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**Case Identifier:** c51b7ecd-6c29-5073-b889-3ac8c724e451
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-08-18
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 18.08.2021 810 20 174
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-20-174_2021-08-18.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 
Verwaltungsrecht 
 
vom 18. August 2021 (810 20 174) 
____________________________________________________________________ 
 
 
 
Kindes- und Erwachsenenschutzrecht 
 
 
Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung / Bemessung der Mandatsträger-
entschädigung / Aufwand vor Amtsantritt / Beizug von Hilfspersonen 
 
 
 
Besetzung Präsidentin Franziska Preiswerk-Vögtli, Kantonsrichter Hans Furer, 

Daniel Ivanov, Niklaus Ruckstuhl, Stefan Schulthess, Gerichtsschrei-
ber Stefan Suter 
 
 

Beteiligte Erbengemeinschaft A.____, bestehend aus: 
 

 1. B.____, Beschwerdeführerin 
 
2. C.____, Beschwerdeführerin 
 
3. D.____, Beschwerdeführerin 
 
4. E.____, Beschwerdeführerin 
 
5. F.____, Beschwerdeführer 
 
6. G.____, Beschwerdeführerin 
 
7. H.____, Beschwerdeführerin 
 
8. I.____, Beschwerdeführerin 
 
9. J.____, Beschwerdeführerin 
 
10. K.____, Beschwerdeführer 

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11. L.____, Beschwerdeführerin 
 
12. M.____, Beschwerdeführerin 
 
alle vertreten durch Silvan Ulrich, Advokat 

 
 

 
 
gegen 
 
 

 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde N.____, Vorinstanz 
 
Dr. O.____, Beigeladene 

  
 

Betreff Prüfung von Schlussbericht und -rechnung für die Zeit vom 
07.01.2020 bis 11.03.2020 / Entlassung der Beiständin aus dem Amt 
(Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde N.____ vom 
10. Juni 2020) 

 
 
 
 
A. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) N.____ errichtete mit Entscheid 
vom 7. Januar 2020 für A.____ (geb. 1931, verwitwet) eine Vertretungsbeistandschaft mit Ein-
kommens- und Vermögensverwaltung nach Art. 394 Abs. 1 i.V.m. Art. 395 Abs. 1 des Schwei-
zerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) vom 10. Dezember 1907 mit den Aufgabenbereichen, die 
verbeiständete Person beim Erledigen der administrativen Angelegenheiten soweit nötig zu 
vertreten, sie beim Erledigen der finanziellen Angelegenheiten soweit nötig zu vertreten, insbe-
sondere ihr Einkommen und Vermögen sorgfältig zu verwalten, sowie stets für eine geeignete 
Wohnsituation bzw. Unterkunft besorgt zu sein und die verbeiständete Person bei allen in die-
sem Zusammenhang erforderlichen Handlungen soweit nötig zu vertreten. Die Mandatsperson 
wurde ermächtigt, die umfassende Verwaltung aller Bankkonten und solche der Postfinance 
ohne jegliche Mitwirkung der verbeiständeten Person vorzunehmen. Als Beistandsperson wur-
de Dr. iur. O.____, Advokatin, ernannt. Die Beistandsperson wurde angewiesen, in Zusammen-
arbeit mit der KESB innerhalb eines Monats per Amtsantritt ein Inventar über sämtliche Vermö-
genswerte aufzunehmen und samt Belegen bei der KESB einzureichen, Behörden und Instituti-
onen sowie Privatpersonen soweit nötig über die Beistandschaft zu orientieren, innert drei Mo-
naten den ersten ordentlichen Rechenschaftsbericht einzureichen sowie nötigenfalls Antrag auf 
Anpassung der behördlichen Massnahme zu stellen. Gemäss den Erwägungen erfolgte die Er-
richtung der Beistandschaft, nachdem Abklärungen der KESB ergeben hatten, dass A.____ 
aufgrund diverser gesundheitlicher Einschränkungen bei der Erledigung ihrer administrativen 
und finanziellen Belange auf Unterstützung angewiesen war. Zudem benötige sie nach dem 
Eintritt in ein Pflegeheim auch eine Vertretung in wohnlichen Belangen. Sie habe zwar zunächst 
einen Vorsorgeauftrag erstellt und darin ihre Kinder als Vorsorgebeauftragte vorgesehen, die-
sen dann aber widerrufen und sodann ihre Nachbarin als Vorsorgebeauftragte genannt. Wie 
sich anlässlich eines Gesprächs gezeigt habe, stünden weder die Kinder noch die Nachbarin 

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als Vorsorgebeauftragte zur Verfügung. Daher sei die Errichtung einer Beistandschaft ange-
zeigt. Zumal A.____ unter anderem Eigentümerin einer an diverse Parteien vermieteten Lie-
genschaft sei und nicht mehr über genügende liquide Mittel zur Deckung der Auslagen verfüge, 
sei eine Fachperson mit den entsprechenden Kenntnissen für die vorliegend komplexe Finanz-
verwaltung mit der Vertretung zu betrauen. 
 
B. Am 11. März 2020 verstarb A.____. Die Beiständin legte der KESB in der Folge ihren 
Schlussbericht mit Rechnung vom 16. April 2020 für die Zeit vom 7. Januar 2020 bis 11. März 
2020 zur Genehmigung vor. 
 
C. Mit Entscheid vom 10. Juni 2020 stellte die KESB fest, dass die Erwachsenenschutz-
massnahme zufolge Todes erloschen sei. Sie genehmigte den Bericht mit Rechnung vom 
17. April 2020 und entliess die Beiständin aus ihrem Amt. In Dispositiv-Ziffer 5 wurde der Bei-
ständin zu Lasten der Erben der verbeiständeten Person eine Entschädigung von Fr. 33'824.65 
zugesprochen. Die Erben würden für den Betrag solidarisch haften. Die Verfahrenskosten wur-
den auf Fr. 2'530.-- festgelegt und den Erben ebenfalls unter solidarischer Haftung auferlegt. 
 
