# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9bf0500e-4c6f-5cd6-80bd-d21ab12f9275
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-10-22
**Language:** de
**Title:** Aargau Spezialverwaltungsgericht Steuern 22.10.2015 3-RV.2015.92
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_SVWG_002_3-RV-2015-92_2015-10-22.pdf

## Full Text

2015 Abteilung Steuern 333  

waltskosten wurden durch die zugesprochenen Parteientschädigun-
gen abgegolten. Weiterer Schadenersatz entfällt damit. 

Deshalb werden in Würdigung sämtlicher Umstände 20 %, d.h. 
CHF 15'000.00, als nicht deklariertes steuerbares Einkommen 
qualifiziert. 

 

60 Kapitalauszahlung aus Säule 3a (§ 31 Abs. 1 StG; § 45 Abs. 1 lit. b StG) 

- Trotz fehlendem Erwerbseinkommen in die Säule 3a einbezahlte Bei-

träge bleiben bei der Auszahlung steuerfrei. 

Aus dem Entscheid des Spezialverwaltungsgerichts, Abteilung Steuern, 

vom 22. Oktober 2015 in Sachen C. + F.C. (3-RV.2015.92). 

Aus den Erwägungen 

2. 
2.1. 
Der Rekurrent leistete im Jahr 2012 CHF 6'682.00 und im Jahr 

2013 CHF 1'686.00 an die Vorsorgestiftung 3. Säule der X.-Bank. 
Anlässlich seiner Pensionierung im November 2013 wurden 

dem Rekurrenten total CHF 485'809.00 (freie Vorsorge: 
CHF 58'062.00; kollektive Vorsorge: CHF 427'747.00) ausbezahlt. 
Darauf wurde mit Verfügung vom 24. November 2014 eine geson-
derte Jahressteuer erhoben. 

Die Rekurrenten beantragen, es seien die in die Säule 3a bezahl-
ten CHF 6'682.00 und CHF 1'686.00 bei der Berechnung der 
steuerbaren Kapitalauszahlung in Abzug zu bringen, weil diese Bei-
träge bei der ordentlichen Einkommenssteuer mangels eines 
Erwerbseinkommens des Rekurrenten nicht abgezogen werden 
konnten. 

2.2. 

334 Spezialverwaltungsgericht 2015  

Nach Auffassung des Kantonalen Steueramtes muss auch in je-
nen Fällen, in welchen ein zu hoher Beitrag einbezahlt wurde, wel-
cher infolge Fälligkeit der Altersleistung nicht mehr zurückgefordert 
werden kann, die volle Besteuerung der Kapitalleistung erfolgen, so-
fern, wie das im Kanton Aargau der Fall ist, im Steuergesetz eine Re-
gelung fehlt, wonach nicht abziehbare Beiträge bei der Besteuerung 
der Kapitalleistung in Abzug gebracht werden können. 

3. 
3.1. 
Steuerbar sind alle Einkünfte aus der Alters-, Hinterlassenen- 

und Invalidenversicherung, aus Einrichtungen der beruflichen Vor-
sorge und aus anerkannten Formen der gebundenen Selbstvorsorge, 
mit Einschluss der Kapitalabfindungen und Rückzahlungen von 
Einlagen, Prämien und Beiträgen (§ 31 Abs. 1 StG). Kapitalzahlun-
gen aus gebundener Vorsorge Säule 3a unterliegen der getrennt vom 
übrigen Einkommen berechneten Jahressteuer zu 40 % des Tarifs 
(§ 45 Abs. 1 lit. b StG). 

3.2. 
Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern hat in seinem Urteil 

vom 2. Februar 2007 (VGE 22481/22482 = BVR 2007 S. 303 ff. = 
die neue Steuerpraxis 2007 S. 65 ff.) betreffend Besteuerung von Ka-
pitalleistungen aus einer anerkannten Vorsorgeeinrichtung der Säule 
3a, soweit sie auf überschiessenden Beiträgen beruhen, das Folgende 
ausgeführt: 

"2 

2.1. Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, stellt die Säule 3a ge-

mäss Art. 82 Abs. 1 BVG eine steuerlich privilegierte, gebundene Vorsorge-

form dar. Die steuerlich absetzbaren jährlichen Beiträge sind limitiert (vgl. 

