# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e445a57e-7d62-54b9-add2-d7ce90b10321
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-20
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 20.08.2025 ZK1 2025 17
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2025-17_2025-08-20.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Urteil vom 20. August 2025
ZK1 2025 17

Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsidentin Daniela Pérez-Steiner,
Kantonsrichter Pius Schuler, Josef Reichlin,
Jeannette Soro und Daniela Brüngger,
Gerichtsschreiberin Antoinette Hürlimann.

In Sachen A.________ AG,
Klägerin und Berufungsführerin,
vertreten durch Advokat B.________,

gegen

C.________,
Beklagte und Berufungsgegnerin,

betreffend Forderung
(Berufung gegen das Urteil des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe vom 
11. März 2025, ZEV 2024 60);-

hat die 1. Zivilkammer,

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nachdem sich ergeben:

A. Die A.________ AG (Klägerin) bezweckt gemäss Handelsregister den 
Betrieb von Internetplattormen und Onlinehandel sowie die Erbringung von 
Dienstleistungen in den Bereichen e-Commerce, Online-Shopping, Online-
Learning, Education und im Detailhandel. Am 10. Dezember 2024 erhob sie 
beim Einzelrichter am Bezirksgericht Höfe wie folgt Klage gegen C.________ 
(Beklagte; Vi-act. I):

1. Die beklagte Partei sei zu verurteilen, der klagenden Partei 
CHF 15‘000.00 zzgl. Zins zu 5.0 % seit 29.11.2023 zu bezahlen.

2. In der Betreibung Nr. xx des Betreibungsamts St. Gallen sei der 
von der beklagten Partei erhobene Rechtsvorschlag vollumfänglich 
aufzuheben und der Klägerin definitive Rechtsöffnung zu erteilen 
für CHF 15‘000.00 zzgl. Zins zu 5.0 % seit 29.11.2023.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich der Kosten des 
Schlichtungsverfahrens zu Lasten der Gegenpartei.

Mit Stellungnahme vom 20. Januar 2025 (Datum Postaufgabe) beantragte die 
Beklagte die Abweisung der Klage (Vi-act. II). Am 13. Februar 2025 fand die 
Hauptverhandlung statt, zu der die Beklagte nicht erschien (Vi-act. III, D2). Mit 
Urteil vom 11. März 2025 wies der Einzelrichter die Klage ab und auferlegte 
die Gerichtskosten von Fr. 2‘300.00 (inkl. Fr. 300.00 für das Schlichtungsver-
fahren) der Klägerin (angefocht. Urteil Dispositiv-Ziffern 1-2).

B. Gegen dieses Urteil erhob die Klägerin am 19. Mai 2025 Berufung beim 
Kantonsgericht mit folgenden Anträgen (KG-act. 1):

1. Es sei das Urteil des Bezirksgerichts Höfe vom 11.03.2025 im Ver-
fahren ZEV 2024 60 vollumfänglich aufzuheben und wie folgt zu 
urteilen:

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2. Die beklagte Partei sei zu verpflichten, der klagenden Partei 
CHF 15‘000.00 zzgl. Zins zu 5.0 % seit 29.11.2023 zu bezahlen.

3. In der Betreibung Nr. xx des Betreibungsamts St. Gallen sei der 
von der beklagten Partei erhobene Rechtsvorschlag aufzuheben 
und der Klägerin definitive Rechtsöffnung zu erteilen für 
CHF 15‘000.00 zzgl. Zins zu 5.0 % seit 29.11.2023.

4. Eventualiter sei das Urteil des Bezirksgerichts Höfe vom 
11.03.2025 im Verfahren ZEV 2024 60 aufzuheben und zur neuen 
Beurteilung der Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen.

5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich Kosten des 
Schlichtungsverfahrens für das erstinstanzliche und das vorliegen-
de Verfahren zu Lasten der Gegenpartei.

