# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 13ad5906-2ed0-5e52-b156-8aebf2ac6d7d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-05-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.05.2010 C-3790/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3790-2007_2010-05-28.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-3790/2007/
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 8 .  M a i  2 0 1 0

Richter Beat Weber (Vorsitz), 
Richter Francesco Parrino, 
Richter Stefan Mesmer, 
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

S._______,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Urs Rudolf, Ober-
Emmenweid 46, Postfach 1846, 6021 Emmenbrücke,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle Luzern,
Landenbergstrasse 35, Postfach, 6002 Luzern,
Vorinstanz.

Invalidenrente; Verfügung der IV-Stelle Luzern vom 21. 
Juli 2006.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-3790/2007

Sachverhalt:

A.
Die  am  6.  Februar  1948  geborene,  verheiratete,  schweizerische 
Staatsangehörige  S._______  (nachfolgend  Versicherte  oder  Be-
schwerdeführerin) lebte bis August 2005 in der Schweiz und seither in 
Argentinien. Sie war in den Jahren 1968 – 1971 sowie 1988 – 2005 in 
der Schweiz erwerbstätig, letztere Zeitspanne selbständig erwerbend 
als  Kosmetikerin,  und  entrichtete  dabei  die  Beiträge  an  die 
schweizerische  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung 
(act. IV 8, act. 10). Am 4. April  2001 erlitt  die Versicherte einen Ver-
kehrsunfall. Am 13. Mai 2003 meldete sie sich bei der Schweizerischen 
Invalidenversicherung zum Bezug einer Invalidenrente an (act. IV 3).

B.
Mit  Verfügung  vom  19.  April  2005  wies  die  IV-Stelle  des  Kantons 
Luzern  das  Leistungsbegehren  der  Versicherten  ab  mit  der  Be-
gründung,  aufgrund  des  Einkommensvergleichs  ergebe  sich  ein  In-
validitätsgrad von 20%, welcher kein Rentenanspruch begründe (act. 
IV 40).

Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte am 20. Mai 2005 Ein-
sprache bei der IV-Stelle des Kantons Luzern und beantragte, die an-
gefochtene  Verfügung  sei  aufzuheben  und  es  sei  ihr  basierend  auf 
einem  Invaliditätsgrad  von  50%  eine  halbe  Invalidenrente  auszu-
richten.  Dies  begründete  sie  damit,  dass  sie  sich  ohne  Unfall  ein 
Arbeitspensum von 100% in ihrer selbständigen Erwerbstätigkeit hätte 
leisten können, wogegen sie unfallbedingt heute aus gesundheitlichen 
Gründen nur noch ein Arbeitspensum von 50% bewältigen könne. Bei 
der Berechnung des Valideneinkommens gelte es zu berücksichtigen, 
dass  die  Versicherte  am  kürzlich  bezogenen  neuen  Standort  des 
Kosmetikgeschäfts höhere Erträge hätte erzielen können, als von der 
kantonalen  IV-Stelle  angenommen.  Bei  der  Berechnung  des  In-
valideneinkommens habe die kantonale IV-Stelle zu Unrecht auf Ver-
weistätigkeiten  abgestellt,  nachdem  es  der  Beschwerdeführerin  un-
zumutbar  gewesen sei,  ihre  angestammte Tätigkeit  als  Kosmetikerin 
aufzugeben  und  einer  anderen  Erwerbstätigkeit  im  Dienstleistungs-
bereich  nachzugehen,  weshalb  bei  der  Festlegung des Invalidenein-
kommens  von  einem  Ertrag  auszugehen  sei,  den  sie  bei  einem 
Arbeitspensum von 50% erwirtschaften könne.

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C.
Mit  Einspracheentscheid  vom  21.  Juli  2006  wies  die  IV-Stelle  des 
Kantons  Luzern  die  Einsprache  der  Versicherten  ab  (act.  IV  50). 
Aufgrund der medizinischen Abklärungen könne davon ausgegangen 
werden, dass die Versicherte seit 4. April 2001 zu 50% in ihrer Tätig -
keit  als Kosmetikerin eingeschränkt  sei. Bei  der Bestimmung des In-
valideneinkommens  könne  der  Versicherten  zugemutet  werden,  die 
selbständige  Tätigkeit  aufzugeben.  Die  IV-Stelle  habe  sich  auf  die 
Lohnstrukturerhebung  des  Bundesamtes  für  Statistik  für  das  Jahr 
2002,  Sparte  Dienstleistungen  abgestützt.  Bezogen  auf  ein  Pensum 
von 50% und einem leidensbedingten Abzug von 15% ergebe sich ein 
Invalideneinkommen  von  Fr.  24'952.72.  Bei  der  Berechnung  des 
Valideneinkommens  sei  auf  das  1991  –  1996  erzielte,  aufindexierte 
durchschnittliche  Einkommen  abzustellen.  Dass  am  neuen  Standort 
ein höheres Einkommen erzielt worden wäre, sei nicht erwiesen. Das 
Valideneinkommen sei daher mit  Fr. 31'264.-  festgelegt  worden, was 
ungefähr  den Branchenzahlen  gemäss  Gewerbestatistik  für  den  Be-
reich Kosmetik entspreche. Unter Vergleich dieser beiden Einkommen 
ergebe sich ein Mindereinkommen von Fr. 6'311.28 und somit ein In-
validitätsgrad von 20.19%, welcher nicht zum Bezug einer Invaliden-
rente berechtige. 

Zur  Beurteilung  des  Leistungsgesuches  zog  die  kantonale  IV-Stelle 
namentlich  folgende  Unterlagen  bei:  Arztberichte  von  Dr.  med. 
L._______  vom  23.  September  2003  (act.  IV  16/1),  Dr.  med. 
M._______ vom 14. Juni 2002 (act. IV 16/5), Dr. med. F._______vom 4. 
April 2001 (act. IV 16/10), das Gutachten von Prof. Dr. med. V._______ 
der  Klinik  _______  vom  22.  September  2003  (act.  IV  21)  mit  er-
gänzender Beurteilung desselben vom 6. April 2004 (act. IV 25/2), den 
Verlaufsbericht von Dr. L._______ vom 16. November 2004 (act. IV 32) 
sowie  den Bericht  von Dr. Z._______ vom 22. August  2005 (act. IV 
47/3), sowie den Einkommensvergleich vom 1. April 2005 (act. IV39). 

