# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8a046abe-148b-507a-a2a3-52d69cd54630
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-11-15
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 15.11.2021 LF210076
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LF210076_2021-11-15.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: LF210076-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichtein lic. iur. R. Bantli Keller und Ersatzrichterin lic. iur. N. Je-

ker sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Houweling-Wili 

Beschluss vom 15. November 2021 

 

in Sachen 

 

A._____ AG,  
Gesuchstellerin und Berufungsklägerin 

 

vertreten durch Fürsprecher lic. iur. X._____,  

 

gegen 

 

B._____ AG,  
Gesuchsgegnerin und Berufungsbeklagte 

 

betreffend Bauhandwerkerpfandrecht 
 
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichtes Audienz des Bezirksgerichtes Zü-

rich vom 4. Oktober 2021 (ES210056) 

 
  

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Erwägungen: 

1. Die Berufungsklägerin gelangte mit Eingabe vom 4. Oktober 2021 an das 

Einzelgericht Audienz des Bezirksgerichtes Zürich und ersuchte um Anweisung 

des Grundbuchamtes C._____-Zürich, Gemeinde Zürich-D._____, auf dem 

Grundstück Zürich-D._____ Grundbuchblatt 1, Kataster 2, Plan SE12, E._____ 

(EGRID CH3), die vorläufige Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts für ei-

ne Pfandsumme von Fr. 15'154.50, nebst Zins zu 5 % ab dem 5. Juli 2021, even-

tuell seit wann rechtens, zu ihren Gunsten im Grundbuch vorzumerken (act. 1). 

Mit Urteil vom 4. Oktober 2021 wies das Einzelgericht das Gesuch unter Kosten-

folgen zu Lasten der Berufungsklägerin ab (act. 5 = act. 7). 

2. Gegen diesen Entscheid erhob die Berufungsklägerin mit Eingabe vom 

18. Oktober 2021 Berufung bei der II. Zivilkammer des Obergerichts des Kantons 

Zürich, hielt darin an dem bei der Vorinstanz gestellten Rechtsbegehren fest und 

ersuchte gleichzeitig um Erteilung der aufschiebenden Wirkung bzw. um Anord-

nung dieser Vormerkung einstweilen superprovisorisch und rückwirkend auf den 

4. Oktober 2021 (act. 8). Nachdem der Antrag auf Erlass superprovisorischer 

Massnahmen mit Verfügung vom 21. Oktober 2021 abgewiesen und der Beru-

fungsklägerin Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 600.-- ange-

setzt worden war (act. 12), zog die Berufungsklägerin die Berufung mit Schreiben 

vom 1. November 2021 zurück (act. 14). Das Verfahren ist entsprechend abzu-

schreiben (Art. 241 ZPO). 

3. Mit dem Rückzug wird auch die erstinstanzliche Regelung der Kosten- und 

Entschädigungsfolgen rechtskräftig. Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten 

des Berufungsverfahrens in Höhe von Fr. 300.-- (§§ 2, 4, 8, 10 und 12 GebV OG, 

vgl. act. 12) der Berufungsklägerin aufzuerlegen. Mangels erheblicher Umtriebe 

ist der Berufungsbeklagten für das Rechtsmittelverfahren keine Parteientschädi-

gung zuzusprechen. 

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren wird abgeschrieben. 

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2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.-- festgesetzt und 

der Berufungsklägerin auferlegt. 

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Berufungsbeklagte unter Beila-

ge eines Doppels von act. 8, sowie – unter Rücksendung der erstinstanzli-

chen Akten – an das Einzelgericht Audienz des Bezirksgerichtes Zürich, je 

gegen Empfangsschein. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 15'154.50. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des 
Begehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision 
beim Obergericht zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO). 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 
 

lic. iur. K. Houweling-Wili 
 
 
versandt am: 
 

	Beschluss vom 15. November 2021
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren wird abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.-- festgesetzt und der Berufungsklägerin auferlegt.
	3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Berufungsbeklagte unter Beilage eines Doppels von act. 8, sowie – unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten – an das Einzelgericht Audienz des Bezirksgerichtes Zürich, je gegen Empfangsschein.
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...