Die Vorinstanz reichte die Akten ein und verzichtete auf Gegenbemerkungen 
(KG-act. 5). Die Beklagte reichte innert Frist keine Berufungsantwort ein 
bzw. liess sich bis dato nicht vernehmen. Weitere Eingaben der Parteien zur 
Sache gingen nicht ein;-

in Erwägung:

1. a) Die Klägerin stützt ihre Forderung auf eine vom 10. August 2023 da-
tierende Vereinbarung „Weiterbildung D.________“ mit einem „Rechnungsbe-
trag“ über Fr. 15‘000.00 (Vi-KB 2). Der Vorderrichter erwog hierzu, es handle 
sich um einen Dienstleistungsvertrag, der von Gesetzes wegen nicht formbe-
dürftig sei. Unstrittig sei, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen 
gemäss Ziff. 1.2 für das Zustandekommen von Verträgen Schriftlichkeit vorse-
hen würden; unbestritten sei auch, dass die Beklagte den AGB der Klägerin 
zugestimmt habe. Entgegen der Auffassung der Klägerin könne der im Vertrag 
enthaltene Passus „Dieser Vertrag gilt zugleich als rechtsgültige Bestätigung 
der Zusammenarbeit und Rechnung“ nicht dahingehend ausgelegt werden, 

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dass damit das in den AGB enthaltene Schriftlichkeitserfordernis wegbedun-
gen worden sei. Denn der Passus enthalte weder einen Bezug zum Schrift-
lichkeitsvorbehalt bzw. zur entsprechenden Ziffer in den AGB noch werde die 
Formvorschrift explizit wegbedungen. Auch verweise der Vertrag selbst wie-
derum auf die AGB. Dass der übereinstimmende Parteiwille dahin gegangen 
sei, das Schriftlichkeitserfordernis aufzuheben, könne aus der erwähnten Ver-
tragsklausel nicht geschlossen werden. Somit bleibe es dabei, dass für das 
gültige Zustandekommen des Vertrags gemäss Ziff. 1.2 der AGB Schriftlich-
keit vorausgesetzt sei. Gestützt auf Art. 13 Abs. 1 und Art. 14 Abs. 1 OR 
(i.V.m. Art. 16 Abs. 2 OR) sei diesfalls die eigenhändige Unterschrift aller aus 
dem Vertrag verpflichtenden Personen erforderlich. Der eigenhändigen Unter-
schrift gleichgestellt sei die mit einem qualifizierten Zeitstempel verbundene 
qualifizierte elektronische Signatur gemäss dem Bundesgesetz vom 18. März 
2016 über die elektronische Signatur (Art. 14 Abs. 2bis OR). Vorliegend seien 
die Unterschriften der Parteien unter Verwendung der elektronischen Signa-
turdienste von PandaDoc vorgenommen worden, jedoch sei PandaDoc in der 
Liste der Akkreditierungsstelle SAS für anerkannte Anbieterinnen von Zertifi-
zierungsdiensten (vgl. Art. 5 Abs. 2 Bundesgesetz über die elektronische Si-
gnatur) nicht aufgeführt. Mithin handle es sich nicht um eine anerkannte An-
bieterin von Zertifizierungsdienstleistungen, weshalb die unter Verwendung 
von PandaDoc erstellten Unterschriften die Voraussetzungen einer qualifizier-
ten elektronischen Signatur nicht erfüllen würden. Weil nicht behauptet werde, 
der Vertrag sei (zusätzlich) eigenhändig unterzeichnet worden, fehle es an der 
erforderlichen Schriftlichkeit, weshalb dieser nicht gültig zustande gekommen 
sei (angefocht. Urteil E. 2.2-2.5).

b) Die Klägerin macht geltend, der Vorderrichter habe fälschlicherweise die 
in den AGB vorgesehene schriftliche Bestätigung mit dem Vertragsschluss 
bzw. der Unterzeichnung gleichgesetzt. Dies sei weder im Vertrag noch in den 
AGB so vorgesehen. Vielmehr sei ein zweistufiges Verfahren vorgesehen, 

