# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 917e61d2-1d1f-5245-be34-371cf83cb95d
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-08-11
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 11.08.2015 IV 2013/390
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2013-390_2015-08-11.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2013/390

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 27.05.2020

Entscheiddatum: 11.08.2015

Entscheid Versicherungsgericht, 11.08.2015
Art. 28 IVG und Art. 7 ATSG. Erwerbsunfähigkeit durch posttraumatische 
Belastungsstörung bejaht. Anspruch auf ganze Rente. (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 11. August 2015, IV 
2013/390.)

Entscheid Versicherungsgericht, 11.08.2015

Entscheid vom 11. August 2015

Besetzung

Vizepräsidentin Miriam Lendfers; Versicherungsrichterin Christiane

Gallati Schneider, Versicherungsrichter Ralph Jöhl; Gerichtsschreiber Philipp Geertsen

Geschäftsnr.

IV 2013/390

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwältin MLaw Franziska Ammann,

Rorschacher Strasse 107, 9000 St. Gallen,

gegen

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IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Rente

Sachverhalt

A.       

A.a      A.___ meldete sich am 7. Januar 2011 zum Bezug von IV-Leistungen an. Er 

brachte vor, an einer Schulterverletzung links durch Autounfall im Jahr 2008 sowie an 

einer posttraumatischen Belastungsstörung zu leiden (IV-act. 1; zum Unfallereignis vom 

18. August 2008 sowie der Beurteilung von dessen Folgen siehe das von der Suva 

eingeholte Gutachten von Dr. med. B.___ vom 11. Januar 2012, Fremdakten). Der 

behandelnde Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte mit 

Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit eine kriegsbedingte posttraumatische 

Belastungsstörung (ICD-10: F43.1) mit rezidivierend depressiv-gespannten 

Zustandsbildern und Selbstverletzungstendenzen zur Ableitung innerer Spannungen 

sowie eine Schulterarthroskopie mit arthroskopischem intraartikulärem Debridement 

und subacromialer Dekompression mit Bursectomie und Acriomioplastik der linken 

Schulter am 13. April 2010 wegen posttraumatischen sekundären 

Impingementsyndroms. Aus somatischer Sicht bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit 

für leidensangepasste Tätigkeiten (FI-Gespräch vom 22. Februar 2011, IV-act. 18). 

Anlässlich des FI-Gesprächs vom 24. Februar 2011 wiederholte der behandelnde 

Dr. med. D.___, Chefarzt Klinik E.___ für Psychiatrie, Psychotherapie und 

Suchbehandlung, die von Dr. C.___ gestellten Diagnosen. Aus psychiatrischer Sicht sei 

für eine körperlich angepasste Tätigkeit vorerst von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit 

auszugehen (IV-act. 11).

A.b     Vom 4. April bis 10. Juni 2011 nahm der Versicherte an einem vom Regionalen 

Arbeitsvermittlungszentrum organisierten Einsatzprogramm im F.___ teil. Die 

Programmleitung führte im nicht unterzeichneten Beurteilungsbericht vom 13. Juli 2011 

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aus, der Versicherte habe die linke Hand nur unterstützend einsetzen können. Er habe 

meist sehr niedergeschlagen, wie abwesend gewirkt. Er ertrage überhaupt keinen 

Druck. Während einer kürzeren Dauer von 10 bis 30 Minuten sei er in der Lage eine 

100%ige Leistung zu erbringen, aber nicht über eine längere Zeit. Pro halbtägiger 

Anwesenheit am Nachmittag habe er eine durchschnittliche Leistung von etwa 50% 

erbracht. Der Versicherte sei motiviert und versuche sein Möglichstes zu geben (IV-

act. 30).

