# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ecda5fab-c11b-50e9-9813-98636a139e88
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-10-21
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 21.10.2014 200 2014 202
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2014-202_2014-10-21.pdf

## Full Text

200 14 202 UV
SCI/RUM/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 21. Oktober 2014

Verwaltungsrichter Schwegler, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Grütter, Verwaltungsrichter Kölliker
Gerichtsschreiber Rüfenacht

A.________
Beschwerdeführer

gegen

SUVA
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 27. Januar 2014

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. Okt. 2014, UV/14/202, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1984 geborene A.________ (fortan Versicherter bzw. Beschwerde-
führer) war ab 1. Januar 2012 als … bei der B.________ angestellt und in 
dieser Funktion bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (fortan 
SUVA bzw. Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen Unfallfolgen versi-
chert. Gemäss Unfallmeldung vom 7. März 2013 hatte der Versicherte am 
5. März 2013 beim Demontieren eines Greifers mit dem Kopf am Greifer-
oberteil angestossen. Als Verletzungen wurden Prellungen am Schädel und 
Oberarm links angegeben (Dossier der SUVA, act. II 1). Die SUVA nahm 
die Abklärungen auf und richtete die gesetzlichen Leistungen aus (act. II 2). 
Nach Einholung einer kreisärztlichen Beurteilung vom 2. Januar 2014 
(act. II 23) stellte die SUVA mit Verfügung vom 8. Januar 2014 die Versi-
cherungsleistungen per 26. Januar 2014 mangels natürlichen Kausalzu-
sammenhangs zwischen dem Unfall und den weiterhin geklagten Be-
schwerden ein (act. II 26). Dagegen erhob der Versicherte am 17. Januar 
2014 Einsprache (act. II 31). Nach Einholung eines Arztberichts der SUVA 
Versicherungsmedizin vom 21. Januar 2014 (act. II 33) wies die SUVA die 
Einsprache mit Entscheid vom 27. Januar 2014 ab (act. II 35).

B.

Mit Eingabe vom 26. Februar 2014 erhob der Versicherte Beschwerde. Er 
beantragt sinngemäss die Aufhebung des Einspracheentscheids vom 
27. Januar 2014 und die weitere Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen.

Mit Beschwerdeantwort vom 3. Juni 2014 beantragt die Beschwerdegegne-
rin namentlich mit Verweis auf einen Arztbericht der SUVA Versicherungs-
medizin vom 22. Mai 2014 (Dossier der SUVA, act. IIA 1) die Abweisung 
der Beschwerde.

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Mit Replik vom 19. Juni 2014 und Duplik vom 8. August 2014 bestätigten 
die Parteien je ihre Anträge und reichten weitere medizinische Unterlagen 
zu den Akten ein (Dossier des Beschwerdeführers, act. I 9 ff.; act. IIA 2 ff.).

In der Folge verzichteten die Parteien auf die Einreichung von Schlussbe-
merkungen.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des Ver-
waltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über den 
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist ge-
geben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Angefochten ist der Einspracheentscheid vom 27. Januar 2014. 
Streitig ist der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversiche-
rung und dabei insbesondere die Frage des natürlichen Kausalzusammen-
hangs zwischen dem Unfallereignis und den geklagten Beschwerden.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

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1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalls, eines Nicht-
berufsunfalls oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 des Bundes-
gesetzes über die Unfallversicherung vom 20. März 1981 [UVG; 
SR 832.20]). Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Ein-
wirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen 
Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi-
schen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG). Der Unfallver-
sicherer haftet für einen Gesundheitsschaden jedoch nur insoweit, als die-
ser in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum versi-
cherten Ereignis steht (BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181; SVR 2012 
UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

2.2 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind al-
le Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
(„conditio sine qua non“; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 
S. 337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1). Für die Bejahung des natürli-
chen Kausalzusammenhangs genügt es, wenn der Unfall für eine bestimm-
te gesundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 134 V 109 
E. 9.5 S. 125, 123 V 43 E. 2b S. 45; SVR 2009 UV Nr. 3 S. 12 E. 8.3).

