Nachbar die Polizei verständigt habe – von der Polizei in 

die PUK gebracht worden. Frau R._____ habe die damalige Situation gesehen 

und sie trotzdem nicht eingewiesen. Sie selber habe nicht reagieren können. Sie 

habe mit Schlafen und Essen versucht, eine Einweisung zu verhindern, aber es 

habe nicht funktioniert. In solchen Momenten könne sie nicht mehr überlegen und 

handeln. Es beginne immer damit, dass sie nicht schlafen könne. 

Während ihres Aufenthalts im Sanatorium Kilchberg habe ihr ein Arzt die Au-

gen geöffnet und sie überzeugt, dass sie mit der Einnahme von Medikamenten 

die Lehre abschliessen könne. Seither nehme sie jeweils täglich morgens und 

abends Lithium und zum Schlafen Sequase wegen Durchschlafstörungen. Das 

helfe ihr sehr und es gehe ihr psychisch und mental viel besser. Trotz der Ein-

nahme der Medikamente sei es im November/Dezember 2023 zum letzten Klinik-

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aufenthalt gekommen, aber nur für 3 Wochen. Seither bekomme sie noch ein zu-

sätzliches Medikament für ihren psychischen Zustand und ein weiteres für die 

Verhütung, beides mittels Depotspritze. Sie kämpfe schon vier Jahre für einen 

Lehrabschluss und für ein eidg. Fähigkeitszeugnis. Sie wolle keinen Rückfall und 

keinen Klinikaufenthalt in der Psychiatrie mehr. Sie wolle eine Zukunft und denke 

positiv. Ihre Mutter lebe vom Sozialamt und ihr Vater sei Alkoholiker. Sie wolle 

eine Lehre und einen Abschluss und nicht vom Sozialamt leben. Sie sei zwar 

dankbar, dass es die Sozialhilfe gebe und sie unterstützt werde, aber sie wolle ar-

beiten, Geld verdienen, ihre Rechnungen selber bezahlen und auf eigenen Bei-

nen stehen. Der Kreislauf Stipendium - Lehre - Abbruch - Sozialamt mache sie 

traurig. Sie wolle 100 % geben und es ohne Sozialhilfe schaffen. Dann hätte sie 

Ruhe, werde nicht kontrolliert und müsse sich nicht rechtfertigen. Ihre Mutter sei 

die beste Person im Umgang mit Geld. Sie habe so wenig Geld, aber es gehe ihr 

gut, der Kühlschrank sei gefüllt und sie habe schöne Kleider. Von ihr könne sie 

viel über den Umgang mit wenig Geld lernen. Seit sie die (aktuelle) Lehre begon-

nen habe, gebe sie das Geld ihrer Mutter. Diese sei ihre Finanzberaterin und teile 

das Geld ein. Die einzige Auseinandersetzung mit ihrer Mutter sei in der Zeit ge-

wesen, als sie im Q._____ gearbeitet und wegen der Medikamentenverweigerung 

Schwierigkeiten gehabt habe. Jetzt habe sie eine enge Beziehung zu ihrer Mutter, 

sie seien unzertrennlich. Sie bereue ihre Rebellion gegenüber ihrer Mutter in der 

Vergangenheit. Seit ihrem Aufenthalt im Sanatorium Kilchberg habe sie auch 

keine Kaufverträge mehr abgeschlossen. Sie habe noch zwei Handy-Abo-Ver-

träge bei S._____ mit Ratenzahlungen in Höhe von Fr. 50.– monatlich und bei 

T._____, der Rest sei alles abbezahlt. Es gebe nur noch die Rechnung von 

U._____ für die Zahnkorrektur in Höhe von Fr. 4'500.–, welche sie mit Fr. 90.– pro 

