# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f56a34b0-19e2-5f61-a2ec-9c6b590130f8
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-05-04
**Language:** de
**Title:** Unfallbegriff; Verschiebung einer Intraokularlinse durch Reiben des Auges stellt kein Unfallereignis im Rechtssinne dar (BGE 8C_453/2017)
**Docket/Reference:** UV.2016.00117
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/UV.2016.00117.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
UV.2016.00117
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna
Sozialversicherungsrichter Vogel
Gerichtsschreiberin Hediger
Urteil
vom
4. Mai 2017
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
gegen
Suva
Rechtsabteilung
Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.1
Der 1952 geborene
X.___
arbeitete
seit 1978
als Marketing-Fach
spezialist
bei der
Y.___
AG,
und war dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert
. Mit Schadenmeldung vom 2
7.
November 2014 zeigte die Arbeitgeberin der Suva ein Schadenereignis vom 1
7.
Oktober 2014 an,
anlässlich
welchem dem Ver
sicherten ein Fremdkörper in sein linkes Auge geraten sei
. Der Sachverhalt
schilderte sie
wie folgt: „Bruder schoss 1964 auf Versicherten im Spiel mit einer Bleikugel. Bleikugel
i
m Auge – war einige Tage blind – 2004 hatte Versicherte eine Staroperation aufgrund des Unfalls von 1964, dies verur
sachte ein
Makula
-Loch“
(
Urk.
8/1).
Die erstbehandel
nden Ärzte der Augen
klinik des Z.___
diagnostizierten eine subluxierte Intraokularlinse (IOL, Bericht vom 21.  Oktober 2014, Urk. 8/8). Am 2. De
zember 2014 wurde die IOL am
Z.___
im linken Auge explantiert sowie eine
Artisan
-Linse
retropupillär
implantiert (Austrittsbericht vom 2. De
zember 2014, Urk. 8/5/5).
Mit Schre
i
ben vom
5.
Dezember 2014 teilte die
Suva
dem Versicherten mit, das Unfallereignis aus dem Jahre
1964 sei nicht durch die Suva
versichert
gewesen
(
Urk.
8/2).
1.2
Am 2
3.
November 2015 teilte der Versichert
e der Suva telefonisch mit, ihm
sei
am 1
7.
Oktober 2014
in
A.___
etwas ins Auge geflogen.
Er habe in seinem Auge gerieben, woraufhin sich
die Linse verschoben
habe
(Urk.
8/7).
Daraufhin wurde der Versicherte von der
Suva-Aussendienst
mit
arbeiterin
zu Krank
en
geschichte, Sachverhalt und
Heilver
lauf
befragt (Bericht vom
2.
Dezember 2015,
Urk.
8/13).
Mit Verfügung vom 15. De
zember 2015 lehnte die Suva ihre Leistungspflicht ab (
Urk.
8/16).
Die vom Versicherten dagegen erhobene Einsprache vom
18
.
Dezember 2015
(Urk. 8/
1
8
) wies die Suva mit
Einspracheentscheid
vom
14
.
April
2016 (Urk. 2) ab.
2.
Dagegen erhob der Versicherte am
13. Mai
2016 Beschwerde und beantragte sinngemäss, es sei der Vorfall vom 1
7.
Oktober 201
4
als versichertes Ereignis anzuerkennen und
es seien
ihm Leistungen der Unfallversicherung
zuzuspre
chen (Urk. 1). Ausserdem legte
er
diverse Beilagen auf (Urk. 3/1-2,
Urk.
3/4
13)
. Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom
16. August
2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7)
, was dem Beschwer
de
führer am 19. August
2016 zur Kenntnis gebracht wurde.
Gleich
zeitig wurde
ihm
Gele
genheit eingeräumt, die Beschwerde zurückzuziehen oder dar
zulegen, ob und aus welchen Gründen er
daran
festhalten wolle
(Urk. 9)
.
Mit
Eingabe
vom
10. September 2016
hielt der Beschwerdeführer an der Beschwerde vom 1
3.
Mai 2016 fest
. Zur Begründung wiederholte er im Wesentlichen seine
Argumentation in der Beschwerde
(
Urk.
11).
Eine Kopie der Eingabe
des Beschwerdeführers vom 10.
September 2016 wurde der Beschwerdegegnerin am 1
3.
September 2016 zur Kenntnisnahme zugestellt (
Urk.
12).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien sowie die Akten ist, soweit für die
Ent
scheid
findung
erforderlich, in den Erwägungen einzugehen.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1.
Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes
gesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen,
die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach
verhalt verwirklicht hat
(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Ände
rung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungs
leistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufs
krankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangs
be
stimmungen).
Der hier zu beurteilende
Vor
fall hat sich am
1
7.
Oktober 2014
ereignet, wes
halb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegen
den Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Nach
Art. 10 Abs. 1 UVG
hat die versicherte Person Anspruch auf die
zweck
mässige
Behandlung ihrer Unfallfolgen. Den gesetzlich umschriebenen Anspruch auf Heilbehandlung hat die versicherte Person so lange, als von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung eine namhafte Verbesserung ihres Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfällige
Eingliederungs
massnahmen
der Invalidenversicherung (IV) noch nicht abgeschlossen sind (Art. 19 Abs. 1 UVG e
contrario
). Ist sie infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeits
unfähig, so steht ihr
gemäss
Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu.
