# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cb479cdf-e551-5533-8564-87f6597439e7
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-08-05
**Language:** de
**Title:** Revision. Verbesserung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit ausgewiesen. Dem Beschwerdeführer ist nunmehr eine 100%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar. (BGE 8C_677/2014)
**Docket/Reference:** IV.2013.00493
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2013.00493.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2013.00493
II. Kammer
Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichter Bachofner
Ersatzrichterin Romero-Käser
Gerichtsschreiberin Schüpbach
Urteil
vom
5. August 2014
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt Christoph Frey
KELLERHALS ANWÄLTE / ATTORNEYS AT LAW
Rämistrasse 5, Postfach, 8024 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.1
X.___
, geboren 1962, meldete sich am
1.
November 2001
unter Hinweis auf
einen
am
2.
April 2001 erlittenen Unfall (vgl.
Urk.
8/6/20)
bei der Invalidenversicherun
g zum Leistungsbezug an (Urk. 8/4
). Die Sozialversi
cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach
ihm mit Verfügung vom 1
0.
Dezember 2004
ab 1. Dezember 2004 (Urk. 8/47) und mit Verfügung vom 7. Januar 2005 mit Wirkung ab April 2002 (Urk. 8/51)
bei einem Invaliditäts
grad von
100
%
eine
ganze
Rente
zu
.
Am
1.
Juli 2010 teilte
die IV-Stelle dem
Versicherten mit, der Rentenanspruch sei unverändert (
Urk.
8/81
).
1.2
Nach Eingang ein
es am
4.
April 2011
ausgefüllt
en Revisionsfragebogens (Urk. 8/90
) holte di
e IV-Stelle unter anderem beim ä
rztlichen Begutachtungs
institut
in
Y.___
ein polydiszip
linäres Gutachten ein, das am 2
4.
Mai 2012
erstattet wurde (Urk.
8/98
). Nach
durchgeführtem Vorbescheidverfahren
(
Urk.
8/102-120) h
ob die IV-Stelle mit Verfügung vom
2
4.
April 2013
die bisher ausgerichtete Rente auf (Urk.
8/121
= Urk. 2).
2.
Der Versicherte erhob am 2
7.
Mai 2013
Beschwerde (
Urk.
1)
gegen die Ver
fügung vom 2
4.
April 2013
(
Urk.
2) und beantragte,
diese sei aufzuheben (S. 4
Rz
8
) und es sei
en
ihm weiterhin die gesetzlich geschuldeten Leistungen, nament
lich seine IV-Rente vollumfänglich weiter zu entrichten (
S. 4 Rz
8
).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom
2
1.
Juni 2013
(
Urk.
7
) die Abweisung der Beschwerde
.
Mit Gerichtsverfügung vom
4.
Juli 2013 wurden die Unfallakten der Schwei
ze
ri
schen Unfallversicherungsanstalt
(SUVA)
in Sachen des Beschwerdeführers beigezogen (
Urk.
12).
Mit Gerichtsverfügung vom
1
4.
August 2013
wurd
en antragsgemäss (vgl.
Urk.
1
S. 2
) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bew
illigt und dem Beschwerdeführer
die Beschwerdeantwort zugestellt (
Urk.
16
).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 Prozent arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe
zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier
bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei
gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi
onsgrund im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein
spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren
tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.
3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).
1.4
Gemäss
Art.
88a
Abs.
1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen oder bei einer Verminderung der Hilflosigkeit, des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes oder des Hilfebedarfs die an
spruchsbeeinflussende Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen wer
den kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Die hierzu not
wendige Prognose unterliegt dabei dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 7 E.
3c/aa mit Hinweisen).
Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu
Art.
88a
Abs.
1 IVV ist eine Rente bei Wegfall der Invalidität im Normalfall erst nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der anspruchserheblichen Veränderung aufzuheben (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3).
1.5
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak
ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
In formeller Hinsicht machte der Beschwerdeführer geltend, die Beschwerdegeg
nerin habe das rechtliche Gehör verletzt, indem die Vergabe des Gutach
tens
auftrags nicht nach dem Zufallsprinzip erfolgt sei (
Urk.
1 S.
6 f.) und ihm zudem die Fragen nicht vorzeitig unterbreitet worden seien, weshalb eine Ver
letzung seiner Mitwirkungsrechte vorliege (
Urk.
1 S. 7).
2.2
Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist von Amtes wegen zu überprüfen (
Art.
29
Abs.
2 der Bundesverfassung, BV), wobei die unter der Herrschaft von
Art.
4 aBV hiezu ergangene Rechtsprechung (vgl. BGE 120 V 362 E. 2a) nach wie vor m
assgebend ist (BGE 126 V 130 E
. 2a mit Hinweisen).
Nach
Art.
42 des Bundes
gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Weitere Teilaspekte des Gehörs
anspruchs werden im ATSG durch eine Reihe von Spezialnormen geordnet.
So sind etwa die Mitwirkungsrechte bei Einholung eines Gutachtens (
Art.
44 ATSG), die Akteneinsicht (
Art.
47 ATSG) und die Begründung der Verfügung (
Art.
49
Abs.
