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**Case Identifier:** fc7f7613-6715-51f7-b592-ce96774e070c
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-07-16
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 16.07.2020 III 2019 162
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2019-162_2020-07-16.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2019 162

Entscheid vom 16. Juli 2020 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
Irene Thalmann, Richterin
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________:
1. Dr. B.________,
2. C.________ AG, 

bzw. ab 24. Dezember 2019: D.________ AG
vertreten durch RA Dr. B.________,
Beschwerdeführer,

gegen

1. Baukommission der Gemeinde Schwyz, Herrengasse 23, 
Postfach 34, 6431 Schwyz,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. E.________,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,

3. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14, 
Postfach 1186, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (nachträgliche Baubewilligung; Rückbau)

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Sachverhalt:

A. Dr. B.________ und die C.________ AG (ab 24.12.2019 die D.________ 
AG; vgl. nachfolgend Ingress lit. J) sind hälftige Miteigentümer des F.________ 
(Gebäude) bzw. des in der Kernzone B gelegenen Grundstücks KTN 001. Nach 
einer Begehung des Grundstücks durch das Hochbauamt der Gemeinde Schwyz 
mit der kantonalen Denkmalpflege teilte letztere den Miteigentümern mit E-Mail 
vom 23. März 2017 mit, dass anlässlich der Begehung festgestellt worden sei, 
dass die Eichentüre in den Garten durch eine Glastüre ersetzt worden sei. Dies 
sei nicht bewilligungsfähig. Die Miteigentümer von KTN 001 wurden gleichzeitig 
aufgefordert, den ursprünglichen Bestand mit der originalen Eichentüre wieder-
herzustellen und die Denkmalpflege über den Abschluss der Massnahme zu ori-
entieren (ohne Fristansetzung).

B. Nach Anfrage einer Drittperson (welche nicht aktenkundig ist), ob die Ände-
rung des Eingangsportals bewilligt worden sei, erkundigte sich das Hochbauamt 
beim Denkmalpfleger mit E-Mail vom 29. Mai 2018, ob die Anpassung an der 
Glastüre (Sprossenfenster) vom Denkmalpfleger so vorgegeben worden sei, was 
letzterer mit Antwort vom 30. Mai 2018 verneinte. Diese Antwort wurde den Mit-
eigentümern von KTN 001 weitergeleitet mit der Aufforderung, den Sachverhalt 
mit dem Denkmalpfleger zu klären und der Baukommission das weitere Vorge-
hen bekannt zu geben.

C. Am 28. November 2018 (Posteingang) reichten A.________ (gemäss ein-
gereichtem WebGIS Grundstücksbeschrieb vom 19.5.2018 bei letzter Handände-
rung am 23.12.2014: B.________ und C.________ AG) beim Hochbauamt ein 
Baugesuch für den Einbau einer Vortüre auf KTN 001 (F.________ (Gebäude)) 
im Meldeverfahren ein. Dagegen erhob das ARE am 13. Dezember 2018 Wider-
spruch gemäss § 75 Abs. 6 PBG und beantragte, das ordentliche oder verein-
fachte Bauverfahren durchzuführen (vgl. auch Schreiben des ARE vom 
20.12.2018).

D. Mit Schreiben vom 21. Dezember 2018 forderte das Hochbauamt die Bau-
herrschaft auf, sich für das ordentliche oder das vereinfachte Bauverfahren zu 
entscheiden und der Gemeinde weitere Unterlagen einzureichen. Gleichzeitig er-
hielt die Bauherrschaft die Stellungnahme des Amtes für Kultur. Am 7. und 
10. Januar 2019 erfolgte jeweils eine Stellungnahme von RA Dr. B.________ 
(unter Einreichung der Zustimmungserklärung der Eigentümer der an KTN 001 
angrenzenden Liegenschaften). Am 8. Februar 2019 wurde der Bauherrschaft 
erneut eine Stellungnahme des Amtes für Kultur zugestellt. Hierzu nahmen 

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G.________, H.________ und I.________ (als Mitglieder der C.________ AG) 
am 25. Februar 2019 Stellung.

E. Die Baukommission der Gemeinde Schwyz beschloss gemäss Protokoll-
auszug vom 20. März 2019, Geschäft Nr. 130, dass die nachträgliche Bewilligung 
für die bereits erstellte Vortüre aus Glas mit Sprossenfenster beim Eingang auf 
der Südwestseite des F.________ (Gebäude) auf Grundstück KTN 001, gestützt 
auf den Gesamtentscheid Nr. B2018-1542 vom 7. März 2019 verweigert wird. 
Die beiden Miteigentümer des Grundstücks KTN 001 wurden verpflichtet, spätes-
tens innert einem Monat nach Rechtskraft des Beschlusses die vorerwähnte Vor-
türe aus Glas mit Sprossenfenster zu entfernen sowie die ursprüngliche und ori-
ginale Situation mit der Eichentüre wiederherzustellen. Gleichzeitig wurden ver-
schiedene Vollstreckungsmassnahmen angedroht (Ordnungsbusse, Ersatzvor-
nahme und Strafanzeige) sowie der Gesamtentscheid des Amtes für Raument-
wicklung (ARE) vom 7. März 2019 eröffnet.

F. Dagegen reichten B.________ und die C.________ AG am 1. April 2019 
Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat ein. Der Regierungsrat wies die 
Beschwerde mit Beschluss Nr. 552/2019 vom 20. August 2019 (Versand am 
27.8.2019) ab (Ziff. 1). Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag 
von Fr. 1'500.-- wurden den Beschwerdeführern auferlegt und mit deren Kosten-
vorschuss verrechnet (Ziff. 2). Der Gemeinde Schwyz wurde zulasten der Be-
schwerdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 600.-- zugesprochen (Ziff. 3). 

G. Gegen den RRB Nr. 552/2019 vom 20. August 2019 reichen B.________ 
und die C.________ AG am 6. September 2019 fristgerecht Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz ein mit folgenden Anträgen:

Der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und für rechtswidrig zu erklären.
Es sei festzustellen, dass der Einbau der verglasten Vortüre (Fenstertüre) keine 
baubewilligungsbedürftige Veränderung der Baute darstellt und / oder nicht gegen 
Bau- oder Denkmalschutzvorschriften verstösst.
Eventuell sei die angefochtene Verfügung in allen Teilen auszuheben und die ver-
glaste Vortüre (Fenstertür) amtlich zu bewilligen.
Subeventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz oder Erstinstanz 
zurück zu weisen.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Gemeinde Schwyz oder des 
Kantons Schwyz.

H. Am 16. September 2019 beantragen die Beschwerdeführer beim Regie-
rungsrat die Wiedererwägung des Beschwerdeentscheides RRB Nr. 552/2019 
vom 20. August 2019, woraufhin der Regierungsrat beim Verwaltungsgericht am 
18. September 2019 die Sistierung des Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfah-

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rens beantragt. Mit Verfügung vom 19. September 2019 sistiert das Verwal-
tungsgericht das Verfahren III 2019 162 einstweilen bis auf Widerruf. Mit RRB 
Nr. 664/2019 vom 24. September 2019 tritt der Regierungsrat auf das Wieder-
erwägungsgesuch nicht ein unter Kostenfolge zulasten der Gesuchsteller. Mit 
Verfügung vom 4. November 2019 hebt das Verwaltungsgericht die Sistierung 
des Verfahrens III 2019 162 auf.

I. Gemäss Schreiben vom 18. November 2019 verzichtet der Regierungsrat 
auf das Einreichen einer Vernehmlassung. Mit Vernehmlassung vom 29. No-
vember 2019 beantragt das ARE, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter Kos-
tenfolge abzuweisen. Die Baukommission lässt mit Vernehmlassung vom 2. De-
zember 2019 beantragen, die Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungs-
folgen zulasten der Beschwerdeführer unter solidarischer Haftbarkeit abzuwei-
sen. Am 8. Januar 2020 reichen die Beschwerdeführer eine Stellungnahme ein.

J. Am 24. Dezember 2019 ist eine Handänderung des hälftigen Miteigentums 
an KTN 001 der C.________ AG an die D.________ AG erfolgt. Daraufhin wurde 
RA Dr. B.________ vom Verwaltungsgericht mit Schreiben vom 18. Mai 2020 
aufgefordert, zur Frage des Parteiwechsels Stellung zu nehmen und die fehlen-
den Vollmachten einzureichen. Am 25. Mai 2020 (Posteingang) wurden die Er-
klärungen bzw. Zustimmung der C.________ AG sowie der D.________ AG zum 
Parteiwechsel sowie die Vollmachten eingereicht.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Gemäss Baugesuch vom 28. November 2018 ist im Parterre des 
F.________ (Gebäude) ein Beratungsbüro geplant. Um den beruflich bedingten 
Raumansprüchen zu genügen (Abschliessbarkeit, genügende Belichtung), seien 
im Inneren verschiedene Anpassungen notwendig (abschliessbare Glasfront zum 
mittleren Raum, separater Eingang mit Windfang, festverschliessbare Holzpane-
len an den Seitentüren), darunter der Einbau einer Vortüre / Glastüre zur erfor-
derlichen Tageslichtverbesserung zum Garten hin. Alle Massnahmen seien re-
versibel, so dass sie ohne Aufwand wieder zurückgebaut werden könnten. Sie 
seien jedoch für die momentan vorgesehene, zonenkonforme Nutzung des Ge-
bäudes wichtig, notwendig, zweckmässig und ästhetisch gelöst. Das Denkmal 
werde durch diese geringfügigen Massnahmen in keiner Weise zerstört, auf lan-
ge Sicht beeinträchtigt oder der Öffentlichkeit entzogen. Beim Einbau der Vortüre 
handle es sich um eine von aussen sichtbare bauliche Massnahme. Diese Lö-
sung sei dem 260-jährigen Haus adäquat, insbesondere bezüglich Belichtung, 
Energieeffizienz, Raumausleuchtung, Aussenraumbezug, Anpassung ins Fassa-

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denbild, Einpassung in die Gesamterscheinung, Massstäblichkeit, Verhältnis-
mässigkeit, Energie-sparmassnahme, Sicherheit, Bautenschutz und Denkmal-
pflege. Der Bezug des Raumes in die schöne Gartenanlage mit Springbrunnen 
und Treppenanlage strahle eine neue Qualität aus. Aussenanlage und Haus 
würden sich zur Gesamtanlage vereinen. Das bestehende Doppelflügeltor sei 
wettergeschützt und im Inneren des Raumes wahrnehmbar, bleibe gut erhalten 
und geschützt. Der Raum wirke lichtdurchflutet und besitze eine neue Aufent-
haltsqualität.

