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**Case Identifier:** 67bb3a38-e81d-540a-8ffa-7f1dcf450bb8
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-10-21
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsrekurskommission 21.10.2010 I/1-2009/196
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VWEK_001_I-1-2009-196_2010-10-21.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: I/1-2009/196

Stelle: Verwaltungsrekurskommission

Rubrik: Abgaben und öffentliche Dienstpflichten

Publikationsdatum: 02.08.2019

Entscheiddatum: 21.10.2010

Entscheid Verwaltungsrekurskommission, 21.10.2010
Art. 33 Abs. 1 lit. d DBG (SR 642.11). Einkünfte dienen dem Verschub zur 
Schliessung einer Beitragslücke in seiner Vorsorge. Der Nachweis der 
Beitragslücke obliegt dem Steuerpflichtigen (Verwaltungsrekurskommission, 
Abteilung I/1, 21. Oktober 2010, I/1-2009/196).

Präsident Nicolaus Voigt, Mitglieder Fritz Buchschacher und Markus Frei; 

Gerichtsschreiber Thomas Scherrer

X und Y R, Beschwerdeführer,

vertreten durch Fischer + Partner Treuhand AG, Volkshausstrasse 20, 9630 Wattwil,

gegen

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen, Vorinstanz,

und

Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Direkte Bundessteuer,

Abteilung Rechtswesen, Eigerstrasse 65, 3003 Bern, Beschwerdebeteiligte,

betreffend

Direkte Bundessteuer (Einkommen 2007)

Sachverhalt:

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A.- X R (geb. 19. Juli 1947) ist als Bauingenieur selbständig, Y R als Primarlehrerin 

unselbständig erwerbstätig. Sie wohnen im eigenen Einfamilienhaus in W. Für 2007 

leistete X R Beiträge an die ASGA Pensionskasse von Fr. 82'756.30, davon 

Fr. 12'130.80 als ordentliche oder Erhöhungsbeiträge und Fr. 70'625.50 als 

Einkaufsbeiträge.

B.- Für 2007 deklarierten X und Y R ein steuerbares Einkommen von Fr. 91'525.--. Für 

die berufliche Vorsorge verbuchte X R in der Erfolgsrechnung 2007 einen Aufwand von 

Fr. 4'072.40. Sodann reduzierte er den im Geschäftsabschluss per 31. Dezember 2007 

ausgewiesenen Unternehmensgewinn von Fr. 87'996.65 um Fr. 35'312.-- (50% der 

Einkaufsbeiträge von Fr. 70'625.50) und ging dementsprechend von Einkünften aus der 

selbständigen Erwerbstätigkeit von Fr. 52'684.-- aus. Bei den allgemeinen Abzügen 

machte er zudem Beiträge an die berufliche Vorsorge von Fr. 41'378.-- (je 50% von 

Fr. 70'625.50 und von Fr. 12'130.80) geltend. Damit ergaben sich insgesamt Abzüge 

für die berufliche Vorsorge von Fr. 80'762.40. Die Veranlagungsbehörde erhöhte 

einerseits die Einkünfte aus der selbständigen Tätigkeit um Fr. 35'312.-- und 

berücksichtigte anderseits bei den Vorsorgebeiträgen einen Abzug von Fr. 29'248.-- 

nicht (Fr. 41'378.-- abzüglich ordentliche oder Erhöhungsbeiträge von Fr. 12'130.--). 

Damit rechnete sie insgesamt Beiträge an die berufliche Vorsorge von Fr. 64'560.-- auf 

und liess Fr. 16'202.40 zum Abzug zu (Fr. 4'072.40 gemäss Buchhaltung und 

Fr. 12'130.-- ordentliche oder Erhöhungsbeiträge). Für die direkte Bundessteuer 2007 

wurden X und Y R mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 150'000.-- veranlagt. Die 

gegen diese Veranlagung erhobene Einsprache wies das kantonale Steueramt am 

29. September 2009 ab.

C.- Gegen diesen Einsprache-Entscheid erhoben X und Y R durch ihre Vertreterin mit 

Eingabe vom 29. Oktober 2009 Beschwerde bei der Verwaltungsrekurskommission mit 

dem Antrag, unter Kosten- und Entschädigungsfolge sei der Einkaufsbeitrag von 

Fr. 64'560.-- in die Pensionskasse zum Abzug zuzulassen.