1.3
Ein Unfall ist gemäss
Art.
4
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)
die plötzliche, nicht beabsichtigte
schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geisti
gen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat.
1.4
Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Unge
wöhn
lich
keit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwer wiegende, unerwartete Fol
gen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Lebensbereich Alltäg
lichen oder Üblichen über
schreitet. Ausschlaggebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Nor
malmass an Umwelteinwirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.3.1 mit Hinweis).
Nach Lehre und Rechtsprechung kann das Merkmal des ungewöhnlichen
äusseren
Faktors in einer unkoordinierten Bewegung bestehen. Bei
Körper
bewegungen
gilt dabei der Grundsatz, dass das Erfordernis der
äusseren
Ein
wirkung lediglich dann erfüllt ist, wenn ein in der
Aussenwelt
begründeter Umstand den natürlichen Ablauf einer Körperbewegung gleichsam "
pro
grammwidrig
" beeinflusst hat. Bei einer solchen unkoordinierten Bewegung ist der ungewöhnliche
äussere
Faktor zu bejahen; denn der
äussere
Faktor - Veränderung zwischen Körper und
Aussenwelt
- ist wegen der erwähnten Programmwidrigkeit zugleich ein ungewöhnlicher Faktor (BGE 130 V 117 E. 2.1, 134 V 72 E. 4.3.2.1
a.E
., je mit Hinweisen).
1.5
Gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG kann der Bundesrat Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen. Von dieser Kompetenz hat der Bundesrat in Art. 9 Abs. 2 UVV Gebrauch gemacht und folgende Körperschädigungen, sofern sie nicht eindeutig auf eine Erkrankung oder eine Degeneration zurückzuführen sind, auch ohne unge
wöhnliche äussere Einwirkung den Unfällen gleichgestellt:
a.
Knochenbrüche;
b.
Verrenkungen von Gelenken;
c.
Meniskusrisse;
d.
Muskelrisse;
e.
Muskelzerrungen;
f.
Sehnenrisse;
g.
Bandläsionen;
h.
Trommelfellverletzungen.
Diese Aufzählung der den Unfällen gleichgestellten Körperschädigungen ist
abschliessend (BGE 116 V 136 E. 4a, 147 E. 2b, je mit Hinweisen; Maurer, Schweizerisches Unfall
versicherungsrecht, 2. Aufl., 1989, S. 202).
2.
2.1
Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer nach den Umständen des Geschehens vom
1
7.
Oktober 2014
einen leistungsbegründenden Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG oder eine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV erlitten hat.
2.2
Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen
E
insprachee
ntscheid
im Wesentlichen auf den Standpunkt
, das Reiben des Auges aufgrund eines Fremdkörpergefühls stelle kein ungewöhnlicher äusserer Faktor dar, welcher den Rahmen des in einer solchen Situation Alltäglichen oder Üblichen über
schreite. Vielmehr handle es sich dabei um eine völlig normale Reaktion, welche meist sogar reflexartig vorgenommen werde. Das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit sei daher nicht erfüllt und der Beschwerdeführer habe am 1
7.
Oktober 2014 keinen Unfall im rechtlichen Sinne erlitten (
Urk.
1 S. 5). Ausserdem liege mit der diagnostizierten Subluxation der Intraokularlinse im linken Auge keine unfallähnliche Körperschädigung
im Sinne von
Art.
9 Abs.
2 UVV vor
, welche auch ohne ungewöhnliche äussere Einwirkung den Unfällen gleichgestellt und somit von der Unfallversicherung gedeckt sei
(
Urk.
2/1 S. 5).
2.
3
Der Beschwerdeführer
wandte dagegen
zusammengefasst
ein, die Ver
schiebung der Linse im linken Auge sei eindeutig durch die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung neuer unvorhergesehener und unge
wöhnlicher äusserer Faktoren verursacht worden. Auch die behandelnden Ärzte hätten allesamt von einem Unfall gesprochen.
Soweit
die
Beschwerde
gegnerin
diesen Ärzten „nicht zutraue“,
müsse
sie eine neutrale Expertise veranlassen. Ausserdem
müsse geprüft werden, ob dem
Z.___
nicht admi
nistrative Fehler unterlaufen seien
, mithin
,
ob es
tatsächlich eine
Kostengut
sprache bei der Beschwerdegegnerin eingeholt habe.
Es müsse auch geprüft werden, ob
die
Arbeitgeberin
den Unfall sofort angemeldet habe.
Sodann sei der vom
Z.___
in Rechnung gestellte Betrag von über
Fr.
5‘000.-- für die pri
vate Abteilung völlig überrissen und gar nicht gerechtfertigt. Weiter
habe die Beschwerdegegnerin die leistungsabweisende Verfügung vom 1
5.
