# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 80bb6960-ab38-5115-adff-8bb37f3427fe
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-09-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.09.2009 C-5119/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5119-2007_2009-09-24.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-5119/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 4 .  S e p t e m b e r  2 0 0 9

Richterin Maria Amgwerd (Vorsitz), 
Richter Michael Peterli, Richter Bernard Maitre,
Gerichtsschreiber Urs Küpfer.

X._______,
vertreten durch Advokat lic. iur. Markus Mattle, 
Rebgasse 15, Postfach 215, 4410 Liestal,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenrente.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-5119/2007

Sachverhalt:

A.
Die  am  [...]  geborene  deutsche  Staatsangehörige  X._______  (Be-
schwerdeführerin) arbeitet seit 1. Mai 2003 als [...] in der Schweiz. [...]. 
Ihr Wohnsitz befindet sich in Deutschland. Am 30. März 2004 musste 
sie  sich  im  Kantonsspital  Liestal  einer  subtotalen  Colektomie  (nicht 
vollständige  Entfernung  des  Dickdarms)  unterziehen.  In  der  Folge 
klagte sie unter  anderem über Brech- und Durchfallattacken,  Bauch-
schmerzen,  Übelkeit,  Herzrasen,  Angstzustände  und  rasche  Ermüd-
barkeit. Vom 12. April  2004 bis zum 30. Juni 2004 war sie zu 100%, 
vom 1. bis zum 31. Juli 2004 zu 50% und seit 2. August 2004 zu 40% 
arbeitsunfähig geschrieben.

B.
Am 26. Februar 2005 meldete sich die Beschwerdeführerin bei der So-
zialversicherungsanstalt  Basel-Landschaft  (IV-Stelle)  zum Bezug von 
IV-Leistungen an. Die IV-Stelle nahm daraufhin einen von der Arbeitge-
berin am 18. März 2005 ausgefüllten Fragebogen sowie einen Bericht 
des behandelnden Arztes, Dr. A._______, vom 20. April 2005 zu den 
Akten. Nach Rücksprache mit dem internen medizinischen Dienst ord-
nete sie eine Untersuchung der Beschwerdeführerin durch die Medizi-
nische Poliklinik des Universitätsspitals Basel (Poliklinik Basel) an. De-
ren Gutachten vom 15. Juni  2006 diagnostiziert  –  mit  Auswirkungen 
auf die Arbeitsfähigkeit  – eine erhöhte Stuhlfrequenz sowie subjektiv 
chronische  Müdigkeit  und  Leistungsminderung. Eine  Diarrhoe wurde 
während der Hospitalisation nicht festgestellt. Keinen Einfluss auf die 
Arbeitsfähigkeit  der  Beschwerdeführerin  haben  laut  Gutachten  (bzw. 
laut psychosomatischem IV-Untergutachten des Universitätsspitals Ba-
sel vom 3. April 2006) die ebenfalls diagnostizierte mittelgradige reak-
tive depressive Störung und die spezifische (klaustrophobe) Angststö-
rung. Die Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf (sowie in jeglichen 
Verweistätigkeiten und im Haushalt) beträgt demnach 80%, wobei die 
Nähe zu einer Toilette und die Möglichkeit  für  Pausen gegeben sein 
müssen; durch diese Pausen entsteht gemäss Gutachten eine gering-
gradige,  höchstens  zwanzigprozentige  Einschränkung  der  Arbeitsfä-
higkeit.  Laut  dem  psychosomatischen  Untergutachten  vom  3.  April 
2006  sollte  die  bisherige  Berufstätigkeit  beibehalten  werden,  da  sie 
auch der psychischen Stabilisierung diene.

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C.
Durch Vorbescheid vom 30. Oktober 2006 informierte die IV-Stelle die 
Beschwerdeführerin, dass sie Anspruch auf eine vom 1. März 2005 bis 
zum  31.  Juli  2006  befristete  Viertelsrente  habe.  Mit  Schreiben  vom 
6. November 2006 an die IV-Stelle erklärte sich die Beschwerdeführe-
rin  damit  nicht  einverstanden.  Sie  hielt  insbesondere  fest,  aufgrund 
des Gutachtens der Poliklinik Basel entstehe für sie der Eindruck, dass 
sie 12 - 20% von 60% arbeitsunfähig sei. Auf entsprechende Nachfra-
ge  der  IV-Stelle  hin  präzisierte  die  Poliklinik  Basel  mit  Brief  vom 
21. Dezember 2006, die Explorandin sei "auch ausgehend von einem 
100%-Pensum" zu 80% arbeitsfähig.

Ergänzend reichte die Beschwerdeführerin der IV-Stelle medizinische 
Berichte über Krankenhausaufenthalte  vom 6. bis 7. Dezember 2006 
(Bericht des Herz-Zentrums Bad Krozingen vom 8. Dezember 2006), 
16. bis  19. Januar  2007  (Bericht  des  Herz-Zentrums Bad Krozingen 
vom 19. Januar 2007) und vom 29. Januar bis 16. Februar 2007 (Be-
richt der Theresienklinik Bad Krozingen (Theresienklinik) vom 14. März 
2007) ein. Diese wurden dem Regionalen ärztlichen Dienst beider Ba-
sel (RAD) unterbreitet, welcher am 27. April 2007 festhielt, seitens der 
IV müssten keine weiteren Abklärungen durchgeführt werden. Der Ver-
sicherten sei eine Arbeitsfähigkeit von 80% in der angestammten Tä-
tigkeit zumutbar, womit der Vorbescheid immer noch Gültigkeit habe.

D.
Durch Verfügung vom 25. Juni 2007 sprach die IV-Stelle für Versicherte 
im Ausland (IVSTA) der Beschwerdeführerin eine befristete ordentliche 
Viertelsrente  sowie  eine  entsprechende  Kinderrente  (zur  Rente  der 
Mutter) für den Zeitraum vom 1. März 2005 bis zum 31. Juli 2006 zu. 
Zur Begründung hielt die IVSTA fest, die Beschwerdeführerin sei ge-
mäss den vorliegenden Unterlagen seit 1. März 2004 (Beginn der ein-
jährigen Wartezeit) in ihrer Arbeitsfähigkeit als [...]  eingeschränkt ge-
wesen  und  habe  ihr  Pensum auf  60% reduzieren  müssen. Entspre-
chend habe vom 1. März 2005 bis zum 31. Juli 2006 eine Invalidität im 
Umfang von 40% bestanden. Die Abklärungen hätten ergeben,  dass 
ihr  aus  medizinischer  Sicht  die  Ausübung  ihrer  bisherigen  Tätigkeit 
spätestens ab Datum des Gutachterberichts vom Juli 2006 (recte: 15. 
Juni 2006) im Umfang von 80% zumutbar sei. Die Einschränkung der 
Arbeitsfähigkeit  resultiere aus der Notwendigkeit  vermehrter Pausen. 
Somit liege der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin seit 1. August 

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2006 unter 40%, weshalb kein Rentenanspruch mehr bestehe. Die Re-
duktion ihres Arbeitspensums auf 60% sei invaliditätsfremd.