Die  Ärzte  diagnostizierten  in  den  obgenannten  Unterlagen  ein 
chronisches  zervikospondylogenes  und  zervikocephales  Syndrom 
rechts, posttraumatisch nach Unfall vom 4. April 2001 aufgetreten, mit  
initialer  Comotio cerebri  und Rippenkontusion ventral  rechts,  aktuell: 
Fehlhaltung  (Kopfprotrusion,  BWS-Hyperkyphose,  HWS-
Hyperlordose),  muskuläre  Dysbalance  mit  verkürzter  Nacken-  und 
Halsmuskulatur,  ISG-Dysfunktion  rechts;  ferner  Kopfweh  vom 

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Spannungstyp,  Sensibilitätsstörungen  der  Extremitäten  ungeklärter 
Ätiologie.

Die Vorinstanz unterbreitete die medizinischen Akten dem regionalen 
ärztlichen  Dienst  (RAD)  zur  Beurteilung,  welcher  zuletzt  am  19. 
Dezember  2005  und 12. Juli  2007 dahingehend Stellung bezog,  als 
von  einer  Arbeitsfähigkeit  von  über  50%  bezogen  auf  die  an-
gestammten  Tätigkeit  als  Kosmetikerin  auszugehen  sei.  Die 
medizinisch-theoretische  Arbeitsunfähigkeit  liege  aber  bei  nur  40%, 
wenn  man  daneben  die  in  der  Freizeit  ausgeübte  Tätigkeit  als 
Tangolehrerin mitberücksichtige (act. 9).

D.
Gegen  diesen  Einspracheentscheid  liess  S._______  (Beschwerde-
führerin)  mit  Eingabe  vom  23.  August  2006  (act.  1/1)  Verwaltungs-
gerichtsbeschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Luzern er-
heben mit dem Antrag, in Aufhebung der Verfügung vom 19. April 2005 
und des Einspracheentscheids vom 21. Juli 2006 (der kantonalen IV-
Stelle) sei ihr basierend auf einen Invaliditätsgrad von 50% eine halbe 
Invalidenrente  auszurichten.  Dies  im  Wesentlichen  mit  der  Be-
gründung, für den Einkommensvergleich sei das effektiv erzielte Ein-
kommen aus dem Jahr  2002  gemäss Jahresrechnung  massgebend, 
woraus hervorgehe, dass die Beschwerdeführerin mit  ihrer 50%-igen 
Erwerbstätigkeit  einen Betriebsgewinn von Fr. 13'511.50 habe erwirt-
schaften können. Die Beschwerdeführerin habe auch nach Eintritt des 
Gesundheitsschadens ein Einkommen erzielt,  in dem sie die ihr ver-
bleibende Arbeitsfähigkeit voll ausgeschöpft habe. Deshalb sei für die 
Berechnung  des  Invalideneinkommens  der  tatsächlich  erzielte  Ver-
dienst und nicht der höher liegende Tabellenlohn massgebend. Für die 
Berechnung des Valideneinkommens sei zu berücksichtigen, dass die 
Beschwerdeführerin  kurz  vor  dem  erlittenen  Unfall  ihr  Geschäft  an 
einem neuen und lukrativeren Standort eröffnet habe, weshalb davon 
auszugehen sei,  dass sie  einen höheren Ertrag hätte erwirtschaften 
können.

E.
In  ihrer  Vernehmlassung  vom  18.  September  2006  (act.  1/2) 
beantragte die kantonale IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. Zur 
Begründung  hob  sie  hervor,  die  Beschwerdeführerin  habe  mit  ihrer 
Ausreise  nach Argentinien ihr  Geschäft  und  damit  ihre  selbständige 
Erwerbstätigkeit in der Schweiz aufgegeben. Damit sei erwiesen, dass 

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ihr eine andere als die angestammte Tätigkeit zumutbar gewesen sei, 
weshalb  davon  auszugehen  sei,  die  Beschwerdeführerin  hätte  den 
Tabellenlohn verdienen können. 

F.  
Mit  Replik  vom 5.  Dezember  2006  (act.  1/3)  hielt  die  Beschwerde-
führerin an ihren Anträgen und deren Begründung gemäss ihrer Be-
schwerde fest.

G.
Mit Duplik vom 4. Januar 2007 (act. 1/4) hielt auch die Vorinstanz an 
ihrer Vernehmlassung vom 18. September 2006 fest und verwies zur 
Begründung auf  die Ausführungen im angefochtenen Einspracheent-
scheid.

H.
Mit Urteil vom 22. März 2007 (act. 1) trat das Verwaltungsgericht des 
Kantons Luzern wegen örtlicher Unzuständigkeit auf die Verwaltungs-
gerichtsbeschwerde  nicht  ein  und  überwies  die  Sache  mitsamt  den 
Akten an das Bundesverwaltungsgericht.

I.
Mit  Verfügung  vom  5.  Juli  2007  (act.  2)  bestätigte  das  Bundesver-
waltungsgericht  den  Parteien  den  Eingang  der  Akten  des  Ver-
waltungsgerichts  des  Kantons  Luzern.  Gleichzeitig  gab  es  die  Zu-
sammensetzung des Spruchkörpers bekannt,  wogegen innerhalb der 
angesetzten Frist keine Ausstandsbegehren eingingen. 

J.
Mit  Verfügung  vom  9.  April  2010  (act.  7)  wurde  den  Parteien  eine 
Änderung  in  der  Zusammensetzung  des  Spruchkörpers  bekannt-
gegeben. Auch  dagegen  sind  innerhalb  der  angesetzten  Frist  keine 
Ausstandsbegehren eingegangen.

K.
Am  19.  April  2010  stellte  die  Ausgleichskasse  Luzern  dem 
Bundesverwaltungsgericht einen Auszug aus dem Individuellen Konto 
für die Jahre 2002 bis 2005 zu (act. 10).

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist  ein Ver-
waltungsakt der Vorinstanz, nämlich der Einspracheentscheid vom 21. 
Juli  2006,  welcher  ohne Zweifel  eine Verfügung im Sinne von Art. 5 
des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungs-
verfahren (VwVG, SR 172.021) darstellt. 

1.2 Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005 (VGG, SR 173.32)  beurteilt  das Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden  gegen  Verfügungen  nach  Art.  5  VwVG,  sofern  wie  hier 
keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. 

