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**Case Identifier:** 26f0337e-3ede-5db5-b717-08f105f0b1e6
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-09-10
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 10.09.2015 200 2014 409
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2014-409_2015-09-10.pdf

## Full Text

Eine gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten hat das Bundesgericht am 25. Januar 2016 abgewiesen 
(9C_772/2015).

200 14 409 IV
FUR/COC/KRK

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 10. September 2015

Verwaltungsrichterin Fuhrer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Ackermann, Verwaltungsrichter Schütz
Gerichtsschreiberin Collatz

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 13. März 2014

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Sept. 2015, IV/14/409, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1958 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) 
meldete sich am 7. Februar 2013 unter Hinweis auf „psychologische (psy-
chomotorische) Depressionen“ bei der Invalidenversicherung (IV) zum Leis-
tungsbezug an (Akten der IV [act. II] 1). Daraufhin führte die IV-Stelle Bern 
(IVB bzw. Beschwerdegegnerin) medizinische und erwerbliche Erhebungen 
durch. Dabei liess sie den Versicherten insbesondere durch Dr. med. 
C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Regionaler 
Ärztlicher Dienst (RAD), psychiatrisch untersuchen (act. II 29 und 30). 

Gestützt auf die Erkenntnisse der getätigten Abklärungen stellte die IVB mit 
Vorbescheid vom 9. Dezember 2013 (act. II 37) die Abweisung des Leis-
tungsbegehrens mangels invalidisierenden Gesundheitsschadens in Aus-
sicht. Damit zeigte sich der Versicherte nicht einverstanden (act. II 44 und 
48). Am 13. März 2014 verfügte die IVB wie im Vorbescheid angekündigt 
und wies das Leistungsbegehren ab (act. II 49).  

B.

Hiergegen liess der Versicherte am 28. April 2014 Beschwerde erheben 
und folgende Anträge stellen:

1. Die Verfügung der IVB vom 13. März 2014 sei aufzuheben und die 
Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer 
ab 1. Juli 2013 eine ganze und ab 8. März 2014 mindestens eine 
halbe IV-Rente zu gewähren.

2. Eventualiter: Es sei eine neue medizinische Begutachtung anzu-
ordnen und die Sache zur Neubeurteilung an die Beschwerdegeg-
nerin zurückzuweisen.

unter Kosten- und Entschädigungsfolge

Mit Beschwerdeantwort vom 2. Juli 2014 schloss die Beschwerdegegnerin 
auf Abweisung der Beschwerde. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Sept. 2015, IV/14/409, Seite 3

Am 7. November 2014 edierte die Instruktionsrichterin bei der Krankentag-
geldversicherung des Beschwerdeführers die amtlichen Akten, welche in 
der Folge am 16. Dezember 2014 beim Gericht eingingen.

Am 9. Januar 2015 ging eine Stellungnahme der Beschwerdegegnerin 
beim Gericht ein. Der Beschwerdeführer verzichtete auf eine Eingabe. 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten. 

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 13. März 2014 (act. II 
49). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine IV-Rente. Da der Be-
schwerdeführer die umfassende Verfügung allein hinsichtlich des Renten-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Sept. 2015, IV/14/409, Seite 4

anspruchs angefochten hat, ist sie soweit die restlichen Ansprüche betref-
fend in Rechtskraft erwachsen (BGE 125 V 413 E. 1b S. 414 f.).

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). 

2.2 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können 
auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. Art. 7 
ATSG). Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und 
damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschrän-
kungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung 
allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, ab-
wenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv 
bestimmt (BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50, 130 V 352 E. 2.2.1 S. 353; SVR 
2014 IV Nr. 2 S. 5 E. 3.1). Entscheidend ist, ob und inwiefern es der versi-
cherten Person trotz ihres Leidens sozialpraktisch zumutbar ist, die Restar-
beitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgegli-
chenen Arbeitsmarkt zu verwerten, und ob dies für die Gesellschaft tragbar 
ist. Dies ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu prüfen 
(BGE 136 V 279 E. 3.2.1 S. 281).

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2.3 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und 
bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein solcher auf eine Vier-
telsrente.