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Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Stö-
rung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 
worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 
der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu be-
finden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für die 
Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 
181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.3 Ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlich-
keit nachgewiesen, entfällt die deswegen anerkannte Leistungspflicht des 
Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht die natürliche und adäquate 
Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch 
und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, 
wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar 
vor dem Unfall bestanden hat (status quo ante), oder aber derjenige Zu-
stand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften 
Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status 
quo sine), erreicht ist. Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche 
Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung 
von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im So-
zialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr 
gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da 
es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die 
entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbe-
gründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der 
versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (SVR 2011 UV Nr. 4 
S. 13 E. 3.2, 2009 UV Nr. 3 S. 10 E. 2.2).

2.4 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, un-
abhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander wi-
dersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, oh-

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ne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, 
warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt 
(SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situati-
on einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen In-
halt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

3.

In medizinischer Hinsicht lässt sich den Akten im Wesentlichen Folgendes 
entnehmen:

3.1 Gemäss Arztzeugnis vom 6. März 2013 bescheinigte der erstbehan-
delnde Arzt, Dr. med. C.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin 
FMH, dem Beschwerdeführer eine volle Arbeitsunfähigkeit vom 6. bis und 
mit 8. März 2013 (act. II 5/2).

Im Arztzeugnis UVG vom 20. November 2013 führte Dr. med. C.________ 
als Diagnosen ein Hämatom an der Ohrmuschel links und ein posttraumati-
sches Zervikalsyndrom auf. Die Behandlung habe Kühlung sowie Analgeti-
ka umfasst (act. II 11).

3.2 In der Anmeldung zur Magnetresonanztomographie (MRI) des 
Schädels und der Halswirbelsäule (HWS) vom 15. Mai 2013 verwies der 
Hausarzt Dr. med. D.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin 
FMH, auf ein Kopf-Nackentrauma vom 5. März 2013 mit persistierenden 
Kopfschmerzen links, Schulter-Nackenschmerzen und einer Einschränkung 

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der Beweglichkeit der unteren HWS links mit Knacken. Es sei bildgebend 
abzuklären, ob eine ossäre Läsion der Kalotte (initial Blutung im linken 
Ohr), eine contusio cerebri, ein Subduralhämatom und bezüglich der HWS 
eine traumatische Diskopathie der unteren LWS (korrekt: HWS [act. IIA 7/5 
Mitte]) oder eine ossäre Läsion vorliege (act. I 11).

3.3 Gemäss dem Befundbericht der MRI-Untersuchung des Hirns vom 
17. Mai 2013 bestehe abgesehen vom Nachweis einer kleinen atypisch 
drainierenden Vene in der Pons ohne Krankheitswert und einer kleinen 
temporalen Arachnoidalzyste rechts und links ein normentsprechender Be-
fund des Neurokraniums, ohne posttraumatischen Veränderungen, ohne 
Raumforderung (act. II 17).

Im Befundbericht der MRI-Untersuchung der HWS vom 17. Mai 2013 wur-
de ein altersentsprechend normaler Befund der zervikalen Wirbelsäule fest-
gehalten (act. II 18).

3.4 Gemäss dem Befundbericht der MRI-Untersuchung des Schulterge-
lenks links vom 1. November 2013 hätten weder eine ossäre Läsion noch 
ein Knorpelschaden noch degenerative Veränderungen festgestellt werden 
können. Es bestünden eine diskrete Tendinopathie der Supraspinatusseh-
ne im Ansatzbereich, eine minimale Flüssigkeitsansammlung in der Bursa 
subacromialis/subdeltoidea, ein 7 mm durchmessendes perilabrales Gang-
lion inferior sowie Hinweise für eine Capsulitis (act. II 19).

