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**Case Identifier:** af4672eb-1914-572a-9e04-36253a3f414e
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2011-09-05
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 05.09.2011 UV 2010/85
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2010-85_2011-09-05.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2010/85

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 31.03.2020

Entscheiddatum: 05.09.2011

Entscheid Versicherungsgericht, 05.09.2011
Art. 6 und 18 UVG. Prüfung der adäquaten Unfallkausalität von psychischen 
Beschwerden. Rentenbemessung (Entscheid der Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 05.09.2011, UV 2010/85). Bestätigt durch Urteil des 
Bundesgerichts 8C_744/2011

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider, 

Versicherungsrichter Martin Rutishauser; Gerichtsschreiber Walter Schmid

Entscheid vom 5. September 2011

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Linda Keller, Waisenhausstrasse 17, Postfach, 

9001 St. Gallen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Invalidenrente

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Sachverhalt:

A.     

A.a   A.___ war als Bauarbeiter bei der B.___ AG, angestellt und dadurch bei der Suva 

unfallversichert, als er sich bei einem Stolpersturz am 3. November 2006 auf einer 

Baustelle eine laterale Schenkelhalsfraktur des linken Beins zuzog. Die operative 

Erstbehandlung mit stationärem Aufenthalt bis 10. November 2006 erfolgte im 

Kantonsspital St. Gallen (UV-act. 1, 3). In der Folge zeigte sich eine progrediente 

Verkürzung und Dislokation des Schenkelhalses mit ausgeprägter Beinlängendifferenz 

(UV-act. 12, 17). Am 20. August 2007 verneinte Kreisarzt Dr. med. C.___ das Bestehen 

einer Arbeitsfähigkeit auf dem Bau (UV-act. 27). Am 3. Oktober 2007 entfernte das 

Kantonsspital das Osteosynthesematerial und implantierte dem Versicherten eine Hüft-

Totalprothese. Nach dem Spitalaustritt am 11. Oktober 2007 wurde eine verringerte 

Beinlängendifferenz sowie eine volle Arbeitsunfähigkeit bis 2. Dezember 2007 

bescheinigt (UV-act. 38, 40). Durch einen stationären Aufenthalts in der Rehaklinik 

Bellikon vom 31. Januar bis 27. Februar 2008 ergab sich keine wesentlichen 

Beschwerdebesserung (UV-act. 59).

A.b   Nach Durchführung von weiteren ärztlichen Behandlungen und Abklärungen 

eröffnete die Suva der Rechtsvertreterin des Versicherten, Rechtsanwältin lic. iur. L. 

Keller, St. Gallen, mit Schreiben vom 16. Februar 2010, bereits die ärztliche 

Untersuchung vom 4. Juni 2009 (UV-act. 145) habe ergeben, dass eine unfallbedingte 

ärztliche Behandlung nicht mehr notwendig sei. Die Heilkosten- und Taggeldleistungen 

würden daher auf den 1. Januar 2010 eingestellt (UV-act. 175). Mit Verfügung vom 18. 

März 2010 sprach die Suva dem Versicherten für die verbleibende unfallbedingte 

Beeinträchtigung eine Invalidenrente ab 1. Januar 2010 auf der Basis eines 

Invaliditätsgrads von 10% und eine Integritätsentschädigung auf der Basis einer 

Integritätseinbusse von 25% zu. Zwischen den psychischen Beschwerden und dem 

Unfall bestehe kein adäquat-kausaler Zusammenhang (UV-act. 182). Die gegen diese 

Verfügung erhobene Einsprache (UV-act. 189) wies die Suva mit Einspracheentscheid 

vom 15. September 2010 ab (UV-act. 196).

B.       

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B.a   Gegen diesen Entscheid erhob Rechtsanwältin Keller für den Versicherten am 

18. Oktober 2010 Beschwerde mit den Anträgen, dem Beschwerdeführer sei eine 

Invalidenrente basierend auf einem Erwerbsunfähigkeitsgrad von mindestens 50% 

zuzusprechen. Das Verfahren sei bis zum Vorliegen des Medas-Gutachtens zu 

sistieren. Dem Beschwerdeführer sei die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren. 

