# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 520ef88d-c65f-59ae-a13e-203cd36c862b
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-03-18
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Steuergericht 18.03.2016 510 15 77 (510 2015 77)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_SG_001_510-15-77_2016-03-18.pdf

## Full Text

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Entscheid vom 18. März 2016 (510 15 77) 

 

 _____________________________________________________________________  

 

Arbeitszimmer / EDV / Auswärtige Verpflegung / Fachliteratur / Zuwendungen an politi-

sche Parteien 

 

Besetzung Vizepräsident Dr. L. Schneider, Gerichtsschreiberin i.V. K. Ryser 
 
 

Parteien A.B.____ und B.B.____, vertreten durch Dr. Alexander Filli, Thomann-
Fischer, Advokatur und Notariat, Elisabethenstrasse 30, Postfach 632, 
4010 Basel 
 

Rekurrenten 
  

 
gegen 
 
 

 Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft, Rheinstrasse 33, 
4410 Liestal,  
 

Rekursgegnerin 
 
 
 

betreffend Staatssteuer 2014 
 
 

http://www.baselland.ch/main_strk-htm.277547.0.html
http://www.baselland.ch/main_strk-htm.277547.0.html
http://www.baselland.ch/main_strk-htm.277547.0.html

 
 
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Sachverhalt 

 

1. Mit Veranlagungsverfügung der Staatssteuer 2014 vom 25. Juni 2015 wurden u.a. die 

Mehrkosten für auswärtige Verpflegung der Ehefrau von Fr. 2‘400.-- auf Fr. 1‘500.-- und die 

übrigen notwendigen Berufskosten von Fr. 9‘040.-- auf Fr. 2‘285.--, gekürzt. Zur Begrün-

dung wurde u.a. angeführt, Computer würden heutzutage nicht mehr als reine Arbeitsgerä-

te dienen und seien deswegen nicht abziehbar, an den Arbeitsorten stünden Arbeitsplätze 

zur Verfügung, so dass ein Arbeitszimmer zu Hause nicht von Nöten sei. 

 

 

2. Mit Eingabe vom 18. Juli 2015 erhoben die Pflichtigen mit dem Begehren, es seien die Kos-

ten für die Computer und das Arbeitszimmer zuhause sowie die Mehrkosten für auswärtige 

Verpflegung zum Abzug zuzulassen, Einsprache. Zur Begründung führten sie aus, in bei-

den Schulhäusern, in welchen sie tätig seien, stünden nicht genügend Arbeitsplätze mit 

Computer zur Verfügung. Der grösste Teil ihrer Arbeit müsse deswegen zu Hause erledigt 

werden. Bei den Mehrkosten für auswärtige Verpflegung sei bereits eine realitätsgetreue 

Kürzung infolge Teilzeiterwerbs vorgenommen.  

 

 

3. Mit Einsprache-Entscheid vom 24. August 2015 wies die Steuerverwaltung die Einsprache 

ab. Zur Begründung führte sie aus, in beiden Schulhäusern stünden für Vor- und Nachbe-

arbeitungen Arbeitsräume bzw. Schulzimmer mit Computern zur Verfügung. Nach gefestig-

ter Rechtsprechung sei demnach kein Arbeitszimmerabzug zulässig. Die Schweiz habe ei-

ne hohe Computerdichte, weswegen davon auszugehen sei, dass die üblichen lnternetkos-

ten im Vergleich zu einem normalen Schweizer Haushalt nicht höher seien. Die Benützung 

eines lnternetzuganges und Auslagen für die Hardware in der streitigen Höhe von 

Fr. 3'240.-- seien daher nicht berufsspezifische Mehrkosten und somit nicht zum Abzug zu-

zulassen. Lehrpersonen würden für Fahrtkosten- und Verpflegungskostenabzug 180 statt 

220 Arbeitstage bei einem 100% Arbeitspensum zugestanden, womit die unterrichtsfreie 

Zeit und Schulferien berücksichtigt würden. Die Ehefrau habe für 100 Tage einen Abzug 

zugute. Entsprechend wären die Mehrkosten für die auswärtige Verpflegung des Eheman-

nes auf Fr. 1'950.-- anzupassen. Auf eine Aufrechnung zu Ungunsten der Rekurrenten 

würde jedoch verzichtet.  

 

 
 
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4. Mit Eingabe vom 23. September 2015 erhob der Vertreter der Pflichtigen mit den Begeh-

ren, 1. Es sei der Einsprache-Entscheid vom 24. August 2015 betreffend die Staatssteuer 

2014 aufzuheben, 2. Es seien die geltend gemachten Kosten (übrige berufsnotwendige 