3 ATSG) separat geregelt.
Aus Inhalt und Funktion des Akteneinsichtsrechts als Teil des Anspruchs auf rechtliches Gehör folgt nach der Rechtsprechung, dass grundsätzlich sämtliche beweiserheblichen Akten den Beteiligten gezeigt werden müssen, sofern in der sie unmittelbar betreffenden Verfügung darauf abgestellt wird. Denn es gehört zum Kerngehalt des rechtlichen Gehörs, dass der Verfügungsadressat vor Erlass eines für ihn nachteiligen Verwaltungsaktes zum Beweisergebnis Stellung neh
men kann. Das Akteneinsichtsrecht ist somit eng mit dem Äusserungsrecht ver
bunden, gleichsam dessen Vorbedingung. Die versicherte Person kann sich nur dann wirksam zur Sache äussern und geeignete Beweise führen oder bezeich
nen, wenn ihr die Möglichkeit eingeräumt wird, die Unterlagen einzusehen, auf welche sich die Behörde bei ihrer Verfügung gestützt hat. Das rechtliche Gehör dient in diesem Sinne einerseits der Sachaufklärung und stellt anderseits ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht im Verfahren dar. Daraus ergibt sich, dass der Versicherer, welcher neue Akten beizieht, auf die er sich in seiner Verfügung zu stützen gedenkt, grundsätzlich verpflichtet ist, die Beteiligten über den Aktenbeizug z
u informieren (BGE 115 V 302 E
. 2e). Das Aktenein
sichtsrecht bezieht sich auf sämtliche verfahrensbezogenen Akten, die geeignet sind, Grundlage des Entscheids zu bilden. Die Akteneinsicht ist demnach auch zu gewähren, wenn die Ausübung des Akteneinsichtsrechts den Entscheid in der Sache nicht zu beeinflussen vermag. Die Einsicht in die Akten, die für ein be
stimmtes Verfahren erstellt oder beigezogen wurden, kann demnach nicht mit der Begründung verweigert werden, die fraglichen Akten seien für den Verfah
rensausgang belanglos. Es muss vielmehr dem Betroffenen selbst überlassen sein, die Relevanz der Akten zu
beurteilen (BGE 132 V 388 f. E
. 3).
2.3
Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist formeller Natur. Dessen Verletzung führt daher grundsätzlich ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Vorbehalten sind rechtsprechungsgemäss diejenigen Fälle, in denen diese Verletzung nicht be
sonders schwer wiegt und dadurch geheilt wird, dass die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei überprüfen kann (vgl. BGE 124 V 183 E. 4a mit Hinweisen; Kieser, ATSG-Kommentar,
Art.
42 Rz 9).
Sodann ist nach der Rechtsprechung selbst bei einer schwerwiegenden Verlet
zung des Gehörs von einer Rückweisung der Sache an die Vorinstanz abzuse
hen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem der Anhörung gleichgestellten Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beur
teilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 133 I 204 E. 2.2, 132 V 390 E. 5.1 mit Hinweis).
2.4
Den Ausführungen der
Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung vom 2
4.
April 2013 (
Urk.
2
S. 2 unten
)
,
wonach
das Bundesgericht im Urteil 9C_243/2010 vom 2
8.
Juni 2011 (BGE 137 V 210) festgehalten
hat
, dass die Vergabe von Gutachteraufträgen neu über die MEDAS-Plattform und folglich nach dem Zufallsprinzip zu erfolgen hat
, kann zugestimmt werden
. Diese Rechtsprechung
ist seit dem
1.
März 2012
in
Art.
72
bis
der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) verankert
.
Der Beschwerdeführer wurde von der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom
9.
Dezember 2011 (vgl.
Urk.
8/95) informiert, dass eine Begutachtung notwen
dig sei und dass diese be
i der MEDAS-Abklärungsstelle
in
Z.___
stattfinden werde. Gleichzeitig wurde der Beschwerdeführer auf die Möglichkeit aufmerksam ge
macht, bei Bekanntgabe der einzelnen Gutachter Einwendungen erheben zu können.
Vom Beschwerdeführer wurden keine Einwände erhoben.
Der Einwand des Beschwerdeführers, dass die Bestimmung der Gutachterstelle vorliegend nicht nach dem Zufallsprinzip erfolgt
sei
, kann nicht gehört werden
.
So kann
den Ausführungen der Beschwerdegegnerin, wonach
die Regel betref
fend
die
Auswahl der Gutachterstelle nach dem Zufallsprinzip erst am
1.
März 2012 eingeführt wurde
und vorliegend noch nicht zur Anwendung gebracht werden musste, gefolgt werden
. Die Bestimmung der Gutachterstelle durch den Regionalen
Ärztlichen
Dienst der Beschwerdegegnerin war demnach
zum da
maligen Zeitpunkt
rechtens.
2.5
Zum
Einwand, wonach
dem Beschwerdeführer die Gutachter-Fragen nicht vor
zeitig unterbreitet worden seien und deshalb
eine Verletzung der Mitwirkungs
möglichkeit
vorliege, kann
ausgeführt
werden,
dass diese allfällige Ve
rle
tzung
vor dem Hintergrund,
dass
die Beschwerdegegnerin
dem Beschwerdeführer
mit Schreiben vom 1
1.
Dezember 2012 eine Frist zur Einreichung von Ergänzungs
fragen einräumte (vgl.
Urk.
8/113-115),
nicht besonders schwer wiegt
und
dadurch als geheilt betrachtet werden
kann
.
2.6
Zusammenfassend kann
nach dem Gesagten
offen gelassen werden, ob das Vor
gehen der Beschwerdegegnerin eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör darstellt
e
.
Die Voraus
setzungen für eine Heilung sind nach dem Gesagten
erfüllt.
Ausserdem konnte der Beschwerdeführer
im gerichtlichen Verfahren seine Einwände nochmals vollumfänglich vorbringen und eingehend zu den geltend gemachten Ansprüchen Stellung nehmen. Da das Gericht ausserdem über volle Kognition verfügt, ist eine allfällige Gehörsverletzung im vorliegen
den Verfahren heilbar (vgl. 132 V 387 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen).
