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**Case Identifier:** 978d23b0-a3c3-59ef-a80c-757055c7abe6
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-11-23
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 23.11.2023 725 2023 139 / 269 (725 23 139 / 269)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-2023-139---269_2023-11-23.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 23. November 2023 (725 23 139 / 269) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Prüfung des Zeitpunkts des Fallabschlusses; Anwendung der Rechtsprechung gemäss 

BGE 117 V 359 und 134 V 109  

 
 

Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Kantonsrichter Jgnaz Jermann, Kan-
tonsrichterin Susanne Afheldt, Gerichtsschreiberin Barbara Vögtli 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Erich Züblin, Advokat, 
Spalenberg 20, Postfach, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
A. A.____, geboren 1988, geriet am 1. April 2019 mit ihrem Fahrrad in eine Tramschiene 
und stürzte. Seit dem 1. Januar 2019 war sie als Social Media Manager bei der B.____ AG in 
einem Teilzeitpensum von 30 % angestellt und damit in ihrer Eigenschaft als Arbeitnehmerin im 
Zeitpunkt des Unfalles bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Das 
erstversorgende Spital C.____ diagnostizierte im Bericht vom 2. April 2019 ein Trauma der Zähne 
11, 12, 21 und 22 sowie ein leichtes Schädelhirntrauma mit fraglicher Subarachnoidalblutung 
(SAB) sowie eine HWS- und BWS-Distorsion. Es attestierte der Versicherten bei Austritt für die 

 

 
 
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Dauer einer Woche eine 100 %-ige Arbeitsunfähigkeit. Die Suva erbrachte in der Folge die ge-
setzlichen Versicherungsleistungen. Mit Verfügung vom 19. Februar 2020 stellte sie die Versi-
cherungsleistungen per 17. Februar 2020 ein. Nachdem die Versicherte dagegen Einsprache 
erhoben hatte, kam die Suva auf ihren Entscheid zurück und richtete weitere Versicherungsleis-
tungen aus. Mit Verfügung vom 17. Januar 2023 stellte sie ihre Leistungen per Ende Januar 2023 
erneut ein. In der Begründung wies sie darauf hin, dass die noch geklagten Beschwerden orga-
nisch nicht hinreichend nachweisbar seien und ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen 
den Beschwerden und dem Unfallereignis verneint werde. Die dagegen von der Versicherten am 
16. Februar 2023 erhobene Einsprache wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 4. April 2023 
ab und bestätigte die Einstellung der Leistungen per 31. Januar 2023. 
 
B. Dagegen erhob A.____, vertreten durch Advokat Erich Züblin, mit Eingabe vom 16. Mai 
2023 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht 
(Kantonsgericht), und beantragte, es sei der angefochtene Einspracheentscheid aufzuheben und 
es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr die gesetzlichen Leistungen gemäss UVG 
über den 31. Januar 2023 hinaus zu erbringen; unter o/e-Kostenfolge. 
 
C. Mit Eingabe vom 13. Juni 2023 reichte die Beschwerdeführerin weitere Unterlagen zu 
den Akten und machte unter Hinweis auf das Schreiben ihres Zahnarztes Dr. med. dent. D.____ 
vom 10. Juni 2023 geltend, dass die Behandlung der Schmerzzustände im Bereich der betroffe-
nen, klopfempfindlichen Zähne 21 und 22 im linken Oberkiefer noch nicht abgeschlossen sei. 
Ausserdem sei die Frage der natürlichen Kausalität dieser Beschwerden bis heute nicht abgeklärt 
worden. 
 
D. In der Beschwerdeantwort vom 28. Juni 2023 beantragte die Beschwerdegegnerin die 
Abweisung der Beschwerde. 
 
E. In der Folge zog das Kantonsgericht die Akten der Schweizerischen Invalidenversiche-
rung bei und liess den Parteien diejenigen Aktenstücke, die vor Rechtshängigkeit des vorliegen-
den Beschwerdeverfahrens dem IV-Dossier noch nicht beilagen, zukommen. Mit Eingabe vom 
25. Juli 2023 liess sich die Beschwerdegegnerin zu diesen IV-Akten vernehmen. 
 
F. Mit Verfügung des instruierenden Präsidiums vom 22. August 2023 wurde die Angele-
genheit der Dreierkammer zur Beurteilung überwiesen. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Auf die frist- und formgerecht beim örtlich wie sachlich zuständigen Kantonsgericht er-
hobene Beschwerde vom 16. Mai 2023 ist einzutreten. 
 
2.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) vom 
20. März 1981 hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversicherung, soweit das 

 

 
 
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Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsun-
fällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der versicherten Person 
Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehandlung). Ist die versi-
cherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes 
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] vom 6. Oktober 2000), so hat 
sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Ist die versicherte Person infolge des 
Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente 
(Art. 18 Abs. 1 UVG). Erleidet sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der 
körperlichen oder geistigen Integrität, so hat sie nach Art. 24 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine 
angemessene Integritätsentschädigung. Diese wird mit der Invalidenrente festgesetzt oder, falls 
kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung der ärztlichen Behandlung gewährt (Art. 24 
Abs. 2 UVG). Für diese Leistungen hat der Unfallversicherer grundsätzlich nur unter der Voraus-
setzung aufzukommen, dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Scha-
den (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Invalidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher und ein adä-
quater Kausalzusammenhang besteht. 
 
2.2 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne 
deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen 
Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Um-
schreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass 
ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass 
das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige In-
tegrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht weg-
gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele. Ob 
zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kau-
salzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde im Rah-
men der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. dazu BGE 126 V 360 E. 5b) zu befinden 
hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs-
anspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1). 
 
