# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7f6eef65-53f6-5d7d-a670-b18f42b0c29c
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.11.2025 A-3867/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-3867-2025_2025-11-24.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung I 

A-3867/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 4 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richter Keita Mutombo (Vorsitz), 

Richterin Iris Widmer , Richterin Annie Rochat Pauchard,    

Gerichtsschreiberin Bojana Mirkovic. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, …, 

vertreten durch  

lic. iur. Daniel Holenstein, Rechtsanwalt, …, 

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV,  

Hauptabteilung Mehrwertsteuer,  

Schwarztorstrasse 50, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Mehrwertsteuer, Subjektive Steuerpflicht  

(Steuerperioden 2015 bis 2018). 

 

 

 

A-3867/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die X._______ GmbH in Liquidation mit Sitz in (…), bezweckte gemäss 

elektronischem Handelsregistereintrag insbesondere die Ausführung von 

Bauarbeiten. A._______ (nachfolgend: Steuerpflichtiger) fungierte als Ge-

sellschafter und Geschäftsführer mit Einzelunterschrift. Die X._______ 

GmbH in Liquidation war vom 1. Januar 2008 bis 30. September 2020 im 

Register der mehrwertsteuerpflichtigen Personen eingetragen.  

B.  

Am 18. Juni 2019 führte die Eidgenössische Steuerverwaltung (nachfol-

gend: ESTV) bei der X._______ GmbH in Liquidation eine Mehrwertsteu-

erkontrolle durch, bei der die Steuerperioden 2014 bis 2018 kontrolliert 

wurden. Anlässlich der Kontrolle stellte die ESTV fest, dass (i) nicht sämt-

liche Umsatzeinnahmen deklariert, (ii) zu hohe zum Vorsteuerabzug be-

rechtigende Ausgaben deklariert und (iii) geldwerte Leistungen aus einem 

(Luxus-) Fahrzeughandel geleistet worden seien.  

C.  

C.a Am 13. September 2019 eröffnete die ESTV in Anwendung von 

Art. 103 Abs. 1 und Abs. 2 des Mehrwertsteuergesetzes vom 12. Juni 2009 

(MWSTG, SR 641.20) und Art. 37 ff. des Bundesgesetzes vom 22. März 

1974 über das Verwaltungsstrafrecht (VStrR, SR 313.0) ein Verwaltungs-

strafverfahren gegen den Steuerpflichtigen sowie dessen Ehefrau wegen 

Verdachts auf Steuerhinterziehung nach Art. 96 MWSTG, Abgabebetrug im 

Sinne von Art. 14 VStrR, Urkundenfälschung nach Art. 15 VStrR sowie Ver-

letzung von Verfahrenspflichten nach Art. 98 Bst. e MWSTG, begangen in 

den Steuerperioden 2014 und 2018 als Organe der X._______ GmbH in 

Liquidation, unter anderem auch indem mehrwertsteuerpflichtige Einnah-

men, insbesondere aus Fahrzeugverkäufen, nicht deklariert worden seien. 

C.b Im Rahmen der Strafuntersuchung stellte die ESTV fest, dass die Vor-

würfe in Zusammenhang mit den Fahrzeugverkäufen ausserhalb der Ge-

schäftstätigkeit der X._______ GmbH in Liquidation lägen.  

C.c Dem Kontrollergebnis vom 17. Mai 2024 inkl. der Beilage 1 ist zu ent-

nehmen, dass der Steuerpflichtige in den Jahren 2014 bis 2018 zahlreiche 

Fahrzeuge gekauft und verkauft hat. Für das vorliegende Verfahren sind 

laut Angaben der ESTV die folgenden Fahrzeugkäufe und -verkäufe (chro-

nologische Reihenfolge) relevant: 

A-3867/2025 

Seite 3 

1. Verkauf eines Lamborghini Aventador (…) zum Preis von 

Fr. 360'000.-- inkl. 8 % MWST gemäss Kaufvertrag vom 15. Dezem-

ber 2014. Der Kaufpreis wurde dem Steuerpflichtigen nachweislich im 

Umfang von Fr. 260'000.-- auf sein Privatkonto bei der (…) Kantonal-

bank und im Umfang von Fr. 100'000.-- als WIR-Guthaben auf das 

WIR-Konto bei der WIR Bank Genossenschaft, lautend auf die 

X._______ GmbH in Liquidation, überwiesen. Letzteres lässt sich 

auch den Kontoblättern der Buchhaltung der X._______ GmbH in Li-

quidation entnehmen. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Verbu-

chung in der Buchhaltung über das Konto «1030 WIR-Guthaben» und 

als Gegenkonto «2150 KK A._______» erfasst worden ist. Dabei han-

delt es sich um eine erfolgsunwirksame Verbuchung. Das bedeutet, 

dass die Einnahmen aus dem Fahrzeugverkauf nicht bei der 

X._______ GmbH in Liquidation zum Umsatzerlös hinzugerechnet 

worden sind. Der Steuerpflichtige hat damit die Mehrwertsteuer aus-

gewiesen und vom Leistungsempfänger erhalten, aber nicht bei der 

ESTV deklariert und abgeliefert.  

2. Kauf eines Lamborghini Cabriolet (…) zum Preis von Fr. 423'000.-- 

inkl. 8 % MWST gemäss Kaufvertrag vom 17. Dezember 2014. 

3. Kauf eines Porsche Cayenne zum Preis von Fr. 128'000.-- inkl. 8 % 

MWST, unter Anrechnung eines Panamera im Wert von Fr. 105'000.-

- gemäss Kaufvertrag vom 30. Januar 2015. 

4. Verkauf des Porsche Cayenne zum Preis von Fr. 130'000.-- inkl. 8 % 

MWST gemäss Kaufvertrag vom 27. Februar 2013 (recte: 28. März 

2015). Die Bezahlung des Kaufpreises als WIR-Guthaben ist vollum-

fänglich in den Kontenblättern der Buchhaltung der X._______ GmbH 

in Liquidation ersichtlich. Auch in Bezug auf diesen Verkauf erfolgte 

die Verbuchung in der Buchhaltung über das Konto «1030 WIR-Gut-

haben» und als Gegenkonto «2150 KK A._______». Da es sich um 

eine erfolgsunwirksame Verbuchung handelte, wurden auch hier die 

Einnahmen aus dem Fahrzeugverkauf nicht bei der X._______ GmbH 

in Liquidation als Umsatzerlös hinzugerechnet.  

5. Kauf eines Lamborghinis zum Preis von Fr. 420'000.-- inkl. 8 % 

MWST, unter Anrechnung des Lamborghini Cabriolet (…) im Wert von 

Fr. 340'000.--, gemäss Kaufvertrag vom 8. September 2015. 

6. Kauf eines Porsche 911 (…) zum Preis von Fr. 174'800.-- inkl. 8 % 

MWST gemäss Kaufvertrag vom 23. April 2016. 

7. Verkauf des Porsche 911 (…) zum Preis von Fr. 150'000.-- inkl. 8 % 

MWST gemäss Kaufvertrag vom 12. Dezember 2016. Im Kaufvertrag 

wurde vermerkt und vom Steuerpflichtigen unterschriftlich bestätigt, 

dass er die erste Teilzahlung in der Höhe von Fr. 90'000.-- am 15. De-

zember 2016 und die zweite Teilzahlung in der Höhe von Fr. 60'000.-

- am 14. Dezember 2017 erhalten hat. Hierbei handelte es sich um 

Barzahlungen, zumal auf dem Kontoauszug des Privatkontos des 

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Steuerpflichtigen bei der (…) Kantonalbank ersichtlich ist, dass der 

Einsprecher jeweils Bareinzahlungen in genau diesem Umfang an ge-

nau diesen Tagen getätigt hat.  

8. Verkauf eines Lamborghini 834 zum Preis von Fr. 490'000.-- inkl. 

7.7 % MWST gemäss Kaufvertrag vom 21. Februar 2018. Auf dem 

Privatkonto des Steuerpflichtigen ist ersichtlich, dass er den Betrag in 

Höhe von Fr. 490'000.-- erhalten hat. 

9. Kauf eines Porsche 911 GT3 zum Preis von Fr. 258'330.-- inkl. 7.7 % 

MWST gemäss Kaufvertag vom 21. Februar 2018. 

10. Verkauf eines BMW X6 zum Preis von Fr. 65'000.-- gemäss Kaufver-

trag vom 2. Juli 2018. Der Zahlungseingang ist auf dem Privatkonto 

des Steuerpflichtigen bei der (…) Kantonalbank ersichtlich. 

11. Verkauf des Porsche 911 GT3 zum Preis von Fr. 279'740.-- gemäss 

Buchungsdetails vom 26. Juli 2018 betreffend das Privatkonto des 

Steuerpflichtigen bei der (…) Kantonalbank. Auf dem Bankkontoaus-

zug ist weiter ersichtlich, dass er gleichentags den Betrag in der Höhe 

von Fr. 258'330.-- an das Porsche Zentrum (…) überwiesen hat. 

