# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e6cbf949-0436-5e56-ba3d-18fe10011a89
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2008-05-09
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 09.05.2008 UV 2007/37
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2007-37_2008-05-09.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2007/37

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 04.05.2020

Entscheiddatum: 09.05.2008

Entscheid Versicherungsgericht, 09.05.2008
Art. 6 UVG. Unfallkausalität von Beschwerden im Nachgang zu einer HWS-
Distorsion mit Commotio cerebri. Rückweisung zur weiteren medizinischen 
Abklärung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen 
vom 9. Mai 2008, UV 2007/37).

Präsident Martin Rutishauser, Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider 

und Karin Huber-Studerus; Gerichtsschreiber Walter Schmid

Entscheid vom 9. Mai 2008

in Sachen

Z.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Christian Thöny, Bahnhofstrasse 8, 7000 Chur,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Versicherungsleistungen

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Sachverhalt:

A.         

A.a    Die 1976 geborene Z.___ absolvierte bei der A.___ eine kaufmännische Lehre und 

war dadurch bei der Suva unfallversichert, als sie am 6. Juli 1994 als auf der Rückbank 

sitzende Mitfahrerin in einem Personenwagen in einen Verkehrsunfall verwickelt wurde. 

Beim Versuch des Personenwagen-Lenkers, einen Traktor zu überholen, kam es zur 

Kollision der beiden Fahrzeuge, da der Traktorfahrer gleichzeitig einen Abbiegevorgang 

nach links eingeleitet hatte. Der Personenwagen prallte in der Folge mit der linken Seite 

gegen einen Baum. Die Versicherte war vom 6. bis 8. Juli 1994 im Kantonalen Spital 

Grabs hospitalisiert, wo eine Commotio cerebri und eine HWS-Distorsion diagnostiziert 

wurden und im weiteren eine retrograde Amnesie für den genauen Unfallhergang 

bescheinigt wurde (UV-act. 5). Dr. med. B.___, Allgemeine Medizin FMH, bescheinigte 

in der Folge die volle Arbeitsaufnahme der Versicherten ab 28. Juli 1994 sowie den 

Behandlungsabschluss am 24. Oktober 1994 (UV-act. 2).

A.b   Am 29. März 1995 meldete die Arbeitgeberin einen Rückfall, nachdem sich die 

Versicherte am 9. März 1995 wegen Kopfschmerzen und muskulärer Verspannungen 

wieder in Behandlung zu Dr. B.___ begeben hatte. Eine Arbeitsunfähigkeit lag nicht vor. 

Die Behandlung wurde im November 1995 abgeschlossen (UV-act. 11, 12, 16-18).

A.c    Am 25. September 1996 erfolgte ein weiterer Rückfall. Dr. B.___ bestätigte im 

Bericht vom 11. November 1996, dass die Beschwerden durch Physiotherapie jeweils 

wieder gelindert werden könnten. Eine Arbeitsunfähigkeit sei in den letzten Monaten 

nicht eingetreten. Am 1. Juli 1997 schloss er die Behandlung ab (UV-act. 19, 26, 31). 

Nach Durchführung von ärztlichen Behandlungen und Abklärungen verneinte die Suva 

im Schreiben vom 6. März 2001 eine Leistungspflicht für die im Februar 2001 

aufgetretenen Migräneanfälle (UV-act. 47). Mit Verfügung vom 3. Dezember 2001 

verneinte die Suva das Vorliegen eines Kausalzusammenhangs zwischen den von der 

Versicherten geltend gemachten somatischen und psychischen Beschwerden mit 

Teilarbeitsunfähigkeit ab 1997 und dem Unfall vom 6. Juli 1994 und lehnte die 

Übernahme weiterer Behandlungskosten ab (UV-act. 83). Die von der Versicherten 

gegen diese Verfügung erhobene Einsprache (UV-act. 88) wies die Suva mit 

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Einspracheentscheid vom 25. Juli 2002 ab. Gegen diesen Entscheid liess die 

Versicherte beim Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen Beschwerde erheben 

(UV-act. 101). In der Folge hob die Suva am 24. Februar 2005 den Einspracheentscheid 

vom 25. Juli 2002 zwecks weiterer Abklärungen und anschliessender Neubeurteilung 

auf, worauf das Versicherungsgericht das Beschwerdeverfahren am 13. Mai 2005 

zufolge Gegenstandslosigkeit abschrieb (UV-act. 110).

