# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b7170664-1bc4-566d-ac9a-81e69adf112d
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-05-04
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 04.05.2017 200 2016 630
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2016-630_2017-05-04.pdf

## Full Text

200 16 630 IV
GRD/GET/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 4. Mai 2017

Verwaltungsrichter Grütter, Kammerpräsident
Verwaltungsrichterin Fuhrer, Verwaltungsrichter Kölliker
Gerichtsschreiber Germann

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 1. Juni 2016

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. Mai 2017, IV/16/630, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der … geborene A.________ (nachfolgend Versicherter bzw. Beschwerde-
führer) zog sich bei einem Sturz im … 2011 eine Verletzung des linken 
Kniegelenks zu, welche im April 2012 operativ behandelt wurde (Akten der 
IV-Stelle Bern [nachfolgend IVB bzw. Beschwerdegegnerin], [act. II], 6.1 S. 
5 und 22). Im Dezember 2012 (act. II 1) beantragte der Versicherte bei der 
Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) Hilfsmittel bzw. ein Stehpult, 
wofür ihm die IVB Kostengutsprache erteilte (act. II 11). 

Im Juli 2013 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf chronische 
Schmerzen im linken Knie sowie eine Beeinträchtigung im Bewegungsap-
parat bei der IV zum Leistungsbezug in Form einer Rente sowie von Inte-
grationsmassnahmen an (act. II 13). Die IVB holte die Akten des 
zuständigen Unfallversicherers (Suva) ein, zog Berichte der behandelnden 
Ärzte bei – aus welchen sich ergab, dass der Versicherte seit 1983 an ei-
nem Morbus Bechterew leidet –, tätigte erwerbliche Abklärungen und ge-
währte Frühinterventionsmassnahmen zum Erhalt des Arbeitsplatzes (act. 
II 19; 36). Im Januar 2014 schloss die Suva den Fall mit dem Hinweis ab, 
der Versicherte sei hinsichtlich seiner bisherigen … wieder zu 100% ar-
beitsfähig (act. II 37.1 S. 1 f.), woraufhin die IVB den Versicherten im Spital 
C.________ begutachten liess. In der entsprechenden Expertise vom 
13. Februar 2014 (act. II 40.1) hielten die Gutachter Dres. med. 
D.________ und E.________, beide Fachärzte für Rheumatologie und All-
gemeine Innere Medizin, fest, dem Versicherten sei bei einer Leistungs-
minderung von 20% die bisherige Tätigkeit grundsätzlich ganztägig 
zumutbar (S. 20); indessen sei eine Verbesserung des Gesundheitszu-
standes möglich, womit eine Reevaluation der funktionellen Leistungs-
fähigkeit nach Therapie des Morbus Bechterew sowie strukturierter 
Kräftigung des linken Beines nach 12 Monaten durchgeführt werden könne 
(S. 17). In der Folge unterzog sich der Versicherte physiotherapeutischer 
und medikamentöser Behandlung (act. II 49 S. 5). Nachdem die IVB weite-
re Berichte der behandelnden Ärzte eingeholt und diese Hinweise auf eine 
Schmerzchronifizierung mit psychosomatischer Schmerzproblematik sowie 

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depressiver Episode ergeben hatten, veranlasste sie bei den Dres. med. 
F.________, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation und 
Rheumatologie sowie G.________, Facharzt für Psychiatrie und Psycho-
therapie, eine bidisziplinäre Begutachtung (Teilexpertisen vom 24. Februar 
[act.II 70.1] und 25. Februar 2016 [act. II 69.1]; interdisziplinäre Beurteilung 
vom 2. März 2016 [act. II 70.2]). Mit Vorbescheid vom 31. März 2016 (act. II 
72) stellte die IVB dem Versicherten mit der Begründung, es liege keine 
Invalidität im rechtlichen Sinne vor, die Abweisung des Leistungsgesuchs in 
Aussicht. Dagegen liess der Versicherte Einwand erheben (act. II 81), wor-
aufhin die IVB bei Dr. med. H.________, Facharzt für Allgemeine Innere 
Medizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), eine Stellungnahme einholte 
(act. II 85). Am 1. Juni 2016 (act. II 86) verfügte die IVB wie im Vorbescheid 
in Aussicht gestellt. 