Die Vorinstanz beantragte mit Vernehmlassung vom 16. Dezember 2009 die Abweisung 

der Beschwerde unter Kostenfolge. Die Eidgenössische Steuerverwaltung verzichtete 

stillschweigend auf eine Vernehmlassung. Zur vorinstanzlichen Vernehmlassung 

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nahmen die Beschwerdeführer am 25. Februar 2010 unter Einreichung weiterer Akten 

Stellung. Die Vorinstanz äusserte sich dazu am 12. März 2010.

Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten wird, soweit erforderlich, in den 

Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:

1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die 

Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur 

Beschwerdeerhebung ist gegeben. Die Beschwerde vom 29. Oktober 2009 ist 

rechtzeitig eingereicht worden. Sie erfüllt in formeller und inhaltlicher Hinsicht die 

gesetzlichen Anforderungen (Art. 140 Abs. 2 Bundesgesetzes über die direkte 

Bundessteuer, SR 642.11, abgekürzt: DBG; Art. 7 der Verordnung zum Bundesgesetz 

über die direkte Bundessteuer, sGS 815.1; Art. 41 lit. h Ziff. 1 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf die Beschwerde ist 

einzutreten.

2.- Zwischen den Verfahrensbeteiligten ist unbestritten, dass die ordentlichen oder 

Erhöhungsbeiträge des Beschwerdeführers an die Pensionskasse Fr. 12'130.80 

betragen und bei der Ermittlung des steuerbaren Einkommens des Jahres 2007 im 

Rahmen der allgemeinen Abzüge zu berücksichtigen sind. Unbestritten ist zudem die 

Höhe der durch die Vorinstanz aufgerechneten Pensionskassenbeiträge von insgesamt 

Fr. 64'560.--. Umstritten ist, ob diese Einkaufsbeiträge steuerlich anzuerkennen sind.

Vorab ist darauf hinzuweisen, dass für das Steuerjahr 2007 Beiträge des 

Beschwerdeführers an die Pensionskasse von insgesamt Fr. 82'756.30, nämlich 

Fr. 12'130.80 ordentliche oder Erhöhungsbeiträge und Fr. 70'625.50 Einkaufsbeiträge, 

belegt sind (vgl. Bescheinigung der ASGA Pensionskasse über Vorsorgebeiträge, 

act. 8-D2). Indem die Vorinstanz bei den steuerbaren Einkünften aus der selbständigen 

Erwerbstätigkeit vom Unternehmensgewinn des Geschäftsjahrs 2007 ausgegangen ist, 

hat sie Aufwendung für die berufliche Vorsorge von Fr. 4'072.40 (vgl. act. 8-C8, S. 3) 

zum Abzug zugelassen. Darüber hinaus hat sie bei den allgemeinen Abzügen die 

gesamten im Jahr 2007 geleisteten ordentlichen oder Erhöhungsbeiträge gemäss 

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Bescheinigung der ASGA Pensionskasse über Vorsorgebeiträge vom 23. Januar 2008 

von Fr. 12'130.80 (vgl. act. 8-D2) berücksichtigt. Der Beschwerdeführer hat 

demgegenüber die im Jahr 2007 an die Pensionskasse geleisteten Beiträge von 

Fr. 82'756.30 lediglich im Umfang von Fr. 80'762.40 zum Abzug geltend gemacht.

b) Der Beschwerdeführer anerkennt, in den Jahren 2001-2006 nach einer Auszahlung 

wegen Scheidung von Fr. 131'248.95 steuerlich anerkannte Einkäufe in die 

Pensionskasse von insgesamt Fr. 175'000.-- geleistet zu haben. Nach diesen 

Einkäufen weise der ab 1. Januar 2007 gültige Versicherungsausweis der ASGA 

Pensionskasse einen maximal möglichen Einkauf von Fr. 70'686.-- aus. Gestützt darauf 

habe er im Steuerjahr 2007 einen Einkauf von Fr. 70'625.50 vorgenommen.

