# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fb7bdbcb-1224-5dbb-ac01-594f93acafe0
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-06-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.06.2014 E-2000/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-2000-2014_2014-06-13.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung V 

E-2000/2014 

 

 

  U r t e i l  v o m  1 3 .  J u n i  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Einzelrichterin Muriel Beck Kadima, 

mit Zustimmung von Richter Gérald Bovier;   

Gerichtsschreiberin Alexandra Püntener. 

   Parteien 
 

A._______, 

B._______, 

C._______, 

alle Armenien,  

Beschwerdeführerinnen,  

 

  
gegen 

  
Bundesamt für Migration (BFM),  

Quellenweg 6, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des BFM vom 24. März 2014 / N (…). 

 

 

E-2000/2014 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass die Beschwerdeführerinnen – armenische Staatsangehörige mit 

letztem Wohnsitz in D._______, Distrikt Armavir – eigenen Angaben zu-

folge am 22. Dezember 2013 ihren Heimatstaat verliessen und am 26. 

Dezember 2013 in die Schweiz einreisten, wo sie am 27. Dezember 2013 

um Asyl nachsuchten, 

dass die Beschwerdeführerin A._______ (Grossmutter) anlässlich der 

Kurzbefragung im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) Kreuzlingen 

vom 30. Januar 2013 sowie der Anhörung zu den Asylgründen vom 14. 

Februar 2014 zur Begründung ihrer Asylgesuche im Wesentlichen geltend 

machte, sie habe seit 2003 ein Lebensmittelgeschäft aufgebaut und die-

ses zusammen mit ihrem Sohn E._______ – der Vater von B._______ 

und C._______ (ihre Enkelkinder) – betrieben, 

dass ihr Sohn im Herbst 2004 getötet worden sei, weil er die von diversen 

Personen bzw. von Mafiosi erhobenen Schutzgelder nicht bezahlt habe, 

dass die Beschwerdeführerin, nachdem ihr Sohn im Sommer 2003 ver-

schleppt worden sei, bei der Polizei in F._______ eine Vermisstenanzeige 

eingereicht habe, 

dass ihr im Herbst 2003 vom Spital in G._______ telefonisch mitgeteilt 

worden sei, ihr Sohn liege dort auf der Intensivstation im Wachkoma, 

nachdem er eine Gehirnblutung erlitten habe, 

dass sie ihren Sohn seit zirka dem 25. Dezember 2003 zu Hause betreut 

und ihn alle zehn Tage nach G._______ zur Physiotherapie und weiteren 

Behandlungen gebracht habe, und er im Oktober 2004 zu Hause gestor-

ben sei, 

dass im Totenschein ihres Sohnes fälschlicherweise ein Autounfall als To-

desursache vermerkt worden sei, 

dass sie seit Anfang 2005 einmal pro Monat Drohbriefe erhalten habe, in 

denen sie unter Todesdrohungen zu Zahlungen aufgefordert worden sei, 

diese jedoch, nachdem sie ihr Geschäft 2011 bzw. im Dezember 2010 

aufgegeben habe, aufgehört hätten, 

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Seite 3 

dass ihre Schwiegertochter – die Mutter ihrer Enkelkinder – vor einein-

halb Jahren von einem Tag auf den anderen verschwunden sei, worauf 

ihr das Sorgerecht für die beiden Kinder übertragen worden sei, 

dass sie zusammen mit ihren Enkelkindern in die Schweiz eingereist sei, 

damit ihr hier lebender Sohn H._______ die beiden adoptieren könne, da 

es ihr aus Alters- und gesundheitlichen Gründen nicht länger möglich sei, 

diese in ihrer Obhut zu haben, 

dass für den weiteren Inhalt der Aussagen auf die Akten verwiesen wird, 

dass die Beschwerdeführerinnen zur Untermauerung ihrer Anliegen meh-

rere Beweismittel (Reisepass im Original, Kopie eines Reisepasses 

[Grossmutter], zwei Geburtsscheine [Mutter der Enkelinnen], Übertragung 

des Sorgerechts vom 19. Juli 2013, Bescheinigung über Einstellung des 

Handelsbetriebs vom 23. Dezember 2010, Trauschein [Enkelinnen], To-

desschein des Ehemannes [Grossmutter], Todesschein des Sohnes bzw. 