1.3 Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden. 
Gemäss  Art.  33  Bst.  i  VGG ist  die  Beschwerde  an  das  Bundesver-
waltungsgericht  gegen  Verfügungen  kantonaler  Instanzen  zulässig, 
soweit  ein Bundesgesetz dies vorsieht. Vorliegend ist eine Verfügung 
der  IV-Stelle  des  Kantons  Luzern  angefochten.  Es  ist  daher  im 
Folgenden  zu  prüfen,  ob  ein  Bundesgesetz  die  Zuständigkeit  des 
Bundesverwaltungsgerichts  zur  Beurteilung  der  Beschwerden  gegen 
diese Verfügungen vorsieht. 

1.3.1 Nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln  sind in 
verfahrensrechtlicher  Hinsicht  diejenigen  Rechtssätze  massgebend, 
welche  im  Zeitpunkt  der  Beschwerdebeurteilung  Geltung  haben, 
sofern  keine  spezialgesetzlichen  Übergangsbestimmungen  zur  An-
wendung kommen (BGE 130 V 1 E. 3.2). 

1.3.2 Gemäss Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 
1959 über die Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20) in der Fassung 
gemäss Anhang Ziff. 107 des VGG, in Kraft seit 1. Januar 2007, knüpft 
die  Zuständigkeit  des  Bundesverwaltungsgerichts  an  die  Voraus-
setzung, dass das Anfechtungsobjekt eine Verfügung der IV-Stelle für 
Versicherte  im  Ausland  (IVSTA)  ist.  Den  Verfahrensakten  lässt  sich 
entnehmen  und  wird  auch  nicht  bestritten,  dass  die  Beschwerde-
führerin ihren Wohnsitz im August 2005, und damit vor dem Erlass des 
angefochtenen Einspracheentscheids vom 21. Juli  2006, vom Kanton 
Luzern ins Ausland verlegt hat. Gemäss Art. 40 Abs. 3 der Verordnung 
über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201) 
bleibt die einmal begründete Zuständigkeit der IV-Stelle im Verlauf des 
Verfahrens erhalten. 

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1.3.3 Gemäss  Bst.  a  der  Schlussbestimmungen  zum  IVG  zur 
Änderung vom 16. Dezember 2005 gilt das bisherige Recht für die von 
der IV-Stelle erlassenen, aber noch nicht rechtskräftigen Verfügungen. 
Nach der bis am 31. Dezember 2006 geltenden Fassung von Art. 69 
Abs.  2  IVG  war  die  Eidgenössische  Rekurskommission  der  Alters-, 
Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung  für  die  im  Ausland 
wohnenden  Personen  die  zuständige  Beschwerdeinstanz  bei  Be-
schwerden  gegen  Verfügungen  und  Einspracheentscheide  "von 
Personen  im  Ausland".  Anknüpfungspunkt  für  die  Zuständigkeit  der 
Eidgenössischen  Rekurskommission  war  der  Wohnsitz  der  Be-
schwerdeführerin  oder  des Beschwerdeführers  im Zeitpunkt  der  Be-
schwerdeerhebung. Da die Beschwerdeführerin die Schweiz im August 
2005 verlassen hatte, die Beschwerde aber erst am 23. August 2006 
einreichte, hat das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern mit Urteil 
vom 22. März 2007 zu Recht festgestellt,  es sei zur Beurteilung der 
Beschwerde nicht zuständig. Daher hätte dieses gemäss Art. 58 Abs. 3 
des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil 
des  Sozialversicherungsrechts  (ATSG,  SR  830.1),  wonach  die  Be-
hörde, die sich als unzuständig erachtet, die Beschwerde ohne Verzug 
dem zuständigen Versicherungsgericht überweist,  die Beschwerde an 
die  Eidgenössische  Rekurskommission  überweisen  müssen.  Das 
kantonale  Verwaltungsgericht  hat  jedoch  in  einem  Zeitpunkt  ent-
schieden, in  welchem die Eidgenössische Rekurskommission bereits 
nicht  mehr  bestand.  Diese  wurde  per  31.  Dezember  2006  als  Be-
schwerdeinstanz  durch  das  Bundesverwaltungsgericht  ersetzt,  das 
seine Tätigkeit am 1. Januar 2007 aufgenommen und gestützt auf Art. 
53 Abs. 2 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, 
SR  173.32)  die  Beurteilung  der  in  diesem  Zeitpunkt  hängigen  Be-
schwerden übernommen hat. Vorliegend war per 31. Dezember 2006 
keine  Beschwerde  vor  der  Eidgenössischen  Rekurskommission 
hängig,  welche  vom  Bundesverwaltungsgericht  zu  übernehmen  ge-
wesen wäre. 

1.3.4 In einer gleichen gelagerten Konstellation hat das Bundesgericht 
erkannt, dass eine solche Lösung, welche sich durch eine enge Aus-
legung von Art. 53 Abs. 2 VGG ergebe, zu einer Verweigerung der ver-
fassungsmässigen Rechtsweggarantie (Art. 29a der Bundesverfassung 
der Schweizerischen Eidgenossenschaft  vom 18. April  1999 [BV, SR 
101])  führen würde. Daher sei diese Bestimmung verfassungskonform 
dahingehend  auszulegen,  dass  das  Bundesverwaltungsgericht  die 
Beurteilung  von  Beschwerden  übernimmt,  sofern  es  zuständig  ist, 

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welche  im  fraglichen  Zeitpunkt  bei  der  Eidgenössischen  Rekurs-
kommission  hängig  waren  oder  hätten  anhängig  gemacht  werden  
müssen. Einzig  die  Bejahung  der  Zuständigkeit  des  Bundesver-
waltungsgerichts  als  Nachfolge  der  Eidgenössischen  Rekurs-
kommission vermöge im zu beurteilenden Fall dem Beschwerdeführer 
die  verfassungsmässige  Rechtsweggarantie  zu  gewährleisten  (Urteil 
des Bundesgerichts 9C_313/2008 vom 6. März 2009, E. 4.2 und 4.3 in 
SVR 2009 IV Nr. 44). 

1.3.5 Da  sich  die  Ausgangslage  als  identisch  erweist,  ist  das 
Bundesverwaltungsgericht vorliegend zur Beurteilung der Beschwerde 
gegen  den  besagten  Einspracheentscheid  der  kantonalen  IV-Stelle 
(Vorinstanz) aufgrund von Art. 33 Bst. i VGG zuständig.

