# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f8f51787-1195-5927-a4b9-55ac9eff95f2
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-01-25
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 25.01.2018 SB170359
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB170359_2018-01-25.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 
 

 
 

Geschäfts-Nr.: SB170359-O/U/jv 
 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. R. Naef, Präsident, lic. iur. M. Langmeier und 

lic. iur. B. Gut sowie der Gerichtsschreiber Dr. iur. F. Manfrin 

 

Urteil vom 25. Januar 2018 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschuldigter und Berufungskläger 

amtlich verteidigt durch Fürsprecherin lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, 
vertreten durch Staatsanwältin lic. iur. P. Brunner,  

Anklägerin und Berufungsbeklagte sowie Anschlussberufungsklägerin 

betreffend 

gewerbsmässiger Diebstahl etc. 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 2. Abteilung,  
vom 7. Juni 2017 (DG170084) 

 

 

 

 

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Anklage: 

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 20. März 2017 

(Urk. 30) ist diesem Urteil beigeheftet.  

 

Urteil der Vorinstanz: 
(Urk. 55 S. 37 ff.) 

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ ist betreffend die Dossiers 1-5, 11 und 12 schuldig 

− des teilweise versuchten, gewerbsmässigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 

Ziff. 1 StGB in Verbindung mit Art. 139 Ziff. 2 StGB, teilweise in Verbindung 

mit Art. 22 Abs. 1 StGB, 

− der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 StGB sowie 

− des mehrfachen Hausfriedensbruchs im Sinne von Art. 186 StGB. 

2. Betreffend die Dossiers 6, 7 und 9 ist der Beschuldigte nicht schuldig und wird frei-

gesprochen. 

3. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten, wovon bis 

und mit heute 210 Tage durch Haft sowie durch vorzeitigen Strafantritt erstanden 

sind. 

4. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen. 

5. Der Beschuldigte wird im Sinne von Art. 66a StGB für 5 Jahre des Landes ver-

wiesen. 

6. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 8. März 2017 be-

schlagnahmte Mobiltelefon der Marke Logicom (IMEI-Nr. 1 sowie 2) wird der La-

gerbehörde zur gutscheinenden Verwendung überlassen.  

7. Die von der Polizei am 9. November 2016 sichergestellten und mit Verfügung der 

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 8. März 2017 beschlagnahmten Gegen-

stände 

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− Herrenjacke (A009'808'053), 

− Herrenhose (A009'808'075), 

− Pullover (A009'808'086) 

werden dem Beschuldigten nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheides her-

ausgegeben.  

8. Die am 9. November 2016 sichergestellten und mit Verfügung der Staatsanwalt-

schaft Zürich-Limmat vom 8. März 2017 beschlagnahmten Sportschuhe der Marke 

"Nike Air", Grösse 39 (A009'808'064) werden als Beweismittel bei den Akten be-

lassen. 

9. Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf: 

Fr. 4'200.– ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 2'100.–   Gebühr Vorverfahren 

Fr. 3'180.–   Telefonkontrolle 

Fr. 399.40   Auslagen (Gutachten) 

Fr. 10'418.20   amtliche Verteidigung 
 
Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. 

10. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, einschliesslich 

derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die 

Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen; vor-

behalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. 

11. (Mitteilungen) 

12. (Rechtsmittel)  

Berufungsanträge: 

a) Der Verteidigung de Beschuldigten: 

 (Urk. 71 S. 2) 

1. Das erstinstanzliche Urteil vom 7. Juni 2017 sei dahingehend anzu-

passen, 

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dass Ziffer 3 und 4 ersetzt werden durch 

die Bestrafung des Beschuldigten mit einer angemessenen Freiheits-

strafe von 18 Monaten  

sowie der Gewährung des teilbedingten Vollzugs, wonach 9 Monate 

unbedingt zu vollziehen seien (unter Anrechnung der bereits erstande-

nen Haft) und 9 Monaten bedingt unter Ausfällung einer Probezeit von 

5 Jahren. 

2. Die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft sei vollumfänglich ab-

zuweisen. 

unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. 

b) Der Staatsanwaltschaft: 

(Urk. 72 S. 1) 

1. Der Beschuldigte sei mit einer Freiheitstrafe von 36 Monaten zu bestra-

fen. 

2. Der Beschuldigte sei betreffend der Dossiers 6 und 7 für schuldig zu 

sprechen. 

3. Überdies sei eine Landesverweisung von 8 Jahren anzuordnen. 

 

 

 

 

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Erwägungen: 

I. Prozessuales 

1. Verfahrensgang 

1.1. Das eingangs aufgeführte Urteil der Vorinstanz vom 7. Juni 2017 wurde den 

Parteien im Anschluss an die gleichentags durchgeführte Hauptverhandlung 

mündlich eröffnet (Prot. I S. 12). Am 16. Juni 2017 meldete die amtliche Verteidi-

gerin fristgerecht Berufung gegen das Urteil an (Urk. 51; Art. 399 Abs. 1 StPO). 

Nach Zustellung des begründeten Urteils am 28. August 2017 wurde die Beru-

fungserklärung von der Verteidigerin am 14. September 2017 ebenfalls fristge-

recht erstattet (Urk. 57; Art. 399 Abs. 3 StPO).  

1.2. Die Staatsanwaltschaft erklärte innert der ihr mit Verfügung vom 21. Sep-

tember 2017 angesetzten Frist Anschlussberufung (Urk. 60 und 62).  

1.3. Zur Berufungsverhandlung am 25. Januar 2018 erschienen der Beschuldigte 

in Begleitung seiner Verteidigerin sowie für die Anklagebehörde Staatsanwältin 

lic. iur. P. Brunner (Prot. II S. 4). Beweisanträge wurden im Berufungsverfahren 

nicht gestellt (Prot. II S. 6). 

2. Umfang der Berufung und Anschlussberufung 

2.1. Die Berufung des Beschuldigten ist auf den Sanktionspunkt beschränkt.  

Angefochten wird die Höhe der Strafe (Dispositivziffer 3) sowie deren Vollzug 

(Dispositivziffer 4) (Urk. 71 S. 2; Prot. II S. 4). 

2.2. Die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft richtet sich gegen den Frei-

spruch betreffend die Anklagedossiers 6 und 7 (Dispositivziffer 2), die Bemessung 

der Strafe (Dispositivziffer 3) sowie die Länge der angeordneten Landesverwei-

sung (Dispositivziffer 5) (Urk. 72 S. 1; Prot. II S. 5). 

2.3. Damit sind folgende Anordnungen unangefochten geblieben, deren Rechts-

kraft vorab mit Beschluss festzuhalten ist: Schuldspruch betreffend die Anklage-

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dossiers 1 bis 5, 11 und 12 (Dispositivziffer 1), Entscheid über die beschlagnahm-

ten Gegenstände (Dispositivziffern 6, 7 und 8), Kostendispositiv (Dispositivziffern 

9 und 10). 

3. Strafanträge 

Bei Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB und Hausfriedens-

bruch im Sinne von Art. 186 StGB handelt es sich um Antragsdelikte. Wie bereits 

die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat, liegen für sämtliche im Berufungsverfah-

ren noch zu beurteilenden Anklagedossiers gültige und fristgerecht gestellte 

Strafanträge vor (Urk. 19/1 S. 3, Urk. 20/1 S. 3, Urk. 21/1 S. 3).  

4. Übergangsrecht 

Per 1. Januar 2018 trat die Revision des Strafgesetzbuches über das Sanktionen-

recht in Kraft. Im vorliegenden Fall wirkt sich dies aber nicht auf die Festsetzung 

einer Freiheitstrafe aus (Art. 2 Abs. 2 StGB). 

II. Schuldpunkt 

1. Vorwurf 

1.1. Dem Beschuldigten wird in den Anklagedossiers 6, 7 und 9 zusammenge-

fasst vorgeworfen, am 18. November 2015 in drei Wohnungen in B._____ ZH 

eingestiegen zu sein und dort verschiedene Wertgegenstände sowie Bargeld im 

Gesamtwert von rund Fr. 6'742.50 entwendet zu haben. Bei den Einbrüchen sei 

dabei an Tür- und Fensterrahmen ein Sachschaden von insgesamt rund 

Fr. 3'000.– entstanden.  

1.2. Die Vorinstanz hat den Beschuldigten von diesen Vorwürfen freigesprochen. 

Aufgrund der räumlichen und zeitlichen Nähe zum Anklagevorwurf gemäss Dos-

sier 5 sowie den ähnlichen Modi Operandi ergäben sich zwar Anhaltspunkte für 

eine Täterschaft des Beschuldigten. Der Vergleich der am Tatort sichergestellten 

DNA-Spuren habe jedoch keine Übereinstimmung mit der DNA des Beschuldigten 

ergeben. Es könne deshalb mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus-

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geschlossen werden, dass es sich beim Spurengeber um den Beschuldigten 

handle. Entsprechend falle auch eine Tatbegehung durch eine vom Beschuldigten 

unabhängige Täterschaft in Betracht, so wie auch denkbar sei, dass die Einbrü-

che von Komplizen des Beschuldigten verübt worden seien, während der Be-

schuldigte die in Anklagedossier 5 eingeklagte Tat verübt habe. Es könne daher 

nicht über jeden vernünftigen Zweifel hinaus ausgeschlossen werden und stelle 

mehr als eine bloss theoretische Möglichkeit dar, dass der Beschuldigte diese 

Einbruchdiebstähle nicht begangen habe (Urk. 55 S. 18).  

1.3. Die Anklagebehörde vertritt die Ansicht, dass die zeitliche und räumliche 

Nähe zu Dossier 5, in welchem der Beschuldigte mittels DNA-Nachweis habe 

überführt werden können, sowie der exakt gleiche Modus Operandi klar für die 

Täterschaft des Beschuldigten auch in den Dossiers 6 und 7 sprechen würde. Der 

Umstand, dass an den Tatorten der Dossiers 6 und 7 keine DNA des Beschuldig-

ten habe sichergestellt werden könne, schliesse dessen Täterschaft nicht aus 

(Urk. 72 S. 2). 

2. Sachverhalt Anklagedossiers 6 und 7 

2.1. Der Beschuldigte hat zu den Vorwürfen der Anklagedossiers 6 und 7 stets 

geschwiegen oder seine Täterschaft bestritten (Urk. 2/5 S. 6-12, Urk. 2/7 S. 9-11, 

Urk. 46 S. 6 f.). 

2.2. Die Einbruchdiebstähle der Anklagedossiers 5, 6 und 7 sowie des einge-

stellten Dossiers 8 ereigneten sich alle am 18. November 2015 im gleichen Mehr-

familienhaus an der …-strasse … in B._____. Betroffen waren zwei nebeneinan-

der liegende Wohnungen im Erdgeschoss sowie die zwei unmittelbar darüber lie-

genden Wohnungen im ersten Stock (Übersichtsaufnahme der betroffenen Woh-

nungen in Urk. 18/3 S. 1). Das Dossier 8 betreffend den versuchten Einbruch-

diebstahl in eine der Wohnungen im Erdgeschoss wurde mit Verfügung vom 

13. März 2017 eingestellt, nachdem der geschädigte Mieter die Schweiz verlas-

sen und der Besitzer der Wohnung einen Strafantragsverzicht unterzeichnet hatte 

(Urk. 24, Dossier 8 Urk. 2 S. 3). Betreffend den Anklagevorwurf des Dossiers 5 

wurde der Beschuldigte von der Vorinstanz wegen Diebstahls, Sachbeschädigung 

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und Hausfriedensbruchs rechtskräftig verurteilt. Dies insbesondere deshalb, weil 

am Rahmen der Balkontür der fraglichen Wohnung im 1. Stock eine mit an Si-

cherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vom Beschuldigten verursachte DNA-

Spur sichergestellt werden konnte (Urk. 55 S. 16 f., Urk. 18/6 S. 2). 

2.3. Die Vorinstanz stellte zutreffend fest, dass auch auf Sitzplatz und Balkon, an 

entsprechen Türen und Türrahmen sowie in den Wohnungen der Anklagedossiers 

6 und 7 verschiedene DNA-Spuren sichergestellt wurden (Urk. 19/7-8, Urk.  

20/6-7, wobei Urk. 20/7 offensichtlich versehentlich im Dossier 6 und im Dossier 7 

abgelegt wurde, obwohl diese Spuren in der Wohnung der Geschädigten C._____ 

des Dossiers 6 sichergestellt wurden).  

Die vorinstanzliche Interpretation, wonach mit an Sicherheit grenzender Wahr-

scheinlichkeit ausgeschlossen werden könne, dass diese sichergestellten DNA-

Spuren vom Beschuldigten stammen, geht zu weit: Aus den Akten geht nicht her-

vor, dass sämtliche sichergestellten DNA-Spuren mit jenen des Beschuldigten 

verglichen worden sind. Vielmehr ist es so, dass die im Zusammenhang mit den 

Anklagedossiers 6 und 7 sichergestellten DNA-Spuren entweder gar keine Erstel-

lung eines DNA-Profils erlaubten (Urk. 20/6 S. 7) oder aber ein solches erstellt, 

jedoch als "nicht interpretierbar" beurteilt wurde (Urk. 20/6 S. 8, Urk. 20/7 S. 4-5 = 

Urk. 19/8 S. 4-5). Ein Vergleich der sichergestellten Spuren mit der DNA des Be-

schuldigten konnte daher gar nicht erst erfolgen und über den möglichen Ver-

ursacher der DNA-Spuren ist entsprechend nichts bekannt. Die Spuren können 

ebenso vom Beschuldigten stammen, wie von einer beliebigen anderen Person 

männlichen oder weiblichen Geschlechts. Abweichendes gilt lediglich für eine 

DNA-Spur, welche in der Wohnung der Geschädigten D._____ ab einer Karton-

dose und einem schwarzen Etui sichergestellt wurde (Urk. 20/6 S. 2). Diese Pro-

be erlaubte die Erstellung eines DNA-Profils, welches einer weiblichen Person 

zugeordnet werden konnte (Urk. 20/6 S. 8), was angesichts des weiblichen Ge-

schlechts der Eigentümerin der Gegenstände indessen nicht überrascht. 

Wohnungen sind fast immer übersät mit biologischen Spuren, sei es von den Be-

wohnern selbst oder von Besuchern. Ohne das Wissen um den exakten Ort, wo 

der Spurengeber am Tatort biologisches Material hinterlassen hat bzw. welchen 

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Gegenstand er unmittelbar zuvor angefasst oder berührt hat, ist es für den wis-

senschaftlichen Erkennungsdienst ausserordentlich schwierig bzw. häufig nur Zu-

fall, ein Asservat mit auswertbarem DNA-Profil eines Täters sicherzustellen. Der 

Erkennungsdienst kann oft nur mutmassen, welchen Gegenstand ein Täter ange-

fasst hat und an welcher exakten Stelle. DNA-Material einer Person breitet sich 

weder wie ein Niederschlag in der ganzen Wohnung aus noch findet sich in einer 

Wohnung kaum je DNA-Material von nur einer Person. Nur schon, wenn bei-

spielsweise zwei Menschen denselben Türgriff angefasst haben, ist die Wahr-

scheinlichkeit gross, dass ab diesem Türgriff bloss noch ein sogenanntes DNA-

Mischprofil festgestellt werden kann, weil sich das biologische Material vermischt 

hat. Ob aus einem Asservat aussagekräftiges, das heisst einer einzigen und kon-

kreten Person zuzuordnende DNA sichergestellt werden kann, hängt unter ande-

rem von der Beschaffenheit des Spurenträgers ab, z.B. der Oberfläche, welche 

der Spurengeber angefasst hat, der Hautfeuchtigkeit des Spurengebers, der In-

tensität, mit welcher die Berührung stattfand oder ob die Spur nachträglich  

verwischt wurde, beispielsweise durch ein Kleidungsstück. Auch die Zeitdauer 

zwischen dem Kontakt und der Analyse kann eine Rolle spielen. In den meisten 

Fällen kann aus sichergestellten Asservaten kein interpretationsfähiges DNA-

Material eines mutmasslichen Täters gewonnen werden. Aus diesem Grund kann 

alleine der Umstand, dass aus Asservaten kein DNA-Profil einer einzelnen Person 

extrahiert werden kann, nie dahingehend gedeutet werden, dass diese Person nie 

am Tatort war. 

2.4. Dass die übrigen DNA-Spuren durchaus vom Beschuldigten stammen könn-

ten, vermag für sich eine Täterschaft betreffend die Anklagedossiers 6 und 7 noch 

nicht zu beweisen. Die von der Vorinstanz ins Feld geführte Möglichkeit einer un-

abhängigen Dritttäterschaft erscheint aber äusserst unwahrscheinlich. Wie er-

wähnt, wurde der Beschuldigte betreffend das Anklagedossier 5 aufgrund einer 

sichergestellten DNA-Spur wegen Einbruchdiebstahls in eine der Wohnungen im 

1. Stock des Mehrfamilienhauses an der …-strasse … rechtskräftig verurteilt. Es 

wäre an sich bereits ein sehr aussergewöhnlicher Zufall, wenn am gleichen Tag 

von unabhängigen Tätern in weitere drei neben und unter dieser Wohnung lie-

gende Wohnungen eingebrochen worden wäre und dies noch dazu mit identi-

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scher Vorgehensweise, nämlich mittels Aufbrechen der Balkon-/ oder Terrassen-

türen mit einem Flachwerkzeug. Hinzu kommt, dass das Spurenbild gemäss Er-

kenntnissen des Forensischen Instituts Zürich dafür spricht, dass eine der Woh-

nungen im 1. Stock von der Täterschaft mittels Überklettern der Trennwand zwi-

schen den Balkonen erreicht worden sein dürfte (Urk. 18/6 S. 2). Ab den ersichtli-

chen Abriebstellen in der Schmutz-/Staubschicht der Trennwand wurde ebenfalls 

eine DNA-Probe entnommen. Für sie gilt das vorstehend Ausgeführte: Das er-

stellte DNA-Profil lieferte keinerlei interpretierbare Resultate (Urk. 18/6 S. 2 und 7) 

und vermag den Beschuldigten als Spurengeber damit weder zu überführen noch 

auszuschliessen. Das Spurenbild stellt aber einen gewichtigen Anhaltspunkt dafür 

dar, dass ein und dieselbe Täterschaft in die beiden Wohnungen im 1. Stock ein-

gedrungen ist. 

2.5. Was die von der Vorinstanz erwähnte Möglichkeit der Begehung durch einen 

allfälligen Komplizen betrifft, ist den Untersuchungsakten nichts zu entnehmen, 

das darauf schliessen lässt, dass an den Einbruchdiebstählen an der …-strasse 

… mehrere Personen beteiligt gewesen sind. Das Spurenbild hat keine dahinge-

henden Erkenntnisse geliefert. Von der Geschädigten D._____ wurde überdies 

eine männliche Person wahrgenommen, die sich rennend von der Liegenschaft 

entfernt hat und in der sie den Täter vermutet (Urk. 20/1 S. 3). Dass es sich bei 

dieser Person tatsächlich um den Täter gehandelt hat, ist zwar nicht erstellt. An-

haltspunkte für eine Begehung durch mehrere Täter lassen sich aber auch diesen 

Wahrnehmungen nicht entnehmen. Das an der …-strasse … erbeutete Diebesgut 

bestand sodann vor allem in Schmuck und Bargeld sowie einer Damentasche und 

einer Digitalkamera und erlaubte damit ohne Weiteres den Abtransport durch ei-

nen Einzeltäter. Wenngleich die Möglichkeit, dass der Beschuldigte die Einbruch-

diebstähle mit einem Komplizen verübt hat, nicht gänzlich ausgeschlossen wer-

den kann, besteht mangels konkreter Anhaltspunkte insgesamt keine Veranlas-

sung von einem solchen Szenario auszugehen. So hat denn auch der Beschuldig-

te selbst in seinen Einvernahmen nie von einem Mittäter resp. Komplizen gespro-

chen. 

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2.6. Aufgrund des Beweisergebnisses ist rechtsgenügend erstellt, dass der Be-

schuldigte die Einbruchdiebstähle gemäss Anklagedossier 6 und 7 begangen hat.  

3. Rechtliche Würdigung 

3.1. Zur rechtlichen Würdigung ist zwecks Vermeidung unnötiger Wieder-

holungen auf die Ausführungen der Vorinstanz zu den übrigen vom Beschuldigten 

begangenen Einbruchdiebstählen zu verweisen (Art. 82 Abs. 4 StPO; Urk. 55 

S. 21-25). Der Beschuldigte drang gegen den Willen der Geschädigten C._____ 

und D._____ in deren Wohnungen ein, verursachte durch Beschädigungen von 

Balkon- und Terrassentüren einen Sachschaden von insgesamt Fr. 2'000.– und 

entwendete bei der Geschädigten C._____ Wertgegenstände und Bargeld im Ge-

samtwert von ca. Fr. 2'955.–, bei der Geschädigten D._____ eine Halskette im 

Wert von Fr. 100.–. Angesichts des Deliktszeitraums, der Häufigkeit der Ein-

bruchdiebstähle sowie des erbeuteten Deliktsguts ist mit der Vorinstanz von einer 

gewerbsmässigen Begehung auszugehen. Aus diesem Grund und da der Wille 

des Beschuldigten ohne Zweifel darauf gerichtet war, auch bei diesen Einbruch-

diebstählen so viele Vermögenswerte wie möglich zu erbeuten, ist nicht von Rele-

vanz, dass der Beschuldigte bei der Geschädigten D._____ lediglich einen gering-

fügigen Vermögenswert entwendet hat (Art. 172ter Abs. 1 und 2 StGB).  

3.2. Der Beschuldigte hat sich damit auch betreffend die Anklagedossiers 6 und 

7 des gewerbsmässigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB in Verbin-

dung mit Art. 139 Ziff. 2 StGB, der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von 

Art. 144 StGB sowie des mehrfachen Hausfriedensbruchs im Sinne von Art. 186 

StGB schuldig gemacht.  

III. Sanktion 

1. Vorbemerkung zur Strafart 

Wenn die Verteidigung insinuiert, es müsse für jeden einzelnen, teilweise nur ver-

suchten, Diebstahl die schuldangemessene Strafart bestimmt werden (vgl. 

Urk. 71 S. 6-10), so wird die Rechtsnatur des gewerbsmässigen Diebstahls ver-

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kannt. Als sogenanntes Kollektivdelikt ist der gewerbsmässige Diebstahl als Ein-

heit, mithin als ein Delikt zu begreifen (vgl. dazu TRECHSEL/CRAMERI, Praxis-

kommentar StGB, Art. 146 N 38). Es sind – anders als bei der mehrfachen Tat-

begehung – keine für die darin eingeschlossenen einzelnen Diebstähle separate 

Strafen auszufällen. Vielmehr ist eine hierfür schuldangemessene Strafe auszu-

fällen. Wie zu zeigen sein wird, ist für den gewerbsmässigen Diebstahl eine Strafe 

in einer Höhe auszusprechen, bei der bereits objektiv nur eine Freiheitsstrafe in 

Betracht kommt. Zurecht wendet sich denn auch die Verteidigung letztlich nicht 

gegen die Ausfällung einer Freiheitsstrafe (vgl. Urk. 71 S. 6-8). Nur am Rande ist 

anzumerken, dass angesichts der zahlreichen Vorstrafen des Beschuldigten 

selbst bei einem einzelnen, bloss versuchten Diebstahl lediglich eine Freiheits-

strafe in Betracht käme. 

2. Strafzumessung 

2.1. Die Vorinstanz hat die theoretischen Grundsätze der Strafzumessung aus-

führlich und zutreffend dargelegt und den anwendbaren Strafrahmen korrekt be-

messen. Es kann auf die entsprechenden – auch von Parteien nicht beanstande-

ten – Erwägungen verwiesen werden (Urk. 55 S. 25-28). Recht zu geben ist der 

Vorinstanz insbesondere auch darin, dass aufgrund der engen zeitlichen und 

sachlichen Verknüpfung der einzelnen Delikte des Diebstahls, der Sachbeschädi-

gung und des Hausfriedensbruchs für sämtliche Delikte unter Berücksichtigung 

des Asperationsprinzips eine Gesamtstrafe der gleichen Strafart auszufällen ist 

(vgl. Urteil des Bundesgerichts 6B_1011/2014 vom 16. März 2015 E. 4.4.). 

2.2.1. Die Verteidigung kritisiert die von der Vorinstanz ausgesprochene Frei-

heitsstrafe von 30 Monaten als zu hoch. Insbesondere sei die Täterkomponente 

fälschlicherweise als überwiegend straferhöhend gewertet worden, obwohl sie 

gesamthaft gleich starke straferhöhende und strafmindernde Faktoren enthalte 

(Urk. 57 S. 1; Urk. 71 S. 8, 10-12).  

2.2.2. Seitens der Staatsanwaltschaft wird demgegenüber die Ausfällung einer 

höheren Freiheitsstrafe beantragt mit der Begründung, dass die Deliktsmehrheit 

und insbesondere die zahlreichen einschlägigen Vorstrafen deutlich straferhö-

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hend ins Gewicht fallen würden. Entgegen der Vorinstanz sei Reue beim Be-

schuldigten nicht einmal ansatzweise erkennbar (Urk. 72 S. 3 f.). 

2.3.1. Was das objektive Tatverschulden betrifft, können die vom Beschuldigten 

gewerbsmässig begangenen Diebstähle in zeitlicher Hinsicht in zwei Delikts-

komplexe unterteilt werden: Im November 2015 drang er an einem Tag in drei 

Wohnungen ein und erbeutete dabei Deliktsgut im Wert von gesamthaft rund 

Fr. 8'000.–. Bei der nächsten Einbruchserie rund ein Jahr später im November 

2016 kam es in Zürich und Basel zu weiteren sechs (teilweise versuchten) Ein-

bruchdiebstählen, bei denen Deliktsgut im Wert von rund Fr. 3'000.– erbeutet 

wurde. Insgesamt hat sich der Beschuldigte bei drei versuchten und sechs voll-

endeten Einbruchdiebstählen Vermögenswerte im Wert von Fr. 11'000.– ange-

eignet. Die Höhe der Deliktsumme enthält dabei insofern eine zufällige Kompo-

nente, als sie von den für den Beschuldigten auffindbaren Wertgegenständen ab-

hängig war. Offensichtlich ging es dem Beschuldigten bei den Einbrüchen darum, 

in den Wohnungen so viel Schmuck und Bargeld wie möglich zu erbeuten. Solche 

Wertgegenstände – die für die Eigentümer im Übrigen nebst dem materiellen 

Wert regelmässig auch einen nicht zu ersetzenden Affektionswert aufweisen dürf-

ten – fand er in sehr unterschiedlichem Umfang vor. In zwei Fällen musste er die 

durchsuchten Wohnungen ohne Beute verlassen. Auch aus diesem Grund erweist 

sich die Deliktssumme letztlich nicht als nicht besonders hoch. Führt man sich 

aber vor Augen, dass der Beschuldigte eigenen Angaben zufolge in Rumänien als 

Automechaniker ein monatliches Einkommen von rund 200 Euro erzielte (Urk. 2/6 

S. 2 f.), handelt es sich um einen für ihn doch beträchtlichen Deliktsbetrag. 

Dass es in drei Fällen bei versuchten Diebstählen geblieben ist, vermag – entge-

gen der Verteidigung (Urk. 71 S. 6 ff.) – das Verschulden des Beschuldigten nicht 

zu relativieren. Wie erwähnt, scheiterte die Vollendung in zwei Fällen einzig da-

ran, dass der Beschuldigte in den Wohnungen schlicht keine Wertgegenstände 

gefunden hat (Anklagedossiers 2 und 4). Im dritten Fall wurde der Beschuldigte 

vom Geschädigten auf frischer Tat ertappt, weshalb er den Tatort ohne Beute 

fluchtartig verlassen hat (Anklagedossier 1). Angesichts des Umstands, dass die 

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Diebstähle in Abwesenheit der Geschädigten verübt wurden, sind allerdings 

durchaus noch schwerere Tatausführungen denkbar. 

Insgesamt offenbarte der Beschuldigte bei sämtlichen Einbruchdiebstählen ein 

routiniertes und zielstrebiges Vorgehen und zeigte in jeweils kurzer Aktivitätszeit 

eine nicht unerhebliche Delinquenz. Dabei liess er es, wie erwähnt, nicht bei bloss 

einer Einbruchserie im Jahr 2015 bewenden, sondern kehrte rund ein Jahr später 

in die Schweiz zurück, um unbeirrt weiter zu delinquieren.  

In objektiver Hinsicht kann das Verschulden des Beschuldigten unter Berücksich-

tigung sämtlicher relevanten Faktoren nicht mehr als leicht bezeichnet werden.  

2.3.2. Das subjektive Tatverschulden vermag diese Einschätzung nicht zu relati-

vieren. Der Beschuldigte handelte direkt vorsätzlich und einzig aus finanziellen 

Beweggründen. Nichts für sich ableiten kann er in diesem Zusammenhang aus 

der geltend gemachten finanziellen Notlage (vgl. Urk. 45 S. 8). Es ist wohl nicht 

von der Hand zu weisen, dass der Beschuldigte in sehr knappen finanziellen Ver-

hältnissen lebte. Immerhin war es ihm aber offenbar möglich, in Rumänien in der 

Autowerkstatt seines Onkels zu arbeiten und so ein gewisses Einkommen zu er-

zielen, und auch seine Partnerin ging seinen Angaben zufolge in Rumänien einer 

Erwerbstätigkeit nach (Urk. 2/6 S. 2 f.). Eine schwere Bedrängnis oder eigentliche 

Notlage, die eine erheblich reduzierte Entscheidungsfreiheit des Beschuldigten 

nach sich ziehen würde, ist in seinen finanziellen Verhältnissen daher nicht zu er-

kennen. Die Einbruchdiebstähle dürften vielmehr durch die Aussicht motiviert ge-

wesen sein, in relativ kurzer Zeit an verhältnismässig viel Geld zu kommen. Um 

dieses Ziel zu erreichen, waren fremde Eigentumsrechte für den Beschuldigten 

offensichtlich ebenso bedeutungslos, wie die erheblich verletze Privatsphäre der 

Betroffenen. Insgesamt hat der Beschuldigte durch sein rücksichtsloses Handeln 

eine beträchtliche kriminelle Energie offenbart. 

2.3.3. Schliesslich geht auch der Einwand der Verteidigung fehl, es sei aufgrund 

des aktenkundigen Marihuanakonsums des Beschuldigten von einer verminderten 

Schuldfähigkeit auszugehen (Urk. 45 S. 8; Urk. 71 S. 10). Zutreffend ist, dass der 

Beschuldigte regelmässig Marihuana konsumiert hat (Urk. 2/4 S. 3 und 18, 

- 15 - 

Urk. 2/7 S. 3 f., Urk. 7/6). Allerdings kann aus diesem Konsum nicht grundsätzlich 

auf eine beeinträchtigte Schuldfähigkeit geschlossen werden. Der Beschuldigte 

selbst hat den Konsum nie in einen direkten Zusammenhang mit den verübten 

Einbruchdiebstählen gebracht oder geltend gemacht, er habe aufgrund des Kon-

sums nicht gewusst, was er tue. Konkrete Anhaltspunkte dafür, dass er wegen 

des Betäubungsmittelkonsums nicht oder nur beschränkt fähig gewesen wäre, 

das Unrecht seiner Taten einzusehen oder gemäss dieser Einsicht zu handeln, 

liegen nicht vor. Vielmehr spricht der Umstand, dass der Beschuldigte sich inner-

halb von etwas mehr als einem Jahr mindestens zwei Mal dazu entschieden hat, 

in der Schweiz Einbruchserien zu verüben, dafür, dass sein Verhalten wohlüber-

legt und geplant war. Von einer verminderten Schuldfähigkeit ist daher nicht aus-

zugehen.  

2.3.4. Angesichts der dargelegten Umstände ist für den gewerbsmässigen Dieb-

stahl eine Einsatzstrafe von 24 Monaten festzusetzen.  

2.4.1 Bei den verübten Einbruchdiebstählen verursachte der Beschuldigte zahlrei-

che Schäden an Balkon- und Terrassentüren oder Fenstern. Der beim Aufbre-

chen von Türen und Fenstern mittels Flachwerkzeug entstandene Sachschaden 

beläuft sich insgesamt auf rund Fr. 5'300.–. Die Sachbeschädigungen waren ein-

zig Mittel zum Zweck der Diebstähle. Insofern kommt ihnen verschuldensmässig 

keine grosse selbständige Bedeutung zu. Dennoch ist der insgesamt entstandene 

Sachschaden beträchtlich und illustriert die Rücksichtslosigkeit, mit der der Be-

schuldigte seine Ziele verfolgt hat. Aufgrund der mehrfach begangenen Sach-

beschädigung ist eine moderate Straferhöhung angezeigt. 

2.4.2. Auch bei den begangenen Hausfriedensbrüchen handelt es sich um not-

wendige Begleitdelikte der Einbruchdiebstähle. Wie erwähnt, offenbart der Um-

stand, dass der Beschuldigte in zahlreiche private Räumlichkeiten eingedrungen 

ist und diese durchsucht hat, dass er der Privatsphäre anderer nur sehr wenig 

Bedeutung zumisst. Die mehrfach begangenen Hausfriedensbrüche rechtfertigen 

ebenfalls eine moderate Straferhöhung. 

- 16 - 

2.5. Insgesamt erscheint dem gesamten Tatverschulden eine Freiheitsstrafe von 

30 Monaten angemessen. 

2.6.1. Im Rahmen der Täterkomponente hat die Vorinstanz das Vorleben und die 

persönlichen Verhältnisse des Beschuldigten zutreffend dargelegt (Urk. 55 S. 30). 

Darauf ist zu verweisen (Art. 82 Abs. 4 StPO). Auch die Ausführungen des Be-

schuldigten an der Berufungsverhandlung führen zu keinem anderen Befund (vgl. 

Urk. 70 S. 1 ff.). 

Aus den persönlichen Verhältnissen des Beschuldigten ergeben sich keine straf-

zumessungsrelevanten Faktoren.  

2.6.2 Die vorinstanzliche Beurteilung der Vorstrafen des Beschuldigten erweist 

sich als zu milde (Urk. 55 S. 30 f.): Während der Beschuldigte im schweizerischen 

Strafregister nicht verzeichnet ist (Urk. 59), sind ihm vier ausländische Vorstrafen 

entgegenzuhalten. In Belgien wurde er am 2. Dezember 2013, am 20. Mai 2014 

und am 14. Juli 2015 jeweils wegen Einbruchdiebstahls verurteilt und mit Frei-

heitsstrafen von 15 und 20 Monaten bestraft (Urk. 13/8). Am 7. März 2016 erfolgte 

eine Verurteilung in Deutschland, ebenfalls wegen Einbruchdiebstahls in drei Fäl-

len. Dafür wurde der Beschuldigte mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 1 Jahr 

und 10 Monaten bestraft (Urk. 13/7). In der Befragung anlässlich der Berufungs-

verhandlung gab der Beschuldigte gar noch zu Protokoll, auch in Finnland wegen 

Diebstählen inhaftiert gewesen zu sein (Urk. 70 S. 9). Durch einschlägige Delin-

quenz hat der Beschuldigte also innerhalb eines Zeitraums von etwas mehr als 

zwei Jahren Vorstrafen von insgesamt 72 Monaten erwirkt. Dass er nun wieder 

mehrfach gleichartig straffällig geworden ist, dies teilweise zudem nur wenige 

Monate nach seiner letzten Verurteilung in Deutschland und während der dort 

ausgesprochenen Probezeit, zeugt von hartnäckiger Rechtsfeindlichkeit und Un-

belehrbarkeit. Mit den Worten des Beschuldigten kam ihm das Ganze mehr wie 

ein "Spiel" vor (Urk. 70 S. 10 und 13). Vor diesem Hintergrund ist eine markante 

Straferhöhung eindeutig angezeigt.  

2.6.3. Was Nachtatverhalten betrifft, so stimmt es zwar, dass der Beschuldigte be-

treffend die Anklagedossiers 1, 2 und 3 bereits früh im Verfahren geständig war, 

- 17 - 

dies allerdings, nachdem er beim Einbruchversuch des Anklagedossiers 1 auf   

frischer Tat ertappt worden war. Die weiteren sechs Einbruchdiebstähle stellte er 

trotz teilweise erdrückender Beweislage stets konsequent in Abrede. Sein teil-

weises Geständnis lässt daher weder auf tatsächliche Einsicht in das begangene 

Unrecht noch auf Reue schliessen und hat auch nicht massgeblich zur Wahrheits-

findung oder Verkürzung des Verfahrens beigetragen. 

Auch den Beteuerungen des Beschuldigten, seine Taten zu bereuen und in der 

Schweiz nie wieder straffällig zu werden, weil er eingesehen habe, dass er sich in 

Rumänien Arbeit suchen und sich um seine Partnerin und seine Tochter kümmern 

müsse (Urk. 2/3 S. 11, Urk. 46 S. 8; Urk. 70 S. 2 ff.), kann wenig Glauben ge-

schenkt werden. Die Tochter des Beschuldigten ist mittlerweile 4-jährig. Wie ge-

zeigt, hat der Beschuldigte seit ihrer Geburt in verschiedenen Ländern mehrfach 

delinquiert und entsprechende Vorstrafen erwirkt. Seine familiäre Situation hat ihn 

offensichtlich in der Vergangenheit nicht davon abgehalten, wiederholt ins Aus-

land zu reisen, um dort Straftaten zu begehen. Wieso er nun doch plötzlich zur 

Einsicht gelangt sein will, etwas an seinem Verhalten ändern zu müssen, ist nicht 

ersichtlich und kann dem Beschuldigten angesichts seiner Vergangenheit nur 

schwer geglaubt werden. Viel eher entsteht der Eindruck, dass der Beschuldigte 

nicht seine Taten als solche bedauert, sondern den Umstand, bei diesen erwischt 

worden und nun von seiner Familie getrennt zu sein. 

2.6.4. Mehr als eine marginale Strafminderung kann dem Beschuldigten aufgrund 

seines Nachtatverhaltens nicht zugebilligt werden. Entsprechend kann keine Re-

de davon sein, dass strafmindernde und straferhöhende Faktoren sich vorliegend 

die Waage halten. Aufgrund der Täterkomponente ist vielmehr eine ganz erheb-

liche Straferhöhung angezeigt.  

2.7. Unter Berücksichtigung sämtlicher strafzumessungsrelevanter Faktoren ist 

der Beschuldigte mit einer Freiheitsstrafe von 40 Monaten zu bestrafen. Die bis 

heute von ihm erstandenen 450 Tage Untersuchungshaft und vorzeitiger Straf-

vollzug sind an diese Strafe anzurechnen.  

 

- 18 - 

3. Strafvollzug 

3.1. Die Ausfällung einer bedingten oder teilbedingten Strafe fällt bereits aus ob-

jektiven Gründen ausser Betracht (vgl. Art. 42 Abs. 1 und Art. 43 Abs. 1 StGB). 

Die Freiheitsstrafe ist folglich zu vollziehen. 

3.2. Selbst wenn die objektiven Voraussetzungen für die Ausfällung einer  

(teil-)bedingten Strafe vorlägen, müsste in subjektiver Hinsicht klar eine unbeding-

ten Strafe ausgefällt werden, zumal keine besonders günstigen Umstände (vgl. 

Art. 42 Abs. 2 StGB) ersichtlich sind, die es erlauben würden, dem Beschuldigten 

eine positive Legalprognose zu stellen. 

4. Landesverweisung 

4.1. Die Vorinstanz hat den Beschuldigten für 5 Jahre des Landes verwiesen 

(Urk. 55 S. 37). Die Anordnung der Landesverweisung ist von den Parteien un-

angefochten geblieben. Die Staatsanwaltschaft kritisiert aber deren Dauer als zu 

kurz und beantragt eine Landesverweisung für 8 Jahre (Urk. 62 S. 2; Urk. 72 

S. 4 f.). 

4.2. Da der Beschuldigte sich des gewerbsmässigen Diebstahls sowie des mehr-

fachen Hausfriedensbruchs schuldig gemacht hat, ist obligatorisch eine Landes-

verweisung anzuordnen (Art. 66a Abs. 1 lit. d StGB). Wie die Vorinstanz zutref-

fend festgestellt hat und auch seitens des Beschuldigten nicht in Frage gestellt 

wird, fällt eine Anwendung der Härtefallklausel des Art. 66a Abs. 2 StGB vorlie-

gend ausser Betracht, nachdem der Beschuldigte über keinerlei Beziehungen zur 

Schweiz verfügt und sich hier soweit ersichtlich einzig als Kriminaltourist zwecks 

Begehung von Straftaten aufgehalten hat. Vom Beschuldigten zurecht nicht in 

Frage gestellt wird ferner, dass auch Art. 5 Anhang I FZA der Anordnung der 

Landesverweisung nicht entgegensteht: Angesichts der zahlreichen einschlägigen 

Vorstrafen, der Delinquenz während laufender Probezeit und nach verbüsster 

Haft, ist dem Beschuldigten alles andere als eine günstige Legalprognose zu stel-

len. Entsprechend geht vom Beschuldigten eine Gefahr der öffentlichen Ordnung 

- 19 - 

und Sicherheit aus, welche eine Einschränkung seiner Freizügigkeitsrechte zwei-

fellos als gerechtfertigt erscheinen lässt.  

4.3.1. Was die Dauer der anzuordnenden Landesverweisung betrifft, gibt es bis-

her kaum Präjudizien. Der Botschaft des Bundesrats zufolge liegt die Bemessung 

der Dauer im Ermessen des Gerichts, das sich dabei insbesondere am Verhält-

nismässigkeitsgrundsatz zu orientieren hat (Botschaft zur Änderung des Strafge-

setzbuchs und des Militärstrafgesetzes vom 26. Juni 2013, BBl 2013 5975 ff., 

S. 6021). Zur altrechtlichen Landesverweisung statuierte das Bundesgericht eine 

gewisse Korrelation zwischen der Höhe der ausgesprochenen Sanktion und der 

Dauer der Landesverweisung (vgl. BGE 123 IV 107). Es gibt keinen Anlass, unter 

neuem Recht von dieser bundesgerichtlichen Auffassung abzuweichen. Die von 

der Vorinstanz zitierte Rechtsprechung zur Dauer von migrationsrechtlichen Ein-

reiseverboten gemäss Art. 67 Abs. 3 AuG kann demgegenüber nicht ohne Weite-

res auf die strafrechtliche Landesverweisung angewendet werden (Urk. 55 S. 35). 

Während die strafrechtliche obligatorische Landesverweisung für mindestens 5 

und – sofern kein Wiederholungsfall vorliegt – maximal 15 Jahre auszusprechen 

ist, gilt bei migrationsrechtlichen Einreiseverboten in der Regel eine Höchstdauer 

von 5 Jahren, welche nur bei schwerwiegender Gefährdung der öffentlichen Si-

cherheit und Ordnung überschritten werden kann. Idee des bei Landesverweisun-

gen gesetzgeberisch viel weiter gesteckten Rahmens kann nicht sein, dass die  

5-jährige Mindestdauer nur in qualifizierten Ausnahmefällen überschritten werden 

soll. Die Anordnung einer längeren, gar 15-jährigen, Landesverweisung käme bei 

einer derart restriktiven Anwendung von Art. 66a Abs. 1 StGB kaum je zum Zug. 

Der weite Rahmen der Befristung ermöglicht es dem Gericht vielmehr, den kon-

kreten Umständen im Einzelfall, namentlich dem Verschulden und mithin der Art 

und Länge der angeordneten Sanktion sowie den persönlichen Verhältnissen des 

Betroffenen und seinen allfälligen Bindungen zur Schweiz Rechnung zu tragen.  

4.3.2. Vorliegend ist eine nicht unerhebliche unbedingte Freiheitsstrafe von 

40 Monaten auszusprechen. Schon aus diesem Grund erscheint die Anordnung 

der obligatorischen Landesverweisung mit gesetzlicher Minimalfrist nicht ange-

messen. Der Beschuldigte ist als Kriminaltourist mehrfach in die Schweiz einge-

- 20 - 

reist und dies soweit ersichtlich einzig mit dem Ziel, hier bei Einbruchdiebstählen 

möglichst schnell, möglichst viel Geld zu erzielen. Er weist keinerlei Beziehungen 

zur Schweiz auf und macht sich die vereinfachten Einreise- und Aufenthaltsbe-

stimmungen im Schengenraum allem Anschein nach einzig für seine kriminellen 

Machenschaften zunutze. Interessen, die es rechtfertigen würden, ihm die Ein-

reise in die Schweiz innert absehbarer Zeit wieder zu ermöglichen, sind keine er-

sichtlich. Unter Berücksichtigung seines insgesamt nicht mehr leichten Verschul-

dens erscheint es angemessen, den Beschuldigten für die Dauer von 8 Jahren 

des Landes zu verweisen.  

4.4. Die Staatsanwaltschaft beantragt darüber hinaus die Ausschreibung  

des Beschuldigten im Schengener Informationssystem (SIS) (Urk. 72 S. 5). Dem 

ist nicht zu folgen. Die einschlägige Verordnung über den nationalen Teil  

des Schengener Informationssystems (N-SIS) und das SIRENE-Büro (N-SIS-

Verordnung; SR 362.0) sieht die Möglichkeit der Ausschreibung zur Einreise- und 

Aufenthaltsverweigerung lediglich für sogenannte Drittstaatsangehörige vor (vgl. 

Art. 20 N-SIS-Verordnung). Der rumänische Beschuldigte ist indes Staatsbürger 

eines Mitgliedstaates der Europäischen Union und ist folglich vom persönlichen 

Anwendungsbereich nicht erfasst. Auch die übrigen Ausschreibungstatbestände 

der N-SIS-Verordnung sind vorliegend nicht einschlägig (vgl. Art. 23 ff. N-SIS-

Verordnung). Der Antrag der Staatsanwaltschaft ist folglich abzuweisen. 

IV. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

1. Die Kosten des Berufungsverfahrens sind von den Parteien nach Massgabe 

ihres Obsiegens oder Unterliegens zu tragen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Während 

der Beschuldigte mit seinen Anträgen vollumfänglich unterliegt, obsiegt die an-

schlussappellierende Anklagebehörde praktisch – mit Ausnahme des Antrags auf 

Ausschreibung im SIS – vollumfänglich. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit 

Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung, sind folglich dem Beschuldig-

ten aufzuerlegen. 

- 21 - 

2. Die amtliche Verteidigung ist entsprechend der eingereichten Honorarnote 

mit Fr. 5'596.30 zu entschädigen (Urk. 68). Die Kosten der amtlichen Verteidigung 

sind einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, wobei die Rückzahlungspflicht 

des Beschuldigten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten bleibt. 

 

Es wird beschlossen: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 2. Abteilung, 

vom 7. Juni 2017 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:  

"Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ ist betreffend die Dossiers 1-5, 11 und 12 schuldig 

− des teilweise versuchten, gewerbsmässigen Diebstahls im Sinne von 

Art. 139 Ziff. 1 StGB in Verbindung mit Art. 139 Ziff. 2 StGB, teilweise in 

Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB, 

− der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 StGB sowie 

− des mehrfachen Hausfriedensbruchs im Sinne von Art. 186 StGB. 

2. Betreffend (…) Dossier 9 ist der Beschuldigte nicht schuldig und wird freige-

sprochen. 

3.-5. (…) 

6. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 8. März 2017 

beschlagnahmte Mobiltelefon der Marke Logicom (IMEI-Nr. 1 sowie 2) wird 

der Lagerbehörde zur gutscheinenden Verwendung überlassen.  

7. Die von der Polizei am 9. November 2016 sichergestellten und mit Verfügung 

der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 8. März 2017 beschlagnahmten 

Gegenstände 

 

− Herrenjacke (A009'808'053), 

− Herrenhose (A009'808'075), 

- 22 - 

− Pullover (A009'808'086) 

 werden dem Beschuldigten nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheides 

herausgegeben.  

8. Die am 9. November 2016 sichergestellten und mit Verfügung der Staatsan-

waltschaft Zürich-Limmat vom 8. März 2017 beschlagnahmten Sportschuhe 

der Marke "Nike Air", Grösse 39 (A009'808'064) werden als Beweismittel bei 

den Akten belassen. 

9. Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf: 

Fr. 4'200.– ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 2'100.–   Gebühr Vorverfahren 

Fr. 3'180.–   Telefonkontrolle 

Fr. 399.40   Auslagen (Gutachten) 

Fr. 10'418.20   amtliche Verteidigung 
 

 Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. 

10. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ein-

schliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldig-

ten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichts-

kasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 

Abs. 4 StPO. 

11. (Mitteilungen) 

12. (Rechtsmittel)" 

2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil. 

