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**Case Identifier:** 0334321d-85eb-5750-ba1c-27bf771ac1b6
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-06-12
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Versicherungsgericht 12.06.2024 VBE.2024.53
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_007_VBE-2024-53_2024-06-12.pdf

## Full Text

Versicherungsgericht 

2. Kammer 

 

VBE.2024.53 / KB / bs 
Art. 83 

 

Urteil vom 12. Juni 2024 
 
 

Besetzung  Oberrichterin Peterhans, Präsidentin  

Oberrichterin Fischer  

Oberrichterin Jacober  

Gerichtsschreiberin Biehler          

 

 
   

Beschwerde- 

führerin  

 A._____  

vertreten durch MLaw Andreas Hübscher, Rechtsanwalt, 

Bruggerstrasse 69, 5400 Baden    

 

 
   

Beschwerde- 

gegnerin  

 SVA Aargau, IV-Stelle, Bahnhofplatz 3C, Postfach, 5001 Aarau   

 

 
   

Beigeladene   Aargauische Pensionskasse, Hintere Bahnhofstrasse 8, 5000 Aarau 

 

 
 

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend IVG Renten 

(Verfügung vom 6. Dezember 2023) 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

   

Das Versicherungsgericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

1.1. 

Die 1961 geborene Beschwerdeführerin war zuletzt im Teilzeitpensum als 

Sachbearbeiterin in einer Schulverwaltung und in einem Verband tätig. Am 

18. Juli 2019 meldete sie sich unter Hinweis auf Beschwerden infolge von 

Knieprothesen sowie einer Nervenschädigung im linken Bein bei der 

Beschwerdegegnerin zum Bezug von Leistungen (berufliche 

Integration/Rente) der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) an. Die 

Beschwerdegegnerin tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen 

und zog die Akten der Unfallversicherung bei, welche unter anderem eine 

polydisziplinäre Begutachtung der Beschwerdeführerin durch die SMAB 

AG Bern veranlasst hatte (SMAB-Gutachten vom 9. Dezember 2020). Sie 

nahm daraufhin Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD). 

Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens holte sie eine Stellungnahme der 

SMAB AG Bern zum Gutachten vom 9. Dezember 2020 (ergänzende 

Stellungnahme vom 15. September 2021) ein und nahm erneut Rück-

sprache mit dem RAD. Mit Verfügung vom 23. September 2021 wies die 

Beschwerdegegnerin daraufhin das Rentenbegehren ab. Mit Urteil 

VBE.2021.479 vom 20. Januar 2022 hob das Versicherungsgericht die 

Verfügung vom 23. September 2021 in Gutheissung der dagegen 

erhobenen Beschwerde auf und wies die Sache zur weiteren Abklärung 

betreffend die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin im Haushalts-

bereich und zur Neuverfügung an die Beschwerdegegnerin zurück. 

 

1.2. 

In der Folge veranlasste die Beschwerdegegnerin eine Abklärung an Ort 

und Stelle betreffend allfällige Einschränkungen im Aufgabenbereich 

Haushalt (Abklärungsbericht vom 7. Juni 2022). Im Rahmen des 

Vorbescheidverfahrens holte die Beschwerdegegnerin bei der zuständigen 

Abklärungsperson eine Stellungnahme zum Abklärungsbericht vom 7. Juni 

2022 ein (Stellungnahme vom 19. Dezember 2022), tätigte weitere 

medizinische Abklärungen und nahm erneut Rücksprache mit dem RAD. 

Mit Verfügung vom 6. Dezember 2023 wies die Beschwerdegegnerin 

sodann das Rentenbegehren der Beschwerdeführerin erneut ab. 

 

2. 

2.1. 

Dagegen erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 23. Januar 2024 

fristgerecht Beschwerde und stellte folgende Rechtsbegehren: 

 

"1. Die Verfügung vom 6. Dezember 2023 sei aufzuheben und die 
Angelegenheit zur Vornahme weiterer Abklärungen an die 
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 

 

 - 3 - 

 

 

 2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich gesetzlicher 
Mehrwertsteuer zu Lasten der Beschwerdegegnerin." 

