# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 22dea996-e79e-5e06-8860-373b76ab0566
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-05-28
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Strafrechtliche Abteilung 28.05.2008 6B 312/2008 (6B_312/2008)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-312-2008_2008-05-28.html

## Full Text

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

6B_312/2008 /hum 

 

Urteil vom 28. Mai 2008 

Strafrechtliche Abteilung 

 

Besetzung 

Bundesrichter Schneider, Präsident, 

Bundesrichter Zünd, Mathys, 

Gerichtsschreiber Monn. 

 

Parteien 

X.________, 

Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Versuchte Erpressung, Pornografie, 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 1. Februar 2008. 

 

Das Bundesgericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

X.________ wird vorgeworfen, er habe seiner Ehefrau am 18. Dezember 2006 angedroht, wenn sie ihm nicht innert sieben Tagen Fr. 20'000.-- überweise, werde er einen privaten Pornofilm veröffentlichen und verbreiten. Zudem habe er am selben oder am folgenden Tag an die Schwester der Frau und an deren Mann auf elektronischem Weg unaufgefordert einen Kurzausschnitt aus dem Film versandt. 

 

Das Obergericht des Kantons Zürich sprach X.________ mit Urteil vom 1. Februar 2008 im Berufungsverfahren der versuchten Erpressung sowie der Pornografie schuldig und bestrafte ihn mit einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu Fr. 30.--, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren. 

 

X.________ wendet sich mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht und beantragt sinngemäss, er sei freizusprechen. 

 

2. 

Die Vorinstanz hat sich mit der unrechtmässigen Bereicherungsabsicht, der angeblichen Notwehr, dem Umstand, dass die Ehefrau nach Auffassung des Beschwerdeführers an einer Geisteskrankheit leiden soll, und der Frage, ob er auf psychologische Hilfe angewiesen ist, befasst, worauf hier in Anwendung von Art. 109 Abs. 3 BGG verwiesen werden kann (vgl. angefochtenen Entscheid S. 8-11 E. 4.2, 4.3, 4.4 und 5). Diese Erwägungen sind unter dem Gesichtswinkel des schweizerischen Rechts im Sinne von Art. 95 BGG nicht zu beanstanden. Was der Beschwerdeführer vorbringt, ist, soweit es überhaupt verständlich ist, offensichtlich unbegründet oder unzulässig. Die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 

 

3. 

Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren von vornherein aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG). 

 

Demnach erkennt das Bundesgericht: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 

 

2. 

Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. 

 

3. 

Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

4. 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. 

Lausanne, 28. Mai 2008 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

Der Präsident:        Der Gerichtsschreiber: 

 

Schneider        Monn