1.4 Die  Beschwerdeführerin  ist  durch  den  angefochtenen  Ein-
spracheentscheid  besonders  berührt  und  hat  ein  schutzwürdiges 
Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung, sodass sie im Sinne 
von  Art.  48  Abas.  1  VwVG  (vgl.  auch  Art.  59  ATSG)  beschwerde-
legitimiert ist. 

1.5 Die  Beschwerde  wurde  im  Übrigen  frist-  und  formgerecht 
eingereicht (Art. 60 ATSG und Art. 52 VwVG).

1.6 Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.

2.
2.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens  die  Verletzung  von  Bundesrecht  unter  Einschluss  des 
Missbrauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
sowie die Unangemessenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

2.2 Nach  der  Rechtsprechung  stellt  das  Sozialversicherungsgericht 
bei  der  Beurteilung einer  Streitsache  in  der  Regel  auf  den  bis  zum 
Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheides (hier: 21. 
Juli 2006) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E.  1.2 mit Hin-
weis).  Soweit  die  Beschwerdeführerin  beschwerdeweise  eine  nach 
diesem  Zeitpunkt  eingetretene  Verschlechterung  des  Gesundheits-
zustandes  geltend  macht  (vgl.  Beschwerde  Ziff.  3),  kann  nicht  auf 
diese  Rüge  eingetreten  werden.  Tatsachen,  die  den  dem  Einspra-
cheentscheid  zu  Grunde  liegenden  Sachverhalt  verändert  haben, 

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sollen  grundsätzlich  Gegenstand  einer  neuen  Verwaltungsverfügung 
sein (BGE 121 V 362 E. 1b). 

3.
In materieller Hinsicht streitig ist der Anspruch auf eine Rente der In -
validenversicherung. 

3.1 In  zeitlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze 
massgebend,  die  bei  der  Erfüllung  des  zu  Rechtsfolgen  führenden 
Tatbestandes Geltung hatten (BGE 130 V 329). Für das vorliegende 
Verfahren  ist  deshalb  das  per  1. Januar  2003  in  Kraft  getretene 
Bundesgesetz  über  den  Allgemeinen  Teil  des  Sozialversicherungs-
rechts  anwendbar.  Die  im  ATSG  enthaltenen  Formulierungen  der 
Arbeitsunfähigkeit,  der  Erwerbsunfähigkeit,  der  Invalidität  und  der 
Einkommensvergleichsmethode  entsprechen  den  bisherigen  von  der 
Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen in der Invalidenversiche-
rung. Demzufolge haben die von der Rechtsprechung dazu herausge-
bildeten Grundsätze unter der Herrschaft des ATSG weiterhin Geltung 
(BGE 130 V 343). 

Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen dieses Gesetzes auf die 
bundesgesetzlich  geregelten Sozialversicherungen  anwendbar,  wenn 
und  soweit  die  einzelnen  Sozialversicherungsgesetze  es  vorsehen. 
Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invaliden-
versicherung  anwendbar  (Art.  1a  –  70),  soweit  das  IVG  nicht  aus-
drücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. 

Bei  den materiellen Bestimmungen des IVG und der  IVV ist  auf  die 
Fassung  gemäss  den  am 1. Januar  2004  in  Kraft  getretenen  Ände-
rungen (4. IV-Revision) abzustellen. Nicht zu berücksichtigen sind die 
durch die 5. IV-Revision eingeführten Änderungen, welche am 1. Ja-
nuar  2008  in  Kraft  getreten  sind  (AS 2007  5129).  Im  Folgenden 
werden deshalb die ab 1. Januar 2004 (bis Ende 2007) gültig gewe-
senen Bestimmungen des IVG und der IVV zitiert.

3.2 Invalidität  ist  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit 
dauernde  ganze  oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  (Art. 8  Abs. 1 
ATSG).  Die  Invalidität  kann  Folge  von  Geburtsgebrechen,  Krankheit 
oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch 
Beeinträchtigung  der  körperlichen,  geistigen  oder  psychischen 
Gesundheit  verursachte  und  nach  zumutbarer  Behandlung  und  Ein-

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gliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög-
lichkeiten  auf  dem in  Betracht  kommenden  ausgeglichenen  Arbeits-
markt (Art. 7 ATSG, in der bis Ende 2007 gültigen Fassung). Arbeits-
unfähigkeit  ist  die  durch  eine  Beeinträchtigung  der  körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise 
Unfähigkeit,  im  bisherigen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  zumutbare 
Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit 
in  einem anderen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  berücksichtigt  (Art. 6 
ATSG).

3.3 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine 
Viertelrente,  wenn  sie  zu  mindestens  40  Prozent  invalid  sind,  bei 
einem  Invaliditätsgrad  von  mindestens  50 Prozent  besteht  ein 
Anspruch auf  eine halbe Rente, bei mindestens 60 Prozent auf  eine 
Dreiviertelrente und bei mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente. 
Laut Abs. 1ter dieser Norm werden Renten, die einem Invaliditätsgrad 
von weniger  als  50  Prozent  entsprechen,  jedoch nur  an Versicherte 
ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 
ATSG) in der Schweiz haben, soweit  nicht völkerrechtliche Vereinba-
rungen eine abweichende Regelung vorsehen. Eine solche Ausnahme 
gilt  seit  dem 1. Juni  2002 für  die  Staatsangehörigen  eines  Mitglied-
staates der Europäischen Gemeinschaft und der Schweiz, sofern sie 
in  einem  Mitgliedstaat  der  Europäischen  Gemeinschaft  Wohnsitz 
haben (siehe BGE 130 V 253 E. 2.3 und E. 3.1).

3.4 Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühes-
tens in dem Zeitpunkt,  in dem die versicherte Person mindestens zu 
40 Prozent  bleibend  erwerbsunfähig  (Art. 7  ATSG)  geworden  ist 
(Bst. a)  oder  während  eines  Jahres  ohne  wesentlichen  Unterbruch 
durchschnittlich  mindestens  zu  40 Prozent  arbeitsunfähig  (Art. 6 
ATSG) gewesen war (Bst. b). 