3.5 Im Überweisungsschreiben vom 8. November 2013 hielt Dr. med. 
D.________ fest, der Beschwerdeführer habe am 5. März 2013 ein Kopf-
Nackentrauma erlitten. Nun persistierten Schulterschmerzen links vor allem 
bei Abduktion. Die veranlasste MRI-Untersuchung zeige ein diskretes, 
7 mm messendes Ganglion am Glenoidalrand inferior und einen kleinen 
Riss des Labrum glenoidale caudal. Die Schmerzen seien aber vor allem in 
der Trapezius- und Supraspinatus-Muskulatur lokalisiert. Die Beschwerden 
bestünden bereits seit sieben Monaten und hätten auch unter physiothera-
peutischer Behandlung nicht gebessert (act. II 8).

3.6 Im Bericht vom 22. November 2013 des Spitals X.________ führte 
Dr. med. E.________, Oberarzt Orthopädie, als Diagnose einen Verdacht 
auf eine AC-Gelenkspathologie der Schulter links nach Anpralltrauma bzw. 

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differentialdiagnostisch eine Bursitis subacromialis, auf. In der MRI vom 
1. November 2013 zeige sich als Nebenbefund ein perilabrales Ganglion, 
das die Schmerzen wahrscheinlich nicht erkläre, und zusätzlich eine leichte 
Bursitis subacromialis. Das AC-Gelenk selbst zeige keine Flüssigkeitsan-
sammlung. Seit der nach dem Unfall vom 5. März 2013 unklaren Situation 
könne auch bildgebend keine sichere Korrelation zu den Beschwerden fest-
gestellt werden. In der klinischen Untersuchung zeige sich vor allem ein 
schmerzhaftes AC-Gelenk. Die Bewegungsamplitude sei völlig unauffällig, 
sodass eine (posttraumatische) Capsulitis ausgeschlossen werden könne. 
Es werde eine Infiltration des linken AC-Gelenks empfohlen (act. II 12).

3.7 Im Bericht vom 2. Januar 2014 hielt der SUVA-Kreisarzt, Dr. med. 
F.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 
Bewegungsapparates FMH, fest, die geklagten Beschwerden an der linken 
Schulter seien nicht überwiegend wahrscheinlich auf den Unfall vom 
5. März 2013 zurückzuführen. Der Beschwerdeführer habe eine Kontusion 
der Schulter erlitten. Es lägen keine strukturellen Schäden vor. Der Status 
quo sine bei der Impingementkonstellation sei bis August 2013 erreicht 
worden (act. II 23).

3.8 Im Bericht der SUVA-Versicherungsmedizin vom 21. Januar 2014 
führten die Dres. med. G.________ und H.________, Fachärzte für Or-
thopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, 
aus, der Beschwerdeführer habe im Rahmen des Unfalls keine strukturel-
len Läsionen der linken Schulter erlitten. Die MRI-Aufnahmen zeigten ein 
Ganglion im unteren Bereich des unteren Glenoids. Dieses stelle keine Un-
fallfolge dar. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit hätten die Unfallfolgen 
ab August 2013 keine Rolle mehr gespielt. Eine vorübergehende Ver-
schlechterung habe zu Beschwerden geführt, die bis August 2013 abge-
klungen seien. Im Bereich der HWS und des Kopfs seien keine weiteren 
Behandlungen mehr notwendig (act. II 33/3 f.).

3.9 Im Bericht vom 15. Januar 2014 führte Dr. med. I.________ als 
Diagnosen einen Verdacht auf eine Diskusverletzung, einen Status nach 
Infiltration und einen Verdacht auf eine AC-Gelenkspathologie Schulter 
links nach Anpralltrauma im März 2013 bzw. differentialdiagnostisch eine 
Bursitis subacromialis auf. Bei zweimalig gut ansprechender Infiltration, 

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aber wiederkehrenden Schmerzen sei eine AC-Gelenkspathologie sehr 
wahrscheinlich. Dem Beschwerdeführer werde eine Schulterarthroskopie 
mit subacromialer Dekompression und AC-Gelenksarthroskopie empfohlen 
(act. II 36).