E.
Mit Eingabe vom 27. Juli 2007 focht die Beschwerdeführerin, vertreten 
durch  Advokat  lic. iur. Markus  Mattle,  die  Verfügung der  IVSTA vom 
25. Juni  2007  beim Bundesverwaltungsgericht  an.  Sie  beantragt  die 
Aufhebung dieser Verfügung und die Zusprechung einer unbefristeten 
Dreiviertelsrente ab 1. März 2005,  eventualiter  die Rückweisung der 
Sache  zur  Durchführung weiterer  Abklärungen  an  die  Vorinstanz. In 
prozessualer  Hinsicht  ersucht  sie  um  unentgeltliche  Prozessführung 
und Verbeiständung.

Zur Begründung macht die Beschwerdeführerin im Wesentlichen gel-
tend,  die  Vorinstanz  habe ihre  Entscheidung nur  auf  das  Gutachten 
der Poliklinik Basel vom 15. Juni 2006 abgestützt. Dieses basiere aller-
dings weitgehend auf Vermutungen der behandelnden Ärzte und igno-
riere den bestens dokumentierten Leidensweg der Beschwerdeführe-
rin sowie die Einschätzung von Dr. B._______, welcher mit Schreiben 
vom 4. April 2007 in Kenntnis auch des gesamten bisherigen Verlaufs 
zu  Handen der  deutschen Rentenversicherung eine Erwerbsunfähig-
keit  von 50% befürwortet  habe. Im Weiteren müsse bei  der  Berech-
nung  des  Invalideneinkommens  auf  die  aktuell  effektiv  erbrachten 
Leistungen und den in diesem Zusammenhang realisierten Verdienst 
abgestellt  werden. Dies ergebe einen Invaliditätsgrad von 63.6%. Zu-
dem sei die psychosomatische Situation der Beschwerdeführerin, wel-
che sich erheblich zugespitzt und akzentuiert habe, zu klären.

F.
Mit  Begleitschreiben vom 10. Dezember  2007 reichte  die  Vorinstanz 
die in ihrem Auftrag durch die IV-Stelle abgefasste (vom 6. Dezember 
2007  datierende)  Vernehmlassung  beim  Bundesverwaltungsgericht 
ein. Sie beantragt die teilweise Gutheissung der Beschwerde. Der Be-
schwerdeführerin sei  eine Viertelsrente bis zum 30. September 2006 
zuzusprechen, weil die Verbesserung des Gesundheitszustandes erst 
dann zu berücksichtigen sei, wenn sie drei Monate ohne wesentliche 
Unterbrechung gedauert habe. Im Übrigen sei die Beschwerde abzu-
weisen.

G.
In ihrer Replik vom 20. März 2008 bringt die Beschwerdeführerin vor, 
zumindest  die  Auswirkungen der  an sich  objektivierten  gesundheitli-

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chen Beeinträchtigungen auf ihre Leistungsfähigkeit  – auch in einem 
ausgeglichenen Arbeitsmarkt – würden im Gutachten des Universitäts-
spitals Basel widersprüchlich beurteilt; somit bestehe zusätzlicher Ab-
klärungsbedarf. Sie hält  weiter fest, sie sei  allein zwischen Juli  2007 
und Januar 2008 infolge verschiedenster Krankheitsattacken während 
mindestens 44 Tagen vollständig arbeitsunfähig gewesen, und in die-
ser Zeit  seien 22 Arztbesuche bzw. Krankenhausaufenthalte angefal-
len. Ihre Leistungsfähigkeit sei aus medizinischer Sicht und über einen 
längeren Zeitraum gerechnet zu mindestens 50% eingeschränkt. Eine 
Verwertung der  zeitlich  höchst  unterschiedlich  realisierbaren Restar-
beitsfähigkeit wäre auf einen an ökonomischen Zielen ausgerichteten, 
freien Arbeitsmarkt schlicht nicht möglich. Das bestehende Arbeitsver-
hältnis könne ausschliesslich wegen des grossen Verständnisses und 
Entgegenkommens der Arbeitgeberin überhaupt noch aufrechterhalten 
werden.

H.
Mit Duplik vom 14. April 2008 hält die Vorinstanz an ihrem Standpunkt 
fest. Die Gutachter des Universitätsspitals Basel hätten sich ausführ-
lich und nachvollziehbar zur Arbeits- bzw. Leistungsfähigkeit der Versi-
cherten geäussert. Weitere Abklärungen erübrigten sich. Der IV-Stelle 
lägen keine neuen medizinischen Unterlagen mit  einer anderen Ein-
schätzung der Arbeitsfähigkeit  vor. Für die Invaliditätsbemessung sei 
nicht darauf abzustellen, ob eine invalide Person unter den konkreten 
Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden könne, sondern einzig da-
rauf,  ob sie  die ihr  verbleibende Arbeitskraft  noch wirtschaftlich  ver-
werten könnte, wenn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an 
Arbeitskräften entsprechen würden. Mit anderen Worten habe sich das 
restliche  erwerbliche  Leistungsvermögen  in  einem  fiktiven  Arbeits-
markt zu bewähren, der definitionsgemäss unter anderem konjunktu-
rell ausgeglichen sei.

I.
Auf die dargelegten und weitere Vorbringen der Parteien wird, soweit 
sie für den Entscheid wesentlich sind, in den nachfolgenden Erwägun-
gen eingegangen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 
Bundesverwaltungsgericht  (Verwaltungsgerichtsgesetz,  VGG,  SR 
173.32) i.V.m. Art. 33 lit. d VGG und Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesge-
setzes  vom 19.  Juni  1959  über  die  Invalidenversicherung  (IVG,  SR 
831.20)  beurteilt  das  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerden gegen 
Verfügungen der  IVSTA. Eine Ausnahme im Sinne von Art.  32  VGG 
liegt nicht vor.

1.2 Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundes-
verwaltungsgericht nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 
über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), soweit das VGG 
nichts anderes bestimmt. Aufgrund von Art. 3 lit. dbis VwVG findet die-
ses Gesetz jedoch keine Anwendung auf das Verfahren in Sozialversi-
cherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) 
anwendbar  ist. Nach  Art.  1  Abs. 1  IVG sind  die  Bestimmungen  des 
ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a-26bis und 28-70) anwend-
bar,  soweit  das  IVG nicht  ausdrücklich  eine Abweichung vom ATSG 
vorsieht.

1.3 Die  Beschwerdeführerin  ist  im Sinne von Art.  59  ATSG zur  Be-
schwerde berechtigt,  denn sie ist  durch die angefochtene Verfügung 
berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an ihrer Aufhebung oder 
Änderung.

1.4 Die Beschwerde wurde durch den Rechtsvertreter der Beschwer-
deführerin form- und fristgerecht (Art. 38 ff. und 60 ATSG, Art. 52 Abs. 
1 VwVG) eingereicht, sodass darauf einzutreten ist.

1.5 Nach Art. 19 Abs. 3 VGG sind die Richter und Richterinnen des 
Bundesverwaltungsgerichts  zur  Aushilfe  in  anderen  Abteilungen ver-
pflichtet. Aus diesem Grund ging die Instruktion des vorliegenden Fal-
les im März 2009 auf eine Richterin der Abteilung II über.