2.3 Ursachen im Sinn des adäquaten Kausalzusammenhangs sind diejenigen Ereignisse, 
die nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet 
sind, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt des Erfolges also 
durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint. Der Voraussetzung des adäquaten Kau-
salzusammenhangs kommt die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu (BGE 129 V 177 E. 3.2 
f.). Ob bei Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhanges zwischen dem versicherten Er-
eignis und der eingetretenen gesundheitlichen Schädigung auch der erforderliche adäquate Kau-
salzusammenhang besteht, ist eine Rechtsfrage, die nach den von Doktrin und Praxis entwickel-
ten Regeln zu beurteilen ist (BGE 112 V 30 E. 1b). Im Bereich organisch objektiv ausgewiesener 
Unfallfolgen spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kau-
salzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers praktisch keine Rolle, da sich hier 
die adäquate weitgehend mit der natürlichen Kausalität deckt (BGE 134 V 109 E. 2.1, 127 V 102 

 

 
 
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E. 5b/bb). Anders verhält es sich bei natürlich unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv aus-
gewiesenen Beschwerden. Hier ist bei der Beurteilung der Adäquanz vom augenfälligen Gesche-
hensablauf des geltend gemachten Unfallereignisses auszugehen, und es sind je nachdem wei-
tere unfallbezogene Kriterien einzubeziehen. Bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall 
werden diese Adäquanzkriterien unter Ausschluss psychischer Aspekte geprüft (sogenannte 
Psycho-Praxis; BGE 115 V 133), während nach der bei Schleudertraumen und äquivalenten Ver-
letzungen der HWS sowie Schädel-Hirntraumen anwendbaren sogenannten Schleudertrauma-
Praxis auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet 
wird (zum Ganzen: BGE 134 V 109 E. 2.1 mit Hinweisen).  
 
2.4 Nach Art. 19 Abs. 1 UVG entsteht der Rentenanspruch, wenn von der Fortsetzung der 
ärztlichen Behandlung eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustands nicht mehr erwar-
tet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abge-
schlossen sind. Der Begriff der namhaften Verbesserung des Gesundheitszustands bezieht sich 
dabei auf die von weiterer ärztlicher Behandlung zu erwartende Steigerung oder Wiederherstel-
lung der Arbeitsfähigkeit. Diese muss ins Gewicht fallen, andernfalls die Prüfung möglicher An-
sprüche auf eine Invalidenrente und/oder eine Integritätsentschädigung zu erfolgen hat, wobei 
das Bundesgericht und ein Teil der Lehre diesbezüglich den Begriff des sogenannten Fallab-
schlusses verwenden (vgl. BGE 134 V 109 E. 3.2 ff.; THOMAS FLÜCKIGER in: Frésard-Fellay/Leu-
zinger/Pärli [Hrsg.], Basler Kommentar zum Unfallversicherungsgesetz, Basel 2019, Art. 19 N 6 
ff; kritisch dazu etwa VOLKER PRIBNOW/SARAH EICHENBERGER in: Hürzeler/Kieser [Hrsg.], UVG, 
Bundesgesetz über die Unfallversicherung, Kommentar zum schweizerischen Sozialversiche-
rungsrecht, Bern 2018, Art. 21 N 16; vgl. auch Urteil des Kantongerichts, Abteilung Sozialversi-
cherungsrecht, vom 11. Mai 2023, 725 22 70/112, E. 6.1 mit weiteren Hinweisen). Bei Anwendung 
der Schleudertrauma-Praxis ist diese Prüfung in jenem Zeitpunkt vorzunehmen, in dem von der 
Fortsetzung der auf die somatischen Leiden gerichteten ärztlichen Behandlung keine namhafte 
Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann (BGE 134 V 109 E. 6.1; 144 
V 354 E. 4.2). Ob der sogenannte Fallabschluss rechtzeitig erfolgt ist, kann erst geprüft werden, 
wenn der medizinische Sachverhalt rechtsgenüglich erstellt ist (Urteil des Bundesgerichts vom 
29. September 2015, 8C_170/2015, E. 4.2). 
 
2.5 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche – insbesondere bei 
der Feststellung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person – ist 
die rechtsanwendende Behörde auf verlässliche medizinische Entscheidungsgrundlagen ange-
wiesen (BGE 134 V 231 E. 5.1; 132 V 93 E. 4). Das Gericht hat diese Unterlagen nach dem für 
den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c 
ATSG) frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss 
zu würdigen. Dies bedeutet, dass alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, 
objektiv zu prüfen sind und danach zu entscheiden ist, ob die verfügbaren Unterlagen eine zu-
verlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten der Prozess nicht erledigt werden, ohne das gesamte 
Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum auf die eine und nicht auf die 
andere medizinische These abgestellt wird (BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes 

 

 
 
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eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf all-
seitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen-
hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge-
rungen begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1). Berichten und Gutachten versicherungsinterner 
Fachpersonen kommt nicht derselbe Beweiswert wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG 
eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten zu. An die 
Beweiswürdigung sind strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Versicherungsfall ohne Ein-
holung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen auch nur geringe Zweifel 
an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so 
sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1). Schliesslich bleibt darauf 
hinzuweisen, dass das sozialversicherungsrechtliche Verwaltungsverfahren und der Sozialversi-
cherungsprozess vom Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG) 
beherrscht sind. Danach haben Verwaltung und Gericht von Amtes wegen für die richtige und 
vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Sie dürfen eine Tatsa-
che nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. 
 
3. Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Entscheid auf den Standpunkt, 
dass die Versicherte umfassend abgeklärt worden sei. Gestützt auf diese Abklärungen sei der 
Versicherungsmediziner Dr. med. E.____, Facharzt für Neurologie, in seinen Stellungnahmen 
vom 23. Juni 2020 und vom 10. November 2022 zum Schluss gekommen, dass nachweisbare 
substanzielle zervikale und kraniale Läsionen fehlen würden und keine strukturellen Unfallfolgen 
hätten objektiviert werden können. Auf diese Beurteilung könne abgestellt werden, da keine Um-
stände ersichtlich seien, die die Beurteilung von Dr. E.____ in Frage stellen würden. Auch der 
Bericht von Dr. med. F.____, Leitender Arzt Geriatrie der Klinik G.____, spreche nicht gegen den 
Beweiswert der Beurteilung von Dr. E.____. Weitere Abklärungen seien daher nicht notwendig. 
Es sei davon auszugehen, dass für die von der Versicherten über den 31. Januar 2023 hinaus 
geklagten Beschwerden kein unfallbedingtes strukturelles Substrat objektiviert werden könne, 
weshalb die Adäquanz separat zu prüfen sei. In Bezug auf den Zeitpunkt des Fallabschlusses 
führte die Beschwerdegegnerin aus, den Berichten der Klinik G.____ könnten keine Anhalts-
punkte entnommen werden, wonach von den vorgeschlagenen Behandlungen mehr erwartet 
werden könne als eine blosse Verbesserung und eine kurzfristige Linderung des Leidens oder 
der Befindlichkeit. Die vorgeschlagenen Behandlungen würden auch nicht als kontinuierliche, mit 
einer gewissen Planmässigkeit auf eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustands ge-
richtete ärztliche Behandlung erscheinen. Die Tatsache, dass der Gesundheitszustand während 
des sechswöchigen Aufenthaltes in der Klinik G.____ mit intensiver neurologischer Rehabilitation 
nicht so weit habe verbessert werden können, dass wenigstens eine teilweise Arbeitsfähigkeit 
resultiert hätte, spreche nicht dafür, dass derartiges nun mit ambulanten Massnahmen erreicht 
werden könne. Eine realistisch ins Gewicht fallende Verbesserung erscheine mit diesen Behand-
lungen nicht verbunden zu sein. Die zahnärztliche Behandlung gelte als abgeschlossen, was im 
Rahmen der Einsprache nicht in Frage gestellt worden sei. Daher könne der Fall abgeschlossen 
werden und es sei die Adäquanz zu prüfen. Vorliegend könne davon ausgegangen werden, dass 
die Versicherte ein Schleudertrauma oder eine ähnliche Verletzung erlitten habe. Das Ereignis 
vom 1. April 2019 sei der Gruppe der mittelschweren im Grenzbereich zu den leichten Unfällen 

 

 
 
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zuzuordnen. Besonders dramatische Begleitumstände oder eine besondere Eindrücklichkeit des 
Ereignisses würden nicht vorliegen. Es sei auch keine Schwere oder besondere Art der erlittenen 
Verletzung gegeben. Eine belastende fortgesetzt spezifische ärztliche Behandlung bis zum Fall-
abschluss, die eine erhebliche Mehrbelastung bedeuten würde, sei auch nicht gegeben. Ob er-
hebliche Beschwerden vorliegen würden, könne offengelassen werden. Eine ärztliche Fehlbe-
handlung liege nicht vor und werde auch nicht geltend gemacht. Ein schwieriger Heilverlauf und 
erhebliche Komplikationen, die die Heilung beeinträchtigen, seien auch nicht gegeben. Anstren-
gungen zur Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit seien keine erkennbar. Unter diesen Umstän-
den sei die Adäquanz eines Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall vom 1. April 2019 und 
den weiterbestehenden Beschwerden zu verneinen. 
 
4.1.1 Die Beschwerdeführerin bestreitet zunächst den von der Beschwerdegegnerin gewähl-
ten Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 31. Januar 2023. Es sei nicht richtig, wenn die Be-
schwerdegegnerin feststelle, dass von den weiteren Behandlungen keine namhafte Verbesse-
rung der Arbeitsfähigkeit mehr erwartet werden könne. Dies widerspreche diametral den Ein-
schätzungen der Ärzte der Klinik G.____. Diese würden davon ausgehen, dass die Belastbarkeit 
nach Fortführung der Therapien im ambulanten Setting weiter gesteigert werden könne, so dass 
zu einem späteren Zeitpunkt ein beruflicher Wiedereinstieg mit initial stark reduziertem Pensum 
in Erwägung gezogen werden könne. Die Einschätzung der Beschwerdegegnerin, die Therapien 
würden zu keiner realistischen Steigerung der Arbeitsfähigkeit führen, sei eine blosse Behaup-
tung ohne medizinische Grundlage. Es sei hier deshalb eine gutachterliche Abklärung angezeigt.  
 
4.1.2 Wie in Erwägung 2.4 hiervor dargelegt, hängt der Zeitpunkt des sogenannten Fallab-
schlusses davon ab, ob eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes im Sinne von 
Art. 19 Abs. 1 UVG noch möglich ist. Vorliegend stellte die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen 
per 31. Januar 2023 ein. Gestützt auf den Austrittsbericht der Klinik G.____ vom 22. September 
2022 ist davon auszugehen, dass zwar weitere Vorschläge bezüglich Therapiemassnahmen ge-
macht wurden. Vorgeschlagen wurden eine intensive Physiotherapie, flankiert mit alternativen 
TCM-nahen Heilmethoden, eine Wassertherapie sowie gegebenenfalls dezente Wiedereinglie-
derungsversuche via Case Management in das berufliche, angestammte Arbeitsfeld. In Anbe-
tracht des Umstands, dass die sechswöchige stationäre Rehabilitation keine wesentliche Steige-
rung der Arbeitsfähigkeit bewirken konnte, ist mit der Beschwerdegegnerin davon auszugehen, 
dass diese weiteren Therapiemassnahmen ebenfalls zu keiner namhaften Besserung des Ge-
sundheitszustands und damit einer erheblichen Steigerung der Arbeitsfähigkeit führen werden. 
Die bundesgerichtliche Praxis verlangt deutlichere Hinweise und Anzeichen für eine noch zu er-
wartende Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt be-
einträchtigt ist (BGE 134 V 109 E. 4.3; Urteil des Bundesgerichts vom 2. Mai 2014, 8C_888/2013, 
E. 4.1). Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der 
ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen zu erwartender geringfügiger thera-
peutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. Medizinische Vorkehren, die 
lediglich einer vorübergehenden Schmerzlinderung dienen und keine namhafte Verbesserung 
des Gesundheitszustandes bewirken, sind vom Unfallversicherer nicht zu übernehmen, auch 
wenn es sich erwiesenermassen um Unfallfolgen handelt. Damit zeigt sich, dass der sogenannte 
Fallabschluss grundsätzlich zum richtigen Zeitpunkt erfolgte. 