Die angefochtene Verfügung ist damit hinsichtlich des Rentenanspruchs materi
ell zu überprüfen.
3
.
3
.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 2
4.
April 2013 (
Urk.
2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass der Beschwerdeführer seit dem Unfall im Jahre 2001 in der bisherigen Tätigkeit weiterhin zu 100
%
arbeitsunfähig sei. Sein Gesundheitszustand habe sich je
doch insoweit verbessert, dass ihm seit April 2012 eine angepasste, körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit zu 100
%
zumutbar sei. Gestützt darauf ermittelte sie unter Berücksichtigung eines Abzugs vom Tabellenlohn von 10
%
einen Invaliditätsgrad von 28
%
.
3
.2
Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend (
Urk.
1),
da
s Gutachten sei unrechtmässig eingeholt worden (S. 4)
, wobei d
ie internen medizinischen Ab
klärungen der Beschwerdegegnerin ausserdem klar ergeben
hätten
, dass keine wesentliche Änderung des Gesundheitszustandes zu erkennen sei (S. 5 Mitte).
3
.3
Streitig und zu prüfen ist, ob die Einstellung der bisherigen ganzen Rente rech
tens ist. Dabei bildet die Verfügung vom 1
0.
Dezember 2004 (
Urk.
8/47) den zeitlichen Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Verände
rung bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 2
4.
April 2013 (
Urk.
2), zumal im Jahre 2009 keine substantiierte materielle Prüfung des Ren
tenan
spruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung stattfand (vgl. vorstehend E. 1.3).
4
.
4
.1
Der erstmaligen Leistungszusprache lagen die folgenden medizinischen Berichte zu Grunde:
4
.2
Die Ärzte des S
pitals
A.___
, Klinik für Un
fallchirurgie, berich
teten am 2
2.
März 2002 (
Urk.
8/14
=
Urk.
8/15
) und nannten folgende Diagnosen
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
(S.
6
):
-
Lendenwirbelkörper (LWK)-1-Berstungsfraktur mit ventraler Stabilisie
rung vom 1
0.
April 2001
-
Pilon-tibial-Fraktur rechts mit Osteosynthese im April 2001
-
Scaphoidfraktur links
Sie führten aus, neun Monate postoperativ finde sich
radiologisch und klinisch ein do
ch recht gutes Resultat. Die schmerzhaft eingeschränkte Dorsalflexion im Oberen Sprunggelenk (OSG) sei möglicherweise durch
anteriore
Osteophy
ten bedingt
(S. 5)
.
Die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers sei zu 100
%
ein
ge
schränkt. Auf längere Sicht werde von Seiten der Wirbelsäulenverletzung eine 100%ige Arbeitsfähigkeit zu erreichen sein
(S. 6)
.
4
.3
Dr.
med. B.___
, Rheumatologie FMH, berichtete am
5.
Dezember 2002 (
Urk.
8/24) und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits
fähigkeit (S. 5):
-
Status nach Sturz von 6 m während der Arbeit mit operativ stabilisierter Wirbelfraktur Th12 bis L1 bei Berstungsfraktur L1
-
Status nach Osteosynthese OSG bei Pilon tibial Fraktur
-
Scaphoidpseudoarthrose mit Status nach zweimaliger Operation und Superinfektion Handgelenk links
Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine depres
sive Verstimmung als Reaktion auf den Unfall und den daraus resultierenden Zustand.
Er führte aus,
seit dem Unfall im März 2011 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers sei stationär (S. 5). Mit einer wesentlichen Veränderung der 100%igen Arbeitsunfähigkeit, vor allem im Beruf des Beschwerdeführers, sei nicht zu rechnen (S. 6).
4
.4
Dr.
med.
C.___, Oberarzt Orthopädie der
Klinik
D.___
,
berichtete am 1
4.
März 2003 (
Urk.
8/26) und
nannte folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbei
tsfähigkeit (
lit. A):
-
Status nach Scaphoidrekonstruktion mit Beckenspan und Herbert
schraube links
Er führte aus,
aufgrund der klinischen und radiologischen Befunde scheine nun eine beginnende Konsolidation zu erfolgen. Der Beschwerdeführer sei nicht
mehr fähig, massiv das linke Handgelenk belastende Arbeiten auszuführen. Auch sollten repetitive Handbewegungen vermieden werden. Als Maurer sei er sicherlich nicht mehr arbeitsfähig. Er sei jedoch fähig, irgendwelche Kontrollar
beiten durchzuführen (S. 2).
4
.5
Dr.
E.___
, Kreisarzt der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA), berichtete am
2.
Mai 2003 über
seine
Untersuchung des Beschwerdeführers vom gleichen Tag (
Urk.
8/28) und
führte aus, der Beschwerdeführer werde voraus
sichtlich in einem körperlich fordernden Beruf wie bisher auf dem Bau nicht mehr arbeitsfähig werden. Zurzeit bestehe keine Arbeitsfähigkeit (S. 3).
Dr.
E.___
berichtete sodann am 2
8.
Januar 2003 über die gleichentags durch
geführte kreisärztliche Untersuchung des Beschwerdeführers (
Urk.