2.
Mit der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verlet-
zung  von  Bundesrecht  (einschliesslich  Überschreitung  oder  Miss-
brauch des Ermessens),  die  unrichtige oder  unvollständige Feststel-

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lung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  sowie  Unangemessenheit 
gerügt werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht ist nicht 
an die Begründung der Begehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 
4 VwVG).

3.
Vorab sind die anwendbaren Normen des materiellen Rechts darzule-
gen.

3.1 Die Beschwerdeführerin  ist  Staatsangehörige  eines Mitgliedslan-
des der Europäischen Union (EU), so dass vorliegend die folgenden 
Erlasse anwendbar sind: das am 1. Juni 2002 in Kraft  getretene Ab-
kommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenos-
senschaft  einerseits  und  der  Europäischen  Gemeinschaft  und  ihren 
Mitgliedstaaten andererseits  über  die  Freizügigkeit  (Freizügigkeitsab-
kommen,  FZA,  SR  0.142.112.681),  sein  Anhang  II,  die  Verordnung 
(EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der 
Systeme der sozialen Sicherheit  auf  Arbeitnehmer und Selbständige 
sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- 
und abwandern (Verordnung Nr. 1408/71; SR 0.831.109.268.1) sowie 
die Verordnung (EWG) Nr. 574/72 des Rates vom 21. März 1972 über 
die Durchführung der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 (Verordnung Nr. 
574/72; SR 0.831.109.268.11; vgl. Art. 80a IVG).

Das Freizügigkeitsabkommen setzt  die  verschiedenen bis  dahin  gel-
tenden bilateralen Abkommen zwischen der  Schweizerischen Eidge-
nossenschaft und den einzelnen Mitgliedstaaten der EU insoweit aus, 
als darin derselbe Sachbereich geregelt wird (Art. 20 FZA).

Soweit  dieses  Abkommen,  insbesondere  dessen  Anhang  II,  der  die 
Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit regelt (Art. 8 FZA) 
und dessen Ausführungserlasse keine abweichenden Bestimmungen 
vorsehen,  ist  mangels  einer  einschlägigen  gemeinschafts-  bzw.  ab-
kommensrechtlichen Regelung die Ausgestaltung des Verfahrens so-
wie die Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen einer schweizerischen 
Invalidenrente  grundsätzlich  Sache  der  innerstaatlichen  Rechtsord-
nung (BGE 130 V 253 E. 2.4). Daraus folgt, dass die Verwaltung und 
im Beschwerdefall das Gericht den Leistungsanspruch der Beschwer-
deführerin  gestützt  auf  Art. 3  Abs. 1  der  Verordnung  Nr. 1408/71 
grundsätzlich  nach den für  schweizerische Staatsangehörige  gelten-
den Regeln zu beurteilen hat.

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Demzufolge ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf Leistungen 
der  Invalidenversicherung  nach  schweizerischem  innerstaatlichem 
Recht zu beurteilen.

3.2 Nach den intertemporalrechtlichen Regeln sind in verfahrensrecht-
licher  Hinsicht  diejenigen Rechtssätze massgebend,  welche im Zeit-
punkt  der  Beschwerdebeurteilung  Geltung  haben  (BGE  130  V  1 
E. 3.2), unter Vorbehalt spezialgesetzlicher Übergangsbestimmungen. 
In materiellrechtlicher Hinsicht sind diejenigen Rechtssätze anzuwen-
den, welche bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Sachver-
halts in Kraft  standen (BGE 130 V 329 E. 2.3). Nach der Rechtspre-
chung stellt  das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung einer 
Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der 
streitigen Verfügung (hier: 25. Juni 2007) eingetretenen Sachverhalt ab 
(vgl.  BGE 129  V  1  E. 1.2,  mit  Hinweisen). Sachverhaltsänderungen, 
die  nach  dem  massgebenden  Zeitpunkt  des  streitigen  Entscheides 
eingetreten sind, sind im vorliegenden Verfahren grundsätzlich nicht zu 
berücksichtigen.  Allerdings  können  Tatsachen,  die  den  Sachverhalt 
seither  verändert  haben,  unter  Umständen Gegenstand einer  neuen 
Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 366 E. 1b, mit Hinweisen).

Für das vorliegende Verfahren ist  deshalb das per 1. Januar 2003 in 
Kraft getretene ATSG anwendbar. Bei den materiellen Bestimmungen 
des IVG und der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invaliden-
versicherung (IVV, SR 831.201) ist auf die jeweilige Fassung gemäss 
den am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Änderungen (4. IV-Revisi-
on;  AS 2003 3837,  3859) abzustellen. Nicht  zu berücksichtigen sind 
die  durch  die  5. IV-Revision  eingeführten  Änderungen,  welche  am 
1. Januar 2008 in Kraft  getreten sind (AS 2007 5129,  5155).  Im Fol-
genden werden deshalb jeweils die von 1. Januar 2004 bis Ende 2007 
gültigen Bestimmungen des IVG und der IVV zitiert.

Gemäss Art. 40 Abs. 2 IVV ist bei Grenzgängern die IV-Stelle, in deren 
Tätigkeitsgebiet  der  Grenzgänger  eine  Erwerbstätigkeit  ausübt,  zur 
Entgegennahme und Prüfung der Anmeldung zuständig. Die Verfügun-
gen werden von der IVSTA erlassen.

4.

4.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit infolge von Geburtsge-

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brechen, Krankheit oder Unfall (Art. 8 Abs. 1 ATSG i.V.m. Art. 4 Abs. 1 
IVG).

Anspruch auf eine ganze Invalidenrente besteht gemäss Art. 28 Abs. 1 
IVG (in der ab 1. Januar 2004 geltenden Fassung) bei einem Invalidi-
tätsgrad  von  mindestens  70%,  auf  eine  Dreiviertelsrente  bei  einem 
solchen von mindestens 60%, auf eine halbe Rente ab einem Invalidi-
tätsgrad  von 50% und  auf  eine  Viertelsrente  ab  einem solchen von 
40%. Laut Abs. 1ter dieser Norm werden Renten, die einem Invaliditäts-
grad von weniger als 50% entsprechen, jedoch nur an Versicherte aus-
gerichtet,  die  ihren  Wohnsitz  und  gewöhnlichen  Aufenthalt  (Art. 13 
ATSG) in der Schweiz haben, soweit  nicht völkerrechtliche Vereinba-
rungen eine abweichende Regelung vorsehen. Eine solche Ausnahme 
gilt seit dem 1. Juni 2002 für die Staatsangehörigen der Schweiz und 
der Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft, sofern sie in ei-
nem der  letzteren Wohnsitz  haben (vgl. BGE 130  V 253  E. 2.3  und 
E. 3.1). Dies ist hier der Fall.

Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens in 
dem  Zeitpunkt,  in  dem  die  versicherte  Person  mindestens  zu  40% 
bleibend  erwerbsunfähig  geworden  ist  (lit. a)  oder  während  eines 
Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 
40% arbeitsunfähig gewesen war (lit. b).