Monat abbezahle. Sie habe auch keine Kleider mehr bei Zalando bestellt. Das 

habe sie nur einmal gemacht, für Fr. 600.–. Sie wolle keine Schulden haben, weil 

ihre Mutter und sie die Wohnung im September 2024 verlassen müssten und jetzt 

auf Wohnungssuche seien. Es sei wichtig, keine Betreibungen zu haben. Ihr Be-

treibungsregisterauszug habe keine Einträge. Der Strafregisterauszug sei auch 

sauber. Es sei blöd von ihr gewesen, den Vertrag für die Zahnkorrektur zu ma-

chen, weil es gar nichts gebracht habe. Sie habe eine durchsichtige Spange mit 

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einem Draht bekommen. Das habe ihr weh getan und sie habe nicht mehr richtig 

essen können, weshalb sie sie nach kurzer Zeit wieder rausgenommen habe. Ihre 

Zähne würden nun gleich aussehen wie vorher. All diese Verträge habe sie in der 

Zeit gemacht, als sie im Q._____ gearbeitet habe und es ihr nicht gut gegangen 

sei. Im letzten Jahr habe sie gar keine Verträge und nichts Derartiges mehr ge-

macht. 

Ihr aktueller Lehrvertrag mit der Gemeinde L._____ sei am letzten Mittwoch 

gegenseitig aufgelöst worden, weil sie eine Pause für sich brauche. Jetzt suche 

sie aber bereits einen neuen Lehrbetrieb, wo sie die Lehre weiterführen könne. 

Sie habe heute noch Bewerbungsgespräche bei einer Kita und nächste Woche 

könne sie noch bei einer anderen Kita schnuppern. Bis jetzt habe sie im Hort ge-

arbeitet, aber bei einem Hort komme sie nicht rein, weil ihr Multicheck ungenü-

gend sei. Bis Juni könne sie die Berufsschule weitermachen und habe solange 

Zeit, um eine neue Lehrstelle zu finden. Momentan habe sie die Berufsschule 

aber verschoben, weil die Bewerbungsgespräche und das Schnuppern wichtiger 

seien. Sie sei auch im Kontakt mit V._____ von der SVA, die abkläre, ob eine IV-

Lehre im geschützten Rahmen als Fachfrau Kundendialog bei X._____ möglich 

wäre (Prot. S. 2 ff.).  

3.6. Die Mutter der Beschwerdeführerin teilte der Referentin telefonisch mit, die 

Beschwerdeführerin sei, nachdem sie tags zuvor Unterlagen ans Gericht gebracht 

habe, in die Stadt gegangen und habe zwei Verträge für Kopfhörer für Fr. 494.– 

(monatliche Raten von Fr. 22.35) und für Fr. 249.– abgeschlossen. Die Beschwer-

deführerin habe die Kopfhörer ohne Geld, mit dem Abschluss der Abzahlungsver-

träge, erhalten. Bereits rund zwei Monate zuvor, als sie manisch gewesen sei, 

habe sie einen Kopfhörer für Fr. 80.– und später noch einen für Fr. 200.– "ge-

kauft". Schon letzte Woche sei sie von der Beschwerdeführerin bestürmt worden, 

sie wolle unbedingt Apple Kopfhörer kaufen, wobei sie die Beschwerdeführerin 

damals habe davon abhalten können. Letztes Jahr habe sie sechs Verträge für 

iPhones, für ein iPad und noch andere Apple Geräte abgeschlossen. Auch für das 

Essen gebe die Beschwerdeführerin viel zu viel Geld aus. Sie (die Mutter) gebe 

ihr höchstens Fr. 10.– pro Tag. Bis jetzt habe ihre Tochter keine Betreibungen, 

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wobei das Sozialamt die Hälfte ihrer Schulden beglichen habe. Sie (die Mutter) 

sei in alle Geschäfte an der Bahnhofstrasse gegangen, insbesondere zu 

AA._____, T._____, AB._____, und habe gebeten, dass mit ihrer Tochter keine 

Verträge mehr abgeschlossen würden. Aber man habe ihr gesagt, dies könne nur 

mit einer Beistandschaft erreicht werden. Ihre Tochter wolle keine Beistandschaft, 

aber sie könne nichts Falsches sagen und habe ihrer Tochter auch gesagt, dass 

sie dem Gericht die Wahrheit sagen werde. Ihre Tochter könnte nicht allein leben. 

Sie erledige alles Administrative für sie und gebe ihr vor allem auch die Medika-

mente (act. 12). 