A.d   Mit Verfügung vom 1. März 2004 hatte die Invalidenversicherung der Versicherten 

auf der Basis eines IV-Grades von 94% mit Wirkung ab 1. Juli 2004 eine ganze Rente 

zugesprochen. Diese Rente wurde im Rahmen des Revisionsverfahren 2005 bestätigt 

(UV-act. 158). Nach Durchführung von weiteren medizinischen Abklärungen eröffnete 

die Suva dem Rechtsvertreter der Versicherten mit Verfügung vom 29. September 

2006, dass keine Leistungspflicht für die rückfallweise gemeldeten Beschwerden 

bestehe. Zwischen diesen Beschwerden und dem Unfall vom 6. Juli 1994 bestehe kein 

(überwiegend) wahrscheinlicher Kausalzusammenhang. Die Adäquanz der psychischen 

Beschwerden sei zu verneinen (UV-act. 164). Die gegen diese Verfügung erhobenen 

Einsprachen (UV-act. 165, 167, 169) wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 13. 

Februar 2007 ab.

B.        

B.a   Gegen diesen Entscheid erhob Rechtsanwalt lic. iur. Christian Thöny, Chur, mit 

Eingabe vom 7. März 2007 für die Versicherte Beschwerde mit den Anträgen, der 

Entscheid sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, für die Folgen 

des Unfalles vom 6. Juli 1994 aufzukommen und die gesetzlichen Leistungen 

(Pflegeleistungen und Kostenvergütungen sowie Taggeld, eventuell Rente) 

auszurichten; eventuell sei der Sachverhalt vorgängig durch Einholung der Strafakten 

C.___ und ein gerichtlich-medizinisches interdisziplinäres Gutachten zu ergänzen, und 

anschliessend zu entscheiden. Zur Begründung legte der Rechtsvertreter unter 

anderem dar, die Beschwerdegegnerin habe den Unfallhergang nie ausreichend 

abgeklärt. Sie stütze sich nur auf die den Unfallhergang bagatellisierenden Angaben 

des Traktorfahrers C.___, der bezüglich seines Fahrtempos falsche Aussagen gemacht 

und zu Unrecht behauptet habe, er hätte den linken Blinker gestellt. Offensichtlich 

bildeten die chronisch rezidivierende zervikocephale Symptomatik und die 

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neuropsychologischen Funktionsstörungen wesentliche Ursachen der bestehenden 

Arbeitsunfähigkeit. Dies habe auch die neuropsychologische Abklärung in der 

Rehaklinik Rheinfelden ergeben. Obwohl Dr. B.___ bereits im Januar 1997 die 

bewegungsabhängigen Zervikalgien betont und die Frage gestellt habe, ob eine 

segmentale Instabilität der HWS für die Beschwerden verantwortlich sei und 

entsprechende Funktionsaufnahmen der HWS gefordert habe, sei dies unterlassen 

worden. Solange eine neuro-radiologische Funktionsuntersuchung und damit die 

relevanten bildgebenden Abklärungen fehlten, sei die Schlussfolgerung, körperliche 

Unfallfolgen seien bildgebend nicht objektivierbar, unzulässig. Wenn Gerichtspraxis 

und neuester Stand der medizinisch-diagnostischen Erkenntnis berücksichtigt würden, 

sei die Aussage, körperliche Unfallfolgen seien nicht objektivierbar, nicht 

nachzuvollziehen. Auch die psychischen Beschwerden seien auf den Unfall 

zurückzuführen. Trotz der zusätzlichen psychischen Beschwerden (deren 

Unfallkausalität angesichts des Nachunfallgeschehens ebenfalls bejaht werden müsse) 

würden die zum typischen Beschwerdebild eines HWS-Traumas gehörenden 

Störungen nicht völlig in den Hintergrund treten, so dass für die Adäquanzprüfung die 

Schleudertraumapraxis anzuwenden sei. Der Unfall sei als schwerer Fall, allenfalls im 

Grenzbereich zum mittelschweren Fall einzustufen, habe es sich doch um eine heftige 

Mehrfachkollision bei hoher Geschwindigkeit und gravierendem Unfallbild gehandelt. 

Wenn der Unfall im mittleren Bereich, im Grenzbereich zum schweren Unfall 

eingeordnet werde, reiche es aus, wenn einzelne Adäquanzkriterien erfüllt seien. 

Konkret seien mehrere Kriterien gegeben.