8/31/1-6) und führte aus,
es bestünden weiterhin erhebliche posttraumatische Probleme, wel
che teils organisch und teils psychisch seien. Von Seiten der Wirbelsäule bestehe zurzeit ein leichtes bis mässiges lumbovertebrales Syndrom bei leichter Beweglichkeitseinschränkung im Bereich des thorakolumbalen Übergangs. Weiter bestünden belastungsabhängige Beschwerden ausgehend vom OSG bei traumatischen Veränderungen im OSG-Bereich sowie belastungsabhängige Handgelenksbeschwerden links und ein Bewegungsdefizit im Handgelenk bei verzögerter Konsolidation des Scaphoides.
In psychischer Hinsicht bestünden eine Angststörung mit Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstörung
und eine durchgemachte depressive Episode (S. 4 Mitte).
Der Beschwerdeführer sei momentan global gesehen nicht als wiedereingliederungsfähig zu erachten. Rein von Seiten der körperlichen Unfallfolgen wäre dem Beschwerdeführer eine leichte, vor allem wechselbelastende Tätigkeit ohne längere Zwangshaltung der Wirbelsäule, ohne regelmässiges Gehen, vor allem nicht auf unebenem Terrain, ohne Heben und Tragen von schweren Lasten, ohne Leiternsteigen und ohne regelmässige stressrepetitive Einwirkung auf das Handgelenk zumutbar. Die psychischen Probleme seien grundsätzlich als besserungsfähig zu erachten
(S. 5 oben)
.
4.6
Die Ärzte der Rehaklinik
in F.___
erstatteten ihr psychosomatisches Konsilium
vom 1
0.
beziehungsweise 1
2.
September 2003
am 1
7.
September 2003
(
Urk.
8/31/16-21
) und nannten folgende psychopathologische Diagnose:
-
Angststörung mit Symptomen einer posttraumatischen Belastungs
störung sowie durchgemachte depressive Episode, welche zurzeit in Rückbildung sei, infolge starker psychosozialer Belastung (ICD-10 F43.1)
Sie führten aus,
beim Beschwerdeführer habe sich aufgrund von erheblichen psychosozialen Belastungsfaktoren in Form kumulierter Verlusterlebnisse ein
depressives Zustandsbild entwickelt, welches sich heute dank psychischer Stabi
lisierung wieder einigermassen zurückgebildet habe (S. 5 Mitte).
4.
7
Die Ärzte der Rehak
linik
F.___
berichteten am 1
0.
Oktober 2003 (
Urk.
8/31/9-15) über den stationären Aufenthalt des Beschwerdeführers vom
3.
September bis
1.
Oktober 200
3.
Sie
nannten folgende Diagnosen (S. 1):
-
Sturz aus zirka 5 m Höhe vom Gerüst am
2.
April 2001
-
Pilon tibiale Fraktur recht
-
inkomplette LWK-1-Berstungsfraktur ohne neurologische Reiz- oder Ausfallzeichen
-
Sakrumfraktur
-
Scaphoidfraktur links (später diagnostiziert)
-
Angststörung mit Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstö
rung sowie durchgemachte depressive Episode
-
bewegungsabhängige Schulterschmerzen links, osteocartilaginäre Exostose am proximalen Humerus
Z
um Basistest zur Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit
führten sie
aus, beim Heben von Boden zu Taillenhöhe sei keine funktionelle Limite ersichtlich. Der Beschwerdeführer gebe Schmerzen an und hebe deshalb nicht mehr als 10 kg. Ebenfalls sei das Tragen mit der linken Hand wegen Schmerzangabe
bei 5 kg limitiert. Die übrigen Werte seien ebenfalls unter der Norm, allerdings wegen funktioneller Limiten wie zum Beispiel de
r
geringe
n
muskuläre
n
Stabilisierung im Schultergürtel beziehungsweise im Rücken. Der Handkoordinationstest rechts sei knapp in der Norm, links knapp unter der Norm
(S. 2 f.)
.
Deutlich im Vordergrund stehe die psychiatrische Diagnose der Angststörung bei durchgemachter depressiver Episode infolge starker psychosozialer Belas
tung. Der Beschwerdeführer sei so stark auf seine Schmerzen fixiert gewesen, dass ein Arbeiten an der Schmerz- beziehungsweise Leistungsgrenze nicht zu etablieren gewesen sei.
Auf körperlicher Ebene seien die vorwiegend bewegungs- und belastungsabhän
gi
gen Schmerzen im OSG rechts erklärt durch eine Stufe in der Tibiagelenks
flä
che und beginnende degenerative Veränderungen im Sinne eines Osteophy
ten an der Tibiavorderkante, die auch für Einschränkung der Dorsalextension ver
antwortlich seien. Am Rücken bestünden nach der gut gelungenen Versor
gung der LWK-1-Fraktur noch myofasciale Schmerzen. Am linken Handgelenk bestünden bei bekannter Scaphoidpseudoarthrose ebenfalls bewegungs- und be
lastungsabhängige Schmerzen. Insgesamt könnten die vom Beschwerdeführer angegebenen Beschwerden wohl in der Art, nicht jedoch unbedingt in ihrem Ausmass nachvollzogen werden (S. 3 unten).
Aus globaler Sicht bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Auf die körperli
chen Unfallfolgen bezogen bestehe
eine ganztägige Arbeitsfähigkeit
für leichte
, wechselbelastende
Arbeit
en ohne Zwangshaltung,
ohne repetitive Handgelenks
bewegungen links
,
ohne Schläge und Vibrationen auf das linke Handgelenk
, ohne Arbeiten auf der Leiter, auf dem Gerüst oder auf unebenem Terrain, mit lediglich seltenem Treppensteigen. Die psychische Störung sei grundsätzlich besserungsfähig, aktuell sei der Beschwerdeführer jedoch nicht eingliederbar (S.
2 oben).
