# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 920f9805-ede4-5b2a-bd89-efb6dc06ae21
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-26
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 26.09.2025 II 2025 30
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2025-30_2025-09-26.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2025 30

Entscheid vom 26. September 2025

Besetzung Dr.iur. Jeremias Fellmann, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Ergänzungsleistungen (Ergänzungsleistungen zur AHV/IV)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. ________2006) ist die Tochter der am ______ 2020 ver-
storbenen B.________ (geb. ______1984) und des C.________ 
(geb. ______1982). Sie bezieht seit dem 1. Juli 2024 Ergänzungsleistungen (EL) 
zur Invalidenversicherung (IV). Mit Verfügung vom 29. Oktober 2024 setzte die 
Ausgleichskasse Schwyz (AKSZ) die monatlichen Ergänzungsleistungen aufgrund 
einer Änderung der Berechnungsgrundlagen neu wie folgt fest (vgl. AK-act. 128):

 ab 01.07. bis 31.10.2024 Fr. 2'023.--
 ab 01.11.2024 Fr. 930.--

Die AKSZ begründete die Verfügung vom 29. Oktober 2024 unter anderem damit, 
dass A.________ mittlerweile zwar volljährig sei, aber ihre Ausbildung noch nicht 
abgeschlossen habe. Der Vater sei daher weiterhin verpflichtet, Unterhalt zu leis-
ten. Einer Aufforderung der AKSZ, den Unterhaltsbeitrag neu festlegen zu lassen, 
sei A.________ indes nicht nachgekommen. Aus diesem Grund werde ab 1. No-
vember 2024 der bisher bezahlte Unterhaltsbeitrag von Fr. 848.-- pro Monat als 
Einnahme angerechnet.

Auf Einsprache von A.________ hin bestätigte die AKSZ die Verfügung vom 
29. Oktober 2024 mit Einspracheentscheid vom 5. Mai 2025.

B. Gegen den Einspracheentscheid vom 5. Mai 2025 gelangt A.________ (Be-
schwerdeführerin) mit Eingabe vom 20. Mai 2025 ans Verwaltungsgericht des 
Kantons Schwyz. Sie verlangt, dass ihr ab 1. November 2024 monatlich der Betrag 
von Fr. 848.-- und ab 1. Januar 2025 der Betrag von Fr. 851.-- zusätzlich bezahlt 
werde. Weiter beantragt sie die unentgeltliche Prozessführung und die Gewährung 
einer Rechtsvertretung. Die AKSZ schliesst auf Abweisung der Beschwerde.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz für Be-
schwerden gegen Entscheide der AKSZ im Zusammenhang mit Leistungen nach 
dem Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und 
Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) vom 6. Oktober 2006 ist gegeben (vgl. 
Art. 1 Abs. 1 ELG i.V.m. Art. 57 Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des So-
zialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 6.10.2000 und § 15 Abs. 2 des 
Kantonalen Gesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und 
Invalidenversicherung [KELG; SRSZ 362.200] vom 28.3.2007). Die Beschwerde-
führerin hat rechtzeitig Beschwerde eingereicht. Da auch die übrigen Sachurteils-

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voraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde - unter Vorbehalt von E. 3 - 
einzutreten.

2. Umstritten ist, ob sich die Beschwerdeführerin für die Berechnung der Er-
gänzungsleistungen einen Unterhaltsbeitrag von Fr. 848.-- als monatliche Ein-
nahme anrechnen lassen muss. Nicht beanstandet wird von der Beschwerdefüh-
rerin demgegenüber die Reduktion der anrechenbaren Ausgaben ab 1. November 
2024 aufgrund tieferer Mietkosten.

2.1 Die jährliche Ergänzungsleistung entspricht im Wesentlichen dem Betrag, 
um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen 
(Art. 9 Abs. 1 ELG). Als Einnahmen angerechnet werden insbesondere familien-
rechtliche Unterhaltsbeiträge (vgl. Art. 11 Abs. 1 lit. h ELG).