Art. 82 Abs. 2 BVG und Art. 7 der Verordnung vom 13. November 1985 

über die steuerliche Abzugsberechtigung für Beiträge an anerkannte Vor-

sorgeformen [BVV 3; SR 831.461.3]). Beiträge, welche das gesetzliche 

Maximum übersteigen, sind gestützt auf eine entsprechende Bescheinigung 

der Steuerbehörden bei der Vorsorgeeinrichtung zurückzufordern (vgl. 

Maute/Steiner/Rufener, Steuern und Versicherungen, 2. Aufl. 1999, S. 204; 

Peter Locher, Kommentar zum DBG, 2001, Art. 33 N. 63). Die Vorinstanz 

hat daraus geschlossen, dass Kapitalleistungen einer anerkannten Vorsor-

2015 Abteilung Steuern 335  

geeinrichtung aus der Säule 3a nicht unter die steuerrechtlichen Be-

stimmungen über die Selbstvorsorge fallen, soweit sie auf überschiessenden 

Beiträgen beruhen, weil Beitragsleistungen, welche das gesetzliche Ma-

ximum übersteigen, kein Vorsorgesparen im Sinn des BVG darstellen wür-

den. Die Leistungen aus gebundener Selbstvorsorge der Säule 3a bestünden 

daher (lediglich) aus jenem Kapital, welches durch die maximal zulässigen 

Beiträge und die darauf erzielten Erträge und Überschüsse gebildet wurde, 

während auf die darüber hinausgehenden Kapitalleistungen die die berufli-

che Vorsorge betreffenden Bestimmungen der Steuergesetzgebungen des 

Bundes und des Kantons nicht anwendbar seien. Beiträge an die Säule 3a, 

welche über die gesetzlich zulässigen Maxima einbezahlt worden sind, 

könnten letztlich nur als freiwillige Investition in ein nach dem Modell der 

Säule 3a funktionierendes Anlageinstrument und damit als freies Sparen ge-

wertet werden. Aus solchem Sparen stammendes Einkommen unterliege 

aber der ordentlichen Besteuerung, nicht jener gemäss Art. 22 Abs. 1 DBG 

bzw. Art. 26 Abs. 1 und 2 des Steuergesetzes vom 21. Mai 2000 (StG; BSG 

661.11), soweit es nicht (steuerfreie) Rückzahlungen darstelle. 

2.2. [Einwände der Steuerverwaltung] 

3. 

3.1. Unbestritten ist vorliegend, dass die Steuerpflichtigen in den Jah-

ren 1996 bis 2002 Beiträge in der Höhe von insgesamt CHF 202'463.40 

einbezahlt haben, wobei sich ein Anteil von CHF 161'970.40 als überhöht 

erweist. Ebenfalls unbestritten ist, dass jene Beiträge, welche die gesetzli-

chen Maxima überstiegen, von der Steuerverwaltung jeweils nicht zum Ab-

zug zugelassen wurden; diese machte die Steuerpflichtigen vielmehr jeweils 

darauf aufmerksam, dass die zu viel bezahlten Beiträge bei der Vorsorgeein-

richtung zurückzufordern seien. Die Steuerpflichtigen haben dies jedoch un-

terlassen, wobei sie sich auf den Standpunkt stellen, eine Rückforderung sei 

gar nicht möglich gewesen. 

