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**Case Identifier:** bafb7aae-80a4-5911-9f09-a1fa982384ed
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-04-26
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 26.04.2017 810 16 248
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-16-248_2017-04-26.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 26. April 2017 (810 16 248) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Ausländerrecht 

 

 

Widerruf der Niederlassungsbewilligung und Wegweisung aus der Schweiz / Straffällig-

keit 

 
 
Besetzung Abteilungs-Vizepräsident Beat Walther, Kantonsrichter Christian  

Haidlauf, Markus Clausen, Stephan Gass, Niklaus Ruckstuhl,  
Gerichtsschreiberin i.V. Daniela Spitteler 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Dr. Nicolas Roulet, Advokat 
  

 
gegen 
 
 

 Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal,  
Beschwerdegegner 
 

  
  
Betreff Widerruf der Niederlassungsbewilligung und Wegweisung aus der 

Schweiz (RRB Nr. 1093 vom 16. August 2016) 
 
 
 
 
A. Der ledige, kinderlose, türkische Staatsangehörige A.____ wurde am XX.XX 1988 in 
B.____ geboren und verfügt zwischenzeitlich über eine Niederlassungsbewilligung. Er lebt seit 
seiner Geburt ununterbrochen in der Schweiz. A.____ hat die obligatorische Schulzeit absol-

 

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viert, jedoch keine Berufsausbildung abgeschlossen und arbeitet aktuell als Hilfskraft im Stun-
denlohn in einem handwerklichen Betrieb. 
 
B. A.____ wurde von der Jugendstaatsanwaltschaft Aargau am 3. Mai 2005 wegen Wi-
derhandlung gegen das Bundesgesetz über Waffen, Waffenzubehör und Munition (Waffenge-
setz, WG) vom 20. Juni 1997 zu einer Busse in der Höhe von Fr. 100.-- verurteilt. Am 
10. September 2009 erfolgte ein Strafbefehl des Bezirksamts Rheinfelden wegen Ungehorsams 
des Schuldners in einem Betreibungs- und Konkursverfahren, wobei A.____ zu einer Busse in 
der Höhe von Fr. 200.-- verurteilt wurde. Das Strafgericht Basel-Landschaft verurteilte ihn am 
11. November 2011 zu einer bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 22 Monaten bei einer 
Probezeit von drei Jahren sowie einer Busse von Fr. 300.-- wegen gewerbsmässigen und teil-
weise bandenmässigen Diebstahls, mehrfachen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverar-
beitungsanlage, mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen teilweise versuchten Hausfrie-
densbruchs, mehrfacher Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über die Betäubungsmittel 
und die psychotropen Stoffe (Betäubungsmittelgesetz, BetmG) vom 3. Oktober 1951 sowie 
mehrfachen Betäubungsmittelkonsums. 
 
Am 17. April 2012 verwarnte das Amt für Migration Basel-Landschaft (AfM) A.____ ausländer-
rechtlich wegen seiner Verurteilung vom 11. November 2011 durch das Strafgericht Basel-
Landschaft und der aufgelaufenen Verlustscheine in der Höhe von Fr. 6‘665.-- (vgl. Auszug Be-
treibungsregister C.____ vom 17. April 2012). 
 
Am 13. Oktober 2015 verurteilte das Strafgericht Basel-Landschaft A.____ wegen mehrfacher 
Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, Hehlerei, mehrfacher Widerhandlung ge-
gen das Waffengesetz, Entwendung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch, Fahrens eines Mo-
torfahrzeugs ohne Führerausweis sowie mehrfachen Betäubungsmittelkonsums zur Leistung 
gemeinnütziger Arbeit von 720 Stunden (anstelle einer bedingten Freiheitsstrafe von sechs Mo-
naten), einer unbedingt vollziehbaren Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je Fr. 10.-- sowie  
einer Busse von Fr. 300.--. Die mit Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 11. November 
2011 gegen A.____ ausgesprochene Freiheitsstrafe wurde für nicht vollziehbar erklärt, hinge-
gen wurde er verwarnt und die Probezeit um 1,5 Jahre verlängert. 
 
C. Am 17. November 2015 gewährte das AfM A.____ das rechtliche Gehör zum allfälligen 
Widerruf der Niederlassungsbewilligung, welches er am 30. November 2015 wahrnahm. 
 