C.d Die Einnahmen aus den Fahrzeugverkäufen wurden bei der ESTV 

nicht deklariert. Gemäss der Auskunft vom 24. April 2024 des Strassenver-

kehrsamtes des Kantons (…) (Akten der ESTV [act.] 13) besitzt resp. be-

sass der Steuerpflichtige zahlreiche weitere Fahrzeuge. Bei den oben ge-

nannten Fahrzeuggeschäften handle es sich – so die ESTV – lediglich um 

diejenigen, die dem Steuerpflichtigen nachgewiesen werden konnten. 

D.  

Am 30. Oktober 2024 erliess die ESTV – in Anwendung von Art. 82 

MWSTG und Art. 12 VStrR – eine Leistungsverfügung, in welcher sie an 

der Steuerkorrektur gemäss Kontrollergebnis vom 17. Mai 2024 festhielt. 

Gegen diese erhob der Steuerpflichtige mit Schreiben vom 5. Dezember 

2024 Einsprache. Mit Einspracheentscheid vom 17. April 2025 verfügte die 

ESTV, dass dem Bund aus den nicht deklarierten Fahrzeugverkäufen ein 

Steuerausfall in der Höhe von Fr. 44'368.-- resultiert sei. In dieser Höhe 

setzte sie die Steuernachforderung für die Steuerperioden 2015 bis 2018 

nebst Verzugszinsen seit dem 31. August 2018 (mittlerer Verfall) fest. Die 

Steuerperiode 2014 war unterdessen bereits verjährt. 

E.  

Gegen diesen Einspracheentscheid erhob der Steuerpflichtige (nachfol-

gend: Beschwerdeführer) am 27. Mai 2025 Beschwerde beim Bundesver-

waltungsgericht. Er beantragt, dass der Einspracheentscheid vom 

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Seite 5 

17. April 2025 aufzuheben und die Sache zur Abklärung der subjektiven 

Steuerpflicht an die ESTV zurückzuweisen sei. Eventualiter sei der besagte 

Einspracheentscheid aufzuheben und die Steuernachforderung auf 

Fr. 11'236.-- herabzusetzen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen 

zu Lasten der ESTV.  

F.  

F.a Mit Vernehmlassung vom 15. Juli 2025 stellt die ESTV (nachfolgend: 

Vorinstanz) die folgenden Rechtsbegehren: 

1. Die Beschwerde vom 27. Mai 2025 in Sachen des Beschwerdeführers 

sei – soweit darauf einzutreten sei – teilweise gutzuheissen. Der an-

gefochtene Einspracheentscheid betreffend die Steuerperioden 2015 

bis 2018 sei aufzuheben und die Steuernachforderung sei auf 

Fr. 40'813.-- festzusetzen (Reduktion um Fr. 3'555.--), nebst Verzugs-

zins seit dem 31. Dezember 2018 (recte: 30. November 2018 [vgl. 

dazu E. 4.2]) (mittlerer Verfall). 

2. Die Kosten seien dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Dem Be-

schwerdeführer sei keine Parteientschädigung zuzusprechen. 

F.b Zur Begründung ihrer Anträge weist die Vorinstanz zunächst darauf 

hin, dass der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde den Streitgegen-

stand unzulässig erweitert habe. Sie macht im Wesentlichen geltend, dass 

die Reduktion der Steuernachforderung um Fr. 3'555.-- begründet sei, da 

der Verkauf des BMW X6 im Einspracheentscheid vom 17. April 2025 als 

steuerbare Leistung der Steuerperiode 2018 behandelt worden sei. Inso-

weit bestehe ein enger Konnex zum Streitgegenstand. Da der BMW X6 in 

einer ersten Phase privat genutzt worden sei, sei eine Einlageentsteuerung 

von Fr. 3'555.-- (Fr. 4'444.-- x 80 %) auf den geltend gemachten Vorsteuern 

zu gewähren. Der Einspracheentscheid sei entsprechend aufzuheben und 

die Steuernachforderung anzupassen. Nichteinzutreten sei hingegen auf 

das Begehren, den Vorsteueranzug für die Anschaffung eines Aston Mar-

tin, eines VW Golfs und eines BMW X5 im streitbetroffenen Zeitraum zu-

zulassen, da diese nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens ge-

wesen seien. 

G.  

In seiner Replik vom 10. September 2025 moniert der Beschwerdeführer 

eine inkonsequente Handhabung seitens der Vorinstanz, da mit Bezug auf 

die subjektive Steuerpflicht nicht dargelegt worden sei, worin sich die An-

schaffung von (Luxus-)Fahrzeugen zur privaten Verwendung von der 

Händlertätigkeit unterscheiden würde. So würde die Vorinstanz – dem 

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Anschein nach – die Abgrenzung zwischen unternehmerischer Tätigkeit 

und privater Verwendung über den Kilometerstand der einzelnen Fahr-

zeuge vornehmen. Konsequenterweise hätte die Vorinstanz auch bei den 

anderen im Jahre 2018 verkauften Fahrzeugen eine Einlageentsteuerung 

vornehmen müssen. Er beantragt, die Gewährung der Einlageentsteue-

rung von 40 % auf der im Jahr 2015 bezahlten Mehrwertsteuer von 

Fr. 31'111.-- für den Kauf eines Neuwagens, den er im Jahr 2018 wieder 

verkauft hat. 

H.  

Mit Duplik vom 24. September 2025 hält die Vorinstanz an in ihrer Ver-

nehmlassung vom 15. Juli 2025 vollumfänglich fest. Sie weist darauf hin, 

dass der Beschwerdeführer in seiner Replik erneut einen Sachverhalt the-

matisiere, welcher ausserhalb des durch seine Beschwerde vom 27. Mai 

2025 eingegrenzten Sachverhalts liege. Auf die Einwendung betreffend die 

Einlageentsteuerung sei aufgrund der unzulässigen Ausweitung des Streit-

gegenstands nicht einzutreten, zumal sie in der Steuerperiode 2015 bereits 

den vollen Vorsteuerabzug in der Höhe von Fr. 31'111.11.-- auf dem Kauf 

des besagten Neuwagens gewährt habe. Eventualiter sei die Einwendung 

abzuweisen. 

Auf die Vorbringen der Parteien sowie die Akten wird – soweit diese für den 

Entscheid wesentlich sind – in den Erwägungen näher eingegangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt gemäss Art. 31 des Verwal-

tungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 

20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach 

Art. 32 VGG gegeben ist. Eine solche liegt hier nicht vor. Der angefochtene 

Einspracheentscheid vom 17. April 2025 stellt eine Verfügung im Sinne von 

Art. 5 VwVG dar. Die Vorinstanz ist eine Behörde im Sinne von Art. 33 

VGG. Das Bundesverwaltungsgericht ist demnach für die Beurteilung der 

vorliegenden Beschwerde zuständig. 

1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach 

dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG; vgl. 

Art. 81 Abs. 1 MWSTG). Der Beschwerdeführer ist Adressat der 

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angefochtenen Verfügung und von dieser betroffen. Er ist damit zur Be-

schwerdeerhebung berechtigt (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die im Übrigen 

form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde (Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 

Abs. 1 VwVG) ist demnach – unter Vorbehalt des nachfolgend unter den 

Erwägungen 1.3 und 1.4 Gesagten – einzutreten. 

1.3  

1.3.1 Gegenstand des Beschwerdeverfahrens kann nur sein, was Gegen-

stand des vorinstanzlichen Verfahrens war oder nach richtiger Gesetzes-

auslegung hätte sein sollen (Anfechtungsobjekt). Gegenstände, über wel-

che die Vorinstanz nicht entschieden hat, und über die sie nicht zu ent-

scheiden hatte, sind aus Gründen der funktionellen Zuständigkeit durch die 

zweite Instanz nicht zu beurteilen (statt vieler: BGE 142 I 155 E. 4.4.2, 

133 II 35 E. 2, 117 Ib 114 E. 5b; Urteil des BGer 2C_1055/2013, 

2C_1056/2013 vom 30. August 2014 [in BGE 140 II 415 nicht publizierte] 

E. 2.1; Urteil des BVGer A-2691/2022 vom 1. Dezember 2022 E. 1.4.1 

m.w.H.). Das Anfechtungsobjekt bildet den Rahmen, welcher den mögli-

chen Umfang des Streitgegenstands begrenzt (BGE 133 II 35 E. 2). Letz-

terer darf im Laufe des Beschwerdeverfahrens eingeschränkt, jedoch nicht 

erweitert oder qualitativ verändert werden (vgl. BGE 131 II 200 E. 3.2; zum 

Ganzen: Urteil des BVGer A-1954/2022 vom 16. Februar 2023 E. 1.2.1). 

Was Streitgegenstand ist, bestimmt sich nach dem angefochtenen Ent-

scheid und den Parteibegehren (BGE 142 I 155 E. 4.4.2, 136 II 457 E. 4.2, 

133 II 35 E. 2; statt vieler: Urteil des BVGer A-1148/2024 vom 25. Oktober 

2025 E. 6.1). Ein Antrag, der über das hinausgeht, was von der Vorinstanz 

entschieden wurde, oder der mit dem Gegenstand der angefochtenen Ver-

fügung nichts zu tun hat, ist ungültig. Ausnahmsweise werden Antragsän-

derungen und -erweiterungen, die im Zusammenhang mit dem Streitge-

genstand stehen, aus prozessökonomischen Gründen jedoch zugelassen. 