A.c      Nachdem der Versicherte von Dr. D.___ seit dem 8. Juli 2011 wieder zu 100% 

arbeitsunfähig geschrieben wurde (IV-act. 31-3, Eintrag vom 31. August 2011), teilte die 

IV-Stelle ihm am 22. September 2011 mit, berufliche Massnahmen würden 

abgeschlossen, da diese nicht Erfolg versprechend umgesetzt werden könnten (IV-

act. 33). Am 23. November 2011 berichtete Dr. C.___, aktuell sei keine 

behindertenangepasste Tätigkeit zumutbar (IV-act. 37-5). Dr. D.___ gab im Bericht vom 

6. Januar 2012 an, der Versicherte verfüge nur noch über sehr bescheidene 

Ressourcen. Daran habe ein Aufenthalt in der Psychiatrischen Klinik E.___ vom 

28. November bis 20. Dezember 2011 nichts ändern können (IV-act. 43; zum Bericht 

vom 13. Januar 2012 über die stationäre Behandlung siehe IV-act. 66).

A.d     RAD-Arzt Dr. med. G.___, Facharzt für Chirurgie, hielt in der Stellungnahme vom 

19. April 2012 fest, nach Besprechung mit RAD-Arzt H.___, Facharzt für Psychiatrie 

und Psychotherapie, dürfe davon ausgegangen werden, dass bis zur letzten Kündigung 

des Arbeitsplatzes die vorbestehende psychische Gesundheitsstörung 

(posttraumatische Belastungsstörung) neben der ärztlichen Betreuung durch eine 

generelle Arbeitstätigkeit in gewisser Weise stabilisiert worden sei. Nach der 

Kündigung sei eine Destabilisierung eingetreten. Es sei derzeit nicht auszuschliessen, 

dass die psychische Störung in einem Ausmass bestehen bleiben und auf Dauer keine 

Arbeitsfähigkeit mehr eintreten werde. Er empfahl, in drei Monaten einen 

Verlaufsbericht bei Dr. D.___ einzuholen (IV-act. 48). Im Verlaufsbericht vom 18. Juli 

2012 bezeichnete dieser den Gesundheitszustand für die Zeit ab 6. Januar 2012 als 

stationär. Eine grundsätzliche Verbesserung der psychischen Situation scheine nicht 

mehr möglich zu sein (IV-act. 51). RAD-Arzt Dr. G.___ hielt den Versicherten für 

vollständig arbeitsunfähig. Hinsichtlich des Schulterleidens hielt er fest, es liege das 

Zustandsbild einer traumatisch aktivierten gleno-humeralen Arthrose links vor. Ein 

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sinnvoller Einsatz im Rahmen eines handwerklichen Berufs sei nicht möglich 

(Stellungnahme vom 31. Juli 2012, IV-act. 52).

A.e      Am 5. Dezember 2012 ersuchte die IV-Stelle Dr. D.___ um Beantwortung 

ergänzender Fragen betreffend den Gesundheitszustand des Versicherten (IV-act. 57). 

Dieser antwortete mit Schreiben vom 9. Januar 2013 und legte u.a. die Hintergründe 

der von ihm diagnostizierten posttraumatischen Belastungsstörung sowie die dadurch 

bedingten Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit dar (IV-act. 62). RAD-Arzt Dr. G.___ 

hielt die Antwort von Dr. D.___ für nachvollziehbar. Die gesundheitlichen 

Beeinträchtigungen bestünden aus psychischen Störungen, Hautveränderungen, einem 

neu entdeckten Diabetes mellitus und einer Schulterfunktionsstörung/-beschwerden 

links. Nach Besprechung mit RAD-Arzt H.___ verzichte der RAD derzeit bewusst auf 

eine weitergehende Objektivierung mit z.B. einem MEDAS-Gutachten, da die Gefahr 

bestehe, dass es durch die Begutachtung beim Versicherten zu einer Re-

Traumatisierung kommen könne mit Verschlimmerung des Gesundheitszustands. Es 

werde eine Überprüfung der gesundheitlichen Situation in zwei Jahren empfohlen 

(Stellungnahme vom 18. Januar 2013, IV-act. 63).