Anspruch auf eine ordentliche Rente haben Versicherte, die im Sinne 
des  Gesetzes  invalid  sind  und  bei  Eintritt  der  Invalidität  während 
mindestens  eines  vollen  Jahres  Beiträge  geleistet  haben  (Art. 36 
Abs. 1 IVG). Die Beschwerdeführerin leistet seit 2003 Beiträge an die 
schweizerische AHV/IV und erfüllt damit die Voraussetzungen der mi-
nimalen Beitragsdauer. Es bleibt zu prüfen, ob sie invalid im Sinne des 
IVG ist.

4.2 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; 
Art. 16 ATSG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Wei-
se  zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbseinkommen 
ziffernmässig  möglichst  genau  ermittelt  und  einander  gegenüberge-

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stellt  werden,  worauf  sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi-
tätsgrad  bestimmen  lässt.  Soweit  die  fraglichen  Erwerbseinkommen 
nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im 
Einzelfall  bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen 
Annäherungswerte  miteinander  zu  vergleichen (BGE 128 V 29 E. 1, 
104 V 135 E. 2a und b; Zeitschrift  für  Ausgleichskassen [ZAK]  1990 
S. 518 E. 2).

4.3 Der Begriff der Invalidität ist demzufolge nicht nach dem Ausmass 
der gesundheitlichen Beeinträchtigung definiert, sondern nach der dar-
aus folgenden Unfähigkeit, Erwerbseinkommen zu erzielen (BGE 110 
V 273 E. 4a,  BGE 102 V 165)  oder sich im bisherigen Aufgabenbe-
reich zu betätigen. Dabei sind die Erwerbs- bzw. Arbeitsmöglichkeiten 
nicht nur im angestammten Beruf bzw. in der bisherigen Tätigkeit, son-
dern,  falls  erforderlich,  auch  in  zumutbaren  anderen  beruflichen Tä-
tigkeiten  (Verweisungstätigkeiten)  zu  prüfen.  Der  Invaliditätsgrad  ist 
also grundsätzlich nach wirtschaftlichen und nicht nach medizinischen 
Gesichtspunkten zu ermitteln. Das heisst, dass es bei der Bemessung 
der  Invalidität  einzig  und  allein  auf  die  objektiven  wirtschaftlichen 
Folgen  der  Behinderung,  welche  nicht  unbedingt  mit  dem vom Arzt 
festgelegten  Grad  der  funktionellen  Einschränkung  übereinstimmen 
müssen, ankommt (BGE 110 V 273; ZAK 1985 S. 459).

4.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und be-
züglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. 
Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für 
die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten 
Person noch zugemutet  werden können (BGE 125 V 256 E. 4,  BGE 
115 V 133 E. 2; Rechtsprechung und Verwaltungspraxis in den Berei-
chen AHV, IV etc. [AHI]-Praxis 2002 S. 62 E. 4b/cc). Aufgabe des ärzt-
lichen Dienstes ist es, den medizinischen Sachverhalt zu Handen der 
Verwaltung zusammenzufassen und zu würdigen. Dazu gehört  auch, 
bei sich widersprechenden medizinischen Akten eine Wertung vorzu-
nehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht ab-
zustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen ist. 
Diesen Berichten kann nicht jegliche Aussen- oder Beweiswirkung ab-
gesprochen werden. Vielmehr sind sie entscheidrelevante Aktenstücke 

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(Urteil  des  Bundesgerichts  9C_341/2007  vom  16. November  2007 
E. 4.1,  mit  Hinweisen;  Urteil  des  Eidgenössischen  Versicherungsge-
richts I 143/07 vom 14. September 2007 E. 3.3).

4.5 Im  gesamten  Verwaltungs-  und  Beschwerdeverfahren  gilt  der 
Grundsatz  der  freien  Beweiswürdigung,  wonach  Versicherungsträger 
und Gerichte  die  Beweise  ohne Bindung  an  förmliche Beweisregeln 
umfassend und pflichtgemäss zu würdigen haben.

Für  den  Beweiswert  eines  Arztberichtes  ist  entscheidend,  ob dieser 
mit  Blick  auf  die  strittigen  Belange  vollständig  ist,  auf  umfassenden 
Untersuchungen beruht, auch die vorgebrachten Leiden berücksichtigt, 
in  Kenntnis  der  Vorakten (Anamnese)  erstellt  wurde,  hinsichtlich der 
Beurteilung  der  medizinischen  Zusammenhänge  einleuchtet  und  ob 
die  Schlussfolgerungen  der  Experten  begründet  sind.  Ausschlagge-
bend für  den Beweiswert  ist  somit  grundsätzlich weder die Herkunft 
des  Beweismittels  noch  die  Bezeichnung  der  eingereichten  oder  in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder als Gutachten (vgl. 
dazu das Urteil des EVG vom 26. Januar 2006, I 268/2005 E. 1.2, mit 
Hinweis auf BGE 125 V 352 E. 3a).

Gleichwohl erachtet es die Rechtsprechung als mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung vereinbar, Richtlinien für die Beweiswürdigung 
in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten 
aufzustellen (vgl. BGE 125 V 352 E. 3b; AHI 2001 S. 114 E. 3b; Urteil 
des Bundesgerichts vom 24. Januar 2000, I 128/98, E. 3b). So ist den 
im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten exter-
ner  Spezialärzte,  welche  aufgrund  eingehender  Beobachtungen  und 
Untersuchungen  sowie  nach  Einsicht  in  die  Akten  Bericht  erstatten 
und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen ge-
langen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, so-
lange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise 
sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb, mit  Hinweisen). Berichte der be-
handelnden  Ärzte  schliesslich  sind  wegen  deren  auftragsrechtlicher 
Vertrauensstellung  zum  Patienten  mit  Vorbehalt  zu  würdigen 
(BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies gilt sowohl für allgemein praktizieren-
de Hausärzte als auch für behandelnde Spezialärzte (Urteil des EVG 
vom 20. März 2006, I 655/05 E. 5.4, mit Hinweisen). Allerdings ist den 
Erkenntnissen behandelnder Fachärzte im Rahmen der Abklärung der 
Arbeitsfähigkeit durchaus Gehör zu schenken (vgl. Urteil des Bundes-
gerichts 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2).

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Im Sozialversicherungsrecht  hat  das  Gericht  seinen  Entscheid  nach 
dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen, so-
fern das Gesetz nichts Abweichendes vorsieht. Die blosse Möglichkeit 
eines  bestimmten  Sachverhalts  genügt  den  Beweisanforderungen 
nicht. Das Gericht hat jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, welche 
es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste 
würdigt (BGE 126 V 360 E. 5b, 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen).

5.
Die Vorinstanz verfügte für den Zeitraum vom 1. März 2005 bis zum 
31. Juli 2006 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 40% eine Viertels-
rente. Die Beschwerdeführerin beantragt die Ausrichtung einer unbe-
fristeten Dreiviertelsrente.

5.1 Die  Beschwerdeführerin  erklärt,  seit  dem  Auftreten  der  Erkran-
kung sei ihr die Ausübung ihrer Arbeit als [...] im ursprünglichen Aus-
mass (60%-Pensum) wegen der häufigen krankheitsbedingten Absen-
zen nicht mehr möglich. Sie leide an leistungsabhängigen Schmerzzu-
ständen, Schwindel und häufiger Diarrhoe und könne auch in sog. gu-
ten  Zeiten  kaum  mehr  als  vier  Stunden  ohne  Unterbruch  arbeiten. 
Jede geringste Überforderung führe zu vollständigem Leistungsabfall 
und entsprechender Arbeitsunfähigkeit. Unter Berücksichtigung dieser 
Verhältnisse, welche sich ausserdem seit dem Auftreten einer kardia-
len Erkrankung akzentuiert hätten, sei das Arbeitsverhältnis bereits auf 
ein zumutbares Mass herabgesetzt und angepasst worden.