Voraussetzungen dafür sind, dass einerseits ein enger Konnex zum bishe-

rigen Streitgegenstand besteht, so dass von einer Tatbestandsgesamtheit 

gesprochen werden kann, und andererseits die Verwaltung im Laufe des 

Verfahrens Gelegenheit hatte, sich zu dieser neuen Streitfrage zu äussern 

(Urteile des BVGer A-6069/2022 vom 9. Oktober 2024 E. 1.3.2,  

A-3031/2013 vom 6. Februar 2014 E. 1.2).  

1.3.2 Der Beschwerdeführer beantragt – falls seine subjektive Steuerpflicht 

bejaht werden sollte – eventualiter, dass die Vorsteuern für vier weitere 

Fahrzeuge, welche er im relevanten Zeitraum (Steuerperioden 2015 bis 

2018) erworben habe, mehrwertsteuerlich zum Abzug zuzulassen seien. 

Dieses Begehren umfasst zum einen den Vorsteuerabzug von Fr. 4'444.-- 

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für den Kauf des BMW X6 (vgl. Sachverhalt Bst. C.c Ziff. 10). Zum anderen 

umfasst es Vorsteuerabzüge, welche beim Erwerb eines Aston Martin in 

der Höhe von Fr. 20'666.--, eines VW Golf in der Höhe von Fr. 1'495.67 und 

eines BMW X5 in der Höhe von Fr. 6'527.-- angefallen seien. 

1.3.3 Anfechtungsobjekt im vorliegenden Verfahren vor Bundesverwal-

tungsgericht bildet der Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 17. April 

2025. Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens war mit Bezug auf den 

vorerwähnten Eventualantrag einzig die mehrwertsteuerliche Behandlung 

des BMW X6. Für das Steuerjahr 2018 wurde dessen Verkaufserlös von 

Fr. 65'000.-- nachträglich der Mehrwertsteuer unterstellt (vgl. Sachverhalt 

Bst. C.c Ziff. 10). Es ist daher folgerichtig, dass auch die Vorsteuern in der 

Höhe von Fr. 4'444.--, welche beim Erwerb des Fahrzeugs am 1. Juni 2017 

angefallen sind, im vorliegenden Verfahren grundsätzlich berücksichtigt 

werden. Mit Bezug auf den BMW X6 hat die Vorinstanz in ihrer 

Vernehmlassung daher zu Recht den engen Konnex zum vorliegenden 

Streitgegenstand bejaht und diesbezüglich eine teilweise Gutheissung 

beantragt (vgl. E. 1.3.1). Auf diesen Einwand des Beschwerdeführers ist 

daher einzutreten (E. 4). Demgegenüber fielen die drei in Erwägung 1.3.2 

zuletzt genannten Fahrzeuge nicht unter den Streitgegenstand des 

vorinstanzlichen Verfahrens. Auf das Begehren, die Vorsteuerabzüge, 

welche beim Kauf des Aston Martin, des VW Golf und des BMW X5 

angefallen seien, zum Abzug zuzulassen, ist demnach nicht einzutreten. 

1.4 Der Beschwerdeführer macht im Rahmen der Replik des Weiteren gel-

tend, die Einlageentsteuerung im Umfang von 40 % auf der Vorsteuer von 

Fr. 31'111.--, die auf dem Kaufpreis des Lamborghini Aventador von 

Fr. 420'000 (inkl. 8 % MWST) angefallen sei, zu beanspruchen (vgl. Sach-

verhalt Bst. G und H). Abgesehen davon, dass die bezahlte Vorsteuer von 

Fr. 31'111.--, in der Steuerperiode 2015 bereits vollständig zum Abzug zu-

gelassen wurde (Einspracheentscheid Ziff. 4.2. S. 14), thematisiert der Be-

schwerdeführer damit einen Sachverhalt, der ausserhalb des durch seine 

Beschwerde vom 27. Mai 2025 eingegrenzten Sachverhalts liegt (vgl. 

E. 1.4.2). Auf das Begehren ist daher nicht einzutreten.  

1.5 Das Bundesverwaltungsgericht kann den angefochtenen Einsprache-

entscheid in vollem Umfang überprüfen. Der Beschwerdeführer kann 

neben der Verletzung von Bundesrecht (Art. 49 Bst. a VwVG) und der 

unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen 

Sachverhalts (Art. 49 Bst. b VwVG) auch die Unangemessenheit rügen 

(Art. 49 Bst. c VwVG). 

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Seite 9 

2.  

2.1 Nach den allgemeinen intertemporalen Regeln sind in verfahrensrecht-

licher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, welche im Zeitpunkt 

der Beschwerdebeurteilung Geltung haben, unter Vorbehalt spezialgesetz-

licher Übergangsbestimmungen (vgl. BGE 130 V 1 E. 3.2). In materieller 

Hinsicht sind dagegen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, 

die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts Geltung 

hatten (vgl. BGE 134 V 315 E. 1.2, 130 V 329 E. 2.3; zum Ganzen: Urteil 

des BVGer A-553/2021 vom 8. Februar 2022 E. 1.2.1). 

2.2 Der vorliegende Sachverhalt betrifft die Steuerperioden 2015 bis 2018. 

In materieller Hinsicht findet daher für die Steuerperioden 2015 bis 2017 

das am 1. Januar 2010 in Kraft getretene MWSTG in der bis zum 31. De-

zember 2017 geltenden Fassung (AS 2009 5203) bzw. die dazugehörige 

Mehrwertsteuerverordnung vom 27. November 2009 (MWSTV, 

SR 641.201; AS 2009 6743) Anwendung. Für die Steuerperiode 2018 ist 

indes das ab 1. Januar 2018 geltende, teilrevidierte MWSTG (Änderung 

vom 30. September 2016; AS 2017 3575) bzw. die dazugehörige MWSTV  

(AS 2017 6307) massgebend. In der Folge wird das MWSTG mit 

«MWSTG» zitiert, soweit die Fassungen vor und nach der Teilrevision – 

soweit hier relevant – inhaltlich identisch sind. Ansonsten wird das MWSTG 

entweder mit «MWSTG 2009» oder mit «MWSTG 2016» zitiert. 

2.3 Der Bund erhebt eine allgemeine Verbrauchssteuer nach dem System 

der Nettoallphasensteuer (auch als Allphasensteuer mit Vorsteuerabzug 

bzw. Mehrwertsteuer bezeichnet [Art. 1 Abs. 1 MWSTG]; Art. 130 der Bun-

desverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 

1999 [SR 101; nachfolgend: BV]). Damit wird die Besteuerung des nicht 

unternehmerischen Endverbrauchs im Inland bezweckt (Art. 1 Abs. 1 

MWSTG).  

2.4 Der Mehrwertsteuer im Inland unterliegen die im Inland durch steuer-

pflichtige Personen gegen Entgelt erbrachten Leistungen; sie sind steuer-

bar, soweit das MWSTG keine Ausnahme vorsieht (Steuerobjekt; Art. 18 

Abs. 1 MWSTG). 

Steuerobjekt der Inlandsteuer bildet ein mehrwertsteuerliches Leistungs-

verhältnis. Ein Leistungsverhältnis ist charakterisiert durch folgende Tatbe-

standsmerkmale, die kumulativ erfüllt sein müssen: Es muss eine Leistung 

im Sinne des Mehrwertsteuerrechts (Art. 3 Bst. c MWSTG) erbracht und 

dafür ein Entgelt im Sinne des Mehrwertsteuerrechts (Art. 3 Bst. f MWSTG) 

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Seite 10 

erzielt werden, wobei ein derartiger Leistungsaustausch voraussetzt, dass 

zwischen der (Haupt-)Leistung und der Gegenleistung (Entgelt) ein Kon-

nex im Sinne einer inneren wirtschaftlichen Verknüpfung besteht (vgl. BGE 

141 II 199 E. 5.2 m.w.H.). 

2.5  

2.5.1 Nach Art. 10 Abs. 1 MWSTG 2009 ist steuerpflichtig, wer unabhängig 

von Rechtsform, Zweck und Gewinnabsicht ein Unternehmen betreibt und 

nicht nach Art. 10 Abs. 2 MWSTG 2009 von der Steuerpflicht befreit ist. Ein 

Unternehmen in diesem Sinne betreibt, wer eine auf die nachhaltige Erzie-

lung von Einnahmen aus Leistungen ausgerichtete berufliche oder gewerb-

liche Tätigkeit selbstständig ausübt und unter eigenem Namen nach aus-

sen auftritt. Von der Steuerpflicht ist – unter anderem – befreit, wer im In-

land innerhalb eines Jahres weniger als Fr. 100’000.-- Umsatz aus steuer-

baren Leistungen erzielt (Art. 10 Abs. 2 Bst. a MWSTG 2009). 