Gemäss Operationsbericht vom 6. Februar 2014 führte Dr. med. 
I.________ am 6. Februar 2014 an der linken Schulter eine diagnostische 
Schulterarthroskopie, subacromiale Dekompression und Exzision des AC-
Gelenks mit Abtragen der lateralen Clavicula durch (act. II 48).

3.10 Im Bericht vom 22. Mai 2014 der SUVA Versicherungsmedizin führ-
te Dr. med. J.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma-
tologie des Bewegungsapparates FMH, im Wesentlichen aus, gemäss der 
Unfallmeldung vom 7. März 2013 sei der Beschwerdeführer zwei Tage zu-
vor mit dem Kopf an einem Maschinenteil angeprallt und habe sich den 
Kopf und Oberarm links geprellt. Prellungen ohne strukturelle Verletzungen 
verursachten nach allgemeiner Lebenserfahrung während vier bis sechs 
Wochen Beschwerden. Aufgrund der zeitnahen Untersuchungsberichte der 
erstbehandelnden Ärzte sei dokumentiert, dass die Prellungsfolgen im er-
warteten Zeitraum abgeklungen seien. Die MRI der HWS und des Schädels 
vom 17. Mai 2013 zeigten keine strukturellen Unfallfolgen. Die MRI der 
linken Schulter vom 1. November 2013 zeige ebenfalls keine Verletzungs-
folgen, jedoch degenerative Veränderungen, insbesondere eine Arthrose 
des AC-Gelenks, was anlässlich der ersten orthopädisch-chirurgischen 
Untersuchung vom 22. November 2013 bestätigt worden sei. Im Bericht 
vom 15. Januar 2014 habe Dr. med. I.________ erstmals den Verdacht auf 
eine Diskusverletzung geäussert, ohne diesen weiter zu begründen. Eine 
unfallbedingte Verletzung des Discus articularis sei nur bei echten Luxatio-
nen des AC-Gelenks möglich. Im Operationsbericht vom 6. Februar 2014 
habe Dr. med. I.________ den Verdacht auf eine Diskusverletzung nicht 
mehr erwähnt und auch die Bilder der Arthroskopie im Subacromialraum 
zeigten nichts dergleichen. Im Gegenteil habe Dr. med. I.________ im 
Operationsbericht bestätigt, dass die cranialen Bänder intakt seien, was 
beweise, dass sicher keine AC-Luxation stattgefunden habe. Anlässlich der 
Arthroskopie vom 6. Februar 2013 seien allseits normale Verhältnisse im 
Glenohumeralgelenk, insbesondere keine Verletzungsfolgen, gefunden 

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worden. Mit der Bursaresektion und der Passage-Erweiterung sei nichts 
anderes als ein unfallfremder Zustand operiert worden. Demnach seien die 
nach April 2013 geklagten Beschwerden an der linken Schulter nicht über-
wiegend wahrscheinlich auf den Unfall vom 5. März 2013 zurückzuführen 
(act. IIA 1/5 ff.).