Der Entscheid der Vorinstanz stütze sich ausschliesslich auf den Arzt-
bericht der Poliklinik Basel vom 15. Juni 2006, der jedoch weitgehend 
auf  Vermutungen basiere  und den bestens  dokumentierten  Leidens-
weg der Beschwerdeführerin ignoriere. Auch gingen die Ärzte von ei-
nem an sich stabilen Gesundheitszustand aus, was aber nicht der Fall 
sei. Damit ergäben sich erhebliche Zweifel an der Verlässlichkeit und 
Schlüssigkeit  des Arztberichtes der Poliklinik  Basel,  weshalb weitere 
medizinische Abklärungen zum Sachverhalt notwendig seien. Da sich 
die psychosomatische Situation weiter akzentuiert habe, sei auch die-
se in einer neuerlichen Begutachtung zu berücksichtigen.

5.2 Die Vorinstanz vertritt die Ansicht, das Gutachten der Poliklinik Ba-
sel vermittle ein umfassendes Bild über den Gesundheitszustand der 
Beschwerdeführerin. Es gebe keine Zweifel, welche gegen die Zuver-
lässigkeit der Expertise sprächen. Dem Gutachten komme somit voller 
Beweiswert zu. Bezüglich kardiologischer Beschwerden sei zu bemer-

Seite 12

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ken, dass die Beschwerdeführerin laut den medizinischen Unterlagen 
der  Theresienklinik  aus  kardiologischer  Sicht  für  leichtere  bis  mittel-
schwere Tätigkeiten arbeitsfähig sei. Der medizinische Sachverhalt sei 
aus somatischer Sicht hinreichend geklärt, weshalb von weiteren Ab-
klärungen abgesehen werden könne. In psychiatrischer Hinsicht habe 
die IV-Stelle eine zusätzliche Einschätzung beim RAD eingeholt. In ih-
rer  Stellungnahme vom 5. Dezember  2007  hätten  die  Fachärzte  für 
Psychiatrie Dr. C._______ und Dr. D._______ aufgezeigt, dass zumin-
dest starke Zweifel bestünden, dass zum Zeitpunkt der psychosomati-
schen Beurteilung im April 2006 eine mittelgradige Depression vorge-
legen  habe.  Viel  wahrscheinlicher  sei  das  Vorliegen  einer  lediglich 
leichten Depression, was auch durch die weitgehend vorhandene All-
tagsbewältigung untermauert werde. Zudem sei in den Berichten der 
Theresienklinik von einer depressiven Störung keine Rede mehr. Der 
Psychosomatiker Dr. E._______ beurteile  die  depressive Störung im 
Untergutachten  als  Diagnose  ohne  Auswirkung  auf  die  Arbeitsfähig-
keit. Aufgrund dessen erachte die IV-Stelle weitere medizinische Ab-
klärungen nicht für angezeigt. Bezüglich der abweichenden Einschät-
zung von Dr. A._______ sei anzufügen, dass er der behandelnde Arzt 
der Beschwerdeführerin sei, welcher im Zweifelsfall eher zu Gunsten 
seiner Patientin aussage.

Bei  der  Beschwerdeführerin  sei  somit  spätestens ab Juni  2006 eine 
Verbesserung des Gesundheitszustandes festzustellen. Unter Berück-
sichtigung  von  Art.  88a Abs.  1  IVV  (plus  drei  Monate)  sei  die  Be-
schwerde in dem Sinne teilweise gutzuheissen, dass die Viertelsrente 
bis  Ende September  2006 zu verlängern sei. Ansonsten sei  die Be-
schwerde abzuweisen.

5.3

5.3.1 Aus den Akten ist ersichtlich, dass die IV-Stelle den Fall ihrem 
ärztlichen  Dienst  unterbreitete,  welcher  sich  mit  den  von  der  Be-
schwerdeführerin geltend gemachten gesundheitlichen Problemen und 
den  vorhandenen  medizinischen  Unterlagen,  insbesondere  auch  mit 
dem Bericht von Dr. A._______ vom 20. April 2005, auseinandersetzte. 
Dr. A._______ diagnostizierte einen Status nach subtotaler Colektomie 
mit  Ileosigmoidostomie,  Eisenmangel  und  eine  Slow-Transit-Obsti-
pation  (Verstopfung).  Der  Gesundheitszustand  sei  relativ  gut.  Unter 
"Funktionseinschränkungen" erwähnte er eine hohe Stuhlfrequenz mit 
Neigung  zu  Diarrhoe  sowie  ein  reaktiv-depressives  Syndrom.  Er 

Seite 13

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schrieb die Beschwerdeführerin vom 23. März bis zum 30. Juni 2004 
zu 100%, ab dem 1. Juli 2004 zu 50% und ab dem 2. August 2004 zu 
40% arbeitsunfähig, wobei sie leichte Tätigkeiten noch verrichten kön-
ne, jedoch genügend Pausen benötige. Für die zuletzt ausgeübte Tä-
tigkeit bestehe nach den Rechtsvorschriften des Wohnlandes eine teil-
weise Invalidität.

5.3.2 Aufgrund der Stellungnahme des RAD-Arztes Dr. F._______ vom 
1. Juni 2005 veranlasste die IV-Stelle eine Untersuchung durch die Po-
liklinik Basel. Deren medizinisches Gutachten vom 15. Juni 2006 wur-
de dem RAD zur Stellungnahme unterbreitet. Am 29. Juni 2006 emp-
fahl der RAD-Arzt Dr. F._______, dass die IV-Stelle ihre Entscheidung 
auf dieses Gutachten abstützen und keine weiteren Abklärungen an-
ordnen solle.

5.3.3 Nach dem Vorbescheid  vom 30. Oktober  2006,  aber  noch  vor 
Verfügungserlass reichte die Beschwerdeführerin der IV-Stelle Berich-
te  des  Herz-Zentrums  Bad  Krozingen  bzw. der  Theresienklinik  vom 
8. Dezember 2006, 19. Januar 2007 und 14. März 2007 ein. Weitge-
hend  übereinstimmend diagnostizierten  die  Gutachter  darin  eine  In-
duktion von atypischem Vorhofflattern und -flimmern – wobei sie eine 
strukturelle  Herzerkrankung  ausschlossen  –  einen  Verwachsungs-
bauch mit mehrfachen Operationen sowie eine Hypokaliämie. Dem Be-
richt vom 14. März 2007 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführe-
rin aus kardialer Sicht leichte bis mittelschwere Belastungen zumutbar 
seien, aus gastrointestinaler Sicht jedoch die berufliche Belastbarkeit 
weiter abzuklären sei.