Gemäss Art. 10 Abs. 1 MWSTG 2016 ist steuerpflichtig, wer unabhängig 

von Rechtsform, Zweck und Gewinnabsicht ein Unternehmen betreibt und 

entweder (Bst. a) mit diesem Unternehmen Leistungen im Inland erbringt 

oder (Bst. b) Sitz, Wohnsitz oder Betriebsstätte im Inland hat. Ein Unter-

nehmen betreibt gemäss Art. 10 Abs. 1bis MWSTG 2016, wer eine auf die 

nachhaltige Erzielung von Einnahmen aus Leistungen ausgerichtete beruf-

liche oder gewerbliche Tätigkeit selbständig ausübt, unabhängig von der 

Höhe des Zuflusses von Mitteln, die nach Art. 18 Abs. 2 MWSTG nicht als 

Entgelt gelten (Bst. a) und unter eigenem Namen nach aussen auftritt 

(Bst. b). Von der Steuerpflicht ist unter anderem befreit, wer innerhalb eines 

Jahres im In- und Ausland weniger als Fr. 100’000.-- Umsatz aus Leistun-

gen erzielt, die nicht nach Art. 21 Abs. 2 MWSTG von der Steuer ausge-

nommen sind (Art. 10 Abs. 2 Bst. a MWSTG 2016). 

Die Befreiung von der Steuerpflicht greift «ex lege», sobald das nach 

Art. 10 Abs. 1bis MWSTG 2016 bzw. Art. 10 Abs. 1 MWSTG 2009 erforder-

liche Unternehmen betrieben wird. Mit Betreiben des Unternehmens wird 

der Unternehmensträger zum Steuersubjekt des MWSTG. Sobald die Be-

freiungstatbestände – wie die oben beschriebenen Umsatzlimiten – nicht 

oder nicht mehr erfüllt sind, tritt die obligatorische Steuerpflicht ein, das 

heisst, das Unternehmen muss sich mehrwertsteuerlich registrieren lassen 

(vgl. zum Ganzen: Urteil des BVGer A-5378/2023 vom 15. Mai 2024 

E. 2.4.1; REGINE SCHLUCKEBIER, in: Geiger/Schluckebier [Hrsg.], MWSTG 

Kommentar, Schweizerisches Bundesgesetz über die Mehrwertsteuer mit 

A-3867/2025 

Seite 11 

den Ausführungserlassen sowie Erlasse zum Zollwesen, 2. Aufl. 2019 

[nachfolgend: MWSTG Kommentar], 2. Aufl., 2019, Art. 10 N 103). 

2.5.2 Die subjektive Mehrwertsteuerpflicht knüpft bei demjenigen an, der 

ein Unternehmen betreibt («wer» ein Unternehmen betreibt [Art. 10 Abs. 1 

MWSTG 2009 und 2016]; auch «Unternehmensträger» genannt). Steuer-

pflichtig wird somit nicht das Unternehmen, sondern der Unternehmensträ-

ger (Urteil des BVGer A-5711/2022 vom 1. Februar 2024 E. 2.5; 

HONAUER/PROBST/ROHNER/FREY, Handbuch zum Mehrwertsteuergesetz 

[MWSTG], 4. Aufl. 2024, N 464 ff.). 

Für die Beurteilung der subjektiven Steuerpflicht eines Unternehmensträ-

gers sind materiell-qualitative Elemente ([i] berufliche oder gewerbliche Tä-

tigkeit, [ii] Ausrichtung auf eine nachhaltige Erzielung von Einnahmen aus 

Leistungen, [iii] Selbständigkeit, [iv] Auftritt nach aussen unter eigenem Na-

men) entscheidend. Ausschlaggebend ist der Betrieb eines Unternehmens. 

Wer ein solches betreibt, ist steuerpflichtig (vgl. NIKLAUS HONAUER, Die 

subjektive Steuerpflicht – Massgebliche Verbesserungen und mehr 

Rechtssicherheit, in: Der Schweizer Treuhänder [ST], 2010, S. 252 f.; vgl. 

zum Ganzen: Urteil des BVGer A-5378/2023 vom 15. Mai 2024 E. 2.4.2). 

2.5.2.1 «Beruflich» oder «gewerblich» im Sinne des Mehrwertsteuerrechts 

(Art. 10 Abs. 1bis Bst. a MWSTG 2016 bzw. Art. 10 Abs. 1 Bst. a MWSTG 

2009) ist jede Art von Tätigkeit, die Dritten gegenüber zur Erzielung von 

Einnahmen ausgeübt wird. Es sind möglichst umfassend sämtliche Tätig-

keiten einzubeziehen, die zur Erbringung von Leistungen führen, welche 

geeignet sind, dem nicht-unternehmerischen Endverbrauch zugeführt zu 

werden (Urteil des BVGer A-4946/2022 vom 28. September 2023 E. 2.6.1 

m.w.H.; BAUMGARTNER/CLAVADETSCHER/KOCHER, Vom alten zum neuen 

Mehrwertsteuergesetz, 2010, § 3 N 20). 

2.5.2.2 Weiter muss die Tätigkeit des Unternehmensträgers auf die Erzie-

lung von Einnahmen aus Leistungen ausgerichtet sein. Als Leistung gilt 

gemäss Art. 3 Bst. c MWSTG die Einräumung eines verbrauchsfähigen 

wirtschaftlichen Wertes an eine Drittperson in Erwartung eines Entgelts. 

Das Entgelt ist der Vermögenswert, den der Empfänger oder die Empfän-

gerin oder an seiner oder ihrer Stelle eine Drittperson für den Erhalt der 

Leistung aufwendet (Art. 3 Bst. f MWSTG). Wenn ein Unternehmensträger 

eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit ausübt, hat das Kriterium der 

Einnahmenerzielungsabsicht regelmässig keine eigene Bedeutung; die 

Einnahmenerzielungsabsicht wohnt dem Typus der gewerblichen und 

A-3867/2025 

Seite 12 

beruflichen Tätigkeit inne (vgl. SCHLUCKEBIER, MWSTG Kommentar, 

Art. 10 N 49). 

Die Erzielung von Einnahmen muss zudem nachhaltig sein (Art. 10 Abs. 1 

Bst. a MWSTG 2009; Art. 10 Abs. 1bis Bst. a MWSTG 2016). Der Begriff 

umfasst ein zeitliches und ein qualitatives Element. Zeitlich wird eine ge-

wisse Dauerhaftigkeit verlangt, und quantitativ, dass die Tätigkeit ein be-

stimmtes Ausmass erreicht (BAUMGARTNER et al., a.a.O., § 3 N 26). 

2.5.2.3 Weiter ist Selbständigkeit Voraussetzung für das Vorliegen einer 

unternehmerischen Tätigkeit.  

2.5.2.3.1 Bei Prüfung der selbständigen Erwerbstätigkeit darf grundsätzlich 

auch für mehrwertsteuerliche Zwecke die direktsteuerliche Praxis heran-

gezogen werden. Demzufolge besteht die selbständige Erwerbstätigkeit in 

einem Vorgehen, bei welchem die natürliche Person auf eigenes Risiko, 

unter Einsatz der Produktionsfaktoren Arbeit, Kapital und gegebenenfalls 

Boden, in einer von ihr frei gewählten Arbeitsorganisation, dauernd oder 

vorübergehend, haupt- oder nebenberuflich, in jedem Fall aber mit der Ab-

sicht der Gewinnerzielung am Wirtschaftsverkehr teilnimmt (Urteil des 

BGer 2C_927/2019 vom 10. Februar 2020 E. 2.2.2).  

2.5.2.3.2 Wenngleich es im Sinne der Einheit der Rechtsprechung durch-

aus wünschenswert wäre, den Begriff der selbständigen Tätigkeit direkt- 

und mehrwertsteuerlich in ähnlicher Weise aufzufassen, darf nicht aus den 

Augen verloren werden, dass Einkommens- und Gewinnsteuer einerseits 

und Mehrwertsteuer anderseits unterschiedlichen Konzepten folgen. Geht 

es direktsteuerlich um die Besteuerung des Einkommens bzw. Gewinns 

des Leistungserbringers, soll mehrwertsteuerlich der Konsum des Leis-

tungsempfängers erfasst werden. Insofern findet die begriffliche Harmoni-

sierung ihre Grenzen an der unterschiedlichen Zweckgebung der Steuer-

arten (BGE 138 II 251 E. 2.4.2; Urteil des BGer 9C_616/2024, 

9C_620/2024 vom 20. August 2025 E. 4.1 ff.; Urteil des BVGer 

A-205/2023, A-207/2023 vom 20. September 2024 E. 2.4.2.3.1). 