 

 
 
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4.2.1 Zu prüfen bleibt in diesem Zusammenhang die Rüge der Beschwerdeführerin, die Be-
schwerdegegnerin gehe zu Unrecht vom Abschluss der zahnärztlichen Behandlung aus. 
 
4.2.2 Das Kantonsgericht hielt im Urteil vom 11. Mai 2023 (725 22 70/112) fest, dass der An-
spruch auf Heilbehandlung auch über den Zeitpunkt des sogenannten Fallabschlusses hinaus-
gegeben sein könne, wenn die Unfallkausalität der Beschwerden feststehe und die Vorausset-
zung der Zweckmässigkeit der fraglichen Behandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG gegeben 
sei. Eine zeitliche Befristung des Anspruchs auf Heilbehandlung für Nichtrentenbezüger und -
bezügerinnen bestehe unter dem geltenden Recht nicht. Der Anspruch einer nichtrentenberech-
tigten Person auf weitere Heilbehandlung auch über den Zeitpunkt des sogenannten Fallab-
schlusses hinaus lasse sich auf Art. 10 UVG stützen (vgl. dazu Erwägung 7 des vorgenannten 
Urteils).  
 
4.2.3 Zwischen den Parteien ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin durch den Fahr-
radsturz eine komplizierte Zahnverletzung erlitt. Dies ergibt sich aus den Akten und ist aufgrund 
der Bildaufnahmen augenfällig. Mit Eingabe vom 13. Juni 2023 liess die Beschwerdeführerin im 
vorliegenden Beschwerdeverfahren die Stellungnahme von Dr. D.____ einreichen und macht ge-
stützt darauf geltend, die Zahnbehandlung sei noch nicht abgeschlossen. Es gelte erst noch zu 
klären, welche Behandlungen unfallbedingt noch nötig seien. Die Beschwerdegegnerin ihrerseits 
stellt sich auf den Standpunkt, die zahnärztliche Behandlung sei am 28. Oktober 2022 als abge-
schlossen zu betrachten gewesen. Nach Zustellung des Zahnschadenformulars vom 8. Novem-
ber 2021 und der anschliessend erfolgten Kostengutsprache vom 16. November 2021 seien keine 
weiteren Zahnbehandlungen mehr dokumentiert. Die telefonische Mitteilung von Dr. D.____ vom 
28. Oktober 2022, wonach die Behandlung als abgeschlossen gelte, sei daher durchaus konsis-
tent. Mit Email vom 25. Mai 2023 habe sich die Beschwerdeführerin wegen Zahnschmerzen wie-
der in der Zahnarztpraxis gemeldet. Eine bei Erlass des Einspracheentscheids noch laufende 
oder zu diesem Zeitpunkt schon geplante Behandlung lasse sich daraus nicht ableiten. Unter 
diesen Umständen könne offengelassen werden, ob sich aus den am 13. Juni 2023 nachgereich-
ten Unterlagen ergebe, dass die ins Auge gefasste zahnärztlichen Behandlungen mindestens mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit den Gesundheitszustand namhaft verbessern würden. Die 
Annahme einer Wurzellängsfraktur des Zahnes 21 erscheine reichlich spekulativ, wenn sowohl 
radiologische als auch klinische Hinweise dafür verneint würden. Dies gelte umso mehr für Zahn 
22, wo die Diagnose noch schwieriger sei.  
 
4.2.4 In Anbetracht des Urteils des Kantonsgerichts vom 11. Mai 2023 stellt sich nicht mehr 
die Frage, ob die Zahnbehandlung zu einer weiteren namhaften Verbesserung des Gesundheits-
zustands führt und damit auch den Zeitpunkt des Fallabschlusses hinauszögern könnte. Statt-
dessen geht es nur noch um die Frage, ob allfällige weitere Zahnbehandlungen als unfallbedingt 
und zweckmässig angesehen werden können. Wenn ja, wären sie von der Beschwerdegegnerin 
als Heilbehandlungskosten auch über den sogenannten Fallabschluss hinaus zu erbringen. In 
den nachträglich eingereichten zahnärztlichen Unterlagen sind zumindest Anhaltspunkte für noch 
unfallbedingt nötige Restbehandlungen zu erkennen, auch wenn der behandelnde Zahnarzt Dr. 

 

 
 
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D.____ in seiner Stellungnahme vom 10. Juni 2023 noch nicht festlegen konnte, was als unfall-
bedingte Behandlung ausstehend ist. Die Leistungseinstellung der Beschwerdegegnerin bezüg-
lich der Zähne ist folglich mit geringen Zweifeln behaftet, weshalb sich weitere Abklärungen als 
notwendig erweisen.  
 
4.3 Damit ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht an-
nahm, von einer weiteren Behandlung sei keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands 
zu erwarten. Soweit sie gestützt darauf auch die Übernahme von Heilungskosten bezüglich der 
Zahnverletzungen ablehnte, kann ihr jedoch nicht gefolgt werden. In diesem Punkt ist die Ange-
legenheit zu weiteren zahnmedizinischen Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuwei-
sen, da im jetzigen Zeitpunkt nicht rechtsgenüglich beurteilt werden kann, ob hier noch unfallbe-
dingte und zweckmässige Behandlungen anfallen oder nicht, die von der Beschwerdegegnerin 
übernommen werden müssen.  
 