A.f       Am 15. März 2013 reichte Dr. D.___ der IV-Stelle verschiedene medizinische 

Berichte bezüglich der neuesten Entwicklungen im Gesundheitszustand des 

Versicherten ein (IV-act. 64 ff.; vgl. insbesondere den Bericht der Kardiologie des 

Departements Innere Medizin am KSSG vom 23. Januar 2013, worin u.a. die Diagnose 

einer hypertensiven Herzkrankheit und koronaren 2-Gefässerkrankung aufgeführt ist, 

IV-act. 67-4 f.). RAD-Arzt Dr. G.___ führte hierzu aus, grundsätzlich seien eine 

Zuckerkrankheit sowie ein Bluthochdruck gut einstellbar. Sie führten in der Regel nicht 

zu einer relevanten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Dasselbe gelte bei einer 

erfolgreichen Behandlung der koronaren Herzerkrankung, solange nicht 

Komplikationen wie z.B. ein Herzinfarkt entstehen würden (Stellungnahme vom 

17. April 2013, IV-act. 68).

A.g     Der Rechtsdienst der IV-Stelle verneinte das Vorliegen eines invalidisierenden 

Gesundheitsschadens (Stellungnahme vom 23. April 2013, IV-act. 69), woraufhin die 

IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom 1. Mai 2013 die Abweisung des 

Rentenbegehrens in Aussicht stellte (IV-act. 73). Dagegen erhob der Versicherte am 

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6. Juni 2013 Einwand (IV-act. 77-1 ff.) und reichte einen weiteren Bericht von Dr. D.___ 

vom 3. Juni 2013 ein, worin dieser aus medizinischer Sicht zum Vorbescheid Stellung 

bezog (IV-act. 77-9 ff.). Am 13. Juni 2013 verfügte die IV-Stelle die Abweisung des 

Rentengesuchs (IV-act. 79).

B.       

B.a      Gegen die Verfügung vom 13. Juni 2013 richtet sich die vorliegende 

Beschwerde vom 15. August 2013. Der Beschwerdeführer beantragt darin deren 

Aufhebung und die Zusprache einer Rente. Eventualiter sei die Sache zur Vornahme 

weiterer Abklärungen/einer Begutachtung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen; 

unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Zur Begründung führt er im Wesentlichen aus, 

er sei bei Kriegsbeginn in I.___ im Jahr 1992 zusammen mit anderen Männern während 

rund zwei Wochen inhaftiert gewesen. Er habe täglich unter Schlägen und 

Todesdrohungen in einem Nachbarort teils verweste Leichen einsammeln und 

beerdigen müssen. Während dieser Zeit habe er auch die mehrfache Vergewaltigung 

eines Mädchens in einem Nebenraum anhören müssen, ohne eingreifen zu können. Die 

Ansicht der Beschwerdegegnerin, es bestehe aufgrund der zeitlichen Latenz keine 

posttraumatische Belastungsstörung, sei realitätsfremd und widerspreche sämtlichen 

ärztlichen Berichten. Die schmerzbedingte Einschränkung durch die 

Schulterproblematik und der damit einhergehende Verlust der Arbeitsstelle per Januar 

2011 habe ihm den Boden unter den Füssen weggezogen, da seine 

Bewältigungsstrategie zum Abbau der massiven inneren Spannungen nicht mehr 

funktioniert habe. Die Verneinung eines invalidisierenden Gesundheitsschadens durch 

die Beschwerdegegnerin widerspreche der medizinischen Aktenlage. Ihre Behauptung, 

er leide an keiner objektivierbaren chronischen und körperlichen Begleiterscheinung sei 

falsch. Er sei nicht mehr in der Lage, durch Willensanstrengung die Arbeitsunfähigkeit 

zu überwinden (act. G 1).