Anspruch auf eine ordentliche Rente haben gemäss Art.  36 Abs. 1 IVG 
die  rentenberechtigten  Versicherten,  die  bei  Eintritt  der  Invalidität 
während  mindestens  eines  vollen  Jahres  Beiträge  an  die  schweize-
rische Sozialversicherung geleistet haben. Meldet sich ein Versicherter 
mehr als zwölf Monate nach Entstehen des Anspruchs an, so werden 
die Leistungen in Abweichung von Artikel 24 Absatz 1 ATSG lediglich 
für  die  zwölf  der  Anmeldung  vorangehenden  Monate  ausgerichtet 
(Art. 48 Abs. 2 IVG).

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3.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen  haben.  Aufgabe  des  Arztes  oder  der  Ärztin  ist  es,  den 
Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen,  in 
welchem Umfang  und  bezüglich  welcher  Tätigkeiten  die  versicherte 
Person arbeitsunfähig  ist. Im Weiteren  sind  die  ärztlichen  Auskünfte 
eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeits -
leistungen  der  versicherten  Person  noch  zugemutet  werden  können 
(BGE 125 V 256 E. 4,  BGE 115 V 133 E. 2; AHI-Praxis  2002 S. 62 
E. 4b/cc). 

3.6 Bei  erwerbstätigen  Versicherten  ist  der  Invaliditätsgrad  gemäss 
Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 IVG aufgrund eines Ein-
kommensvergleichs  zu  bestimmen.  Dazu  wird  das  Erwerbseinkom-
men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen  durch  eine  ihr  zumutbare  Tätigkeit  bei  ausgegli-
chener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sogenanntes  Invalidenein-
kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie er-
zielen  könnte,  wenn  sie  nicht  invalid  geworden  wäre  (sogenanntes 
Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der 
Weise  zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbseinkom-
men ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber-
gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi -
tätsgrad bestimmen lässt  (allgemeine Methode des Einkommensver-
gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, BGE 128 V 29 E. 1). 

Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des 
(hypothetischen)  Beginns  des  Rentenanspruchs  massgebend,  wobei 
Validen-  und  Invalideneinkommen  auf  zeitidentischer  Grundlage  zu 
erheben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichsein-
kommen  bis  zum  Verfügungserlass  respektive  bis  zum  Einsprache-
entscheid zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4).

Insoweit  die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau 
ermittelt  werden  können,  sind  sie  nach  Massgabe  der  im  Einzelfall 
bekannten  Umstände  zu  schätzen  und  die  so  gewonnenen  An-
näherungswerte miteinander zu vergleichen. Unter den Erwerbstätigen 
gibt es aber auch Fälle, bei denen eine zuverlässige Ermittlung oder 
Schätzung der beiden hypothetischen Erwerbseinkommen nicht mög-

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lich ist. Dies kann insbesondere bei Selbständigerwerbenden zutreffen. 
Das Bundesgericht  (ehemals: Eidgenössisches Versicherungsgericht) 
hat  verschiedentlich  festgehalten,  dass  in  solchen  Fällen  ein  Be-
tätigungsvergleich  –  in  Anlehnung  an  die  spezifische  Methode  für 
Nichterwerbstätige  –  vorzunehmen  und  der  Invaliditätsgrad  nach 
Massgabe der erwerblichen Auswirkung der verminderten Leistungs-
fähigkeit  in  der  konkreten  erwerblichen  Situation  zu  ermitteln  ist 
(ausserordentliches  Bemessungsverfahren).  Der  grundsätzliche 
Unterschied  des  ausserordentlichen  Bemessungsverfahrens  zur 
spezifischen  Methode  besteht  darin,  dass  die  Invalidität  nicht  un-
mittelbar nach Massgabe des Betätigungsvergleichs als solchem be-
messen wird. Vielmehr ist zunächst anhand des Betätigungsvergleichs 
die leidensbedingte Behinderung festzustellen; sodann aber ist  diese 
im Hinblick auf ihre erwerbliche Auswirkung besonders zu gewichten. 
Eine  bestimmte  Einschränkung  im  funktionellen  Leistungsvermögen 
einer  erwerbstätigen  Person  kann  zwar,  muss  aber  nicht  not-
wendigerweise  eine  Erwerbseinbusse  gleichen  Umfangs  zur  Folge 
haben. Wollte man bei Erwerbstätigen ausschliesslich auf das Ergeb-
nis  des  Betätigungsvergleichs  abstellen,  so  wäre  der  gesetzliche 
Grundsatz verletzt, wonach bei dieser Kategorie der Versicherten die 
Invalidität  nach  Massgabe  der  Erwerbsunfähigkeit  zu  bestimmen  ist 
(vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_324/2008 vom 6. Januar 2009 E. 
2; I 463/02 vom 17. Februar 2003 E. 3.2; BGE 128 V 29E.1; Urteil  I 
69601 vom 4. April 2002 E. 1c; BGE 104 V).

4.

4.1 Unbestritten  sind  vorliegend  die  durch  die  Ärzte  erhobenen 
medizinischen Befunde, weshalb hierauf nicht  weiter  einzugehen ist. 
Die Beschwerdeführerin rügt  in  der  Beschwerde,  der  Invaliditätsgrad 
sei  von  der  Vorinstanz  falsch  festgelegt  worden.  Dieser  betrage 
mindestens  50%,  unter  Berücksichtigung  eins  deutlich  tieferen  In-
valideneinkommens und eines höheren Valideneinkommens (act. 1.1).

4.2 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die  Beschwerdeführerin  im  Zeitpunkt  des  frühestmöglichen  Renten-
beginns,  im vorliegenden Fall  am 1. Mai  2002 (Art. 29  Abs. 1 IVG), 
nach  dem  Beweisgrad  der  überwiegenden  Wahrscheinlichkeit  als 
Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt  
erzielten,  nötigenfalls  der  Teuerung und  der  realen  Einkommensent-
wicklung  angepassten  Verdienst  angeknüpft,  da  es  empirischer  Er-

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fahrung  entspricht,  dass  die  bisherige  Tätigkeit  ohne  Gesundheits-
schaden fortgesetzt worden wäre  (BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 129 V 
222 E. 4.3.1 mit Hinweisen). 