Zur Begründung legte die Rechtsvertreterin unter anderem dar, es könne davon 

ausgegangen werden, dass das noch zu erstellende Medas-Gutachten zur 

gesundheitlichen Situation des Beschwerdeführers sowohl aus orthopädischer als auch 

aus psychiatrischer Sicht aktuelle Ergebnisse bringen werde. Der adäquate 

Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den psychischen Beschwerden des 

Beschwerdeführers sei zu bejahen. Insbesondere im Hinblick auf die 

Beinlängendifferenz als Folge des erlittenen Schenkelhalsbruchs liege eine Verletzung 

besonderer Art und Schwere vor, welche dazu geeignet sei, eine psychische 

Fehlentwicklung hervorzurufen. Auch die Kriterien der ungewöhnlich langen Dauer der 

ärztlichen Behandlung, der körperlichen Dauerschmerzen, des schwierigen 

Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen sowie der Dauer der 

Arbeitsunfähigkeit seien erfüllt.

B.b   In der Beschwerdeantwort vom 23. November 2010 beantragte die 

Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde und Bestätigung des angefochtenen 

Entscheids; dem Sistierungsantrag sei keine Folge zu leisten. Zur Begründung verwies 

sie auf die Darlegungen im angefochtenen Entscheid und führte unter anderem aus, in 

Abweichung zum Einspracheentscheid handle es sich beim Unfall vom 3. November 

2006 nicht um ein mittelschweres, sondern um ein banales/leichtes bzw. höchstens 

mittelschweres Ereignis im Grenzbereich zu den leichten Fällen. Die im Zusammenhang 

mit mittelschweren Unfällen aufgestellten Adäquanz-Kriterien seien zu verneinen.

B.c   Am 2. Dezember 2010 wurde dem Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen 

Rechtsverbeiständung für das vorliegende Verfahren entsprochen (act. G 11).

B.d   Mit Replik vom 5. Januar 2011 bestätigte die Rechtsvertreterin des 

Beschwerdeführers ihren Standpunkt.

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B.e   Am 6. Januar 2011 lehnte der Versicherungsgerichtspräsident das 

Sistierungsgesuch ab, stellte es der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers jedoch 

frei, das Medas-Gutachten nach dessen Erstattung noch einzureichen. Dem kam die 

Rechtsvertreterin am 29. Juni 2011 nach. Zusammen mit einer Stellungnahme legte sie 

das Gutachten der Medas Ostschweiz vom 20. Januar 2011 auf (act. G 15). Hierzu 

äusserte sich die Beschwerdegegnerin am 6. Juli 2011 (act. G 17). 

Erwägungen:

1.      

Streitig ist, inwieweit die gesundheitlichen Probleme des Beschwerdeführers in einem 

adäquat-kausalen Zusammenhang zum Unfall vom 3. November 2006 stehen. Streitig 

ist im Weiteren die Höhe der dem Beschwerdeführer ab 1. Januar 2010 zustehenden 

Invalidenrente (IV-Grad). Die Beschwerdegegnerin legte im angefochtenen Entscheid 

die rechtlichen Voraussetzungen eines adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen 

Gesundheitsschädigung und in Frage stehendem Unfall sowie der Bemessung von 

Invalidenrenten zutreffend dar (Erwägungen 1c, 2c-2e, 7b, 7c); darauf ist zu verweisen.

2.      

2.1    Im Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon vom 18. März 2008 wurde unter 

anderem festgehalten, beim Beschwerdeführer bestehe eine schmerzhafte 

Funktionseinschränkung der linken Hüfte sowie eine schwere Anpassungsstörung im 

Übergang zu einer Major Depression (leichte Episode) bei anhaltender 

Schmerzproblematik und langer Behandlungsdauer. Infolge erheblicher 

Symptomausweitung, Selbstlimitierung und Inkonsistenz seien die Resultate von 

physischen Leistungstests für die Beurteilung der zumutbaren Restarbeitsfähigkeit nur 

teilweise verwertbar. Das Ausmass der demonstrierten physischen Einschränkungen 

lasse sich mit den objektivierbaren Befunden der klinischen Untersuchung und 

bildgebenden Abklärung sowie der Diagnose aus somatischer Sicht nur zum Teil 

erklären. Die Beurteilung der Zumutbarkeit stütze sich deshalb primär auf medizinisch-

theoretische Überlegungen, ergänzt durch die Beobachtungen bei den Leistungstests 

und im Behandlungsprogramm. Eine weitergehende Einschränkung der Belastbarkeit 

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lasse sich medizinisch-theoretisch nicht begründen. Die Tätigkeit als Hilfsarbeiter auf 