Kosten nach Ziffer 520) in Höhe von Fr. 6‘013.-- zum Abzug zuzulassen und 3. Die or-

dentlichen und ausserordentlichen Kosten des Verfahrens seien der Staatskasse aufzuer-

legen, Rekurs. Die Bestätigungsschreiben der beiden Schulhäuser würden belegen, dass 

die Rekurrenten entgegen der Begründung der Vorinstanz auf ein privates Arbeitszimmer 

angewiesen seien. Die Ehefrau müsse 43.38% ihrer und der Ehemann 54.50%/45.40% 

seiner Arbeitszeit für die Vor- und Nachbereitung einsetzen, welche die Steuerpflichtigen in 

ihrem privaten Arbeitszimmer verbrächten. Ferner hätten die Rekurrenten in ihrem Haus 

ein Arbeitszimmer ausgeschieden. Die Rekurrenten erfüllten somit sämtliche Vorausset-

zungen des Arbeitszimmerabzuges, weshalb die geltend gemachten Kosten in Höhe von 

Fr. 2‘773.-- zum Abzug zuzulassen seien. Bezüglich des Abzugs für Computer, Zubehör 

und Internetanschluss könne das Heranziehen von statistischen Werten mitnichten die 

Verweigerung eines Abzuges der Kosten für erforderliche Berufswerkzeuge wie EDV Hard- 

und Software rechtfertigen. Die Lehrertätigkeit setze im 21. Jahrhundert notorischerweise 

die Benützung von Computern etc. voraus. Es könne nicht sein, dass mit privaten Mitteln 

erworbene und unterhaltene Berufswerkzeuge steuerlich nicht mehr abzugsfähig seien. Die 

geltend gemachten Kosten in Höhe von Fr. 3'240.-- stünden vielmehr im Zusammenhang 

mit einem ordnungsgemäss eingerichteten privaten Arbeitsplatz.  

 

 

5.  Mit Vernehmlassung vom 20. Oktober 2015 beantragte die Steuerverwaltung eine reforma-

tio in peius. Zur Begründung führte sie aus, als steuermindernde Tatsache trage die steu-

erpflichtige Person die Beweislast für die berufliche Notwendigkeit eines Arbeitszimmers. 

Wenn Büroräumlichkeiten am Arbeitsort zur Verfügung stünden und deren Benützung mög-

lich resp. zumutbar sei, sei die Berufsnotwendigkeit eines privaten Arbeitszimmers nicht 

gegeben. Die Anschaffungskosten eines Personalcomputers könnten dann berufsbedingte 

Auslagen darstellen, wenn der Steuerpflichtige für die Berufsausübung auf den PC ange-

wiesen sei und am Arbeitsplatz kein benötigtes Gerät zur Verfügung stehe. Wie Arbeits-

zimmer stünden jedoch in den Schulen auch PC‘s zur Verfügung. Bei der berufsbedingten 

Fachliteratur sei den Rekurrenten ein Abonnement der Sportzeitschrift «Fit for Life» gestri-

chen worden. Es handle sich dabei um eine sportspezifische Fachzeitschrift mit aktuellen 

Sporttrends und -Techniken, welche einen direkten Bezug mit dem Unterrichtsfach Sport 

des Rekurrenten aufweise. Der Abzug von Fr. 89.-- könne deshalb nachträglich noch ge-

 
 
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währt werden. Mitgliederbeiträge und Zuwendungen an politische Parteien könnten bis zu 

einem Gesamtbetrag von Fr. 10‘000.-- vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. 

Spenden an Parteien seien nur abzugsfähig, wenn diese in die allgemeine Parteikasse 

flössen. Zuwendungen an spezielle Wahlkampffonds oder lnitiativkomitees seien nicht ab-

zugsfähig, weil diese zur Wahrung von Einzelinteressen zweckbestimmt seien. Es seien al-

so von den bisher gewährten Parteispenden von insgesamt Fr. 1‘540.-- Fr. 500.-- nicht ab-

zugsfähig. Das steuerbare Einkommen sei deshalb nachträglich noch um Fr. 500.-- zu er-

höhen. 

 

 

6. An der heutigen Verhandlung hielten die Parteien an ihren Begehren fest. 

 

 

 

Der Vize-Präsident des Steuergerichts zieht   in  Erwägung :  

 

1. Das Steuergericht ist gemäss § 124 des Gesetzes über die Staats- und Gemeindesteuern 

(Steuergesetz) vom 7. Februar 1974 (StG) zur Beurteilung des vorliegenden Rekurses zu-

ständig. Gemäss § 129 Abs. 1 StG werden Rekurse, deren umstrittener Steuerbetrag wie 

im vorliegenden Fall Fr. 2'000.-- pro Steuerjahr nicht übersteigt, vom Präsidenten des 

Steuergerichts als Einzelrichter beurteilt. 

 Da die in formeller Hinsicht an einen Rekurs zu stellenden Anforderungen erfüllt sind, ist 

ohne weitere Ausführungen darauf einzutreten. 

 

 

2. Vorliegend unterliegt der Beurteilung, ob die von den Rekurrenten geltend gemachten Kos-

ten für die auswärtige Verpflegung des Ehemannes in Höhe von Fr. 2‘400.--, die Kosten für 

das Arbeitszimmer in Höhe von Fr. 2‘773.--, die EDV Aufwendungen in Höhe von 

Fr. 3‘240.-- sowie die Kosten für Fachliteratur in Höhe von Fr. 496.-- als übrige Berufsnot-

wendige Kosten und der Abzug für Zuwendungen an politische Parteien in Höhe von 

Fr.  1‘540.-- zum Abzug zuzulassen sind.  