5.3.4 Der medizinische Bericht der Theresienklinik vom 14. März 2007 
wurde ebenfalls dem RAD vorgelegt. Dr. F._______ befand in seiner 
Stellungnahme vom 27. April 2007, dass keine weiteren medizinischen 
Abklärungen nötig seien und sich die IV-Stelle auf das Gutachten der 
Poliklinik Basel vom 15. Juni 2006 sowie auf den Bericht der Theresi-
enklinik vom 14. März 2007 abstützen könne. Somit habe der Vorbe-
scheid immer noch Gültigkeit.

5.4 Die Vorinstanz stützt sich im Wesentlichen auf die Ausführungen 
und Schlussfolgerungen im medizinischen Gutachten der Poliklinik Ba-
sel vom 15. Juni 2006. Dieses Gutachten ist ausführlich und sorgfältig 
abgefasst;  es  wurde  aufgrund  einer  persönlichen  Untersuchung  der 
Beschwerdeführerin und in Kenntnis der Vorakten abgegeben. Grund 
für das Gutachten waren die von der Beschwerdeführerin beschriebe-

Seite 14

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nen  häufigen  Diarrhoen  sowie  Erschöpfungs-  und  Angstzustände. 
Dementsprechend wurde auch der Hospitalisation vom 14. und 15. Fe-
bruar 2006 (zur besseren Objektivierung einer chronischen Diarrhoe) 
sowie dem psychosomatischen Untergutachten vom 3. April 2006, bei-
des massgebliche Teile der Untersuchung, hinreichend Rechnung ge-
tragen. Die Darlegung der Zusammenhänge sowie die Beurteilung der 
medizinischen Situation der Beschwerdeführerin durch die Gutachter 
sind  einleuchtend  und  die  Schlussfolgerungen  einlässlich  und nach-
vollziehbar begründet.

Nicht zu beanstanden ist insbesondere auch, dass die Gutachter an-
gesichts  der  Divergenzen  zwischen  den  Angaben  der  Beschwer-
deführerin und den objektiven Befunden in erster Linie auf Letztere ab-
stellten, sind diese doch widerspruchsfrei und eindeutig. Entgegen den 
Ausführungen in der Beschwerdeschrift ist es angezeigt, die objektiven 
Untersuchungsergebnisse  stärker  zu  gewichten  als  das  subjektive 
Empfinden der Beschwerdeführerin. Die depressive Störung wurde ge-
mäss den Akten und der Beurteilung der Psychiater des RAD als le-
diglich leicht- bis höchstens mittelgradig beurteilt, so dass sie die Ar-
beitsfähigkeit nicht beeinträchtige. Aus den Akten sind auch keine Hin-
weise ersichtlich, welche Anlass geboten hätten, zusätzlich zur objekti-
ven somatischen Beurteilung und zum psychosomatischen Untergut-
achten noch eine psychiatrische Untersuchung durchzuführen.

Das Gutachten der Poliklinik Basel erfüllt  die vom Bundesgericht ge-
stellten Anforderungen, und es sprechen keine Indizien gegen die Zu-
verlässigkeit  der  Expertise,  weshalb  ihr  im Rahmen der  Beweiswür-
digung volle Beweiskraft zuzuerkennen ist. Die medizinischen Berichte 
des Herz-Zentrums Bad Krozingen bzw. der Theresienklinik vermögen 
keine Zweifel an der Zuverlässigkeit des Gutachtens der Poliklinik Ba-
sel zu wecken, sondern stützen eher die Einschätzungen und Schluss-
folgerungen der Ärzte der Poliklinik.

Betreffend die Einschätzung von Dr. A._______ (100% Arbeitsunfähig-
keit vom 12. Februar bis zum 30. Juni 2004, 50% vom 1. bis zum 31. 
Juli 2004, 40% seit 2. August 2004) ist darauf hinzuweisen, dass sich 
dieser  nicht  zur  Arbeitsfähigkeit  der  Beschwerdeführerin  nach  dem 
20. April 2005 äussert.

Es ist  deshalb nicht  zu beanstanden,  dass die Vorinstanz ihren Ent-
scheid  im Wesentlichen auf  das  Gutachten der  Poliklinik  Basel  vom 
15. Juni  2006 abstützte. Dieses ist  nach Auffassung des Bundesver-

Seite 15

C-5119/2007

waltungsgerichts  geeignet,  den  Gesundheitszustand  der  Beschwer-
deführerin und seine Auswirkungen auf ihre Arbeitsfähigkeit genügend 
zu  belegen.  Die  von  der  Beschwerdeführerin  vorgebrachten  Leiden 
und  die  daraus  abgeleitete  Arbeitsunfähigkeit  von  wenigstens  50% 
sind weder belegt noch geeignet, die sorgfältige ärztliche Beurteilung 
der Poliklinik Basel in Frage zu stellen. Für das Bundesverwaltungsge-
richt besteht kein Grund, von der Ansicht der Vorinstanz abzuweichen 
oder weitere Begutachtungen der Beschwerdeführerin anzuordnen. Mit 
den Gutachtern ist daher festzuhalten, dass ab Datum des Gutachtens 
(15.  Juni  2006)  weder  aus  somatischer  noch  aus  psychologischer 
Sicht eine krankheitsbedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit  be-
standen hat.

5.5 Im  vorliegenden  Verfahren  reichte  die  Beschwerdeführerin  eine 
handschriftliche  Auflistung  ihrer  Krankheitsereignisse  bzw. Arzt-  und 
Zahnarztbesuche im Zeitraum vom 9. Juli  2007 bis zum 16. Februar 
2008  ein.  Darüber  hinaus  legte  sie  dem  Bundesverwaltungsgericht 
ärztliche Berichte vom 7. und 16. Juli 2008 vor, welche Untersuchun-
gen und Befunde im Zusammenhang mit heftigen Kopfschmerzen do-
kumentieren,  die  erstmals  in  den vier  Wochen vor dem 7. Juli  2008 
aufgetreten waren.

Wie bereits dargelegt wurde (E. 3.2), ist für die Beurteilung eines all-
fälligen Rentenanspruchs im vorliegenden Verfahren der Gesundheits-
zustand der Beschwerdeführerin zum Zeitpunkt des Erlasses der an-
gefochtenen Verfügung (25. Juni 2007) massgebend. Die handschriftli-
chen Aufzeichnungen der Beschwerdeführerin und die ärztlichen Be-
richte vom Juli 2008 beziehen sich jedoch auf Ereignisse, die sich erst 
nach dem Erlass dieser Verfügung zugetragen haben. Sie sind des-
halb im vorliegenden Verfahren nicht zu berücksichtigen.

6.

6.1 Die Verfügung über  eine befristete Invalidenrente enthält  sowohl 
die Gewährung der Leistung als auch die Revision derselben (EVGE 
1966 S. 130 E. 2; Urteil des Bundesgerichts I 418/02 vom 3. Juni 2003 
E. 1.2; ZAK 1984 S. 133 E. 3). Wird wie im vorliegenden Fall vom Zeit-
punkt  des Verfügungserlasses an rückwirkend eine Rente zugespro-
chen und diese für eine weitere Zeitspanne gleichzeitig herabgesetzt 
oder aufgehoben, so sind nach der Rechtsprechung des Eidgenössi-
schen Versicherungsgerichts die für die Rentenrevision geltenden Be-
stimmungen analog anwendbar (BGE 121 V 275 E. 6b/dd; AHI 2002 

Seite 16

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S. 64 E. 1, 1999 S. 246 E. 3a; vgl. auch BGE 131 V 165 E. 2.2, 130 V 
343 und 125 V 417 f. E. 2d; URS MÜLLER, Die materiellen Voraussetzun-
gen der  Rentenrevision  in  der  Invalidenversicherung,  Freiburg  2003, 
S. 207 f.).