1.2 Das F.________ (Gebäude) war im kantonalen Inventar geschützter Bau-
ten und Objekte (KIGBO) unter der Nummer xy als Schutzobjekt von nationaler 
Bedeutung eingetragen. Per 1. Januar 2020 hat der Regierungsrat das Gesetz 
über die Denkmalpflege und Archäologie (Denkmalschutzgesetz, DSG; SRSZ 
720.100) vom 6. Februar 2019 sowie die Verordnung über die Denkmalpflege 
und Archäologie (Denkmalschutzverordnung, DSV; SRSZ 720.111) vom 10. De-
zember 2019 in Kraft gesetzt (§ 24 Abs. 3 DSG; § 14 Abs. 1 DSV). Mit Inkrafttre-
ten des DSG wurden die im KIGBO verzeichneten Objekte ins kantonale Schut-
zinventar (KSI) überführt (§ 21 Abs. 2 DSG). Somit ist das F.________ (Gebäu-
de) neu im KSI unter der Nummer xy eingetragen.

Der Flecken Schwyz ist sodann im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbil-
der der Schweiz von nationaler Bedeutung (ISOS) enthalten. Darin ist das 
F.________ (Gebäude) (auch J.________ genannt) unter der Nummer yz mit 
ummauertem Garten und Nebenbauten als Einzelelement mit besonderer Bedeu-
tung und Erhaltungsziel A (integrales Erhalten der Substanz: Schutzmassnah-
men einleiten) aufgeführt. 

2.1.1  Für den Natur- und Heimatschutz sind gemäss Art. 78 Abs. 1 der Bundes-
verfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101) vom 18. April 
1999 die Kantone zuständig. Für den Kanton Schwyz sind die massgebenden 
Vorschriften einerseits im Planungs- und Baurecht und andererseits auch im kan-
tonalen Natur- und Heimatschutzgesetz (KNHG; SRSZ 720.110) vom 29. No-
vember 1927 bzw. seit dem 1. Januar 2020 im DSG und in der DSV - welche das 
KNHG ersetzen - zu finden. 

2.1.2  Gemäss dem bis 31. Dezember 2019 geltenden § 6 Abs. 1 KNHG ist es 
untersagt, Bauwerke, an die sich wichtige geschichtliche Ereignisse knüpfen oder 
denen ein erheblicher kunsthistorischer Wert zukommt, zu verunstalten, in ihrer 
Wirkung zu beeinträchtigen, der Allgemeinheit zu entziehen oder ohne Bewilli-
gung des Regierungsrates zu beseitigen. Der Gemeinderat ist für den Denkmal-
schutz zuständig (§ 6 Abs. 2 KNHG i.V.m. § 3 Abs. 1 KNHG). Unterlässt der Ge-

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meinderat die erforderlichen Massnahmen, so schreitet der Regierungsrat von 
sich aus ein (§ 3 Abs. 2 KNHG). 

Auch gemäss § 6 Abs. 1 des neuen Denkmalschutzgesetzes dürfen Schutzob-
jekte ohne vorgängige Bewilligung des Regierungsrates nicht beseitigt werden. 
Die kantonale Fachstelle beurteilt im Baubewilligungsverfahren geplante Restau-
rierungen oder Veränderungen an Schutzobjekten. Sie kann Nebenbestimmun-
gen erlassen (§ 6 Abs. 2 DSG). Sie begleitet die Ausführung der bewilligten Re-
staurierungen und Veränderungen (§ 6 Abs. 3 DSG).

Der Gemeinderat als Baubewilligungsbehörde (vgl. § 76 Abs. 1 PBG) - die Ge-
meinde Schwyz hat diese Kompetenz der Baukommission übertragen (Art. 49 
Abs. 1 BauR i.V.m. § 76 Abs. 1 PBG) - ist auch im Rahmen des neuen DSG für 
den Schutz und die Pflege der Schutzobjekte sowie den Erlass der erforderlichen 
Schutzmassnahmen zuständig und kann dem Regierungsrat die Aufnahme von 
Objekten ins Schutzinventar oder deren Entlassung beantragen (§ 16 lit. a-c 
DSG). Kanton, Bezirke und Gemeinden können im Rahmen ihrer Zuständigkeit 
Schutzmassnahmen ergreifen und u.a. Bewilligungen mit entsprechenden Ne-
benbestimmungen versehen (§ 2 DSG). Die Zuständigkeit bleibt somit nach wie 
vor grundsätzlich bei der Baubewilligungsbehörde, i.d.R. die Gemeinde, während 
die kantonale Fachinstanz (neu) verbindliche Weisungen erteilen kann und der 
Regierungsrat über die Beseitigung von Schutzobjekten befindet.

2.1.3  Wurde bisher die Schutzbedürftigkeit eines Objektes bestritten oder erga-
ben sich Differenzen über den Umfang des Schutzes, so konnte der Regierungs-
rat Sachverständige beiziehen (§ 4 KNHG). Der Regierungsrat war ermächtigt, 
einen Fachmann zu bezeichnen, der im Vertragsverhältnis das Inventar der zu 
schützenden Gegenstände usw. führt, Gutachten verfasst und Ratschläge erteilt 
(§ 9 KNHG). Dieser Bestimmung entsprechend wurde das kantonale Inventar 
geschützter Bauten und Objekte (KIGBO) geschaffen (vgl. VGE III 2016 210 vom 
25.4.2017 Erw. 1.2.2 m.V.a. VGE III 2009 213 vom 15.4.2010 Erw. 7.2.2). 

Bisher galt hierzu, dass es sich beim KIGBO um ein Planungsinstrument mit 
Weisungscharakter gegenüber den Gemeinden und Bezirken handelte. Mit ei-
nem Eintrag im KIGBO war grundsätzlich nur eine verwaltungsinterne Wirkung 
verbunden. Indessen waren bei Veränderungsabsichten im Bereich eines im 
KIGBO enthaltenen Gebäudes aufgrund des Eintrages erhöhte Anforderungen 
an die Gestaltung zu stellen. Gewisse Veränderungen an historisch wertvollen 
(bzw. im KIGBO enthaltenen) Gebäuden waren also nicht zum Vornherein völlig 
ausgeschlossen; allerdings brauchte es für eine nur mit (grosser) Zurückhaltung 
in Betracht kommende Bewilligung für eine Veränderung an einem historisch 
wertvollen Gebäude eine nachvollziehbare, überzeugende Begründung, welche 

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eine sorgfältige Auseinandersetzung mit den bestehenden, an sich geschützten 
Strukturen und den geplanten Änderungen voraussetzte. Bei äusseren bzw. nach 
Aussen sichtbaren Änderungen an einem Inventarobjekt war auch die Einschät-
zung der kantonalen Denkmalpflege einzuholen. Die Bewilligungshoheit blieb 
dennoch bei der Baubewilligungsbehörde. Diese durfte in begründeten Fällen 
gegebenenfalls auch von der Einschätzung der kantonalen Denkmalpflege ab-
weichen, nachdem ihr in Ästhetikfragen praxisgemäss ein erheblicher Beurtei-
lungsspielraum zukam (vgl. VGE III 2016 210 vom 25.4.2017 Erw. 1.2.3 m.V.a. 
VGE III 2009 46 vom 27.10.2009 Erw. 4.3.2 mit Hinweis auf EGV-SZ 1984). Re-
gelmässig unabdingbar war der Beizug der Fachstelle für Denkmalpflege bei 
Eingriffen in Ortsbilder, welche gemäss dem Bundesinventar der schützenswer-
ten Ortsbilder (ISOS) von nationaler Bedeutung (vgl. Verordnung über das Bun-
desinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz [VISOS; SR 451.12] 
vom 9.9.1981) der höchsten Erhaltungsstufe zuzuordnen sind (VGE III 2016 210 
vom 25.4.2017 Erw. 1.2.3 m.V.a. VGE III 2014 116 + 129 vom 25.11.2014 
Erw. 6.9).

2.1.4 Mit Inkrafttreten des neuen DSG werden - wie bereits ausgeführt - die im 
KIGBO verzeichneten Objekte ins kantonale Schutzinventar überführt (§ 21 
Abs. 2 DSG). Gemäss den Übergangsbestimmungen wird eine Inventarbereini-
gung durchgeführt. Der Regierungsrat regelt die Inventarbereinigung und legt 
den Zeitplan fest. Ist die Inventarbereinigung erfolgt, informiert das zuständige 
Departement die Grundeigentümer (§ 21 Abs. 3 DSG). Die betroffenen Grundei-
gentümer können innert 20 Tagen seit der Mitteilung beim zuständigen Departe-
ment begründet Einsprache erheben. Der Einspracheentscheid kann nach dem 
Verwaltungsrechtspflegegesetz beim Regierungsrat angefochten werden (§ 21 
Abs. 4 DSG). 

Auch für die Aufnahme eines Objektes in das Schutzinventar ist der Regierungs-
rat zuständig. Er hört die Eigentümer und die Standortgemeinde an und stellt 
dem Eigentümer einen begründeten, anfechtbaren Aufnahmeentscheid zu (§ 5 
Abs. 1 und 2 DSG). Der Eigentümer oder die Standortgemeinde können beim 
Regierungsrat die Entlassung eines Objektes aus dem Schutzinventar beantra-
gen (§ 5 Abs. 3 DSG). Mit § 5 DSG wird einer der Hauptunterschiede des neuen 
DSG gegenüber dem alten KNHG dargelegt, nämlich die eigentümerverbindliche 
Unterschutzstellung der Kulturdenkmäler (vgl. RRB Nr. 708/2017 vom 19.9.2017 
S. 2 und S. 8 Ziff. 6. Kommentar zu den einzelnen Bestimmungen, § 5). Nach 
Aufnahme ins Inventar handelt es sich um Schutzobjekte. Das Schutzziel wird für 
jedes Schutzobjekt im Inventar festgehalten (§ 4 Abs. 2 DSG). Inventarisierte 
Schutzobjekte sind im Grundbuch anzumerken (§ 4 Abs. 3 DSG).

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Sodann kann die Fachinstanz nicht mehr nur Ratschläge erteilen bzw. Einschät-
zungen darlegen, vielmehr kann die kantonale Fachstelle Nebenbestimmungen 
erlassen und sie begleitet die Ausführung der bewilligten Restaurierungen und 
Veränderungen, welche sie vorgängig beurteilt hat (§ 6 Abs. 2 und 3 DSG). Bei 
Ortsbildern, die im ISOS enthalten sind, ist der Beizug der kantonalen Fachstelle 
zwingend (§ 9 Abs. 3 DSG). Die Kantonale Denkmalpflege ist die kantonale 
Fachstelle für Denkmalpflege gemäss DSG (§ 3 DSV).

2.2.1  Der Ortsbildschutz ist im Weiteren in § 56 PBG gesetzlich verankert. Da-
nach müssen sich Bauten und Anlagen so in die Umgebung eingliedern, dass sie 
das Landschafts-, Orts-, Quartier- und Strassenbild nicht stören (Abs. 1). Die be-
sonderen Vorschriften über den Natur- und Heimatschutz werden in § 56 Abs. 2 
PBG ausdrücklich vorbehalten.