 

 

3. a) Gemäss § 29 Abs. 1 lit. a StG werden von den steuerbaren Einkünften bei unselbstän-

dig Erwerbstätigen die Erwerbsunkosten, wie Kosten für Fahrten zwischen Wohn- und 

 
 
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Arbeitsstätte, Mehrkosten der Verpflegung und für Schichtarbeit, die Kosten für Berufs-

kleider, Schwerarbeit, besonderen Kleiderverschleiss, Berufswerkzeuge und Fachlite-

ratur, ferner die mit der Ausübung des Berufes zusammenhängenden Weiterbildungs- 

und Umschulungskosten und die statutarischen Mitgliederbeiträge des Berufsverban-

des sowie ein zusätzlicher Pauschalabzug von 500 Franken für weitere Berufsausla-

gen abgezogen. Der Umfang dieser Erwerbsunkosten wird durch den Regierungsrat 

näher geregelt. 

 

 b) § 29 Abs. 1 lit. a StG statuiert die Abziehbarkeit der Erwerbsunkosten vom Rohein-

kommen und zählt exemplarisch verschiedene Arten von Gewinnungskosten bei un-

selbstständiger Erwerbstätigkeit auf (vgl. Schweighauser in: Nefzger/Simonek/Wenk, 

Kommentar zum Steuergesetz des Kantons Basel-Landschaft, 29 N 4). Wesentliche 

Voraussetzung der Abziehbarkeit der Unkosten ist gemäss Art. 9 Abs. 1 Bundesgesetz 

über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden vom 14. 

Dezember 1990 (StHG) deren Notwendigkeit zur Erzielung des Erwerbseinkommens. 

Verlangt wird ein enger, wesentlicher Zusammenhang zwischen der Ausgabe und den 

erzielten Einkünften (vgl. Reich in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/1, 

Art. 12 StHG N 1). 

 

 

4. Es ist zunächst zu prüfen, ob die Kosten für ein Arbeitszimmer in Höhe von Fr. 2‘773.-- als 

Berufskosten zum Abzug zuzulassen sind. 

 

 a) Nach § 3 Abs. 1 lit. g der Verordnung zum Steuergesetz vom 13. Dezember 2005 

(Steuerverordnung) können Steuerpflichtige die Kosten für das private Arbeitszimmer 

in Abzug bringen, wenn sie einen wesentlichen Teil ihres Berufes ausserhalb des Ar-

beitsortes erledigen müssen, weil am Arbeitsort kein entsprechender Raum zur Verfü-

gung steht, und sie ein Zimmer ihrer Privatwohnung mit einem entsprechend ausge-

schiedenen Arbeitsplatz regelmässig für diese Berufstätigkeit benützen. Der Abzug 

bemisst sich nach der Formel ([Eigenmietwert bzw. Mietzins] geteilt durch [Anzahl 

Zimmer + 1]). 

 

 b) In der Kurzmitteilung Nr. 214 vom 15. Oktober 1993 werden gemäss konstanter, vom 

Verwaltungsgericht bestätigter Praxis (vgl. Basellandschaftliche und Baselstädtische 

Steuerpraxis [BStPra] Bd. X, S. 85 ff.) die drei kumulativ zu erfüllenden Voraussetzun-

 
 
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gen für die Zulassung des Abzugs ausgeführt. Demnach muss erstens der zu Hause 

ausgeübte Anteil der Erwerbstätigkeit wesentlich sein, d.h. ungefähr 40 % der gesam-

ten Arbeitszeit betragen. Zweitens ist der Steuerpflichtige auf einen ruhigen, abge-

schirmten und spezifisch eingerichteten Arbeitsplatz angewiesen und benötigt für die 

Berufsausübung ein Arbeitszimmer. Drittens muss ein besonderer Arbeitsplatz, der 

vorwiegend den Charakter eines Arbeitszimmers haben muss, auch tatsächlich ausge-

schieden worden sein (vgl. Entscheid des Steuergerichts [StGE] vom 12. August 2009, 

510 09 12, E. 3c; StGE vom 19. Februar 2016, 510 15 80). 

  Aufwendungen des Steuerpflichtigen für ein privates Arbeitszimmer sind keine notwen-

digen Berufskosten, wenn der Steuerpflichtige lediglich um seiner grösseren Bequem-

lichkeit oder persönlicher Präferenzen willen den ihm am Arbeitsplatz zur Verfügung 

stehenden Arbeitsraum nicht benutzt (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Kommentar 

zum Zürcher Steuergesetz, 2. Auflage, Zürich 2013, § 26 N 30). 

  Einem Zeichenlehrer wurde ein Arbeitszimmerabzug aus dem Grunde gewährt, da 

dieser zur Vorbereitung seiner Unterrichtsstunden eine bestimmte Zeit aufwenden 

muss und hierzu auf einen ruhigen, abgeschirmten und spezifisch eingerichteten Ar-

beitsplatz, auch zur Aufbewahrung der Unterrichtsmaterialien, angewiesen ist und ein 

solcher an der Schule nicht vorhanden ist (vgl. StGE vom 12. August 2009, 510 09 12, 

E. 3d). In StGE vom 19. Februar 2016, 510 15 80 wurde festgestellt, dass auf Sekun-

darstufe weder ein von der Schule bereit gestelltes Arbeitszimmer, noch das Klassen-

zimmer im Klassenlehrersystem (Lehrer unterrichten in den ihnen zugeteilten Klassen-

zimmern, während die Schüler rotieren) als ruhiger und abgeschirmter Arbeitsplatz zu 

qualifiziert ist. Es handle sich bei diesen Zimmern nicht um vollwertige Arbeitsplätze, 

da sie nicht über die notwendige Infrastruktur (Telefon, Fax oder Computer) verfügten 

(vgl. dazu auch Entscheid der Steuerrekurskommission [StRK] Nr. 105/1998 und Nr. 

106/1998 jeweils vom 11. September 1998). Ebenfalls Anspruch auf ein Arbeitszim-

merabzug hatten einem Musik- (StGE Nr. 101/2008 vom 26. September 2008) und ein 

Sportlehrer (StRK Nr. 82/1991 vom 31. Mai 1991). 

 

 c) Vorliegend ist zu prüfen, ob die Rekurrenten die drei kumulativ zu erfüllenden Voraus-

setzungen für einen Arbeitszimmer-Abzug erfüllen. 

  Erstens beträgt die wöchentliche Unterrichtsverpflichtung auf Sekundarstufe gemäss § 

5 Abs. 1bis lit. a Dekret zum Personalgesetz vom 8. Juni 2000 (Personaldekret) bei ei-

nem Vollpensum 27 Lektionen und auf Gymnasialstufe gemäss § 5 Abs. 1bis lit. b Per-

sonaldekret 22/26 Lektionen, wobei eine Lektion jeweils 45 Minuten dauert (§ 5 Abs. 1 

 
 
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Verordnung für die Sekundarschule vom 13. Mai 2003 sowie § 5 Abs.1 Verordnung 

über das Gymnasium [Maturitätsschule und Fachmittelschule] vom 13. Mai 2003). 

Rechnet man durchschnittlich noch 10 Minuten Pause pro Lektion hinzu, ergibt das ei-

ne im Schulhaus zu verbringende Arbeitszeit von 55 Min. bzw. 0,917 Stunden pro Lek-

tion. Die Ehefrau muss bei einem Teilzeitpensum von 54 % 14.58 und der Ehemann 

bei einem Teilzeitpensum von 72 % 15.84/18.72 Lektionen unterrichten. Dies ent-

spricht einer in der Schule zu verbringender Arbeitszeit von 13.38 Stunden pro Woche 

für die Ehefrau und 14.53/17.17 Stunden pro Woche für den Ehemann. Die Jahresar-

beitszeit beträgt gemäss § 4 Abs. 1 Personaldekret 42 Stunden pro Woche bei Vollbe-

schäftigung. Sie ist bei Teilzeitarbeit anteilsmässig zu kürzen. Ihren Pensen von 

54 %/72 % entsprechend hat die Ehefrau somit 22.68 Stunden und der Ehemann 

30.24 Stunden pro Woche zu arbeiten. Daraus folgt, dass die Ehefrau 9.3 (22.68 Stun-

den – 13.38 Stunden) und der Ehemann 15.71/13.07 (30.24 Stunden – 14.53/17.17 

Stunden) Stunden pro Woche für die Vor- und Nachbereitung, die Elternarbeit, etc. 

einsetzen müssen, was vorwiegend ausserhalb des Schulzimmers im privaten Arbeits-

zimmer der Pflichtigen geschieht. Die 9.3 Stunden der Ehefrau entsprechen 41 % und 

die 15.71/13.07 Stunden des Ehemannes 51,95 %/43.22 % der gesamten Arbeitszeit. 

Der Anteil für die Vorbereitung und Nachbereitung der Schulstunden, wie auch für die 

übrigen schulischen Tätigkeiten beträgt somit mindestens 40 % der gesamten Arbeits-

zeit, welche die Pflichtigen in ihrem privaten Arbeitszimmer verbringen, weshalb die 

erste Voraussetzung zum Abzug eines Arbeitszimmers bei beiden Rekurrenten gege-

ben ist. 

  Zweitens ist unbestritten, dass Vor- und Nachbereitungsarbeiten zum Unterrichten auf 

Sekundar- und Gymnasialniveau eines vollwertigen Arbeitsplatzes bedürfen. Dazu ge-

hört sowohl eine entsprechende Infrastruktur wie Telefon, Fax und Computer, als auch 

Fachutensilien sowie deren Lagerungsmöglichkeit. Im vorliegenden Fall bestätigen die 

Arbeitgeberinnen der Rekurrenten, dass bei ihnen nicht genügend Arbeitsplätze für die 

Vor- und Nachbereitung der Unterrichtslektionen sowie zur Lagerung der Unterrichts-

materialien für alle Lehrer vorhanden und die Rekurrenten deshalb auf einen Arbeits-

platz zu Hause angewiesen seien. Da auf die jeweiligen Rahmenbedingungen des am 

Arbeitsort zur Verfügung gestellten Arbeitsplatzes abzustellen ist, muss festgehalten 

werden, dass vorliegend die Schule keine Lehrerarbeitsplätze anbieten kann, die ein 

ungestörtes Vor- und Nachbereiten des Unterrichts erlauben, weshalb die Rekurrenten 

auf einen ruhigen abgeschirmten, spezifisch eingerichteten Arbeitsplatz angewiesen 

 
 
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sind und für die Berufsausübung ein eigenes, ihnen jederzeit zugängliches Arbeits-

zimmer benötigen. 

  Drittens ist die tatsächliche Ausgeschiedenheit des geltend gemachten privaten Ar-

beitszimmers aufgrund der, vom Vertreter der Rekurrenten eingereichten, detaillierten 

Fotos klar gegeben. Folglich erfüllen die Rekurrenten alle drei Voraussetzungen für ei-

nen Arbeitszimmerabzug.  

  Überdies gebietet der Gleichbehandlungsgrundsatz eine gleichmässige einheitliche 

Veranlagungspflicht. Es ist somit an der bisherigen Steuerpraxis bezüglich Arbeitszim-

merabzügen für Lehrkräfte ab Sekundarstufe festzuhalten, wonach ihnen der Abzug für 

ein privates Arbeitszimmer gewährt wird, sofern am Arbeitsort kein vollwertig eingerich-

teter Arbeitsplatz vorhanden ist und eine Bestätigung der Arbeitgeberin vorliegt. 

 

 d) Betreffend die Höhe des geltend gemachten Abzugs ist auszuführen, dass die Berech-

nung der Pflichtigen nicht korrekt ist. Sie machen einen Abzug in Höhe von Fr. 2‘773.-- 

(Fr. 16‘641.-- : 6) geltend. Der Arbeitszimmerabzug berechnet sich nach der Formel 

gemäss § 3 Abs. 1 lit. g Steuerverordnung: Eigenmietwert beziehungsweise Mietzins : 

(Anzahl Zimmer + 1). Der Eigenmietwert der Pflichtigen beträgt Fr. 16‘641.--. Laut An-

gaben der Pflichtigen in der Steuererklärung und vor Gericht hat ihr Haus sechs Zim-

mer. In Anwendung der Formel beträgt der Abzug für die Staatssteuer demzufolge 

Fr. 2‘377.-- (Fr. 16‘641.-- : [6 Zimmer + 1]). 

 

Entsprechend der Erwägungen ist der Rekurs in diesem Punkt teilweise gutzuheissen und ein 

Arbeitszimmerabzug in Höhe von Fr. 2‘377.-- zu gewähren. 

 

 

5. Es ist nun zu prüfen, ob die von den Rekurrenten geltend gemachten Aufwendungen für 

EDV in Höhe von Fr. 3‘295.-- als Berufskosten zum Abzug zuzulassen sind. 

 

 a) Gemäss § 29 Abs. 1lit. a StG können die Kosten selbstbeschaffter Berufswerkzeuge 

als Erwerbsunkosten vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. 

 

 b) Berufswerkzeuge sind alle Gegenstände und Einrichtungen, auf die der Pflichtige für 

die Ausübung seines Berufs angewiesen ist, wie bspw. berufliches Mobiliar oder EDV-

Hard- und Software (vgl. Der Steuerentscheid [StE], 1993, B 22.3 Nr. 49, E. 3a). Auf-

wendungen des Pflichtigen für ein Arbeitsgerät sind aber dann keine abzugsfähigen 

 
 
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Berufskosten, wenn der Pflichtige lediglich um seiner grösseren Bequemlichkeit oder 

persönlicher Präferenzen willen das ihm am Arbeitsplatz zur Verfügung stehende Be-

rufswerkzeug nicht benutzt (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., 3. A. Zürich 

2013, § 26 N 27). Ebenfalls nicht abzugsfähig sind Auslagen für solche Gegenstände, 

über die ein normaler Haushalt sowieso verfügt (vgl. StGE vom 7. November 2014, 510 

14 54, E2c; BStPra, Bd. XX, S. 137; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., § 26 N 27).  

 

 c) Gemäss der im Kanton Basel-Landschaft geltenden Kurzmitteilung Nr. 250 vom 18. 

April 1995 (KM Nr. 250) der Steuerverwaltung muss der Pflichtige für die Zulassung 

des Abzugs für Computeranlagen den Nachweis erbringen, dass der private Computer 

für die Berufsausübung erforderlich ist. Diese Voraussetzung ist erfüllt, wenn der 

Pflichtige auf die Benützung des privaten Computers angewiesen ist. Zudem darf er 

am Arbeitsplatz über keinen Computer verfügen oder die Benutzung des am Arbeits-

platz vorhandenen Computers kann ihm nicht zugemutet werden. Sind diese Voraus-

setzungen erfüllt, kann der Pflichtige 50% der Anschaffungskosten für Computeranla-

gen zum Abzug geltend machen. 

 

 d) Zur spezifischen Frage, ob Lehrkräfte Auslagen für Computeranlagen als Berufskosten 

abziehen können, führte das Bundesgericht in seinem Urteil vom 27. Mai 1999 aus, 

dass im Sinne der bisherigen Rechtsprechung zu den Berufskosten, die entsprechen-

den Auslagen für die Erzielung des Einkommens erforderlich sein müssen. Danach 

genügt für die Bejahung der Erforderlichkeit, dass diese nach wirtschaftlichem Ermes-

sen als der Gewinnung des Einkommens förderlich erachtet werden und dass ihre 

Vermeidung dem Steuerpflichtigen nicht zumutbar war. Ist von Erforderlichkeit auszu-

gehen, muss im Sinne einer Ermessensfrage der Privatanteil festgelegt werden, sofern 

die Computeranlage dem Pflichtigen auch zu privaten Zwecken dienen könnte (vgl. 

StGE vom 7. November 2014, 510 14 54, E. 2c; StE 2000, B 22.3 Nr. 70, E. 2a und 4).  

 

 e) Vorliegend machen die Rekurrenten den Kaufpreis zweier Laptops in Höhe von 

Fr. 2‘598.--, die Kosten der Datenübernahme von einem alten Gerät auf einen der Lap-

tops in Höhe von Fr. 120.--, Lizenzkosten für Software in Höhe von Fr. 143.-- sowie die 

Internet-, Fernseh- und Telefongebühren des Steuerjahres 2014 in Höhe von Fr. 379.-- 

geltend.  

  Wie hiervor in den Erwägungen 3b und 5b ausgeführt, können Berufskosten nur zum 

Abzug zugelassen werden, wenn sie für die Erzielung des Erwerbseinkommens erfor-

 
 
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derlich waren. Die Pflichtigen sind als Lehrperson an einer Sekundarschule und einem 

Gymnasium tätig. Heutzutage sind Lehrer für die Ausübung ihres Berufes auf Compu-

ter angewiesen, damit sie ihre Unterrichtslektionen adäquat vor- und nachbereiten, 

Kontakt mit den Schülern haben und sonstige administrative Arbeiten im Zusammen-

hang mit ihrer Lehrtätigkeit, wie das Führen von Klassen- und Notenbüchern, erledigen 

können. Den Rekurrenten stehen an ihren jeweiligen Schulen keine Computer zur al-

leinigen Benutzung an einem ruhigen, abgeschiedenen Arbeitsplatz zur Verfügung. Die 

geltend gemachten Laptops sind für die Ausübung ihres Berufes unbestrittenermassen 

erforderlich und deshalb grundsätzlich als Berufskosten abzugsfähig. Es ist jedoch 

praxisgemäss ein Privatanteil von 50% auszuscheiden. Somit sind für die Laptops 

Fr. 1‘299.-- als Berufskosten zum Abzug zuzulassen. 

  Die geltend gemachten Gebühren für das Internet decken laut Rechnung der Breitband 

AG nicht bloss diese sondern auch die Kosten für den Fernsehempfang und das Tele-

fon. Da Internet, Fernsehen und Telefon auch von der ganzen Familie genutzt werden 

könne und die Nutzung damit überwiegend privater Natur ist, können diese nicht als 

Berufsunkosten geltend gemacht werden. Der Anteil an diesen Gebühren, der auf eine 

ausschliesslich berufliche Nutzung entfallen würde ist so gering, dass er vernachläs-

sigbar ist weshalb sie den Lebenshaltungskosten zuzurechnen sind. Gleiches gilt für 

die Kosten der Datenübertragung und den Lizenzgebühren. Diese Kosten sind somit 

nicht als Berufsaufwand zum Abzug zuzulassen. 

 

Angesichts des oben Ausgeführten ist der Rekurs in diesem Punkt teilweise gutzuheissen und 

Aufwendungen für EDV in Höhe von Fr. 1‘299.-- zum Abzug zuzulassen. 

 

 

6. Es ist nun zu prüfen, ob die von den Rekurrenten geltend gemachten Kosten für Fachlitera-

tur in Höhe von Fr. 496.-- als Berufskosten zum Abzug zuzulassen sind.  

 

 a) Gemäss § 3 Abs. 1 lit. h Steuerverordnung können Weiterbildungskosten und Kosten 

für Fachliteratur, soweit sie zur Erhaltung oder Sicherung der erreichten Stellung und 

für den Aufstieg im angestammten Beruf im normalen Rahmen notwendig sind, abge-

zogen werden.  

 

 
 
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 b) Die Steuerverwaltung hat in der Veranlagung bereits Kosten für Fachliteratur in Höhe 

von Fr. 407.-- als Berufskosten zum Abzug zugelassen. Strittig ist lediglich noch, ob 

Fr. 89.-- für die Zeitschrift „Fit for Life“ zum Abzug zuzulassen sind.  

  Bei der Zeitschrift „Fit for Life“ handelt es sich um ein sportspezifisches Magazin. Sie 

behandelt insbesondere Fitness-, Lauf- und Ausdauersport aber auch allgemeine 

Sporttrends. Der Rekurrent ist als Sportlehrer tätig. Die Zeitschrift steht somit in unmit-

telbarem Zusammenhang mit seiner beruflichen Tätigkeit und diese Kosten sind als 

Berufskosten zum Abzug zuzulassen. 