3.2. Die Vorinstanz ist davon ausgegangen, dass die Steuerpflichtigen 

bei der Einzahlung überhöhter Beiträge gleichsam systematisch vorgegan-

gen seien und daher eine steuerliche Behandlung derselben in Analogie zu 

Beiträgen an die Säule 3b (freie Selbstvorsorge; vgl. Art. 24 Bst. b DBG 

bzw. Art. 29 Bst. b StG) nicht in Frage kommen könne. Vielmehr seien die 

überschiessenden Beiträge als 'freies' Sparen zu werten. Demzufolge hat die 

Vorinstanz den darauf entfallenden Anteil der Kapitalleistung zum einen als 

336 Spezialverwaltungsgericht 2015  

Rückzahlung von Sparkapitalien und damit als (steuerlich unbeachtliche) 

Vermögensumschichtung, zum andern – soweit die Erträge und Überschüs-

se betreffend – als steuerbaren Vermögensertrag und damit als Bestandteil 

des ordentlichen steuerbaren Einkommens behandelt. Die Beschwerdegeg-

nerschaft hält zwar in ihrer Beschwerdeantwort dafür, die überschiessenden 

Beiträge seien der freien Selbstvorsorge (Säule 3b) zuzuordnen; sie hat aber 

nicht Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben und daher gegen das 

Vorgehen der Vorinstanz offensichtlich keine grundsätzlichen Bedenken. 

3.3 

3.3.1 Die Vorinstanz hat einlässlich und zutreffend begründet, warum 

die jeweils die zulässigen Maxima übersteigenden Beiträge an die Säule 3a 

steuerrechtlich nicht als solche, sondern als Spareinlagen zu betrachten sind; 

insoweit kann auf den angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Da die 

Police der Beschwerdegegnerschaft ausdrücklich als solche der gebundenen 

Selbstvorsorge bzw. als Säule 3a bezeichnet wird, besteht zum vornherein 

keine Möglichkeit, diese in eine Form der ungebundenen Vorsorge (Säule 

3b) umzudeuten. Der Abschluss eines entsprechenden Vertrags hätte den 

Steuerpflichtigen offen gestanden; warum sie es vorgezogen haben, über-

höhte Beiträge an die Säule 3a zu leisten anstatt zusätzlich eine andere Form 

der Vorsorge zu wählen, welche mit entsprechenden steuerlichen Privilegien 

verbunden gewesen wäre (vgl. Art. 24 Bst. b DBG bzw. Art. 29 Bst. b StG), 

ist unerheblich. 

3.3.2 Dennoch verbietet sich die Besteuerung der gesamten Kapital-

leistung, wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat, weil weder im Bun-