Die Vorinstanz hält dem entgegen, bei einer Realverzinsung von max. 2% und einem 

versicherten Lohn von Fr. 56'355.-- ergebe sich ein maximal mögliches Altersguthaben 

im Alter 60 von Fr. 322'921.--. Das Guthaben per 31. Dezember 2006 betrage bereits 

Fr. 427'733.--. Die Sparbeiträge für 2007 von Fr. 10'143.60 gemäss 

Versicherungsausweis hätten genau 18% des versicherten Lohnes betragen. Der in der 

Bescheinigung der Vorsorgebeiträge für 2007 bestätigte ordentliche Beitrag von 

Fr. 12'130.80 stimme mit dem Jahresbeitrag gemäss Versicherungsausweis 2007 

überein. Der Beschwerdeführer habe der Pensionskasse Jahreslöhne von Fr. 80'000.-- 

für 2007 und von Fr. 120'000.-- für 2008 gemeldet. Das in der beruflichen Vorsorge 

versicherbare Einkommen der Selbständigerwerbenden dürfe das AHV-

beitragspflichtige Einkommen jedoch nicht übersteigen. Bei Selbständigerwerbenden 

mit schwankenden Einkommen werde in der Praxis der Durchschnitt der letzten 5 

Jahre herangezogen. Zwischen 2002 und 2006 habe beim Beschwerdeführer das 

durchschnittliche selbständige Erwerbseinkommen Fr. 63'633.-- und das 

durchschnittliche AHV-beitragspflichtige Einkommen Fr. 70'703.-- (Fr. 63'633.--/

90x100) betragen. Maximal hätten deshalb Fr. 70'703.-- versichert werden können. Bei 

der Vorsorgelösung des Beschwerdeführers sei jedoch lediglich ein Einkommen von 

Fr. 56'533.-- versichert. Dieses Einkommen sei nicht nur für die ordentlichen Beiträge, 

sondern auch für die Einkaufsberechnung massgebend. Im Jahr 2007 habe somit keine 

Einkaufslücke bestanden und der Einkauf von Fr. 70'625.50 sei nicht abzugsfähig.

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Die Beschwerdeführer führen dazu aus, dem gemeldeten Jahreslohn gemäss 

Versicherungsausweis im Jahr 2007 von Fr. 80'000.-- stehe der AHV-Lohn von 

Fr. 97'676.-- (Fr. 87'996.-- und bezahlte AHV-Beiträge von Fr. 9'680.--) gegenüber. Auf 

dieser Basis sei die mögliche Einkaufssumme von Fr. 70'625.-- gemäss 

Versicherungsausweis der ASGA berechnet worden. Bei Selbständigerwerbenden für 

die Berechnung von Einlagen den Durchschnitt des Einkommens der letzten 5 Jahre 

heranzuziehen, sei willkürlich, da beim Angestellten auf den Lohn des Jahres, in 

welchem er die Einkaufsberechnung anfordere, abgestellt werde.

Die Vorinstanz entgegnet, die Einkaufssumme errechne sich nicht auf der Basis des 

gemeldeten Jahreslohnes, sondern des versicherten Lohnes. Dieser sei sowohl für die 

Höhe der ordentlichen Beiträge als auch für die Berechnung einer allfälligen 

Einkaufslücke massgebend. Bei einem versicherten Lohn von Fr. 56'355.-- (Differenz 

zwischen dem maximal anrechenbaren Lohn von Fr. 79'560.-- gemäss BVG und dem 

Koordinationsabzug von Fr. 23'205.--) habe keine Einkaufsmöglichkeit bestanden. 

