# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 65f2ca5e-3d48-574d-9f16-03eda2e42237
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-01-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.01.2024 D-7054/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-7054-2023_2024-01-09.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-7054/2023 

law/gnb 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  9 .  J a n u a r  2 0 2 4  

Besetzung 
 Einzelrichter Walter Lang, 

mit Zustimmung von Richterin Deborah D'Aveni; 

Gerichtsschreiberin Barbara Gysel Nüesch. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Libyen, 

vertreten durch Christopher Bühler, 

HEKS Rechtsschutz Bundesasylzentren (…), 

(…), 

Beschwerdeführer,  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (sicherer 

Drittstaat); 

Verfügung des SEM vom 11. Dezember 2023. 

 

 

 

D-7054/2023 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der Beschwerdeführer suchte am 27. Juni 2023 in der Schweiz um Asyl 

nach. Am 6. Juli 2023 fand im Bundesasylzentrum (BAZ) Region (…) die 

Personalienaufnahme statt. Dabei reichte der Beschwerdeführer (unter an-

derem) Ausweisepapiere aus Libyen, Unterlagen zum Asylverfahren in Bel-

gien, seine italienische Identitätskarte (für Ausländer), seinen italienischen 

Aufenthaltstitel, seine italienische Krankenkassenkarte und den italieni-

schen Entscheid betreffend Erteilung von subsidiärem Schutz vom 

22. März 2021 zu den Akten. 

B.  

Ein Abgleich mit der europäischen Fingerabdruck-Datenbank (Zentralein-

heit Eurodac) ergab, dass der Beschwerdeführer am 16. Mai 2017 in 

Deutschland, am 14. Januar 2019 in Italien sowie am 26. Februar 2021 und 

am 30. März 2023 in Belgien um Asyl nachgesucht hatte. 

C.  

Am 10. Juli 2023 ersuchte das SEM die italienischen Behörden gestützt 

auf die Richtlinie 2008/115/EG des Europäischen Parlaments und des Ra-

tes vom 16. Dezember 2008 über gemeinsame Normen und Verfahren in 

den Mitgliedstaaten zur Rückführung illegal aufhältiger Drittstaatsangehö-

riger (Rückführungsrichtlinie) sowie das Abkommen zwischen der Schwei-

zerischen Eidgenossenschaft und der Italienischen Republik über die 

Rückübernahme von Personen mit unbefugtem Aufenthalt vom 10. Sep-

tember 1998 (SR 0.142.114.549; Rückübernahmeabkommen) um Rück-

übernahme des Beschwerdeführers. 

D.  

Die italienischen Behörden stimmten dem Ersuchen am 31. Juli 2023 zu. 

E.  

Am 4. August 2023 gewährte das SEM dem Beschwerdeführer das recht-

liche Gehör zu seiner Absicht, auf das Asylgesuch nicht einzutreten und die 

Wegweisung nach Italien zu verfügen. 

F.  

In der Folge liess der Beschwerdeführer am 9. August 2023 um Aktenein-

sicht ersuchen, welche vom SEM mit E-Mail an die Rechtsvertretung vom 

10. August 2023 abgelehnt wurde. 

D-7054/2023 

Seite 3 

G.  

Mit Eingabe an das SEM vom 11. August 2023 (vgl. SEM-act. […]-24/3) 

brachte die Rechtsvertretung nebst materiellen Einwänden diverse for-

melle Verfahrensmängel vor. Beigelegt war ein USB-Stick mit 12 Videos 

über das Lebens des Beschwerdeführers auf der Strasse in Italien. 

H.  

Am 11. Oktober 2023 und am 22. November 2023 erkundigte sich das 

SEM bei der Pflege im BAZ B._______ nach vorhandenen ärztlichen Do-

kumenten. Mit Antwort vom jeweils gleichen Tag liess die Pflege dem SEM 

diverse medizinische Akten zukommen (vgl. SEM-act. […]-26 bis 28, 34 

und 35). 