D. Am 5. Januar 2016 verfügte das AfM den Widerruf der Niederlassungsbewilligung von 
A.____ und ordnete dessen Wegweisung aus der Schweiz bis spätestens 6. März 2016 an. 
 
E. Gegen die Verfügung des AfM vom 5. Januar 2016 erhob A.____, vertreten durch Sil-
van Ulrich, Advokat in Aesch, am 15. Januar 2016 Beschwerde beim Regierungsrat Basel-
Landschaft (Regierungsrat). 
 
F. Mit Regierungsratsbeschluss (RRB) Nr. 1093 vom 16. August 2016 wies der Regie-
rungsrat die Beschwerde ab. 

 

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G. Gegen den Entscheid des Regierungsrats erhob A.____, vertreten durch Advokat Sil-
van Ulrich, am 24. August 2016 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung 
Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht), und beantragt, es sei der Entscheid des 
Regierungsrats vom 16. August 2016 aufzuheben. Ferner sei dem Beschwerdeführer die un-
entgeltliche Rechtspflege zu gewähren; alles unter o/e-Kostenfolge. In der Beschwerdebegrün-
dung vom 27. Oktober 2016 moniert der Beschwerdeführer, neu vertreten durch Nicolas Roulet, 
Advokat in Basel, der Sachverhalt sei vom Regierungsrat unvollständig festgestellt worden. 
 
H. Mit verfahrensleitender Verfügung vom 16. November 2016 wurde dem Beschwerde-
führer für das Verfahren vor dem Kantonsgericht die unentgeltliche Prozessführung und Verbei-
ständung mit einem Selbstbehalt in der Höhe von Fr. 3‘600.-- bewilligt. 
 
I. In der Vernehmlassung vom 13. Dezember 2016 beantragt der Regierungsrat die Ab-
weisung der Beschwerde und hält an den Erwägungen im RRB Nr. 1093 vom 16. August 2016 
vollumfänglich fest. 
 
J. Mit verfahrensleitender Verfügung vom 16. Dezember 2016 wurde der Fall der Kam-
mer zur Beurteilung überwiesen. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g: 
 
1. Gemäss § 47 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungspro-
zessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 ist zur Beschwerde befugt, wer durch die ange-
fochtene Verfügung oder den angefochtenen Entscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Inte-
resse an dessen Änderung oder Aufhebung hat. Als Adressat des angefochtenen Entscheids ist 
der Beschwerdeführer berührt und weist ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung 
auf. Da auch die übrigen formellen Voraussetzungen erfüllt und sowohl die örtliche als auch die 
sachliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts gegeben sind, ist auf die vorliegende Beschwerde 
einzutreten. 
 
2. Die Kognition des Kantonsgerichts beschränkt sich gemäss § 45 Abs. 1 lit. a und b 
VPO darauf, den angefochtenen Entscheid hinsichtlich allfälliger Rechtsverletzungen zu über-
prüfen bzw. zu prüfen, ob die Vorinstanz ein allfälliges Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat. 
Im Weiteren kann beurteilt werden, ob diese den Sachverhalt unrichtig oder unvollständig fest-
gestellt hat. Die Überprüfung der Angemessenheit ist dem Kantonsgericht dagegen im vorlie-
genden Fall verwehrt (§ 45 Abs. 1 lit. c VPO e contrario). 
 
3.1 Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet die Frage, ob der Widerruf der 
Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers und die damit einhergehende Wegweisung 
zu Recht erfolgten. 
 
3.2 Eine ausländische Person ist zur Anwesenheit in der Schweiz berechtigt, wenn sie eine 
Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung besitzt oder wenn sie keiner solchen bedarf 

 

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(Art. 10 und 11 des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG] vom 
16. Dezember 2005; vgl. auch Art. 2 AuG). Die zuständige kantonale Behörde entscheidet ge-
mäss Art. 18 ff. AuG und 27 ff. AuG – im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und Verträge 
mit dem Ausland – nach freiem Ermessen über die Zulassung zu einem Aufenthalt mit oder 
ohne Erwerbstätigkeit. Einen Rechtsanspruch auf die Gewährung einer Anwesenheitsbewilli-
gung hat die ausländische Person grundsätzlich nicht, es sei denn, das AuG oder völkerrecht-
liche Verpflichtungen sehen dies vor (BGE 133 I 185 E. 2.3; vgl. PETER UEBERSAX, in: Ueber-
sax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausländerrecht, 2. Auflage, Basel 2009, N 7.84 ff.). 
 