2.2.2  Bestimmungen zum Schutz des Orts- und Landschaftsbildes enthält auch 
das Baureglement der Gemeinde Schwyz (BauR) vom 26. September 2010. Das 
Baureglement und die übrigen Planungsmittel berücksichtigen die Anliegen des 
Natur-, Landschafts- und Ortsbildschutzes (Art. 1 Abs. 2 BauR). Bauten und An-
lagen müssen sich so in die Umgebung eingliedern, dass sie das Landschafts-, 
Orts-, Quartier- und Strassenbild nicht stören (Art. 8 Abs. 1 BauR). U.a. in fol-
genden Fällen sind die Bauten und Anlagen und deren Umgebung besonders 
sorgfältig zu gestalten: in den Kern- und Zentrumszonen (lit. a) und im Sichtbe-
reich von künstlerisch und geschichtlich wertvollen Stätten, Bauten und Anlagen 
(lit. c). Des Weiteren bestimmt Art. 28 BauR, dass die Kernzonen die alten Dorf-
kerne und Häusergruppen umfassen, die in ihrer Eigenart erhalten oder erweitert 
werden sollen. Die Gemeinde hat zudem eine kommunale Schutzverordnung 
(Nr. 4.90) vom 1. April 1999 erlassen, welche die Bewahrung des Orts- und 
Landschaftsbildes, die Erhaltung und Förderung der Lebensräume schützens-
werter Tier- und Pflanzenarten sowie die Erhaltung und den Schutz der wertvol-
len Natur-, Landschafts- und Kulturobjekte bezweckt (Art. 1 Schutzverordnung). 
Eingriffe in die Schutzgegenstände bedürfen einer Bewilligung des Gemeindera-
tes. Diese kann erteilt werden, wenn der Eingriff für den Erhalt der Schutzge-
genstände notwendig ist oder durch den Eingriff der Schutzzweck nicht gefährdet 
wird oder ein überwiegendes Interesse nachgewiesen wird (Art. 5 Schutzverord-
nung). Das vorliegend betroffene Grundstück befindet sich zwar nicht in der 
Ortsbildschutzzone, jedoch unmittelbar angrenzend.

2.3 Die Beschwerdeführer bestreiten die Anwendbarkeit des KNHG im vorlie-
genden Fall.

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2.3.1  Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist die Rechtmässigkeit von 
Verwaltungsakten (einschliesslich Baubewilligungen) mangels einer anderslau-
tenden übergangsrechtlichen Regelung nach der Rechtslage im Zeitpunkt ihres 
Ergehens zu beurteilen (BGE 139 II 263 Erw. 6 m.w.H.). Dies entspricht auch der 
Lehre (Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 7. A., Zürich / St. 
Gallen 2016, S. 67ff., Rz. 288ff.). Das öffentliche Interesse an der Anwendung 
des neuen Rechts spreche dafür, das zur Zeit des erstinstanzlichen Entscheides 
geltende Recht heranzuziehen. Die Rechtmässigkeit eines zukünftigen Verhal-
tens bzw. eines in der Zukunft zu realisierenden Bauvorhabens müsse nach dem 
Recht beurteilt werden, das im Zeitpunkt der Prüfung, d.h. der Gesuchsbeurtei-
lung gelte; damit werde auch eine rechtsgleiche Bewilligungspraxis ab Inkrafttre-
ten des neuen Rechts sichergestellt (BGE 139 II 263 Erw. 6 m.w.H.).

2.3.2  Eine abweichende übergangsrechtliche Regelung besteht im vorliegenden 
Fall nicht. Zum Zeitpunkt der Erteilung der vorliegenden Baubewilligung war 
zweifelsohne nach wie vor das KNHG in Kraft, während das neue DSG erst 
während des aktuellen Gerichtsverfahrens in Kraft trat. Die Vorinstanzen haben 
somit zu Recht das KNHG angewendet. Der Umstand, dass das bisherige Recht 
aus dem Jahr 1927 stammte und inzwischen angepasst wurde, ändert nichts an 
seiner Anwendbarkeit zum Zeitpunkt der Verfügung bzw. Baubewilligung (vgl. 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 6.9.2019 S. 15). Selbst eine Anwendung 
des neuen Rechts würde im konkreten Fall an der Beurteilung grundsätzlich 
nichts ändern, zumal nach wie vor der Gemeinderat (bzw. die Baukommission) 
für die Beurteilung der Baubewilligung bei einer Änderung an einem KSI-
Schutzobjekt zuständig wäre und er die Kantonale Denkmalpflege als Fachin-
stanz beiziehen würde (vgl. § 6 Abs. 2 DSG i.V.m. § 8 Abs. 3 DSV). Schutzziele 
gemäss § 5 DSG wurden noch nicht formuliert.

2.4 Richtet sich eine Beschwerde gegen eine Verfügung des Regierungsrates, 
steht dem Verwaltungsgericht keine Prüfung der richtigen Handhabung des Er-
messens zu (vgl. § 55 Abs. 2 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP; 
SRSZ 234.110] vom 6.6.1974). Gemäss ständiger Rechtsprechung auferlegt sich 
das Gericht zudem (selbst bei voller Kognition) Zurückhaltung bei der Überprü-
fung der Ermessensausübung, wenn bei der Ermessensausübung ein Fach-
gremium mitwirkte, bei welchem das Fachwissen ausgeprägter vorhanden ist als 
beim Verwaltungsgericht (VGE III 2016 210 vom 25.4.2017 Erw. 3.2 [betr. 
Denkmalpflege]; VGE III 2014 137 vom 29.10.2014 Erw. 4.3.1 [betr. Tiefbauamt]; 
VGE III 2013 113 vom 27.11.2013 Erw.  4.3.3 [betr. Denkmalpflege]; VGE III 
2011 202 vom 23.5.2012 Erw. 6.2 [betr. Tiefbauamt]; VGE 614/03 vom 

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14.11.2003 Erw. 5a mit weiteren Hinweisen; VGE 1058/98 vom 29.1.1999 
Erw. 3.e [Baudepartement]).

3. Die Beschwerdeführer bestreiten, dass für den Einbau der Glastüre anstel-
le bzw. als Vortüre vor der (geöffneten) Eichentüre eine Baubewilligung und so-
mit ein formelles Baubewilligungsverfahren erforderlich sei. Sollte jedoch ein for-
melles Verfahren erforderlich sein, so sei das vereinfachte Verfahren in der vor-
liegenden Sache genügend.

3.1 Bauten und Anlagen dürfen nur mit behördlicher Bewilligung errichtet oder 
geändert werden. 

Bauten und Anlagen im Sinne von Art. 22 Abs. 1 RPG sind künstlich geschaffene 
und auf Dauer angelegte Einrichtungen, die in fester Beziehung zum Erdboden 
stehen und geeignet sind, die Vorstellung über die Nutzungsordnung zu beein-
flussen, sei es, dass sie den Raum äusserlich erheblich verändern, die Er-
schliessung belasten oder die Umwelt beeinträchtigen. Massstab dafür, ob eine 
bauliche Massnahme erheblich genug ist, um sie dem Baubewilligungsverfahren 
zu unterwerfen, ist die Frage, ob mit der Realisierung der Baute oder Anlage im 
Allgemeinen, nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge, so wichtige räumliche 
Folgen verbunden sind, dass ein Interesse der Öffentlichkeit oder der Nachbarn 
an einer vorgängigen Kontrolle besteht. Die Baubewilligungspflicht soll es mithin 
der Behörde ermöglichen, das Bauprojekt in Bezug auf seine räumlichen Folgen 
vor seiner Ausführung auf die Übereinstimmung mit der raumplanerischen 
Nutzungsordnung und der übrigen einschlägigen Gesetzgebung zu überprüfen 
(BGE 139 II 134 Erw. 5.2 mit Hinweisen). Der bundesrechtliche Begriff der be-
willigungspflichtigen Bauten und Anlagen kann von den Kantonen konkretisiert 
und erweitert, nicht aber enger gefasst werden. Zudem dürfen sie für bestimmte 
Bauvorhaben ein vereinfachtes Verfahren vorsehen (sog. kleine Baubewilligung) 
sowie Kleinstbauten einer blossen Anzeigepflicht unterstellen oder überhaupt von 
der Bewilligungspflicht ausnehmen, sofern sie keine nennenswerten Einflüsse 
auf Raum, Erschliessung und Umwelt bewirken (Urteil des BGer 1C_157/2011 
vom 21.7.2011 Erw. 3.1 m.w.H.). Voraussetzung für die Bewilligungsfreiheit sol-
cher Kleinvorhaben muss die aus einer Prima-facie-Beurteilung fliessende Er-
kenntnis bilden, dass das Vorhaben offensichtlich keine Drittinteressen berührt. 
Lässt sich darüber ernsthaft streiten, ist das Baubewilligungsverfahren gerade 
dazu bestimmt, die Auseinandersetzung einer Beurteilung zuzuführen (Stalder/ 
Tschirky, in: Griffel et. al., FHB Öffentliches Baurecht, Zürich/Basel/Genf 2016, 
Rz. 2.94). Die Kantone können nicht von der Bewilligungspflicht ausnehmen, was 
nach Art. 22 RPG einer Bewilligung bedarf (Urteil des BGer 1C_51/2015 vom 
8.4.2015 Erw. 3 m.H.). 

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Bauten und Anlagen werden namentlich dann geändert, wenn sie äusserlich um-
gestaltet, erweitert, erheblich umgebaut oder einer neuen, baupolizeilich bedeut-
samen Zweckbestimmung zugeführt werden (§ 75 Abs. 2 PBG). Die Bewilligung 
wird im Melde-, im vereinfachten oder im ordentlichen Verfahren erteilt (§ 75 
Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes [PBG; SRSZ 400.100] vom 14.5.1987). 
Ohne Baubewilligung dürfen nur provisorische Bauten und Anlagen erstellt wer-
den, die während der Ausführung von Bauten und Anlagen als Bauinstallation 
benötigt werden, sowie Werkleitungen, die Gegenstand eines Nutzungsplan- 
oder Projektgenehmigungsverfahrens waren (§ 75 Abs. 5 PBG). Die Bewilli-
gungsbehörde bewilligt kleinere Bauvorhaben oder Änderungen bewilligter Bau-
vorhaben im vereinfachten Verfahren bzw. ohne Auflage und Publikation, wenn 
das schriftliche Einverständnis der direkten Anstösser und der zuständigen Be-
willigungsinstanzen des Kantons und des Bezirks vorliegt (§ 79 Abs. 1 PBG). 
§ 75 Abs. 6 PBG regelt das Meldeverfahren. Für geringfügige Bauvorhaben 
genügt die Erfüllung der Meldepflicht. Bleibt ein der zuständigen Bewilligungs-
behörde gemeldetes Bauvorhaben innert 20 Tagen seit Eingang ohne Wider-
spruch, so gilt es als bewilligt (Satz 1). Im Meldeverfahren wird - im Gegensatz 
zum ordentlichen bzw. vereinfachten Verfahren - ein Baugesuch nicht publiziert 
bzw. eine Baubewilligung nicht den direkten Anstössern angezeigt (vgl. § 78 Abs. 
1 PBG, § 79 Abs. 2 PBG). 