B.

Mit Eingabe vom 4. Juli 2016 erhob der Versicherte, vertreten durch 
Rechtsanwalt B.________, Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kan-
tons Bern. Er stellt den folgenden Antrag:

Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 1. Juni 2016 sei aufzuheben 
und die Sache sei zur Vornahme weiterer Abklärungen im Sinne der Erwä-
gungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

- unter Kosten- und Entschädigungsfolge -

In der Begründung macht der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend, 
indem Dr. med. F.________ auf weitere (bildgebende) Abklärungen sowie 
Laboranalysen hinsichtlich des Morbus Bechterew verzichtet habe, beruhe 
sein (Teil-)Gutachten auf unvollständigen Unterlagen und sei deshalb nicht 
beweiswertig, zumal sich seit Erstellung des letzten und beweiskräftigen 
Gutachtens von Dr. med. D.________ der Gesundheitszustand verschlech-
tert habe. 

Mit Beschwerdeantwort vom 25. August 2016 beantragt die Beschwerde-
gegnerin die Abweisung der Beschwerde. 

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten. 

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 1. Juni 2016 (act. II 
86). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Leistungen der Invaliden-
versicherung und in diesem Zusammenhang die Vollständigkeit der Sach-
verhaltsabklärung.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer 
Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen 
Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem 
nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 
ATSG). 

2.2 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und be-
züglich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weite-
ren sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

3.

3.1 Mit Bezug auf den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit 
präsentieren sich die medizinischen Akten im Wesentlichen wie folgt: 

3.1.1 Am …. April 2012 unterzog sich der Beschwerdeführer aufgrund 
einer lateralen Meniskusläsion und lateral betonten Chondropathie im lin-
ken Knie einer Kniearthroskopie sowie einer Teilmeniskektomie (act. II 6.1 
S. 22). Der Suva-Kreisarzt Dr. med. I.________, Facharzt für Orthopädi-
sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hielt im Be-
richt zur Untersuchung vom 20. November 2012 (act. II 6.1 S. 66-72) fest, 
seit Oktober 2012 bestehe wieder eine volle Arbeitsfähigkeit; der Be-

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schwerdeführer sei allerdings nicht mehr im …-, sondern im … (derselben 
Firma) tätig (S. 68). Es beständen noch limitierende Restbeschwerden im 
Sinne eines femoropatellären Problems (S. 70). 

3.1.2 Wegen weiterhin bestehender Kniebeschwerden links erfolgte im 
April 2013 eine Kniegelenksinfiltration (act. II 28 S. 5). Im Bericht der Klinik 
J.________ vom 26. Juni 2013 (act. II 28 S. 2 f.) wurde hierzu festgehalten, 
es sei zu keiner Besserung der Schmerzsymptomatik gekommen (S. 2). 

3.1.3 Der Suva-Kreisarzt Dr. med. K.________, Facharzt für Chirurgie, 
diagnostizierte im Bericht zur Untersuchung vom 13. Dezember 2013 (act. 
II 37.1 S. 52-58) eine Aussenmeniskusläsion im linken Kniegelenk links, 
einen Morbus Bechterew sowie eine arterielle Hypertonie und ein Asthma 
bronchiale. Erwerbsfähigkeitseinschränkende Restfolgen lägen momentan 
nicht vor (S. 57). Dem Beschwerdeführer sei ein ganztägiger Einsatz ohne 
Zwangshaltungen des linken Kniegelenks, ohne repetitives Gehen in un-
ebenem Gelände, ohne kniende Tätigkeit sowie ohne repetitives Tragen 
von Lasten über 15kg zumutbar. Seines Erachtens sei die Beschwerde-
symptomatik mit dem Morbus Bechterew assoziiert. Er empfehle deswegen 
die Anbindung an einen Rheumatologen, zumal in letzter Zeit auch gehäuft 
Augenentzündungen aufgetreten seien, die wahrscheinlich Bechterew-
assoziiert seien (S. 58).

3.1.4 Im rheumatologischen Gutachten vom 13. Februar 2014 (act. II 
40.1) hielten die Dres. med. D.________ und E.________ im Wesentlichen 
die folgenden Diagnosen fest (S. 18): 

Mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:

• Linksseitige Gonarthrose (ICD Code M17.9)
• Morbus Bechterew (ICD Code M45.)

Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:

• Asthma bronchiale
• Vitamin D-Mangel

In der Beurteilung hielten die Gutachter fest, aktuell beständen Kniebe-
schwerden ohne Schwellungen nach langem Gehen (ca. 200 m) und lan-

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gem Stehen. Als klinisches Korrelat könne eine Verminderung der linken 
Oberschenkelmuskulatur dokumentiert werden und es finde sich ein diskre-
ter linksseitiger Kniegelenkserguss in der Ultraschalluntersuchung des 
Knies. Einschränkungen in der Beweglichkeit der weiteren Gelenke oder 
Wirbelsäule, welche im Rahmen des Morbus Bechterew auftreten könnten, 
seien nicht feststellbar gewesen. Die radiologischen Veränderungen mit 
einer ausgeprägten Osteochondrose seien degenerativer Natur und 
schränkten die Arbeitsfähigkeit für die bisherige Tätigkeit nicht ein. Aus 
rheumatologischer Sicht leide der Beschwerdeführer an einem HLA B-27 
positiven Morbus Bechterew mit den typischen inaktiven Veränderungen im 
Kernspintomogramm der Sakroiliakalgelenke, wobei aktuell weder klinisch, 
kernspintomographisch noch serologisch eine Aktivität bestehe. Die Iritis 
vor Jahresfrist sei abgeheilt und schränke ihn nicht ein. Die geschilderte 
Müdigkeit könne im Rahmen der entzündlichen Krankheit aufgetreten sein, 
sei aber nicht als arbeitsrelevant anzusehen. Die linksseitigen Knieschmer-
zen seien dagegen auf degenerative Veränderungen und die Meniskusläsi-
onen im Rahmen der Unfälle zurückzuführen, was durch die radiologischen 
Veränderungen bestätigt werde. Die Verminderung der linksseitigen Bein-
muskulatur deute auf eine schmerzbedingte Schonung hin (S. 16). Dass 
die aktuellen Beschwerden, wie von Dr. med. K.________ formuliert, im 
Rahmen des Morbus Bechterew zu deuten seien, erscheine aufgrund der 
erfolglosen Infiltration und der fehlenden klinischen und serologischen Be-
funde wenig wahrscheinlich. Für die bisherige leichte wechselbelastende 
Tätigkeit als … im … bestehe eine ganztägige Arbeitsfähigkeit. Die Verän-
derungen des linken Beines bedingten regelmässige Pausen bei der Arbeit 
für die Dauer von 1-2 Stunden pro Tag, was einer Einschränkung der Leis-
tungsfähigkeit von 20% entspreche (S. 17).

3.1.5 Im Bericht des Spitals C.________ vom 29. April 2014 (act. II 49 
S. 6-9) wurde in anamnestischer Hinsicht festgehalten, der Beschwerdefüh-
rer komme nach dem Gutachten vom Februar 2014 in die Sprechstunde 
zur Standortbestimmung bei Morbus Bechterew und Kniearthrose links. 
Aktuell ständen die Kniebeschwerden im Vordergrund, nachdem er ein 
Aufbautraining im Fitness-Center aufgenommen habe. Er habe zudem an-
fangs März 2014 einen Schub des Morbus Bechterew gehabt, mit Morgen-
steifigkeit und Rückenschmerzen, welche zu einer dreitägigen 

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Arbeitsunfähigkeit geführt hätten. Der Beschwerdeführer arbeite aktuell zu 
80%; ein „IV-Entschluss“ habe ergeben, dass er zu 80% arbeiten könne 
und somit keine IV-Rente erhalten werde (S. 8). In der Beurteilung hielten 
die behandelnden Ärzte fest, laborchemisch gebe es keine entzündliche 
humorale Aktivität. Klinisch habe eine Valgusstellung 10° vom Knie mit ei-
ner Instabilität und leichter Quadricepsatrophie links festgestellt werden 
können, weshalb erneut eine Physiotherapie-Verordnung für den Muske-
laufbau links verschrieben worden sei (S. 7).