D. Gegen den Entscheid der KESB vom 10. Juni 2020 hat die Erbengemeinschaft von 
A.____, bestehend aus den im Rubrum genannten Mitgliedern, vertreten durch Silvan Ulrich, 
Advokat, mit Eingabe vom 26. Juni 2020 beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Ver-
fassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht), Beschwerde erhoben. Die Beschwerdeführer 
stellen das Rechtsbegehren, es sei Ziffer 5 der Verfügung der KESB P.____ (richtig: N.____) 
vom 10. Juni 2020 unter o/e-Kostenfolge aufzuheben und die Entschädigung der Beiständin auf 
einen angemessenen Betrag, höchstens aber Fr. 5'000.--, festzusetzen. Weiter verlangen die 
Beschwerdeführer vollständige Akteneinsicht sowie die Möglichkeit der Ergänzung der Be-
schwerde nach erfolgter Akteneinsicht. Die Beschwerdeführer rügen im Wesentlichen, die 
KESB habe die Honorarrechnung der Beiständin zu Unrecht vollumfänglich genehmigt. Die Bei-
ständin habe einen unverhältnismässig hohen Zeitaufwand von 174:55 Stunden fakturiert, wo-
bei sie unzulässigerweise auch Leistungen von Hilfspersonen in Rechnung gestellt habe. Zu-
dem habe sie schon vor ihrer förmlichen Einsetzung angefallenen Aufwand abgerechnet. Weiter 
sei sie zum Anwaltstarif entschädigt worden, obwohl keine spezifischen Kenntnisse einer An-
wältin notwendig gewesen seien. Werde der Rechnung ein angemessener Aufwand und der 
gesetzmässige Ansatz bei berufsmässiger Mandatsführung von Fr. 95.-- pro Stunde zugrunde 
gelegt, resultiere eine Mandatsträgerentschädigung von höchstens Fr. 5'000.--. 
 
E. Die KESB N.____ beantragt in der Vernehmlassung vom 21. Juli 2020 die kostenfällige 
Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Sie bringt zusammengefasst vor, 
der Beizug der in Beistandsmandaten erfahrenen Advokatin sei vor dem Hintergrund der kom-
plexen Finanzverhältnisse von A.____ selig gerechtfertigt gewesen, dies in Anbetracht der sich 
aufgrund der Illiquidität abzeichnenden dringend notwendigen Umschuldung oder Veräusserung 
einer der teilweise auch fremdvermieteten Liegenschaften. A.____ habe sich anlässlich der 
vorgängigen Anhörung im Beisein einer ihrer Töchter mit der Ernennung sowie mit einem Ent-
schädigungsansatz von Fr. 250.-- pro Stunde respektive Fr. 150.-- pro Stunde für die Assis-
tenzarbeiten einverstanden erklärt. Ihre übrigen Kinder seien ebenfalls informiert worden, wobei 

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diese keine Einwände vorgebracht hätten. Diese Stundenansätze lägen durchwegs im praxis-
üblichen Rahmen und seien auch den Vermögensverhältnissen der verbeiständeten Person 
angemessen gewesen. Weiter sei es für eine kostenbewusste Mandatsführung sachgerecht, 
dass administrative und organisatorische Arbeiten, welche nicht persönlich durch die Bei-
standsperson ausgeübt werden müssten, durch Mitarbeiter der Organisation wahrgenommen 
würden. Es sei weiter korrekt, dass die Beiständin ihre vorgängig zur Einsetzung entstandenen 
und gerechtfertigten Aufwände in Rechnung gestellt habe. Aus dem Schlussbericht gehe so-
dann deutlich hervor, dass die Mandatsführung allein schon aufgrund der chaotischen Zustände 
insbesondere in den wohnlichen, aber auch in den administrativen und finanziellen Belangen, 
äusserst zeitaufwändig gewesen sei. Sämtliche Aktivitäten der Beiständin seien auch auf aus-
drücklichen Wunsch von A.____ selig und in deren Wissen um die Kosten erfolgt. 
 
F. Mit Verfügung vom 10. August 2020 wurde das Akteneinsichtsgesuch der Beschwerde-
führer teilweise gutgeheissen und ihnen die vorinstanzlichen Akten - mit Ausnahme von Doku-
menten mit besonders schützenswerten persönlichkeitsbezogenen Informationen - zur Einsicht 
zugestellt. 
 
G. In der Replik vom 16. September 2020 halten die Beschwerdeführer an ihren Rechtsbe-
gehren fest, wobei sie neu die Durchführung einer Parteiverhandlung beantragen. Die Be-
schwerdeführer bestreiten vorab, dass die finanziellen Verhältnisse komplex gewesen seien. 
Berufsspezifische Kenntnisse seien für die Führung der Beistandschaft nicht erforderlich gewe-
sen, auch nicht für die Verwaltung oder den Verkauf einer Liegenschaft. Ebenso wenig sei An-
waltswissen gefordert gewesen für die Unterbringung von Haustieren, die Hausräumung, für die 
Abbestellung von Abonnementen und Bettelbriefen oder für die Begleichung von Rechnungen. 
Die Beiständin habe weitgehend ohne Rücksprache mit den Kindern gehandelt bzw. Anordnun-
gen getroffen, ohne auf deren Wünsche einzugehen. Die todkranke und unter starken Medika-
menten stehende A.____ selig sei sich wohl kaum darüber bewusst gewesen, was für Kosten 
auf sie zukommen würden. 
 
H. Die Vorinstanz dupliziert am 12. Oktober 2020. Sie weist darauf hin, dass die finanziel-
len Verhältnisse zum Zeitpunkt der Errichtung der Vertretungsbeistandschaft noch nicht im De-
tail bekannt gewesen seien. Ein Überblick über die konkrete finanzielle Situation der Verbei-
ständeten habe erst mittels Erstellung des Antrittsinventars geschaffen werden können. Die 
Aufgabe der Erwachsenenschutzbehörde bestehe im Übrigen nicht in der Wahrung der finanzi-
ellen Interessen möglicher Erben, sondern darin, für eine sachgerechte, den Verhältnissen der 
verbeiständeten Person entsprechende Finanzverwaltung mit haushälterischer Verwendung der 
Mittel besorgt zu sein. 
 