Mit Verwaltungsgerichtsentscheid VGE III 2016 124 vom 31. Januar 2017 war die 
Baubewilligungspflicht von Fensterfolien zu beurteilen. Das Verwaltungsgericht 
hielt insbesondere fest, dass Fenster, welche (nachträglich) mit (reflektierenden) 
Folien (in einem Ausmass von rund 35 m2) verkleidet werden, ohne weiteres mit 
einer geänderten Fassadengestaltung und/oder mit der Farbgebung einer Baute 
vergleichbar sind und entsprechend Auswirkungen auf Raum und Umwelt haben. 
Die Folien hätten einerseits (objektiv) Auswirkungen auf das Erscheinungsbild 
der Baute und anderseits auch auf die (subjektive) visuelle Wahrnehmung der 
(geänderten) Baute durch die Öffentlichkeit und namentlich die Nachbarn. Die 
Fensterfolien wurden mithin als bewilligungspflichtig beurteilt (vgl. zit. VGE 
Erw. 2.2).

Mit VGE III 2019 103 vom 18. Dezember 2019 erachtete das Verwaltungsgericht 
die Erstellung eines 1 m hohen Zauns an einem See und einem Bach als bau-
bewilligungspflichtig; u.a. weil selbst ein dauerhafter, fest verankerter Zaun in der 
Höhe von 1 m im Gewässerraum geeignet erscheint, die Umwelt zu beeinträchti-
gen und somit die Vorstellung über die Nutzungsordnung zu beeinflussen.

Mit VGE III 2014 202 vom 23. April 2015 bestätigte das Verwaltungsgericht die 
Auffassung der kommunalen Bewilligungsbehörde, dass eine Solaranlage auf 

12

dem Dach eines Garagengebäudes nicht im Meldeverfahren bewilligt werden 
kann. Es erwog, die Tangierung der privaten Interessen sei für Anstösser (bzw. 
im konkreten Fall für allfällige Miteigentümer des Baugrundstückes) anzuneh-
men. Aber auch blosse nachbarliche Interessen könnten berührt sein, wobei die 
Einordnungsfrage zudem öffentliche Interessen tangiere.

3.2 Im konkreten Fall handelt es sich beim betroffenen Gebäude um ein kanto-
nales Schutzobjekt von nationaler Bedeutung, welches zudem im ISOS explizit 
erwähnt wird. Es ergibt sich aus den oben in Erw. 2.1.1ff. zitierten gesetzlichen 
Grundlagen, dass ein erhebliches öffentliches Interesse daran besteht, Kultur-
denkmäler wie das vorliegende Bauobjekt vor Verunstaltungen und Beeinträchti-
gungen zu schützen und zu erhalten. Der Einbau einer Glas(vor-)türe anstelle ei-
ner im Zentrum der Baute stehende und für die Öffentlichkeit gut sichtbare Ei-
chentüre an einem schützenswerten Gebäude erscheint ohne weiteres geeignet, 
das Schutzobjekt zu beeinträchtigen, wobei bei der Beurteilung der Baubewilli-
gungspflicht offen bleiben kann, ob das Bauvorhaben bewilligt werden kann.

Somit sind die Vorinstanzen zu Recht von der Bewilligungspflicht des vorliegen-
den Bauvorhabens ausgegangen. Unbestritten und nicht zu beanstanden ist, 
dass das vereinfachte Verfahren genügend ist, zumal es sich vorliegend zwei-
felsohne um mindestens eine kleinere Änderung im Sinne von § 79 Abs. 1 PBG 
handelt und die Zuständigkeit betreffend Denkmal- und Ortsbildschutz wie bereits 
ausgeführt ohnehin bei der Bewilligungsbehörde liegt. Zudem wurde gegen das 
im Meldeverfahren eingereichte Gesuch ein Widerspruch eingereicht, worauf erst 
und zu Recht das vereinfachte Verfahren durchgeführt wurde (vgl. Baugesuchs-
dossier Vi-act. II-01, § 75 Abs. 6 PBG).

4.1 Die Beschwerdeführer ersuchen mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 
6. September 2019 um Aktenedition sämtlicher Vorkommnisse innerhalb und 
ausserhalb der erst- und vorinstanzlichen Verfahren, insbesondere betreffend 
Anfragen und Anzeigen von Drittpersonen; amtsinternen, offiziellen und nicht of-
fiziellen Stellungnahmen, Memos und Notizen aller Vorinstanzen und involvierten 
Amtsstellen; E-Mail-Verkehr zwischen den Vorinstanzen und den involvierten 
Amtsstellen; E-Mail-Verkehr zwischen den Beschwerdeführern bzw. dem Archi-
tekten und dem ehemaligen Denkmalpfleger.

Des Weiteren rügen die Beschwerdeführer, dass der Regierungsrat ihren umfas-
senden Beweis- und Editionsantrag nicht gehört hat.

4.2 Das rechtliche Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV dient einerseits der Sach-
aufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht 
beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen 

13

eingreift. Dazu gehört unter anderem insbesondere das Recht des Betroffenen, 
vor Erlass eines solchen Entscheids Einsicht in die Akten zu nehmen. Der An-
spruch auf rechtliches Gehör umfasst als Mitwirkungsrecht alle Befugnisse, der 
eine Partei bedarf, um in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung 
zu bringen. Das Akteneinsichtsrecht als Ausfluss des rechtlichen Gehörs bezieht 
sich auf sämtliche verfahrensbezogene Akten, die geeignet sind, Grundlage des 
Entscheids zu bilden. Die Akteneinsicht ist auch zu gewähren, wenn dadurch der 
Entscheid in der Sache nicht beeinflusst werden kann. Die Einsicht in die Akten, 
die für ein bestimmtes Verfahren erstellt oder beigezogen wurden, kann dem-
nach nicht mit der Begründung verweigert werden, die betreffenden Dokumente 
seien für den Verfahrensausgang belanglos. Es muss dem Betroffenen selber 
überlassen sein, die Relevanz der Akten zu beurteilen. Um Akteneinsicht zu er-
halten, haben die Rechtsuchenden grundsätzlich ein Gesuch einzureichen (Urteil 
des BGer 1C_14/2010 vom 17.6.2010 Erw. 2.3 m.H. auf BGE 135 II 286 Erw. 5.1 
und BGE 132 V 387 Erw. 3.2 und 6.2).

Art. 29 Abs. 2 BV vermittelt praxisgemäss keinen Anspruch auf Einsicht in ver-
waltungsinterne Akten. Mit dem Ausschluss des Einsichtsrechts in diese Akten 
soll verhindert werden, dass die interne Meinungsbildung der Verwaltung 
vollständig vor der Öffentlichkeit ausgebreitet wird (Urteil BGer 1C_159/2014 vom 
10.10.2014 Erw. 4.3 = ZBl 2015 S. 323 ff., mit Hinweis auf BGE 129 II 497 
Erw. 2.2; BGE 125 II 473 Erw. 4a; BGE 122 I 153 Erw. 6a; vgl. auch VGE III 
2019 19 vom 26.6.2019 Erw. 3.4.2; Griffel, in: Griffel, VRG-Kommentar, 3. A., 
Zürich/Basel/Genf 2014, § 8 N 14).

4.3.1  Der Regierungsrat hat mit Verfügung vom 1. April 2019 bei den Vorinstan-
zen die Einreichung der vollständigen (Original-)Akten verlangt. Mit Vernehmlas-
sung vom 23. April 2019 hat die Baukommission und vom 14. Mai 2019 das ARE 
die Akten eingereicht. Die Baukommission hält am 2. Dezember 2019 vernehm-
lassend fest, dass sie mit Vernehmlassung vom 23. April 2019 an den Regie-
rungsrat die vollständigen ihr zur Verfügung stehenden Verfahrensakten einge-
reicht hat. Das ARE hat vernehmlassend (sowohl im regierungsrätlichen als auch 
im verwaltungsgerichtlichen Verfahren) auf den E-Mail-Verlauf zwischen den Be-
schwerdeführern und dem ehemaligen Denkmalpfleger verwiesen sowie festge-
halten, dass sämtliche E-Mails in den Akten vorhanden seien und eingesehen 
werden könnten (S. 4). Hierzu liessen sich die Beschwerdeführer nicht mehr ver-
nehmen. Sie ersuchten im regierungsrätlichen Verfahren auch nicht um Akten-
einsicht. Sodann machten sie nach Erhalt der Vernehmlassung des ARE beim 
Regierungsrat nicht geltend,  es fehlten noch E-Mails und diese seien noch ein-
zuholen und ihnen zuzustellen. Somit geht es den Beschwerdeführern vorliegend 

14

insbesondere um eine vollständige Sachverhaltsabklärung sowie darum heraus-
zufinden, welche Drittperson sich bei der Baubewilligungsbehörde zur Baubewil-
ligung der Glastüre erkundigt hat.

4.3.2  In den Vernehmlassungen des ARE werden zwei E-Mails (vom 10. und 
11.4.2017) erwähnt, welche sich nicht in den vorliegenden Akten befinden. Mit E-
Mail vom 23. März 2017 an die Beschwerdeführer hat der ehemalige Denkmal-
pfleger betont, mehrfach kommuniziert zu haben, dass die Türe in den Garten 
wesentliches Element der barocken Fassadengestaltung sei und daher nicht 
durch eine Glastüre ersetzt werden dürfe. Mit Mail vom 7. November 2017 teilte 
der Architekt (sowie Gesellschafter der Beschwerdeführerin Ziff. 2) den Be-
schwerdeführern mit, dass die Meinung des ehemaligen Denkmalpflegers betref-
fend die Fenstertüre im EG immer noch dieselbe sei und er an der geschlosse-
nen Türe festhalte. Gleichzeitig habe er dem Versuch, die Glastüre aussen 
schwarz zu streichen, zugestimmt. Mit E-Mail vom 30. Mai 2018 teilte der ehema-
lige Denkmalpfleger der Baukommission mit, dass er die Beschwerdeführer 
mehrfach darauf hingewiesen habe, dass der Ersatz der originalen Situation mit 
der Eichentüre in dieser Form aus der Sicht der Denkmalpflege nicht möglich sei. 
Nachdem nun also (sich in den Akten befindliche) vorherige und nachfolgende E-
Mails bestätigten, dass der ehemalige Denkmalpfleger nicht von seiner Einschät-
zung abgewichen ist, was selbst die Beschwerdeführer in einer eigenen E-Mail 
sinngemäss bestätigten, ist nicht zu beanstanden, dass der Regierungsrat auf 
die Einholung des ganzen E-Mailverlaufs verzichtete. 

