# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0d6c9d90-496f-5567-a61b-5edfc8528d63
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2026-01-15
**Language:** de
**Title:** 4D_239/2025 15.01.2026
**Docket/Reference:** 4D_239/2025
**URL:** https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F15-01-2026-4D_239-2025&print=yes&zoom=

## Full Text

Bundesgericht
Tribunal fdral
Tribunale federale
Tribunal federal
4D_239/2025
Urteil vom 15. Januar 2026
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Hurni, Prsident,
Gerichtsschreiber Leemann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdefhrer,
gegen
B.________ AG,
vertreten durch Rechtsanwalt Andreas Ehrsam,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Werkvertrag,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer, vom 6. November 2025 (ZVE.2025.57).
Erwgungen:
1.
Mit Entscheid vom 21. August 2025 hiess die Prsidentin des Bezirksgerichts Aarau eine von der Beschwerdegegnerin gegen den Beschwerdefhrer erhobene Forderungsklage gut.
Mit Eingabe vom 25. September 2025 verlangte der Beschwerdefhrer eine Begrndung des Entscheids.
Am 26. September 2025 verfgte die Prsidentin des Bezirksgerichts, dass auf die Ausfertigung einer schriftlichen Begrndung des Entscheids vom 21. August 2025 zufolge Versptung des Begrndungsantrags verzichtet werde.
Mit Entscheid vom 6. November 2025 trat das Obergericht des Kantons Aargau auf eine vom Beschwerdefhrer gegen die bezirksgerichtliche Verfgung vom 26. September 2025 erhobene Beschwerde infolge verspteter Rechtsmitteleingabe nicht ein.
Mit Eingabe vom 5. Dezember 2025 erklrte der Beschwerdefhrer dem Bundesgericht, den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau vom 6. November 2025 mit Beschwerde anfechten zu wollen.
Mit Eingabe vom 28. Dezember 2025 ersuchte der Beschwerdefhrer um Gewhrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.
2.
Die Eingabe des Beschwerdefhrers vom 5. Dezember 2025 erfllt die Begrndungsanforderungen, die an eine Beschwerde an das Bundesgericht gestellt werden, offensichtlich nicht (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 142 III 364 E. 2.4; 140 III 86 E. 2, 115 E. 2).
Auf die Beschwerde ist somit mangels hinreichender Begrndung im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b nicht einzutreten.
3.
Das Gesuch des Beschwerdefhrers um Gewhrung der unentgeltlichen Rechtspflege fr das bundesgerichtliche Verfahren ist abzuweisen, weil die Beschwerde als von vornherein aussichtslos erschien (Art. 64 Abs. 1 BGG).
Der Beschwerdefhrer wird bei diesem Verfahrensausgang kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdegegnerin steht keine Parteientschdigung zu, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist (Art. 68 Abs. 2 BGG).
Demnach erkennt der Prsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Das Gesuch des Beschwerdefhrers um unentgeltliche Rechtspflege fr das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen.
3.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdefhrer auferlegt.
4.
Es wird keine Parteientschdigung zugesprochen.
5.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. Januar 2026
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Prsident: Hurni
Der Gerichtsschreiber: Leemann