# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7d6b7a46-78a1-5d04-9ed0-3178c7dc22d0
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-05
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 05.09.2025 RU250049
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RU250049_2025-09-05.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: RU250049-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichterin 

lic. iur. B. Schärer und Oberrichter lic. iur. K. Vogel sowie 

Gerichtsschreiberin MLaw N. Paszehr

Beschluss vom 5. September 2025

in Sachen

A._____, 
Klägerin und Beschwerdeführerin

gegen

Friedensrichteramt der Stadt Zürich, Kreise 7 und 8, 
Beschwerdegegner

betreffend Nachbarschaftsstreit (Rechtsverzögerung / Rechtsverweigerung)

Beschwerde im Verfahren des Friedensrichteramtes der Stadt Zürich, 
Kreise 7 + 8 (GV.2024.00164)

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Nach Einsicht in die Rechtsverzögerungs-/Rechtsverweigerungsbeschwerde der 

Klägerin vom 4. Juni 2025 (Urk. 1), 

in der Erwägung,

dass der Klägerin mit Verfügung vom 18. Juni 2025 eine zehntägige Frist angesetzt 

wurde, um für das Beschwerdeverfahren einen Kostenvorschuss von Fr. 300.– zu 

leisten (Urk. 5 S. 2 Dispositivziffer 1),

dass ihr mit Verfügung vom 8. August 2025 eine Nachfrist im Sinne von Art. 101 

Abs. 3 ZPO angesetzt wurde (Urk. 7 S. 2 Dispositivziffer 1; zugestellt am 18. August 

2025, siehe Empfangsschein angeheftet an Urk. 7), 

dass die Klägerin den Kostenvorschuss auch binnen der Nachfrist nicht geleistet 

hat, weshalb androhungsgemäss (Urk. 7 S. 2 Dispositivziffer 1) auf die Beschwerde 

nicht einzutreten ist,

dass die Klägerin ausgangsgemäss kostenpflichtig wird und der Beklagten mangels 

Aufwandes keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (vgl. Art. 95 Abs. 3 und 

Art. 106 Abs. 1 ZPO),

wird beschlossen:

1. Auf die Beschwerde der Klägerin wird nicht eingetreten.

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 200.– festgesetzt.

3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden der Klägerin aufer-

legt.

4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen.

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie die Beklagte des vorinstanzlichen 

Verfahrens, an den Beschwerdegegner unter Beilage von Kopien von Urk. 1, 

Urk. 2 und Urk. 3/1–3, je gegen Empfangsschein.

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Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück.

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. 

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert übersteigt 
Fr. 30'000.–.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Zürich, 5. September 2025

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw N. Paszehr

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