3.3 Zwischen der Schweiz und der Türkei besteht kein Staatsvertrag, der dem Beschwer-
deführer einen Anspruch auf Anwesenheit in der Schweiz gewähren würde. Es sind entspre-
chend die Bestimmungen des AuG, vorbehältlich anderer völkerrechtlicher Verträge, anwend-
bar. 
 
3.4 Die Niederlassungsbewilligung verleiht ihrem Inhaber grundsätzlich einen zeitlich unbe-
fristeten und unbedingten Anspruch auf Anwesenheit in der Schweiz (Art. 34 Abs. 1 AuG). Es 
ist somit von einem grundsätzlichen gesetzlichen Anspruch des Beschwerdeführers auf Aufent-
halt in der Schweiz auszugehen. 
 
3.5.1 Des Weiteren können ausländische Staatsangehörige in besonderen Fällen aus dem in 
Art. 8 Ziff. 1 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (Europä-
ische Menschenrechtskonvention, EMRK) vom 4. November 1950 sowie dem inhaltlich gleich-
wertigen Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV) 
vom 18. April 1999 geschützten Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens einen An-
spruch auf Aufenthalt oder Verbleib in einem andern Staat ableiten, wenn eine staatliche Ent-
fernungsmassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern führt (vgl. ANDREAS ZÜND/THOMAS 
HUGI YAR, Aufenthaltsbeendende Massnahmen im schweizerischen Ausländerrecht, insbeson-
dere unter dem Aspekt des Privat- und Familienlebens, in: Europäische Grundrechte-Zeitschrift 
[EuGRZ] 2013, S. 10 ff.; BGE 135 I 153 E. 2.1). Diese Garantien können somit dann verletzt 
sein, wenn einer ausländischen Person, deren Familienangehörige in der Schweiz weilen, die 
Anwesenheit untersagt und damit das gemeinsame Familienleben vereitelt wird. Gemäss stän-
diger bundesgerichtlicher Rechtsprechung zu Art. 8 EMRK müssen die sich hierzulande aufhal-
tenden Angehörigen über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügen. Dies ist insbesondere 
der Fall, wenn sie das Schweizer Bürgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung besitzen 
oder über eine Aufenthaltsbewilligung verfügen, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsan-
spruch beruht. Zudem müssen diese Personen zur Kernfamilie (Ehegatte oder im gleichen 
Haushalt lebende, minderjährige Kinder) gehören und es muss eine enge, tatsächliche und in-
takte Beziehung zu ihnen bestehen (vgl. BGE 135 I 143 E. 1.3.1; BGE 130 II 281 E. 3.1; BGE 
127 II 60 E. 1d/aa). Nach der Rechtsprechung fallen zudem die sozialen Bindungen eines Aus-
länders im Aufenthaltsstaat und zur Gemeinschaft, in der er lebt – insbesondere wenn er im 
Aufenthaltsstaat geboren wurde oder im jungen Kindesalter eingereist ist –, bei einer langen 
Aufenthaltsdauer in den Schutzbereich des Privatlebens (kombinierter Schutzbereich des Pri-
vat- und Familienlebens, vgl. Urteile des BGer 2C_445/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 2.3 und 
2C_1193/2013 vom 27. Mai 2014 E. 2.2). 