B.b In der Beschwerdeantwort vom 26. April 2007 beantragte die Beschwerdegegnerin 

Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung verwies sie auf die Darlegungen im 

angefochtenen Entscheid und hielt unter anderem fest, nachdem aufgrund der 

gesamten Aktenlage ein organisches Substrat für die heute geklagten Beschwerden 

klar auszuschliessen sei, in den echtzeitlichen Akten nie ein Schleudertrauma 

diagnostiziert und nie das typische Beschwerdebild eines Schleudertraumas oder einer 

äquivalenten Verletzung beschrieben worden sei, die nach dem Unfall diagnostizierte 

MTBI einen GCS-Wert von bloss 15 erreicht habe und im Zeitpunkt der 

Rückfallmeldung vom Februar 2001 längst psychische Faktoren absolut dominant 

gewesen seien, sei die Adäquanz nach BGE 115 V 133 zu prüfen. Diese sei 

offensichtlich nicht gegeben, da kein einziges Kriterium erfüllt sei. Rein vorsorglich sei 

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bemerkt, dass die adäquate Unfallkausalität selbst dann zu verneinen wäre, wenn diese 

zu Unrecht nach BGE 117 V 359 geprüft würde. Nachdem die adäquate 

Unfallkausalität in jedem Fall verneint werden müsse, würden sich weitere Abklärungen 

zur natürlichen Kausalität erübrigen.

B.c   Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin verzichtete auf eine Replik (act. G 6). 

Mit Schreiben vom 5. Juni 2007 gab die Gerichtsleitung den Parteien bekannt, es sei 

beabsichtigt, die Beschwerdeführerin psychiatrisch und neuropsychologisch 

begutachten zu lassen (act. G 7). Mit Eingaben vom 13. und 27. Juni 2007 nahmen die 

Parteien hiezu Stellung. Sie machten Gutachtervorschläge und reichten Fragenkataloge 

ein (act. G 9, 10). Am 11. Dezember 2007 erkundigte sich der Rechtsvertreter der 

Beschwerdeführerin bezüglich des Verfahrensstandes (act. G 11). Mit Schreiben vom 

23. Januar 2008 wurden die Dres. D.___ und E.___, Klinik Valens, von Seiten des 

Versicherungsgerichts angefragt, ob sie bereit wären, die Begutachtung durchzuführen 

(act. G 12). Dr. D.___ erklärte sich am 29. Januar 2008 zur Begutachtung bereit (act. 

13). Dr. E.___ liess am 31. Januar 2008 mitteilen, dass er für den Entscheid, ob er die 

Begutachtung durchführen möchte, vorgängig die medizinischen Akten benötige (act. 

G 14). Mit Schreiben vom 14. Februar 2008 gab die Beschwerdegegnerin unter 

anderem bekannt, sie sei mit der Zustellung der Suva-Akten an Dr. med. E.___ nicht 

einverstanden (act. G 16).

Erwägungen:

1.         

1.1    Streitig ist, ob auch für die Zeit nach Juni 1997 (vgl. Einspracheentscheid) Folgen 

des Unfalls vom 6. Juli 1994 vorliegen. Die Beschwerdegegnerin legte im 

angefochtenen Entscheid die rechtlichen Voraussetzungen des Vorliegens eines 

natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen physischen und 

psychischen Gesundheitsschädigungen (einschliesslich Schleudertrauma der 

Halswirbelsäule und diesem äquivalenten Verletzungen) und einem Unfall sowie die 

Beweisanforderungen (Erwägungen 1, 2) grundsätzlich zutreffend dar. Zwischenzeitlich 

ergab sich nun allerdings eine Rechtsprechungs-Anpassung insofern, als das 

Bundesgericht unter anderem den Katalog der bisherigen adäquanzrelevanten Kriterien 

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bei Schleudertrauma-Verletzungen (BGE 117 V 359 Erw. 6a, 369 Erw. 4b) wie folgt neu 

umschrieb: Besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit 

des Unfalls; schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, fortgesetzt 

spezifische, belastende ärztliche Behandlung, erhebliche Beschwerden, ärztliche 

Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert, schwieriger 

Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen, erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz 

ausgewiesener Anstrengungen (Urteil des Bundesgerichts vom 19. Februar 2008 i/S M. 

[U 394/06], Erwägung 10.3). Diese Präzisierung der Rechtsprechung ist auch auf die 

hier streitige Angelegenheit anwendbar.

1.2    Im Nachgang zu dem per 25. September 1996 gemeldeten Rückfall bestätigte 

Dr. B.___ das Bestehen eines chronischen belastungsabhängigen Schmerzsyndroms 

sowie den Behandlungsabschluss am 1. Juli 1997 (UV-act. 31). Nach einem 

beschwerdefreien Intervall erfolgten im November 1998 sowie im Jahr 1999 wegen 

immer wieder auftretender belastungsabhängiger Schmerzen und muskulärer 

Verspannungen im Bereich der HWS weitere Konsultationen bei Dr. B.___. Zu 

Arbeitsausfällen kam es gemäss Bescheinigung des Hausarztes nicht. Die 

Beschwerdegegnerin erbrachte entsprechende Leistungen (UV-act. 35-37, 39, 40, 43). 