dem Bau sei nicht mehr zumutbar (Arbeitsunfähigkeit von 100%). Eine leichte, 

hüftschonende, eher sitzende Tätigkeit ohne häufiges Treppensteigen und ohne knien/

kauern sei ganztags zumutbar. Falls keine weiteren medizinischen Massnahmen mehr 

erfolgen würden, sei von dieser Zumutbarkeitsbeurteilung auszugehen. Aufgrund der 

unveränderten Schmerzproblematik sei der Beschwerdeführer vorzeitig aus der 

stationären Behandlung entlassen worden. Es werde die Weiterführung der 

psychiatrischen Mitbetreuung und der antidepressiven Therapie empfohlen (UV-act. 

63). Laut Berichten des Kantonsspitals vom 21. April, 20. Mai und 23. Juni 2008 

konnten keine organischen Ursachen für die Schmerzen des Beschwerdeführers 

gefunden werden. Es bestünden keine Anhaltspunkte für die Schädigung einer 

neuralen Struktur. Eine neurologische Abklärung habe keine Nervenläsion ergeben (UV-

act. 79, 84, 88). Dr. med. D.___, diagnostizierte am 16. und 17. Juni 2008 unter 

anderem eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom sowie eine 

volle Arbeitsunfähigkeit (als Bauarbeiter) seit 6. März 2008 (UV-act. 85). In einem 

Bericht des Kantonsspitals vom 26. Juni 2008 wurde eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in 

einer adaptierten Tätigkeit bescheinigt (Beilage zu UV-act. 94). Dr. med. E.___, 

berichtete am 25. September 2008, es bestünden nach wie vor, je nach Wetterlage, 

schwankende Schmerzangaben. Es sei nicht ganz klar, wie weit die Compliance trotz 

Abgabe einer schriftlichen Medikamentenliste eingehalten werde. Ein nochmaliger 

Versuch einer stationären Rehabilitation sei angezeigt, um die eingespielten 

Verhaltensmuster etwas zu lösen (UV-act. 98). In den Berichten vom 8. Oktober 2008 

und 7. Oktober 2009 bestätigten die Ärzte des Kantonsspitals, dass die 

Beschwerdesymptomatik aus orthopädischer Sicht nach wie vor nicht zu erklären sei 

(UV-act. 99, 156).

2.2    Ein weiterer stationärer Aufenthalt in der Rehaklinik Bellikon vom 6. November bis 

4. Dezember 2008 hatte gemäss Berichten vom 5. und 9. Dezember 2008 unter 

anderem ergeben, dass zusätzlich eine mittelschwere Leistungsminderung infolge einer 

psychischen Störung mit Krankheitswert (fluktuierende, längerdauernde depressive 

Symptomatik) bestehe. Aus somatischer Sicht sei eine sehr leichte, vorwiegend 

sitzende Tätigkeit ohne häufiges Treppensteigen und ohne knien/kauern ganztags 

zumutbar. Aus psychiatrischer Sicht bestehe aktuell dafür eine 50-70%ige 

Einschränkung. Der Einsatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sei nicht realistisch, so 

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dass allenfalls Reintegrationsmassnahmen im geschützten Rahmen zu diskutieren 

seien. Die Restbeschwerden seien aus organischer Sicht nicht mehr hinreichend 

nachvollziehbar. Das aktuelle Zustandsbild werde durch die psychopathologische 

Symptomatik überlagert (UV-act. 113, 116). Im psychiatrischen Gutachten mit 

interdisziplinärer Zusammenfassung (psychologisch und rheumatologisch) der Klinik 

Teufen vom 6. April 2009 wurde zuhanden der IV unter anderem festgehalten, beim 

Beschwerdeführer bestehe eine leichte Anpassungsstörung mit längerer depressiver 

Reaktion sowie eine Akzentuierung der infantil-histrionischen Persönlichkeitszüge. 