3.11 Im Bericht vom 13. Juni 2014 hielt Dr. med. D.________ fest, er 
könne den Ausführungen von Dr. med. J.________, wonach der Fallab-
schluss bereits im März 2013 erfolgt sei, nicht folgen. Die Begründung, der 
Beschwerdeführer habe vom 3. April bis 8. November 2013 keine therapeu-
tischen Massnahmen gehabt, sei falsch, zumal er in dieser Zeit mehrmals 
in hausärztlicher und einmal wöchentlich in physiotherapeutischer Behand-
lung gestanden habe. Infolge persistierender, therapieresistenter Schulter-
schmerzen seien diese Anfang November mittels MRI und beim Orthopä-
den genauer abgeklärt worden. Zudem sei in der Anmeldung zur MRI des 
Schädels und der HWS vom 15. Mai 2013 als Indikation für die Untersu-
chung auf Schulter-, Nackenschmerzen sowie auf eine Einschränkung der 
Beweglichkeit der unteren HWS links hingewiesen worden. Sowohl die 
Kopf-, HWS- und Schulterschmerzen dürften im kausalen Zusammenhang 
zum Unfall vom 5. März 2013 stehen. Im MRI-Bericht Schulter links werde 
denn u.a. auch ein Riss im Labrum glenoidale und eine Capsulitis be-
schrieben, was beides als Unfallfolge gedeutet werden könne. Anders sei 
nicht zu erklären, weshalb der Beschwerdeführer vor dem Unfalltag keiner-
lei Schulterschmerzen gehabt habe (act. I 9). 

3.12 Im Bericht vom 25. Juli 2014 der SUVA Versicherungsmedizin hielt 
Dr. med. J.________ ergänzend fest, aufgrund der neu vorgelegten 
hausärztlichen Krankengeschichte seien die Ausführungen im Bericht vom 
22. Mai 2014 dahingehend zu präzisieren, dass in den Akten des Hausarz-
tes bis am 15. Mai 2013 (Anmeldung zur MRI des Schädels und der HWS) 
Beschwerden der linken Schulter erwähnt würden. Jedoch lasse sich über 
den Charakter und das Ausmass dieser Schulterbeschwerden aufgrund der 
Einträge in der Krankengeschichte nichts aussagen. Angaben über funktio-
nelle Einschränkungen seien ebenso wenig dokumentiert wie Beschreibun-
gen über Prellungsmarken, Hämatome, Schürfungen oder Deformationen 
im Schulterbereich. Aus den neu vorgelegten Akten gehe weiter hervor, 

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dass vom 15. Mai bis 24. Oktober 2013 keine Schulterprobleme links doku-
mentiert seien, sondern vor allem über HWS-Beschwerden geklagt worden 
sei. Sieben Monate nach dem Ereignis habe der Verdacht auf eine Rotato-
renmanschettenruptur bestanden, der jedoch weder hinsichtlich der Be-
schwerden noch der klinischen Untersuchungsbefunde weiter erläutert wor-
den sei. In der MRI der rechten (korrekt: linken [act. II 19]) Schulter vom 
1. November 2013 habe eine Rotatorenmanschettenruptur ausgeschlossen 
werden können. Die vom Hausarzt im Bericht vom 13. Juni 2014 erwähnte 
Rissbildung im Labrum glenoidale könne aufgrund der MRI-Bilder vom No-
vember 2013 nicht bestätigt werden. Dies decke sich mit dem Arthroskopie-
Bericht vom 6. Februar 2014, in welchem die Rissbildung nicht mehr be-
schrieben worden sei. Dem Arthroskopie-Bericht sei zu entnehmen, dass 
weder eine retraktile Capsulitis noch eine Glenoidverletzung vorgelegen 
hätten. Insgesamt zeigten die Bilder überhaupt keine Unfallfolgen. Hinge-
gen sei dokumentiert, dass eine subacromiale Bursa reseziert und die sub-
acromiale Passage erweitert worden seien. Bursa- und subacromiale Pas-
sage-Einengung seien degenerative Veränderungen und nicht Unfallfolgen, 
wie in der Beurteilung vom 22. Mai 2014 dargelegt worden sei. An der Be-
urteilung vom 22. Mai 2014 könne festgehalten werden (act. IIA 7/6 f.).

4.