Gegenüber den Ärzten der Klinik für Neurologie am Kantonsspital St. Gallen berichtete 

die Beschwerdeführerin am 15. Februar 2001 über Migräneanfälle, die vor etwa vier 

Jahren begonnen hätten. Seit dem HWS-Distorsionstrauma vor sechs Jahren bestehe 

eine Agora- und Klaustrophobie, die medikamentös behandelt worden sei. Die Ärzte 

diagnostizierten einen Status nach Schwindelepisode unklarer Ätiologie, eine bekannte 

Migräne und einen Status nach Distorsionstrauma der HWS. Sie bescheinigten einen 

unauffälligen Neurostatus und führten die Symptomatik auf die Migräneanfälle zurück. 

Die Lageabhängigkeit der Schwindelwahrnehmung mit Angabe eines 

Schwankschwindels bei Kopfdrehung bleibe damit unklar. Wegen Angabe von 

Visusstörungen und Verschwommensehen seien visuell-evozierte Potentiale veranlasst 

worden; diese hätten beidseits Normalbefunde ergeben (UV-act. 44). Dr. B.___ 

berichtete am 29. März 2001, parallel zur HWS-Problematik (chronisches 

Schmerzsyndrom mit rezidivierenden HWS-Blockierungen sowie ausgeprägten 

muskulären Dysfunktionen) habe sich ein eigentliches chronisches Krankheitsbild mit 

allgemeinem Leistungsabfall, chronischer Schwäche, depressiver Entwicklung sowie 

ausgeprägten vegetativen Zeichen wie Schwindel, Schweissausbrüchen, Übelkeit und 

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Erbrechen sowie Kollapszuständen entwickelt. Die Symptomatik habe sich soweit 

verstärkt, dass längere Zeit eine psychotherapeutische Behandlung durchgeführt 

worden sei (UV-act. 48). Am 18. April 2001 legte die Beschwerdeführerin gegenüber 

dem Suva-Aussendienstmitarbeiter ihre gesundheitliche und erwerbliche Situation im 

einzelnen dar. Sie gab unter anderem an, durch die familiäre Situation (Familien-

Unternehmen) seien viele Fehlzeiten gar nicht dokumentiert worden (UV-act. 56). Am 8. 

Juni 2001 erstattete Dr. med. F.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, 

einen Bericht über die vom 27. April 1998 bis 7. September 2000 durchgeführte 

Behandlung der Beschwerdeführerin. Die Ärztin hielt unter anderem fest, sie habe die 

Patientin während mehr als einem Jahr als depressiv, schwer panikgeplagt und in ihrer 

Tätigkeit eingeschränkt erlebt. Sie habe sie vom 27. April bis 4. September 1998 zu 

100% und vom 7. September 1998 bis zum Abschluss der Therapie 50% 

arbeitsunfähig geschrieben (UV-act. 69). G.___, Facharzt für Psychiatrie, berichtete am 

26. August 2001 über die bei ihm ab 14. November 1995 erfolgte Behandlung der 

Beschwerdeführerin. Er hielt unter anderem fest, zu Beginn der Behandlung hätten 

gastrointestinale Beschwerden (Magenschmerzen) im Vordergrund gestanden. Der Arzt 

erachtete einen wahrscheinlichen Zusammenhang der psychischen Beschwerden mit 

dem Unfallgeschehen als gegeben (UV-act. 79). Vom 5. März bis 9. April 2002 hielt sich 

die Beschwerdeführerin stationär in der Rehaklinik Rheinfelden auf (UV-act. 97). Im 

Bericht vom 3. Juni 2002 wurden die Diagnosen einer HWS-Distorsion mit leichter 

traumatischer Hirnverletzung (Commotio cerebri) bei chronisch rezidivierender 

zervikocephaler Symptomatik, neuropsychologischen Funktionsstörungen, Status nach 

posttraumatischer Belastungsstörung, generalisierter Angststörung, spezifischen 

Phobien und Verdacht auf anhaltende somatoforme Schmerzstörung gestellt. Es wurde 

eine Arbeitsfähigkeit von durchschnittlich 50% bescheinigt. Der psychiatrische 

Konsiliarius Dr. med. H.___ bejahte eine Teilkausalität der psychischen Beschwerden 

und eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen (UV-act. 100, 102).      