Wegen der leichten depressiven Symptomatik sei die Arbeitsfähigkeit höchstens um 

20-30% eingeschränkt, wobei unter regelmässiger und konsequenter Durchführung der 

ambulanten psychiatrischen Behandlung mit einer vollständigen Rückbildung der 

depressiven Symptome zu rechnen sei. Der Explorand sei für jegliche Tätigkeiten zu 

70% arbeitsfähig. Die von der behandelnden Psychiaterin attestierte volle 

Arbeitsunfähigkeit könne nicht bestätigt werden. Eine mittelschwere Depression 

schränke die Arbeitsfähigkeit höchstens um 50% ein, und der Beschwerdeführer habe 

die verordneten Medikamente nicht eingenommen (UV-act. 146). Dr. D.___ bestätigte 

im Bericht vom 3. Mai 2009 die Durchführung einer Gesprächstherapie sowie eine volle 

Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht. Im Heilungsverlauf würden keine 

unfallfremden Faktoren mitspielen (UV-act. 130). Dr. E.___ vermerkte im Bericht vom 

26. Mai 2009 das Vorliegen einer posttraumatischen Schmerzverarbeitungsstörung 

sowie ein seit April 2009 zusätzlich bestehender Diabetes mellitus Typ II (UV-act. 138). 

Kreisarzt Dr. C.___ kam in den Beurteilungen vom 4. Juni und 28. Oktober 2009 zum 

Schluss, dass dem Beschwerdeführer aufgrund rein somatischer Befunde eine leichte, 

vorwiegend sitzende, wechselbelastende Tätigkeit ohne Zwangshaltungen für die linke 

Hüfte, d.h. ohne Knien oder Kauern, vollschichtig zumutbar sei. Dem Beschwerdeführer 

sei mit einer Prothese ganztägiges Sitzen möglich. Die unfallbedingte 

Integritätseinbusse schätzte der Kreisarzt auf 25% (UV-act. 144, 145, 161). Im Bericht 

vom 11. Januar 2010 bestätigte Dr. D.___ bei unveränderter Diagnose einen 

chronischen Verlauf des psychiatrischen Gesundheitszustands mit zunehmender 

Verschlechterung. Der Beschwerdeführer sei sowohl in der bisherigen als auch in einer 

leidensadaptierten Tätigkeit zu 100% arbeitsunfähig (UV-act. 188). Eine Begutachtung 

in der Medas Ostschweiz ergab gemäss Bericht vom 20. Januar 2011 unter anderem, 

dass in der bisherigen und zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Bauarbeiter sowie in einer 

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adaptierten Tätigkeit aus psychiatrischen Gründen eine Arbeitsunfähigkeit von ca. 50% 

seit der letzten Rehabilitation in Bellikon Ende 2008 bestehe. Rein aus somatischer 

Sicht sei in dieser körperlich schweren Tätigkeit seit dem Unfall vom 3. November 2006 

keine Arbeitsfähigkeit mehr realisierbar. In einer adaptierten Tätigkeit (keine 

ausschliesslich stehenden und gehenden Arbeiten, keine Tätigkeiten mit viel 

Treppensteigen und Besteigen von Leitern, keine ausschliesslich körperlichen 

Schwerarbeiten in unergonomischer Rückenstellung) bestehe seit der Rehabilitation in 

Bellikon im Frühjahr 2008 rein aufgrund der objektivierbaren Daten keine 

Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Unter Mitberücksichtigung der geklagten 

Beschwerden könne rein somatisch zur Verhinderung einer Zunahme der muskulären 

Dysbalance ein vermindertes Rendement von 20 bis maximal 30% angegeben werden; 

dies nicht additiv zur psychiatrisch begründeten Arbeitsunfähigkeit. Der 

Beschwerdeführer halte sich für voll arbeitsunfähig und demonstriere dies auch 

unübersehbar (act. G 15.1).

3.        

3.1    Aufgrund der geschilderten medizinischen Akten (UV-act. 59, 79, 84, 88, 116, 

145, 161) ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die 

bisherige Tätigkeit auf dem Bau vom Beschwerdeführer nicht mehr ausgeübt werden 

kann, jedoch aus somatischer Sicht eine leichte, vorwiegend sitzende Tätigkeit mit 

Wechselbelastung und ohne Zwangshaltungen für die linke Hüfte (kein Knien und 

Kauern) uneingeschränkt zumutbar ist. Das psychiatrische Gutachten der Klinik Teufen 

mit interdisziplinärer Zusammenfassung aus psychologischer und rheumatologischer 

Sicht weicht im somatischen Bereich nicht von den Beurteilungen des Kreisarztes und 

des Kantonsspitals St. Gallen sowie der Medas ab. Die dort bescheinigte 

Arbeitsfähigkeitseinschränkung von 30% ergab sich aus psychischen Gründen (vgl. 