B.b     Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 

16. September 2013 die Abweisung der Beschwerde. Sie hält daran fest, dass 

aufgrund der zeitlichen Latenz keine posttraumatische Belastungsstörung 

diagnostiziert werden könne. Die Rückfrage bei Dr. D.___ vom 9. Januar 2013 habe 

ergeben, dass obwohl die Störung schon zwei Jahrzehnte angehalten habe, zentrale 

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Symptome der andauernden Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung fehlten. 

Eine solche könne somit nicht diagnostiziert werden, obwohl gemäss den 

diagnostischen Leitlinien bei Jahrzehnte langer Belastung nach einem Trauma diese 

Diagnose gestellt werden müsste. Hinzu komme, dass die Kriterien für die Annahme 

eines invalidisierenden Leidens nicht erfüllt seien. Vielmehr seien die Folgen der 

posttraumatischen Belastungsstörung durch zumutbare Willensanstrengung 

überwindbar. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden sei nicht ausgewiesen (act. 

G 4).

B.c      Mit Präsidialentscheid vom 19. September 2013 wird dem Gesuch des 

Beschwerdeführers um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege (Befreiung von 

den Gerichtskosten und Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung) 

entsprochen (act. G 5).

B.d     In der Replik vom 21. Oktober 2013 hält der Beschwerdeführer unverändert an 

der Beschwerde fest (act. G 7).

B.e      Die Beschwerdegegnerin hält ihrerseits in der Duplik vom 8. November 2013 an 

der

beantragten Abweisung fest (act. G 9).

Erwägungen:

1.        

Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist der Rentenanspruch 

des Beschwerdeführers.

1.1      Unter Invalidität wird die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 

ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit verstanden (Art. 8 des Bundesgesetzes über 

den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). 

Erwerbsunfähigkeit ist dabei der durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, 

geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung 

und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten 

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auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). 

Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die 

Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine 

Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht 

überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Der Grad der für einen allfälligen Rentenanspruch 

massgebenden Invalidität wird gemäss Art. 16 ATSG durch einen 

Einkommensvergleich ermittelt, bei dem das Einkommen, das die versicherte Person 

nach dem Eintritt der Invalidität und nach der Durchführung der notwendigen und 

zumutbaren Eingliederungsmassnahmen bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen 

könnte (zumutbares Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt wird zum Einkommen, 

das die versicherte Person erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 

(Valideneinkommen). Nach Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die 

Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) besteht Anspruch auf eine ganze 

Invalidenrente, wenn die versicherte Person mindestens zu 70%, auf eine 

Dreiviertelsrente, wenn sie wenigstens zu 60% invalid ist. Liegt ein Invaliditätsgrad von 

mindestens 50% vor, so besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem IV-Grad 

von mindestens 40% auf eine Viertelsrente.

1.2      Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen und somit den 

Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das 

Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere 

Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, 

den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem 

Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist 

(BGE 125 V 261 E. 4). Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen 

und demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige 

Beurteilung des strittigen Leistungsanspruchs gestatten. Hinsichtlich des Beweiswerts 

eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange 

umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der 

Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 

medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der medizinischen 

Fachperson begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a).

2.        

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Zunächst ist die Frage zu beantworten, ob der medizinische Sachverhalt 

rechtsgenüglich abgeklärt worden ist.

2.1      Der seit 21. September 2006 behandelnde Dr. D.___ stellte die Diagnose einer 

kriegsbedingten posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10: F43.1) mit 

rezidivierend depressiv-gespannten Zustandsbildern und Selbstverletzungstendenzen 

zur Ableitung innerer Spannungen (der Beschwerdeführer verletze sich etwa in 

Wochenabständen an den Zehenkuppen). Er bescheinigte für die Dauer von 

September 2010 bis 20. März 2011 eine 100%ige, für die Zeit vom 21. März bis 3. Juli 

2011 eine 50%ige und ab 4. Juli 2011 wieder eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Bericht 

vom 6. Januar 2012, IV-act. 43; siehe auch Berichte vom 18. Juli 2012, IV-act. 51, und 

vom 9. Januar 2013, IV-act. 62). RAD-Arzt Dr. G.___ bestätigte diese Einschätzung 

(Stellungnahmen vom 19. April 2012, IV-act. 48, vom 31. Juli 2012, IV-act. 52, und vom 

18. Januar 2013, IV-act. 63). Es besteht demnach eine einhellige medizinische 

Aktenlage hinsichtlich des Gesundheitsschadens und dessen Auswirkungen auf die 

Arbeitsfähigkeit.

