# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d61bc12f-ae56-539b-b9f3-b715742b936e
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-05-31
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 31.05.2011 RR.2011.105
**Docket/Reference:** RR.2011.105
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_RR-2011-105_2011-05-31

## Full Text

Gesuch um Revision eines Entscheides der II. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts RR.2011.80 vom 7. April 2011.;;Gesuch um Revision eines Entscheides der II. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts RR.2011.80 vom 7. April 2011.;;Gesuch um Revision eines Entscheides der II. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts RR.2011.80 vom 7. April 2011.;;Gesuch um Revision eines Entscheides der II. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts RR.2011.80 vom 7. April 2011.

Entscheid vom 31. Mai 2011 
II. Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Cornelia Cova, Vorsitz, 
Andreas J. Keller und Joséphine Contu,  
Gerichtsschreiberin Chantal Blättler Grivet Fojaja  

   
 
Parteien 

  
A., 

Gesuchsteller 
 

  
   

Gegenstand  Gesuch um Revision des Entscheides der II. Be-
schwerdekammer des Bundesstrafgerichts 
RR.2011.80 vom 7. April 2011 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  RR.2011.105 
 
 
 

 

 

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Die II. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass 
 

- A. gegen einen Auslieferungshaftentscheid des Bundesamtes für Justiz 
(nachfolgend „BJ“) vom 9. März 2011 bei der II. Beschwerdekammer des 
Bundesstrafgerichts mit Eingabe vom 18. März 2011 Beschwerde erhoben 
hatte (RR.2011.80 act. 1), welche von der II. Beschwerdekammer mit Ent-
scheid vom 7. Ap-   ril 2011 abgewiesen wurde (RR.2011.80 act. 4); 

 
- A. mit Schreiben vom 14. April 2011 erneut an die II. Beschwerdekammer 

gelangte und „Einspruch“ gegen den Entscheid vom 7. April 2011 erhob, 
weil „Teile der Haftbefehle nicht übereinstimmen würden“ (act. 1); 

 
- die II. Beschwerdekammer am 20. April 2011 A. bis zum 2. Mai 2011 Frist 

ansetzte, um dem Gericht mitzuteilen, ob sein Schreiben als Beschwerde 
an das Bundesgericht zu verstehen sei, oder ob er dieses als Revision ver-
standen haben wissen wolle (act. 2);  

 
- A. mit Schreiben vom 26. April 2011 erklärte, den Entscheid der II. Be-

schwerdekammer vom 7. April 2011 revidiert haben zu wollen (act. 3) 
(„Gemäss meines Schreibens vom 14. April 2011 erwarte ich von Ihnen ei-
nen neuen Entscheid.“); 

 
- mit Schreiben vom 3. Mai 2011 die II. Beschwerdekammer den Gesuchstel-

ler dazu aufforderte, bis zum 10. Mai 2011 die Revisionsgründe zu nennen 
und das Begehren für den Fall eines neuen Beschwerdeentscheides zu 
stellen, ansonsten auf das Revisionsgesuch nicht eingetreten werden kön-
ne (act. 5); dem Gesuchsteller diese Frist letztmalig bis zum 16. Mai 2011 
erstreckt wurde (act. 6); 

 
- der Gesuchsteller mit einem vom 15. Mai 2011 datierten Schreiben an die 

II. Beschwerdekammer gelangte, der Briefumschlag dieses Schreibens den 
Poststempel vom 17. Mai 2011 trägt; vorliegend indes offen bleiben kann, 
ob der Gesuchsteller sein Schreiben fristgerecht der Gefängnisverwaltung 
zur Spedition überbracht hat, da auf das Revisionsgesuch aus den nach-
folgenden Gründen ohnehin nicht einzutreten ist; 

 
- der Gesuchsteller mit seiner Eingabe vom 15. Mai 2011 eine Verletzung 

des Spezialitätsprinzips geltend macht und sich gegen die Abweisung sei-
nes Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege wehrt (act. 9); dabei weder 
geltend macht, dass er nachträglich erhebliche Tatsachen erfahren oder 
entscheidende Beweismittel aufgefunden habe, die er im Beschwerdever-

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fahren nicht beibringen konnte, noch das Vorliegen solcher Tatsachen und 
Beweismittel ersichtlich ist;  

 
- somit keine zulässigen Revisionsgründe vorliegen (vgl. Art. 40 StBOG 

i.V.m. Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG), weshalb auf das Gesuch um Revision 
nicht einzutreten ist (vgl. AUGUST MÄCHLER in AUER/MÜLLER/SCHINDLER, 
Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, Zürich/  
St. Gallen 2008, N 31 zu Art. 66); 

 
- in Anbetracht der Tatsache, dass der Gesuchsteller im vorliegenden Ver-

fahren nicht anwaltlich vertreten ist, es sich rechtfertigt, dessen Eingabe 
vom 14. April 2011 an das Bundesgericht weiterzuleiten, zur Prüfung der 
Frage, ob eine Beschwerde vorliegt;  

 
- bei diesem Ausgang des Verfahrens der Gesuchsteller als unterliegende 

Partei zu gelten hat und grundsätzlich die Verfahrenskosten zu tragen hat; 
es sich vorliegend rechtfertigt, auf die Ansetzung einer Gerichtsgebühr zu 
verzichten (Art. 68 Abs. 2 i.V.m. 63 Abs. 1 VwVG, Art. 11 und Art. 4a lit. b 
VKEV i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG). 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Demnach erkennt die II. Beschwerdekammer: 
 
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten. 
 
2. Die Eingabe des Gesuchstellers vom 14. April 2011 wird an das Bundesge-

richt weitergeleitet. 
 

3. Es werden keine Kosten erhoben. 
 
 

Bellinzona, 31. Mai 2011 
 
Im Namen der II. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Die Präsidentin: Die Gerichtsschreiberin:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- A. 
- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Auslieferung 
 
 
 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.