# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 55b0a655-a4e7-58c4-8f4b-0a62cbee9496
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-03-25
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 25.03.2022 BV.2022.10
**Docket/Reference:** BV.2022.10
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BV-2022-10_2022-03-25

## Full Text

Beschlagnahme (Art. 46 f. VStrR);;Beschlagnahme (Art. 46 f. VStrR);;Beschlagnahme (Art. 46 f. VStrR);;Beschlagnahme (Art. 46 f. VStrR)

Beschluss vom 25. März 2022 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter 

Roy Garré, Vorsitz, 

Daniel Kipfer Fasciati und Miriam Forni, 

Gerichtsschreiber Stephan Ebneter 

   
 

Parteien 

  

A.,  

vertreten durch Rechtsanwältin Laura Jetzer, 

 

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

BUNDESAMT FÜR ZOLL UND GRENZSICHERHEIT, 

Direktionsbereich Strafverfolgung, 

 

Beschwerdegegner 

 

 

 

Gegenstand  Beschlagnahme (Art. 46 f. VStrR) 

  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: BV.2022.10 

 

 

 

 

- 2 - 

 

 

Die Beschwerdekammer hält fest, dass: 

 

- A. am 21. Februar 2022 (Poststempel) gegen die Beschlagnahmeverfügung 

des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (nachfolgend «BAZG») vom 

18. Februar 2022 beim BAZG Beschwerde erhob (act. 1, 1.1, 1.2); 

 

- der Chef Strafverfolgung des BAZG die Beschwerde samt seiner Stellung-

nahme am 24. Februar 2022 der Beschwerdekammer weiterleitete, wobei er 

die kostenfällige Abweisung der Beschwerde beantragte (act. 2); 

 

- aus den eingereichten Akten hervorging, dass A. am 19. Februar 2022 

Rechtsanwältin Laura Jetzer mit der Wahrung seiner Interessen im Verfah-

ren des BAZG beauftragt hatte (vgl. act. 2.10); 

 

- die Beschwerdekammer mit Schreiben vom 2. März 2022 Rechtsanwältin 

Laura Jetzer ersuchte, mitzuteilen, ob sie A. (auch) im vorliegenden Be-

schwerdeverfahren vertrete (act. 3); 

 

- Rechtsanwältin Laura Jetzer mit Eingabe vom 9. März 2022 erklärte, dass 

sie A. auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren vertrete und die Be-

schwerde zurückgezogen werde; sie darum ersuchte, auf die Erhebung einer 

Gerichtsgebühr zu verzichten (act. 4). 

 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 

 

- der Rückzug der Beschwerde den Rechtsstreit beendet, weshalb das Be-

schwerdeverfahren abzuschreiben ist (vgl. Beschluss des Bundesstrafge-

richts BV.2015.9 vom 8. Mai 2015); 

 

- die Umstände es rechtfertigen, auf die Erhebung einer Gerichtsgebühr zu 

verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG analog; vgl. TPF 2011 25 E. 3); 

 

- 3 - 

 

 

und erkennt: 

 

1. Das Verfahren wird zufolge Rückzugs der Beschwerde abgeschrieben. 

 

2. Es wird keine Gerichtsgebühr erhoben. 

 

 

Bellinzona, 25. März 2022 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:  

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- Rechtsanwältin Laura Jetzer 

- Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit, Direktionsbereich Strafverfolgung 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide der Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen nach 
der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden 
(Art. 79 und 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005; BGG). 
Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu 
dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 
konsularischen Vertretung übergeben werden (Art. 48 Abs. 1 BGG). Im Falle der elektronischen 
Einreichung ist für die Wahrung einer Frist der Zeitpunkt massgebend, in dem die Quittung 
ausgestellt wird, die bestätigt, dass alle Schritte abgeschlossen sind, die auf der Seite der Partei für 
die Übermittlung notwendig sind (Art. 48 Abs. 2 BGG). 

Das Verfahren richtet sich nach den Artikeln 90 ff. BGG. 

Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn der Instruktions-
richter oder die Instruktionsrichterin es anordnet (Art. 103 BGG).