3.7. Die Beschwerdeführerin bestätigte, dass sie nach der Anhörung am 

18.  ärz 2024 zwei Kopfhörer gekauft habe, AirPods Max und AirPods Pro. Sie 

könne beide aber innerhalb einer Frist wieder zurückbringen. Sie habe viel über 

das Gespräch anlässlich der Anhörung nachgedacht. Weil man im Umgang mit 

kleinen Kindern oft krank sei, wäre es für sie vielleicht doch besser, eine IV-Lehre 

zu machen. Sie könne vom 16.-19. April 2024 für die IV-Lehre schnuppern. Die 

Verträge für iPhones etc., die ihre Mutter erwähnt habe, habe sie im Jahr 2022 

und nicht letztes Jahr abgeschlossen. Weiter erklärte die Beschwerdeführerin, sie 

sei sehr hässig gewesen, dass ihre Mutter das Gericht informiert habe. Sie wäre 

sehr traurig, wenn sie einen Beistand bekäme und würde die Schweiz verlassen 

(act. 14).

3.8. Den Akten der KESB lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin 

trotz der teilweise schwierigen Umstände in ihrer Kindheit über eine ausgeprägte 

Willensstärke und über bemerkenswerte Ressourcen verfügt. So suchte sie sich 

mit nur 15 Jahren selbständig eine Lehrstelle und erhielt eine Zusage als Fachan-

gestellte Gesundheit (KESB act. 67, 72). Von verschiedenen Personen, die mit ihr 

im Austausch stehen, wird die Beschwerdeführerin als engagiert, selbständig, wil-

lensstark und motiviert beschrieben (KESB act. 96 S. 2, 248). Davon zeugen auch 

die Aussagen der Beschwerdeführerin anlässlich der Anhörung vom 18. März 

2024 (Prot. S. 2 ff.). Im September 2020, kurz nach Beginn ihrer Lehre, trat bei ihr 

eine erste Episode einer psychotischen Störung auf. Diese führte zu einer ersten 

fürsorgerischen Unterbringung der Beschwerdeführerin in der Jugendpsychiatrie, 

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welche rund zwei Monate bzw. bis Mitte November 2020 dauerte (KESB act. 75, 

78, 115, 118, 127). Im April 2021, rund fünf Monate später, sind erneute psychi-

sche Auffälligkeiten dokumentiert (KESB act. 129, 131, 132). Eine zweite fürsor-

gerische Unterbringung in der PUK folgte im August 2021 (KESB act. 149); drei 

Monate später im November 2021 wurde die Beschwerdeführerin aus der PUK 

entlassen (KESB act. 189-191). Rund ein Jahr später, am 22. November 2022, 

kam es zu ihrer dritten fürsorgerischen Unterbringung in der PUK (KESB 

act. 213), diesmal für rund zwei Monate (KESB act. 242). Im November/Dezem-

ber 2023 kam es zur  letzten Einweisung in die PUK, obwohl die Beschwerdefüh-

rerin gemäss eigenen Angaben die Medikamente Lithium und Sequase regelmäs-

sig einnimmt (Prot. S. 3). Die im Rahmen der fürsorgerischen Unterbringungen er-

statteten psychiatrischen Fachgutachten weisen eine psychische Störung der Be-

schwerdeführerin aus (KESB act. 115, 168 und 230). Entgegen ihrer Darstellung 

in der Beschwerdeschrift, wonach sie keine psychischen Probleme habe (act. 2), 

scheint auch die Beschwerdeführerin eine gewisse Krankheitseinsicht entwickelt 

zu haben (Prot. S. 3). Nach dem Gesagten ist aufgrund ihrer psychischen Erkran-

kung bei der Beschwerdeführerin von einem Schwächezustand im Sinne von 

Art. 394 ZGB auszugehen. 