4.8
Gestützt auf die genannten Berichte sprach die Beschwerdegegnerin mit Verfü
gung vom 10. Dezember 2004 eine ganze Rente zu (Urk. 8/47).
5.
5.1
Die Beschwerdegegnerin stützte sich beim Erlass der angefochtenen Verfügung vom 24. April 2013 (Urk. 2) auf folgende Berichte:
5.2
Dr.
B.___
berichtete am
8.
Juni 2010 (
Urk.
8/78)
, nannte die bekannten Diag
nosen (S. 7
Ziff.
1.1)
und
führte aus, es ergebe sich keine wesentliche Än
derung
gegenüber früher. Mit einer wesentlichen Veränderung des Zustands
bil
des sei auch nicht mehr zu rechnen, insbesondere nicht in Bezug auf eine Arbeitsfähigkeit.
Am 2
4.
November 2010 führte
Dr.
B.___
aus (
Urk.
15/177), es handle sich um einen chronischen Verlauf mit persistierenden Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule ohne wesentliche Änderungen im Laufe der letzten Jahre. Mit einer Wiederaufnahme der Arbeit sei aufgrund der multiplen Beschwerden nicht mehr zu rechnen.
Am 1
9.
September 2011 führte
Dr.
B.___
aus (
Urk.
8/93),
es seien neu Paräs
thesien im linken Arm aufgetreten. Durch die multiplen Beschwerden zervi
kothorakal, thorakolumbal und lumbosakral, im rechten Fuss und der lin
ken Hand sowie der depressiven Verstimmungen sei der Beschwerdefürer zu 100
%
arbeitsunfähig.
5.3
Die Ärzte des ä
rztlichen Begutachtungsinstituts
in
Y.___
erstatteten ihr polydis
ziplinäres Gutachten am 2
4.
Mai 2012 (
Urk.
8/98) gestützt auf die
Untersuchung des Beschwerdeführers vom 2
3.
April 2012 sowie die Akten.
Sie nannten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 22
Ziff.
5.1):
-
chronische panvertebrale Schmerzstörung ohne radikuläre Symptomatik
-
Status nach Teilkorporektomie LWK 1, Teildiskektomie BWK12/LWK1 und ventraler Stabilisation BWK 12 auf LWK 1
-
Status nach inkompletter LWK1-Berstungsfraktur nach Sturz aus meh
reren Metern am
2.
April 2001
-
l
eichte degenerative Veränderungen der übrigen Wirbelkörper
-
Status nach konservativ behandelter undislozierter Sakrumfraktur
-
chronische Rückfussschmerzen rechts
-
Status nach offener Reposition, Talus-Débridement, Spongiosaunter
fütterung vom rechten Beckenkamm und Plattenosteosynthese am 1
7.
April 2001
-
Status nach Pilon tibiale-Fraktur nach Sturz aus mehreren Metern am
2.
April 2001 mit primärer Stabilisation mittels gelenküberbrücken
dem Fixateur externe
-
chronische belastungsabhängige Handgelenksschmerzen links
-
beginnende radiokarpale und STT-Arthrose
-
Status nach Spongiosaplastik nach Matti-Russe mit Knochenspan vom linken Beckenkamm am 2
1.
November 2001, Status nach Abs
zesssanierung und Metallentfernung sowie Débridement am
3.
April 2002 sowie Status nach erneuter Scaphoidrekonstruktion mit Beckenspan am 2
6.
Juli 2002
Weiter nannten sie folgende Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 23
Ziff.
5.2):
-
unspezifische Angstreaktion ohne Nachweis einer psychiatrischen Mor
bidität gemäss ICD-10
-
Übergewicht
-
Nikotinabusus
-
Leberwerterhöhung unklarer Ätiologie
-
Medikamenten-Malcompliance
Sie führte
n aus,
bei der orthopädischen Untersuchung habe
s
ich im Bereich des Rumpfes eine leichte Selbstlimitation mit Inkonsistenzen im Verlauf der Unter
suchung gezeigt. An den unteren Extremitäten sei die Beweglichkeit im OSG rechts, vor allem bei der Dorsalextension eingeschränkt gewesen. Die übrigen Gelenke seien frei und ohne erkennbare Schmerzäusserung beweglich bei guter Kraftentfaltung.
An den oberen Extremitäten habe eine freie Beweglichkeit bei
der Schultern und Ellbogen festgestellt werden können und auch das rechte Handgelenk habe keine Einschränkung bei übermässig guter Kraftentfaltung der rechten Hand gezeigt. Das linke Handgelenk sei global höchstens geringgradig in seinem Bewegungsumfang eingeschränkt. Es habe sich an der linken Hand eine nach wie vor gut erhaltene Funktionalität gezeigt. Eine spinale Kompressi
onsproblematik oder die Läsion eines grösseren peripheren Nervs hätten klinisch weitestgehend ausgeschlossen werden können. Die Röntgenbilder der Wirbel
säule hätten eine stabile Situation im thorakolumbalen Übergangsbereich ge
zeigt. Wesentliche degenerative Veränderungen seien nicht erkennbar gewesen.
Im Bereich des rechten Rückfusses habe sich eine höhergradige OSG-Arthrose gezeigt. Am rechten Handgelenk sei nach wie vor nicht zweifelsfrei zu bestim
men, ob es mittlerweile zu einer ossären Konsolidation gekommen sei.
