# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6616a7fd-7e36-52fc-a1ce-c386af079dd8
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-13
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 13.02.2025 ZR1 2024 184
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_006_ZR1-2024-184_2025-02-13.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Graubünden
Dretgira superiura dal chantun Grischun
Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni

Urteil vom 13. Februar 2025

Referenz ZR1 24 183 / ZR1 24 184

Instanz Erste zivilrechtliche Kammer

Besetzung Bäder Federspiel, Vorsitz
Nyfeler, Aktuarin

Parteien A._____
Berufungskläger und Berufungsbeklagter
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Patrik Schmid
Brändli Rechtsanwälte AG, Aquasanastrasse 8, 7000 Chur

sowie

B._____
Berufungsklägerin und Berufungsbeklagte
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Marc G. Breitenmoser
Quaderstrasse 8, Postfach 250, 7001 Chur

Gegenstand vorsorgliche Massnahmen (Kindesunterhalt)

Anfechtungsobj. Entscheid der Einzelrichterin in Zivilsachen am Regionalgericht
Viamala vom 23. Juli 2024, mitgeteilt am 26. September 2024 
(Proz. Nr. 135-2024-50)

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Sachverhalt

A. C._____ (nachfolgend: C._____), geboren am _____ 2022, ist die Tochter 
von B._____ (nachfolgend: Kindsmutter) und A._____ (nachfolgend: Kindsvater). 
Die Eltern sind nicht miteinander verheiratet. Seit Mitte Juni 2023 leben die Eltern 
getrennt, wobei C._____ in der Obhut der Kindsmutter verblieben ist.

B. Im zwischen den Eltern beim Regionalgericht Viamala hängigen Verfahren 
betreffend Regelung der Belange von C._____ reichte die Kindsmutter am 22. 
Februar 2024 ein Gesuch um vorsorgliche Massnahmen mit folgenden Anträgen 
ein:

1. Es sei die Obhut der gemeinsamen Tochter, C._____, geboren am 
_____ 2022, bei der Gesuchstellerin zu belassen.

2. Es sei dem Gesuchsgegner ein Besuchsrecht einzuräumen, wonach er 
C._____ jedes Wochenende von Samstag, 07:00 Uhr, bis Sonntag, 
19:00 Uhr, zu sich auf Besuch nimmt.

Dem Gesuchsgegner sei das Recht einzuräumen, drei Wochen Ferien 
pro Jahr mit C._____ zu verbringen. Die Parteien seien zu verpflichten, 
die Ferienplanung frühzeitig, spätestens jedoch zwei Monate im Voraus 
miteinander abzusprechen. Können sich die Parteien über die 
Betreuung während der Ferien nicht einigen, so sei der Gesuchstellerin 
in den Jahren mit gerader Jahreszahl und dem Gesuchsgegner in den 
Jahren mit ungerader Jahreszahl das Entscheidungsrecht 
zuzusprechen.

3. Es sei der Gesuchsgegner rückwirkend ab dem 1. Juni 2023 zu 
verpflichten, der Gesuchstellerin an die Kosten des Unterhalts von 
C._____ angemessene Unterhaltsbeiträge zuzüglich gesetzlicher 
und/oder vertraglicher Kinderzulagen zu bezahlen.

4. Es sei der Gesuchstellerin die Möglichkeit einzuräumen, die exakte 
Höhe der Unterhaltsbeiträge gemäss Ziff. 3 hiervor erst nach Abschluss 
des Beweisverfahrens genau zu beziffern.

5. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziff. 3 hiervor seien praxisgemäss zu 
indexieren.

6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge, diese zuzüglich MwSt., zu 
Lasten des Gesuchsgegners.

C. Am 8. April 2024 reichte der Kindsvater seine Stellungnahme mit folgenden 
Rechtsbegehren ein:

1. C._____, geboren am _____ 2022, sei unter der alleinigen Obhut der 
Gesuchstellerin zu belassen.

2. Der Gesuchsgegner sei für berechtigt zu erklären, die gemeinsame 
Tochter C._____, geboren am _____ 2022, an zwei von drei 
Wochenenden, jeweils von Samstag, 07:00 Uhr, bis Sonntag, 
19:00 Uhr, zu sich auf Besuch zu nehmen, wobei die Besuche jeweils 
an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden stattzufinden haben.

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3. Dem Gesuchsgegner sei das Recht einzuräumen, drei Wochen Ferien 
pro Jahr mit C._____ zu verbringen. Die Parteien seien zu verpflichten, 
die Ferienplanung frühzeitig, spätestens jedoch zwei Monate im Voraus 
miteinander abzusprechen. Können sich die Parteien über die 
Betreuung während der Ferien nicht einigen, so sei der Gesuchstellerin 
in den Jahren mit gerader Jahreszahl und dem Gesuchsgegner in den 
Jahren mit ungerader Jahreszahl das Entscheidungsrecht 
zuzusprechen.

4. Der Gesuchsgegner sei für berechtigt zu erklären, C._____ an den 
Feiertagen wie folgt zu betreuen:

- in den geraden Jahren an Weihnachten vom 24. Dezember bis und 
mit 26. Dezember;

- in den ungeraden Jahren während Silvester / Neujahr vom 
30. Dezember bis 2. Januar;

- in den ungeraden Jahren während den Ostern, d.h. von Karfreitag bis 
und mit Ostermontag;

- in den geraden Jahren an Pfingsten sowie während der Auffahrt.

5. Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, an den Unterhalt von Tochter 
C._____ monatlich nachfolgende Unterhaltsbeiträge zuzüglich 
gesetzlicher und/oder vertraglicher Kinderzulagen zu bezahlen:

- ab 1. Juli 2023 bis und mit 31. Dezember 2023: CHF 209.00 
(CHF 209.00 Barunterhalt);

- ab 1. Januar 2024: CHF 180.00 (CHF 180.00 Barunterhalt).

6. Es sei dem Gesuchsgegner nach Abschluss des Beweisverfahrens eine 
angemessene, richterlich festzusetzende Frist einzuräumen, um die 
Unterhaltsbeiträge gemäss vorstehendem Rechtsbegehren Ziff. 5 neu 
zu beziffern.

7. Im Übrigen seien die Anträge der Gesuchstellerin abzuweisen, soweit 
sie nicht mit denjenigen des Gesuchsgegners übereinstimmen und 
soweit überhaupt darauf einzutreten ist.

8. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. MwSt.) zu Lasten der 
Gesuchstellerin.

D. Anlässlich der Hauptverhandlung vom 5. Juni 2024 konnte zwischen den 
Parteien eine Teil-Einigung betreffend elterliche Sorge, Obhut, Besuchs- und 
Ferienrecht erzielt werden. In Bezug auf den Unterhalt fanden die Parteien keine 
Einigung.

E. Die gemäss Plädoyer in der Hauptverhandlung zuletzt aufrechterhaltenen 
Rechtsbegehren der Kindsmutter betreffend den Unterhaltspunkt lauteten wie folgt:

1.-3.[…]

4. Es sei der Gesuchsgegner rückwirkend ab dem 1. Juni 2023 zu 
verpflichten, der Gesuchstellerin an die Kosten des Unterhalts von 
C._____ Unterhaltsbeiträge zuzüglich gesetzlicher und/oder 
vertraglicher Kinderzulagen wie folgt zu bezahlen:

- CHF 2'460.00 (Barunterhalt CHF 1'072.00

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und Betreuungsunterhalt CHF 1’388.00) ab dem 1. Juni 2023

- CHF 2'977.00 (Barunterhalt CHF 1'069.00
und Betreuungsunterhalt CHF 1'908.00) ab dem 1. Oktober 2023

- CHF 2'694.00 (Barunterhalt CHF 786.00
und Betreuungsunterhalt CHF 1'908.00) ab dem 1. Dezember 2023

- CHF 2'687.00 (Barunterhalt CHF 785.00
und Betreuungsunterhalt CHF 1'902.00) ab dem 1 .Januar 2024

- CHF 2'171.00 (Barunterhalt CHF 789.00
und Betreuungsunterhalt CHF 1'382.00) ab dem 1. März 2024

- CHF 1'621.00 (Barunterhalt CHF 1'064.00
und Betreuungsunterhalt CHF 557.00) ab dem 1. Juli 2024

- CHF 2'041.00 (Barunterhalt CHF 854.00
und Betreuungsunterhalt CHF 1'187.00) ab dem 1. August 2024

5. Es sei der Gesuchstellerin die Möglichkeit einzuräumen, die exakte 
Höhe der Unterhaltsbeiträge gemäss Ziff. 4 hiervor erst nach Abschluss 
des Beweisverfahrens genau zu beziffern.

6. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziff. 4 hiervor seien praxisgemäss zu 
indexieren.

7.-8.[…]

F. Anlässlich der Hauptverhandlung stellte der Kindsvater in Bezug auf den 
Unterhaltspunkt zuletzt die folgenden Rechtsbegehren:

1.-4.[…]

5. Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, an den Unterhalt von Tochter 
C._____ monatlich nachfolgende Unterhaltsbeiträge zuzüglich 
gesetzlicher und/oder vertraglicher Kinderzulagen zu bezahlen:

- ab 1. Juli 2023 bis und mit 31. Dezember 2023: CHF 328.00 
(CHF 328.00 Barunterhalt);

- ab 1. Januar 2024: CHF 300.00 (CHF 300.00 Barunterhalt).
6. Es sei dem Gesuchsgegner nach Abschluss des Beweisverfahrens eine 

angemessene, richterlich festzusetzende Frist einzuräumen, um die 
Unterhaltsbeiträge gemäss vorstehendem Rechtsbegehren Ziff. 5 neu 
zu beziffern.

7.-8.[…]

G. Mit Entscheid vom 23. Juli 2024, mitgeteilt am 26. September 2024, erkannte 
die Einzelrichterin in Zivilsachen am Regionalgericht Viamala wie folgt:

1. Die Teil-Vereinbarung der Parteien vom 5. Juni 2024 betreffend die 
elterliche Sorge, die Obhut und das Kontaktrecht für C._____, geboren 
am _____ 2022, wird genehmigt.

2. Das Kind C._____, geboren am _____ 2022, wird für die Dauer des 
Verfahrens unter die gemeinsame elterliche Sorge von B._____ und 
A._____ gestellt.

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3. Die Obhut über das Kind C._____ hat alleine B._____.

4. A._____ ist berechtigt, die gemeinsame Tochter C._____, geboren am 
_____ 2022, an zwei von drei Wochenenden, jeweils von Samstag, 
07:00 Uhr, bis Sonntag, 19:00 Uhr, zu sich auf Besuch zu nehmen, 
wobei die Besuche jeweils an zwei aufeinanderfolgenden 
Wochenenden stattzufinden haben.

5. A._____ hat das Recht, drei Wochen Ferien pro Jahr mit C._____ zu 
verbringen. Die Parteien sind verpflichtet, die Ferienplanung frühzeitig, 
spätestens jedoch zwei Monate im Voraus miteinander abzusprechen. 
Können sich die Parteien über die Betreuung während der Ferien nicht 
einigen, so hat die Mutter in den Jahren mit gerader Jahreszahl und der 
Vater in den Jahren mit ungerader Jahreszahl das Entscheidungsrecht.

6. A._____ wird das Recht eingeräumt, mit C._____ die Hälfte der 
Feiertage zu verbringen.

7. Die Erziehungsgutschriften werden der Kindsmutter B._____ 
angerechnet (Art. 52fbis Abs. 2 AHVV).

8.1. Für die Zeit seit der Trennung, d.h. rückwirkend ab Juli 2023, wird 
A._____ verpflichtet, für die Tochter C._____, geboren am _____ 2022, 
folgende monatliche Unterhaltsbeiträge (zzgl. allfälliger gesetzlicher 
und/oder vertraglicher Kinder- bzw. Ausbildungszulagen) zu bezahlen:

- Juli 2023 bis und mit September 2023:
Barunterhalt CHF 699.00
Betreuungsunterhalt CHF 0.00
Total CHF 699.00

- Oktober 2023 bis und mit März 2024:
Barunterhalt CHF 581.00
Betreuungsunterhalt CHF 470.00
Total CHF 1'051.00

- April 2024 bis und mit Juni 2024:
Barunterhalt CHF 728.00
Betreuungsunterhalt CHF 18.00
Total CHF 746.00

Insgesamt sind für die Zeit von Juli 2023 bis und mit Juni 2024 somit 
CHF 13'401.00 geschuldet. A._____ hat in dieser Zeit Unterhalt inkl. 
Kinderzulagen von total CHF 7'200.00 bezahlt. Offen sind für diese 
Zeitspanne somit noch CHF 6'201.00.

8.2. Ab Juli 2024 hat A._____ an den Unterhalt von Tochter C._____, 
geboren am _____ 2022, folgende monatliche Unterhaltsbeiträge (zzgl. 
allfälliger gesetzlicher und/oder vertraglicher Kinder- bzw. 
Ausbildungszulagen) zu bezahlen:

- Juli 2024:
Barunterhalt CHF 728.00
Betreuungsunterhalt CHF 18.00
Total CHF 746.00

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- ab August 2024:
Barunterhalt CHF 605.00
Betreuungsunterhalt CHF 437.00
Total CHF 1'041.00

8.3. Die Unterhaltsbeiträge und die Kinder- bzw. Ausbildungszulagen 
gemäss Ziff. 8.2. sind jeweils monatlich vorschüssig auf den 
1. Arbeitstag eines jeden Monats an die Kindsmutter B._____ zu 
bezahlen.

8.4. Die Grundlagen für die Festlegung des Unterhalts ergeben sich aus den 
Tabellen in E. 4.6.

8.5. [Indexierung Unterhaltsbeiträge]

9. [Kosten und Entschädigungen]

10. [Rechtsmittelbelehrungen]

11. [Mitteilung]

H. Mit Gesuch vom 5. August 2024 hatte der Kindsvater beim Kantonsgericht 
von Graubünden den Erlass vorsorglicher Massnahmen im Sinne einer Anordnung 
eines Vollstreckungsaufschubs beantragt. Das dafür eröffnete Verfahren 
ZK1 24 156 (neu: ZR1 24 156) wurde mit Verfügung vom 16. Januar 2025 als 
gegenstandslos geworden am Geschäftsverzeichnis abgeschrieben.