5.1 Zu klären bleibt damit die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin betreffend die übri-
gen Gesundheitsstörungen, die die Beschwerdeführerin auf den Fahrradunfall zurückführt. In die-
sem Zusammenhang bestreitet die Beschwerdeführerin zunächst die Feststellung der Beschwer-
degegnerin, sie würde nicht unter bildgebend/apparativ nachgewiesenen unfallbedingten Ge-
sundheitsstörungen im Sinne von objektivierbaren strukturellen Unfallfolgen leiden. Weder Ver-
fassung noch Gesetz würden verlangen, dass langfristige Leistungen der obligatorischen Unfall-
versicherung an den bildgebenden apparativen Nachweis struktureller Unfallfolgen geknüpft sein 
müssten. Weder gebe es in der Medizin den Dualismus zwischen körperlichen und psychischen 
Gesundheitsstörungen, noch sage die Existenz oder die Abwesenheit bildgebender bzw. appa-
rativer Befunde für sich allein etwas aus über die Existenz oder Abwesenheit von Unfallfolgen. 
Beides sei nach allgemein anerkannter medizinischer Wissenschaft heute klar. Insofern verletze 
der von der Beschwerdegegnerin geforderte bildgebende/apparative Beweis für die Unfallfolge 
sowohl den Gesetzmässigkeits- als auch den Rechtsgleichheitsgrundsatz. Diese Versicherten 
würden gegenüber Versicherten, die unter somatischen Gesundheitsstörungen leiden würden, 
ohne zwingende Gründe benachteiligt. Dies gelte umso mehr, als bildgebende/apparative Be-
funde sowohl falsch positiv als auch falsch negativ sein könnten. Der bildgebende/apparative 
Befund bilde aus medizinischer Sicht kein geeignetes Unterscheidungskriterium und führe zu ei-
ner willkürlichen Zusprache oder Ablehnung von Dauerleistungen der obligatorischen Unfallver-
sicherung. 
 
5.2 In Bezug auf diesen Einwand weist die Beschwerdegegnerin in der Vernehmlassung zu 
Recht darauf hin, dass das Bundesgericht bei der Beurteilung der Leistungspflicht nach UVG und 
insbesondere bei der Frage, ob die Beschwerden auf den Unfall zurückzuführen sind, in konstan-
ter Rechtsprechung unterscheidet, ob organisch nachweisbare, strukturelle Unfallfolgen vorlie-
gen oder nicht, und bei den organisch nicht nachweisbaren Beschwerden eine gesonderte Adä-
quanzprüfung verlangt. Dabei spricht das Bundesgericht der bildgebenden bzw. apparativen Ab-
klärung eine herausragende Bedeutung zu (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 24. April 2018, 
8C_801/2017 mit Hinweis auf BGE 138 V 248 E. 5.1). Soweit die Beschwerdeführerin geltend 
macht, dass eine derartige Unterscheidung den Gesetzmässigkeitsgrundsatz und den Rechts-

 

 
 
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gleichheitsgrundsatz verletze, kann ihr nicht gefolgt werden, da es gemäss Bundesgericht sach-
liche Gründe gibt, die eine unterschiedliche Behandlung der organischen und nichtorganischen 
Beschwerden rechtfertigen. Im obgenannten Urteil vom 24. April 2018 hielt es in Erwägung 4.2.2 
fest, dass die von der Rechtsprechung erarbeiteten Kausalitätsgrundsätze eine nähere Umschrei-
bung des gesetzlichen Erfordernisses der Unfallbedingtheit des eingetretenen Schadens darstel-
len würden (Art. 6 UVG). Der Umstand, dass im Recht der sozialen Unfallversicherung der Adä-
quanz als Wertungselement im Hinblick auf eine versicherungsmässig vernünftige und gerechte 
Abgrenzung haftungsbegründender und -ausschliessender Unfälle andere Beurteilungskriterien 
und Massstäbe zu Grunde gelegt würden als beispielsweise im Haftpflichtrecht, sei sachlich be-
gründet. Die besondere Adäquanzprüfung bei organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwer-
den nach Unfall sei gerechtfertigt, weil eine solche Gesundheitsschädigung rechtlich weniger 
leicht einem Unfallereignis zugeordnet werden könne als eine organisch objektiv ausgewiesene. 
Eine Diskriminierung liege damit nicht vor (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts vom 10. Februar 
2022, 8C_756/2021, wo eine Praxisänderung ebenfalls abgelehnt wurde). Spezielle Gründe, die 
dazu führen müssten, gerade im vorliegenden Fall von der gefestigten Praxis des Bundesgerichts 
abzuweichen, werden nicht geltend gemacht und sind auch nicht ersichtlich. 
 
6.1 Die Beschwerdeführerin lässt als weiteren Einwand vorbringen, dass die Ärzte der Klinik 
G.____ von einem Verdacht einer SAB ausgegangen seien und die Beschwerdegegnerin, ohne 
eine Begutachtung nach Art. 44 ATSG durchgeführt zu haben, trotzdem zum Schluss gelange, 
dass keine apparativ/bildgebend objektivierbaren unfallbedingten Gesundheitsstörungen vorlie-
gen würden. Es bestünden deshalb geringe Zweifel an der rein versicherungsinternen medizini-
schen Beurteilung. Die Beschwerdeführerin beruft sich auf den Austrittsbericht der Klinik G.____ 
vom 25. September 2022. Dieser Bericht führt in der Diagnoseliste unter anderem den Status 
nach Velosturz am 1. April 2019 bei/mit leichtem Schädelhirntrauma mit fraglicher SAB, CT-
Schädel: Lineare sulcale Hyperdensität rechts frontal, primär artifiziell vs. kleine fokale SAB, auf. 
 