3.9. Nachfolgend ist zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin trotz des festgestell-

ten Schwächezustandes ihre Angelegenheiten selbständig besorgen kann. Ge-

mäss den Akten neigt die Beschwerdeführerin zu finanziellen Exzessen (KESB 

act. 129, 131, 213 S. 2, act. 218 sowie act. 12). Hinzu kommt eine unrealistische 

Einschätzung ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit. Die Sozialarbeiterin teilte der 

KESB am 3. Januar 2024 mit, die Beschwerdeführerin habe mehrmals eindring-

lich gefordert, dass ihre Sozialhilfe-Zahlungen gestoppt würden. Sie wolle vom 

Lehrlingslohn leben. Aufgrund ihres Zustands sei sie aktuell jedoch nicht in der 

Lage, die Tragweite ihres Tuns abzuschätzen (KESB act. 248). Auch wenn der 

Wunsch der Beschwerdeführerin, sich vom Sozialamt zu lösen und auf eigenen 

Beinen zu stehen, verständlich ist, scheint sie sich der damit einhergehenden Fol-

gen nicht bewusst zu sein. Selbst für psychisch stabile Menschen wäre es eine 

grosse Herausforderung, neben einer Lehrstelle und der Berufsschule den Le-

bensunterhalt mit einem Nebenerwerb zu bestreiten. Die Beschwerdeführerin 

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setzt sich mit dem Ziel, eine Berufslehre erfolgreich abzuschliessen, selbst sehr 

stark unter Druck. Es ist deshalb – nicht zuletzt aufgrund des Verlaufs der bisheri-

gen Lehrverhältnisse – davon auszugehen, dass eine Lehrstelle und ein zusätzli-

cher Nebenerwerb die Belastbarkeit der Beschwerdeführerin schnell übersteigen 

würden. Mit der Vorinstanz ist deshalb davon auszugehen, dass es höchst unrea-

listisch erscheint, dass die Beschwerdeführerin den Lebensunterhalt in einer eige-

nen Wohnung mit einem Lehrlingslohn von rund Fr. 800.– ohne Sozialhilfe mit ei-

nem Zusatzerwerb bestreitet. Anlässlich der Anhörung sprach die Beschwerde-

führerin davon, dass sie im September 2024 mit ihrer Mutter in eine neue Woh-

nung umziehe. Auch wenn diese Aussage darauf hindeutet, dass ein Auszug von 

Zuhause für die Beschwerdeführerin im Moment nicht im Vordergrund steht, 

würde die Loslösung vom Sozialamt zur Zeit nicht den Interessen der Beschwer-

deführerin entsprechen.

3.10. Wie erwähnt legt die Beschwerdeführerin bei der Lehrstellensuche eine be-

merkenswerte Selbständigkeit und Selbstorganisation zutage. Sie ist sich be-

wusst, dass der Weg zu ihrem Ziel, der Loslösung vom Sozialamt, über einen 

Lehrabschluss führt. Andererseits setzt sie sich mit ihrem intensiven Wunsch 

nach einem Lehrabschluss und nach finanzieller Unabhängigkeit sehr stark unter 

Druck. Trotz der verbesserten Medikamenteneinnahme und der während des letz-

ten Klinikaufenthalts verabreichten Depotspritze hat es die Beschwerdeführerin 

noch nicht geschafft, aus dem Kreislauf Antritt Lehrstelle – psychischer Druck – 

Klinikeinweisung – Lehrabbruch auszubrechen. 

3.11. Die Beschwerdeführerin sieht durchaus ein, dass die Schuldenfreiheit für 

ihre Zukunft sehr wichtig ist. Sie ist aber nicht immer in der Lage, sich entspre-

chend zu verhalten und ihre materiellen Bedürfnisse zurückzustellen. Allgemein 

scheint der Umgang mit wenig Geld für die Beschwerdeführerin herausfordernd 

zu sein, gibt sie doch für alltägliche Ausgaben, wie Essen, nach Angaben ihrer 

Mutter zu viel Geld aus (act. 14). Mit Bezug auf die von ihr abgeschlossenen Ab-

zahlungsverträge für sog. "Lifestyle"-Konsumgüter ist Folgendes festzuhalten: Die 

Beschwerdeführerin bekräftigt zwar, sie habe die Abzahlungsverträge allesamt im 

Jahr 2022 abgeschlossen (act. 14). Dass es ihr trotz der verbesserten Medika-

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menteneinnahme aber noch nicht gelingt, auf den Abschluss unvernünftiger Ab-

zahlungsverträge zu verzichten, verdeutlicht die Tatsache, dass die Beschwerde-

führerin am Tag der Anhörung Abzahlungskaufverträge für zwei Apple Kopfhörer 

im Gesamtwert von rund Fr. 750.– abschloss (act. 12). 