 

2.2. 

Mit Vernehmlassung vom 9. Februar 2024 beantragte die Beschwerde-

gegnerin die Abweisung der Beschwerde. 

 

2.3. 

Mit instruktionsrichterlicher Verfügung vom 16. Februar 2024 wurde die 

Aargauische Pensionskasse, Aarau, als berufliche Vorsorgeeinrichtung der 

Beschwerdeführerin im Verfahren beigeladen und ihr Gelegenheit zur 

Stellungnahme gegeben. 

 

2.4. 

Mit Eingabe vom 20. Februar 2024 teilte die Beigeladene mit, dass sie auf 

eine Stellungnahme verzichte. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

1.1. 

Die Beschwerdegegnerin begründete die Abweisung des Rentenbegeh-

rens in der angefochtenen Verfügung vom 6. Dezember 2023 im 

Wesentlichen damit, dass die polydisziplinäre Begutachtung durch die 

SMAB AG Bern ergeben habe, dass die Beschwerdeführerin (nach Ablauf 

der einjährigen Wartezeit) per Dezember 2019 in ihrer angestammten 

Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig gewesen sei. Im Haushaltsbereich habe 

zunächst eine Einschränkung von 41 % und ab Dezember 2020 noch eine 

solche von 27 % bestanden. In Anwendung der gemischten Methode der 

Invaliditätsbemessung und unter Berücksichtigung eines Invaliditätsgrades 

im Erwerbsbereich (gewichtet mit 55 %) von 11 % sowie eines Invaliditäts-

grades im Aufgabenbereich (gewichtet mit 45 %) von 18.45 % bis 

November 2020 bzw. 12.15 % ab Dezember 2020 sei von einem (nicht 

rentenbegründenden) Gesamtinvaliditätsgrad von 29 % bis November 

2020 bzw. 23 % ab Dezember 2020 auszugehen (Vernehmlassungs-

beilage [VB] 127).  

 

Die Beschwerdeführerin stellt sich demgegenüber im Wesentlichen auf den 

Standpunkt, der anspruchserhebliche Sachverhalt sei von der 

Beschwerdegegnerin unzureichend abgeklärt worden. Dem SMAB-Gut-

achten vom 9. Dezember 2020 komme aufgrund diverser Mängel kein 

Beweiswert zu (Beschwerde S. 2 ff.). Ausserdem habe die Beschwerde-

gegnerin nach der Erstattung des Gutachtens zu Unrecht auf weitere 

Abklärungen bei den behandelnden Ärzten verzichtet (Beschwerde S. 8). 

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Auch der Haushaltsabklärungsbericht sei in verschiedener Hinsicht 

mangelhaft und tauge nicht zum Beweis (Beschwerde S. 8 f.). 

 

1.2. 

Streitig und zu prüfen ist demnach, ob die Beschwerdegegnerin das 

Rentenbegehren der Beschwerdeführerin mit Verfügung 6. Dezember 

2023 (VB 127) zu Recht abgewiesen hat.  

 

2. 

Die Beschwerdegegnerin stützte sich in ihrer Verfügung vom 6. Dezember 

2023 (VB 127) in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf das 

Gutachten der SMAB AG Bern vom 9. Dezember 2020, welches eine 

orthopädisch-traumatologische, eine neurologische, eine psychiatrische 

sowie eine angiologische Beurteilung umfasst. Es wurden darin die 

folgenden Diagnosen gestellt (VB 72.1 S. 6): 

 

" - Hochgradige Instabilität des linken Kniegelenkes nach Knie-TEP-
Implantation 2010 
- Knie-TEP-Luxation mit Gefäss-Nervenschaden am 30.12.2018 
- Neuropathisches Schmerzsyndrom bei partieller Verletzung des 

N. ischiadicus links mit Gefühlsstörungen und leichtgradigen 
motorischen Ausfällen 

- Neuropathisches Schmerzsyndrom im Versorgungsgebiet des 
N. saphenus 

- Revisions-TEP links am 06.02.2019 
- Hochgradige Instabilität des rechten Kniegelenkes nach Knie-TEP-

Implantation 2010 mit der Notwendigkeit der Revisions-TEP am 
25.04.2019 

- Anpassungsstörung (F43.2) vor dem Hintergrund psychosozialer 
Belastungen und angegeben protrahierten Kniegelenkbeschwerden, 
aktuell reaktiviert unter dem Eindruck der gutachterlichen 
Abklärungen (ICD-10: F43.2) 

- Zustand nach schnellender Finger-Operation Dig. IV rechts vor vier 
Jahren 

- Peripher-arterielle Verschlusskrankheit im Stadium I mit  
- Status nach Anlage eines femoro-poplitealen V. saphena magna 

Bypasses am 31.12.2018 ohne residuelle Stenosen oder 
Verschlüsse" 

 

Die angestammte Tätigkeit der Beschwerdeführerin sei als optimal 

angepasst anzusehen und es bestehe in dieser Tätigkeit seit 1. November 

2019 eine Arbeitsfähigkeit von 80 % (nach einer Arbeitsunfähigkeit von 

100 % ab dem 30. Dezember 2018). Der Beschwerdeführerin seien 

körperlich nur sehr leichte Tätigkeiten zuzumuten, d.h. das Heben und 

Tragen von Gewichten bis 5 kg. Die Tätigkeiten müssten überwiegend im 

Sitzen stattfinden mit der Möglichkeit von selbst gewählten Positions-

wechseln. Die Gehstrecke sei eingeschränkt und betrage beschwerdefrei 

etwa einen Kilometer. Aufgrund der wiederkehrenden Beschwerden beider 

Kniegelenke seien zusätzliche Pausen erforderlich, die zumutbare 

Arbeitszeit betrage 8,5 Stunden mit einer Leistungseinschränkung von 

 - 5 - 

 

 

20 %. Die geistige Leistungsfähigkeit sowie die psychische Belastbarkeit 

seien nicht beeinträchtigt (VB 72.1 S. 9 ff.). In ihrer ergänzenden 

Stellungnahme vom 15. September 2021 hielten die SMAB-Gutachter an 

dieser Einschätzung fest (VB 89). 

 

3. 

3.1. 

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob die-

ser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 

beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 

Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medi-

zinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation einleuchtet 

und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 134 

V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352). 

 

3.2. 

Den von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG 

eingeholten Gutachten von externen Spezialärzten, welche auf Grund 

eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in 

die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu 

schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei der Beweiswürdigung volle 

Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die 

Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470; 125 

V 351 E. 3b/bb S. 353). Den Gutachten kommt somit bei Abklärungen im 

Leistungsbereich der Sozialversicherung überragende Bedeutung zu (UELI 

KIESER, Kommentar zum Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts, 4. Aufl. 2020, N. 13 zu Art. 44 ATSG; vgl. auch 

BGE 132 V 93 E. 5.2.8 S. 105). 

 

3.3. 

Soweit die versicherte Person einem Gutachten im Sinne von Art. 44 ATSG 

abweichende Beurteilungen von behandelnden Ärzten gegenüberstellen 

lässt, so trifft es zwar grundsätzlich zu, dass die einen längeren Zeitraum 

abdeckende und umfassende Betreuung durch einen behandelnden Arzt 

oft wertvolle Erkenntnisse zu erbringen vermag. Die unterschiedliche Natur 

von Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-) Arztes 

einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fach-

medizinischen Experten andererseits (BGE 124 I 170 E. 4 S. 175) lässt es 

aber nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu 

stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die 

behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vor-

behalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung 

aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige Aspekte benennen, die im 

Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind 

(vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_425/2019 vom 

10. September 2019 E. 3.4 mit Hinweisen). 

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3.4. 

