# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b6e09e63-0803-5672-86d7-bf2b4f0b3c6b
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-03-22
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 22.03.2024 KSK 2024 12
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2024-12_2024-03-22.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Entscheid vom 22. März 2024

Referenz KSK 24 12

Instanz Schuldbetreibungs- und Konkurskammer als Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs

Besetzung Cavegn, Vorsitzender
Pally, Aktuarin ad hoc 

Parteien A._____
Beschwerdeführer

Gegenstand Kontosperre

Anfechtungsobj. Kontosperre des Betreibungs- und Konkursamtes der Region Prät-
tigau/Davos vom 02.02.2024

Mitteilung 25. März 2024

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Sachverhalt

A. A._____ betreibt zusammen mit seiner Ehefrau seit _____ 2023 in B._____ 
das Restaurant D._____. Gegen ihn wurden diverse Betreibungsverfahren einge-
leitet, worunter sich auch Betreibungen der H._____ sowie der Gemeinde B._____ 
befinden. Mit Pfändungsankündigung vom 23. November 2023 des Betreibungs- 
und Konkursamtes der Region Prättigau/Davos (nachfolgend: Betreibungsamt 
Prättigau/Davos) wurde dem Schuldner für die Forderungen der H._____ die 
Pfändung von rund CHF 20'000.00 auf den 30. November 2023 angekündigt.

B. Pfändungen konnten in der Folge nicht vorgenommen werden, weshalb am 
5. Dezember 2023 eine Vorladung zur Pfändungseinvernahme ausgestellt wurde, 
wobei bei Nichterscheinen eine Straffolge und die polizeiliche Vorführung ange-
droht wurde.

C. Am 23. Januar 2024 erfolgte ein Zustellversuch von (weiteren) Zahlungsbe-
fehlen, die der Schuldner nicht abgeholt hatte, sowie ein weiterer Vollzugsversuch.

D. Am 26. Januar 2024 erschien der Schuldner beim Betreibungsamt Prätti-
gau/Davos zur Abholung der Zahlungsbefehle. Gleichzeitig wurde der Termin für 
den Pfändungsvollzug auf den 1. Februar 2024 angesetzt.

E. Am 1. Februar 2024 konnte die vorgesehene Pfändung für die Betreibun-
gen der H._____ erneut nicht vollzogen werden.

F. In der Folge ersuchte das Betreibungsamt Prättigau/Davos am 2. Februar 
2024 die E._____ sowie die G._____ im Rahmen einer Sicherungsmassnahme, 
die Saldi sämtlicher auf den Schuldner laufenden Konten bekannt zu geben und 
im Umfang von CHF 20'000.00 zu sperren.

G. Die E._____ sperrte daraufhin vorsorglich das Privatkonto Nr. _____ des 
Schuldners mit einem Guthaben von CHF 143.17. Gleichentags sperrte die 
G._____ drei bei ihr bestehende Privatkonti des Schuldners.

H. Am 7. Februar 2024 reichte A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) Be-
schwerde beim Kantonsgericht von Graubünden ein und verlangte die Aufhebung 
der Kontosperren. 

I. Das Betreibungsamt Prättigau/Davos verfügte mit Schreiben vom 9. Febru-
ar 2024 die Aufhebung der Sperrung eines Kontos bei der G._____, da es sich bei 
diesem Konto um ein Partnerkonto des Schuldners mit seiner Ehefrau handle.

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J. Das Betreibungsamt Prättigau/Davos beantragte mit Stellungnahme vom 
16. Februar 2024 die Abweisung der Beschwerde.

K. Das Verfahren ist spruchreif.

Erwägungen

1.1. Gemäss Art. 17 Abs. 1 SchKG kann mit Ausnahme der Fälle, in denen das 
SchKG den Weg der gerichtlichen Klage vorschreibt, gegen jede Verfügung eines 
Betreibungs- oder eines Konkursamtes wegen Gesetzesverletzung oder Unange-
messenheit Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde geführt werden. Als einzige 
kantonale Beschwerdeinstanz ist die Schulbetreibungs- und Konkurskammer des 
Kantonsgerichts für die Beurteilung solcher Beschwerden zuständig (Art. 13 Abs. 
1 und 2 SchKG i.V.m. Art. 13 EGzSchKG [BR 220.000] und Art. 8 Abs. 1 KGV [BR 
173.100]).

