# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ff0918bc-1ecc-5d37-96fb-4bb3ea2e5f95
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-02-23
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 23.02.2015 IV 2012/389
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2012-389_2015-02-23.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2012/389

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: FL - Familienzulagen in der Landwirtschaft

Publikationsdatum: 11.05.2020

Entscheiddatum: 23.02.2015

Entscheid Versicherungsgericht, 23.02.2015
Anpassungsstörung. Würdigung der medizinischen Aktenlage bei sich 
widersprechenden Arztberichten. Anspruch auf eine befristete halbe 
Invalidenrente (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen 
vom 23. Februar 2015, IV 2012/389).

Vizepräsidentin Marie-Theres Rüegg Haltinner, Versicherungsrichterinnen

Monika Gehrer-Hug und Marie Löhrer; Gerichtsschreiber Ahmet Birguel

Entscheid vom 23. Februar 2015

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Rente (Befristung)

Sachverhalt:

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A.

A.a  A.___ war seit 1997 als Sekretärin bei der B.___ AG tätig (vgl. Arbeitgeberbericht 

vom 3. September 2009; IV-act. 22). Am 22. Juli / 6. August 2009 meldete sie sich 

wegen Überforderung am Arbeitsplatz, Burnout und Hexenschuss bei der IV-Stelle des 

Kantons St. Gallen zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung (berufliche 

Integration, Rente) an (IV-act. 1 und 2).

A.b  Der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) hielt nach einem Gespräch mit dem Hausarzt 

der Versicherten, Dr. med. C.___, FMH Allgemeine Medizin, mit Protokoll vom 17. 

August 2009 als Diagnose eine Burnout-Symptomatik bei neurotischer Persönlichkeit 

fest. Der Hexenschuss sei rein psychogen. Es werde seit längerem versucht, die 

Versicherte für eine ambulante, fachärztlich psychiatrische Behandlung zu motivieren. 

Das sei aber bislang nicht gelungen, weil die Versicherte mehr der alternativen Medizin 

und dem esoterischen Gedankengut zugeneigt sei (IV-act. 19).

A.c  Die IV-Stelle gab bei den Ärzten Dr. med. D.___ und E.___, beide Fachärzte 

Psychiatrie und Psychotherapie FMH, ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag. Diese 

stellten bei der Versicherten insbesondere eine bipolare affektive Störung fest und 

attestierten ihr sowohl in angestammter als auch in leidensadaptierter Tätigkeit eine 

Arbeitsunfähigkeit von 50% seit Anfang 2009, spätestens aber seit Oktober 2009 

(Gutachten vom 6. November 2009; IV-act. 26).

A.d  Die B.___ AG kündigte am 25. Juni 2010 das Arbeitsverhältnis mit der Versicherten 

auf Ende September 2010 (IV-act. 50). Ab 11. Februar 2010 liess sich die Versicherte 

bei Dr. med. F.___, Psychiatrie und Psychologie FMH, ambulant psychiatrisch 

behandeln. Mit Arztbericht vom 28. Juni 2010 attestierte Dr. F.___ der Versicherten 

(zumindest vorläufig) eine vollständige Arbeitsunfähigkeit (IV-act. 45). Der RAD 

erwähnte daraufhin mit Stellungnahme vom 30. Juli 2010 eine mögliche 

Verschlechterung des Gesundheitszustands der Versicherten (IV-act. 56). Nach 

Einholung weiterer Arztberichte (IV-act. 73, 89 und 91) und einer Haushaltsabklärung 

(IV-act. 84), wonach das mutmassliche Erwerbspensum im Gesundheitsfall auf 100% 

geschätzt wurde, empfahl der RAD eine bidisziplinäre (rheumatologisch-psychiatrische) 

Verlaufsbegutachtung (RAD-Stellungnahme vom 28. Juni 2011; IV-act. 92).

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A.e  Die IV-Stelle gab bei Dr. med. G.___, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, speziell 

Rheumaerkrankungen, und med. pract. H.___, Fachärztin für Psychiatrie und 

Psychotherapie FMH, ein bidisziplinäres (rheumatologisches und psychiatrisches) 

Gutachten in Auftrag. Die Experten stellten weder aus somatischer noch aus 

psychiatrischer Sicht eine Erkrankung mit wesentlicher Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit fest. Sie attestierten der Versicherten in angestammter sowie 

adaptierter Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von (mindestens) 90%. Aus psychiatrischer 

Sicht sei die uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit als Sekretärin mindestens ab Februar 

2011 (zwei Jahre nach Anpassungsstörung infolge eines Burnout) bzw. spätestens ab 

Begutachtungszeitpunkt gegeben (Gutachten vom 15. November 2011 [IV-act. 103] 

und 1. Dezember 2011 [IV-act. 105]).

A.f Nach erfolgtem Vorbescheidverfahren (IV-act. 124, 130 und 131) stellte die IV-Stelle 

fest, dass die Arbeitsfähigkeit der Versicherten ab 1. Februar 2009 um 50% 

eingeschränkt gewesen sei. Ab 1. Februar 2010 habe sie daher Anspruch auf eine 

halbe Rente. Seit 1. Februar 2011 sei indes eine Verbesserung des 

Gesundheitszustands ausgewiesen. Die Arbeitsfähigkeit betrage 90%. Damit entfalle 

der Rentenanspruch ab 1. Mai 2011 wieder (Verfügung vom 21. September 2012; IV-

act. 140).

B.

B.a  Mit Eingabe vom 19. Oktober 2012 erhebt die Beschwerdeführerin gegen die 

Verfügung vom 21. September 2012 Beschwerde und beantragt eine unbefristete 

Rente. Zudem ersucht sie um unentgeltliche Rechtspflege. Des Weiteren informiert sie, 

dass sie sich vom 11. Juli bis 4. September 2012 in die Klinik I.___ zur stationären 

psychiatrischen Behandlung begeben habe, und legt entsprechende Berichte der Klinik 

(IV-act. 145) ins Recht (act. G 1 und 6).

B.b  Mit Beschwerdeantwort vom 4. März 2013 reicht die Beschwerdegegnerin eine 

neue RAD-Stellungnahme vom 7. Januar 2013 (IV-act. 146) ein und beantragt die 

Abweisung der Beschwerde. Zugleich sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und 

es sei festzustellen, dass die Beschwerdeführerin keinen Rentenanspruch habe (act. G 

10).

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B.c  Mit Präsidialentscheid vom 7. März 2013 gewährte das Versicherungsgericht der 

Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege für das vorliegende Verfahren (act. 

G 11).

B.d  Mit Replik vom 3. Mai 2013 legt die Beschwerdeführerin einen Verlaufsbericht des 

Psychiatrischen Zentrums J.___ vom 17. April 2013 ins Recht (act. G 15). Mit Schreiben 

vom 24. Mai 2013 erklärt die Beschwerdegegnerin, auf eine Duplik zu verzichten (act. G 

17).

Erwägungen:

1. 

Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente.

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 

teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 

Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Sie kann Folge von 

Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über 

die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt nur vor, 

wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.2 Anspruch auf eine Rente haben Versicherte, die a.) ihre Erwerbsfähigkeit oder die 

Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare 

Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b.) 

während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40% 

arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) sind; und c.) nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 

40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (Art. 28 Abs. 1 IVG). Nach Art. 28 Abs. 2 IVG besteht ein 

Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte Person mindestens zu 

70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, 

wenn sie mindestens zu 50%, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40% 

invalid ist.

1.3 Zur Annahme der Invalidität ist in jedem Fall ein medizinisches Substrat 

unabdingbar, das (fach-) ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und 

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nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je 

stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die 

Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in 

den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter 

muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden 

sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in 

Beeinträchtigungen, welche von den belastenden psychosozialen und soziokulturellen 

Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende 

Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen 

klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen 

damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der psychosozialen und 

soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne 

verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und 

Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen 

werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde 

erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre 

hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender 

psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; vgl. auch Urteil des 

Bundesgerichts 9C_140/2014 vom 7. Januar 2015, E. 3.3).

1.4 Der Versicherungsträger prüft die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen 

von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein (Art. 43 Abs. 1 ATSG). 

Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien 

Beweiswürdigung. Danach haben die Versicherungsträger und das Gericht die Beweise 

frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 

pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das 

Gericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die 

verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches 

gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen 

Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen 

und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere 

medizinische These abstellt.

2. 

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2.1 In der angefochtenen Verfügung vom 21. September 2012 ging die 

Beschwerdegegnerin noch von einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit von 50% aus 

und sprach der Beschwerdeführerin eine befristete halbe Rente vom 1. Februar 2010 

bis 30. April 2011 zu (IV-act. 140). Im Beschwerdeverfahren macht die 

Beschwerdegegnerin nunmehr (gestützt auf die neue RAD-Stellungnahme vom 7. 

Januar 2013; IV-act. 146) geltend, dass die in den neu eingereichten Berichten der 

Psychiatrischen Klinik I.___ bzw. des Psychiatrischen Zentrums J.___ ebenfalls 

enthaltene Diagnose der bipolaren affektiven Störung medizinisch nicht nachvollziehbar 

sei. Die Pathologie entspreche vielmehr einer reaktiven depressiven Störung. Damit sei 

davon auszugehen, dass bei der Beschwerdeführerin keine bipolare affektive Störung 

vorliege und auch nie vorgelegen habe, sondern (nur) ein Burnout-Syndrom. Aus 

juristischer Sicht könne ein Burnout-Syndrom keine invalidisierende Erwerbsunfähigkeit 

auslösen. Deshalb habe nie ein Anspruch auf eine Invalidenrente bestanden (act. G 10).

2.2 Die Beschwerdeführerin beanstandet sinngemäss, dass sich die 

Beschwerdegegnerin bei ihrer Entscheidung (nur) auf das Gutachten von Dr. G.___ und 

med. pract. H.___ stütze, das nur einen Status nach Burnout-Syndrom diagnostiziere 

(IV-act. 103 und 105). Das Gutachten von Dr. M.___, das bei ihr eine bipolare Störung 

festgestellt habe (IV-act. 26), werde dagegen nicht beachtet. Die bipolare Störung 

werde auch von der Psychiatrischen Klinik I.___ bestätigt (IV-act. 145-1 ff; act. G 1, 6 

und 15).

3. 

Zu prüfen ist zunächst, ob die vorliegende medizinische Aktenlage eine hinreichende 

Grundlage für die Beurteilung eines allfälligen Rentenanspruches bietet.

3.1 Nach der Anmeldung der Beschwerdeführerin um Leistungen der 

Invalidenversicherung liess die Beschwerdegegnerin bei den Fachärzten Dr. D.___ und 

E.___ ein psychiatrisches Gutachten erstellen. Die Untersuchung ergab eine bipolare 

affektive Störung (gegenwärtig hypomanische Episode), eine undifferenzierte 

Somatisierungsstörung sowie eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit 

histrionischen, unreifen und emotional-instabilen Zügen. Dr. D.___ und E.___ 

attestierten der Beschwerdeführerin daher sowohl in angestammter als auch in 

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adaptierter Tätigkeit eine andauernde Arbeitsunfähigkeit von 50% seit Anfang 2009 

bzw. Oktober 2009. Die bisherige Tätigkeit der Beschwerdeführerin als Sekretärin sei 

aus psychiatrischer Sicht bereits leidensadaptiert (Gutachten vom 6. November 2009; 

IV-act. 26).

3.2 Ab 11. Februar 2010 unterzog sich die Beschwerdeführerin dann bei Dr. F.___ einer 

psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung, wobei die Gespräche in zwei- bis 

dreiwöchiger Frequenz stattfanden. Mit Arztbericht vom 28. Juni 2010 diagnostizierte 

Dr. F.___ eine längere depressive Reaktion im Sinne einer Anpassungsstörung 

(mittleren bis zeitweilig schweren Grades) bei gemischter Persönlichkeitsstörung mit 

narzisstischen, selbstunsicheren und emotional-instabilen Zügen sowie eine bipolare 

affektive Störung oder rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige 

bis schwere depressive Episode. Seit März 2010 sei die Beschwerdeführerin zu 100% 

arbeitsunfähig. Mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit über 30% bis maximal 50% 

sei nicht zu rechnen (IV-act. 45).

3.3 Der Hausarzt der Beschwerdeführerin, Dr. C.___, diagnostizierte bei der 

Beschwerdeführerin eine mittelschwere bis schwere depressive Episode mit 

ausgeprägten Somatisierungstendenzen. Keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 

habe dagegen die Diagnose einer intermittierenden Lumboischialgie (Bericht ohne 

Datum, Eingang bei der Beschwerdegegnerin am 10. September 2010; IV-act. 73-1). In 

einem weiteren, abschliessenden Bericht vom 18. Mai 2011 berichtete die behandelnde 

Psychiaterin Dr. F.___, dass die Beschwerdeführerin eine Psychotherapie für unnötig 

und nicht hilfreich erachte. Die Behandlung werde daher sistiert (IV-act. 91).

3.4 Wegen des unklaren psychischen Zustands und eines hinzukommenden 

Rückenleidens der Beschwerdeführerin veranlasste die Beschwerdegegnerin auf 

Empfehlung des RAD (IV-act. 56 und 92) eine bidisziplinäre (rheumatologisch-

psychiatrische) Verlaufsbegutachtung. Das daraufhin erstellte Gutachten von Dr. G.___ 

und med. pract. H.___ wurde in zwei separaten Teilgutachten eingereicht, wobei der 

Bericht von Dr. G.___ auch eine Gesamtbeurteilung beider Ärzte beinhaltet.

3.4.1 Die begutachtende Psychiaterin med. pract. H.___ stellte nach ihrer Unter­

suchung fest, dass bei der Beschwerdeführerin keine psychische Erkrankung vorliege, 

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die Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit nannte sie eine Persönlichkeitsakzentuierung mit überwiegend 

histrionischen und leicht emotional-instabilen Anteilen sowie einen Status nach Burnout 

und einen Status nach schädlichem Gebrauch von Alkohol. Als Sekretärin sei die 

Beschwerdeführerin uneingeschränkt arbeitsfähig. Sie müsse lernen, mit ihren Kräften 

hauszuhalten, um nicht ständig infolge einer histrionisch überlagerten Somatisierung 

"arbeitsunfähig" zu werden (psychiatrisches Teilgutachten vom 15. November 2011; IV-

act. 103).

3.4.2 Im internistisch-rheumatologischen Teilgutachten vom 1. Dezember 2011 (IV-act. 

105) stellte Dr. G.___ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:

1.) "Anamnestisch intermittierende Lumboischialgien aktenmässig seit 1990, 

akzentuiert seit 2008, meist unter psychogener Belastung auftretend, gemäss 

Abklärung KSSG B4 05.05.10 und aktueller Untersuchung ohne neurologische 

Kompressionszeichen bei guter schmerzarmer WS-Beweglichkeit und radiologisch 

04.05.10 sowie 18.07.11 nur diskreter, 2 Grad lumbaler Skoliose, geringer Chondrose 

L3 bis S1, diskretem Retroglissement 2 mm LWK 4 bei Chondrose, sich klinisch in der 

Untersuchung nur diskret auswirkend; und

2.) Adipositas per magna".

Aus somatischer Sicht müsse die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit 

als Sekretärin voll arbeitsfähig sein. Sie neige aber zu vorwiegend statischen lumbalen 

Rückenbeschwerden, obwohl die ausgeprägte Adipositas sie in ihrer Beweglichkeit 

wenig behindere. Die Arbeitsfähigkeit sei daher allenfalls um 10% eingeschränkt. 

Insgesamt sei die Beschwerdeführerin als Sekretärin damit zu mindestens 90% 

arbeitsfähig. Die Tätigkeit als Sekretärin entspreche dabei aus somatisch 

rheumatologischer Sicht einer leidensadaptierten Tätigkeit.

3.5 Im Rahmen des vorliegenden Beschwerdeverfahrens reichten sowohl die 

Beschwerdeführerin als auch die Beschwerdegegnerin weitere medizinische Berichte 

ein.

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3.5.1 Mit Schreiben vom 3. und 19. Oktober 2012 berichtete die Psychiatrische Klinik 

I.___, namentlich Dr. med. K.___, Oberärztin, dass die Beschwerdeführerin vom 11. Juli 

bis 4. September 2012 bei ihr hospitalisiert gewesen sei. Sie sei wegen schwerer 

psychischer Dekompensation zugewiesen worden. Als Diagnosen nannte Dr. K.___ 

eine bipolare affektive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode ohne 

psychotische Symptome, eine histrionische und emotional instabile 

Persönlichkeitsakzentuierung sowie Adipositas. Sie empfahl die Weiterführung einer 

ambulanten Psychotherapie sowie eine medikamentöse antidepressive Therapie. Eine 

Einschätzung zur Arbeitsfähigkeit gab die Ärztin nicht an (IV-act. 145).

3.5.2 Mit Stellungnahme vom 7. Januar 2013 hielt der RAD dem Bericht der 

Psychiatrischen Klinik I.___ (vom 3. Oktober 2012; IV-act. 145-3 ff) entgegen, dass die 

Diagnose der bipolaren Störung medizinisch nicht nachvollziehbar sei. Die 

Beschreibungen der Klinik würden vielmehr einer reaktiven depressiven Störung 

entsprechen. Die Berichte der Psychiatrischen Klinik I.___ seien daher nicht geeignet, 

eine bipolare Störung zu belegen (IV-act. 146).

3.5.3 Mit einem weiteren Bericht vom 17. April 2013 informierte Dr. K.___, nunmehr 

Psychiatrisches Zentrum J.___, dass die Beschwerdeführerin bei ihr in ambulanter 

Behandlung stehe. Durch den langjährigen Krankheitsverlauf habe bereits eine 

Chronifizierung in einem Ausmass stattgefunden, dass die Beschwerdeführerin ihre 

Probleme nur in einem engen Rahmen offenlegen könne, bei gleichzeitig auftretender 

sozialer Isolation. Dies erschwere den Zugang zu therapeutischen Interventionen. 

Zurückhaltung werde auch bei der medikamentösen Therapie geübt, da die 

Beschwerdeführerin über Nebenwirkungen klage und circa im zehnten Lebensalter 

einen dreimaligen Suizidversuch mit Medikamenten unternommen habe (act. G 15.1).

4. 

4.1 Ausschlaggebende medizinische Grundlage für die Beurteilung eines allfälligen 

Rentenanspruches ist - zumindest in der angefochtenen Verfügung - das bidisziplinäre 

Gutachten von Dr. G.___ und med. pract. H.___ vom 15. November 2011 (IV-act. 103) 

bzw. 1. Dezember 2011 (IV-act. 105). Dieses stellt das aktuellste Gutachten dar und 

wurde in Kenntnis der Anamnese und der Vorakten erstellt. Die medizinischen Vorakten 

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werden dabei einzeln aufgeführt und zusammengefasst, wovon die relevanten dann in 

den Teilgutachten eingehender bewertet werden. Die von der Beschwerdeführerin 

geklagten Beschwerden werden sowohl in den somatischen und psychiatrischen 

Teilgutachten als auch im Gesamtgutachten berücksichtigt. Die daraus gefolgerten 

Ergebnisse sind nachvollziehbar und schlüssig

4.2 Hinsichtlich des somatischen Leidens der Beschwerdeführerin, namentlich ihrer 

Rückenschmerzen, ist die medizinische Beurteilung sowohl im Teilgutachten von Dr. 

G.___ als auch im Arztbericht von Dr. C.___ eindeutig und unstrittig. Demnach hat die 

diagnostizierte Lumboischialgie keinen bzw. geringen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. 

Insgesamt sei die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht maximal zu 10% in ihrer 

Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Die Beschwerdeführerin macht keine weitergehende 

Einschränkung wegen ihrer Rückenschmerzen geltend. Dr. G.___ führt ausserdem aus, 

dass die Beschwerdeführerin beim Hebetest unter anderem eine 2 kg Hantel einhändig 

nicht anheben konnte bzw. wollte, anschliessend aber ein 4 kg schweres Buch 

beidhändig bis auf Schulterhöhe gehoben habe.

4.3 In psychiatrischer Hinsicht diagnostizierten Dr. D.___/E.___ (IV-act. 26) und Dr. 

F.___ (IV-act. 45) insbesondere eine bipolare affektive Störung und eine 

Persönlichkeitsstörung. Dr. F.___ nannte zudem als weitere Diagnose eine depressive 

Reaktion im Sinne einer Anpassungsstörung.

4.3.1 Die Fachärzte D.___ und E.___ legten dar, dass sich die bipolare affektive Störung 

der Beschwerdeführerin bis in ihre Jugendzeit zurückverfolgen lasse. Bereits als Kind 

sei sie immer wieder depressiv gewesen und habe eine Todessehnsucht verspürt, so 

dass sie sogar einmalig einen Suizidversuch unternommen habe. Ihre psychische 

Verfassung sei vor allem von der ebenfalls depressiven und suizidgefährdeten Mutter 

geprägt worden. Gegenwärtig bestehe (bei der Beschwerdeführerin) keine 

Suizidgefahr. Die Schule habe die Beschwerdeführerin mit guten Leistungen bestanden 

und anschliessend eine Lehre als kaufmännische Angestellte abgeschlossen. Danach 

habe sie bei ihrer ersten Stelle fünf Jahre und später 14 Jahre in einem anderen 

Unternehmen gearbeitet. Der Tod der Mutter während dieser Zeit habe sie sehr 

getroffen, so dass sie zunehmend wieder depressiv geworden sei. Sie habe Alkohol in 

schädlichem Ausmass konsumiert und ihre Arbeitsstelle (1992) verloren. Von 1992 bis 

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1997 habe sie ihren Arbeitsplatz dann mehrmals gewechselt oder sei zeitweise 

arbeitslos gewesen. Ihre letzte Arbeitsstelle habe sie dann im Jahr 1997 angetreten (die 

ihr, wie erwähnt, im Jahr 2010 gekündigt wurde). Dr. D.___/E.___ bemerkten zudem, es 

sei der Eindruck einer deutlichen Akzentuierung der Persönlichkeit in Form 

histrionischer, unreifer und emotional-instabiler Züge entstanden. Die 

Beschwerdeführerin sei zudem nicht motiviert, eine psychiatrisch-

psychotherapeutische Behandlung aufzunehmen, da sie von der Wirksamkeit 

parapsychologischer Methoden überzeugt sei.

4.3.2 Die (ehemals) behandelnde Psychiaterin Dr. F.___ fasste in ihrem Bericht 

zusammen, dass der Zustand der Beschwerdeführerin schwankend sei und sehr von 

Lebensereignissen abhänge. Sie reagiere mit starken Stimmungsschwankungen und 

körperlichen Symptomen auf life events wie Verlust eines Partners, eines Hundes und 

Konflikte mit langjährigen Freunden.

4.3.3 Im Teilgutachten vom 15. November 2011 wendet med. pract. H.___ gegen die 

Beurteilung von Dr. F.___ ein, dass die von ihr aufgeführten Diagnosen 

Erschöpfungsdepression, Anpassungsstörung und längere depressive Reaktion sowie 

ihre Beschreibung des Zustandes (der Beschwerdeführerin) als schwankend und sehr 

abhängig von Live-Events (Verlusterlebnissen) vielmehr auf ein reaktives Geschehen 

hinweisen würden, wie die zuletzt erlittene Burnout-Symptomatik vom Februar 2009. 

Eine affektive Störung im Sinne einer (rezidivierend) depressiven Störung liege dagegen 

weder aktuell noch retrospektiv vor. Betroffene mit mittelgradigen depressiven 

Episoden könnten nur unter erheblichen Schwierigkeiten ihre sozialen, häuslichen und 

beruflichen Aktivitäten fortsetzen. Bei einer schweren depressiven Episode bestehe 

zusätzlich ein hohes Suizidrisiko. Die Beschwerdeführerin habe hingegen einen sehr 

strukturierten aktiv-lebendigen Tagesablauf, den sie täglich bereits um 06.00 Uhr 

morgens beginne und der von vielseitigen Aktivitäten geprägt sei (Hunde ausführen, 

Meditation am Morgen, "Schwitzkasten", Fitness-Studio, Gartenarbeit). Sie beteilige 

sich auch sehr aktiv im "Verein für geistiges Heilen", indem sie etwa viermal 

wöchentlich und meist an Abenden an Treffen und Meditationsabenden teilnehme. Ein 

verminderter Antrieb oder eine gesteigerte Müdigkeit liege demnach nicht vor. Die 

Beschwerdeführerin habe somit nicht an einer affektiven Störung, sondern an einer 

Anpassungsstörung gelitten.

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4.3.4 Zur (in vormaligen Arztberichten) diagnostizierten Persönlichkeitsstörung erklärt 

die Psychiaterin, dass deren ursächlicher Beginn immer in der Kindheit und Jugendzeit 

liege. Die Störung umfasse tief verwurzelte, anhaltende Verhaltensmuster, die sich in 

starren Reaktionen auf unterschiedliche persönliche und soziale Lebenslagen zeigten. 

Bei der Beschwerdeführerin habe sich sowohl im Beruf als auch im Privatleben bis 

Februar 2009 ein relativ gutes Funktionsniveau gezeigt. Erst seit einem Burnout im 

Februar 2009 komme sie nicht mehr richtig auf die Beine. Bis dahin habe sie, 

beginnend mit der Lehrzeit 1970 und bis auf kürzere Zeiten der Arbeitslosigkeit, immer 

100% gearbeitet. Dabei habe sie ihre vielseitigen und komplexen Aufgaben sehr 

flexibel ausgeführt. Sie habe sich auch in einer langen, 15-jährigen Partnerschaft 

befunden und sich ein soziales Netz aufgebaut. Zusammengefasst sei sie keine 

"auffällige Persönlichkeit" gewesen. Eine Persönlichkeitsstörung könne daher nicht 

diagnostiziert werden, auch wenn sie auffällige Persönlichkeitszüge und 

Reaktionsmuster im Sinne einer "Persönlichkeitsakzentuierung" mit im Wesentlichen 

histrionischen und leicht emotional-instabilen Anteilen zeige.

4.3.5 Die Ausführungen von med. pract. H.___ sind umfassend und einleuchtend. Die 

Gutachterin befasst sich eingehend mit den bisherigen Beurteilungen bzw. Diagnosen 

und vermag ihre zum Teil abweichenden Schlussfolgerungen nachvollziehbar 

darzulegen. Das Gutachten von med. pract. H.___ ist somit beweiskräftig, weshalb die 

Beschwerdegegnerin zu Recht darauf abgestellt hat. Weder die Begutachtung der 

Erstgutachter Dr. D.___/E.___ noch jene der behandelnden Ärzte Dr. C.___, Dr. F.___ 

und Dr. K.___ vermögen dagegen aufzukommen.

4.3.6 Dr. K.___ geht davon aus, dass die Beschwerdeführerin wegen ihres langjährigen 

Krankheitsverlaufs eine Distanz zu psychiatrischen Therapien aufgebaut habe. Aus den 

Akten geht indes deutlich hervor, dass sich die Beschwerdeführerin bereits sehr früh 

einer religiös-esoterischen Gemeinschaft zugewandt hat und daher skeptisch 

insbesondere gegenüber psychiatrischen und medikamentösen Therapien ist. Ebenso 

unzutreffend ist die Annahme von Dr. K.___, dass sich die Beschwerdeführerin sozial 

isoliert habe. Aus den Akten ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin 

regelmässig (bis zu viermal in der Woche) an Treffen und Meditationsabenden 

teilnimmt und ebenso regelmässig das Fitness-Studio aufsucht. Von einer sozialen 

Isolation kann insoweit nicht die Rede sein.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/14

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4.4 Demnach kann nicht von einer dauernden Arbeitsunfähigkeit von 50% bei Vorliegen 

einer bipolaren Störung und einer Persönlichkeitsstörung ausgegangen werden, wie 

dies im Erstgutachten von Dr. D.___/Dr. E.___ angenommen wird. Vielmehr ist gestützt 

auf die Expertise von med. pract. H.___ die von den Erstgutachtern Dr. D.___/E.___ ab 

ca. Anfang 2009 angenommene Einschränkung der Arbeitsfähigkeit als reaktives 

Geschehen im Sinne einer Anpassungsstörung zu werten, welche als solche 

spätestens nach zwei Jahren abgeklungen ist. Entsprechend hat die 

Beschwerdegegnerin das Wartejahr als ab Februar 2009 (Burnout am Arbeitsplatz mit 

Kündigungsandrohung der Arbeitgeberin) eröffnet betrachtet. Sodann ist spätestens ab 

Februar 2011 gemäss Gutachten von med. pract. H.___ vom Wiedererlangen der 

Arbeitsfähigkeit auszugehen (S. 25), weshalb die Beschwerdegegnerin zu Recht eine 

vorübergehende (halbe) Rente zugesprochen und diese in Anwendung von Art. 88a 

Abs. 1 IVV bis Ende April 2011 befristet hat.

5. 

5.1 Damit ist die Beschwerde abzuweisen.

5.2 Der Beschwerdeführerin wurde die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt (act. G 6). 

Es

ist darauf hinzuweisen, dass eine Partei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt 

wurde, zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist (Art. 99 Abs. 2 

VRP [sGS 951.1] i.V.m. Art. 123 Abs. 1 ZPO [SR 272]).

5.3 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Praxisgemäss ist die Gerichtsgebühr für das 

vorliegende Verfahren auf Fr. 600.-- festzulegen und der unterliegenden 

Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Zufolge unentgeltlicher Rechtspflege ist die 

Beschwerdeführerin von der Bezahlung zu befreien.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

bis

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/14

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entschieden:

1.  Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  Die Beschwerdeführerin wird zufolge unentgeltlicher Rechtspflege von der 

Bezahlung der Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 600.-- befreit.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 23.02.2015
	Anpassungsstörung. Würdigung der medizinischen Aktenlage bei sich widersprechenden Arztberichten. Anspruch auf eine befristete halbe Invalidenrente (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. Februar 2015, IV 2012/389).

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