Mit Bericht vom 5. August 2014 (act. II 49 S. 4 f.) hielten die behandelnden 
Ärzte des Spitals C.________ fest, da in den vergangen Monaten trotz ak-
tiver physiotherapeutischer Behandlung und NSAID keine Besserung habe 
erzielt werden können, werde der Beschwerdeführer zur Evaluation einer 
ambulanten multimodalen Rehabilitation im Hause für eine Kurz-
Hospitalisation aufgeboten (S. 5). Diese erfolgte vom 16. bis 18. September 
2014 (act. II 53 S. 1), wobei der Beschwerdeführer bis Ende Februar 2015 
in einem multimodalen interdisziplinären Schmerzprogramm eingebunden 
wurde (S. 2).

3.1.6 PD Dr. med. L.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin 
und Rheumatologie sowie Dr. med. M.________, Facharzt für Allgemeine 
Innere Medizin, hielten im Bericht vom 11. Juni 2015 (act. II 57) fest, der 
Gesundheitszustand sei stationär. Weiterhin beständen vordergründig 
linksseitige bewegungs- und belastungsabhängige Knieschmerzen; die tief 
lumbalen Schmerzen ständen weniger im Vordergrund. Zusätzlich bestän-
den Zeichen einer Schmerzchronifizierung sowie einer depressiven Episo-
de, weshalb der Beschwerdeführer zur Beurteilung der Psychosomatik 
zugewiesen werde (S. 1). Es beständen eine linksseitige Gonarthrose mit 
bewegungs- und belastungsabhängigen Knieschmerzen sowie lumbosa-
krale Schmerzen bei beidseitiger ISG-Arthrose, aktuell ohne floride Ent-
zündung. Aus somatischer Sicht erscheine die aktuelle Arbeit im … mit 
leichter wechselbelastender Tätigkeit zumutbar (S. 2). 

3.1.7 In der Folge wurde der Beschwerdeführer zur psychosomatischen 
Beurteilung und Therapieevaluation zugewiesen. Im entsprechenden Be-
richt vom 15. Juli 2015 (act. II 58 S. 2 ff.) des Spitals C.________ wurde 
u.a. eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion infolge des Morbus 

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Bechterew sowie der lateralen Gonarthrose links diagnostiziert (S. 2). In 
anamnestischer Hinsicht wurde festgehalten, der Beschwerdeführer habe 
die Zuweisung initiiert mit dem Wunsch, besser mit Schmerzen umgehen 
zu können. Er könne mittlerweile nur noch 50% arbeiten und leide auch 
dort häufig an Schmerzen bei der Arbeit in jeglicher Arbeitsposition, so 
dass er diese häufig wechseln müsse. Diese Schwierigkeit habe zu 
Selbstwertproblemen geführt sowie Selbstzweifeln und zunehmendem 
Grübeln. In der Beurteilung wurde festgehalten, es zeige sich ein deutlich 
depressives Zustandsbild, welches sich infolge der Knieschmerzen und 
kompliziertem postoperativem Verlauf sowie des Morbus Bechterew entwi-
ckelt habe (S. 3). 

3.1.8 Im bidisziplinären rheumatologisch-psychiatrischen Gutachten der 
Dres. med. F.________ und G.________ vom 24. und 25. Februar bzw. 
2. März 2016 (act. II 70.1; 69.1; 70.2) wurden in rheumatologischer Hinsicht 
im Wesentlichen die folgenden Diagnosen gestellt (act. II 70.1 S. 21 f.): 

Mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit

Keine

Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit

• Linksseitige femoro-patellare Arthrose und initiale linksseitige, laterale 
femoro-tibiale Arthrose

• Morbus Bechterew
• Verdacht auf lumbospondylogenes Syndrom beidseitig
• Schmerzintoleranz und vegetative Labilität 
• Osteoporose
• Asthma bronchiale (seit Jugend)
• Arterielle Hypertonie 
• Unklare rezidivierende gastrointestinale Symptome
• Vitamin D-Mangel 

Dr. med. G.________ stellte in psychiatrischer Hinsicht die folgenden Dia-
gnosen (act. II 69.1 S. 7): 

Mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 

Keine

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Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 

Anpassungsstörung, seit November 2015 (ICD-10 F43.2)