Somit erübrige sich die Diskussion um die Berechnung des Durchschnitts der Einkünfte 

der letzten 5 Jahre. Abgesehen davon sei bei Selbständigerwerbenden mit stark 

schwankendem Einkommen und Aktionären, die ihre Lohnbezüge weitgehend frei 

bestimmen könnten, sachlich eine Durchschnittsberechnung richtig. Nur so werde der 

Einkaufsbedarf realistisch berechnet.

c) Gemäss Art. 33 Abs. 1 lit. d DBG werden von den Einkünften die gemäss Gesetz, 

Statut oder Reglement geleisteten Einlagen, Prämien und Beiträge an die Alters-, 

Hinterlassenen- und Invalidenversicherung und an Einrichtungen der beruflichen 

Vorsorge abgezogen. Die Bestimmung richtet sich nach Art. 81 Abs. 2 des 

Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (SR 

831.40, abgekürzt. BVG). Danach sind die von den Arbeitnehmern und 

Selbständigerwerbenden an Vorsorgeeinrichtungen nach Gesetz oder 

reglementarischen Bestimmungen geleisteten Beiträge bei den direkten Steuern des 

Bundes, der Kantone und Gemeinden abziehbar. Diese Abzugsfähigkeit gilt für die 

periodischen Beiträge genauso wie grundsätzlich für einmalige Einkaufsbeiträge, und 

sie gilt gleichermassen für Beiträge an den obligatorischen und den 

überobligatorischen Bereich (Urteil des Bundesgerichts 2A.408/2002 vom 13. Februar 

2004, E. 2.1 mit Hinweisen). Auch Selbständigerwerbende können ihre Beiträge zum 

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Abzug bringen, wobei sich die Abzugsfähigkeit des Arbeitgeberanteils nach Art. 27 

Abs. 1 bzw. 2 lit. c DBG richtet, während der Arbeitnehmeranteil gestützt auf Art. 33 

lit. d DBG abzugsfähig ist; im Zweifel wird hälftig aufgeteilt (vgl. Art. 44 BVG; Richner/

Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 2. Aufl. 2009, N 73 zu Art. 33 DBG).

Einkäufe dienen dem Versicherten zur Schliessung einer Beitragslücke in seiner 

Vorsorge. Er kann dadurch den Ausgleich schaffen zwischen dem effektiv vorhandenen 

Vorsorgekapital und dem maximalen Betrag, den er hätte ansparen können, falls er 

über seine ganze berufliche Laufbahn hinweg (ab Alter 25, in manchen Fällen ab 18) bei 

seiner jetzigen Vorsorgeeinrichtung gemäss dem bestehenden Vorsorgeplan und 

aufgrund seines jetzigen versicherten Lohnes Beiträge einbezahlt hätte. Die 

grundsätzliche steuerliche Abzugsfähigkeit von Einkaufsbeiträgen ist seit dem 

Inkrafttreten des BVG unbestritten (vgl. Zigerlig/Jud, in: Kommentar zum 

Schweizerischen Steuerrecht, Band I/2a, N 24 zu Art. 33 DBG). Gleich wie der Einkauf 

von Beitragsjahren wird der Auskauf von Rentenkürzungen im Fall eines vorzeitigen 

Rücktritts eines Versicherten behandelt (vgl. Maute/Steiner/Rufener, Steuern und 

Versicherungen, 2. Aufl. 1999, S. 141). Steuerrechtlich abzugsberechtigt sind darüber 

hinaus Beiträge für den Einkauf von Lohnerhöhungen und von im Rahmen einer 

Scheidung übertragenen Austrittsleistungen (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, 

a.a.O., N 81 zu Art. 33 DBG).