3.12. Es ist aktenkundig, dass sich die Mutter der Beschwerdeführerin um sie 

kümmert und sie nach Kräften unterstützt. Die Beschwerdeführerin betont auch, 

dass sie ein enges Verhältnis zu ihrer Mutter habe und diese ihre einzige Vertrau-

ensperson sei (act. 2; Prot. S. 2 ff.). Die Unterstützung durch ihre nächste Be-

zugs- und Vertrauensperson ist für die Beschwerdeführerin zweifellos äusserst 

wertvoll und wichtig. Allerdings geht aus den Akten hervor, dass es in der Vergan-

genheit wiederholt zu Situationen kam, in denen die Mutter mit dem manischen 

Verhalten der Beschwerdeführerin überfordert war, sich um sie Sorgen machte 

und dringend um Unterstützung bat (KESB act. 129, 131). Trotz oder gerade we-

gen der engen Beziehung zwischen Mutter und Tochter kam es in der Vergangen-

heit zu heftigen Auseinandersetzungen, auch während des vorliegenden Be-

schwerdeverfahrens (act. 14). Die Beschwerdeführerin ist im Verhältnis zu ihrer 

Mutter nach wie vor sehr ambivalent. Die Beschwerdeführerin ist ihrer Mutter für 

ihre Unterstützung sehr dankbar und bezeichnet sie als engste Vertrauensperson. 

Gleichzeitig birgt die Unterstützung durch die Mutter aber auch viel Konfliktpoten-

tial. Dies spricht dagegen, dass die Interessen der Beschwerdeführerin allein 

durch die private Unterstützung ihrer Mutter hinreichend gewahrt würden.

3.13. Bei der gegebenen Ausgangslage ist deshalb nicht zu beanstanden, dass 

die Vorinstanz trotz Unterstützung der Beschwerdeführerin durch ihre Mutter die 

Voraussetzungen für die Anordnung einer Vertretungs- und Verwaltungsbeistand-

schaft bejahte. Die Einkommens- und Vermögensverwaltung, welche die Be-

schwerdeführerin verständlicherweise als einschneidende Beschränkung wahr-

nimmt, scheint zur Verhinderung einer Verschuldung unumgänglich. Die Be-

schwerdeführerin kennt sich zwar in finanziellen Angelegenheiten aus. Ihre Kom-

petenzen werden jedoch bisweilen durch ihren unvernünftigen Erwerb von "Life-

style"-Konsumgütern überlagert. Die private Unterstützung durch die Mutter er-

scheint aufgrund der vorstehend erwähnten Umstände nicht ausreichend. 

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3.14. Die Beiständin wurde von der KESB damit beauftragt, a) stets für eine ge-

eignete Wohnsituation bzw. Unterkunft besorgt zu sein und sie bei allen in diesem 

Zusammenhang erforderlichen Handlungen zu vertreten, b) sie beim Erledigen 

der administrativen Angelegenheiten zu vertreten, insbesondere auch im Verkehr 

mit Behörden, Ämtern, Banken, Post, (Sozial-) Versicherungen, sonstigen Institu-

tionen und Privatpersonen und c) sie beim Erledigen der finanziellen Angelegen-

heiten zu vertreten, insbesondere ihr Einkommen und allfälliges Vermögen sorg-

fältig zu verwalten (KESB act. 212 S. 5). Dem nachvollziehbaren Bedürfnis der 

Beschwerdeführerin nach einer autonomen Einkommensverwaltung wird die Bei-

ständin durch die Einrichtung eines Kontos zur eigenen Verwaltung Rechnung tra-

gen (vgl. act. 15). Wesentlich erscheint sodann, dass die Kaufexzesse der Be-

schwerdeführerin nicht auf Barzahlungsgeschäften, sondern mehrheitlich auf den 

Abschluss von Abzahlungs- und Kreditverträgen zurückgehen. Das Einrichten 

einer Vertretungs- und Verwaltungsbeistandschaft vermag am Abschluss solcher 

Verträge nichts zu ändern. Es rechtfertigt sich deshalb, die Handlungsfähigkeit 

der Beschwerdeführerin mit Bezug auf den Abschluss von Abzahlungs- und Kre-

ditverträgen im Sinne von Art. 394 Abs. 2 ZGB einzuschränken.