2.1.1 Näheres zum Umgang mit familienrechtlichen Unterhaltsbeiträgen enthält 
die Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV (WEL) mit Gültig-
keit ab 1. April 2011 (Stand: 1.1.2025). Demnach werden geschuldete und tatsäch-
lich geleistete familienrechtliche Unterhaltsleistungen an Kinder voll als Einnahme 
angerechnet. Gerichtlich oder behördlich genehmigte oder festgesetzte Unter-
haltsleistungen sind für die EL-Stelle dabei verbindlich und zu berücksichtigen. An-
gerechnet werden auch nicht geleistete familienrechtliche Unterhaltsbeiträge, es 
sei denn, die EL-beziehende Person weist nach, dass diese vom Schuldner oder 
von der Schuldnerin nicht erbracht werden können und kein Rechtsanspruch auf 
die Bevorschussung von Alimenten besteht (vgl. WEL Rz. 3491.01 ff.). Liegt keine 
Vereinbarung über Unterhaltsleistungen vor oder ist der vereinbarte Unterhaltsbei-
trag offensichtlich zu tief, fordert die EL-Stelle die EL-beziehende Person auf, in-
nerhalb von drei Monaten bei der zuständigen Behörde oder dem zuständigen Ge-
richt um Genehmigung oder Festlegung des Unterhaltsbeitrags zu ersuchen. Lässt 
die EL-beziehende Person die Frist von drei Monaten ungenutzt verstreichen, setzt 
die EL-Stelle selbst einen Unterhaltsbeitrag fest (WEL Rz. 3491.06 ff.).

2.1.2 Die in der WEL enthaltenen Weisungen stellen zwar keine Rechtsnormen 
dar und entfalten daher gegenüber den Berechtigten auch keine verbindliche Wir-
kung, sondern geben vielmehr den Durchführungsorganen einen verbindlichen 
Rahmen, welcher der Erhöhung von Rechtssicherheit und Rechtsgleichheit dienen 
soll. Für die Gerichte sind derartige Weisungen von Aufsichtsbehörden nicht ver-
bindlich (vgl. auch Art. 55 Satz 2 Verordnung über die Ergänzungsleistungen zur 
Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung [ELV; SR 831.301] vom 
15.1.1971). Sie sollen jedoch bei der Entscheidung mitberücksichtigt werden, so-
fern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der an-

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wendbaren Bestimmungen zulassen und eine überzeugende Konkretisierung der 
rechtlichen Vorgaben enthalten (vgl. BGE 140 V 543 E. 3.2.2.1 m.H.).

2.2 Die Beschwerdeführerin macht geltend, seit dem Tod ihrer Mutter im Jahr 
2020 sei sie Halbwaise. Zum Erzeuger bestehe praktisch kein Kontakt. In der Un-
terhaltsregelung, die das Bezirksgericht D.________ mit Urteil vom 7. Dezember 
2007 genehmigt habe, sei klar von einer Unterhaltspflicht bis zu ihrer Mündigkeit 
die Rede, vorbehaltlich eines früheren Eintritts in die volle Erwerbsfähigkeit und 
Art. 277 ZGB. Nachdem sie von der Vorinstanz aufgefordert worden sei, beim zu-
ständigen Gericht die Festlegung eines Unterhaltsbeitrags zu verlangen, sei sie 
telefonisch an verschiedene Anwälte gelangt. Die hätten sie alle abgewiesen, weil 
es sich um einen aussichtslosen Fall handle. Deren Angabe zufolge könne es nur 
zu einem Abänderungsvertrag kommen, wenn der Erzeuger einverstanden sei. Auf 
ihre Anfragen habe der Erzeuger aber nicht reagiert. Ohne Anwalt vorzugehen, sei 
ihr auch vom Gericht nicht geraten worden.

2.3 Die Eltern sind dem Kind zu Unterhalt verpflichtet. Der Unterhalt wird gemäss 
Art. 276 Abs. 1 Schweizerisches Zivilgesetzbuch (ZGB; SR 210) vom 10. Dezem-
ber 1907 durch Pflege, Erziehung und Geldzahlung geleistet.