Im Gutachten vom 4. Oktober 2004 diagnostizierte Dr. med. I.___, Neurologie FMH, 

einen Status nach Verkehrsunfall vom 6. Juli 1994 mit leichtem Schädelhirntrauma oder 

leichter traumatischer Hirnverletzung bei leichten bis mässigen kognitiven Defiziten und 

posttraumatischer partieller Epilepsie sowie eine HWS-Verletzung wahrscheinlich im 

Sinn eines Abknicktraumas (DD Distorsion). Der Gutachter kam zum Schluss, es lägen 

typische Beschwerden nach HWS-Distorsionstrauma (zervikale und zervikocephale 

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Beschwerden, Gleichgewichtsstörungen, vegetative Störungen, kognitive Störungen, 

Antriebsverminderung) vor. Die Patientin werde auch in Zukunft Medikamente und 

physikalische/pysiotherapeutische Behandlungen benötigen, um eine erneute 

Verschlechterung des Gesundheitszustands zu vermeiden. Die Arbeitsfähigkeit werde 

unter Berücksichtigung der unfallbedingten Beschwerden organischer Genese im Beruf 

als Geschäftsführerin einer Kleiderboutique oder als kaufmännische Angestellte auf 

20-30% geschätzt. In einer Tätigkeit im Verkauf ohne administrative Belastungen und 

ohne Notwendigkeit, höhere Gewichte heben und transportieren zu müssen, könne von 

einer Arbeitsfähigkeit von 40-50% ausgegangen werden. Es liege eine 

Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Integrität von insgesamt 75% vor (UV-

act. 110 Beilage). In der Beurteilung vom 11. Februar 2005 nahm die Suva-Ärztin Dr. 

med. J.___, Fachärztin FMH für Neurologie und Psychiatrie, Stellung zum Gutachten 

von Dr. I.___. Sie kam unter anderem zum Schluss, aus dem Gutachten I.___ gehe 

nicht schlüssig hervor, dass die Beschwerdeführerin eine neurologische Erkrankung, 

die mit dem Unfall in Verbindung stehen könnte, aufweise (UV-act. 156). Im Gutachten 

vom 2. Dezember 2005 führten die Ärzte des Schweizerischen Epilepsie-Zentrums, 

Zürich, neben anamnestischen psychiatrischen Diagnosen die Diagnosen von nicht-

epileptischen (am ehesten psychogenen) Anfällen, eines leichten Schädel-Hirn-

Traumas und HWS-Distorsionstraumas, eines zervikozephalen Schmerzsyndroms und 

einer Migräne ohne Aura an (UV-act. 155). Dr. J.___ verneinte gestützt auf das 

vorerwähnte Gutachten am 12. Juni 2006 neurologische und neuropsychologische 

Unfallrestfolgen (UV-act. 160).

2.         

2.1    Unmittelbar im Nachgang zum streitigen Unfall gab die Beschwerdeführerin 

Schmerzen im HWS-Bereich mit Bewegungseinschränkung an. Der erstbehandelnde 

Arzt im Kantonalen Spital Grabs vermerkte auch eine retrograde Amnesie für den 

Unfallhergang sowie Kopfschmerzen; letztere klangen aufgrund medikamentöser 

Behandlung ab. Nach kurzer Schmerzfreiheit persistierten die HWS-Beschwerden (vgl. 

UV-act. 2, 5). Eine biomechanische Beurteilung wurde soweit ersichtlich nicht erstellt. 

Die Feststellung von Frau Dr. J.___, die Kopfschmerzen seien, mit Ausnahme einer 

einmaligen migränoformen Schmerzattacke, nicht innerhalb von sieben Tagen nach 

dem Unfall aufgetreten (UV-act. 160 S. 2), ist insofern in Frage gestellt, als auch noch in 

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der Unfallmeldung der Arbeitgeberin vom 20. Juli 1994 neben anderen Beschwerden 

ausdrücklich Kopfweh angegeben wurde (UV-act. 1). Zu einem aufgrund der Akten 

nicht näher bestimmbaren Zeitpunkt ergaben sich psychische Beschwerden, welche 

ab 14. November 1995 ärztlich behandelt wurden (UV-act. 79) Dr. B.___ bestätigte am 

23. März 1995 das erneute Auftreten von HWS-Beschwerden mit nachfolgenden 

Kopfschmerzen (UV-act. 12). Bei dieser Aktenlage lässt sich ein für Schleudertrauma-

Verletzungen typisches Beschwerdebild nicht ohne weiteres in Abrede stellen.