 

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3.5.2 Die Garantie des Familienlebens ist bei ledigen und kinderlosen jungen Erwachsenen 
namentlich berührt, wenn sie dem Elternhaus noch nicht entwachsen sind, sondern weiterhin 
mit den Eltern oder anderen Familienmitgliedern in einem gemeinsamen Haushalt wohnen (vgl. 
Urteil des BGer 2C_480/2013 vom 24. Oktober 2013 E. 4.4.2). Losgelöst vom Familienleben 
kann bei einer sehr langen Aufenthaltsdauer der Schutzbereich des Privatlebens betroffen sein 
(vgl. Urteil des BGer 2C_480/2013 vom 24. Oktober 2013 E. 4.4.2). Unabhängig vom Bestehen 
eines Familienlebens wird bei im Aufenthaltsstaat geborenen und aufgewachsenen (erwachse-
nen) Ausländerinnen und Ausländern der zweiten Generation insbesondere dann ein Anspruch 
aus der kombinierten Garantie des Privat- und Familienlebens angenommen, wenn eine auf-
enthaltsbeendende Massnahme die Trennung von den hier lebenden Eltern und Geschwistern 
bedeutet (vgl. z.B. Urteile des BGer 2C_445/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 2.3 sowie 
2C_1193/2013 vom 27. Mai 2014 E. 2.2) 
 
3.5.3 Der heute 28-jährige, ledige und kinderlose Beschwerdeführer ist in der Schweiz gebo-
ren und hier bei seiner Familie aufgewachsen. Er hat sein gesamtes bisheriges Leben in der 
Schweiz verbracht, womit sich seine sozialen Bindungen in der Schweiz befinden und er über 
ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügt. Der Beschwerdeführer kann sich als Ausländer der 
zweiten Generation auf den kombinierten Schutzbereich des Privat- und Familienlebens ge-
mäss Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV berufen (vgl. auch Urteil des Kantonsgerichts, 
Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV], vom 9. September 2015 [810 15 19] 
E. 4.4.1 ff.). 
 
4.1 Indes gelten weder der gesetzliche Anspruch auf Aufenthalt nach Art. 34 Abs. 1 AuG 
noch der grundrechtliche Anspruch auf Privat- und Familienleben absolut. Die Niederlassungs-
bewilligung kann widerrufen werden, wenn der Ausländer zu einer längerfristigen Freiheitsstra-
fe, d.h. zu einer solchen von mehr als einem Jahr, verurteilt worden ist (Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG 
in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG; BGE 137 II 297 E. 2; BGE 135 II 377 E. 4.2). Dabei 
spielt es keine Rolle, ob die Sanktion bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde 
(vgl. BGE 139 I 16 E. 2.1). Ein Widerruf ist überdies möglich, wenn der Ausländer in schwer-
wiegender Weise gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland 
verstossen hat sowie diese oder die innere oder die äussere Sicherheit gefährdet (Art. 63 
Abs. 1 lit. b AuG). Die Praxis geht hiervon aus, wenn die ausländische Person durch ihr Han-
deln besonders hochwertige Rechtsgüter verletzt oder in Gefahr gebracht hat, sich von straf-
rechtlichen Massnahmen nicht beeindrucken lässt und sich im Rahmen einer Gesamtbetrach-
tung zeigt, dass sie auch künftig weder gewillt noch fähig ist, sich an die Rechtsordnung zu hal-
ten (BGE 139 I 16 E. 2.1, BGE 137 II 297 E. 3). Diese Widerrufsgründe gelten auch, wenn eine 
ausländische Person sich seit mehr als 15 Jahren ununterbrochen und ordnungsgemäss im 
Land aufgehalten hat (Art. 63 Abs. 2 AuG; BGE 139 I 16 E. 2.1). 
 
4.2 Bereits mit der Verurteilung zu einer bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 
22 Monaten gemäss Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 11. November 2011 ist vor-
liegend eine längerfristige Freiheitsstrafe ausgesprochen worden und der Widerrufsgrund von 
Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG gegeben. Ob das Verhalten 
des Beschwerdeführers als schwerwiegender Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und 

 

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Ordnung zu werten ist, bedarf keiner näheren Betrachtung, weil dieser Widerrufsgrund nur dann 
zur Anwendung kommt, wenn es an den Voraussetzungen für einen Widerruf aufgrund der Ver-
urteilung zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe fehlt (BGE 135 II 377 E. 4.1; Urteile des BGer 
2C_888/2012 vom 13. März 2013 E. 3 und 2C_1029/2011 vom 10. April 2012 E. 3.1). 
 
