# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fb14bea4-f49c-5583-86bb-1674c4db3174
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** LB250037-O4
**Docket/Reference:** LB250037-O4
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/LB250037-O4.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: LB250037-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. M. Sarbach 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Würsch

Beschluss und Urteil vom 15. Oktober 2025

in Sachen

1.

2.

3.

4.

A._____, 

B._____, 

C._____, 

D._____, 

Kläger und Berufungskläger

1, 2, 3, 4 vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. X._____, 

gegen

E._____ [Stiftung], 

Beklagte und Berufungsbeklagte

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Y1._____, 

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Y2._____, 

betreffend Erbschaftsklage

Berufung gegen einen Beschluss der 2. Abteilung des Bezirksgerichtes 

Zürich vom 2. Mai 2025; Proz. CP250004

- 2 -

Rechtsbegehren:
(act. 7/4/2 S. 21-23, übersetzt in act. 7/4/4 S. 21-23)

Die Kläger beantragen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, dass 
die kantonale Erbschaftskammer Folgendes verfügt:

In der Hauptsache:

I.

II.

Es sei festzustellen, dass A._____, B._____, D._____, C._____ 
Eigentümer  der  Parzelle  1,  F._____  [Strasse]  2,  …  G._____ 
[Ortschaft],  Los  3  des  Stockwerkeigentums  auf  der  Parzelle  4, 
F._____ 2, … G._____, sind.

Es sei festzustellen, dass A._____, B._____, D._____, C._____ 
Eigentümer  der  Parzelle  5,  H._____  [Strasse]  …,  …  I._____ 
[Ortschaft],  Los  6  des  Stockwerkeigentums  auf  der  Parzelle  7, 
H._____, I._____, sind.

III. Die  E._____  sei  zu  verpflichten,  A._____,  B._____,  D._____, 
C._____ die erworbenen Vermögenswerte, die sie ersatzweise 
für die Parzellen Nr. 8, 9, 10, 11 am F._____ 2 in G._____ erwor-
ben haben, zurückzuerstatten.

IV. Der Grundbuchverwalter des Bezirks G._____ sei anzuweisen, 
A._____,  B._____,  D._____,  C._____  als  Eigentümer  zu  Ge-
samthand (Erbengemeinschaft) der Parzellen Nr. 1, F._____ 2, 
… G._____, Los 3 des Stockwerkeigentums auf der Parzelle 4, 
F._____ 2, … G._____, und der Parzelle 5, H._____, … I._____, 
Los 6 des Stockwerkeigentums auf der Parzelle 7, H._____, … 
I._____, einzutragen.

V.

Es sei die E._____ zu verpflichten, A._____, B._____, D._____, 
C._____ den gesamten verbleibendenden Betrag des Verkaufs-
preises der Parzellen Nr. 8, 9, 10, 11 F._____ 2 in G._____, der 
nicht  für  den  Erwerb  anderer  Vermögenswerte  aufgewendet 
wurde, zurückzuerstatten.

Eventualiter:

VI. Es sei die E._____ zu verpflichten, A._____, B._____, D._____, 
C._____ die Parzelle 1, F._____ 2, … G._____, Los 3 des Stock-
werkeigentums auf der Parzelle 4, F._____ 2, … G._____, zu-
rückzuerstatten.

VII. Die  E._____  sei  zu  verpflichten,  A._____,  B._____,  D._____, 
C._____ die Parzelle 5, H._____, … I._____, Los 6 des Stock-
werkeigentums auf der Parzelle 7, H._____, … I._____, zurück-
zuerstatten.

VIII. Die  E._____  sei  zu  verpflichten,  A._____,  B._____,  D._____, 
C._____ den Erlös aus dem Verkauf der Parzelle 8, F._____ 2, 
… G._____, Los 12 des Stockwerkeigentums auf der Parzelle 4, 
F._____  2,  …  G._____  zurückzuerstatten,  wobei  dieser  Erlös 

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nicht geringer als CHF 100'000 ausfallen darf und sich die Ge-
suchsteller vorbehalten, diesen Betrag gemäss den im Verlaufe 
des  Verfahrens  basierend  auf  der  Beweisabnahme  gemachten 
Präzisierungen zu erhöhen.

IX. Die  E._____  sei  zu  verpflichten,  A._____,  B._____,  D._____, 
C._____ den Erlös aus dem Verkauf der Parzelle 9, F._____ 2, 
… G._____, Los 13 des Stockwerkeigentums auf der Parzelle 4, 
F._____  2,  …  G._____,  zurückzuerstatten,  wobei  dieser  Erlös 
nicht geringer als CHF 100'000 ausfallen darf und sich die Ge-
suchsteller vorbehalten, diesen Betrag gemäss den im Verlaufe 
des  Verfahrens  basierend  auf  der  Beweisabnahme  gemachten 
Präzisierungen zu erhöhen.