2.3.1 Die Unterhaltspflicht der Eltern dauert gemäss Art. 277 Abs. 1 ZGB bis zur 
Volljährigkeit des Kindes. Hat es dann noch keine angemessene Ausbildung, ha-
ben die Eltern, soweit es ihnen nach den gesamten Umständen zugemutet werden 
darf, für seinen Unterhalt aufzukommen, bis eine entsprechende Ausbildung or-
dentlicherweise abgeschlossen werden kann (vgl. Art. 277 Abs. 2 ZGB). Dass die 
Beschwerdeführerin noch keine angemessene Ausbildung abschliessen konnte, 
ist unbestritten: Das Lehrverhältnis im Hinblick auf den Beruf als E.________ EFZ 
musste per ______ 2024 aufgelöst werden (AK-act. 60). Aus diesem Grund hat 
die Beschwerdeführerin gemäss Art. 277 Abs. 2 ZGB grundsätzlich weiterhin An-
spruch auf Unterhaltszahlungen durch den Vater.

2.3.2 Das Bezirksgericht D.________ genehmigte mit Urteil vom 7. Dezember 
2007 (AK-act. 19) eine Vereinbarung vom 30. November/6. Dezember 2007 zwi-
schen der Beschwerdeführerin (vertreten durch ihre damalige Beiständin), der 
Mutter sowie dem Vater der Beschwerdeführerin. Gemäss der Vereinbarung ver-
pflichtete sich der Vater der Beschwerdeführerin zu Unterhaltszahlungen. Soweit 
hier interessierend lautet der Urteilsspruch wie folgt:

2. Der Beklagte [Vater der Beschwerdeführerin] wird verpflichtet, an den Unterhalt 
der Klägerin 1 [Beschwerdeführerin] ab 01.04.2006 monatlich im Voraus 
Fr. 800.00, nebst allfälligen gesetzlichen oder vertraglichen Kinderzulagen, zu 

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bezahlen, und zwar bis zur Mündigkeit der Klägerin 1, vorbehältlich früherer Ein-
tritt in die volle Erwerbsfähigkeit und Art. 277 ZGB.

[…]

3. [Indexierung]

2.3.3 Die Beschwerdeführerin scheint davon auszugehen, dass mit dem vom Be-
zirksgericht D.________ am 7. Dezember 2007 genehmigten Unterhaltsvertrag 
vom 30. November/6. Dezember 2007 der Volljährigenunterhalt ausgeschlossen 
wurde. Dies trifft nicht zu: Nach dem Wortlaut von Disp.-Ziff. 2 des Urteils vom 
7. Dezember 2007 ist bis zur Mündigkeit der Beschwerdeführerin ein Unterhalts-
beitrag von monatlich Fr. 800.-- zu bezahlen, unter Vorbehalt eines früheren Ein-
tritts in die volle Erwerbsfähigkeit und Art. 277 ZGB. Der letztgenannte Artikel sieht 
in Abs. 2 gerade vor, dass die Unterhaltspflicht der Eltern über die Mündigkeit 
(heute: Volljährigkeit) hinaus fortdauert, soweit in dem Zeitpunkt eine angemes-
sene Ausbildung wie hier noch nicht abgeschlossen wurde. Mithin beschlägt der 
in Disp.-Ziff. 2 des Urteils vom 7. Dezember 2007 angebrachte Vorbehalt bezüg-
lich Art. 277 ZGB nicht den Ausschluss, sondern die Fortdauer der Unterhalts-
pflicht über die Volljährigkeit hinaus. Schon der Wortlaut spricht also dagegen, 
dass mit der Vereinbarung vom 30. November/6. Dezember 2007 bzw. dem Urteil 
vom 7. Dezember 2007 der Volljährigenunterhalt ausgeschlossen wurde. Im Ge-
genteil handelt es sich bei der Formulierung in Disp.-Ziff. 2 des Urteils vom 7. De-
zember 2007 um eine gerichtsübliche Formulierung, mit der in aller Regel gerade 
kein Verzicht auf den Volljährigenunterhalt einhergeht (vgl. auch Ronnie Bettler, 
Volljährigenunterhalt im Scheidungsurteil - Festlegung und Vollstreckung, ZBJV 
149/2013 S. 915 ff., S. 928; BSK ZGB I-Fountoulakis, Art. 277 N. 23).