I.  

Das SEM teilte der Rechtsvertretung mit E-Mail vom 1. November 2023 

mit, es werde ein persönliches Gespräch zur Rückführung in einen siche-

ren Drittstaat (RüA-Gespräch) stattfinden, und händigte gleichzeitig die we-

sentlichen Verfahrensakten aus. 

J.  

Am 23. November 2023 wurde dem Beschwerdeführer anlässlich des 

RüA-Gesprächs das rechtliche Gehör zum beabsichtigten Nichteintretens-

entscheid, zur Wegweisung nach Italien und zum medizinischen Sachver-

halt gewährt. Gleichzeitig reichte der Beschwerdeführer (unter anderem) 

ein selber erstelltes Protokoll in Englisch zu seinen Erfahrungen in Italien 

und ein Foto seiner in Libyen lebenden Tochter zu den Akten. 

K.  

Das SEM gewährte der Rechtsvertretung am 7. Dezember 2023 das recht-

liche Gehör zum Entscheidentwurf. Diese reichte mit vom 7. Dezember 

2023 datierter Eingabe ihre Stellungnahme ein (vgl. Beschwerdebei-

lage 3). 

L.  

Mit Verfügung vom 11. Dezember 2023 – eröffnet am 12. Dezember 2023 

– trat das SEM in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG (SR 142.31) 

auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht ein, verfügte die Weg-

weisung aus der Schweiz, hielt fest, er müsse die Schweiz am Tag nach 

Eintritt der Rechtskraft dieser Verfügung verlassen, ansonsten könne er in 

Haft genommen und unter Zwang nach Italien zurückgeführt werden, und 

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Seite 4 

verfügte die Aushändigung der editionspflichtigen Akten an den Beschwerde-

führer. 

M.  

Der Beschwerdeführer liess mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 

15. Dezember 2023 (Postaufgabe: 19. Dezember 2023) beim Bundesver-

waltungsgericht gegen die Verfügung des SEM Beschwerde erheben und 

beantragen, die angefochtene Verfügung sei vollständig aufzuheben und 

er sei wegen Unzulässigkeit des Wegweisungsvollzugs in der Schweiz vor-

läufig aufzunehmen. Eventualiter sei die angefochtene Verfügung vollstän-

dig aufzuheben und die Sache zur rechtsgenüglichen Sachverhaltsabklä-

rung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Subeventualiter sei die angefoch-

tene Verfügung vollständig aufzuheben und die Sache zur Einholung indi-

vidueller schriftlicher Zusicherungen der italienischen Behörden zu adä-

quater Unterkunft, zu Ernährung und zum Zugang zur medizinischen 

Grundversorgung an die Vorinstanz zurückzuweisen. In verfahrensrechtli-

cher Hinsicht wurde beantragt, es sei dem Beschwerdeführer die unent-

geltliche Prozessführung zu gewähren und es sei auf die Erhebung eines 

Kostenvorschusses zu verzichten. 

Der Beschwerde lagen – nebst der angefochtenen Verfügung und einer 

Vollmacht – die Stellungnahme der Rechtsvertretung zum Entscheident-

wurf vom 7. Dezember 2023 sowie ein USB-Stick mit Videoaufzeichnun-

gen des Beschwerdeführers bei. 

N.  

Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte mit Schreiben vom 20. Dezem-

ber 2023 den Eingang der Beschwerde. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurtei-

lung von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig 

und entscheidet auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – wie auch vorlie-

gend – endgültig (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG; Art. 105 AsylG).  

1.2 Der Beschwerdeführer ist als Verfügungsadressat zur Beschwerdefüh-

rung legitimiert (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 

VwVG). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist 

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Seite 5 

einzutreten (Art. 108 Abs. 3 AsylG; Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und 

Art. 52 Abs. 1 VwVG). 

2.  

2.1 Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rü-

gen richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5). 