4.3.3  Soweit sich der Regierungsrat zur Rüge der Verletzung des rechtlichen 
Gehörs im angefochtenen RRB nicht äusserte, kann auf die folgende Rechtspre-
chung verwiesen werden. 

Eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs kann 
ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit 
erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt 
wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Unter dieser Voraussetzung ist darüber 
hinaus - im Sinne einer Heilung des Mangels - selbst bei einer schwerwiegenden 
Verletzung des rechtlichen Gehörs von einer Rückweisung der Sache an die Vor-
instanz abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen 
Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der 
Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförder-
lichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (Urteile BGer 
2C_699/2017 vom 12.10.2018 i.Sa. K. vs. Gemeinderat Reichenburg Erw. 4.1; 
1C_84/2011 vom 29.9.2011 i.Sa. O. vs. Gemeinderat Freienbach Erw. 2.2; BGE 
142 II 218 Erw. 2.8.1; BGE 137 I 195 Erw. 2.3.2).

15

Eine Rückweisung der Sache an den Regierungsrat infolge der Verletzung der 
Begründungspflicht und somit des rechtlichen Gehörs wird nicht beantragt. Von 
einer solchen wäre zudem abzusehen, nachdem dem Verwaltungsgericht hin-
sichtlich rechtlicher und tatsächlicher Fragen umfassende Kognition zukommt 
(vgl. § 55 Abs. 1 VRP; Urteil BGer 2C_699/2017 vom 12.10.2018 i.Sa. K. vs. 
Gemeinderat Reichenburg Erw. 4.6) und der Regierungsrat nach dem Gesagten 
keinen Anlass hat, von seiner Begründung im angefochtenen RRB abzuweichen.

Zudem ist vorliegend zu berücksichtigen, dass der E-Mailverlauf zwischen den 
Beschwerdeführern und dem ehemaligen Denkmalpfleger den Beschwerdefüh-
rern bekannt sein muss. Dennoch haben sie es unterlassen, diesen beim Regie-
rungsrat bzw. dem Verwaltungsgericht einzureichen oder geltend zu machen, in-
wiefern die fehlenden zwei E-Mails geeignet sind, am vom Regierungsrat abge-
klärten Sachverhalt etwas zu ändern.

4.4.1  Aus den weiteren Ausführungen der Beschwerdeführer in der Verwal-
tungsgerichtsbeschwerde vom 6. September 2019 (S. 4 Ziff. 5) ergibt sich insbe-
sondere, dass sie sich an der Tatsache stören, dass eine Drittperson sich nach 
der Baubewilligung für die Glastüre erkundigte bzw. dass die Baukommission auf 
diese Anzeige hin ein Baubewilligungsverfahren eröffnete bzw. weitere Ab-
klärungen tätigte. Sie machen hierzu anonymes Denunziantentum geltend (Ver-
waltungsgerichtsbeschwerde vom 6.9.2019 S. 4 Ziff. 5).

4.4.2  Zunächst ist festzuhalten, dass die Glastüre im konkreten Fall ohne Zu-
stimmung der kantonalen Denkmalpflege sowie ohne Baubewilligung erstellt 
wurde, obwohl eine Baubewilligung erforderlich gewesen wäre, wie sich den vor-
stehenden Ausführungen (Erw. 3.2) entnehmen lässt. Die "Anzeige" bzw. Erkun-
digung einer Drittperson war somit nicht unberechtigt. Die unbewilligte Änderung 
wurde von der Bewilligungsbehörde sowie der Denkmalpflege zudem bereits im 
März 2017 festgestellt und die Beschwerdeführer wurden schon damals zum 
Rückbau aufgefordert. Somit kann der Drittperson nicht ein blosses "Denun-
ziantentum" angelastet werden (vgl. auch VGE III 2017 233 vom 27.7.2018 
Erw. 3.3.1), vielmehr wurde die Baubewilligungsbehörde bereits ohne Anzeige 
bzw. Nachfrage einer Drittperson vertreten durch den Denkmalpfleger tätig.

Den Akten lässt sich diesbezüglich entnehmen, dass die Bewilligungsbehörde 
die Federführung im konkreten Fall anfangs dem ehemaligen Denkmalpfleger 
überliess, welcher denn auch die Beschwerdeführer zum Rückbau aufforderte 
bzw. anschliessend insbesondere auch in Bezug auf weitere Änderungen noch 
mit den Beschwerdeführern Gespräche führte. Dass die Bewilligungsbehörde 
ohne Rückmeldung des Denkmalpflegers bis im Mai 2018 nicht weiter tätig wur-

16

de, ist somit nicht zu beanstanden (vgl. hierzu die Rechtsprechung, wonach mit 
einem auf einem positiven Menschenbild aufbauenden freiheitlichen Staate, in 
welchem vom sich verantwortungsvoll, korrekt und auch regelkonform verhalten-
den Menschen ausgegangen werden darf, auf einem generellen Misstrauen ba-
sierende periodische staatliche Kontrollen grundsätzlich nicht zu vereinbaren 
sind. Es kann daher Baubewilligungsbehörden nicht angelastet werden, wenn sie 
allenfalls erst auf Anzeige hin Kenntnis von widerrechtlichen Bauten erhalten und 
erst dann aktiv werden; vgl. VGE III 2019 8 vom 27.5.2019 Erw. 3.4.1; VGE III 
2019 54 vom 25.7.2019 Erw. 5.5.3). Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass 
die Bewilligungsbehörde ohne Drittperson gar nicht mehr tätig geworden wäre. 
Der Denkmalpfleger sowie die Beschwerdeführer einigten sich nämlich im No-
vember 2017 noch über einen Versuch, die Fenstersprossen der Glastüre aus-
sen mit schwarzer Farbe zu streichen. Die Baueingabe vom November 2018 er-
folgte mit weissen Sprossen. Daraus lässt sich ableiten, dass die Gespräche und 
Verhandlungen der Beschwerdeführer mit dem Denkmalpfleger selbst aus der 
Sicht der Beschwerdeführer noch nicht abgeschlossen waren. Wollten die Be-
schwerdeführer die Sache hinauszögern, bis der Denkmalpfleger gemäss ihren 
eigenen Aussagen ohne Baubewilligung "die Sache auf sich beruhen lässt", ist 
allenfalls von einem rechtsmissbräuchlichen Verhalten der Beschwerdeführer 
auszugehen. Ein solches wäre nicht schützenswert.

Die Behörde kann sodann die Einsicht in die Akten verweigern, wenn schüt-
zenswerte private oder öffentliche Interessen die Geheimhaltung erfordern. Der 
Name sowie die Motive der im vorliegenden Verfahren erwähnten Drittperson ist 
nach dem Gesagten nicht von Bedeutung, weshalb eine Bekanntgabe nicht er-
forderlich ist. Des Weiteren ist von privaten Interessen auszugehen, wenn private 
Anzeigeerstatter vor möglichen Repressalien oder sonstigem einschüchterndem 
Verhalten der Beschwerdeführer zu schützen sind. Hierzu bestehen vorliegend 
zwar keine Anhaltspunkte. Jedoch bejaht das Bundesgericht auch öffentliche In-
teressen an der Anonymisierung von privaten Anzeigeerstattern. Es sollte ver-
mieden werden, dass sich Anzeigeerstatter davon abhalten lassen, Anzeigen 
einzureichen, weil sie eventuell mit nachteiligen Folgen rechnen müssten oder 
sie würden ihre Anzeigen nur noch anonym erstatten, was gerade anonymes 
Denunziantentum fördern würde (vgl. Urteil BGer 1C_167/2019 vom 20.2.2020 
Erw. 6.5 m.H.a. BGE 122 I 153 Erw. 6c, beide insbesondere in Bezug auf Patien-
tenakten).

5.1 Die Beschwerdeführer rügen, das Verhalten der diversen Amtsstellen, 
Amtsträger, Behördenmitglieder und Beamten, die sich bisher mit der umstritte-
nen verglasten Vortüre befasst hätten, erwecke nicht den Eindruck der Neutralität 

17

und Unvoreingenommenheit, sondern sei widersprüchlich und verstosse gegen 
Treu und Glauben.

5.2 Das Recht auf Vertrauensschutz gemäss Art. 9 BV bewirkt unter anderem, 
dass eine (selbst unrichtige) Auskunft oder Zusicherung einer Behörde unter be-
stimmten Umständen Rechtswirkung entfalten kann. Voraussetzung dafür ist, 
dass die Auskunft für einen konkreten Einzelfall aufgrund einer vollständigen 
Darstellung des Sachverhalts vorbehaltlos erteilt wurde, dass die Amtsstelle für 
die Auskunftserteilung zuständig war oder der Bürger sie aus zureichenden 
Gründen als zuständig betrachten durfte, dass die anfragende Person die Unrich-
tigkeit bei pflichtgemässer Aufmerksamkeit nicht ohne weiteres erkennen konnte, 
dass sie im (berechtigten) Vertrauen auf die Auskunft eine nicht ohne Nachteil 
wieder rückgängig zu machende Disposition getroffen hat, dass die Rechtslage 
sich seit Erteilung der Auskunft nicht geändert hat und das Interesse an der rich-
tigen Durchsetzung des objektiven Rechts dasjenige des Vertrauensschutzes 
nicht überwiegt (BGE 137 II 182 Erw. 3.6.2).

In Bezug auf mündliche und namentlich telefonische Zusicherungen und Aus-
künfte hat die Rechtsprechung erkannt, dass die blosse, unbelegte Behauptung 
einer telefonischen Auskunft oder Zusage nicht genügt, um einen Anspruch aus 
dem Grundsatz des Vertrauensschutzes zu begründen. Praxisgemäss ist eine 
nicht schriftlich belegte telefonische Auskunft zum Beweis von vornherein kaum 
geeignet (BGE 143 V 341 Erw. 5.3.1 m.w.H.).