I. Gegen den begründeten Entscheid vom 23. Juli 2024 legte der Kindsvater 
am 7. Oktober 2024 beim Kantonsgericht von Graubünden Berufung (ZK1 24 183) 
mit den folgenden Anträgen ein:

1. Der angefochtene Entscheid des Regionalgerichtes Viamala vom 
23. Juli 2024 (Proz. Nr. 135-2024-50) sei in Bezug auf die Dispositiv-
Ziffern 8.1 bis und mit 8.5 aufzuheben.

2. Der Berufungskläger sei zu verpflichten, an den Unterhalt von Tochter 
C._____, geboren am _____ 2022, teilweise rückwirkend ab Juli 2023 
vorsorglich nachfolgende monatlichen Unterhaltsbeiträge (zzgl. 
allfälliger gesetzlicher und/oder vertraglicher Kinderzulagen) zu 
bezahlen:

- Juli 2023 bis und mit September 2023: CHF 602.00 (CHF 602.00 
Barunterhalt);

- Oktober 2023 bis und mit März 2024: CHF 952.00 (CHF 483.00 
Barunterhalt, CHF 469.00 Betreuungsunterhalt);

- April 2024 bis und mit Juli 2024: CHF 648.00 (CHF 631.00 
Barunterhalt, CHF 17.00 Betreuungsunterhalt);

- ab August 2024: CHF 663.00 (CHF 646.00 Barunterhalt, CHF 17.00 
Betreuungsunterhalt).

3. Es sei festzustellen, dass der Berufungskläger für die Zeitspanne von 
Juli 2023 bis und mit Juni 2024 Unterhaltsbeiträge inkl. Kinderzulagen 
in Höhe von CHF 7'200.00 bereits bezahlt hat, dass die gesamten für 
diesen Zeitraum geschuldeten Unterhaltszahlungen (inkl. Kinder-
zulagen) sich auf CHF 12'222.00 belaufen und dass demnach für diesen 

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Zeitraum Unterhaltszahlungen (inkl. Kinderzulagen) im Umfang von 
CHF 5'022.00 noch offen sind.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. MwSt.) zu Lasten der 
Berufungsbeklagten.

Prozessualer Antrag

1. Vorliegender Berufung sei die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen.

J. Mit Berufungsantwort vom 28. Oktober 2024 (ZK1 24 183) beantragte die 
Kindsmutter Folgendes:

1. Die Berufung sei vollumfänglich abzuweisen.

2. Der prozessuale Antrag betreffend aufschiebende Wirkung sei 
abzuweisen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge, diese zuzüglich 
Mehrwertsteuer, zu Lasten des Berufungsklägers.

K. Der Kindsvater reichte am 3. Januar 2025 seine Replik (ZK1 24 183 [ab 
1. Januar 2025: ZR1 24 183]) ein. Die Kindsmutter verzichtete mit Eingabe vom 13. 
Januar 2025 auf die Einreichung einer Duplik im genannten Verfahren.

L. Die Kindsmutter legte am 7. Oktober 2024 ebenfalls Berufung ein 
(ZK1 24 184), wobei sie die folgenden Anträge stellte:

1. Die Ziffern 8.1, 8.2 und 8.4 des Dispositivs des angefochtenen 
Entscheids des Regionalgerichts Viamala vom 23. Juli 2024 (Proz. Nr. 
135-2024-50) seien aufzuheben.

2. Für die Zeit seit der Trennung, d.h. rückwirkend ab Juli 2023, sei der 
Berufungsbeklagte zu verpflichten, für die Tochter C._____, geboren 
am _____ 2022, folgende monatliche Unterhaltsbeiträge (zzgl. allfälliger 
gesetzlicher und/oder vertraglicher Kinder- bzw. Ausbildungszulagen) 
zu bezahlen:

- ab Juli 2023:
Barunterhalt CHF 437.00
Betreuungsunterhalt CHF 1'170.00
Total CHF 1'607.00

- ab August 2024:
Barunterhalt CHF 482.00
Betreuungsunterhalt CHF 936.00
Total CHF 1'418.00

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge, diese zuzüglich 
Mehrwertsteuer, zu Lasten des Berufungsbeklagten.

M. Mit Berufungsantwort vom 21. Oktober 2024 (ZK1 24 184) beantragte der 
Kindsvater was folgt:

1. Die gegnerische Berufung vom 7. Oktober 2024 gegen den Entscheid 
der Einzelrichterin am Regionalgericht Viamala vom 23. Juli 2024 

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betreffend vorsorgliche Massnahmen (Kindesunterhalt) sei 
vollumfänglich abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. MwSt.) zu Lasten der 
Berufungsklägerin.

N. Mit Eingabe vom 18. November 2024 reichte der Kindsvater eine von beiden 
Parteien unterzeichnete Vereinbarung betreffend Kindesunterhalt vom 17. 
November 2024 ein und ersuchte das Kantonsgericht um deren Genehmigung, 
soweit diese in seine Zuständigkeit falle, sowie um Abschreibung der hängigen 
Verfahren gemäss der genannten Vereinbarung.

O. Die Kindsmutter ersuchte mit Eingabe vom 25. November 2024 darum, von 
einer Genehmigung der durch den Kindsvater eingereichten Vereinbarung 
abzusehen. Sie habe sich angesichts des durch den Kindsvater ausgeübten Drucks 
gezwungen gesehen, die besagte Vereinbarung zu unterzeichnen, obwohl sie damit 
nicht einverstanden gewesen sei. In der Folge habe sie ihre Unterschrift widerrufen. 
Der Rechtsvertreter des Kindsvaters habe das Gericht trotz Kenntnis dieses 
Widerrufs über die vermeintliche Einigung der Parteien informiert. Vor diesem 
Hintergrund habe das Gericht die Verfahren fortzuführen bzw. bei gegebener 
Spruchreife in der Sache zu entscheiden.

P. Mit Schreiben vom 9. Dezember 2024 beantragte der Kindsvater dem 
Kantonsgericht von Graubünden erneut, die eingereichte Vereinbarung zu prüfen 
und bei gegebenen Voraussetzungen in einem Entscheid zu genehmigen sowie die 
hängigen Verfahren gemäss Vereinbarung abzuschreiben. Die Vereinbarung vom 
17. November 2024 erweise sich als rechtsgültig, weshalb sie nach dem Grundsatz 
"pacta sunt servanda" einzuhalten sei und der Widerruf der Kindsmutter 
unbeachtlich bleibe. Für den Fall, dass die Vereinbarung als ungültig erachtet 
werde, sei diese Erkenntnis im Rahmen einer anfechtbaren Verfügung zu eröffnen.

Q. Die Vorsitzende der I. Zivilkammer des Kantonsgerichts von Graubünden 
teilte dem Kindsvater mit Schreiben vom 11. Dezember 2024 mit, dass ein Kind von 
einer Unterhaltsvereinbarung vor dessen gerichtlicher Genehmigung gestützt auf 
die anwendbaren Verfahrensbestimmungen jederzeit zurücktreten könne. Es 
bestehe daher kein Anlass, vorfrageweise über die Gültigkeit der Vereinbarung zu 
befinden; vielmehr seien das Massnahmeverfahren und die beiden 
Berufungsverfahren fortzusetzen.

R. Am 1. Januar 2025 ist im Kanton Graubünden das 
Gerichtsorganisationsgesetz vom 14. Juni 2022 (GOG; BR 173.000) in Kraft 
getreten. Auf diesen Zeitpunkt hin fusionierte das Kantonsgericht von Graubünden 

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mit dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden zum Obergericht des 
Kantons Graubünden. Die hängigen Verfahren des Kantonsgerichts sind per 
1. Januar 2025 auf das Obergericht übertragen worden (Art. 122 Abs. 5 GOG). 
Infolge der damit verbundenen Anpassung der Verfahrensnummern wird das 
Verfahren ZK1 24 183 neu als ZR1 24 183 und das Verfahren ZK1 24 184 neu als 
ZR1 24 184 geführt.

S. Mit Verfügung vom 16. Januar 2025 wurden der Antrag des Kindsvaters auf 
Gewährung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen und die Berufungsverfahren 
ZR1 24 183 und ZR1 24 184 vereinigt, wobei die Kosten bei der Prozedur belassen 
wurden.

T. Die Akten des vorinstanzlichen Verfahrens betreffend vorsorgliche 
Massnahmen (Proz. Nr. 135-2024-50) sowie jene des Verfahrens ZR1 24 156 sind 
beigezogen. Das Verfahren erweist sich als spruchreif. Die Akten der verschiedenen 
Berufungsverfahren werden jeweils mit der letzten Zahl der Verfahrensnummer in 
eckiger Klammer zitiert.

Erwägungen

1. Prozessuales

1.1. Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um einen erstinstanzlichen 
Entscheid über vorsorgliche Massnahmen, der mit Berufung angefochten werden 
kann (Art. 308 Abs. 1 lit. b ZPO). Gegenstand des Berufungsverfahrens bildet allein 
der Kindesunterhalt, da bezüglich der übrigen Kinderbelange bereits eine 
einvernehmliche vorläufige Regelung getroffen werden konnte. Somit liegt eine rein 
vermögensrechtliche Streitigkeit vor (vgl. BGE 116 II 493 E. 2). In 
vermögensrechtlichen Streitigkeiten ist eine Berufung nur zulässig, wenn der 
Streitwert der zuletzt aufrechterhaltenen Rechtsbegehren mindestens 
CHF 10'000.00 beträgt (Art. 308 Abs. 2 ZPO). Dieser Grenzwert ist in Anbetracht 
der Differenz zwischen den vor erster Instanz zuletzt beantragten 
Unterhaltsbeiträgen (RG-act. VI.1, I; RG-act. VI.3, I; vgl. Sachverhalt lit. E f.) und 
der ungewissen Dauer der vorsorglichen Unterhaltspflicht offenkundig erreicht (Art. 
92 Abs. 2 ZPO).

1.2. Die Berufung gegen einen im summarischen Verfahren ergangenen 
Entscheid ist innert zehn Tagen seit Zustellung des begründeten Entscheids oder 
seit der nachträglichen Zustellung der Entscheidbegründung schriftlich und 
begründet einzureichen; der angefochtene Entscheid ist beizulegen (Art. 311 ZPO 
i.V.m. Art. 314 Abs. 1 ZPO). Der nachträglich begründete Entscheid der 

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Einzelrichterin in Zivilsachen am Regionalgericht Viamala vom 23. Juli 2024 wurde 
den Parteien am 26. September 2024 mitgeteilt und ging ihnen je am 
27. September 2024 zu (RG-act. I.15). Die von ihnen dagegen je am 
7. Oktober 2024 erhobenen Berufungen erfolgten somit fristgerecht und 
entsprechen überdies den an sie gestellten Formerfordernissen. Auf die Berufungen 
ist demzufolge einzutreten.

1.3. Die Zuständigkeit des Obergerichts des Kantons Graubünden zur 
Beurteilung der Berufungen als Rechtsmittelinstanz ergibt sich aus Art. 7 Abs. 1 
EGzZPO (BR 320.100). Innerhalb des Obergerichts liegt die Zuständigkeit für 
zivilrechtliche Berufungen auf dem Rechtsgebiet des Zivilgesetzbuches bei der 
I. Zivilkammer (Art. 9 lit. a OGV [BR 173.010]). Nach Art. 7 Abs. 2 lit. abis EGzZPO 
entscheidet das Obergericht in einzelrichterlicher Kompetenz über Berufungen 
gegen Entscheide im summarischen Verfahren. Ein Entscheid in Dreierbesetzung 
erfolgt nach Art. 7 Abs. 3 EGzZPO, wenn dies von einer Partei in der ersten 
Rechtsschrift beantragt wird, der Streitwert CHF 10'000.00 übersteigt und das 
Rechtsmittel nicht offensichtlich unzulässig oder offensichtlich begründet oder 
unbegründet ist. Da die erwähnten Bestimmungen erst per 1. Januar 2025 in Kraft 
getreten sind, wurde den Parteien mit Schreiben vom 15. Januar 2025 Frist 
angesetzt, um betreffend die Verfahren ZR1 24 183 und ZR1 24 184 einen 
entsprechenden Antrag zu stellen. Innert Frist wurde kein Antrag auf einen 
Entscheid in Dreierbesetzung gestellt (vgl. act. D.20 [183]), weshalb das 
vorliegende Urteil in Einzelbesetzung ergeht.

1.4. Mit der Berufung als vollkommenem Rechtsmittel kann gemäss Art. 310 ZPO 
die unrichtige Rechtsanwendung (lit. a), die unrichtige Feststellung des 
Sachverhalts (lit. b) und – über den Wortlaut hinaus – die Unangemessenheit 
geltend gemacht werden. Das Berufungsgericht kann die gerügten Mängel des vor-
instanzlichen Entscheids frei und unbeschränkt überprüfen (REETZ, in: Sutter-
Somm/Lötscher/Leuenberger/Seiler [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen 
Zivilprozessordnung [ZPO], 4. Aufl., Zürich 2025, Art. 310 ZPO N. 5 ff.).

1.5. Das Novenrecht richtet sich im Berufungsverfahren grundsätzlich nach 
Art. 317 Abs. 1 ZPO. Nach dieser Bestimmung werden neue Tatsachen und 
Beweismittel nur noch berücksichtigt, wenn sie ohne Verzug vorgebracht werden 
(lit. a) und trotz zumutbarer Sorgfalt nicht schon vor erster Instanz vorgebracht 
werden konnten (lit. b). Zu beachten ist allerdings, dass es im vorliegenden 
Berufungsverfahren um Kinderbelange in einer familienrechtlichen Angelegenheit 
geht, so dass das Gericht nach Art. 296 Abs. 1 und 3 ZPO den Sachverhalt von 
Amtes wegen erforscht (Untersuchungsmaxime) und überdies ohne Bindung an die 

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Parteianträge entscheidet (Offizialmaxime). Die Untersuchungs- und die 
Offizialmaxime gelangen in allen Verfahrensstadien und vor allen kantonalen 
Instanzen, mithin auch im kantonalen Rechtsmittelverfahren, als allgemeine 
Grundsätze zur Anwendung (BGE 137 III 617 E. 4.5.2; SCHWEIGHAUSER, in: Sutter-
Somm/Lötscher/Leuenberger/Seiler [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen 
Zivilprozessordnung [ZPO], 4. Aufl., Zürich 2025, Art. 296 ZPO N. 3 u. 5). 
Infolgedessen können die Parteien im Berufungsverfahren auch dann neue 
Tatsachen und Beweismittel vorbringen, wenn die Voraussetzungen von Art. 317 
Abs. 1 ZPO nicht erfüllt sind (vgl. BGE 144 III 349 E. 4.2.1 m.w.H. in: Pra 2019 
Nr. 88; vgl. Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden ZK1 16 105 vom 
17. September 2018 E. 2.2.2). Die neu vorgebrachten Tatsachen und Beweismittel 
sind somit zuzulassen und, sofern von Relevanz, zu berücksichtigen.