X. Die  E._____  sei  zu  verpflichten,  A._____,  B._____,  D._____, 
C._____ den Erlös aus dem Verkauf der Parzelle 10, F._____ 2, 
G._____, bildend das Los 14 des Stockwerkeigentums auf Par-
zelle 4, F._____ 2, … G._____, zurückzuerstatten, wobei dieser 
Erlös nicht geringer als CHF 100'000 ausfallen darf und sich die 
Gesuchsteller  vorbehalten,  diesen  Betrag  gemäss  den  im  Ver-
laufe  des  Verfahrens  basierend  auf  der  Beweisabnahme  ge-
machten Präzisierungen zu erhöhen.

XI. Die  E._____  sei  zu  verpflichten,  A._____,  B._____,  D._____, 
C._____ den Erlös aus dem Verkauf der Parzelle 11, F._____ 2, 
…  G._____,  bildend  das  Los  15  des  Stockwerkeigentums  der 
Parzelle 4 an der F._____ 2, … G._____ zurückzuerstatten, wo-
bei  dieser  Erlös  nicht  geringer  als  CHF  100'000  ausfallen  darf 
und sich die Gesuchsteller vorbehalten, diesen Betrag gemäss 
den  im  Verlaufe  des  Verfahrens  basierend  auf  der  Beweisab-
nahme gemachten Präzisierungen zu erhöhen.

Urteil des Bezirksgerichts:

Auf die Klage wird nicht eingetreten.

Die Entscheidgebühr wird auf CHF 1'500.– (Pauschalgebühr) festgesetzt. 

Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.

1.

2.

3.

Die  Gerichtskosten  (zuzüglich  der  von  den  Klägern  bezahlten  Kosten  des 

Schlichtungsverfahrens  in  der  Höhe  von  CHF 1'050.–)  werden  den  Klägern 

unter solidarischer Haftung auferlegt.

- 4 -

4.

Die Kläger werden unter solidarischer Haftung verpflichtet, der Beklagten eine 

Parteientschädigung von CHF 500.– (inkl. 8.1 % Mehrwertsteuer) zu bezah-

len.

5.

6.

(Schriftliche Mitteilung).

(Rechtsmittel).

Berufungsanträge:

1.  Der Beschluss des Bezirksgerichts Zürich, 2. Abteilung, vom 2. Mai 
2025 (CP250004-L/U) sei im Hinblick auf Dispositiv Ziff. 1., 2., 3., 
und 4. aufzuheben.

2.  Es sei auf die Klage einzutreten und es sei die Klage zur materiellen 

Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

3.  Es  sei  den  Berufungsklägern  für  das  erstinstanzliche  Verfahren 
eine Parteientschädigung zu Lasten der Berufungsbeklagten zuzu-
sprechen und die erstinstanzlichen Gerichtskosten seien der Beru-
fungsbeklagten aufzuerlegen.

4.  Eventualiter, für den Fall der Abweisung der Rechtsbegehren Ziff. 2 
und 3., sei die Sache zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen 
an die Vorinstanz zurückzuweisen.

5.  Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.) zu Lasten 

der Berufungsbeklagten.

Erwägungen:

I.

1.   Zwischen den Parteien bestehen seit mehreren Jahren Erbstreitigkeiten über 

verschiedene Grundstücke. Auf die Erbschaftsklage der Kläger und Berufungsklä-

ger (nachfolgend Kläger) vom 16. Dezember 2019 traten die Waadtländer Gerichte 

mangels örtlicher Zuständigkeit nicht ein (Urteil des Waadtländer Appellationsge-

richts vom 8. Juli 2024, act. 7/4/10). Daraufhin reichten die Kläger am 9. August 

2024  die  originale  Erbschaftsklage  vom  16.  Dezember  2019  zusammen  mit  der 

Klagebewilligung  des  Juge  déléguée  de  la  Chambre  patrimoniale  cantonale 

(Schlichtungsbehörde) vom 30. Oktober 2019 dem Bezirksgericht Zürich ein, wel-

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ches dafür das Verfahren mit der Geschäftsnummer CP240007 (nachfolgend Erst-

verfahren) eröffnete.