UV-act. 146 Ziff. 7.2, 9.2.4 und 9.6). Die unfallbedingte somatische Situation ist somit 

als ausgewiesen zu erachten, und auch die Rechtsvertreterin vermag diesbezüglich 

keine konkreten Anhaltspunkte für fehlerhafte Annahmen zu nennen. Das Medas-

Gutachten äusserte sich zur gesundheitlichen Gesamtsituation (und nicht spezifisch zu 

den unfallbedingten Einschränkungen). Die Einschätzung der gesundheitlichen 

Situation durch die Medas-Gutachter vermag bei unbestrittenermassen bestehenden 

psychischen Gesundheitsschäden beim Beschwerdeführer nichts daran zu ändern, 

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dass es - wie nachstehend darzulegen sein wird - an der Adäquanz des 

Kausalzusammenhangs der psychischen Beschwerden mit dem Unfall vom 3. 

November 2006 fehlt. In somatischer Hinsicht brachte das MEDAS-Gutachten im 

Vergleich zu den früheren Arztberichten und Gutachten keine neuen Erkenntnisse. Das 

von den Gutachtern bestätigte verminderte Rendement "rein rheumaorthopädisch" 

wurde ausschliesslich unter Mitberücksichtigung der geklagten Beschwerden und nicht 

mit objektivierbaren somatischen Gegebenheiten begründet. Die Gutachter hielten 

denn auch fest, dass für eine adaptierte Tätigkeit "aus rheumaorthopädischer Sicht - 

aufgrund der objektivierbaren Daten beurteilt - letztlich keine Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit" (act. G 15.1 S. 36) bestehe.

3.2    Mit Bezug auf die psychischen Probleme des Beschwerdeführers und der daraus 

resultierenden Arbeitsunfähigkeit kann die Frage der natürlichen Unfallkausalität, wie 

nachstehend zu zeigen ist, offen bleiben (vgl. SVR 1995 UV Nr. 23, S. 68 Erw. 3c). Für 

die Beurteilung der Adäquanz dieser Beschwerden ging die Beschwerdegegnerin beim 

Unfall vom 3. November 2006 mit lateraler Schenkelhalsfraktur des linken Beins nach 

Stolpersturz im angefochtenen Entscheid von einem mittelschweren Ereignis aus. Dies 

steht mit der einschlägigen Praxis (vgl. A. Rumo-Jungo, Bundesgesetz über die 

Unfallversicherung, 3. A., S. 54-56) in Einklang. Entgegen der nunmehr vertretenen 

Auffassung der Beschwerdegegnerin (act. G 7 S. 3) lässt sich der Unfall nicht als 

leichtes/banales Ereignis interpretieren. Jedoch ist er bei den mittelschweren 

Ereignissen eher dem Grenzbereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts [bis 31. Dezember 2006: Eidgenössisches Versicherungsgericht, EVG] 

vom 12. August 2005 [U 191/04], Erw. 5.1). Was die im Zusammenhang mit 

mittelschweren Unfällen von der Rechtsprechung aufgestellten Kriterien betrifft (vgl. 

angefochtener Entscheid, Erw. 8b), können dramatische Begleitumstände oder eine 

besondere Eindrücklichkeit nicht bejaht werden. Die erlittenen Verletzungen waren 

zwar zweifellos erheblich. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (act. G 1 

S. 7) lässt sich jedoch aus dem Umstand, dass nach Entfernung des 

Osteosynthesematerials und Versorgung mit einer Hüft-Prothese eine 

Beinlängenverkürzung mit der Notwendigkeit des Tragens von orthopädischen 

Schuhen verblieb (UV-act. 79), eine Verletzung besonderer Art oder Schwere mit 

erfahrungsgemässer Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen, nicht 

ableiten.

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Die versicherte Person hat solange Anspruch auf die zweckmässige Behandlung (Art. 