6.2 Gemäss Art. 17 ATSG wird eine Rente von Amtes wegen oder auf 
Gesuch hin  für  die  Zukunft  entsprechend  erhöht,  herabgesetzt  oder 
aufgehoben, wenn sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers er-
heblich verändert  hat. Eine Änderung des Invaliditätsgrades wird na-
mentlich durch eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustan-
des ausgelöst. Dagegen ist die unterschiedliche Beurteilung eines im 
Wesentlichen  unverändert  gebliebenen  Sachverhalts  kein  Revisions-
grund; unterschiedliche Beurteilungen sind revisionsrechtlich nur dann 
beachtlich, wenn sie Ausdruck von Änderungen der tatsächlichen Ver-
hältnisse  sind  (BGE 117 V 199  E. 3b,  112 V 390  E. 1b;  ZAK 1987 
S. 36 ff.).

6.3 Ob eine rentenrelevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetre-
ten ist, beurteilt sich durch einen Vergleich des Sachverhalts im zeitli-
chen  Geltungsbereich  der  ursprünglichen  Verfügung  mit  demjenigen 
der  streitigen  (Revisions-)  Verfügung  (BGE 125  V  418  E.  2d  a.E., 
125 V 369 E. 2).

Laut dem Gutachten der Poliklinik Basel vom 15. Juni 2006 bzw. der 
darauf abgestützten Rentenverfügung vom 25. Juni 2007 war die Be-
schwerdeführerin seit 1. März 2004 (Beginn der einjährigen Wartezeit) 
in  ihrer  Arbeitsfähigkeit  im  angestammten  Beruf  erheblich  einge-
schränkt  gewesen.  Die  Poliklinik  Basel  hatte  den  Beginn  dieser  Ar-
beitsunfähigkeit gestützt auf die medizinischen Vorakten auf den Zeit-
punkt der Colektomie festgesetzt und dabei ausgeführt, "das Mass der 
Arbeitsfähigkeit vorher" sei "nicht mit Sicherheit festlegbar, dürfte aber 
aufgrund  des  Hauptsymptoms  Obstipation  gegeben  gewesen  sein". 
Entsprechend errechnete die Vorinstanz für den Zeitraum vom 1. März 
2005 bis zum 15. Juli 2006 einen Invaliditätsgrad von 40% und sprach 
der  Beschwerdeführerin  rückwirkend  eine  Viertelsrente  für  die  Zeit 
vom 1. März 2005 bis zum 31. Juli 2006 zu.

Wie sich aus dem Gutachten der Poliklinik Basel vom 15. Juni 2006 
weiter ergibt, war die Beschwerdeführerin (spätestens) ab Datum die-
ses Gutachtens im angestammten Beruf und für jegliche Verweistätig-
keit sowie im Haushalt zu höchstens 20% arbeitsunfähig bzw. zu 80% 
arbeitsfähig. Laut  Gutachten besteht  eine  "Diskrepanz  zwischen der 

Seite 17

C-5119/2007

beeinträchtigenden subjektiven Beschwerde einer wahrscheinlich vor-
handenen erhöhten Stuhlfrequenz und dem völligen Fehlen objektiver 
Befunde".  Dieser  Befund  basiert  insbesondere  auf  Untersuchungen 
der  Beschwerdeführerin  durch die  Ärzte  der  Poliklinik  sowie  auf  zu-
sätzlichen, durch die Beschwerdeführerin selbst veranlassten Untersu-
chungen. Er beschreibt denjenigen Sachverhalt, welcher entsprechend 
den Grundsätzen der  Rentenrevision  mit  dem ursprünglichen,  zu  ei-
nem Invaliditätsgrad von 40% führenden Befund zu vergleichen ist. Da-
raus  resultiert  die  Feststellung,  dass zwischen dem rentenauslösen-
den Sachverhalt und dem Sachverhalt im Zeitpunkt der Abfassung des 
Gutachtens vom 15. Juni 2006 eine wesentliche Veränderung des Ge-
sundheitszustands der Beschwerdeführerin eingetreten ist, welche ei-
nen Revisionsgrund bildet.

6.4 Nach Art. 88a Abs. 1 IVV ist  die anspruchsbeeinflussende Ände-
rung vom Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen wer-
den kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in 
jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentlichen Unter-
bruch drei Monate gedauert hat und voraussichtlich weiterhin andau-
ern wird (Art. 88 Abs. 1 Satz 2 IVV). Gemäss Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV 
erfolgt die Herabsetzung einer Rente in jedem Fall frühestens vom ers-
ten  Tag des  zweiten  Monats  an,  welcher  der  Zustellung  der  Herab-
setzungsverfügung folgt.

6.5 Die  IV-Stelle  und die  IVSTA beantragen,  die  Viertelsrente  sei  in 
Abweichung von der  angefochtenen Verfügung nicht  nur  bis  31. Juli 
2006,  sondern  bis  30.  September  2006  zuzusprechen.  Sie  erklären 
dazu,  gestützt  auf  das  Gutachten des  Universitätsspitals  Basel  vom 
15. Juni  2006 erscheine eine Verbesserung des  Gesundheitszustan-
des der Beschwerdeführerin ab Juni 2006 dokumentiert. Unter Berück-
sichtigung von Art. 88a Abs. 1 IVV (plus drei Monate) führe dies zu ei-
ner Verlängerung der Viertelsrente bis Ende September 2006. Für den 
Zeitraum ab 1. Oktober  2006 sei  angesichts  eines Invaliditätsgrades 
von 20% keine Rente mehr zuzusprechen.

Dieser Antrag der Vorinstanz ist  unter Hinweis auf deren zutreffende 
Begründung  gutzuheissen.  Soweit  die  Beschwerdeführerin  hingegen 
eine unbefristete Dreiviertelsrente (ab 1. März 2005) bzw. die Rückwei-
sung der Sache zu weiteren Abklärungen an die Vorinstanz verlangt, 
ist ihre Beschwerde abzuweisen.

Seite 18

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7.
Abschliessend ist  noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung zu befinden. Die Beschwerdeführerin hat ein Ge-
such um unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung durch ih-
ren Rechtsvertreter gestellt.

7.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis i.V.m Art. 69 Abs. 2 IVG (in der seit 1. Juli 
2006 gültigen Fassung) ist das Beschwerdeverfahren vor dem Bundes-
verwaltungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver-
weigerung  von  Leistungen  der  Invalidenversicherung  kostenpflichtig, 
wobei die Kosten nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom 
Streitwert im Rahmen von Fr. 200.- bis 1'000.- festgelegt werden. Die 
Verfahrenskosten  sind  in  der  Regel  der  unterliegenden  Partei  auf-
zuerlegen; unterliegt diese nur teilweise, so werden die Verfahrenskos-
ten  ermässigt,  und  ausnahmsweise  können  sie  ihr  erlassen  werden 
(Art. 63 Abs. 1 VwVG).