2.   Mit Eingabe vom 20. Februar 2025 reichten die Kläger die Klageschrift vom 

16. Dezember 2019 nochmals beim Bezirksgericht Zürich ein und legten diesmal 

eine Klagebewilligung des Friedensrichteramtes der Stadt Zürich, Kreise 7 + 8, vom 

12. November 2024 bei (act. 7/1 ff.). Die Vorinstanz eröffnete daraufhin das Ver-

fahren  mit  der  Geschäftsnummer  CP250004  (nachfolgend  Zweitverfahren).  Die 

Kläger begründeten das Vorgehen damit, die zweite Klage werde aus Gründen der 

anwaltlichen Sorgfaltspflicht für den Fall erhoben, dass das Bezirksgericht Zürich 

und die nachfolgenden Instanzen im Erstverfahren zum Schluss kommen sollten, 

die  Klagebewilligung  des  Juge  déléguée  de  la  Chambre  patrimoniale  cantonale 

vom 30. Oktober 2019 sei ungültig (act. 7/2 Rz. 3).

3.   Mit Beschluss vom 2. Mai 2025 trat das Bezirksgericht Zürich im Erstverfahren 

auf die Klage mangels (passiver) Prozessführungsbefugnis der Beklagten und Be-

rufungsbeklagten (nachfolgend Beklagte) nicht ein. Mit Beschluss gleichen Datums 

trat es auch auf die Erbschaftsklage im Zweitverfahren nicht ein (act. 4/2 = act. 6 

[Aktenexemplar] = act. 7/8).

4. 

4.1.   Mit Eingabe vom 8. Juli 2025 erhoben die Kläger gegen den vorinstanzlichen 

Entscheid im Zweitverfahren Berufung, woraufhin die Kammer das vorliegende Be-

rufungsverfahren anlegte. Mit Eingabe vom 10. Juli 2025 liessen die Kläger auch 

den Nichteintretensbeschluss vom 2. Mai 2025 im Erstverfahren anfechten. Jene 

Berufung wird bei der Kammer unter der Geschäftsnummer LB250038 behandelt. 

4.2.   Die  Kläger  beantragen  im  vorliegenden  Berufungsverfahren,  welchem  das 

Zweitverfahren zugrunde liegt, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben, auf 

die Erbschaftsklage vom 16. Dezember 2019 sei einzutreten und das Verfahren sei 

zur  materiellen  Beurteilung  an  die  Vorinstanz  zurückzuweisen  (act. 2  S. 2).  Zu-

gleich stellen sie zahlreiche prozessuale Anträge (act. 2 S. 2 f.). Die vorinstanzli-

chen Akten des Zweitverfahrens wurden von Amtes wegen beigezogen (act. 7/1-

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11). Mit Verfügung vom 10. Juli 2025 wurde den Klägern Frist zur Leistung eines 

Kostenvorschusses  von  einstweilen  Fr. 5'000.–  und  der  Beklagten  Frist  zur  Stel-

lungnahme zu den prozessualen Anträgen 1 und 2 angesetzt. Ausserdem wurde 

die  Prozessleitung  an  die  Referentin  delegiert  (act. 8).  Der  Vorschuss  ging  am 

17. Juli 2025 ein (act. 10). Mit Eingabe vom 21. Juli 2025 nahm die Beklagte zu den 

prozessualen Anträgen 1 und 2 Stellung (act. 12). Die Kläger liessen sich zur Stel-

lungnahme mit Eingabe vom 9. September 2025 vernehmen (act. 18), welche der 

Beklagten mit dem heutigen Entscheid zur Kenntnisnahme zuzusenden ist. Weite-

rungen sind nicht erforderlich, das Verfahren ist spruchreif. Die Akten des bei der 

Kammer  hängigen  Parallelprozesses  LB250038,  einschliesslich  der  erstinstanzli-

chen Akten des Erstverfahrens, liegen der Kammer vor.

II.

1.   Der angefochtene Beschluss stellt einen Endentscheid im Sinne von Art. 308 

Abs. 1  Bst. a  ZPO  dar.  Dagegen  steht  die  Berufung  zur  Verfügung,  sofern  der 

Streitwert  Fr. 10'000.–  übersteigt.  Dieses  Erfordernis  ist  vorliegend  erfüllt  (vgl. 

act. 2 Rz 6 f.). Die Berufungsschrift enthält überdies Anträge sowie eine Begrün-

dung und wurde innert 30-tägiger Rechtsmittelfrist eingereicht (act. 5/1 f. und 7/9, 

Art. 311 ZGB). Die Berufungskläger sind durch den vorinstanzlichen Entscheid be-

schwert  und  zur  Berufung  legitimiert.  Sie  leisteten  den  Kostenvorschuss  fristge-

recht (act. 9 f.). Auf die Berufung ist daher einzutreten.

