# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ab585509-5145-5279-b562-d0de304d45df
**Source:** Appenzell Ausserrhoden (AR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 1992-02-25
**Language:** de
**Title:** Appenzell Ausserrhoden Kantonsgericht Sammlung ARGVP 25.02.1992 Verwaltung ARGVP 1992 1226
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AR_Gerichte/AR_KG_005_Verwaltung-ARGVP-199_1992-02-25.pdf

## Full Text

A. Entscheide des Reqierunqsrates 1226

4. Bauwesen, Raumplanung

1226

Anspruch auf Erteilung einer Baubewilligung.

Die Baubewilligung stellt eine sogenannte Polizeierlaubnis dar, mit der 
festgestellt wird, dass dem ihr zugrundeliegenden Bauvorhaben keine 
öffentlich-rechtlichen, insbesondere baupolizeilichen und raumplaneri­
schen, Hindernisse entgegenstehen. Die Bewilligung muss erteilt wer­
den und es besteht ein Rechtsanspruch auf sie, wenn alle Vorausset­
zungen ihrer Gutheissung gegeben sind. Können inhaltliche oder for­
melle Mängel des Projektes ohne besondere Schwierigkeiten behoben 
werden oder sind zur Schaffung oder Erhaltung des rechtsmässigen 
Zustandes Anordnungen nötig, so sind mit der Bewilligung die gebo­
tenen Nebenbestimmungen (Auflagen, Bedingungen, Befristungen) zu 
verknüpfen (vgl. £. Zimmerlin, Baugesetz des Kantons Aargau, 1985 § 
152 N. 5, ZBI 89 [1988] 73).

Der Gemeinderat hat festgestellt, dass sich das Bauvorhaben an 
den Quartierplan sowie an die Sonderbau- und Bauordnungsvor­
schriften hält. Diese Feststellung erweist sich - unter Berücksichtigung 
der vom Gemeinderat verfügten Auflagen - als zutreffend. Das Projekt 
ist demzufolge grundsätzlich als zulässig zu betrachten.

RRB 25.2.1992

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