1.6. Für die rechtserheblichen Tatsachen, insbesondere den Bedarf und die 
Leistungsfähigkeit der Parteien, gilt im Massnahmeverfahren das Beweismass der 
Glaubhaftmachung (SCHWEIGHAUSER, a.a.O., Art. 303 ZPO N. 16 u. 22). Es braucht 
somit nicht die volle Überzeugung des Gerichts vom Vorhandensein dieser 
Tatsachen herbeigeführt zu werden, sondern es genügt, wenn eine gewisse 
Wahrscheinlichkeit dafür spricht, auch wenn das Gericht noch mit der Möglichkeit 
rechnet, dass sie sich nicht verwirklicht haben könnten. Demnach darf das Gericht 
weder blosse Behauptungen genügen lassen noch einen stichhaltigen Beweis 
verlangen (BGE 130 III 321 E. 3.3, 120 II 393 E. 4c).

1.7. Gegenstand des Berufungsverfahrens bildet die vorsorgliche 
Unterhaltspflicht des Kindsvaters während des Hauptverfahrens betreffend Obhut, 
persönlicher Verkehr und Kindesunterhalt vor dem Regionalgericht Viamala 
(Proz. Nr. 115-2024-3). Vorliegend nicht mehr bestritten ist die vorsorgliche 
Regelung der elterlichen Sorge, der Obhut, des Besuchs- und Ferienrechts sowie 
der Anrechnung der Erziehungsgutschriften (vgl. act. B.2 [183] = act. B.0 [184], 
Dispositiv-Ziff. 2-7).

2. Vorsorgliche Regelung des Kindesunterhalts

2.1. Art. 303 Abs. 1 ZPO legt fest, dass bei Rechtshängigkeit einer 
kindesrechtlichen Unterhaltsklage der Beklagte bei feststehendem Kindesverhältnis 
verpflichtet werden kann, angemessene Beiträge an den Unterhalt des Kindes zu 
hinterlegen oder vorläufig zu zahlen. Die Anordnung vorsorglicher 
Unterhaltsbeiträge setzt voraus, dass die allgemeinen Voraussetzungen der 
vorsorglichen Massnahmen nach Art. 261 Abs. 1 ZPO erfüllt sind (vgl. MORET, 
in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische 

http://links.weblaw.ch/de/BGE-130-III-321
http://links.weblaw.ch/de/BGE-120-II-393

12 / 38

Zivilprozessordnung, 4. Aufl., Basel 2024, Art. 303 ZPO N. 18; SCHWEIGHAUSER, 
a.a.O., Art. 303 ZPO N. 15 f.). Zur Anwendung gelangt das summarische Verfahren 
(Art. 248 lit. d und Art. 252 ff. ZPO), ergänzt durch Art. 296 ZPO betreffend den 
Untersuchungs- und Offizialgrundsatz (SCHWEIGHAUSER, a.a.O., Art. 303 ZPO 
N. 11; MORET, a.a.O., Art. 303 ZPO N. 15). Bestand und Höhe der Unterhaltspflicht 
nach Massgabe von Art. 276 ff. ZGB müssen glaubhaft sein (Verfügungsanspruch; 
Art. 261 Abs. 1 lit. a ZPO). Ferner muss glaubhaft sein, dass der Unterhaltsanspruch 
des Kindes verletzt ist oder eine Verletzung zu befürchten ist und dem Kind aus der 
Verletzung ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil droht (Verfügungsgrund; 
Art. 261 Abs. 1 lit. b ZPO). Eine Verletzung oder Gefährdung des Anspruchs ist 
gegeben, wenn der Pflichtige den angemessenen Unterhaltsbeitrag von sich aus 
nicht, nicht vollständig oder nicht regelmässig und pünktlich bezahlt. Der nicht leicht 
wiedergutzumachende Nachteil ist mit Rücksicht auf die Natur des 
Unterhaltsanspruchs in der Regel zu bejahen, wenn das Kind auf den Unterhalt 
angewiesen ist. Eine eigentliche Notlage wird nicht verlangt. Am erforderlichen 
Nachteil fehlt es höchstens dann, wenn sich das Kind oder der andere Elternteil im 
Vergleich zum Unterhaltsschuldner in besonders guten wirtschaftlichen 
Verhältnissen befindet (MORET, a.a.O., N 18 zu Art. 303 ZPO; SPYCHER, in: 
Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 
Band II, Art. 150–352 ZPO, Art. 400–406 ZPO, Bern 2012, Art. 303 ZPO N. 13; 
SCHWEIGHAUSER, a.a.O., Art. 303 ZPO N. 15). Die vorsorglichen Massnahmen 
gelten für die Dauer des Prozesses, frühestens von der Erhebung der Klage an und 
spätestens bis zur rechtskräftigen Erledigung. Wird das Begehren erst im Laufe des 
Prozesses eingereicht, kann in analoger Anwendung von Art. 279 ZGB eine 
Rückwirkung auf den Zeitpunkt der Klage, längstens aber auf ein Jahr vor 
Einreichung des Gesuches, gefordert werden (Urteil des Kantonsgerichts von 
Graubünden ZK1 18 105/107 vom 1. Oktober 2020 E. 4.1.1; MORET, a.a.O., 
Art. 303 ZPO N. 23; SCHWEIGHAUSER, a.a.O., Art. 303 ZPO N. 24; SPYCHER, a.a.O., 
Art. 303 ZPO N. 20). Die vorsorglich gesprochenen Unterhaltsbeiträge sind definitiv 
und können nicht mehr rückwirkend durch das Urteil in der Hauptsache abgeändert 
werden (Urteil des Bundesgerichts 5A_712/2021 vom 23. Mai 2022 E. 7.3.2.3).

2.2. Die Vorinstanz hat die rechtlichen Grundlagen zur Berechnung des 
Kindesunterhalts zutreffend dargelegt (act. B.2 [183] = act. B.0 [184], E. 4.1.1 ff.). 
Darauf kann an dieser Stelle verwiesen werden.

2.3. Wie den Parteien bereits mit Schreiben der Vorsitzenden vom 11. Dezember 
2024 (act. D.13 [183]) mitgeteilt worden ist, steht der Abschluss der Vereinbarung 
betreffend Kindesunterhaltsbeiträge vom 17. November 2024 einer gerichtlichen 

13 / 38

Festsetzung der Unterhaltsbeiträge vorliegend nicht entgegen. So wird eine 
Vereinbarung über Kindesunterhaltsbeiträge (Art. 276 ff. ZGB) für das Kind erst mit 
der Genehmigung durch die Kindesschutzbehörde respektive – wenn der 
Unterhaltsvertrag wie vorliegend in einem gerichtlichen Verfahren geschlossen wird 
– durch das Gericht verbindlich (Art. 287 Abs. 1 u. Abs. 3 ZGB). Diese einseitige 
Unverbindlichkeit hat zur Folge, dass das Kind bzw. die für dieses handelnde 
gesetzliche Vertretung bis zum Zeitpunkt einer allfälligen Genehmigung ohne 
Weiteres vom Vertrag zurücktreten kann, in welchem Fall die Unterhaltsbeiträge 
ungeachtet der Vereinbarung gerichtlich festzusetzen sind (BGE 126 III 49 E. 3; 
PKG 2022 Nr. 10 E. 4; Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich LY180053 vom 
26. Februar 2019 E. 3.5 m.w.H.; FOUNTOULAKIS, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], 
Basler Kommentar, ZGB I, Art. 1–456 ZGB, 7. Aufl., Basel 2022, Art. 287 ZGB N. 
2a). Vorliegend unterzeichneten die Parteien am 17. November 2024 eine 
Vereinbarung über den Unterhalt von C._____ (act. D.9.1 [183] = act. D.4.1 [184]). 
Unbestrittenermassen widerrief die als gesetzliche Vertreterin von C._____ 
handelnde Kindsmutter ihre Unterschrift mit E-Mail vom 25. November 2024 
(vgl. act. A.3 [183/184], S. 1 f.; act. C.2 [183] = act. B.2 [184]) und mithin vor einer 
Genehmigung der Unterhaltsvereinbarung durch das hiesige Gericht. Damit fällt – 
ungeachtet der Umstände der Vertragsunterzeichnung durch die Kindsmutter und 
damit verbunden der Frage nach der Gültigkeit ihrer Unterschrift (vgl. dazu act. A.3 
[183/184]; act. D.12 [183] = act. D.7 [184]; vgl. ferner Urteil des Kantonsgerichts von 
Graubünden ZK1 21 119 vom 6. Mai 2022 E. 5.3 m.w.H.) – eine Genehmigung des 
Unterhaltsvertrags jedenfalls ausser Betracht. Folglich hat das Gericht nachfolgend 
die vorsorglichen Unterhaltsbeiträge festzusetzen bzw. den angefochtenen 
Entscheid zu überprüfen, ohne auf die Vereinbarung vom 17. November 2024 
abzustellen.

3. Einkommen der Kindsmutter

3.1. Vorinstanzlicher Entscheid

Die Vorinstanz rechnete der Kindsmutter ab Juli 2023 bis und mit September 2023 
ein monatliches Nettoeinkommen von CHF 1'653.00, ab Oktober 2023 bis und mit 
März 2024 ein solches von CHF 1'664.00 sowie ab April 2024 ein solches von 
CHF 1'675.00 an, jeweils basierend auf einem 40%-Pensum. Ab August 2024 
berücksichtigte die Vorinstanz seitens der Kindsmutter ein monatliches Einkommen 
von CHF 1'256.00 für ein 30%-Pensum. Bezüglich Letzterem führte sie zur 
Begründung im Wesentlichen aus, dass es der über 80-jährigen, gesundheitlich 
angeschlagenen Grossmutter der Kindsmutter nicht zugemutet werden könne, 
deren zweijährige Tochter an einem ganzen Tag bzw. sogar an zwei 

14 / 38

aufeinanderfolgenden ganzen Tagen zu betreuen. Auch von der Schwester der 
Kindsmutter könne angesichts deren eigener Niederkunft ab August 2024 nicht 
(mehr) erwartet werden, dass sie die Betreuung von C._____ übernehme. Da der 
Kindsvater die Tochter C._____ gemäss der geschlossenen Vereinbarung an zwei 
von drei Wochenenden betreue und die Kindsmutter jeweils am Samstag und 
Sonntag arbeitstätig sei, sei es für sie möglich, an diesen drei Wochenenden, mithin 
an sechs Tagen pro Monat, zu arbeiten, was ungefähr ein 30%-Pensum ergebe. Es 
erscheine daher angemessen, ab August 2024 von diesem reduzierten Pensum 
bzw. dem entsprechenden Nettoerwerbseinkommen auszugehen (act. B.2 [183] = 
act. B.0 [184], E. 4.3.2.1 f.  u. 4.6).

3.2. Standpunkte der Parteien

3.2.1. Der Kindsvater rügt, dass die Vorinstanz der Kindsmutter zu Unrecht ab 
August 2024 ein Arbeitspensum von 30% (mit einem monatlichen Nettoeinkommen 
von CHF 1'256.00) anstatt ein solches von 40% angerechnet habe; sie habe den 
Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt und das Recht unrichtig 
angewendet. Er bringt vor, dass die Vorinstanz vom bisher tatsächlich erzielten 
Einkommen der Kindsmutter hätte ausgehen müssen und nicht allein basierend auf 
einer Parteiaussage derselben ab August 2024 von einem geringeren 
Arbeitspensum und damit einem geringeren Nettoeinkommen hätte ausgehen 
dürfen. Bei einer allfälligen zukünftigen Pensumsreduktion hätte die Kindsmutter die 
Möglichkeit gehabt, eine Abänderung des Entscheides gestützt auf veränderte 
Verhältnisse zu verlangen. Sodann erscheine auch die Begründung der 
Kindsmutter für die beabsichtigte Pensumsreduktion nicht nachvollziehbar. Wenn 
die Schwester der Kindsmutter ein eigenes Kind bekomme, werde sie ohnehin zu 
Hause sein und könne dann auch gleich die Tochter C._____ (weiterhin) betreuen, 
worauf auch sein vereinbartes Besuchsrecht keinen Einfluss habe. Ferner habe die 
Kindsmutter ihr Pensum seit August 2024, entgegen ihren Behauptungen anlässlich 
der vorinstanzlichen Hauptverhandlung, keineswegs reduziert. Entsprechend sei 
der angefochtene Entscheid zu korrigieren (act. A.1, III.I.10 ff. [183]).

3.2.2. Die Kindsmutter stellt sich auf den Standpunkt, dass es ihr vor dem 
Hintergrund, dass ihre Grossmutter gesundheitlich nicht in der Lage sei, die 
Betreuung von C._____ längerfristig zu übernehmen, und ihre Schwester 
verständlicherweise nicht bereit sei, sich auch nach der Geburt ihres eigenen 
Kindes regelmässig um ein fremdes Kind zu kümmern, nicht zugemutet werden 
könne, weiterhin in einem Arbeitspensum von durchschnittlich 16.80 Stunden pro 
Woche zu arbeiten. Da der Kindsvater indes keine angemessenen 
Unterhaltsbeiträge zu leisten bereit sei, sei es ihr bisher nicht möglich gewesen, das 

15 / 38

Pensum entsprechend zu reduzieren. Diese Situation führe letztlich zu einer 
Überbelastung, was mit Rücksicht auf das Kindeswohl kaum zu rechtfertigen sei. 
Die ihr zugestandene Pensumsreduktion von 40% auf rund 30% bzw. die damit 
einhergehende Lohnreduktion sei auch deshalb nicht zu beanstanden, weil sie 
aktuell ohnehin im überobligatorischen Bereich arbeite. Sodann würden ansonsten 
mittelfristig Fremdbetreuungskosten anfallen, für welche wiederum der Kindsvater 
aufzukommen hätte. Schliesslich müssten bei Unterhaltsberechnungen 
zwangsläufig ungewisse, in der Zukunft liegende Umstände mitberücksichtigt 
werden (act. A.2, II.B.1 [183]).