2.  

2.1.   Die Kläger stellen mit der Berufung folgende prozessualen Rechtsbegehren 

(act. 2 S. 2 f.):

1. 

Es sei die Klage ohne weitere Prüfung, insbesondere ohne weitere Prüfung 

der  passiven  Prozessführungsbefugnis  der  Beklagten,  direkt  an  die  Vorin-

stanz zurückzuweisen und die Vorinstanz sei anzuweisen, das Verfahren zu 

sistieren,  bis  zur  rechtskräftigen  Erledigung  des  Erstverfahrens,  welches 

beim  Bezirksgericht  Zürich  unter  der  Geschäfts-Nr.  CP240007-L  geführt 

wurde  (gegen  den  Nichteintretensentscheid  in  diesem  Verfahren  wird  ein 

Rechtsmittel eingelegt).

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2. 

Eventualiter zu Ziff. 1, für den Fall, dass das Obergericht die Frage der pas-

siven  Prozessführungsbefugnis  auch  im  Rahmen  des  vorliegenden  Beru-

fungsverfahrens zu prüfen gedenkt, sei das Verfahren zu sistieren, bis ein 

rechtskräftiger  diesbezüglicher  Entscheid  im  Verfahren  betreffend  Erstpro-

zess mit der Geschäfts-Nr. CP240007-L (bzw. mit der noch nicht bekannten 

Geschäftsnummer des Obergerichts) vorliegt. 

3.

Subeventualiter zu Ziff. 1, seien die Akten des Erstverfahrens beim Bezirks-

gericht Zürich mit der Geschäfts-Nr. CP240007-L, bzw. des Berufungsver-

fahrens gegen den Beschluss vom 2. Mai 2025 im Verfahren CP240007-L 

beim Obergericht beizuziehen.

4. 

Es sei nach einer allfälligen Aufhebung der Verfahrenssistierung gemäss An-

trag  Ziff.  1  hiervor  das  Anhängig  machen  des  Schlichtungsgesuches  vom 

21. August 2019 und der Erbschaftsklage vom 16. Dezember 2019 zuhan-

den des Juge déléguée de la Chambre partrimoniale cantonale des Kantons 

Waadt zu bestätigen.

5.

Auf die Erhebung eines Gerichtskostenvorschusses für das vorliegende Ver-

fahren sei einstweilen zu verzichten, eventualiter sei dieser Vorschuss auf 

einen Betrag von höchstens CHF 5'000 festzusetzen.

6. 

Es sind die Akten der Vorinstanz mit der Geschäfts-Nr. CP250004-L beizu-

ziehen.

2.2.   Zur Begründung der prozessualen Anträge bringen die Kläger in der Berufung 

vor, das Verfahren sei aus prozessökonomischen Gründen ohne Prüfung der pas-

siven Prozessführungsbefugnis der Beklagten direkt an die Vorinstanz zurückzu-

weisen mit der Anweisung, das Verfahren bis zur rechtskräftigen Erledigung des 

Erstverfahrens zu sistieren. Das vorliegende Verfahren sei nur fortzuführen, wenn 

das Erstverfahren wegen ungültiger Klagebewilligung scheitern sollte, die anderen 

Prozessvoraussetzungen, inklusive die passive Prozessführungsbefugnis, jedoch 

vorlägen. Sollte das Obergericht die Frage der passiven Prozessführungsbefugnis 

prüfen wollen, obwohl diese Frage auch Gegenstand des Erstverfahrens sei, sei 

das vorliegende Berufungsverfahren zu sistieren, bis die Frage der passiven Pro-

zessführungsbefugnis  im  Erstverfahren  rechtskräftig  entschieden  sei  (act. 2 

Rz 10 ff.).

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In  ihrer  Stellungnahme  zur  diesbezüglichen  Stellungnahme  der  Beklagten 

(act. 12) führen die Kläger im Weiteren aus, das Zweitverfahren diene einzig dazu, 

eine  Rechtshängigkeitslücke  zu  vermeiden.  Es  gehe  in  diesem  Verfahren  nicht 

darum, Rechtsfragen zu klären. Der prozessuale Antrag 1 sei im Zusammenhang 

mit ihren Berufungsanträgen in der Sache zu lesen, weshalb darin auch der Antrag 

auf Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids im Zweitverfahren eingeschlossen 

sei.  Primär  soll  das  "Zweitgericht"  die  Sache  pendent  halten.  Die  Sistierung  sei 

zweckmässig, um einen rechtskräftigen Entscheid im Erstprozess über die Frage 

der  passiven  Prozessführungsbefugnis  der  Beklagten  abzuwarten.  Da  die  Vorin-

stanz  einen  Nichteintretensentscheid  gefällt  habe,  könne  die  Berufungsinstanz 

auch kassatorisch entscheiden (act. 18).

