# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 87b499a2-1c6e-52ab-bba3-41e342e41209
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-12-08
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 08.12.2021 725 20 413/318
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-20-413-318_2021-12-08.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 8. Dezember 2021 (725 20 413 / 318) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Fallabschluss ist nicht zu beanstanden; Würdigung des medizinischen Sachverhalts: 

Zweifel an der versicherungsinternen Zumutbarkeitsbeurteilung; Rückweisung an Suva 

zur weiteren Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts 

 

 
 
Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Kantonsrichter Beat Hersberger, 

Kantonsrichter Christof Enderle, Gerichtsschreiberin Margit Campell 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Daniel Tschopp, Advokat, 
Baur Laubscher Tschopp Manera Brodbeck Advokaturbüro, Greifen-
gasse 1, Postfach 1644, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  
 
 
 

A.1 Der 1972 geborene A.____ arbeitete seit dem 1. Juni 2014 als Gerüstmonteur bei der 
B.____ AG und war aufgrund dieses Anstellungsverhältnisses bei der Schweizerischen Unfall-
versicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. 
Am 27. Juni 2014 verletzte er sich an der rechten Schulter, am rechten Unterarm sowie am Rü-

 

 
 
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cken, als er von einem Gerüst fiel (vgl. Schadenmeldung der Arbeitgeberin vom 2. Juli 2014). 
Nach einer Erstversorgung im Kantonsspital C.____, wurde A._____ ins Spital D.____ ge-
bracht, wo er bis zum 3. Juli 2014 behandelt und am rechten Handgelenk operiert worden war. 
Dem Bericht des Spitals D.____ vom 7. Juli 2014 sind als unfallbedingte Diagnosen eine distale 
intraartikulare, nach volar abgekippte Radiusfraktur rechts, eine laterale undislozierte Claviculaf-
raktur rechts und eine Contusio capitis mit undislozierter Nasenbeinfraktur zu entnehmen. Nach 
einem schwierigen Heilungsprozess musste sich der Versicherte mehrfach operativen Eingriffen 
an der rechten Hand unterziehen, die jeweils im Spital D.____ durchgeführt wurden (Arthrosko-
pie am 11. Mai 2015, langstreckige Neurolyse des Nervus medianus am 12. November 2015, 
radioskapholunäre Arthrodese am 17. Mai 2016, radiometacarpale Arthrodese am 14. August 
2017 und Entfernung des Osteosynthesematerials [OSME] sowie Rearthrodese am 16. Juli 
2018).  
 
A.2 Nach Eingang der Schadenmeldung der Arbeitgeberin vom 2. Juli 2014 anerkannte die 
Suva ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Taggelder und Heilbe-
handlungskosten). Mit Schreiben vom 21. Januar 2020 teilte sie dem Versicherten mit, dass ein 
Endzustand eingetreten sei und die laufenden Leistungen per 29. Februar 2020 eingestellt wür-
den. In ihrer Verfügung vom 28. Januar 2021 sprach die Suva dem Versicherten sodann für die 
verbleibenden Beeinträchtigungen aus dem Unfall vom 27. Juni 2014 eine 13%ige Invalidenren-
te und eine Integritätsentschädigung aufgrund einer Einbusse in der Integrität von 20 % zu. Zu-
sätzlich übernahm sie noch bis Ende August 2020 die Kosten für die zweimal wöchentlich statt-
findende Ergotherapie. Daran hielt sie auf Einsprache des Versicherten hin mit Entscheid vom 
24. September 2020 fest.  
 
B. Dagegen erhob A.____, vertreten durch Advokat Daniel Tschopp, am 23. Oktober 
2020 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). 
Er beantragte unter o/e-Kostenfolge, es sei der Einspracheentscheid vom 24. September 2021 
teilweise aufzuheben und es seien hinsichtlich der den Invaliditätsgrad von 13 % übersteigen-
den Invalidität weitere Abklärungen vorzunehmen und über die unfallversicherungsrechtlichen 
Ansprüche (Rente/Integritätsentschädigung) neu zu verfügen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht 
sei bezüglich der Unfallfolgen ein bidisziplinäres Gerichtsgutachten (Handchirurgie/Psychiatrie) 
einzuholen. Eventualiter sei der Einspracheentscheid vom 24. September 2020 teilweise aufzu-
heben und es sei die Suva hinsichtlich der den Invaliditätsgrad von 13 % übersteigenden Invali-
dität anzuweisen, weitere Abklärungen vorzunehmen und über die unfallversicherungsrechtli-
chen Ansprüche neu zu entscheiden. Weiter sei ihm das Replikrecht einzuräumen und es sei 
ihm die unentgeltliche Rechtspflege für das vorliegende Beschwerdeverfahren zu gewähren. 
Zur Begründung wurde im Wesentlichen vorgebracht, die Suva habe ihren Entscheid auf unzu-
reichende medizinische Unterlagen abgestützt.  
 
C. Mit Beschwerdeantwort vom 20. November 2020 beantragte die Suva unter Hinweis 
auf die Ausführungen im Einspracheentscheid vom 24. September 2020 die Abweisung der 
Beschwerde.  
 

 

 
 
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D. Mit Verfügung vom 25. November 2020 bewilligte das Kantonsgericht dem Versicher-
ten die unentgeltliche Verbeiständung mit Advokat Daniel Tschopp als Rechtsvertreter.  
 
E. In der Replik vom 26. Januar 2021 hielt der Beschwerdeführer, weiterhin vertreten 
durch Advokat Tschopp, an seinen beschwerdeweise erhobenen Anträgen fest. Er bestritt die 
Ausführungen der Suva in der Beschwerdeantwort vom 25. November 2020 und wiederholte im 
Wesentlichen seinen Standpunkt, wonach der angefochtene Entscheid sich auf einen ungenü-
gend abgeklärten medizinischen Sachverhalt stütze.  
 
F. Die Suva reichte am 25. Februar 2021 ihre Duplik ein und beantragte unter Hinweis auf 
die Darlegungen in der Beschwerdeantwort, an welchen sie vollumfänglich festhalte, die Abwei-
sung der Beschwerde. 
 
G. Das Kantonsgericht zog in der Folge am 10. März 2021 bei der IV-Stelle Basel-
Landschaft die Akten bei und stellte einzelne Aktenstücke der Suva zu, damit diese sich dazu 
äussern könne. Nachdem die Suva mit Eingabe vom 17. März 2021 ihren Verzicht auf eine wei-
tere Stellungnahme mitgeteilt hatte, wurde der Fall mit Verfügung vom 18. März 2021 dem Ge-
richt zur Beurteilung überwiesen.  
 
H. Am 25. März 2021 reichte der Beschwerdeführer eine Kopie der kreisärztlichen Unter-
suchung vom 9. März 2021 ein. Die Suva hielt dazu am 31. März 2021 unter anderem fest, 
dass im Zeitpunkt des Fallabschlusses das Zusprechen einer zusätzlichen Integritätsentschädi-
gung betreffend die Beschwerden an der rechten Schulter wohl vergessen worden sei. Aus die-
sem Grund sei dem Beschwerdeführer eine Integritätsentschädigung entsprechend einer Integ-
ritätseinbusse von gesamthaft 35 % zuzusprechen. Im Übrigen sei die Beschwerde abzuwei-
sen. 
 