3.15. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Vorinstanz die Voraussetzun-

gen für die von der KESB angeordnete Vertretungsbeistandschaft mit Vermö-

gensverwaltung zu Recht bejaht hat. Auch wenn die Beschwerdeführerin adminis-

trative und finanzielle Angelegenheiten ausserhalb einer psychotischen Episode 

selbständig oder mit Unterstützung ihrer Mutter erledigen könnte, so drängt sich 

aufgrund der vorerwähnten Umstände zu ihrem Schutz die Anordnung einer Ver-

tretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung auf. Daran vermögen die nach-

vollziehbaren Ausführungen der Beschwerdeführerin nichts zu ändern. Die Be-

schwerde gegen das Urteil der Vorinstanz vom 25. Januar 2024 ist abzuweisen. 

Es bleibt damit beim Beschluss der KESB vom 6. Dezember 2022 und bei der Er-

richtung einer Vertretungs- und Vermögensbeistandschaft im Sinne von Art. 394 

i.V.m. Art. 395 ZGB. Der Aufgabenkatalog der Beiständin ist im Sinne der vorste-

henden Erwägungen zu ergänzen. Zudem ist der Beschwerdeführerin im Sinne 

von Art. 394 Abs. 2 ZGB die Handlungsfähigkeit teilweise, nämlich mit Bezug auf 

den Abschluss von Abzahlungsverträgen, zu entziehen.

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4. Kosten- und Entschädigungsfolgen

4.1. Umständehalber rechtfertigt sich, keine Kosten zu erheben.

4.2. Eine Parteientschädigung steht der Beschwerdeführerin aufgrund des Ver-

fahrensausgangs und mangels zu entschädigender Aufwendungen nicht zu.

Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

Dispositiv-Ziff. 1 des Beschlusses der KESB vom 6. Dezember 2022 wird 

wie folgt ergänzt (Ergänzung in kursiver Schrift): 

1. Für A._____ wird eine Vertretungs- und Vermögensbeistandschaft im 

Sinne von Art. 394 i.V.m. Art. 395 ZGB angeordnet mit den Aufgaben,

a) stets für eine geeignete Wohnsituation bzw. Unterkunft besorgt zu 

sein und sie bei allen in diesem Zusammenhang erforderlichen 

Handlungen zu vertreten, 

b) sie beim Erledigen der administrativen Angelegenheiten zu vertre-

ten, insbesondere auch im Verkehr mit Behörden, Ämtern, Banken, 

Post, (Sozial-) Versicherungen, sonstigen Institutionen und Privat-

personen,

c) sie beim Erledigen der finanziellen Angelegenheiten zu vertreten, 

insbesondere ihr Einkommen und allfälliges Vermögen sorgfältig zu 

verwalten.

A._____ wird die Handlungsfähigkeit entzogen in Bezug auf folgende 

Rechtsgeschäfte:

a) Aufnahme von Darlehen sowie Abschluss von Abzahlungs- oder 

Leasingverträgen,

b) Abschluss von Verträgen mit wiederkehrenden Verpflichtungen wie 

beispielsweise Verträge betreffend Festnetz- und Mobiltelefonie 

(Geräte und Abonnemente) oder Abonnemente für Internet, Film- 

und Musikstreamingdienste etc.,

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c) Verträge mit sämtlichen Telekommunikationsanbietern und Einkauf 

über bestehende Telekommunikationsverträge,

d) Kreditverträge, inklusive Kreditkarten und Kundenkarten für Einkauf 

auf Rechnung,

e) Kauf- und Abzahlungsverträge auf Rechnung,

f) Darlehensverträge.

2. Die Kosten fallen ausser Ansatz.

3. Es wird keine Entschädigung zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführerin, die Beiständin J._____, 

die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Zürich sowie unter 

Rücksendung der eingereichten Akten an den Bezirksrat Zürich, Kammer II, 

je gegen Empfangsschein.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. K. Houweling-Wili

versandt am:

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