In der interdisziplinären Beurteilung vom 2. März 2016 (act. II 70.2) hielten 
die Gutachter fest, während der Beschwerdeführer einen ersten Bagatel-
leingriff am linken Knie 1983 mit Verzögerung überstanden habe, habe eine 
mediale Teilmeniskektomie am selben Knie 2012 zu andauernden Kniebe-
schwerden geführt, wobei eine beginnende Femuropatellararthrose, re-
spektive eine beginnende mediale Gonarthrose das Ausmass der 
Schmerzen nur ansatzweise erklären könnten. Da seit 30 Jahren ein Mor-
bus Bechterew bekannt sei, habe man in dieser Krankheit einen Grund für 
die ausbleibende Besserung vermutet. Die eingehende Abklärung habe 
jedoch nur geringfügige Veränderungen ergeben und auch heute fänden 
sich keine Zeichen einer aktiven Spondylarthritis ankylosans. Klinisch sei 
der aktuelle Rheumastatus zumindest altersgemäss normal. Der Diskre-
panz zwischen den objektiven Befunden und dem subjektiven Kranksein 
lägen extrasomatische Ursachen zugrunde. Aus rein somatisch-
rheumatologischer Sicht sei der Beschwerdeführer für eine leichte, knie-
schonende Arbeit voll arbeitsfähig (S. 1). In psychischer Hinsicht habe nie 
eine anhaltende Arbeitsunfähigkeit bestanden. Für die interdisziplinäre Be-
urteilung (der Arbeitsfähigkeit) könne vollumfänglich auf den somatisch-
rheumatologischen Gesichtspunkt abgestellt werden (S. 2). 

3.1.9 Mit zu Handen des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers er-
stelltem Bericht vom 3. Mai 2016 (act. II 81 S. 3) hielt Dr. med. D.________ 
fest, für die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit habe Dr. med. F.________ 
im Gutachten die Laboranalysen sowie die radiologischen Untersuchungen 
vom Februar 2014 beigezogen. Auf eine erneute radiologische Untersu-
chung sowie Laboranalysen werde aus nicht definierten Gründen verzich-
tet, obwohl der Beschwerdeführer eine Verschlechterung des Zustandes 
angegeben habe. Die Aktivität des Morbus Bechterew werde allein auf-
grund der Klinik festgelegt. Zur Beurteilung der Aktivität eines Morbus 
Bechterew sei zwingend eine Kernspintomografie der ganzen Wirbelsäule 
und der ISG mit der Frage nach entzündlichen Veränderungen nötig sowie 
eine Laboranalyse mit der Frage nach entzündlicher Aktivität. Auch eine 
erneute radiologische Analyse des arthrotisch veränderten linken Kniege-
lenkes sei nicht durchgeführt worden. Gesamthaft gesehen sei die Beurtei-

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lung ohne die zusätzlich durchgeführten Analysen bei anamnestisch ver-
schlechterten Befunden gegenüber der letzten Begutachtung von 2014 
nicht statthaft. Zur Komplettierung der Akten seien entsprechende Untersu-
chungen durchzuführen, bevor eine abschliessende Beurteilung vorge-
nommen werde.

3.1.10 Dr. med. H.________ (RAD) hielt in der Stellungnahme vom 
25. Mai 2016 (act. II 85) fest, mit den klinisch fehlenden Zeichen eines akti-
ven Morbus Bechterew beständen auch keine Funktionseinschränkungen, 
weshalb der Verzicht auf eine erneute Radiologie und eine Laboruntersu-
chung folgerichtig sei (S. 2). 

3.1.11 Mit zu Handen des Rechtsvertreters erstelltem Bericht vom 
14. Juni 2016 (act. II 87 S. 15) hielt Dr. med. D.________ an seiner im Be-
richt vom 3. Mai 2016 am rheumatologischen (Teil-)Gutachten von Dr. med. 
F.________ geäusserten Kritik fest. 

3.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a). 

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. 
Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die 
Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder 
in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 

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dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352). 

Im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer 
Spezialärzte, welche diesen Anforderungen entsprechen, kommt 
grundsätzlich (voller) Beweiswert zu, solange nicht konkrete Indizien gegen 
deren Zuverlässigkeit sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470). 

