# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5aa1f965-adaa-5992-b278-ceaa8f2d2b78
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-09-04
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 04.09.2023 BK 2023 348
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2023-348_2023-09-04.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss 
BK 23 348

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 4. September 2023

Besetzung Oberrichter Schmid (Präsident i.V.), Oberrichterin Hubschmid, 
Oberrichter Gerber 
Gerichtsschreiberin Lauber 

Verfahrensbeteiligte A.________

Beschuldigter/Gesuchsteller

Gerichtspräsident B.________

Gesuchsgegner

Gegenstand Ausstand

Strafverfahren wegen Widerhandlung gegen das Strassenver-
kehrsgesetz

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Erwägungen:

1. Beim Regionalgericht Emmental-Oberaargau (nachfolgend: Regionalgericht) ist ein 
Strafverfahren gegen den Beschuldigten A.________ (nachfolgend: Gesuchsteller) 
wegen Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz (SVG; SR 741.01) hän-
gig. Nachdem Gerichtspräsident B.________ (nachfolgend: Gesuchsgegner) den 
Gesuchsteller mit verfahrensleitender Verfügung vom 25. Juli 2023 zur Hauptver-
handlung vorgeladen hatte, stellte der Gesuchsteller am 7. August 2023 ein 
Ausstandsgesuch gegen den Gesuchsgegner sowie alle Gerichtspersonen, welche 
die Hälfte ihres Erwerbseinkommens vom Kanton Bern beziehen würden. Der Ge-
suchsgegner leitete das Ausstandsgesuch am 16. August 2023 der Beschwerde-
kammer in Strafsachen weiter und verfügte, dass am Hauptverhandlungstermin 
vom 27. September 2023 zurzeit festgehalten werde. Mit Stellungnahme vom 
23. August 2023 beantragte der Gesuchsgegner die kostenfällige Abweisung des 
Ausstandsgesuchs, soweit darauf einzutreten sei. Der Gesuchsteller reichte am 
29. August 2023 abschliessende Bemerkungen ein. 

2.

2.1 Der Gesuchsteller begründet sein Ausstandsbegehren wie folgt: 
Bei der bestrittenen Forderung handelt es sich im Wesentlichen (100/140) um ungebundene Einnah-
men des Kantons. Das vom Kanton Bern betriebene Regionalgericht finanziert sich im Wesentlichen 
aus allgemeinen Kantonsmitteln (aber auch aus Gebühren konkreter Fälle, welche privaten Unterle-
genen höher verrechnet werden als staatlichen). Deshalb haben alle Richter/-innen, Gerichtsse-
kretär/-innen und Gerichtsschreiber/-innen in den Ausstand zu treten, welche über die Hälfte ihres 
Erwerbseinkommens direkt oder indirekt durch den Kanton Bern bezahlt erhalten. Es wird auf Art. 30 
BV und den Anspruch auf ein unabhängiges und unparteiisches Gericht verwiesen, ebenso auf den 
sinngemäss gleichen Art. 6 EMRK (SR 0.101) in Verbindung mit Art. 190 BV. Daher kann und darf es 
nicht sein, dass Mitglieder des Gerichts über die Quelle ihres eigenen Erwerbseinkommens entschei-
den. 

Ich gehe also davon aus, dass die vorgesehene gerichtsseitige Besetzung für den Verhandlungster-
min in den Ausstand treten muss zu Gunsten von teilzeitlichen Mitarbeitern.

2.2 Der Gesuchsgegner bringt dagegen Folgendes vor: 
Vorab ist diesbezüglich festzuhalten, dass nach hiesiger Auffassung das Ausstandsgesuch verspätet 
gestellt wurde. Der Beschuldigte wusste seit dem 11.05.2023, dass das Verfahren gegen ihn vor dem 
Regionalgericht Emmental-Oberaargau durch den Unterzeichnenden geführt wird (vgl. Empfangs-
bestätigung des Beschuldigten der Verfügung vom 10.05.2023 [Track and Trace-Auszug] - eine Ver-
fügung, welche notabene zu Gunsten des Beschuldigten war). Zu diesem Zeitpunkt musste ihm eben-
falls bekannt gewesen sein, dass der Unterzeichnende sein Erwerbseinkommen vom Kanton Bern er-
hält. Gegenteiliges ist jedenfalls nicht ersichtlich. Trotzdem stellte er zu diesem Zeitpunkt kein 
Ausstandsgesuch. 