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

3.

3.1 In medizinischer Hinsicht lassen sich den Akten im Wesentlichen 
die folgenden Angaben entnehmen:

3.1.1 Der Beschwerdeführer war vom 27. September bis am 8. Oktober 
2011 im Spital D.________ hospitalisiert. Im Bericht vom 7. Oktober 2011 
(act. II 13 S. 29) wurde ein Urothel-Karzinom des distalen Ureters links, 
eine Prostatavergrösserung und ein Status nach Appendizitis perforata 
diagnostiziert. Am 28. September 2011 sei eine radikale pelvine Lympha-
denektomie links mit distaler Harnleiterresektion inklusive Blasenmanschet-
tenentfernung links und Harnleiterneuimplantation durchgeführt worden. 
Der peri- und postoperative Verlauf sei komplikationslos gewesen. 

Vom 6. Dezember bis 14. Dezember 2011 erfolgte aufgrund einer infizier-
ten Lymphozele bei dislozierter Drainage eine weitere stationäre Behand-
lung im Spital D.________. Der Beschwerdeführer konnte nach den durch-
geführten Eingriffen in gutem Allgemeinzustand entlassen werden (Aus-
trittsbericht vom 15. Dezember 2011; act. II 13 S. 23 f.). 

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3.1.2 Dr. med. E.________ diagnostizierte im Bericht vom 4. Juni 2012 
(act. II 18.8 S. 1 f.) eine mittel- bis schwergradige depressive Episode ohne 
psychotische Symptome (ICD-10 F32.2) und attestierte aufgrund des 
schwergradigen Verlaufs der depressiven Störung eine 100%-ige Arbeits-
unfähigkeit (S. 2 Ziff. 4 und 5). Konzentration, Aufmerksamkeit und Ge-
dächtnis seien leicht- bis mittelgradig reduziert. Im Gespräch erscheine der 
Beschwerdeführer müde und erschöpft. Das Denken sei formal eingeengt 
auf die Gesundheitsproblematik, Zukunftssorgen, Angst vor dem Sterben. 
Es bestehe eine Grübelneigung. Eine inhaltliche Denkstörung, optische 
oder akustische Halluzinationen, eine Ich-Störung und Wahnvorstellungen 
lägen nicht vor. Im Affekt sei der Beschwerdeführer traurig, leicht unruhig, 
ängstlich, nervös und gespannt. Es bestünden eine niedergedrückte de-
pressive Grundstimmung mit leichten Insuffizienzgefühlen sowie Ein- und 
Durchschlafstörungen. Psychomotorisch sei der Beschwerdeführer leicht 
unruhig. Ein Libidoverlust sei gegeben. Anhaltspunkte für Selbst- oder 
Fremdgefährdung bestünden nicht (S. 1 f. Ziff. 3).

3.1.3 Im Bericht des Spitals D.________ vom 20. Juli 2012 (act. II 13 
S. 8 f.) wurde ausgeführt, neun Monate nach Harnleiterresektion links be-
stehe ein beschwerde- und rezidivfreier Zustand. Die Blasenspülzytologie 
habe keinen Nachweis maligner Zellen ergeben. Bildgebend habe ebenfalls 
kein Hinweis auf eine Raumforderung nachgewiesen werden können (S. 9). 

3.1.4 Dr. med. F.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH, 
diagnostizierte im Bericht vom 21. März 2013 (act. II 13) mit Auswirkung 
auf die Arbeitsfähigkeit ein Urothelkarzinom des distalen Ureters links so-
wie eine Anpassungsstörung mit Depression und Angst. Ohne Auswirkun-
gen auf die Arbeitsfähigkeit führte er eine chronische Gastritis, eine Reflux-
krankheit, eine chronische Analfissur, eine Prostatavergrösserung sowie 
eine PHS (Periarthritis humeroscapularis) calcarea an (S. 1 Ziff. 1.1). Fer-
ner attestierte der Arzt vom 2. Februar 2012 bis am 7. März 2013 eine 
100%-ige und ab dem 8. März 2013 bis auf weiteres eine 50%-ige Arbeits-
unfähigkeit (S. 3 Ziff. 1.6). Seit der Operation vom 28. September 2011 
leide der Beschwerdeführer unter einer schweren Anpassungsstörung mit 
depressiven Symptomen und Ängsten. Es sei unruhig und nervös. Er leide 
unter Schlafstörungen, Müdigkeit, Unruhe, Nervosität, gedrückter Stim-

