# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 27091963-baf2-54c2-8a6f-b6ca6d7da89e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-06-16
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 16.06.2008 A-3855/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-3855-2008_2008-06-16.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-3855/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 6 .  J u n i  2 0 0 8

Richter Daniel Riedo (Vorsitz), 
Richter Thomas Stadelmann (Kammerpräsident), 
Richter André Moser, 
Gerichtsschreiberin Jeannine Müller.

X._______ GmbH, 
vertreten durch Y._______,
Beschwerdeführerin,

gegen

Oberzolldirektion OZD,
Abteilung LSVA, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Kostenentscheid.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

A-3855/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 19. November 2007 
(A-6119/2007)  die  Beschwerde  der  X._______  GmbH  (Beschwer-
deführerin)  teilweise  guthiess,  die  Sicherstellungsverfügungen  vom 
27. Juli  2007  aufhob,  den  sichergestellten  Betrag  auf  gesamthaft 
Fr. 114'244.50 festlegte und die Sache zu neuem Entscheid betreffend 
Verarrestierung an die Vorinstanz zurückwies, 

dass die Verfahrenskosten von Fr. 6'000.-- im genannten Urteil der Be-
schwerdeführerin im Umfang von Fr. 4'000.-- auferlegt wurden und ihr 
eine  reduzierte  Parteientschädigung  in  Höhe  von  Fr. 3'000.--  zuge-
sprochen wurde, 

dass das Bundesgericht mit Urteil 2C_753/2007 vom 15. Mai 2008 die 
Beschwerde der Oberzolldirektion (OZD) gutgeheissen hat, soweit es 
darauf eingetreten ist, und das Urteil  des Bundesverwaltungsgerichts 
vom 19. November 2007 aufgehoben hat, soweit dieses die sicherzu-
stellende Summe auf Fr. 114'244.50 reduzierte; dass es dieses ferner 
angewiesen hat, über die Kosten und die Parteientschädigung für das 
verwaltungsgerichtliche Verfahren neu zu entscheiden, 

dass im Lichte des bundesgerichtlichen Urteils die Beschwerdeführerin 
lediglich  betreffend  Verarrestierung  als  im  Beschwerdeverfahren  vor 
dem Bundesverwaltungsgericht teilweise obsiegende Partei erscheint, 

dass  ihr  die  Verfahrenskosten,  welche  bereits  im Urteil  vom 19. No-
vember 2007 auf  Fr. 6'000.-- festgesetzt wurden,  daher nach Art. 63 
Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwal-
tungsverfahren (VwVG, SR 172.021) im Umfang von Fr. 5'000.-- auf-
zuerlegen und diese mit dem geleisteten Kostenvorschuss in Höhe von 
Fr. 6'000.-- zu verrechnen sind, wobei der Überschuss von Fr. 1'000.-- 
zurückzuerstatten ist; dass der OZD keine Kosten aufzuerlegen sind 
(Art. 63 Abs. 2 VwVG),

dass die Vorinstanz der teilweise obsiegenden und anwaltlich vertrete-
nen Beschwerdeführerin eine reduzierte Parteientschädigung von ins-
gesamt Fr. 1'500.-- (inkl. MWST) auszurichten hat (Art. 64 Abs. 1 und 2 
VwVG, Art. 7 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kos-
ten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 
SR 173.320.2]), 

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dass für den vorliegenden Kostenentscheid keine Kosten aufzuerlegen 
sind (Art. 6 Bst. b VGKE) und von einer Parteientschädigung abzuse-
hen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG sowie Art. 7 und 8 VGKE e contrario).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Verfahrenskosten im Verfahren A-6119/2007 vor dem Bundesver-
waltungsgericht in Höhe von Fr. 6'000.-- werden der Beschwerdeführe-
rin im Umfang von Fr. 5'000.-- auferlegt. Sie werden mit dem geleiste-
ten Kostenvorschuss von Fr. 6'000.-- verrechnet. Der Überschuss von 
Fr. 1'000.-- wird nach Rechtskraft  des vorliegenden Urteils  zurücker-
stattet. Der Vorinstanz werden keine Kosten auferlegt. 

2.
Der Beschwerdeführerin wird zu Lasten der OZD eine Parteientschädi-
gung von Fr. 1'500.-- (inkl. MWST) zugesprochen. 

3.
Für das vorliegende Verfahren werden keine Kosten auferlegt und kei-
ne Parteientschädigungen ausgerichtet.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; Gerichtsurkunde)

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Daniel Riedo Jeannine Müller

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14  Beschwerde  in  öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begeh-
ren,  deren Begründung mit  Angabe der  Beweismittel  und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizu-
legen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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