I. Mit verfahrensleitender Verfügung vom 2. Dezember 2020 wurde Dr. O.____, Advokatin, 
zum vorliegenden Verfahren beigeladen und zur Einreichung einer Stellungnahme eingeladen. 
In ihrer Stellungnahme vom 24. Dezember 2020 stellt sie Antrag auf vollumfängliche Abweisung 
der Beschwerde unter o/e-Kostenfolge. Sie verweist darauf, dass die Beschwerdeführer die 
behördliche Genehmigung ihres Schlussberichts und der Rechnung nicht angefochten hätten, 
weshalb es widersprüchlich sei, den Umfang und teilweise den Inhalt der durch die Beiständin 

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erbrachten Dienstleistungen zu monieren. Die vor der formellen Errichtung der Beistandschaft 
erfolgten Arbeiten seien nicht nur von der Klientin gewünscht, sondern auch dringlich gewesen. 
Sie hätten zur Vorbereitung der Finanz- und Vermögensbeistandschaft sowie der Beistand-
schaft im Bereich Wohnen gedient, weshalb dieser Aufwand im Rahmen der Beistandschaft zu 
entschädigen sei. Sie sei nach Massgabe des weitreichenden Umfangs der vorliegenden Bei-
standschaft zum Handeln verpflichtet gewesen, wobei sie auch die Wünsche der durchaus ur-
teilsfähigen Verbeiständeten beachtet habe. Beistandspersonen dürften sodann einzelne Auf-
gaben an Drittpersonen übertragen, wobei die Delegation vorliegend im Interesse und mit dem 
Wissen der Verbeiständeten erfolgt sei. Wie dem Schlussbericht zu entnehmen sei, habe sie zu 
Beginn der Beistandschaft eine komplexe, unübersichtliche und dringlich unter Kontrolle zu 
bringende Situation vorgefunden, in welcher sich sowohl die Verbeiständete als auch deren 
Kinder nicht zurechtgefunden hätten, geschweige denn genauere Auskünfte hätten geben kön-
nen. Bereits zur Verschaffung eines Überblickes über die chaotische finanzielle Situation sei ein 
anwaltlich geschultes Auge notwendig gewesen, um die sofort nötigen Rechtshandlungen zu 
eruieren und in die Wege zu leiten. 
 
J. Die Beteiligten verzichteten auf weitere schriftliche Gegenbemerkungen. 
 
K. Dem Antrag der Beschwerdeführer entsprechend führt das Kantonsgericht heute eine 
Parteiverhandlung durch, wobei den Beteiligten das Erscheinen freigestellt worden war. Die 
Beschwerdeführer und die Vorinstanz halten an ihren schriftlich gestellten Begehren und Be-
gründungen fest. Die Beigeladene nimmt an der Verhandlung nicht teil. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1. Gemäss Art. 450 Abs. 1 ZGB kann gegen Entscheide einer Erwachsenenschutzbehörde 
Beschwerde beim zuständigen Gericht erhoben werden. Das Verfahren richtet sich nach den 
Art. 450 bis 450e ZGB. Im Übrigen sind die Bestimmungen des kantonalen Verwaltungspro-
zessrechts anwendbar (vgl. § 66 Abs. 2 des kantonalen Gesetzes über die Einführung des Zi-
vilgesetzbuchs [EG ZGB] vom 16. November 2006). Demnach ist die Fünferkammer der Abtei-
lung Verfassungs- und Verwaltungsrecht des Kantonsgerichts zur Beurteilung der vorliegenden 
Beschwerde zuständig (§ 1 Abs. 2 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungspro-
zessordnung [VPO] vom 16. Dezember 1993). Die Beschwerdeführer sind als Verfügungsad-
ressaten zur Beschwerde legitimiert (Art. 450 Abs. 2 Ziff. 1 ZGB). Entgegen dem Vorbringen der 
Beigeladenen schadet es den Beschwerdeführern nicht, dass sie die Genehmigung des 
Schlussberichts und der Schlussrechnung nicht angefochten haben, denn die Genehmigung 
entfaltet hinsichtlich der Mandatsentschädigung keine präjudizierende Wirkung (vgl. Urteil des 
BGer 5A_578/2008 vom 1. Oktober 2008 E. 3). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Be-
schwerde ist einzutreten. 
 
2. Gemäss Art. 450a Abs. 1 ZGB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen (Ziff. 1), 
die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts (Ziff. 2) sowie die Unange-

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messenheit (Ziff. 3) gerügt werden. Dem Kantonsgericht kommt bei der Beurteilung der vorlie-
genden Beschwerde somit volle Kognition zu. 
 
3. Strittig und zu beurteilen ist ausschliesslich die Höhe der Entschädigung, die der ehema-
ligen Beiständin von A.____ zu Lasten der Erbengemeinschaft zugesprochen wurde. 
 
4.1 Gemäss Art. 404 Abs. 1 ZGB haben der Beistand oder die Beiständin Anspruch auf eine 
angemessene Entschädigung und auf Ersatz der notwendigen Spesen aus dem Vermögen der 
betroffenen Person. Da die Massnahmen des Erwachsenenschutzes dem Schutz und dem 
Wohl der betroffenen Person dienen, ist es nach dem Verursacherprinzip gerechtfertigt, dass in 
erster Linie die verbeiständete Person aus ihrem Vermögen für die Entschädigung und die Spe-
sen des Beistandes aufkommen muss (RUTH E. REUSSER, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Bas-
ler Kommentar zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch, 6. Aufl., Basel 2018, Art. 404 Rz. 28; 
PATRICK FASSBIND, in: Kren Kostkiewicz/Wolf/Amstutz/Fankhauser [Hrsg.], Orell Füssli Kom-
mentar zum Zivilgesetzbuch, 4. Aufl., Zürich 2021, Art. 404 Rz. 1). Die Erwachsenenschutzbe-
hörde legt die Höhe der Entschädigung fest. Sie berücksichtigt dabei insbesondere den Umfang 
und die Komplexität der dem Beistand oder der Beiständin übertragenen Aufgaben (Art. 404 
Abs. 2 ZGB). Es ist Sache der Kantone, unter Berücksichtigung der bundesrechtlichen Vorga-
ben Bestimmungen zu deren Berechnung festzulegen (vgl. Art. 404 Abs. 3 ZGB). Wesentliche 
Kriterien sind neben der Art und Komplexität der geleisteten Tätigkeit auch die wirtschaftliche 
Lage der verbeiständeten Person, der konkrete Aufwand im Einzelfall und die besonderen be-
ruflichen Fähigkeiten, welche die Aufgabe erfordert (REUSSER, a.a.O., Art. 404 Rz. 18, BGE 145 
I 183 E. 5.1.3; BGE 116 II 399 E. 4b). Insbesondere wird in der Rechtsprechung anerkannt, 
dass Fachbeistände nach den Honoraransätzen des jeweiligen Berufsstands zu entschädigen 
sind, wenn die Erfüllung des Mandats die Erbringung von Leistungen erfordert, die für die beruf-
liche Tätigkeit spezifisch sind (BGE 145 I 183 E. 5.1.4; Urteil des BGer 5D_230/2020 vom 
15. Februar 2021 E. 3.5.1; Urteil des BGer 5A_342/2017 vom 4. Mai 2017 E. 4.3). 
 