1.2. Als Anfechtungsobjekt der betreibungsrechtlichen Beschwerde ist nicht 
bloss ein bestimmter formeller amtlicher Erlass zu verstehen, sondern jede amtli-
che Massregel in einem konkreten zwangsvollstreckungsrechtlichen Verfahren, 
soweit sie einseitig kraft Amtsgewalt und mit Wirkungen nach aussen erlassen 
wird (BGer 5A_308/2011 v. 8.9.2011 E.1.1). Die vorliegende Beschwerde richtet 
sich sinngemäss gegen das an die E._____ und die G._____ gerichtete Schreiben 
(act. E.I, BA act.11 und 12) vom 2. Februar 2024 bezüglich der Anordnung der 
Kontosperren für den Betrag von CHF 20'000.00. Es handelt sich damit um zuläs-
sige Anfechtungsobjekte einer betreibungsrechtlichen Beschwerde im Sinne von 
Art. 17 SchKG.

1.3. Zur Beschwerde nach Art. 17 SchKG ist legitimiert, wer durch die angefoch-
tene Verfügung oder durch eine Untätigkeit eines Vollstreckungsorgans in seinen 
rechtlich geschützten oder zumindest tatsächlichen Interessen betroffen und da-
durch beschwert ist und deshalb ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung 
oder Änderung der Verfügung hat (Pra 2019 Nr. 57 E. 3.2; Pra 2019 Nr. 33 E. 
4.2.2). Der Beschwerdeführer wird durch die aufrechterhaltene Sperre der Konten 
in seinen rechtlichen Interessen tangiert und ist somit zur Erhebung der Be-
schwerde legitimiert.

1.4 Die Beschwerde ist schriftlich (Art. 17 Abs. 1 EGzSchKG) und binnen einer 
Frist von zehn Tagen seit Kenntnisnahme von der angefochtenen Verfügung 
(Art. 17 Abs. 2 SchKG) einzureichen. Beschwerde wegen Rechtsverweigerung 
oder Rechtsverzögerung kann jederzeit geltend gemacht werden (Art. 17 Abs. 3 
SchKG). Der Beschwerdeführer gelangte mit Eingabe vom 7. Februar 2024 (act. 

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A.1) an das Kantonsgericht. Aus den Akten ist ersichtlich, dass der Beschwerde-
führer am 6. Februar 2024 (act. A.2) Kenntnis von der Anordnung des Betrei-
bungsamts Prättigau/Davos bezüglich der Kontosperren vom 2. Februar 2024 an 
die E._____ und der G._____ erhalten hat. Die Beschwerde wurde somit Frist- 
und Formgerecht erhoben, weshalb grundsätzlich darauf einzutreten ist.

2.1. Das Verfahren vor der Aufsichtsbehörde richtet sich prinzipiell nach den 
kantonalen Verfahrensbestimmungen (Art. 20a Abs. 3 SchKG), wobei die bundes-
rechtlichen Minimalvorschriften zu beachten sind (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 1─5 
SchKG). Letztere geben unter anderem vor, dass die Aufsichtsbehörde den Sach-
verhalt von Amtes wegen festzustellen hat (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG).

2.2. Mit der betreibungsrechtlichen Beschwerde kann gerügt werden, dass eine 
Verfügung eines Betreibungs- oder Konkursamtes Recht verletzt oder unange-
messen ist. Mit Blick auf die Pfändung kann jede Verletzung der Vorschriften über 
die Pfändung einschliesslich der Ausübung des Ermessens gerügt werden. Es 
muss sich dabei jedoch um Verfahrensfehler handeln (vgl. BGer 5A_877/2017 v. 
20.2.2018 E. 3.2). 

3.1 Der Beschwerdeführer führte in seiner Beschwerde vom 7. Februar 2024 
aus, er habe mit der H._____ vereinbart, einen Teilbetrag seiner Forderungen zu 
bezahlen. In der Folge habe er herausgefunden, dass sein Geschäftskonto auf 
Antrag des Betreibungsamts Prättigau/Davos gesperrt worden sei. Dies sei Vet-
ternwirtschaft. Er habe keine Informationen betreffend die Kontensperrung erhal-
ten und ersuche um Aufhebung der Kontensperrung, ansonsten er den Betrieb 
schliessen müsse. Zudem betreffe das Privatkonto auch seine Frau und die 
Schwiegermutter, welche dieses zur Leistung ihrer Zahlungen benutzen würden 
(act. A.1).

3.2. Das Betreibungsamt Prättigau/Davos hielt in seiner Stellungnahme vom 16. 
Februar 2024 fest, dass seit dem 6. Mai 2022 diverse Betreibungen mit Gesamt-
forderungen von rund CHF 216'700.00 eingegangen seien. Aktuell wehre sich der 
Schuldner seit November 2023 beharrlich gegen den Pfändungsvollzug. Am 1. 
Februar 2024 habe der Pfändungsvollzug im Restaurant abgebrochen werden 
müssen, nachdem der Schuldner sich wiederholt quergestellt und mit seinem Auf-
treten die Vollzugsbeamten daran gehindert habe, einen geordneten Vollzug 
durchzuführen. Infolge der Obstruktion bei der Pfändung habe das Betreibungs-
amt Prättigau/Davos Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Graubünden einge-
reicht. Ebenfalls habe es sich aufgrund des unkooperativen Auftretens und der 
Auskunftsverweigerung des Schuldners gezwungen gesehen, als Sicherungs-

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massnahme Kontosperren bei der E._____ sowie bei der G._____ bis zu einem 
Betrag von CHF 20'000.00 zu verfügen. Dem Schuldner sei wiederholt mitgeteilt 
worden, dass die Gläubigerin einen schriftlichen Rückzug an das Betreibungsamt 
Prättigau/Davos einreichen müsse, um die Aufhebung der Kontosperren zu erwir-
ken (act. A.2).

