# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b49d766d-f59c-55fa-be00-c7e34cbe98f2
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-02-17
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 17.02.2022 S 2020 98
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2020-98_2022-02-17.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und MLaw Ines Stocker 
Gerichtsschreiberin: lic. iur. Claudia Meier

U R T E I L  vom 17. Februar 2022 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________ AG (ehemals A.________ GmbH)
Beschwerdeführerin
vertreten durch B.________

gegen

Ausgleichskasse Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Alters- und Hinterlassenenversicherung 
(Beiträge)

S 2020 98

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Urteil S 2020 98

A. Anlässlich der am 6. Dezember 2019 durch die Revisionsstelle der 
Ausgleichskassen (RSA) bei der damaligen A.________ GmbH (seit der Umwandlung in 
eine Aktiengesellschaft per 2. Juli 2021: A.________ AG) durchgeführten 
Arbeitgeberrevision wurden für die Jahre 2014 bis 2017 verschiedene Unstimmigkeiten 
festgestellt. Unter anderem sei für C.________ für die Jahre 2016 und 2017 ein Bruttolohn 
bescheinigt worden, der die daneben bezogenen Umsatzbeteiligungen nicht enthalte (AK-
act. 1). Die Ausgleichskasse Zug rechnete daraufhin die Umsatzbeteiligungen als 
massgebenden Lohn auf und berechnete die Sozialversicherungsbeiträge der 
Arbeitgeberin für die geprüften Jahre neu. Am 12. Dezember 2019 versandte sie gestützt 
auf die neu anrechenbaren Bruttolöhne Revisionsrechnungen mit 
Nachzahlungsforderungen. In diesen Rechnungen bat sie um Überweisung der 
ausstehenden Beiträge bis spätestens 11. Januar 2020 mit dem Hinweis, dass nach 
Ablauf der Zahlungsfrist automatisch eine gebührenpflichtige Mahnung ausgelöst werde 
(AK-act. 2). Gleichentags erliess die Ausgleichskasse Verfügungen in Bezug auf die 
Verzugszinsen für die auszugleichenden Lohnbeiträge (AK-act. 2). 

Dagegen wehrte sich die Gesellschaft am 8. Januar 2020 mit einem als "Einsprache" 
betitelten Schreiben und ersuchte um Anerkennung des abgerechneten Bruttolohnes von 
C.________ für die Jahre 2016 und 2017. Darin machte sie geltend, D.________ und 
C.________, der die Funktion des CEO wahrgenommen habe, bildeten zusammen die 
Geschäftsleitung der damaligen A.________ GmbH. D.________ habe 66 % und 
C.________ 34 % der GmbH-Anteile gehalten. In den Jahren 2016 und 2017 hätten sich 
die beiden Geschäftsinhaber neben einem Lohn auch eine Dividende ausbezahlt. Da 
C.________ einen gemäss Salarium marktgerechten Monatslohn erhalten habe, sei die 
Höhe der ausgerichteten Dividende irrelevant (AK-act. 3). Mit Einspracheentscheid vom 
24. Juli 2020 wies die Ausgleichskasse die Einsprache ab mit der Begründung, dass die 
Beschwerdeführerin für die Jahre 2016 und 2017 C.________ sowohl eine Dividende als 
auch eine Umsatzbeteiligung ausbezahlt habe. Letztere stelle Lohnbestandteil dar (AK-
act. 5).

B. Gegen den Einspracheentscheid vom 24. Juli 2020 erhob die damalige 
A.________ GmbH am 21. August 2020 Beschwerde beim Verwaltungsgericht Zug und 
beantragte die Anerkennung des abgerechneten Bruttolohnes von C.________ für das 
Jahr 2016 (act. 1 S. 1). Unter Hinweis auf den von der Generalversammlung genehmigten 
Jahresabschluss 2016 macht sie geltend, C.________ habe 2016 keine 

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Urteil S 2020 98

Umsatzbeteiligung erhalten. Vielmehr sei der Betrag als Geldvorbezug seinem 
Kontokorrentkonto belastet worden.

C. Mit Vernehmlassung vom 22. September 2020 wies die Ausgleichskasse Zug auf 
den angefochtenen Einspracheentscheid vom 24. Juli 2020 sowie auf eine Stellungnahme 
der Revisionsstelle der Ausgleichskassen (RSA) vom 21. September 2020 hin und 
beantragte die Abweisung der Beschwerde (act. 3).

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles 
grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Entscheids (in 
casu: 24. Juli 2020) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. auch BGE 121 V 362 E. 1b). Dabei 
sind in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Verwirklichung 
des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 146 V 364 E. 7.1). 

Am 1. Januar 2021 sind die am 21. Juni 2019 verabschiedeten geänderten Bestimmungen 
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; 
SR 830.1) in Kraft getreten. Dementsprechend sieht Art. 82a ATSG vor, dass für im 
Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 21. Juni 2019 beim erstinstanzlichen 
Gericht hängige Beschwerden das bisherige Recht gilt. Die hier zu beurteilende 
Beschwerde wurde am 21. August 2020 der Post übergeben, weshalb die bis 
31. Dezember 2020 gültig gewesenen Normen des ATSG auf den vorliegenden Fall 
Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.

2. Nach Art. 56 ATSG kann gegen Einspracheentscheide Beschwerde erhoben 
werden, wobei in der Regel das Sozialversicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig 
ist, in dem die versicherte natürliche oder juristische Person zur Zeit der 
Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz resp. Sitz hat (Art. 58 Abs. 1 ATSG). Über 
Beschwerden gegen Verfügungen und Einspracheentscheide kantonaler 
Ausgleichskassen entscheidet jedoch in Abweichung von Art. 58 Abs. 1 ATSG das 
Versicherungsgericht am Ort der Ausgleichskasse (Art. 84 des Bundesgesetzes über die 
Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10]). Gemäss § 77 Abs. 1 des 

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Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG; BGS 162.1) in Verbindung mit § 12 Abs. 1 lit. a 
des Einführungsgesetzes zu den Bundesgesetzen über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung und die Invalidenversicherung (EG AHVIVG; BGS 841.1) 
beurteilt das Verwaltungsgericht als einzige kantonale Instanz Beschwerden auf dem 
Gebiet der eidgenössischen Sozialversicherung, für die das Bundesrecht eine kantonale 
Rechtsmittelinstanz vorsieht. Beim vorliegenden Anfechtungsobjekt handelt es sich um 
einen Einspracheentscheid der Ausgleichskasse Zug. Demgemäss ist das 
Verwaltungsgericht des Kantons Zug zur Beurteilung der Beschwerde örtlich und sachlich 
zuständig. Gegen Einspracheentscheide nach Art. 52 Abs. 2 ATSG kann innerhalb von 
30 Tagen nach deren Eröffnung gestützt auf Art. 56 Abs. 1 und Art. 60 Abs. 1 ATSG 
Beschwerde erhoben werden. Die Ausgleichskasse erliess den strittigen 
Einspracheentscheid am Freitag, 24. Juli 2020. Dieser ging der Beschwerdeführerin 
frühestens am darauffolgenden Montag, 27. Juli 2020 zu (vgl. auch BF-act. 1). Die am 
21. August 2020 der Post übergebene Beschwerde ist – unter Berücksichtigung des 
Fristenstillstandes vom 15. Juli bis und mit dem 15. August (Art. 38 Abs. 4 lit. b ATSG) – 
somit rechtzeitig erfolgt. Der angefochtene Entscheid betrifft beitragsrechtliche 
Nachforderungen für die Jahre 2016 und 2017. Folglich ist die Beschwerdeführerin in der 
Sache betroffen und zur Beschwerde legitimiert. Sodann erfüllt die Beschwerdeschrift die 
formellen Voraussetzungen, weshalb sie zu prüfen ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem 
Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; 
BGS 162.11).

3. Zunächst ist zu prüfen, ob es sich bei den Revisionsrechnungen vom 
12. Dezember 2019 um Anordnungen im formlosen Verfahren gemäss Art. 51 ATSG oder 
um im Verfahren nach Art. 49 Abs. 1 ATSG zu erlassende – mithin fehlerhafte – 
Verfügungen handelt.

3.1 Die Ausgleichskasse stellt sich im Einspracheentscheid vom 24. Juli 2020 auf den 
Standpunkt, es handle sich um nicht korrekt eröffnete Verfügungen im Verfahren nach 
Art. 49 Abs. 1 ATSG, womit gegen diese materiellen Verfügungen direkt Einsprache 
einzureichen sei (AK-act. 5 S. 2). Dabei verkennt sie, dass gemäss Art. 14 Abs. 3 AHVG 
Beiträge von Arbeitgebern in der Regel ohne formelle Verfügung erhoben werden. Artikel 
14 Abs. 3 AHVG stellt eine Abweichung vom Grundsatz in Art. 49 Abs. 1 ATSG dar. Diese 
Abweichung gilt auch dann, wenn die Beiträge erheblich sind. Nichts anderes ergibt sich 
aus dem Wortlaut von Art. 39 Abs. 1 der Verordnung über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung (AHVV; SR 831.101), welcher festhält, dass im Falle von 

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Urteil S 2020 98

Nachzahlungen der geschuldeten Beiträge diese lediglich nötigenfalls durch Verfügung 
festzusetzen seien. Selbiges hält die Wegleitung über den Bezug der Beiträge in der AHV, 
IV und EO (WBB, Version 14, gültig ab 1. Januar 2008, Stand: 1. Januar 2020) in 
Rz. 3020 fest, welche im Nachgang an BGer 9C_646/2017 vom 9. März 2018 angepasst 
wurde. Entsprechend ist davon auszugehen, dass die Revisionsrechnungen entgegen der 
Ansicht der Ausgleichskasse keine inkorrekt eröffnete Verfügungen, sondern nach dem 
formlosen Verfahren gemäss Art. 51 Abs. 1 ATSG i.V.m. Art. 14 Abs. 3 AHVG und Art. 39 
AHVV ausgestellte Rechnungen darstellen (vgl. auch VGer ZG S 2020 125 vom 
22. Februar 2021 E. 6.1; BGE 134 V 145 E. 3.2 m.w.H. zur Abgrenzung von Anordnungen 
im Rahmen des formlosen Verfahrens und Verfügungen). Artikel 51 Abs. 2 ATSG hält 
sodann fest, dass es der betroffenen Person freisteht, den Erlass einer formellen 
Verfügung zu verlangen. An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass auch im formlosen 
Verfahren die Aufklärungs- und Beratungspflicht nach Art. 27 Abs. 1 und Abs. 2 ATSG gilt, 
wonach die Ausgleichskasse auf die Möglichkeit, eine formelle Verfügung zu verlangen, 
hätte hinweisen müssen (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 4. Aufl. 2020, Art. 49 N 35). 
Entgegen der Meinung der Beschwerdegegnerin (AK-act. 5 S. 2) fällt eine direkte 
Einsprache aufgrund des formlosen Verfahrens ausser Betracht (Kieser, a.a.O., Art. 51 
N 17 mit Hinweisen; Hansjörg Seiler, Rechtsfragen des Einspracheverfahrens in der 
Sozialversicherung, in: Sozialversicherungsrechtstagung 2007, S. 78). Die 
Ausgleichskasse hätte damit das als "Einsprache" betitelte Schreiben vom 8. Januar 2020 
nicht als Einsprache entgegennehmen dürfen, sondern hätte zuerst eine anfechtbare 
Verfügung erlassen müssen. Dieser Verfügung wäre zugleich auch eine Begründung 
beizufügen gewesen (Kieser, a.a.O., Art. 49 N 68).

3.2 Vorliegend wurde durch die unterlassene Verfügungserstellung ein 
Verfahrensfehler durch die Vorinstanz begangen. Geringfügige Beeinträchtigungen von 
Verfahrensgarantien im Rechtsmittelverfahren können ausnahmsweise geheilt werden. 
Hierfür muss das verletzte Recht im Nachhinein umfassend gewährt werden. Selbst eine 
schwerwiegende Verletzung kann nach der Rechtsprechung geheilt werden, wenn und 
soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen 
Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der 
betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren 
wären. Voraussetzung ist, dass die heilende Instanz selber in Bezug auf die vom 
Gehörsmangel betroffenen Aspekte die gleiche Kognition hat wie die untere Instanz (BGer 
9C_78/2021 vom 26. März 2021 E. 2.1).

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Urteil S 2020 98

Im Bericht der RSA vom 6. Dezember 2019 über die Arbeitgeberkontrolle wurde auf die 
zunächst fehlende Dokumentation zur Umsatzbeteiligung und einer Diskussion unter 
Beizug des Treuhänders hingewiesen (AK-act. 1 S. 1). In einem Excel-Dokument sei für 
das Jahr 2016 eine an C.________ ausbezahlte Umsatzbeteiligung ausgemacht worden, 
welche nicht als Lohn deklariert worden sei. Daraus resultiere ein um Fr. 56'558.50 
höherer AHV-pflichtiger Lohn (AK-act. 1 S. 3). Der Revisionsbericht wurde der 
Beschwerdeführerin zusammen mit den Revisionsrechnungen vom 12. Dezember 2019 
geschickt. Die Beschwerdeführerin kannte damit den rechtlichen Grund für die 
Aufrechnung (Qualifizierung der Umsatzbeteiligung als Bruttolohnbestandteil) bereits bei 
Erhalt der Rechnungen. Somit war es ihr auch ohne weiteres möglich, bereits vor der 
Ausgleichskasse hierzu Stellung zu nehmen. Sie wehrte sich zudem auch nur gegen diese 
Aufrechnungen in den Jahren 2016 und 2017. Die übrigen Korrekturen bzw. 
Nachzahlungen wurden nicht beanstandet. Die Beschwerdeführerin machte sodann im 
Rahmen der Beschwerde keinerlei Verletzung von Verfahrensrechten geltend oder hat in 
anderweitiger Form angezeigt, dass ihr an einem formell richtigen Verfahren mehr liege, 
als an einer beförderlichen Verfahrenserledigung (vgl. auch BGE 132 V 387 E. 6.1). Auch 
vom unbedingten Replikrecht (vgl. Marco Donatsch in: Kommentar zum 
Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 3. Aufl. 2014, § 58 N 32 ff.; BGE 138 I 
484 E. 2.3) hat die durch ihren Treuhänder vertretene Beschwerdeführerin trotz 
entsprechender Fristansetzung (act. 4) keinen Gebrauch gemacht, was ebenfalls darauf 
schliessen lässt, dass sie sich vorliegend hinreichend zum Sachverhalt äussern konnte. 
Das Verwaltungsgericht verfügt über volle Kognition (§ 63 VRG). Unter Berücksichtigung 
der vorigen Ausführungen kann daher davon ausgegangen werden, dass es sich nur um 
eine geringfügige Beeinträchtigung handelt und der Verfahrensmangel durch die 
Äusserungsmöglichkeit vor dem Verwaltungsgericht geheilt werden konnte.

4. Im vorliegenden Beschwerdeverfahren streitig ist nur noch, ob die Leistung an 
C.________ von Fr. 56'558.50 für das Jahr 2016 der AHV-Beitragspflicht unterliegt. Die 
Revisionsrechnung für das Jahr 2017 wird nicht mehr bemängelt.

4.1 Die Beschwerdeführerin hielt in ihrer Eingabe vom 8. Januar 2020 dafür, dass sich 
die beiden Geschäftsinhaber 2016 und 2017 neben einem Lohn auch eine Dividende 
ausbezahlt hätten, die bei C.________ im Rahmen der Revision grösstenteils als 
Lohnbestandteil qualifiziert worden sei (AK-act. 3). 

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Im Beschwerdeverfahren macht sie dagegen geltend, die Zahlung von Fr. 56'558.50 sei im 
ordentlichen und von der Generalversammlung genehmigten Abschluss 2016 als 
Kontokorrentguthaben gegenüber C.________ und nicht als Lohnaufwand verbucht 
worden. Der Betrag sei dem CEO als Geldvorbezug ausbezahlt und seinem 
Kontokorrentkonto belastet worden. Dieses Kontokorrentkonto sei danach teilweise mit 
den Dividendenansprüchen ausgeglichen worden (act. 1). 

4.2 Demgegenüber stellt sich die Ausgleichskasse im angefochtenen 
Einspracheentscheid vom 24. Juli 2020 gestützt auf die Angaben der RSA auf den 
Standpunkt, dass im Jahr 2016 teilweise Zahlungen ohne Buchungstexte verbucht worden 
seien, sodass nur einige Zahlungen mit dem Kontoblatt übereinstimmten. Allerdings habe 
anhand der Unterlagen festgestellt werden können, dass die Beschwerdeführerin 
zugunsten von C.________ eine Umsatzbeteiligung von Fr. 56'558.50 und zwei Tranchen 
Dividendenausschüttungen verbucht habe. Eine Tranche der Dividendenausschüttung sei 
ausbezahlt worden, die zweite Tranche sei gegen das Kontokorrent als Rückzahlung 
Darlehen verbucht worden (AK-act. 5 S. 3). 

Im Beschwerdeverfahren weist die Ausgleichskasse auf die Angaben der RSA in der 
Stellungnahme vom 21. März [recte: September] 2020 (act. 3). Diese hielt fest, dass die 
Lohnzahlungen netto inklusive Spesen im Jahr 2016 mehrheitlich ohne Buchungstexte 
verbucht worden seien, was eine lückenlose Abstimmung mit der Lohnbuchhaltung bzw. 
mit den Lohnausweisen verunmöglicht habe. Um eine entsprechende Stichprobeprüfung 
des Personalaufwandkontos durchführen zu können, habe man daher auf ein zur 
Verfügung gestelltes Excel-Dokument zurückgreifen müssen, das als 
Lohnübersichtstabelle gedient habe. Das Dokument sei deutlich mit den Betreffen "Lohn 
brutto", "Spesen", "Umsatzbeteiligungen" sowie mit den diversen 
sozialversicherungspflichtigen Abzügen betitelt. Mit Hilfe der Lohnübersichtstabelle habe 
ein Bruttolohn inklusive Umsatzbeteiligungen in Höhe von Fr. 236'558.50 und eine daraus 
resultierende Differenz von Fr. 56'558.50 zu dem gemeldeten Jahresbruttolohn festgestellt 
werden können. Die zur Verfügung stehende Buchhaltung sowie das undurchsichtige 
Personalaufwandkonto, habe dazu gezwungen, die Lohnübersichttabelle als wesentliche 
Grundlage für die Durchführung der Arbeitgeberkontrolle zu benutzen. Die Summe von 
Fr. 56'558.50 sei über das Lohnaufwandkonto ausbezahlt worden. Es lasse sich zwar 
nicht belegen, ob es sich um eine Lohn- oder um eine Umsatzbeteiligungszahlung handle. 
Es stehe jedoch fest, dass es sich nicht um Dividende oder Vorbezüge von Dividenden 
handle (AK-act. 6).

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5.
5.1 Nach Art. 5 Abs. 1 und Art. 14 Abs. 1 AHVG werden vom Einkommen aus 
unselbstständiger Erwerbstätigkeit, dem massgebenden Lohn, Beiträge erhoben. Als 
massgebender Lohn gemäss Art. 5 Abs. 2 AHVG gilt jedes Entgelt für in unselbstständiger 
Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit. Zum massgebenden Lohn 
gehören begrifflich sämtliche Bezüge der Arbeitnehmerin und des Arbeitnehmers, die 
wirtschaftlich mit dem Arbeitsverhältnis zusammenhängen, gleichgültig, ob dieses 
Verhältnis fortbesteht oder gelöst worden ist und ob die Leistungen geschuldet werden 
oder freiwillig erfolgen. Als beitragspflichtiges Einkommen aus unselbstständiger 
Erwerbstätigkeit gilt somit nicht nur unmittelbares Entgelt für geleistete Arbeit, sondern 
grundsätzlich jede Entschädigung oder Zuwendung, die sonst wie aus dem 
Arbeitsverhältnis bezogen wird, soweit sie nicht kraft ausdrücklicher gesetzlicher Vorschrift 
von der Beitragspflicht ausgenommen ist. Grundsätzlich unterliegen nur Einkünfte, die 
tatsächlich geflossen sind, der Beitragspflicht (BGE 133 V 153 E. 3.1 mit Hinweisen).

5.2 AHV-Beiträge sind nur auf dem Erwerbseinkommen geschuldet, nicht aber auf 
dem Vermögensertrag (BGE 145 V 50 E. 3.1; 141 V 634 E. 2.1). Dividenden sind 
grundsätzlich beitragsfreier Vermögensertrag (vgl. auch Rz. 2011 der Wegleitung des BSV 
über den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO [WML]). Richtet eine 
Aktiengesellschaft Leistungen an Arbeitnehmer aus, die gleichzeitig Inhaber 
gesellschaftlicher Beteiligungsrechte sind oder Inhabern solcher Rechte nahestehen, 
erhebt sich bei der Festsetzung sowohl der direkten Steuer als auch der 
Sozialversicherungsbeiträge die Frage, ob und inwieweit es sich um Arbeitsentgelt 
(massgebenden Lohn) oder aber um Gewinnausschüttung (Kapitalertrag) handelt. 
Letztere unterliegt beim Empfänger der direkten Bundessteuer im Sinne von Art. 20 Abs. 1 
lit. c des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (DBG; SR 642.11), da sie ihren 
Grund in der Aktionärseigenschaft des Empfängers hat. Nach der Rechtsprechung 
gehören Vergütungen, die als reiner Kapitalertrag zu betrachten sind, nicht zum 
massgebenden Lohn. Ob eine Vergütung als reiner Kapitalertrag zu qualifizieren ist, 
beurteilt sich nach dem Wesen und der Funktion einer Zuwendung. Deren rechtliche oder 
wirtschaftliche Bezeichnung ist nicht entscheidend und höchstens als Indiz zu werten. 
Unter Umständen können auch Zuwendungen aus dem Reingewinn einer 
Aktiengesellschaft beitragsrechtlich massgebender Lohn sein; dies gilt laut Art. 7 lit. h 
AHVV namentlich für Tantiemen. Es handelt sich dabei um Vergütungen, die im 
Arbeitsverhältnis ihren Grund haben. Zuwendungen, die nicht durch das Arbeitsverhältnis 

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gerechtfertigt werden, gehören nicht zum massgebenden Lohn, sondern sind 
Gewinnausschüttungen, welche eine Gesellschaft ihren Gesellschaftern ohne 
entsprechende Gegenleistung zuwendet, aber unbeteiligten Dritten unter den gleichen 
Umständen nicht erbringen würde (BGE 145 V 50 E. 3.2; 141 V 634 E. 2.2).

5.3 Im Lichte der gesetzlichen Grundentscheidung, wonach nur Erwerbseinkommen, 
nicht aber Vermögensertrag beitragspflichtig ist, muss bei der Beurteilung von Leistungen, 
welche eine Aktiengesellschaft an Personen ausrichtet, die zugleich Arbeitnehmer und 
Aktionäre sind, einerseits eine angemessene Entschädigung für die geleistete Arbeit, 
andererseits ein angemessener Vermögensertrag zugrunde gelegt werden. Während die 
Steuerbehörden allenfalls eine als Lohn deklarierte Leistung als verdeckte 
Gewinnausschüttung qualifizieren, wenn sie einem Arbeitnehmer, der nicht zugleich 
Aktionär wäre, nicht erbracht worden wäre (vgl. dazu BGE 134 V 297 E. 2.2), können 
umgekehrt die AHV-Behörden eine als Gewinnausschüttung deklarierte Leistung als 
massgeblichen Lohn qualifizieren, wenn sie einem Aktionär, der nicht zugleich 
Arbeitnehmer wäre, nicht erbracht worden wäre. Praxisgemäss ist es Sache der 
Ausgleichskassen, selbstständig zu beurteilen, ob ein Einkommensbestandteil als 
massgebender Lohn oder als Kapitalertrag qualifiziert werden muss. Der in Art. 23 AHVV 
enthaltenen Ordnung entspricht es, dass sie sich in der Regel jedoch an die 
bundessteuerrechtliche Betrachtungsweise halten. Soweit es vertretbar ist, soll eine 
verschiedene Einschätzung der Steuerbehörde und der AHV-Verwaltung vermieden 
werden, dies um der Einheit und der Widerspruchslosigkeit der gesamten Rechtsordnung 
Willen (BGE 145 V 50 E. 3.3; 141 V 634 E. 2.5).

5.4. Die Behörden weichen von der von der Gesellschaft gewählten Aufteilung 
zwischen Lohn und Dividende nur ab, wenn ein offensichtliches Missverhältnis zwischen 
Arbeitsleistung und Lohn bzw. zwischen eingesetztem Vermögen und Dividende besteht. 
Rechtsprechungsgemäss werden deklariertes AHV-Einkommen und branchenübliches 
Gehalt einerseits, Dividendenzahlung und Aktienwert andererseits zueinander in 
Beziehung gesetzt, um zu prüfen, ob ein solches Missverhältnis besteht, und zu 
bestimmen, ob ein Teil der ausgeschütteten Dividende als beitragspflichtiges Einkommen 
aufzurechnen ist (BGE 145 V 50 E. 3.2; 141 V 634 E. 2.2.2).

6.
6.1 Vorliegend wird der Beschwerdeführerin nicht vorgeworfen, an C.________ einen 
nicht marktüblichen Monatslohn ausbezahlt zu haben. Auch wird kein Missverhältnis 

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zwischen den Lohn- und Dividendenzahlungen an C.________ geltend gemacht. Auf die 
diesbezüglichen Ausführungen der Beschwerdeführerin (AK-act. 3 S. 2) ist somit nicht 
weiter einzugehen.

6.2 Umstritten ist die rechtliche Einordnung des an C.________ geleisteten Betrags 
von Fr. 56'558.50. Dieser Betrag taucht einmal unter dem Titel "kurzfristiges Darlehen 
C.________ (Achtung Korrekturbuchung wegen Lohn)" als Kontokorrentguthaben 
gegenüber C.________ auf (BF-act. 4). Gemäss Angabe der Beschwerdeführerin wurde 
dieser Betrag denn auch tatsächlich an den CEO ausbezahlt (act. 1 S. 3). 

Dem Lohnblatt 2016 für C.________ (AK-act. 6) kann indessen entnommen werden, dass 
der Betrag von Fr. 56'558.50 auf den Rappen genau der Differenz zwischen der dem CEO 
ausbezahlten Bruttolohn (Fr. 151'169.45) zuzüglich der entrichteten Umsatzbeteiligung 
(zwei Zahlungen von insgesamt Fr. 85'389.05) und dem deklarierten Bruttolohn von 
Fr. 180'000.– ([Fr. 151'169.45 + Fr. 85'389.05] - Fr. 180'000.– = Fr. 56'558.50) entspricht. 
Weshalb lediglich ein Teil der ausbezahlten Umsatzbeteiligung als Lohn deklariert wurde, 
lässt sich weder den Akten noch den Angaben der Beschwerdeführerin entnehmen. Der 
strittige Betrag von Fr. 56'558.50 entspricht denn auch keiner der beiden im Lohnblatt als 
Umsatzbeteiligung ausgewiesenen Zahlungen (Fr. 39'914.50 im Januar 2016 und 
Fr. 45'474.55 im August 2016). Auch der deklarierte Lohn von Fr. 180'000.– weicht vom 
tatsächlich ausbezahlten Bruttolohn von Fr. 151'169.45 doch erheblich ab. Unter diesen 
Umständen liegt der Schluss nahe, dass C.________ für seine Tätigkeit als CEO der 
Beschwerdeführerin eine höhere Entschädigung bezogen hatte, als der fürs Jahr 2016 
deklarierte, runde Betrag von Fr. 180'000.–. Daran vermögen auch die von der 
Beschwerdeführerin eingereichten, mit Bezug auf die korrekte Einordnung der strittigen 
Zahlung wenig aufschlussreichen Unterlagen (die Jahresrechnungen 2015 und 2016 
sowie die darauf beruhenden, nicht unterzeichneten Protokolle der ordentlichen 
Generalversammlungen vom 7. Dezember 2016 und 15. August 2017 [BF-act. 3]) etwas 
zu ändern. Es ist somit nicht zu beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin gestützt auf 
das von der Beschwerdeführerin zur Verfügung gestellte Lohnblatt die Leistung von 
Fr. 56'558.50 nicht als Dividende, sondern als beitragspflichtigen Lohn qualifiziert hat. Dies 
führt zur Abweisung der Beschwerde.

7. Das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist kostenlos (Art. 61 
lit. a ATSG) und der in casu vollumfänglich unterliegenden Beschwerdeführerin kann auch 
keine Parteientschädigung zugesprochen werden (Art. 61 lit. g ATSG). 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin (im Doppel und mit 
ausführlicher Rechtsmittelbelehrung), an die Beschwerdegegnerin sowie an das 
Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern.

Zug, 17. Februar 2022

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am