Dabei hat die Beurteilung der Tätigkeit in erster Linie nach wirtschaftlichen, 

tatsächlichen Kriterien zu erfolgen (sog. «wirtschaftliche Betrachtungs-

weise»). Die zivilrechtlichen Verhältnisse oder die Qualifikation aus Sicht 

des öffentlichen Rechts (z.B. Sozialversicherungen, direkte Steuern) sind 

nicht ausschlaggebend, bilden aber ein Indiz (BGE 144 V 111 E. 4.2; Urteil 

des BGer 2C_927/2019 vom 10. Februar 2020 E. 2.2.2; Urteile des BVGer 

A-3867/2025 

Seite 13 

A-4281/2022 vom 4. März 2024 E. 4.3.1, A-4326/2019 vom 22. Juni 2021 

E. 2.3.1 und 3.4.3, A-5345/2018 vom 3. Oktober 2019 E. 2.2.1 m.H. [be-

stätigt durch Urteil des BGer 2C_927/2019 vom 10. Februar 2020]). 

2.5.2.3.3 Ob eine Tätigkeit in mehrwertsteuerlicher Hinsicht als selbständig 

oder unselbständig erbracht gilt, bestimmt sich aufgrund einer umfassen-

den Würdigung sämtlicher einschlägiger Faktoren. Diese umfassen das 

Handeln und Auftreten in eigenem Namen gegenüber Dritten, das Tragen 

des unternehmerischen Risikos (Gewinn und Verlust), die Wahlfreiheit, 

eine Aufgabe anzunehmen oder nicht, und die Freiheit, die Erfüllung der 

Aufgaben selbständig organisieren zu können. Eine Rolle spielen kann fer-

ner, ob jemand Personal beschäftigt, erhebliche Investitionen tätigt, über 

eigene Geschäftsräumlichkeiten verfügt, verschiedene und wechselnde 

Auftraggeber hat sowie betriebswirtschaftlich und arbeitsorganisatorisch 

unabhängig ist (statt vieler: Urteil des BGer 2C_727/2021 vom 11. Mai 

2022 E. 4.1.4; Urteile des BVGer A-4281/2022 vom 4. März 2024 E. 4.3.2, 

A-4326/2019 vom 22. Juni 2021 E. 2.3.1 f.; REHFISCH/SCHWARZ, Selbstän-

dige Tätigkeit und Zuordnung von Leistungen im MWST-Recht – Die Crux 

des Aussenauftritts, in: zsis) Band 1/2022, Rz. 12 mit Verweis auf die 

Rechtsprechung; SCHLUCKEBIER, MWSTG Kommentar, Art. 10 N 68). 

Die Abgrenzung, ob eine selbstständige Tätigkeit oder eine unselbststän-

dige Tätigkeit vorliegt, ist ausschliesslich bei natürlichen Personen vorzu-

nehmen (BGE 138 II 251 E. 2.4.2; SCHLUCKEBIER, MWSTG Kommentar, 

Art. 10 N 66). 

2.5.2.4  

2.5.2.4.1 Die Frage, ob ein Unternehmer im eigenen Namen auftritt oder 

nicht, ist nicht nur für den Tatbestand der Selbständigkeit massgeblich und 

nach dem neuen Recht ausdrückliches Erfordernis für die subjektive Steu-

erpflicht (Art. 10 Abs. 1 Bst. b MWSTG), sondern auch für die Zurechnung 

der einzelnen Umsätze bzw. die Bestimmung des mehrwertsteuerlichen 

Leistungserbringers entscheidend (vgl. Art. 20 Abs. 1 MWSTG), wobei von 

einem einheitlichen Verständnis des Begriffs auszugehen ist (Urteile des 

BGer 2C_727/2021 vom 11. Mai 2022 E. 4.1.4, 2C_255/2020 vom 18. Au-

gust 2020 E. 4.2; Urteil des BVGer A-4115/2021 vom 10. August 2022 

E. 2.3.4; RALF IMSTEPF, Der mehrwertsteuerliche «Aussenauftritt», in: Ar-

chiv für Schweizerisches Abgaberecht [ASA] 82 S. 451 ff., S. 464). Das 

Handeln wird grundsätzlich demjenigen mehrwertsteuerlich zugerechnet, 

der nach aussen, mithin gegenüber Dritten im eigenen Namen auftritt (zum 

Ganzen statt vieler: Urteile des BVGer A-4281/2022 vom 4. März 2024 

A-3867/2025 

Seite 14 

E. 4.4.1, A-5196/2020 vom 6. August 2021 E. 2.2.3 [bestätigt durch Urteil 

des BGer 2C_727/2021 vom 11. Mai 2022]). 

2.5.2.4.2 Ein Aussenauftritt liegt dann vor, wenn das Handeln der potentiell 

Steuerpflichtigen in ihrer physischen, wirtschaftlichen Umwelt wahrnehm-

bar ist («un minimum d’apparence économique») und die Tätigkeit «in ei-

genem Namen» bzw. «eigenständig» erfolgt. Der potenziell Steuerpflich-

tige kann diese beiden Voraussetzungen in seiner Funktion als Leistungs-

erbringer oder Leistungsempfänger erfüllen. Entscheidend sind auch hier-

bei grundsätzlich nicht die privatrechtlichen Verhältnisse, sondern die wirt-

schaftliche Betrachtungsweise (vgl. E. 4.3.1; Urteil des BVGer 

A-2978/2022 vom 31. Januar 2024 E. 3.3.2; SCHLUCKEBIER, MWSTG 

Kommentar, Art. 10 N 72; IMSTEPF, a.a.O., S. 458 f. [noch zum alten Recht, 

wobei der Begriff des Aussenauftritts gemäss dem Autor mit dem Inkraft-

treten des neuen MWSTG per 1. Januar 2010 nicht in seiner Substanz ver-

ändert wurde]). Der Aussenauftritt dient auch der Abgrenzung zu reinen 

Innengesellschaften (stille Gesellschaft). Letztere ist mangels Aussenauf-

tritts nicht fähig, Steuersubjekt zu werden. Ihre Leistungen sind jener Per-

son zuzurechnen, die für die Gesellschaft nach aussen auftritt (Urteil des 

BVGer A-2978/2022 vom 31. Januar 2024 E. 3.3.3; SCHLUCKEBIER, 

MWSTG Kommentar, Art. 10 N 35). 

Massgebend ist die Frage, wie die angebotene Leistung für die Allgemein-

heit bzw. für den neutralen Dritten objektiv erkennbar in Erscheinung tritt. 

Neben den Verträgen und der Rechnungsstellung werden somit die Wahr-

nehmbarkeit als Leistungserbringerin z.B. durch das Angebot von Leistun-

gen auf einer Webseite, Gebäudeanschriften usw. beurteilt (REH-

FISCH/SCHWARZ, a.a.O., Rz. 18 mit Verweis auf die Rechtsprechung des 

BVGer). IMSTEPF räumt ein, dass grundsätzlich die wirtschaftliche Betrach-

tungsweise entscheidend sei. Dennoch trete insbesondere auch derjenige 

gegen aussen als Leistungserbringer respektive Leistungsempfänger auf, 

der sich in einem Vertrag zur Leistung bzw. zur Zahlung des Entgelts ver-

pflichtet. Er werde nämlich i.d.R. durch den Vertragsabschluss in seiner 

physischen, wirtschaftlichen Umwelt wahrnehmbar (Aussenauftritt i.e.S.) in 

eigenem Namen tätig (Eigenständigkeit). Die zivilrechtlichen Verträge bzw. 

deren Ausgestaltung stellten dementsprechend im Rahmen der wirtschaft-

lichen Gesamtbetrachtung eines Sachverhalts nach seiner Auffassung 

zwar nicht die einzigen, aber doch gewichtige (und oftmals wohl auch ent-

scheidende) Indizien für den mehrwertsteuerrechtlich relevanten Aussen-

auftritt dar. Dies gelte umso mehr, als dass die tatsächlichen Leistungsver-

hältnisse im Nachhinein oftmals überhaupt nur aufgrund der 

A-3867/2025 

Seite 15 

Vertragsverhältnisse nachvollzogen und gewürdigt werden könnten (vgl. 

dazu auch: Urteil des BVGer A-2978/2022 vom 31. Januar 2024 E. 3.3.2; 

IMSTEPF, a.a.O., S. 458 ff.). 

2.6  

2.6.1 Stellt sich die Frage nach der (subjektiven oder objektiven) Mehrwert-

steuerpflicht, ist stets zu beachten, dass die Mehrwertsteuer den nicht-un-

ternehmerischen Endverbrauch erfassen will (Steuergut). Dennoch werden 

nicht die Konsumenten, sondern die Unternehmensträger, die gegen Ent-

gelt Leistungen erbringen, steuerpflichtig (Urteil des BVGer A-623/2021 

vom 4. Februar 2022 E. 2.7.1). 