4.1. Bei den Anzeigen an die E._____ und die G._____ handelte es sich um 
dringliche und vorsorgliche Sicherungsmassnahmen infolge Pfändungsvollzugs 
(act. E.1.11 und E.1.12). Der Zweck einer Sicherungsmassnahme nach Art. 98 ff. 
SchKG liegt in der Erhaltung der Vermögenswerte des Schuldners und im Entge-
genwirken bei Gefährdung der Gläubigerrechte. Sie kann bei Dringlichkeit schon 
vor dem Pfändungsvollzug erfolgen und es können dringliche Massnahmen getrof-
fen werden. Aufgrund des Eingriffs in die Stellung des Schuldners sind an die be-
sondere Dringlichkeit erhöhte Anforderungen zu stellen (Roger Schlegel/Markus 
Zopfi, in: Kren Kostkiewicz/Vock [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über 
Schuldbetreibung und Konkurs, 4. Aufl. 2017, N 3 zu Art. 99 SchKG; BGer 
5A_616/2017 v. 14.3.2018 E. 6). Eine Dringlichkeit ist dann etwa gegeben, wenn 
sich der Schuldner im Rahmen einer anstehenden Pfändung permanent und wie-
derholt dem Zugriff der Vollstreckungsbehörden entzieht und somit eine Pfändung 
verunmöglicht, obwohl es ihm nach objektiven Kriterien möglich gewesen wäre, 
dem Pfändungsvollzug beizuwohnen. Diesfalls lässt sich auch die vorsorgliche 
Sperrung des gesamten Lohnes/Einkommens und/oder eines bekannten Bank-
kontos rechtfertigen (Schlegel/Zopfi, a.a.O., N 3 zu Art. 99 SchKG). Dem Schuld-
ner ist in diesem Fall rückwirkend wenigstens das Existenzminimum zuzugeste-
hen. Der an die vorsorgliche Massnahme anschliessende Pfändungsvollzug oder 
die Aufhebung derselben ist den Beteiligten mitzuteilen.

4.2. Vorliegend ergibt sich aus den beigezogenen Akten, dass das Betreibungs-
amt Prättigau/Davos verschiedene Pfändungsankündigungen erliess (act. E.1.2 
und E.1.3), dass Vorladungen zu Pfändungseinvernahmen erlassen wurden, Voll-
zugsversuche am 7. Dezember 2023 und am 23. Januar 2024 erfolglos geblieben 
sind und am 1. Februar 2024 eine Pfändung in der Betreibung Nr. C._____ ge-
scheitert ist, nachdem der Beschwerdeführer Auskünfte verweigert hatte und die 
Betreibungsbeamten aufgefordert worden waren, das Lokal zu verlassen (act. 
E.1.10). Damit war die Pfändung am 2. Februar 2024 noch nicht vollzogen. Insge-
samt ist aus den Akten ersichtlich, dass der Beschwerdeführer sich mehrfach der 
Pfändung entzogen bzw. durch unkooperativen Verhalten die (vollständige) Pfän-
dung verunmöglicht hat. Eine Verletzung der in Art. 91 SchKG statuierte Mitwir-
kungspflicht des Schuldners ist damit zu bejahen. Unter diesen Umständen er-

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scheinen die Voraussetzungen für eine Sicherungsmassnahme als gegeben und 
die vom Betreibungsamt Prättigau/Davos angeordneten dringlichen vorsorglichen 
Sicherungsmassnahmen durch Sperrungen von Bankkonten grundsätzlich weder 
rechtswidrig noch unangemessen. Die Sicherungsmassnahmen erfolgten daher 
grundsätzlich und entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers rechtmässig, 
allerdings unter der Voraussetzung, dass diese keine unpfändbaren Vermögens-
werte im Sinne von Art. 92 Abs. 1 Ziff. 1 - 11 SchKG umfassten. Solches wird vom 
Beschwerdeführer aber gar nicht geltend gemacht, ausser sinngemäss durch 
Verweis auf dasjenige Konto, auf welches seine Ehefrau Zugriff habe (dazu nach-
stehend E. 4.4). Ansonsten führt er aus, sein Geschäftskonto sei gesperrt worden 
und er könne seinen geschäftlichen Verpflichtungen (insbesondere Lohnzahlun-
gen) nicht mehr nachkommen (act. A.1. S. 1). 