2.2      Die Beschwerdegegnerin hält diese medizinische Beurteilung nicht für 

nachvollziehbar. Während über 14 Jahren nach den Ereignissen des Jahres 1992 habe 

der Beschwerdeführer funktioniert und scheinbar nicht unter übermässigen 

psychopathologischen Symptomen gelitten. Der Beschwerdeführer habe sich bis dahin 

auch nicht in eine psychiatrische Behandlung begeben. Erst als er an körperlichen 

Schmerzen gelitten habe, seien auch psychische Probleme aufgetreten. Wegen der 

zeitlichen Latenz könne deshalb keine posttraumatische Belastungsstörung 

diagnostiziert werden (act. G 4, Rz 5).

2.2.1  Die ausschliesslich vom Rechtsdienst stammenden, im Widerspruch zur 

medizinischen Aktenlage stehenden Ausführungen der Beschwerdegegnerin erweisen 

sich insoweit als aktenwidrig, als psychische Probleme bereits vor dem Unfallereignis 

vom 18. August 2008 dokumentiert sind, worauf der Beschwerdeführer zutreffend 

hinweist (act. G 7, Rz 2). Dr. med. J.___, Spezialarzt für Haut- und 

Geschlechtskrankheiten FMH, bestätigte im Schreiben vom 12. Juni 1998, dass der 

Beschwerdeführer an zwei Hautkrankheiten leide, die als psychisch mitbedingt zu 

betrachten seien (IV-act. 60). Von Bedeutung ist sodann, dass der Beschwerdeführer 

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vor der am 21. September 2006 begonnenen Behandlung durch Dr. D.___ seit 

29. August 2002 eine Behandlung im Psychiatrie-Zentrum K.___ in Anspruch 

genommen hat (IV-act. 43-2; vgl. auch die weiteren Angaben zur 

Behandlungsgeschichte des Beschwerdeführers in IV-act. 77-10 f.).

2.2.2  Ins Gewicht fällt zudem, dass Dr. D.___ ausführlich und schlüssig begründet, 

dass die Störung schon zwei Jahrzehnte anhalte (IV-act. 62-2 und IV-act. 77-10) und 

weshalb sie während Jahren einer Erwerbstätigkeit nicht entgegenstand. Dass der 

Beschwerdeführer bis zum Eintreten der massiven Einschränkungen durch die 

Schultererkrankung einer geregelten Arbeit habe nachgehen und eine 100%ige 

Leistung habe erbringen können, sei auf seine Bewältigungsstrategien wie 

Aufmerksamkeitsablenkung, Flucht in das Erbringen besonderer Leistungen, 

körperliches Abreagieren etc. zurückzuführen. Der Beschwerdeführer habe über die 

Jahre, in denen er (Dr. D.___) ihn behandelt habe, stets betont, dass ihm die Arbeit 

helfe, sich zu stabilisieren (IV-act. 77-10). Diese Abwehrstrategien des 

Beschwerdeführers seien mit der erheblichen Störung durch die Verletzung der linken 

Schulter und der dadurch aktivierten Arthrose zusammengebrochen (IV-act. 77-11; 

siehe auch IV-act. 43-4 und IV-act. 62-3 sowie die Ausführungen von Dr. D.___ gemäss 

Suva-Protokoll vom 31. August 2011, S. 1, Fremdakten). Diese Sichtweise wurde von 