des Vaters der Beschwerdeführerinnen [Vater und Mutter der Enkelinnen] 

einreichten, 

dass das BFM die Asylgesuche der Beschwerdeführerinnen mit Verfü-

gung vom 24. März 2014, welche am gleichen Tag persönlich eröffnet 

wurde, ablehnte und die Wegweisung aus der Schweiz sowie deren Voll-

zug anordnete, 

dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, die Vorbringen 

der Beschwerdeführerin (Grossmutter) seien unglaubhaft, da sie der all-

gemeinen Erfahrung widersprechen würden, unlogisch, unsubstanziiert 

und widersprüchlich seien,  

dass die Beschwerdeführerin angeblich unter Todesangst vor den dro-

henden Personen empfunden habe, es ihr im Widerspruch dazu jedoch 

möglich gewesen sei, sich mit den angeblichen Mafiosi verbal anzulegen 

und zu protestieren, 

dass sie in den Jahren 2008 und 2011 in die Schweiz legal gereist sei, je-

doch trotz den angeblichen Drohungen und Behelligungen im Heimatland 

nicht beabsichtigt habe, zu bleiben, 

dass sie bezüglich der Übergriffe auch keine Beweismittel – weder die 

geltend gemachten Anzeigen bei der Polizei noch die schriftlichen Dro-

hungen – eingereicht habe, 

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Seite 4 

dass sie nicht habe erklären können, weshalb ihre Schwiegertochter zu 

deren Kinder – ihren Enkelkindern – keinen Kontakt mehr habe, und auch 

das Fehlen eines amtlichen Dokumentes, wonach diese als verschollen 

erklärt worden sei, nicht plausibel habe machen können, 

dass es merkwürdig erscheine, es sei ihr nach weniger als einem Jahr 

nach deren Verschwinden das Sorgerecht für ihre Enkelkinder übertragen 

worden, da es zudem nicht der üblichen Frist entspreche, nach weniger 

als einem Jahr nach dem Verschwinden jemanden für verschollen zu er-

klären,  

dass die Beschwerdeführerin auf die Frage weshalb sie trotz Waisenrente 

ihrer Enkelkinder, trotz gelegentlicher Unterstützung und trotz Ausbleiben 

der Drohungen seit ihrer Geschäftsaufgabe im Dezember 2010 erst drei 

Jahre später ausgereist sei, finanzielle Gründe, die Zukunft ihrer Enkel-

kinder und ihre Unfähigkeit, diese zu erziehen, angegeben habe, 

dass dies zum begründeten Schluss führe, Adoption und ihre eigene Un-

terstützung durch ihren Sohn seien der eigentliche Grund für ihre Ausrei-

se gewesen, 

dass ferner auch die Angaben der Beschwerdeführerin zur geltend ge-

machten Bedrohung und zum Verschwinden ihrer Schwiegertochter un-

substanziiert und widersprüchlich ausgefallen seien, 

dass zudem der eingereichte Todesschein ihres Sohnes nicht geeignet 

sei, die geltend gemachte Todesursache zu belegen, 

dass die Beschwerdeführerinnen mit Eingabe vom 14. April 2014 gegen 

diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhoben 

und dabei sinngemäss beantragten, die Verfügung des BFM sei aufzuhe-

ben und es sei ihnen Asyl zu gewähren und die Flüchtlingseigenschaft 

zuzuerkennen, eventualiter seien die Ziffern 3 bis 5 des Dispositivs der 

angefochtenen Verfügung aufzuheben und die Beschwerdeführerinnen in 

der Schweiz vorläufig aufzunehmen, 

dass sie in verfahrensrechtlicher Hinsicht um Gewährung der unentgeltli-

chen Rechtspflege und um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvor-