I. Anlässlich der Urteilsberatung vom 2. September 2021 stellte das Kantonsgericht den 
Fall aus und räumte dem Versicherten Gelegenheit zur Stellungnahme sowie zum Beschwerde-
rückzug ein. Im Ausstellungsbeschluss wurde im Wesentlichen festgehalten, dass das Kan-
tonsgericht im Falle eines Urteils beabsichtige, die Angelegenheit an die Suva zurückzuweisen, 
damit diese den medizinischen Sachverhalt weiter abkläre und neu verfüge, was möglicher-
weise zu einer reformatio in peius führen könne. Gleichzeitig wies es darauf hin, dass ein allfäl-
liges Urteil gemäss § 1 Abs. 4 des kantonalen Gesetzes über die Verfassungs- und Verwal-
tungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 im Zirkularverfahren ergehen würde. 
 
K. Am 23. September 2021 liess der Beschwerdeführer dem Kantonsgericht durch seinen 
Rechtsvertreter mitteilen, dass er an seiner Beschwerde vom 23. Oktober 2020 festhalte. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g  
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss 

 

 
 
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Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 
(UVG) vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einsprache-
entscheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Be-
schwerde erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjeni-
gen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz 
hat. Vorliegend befindet sich dieser in X.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantons-
gerichts zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a VPO beurteilt das Kantonsgericht als Versiche-
rungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einspracheent-
scheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Behand-
lung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die im Übrigen form- und fristgerecht erhobe-
ne Beschwerde ist einzutreten. 
 
2. Strittig und zu prüfen ist die Höhe des Leistungsanspruchs des Beschwerdeführers aus 
dem Unfallereignis vom 27. Juni 2014. Massgebend ist dabei der Sachverhalt, wie er sich bis 
zum Erlass des angefochtenen Einspracheentscheids vom 24. September 2020 entwickelt hat. 
Dieser Zeitpunkt bildet rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der richterlichen Überprü-
fungsbefugnis (vgl. BGE 129 V 4 E. 1.2). 
 
3.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie 
gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeitsunfähig-
keit 80 % des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es entsprechend 
gekürzt (Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am dritten Tag 
nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem 
Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. Art. 18 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des Unfalls zu mindes-
tens 10 % invalid ist. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen 
Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands der versicherten Person 
mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversiche-
rung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Tag-
geldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). 
 
3.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen 
dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher 
und ein adäquater Kausalzusammenhang bestehen. Ursachen im Sinne des natürlichen Kau-
salzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg 
nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetre-
ten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürli-
chen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare 
Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen 
mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein-

 

 
 
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trächtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die 
eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (vgl. BGE 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit 
Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein 
natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung bzw. im 
Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im 
Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befin-
den hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leis-
tungsanspruches nicht (vgl. BGE 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 
 
4.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustands und insbesondere auch bei der Beurtei-
lung der Arbeitsfähigkeit einer versicherten Person ist die rechtsanwendende Behörde – die 
Verwaltung und im Streitfall das Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die vorab von Ärztinnen 
und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind. Deren Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkei-
ten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (vgl. BGE 115 V 133 E. 2, 114 V 310 E. 3c, 
105 V 156 E. 1 in fine). Darüber hinaus bilden die ärztlichen Stellungnahmen eine wichtige 
Grundlage für die Beurteilung der Zumutbarkeit, also der Frage, welche anderen Erwerbstätig-
keiten als die zuletzt ausgeübte Berufsarbeit von der versicherten Person auf dem allgemeinen, 
ausgeglichenen und nach ihren persönlichen Verhältnissen in Frage kommenden Arbeitsmarkt 
zumutbarerweise noch verrichtet werden können (vgl. ULRICH MEYER-BLASER, Zur Prozent-
genauigkeit in der Invaliditätsschätzung, in: René Schaffhauser/Franz Schlauri [Hrsg.], Rechts-
fragen der Invalidität in der Sozialversicherung, St. Gallen 1999, S. 20 f. mit Hinweisen). 
 
4.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle an-
deren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle relevanten 
Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entschei-
den hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsan-
spruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berich-
ten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Grün-
de anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. 
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob der Bericht für 
die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 
Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in 
der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet 
sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist somit grundsätzlich weder die Herkunft eines 
Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellung-
nahme als Bericht oder Gutachten (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 160 E. 1c; AHI-
Praxis 2001 S. 113 E. 3a). 
 
4.3 Dennoch erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdi-
gung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten 

 

 
 
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Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen Zusammenstellungen 
dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b und in AHI-Praxis 2001 S. 114 E. 3b, jeweils mit wei-
teren Hinweisen). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten 
externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Unter-
suchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befun-
de zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuer-
kennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen 
(vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen).  
 
4.4.1 Stützt sich der angefochtene Entscheid hingegen ausschliesslich auf versicherungsin-
terne medizinische Unterlagen, sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. 
In solchen Fällen sind bereits bei geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit 
der ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vorzunehmen (vgl. Urteil des Bundesge-
richts vom 14. Mai 2019, 9C_143/2019, E. 4.1 mit Hinweisen).  
 
4.4.2 In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und soll das Gericht der Erfah-
rungstatsache Rechnung tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche 
Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussa-
gen (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des 
therapeutisch tätigen (Fach-)Arztes einerseits und von Begutachtungsauftrag des amtlich be-
stellten fachmedizinischen Experten anderseits (vgl. BGE 124 I 170 E. 4; Urteil des Eidgenössi-
schen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtliche Abteilungen] vom 
13. Juni 2001, I 506/00, E. 2b) lässt nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in 
Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden 
Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich 
eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige – und nicht rein 
subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die im Rahmen der 
Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 
25. Mai 2007, I 514/06, E. 2.2.1 mit Hinweisen). 
 
5. Das Administrativverfahren wie auch der kantonale Sozialversicherungsprozess sind 
vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben 
Verwaltung und Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige 
Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Diese Untersuchungspflicht dauert so 
lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinrei-
chende Klarheit besteht (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2008, 8C_163/2007, 
E. 3.2). Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. Gestützt auf den Un-
tersuchungsgrundsatz ist der Sachverhalt soweit zu ermitteln, dass über den Leistungsan-
spruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entschieden 
werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 7. März 2019, 9C_57/2019, E. 3.2). 
 
6.1 Für die Beurteilung des medizinischen Sachverhalts und des natürlichen Kausalzu-
sammenhangs sind vorliegend im Wesentlichen folgende Berichte zu berücksichtigen:  

 

 
 