RAD-Arzt Dr. G.___ nach Besprechung mit RAD-Arzt H.___ geteilt (IV-act. 63). Im 

Übrigen kann es rechtsprechungsgemäss nicht angehen, die medizinisch einhellig 

bestätigte Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung nur deshalb in Zweifel 

zu ziehen, weil diese nach Ansicht der Beschwerdegegnerin mit einer Latenz von 

mehreren Jahren aufgetreten sein soll (Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2015, 

8C_538/2014, E. 4.2.1). Denn es entspricht einer medizinischen Tatsache, dass es 

vielen von Traumatisierungen betroffenen Personen (zunächst) gelingt, diese beiseite 

zu stellen und aus ihrem Bewusstsein zu verdrängen. Allerdings können dann 

zusätzliche Belastungen oder weitere Stressoren zu einer manifesten Erkrankung 

führen (zur entsprechenden medizinischen Einschätzung vgl. die im Entscheid des 

Versicherungsgerichts des Kanton St. Gallen vom 24. April 2013, IV 2011/214, E. 3.3.2, 

wiedergegebene Aussage eines psychiatrischen MEDAS-Gutachters). Es stellt damit 

die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung nicht in Frage, dass der 

Beschwerdeführer trotz psychischer Störungen jahrelang erwerbstätig sein konnte und 

seine (unbestrittenen) traumatischen Erlebnisse (teilweise) zu verdrängen vermochte 

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(siehe Entscheid des Versicherungsgerichts vom 21. Juni 2013, IV 2012/183, E. 3.2.3, 

bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts vom 20. November 2013, 8C_521/2013, 

E. 4.3.3).

2.2.3  Der ebenfalls ausschliesslich vom Rechtsdienst der Beschwerdegegnerin 

vertretene Standpunkt, die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung sei 

auch deshalb unzutreffend, da späte chronifizierte Folgen von extremer Belastung als 

andauernde Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung (ICD-10: F62.0) zu 

qualifizieren seien, was Dr. D.___ verneint habe (act. G 4, Rz 5), zielt ins Leere. Denn 

die exakte Diagnose der psychischen Krankheit ist grundsätzlich nicht entscheidend 

(Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2015, 8C_538/2014, E. 4.2.2 betreffend die 

Abgrenzung einer posttraumatischen Belastungsstörung von einer andauernden 

Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung). Aus den Akten ergibt sich sodann 

und ist von der Beschwerdegegnerin unbestritten, dass der Beschwerdeführer im L.___ 

schwere traumatische Kriegserfahrungen gemacht hat (siehe etwa IV-act. 62-1 f.). Des 

Weiteren begründete Dr. D.___ schlüssig und in Diskussion einer andauernden 

Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung die von ihm erhobene Diagnose (IV-

act. 62-2). Auch der RAD hielt die Ausführungen von Dr. D.___ für "umfassend und 

plausibel nachvollziehbar" (IV-act. 63-1). Schliesslich legt die Beschwerdegegnerin 

weder dar noch ergibt sich aus der von ihr referenzierten Literatur, dass 

längerdauernde Folgen extremer Belastung zwingend zu einer andauernden 

Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung führen müssten.

2.3      Gestützt auf die medizinische Aktenlage ist mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer seit 4. Juli 2011 

wieder vollständig arbeitsunfähig ist (zu den seit September 2010 bescheinigten 

Arbeitsunfähigkeiten siehe IV-act. 43-5). Angesichts der einhelligen medizinischen 

Aktenlage besteht kein Bedarf für weitere Abklärungen, zumal auch die 

Beschwerdegegnerin keine Beweismittel benennt, welche die tatsächlichen 

medizinischen Grundlagen (siehe hierzu vorstehende E. 2.1) in Zweifel ziehen könnten. 

Der Vollständigkeit halber ist zu erwähnen, dass der RAD (unter Einbezug 

fachpsychiatrischen Sachverstands) die Gefahr einer Re-Traumatisierung mit 

Verschlimmerung des Gesundheitszustands durch eine Begutachtung befürchtete (IV-

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act. 63-2), sodass die Verhältnismässigkeit einer Begutachtung bereits unter dem 

Aspekt der Zumutbarkeit in Frage zu stellen wäre.