3.3. Beurteilung durch die Berufungsinstanz

3.3.1. Zur Feststellung der Leistungsfähigkeit der von der Unterhaltsrechnung 
betroffenen Personen ist auf die Verhältnisse im Zeitpunkt der Urteilsfällung sowie 
in der absehbaren Zukunft abzustellen. Eine voraussehbare künftige Entwicklung 
ist zu berücksichtigen, sofern sie mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintreten 
wird; eine bloss hypothetische Möglichkeit ihres Eintritts genügt nicht, um von einer 
anderen als der aktuellen tatsächlichen Leistungsfähigkeit auszugehen (Urteil des 
Obergerichts des Kantons Nidwalden ZA 21 12 vom 13. Oktober 2022 E. 3.1.3; 
Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt AG.2018.605 vom 
18. September 2018 E. 2.6; GMÜNDER, in: Kren 
Kostkiewicz/Wolf/Amstutz/Fankhauser [Hrsg.], Kommentar Schweizerisches 
Zivilgesetzbuch, 4. Aufl., Zürich 2021, Art. 285 ZGB N. 3; vgl. Urteil des 
Bundesgerichts 5A_671/2014 vom 5. Juni 2015 E. 3.3.1; SCHWEIGHAUSER, in: 
Fankhauser [Hrsg.], FamKomm Scheidung, Band I: ZGB, 4. Aufl., Bern 2022, Art. 
285 ZGB N. 141).

3.3.2. Gemäss den vorstehenden Ausführungen und entgegen den Vorbringen des 
Kindsvaters ist die Leistungsfähigkeit der Kindsmutter nicht einzig gestützt auf die 
bisherigen bzw. aktuellen tatsächlichen Verhältnisse, sondern auch unter 
Berücksichtigung der in absehbarer Zukunft eintretenden, sich mit hinreichender 
Sicherheit abzeichnenden Entwicklungen zu bestimmen. Eine 
Nichtberücksichtigung derselben unter Verweisung der Kindsmutter auf ein 
späteres Abänderungsverfahren erscheint nicht zuletzt aus prozessökonomischen 
Überlegungen als nicht angezeigt (vgl. betreffend Abänderung eines 
Scheidungsurteils BGE 120 II 285 E. 4b). Mit der Vorinstanz sind die Ausführungen 
der Kindsmutter – wonach sie mit Blick auf die vereinbarte Betreuungsregelung 
(Betreuung von C._____ durch den Kindsvater an zwei von drei Wochenenden) ab 
August 2024 nur noch in einem reduzierten Pensum arbeiten könne, zumal es ihrer 
Grossmutter altersbedingt nicht möglich sei, die tageweise Betreuung von C._____ 

16 / 38

längerfristig und regelmässig zu übernehmen, und ihre Schwester, welche ein 
eigenes Kind erwarte, ebenfalls nicht mehr für eine Betreuung zur Verfügung stehe 
– als glaubhaft zu bezeichnen. So kann in der Tat weder davon ausgegangen 
werden, dass die über 80-jährige Grossmutter der Kindsmutter die erst zweijährige 
C._____ während mindestens zweier ganzer Tage pro Monat betreut, noch, dass 
die Schwester der Kindsmutter diese Betreuung neben jener ihres neugeborenen 
Kindes übernimmt. Sodann ist auch nicht ersichtlich, wie eine geeignete Betreuung 
von C._____ anderweitig sichergestellt werden könnte, zumal Kindertagesstätten 
am Wochenende geschlossen sind, wobei mit der Kindsmutter auch zu bedenken 
ist, dass eine Fremdbetreuung mit zusätzlichen Kosten verbunden wäre. Da im 
vorliegenden Massnahmeverfahren das Beweismass der Glaubhaftmachung zur 
Anwendung kommt, ist das Abstellen der Vorinstanz auf die aufgrund der 
geschilderten Umstände glaubhaften Ausführungen der Kindsmutter nicht zu 
beanstanden. An dieser Stelle ist ausserdem anzumerken, dass die Vorinstanz der 
Kindsmutter nicht die von dieser geltend gemachte Reduktion ihres Arbeitspensums 
von 40% auf 25%, sondern – gestützt auf eigene, nachvollziehbare Berechnungen 
– lediglich eine solche auf 30% gewährte. An der Glaubhaftigkeit der Aussage der 
Kindsmutter ändert im Übrigen auch nichts, dass sie anscheinend auch nach 
August 2024 noch an Wochenenden gearbeitet hat, an denen C._____ nicht durch 
den Kindsvater betreut wurde. So kann aus dem Umstand, dass die Kindsmutter 
ausnahmsweise eine Betreuung von C._____ durch Drittpersonen organisieren 
konnte, nicht darauf geschlossen werden, dass dies auch längerfristig bzw. 
regelmässig möglich und zumutbar wäre. Zu beachten ist dabei auch, dass die 
Kindsmutter gemäss ihren glaubhaften Ausführungen ihr Pensum deshalb nicht 
umgehend reduzieren konnte, weil sie aufgrund der ausbleibenden 
Unterhaltszahlungen seitens des Kindsvaters und angesichts der knappen 
finanziellen Verhältnisse auf einen zusätzlichen Verdienst angewiesen war. Im 
Ergebnis ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz ab August 2024 für die 
weitere Dauer des Hauptverfahrens ein (reduziertes) Arbeitspensum der 
Kindsmutter von rund 30% und entsprechend ein monatliches Nettoeinkommen von 
CHF 1'256.00 berücksichtigt hat.

4. Bedarf des Kindsvaters

Im Berufungsverfahren ist in Bezug auf den Bedarf des Kindsvaters (vgl. act. B.2 
[183] = act. B.0 [184], E. 4.4.1 u. 4.6) lediglich noch die Anrechnung von 
Leasingkosten für ein Privatfahrzeug strittig.

4.1. Vorinstanzlicher Entscheid

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Die Vorinstanz rechnete dem Kindsvater monatliche Arbeitswegkosten von 
CHF 400.00 an, berücksichtigte hingegen die von ihm geltend gemachten 
Leasingkosten (Zins und Amortisation) für ein Privatfahrzeug in Höhe von 
CHF 490.20 nicht. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, dass das 
Privatfahrzeug des Kindsvaters zwar Kompetenzgut darstelle, dieser jedoch 
angesichts seiner finanziellen Verhältnisse und beruflichen Bedürfnisse ein zu 
teures und zu grosses Fahrzeug geleast habe, zumal er zur Bewältigung seines 
Arbeitsweges von D._____ nach E._____ durchschnittlich drei Mal pro Woche nicht 
auf ein Fahrzeug vom Typ bzw. in der Preisklasse des geleasten Fahrzeuges 
angewiesen sei. Mit dem angezahlten Betrag bzw. der ersten grossen Leasingrate 
von CHF 11'000.00 hätte er einen Occasions-Kleinwagen erwerben und somit die 
Leasingraten einsparen können. Folglich habe er die Kosten für das unnötige 
Leasing aus seinem Überschuss zu tragen (act. B.2 [183] = act. B.0 [184], E. 4.4.1 
S. 23 f.).

4.2. Standpunkte der Parteien

4.2.1. Der Kindsvater rügt, dass die Vorinstanz ihm zu Unrecht keine Leasingkosten 
angerechnet habe und verlangt die Berücksichtigung von monatlichen Leasingraten 
in Höhe von CHF 300.00. Er führt aus, dass die Tatsache, dass er eine Anzahlung 
von CHF 11'000.00 habe leisten müssen, keinen Einfluss auf die Berücksichtigung 
der Leasingraten in seinem Bedarf habe. Er sei an den Leasingvertrag gebunden 
und könne nicht ohne hohe Kosten einfach aussteigen. Entsprechend seien die 
monatlichen Kosten für das Leasing zwingend in seinem Bedarf zu berücksichtigen, 
zumal im vorinstanzlichen Entscheid ein Überschuss festgestellt und verteilt worden 
sei. Das Vorgehen der Vorinstanz widerspreche dem Grundsatz der 
Unterhaltsberechnung nach der zweistufigen Methode mit Überschussverteilung. 
Die vorinstanzliche Feststellung, wonach er ein zu teures Fahrzeug geleast habe, 
sei nicht zu beanstanden. Entsprechend sei in seinem Bedarf ein Betrag von 
CHF 300.00, was den üblichen Leasingraten eines bedarfsgerechten Kleinwagens 
entspreche, zu berücksichtigen (act. A.1, III.II.15 ff. [183]).

4.2.2. Die Kindsmutter macht geltend, dass die Vorgehensweise der Vorinstanz 
nicht zu beanstanden sei. Es sei nicht einzusehen, weshalb die hohen Leasingraten 
für ein angesichts der gegebenen finanziellen Verhältnisse zu teures und zu grosses 
Fahrzeug im ohnehin bereits überhöhten Bedarf des Kindsvaters anzurechnen 
seien. Der Kindsvater habe es trotz Kenntnis der finanziellen Lage der Parteien 
mutwillig unterlassen, mit dem für das Leasing aufgebrachten ersten 
Anzahlungsbetrag in Höhe von CHF 11'000.00 einen (Occasions-)Kleinwagen zu 
kaufen, wodurch er die unnötigen Leasingraten hätte einsparen können. Dies gelte 

18 / 38

umso mehr, als der Kindsvater als Berufschauffeur häufig auswärts übernachte und 
deshalb sein Fahrzeug nur wenige Male pro Woche für die Fahrt zum Arbeitsort 
benötige und es dort jeweils für mehrere Tage abstelle. Mit Blick auf das Kindeswohl 
von C._____ bzw. zwecks Sicherstellung der für sie notwendigen Mittel (wozu auch 
ein minimaler Überschussanteil zähle) seien die überhöhten und unnötigen 
Leasingkosten des Kindsvaters richtigerweise nicht direkt in die Bedarfsberechnung 
einbezogen worden, sondern müssten aus dessen Überschuss bezahlt werden. 
Dies liege im Ermessen der Vorinstanz und sei auch unter dem Aspekt der 
zweistufigen Unterhaltsberechnung nicht zu beanstanden. Für den Fall einer 
Berücksichtigung von Leasingraten seien diese jedenfalls auf CHF 200.00 zu 
plafonieren, zumal dem Kindsvater bereits CHF 400.00 für Arbeitswegkosten 
angerechnet worden seien und für diese Position (einschliesslich Leasingraten) 
maximal ein Betrag von CHF 600.00 zu berücksichtigen sei (act. A.2, II.B.2 [183]).

4.3. Beurteilung durch die Berufungsinstanz

4.3.1. Gemäss den Richtlinien für die Berechnung des betreibungsrechtlichen 
Existenzminimums (Notbedarf) nach Art. 93 SchKG vom 1. Juli 2009 der Konferenz 
der Betreibungs- und Konkursbeamten der Schweiz (BlSchK 2009, S. 193 ff., Ziff. 
II lit. d), auf die sich auch der Beschluss der Schuldbetreibungs- und 
Konkurskammer des (vormaligen) Kantonsgerichts von Graubünden als 
Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs betreffend Änderung der 
Richtlinien für die Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums 
(Notbedarf) nach Art. 93 SchKG vom 18. August 2009 stützt (hierzu ebenfalls Ziff. 
II lit. d), sind bei einem Automobil mit Kompetenzqualität die festen und 
veränderlichen Kosten ohne Amortisation zu berechnen. Nach der 
bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind die Leasingraten für ein 
(bedarfsgerechtes) Fahrzeug mit Kompetenzcharakter im Grundnotbedarf 
anzurechnen, weil es sich dabei wirtschaftlich gesehen um zeitlich gestaffelte 
Anschaffungskosten von nicht pfändbarem Vermögen handelt. Entsprechend sind 
die Leasingraten für ein solches Fahrzeug grundsätzlich in vollem Umfang zu 
berücksichtigen. Im Fall von Leasing von zu teurem Kompetenzgut sind anstelle der 
tatsächlichen Raten die Leasingraten von bedarfsgerechtem Kompetenzgut 
einzusetzen (BGE 140 III 337 E. 5.2; Urteile des Bundesgerichts 5A_341/2023 vom 
14. August 2024 E. 3.1.1, 5A_779/2015 vom 12. Juli 2016 E. 5.3.3.2, 5A_27/2010 
vom 15. April 2010 E. 3.2.2 ff. m.w.H.; vgl. Urteil des Kantonsgerichts von 
Graubünden ZK1 23 139 vom 4. Juli 2024 E. 2.4.3).