4.2 Im Kanton Basel-Landschaft bemisst sich die Entschädigung der Mandatsträgerinnen 
und der Mandatsträger nach dem Aufwand, den die Amtsführung notwendigerweise verursacht, 
sowie nach der Komplexität der wahrgenommenen Aufgaben (§ 18 Abs. 2 der Verordnung über 
die Gebühren zum Zivilrecht [GebV] vom 8. Januar 1991). Bei berufsmässiger Mandatsführung 
beträgt die Entschädigung Fr. 95.-- pro Stunde (§ 18 Abs. 2 lit. a GebV). Die Entschädigung für 
Anwälte und Treuhänder richtet sich gemäss § 18 Abs. 7 GebV nach dem jeweiligen Berufstarif. 
Nach § 3 der Tarifordnung für Anwältinnen und Anwälte (TO) vom 17. November 2003 beträgt 
der Honoraransatz zwischen Fr. 200.-- und Fr. 350.-- pro Stunde, je nach Schwierigkeit und 
Bedeutung der Sache, der damit verbundenen Verantwortung und der persönlichen und finan-
ziellen Verhältnisse der zahlungspflichtigen oder der auftraggebenden Person. 
 
5.1 Die Honorarrechnung vom 16. April 2020 weist einen Aufwand der Beiständin von 67:45 
Stunden zu einem Stundenansatz von Fr. 250.-- aus, für die von ihr beigezogenen administrati-
ven Hilfspersonen wurden 18:05 Stunden à Fr. 150.-- resp. 89:05 Stunden à Fr. 125.-- in Rech-
nung gestellt. Dazu kamen Spesen in der Höhe von Fr. 627.85 und die Mehrwertsteuer von 
total Fr. 2'411.20. Die Beschwerdeführer kritisieren diesen von der Beigeladenen fakturierten 

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und von der Vorinstanz als Entschädigung zugesprochenen Aufwand als in verschiedener Hin-
sicht zu hoch. 
 
5.2 In grundsätzlicher Weise gilt es vorab festzuhalten, dass als Maxime des Erwachsenen-
schutzrechts das Interesse der verbeiständeten Person im Zentrum aller Bemühungen der Bei-
ständin oder des Beistands zu stehen hat. Das revidierte Erwachsenenschutzrecht will in Ab-
kehr vom früheren paternalistisch geprägten Ansatz der ersetzenden Entscheidungs- und Ver-
tretungsmacht des Beistands neu die Selbstbestimmung der betroffenen Person trotz Schwä-
chezustand so weit wie möglich wahren (DANIEL ROSCH, Die Beistandschaft, die Selbstbestim-
mung und die UN-Behindertenrechtskonvention im schweizerischen Recht unter besonderer 
Berücksichtigung von Art. 12 BRK, in: Rosch/Maranta [Hrsg.], Selbstbestimmung 2.0, Bern 
2017, S. 67 ff.). Der Beistand oder die Beiständin erfüllt denn auch gemäss Art. 406 Abs. 1 ZGB 
die Aufgaben im Interesse der betroffenen Person, nimmt, soweit tunlich, auf deren Meinung 
Rücksicht und achtet deren Willen, das Leben entsprechend ihren Fähigkeiten nach eigenen 
Wünschen und Vorstellungen zu gestalten. Diese gesetzlich statuierten Erfordernisse verdeutli-
chen, dass der Meinung, dem Willen, den Wünschen und den Vorstellungen der betroffenen 
Person - unter Berücksichtigung objektiver Gesichtspunkte und des Grades der Urteilsfähig-
keit - eine zentrale Bedeutung zukommt (FASSBIND, a.a.O., Art. 406 Rz. 1). Die finanziellen Inte-
ressen der Nachkommen und anderen (potentiellen) Erben dürfen bei der Wahrnehmung des 
Mandats demgegenüber keine Rolle spielen. 
 
5.3 Soweit die Beschwerdeführer in der Beschwerde vorbringen, dass die Einsetzung einer 
Fachbeiständin im vorliegenden Fall generell unnötig gewesen sei, weil zur Erfüllung der ihr 
übertragenen Aufgaben keine spezifischen Kenntnisse einer Anwältin notwendig gewesen sei-
en, erfolgt diese Rüge verspätet. Die Beschwerdeführer übersehen, dass die Beigeladene mit 
Entscheid der KESB vom 7. Januar 2020 förmlich mandatiert wurde. Diese Verfügung ist unan-
gefochten in Rechtskraft erwachsen, wobei die im Vorfeld in das Verfahren einbezogenen vier 
Kinder von A.____ keine Einwände erhoben hatten. Die Rüge ist aber auch unberechtigt: Zum 
massgebenden Zeitpunkt der Errichtung der Beistandschaft präsentierte sich - nebst der prekä-
ren persönlichen Situation - die Finanzlage der Verbeiständeten unübersichtlich. Bekannt war, 
dass sie als Eigentümerin mehrerer Liegenschaften über ein grösseres Vermögen verfügen 
musste, gleichzeitig aber offenbar keine ausreichenden Barreserven zur Finanzierung des Le-
bensbedarfs vorhanden waren. Bei einer der Liegenschaften handelte es sich um ein Ge-
schäfts- und Mehrfamilienhaus mit nicht vollständig bekannten Mietparteien und unklaren Ver-
tragsverhältnissen, das die Verbeiständete selber verwaltet hatte. Detaillierte Auskünfte darüber 
und über ihre Finanzen im Allgemeinen konnte sie allerdings nicht erteilen. Nachdem sie sich 
bereits mit der Führung des eigenen Haushalts zuletzt komplett überfordert gezeigt hatte, muss-
te vermutet werden, dass sie auch ihren Pflichten als Vermieterin nicht mehr nachgekommen 
war. Es war namentlich zu befürchten, dass die Post seit längerer Zeit nicht mehr geöffnet wor-
den war und Rechnungen unbezahlt geblieben waren. Aufgrund der fehlenden flüssigen Mittel 
musste dem Vermögen dringend Liquidität zugeführt werden, wobei aufgrund der Vermögens-
struktur der Verkauf einer der Liegenschaften im Vordergrund stehen musste. Umfasst das 
Mandat die Anbahnung und Abwicklung von Immobiliengeschäften, sind nach der Rechtspre-
chung des Kantonsgerichts berufsspezifische Kenntnisse erforderlich und ist der Beizug eines 