2.3.   Die Beklagte lehnt die beantragten Sistierungen in ihrer Stellungnahme ab. 

Sie wendet ein, nachdem das erstinstanzliche Zweitverfahren mit einem Nichtein-

tretensentscheid beendet worden sei, bestehe kein Raum für eine Sistierung des 

Zweitverfahrens vor Vorinstanz. Ausserdem verlange die Zivilprozessordnung für 

eine  Rückweisung  zwingend  eine  Beurteilung  der  Sache  durch  die  Berufungsin-

stanz. Der prozessuale Antrag 1 betreffend direkte Rückweisung sei mit dem gel-

tenden  Recht  nicht  in  Einklang  zu  bringen.  Gegen  den  prozessualen  Antrag  2 

(Eventualantrag) trägt die Beklagte vor, das vorliegende Verfahren sei nicht vom 

Ausgang eines anderen, insbesondere nicht vom Ausgang des Erstverfahrens, ab-

hängig. Die Kläger hätten in der gleichen Sache zwei parallele Verfahren zum glei-

chen  Streitgegenstand  anhängig  gemacht.  Im  Sinne  einer  beförderlichen  Erledi-

gung der Angelegenheit sei das Zweitverfahren ordnungsgemäss fortzuführen. Der 

prozessuale Eventualantrag 2 sei abzuweisen (act. 12 S. 2 f.).

2.4.   Zum  prozessualen  Antrag  1  betreffend  direkte  Rückweisung  ist  zu  berück-

sichtigen, dass die Berufung ein reformatorisches Rechtsmittel darstellt. Gemäss 

Art. 318 Abs. 1 Bst. c ZPO kann die Berufungsinstanz die Sache nur zurückweisen, 

wenn (1.) ein wesentlicher Teil der Klage nicht beurteilt wurde oder (2.) der Sach-

verhalt in wesentlichen Teilen zu vervollständigen ist. Beides setzt eine materielle 

Befassung der Berufungsinstanz mit den Erwägungen im angefochtenen Entscheid 

voraus, worauf die Beklagte zutreffend hinwies. Entgegen den Klägern hat sich die 

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Berufungsinstanz  also  mit  der  vorinstanzlichen  Begründung  auseinander  zu  set-

zen, unabhängig davon, ob sie den angefochtenen Entscheid aufhebt und die Sa-

che an die Vorinstanz zurückweist oder einen reformatorischen Entscheid fällt. Dies 

gilt auch, wenn die Erwägungen im angefochtenen Entscheid ausschliesslich das 

Vorliegen  einer  Prozessvoraussetzung  betreffen  und  die  Vorinstanz  einen  Nicht-

eintretensentscheid fällte. In diesem Fall hat die Berufungsinstanz anhand der be-

rufungsweise vorgebrachten Einwände zu prüfen, ob die Vorinstanz die Prozess-

voraussetzung zu Recht verneinte und auf die Klage nicht eintrat. Eine direkte Rü-

ckweisung an die Vorinstanz "ohne weitere Prüfung" ist damit nicht zulässig. Nichts 

anderes ergibt sich aus den von den Klägern zitierten Entscheiden des Bundesge-

richts und des Zürcher Obergerichts (act. 18 Rz 4), welche beide andere Fragen 

betrafen. Im angeführten Bundesgerichtsentscheid ging es primär um die Frage, ob 

identische  Klagen  vorlagen.  Das  Bundesgericht  hielt  schliesslich  obiter  fest,  das 

Kantonsgericht habe nicht gegen Bundesrecht verstossen, indem es die Zweitklage 

sogleich (d.h. ohne Sistierung) für unzulässig erklärt habe. Es stellte klar, dass die 

Anhebung des Zweitverfahrens keinen Grund für eine Sistierung des Erstverfah-

rens darstelle. Vielmehr verhindere die auf dem Grundsatz des zeitlichen Vorrangs 

beruhende Einrede der Rechtshängigkeit eine Sistierung (BGer 4A_141/2013 vom 

22. August 2013 E. 2.2.4). Der genannte Entscheid des Zürcher Obergerichts be-

traf die Frage, ob eine identische Klage vorlag, wenn nach dem Schlichtungsver-

fahren  gemäss  altrechtlicher  Zivilprozessordnung  des  Kantons  Basel  Landschaft 

