# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2e786051-b1b5-5538-b6aa-9ff42f8ac7e6
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-27
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 27.08.2025 III 2024 109
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2024-109_2025-08-27.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2024 109

Entscheid vom 27. August 2025 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Präsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 
substituiert durch C.________, ebenda

gegen

1. Amt für Landwirtschaft, Hirschistrasse 15, Postfach 5182, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

2. D.________,
Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwalt E.________

Gegenstand Land- und Forstwirtschaftsrecht (Gewerbefeststellung)

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Sachverhalt:

A. F.________ sel. (1946 bis 2017), wohnhaft gewesen in (…) 8832 Wollerau, 
war Eigentümer folgender Grundstücke, die in seinen Nachlass fielen:

KTN 001.________ Wollerau mit 41'813 m2 Wohnhaus (Assek. Nr. 002._______),
(zwischenzeitlich: Stall (Assek. Nr. 003.________), Gebäudegrund-
KTN 001.________ fläche, Strasse, Weg, übrige befestigte Fläche, Wie-
und 004.________) se und Garten,
KTN 005.________ Wollerau mit 6'310 m2 Strasse, Weg, Wiese, Garten, Gewäs-

ser und Wald,
KTN 006.________ Wollerau mit 6'346 m2 Wiese,

KTN 007.________ Wollerau mit 14'865 m2 Wiese und Wald,

KTN 008.________ Wollerau mit 154 m2 Wiese und Wald sowie

KTN 009.________ Feusisberg mit 32'677 m2 Stall (Assek. Nr. 010.________), 
Strasse und Wiese.

B. Mit Schreiben vom 7. Dezember 2017 stellte G.________ als Willensvollstre-
cker im Nachlass von F.________ beim Amt für Landwirtschaft (AfL) namens der 
Erben das Gesuch um Feststellung, ob die obgenannten Grundstücke ein land-
wirtschaftliches Gewerbe im Sinne des Bundesgesetzes über das bäuerliche Bo-
denrecht (BGBB; SR 211.412.11) vom 4. Oktober 1991 seien. Ferner erkundigte 
er sich nach den Voraussetzungen, welche ein Selbstbewirtschafter erfüllen 
müsse. 

Mit Schreiben vom 12. Dezember 2017 ergänzte der Willensvollstrecker sein Ge-
such vom 7. Dezember 2017 mit weiteren Angaben und Fragen und er übersandte 
dem AfL ein Schreiben des Rechtsvertreters von D.________ (Jg. 1969), mit dem 
dieser als Neffe von F.________ ein Kaufsrecht im Sinne von Art. 25 Abs. 1 lit. b 
BGBB mit der Begründung geltend machte, bei den im Nachlass befindlichen 
Grundstücken - dem landwirtschaftlichen Betrieb 'H.________' - handle es sich um 
ein landwirtschaftliches Gewerbe, welches vom Erblasser vor weniger als 25 Jah-
ren grösstenteils aus dem Nachlass von dessen Vaters erworben worden sei. 
D.________ wolle dieses selber bewirtschaften und erscheine dafür als geeignet. 
Der in der Bauzone liegende Teil von KTN 001.________ Wollerau (ausgenom-
men der betrieblich notwendigen Gebäude mit angemessenem Umschwung) solle 
vom Grundstück abgetrennt und im Nachlass belassen werden. 

C. Mit Gesuch vom 22. Dezember 2017 stellte D.________ selber beim AfL das 
Feststellungsbegehren, ob der landwirtschaftliche Betrieb 'H.________' ein land-
wirtschaftliches Gewerbe sei.

D. Mit Schreiben vom 26. Januar 2018 nahm das AfL zu den gestellten Gesu-
chen und Zusatzfragen Stellung und beantwortete die Frage nach dem Vorliegen 

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eines Landwirtschaftlichen Gewerbes dahingehend, dass die Grundstücke im 
Nachlass von F.________ nach der Beurteilung des AfL einen Arbeitskraftbedarf 
von ca. 0.9164 Standardarbeitskraft (SAK) erreichten, wobei die durch den Erblas-
ser früher zugepachteten Grundstücke nicht berücksichtigt würden. 

E. Nach erfolgten Stellungnahmen hierzu und weiteren Schriftenwechseln ent-
schied das AfL mit Feststellungsverfügung BGBB 2017-179 vom 25. Oktober 
2018, dass die Grundstücke KTN 001.________, KTN 005.________, 
KTN 006.________, KTN 007.________ und KTN 008.________ Wollerau sowie 
KTN 009.________ Feusisberg im Nachlass des F.________ kein landwirtschaft-
liches Gewerbe im Sinne von Art. 7 BGBB darstellten. 

F. Eine von D.________ am 26. November 2018 dagegen erhobene Be-
schwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit VGE III 2018 205 
vom 28. Mai 2020 gut, hob die angefochten Feststellungsverfügung auf und wies 
die Sache zur Feststellung der Gewerbeeigenschaft der Grundstücke 
KTN 001.________, KTN 005.________, KTN 006.________, KTN 007.________ 
und KTN 008.________ Wollerau sowie KTN 009.________ Feusisberg im Sinne 
der Erwägungen und zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurück.

G. Zu einer ersten (Teil)Neubeurteilung des AfL am 12. November 2020 (Vi-
act. 2) reichten die Parteien Stellungnahmen ein (Vi-act. 4 und 7 f.). Zur nächsten 
Beurteilung vom 23. Februar 2022 mit verschiedenen Varianten zur Ermittlung des 
Standardisierten Arbeitskraftbedarfs SAK (Vi-act. 12) liess D.________ Stellung 
nehmen (Vi-act. 15). Zu einer weiteren Beurteilung vom 30. August 2023 in wel-
cher sich das AfL für eine Variante mit daraus resultierendem SAK-Wert von 
1.0006.________ aussprach (Vi-act. 19), reichten beide Parteien Stellungnahmen 
ein (Vi-act. 20; 24). 

H. Nach weiteren Schriftenwechseln (Vi-act. 26 ff.) entschied das AfL mit Fest-
stellungsverfügung BGBB: 2023.0695 vom 3. Juni 2024 (Versand: 4.6.2024) wie 
folgt: 

3.1 Die Grundstücke KTN 001.________, KTN 005.________, KTN 006.________, 
KTN 007.________ und KTN 008.________ Wollerau sowie 
KTN 009.________ Feusisberg im Nachlass (…) des F.________ (1946 bis 
2017), wohnhaft gewesen H.________strasse 63, 8832 Wollerau, stellen ein 
landwirtschaftliches Gewerbe im Sinne von Art. 7 BGBB dar.

3.2 Die Kosten des Verfahrens in der Höhe von Fr. 1 800.- werden der Gesuchstel-
lerin auferlegt.

(3.3 f. Rechtsmittelbelehrung, Zustellung).

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I. Am 8. Juli 2024 lässt A.________ dagegen fristgerecht Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht erheben mit den Anträgen:

1. Die Feststellungsverfügung der Vorinstanz vom 3. Juni 2024 (Verfahren 
BGBB: 2023.0695) sei vollumfänglich aufzuheben.

2. Es sei festzustellen, dass die Grundstücke KTN 001.________, 
KTN 005.________, KTN 006.________, KTN 007.________ und 
KTN 008.________ Wollerau sowie KTN 009.________ Feusisberg im Nach-
lass des F.________ (1946 bis 2017), wohnhaft gewesen H.________strasse 
63, 8832 Wollerau, kein landwirtschaftliches Gewerbe im Sinne von Art. 7 
BGBB darstellen.

3. Eventualiter sei die Sache zur ergänzenden Sachverhaltsabklärung und zur 
Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Kantons Schwyz 
und/oder zu Lasten des Beschwerdegegners.

J. Mit Vernehmlassung vom 27. August 2024 beantragt das AfL die vollumfäng-
liche Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Las-
ten der Beschwerdeführerin.

K. Mit Vernehmlassung vom 7. Oktober 2024 lässt der Beschwerdegegner bean-
tragen:

1. Die Beschwerde vom 8. Juli 2024 sei vollumfänglich abzuweisen.

2. Eventuell sei die Sache zur ergänzenden Sachverhaltsabklärung und zum 
neuen Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen.

3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdeführerin.

L. Die Beschwerdeführerin lässt mit Replik vom 9. Dezember 2024 an ihren 
Beschwerdeanträgen festhalten. 

Duplizierend hält auch das AfL mit Stellungnahme vom 20. Januar 2025 an seinen 
Anträgen fest. Der Beschwerdegegner lässt mit Duplik vom 24. Januar 2025 eben-
falls an seinen Anträgen festhalten.

M. Am 6. Februar 2025 lässt die Beschwerdeführerin eine weitere Stellung-
nahme einreichen. Am 11. Februar 2025 folgt eine Stellungnahme von Seiten des 
Beschwerdegegners. Dazu lässt sich die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 18. 
Februar 2025 äussern.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Wie das Verwaltungsgericht im Entscheid VGE III 2018 205 vom 28. Mai 
2020 (E. 1.4.4) festgehalten hat, steht fest, dass die streitgegenständlichen Grund-
stücke gemäss Grundbucheintrag nicht mehr im Eigentum der Erbengemeinschaft 

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von F.________ sind, sondern im Eigentum der Beschwerdeführerin. Solange das 
Grundbuch nicht berichtigt ist, ist alleine sie aus dem Eintrag berechtigt. Damit ist 
die Beschwerdeführerin, die vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat, 
durch die angefochtene Feststellungsverfügung BGBB: 2023.0695 vom 3. Juni 
2024 berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Ände-
rung (vgl. § 37 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] 
vom 6.6.1974). Auf die frist- und formgerechte Einreichung der Beschwerde vom 
8. Juli 2024 ist folglich einzutreten.

2.1 Als landwirtschaftliches Gewerbe gilt eine Gesamtheit von landwirtschaftli-
chen Grundstücken, Bauten und Anlagen, die als Grundlage der landwirtschaftli-
chen Produktion dient und zu deren Bewirtschaftung, wenn sie landesüblich ist, 
mindestens eine Standardarbeitskraft (SAK) nötig ist (Art. 7 Abs. 1 Satz 1 BGBB). 
Nach Art. 5 lit. a BGBB können die Kantone landwirtschaftliche Betriebe, welche 
diese Voraussetzung einer ganzen Standardarbeitskraft nicht erfüllen, den Be-
stimmungen über die landwirtschaftlichen Gewerbe unterstellen; die minimale Be-
triebsgrösse ist dabei in einem Bruchteil einer SAK festzulegen, wobei die mini-
male Betriebsgrösse 0.6 SAK nicht unterschreiten darf. 

Im Kanton Schwyz sind landwirtschaftliche Betriebe im Berggebiet gemäss Art. 1 
Abs. 3 der Verordnung über den landwirtschaftlichen Produktionskataster und die 
Ausscheidung von Zonen (Landwirtschaftliche Zonen-Verordnung; SR 912.1) vom 
7. Dezember 1998 den Bestimmungen über die landwirtschaftlichen Gewerbe un-
terstellt, sofern für ihre Bewirtschaftung mindestens 0.75 SAK nötig sind 
(§ 22 Abs. 2 des Gesetzes über die Landwirtschaft [LG; SRSZ 312.100] vom 
26.11.2003). § 22 Abs. 2 LG ist dabei einzig auf landwirtschaftliche Betriebe anzu-
wenden, deren Nutzfläche gestützt auf Art. 2 Abs. 5 Landwirtschaftliche Zonen-
Verordnung zum Hauptteil im Berggebiet gemäss Art. 1 Abs. 3 Landwirtschaftliche 
Zonen-Verordnung liegt (vgl. VGE III 2018 205 vom 28.5.2020 E. 3.7).

2.2 Gemäss Art. 7 Abs. 3 BGBB sind bei der Beurteilung, ob ein landwirtschaft-
liches Gewerbe vorliegt, diejenigen Grundstücke zu berücksichtigen, die - entspre-
chend Art. 2 - dem BGBB unterstellt sind. Zudem sind die örtlichen Verhältnisse, 
die Möglichkeit, fehlende betriebsnotwendige Gebäude zu erstellen oder vorhan-
dene umzubauen, instand zu stellen oder zu ersetzen, wenn die entsprechenden 
Aufwendungen für den Betrieb tragbar sind, und die für längere Dauer zugepach-
teten Grundstücke zu berücksichtigen (Art. 7 Abs. 4 BGBB).