3.3 Die Beschwerdegegnerin stellte in der angefochtenen Verfügung 
vom 1. Juni 2016 massgeblich auf das bidisziplinäre Gutachten der Dres. 
med. F.________ und G.________ vom 24. und 25. Februar bzw. vom 
2. März 2016 (act. II 70.1; 69.1; 70.2) ab. Dieses erfüllt die Voraussetzun-
gen der Rechtsprechung an Expertisen (vgl. E. 3.2 hiervor) und erbringt 
vollen Beweis (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/bb S. 353). Es ist nachvollziehbar 
und die Schlussfolgerungen sind überzeugend begründet. Was der Be-
schwerdeführer dagegen respektive ausschliesslich gegen das Gutachten 
von Dr. med. F.________ vorbringt, dringt nicht durch:

3.3.1 Beschwerdeweise macht er unter Hinweis auf die beiden zu sei-
nen Handen erstellten Berichte von Dr. med. D.________ vom 3. Mai (act. 
II 81 S. 3) und 14. Juni 2016 (act. II 87 S. 15) – welcher im Februar 2014 
erst als Gutachter fungierte (act. II 40.1) und in der Folge die Rolle des be-
handelnden Arztes einnahm (vgl. Beschwerde, S. 5) – insbesondere gel-
tend, der Gutachter habe es unterlassen, den Morbus Bechterew mittels 
bildgebender Verfahren sowie Laboranalysen weiter abzuklären. Dr. med. 
F.________ hielt im rheumatologischen Teilgutachten zur medizinischen 
Relevanz des Morbus Bechterew betreffend den Gesundheitszustand des 
Beschwerdeführers Folgendes fest: „Die eingehende Untersuchung ergab 
keine Zeichen eines aktiven Morbus Bechterew, das heisst die Diagnose 
liesse sich rein klinisch gar nicht stellen. Auch die minimalen Veränderun-
gen bei der Bildgebung entsprechen der Klinik, finden sich im Bereiche der 
ISG doch primär arthrotische Veränderungen und an der LWS lassen sich 
keine Syndesmophyten nachweisen. Wie schon im Gutachten von 2014 
festgehalten fanden sich auch jetzt keine Hinweise auf eine Bechterew-
assoziierte Gelenks- und Rückenpathologie. Möglicherweise sind die Bech-
terew-Beschwerden auch iatrogen induziert, indem man sich in den letzten 
Monaten vor allem auf diese Krankheit gestürzt hat und der [Beschwerde-

http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=%22der+Beweiswert+eines%22&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-V-465%3Ade&number_of_ranks=0#page465

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führer], der bis anhin mit seinem Bechterew recht gut zurecht kam, ent-
sprechend gebahnt wurde“ (act. II 70.1 S. 23). 

Es ist grundsätzlich dem oder den Gutachtern anheimgestellt zu entschei-
den, welche Untersuchungsmethoden sie für die Klärung der sich im Rah-
men der Begutachtung stellenden Fragen anwenden. Dass Dr. med. 
F.________ vorliegend auf eine erneute Radiologie und Laboruntersu-
chung verzichtet hat, ist – wie schon der RAD-Arzt Dr. med. H.________ in 
seiner Stellungnahme vom 25. Mai 2016 (act. II 85 S. 2) festhielt – unter 
den vorliegend gegebenen Umständen nicht zu beanstanden: Zunächst 
stellt Dr. med. F.________ keineswegs in Abrede, dass der Beschwerde-
führer (seit Jahren) an einem Morbus Bechterew leidet, sondern bestätigt 
diese Diagnose ausdrücklich, weshalb das Vorbringen in der Beschwerde, 
wonach sich diese Diagnose „rein klinisch gar nicht stellen lasse“ und zu 
Unrecht auf weitere Abklärungen verzichtet worden sei (S. 5), ins Leere 
zielt. Sodann lassen entgegen der offenbaren Auffassung des Beschwerde-
führers bildgebend ausgewiesene (pathologische) Befunde allein nicht den 
Schluss auf eine Arbeitsunfähigkeit zu (Entscheid des Bundesgerichts 
[BGer] vom 19. Mai 2016, 9C_646/2015, E. 4.2). Ebenso wenig ist mit der 
Diagnose eines Gesundheitsschadens gesagt, dass dieser auch 
invalidisierenden Charakter hat. Ob und inwieweit dies zutrifft, beurteilt sich 
nach dem Einfluss, den der Gesundheitsschaden auf die Arbeits- und 
Erwerbsfähigkeit hat. Entscheidend ist, ob der versicherten Person wegen 
des geklagten Leidens nicht mehr zumutbar ist, ganz oder teilweise zu 
arbeiten. Deshalb gilt eine objektivierte Zumutbarkeitsprüfung unter 
ausschliesslicher Berücksichtigung von Folgen der gesundheitlichen 
Beeinträchtigung (BGE 142 V 106 E. 4.4 S. 110). Wichtigste Grundlage 
gutachterlicher Schlussfolgerungen bildet deshalb die klinische 
Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und 
Verhaltensbeobachtung (Entscheid des BGer vom 2. Mai 2016, 
9C_664/2015, E. 4.2). Diesen Faktoren trug Dr. med. F.________ im 
Gutachten hinreichend Rechnung: So erfolgte die Anamneseerhebung 
umfassend, namentlich auch hinsichtlich der Beschwerdenangaben (act. II 
70.1 S. 15 f.); ferner wurden die Ergebnisse der Befunderhebung und die 
Symptome – gerade auch unter dem Blickwinkel einer potentiell 
Bechterew-assoziierten Problematik – systematisch und mit Bezug auf die 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. Mai 2017, IV/16/630, Seite 14