Aber auch inhaltlich ist das Ausstandsgesuch des Beschuldigten völlig unbegründet. Der Unterzeich-
nende hat weder ein persönliches Interesse in der betroffenen Sache noch ist ihm der Beschuldigte 
ausserhalb des Verfahrens bekannt. Auch ein finanzieller Anreiz besteht nicht: Der Unterzeichnende 
bezieht sein Erwerbseinkommen zwar vom Kanton Bern. Die Höhe des Einkommens ist aber fallun-
abhängig. Sie variiert auch nicht, egal wie im konkreten Einzelfall entschieden wird.

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2.3 In seinen abschliessenden Bemerkungen führt der Gesuchsteller an, unter Ziffer 9 
der Verfügung des Gesuchsgegners vom 10. Mai 2023 im Verfahren PEN 22 214 
sei klargemacht worden, dass diese nicht angefochten werden könne. Dazu habe 
er auch keinen Anlass gehabt, da der Entscheid zu Lasten der Regionalen Staats-
anwaltschaft Emmental-Oberaargau (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) ausgefallen 
sei. Er habe nach der langen Verfahrensdauer und aufgrund seiner rechtlichen Be-
urteilung berechtigten Anlass zur Annahme gehabt, dass der Fall möglicherweise 
nicht nochmals vor Gericht komme. Wenn der Gesuchsgegner geltend mache, das 
Ausstandsgesuch hätte bereits damals gestellt werden müssen, sei dies nicht 
nachvollziehbar. Es handle sich aufgrund der Verfahrensnummer PEN 23 156 of-
fensichtlich um ein neues Verfahren. Es treffe zu, dass es keine «menschliche Be-
ziehung» ausserhalb des Verfahrens gebe. Allerdings beziehe der Gesuchsgegner 
als Gerichtspräsident sein Einkommen vom Kanton Bern. Es wäre weltfremd anzu-
nehmen, dass deswegen nicht eine Voreingenommenheit zugunsten der Staats-
anwaltschaft bestehe. Das Regionalgericht entscheide faktisch über eine eigene 
Forderung. Am Ausstandsbegehren werde festgehalten und dies werde auf alle po-
tenziellen und tatsächlichen Richter/-innen am Obergericht in diesem Verfahren 
erweitert. 

3.

3.1 Will eine Partei den Ausstand einer in einer Strafbehörde tätigen Person verlangen, 
hat sie die Verfahrensleitung ohne Verzug ein entsprechendes Gesuch zu stellen, 
sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis hat; die den Ausstand begründenden 
Tatsachen sind glaubhaft zu machen (Art. 58 Abs. 1 der Schweizerischen Strafpro-
zessordnung [StPO; SR 312.0]). Zuständig für den Entscheid ist die Beschwerde-
kammer in Strafsachen (Art. 59 Abs. 1 Bst. b StPO). 

3.2 Wie sich aus der Formulierung von Art. 58 StPO «ohne Verzug […], sobald sie vom 
Ausstandsgrund Kenntnis hat» ergibt, kann das Recht auf Ausstand nicht ohne 
zeitliche Beschränkung geltend gemacht werden. Nach der Rechtsprechung des 
Bundesgerichts muss der Ablehnungsgrund unverzüglich nach dessen Kenntnis-
nahme geltend gemacht werden; andernfalls ist der Anspruch verwirkt (BGE 140 I 
271 E. 8.4.3 mit Hinweisen). Der Ausstand ist mithin so früh wie möglich, d.h. in 
den nächsten Tagen nach Kenntnisnahme, zu verlangen. Ein Ablehnungsgesuch, 
das erst nach zwei Wochen gestellt wird, ist klarerweise verspätet (vgl. Urteile des 
Bundesgerichts 1B_513/2017 vom 5. März 2018 E. 3.2, 1B_58/2017 vom 5. April 
2017 E. 2.3 und 6B_973/2016 vom 7. März 2017 E. 3.3.2, je mit Hinweisen). 

3.3 Es trifft zu, dass der Gesuchsteller bereits mit verfahrensleitender Verfügung vom 
10. Mai 2023 darüber in Kenntnis gesetzt worden ist, dass das Verfahren PEN 22 
214 (Einsprache gegen den Strafbefehl EO 22 6308 vom 27. Juni 2022) vor dem 
Regionalgericht durch den Gesuchsgegner geführt wird und dem Gesuchsteller 
demnach mit der Zustellung der verfahrensleitenden Verfügung am 11. Mai 2023 
die Person des Gesuchsgegners bekannt war. Ebenfalls teilt die Beschwerdekam-
mer in Strafsachen die Auffassung des Gesuchsgegners, dass dem Gesuchsteller 
zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt gewesen sein musste, dass der Gesuchsgeg-
ner sein Erwerbseinkommen vom Kanton Bern erhält, zumal Gegenteiliges nicht 

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ersichtlich ist und auch vom Gesuchsteller nicht geltend gemacht wurde. Mit der 
verfahrensleitenden Verfügung vom 10. Mai 2023 wurde der Strafbefehl EO 22 
6308 der Staatsanwaltschaft vom 27. Juni 2022 indes zufolge formeller Ungültigkeit 
gestützt auf Art. 356 Abs. 5 StPO aufgehoben und der Fall unter Zurückübertra-
gung der Rechtshängigkeit an die Staatsanwaltschaft zurückgewiesen. Ob der Ge-
suchsteller als juristischer Laie bei dieser Verfahrenskonstellation – insbesondere 
da die Rechtshängigkeit an die Staatsanwaltschaft zurückgegangen und nach er-
neuter Einsprache des Gesuchsgegners gegen den neuerlich ausgefällten Strafbe-
fehl EO 22 6308 vom 3. Juli 2023 vor dem Regionalgericht zwar in gleicher Beset-
zung, indes ein neues Verfahren PEN 23 156 eingeleitet worden ist – bereits nach 
Kenntnisnahme der verfahrensleitenden Verfügung vom 10. Mai 2023 ein 
Ausstandsgesuch gegen den Gesuchsgegner hätte einreichen können und müs-
sen, erscheint fraglich. Dies kann letztlich offen bleiben, da das Ausstandsgesuch 
materiell offensichtlich unbegründet ist (vgl. E. 4 hiernach). 

3.4 Soweit der Gesuchsteller in seinen abschliessenden Bemerkungen in formeller 
Hinsicht moniert, dass in der Stellungnahme des Gesuchsgegners fälschlicherwei-
se «der Beschuldigte» zitiert worden sei, korrekt indes «der Rechtsvertreter des 
Beschuldigten» sei, kann ihm nicht gefolgt werden. Der Strafbefehl EO 22 6308 
vom 3. Juli 2023 wurde gegen den Gesuchsteller erlassen. Dieser ist die beschul-
digte Person. Er ist nicht «der Rechtsvertreter des Beschuldigten». 

4.

4.1 Die verfassungsmässige Garantie von Art. 30 Abs. 1 der Bundesverfassung der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101) gewährleistet jeder Person, de-
ren Sache in einem gerichtlichen Verfahren beurteilt werden muss, den Anspruch 
auf ein unabhängiges und unparteiisches Gericht. Eine Gerichtsperson gilt als be-
fangen, wenn Umstände vorliegen, die geeignet sind, Misstrauen in ihre Unpartei-
lichkeit zu erwecken. Solche Umstände können entweder in einer bestimmten per-
sönlichen Einstellung zum Verfahrensgegenstand, einem persönlichen Verhalten 
der betreffenden Person oder in äusseren Gegebenheiten liegen. Die Gerichtsper-
son kann abgelehnt werden, wenn Umstände (etwa strafprozessual unzulässige 
vorverurteilende Äusserungen) vorliegen, welche nach objektiven Gesichtspunkten 
geeignet sind, den Anschein der Befangenheit zu erwecken (vgl. Urteil des Bun-
desgerichts 1B_537/2012 vom 28. September 2012 E. 3.4.1 mit Hinweisen). Ent-
scheidendes Kriterium ist, ob bei problematischen Konstellationen der Ausgang 
des Verfahrens bei objektiver Betrachtungsweise noch als offen und nicht vorbe-
stimmt erscheint. Ob der Anschein von Befangenheit vorliegt, beurteilt sich ohne 
Rücksicht auf das subjektive Empfinden der Verfahrenspartei (vgl. BOOG, in: Basler 
Kommentar Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 8 und 10 zu 
Vor Art. 56-60 StPO). Die strafprozessualen Bestimmungen über den Ausstand 
(Art. 56 StPO) konkretisieren die verfassungsmässigen Garantien gemäss Art. 30 
BV. Gemäss Art. 56 Bst. f StPO tritt eine in einer Strafbehörde tätige Person in 
den Ausstand, wenn sie aus anderen Gründen (als den in Bst. a-e genannten), ins-
besondere wegen Freundschaft oder Feindschaft mit einer Partei oder deren 
Rechtsbeistand befangen sein könnte. 