Auf der Basis der vorstehend zitierten Arztberichte ist zur Frage des natürli-
chen Kausalzusammenhangs zwischen den geklagten Beschwerden und 
dem Unfall vom 5. März 2013 Folgendes festzuhalten:

4.1 Zum Unfallhergang wurde in der Unfallmeldung vom 7. März 2013 
festgehalten, beim Demontieren eines Greifers sei der Beschwerdeführer 
mit dem Kopf am Greiferoberteil angestossen (act. II 1). Exakt dieselbe Be-
schreibung wurde später in der (im vorliegenden Verfahren allerdings aus-
serhalb des Streitgegenstands liegenden) Rückfallmeldung vom 11. Febru-
ar 2014 wiederholt (act. II 40). Auch in der Krankengeschichte des Haus-
arztes Dr. med. D.________ (Eintrag vom 8. März 2013; act. IIA 3) und im 
Arztzeugnis UVG des erstbehandelnden Arztes Dr. med. C.________ 
(ausgestellt am 20. November 2013) wurden allein ein Anprall am Kopf 

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festgehalten. Gemäss den weiteren Angaben im Arztzeugnis UVG hatte Dr. 
med. C.________ am 6. März 2013, d.h. einen Tag nach dem Unfallereig-
nis, eine Schwellung am Ohr, ein Hämatom an der Ohrmuschel links und 
ein posttraumatisches Zervikalsyndrom festgestellt. Die Behandlung um-
fasste die Kühlung der betroffenen Körperstellen und die Abgabe von Anal-
getika (act. II 11). Die Angaben von Dr. med. C.________ stehen mit den 
Angaben in der Unfallmeldung vom 7. März 2013 im Einklang, wonach der 
Beschwerdeführer einzig Prellungen des Schädels und Oberarms erlitten 
hat (act. II 1). Vor diesem Hintergrund ist denn auch nachvollziehbar, dass 
der Hausarzt Dr. med. D.________ nach eigenen Angaben ab 8. März 
2013 primär eine Kopf- und Nackenproblematik behandelte (vgl. Einträge in 
der Krankengeschichte vom 8. März bis und mit 24. Oktober 2013 [act. IIA 
3/1-3] sowie act. IIA 7/3-5). Es mag zutreffen, dass sich die Gewichtung der 
Beschwerden im weiteren Verlauf der Behandlung verändert hat. Es liegen 
jedoch keine Anzeichen vor, dass insbesondere der erstbehandelnde Arzt 
Dr. med. C.________ den Beschwerdeführer nicht lege artis – d.h. auch 
den Schulterbereich betreffend – auf direkt sichtbare Verletzungen unter-
sucht hätte. Äusserlich sichtbare Verletzungen im Bereich der Schulter 
bzw. des Arms, die eine strukturelle Schädigung der Schulter auch nur an-
satzweise erklären könnten, wurden von Dr. med. C.________ nicht fest-
gehalten (act. II 11). Selbst der Hausarzt Dr. med. D.________ machte zu 
keinem Zeitpunkt geltend, solche Verletzungen festgestellt zu haben 
(act. IIA 3, 7/4 unten). Dabei ist zu beachten, dass für traumatische Verlet-
zungen der Schulter bei einem reinen Anpralltrauma (d.h. kein Verdrehen 
oder Reissen am Arm) immerhin auch in diesem Bereich Hämatome zu 
erwarten gewesen wären.

Somit ist bereits aufgrund der ersten Untersuchungsergebnisse der Dres. 
med. C.________ und D.________ mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer anlässlich des Unfalls vom 
5. März 2013 allein Prellungen ohne weitergehende strukturelle Schädigun-
gen erlitten hatte. So bestätigten denn insbesondere auch die beiden MRI 
des Hirns und der HWS vom 17. Mai 2013 altersentsprechende Normalbe-
funde (act. II 17 f.).