des- noch im kantonalen Recht eine gesetzliche Grundlage für die zweifa-

che Besteuerung der in Frage stehenden Vermögenswerte besteht. Ob und 

wie lange ein Rückerstattungsanspruch gegenüber der Vorsorgeeinrichtung 

bestanden hat und ob dieser jeweils ein Jahr nach Einzahlung untergegan-

gen ist, wie die Steuerverwaltung annimmt, ist dabei insoweit nicht mehr 

von Belang, nachdem die Rückerstattung ausgeblieben und die Kapitalleis-

tung im Jahr 2003 erbracht worden ist. Entscheidend ist vielmehr, dass die 

entsprechenden Beiträge, soweit die gesetzlichen Maxima übersteigend, 

steuerlich jeweils nicht als Beiträge an die gebundene Selbstvorsorge be-

trachtet worden sind und demzufolge nicht zum Abzug zugelassen werden 

konnten. Würde die gesamte Kapitalleistung besteuert, käme es zu einer un-

zulässigen Doppelbelastung der Steuerpflichtigen, indem bereits früher ver-

2015 Abteilung Steuern 337  

steuerte, nicht abzugsfähige Beträge ein weiteres Mal – wenn auch zu einem 

reduzierten Tarif – steuerlich erfasst würden. Dies käme hinsichtlich des 

Kapitals auf den zu hohen, nicht als Vorsorgebeiträge anerkannten und dem-

zufolge nicht absetzbaren Beiträgen einer unzulässigen, weil gesetzlich 

nicht vorgesehenen Pönalisierung des Verhaltens der Steuerpflichtigen (Ein-

zahlung überhöhter Beiträge) gleich, wie die Vorinstanz zutreffend ausge-

führt hat. Dies würde überdies zu einer ungerechtfertigten Ungleichbehand-

lung gegenüber Steuerpflichtigen führen, welche im gleichen Umfang 

Sparkapitalien angelegt haben und sich diese zurückzahlen lassen. Hinsicht-

lich der Erträge und Überschüsse, welche stets das Schicksal der ihr zu-

grunde liegenden Versicherungsleistung teilen (vgl. BGE 130 I 205 E. 7.6.6 

mit Hinweisen), wäre dieses Vorgehen darüber hinaus mit einer 

ungerechtfertigten Privilegierung der Beschwerdegegnerschaft verbunden, 

würde dies doch – trotz Verletzung der Vorschriften über die Höchstbeiträge 

– von einer Besteuerung zum reduzierten Tarif gemäss Art. 38 Abs. 2 DBG 

bzw. Art. 44 StG profitieren. 

3.3.3 Wie die Vorinstanz mit Recht festgestellt hat, erweist sich die ge-

setzliche Ordnung des DBG und des StG auch nicht als lückenhaft, erlaubt 

doch die von der Vorinstanz getroffene Regelung eine lückenlose Besteue-

rung des Einkommens und – soweit die Kantons- und Gemeindesteuern be-

treffend – zusätzlich des Vermögens der Steuerpflichtigen. Ob es der Steuer-

verwaltung tatsächlich, wie sie geltend macht, unmöglich gewesen ist, das 

Vermögen der Steuerpflichtigen vollständig zu erfassen – die Vorinstanz 

geht davon aus, dass die überhöhten Beiträge dem Vermögen der 

Steuerpflichtigen jeweils aufgerechnet wurden –, oder ob sich – was aus den 

Akten nicht eindeutig hervorgeht – das jeweils steuerbare Vermögen nicht 

auch aus den der Steuerverwaltung jeweils vorliegenden Kontoauszügen der 

Vorsorgeeinrichtung ergeben hätte und damit eine ordnungsgemässe und 

vollständige Vermögensbesteuerung möglich gewesen wäre, ist vorliegend 

zwar nicht zu entscheiden. Indes steht fest, dass im ersten Fall der 

Steuerverwaltung hinsichtlich nicht besteuerten Vermögens grundsätzlich 

der Weg der Nachbesteuerung offen steht (vgl. Art. 206 Abs. 1 StG) und im 

zweiten Fall das Gesetz die Verwirkung des Nachbesteuerungsanspruchs 

vorsieht (vgl. Art. 151 Abs. 2 DBG), die nicht durch eine nachträgliche Be-

steuerung durch steuerliches Erfassen der gesamten Kapitalleistung unter-

laufen werden darf. 

338 Spezialverwaltungsgericht 2015  

[….]" 

Diese zutreffenden Ausführungen betreffend überhöhte Beiträge 
an die Säule 3a lassen sich ohne Weiteres auf den vorliegenden Fall 
übertragen, wo der Rekurrent trotz fehlendem Erwerbseinkommen in 
den Jahren 2012 und 2013 Beiträge von CHF 6'682.00 bzw. 
CHF 1'686.00 an die Säule 3a leistete, denn auch diese sind, wie die 
überhöhten Beiträge im erwähnten Fall, bei der ordentlichen Ein-
kommensbesteuerung nicht abziehbar. Die in den Jahren 2012 und 
2013 vom Rekurrenten geleisteten Beiträge hätten gar nicht in den 
Säule 3a-Kreislauf gelangen dürfen und bleiben daher bei der 
Rückzahlung steuerfrei. 

