# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9d0b69ac-5fdc-589d-b4ac-c5e40e3a30a0
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-04-14
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 14.04.2009 BB.2009.34
**Docket/Reference:** BB.2009.34
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BB-2009-34_2009-04-14

## Full Text

Auslagen (Art. 246 BStP);;Auslagen (Art. 246 BStP);;Auslagen (Art. 246 BStP);;Auslagen (Art. 246 BStP)

Entscheid vom 14. April 2009  
I. Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Alex Staub, Vorsitz, 
Tito Ponti und Andreas J. Keller, 
Gerichtsschreiber Stefan Graf 

   
 
Parteien 

  
A., 
 

Beschwerdeführer 
 

 gegen 
   

BUNDESANWALTSCHAFT, 
 

Beschwerdegegnerin 
 

Vorinstanz  EIDGENÖSSISCHES UNTERSUCHUNGSRICH-
TERAMT, 
 
 

Gegenstand  Auslagen (Art. 246 BStP) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  BB.2009.34 
 
 
 

 

 

- 2 - 

 

 

 
Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 
 

- das Eidgenössische Untersuchungsrichteramt (nachfolgend „Untersu-
chungsrichteramt“) im Rahmen der Voruntersuchung gegen B. und C. mit 
Verfügung vom 24. März 2009 entschied, dem Beschwerdeführer für seine 
Einvernahme als Auskunftsperson bei der Bundeskriminalpolizei vom 
26. Februar 2009 eine Entschädigung von Fr. 191.40 bzw. für seine Ein-
vernahme als Auskunftsperson beim Untersuchungsrichteramt vom 
16. März 2009 keine Entschädigung auszurichten (act. 3); 

 
- der Beschwerdeführer hiergegen mit Beschwerde vom 30. März 2009 an 

die I. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts gelangte und um Aus-
richtung einer Entschädigung für die Einvernahmen als Auskunftsperson 
vom 26. Februar 2009 und vom 16. März 2009, und zwar im Ausmass des 
tatsächlichen Erwerbsausfalls zuzüglich 7.6 % MwSt. und Auslagen, er-
suchte (act. 1); 

 
- der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 9. April 2009 seine Beschwerde 

zurückzog bzw. von dieser Abstand nahm (act. 6); 
 

- der Abstand einer Partei gemäss Art. 30 SGG i.V.m. Art. 245 Abs. 1 BStP 
i.V.m. Art. 62 ff. BGG i.V.m. Art. 73 Abs. 1 BZP den Rechtsstreit sofort be-
endet (vgl. TPF BB.2006.13 vom 10. April 2006 m.w.H.); 

 
- das Beschwerdeverfahren somit zufolge Abstands abgeschrieben werden 

kann, wobei die den Abstand erklärende Partei als unterliegende Partei im 
Sinne des Art. 245 Abs. 1 BStP i.V.m. Art. 66 Abs. 1 BGG gilt; 

 
- bei diesem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführer die Gerichts-

kosten zu tragen hat (Art. 245 Abs. 1 BStP i.V.m. Art. 66 Abs. 1 BGG), wo-
bei die Gerichtsgebühr vorliegend auf Fr. 200.-- festgesetzt wird (Art. 245 
Abs. 2 BStP und Art. 3 des Reglements vom 11. Februar 2004 über die Ge-
richtsgebühren vor dem Bundesstrafgericht; SR 173.711.32); 

 

- 3 - 

 

 

und erkennt: 
 
1. Das Verfahren wird zufolge Abstands des Beschwerdeführers als erledigt 

von der Geschäftskontrolle abgeschrieben. 
 
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 200.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 
 

Bellinzona, 15. April 2009 
 
Im Namen der I. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Der Vorsitzende: Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- A. 
- Bundesanwaltschaft 
- Eidg. Untersuchungsrichteramt 
 
 
 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.