schusses ersuchten, 

dass sie weiter beantragten, es seien sämtliche Verfahrensakten beizu-

ziehen und ein Schriftenwechsel samt Replikrecht durchzuführen, 

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Seite 5 

dass eine erste Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 

24. April 2014 von der Schweizerischen Post mit dem Vermerk "nicht ab-

geholt" retourniert wurde, 

dass die zuständige Instruktionsrichterin mit Zwischenverfügung vom 

7. Mai 2014 die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessfüh-

rung und unentgeltliche Rechtspflege sowie um Verzicht auf die Erhe-

bung eines Kostenvorschusses abwies und die Beschwerdeführerinnen 

aufforderte, bis zum 22. Mai 2014 einen Kostenvorschuss von Fr. 600.– 

zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen, 

dass zur Begründung im Wesentlichen angeführt wurde, den Beschwer-

deführerinnen scheine es nicht zu gelingen, die Argumentation der Vorin-

stanz ernsthaft in Frage zu stellen, 

dass insbesondere die Einschätzung in der vorinstanzlichen Verfügung, 

wonach die geltend gemachten Vorbringen der Beschwerdeführerin 

(Grossmutter) widersprüchlich, unlogisch, unplausibel, zu wenig konkret 

und damit insgesamt unglaubhaft seien, zuzutreffen scheine, 

dass angesichts der Vorbringen der Beschwerdeführerin, wonach sie seit 

Anfang 2005 monatliche Drohungen durch dieselben Leute wie ihr Sohn 

erhalten habe, nicht nachvollziehbar erscheinen dürfte, weshalb sie bei 

ihren Besuchen ihres Sohnes in der Schweiz in den Jahren 2008 und 

2011 nie zu bleiben beabsichtigt habe, 

dass die Beschwerdeführerin in Bezug auf die Drohungen, die ihr auch in 

Briefform durchs offene Fenster geworfen worden seien, zwar schriftliche 

Anzeigen bei der Polizei erhoben haben will, jedoch weder Drohbriefe 

noch Anzeigen als Beweismittel habe einreichen können, was die Glaub-

haftigkeit dieser Vorbringen in Frage stellen dürfte, 

dass auch ihre Ausführungen, wonach sie bereits ein Jahr nach dem Ver-

schwinden ihrer Schwiegertochter und lediglich gestützt auf ihre Aussage, 

dass diese nicht mehr im Land wohnhaft sei, das Sorgerecht für ihre bei-

den Enkelkinder erhalten habe, in Frage gestellt werden dürften, 

dass die Vorinstanz zu Recht festgestellt haben dürfte, die Beschwerde-

führerin habe sich trotz Waisenrente ihrer Enkelkinder und gelegentlicher 

finanzieller Unterstützung durch ihren in der Schweiz wohnhaften Sohn 

nur deshalb in die Schweiz begeben, da sie die Adoption ihrer Enkelkin-

der durch diesen Sohn gewünscht habe, womit dies der eigentliche 

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Seite 6 

Grund für ihre Ausreise und das Stellen eines Asylgesuches gewesen 

sein dürfte, 

dass dies jedoch keine Asylgründe im Sinne des Asylgesetzes darstellen 

dürfte, 

dass im Übrigen der eingereichte Todesschein ihres Sohnes, in dem – 

angeblich zu Unrecht – vermerkt worden sei, dass dieser an den Folgen 

eines Autounfalls gestorben sei, nichts zur Klärung der von der Be-

schwerdeführerin angeführten effektiven Todesursache beitragen dürfte, 

dass auch der pauschale Einwand in der Beschwerdeschrift, wonach Wi-

dersprüche erfahrungsgemäss unvermeidbar seien, da es niemandem 

gelingen würde, bei verschiedenen Gelegenheiten identische Schilderun-

gen abzugeben, nichts zur Auflösung der erwähnten Unstimmigkeiten bei-

tragen dürfte,  

dass die Eingabe der Beschwerdeführerinnen insgesamt nicht geeignet 

sei, die Richtigkeit der Erwägungen der Vorinstanz in Frage zu stellen 

und die in der Beschwerde formulierten Rechtsbegehren aussichtslos 

scheinen würden, 

dass die Beschwerdeführerinnen am 8. Mai 2014 (Poststempel) Unterla-

gen zur Unterstützungsbedürftigkeit und zum aktuellen Wohnsitz einreich-

ten, 

dass sie am 19. Mai 2014 unter erneuter Beilage ihrer Unterstützungsbe-

dürftigkeit um Wiedererwägung der Zwischenverfügung vom 7. Mai 2014 

ersuchten, wobei sie ferner darauf hinwiesen, die polizeiliche Bestäti-

gung, wonach die Schwiegertochter in Armenien als vermisst gemeldet 

sei, befinde sich auf dem Postweg in die Schweiz, 

dass der Kostenvorschuss  nach Abweisung des Wiedererwägungsge-

suchs am 21. Mai 2014  am 23. Mai 2014 innert der mit Zwischenverfü-

gung vom 21. Mai 2014 eingeräumten dreitägigen Notfrist fristgerecht ge-

leistet wurde, 

 

 

 

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und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 

über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entschei-

det, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des Staates, vor 

welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG 

[SR 142.31] i.V.m. Art. 31–33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG nicht 

vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet, 

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG rich-

tet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 

AsylG), 

dass die Beschwerdeführerinnen am Verfahren vor der Vorinstanz teilge-

nommen haben, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 

sind, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise 

Änderung haben und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert 

sind (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs.  1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich 

Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige und 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt 

werden kann (Art. 106 Abs. 1 AsylG), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise 

einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es 

sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, 

weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist 

(Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriften-

wechsel verzichtet wurde, und damit der diesbezügliche Antrag der Be-

schwerdeführerinnen samt Replikrecht abgewiesen wird, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder 