3.        

Die Beschwerdegegnerin vertritt ferner die Auffassung, die Folgen des psychischen 

Leidens seien mit zumutbarer Willensanstrengung überwindbar (act. G 4, Rz 6).

3.1      Vorliegend kann offen bleiben, ob die diagnostizierte posttraumatische 

Belastungsstörung überhaupt ein pathogenetisch-ätiologisch unklares syndromales 

Beschwerdebild darstellt, und damit, ob an der Rechtsprechung, wie sie unter anderem 

im Urteil des Bundesgerichts vom 4. Dezember 2012, 8C_438/201, E. 4.2 angeführt 

wurde, festzuhalten ist (aufgeworfen und offen gelassen wurde diese Frage im Urteil 

des Bundesgerichts vom 6. Februar 2015, 8C_538/2014, E. 4.2.3). Denn selbst wenn 

diese Frage bejaht würde, ergibt sich in Nachachtung der geänderten Praxis des 

Bundesgerichts (zur amtlichen Publikation vorgesehenes Urteil vom 3. Juni 2015, 

9C_492/2014) eine invalidenversicherungsrechtlich relevante Erwerbsunfähigkeit (siehe 

nachstehende E. 3.2).

3.2      Zunächst bestehen keine Hinweise darauf, dass die Leistungseinschränkung auf 

Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruhe. Der Beschwerdeführer nimmt 

seit Jahren eine psychiatrische Behandlung - teilweise auch stationär - in Anspruch, 

insbesondere bereits auch schon in der Zeit, als er noch voll erwerbstätig gewesen ist 

(siehe etwa IV-act. 43-2 und -5 sowie IV-act. 77-10 f.; vgl. auch IV-act. 48-2, 

Fremdakten [Suva-Protokoll vom 7. Januar 2011, S. 2]). Der RAD stellte fest, der 

Beschwerdeführer werde mit zumutbaren medizinischen Massnahmen behandelt, eine 

relevante Änderung des Gesundheitszustands mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit 

scheine gemäss Einschätzung von Dr. D.___ nicht möglich zu sein (IV-act. 52-2). Die 

psychische Störung zeigt sich nicht bloss im beruflichen Bereich, sondern auch im 

Alltag ("sei Einzelgänger geworden", massiver Druck im Brustbereich, Juckreiz, 

massive innere Anspannungen usw. IV-act. 43-4; zu den Wahrnehmungen des F.___-

Einsatzprogrammleiters siehe IV-act. 30-5). Zudem scheint nach Auffassung des RAD-

Arztes Dr. G.___ die psychische Störung auch auf die körperlichen Störungen eine 

nicht zu unterschätzende Bedeutung zu haben (IV-act. 68-2 mit Ausführungen zur 

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Herzkrankheit/zum Bluthochdruck und zur Zuckerkrankheit; zu den Hautveränderungen 

siehe IV-act. 63-1). Wiederholte Selbstverletzungen sind aktenkundig (etwa IV-act. 30-3 

und -5, IV-act. 37-27, IV-act. 62-3 und Fremdakten [Ausführungen von Dr. D.___ 

gemäss Suva-Protokoll vom 31. August 2011, S. 1]). Der Beschwerdeführer zeigte sich 

darüber hinaus motiviert, einen Wiedereinstieg in die Berufstätigkeit zu erreichen 

("intensiv um einen Wiedereinstieg in die Berufstätigkeit bemüht", IV-act. 77-11; siehe 

auch die Beurteilung des F.___-Einsatzprogrammleiters vom 13. Juli 2011, IV-act. 30-5: 

"sehr motiviert und versucht sein Möglichstes zu geben"). Die Ressourcen des 

Beschwerdeführers werden überdies auch durch ein somatisches Leiden (traumatisch 

aktivierte gleno-humeral-Arthrose links) stark beeinträchtigt. Die Funktion der linken 