Die periscaphoidalen Gelenke zeigten leichtgradige degenerative Veränderungen. Aus orthopädischer Sicht bestehe für die angestammte Tätigkeit im Baugewerbe eine bleibende volle Arbeitsunfähigkeit. Für körperlich leichte Tätigkeiten in wechselnder Position, mit einem etwa hälftigen Anteil im Sitzen, mit einer Hebe- und Tragelimite von 10 kg, ohne Zwangshaltungen des Rumpfes und des rechten Beines und ohne monotone Bewegungen der linken Hand bestehe eine zeitlich und leistungsmässig uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit (S. 23 f.).
Bei der psychiatrischen Untersuchung hätten bis auf unspezifische Angstreakti
onen keine psychopathologischen Befunde erhoben werden können. Es habe keine psychiatrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden können. Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine 100%ige Arbeits- und Leistungsfähigkeit (S. 24 oben).
Auch aus allgemein-internistischer Sicht habe keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden können.
Insgesamt sei aus polydisziplinärer Sicht davon auszugehen, dass beim Beschwer
deführer für körperlich mittelschwer bis schwer belastende berufliche Tätigkeiten sowie für die angestammte Tätigkeit im Baugewerbe eine bleibende vollständige Arbeitsunfähigkeit bestehe. Für körperlich leichte, angepasste Tätigkeiten bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 100
%
(S. 24 Mitte).
Die festgestellte Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten gelte mit Sicherheit seit spätestens April 201
2.
Aus somatischer Sicht bestehe seit 2003 eine unver
änderte Situation mit seither voller Arbeitsfähigkeit für leichte, angepasste Tätigkeiten. Psychiatrisch habe sich die Situation gegenüber 2003 verändert, da keine Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung und einer durch
gemachten depressiven Episode mehr feststellbar seien und sich die unfall
bedingte psychosoziale Belastung nicht mehr auswirke. Der Beschwerdeführer sei nicht in psychiatrischer Behandlung und auch nicht gewesen, so dass die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht wahrscheinlich schon längere Zeit nicht mehr relevant eingeschränkt gewesen sei
(S. 24 Mitte)
.
Die vom Beschwerdeführer angegebenen Medikamente, welche er regelmässig und auch am Morgen vor der Untersuchung eingenommen habe, hätten bei den Serumspiegelmessungen nicht beziehungsweise kaum nachgewiesen werden können (S. 24 unten).
6.
6.1
Die Rentenzusprache im Jahr 2004 erfolgte gemäss Feststellungsblatt vom 22. Januar 2003 (Urk. 8/41) g
estützt auf die Berichte des Spitals A.___
von 2002 (vgl. vorstehend E. 4.2), von
Dr.
B.___
(
vgl. vorstehend E. 4.3), der
Klinik
D.___
(vgl. vorstehend E. 4.4), von SUVA-Kreisarzt
Dr.
E.___
(vgl. vorstehend E. 4.5) sowie der Rehaklinik
in F.___
(vgl. vorstehend E. 4.7). Damals standen
neben den somatischen Diagnosen
vor allem psychische Faktoren im Vorder
grund, und gestützt darauf wurde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit auch für angepasste Tätigkeiten attestiert.
Gestützt auf das
Gutachten der
MEDAS-Abklärungsstelle
in
Z.___
vom
24
.
März
2012 (vgl. vorstehend E. 4.7) ging die Beschwerdegegnerin davon aus, dass beim Beschwerdeführer insbeson
dere durch die Rückbildung der psychischen
Beschwerden
diesbezüglich
nun
mehr keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit mehr festgestellt werden könnten, womit eine Verbesserung des Gesundheitszu
standes ausge
wiesen sei und der Beschwerdeführer in einer leichten bis mittelschweren wechselbelastenden Tä
tigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei.
Der Beschwerdeführer machte jedoch geltend, es würden keine Anhaltspunkte für eine Verbesserung seines Gesundheitszustandes bestehen. Zudem bemän
gelte er das Gutachten
der Abklärungsstelle Z.___.
(Urk. 1. S.
5 ff.
).
6.2
In somatischer Hinsicht hat sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nicht wesentlich verändert. So stimmen die somatischen Diagnosen
im
Be
richt
des Spitals A.___
von
2002
(
vgl. vorstehend
E.
4.2
)
, von
Dr.
B.___
(vgl. vorstehend E.
4.3), der Klinik
D.___
(vgl. vorstehend E. 4.4), von SUVA-Kreisarzt
Dr.
E.___
(vgl. vorstehend E. 4.5)
sowie
der Rehaklinik
in F.___
(vgl. vorste
hend E. 4.7)
mit denjenigen im
Gutachten
der MEDAS Abklärungsstelle
in
Z.___.
vom
24
.
Mai
201
2
(
vgl. vorste
hend
E.
5
.
3
) im Wesentlichen überein. Bereits im
Jahre 2002
führten die Ärzte aus, der Beschwerdeführer leide auf Ebene des Bewegungs
apparates
vor allem
an
einem lumbovertebralen Syndrom bei leichter Bewegungseinschränkung im Bereich des thorakolumbalen Übergangs sowie an belastungsabhängigen Beschwerden im Bereich des OSG und des linken Handgelenks
als Folgen des Unfalls vom April 2001
(E. 4.5)
.
Die vom Beschwerdeführer angegebenen Be
schwerden könnten wohl in der Art, nicht jedoch unbedingt in ihrem Ausmass nachvollzogen werden (E. 4.7).
Bezogen auf die körperlichen Unfallfolgen
bestehe aus globaler Sicht eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit, hingegen eine ganztägige Arbeitsfähigkeit für leichte, wechselbelastende Arbeiten ohne Zwangshaltung, ohne repetitive
Handgelenksbewegungen links, ohne Schläge und Vibrationen auf das linke Handgelenk, ohne Arbeiten auf Leitern, Gerüsten oder unebenem Terrain und mit lediglich seltenem Treppensteigen (E. 4.7).