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Keine Bedeutung kommt im vorliegenden Fall den im Verlauf immer drama-
tischeren Darstellungen, insbesondere zuletzt jener der Ehefrau, zu. Da-
nach soll die Schnellwechslerplatte runtergefallen sein und den Beschwer-
deführer mit voller Wucht an Kopf und Schulter getroffen und ihn mit voller 
Kraft zu Boden geworfen haben, sodass, hätte das Gerät genau senkrecht 
aufgetroffen, er wohl nicht mehr leben würde (act. II 38). Würde diese Dar-
stellung der Ehefrau stimmen, wären massiv schwerere Verletzungen fest-
gestellt worden, als die letztlich von den Ärzten echtzeitlich als auch später 
im Mai 2013 bildgebend erhobenen Befunde (act. II 17-19) belegen.

4.2 Wie bereits festgehalten wurde, klagte der Beschwerdeführer im An-
schluss an den Unfall primär über Kopf- und Nackenbeschwerden und die 
Untersuchungen fokussierten auf den Bereich Kopf und Hirn (act. IIA 3/1-3, 
7/3-5).

Erst im November 2013 wurde das Schultergelenk bildgebend untersucht. 
Im Befundbericht vom 9. Dezember 2013 erwähnte der untersuchende Arzt 
ein Ganglion, ausgehend von einem Riss des Labrum glenoidale caudal, 
sowie Hinweise auf eine Capsulitis, schloss gleichzeitig jedoch posttrauma-
tische Veränderungen ausdrücklich aus. Die im Weiteren festgestellte Flüs-
sigkeitsansammlung in der Bursa subacromialis/subdeltoidea (Bursitis sub-
acromialis) führte er auf ein diskretes subacromiales Impingement bei et-
was flachem Acromion zurück (act. II 19). Bei einem subacromialen Im-
pingement-Syndrom, auch subacromiales Engpasssyndrom genannt, han-
delt es sich um eine Funktionsbeeinträchtigung des Schultergelenks durch 
Irritation der Rotatorenmanschette und der Bursa subacromialis unter dem 
Acromion aufgrund degenerativer Veränderungen (PSCHYREMBEL, Klini-
sches Wörterbuch, 266. Aufl. 2014, S. 1005; ENGELHARDT [Hrsg.], Lexikon 
Orthopädie und Unfallchirurgie, zu den Stichworten „Bursitis subacromialis“ 
und „Outlet-Impingement“, abrufbar unter www.lexikon-orthopaedie.com). 
Anlässlich der Schulterarthroskopie und -operation vom 6. Februar 2014 
bestätigte sich allein das Vorliegen einer Bursitis bei einer auf degenerative 
Veränderungen zurückzuführenden subacromialen Engpass-Situation. Da-
gegen war die Rotatorenmanschette in allen Anteilen intakt. Eine vom 
Hausarzt in der Krankengeschichte notierte Ruptur derselben (Eintrag vom 
24. Oktober 2013), die allenfalls ein Hinweis auf eine unfallbedingte Proble-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. Okt. 2014, UV/14/202, Seite 14

matik hätte sein können, liess sich nicht feststellen (act. II 48/1). Bezüglich 
der Capsulitis (Schultersteife, frozen shoulder [ENGELHARDT a.a.O., zum 
Stichwort „frozen shoulder]) hatte Dr. med. I.________ bereits in seinem 
ersten Bericht vom 22. November 2013 eine solche ausdrücklich ausge-
schlossen und zudem eine nach wie vor unklare Korrelation zwischen den 
MRI-Befunden und den geklagten Beschwerden festgehalten (act. II 12). 
Dies stimmt durchaus mit den Ausführungen des Hausarztes im Überwei-
sungsschreiben vom 8. November 2013 überein, wonach er damals die im 
Bereich der Trapezius- und Supraspinatus-Muskulatur lokalisierten 
Schmerzen mit den bildgebenden Befunden ebenfalls nicht hatte in Ein-
klang bringen können (act. II 8). Es vermag deshalb nicht zu überzeugen, 
wenn sich der Hausarzt in der Stellungnahme vom 13. Juni 2014 zur Be-
schwerdeantwort nunmehr sinngemäss auf den Standpunkt stellt, der im 
MRI-Befundbericht festgehaltene Labrumriss und die Capsulitis seien direkt 
durch den Unfall verursacht worden und letzterer somit für die Beschwer-
den ursächlich (act. I 9/2). Gemäss dem Operationsbericht vom 6. Februar 
2014 stellte Dr. med. I.________ anlässlich der Operation überhaupt keine 
unfallkausalen Verletzungen, namentlich keinen Labrumriss und keine 
Capsulitis, fest. Auch die von Dr. med. I.________ vor der Operation noch 
vermutete unfallbedingte AC-Pathologie mit Verdacht auf eine Diskusver-
letzung (act. II 36) bestätigte sich nicht. Festgestellt und operativ beseitigt 
wurde, wie bereits erwähnt, eine Bursitis bei subacromialer Engpass-
Situation (act. II 48), was mithin – wie Dr. med. J.________ in den Berich-
ten vom Mai und Juli 2014 nachvollziehbar und schlüssig festgehalten hat – 
allein einen krankhaften degenerativen Zustand darstellt (act. IIA 1/8, 7/7).