10 Abs. 1 UVG) der Unfallfolgen, als von ihrer Fortsetzung eine namhafte Besserung 

des Gesundheitszustands erwartet werden kann (Art. 19 Abs. 1 UVG e contrario). Nach 

dem Unfall vom 3. November 2006 zeigte sich beim Beschwerdeführer eine 

progrediente Verkürzung des Schenkelhalses mit ausgeprägter Beinlängendifferenz 

(UV-act. 12 S. 3). Im Oktober 2007 bestätigten die Ärzte des Kantonsspitals nach 

Entfernung des Osteosynthesematerials und Implantierung einer Hüft-Totalprothrese 

eine Verringerung der Beinlängendifferenz (UV-act. 38, 40, 79). Bereits am 27. April 

2007 hatte Dr. E.___ ausgeführt, der Beschwerdeführer sei psychisch sehr stark 

angeschlagen (UV-act. 17). Dies bestätigte sich im weiteren Verlauf. Die Ärzte der 

Rehaklinik Bellikon vermerkten im Bericht vom 18. März 2008 - bei Vorliegen einer 

erheblichen, durch die psychische Problematik verstärkten Symptomausweitung - 

ausser Physiotherapie keine weiteren Behandlungsmöglichkeiten in somatischer 

Hinsicht (UV-act. 63). Bei ärztlichen Abklärungen vom Mai und Juni 2008 konnten keine 

organischen (orthopädisch/neurologischen) Beschwerdeursachen gefunden werden. 

Dementsprechend bestanden diesbezüglich auch keine Behandlungsmöglichkeiten 

(UV-act. 79, 84, 88). Die weiteren ärztlichen Bemühungen umfassten in somatischer 

Hinsicht denn auch im Wesentlichen Abklärungsmassnahmen, nicht jedoch eigentliche 

Behandlungen (vgl. dazu Urteile des Bundesgerichts vom 6. März 2006 i/S H. [U 

219/05], Erw. 6.4.2, und vom 16. August 2006 i/S J. [U 258/05], Erw. 4.3.3). Im Bericht 

der Rehaklinik Bellikon vom 9. Dezember 2008 wurde darauf hingewiesen, dass das 

Zustandsbild durch die psychopathologische Symptomatik überlagert werde (UV-act. 

116 S. 3). Dies bestätigte sich anlässlich der Medas-Begutachtung im Jahr 2010 (act. G 

15.1). Mit Blick auf die weniger als 1½jährige Behandlung von körperlichen Unfallfolgen 

(psychische Einschränkungen fallen hier ausser Betracht) kann nicht von einer 

ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung gesprochen werden. Nachdem 

das Zustandsbild und damit auch Schmerzempfinden bereits ab 2007 in erheblichem 

Umfang durch die psychische Situation beeinflusst war, kann auch das Kriterium von 

körperlichen Dauerschmerzen nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als erfüllt 

betrachtet werden. Zu dem in diesem Zusammenhang gemachten Hinweis des 

Beschwerdeführers, wonach er sich auf einen Stock stützen müsse, um überhaupt eine 

Gehstrecke zurücklegen zu können (act. G 1 S. 9), ist festzuhalten, dass er sich 

anlässlich des zweiten Aufenthalts in der Rehaklinik Bellikon im Wesentlichen aus 

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psychischen Gründen nicht in der Lage zeigte, an einer (aus medizinischer Sicht 

gebotenen) Stockentwöhnung zu arbeiten (UV-act. 116 S. 1 und 3). Das Kriterium eines 

schwierigen Heilungsverlaufs bzw. von erheblichen Komplikationen (welche nicht 

unbedingt eine lang dauernde Behandlung von somatischen Unfallfolgen voraussetzen 

und dementsprechend von diesem Kriterium zu unterscheiden sind) lässt sich, in eher 

geringem Umfang, insofern bejahen, als sich wie erwähnt nach verzögertem 

postoperativem Heilungsverlauf eine Beinlängenverkürzung einstellte, welche später 

durch die Hüft-Totalprothese teilweise korrigiert und mit Schuhversorgung 

ausgeglichen werden konnte (UV-act. 79).

Nach dem streitigen Unfall bescheinigten die Ärzte der Rehaklinik Bellikon im März und 

Dezember 2008 eine vollumfänglich zumutbare Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten 

Tätigkeit (UV-act. 63, 116). Von einer vollen Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht 

gingen am 6. April 2009 auch die Ärzte der Klinik Teufen (UV-act. 146 Ziff. 7.2, 9.2.4, 

9.6) und später der Kreisarzt (UV-act. 145) sowie die Medas-Gutachter (act. G 15.1) 

aus. Eine lang dauernde, somatisch begründete Arbeitsunfähigkeit liegt damit ebenfalls 

nicht vor. Soweit aus den ärztlichen Berichten und Gutachten eine Arbeitsunfähigkeit 

hervorgeht, ergingen die entsprechenden Einschätzungen weitgehend unter 

Berücksichtigung der psychischen bzw. nichtorganischen Faktoren sowie unfallfremder 

Beschwerden (UV-act. 85, 116, 146, 188), die vorliegend ausser Acht bleiben müssen. 