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Rechtsanwalts als Fachbeistand gerechtfertigt (vgl. Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Ver-
fassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV], vom 14. Januar 2015 [810 14 284] E. 4.4). A.____ 
zeigte sich anlässlich der Anhörung denn auch froh, eine Fachperson zur Seite zu haben, wel-
che sich mit Liegenschaften auskenne (vgl. Gesprächsprotokoll der KESB vom 19. Dezember 
2019). Vorliegend kommt hinzu, dass daneben mietrechtliche, erbrechtliche und sozialversiche-
rungsrechtliche Sachverhalte abzuklären waren, welche ebenfalls juristisches Spezialwissen 
nötig machten. Wenn die Beschwerdeführer unter Hinweis auf das erstellte Inventar bestreiten, 
dass die finanziellen Verhältnisse komplex waren, unterläuft ihnen ein Rückschaufehler: Ent-
scheidend ist nicht die Sachlage, wie sie sich im Nachhinein präsentiert, sondern die ex-ante 
Perspektive, bevor die entsprechenden Abklärungen getätigt wurden. Deshalb ist es auch uner-
heblich, dass es im vorliegenden Fall nicht mehr zum Verkauf einer Liegenschaft kam, weil die 
kurzfristige Liquidität anderweitig durch Darlehen sichergestellt werden konnte. 
 
5.4 Nach Auffassung der Beschwerdeführer hat die Beiständin unerlaubt Hilfspersonen für 
die Mandatsführung beigezogen. Deren Aufwand sei nicht zu entschädigen. Diese Sichtweise 
setzt voraus, dass der Beizug von Hilfspersonen in keinem Fall erlaubt ist. Dies trifft nicht zu. 
Zwar ist die Beistandsperson nach Art. 400 Abs. 1 ZGB grundsätzlich verpflichtet, die ihr über-
tragenen Aufgaben selber wahrzunehmen. Von der Pflicht zur persönlichen Aufgabenerfüllung 
umfasst sind die eigentlichen Kernaufgaben des Mandats, die nicht delegationsfähig ist. Nicht 
ausgeschlossen ist aber der Beizug von Hilfspersonen für Aufgaben, die dem Wesen der Bei-
standschaft nach nicht unbedingt die spezifischen Fähigkeiten der Beistandsperson erfordern 
und deshalb nicht zwingend von ihr zu erledigen sind. Es ist in der Praxis und Lehre unbestrit-
ten, dass Beistandspersonen Aufgaben an Dritte delegieren können oder gegebenenfalls gar 
müssen (vgl. Konferenz der Kantone für Kindes- und Erwachsenenschutz [KOKES], Praxisan-
leitung Erwachsenenschutzrecht, Zürich 2012, Rz. 6.13; REUSSER, a.a.O., Art. 404 Rz. 30; 
MATHIAS MAUCHLE, Das Rechtsverhältnis zwischen dem Beistand und der Erwachsenenschutz-
behörde, Zürich 2019, S. 68). Wie die Vorinstanz in der Vernehmlassung zutreffend unter-
streicht, ist es sachgerecht und gerade im Interesse der verbeiständeten Person, dass adminis-
trative und organisatorische Arbeiten, welche nicht persönlich durch die Beistandsperson aus-
geübt werden müssen, zu einem tieferen Stundenansatz durch Mitarbeiter der Organisation 
wahrgenommen werden. Im zu beurteilenden Fall zog die Beigeladene hauptsächlich für Sekre-
tariatsarbeiten die Dienste von zwei Mitarbeiterinnen der Anwaltskanzlei bei, was mit der KESB 
und der Verbeiständeten vorab abgesprochen war (vgl. Gesprächsprotokoll der KESB vom 
19. Dezember 2019). Die Delegation war somit nicht nur zulässig, sondern sie erfolgte auch im 
Interesse und mit Einverständnis der Verbeiständeten. Die Entschädigungspflicht umfasst des-
wegen auch den Aufwand der beigezogenen Hilfspersonen. 
 
5.5 In zeitlicher Hinsicht machen die Beschwerdeführer geltend, die Beiständin habe unzu-
lässigerweise Arbeiten fakturiert, die in die Zeit vor ihrer Einsetzung fielen. Ab dem 10. Dezem-
ber 2019 bis zur Errichtung der Beistandschaft am 7. Januar 2020 habe die Beiständin einen 
Aufwand von zwölf Stunden und zehn Minuten in Rechnung gestellt, der nicht als Mandatsträ-
gerentschädigung abgegolten werden könne. Dieser Auffassung kann vorliegend nicht gefolgt 
werden. Zunächst muss der Beistandsperson zugestanden werden, den im Zusammenhang mit 
der Verbeiständung systembedingt vor Amtsantritt anfallenden notwendigen Aufwand vergütet 

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zu erhalten. Dies betrifft einerseits den Erstkontakt mit der Erwachsenenschutzbehörde, der 
unweigerlich mit einer kurzen Erstbesprechung und gegebenenfalls mit Abklärungen etwa be-
treffend zeitlicher Verfügbarkeit oder möglicher Übernahmehindernisse verbunden ist. Ander-
seits ist es mit Blick auf das in Art. 401 ZGB geregelte Vorschlags- und Ablehnungsrecht der 
betroffenen Person richtig und zu begrüssen, wenn die Behörde im Rahmen der Anhörung vor 
der Einsetzung ein erstes Kennenlerngespräch mit der vorgeschlagenen Beiständin organisiert 
(so auch KURT AFFOLTER, in: Basler Kommentar zum Zivilgesetzbuch, a.a.O., Art. 405 Rz. 13). 
Auch dieser Aufwand fällt zwangsläufig vor der Errichtung der Beistandschaft an, ist aber im 
Entschädigungsmodell nach Stundenansatz als im Zusammenhang mit der Mandatsführung 
entstanden zu betrachten. Wird der vorgesehene Beistand sodann während des Verfahrens auf 
Verbeiständung, aber noch vor seinem formellen Amtsantritt zum Wohl der betroffenen Person 
in dringlichen Geschäften, die sein Aufgabengebiet betreffen, tätig, so sind diese Dienstleistun-
gen im Interesse der Einfachheit und Praktikabilität bei der Festlegung der Entschädigung und 
des Spesenersatzes nach Art. 404 ZGB ebenfalls mitzuberücksichtigen (vgl. REUSSER, a.a.O., 
Art. 404 Rz. 8). Im vorliegenden Fall war der dringende Handlungsbedarf ausgewiesen (vgl. 
oben E. 5.3) und zeigte sich anlässlich der Anhörung nach persönlicher Vorstellung der Beige-
ladenen, dass A.____ mit der Errichtung der Vertretungsbeistandschaft und der vorgeschlage-
nen Person der Beiständin vollumfänglich einverstanden war. Sie ging zusammen mit der Bei-
geladenen sogleich einen Stapel mit zu erledigender Post durch und gab an, dass jene sich die 
Post von nun an direkt zustellen lassen solle (vgl. Gesprächsprotokoll der KESB vom 19. De-
zember 2019). Unter diesen Umständen widerspräche es den Interessen und den Wünschen 
der betroffenen Person, wenn die Beiständin mit dem Beginn der Unterstützungsleistungen hät-
te zuwarten müssen, bis die Erwachsenenschutzbehörde den förmlichen Entscheid zur Errich-
tung der Beistandschaft getroffen hatte. Es spricht somit alles dafür und nichts dagegen, dass 
der von der Beiständin schon vor dem 7. Januar 2020 betriebene Aufwand entschädigungsfähig 
ist. 
 