2.3 Der Bundesrat legt die Faktoren und die Werte für die Berechnung einer 
Standardarbeitskraft in Abstimmung mit dem Landwirtschaftsrecht fest (Art. 7 
Abs. 1 Satz 2 BGBB). Nach Art. 2a Abs. 1 der Verordnung über das bäuerliche 

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Bodenrecht (VBB; SR 211.412.110) vom 4. Oktober 1993 gelten für die Festlegung 
der Betriebsgrösse nach Standardarbeitskräften (SAK) die Faktoren von Art. 3 der 
Verordnung über landwirtschaftliche Begriffe und die Anerkennung von Betriebs-
formen (Landwirtschaftliche Begriffsverordnung, LBV; SR 910.91) vom 7. Dezem-
ber 1998. Gemäss Art. 2a Abs. 2 VBB sind bestimmte Zuschläge und Faktoren 
ergänzend zu berücksichtigen. Nach Art. 3 LBV ist die Standardarbeitskraft eine 
Einheit für die Erfassung des gesamtbetrieblichen Arbeitszeitbedarfs mit Hilfe stan-
dardisierter Faktoren. Diese werden in Art. 3 Abs. 2 LBV näher umschrieben. Mass-
geblich sind die landwirtschaftliche Nutzfläche (lit. a) und die Anzahl (gemessen in 
Grossvieheinheiten, GVE) der Nutztiere (lit. b), ergänzt durch Zuschläge bei be-
stimmten besonderen Voraussetzungen wie etwa für Hang- bzw. Steillagen im 
Berggebiet oder in der Hügelzone (lit. c). Als landwirtschaftliche Nutzfläche gilt die 
einem Betrieb zugeordnete, für den Pflanzenbau genutzte Fläche ohne die Söm-
merungsfläche, die dem Bewirtschafter ganzjährig zur Verfügung steht und die 
ausschliesslich vom Betrieb aus bewirtschaftet wird (vgl. Art. 14 Abs. 1 LBV). Für 
die Umrechnung der landwirtschaftlichen Nutztiere in Grossvieheinheiten (GVE) 
gelten die Faktoren im Anhang der LBV (vgl. Art. 27 LBV). 

Wie schon aus dem in Art. 7 Abs. 1 BGBB enthaltenen Passus der "Landesüblich-
keit" hervorgeht, ist auf eine objektivierte Betrachtungsweise abzustellen; massge-
blich zur Berechnung der SAK sind durchschnittliche Bewirtschaftungsformen, und 
nicht ausgefallene Einzelfälle. Grundsätzlich nicht massgeblich ist die tatsächliche 
Nutzung, da damit die Anwendung des Gesetzes dem Einflussbereich des Grun-
deigentümers überlassen würde. Auszugehen ist somit von landesüblichen Bewirt-
schaftungsformen (BGE 137 II 182 E. 3.1.3; BGE 121 III 274 E. 3c; Urteile BGer 
1C_106/2023 vom 6.12.2024 E. 4.3; 2C_494/2022 vom 12.12.2023 E. 5.4.1; 
2C_719/2018 vom 18.9.2019 E. 2.2; 2C_163/2012 vom 12.11.2012 E. 4.2; VGE 
III 2018 205 vom 28.5.2020 E. 4.5.5). Was ein Betrieb produziert, richtet sich vor 
allem nach den Standortbedingungen wie Klima, Bodenverhältnisse, Hangneigung 
und Verkehrslage. Die Produktionsprogramme der Betriebe sind deshalb nicht im 
ganzen Land gleich, sondern von Region zu Region verschieden. Diesbezüglich 
ist das Ortsübliche (vgl. Art. 7 Abs. 4 lit. a BGBB) auch landesüblich (Hofer, Kom-
mentar zum BGBB, 2. Aufl. 2011, N 101a zu Art. 7 BGBB).

3.1 Das Verwaltungsgericht hat mit dem Entscheid VGE III 2018 205 vom 28. 
Mai 2020 die Feststellungsverfügung BGBB 2017-179 des AfL vom 25. Oktober 
2018 aufgehoben und die Sache zur Feststellung der Gewerbeeigenschaft der 
Grundstücke KTN 001.________, KTN 005.________, KTN 006.________, 
KTN 007.________ und KTN 008.________ Wollerau sowie KTN 009.________ 

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Feusisberg im Sinne der Erwägungen und zu neuem Entscheid an das AfL zurück-
gewiesen. Dabei wurde u.a. ausgeführt:

dass die Nutzfläche der streitgegenständlichen Grundstücke grossmehrheitlich im 
Talgebiet liege, weswegen es sich um einen landwirtschaftlichen Talbetrieb 
handle und ein landwirtschaftliches Gewerbe nur vorliege, wenn sie einen Ar-
beitskraftbedarf von mindestens 1.0 SAK verursachten (E. 3.7);

dass weder im Zeitpunkt des Erbganges, noch im Zeitpunkt, als der heutige Be-
schwerdegegner dem Nachlass seine Absicht eröffnete, das Kaufsrecht aus-
zuüben, keine für längere Dauer zugepachtete Grundstücke i.S.v. Art. 7 
Abs. 4 lit. c BGBB bestanden, die bei der Feststellung eines landwirtschaftli-
chen Gewerbes hätten berücksichtigt werden müssen (E. 4.1.5);

dass der geltend gemachte, geringfügige Unterschied zwischen der Flächenbe-
messung in der amtlichen Vermessung und der im Rahmen der Strukturda-
tenerhebung erhobenen landwirtschaftlichen Nutzflächen in casu keinen 
Grund für eine Abweichung von den im Rahmen der Strukturdatenerhebung 
gemäss den oberwähnten gesetzlichen Vorgaben durch das AfL beschaf-
fenen Flächendaten darstelle, zumal der heutige Beschwerdegegner nicht 
darzulegen vermöge, inwiefern und in welchen Bereichen die - der SAK-Be-
rechnung zu Grunde gelegte - Strukturdatenerhebung fehlerhaft sei (E. 4.2.4);

dass bei der Berechnung des Arbeitsbedarfs eines Betriebs i.S.v. Art. 7 BGBB eine 
landesübliche Sömmerung grundsätzlich zu berücksichtigen sei; die Ober-
grenze gemäss der Verfügung "Stofflicher Gewässerschutz in der Landwirt-
schaft" vom 28. Februar 1997 könne zeitweise infolge der Abwesenheit des 
Viehs (bzw. eines Teils davon) während der Sömmerung überschritten wer-
den, solange die Düngerbilanz im Ergebnis unter Beachtung der Obergrenze 
gemäss Gewässerschutzrecht ausgeglichen bleibe und die Stallkapazitäten 
gegeben seien. Die objektive Berechnung des Arbeitsbedarfes setze mithin 
die Ermittlung der Düngerbilanz und (je nach Resultat) der Stallkapazitäten 
voraus, wobei allerdings nur eine als landesüblich zu qualifizierende Sömme-
rung mitzuberücksichtigen sei. Zur Beantwortung der Landesüblichkeit sei da-
bei abzuklären, ob eine Sömmerung für Betriebe im Talgebiet der Region Wol-
lerau ortsüblich sei und wenn ja, welche Tiere und welcher Anteil der Tiere 
jeweils gesömmert werden. Diese Abklärungen seien vorliegend nicht erfolgt, 
weshalb die angefochtene Verfügung aufzuheben und zur Neuberechnung an 
die Vorinstanz zurückzuweisen sei (E. 4.3.4);

dass es der Vorinstanz überlassen sei, ob sie im Rahmen der weiteren Gewerbe-
feststellung eine Betriebskontrolle und im Sinne einer Stichprobe auch die bei-
tragsberechtigten Hochstamm-Feldobstbäume [Art. 3 Abs. 2 lit. c Ziff. 5 und 
Abs. 3 LBV] ermitteln wolle (E. 4.4.3);

dass nicht zu beanstanden sei, dass die Vorinstanz im Rahmen der Gewerbefest-
stellung keine - aktuell auch gar nicht vorhandene - Rebfläche berücksichtigt 
habe (E. 4.5.6).

dass bei der SAK-Neuberechnung die Berücksichtigung von SAK-Zuschlägen 
gemäss Art. 2a Abs. 6 und 7 VBB für kernlandwirtschaftliche Tätigkeiten der 
Aufbereitung, Lagerung und dem Verkauf selbstproduzierter landwirtschaftli-
cher Erzeugnisse sowie für landwirtschaftsnahe Tätigkeiten zu prüfen sein 
werde (E. 4.5.7).

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3.2 Das AfL hat in der angefochtenen Feststellungsverfügung BGBB: 2023.0695 
vom 3. Juni 2024 an der in Feststellungsverfügung BGBB 2017-179 vom 25. Ok-
tober 2018 festgestellten landwirtschaftliche Nutzfläche (LN) von 8.36 ha festge-
halten (E. 2.1). In der zu beurteilenden SAK-Berechnung seien 14.6150 GVE 
Milchkühe und 1.6239 GVE 'Andere Nutztiere' anrechenbar. Die vom Verwaltungs-
gericht im Rückweisungsentscheid VGE III 2018 205 vom 28. Mai 2020 (E. 4.3.3 f.) 
verlangte Neuberechnung des Arbeitsbedarfs unter Berücksichtigung einer lan-
desüblichen Sömmerung und dafür erforderlichen Abklärungen verweigerte das 
AfL (E. 2.2). Unter 'Aufbereitung, Lagerung und Verkauf selbstproduzierter land-
wirtschaftlicher Produkte' hat das AfL an der Anzahl von 57 anrechenbaren 
Hochstamm-Feldobstbäumen festgehalten. Deren Ertragswertschätzung sei 
gemäss der Flugschrift 61 der Agriscope (Hrsg.), Die Bewertung der Obstkultur, 8. 
Aufl. vom Dezember 2021, erfolgt, wobei die einzelnen Obstbäume hinsichtlich der 
Sorte, der Grösse, dem Pflegezustand, dem Verwendungszweck und dem mögli-
chen Ertrag durch eine Fachperson beurteilt und für die Ermittlung des finanziellen 
Erlöses die Preisempfehlungen des Schweizer Obstverbandes SOV berücksichtigt 
worden seien (E. 2.3 Rz. 56 f.). Betreffend Verkauf von Milch und Fleisch hat das 
AfL ausgehend von den eingereichten Namen von Kunden eine Schätzung vorge-
nommen, welche von statistischen Verbrauchswerten und Preisempfehlungen der 
agridea ausgehe (E. 2.3 Rz. 59). Die beantragte Berücksichtigung von Mietzins-
einnahmen (aus der Vermietung einer Wohnung und von Standorten für Mobilfunk-
antennen an Dritte) lehnte das AfL ab (E. 2.3 Rz. 60 f.). Unter Zuhilfenahme von 
verfügbaren statistischen Vergleichswerten erachtet das AfL seine Schätzung des 
Direktvermarktungsumsatzes von Fr. 22'022.-- als umsetzbar, ortsüblich und wirt-
schaftlich sinnvoll (E. 2.3 Rz. 62 ff.). Zusammenfassend errechnete das AfL, dass 
die landwirtschaftlichen Grundstücke im Nachlass von F.________ einen Arbeits-
aufwand von 1.0265 SAK verursachten:

ha/GVE/Stk. Ansatz SAK
Landwirtschaftliche Nutzfläche
LN ohne Spezialkulturen 8.3600 0.022 0.1839
Nutztiere
Milchkühe 14.6150 0.039 0.5700
Andere Nutztiere 1.6239 0.027 0.0438
Zuschläge
für Hanglagen VHZ und BZ 2.680 0.016 0.0429
für Steillagen 35 bis 50% VHZ und BZ 0.160 0.027 0.0043
für Steillagen > 50% VHZ und BZ 0.050 0.054 0.0027
Hochstamm-Feldobstbäume 57.000 0.001 0.0570
Betriebseigener Wald 0.9077 0.013 0.0118
Verarbeitung, Lagerung, Verkauf
Umsatz je Fr. 10'000.- 2.2022 0.050 0.1101

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Total SAK 1.0265

4.1 Gegenstand der vorliegenden Beschwerde bildet die Neubeurteilung, welche 
das AfL aufgrund des Rückweisungsentscheids des Verwaltungsgerichts VGE III 
2018 205 vom 28. Mai 2020 in der angefochtenen Feststellungsverfügung BGBB: 
2023.0695 vom 3. Juni 2024 vorgenommen hat.