6.2 Die Beschwerdegegnerin legt in der Vernehmlassung dar, dass die Klinik G.____ den 
Verdacht, der im Rahmen der Notfallbehandlung vom Spital C.____ erhoben worden sei (vgl. 
Austrittsbericht des Spitals C.____ vom 3. April 2019), in die Diagnoseliste übernommen habe. 
Sie weist zu Recht darauf hin, dass der Verdacht einer SAB in der Zwischenzeit entkräftet worden 
sei. Nachdem das Spital C.____ den Verdacht erhoben hatte, wurden zwei MRI durchgeführt, die 
beide keine strukturellen Veränderungen oder Hinweise für Blutungsresiduen zu Tage brachten. 
So kann dem Bericht vom 9. Juli 2019 von Dr. med. H.____, Radiologe, entnommen werden, 
dass bei fraglicher intrakranieller Blutung nach einem Fahrradsturz vom 1. April 2019 ein MRI des 
Neurocraniums und der HWS nativ durchgeführt worden sei. In der Beurteilung hält Dr. H.____ 
fest, dass es keinen Nachweis für akute kraniale, zerebrale oder zervikale Traumafolgen gebe. 
Die Aufnahmen würden ganz normale Befunde zeigen. Diese Untersuchung fand drei Monate 
nach dem Unfall statt. Die Beschwerdeführerin wurde sodann von der Neurologischen Klinik des 
Spitals C.____ abgeklärt. PD Dr. med. und Dr. phil. I.____ hält im Bericht vom 15. November 
2019 unter Hinweis auf das MRI Neurokranium vom 5. November 2019 fest, dass der Verdacht 
auf ein postcomotionelles Syndrom, ein Status nach leichtem Schädel-Hirntrauma mit HWS- und 
BWS-Distorsion und kompliziertem Zahntrauma bei Velosturz und chronische rechtsbetonte Zer-

 

 
 
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vikobrachialgien mit Schulterschmerzen rechts nach Stolpersturz bestünden. Nach dem Fahrrad-
sturz seien Nacken- und Zahnschmerzen und eine leichte Nausea ohne Erbrechen aufgetreten. 
Eine Bewusstlosigkeit habe keine vorgelegen. Im CT Schädel vom 1. April 2019 habe sich eine 
Fraktur des Zahnes 21 gezeigt. Im Verlauf seien drückende, in Intensität flukturierende Kopf-
schmerzen aufgetreten, holozephal und hinter den Augen betont, mit ausgeprägter Lichtempfind-
lichkeit, Tinnitus und subjektiver Abnahme des Geruch- und Geschmacksinnes mit fluktuierender 
Fatigue und Konzentrationsstörungen. Die Patientin trage eine Sonnenbrille aufgrund deutlicher 
Lichtempfindlichkeit. Das MRI vom 5. November 2019 zeige keine akute intrakranielle Blutung 
oder Anhalt für Blutungsresiduen, insbesondere keine Shearing Injury oder superfizielle Siderose 
und auch keine strukturellen Veränderungen. Auch das MRI der Wirbelsäule sei unauffällig. 
 
6.3 Dem Austrittsbericht der Klinik G.____ lassen sich keine Hinweise entnehmen, weshalb 
entgegen der vorgenannten Berichte der Spezialisten nun doch von einer SAB ausgegangen 
werden müsste. Aus diesem Grund sind die Einschätzung von Dr. E.____ vom 20. Juni 2020 und 
vom 10. November 2022, wonach eine SAB gestützt auf die beiden MRI ausgeschlossen werden 
könne, nachvollziehbar und schlüssig. Zweifel an seiner Beurteilung sind nicht angebracht. 
 
7.1 Die Beschwerdeführerin lässt weiter einwenden, dass die Beschwerdegegnerin trotz des 
Verdachts auf eine hirnorganische Unfallfolge keine ergänzende bildgebende Abklärung mit ei-
nem 7-Tesla MRI veranlasst habe, obwohl diese Technik in der Schweiz in der Zwischenzeit 
verfügbar sei. Die bisherigen Abklärungen seien bestenfalls mit einem 3-Tesla MRI durchgeführt 
worden. Vor dem Hintergrund des Verdachts auf eine unfallbedingte SAB habe sie Anspruch 
darauf, dass die notwendigen MRI-Sequenzen mit einem 7-Tesla Gerät durchgeführt würden, 
bevor die Versicherungsleistungen mangels bildgebendem/apparativem Befund verneint würden. 
 
7.2 Dieser Auffassung kann nicht zugestimmt werden. Das Bundesgericht musste sich – 
soweit ersichtlich – noch nicht mit der Frage, ob bei einem Verdacht auf eine strukturelle Läsion 
ein Anspruch auf eine Bildgebung mit Hilfe eines 7-Tesla MRI besteht, befassen. Aus dem von 
der Beschwerdegegnerin zitierten Urteil vom 28. Mai 2021 (8C_304/2021, E. 4.2) geht aber her-
vor, dass das Bundesgericht bei der Frage, ob der Unfall zu organischen Schäden führt, keine 
bestimmte Feldstärke des MRI verlangt. Stattdessen sei entscheidend, ob die involvierten Fach-
personen die Qualität der Bildgebung in irgendeiner Weise beanstanden würden. Wenn dies nicht 
der Fall sei, so bestehe auch kein Anspruch auf eine bestimmte (bzw. höhere) Feldstärke. Vor-
liegend sind die bisherigen bildgebenden Abklärungen klar und eindeutig und werden nicht in 
Frage gestellt. Daher besteht keine Notwendigkeit einer nochmaligen Abklärung mit einem 7-
Tesla MRI. 
 