5.6 Die Beschwerdeführer monieren weiter, die Beiständin habe nach dem Tod der Verbei-
ständeten unnötigerweise einen zu hohen Zeitaufwand für die Erstellung des Schlussberichts 
generiert und überdies eine Pauschale von zwei Stunden für letzte administrative Arbeiten fak-
turiert. In dieser Hinsicht blenden sie aus, dass die Beistandschaft zwar von Gesetzes wegen 
mit dem Tod endet (Art. 399 Abs. 1 ZGB), die Pflichten der Beistandsperson jedoch nicht, denn 
mit dem Ende der Zuständigkeit zur Amtsführung fallen für sie Liquidationspflichten an. So ist 
die mit Vermögensverwaltungsaufgaben betraute Vertretungsbeiständin gesetzlich verpflichtet, 
der Erwachsenenschutzbehörde nach dem Ende des Amts den Schlussbericht und die Schluss-
rechnung einzureichen (Art. 425 Abs. 1 ZGB). Über den Inhalt des Schlussberichts statuiert das 
Zivilgesetzbuch keine Vorschriften. Auch das kantonale Recht macht hierzu keine Vorgaben 
(vgl. § 74 EG ZGB). Entscheidend ist, dass der Bericht in jeder Hinsicht sachbezogen ist und 
sowohl der Erwachsenenschutzbehörde als auch den Rechtsnachfolgern der verbeiständeten 
Person Aufschluss darüber gibt, ob die wohlverstandenen Interessen der betreuten Person im 
Rahmen des Möglichen und Machbaren gewahrt, die gesetzlichen Zuständigkeiten respektiert 
und die Zielsetzungen der Massnahme eingehalten worden sind (URS VOGEL/KURT AFFOLTER, 
in: Basler Kommentar zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch, a.a.O., Art. 425 Rz. 22). In dieser 
Hinsicht spiegelt der vorliegend für den Schlussbericht vom 16. April 2020 und dessen Doku-

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mentation betriebene Aufwand die Mannigfaltigkeit und die Komplexität des Mandats der Bei-
ständin wider. Je umfangreicher und schwieriger sich die Mandatsführung gestaltete, desto hö-
here Anforderungen sind an den Detaillierungsgrad des Schlussberichts zu stellen, soll dieser 
doch gegenüber der behördlichen Aufsicht und berechtigten Dritten vollständig und transparent 
Rechenschaft über die Tätigkeit ablegen. Gerade die Tatsache, dass vorliegend gegen die 
Mandatsträgerentschädigung Beschwerde erhoben wurde, zeigt die Notwendigkeit einer seriö-
sen Berichterstattung, denn erst dadurch wird die Honorarrechnung der Beiständin für Aussen-
stehende überprüfbar. Der Vorinstanz ist darin beizupflichten, dass der objektive Nachvollzug 
der ungewöhnlich hohen Honorarnote vorliegend eine besonders ausführliche Berichterstattung 
bedingte, zumal keine früheren Zwischenberichte existieren. Der konkrete Zeitaufwand für die 
Erstellung des Schlussberichts und der Schlussrechnung von rund 31 Stunden ist dabei auch in 
Relation zu setzen mit dem Aufwand für dessen Prüfung. Dass der interne Revisor der KESB 
18 Stunden für die Prüfung aufwendete, unterstreicht die anspruchsvolle Dimension des streit-
gegenständlichen Mandats und der Berichterstattung mit Rechenschaftsablegung. Der Überprü-
fungsaufwand fiel so hoch aus, obwohl der Rechenschaftsbericht nach der bemerkenswert po-
sitiven Rückmeldung des Revisors gut strukturiert und vollständig war und einzig zwei kleinere 
Punkte einer Nachbesserung bedurften (vgl. E-Mail des Revisors an die Beigeladene vom 
25. Mai 2020). Der monierte Pauschalaufwand von zwei Stunden für "letzte administrative Tä-
tigkeiten nach Abschluss Mandat" ist keineswegs fiktiv, forderte der Revisor der KESB die Bei-
geladene doch in der besagten E-Mail-Nachricht auf, diverse kleinere Korrekturen an der einge-
reichten Vermögensübersicht vorzunehmen, worauf die Beigeladene am 28. Mai 2020 eine 
überarbeitete Vermögensübersicht einreichte. Der Zeitaufwand für die Erstellung des Schluss-
berichts liegt nach dem Gesagten entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer in einem 
angemessenen Rahmen. 
 
5.7.1 Schliesslich bringen die Beschwerdeführer vor, die Beigeladene habe zumindest zu 
grossen Teilen keine anwaltliche Tätigkeit ausgeübt, weshalb sie auch nicht nach dem Anwalts-
tarif zu entschädigen sei. So seien etwa die Unterbringung der Haustiere, die Räumung des 
Wohnhauses, die Abbestellung von Abonnementen oder die Begleichung von Rechnungen 
nicht als anwaltliche Tätigkeit zu qualifizieren. Was noch als anwaltliche Tätigkeit nach dem 
entsprechenden Berufstarif zu entgelten ist, ergibt sich in erster Linie aus dem behördlichen 
Auftrag - ähnlich dem privaten Auftragsrecht (DANIEL ROSCH, Leitfaden für Berufsbeiständinnen 
und Berufsbeistände, 2. Aufl., Bern 2019, S. 28 f.). Hauptpflicht des beauftragten Anwalts ist die 
Pflicht, die ihm übertragenen Geschäfte oder Dienste vertragsgemäss zu besorgen (WALTER 
FELLMANN, Anwaltsrecht, Bern 2010, Rz. 1054). Dementsprechend liegt es an der ernennenden 
Erwachsenenschutzbehörde, den Umfang des Auftrags an einen Fachbeistand zu definieren, 
was sich später auf dessen Entschädigung auswirkt. Ob es vorliegend sinnvoll war, der Fach-
beiständin ein derart weites Mandat zu erteilen, ist im vorliegenden Verfahren nicht zu beant-
worten. Nichtsdestotrotz ist in Erinnerung zu rufen, dass es bereits eines juristisch geschulten 
Auges bedarf, um sich in einer verworrenen Situation einen Überblick über die administrative 
und finanzielle Gesamtsituation zu verschaffen und den juristischen Handlungsbedarf über-
haupt zu erkennen. Wird die Beistandsperson wie hier (in zulässiger Weise, vgl. oben E. 5.3) 
mit dem Verkauf einer Liegenschaft betraut, können zum Auftrag neben der eigentlichen Ver-
tragsanbahnung auch die untrennbar mit dem Verkauf zusammenhängenden Besorgungen 