2.6.2 Der Grund für diesen Steuerbezug nicht beim Verbraucher, dessen 

Konsum besteuert werden soll, sondern bei den Produzenten, Händlern 

und Dienstleistungsunternehmen und somit auf den Wirtschaftsstufen vor 

dem Verbrauch anzusetzen, liegt in der Praktikabilität (BGE 123 II 295 

E. 5a). Bundesrat und Gesetzgeber erkannten jedoch die mit dieser Erhe-

bungsart zusammenhängenden «systemimmanenten Komplikationen» 

und bezeichneten die mangelhafte Umsetzung des Besteuerungsziels als 

eines der Kernprobleme des Mehrwertsteuergesetzes vom 2. September 

1999 (aMWSTG; AS 2000 1300). Systembrüche, teilweise auch die Geset-

zesauslegung, hätten dazu geführt, dass die Mehrwertsteuer nur zu rund 

zwei Dritteln direkt und transparent auf die Konsumenten überwälzt worden 

sei. Ein Drittel der Steuererträge sei bei den steuerpflichtigen Unternehmen 

selbst angefallen, weil letztere die Vorsteuer nicht oder nur teilweise hätten 

abziehen können. Diese Steuer sei dann irgendwo im Preis enthalten und 

werde intransparent auf die Konsumenten überwälzt (Botschaft zur Verein-

fachung der Mehrwertsteuer vom 25. Juni 2008, BBl 2008 6885 [nachfol-

gend: Botschaft MWSTG], S. 6909). Mittels konsequenter Ausgestaltung 

der Umsatzsteuer als Allphasensteuer mit Vorsteuerabzug soll nun das 

(neue) MWSTG bewirken, dass grundsätzlich nur Umsätze an Endverbrau-

cher besteuert werden und bei den Unternehmen keine Steuer hängen 

bleibt (Botschaft MWSTG, S. 6938; Urteile des BVGer A-5711/2022 vom 

1. Februar 2024 E. 2.7.2, A-4946/2022 vom 28. September 2023 E. 2.7.2, 

A-5017/2013 vom 15. Juli 2014 E. 2.7.2). 

2.6.3 Dies zu erreichen setzt unter anderem voraus, dass möglichst alle 

Unternehmensträger, die gegen Entgelt Leistungen erbringen, subjektiv 

mehrwertsteuerpflichtig werden. Denn nur wer Mehrwertsteuersubjekt ist, 

kann Vorsteuern geltend machen, was wiederum Voraussetzung dafür ist, 

dass nicht der Unternehmensträger, sondern die Konsumenten die 

A-3867/2025 

Seite 16 

Mehrwertsteuer tragen und die Schattenbesteuerung (taxe occulte) besei-

tigt wird. Zu diesem Zweck wurde mit Art. 11 MWSTG die Steuerpflicht 

quasi «liberalisiert» und die freiwillige Steuerpflicht grundlegend umgestal-

tet. Jede Person, die unternehmerisch tätig ist, hat die Möglichkeit, auf die 

Befreiung von der Steuerpflicht zu verzichten (Botschaft MWSTG, S. 6951 

und S. 6954 f.). Es war schon vor Erlass des (neuen) MWSTG hinlänglich 

bekannt, dass eine möglichst umfassende subjektive Mehrwertsteuer-

pflicht die Beseitigung der taxe occulte ermöglicht. So entschied das Bun-

desgericht wiederholt, der Grundsatz der Allgemeinheit der Besteuerung 

verlange eine «weite Auslegung» des Tatbestandes der subjektiven Mehr-

wertsteuerpflicht (BGE 149 II 53 E. 6.3, 138 II 251 E. 2.3.4; vgl. auch Urteile 

des BVGer A-5711/2022 vom 1. Februar 2024 E. 2.7.3, A-4946/2022 vom 

28. September 2023 E. 2.7.3, A-5017/2013 vom 15. Juli 2014 E. 2.7.3; vgl. 

DIEGO CLAVADETSCHER, Die Stellung des Unternehmens im neuen Mehr-

wertsteuerrecht, in: ST 2010, S. 240 ff., S. 242). 

2.6.4 Der Kommentar des Eidgenössischen Finanzdepartements zur Ver-

ordnung vom 22. Juni 1994 über die Mehrwertsteuer (aMWSTV; AS 1994 

1464), S. 21, führt zum Praktikabilitätsaspekt aus, es gelte zu vermeiden, 

«dass jemand, der nur gelegentlich, z.B. bloss einmalig, also nicht nach-

haltig im Sinne von gewerblich oder beruflich, aus einem Umsatz Einnah-

men von mehr als 75'000 Franken erzielt, dadurch bereits steuerpflichtig 

wird (z.B. einmalige Veräusserung eines Oldtimerwagens durch einen Pri-

vaten)». Der Bericht vom 28. August 1996 der Kommission für Wirtschaft 

und Abgaben des Nationalrats zur parlamentarischen Initiative betreffend 

ein Bundesgesetz über die Mehrwertsteuer (Dettling; BBl 1996 V 713 ff., 

insb. 757; Art. 20) übernimmt wörtlich dieselbe Formulierung. In Bezug auf 

das heutige Recht ergänzt die Botschaft MWSTG (S. 6885 ff., insbeson-

dere S. 6947), die Tätigkeit des Unternehmers oder der Unternehmerin 

müsse «einerseits nachhaltig, das heisst darauf ausgerichtet sein, über 

eine gewisse Dauer durch planmässiges Vorgehen Einnahmen aus Leis-

tungen zu erzielen, und andererseits beruflicher oder gewerblicher Natur 

sein. So stellt die Veräusserung eines Autos durch eine Privatperson keine 

unternehmerische Tätigkeit dar, da dieser einmalige Verkauf nicht eine auf 

die nachhaltige Erzielung von Einnahmen gerichtete Tätigkeit darstellt und 

nicht beruflicher oder gewerblicher Natur ist, wie auch alle übrigen Tätig-

keiten im privaten Bereich (Hobbys, private Vermögensverwaltung etc.)» 

(BGE 138 II 251 E. 2.3.2). Die Beurteilung der subjektiven Mehrwertsteu-

erpflicht ist zudem frei von den Überlegungen des Leistungserbringers, ist 

die Mehrwertsteuer doch eine Verbrauchssteuer (BGE 138 II 251 E. 4.4.3). 

A-3867/2025 

Seite 17 

3.  

Im vorliegenden Fall ist strittig, ob der Beschwerdeführer durch den An- 

und Verkauf der genannten Luxusfahrzeuge (Sachverhalt Bst. C.c) mit Be-

zug auf die Mehrwertsteuer subjektiv steuerpflichtig geworden ist oder ob 

es diesbezüglich weiterer Abklärungen durch die Vorinstanz bedarf. Die 

subjektive Steuerpflicht daran anzuknüpfen, dass vorliegend zahlreiche 

Fahrzeuge an Dritte verkauft und diesen ein verbrauchsfähiger wirtschaft-

licher Wert gegen Entgelt eingeräumt wurde, greift – nach Auffassung des 

Beschwerdeführers – zu kurz (Beschwerde Rz. 13). 

3.1 Der Beschwerdeführer rügt diesbezüglich, dass die subjektive Steuer-

pflicht durch die Vorinstanz unzureichend abgeklärt und begründet worden 

sei. Insbesondere moniert er eine ungenügende Auseinandersetzung mit 

der geltenden Rechtsprechung. Dabei beruft er sich auf eine analoge An-

wendung der vom Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) entwickel-

ten Wellcome-Praxis auf den vorliegenden Fall. Nach dieser Praxis sei bei 

der Abgrenzung von Lieferungen, welche die natürliche Person entweder 

«unternehmerisch» oder «nicht-unternehmerisch» vornehme, entschei-

dend, ob der Leistungsgerbringer «aktive Schritte zum Vertrieb» durch Ein-

satz «ähnlicher Mittel wie ein Erzeuger, Händler oder Dienstleistender er-

greife» (vgl. BGE 138 II 251 E. 2.5.3 m.H.). Unerheblich für die Begründung 

der subjektiven Steuerpflicht seien Zahl und Umfang der Verkaufsfälle oder 

die Höhe des Umsatzes. So habe sich die Vorinstanz «nicht ansatzweise» 

mit dieser Argumentation auseinandergesetzt. Daher sei die Sache an die 

Vorinstanz zurückzuweisen, damit diese die Tatsachen feststellen könne, 

welche die Händlertätigkeit des Beschwerdeführers belegen.  

3.2 Die Vorinstanz entgegnet dem, dass sich das Bundesgericht im besag-

ten Entscheid für die Beurteilung des Vorliegens der beruflichen oder ge-

werblichen Tätigkeit nicht ausschliesslich auf die Wellcome-Praxis gestützt 

habe. Vielmehr habe es im selben Urteil auch die Nachhaltigkeit als ein 

Tatbestandselement der gewerblichen/beruflichen Ausübung einer selb-

ständigen Tätigkeit bei der Prüfung hinzugezogen. Indizien für die Nach-

haltigkeit einer Tätigkeit seien gemäss der vom Beschwerdeführer zitierten 

bundesgerichtlichen Rechtsprechung ein mehrjähriges Engagement, plan-

mässiges Vorgehen, eine auf Wiederholung angelegte Tätigkeit, die Aus-

führung von mehreren Umsätzen und die Vornahme mehrerer gleichartiger 

Handlungen unter Ausnutzung derselben Gelegenheit. Vorliegend habe 

der Beschwerdeführer in den Steuerperioden 2014 bis 2018 nachweislich 

zahlreiche Fahrzeuge erworben und veräussert. Vor diesem Hintergrund 

bejahe sie (die Vorinstanz) zu Recht eine nachhaltige Tätigkeit des 

A-3867/2025 

Seite 18 

Beschwerdeführers, was von diesem auch nicht bestritten worden sei. Mit 

Blick auf den betriebenen Autohandel dürfe der Beschwerdeführer nicht 

mehr als jemand gelten, der nur gelegentlich, z.B. bloss einmalig, auftrete. 