Schulter ist derart eingeschränkt, dass ein sinnvoller Einsatz im Rahmen eines 

handwerklichen Berufes nicht möglich ist (Gutachten Dr. B.___ vom 11. Januar 2012, 

S. 7 und 9, Fremdakten; dieser Einschätzung schloss sich RAD-Arzt Dr. G.___ an, IV-

act. 52-1; zum Einfluss des Schulterleidens auf die Psyche siehe IV-act. 77-11). Im 

Licht dieser Umstände und gestützt auf die Ressourcenbeurteilung von Dr. D.___ ("sehr 

bescheidene Ressourcen", IV-act. 43-4 und IV-act. 62-3 f.) sowie des F.___ (IV-act. 30) 

ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Erwerbsunfähigkeit im Sinn von Art. 7 

Abs. 2 ATSG zu bejahen, womit für die Beurteilung des Rentenanspruchs von einer 

vollständigen Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit bzw. einem Invaliditätsgrad von 100% 

auszugehen ist. Vor diesem Hintergrund kann offen bleiben, ob und in welchem 

Umfang die somatischen Leiden die Erwerbsunfähigkeit beeinträchtigen.

3.3      Der Beschwerdeführer ist seit September 2010 ununterbrochen über 40% in der 

Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt (IV-act. 48-2, zum Unterbruch der Arbeitsunfähigkeit und 

der zuvor vorübergehend vom 28. Juni bis 26. September 2010 bestehenden 

100%igen Arbeitsfähigkeit vgl. den Bericht von Dr. med. M.___, FMH Orthopädische 

Chirurgie/Traumatologie, IV-act. 37-25, und die Suva-Taggeldabrechnungen, IV-

act. 13-11 f.). Die IV-Anmeldung wurde am 7. Januar 2011 vom Versicherten 

unterzeichnet und ist bei der IV-Stelle am 10. Februar 2011 eingegangen (IV-act. 1). Der 

Beschwerdeführer hat demnach ab 1. September 2011 Anspruch auf eine ganze 

Rente.

4.        

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/14

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4.1      In Gutheissung der Beschwerde vom 15. August 2013 ist die Verfügung vom 

13. Juni 2013 aufzuheben und dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. September 

2011 eine ganze Rente zuzusprechen. Die Sache ist zur Festsetzung der Rentenhöhe 

sowie zur Ausrichtung der geschuldeten Leistungen an die Beschwerdegegnerin 

zurückzuweisen.

4.2      Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 

Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- 

erscheint als angemessen. Die Beschwerdegegnerin hat ausgangsgemäss die gesamte 

Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen.

4.3      Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine 

Parteientschädigung. Diese ist vom Gericht ermessensweise festzusetzen, wobei 

insbesondere der Bedeutung der Streitsache und dem Aufwand Rechnung zu tragen 

ist (Art. 61 lit. g ATSG; vgl. auch Art. 98 ff. VRP/SG, sGS 951.1). Die Rechtsvertreterin 

des Beschwerdeführers hat keine Honorarnote eingereicht. Der Bedeutung und dem 

Aufwand der Streitsache angemessen erscheint eine Parteientschädigung von 

pauschal Fr. 3'500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer). Bei diesem Ausgang 

erübrigt sich die Festlegung einer Entschädigung aus der gewährten unentgeltlichen 

Rechtsverbeiständung.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.           

In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 13. Juni 2013 aufgehoben 

und dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. September 2011 eine ganze Rente 

zugesprochen. Die Sache wird zur Festsetzung der Rentenhöhe sowie zur Ausrichtung 

der geschuldeten Leistungen an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2.           

Die Beschwerdegegnerin bezahlt eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--.

bis

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3.           

Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von 

Fr. 3'500.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 11.08.2015
	Art. 28 IVG und Art. 7 ATSG. Erwerbsunfähigkeit durch posttraumatische Belastungsstörung bejaht. Anspruch auf ganze Rente. (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 11. August 2015, IV 2013/390.)

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