4.2.1 Die Beschwerdeführerin war zuletzt als selbständig erwerbende 
Kosmetikerin  mit  eigenem  Geschäft  tätig.  Für  die  Berechnung  des 
Valideneinkommens  ging  die  Vorinstanz  vom  Durchschnitt  der  Ein-
kommen gemäss dem Individuellen Konto der AHV der Jahre 1991 – 
1996 aus und rechnete diese unter Berücksichtigung der Teuerung auf 
das  Jahr  2002  (massgebender  Zeitpunkt)  um.  Die  Einkommen  der 
Jahre 1997 – 2001 (Unfalljahr) wurden hingegen nicht berücksichtigt, 
da  sich  der  Umsatz  am  damaligen  Standort  des  Geschäfts  an  der 
(Ortschaft)  infolge  Schliessung  von  umliegenden  Geschäften 
verschlechtert  gehabt  habe.  Das  habe  die  Beschwerdeführerin 
veranlasst, ihr Geschäft im Jahre 2001 an die (Ortschaft) zu verlegen, 
wo dieses mit unveränderter Grösse und Struktur (Einzelbetrieb ohne 
Angestellte)  betrieben  worden  und  auch  eine  Vergrösserung  nicht 
geplant gewesen sei. Dementsprechend wurde ein durchschnittliches 
Einkommen  von  Fr.  28'422.-  ermittelt.  Zudem  habe  sich  die 
Beschwerdeführerin  ein  neues  Lasergerät  angeschafft,  weil  sie  ihre 
Tätigkeit vermehrt in die Haarentfernung habe richten wollen, wodurch 
sie  sich  einen  Gewinnzuwachs  erhofft  habe.  Dieser  wurde  von  der 
Vorinstanz  in  der  Grössenordnung  von  10%  berücksichtigt.  Das 
Valideneinkommen  hatte  die  Vorinstanz  somit  insgesamt  mit  Fr. 
31'264.-  ermittelt.  Dieses  entspreche  laut  Vorinstanz  denn  auch 
ungefähr  dem  Betriebsgewinn  gemäss  Gewerbestatistik  für  den 
Bereich  Kosmetik  für  einen  Betrieb  in  der  Grösse  der 
Beschwerdeführerin,  welcher mit  Fr. 30'000.-  verzeichnet sei. Da die 
Beschwerdeführerin  zu  100%  in  ihrem  Geschäft  als  Kosmetikerin 
erwerbstätig  gewesen sei  und den Haushalt  nebenbei  geführt  habe, 
blieb  die  Tätigkeit  als  Hausfrau  nicht  berücksichtigt.  Ebenso 
unberücksichtigt blieb die weitere Tätigkeit der Beschwerdeführerin als 
Tangolehrerin, da diese unentgeltlich und hobbymässig erfolgt sei. 

4.2.2 Die  Beschwerdeführerin  bestreitet  diese  Ermittlung  des 
Valideneinkommens einzig insoweit,  als  sie  geltend macht,  sie  hätte 
am  neuen  Standort  an  besserer  Lage  einen  höheren  Ertrag 
erwirtschaften  können,  wäre  sie  nicht  invalid  geworden,  was  die 
Vorinstanz nicht  berücksichtigt  habe. Diese Bestreitung wird von der 
Beschwerdeführerin  aber  in  keiner  Weise  –  weder  individuell  noch 
branchenbezogen  –  substantiiert.  Entscheidend  für  die  Bemessung 

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des  Valideneinkommens  ist,  was  die  versicherte  Person  im 
massgebenden Zeitpunkt  des  Rentenbeginns  nach  dem Beweisgrad 
der  überwiegenden  Wahrscheinlichkeit  als  Gesunde  tatsächlich 
verdienen würde und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte (BGE 
135 V 58 E. 3.1,  Urteil  des Bundesgerichts  I  705/05 vom 4. Januar 
2007  E.  3.3.1).  Da  die  Beschwerdeführerin  die  Tätigkeit  am  neuen 
Standort erst wenige Monate vor dem Unfall aufgenommen hatte, lässt 
sich  die  Auswirkung  des  Standortfaktors  auf  das  Einkommen  nicht 
hinreichend zuverlässig ermitteln. Damit erscheint die blosse Annahme 
der  Vorinstanz,  die  Beschwerdeführerin  könne  am  neuen  Standort 
mindestens das bisherige Einkommen (in den guten Geschäftsjahren) 
mit  einem zusätzlichen  Gewinn  von  10% erzielen,  zu  Ungenau und 
berücksichtigt  die  voraussichtliche  Entwicklung  des  Geschäfts  ohne 
Eintritt der Invalidität nicht hinreichend. 

4.3 Bei  der  Bestimmung  des  Invalideneinkommens  hat  sich  die 
Vorinstanz  auf  einen  Tabellenlohn  bei  Unselbständigerwerbenden 
gemäss Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) für 
das  Jahr  2002,  TA3,  Sektor  3  Dienstleistungen  50-93, 
Anforderungsniveau  3,  aufgerechnet  auf  41.8  Wochenstunden,  recte 
41.7 Wochenstunden (gemäss Berechnungsblatt,  act. IV 39 Seite 3), 
abgestützt, was für ein Vollpensum ein Einkommen von 58'712.-, recte 
Fr.  58'572.-  (gemäss  Berechnungsblatt,  act.  IV  39  Seite  3)  ergibt. 
Bezogen auf  das Pensum bzw. die verbleibende Arbeitsfähigkeit  der 
Beschwerdeführerin von 50% und bei einem leidensbedingten Abzug 
von 15% ergibt  dies  ein  Invalideneinkommen von Fr. 24'952.72 (vgl. 
angefochtener  Einspracheentscheid  E. 3c),  recte  Fr. 24'893  gemäss 
Berechnungsblatt  (act.  IV  39  Seite  3).  Demgegenüber  verlangt  die 
Beschwerdeführerin  die  Heranziehung  des  effektiv  erzielten 
Erwerbseinkommens.  Die  Vorinstanz  ist  davon  ausgegangen,  die 
Beschwerdeführerin  könne mit  ihrer  gesundheitlichen  Einschränkung 
mehr verdienen als im angestammten Beruf. Daher sei ihr die Aufgabe 
der selbständigen Tätigkeit  und die Aufnahme einer unselbständigen 
Verweistätigkeit in derselben Branche zuzumuten. 

4.3.1 Für  die  Bestimmung  des  trotz  Gesundheitsschädigung  zumut-
barerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist 
primär  von  der  beruflich-erwerblichen  Situation  auszugehen,  in 
welcher der Versicherte konkret steht. Übt er nach Eintritt der Invalidi -
tät eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile  
Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass er die ihm 

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verbleibende  Arbeitsfähigkeit  in  zumutbarer  Weise  voll  ausschöpfte, 
sowie  das Einkommen aus der  Arbeitsleistung als  angemessen und 
nicht als Soziallohn erscheint, gilt grundsätzlich der von ihm tatsäch-
lich erzielte  Verdienst  als  Invalidenlohn (BGE 126 V 75 E. 3b/aa mit 
Hinweisen). 