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mung, Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen. Die Symptomatik ha-
be dazu geführt, dass er seine Tätigkeit im … nicht mehr habe weiterführen 
können. Unter ärztlicher und medikamentöser Therapie sei es in den letz-
ten Wochen zu einer stimmungsmässigen Aufhellung gekommen, so dass 
der Beschwerdeführer am 8. März 2013 seine Arbeit zu 50% wieder habe 
aufnehmen können (S. 2 Ziff. 1.4). Aufgrund der depressiven Symptome 
(Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen, innere Unruhe, Reizbarkeit, 
Schlafstörungen, usw.) sei der Beschwerdeführer nicht in der Lage, sich 
auf seine Arbeit zu konzentrieren (S. 3 Ziff. 1.7). Schliesslich erachtete der 
Arzt seit Februar 2012 eine rein sitzende Tätigkeit zu 50% zumutbar. Da-
gegen verneinte er die Zumutbarkeit insbesondere einer rein stehenden 
sowie einer wechselbelastenden Tätigkeit (S. 6).

3.1.5 Dr. med. E.________ diagnostizierte in einem undatierten Bericht, 
welcher der Beschwerdegegnerin am 7. Mai 2013 zugegangen ist (act. II 
19), mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine mittel- bis schwergradi-
ge depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F33.2; S. 1 
Ziff. 1.1). Er attestierte vom 21. April 2012 bis am 8. März 2013 eine 100%-
ige und ab dem 8. März 2013 bis auf weiteres eine 50%-ige Arbeitsun-
fähigkeit (S. 3 Ziff. 1.6). Der Beschwerdeführer leide an Konzentrations-
störungen, einem Aufmerksamkeitsdefizit und Gedächtnisstörungen und 
sei somit stark eingeschränkt, insbesondere für eine Tätigkeit im …-
Bereich. Des Weiteren bestünden eine dauernde Müdigkeit und Erschöpf-
barkeit aufgrund von Angst- und Vermeidungsverhalten im Kontakt mit an-
deren Menschen. Aufgrund der Reizbarkeit und Nervosität habe er Mühe 
mit der Belastbarkeit, Konfliktfähigkeit und Kritikfähigkeit. Er fühle sich in 
schwierigen Situationen schnell angegriffen und könne schnell laut und 
aggressiv werden. Schliesslich führte der Arzt an, aus seiner Sicht sei eine 
50%-ige Arbeitstätigkeit momentan die oberste Grenze für die Arbeitsleis-
tung des Beschwerdeführers (S. 3 Ziff. 1.7). 

3.1.6 Der RAD-Arzt Dr. med. H.________, Facharzt für Allgemeine Innere 
Medizin FMH, führte im Aktenbericht vom 9. September 2013 (act. II 27) 
aus, fast zwei Jahre nach dem Eingriff (vom 28. September 2011) sei der 
Beschwerdeführer weiterhin rezidivfrei und körperlich in einem guten Zu-
stand. Eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit durch die durchgemachte 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Sept. 2015, IV/14/409, Seite 8

Krebserkrankung könne zurzeit zuverlässig ausgeschlossen werden. An-
lässlich einer Rektoskopie vom 6. September 2012 habe sich eine chroni-
sche Fissur gefunden. Die empfohlene Behandlung habe in lokaler Applika-
tion einer Creme nebst Stuhlregulation bestanden. Der weitere Verlauf sei 
nicht dokumentiert. Damit sei ein günstiger Verlauf anzunehmen. Die Pro-
gnose des Eingriffs sei gut und eine dauerhafte Beeinträchtigung des Sit-
zens sei nicht zu erwarten. Nicht nachvollziehbar und unlogisch sei somit 
die Angabe von Dr. med. F.________, dass der Beschwerdeführer in einer 
rein sitzenden Tätigkeit zu 50%, in einer wechselbelastenden Tätigkeit hin-
gegen gar nicht arbeitsfähig sei. Aus somatischer Sicht sei keine Ein-
schränkung der Arbeitsfähigkeit ausgewiesen (S. 4).