 

Der Rekurs ist somit in diesem Punkt gutzuheissen und die Kosten für Fachzeitschriften als 

Berufskosten in Höhe von Fr. 496.-- zum Abzug zuzulassen. 

 

 

7. Im Weiteren ist zu prüfen, ob die Kosten für die auswärtige Verpflegung des Ehemannes in 

der Höhe von Fr. 2‘400.-- als Berufskosten zum Abzug zuzulassen sind.  

 

 a) Gemäss § 3 Abs. 1 lit. b Steuerverordnung können die unselbständig Erwerbenden als 

Erwerbsunkosten die Mehrkosten für auswärtige Verpflegung abziehen. Dies sind 

Fr. 15.-- für jede auswärtige Hauptmahlzeit (in der Regel nur für das Mittagessen), bei 

ständiger auswärtiger Verpflegung Fr. 3‘200.-- pro Jahr. Wird die Hauptmahlzeit durch 

den Arbeitgeber verbilligt (Kantine, Personalrestaurant, Kostenbeitrag in bar, Abgabe 

von Mahlzeitengutscheinen), so wird für diese Mahlzeit der halbe Abzug gewährt. Wer 

wegen kurzer Essenspausen gezwungen ist, mindestens einmal pro Tag eine Haupt-

mahlzeit beim Arbeitgeber einzunehmen (wie z.B. beim Gastgewerbe), kann pro Tag 

(allenfalls pro Jahr) einen halben Abzug vornehmen; für die Einnahme weiterer Mahl-

zeiten beim Arbeitgeber gibt es keinen Anspruch auf mehr als diesen halben Abzug. 

Kein Abzug ist mangels Mehrkosten zulässig, wenn die Hauptmahlzeiten den Steuer-

pflichtigen auf weniger als Fr. 10.-- zu stehen kommen bzw. wenn der Arbeitgeber bei 

der Bewertung allfälliger Naturalbezüge folgende Werte unterschreitet: Mittagessen 

Fr. 10.--, Abendessen Fr. 8.-- oder Fr. 21.50.-- pro Tag für Morgen-, Mittag- und 

Abendessen. 

 

 b) Lehrer können gemäss Langjähriger Praxis den Abzug für auswärtige Verpflegung bei 

einem 100% Pensum für bloss 180 statt, wie die restlichen unselbständig Erwerbstäti-

gen, 220 Tage geltend machen. Bei einem Teilzeitpensum reduziert sich der Abzug 

 
 
Seite 12   

entsprechend. Damit wird berücksichtigt, dass Lehrer im Vergleich zu anderen unselb-

ständigen Erwerbstätigen überdurchschnittlich viele Ferien und sonstige unterrichts-

freie Zeit haben in welcher sie sich nicht aus berufsmässigen Gründen auswärtig Ver-

pflegen müssen. 

 

 c) Die Rekurrenten machen Kosten für die auswärtige Verpflegung des Ehemannes in 

Höhe von Fr. 2‘400.-- (160 Tage x Fr. 15.--) geltend. Der Rekurrent arbeitet Teilzeit mit 

einem Pensum von 72%. Der Abzug für auswärtige Verpflegung berechnet sich dem-

nach wie folgt: (180 Tage x Pensum in %) x Fr. 15.--. Demzufolge sind Fr. 1‘950.-- 

(130 Tage [180 x 72%] x Fr. 15.--) zum Abzug zuzulassen.  

 

Die Veranlagung ist somit in diesem Punkt, entsprechend dem Antrag der Steuerverwaltung, zu 

korrigieren und der Abzug für auswärtige Verpflegung des Ehemannes im Umfang von 

Fr. 1‘950.-- zum Abzug zuzulassen.  

 

 

8. Der Beurteilung unterliegt schliesslich, ob die Zuwendungen an politische Parteien in Höhe 

von Fr. 1‘540.-- zum Abzug zuzulassen sind. 

 

 a) Gemäss § 29 Abs. 1 lit. Ibis StG können die Mitgliederbeiträge und Zuwendungen bis 

zum Gesamtbetrag von Fr. 10'000.-- an politische Parteien, die im Parteienregister 

nach Artikel 76a des Bundesgesetzes über die politischen Rechte vom 17. Dezember 

1976 (BPR) eingetragen sind, im Landrat vertreten sind oder bei den letzten Wahlen 

des Landrates mindestens 3% der Stimmen erreicht haben vom steuerbaren Einkom-

men abgezogen werden. 