4.3.2 Wie  aus  den  Akten  sowie  den  Darlegungen  der  Beschwerde-
führerin  und  der  Vorinstanz  hervorgeht,  hat  die  Beschwerdeführerin 
nach  dem  Unfall  nach  anfänglichen  ärztlichen  und  therapeutischen 
Behandlungen ab dem 1. Mai 2001 ihre bisherige Tätigkeit  als selb -
ständig  erwerbende  Kosmetikerin  mit  eigenem  Geschäft  mit  einer 
eingeschränkten Arbeitsfähigkeit von 50% wieder aufgenommen. Auch 
die anderen bisherigen Tätigkeiten als Hausfrau und als Tangolehrerin 
konnte  die  Beschwerdeführerin  leidensbeschränkt,  erstere  mit  einer 
Arbeitsunfähigkeit  von 50%, wieder aufnehmen (vgl. Arztberichte Dr. 
med. L._______ (Hausarzt) vom 25. Mai 2002 [act. IV 21 S. 24] sowie 
vom  2.  Oktober  2001  [act.  IV  21  S.  25];  Gutachten  Prof.  Dr.  med. 
V._______vom  22.  September  2003  [act.  IV  21  S.  8]).  Was  die 
Erwerbstätigkeit  im  angestammten  Bereich  anbelangt,  kommt  der 
Gutachter  Prof.  Dr.  med.  V._______zum  Schluss,  dass  die 
Beschwerdeführerin grundsätzlich sämtliche Arbeiten als selbständige 
Kosmetikerin durchführen könne, wenn auch zeitlich reduziert. Es sei 
davon auszugehen, dass die ISG-Dysfunktionen (nicht als Unfallfolge 
betrachtet) weiter behandelbar seien, sodass daraus keine dauernde 
Einschränkung  abgeleitet  werden  könne.  Die  Beeinträchtigungen 
seitens  der  zervikalen  Schmerzen  seien  zu  25%  zur  gesamten 
Berufstätigkeit zu gewichten. Der Gutachter hält im Weiteren fest, der 
Beruf  einer  Kosmetikerin  entspreche  idealerweise  den  Tätigkeiten, 
welche  die  Beschwerdeführerin  noch  durchführen  könne  (leichte 
Wechselbelastungen, kein Heben von schweren Gegenständen usw.). 
Hingegen sei anzunehmen, dass beim Wechsel der Tätigkeiten in eine 
körperlich  belastendere  Arbeit  die  Beschwerden  zunehmen  würden. 
Die  Beschwerdeführerin  nutze  in  ihrem  Beruf  als  Kosmetikerin  ihre 
Ressourcen idealerweise aus, weshalb die Beurteilung nach anderen 
entsprechenden Tätigkeiten entfalle. Der  Gutachter  ergänzte  mit  Zu-
satzbericht  vom 6.  April  2004  seine  Beurteilung  dahingehend,  dass 
von  einer  dauerhaften  unfallbedingten  Einschränkung  der  Arbeits-
fähigkeit  im  Beruf  als  selbständige  Kosmetikerin  nunmehr  von  15% 
(und nicht  von 25%) auszugehen sei,  weil  das Tangotanzen im Ver-
gleich zur Tätigkeit  als Kosmetikerin als belastender einzustufen sei, 
weshalb die Tätigkeit als Tangolehrerin hinsichtlich der Einschränkung 

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der Arbeitsfähigkeit einkalkuliert werden müsse (act. IV 25). In seinem 
Verlaufsbericht  vom 16. November  2004 (act. IV  32)  bezeichnet  der 
Hausarzt  Dr.  L._______  den  Gesundheitszustand  der 
Beschwerdeführerin  als  stationär  bei  einer  unverminderten 
Arbeitsunfähigkeit von 50%. Der regionale ärztliche Dienst (RAD) führt  
in  seiner  Stellungnahme  vom  12.  Juli  2006  (wiedergegeben  im 
Protokoll der IV-Stelle Luzern per 16. April 2010, Seite 5 [act. 9]) aus, 
während  der  Behandlungsphase  habe  die  Einschränkung  als 
Kosmetikerin  sowie  als  Hausfrau  50%  betragen.  Unter 
Berücksichtigung der  Tätigkeit  als  Tangolehrerin,  welche belastender 
für den Nacken als Kosmetik sei, wäre bei reiner Kosmetik tätigkeit das 
zumutbare  Pensum  noch  höher.  So  habe  die  Beschwerdeführerin 
bereits  im Mai  2001 zu einem höheren Pensum als  50% gearbeitet. 
Daher  könne  die  gesundheitsbedingte  Einschränkung  der 
Leistungsfähigkeit  medizinisch-theoretisch  auf  40%  festgesetzt 
werden.  Da  die  Beschwerdeführerin  die  Tätigkeit  als  Tangolehrerin 
auch nach dem Unfall  unentgeltlich verrichtete,  ist  die Vorinstanz zu 
Recht von einer einkommensrelevanten Arbeitsunfähigkeit von 50% für 
die Tätigkeit als Kosmetikerin ausgegangen, was im Übrigen auch von 
der Beschwerdeführerin nicht bestritten wird. 

4.3.3 Dass die Beschwerdeführerin ihre verbleibende Arbeitsfähigkeit 
auch tatsächlich ausschöpfte, kann der Entwicklung ihres Einkommens 
aufgrund des aktenkundigen IK-Auszugs vom 19. April 2010 (act. 10) 
sowie der Jahresrechnung 2003 (act. IV 28) entnommen werden. So 
hatte die Beschwerdeführerin nach dem Unfall  von 2001 bis zu ihrer 
Abreise  ins  Ausland  im  Jahr  2005  folgende  Einkommen  erzielt:  Fr. 
15'200.- (2002), Fr. 8'307.- (2003), Fr. 26'700.- (2004), Fr. 17'800.- (bis 
Juli  2005). Daraus geht  hervor, dass das Einkommen in den Jahren 
2002  und  auch  2003  noch  vom  Aufbau  des  Geschäfts  am  neuen 
Standort geprägt war und in den nachfolgenden Jahren 2004 und 2005 
(letzteres  Jahr  bei  Umrechnung  auf  ein  Jahreseinkommen  von  Fr. 
30'541.-) kontinuierlich zunahm. Für den Einwand der Vorinstanz, die 
Beschwerdeführerin habe schliesslich ihre selbständige Erwerbstätig-
keit  im  angestammten  Tätigkeitsbereich  aufgegeben,  weil  ihr  diese 
nicht  länger  zumutbar  gewesen  sei,  lassen  sich  in  den  Akten keine 
Grundlagen  finden.  Vielmehr  ergibt  sich  aufgrund  dieser  Fest-
stellungen,  dass  die  Beschwerdeführerin  als  Gesunde  ihre  selb-
ständigerwerbende Tätigkeit vollzeitlich fortgesetzt hätte. 