2.3.4 Ein solches Verständnis der Vereinbarung vom 30. November/6. Dezember 
2007 müsste sich die Beschwerdeführerin nach Einschätzung des Verwaltungsge-
richts auch aus anderen Gründen nicht entgegenhalten lassen: Einerseits wäre zu 
erwarten, dass in einer Unterhaltsvereinbarung klar festgehalten würde, wenn ein 
Verzicht auf das mit Art. 277 Abs. 2 ZGB gesetzlich eingeräumte Recht beabsich-
tigt ist. Das gilt hier umso mehr, als die Parteien der Vereinbarung alle anwaltlich 
vertreten waren (vgl. AK-act. 19). Andererseits war die Beschwerdeführerin an-
lässlich des Urteils vom 7. Dezember 2007 erst rund 21 Monate alt. Dass die Par-
teien bereits zum damaligen Zeitpunkt eine Unterhaltsregelung für die Volljährig-
keit der Beschwerdeführerin treffen wollten, ist nicht anzunehmen (vgl. auch 
BGE 147 III 265 E. 8.5; FamKomm-Aeschlimann/Schweighauser, Art. 276-293 
N. 50). Auch der Kontext und die Umstände der Vereinbarung vom 30. Novem-
ber/6. Dezember 2007 sprechen somit gegen ein Verständnis, wonach mit dem 

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Urteil des Bezirksgerichts D.________ vom 7. Dezember 2007 der Anspruch der 
Beschwerdeführerin auf Volljährigenunterhalt aufgegeben wurde.

2.3.5 Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin ist - jedenfalls nach dem 
im Sozialversicherungsprozess massgeblichen Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit (vgl. VGE II 2024 80 vom 20.3.2025 E. 1.4.1) - nicht davon aus-
zugehen, dass mit der Vereinbarung vom 30. November/6. Dezember 2007 bzw. 
dem Urteil des Bezirksgerichts D.________ vom 7. Dezember 2007 auf den Voll-
jährigenunterhalt verzichtet wurde. Entsprechend trifft auch nicht zu, dass der Va-
ter der Beschwerdeführerin mit der weiteren Leistung von Unterhaltsbeiträgen 
bzw. der Änderung der Vereinbarung vom 30. November/6. Dezember 2007 ein-
verstanden sein müsste, damit er ihr Unterhaltsbeiträge zahlen müsste.

2.4 Am grundsätzlichen Anspruch auf Volljährigenunterhalt ändert auch der Um-
stand nichts, dass die Beschwerdeführerin zum Erzeuger nach eigenen Angaben 
"praktisch keinen Kontakt" pflegt.

2.4.1 Der Anspruch auf Volljährigenunterhalt gemäss Art. 277 Abs. 2 ZGB setzt 
zwar voraus, dass den Eltern die Unterhaltsleistungen zugemutet werden können, 
wobei unter dem Gesichtspunkt der Zumutbarkeit nicht nur die wirtschaftlichen 
Verhältnisse der Eltern und des Kindes, sondern auch die persönliche Beziehung 
zwischen ihnen und ihrem Kind zu beachten sind (vgl. BGE 129 III 375 E. 3; Urteil 
BGer 5A_340/2021 vom 16.11.2021 E. 3.1). Die Verletzung von familiären Pflich-
ten (vgl. etwa Art. 272 ZGB), z.B. wenn das Kind die persönlichen Beziehungen 
bewusst abbricht oder sich dem Kontakt entzieht, kann dabei die Zahlung von Voll-
jährigenunterhalt im Sinne von Art. 277 Abs. 2 ZGB unzumutbar machen, selbst 
wenn die Eltern dazu wirtschaftlich in der Lage wären. Vorausgesetzt ist allerdings, 
dass das volljährige Kind schuldhaft seinen Pflichten der Familie gegenüber nicht 
nachkommt, dass es mithin ohne Grund aus eigenem Willen die persönlichen Be-
ziehungen zu den Eltern abbricht oder sich grundlos dem persönlichen Verkehr mit 
ihnen entzieht. Das Kind muss die Verantwortung dafür tragen, dass das Eltern-
Kind-Verhältnis erheblich gestört oder gar zerstört ist, und diese Verantwortung 
muss ihm subjektiv zum Vorwurf gereichen (vgl. BGE 120 II 177 E. 3c; 113 II 374 
E. 2; Urteil BGer 5A_340/2021 vom 16.11.2021 E. 3.1).