4.3.2. Vorliegend steht gemäss den in dieser Hinsicht unbestritten gebliebenen 
Ausführungen der Vorinstanz fest, dass dem Privatfahrzeug des Kindsvaters 

19 / 38

Kompetenzcharakter zukommt. Nicht beanstandet wurde sodann die Anrechnung 
einer monatlichen Pauschale für Arbeitswegkosten in Höhe von CHF 400.00 durch 
die Vorinstanz. Was die Nichtberücksichtigung der durch den Kindsvater geltend 
gemachten Leasingraten in dessen Bedarf anbelangt, so erwog die Vorinstanz nach 
dem Gesagten namentlich, dass der Kindsvater mit dem angezahlten Betrag 
bzw. der ersten grossen Leasingrate von CHF 11'000.00 einen Occasions-
Kleinwagen hätte erwerben können, weshalb sich das Leasing eines Fahrzeugs als 
unnötig erweise und keine entsprechenden Kosten in seinem Bedarf zu 
berücksichtigen seien. Dem Kindsvater ist jedoch beizupflichten, wenn er vorbringt, 
dass die Leistung einer Anzahlung bzw. einer ersten grossen Leasingrate nicht 
massgebend dafür sein darf, ob die monatlichen Leasingraten für das geleaste 
Fahrzeug in seinem Bedarf berücksichtigt werden oder nicht. So ist eine Partei 
grundsätzlich nicht verpflichtet, bei entsprechenden finanziellen Möglichkeiten ein 
(kostengünstiges) Fahrzeug zu kaufen, anstatt ein solches zu leasen. Allfälligen zu 
hohen bzw. unverhältnismässigen monatlichen Leasingraten ist nach der 
Rechtsprechung des Bundesgerichts durch Reduktion auf einen angemessenen 
Betrag Rechnung zu tragen. Mit der Vorinstanz und der Kindsmutter erscheinen die 
im vorinstanzlichen Verfahren durch den Kindsvater geltend gemachten 
Leasingkosten von monatlich CHF 490.20 angesichts der beruflichen Bedürfnisse 
des Kindsvaters, aber auch mit Blick auf sein Einkommen sowie die Berufskosten 
der Kindsmutter und den Gesamtbedarf aller Beteiligten, als nicht verhältnismässig 
bzw. überhöht (vgl. SIX, Eheschutz, Ein Handbuch für die Praxis, 2. Aufl., 
Bern 2014, Rz. 2.120), wie denn auch der Kindsvater selbst im Berufungsverfahren 
implizit anerkennt. Sie sind folglich auf einen angemessenen Betrag zu reduzieren, 
wobei hierfür auf die Leasingkosten für einen kostengünstigen (gebrauchten) 
Kleinwagen abgestellt werden kann (vgl. hierzu Urteil des Kantonsgerichts Schwyz 
ZK2 2020 43/44 vom 16. September 2021 E. 5f/dd i.f.; Urteil des Kantonsgerichts 
Freiburg 101 2018 227/267 vom 7. Mai 2019 E. 2.1.3). Konkret erscheint eine 
monatliche Leasingrate von CHF 200.00 als den beruflichen Bedürfnissen des 
Kindsvaters sowie den finanziellen Verhältnissen der Parteien angemessen. Zu 
berücksichtigen ist dabei auch, dass bei der Festlegung der Pauschale von 
CHF 400.00 für Arbeitswegkosten von einem (vollen) Kilometerpreis von CHF 0.70 
ausgegangen wurde (vgl. act. B.2 [183] = act. B.0 [184], E. 4.4.1 S. 23), obschon in 
den Leasingzinsen bereits die ansonsten in der Pauschale enthaltenen Kosten für 
Amortisation und Wertminderung enthalten sind (vgl. RG-act. IV.20) und bei 
Verwendung eines geleasten Fahrzeugs deshalb grundsätzlich mit tieferen Kosten 
pro Fahrkilometer gerechnet werden könnte (vgl. Urteil des Obergerichts des 
Kantons Solothurn ZKBER.2019.60 vom 6. November 2019 E. 6.4). Insgesamt 
belaufen sich die dem Kindsvater angerechneten Arbeitswegkosten (inklusive 

20 / 38

Leasingraten) auf CHF 600.00, was rund 12% seines Einkommens bzw. rund 9% 
des Gesamtbedarfs entspricht. Damit erweisen sich die Mobilitätskosten des 
Kindsvaters auch insgesamt gerade noch als verhältnismässig. In diesem 
Zusammenhang ist festzuhalten, dass weder die bundesgerichtliche 
Rechtsprechung noch die erwähnten Richtlinien für die Berechnung des 
betreibungsrechtlichen Existenzminimums der Konferenz der Betreibungs- und 
Konkursbeamten der Schweiz sowie jene der Schuldbetreibungs- und 
Konkurskammer des Kantonsgerichts von Graubünden – anders als namentlich die 
Richtlinien für die Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums vom 
16. September 2009 des Obergerichts des Kantons Zürich – eine eigentliche 
Obergrenze von CHF 600.00 für die anrechenbaren Gesamtkosten eines 
Automobils mit Kompetenzcharakter vorsehen, dieser Betrag aber dennoch einen 
Anhaltspunkt für die Bewertung der Verhältnismässigkeit von Mobilitätskosten bietet 
(vgl. Urteil des Kantonsgerichts Schwyz ZK2 2020 43/44 vom 16. September 2021 
E. 5f/dd; SIX, a.a.O., Rz. 2.120).

5. Bedarf der Kindsmutter

In Bezug auf den Bedarf der Kindsmutter (vgl. act. B.2 [183] = act. B.0 [184], E. 
4.4.2 u. 4.6) sind im Berufungsverfahren noch die Höhe des zu berücksichtigenden 
Grundbetrags sowie die Anrechnung von Abzahlungsraten in Zusammenhang mit 
einem Fahrzeugleasing strittig.

5.1. Grundbetrag

5.1.1. Vorinstanzlicher Entscheid

Die Vorinstanz rechnete der Kindsmutter bis Ende September 2023 (Phase 1) sowie 
ab April 2024 (Phasen 3 und 4) lediglich einen Grundbetrag von CHF 850.00 an. 
Sie verwies auf Ziffer I des Kreisschreibens des Kantonsgerichts von Graubünden 
vom 18. August 2009 (vgl. sogleich E. 5.1.3) und führte aus, dass die Kindsmutter 
nicht bestreite, bis Ende September 2023 und seit Anfang April 2024 in einer 
Wohngemeinschaft mit engen Freunden respektive mit ihrer Schwester und deren 
Partner gelebt zu haben bzw. zu leben. Folglich sei für diese Zeit von einer 
kostensenkenden Wohngemeinschaft auszugehen und der Kindsmutter deshalb die 

21 / 38

Hälfte des Ehegattengrundbetrages anzurechnen (act. B.2 [183] = act. B.0 [184], E. 
4.4.2 S. 26 f. u. E. 4.6).

5.1.2. Standpunkte der Parteien

Die Kindsmutter rügt, dass es willkürlich erscheine, ihr für den Zeitraum von Juli bis 
September 2023 und seit April 2024 lediglich einen Grundbetrag von CHF 850.00 
anzurechnen. Eine Herabsetzung auf (maximal) die Hälfte des 
Ehegattengrundbetrages sei gemäss der von der Vorinstanz zitierten Richtlinie 
einzig in Konkubinatsverhältnissen mit kinderlosen Wohn-/Lebensgemeinschaften 
angezeigt. Sie und ihre Tochter hätten indes zu keinem Zeitpunkt in derartigen 
konkubinatsähnlichen Verhältnissen gelebt. Unter Berücksichtigung der Literatur 
und Rechtsprechung sei ihr Grundbetrag für sämtliche Phasen auf CHF 1'350.00 
festzulegen (act. A.1, II.B.2 [184]).

Der Kindsvater bestreitet die Ausführungen der Kindsmutter und lässt ausführen, 
dass die Vorinstanz ihr für die fraglichen Zeiträume zu Recht den hälftigen 
Ehegattengrundbetrag von CHF 850.00 angerechnet habe. Dies entspreche der 
gängigen Praxis und sei vorliegend umso mehr gerechtfertigt, als dass es sich je 
um Wohngemeinschaften mit insgesamt drei erwachsenen Personen gehandelt 
habe, weshalb die Kostenvorteile noch höher ausgefallen seien. Massgebend für 
die Berücksichtigung eines reduzierten Grundbetrages sei, dass eine Person von 
Kostenvorteilen zufolge einer Wohn- oder Lebensgemeinschaft profitiere. Sodann 
handle es sich bei der Frage, welcher Grundbetrag im Bedarf der Kindsmutter 
einzusetzen sei, um eine Ermessensfrage. Die Kindsmutter vermöge keine Willkür 
aufzuzeigen bzw. keinen hinreichenden Anlass vorzubringen, welcher ein 
Eingreifen der Rechtsmittelinstanz in die vorinstanzliche Ermessensausübung 
rechtfertigen würde (act. A.2, III.5 ff. [184]).

5.1.3. Beurteilung durch die Berufungsinstanz

Nach den gemäss höchstrichterlicher Praxis anzuwendenden, vorstehend zitierten 
Richtlinien für die Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums der 
Konferenz der Betreibungs- und Konkursbeamten der Schweiz (BlSchK 2009, 
S. 193 ff., Ziff. I), auf die sich auch die ebenfalls bereits erwähnten Richtlinien der 
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Kantonsgerichts von Graubünden 
vom 18. August 2009 stützen (hierzu ebenfalls Ziff. I), gilt der hälftige 
Ehegattengrundbetrag in der Regel für eine verheiratete, in einer eingetragenen 
Partnerschaft oder als Paar mit Kindern lebende Person. Verfügen Partner der in 
einer kinderlosen, kostensenkenden Wohn-/Lebensgemeinschaft lebenden Person 

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ebenfalls über Einkommen, so ist der Ehegatten-Grundbetrag einzusetzen und 
dieser in der Regel (aber maximal) auf die Hälfte herabzusetzen 
(vgl. BGE 144 III 502 E. 6.5, 130 III 765 E. 2.3 f.). Mit der kostensenkenden Wohn- 
oder Lebensgemeinschaft, welche unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls 
zur Anrechnung (mindestens) des hälftigen Ehegattengrundbetrags führt, ist 
hauptsächlich ein Konkubinatsverhältnis gemeint. Dies geht bereits aus dem 
Wortlaut der zitierten Richtlinien hervor, in denen explizit von kostensenkenden 
Wohn-/Lebensgemeinschaften zwischen Partnern die Rede ist. Voraussetzung 
einer Gleichstellung mit der Ehe bzw. der eingetragenen Partnerschaft ist auf jeden 
Fall, dass die Hausgemeinschaft partnerschaftlicher Natur ist, zumal nur dann 
anzunehmen ist, dass beide Personen – im Verhältnis ihrer wirtschaftlichen 
Leistungsfähigkeit bzw. zu gleichen Teilen – nicht nur an die Wohnkosten, sondern 
etwa auch an die Aufwendungen für Nahrung oder Kulturelles beitragen, und es 
deshalb gerechtfertigt ist, bei der Festlegung des Grundbedarfs die Gemeinschaft 
als Ganzes zu behandeln und vom entsprechenden Pauschalbetrag auszugehen. 
Entsprechend führt beispielsweise die Wohngemeinschaft mit erwachsenen 
Kindern oder anderen Familienmitgliedern nicht zur Reduktion des Grundbetrags 
bzw. nicht zur Anrechnung des hälftigen Ehegattengrundbetrags (BGE 132 III 483 
E. 4.2; Urteile des Kantonsgerichts von Graubünden ZK1 22 37/ZK1 20 50 vom 18. 
Juli 2022 E. 2.8.2, ZK1 21 58 vom 23. August 2021 E. 4.3; vgl. MAIER, 
Unterhaltsfestsetzung in der Praxis – Ein Kasuistikhandbuch mit Fallbeispielen, 
Zürich 2023, Rz. 940). Vor dem Hintergrund der vorangehenden Ausführungen ist 
der Kindsmutter in sämtlichen Unterhaltsphasen der monatliche Grundbetrag für 
eine alleinerziehende Person in Höhe von CHF 1'350.00 anzurechnen. Die 
Wohngemeinschaft mit (engen) Freunden respektive mit der Schwester und deren 
Ehemann ist nicht gleichzusetzen mit einem Konkubinat bzw. einer 
partnerschaftlichen Hausgemeinschaft. Der vorinstanzliche Entscheid ist mithin in 
Bezug auf diesen Punkt zu korrigieren.

5.2. Abzahlungsraten Leasing

5.2.1. Vorinstanzlicher Entscheid

Die Vorinstanz berücksichtigte die durch die Kindsmutter geltend gemachten 
Abzahlungsraten in der Höhe von monatlich CHF 825.40 (unter Berücksichtigung 
einer hypothetischen Abzahlungsdauer von 12 Monaten) in Zusammenhang mit 
dem Leasing eines Fahrzeuges (Leasingraten für die Monate August und 
September 2023 sowie Restzahlung aufgrund vorzeitiger Rückgabe und Schäden 
am Fahrzeug) nicht in deren Bedarf. Begründend führte sie im Wesentlichen aus, 
dass das Fahrzeug unbestrittenermassen kein Kompetenzgut der Kindsmutter 

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darstelle und die von ihr geltend gemachten Kosten jedenfalls nicht als 
Arbeitswegkosten, sondern allenfalls als Schuldabzahlung in ihrem Bedarf 
berücksichtigt werden könnten. Es sei jedoch nicht dargelegt worden, dass der 
frühere Leasingvertrag der Kindsmutter, welcher durch den fraglichen 
Leasingvertrag vom 7. Juni 2022 abgelöst worden sei, eine für den gemeinsamen 
Lebensunterhalt eingegangene Schuld darstelle. Folglich könne auch die Ablösung 
durch den neuen Leasingvertrag keine anrechenbare Schuld begründen. Sodann 
sei weder behauptet noch belegt, dass das geleaste Fahrzeug bereits im Zeitpunkt 
des Abschlusses des Leasingvertrages Kompetenzcharakter hinsichtlich des 
Arbeitsweges des Kindsvaters gehabt habe. Im Ergebnis könnten die durch die 
Kindsmutter bezahlten Leasingraten für die Monate August und September 2023 in 
der Unterhaltsberechnung nicht berücksichtigt werden. Was die Restzahlung 
anbelange, so sei diese ohnehin bereits beglichen worden, wobei der geleistete 
Vorschuss durch die Grossmutter nicht belegt sei (act. B.2 [183] = act. B.0 [184], E. 
4.4.2 S. 30 f.).

5.2.2. Die Kindsmutter rügt die Nichtberücksichtigung von hypothetischen 
Abzahlungsraten in ihrem Bedarf. Sie macht geltend, dass das vormals geleaste 
Fahrzeug ausschliesslich für den Arbeitsweg des Kindsvaters und damit letztlich für 
den gemeinsamen Lebensunterhalt angeschafft worden sei. Der Kindsvater habe 
seit dem Frühjahr 2022 bis Ende Juli 2023 alleine über das streitgegenständliche 
Leasingfahrzeug verfügt (und auch die entsprechenden Leasingraten bezahlt), 
welches er für die Zurücklegung seines Arbeitswegs benötigt habe und welchem 
mithin Kompetenzqualität zugekommen sei; sie selbst habe das Fahrzeug nicht 
verwendet. Es sei nicht ersichtlich, inwiefern der frühere, abgelöste Leasing- bzw. 
Kreditvertrag
– welcher zudem auch eine Phase mitumfasse, in der die Parteien noch nicht liiert 
gewesen seien – von Relevanz sein sollte. Entsprechend seien die ausgewiesene 
Restzahlung für die durch den Kindsvater verursachten Schäden und die vorzeitige 
Rückgabe, welche sie lediglich aufgrund eines Vorschusses ihrer Grossmutter habe 
bezahlen können, sowie die beiden letzten, durch sie bezahlten Leasingraten in 
ihrem Bedarf zu berücksichtigen. Um keine zusätzliche Phase ausweisen zu 
müssen, sei mit 13 monatlichen hypothetischen Raten in Höhe von CHF 761.90 ab 
Juli 2023 zu rechnen (act. A.1, II.B.3 [184]).