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wonach die Parteien in einem ersten Schritt den Vertrag (formfrei) abschlies-
sen bzw. den Inhalt fixieren würden. Danach solle der Vertrag gemäss dem 
Ablauf in Art. 1.2 AGB nochmals schriftlich bestätigt werden. In Art. 1.2 der 
AGB sei auch nur von einer schriftlichen Bestätigung und nicht von einem 
schriftlichen Vertrag die Rede. Somit bedürfe der Vertrag selbst keiner Schrift-
lichkeit, dies sei nur für die Bestätigung der Fall. Vorliegend sei aber eine ab-
weichende Abrede getroffen worden. Man habe im textlich fixierten Vertrags-
text selbst erklärt, dass es keiner separaten Zustimmung bedürfe (vgl. „Dieser 
Vertrag gilt zugleich als rechtsgültige Bestätigung der Zusammenarbeit und 
Rechnung“). Damit sei die schriftliche Zustimmungserklärung nach Art. 1.2 
AGB als nicht erforderlich erklärt und vereinbart worden, dass der Vertrag oh-
ne zusätzliche Erklärung zustande komme. Eine Anpassung der Regeln über 
den Vertragsabschluss sei laut Art. 1.3 AGB erlaubt, wobei die Vereinbarung 
der Abweichung vom Formzwang jederzeit formfrei erfolgen könne. Es treffe 
zwar zu, dass im Passus „Dieser Vertrag gilt zugleich als rechtsgültige 
Bestätigung der Zusammenarbeit und Rechnung“ die Schriftlichkeit nicht ex-
plizit aufgehoben werde. Dafür werde aber die Bestätigung als solche, die 
gemäss Art. 1.2 AGB vorgesehen wäre, abgeschafft und durch den genannten 
Passus im Vertrag ersetzt. Die gesamte Bestätigung sei neu definiert und die 
Schriftlichkeit der „alten“ Bestätigung mit dieser selbst aufgehoben worden. 
Zudem besage das Wort „rechtsgültig“ in Bezug auf die mit dem Vertragsab-
schluss gegebene Bestätigung gerade, dass das Formerfordernis der Schrift-
lichkeit nicht als Gültigkeitserfordernis zu verstehen sei. Ein Bezug auf die 
konkrete Ziffer der AGB sei nicht erforderlich, um die Bedeutung der Klausel 
zu verstehen. Entgegen der Auffassung des Vorderrichters könne aus dem 
Umstand, dass im Vertrag selbst auf die AGB verwiesen würde, nicht abgelei-
tet werden, dass keine Klarheit über die Form der Bestätigung geherrscht ha-
be. Dies habe die Beklagte auch nicht geltend gemacht. Es sei zudem normal, 
dass Verträge auf die AGB verweisen würden. Ohnehin gelte der Vorrang der 

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Individualabrede (vgl. Art. 1.3 AGB). Somit sei der Signaturdienst PandaDoc 
für das vorliegende formlose Geschäft ausreichend (KG-act. 1 S. 4 ff.).

2. Ist für einen Vertrag, der gemäss Gesetz an keine Form gebunden ist, 
die Anwendung einer solchen vorbehalten worden, so wird nach Art. 16 Abs. 1 
OR vermutet, dass die Parteien vor der Erfüllung der Form nicht verpflichtet 
sein wollen. Diese Vermutung kann widerlegt werden durch den Nachweis, 
dass der Formabrede nach dem Parteiwillen nur deklaratorische Bedeutung 
zukommt oder dass sie nachträglich aufgehoben worden ist. Der Beweis für 
den vertraglichen Formvorbehalt obliegt jener Partei, die sich auf die Unwirk-
samkeit des mündlich Vereinbarten beruft, während bei feststehendem Form-
vorbehalt die Beweislast für die Umstossung der gesetzlichen Vermutung 
von Art. 16 OR diejenige Partei trifft, die trotz Nichteinhaltung der Form die 
Gültigkeit des mündlich Vereinbarten behauptet (BGer 4C.92/2002 vom 
19. August 2002 E. 2.2; Schwenzer/Fountoulakis, in: Widmer Lüchinger/Oser 
[Hrsg.], Basler Kommentar, Obligationenrecht I, 7. A. 2020, Art. 16 OR N 12).

a) Das Dokument „Weiterbildung D.________“ besagt u.a. Folgendes (Vi-
KB 2):

Dieser Vertrag gilt zugleich als rechtsgültige Bestätigung und Rechnung. 
(…).

Der Kunde bestätigt hiermit durch seine Unterschrift, dass er die Allge-
meinen Geschäftsbedingungen gelesen hat und diesen zustimmt.

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthalten sodann u.a. folgende Be-
stimmungen (Vi-KB 2):

(…).
1.2 Die Verträge kommen erst mit der schriftlichen Bestätigung durch 

beide Parteien zustande, welche zwingend die Zustimmung zu den 
Leistungen, der Vergütung und den AGB beinhaltet.