Hinsichtlich der Verteilung der Beweislast gilt im Steuerrecht die Grundregel, dass die 

Veranlagungsbehörde die steuerbegründenden oder –erhöhenden Tatsachen 

nachzuweisen hat, die steuerpflichtige Person dagegen jene Tatsachen, welche die 

Steuerschuld mindern oder aufheben (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 77 

zu Art. 123 DBG).

d) aa) Die Pensionskasse des Beschwerdeführers hat im Versicherungsausweis vom 

3. Januar 2007 für das Jahr 2007 bei einem gemeldeten Jahreslohn von Fr. 80'000.--, 

einem versicherten Lohn von Fr. 56'533.-- und einem Altersguthaben am 31. Dezember 

2006 von Fr. 427'733.30 den maximal möglichen Einkauf auf Fr. 70'686.-- beziffert (vgl. 

Versicherungsausweis vom 3. Januar 20007, act. 2/9). Aufgrund welcher Berechnung 

dieser Betrag zustande kommt, kann anhand der vorliegenden Akten nicht 

nachvollzogen werden. Trotz der Aufforderung vom 6. April 2009 im 

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Veranlagungsverfahren (vgl. act. 8-B1), reichten die Steuerpflichtigen keine 

"Einkaufsberechnung 2007 der Vorsorgeeinrichtung" ein. Weder im Einsprache- noch 

im Beschwerdeverfahren wurde eine solche Berechnung nachgereicht. Unter diesen 

Umständen ist die geltend gemachte Einkaufslücke von Fr. 70'686.-- nicht in einem 

Mass nachgewiesen, welches eine Überprüfung auf die steuerrechtliche 

Abzugsfähigkeit erlauben würde.

bb) In der Beschwerdeeingabe wird behelfsmässig auf eine Berechnung der maximal 

möglichen Einkaufssumme durch die Pensionskasse per 1. Dezember 2005 abgestellt. 

Diese Berechnung vom 18. November 2005 ging von einem koordinierten Lohn von 

Fr. 80'000.-- und einem Altersguthaben von Fr. 362'719.-- aus (vgl. act. 2/11). Von der 

Einkaufssumme von Fr. 154'398.-- werden sodann Einzahlungen von je Fr. 40'000.-- in 

den Jahren 2005 und 2006 abgezogen, so dass für das Steuerjahr 2007 ein Einkauf 

von Fr. 74'398.-- verbleibe.

Diese Berechnung ist in verschiedener Hinsicht nicht dazu geeignet, für das Jahr 2007 

eine Lücke in der beruflichen Vorsorge des Beschwerdeführers in der Höhe des 

getätigten Einkaufsbeitrags nachzuweisen. Sie geht von einem koordinierten Lohn von 

Fr. 80'000.-- aus. Ob dieser auch dem vom Beschwerdeführer in jenem Zeitpunkt 

tatsächlich versicherten Lohn entsprach, kann der Berechnung – anders als beim 

Versicherungsausweis vom 3. Januar 2007, auf dem der versicherte Lohn ausdrücklich 

mit Fr. 56'355.-- angegeben wird – nicht entnommen werden. Die Berechnung kann 

insbesondere auf einer Anfrage des Beschwerdeführers zu den möglichen Einkäufen 

bei einer Erhöhung des versicherten Lohnes beruhen. Abgesehen davon betrifft die 

Berechnung die Verhältnisse im Jahr 2005.

cc) In der Stellungnahme zur vorinstanzlichen Vernehmlassung machen die 

Beschwerdeführer geltend, die mögliche Einkaufssumme sei richtigerweise auf der 

Basis des gemeldeten Jahreslohnes berechnet worden. Dass die Pensionskasse der 

Berechnung der möglichen Einkaufssumme, wie sie im Versicherungsausweis vom 

3. Januar 2007 angegeben wurde, tatsächlich den gemeldeten Jahreslohn von 

Fr. 80'000.-- zugrunde gelegt hat, wird in der Beschwerde nicht nachgewiesen. 