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im Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Natio-

nalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen 

ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind 

oder begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden 

(Art. 3 Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde 

ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben 

hält, 

dass Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in we-

sentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, 

den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder 

verfälschte Beweismittel abgestützt werden, 

dass sich die Erwägungen der Vorinstanz nach Prüfung sämtlicher Akten 

durch das Bundesverwaltungsgericht als zutreffend erweisen und auf die-

se zu verweisen ist (Art. 109 Abs. 3 BGG), 

dass der Beschwerdeschrift keinerlei Argumente zu entnehmen sind, wel-

che an der Würdigung der Vorinstanz etwas zu ändern vermögen, 

dass in der Zwischenverfügung vom 7. Mai 2014 einlässlich dargelegt 

wurde, weshalb die Vorbringen in der Rechtsmitteleingabe die Flücht-

lingseigenschaft nicht zu begründen vermöchten, 

dass seit dieser Beurteilung keine Änderung der Sachlage hinsichtlich der 

in der Beschwerdeschrift gestellten Begehren eingetreten ist,  

dass insbesondere das von den Beschwerdeführerinnen in ihrer Eingabe 

vom 19. Mai 2014 in Aussicht gestellte, sich angeblich auf dem Postweg 

befindende polizeiliche Schreiben, in dem bestätigt würde, dass die 

Schwiegertochter resp. Mutter der Beschwerdeführerinnen als vermisst 

gelte, nichts an dieser Beurteilung zu ändern vermag, weshalb auf eine 

Fristansetzung zur Einreichung verzichtet werden konnte,  

dass, um Wiederholungen zu vermeiden, daher ebenfalls vollumfänglich 

auf die Ausführungen in der erwähnten Zwischenverfügung zu verweisen 

ist, 

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dass sich angesichts dieser Sachlage weitere Erörterungen erübrigen, 

dass es den Beschwerdeführerinnen somit nicht gelingt, die Flüchtlings-

eigenschaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb 

das Bundesamt die Asylgesuche zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt 

hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. 

BVGE 2013/37 E 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die verfügte 

Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und 

demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde, 

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen 

Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der 

Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigs-

tens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-

che Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder 

des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entge-

genstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 

den Beschwerdeführerinnen nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebli-

che Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das 

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in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-

Refoulement im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet,  

dass sodann keine Anhaltspunkte für eine im Heimat- oder Herkunftsstaat 

drohende menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 

Abs. 3 BV, von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 ge-

gen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Be-

handlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK er-

sichtlich sind,  

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situatio-

nen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notla-

ge konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), 

dass angesichts der heutigen Lage in Armenien nicht von einer Situation 

allgemeiner Gewalt oder kriegerischen respektive bürgerkriegsähnlichen 

Verhältnissen gesprochen werden kann, 

dass somit die Rückkehr der Beschwerdeführerinnen nach Armenien 

grundsätzlich zumutbar ist, 

dass auch sonst keine individuellen Gründe vorliegen, welche den Weg-

weisungsvollzug als unzumutbar erscheinen lassen, 

dass die Beschwerdeführerinnen mit der Waisenrente (der Enkelinnen), 

der finanziellen Unterstützung des Sohnes resp. Onkels in der Schweiz 

über finanzielle Ressourcen verfügen, die ihnen weiterhin eine sichere 

Existenzgrundlage ermöglichen sollte,  

dass B._______ und C._______ demnächst (…) und (…) Jahre alt und 

damit in einem Alter sind, in dem sie eine gewisse Selbständigkeit erlangt 

haben, in der sie ihre Grossmutter im Alltag bei Bedarf unterstützen kön-

nen,  

dass sie sodann über Verwandte in Armenien verfügen, die ihnen eben-

falls allfällig benötigte Unterstützung bieten können,  

dass auch die geltend gemachten gesundheitlichen Beschwerden der 

Beschwerdeführerin (Grossmutter) – diese soll an Adipositas, Hypertonie, 

Hämatome leiden, die bereits in Armenien behandelt worden sein sollen 

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(vgl. Akte A10 S. 14 ff.) – nicht gegen die Zumutbarkeit des Vollzugs der 

Wegweisung sprechen, 

dass sich in Würdigung sämtlicher für den vorliegenden Fall relevanter 

Aspekte der Wegweisungsvollzug als zumutbar erweist, 

dass der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführerinnen in den 

Heimatstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-

hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es den Beschwerdeführerinnen obliegt, bei 

der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 

AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), 

dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der 

Wegweisung zu bestätigen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt und den 

rechtserheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 

Abs. 1 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– 

(Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]) den Beschwerdeführerinnen aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 

VwVG) und der am 23. Mai 2014 in der gleichen Höhe geleistete Kosten-

vorschuss zur Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden ist. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 12 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.   

Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden den Beschwerdeführerinnen 

auferlegt. Der in gleicher Höhe einbezahlte Kostenvorschuss wird zur Be-

zahlung der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerinnen, das BFM und die kan-

tonale Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Muriel Beck Kadima Alexandra Püntener 

 

 

Versand: