# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 455c60e5-1b81-5d92-a5cf-118d4cddf2ad
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-09-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.09.2010 E-5991/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-5991-2010_2010-09-01.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-5991/2010/ame
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 .  S e p t e m b e r  2 0 1 0

Einzelrichterin Christa Luterbacher, 
mit Zustimmung von Richterin Regula Schenker Senn;
Gerichtsschreiberin Sandra Bodenmann.

A.________,
Algerien,
(...)
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung nach 
Italien (Dublin-Verfahren); Verfügung des BFM vom 
19. August 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-5991/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  der  Beschwerdeführer  eigenen  Angaben zufolge  im Jahr  2005 
nach Italien gelangte, wo er sich rund fünf Jahre lang illegal aufhielt,  
ohne ein Asylgesuch zu stellen,

dass er am 28. März 2010 in die Schweiz einreiste und hier gleichen-
tags im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) Chiasso ein Asylge-
such stellte,

dass  dem  Beschwerdeführer  im  Rahmen  der  Anhörung  im  EVZ 
Chiasso  vom 9. April  2010  das rechtliche Gehör  zu  einer  allfälligen 
Wegweisung  nach  Italien  gewährt  wurde  und  er  dabei  zu  Protokoll 
gab, in Italien gebe es wenig Arbeitsmöglichkeiten und die Arbeitsbe-
dingungen seien schlecht (namentlich werde man für Arbeitsleistungen 
nicht bezahlt), 

dass  er  keine weiteren  Gründe gegen die  Zuständigkeit  Italiens  zur 
Behandlung  des  Asylgesuchs  oder  gegen  die  Rückkehr  in  diesen 
Drittstaat vortrug (vgl. Protokoll EVZ, Aktum A1, S. 8),

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  19.  August  2010  –  eröffnet  am 
20. August 2010 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asylge-
setzes  vom 26. Juni  1998  (AsylG,  SR  142.31)  auf  das  Asylgesuch 
nicht eintrat und den Beschwerdeführer nach Italien wegwies,

dass es zur Begründung seiner Verfügung ausführte, gestützt auf die 
einschlägigen staatsvertraglichen Bestimmungen (unter anderem: Ab-
kommen  vom 26. Oktober  2004  zwischen  der  Schweizerischen  Eid-
genossenschaft  und der  Europäischen Gemeinschaft  über  die  Krite-
rien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für  die 
Prüfung eines in  einem Mitgliedstaat  oder  in  der  Schweiz gestellten 
Asylantrags [Dublin-Assoziierungsabkommen,  SR 0.142.392.68]; Ver-
ordnung [EG] Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar 2003 zur Fest-
legung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, 
der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen in einem 
Mitgliedstaat  gestellten  Asylantrags  zuständig  ist  [Dublin-II-VO]; Ver-
ordnung [EG] Nr. 1560/2003 der Kommission vom 2. September 2003 
mit  Durchführungsbestimmungen  zur  Verordnung  [EG]  Nr.  343/2003 
des Rates [DVO Dublin]) sei Italien für die Durchführung des Asylver-
fahrens zuständig,

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dass  das  BFM  gestützt  auf  die  Angaben  des  Beschwerdeführers 
(hinsichtlich  Aufenthalt  in  Italien)  am  21.  Mai  2010  an  Italien  ein 
Ersuchen um Übernahme des Beschwerdeführers im Sinne von Art. 10 
Abs. 2 Dublin- II-VO gestellt habe,  

dass sich Italien auf Anfrage hin bis zum 22. Juli 2010 nicht habe ver-
nehmen lassen, weshalb gestützt auf Art. 18 Abs. 7 Dublin-II-VO   da -
von auszugehen sei, dem Ersuchen um Übernahme des Beschwerde-
führers sei stillschweigend zugestimmt worden, 

dass  die  Rückführung  nach  Italien  –  vorbehältlich  einer  allfälligen 
Unterbrechung  oder  Verlängerung  –  bis  spätestens  am  22.  Januar 
2011 zu erfolgen habe,

dass die Aussagen des Beschwerdeführers anlässlich der Gewährung 
des  rechtlichen  Gehörs  vom 9. April  2010  (in  Italien  gebe  es  keine 
Arbeit beziehungsweise man werde dafür nicht bezahlt) offensichtlich 
keine Hindernisse für  den Vollzug der Wegweisung nach Italien dar-
zustellen vermöchten, 

dass der Vollzug der Wegweisung nach Italien zulässig, zumutbar und 
möglich sei,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 24. August 2010 (Post-
stempel; irrtümliche Datierung der Eingabe: 26. August  2010)  gegen 
diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde erhob 
und die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Anweisung 
der Vorinstanz, den Selbsteintritt  der Schweiz und ihre Zuständigkeit  
für die Behandlung des Asylgesuchs zu erklären, beantragte,

dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht weiter beantragte, es sei im 
Sinne  vorsorglicher  Massnahmen die  aufschiebende  Wirkung  zu  er-
teilen, die Vollzugsbehörden seien anzuweisen, von einer Überstellung 
nach  Italien  abzusehen,  bis  das  Bundesverwaltungsgericht  über  die 
vorliegende  Beschwerde  entschieden  habe  und  es  sei  unter 
Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege auf die Erhebung eines 
Kostenvorschusses zu verzichten,   

dass das Bundesverwaltungsgericht am 25. August 2010 gestützt auf 
Art. 56 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwal-

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tungsverfahren (VwVG, SR 172.021)   den Vollzug der angefochtenen 
Verfügung  mittels  vorsorglicher  Massnahme  provisorisch  aussetzte, 
nachdem die vorinstanzlichen Akten noch nicht vorgelegen waren, 

und das Bundesverwaltungsgericht erwägt,

dass es im Asylbereich endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-
gen (Art. 5 VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-
33  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG 
richtet,  soweit  das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und 
Art. 6 AsylG),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art.  111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. Ent -

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scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl -
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass der Beschwerdeführer sich eigenen Angaben zufolge vor seiner 
Einreise in die Schweiz rund fünf Jahre lang in Italien aufgehalten hat,

dass gemäss Art. 10 Abs. 2 Dublin-II-VO vorliegend Italien für die Be-
handlung des Asylgesuchs des Beschwerdeführers zuständig ist,

dass Italien unter anderem Signatarstaat des Abkommens vom 28. Juli 
1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30), der 
Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte 
und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) und des Übereinkommens vom 
10. Dezember 1984 gegen Folter oder andere grausame, unmenschli-
che oder  erniedrigende Behandlung oder  Strafe (FoK,  SR 0.105) ist 
und keine konkreten Hinweise dafür bestehen, dieses Land werde sich 
im vorliegenden Fall nicht an die aus diesen Übereinkommen resultie-
renden Verpflichtungen halten,

dass namentlich kein konkreter Grund zur Annahme besteht, der Be-
schwerdeführer  würde  von Italien  ohne  korrekte  Prüfung  seiner  Ge-
suchsgründe in die Heimat zurückgeführt,

dass der Beschwerdeführer anlässlich der Gewährung des rechtlichen 
Gehörs zu einer allfälligen Wegweisung nach Italien die beiden Fragen 
"Esistono dei motivi specifici contrari alla competenza dell'IItalia per il  
trattamento  della  sua  domanda  d'asilo?"  und  "Esistono  dei  motivi 
specifici contrari al suo allontanamento verso l'Italia?" einzig mit dem 
Hinweis  auf  fehlende  Arbeitsmöglichkeiten  beziehungsweise  Arbeits-
bedingungen  (namentlich  hinsichtlich  Arbeitsentschädigung)  beant-
wortete (vgl. Aktum 1, S. 8),

dass  in  der  Beschwerdeschrift  weiter  allgemeine  Vorbehalte  gegen-
über  den  Aufenthaltsbedingungen  für  Asylsuchende  respektive  an-
erkannte  Flüchtlinge  in  Italien  geäussert  werden,  aus  welchen  der 
Beschwerdeführer den Schluss zieht,  seine Überstellung nach Italien 
sei unzumutbar, 

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dass das Bundesverwaltungsgericht sich in letzter Zeit in zahlreichen 
Urteilen  zu  dieser  Thematik  geäussert  hat  (vgl.  etwa  Entscheide 
E- 2902/2010 vom 11. Mai  2010,  E-2368/2010 vom 3. Mai  2010,  D-
2626/2010 vom 23. April  2010,  E-2522/2010 vom 21. April  2010,  E-
2414/2010 vom 20. April  2010,  D-2416/2010 vom 19. April  2010,  D-
2048/2010 vom 16. April 2010, D-2157/2010 und D-2265/2010 vom 12. 
April  2010,  D-2050/2010  und  D-2177/2010  vom  8.  April  2010,  E-
1960/2010 vom 1. April 2010 und D-1793/2010 vom 29. März 2010),

dass das Gericht dabei festgestellt hat, dass sich Asylsuchende in Ita-
lien zwar bei der Unterkunft, der Arbeit und dem Zugang zu medizini -
scher  Infrastruktur  durchaus  gewissen  Schwierigkeiten  ausgesetzt 
sehen können,

dass Dublin-Rückkehrende betreffend Unterbringung von den italieni-
schen Behörden jedoch bevorzugt behandelt werden und sich – neben 
den staatlichen Strukturen – auch zahlreiche private Hilfsorganisatio-
nen der Betreuung von Asylsuchenden und Flüchtlingen annehmen,

dass die  Organisation  "Arci  con Fraternità"  seit  dem 1. Januar  2009 
die Betreuung der Flüchtlinge im Flughafen Fiumicino (Rom) organi-
siert  und  dort  den  Asylsuchenden  kostenlose  Rechtsberatung  an-
bietet,

dass erneut  darauf  hinzuweisen ist,  dass der  Beschwerdeführer  kei-
nerlei stichhaltige Einwendungen gegen eine Wegweisung nach Italien 
zu Protokoll gegeben hat und auch in seinem Rechtsmittel mit keinem 
Wort eine besondere persönliche Schutzbedürftigkeit geltend macht,

dass angesichts der in der Beschwerde enthaltenen pauschalen Ein-
wendungen gegen eine Wegweisung nach Italien nach dem oben Ge-
sagten  keine  Veranlassung  besteht,  die  Vorinstanz  anzuweisen,  die 
Ausübung ihres Selbsteintrittsrechts zu erklären, und der diesbezügli-
che, in der Rechtsmitteleingabe deponierte  Antrag abzuweisen ist,

dass den Akten somit keine Gründe zu entnehmen sind, die einer Zu-
ständigkeit Italiens für die Behandlung des Asylgesuchs entgegenste-
hen könnten,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

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dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
keine  ausländerrechtliche  Aufenthaltsbewilligung  erteilt  wurde  und 
auch kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht, weshalb die 
verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 
steht und demnach zu bestätigen ist, 

dass  im  Rahmen  des  Dublin-Verfahrens  –  bei  dem es  sich  um ein 
Überstellungsverfahren in  den für  die Prüfung des Asylgesuches zu-
ständigen Staat handelt – systembedingt kein Raum bleibt für Ersatz-
massnahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 
des Bundesgesetzes vom 16. Dezember  2005 über  die Ausländerin-
nen und Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass eine entsprechende Beurteilung soweit  notwendig vielmehr  be-
reits im Rahmen der Prüfung des Selbsteintritts stattfinden muss,

dass in diesem Sinn das BFM den Vollzug der Wegweisung nach Ita-
lien zu Recht für zulässig, zumutbar und möglich erklärt hat,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststelle 
oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung 
gemäss Art. 65 Abs. 1  des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) schon wegen der 
Aussichtslosigkeit der Beschwerdebegehren abzuweisen ist,

das bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 
1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-
schädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG),

dass  die  Gesuche  um  Befreiung  von  der  Vorschusspflicht  und  um 
Herstellung  der  aufschiebenden  Wirkung  mit  dem  vorliegenden  Di-
rektentscheid gegenstandslos werden.

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ge-
mäss Art. 65 Abs. 1 VwVG wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  ab  Versand  des  Urteils 
zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die kanto-
nale Ausländerbehörde. 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

Christa Luterbacher Sandra Bodenmann

Versand:

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