5.1 Das Vorliegen eines Widerrufsgrunds nach Art. 63 AuG ist Grundvoraussetzung für 
den Widerruf der Bewilligung, wobei dessen Bestehen aber nicht zwingend zum Entzug der 
Niederlassungsbewilligung führt. Vielmehr rechtfertigt sich der Widerruf und die damit verbun-
dene Wegweisung (vgl. Art. 64 Abs. 1 lit. c AuG) nach Art. 96 AuG nur dann, wenn diese Mass-
nahme im Einzelfall gestützt auf eine umfassende Güterabwägung verhältnismässig erscheint. 
Verlangt ist eine Abwägung der sich gegenüberstehenden privaten Interessen am Belassen der 
Bewilligung und der öffentlichen Interessen an deren Widerruf, wobei Letztere in dem Sinne 
überwiegen müssen, dass sich der Eingriff als notwendig erweist (vgl. BGE 135 I 143 E. 2.1 mit 
Hinweisen). Dabei sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration 
beziehungsweise die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die dem Betroffenen und seiner 
Familie drohenden Nachteile zu berücksichtigen (vgl. Urteile des BGer 2C_11/2013 vom 
25. März 2013 E. 3.1; 2C_50/2012 vom 28. September 2012 E. 5; BGE 135 II 377 E. 4.3; 
ANDREAS ZÜND/LADINA ARQUINT HILL; in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], a.a.O., 
N 8.31). Die Niederlassungsbewilligung eines Ausländers, der sich schon seit längerer Zeit hier 
aufhält, soll nur mit Zurückhaltung widerrufen werden. Bei wiederholter beziehungsweise 
schwerer Straffälligkeit ist dies jedoch selbst dann nicht ausgeschlossen, wenn der Ausländer 
hier geboren ist und sein ganzes bisheriges Leben in der Schweiz verbracht hat. Bei schweren 
Straftaten und bei Rückfall beziehungsweise wiederholter Delinquenz besteht regelmässig ein 
wesentliches öffentliches Interesse, die Anwesenheit eines Ausländers zu beenden, der der-
massen die öffentliche Sicherheit und Ordnung beeinträchtigt (Urteile des BGer 2C_486/2013 
vom 4. November 2013 E. 3.2 und 2C_339/2013 vom 18. Juli 2013 E. 2.3). 
 
5.2 Nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte 
(EGMR) zu Art. 8 EMRK sind im Rahmen der Beurteilung der Zulässigkeit aufenthaltsbeenden-
der Massnahmen dieselben Elemente massgebend wie nach der bundesgerichtlichen Recht-
sprechung: (1) die Art und Schwere der vom Betroffenen begangenen Straftaten, wobei beson-
ders ins Gewicht fällt, ob er diese als Jugendlicher oder als Erwachsener begangen und es sich 
dabei um Gewaltdelikte gehandelt hat oder nicht; (2) die Dauer des Aufenthalts im Land; (3) die 
seit der Tatbegehung verstrichene Zeit und das Verhalten des Betroffenen während dieser; (4) 
die sozialen, kulturellen und familiären Bindungen zum Aufenthaltsstaat und zum Herkunftsland; 
(5) sein gesundheitlicher Zustand sowie (6) die mit der aufenthaltsbeendenden Massnahme 
verbundene Dauer der Fernhaltung (vgl. BGE 139 I 16 E. 2.2.2). Keines dieser Elemente ist für 
sich allein ausschlaggebend; geboten ist in jedem Fall eine Gesamtwertung (Urteile des BGer 
2C_659/2015 vom 20. August 2015 E. 4.1 sowie 2C_445/2014 vom 2. Dezember 2012 E. 2.3). 
 
5.3 Der Regierungsrat kam in seinem Entscheid zum Schluss, dass sich die Wegweisung 
des Beschwerdeführers als verhältnismässig erweise mit der Begründung, dass der Beschwer-
deführer wiederholt und teilweise schwer delinquiert habe. Ins Gewicht falle besonders, dass 
der Beschwerdeführer trotz der ausländerrechtlichen Verwarnung vom 17. April 2012 während 

 