Die Beschwerdeführerin wurde zur Erstellung des SMAB-Gutachtens vom 

9. Dezember 2020 fachärztlich umfassend untersucht. Dabei beurteilten 

die Gutachter die medizinischen Zusammenhänge sowie die medizinische 

Situation in Kenntnis der Vorakten (VB 71 S. 13, 22, 25, 27, 29; 72.1 

S. 14 ff.) und unter Berücksichtigung der (anlässlich der Begutachtung) 

geklagten Beschwerden einleuchtend und gelangten in der Gesamt-

beurteilung zu einer nachvollziehbar begründeten Schlussfolgerung. Dem 

SMAB-Gutachten vom 9. Dezember 2020 kommt damit grundsätzlich 

Beweiswert im Sinne vorstehender Kriterien zu. 

 

4. 

4.1. 

In Bezug auf das SMAB-Gutachten vom 9. Dezember 2020 macht die 

Beschwerdeführerin zunächst geltend, der daran beteiligte Gutachter Dr. 

med. B._____, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie 

des Bewegungsapparates sowie für Chirurgie, erwecke den Anschein der 

Befangenheit. Dieser habe gemäss dem orthopädisch-traumatologischen 

Teilgutachten vom 7. Oktober 2020 eigene Abklärungen bezüglich des 

Bestehens eines Unfallereignisses getätigt (vgl. VB 72.1 S. 25), was nicht 

zu den gutachterlichen Aufgaben gehöre, und habe ihre Angaben, wonach 

"kein Unfallereignis im Sinne eines Ausrutschens etc." stattgefunden habe, 

seiner orthopädisch-traumatologischen Beurteilung zugrunde gelegt, 

obwohl die entsprechenden Angaben im Widerspruch zur Schaden-

meldung vom 7. Januar 2019 (vgl. VB 46 S. 68) und anderen akten-

kundigen Angaben von ihr, insbesondere denjenigen, die sie anlässlich der 

psychiatrischen Begutachtung vom 29. Oktober 2020 gemacht habe 

(vgl. VB 72.1 S. 41), stünden. Dem SMAB-Gutachten vom 9. Dezember 

2020 sei deshalb jeglicher Beweiswert abzusprechen (Beschwerde S. 4 f.).  

 

Für Sachverständige gelten grundsätzlich die gleichen Ausstands- und 

Ablehnungsgründe, wie sie für Richter vorgesehen sind. Danach ist 

Befangenheit anzunehmen, wenn Umstände vorliegen, die geeignet sind, 

Misstrauen in die Unparteilichkeit zu erwecken. Bei der Befangenheit 

handelt es sich um einen inneren Zustand, der nur schwer bewiesen 

werden kann. Es braucht daher für die Ablehnung nicht nachgewiesen zu 

werden, dass die sachverständige Person tatsächlich befangen ist. Es 

genügt vielmehr, wenn Umstände vorliegen, die den Anschein der 

Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begründen 

vermögen. Bei der Beurteilung des Anscheins der Befangenheit und der 

Gewichtung solcher Umstände kann jedoch nicht auf das subjektive 

Empfinden einer Partei abgestellt werden. Das Misstrauen muss vielmehr 

in objektiver Weise als begründet erscheinen. Im Hinblick auf die erhebliche 

Bedeutung, welche den Arztgutachten im Sozialversicherungsrecht 

zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters ein strenger Massstab 

 - 7 - 

 

 

anzusetzen (BGE 132 V 93 E. 7.1 S. 110; vgl. auch BGE 137 V 210 

E. 2.1.3 S. 231 f.). 

 