2.4.2 Die Beschwerdeführerin macht lediglich geltend, zum Erzeuger praktisch 
keinen Kontakt zu haben. Dass sie sich einem persönlichen Austausch mit ihm in 
schuldhafter Weise entzieht, ist nicht dargetan. Dies gilt umso mehr, als es nach 
der Darstellung der Beschwerdeführerin der Erzeuger war, der auf ihre Kontaktauf-
nahme im Hinblick auf die Leistung von Volljährigenunterhalt nicht reagiert hat. 
Eine erhebliche Störung (oder sogar Zerstörung) der Beziehung zum Erzeuger, die 

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der Beschwerdeführerin subjektiv zum Vorwurf gemacht werden könnte, ist vor 
diesem Hintergrund nicht ersichtlich. Mithin hat das Verwaltungsgericht keinen An-
lass zur Annahme, dass dem Beschwerdeführer die Leistung von Unterhaltsbei-
trägen aus persönlichen Gründen im Sinne von Art. 277 Abs. 2 ZGB unzumutbar 
sein könnte.

2.5 Nach dem Dargelegten steht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, 
dass der Vater der Beschwerdeführerin im Grundsatz weiterhin zur Leistung von 
Unterhaltsbeiträgen verpflichtet ist. Allerdings ist die Beschwerdeführerin der Auf-
forderung der Vorinstanz vom 16. Juli 2025 (vgl. AK-act. 93) nicht rechtzeitig nach-
gekommen, von der zuständigen Behörde bzw. vom zuständigen Gericht die ge-
schuldeten Unterhaltsbeiträge festlegen zu lassen. Entsprechend war die Vorin-
stanz gehalten, selbst einen Unterhaltsbeitrag festzusetzen (vgl. WEL 
Rz. 3491.06).

2.5.1 Die WEL regelt das Vorgehen der EL-Stellen zur Bemessung der anrechen-
baren Unterhaltsbeiträge (vgl. WEL Rz. 3492.01 ff.). Im vorliegenden Fall ist die 
Vorinstanz von den dort skizzierten Schritten abgewichen und hat den bis zur Voll-
jährigkeit geschuldeten Unterhaltsbeitrag weiterhin als Einnahme angerechnet, 
nachdem die Beschwerdeführerin der Aufforderung zur behördlichen oder gericht-
lichen Geltendmachung eines Unterhaltsbeitrags nicht nachgekommen ist. Unter 
den konkreten Umständen erweist sich dieses Vorgehen der Vorinstanz als ver-
tretbar. Dabei ist vorab zu beachten, dass das in der WEL beschriebene Vorgehen 
in erster Linie auf Fälle zugeschnitten ist, in denen erstmals ein Unterhaltsbeitrag 
festgesetzt werden muss. Hier liegt indes ein vertraglich geregelter und gerichtlich 
genehmigter Unterhaltsbeitrag vor, der jedenfalls bis zur Volljährigkeit geschuldet 
war. Bei der Genehmigung der Vereinbarung vom 30. November/6. Dezember 
2007 war das Bezirksgericht D.________ gemäss dem inhaltlich seither unverän-
derten Art. 287 ZGB verpflichtet, unter anderem die konkreten Verhältnisse zu er-
mitteln und die Angemessenheit der vereinbarten Unterhaltsregelung im Hinblick 
auf Art. 285 ZGB zu überprüfen (vgl. BSK ZGB I-Fountoulakis, Art. 287 N. 14; CHK 
ZGB-Hartmann, Art. 287 N. 4 ZGB).