5.3 Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführer lässt sich der vorliegen-
den Sachlage nicht entnehmen, dass sich die Vorinstanzen widersprüchlich ver-
halten bzw. zeitweise die verglaste Türe sinngemäss gutgeheissen hätten. Nicht 
gefolgt werden kann insbesondere der beschwerdeführerischen Darstellung, wo-
nach sie der Willkür der personellen Besetzung der Denkmalpflege ausgeliefert 
wären und das Bewilligungsverfahren und die Nichtbewilligung insbesondere 
auch mit dem Weggang des ehemaligen Denkmalpflegers bzw. der Neubeset-
zung der Stelle in Zusammenhang stehe. Vielmehr erhellt aus den Akten die sei-
tens der Denkmalpflege stets geäusserte Kritik an einer Veränderung der für das 
F.________ (Gebäude) wesentlichen hölzernen Haupttüre an der Südwestfassa-
de. Die Beschwerdeführer vermögen denn auch keinen einzigen Beleg vorzuwei-
sen, gemäss dem irgendeine Bewilligungsbehörde oder die Denkmalpflege einer 
Veränderung in der ausgeführten Form zugestimmt hätte. Vielmehr sprechen sie 
im Baugesuch selbst davon, es liege ein 1:1-Muster vor, das nach zweijähriger 
Auseinandersetzung und eingehender Lösungssuche entstanden sei und das sie 
(die Beschwerdeführer/Bauherrschaft) nun vollständig überzeuge, weshalb man 
das Muster zur Baubewilligung anmelde. Dass das Muster mit der Denkmalpflege 

18

bereits besprochen worden wäre und diese das Muster bzw. diese Lösung be-
reits gutgeheissen hätte, wird im Baugesuch zu Recht nicht geltend gemacht. Ei-
ne Verletzung des Vertrauensschutzes ist somit nicht ersichtlich.

6.1 Beim - durch die Beschwerdeführer beantragten - Augenschein handelt es 
sich um ein Beweismittel (§ 24 Abs. 1 lit. d VRP). Bei der Beurteilung der Frage, 
ob solche Beweismittel notwendig sind, kommt der entscheidenden Behörde ein 
erheblicher Ermessensspielraum zu. Eine dahingehende Pflicht besteht nur, 
wenn die tatsächlichen Verhältnisse auf andere Weise überhaupt nicht abgeklärt 
werden können (vgl. VGE III 2018 227 vom 24.4.2019 Erw. 2.1; VGE III 2014 136 
vom 30.3.2016 Erw. 7.2 m.H.a. Plüss, in: Kommentar VRG, § 7 Rz. 67 m.H.; 
VGE III 2012 51 vom 23.5.2012 Erw. 3.2; VGE III 2010 122 vom 21.9.2010 
Erw. 2.2; VGE III 2007 111 vom 29.8.2007 Erw. 2 mit Verweis auf VGE 1032/05 
vom 28.9.2005 Erw. 1.2 mit Hinweisen; vgl. auch Urteile BGer 1C_578/2019 vom 
25.5.2020 Erw. 3.1 f.; 1A.202/2003 vom 17.2.2004 Erw. 2 m.H.). 

6.2 Der Sachverhalt ist vorliegend mit Bilddokumentationen genügend erstellt, 
was auch der Regierungsrat im angefochtenen RRB nachvollziehbar begründet 
hat (Erw. 1). Die Beschwerdeführer machen sodann selbst geltend, dass der 
Streitgegenstand bzw. die Fenstertüre sehr schnell und einfach durch Gegenü-
berstellung der früheren und der aktuellen Situation veranschaulicht werden kön-
ne (mit Verweis auf die Fotos der alten und der neuen Situation; vgl. Verwal-
tungsgerichtsbeschwerde vom 6.9.2019 S. 6). Neben diesem durch Fotografien 
sehr gut dokumentierten Zustand mit hölzerner Haupttüre resp. dem Neuzustand 
mit gläserner Vortür kommt sodann der Fachbeurteilung durch die Denkmalpfle-
ge wesentliche Bedeutung zu. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern ein Augenschein 
für die Sachverhaltsermittlung zusätzliche und entscheidrelevante Informationen 
liefern könnte. Entsprechend wird in antizipierter Beweiswürdigung auf die Durch-
führung eines Augenscheines verzichtet (vgl. BGE 136 I 229 Erw. 5.3; Urteile 
BGer 1C_578/2019 vom 25.5.2020 Erw. 3.1; 1C_85/2019 vom 23.7.2019 Erw. 
2.4). 

7.1 Gemäss Gesamtentscheid des ARE vom 7. März 2019 empfahl das Amt 
für Kultur bzw. die kantonale Denkmalpflege, das Baugesuch für die Glastüre ab-
zulehnen und die originale Situation mit der Eichentüre wiederherzustellen. Die 
Begründung lautete insbesondere wie folgt:

(…)
Der F.________ (Gebäude) ist das einzige Herrenhaus in Schwyz, welches als 
Dreiflügelanlage errichtet wurde. Die Anlage ist nach französischem Vorbild 
gestaltet und bildet ein Ganzes, das auf Symmetrien angelegt ist. Zum talseitigen 
Haupteingang in der Mittelachse führt eine zweiarmige vierläufige Treppe. Ein 

19

repräsentatives Portal aus Sandstein mit Bekrönung führt in den grössten Raum 
des Erdgeschosses, in den Gartensaal. Die Gestaltung und Materialisierung der 
Südwestfassade mit der repräsentativen Eichentüre und den 
Segmentbogenfenstern ist typisch. Sämtliche Herrenhäuser in Schwyz weisen 
mächtige geschlossene Holztüren - meist aus Eichenholz - aus. Dies ist nicht nur 
ein Gestaltungsmerkmal des Kantons Schwyz, sondern generell der Bürgerhäuser 
in der Schweiz.
So wurden die Fenster und Türen der Herrenhäuser des 16. und 17. Jahrhunderts 
mit aufwendigen Umfassungen in Sandstein betont und die Eingangsportale in 
Eiche, zum Teil mit Gitterwerk oder Flachschnitzereien verziert, ausgeführt. Im 
Barock wurden die rechteckigen Füllungen der Holztüren stärker profiliert und 
häufig über dem Türsturz einen Wappenschmuck angebracht. Die naturfarbenen 
Holztüren bleiben jedoch bis in die Gegenwart heimisch.
Auch das Gartenportal des F.________ (Gebäude) weist die entsprechenden 
aufwendig profilierten Füllungen des 18. Jahrhunderts bzw. des Barocks auf. Die 
sorgfältig gestaltete historische Eichentüre ist Bestandteil dieser originalen 
Substanz, aber auch der äusseren Wirkung und muss entsprechend in situ 
erhalten werden.
Den Ersatz der eichernen Gartentüre durch eine gläserne Gartentüre mit 
Landhaussprossen nach englischem Vorbild bedeutet eine wesentliche 
Beeinträchtigung des national geschützten Baudenkmals. Es ist ein 
einschneidender Eingriff in das Fassadenbild und eine Verfälschung der 
historischen Situation und Aussage. Im Weiteren wirkt die Innenansicht an die 
unschöne verglaste Gartentür mit den beiden historischen Holzflügeln als 
Verkleidung der seitlichen Innengewände störend und verfremdet die homogene 
Gestaltung des herrschaftlichen Gartensaals.
Mit der Gewährung eines zusätzlichen modernen Zugangs über den Ehrenhof 
bekommt die historische Erschliessungssituation an der K.________ (Strasse) 
umso mehr an Bedeutung und muss erhalten bleiben. Zudem kann die kantonale 
Denkmalpflege die Argumentation einer "Vortüren-Anlage" nicht nachvollziehen. Es 
geht grundsätzlich um das Erscheinungsbild der Gartenfassade, welche auch mit 
einer "Vortüren-Anlage" wesentlich beeinträchtigt ist.
Die kritische Haltung der kantonalen Denkmalpflege wurde der Bauherrschaft bzw. 
den Architekten mehrfach mitgeteilt. Der ursprüngliche Bestand mit der originalen 
Gartentüre aus Eichenholz ist wiederherzustellen.

7.2 Die Baukommission erachtete die Begründung des Amtes für Kultur mit 
Protokollauszug vom 20. März 2019, Geschäft Nr. 130, als nachvollziehbar, 
schlüssig und überzeugend. Es seien für die Baukommission keine triftigen 
Gründe auszumachen, sich über die Ausführungen des kantonalen Fachamtes 
hinwegzusetzen, zumal in der Begründung des Amtes für Kultur weder Irrtümer 
noch Lücken oder Widersprüche zu erkennen seien.

7.3 Der Regierungsrat hat im angefochtenen RRB festgehalten, dass sich die 
umstrittene Glastüre an der Südwestfassade und damit an der Hauptseite des 
F.________ (Gebäude) befinde. Fenster hätten einen entscheidenden Anteil so-
wohl an der äusseren Erscheinung eines Hauses als auch an der Wirkung seiner 
Innenräume. Dasselbe gelte gemäss den Ausführungen der Denkmalpflege auch 

20

für Aussentüren. An der Hauptseite (Südwestfassade) liege auch der im ICO-
MOS verzeichnete Garten. Vom Garten zur fraglichen Tür führe eine vierläufige 
Treppe. Dies sei aus historischer Sicht der Haupteingang zum F.________ (Ge-
bäude). Daran vermöge auch der neu gestaltete Eingang an der Nordostfassade 
nichts zu ändern, welcher offenbar hauptsächlich genutzt werde, um in das 
F.________ (Gebäude) zu gelangen. Historisch gesehen bzw. vom Erschei-
nungsbild her bleibe der Eingang an der Südwestfassade mit der Eichentür der 
Haupteingang. Die Eichentür gehöre zur originalen Bausubstanz des F.________ 
(Gebäude). Sie sei typisch für die Zeit des Barock im 18. Jahrhundert, in welcher 
das F.________ (Gebäude) errichtet worden sei; folglich handle es sich um ein 
prägendes Merkmal des F.________ (Gebäude). Eine repräsentative Eichentür 
sei ein Gestaltungsmerkmal nicht nur der meisten Herrenhäuser in Schwyz, son-
dern auch der Bürgerhäuser in der gesamten Schweiz. Insbesondere die Haupt-
seite des F.________ (Gebäude) und damit auch der Haupteingang mit der Ei-
chentür würden grundsätzlich keine Eingriffe vertragen. Für die Eichentür gelte 
ein Veränderungsverbot. Sie müsse so erhalten bleiben. Dies bedeute, dass der 
Eichentür keine andere Tür vorgelagert sein dürfe. Die Eichentür müsse von 
aussen her sichtbar sein und geschlossen werden können (Erw. 5.2). 

Der Gartensaal werde mit den bestehenden vier grossen Fenstern genügend be-
lichtet, sodass darin gewohnt bzw. gearbeitet werden könne. Die Anforderungen 
an die Wohnhygiene seien auch ohne Glastür erfüllt, was die Beschwerdeführer 
nicht bestreiten würden. Anerkanntermassen führe die Glastür zu mehr Licht und 
zu einer besseren Aussicht im Gartensaal. Die Glastür sei zwar komfortsteigernd, 
jedoch für die Bewohnbarkeit bzw. Nutzbarkeit als Arbeitsraum nicht notwendig. 
Ob die Glastür energetisch besser als die Eichentür isoliert sei, sei im vorliegen-
den Verfahren nicht entscheidend und könne offengelassen werden. An der Ei-
chentür könnten vermutlich wärmedämmende Massnahmen ergriffen werden, 
welche das äussere Erscheinungsbild des F.________ (Gebäude) deutlich weni-
ger beeinträchtigen würden als die Glastür. Die Glastür sei also für eine Verbes-
serung der Wärmedämmung nicht erforderlich (Erw. 5.3). 