3.3. 
Im Unterschied zum Steuergesetz des Kantons Aargau enthält 

das bernische Steuergesetz vom 21. Mai 2000 einen Artikel, wonach 
Kapitalleistungen aus Einrichtungen der beruflichen Vorsorge und 
anerkannten Vorsorgeformen in dem Umfang steuerfrei sind, in dem 
Beiträge im Sinne von Artikel 38 Absatz 1 Buchstabe d und e steuer-
lich nie haben abgezogen werden können (Art. 26 Abs. 4 StG/BE). 
Diese Bestimmung kommt jedoch nur auf Vorsorgebeiträge zur An-
wendung, welche das gesetzlich zulässige Maximum nicht über-
schreiten. Gestützt darauf wird im Kanton Bern (im Gegensatz zum 
Kanton Aargau) eine Kapitalleistung aus Vorsorge auch um die in 
den Jahren 1999 und 2000 im zulässigen Rahmen geleisteten Bei-
träge herabgesetzt, obwohl diese, da aufgrund des Wechsels von der 
zweijährigen Vergangenheits- zur einjährigen Gegenwartsbemessung 
in eine Bemessungslücke fallend, bei der ordentlichen Ein-
kommensbesteuerung nicht zum Abzug gebracht werden konnten 
(vgl. Ziff. 4.2 des zitierten Entscheides). Diese unterschiedliche ge-
setzliche Regelung bzw. Rechtsprechung ist jedoch für die Beurtei-
lung des vorliegenden Falles unerheblich, da aufgrund der fehlenden 
Erwerbstätigkeit des Rekurrenten aus vorsorgerechtlicher Sicht unzu-
lässige Beiträge zur Diskussion stehen.  

3.4. 
Eine Besteuerung der ganzen Kapitalleistung wäre im vorlie-

genden Fall aber auch deshalb stossend, weil der Rekurrent die in 
den Jahren 2012 und 2013 in die Säule 3a geleisteten Beiträge vor 

2015 Abteilung Steuern 339  

der Auszahlung der Kapitalleistung gar nicht zurückfordern konnte, 
da ihm das Gemeindesteueramt X. trotz seiner gemäss den eigenen 
(seitens der Steuerbehörden unbestritten gebliebenen) Angaben 
rechtzeitigen Interventionen das dafür benötigte Schreiben betreffend 
zuviel bezahlte Beiträge erst nach der Kapitalauszahlung aushän-
digte. Eine Rückerstattung des im Jahr 2012 mangels Erwerbs-
einkommens unzulässigerweise auf das Vorsorgekonto einbezahlten 
Beitrages von CHF 6'682.00 war daher nicht mehr möglich. Dasselbe 
gilt auch für den im Jahr 2013 geleisteten Beitrag von CHF 1'686.00. 

3.5. 
In Gutheissung des Rekurses ist daher die steuerbare Kapital-

zahlung von CHF 485'809.00 um CHF 8'368.00 auf CHF 477'441.00 
zu reduzieren. 

 

61 Zeitpunkt der Besteuerung von Vorsorgeleistungen aus der 2. Säule (§ 31 

Abs. 1 und 2 StG, § 45 Abs. 1 lit. a StG) 

Keine Überweisung von Pensionskassenguthaben (2. Säule) auf Freizügig-

keitseinrichtungen nach der ordentlichen Pensionierung mehr möglich. 

Die Besteuerung erfolgt im Zeitpunkt des Erreichens des ordentlichen 

Pesnionsalters. 

Aus dem Entscheid des Spezialverwaltungsgerichts, Abteilung Steuern, 

vom 22. Oktober 2015 in Sachen V.H. (3-RV.2015.97) 

Aus den Erwägungen 

3. 
3.1. 
Die Rekurrentin wurde am X. Mai 2013 64 Jahre alt und er-

reichte damit das ordentliche Pensionsalter. Dessen ungeachtet arbei-
tete sie bis mindestens Ende 2013 für die gleiche Arbeitgeberin wei-
ter (vgl. Lohnausweis der O. AG vom 31. Dezember 2013). Gemäss