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1.3 Die Leistungen der E.________ erfolgen auf Grundlage dieser 
AGB. Sofern die Verträge der E.________ mit dem Vertragspart-
ner zusätzliche oder ersetzende Bestimmungen enthalten, die von 
den AGB teilweise oder gänzlich abweichen, gehen die individuel-
len Bestimmungen den AGB vor. Abweichende oder zusätzliche 
Bedingungen seitens des Vertragspartners sind nur dann wirksam, 
wenn sie von E.________ schriftlich bestätigt wurden.

(…).

b) Die Klägerin geht davon aus, die AGB würden grundsätzlich vorsehen, 
dass der Vertragsinhalt zunächst formfrei vereinbart und danach, um Gültig-
keit zu erlangen, schriftlich bestätigt werden muss. Ihrem Verständnis nach 
soll aber in casu mit dem Passus „Dieser Vertrag gilt zugleich als rechtsgültige 
Bestätigung der Zusammenarbeit und Rechnung“ die schriftliche Zustim-
mungserklärung nach Art. 1.2 AGB als nicht erforderlich erklärt und vereinbart 
worden sein, dass der Vertrag ohne zusätzliche Erklärung zustande kommt 
bzw. gekommen ist. Es liegt also die Konstellation vor, dass die AGB einen 
Formvorbehalt vorsehen, die Klägerin aber trotz Nichteinhaltung der Form die 
Gültigkeit des Vertrages behauptet. Somit trifft sie hierfür nach dem un-
ter E. 1.c vorstehend Gesagten die Beweislast. Die Klägerin behauptet, das 
Wort „rechtsgültig“ impliziere, dass in Bezug auf die Bestätigung die Schrift-
lichkeit nicht als Gültigkeitserfordernis zu verstehen sei. Diese Auffassung 
überzeugt indessen nicht wie nachstehend auszuführen ist. Denn systema-
tisch betrachtet liegt vielmehr auf der Hand, dass „dieser Vertrag“, also das 
Dokument „Weiterbildung D.________“, gerade die gemäss den AGB vorge-
sehene schriftliche Bestätigung darstellt. Hingegen leuchtet nicht unmittelbar 
ein und wird von der Klägerin auch nicht erläutert, wonach „rechtsgültig“ be-
deuten soll, dass sich die Wendung „dieser Vertrag“ auf eine zuvor von den 
Partien abgeschlossene formlose Vereinbarung beziehen soll, mit der die 
schriftliche Bestätigung wegbedungen worden sein soll. Davon abgesehen 
hätte die Klägerin für diese Version die konkreten Umstände des Vertragsab-
schlusses rechtzeitig behaupten und substanziieren müssen, was sie aber 