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6.2 Nach einer Erstbehandlung am 27. Juni 2014 im Kantonsspital C.____ war der Be-
schwerdeführer bis zum 3. Juli 2014 im Spital D.____, Chirurgische Klinik, hospitalisiert. Dr. 
med. E.____, FMH Chirurgie und Handchirurgie, diagnostizierte im Austrittsbericht vom 7. Juli 
2014 (1) eine distale intraartikuläre, nach volar abgekippte Radiusfraktur rechts, Spannungsbla-
sen am distalen Unterarm rechts ulnar und radial sowie Parästhesien im Medianus-Dermatom, 
(2) eine laterale undislozierte Claviculafraktur rechts, (3) eine Contusio capitis mit nicht dislo-
zierter Nasenbeinfraktur, (3) eine Hypertonie und (4) einen Nikotinabusus. Der Versicherte sei 
vom Kantonsspital C.____, überwiesen worden, wo er nach einem Sturz von einem Gerüst aus 
4 Metern Höhe eingewiesen worden sei. Bei Eintritt hätten im Lokalstatus ein Druckschmerz 
über der Halswirbelsäule (HWS) von HWK3 bis HWK7, an der oberen Brustwirbelsäule (BWS) 
sowie an der rechten Schulter und über dem rechten Handgelenk mit einer ausgeprägten 
Schwellung von der Handwurzel bis zur Ellenbeuge reichend imponiert. Im Verlauf des stationä-
ren Aufenthalts hätten sich über der Fraktur Spannungsblasen radial sowie ulnar, eine Schürf-
wunde über der rechten Schulter und der Nase sowie Parästhesien in den Dig. II - V der rech-
ten Hand mit Stauchungsschmerz des rechten Daumens im Sinne eines Carpaltunnelsyndroms 
gezeigt. Das restliche Bodycheck sei unauffällig, die Pupillen isocor und prompt direkt sowie 
indirekt lichtreagibel gewesen. Ein Schnelltest am Kantonspital Baden habe keine intraabdomi-
nale freie Flüssigkeit gezeigt. Mittels CT-Untersuchung des Schädels seien eine intrakranielle 
Blutung und frische ossäre Läsionen an der HWS ausgeschlossen worden. Es bestehe eine 
nicht dislozierte Nasenbeinfraktur. Weitere konventionell radiologische Untersuchungen hätten 
bis auf vorgenannte Frakturen keine Befunde ergeben. Zur Frakturbilanzierung sei am 30. Juni 
2014 eine CT-Untersuchung des rechten Handgelenks durchgeführt worden, worauf am 1. Juli 
2014 ein operativer Eingriff (Open reduction and internal fixation der distalen Radiusfraktur 
rechts mit Variax-Platte breit und Spaltung des Carpaltunnels) durchgeführt worden sei. Der 
postoperative Verlauf habe sich komplikationslos bei stets trockenen Wundverhältnissen und 
deutlichem Rückgang der Medianus-Symptomatik gestaltet. Die leicht protrahierte 
Schmerzsymptomatik sei unter Optimierung der Analgesie rasch regrediert. Der Versicherte 
habe am 3. Juli 2014 in gutem Allgemeinzustand nach Hause entlassen werden können. 
 
6.3 Nach einem protrahiertem Heilungsverlauf mit Schmerzen und motorischen Einschrän-
kungen der rechten Hand unterzog sich der Beschwerdeführer am 7. Mai 2015 einem weiteren 
operativen Eingriff im Spital D.____, Chirurgische Klinik, wobei eine Arthroskopie am rechten 
Handgelenk, eine Synovektomie des radiocarpalen Kompartiments und eine OSME am distalen 
rechten Radius durchgeführt worden seien. Dem Austrittsbericht vom 11. Mai 2015 sind als Di-
agnosen ein radiocarpales Impingement am rechten Handgelenk mit/bei Zustand nach Osteo-
synthese einer Radiusfraktur rechts am 1. Juli 2014 mit/bei Zertrümmerung des Radius-Styloids 
und Impression der radiocarpalen Gelenkfläche, im Verlaufs-CT kein Nachweis einer überste-
henden Schraube, ein Status nach lateraler undislozierter Claviculafraktur rechts am 27. Juni 
2014, eine Hypertonie und ein Nikotinabusus zu entnehmen.  
 
6.4 Der Suva-Kreisarzt Dr. med. F.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie 
des Bewegungsapparats, nannte in seiner kreisärztlichen Beurteilung vom 12. August 2015 (1) 
einen Status nach Gerüststurz am 27. Juni 2014 mit distaler intraarticulärer dislozierter Radius-
fraktur rechts, lateraler Claviculafraktur rechts und Nasenbeinfraktur, (2) einen Status nach of-

 

 
 
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fener Reposition und Plattenosteosynthese des rechten distalen Radius und (3) einen Status 
nach Arthroskopie des rechten Handgelenks mit Synovektomie des radiocarpalen Komparti-
ments und OSME am 7. Mai 2015. Aktuell bestünden eine Funktionseinschränkung und Be-
schwerden vor allem bei Belastung des rechten Handgelenks, eine Sensibilitätsstörung und 
eine Schmerzausstrahlung Dig. I bis III der rechten Hand. In seiner Beurteilung führte 
Dr. F.____ aus, dass sich ein Jahr nach der Fraktur und drei Monate nach der Metallentfernung 
die Residuen im radiocarpalen Gelenk und am distalen Radius bildgebend noch gut nachvoll-
ziehen lassen würden. Eine gewisse Restsymptomatik werde sich langfristig nicht vermeiden 
lassen. Das Problem sei, dass der Versicherte keinen Beruf gelernt und bisher nur schwere 
Arbeiten verrichtet habe. Dabei sei er auf eine voll funktionierende Physis inklusiv Handgelenke 
angewiesen. Dies sei zukünftig nicht mehr möglich. Auch wenn im CT noch keine sehr ausge-
prägte Arthrose im Radiocarpalgelenk vorhanden sei, sei damit zu rechnen, dass sich eine sol-
che entwickeln werde und der Versicherte nicht mehr beschwerdefrei sein werde.  
 
6.5 Auf Ersuchen des Kreisarztes Dr. F.____ wurde der Beschwerdeführer am 
28. September 2015 durch Dr. med. G.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie 
des Bewegungsapparates und Handchirurgie, untersucht. In seinem gleichentags verfassten 
Bericht diagnostizierte Dr. G.____ Restbeschwerde im rechten Handgelenk und eine depressi-
ve Störung. Er führte aus, dass im Rahmen der ursprünglich erlittenen Fraktur zweifellos ein 
Knorpelschaden an der distalen Radiusgelenkfläche in der Fossa scaphoidea vorliege. Eine 
wesentliche Arthrose bestehe jedoch nicht. Aus seiner Sicht müsse mit konservativen Mass-
nahmen versucht werden, den Schmerzzustand weiter zu reduzieren und die Belastung zu stei-
gern. Schwere manuelle Arbeiten, wie im Gerüstbau üblich, würden allerdings auch in Zukunft 
kaum mehr möglich sein. Allenfalls wäre in dieser Situation bei gut erhaltener Gelenkfläche und 
lokalen Schmerzen eine Handgelenksdenervierung denkbar, um wenigstens die Schmerzen zu 
reduzieren.  
 
6.6 Der Beschwerdeführer wurde am 12. November 2015 im Spital D.____ operiert. 
Dr. E.____ nahm bei der Diagnose einer schweren radiocarpalen Arthrose mit radiocarpalem 
Impingement am rechten Handgelenk eine langstreckige Neurolyse des Nervus medianus vor 
(vgl. Operationsbericht vom 16. November 2015). 
 
6.7 Im Bericht vom 17. Februar 2016 hielt Dr. med. H.____, FMH Orthopädische Chirurgie 
und Traumatologie des Bewegungsapparats und Handchirurgie, welcher den Beschwerdeführer 
im Auftrag von Dr. E.____ untersucht hatte (vgl. act. 157), fest, dass der Versicherte an ausge-
prägten, belastungsabhängigen Beschwerden radiocarpal leide. Aufgrund der bildgebenden 
Befunde stelle sich die Fraktur vollständig konsolidiert dar mit kleinen Stufen im Gelenk. Es be-
stehe eine beginnende radiocarpale Arthrose. In den ergänzenden Funktionsaufnahmen lasse 
sich der SL-Intervall unauffällig darstellen und gehe im Kraftschluss nicht auf. Die beklagten 
Beschwerden seien plausibel, würden aber nicht ganz mit dem radiologischen Bild zusammen-
passen.  
 

 

 
 
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6.8 Am 17. Mai 2016 führte Dr. E.____ bei Vorliegen einer schwerstausgeprägten radio-
carpalen Arthrose rechts eine radioskapholunäre Arthrodese durch (vgl. Bericht vom 20. Mai 
2016).  
 
6.9 Da im Nachgang zum vorgenannten Eingriff vom 17. Mai 2016 kein befriedigender Zu-
stand erzielt werden konnte, unterzog sich der Beschwerdeführer am 14. August 2017 erneut 
einer Operation am rechten Handgelenk. Dem Operationsbericht von Dr. E.____ vom 
14. August 2017 ist zu entnehmen, dass eine radiometacarpale Arthrodese mittels Arthrodese-
platte durchgeführt worden sei.  
 
6.10 Im Rahmen der kreisärztlichen Untersuchung vom 9. März 2018 wies Dr. F.____ da-
rauf hin, dass der Versicherte unter Beschwerden und einer Funktionseinschränkung der rech-
ten Schulter, einem arthrodesierten bzw. steifen rechten Handgelenk, einer erheblichen Kraft-
minderung der rechten Hand und an ruhe- und belastungsinduzierten Beschwerden am rechten 
Unterarm und am rechten Handgelenk sowie an der rechten Hand leide. Der Kreisarzt bezeich-
nete den Verlauf insgesamt als unglücklich. Die Einschränkungen im Bereich des rechten Arms 
und der rechten Hand seien erheblich und es sei nur noch eine Restfunktion möglich. Die deut-
liche Beschwerdesymptomatik aufgrund der multiplen Operationen und der Arthrodese sei 
nachvollziehbar. Entsprechend schlecht sei die aktuelle Zumutbarkeit, denn es sei dem Versi-
cherten nur noch möglich, mit der rechten Hand leichte Zuarbeiten auszuführen. Zudem seien 
aufgrund der Verletzungsfolgen am rechten Schultereckgelenk Überkopfarbeiten ebenfalls nicht 
mehr ausführbar. Speziell bei Tätigkeiten mit der rechten Hand sei darauf zu achten, dass hier 
im Handgelenk- und Handwurzelbereich eine Arthrodese vorliege und somit das Handgelenk 
funktionslos sei. Abstützbewegungen etc. seien nicht möglich und Drehbewegungen mit den 
Fingern nur rudimentär ausführbar. Zudem resultiere ein deutlicher Kraftverlust an den Fingern. 
Eine Tätigkeit, welche diese genannten Einschränkungen berücksichtigte, sei aber vollschichtig 
ausführbar. 
 
6.11 Der Beschwerdeführer wurde am 25. April 2018 in der Universitätsklinik I.____ unter-
sucht. Im Sprechstundenbericht vom 9. Mai 2018 wurde ihm eine Rearthrodese im Sinne einer 
Platten- und einer Knorpelentfernung mediocarpal sowie die Anlage einer Spongiosaplastik vom 
Beckenkamm und ein erneutes Einbringen einer Synthesarthodeseplatte empfohlen.  
 
6.12 Am 22. Mai 2018 wurde der Versicherte aufgrund von Schmerzen in der rechten Schul-
ter durch Dr. med. J.____, FMH Orthopädische Chirurgie, untersucht. Dieser diagnostizierte am 
25. Mai 2018 einen Verdacht auf eine Partialläsion der Rotatorenmanschette und eine Kom-
plexverletzung am rechten Arm. Dr. J.____ initiierte in der Folge eine MRT-Untersuchung, wel-
che am 30. Mai 2018 durchgeführt wurde. Gemäss dem gleichentags verfassten Bericht ergab 
die Untersuchung eine regelrechte Darstellung der Rotatorenmanschette ohne auffälliges Ödem 
oder abgrenzbare Partialruptur, eine schlanke Bursa subdeltoidea, einen Verdacht auf ein sub-
labrales Foramen an der Basis des Bizepssehnenankers, scharf begrenzt, eine leicht plattenar-
tig ausgedünnte lange Bizepssehne, ohne auffälliges Ödem sowie ein AC-Gelenk und eine dis-
tale Clavicula ohne Knochenmarködem oder auffällige degenerative Veränderungen. Dr. J.____ 
hielt dazu am 21. Juni 2018 fest, dass sich keine eindeutig strukturelle Pathologie im Bereich 

 

 
 
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der Rotatorenmanschette fände. Es liege ein leichtgradiges Ödem im Teres minor vor. Die Bi-
zepssehne zeige eine Tendinopathie, möglicherweise nach einer Zerrung. Die Indikation für 
eine operative Intervention habe nicht bestanden. Im Vordergrund lägen gelegentliche Weich-
teilmassnahmen zur Lockerung der Muskulatur. Diese Auffassung bestätigte er in seinem Be-
richt vom 16. Oktober 2018, nachdem der Versicherte ihn ein weiteres Mal wegen anhaltenden 
Schulterbeschwerden aufgesucht hatte (vgl. act. 388). 
 
6.13 Vom 12. Juni 2019 bis 17. Juli 2019 befand sich der Beschwerdeführer in der Rehakli-
nik K.____. Dem Austrittsbericht vom 25. Juli 2019 sind als Diagnosen eine distale intraartikulä-
re, dislozierte Radiusfraktur rechts, eine laterale Claviculafraktur rechts und eine Nasenbein-
fraktur sowie ein neuropathisches Schmerzsyndrom mit Schmerzen ulnarseitig dorsal und 
palmar mit Ausstrahlung in den Ellenbogen aufgeführt. Weiter leide der Beschwerdeführer an 
einer Hypothyreose (medikamentös eingestellt), anamnestisch an einem Status nach Stentim-
plantation, an einer arteriellen Hypertonie, an einer Hypercholesterinämie sowie an einer post-
traumatischen Belastungsstörung (PTBS) in weitgehender Remission (ICD-10: F43.1; differen-
tialdiagnostisch eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode [ICD-10: 
F33.0] und eine Akrophobie ([ICD-10: F40.2]). Beim Austritt des Versicherten hätten Bewe-
gungs- und Belastungseinschränkungen an der rechten Schulter und Probleme an der arthro-
desierten rechten Hand sowie deren Kraftminderung bestanden. Im Rahmen der somatischen 
Beurteilung wurde festgehalten, dass sich das Ausmass der physischen Einschränkungen mit 
den objektivierbaren pathologischen Befunden der klinischen Untersuchung und den bildge-
benden Abklärungen sowie den Diagnosen aus somatischer Sicht vollumfänglich erklären lies-
sen. Das heutige funktionelle Ergebnis nach 5-jährigem Heilverlauf sei subjektiv und objektiv als 
sehr schlecht zu bezeichnen. Die praktisch gebrauchsunfähige Hand sei nicht nur funktionell 
hochgradig eingeschränkt, sondern auch extrem schmerzhaft. Im Zusammenhang mit den bis-
her vorgenommenen Operationen und Behandlungen ist dem Bericht zu entnehmen, dass die 
Schrauben- und Implantatanlage wohl nicht immer korrekt, teilweise intraartikulär und damit 
schmerzverursachend gewesen sei. Ob die zuletzt durchgeführte Rearthrodese mit langer Plat-
te die bestmögliche Option in dieser Situation gewesen sei, könne nicht beurteilt werden. Es 
müsse aber festgehalten werden, dass das Ziel eines schmerzfreien Handgelenks mitnichten 
erreicht worden sei. Anlässlich eines handchirurgischen Konsils in der Rehaklinik sei dem Pati-
enten die Möglichkeit einer Reoperation aufgezeigt worden (vgl. nachfolgend E. 6.14). In der 
Zumutbarkeitsbeurteilung wurde ausgeführt, dass dem Beschwerdeführer die berufliche Tätig-
keit als Gerüstbauer nicht mehr zumutbar sei. In einer leichten Verweistätigkeit bestehe hinge-
gen eine volle Arbeitsfähigkeit. Die Tätigkeit müsse aufgrund des arthrodesierten rechten 
Handgelenks folgendes Profil erfüllen: kein Heben, Tragen und Festhalten von Lasten sowie 
keine Schläge und Vibrationen. Wahrscheinlich sei die rechte Hand nur noch als Hilfshand ein-
setzbar und durch eine weitere operative Massnahme werde sich das Zumutbarkeitsprofil wahr-
scheinlich nicht signifikant verändern. Die festgestellte psychische Störung (vgl. dazu unten 
E. 6.18.3) begründe eine leichte arbeitsrelevante Leistungsminderung (zusätzlich zu den mus-
kuloskelettal bedingten Einschränkungen). Generell würden sich tagesstrukturierende Mass-
nahmen sicherlich günstig auf das Krankheitsbild auswirken. 
 

 

 
 
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6.14 Während des Aufenthalts in der Rehaklinik K.____ wurde der Versicherte am 11. Juli 
2019 konsiliarisch durch PD Dr. med. L.____, FMH Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische 
Chirurgie und Handchirurgie, untersucht. In seinem Bericht vom 30. Juli 2019 diagnostizierte 
Dr. L._____ diffuse Handgelenksschmerzen bei Zustand nach mehrmaligen Operationen, letzt-
mals im Juli 2018, mit Re-Arthrodese des Handgelenks bei Zustand nach intraartikulärer dista-
ler Radiusfraktur von 2014. In der Beurteilung wies er auf verschiedene Probleme hin. Einer-
seits würden die Platte und die Arthrose stören. Zudem habe vor allem die vorherige SL-
Arthrodese einen Überdruck im Bereich der radialen Säule produziert, so dass nun eine Arthro-
se zwischen Scaphoid und Trapezoid vorhanden sei. Auf ulnarer Seite bestünden degenerative 
Veränderungen zwischen Hamatum und Capitatum und teilweise zwischen Triquetrum und 
Hamatum. Palmarseitig lägen ein Neurom der Ramus superficialis nervi medianis sowie Verkle-
bungen des Hauptstamms des Nervus medianus, eventuell auch der Beugesehne vor. Man 
könne versuchen, die Situation zu verbessern, indem man die Platte entferne und eine Resekti-
on distal 3 mm des Scaphoids vornehme, um die radiale Säule des Handgelenks zu entlasten. 
Eventuell könne man auch eine Vervollständigung der Arthrodese zwischen Capitatum und 
Hamatum durchführen. Palmar wären eine Neurolyse und eine Tenolyse mit Deckung mittels 
lokaler Lappenplastik vorzunehmen. Die Strategie könne auch stufenweise entwickelt werden, 
indem man mit der Entfernung der Platte und der Resektion des distalen Scaphoids beginne, 
um dann eventuell weitere Schritte vorzunehmen.  
 
6.15 Dr. F.____ diagnostizierte in seinem Bericht vom 15. August 2019 einen Status nach 
Gerüststurz am 27. Juni 2014 und nannte die bereits mehrfach zitierten Diagnosen. Seiner Be-
urteilung ist zu entnehmen, dass sich letztlich alles um die Frage drehe, ob der von Dr. L.____ 
im Rahmen des stationären Aufenthalts in der Rehaklinik K.____ empfohlene nochmalige ope-
rative Eingriff durchgeführt werde. Er sehe zumindest mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
durch die geplante Operation keine namhafte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit. Die Situation 
an der Schulter würde ohnehin nicht beeinflusst und das rechte Handgelenk bliebe steif. Es 
scheine auch fraglich, ob die Vielzahl der Schmerzpunkte rund um das rechte Handgelenk 
durch die Operation so beeinflusst werden könnten, dass sie nicht mehr vorhanden seien. Den-
noch würden die Vorschläge von Dr. L.____ rein medizinisch durchaus Sinn machen und es sei 
zumindest die Chance auf Verbesserung eines Teils der Beschwerden gegeben. Ohne noch-
malige Operation liege ein medizinischer Endzustand vor, denn es könne von einer weiteren 
Behandlung keine namhafte Verbesserung des unfallbedingten Zustands mehr erwartet wer-
den. Es gelte vollumfänglich die Zumutbarkeitsbeurteilung der Rehaklinik K.____ und es sei 
eine Integritätsentschädigung geschuldet. Sollte sich der Versicherte für den nochmaligen Ein-
griff entscheiden, dann dauere die medizinische Phase an und eine abschliessende Beurtei-
lung, vor allem des Integritätsschadens, müsse zurückgestellt werden.  
 
6.16 Der behandelnde Arzt Dr. E.____ teilte am 30. Oktober 2019 der Suva mit, dass sich 
der Beschwerdeführer gegen die von Dr. L.____ vorgeschlagene Operation entschieden habe 
und somit auch aus seiner Sicht der Endzustand erreicht sei. In der Folge bestätigte Dr. F.____ 
am 15. November 2019, dass von einer weiteren Behandlung nach 5-jährigem Verlauf keine 
namhafte Verbesserung mehr erreicht werden könne. Bezüglich der Zumutbarkeitsbeurteilung 
wies er wiederum auf den Austrittsbericht der Rehaklinik K.____ von Ende Juli 2019 hin. Diese 

 

 
 
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Zumutbarkeitsbeurteilung sei nach einem mehrwöchigen Behandlungs- und Beobachtungszeit-
raum abgegeben worden. Seither liege ein stabiler Zustand vor, der auch als dauerhaft zu be-
trachten sei. Es sei deshalb vollumfänglich auf diese Beurteilung der Rehaklinik K.____ abzu-
stellen. Ein Integritätsschaden liege in Abgleich mit den Tabellen der Suva vor und werde ge-
sondert begründet.  
 
6.17 Im Rahmen des vorliegenden Verfahrens reichte die Suva einen Bericht ihre Kreisarz-
tes Dr. med. M.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsappa-
rats, vom 9. März 2021 ein. Dr. M.____ bestätigte grundsätzlich die Angaben in den Berichten 
von Dr. F.____ vom 15. August 2019 und 15. November 2019. Er betonte, dass in Bezug auf 
die Beschwerden an der rechten Hand und an der rechten Schulter von einem Endzustand 
auszugehen sei. 
 
6.18.1 Neben den Berichten betreffend die beim Unfall vom 27. Juni 2017 erlittenen Verlet-
zungen an der rechten Hand und an der rechten Schulter finden sich auch Ausführungen zum 
psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in den Akten. Der behandelnde Psy-
chiater Dr. med. N.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 22. März 2015, 
dass der Beschwerdeführer ihn am 7. Januar 2015 notfallmässig aufgesucht habe. Er habe ihn 
in der Vergangenheit (2002) wegen einer depressiven Störung betreut; seit 2009 habe er ihn 
nicht mehr gesehen. Er leide unter Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, innere Un-
ruhe und besonders an Alpträumen und Flash Backs. Er habe enorme Angst, wieder zu arbei-
ten – besonders als Bauarbeiter. Der Beschwerdeführer komme regelmässig 1 Mal pro Monat 
in die Sprechstunde. Er profitiere von der integrativen Psychotherapie und zeige eine positive 
Tendenz. 
 
6.18.2 Am 14. Oktober 2017 diagnostizierte Dr. N.____ eine PTBS mit mittelgradiger depres-
siver Störung. Trotz der Gesprächs- und der Psychopharmakatherapie habe immer noch keine 
psychische Stabilisation erreicht werden können. Der Versicherte leide immer noch an Alpträu-
men, Flash Backs, Konzentrationsschwierigkeiten, Zukunftsängsten, teilweise an Schlafstörun-
gen, innerer Unruhe, Lust- und Interessenverlust sowie sozialer Isolation. Er erlebe schnelle 
Reizbarkeit mit Impulshandlungen. Diese Angaben bestätigte Dr. N.____ in seinem Bericht vom 
12. Juli 2018.  
 
6.18.3 Im psychosomatischen Konsilium der Rehaklinik K.____ vom 19. Juli 2019 (vgl. act. 
440, Seite 711 ff.) wurden eine PTBS in weitgehender Remission (ICD-10: F43.1) und differen-
tialdiagnostisch eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10: 
F33.0), und eine Akrophobie (ICD-10: F40.2) genannt. Diese Befunde würden eine leichte ar-
beitsrelevante Leistungsminderung zusätzlich zu den muskuloskelettal bedingten Einschrän-
kungen verursachen. In der Beurteilung wurde ausgeführt, der Versicherte sei durch den Sturz 
und durch Erlebnisse in seiner Kindheit und Jugend mehrfach posttraumatisch belastet. Die 
Belastungsreaktionen seien aber in weitgehender Remission und der Leidensdruck aktuell auf 
einem subjektiv erträglichen Niveau. Die Akrophobie sei reaktiv durch den Sturz entstanden. 
Zwar könne ein Einfluss der belastenden Lebenssituation und die damit verbundenen sowie als 
realistisch zu betrachtenden Zukunftssorgen auf die Schmerzverarbeitung nicht ausgeschlos-

 

 
 
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sen werden. Der Versicherte vermittle aber einen psychisch weitgehend adäquaten Eindruck 
und im Rahmen der Situation sei die Reaktion im nachvollziehbaren Rahmen.  
 
7.1 In Würdigung der vorstehend geschilderten medizinischen Unterlagen ging die Suva im 
angefochtenen Einspracheentscheid davon aus, dass beim Versicherten der medizinische End-
zustand hinsichtlich der von ihr anerkannten Unfallfolgen am rechten Handgelenk und der rech-
ten Schulter per Ende Februar 2020 erreicht gewesen sei. Es sei nicht ersichtlich, dass im ge-
nannten Zeitpunkt von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine namhafte Besse-
rung des Gesundheitszustands zu erwarten gewesen wäre. Der Beschwerdeführer bringt dage-
gen in seiner Eingabe vom 25. März 2021 vor, dass er sich im November 2020 einer OSME-
Operation habe unterziehen müssen, weshalb der Endzustand per Ende Februar 2020 zu früh 
erfolgt sei.  
 
7.2 Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorübergehenden 
Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädi-
gung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte 
Besserung des Gesundheitszustands der versicherten Person mehr erwartet werden kann und 
allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. 
Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 137 V 199 E. 2.1, 134 V 109 E. 4.1). Die verunfallte Person hat dem-
gemäss Anspruch auf Heilbehandlung, solange von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung 
eine namhafte Besserung des Gesundheitszustands erwartet werden kann. Ob eine namhafte 
Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden 
Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträch-
tigt ist. Die Verwendung des Begriffes "namhaft" in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, 
dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG er-
hoffte Besserung ins Gewicht fallen muss (vgl. BGE 134 V 109 E. 4.3). Weder eine weit entfern-
te Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein 
von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeu-
tischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss 
der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospekti-
ver Feststellungen beurteilt werden (vgl. RKUV 2005 Nr. U 557 S. 388, U 244/04 E. 3.1; Urteile 
des Bundesgerichts vom 22. Juli 2016, 8C_285/2016, E. 7.1 und vom 31. Juli 2013, 
8C_970/2012, E. 2.3). 
 
7.3 Das Kantonsgericht hat bereits in Erwägung 3.1.2 des Beschlusses vom 2. September 
2021 zum Ausdruck gebracht, dass der Fallabschluss durch die Suva per Ende Februar 2020 
mit Blick auf die Ausführungen im Austrittsbericht der Rehaklinik K.____ vom 25. Juli 2019 und 
den Berichten des Kreisarztes Dr. F.____ vom 15. August 2019 sowie 15. November 2019 nicht 
zu beanstanden sei. Diesen Berichten ist einleuchtend zu entnehmen, dass von einem medizi-
nischen Endzustand auszugehen sei, ausser es werde die im Rahmen des stationären Aufent-
halts in der Rehaklinik K.____ durch Dr. L.____ empfohlene Operation durchgeführt. Nachdem 
der Beschwerdeführer auf diese Operation verzichtete, führte der behandelnde Arzt des Spitals 
D.____ in seinem Bericht vom 30. Oktober 2019 aus, dass hiermit der Endzustand erreicht sei. 
Diese Auffassung wurde durch den Kreisarzt Dr. F.____ im Bericht vom 15. November 2019 

 

 
 
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bestätigt. Dieses Vorgehen ist nachvollziehbar, weshalb keine Zweifel an der Zuverlässigkeit 
der kreisärztlichen Beurteilung bestehen. Die vom Beschwerdeführer dagegen vorgebrachte 
Argumentation, wonach er sich im November 2020 einer OSME-Operation habe unterziehen 
müssen, ändert an dieser Einschätzung nichts. Wie die Beschwerdegegnerin dazu in ihrer Stel-
lungnahme vom 31. März 2021 unter Hinweis auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts ein-
leuchtend ausführte, zögern Operationen zur Entfernung des Ostheosynthesematerials den 
Fallabschluss nicht hinaus. Darauf kann verwiesen werden. Unter diesen Umständen geht das 
Kantonsgericht mit der Beschwerdegegnerin einig, dass von einer Fortsetzung der ärztlichen 
Behandlung über den 29. Februar 2020 hinaus keine im Sinne von Art. 19 Abs. 1 
UVG namhafte Besserung des Gesundheitszustands mehr zu erwarten ist. 
 