Abgesehen davon, würde dieses Vorgehen den vorsorgerechtlichen Regeln 

widersprechen.

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Die Beiträge an die berufliche Vorsorge werden erhoben vom versicherten Lohn, der im 

BVG als koordinierter Lohn bezeichnet wird (vgl. C. Helbling, Personalvorsorge und 

BVG, 8. Aufl. 2006, S. 169). Davon geht auch das Reglement der Pensionskasse des 

Beschwerdeführers aus. Gemäss Art. 15 Ziff. 4 des Reglements entspricht die maximal 

mögliche Einkaufssumme dem maximalen Altersguthaben samt Zins, berechnet auf 

dem aktuellen koordinierten Jahreslohn abzüglich dem effektiv vorhandenen 

Altersguthaben (einschliesslich sämtlicher Freizügigkeitsguthaben aus früheren 

Vorsorgeverhältnissen). Grundlage für die Festsetzung der Beiträge und Leistungen 

bildet der koordinierte Lohn. Für die Berechnung des koordinierten Lohnes gelten die 

vom Bundesrat festgesetzten Ansätze (Art. 16 Ziff. 4 des Reglements).

Gemäss Versicherungsausweis der ASGA vom 3. Januar 2007 betrug der versicherte 

Lohn des Beschwerdeführers Fr. 56'355.--. Dieser Lohn entspricht dem maximalen 

obligatorisch zu versichernden Jahreslohn, der sich aus dem AHV-pflichtigen Lohn von 

Fr. 79'560.-- (vgl. Art. 8 Abs. 1 BVG) und dem Koordinationsabzug von Fr. 23'205.-- 

(vgl. Art. 5 der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und 

Invalidenvorsorge, in der am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen und bis 31. Dezember 

2008 gültigen Fassung, AS 2006 S. 4159 f.) ergibt. Der vom Beschwerdeführer 

gemeldete Lohn von Fr. 80'000.-- entsprach damit der Ausgangslage für die 

Versicherung im Rahmen des BVG-Obligatoriums. Auf dem Lohn von Fr. 56'355.-- 

wurde für das Jahr 2007 auch der Sparbeitrag von Fr. 10'143.60 (18% des 

koordinierten = versicherten Lohnes bei Personen ab 55; vgl. Ziff. 1 des Anhangs zum 

Kassenreglement; act. 8-B2/B) ermittelt. Dafür, dass die Berechnung des möglichen 

Einkaufs entgegen den vorsorgerechtlichen Vorgaben auf dem gemeldeten Jahreslohn 

beruhte, bestehen keine Anhaltspunkte.

e) Die Berechnung, anhand welcher die Vorinstanz zum Schluss gekommen ist, die 

Vorsorgelösung des Beschwerdeführers lasse im Jahr 2007 keinen Einkauf zu, ist mit 

Blick auf die steuerrechtliche Praxis und Rechtsprechung nicht zu beanstanden. In der 

Beschwerde wird auch nicht bestritten, dass sich das maximale Altersguthaben im 

Alter 60 bei einem versicherten Lohn von Fr. 56'355.--, den vom Reglement 

vorgesehenen Beiträgen sowie einer Lohnentwicklung von 2,3% und einer 

Kapitalentwicklung von 4,3% (Realverzinsung 2%) auf Fr. 322'921.-- (vgl. act. 2/2) 

beläuft.

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aa) Die Höhe des möglichen Nachkaufs richtet sich nach dem Altersguthaben, welches 

der Versicherte bei lückenloser Zugehörigkeit zur Vorsorgeeinrichtung seit dem 

reglementarisch festgesetzten Beginn der Beitragspflicht angespart hätte. Von diesem 

wird dann das effektiv eingebrachte Altersguthaben in Abzug gebracht. Abgestellt wird 

bei dieser Berechnung auf die aktuellen Lohnverhältnisse im Zeitpunkt des Nachkaufs. 