 

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ ist ausserdem schuldig 

- 23 - 

− des gewerbsmässigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB in 

Verbindung mit Art. 139 Ziff. 2 StGB (Anklagedossiers 6 und 7) 

− der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 StGB  

(Anklagedossiers 6 und 7) sowie 

− des mehrfachen Hausfriedensbruchs im Sinne von Art. 186 StGB  

(Anklagedossiers 6 und 7). 

2. Der Beschuldigte wird bestraft mit 40 Monaten Freiheitsstrafe, wovon bis 

und mit heute 450 Tage durch Untersuchungshaft sowie vorzeitigen Straf-

vollzug erstanden sind. 

3. Der Beschuldigte wird im Sinne von Art. 66a StGB für 8 Jahre des Landes 

verwiesen. 

4. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 3'000.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 5'596.30   amtliche Verteidigung 

5. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amt-

lichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt.  

6. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichts-

kasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt ge-

mäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten.  

7. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten (übergeben) 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat (übergeben) 
− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 

Vollzugsdienste  
− das Migrationsamt des Kantons Zürich  

- 24 - 

sowie in vollständiger Ausfertigung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Be-
schuldigten  

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat 

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 
− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 

Vollzugsdienste  
− das Migrationsamt des Kantons Zürich  
− die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und 

Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- 
und Löschungsdaten 

− die Kantonspolizei Zürich, KIA-ZA, mit separatem Schreiben betreffend 
Dispositivziffer 2 des vorinstanzlichen Urteils (§ 54a Abs. 1 PolG) 

− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A. 

8. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 

- 25 - 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 25. Januar 2018 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

lic. iur. R. Naef 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

Dr. iur. F. Manfrin 
 

 

	Urteil vom 25. Januar 2018
	Anklage:
	Urteil der Vorinstanz: (Urk. 55 S. 37 ff.)
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ ist betreffend die Dossiers 1-5, 11 und 12 schuldig
	 des teilweise versuchten, gewerbsmässigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB in Verbindung mit Art. 139 Ziff. 2 StGB, teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB,
	 der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 StGB sowie
	 des mehrfachen Hausfriedensbruchs im Sinne von Art. 186 StGB.

	2. Betreffend die Dossiers 6, 7 und 9 ist der Beschuldigte nicht schuldig und wird freigesprochen.
	3. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten, wovon bis und mit heute 210 Tage durch Haft sowie durch vorzeitigen Strafantritt erstanden sind.
	4. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen.
	5. Der Beschuldigte wird im Sinne von Art. 66a StGB für 5 Jahre des Landes verwiesen.
	6. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 8. März 2017 beschlagnahmte Mobiltelefon der Marke Logicom (IMEI-Nr. 1 sowie 2) wird der Lagerbehörde zur gutscheinenden Verwendung überlassen.
	7. Die von der Polizei am 9. November 2016 sichergestellten und mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 8. März 2017 beschlagnahmten Gegenstände
	 Herrenjacke (A009'808'053),
	 Herrenhose (A009'808'075),
	 Pullover (A009'808'086)
	werden dem Beschuldigten nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheides herausgegeben.
	8. Die am 9. November 2016 sichergestellten und mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 8. März 2017 beschlagnahmten Sportschuhe der Marke "Nike Air", Grösse 39 (A009'808'064) werden als Beweismittel bei den Akten belassen.
	9. Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf:
	Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten.
	10. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleib...
	11. (Mitteilungen)
	12. (Rechtsmittel)
	Berufungsanträge:
	1. Das erstinstanzliche Urteil vom 7. Juni 2017 sei dahingehend anzupassen,
	dass Ziffer 3 und 4 ersetzt werden durch
	die Bestrafung des Beschuldigten mit einer angemessenen Freiheitsstrafe von 18 Monaten
	sowie der Gewährung des teilbedingten Vollzugs, wonach 9 Monate unbedingt zu vollziehen seien (unter Anrechnung der bereits erstandenen Haft) und 9 Monaten bedingt unter Ausfällung einer Probezeit von 5 Jahren.
	2. Die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft sei vollumfänglich abzuweisen.
	unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.
	1. Der Beschuldigte sei mit einer Freiheitstrafe von 36 Monaten zu bestrafen.
	2. Der Beschuldigte sei betreffend der Dossiers 6 und 7 für schuldig zu sprechen.
	3. Überdies sei eine Landesverweisung von 8 Jahren anzuordnen.
	Erwägungen:
	I.  Prozessuales
	II.  Schuldpunkt
	III.  Sanktion
	IV.  Kosten- und Entschädigungsfolgen

	Es wird beschlossen:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 2. Abteilung, vom 7. Juni 2017 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	"Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ ist betreffend die Dossiers 1-5, 11 und 12 schuldig
	 des teilweise versuchten, gewerbsmässigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB in Verbindung mit Art. 139 Ziff. 2 StGB, teilweise in Verbindung mit Art. 22 Abs. 1 StGB,
	 der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 StGB sowie
	 des mehrfachen Hausfriedensbruchs im Sinne von Art. 186 StGB.

	2. Betreffend (…) Dossier 9 ist der Beschuldigte nicht schuldig und wird freigesprochen.
	3.-5. (…)
	6. Das mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 8. März 2017 beschlagnahmte Mobiltelefon der Marke Logicom (IMEI-Nr. 1 sowie 2) wird der Lagerbehörde zur gutscheinenden Verwendung überlassen.
	7. Die von der Polizei am 9. November 2016 sichergestellten und mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 8. März 2017 beschlagnahmten Gegenstände
	 Herrenjacke (A009'808'053),
	 Herrenhose (A009'808'075),
	 Pullover (A009'808'086)
	werden dem Beschuldigten nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheides herausgegeben.
	8. Die am 9. November 2016 sichergestellten und mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 8. März 2017 beschlagnahmten Sportschuhe der Marke "Nike Air", Grösse 39 (A009'808'064) werden als Beweismittel bei den Akten belassen.
	9. Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf:
	Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten.
	10. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ein-schliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten blei...
	11. (Mitteilungen)
	12. (Rechtsmittel)"
	2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ ist ausserdem schuldig
	 des gewerbsmässigen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB in Verbindung mit Art. 139 Ziff. 2 StGB (Anklagedossiers 6 und 7)
	 der mehrfachen Sachbeschädigung im Sinne von Art. 144 StGB  (Anklagedossiers 6 und 7) sowie
	 des mehrfachen Hausfriedensbruchs im Sinne von Art. 186 StGB  (Anklagedossiers 6 und 7).

	2. Der Beschuldigte wird bestraft mit 40 Monaten Freiheitsstrafe, wovon bis und mit heute 450 Tage durch Untersuchungshaft sowie vorzeitigen Strafvollzug erstanden sind.
	3. Der Beschuldigte wird im Sinne von Art. 66a StGB für 8 Jahre des Landes verwiesen.
	4. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	5. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt.
	6. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten.
	7. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten (übergeben)
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat (übergeben)
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 das Migrationsamt des Kantons Zürich
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat
	 die Vorinstanz
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 das Migrationsamt des Kantons Zürich
	 die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- und Löschungsdaten
	 die Kantonspolizei Zürich, KIA-ZA, mit separatem Schreiben betreffend Dispositivziffer 2 des vorinstanzlichen Urteils (§ 54a Abs. 1 PolG)
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A.

	8. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.