4.2.1 Hebt eine Rechtsmittelinstanz den Entscheid einer Vorinstanz auf und weist 
die Sache an diese zurück, so ergibt sich die Tragweite dieser Rückweisung aus 
den entsprechenden Erwägungen; unabhängig davon, ob im Dispositiv des Ent-
scheides explizit darauf verwiesen wird oder nicht. Die Vorinstanz hat ihrer Neu-
beurteilung die rechtliche Begründung der oberen Instanz zugrunde zu legen. Die 
entscheidrelevanten Erwägungen in einem Rückweisungsentscheid sind für die 
Vorinstanz bindend (vgl. Kölz/Häner/Bertschi/Bundi, Verwaltungsverfahren und 
Verwaltungsrechtspflege des Bundes, Zürich 2025, 4. Aufl., N 1158; Dormann, in: 
Basler Kommentar [BSK] BGG, 3. Aufl. 2018, Art. 107 N 18). Bei der Bindungswir-
kung von Rückweisungsentscheiden handelt es sich um einen allgemeinen Grund-
satz des öffentlichen Verfahrensrechts, der zwar nicht in allen Verfahrensordnun-
gen von Bund und Kantonen ausdrücklich erwähnt wird, aber auch ohne solche 
Erwähnung Geltung beansprucht (Urteil BGer 2C_890/2018 vom 18.9.2019 
E. 3.2).

Rückweisungsentscheide sind für das weitere Verfahren grundsätzlich verbindlich, 
und zwar sowohl für die erste Instanz, an welche die Sache zurückgewiesen wird, 
als auch im zweiten Umgang für das Gericht, das den Rückweisungsentscheid 
erlassen hat (vgl. Urteil BGer 1C_285/2022 vom 25.6.2024 [i.Sa. Bf vs. BR Gersau 
u.w.] E. 3.2.4, m.w.H. u.a. auf BGE 150 IV 417 E. 2.4.2; BGE 148 I 127 E. 3.1; 
BGE 143 IV 214 E. 5.3.3; Heimgartner/Wiprächtiger, BSK BGG, 3. Aufl. 2018, 
Art. 61 N 26 - 28). Die sachliche Reichweite der Bindung ergibt sich aus Dispositiv 
und Begründung des Rückweisungsentscheids (Urteile BGer 1C_205/2016 vom 
10.11.2016 E. 4.6.2; 2C_570/2015 vom 20.1.2016 E. 1.2 - 1.8; BGE 148 I 127 
E. 3.1; BGE 135 III 334 E. 2).

4.2.2 Die Rückweisung gibt sowohl den Rahmen für die neuen Tatsachenfeststel-
lungen als auch jenen für die neue rechtliche Begründung vor. Wegen dieser Bin-
dung der Gerichte ist es diesen wie auch den Parteien, abgesehen von allenfalls 
zulässigen Noven, mithin verwehrt, der Beurteilung des Rechtsstreits einen ande-
ren als den bisherigen Sachverhalt zu unterstellen oder die Sache unter rechtli-
chen Gesichtspunkten zu prüfen, die im Rückweisungsentscheid ausdrücklich ab-
gelehnt oder überhaupt nicht in Erwägung gezogen worden sind (VGE III 2021 212 
vom 29.11.2023 E. 7.3.3 m.H.a BGE 143 IV 214 E. 5.3.3; BGE 135 III 334 E. 2). 

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Denn durch diese Bindungswirkung soll verhindert werden, dass über verbindlich 
entschiedene rechtliche Streitfragen ein zweites Verfahren stattfindet (Wieder-
kehr/Plüss, Praxis des öffentlichen Verfahrensrechts, Bern 2020, N 1441; vgl. auch 
BGE 135 III 334 E. 2; Urteil BGer 2C_890/2018 vom 18.9.2019 E. 3.2).

Die Bindungswirkung gilt für die Parteien gleichermassen; auf Begehren, die über 
den Gegenstand der Rückweisung hinausgehen, ist nicht einzutreten und Vorbrin-
gen, die die obere Instanz bereits verworfen hat oder die nicht Gegenstand der 
Beurteilung waren, sind im zweiten Beschwerdeverfahren nicht (mehr) zu berück-
sichtigen (Wiederkehr/Plüss, a.a.O., N 3084; vgl. auch BGE 136 III 334 E. 2; Urteil 
BGer 2C_465/2011 vom 10.2.2012 E. 1.4).

4.3.1 Soweit das Verwaltungsgericht im Rückweisungsentscheid VGE III 2018 205 
vom 28. Mai 2020 also verbindliche Feststellungen getroffen hat, war das AfL als 
Vorinstanz daran gebunden. Wird der vom AfL als unteren Instanz daraufhin er-
lassene Entscheid - wie vorliegend - wiederum mit Beschwerde angefochten, ist 
das im zweiten Rechtsgang erneut mit der Angelegenheit befasste Verwaltungs-
gericht ebenfalls an seinen früheren Entscheid gebunden (Urteil BGer 
1C_285/2022 vom 25.6.2024 E. 3.2.4 m.w.H.; vgl. auch VGE III 2021 212 vom 
29.11.2023 [i.Sa. Bf vs. AfL SZ u.w.] E. 7.3.3 m.w.H.).

4.3.2 Im Rückweisungsentscheid VGE III 2018 205 vom 28. Mai 2020 E. 4.3.4 hat 
das Verwaltungsgericht verbindlich statuiert, dass an den - in der vorangehenden 
E. 3.1 zitierten - Erwägungen 3.6.2 - 3.6.5 aus dem Entscheid VGE III 2019 68 vom 
19. Februar 2020 (i.Sa. Bf vs. AfL SZ u.w.) festzuhalten ist, und es hat dargelegt, 
welcher Ermittlungen es bedarf, um eine landesübliche Sömmerung bei der Be-
rechnung des Arbeitsbedarfs eines Betriebs i.S.v. Art. 7 BGBB korrekt zu berück-
sichtigen. Da die hierfür benötigten Abklärungen bisher nicht erfolgt waren, wurde 
die angefochtene Verfügung aufgehoben und zur Neuberechnung des Arbeitsbe-
darfs an die Vorinstanz zurückgewiesen. Danach war es dem AfL nicht freigestellt, 
ob es die im Rückweisungsentscheid angeordneten Abklärungen und anschlies-
sende Neuberechnung durchführen oder diese verweigern wolle. Vielmehr war das 
AfL als Vorinstanz an diese rechtliche Begründung der Rechtsmittelinstanz gebun-
den - ebenso wie das im vorliegenden Verfahren erneut mit der Angelegenheit 
befasste Verwaltungsgericht selber (vgl. E. 4.2.1 ff. hiervor). Indem sich das AfL 
darüber hinweggesetzt hat, liegt eine Rechtsverweigerung vor, welche grundsätz-
lich zur Aufhebung der angefochtenen Feststellungsverfügung BGBB: 2023.0695 
vom 3. Juni 2024 führt (vgl. dazu Dormann, in: BSK BGG, 3. Aufl. 2018, Art. 107 
N 18).

11

4.3.3 Nachdem das AfL in der angefochtenen Verfügung vom 3. Juni 2024 jedoch 
- (auch) ohne Berücksichtigung, dass die Sömmerung von Vieh eine Erhöhung des 
massgeblichen Tierbestandes auf dem Heimbetrieb ermöglicht, soweit dies die 
Stallkapazität und die Düngerbilanz zulassen - zur Beurteilung gelangt ist, dass die 
Grundstücke im Nachlass des F.________ (1946 bis 2017) ein landwirtschaftliches 
Gewerbe i.S.v. Art. 7 BGBB darstellen, ist der Beschwerdegegner durch die Fest-
stellungsverfügung BGBB: 2023.0695, resp. der dieser zu Grunde liegenden 
Rechtsverweigerung nicht beschwert, soweit nicht die vorliegende Beschwerde 
zur Beurteilung führen sollte, dass die Grundstücke im Nachlass von F.________ 
einen Arbeitskraftbedarf von weniger als 1.0 SAK verursachen sollten. Diese In-
teressenlage widerspiegelt sich denn auch in den Rechtsbegehren des Beschwer-
degegners in der Vernehmlassung vom 7. Oktober 2024 und explizit in seinen Aus-
führungen zu dieser Thematik unter Ziff. 4 (S. 7 f.). 

Die Beschwerdeführerin ihrerseits begrüsst das diesbezügliche (ihrer Interessen-
lage entgegenkommende) Vorgehen des AfL ausdrücklich (vgl. Beschwerdeschrift 
vom 8.8.2024 Rz. 32).

Damit ist in casu - insbesondere vor dem Hintergrund der bisherigen Verfahrens-
dauer - auf die Aufhebung der angefochtenen Feststellungsverfügung mit erneuter 
Rückweisung an das AfL zur - mit VGE III 2018 205 verbindlich angeordneten - 
Durchführung der erforderlichen Abklärungen und anschliessender Neuberech-
nung des Arbeitsbedarfs allein aufgrund der besagten Rechtsverweigerung zu ver-
zichten. 

4.4 Dies ändert indes nichts daran, dass für das vorliegende Verfahren an der 
verbindlichen Feststellung in VGE III 2018 205 vom 28. Mai 2020 (E. 4.3.3 f.) fest-
zuhalten ist, wonach für die SAK-Berechnung derjenige Tierbestand massgeblich 
ist, den die Stallkapazität zulässt und der die Grenze der Düngerbilanz einhält. Die 
gegenteilige Ansicht der Beschwerdeführerin - wonach nur ein ortsüblicher Tierbe-
stand berücksichtigt werden könne, der in casu zwischen 84% und 89% des 
gemäss Gewässerschutz Möglichen liege - ist im vorliegenden Verfahren nicht 
mehr zu berücksichtigen (vgl. E. 4.2.2 in fine hiervor). 

Anzufügen ist einzig, dass das AfL nicht weiter erörtert hat, ob und in welchem 
Ausmass, der von im Rahmen der Neubeurteilung neu eingebrachte, 'ortsübliche 
Tierbestand' - auf welchen die Beschwerdeführerin die SAK-Berechnung abge-
stellt haben möchte (Beschwerdeschrift vom 8.8.2024 Rz. 33 ff.) - durch Stallka-
pazitäten und insbesondere durch Betriebsausrichtungen auf den Erhalt von Di-
rektzahlungen beeinflusst wird. A priori erscheint es jedoch naheliegend, dass 
durchschnittliche Tierbestände, welche die für die SAK-Berechnung massgebli-
chen Werte relativ deutlich unterschreiten, wohl massgeblich durch die Förde-

12

rungsschwellen für die (freiwillige) Inanspruchnahme von Direktzahlungen geprägt 
sind, auf die nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung für die Berechnung 
des Produktionspotentials im Rahmen von Art. 7 BGBB gerade nicht abgestellt 
werden darf (vgl. BGE 137 II 182 E. 3.2.3.1 f.; E. 3.2.4.3; BGE 135 II 313 [= Pra 99 
{2010} Nr. 15] E. 2.1). 

4.5 Soweit der Beschwerdegegner verlangt, dass die von ihm im Verfahren vor 
dem AfL u.a. geltend gemachten Aufrechnungsfaktoren (tiefere SAK-Limite, 
Berücksichtigung langjähriger Zupachtflächen, höhere Anzahl Hochstamm-Feld-
obstbäume, höherer Direktvermarktungsumsatz, zu geringe landwirtschaftliche 
Nutzfläche) im vorliegenden Beschwerdeverfahren berücksichtigt, bzw. aufgerech-
net werden müssten, falls das Verwaltungsgericht zufolge Reduktion der vom AfL 
erkannten SAK-Zahlen zur Beurteilung gelangen sollte, die Grundstücke im Nach-
lass von F.________ verursachten einen Arbeitskraftbedarf von weniger als 
1.0 SAK (Vernehmlassung vom 7.10.2024 Ziff. 4 S. 7 f.), ist vorab darauf hinzu-
weisen, dass in VGE III 2018 205 eine tiefere SAK-Limite sowie die Berücksichti-
gung langjähriger Zupachtflächen bereits verworfen worden sind (vgl. E. 3.1 - 3.7 
und E. 4.1.1 - 4.1.5), womit sie im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht (mehr) 
zu berücksichtigen sind (vgl. E. 4.2.2 in fine hiervor). 