Bei Beitragsprimatkassen ist zu berücksichtigen, dass die Altersguthaben nicht nur 

durch die Beiträge von Arbeitnehmer und Arbeitgeber, sondern auch durch die 

laufende Verzinsung geäufnet werden (Art. 15 Abs. 1 BVG). Anderseits entwickelt sich 

durch Teuerung etc. auch der massgebende Lohn des Versicherten. Zur 

Vorausberechnung der individuellen und kollektiven Auswirkungen der beruflichen 

Vorsorge ging man deshalb davon aus, dass die jährliche Vermögensrendite gleich 

hoch ist wie die jährliche Lohnentwicklung (sog. "goldene Regel"). Zur Berechnung der 

Deckungslücke hinsichtlich des Nachkaufs in fehlendes Altersguthaben werden in 

Anwendung der "goldenen Regel" deshalb lediglich die reglementarischen jährlichen 

Altersgutschriften addiert und von dem so errechneten hypothetischen Altersguthaben 

das bereits vorhandene Guthaben in Abzug gebracht (sog. Statische Methode). Die 

Einberechnung einer Verzinsung bei der Anwendung der goldenen Regel entfällt 

grundsätzlich (vgl. SGE 2005 Nr. 19).

Das Reglement der ASGA Pensionskasse sieht im Anhang zu Art. 14 Altersgutschriften 

von 7% (25.-34. Altersjahr), 10% (35.-44. Altersjahr), 15% (45.-54. Altersjahr) und 18% 

(ab 55. Altersjahr) des koordinierten, d.h. des versicherten Lohnes vor. Nach der 

beschriebenen statischen Methode ergibt sich ein reglementarisches Altersguthaben 

des Beschwerdeführers im Zeitpunkt des getätigten Nachkaufs (d.h. mit 60 Jahren) von 

428% (10x7%, 10x10%, 10x15%, 6x18%) resp. Fr. 241'199.40 beim versicherten 

Jahreslohn von Fr. 56'355.--.

bb) Die Vorinstanz hat demgegenüber ihrer Berechnung des Einkaufsbeitrags ein 

Altersguthaben von 573.01% oder Fr. 322'921.-- zugrunde gelegt. Sie hat über die 

ordentlichen Beiträge hinaus eine Lohnentwicklung von 2,3% und eine 

Kapitalentwicklung von 4,3% berücksichtigt. Sie ist damit von einer Realverzinsung von 

2% ausgegangen.

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Diese dynamische Berechnung trägt dem Umstand Rechnung, dass die im Rahmen 

des Beitragsprimats ausgerichteten Leistungen oftmals über jenen liegen, die sich 

aufgrund der statischen Methode ergeben würden. Dies ist darauf zurückzuführen, 

dass viele Kassen trotz des Beitragsprimats ein bestimmtes Leistungsziel vorsehen, 

d.h. nicht alleine auf die ordentlichen Beiträge abstellen. Erreicht werden soll dieses 

Leistungsziel unter der Annahme, dass die Zinsentwicklung über der Lohnentwicklung 

liege. Bei bestehendem Nachkaufsbedarf ergibt sich hierbei jedoch das Problem, dass 

der Versicherte, um das Leistungsziel erreichen zu können, über die ordentlichen 

Beiträge hinaus nachkaufen muss, weil sich im Rahmen des Beitragsprimats die Höhe 

des Nachkaufs nach dem Altersguthaben richtet, welches der Versicherte bei 

lückenloser Zugehörigkeit zur Vorsorgeeinrichtung seit dem reglementarisch 

festgesetzten Beginn der Beitragspflicht angespart hätte. Nebst den ordentlichen 

reglementarischen Beiträgen müsste er also zudem das durch die Verzinsung zu 

äufnende Guthaben nachkaufen, um das Leistungsziel erreichen zu können. Ein fixes 

Leistungsziel im Rahmen des Beitragsprimats erweist sich deshalb grundsätzlich als 

systemwidrig. Weil die "goldene Regel" jedoch keine volkswirtschaftliche 

Gesetzmässigkeit bedeutet und um eine Ungleichbehandlung hinsichtlich der 

Nachkaufsregelung zwischen Beitrags- und Leistungsprimatkassen zu vermeiden, 

rechtfertigt sich grundsätzlich eine Aufzinsung in begrenztem Umfang (vgl. SGE 2005 

Nr. 19).