3.1.7 Der RAD-Arzt Dr. med. C.________ diagnostizierte im Bericht vom 
14. Oktober 2013 (act. II 30) mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine 
leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0). Ohne Auswirkungen auf die 
Arbeitsfähigkeit führte er (aus psychiatrischer Sicht) psychosoziale Belas-
tungen (Schulden, drohender Konkurs, Gerichtsverfahren; ICD-10 Z73.3) 
an (S. 9). Psychopathologisch seien eine leichte Einengung des formalen 
Denkens und damit einhergehend eine Besorgnis und Ängstlichkeit im Zu-
sammenhang mit Gesundheit und Krankheit auffällig. Weiter bestünden 
eine leichte depressive Grundstimmung (mit Klagsamkeit, Unzufriedenheit, 
Insuffizienzgefühlen, Verminderung des Selbstwertgefühls und der Vitalge-
fühle), eine Affektarmut und eine Einschränkung der affektiven Modulati-
ons- und Schwingungsfähigkeit. Der Antrieb sei leicht vermindert. Der Be-
schwerdeführer gebe eine Verminderung von Freude und Interesse, jedoch 
keinen vollständigen Verlust an. Zudem berichte er über eine zeitliche Ein-
schränkung der sozialen Kontakte. Aus der Schilderung des Tagesablaufs 
gehe jedoch hervor, dass er weiterhin ausreichende soziale Kontakte un-
terhalte. Diagnostisch sei aus psychiatrischer Sicht unter Heranziehung der 
Kriterien gemäss ICD-10 von einer leichten depressiven Episode auszuge-
hen. Eine mittelgradige oder schwere depressive Episode könne nicht fest-
gestellt werden. Zwei abzugrenzende depressive Episoden im Verlauf 
könnten nicht ausgemacht werden, weshalb die Diagnose einer rezidivie-
renden depressiven Störung nicht bestätigt werden könne. Entgegen den 
Ausführungen von Dr. med. E.________ hätten bei der Untersuchung kein 
reduziertes Auffassungsvermögen, kein stark eingeschränktes Konzentrati-

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onsvermögen, keine Gedächtnisstörungen, keine dauernde Müdigkeit und 
keine Einschlafstörungen erhoben werden können (S. 11). Hinsichtlich der 
von Dr. med. F.________ diagnostizierten Anpassungsstörung (mit Angst 
und Depression) führte der RAD-Psychiater aus, diese sei nicht mit einer 
ICD-10-Kodierung versehen worden. Zudem seien Anpassungsstörungen 
gemäss ICD-10 mit Ausnahme jener mit längerer depressiver Reaktion auf 
sechs Monate beschränkt (S. 10). Aus psychiatrischer Sicht sei auf Grund 
der leichten depressiven Episode und der damit einhergehenden funktio-
nellen psychischen Beeinträchtigungen, im Besonderen mit depressiver 
Grundstimmung, einschliesslich Verminderung der Vitalgefühle, des An-
triebs und des Selbstwertgefühls, von einer Einschränkung der Leistungs-
fähigkeit von 20% bei uneingeschränkter Arbeitsfähigkeit und uneinge-
schränktem Arbeitszeitpensum in der bisherigen Tätigkeit und vergleichba-
ren Tätigkeiten auszugehen (S. 11).

