# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f782f204-674b-511b-85df-ae5fe2448f51
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-09-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.09.2025 B-6954/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-6954-2025_2025-09-17.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-6954/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 7 .  S e p t e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richterin Eva Schneeberger (Vorsitz), 

Richterin Mia Fuchs, Richter Pascal Richard,    

Gerichtsschreiberin Beatrice Grubenmann. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

vertreten durch die Rechtsanwälte  

Daniel Staffelbach und/oder Dr. iur. Mirjam Olah,  

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Medizinalberufekommission MEBEKO,  

Ressort Ausbildung, 

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Regelung der Kosten- und Entschädigungsfrage nach  

Rückweisung durch das Bundesgericht. 

 

 

 

B-6954/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass A._______ (im Folgenden: Beschwerdeführer) am 10. Juni 2016 bei 

der Medizinalberufekommission MEBEKO (im Folgenden: Vorinstanz) die 

direkte Anerkennung seines 1993 in Deutschland erworbenen Zeugnisses 

über die Ärztliche Prüfung sowie der von ihm im Jahr 2003 in Deutschland 

erworbenen Facharztbezeichnung Internist beantragt hat,  

dass der Beschwerdeführer seinem Gesuch auch die von der Bayerischen 

Landesärztekammer am 14. März 2014 ausgestellte "Anerkennung der Zu-

satzbezeichnung Geriatrie" beigefügt und den Titel "Geriatrie" beantragt 

hat,  

dass die Vorinstanz mit Anerkennungsbestätigungen vom 20. Juli 2016 das 

vom Beschwerdeführer in Deutschland erworbene Zeugnis über die Ärztli-

che Prüfung als Arztdiplom und die ihm in Deutschland ausgestellte Aner-

kennung als Internist als eidgenössischen Weiterbildungstitel in Allgemei-

ner Innerer Medizin anerkannt hat,  

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 5. Dezember 2019 auf das Gesuch 

des Beschwerdeführers um Anerkennung eines deutschen Weiterbildungs-

titels auf dem Gebiet der Geriatrie nicht eingetreten ist,  

dass der Beschwerdeführer dagegen am 21. Januar 2020 Beschwerde 

beim Bundesverwaltungsgericht erhoben hat (Verfahren B-413/2020),  

dass der Beschwerdeführer am 30. Januar 2020 den verlangten Kosten-

vorschuss in der Höhe von Fr. 1'000.– bezahlt hat,  

dass das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde mit Urteil vom 

28. März 2022 gutgeheissen, die angefochtene Verfügung vom 5. Dezem-

ber 2019 aufgehoben und die Sache zum materiellen Entscheid im Sinne 

der Erwägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen hat, wobei es dem Be-

schwerdeführer keine Verfahrenskosten auferlegt und ihm eine Parteient-

schädigung von Fr. 6'000.– zu Lasten der Vorinstanz zugesprochen hat,  

dass das Eidgenössische Departement des Innern EDI das Urteil des Bun-

desverwaltungsgerichts am 16. Mai 2022 mit Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht angefochten hat (Verfah-

ren 2C_382/2022),  

B-6954/2025 

Seite 3 

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 5. August 2025 die Beschwerde in 

öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gutgeheissen und das Urteil des 

Bundesverwaltungsgerichts vom 28. März 2022 aufgehoben hat,  

dass das Bundesgericht die Sache zur Neuverlegung der Kosten und der 

Parteientschädigung des vorangegangenen Verfahrens an das Bundesver-

waltungsgericht zurückgewiesen hat,  

dass die Verfahrenskosten entsprechend dem Ausmass des Obsiegens 

und Unterliegens der Parteien aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG),  

dass dabei der Ausgang des Beschwerdeverfahrens vor dem Bundes- 

gericht massgebend ist, weshalb in der Hauptsache das Eidgenössische 

Departement des Innern EDI als obsiegend und der Beschwerdeführer als 

unterliegend anzusehen sind,  

dass dem Beschwerdeführer daher Verfahrenskosten von Fr. 1'000.– auf-

zuerlegen sind,  

dass die obsiegende Partei Anspruch auf eine Parteientschädigung für die 

ihr erwachsenen notwendigen Kosten hat (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG und 

Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), wobei die Parteientschädigung die Kosten der Vertretung so-

wie allfällige weitere notwendige Auslagen der Partei umfasst (Art. 8 

VGKE), 

dass Bundesbehörden und andere Behörden, die als Partei auftreten, kei-

nen Anspruch auf Parteientschädigung haben (vgl. Art. 63 Abs. 2 VwVG; 

Art. 7 Abs. 3 VGKE),  

dass der Beschwerdeführer als unterliegende Partei keinen Anspruch auf 

Parteientschädigung für die ihm erwachsenen Kosten hat (Art. 64 Abs. 1 

VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 und 2 VGKE).  

 

 

 

 

B-6954/2025 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 1'000.– werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. Der einbezahlte Kostenvorschuss in gleicher Höhe wird nach Eintritt 

der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zur Bezahlung der Verfahrenskos-

ten verwendet.   

2.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.  

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das Eid-

genössische Departement des Innern EDI.  

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Eva Schneeberger Beatrice Grubenmann 

 

 

 

 

 

 

 

B-6954/2025 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: 18. September 2025 

  

B-6954/2025 

Seite 6 

Zustellung erfolgt an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)  

– die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)  

– das Eidgenössische Departement des Innern EDI (Gerichtsurkunde)