2.5.2 Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass die getroffene und ge-
richtlich genehmigte Regelung der Lebensstellung und der Leistungsfähigkeit des 
Vaters entsprach. Dass sich die Verhältnisse des Vaters seither verschlechtert ha-
ben, wird von der Beschwerdeführerin nicht geltend gemacht und ist auch nicht 
ersichtlich, wobei es sich dabei ergänzungsleistungsrechtlich um eine anspruchs-
begründende Tatsache handelt, für welche die leistungsansprechende Person die 
Beweislast trägt (vgl. BGE 121 V 204 E. 6a; Urteil BGer 9C_732/2014 vom 

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12.12.2024 E. 4.1.1; VGE II 2023 14 vom 14.3.2023 E. 1.3). Unter diesen Umstän-
den ist nach dem Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon aus-
zugehen, dass die Beschwerdeführerin gegenüber dem Vater weiterhin mindes-
tens in dem Mass einen Anspruch auf Unterhaltsbeiträge hat, der vertraglich bis 
zur Volljährigkeit festgelegt wurde. Dies gilt umso mehr, als ihr Bedarf als nun voll-
jährige Person tendenziell höher liegen dürfte, während sie sich im Rahmen einer 
Erstausbildung bloss in geringfügigem Umfang selbst versorgen kann. Die Mutter 
der Beschwerdeführerin ist bereits verstorben, sodass keine Reduktion von des-
sen Barunterhaltspflicht zulasten der mit Eintritt der Volljährigkeit nicht mehr be-
treuungspflichtigen Mutter eintritt. Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführerin 
grundsätzlich bis zum 25. Altersjahr Anspruch auf die Bevorschussung elterlicher 
Unterhaltsbeiträge hat (vgl. § 13 des Gesetzes über Inkassohilfe und Bevorschus-
sung von Unterhaltsbeiträgen [SRSZ 380.200] vom 23.6.2021).

2.5.3 Bei dieser Ausgangslage verstösst das Vorgehen der Vorinstanz, über den 
Zeitpunkt der Volljährigkeit hinaus die bisherigen Unterhaltsbeiträge als Einkom-
men anzurechnen, nicht gegen Art. 11 Abs. 1 lit. h ELG. Die Beschwerdeführerin 
ist im Rahmen ihrer Schadenminderungspflicht gehalten, in erster Linie ihre Unter-
haltsansprüche gegenüber dem Vater geltend zu machen.

3. Nach dem Dargelegten erweist sich die Beschwerde als unbegründet; sie ist 
abzuweisen. Das Verfahren ist kostenlos (Art. 1 Abs. 1 ELG i.V.m. Art. 66 lit. fbis 
ATSG). Parteientschädigungen sind nicht geschuldet (Art. 1 Abs. 1 ELG i.V.m. 
Art. 66 lit. g ATSG). Auf das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist insoweit 
nicht einzutreten. Soweit die Beschwerdeführerin mit ihrem Gesuch darüber hin-
aus die Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsvertreters beantragt, ist das Gesuch 
abzuweisen, da die sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen keine grosse 
Komplexität aufweisen. Ausserdem sind die Interessen der Beschwerdeführerin 
insofern nicht schwerwiegend betroffen, als sie bei Einleitung einer Unterhalts-
klage gegen den Vater bzw. deren allfälligen negativen Ausgang eine Anpassung 
der Ergänzungsleistungen verlangen kann.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen, soweit dar-
auf einzutreten ist.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Be-
schwerde* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des 
Bundesgesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 
17.6.2005).

5. Zustellung an:

- Beschwerdeführerin (R);
- Vorinstanz (R);
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A).

Schwyz, 26. September 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 9. Oktober 2025