8. Die Beschwerdegegnerin stützt sich deshalb zu Recht auf die Aktenbeurteilungen von 
Dr. med. J.____ vom 24. Januar 2020, vom 18. Februar 2020 und vom 15. Mai 2020 und von Dr. 
E.____ vom 23. Juni 2020 und vom 10. November 2022. Diese Berichte sind vollständig, würdi-
gen die mannigfaltigen Abklärungsberichte und legen nachvollziehbar dar, weshalb im Zeitpunkt 
des Fallabschlusses keine erklärbaren Beschwerden mehr vorliegen. Die Beschwerdeführerin 
setzt sich mit diesen Berichten nicht konkret auseinander, sondern beschränkt sich auf die relativ 
pauschale Feststellung, es hätte ein Gutachten eingeholt werden müssen. Gründe, die gegen ein 

 

 
 
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Abstellen auf die Berichte der versicherungsinternen Ärzte sprechen würden, liegen nicht vor. 
Damit besteht auch kein weiterer Abklärungsbedarf in Bezug auf die Frage, ob die über den Fall-
abschluss hinaus geklagten Beschwerden, wie sie während des Aufenthalts in der Klinik G.____ 
von der Beschwerdeführerin angegeben wurden (Schmerzen und Brennen im ganzen Körper, 
Schmerzen in der Wirbelsäule und im ganzen Kopf, Licht- und Reizempfindlichkeit, Konzentrati-
onsprobleme, Mühe mit der Sprache, Atemprobleme, beidseitiger Tinnitus, Geschmacks- und 
Geruchsinnstörung, vgl. Neuropsychologischer Bericht vom 9. August 2022, Klinik G.____) mit 
organischen, unfallbedingten Verletzungen erklärbar sind. Gestützt auf die Beurteilung von Dr. 
E.____ ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass nachweisbare sub-
stanzielle zervikale und kraniale Läsionen fehlen und keine strukturellen Unfallfolgen objektiviert 
werden konnten. Die Beschwerdegegnerin geht deshalb zu Recht davon aus, dass die noch ge-
klagten Beschwerden organisch nicht hinreichend nachweisbar sind, weshalb die Adäquanz der-
selben nach BGE 117 V 359 und 134 V 109 zu prüfen ist. 
 
9.1 Die Bejahung der Adäquanz nach der "Schleudertrauma-Praxis", wie sie in Erwägung 
2.3 hiervor dargelegt wurde, setzt voraus, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- und 
Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er eine 
gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Für die Beurtei-
lung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom augenfälligen 
Geschehensablauf – zwischen banalen beziehungsweise leichten Unfällen einerseits, schweren 
Unfällen andererseits und schliesslich dem dazwischenliegenden mittleren Bereich unterschie-
den wird. Während der adäquate Kausalzusammenhang in der Regel bei schweren Unfällen ohne 
weiteres bejaht und bei leichten Unfällen verneint werden kann, lässt sich die Frage der Adäquanz 
bei Unfällen aus dem mittleren Bereich nicht aufgrund des Unfallgeschehens allein schlüssig be-
antworten. Es sind weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall in 
Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in 
eine Gesamtwürdigung einzubeziehen. Es handelt sich dabei um folgende Kriterien (BGE 134 V 
109 E. 10.3):  
 
- besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls; 
- die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen; 
- eine fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung; 
- erhebliche Beschwerden; 
- eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; 
- ein schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; 
- erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengung. 
 
Dabei ist nicht in jedem Fall der Einbezug sämtlicher Kriterien in die Gesamtwürdigung erforder-
lich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beurteilung des adäquaten Kausalzusam-
menhangs ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen 
Unfall handelt, welcher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als 
Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist. Anderseits kann im gesamten mittleren 
Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist. 
Kommt keinem Einzelkriterium besonderes bzw. ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen 

 

 
 
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mehrere der sieben unfallbezogenen Kriterien bejaht werden können (Urteil des Bundesgerichts 
vom 26. Februar 2018, 8C_414/2017, E. 3.4). Diese Qualifikation des Unfalls zusammen mit den 
objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung des adäquaten Kausalzusammenhangs 
(BGE 117 V 359 E. 6b). 
 
9.2 Die Beschwerdegegnerin gelangt zum Schluss, dass kein einziges der Adäquanzkrite-
rien erfüllt sei. Sie stuft den Fahrradunfall als mittelschweres Ereignis an der Grenze zu einem 
leichten Unfall ein. Sie geht deshalb davon aus, dass vier Kriterien erfüllt sein müssten oder eines 
in besonders ausgeprägter Weise. 
 