 

 b) Die Steuerverwaltung bringt vor, dass nur Mitgliederbeiträge und Zuwendungen an 

politische Parteien selbst und nicht an einzelne Initiativkomitees oder spezielle Wahl-

kampffonds abzugsfähig sind. Dies entspreche dem Wortlaut von § 29 Abs. 1 lit. Ibis 

StG. Dem ist entgegen zu halten, dass es Sinn und Zweck der Norm ist, dass sämtli-

che Zuwendungen, welche politischen Parteien zugutekommen, von den Einkom-

menssteuer abziehbar sind. Dabei ist es unerheblich, wofür diese Zuwendungen an die 

politische Partei fliessen. Es sind sowohl Zuwendungen an Parteien, über welche diese 

frei bestimmen können als auch solche welche ihnen für ein bestimmtes Anliegen 

zweckgebunden zufliessen, zulässig. Ebenso sind Spenden abziehbar, welche für von 

 
 
Seite 13   

ihr unterstützte Initiativ- oder Wahlkomitees der politischen Partei bloss indirekt zuflies-

senden. Auch ist es unerheblich, ob die Zuwendungen freiwillig oder aufgrund einer 

Verpflichtung, wie es z.B. bei Mandatssteuern der Fall ist, geleistet werden (vgl. Rich-

ner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., § 31 N 139). 

  Es sind somit in vorliegendem Fall sowohl die Mitgliederbeiträge und die direkten Par-

teispenden wie auch die Zuwendungen an Initiativen und Wahlkampffonds wie z.B. die 

Beiträge an das Unterstützungskomitee zur Wahl von „C.____ in den Regierungsrat“ in 

Höhe von insgesamt Fr. 1‘540.-- zum Abzug zuzulassen. 

 

Der Rekurs ist in diesem Punkt entsprechend der Erwägungen gutzuheissen und der Abzug für 

Zuwendungen an politische Parteien in Höhe von Fr. 1‘540.-- zu gewähren. 

 

 

9. a) Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens (Obsiegen im Umfang von 80%) sind den 

Rekurrenten reduzierte Verfahrenskosten in Höhe von Fr. 80.-- (20% von Fr. 400.--) 

aufzuerlegen (§ 130 StG i.V.m. § 20 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwal-

tungsprozessordnung vom 16. Dezember 1993 [VPO]). 

 

b) Nach § 130 StG i.V.m. § 21 Abs. 3 VPO kann bei Beschwerden in Steuersachen der 

ganz oder teilweise obsiegenden Partei für den Beizug eines Vertreters eine angemes-

sene Parteientschädigung zulasten der Gegenpartei zugesprochen werden. Für das 

Rekursverfahren machte der Vertreter gemäss Honorarnote vom 21. März 2016 einen 

Zeitaufwand von 7 Stunden zu einem Stundensatz von Fr. 350.-- geltend, was 

Fr. 2‘450.-- (7 Stunden à Fr. 350.--) ergibt. Zusätzlich machte er Auslagen, in Form ei-

ner Auslagenpauschale von 3% des Grundhonorars, von Fr. 73.50 sowie Mehrwert-

steuer (MWST) von Fr. 201.90 und somit eine Parteientschädigung inkl. Auslagen und 

MWST von Fr. 2‘725.40 geltend. Der gerichtlich anerkannte Stundensatz für Anwälte 

beträgt Fr. 250.-- (vgl. Entscheid des Kantonsgericht des Kantons Basel-Landschaft 

vom 17. Juni 2009, publ. in: Basellandschaftliche und Baselstädtische Steuerpraxis 

[BStPra], Bd. XIX, S. 559 ff.). Entsprechend dem Obsiegen von 80% beläuft sich das 

Honorar dementsprechend auf Fr. 1‘400.-- (7 Stunden à Fr. 250.-- x 80%) und folglich 

die Parteientschädigung auf Fr. 1‘557.40 (inklusive Auslagen von Fr. 42.-- [3% von  

Fr. 1‘400.--] und MWST von Fr. 115.40 [8% von Fr. 1‘442.-- {Fr. 1‘400.-- + Fr. 42.--}]). 

 .  

 
 
Seite 14   

Demgemäss    w i r d  e r k a n n t :  

 

://: 1. Der Rekurs wird im Sinne der Erwägungen teilweise gutgeheissen. 

 2. Die Steuerverwaltung wird angewiesen den Abzug für die auswärtige Verpflegung des 

Ehemannes von Fr. 2‘400.-- gemäss Veranlagungsverfügung vom 25. Juni 2015 auf 

Fr. 1‘950.-- und den Abzug für den übrigen Berufsaufwand des Ehemannes von 

Fr. 2‘285.-- gemäss Veranlagungsverfügung vom 25. Juni 2015 auf Fr. 4‘172.-- zu kor-

rigieren. 

 3. Die Rekurrenten haben gemäss § 130 StG i.V.m. § 20 VPO reduzierte Verfahrenskos-

ten in der Höhe von Fr. 80.-- (inkl. Auslagen) zu bezahlen. Der zu viel bezahlte Kosten-

vorschuss in Höhe von Fr. 320.-- wird zurückerstattet. 

 4. Die Steuerverwaltung hat den Rekurrenten eine reduzierte Parteientschädigung in Hö-

he von Fr. 1‘557.40 (inklusive Auslagen und MWSt) zu bezahlen. 

 5. Mitteilung an den Vertreter, für sich und zhd. der Rekurrenten (2), die Gemeinde 

D.____ (1) und die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft (3). 

 

 

 

 

Gegen dieses Urteil wurde am 17. Juni 2016 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Ver-

fassungs- und Verwaltungsrecht erhoben.