Der Kindsvater bestreitet die Ausführungen der Kindsmutter und macht geltend, 
dass er ihr das Fahrzeug auf ihre Aufforderung hin übergeben habe und allfällige 
Schäden nicht durch ihn verursacht worden seien. Bei den Ausführungen der 
Kindsmutter betreffend Anschaffung und Verwendung des geleasten Fahrzeugs für 

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seinen Arbeitsweg und dem in diesem Zusammenhang neu eingereichten 
Beweismittel handle es sich um unzulässige Noven. Ohnehin aber seien die 
Ausführungen nicht zutreffend. Das Fahrzeug sei nicht zur Bewältigung seines 
Arbeitsweges angeschafft worden; hätte er hierfür ein Fahrzeug benötigt, so hätte 
er dieses selber, in eigenem Namen, geleast und nicht durch die Kindsmutter leasen 
lassen. Weiter seien die Erwägungen der Vorinstanz betreffend Relevanz des durch 
den Vertrag vom 7. Juni 2022 abgelösten, zuvor bestehenden Leasingvertrages 
durchwegs zutreffend. Mit dem genannten Vertrag sei lediglich das bestehende 
Leasing abgelöst und ein neues Fahrzeug mit ähnlich hohen Leasingraten geleast 
worden. Dieser Umstand sowie die Tatsache, dass die Parteien damals teilweise 
noch nicht liiert gewesen seien, zeigten, dass die Kindsmutter das Fahrzeug für ihre 
eigenen Bedürfnisse geleast und den entsprechenden Vertrag eben gerade nicht 
für den gemeinsamen Lebensunterhalt abgeschlossen habe (act. A.2, III.11 ff. 
[184]).

5.2.3. Beurteilung durch die Berufungsinstanz

Wie die Vorinstanz zutreffend festhielt und auch nicht bestritten wird, können die 
von der Kindsmutter geltend gemachten Kosten in Zusammenhang mit dem Leasing 
eines Fahrzeugs nicht als zeitlich gestaffelte Anschaffungskosten für ein 
Kompetenzgut bzw. als Arbeitswegkosten im weiteren Sinne in ihrem Bedarf 
berücksichtigt werden. Fraglich ist hingegen noch, ob der Kindsmutter 
Abzahlungsraten für entsprechende Schulden anzurechnen sind. Gemäss der 
bundesgerichtlichen Rechtsprechung in eherechtlichen Angelegenheiten gehen 
persönliche, nur einen Ehegatten treffende Schulden gegenüber Dritten der 
familienrechtlichen Unterhaltspflicht nach und gehören nicht zum Existenzminimum. 
Gegebenenfalls sind sie nach dem Ermessen des Sachgerichts im Rahmen einer 
allfälligen Überschussaufteilung zu berücksichtigen. Zum Bedarf hinzuzurechnen 
sind somit grundsätzlich nur diejenigen regelmässig abbezahlten Schulden, welche 
die Ehegatten für den gemeinsamen Lebensunterhalt aufgenommen haben oder für 
die sie solidarisch haften (BGE 127 III 289 E. 2a/bb; Urteile des Bundesgerichts 
5A_621/2021 vom 20. April 2022 E. 4.3; 5A_780/2015 vom 10. Mai 2016 E. 2.7, 
je m.w.H.). Dasselbe muss vorliegend für die nicht verheirateten Eltern gelten 
(vgl. Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden ZK1 21 137 vom 5. September 
2023 E. 8.3.2 i.f.; Urteil des Kantonsgerichts Schwyz ZK1 2020 6 vom 1. Juni 2021 
E. 5e/cc). Die Kindsmutter verlangt die Berücksichtigung von hypothetischen 
monatlichen Abzahlungsraten für einen Gesamtbetrag von CHF 9'904.70, 
zusammengesetzt aus einem Restbetrag aus dem Leasingverhältnis in Höhe von 
CHF 8'577.30 und zwei Leasingraten à je CHF 663.70. Die Leistung der 

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Leasingraten für die Monate August und September 2023 durch die Kindsmutter ist 
zwar nicht belegt, erscheint aber namentlich angesichts der (als solche 
unbestrittenen) Übergabe des Fahrzeugs durch den Kindsvater an die Kindsmutter 
im Juli 2023 sowie der Auflösung des Leasingvertrags am 7. September 2023 (vgl. 
RG-act. III.7 f.) als glaubhaft. Mit der Vorinstanz können die Leasingraten jedoch 
nicht im Bedarf der Kindsmutter berücksichtigt werden, zumal diese nicht glaubhaft 
zu machen vermag, dass es sich bei der Leasingschuld um eine für den 
gemeinsamen Lebensunterhalt aufgenommene Schuld handelte. Zwar wurde der 
fragliche Leasingvertrag am 7. Juni 2022 und mithin während der Beziehung der 
Parteien (vgl. act. B.2 [183] = act. B.0 [184], E. 4.4.2 S. 32) abgeschlossen. Dem – 
alleine auf die Kindsmutter lautenden – Vertrag (RG-act. III.7) lässt sich jedoch 
entnehmen, dass mit diesem ein zuvor bestehender Leasingvertrag der Kindsmutter 
mit ähnlich hohen Leasingraten abgelöst wurde. Dieser Umstand ist mit der 
Vorinstanz als Indiz dafür zu werten, dass die Kindsmutter das Fahrzeug in erster 
Linie für ihren eigenen Gebrauch geleast hat. Zwar spricht die Tatsache, dass der 
Kindsvater am 12. August 2023, mithin kurz nach der Trennung der Parteien sowie 
nach der Übergabe des Leasingfahrzeugs der Kindsmutter an diese, seinerseits 
einen Leasingvertrag für ein Fahrzeug unterzeichnet hat
(RG-act. IV.20), dafür, dass er das durch die Kindsmutter geleaste Fahrzeug zuvor 
in der Tat ebenfalls (zur Bewältigung seines Arbeitsweges) verwendet hat. 
Hingegen ist damit nicht ausreichend dargelegt, dass der Abschluss des 
Leasingvertrags durch die Kindsmutter zum Zweck einer gemeinsamen 
Verwendung des Fahrzeugs durch beide Parteien bzw. gar einer alleinigen 
Benutzung durch den Kindsvater erfolgte. In Bezug auf den durch die Kindsmutter 
bezahlten Restbetrag aus dem (vorzeitig aufgelösten) Leasingverhältnis (vgl. RG-
act. III.8) kann zunächst auf die soeben gemachten Ausführungen verwiesen 
werden. Ferner ist darauf hinzuweisen, dass die Kindsmutter zwar vorbringt, dass 
sie diese Zahlung nur dank eines Vorschusses ihrer Grossmutter habe leisten 
können, jedoch keine entsprechende (Rückzahlungs-)Schuld nachgewiesen ist und 
die Kindsmutter auch nicht behauptet geschweige denn glaubhaft macht, dass sie 
regelmässige Abzahlungen an ihre Grossmutter leisten würde. Da gemäss den 
eingangs gemachten Ausführungen die tatsächliche Leistung von Abzahlungen 
jedoch eine Voraussetzung für deren Anrechnung im Bedarf bildet, fällt eine solche 
vorliegend ausser Betracht. Nicht zuletzt ist zu beachten, dass die Berücksichtigung 
einer angemessenen Schuldentilgung im Bedarf entsprechend gute finanzielle 
Verhältnisse voraussetzt (vgl. BGE 147 III 265 E. 7.2), welche hier nicht gegeben 

26 / 38

sind. Im Ergebnis hat die Vorinstanz zu Recht keine (hypothetischen) 
Abzahlungsraten im Bedarf der Kindsmutter berücksichtigt.

6. Unterhaltsberechnung

6.1. Notwendige Anpassungen

6.1.1. Gemäss den vorstehenden Ausführungen ist die vorinstanzliche 
Unterhaltsberechnung in Bezug auf den Bedarf der Parteien anzupassen. 
Namentlich ist bei der Kindsmutter in sämtlichen Phasen ein Grundbetrag von 
CHF 1'350.00 zu berücksichtigen, während dem Kindsvater ein Betrag von 
CHF 200.00 für Leasingraten anzurechnen ist. Hinsichtlich des Einkommens der 
Parteien ergeben sich hingegen keine Änderungen im Vergleich zum 
vorinstanzlichen Entscheid.

6.1.2. Da bei der Kindsmutter neu in sämtlichen Phasen derselbe Grundbetrag 
einzusetzen ist, ist auch die vorinstanzliche Phasenbildung (vgl. act. B.2 [183] 
= act. B.0 [184], E. 4.5) anzupassen. Die Phase 1 dauert neu vom 1. Juli 2023 – der 
Beginn der Unterhaltspflicht blieb im Berufungsverfahren unbestritten – bis und mit 
31. Dezember 2023. Die Phase 2, in welcher insbesondere ein leicht höheres 
Einkommen der Kindsmutter sowie geänderte Wohnkosten und KVG-Prämien aller 
beteiligten Personen berücksichtigt werden, dauert vom 1. Januar 2024 bis und mit 
31. Juli 2024; die Änderung betreffend die Wohnkosten trat seitens des Kindsvaters 
bereits per 1. Dezember 2023 und seitens der Kindsmutter erst per 1. April 2024 
ein, aus Praktikabilitätsgründen wurde jedoch auf die Bildung weiterer Phasen 
verzichtet. Am 1. August 2024 beginnt schliesslich die Phase 3, in welcher der 
Kindsmutter aufgrund der ihr zugestandenen Pensumsreduktion ein tieferes 
Einkommen anzurechnen ist.

6.1.3. Auch wenn bei Steuerberechnungen im Unterhaltsrecht immer gewisse 
Pauschalisierungen und Schätzungen vorgenommen werden und vom Gericht 
keine exakte Berechnung der Steuerlast verlangt werden kann (vgl. Urteil des 
Kantonsgerichts von Graubünden ZK1 23 91 vom 13. Mai 2024 E. 4.3.3.3), hat 
vorliegend eine Anpassung der Steuerberechnung an die geänderten 
Unterhaltsbeiträge (vgl. sogleich E. 6.2 ff.) zu erfolgen. Bei der Kindsmutter ist auch 
unter Berücksichtigung der neu zuzusprechenden Unterhaltsbeiträge weiterhin 
nicht davon auszugehen, dass Steuern anfallen werden (vgl. act. B.2 [183] = act. 
B.0 [184], E. 4.4.2 S. 32), womit bei ihr und folglich auch bei C._____ im Bedarf 
keine solchen zu berücksichtigen sind. Beim Kindsvater ergibt sich – unter 
Zugrundelegung des ihm angerechneten Einkommens, der Unterhaltsbeiträge 

27 / 38

gemäss vorliegendem Entscheid (vgl. sogleich E. 6.2 ff.), der weiteren Abzüge von 
total rund CHF 13'000.00 (vgl.  act. B.2 [183] = act. B.0 [184], E. 4.4.1 S. 26) sowie 
eines steuerbaren Vermögens von CHF 0.00 – unter Verwendung des 
Steuerrechners für die Einkommens- und Vermögenssteuer der Steuerverwaltung 
des Kantons Graubünden 
(https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/dfg/stv/berechnen/Seiten/einkomm
ens_und_vermoegenssteuer.aspx [zuletzt besucht am 8. Dezember 2024], 
Steuertarif der Gemeinde D._____, Alleinstehendentarif, keine/andere Konfession, 
Rechnung mit gerundeten Beträgen) in allen Phasen eine im Vergleich zur 
Vorinstanz leicht tiefere Steuerlast, welche sich je den untenstehenden 
Unterhaltstabellen entnehmen lässt.

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6.2. Phase 1: 1. Juli 2023 bis 31. Dezember 2023

Vater C._____ (geb. 
_____ 2022)

Mutter Total

Grundbedarf
Grundbetrag 1'200 400 1'350 2'950
Mietkosten 1'550 500 2'050
Nebenkosten 50 225 275
Wohnkostenanteil C._____ 242 -242 0
Krankenkasse KVG 217 84 296 597
Krankenasse VVG 45 12 5 62
./. Prämienverbilligung -59 -242 -301
Kommunikation 25 50 75
Versicherungen 43 50 93
Arbeitswegkosten 400 30 430
Leasingrate 200 200
auswärtige Verpflegung 70 70
Steuern 285 285
Total 4'015 679 2'092 6'786

Einkommen
Monatslohn netto
(inkl. 13. ML)

5'067 1'653

Kinderzulagen 230
Total 5'067 230 1'653 6'950

Überschuss / Manko 1'052 -449 -439 164
Überschussanteil 
(Verteilung nach Köpfen)

109 55

Barunterhalt C._____
(inkl. Überschuss)

504

Betreuungsunterhalt 439
Total Unterhalt 943

In der Phase 1 ergibt sich zunächst ein Barunterhalt (exklusive Überschussanteil) 
von C._____ in Höhe von rund CHF 450.00. Der Betreuungsunterhalt beläuft sich 
auf rund CHF 440.00. Der in dieser Phase verbleibende Überschuss in Höhe von 
CHF 164.00 ist nach grossen und kleinen Köpfen bzw. im Verhältnis von zwei 
Dritteln (Kindsvater) zu einem Drittel (C._____) zu verteilen. Damit ergibt sich ein 
Barunterhalt von C._____ (inklusive Überschussanteil) von rund CHF 505.00. In 
Phase 1 hat der Kindsvater mithin monatliche Unterhaltsbeiträge von insgesamt 
rund CHF 945.00 (CHF 505.00 Barunterhalt und CHF 440.00 Betreuungsunterhalt) 
zu leisten.