Damit besteht eine wesentliche Übereinstimmung mit der Beurteilung der
MEDAS
-Gutachter
(E. 5.3)
, wonach
aus orthopädischer Sicht für die angestammte Tätig
keit im Baugewerbe eine bleibende volle Arbeitsunfähigkeit bestehe, der Beschwerdeführer hingegen in körperlich leichten Tätigkeiten in wechselnder Position mit einem etwa hälftigen Anteil im Sitzen, mit einer Hebe- und Trage
limite von 10 kg, ohne Zwangshaltungen des Rumpfes und des rechten Beines und ohne monotone Bewegungen der linken Hand zeitlich und leistungsmässig uneingeschränkt
arbeitsfähig sei
.
Diese festgestellte Arbeitsfähigkeit für ange
passte Tätigkeiten gelte seit 2003, zumal aus somatischer Sicht eine unverän
derte Situation vorliege.
6.3
Was die psychischen Beschwerden betrifft, ist seit de
n Beurteilungen in den Jahren 2002 und 2003 (vgl. vorstehend E. 4.3, E. 4.5, E. 4.6, E. 4.7) eine we
sentliche Besserung eingetreten. Die Ärzte der Rehaklinik
F.___
(vgl. vorste
hend E. 4.6)
diagnostizierten eine
Angststörung mit Symptomen einer post
traumatischen Belastungsstörung sowie durchgemachter depressiver Episode (ICD-10 F43.1)
.
SUVA-Kreisarzt
Dr.
E.___
nannte die selbe Diagnose und
führte aus (vgl. vorstehend E. 4.5), dass der Beschwerdeführer
aus psychiatrischer Sicht momentan
als nicht wiedereingliederungsfähig zu erachten sei
, wobei die psy
chischen Probleme grundsätzlich als besserungsfähig einzustufen seien.
Im
MEDAS
-Gutachten
von 2012 (
Urk.
8/98
) wurde lediglich noch eine unspezifische Angstreaktion ohne Nachweis einer psychiatrischen Morbidität gemäss ICD-10 als Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit festgestellt.
Dass beim Beschwerdeführer keine psychopathologischen leistungsbeeinträchtigenden Befunde mehr hätten erhoben werden können und demnach eine Verbesserung eingetreten sei,
begründeten die
MEDAS
-Gutachter damit, dass sich die unfall
bedingte psychosoziale Belastung
nun nicht mehr auswirke
.
Die soziale Situa
tion des Beschwerdeführers habe sich stabilisiert. Er wohne nun zusammen mit seinem Bruder und seiner Schwägerin und betätige sich regelmäss
ig sportlich. Der Alltag
sei soweit ausgeglichen.
Nebst den unspezifischen Angstreaktionen seien ansonsten keine störungsspezifische
n
psy
chische
n
Symptome erfrag
bar.
Der psychische Befund sei bis auf eine leicht erhöhte vegetative Anspannung während der Untersuchungssituation unauffällig
. Aus psychiatrische-objektiver Sicht bestünden keine psychopathologischen Funktionseinschränkungen
mehr, womit
im Vergleich
zur diagnostischen Einordnung der Rehaklinik
F.___
eine veränderte Situation
vorliege
(S. 12 f.)
.
Der Beschwerdeführer befinde sich zu
dem
nicht in psychiatrischer Behandlung
. Dies lasse den Schluss zu,
dass die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht nicht mehr relevant eingeschränkt sei (S. 24 Mitte).
6.4
Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass das
MEDAS
-Gutachten vom 24. Mai 2012 (vorstehend E. 5.3) auf den für die strittigen Belange umfassenden Untersuchungen beruht und die vom Beschwerdeführer geklagten Be
schwerden in angemessener Weise berücksichtigt. Sodann wurde es in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet und trägt der konkreten medizi
nischen Situation Rechnung. So machten die Gutachter darauf aufmerksam,
dass die festgestellte Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit
in somati
scher Hinsicht seit 2003 bestehe und in psychischer Hinsicht eine seit April 2012 bestehende, veränderte Situation vorliege
(S. 24 Mitte)
.
Sie
zeigte
n
zudem auf,
dass sich für das Vorliegen
von Symptomen einer posttraumatischen Be
lastungsstörung und einer durchgemachten depressiven Episode keine Anhalts
punkte mehr ergäben
und sich die unfallbedingte psychosoziale Belastung nicht mehr auswirke (S. 24 Mitte).
Das Gutachten leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vor
genommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit werden ausführlich begründet. So zeigten die Gutachter in nachvollziehbarer Weise auf, dass beim Beschwerdeführer
aufgrund der erhobe
nen,
objektiven somatischen Befunde und
der
fehlenden klinisch relevan
ten, leistungsbeeinträchtigenden psychischen Störung keine Einschränkung der Ar
beitsfähigkeit
für angepasste Tätigkeiten mehr vorliege.
Das Gutachten
ist für die Beantwortung der Fragen umfassend  und
erfüllt da
mit
entgegen dem Beschwerdeführer
die praxisgemässen Kriterien (vgl. vorste
hend E. 1.5) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt wer
den kann.
6.5
Bezüglich der Kritik an der Gutachterstelle
MEDAS in Z.___
beziehungsweise den
MEDAS
-Gut
achtern
(
Urk.
1 S. 8 f.)
bleibt zu erwähnen, dass der Beschwerdeführer mit Schreiben vom
9.
Dezember 2011 (
Urk.