7.1.1 Nach Art. 65 Abs. 1 VwVG kann eine Partei, die nicht über die 
erforderlichen Mittel verfügt und deren Begehren nicht als aussichtslos 
erscheint, auf Antrag von der Bezahlung der Verfahrenskosten befreit 
werden.

7.1.2 Eine Person ist bedürftig, wenn sie nicht in der Lage ist, für die 
Prozesskosten  aufzukommen,  ohne  dass  sie  Mittel  beanspruchen 
müsste,  die  zur  Deckung des Grundbedarfs  für  sie  und ihre  Familie 
notwendig sind (BGE 127 I 202 E. 3b, mit Hinweisen). Die Bedürftigkeit 
der Beschwerdeführerin ergibt sich aus den Akten. Sie ist ohne Beein-
trächtigung  der  für  ihren  Unterhalt  erforderlichen  finanziellen  Mittel 
nicht in der Lage, die Prozesskosten zu bestreiten.

7.1.3 Prozessbegehren sind gemäss Rechtsprechung des Bundesge-
richts  als  aussichtslos  anzusehen,  wenn  die  Gewinnaussichten  (ex 
ante betrachtet; BGE 124 I 304 E. 2c, 122 I 5 E. 4a) beträchtlich gerin-
ger sind als die Verlustgefahren und deshalb kaum als ernsthaft  be-
zeichnet  werden  können.  Dagegen  gilt  ein  Begehren  nicht  als  aus-
sichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr 
die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Mass-
gebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen Mittel verfügt, sich bei 
vernünftiger Überlegung zur Einlegung des Rechtsmittels  entschlies-
sen oder aber davon absehen würde, soll doch eine Partei einen Pro-
zess,  den sie  auf  eigene Rechnung und Gefahr  nicht  führen würde, 
nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 129 I 

Seite 19

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129  E. 2.3.1).  Die  Rechtsbegehren  der  Beschwerdeführerin  sind,  ex 
ante  betrachtet,  nicht  gesamthaft  als  aussichtslos  zu  bezeichnen, 
wenngleich das Begehren ihres Vertreters, es sei ihr mit Wirkung ab 
1. März 2005 eine unbefristete Dreiviertelsrente zuzusprechen, in den 
Akten nirgends ausgewiesen ist.

7.1.4 Auf  die  Erhebung von Verfahrenskosten ist  vor  diesem Hinter-
grund zu verzichten.

7.2 Nach  Art.  65  Abs. 2  VwVG  wird  der  Partei  ein  Anwalt  bestellt, 
wenn es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist.

7.2.1 Die  bedürftige  Partei  hat  Anspruch  auf  unentgeltliche  Verbei-
ständung, wenn ihre Interessen in  schwerwiegender Weise betroffen 
sind und der Fall in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht Schwierigkei-
ten bietet, die den Beizug eines Rechtsvertreters erforderlich machen. 
Droht das in Frage stehende Verfahren besonders stark in die Rechts-
position der betroffenen Person einzugreifen, ist die Bestellung eines 
unentgeltlichen  Rechtsvertreters  grundsätzlich  geboten,  sonst  nur 
dann, wenn zur relativen Schwere des Falles besondere tatsächliche 
oder  rechtliche  Schwierigkeiten  hinzukommen,  denen  der  Gesuchs-
steller selbst nicht gewachsen wäre (BGE 130 I 182 E. 2.2, mit Hinwei-
sen).

Im vorliegenden Fall war die Vertretung angesichts der sich stellenden 
Sachverhalts- und Rechtsfragen geboten. Soweit die Beschwerdefüh-
rerin unterliegt, ist daher ihr Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung 
durch Advokat Markus Mattle gutzuheissen, und diesem ist eine ange-
messene Entschädigung zuzusprechen.

7.2.2 Die Entschädigung des Rechtsbeistandes wird mangels Einrei-
chung  einer  Kostennote  unter  Berücksichtigung  des  gebotenen  und 
aktenkundigen  Anwaltsaufwandes  nach  Massgabe  des  Unterliegens 
(¾) auf pauschal Fr. 1'500.- (inkl. Auslagen) festgesetzt (Art. 65 Abs. 5 
VwVG i.V.m. Art. 12 und Art. 14 Abs. 2 des Reglements vom 21. Febru-
ar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal-
tungsgericht, VGKE, SR 173.320.2). Diese Entschädigung ist in analo-
ger Anwendung (vgl. Art. 4 VwVG) von Art. 64 Abs. 2 des Bundesge-
setzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsge-
setz,  BGG, SR 173.110) aus der Gerichtskasse zu leisten. Nicht  zu 
entschädigen ist die Mehrwertsteuer (vgl. Art. 5 lit. b i.V.m. Art. 14 Abs. 
3 lit. c des Bundesgesetzes vom 2. September 1999 über die Mehr-

Seite 20

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wertsteuer, Mehrwertsteuergesetz, MWSTG, SR 641.20; Art. 9 Abs. 1 
lit. c  VGKE). Es wird darauf  hingewiesen,  dass die bedürftige Partei 
gemäss Art. 65 Abs. 4 VwVG verpflichtet ist, Honorar und Kosten des 
Anwalts an die Körperschaft  oder autonome Anstalt zu vergüten, die 
sie bezahlt hat, wenn sie später zu hinreichenden Mitteln gelangt.

7.3 Soweit die Beschwerdeführerin obsiegt (1/4), ist ihr eine reduzierte 
Parteientschädigung von Fr. 500.- zu Lasten der IVSTA zuzusprechen 
(Art. 64 VwVG i.V.m. Art. 7 ff. VGKE).

Die Vorinstanz hat keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 64 
Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 3 VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Die angefochtene Verfü-
gung wird bezüglich der Dauer des Rentenanspruchs dahingehend ab-
geändert,  dass  der  Beschwerdeführerin  vom 1.  März  2005  bis  zum 
30. September  2006  eine  ordentliche  Invalidenrente  (Viertelsrente) 
ausgerichtet  wird. Soweit  weitergehend,  wird  die  Beschwerde  abge-
wiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung im Beschwerdeverfah-
ren wird gutgeheissen. Der Beschwerdeführerin wird Advokat Markus 
Mattle zum Rechtsbeistand bestellt. Ihm wird eine Entschädigung von 
Fr. 1'500.- (inkl. Auslagen), zahlbar aus der Gerichtskasse nach Eintritt 
der Rechtskraft des vorliegenden Urteils, zugesprochen.

4.
Der Beschwerdeführerin wird zu Lasten der Vorinstanz eine reduzierte 
Parteientschädigung von Fr. 500.- zugesprochen, zahlbar nach Eintritt 
der Rechtskraft des vorliegenden Urteils.

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C-5119/2007

5.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Zahladresse);
- die Vorinstanz (Ref-Nr. 927.68.671.259);
- das Bundesamt für Sozialversicherungen.

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber:

Maria Amgwerd Urs Küpfer

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 BGG). Die Rechtsschrift  ist in einer Amtssprache abzufassen 
und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel 
und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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