Auch mit der bereits in der Feststellungsverfügung BGBB 2017-179 vom 25. Ok-
tober 2018 berücksichtigten landwirtschaftlichen Nutzfläche von 8.36 ha sowie den 
verschiedenen vom Beschwerdegegner im ersten Rechtsgang sowohl vor Vorin-
stanz wie auch vor Verwaltungsgericht verlangten Berücksichtigung weiterer Nutz-
flächen in unterschiedlichem Umfang hat sich das Verwaltungsgericht im VGE III 
2018 205 schon auseinandergesetzt (E. 4.2.1 - 4.2.4) und u.a. festgestellt, dass es 
dem heutigen Beschwerdegegner diesbezüglich möglich war, eine begründete Be-
schwerde einzureichen (E. 4.2.3), er jedoch nicht darzulegen vermochte, inwiefern 
und in welchen Bereichen die Strukturdatenerhebung, welche der SAK-Berech-
nung zu Grunde gelegt wurde, fehlerhaft waren (E. 4.2.4). Soweit der Beschwer-
degegner im vorliegenden Verfahren also Argumente bezüglich Berücksichtigung 
weiterer Nutzflächen vorträgt, welche das Verwaltungsgericht bereits verworfen 
hat oder gar nicht prüfen musste, weil er sie nicht vorbrachte, obwohl er dies tun 
konnte und musste, sind diese Vorbringen im vorliegenden Beschwerdeverfahren 
ebenfalls nicht (mehr) zu berücksichtigen (vgl. Urteil BGer 4A_70/2021 vom 
15.7.2021 E. 7 m.w.H.). Soweit dagegen erst die Feststellungsverfügung BGBB: 
2023.0695 Anlass geboten hat, die Berücksichtigung weiterer Nutzflächen zu ver-
langen, ist darauf - soweit erforderlich - nachfolgend näher einzugehen. Ähnlich 
verhält es sich bezüglich der Anzahl Hochstamm-Feldobstbäume, mit der sich das 

13

Verwaltungsgericht im VGE III 2018 205 ebenfalls bereits befasst hat (E. 4.4.1 - 
4.4.3; vgl. auch E. 6.5.2 ff. hiernach).

Die vom AfL vorgenommene Schätzung von SAK-Zuschlägen gemäss Art. 2a 
Abs. 6 und 7 VBB für kernlandwirtschaftliche Tätigkeiten der Aufbereitung, Lage-
rung und dem Verkauf selbstproduzierter landwirtschaftlicher Erzeugnisse sowie 
für landwirtschaftsnahe Tätigkeiten ist nachfolgend (E. 7 und 8) zu prüfen. 

5.1 Der Anspruch auf rechtliches Gehör richtet sich nach § 21 f. des Verwal-
tungsrechtspflegegesetzes (VRP; SRSZ 234.110) vom 6. Juni 1974 sowie nach 
Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft 
(BV; SR 101) vom 18. April 1999. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sach-
aufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht 
beim Erlass eines Entscheides dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen 
eingreift. Dazu gehört insbesondere auch das Recht des Betroffenen, sich vor Er-
lass eines solchen Entscheides zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizu-
bringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört 
zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder 
sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, sofern dieses geeignet ist, den 
Entscheid zu beeinflussen. Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst als Mit-
wirkungsrecht somit alle Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie 
in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann 
(BGE 144 I 11 E. 5.3; BGE 140 I 99 E. 3.4; BGE 135 II 007.________ E. 5.1).

5.2 Der Gehörsanspruch umfasst auch die Pflicht der Behörde, ihren Entscheid 
angemessen zu begründen. Die Vorbringen der Betroffenen sind ernsthaft zu prü-
fen und in der Entscheidfindung angemessen zu berücksichtigen. Dabei muss sich 
die Behörde nicht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen und 
jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen; vielmehr genügt es, wenn der 
Entscheid gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (BGE 142 II 49 
E. 9.2; BGE 137 II 266 E. 3.2; BGE 136 I 184 E. 2.2.1, je m.w.H.). Die Begründung 
muss kurz die wesentlichen Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde 
hat leiten lassen und auf die sie ihren Entscheid stützt (BGE 142 III 433 E. 4.3.2; 
BGE 141 III 28 E. 3.2.4; BGE 139 V 496 E. 5.1; je m.w.H.). 

5.3 Das AfL hat in der angefochtenen Feststellungsverfügung BGBB: 2023.0695 
vom 3. Juni 2024 festgehalten, wie und auf welchen Grundlagen die Bewertung 
der Obstbäume auf dem Betrieb "H.________" und die Ertragswertschätzung er-
folgte. Ebenfalls beschrieb das AfL die Grundlagen, auf denen seine Schätzung 
des Direktmarktumsatzes selbstproduzierter landwirtschaftlicher Produkte beruhte 
(E. 2.3 Rz. 57 ff.). Es trifft zu, dass es dabei die von der Beschwerdeführerin da-

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14

gegen vorgetragenen Argumente nicht im Einzelnen widerlegt, sondern sich im 
Wesentlichen auf die Feststellung beschränkt hat, dass es trotz dieser Argumen-
tation an seiner Bewertung festhalte und seine Schätzung als umsetzbar, ortsüb-
lich und wirtschaftlich sinnvoll erachte. Damit aber hat das AfL zumindest die ent-
scheidwesentlichen Punkte genannt, auf welche es seine Verfügung bezüglich 'Zu-
schläge Hochstamm-Feldobstbäume' sowie 'Aufbereitung, Lagerung und Verkauf 
selbstproduzierter landwirtschaftlicher Erzeugnisse auf dem Produktionsbetrieb' 
abstützte und die Überlegungen kurz genannt, von denen es sich hat leiten lassen. 
Dies ermöglichte es der Beschwerdeführerin denn auch, die Verfügung (auch dies-
bezüglich) sachgerecht anzufechten. Eine Verletzung der Begründungspflicht liegt 
damit entgegen den Ausführungen in der Beschwerdeschrift vom 8. Juli 2024 (Rz. 
14 f.) nicht vor (vgl. dazu auch VGE III 2018 205 vom 28.5.2020 E. 4.2.3). 

Anzufügen ist, dass die Beschwerdeführerin innert der auf 60 Tage erstreckten 
Frist (Vi-act. 13) zu der ihr mit Schreiben vom 23. Februar 2022 (Vi-act. 12) eröff-
neten Schätzung des Direktmarktumsatzes selbstproduzierter landwirtschaftlicher 
Produkte des AfL nicht Stellung genommen hat. Ebensowenig hat sie sich innert 
der bis 31. Oktober 2022 erstreckten Frist (Vi-act. 17) zur Stellungnahme des Be-
schwerdegegners vom 20. Juni 2022 (Vi-act. 15) vernehmen lassen, womit sie in 
beiden Fällen aus eigenen Stücken auf das Replikrecht verzichtet hat (Vi-act. 12 - 
18). Erst auf das Schreiben vom 30. August 2023 hin, mit welchem das AfL dies-
bezüglich die längst eröffneten Schreiben nochmals zusammengefasst, die Argu-
mentation des Beschwerdegegners vom 20. Juni 2022 verworfen und im Wesent-
lichen mitgeteilt hat, an der Schätzung vom 23. Februar 2022 festzuhalten (Vi-act. 
19 Rz. 33 ff., 46), nahm die Beschwerdeführerin im November 2023 (Vi-act. 24, 26) 
Stellung zu der ihr bereits mit Schreiben vom 23. Februar 2022 eröffneten Schät-
zung des Direktmarktumsatzes selbstproduzierter landwirtschaftlicher Produkte - 
also rund 1-½ Jahre nachdem sie die ihr hierfür gewährte Frist zu Stellungnahme 
ungenutzt hat verstreichen lassen. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt 
auch deshalb nicht vor.

Selbst wenn von einer (nicht besonders schwerwiegenden) Verletzung des 
rechtlichen Gehörs auszugehen wäre, so bestand für die Beschwerdeführerin im 
vorliegenden Verfahren die uneingeschränkte Möglichkeit, sich vor einer 
Beschwerdeinstanz mit umfassender Kognition unter Einschluss der richtigen 
Handhabung des Ermessens zu äussern (vgl. § 55 Abs. 2 lit. a VRP), was sie denn 
auch wahrgenommen hat, womit eine Gehörsverletzung im Verfahren vor 
Verwaltungsgericht als geheilt zu betrachten wäre (vgl. zum Ganzen: BGE 142 II 
218 E. 2.8.1; BGE 137 I 195 E. 2.3.2; VGE III 2019 223 vom 27.5.2020 E. 1.4.2).

15

6.1 Bezüglich der Landwirtschaftlichen Nutzfläche (LN) macht die Beschwerde-
führerin geltend, in der Beilage "Grundstücksflächen und Flächennutzung" zum 
Schreiben des AfL vom 30. August 2023 (Vi-act. 19) sei eine LN von 8.3560 ha 
herauszulesen. Das AfL habe diese Fläche ohne berechtigten Anlass auf 8.36 ha 
aufgerundet und damit den Sachverhalt nicht korrekt dargestellt (Rz. 17). 

Das AfL habe richtigerweise die zwischenzeitlich erfolgte Aufteilung des Grunds-
tückes KTN 001.________ (in KTN 001.________ und KTN 011.________) 
berücksichtigt und die Verbindungsstrasse KTN 012.________ (471 m2) bei der 
LN in Abzug gebracht. Durch diese neue Verbindungsstrasse sei die landwirt-
schaftliche Nutzung verschiedener (zu kleinen und zu unförmigen) Teilflächen des 
Grundstückes KTN 001.________ von total 1942 m2 unmöglich geworden, wes-
wegen sie bei der SAK-Berechnung nicht zu berücksichtigen seien (Art. 16 Abs. 1 
lit. a LBV). Keine LN stelle das grösstenteils aus Wald bestehende und nicht land-
wirtschaftlich genutzte Grundstück KTN 005.________ dar. Auch das Grundstück 
KTN 008.________ stelle keine landwirtschaftlich bewirtschaftete Fläche dar, wes-
halb auch diese Fläche von 114 m2 in der SAK-Berechnung in Abzug zu bringen 
sei. Ohnehin wäre auch die landwirtschaftliche Nutzung dieser beiden Grundstü-
cke wegen ihrer Form und der Hanglage eingeschränkt bis unmöglich. Die LN be-
trage nach Abzug dieser Flächen noch höchstens 8.15 ha. Die Zuschläge für die 
Hanglagen seien entsprechend zu reduzieren (Rz. 17 ff.). 

6.2 Das AfL hält in seiner Vernehmlassung vom 27. August 2024 im Wesentli-
chen dafür, die Beschwerdeführerin wiederhole lediglich die Anträge und Begrün-
dungen, die es in der angefochtenen Verfügung vom 3. Juni 2024 bereits umfas-
send und schlüssig widerlegt habe. Aus der Verfügung vom 3. Juni 2024 selbst 
geht allerdings einzig hervor, das AfL habe den Wert von 8.36 ha unverändert aus 
der Verfügung vom 25. Oktober 2018 übernommen, was insoweit korrekt ist (vgl. 
VGE III 2018 205 vom 28.5.2020 E. 4.2). Zu den Gründen, welche es dazu bewo-
gen haben, die von ihm ermittelten LN von 8.3560 ha (Vi-act. 19 Beilage) bei der 
SAK-Berechnung auf 8.36 ha aufzurunden, äusserst sich das AfL aber nicht. 

Vor dem Hintergrund, dass andere Faktoren in derselben SAK-Berechnung jeweils 
bis auf die 3. resp. 4. Kommastelle berücksichtigt wurden, erscheint diese unbe-
gründet gebliebene Aufrundung auf die 2. Kommastelle willkürlich und ist entspre-
chend auf die vom AfL konkret ermittelte Nutzfläche von 8.3560 ha zu korrigieren. 
Dies führt (bei einer Rundung auf die 4. Kommastelle in der Spalte SAK; vgl. E. 3.2 
hiervor) bei der SAK-Berechnung zu einer Verminderung um 0.0001 bei dieser 
Position und bleibt insofern ohne Auswirkung. 

16

6.3 Ähnlich verhält es sich mit der berücksichtigten Fläche an betriebseigenem 
Wald. Während das AfL in der Tabelle "Grundstückflächen und Flächennutzung" 
(Vi-act. 19 Beilage) eine Waldfläche von 9'004 m2 ermittelt hat, hat es in der SAK-
Berechnung ohne Erläuterung eine hiervon abweichende Fläche an betriebseige-
nem Wald von 9'077 m2 eingetragen. Berichtigt man diese Fläche entsprechend, 
führt auch dies bei der SAK-Berechnung zu einer Verminderung um ebenfalls 
0.0001 bei dieser Position und bleibt damit weiterhin ohne Auswirkung.

6.4.1 Nicht zu folgen ist der Beschwerdeführerin bezüglich der Nichtberücksichti-
gung verschiedener Teilflächen des Grundstückes KTN 001.________ von total 
1942 m2. Einerseits ist nicht nachvollziehbar, dass die landwirtschaftliche Bewirt-
schaftung dieser aus Wiesland bestehenden Teilflächen durch die neue Verbin-
dungsstrasse auf KTN 012.________ verunmöglicht worden sein sollte. Anderer-
seits besteht auch kein Anlass, an der fachlichen Einschätzung des AfL in der an-
gefochtenen Verfügung vom 3. Juni 2024 (E. 2 Rz. 27) zu zweifeln, wonach sich 
diese nahe beieinander liegende, lediglich durch Bewirtschaftungs- oder Zufahrts-
strassen voneinander abgetrennten Wieslandflächen weiterhin landwirtschaftlich 
bewirtschaften lassen. Die Berücksichtigung der Wieslandfläche auf KTN 
001.________ (ohne die in der Bauzone liegende Fläche, neu KTN R.________; 
vgl. angefochtene Verfügung vom 3.6.2024 E. 2.1 Rz. 36) bei der LN ist nicht zu 
beanstanden. 

Dasselbe gilt grundsätzlich auch für die Wieslandflächen auf dem Grundstück 
KTN 008.________ und auf dem grösstenteils aus Wald bestehenden Grundstück 
KTN 005.________. Auch wenn es sich dabei um relativ kleine Flächen handelt, 
sind diese in unmittelbarer Nähe zur grossen Wieslandfläche auf KTN 
006.________ situierten Flächen gleichwohl grundsätzlich landwirtschaftlich nutz-
bar. In der angefochtenen Verfügung vom 3. Juni 2024 (E. 2 Rz. 29 und 33) wurden 
diese Grundstücke gemäss Art. 2 Abs. 2 BGBB (KTN 005.________) resp. Art. 2 
Abs. 3 BGBB (KTN 008.________) dem Geltungsbereich des BGBB unterstellt 
und die Wieslandflächen dieser Grundstücke bei der LN entsprechend berücksich-
tigt. Auch dies ist nicht zu beanstanden. Entsprechend ist auch keine Reduktion 
bei den Hangzulagen vorzunehmen.

6.4.2 Keine Auswirkungen für die Unterstellung der Grundstücke im Nachlass von 
F.________ unter das bäuerliche Bodenrecht (Art. 2 BGBB) hat der Umstand, dass 
ein Grossteil dieser Grundstücke dem Reservegebiet zugeordnet ist (vgl. ange-
fochtene Verfügung vom 3.6.2024 E. 2 Rz. 27 ff.). Die Reservegebiete sind nicht 
Teil der Bauzone (vgl. Art. 44 Abs. 1 des aktuellen Baureglements der Gemeinde 
Wollerau [BauR] vom 28.2.2016). Sie unterstehen den Bestimmungen des Übrigen 
Gemeindegebietes und damit den Bestimmungen ausserhalb der Bauzone; die 

17

Zuweisung zum Reservegebiet begründet auch keinen Rechtsanspruch auf eine 
spätere Einzonung (vgl. Art. 73 Abs. 1 BauR). 

6.5.1 Im ersten Rechtsgang hat das AfL in seiner Stellungnahme vom 11. Juli 2019 
(Rz. 11 ff.) - zur Forderung des heutigen Beschwerdegegners in dessen Eingaben 
vom 11. Juni 2019 und vom 5. Juli 2019, es sei von mindestens 90 resp. von 115 
Hochstammobstbäumen auszugehen - u.a. dargelegt, es erhebe die Anzahl an 
Hochstamm-Feldobstbäumen (i.S.v. Art. 3 Abs. 2 Ziff. 5 und Abs. 3 LBV) mittels 
Selbstdeklaration der Eigentümer/Bewirtschafter im Rahmen der jährlichen Be-
triebsstrukturerhebungen. Diese Angaben würden im Rahmen der Betriebskontrol-
len stichprobeweise überprüft. Für Bäume, welche in diesem Rahmen nicht gemel-
det/erhoben würden, könnten keine Beiträge (Biodiversitätsbeiträge der Qualitäts-
stufe I) ausgerichtet werden. Seit 2012 seien vom früheren Eigentümer und Be-
wirtschafter (F.________) jeweils 71 Hochstamm-Feldobstbäume deklariert wor-
den. Im Jahre 2017 seien von den nachfolgenden Bewirtschaftern (Mathias und 
Edwin Steiner) ebenfalls 71 Hochstamm-Feldobstbäume angemeldet worden. Auf-
grund der Abtrennung des Baulandes (KTN 013.________ seien 20 oder 25 
Hochstamm-Feldobstbäume weggefallen. Ausgehend von den übereinstimmen-
den Angaben der früheren Bewirtschafter sei deshalb von einem Bestand von 46 
bis 51 Hochstamm-Feldobstbäumen auf den zu beurteilenden Grundstücken aus-
zugehen. Vorliegend werde die verbindliche Beurteilung dadurch erschwert, dass 
ein Teil von KTN 001.________ in der Bauzone liege und für die Gewerbebeurtei-
lung ausser Betracht falle. Da im Rahmen der Strukturdatenerhebung für die ein-
zelnen beitragsberechtigten Hochstamm-Feldobstbäume nicht der genaue Stand-
ort festgehalten werde, verbleibe bei der Beurteilung eine gewisse Unsicherheit. 
Insgesamt sei die Anzahl von 57 Hochstamm-Feldobstbäumen eher hoch ange-
setzt, um allenfalls relevante Sachverhalte nicht unberücksichtigt zu lassen.

Die heutige Beschwerdeführerin bestritt in ihrer Vernehmlassung vom 23. August 
2019, dass für die SAK-Berechnung die Forderung des heutigen Beschwerdegeg-
ners, wonach 90 oder mehr Hochstamm-Feldobstbäume relevant seien; zu den 
Ausführungen des AfL in der Stellungnahme vom 11. Juli 2019, äusserte sie sich 
in dieser Eingabe nicht (Rz. 7 und 14). In der Stellungnahme vom 2. März 2020 
aber verwies sie diesbezüglich ausdrücklich auf die Ausführungen AfL in der Stel-
lungnahme vom 11. Juli 2019 und ihre Vernehmlassung vom 23. August 2019 und 
verlangte, dass von einer Erhöhung des bereits angerechneten SAK-Zuschlags für 
Hochstamm-Feldobstbäume abzusehen sei (Rz. 9.1 f.). 

Das Verwaltungsgericht hat in VGE III 2018 205 vom 28. Mai 2020 (E. 4.4.2 f.) 
festgehalten, dass für die SAK-Berechnung nur Hochstamm-Feldobstbäume 
berücksichtigt werden, für die Biodiversitätsbeiträge der Qualitätsstufe I ausgerich-

18

tet werden (Art. 3 Abs. 2 lit. c Ziff. 5 und Abs. 3 LBV), und ausgeführt, das Vorgehen 
des AfL, wonach es für die Beurteilung der Gewerbeeignung grundsätzlich von der 
Selbstdeklaration der Bewirtschafter im Rahmen der Strukturdatenerhebung aus-
gehe, wobei Stichproben im Rahmen von Betriebskontrollen vorbehalten seien, sei 
nicht zu beanstanden. Der Bewirtschafter selber kenne sowohl die Anzahl Bäume 
als auch die weitere Voraussetzung, ob sie beitragsberechtigt seien für Biodiver-
sitätsbeiträge der Qualitätsstufe I. Solange keine konkreten Anhaltspunkte gegen 
die Übernahme dieser Selbstdeklaration bestehen, solle darauf abgestellt werden 
können. Bei seit 2012 jeweils deklarierten 71 Hochstamm-Feldobstbäumen und 
aufgrund der Abtrennung des Baulandes rund 20 bis 25 wegfallenden Bäume be-
wegten sich die vom AfL berücksichtigten 57 Bäume am oberen Rand. Weshalb 
die bisherigen Bewirtschafter im Rahmen der Selbstdeklaration über 40 Bäume 
einfach nicht deklariert haben sollten, vermöge der heutige Beschwerdegegner 
nicht plausibel zu erklären. Ob das AfL im Rahmen der weiteren Gewerbefeststel-
lung eine Betriebskontrolle und im Sinne einer Stichprobe auch die beitragsbe-
rechtigten Hochstamm-Feldobstbäume ermitteln wolle, sei ihm überlassen.

6.5.2 Nachdem die heutige Beschwerdeführerin in ihrer Stellungnahme vom 
2. März 2020 für die in der SAK-Berechnung zu berücksichtigenden Hochstamm-
Feldobstbäume ausdrücklich auf die Ausführungen des AfL in der Stellungnahme 
vom 11. Juli 2019 verwiesen hatte, bestand für das Verwaltungsgericht kein An-
lass, eine mögliche Reduktion der vom AfL berücksichtigten 57 Hochstamm-
Feldobstbäume in Erwägung zu ziehen (vgl. E. 4.2.2 hiervor). Soweit die Be-
schwerdeführerin im vorliegenden Verfahren demgegenüber verlangt, dass für die 
SAK-Berechnung eine tiefere Anzahl an Hochstamm-Feldobstbäumen zu berück-
sichtigen sei, sind diese Vorbringen daher nur soweit zu berücksichtigen, als die 
angefochtene Verfügung vom 3. Juni 2024 Anlass dazu geboten hat (vgl. E. 4.6 
m.H. hiervor).

6.6 Am 18. Januar 2022 wurden die Obstbäume auf dem Betrieb "H.________" 
durch eine Fachperson des AfL hinsichtlich der Umsatzschätzung begutachtet (Vi-
act. 27 Beilage 1, vgl. auch E. 7.2.4 hiernach). Der begutachtete Obstbestand er-
gab 42 Hochstamm-Feldobstbäume: 19 Birnbäume, 5 Apfelbäume, 13 Zwetsch-
genbäume, 3 Kirschbäume (davon eine Wildkirsche, die in der Umsatzschätzung 
ignoriert wurde) und 2 Nussbäume. Des Weiteren ergab eine Befragung des Päch-
ters am 22. Dezember 2021, dass in den vergangenen 5 Jahren 5 Kernobstbäume 
wegen Feuerbrandbefall gerodet wurden und weitere Bäume (in nicht mehr genau 
zu bestimmender Anzahl) im Zusammenhang mit dem Neubau der Strassenver-
bindung (auf KTN 012.________) gerodet wurden (Vi-act. 27 Beilage 1). Anhand 
der auf dem kantonalen WebGIS (Zeitreise: Luftbild [SWISSIMAGE]) publizierten 

19

Luftaufnahmen lässt sich ohne Weiteres feststellen, dass in der Publikation 2016 
im Bereich der neuen Verbindungstrasse (im Bau auf der Publikation 2019) zumin-
dest noch 3 weitere Bäume standen, womit für den relevanten Zeitpunkt von einem 
Bestand von jedenfalls 50 Hochstamm-Feldobstbäume ausgegangen werden 
kann.

Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin ist die Wildkirsche hiervon nicht ab-
zuziehen. In Ziff. 12.1.1 des Anhangs 4 zur Verordnung über die Direktzahlungen 
an die Landwirtschaft (Direktzahlungsverordnung, DZV; SR 910.13) vom 23. Ok-
tober 2013 findet sich kein Ausschluss von Wildobstarten. In der aktuellen Voll-
zugshilfe des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW), Weisungen und Erläuterun-
gen 2025 zur Verordnung über die Direktzahlungen an die Landwirtschaft, wird zu 
Ziff. 12.1.1 des Anhangs 4 DZV konkretisiert, dass auch Wildobstarten mit Beiträ-
gen für Hochstamm Feldobstbäume gefördert werden, sofern es sich um Kernobst- 
oder Steinobstbäume handelt. Darunter fällt explizit auch die Wildkirsche (Prunus 
avium).

6.7 Damit aber hat sich die gegenüber der vom AfL im ersten Rechtsgang in der 
Stellungnahme vom 11. Juli 2019 als "eher hoch" geschätzte Anzahl von 57 
Hochstamm-Feldobstbäume - die auf einem Bestand von 46 bis 51 Hochstamm-
Feldobstbäume auf den zu beurteilenden Grundstücken sowie den darin erwähn-
ten Unsicherheit basierte - welche die Beschwerdeführerin in ihrer Stellungnahme 
vom 2. März 2020 akzeptiert hatte (E. 6.5.1 hiervor) und die vom Verwaltungsge-
richt in VGE III 2018 205 (E. 4.4.2 f.) als "am oberen Rand" beurteilt, im Ergebnis 
aber geschützt wurde, letztlich nur dahingehend geändert, als dass von einem ak-
tuellen Bestand von zumindest 50 Hochstamm-Feldobstbäume auszugehen ist. 
An den Unsicherheiten bezüglich der Anzahl der durch die Abtrennung des Bau-
landes (KTN 013.________ weggefallenen Hochstamm-Feldobstbäume hat sich 
demgegenüber nichts geändert. Damit besteht entgegen der Ansicht in der Be-
schwerdeschrift vom 8. Juli 2024 (Rz. 22 ff.) diesbezüglich kein Anlass von der 
Beurteilung im ersten Rechtsgang, d.h. von 57 Hochstamm-Feldobstbäumen, ab-
zuweichen. 

6.8 Bei der Begutachtung der Obstbäume auf dem Betrieb "H.________" hin-
sichtlich der Umsatzschätzung vom 18. Januar 2022 (Vi-act. 27 Beilage 1) hat die 
Fachperson des AfL neben grossen Bäumen auch mittlere, kleine und Jungbäume 
beschrieben und verschiedene, wenig gepflegte, resp. ungepflegte Bäume ange-
troffen. Ihr Bericht enthält indessen keine Aussagen, dass einzelne Bäume die Vor-
gaben der Qualitätsstufe I gemäss Ziff. 12.1 des Anhangs 4 DZV - im für die Ge-
werbefeststellung massgeblichen Zeitpunkt - nicht erreicht hätten. Dass eine eher 
bescheidene Pflege der Hochstamm-Feldobstbäume angetroffen wurde, findet 

20

seine Begründung im offensichtlichen Desinteresse des aktuellen Bewirtschafters, 
welcher selber eine Intensivobstanlage betreibt (Vi-act. 27 Beilage 2), und lässt 
entsprechend kaum Rückschlüsse auf deren Zustand 5 Jahre zuvor. Des Weiteren 
wurden nach den Angaben des aktuellen Bewirtschafters in den vergangenen 5 
Jahren auch keine neuen Hochstamm-Feldobstbäume angepflanzt, womit davon 
ausgegangen werden kann, dass auch die Jungbäume im Jahre 2017 bereits vor-
handen waren (vgl. dazu die vorerwähnten Weisungen und Erläuterungen 2025 
des BLW zur Verordnung über die Direktzahlungen an die Landwirtschaft). 

Zusammenfassend hat das AfL im Januar 2022 auf dem Betrieb "H.________" 
eine Begutachtung der Obstbäume zwecks Umsatzschätzung des Feldobstbaus 
durchgeführt, nicht aber eine Stichprobe zur Ermittlung der beitragsberechtigten 
Hochstamm-Feldobstbäume. Entsprechend enthält diese Begutachtung vom 18. 
Januar 2022 keine Aussagen dazu, dass einzelne der angetroffenen Hochstamm-
Feldobstbäume die Vorgaben der Qualitätsstufe I gemäss Ziff. 12.1 des Anhangs 
4 DZV - im für die Gewerbefeststellung massgeblichen Zeitpunkt - nicht erreicht 
hätten. Mithin bildet diese Begutachtung vom 18. Januar 2022 entgegen der An-
sicht der Beschwerdeführerin (Beschwerdeschrift vom 8.7.2024 Rz. 26 ff.) auch 
keine Grundlage dafür, dass der Hochstamm-Feldobstbestand auf dem Betrieb 
"H.________" nicht gemäss Art. 3 Abs. 2 lit. c Ziff. 5 LBV zu berücksichtigen wäre. 
Es liegen mit anderen Worten keine konkreten Anhaltspunkte vor, welche es recht-
fertigen würden, diesbezüglich von der echtzeitlichen Selbstdeklaration der Bewirt-
schafter im Rahmen der Strukturdatenerhebung abzuweichen. 

7.1 In VGE III 2018 205 vom 28. Mai 2020 (E. 4.5.7) hat das Verwaltungsgericht, 
hinsichtlich der vom heutigen Beschwerdegegner geforderten Berücksichtigung 
von SAK-Zuschlägen gemäss Art. 2a Abs. 6 und 7 VBB für kernlandwirtschaftliche 
Tätigkeiten der Aufbereitung, Lagerung und dem Verkauf selbstproduzierter land-
wirtschaftlicher Erzeugnisse sowie für landwirtschaftsnahe Tätigkeiten ausgeführt, 
soweit der Erblasser - nicht zuletzt aufgrund seines Alters - ein entsprechendes 
Potential seines landwirtschaftlichen Betriebes nicht ausgeschöpft habe, bedeute 
dies nicht, dass es nicht dennoch vorhanden sei und realistischerweise bzw. ob-
jektiv betrachtet ausgeschöpft werden könne und soweit für die Gewerbefeststel-
lung berücksichtigt werden solle. In diesem Sinne schliesse die vom Bundesgericht 
verlangte objektive Betrachtungsweise die sklavische Beachtung der gesetzlichen 
Voraussetzung, dass die Rohleistungen in der Finanzbuchhaltung ausgewiesen 
sein müssten, aus. Es würde dies geradezu verhindern, die Leistungsfähigkeit 
eines Betriebes objektiv festzustellen.

Der heutige Beschwerdegegner habe vorliegend Tätigkeiten mit Erzeugnissen gel-
tend gemacht, welche auf dem landwirtschaftlichen Betrieb 'heute schon' produ-

21

ziert würden. Mithin gehe es nicht um eine wesentliche Umstellung der Bewirt-
schaftungsform, sondern um das Ausschöpfen von effektiv vorhandenem Poten-
tial. Daher sei die Forderung nicht von vornherein abzuweisen. Es werde Inhalt der 
SAK-Neuberechnung sein, ob die von ihm im Einzelnen geltend gemachten Tätig-
keiten umsetzbar (allenfalls notwendige Investitionen aus dem Betrieb heraus trag-
bar) seien und insbesondere eine ortsübliche Bewirtschaftung darstellten. Nach-
dem die dazu erforderlichen Rohleistungen nicht der Finanzbuchhaltung des Erb-
lassers entnommen werden könnten, sei diese anhand einer objektiven Schätzung 
zu ermitteln. Auch diesbezüglich sei auf Ortsüblichkeit abzustellen. Namentlich die 
Finanzbuchhaltung des neuen Pächters, der den Hofladen des Erblassers weiter-
führe, möge hierzu Anhaltspunkte liefern.

7.2 Das AfL hat in der Folge eine entsprechende Schätzung vorgenommen und 
diese den Parteien mit Schreiben vom 23. Februar 2022 zugestellt (Vi-act. 12, 
Rz. 46 ff.; E. 5.3 hiervor). An dieser Schätzung, welche zum Ergebnis führte, dass 
für den Betrieb von F.________ Roherträge im Umfang von Fr. 22'022.-- zu erwar-
ten seien, hat das AfL auch nach den darin anschliessenden Schriftenwechseln 
(vgl. dazu Ingress lit. G hiervor) in der angefochtenen Verfügung vom 3. Juni 2024 
(E. 2.3 Rz. 51 ff.) festgehalten.

7.2.1 Bezüglich der Ortsüblichkeit der Direktvermarktung hat das AfL darauf abge-
stellt, dass gemäss Selbstdeklaration im Kanton Schwyz rund 12.5% der Betriebe 
Direktvermarktung betreiben, im Bezirk Höfe 16.1% und in der Gemeinde Wollerau 
25%. Wenn 25% der Betriebe in der Gemeinde Wollerau sich als Direktvermarkter 
bezeichneten, sei die Direktvermarktung in der Gemeinde nicht als unüblich zu 
betrachten und gelte als ortsüblich. Statistisches Zahlenmaterial zu den mit der 
Direktvermarktung erzielten Umsätze sei im Kanton Schwyz nicht verfügbar. Auch 
liege keine Finanzbuchhaltung des vormaligen Eigentümers vor, weswegen das 
AfL den möglichen Direktvermarktungsumsatz gestützt auf verfügbare Durch-
schnittswerte und Statistiken habe schätzen müssen (Vi-act. 12 Rz. 47 f.).

7.2.2 Direktverkauf von Milch:

Von der vom heutigen Beschwerdegegner offerierten Liste von 7 Anwohnern, wel-
che Milch vom Betrieb "H.________" gekauft hätten (Vi-act. 9 S. 4), akzeptierte 
das AfL deren 6 (Streichung eines selber Verkehrsmilch produzierenden Land-
wirts). Ausgehend von einer durchschnittlichen Haushaltsgrösse von 2.26 Perso-
nen, einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Milchkonsum von 55 Liter (pro Jahr für die 
Jahre 2014 bis 2016) und einem Literpreis von Fr. 1.20 errechnete das AfL einen 
Verkaufserlös von Fr. 895.--, der im Sinne einer objektiven Schätzung gemäss Art. 
2a Abs. 6 VBB berücksichtigt wurde.

22

7.2.3 Direktverkauf von Rindfleisch und Kalbfleisch:

Von der vom heutigen Beschwerdegegner offerierten Liste von 8 Zeugen, welche 
den Fleischverkauf ab dem Betrieb "H.________" bestätigen könnten (Vi-act. 9 S. 
9), nahm das AfL an, dass 2 selber Fleisch produzierende Landwirte keine Kunden 
des Betrieb "H.________" waren, und dass die 6 verbleibenden Zeugen selbst 
Kunden für Rind- und Kalbfleisch ab dem Betrieb "H.________" waren. Da vorlie-
gend nur wenige Tiere im Hinblick auf die Direktvermarktung geschlachtet würden, 
erachtete es das AfL als unwahrscheinlich, dass übers Jahr gesehen ein ständiges 
Angebot an Rind- und Kalbfleisch zur Verfügung stehe, weswegen diese Kunden 
nicht ihren ganzen Rind- und Kalbfleischbedarf beim Betrieb "H.________" deck-
ten. Unter der Annahme, dass diese Kunden die Hälfte des Bedarfes beim Betrieb 
"H.________" einkauften, und wiederum von einer durchschnittlichen Haushalts-
grösse von 2.26 Personen ausgehend sowie von einem durchschnittlichen Kon-
sum von ca. 11.5 kg Rindfleisch (à Fr. 24.--/kg) und 3 kg Kalbfleisch (à Fr. 32.--
/kg) jährlich (Preisempfehlungen agridea 2016) errechnete das AfL einen Ver-
kaufserlös von Fr. 2'523.--, der im Sinne einer objektiven Schätzung gemäss Art. 
2a Abs. 6 VBB berücksichtigt wurde.

7.2.4 Direktverkauf von Obst und Obstprodukten:

Am 18. Januar 2022 wurden die Obstbäume auf dem Betrieb "H.________" durch 
eine Fachperson des AfL begutachtet und dabei die Obstart, wo möglich die Sorte, 
die Grösse und der Pflegezustand (geschätzter Zustand von vor 5 Jahren) und die 
mögliche Verwendung des Obstes beurteilt, wobei der mögliche Ertrag der Flug-
schrift 61 der Agriscope (Hrsg.), Die Bewertung der Obstkultur, 8. Aufl. vom De-
zember 2021, entnommen wurde (Vi-act. 27 Beilage 1). Der begutachtete Obstbe-
stand setzte sich aus 42 Hochstamm-Feldobstbäumen zusammen (19 Birnbäu-
men, 5 Apfelbäumen, 13 Zwetschgenbäumen, 3 Kirschbäumen, davon eine Wild-
kirsche, die nicht berücksichtigt wurde, und 2 Nussbäumen). Aus den geschätzten 
Erträgen aus Tafel-, Most- und Brennobst sowie Nüssen der 41 berücksichtigten 
Hochstamm-Feldobstbäume errechnete die Fachperson anhand der Preisempfeh-
lungen des Schweizerischen Obstverbandes einen Umsatz von total Fr. 15'537.90; 
hochgerechnet auf 57 Bäume (Faktor 1.39) Fr. 21'601.45. Dabei handle es sich 
um eine eher grosszügige Schätzung, da die kompletten Erträge beim Tafelobst 
als Klasse I angenommen wurden, was nicht der Wahrheit entspreche und die 
Schätzung darauf beruhe, dass das vorhandene Obst mit Interesse bewirtschaftet 
werde und der entsprechende Pflanzenschutz gemacht werde, was unter ortsübli-
chen Verhältnissen nicht immer der Fall sei.

Das AfL hat mit Schreiben vom 23. Februar 2022 (Vi-act. 12, Rz. 53 ff.) eine solche 
Bewirtschaftung als nicht (mehr) ortsüblich beurteilt, und daher den so geschätzten 

23

Totalumsatz um 20% nach unten korrigiert und das Umsatzpotential mit Obst und 
Obstprodukten für den Betrieb auf insgesamt ca. Fr.17'280.-- geschätzt. Dabei hat 
es erwogen, dass F.________ einen Teil seiner Früchte jeweils direkt vermarktet 
habe, indem er einen Leiterwagen an die Strasse gestellt habe, auf welchem er 
seine Produkte feilgeboten habe. Der aktuelle Pächter betreibe auf dem zu beur-
teilenden Betrieb einen Verkaufsstand, den er nach Übernahme der Pacht selbst 
erstellt habe. Gemäss den Angaben des Pächters (vgl. Vi-act. 27 Beilage 2) habe 
er in den vergangenen 5 Jahren in diesem Verkaufsstand einen Jahresumsatz zwi-
schen Fr. 10'000.-- und 15'000.-- erzielt, wobei er allerdings fast ausschliesslich 
Produkte anbiete, welche aus den lntensivobstanlagen stammten, die er ausser-
halb des Betriebs "H.________" bewirtschaftet. Nach seinen Angaben seien mit 
den Hochstamm-Feldobstbäumen die geforderten Qualitätsanforderungen an Ta-
felobst in der Regel nicht zu erreichen. Das auf dem gepachteten Betrieb anfal-
lende Mostobst ernte und verarbeite der Pächter nicht selbst, sondern überlasse 
es einem Dritten. Durchschnittlich seien in den letzten Jahren auf diesem Weg 
jeweils ca. 1000 kg Mostobst gesammelt und verarbeitet worden.

7.2.5 Direktverkauf von Brennholz:

Die Waldpflege und -bewirtschaftung gehöre gemäss der Vollzugshilfe des BLW, 
Weisungen und Erläuterungen 2015 zur Verordnung über landwirtschaftliche Be-
griffe und die Anerkennung von Betriebsformen, ad Art. 12b LBV, zu den landwirt-
schaftsnahen Tätigkeiten. Bezogen auf die vorhandene Waldfläche sei mit einem 
jährlichen Zuwachs von 8.532 m3 Brennholz zu rechnen (9.4 m3/ha). Bei einem 
Bestand von 57 Hochstamm-Feldobstbäumen und einer Lebenserwartung von 50 
bis 100 Jahren sei durchschnittlich mit höchstens einem abgehenden Hochstamm-
Feldobstbaum pro Jahr zu rechnen, welcher 2.5 m3 Brennholz liefere. Daraus er-
gebe sich zusammen bei einem m3-Preis von Fr. 75.-- und einem Zuschlag für die 
Lagerung/Trocknung von Fr. 45.-- ein maximaler Verkaufserlös von Fr. 1'324.--, 
welcher berücksichtigt werde.

7.2.6 Zusammenfassend berücksichtigte das AfL im Rahmen der SAK-Berech-
nung folgende Roherträge gemäss Art. 2a Abs. 6 oder 7 VBB:

Direktverkauf von Milch Fr. 895.--
Direktverkauf von Rind- und Kalbfleisch Fr. 2'523.--
Direktverkauf von Obst und Obstprodukten Fr. 17'280.--
Direktverkauf von Brennholz Fr. 1'324.--
Total: Fr. 22'022.--

8.1.1 Die Beschwerdeführerin macht vorab geltend, dass ein in der Finanzbuch-
haltung nicht ausgewiesener Arbeitskraftaufwand aufgrund des eindeutigen Wort-

24

lauts von Art. 2a Abs. 6 und 7 VBB unberücksichtigt bleiben müsse (Beschwerde-
schrift vom 8.7.2024 Rz. 42 ff.).

8.1.2 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist die Beurteilung des Ar-
beitsaufwandes und der Frage, ob ein landwirtschaftliches Gewerbe vorliegt, nach 
objektiven Kriterien vorzunehmen; es kommt nicht auf die tatsächliche Nutzung an 
(BGE 137 II 182 E. 3.1.3). 

Davon ausgehend hat das Bundesgericht im Urteil 2C_494/2022 vom 12. Dezem-
ber 2023 erwogen, dass die in der Finanzbuchhaltung ausgewiesene Rohleistung 
noch nichts über den Umfang der letztlich für die Berechnung der SAK relevanten 
Rohleistung aussage. Mit dem Hinweis von Art. 2a Abs. 6 VBB auf die in der Fi-
nanzbuchhaltung ausgewiesene Rohleistung, solle vielmehr sichergestellt werden, 
dass nicht eine beliebige landwirtschaftliche Tätigkeit angerechnet werde, sondern 
eine Tätigkeit, die auf dem betroffenen Landwirtschaftsbetrieb auch ausgeübt und 
in der Folge verbucht werde. Demgegenüber sei das Potential der (ausgeübten 
und in der Finanzbuchhaltung ausgewiesenen) Tätigkeit objektiv zu bestimmen 
(E. 5.4.2). Es sei daher nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz zum Schluss 
gelangt sei, das Abstützen auf die effektiv verbuchte Rohleistung sei mit der ob-
jektivierten Betrachtungsweise des landwirtschaftlichen Gewerbes im Sinne von 
Art. 7 Abs. 1 BGBB nicht vereinbar.

8.1.3 Diese Rechtsprechung entspricht im Kern den Ausführungen in VGE III 2018 
205 vom 28. Mai 2020 (E. 4.5.7), welche nicht auf die Anrechnung einer beliebigen 
(rein hypothetischen) landwirtschaftlichen Tätigkeit abzielt, sondern auf die 
Berücksichtigung des objektiven Potentials von auf dem Betrieb "H.________" be-
reits ausgeübten Tätigkeiten im Zusammenhang mit selbstproduzierten landwirt-
schaftlichen Erzeugnissen. Ein sklavisches Abstellen auf die Finanzbuchhaltung 
des damaligen - seit mehreren Jahren nicht mehr direktzahlungsberechtigten - Ei-
gentümers und Bewirtschafters (Jg. 1946) hätte im konkreten Fall geradezu ver-
hindert, die Leistungsfähigkeit eines Betriebes objektiv festzustellen. An diesen Er-
wägungen ist sowohl im Lichte der aktuellen bundesgerichtlichen Rechtsprechung 
als auch der Bindungswirkung von Rückweisungsentscheiden (E. 4.2.1 f. hiervor) 
festzuhalten. 

8.2.1 Das AfL hat die Ortsüblichkeit der Direktvermarktung aufgrund der statisti-
schen Auswertung der Selbstdeklaration im Kanton Schwyz bejaht (vgl. E. 7.2 hie-
vor). Seiner Folgerung, dass die Direktvermarktung in der Gemeinde Wollerau als 
ortsüblich gelte, wenn sich 25% der Betriebe in der Gemeinde Wollerau als Direkt-
vermarkter bezeichnen, ist beizupflichten. Die wenig hilfreichen Hinweise des AfL, 
wonach ein Verzicht auf Direktvermarktung ebenfalls als ortsüblich zu bezeichnen 

25

sei (Vi-act. 12 Rz. 47; angefochtene Verfügung vom 3.6.2024 E. 2.3 Rz. 63), an 
denen die Beschwerdeführerin Anstoss nimmt (Beschwerdeschrift vom 8.7.2024 
Rz. 54), ändern hieran grundsätzlich nichts. 

Wenn aber von einer ortsüblichen Direktvermarktung in der Gemeinde Wollerau 
auszugehen ist, so bedeutet dies zugleich, dass jedenfalls die Direktvermarktung 
der auf den einzelnen Betrieben selbstproduzierten landwirtschaftlichen Erzeug-
nisse ortsüblich ist. Entsprechend hatte das AfL nicht zu jedem auf dem Betrieb 
"H.________" bereits produzierten Erzeugnis noch zusätzliche Erhebungen darü-
ber anzustellen, wie viele Betriebe in der Gemeinde Wollerau auch dieses Produkt 
direkt vermarkten (vgl. auch VGE III 2018 205 vom 28.5.2020 E. 4.5.7). 

8.2.2 Der Beschwerdegegner hat in seinen Eingaben im vorinstanzlichen Verfah-
ren vom 8. März 2021 (Vi-act. 4) und 14. Juli 2021 (Vi-act. 9) u.a. konkrete Anga-
ben zu dem auf dem Betrieb "H.________" vorhandenen (und/oder zwischenzeit-
lich entfernten) Material zum Mosten sowie die Lagerkapazitäten für Most und Mai-
sche und den Bestand einer Brennholzfräse gemacht und diese Angaben mit ver-
schiedenen Belegen unterstrichen (vgl. dazu die Beilagen in Vi-act. 9 und in Vi-
act. 28). Weiter hat er eine Liste von Anwohnern erstellt, welche auf dem Betrieb 
"H.________" Verkehrsmilch erworben hätten und Zeugen dafür offeriert, dass 
vom Betrieb "H.________" Tafelobst, Süssmost, Schnaps, selber produzierte Ver-
kehrsmilch direkt an Nachbarn und Rind- und Kalbfleisch sowie Brennholz direkt 
vom Hof verkauft worden sei. Jener Teil des Obstes, der nicht als Früchte oder 
Most verkauft werden konnte, sei von F.________ als konzessionierter Störbren-
ner zu Alkohol gebrannt worden. Es sei davon auszugehen, dass die Kirschen und 
Zwetschgen weiterhin landesüblich bei einem Störbrenner weiterverarbeitet wür-
den, was als Lohnarbeit der Kernlandwirtschaft (auf dem Betrieb "H.________") 
zu berücksichtigen sei (m.H.a. die Vollzugshilfe für die Berechnung der Standard-
arbeitskräfte [SAK] gemäss Artikel 2a Absätze 6 und 7 VBB [vom 1.5.2017] 
Ziff. 3.2.2). 

Da AfL hat diese Angaben in seiner Schätzung im Schreiben vom 23. Februar 
2022 (Vi-act. 12) insofern unter Einschränkungen anerkannt - und in der angefoch-
tenen Verfügung vom 3. Juni 2024 (E. 2.3 Rz. 51 ff.) darauf abgestellt -, als es das 
objektive Potential an Roherträgen im Zusammenhang mit selbstproduzierten 
landwirtschaftlichen Erzeugnissen von auf dem Betrieb "H.________" bereits aus-
geübten Tätigkeiten im Umfang von Fr. 22'022.-- akzeptiert hat (vgl. E. 7.2.1 ff. 
hiervor).

8.2.3 Die vom AfL gewählte Herleitung dieser Roherträge anhand der verfügbaren 
Durchschnittswerte und Statistiken (wie durchschnittliche Haushaltsgrössen, Pro-

26

Kopf-Konsum, einschlägigen Preisempfehlungen) in Verbindung mit einem als re-
alistisch erachteten, potenziellen Kundenkreis, ist methodisch nachvollziehbar und 
basiert auch nicht auf rein hypothetischen Absichtsbekundungen, sondern auf 
Tätigkeiten, die auf dem Betrieb "H.________" bereits ausgeübt werden. 

Soweit die Beschwerdeführerin bemängelt, dass das AfL beim Direktverkauf von 
Milch (mit einer Ausnahme) auf die vom Beschwerdegegner offerierte Liste von 
Anwohnern abgestellt hat, welche Milch vom Betrieb "H.________" gekauft hätten 
(vgl. E. 7.2.2 hiervor), obschon die Glaubhaftigkeit dieser Liste nicht weiter belegt 
sei (vgl. Beschwerdeschrift vom 8.8.2024 Rz. 61 ff.), so trägt sie damit keine Argu-
mente dafür vor, dass das AfL mit einem akzeptieren Kundenkreis von 6 Haushal-
ten - der den Milchbedarf ab dem Betrieb "H.________" deckt - das entsprechende 
Direktvermarktungspotential überschätzt haben könnte.

Ähnlich verhält es sich beim Direktverkauf von Rind- und Kalbfleisch. Auch wenn 
der Beschwerdegegner diesbezüglich eine Liste von 8 Zeugen offeriert hat, welche 
den Fleischverkauf ab dem Betrieb "H.________" bestätigen könnten (vgl. E. 7.2.3 
hiervor), so vermag dies nichts daran zu ändern, dass keine Anhaltpunkt dafür 
erkennbar sind, dass das AfL mit einem akzeptierten Kundenkreis von wiederum 
6 Haushalten - welcher seinen Bedarf an Rind- und Kalbfleisch zur Hälfte ab dem 
Betrieb "H.________" deckt - das entsprechende Direktvermarktungspotential 
überschätzt haben sollte.

8.2.4 Da der aktuelle Bewirtschafter in seinem Verkaufsstand kaum hofeigene 
Produkte anbietet, sondern solche aus an anderer Stelle produzierten Intensiv-
obstanlagen, kann dessen Finanzbuchhaltung zwangsläufig nur eine einge-
schränkte Aussagekraft bezüglich des wirtschaftlichen Potentials des Direktver-
kaufs von Obst und Obstprodukten aus den Hochstamm-Feldobstbäumen auf dem 
Betrieb "H.________" zukommen, womit sich auch das Abstellen der auf einer Be-
gutachtung des Obstbestandes basierenden Umsatzschätzung durch eine Fach-
person (Vi-act. 27 Beilage 2) als sachgerecht erweist. Weder von einer zweiten 
Befragung der aktuellen Bewirtschafter, noch von einem gerichtlichen Augen-
schein oder von der Einholung eines Gutachtens zur Beurteilung dieses Betriebs-
potentials (vgl. Triplik vom 6.2.2025 Rz. 1 f.) können relevante Erkenntnisse er-
wartet werden, weswegen davon abzusehen ist (antizipierte Beweiswürdigung; 
vgl. auch E. 6.8 hiervor).