4.3. Die Rüge des Beschwerdeführers, wonach er vom Betreibungsamt Prätti-
gau/Davos keine Informationen bezüglich der Sperren erhalten und es auf Nach-
frage hin bloss geheissen habe, es betreffe eine offene Forderung der H._____, ist 
unbegründet. Bei der Kontosperre handelt es sich um eine vorsorgliche Siche-
rungsmassnahme, und zwar eine mit superprovisorischem Charakter, weshalb der 
Beschwerdeführer vorgängig, um den Zweck der Sperre nicht zu vereiteln, nicht 
angehört werden musste. 

4.4. Der Beschwerdeführer macht geltend, das Betreibungsamt Prättigau/Davos 
halte sein Partnerkonto mit seiner Ehefrau, auf welches auch seine Schwiegermut-
ter Zugriff habe, blockiert (act. A.1). Diesbezüglich ist festzuhalten, dass das Be-
treibungsamt Prättigau/Davos in seiner Vernehmlassung vom 16. Februar 2024 
festhält, es habe am 9. Februar 2024 – somit zwei Tage nach der Einreichung der 
Beschwerdeschrift des Beschwerdeführers – die Aufhebung der Kontosperre 
_____ bei der G._____ veranlasst, nachdem festgestellt worden sei, dass es sich 
bei diesem Konto um ein Partnerkonto mit der Ehefrau – das auch die Schwie-
germutter Zugriff auf das Konto hat ist im Übrigen unbeachtlich – des Schuldners 
handle (act. A.2). Dies trifft zu, wie aus den Akten zu entnehmen ist (act. E.1.16). 
Entsprechend ist das Partnerkonto zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr gesperrt. Die 
Beschwerde ist diesbezüglich gegenstandslos geworden.

4.5. Schliesslich wendet der Beschwerdeführer ein, dass die Aufrechterhaltung 
der Kontosperren aufgrund einer offenen Forderung der H._____ nicht richtig sei, 
da diese ihm mitgeteilt habe, sie verfügten über einen Zahlungsplan, was auch per 
E-Mail dem Betreibungsamt Prättigau/Davos mitgeteilt worden sei. Diese Rüge ist 
unbegründet. Wie bereits im Verfahren KSK 24 8 festgehalten, hat eine Gläubige-
rin den Rückzug der Pfändungsbegehren dem Betreibungsamt schriftlich mitzutei-

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len. Die seitens eines Schuldners vorgebrachte Inaussichtnahme einer Einigung 
ist für das Betreibungsamt unbeachtlich. 

4.6. Soweit schliesslich aus den Akten zu entnehmen ist, dass der Beschwerde-
führer sinngemäss aus dem Ersuchen um finanzielle Unterstützung beim Sozial-
amt die Belassung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums sowie einen 
Zugriff auf ein Bankkonto verlangt, um die Rechnungen für "- Wohnung - F._____ 
Versicherung - Auto - Kredit - Lebensunterhalt" (act. E.I, BA act.17) zu begleichen, 
ist einerseits festzuhalten, dass dies in der Beschwerde nicht gerügt wurde, und 
andererseits ist auf die Mitwirkungspflicht hinzuweisen. Ist der Schuldner der Auf-
fassung, dass durch die Kontosperren ein Eingriff in sein Existenzminimum erfolgt 
sei, so ist es an ihm, sich dem Pfändungsvollzug umgehend persönlich zu stellen 
und dem Betreibungsamt die notwendigen Angaben zu machen, wozu er auch 
bereits aufgefordert wurde (vgl. BGer 5A_616/2017 v. 14.3.2018 E. 6). Dies wäre 
für ihn offensichtlich ein Leichtes. Im Rahmen des Pfändungsvollzugs wäre ihm 
alsdann – auch rückwirkend – das betreibungsrechtliche Existenzminimum zu be-
lassen.

5. Zusammenfassend ist die Beschwerde abzuweisen, soweit sie nicht bereits 
gegenstandslos geworden ist.

6. Da sich die Beschwerde als offensichtlich unzulässig erweist, ergeht der 
vorliegende Entscheid in einzelrichterlicher Kompetenz (Art. 18 Abs. 3 GOG [BR 
173.000]; Art. 11 Abs. 2 KGV).

7. Gemäss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 Satz 1 SchKG und Art. 61 Abs. 2 lit. a GebV 
ist das Beschwerdeverfahren vor der kantonalen Aufsichtsbehörde kostenlos.

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Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit sie nicht gegenstandslos gewor-
den ist.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG Be-
schwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schrift-
lich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Ent-
scheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzurei-
chen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Vor-
aussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 
ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: