# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 24a0d883-90a5-5839-963d-1afb8b5e6b9d
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-10-24
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 24.10.2017 200 2016 1124
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2016-1124_2017-10-24.pdf

## Full Text

200 16 1124 IV
LOU/GET/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 24. Oktober 2017

Verwaltungsrichter Loosli, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Matti, Verwaltungsrichter Knapp
Gerichtsschreiber Germann

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 17. Oktober 2016

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Okt. 2017, IV/16/1124, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die … geborene A.________ (nachfolgend Versicherte bzw. Beschwerde-
führerin) wurde am 27. April 2012 von ihrem Krankentaggeldversicherer bei 
der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) unter Hinweis auf eine 
Herzkrankheit sowie eine seit dem 13. Dezember 2011 bestehende 
100%ige Arbeitsunfähigkeit zur Früherfassung gemeldet (Akten der IV-
Stelle Bern [nachfolgend IVB bzw. Beschwerdegegnerin], [act. II], 5). Mit 
Schreiben vom 17. September 2012 (act. II 8) teilte die IVB der Versicher-
ten mit, da sie trotz wiederholter Aufforderung keine Anmeldung zum Leis-
tungsbezug eingereicht habe, werde der Fall abgeschlossen. 

Nachdem sich die Versicherte am 25. Juni 2015 (act. II 9) bei der IVB tele-
fonisch nach dem Stand eines angeblich von ihr am 23. Dezember 2013 
eingereichten Leistungsgesuchs erkundigt hatte, reichte sie am 29. Sep-
tember 2015 zwei vom 13. Dezember 2013 und vom 31. August 2015 da-
tierende Leistungsgesuche ein (act. II 12). Hierauf tätigte die IVB 
erwerbliche Abklärungen und holte medizinische Berichte sowie einen ärzt-
lichen Bericht des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) ein, welcher als 
Diagnosen eine dilatative Kardiopathie, eine normalisierte Herzfunktion 
sowie eine Erschöpfungsdepression festhielt (act. II 33 S. 4). Auf dessen 
Empfehlung liess die IVB die Versicherte durch Dr. med. C.________, 
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, begutachten (Expertise vom 
17. August 2016 [act. II 42.1]). Mit Vorbescheid vom 24. August 2016 (act. 
II 43) stellte sie der Versicherten die Ablehnung eines Leistungs- bzw. Ren-
tenanspruchs in Aussicht mit der Begründung, dass ein Anspruch auf Ren-
tenleistungen frühestens per März 2016 habe entstehen können, jedoch 
spätestens seit April 2015 kein Gesundheitsschaden im Rechtssinne mehr 
vorliege. Daran hielt die IVB – nachdem die Versicherte Einwand erhoben 
hatte – mit Verfügung vom 17. Oktober 2016 fest (act. II 49). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Okt. 2017, IV/16/1124, Seite 3

B.

Dagegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 
mit Eingabe vom 17. November 2016 Beschwerde. Sie stellt den folgenden 
Antrag: 

Die Verfügung vom 17. Oktober 2016 sei aufzuheben und die Angelegenheit 
sei zur neuen Sachverhaltsabklärung und Beurteilung an die Vorinstanz 
zurückzuweisen.

- unter Entschädigungsfolge - 

In der Begründung macht die Beschwerdeführerin im Wesentlichen gel-
tend, die Beschwerdegegnerin habe den Sachverhalt nicht hinreichend 
abgeklärt. Insbesondere sei das psychiatrische Gutachten von Dr. med. 
C.________ nicht beweiswertig. Mit Erlass der angefochtenen Verfügung 
sei auch die Tatsache, dass die Beschwerdeführerin nicht nur seitens ihrer 
Hausärztin sondern auch vom Spezialarzt zu 100% arbeitsunfähig beurteilt 
werde, übergangen worden. Gemäss Dr. med. D.________, Facharzt für 
Kardiologie und Allgemeine Innere Medizin, leide die Beschwerdeführerin 
an einer schweren posttraumatischen psychofunktionellen Belastungs-
störung. Weiter bestehe der Verdacht auf eine Burnout-Problematik und 
eine depressive Verstimmung. Weitere Abklärungen seien damit zwingend 
angezeigt. Indem die Beschwerdegegnerin zudem dem „Wunsch der Be-
schwerdeführerin“ (S. 5, Ziffer 2.2), ihre Hausärztin zu kontaktieren, nicht 
gefolgt sei, habe sie ihr rechtliches Gehör verletzt.

Mit Beschwerdeantwort vom 15. Dezember 2016 beantragt die Beschwer-
degegnerin die Abweisung der Beschwerde. 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 

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Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten. 

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 17. Oktober 2016 
(act. II 49). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin 
auf eine Invalidenrente.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG). 

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer 

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Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen 
Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem 
nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 
ATSG). 

2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine 
Rente, wenn sie ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufga-
benbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnah-
men wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 
40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf 
dieses Jahres zu mindestens 40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c).

2.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und be-
züglich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weite-
ren sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

3.

3.1 Zunächst ist hinsichtlich des massgeblichen Beurteilungszeitraums 
mit Blick auf den vorliegend streitgegenständlichen Rentenanspruch Fol-
gendes festzuhalten: Nach der durch den Krankentaggeldversicherer er-
folgten Meldung zur Früherfassung am 27. April 2012 (act. II 5; vgl. Art. 3b 
Abs. 2 lit. f IVG) forderte die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin 
gestützt auf Art. 3c Abs. 6 IVG vergeblich auf, sich bei der Invalidenversi-
cherung anzumelden, weshalb sie den Fall mit Schreiben vom 17. Septem-
ber 2012 (act. II 8) abschloss verbunden mit dem Hinweis, dass die 
unterbliebene IV-Anmeldung bei einer späteren Anmeldung zu Leistungs-
kürzungen oder -verweigerungen führen könne. Laut den IV-Akten erfolgte 

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auch in der Zeit danach (vorerst) keine Anmeldung zum Leistungs- bzw. 
Rentenbezug. 

Soweit die Beschwerdeführerin sodann mit der am 29. September 2015 
(act. II 12 S. 1) bei der Beschwerdegegnerin erneut eingegangenen An-
meldung zum Leistungsbezug geltend macht, sie habe bereits am 13. De-
zember 2013 ein Leistungsgesuch eingereicht – wobei sie auf eine Kopie 
einer Anmeldung mit dem nämlichen Datum verweist (vgl. S. 12) –, kann 
darauf nicht abgestellt werden, da ihr der Beweis misslingt, dass die An-
meldung im Dezember 2013 tatsächlich erfolgt war. Dies räumte die Be-
schwerdeführerin mit Schreiben vom 27. November 2015 (act. II 23) denn 
auch selber ein und macht namentlich auch im vorliegenden Beschwerde-
verfahren nichts Gegenteiliges geltend. Indem die Anmeldung zur Früher-
fassung keine Rechte begründet, sondern allein Verhaltenspflichten der 
versicherten Person (vgl. ULRICH MEYER/MARCO REICHMUTH, Bundesgesetz 
über die Invalidenversicherung [IVG], 3. Aufl. 2014, S. 12, Rz. 1), entfaltet 
sie mit Bezug auf den zeitlichen Beginn eines allfälligen Rentenanspruchs 
keine Rechtswirkungen. Massgebend ist demnach die vom 31. August 
2015 datierende Anmeldung (act. II 12 S. 6), welche nach der Aktenlage 
zusammen mit dem Gesuch vom 13. Dezember 2013 am 26. September 
2015 der Post übergeben wurde (S. 14) und bei der Beschwerdegegnerin 
am 29. September 2015 (S. 1) einging. Ein potentieller Rentenanspruch 
bestände gestützt auf Art. 29 Abs. 1 IVG mit der Beschwerdegegnerin so-
mit frühestens per März 2016, wenn und soweit in diesem Zeitpunkt die 
Tatbestandvoraussetzungen für den Leistungsbezug (vgl. E. 2.1 f. vorne) 
erfüllt waren. Dies wird denn auch von der Beschwerdeführerin nicht be-
stritten. 

3.2 Im vorliegend massgebenden Beurteilungszeitraum bis zur ange-
fochtenen Verfügung vom 17. Oktober 2016 (act. II 49; vgl. E. 3.1 hiervor) 
präsentierte sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin auf-
grund der medizinischen Akten im Wesentlichen wie folgt: 

3.2.1 Im Bericht vom 22. April 2015 (act. II 20.2 S. 4 f.) hielt Dr. med. 
E.________, Facharzt für Kardiologie und Allgemeine Innere Medizin, fest, 
bei der Beschwerdeführerin sei im Jahre 2013 eine schwerste dilatierende 
Kardiomyopathie diagnostiziert worden. Bei der Abklärung habe keine ein-

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deutige Ätiologie gefunden werden können, insbesondere sei keine ischä-
mische Komponente dabei. Unter konsequenter medikamentöser Herzin-
suffizienzbehandlung habe sich nun wie ein Wunder die linksventrikuläre 
Funktion und Dimension normalisiert. Bei der heutigen Untersuchung habe 
er einen nicht mehr dilatierten linken Ventrikel gefunden, welcher praktisch 
eine normale Auswurfleistung zeige. Ein Vitium liege nicht vor. Die Be-
schwerdeführerin sei klinisch kardial kompensiert. Sie habe jedoch ein Bur-
nout „gemacht“ und „etwas Konzentrationsschwierigkeiten bei den …“ (S. 
4). 

3.2.2 Dr. med. F.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, 
hielt im Bericht vom 8. Dezember 2015 (act. II 25 S. 2-7) als Diagnose mit 
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Kardiomyopathie (S. 2) fest. Die 
Arbeitsunfähigkeit betrage seit Dezember 2011 100%; selbst … könnten 
nicht mehr ausgeführt werden (S. 4). 

3.2.3 Dr. med. E.________ hielt im Bericht vom 28. Dezember 2015 
(act. II 31 S. 7 f.) fest, der Beschwerdeführerin gehe es ordentlich. Sie sei 
aber sehr rasch ermüdbar. Sie könne eine Viertelstunde geradeaus gehen, 
etwa 10 bis 15 Minuten Haushaltarbeiten machen. Wenn sie koche, könne 
sie nicht gerade unmittelbar danach essen, weil sie so erschöpft sei. Angor 
und Palpitationen fehlten; keine Schwindelattacken oder Synkopen. Es 
ergebe sich eine erfreuliche Persistenz der Normalisierung der Funktion 
und Dimension des linken Ventrikels bei ursprünglich schwerer dilatieren-
der Kardiomyopathie nicht ischämischer Grundlage vor zwei Jahren. Die 
Ejektionsfraktion (EF) sei normal. Die Beschwerdeführerin sei auch klinisch 
kardial absolut kompensiert. Etwas diskrepant sei natürlich die nach wie vor 
rasche Erschöpfbarkeit. Die Beschwerdeführerin habe eine sehr geringe 
körperliche Leistungsfähigkeit und sei oft sehr müde. Sicher spiele da eine 
muskuläre und eine psychische Komponente eine Rolle. Sie scheine nicht 
imstande zu sein, in ihrem selbständigen Beruf tätig zu sein (S. 7). 

Mit zu Handen der Beschwerdegegnerin verfasstem Bericht vom 29. De-
zember 2015 (act. II 31 S. 1-6) hielt Dr. med. E.________ fest, die bisheri-
ge Tätigkeit als selbständig Erwerbende sei nicht mehr möglich; die 
Beschwerdeführerin sei sehr rasch ermüdbar, schläfrig und körperlich 
schwach (S. 2). 

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3.2.4 Der RAD-Arzt Dr. med. G.________, Facharzt für Allgemeine In-
nere Medizin, hielt mit ärztlichem Bericht vom 18. Januar 2016 (act. II 33 S. 
3 f.) unter Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine dilata-
tive Kardiopathie und eine normalisierte Herzfunktion und unter Diagnosen 
ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine Erschöpfungsdepression 
fest (S. 4). Aus der Sicht des RAD sei bei normalisierter Herzfunktion die 
angestammte körperliche leichte Arbeit im … spätestens mit Bericht von 
Dr. med. E.________ vom 22. April 2015 wieder zumutbar. Dieser Arzt 
habe zudem die Diagnose einer Erschöpfungsdepression gestellt, welche 
nicht nachvollziehbar sei, da eine depressive Symptomatik gemäss ICD-10 
F32 nicht geschildert werde und andererseits die Kriterien für ein Erschöp-
fungssyndrom gemäss ICD-10 F 48.0 nicht vollständig erfüllt seien. Somit 
sei eine befristete Arbeitsunfähigkeit nur aus somatischen Gründen nach-
vollziehbar (S. 3). Bei wiederhergestellter kardialer Funktion sei die körper-
lich leichte Arbeit im … wieder vollzeitig zumutbar. Da psychische 
Einschränkungen geltend gemacht würden sei eine psychiatrische Experti-
se notwendig (S. 4). 

3.2.5 Dr. med. C.________ hielt im Gutachten vom 17. August 2016 
(act. II 42.1) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Dys-
thymie (ICD-10 F34.1) und als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits-
fähigkeit einen Verdacht auf eine Neurasthenie (ICD-10 F48.0) sowie die 
Aufgabe der Arbeitstätigkeit (ICD-10 Z56) fest (S. 7). Die Beschwerdeführe-
rin zeige die Ermüdbarkeit in hohem Ausmass, sie schlafe tief und lang, 
könne keine Anstrengungen auf sich nehmen, auch leichte Tätigkeiten führ-
ten zu einer Müdigkeit. So schlafe sie bei der heutigen Untersuchung (12. 
August 2016) oft beinahe ein. Es stelle sich die Frage, wie weit die hohe 
Ermüdbarkeit durch eine psychiatrische Störung erklärt werden könne. In 
erster Linie könne eine Neurasthenie bzw. eine Erschöpfungsdepression in 
Frage kommen. Die Beschwerdeführerin zeige diesbezüglich vor allem das 
Symptom der gesteigerten Ermüdbarkeit nach Anstrengung. Sie äussere 
aber kaum körperliche Missempfindungen; es sei auch darauf hinzuweisen, 
dass keine Erschöpfung wegen einer ausserhäuslichen Arbeit bestehen 
könne. Diese Diagnose könne also nur verdachtsweise gestellt werden. 

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Die Symptomatik einer depressiven Episode sei nicht erfüllt. Auch der Be-
fund spreche dagegen, die Beschwerdeführerin sei bei der Untersuchung 
grossteils stimmungsmässig ausgeglichen, sie zeige zudem keine anderen 
Symptome einer depressiven Episode. Sie habe aber Mühe, über die Ein-
schränkungen der Lebensführung zu sprechen, vor allem die Aufgabe der 
Arbeitstätigkeit habe eine Belastung dargestellt. Die milde depressive 
Symptomatik könne als Dysthymie aufgefasst werden. Die Beschwerdefüh-
rerin erhalte ein antidepressiv wirkendes Medikament. Zusätzlich erfolge 
eine hausärztliche Therapie (S. 8); eine psychiatrische Behandlung sei 
nicht angezeigt, da bestimmte, nicht psychiatrische Gründe zu den Ver-
stimmungen führten. Aus rein psychiatrischer Sicht könne die Arbeitsun-
fähigkeit nur partiell erklärt und allenfalls seit 2013 eine leichte 
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert werden (ca. 10% [S. 9]). 

3.2.6 Am 7. September 2016 (act. II 50 S. 15 f.) hielt Dr. med. 
E.________ fest, die Beschwerdeführerin sei klinisch kardial kompensiert 
(S. 15). Die allgemeine Müdigkeit sei wahrscheinlich eher nicht kardialen 
Ursprungs. Er empfehle eine echokardiographische Untersuchung (S. 16). 

3.2.7 Diese erfolgte am 8. November 2016 (act. II 50 S. 20-23). Mit Be-
richt vom 14. November 2016 (act. II 50 S. 18 f.) hielt Dr. med. D.________ 
fest, erfreulicherweise hätten sich die Herzorganbefunde weitgehend nor-
malisiert, weshalb aus kreislaufmässiger Sicht auch eine deutliche Verbes-
serung des Leistungsvermögens zu erwarten wäre. Dies sei jedoch nicht 
der Fall; vielmehr bestehe eine absolute Leistungsintoleranz, welche un-
möglich kardial zu begründen sei. Aufgrund des Gesamteindrucks müsse 
bei der Beschwerdeführerin eine schwere posttraumatische psychofunktio-
nelle Belastungsstörung von bei Herzpatienten ungewöhnlichen Ausmas-
ses angenommen werden. Wie weit diese durch die Herzkrankheit 
getriggert worden sei oder ob eine anderweitige psychische Störung vorlie-
ge, lasse sich aus seiner Optik nicht abschliessend sagen; immerhin könne 
ein indirekter Zusammenhang mit der Herzkrankheit postuliert werden. Er-
gänzend dazu seien aber weitere, extrakardiale Faktoren zur Erklärung des 
Zustandsbildes erforderlich. Anamnestisch und in früherem Arztbericht do-
kumentiert seien eine Burnout-Problematik und eine depressive Verstim-
mung bei Verdacht auf psychosoziale Belastungssituation. Es bestehe eine 

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100%ige Arbeitsunfähigkeit. Im Hinblick auf das laufende IV-Verfahren 
empfehle er eine „vertiefte psycho-somatische und psycho-funktionelle Ab-
klärung mit psychologisch-psychiatrischem Hintergrund“ (S. 19).

3.3

3.3.1 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

3.3.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352). 

3.4 Die angefochtene Verfügung vom 17. Oktober 2016 (act. II 49) 
erging auf der Grundlage eines vollständig erhobenen Sachverhalts, wes-
halb im Umstand, wonach die Beschwerdegegnerin – entgegen dem ein-
wandweisen Antrag der Beschwerdeführerin (vgl. act. II 44 S. 1) – auf eine 
Kontaktnahme mit deren Hausärztin verzichtet hat, keine Verletzung des 
rechtlichen Gehörs zu erblicken ist (vgl. Beschwerde, S. 5, Ziffer 2.1 f.). 
Gegenteils lässt sich – wie nachfolgend zu zeigen ist – der vorliegend im 
Streit stehende Rentenanspruch aufgrund der im Recht liegenden medizi-
nischen Berichte zuverlässig beurteilen: 

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3.4.1 In somatischer bzw. kardialer Hinsicht steht aufgrund der diversen 
Stellungnahmen der behandelnden Kardiologen fest, dass sich die im Jah-
re 2013 aufgetretene schwere dilatierende Kardiomyopathie unter medika-
mentöser Herzinsuffizienzbehandlung zurückbildete und die 
Beschwerdeführerin spätestens seit dem Bericht von Dr. med. E.________ 
vom 22. April 2015 (act. II 20.2 S. 4 f.) einen weitgehend normalen kardia-
len Befund aufweist. Dies bestätigte auch Dr. med. D.________ im Bericht 
vom 14. November 2016 (act. II 50 S. 19). Dabei konnte und kann die von 
der Beschwerdeführerin geklagte rasche Ermüdbarkeit bzw. die von Dr. 
med. D.________ als solche bezeichnete „absolute Leistungsintoleranz“ 
kardial nicht begründet werden. Wenn er im genannten Bericht dennoch 
einen indirekten Zusammenhang mit der Herzkrankheit postuliert, lässt dies 
deshalb nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
auf eine kardiale Genese der Beschwerden schliessen, zumal Dr. med. 
D.________ gleichzeitig ausdrücklich festhielt, dass „aus kreislaufmässiger 
Sicht“ eine deutliche Verbesserung des Leistungsvermögens zu erwarten 
wäre. Soweit vorliegend die somatisch orientierten Ärzte namentlich auf-
grund der geltend gemachten raschen Ermüdbarkeit eine 100%ige Arbeits-
unfähigkeit in der früheren (angestammten) Tätigkeit als (selbständige) … 
respektive für „…“ (vgl. act. II 25 S. 4) attestierten, lässt sich dies somatisch 
respektive kardial demnach nicht begründen und es kann nicht darauf ab-
gestellt werden, zumal die Annahme eines (invalidenversicherungsrechtlich 
relevanten) Gesundheitsschadens eine fachärztlich schlüssig gestellte Dia-
gnose nach einem wissenschaftlich anerkannten Klassifikationssystem 
voraussetzt (BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50). Für weitere Abklärungen besteht 
entgegen der Beschwerdeführerin kein Anlass, da der Sachverhalt – wie 
dargelegt – in kardialer Hinsicht abgeklärt ist und sich weder aus den Akten 
Hinweise ergeben noch von den behandelnden Ärzten auch nur in Betracht 
gezogen wird, dass allenfalls anderweitige somatische Befunde – ausser-
halb der Kardiologie – für die geltend gemachte rasche Ermüdbarkeit ver-
antwortlich zeichnen könnten. Die vom RAD-Arzt Dr. med. G.________ im 
ärztlichen Bericht vom 18. Januar 2016 ab dem 22. April 2015 im ange-
stammten Beruf (…) und für körperlich leichte Verweistätigkeiten (aus so-
matischer Sicht) attestierte 100%ige Arbeitsfähigkeit (vgl. act. II 33 S. 4) 
erweist sich somit im Lichte der medizinischen Aktenlage ohne weiteres als 

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nachvollziehbar und überzeugt (vgl. E. 3.3.2 vorne), weshalb darauf abge-
stellt werden kann. 

3.4.2 In psychischer Hinsicht diagnostizierte Dr. med. C.________ im 
Gutachten vom 17. August 2016 (act. II 42.1) eine Dysthymie (S. 7) und 
attestierte eine 10%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 9). Das Gutachten erfüllt mit 
Bezug auf die Diagnosestellung die Voraussetzungen der Rechtsprechung 
an Expertisen (vgl. E. 3.3.2 hiervor) und erbringt vollen Beweis (vgl. BGE 
125 V 351 E. 3b/bb S. 353). Es ist nachvollziehbar und die Schlussfolge-
rungen sind überzeugend begründet. Was die Beschwerdeführerin dage-
gen vorbringt (vgl. Beschwerde, S. 5, Ziffer 2.4), dringt nicht durch: So 
beruht die Expertise entgegen ihrer Behauptung auf einer persönlichen 
Untersuchung (act. II 42.1 S. 2) und nicht allein auf einer Beurteilung an-
hand der Akten. Sodann lassen sich aus der Dauer der Untersuchung kei-
ne direkten Rückschlüsse auf die Qualität des Gutachtens ziehen, zumal 
jene der Fachkenntnis und dem Ermessensspielraum des Experten unter-
liegt (Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 12. September 2017, 
8C_433/2017, E. 3.4.1). Die von der Beschwerdeführerin ins Feld geführte 
lange Krankengeschichte, welche aus ihrer Sicht die Untersuchungsdauer 
als zu kurz erscheinen lässt, bezieht sich weit überwiegend auf den soma-
tischen Bereich. In psychischer Hinsicht hatte sich Dr. med. C.________ 
dagegen nicht mit anderen (und allenfalls unterschiedlichen) fachärztlichen 
Einschätzungen auseinanderzusetzen, weshalb die Untersuchungsdauer 
auch insoweit adäquat erscheint. Ferner schadet auch der Umstand, wo-
nach Dr. med. C.________ auf eine labormässige Blutuntersuchung ver-
zichtet hat, dem Beweiswert seines Gutachtens nicht: Diese hätte allein der 
Klärung der Therapieadhärenz mit Bezug auf die geltend gemachte Ein-
nahme von Antidepressiva gedient (S. 12), welche Frage angesichts feh-
lender Hinweise für Diskrepanzen (S. 13) zwischen den geschilderten 
Symptomen und dem gezeigten Verhalten indes offen bleiben konnte. 
Wenn sodann Dr. med. D.________ im Bericht vom 14. November 2016 
(act. II 50 S. 18 f.) mit Blick auf die im Jahr 2013 dokumentierte (ver-
dachtsweise festgestellten) Burnout-Symptomatik (vgl. act. II 25 S. 14) als 
möglichen Grund für die rasche Ermüdbarkeit der Beschwerdeführerin psy-
chische Ursachen in Erwägung zog und er „im Hinblick auf das IV-
Verfahren“ eine „vertiefte psycho-somatische und psycho-funktionelle 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Okt. 2017, IV/16/1124, Seite 13

Abklärung“ als indiziert erachtete (act. II 50 S. 19), so wurde dem mit der 
Durchführung der psychiatrischen Begutachtung durch Dr. med. 
C.________ im Wesentlichen Rechnung getragen. Soweit Dr. med. 
D.________ – welchem das Gutachten von Dr. med. C.________ offen-
sichtlich nicht vorlag – mit seinen Darlegungen zudem eine vom Gutachter 
abweichende Meinung postulierte, so könnte darauf nicht abgestellt wer-
den, nachdem der behandelnde Kardiologe nicht über den psychiatrischen 
Facharzttitel verfügt. (Fach)medizinische Berichte, welche auch nur geringe 
Zweifel am Beweiswert des Gutachtens von Dr. med. C.________ zu be-
gründen vermöchten, liegen sodann keine im Recht. 

Weil die Arbeitsfähigkeit schliesslich keine rein medizinische, sondern eine 
juristische Frage ist, können sich Konstellationen ergeben, bei welchen von 
der im medizinischen Gutachten festgestellten Arbeitsfähigkeit 
abzuweichen ist, ohne dass dieses seinen Beweiswert verliert (Entscheid 
des BGer vom 29. Dezember 2016, 9C_497/2016, E. 5.1). Dr. med. 
C.________ hat der Dysthymie eine, wenngleich geringe, Auswirkung auf 
die Arbeitsfähigkeit von 10% zugeschrieben. Dabei ist jedoch in rechtlicher 
Hinsicht zu beachten, dass eine Dysthymie, welche nicht zusammen mit 
anderen Befunden wie etwa einer ernsthaften Persönlichkeitsstörung auf-
tritt, nach der Rechtsprechung nicht einem Gesundheitsschaden im Sinne 
des Gesetzes gleichkommt; sie ist allein somit regelmässig nicht invalidisie-
rend (SVR 2011 IV Nr. 17 S. 45 E. 2.2.2). Davon abzurücken besteht vor-
liegend kein Anlass, hat Dr. med. C.________ eine Persönlichkeitsstörung 
doch ausdrücklich ausgeschlossen (act. II 42.1 S. 7) und ergeben sich 
auch aus den übrigen Akten keine Hinweise, welche auf das Vorliegen ent-
sprechender Beeinträchtigungen schliessen lassen. 

Demnach lag bis zum vorliegend massgebenden Zeitpunkt der angefoch-
tenen Verfügung vom 17. Oktober 2016 (act. II 49) auch in psychischer 
Hinsicht kein invalidisierender Gesundheitsschaden im Rechtssinne vor. 

3.5 Zusammenfassend liegt weder in somatischer noch psychischer 
Hinsicht eine Invalidität im Rechtssinne (vgl. E. 2.1 vorne) vor, weshalb die 
Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch zu Recht verneint hat. Die 
angefochtene Verfügung vom 17. Oktober 2016 (act. II 49) ist somit nicht 
zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Okt. 2017, IV/16/1124, Seite 14

4.

4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor 
dem kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung 
oder Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach 
dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die unterliegende Beschwerdefüh-
rerin die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, zu tragen. 
Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss gleicher Höhe entnom-
men. 

4.2 Gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 61 lit. g ATSG 
(Umkehrschluss) besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung. Die 
obsiegende Beschwerdegegnerin hat als Sozialversicherungsträgerin nach 
allgemeinem sozialversicherungsrechtlichem Prozessgrundsatz keinen 
Anspruch auf eine Parteientschädigung (vgl. BGE 128 V 124 E. 5b S. 133).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin 
auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe ent-
nommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Okt. 2017, IV/16/1124, Seite 15

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des 
Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.