Nach der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung kann aufgrund von Berechnungen 

im Zusammenhang mit der Veränderung des nominellen Bruttoinlandproduktes 

hinsichtlich der Nachkaufsregelung von einer Realzinssatz von 1,5% ausgegangen 

werden, weshalb es sich rechtfertige, bei der Beurteilung der Zulässigkeit von 

Nachkäufen in fehlende Beitragsjahre generell eine Aufzinsung von 1,5% zu 

berücksichtigen. Nach den internen Richtlinien der Vorinstanz ist höchstens mit einem 

Realzins von 1% zu rechnen (vgl. StB 45 Nr. 13 Ziff. 3.1). Indem die Vorinstanz eine 

Realverzinsung von 2% angenommen hat, ist sie zugunsten des Beschwerdeführers 

sowohl von der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung als auch von ihren internen 

Weisungen abgewichen. Selbst bei dieser grosszügigen Berechnung ergab sich 

allerdings für den Beschwerdeführer lediglich ein maximal zulässiges Altersguthaben 

von Fr. 322'291.-- oder 573.01% des versicherten Lohnes. Weil sich das tatsächlich 

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vorhandene Altersguthaben bereits auf Fr. 427'733.30 oder 759% des versicherten 

Lohnes von Fr. 56'355.-- belief, resultierte keine Deckungslücke.

cc) Eine über 1,5% liegende Verzinsung kann nach der verwaltungsgerichtlichen 

Rechtsprechung nur massgebend sein, wenn im Einzelfall ein langfristig abweichende 

Entwicklung zwischen den Löhnen und den Vermögensrenditen von über 1,5% 

nachgewiesen wird (vgl. SGE 2005 Nr. 19). Mangels Offenlegung sämtlicher Parameter 

der Berechnung der möglichen Einkaufssumme kann nicht beurteilt werden, ob im Fall 

der Pensionskasse des Beschwerdeführers mit einer – markant – höheren 

Realverzinsung gerechnet werden darf. Allein aus dem im Versicherungsausweis vom 

3. Januar 2007 ausgewiesenen Saldo der Überschussgutschriften am 31. Dezember 

2006 von Fr. 8'704.25 kann jedenfalls nicht darauf geschlossen werden.

f) Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde deshalb als unbegründet und ist 

abzuweisen.

3.- Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten des Verfahrens den 

Beschwerdeführern aufzuerlegen (Art. 144 Abs. 1 DBG). Eine Entscheidgebühr von 

Fr. 1'000.-- ist angemessen (vgl. Art. 144 Abs. 5 DBG in Verbindung mit Art. 13 

Ziff. 522 des Gerichtskostentarifs, sGS 941.12). Der geleistete Kostenvorschuss von 

Fr. 600.-- ist zu verrechnen.

Entscheid:

1.  Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  Die Beschwerdeführer bezahlen die amtlichen Kosten von Fr. 1'000.--

unter Verrechnung des Kostenvorschusses von Fr. 600.--.

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	Entscheid Verwaltungsrekurskommission, 21.10.2010
	Art. 33 Abs. 1 lit. d DBG (SR 642.11). Einkünfte dienen dem Verschub zur Schliessung einer Beitragslücke in seiner Vorsorge. Der Nachweis der Beitragslücke obliegt dem Steuerpflichtigen (Verwaltungsrekurskommission, Abteilung I/1, 21. Oktober 2010, I/1-2009/196).

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