# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d857f569-e3c6-5b11-96f4-86f5e177f0da
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-16
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 16.10.2025 STK 2025 47
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2025-47_2025-10-16.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Verfügung vom 16. Oktober 2025
STK 2025 47

Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsident Stefan Weber,
a.o. Gerichtsschreiber Halil Sütlü.

In Sachen Staatsanwaltschaft, 1. Abteilung, Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg, 
Einsiedlerstrasse 55, 8836 Bennau,
Anklagebehörde und Berufungsführerin,
vertreten durch Staatsanwalt A.________,

gegen

B.________,
Beschuldigter und Berufungsgegner,
amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt C.________,

betreffend Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, Gefährdung des Lebens, 
Freiheitsberaubung, einfache Körperverletzung, Nötigung, Drohung, 
Sachentziehung, BetmG, Einziehung, Widerruf, Massnahme, Tätigkeitsverbot
(Berufung gegen das Urteil des Strafgerichts vom 20. März 2025, SGO 2023 
32);-

hat der Kantonsgerichtsvizepräsident,

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nachdem sich ergeben und in Erwägung, dass

- die Staatsanwaltschaft am 26. März 2025 gegen das im Dispositiv eröff-
nete Urteil des Strafgerichts vom 20. März 2025 fristgerecht Berufung 
angemeldet hat (Art. 399 Abs. 1 StPO) und ihr das begründete Urteil am 
22. September 2025 zugestellt wurde (vgl. Zustellbeleg);

- innert der zwanzigtägigen Frist von Art. 399 Abs. 3 StPO, welche am 
13. Oktober 2025 endete, keine Berufungserklärung eingegangen ist;

- damit die Berufung zwar angemeldet, aber nicht erklärt worden ist, was 
auf einen nachträglichen Verzicht hinausläuft, weshalb die Berufung 
praxisgemäss nach § 40 Abs. 2 i.V.m. § 41 Abs. 1 JG präsidial abzu-
schreiben ist (vgl. Art. 386 StPO; STK 2012 22 vom 7. Mai 2012);

- bei diesem Ausgang die Gerichtskosten der zweiten Instanz zulasten 
des Staates gehen;-

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verfügt:

1. Die Berufung wird als durch Verzicht auf Berufungserklärung erledigt ab-
geschrieben.

2. Die zweitinstanzlichen Gerichtskosten von Fr. 300.00 gehen zulasten des 
Staates.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Mass-
gabe von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes Beschwerde in Strafsa-
chen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Be-
schwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.

4. Zufertigung an die Staatsanwaltschaft (1/A an die 1. Abteilung sowie 1/R 
an die Amtsleitung/zentraler Dienst), den amtlichen Verteidiger (2/R) und 
an die Vorinstanz (1/ü) sowie nach definitiver Erledigung an die Vorin-
stanz (1/ES, unter Rückgabe der Akten) sowie an die Kantonsgerichts-
kasse (1/ü, im Dispositiv).

Der Kantonsgerichtsvizepräsident Der a.o. Gerichtsschreiber

Versand 16. Oktober 2025  amu