8.1 Die Suva prüfte in der Folge den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Rente im 
Sinne von Art. 18 UVG und eine Integritätsentschädigung (vgl. Art. 24 UVG). Dabei stützte sie 
sich bei der Beurteilung des medizinischen Sachverhalts und der zumutbaren Arbeitsfähigkeit 
auf die Ergebnisse, zu denen die Rehaklinik K.____ am 25. Juli 2019 und der Kreisarzt 
Dr. F.____ am 15. August 2019 und 15. November 2019 gelangten. Sie ging demzufolge davon 
aus, dass der Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit als Gerüstbauer nicht mehr verrich-
ten könne. Es sei ihm aber auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aufgrund der Einschränkungen 
an der rechten Hand eine leichte Verweistätigkeit ganztags zumutbar. Eine solche Tätigkeit 
müsse aufgrund des arthrodesierten rechten Handgelenks folgendes Profil erfüllen: kein Heben, 
Tragen und Festhalten von Lasten sowie keine Schläge und Vibrationen, wobei die rechte Hand 
wahrscheinlich nur noch als Hilfshand einsetzbar sei. Dieser Einschätzung kann – wie bereits 
im Beschluss vom 2. September 2021 angedeutet – aus nachfolgenden Gründen nicht gefolgt 
worden: 
 
8.2.1 Zunächst ist daran zu erinnern, dass an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen 
zu stellen sind, wenn ein Versicherungsfall gestützt auf versicherungsinterne Berichte entschie-
den werden soll. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit 
der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzu-
nehmen (vgl. E. 4.4.1 f.). Solche Zweifel sind vorliegend nicht von der Hand zu weisen. So wur-
den die Berichte zwar aufgrund von persönlichen Untersuchungen erhoben und sind für die 
streitigen Belange umfassend. Weiter wurden sie in Kenntnis der Vorakten abgegeben. Hinge-
gen überzeugen sie in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurtei-
lung der medizinischen Situation nicht. Auch leuchtet die quantitative Zumutbarkeitsbeurteilung 
der Rehaklinik K.____ und des Kreisarztes Dr. F.____ in den Berichten vom 25. Juli 2919, 
15. August 2019 und 15. November 2019, wonach die traumatischen Gesundheitsprobleme des 
Beschwerdeführers keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Verweistätigkeit 
hätten, nicht ein. Obwohl das Hauptziel des Aufenthalts in der Rehaklinik K.____ die Verbesse-
rung der Beweglichkeit der rechten Schulter in Flexion und Abduktion war, berücksichtigt die 
vorgenommene Einschätzung der Arbeitsfähigkeit – entgegen der Auffassung der Beschwerde-
gegnerin in ihrer Eingabe vom 31. März 2021 – offensichtlich nur die ausgewiesenen Ein-
schränkungen in der rechten Hand, aber nicht jene an der rechten Schulter. Die Beurteilung, 
wonach die nach 5-jährigem Heilungsverlauf praktisch gebrauchsunfähige Hand nicht nur funk-
tionell hochgradig eingeschränkt und wahrscheinlich nur noch als Hilfshand einsetzbar sei, steht 

 

 
 
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sodann in Diskrepanz zur attestierten 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten leichten 
Tätigkeit. Diese lässt sich auch unter Berücksichtigung der weiteren Angaben in den Berichten 
der Rehaklinik und des Kreisarztes nicht nachvollziehbar lösen. So wird im Rahmen der Zumut-
barkeitsbeurteilung unter anderem nicht berücksichtigt, dass der Beschwerdeführer an "extre-
men Schmerzen" leidet (vgl. Bericht der Rehaklinik K.____). Dass er bei dieser Schmerzsituati-
on in einer angepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit ohne Einschränkung des Ren-
dements aufweisen soll, erscheint nicht plausibel, weshalb in dieser Hinsicht weitere Abklärun-
gen angezeigt sind. Weiterer Untersuchungsbedarf besteht auch unter dem Blickwinkel, dass – 
wie bereits erwähnt – die Beschwerden an der rechten Schulter keinen Eingang in die Ein-
schätzung der Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit durch die Rehaklinik K.____und 
den Kreisarzt Dr. F.____ gefunden haben. Dies erstaunt umso mehr, als auch diesbezüglich 
nicht ohne weiteres von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden kann, 
ging doch der Kreisarzt aufgrund der Schulterbeschwerden davon aus, dass eine Tätigkeit mit 
Überkopfarbeiten nicht mehr zumutbar sei (vgl. Bericht vom 9. März 2018, vorstehend E. 6.10). 
Diese Einschränkung wurde bei der vorgenommenen Zumutbarkeitsbeurteilung weder beachtet 
noch wurde begründet dargelegt, weshalb sie im Zeitpunkt des Fallabschlusses nicht mehr be-
rücksichtigt werden sollte. Daran ändern die Ausführungen der Beschwerdegegnerin nichts, 
wonach die Bewegungs- und Belastungseinschränkung der rechten Schulter deshalb keinen 
Eingang in die Zumutbarkeitsbeurteilung gefunden hätten, weil die rechte Hand ohnehin nur 
noch als Hilfshand eingeschätzt worden sei. Bei dieser Argumentation wird ausser Acht gelas-
sen, dass die Prüfung des Rentenanspruchs grundsätzlich auf einer umfassenden Würdigung 
der Arbeitsfähigkeit unter Berücksichtigung sämtlicher Beschwerden beruhen muss. Dies drängt 
sich vorliegend umso mehr auf, als im unfallversicherungsrechtlichen Bereich der Anspruch auf 
eine Rente prozentgenau zu berechnen ist und dadurch jede Einschränkung in der Arbeitsfä-
higkeit – über einen allfälligen leidensbedingten Abzug hinaus – Einfluss auf die Höhe des An-
spruchs haben kann (vgl. Art. 18 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 16 ATSG).  
 
8.2.2 Schliesslich ist auch die Abklärung der psychischen Beschwerden des Versicherten 
durch die Beschwerdegegnerin unzureichend. Wie vorstehend in Erwägung 6.18.1 ff. aufge-
führt, stand der Beschwerdeführer nach dem Unfall in regelmässiger psychiatrischer Behand-
lung bei Dr. N.____, weil er an Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, innerer Unru-
he, Alpträumen, Flash Backs und an einer enormen Angst litt, wieder arbeiten zu müssen.  
Dr. N.____ diagnostizierte eine PTBS mit mittelgradiger depressiver Störung. Im Rahmen des 
Aufenthalts in der Rehaklinik K.____ wurde diese Diagnose insofern bestätigt, als im psycho-
somatischen Konsilium unter anderem festgestellt wurde, dass beim Beschwerdeführer eine 
PTBS in weitgehender Remission vorliege. Weiter fällt auf, dass die untersuchende Ärzteschaft 
der Rehaklinik K.____ nebst der remittierten PTBS differentialdiagnostisch eine rezidivierende 
depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10: F33.0), und eine Akrophobie (ICD-
10: F40.2), welche reaktiv durch den Sturz entstanden sei, bestätigte. Die psychischen Befunde 
würden – so die Rehaklinik weiter – eine leichte arbeitsrelevante Leistungsminderung zusätzlich 
zu den muskeloskelettal bedingten Einschränkungen verursachen. Die Beschwerdegegnerin 
selbst anerkannte in ihrer Verfügung zwar, dass neben den somatischen Beschwerden auch 
psychogen bedingte Störungen die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigen würden. In der Folge un-
terliess sie es jedoch, die psychischen Beschwerden des Beschwerdeführers zum Zeitpunkt 

 

 
 
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des Fallabschlusses konkret medizinisch abklären zu lassen und eine nachvollziehbare Beurtei-
lung der Arbeitsfähigkeit vorzunehmen. Auch unter diesem Gesichtspunkt bestehen daher er-
hebliche Zweifel an der Beurteilung der Beschwerdegegnerin. Wenn sie weiter zur Begründung 
anführt, dass die psychischen Beeinträchtigungen nicht in einem adäquaten Kausalzusammen-
hang mit dem Unfallereignis vom 27. Juni 2014 stünden, kann ihr ebenfalls nicht gefolgt werden 
Dies umso weniger, als sie auf eine konkrete Prüfung der Adäquanz im Sinne von BGE 115 V 
351 ff. verzichtete. So erscheint das Unfallereignis unter Berücksichtigung der Tatsache, dass 
der Beschwerdeführer aus 4 Metern Höhe von einem Baugerüst gestürzt ist, und des schwieri-
gen und jahrelangen Heilungsprozesses und der ausgeprägten Schmerzsituation nicht als der-
art banal, dass ihm von vorneweg eine massgebende Bedeutung an der Entstehung einer psy-
chisch bedingten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit abgesprochen werden müsste. Unter diesen 
Umständen besteht auch in Bezug auf die psychischen Beschwerden weiterer Abklärungsbe-
darf durch die Beschwerdegegnerin. 
 
8.3 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass vorliegend erhebliche Zweifel an der 
Vollständigkeit und Schlüssigkeit der von der Beschwerdegegnerin als massgeblich erachteten 
versicherungsinternen Beurteilungen der Rehaklinik K.____ und des Kreisarztes Dr. F.____ 
bestehen. Nach dem oben Gesagten (vgl. E. 4.3 hiervor) kann bei diesem Beweisergebnis nicht 
auf die versicherungsinternen Beurteilungen abgestellt werden. Hält man sich zum einen die 
Komplexität des Beschwerdebilds des Versicherten und zum andern die sich aus dem Untersu-
chungsgrundsatz ergebende Pflicht des Versicherungsträgers, den rechtserheblichen (medizi-
nischen) Sachverhalt vollständig festzustellen (vgl. Art. 43 Abs. 1 ATSG), vor Augen, so müs-
sen die von der Suva im Verwaltungsverfahren getroffenen Abklärungen letztlich als nicht aus-
reichend bezeichnet werden. Es sind deshalb weitere Abklärungen vorzunehmen. Dabei ist zu 
beachten, dass gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts die Sozialversicherungsgerichte 
nicht mehr frei entscheiden können, ob sie eine Streitsache zur neuen Begutachtung an die 
Verwaltung zurückweisen. Die Beschwerdeinstanz hat vielmehr im Regelfall selbst ein Ge-
richtsgutachten einzuholen, wenn sie einen im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen 
Sachverhalt überhaupt für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativex-
pertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist (vgl. BGE 137 V 263 ff. E. 4.4.1 
ff). Da die Beschwerdegegnerin nicht alle erforderlichen Abklärungen vorgenommen hat und es 
nicht die Aufgabe der kantonalen Gerichte ist, im Verwaltungsverfahren versäumte medizini-
sche Abklärungen nachzuholen, steht einer Rückweisung an die Vorinstanz auch unter Berück-
sichtigung der Rechtsprechung des Bundesgerichts nichts entgegen. Die Suva hat deshalb den 
somatischen medizinischen Sachverhalt in Bezug auf die Auswirkungen der Beschwerden im 
rechten Handgelenk und der rechten Schulter unter Berücksichtigung der ausgeprägten 
Schmerzproblematik extern orthopädisch abklären zu lassen. Weiter muss sie den Beschwer-
deführer psychiatrisch begutachten lassen, wobei im Rahmen eines strukturierten Beweisver-
fahrens im Sinne von BGE 141 V 281 ff. festzustellen sein wird, ob und in welchem Ausmass 
die erhobenen Befunde Einfluss auf die Erwerbsfähigkeit haben. Schliesslich muss der Umfang 
der unfallbedingten Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit insgesamt neu beurteilt werden. An-
schliessend wird die Suva gestützt auf die Ergebnisse ihrer Aktenergänzung über den Leis-
tungsanspruch des Versicherten (Invalidenrente und Integritätsentschädigung) neu zu befinden 
haben. Demzufolge ist die Angelegenheit in Aufhebung des angefochtenen Einspracheent-

 

 
 
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scheids vom 24. September 2020 zur weiteren Abklärung des medizinischen Sachverhaltes an 
die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Die Beschwerde ist in dem Sinne gutzuheissen. 
 
9.1 Gemäss Art. 61 lit. a ATSG in der bis Ende Dezember 2020 in Kraft gewesenen und 
vorliegend anwendbaren Fassung ist das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenlos, weshalb vorliegend keine Kosten zu erheben sind.  
 
9.2 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person An-
spruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht 
auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozes-
ses bemessen. Nach ständiger Praxis des Bundesgerichts genügt für den bundesrechtlichen 
Anspruch auf eine Parteientschädigung auch ein formelles Obsiegen in dem Sinne, dass der 
Beschwerde führenden Person durch die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und der 
Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Beurteilung alle 
Rechte im Hinblick auf eine beanspruchte Leistung gewahrt bleiben (vgl. BGE 132 V 215 
E. 6.2). Nachdem die Beschwerde gutzuheissen und die Sache zur erneuten Abklärung im Sin-
ne der Erwägungen an die Suva zurückzuweisen ist, hat diese dem Versicherten eine Partei-
entschädigung auszurichten. Sein Rechtsvertreter hat in seiner Honorarnote vom 19. März 
2021 einen Zeitaufwand von 12.5 Stunden geltend gemacht, was in Anbetracht der sich stellen-
den Sachverhalts- und Rechtsfragen nicht zu beanstanden ist. Für den nach dem 19. März 
2021 entstandenen Aufwand rechtfertigt es sich, den Rechtsvertreter mit einer weiteren Stunde 
zu entschädigen, weshalb ihm Bemühungen von insgesamt 13.5 Stunden zu entschädigen 
sind. Dieser Aufwand ist mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Stundenansatz von  
Fr. 250.-- zu vergüten (vgl. § 3 Abs. 1 der Tarifordnung für Anwältinnen und Anwälte vom  
17. November 2003). Nicht zu beanstanden sind die in der Honorarnote ausgewiesenen Ausla-
gen von Fr. 10.10. Dem Beschwerdeführer ist somit eine Parteientschädigung in der Höhe von 
Fr. 3'645.75 (13.5 Stunden à Fr. 250.-- zuzüglich Auslagen von Fr. 10.10 plus 7,7 % Mehrwert-
steuer) zu Lasten der Suva zuzusprechen. 
 
10.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 
2005 ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zuläs-
sig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbstständig eröffnete Zwischenent-
scheide sind – mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Aus-
standsbegehren (vgl. Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegen-
heiten anfechtbar, wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können vgl. 
(Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endent-
scheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläu-
figes Beweisverfahren ersparen würde (vgl. Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgericht-
lichen Rechtsprechung handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versiche-
rungsträger zur Aktenergänzung und anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endent-
scheid, sondern um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch 
für einen Rück-weisungsentscheid, mit dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren 
materiell-rechtlichen Anspruchsvoraussetzungen) beantwortet wird (vgl. BGE 133 V 481 f. E. 
4.2). 

 

 
 
Seite 18   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

 
10.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Vo-
raussetzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehen-
de Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 

 

 

 
 
Seite 19   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
 ://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als der angefochtene 

Einspracheentscheid der Suva vom 24. September 2020 aufgehoben 
und die Angelegenheit zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägun-
gen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die Beschwerdegegnerin 
zurückgewiesen wird. 
 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 
 

 3. Die Suva hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung in der 
Höhe von Fr. 3'645.75 (inkl. Auslagen und 7,7 % Mehrwertsteuer) zu 
bezahlen.  

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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