4.3 Die Einschätzung der beiden Kreisärzte Dres. med. G.________ 
und H.________, beides Fachärzte für Orthopädie, vom 21. Januar 2014 
(act. II 33) basierte auf einer vollständigen Aktenlage. Eine Aktenbeurtei-
lung war ohne weiteres zulässig und hinreichend (vgl. RKUV 2006 U 578 
S. 175 E. 3.4, 1988 U 56 S. 371 E. 5b). Die Beurteilung ist zudem in medi-
zinischer Hinsicht nicht zu beanstanden. Sie stimmt mit der Sachlage übe-
rein, ist nachvollziehbar und schlüssig, was insbesondere durch die ein-
lässlichen und wissenschaftlich belegten, im Gerichtsverfahren aufgelegten 
Berichte von Dr. med. J.________ (act. IIA 1, 7) überzeugend bestätigt 
wird. Die im Schreiben des Hausarztes vom 13. Juni 2014 (act. I 9) geäus-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. Okt. 2014, UV/14/202, Seite 15

serte Kritik an den Berichten von Dr. med. J.________ verfängt nicht. Auch 
wenn Letzterer mangels bis dahin bei der SUVA dokumentierter weiterer 
hausärztlicher Behandlungen zunächst in Unkenntnis der diversen 
hausärztlichen Termine war, ändert dies an der Überzeugungskraft seiner 
Beurteilungen nichts. Sie stehen – mit Blick auf das in E. 4.1 f. hiervor Dar-
gelegte – in Übereinstimmung mit der Aktenlage. Zu beachten ist schliess-
lich, dass der Hausarzt immer noch von – selbst vom behandelnden Fach-
arzt Dr. med. I.________ – ausgeschlossenen Krankheitsbildern ausgeht 
(Labrumriss, Capsulitis).

Nach dem Dargelegten ist entsprechend den Beurteilungen von Dr. med. 
J.________ vom Mai und Juli 2014, in Übereinstimmung mit der Beweisla-
ge eine unfallkausale Verletzung bzw. eine unfallkausale Ursache für die 
Bursitis subacromialis und die (anlagebedingte) Engpass-Situation im Sub-
acromialraum (Impingement) ausgeschlossen. Der angefochtene Einspra-
cheentscheid, womit die Leistungseinstellung per 26. Januar 2014 bestätigt 
wurde, erging somit zu Recht. Die Beschwerde erweist sich als unbegrün-
det und ist abzuweisen.

5.

Verfahrenskosten sind keine zu erheben (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 
lit. a ATSG). Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht zum Vornherein 
kein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG [Umkehr-
schluss]).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. Okt. 2014, UV/14/202, Seite 16

3. Zu eröffnen (R):
- A.________
- SUVA
- Bundesamt für Gesundheit

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.