2.2 Bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das 

SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen 

(Art. 31a Abs. 1–3 AsylG), ist die Beurteilungskompetenz der Beschwer-

deinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt, ob die Vorinstanz zu 

Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1; 

2012/4 E. 2.2, je m.w.H.). 

3.  

Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich begründet und ist im Ver-

fahren einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten 

Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin (Art. 111 Bst. e AsylG) 

ohne Durchführung eines Schriftenwechsels und mit summarischer Be-

gründung zu behandeln (Art. 111a AsylG). 

4.  

4.1 Das SEM führt zur Begründung seines Nichteintretensentscheids aus, 

Italien sei vom Bundesrat als sicherer Drittstaat im Sinne von Art. 6a Abs. 2 

Bst. b AsylG bezeichnet worden. Der Beschwerdeführer habe in Italien 

subsidiären Schutz erhalten und die italienischen Behörden hätten sich be-

reit erklärt, ihn zurückzunehmen. Im Weiteren sei der Wegweisungsvollzug 

zulässig, zumutbar und möglich. In ihrer Stellungnahme zum Entscheident-

wurf vom 7. Dezember 2023 habe die Rechtsvertretung mitgeteilt, dass der 

Beschwerdeführer mit dem Entwurf einverstanden sei. Es erübrige sich 

deshalb, erneut die gesamte Bandbreite von Handlungsoptionen, Ansprü-

chen oder Rechten auszubreiten, welche ihm – dank seines Schutzstatus 

– gleichermassen wie italienischen Staatbürgerinnen und Staatsbürgern 

zustehe. 

4.2 In der Beschwerde wird eingewendet, in der dreiseitigen Stellung-

nahme der Rechtsvertretung vom 7. Dezember 2023 sei nochmals auf die 

vom Beschwerdeführer umfangreich dokumentierten und durch Videoma-

terial bewiesenen Umstände in Italien sowie auf die der EMRK widerspre-

chende Argumentation des SEM hingewiesen worden. Zudem seien drei 

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Seite 6 

Anträge gestellt worden. Zu keinem Zeitpunkt sei der Beschwerdeführer 

mit dem Entscheidentwurf einverstanden gewesen beziehungsweise habe 

die Rechtsvertretung solches mitgeteilt. Indem das SEM seinen Entscheid 

zumindest teilweise auf ein angebliches Einverständnis des Beschwerde-

führers mit dem Entscheidentwurf stütze und die in der Stellungnahme vom 

7. Dezember 2023 vorgebrachten Argumente und Anträge nicht einmal zur 

Kenntnis genommen habe, habe es den Anspruch auf rechtliches Gehör 

und die Begründungspflicht verletzt. Im Übrigen sei der Wegweisungsvoll-

zug nach Italien unzulässig und unzumutbar. Zudem sei der medizinische 

Sachverhalt nicht vollständig erstellt. 

5.  

5.1 Der Grundsatz des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 29 

VwVG, Art. 32 Abs. 1 VwVG) verlangt, dass die verfügende Behörde die 

Vorbringen des Betroffenen tatsächlich hört, sorgfältig und ernsthaft prüft 

und in der Entscheidungsfindung berücksichtigt, was sich entsprechend in 

der Entscheidbegründung niederschlagen muss (vgl. Art. 35 Abs. 1 

VwVG). 