3.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

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3.3 Vorliegend erfüllen der Bericht des RAD-Arztes Dr. med. 
H.________ vom 9. September 2013 (act. II 27) und derjenige des RAD-
Psychiaters Dr. med. C.________ vom 14. Oktober 2013 (act. II 30) die von 
der höchstrichterlichen Rechtsprechung an den Beweiswert eines medizini-
schen Berichts gestellten Anforderungen (vgl. E. 3.2 hiervor) und überzeu-
gen. Die beiden Fachärzte haben sich in Kenntnis der medizinischen Vor-
akten sorgfältig mit den gesundheitlichen Einschränkungen des Beschwer-
deführers auseinandergesetzt. Die Ausführungen in der Beurteilung der 
medizinischen Zusammenhänge sind einleuchtend und die gezogenen 
Schlussfolgerungen zum Gesundheitszustand nachvollziehbar begründet, 
so dass darauf abzustellen ist. 

3.3.1 Dr. med. H.________ hat im Bericht vom 9. September 2013 (act. II 
27) einleuchtend dargelegt, dass aus somatischer Sicht keine Einschrän-
kungen der Arbeitsfähigkeit bestehen (S. 4). Diese Einschätzung ist nicht 
nur für sich allein nachvollziehbar und überzeugend, sondern sie steht auch 
im Einklang mit den vorliegenden medizinischen Berichten der behandeln-
den Ärzte des Spitals D.________, welche im Bericht vom 20. Juli 2012 
(act. II 13 S. 8 f.) von einem beschwerde- und rezidivfreien Zustand spra-
chen. Gegenteiliges wird vom Beschwerdeführer denn auch nicht geltend 
gemacht. Darauf ist abzustellen.

Daran ändert der Bericht des Dr. med. F.________ vom 21. März 2013 
(act. II 13) nichts, in welchem der Arzt seit Februar 2012 eine rein sitzende 
Tätigkeit zu 50% zumutbar erachtete und die Zumutbarkeit insbesondere 
einer rein stehenden oder wechselbelastenden Tätigkeit verneinte (S. 6). 
Denn der RAD-Arzt Dr. med. H.________ hat nachvollziehbar begründet, 
warum eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit durch die durchgemachte 
Krebserkrankung (Urothel-Karzinom) ausgeschlossen werden kann und 
warum hinsichtlich der bestehenden Analfissur keine dauerhafte Beein-
trächtigung des Sitzens zu erwarten ist (act. II 27 S. 4). Darüber hinaus 
fehlt im Bericht von Dr. med. F.________ vom 21. März 2013 eine Begrün-
dung für dessen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit. Insbesondere hat der 
Arzt auf die Frage der bestehenden Einschränkungen einzig auf die dia-
gnostizierte Anpassungsstörung mit depressiven Symptomen und Ängsten 
hingewiesen. Somatische Einschränkungen erwähnte er dagegen nicht 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Sept. 2015, IV/14/409, Seite 11

(act. II 13 S. 3 Ziff. 1.7). Folglich ist es nicht nachvollziehbar, warum 
Dr. med. F.________ in einer rein sitzenden Tätigkeit eine andere Arbeits-
fähigkeit attestierte, als in einer rein stehenden oder wechselbelastenden 
Tätigkeit. 

3.3.2 Aus psychiatrischer Sicht hat Dr. med. C.________ im Bericht vom 
14. Oktober 2013 (act. II 30) insbesondere gestützt auf seine Untersuchung 
vom 7. Oktober 2013 nachvollziehbar aufgezeigt, dass der Beschwerdefüh-
rer an einer leichten depressiven Episode leidet. Darauf ist abzustellen. 
Soweit der RAD-Psychiater jedoch aufgrund dieser Diagnose eine Ein-
schränkung der Leistungsfähigkeit von 20% attestiert hat, kann ihm mit 
Bezug auf die vorliegend streitigen Belange nicht gefolgt werden. Denn 
eine leichte depressive Episode allein ist rechtsprechungsgemäss 
(grundsätzlich) nicht geeignet, eine leistungsspezifische Invalidität (Art. 4 
Abs. 2 IVG i.V.m. Art. 8 ATSG) zu begründen, zumal bei einem derartigen 
Gesundheitsschaden in der Regel davon auszugehen ist, dass die versi-
cherte Person die daraus resultierenden Einschränkungen der Erwerbs-
fähigkeit bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungs-
fähigkeit zu verwerten, abwenden könnte (Entscheid des Bundesgerichts 
[BGer] vom 25. Januar 2010, 9C_260/2009, E. 2.3). 

