# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1d2dffc1-e4a3-5125-9746-076c2fff5c8e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-09-07
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 07.09.2010 E-5914/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-5914-2010_2010-09-07.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-5914/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  7 .  S e p t e m b e r  2 0 1 0

Einzelrichterin Christa Luterbacher, 
mit Zustimmung von Richter Bruno Huber;
Gerichtsschreiberin Sandra Bodenmann.

A._______, Sri Lanka,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; 
Verfügung des BFM vom 1. Juli 2010 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-5914/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass sich der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 5. Juli 2007 an die 
Schweizer  Botschaft  in  Colombo wandte  und  dabei  sinngemäss  um 
Schutz respektive um Bewilligung der Einreise in die Schweiz ersuch-
te,  wobei  er  Kopien einer Haftbestätigung des Internationalen Roten 
Kreuzes (ICRC)  vom (...)  2005 und eines Schreibens des _______-
Gefängnisses in B._______ vom 24. September 2005 einreichte, 

dass die schweizerische Vertretung in Colombo dem Beschwerdefüh-
rer am 15. August 2007 mitteilte, seine Eingabe vom 5. Juli 2007 wer-
de  als  Asylgesuch  entgegengenommen,  und  ihn  gleichzeitig  auffor-
derte, seine Vorbringen bis zum 21. September 2007 schriftlich, um-
fassend und unter Beilage von Identitätspapieren zusammenzufassen, 
ansonsten davon ausgegangen werde, dass er an seinem Asylgesuch 
nicht mehr festhalte,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 19. September 2007 er-
gänzend ausführte,  seine Eingabe vom 5. Juli  2007 enthalte  bereits 
eine Zusammenfassung seiner Vorbringen, 

dass er weiter vortrug, er müsse im Versteckten leben und werde oft 
von Personen in weissen Vans gesucht, 

dass der zuständige Mitarbeiter der Schweizer Botschaft mit Schreiben 
vom 12. November 2007 an das BFM festhielt, er erachte die Voraus-
setzungen für  die Asylgewährung vorliegend als nicht  erfüllt  und die 
Akten dem Bundesamt zum Entscheid weiterleitete,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe datiert  vom 21. Januar 2010 
unter  Verweis  auf  seine bisherigen  Vorbringen  um die  Erteilung  von 
Asyl ersuchte, 

dass die Botschaft in Colombo mit Schreiben vom 28. Januar 2010 den 
Beschwerdeführer  aufforderte,  einen  konkreten  Fragekatalog  zu  be-
antworten und gegebenenfalls alle der Stützung seines Asylgesuches 
als dienlich erachteten Beweismittel  nachzureichen,

dass der Beschwerdeführer mit einer weiteren Eingabe vom 17. Feb-
ruar  2010  seine  bisherigen  Schreiben  ergänzte  und  weitere  Doku-
mente (Haftbestätigung des ICRC vom (...) 2010, Zahlungsbeleg des 

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Provincial  Council  Western  Province  aus  dem  Jahr  2007,  zwei 
Schreiben  des  _______-Gefängnisses  vom  _______  und  _______ 
sowie  eine  undatierte  „Red  Cross  Message“  [alle  in  Kopie])  nach-
reichte,

dass  am  12.  Mai  2010  auf  der  Botschaft  eine  Anhörung  des  Be-
schwerdeführers stattfand (vgl. dazu: Anhörungsprotokoll; Akten BFM 
A8),

dass der Beschwerdeführer dabei vortrug, er sei in jungen Jahren von 
den LTTE (Liberation Tigers of Tamil Eelam) zwangsrekrutiert worden 
respektive im Juli 1996 der LTTE beigetreten (vgl. A8, S. 4),

dass er namentlich in Colombo Spionagetätigkeiten für die LTTE ver-
richtet,  dabei die Exekution von mehreren Personen angeordnet und 
im November 1996 eigenhändig einen _______ erschossen habe (vgl. 
A8 S. 5 und 6),

dass der Beschwerdeführer versuchte habe, im Februar/März 2003 die 
LTTE zu verlassen, jedoch keine Wahl gehabt habe, als weiter für die-
se zu arbeiten (vgl. A8 S. 6),

dass er wegen seiner Verbindungen zur LTTE zwei  Mal  festgehalten 
und insgesamt vier  Jahre  lange inhaftiert  worden sei  (vom _______ 
2003 bis zum _______ 2005 und vom _______ 2008 bis zum _______ 
2010; vgl. A8 S. 2, 8 und 9),

dass  der  Beschwerdeführer  im  Rahmen  seiner  Anhörung  explizit  in 
Abrede stellte, jemals in ein Gerichtsverfahren in Sri Lanka involviert 
gewesen zu sein (vgl. A8 S. 9),  

dass die Anhörungsnotizen der Botschaft vom 12. Mai 2010 mit weite-
ren fremdsprachigen Dokumenten (Unterlagen des _______ Court of 
_______ vom _______; Schreiben des Strafverteidigers vom _______ 
[inklusive englischsprachige Übersetzungen]), ergänzt wurden,

dass nach Abschluss der Anhörung dem Beschwerdeführer die proto-
kollierten  Aussagen  in  die  tamilische  Sprache  rückübersetzt  wurden 
und  dieser  das  Protokoll  als  korrekt  und  vollständig  unterschriftlich 
bestätigt hat,

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dass das Anhörungsprotokoll inklusive Beilagen dem BFM am 17. Mai 
2010 zum Asylentscheid überwiesen wurden, 

dass das BFM mit  Verfügung vom 1. Juli  2010 die Einreise des Be-
schwerdeführers nicht bewilligte und sein Asylgesuch ablehnte,

das dabei zur Begründung ausgeführt wurde, die Vorbringen des Be-
schwerdeführers enthielten verschiedene Ungereimtheiten (namentlich 
gebe es  Diskrepanzen zwischen den schriftlichen Angaben und den 
mündlichen  Ausführungen),  wobei  darauf  verzichtet  werden  könne, 
vertieft auf die Unglaubhaftigkeitselemente einzugehen,

dass der Beschwerdeführer geltend gemacht habe, von 1996 bis 2003 
der LTTE angehört und während Jahren dazu beigetragen zu haben, 
dass Personen umgebracht worden seien, wobei er im Einzel fall selbst 
eine Zivilperson getötet habe,

dass der  Beschwerdeführer klarerweise eine direkte (Mit-)Verantwor-
tung trage für die durch die LTTE im Laufe der Jahre verübten zahlrei-
chen Straftaten, die im Kern als gemeinstrafrechtliche, gegen Leib und 
Leben gerichtete und nicht als politische Delikte zu qualifizieren seien,

dass daher in  Anwendung von Art. 1  F Bst. b  des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  (FK, 
SR 0.142.30) der Beschwerdeführer als nicht schutzbedürftig im Sinne 
von Art. 3 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) zu 
betrachten sei, weshalb das Asylgesuch abgelehnt und die Einreise in 
die Schweiz nicht bewilligt werde,

dass  die  Schweizerische  Vertretung  in  Colombo  mit  Schreiben  vom 
14. Juli  2010  die  angefochtene  Verfügung  dem  Beschwerdeführer 
übermittelte,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  28.  Juli  2010  an  die 
Botschaft (Eingangsstempel: 4. August 2010) gegen die Verfügung des 
BFM vom 1. Juli 2010  Beschwerde erhob, 

dass der Beschwerdeführer zur Begründung im Wesentlichen auf die 
zwei  erfolgten  Inhaftierungen  und  dabei  erlittenen  Misshandlungen 
sowie auf den Umstand verwies, dass er auf Grund seiner LTTE-Ver-
gangenheit nirgends in Sri Lanka eine sichere Bleibe finde, zumal er 
überall denunziert würde, 

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dass  die  Beschwerde  zuständigkeitshalber  ans  Bundesverwaltungs-
gericht überwiesen wurde (Eingang: 20. August 2010), 

und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) Beschwerden 
gegen Verfügungen des BFM gestützt auf das Asylgesetz beurteilt und 
dabei endgültig entscheidet (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110),

dass sich gemäss ständiger Praxis die Zuständigkeit der Beschwerde-
instanz auf  Grund des engen  sachlichen Zusammenhangs auch  auf 
die Verweigerung der Einreisebewilligung im Sinne von Art. 20 Abs. 2 
AsylG erstreckt,  

dass die angefochtene Verfügung vom 1. Juli 2010 dem Beschwerde-
führer  frühestens  nach  Versand  des  Übermittlungsschreibens  der 
Schweizerischen  Vertretung  in  Colombo  vom  14.  Juli  2010  eröffnet 
wurde,  womit  die am 29. Juli  2010 der srilankischen Post zuhanden 
der Botschaft übergebene Beschwerdeeingabe (Eingang bei der Bot-
schaft: 4. August 2010) fristwahrend erfolgt ist  (vgl. Art. 21 des Bun-
desgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren 
(VwVG, SR 172.021), 