5.2 Den vorinstanzlichen Akten ist zu entnehmen, dass die Stellungnahme 

zum Entscheidentwurf, auf welche sich das SEM in seiner Verfügung be-

zieht, nicht den Beschwerdeführer, sondern einen anderen Asylgesuchstel-

ler betrifft und fälschlicherweise Eingang in das Dossier des Beschwerde-

führers gefunden hat (vgl. SEM-act. […]-41/1). Die mit der Beschwerde 

eingereichte Stellungnahme, welche einen Eingangsstempel des SEM 

vom 8. Dezember 2023 trägt, findet sich dagegen in den Akten der Vo-

rinstanz nicht (vgl. Beschwerdebeilage 3; vgl. Sachverhalt Bst. M). Demzu-

folge erweist sich die Rüge in der Beschwerde, wonach sich das SEM in 

der angefochtenen Verfügung mit keinem Wort mit den Einwänden und An-

trägen der Stellungnahme auseinandergesetzt habe, als berechtigt. Durch 

diese Unterlassung hat die Vorinstanz den Anspruch des Beschwerdefüh-

rers auf rechtliches Gehör sowie die Begründungspflicht (als Teilgehalt des 

rechtlichen Gehörs) offensichtlich verletzt. Am Rande sei erwähnt, dass vor 

dem Hintergrund der im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten Ein-

wände (vgl. etwa Sachverhalt Bst. G) erstaunt, dass das SEM das angeb-

lich erfolgte Einverständnis mit dem Entscheidentwurf nicht hinterfragt hat, 

denn bei minimaler Sorgfalt wäre sofort aufgefallen, dass sich das ver-

meintliche Einverständnis in der Stellungnahme vom 7. Dezember 2023, 

auf das sich die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung stützt, nicht 

auf den Entscheidentwurf den Beschwerdeführer, sondern auf einen 

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Seite 7 

Entscheidentwurf einen Asylbewerber aus Afghanistan betreffend bezogen 

hat. 

5.3 Angesichts des formellen Charakters des Gehörsanspruchs führt des-

sen Verletzung grundsätzlich zur Kassation und Rückweisung der Sache 

an die Vorinstanz, unabhängig davon, ob die angefochtene Verfügung bei 

korrekter Verfahrensführung im Ergebnis anders ausgefallen wäre. Im Be-

schwerdeverfahren kann die Gehörsverletzung jedoch unter Umständen 

aus prozessökonomischen Gründen geheilt werden, wenn die Rechtsmit-

telinstanz über die volle Kognition verfügt, das Versäumte nachgeholt wird, 

die beschwerdeführende Person dazu Stellung nehmen kann und die fest-

gestellte Verletzung nicht schwerwiegender Natur ist (vgl. dazu BVGE 

2015/10 E. 7.1 m.w.H.; ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER/MARTIN BERTSCHI, 

Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes; 3. Aufl. 

2013, Rz. 548 ff., 645). Vorliegend fällt eine Heilung der festgestellten Ge-

hörsverletzung angesichts der Erheblichkeit des Verfahrensmangels nicht 

in Betracht. 

6.  

Die Beschwerde ist demnach gutzuheissen, soweit die Aufhebung der an-

gefochtenen Verfügung und die Rückweisung an die Vorinstanz beantragt 

wird. Die angefochtene Verfügung ist somit aufzuheben und die Sache zur 

neuen Entscheidung unter Berücksichtigung der Stellungnahme zum Ent-

scheidentwurf vom 7. Dezember 2023 an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

Bei dieser Sachlage ist auf die übrigen Ausführungen in der Beschwerde 

nicht näher einzugehen. 

7.  

7.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Verfahrenskosten zu 

erheben (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

7.2 Dem vertretenen Beschwerdeführer ist keine Parteientschädigung aus-

zurichten, da es sich vorliegend um eine zugewiesene unentgeltliche 

Rechtsvertretung im Sinne von Art. 102h AsylG handelt, deren Leistungen 

vom Bund nach Massgabe von Art. 102k AsylG entschädigt werden (vgl. 

Art. 111ater AsylG). 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 8 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird gutgeheissen, soweit die Aufhebung der angefochte-

nen Verfügung beantragt wird. 

2.  

Die angefochtene Verfügung vom 11. Dezember 2023 wird aufgehoben 

und die Sache im Sinne der Erwägungen zur Neubeurteilung an die Vor-

instanz zurückgewiesen. 

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.  

Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 

5.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

Walter Lang Barbara Gysel Nüesch 

 

 

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