Zu den zahlreichen Fotos der Beschwerdeführer von historischen Gebäuden mit 
Glastüren führte der Regierungsrat was folgt aus. Wenn ein schützenswertes 
Gebäude von Anfang an mit einer Glastür gebaut worden sei, so müsse diese 
Glastür auch so erhalten bleiben. Nur weil das F.________ (Gebäude) als 
Dreiflügel-anlage (nach französischem Vorbild) ausgestaltet sei, heisse das noch 
nicht, dass es die gleichen Türen aufweisen dürfe wie andere französische Bau-
ten. Vielmehr solle sich das F.________ (Gebäude) an den (anderen) Herren-
häusern in Schwyz orientieren, welche gemäss den Ausführungen der Denkmal-
pflege ebenfalls eine repräsentative Eichentür aufweisen würden. Aus der angeb-

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lichen Tatsache, dass bei anderen schützenswerten Gebäuden nachträglich 
Glastüren eingebaut wurden, könne nicht geschlossen werden, dass dies vorlie-
gend auch erlaubt sei (Erw. 5.4).

Das subjektive Empfinden der Beschwerdeführer oder weiterer Personen ändere 
nichts an der Schutzwürdigkeit bzw. am Veränderungsverbot. Vielmehr sei ent-
scheidend, dass die Eichentür zur originalen Bausubstanz des F.________ (Ge-
bäude) gehöre. Zudem erstrecke sich heute der Blick des Denkmalschutzes nicht 
nur auf Bauten von überragender Schönheit und Altertümer, sondern auch auf 
Objekte aus neuerer Zeit und auf Gebäude, welche für ihre Entstehungszeit cha-
rakteristisch seien. Folglich müsse die Südostfassade mit der Eichentür 
grundsätzlich erhalten werden. Die Ausführungen der Denkmalpflege, wonach 
die Schutzwürdigkeit der Eichentür als hoch einzustufen sei, erscheine begründet 
und nachvollziehbar (Erw. 5.5).

8. Die Ausführungen des Amtes für Kultur bzw. der kantonalen Denkmalpfle-
ge sowie des Regierungsrates im angefochtenen RRB sind nachvollziehbar und 
nicht zu beanstanden, weshalb grundsätzlich darauf verwiesen werden kann, 
zumal die Rügen der Beschwerdeführer zu einem grossen Teil mit denjenigen an 
den Regierungsrat übereinstimmen.

Soweit die Beschwerdeführer in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend 
machen, dass "Kunst (…) im Auge des Betrachters" liege und es kein staatliches 
Fachwissen gebe (S. 7), ist auf die vorstehenden Ausführungen in den Erw. 
2.1.3f. hinzuweisen, wonach es sich bei der kantonalen Denkmalpflege um die 
kantonale Fachstelle für Denkmalpflege handelt, welche über Fachwissen zu 
Fragen des Denkmalschutzes verfügt. Dementsprechend übt das Verwaltungs-
gericht Zurückhaltung bei der Überprüfung der Ermessensausübung, wenn bei 
der Ermessensausübung ein Fachgremium mitwirkte, bei welchem das Fachwis-
sen ausgeprägter vorhanden ist als beim Verwaltungsgericht (vgl. vorstehende 
Erw. 2.4). Von fehlendem Fachwissen und rein subjektiven Gründen kann dem-
nach keine Rede sein, zumal der ehemalige und die aktuelle Denkmalpflegerin 
gemäss Aktenlage die vorliegende Sache gleich beurteilen bzw. beurteilten.

Die kantonale Denkmalpflege hat nachvollziehbar ausgeführt, dass die Gestal-
tung und Materialisierung der Südwestfassade mit der repräsentativen Eichentü-
re und den Segmentbogenfenstern typisch ist für ein Herrenhaus nicht nur in 
Schwyz, sondern generell für Bürgerhäuser in der Schweiz. So seien die Fenster 
und Türen der Herrenhäuser des 16. und 17. Jahrhunderts, wie das F.________ 
(Gebäude), mit aufwendigen Umfassungen in Sandstein betont und die Ein-
gangsportale in Eiche, zum Teil mit Gitterwerk oder Flachschnitzereien verziert, 
ausgeführt worden. Im Barock seien die rechteckigen Füllungen der Holztüren 

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stärker profiliert und häufig über dem Türsturz einen Wappenschmuck ange-
bracht worden. Die naturfarbenen Holztüren seien bis in die Gegenwart heimisch 
geblieben. Der F.________ (Gebäude) sei nach französischem Vorbild gestaltet 
worden, verkörpere aber auch den Typ des spätbarocken Landsitzes wie er etwa 
im städtischen Umkreis Luzerns oder Zürichs zu finden sei. Diese Landsitze wie-
sen mächtige geschlossene Holztüren auf, ein generelles Gestaltungsmerkmal 
der Schweizer Bürgerhäuser. Daraus lasse sich schliessen, dass die eichene 
Gartentüre ein prägender regionaler Bauteil sei.

Damit hat die kantonale Denkmalpflege nachvollziehbar dargelegt, weshalb sie 
nicht nur von einer Baute nach französischem Vorbild, sondern auch von einem 
Bürger- bzw. Herrenhaus ausgeht, für welches in der Schweiz eine Eichentüre 
typisch ist bzw. war, weshalb die Vorbringen der Beschwerdeführer zu anderen 
barocken Bauten in Europa unbehelflich sind und für den konkreten Einzelfall 
nicht zutreffen. Die Beschwerdeführer bestreiten sodann zu Recht nicht, dass Ei-
chentüren in Schwyz bzw. in der Schweiz für Herrenhäuser ein typisches Merk-
mal darstellen. Dazu ist anzufügen, dass das F.________ (Gebäude) nicht nur in 
der ICOMOS-Liste historischer Gärten und Anlagen der Schweiz explizit als Bür-
ger- bzw. Herrenhaus bezeichnet wird, sondern auch in der Objektbeschreibung 
des im Kulturgüterschutzinventar des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz 
(BABS; gestützt auf den Kunstführer durch die Schweiz der Gesellschaft für 
Schweizerische Kunstgeschichte GSK) befindlichen L.________ (ehemals 
J.________) wird das F.________ (Gebäude) als prächtiges Herrenhaus, als 
Dreiflügelanlage bezeichnet. Soweit die Beschwerdeführer bestreiten, dass die 
massive Eichentüre dem Originalzustand entspricht, kann zum einen auf ein Bild 
von 1891 aus dem Staatsarchiv Schwyz verwiesen werden, auf welchem die Ei-
chentüre klar erkennbar ist. Sie kann somit nicht erst im Jahre 1944-1946 erstellt 
worden sein. Zum anderen wurde in der Literatur (Die Kunstdenkmäler des Kan-
tons Schwyz, GSK, 1978, S. 406) ausgeführt, dass die Türen aus der Bauzeit 
stammen.

Zum einen ist es natürlich von Bedeutung, welche Türe von Anfang an bzw. ori-
ginal bestanden hat. Anderseits ist es nicht nur aus professioneller, sondern auch 
aus Laiensicht offensichtlich, dass das F.________ je nach Ausgestaltung der 
Tür einen anderen Charakter erhält. Die Fachbehörde spricht dabei von einer 
Glastüre mit Landhaussprossen nach englischem Vorbild. Sogar die Beschwer-
deführer gehen vielmehr von einem französischen Palast und Herrschaftshaus 
denn von einem Schwyzer Herrenhaus aus, was es jedoch aus historischer Sicht 
sowie in seiner Umgebung betrachtet wie gesagt ist. Der Name "M.________" 
vermag daran nichts zu ändern. Auch das in unmittelbarer Nähe gelegene 
"N.________" (K.________ (Strasse)) wird M.________ genannt, obwohl es sich 

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nicht um eine Dreiflügelanlage handelt und optisch allenfalls eher anderen Her-
renhäusern im Raum Schwyz ähnelt als dem F.________ (Gebäude). Hinzu 
kommt, dass es sich bei der umstrittenen Türe offensichtlich um das 
Haupt(eingangs)portal des Gebäudes handelt, wodurch man über eine zweiarmi-
ge vierläufige Treppe in den Garten gelangt. Sie ist das Eingangstor zum Garten, 
welcher sich auf der Liste der historischen Gärten und Anlagen der Schweiz 
(gemäss ICOMOS) als potenzielles Schutzobjekt befindet (vgl. ICOMOS-Liste 
historischer Gärten und Anlagen der Schweiz [1995-2014] des Bundesamtes für 
Kultur [BAK]). Das zeigt ebenfalls die Wichtigkeit des äusseren optischen Ein-
drucks der Südwestseite des Gebäudes mit seinem "Haupt"eingang. Mit einer 
Glastür verliert diese Südwestfassade das gemittete Hauptportal als wesentli-
chen Blickfang und Gestaltungsmerkmal. 

Hierzu hat der Regierungsrat gestützt auf den Verwaltungsgerichtsentscheid 
VGE III 2016 210 vom 25. April 2017 (Erw. 4.2.2) zutreffend ausgeführt, dass die 
"Prunkseite" des Gebäudes, was im vorliegenden Fall die Südwestseite darstellt, 
keine Eingriffe verträgt. Es handelt sich dabei um die prägnante Vorderseite des 
Gebäudes, welche - obwohl grundsätzlich nicht öffentlich - so doch optisch im-
merhin der Öffentlichkeit zugänglich und einsehbar ist. Daher ist der konkrete 
Fall auch nicht mit der Sache im (auch von den Beschwerdeführern) zitierten 
VGE zu vergleichen, zumal es sich dabei um die rückwärtige Seite gehandelt 
hatte. Auch die vom Beschwerdeführer erwähnten Ökonomiegebäude befinden 
sich "hinter" dem Haus bzw. auf der Nordostseite, weshalb geringfügige Verän-
derungen mit dem Denkmalschutz eher vereinbar sind, als die Veränderung der 
Hauptseite. Dasselbe gilt auch für die erwähnte dritte Eingangstüre Richtung 
Nordosten. Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführer ist die südwestliche 
"Prunkseite" von der Strasse her, auch von der anderen Strassenseite, gut ein-
sehbar. Auch wenn die Mauer ab dem direkt angrenzenden Gehweg 2.60 m 
hoch ist; das Gebäude ist durch die Hangneigung ebenfalls erhöht und in der 
Mauer befindet sich ein schmiedeeisernes Tor mit einer Treppe dahinter über 
welche man in den Garten gelangt (vgl. ICOMOS-Eintrag, Bilddokumentationen 
u.a. Bf-act. 16a und 23 [Dossier 6, Beilage 21] und WebGIS), weshalb die Türe 
gut sichtbar ist bzw. die Prunkseite öffentlich wahrgenommen wird. Die Bilddo-
kumentation der Beschwerdeführer zeigt lediglich diejenigen Sichtbereiche, von 
welchen aus die Türe nicht einsehbar ist. Unerheblich ist, dass die Türe bis vor 
einigen Jahren bzw. vor dem Sturm 2013 von Bäumen verdeckt und weniger gut 
sichtbar war. Ebenfalls aus älteren Bildern des Staatsarchivs Schwyz, wie zum 
Beispiel aus einem von 1890, lässt sich entnehmen, dass dem nicht immer so 
war und noch heute nicht ist. So zeigen auf Wikipedia (resp. Wikimedia) veröf-
fentlichte, vom öffentlichen Grund aus aufgenommene Bilder des 'L.________' 

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von 2011, dass die Hauptfassade mit dem eichernen Hauptportal sehr wohl gut 
einsehbar ist (vgl. https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:L.________; 
eingesehen am 22.6.2020). Vergleicht man diese Bilder mit den von den Be-
schwerdeführern eingereichten im neuen Zustand mit Glastüre, so ist die qualita-
tive Veränderung der Hauptfassade auch für Laien offenkundig. 