dass  die  Beschwerde  demnach  frist-  und  formgerecht  eingereicht 
wurde,  der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
bzw. Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde   legi-
timiert ist (Art. 108 AsylG sowie Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und 
Art. 48 Abs. 1 und 52 VwVG), weshalb auf die Beschwerde einzutreten 
ist, 

dass die Beschwerde nicht in einer Amtssprache des Bundes, sondern 
in Englisch abgefasst ist und aus prozessökonomischen Gründen auf 
eine  Übersetzung  verzichtet  wird  (vgl.  ANDRÉ MOSER/  MICHAEL BEUSCH/ 
LORENZ KNEUBÜHLER,  Prozessieren  vor  dem Bundesverwaltungsgericht, 
Basel 2008, Rz. 2.224 ff., S. 99 f.),

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dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend, wie nachstehend aufgezeigt, um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif -
tenwechsel verzichtet wurde, 

dass das BFM ein im Ausland gestelltes Gesuch ablehnen kann, wenn 
die asylsuchende Person keine Verfolgung glaubhaft machen oder ihr 
die Aufnahme in einen Drittstaat zugemutet werden kann (vgl. Art. 3, 
Art. 7 und Art. 52 Abs. 2 AsylG), 

dass gemäss Art. 20 Abs. 2 AsylG das BFM einem Asylsuchenden die 
Einreise  zur  Abklärung  des  Sachverhaltes  bewilligt,  wenn  ihm  nicht 
zugemutet  werden kann,  im Wohnsitz-  oder  Aufenthaltsstaat  zu blei-
ben oder in ein anderes Land zu reisen, 

dass  bei  diesem Entscheid  die  Voraussetzungen zur  Erteilung einer 
Einreisebewilligung grundsätzlich restriktiv zu umschreiben sind, wobei 
den Behörden ein weiter Ermessensspielraum zukommt,

dass neben der erforderlichen Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG 
namentlich die Beziehungsnähe zur Schweiz in Betracht zu ziehen ist 
(vgl. die nach wie vor geltende, in den Entscheidungen und Mitteilun-
gen der  Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] publizierte 
Praxis: EMARK 2004 Nr. 20, S. 130, mit weiteren Hinweisen), wobei für 
die  Erteilung  der  Einreisebewilligung  die  Schutzbedürftigkeit  der  be-
troffenen Person ausschlaggebend ist, mithin die Prüfung der Fragen, 
ob eine Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG glaubhaft gemacht wird 
und  ob  der  Verbleib  am  Aufenthaltsort  für  die  Dauer  der  Sachver-
haltsabklärung zugemutet werden kann (a.a.O., S. 131),

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  nach  Prüfung  der  Akten  zum 
Schluss kommt, dass die Vorinstanz im Ergebnis zutreffend feststellte, 
dass  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  abzuweisen  und  die 
Einreise in die Schweiz zu verweigern ist,  

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dass vorweg festzuhalten ist,  dass  die  Vorbringen  des Beschwerde-
führers zu den Umständen seiner Inhaftierungen Divergenzen aufwei-
sen,

dass  der  Beschwerdeführer  im  Rahmen der  Anhörung  vom 12. Mai 
2010 und der Rechtsmitteleingabe vortrug,  insgesamt zwei Mal  (von 
_______ 2003 bis _______ 2005 und von _______ 2008 bis _______ 
2010)  inhaftiert   gewesen  zu  sein,  wogegen  in  den  eingereichten 
schriftlichen Unterlagen des _______ Court vom _______ von einer 6-
jährigen,  von _______ 2003 bis  zum Entscheiddatum vom _______ 
2009 dauernden Haft die Rede ist, 

dass der Beschwerdeführer sein Asylgesuch im Wesentlichen mit den 
angeblich erlittenen Inhaftierungen begründet hat, weshalb bereits er-
hebliche Zweifel an diesen Vorbringen aufkommen,

dass  angesichts  der  nachstehenden  Erwägungen  indessen  darauf 
verzichtet wird, eingehender auf die Glaubhaftigkeit der übrigen Asyl -
vorbringen einzugehen,  

dass das BFM nämlich zu Recht auf den Umstand verwies, dass der 
Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben in einem massgeblichen 
Ausmass für  die Exekution von mehreren Personen die (Mit-)Verant-
wortung  trägt,  und  dabei  die  Rechtsprechung  des  Bundesgerichtes 
zum Begriff der gemeinrechtlichen respektive der politischen Straftaten 
korrekt wiedergibt, 

dass  der  Beschwerdeführer  nebst  dem  Umstand,  dass  er  mehrere 
Exekutionen  angeordnet  haben  will,  explizit  eine  persönlich,  eigen-
händig ausgeführte Tötung geschildert hat (vgl. A8 S. 6),

dass  diese Tathandlungen offenkundig  „verwerfliche  Handlungen“  im 
Sinne des Asylausschussgrundes der Asylunwürdigkeit gemäss Art. 53 
AsylG darstellen (vgl. zum Begriff „verwerfliche Handlungen“: EMARK 
1993 Nr. 8 E. 6b S. 51 f.),

dass diese von der – bis Ende 2006 für die Beurteilung von Asylbe-
schwerdeverfahren letztinstanzlich zuständige – Schweizerische Asyl-
rekurskommission  (ARK)  entwickelte  und  Jahre  lang  praktizierte 
Rechtsprechung vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt und  fortge-
führt wird,  

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dass  der  Vollständigkeit  halber  festzuhalten  ist,  dass  die  alleinige, 
langjährige  Zugehörigkeit  des  Beschwerdeführers  zur  LTTE für  sich 
alleine noch keinen Asylausschlussgrund darstellen würde (vgl. dazu 
in  anderem  länderspezifischen  Kontext,  aber  grundsätzlich  auf  die 
LTTE übertragbar: EMARK 2002 Nr. 9 E. 7c S. 80 f.), 

dass jedoch auf Grund der Aktenlage feststeht, dass der Beschwerde-
führer massgebliche Tatbeiträge zur Tötung mehrerer  Menschen ge-
leistet hat, die er selbst weder bestreitet noch in einer irgendwie gear -
teten Hinsicht zu relativieren versucht,

dass  der  Beschwerdeführer  in  seiner  Rechtsmitteleingabe  vielmehr 
keinerlei Ausführungen macht zu den Erwägungen des BFM, die sich 
mit seiner Beteiligung an Tötungen von Menschen auseinandersetzen, 
so  dass davon auszugehen ist,  dass  er  diesen Ausführungen nichts 
Stichhaltiges entgegenzusetzen vermag, 

dass die  Frage, ob die vom Beschwerdeführer begangenen Straftaten 
respektive verwerflichen Handlungen eine hinreichende Grundlage für 
den Ausschluss von der  Flüchtlingseigenschaft  gestützt  auf  Art. 1  F 
Bst.  b  FK  darstellen,  vorliegend  offengelassen  werden  kann,  zumal 
jedenfalls der Asylausschlussgrund von Art. 53 AsylG vorliegt (vgl. zur 
Frage der  Asylunwürdigkeit  von Personen,  die  der  Kommandoebene 
von Parteien oder Gruppierungen angehören, die ihre politischen Ziele 
auch  mit  den  Mitteln  militärischer  Gewalt  verfolgen:  Schweizerische 
Flüchtlingshilfe [Hrsg.]: Handbuch zum Asyl- und Wegweisungsverfah-
ren; Bern/Stuttgart/Wien 2009, S. 200), 

dass zudem gemäss vorliegendem Dispositiv der angefochtenen Ver-
fügung die Verweigerung der Einreise und die Abweisung des Asylge-
suches den Prozessgegenstand darstellen,  

dass  es  sich  daher  erübrigt,  auf  die  weiteren  Vorbringen  in  der 
Rechtsmitteleingabe  einzugehen,  zumal  diese  an  der  festgestellten 
Asylunwürdigkeit nichts zu ändern vermögen,  

dass  unter  diesen  Umständen  das  BFM  dem  Beschwerdeführer  zu 
Recht  die  Einreisebewilligung  verweigert  und  sein  Asylgesuch  zu 
Recht abgewiesen hat,

das die angefochtene Verfügung im Ergebnis daher Bundesrecht nicht 
verletzt,  den  rechtserheblichen  Sachverhalt  richtig  und  vollständig 

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feststellt und angemessen ist (vgl. Art. 106 Abs. 1 AsylG), weshalb die 
Beschwerde abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.- (Art. 
1-3 des  Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-
schädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und an die 
schweizerische Vertretung in Colombo. 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

Christa Luterbacher Sandra Bodenmann

Versand: 

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