2.2    Unabhängig davon, ob ein typisches Beschwerdebild im erwähnten Sinn zu 

bejahen ist, stellt sich vorweg jedoch die Frage, ob die von der Beschwerdeführerin ab 

Juni 1997 und auch aktuell angegebenen Beschwerden sich auf eine objektivierbare 

organische Schädigung bzw. strukturelle Veränderung an der HWS zurückführen 

lassen, die mit dem Unfall vom 6. Juli 1994 in Zusammenhang zu bringen ist. Wie 

dargelegt bescheinigten die Ärzte der Klinik für Neurologie am 15. Februar 2001 eine 

Schwindelepisode unklarer Ätiologie sowie einen unauffälligen Neurostatus und führten 

die Symptomatik auf die Migräneanfälle zurück (UV-act. 44). Auch der behandelnde 

Arzt Dr. B.___ beschrieb in seinem Bericht vom 29. März 2001 keine eigentlichen 

organischen Gesundheitsschädigungen, sondern ein chronisches Krankheitsbild mit 

chronischer Schwäche, depressiver Entwicklung und vegetativen Zeichen (UV-act. 48). 

Demgegenüber führte der Neurologe Dr. I.___ in seinem Gutachten vom 4. Oktober 

2004 aus, alle Beschwerden (zervikaler und zervikocephaler Art, 

Gleichgewichtsstörungen, vegetative Störungen, kognitive Störungen, 

Antriebsverminderung), eventuell mit Ausnahme eines Anteils der vegetativen 

Beschwerden, seien organischer Genese und auf den Unfall vom 6. Juli 1994 

zurückzuführen. Aus neurologischer Sicht lägen keine unfallfremden Faktoren vor. 

Psychische Beschwerden würden gegenüber der Gesundheitsstörung nach HWS-

Verletzung und MTBI in den Hintergrund treten (UV-act. 110 Beilage). Dem hielt die 

Neurologin Dr. J.___ im Bericht vom 11. Februar 2005 entgegen, die posttraumatische 

Epilepsie sei nicht bewiesen, die Kopfschmerzen würden in einer Migräne aufgehen, 

und die allgemeinen Symptome wie Schwindel, Konzentrationsstörungen etc. seien 

nicht als sogenanntes "buntes Beschwerdebild" nach HWS-Distorsion, sondern 

höchstwahrscheinlich im Zusammenhang mit der generalisierten Angsterkrankung zu 

sehen. Initial (nach dem Unfall) sei keine Symptomatik für ein Distorsionstrauma 

vorhanden gewesen und die Latenz, mit der Symptome aufgetreten seien, sei zu lang 

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gewesen, um für die Verursachung einer so langwierigen Symptomatik in Frage zu 

kommen. Ausserdem gebe es für die Verursachung eines Teils der Symptome eine 

psychische Krankheit. Aus dem Bericht des Hausarztes Dr. B.___ vom 3. Juli 1997 (UV-

act. 30) werde deutlich, dass die psychischen Beschwerden im Rahmen einer 

psychiatrischen Erkrankung im Vordergrund stehen würden. Zu diesem Zeitpunkt 

werde von Dr. B.___ von Seiten der HWS-Verletzung volle Arbeitsfähigkeit bescheinigt. 

"Aus anderen gesundheitlichen Gründen" bescheinige Dr. B.___ eine teilweise 

Arbeitsunfähigkeit. Diese anderen gesundheitlichen Gründe würden erst in den 

Berichten von Dr. F.___ und von G.___ ausgeführt (UV-act. 156). Die Ärzte des 

Schweizerischen Epilepsiezentrums legten im Gutachten vom 2. Dezember 2005 dar, 

der isolierte Befund einer diskreten Hyperpathie der rechten Gesichtshälfte könne nicht 

einer definierten neurologischen Erkrankung und schon gar nicht einer traumatisch 

begründbaren Läsion des Nervensystems zugeordnet werden. Basierend auf einem 

unauffälligen neuropsychologischen Untersuchungsbefund ergäben sich zusammen 

mit dem unauffälligen MRI keine Hinweise für hirnorganisch begründbare 

neuropsychologische Funktionsstörungen. Das Leistungsprofil der Untersuchung 

decke sich weitgehend mit den Vorbefunden der Rehaklinik Rheinfelden. Im Vergleich 

zur Untersuchung von Dr. I.___ seien die Aufmerksamkeitsfunktionen besser 

ausgefallen. Die Ergebnisse in allen anderen Funktionsbereichen seien vergleichbar 

gewesen. Im Gegensatz zur Untersuchung bei Dr. I.___ habe die Patientin in der 

gegenwärtigen Untersuchung keine Schmerzen angegeben. Es könne somit vermutet 

werden, dass die Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit und Konzentration im Rahmen 

der beklagten Schmerzproblematik sekundärer Natur seien. Das Leistungsprofil der 

aktuellen Untersuchung habe lediglich sehr diskrete Auffälligkeiten im 

Aufmerksamkeitsbereich bei einem durchschnittlichen kognitiven Leistungsniveau 

gezeigt. Alle anderen untersuchten kognitiven Funktionen seien normgerecht gewesen. 