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gezählt werden, wie etwa die Einholung eines Schätzgutachtens oder die Vorbereitung der fak-
tischen Übergabe der Liegenschaft, wozu auch die Räumung des Haushalts zu zählen ist. 
Wenn die Beiständin vorliegend im Zuge der Wahrnehmung ihrer Hauptaufgaben auch die tier-
schutzkonforme Unterbringung der Haustiere in die Wege leiten liess und sich um die Organisa-
tion der Räumung des Wohnhauses der Verbeiständeten kümmerte, waren diese Tätigkeiten 
von ihrem Mandat umfasst und durfte sie dafür ein Honorar nach dem Anwaltstarif beanspru-
chen. Die von den Beschwerdeführern beispielhaft genannte Wegzeit wird im Übrigen nach der 
kantonsgerichtlichen Praxis bei der Bemessung der Parteientschädigung ebenfalls zum vollen 
Anwaltstarif angerechnet, so dass auch im vorliegenden Fall nichts dagegen einzuwenden ist. 
 
5.7.2 Allerdings ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Honorarrechnung für die Beistand-
schaft Positionen aufweist, bei denen kein Bezug zu einer eigentlichen Anwaltstätigkeit ersicht-
lich ist. In dieser Hinsicht wäre die Kritik der Beschwerdeführer berechtigt, wenn als Grundlage 
der Abrechnung einzig der in der Verfügung vom 7. Januar 2020 enthaltene behördliche Auftrag 
zu beurteilen wäre. Dem ist aber nicht so. Wie die Beigeladene im Schlussbericht ausführt, ge-
langte A.____ ab Beginn ihrer Tätigkeit mit zahlreichen Anliegen und Wünschen an die Bei-
ständin. So verlangte sie, dass Arzttermine und ein Fahrdienst organisiert würden und aus ih-
rem chaotischen Hausrat einzelne Objekte herausgesucht wurden. Dabei wurde die Verbei-
ständete darauf hingewiesen, dass solche Aufträge nicht von der Beistandschaft umfasst und 
kostenpflichtig seien. Dies geht aus einem persönlich übergebenen Schreiben vom 10. Januar 
2020 hervor. Die Besprechungsnotiz vom 13. Januar 2020 hält weiter fest, dass die Kostenfra-
ge nochmals besprochen wurde und die Verbeiständete damit einverstanden war, dass ihre 
Extrawünsche von ihr zu tragende Kosten verursachen würden. Wie oben in E. 5.2 ausgeführt 
wurde, stehen der Wille und die Wünsche der Klientin im Zentrum der beistandschaftlichen Tä-
tigkeit. In Nachachtung des Selbstbestimmungsrechts hat die verbeiständete Person ein mass-
gebliches Mitspracherecht bei der Frage, welche Aufgaben die Beistandsperson wahrnimmt. 
Erlauben es - wie hier - die finanziellen Verhältnisse, ist nichts dagegen einzuwenden, dass sie 
auch eigenständig über kostenpflichtige Zusatzaufträge entscheidet. Eine Rücksprache der 
Beiständin mit den Nachkommen ist dazu nicht erforderlich. Auf deren Interessen und Vorstel-
lungen kommt es nicht an, zumal sich die Verbeiständete vorliegend dezidiert gegen eine Ein-
mischung ihrer Kinder ausgesprochen hatte. Nach dem Prinzip der Universalsukzession 
(Art. 560 ZGB) treten die Erben als Gesamtnachfolger von Gesetzes wegen automatisch an die 
Stelle der verstorbenen Person. Sie haben unter anderem auch die rechtsgeschäftlichen Wil-
lenserklärungen gegen sich gelten zu lassen, gleichgültig ob sie selber damit einverstanden 
sind oder nicht. Würde die Verstorbene noch leben und die Mandatsträgerentschädigung wie im 
vorliegenden Fall anfechten, würde man ihr widersprüchliches Verhalten vorwerfen. Es ist den 
Erben folglich verwehrt, im Verfahren die gegenteilige Position der Erblasserin einzunehmen. 
Deswegen können die Beschwerdeführer die im ausdrücklichen Auftrag der gehörig aufgeklär-
ten Erblasserin ausgeführten Tätigkeiten nicht nachträglich entgegen den früheren Abmachun-
gen für entschädigungslos erklären lassen. 
 
5.7.3 Etwas anderes könnte nur gelten, wenn zureichende Gründe für die Annahme bestehen 
würden, dass A.____s Urteilsfähigkeit zum damaligen Zeitpunkt rechtserheblich eingeschränkt 
war. Die Ausführungen der Beschwerdeführer gehen in diese Richtung, wenn sie vorbringen, 

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die schwer kranke und unter starkem Medikamenteneinfluss stehende Verbeiständete sei sich 
wohl kaum bewusst gewesen, was für Kosten auf sie zukommen. Mit dieser Mutmassung ge-
lingt der Nachweis einer bezüglich der fraglichen rechtsgeschäftlichen Erklärungen einge-
schränkten Urteilsfähigkeit allerdings nicht. Hinweise darauf, dass die Verbeiständete im Hin-
blick auf die getroffenen Entscheidungen keinen eigenständigen Willen bilden oder deren Trag-
weite nicht mehr überblicken konnte, liegen nicht vor. Beim besagten Leiden der Verbeistände-
ten handelte es sich um eine Krebserkrankung, nicht um eine neurodegenerative Erkrankung. 
Die Einnahme von Krebsmedikamenten führt nach der allgemeinen Lebenserfahrung nicht zur 
Urteilsunfähigkeit. Aus der Gefährdungsmeldung der Polizei Basel-Landschaft vom 7. Novem-
ber 2019 lässt sich vielmehr entnehmen, dass A.____ zwar krebskrank, aber "trotz ihres Alters 
im Kopf sehr fit" war. Bei der Anhörung durch die KESB konnte sie - so das Protokoll - dem Ge-
spräch und dessen Inhalt problemlos folgen. Die Fähigkeit zur eigenständigen Willensbildung 
war intakt, lehnte sie eine Unterstützung durch ihre Kinder doch klar ab und begrüsste sie die 
angebotene externe Hilfe. Ihr war offensichtlich auch bewusst, dass inskünftig namentlich durch 
den Eintritt in ein Pflegeheim hohe Kosten auf sie zukommen würden, denn sie zeigte Ver-
ständnis für den vorgeschlagenen Verkauf einer ihrer Liegenschaften (vgl. Anhörungsprotokoll 
der KESB vom 19. Dezember 2019). Nach dem Gesagten vermögen die Beschwerdeführer die 
natürliche Vermutung der Urteilsfähigkeit (vgl. dazu KGE VV vom 13. April 2016 [810 16 7] 
E. 3.3; BGE 90 II 9 E. 3) nicht umzustossen. 
 