(Erstverfahren) die Weisung für eine identische Klage noch gültig war und damit 

bei Klageinleitung der Zweitklage noch offen war, ob das basellandschaftliche Ver-

fahren überhaupt fortgeführt oder ob eine allfällige Litispendenz wieder dahinfallen 

würde (ZR 111/2012 S. 217 f. Nr. 75 [recte 73]). Darum geht es hier nicht, weshalb 

die Kläger auch aus diesem Entscheid nichts für sich ableiten können. Der prozes-

suale Antrag 1 ist folglich abzuweisen.

2.5. 

2.5.1.  Was  den  prozessualen  Eventualantrag  (Sistierung  des  Berufungsverfah-

rens) betrifft, liegt der Entscheid über die Sistierung gemäss Art. 126 Abs. 1 ZPO 

im Ermessen des Gerichts. Die Sistierung ist nur gerechtfertigt, wenn sie im kon-

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kreten  Fall  zweckmässig  ist.  Aus  dem  Beschleunigungsgebot  (Art. 29  BV,  Art. 6 

Ziff. 1 EMRK, Art. 124 Abs. 1 ZPO) ergibt sich, dass ein einmal eingeleitetes Ver-

fahren ohne Verzögerung bzw. zügig durchzuführen ist. Dem widerspricht die Sis-

tierung des Verfahrens. Sie setzt deshalb einen triftigen, objektiven Grund voraus, 

der die Fortsetzung des Verfahrens (faktisch) verunmöglicht oder unzweckmässig 

macht.  Es  ist  im  Rahmen  einer  Abwägung  das  Interesse  an  der  Sistierung  dem 

gegenteiligen Interesse an der Beschleunigung des Verfahrens resp. der beförder-

lichen Prozesserledigung gegenüberzustellen (u.a. BK ZPO-FREI, Art. 126 N 1; ZK 

ZPO-STAEHELIN, Art. 126 N 3 f.; BSK ZPO-GSCHWEND, Art. 126 N 2).

2.5.2.  Nachdem der Cour d'Appel Civile des Kantons Waadt am 8. Juli 2024 die 

Berufung gegen den erstinstanzlichen Nichteintretensentscheid abgewiesen hatte 

(act. 7/4/10), entschieden die Kläger, die Erbschaftsklage gestützt auf Art. 63 ZPO 

innert eines Monats direkt beim Bezirksgericht Zürich d.h. ohne Durchführung eines 

Schlichtungsverfahrens  einzureichen.  Wenn  die  Kläger  später  bei  der  Schlich-

tungsbehörde  am  Zürcher  Gerichtsstand  ein  Schlichtungsbegehren  in  derselben 

Sache zur allfälligen Behebung einer möglicherweise falschen direkten Klageinrei-

chung stellen und in der Folge ein zweites, identisches Verfahren beim gleichen 

Bezirksgericht  anheben,  wird  dadurch  gerade  kein  Grund  für  die  Sistierung  des 

Zweitverfahrens  geschaffen  (vgl.  vorstehende  E. 2.4  zu  BGer  4A_141/2013  vom 

22. August 2013 E. 2.2.4). Die Sistierung des Zweitverfahrens läge in diesem Fall 

einseitig im Interesse der Kläger, was freilich keinen Grund darstellt, der die Fort-

führung des Zweitverfahrens objektiv unzweckmässig machte. Auch der Eventual-

antrag ist daher abzuweisen. 

2.5.3.  Demnach ist das Berufungsverfahren fortzuführen. Da wie nachstehend er-

läutert sogleich ein Endentscheid ergeht, die Kammer die vorinstanzlichen Akten 

des Zweitverfahrens (CP250004) von Amtes wegen beigezogen hat, ihr auch die 

Akten  des  Berufungsverfahrens  LB250038,  einschliesslich  der  erstinstanzlichen 

Akten (CP240007), vorliegen und die Kläger den verlangten Kostenvorschuss ge-

leistet haben, ist das schutzwürdige Interesse an der Behandlung der prozessualen 

Anträge 3 - 6 entfallen. Diese Begehren sind daher abzuschreiben. 

3.  