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4.3.4 Die Heranziehung eines Tabellenlohns für die Bestimmung des 
Invalideneinkommens erfolgte unter den gegebenen Umständen somit 
zu Unrecht, weshalb der Einwand der Beschwerdeführerin begründet 
ist. 

4.3.5 Die Beschwerdeführerin ist von einem Invalideneinkommen von 
Fr. 13'511.- ausgegangen. Dieses bezog sich zwar auf das Jahr 2002, 
in welchem der frühestmögliche Zeitpunkt des Rentenbeginns lag (vgl. 
vorne  E.  4.2)  und  beruhte  damit  grundsätzlich  auf  zeitidentischer 
Grundlage wie das Valideneinkommen. Die Beschwerdeführerin macht 
geltend, sie habe gemäss Jahresrechnung 2002 einen effektiven Er-
trag  in  dieser  Höhe  erwirtschaftet.  Dabei  lässt  sie  allerdings  unbe-
rücksichtigt,  dass  die  Heranziehung  von  Geschäftsergebnissen  bei 
Selbständigerwerbenden  zuverlässige  Schlüsse  über  die  invaliditäts-
bedingte Einbusse im Allgemeinen nicht zulassen, ausser dort, wo mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann, dass 
Geschäftsergebnisse  durch  invaliditätsfremde  Faktoren  beeinfluss 
worden  sind  (Urteil  des  Bundesgerichts  I  463/02  vom  17.  Februar 
2003,  E.  3.2).  Die  Beschwerdeführerin  vermag  nicht  darzutun,  dass 
solche  invaliditätsfremde  Faktoren  mit  überwiegender  Wahrschein-
lichkeit ausgeschlossen werden können. Ausserdem lässt sie die ge-
nannte  Einkommensentwicklung  unberücksichtigt.  Die  Heranziehung 
einzig  des  Geschäftsergebnisses  2002  für  die  Bestimmung  des  In-
valideneinkommens fällt daher ausser Betracht.

5.

5.1 Wie sich die mit 50 % festgelegte restliche Arbeitsfähigkeit auf das 
Invalideneinkommen  auswirkt,  ist  nach  der  ausserordentlichen  Be-
messungsmethode  zu  ermitteln.  Zur  Bestimmung  des  Einkommens, 
welches  die  Beschwerdeführerin  in  ihrer  bisherigen  Tätigkeit  als 
Kosmetikerin mit eigenem Geschäft noch erzielen könnte, hat die Vor-
instanz keine diesbezüglichen Erhebungen getroffen. Auch finden sind 
in  den Akten keine Angaben, welche einen Betätigungsvergleich zur 
Feststellung  der  leidensbedingten  Behinderung  zulassen  und 
ebensowenig solche,  die eine erwerbliche Gewichtung der einzelnen 
Einschränkungen  ermöglichen  würden  (vgl.  Kreisschreiben  über  die 
Invalidität  und  Hilflosigkeit  in  der  Invalidenversicherung  [KSIH]  Rz 
3103 ff.). 

5.2 Die Sache ist  daher in  Aufhebung der angefochtenen Verfügung 
der Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie den Invaliditätsgrad nach der 

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ausserordentlichen  Bemessungsmethode  ermittle  und  in  der  Sache 
neu  entscheide.  Dabei  hat  sie  die  vorhandenen  Arztberichte  zu 
überprüfen und, sofern notwendig, aktualisieren zu lassen. 

Die Beschwerde ist aus diesen Gründen teilweise gutzuheissen. 

6.
6.1 In Anwendung von Art. 63 VwVG und Art. 6 Bst. b des Reglements 
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht  (VGKE,  SR  173.320.2)  wird  auf  die  Er-
hebung von Verfahrenskosten verzichtet. 

6.2 Die teilweise obsiegende und anwaltlich vertretene Beschwerde-
führerin hat gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 ff. des Regle-
ments  vom 21. Februar  2008 über  die  Kosten und Entschädigungen 
vor dem Bundesverwaltungsgericht  (VGKE, SR 173.320.2)  Anspruch 
auf eine Parteientschädigung zu Lasten der Vorinstanz. Diese wird auf 
Fr. 1'250.- festgesetzt. 

Für  Leistungen,  die  von in  der Schweiz ansässigen Anwälten für  im 
Ausland  wohnende  Personen  erbracht  werden,  ist  keine  Mehrwert -
steuer  geschuldet  (Art.  5  Bst.  b  i.V.m  Art.  14  Abs.  3  Bst.  c  des 
Bundesgesetzes  vom  2. September  1999  über  die  Mehrwertsteuer 
[Mehrwertsteuergesetz, MWSTG, SR 641.20], weshalb diese gemäss 
Art.  9  Abs.  1  Bst.  c  VGKE  nicht  entschädigt  wird  (vgl.  Urteil  des 
Bundesgerichts vom 22. Mai 2003 [I 30/03] E. 6; SVR 2003 IV Nr. 32).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde  wird  teilweise  gutgeheissen  und  die  Verfügung  der 
Vorinstanz (Einspracheentscheid) vom 21. Juli 2006 aufgehoben.

2.
Die Sache wird an die Vorinstanz zurückgewiesen, damit sie im Sinne 
der Erwägungen (E. 5.2) über den Leistungsanspruch neu entscheide.

3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

4.
Der  Beschwerdeführerin  wird  zu  Lasten  der  Vorinstanz  eine 
Parteientschädigung von Fr. 1'250.- zugesprochen.

5.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die 
Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundes-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. 

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Die  Rechtsschrift  ist  in  einer  Amtssprache  abzufassen  und  hat  die 
Begehren,  deren  Begründung  mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die 
Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die  Be-
weismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen 
hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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