6. Letztlich ist die Angemessenheit der Entschädigung anhand der konkreten Umstände 
des Einzelfalls zu beurteilen. Dabei ist im vorliegenden Fall nicht zu verkennen, dass die Hono-
rarrechnung aussergewöhnlich hoch ausgefallen ist. Dem in Rechnung gestellten Aufwand 
steht aber auch ein komplexes Mandat gegenüber, das ohne die berufsspezifischen Kenntnisse 
der Beiständin nicht adäquat hätte erfüllt werden können. Dabei ist insbesondere zu berücksich-
tigen, dass die Beiständin am Anfang ihrer Aufgabe praktisch bei null beginnen und unter Zeit-
druck die für ihre Tätigkeit notwendigen Informationen erst mühsam zusammensuchen musste. 
Zu Beginn der Beistandschaft fand sie eine unübersichtliche und dringlich unter Kontrolle zu 
bringende Situation vor, in welcher sich sowohl die Verbeiständete als auch ihre Nachkommen 
nicht zurechtfanden, geschweige denn genauere Auskünfte geben konnten. Zum Zeitpunkt des 
Erstgesprächs war einzig klar, dass keine Liquidität vorhanden war, offene Rechnungen in un-
bekannter Höhe bestanden, die monatlichen Kosten seit dem Heimeintritt gestiegen waren, eine 
bis dato an mehrere Parteien vermietete Liegenschaft und ein äusserst verwahrlostes Einfamili-
enhaus vorhanden waren und dass sofort Liquidität beschafft werden musste. Der von den Be-
schwerdeführern gezogene Vergleich zu den Pauschalentschädigungen bei nichtberufsmässi-
ger Mandatsführung ist nicht zielführend, ist das vorliegende Mandat doch in keiner Weise mit 
einem Durchschnittsfall vergleichbar. Anders als sie meinen, ist auch nicht nur das absolut not-
wendige Minimum an Amtsführung zu entschädigen. Der Schlussbericht belegt eine umsichtige 
und äusserst sorgfältige Mandatsführung, so dass A.____ in den Genuss einer weit überdurch-
schnittlichen Betreuungsqualität kam, bei der ihrem Selbstbestimmungsrecht zu Recht ein ho-
her Stellenwert eingeräumt wurde. Ihre wirtschaftliche Lage rechtfertigt den betriebenen Auf-
wand. Der Vermögensnachweis am Ende der Rechnungsperiode weist zwar wegen der Hypo-
theken einen Minussaldo auf. Dieser kommt aber nur deswegen zustande, weil die drei Liegen-
schaften zum Katasterwert eingesetzt wurden. Es ist notorisch, dass der Kanton Basel-

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Landschaft äusserst tiefe amtliche Verkehrswerte kennt, die sich kaum noch in guten Treuen 
als Verkehrswerte bezeichnen lassen (vgl. Urteil des BGer 2C_401/2020 vom 28. Juli 2021 [zur 
Publ. vorgesehen] E. 4.6). Der objektive Marktwert der drei Liegenschaften liegt im mehrfachen 
Millionenbereich, so dass die Verbeiständete als vermögend zu gelten hat (so auch die ergän-
zende Feststellung im Revisionsbericht der KESB vom 1. Juni 2020). Unter dem Blickwinkel der 
Tarifordnung für die Anwältinnen und Anwälte ist der Stundenansatz von Fr. 250.-- nach dem 
Massstab der persönlichen und der finanziellen Verhältnisse der zahlungspflichtigen Person als 
moderat zu bezeichnen, zumal aufgrund der Dringlichkeit des Auftrags nach § 4 Abs. 1 TO ein 
besonderer Zuschlag bis auf das Doppelte des regulären Stundenansatzes hätte in Anschlag 
gebracht werden können. Die Festsetzung der Mandatsträgerentschädigung durch die Vor-
instanz erscheint in Anbetracht des hohen Vermögens bei gesamthafter Betrachtung nicht als 
übersetzt. Sie ist gesetzes- und ermessenskonform. Für die von den Beschwerdeführern gefor-
derte, aber nicht substantiiert begründete, pauschale Kürzung um mindestens zwei Drittel be-
steht kein Anlass. Gegen den Ersatz der Spesen erheben die Beschwerdeführer im Übrigen 
keine Einwände. Die Beschwerde ist damit vollumfänglich abzuweisen. 
 
7. Es bleibt über die Kosten des vorliegenden Verfahrens zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 
VPO ist das Verfahren vor dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen 
die Gerichtsgebühren und die Beweiskosten und werden in der Regel der unterliegenden Partei 
in angemessenem Ausmass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Entsprechend dem Ausgang des Ver-
fahrens sind die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 3'000.-- den unterlegenen Beschwerde-
führern aufzuerlegen und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in derselben Höhe zu verrech-
nen. Ausgangsgemäss ist den Beschwerdeführern keine Parteientschädigung zuzusprechen 
(§ 21 VPO). Der als Anwältin in eigener Sache prozessierenden Beigeladenen wird praxisge-
mäss keine Parteientschädigung zugesprochen (vgl. KGE VV vom 19. Juni 2019 [810 17 292-
296] E. 10.3.2; KGE VV vom 14. März 2018 [810 17 29] E. 10.2; BLKGE 2009 Nr. 35 E. 16.1 
und 16.2). Die Parteikosten sind dementsprechend wettzuschlagen. 
  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 
   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 3'000.-- werden den Be-

schwerdeführern auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 
der Höhe von Fr. 3'000.-- verrechnet. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
Präsidentin 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber