# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d6d89855-672a-5e41-9816-616e6dc4985e
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-17
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 17.10.2018 III 2018 21
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-21_2018-10-17.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 21

Entscheid vom 17. Oktober 2018 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien 1. A.________,

2. B.________,

3. C.________,
Beschwerdeführer,
alle vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. GS.________,

gegen

1. Gemeinderat Morschach, Schulstrasse 6, 6443 Morschach,

2. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14,
Postfach 1186, 6431 Schwyz,

3. Bezirksrat Schwyz, Rathaus, Postfach 60, 6430 Schwyz,

4. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

5. Einfache Gesellschaft D.________, bestehend aus:
5.1 E.________,
5.2 F.________,
5.3 G.________,

2

6. Flurgenossenschaft D.________, 
Beschwerdegegner,
alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. DA.________,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Baubewilligungen: 
- Neubau von sechs Mehrfamilienhäusern, 

Erschliessungsstrasse und Brücke (RRB Nr. 976/2017)
- Neubau einer Brücke (RRB Nr. 977/2017)
- Uferbestockung (RRB Nr. 978/2017)
- Verlegung Fahrweg (RRB Nr. 979/2017)

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Sachverhalt:

A.1 Am 8. Juli 2014 reichten die einfache Gesellschaft D.________ und die 
Flurgenossenschaft D.________ beim Gemeinderat Morschach das Baugesuch 
für den Abbruch der Scheune und den Neubau von sechs Mehrfamilienhäusern 
(A1/A2, B1-B4, alles Erstwohnungen), inklusive Strasse, Bachverbauung und 
Brücke auf den Grundstücken KTN 001.________ (10'733 m2) und 
KTN 002.________ (43 m2) D.________ in Morschach ein. Entlang der westli-
chen Grundstücksgrenze von KTN 001.________ verläuft der H.________bach. 
Die beiden Grundstücke KTN 001.________ und KTN 002.________ befinden 
sich in der Wohnzone W3 im Geltungsbereich des Gestaltungsplans D.________ 
(vom Regierungsrat genehmigt mit RRB Nr. 793/2009 vom 7.7.2009) sowie im 
BLN-Gebiet Nr. 1606 (Vierwaldstättersee mit Kernwald, Bürgenstock und Rigi). 

Das Bauvorhaben wurde im Amtsblatt (...) unter Hinweis auf die gleichzeitige Pu-
blikation für die Verlegung eines landwirtschaftlichen Fahrwegs mit Stütz- und 
Schutzmauer (…) publiziert und öffentlich aufgelegt. Innert Frist erhoben neben 
weiteren Einsprechern der C.________, der I.________, der A.________, der 
J.________, die B.________ und die K.________ öffentlich-rechtliche Einspra-
che.

Am 21. Dezember 2015 reichten die einfache Gesellschaft D.________ und 
Flurgenossenschaft D.________ eine Projektänderung (Projektänderungen Brü-
cke, Strasse, Bachverbauung und Werkleitungen) zur Ausschreibung im Amts-
blatt (...) ein, welche im Amtsblatt (...) publiziert und öffentlich aufgelegt wurde. 
Hiergegen erhoben neben weiteren Einsprechern wiederum der C.________, der 
I.________, der A.________, der J.________, die B.________ und die 
K.________ öffentlich-rechtliche Einsprache.

Mit Beschluss (BRB) Nr. 21/2016 vom 19. Februar 2016 stimmte der Bezirksrat 
Schwyz dem Neubau der Brücke über den H.________bach unter Auflagen zu. 
Das Amt für Raumentwicklung (ARE) erteilte mit Gesamtentscheid B2014-0902 
vom 24. März 2016 die kantonale Baubewilligung unter Auflagen und Nebenbe-
stimmungen. Gestützt auf diese beiden Bewilligungen erteilte der Gemeinderat 
Morschach mit Beschluss (GRB) B.2.2.2 2016-0313 vom 27. April 2016 die Bau-
bewilligung wie folgt: 

1.1 Im Sinne der Erwägungen (…) wird der Einfachen Gesellschaft D.________ 
(…) die Baubewilligung für den Abbruch des bestehenden Stall sowie den 
Neubau von sechs MFH (A1 und A2 sowie B1 bis B4), dies gemäss 
Projektänderung vom 30.11.2015, inkl. Erschliessungsstrasse und Brücke, 
aber ohne Bachverbauung/Holzkastensperren und ohne neuen 
Fussgängersteg (…) unter Bedingungen und Auflagen erteilt. 

4

1.2 Für diejenigen Teile der Erschliessungsbrücke über den H.________bach, die 
nicht bereits im Gestaltungsplan vorgegeben sind, wird unter Hinweis auf 
den kantonalen Gesamtentscheid, E. II/ Ziff. 1, gestützt auf § 73 Abs. 1 lit. c 
PBG eine Ausnahmebewilligung zur Unterschreitung des 
Gewässerabstandes erteilt.

1.3 Für den Eingriff in das Schutzobjekt Nr. 019.________, Niederhecke, dies 
zufolge Brückenneubau, wird gestützt auf Art. 8 Abs. 2 f. Schutzverordnung 
die Bewilligung erteilt, dies mit der Auflage einer Ersatzbestockung gemäss 
Baubewilligungsverfahren 2014-10/1B2014-09 und der Auflage Ziff. 6 Bst. q 
nachstehend. Für die Erfüllung der Auflage haftet der Gemeinde gegenüber 
die Bauherrschaft (EG D.________).

2. Einspracheentscheide: 

2.1-2.2 (Ausstandsbegehren und Einsprache der Einsprecher Ziff. 1)

2.3 Die Einsprache Ziff. 2 von 
(…) C.________ (…) I.________ (…) A.________ (…) J.________ (…) 
B.________ (…) K.________ (…)
wird, soweit auf sie eingetreten wird, unter Kostenfolge zu Lasten der 
Einsprecher, abgewiesen.

2.4-2.5 (Weitere Einsprachen) 

2.6 Kosten Einsprachebehandlung: 
a) Die Kosten für die Behandlung der Einsprachen Ziff. 1 und Ziff. 2 

werden (inkl. Aus-und Zufertigungen) auf Fr. 1'800.00 festgesetzt und 
gehen je hälftig zu Lasten der beiden Einsprecherschaften. (…)

3.-12. (Nebenbestimmungen; Gebühren; Rechtsmittelbelehrung; Zustellung; 
Beilagen). 

A.2 Gegen diesen GRB B.2.2.2 2016-0313 vom 27. April 2016 (versandt am 
12. Mai 2016) erhoben neben weiteren Einsprechern (Verfahren VB 123/2016 
[Verfahren I]) der C.________, der I.________, der A.________, der J.________, 
die B.________ und die K.________ am 6. Juni 2016 Beschwerde beim Regie-
rungsrat des Kantons Schwyz mit den folgenden Anträgen (Verfahren VB 
132/2016 [Verfahren II]): 

1. Es sei der Beschluss des Gemeinderates Morschach vom 27. April 2016 
betreffend Baugesuch-Nr. B2.2.2 2016-0313 gesamthaft inkl. kantonalem 
Gesamtentscheid B2014-0902 vom 24. März 2016 und Bezirksratsbeschluss 
Nr. 21/2016 vom 19. Februar 2016 aufzuheben und es sei das Baugesuch 
'Abbruch Stall Neubau 6 MFH (A1/A2, B1-B4) inkl. Erschliessungsstrasse 
und Brücke‘ vollumfänglich abzuweisen und nicht zu bewilligen.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich MwSt. zu Lasten der 
Beschwerdegegner. 

A.3 Mit Beschluss (RRB) Nr. 976/2017 vom 19. Dezember 2017 (versandt am 
22.12.2018) vereinigte der Regierungsrat die beiden Verfahren VB 123/2016 und 
VB 132/2016 und entschied wie folgt: 

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1. Die Beschwerden I und II werden abgewiesen.

2. Die Kosten der Beschwerdeverfahren (inklusive Kanzleikosten) im Betrag 
von Fr. 2'000.-- werden je zur Hälfte (je Fr. 1'000.--) den Beschwerdeführern 
I und den Beschwerdeführern II auferlegt (…).

3. Den Beschwerdegegnern wird eine Parteientschädigung von Fr. 1'800.-- 
zugesprochen. Davon haben die Beschwerdeführer I und die 
Beschwerdeführer II je die Hälfte (je Fr. 900.--) zu übernehmen, dies jeweils 
unter solidarischer Haftbarkeit.

4.-6. (Rechtsmittelbelehrung/Zustellung). 

B.1 Am 19. Februar 2015 reichte die einfache Gesellschaft D.________ beim 
Gemeinderat Morschach das Baugesuch für den Bau einer Brücke über den 
H.________bach, D.________, Morschach (KTN 001.________), ein. Mit diesem 
soll dereinst ein im südöstlichen Bereich auf KTN 001.________ vorgesehenes 
Doppeleinfamilienhaus erschlossen werden. Dieses Brückenbauvorhaben wurde 
im Amtsblatt (...) publiziert und öffentlich aufgelegt. Innert Frist erhoben neben 
weiteren Einsprechern der C.________, der I.________, der A.________, der 
J.________, die B.________ und die K.________ Einsprache.

Am 21. Dezember 2015 reichte die einfache Gesellschaft D.________ eine Pro-
jektänderung ein, welche im Amtsblatt (...) publiziert und öffentlich aufgelegt wur-
de. Hiergegen erhoben neben weiteren Einsprechern wiederum der C.________, 
der I.________, der A.________, der J.________, die B.________ und die 
K.________ öffentlich-rechtliche Einsprache.

Mit BRB Nr. 7/2016 vom 22. Januar 2016 stimmte der Bezirksrat Schwyz dem 
Neubau der Brücke über den H.________bach unter Auflagen zu. Das ARE er-
teilte mit Gesamtentscheid B2015-0237 vom 24. März 2016 die kantonale Bau-
bewilligung unter Auflagen und Nebenbestimmungen. Gestützt auf diese beiden 
Bewilligungen erteilte der Gemeinderat Morschach die Baubewilligung mit 
GRB B.2.2.2 2016-0315 vom 27. April 2016 wie folgt: 

1. Im Sinne der Erwägungen (…) wird der Einfachen Gesellschaft D.________ 
(…) die Baubewilligung für den Neubau einer Brücke über den 
H.________bach (…) erteilt. 

2. Einspracheentscheide: 

2.1-2.2 (Ausstandsbegehren und Einsprache der Einsprecher Ziff. 1)

2.3 Die Einsprache Ziff. 2 von 
(…) C.________ (…) I.________ (…) A.________ (…) J.________ (…) 
B.________ (…) K.________ (…)
wird, soweit auf sie eingetreten wird, unter Kostenfolge zu Lasten der 
Einsprecher, abgewiesen.

2.4-2.5 (Weitere Einsprachen) 

2.6 Kosten Einsprachebehandlung: 

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a) Die Kosten für die Behandlung der Einsprachen Ziff. 1 und Ziff. 2 
werden (inkl. Aus-und Zufertigungen) auf je Fr. 600.00 festgesetzt (…).

3.-12. (Nebenbestimmungen; Gebühren; Rechtsmittelbelehrung; Zustellung; 
Beilagen). 

B.2 Gegen diesen GRB B.2.2.2 2016-0315 vom 27. April 2016 erhoben neben 
weiteren Einsprechern (Verfahren VB 128/2016 [Verfahren I]) der C.________, 
der I.________, der A.________, der J.________, die B.________ und die 
K.________ am 6. Juni 2016 Beschwerde beim Regierungsrat mit den folgenden 
Anträgen (Verfahren VB 129/2016 [Verfahren II]): 

1. Es sei der Beschluss des Gemeinderates Morschach vom 27. April 2016 
betreffend Baugesuch-Nr. B2.2.2 2016-0315 gesamthaft inkl. kantonalem 
Gesamtentscheid B2015-0237 vom 24. März 2016 und Bezirksratsbeschluss 
Nr. 7 vom 22. Januar 2016 aufzuheben und es sei das Baugesuch Neubau 
einer Brücke über den H.________bach, D.________ vollumfänglich 
abzuweisen und nicht zu bewilligen.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich MwSt. zu Lasten der 
Beschwerdegegner. 

B.3 Mit Beschluss (RRB) Nr. 977/2017 vom 19. Dezember 2017 (versandt am 
22.12.201) vereinigte der Regierungsrat die beiden Verfahren VB 128/2016 und 
VB 129/2016 und entschied wie folgt:

1. Die Beschwerde I wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann. 
Die Beschwerde II wird abgewiesen.

2. Die Kosten der Beschwerdeverfahren (inklusive Kanzleikosten) im Betrag 
von Fr. 2'000.-- werden je zur Hälfte (je Fr. 1'000.--) den Beschwerdeführern 
I und den Beschwerdeführern II auferlegt (…).

3. Den Beschwerdegegnern wird eine Parteientschädigung von Fr. 1'400.-- 
zugesprochen. Davon haben die Beschwerdeführer I und die 
Beschwerdeführer je die Hälfte (je Fr. 700.--) zu übernehmen, dies jeweils 
unter solidarischer Haftbarkeit.

4.-6 (Rechtsmittelbelehrung/Zustellung). 

C.1 Am 28. Juli 2014 reichte die Flurgenossenschaft D.________ beim Ge-
meinderat Morschach das Baugesuch für die Bestockung des 
H.________bachufers auf dem Grundstück KTN 001.________, D.________, 
Morschach, ein. Dieses Bauvorhaben wurde im Amtsblatt (...) publiziert und öf-
fentlich aufgelegt. Innert Frist erhoben neben weiteren Einsprechern der 
C.________, der I.________, der A.________, der J.________, die B.________ 
und die K.________ Einsprache. 

Mit BRB Nr. 6/2016 vom 22. Januar 2016 stimmte der Bezirksrat Schwyz der Be-
stockung des H.________bachufers unter Auflagen zu. Das ARE erteilte mit Ge-
samtentscheid B2014-1009 vom 24. März 2016 die kantonale Bewilligung unter 

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Auflagen und Nebenbestimmungen. Gestützt auf diese beiden Bewilligungen er-
teilte der Gemeinderat Morschach mit GRB B.2.2.2 2016-0314 vom 27. April 
2016 die Baubewilligung wie folgt: 

1. Im Sinne der Erwägungen (…) wird der Flurgenossenschaft D.________ 
(…) die Baubewilligung für die Ersatzbestockung (…) erteilt. 

2. Einspracheentscheide: 

2.1 (Ausstandsbegehren der Einsprecher Ziff. 1)

2.2 Die Einsprachen werden, soweit auf sie eingetreten wird, unter Kostenfolge 
zu Lasten der Einsprecher, abgewiesen. 

2.3 Die Kosten für die Behandlung der Einsprachen Ziff. 1 und Ziff 2 werden 
(inkl. Aus-und Zufertigungen) auf Fr. 400.00, somit je hälftig auf Fr. 200.00, 
festgesetzt (…).

3.-10. (Nebenbestimmungen; Gebühren; Rechtsmittelbelehrung; Zustellung; 
Beilagen). 

C.2 Gegen diesen GRB B.2.2.2 2016-0314 vom 27. April 2016 erhoben neben 
weiteren Einsprechern (Verfahren VB 124/2016 [Verfahren I]) der C.________, 
der I.________, der A.________, der J.________, die B.________ und die 
K.________ am 6. Juni 2016 Beschwerde beim Regierungsrat mit den folgenden 
Anträgen (Verfahren VB 131/2016 [Verfahren II]): 

1. Es sei der Beschluss des Gemeinderates Morschach vom 27. April 2016 
betreffend Baugesuch-Nr. B2.2.2 2016-0314 gesamthaft inkl. kantonalem 
Gesamtentscheid B2014-1009 vom 24. März 2016 und Bezirksratsbeschluss 
Nr. 6/2016 vom 22. Januar 2016 aufzuheben und es sei das Baugesuch 
'Bestockung H.________bachufer‘ vollumfänglich abzuweisen und nicht zu 
bewilligen.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich MwSt. zu Lasten der 
Beschwerdegegner. 

C.3 Mit Beschluss (RRB) Nr. 978/2017 vom 19. Dezember 2017 (versandt am 
22.12.2017) vereinigte der Regierungsrat die beiden Verfahren VB 124/2016 und 
VB 131/2016 und entschied wie folgt:

1. Die Beschwerden I und II werden abgewiesen.

2. Die Kosten der Beschwerdeverfahren (inklusive Kanzleikosten) im Betrag 
von Fr. 2'000.-- werden je zur Hälfte (je Fr. 1'000.--) den Beschwerdeführern 
I und den Beschwerdeführern II auferlegt (…).

3. Den Beschwerdegegnern wird eine Parteientschädigung von Fr. 1'400.-- 
zugesprochen. Davon haben die Beschwerdeführer I und die 
Beschwerdeführer je die Hälfte (je Fr. 700.--) zu übernehmen, dies jeweils 
unter solidarischer Haftbarkeit.

4.-6 (Rechtsmittelbelehrung/Zustellung). 

8

D.1 Am 8. Juli 2014 reichte die Flurgenossenschaft D.________ beim Gemein-
derat Morschach das Baugesuch für die Verlegung eines landwirtschaftlichen 
Fahrweges mit Stütz- und Schutzmauer auf dem Grundstück KTN 
003.________, D.________, Morschach ein. Dieses Grundstück befindet sich in 
der Landwirtschaftszone sowie im BLN-Gebiet Nr. 1606 (Vierwaldstättersee mit 
Kernwald, Bürgenstock und Rigi).

Das Bauvorhaben wurde im Amtsblatt (...) unter Hinweis auf die gleichzeitige Pu-
blikation für die Überbauung D.________ (…) publiziert und öffentlich aufgelegt. 
Innert Frist erhoben neben weiteren Einsprechern der C.________, der 
I.________, der A.________, der J.________, die B.________ und die 
K.________ Einsprache. 

Das Amt für Raumentwicklung (ARE) erteilte mit Gesamtentscheid B2014-0901 
vom 24. März 2016 die kantonale Baubewilligung unter Auflagen und Nebenbe-
stimmungen. Gestützt auf diese Bewilligung erteilte der Gemeinderat Morschach 
die Baubewilligung GRB B.2.2.2 2016-0312 vom 27. April 2016 wie folgt:

1. Im Sinne der Erwägungen (…) wird der Flurgenossenschaft D.________ 
(…) die Baubewilligung für die Verlegung des landwirtschaftlichen 
Fahrweges mit Stütz- und Schutzmauer auf der Liegenschaft KTN 
003.________ (…) unter Bedingungen und Auflagen erteilt. 

2. Einspracheentscheide: 

2.1 Die Kollektiveinsprache Ziff. 1 und die Einsprache Ziff. 2 der 
Schutzorganisationen werden abgewiesen.

2.2 Jeweils unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Einsprecher 

3.-8.3 (Nebenbestimmungen und Auflagen, Gebühren und Auslagen; 

8.4 Kosten Einsprachebehandlung:
Die Kosten für die Behandlung der beiden Einsprachen Ziff. 1 und Ziff. 2 
werden (inkl. Aus-und Zufertigungen) (…) den Einsprechern auferlegt und 
auf je Fr. 400.00 festgesetzt (…).

9.-11. (Rechtsmittelbelehrung; Zustellung; Beilagen).

D.2 Gegen diesen GRB Nr. 2016-0312 vom 27. April 2016 erhoben der 
C.________, der I.________, der A.________, der J.________, die B.________ 
und die K.________ am 6. Juni 2016 Beschwerde beim Regierungsrat mit den 
folgenden Anträgen:

1. Es sei der Beschluss des Gemeinderates Morschach vom 27. April 2016 
betreffend Baugesuch-Nr. B2.2.2 2016-0312 gesamthaft inkl. kantonalem 
Gesamtentscheid B2014-0901 vom 24. März 2016 aufzuheben und es sei 
das Baugesuch 'Verlegung landwirtschaftlicher Fahrweg mit Stütz- und 
Schutzmauer‘ vollumfänglich abzuweisen und nicht zu bewilligen.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich MwSt. zu Lasten der 
Beschwerdegegner. 

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D.3 Mit Beschluss (RRB) Nr. 979/2017 vom 19. Dezember 2017 entschied der 
Regierungsrat wie folgt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1'500.-- 
werden den Beschwerdeführern auferlegt (…).

3. Die Beschwerdeführer haben der Beschwerdegegnerin eine 
Parteientschädigung von Fr. 1'200.-- zu bezahlen (unter solidarischer 
Haftbarkeit). 

4.-6. (Rechtsmittelbelehrung/Zustellung). 

E. Am 19. Januar 2018 lassen der A.________, die B.________ und der 
C.________ gegen die RRB Nr. 976/2017 bis Nr. 979/2017 Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht einreichen und folgenden Anträgen stellen:

1. Es seien folgende Beschlüsse des Regierungsrates Kt. Schwyz:
-Nr. 976/2017
-Nr. 977/2017
-Nr. 978/2017
-Nr. 979/2017
und die in diesen vier Beschlüssen bestätigten Baubewilligungen vollumfänglich 
aufzuheben. Gleichzeitig seien damit die diese 4 Beschlüsse betreffenden 
Entscheide des Gemeinderats Morschach vom 27.4.2016, alle 4 
Gesamtentscheide des ARE vom 24.3.2016 sowie die Entscheide des 
Bezirksrats Schwyz vom 19.2.2016 aufzuheben. 

2. Die beschwerdegegnerischen vier Baugesuche seien abzuweisen.

3. Eventuell sei die Sache zur Durchführung eines korrekten Verfahrens, zu er-
gänzenden Sachverhaltsabklärungen und zur Neubeurteilung an die Bewilli-
gungsbehörden zurückzuweisen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich MwST. zu Lasten der 
Beschwerdegegner.

F. Mit Schreiben vom 23. Januar 2018 erklärt der Bezirk Schwyz (Ressort 
Umwelt) seinen Verzicht auf eine Stellungnahme. Das instruierende 
Sicherheitsdepartement beantragt mit Eingabe vom 25. Januar 2018 die 
Abweisung der Beschwerde, unter Kostenfolgen zulasten der Beschwerdeführer. 
Das ARE schliesst mit Schreiben vom 30. Januar 2018 auf Abweisung der 
Beschwerde (gegen den RRB Nr. 979/2017), unter Kostenfolge. Der 
Gemeinderat Morschach beantragt mit Vernehmlassung vom 7. Februar 2018 die 
Beschwerden seien unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführer 
abzuweisen, wobei den Beschwerdeführern Frist anzusetzen sei, um für jeden 
angefochtenen RRB eine begründete Beschwerde einzureichen. Diese 
Beschwerden seien mit denen von Dritten (Verfahren VGE III 2018 12 und VGE 
III 2018 13) zu vereinen, soweit sie die Baubewilligung für den Abbruch der 
Scheune und den Neubau von sechs Mehrfamilienhäusern inkl. Bachverbauung 

10

und Brücke (RRB Nr. 976/2017) betreffen. Soweit die Beschwerde die Brücke 
zum Doppeleinfamilienhaus (RRB Nr. 977/2017) und die Uferbestockung (RRB 
Nr. 978/2017) betreffe, sei sie mit der Drittbeschwerde (Verfahren VGE III 2018 
12) in der gleichen Sache zu vereinen. Die Beschwerdegegner lassen mit Ver-
nehmlassung innert erstreckter Frist vom 26. April 2018 beantragen, auf die Be-
schwerden sei nicht einzutreten; soweit auf sie eingetreten werden, seien sie un-
ter Kosten- und Entschädigungsfolgen abzuweisen; unter solidarischer Haftbar-
keit der Beschwerdeführer. Mit Replik innert erstreckter Frist vom 11. Juli 2018 
lassen die Beschwerdeführer an der Beschwerde festhalten und die Abweisung 
der Anträge der Beschwerdegegner unter Kosten- und Entschädigungsfolgen 
beantragen. Mit Duplik vom 29. August 2018 lassen die Beschwerdegegner die 
Anträge gemäss ihrer Vernehmlassung bekräftigen. Mit Eingabe vom 20. Sep-
tember 2018 teilen die Beschwerdeführer ihren Verzicht auf eine weitere Stel-
lungnahme mit. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Laut § 82 Abs. 1 PBG i.V.m. § 37 Abs. 2 lit. b des kantonalen Gesetzes über 
die Verwaltungsrechtspflege (VRP; SRSZ 234.110) vom 6. Juni 1974 sind 
Personen, Organisationen und Behörden zur Einreichung eines Rechtsmittels 
(vgl. § 35 VRP) berechtigt, wenn sie durch einen Rechtssatz dazu ermächtigt 
sind. 

Gemäss Art. 12 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimat-
schutz (NHG; SR 451) vom 1. Juli 1966 steht den Organisationen, die sich dem 
Naturschutz, dem Heimatschutz, der Denkmalpflege oder verwandten Zielen 
widmen, gegen Verfügungen der kantonalen Behörden oder der Bundesbehör-
den das Beschwerderecht zu, sofern sie gesamtschweizerisch tätig sind und rein 
ideelle Zwecke verfolgen; allfällige wirtschaftliche Tätigkeiten müssen der Errei-
chung der ideellen Zwecke dienen (sog. ideelle Verbandsbeschwerde). Zu den 
berechtigten Organisationen gehören gemäss Art. 12 Abs. 3 NHG i.V.m. Ziff. 3, 5 
und 6 des Anhangs der Verordnung über die Bezeichnung der im Bereich des 
Umweltschutzes sowie des Natur- und Heimatschutzes beschwerdeberechtigten 
Organisationen (VBO; SR 814.076) vom 27. Juni 1990 u.a. die Beschwerdefüh-
rer Ziff. 1 bis 3 (der A.________, die B.________ sowie der C.________). So-
dann können die Organisationen ihre rechtlich selbständigen kantonalen und 
überkantonalen Unterorganisationen für deren örtliches Tätigkeitsgebiet generell 
zur Erhebung von Einsprachen und im Einzelfall zur Erhebung von Beschwerden 
ermächtigen (Art. 12 Abs. 5 NHG).

11

Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts steht die 
Verbandsbeschwerde jedoch nur offen, soweit der angefochtene Entscheid die 
Erfüllung 
einer Bundesaufgabe im Sinne von Art. 78 Abs. 2 der Schweizerischen 
Bundesverfassung (BV; SR 101) vom 18. April 1899 und Art. 2 NHG betrifft (vgl. 
Urteile des BGer 1C_179/2015 vom11.5.2016 Erw. 2.1; 1C_700/2013 vom 
11.3.2013 Erw. 2.1, je mit Hinweis auf BGE 139 II 271 Erw. 3).

1.2 Für das Recht zur Beschwerdeführung gemäss Art. 12 NHG genügt es, 
dass die Verletzung von Bestimmungen gerügt wird, die der Erfüllung der 
Bundesaufgaben im Bereich des Natur- und Heimatschutzes dienen (vgl. Urteil 
des BGer 1C_649/2012 vom 22.5.2013 Erw. 9.3). Im Bereich des Bau- und 
Raumplanungsrechts sind grundsätzlich die Kantone zuständig (Art. 75 Abs. 1 
BV). Eine Bundesaufgabe liegt indessen dann vor, soweit es um (Teil-) 
Bewilligungen, Ausnahmen oder entscheidrelevante Gesichtspunkte geht, deren 
Voraussetzungen das Bundesrecht näher regelt und die den notwendigen Bezug 
zum Natur-, Landschafts- und Heimatschutz haben (Urteil des BGer 
1C_179/2015 vom 11.5.2016 Erw. 2.3). Dazu gehören zum Beispiel 
Ausnahmebewilligungen für Bauten ausserhalb von Bauzonen im Sinne von Art. 
24 ff. des Bundesgesetzes über die Raumplanung (RPG; SR 700) vom 22. Juni 
1979 (BGE 112 Ib Erw. 4b; Urteil des BGer 1C_649/2012 vom 22.5.2013 Erw. 
10.2). Zu den Bundesaufgaben gehören auch der Gewässerschutz und die 
Sicherung angemessener Restwassermengen (BGE 139 II 271 Erw. 9.2, Urteile 
des BGer 1C_357/2015 vom 1.2.2017 Erw. 1; 1C_346/2014 vom 26.10.2016 
Erw. 1.2). Die Erteilung von durch das Bundesrecht geregelten 
Spezialbewilligungen, insbesondere von gewässerschutzrechtlichen 
Ausnahmebewilligungen, stellt eine Bundesaufgabe dar; der Gewässerschutz 
bezweckt zumindest auch den Schutz von Natur und Landschaft (vgl. Urteil des 
BGer 1C_482/2012 vom 14.5.2014 Erw. 3.5 mit weiteren Hinweisen). Zur 
Anfechtung einer solcher Bewilligung sind deshalb die nach Art. 12 NHG 
beschwerdeberechtigten Organisationen legitimiert (Urteil des BGer 
1C_231/2011 vom 16.12.2011 Erw. 1 i.f. mit Hinweis auf BGE 123 II 289 Erw. 
1e). 

1.3 Die Liegenschaften KTN 001.________ und 002.________ liegen in der 
Zone W3 (Wohnzone 3 Geschosse), innerhalb der Bauzone in der Gemeinde 
Morschach. Sie befinden sich (wie das ganze Dorf Morschach) innerhalb des 
Teilraumgebietes Urnersee des Objekts Nr. 1606 (Vierwaldstättersee mit Kern-
wald, Bürgenstock und Rigi) des Bundesinventars der Landschaften und Natur-
denkmäler von nationaler Bedeutung (BLN; Anhang 1 zur Verordnung über das 

12

Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler [SR 451.11; VBLN] vom 
29.3.2017). Gemäss Art. 6 Abs. 1 NHG wird durch die Aufnahme eines Objektes 
von nationaler Bedeutung in ein Inventar des Bundes dargetan, dass es in be-
sonderem Masse die ungeschmälerte Erhaltung, jedenfalls aber unter Einbezug 
von Wiederherstellungs- oder angemessenen Ersatzmassnahmen die grösst-
mögliche Schonung verdient.

1.4.1  Der Regierungsrat liess im angefochtenen RRB Nr. 976/2017 vom 19. De-
zember 2017 (Erw. 2.3.4) offen, ob der Umstand, dass sich die Liegenschaften 
KTN 001.________ und 002.________ innerhalb des BLN-Objekts Nr. 1606 be-
finden, für sich alleine die Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführer (als zur 
sog. ideellen Verbandsbeschwerde beschwerdebefugte Umweltverbände) zu be-
gründen vermöge. Diese würden jedoch auch noch rügen, das Bauvorhaben 
komme im Gewässerraum zu liegen und das Gewässerrauminventar der Ge-
meinde Morschach sei nicht rechtmässig zustande gekommen. Ebenso hielt der 
Regierungsrat in den angefochtenen RRB Nr. 977/2017 und Nr. 978/2017 vom 
19. Dezember 2017 (je Erw. 2.3.4) u.a. jeweils fest, der vorgesehene Brückenü-
bergang (RRB Nr. 977/2017) resp. die vorgesehene Uferbestockung (RRB Nr. 
978/2017) kämen innerhalb des Gewässerraums zu liegen. Die Beschwerdefüh-
rer würden auch die Verletzung von Bestimmungen rügen, die der Erfüllung der 
Bundesaufgaben im Bereich des Natur- und Heimatschutzes dienten. Sie seien 
somit zur Anfechtung dieser Baubewilligungen legitimiert.

Aus denselben Gründen ist die Legitimation der Beschwerdeführer (als zur ideel-
len Verbandsbeschwerde beschwerdebefugte Umweltverbände; vgl. Erw. 1.1 
hiervor) zur Beschwerdeführung auch im vorliegenden Verfahren gegen die RRB 
Nr. 976/2017, Nr. 977/2017 und Nr. 978/2017 vom 19. Dezember 2017 zu beja-
hen. Anzufügen ist, dass Art. 38 Abs. 2 lit. b des Bundesgesetzes über den 
Schutz der Gewässer (GSchG, SR 814.20) vom 24. Januar 1991 für Verkehrs-
übergänge über Fliessgewässer, d.h. um die Überquerung eines Gewässers 
durch Verkehrsanlagen zu ermöglichen (BGE 130 II 313 Erw. 3.6 i.f.; Urteil des 
BGer 1C_533/2010 vom 20.7.2011 Erw. 4.1.1) eine (gewässerschutzrechtliche) 
Ausnahmebewilligung verlangt. Deren Erteilung stellt entsprechend den vorste-
henden Ausführungen eine Bundesaufgabe dar mit der Konsequenz der 
Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführer (vgl. Erw. 1.2 hiervor).

1.4.2  Das Grundstück KTN 003.________, auf welchem die Verlegung des 
landwirtschaftlichen Fahrweges mit Stütz- und Schutzmauer beabsichtigt wird, 
befindet sich in der Landwirtschaftszone sowie im BLN-Gebiet Nr. 1606 (Vier-
waldstättersee mit Kernwald, Bürgenstock und Rigi). Das ARE setzte im Gesam-
tentscheid B2014-0901 vom 24. März 2016 hierfür eine Bewilligung nach Art. 24 

13

RPG voraus und erachtete die Einsprachelegitimation der Schutzorganisationen 
im Rahmen des Verbandsbeschwerderechts als gegeben (Dispo-Ziff. 1 S. 9 
i.V.m. Ziff. II.1 S. 3; Ziff. III. 2a S.7). Ebenso bejahte der Gemeinderat im GRB Nr. 
2016-0312 vom 27. April 2016 die Einsprachebefugnis der Umweltverbände 
(Erw. 2.4 S. 4).

Der Regierungsrat hielt im angefochtenen RRB Nr. 979/2017 vom 19. Dezember 
2017 (Erw. 2.4) u.a. fest, die Beschwerdeführer würden die Verletzung von Be-
stimmungen rügen, welche der Erfüllung von Bundesaufgaben im Bereich des 
Naturlandschafts- und Heimatschutzes dienten. Sie seien zur Anfechtung der 
Baubewilligung legitimiert. Der Regierungsrat liess offen, ob die projektierte Ver-
legung des bestehenden Fahrweges in der Landwirtschaftszone zonenkonform 
sei (Art. 22 Abs. 2 RPG) (Erw. 6 ff. S. 5 f.). 

Die Baubewilligung für die Verlegung des landwirtschaftlichen Fahrweges mit 
Stütz- und Schutzmauer auf KTN 003.________ beruht somit auf einer 
Ausnahmebewilligung für Bauten ausserhalb von Bauzonen im Sinne von Art. 24 
RPG, weswegen die Beschwerdeführer als beschwerdebefugte Umweltverbände 
zur Anfechtung dieser Baubewilligung legitimiert sind. An der Beschwerdelegiti-
mation der Beschwerdeführer vermag nichts zu ändern, dass die Beschwerde-
gegner der Ansicht sind, dieses Bauvorhaben sei in der Landwirtschaftszone zo-
nenkonform und hätte gar keiner Ausnahmebewilligung gemäss Art. 24 RPG be-
durft. 

1.5 Soweit es nachstehend um Fragen der Ästhetik und des Ortsbildschutzes 
geht, ist zu beachten, dass nach konstanter Rechtsprechung der kommunalen 
Baubewilligungsbehörde ein erheblicher Beurteilungsspielraum zusteht (vgl. statt 
vieler VGE III 2014 11 vom 22.5.2014 Erw. 4.4; VGE 1031/00 vom 22.12.2000 
Erw. 3b). Die Überprüfung der mit dem Ortsbildschutz zusammenhängenden un-
bestimmten Rechtsbegriffe hat zurückhaltend zu erfolgen. Auf der einen Seite hat 
sich die Überprüfung durch die Beschwerdeinstanz - sachlich - in dem Umfang 
zurückzuhalten, als es um lokale Anliegen geht, bei deren Wahrnehmung Sach-
nähe und Ortskenntnis von Bedeutung sein sollen. Auf der anderen Seite hat die 
Überprüfung durch die Rechtsmittelinstanz so weit auszugreifen, dass die über-
geordneten, vom Kanton zu sichernden Interessen einen angemessenen Platz 
erhalten. Ein Eingreifen des Regierungsrates ist regelmässig nur dann gerechtfer-
tigt, wenn die beanstandete Haltung der Baubewilligungsbehörde in Bezug auf 
die Einordnung schwerwiegende Mängel aufweist und sich deshalb nicht vertre-
ten lässt (vgl. VGE III 2016 124 vom 31.1.2017 Erw. 3.1.2; VGE III 2015 170 vom 
27.1.2016 Erw. 4.1.3; EGV-SZ 1994, Nr. 5 Erw. 4.2). 

14

Dem Verwaltungsgericht kommt gestützt auf § 55 Abs. 1 lit. a und b VRP als 
zweite Beschwerdeinstanz nur eine beschränkte Kognition zu, nämlich eine 
Rechtskontrolle inkl. Sachverhaltsüberprüfung, nicht aber eine Ermessenskon-
trolle (VGE III 2012 94 vom 13.2.2013 Erw. 3.3 mit Hinweisen u.a. auf BGE 131 II 
81 Erw. 6.6). Dem Verwaltungsgericht ist es grundsätzlich verwehrt, anstelle ei-
ner von den Vorinstanzen (übereinstimmend) vorgenommenen (und im Ergebnis 
gegebenenfalls vertretbaren) Würdigung der Einordnungsthematik eine eigene 
umfassende Beurteilung der Gestaltung und Eingliederung des Bauvorhabens 
vorzunehmen (vgl. VGE III 2013 110 vom 27.11.2013 Erw. 4.4 mit Hinweisen, 
u.a. auf VGE 1054/06 vom 30.11.2006 Erw. 3.2, mit Hinweisen auf die bundes-
gerichtliche Rechtsprechung sowie Arnold Marti, Kommentar zum BGE 
1P.678/2004 vom 21.6.2005, ZBl 8/2006, S. 437 ff.). 

2.1 Nach Art. 25a RPG ist für ausreichende Koordination zu sorgen, falls die 
Errichtung oder die Änderung einer Baute oder Anlage Verfügungen mehrerer 
Behörden verlangt. Die Verfügungen dürfen keine Widersprüche enthalten 
(Art. 25a Abs. 3 RPG). Die für die Koordination verantwortliche Behörde sorgt 
nebst der inhaltlichen Abstimmung möglichst für eine gemeinsame oder 
gleichzeitige Eröffnung der Verfügungen (Art. 25a Abs. 2 lit. d RPG). Gemäss 
Art. 33 Abs. 4 RPG sind für die Anfechtung von Verfügungen kantonaler 
Behörden, auf die Art. 25a Abs. 1 RPG Anwendung findet, einheitliche 
Rechtsmittelinstanzen vorzusehen. Nach der bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung muss die Rechtsanwendung materiell koordiniert, d.h. inhaltlich 
abgestimmt werden, wenn für die Verwirklichung eines Projekts verschiedene 
materiell-rechtlichen Vorschriften anzuwenden sind und zwischen diesen 
Vorschriften ein derart enger Sachzusammenhang besteht, dass sie nicht 
getrennt und unabhängig voneinander angewendet werden dürfen. Sodann ist zu 
gewährleisten, dass die verschiedenen koordinationspflichtigen Entscheide in 
einem einheitlichen Rechtsmittelverfahren angefochten werden können. Nebst 
der inhaltlichen Abstimmung verfolgt das Koordinationsgebot den Zweck, eine 
Staffelung der Verfahren und damit die Wiederholung von Einsprache- und 
Rechtsmittelverfahren zu inhaltlich gleichen oder gleichartigen Streitpunkten zu 
vermeiden. Der Instanzenzug soll nicht mehrmals durchlaufen werden müssen. 
Gleichzeitig ist erforderlich, dass die Parteirechte der Einsprache- und 
Rechtsmittelbefugten und sonstigen Verfahrensbeteiligten nicht beschränkt 
werden. Greift die Koordinationspflicht nach Art. 25a RPG, so gilt aufgrund des 
Koordinationsgebots insbesondere die Pflicht zur gemeinsamen bzw. zumindest 
gleichzeitigen Eröffnung mehrere Verfügungen (vgl. Art. 25a Abs. 2 lit. d RPG) 
(vgl. Urteil des BGer 1C_236/2013 vom 4.2.2014 Erw. 3.1 ff. mit zahlreichen 
Hinweisen auf Lehre und Rechtsprechung).

15

Kantonal wird die Verfahrenskoordination insbesondere in den §§ 77 Abs. 3, 81 
und 83 PBG sowie in den §§ 2 f., § 38 und §§ 40 ff. der Vollzugsverordnung zum 
Planungs- und Baugesetz (PBV; SRSZ 400.111) vom 2. Dezember 1997 geregelt.

2.2 Der Gemeinderat hat die Baugesuche auf KTN 001.________ und 
002.________, Abbruch Stall, Neubau 6 MFH inkl. Strasse und Brücke (GRB 
B.2.2.2 2016-0313; vgl. Ingress lit. A hiervor), Neubau Brücke über den 
H.________bach (GRB B2.2.2 2016-0315; vgl. Ingress lit. B hiervor), Bestockung 
H.________bachufer (GRB B2.2.2 2016-0314; vgl. Ingress lit. C hiervor) sowie 
das Baugesuch auf KTN 003.________, Verlegung landwirtschaftlicher Fahrweg 
mit Stütz- und Schutzmauer (GRB B2.2.2 2016-0312; vgl. Ingress lit. D hiervor) 
im Sinne von § 77 Abs. 3 PBG an das ARE als kantonale Fachstelle für 
Raumplanung (Art. 31 RPG) und Koordinationsstelle (Art. 25a RPG Abs. 2 lit. a; 
§ 3 Abs. 1 Satz PBV) weitergeleitet.

Das ARE resp. die ihm unterstellte, für die Abwicklung der Planungs- und 
Baubewilligungsverfahren zuständige Baugesuchszentrale (§§ 3 Abs.1 Satz 2 
und 41 PBV) sorgte für die koordinierte Behandlung und Zustellung der einzelnen 
Baugesuche durch die kantonalen Fachinstanzen (vgl. dazu Gesamtentscheid 
B2014-0902 Sachverhalt Ziff. 4 S. 5 f.) sowie - soweit erforderlich - des Bezirks 
Schwyz (vgl. dazu Gesamtentscheid B2014-0902 Sachverhalt Ziff. 4 S. 5 f.; § 4 
Abs. 1 der Vollzugsverordnung zum Wasserrechtsgesetz [VVzWRG; SRSZ 
451.111] vom 13.9.1976; Ingress lit. A.1, B.1 und C.1 hiervor) - und erteilte die 
aufeinander abgestimmten, kantonalen Baubewilligungen (Gesamtentscheide) 
für die einzelnen Baugesuche, welche sie zeitnah der Gemeinde zur Eröffnung 
an die Parteien zustellte (vgl. §§ 77 Abs. 3, 81 Abs. 1 und 83 PBG; §§ 2 und 43 
PBV). Der Gemeinderat hat sämtliche Beschlüsse über die einzelnen 
Baugesuche und die dagegen eingereichten Einsprachen gleichzeitig und 
inhaltlich koordiniert am 27. April 2016 erlassen und den Parteien zusammen mit 
den kantonalen Gesamtentscheiden sowie den Bezirksratsentscheiden eröffnet 
(§ 81 Abs. 2 PBG). Gegen diese war die Beschwerde an den Regierungsrat 
möglich (§§ 44 ff. VRP), wovon die Beschwerdeführer denn auch Gebrauch 
machten. 

2.3 Der Regierungsrat hat die Verwaltungsbeschwerden der vorliegenden 
Beschwerdeführer vom 6. Juni 2016 gegen:

- den Abbruch Stall, Neubau 6 MFH inkl. Strasse und Brücke  (GRB B.2.2.2 
2016-0313, inkl. BRB Nr. 21/2016 u. kantonalen Gesamtentscheid B2014-0902) 
(= Verfahren VB 132/2016)

- den Neubau Brücke über den H.________bach  (GRB B2.2.2 2016-0315, inkl. 
BRB Nr. 7/2016 u. kantonalen Gesamtentscheid B2015-0237) 

16

(= Verfahren VB 129/2016)
- die Bestockung des H.________bachufers  (GRB B2.2.2 2016-0314, inkl. BRB 

Nr. 6/2016 u. kantonalen Gesamtentscheid B2014-1009) 
(= Verfahren VB 131/2016)

- die Verlegung des landwirtschaftlichen Fahrweges mit Stütz- und Schutzmauer 
(GRB B2.2.2 2016-0312 inkl. kantonalen Gesamtentscheid B2014-0901) 
(= Verfahren VB 130/2016) 

mit Verwaltungsbeschwerden von Dritten vereinigt, soweit sich diese jeweils 
gegen dieselben Baugesuche richteten. Konkret hat der Regierungsrat folgende 
Verfahrensvereinigungen vorgenommen:

- VB 123/2016 mit VB 132/2016  (= RRB Nr. 976/2017)
- VB 128/2016 mit VB 129/2016  (= RRB Nr. 977/2017) 
- VB 124/2016 mit VB 131/2016  (= RRB Nr. 978/2017)

Auf eine Vereinigung sämtlicher Beschwerdeverfahren hat der Regierungsrat aus 
Gründen der Übersichtlichkeit verzichtet. Er hat jedoch sämtliche Beschwerdeent-
scheide am selben Datum und aufeinander abgestimmt am 19. Dezember 2017 
erlassen und sich zur Koordination der verschiedenen Verfahren geäussert (vgl. 
angefochtene RRB Nr. 976/2017 Erw. 1.2 und 7.2; RRB Nr. 977/2017 Erw. 1.2; 
RRB Nr. 978/2017 Erw. 1.2 und 4; RRB Nr. 979/2017 Erw. 1 und 4). Gegen 
diese Beschwerdeentscheide konnte beim Verwaltungsgericht Beschwerde 
erhoben werden (§§ 50 ff. VRP). Dies haben die Beschwerdeführer am 19. 
Januar 2018 mit einer einzigen Beschwerde gegen sämtliche 
Beschwerdeentscheide gemacht.

2.4 Unbestrittenerweise besteht zwischen den einzelnen Baugesuchen auf 
KTN 001.________, 002.________ und 003.________ ein enger 
Sachzusammenhang, weswegen die einzelnen Verfahren richtigerweise 
koordiniert wurden. Das Koordinationsgebot nach Art. 25a RPG verlangt indes 
nicht einen einzigen (gemeinsamen) Beschluss (vgl. Erw. 2.1 hiervor). 
Angesichts der relativ hohen Anzahl verschiedener Verfahren und zu 
behandelnder Beschwerden (vgl. Erw. 2.2 f. hiervor) erweist sich das Vorgehen 
des Regierungsrates - und der Vorinstanzen -, nicht sämtliche (Beschwerde-
)Verfahren zu vereinigen, als sinnvoll, und es ist nicht zu beanstanden. Die 
Koordination wurde dadurch sichergestellt, als einerseits die einzelnen 
Baugesuche und dagegen erhobene Einsprachen aufeinander abgestimmt 
behandelt sowie die ergangenen Beschlüsse gleichzeitig eröffnet wurden, und 
andererseits gegen sämtliche (Beschwerde-)Entscheide jeweils einheitliche 
Rechtsmittel bei denselben Rechtsmittelinstanzen erhoben werden konnte (vgl. 
Erw. 2.2 f. hiervor). Der von der Koordinationspflicht verlangten, hinreichenden 
formellen und materiellen Abstimmung (vgl. dazu Marti, in Kommentar RPG, Art. 

17

25a Rz. 24) wurde in casu Genüge getan, und die Parteirechte der Beschwerde-
führer wie auch der übrigen Verfahrensbeteiligten wurden nicht beschränkt. 

2.5 Die Beschwerde wird nachstehend (soweit möglich) rügenbezogen 
differenziert nach den vier angefochtenen vier Regierungsratsbeschlüssen 
beurteilt. Von einer Verfahrensvereinigung mit den parallelen Beschwerden 
(Verfahren VGE III 2018 12 und VGE III 2018 13), mit je verschiedenen Anfech-
tungsobjekten wird hingegen aus Praktikabilitätsgründen abgesehen

I. Beschwerde gegen den RRB Nr. 976/2017 vom 19. Dezember 2017 
(und die in diesem Beschluss bestätigten Baubewilligungen: GRB B2.2.2 2016-
0313 vom 27.4.2016 / kant. Gesamtentscheid B2014-0902 vom 24.3.2016 / BRB 
Nr. 21/2016 vom 19.2.2016).

3.1 Die Grundstücke KTN 001.________ (10'733 m2) und KTN 002.________ 
(43 m2) liegen in der Zone W3 der Gemeinde Morschach, im Geltungsbereich 
des Gestaltungsplans D.________ (vgl. GR-act. 3) sowie im BLN-Gebiet 
Nr. 1606. Entlang der westlichen Grundstücksgrenze von KTN 001.________ 
verläuft der H.________bach. Dieser fliesst (von Norden nach Süden) im süd-
westlichen Randbereich von KTN 001.________ offen entlang der 
H.________strasse, bevor er auf KTN 004.________ in eine Eindolung mündet, 
ab welcher er eingedolt über die Parzellen KTN 004.________, 005.________, 
006.________ und teilweise über KTN 007.________ verläuft. Anschliessend 
fliesst der H.________bach wieder offen entlang der westlichen Grundstücks-
grenze von KTN 001.________ und danach über KTN 008.________, wo er in 
westliche Richtung abbiegt und entlang der nördlichen Grundstücksgrenzen von 
KTN 009.________, 010.________, 011.________ bis 012.________ verläuft, 
wo er erneut in eine Eindolung mündet. 

3.2 Der Gestaltungsplan D.________ wurde am 19. Juni 2007 auf Antrag der 
Beschwerdegegner Ziff. 5 vom Gemeinderat erlassen (vgl. Aktenverzeichnis zu 
VB 132/2016 [nachfolgend: VB 132/2016-act.] V.-11 Bel. 26; GR-act. 3 u. 4). 
Gemäss dem Gestaltungsplan D.________ soll das Baugrundstück KTN 
001.________ (mit Ausnahme des in einer zweiten Etappe im südöstlichen Par-
zellenbereich vorgesehenen Doppeleinfamilienhauses) mit einer Erschliessungs-
strasse von der L.________gasse her, durch eine Brücke über den 
H.________bach (ab KTN 002.________) erschlossen werden (vgl. VB 
132/2016-act. V.-11 Bel. 26 Ziff. 1 Abs. 2 und Ziff. 3.3.4).

Der Gestaltungsplan D.________ wurde vom Regierungsrat mit RRB Nr. 
793/2009 vom 7. Juli 2009 unter Auflagen genehmigt (Bf-act. 6 = VB 132/2016-

18

act. V.-11 Bel. 27), wobei in den Genehmigungsvermerken auf dem Gestaltungs-
plan und auf den Sonderbauvorschriften (SBV) (GR-act. 3 u. 4) der Genehmi-
gungsbeschluss jeweils (wohl irrtümlich, vgl. Fussnote auf S. 6 zur Streichung 
von Art. 9 Abs. 2 Satz 1 SBV; Erw. 6.1.6 hiernach) mit RRB Nr. 783/2009 be-
zeichnet worden ist. Konkret verlangte der Regierungsrat im RRB Nr. 793/2009 
in der Disp.-Ziff. 3, dass das Strassenprojekt im Sinne der Erwägungen besser in 
die Umgebung einzupassen und der Gewässerabstand im Einvernehmen mit 
dem Bezirk zu vergrössern sei. In Erw. 2.3 Abs. 3 wurde dazu festgehalten, der 
Spielraum für die Planung der Erschliessungsstrasse sei durch den Anschluss an 
das Gebiet M.________ und durch die einzuhaltende Mindesthöhe bei der Que-
rung des H.________bachs eingeschränkt. Verbesserungen des Projekts zur 
Reduktion der Stützmauer und zur Vergrösserung des Gewässerabstandes er-
kannte der Regierungsrat in einer schmaleren Ausführung (ohne Trottoir) als im 
Gestaltungsplan festgelegt, sowie in einer optimierten vertikalen Linienführung 
der Strasse.

3.3.1  Nach Erlass des Gestaltungsplans D.________ am 19. Juni 2007 und der 
Genehmigung durch den Regierungsrat am 7. Juli 2009 traten per 1. Januar 
2012 die Änderungen des GSchG vom 11. Dezember 2009 (Renaturierung) in 
Kraft. 

In Art. 36a Abs. 1 GSchG werden die Kantone verpflichtet, nach Anhörung der 
betroffenen Kreise den Raumbedarf der oberirdischen Gewässer (Gewässer-
raum) festzulegen, der zur Gewährleistung der natürlichen Funktionen der Ge-
wässer, zum Schutz vor Hochwasser und im Interesse der Gewässernutzung er-
forderlich ist. Sie haben zudem dafür zu sorgen, dass der Gewässerraum bei der 
Richt- und Nutzungsplanung berücksichtigt sowie extensiv gestaltet und bewirt-
schaftet wird (Art. 36a Abs. 3 GSchG). Die Festlegung des Gewässerraums für 
Fliessgewässer und stehende Gewässer sowie die extensive Gestaltung und Be-
wirtschaftung des Gewässerraums werden gestützt auf Art. 36a Abs. 2 GSchG in 
Art. 41a - 41c der Gewässerschutzverordnung (GSchV, SR 814.201) vom 28. Ok-
tober 1998 sowie in den Übergangsbestimmungen zur Änderung der GSchV vom 
4. Mai 2011 (ÜbgBest GSchV) näher ausgeführt. Nach Art. 41a Abs. 2 GSchV 
muss die Breite des Gewässerraums für Fliessgewässer mit einer Gerinnesohle 
von weniger als 2 m natürlicher Breite mindestens 11 m betragen. Die Kantone 
legen den Gewässerraum gemäss den Artikeln 41a und 41b GSchV bis zum 
31. Dezember 2018 fest. Solange sie den Gewässerraum nicht festgelegt haben, 
gelten bei Fliessgewässern mit einer Gerinnesohle bis 12 m Breite die Vorschrif-
ten für Anlagen nach Art. 41c Abs. 1 und 2 GSchV entlang von Gewässern auf 

19

einem beidseitigen Streifen mit einer Breite von je 8 m plus die Breite der beste-
henden Gerinnesohle (Abs. 1 und 2a ÜbgBest GSchV). 

3.3.2  Die Bestimmungen zum Uferstreifen sind ab Datum ihres Inkrafttretens 
(1.6.2011) direkt anwendbar und bedürfen keiner gesetzgeberischen Umsetzung 
durch die Kantone. Sie gehen weniger weit reichenden, generell-abstrakten kan-
tonalen Gewässerabständen vor (vgl. Fritsche in: Hettich/Jansen/Norer [Hrsg.], 
Kommentar GSchG/WBG 2016, [nachstehend Komm. GSchG/WBG] N 72 zu 
Art. 36a GSchG, mit Hinweisen u.a. auf das Urteil des BGer 1C_505/2011 vom 
1.2.2012 Erw. 3.1.3 u. 3.3). Art. 36a GSchG und die ausführenden Bestimmun-
gen dienen der Durchsetzung wichtiger öffentlicher Interessen, nämlich insb. der 
Gewährleistung der natürlichen Funktionen der Gewässer, dem Schutz vor 
Hochwasser und der Gewässernutzung. Mit Abs. 2 ÜbgBest GSchV soll sicher-
gestellt werden, dass in diesem Bereich nach Inkrafttreten der geänderten Ver-
ordnung keine neuen Bauten und Anlagen mehr errichtet werden. Diese Zielset-
zung verlangt, dass die neuen Bestimmungen auch in hängigen Rechtsmittelver-
fahren Anwendung finden (Fritsche, Komm. GSchG/WBG, N 73 zu Art. 36a 
GSchG; mit Hinweisen u.a. auf die Urteile des BGer 1C_505/2011 vom 1.2.2012 
Erw. 3.1.3; 1C_821/2013 / 1C_825/2013 vom 30.3.2015 Erw. 5.1; BGE 139 II 
470 Erw. 4.2). 

Abs. 2 ÜbgBest GSchV verdrängt nicht nur generell-abstrakte kantonale Gewäs-
serabstände, sondern auch solche, die etwa in Form von Baulinien, Freihaltezo-
nen, Baubereichen in Kernzonen- oder Sondernutzungsplänen auf Stufe Nut-
zungsplanung festgelegt worden sind. Allerdings ist zu beachten, dass mit derar-
tigen nutzungsplanerischen Festlegungen, soweit sie nach umfassender Interes-
senabwägung zustande gekommen sind und den materiellen Kriterien von Art. 
36a GSchG bzw. Art. 41 a und 41b GSchV entsprechen, der Gewässerraum be-
reits ausgeschieden ist, was die Geltung von Abs. 2 ÜbgBest GSchV zum Ufer-
streifen in solchen Fällen ausschliesst (vgl. Fritsche, Komm. GSchG/WBG, N 74 
zu Art. 36a GSchG).

3.3.3  Auch mit der Regelung in Art. 36a GSchG liegt es wie bis anhin an den 
Kantonen, den bundesrechtlichen Auftrag zu vollziehen und die Gewässerräume 
festzulegen. Die Kantone sind generell für den Vollzug der Gewässerschutzge-
setzgebung zuständig, weshalb auch die dafür notwendige Rechtsetzung in ihrer 
Kompetenz liegt. Die Kantone haben alle Bestimmungen zu erlassen, die für die 
Umsetzung des bundesrechtlichen Auftrags notwendig sind. Sie müssen das 
Verfahren bestimmen und die Zuständigkeiten festlegen. Es steht ihnen frei, die 
Gewässerräume selber festzulegen oder diese Aufgabe an die Gemeinden zu 

20

delegieren (vgl. Kehrli, Gewässerraum festlegen, Worauf die Kantone in Recht 
und Praxis achten müssen, in: VLP-ASPAN Raum & Umwelt 4/2017, S. 10).

3.4.1  Der Regierungsrat hat mit RRB Nr. 1102/2012 vom 27. November 2012 für 
die Gewässerrauminventare innerhalb der Bauzonen das weitere Vorgehen fest-
gelegt, mit der Quintessenz, dass die Gemeinden mit Unterstützung und Beglei-
tung der zuständigen kantonalen Ämter (Amt für Wasserbau [AWB] und Amt für 
Umweltschutz [AFU]) und unter Einbezug und Mitwirkung der Bevölkerung 
(§ 8 PBV) ein behördenverbindliches Gewässerrauminventar erlassen können, 
welches der Genehmigungspflicht durch den Regierungsrat unterliegt und im 
Rahmen der nächsten Ortsplanungsrevision in der Nutzungsplanung umzusetzen 
ist. Nach Ansicht des Regierungsrates müssen die verschärften 
Übergangsbestimmungen mit der Genehmigung des Inventars nicht mehr 
angewendet werden (vgl. EGV-SZ 2014 B 8.4 Erw. 2.2 S. 97). 

3.4.2  Der Gemeinderat Morschach hat am 3. Juni 2014 das behördenverbindli-
che Gewässerrauminventar innerhalb der Bauzone verabschiedet, wobei für den 
H.________bach aufgrund seiner geringen Breite von einem Gewässerraum von 
11 m Breite (im Sinne von Art. 41a Abs. 2 lit. a GSchV) ausgegangen wurde. Im 
Bereich der Eindolung des H.________bachs auf den Parzellen 007.________ 
bis 004.________ wurde auf die Festlegung des Gewässerraums verzichtet (VB 
132/2016-act. II.-01 Beilage 2; vgl. auch den vom AFU auf der Basis der Erhe-
bungen vom 10.7.2012 erstellten Ökomorphologie-Report vom 22.3.2018 = Bg-
act. 1, wonach die Breite der Gewässersole des H.________bachs unterhalb der 
Eindolung auf KTN 007.________ bis zur Abbiegung in westliche Richtung auf 
KTN 008.________ [= Gewässerabschnitte 3 und 4] 0.8 m beträgt). 

Dieses Gewässerrauminventar wurde vom Regierungsrat mit RRB Nr. 718/2014 
vom 1. Juli 2014 erlassen (Bf-act. 8; publ. im Abl Nr. 28 vom 11.7.2014, S. 1630).

3.4.3  In Behandlung einer gegen den RRB Nr. 718/2014 erhobenen Beschwer-
de hat das Verwaltungsgericht in VGE III 2014 152 vom 4. Dezember 2014 (aus-
zugsweise publiziert in EGV-SZ 2014 B 8.4) festgehalten, der Erlass und die 
Genehmigung eines solchen behördenverbindlichen (richtplanerisch) 
kommunalen Gewässerrauminventars entspreche grundsätzlich den Vorgaben 
von Art. 36a GSchG. Solange allerdings keine grundeigentümerverbindliche 
Umsetzung vorliege, was aufgrund von RRB Nr. 1102/2012 vom 27. November 
2012 nicht zweifelhaft sei, könne konsequenterweise bis zur 
grundeigentümerverbindlichen Festlegung die gewässerschutzrechtliche 
Bewilligungsfähigkeit im Baubewilligungsverfahren auf Rüge hin und von Amtes 
wegen uneingeschränkt überprüft werden. Zudem komme dem Regierungsrat 

21

und mithin dem Kanton weiterhin die Oberaufsicht über den Schutz der 
Gewässer zu (§ 3 Abs. 1 Einführungsgesetz zum Gewässerschutzgesetz 
[EGzGSchG; SRSZ 712.110] vom 19.4.2000). Ein Richtplan vermöge allgemein 
verbindliches Recht nicht abzuändern (Waldmann/Hänni, Handkommentar RPG 
2006, Art. 9 N 16). Insofern könne durch das vom Regierungsrat festgelegte 
Vorgehen (noch) keine umfassende Rechtssicherheit geschaffen werden. Ob die 
verschärften Übergangsbestimmungen im konkreten Anwendungsfall nicht mehr 
angewendet werden müssten bzw. welcher Gewässerabstand einzuhalten sei 
und wie es sich mit der verbindlichen Festsetzung des Gewässerraums im Sinne 
von Art. 36a GSchG verhalte, sei - falls eine grundeigentümerverbindliche 
Festlegung fehle - im Baubewilligungsverfahren zu beurteilen, bei welchem auch 
der Kanton involviert und für die Einhaltung des Gewässerschutzrechts letztlich 
verantwortlich sei (§§ 1 ff. EGzGSchG; § 83 PBG; §§ 38 ff. VVzPBG; vgl. EGV-
SZ 2014 B 8.4 Erw. 2.3 S. 98).

3.5 Diese Rechtsprechung schliesst im Ergebnis an das Urteil des Verwaltungs-
gerichts des Kantons Aargau vom 27. September 2012 (WNO.2012.2, publ. in 
URP 2013 S. 145 ff.) an, worin u.a. einerseits festgestellt wurde, dass die 
Kantone die Mindestbreiten nicht abweichend zur Bundesregelung generell-
abstrakt festlegen dürfen (Erw. II.6.3) und andererseits, dass im Baugebiet, 
insbesondere im dicht besiedelten Gebiet, die Möglichkeit bestehe, die 
Gewässerräume nach den bundesrechtlichen Vorgaben und unter Abwägung der 
massgebenden Interessen (Art. 41a Abs. 4 und Art. 41b Abs. 3 GSchV) 
anlässlich eines Baubewilligungsverfahrens festzulegen oder die ÜbgBest 
GSchV anzuwenden (Erw. II.7).

Gemäss den Anmerkungen von Hans W. Stutz zu diesem Urteil (in URP 2013 
S. 163) wirft die Festlegung des Gewässerraums in einem 
Baubewilligungsverfahren verschiedene Probleme auf: Zunächst könne eine 
ungeordnete, zufällige Festlegung für einzelne Grundstücke zu einem Flickwerk 
führen. Bei den Planungsarbeiten müsse ein genügend gross gewählter 
Perimeter betrachtet werden; nur so lassen sich die verschiedenen öffentlichen 
und privaten Interessen (namentlich der betroffenen Ober- und Unterlieger) 
sachgerecht berücksichtigen und könnten zweckmässige Gesamtergebnisse 
erzielt werden. Das Baubewilligungsverfahren sei für eine solche umfassende 
Interessenabwägung in der Regel nicht geeignet. Zudem könnten die Betroffenen 
ihre Mitwirkungsrechte nur im Rahmen des Rechtsmittelverfahrens (Baurekurs 
usw.) nachträglich ausüben. Art. 36a Abs. 1 GSchG verlange jedoch, dass die 
Betroffenen vor der Festlegung des Gewässerraums angehört würden. 

22

In diesem Sinne hält auch Jeannette Kehrli (Spielräume der Kantone in der Ge-
setzgebung und der Rechtsanwendung, in: URP 2016, S. 744) dafür, dass die 
Anforderungen von Art. 36a Abs. 1 GSchG die Festlegung der Gewässerräume 
im Baubewilligungsverfahren jedenfalls in Kantonen ausschliesse, die im Baube-
willigungsverfahren kein Einspracheverfahren kennen, da sich diesfalls die "An-
hörung“ auf das Rechtsmittelverfahren beschränken würde.

3.6 Im Kanton Schwyz kann während der Auflagefrist gegen ein Bauvorhaben 
nach Massgabe des Verwaltungsrechtspflegegesetzes öffentlich-rechtliche 
Einsprache bei der Bewilligungsbehörde erhoben werden, welche diese beurteilt 
(vgl. § 80 Abs. 1, 2 u. 4 PBG). Über das Baugesuch und allfällige öffentlich-recht-
liche Einsprachen ist gleichzeitig Beschluss zu fassen (§ 81 Abs. 2 Satz 1 PBG). 

3.7 Die Beurteilung der gewässerschutzrechtlichen Bewilligungsfähigkeit des 
Bauvorhabens im Baubewilligungsverfahren (nach Massgabe des 
behördenverbindlichen Gewässerrauminventars und insbesondere auch unter 
Abwägung der massgebenden Interessen [Art. 41a Abs. 3 ff. GSchV]) erweist 
sich als rechtmässig. 

Konkret verhält es sich so, dass es sich beim Verlauf des H.________bachs ent-
lang der westlichen Grenze des Gestaltungsplangebietes (Grundstücksgrenze 
von KTN 001.________) um einen genügend grossen, zusammenhängenden 
Gewässerabschnitt handelt, um die verschiedenen öffentlichen und privaten 
Interessen sachgerecht zu berücksichtigen und zweckmässige 
Gesamtergebnisse erzielen zu können (vgl. Erw. 3.4.2 hiervor; Plan Nr. 2294_1-
102A Situation Erschliessung D.________ vom 30.11.2015 = VB 132/2016-act. 
III.-02 in Gesuchsunterlagen B5; vgl. auch die Abschnittsklassifizierung in dem 
vom AFU auf der Basis der Erhebungen vom 10.7.2012 erstellten 
Ökomorphologie-Report vom 22.3.2018 [= Bg-act. 1]).

4.1 Das Baugesuch 'Abbruch Stall, Neubau 6 MFH Erschliessungsstrasse und 
Brücke, Projektänderung vom 30.11.2015' sieht vor, in Verlängerung der 
bestehenden Erschliessungsstrasse M.________ (L.________gasse) auf KTN 
013.________, ab KTN 002.________ eine auf Mikropfählen fundierte Brücke 
über den H.________bach zum Baugrundstück KTN 001.________ zu erstellen 
(nachfolgend: Brücke L.________) (VB 132/2016-act. III.-02 Gesuchsunterlagen 
B7). Die Brücke weist eine Breite von 4.90 m und eine Spannweite von 4.71 m 
sowie zwei Schleppplatten mit einer Länge von 2.73 m (auf KTN 002.________) 
resp. 2.89 m (auf KTN 001.________) auf. Der Fussweg entlang dem 
H.________bach wird durch Rampen angehoben und über die Brücke (die 
Schleppplatte auf der Unterwasserseite) geführt. Dessen Ausbaubreite beträgt 

23

0.9 m (vgl. Plan Nr. 2294_1-110B Brücke L.________ vom 30.11.2015 = VB 
132/2016-act. III.-02 in Gesuchsunterlagen B5; Baubeschrieb Brücke L.________, 
Projektänderung vom 30.11.2015 = VB 132/2016-act. III.-02 Gesuchsunterlagen 
B7, angefochtener RRB Nr. 976/2017 Erw. 9.2).

4.2 Nach der Brücke L.________ zweigt auf KTN 001.________ aus der neuen 
Erschliessungsstrasse D.________ eine Stichstrasse in Richtung Norden ab, als 
Zufahrt zu den im Nordwestbereich der Parzelle projektierten Häusern A1 und 
A2. Die neue Erschliessungsstrasse dreht an dieser Stelle hangaufwärts in Rich-
tung Süden und nach rund 70 m (unterhalb der projektierten Häuser B2 und B3) 
in einer Haarnadelkurve wieder nach Norden und erschliesst derart die östlich 
(bergwärts) gelegenen Häuser B1 und B2. Die südöstlich situierten Häuser B3 
und B4 werden ab der Haarnadelkurve durch eine in südlicher Richtung weiter 
führende Stichstrasse erschlossen (vgl. Plan Nr. 2294_1-102A Situation Er-
schliessung D.________ vom 30.11.2015 = VB 132/2016-act. III.-02 in Gesuchs-
unterlagen B5). 

4.3 Die Linienführung der Erschliessungsstrasse wurde im Sinne der Disp.-Ziff. 
3 des RRB Nr. 793/2009 vom 7. Juli 2009 (vgl. Erw. 3.2 hiervor) gegenüber jener 
im Gestaltungsplan 1 - 500 (Plan Nr. 210-40 vom 20.1.2006; GR-act. 3) optimiert 
und schmaler (ohne Trottoir) geplant. Dadurch hält die gegen Süden auf KTN 
001.________ hangaufwärts drehende Erschliessungsstrasse an der engsten 
Stelle zum H.________bach (gegenüber dem südlichen Bereich von KTN 
014.________, nahe der Grenze zu KTN 007.________) nunmehr sowohl den 
kantonalen und kommunalen Gewässerabstand von mindestens 5 m gegenüber 
der Böschungskante des H.________bachs ein (vgl. § 66 PBG; Art. 58 kommu-
nales Baureglement [BauR]), als auch die im behördenverbindlichen Gewässer-
rauminventar vom 3. Juni 2014 festgelegte, minimale Breite des Gewässerraums 
von 5.5 m ab der Mittelachse des H.________bachs gemäss Art. 41a Abs. 2 lit. b 
GSchV (vgl. Bestätigung und Detailansicht der N.________ für Raumplanung 
vom 17.2.2015 = VB 132/2016-act. III.-02 in Gesuchsunterlagen B6). Auch wenn 
sich diese Breite aus dem Plan Nr. 2294_1-102A Situation Erschliessung 
D.________ vom 30. November 2015 (VB 132/2016-act. III.-02 in Gesuchsunter-
lagen B5) nicht exakt herausmessen lässt, setzen jedenfalls sowohl die Be-
schwerdegegner in der Beschwerdeantwort im vorinstanzlichen Verfahren vom 1. 
September 2016 (VB 132/2016-act. V.-07 Ziff. 4.2), als auch der Gemeinderat (in 
GRB B2.2.2-2016-0313 Erw. 14.3 lit. c/dd) und der Regierungsrat (in RRB 
Nr. 976/2017 Erw. 8.6) als gegeben voraus, dass die Erschliessungsstrasse ei-
nen Abstand von 5.5 m gegenüber der Mittelachse des H.________bachs ein-
hält, so dass diesbezüglich von einem verbindlichen Planinhalt auszugehen ist. 

24

Die projektierten sechs Mehrfamilienhäuser (A1/A2, B1-B4) halten durchgehend 
einen grösseren Abstand gegenüber dem H.________bach ein (vgl. Plan Nr. 
247-30 Situation = VB 132/2016-act. III.-02 in Gesuchsunterlagen B5).

4.4.1  Gemäss den Ausführungen des AWB (Mitbericht vom 28.6.2016 zur Stel-
lungnahme des ARE vom 4.7.2016) handelt es sich beim H.________bach um 
ein Fliessgewässer in einem naturfremden resp. stark beeinträchtigten Zustand, 
bei welchem eine Bestockung der Ufer weitgehend fehlt. Die vom AFU erhobe-
nen ökomorphologischen Aufnahmen gingen von einer aktuellen Sohlenbreite 
von 0.8 m aus. Da keine Breitenvariabilität vorhanden sei, werde die vorhandene 
Sohlenbreite mit einem Korrekturfaktor von 2 multipliziert, was eine natürliche 
Sohlenbreite von 1.6 m ergebe (vgl. VB 132/2016-act. III.-02 Beilage 3). 

4.4.2  Der Regierungsrat hat im angefochtenen RRB Nr. 976/2017 vom 19. De-
zember 2017 u.a. ausgeführt, es sei nicht weiter zu beanstanden, dass beim Er-
lass des behördenverbindlichen Gewässerrauminventars kein (separates) öffent-
liches Mitwirkungsverfahren durchgeführt worden sei, da nach der verwaltungs-
gerichtlichen Rechtsprechung die Rechtswahrung bei richtplanerischen Akten 
(wie dies auch das Gewässerrauminventar darstelle) im Zuge der Umsetzung in 
das Nutzungsplanungsverfahren, bei dem die entsprechenden individualrechtli-
chen Verfahrensgarantien einzuhalten seien, bzw. im konkreten Baubewilligungs-
verfahren erfolge. In diesem Sinne hätten die Beschwerdeführer im vorliegenden 
Baubewilligungsverfahren ihre Anliegen vorbringen können (Erw. 8.2.4; vgl. auch 
Erw. 3.4.3 und 3.7 hiervor).

Nach Art. 41a Abs. 2 lit. a GSchV müsse der Gewässerraum daher mindestens 
11 m betragen. Der H.________bach befinde sich zwar im BLN-Gebiet Nr. 1606. 
Die Förderung naturnaher Bachabschnitte sei indessen kein explizites Schutzziel 
des BLN-Gebietes Nr. 1606 (Teilraum 1: Urnersee), welches eine Berechnungs-
weise des Gewässerraums nach Art. 41a Abs. 1 lit. a GSchV erfordern würde 
(Erw. 8.4.2). 

Gründe, welche für eine Erhöhung der Breite des Gewässerraums gemäss Art. 
41a Abs. 3 GSchV sprechen würden, seien vorliegend nicht ersichtlich. Zwar be-
stehe ein gewisser Handlungsbedarf in Bezug auf den Hochwasserschutz. Unter 
anderem wegen der Eindolung des H.________bachs auf KTN 007.________ 
bis 004.________ resp. der geringen Abflusskapazität bestehe offenbar ein ge-
wisses Überschwemmungsrisiko. Eine Verbreiterung des Gewässerraums auf 
dem Baugrundstück könnte dieser Problematik jedoch keine Abhilfe schaffen, 
zumal die von den Beschwerdegegnern geplanten Baukörper einen erheblichen 
Abstand zum Gewässerraum aufweisen würden. Nach Art. 41d Abs. 3 GSchV 

25

hätten die Kantone bis Ende 2014 eine Renaturierungsplanung für Fliessgewäs-
ser erstellen müssen. Die für die Planung von Revitalisierungen zuständigen Äm-
ter (AWB, AFU, ANJF) hätten für den H.________bach bis anhin keine Revitali-
sierung vorgesehen (Karten strategische Revitalisierungsplanung vom 
17.12.2014, vgl. Erw. 5.3. hiernach). Eine Offenlegung des H.________bachs 
dürfte aufgrund der örtlichen Verhältnisse (Verlauf der Strasse) kaum möglich 
sein. Es treffe somit nicht zu, dass eine Verbreiterung des Gewässerraums unter 
Berücksichtigung von Art. 41a Abs. 3 lit. b GSchV geboten gewesen wäre (Erw. 
8.4.3). 

Ob für den eingedolten Bereich des H.________bachs auf den vom Bauvorha-
ben nicht betroffenen Parzellen KTN 007.________ bis KTN 004.________ ein 
Gewässerraum hätte ausgeschieden werden müssen, bilde nicht Gegenstand 
des vorliegenden Beschwerdeverfahrens (Erw. 8.5).

5.1 Die Bestimmung der Breite des Gewässerraums entlang von Fliessgewäs-
sern gemäss Art. 41a GSchV orientiert sich an der etablierten Schlüsselkurve ge-
mäss dem Leitbild Fliessgewässer Schweiz, für eine nachhaltige Gewässerpolitik 
(hrsg. vom BUWAL/BWG/BLW/ARE, 2003). Der Gewässerraum umfasst die Ge-
rinnesohle und den Raum auf beiden Uferseiten des Gewässers. Der minimale 
Gewässerraum gemäss Art. 41a Abs. 2 GSchV dient der Sicherstellung der 
natürlichen Gewässerfunktionen und des Hochwasserschutzes. In für die Förde-
rung der Biodiversität vorrangigen Gebieten (…) muss ein breiterer Gewässer-
raum gemäss Art. 41a Abs. 1 GSchV ausgeschieden werden. In Landschaften 
von nationaler Bedeutung und kantonalen Landschaftsschutzgebieten ist dieser 
breitere Gewässerraum nur dann verlangt, wenn die Schutzziele dieser Gebiete 
explizit gewässerbezogen sind. In bestimmten Fällen (z.B. Schutz vor Hochwas-
ser, Revitalisierung, bestimmte Schutzziele) muss der minimale Gewässerraum 
gemäss Art. 41a Abs. 3 GSchV erweitert werden (vgl. BAFU/BLW/ARE, Merkblatt 
Gewässerraum und Landwirtschaft, 2014, Ziff. 2.1 S. 2 f.). 

Laut dem Merkblatt "Festlegung der Gewässerräume" des Umweltdepartements 
des Kantons Schwyz vom 29. März 2018 ist in Naturschutzgebieten von nationa-
ler und kantonaler Bedeutung die verschärfte Schlüsselkurve nach Art. 41a 
Abs. 1 GSchV anzuwenden. Bei kommunalen Naturschutzgebieten und in BLN-
Gebieten erfolgt die Bemessung des Gewässerraums ohne spezifische Schutz-
ziele für Fliessgewässer nach Art. 41a Abs. 2 GSchV (vgl. Ziff. 2.13 S. 2; Ziff. 4.1 
S. 5 i.f.).

5.1.1  In der Beschreibung des BLN-Objekts 1606 "Vierwaldstättersee mit Kern-
wald, Bürgenstock und Rigi“ (einsehbar auf https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/ 

26

home/themen/landschaft/fachinformationen) werden für das eine Fläche von 
37‘124 ha umfassende BLN-Gebiet als Schutzziele (3.) aufgeführt: 

3.1 Die Silhouetten der Berge und Hügelzüge um den See erhalten und das Re-
lief der Gebirgslandschaft ungestört erhalten.

3.2 Die vielfältige Seen- und Berglandschaft in ihrer Authentizität erhalten.
3.3 Das in weiten Teilen ungestörte Zusammenspiel zwischen offener See-

fläche, sanften Ufergebieten und schroffen Felswänden erhalten.
3.4 Die Geotope und typischen Fels- und Geländeformen erhalten.
3.5 Das Mosaik aus gestalteten und genutzten Landschaften und natürlichen 

Lebensräumen erhalten.
3.6 Die Feucht- und Trockenlebensräume in ihrer Qualität sowie ökologischen 

Funktion und mit ihren charakteristischen Pflanzen- und Tierarten erhalten.
3.7 Die Gewässer und ihre Lebensräume in einem natürlichen und naturnahen 

Zustand erhalten.
3.8 Die natürlichen Seeufer, die Flachwasserzonen und die Unterwasserwiesen 

mit ihren charakteristischen Pflanzen- und Tierarten erhalten.
3.9 Die Wälder, insbesondere die seltenen Waldgesellschaften, in ihrer Vielfalt 

und Qualität sowie mit den charakteristischen Arten erhalten.
3.10 Die ökologische Vernetzung der Lebensräume erhalten.
3.11 Die standortangepasste land- und alpwirtschaftliche Nutzung erhalten und 

ihre Entwicklung zulassen.
3.12 Die standorttypischen Strukturelemente der Kulturlandschaft wie Alpgebäu-

de, Hecken, Einzelbäume, Obstgärten und Trockensteinmauern erhalten.
3.13 Die wertvollen Ortsbilder mit ihren prägenden Elementen und mit ihrem Um-

feld erhalten.
3.14 Die kulturhistorisch wertvollen touristischen Ensembles, Bauten und Anlagen 

mit ihrem Umfeld erhalten.
3.15 Die historischen Verkehrswege in ihrer Substanz und ihrer Einbettung in die 

Landschaft erhalten.

5.1.2  Das BLN-Gebiet 1606 wird in sechs Teilräume (Urnersee, Klewenalp, Rigi, 
Bürgenstock, Westliche Seebuchten, Kernwald und Alpnachersee), mit je eige-
nen spezifischen Schutzzielen gegliedert. Für den Teilraum Urnersee (mit östlich 
und westlich angrenzenden Bergketten), in welchem das Baugebiet D.________ 
in Morschach liegt, lauten die spezifischen Schutzziele (5.) wie folgt: 

5.1 Die Berg- und Seenlandschaft des Urnersees mit dem Mosaik aus kultur-
landschaftlichen und natürlichen Räumen erhalten.

5.2 Die unberührten und wenig erschlossenen Talflanken mit ihrem landschaft-
lich und ökologisch wertvollen Mosaik aus Felswänden, Felsfluren und Wald 
erhalten.

5.3 Die einzigartigen geologischen Profile sowie die Fels- und Geländeformen 
erhalten.

5.4 Die ungestörten Übergänge zwischen offener Seefläche, sanften Ufergebie-
ten und unberührten Felswänden erhalten.

5.5 Die standortangepasste landwirtschaftliche Nutzung, insbesondere die Be-
wirtschaftung der Wildheuplanggen, erhalten.

27

Die Schutzziele für das gesamte Gebiet des BLN-Objektes 1606 sind auch für die-
sen Teilraum gültig.

5.1.3  Für das gesamte Gebiet des BLN-Objektes 1606 werden somit die Erhal-
tung der vielfältige Seen- und Berglandschaft in ihrer Authentizität sowie der 
natürlichen Seeufer, der Flachwasserzonen und die Unterwasserwiesen mit ihren 
charakteristischen Pflanzen- und Tierarten (Ziff. 3.2 und 3.8) und in Ziff. 3.7 in 
allgemeinerer Art die Erhaltung der Gewässer und ihre Lebensräume in einem 
natürlichen und naturnahen Zustand als Schutzziele genannt.

Bei den spezifischen Schutzzielen für den Teilraum Urnersee wird gewässerbe-
zogen der Erhalt der Berg- und Seenlandschaft mit dem Mosaik aus kultur-
landschaftlichen und natürlichen Räumen sowie der ungestörten Übergänge zwi-
schen offener Seefläche, sanften Ufergebieten und unberührten Felswänden (Zif-
fer 5.2 und 5.4) aufgeführt. Bei der Beschreibung der Lebensräume werden die 
Auengehölze und Riedlandschaften der Flussmündungen genannt (Ziff. 4.3).

5.1.4  Die Ausführungen des AWB im Mitbericht vom 28. Juni 2016 (VB 
132/2016-act. III.-02 Beilage 3), wonach für den Teilraum "Urnersee“ des BLN-
Gebietes 1606 keine expliziten Schutzziele für Fliessgewässer bestehen, welche 
die Berechnungsweise des Gewässerraums gemäss Art. 41a Abs. 1 lit. a GSchV 
erfordern, erweisen sich somit als zutreffend. Daran ändert auch nichts, dass im 
Anschluss an die spezifischen Schutzziele (wie bei sämtlichen anderen Teilräu-
men) die Anmerkung angebracht ist, dass die Schutzziele für das gesamte Ge-
biet des BLN-Objektes 1606 auch für diesen Teilraum gültig sind. Denn die 
Schutzziele für das gesamte Gebiet des BLN-Objektes 1606 bezeichnen selber 
keine spezifischen Schutzziele für Fliessgewässer. 

Daraus folgt sowohl aufgrund des Merkblatts "Gewässerraum und Landwirt-
schaft" (hrsg. v. BAFU/BLW/ARE, S. 3), als auch des Merkblatts "Festlegung der 
Gewässerräume" des kantonalen Umweltdepartements (S. 5), dass der Um-
stand, wonach das Baugebiet D.________ in Morschach im Teilraum "Urnersee" 
des BLN-Gebietes 1606 liegt, nicht zur Folge hat, dass die Bemessung des Ge-
wässerraums des H.________bachs nach Art. 41a Abs. 1 GSchV zu bemessen 
ist. 

Dem Regierungsrat ist somit beizupflichten, dass die Ausscheidung des Gewäs-
serraums des H.________bachs korrekt nach Art. 41a Abs. 2 GSchV erfolgt ist 
(vgl. angefochtener RRB Nr. 976/2017 Erw. 8.4.2).

5.2 Betreffend die von den Beschwerdeführern verlangte Erhöhung der Breite 
des Gewässerraums des H.________bachs zur Gewährleistung des Schutzes 
vor Hochwasser (Art. 41a Abs. 3 lit. a GSchV) ist vorab festzuhalten, dass der an 

28

den behördenverbindlich ausgeschiedenen Gewässerraum des 
H.________bachs angrenzende Bereich auf KTN 001.________ in der kantona-
len Naturgefahrenkarte (öffentlich einsehbar im Internet-Geoportal WebGIS des 
Kantons Schwyz; bei aktivem Naturgefahren-Thema kann auf eine Fläche ge-
klickt werden, woraufhin in einem Popup-Fenster die an dieser Stelle geltenden 
Gefahrenprozesse und deren -stufen aufgezeigt werden) in Bezug auf Hochwas-
sergefahr und Murgang nahezu durchgehend der gelben (geringen) Gefährdung 
und gelb-weiss gestreiften (Rest)Gefährdung zugeordnet ist. Einzig der unmittel-
bare Bereich bei der Eindolung auf KTN 004.________ sowie ein schmaler Spi-
ckel im untersten (nordwestlichen) Bereich auf KTN 001.________, beginnend 
gegenüber KTN 002.________, sind in Bezug auf Hochwassergefahr und Mur-
gang der blauen (mittleren) Gefährdung zugeteilt. 

5.2.1  Eine Erhöhung der nach Art. 41a Abs. 2 lit. a GSchV berechneten Breite 
des Gewässerraums des H.________bachs zum Schutz vor Hochwasser ist auf-
grund der kantonalen Naturgefahrenkarte (als raumplanerische Massnahme) 
nicht erforderlich. Das AFU stellte im Mitbericht vom 27. Juni 2016 denn auch 
klar, dass das Gewässerrauminventar in enger Zusammenarbeit mit der Ge-
meinde, dem AWB, dem ARE und dem AFU entstanden sei und die Interessen 
und Vorgaben von Gewässer- und Hochwasserschutz bei der Ausscheidung 
berücksichtigt und in die Inventare eingeflossen seien (vgl. VB 132/2016-act. III.-
02 Beilage 1).

5.2.2  Das AWB hat im Fachbericht zuhanden des Gesamtentscheides B2014-
0902 vom 24. März 2016 darauf hingewiesen, dass die Hochwasserschutzpro-
blematik vor allem durch die Eindolung auf den Parzellen KTN 007.________ bis 
004.________ und deren geringen Abflusskapazität verursacht werde und fest-
gehalten, dass mit der Bestockung des H.________bachs, welche es auch als 
Ersatzmassnahme für den Eingriff in den H.________bach verlangte (vgl. dazu 
Erw. 9.2 ff. hiernach), die Erosion weitestgehend reduziert werden könne (vgl. VB 
132/2016-act. III.-02 Gesamtentscheid B2 Kap. II. Ziff. 5/Fachbericht AWB B3). 
Der ausgeschiedene Gewässerraum von 11 m des H.________bachs sei für die 
Gewährleistung der Hochwassersicherheit ausreichend (vgl. Mitbericht des AWB 
vom 28.6.2016 = VB 132/2016-act. III.-02 Beilage 3). Der im ursprünglichen Bau-
gesuch vom 8. Juli 2014 geplanten Bachverbauung oberhalb der Eindolung auf 
den Parzellen KTN 007.________ bis 004.________ mittels Holzkastensperren 
versagte das AWB die Zustimmung wegen der sich daraus ergebenen Einen-
gung des Abflussprofils und mangels Vereinbarkeit mit Art. 37 GSchG (vgl. 
Schreiben 'Rechtliches Gehör' des ARE vom 22.10.2015 = VB 132/2016-act. III.-
02 Schriftenwechsel B12). Ebenso stellte sich das AWB wegen erhöhter Ver-

29

klausungsgefahr gegen einen Geschiebesammler (mit Rechen) vor der Eindo-
lung (vgl. VB 132/2016-act. III.-02 Beilage 3 S. 4 mit Verweis auf die Ergänzung 
der O.________ Umwelt AG vom 15.1.2015 zu ihrem Gutachten vom 30.9.2013 = 
VB 132/2016-act. II.-01 in Baumappe 2014-10). 

Das Amt für Wald und Naturgefahren (AWN) hat im Mitbericht vom 23./24. Juni 
2016 bezüglich Hochwassergefährdung festgehalten, im Bachabschnitt unterhalb 
der Eindolung nach KTN 007.________ beschränke sich die Problematik auf die 
Erosion. Dieser könne durch ingenieurbiologische Massnahmen (z.B. Faschinen) 
und geeignete Uferbestockung begegnet werden. Voraussetzung seien fachge-
rechte Ausführung, Kontrolle und Unterhalt (u.a. periodisches Zurückschneiden, 
um ein Einwachsen des Abschlussquerschnitts zu verhindern) (vgl. VB 132/2016-
act. III.-02 Beilage 2). 

Dementsprechend hat auch der Gemeinderat im GRB B.2.2.2 2016-0313 vom 
27. April 2016 in Erw. 14.3 lit. d/aa und d/bb (unter Verweis auf den Fachbericht 
des AWB vom 24.3.2016) festgestellt, dass vor allem oberhalb der Eindolung auf 
KTN 004.________ ein gewisser Handlungsbedarf bestehe. Es seien Massnah-
men notwendig, mit denen die weitere Erosion eingedämmt, die bestehenden 
Auskolkungen behoben und Neubildungen vermieden würden, namentlich durch 
Stabilisierung der angerissenen Böschungsborde vor dem Einlauf in die Eindo-
lung auf KTN 004.________ mittels geeigneter Bepflanzung. Vor dem Einlauf in 
die Eindolung sei zudem ein einfacher Geschiebesammler (Metallstäbe) vorzu-
sehen. Ein Pflichtenheft für den von der Beschwerdegegnerin Ziff. 6 zu gewähr-
leistenden, laufenden Unterhalt liege vor (vgl. Vi-act V.-07 Bel. 14). 

Die P.________ AG, Ingenieurbüro, welche für die Beschwerdegegnerin Ziff. 6 
das Pflichtenheft 'Unterhalt H.________bach' erstellte und für die 'Unterhalts-
massnahmen H.________bach' besorgt war/ist (vgl. VB 132/2016-act. V.-07 Bel. 
14 f. und 19) bestätigte mit Beurteilung vom 30. August 2016, dass mit der 
rechtsseitigen Bachuferbestockung auf KTN 001.________ oberhalb der Brücke 
L.________ sowie oberhalb der Eindolung auf KTN 004.________, vor und nach 
der neuen Doppeleinfamilienhaus-Brücke die Uferauskolkung und das Erodieren 
der Uferpartien nachhaltig eindämmt und damit ein Freiwerden von Geschiebe 
weitgehend eliminiert werde, so dass allenfalls höchstens ein einfacher Geschie-
besammler (Grobrechen) vor der Eindolung in Betracht gezogen werden könnte. 
Dieser allfällige Grobrechen habe jedoch nichts mit den aktuellen Bauvorhaben 
zu tun und sei nicht durch diese verursacht, sondern wäre allenfalls separat in 
Betracht zu ziehen (vgl. Bg-act. 5 S. 4 f.). 

5.2.3  Mit Ausnahme der projektierten Erschliessungsbrücken L.________ und 
für das Doppeleinfamilienhaus oberhalb der Eindolung auf KTN 004.________ 

30

(als im Gewässerraum standortgebundene, im öffentlichen Interesse liegende 
Anlagen gemäss Art. 4a Abs. 1 Satz 1 GSchV; vgl. dazu Erw. 6.2.1 und Erw. 8.3 
hiernach) liegen die auf KTN 001.________ geplanten Bauten und Anlagen weit 
ausserhalb der Bereiche mit mittlerer Hochwassergefährdung. Die Brücke 
L.________ hält das notwendige Freibord ein und engt das Abflussprofil des 
H.________bachs nicht ein, so dass sich durch den Brückenneubau keine 
Hochwassergefährdung ergibt, wie das AWB im Fachbericht zuhanden des Ge-
samtentscheides B2014-0902 vom 24. März 2016 (vgl. VB 132/2016-act. III.-02 
Gesamtentscheid B2 Kap. II. Ziff. 5) sowie im Mitbericht vom 28. Juni 2016 (vgl. 
VB 132/2016-act. III.-02 Beilage 3 mit Verweis auf das Gutachten O.________ 
Umwelt AG vom 30.11.2015 = VB 132/2016-act. III.-02 in Gesuchsunterlagen B7) 
bestätigt hat. Eine Erhöhung der Hochwassergefährdung wurde auch hinsichtlich 
der geringen zusätzlichen Meteorwassermenge ausgeschlossen, welche auf-
grund des Bauvorhabens in den H.________bach eingeleitet werden soll (vgl. 
GRB B.2.2.2 2016-0313 Erw. 14.3 lit. d/bb S. 20 mit Hinweis auf die Berechnung 
der Q.________ AG vom 25.6.2014 = VB 132/2016-act. III.-02 in Gesuchsunter-
lagen B5).

Ebenso hat das AWB im Fachbericht zuhanden des Gesamtentscheides B2015-
0237 vom 24. März 2016 (vgl. Aktenverzeichnis VB 129/2016 [nachfolgend: VB 
129/2016-act.] IX.-02 Gesamtentscheid B2) bescheinigt, dass mit der Brücke zur 
Erschliessung des Doppeleinfamilienhauses das Abflussprofil nicht eingeengt 
und das notwendige Freibord eingehalten werde (vgl. VB 129/2016-act. IX.-02 
Fachberichte B3; vgl. auch den technischen Bericht der Q.________ AG vom 
20.11.2015, mit Verweis auf die Beurteilung der Abflusskapazität durch 
O.________ Umwelt AG vom selben Tag = VB 129/2016-act. IX.-02 in Gesuchs-
unterlagen B6). Der Gemeinderat hat im GRB B.2.2.2 2016-0315 die Verknüp-
fung des Bauvorhabens 'Brücke zur Erschliessung des Doppeleinfamilienhauses' 
mit Forderung nach Hochwasserschutzmassnahmen als unzulässig erachtet, weil 
sich durch dieses Bauvorhaben keine Hochwassergefährdung ergibt. Da das Ab-
flussprofil nicht eingeengt und das notwendige Freibord eingehalten wird, die Ab-
flusskapazitäten unverändert bleiben und in diesem Bereich kein Meteorwasser 
eingeleitet wird, könnten Verbauungen nicht als Auflagen im Baubewilligungsver-
fahren verfügt werden (Erw. 4.3.4 S. 8 f. mit Verweis auf Gutachten O.________ 
Umwelt AG vom 30.11.2015 = VB 132/2016-act. III.-02 in Gesuchsunterlagen B7 
sowie VB 132/2016-act. III.-02 Gesamtentscheid B2 Kap. II. Ziff. 5).

Der Gemeinderat hat in GRB B.2.2.2 2016-0315 (Erw. 4.3.4 S. 8 f. und Disp.-Ziff. 
6 b+c S. 12) indessen auch festgestellt, dass im Bereich des Felswandfusses bis 
zum Beginn der Eindolung in Sachen Hochwasserschutz ein gewisser Hand-
lungsbedarf vorhanden ist und er darauf besteht, dass die Beschwerdegegnerin 

31

Ziff. 6 (mit Unterstützung der Flurgenossenschaft H.________strasse) entspre-
chend ihrer statutarischen Verpflichtung die Sanierung mit den auch in GRB 
B.2.2.2 2016-0313 (Erw. 14.3 lit. d/aa) angeführten Massnahmen angeht (vgl. 
dazu Erw. 5.2.2 dritter Absatz hiervor; vgl. auch Bg-act. 5 S. 4 f.).

5.2.4  Als Zwischenfazit ergibt sich somit, dass die zuständigen kantonalen Fach-
instanzen einen Handlungsbedarf in Bezug auf den Hochwasserschutz nament-
lich aufgrund der Problematik der Erosion erkannt haben, wobei dieser Gefähr-
dung insbesondere mit geeigneter Uferbestockung sowie Kontrolle und Unterhalt 
wirksam begegnet werden kann. Hierauf bezieht sich offensichtlich auch die Fest-
stellung des AWN im Schreiben 'Gemeinde Morschach, Nachführung integrale 
Naturgefahrenkarte, Ergebnis der öffentlichen Mitwirkung' vom 19. Dezember 
2017 (Bf-act. 14 lit. I S. 4), dass sich der H.________bach wasserbaulich in ei-
nem ungenügenden Zustand befinde (vgl. auch Mitbericht des AWN vom 
24.6.2016 = VB 129/2016-act. IX.-02 Beilage 2 i.f.). Eine Verbreiterung des Ge-
wässerraums des H.________bachs zum Schutz vor Hochwasser wurde von den 
kantonalen Fachinstanzen dagegen übereinstimmend als nicht erforderlich beur-
teilt. Auch der von der geringen Abflusskapazität der Eindolung des 
H.________bachs (ausserhalb des Baugrundstückes) auf KTN 004.________ 
ausgehende Hochwassergefährdung lässt sich nicht mittels einer Verbreiterung 
des Gewässerraums begegnen (vgl. angefochtener RRB Nr. 976/2017 Erw. 
8.4.3). Dies entspricht der kantonalen Naturgefahrenkarte sowie dem erwähnten 
Schreiben des AWN vom 19. Dezember 2017 (Bf-act. 14 lit. l S. 5), wonach bei 
einem allfälligen Hochwasserereignis das ausufernde Wasser nicht in nördlicher 
Richtung (wie der H.________bach) abfliesst, sondern über die westlich an KTN 
004.________ angrenzende H.________strasse. 

Eine Erhöhung der Hochwassergefährdung aufgrund der geplanten Bauten und 
Anlagen auf KTN 001.________ wurde von den kantonalen Fachinstanzen mit 
nachvollziehbarer Begründung verneint (vgl. Erw. 5.2.2 f. hiervor), weswegen der 
Feststellung des Regierungsrates gefolgt werden kann, dass der von den 
Beschwerdeführern verlangte Umweltbericht nicht erforderlich ist (RRB Nr. 
976/2017 Erw. 10.2; RRB Nr. 977/2017 Erw. 8.2). Eine Erweiterung der nach Art. 
41a Abs. 2 lit. a GSchV berechneten Breite des Gewässerraums des 
H.________bachs zum Schutz vor Hochwasser erweist sich aufgrund der kanto-
nalen Naturgefahrenkarte sowie der Abklärungen der Fachinstanzen als nicht er-
forderlich. Auf deren umfassende Beurteilung der Hochwassersicherheit (auch im 
Sinne des Genehmigungsbeschlusses RRB Nr. 793/2009 vom 7.7.2009 = VB 
132/2016-act. V.-11 Bel. 27 Erw. 2.4) kann abgestellt werden (vgl. Erw. 1.5 hier-
vor).

32

Anzufügen ist, dass auch jene Stelle, an der sich die Erschliessungstrasse (ge-
genüber dem südlichen Bereich von KTN 014.________, nahe der Grenze zu 
KTN 007.________) bis auf knapp 5 m der Böschungskante des 
H.________bachs annähert (vgl. Erw. 4.3 hiervor), rund 2 m über dem Niveau 
dieser Böschungskante situiert ist, und in der kantonalen Naturgefahrenkarte in 
Bezug auf Hochwassergefahr und Murgang der gelben (geringen) Gefährdung 
zugeordnet ist (vgl. Höhenangaben auf dem Plan Nr. 247-30 Situation vom 
30.11.2015 = VB 132/2016-act. III.-02 in Gesuchsunterlagen B5). 

5.3 Das AWB hat in seinem Mitbericht vom 28. Juni 2016 (VB 132/2016-act. 
III.-02 Beilage 3; vgl. vorstehend Erw. 4.4.1) u.a. auch festgehalten, eine Offen-
legung des eingedolten Abschnitts (ab KTN 004.________ bis 007.________; 
vgl. Erw. 3.1 hiervor; Plan Nr. 2294_1-102A Situation Erschliessung D.________ 
vom 30.11.2015) sei aufgrund der örtlichen Situation (Verlauf mehrheitlich in der 
Strasse) nicht möglich. Die nach der Methodik des BAFU ('Vollzugshilfe Renatu-
rierung der Gewässer‚ Revitalisierung Fliessgewässer - Strategische Planung', 
vgl. auch Art. 41d GSchV) auf der Grundlage der ökomorphologischen Erhebun-
gen erstellte Revitalisierungsplanung ('Plausibilisierter Nutzen für Natur und 
Landschaft im Verhältnis zum voraussichtlichen Aufwand' [= Karten strategische 
Revitalisierungsplanung vom 17.12.2014, abrufbar auf sz.ch/behoerden/umwelt-
natur-landschaft/wasserbau/revitalisierungsplanung]) beinhalte für den fraglichen 
Abschnitt am H.________bach keine Massnahmen zur Revitalisierung.

Der Regierungsrat hat im angefochtenen RRB Nr. 976/2017 (Erw. 8.4.3) diese 
fachliche Beurteilung bestätigt und festgehalten, dass eine Verbreiterung des 
Gewässerraums unter Berücksichtigung von Art. 41a Abs. 3 lit. b. GSchV nicht 
geboten war. Der Gemeinderat hat in seiner Vernehmlassung vom 7. Februar 
2018 (S. 5), bekräftigt. dass eine Revitalisierung des H.________bachs nicht 
vorgesehen sei und begründet dargelegt, dass und weswegen eine 
Revitalisierung die Biodiversität nicht fördern könne. Abgesehen davon würde 
eine Revitalisierung durch die Brücke L.________ nicht verunmöglicht.

5.3.1 Die auf der Einschätzung der kantonalen Fachinstanzen und der beigezo-
genen Experten beruhende Beurteilung der Vorinstanzen erweist sich angesichts 
der gebotenen Zurückhaltung des Verwaltungsgerichts bei der Beurteilung von 
technischen Spezialfragen, wenn bei der Ermittlung ein Fachgremium mitwirkte, 
bei welchem das Fachwissen ausgeprägter vorhanden ist als beim Verwaltungs-
gericht (VGE III 2018 42 vom 27.7.2018 Erw. 4.4.2; VGE III 2011 202 vom 
23.5.2012 Erw. 6.2; VGE 710/00 vom 31.8.2001 Erw. 3, je mit weiteren Hinwei-
sen; vgl. Urteil BGer 8C_818/2010 vom 2.8.2011 Erw. 3.4 mit Hinweisen), als 
nachvollziehbar, plausibel und rechtmässig. Einerseits ist das Revitalisierungspo-

33

tenzial des H.________bachs als gering zu veranschlagen, weshalb für dieses 
Gewässer zu Recht keine Revitalisierung vorgesehen wurde. Zum andern ist 
nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanzen entsprechend die Erforderlichkeit 
einer Erhöhung der Breite des Gewässerraums des H.________bachs - zur Ge-
währleistung des für eine allfällige Revitalisierung erforderlichen Raumes - auf-
grund der vorgenommenen fachlichen Abklärungen (nach der Methodik des BA-
FU, vgl. auch Bf-act. 13 S. 2) verneint haben, was nicht zu beanstanden ist. 

Die gegenteilige Ansicht der Beschwerdeführer, welche auf das ökologische Po-
tential gemäss der ökomorphologischen Erhebungen Bezug nimmt, d.h. auf den 
1. Teilschritt der Revitalisierungsplanung nach der Methodik des BAFU (vgl. Voll-
zugshilfe Renaturierung der Gewässer S. 27 f., zit. in Erw. 5.3 Absatz 1 hiervor; 
VB 132/2016-act. III.-02 Beilage 3 S.5), vermag daran nichts zu ändern. Anzufü-
gen ist, dass sich die Stellungnahme des BAFU vom 27. Mai 2014 (Bf-act. 13 
S. 3 ff.) zum Zwischenbericht der Strategischen Revitalisierungsplanung des 
Kantons Schwyz vom 29. Januar 2014 und zum weiteren Vorgehen äussert, 
nicht aber zum später erstellten Schlussbericht der Revitalisierungsplanung vom 
19. Dezember 2014 (Bf-act. 13 S. 1 f.). Der aus dieser Stellungnahme des BAFU 
abgeleitete Vorhalt der Beschwerdeführer, die erst danach abgeschlossen Revi-
talisierungsplanung sei mangelhaft, entbehrt der Folgerichtigkeit.

5.3.2  Aufgrund von Art. 38a Abs. 1 Satz 2 GSchG, wonach der Nutzen einer 
Revitalisierung und deren wirtschaftliche Folgen in einem ausgewogenen Ver-
hältnis stehen müssen, beschränkt sich das Revitalisierungsgebot auf die wich-
tigsten der verbauten und eingeengten Gewässer. Absicht ist, durch diese plane-
rische Priorisierung ein sehr gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis zu erreichen (vgl. 
Fritsche, Komm. GSchG/WBG, N 16 zu Art. 38a GSchG). Das Revitalisierungs-
gebot wird folglich nicht bereits dadurch verletzt, dass sich die kantonale Revita-
lisierungsplanung auf die wichtigsten der verbauten und eingeengten Gewässer 
beschränkt. 

Eine allfällige künftige Revitalisierung wird zudem weder durch die geplanten 
Brücken, welche nur einen minimalen Teil des H.________bachs beschlagen, 
noch die weiteren auf KTN 001.________ projektierten Bauten und Anlagen, 
welche deutlich über dem Niveau der Böschungskante des H.________bachs zu 
liegen kommen (vgl. Erw. 5.2.4 i.f. hiervor), negativ präjudiziert. Anzufügen ist, 
dass standortgebundene, im öffentlichen Interesse liegende Anlagen (wie 
Brücken) gemäss Art. 41c Abs. 1 Satz 1 GSchV im Gewässerraum erstellt 
werden dürfen, unabhängig davon, ob dessen Breite nach Art. 41a Abs. 1 oder 
Abs. 2 GSchV berechnet oder nach Art. 41a Abs. 3 GSchV erhöht worden ist. 

34

5.4 Soweit sich die Beschwerdeführer dagegen wenden, dass im Rahmen des 
behördenverbindlichen Gewässerrauminventars im eingedolten Bereich des 
H.________bachs (ab KTN 004.________ bis 007.________; vgl. Erw. 3.1 hier-
vor; Plan Nr. 2294_1-102A Situation Erschliessung D.________ vom 30.11.2015) 
kein Gewässerraum ausgeschieden worden ist, ist darauf hinzuweisen, dass 
gemäss Art. 41a Abs. 5 lit. b GSchV auf die Festlegung des Gewässerraums bei 
eingedolten Gewässer verzichtet werden kann, wenn keine überwiegenden In-
teressen entgegenstehen. In vergleichbarer Weise wie das AWB im Mitbericht 
vom 28. Juni 2016 (VB 132/2016-act. III.-02 Beilage 3) und der Regierungsrat im 
angefochtenen RRB Nr. 976/2017 (Erw. 8.4.3) haben auch das BAFU im erläu-
ternden Bericht vom 20. April 2011 zur Parlamentarischen Initiative Schutz und 
Nutzung der Gewässer (07.492) - Änderung der Gewässerschutz-, Wasserbau-, 
Energie- und Fischereiverordnung sowie Fritsche (in Komm. GSchG/WBG, N 64 
zu Art. 36a GSchG) den Verzicht auf die Ausscheidung des Gewässerraums bei 
eingedolten Fliessgewässern damit legitimiert, dass ohne ein konkretes Projekt in 
vielen Fällen unklar sei, wo der Gewässerlauf bei einer allfälligen zukünftigen 
Ausdolung angelegt werde. 

Überwiegende öffentliche Interessen, namentlich Gründen des Hochwasser-
schutzes (vgl. Fritsche, Komm. GSchG/WBG, N 64 zu Art. 36a GSchG) stehen in 
casu einem Verzicht auf die Ausscheidung des Gewässerraumes im eingedolten 
Bereich nicht entgegen (vgl. Erw. 5.2 ff. hiervor). Sodann würde sich für das vor-
liegende Verfahren selbst dann nichts ändern, wenn in diesem eingedolten Ab-
schnitt (ausserhalb von KTN 001.________) anstelle des nicht festgelegten Ge-
wässerraums der Uferstreifen von 10 m (8 m plus die Breite der bestehenden 
Gerinnesohle) ab Uferlinie gemäss Abs. 2 lit. a ÜbgBest GSchV gelten würden, 
denn keine der geplanten Bauten und Anlagen auf KTN 001.________ kommt in 
den Bereich des Uferstreifens gemäss ÜbgBest GSchV entlang des eingedolten 
Bereichs zu liegen. Durch das Bauprojekt auf KTN 001.________ wird der für ei-
ne allfällige spätere Ausdolung benötigte Raum nicht tangiert.

5.5.1  Gemäss den ökomorphologischen Aufnahmen des AFU vom 10. Juli 2012 
beträgt die Breite der Gewässersohle des Gewässerabschnittes oberhalb der 
Eindolung auf KTN 004.________ (Abschnittnummer 6) 2 m, wobei die Breiten-
variabilität eingeschränkt ist (vgl. Bf-act. 5.10 im parallelen Beschwerdeverfahren 
VGE III 2018 13). Gemäss dem erläuternden Bericht des BAFU vom 20. April 
2011 zur Parlamentarischen Initiative Schutz und Nutzung der Gewässer 
(07.492) - Änderung der Gewässerschutz-, Wasserbau-, Energie- und Fischerei-
verordnung (lit. A Ziff. 3.1 S. 11) sowie dem vom BAFU/BLW/ARE herausgege-
benen Merkblatt: Gewässerraum und Landwirtschaft, 2014 (Ziff. 2.1 S. 2 f.) ist bei 

35

nicht vorhandener Breitenvariabilität ein Korrekturfaktor von 2 anzuwenden und 
bei eingeschränkter Breitenvariabilität ein solcher von 1.5. Nach dieser Berech-
nungsweise entspricht eine Gewässersohle von 2 m mit eingeschränkter Breiten-
variabilität einer natürlichen Sohlenbreite von 3 m. Bei einer Gerinnesohle von 3 
m natürlicher Breite beträgt der Gewässerraum gemäss Art. 41a Abs. 2 lit. b 
GSchV mindestens 14.5 m (2,5-fache Breite der Gerinnesohle plus 7 m).

5.5.2  Das AWB hat im Mitbericht vom 28. Juni 2016 (VB 132/2016-act. III.-02 
Beilage 3) im Sinne der soeben aufgezeigten Berechnungsweise dargelegt, dass 
die vorhandene Sohlenbreite von 0.8 m des H.________bachs (unterhalb der 
Eindolung von KTN 007.________ [Abschnittnummern 3 und 4]; vgl. dazu Bg-
act. 1) mit einem Korrekturfaktor von 2 (nicht vorhandene Breitenvariabilität) mul-
tipliziert, eine natürliche Sohlenbreite von 1.6 m ergibt, mit der Folge, dass der 
Gewässerraum gemäss Art. 41a Abs. 2 lit. a GSchV total 11 m beträgt (vgl. Erw. 
4.4 hiervor). 

5.5.3  In den Akten findet sich - soweit ersichtlich - weder ein Korrekturfaktor zur 
Bestimmung der natürlichen Sohlenbreite des in seiner Breitenvariabilität einge-
schränkten Bachabschnittes oberhalb der Eindolung auf KTN 004.________ 
(Abschnittnummer 6) noch erläuternde Hinweise darauf, aus welchen Gründen 
bei diesem Gewässerabschnitt - anders als im Bereich unterhalb der Eindolung 
von KTN 007.________ - auf einen solchen Korrekturfaktor verzichtet wurde re-
sp. werden konnte. Mithin wäre in Anwendung der einschlägigen Berechnungs-
modalitäten für den Abschnitt des H.________bachs oberhalb der Eindolung auf 
KTN 004.________ wohl von einer natürlichen Breite der Gerinnesohle von 3 m 
(2 m x 1.5) auszugehen, woraus ein Gewässerraum von (mindestens) 14.5 m re-
sultiert.

Für das vorliegende Verfahren ist dies ohne Einfluss. Die südwestliche Gebäu-
deecke des Einfamilienhauses B4 - welches sich als einzige Baute in der Nähe 
dieses Gewässerabschnittes befindet - wahrt nicht nur die Breite des Gewässer-
raums von 7.25 m ab der Mittelachse des H.________bachs in diesem Abschnitt 
ein, sondern auch die Breite des Uferstreifens von 10 m (8 m plus die Breite der 
bestehenden Gerinnesohle) ab Uferlinie (aus dem Plan Nr. 2294_1-102A Situati-
on Erschliessung D.________ vom 30.112015 gemessen; zur Messweise vgl. 
Fritsche, Komm. GSchG/WBG, N 71 zu Art. 36a GSchG), d.h. auch die ver-
schärften Übergangsbestimmungen. Eine abschliessende Beurteilung des hier 
minimal ein-zuhaltenden Gewässerabstandes erübrigt sich daher. 

5.6 Im Ergebnis gebietet weder der Umstand, dass das Baugebiet D.________ 
im Teilraum "Urnersee" des BLN-Gebietes 1606 liegt, eine Bemessung des Ge-

36

wässerraums des H.________bachs nach Art. 41a Abs. 1 GSchV, noch ist eine 
Erhöhung der berechneten Breite des Gewässerraums aufgrund von Art. 41a 
Abs. 3 lit. a und b GSchV erforderlich (vgl. Erw. 5.1 ff.). Die Ausscheidung des 
Gewässerraums des H.________bachs nach Art. 41a Abs. 2 GSchV im Rahmen 
des vorliegenden Baubewilligungsverfahrens erweist sich als sachgerecht und ist 
mithin nicht zu beanstanden. 

Der nicht erfolgten Ausscheidung eines Gewässerraums im eingedolten Ab-
schnitt des H.________bachs auf KTN 007.________ bis 004.________ stehen 
keine überwiegenden Interessen entgegen. Im Übrigen hätte selbst die Geltung 
der Uferstreifen gemäss Abs. 2 lit. a ÜbgBest GSchV (anstelle des nicht festge-
legten Gewässerraums) keine Folge für vorliegendes Verfahren, da im Bereich 
dieses Uferstreifens keine Bauten oder Anlagen auf KTN 001.________ geplant 
sind (vgl. Erw. 5.4 hiervor). 

6.1.1  Der Regierungsrat hat im RRB Nr. 1945 vom 7. November 1995 - im Rah-
men von Beschwerden (u.a. der heutigen Beschwerdeführer Ziff. 1 u. 3) gegen 
die Ortsplanung Morschach (Gebiet D.________/R.________/S.________) - 
ausgeführt, die Eignung des Plangebietes D.________/R.________/S.________ 
sei anlässlich der ersten, unter dem Regime des RPG durchgeführten Nutzungs-
planung im Jahre 1985 und dem Bestehen des BLN-Objekts Nr. 1606 seit 1983, 
als Bauland bejaht worden. Das Plangebiet liege nicht in einer besonders schö-
nen und wertvollen Landschaft innerhalb dieses BLN-Gebietes, sondern sei den 
Bauzonen zugeordnet worden. Der östliche Teil dieses Gebiets befinde sich we-
gen dessen Steilheit zwar an einer landschaftlich exponierten Lage. Es sei in-
dessen zu berücksichtigen, dass dort eine Gestaltungsplanpflicht bestehe, womit 
den Anliegen des Landschaftsschutzes hinreichend Rechnung getragen werden 
könne (vgl. VB 132/2016-act. V.-11 Bel. 24 S. 21 f.). Das Verwaltungsgericht sah 
im VGE 725 + 728/95 vom 30. April 1996 dieses vorinstanzliche Planungsergeb-
nis durch die Einwände der damaligen Beschwerdeführer nicht in Frage gestellt 
(vgl. VB 132/2016-act. V.-11 Bel. 25 S. 11). 

6.1.2  Beim Erlass des Gestaltungsplans D.________ am 19. Juni 2007 hat der 
Gemeinderat aufgrund der Hanglage die Erfüllung von gestalterisch erhöhten An-
forderungen (Art. 22 BauR) verlangt (VB 132/2016-act. V.-11 Bel. 26 Ziff. 3.1). 
Die Gestaltung gemäss Richtprojekt erachtete er als vertretbar, wobei er sich 
Auflagen im Baubewilligungsverfahren vorbehielt (Ziff. 3.3.6). In Ziff. 4 hielt der 
Gemeinderat weiter u.a. fest, das vorliegende Konzept beinhalte eine verdichtete 
Überbauung an exponierter Lage. Als wesentlicher Vorteil ergebe sich ein ein-
heitliches Konzept, wodurch der unvermeidliche Landschaftseingriff gemildert 
werde bzw. im Vergleich mit Einzelbauten in je eigener Formsprache ein besse-

37

res Gesamtbild erzielt werden könne. Umso mehr falle die Forderung ins Ge-
wicht, dass zumindest die Mehrfamilienhäuser baulich als Einheit in Erscheinung 
treten müssten. Dem Richtprojekt werde deshalb vergleichsweise erhöhte Be-
deutung zukommen. Es sei in jedem Fall zu gewährleisten, dass der Gestal-
tungsplan effektiv als bauliche Einheit realisiert werde. Die Sicherstellung dieser 
Rahmenbedingung werde mit Art. 13 SBV gewährleistet, der eine für die MFH 
einheitliche Baukörpertypologie verlange.

In Ziff. 3.3.7 des Gestaltungsplans D.________ hat der Gemeinderat sodann 
festgelegt, dass für Stützwände der Erschliessungsstrasse, welche laut Art. 12 
Abs. 5 SBV ab einer Höhe von 2 m zu begrünen oder davor zu bepflanzen oder 
zu bestocken seien, ab einer Höhe von 2.5 m zusätzlich eine Gliederung mit 
Bermen und oder einer naturnahen Konstruktion zu erfolgen habe. Für das 
Baubewilligungsverfahren behielt er sich vor, angemessene Auflagen zu 
beschliessen, mit denen eine bessere Einpassung der exponierten 
Stützkonstruktion gewährleistet werde und lud die Gesuchstellerin ein, der guten 
Geländeanpassung von sich aus im Baugesuch Rechnung zu tragen. 

6.1.3  Der Gemeinderat hat sich demnach bereits beim Erlass des Gestaltungs-
plans D.________ einlässlich mit den erhöhten Anforderung an die Einordnung 
gemäss Art. 22 BauR befasst und darin entsprechende Vorgaben statuiert. Zwar 
hat er sich diesbezüglich insbesondere auf die exponierte Hanglage bezogen 
und nicht explizit auf den Umstand, dass sich das Grundstück KTN 
001.________ (wie weite Teile des Gemeindegebietes) im BLN-Gebiet Nr. 1606 
befindet. Dies schadet indes insofern nicht, als gemäss Art. 22 Abs. 1 lit. b BauR 
an die Gestaltung von Bauten und Anlagen an exponierten Hanglagen und in den 
Landschaftsschutzgebieten gemäss BLN dieselben erhöhten Anforderungen gel-
ten. Im Übrigen entspricht dieses Vorgehen dem Planungsergebnis im RRB Nr. 
1945 vom 7. November 1995 S. 22 (vgl. Erw. 6.1.1 hiervor).

6.1.4  Bei der gegebenen Sachlage durfte sich der Gemeinderat im 
Baubewilligungsverfahren bezüglich Einordung/Gestaltung grundsätzlich mit der 
Prüfung begnügen, ob das konkrete Bauprojekt die im Gestaltungsplan 
D.________ formulierten Vorgaben erfülle, ohne dadurch sein ihm bei der 
Einordungsfrage zukommendes Ermessen bereits zu unterschreiten. In diesem 
Sinne hat der Gemeinderat im GRB B.2.2.2 2016-0313 festgestellt, dass die zur 
Bewilligung beantragten Mehrfamilienhäuser (A1/A2, B1-B4) in der Situierung 
und Gestaltung dem Richtprojekt entsprechen, das er beim Gestaltungsplanerlass 
als mit den erhöhten Einordnungsanforderungen vereinbar erachtete. Die verbind-
lichen Baubegrenzungslinien des Gestaltungsplans seien eingehalten und die 

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zulässigen internen Gebäudeabstände würden durch das Projekt nicht voll aus-
geschöpft (Erw. 2.1 S. 8). 

Der Gemeinderat hat darüber hinaus darauf hingewiesen, dass Stützmauern (un-
ter den Auflagen von Art. 12 Abs. 5 SBV) bereits im Gestaltungsplan bewilligt 
worden sind, und er hat den positiven Nebeneffekt gewürdigt, der sich aus der 
schmaleren Ausführung der Erschliessungsstrasse (gemäss den Vorgaben im 
Genehmigungsbeschluss RRB Nr. 793/2009 in Disp.-Ziff. 3; vgl. Erw. 3.2 und 4.1 
hiervor) hinsichtlich Landschaftseingriff ergibt. Weiter hat er mit Hinweis auf den 
Plan Nr. 2294_1-105B (Erschliessung D.________) festgestellt, dass Stützmau-
ern nur teilweise notwendig sind und jene zu den Mehrfamilienhäusern B1 und 
B2 durch die Mehrfamilienhäuser A1 und A2 verdeckt werden. Das künftige Er-
scheinungsbild des D.________ werde nicht durch die Strasse und die Stütz-
mauern, sondern durch die Überbauung mit den baureglements- und gestaltung-
plankonformen Häusern bestimmt. Wo Stützmauern von mehr als 2 m notwendig 
seien, würden Aufschüttungen vorgenommen werden, wodurch die sichtbare 
Höhe nur noch maximal 2 m betrage (vgl. Querprofile Nrn. 121 bis 125). Einzig 
im Bereich der Wendekurve (Querprofile Nrn. 111 bis 113 und Nrn. 116 bis 118) 
betrage die Höhe der Stützmauer mehr als 2 m. Wo die Stützmauern zwischen 
beiden Strassenflächen liegen würden, sei talseitig eine Anschüttung ausge-
schlossen. Im Rahmen der Bewilligung der definitiven Umgebungsarbeiten be-
halte sich der Gemeinderat vor, eine Begrünung zu verlangen, wo dies aus 
Gründen des Ortsbild- und Landschaftsschutzes erforderlich und sinnvoll er-
scheine (Erw. 14.3 lit. e/aa + bb S. 22 f.). In Disp.-Ziff. 6 lit. j hat er wiederum auf 
die Begrünungs-/ Bepflanzungspflicht von Art. 12 Abs. 5 SBV hingewiesen. 

6.1.5  Der Gemeinderat hat somit in durchaus angemessener Weise geprüft, ob 
das geplante Bauvorhaben den erhöhten Eingliederungsanforderungen resp. den 
entsprechenden Vorgaben im Gestaltungsplan D.________ genüge. Der 
Beurteilung des Regierungsrates, wonach der Gemeinderat den ihm bei dieser 
Frage zukommenden Ermessensspielraum nicht verlassen habe, ist daher 
beizupflichten. Daran ändert auch nichts, dass sich das Baugebiet im BLN-
Gebiet Nr. 1606 befindet. Es ist folglich nicht zu beanstanden, dass sich der 
Regierungsrat gegenüber der Beurteilung der Eingliederungsfrage durch den 
Gemeinderat eine gewisse Zurückhaltung auferlegt hat und nicht in dessen 
Ermessensspielraum eingegriffen hat (vgl. angefochtener RRB Nr. 976/2017 
Erw. 9.1.2; Erw. 1.5 hiervor).

Diese Beurteilung wird weder durch die geänderten gewässerschutzrechtlichen 
Bestimmungen, noch das Alter des aktuellen, vom mit RRB Nr. 1295 vom 
21. September 2004 genehmigten Zonenplans Morschach in Frage gestellt. Auch 

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wenn sich der Planungshorizont dieses Zonenplans gegen Ende neigt, sind je-
denfalls keine Änderungsabsichten der kommunalen und kantonalen Planungs-
organe hinsichtlich der angestrebten Siedlungsentwicklung im Gestaltungsplan-
gebiet D.________ erkennbar. In der Karte Raumentwicklungsstrategie des ak-
tuellen kantonalen Richtplans (vom Bundesrat am 24.5.2017 genehmigt) ist das 
Gebiet D.________ denn auch weiterhin dem ländlichen Raum zugeordnet, der 
die Siedlungsgebiete ausserhalb des urbanen und periurbanen Raums bezeich-
net (S. 19, 21 u. 39).

6.1.6  Der Ansicht der Beschwerdeführer, dass der Regierungsrat der vorge-
schlagenen Strassenanlage inkl. Stützmauern und der Linienführung der Strasse 
nicht zugestimmt habe, indem er den Gestaltungsplan D.________ mit RRB Nr. 
793/2009 (VB 132/2016-act. V.-11 Bel. 27) unter Auflage der Disp.-Ziff. 3 ge-
nehmigt habe, kann nicht gefolgt werden. Von der Genehmigung des Gestal-
tungsplans ausgenommen hat der Regierungsrat in der Disp.-Ziff. 2 einzig die 
Mindestbreite für die Haupterschliessungsstrasse gemäss Art. 9 Abs. 2 Satz 1 
SBV. Im Übrigen hat er den Gestaltungplan - unter Auflage der Disp.-Ziff. 3 - ge-
nehmigt, wobei er in dieser Auflage verlangte, dass das Strassenprojekt im Sinne 
der Erwägungen besser in die Umgebung einzupassen und der Gewässerab-
stand im Einvernehmen mit dem Bezirk zu vergrössern sei.

In Erw. 2.3 hat der Regierungsrat sodann ausdrücklich anerkannt, dass der 
Spielraum für die Planung der Erschliessungsstrasse durch den Anschluss an 
das Gebiet M.________ und durch die einzuhaltende Mindesthöhe bei der Que-
rung des H.________bachs eingeschränkt sei. Die Erschliessung über die Brü-
cke L.________ an dem dafür vorgesehenen Standort - beim Anschluss an das 
Gebiet M.________ - und der dadurch gegebenen Mindesthöhe (vgl. Erw. 6.2.3 f. 
hiernach) wurde im RRB Nr. 793/2009 dadurch explizit nicht in Frage gestellt;