Die gegen die Einschätzung von Dr. med. C.________ beschwerdeweise 
vorgebrachte Kritik verfängt nicht. Was vorab die in formeller Hinsicht 
gerügte Dauer der psychiatrischen Untersuchung („nur einmal während 
zwei Stunden gesehen“; Beschwerde S. 6 Ziff. 4) anbelangt, ist darauf hin-
zuweisen, dass es grundsätzlich im Ermessen des jeweiligen Arztes liegt 
zu bestimmen, wie viel Zeit er für die Untersuchung eines Exploranden 
benötigt. Rechtsprechungsgemäss kommt es für den Aussagegehalt eines 
Arztberichtes nicht auf die Dauer der Untersuchung an; massgebend ist 
vielmehr, ob der Bericht inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist 
(Entscheid des BGer vom 8. Juni 2011, 9C_330/2011, E. 5 mit Hinweisen). 
Dies ist vorliegend der Fall. Die angeblichen sprachlichen Verständigungs-
schwierigkeiten (Beschwerde S. 6 Ziff. 4) wurden erstmals im vorliegenden 
Beschwerdeverfahren vorgebracht. Sie sind nachgeschoben und unbe-
gründet. Der Beschwerdeführer lebt seit 1979 in der Schweiz (act. II 1 S. 1 
Ziff. 1.6), war seit 1995 … eines … für ... (act. II 10 S. 2) und spricht nach 

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Aktenlage gut Deutsch. So hat er in seinem Lebenslauf bei den Sprach-
kenntnissen bei Deutsch „in Wort und Schrift“ aufgeführt (act. II 10 S. 2). 
Und der RAD-Psychiater führte an, die sprachliche Kommunikation sei oh-
ne Probleme möglich gewesen (act. II 30 S. 8). Soweit der Beschwerdefüh-
rer geltend macht, der Einbezug der Akten des Krankentaggeldversicherers 
– insbesondere des Berichts zur Observation in der Zeit vom 12. bis 14. 
Juni 2012 (act. II 18.2 S. 10 – 22) – erwecke objektiv den Anschein der 
Befangenheit des RAD-Psychiaters, da diese Akten nicht objektiv und 
sachlich seien, sondern eine einseitige Argumentation zu Gunsten des 
Krankentaggeldversicherers enthielten (Beschwerde S. 6 ff. Art. 3), kann 
ihm nicht gefolgt werden. Denn der RAD-Psychiater hat sich in seiner Beur-
teilung nicht allein auf die Akten des Krankentaggeldversicherers, sondern 
insbesondere auf seine eigene Untersuchung und die medizinischen Vor-
akten gestützt. Er hat sich kritisch mit sämtlichen Akten auseinandergesetzt 
und anschliessend seine Beurteilung abgegeben. Umstände, die den An-
schein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit objektiv 
zu begründen vermögen, etwa wenn die sachverständige Person ihren 
Bericht nicht neutral und sachlich abfasste (vgl. BGE 132 V 93 E. 7.2.2 
S. 110), liegen hier nicht vor. 

An der schlüssigen Einschätzung des RAD-Psychiaters hinsichtlich der 
gestellten Diagnose ändert nichts, dass Dr. med. E.________ im Bericht 
vom 4. Juni 2012 (act. II 18.8 S. 1 f.) und im undatierten Bericht, welcher 
der Beschwerdegegnerin am 7. Mai 2013 zugegangen ist (act. II 19), eine 
mittel- bis schwergradige depressive Episode ohne psychotische Sympto-
me diagnostiziert hat. Der RAD-Psychiater hat sich mit dieser Diagnose 
auseinandergesetzt und dargelegt, warum diese nicht zutrifft (act. II 30 
S. 11). Darüber hinaus ist nicht nachvollziehbar, warum Dr. med. 
E.________ in seinem undatierten Bericht, welcher der Beschwerdegegne-
rin am 7. Mai 2013 zugegangen ist, ab dem 8. März 2013 neu eine 50%-ige 
Arbeitsunfähigkeit attestiert hat, obwohl er im Bericht vom 4. Juni 2012 bei 
praktisch identischem objektiven Befund noch eine 100%-ige Arbeitsun-
fähigkeit attestiert hat (vgl. act. II 18.8 S. 1 Ziff. 3 und act. II 19 S. 2). Ferner 
hat der Arzt, obwohl er in beiden Berichten die gleiche Diagnose (mittel- bis 
schwergradige depressive Episode ohne psychotische Symptome) gestellt 
hat, diese mit unterschiedlichen ICD-10 Kodierungen versehen (ICD-10 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Sept. 2015, IV/14/409, Seite 13