Die Ausführungen und Schlussfolgerungen von Dr. med. B._____ zur von 

der Beschwerdeführerin am 30. Dezember 2018 erlittenen Knie-

gelenksluxation links, welche gemäss dem genannten Gutachter mangels 

einer äusserlichen Gewalteinwirkung durch eine hochgradige Instabilität 

des linken Kniegelenkes nach einer Knie-TEP-Implantation am 5. Juli 2010 

verursacht worden sein müsse, wofür auch die später diagnostizierte 

hochgradige Instabilität des rechten Kniegelenkes ebenfalls nach einer 

Knie-TEP-Implantation am 5. Juli 2010 spreche, sind durchwegs 

einleuchtend und für die Beurteilung des Gesundheitszustands sowie einer 

allfälligen daraus resultierenden Arbeitsunfähigkeit der Beschwerde-

führerin erheblich (vgl. VB 72.1 S. 10, 25). Entgegen den Ausführungen der 

Beschwerdeführerin begründen die fraglichen, gestützt auf deren eigene 

Angaben (VB 72.1 S. 19, 25; vgl. auch VB 72.1 S. 32) erfolgten 

Ausführungen von Dr. med. B._____ bezüglich des Ereignisses am 

30. Dezember 2018 bzw. der Ursache der Kniegelenksluxation keinen 

Anschein der Befangenheit des orthopädischen Gutachters. 

 

4.2. 

4.2.1. 

Die Beschwerdeführerin macht im Weiteren geltend, der Gutachter 

Dr. med. C._____, Facharzt für Neurologie, habe im neurologischen 

Teilgutachten vom 21. Oktober 2020 (VB 72.1 S. 31 ff.) seine Einschätzung 

des Umfangs der Leistungseinschränkung von noch 20 % seit November 

2019 nicht weiter begründet. Er habe lediglich festgehalten, dass sie 

schmerzbedingt einen erhöhten Pausenbedarf habe. Unklar bleibe dabei 

auch, weshalb der Gutachter nicht auch von einer schmerzbedingten 

Verlangsamung und Beeinträchtigungen bei der Verrichtung der Arbeit 

ausgegangen sei (Beschwerde S. 6). Ausserdem habe er auch die von ihr 

geschilderten Gedächtnis-, Konzentrations- und Aufmerksamkeits-

störungen, bei welchen es sich um bekannte Nebenwirkungen der 

Einnahme von Pregabalin handle, nicht berücksichtigt (vgl. Beschwerde 

S. 5 f.). Hinzu komme, dass der von ihm angenommene Zeitpunkt der 

Befundverbesserung und der daraus resultierenden Arbeitsunfähigkeit von 

noch 20 % (nach einer Arbeitsunfähigkeit von 100 %) aus neurologischer 

Sicht nicht nachvollziehbar sei. Diese Einschätzung stehe im Widerspruch 

zu den vorliegenden medizinischen Beurteilungen, welche im Januar 2020 

eine Befundverbesserung ausweisen würden, und zum Abklärungsbericht 

vom 7. Juni 2022, in welchem erst per Dezember 2020 von einer 

Verbesserung ihres Gesundheitszustandes ausgegangen worden sei 

(Beschwerde S. 5 f.).  

 

Im neurologischen Teilgutachten vom 21. Oktober 2020 kam Dr. med. 

C._____ unter Würdigung der objektiven neurologischen Befunde sowie 

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unter Einbezug der Anamnese und der anlässlich der Untersuchung 

geklagten und durch objektive (neurologische) Befunde erklärbaren 

Schmerzen zum nachvollziehbaren Ergebnis, dass die Beschwerdeführerin 

aufgrund der Schmerzhaftigkeit vermehrt Pausen einlegen müsse, weshalb 

ihre Leistungsfähigkeit im Umfang von 20 % eingeschränkt sei. Er berück-

sichtigte dabei insbesondere die von der Beschwerdeführerin 

beschriebenen Schmerzen im Ruhezustand sowie beim Gehen sowie auch 

die Angaben der Beschwerdeführerin, dass sie bei ihrer letzten beruflichen 

Tätigkeit häufig habe aufstehen müssen, um z.B. zum Drucker oder in 

andere Büros zu gehen, und dass auch langes Sitzen zur Schmerz-

verstärkung führe (VB 72.1 S. 32, 37 f.). Da keine Indizien vorliegen, 

welche aus neurologischer Sicht gegen die Zuverlässigkeit der 

Einschätzung von Dr. med. C._____ sprechen (vgl. E. 3.2), kann 

diesbezüglich auf dessen fachärztliche Beurteilung abgestellt werden. 