einzelnen Gelenke detailliert erfasst (S. 17 ff.) und auch das Verhalten des 
Beschwerdeführers wurde im Gutachten dokumentiert (S. 17). Es bestehen 
in den Akten weder Hinweise noch wird geltend gemacht, dass Dr. med. 
F.________ dabei nicht lege artis vorgegangen wäre. Wenn der Gutachter 
deshalb gestützt auf die von ihm festgestellten, allein bescheidenen 
funktionellen Beeinträchtigungen der einzelnen Gelenke – namentlich auch 
mit Bezug auf die Wirbelsäule – hinsichtlich der bisherigen (sitzenden) 
Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit attestierte, ist diese Schlussfolgerung 
ohne weiteres nachvollziehbar, zumal diese Einschätzung auch von den 
behandelnden Ärzten des Spitals C.________ gestützt wird (vgl. act. II 57 
S. 2). Es bleibt schliesslich anzumerken, dass Dr. med. D.________, 
welcher die fehlenden Untersuchungen im Gutachten von Dr. med. 
F.________ beanstandet hat, sich zur Vornahme derselben offensichtlich 
auch nicht veranlasst sah, als er den Beschwerdeführer letztmals im 
Dezember 2015 – mithin wenige Wochen vor der Begutachtung durch die 
Dres. med. F.________ und G.________ – zur ersten Gabe von Humira, 
einem Medikament zur Behandlung des Morbus Bechterew (vgl. 
http://www.swissmedicinfo.ch/Fachinformation), kontrolliert hatte (vgl. act. II 
69.3). Unter diesen Umständen ist in beweismässiger Hinsicht auch der 
Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde Ärzte im 
Hinblick auf ihre Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer 
Patienten aussagen. 

Das Gesagte gilt auch mit Bezug auf die weitere Kritik von Dr. med. 
D.________ am rheumatologischen Gutachten, soweit er geltend macht, 
Dr. med. F.________ habe hinsichtlich des linken Kniegelenks ebenfalls zu 
Unrecht auf weitere bildgebende Untersuchungen verzichtet.

3.3.2 Mit Bezug auf den psychischen Gesundheitszustand kann ohne 
weiteres auf die (zu Recht unbestritten gebliebenen) Schlussfolgerungen 
von Dr. med. G.________ im Gutachten vom 25. Februar 2016 (act. II 69.1) 
abgestellt werden, zumal sie im Wesentlichen mit den Einschätzungen der 
behandelnden Ärzte übereinstimmt (vgl. act. II 58 S. 2 ff.): Demnach hat 
sich die zwischenzeitlich aufgetretene Anpassungsstörung milder 
Ausprägung seit Mitte Januar 2016 wieder gebessert (act. II 69.1 S. 8). Aus 
psychiatrischer Sicht bestand bzw. besteht keine Einschränkung der 

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Arbeits- und Erwerbsfähigkeit (S. 13). Diese medizinische Einschätzung 
korreliert mit der rechtlichen, sind doch Anpassungsstörungen 
grundsätzlich nicht invalidisierend (vgl. ULRICH MEYER/MARCO REICHMUTH, 
Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], 3. Aufl. 2014, S. 34, 
Rz. 64).