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der laufenden Probezeit erneut straffällig geworden sei. Die Verurteilung zu 720 Stunden ge-
meinnütziger Arbeit anstelle einer bedingten Freiheitsstrafe von sechs Monaten sei vom Straf-
gericht unbedingt ausgesprochen worden, was von der Legalprognose her strafrechtlich eine 
Verschlechterung bedeute. Zudem habe der Beschwerdeführer durch die wiederholten Verstös-
se gegen das Betäubungsmittelgesetz die Gesundheit einer Vielzahl von Menschen gefährdet. 
Weder straf- noch ausländerrechtliche Massnahmen hätten den Beschwerdeführer nachhaltig 
beeindruckt, weshalb sich das öffentliche Interesse an einer Wegweisung aus der Schweiz als 
sehr gross erweise. Demgegenüber seien seine privaten Interessen trotz der langen Anwesen-
heit in der Schweiz aufgrund seiner weiterhin ansteigenden Verschuldung und der nicht kosten-
deckenden Erwerbstätigkeit als ungelernter Betriebsarbeiter als weniger gewichtig zu qualifizie-
ren. Damit liege insgesamt eine misslungene Integration vor (vgl. RRB Nr. 1093 vom 16. August 
2016 E. 4c).  
 
5.4 Der Beschwerdeführer rügt, dass die Vorinstanz den Sachverhalt unvollständig festge-
stellt habe, indem sie sich vornehmlich auf die strafrechtlichen Verurteilungen abgestützt habe. 
Damit seien die für die Güterabwägung massgeblichen Interessen des Beschwerdeführers wei-
testgehend unberücksichtigt geblieben. Der Beschwerdeführer sei sozial sehr gut integriert. Er 
führe seit über einem Jahr eine Beziehung mit D.____. In seiner Freizeit engagiere er sich als 
Jugendfitness- und Kampfsporttrainer sechsmal wöchentlich, womit den oft arbeitslosen  
Jugendlichen eine Tagesstruktur gegeben werde. Ferner macht er geltend, dass seine Mutter 
suizidal gefährdet sei, sollte er die Schweiz verlassen müssen. Sie sei aufgrund ihres psychi-
schen Gesundheitszustands auf seine Unterstützung im Alltag angewiesen. Hinzu trete eine zu 
starke Gewichtung der begangenen Betäubungsmitteldelikte durch die Vorinstanz, diese habe 
unbeachtet gelassen, dass es sich dabei um Marihuana gehandelt habe, weswegen er nie die 
Gesundheit vieler Personen hätte gefährden können. Daneben sei er nie zu Gewaltdelikten 
verurteilt worden. Darum sei nicht ersichtlich, inwiefern die Verurteilung vom 13. Oktober 2015 
zu einer erheblichen Zunahme des öffentlichen Interesses an einer Wegweisung habe führen 
können. 
 
5.5 Ausgangspunkt für die Schwere des Verschuldens und die vorzunehmende ausländer-
rechtliche Interessenabwägung sind die vom Strafgericht verhängten Strafen (Urteil des BGer 
2C_733/2012 vom 24. Januar 2013 E. 8.4.1). Der Beschwerdeführer wurde gemäss Urteil des 
Strafgerichts vom 11. November 2011 zu einer bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 
22 Monaten bei einer Probezeit von drei Jahren wegen gewerbsmässigen und teilweise ban-
denmässigen Diebstahls, mehrfachen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsan-
lage, mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen teilweise versuchten Hausfriedensbruchs, 
mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie mehrfachen Konsums 
von Betäubungsmitteln verurteilt. Gemäss den Ausführungen zur Strafzumessung im Urteil vom 
11. November 2011 habe beim Beschwerdeführer insgesamt ein schweres Verschulden vorge-
legen. Der bandenmässige Diebstahl habe das schwerste Delikt dargestellt. Die zahlreichen 
Einbruchdiebstähle hätten ein hohes Mass an krimineller Energie gefordert. Trotzdem habe der 
Beschwerdeführer in der Deliktsbegehung nur eine Nebenrolle eingenommen, indem er meist 
Schmiere gestanden und das Diebesgut abtransportiert habe. Er habe Reue und Einsicht ge-
zeigt. Das Strafgericht ging sodann insgesamt nicht von einer schlechten Prognose aus und 

 

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verwies auf dessen sonstiges Wohlverhalten und seine teilweise Integration in den Arbeitspro-
zess (vgl. Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 11. November 2011, Erwägungen 
S. 145 ff.). Am 13. Oktober 2015 verurteilte das Strafgericht Basel-Landschaft den Beschwerde-
führer schliesslich zur Leistung gemeinnütziger Arbeit von 720 Stunden und einer unbedingt 
vollziehbaren Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu Fr. 10.-- wegen mehrfacher Widerhandlung 
gegen das Betäubungsmittelgesetz, Hehlerei, mehrfacher Widerhandlung gegen das Waffen-
gesetz, Entwendung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch, Fahrens ohne Führerausweis sowie 
mehrfachen Konsums von Betäubungsmitteln. Das Strafgericht erklärte das Urteil vom 
11. November 2011 als nicht vollziehbar.  
 
5.6 Wie dargelegt, wurde der Beschwerdeführer insgesamt wegen bandenmässigen Dieb-
stahls, mehrfacher Widerhandlung gegen das Waffengesetz und mehrfacher Widerhandlung 
gegen das Betäubungsmittelgesetz verurteilt. Dabei gefährdete er abstrakt die körperliche In-
tegrität Dritter. Wegen dieser Delikte wurde er zu einer bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 
22 Monaten sowie zur Leistung gemeinnütziger Arbeit von 720 Stunden und einer unbedingt 
vollziehbaren Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu Fr. 10.-- verurteilt. Aufgrund der vorstehen-
den Ausführungen kann festgehalten werden, dass der Beschwerdeführer wiederholt straffällig 
geworden ist. Es besteht demzufolge ein gewichtiges öffentliches Interesse am Widerruf der 
Niederlassungsbewilligung und der Wegweisung. 
 
5.7 Diesem öffentlichen Interesse sind die privaten Interessen des Beschwerdeführers 
gegenüberzustellen. Entscheidend ist stets das Gesamtbild eines jeden Einzelfalles, welches 
anhand von sämtlichen der massgeblichen Kriterien zu beurteilen ist (BGE 139 I 145 E. 2.4). 
Der Beschwerdeführer ist in der Schweiz geboren und aufgewachsen und lebt seit 28 Jahren in 
der Schweiz. Er hat seine gesamte Schulzeit hier verbracht und er lebt heute noch mit seiner 
psychisch beeinträchtigten Mutter zusammen. In beruflicher Hinsicht ist festzuhalten, dass der 
Beschwerdeführer seit dem Abschluss der obligatorischen Schule lediglich Anstellungen auf 
Abruf vorzuweisen und während dieser Zeit zahlreiche Betreibungen und Verlustscheine ange-
häuft hat (vgl. Auszug des Betreibungsregisters vom 29. Juni 2016). Was die während dieser 
Zeit begangenen Delikte anbelangt, gilt es zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer die 
Straftaten als Jugendlicher bzw. im jungen Erwachsenenalter begangen hat und deren Häufig-
keit und Schwere abgenommen haben. Zugunsten des Beschwerdeführers ist indes zu würdi-
gen, dass er sich seit nunmehr über drei Jahren in strafrechtlicher Hinsicht wohl verhält, auch 
wenn er unter dem Einfluss des Strafverfahrens (vgl. Urteil vom 13. Oktober 2015) sowie unter 
dem Druck des vorliegenden ausländerrechtlichen Verfahrens stand bzw. steht. Bezogen auf 
die wirtschaftlich-berufliche Integration kann dem Beschwerdeführer zu Gute gehalten werden, 
dass er aktuell über eine unbefristete Teilzeitanstellung (40 %) bei der E.____ GmbH verfügt 
(vgl. Arbeitsvertrag vom 6./14. Oktober 2016). Der Beschwerdeführer spricht deutsch bzw. 
schweizerdeutsch. Seine Eltern, Halbgeschwister, eine Tante und ein Onkel, Cousins, seine 
Schweizer Freundin D.____ und sein Bekanntenkreis leben in der Schweiz. Die Mutter des Be-
schwerdeführers erklärt in ihrem Schreiben vom 25. Oktober 2016, dass der Beschwerdeführer 
für sie eine grosse Stütze im Alltag darstelle. Wie sich aus den Akten ergibt, führt er offenbar 
seit mindestens einem Jahr eine Beziehung mit D.____, die er offenbar schon länger kennt (vgl. 
etwa Schreiben von D.____ vom 19. Oktober 2016). Gemäss Angaben seiner Freundin hat er 