- 11 -

3.1.   Die Vorinstanz trat auf die Klage mit der folgenden Begründung nicht ein: Da 

derselbe Streitgegenstand zwischen den Parteien bereits vor dem gleichen Gericht 

hängig sei, wäre an sich zu prüfen, ob die vorliegende Klage unter dem Gesichts-

punkt der anderweitigen Litispendenz gemäss Art. 59 Abs. 2 Bst. d ZPO zulässig 

sei. Diese Frage könne jedoch offen gelassen werden, weil im Erstverfahren ein 

Nichteintretensentscheid infolge fehlender Prozessführungsbefugnis der Beklagten 

ergehe. Es könne diesbezüglich vollumfänglich auf die dortigen Erwägungen ver-

wiesen werden (act. 6 E. 3). Die Vorinstanz trat daher auf die Klage mangels der 

Prozessvoraussetzung  von  Art. 59  Abs. 2  Bst. c  ZPO  (Prozessführungsbefugnis) 

nicht ein. 

3.2.   Die Berufungsinstanz kann den angefochtenen Entscheid vollständig in allen 

Rechts- und Sachfragen überprüfen und den angefochtenen Entscheid im Rahmen 

der  vorgetragenen  Berufungsgründe  mit  voller  Kognition  komplett  neu  beurteilen 

(u.a. OFK-GEHRI, Art. 310 N 3, BGE 124 III 413 E. 2.2.4). Aufgrund der umfassen-

den Kognition ist die Berufungsinstanz nicht an die im Berufungsverfahren vorge-

brachten Argumente der Parteien oder an die Erwägungen der Vorinstanz gebun-

den, weshalb sie die Berufung auch mit abweichenden Erwägungen und gestützt 

auf andere Rechtsnormen gutheissen oder abweisen kann (u.a. SHK ZPO-REETZ, 

Art. 310 N 6, DIKE ZPO-BLICKENSTORFER, Art. 310 N 6). 

3.3.   Als (negative) Prozessvoraussetzung setzt Art. 59 Abs. 2 Bst. d ZPO voraus, 

dass die Sache nicht anderweitig rechtshängig ist (sog. Litispendenz). Die Rechts-

hängigkeit bewirkt nach Art. 64 Abs. 1 Bst. a ZPO, dass der Streitgegenstand zwi-

schen den gleichen Parteien nicht anderweitig rechtshängig gemacht werden kann 

(Sperrwirkung).  Insbesondere  geht  es  darum,  unnötige  Verfahren  sowie  allfällig 

sich  widersprechende  Urteile  zu  vermeiden,  indem  derselbe  Streitfall  zwischen 

denselben Parteien Gegenstand mehrerer gleichzeitiger Prozesse wird. Das Ge-

richt prüft von Amtes wegen, ob die Voraussetzung der fehlenden Rechtshängigkeit 

erfüllt ist. Es gilt die eingeschränkte (asymmetrische) Untersuchungsmaxime, wo-

nach das Gericht nicht nach Tatsachen zu forschen hat, die für das Vorhandensein 

der Prozessvoraussetzungen sprechen (DIKE-Komm-ZPO-ERK, Art. 60 N 1, BGer 

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4A_229/2017  E. 3.3.2;  BGer  4A_249/2024  vom  4.  März  2025  E. 2.1 f., 

4A_248/2024 vom 4. März 2025 E. 5.2.1). 

3.4.   Die Einreichung eines Schlichtungsgesuchs oder einer Klage bei Gericht be-

gründet Rechtshängigkeit (Art. 62 Abs. 1 ZPO). Die Rechtshängigkeit tritt mit der 

ersten  prozesseinleitenden  Handlung  ein,  mit  welcher  eine  Partei die  staatlichen 

Rechtspflegeorgane anruft. Sie tritt unabhängig vom Vorliegen der Prozessvoraus-

setzungen ein (ZK ZPO-SEILER, Art. 62 N 21, OFK ZPO-MORF, Art. 62 N 6; BGer 

4A_592/2013 E. 3.2, BGE 140 II 298 E. 5.2 und BGE 142 III 782 E. 3.1.3.1). Die 

Kläger führen selber aus, die identische Erbschaftsklage vom 16. Dezember 2019, 

welche sie am 9. August 2024 (direkt) der Vorinstanz eingereicht hatten, am 20. Fe-

bruar 2025 nach Durchlaufen des Schlichtungsverfahrens in Zürich nochmals bei 

der Vorinstanz erhoben zu haben (act. 7/2 Rz 2 f.). Die Voraussetzung der (dop-

pelten) Identität der beiden Verfahren, nämlich der Identität der Parteien und der 

Identität des Streitgegenstands, ist damit ohne weiteres erfüllt (act. 7/2 Rz 14). Die 

Kläger äussern sich in ihrer Berufung nicht zum genauen Zeitpunkt, wann sie das 

Schlichtungsgesuch beim Friedensrichteramt der Kreise 7 & 8 der Stadt Zürich ein-

reichten. Der Klageschrift ist allerdings zu entnehmen, dass sie die Klage im Erst-

verfahren am 9. August 2024 bei der Vorinstanz (act. 7/2 Rz 2; vgl. auch LB250038 

act. 8/1 S. 1) und das Schlichtungsgesuch am 12. August 2024 beim Friedensrich-

teramt einreichten; das Schlichtungsgesuch ging beim Friedensrichteramt am 14. 