Die neuropsychologischen Funktionsstörungen könnten also auf neurologischem 

Fachgebiet angesichts der unauffälligen cerebralen Bildgebung nicht erklärt werden 

(UV-act. 155 S. 12-14).      

Es gibt Fälle, in denen bei sonst unauffälligen Untersuchungsbefunden 

neuropsychologische Abklärungen Hirnleistungsstörungen aufzeigen können und der 

neuropsychologische Befund der einzig verlässliche Parameter ist (BGE 117 V 378 

Erw. 3d). Jedenfalls bei eindeutigem, nicht diffusem Befund kann der 

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neuropsychologischen Diagnostik - im Rahmen einer neurologischen 

Gesamtwürdigung - nach der Rechtsprechung auch bei der Kausalitätsbeurteilung ein 

Aussagewert zukommen (BGE 119 V 343 Erw. 3c). Hingegen vermag es die 

Neuropsychologie nach derzeitigem Wissensstand nicht, selbständig die Beurteilung 

der Genese abschliessend vorzunehmen (RKUV 2000, 316 Erw. 3). Nach B.P. Radanov 

(Über den Stellenwert der neuropsychologischen Diagnostik bei Patienten nach HWS-

Distorsion, SZS 1996, S. 471 ff) sind psychologische Probleme (und die 

eingenommenen Medikamente) geeignet, die kognitiven Leistungen negativ zu 

beeinflussen (S. 477). Psychologische Probleme bzw. die Interrelation psychologischer 

und kognitiver Funktionen könnten die reduzierte Leistungsfähigkeit miterklären (S. 

475). - Konkret kann angesichts der geschilderten divergierenden spezialärztlichen 

Gutachten nicht zuverlässig entschieden werden, ob den neuropsychologischen 

Befunden für die Beurteilung der (natürlichen) Unfallkausalität eine selbständige 

Bedeutung zukommt. Als Folge davon lässt sich die Frage, ob neurologische und 

neuropsychologische Unfall-Restfolgen vorliegen, nicht schlüssig beantworten.

2.3    Die Psychotherapeutin Dr. F.___ schilderte in ihrem Bericht zwei Ereignisse, 

welche den zuvor positiven Lebenslauf der Beschwerdeführerin anscheinend geknickt 

hätten: Im Juni 1994 sei unerwartet die geliebte Grossmutter gestorben. 14 Tage 

später habe sie den (hier streitigen) Autounfall erlitten (UV-act. 69). Im psychiatrischen 

Gutachten von Dr. H.___ wurde als subjektive Angabe der Beschwerdeführerin zum 

Unfall vom 4. Juli 1994 unter anderem festgehalten, sie habe unmittelbar nach dem 

Unfall, noch im Auto sitzend, an ihren Grossvater denken müssen, der etwa zwei 

Monate vorher gestorben sei. Nach dem Unfall sei sie grundsätzlich im Alltag 

verunsichert gewesen. Die Symptome seien bis 1996 leicht zurückgegangen, aber mit 

dem Tod der Grossmutter väterlicherseits wieder erneut aufgetreten. Sie habe den Tod 

der Grossmutter vorausgeahnt. Mit dieser Vorahnung habe sie schlecht umgehen 

können. Sie sei völlig verunsichert und ängstlich geworden. Auch habe sie wieder 

vermehrt vom Unfall geträumt. Erst im Verlauf der Therapie bei Frau Dr. F.___ seien 

diese Symptome nach und nach verschwunden (UV-act. 100 S. 5). Die von den Dres. 