Im Übrigen liegt das vom AfL eruierte Umsatzpotential aus Obst und Obstproduk-
ten von ca. Fr. 17'280.-- auch nicht markant über dem Jahresumsatz (zwischen 
Fr. 10'000.-- und 15'000.--), den der aktuelle Bewirtschafter gemäss eigenen An-
gaben in den vergangenen 5 Jahren mit seinem Verkaufsstand auf dem Betrieb 
"H.________" erzielt hat (vgl. Vi-act. 27 Beilage 2). 

27

Die Kürzung der von der Fachperson vorgenommenen Umsatzschätzung - bei 
welcher die kompletten Erträge vom Tafelobst der Klasse (Qualitätsstufe) I ange-
nommen wurde (vgl. dazu E. 6.8 hiervor) und die darauf basiert, dass das Obst mit 
Interesse bewirtschaftet und der entsprechende Pflanzenschutz gemacht werde - 
um 20% wurde vom AfL einlässlich begründet (Vi-act. 12 Rz. 53-55) und ist insge-
samt nachvollziehbar. Für eine weitergehende Kürzung bietet dagegen weder die 
Feststellung der Fachperson Umsatzschätzung Anlass, wonach "unter ortsübli-
chen Verhältnissen" das Obst nicht immer mit Interesse bewirtschaftet und der ent-
sprechende Pflanzenschutz nicht immer gemacht werde, noch die Angaben des 
aktuellen Bewirtschafters, dessen Desinteresse an den Hochstamm-Feldobstbäu-
men offensichtlich erscheint (vgl. E. 6.8 hiervor). 

8.2.5 Hinsichtlich des Direktverkaufs von Brennholz hat das AfL in seiner Schät-
zung vom 23. Februar 2022 festgehalten, es sei unklar, ob und in welchem Umfang 
der frühere Bewirtschafter Brennholz aufbereitet und veräussert habe (Vi-act. 12, 
Rz. 56). Die Beschwerdeführerin macht dazu u.a. geltend, in der Vergangenheit 
(und auch aktuell) habe jeweils Brennholz zugekauft werden müssen, um das Bau-
ernhaus zu beheizen (vgl. Beschwerdeschrift vom 8.8.2024 Rz. 67).

Es wäre zu erwarten gewesen, dass das AfL den betriebseigenen Brennholzbedarf 
abklärt, bevor es den gesamten, von ihm ermittelten jährlichen Brennholzzuwachs 
auf dem Betrieb "H.________" dem Direktvermarktungspotential zuordnet. 

Geht man demgegenüber mit der Beschwerdeführerin davon aus, dass der ge-
samte Brennholzzuwachs auf dem Betrieb "H.________" dem betriebseigenen 
Brennholzbedarf zuzuordnen wäre, so reduziert sich der Umsatz bei der Position 
'Verarbeitung, Lagerung, Verkauf' von Fr. 22'022.-- um den Betrag von Fr. 1'324.-
- auf Fr. 20'698.--. Dies führt in der SAK-Berechnung bei dieser Position zu einer 
Verminderung von 0.1101 auf 0.1035 und ändert damit weiterhin nichts daran, 
dass das Total SAK mehr als 1.0 beträgt.

Da der Direktverkauf von Brennholz wegen den fehlenden Abklärungen des be-
triebseigenen Brennholzbedarfs vorliegend nicht berücksichtigt wird, erübrigen 
sich einlässliche Ausführungen zu den Rügen der Beschwerdeführerin, dass der 
jährliche Brennholzzuwachs zu hoch veranschlagt worden sei (vgl. dazu Be-
schwerdeschrift vom 8.8.2024 Rz. 70 ff.).

8.2.6 Nachdem die Ortsüblichkeit der Direktvermarktung nach dem Gesagten von 
der Vorinstanz grundsätzlich zur Recht bejaht wurde und die (mit Ausnahme des 
Brennholzverkaufs auch vorliegend) akzeptierten Roherträge auf Tätigkeiten ba-
sieren, welche auf dem Betrieb "H.________" bereits ausgeübt wurden, stellt sich 

28

weiter die Frage, ob der vom AfL geschätzte Direktvermarktungsumsatz auch wirt-
schaftlich umsetzbar ist.

Dabei gilt es vorab zu beachten, dass in dem für die Gewerbefeststellung mass-
geblichen Zeitpunkt des Erbgangs (vgl. Hofer, in: Kommentar BGBB, 2. Aufl. 2011, 
N 94a zu Art. 7) grundsätzlich von einem beitragsberechtigten Hochstamm-Feld-
obstbaumbestand gemäss Art. 3 Abs. 2 lit. c Ziff. 5 und Abs. 3 LBV auszugehen 
ist (vgl. E. 6.8 hiervor), womit diesbezüglich keine erheblichen Investitionen erfor-
derlich sind resp. zum massgeblichen Zeitpunkt waren. Dasselbe gilt grundsätzlich 
auch hinsichtlich des Materials zum Mosten, der Lagerkapazitäten für Most und 
Maische (und auch des Bestandes einer Brennholzfräse). Des Weiteren ist durch-
aus davon auszugehen, dass das auf dem Betrieb "H.________" produzierte und 
bei einem Störbrenner zu Schnaps weiterverarbeitete Brennobst im Direktverkauf 
als selbst produziertes Erzeugnis landwirtschaftlicher Tätigkeiten nach Art. 3 Abs. 
1 lit. b des Bundesgesetzes über die Landwirtschaft (Landwirtschaftsgesetzt, LwG 
SR 910.1) vom 29. April 1998 veräussert werden kann (vgl. E. 8.2.2 hiervor; Voll-
zugshilfe für die Berechnung der Standardarbeitskräfte [SAK] gemäss Artikel 2a 
Absätze 6 und 7 VBB [Version vom 1.2.2025] Ziff. 3.2; Fritsche/Fritsche/Bösch/ 
Wipf/Kunz, Zürcher Planungs- und Baurecht, Bd 1, 7. Aufl. 2024, Ziff. 9.2.3.3, 
S. 612 f.). Für die Errichtung eines Verkaufsstandes, wie den vom aktuellen Be-
wirtschafter selbst erstellten, sind a priori ebenfalls keine erheblichen Investitionen 
erforderlich. Beim Direktverkauf von Rind- und Kalbfleisch ist das AfL bei der Aus-
schöpfung des effektiv vorhandenen Potentials von einem relativ kleinen Kunden-
kreis (6 Haushalte) ausgegangen, der die Hälfte seines Bedarfs an Rind- und Kalb-
fleisch ab dem Betrieb "H.________" deckt. Bei diesem Modell kann davon aus-
gegangen werden, dass bei einer bevorstehenden Schlachtung der Bedarf der po-
tenziellen Kunden an entsprechenden Produkten eruiert und diese direkt nach der 
Schlachtung/Reifung in der Metzgerei proportioniert an die Kunden ausgeliefert 
werden und ev. teilweise in der Gefriertruhe auf dem Hof (zwischen)gelagert wer-
den können, womit eine erhebliche Investition in Lager- und Kühlanlagen unter-
bleiben kann. Dasselbe gilt grundsätzlich auch beim Direktverkauf von Milch. Hier 
ist das AfL ebenfalls von einem kleinen Kundenkreis (6 Haushalte) ausgegangen, 
der seinen Milchbedarf ab dem Betrieb "H.________" deckt. Die daraus resultie-
rende Milchmenge von 745.8 Liter entspricht rund 2 Litern pro Tag, welche - als 
Rohmilch - nach ihrer Gewinnung rasch auf eine Temperatur von nicht mehr als 
6°C gekühlt und mechanisch gereinigt (z.B. filtriert) werden muss. Bei dieser relativ 
geringen Milchmenge ist ebenfalls nicht von erheblichen Investitionen in Filtrier- 
und Kühlanlagen auszugehen. 

29

8.3 Zusammenfassend ist dem AfL beizupflichten, dass der von ihm geschätzte 
Direktvermarktungsumsatz wirtschaftlich sinnvoll umsetzbar ist. Angesichts der 
fehlenden Abklärungen des betriebseigenen Brennholzbedarfs erweist sich indes 
die (vollständige) Zuordnung des jährlichen Brennholzzuwachses auf dem Betrieb 
"H.________" als nicht nachvollziehbar, weswegen der entsprechende Verkaufs-
erlös von Fr. 1'324.-- vorliegend bei der Position 'Verarbeitung, Lagerung, Verkauf' 
unberücksichtigt bleibt (vgl. E. 8.2.5 hiervor). 

Aus der entsprechenden Verminderung in der SAK-Berechnung bei dieser Position 
resultiert - unter Berücksichtigung der weiteren Korrekturen (E. 6.2 f. hiervor) -, dass 
sich das Total SAK von 1.0006.________ auf 1.0197 reduziert, jedoch auch ohne 
die in VGE III 2018 205 vom 28. Mai 2020 E. 4.3.4 verbindlich angeordnete Berück-
sichtigung einer landesüblichen Sömmerung bei der Berechnung des Arbeitsbe-
darfs eines Betriebs i.S.v. Art. 7 BGBB (vgl. E. 4.3.2 hiervor) weiterhin mehr als 
1.0 beträgt.

9.1 Bei diesem Ergebnis hat das AfL zu Recht festgestellt, dass die Grundstücke 
KTN 001.________ (zwischenzeitlich: KTN 001.________ und 004.________), 
KTN 005.________, KTN 006.________, KTN 007.________ und KTN 
008.________ Wollerau sowie KTN 009.________ Feusisberg im Nachlass des 
F.________ (1946 bis 2017) ein landwirtschaftliches Gewerbe im Sinne von Art. 7 
BGBB darstellen. Die dagegen erhobene Beschwerde erweist sich als unbegrün-
det und ist unter Bestätigung der angefochtenen Feststellungsverfügung vom 3. 
Juni 2024 abzuweisen, ohne dass die seitens des Beschwerdegegners beantragte 
Berücksichtigung weiterer Aufrechnungsfaktoren (vgl. E. 4.6 hiervor) näher geprüft 
werden muss. Diesbezüglich ist aber immerhin anzufügen, dass das AfL zu Recht 
festgestellt hat, das Zurverfügungstellen eines Standorts für Mobilfunkantennen 
und die Vermietung einer Wohnung seien keine landwirtschaftlichen Tätigkeiten 
und erfüllten in Ermangelung eines engen sachlichen Bezugs zum landwirtschaft-
lichen Gewerbe auch nicht die Voraussetzungen von Art. 12b LBV i.V.m. Art. 3 
Abs. 1bis LwG für landwirtschaftsnahe Tätigkeiten (vgl. dazu sowohl die aktuellen, 
wie auch die diesen vorangegangenen Weisungen und Erläuterungen des BLW 
zur Verordnung über landwirtschaftliche Begriffe und die Anerkennung von Be-
triebsformen, ad Art. 12b LBV), weswegen sie nicht an die SAK anrechenbar sind. 

9.2 Diesem Verfahrensausgang entsprechend sind die Verfahrenskosten (Ge-
richtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 3'000.-- der Be-
schwerdeführerin aufzuerlegen (§ 72 Abs. 1 VRP).

9.3 Ebenfalls dem Verfahrensausgang entsprechend hat die Beschwerdeführe-
rin dem beanwalteten Beschwerdegegner eine Parteientschädigung zu bezahlen. 

30

Diese wird in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (Geb-
TRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, der ordentlicherweise für das Honorar 
in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis 
Fr. 8'400.-- vorsieht und in § 2 die Bemessungskriterien erwähnt, unter Ausübung 
des pflichtgemässen Ermessens auf Fr. 3'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) fest-
gesetzt. 

31

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von 
Fr. 3'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Sie hat am 11. Juli 
2024 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- geleistet, so dass sie den ver-
bleibenden Betrag von Fr. 1'000.-- innert 30 Tagen seit Zustellung des Ent-
scheids auf das Postkonto IBAN CH10 0900 0000 6002 2238 6 des Verwal-
tungsgerichts zu überweisen hat.

3. Die Beschwerdeführerin hat dem beanwalteten Beschwerdegegner eine Par-
teientschädigung von Fr. 3'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 8 2ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- den Rechtsvertreter des Beschwerdegegners (2/R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Bundesamt für Landwirtschaft, 3003 Bern (A).

Schwyz, 27. August 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

32

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat; 
der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 8. September 2025