Damit muss der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den 

psychischen Beschwerden - bei Erfüllung eines Kriteriums (in eher geringem Umfang) - 

verneint werden. Dabei ist darauf hinzuweisen, dass gemäss Rechtsprechung für die 

Bejahung einer Unfallkausalität bei mittelschweren Unfällen (Schleudertrauma-Bereich) 

im engeren Sinn die Erfüllung von drei Adäquanzkriterien vorausgesetzt wird, während 

bei mittelschweren Ereignissen an der Grenze zu den leichten Fällen vier 

Adäquanzkriterien erfüllt sein müssen (Urteil des Bundesgerichts vom 2. Oktober 2009 

[8C_421/2009]). Für die Bemessung der unfallbedingten Invalidität können 

dementsprechend lediglich die unfallkausalen Beeinträchtigungen in somatischer 

Hinsicht mit einbezogen werden.

4.      

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4.1    Zur Festlegung des Valideneinkommens 2009 von Fr. 56'290.-- ging die 

Beschwerdegegnerin von den Angaben der früheren Arbeitgeberin aus, welche einen 

Grundlohn pro Monat (13x) von Fr. 4'330.-- meldete (UV-act. 137).

Die Beschwerdegegnerin zog zum Vergleich das anhand der Schweizerischen 

Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) ermittelte Einkommen im 

Baubereich heran und stellte dabei eine Unterdurchschnittlichkeit des erwähnten 

Valideneinkommens fest. Der LSE 2008 ist für den Baubereich (TA 1 Männer Niveau 4) 

ein monatliches Durchschnittseinkommen von Fr. 5'150.-- (gesamtschweizerischer 

Wert) zu entnehmen, woraus sich ein Jahresbetrag von Fr. 61'800.-- errechnet. Die 

Beschwerdegegnerin legte ihrer Berechnung demgegenüber den Statistikwert der 

Region Ostschweiz zugrunde, was jedoch nicht der Rechtsprechung entspricht, 

gemäss welcher auf die gesamtschweizerischen Werte abzustellen ist (SVR-UV 2007 

Nr. 17, 56 [U 75/03]). Unter Berücksichtigung der betriebsüblichen Arbeitszeit in der 

Baubranche von 41.6 Wochenstunden (2009) sowie der Nominallohnentwicklung 2009 

(+2.1%) ergibt sich ein Betrag von Fr. 65'622.--. Das Valideneinkommen von Fr. 

56'290.-- liegt um 14.22% unter diesem Betrag. Der Umstand, dass der 

Beschwerdeführer eine Tätigkeit mit unterdurchschnittlicher Entlöhnung ausübte, war 

überwiegend wahrscheinlich nicht darauf zurückzuführen, dass er sich freiwillig mit 

einem tieferen Lohn begnügen wollte, sondern dürfte invaliditätsfremde Ursachen 

(eingeschränkte Arbeitsplatzauswahl auf dem für ihn in Betracht kommenden 

Arbeitsmarkt; fehlende einschlägige Ausbildung) gehabt haben, weshalb eine 

Parallelisierung (BGE 135 V 297) geboten erscheint.

4.2    Das Invalideneinkommen legte die Beschwerdegegnerin gestützt auf DAP-Zahlen, 

d.h. die Arbeitsplätze Nr. 9199, 2103, 2861, 3389 und 989 in UV-act. 179, mit 

Fr. 53'502.-- (Durchschnitt) fest. Im Hinblick auf die geforderte Repräsentativität der 

DAP-Profile und der daraus abgeleiteten Lohnangaben hat die Beschwerdegegnerin 

nach der Rechtsprechung, zusätzlich zur Auflage von mindestens fünf DAP-Blättern, 

Angaben zu machen über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in 

Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den Tiefstlohn 

sowie über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behinderungsprofil 

entsprechenden Gruppe. Im Beschwerdeverfahren ist es Sache des angerufenen 

Gerichts, die Rechtskonformität der DAP-Invaliditätsbemessung zu prüfen, 

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gegebenenfalls die Sache an den Versicherer zurückzuweisen oder an Stelle des DAP-

Lohnvergleichs einen Tabellenlohnvergleich gestützt auf die LSE vorzunehmen (Urteil 

des EVG vom 28. August 2003 i/S C. [U 35/00] Erw. 4.2.2). Konkret liegen die von der 

Rechtsprechung geforderten Angaben vor und die von der Beschwerdegegnerin 

ausgewählten DAP-Arbeitsplätze sind den behinderungsbedingten Einschränkungen 

des Beschwerdeführers angepasst.