 

Die SMAB-Gutachter wiesen zudem in der Stellungnahme vom 

15. September 2021 zu Recht darauf hin, dass die Beschwerdeführerin 

nicht berichtet habe, dass sie in ihrer bisherigen Tätigkeit insofern 

eingeschränkt wäre, als sie diese nicht oder nur zu langsam verrichten 

könnte, was aufgrund des neuropathischen Schmerzsyndroms auch nicht 

wahrscheinlich sei. Es liegt damit eine nachvollziehbare Begründung vor, 

weshalb nicht von einer schmerzbedingten Verlangsamung und 

Beeinträchtigung bei der Verrichtung der Arbeit auszugehen sei (vgl. VB 89 

S. 5). Ebenso konnte der Gutachter Dr. med. C._____ trotz der Angabe der 

Beschwerdeführerin, dass sie die Nebenwirkungen der Medikamente 

bemerke (vgl. VB 72.1 S. 32), in objektiver Hinsicht keine kognitiven 

Einschränkungen feststellen (vgl. VB 72.1 S. 33; 89 S. 5). Dies entspricht 

auch dem im psychiatrischen Teilgutachten vom 29. Oktober 2020 

festgehaltenen Befund, gemäss welchem anlässlich der eine Stunde und 

20 Minuten dauernden psychiatrischen Untersuchung vom 26. Oktober 

2020 keine Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit, der Ausdauer und des 

Konzentrationsvermögens sowie auch der Merkfähigkeit, des Kurz- und 

Langzeitgedächtnisses habe festgestellt werden können (vgl. VB 72.1 

S. 46).  

 

In Bezug auf den im neurologischen Teilgutachten vom 21. Oktober 2020 

festgehaltenen Zeitpunkt der Befundverbesserung wiesen die SMAB-

Gutachter in der Stellungnahme vom 15. September 2021 zudem darauf 

hin, dass sich ein neuropathisches Schmerzsyndrom nach einer 

traumatischen Verletzung in der Regel nach acht Wochen vollständig 

ausgebildet habe und sich dann in der Folge nicht mehr substanziell 

ändere, weshalb aus neurologischer Hinsicht davon ausgegangen werde, 

dass ab diesem Zeitpunkt, d.h. acht Wochen nach der Operation des linken 

Kniegelenkes vom 6. Februar 2019 (vgl. VB 72.1 S. 79), wieder eine 

Arbeitsfähigkeit von 80 % bestanden habe (vgl. VB 89 S. 5). Dieser 

Einschätzung steht mit dem Bericht des Kantonsspitals D._____ vom 

 - 9 - 

 

 

16. Mai 2019 (VB 48 S. 18 ff.) eine anderslautende fachärztliche 

Beurteilung gegenüber, gemäss welcher (im Unterschied zum darauf-

folgenden Bericht des Kantonsspitals D._____ vom 29. Januar 2020, 

VB 72.1 S. 73 ff.) im Mai 2019 noch keine Verbesserung des 

neurologischen Befundes festgestellt worden war. Der Bericht des 

Kantonsspitals D._____ vom 16. Mai 2019 war dem Gutachter Dr. med. 