August 2024 ein (act. 7/1 S. 5, 7/2 Rz 3). Damit war das Erstverfahren bei der Vor-

instanz vor dem Schlichtungsverfahren im Zweitverfahren rechtshängig. Der Zweit-

klage stand daher die Sperrwirkung der Erstklage entgegen. Es fehlte demnach im 

Zweitverfahren aufgrund anderweitiger Litispendenz an der Prozessvoraussetzung 

von Art. 59 Abs. 2 Bst. d ZPO. Die Vorinstanz trat somit im Ergebnis zu Recht auf 

die Klage im Zweitverfahren, welches diesem Berufungsverfahren zugrunde liegt, 

nicht ein. Unter diesen Umständen ist nicht mehr zu prüfen, ob die Vorinstanz die 

Prozessführungsbefugnis der Beklagten zu Recht verneinte. Die Berufung ist dem-

nach abzuweisen. 

4.   Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Streitigkeit. Ausgehend von ei-

nem Streitwert von Fr. 539'500.– sowie in Berücksichtigung des mässigen Zeitauf-

- 13 -

wandes und der ebenfalls mässigen Schwierigkeit des Falles ist die Gebühr im Be-

rufungsverfahren gestützt auf §§ 4 Abs. 2, 10 Abs. 1 und § 12 Abs. 1 und 2 GebV 

OG  auf  Fr. 2'500.–  festzusetzen.  Die  Kosten  des  Berufungsverfahrens  sind  aus-

gangsgemäss den Klägern solidarisch aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 und 3 ZPO). 

Die Gerichtskosten sind mit dem geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen; der 

restliche Vorschuss (Fr. 2'500.–) ist den Klägern zurückzuerstatten.

Eine Parteientschädigung ist im Berufungsverfahren nicht zuzusprechen: den 

Klägern nicht, weil sie unterliegen, und der Beklagten nicht, weil ihr keine zu ent-

schädigenden Aufwände entstanden sind bzw. sie für ihre Stellungnahme zu den 

prozessualen Anträgen der Kläger keine Entschädigung verlangt hat (vgl. act. 11 

und 12). 

Es wird beschlossen:

Die prozessualen Anträge 1 und 2 werden abgewiesen.

Die prozessualen Anträge 3 - 6 werden abgeschrieben.

Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittel mit nachfolgendem Erkenntnis.

1.

2.

3.

Es wird erkannt:

1.

Die Berufung wird abgewiesen.

2.

Die  zweitinstanzliche  Entscheidgebühr  wird  auf  Fr. 2'500.–  festgesetzt  und 

den  Berufungsklägern  solidarisch  auferlegt.  Die  Kosten  des  zweitinstanzli-

chen Verfahrens werden mit dem geleisteten Vorschuss von Fr. 5'000.– ver-

rechnet;  der  Überschuss  (Fr. 2'500.–)  wird  den  Berufungsklägern  zurücker-

stattet, unter Vorbehalt eines allfälligen Verrechnungsrechts des Staates.

3.

Es wird im zweitinstanzlichen Verfahren keine Parteientschädigung zugespro-

chen.

- 14 -

4.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Berufungsbeklagte unter Beilage 

des  Doppels  der  Berufungsschrift  samt  Beilagenverzeichnis  und  Beilagen 

(act. 2 und 4/2-14) und eines Doppels von act. 18, sowie an das Bezirksge-

richt Zürich, je gegen Empfangsschein.

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück.

5.

Eine  Beschwerde  gegen  diesen  Entscheid  an  das  Bundesgericht  ist  in-

nert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14,  einzureichen.  Zulässigkeit  und  Form  einer  solchen  Be-

schwerde  richten  sich  nach  Art. 72 ff.  (Beschwerde  in  Zivilsachen)  oder 

Art. 113 ff.  (subsidiäre  Verfassungsbeschwerde)  in  Verbindung  mit  Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 539'500.–.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Vorsitzende:

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. E. Lichti Aschwanden

lic. iur. K. Würsch

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