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4.2 Der Gesuchsteller legt in seinem Ausstandsgesuch keine Gründe oder Umstände 
dar, welche eine Befangenheit des Gesuchsgegners zu begründen vermöchten. Er 
begründet sein Gesuch einzig damit, dass der Gesuchsgegner befangen sei, weil 
er sein Erwerbseinkommen vom Kanton Bern beziehe und der Kanton Bern das 
Regionalgericht finanziere. Insoweit wurde vom Gesuchsgegner zu Recht festge-
halten, dass er zwar sein Erwerbseinkommen vom Kanton Bern erhalte, dessen 
Höhe indes fallunabhängig sei und auch nicht variiere, egal wie im konkreten Fall 
entschieden werde. Ein finanzieller Anreiz besteht somit nicht. Allein der Umstand, 
dass der Gesuchsgegner – wie sämtliche Gerichtspersonen des Kantons Bern – 
vom Kanton Bern, d.h. mittels öffentlicher Mittel, entlohnt wird, stellt mithin offen-
sichtlich keinen objektiv begründeten Befangenheitsgrund dar. Dass der Lohn des 
Gesuchsgegners direkt über die Gebühren im konkreten Einzelfall finanziert wird 
und je nach Ausgang des Verfahrens variiert, trifft nicht zu. Es liegen auch keine 
anderen objektiven Anhaltspunkte vor, die den Anschein der Befangenheit oder der 
Voreingenommenheit des Gesuchsgegners oder weiterer im vorliegenden Strafver-
fahren involvierter Gerichtspersonen wecken resp. ein faires Verfahren gegenüber 
dem Gesuchsteller in Frage stellen könnten. Weder bestehen Hinweise auf Feind-
schaft noch auf ein anderweitiges persönliches Interesse am Strafverfahren. Der 
Gesuchsteller hat selbst vielmehr ausgeführt, den Gesuchsgegner ausserhalb des 
Verfahrens nicht zu kennen. Der Gesuchsgegner hat zudem bereits im Sinne des 
Gesuchstellers entschieden, indem er mit verfahrensleitender Verfügung vom 
10. Mai 2023 den Strafbefehl EO 22 6308 vom 27. Juni 2022 gestützt auf Art. 356 
Abs. 5 StPO zufolge formeller Mängel aufgehoben und an die Staatsanwaltschaft 
zurückgewiesen hat. Er hat damit gerade manifestiert, nicht voreingenommen oder 
befangen zu sein. 

4.3 Gemäss Art. 59 Abs. 1 Bst. c StPO entscheidet das Berufungsgericht über das 
Ausstandsgesuch, wenn die Beschwerdeinstanz betroffen ist. Offensichtlich miss-
bräuchliche (trölerische), unbegründete und querulatorische Gesuche und solche, 
die auf eine Lahmlegung der Justiz oder die Ausschaltung der Rechtspflegeinstanz 
gerichtet sind, können nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts von der be-
troffenen Instanz selbst abgewiesen werden, sofern auf sie überhaupt eingetreten 
werden kann (vgl. BOOG, a.a.O., N. 6 zu Art. 59 StPO mit Hinweisen). Der Gesuch-
steller beantragt in den abschliessenden Bemerkungen zudem den Ausstand aller 
Oberrichter/-innen im vorliegenden Verfahren, welche über die Hälfte ihres Er-
werbseinkommens vom Kanton Bern beziehen würden. Er begründet diesen An-
trag mit derselben Argumentation wie im Ausstandsgesuch vom 7. August 2023. 
Da dieser Antrag von vornherein offensichtlich unbegründet ist (vgl. die vorstehen-
den Ausführungen in E. 4.2 hiervor), erübrigt sich eine Weiterleitung an die Beru-
fungskammer. Auch dieser Antrag ist von der Beschwerdekammer in Strafsachen 
direkt abzuweisen. 

4.4 Das Ausstandsgesuch ist nach dem Gesagten offensichtlich unbegründet und da-
her abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten des Ausstandsverfahrens, 
bestimmt auf CHF 800.00, dem Gesuchsteller aufzuerlegen (Art. 59 Abs. 4 StPO). 
Zufolge seines Unterliegens hat er keinen Anspruch auf eine Entschädigung. 

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Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Das Ausstandsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2. Die Kosten des Ausstandsverfahrens, bestimmt auf CHF 800.00, werden dem Ge-
suchsteller auferlegt. 

3. Es wird keine Entschädigung zugesprochen. 

4. Zu eröffnen:
- dem Beschuldigten/Gesuchsteller (per Einschreiben)
- dem Gesuchsgegner (mit den Akten – per Einschreiben)

Mitzuteilen:
- der Regionalen Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau, Staatsanwältin 

C.________ (EO 22 6308 – per A-Post)

Bern, 4. September 2023 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Der Präsident i.V.:

Oberrichter Schmid

Die Gerichtsschreiberin:

Lauber 

Die Kosten des Ausstandsverfahrens werden durch die Beschwerdekammer in Strafsachen in Rechnung ge-
stellt.

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgerichtsgeset-
zes (BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Beschwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre-
chen.