Die Bemessung anhand statistischer Löhne würde zu einem vergleichbaren, tendenziell 

eher höheren Invalideneinkommen führen. Aus der LSE 2008 TA 1 Niveau 4 ist für 

Männer ein durchschnittliches Monatssalär von Fr. 4'806.-- ersichtlich. Das hieraus 

errechnete Jahressalär von Fr. 57'672.-- basiert auf 40 Wochenstunden und ist auf die 

betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit 2009, d.h. auf 41.7 Stunden, 

aufzurechnen, woraus sich ein Betrag von Fr. 60'123.-- ergibt. Im Jahr 2009 stiegen die 

Nominallöhne um 2.1%, woraus für dieses Jahr ein Betrag von Fr. 61'386.-- resultiert. 

Unter Berücksichtigung eines 10%igen Leidensabzuges ergäbe sich ein Betrag von Fr. 

55'247.--. Es erscheint dementsprechend gerechtfertigt, auf das DAP-Einkommen von 

Fr. 53'502.-- abzustellen. Aufgrund der Einkommensparallelisierung ist es um 9.22 % 

(14.22 % abzüglich 5 % [BGE 135 V 297 Erw. 6.1.3]), d.h. auf einen Betrag von 

Fr. 48'569.-- herabzusetzen. Die Gegenüberstellung dieses Betrags mit dem 

Valideneinkommen von Fr. 56'290.-- ergibt eine Erwerbsunfähigkeit von 13.72% 

(gerundet 14%; BGE 130 V 122 Erw. 3.2). Im Übrigen ist festzuhalten, dass die IV den 

IV-Grad von 27% auf der Basis der aus psychischen Gründen reduzierten 70%igen 

Leistungsfähigkeit gemäss Gutachten der Klinik Teufen berechnet hatte (vgl. UV-act. 

167). Der IV-Entscheid basiert somit auf anderen Grundlagen, die hier nicht zum Tragen 

kommen.

5.      

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Aufhebung des 

Einspracheentscheids vom 15. September 2010 in dem Sinn teilweise gutzuheissen, 

dass die Beschwerdegegnerin angewiesen wird, dem Beschwerdeführer ab 1. Januar 

2010 eine Rente auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 14% auszurichten. 

Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Der Beschwerdeführer 

obsiegt insofern lediglich teilweise, als die Adäquanz der psychischen Beschwerden 

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verneint wurde. Er hat im Umfang des teilweisen Obsiegens Anspruch auf 

Parteientschädigung gegenüber der Beschwerdegegnerin (Art. 61 lit. g ATSG). Es 

rechtfertigt sich, diese - ausgehend von einer Pauschalentschädigung von Fr. 4'000.-- 

bei vollem Obsiegen - auf pauschal Fr. 2'000.-- festzulegen. Für den verbleibenden 

Betrag ist der Rechtsbeistand aufgrund der bewilligten unentgeltlichen 

Rechtsverbeiständung mit pauschal Fr. 1'600.-- (einschliesslich Barauslagen und 

Mehrwertsteuer und unter Berücksichtigung des Abzugs von einem Fünftel gemäss Art. 

31 Abs. 3 AnwG [sGS 963.70]) zu entschädigen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

entschieden:

1.       Die Beschwerde wird in dem Sinn teilweise gutgeheissen, dass der Einsprache­

entscheid vom 15. September 2010 aufgehoben und die Beschwerdegegnerin 

angewiesen wird, dem Beschwerdeführer ab 1. Januar 2010 eine Rente auf der Basis 

eines Invaliditätsgrades von 14% auszurichten.

2.       Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.       Die Beschwerdegegnerin hat den Beschwerdeführer mit Fr. 2'000.-- zu 

entschädigen.

4.       Der Staat entschädigt den Rechtsbeistand mit Fr. 1'600.--.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 05.09.2011
	Art. 6 und 18 UVG. Prüfung der adäquaten Unfallkausalität von psychischen Beschwerden. Rentenbemessung (Entscheid der Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 05.09.2011, UV 2010/85). Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 8C_744/2011

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