29 / 38

6.3. Phase 2: 1. Januar 2024 bis 31. Juli 2024

Vater C._____ (geb. 
_____ 2022)

Mutter Total

Grundbedarf
Grundbetrag 1'200 400 1'350 2'950
Mietkosten 1'500 525 2'025
Nebenkosten 50 225 275
Wohnkostenanteil C._____ 250 -250 0
Krankenkasse KVG 252 91 318 661
Krankenasse VVG 45 15 5 65
./. Prämienverbilligung -44 -181 -225
Kommunikation 25 50 75
Versicherungen 43 50 93
Arbeitswegkosten 400 30 430
Leasingrate 200 200
auswärtige Verpflegung 70 70
Steuern 240 240
Total 3'955 712 2'192 6'859

Einkommen
Monatslohn netto
(inkl. 13. ML)

5'070 1'675

Kinderzulagen 230
Total 5'070 230 1'675 6'975

Überschuss / Manko 1'115 -482 -517 116
Überschussanteil 
(Verteilung nach Köpfen)

77 39

Barunterhalt C._____
(inkl. Überschuss)

521

Betreuungsunterhalt 517
Total Unterhalt 1'038

In Phase 2 ergibt sich ein Barunterhalt (inklusive Überschussanteil) von C._____ in 
Höhe von rund CHF 520.00. Der geschuldete Betreuungsunterhalt beträgt rund 
CHF 515.00. Damit resultieren für die Phase 2 monatliche Unterhaltsbeiträge von 
rund CHF 1'035.00.

30 / 38

6.4. Phase 3: ab. 1. August 2024

Vater C._____ (geb. 
_____ 2022)

Mutter Total

Grundbedarf
Grundbetrag 1'200 400 1'350 2'950
Mietkosten 1'500 525 2'025
Nebenkosten 50 225 275
Wohnkostenanteil C._____ 250 -250 0
Krankenkasse KVG 252 91 318 661
Krankenasse VVG 0 0 0 0
./. Prämienverbilligung -44 -181 -225
Kommunikation 0 0 0
Versicherungen 0 0 0
Arbeitswegkosten 400 30 430
Leasingrate 200 200
auswärtige Verpflegung 70 70
Steuern 170 170
Total 3'772 697 2'087 6'556

Einkommen
Monatslohn netto
(inkl. 13. ML)

5'070 1'256

Kinderzulagen 230
Total 5'070 230 1'256 6'556

Überschuss / Manko 1'298 -467 -831 0

Barunterhalt C._____ 467
Betreuungsunterhalt 831
Total Unterhalt 1'298

In Phase 3 reichen die finanziellen Mittel nicht aus, um das (gesamte) 
familienrechtliche Existenzminimum (Bar- und Betreuungsunterhalt) der Beteiligten 
zu decken, da infolge der Pensumsreduktion seitens der Kindsmutter nur noch 
finanzielle Mittel von monatlich CHF 6'556.00 zur Verfügung stehen. Es liegt eine 
sogenannte Mangellage, aufgrund der vollständigen Deckung des 
betreibungsrechtlichen Existenzminimums jedoch kein Mankofall vor. Entsprechend 
sind jene Positionen, welche über das betreibungsrechtliche Existenzminimum 
hinausgehen, in im Vergleich zu ihrer Hinzurechnung umgekehrter Reihenfolge 
schrittweise zu kürzen, bis der Minusbetrag verschwindet und der 
Gesamtüberschuss Null beträgt, wobei die Kürzungen gleichmässig auf die 
Familienmitglieder zu verteilen sind (vgl. BGE 147 III 265 E. 7.2 f.; Urteil des 
Obergerichts des Kantons Bern ZK 2023 110 vom 18. Oktober 2023 E. 15.3; AEBI-
MÜLLER, Familienrechtlicher Unterhalt in der neusten Rechtsprechung, in: Jusletter 
vom 3. Mai 2021, S. 14). Folglich sind vorliegend zunächst die (nur in gehobeneren 
Verhältnissen anrechenbaren) Prämien der Zusatzversicherung zur gesetzlichen 
Krankenversicherung (VVG-Prämien) aller Beteiligten, welche sich ab Januar 2024 

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auf insgesamt CHF 65.00 belaufen, zu streichen. Als nächstes sind die Positionen 
Kommunikation (insgesamt CHF 75.00) und Versicherungen (insgesamt 
CHF 93.00) zu kürzen (vgl. zu den entsprechenden Beträgen E. 6.3). Nach 
Vornahme dieser Kürzungen von insgesamt CHF 233.00 entspricht der 
anrechenbare Bedarf der Beteiligten exakt den verfügbaren finanziellen Mitteln, 
womit keine weiteren Kürzungen erforderlich sind. Im Ergebnis resultieren 
monatliche Unterhaltsbeiträge von insgesamt rund CHF 1'295.00 (Barunterhalt von 
rund CHF 465.00 und Betreuungsunterhalt von rund CHF 830.00).

6.5. Die durch den Kindsvater seit dem 1. Juli 2023 nachweislich geleisteten 
Unterhaltszahlungen sind an die vorstehende Unterhaltsverpflichtung anzurechnen. 
Es ist unbestritten, dass der Kindsvater seit Juli 2023 bis und mit Juni 2024 
Unterhaltszahlungen (inklusive Kinderzulagen) von insgesamt CHF 7'200.00 
geleistet hat (vgl. act. B.2 [183] = act. B.0 [184], E. 4.6 S. 38 u. Dispositiv-Ziff. 8.1; 
act. A.1, III.III.22). Insgesamt sind für die Zeit vom 1. Juli 2023 bis und mit 30. Juni 
2024 Unterhaltszahlungen (inklusive monatliche Kinderzulagen von CHF 230.00) 
von CHF 14'640.00 geschuldet (vgl. vorstehend E. 6.2 f.). Damit beläuft sich der 
Unterhaltsausstand für diese Zeit auf total CHF 7'440.00 (CHF 14'640.00 abzüglich 
CHF 7'200.00).

6.6. An den von der Vorinstanz vorgesehenen Zahlungsmodalitäten (act. B.2 
[183] = act. B.0 [184], Dispositiv-Ziff. 8.3) kann grundsätzlich festgehalten werden, 
wobei die entsprechende Dispositivziffer aufgrund der sonstigen vorzunehmenden 
Anpassungen neu zu formulieren ist. Die Grundlagen für die Festlegung des 
Unterhalts (vgl. act. B.2 [183] = act. B.0 [184], Dispositiv-Ziff. 8.4) ergeben sich neu 
aus den Tabellen in E. 6.2-6.4 des vorliegenden Urteils. Sodann ist die Indexklausel 
(act. B.2 [183] = act. B.0 [184], Dispositiv-Ziff. 8.5) an den aktuellen Stand 
anzupassen (Ende Januar 2025, 106.8 Punkte [Basis Dezember 2020 
= 100 Punkte]; erstmalige Anpassung auf den 1. Januar 2026).

7. Fazit

Im Ergebnis sind die Berufungen des Kindsvaters und der Kindsmutter teilweise 
gutzuheissen und die Dispositivziffer 8 des angefochtenen Entscheids ist 
entsprechend anzupassen.

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8. Kosten- und Entschädigungsfolgen

8.1. Vorinstanzliches Verfahren

Die erstinstanzliche Kostenregelung wurde von den Parteien nicht angefochten. 
Beim vorliegenden Verfahrensausgang besteht kein Anlass, an der Verteilung der 
vorinstanzlichen Prozesskosten von Amtes wegen etwas zu ändern.

8.2. Berufungsverfahren

8.2.1. Zu regeln verbleiben die Kosten des Rechtsmittelverfahrens. Nach Art. 106 
Abs. 1 ZPO werden die Prozesskosten, wozu sowohl die Gerichtskosten als auch 
die Parteientschädigungen zählen (Art. 95 Abs. 1 ZPO), der unterliegenden Partei 
auferlegt. In familienrechtlichen Verfahren kann das Gericht von diesen 
Verteilungsgrundsätzen abweichen und die Prozesskosten nach Ermessen 
verteilen (Art. 107 Abs. 1 lit. c ZPO). Zu beachten ist indes, dass im 
Rechtsmittelverfahren den Gesichtspunkten des Obsiegens und Unterliegens ein 
grösseres Gewicht zukommt als noch im erstinstanzlichen Verfahren (GRÜTTER, in: 
Brunner/Schwander/Vischer [Hrsg.], Schweizerische Zivilprozessordnung [ZPO] 
Kommentar, 3. Aufl., Zürich/St. Gallen 2024, Art. 107 ZPO N. 5 m.w.H.).

8.2.2. Gegenstand des vorliegenden Berufungsverfahrens bildete allein der 
Kindesunterhalt. Neben der Höhe der Unterhaltsbeiträge samt Umfang des 
entsprechenden Ausstands bis und mit Juni 2024 (vgl. act. B.2 [183] = act. B.0 [184], 
Dispositiv-Ziff. 8.1 f.) waren dabei auch die Zahlungsmodalitäten (Dispositiv-Ziff. 
8.3), der Verweis auf die Berechnungsgrundlagen (Dispositiv-Ziff. 8.4) sowie die 
Indexierung (Dispositiv-Ziff. 8.5) angefochten. Die letztgenannten Punkte fallen 
jedoch im Vergleich zur Frage der Höhe der Unterhaltsbeiträge nicht (massgeblich) 
ins Gewicht bzw. ihre Anpassung kann als Folge einer neuen Festlegung der 
Unterhaltsbeiträge verstanden werden. Demnach ist für die verschiedenen Phasen 
auszurechnen, inwieweit der Kindsvater und die Kindsmutter mit ihren jeweiligen 
Anträgen durchdringen – wobei vorliegend nicht auf das abstrakte Verhältnis von 
Obsiegen und Unterliegen, sondern auf die Abweichung von den angestrebten 
Beträgen abzustellen ist –, und hat sodann eine Gewichtung der errechneten 
Obsiegensquoten im Verhältnis zur Länge der jeweiligen Phase zu erfolgen. Da die 
Vorinstanz, die Parteien und nun die Berufungsinstanz je von unterschiedlichen 
Unterhaltsphasen ausgingen bzw. ausgehen, sind zwecks Berechnung der 
Obsiegensquoten fünf (fiktive) Berechnungsphasen (1. Juli 2023 bis 30. September 
2023, 1. Oktober 2023 bis 31. Dezember 2023, 1. Januar 2024 bis 31. März 2024, 
1. April 2024 bis 31. Juli 2024 sowie ab 1. August 2024) zu bilden. In Bezug auf die 

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letzte Berechnungsphase, deren Dauer zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht feststeht, 
wird mit zwölf Monaten gerechnet, zumal vorliegend davon ausgegangen werden 
kann, dass der Entscheid im Hauptverfahren bis im Sommer 2025 gefällt werden 
dürfte. Über sämtliche Phasen gerechnet resultiert ein durchschnittliches Obsiegen 
der Kindsmutter im Unterhaltspunkt von rund 55%, während der Kindsvater im 
Durchschnitt zu rund 45% obsiegt. Zu berücksichtigen ist an dieser Stelle noch, 
dass der Kindsvater einen prozessualen Antrag auf Gewährung der aufschiebenden 
Wirkung stellte, welcher mit Verfügung vom 16. Januar 2025 abgewiesen wurde, 
wobei die Kosten bei der Prozedur belassen wurden (act. D.19 [183] 
= act. D.12 [184]). Dieser Umstand ist zulasten des Kindsvaters zu gewichten. 
Gesamthaft ist mithin von einem Obsiegen der Kindsmutter im Berufungsverfahren 
im Umfang von rund drei Fünfteln und einem Obsiegen seitens des Kindsvaters von 
rund zwei Fünfteln auszugehen. Es rechtfertigt sich daher, die Kosten der 
Berufungsverfahren, welche auf insgesamt CHF 3'000.00 festgesetzt werden, zu 
drei Fünfteln bzw. im Umfang von CHF 1'800.00 dem Kindsvater und zu zwei 
Fünfteln bzw. im Umfang von CHF 1'200.00 der Kindsmutter aufzuerlegen.

8.2.3. Auf Gesuch des Kindsvaters vom 21. November 2024 wurde ihm mit 
Verfügung der Vorsitzenden der I. Zivilkammer vom 9. Dezember 2024 (ZK1 24 
217) die unentgeltliche Rechtspflege für das vorliegende (vereinigte) Verfahren 
gewährt. Da der Kindsvater bereits vor Stellung und Gutheissung seines 
Rechtspflegegesuches einen Kostenvorschuss von CHF 2'500.00 geleistet hat (vgl. 
act. D.2 und D.4 [183]), werden die ihm auferlegten Verfahrenskosten von 
CHF 1'800.00 mit dem genannten Vorschuss verrechnet (Art. 111 Abs. 1 ZPO; vgl. 
Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden ZK1 18 43 vom 10. Juni 2021 E. 4.2.3; 
HOFMANN/BAECKERT, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, 
Schweizerische Zivilprozessordnung, 4. Aufl., Basel 2024, Art. 111 ZPO N. 6, je 
m.w.H.; RÜEGG/RÜEGG, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, 
Schweizerische Zivilprozessordnung, 4. Aufl., Basel 2024, Art. 119 ZPO N. 4). Der 
Restbetrag von CHF 700.00 ist ihm vom Obergericht zu erstatten. Auch der 
Kindsmutter wurde mit Verfügungen der Vorsitzenden der I. Zivilkammer vom 30. 
Oktober 2024 (ZK1 24 185 und ZK1 24 197) die unentgeltliche Rechtspflege für das 
vorliegende (vereinigte) Verfahren gewährt. Daher gehen die ihr auferlegten 
Gerichtskosten in der Höhe von CHF 1'200.00 nach Massgabe von Art. 122 Abs. 1 
lit. b ZPO zu Lasten des Kantons Graubünden und sind aus der Gerichtskasse zu 
bezahlen. Vorbehalten bleibt die Rückforderung durch den Kostenträger im Sinne 
von Art. 123 ZPO.

