# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c1ea5b8b-9d35-5676-8879-d119dc119426
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-09-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.09.2021 C-2935/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2935-2021_2021-09-20.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-2935/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 0 .  S e p t e m b e r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichter Daniel Stufetti, 

Gerichtsschreiberin Mirjam Angehrn. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Irland),  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung,  

(Verfügungen vom 17. Mai 2021). 

 

 

 

C-2935/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA) mit Ver-

fügungen vom 17. Mai 2021 A._______ (nachfolgend: Versicherte oder Be-

schwerdeführerin) vom 1. April 2020 bis 30. Juni 2020 eine Viertelsrente 

und ab dem 1. Juli 2020 eine ganze Rente zugesprochen hat (BVGer-act. 

2 Beilagen), 

dass die Versicherte mit E-Mail vom 21. Juni 2021 an die Vorinstanz ge-

langte und bekannt gab, dass sie die Verfügungen vom 17. Mai 2021 nicht 

verstehe und ein klärendes Telefongespräch beantragte (BVGer-act. 1), 

dass die Vorinstanz diese Eingabe mitsamt den Akten am 23. Juni 2021 

zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht zur weiteren Ver-

anlassung weiterleitete (BVGer-act. 2), 

dass sich die Eingabe vom 21. Juni 2021 zwar auf die angefochtenen Ver-

fügungen bezieht, aber – trotz Rechtsmittelbelehrung, wonach Beschwer-

den samt Beweismitteln an das Bundesverwaltungsgericht zu richten seien 

– bei der IVSTA eingereicht wurde (BVGer-act. 1),  

dass die per E-Mail erfolgte Eingabe zudem kein Rechtsbegehren und 

keine rechtsgültige Unterschrift enthält (BVGer-act. 1),  

dass die Beschwerdeführerin unter diesen Umständen mit Zwischenverfü-

gung vom 7. Juli 2021 (BVGer-act. 3) unter Hinweis auf die Säumnisfolgen 

(Nichteintreten auf die Beschwerde) aufgefordert wurde, innert 5 Tagen ab 

Erhalt dieser Zwischenverfügung eine Verbesserung der Beschwerde-

schrift mit Rechtsbegehren (Anträgen), einer kurzen Begründung und An-

gaben von Beweismitteln sowie einer eigenhändigen Unterschrift im Origi-

nal nachzureichen, 

dass die Beschwerdeführerin die Zwischenverfügung vom 7. Juni 2021 am 

27. Juli 2021 in Empfang genommen hat (BVGer-act. 4),  

dass die Zwischenverfügung vom 7. Juni 2021 somit eröffnet worden ist, 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

C-2935/2021 

Seite 3 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich des Rentenanspruchs vor 

Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder Vertre-

ters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG),  

dass die Beschwerdeinstanz dem Beschwerdeführer eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder 

Unterschrift fehlen und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach 

ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 52 Abs. 

2 und 3 VwVG),  

dass die Beschwerdeführerin innert der mit Zwischenverfügung vom 7. Juli 

2021 angesetzten Frist weder ein Rechtsbegehren mitsamt einer kurzen 

Begründung und Angaben von Beweismitteln noch eine eigenhändige Un-

terschrift nachgereicht hat,  

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),  

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-

nismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-

gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),  

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung aus-

zurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE), 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG). 

(Das Dispositiv folgt auf der nächsten Seite) 

 

  

C-2935/2021 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein; Beilage: Kopie 

des Schreibens der IVSTA vom 23. Juni 2021 [BVGer-act. 2]) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Stufetti Mirjam Angehrn 

 

  

C-2935/2021 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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