Aufgrund dessen habe sich der Beschwerdeführer mit seiner Vorgehens-

weise im Sinne der Wellcome-Praxis «ähnlicher Mittel wie ein Händler», 

der professionell in Erscheinung tritt (An- und Verkauf von Fahrzeugen) 

bedient. An der unternehmerischen Tätigkeit und damit auch der subjekti-

ven Mehrwertsteuerpflicht des Beschwerdeführers sei festzuhalten. 

3.3  

3.3.1  

3.3.1.1 Aus den Akten (act. 24 bis 35) ergibt sich, dass der Beschwerde-

führer in den Jahren 2014 bis 2018 insgesamt sechs Luxusfahrzeuge ver-

äussert hat. Davon sind fünf Kaufverträge im Verfahren vor dem Bundes-

verwaltungsgericht aktenkundig. Auf vier von diesen Verträgen wurde die 

Mehrwertsteuer ausgewiesen. Dies, obwohl der Beschwerdeführer zu die-

sem Zeitpunkt nicht als Privatperson im Mehrwertsteuerregister eingetra-

gen war und daher in erster Linie nicht zum Ausweis der Mehrwertsteuer 

berechtigt gewesen wäre. So ist die Mehrwertsteuer insbesondere auch 

auf dem Kaufvertrag vom 15. Dezember 2014 ausgewiesen, der den Ver-

kauf dokumentiert, welchen die Vorinstanz als das die subjektive Mehrwert-

steuerpflicht begründende Ereignis wertete. Einzig auf dem Kaufvertrag 

vom 2. Juli 2018, welcher dem Verkauf des BMW X6 zugrunde liegt, wurde 

keine Mehrwertsteuer ausgewiesen. 

3.3.1.2 Nach Art. 27 Abs. 2 Bst. b MWSTG schuldet derjenige, der in einer 

Rechnung eine Steuer ausweist, obwohl er zu deren Ausweis nicht berech-

tigt ist, die ausgewiesene Steuer, es sei denn, er mache glaubhaft, dass 

dem Bund kein Steuerausfall entstanden ist. Nach eingehender Prüfung im 

vorinstanzlichen Verfahren stellte die Vorinstanz allerdings fest, dass mit 

dem An- und Verkauf der Luxusautomobile eine unternehmerische Tätig-

keit seitens des Beschwerdeführers vorliege und er damit für die subjektive 

Steuerpflicht gemäss Art. 10 MWSTG qualifiziere. Damit sei Art. 27 Abs. 2 

Bst. b MWSTG vorliegend nicht einschlägig. Somit erwog die Vorinstanz 

nachträglich, dass der Beschwerdeführer zum Ausweis der Mehrwert-

steuer auf den Kaufverträgen tatsächlich verpflichtet gewesen sei. 

3.3.2 Den Akten (act. 24 bis 35) kann ebenfalls entnommen werden, dass 

der Beschwerdeführer in den streitbetroffenen Steuerperioden fünf Käufe 

von Luxusautomobilen tätigte. Augenfällig ist diesbezüglich die relativ 

kurze Besitzdauer, während der sich die Luxusfahrzeuge im Eigentum des 

A-3867/2025 

Seite 19 

Beschwerdeführers befanden. So wurde der Porsche Cayenne, welchen 

der Beschwerdeführer am 30. Januar 2015 erworben hatte, rund zwei Mo-

nate später wieder veräussert. Der Lamborghini Cabriolet, der am 17. De-

zember 2014 gekauft worden war, wurde für den Erwerb eines neuen Lam-

borghinis am 8. September 2015 zum Preis von Fr. 420'000 zur Anrech-

nung gebracht. Sodann hatte der Beschwerdeführer am 23. April 2016 ei-

nen Porsche 911 gekauft, welchen er rund sechs Monate nach seinem Lie-

ferdatum wieder veräusserte. Zuletzt ist noch der Erwerb des Porsche 911 

GT3 am 21. Februar 2018 zu nennen, dessen Verkauf rund fünf Monate 

später stattfand, wie der Zahlungseingang auf dem Kontoauszug des Pri-

vatkontos des Beschwerdeführers dokumentiert (act. 24).  

3.3.3 Im angefochtenen Einspracheentscheid (Ziff. 3.3.2) hat die Vor- 

instanz eingehend begründet, weshalb ihrer Ansicht nach im vorliegenden 

Fall die materiell-qualitativen Elemente für die Begründung der subjektiven 

Mehrwertsteuerpflicht (vgl. E. 2.5.2), namentlich die [i] berufliche oder ge-

werbliche Tätigkeit, die [ii] Ausrichtung auf eine nachhaltige Erzielung von 

Einnahmen aus Leistungen, die [iii] Selbständigkeit und [iv] der Auftritt nach 

aussen unter eigenem Namen), vorliegen. Dass der Beschwerdeführer 

diese Kriterien erfüllt, wird denn auch von ihm selbst nicht bestritten. Der 

Beschwerdeführer moniert in diesem Zusammenhang einzig, dass sich die 

Vorinstanz nicht ansatzweise mit der Argumentation der Wellcome-Praxis 

befasst habe. Damit fehle eine kritische Auseinandersetzung mit der Frage, 

ob er (der Beschwerdeführer) «ähnliche Mittel wie ein Händler» eingesetzt 

habe. 

3.4 Der Beschwerdeführer verkennt vorliegend, dass das Bundesgericht 

im selben Urteil, welches er zitiert, mehrfach wiedergegeben hat (vgl. 

BGE 138 II 251 E. 2.4.2 f. und 4.3.3), dass es bei der Ermittlung der sub-

jektiven Mehrwertsteuerpflicht einer objektiven Gesamtwürdigung sämtli-

cher Kriterien erfordere (s. auch E. 2.5.2.3.3). So seien zwar Zahl und Um-

fang der VerkaufsfäIle, ebenso wie die Höhe des Umsatzes für sich allein 

nach der Wellcome-Praxis grundsätzlich ohne Belang. Dennoch komme 

ihnen [Zahl und Umfang der VerkaufsfäIle, Höhe des Umsatzes] im Rah-

men der Gesamtwürdigung durchaus Bedeutung zu, da sie Rückschlüsse 

darauf zuliessen, ob der Leistungserbringer «aktive Schritte» unternehme 

oder sich «ähnlicher Mittel wie ein Erzeuger, Händler oder Dienstleister» 

bediene (BGE 138 II 251 E. 4.4.3).  

3.5 Im selben Urteil hat das Bundesgericht zudem die subjektive Mehrwert-

steuerpflicht eines Kunstsammlers bejaht, welcher 42 Kunstwerke seiner 

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Seite 20 

privat gehaltenen Kunstsammlung im Rahmen einer Auktion einlieferte und 

davon 38 verkaufen konnte. Ins Gewicht fiel einerseits die berufliche Erfah-

rung, die ihn den Markt einschätzen und damit die richtige Wahl bezüglich 

der auszuwählenden Kunstwerke treffen liess. Daraus folgte, dass er auch 

in den Folgejahren beträchtliche Umsätze durch den Verkauf der Kunst-

werke erzielen konnte und ihm – mangels Mehrwertsteuerpflicht – ein 

«spürbarer» Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten erwuchs. Anderer-

seits unternahm er «wohlgezielte, kurz aufeinanderfolgende aktive Schritte 

zur Versilberung eines Teils seines Vermögens» und durfte deshalb mit 

Blick auf die Materialien nicht mehr als jemand gelten, der «nur gelegent-

lich», z.B. bloss einmalig, also nicht nachhaltig im Sinne von gewerblich 

oder beruflich auftritt. Mit der gewählten Vorgehensweise bediente er sich 

im Sinne der Wellcome Praxis «ähnlicher Mittel wie ein Erzeuger, Händler 

oder Dienstleister», der professionell in Erscheinung tritt (BGE 138 II 251 

E. 4.4.4). 

3.6 Daraus kann geschlossen werden, dass das Bundesgericht auch im 

vom Beschwerdeführer aufgerufenen Grundsatzurteil (E. 3.4 f.) weder die 

Anzahl der Verkäufe noch die erzielten Umsätze unberücksichtigt liess und 

deren Höhe vielmehr in die steuerrechtliche Würdigung Eingang fanden.  