 

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von seinem damaligen Freundeskreis, mit welchem er die strafrechtlichen Verfehlungen began-
gen hatte, Abstand genommen (vgl. Schreiben von D.____ vom 19. Oktober 2016). Ferner las-
sen die Schreiben seiner Freundin vom 10. März 2016 bzw. 19. Oktober 2016 sowie von 
F.____ vom 19. Oktober 2016 und von G.____ vom 19. September 2016 auf eine gute soziale 
Integration des Beschwerdeführers schliessen. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, 
dass der Beschwerdeführer anfangs Mai 2015 begann, die Kampfkunst-Akademie H.____ zu 
besuchen und sich zwischenzeitlich sechsmal wöchentlich als ehrenamtlicher Kampfsporttrainer 
für Jugendliche und Erwachsene engagiert. Aus den vorstehenden Erwägungen erhellt, dass 
der Beschwerdeführer bemüht ist, ein geregeltes und konfliktfreies Leben zu führen. In der Tür-
kei leben zwar weitere Familienmitglieder (Grossmutter, ein Onkel und zwei Tanten), gemäss 
den Angaben des Beschwerdeführers bestehe zu diesen aber kein Kontakt. Zudem war er nach 
eigenen Angaben letztmals vor vierzehn Jahren in der Türkei. Gestützt auf die vorstehenden 
Ausführungen ist zusammenfassend davon auszugehen, dass die Verbundenheit des Be-
schwerdeführers zur Schweiz gross ist, insbesondere auch, weil der Beschwerdeführer in der 
Schweiz geboren und aufgewachsen sowie sein gesamtes bisheriges Leben in der Schweiz 
verbracht hat. Aufgrund der lebenslangen Anwesenheitsdauer, der familiären Situation und der 
Beziehungsverhältnisse überwiegen die privaten Interessen des Beschwerdeführers im vorlie-
genden Fall das öffentliche Interesse an einem Widerruf der Niederlassungsbewilligung und 
Wegweisung knapp. Damit erweist sich eine Wegweisung im Falle des Beschwerdeführers ins-
gesamt als unverhältnismässig und die Beschwerde ist gutzuheissen. 
 
6.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor 
dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren so-
wie die Beweiskosten und werden nach § 20 Abs. 3 VPO in der Regel der unterliegenden Partei 
in angemessenem Ausmass auferlegt. Den Vorinstanzen können nur dann Verfahrenskosten 
auferlegt werden, wenn sie das Kantonsgericht in Anspruch nehmen (vgl. § 20 Abs. 4 VPO). 
Dementsprechend sind der unterlegenen Vorinstanz im vorliegenden Verfahren keine Verfah-
renskosten aufzuerlegen. 
 
6.2 Nach § 21 Abs. 1 VPO kann der obsiegenden Partei für den Beizug einer Anwältin  
oder eines Anwalts eine angemessene Parteientschädigung zugesprochen werden. Entspre-
chend dem Ausgang des vorliegenden Verfahrens ist dem Beschwerdeführer eine Parteient-
schädigung zulasten der Vorinstanz zuzusprechen. In seiner Honorarnote vom 16. Januar 2017 
macht der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers einen Aufwand von 9 Stunden und 
45 Minuten à Fr. 250.-- und Spesen in der Höhe von Fr.  378.20 geltend, was nicht zu bean-
standen ist. Demzufolge hat der Regierungsrat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädi-
gung in der Höhe von insgesamt Fr. 3‘040.95 (inkl. Auslagen und 8 % Mehrwertsteuer) zu be-
zahlen. 
 
6.3 Bezüglich der Neuverlegung der Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens ist die Ange-
legenheit zum neuen Entscheid an den Regierungsrat zurückzuweisen.  

 

Seite 10 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
://: 1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. 
   
 2. Die Angelegenheit wird zur Neuverlegung der Kosten des vorinstanz-

lichen Verfahrens an den Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft 
zurückgewiesen. 

   
 3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 
   
 4. Der Beschwerdegegner hat dem Beschwerdeführer eine Parteient-

schädigung in der Höhe von Fr. 3‘040.95 (inkl. Auslagen und 8 % Mehr-
wertsteuer) zu bezahlen. 

 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin i.V.