9.3 Die Beschwerdeführerin nimmt zur Adäquanzprüfung nicht Stellung. Mit der Beschwer-
degegnerin ist davon auszugehen, dass es sich um einen Unfall im mittelschweren Bereich han-
delt, der aber deutlich an der Grenze zu den leichten Fällen liegt. Hier ist nicht die subjektive 
Einschätzung entscheidend, sondern eine objektive Betrachtungsweise. Nach der einschlägigen 
Rechtsprechung des Bundesgerichts müssten für die Bejahung des adäquaten Kausalzusam-
menhangs ein Kriterium besonders ausgeprägt oder mindestens vier der massgebenden sieben 
Kriterien in einfacher Form erfüllt sein (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts vom 4. Mai 2023, 
8C_606/2022, E. 5.1). Vorliegend ist keines der Kriterien erfüllt. Weder liegen besonders drama-
tische Begleitumstände oder eine besondere Eindrücklichkeit des Unfalles vor, noch ist eine be-
sondere Schwere oder Art der erlittenen Verletzungen festzustellen. Es ist gestützt auf die Akten 
auch keine fortgesetzt spezifische, die Beschwerdeführerin belastende ärztliche Behandlung 
nachgewiesen. Auch das Kriterium der erheblichen Beschwerden ist nicht gegeben. Die Be-
schwerdeführerin klagt seit dem Unfall ununterbrochen über körperliche Beschwerden, deren In-
tensität sich nie wesentlich veränderte. Dennoch waren ihr mehrere Reisen möglich, was bei sehr 
intensiven Beschwerden wohl nicht möglich gewesen wäre. Das Kriterium der ärztlichen Fehlbe-
handlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmerte, liegt unbestrittenermassen nicht vor, 
ebenfalls sind auch kein schwieriger Heilungsverlauf oder erhebliche Komplikationen gegeben. 
Die Einnahme vieler Medikamente und die Durchführung verschiedener Therapien genügen nicht 
zur Bejahung des Kriteriums. Schliesslich ist beim Kriterium der Arbeitsunfähigkeit dem Umstand 
Rechnung zu tragen, dass nicht die Dauer der Arbeitsunfähigkeit massgebend ist, sondern eine 
erhebliche Arbeitsunfähigkeit als solche, welche die versicherte Person trotz ernsthaften Anstren-
gungen nicht zu überwinden vermag. Konkret muss ihr Wille erkennbar sein, sich durch aktive 
Mitwirkung raschmöglichst wieder optimal in den Arbeitsprozess einzugliedern. Solche Anstren-
gungen der versicherten Person können sich insbesondere in ernsthaften Arbeitsversuchen trotz 
allfälliger persönlicher Unannehmlichkeiten manifestieren. Sodann können Bemühungen um al-
ternative, der gesundheitlichen Einschränkung besser Rechnung tragende Tätigkeiten ins Ge-
wicht fallen (BGE 134 V 129 E. 10.2.7 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts vom 16. Mai 
2008, 8C_252/2007, E. 7.7.1 mit Hinweis). Nur wer in der Zeit bis zum Fallabschluss in erhebli-
chem Masse arbeitsunfähig ist und solche Anstrengungen auszuweisen vermag, kann das Krite-
rium erfüllen (BGE 134 V 109 E. 10.2.7). Den Akten sind keine Anstrengungen zu entnehmen, 
wonach die Beschwerdeführerin versucht hätte, die ihr von den Ärzten attestierte Arbeitsunfähig-
keit zu überwinden. Damit kann auch dieses Kriterium nicht als erfüllt betrachtet werden. Zusam-
menfassend ist damit keines der sieben Kriterien erfüllt, weshalb der adäquate Kausalzusam-
menhang zwischen dem Unfallereignis vom 4. April 2019 und den von der Beschwerdeführerin 

 

 
 
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den 31. Januar 2023 hinaus geklagten gesundheitlichen Beeinträchtigungen – mit Ausnahme der 
Zahnverletzungen, deren Kausalität und Behandlungsbedürftigkeit noch abzuklären sein wird – 
zu verneinen ist. 
 
10. Die gegen den Einspracheentscheid vom 4. April 2023 erhobene Beschwerde ist damit 
in dem Sinne teilweise gutzuheissen, als der angefochtene Entscheid insoweit aufgehoben wird, 
als er eine Einstellung der Heilkostenleistungen bezüglich der Zahnschäden per 31. Januar 2023 
statuiert. Diesbezüglich ist die Angelegenheit an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit 
sie neue zahnmedizinische Abklärungen trifft und danach eine neue Verfügung erlässt. In den 
übrigen Punkten ist die Beschwerde abzuweisen. 
 
11.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Nach Art. 61 lit. f

bis 
ATSG ist das Verfahren bei 

Streitigkeiten über Leistungen kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen 
ist. Da das UVG keine grundsätzliche Kostenpflicht vorsieht, sind für das vorliegende Verfahren 
keine Kosten zu erheben. 
 
11.2 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch 
auf Ersatz der Parteikosten. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist der Beschwerdefüh-
rerin deshalb eine angemessene Parteientschädigung zuzusprechen. Der Rechtsvertreter macht 
in seiner Honorarnote vom 25. August 2023 einen Aufwand von 10 Stunden und 40 Minuten 
geltend. Da der Einspracheentscheid vom 4. April 2023 lediglich insoweit aufgehoben wird, als 
die Angelegenheit betreffend Zahnverletzungen zu weiteren Abklärungen an die Beschwerde-
gegnerin zurückgewiesen wird, und die Beschwerde ansonsten abgewiesen wird, erscheint es 
angemessen, der Beschwerdeführerin eine reduzierte Parteientschädigung in der Höhe von pau-
schal Fr. 750.-- (inkl. Auslagen und 7,7 % Mehrwertsteuer) zu Lasten der Beschwerdegegnerin 
zuzusprechen. 
 
12. Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 
ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulässig ge-
gen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenentscheide sind 
– mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegehren 
(vgl. Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten anfechtbar, 
wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a 
BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und 
damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren er-
sparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt 
es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur Aktenergänzung und 
anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um einen Zwischenent-
scheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückweisungsentscheid, mit 
dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiell-rechtlichen Anspruchsvorausset-
zungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 f. E. 4.2). Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid 
handelt es sich somit um einen Zwischenentscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn 
eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den 
in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Voraussetzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet 

 

 
 
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das Bundesgericht. Die nachstehende Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrückli-
chen Vorbehalt. 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 

://: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheent-
scheid vom 4. April 2023 insoweit aufgehoben, als er die Einstellung der 
Heilbehandlung betreffend die Zahnschäden per 31. Januar 2023 statu-
iert und es wird die Angelegenheit diesbezüglich zur weiteren Abklärung 
im Sinne der Erwägungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die 
Beschwerdegegnerin zurückgewiesen. Im Übrigen wird die Beschwerde 
abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin eine reduzierte 
Parteientschädigung von pauschal Fr. 750.-- (inkl. Auslagen und 7.7 % 
Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

 

 
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