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weder vor Vorinstanz noch im Berufungsverfahren tat. Bloss aus dem Um-
stand, dass ein elektronisch signiertes Dokument vorliegt, die Klägerin im Be-
sitz einer Ausweiskopie der Beklagten ist und eine Zahlungsaufforderung 
bzw. Erinnerung (Vi-KB 4, 6 und 7) im Recht liegt, lässt sich ein solcher form-
loser Vertragsschluss unter Wegbedingung des Erfordernisses einer schriftli-
chen Bestätigung sachverhaltlich nicht genügend erstellen. Des Weiteren er-
klärt die Klägerin auch nicht näher, weshalb die von der Vorinstanz angestellte 
Überlegung, der Passus „Dieser Vertrag gilt zugleich als rechtsgültige Bestäti-
gung der Zusammenarbeit und Rechnung“ nehme keinen Bezug auf Ziffer 1.2 
der AGB, was gegen eine Wegbedingung des Schriftlichkeitserfordernisses 
spreche, unrichtig sein soll. Weiter erwog die Vorinstanz, der Vertrag selbst 
verweise auch wieder auf die AGB, was zu Unklarheiten in Bezug auf das Gül-
tigkeitserfordernis der Schriftlichkeit führe. Die Klägerin bringt hierzu lediglich 
vor, die Beklagte habe nicht behauptet, es bestünden Unklarheiten und aus-
serdem seien solche Verweise üblich. Wie erwähnt, bestritt die Beklagte das 
Zustandekommen eines Vertrages und das Vorhandensein ihrer Unterschrift, 
womit sie auch zum Ausdruck brachte, dass ihrer Ansicht nach (qualifizierte) 
Schriftlichkeit erforderlich gewesen wäre. Insofern ist nicht zu beanstanden, 
wenn die Vorinstanz annimmt, der Verweis auf die AGB würde (zusätzlich) für 
Schriftlichkeit sprechen und, würde man tatsächlich von einer Wegbedingung 
derselben mit der Klausel „Dieser Vertrag gilt zugleich als rechtsgültige 
Bestätigung der Zusammenarbeit und Rechnung“ ausgehen, zu Unklarheiten 
führen. Die Klägerin führt in diesem Zusammenhang zwar aus, der Vertrag sei 
keinem Schrifterfordernis unterstellt worden. Eine schriftliche Fixierung sei 
aber möglich. Die Parteien würden den Vertrag online besprechen, was auch 
vorliegend der Fall gewesen sei und sich aus dem Chatverlauf ergeben wür-
de. Im Regelfall könne die Zustimmung nachträglich erfolgen (KG-act. 1 S. 5 
Ziff. 14). Diese Vorbringen sind indes in sich nicht schlüssig und vermögen 
den Ausschluss der qualifizierten Schriftlichkeit nicht zu untermauern. Ausser-
dem erklärt die Klägerin damit nicht näher, was sie konkret aus dem Chatver-

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lauf von Vi-KB 6 ableiten will, zumal dieser lediglich aus einer Mitteilung be-
treffend Adresse und Fotos vom Aufenthaltsausweis der Beklagten besteht. 
Mithin geht sie nicht auf die offensichtliche Diskrepanz zwischen ihrem Ver-
ständnis des Passus „Dieser Vertrag gilt zugleich als rechtsgültige Bestäti-
gung der Zusammenarbeit und Rechnung“ und Ziffer 1.2 der AGB ein. Solche 
Ausführungen hätten sich aber aufgedrängt, weil laut dem Vertrag der Kunde 
durch seine Unterschrift gerade bestätigt, die AGB gelesen zu haben und 
dass er diesen zustimmt. 

c) Nach dem Gesagten vermag die Klägerin die Vermutung nach Art. 16 
Abs. 1 OR nicht umzustossen und es bleibt dabei, dass der Vertrag mangels 
Einhaltung der Schriftform nicht gültig zustande kam. Unbestritten blieb, dass 
der Signierdienst PandaDoc die Voraussetzungen einer qualifizierten elektro-
nischen Signatur nicht erfüllt (vgl. angefocht. Urteil E. 2.5), so dass darauf 
nicht weiter einzugehen ist.

3. Zusammenfassend ist die Berufung abzuweisen. Für die eventualiter 
beantragte Rückweisung besteht bei diesem Ergebnis kein Anlass. Aus-
gangsgemäss gehen die Kosten des Berufungsverfahrens zulasten der Kläge-
rin (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Mangels Antrags bzw. Einreichung einer Beru-
fungsantwort seitens der Beklagten hat eine Entschädigung zu entfallen;-

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erkannt:

1. Die Berufung wird abgewiesen und das Urteil des Einzelrichters am Be-
zirksgericht Höfe vom 11. März 2025 bestätigt.

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 2‘000.00 werden der Klä-
gerin auferlegt und von ihrem Kostenvorschuss in gleicher Höhe bezo-
gen.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach 
Art. 113 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Verfassungsbeschwerde 
beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; vorbehalten bleibt 
die Geltendmachung einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung 
mit Beschwerde in Zivilsachen gemäss Art. 72 ff. BGG, die in der glei-
chen Rechtsschrift bzw. bei alleiniger Einlegung innert derselben Frist 
einzureichen ist. Die Beschwerdeschrift muss Art. 42 BGG entsprechen. 
Der Streitwert beträgt Fr. 15‘000.00.

4. Zufertigung an Advokat B.________ (2/R), C.________ (1/R), die 
Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz 
(1/R, mit den Akten) und die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).

Namens der 1. Zivilkammer
Die Kantonsgerichtsvizepräsidentin Die Gerichtsschreiberin

Versand 21. August 2025  kau