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8.2.4. Sodann hat der Kindsvater der Kindsmutter dem Verfahrensausgang 
entsprechend und in Anwendung der Quotenmethode (vgl. Urteil des 
Kantonsgerichts Graubünden ZK1 19 1/3 vom 16. November 2020 E. 19.6.2) einen 
Fünftel der ihr entstandenen Aufwendungen zu ersetzen, zumal die Gewährung der 
unentgeltlichen Rechtspflege nicht von der Bezahlung einer Parteientschädigung 
an die Gegenpartei entbindet (Art. 118 Abs. 3 ZPO). Der unentgeltliche 
Rechtsvertreter der Kindsmutter, Rechtsanwalt lic. iur. Marc G. Breitenmoser, 
machte mit Honorarnoten vom 31. Oktober 2024 (act. G.1 [184]) respektive vom 
13. Januar 2025 (act. G.3 [183]) einen Aufwand von insgesamt 12.5 Stunden für 
das vorliegende (vereinigte) Verfahren geltend. Der geltend gemachte Aufwand 
wird entschädigt, sofern er angemessen und für die Prozessführung erforderlich war 
(Art. 2 Abs. 2 Ziff. 2 HV [BR 310.250]). Die Honorarnote für das Verfahren 
ZR1 24 183 (act. G.3 [183]) wird als ergänzte Honorar- und Spesennote für die 
anwaltlichen Bemühungen seit 13. November 2024 bezeichnet und umfasst einen 
Aufwand von 5.15 Stunden. Allerdings fehlt eine Kostennote betreffend die zeitlich 
vorangehenden Aufwendungen für die Kenntnisnahme der Berufung der 
Gegenseite und deren Besprechung mit der Mandantin, das Erstellen der 
Berufungsantwort sowie das Stellen des Rechtspflegegesuchs. Der diesbezügliche 
Aufwand wird nach pflichtgemässem Ermessen auf 4.5 Stunden festgesetzt (vgl. 
Art. 5 Abs. 2 HV). Nicht berücksichtigt werden können hingegen die beiden 
Positionen "Korrespondenz Gericht und an Mandantin" vom 27. November 2024 
sowie vom 10. Dezember 2024 im Umfang von 0.15 Stunden respektive von 
0.25 Stunden, da nicht ersichtlich ist, auf welche Korrespondenz sich die 
behaupteten Aufwendungen beziehen. Ebenfalls nicht zu entschädigen ist der 
geltend gemachte Aufwand von 0.45 Stunden für Aktenstudium am 13. Dezember 
2024, da nicht nachvollziehbar ist, inwiefern im fraglichen Verfahrensstadium 
entsprechende Aufwendungen notwendig gewesen wären. Damit resultiert für das 
Verfahren ZR1 24 183 ein zu entschädigender Aufwand von 8.8 Stunden. In Bezug 
auf das für das Verfahren ZR1 24 184 geltend gemachte Honorar (act. G.1 [184]) 
ergeben sich keine Bemerkungen, womit es bei den in Rechnung gestellten 
Aufwendungen von 7.35 Stunden bleibt. Insgesamt beläuft sich der 
entschädigungspflichtige Aufwand somit auf 16.15 Stunden.

Der Kindsvater hat der Kindsmutter nach dem Gesagten einen Fünftel davon zu 
ersetzen. Mit dem vereinbarten Stundenansatz von CHF 270.00 (vgl. act. G.3 im 
Verfahren ZR1 24 156) – welcher für die Bemessung der von der Gegenpartei 
geschuldeten Parteientschädigung auch dann massgeblich ist, wenn der 
obsiegenden Partei die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt wurde 
(BGE 140 III 167 E. 2.3, 121 I 113 E. 3d) – und unter Einschluss einer 

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Spesenpauschale sowie der Mehrwertsteuer resultiert eine Parteientschädigung in 
Höhe von gerundet CHF 970.00 (3.23 Stunden à CHF 270.00, zzgl. 3% 
Spesenpauschale und 8.1% MwSt.). Aufgrund der der Kindsmutter gewährten 
unentgeltlichen Rechtspflege (vgl. E. 8.2.3) werden die verbleibenden vier Fünftel 
ihrer Parteikosten, welche nicht vom Kindsvater zu tragen sind, vorläufig durch den 
Kanton bezahlt (vgl. Art. 122 Abs. 1 lit. a ZPO). Unter Berücksichtigung des 
(reduzierten) Stundenansatzes von CHF 200.00 (vgl. Art. 5 Abs. 1 HV), einer 
Spesenpauschale sowie unter Anwendung des geltenden Mehrwertsteuersatzes 
ergibt dies ein zu entschädigendes Honorar von gerundet CHF 2'875.00 
(12.92 Stunden à CHF 200.00 zuzüglich 3% Spesen und 8.1% MwSt.), welches 
nach dem Gesagten, unter Vorbehalt der Rückforderung gemäss Art. 123 ZPO, aus 
der Gerichtskasse des Obergerichts bezahlt wird. Sodann ist der unentgeltliche 
Rechtsvertreter der Kindsmutter trotz ihres teilweisen Obsiegens für den Fall, dass 
die (reduzierte) Parteientschädigung bei der Gegenpartei nicht oder voraussichtlich 
nicht einbringlich ist, vom Kanton angemessen zu entschädigen (vgl. Art. 122 Abs. 
2 Satz 1 ZPO). Wenn wie vorliegend der kostenpflichtigen Partei die unentgeltliche 
Rechtspflege gewährt worden ist, gilt die von ihr zu leistende Parteientschädigung 
in der Regel zum vornherein als uneinbringlich (BÜHLER, in: Hausheer/Walter 
[Hrsg.], Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Band I: Art. 1–
149 ZPO, Bern 2012, Art. 122 ZPO N. 67). Ausgehend vom zu entschädigenden 
Zeitaufwand von 3.23 Stunden und dem reduzierten Stundenansatz von 
CHF 200.00 ergibt sich ein Honoraranspruch von gerundet CHF 720.00 (inkl. 3% 
Spesenpauschale und 8.1% MwSt.), welcher aus der Gerichtskasse zu leisten ist. 
Mit der Zahlung geht der Anspruch auf die Parteientschädigung im entsprechenden 
Umfang auf den Kanton Graubünden über (Art. 122 Abs. 2 Satz 2 ZPO).

8.2.5. Mit der in E. 8.2.3 genannten Verfügung (ZK1 24 217) wurde dem Kindsvater 
Rechtsanwalt MLaw Patrik Schmid als unentgeltlicher Rechtsbeistand ernannt, 
welcher vom Kanton angemessen zu entschädigen ist (Art. 122 Abs. 1 lit. a ZPO). 
Mit Honorarnote vom 27. Januar 2025 (act. G.4 [183]) bezifferte der Rechtsvertreter 
des Kindsvaters seinen Aufwand für das (vereinigte) Berufungsverfahren auf 
21.67 Stunden zu einem Ansatz von CHF 270.00 pro Stunde und macht damit eine 
Entschädigung von insgesamt CHF 6'608.45 (inkl. 4.5% Kleinspesenpauschale und 
8.1% MwSt.) geltend. Der geltend gemachte Aufwand kann aus verschiedenen 
Gründen nicht vollständig berücksichtigt werden. So entfällt zunächst ein Teil des in 
Rechnung gestellten Aufwands auf den Zeitraum vor dem 21. November 2024 und 
wird mithin nicht von der dem Kindsvater erst ab Gesuchseinreichung gewährten 
unentgeltlichen Rechtspflege (ZK1 24 217) umfasst. Der vor dem Zeitpunkt der 
Gesuchstellung angefallene Aufwand beläuft sich auf 12 Stunden, in welchem 

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Umfang der in Rechnung gestellte Aufwand zu reduzieren ist. Ebenfalls nicht 
entschädigungsfähig sind die Aufwendungen vom 24. Dezember 2024 in 
Zusammenhang mit dem Empfang von Gerichtskorrespondenz im Umfang von 
0.25 Stunden, da die genannte Korrespondenz das Verfahren ZR1 24 156 betraf. 
Ferner erweist sich der geltend gemachte Aufwand von zwei Stunden für das 
Studium der Eingabe der Gegenseite sowie das Verfassen einer Eingabe an das 
hiesige Gericht vom 5. Dezember 2024 angesichts der klaren Rechtslage als 
überhöht, weshalb dieser um die Hälfte bzw. um eine Stunde zu kürzen ist. Es ergibt 
sich ein zu entschädigender Aufwand von 8.42 Stunden. Unter Anwendung des für 
die unentgeltliche Rechtsvertretung massgeblichen Stundenansatzes von 
CHF 200.00 (Art. 5 Abs. 1 HV) sowie unter Kürzung der geltend gemachten 
Spesenpauschale von 4.5% auf praxisgemässe 3% ergibt sich damit eine 
Entschädigung von total gerundet CHF 1'875.00 (inkl. Spesenpauschale und 
8.1% MwSt.). Die Entschädigung wird aus der Gerichtskasse bezahlt. Vorbehalten 
bleibt die Rückforderung durch den Kostenträger im Sinne von Art. 123 ZPO.

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Es wird erkannt:

1. Die Berufungen von A._____ (ZR1 24 183) und von B._____ (ZR1 24 184) 
werden teilweise gutgeheissen.

2. Ziffer 8 des Dispositivs des angefochtenen Entscheids der Einzelrichterin in 
Zivilsachen am Regionalgericht Viamala vom 23. Juli 2024, mitgeteilt am 
26. September 2024 (Proz. Nr. 135-2024-50), wird aufgehoben und durch 
folgende Regelung ersetzt:

8.1. Für die Zeit seit der Trennung, d.h. rückwirkend ab Juli 2023, wird 
A._____ verpflichtet, für die Tochter C._____, geboren am _____ 2022, 
folgende monatliche Unterhaltsbeiträge (zzgl. allfälliger gesetzlicher 
und/oder vertraglicher Kinder- bzw. Ausbildungszulagen) zu bezahlen:

- von 1. Juli 2023 bis 31. Dezember 2023: CHF 945.00 (CHF 505.00 
Barunterhalt und CHF 440.00 Betreuungsunterhalt);

- von 1. Januar 2024 bis 31. Juli 2024: CHF 1'035.00 (CHF 520.00 
Barunterhalt und CHF 515.00 Betreuungsunterhalt);

- ab. 1. August 2024: CHF 1'295.00 (CHF 465.00 Barunterhalt und 
CHF 830.00 Betreuungsunterhalt).

8.2. Insgesamt sind für die Zeit von Juli 2023 bis und mit Juni 2024 somit 
CHF 14'640.00 (inkl. monatliche Kinderzulagen von CHF 230.00) 
geschuldet. A._____ hat in dieser Zeit Unterhalt (inkl. Kinderzulagen) 
von total CHF 7'200.00 bezahlt. Offen sind für diese Zeitspanne somit 
noch CHF 7'440.00.

8.3. Die künftigen Unterhaltsbeiträge gemäss Ziff. 8.1 sowie die künftigen 
Kinder- bzw. Ausbildungszulagen sind jeweils monatlich vorschüssig 
auf den 1. Arbeitstag eines jeden Monats an die Kindsmutter B._____ 
zu bezahlen.

8.4. Die Grundlagen für die Festlegung des Unterhalts ergeben sich aus den 
Tabellen in E. 6.2-6.4 des obergerichtlichen Urteils.

8.5. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziff. 8.1 basieren auf dem Landesindex 
der Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statistik, Stand Ende 
Januar 2025 von 106.8 Punkten (Basis Dezember 2020 = 100 Punkte). 
Die Beiträge werden am 1. Januar jeden Jahres, bezogen auf den 
Indexstand von November des vergangenen Jahres, angepasst.

Die erstmalige Anpassung erfolgt am 1. Januar 2026 nach folgender 
Formel:

ursprünglicher Unterhaltsbeitrag x neuer Index
Neuer Unterhaltsbeitrag = ———————————————————————

alter Index

Weist der Unterhaltspflichtige nach, dass sich sein Netto-
Erwerbseinkommen nicht entsprechend der Indexentwicklung verändert 
hat, erfolgt die Anpassung für das nächste Kalenderjahr lediglich im 
Verhältnis der effektiven Einkommensveränderung.

Fällt der Index unter den Stand von Ende Januar 2025, berechtigt dies 
nicht zu einer Herabsetzung der Unterhaltsbeiträge.

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3. Die Kosten der Berufungsverfahren von CHF 3'000.00 gehen zu drei Fünfteln 
bzw. im Umfang von CHF 1'800.00 zulasten von A._____ und zu zwei 
Fünfteln bzw. im Umfang von CHF 1'200.00 zulasten von B._____.

4. A._____ hat B._____ eine Parteientschädigung von CHF 970.00 (inkl. 
Spesen und MwSt.) zu bezahlen.

Da sich die Parteientschädigung voraussichtlich als uneinbringlich erweist, 
wird der Rechtsvertreter von B._____, Rechtsanwalt Marc G. Breitenmoser, 
gestützt auf die mit Verfügungen vom 30. Oktober 2024 (ZK1 24 185 und 
ZK1 24 197) gewährte unentgeltliche Rechtspflege mit CHF 720.00 
(inkl. Spesen und MwSt.) zu Lasten des Kantons aus der Gerichtskasse des 
Obergerichts entschädigt. Mit der Zahlung geht der Anspruch auf die 
Parteientschädigung im entsprechenden Umfang auf den Kanton über.

5. Die A._____ auferlegten Gerichtskosten von CHF 1'800.00 werden mit dem 
von ihm geleisteten Kostenvorschuss in Höhe von CHF 2'500.00 verrechnet. 
Der Restbetrag von CHF 700.00 wird ihm erstattet.

Die Kosten des Rechtsvertreters von A._____ in Höhe von CHF 1'875.00 
(inkl. Spesen und MwSt.) gehen aufgrund der ihm mit Verfügung vom 9. 
Dezember 2024 (ZK1 24 217) gewährten unentgeltlichen Rechtspflege unter 
Vorbehalt der Rückforderung gemäss Art. 123 ZPO zu Lasten des Kantons 
Graubünden und werden aus der Gerichtskasse des Obergerichts bezahlt.

6. Die B._____ auferlegten Gerichtskosten von CHF 1'200.00 und die nicht 
durch die Parteientschädigung gedeckten Kosten ihres Rechtsvertreters in 
Höhe von CHF 2'875.00 (inkl. Spesen und MwSt.) gehen aufgrund der ihr mit 
Verfügungen vom 30. Oktober 2024 (ZK1 24 185 und ZK1 24 197) 
gewährten unentgeltlichen Rechtspflege unter Vorbehalt der Rückforderung 
gemäss Art. 123 ZPO zu Lasten des Kantons Graubünden und werden aus 
der Gerichtskasse des Obergerichts bezahlt.

7. [Rechtsmittelbelehrung]

8. [Mitteilungen]