3.7 Vorliegend kaufte und verkaufte der Beschwerdeführer in den Steuer-

perioden 2014 bis 2018 nachweislich zahlreiche Luxusfahrzeuge, die ganz 

offensichtlich über seinen privaten Bedarf hinausgingen. So war die Besitz-

dauer an den jeweiligen Fahrzeugen so kurz, dass die streitigen Fahrzeuge 

teilweise nicht einmal in den jeweiligen privaten Steuererklärungen des Be-

schwerdeführers deklariert werden konnten (vgl. act. 39). Die Häufigkeit 

der Transaktionen wie auch die kurze Besitzdauer in den streitbetroffenen 

Steuerperioden (2015 bis 2018; vgl. E. 3.3.1 f.) implizieren, dass der Be-

schwerdeführer nicht zufällig bei einer günstig bietenden Gelegenheit ge-

handelt hat und damit «gelegentlich, z.B. bloss einmalig» eine Einnahme-

quelle im Rahmen seiner privaten Vermögensverwaltung innehatte. Das 

Vorgehen erscheint systematisch und planmässig. Mit der systematischen 

und planmässigen Vorgehensweise wie auch dem nach aussen erkennba-

ren Auftritt in eigenem Namen (vgl. E. 2.5.2.4; insbesondere Name und Ad-

resse auf den Kaufverträgen) und dem Ausweis der Mehrwertsteuer auf 

den Kaufverträgen, bediente sich der Beschwerdeführer – wie die Vor- 

instanz in ihrer Vernehmlassung zu Recht ausführt (Vernehmlassung 

Ziff. III.1) – «ähnlicher Mittel wie ein Erzeuger, Händler oder Dienstleister» 

im Sinne der Wellcome Praxis, der professionell in Erscheinung tritt. 

A-3867/2025 

Seite 21 

3.8 Mit Blick auf die höchstrichterlich geforderte «weite Auslegung» des 

Tatbestandes der subjektiven Mehrwertsteuerpflicht (E. 2.6.3) sowie im 

Lichte der Materialien (vgl. E. 2.6.4), wonach jene Leistungserbringer von 

der Mehrwertsteuerpflicht ausgenommen sind, die «nur gelegentlich, z.B. 

bloss einmalig» Umsätze erzielen, hatte die Vorinstanz vorliegend ausrei-

chend Anhaltspunkte, um von einer subjektiven Mehrwertsteuerpflicht aus-

zugehen. Dieses Ergebnis deckt sich auch mit dem gesetzlich geforderten 

Grundsatz der Wettbewerbsneutralität (Art. 1 Abs. 3 Bst. a MWSTG). Der 

Beschwerdeführer konnte in den geprüften Steuerperioden nennenswerte 

Umsätze erzielen. Mangels einer Mehrwertsteuerpflicht würde ihm ein er-

heblicher Steuervorteil gegenüber seinen Konkurrenten erwachsen, was 

zu Wettbewerbsverzerrungen führen würde. 

3.9 Darüber hinaus ist nicht nachvollziehbar und erscheint als widersprüch-

lich, wieso der Beschwerdeführer in den streitbetroffenen Steuerperioden 

selbst die Mehrwertsteuer in den zahlreichen durch ihn ausgestellten Ver-

trägen ausgewiesen hat, um nun zu behaupten, er unterliege mangels 

Händlertätigkeit nicht der subjektiven Steuerpflicht.  

3.10 Das Bundesgericht postuliert, dass das Mehrwertsteuerrecht der Eu-

ropäischen Union wie auch die damit einhergehende Rechtsprechung bei 

der Anwendung des schweizerischen Rechts als Erkenntnisquelle und 

Auslegungshilfe dienen kann, in jedem Fall aber die schweizerische Recht-

sprechung in keiner Weise daran gebunden sei (BGE 138 II 251 E. 2.5.1, 

125 II 480 E. 7a, 124 II 193 E. 6a; Urteil des BGer 2A.81/2005 vom 7. Feb-

ruar 2006 E. 4.2). Da wie erwähnt (E. 3.8) ausreichend Anhaltspunkte vor-

lagen, um die subjektive Steuerpflicht bejahen zu können, war auch eine 

weitergehende Auseinandersetzung mit der Argumentation der Wellcome-

Praxis seitens der Vorinstanz nicht erforderlich.  

3.11 Nach aktueller Aktenlage kann festgestellt werden, dass der Be-

schwerdeführer durch den Erwerb und die Veräusserung der Luxusauto-

mobile in den strittigen Steuerperioden 2015 bis 2018 nachhaltig, im eige-

nen Namen, mit einer Gewinnerzielungsabsicht einer beruflichen/gewerb-

lichen Tätigkeit nachging. Er ist damit subjektiv mehrwertsteuerpflichtig ge-

worden. Die Einschätzung der Vorinstanz ist nicht zu beanstanden. Seine 

Beschwerde ist insofern unbegründet und abzuweisen. 

4.  

4.1 Für den Fall, dass sich die subjektive Steuerpflicht als begründet er-

weisen sollte, beantragt der Beschwerdeführer unter anderem eventualiter 

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Seite 22 

die im Jahr 2017 angefallene Vorsteuer für den am 2. Juli 2018 veräusser-

ten BMW X6 vollständig zum Abzug zuzulassen. 

4.2 Die Korrektur des Vorsteuerabzugs erfolgt nach Art. 32 Abs. 2 MWSTG 

im Verhältnis des «Zeitwerts» zum Erwerbspreis resp. der darauf entrich-

teten Vorsteuer. Zur Ermittlung des Zeitwerts sieht Art. 32 Abs. 2 MWSTG 

zwingende Abschreibungsregeln vor. Bei beweglichen Gegenständen wird 

der Vorsteuerbetrag jährlich um 20 % über eine Abschreibdauer von 5 Jah-

ren abgeschrieben (ROBINSON/DITTI, in: Zweifel/Beusch/Glauser/Robinson 

[Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz 

über die Mehrwertsteuer, 2. Aufl. 2025, Art. 32 N 19 ff.). Dies führt vorlie-

gend – wie von der Vorinstanz korrekt ermittelt – zu einem zusätzlichen 

Vorsteuerabzug von Fr. 3'555.-- (Fr. 4'444.-- x 80 %). In teilweiser Gutheis-

sung der Beschwerde ist der angefochtene Einspracheentscheid damit 

aufzuheben und die Steuernachforderung anzupassen. Da die Vorinstanz 

in ihrer Vernehmlassung bereits eine Neuberechnung der Verzugszinsen 

samt Neudatierung der «Valuta» (mittlerer Verfall) per 30. November 2018 

vorgenommen hat (vgl. Beilage zur Vernehmlassung), welche vom Be-

schwerdeführer unbestritten blieb und für das Gericht nachvollziehbar ist, 

kann auf eine diesbezügliche Rückweisung verzichtet werden. Im Übrigen 

ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 

5.  

5.1 Das Bundesverwaltungsgericht auferlegt die Verfahrenskosten in der 

Regel der unterliegenden Partei (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Keine Verfahrens-

kosten zu tragen haben Vorinstanzen sowie beschwerdeführende und un-

terliegende Bundesbehörden (Art. 63 Abs. 2 VwVG). Einer obsiegenden 

Partei dürfen nur Verfahrenskosten auferlegt werden, die sie durch Verlet-

zung von Verfahrenspflichten verursacht hat (Art. 63 Abs. 3 VwVG), etwa 

durch verspätetes Vorbringen relevanter Beweismittel, die zur (teilweisen) 

Gutheissung der Beschwerde führen (vgl. Urteile des BVGer A-5670/2024 

vom 7. März 2025 E. 4.1, A-3409/2010 vom 4. April 2011 E. 3.2, je m.w.H.). 

5.2 Die teilweise Gutheissung betreffend die Vorsteuer im Zusammenhang 

mit der Anschaffung des BMW X6 beruht darauf, dass der Beschwerdefüh-

rer die entsprechenden Beweismittel erst vor dem Bundesverwaltungsge-

richt einreichte. Folglich kann dieses teilweise Obsiegen bei der Kosten-

verlegung nicht zu seinen Gunsten berücksichtigt werden. Daraus ergibt 

sich, dass, trotz der teilweisen Gutheissung, dem Beschwerdeführer die 

vollen Verfahrenskosten im Umfang von Fr. 4'000.-- aufzuerlegen sind. Der 

in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss ist zur Bezahlung der 

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Seite 23 

Verfahrenskosten zu verwenden. Da die Kosten des Verfahrens gestützt 

auf Art. 63 VwVG i.V.m. Art. 37 VGG wie erwähnt dem Beschwerdeführer 

aufzuerlegen sind, ist diesem auch keine Parteientschädigung gemäss Art. 

64 VwVG zuzusprechen. 

Für das Dispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen. 

  

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Seite 24 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen; im Übrigen wird sie abgewie-

sen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.  

Die Steuernachforderung der Vorinstanz gegenüber dem Beschwerdefüh-

rer für die Steuerperioden 2015 bis 2018 (Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis 

31. Dezember 2018) beträgt Fr. 40'813.-- nebst Verzugszins seit dem 

30. November 2018 (mittlerer Verfall). 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 4'000.-- werden dem Beschwerdeführer 

auferlegt. Der von ihm in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird 

zur Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet. 

4.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

5.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer und die Vorinstanz. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Keita Mutombo Bojana Mirkovic 

 

  

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Seite 25 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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