Dezember 2015 erst 14 Monate nach dem Unfallereignis erstellt. Dabei habe sie den Entscheid absichtlich kurz vor den Weihnachtsferien zugestellt, mit der kla
ren Hoffnung, dass der beschädigte Patient nichts unternehme. Es sei denn auch bekannt, dass die Suva
als
undurchsichtiger und sturer Apparat
mit allen Mitteln probiere, sich aus der Verantwortung zu ziehen. Der
Ein
spracheentscheid
vom 1
4.
April 2016 stamme von der Suva Luzern, was
bedeute, dass die Suva erstaunlicher- und verdächtigerweise gleichzeitig Ric
hter und Partei sei (
Urk.
1
,
Urk.
11
).
3.
3.1
Den Akten ist zum Geschehensablauf vom
1
7.
Oktober
201
4
im Wesentlichen Folgendes zu entnehmen:
3.2
Mit Telefonat vom 2
3.
November 2015 teilte der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin mit, er sei am 1
7.
Oktober 201
4
in
A.___
gewe
sen. Er wisse nicht genau was passiert sei, evtl. habe er einen „Schock“ erlitten oder es sei ihm etwas ins Auge geflogen.
E
r
habe
an seinem Auge gerieben, woraufhin sich
die Linse verschoben habe (
Urk.
8/7).
3.3
Anlässlich der Besprechung mit der Suva-Aussendienstmitarbeiterin vom 2.
Dezember 2015
schilderte
der Beschwerde
führer das Ereignis wie folgt: „Ich war am 1
7.
Oktober
2014 in
A.___
un
d ging mit Kunden nach dem Es
sen Spazieren. Es
war windig und hatte Sta
ub und Sand. Plötzlich geschah
etwas Komisches in meinem linken Auge. Ich
dachte, es sei Staub oder ein
Haar in das linke Auge gekommen und rieb deshalb leicht in meinem linken Auge. Es schmerzte nicht, weshalb
ich dachte, dass es wieder weg
gehe. Ich bekam vom Arzt Tropfen, die ich immer dabei habe, damit das
Auge schön
feucht ist oder wenn es gereizt ist. Da das linke Auge gereizt war, ben
etzte
ich es mit meinen üblichen Befeuchtungstrop
fen. Einer meiner Gäste wollte
mich sofort zum Augenarzt bringen. Da es ni
cht schmerzte, wartete ich
,
bis
ich wieder in der Schweiz war. Das Sehverm
ög
en des linken Auges war ver
ändert. I
ch hatte ein komisches Gefühl drin, das Wei
ss des Auges war etwas gerötet
. Es blutete nicht, äusserlich war im linken
Augen
bereich
kein Kratzer
sichtbar. Ich rieb auch leicht im Auge, da
ich dachte, es habe etwas vom
Wind ins Auge
geweht. Am 1
9.
Oktober 201
4 flog ich zurück
in die Schweiz. Am
2
0.
Dezember 2014 war
ich das erste Mal auf dem Notfall der Augenklin
ik des
B.___
. Es wurde bei dieser Konsultation festgest
ellt, dass sich die Linse mei
nes linken Auges verschoben hat
te
, was operiert werden
musste“ (
Urk.
8/13/2)
.
4.
4.1
Ob sich die Linse schon vor dem Reiben oder durch das Reiben des Auges abgelöst hat, lässt sich weder aufgrund der Sachverhaltsschilderungen des Beschwerdeführers noch aufgrund der bei den Akten liegenden medizini
schen Unterlagen genau eruieren, kann
indes
mangels Relevanz für das Beurteilungsergebnis offen gelassen werden. So qualifiziert
weder
eine Irrita
tion
durch ein Sandkorn oder dergleichen noch das Reiben im Auge als aus
sergewöhnlicher äusserer Faktor im Sinne von
Art.
4 ATSG. Selbstredend kann auch bei einer denkbaren Spontanablösung der Linse nicht von einem äusseren Faktor die Rede sein.
Mit der diagnostizierten subluxierten Intraokularlinse
ist auch eine
unfall
ähnli
che
Körperschädigung im Sinne von
Art.
6 Abs. 2 UVG in Verbin
dung mit
Art.
9 UVV
(vgl. E. 1.5)
zu verneinen
.
Die beschwerdeweise vorgebrachten
Einwendungen des Beschwerdeführers
erweisen sich als
unbehelflich
und
vermögen daran nichts zu ändern.
Von zusätzlichen Abklärungen sind keine neuen Ergebnisse zu erwarten, wes
halb davon abzusehen ist (antizipierte Beweiswürdigung;
BGE 136 I 229
E. 5.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_607/2011 vom 16. März 2012 E. 7.2).
4.2
Da das Ereignis vom
17. Oktober 2014
weder einen Unfall im Rechtssin
ne
gemäss
Art. 4 ATSG darstellt
noch eine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 9 Abs. 2 UVV zur Folge hatte, ist der leistungsabwei
sende
Ein
spracheentscheid
vom 14. April 2016
zu Recht erfolgt. Die Beschwerde ist folglich abzuweisen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
X.___
-
Suva
-
Bundesamt für Gesundheit
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesge
richt Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
HurstHediger