F33.2 resp. F32.2; act. II 18.8 S. 2 Ziff. 4 und act. II 19 S. 1 Ziff. 1.1). Auch 
dies ist nicht nachvollziehbar. Und letztlich bleibt darauf hinzuweisen, dass 
Dr. med. E.________ – wie im Übrigen auch Dr. med. F.________ – über 
keinen Facharzttitel für Psychiatrie und Psychotherapie FMH und damit 
nicht über die erforderliche fachliche Qualifikation zur Beurteilung der psy-
chischen Situation des Beschwerdeführers verfügt (vgl. Entscheid des 
BGer vom 20. November 2007, I 142/07, E. 3.4).

Ferner ändert auch der Bericht des Dr. med. F.________ vom 21. März 
2013 (act. II 13) vorliegend nichts, in welchem der Arzt eine Anpassungs-
störung mit Depression und Angst diagnostiziert hat (S. 1 Ziff. 1.1). Auch 
bezüglich dieser Diagnose hat der RAD-Psychiater dargelegt, weshalb die-
se nicht gestellt werden kann (act. II 30 S. 10). Darüber hinaus ist eine dia-
gnostizierte Anpassungsstörung nach konstanter bundesgerichtlicher 
Rechtsprechung nicht per se als invalidisierendes psychisches Leiden zu 
qualifizieren (Entscheide des BGer vom 19. Dezember 2013, 9C_4/2013, 
E. 2.2 sowie vom 22. November 2010, 9C_408/2010, E. 4.3).

Schliesslich deckt sich die Beurteilung des RAD-Psychiaters auch mit den 
Beobachtungen, die anlässlich der in der Zeit vom 12. bis 14. Juni 2012 
durchgeführten Observation gemacht worden sind (act. II 18.2 S. 10 – 22). 
So war der Beschwerdeführer während diesen drei Tagen jeweils mehr als 
zehn Stunden unterwegs. Dabei war er offenbar in der Lage, geschäftliche 
Tätigkeiten auszuführen. So hielt er sich in dieser Zeit in seinen beiden … 
in … und … auf. Zudem suchte er zwei Bankfilialen und die Post auf 
(S. 13). Auch dies spricht gegen die Beurteilung der beiden behandelnden 
Ärzte, die dem Beschwerdeführer eine 50%-ige Arbeitsunfähigkeit attestier-
ten. 

3.4 Nach dem Dargelegten ist die Beschwerdegegnerin zu Recht davon 
ausgegangen, dass kein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliegt. 
Der Sachverhalt ist somit gestützt auf die vorliegenden Arztberichte hinrei-
chend erstellt, weshalb – entgegen dem Antrag in der Beschwerde (S. 2 
Ziff. I 2) – auf weitere Beweiserhebungen zu verzichten ist (antizipierte Be-
weiswürdigung; BGE 122 V 157 E. 1d S. 162). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Sept. 2015, IV/14/409, Seite 14

Bei dieser Sachlage erübrigt sich die Durchführung eines Einkommensver-
gleichs. Da keine Invalidität im Rechtssinne (vgl. E. 2.1 hiervor) vorliegt, 
besteht kein Anspruch auf eine IV-Rente. Die Beschwerde erweist sich als 
unbegründet und ist abzuweisen. 

4.

4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdefüh-
rer die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 700.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss in 
gleicher Höhe entnommen.

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer kei-
nen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 
Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Sept. 2015, IV/14/409, Seite 15

4. Zu eröffnen (R):
-  Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Die Kammerpräsidentin: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.