F.___ und H.___ angeführten Angaben der Beschwerdeführerin lassen sich zeitlich und 

sachlich nicht miteinander in Einklang bringen. Die beiden Ärzte stützten ihre 

Beurteilungen m.a.W. auf Sachverhalts-Grundlagen, welche in entscheidwesentlichen 

Aspekten voneinander abweichen. Bei dieser Aktenlage ist die von Dr. H.___ bestätigte 

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(teilweise) Unfallkausalität der psychischen Probleme der Beschwerdeführerin in Frage 

gestellt, auch wenn die Beschwerdeführerin nunmehr festhalten lässt, Anamnese und 

persönliche Verhältnisse vor und nach dem Unfall seien im Bericht von Dr. H.___ richtig 

wiedergegeben worden (act. G 1 S. 14). Zumindest bliebe diesfalls die Ursache der von 

Dr. F.___ getroffenen Sachverhaltsannahmen unklar. Sodann ist aufgrund der 

bestehenden Aktenlage nicht klar, ob die psychischen Beschwerden zum typischen 

Beschwerdebild nach HWS-Verletzung zu zählen sind, oder ob ihnen - ab einem 

bestimmten Zeitpunkt nach dem Unfall (z.B. seit dem von Dr. H.___ erwähnten Tod der 

Grossmutter) - ein eigenständiger Charakter zukommt. Letzteres ist von Bedeutung für 

die - auch bei Anwendung der geänderten Rechtsprechung (vgl. BGE vom 19. Februar 

2008, a.a.O., Erw. 9.5 am Schluss) weiterhin zu prüfenden - Frage, ob die den nach 

dem Unfall aufgetretenen psychischen Störungen zum typischen Beschwerdebild nach 

HWS-Verletzung zu zählen sind (RKUV 2001, 79) oder ob eine ausgeprägte psychische 

Problematik allenfalls ganz im Vordergrund steht (RKUV 1999, 407 Erw. 3b). Die 

vorerwähnte Frage ist auch deshalb zu klären, weil es vorliegend um einen sehr langen 

streitigen Zeitraum (von Juni 1997 bis zum Erlass des angefochtenen Entscheids am 

13. Februar 2007) geht. Zur Klärung dieser Fragen ist vorweg der Sachverhalt im 

Rahmen einer psychiatrisch-neuropsychologischen Begutachtung neu zu erheben und 

danach gestützt darauf die natürliche und adäquate Unfallkausalität - bezogen auf den 

gesamten vorerwähnten Zeitraum - zu prüfen. Die von den Parteien diskutierte Frage, 

ob die Adäquanz nach der Psycho- oder der Schleudertrauma-Rechtsprechung (BGE 

115 V 133, 117 V 359) zu prüfen sei, lässt sich erst nach Vorliegen der medizinischen 

Abklärungsergebnisse festlegen.

3.         

Das angerufene Gericht hatte aus den vorstehend dargelegten Gründen zuerst eine 

gerichtliche (neuropsychologische und psychiatrische) Begutachtung der 

Beschwerdeführerin vorgesehen (act. G 7). Nachdem es im Verlauf dieses Verfahrens 

zu Durchführungsproblemen kam, entschied sich das Gericht für eine veränderte 

Vorgehensweise mit Rückweisung der Streitsache an die Beschwerdegegnerin. Dieses 

Vorgehen vermag den in Frage stehenden Gegebenheiten ebenfalls Rechnung zu 

tragen. Allein der Einwand der Beschwerdeführerin, die Beschwerdegegnerin sei nicht 

bereit, die Angelegenheit unvoreingenommen zu beurteilen, weshalb auf eine 

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Rückweisung zu verzichten sei (act. G 1 S. 8), stellt keinen zwingenden Anlass für eine 

gerichtlich angeordnete Begutachtung dar. Dies insbesondere deshalb, weil die 

Beschwerdeführerin bei der Gutachterauswahl und der Erstellung des Fragenkatalogs 

mitwirken kann (Art. 44 ATSG). Nach dem Gesagten ist die Beschwerde unter 

Aufhebung des Einspracheentscheids vom 13. Februar 2007 teilweise gutzuheissen 

und die Angelegenheit zur Durchführung einer psychiatrischen und 

neuropsychologischen Abklärung und zu neuer Verfügung an die Beschwerdegegnerin 

zurückzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Hingegen 

hat die Beschwerdeführerin bei diesem Verfahrensausgang Anspruch auf 

Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG). Diese wird ermessensweise auf pauschal Fr. 

4'000.-- festgelegt.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.        In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 

13. Februar 2007 aufgehoben und die Sache zur Durchführung einer psychiatrischen 

und neuropsychologischen Abklärung und anschliessend neuer Verfügung an die 

Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2.        Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.        Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdeführerin ausseramtlich mit Fr. 

4'000.-- zu entschädigen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 09.05.2008
	Art. 6 UVG. Unfallkausalität von Beschwerden im Nachgang zu einer HWS-Distorsion mit Commotio cerebri. Rückweisung zur weiteren medizinischen Abklärung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 9. Mai 2008, UV 2007/37).

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