3.3.3 Demnach erweist sich der medizinische Sachverhalt als 
hinreichend abgeklärt, weshalb es der vom Beschwerdeführer beantragten 
Rückweisung an die Beschwerdegegnerin zur Vornahme weiterer 
Abklärungen nicht bedarf. 

3.4 Im bidisziplinären Gutachten der Dres. med. F.________ und 
G.________ wurde mit Bezug auf eine leichte, knieschonende Arbeit – was 
der zuletzt und überwiegend am PC ausgeübten Tätigkeit des 
Beschwerdeführers im … ... (vgl. act. II 6.1 S. 45; 27 S. 2) entspricht – eine 
volle Arbeitsfähigkeit attestiert (act. II 70.2). Mit Blick auf die in E. 3.1 vorne 
dokumentierte medizinische Aktenlage – insbesondere auch in 
Berücksichtigung des rheumatologischen Gutachtens vom 13. Februar 
2014 (act. II 40.1), in welchem grundsätzlich ebenfalls eine ganztägige 
Arbeitsfähigkeit als zumutbar erachtet wurde (S. 17) – beansprucht diese 
Einschätzung Gültigkeit für den gesamten, bis zum Zeitpunkt der 
angefochtenen Verfügung vom 1. Juni 2016 zu berücksichtigenden 
Beurteilungszeitraum. Zwar haben die Dres. med. D.________ und 
E.________ im Gutachten vom 13. Februar 2014 aufgrund der 
„Veränderungen des linken Beines“ eine Leistungseinschränkung von 20%, 
entsprechend einem Pausenerfordernis von 1-2 Stunden pro Tag, postuliert 
(S. 17): Dr. med. F.________ konnte hierfür jedoch keine konkrete 
medizinische Grundlage benennen und bezeichnete es – nach 
Rücksprache beim Arbeitgeber des Beschwerdeführers hinsichtlich der 
konkreten Arbeitszeitregelung – als „Ermessensfrage“, ob diese Pause bei 
gegebener gleitender Arbeitszeit erforderlich sei (act. II 70.1 S. 24). Indem 
auch der Suva-Arzt Dr. med. K.________ im Zumutbarkeitsprofil weder mit 
Bezug auf das linke Knie noch aus anderen gesundheitsbedingten 
Gründen ein Pausenerfordernis attestierte (vgl. act. II 37.1 S. 57 f.), erweist 
sich die im Gutachten vom 13. Februar 2014 geltend gemachte 
Leistungseinschränkung von 20% nicht als überwiegend wahrscheinlich 

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erstellt. Mit Bezug auf die im Konjunktiv gehaltene Einschätzung von Dr. 
med. F.________, „es würde […] höchstens eine einstündige, zusätzliche 
Pause pro Arbeitstag verbleiben“ (act. II 70.1 S. 24), bleibt festzuhalten, 
dass es im Sozialversicherungsrecht einen Beweiswürdigungsgrundsatz 
„im Zweifel für die versicherte Person“ („in dubio pro assicurato“) nicht gibt. 

Die Beschwerdegegnerin hat demnach das Vorliegen einer Invalidität im 
Rechtssinne (vgl. E. 2.1 vorne) zu Recht verneint. 

3.5 Zusammenfassend erweist sich die angefochtene Verfügung vom 
1. Juni 2016 als rechtens und die Beschwerde ist abzuweisen. 

4.

4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor 
dem kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung 
oder Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach 
dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdefüh-
rer die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, zu tragen. 
Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss gleicher Höhe entnom-
men. 

4.2 Gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 61 lit. g ATSG 
(Umkehrschluss) besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung. Die 
obsiegende Beschwerdegegnerin hat als Sozialversicherungsträgerin nach 
allgemeinem sozialversicherungsrechtlichem Prozessgrundsatz keinen 
Anspruch auf eine Parteientschädigung (vgl. BGE 128 V 124 E. 5b S. 133).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

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1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe ent-
nommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-

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fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.