Sollten die Beschwerdeführer mit ihrem Hinweis darauf, dass das Ortsbild von 
Schwyz und um das F.________ (Gebäude) anders aussieht als vor 10 Jahren 
(mit Bezug auf das Mehrfamilienhaus F.________), geltend machen wollen, dass 
die Umgebung weniger schützenswert ist, so kann auf die folgenden Ausführun-
gen im damaligen VGE III 2009 213 vom 15.4.2010 Erw. 7.4.1 verwiesen wer-
den. Der damalige Denkmalpfleger führte insbesondere aus, dass die Ideal-
Situation an der äusseren K.________(Strasse) erst im Verlauf der ersten Hälfte 
des 20. Jahrhunderts zerstört worden sei, indem die Umgebung des F.________ 
(Gebäude) sukzessive verbaut worden sei. Übrig geblieben sei rund um das 
F.________ eine Restfläche, die parkähnlich mit integriertem Tennisplatz gestal-
tet worden sei, ohne jedoch je ein Park gewesen zu sein. Der heutige Wert der 
Liegenschaft bestehe im Wesentlichen noch im freien Blick auf die relativ intakte 
unmittelbare Umgebung auf beiden Seiten sowie südlich des F.________. Zur di-
rekten Umgebung gehöre auch der Hof auf der Hausrückseite, begrenzt von den 
beiden Ökonomiebauten sowie der rückwärtigen Mauer, die diesen Hof absch-
liesse. Heute gehe es noch darum, einen Neubau möglichst diskret in diese oh-
nehin beeinträchtigte Situation einzufügen. Somit wurde damals ebenfalls fest-
gehalten, dass u.a. die Südseite des F.________ nach wie vor wertvoll und 
schützenswert ist.

Bei dieser Sachlage erweist sich die Beurteilung des Amtes für Kultur bzw. der 
kantonalen Denkmalpflege, welche durch die Vorinstanzen zu Recht bestätigt 
wurde, als nachvollziehbar und schlüssig.

9. Zur Frage der Verletzung der Eigentumsgarantie bzw. der Verhältnismäs-
sigkeit zur Erhaltung der Eichentüre kann auf die zutreffenden Ausführungen des 
Regierungsrates im angefochtenen RRB (Erw. 6.1ff.) verwiesen werden. Die ge-
setzliche Grundlage ist mit dem KNHG gegeben (vgl. vorstehende Erw. 2.3.1) 
und auch das öffentliche Interesse liegt mit dem Denkmalschutz vor. Was die pri-
vaten Interessen der Beschwerdeführer anbelangt, so gilt nach wie vor, dass der 
Gartensaal über vier grosszügige Rundbogenfenster verfügt, welche auch ohne 
Glastüre für ausreichende Lichtverhältnisse im Raum sorgen (vgl. Zwischenbe-
richt des ARE vom 20.12.2018 S. 2). Soweit die Beschwerdeführer die hohen 
Sanierungskosten auflisten, so werden diese anerkennend zur Kenntnis genom-
men, können jedoch im konkreten Fall, wie der Regierungsrat zutreffend ausge-

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führt hat, nicht bei der Interessenabwägung berücksichtigt werden, weil sie mit 
der Glastüre nicht in direktem Zusammenhang stehen und bei verlangtem Erhalt 
der Eichentüre auch nicht verlustig gehen. Aus diesen Investitionen ergeht kein 
Recht, das denkmalgeschützte Haus entgegen der fachgerechten Meinung des 
Denkmalpflegers nach eigenem Gutdünken abzuändern. Ein allfälliges öffentli-
ches Interesse an höheren Steuereinnahmen bei einer unbelegten geringfügigen 
Werterhöhung durch die Glastüre vermag das öffentliche Interesse am Denkmal-
schutz ebenfalls nicht zu überwiegen. Somit hat der Regierungsrat zu Recht das 
öffentliche Interesse höher gewichtet als die privaten Interessen der Beschwer-
deführer und die Verhältnismässigkeit zum Erhalt der Eichentüre bejaht.

10. Zusammenfassend sind die Beurteilungen der Vorinstanzen nicht zu bean-
standen. Soweit die Beschwerdeführer eine Verletzung der Gleichbehandlung 
geltend machen bzw. rügen, dass sie zu Unrecht gleichbehandelt worden seien, 
weil das F.________ (Gebäude) einmalig sei und nicht mit anderen Objekten im 
Kanton Schwyz verglichen werden kann (weil kein vergleichbares Objekt vorlie-
ge), kann dem nicht gefolgt werden. Wie bereits ausgeführt (vgl. vorstehende 
Erw. 8), verfügt das F.________ (Gebäude) zwar über einige einmalige Merkma-
le, allerdings verfügt es gemäss begründeten Ausführungen der Denkmalpflege-
rin gerade auch bei der Gestaltung und Materialisierung der Südwestfassade mit 
der repräsentativen Eichentüre und den Segmentbogenfenstern über typische 
Merkmale, welche Herrenhäuser sowie auch Bürgerhäuser der ganzen Schweiz 
aufweisen. Dementsprechend wird das F.________ (Gebäude) neben dem Amt 
für Kultur bzw. der kantonalen Denkmalpflege auch auf der ICOMOS-Liste und 
von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK im Kunstführer 
durch die Schweiz als Herrenhaus bezeichnet. Dass das F.________ (Gebäude) 
mit den Herrenhäusern von Schwyz verglichen und gleichbehandelt wird, ist so-
mit nicht zu beanstanden. Eine Ungleichbehandlung ist auch nicht ersichtlich, 
nachdem sowohl die Ökonomiegebäude des F.________ (Gebäude) als auch 
der O.________ einer zeitgemässen Nutzung zugänglich gemacht werden konn-
ten. Die Türe des O.________ ist jedoch nach wie vor aus Holz (Bf-act. 27). 
Nicht anders ist zu urteilen, soweit die Beschwerdeführer geltend machen, dass 
sie anders behandelt werden müssten als Eigentümer denkmalgeschützter Ob-
jekte, die ihre Objekte vernachlässigen. Es ist nicht ersichtlich, inwieweit dieser 
Einwand die Beurteilung der Einordnung der Glastüre zu beeinflussen vermag. 
Wie bereits ausgeführt, lässt sich daraus auch kein das öffentliche Interesse 
überwiegendes privates Interesse ableiten.

Nach der ständigen Praxis des Bundesgerichts liegt Willkür in der Rechtsanwen-
dung nur vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit 

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der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen 
unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem 
Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 134 II 124 Erw. 4.1; Urteil des BGer 
1C_117+127/2016 vom 4.7.2016 Erw. 3.3). Dies ist vorliegend nicht der Fall. Ins-
besondere haben die Vorinstanzen zu Recht die Einholung einer Baubewilligung 
verlangt.

11. Die Beschwerdeführer rügen, dass ihr Subventionsgesuch bis heute nicht 
behandelt worden sei, was Rechtsverweigerung sei. Dieses Subventionsgesuch 
ist zu Recht nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens, weshalb auf diese 
Rüge nicht einzugehen ist. Das Verwaltungsgericht ist sodann nicht Aufsichts-
behörde für das Amt für Kultur und die Beschwerdeführer machen auch nicht gel-
tend, bereits mit einer Rechtsverweigerungs- bzw. -verzögerungsbeschwerde an 
den Regierungsrat gelangt zu sein. Vielmehr machen die Beschwerdeführer mit 
Stellungnahme vom 8. Januar 2020 sinngemäss Anzeige beim Regierungsrat be-
treffend das Amt für Kultur bzw. die Denkmalpflege.

Soweit die Beschwerdeführer somit geltend machen, dass alle Akten, welche das 
Subventionsgesuch der Beschwerdeführer betreffen, zu edieren sind, ist dem 
nicht stattzugeben.

12. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist 
abzuweisen. 

12.1 Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten für das verwal-
tungsgerichtliche Verfahren (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
von insgesamt Fr. 2'500.-- den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit 
aufzuerlegen (§ 72 Abs. 2 VRP).

12.2 Ebenfalls dem Verfahrensausgang entsprechend haben die Beschwerde-
führer unter solidarischer Haftbarkeit der beanwalteten Baukommission eine Par-
teientschädigung auszurichten (§ 74 Abs. 1 VRP). Diese wird in Beachtung des 
kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 
27. Januar 1975, der ordentlicherweise für das Honorar in Verfahren vor dem 
Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht 
und in § 2 die Bemessungskriterien erwähnt, unter Ausübung des pflichtgemäs-
sen Ermessens auf insgesamt Fr. 400.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festge-
setzt, nachdem der Rechtsanwalt der Baukommission lediglich eine kurze Ver-
nehmlassung eingereicht hat.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
von Fr. 2'500.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haft-
barkeit auferlegt. Sie haben am 12. September 2019 einen Kostenvor-
schuss von Fr. 2'500.-- geleistet, womit die Rechnung ausgeglichen ist.

3. Die Beschwerdeführer - unter solidarischer Haftbarkeit - haben der bean-
walteten Baukommission eine Parteientschädigung von Fr. 400.-- (inkl. 
Barauslagen und MwSt) zu bezahlen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
 den Rechtsvertreter der Beschwerdeführer (2/R)
 den Rechtsvertreter der Vorinstanz (2/R)
 das kantonale Amt für Raumentwicklung ARE
 den Regierungsrat
 und das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst.

Schwyz, 16. Juli 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 13. August 2020