8/95) über die Notwendigkeit der medi
zinischen Abklärung, die Wahl der Abklärungsstelle sowie die Möglichkeit, bei Bekanntgabe der einzelnen Gutachter Einwände erheben zu können, informiert wurde. Vom Beschwerdeführer wurden jedoch keine Einwände erhoben, womit er sich mit den einzelnen Gutachtern als einverstanden erklärte. Eine Befangen
heit respektive Voreingenommenheit ein
zelner Gutachter oder der Gutachter
stelle bezüglich der Spezialabklärungen der Beschwerdegegnerin kann deshalb nicht weiter geltend gemacht werden.
D
ie vom Beschwerdeführer
geltend gemachte Kritik vermag nach dem Gesagten nicht zu überzeugen.
6.6
Auf die Berichte von
Dr.
B.___
(vgl. vorstehend E. 5.2), wonach sich der Zustand des Beschwerdeführers nicht verbessert habe und auch mit keiner Ver
änderung zu rechnen sei, kann nicht abgestellt werden. Die darin erwähnte depressive Verstimmung entbehrt einerseits einer Grundlage im beschriebenen Befund und würde denn auch keine Arbeitsunfähigkeit im genannten Ausmass rechtfertigen.
So war es nicht möglich, eine psychische Störung mit entspre
chenden objektivierbaren Befunden überhaupt noch festzustellen. Weiter er
wähnte
Dr.
B.___
mit keinem Wort, w
ieso dem Beschwerdeführer auch eine den somatischen Leiden optimal angepasste Tätigkeit nicht
zumutbar sein soll.
Die von
ihm
genannte Arbeitsunfähigkeit von 100 % kann vor die
sem Hinter
grund nicht nachvollzogen werden, zumal er seine Einschätzung weder näher begründete noch Angaben zu funktionellen Einschränkungen machte, sondern lediglich von einer unveränderten
Situation
bezüglich des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers berichtete und sich allgemein auf die bekannten soma
tischen Leiden bezog.
Zudem stützte er sich bei seinen Ausführungen auch auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers, welche für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht massgebend sind. Auch seine Ausführungen, wonach nicht damit zu rechnen sei, dass der Beschwerdeführer je wieder erwerbsfähig werde, vermögen die ausführliche und eingehend begründete Beurteilung durch die
MEDAS
-Gut
achter nicht zu entkräften.
Es
wurden
demnach
keine neuen objek
tiven Erkenntnisse vorgebracht,
wel
che die ausführli
ch begründete Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Ar
beitsfähigkeit im
MEDAS-
Gutachten
von 2012
umstossen könnten
.
6.7
Zusammenfassend ist aufgrund des polydisziplinären
MEDAS-
Gutachtens mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegen
den Wahrscheinlichkeit insbesondere in psychiatrischer Hinsicht eine Verbesserung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers ausgewiesen. So bestehen im Vergleich zur Rentenzusprache im Jahr 2004
keine psychiatrischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar
beits
fähigkeit mehr. So konnte ein unauffälliger psychische
r
Befundstatus fest
ge
stellt werden und der erhobene klinische orthopädische Befund
steht einer angepassten Tätigkeit gemäss beschriebenem Zumutbarkeitsprofil nicht entge
gen.
Somit ist gestützt auf das
MEDAS-
Gutachten von
Mai
2012 davon auszu
gehen, dass eine Verbesserung des Gesundheitszustandes ausgewiesen und der Beschwer
deführer nunmehr in
einer leichten
wechselbelastenden Tätigkeit zu 100 % ar
beitsfähig ist
.
6
.
8
Die Invaliditätsbemessung im engeren Sinn wurde vom Beschwerdeführer nicht in Frage gestellt. Es bestehen weder Anhaltspunkte, die auf eine Fehlerhaftigkeit der Invaliditätsbemessung schliessen lassen würden, noch gibt sie aufgrund der Akten (
Urk.
8/100,
Urk.
8
/
101
) zu Beanstandungen Anlass, so dass sich weitere Ausführun
gen erübrigen.
6.9
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht eine revisionsrelevante Sachverhaltsänderung angenommen und beim neu be
stimmten Invaliditätsgrad von 28 % eine Renteneinstellung verfügt hat. Die Beschwer
degegnerin hat in Übereinstimmung mit Art. 88
bis
Abs. 2 lit. a IVV die Rentenaufhebung auf den ersten Tag des zweiten der Zustellung der angefoch
tenen Verfügung vom 24. April 2013 folgenden Monats verfügt.
Die angefochtene Verfügung vom
24
.
April
2013 (Urk. 2) erweist sich deshalb als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
7.
7.1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens
aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 900.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen, infolge Gewährung der un
entgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu neh
men.
7
.2
Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert.
Der von Rechtsanwalt
Christoph Frey
mit Eingabe vom
13
.
November
201
3
gel
tend gemachte Aufwand von 1
3
Stunden
5
0 Minuten und Fr.
8
0.-- Barauslagen (Urk.
19) erscheint
der Bedeutung der Streitsache und der S
chwierigkeit des Prozesses
angemessen.
Bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist die Entschädigung
somit auf Fr. 3
‘
003
.
5
0 (inklusive Bar
auslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.
7
.
3
Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die Vertretung verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von Fr.
900
.-- werden
dem Beschwerdeführer
auferlegt,
zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts
kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.
3.
Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt
Christoph Frey
, Zürich, wird für seinen Aufwand mit Fr.
3
'
003
.
5
0 (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt
Christoph Frey
-
Sozialversicherungsanstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur
kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
MosimannSchüpbach