C._____ bekannt (vgl. VB 72.1 S. 34). Weitere Ausführungen hierzu 

erübrigen sich jedoch, da die SMAB-Gutachter in ihrer Gesamtbeurteilung 

aufgrund des orthopädisch-traumatologischen Befundes ohnehin von einer 

Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin von 80 % in ihrer angestammten 

Tätigkeit erst sechs Monate nach dem Knie-TEP-Wechsel rechts am 

25. April 2019, d.h. erst ab dem 1. November 2019, ausgingen (vgl. 

VB 72.1 S. 10, 26). In Bezug auf diesen Zeitpunkt kann auf die Gesamt-

beurteilung des SMAB-Gutachtens vom 9. Dezember 2020 jedenfalls 

abgestellt werden, da sich eine abweichende Beurteilung unter Berücksich-

tigung der Berichte des Kantonsspitals D._____ vom 16. Mai 2019 (VB 48 

S. 18 ff.) und 29. Januar 2020 (vgl. VB 72.1 S. 73 ff.) nicht aufdrängt (vgl. 

E. 3.3). So schliesst die gemäss dem Bericht des Kantonsspitals D._____ 

vom 29. Januar 2020 festgestellte deutliche Befundverbesserung in Bezug 

auf die traumatische partielle Axonotmesis des distalen N. ischiadicus links 

(klinisch zeigten sich nur noch diskrete distale Paresen des linken Beines, 

elektrophysiologisch wurden noch leicht verminderte Amplituden 

festgestellt; vgl. VB 72.1. S. 73 f.) eine Verbesserung des neurologischen 

Befundes bereits per 1. November 2019 und ein daraus resultierendes 

Wiedererlangen einer Arbeitsfähigkeit von 80 % zu diesem Zeitpunkt 

gerade nicht aus. Die fachärztliche Beurteilung war grundsätzlich auch für 

die Abklärungen der Einschränkungen im Aufgabenbereich massgeblich, 

weshalb der Abklärungsbericht vom 7. Juni 2022 das SMAB-Gutachten 

vom 9. Dezember 2020 bezüglich der retrospektiven Arbeitsfähigkeits-

einschätzung nicht in Frage zu stellen vermag (vgl. Beschwerde S. 6). 

Folglich kann auf das neurologische Teilgutachten vom 21. Oktober 2020 

bezüglich des Umfangs der Leistungseinschränkung bzw. der Arbeits-

unfähigkeit der Beschwerdeführerin abgestellt werden. In Bezug auf den 

Zeitpunkt der Verbesserung des Gesundheitszustandes der Beschwerde-

führerin nach zunächst bestehender 100%iger Arbeitsunfähigkeit ist die 

Gesamtbeurteilung bzw. das orthopädisch-traumatologische Teilgutachten 

vom 7. Oktober 2020 massgeblich, auf welche, wie dargelegt, ebenfalls 

abgestellt werden kann (vgl. E. 3.4). 

 

4.2.2. 

Die Beschwerdeführerin macht sodann geltend, dass die im psych-

iatrischen Teilgutachten von Dr. med. E._____, Facharzt für Psychiatrie 

und Psychotherapie sowie für Neurologie, vom 29. Oktober 2020 (VB 72.1 

S. 40 ff.) gestellten Diagnosen unzutreffend seien und im Widerspruch zu 

den Berichten des behandelnden Psychologen und Psychotherapeuten 

F._____ stünden. Ausserdem widerspreche die Beurteilung der geistigen 

 - 10 - 

 

 

Leistungsfähigkeit den Ergebnissen der neuropsychologischen Abklärung 

(Beschwerde S. 6 f.). 

 

Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass es zur Annahme einer psychiatrisch 

begründeten Invalidität eine fachärztlich (psychiatrisch) gestellte Diagnose 

nach einem wissenschaftlich anerkannten Klassifikationssystem braucht 

(BGE 130 V 396 E. 5.3. S. 398), wobei die fachärztlich festgestellte 

psychische Krankheit nachgewiesenermassen die Arbeits- und 

Erwerbsfähigkeit beeinträchtigen muss (BGE 127 V 294 E. 5a S. 299 f.). 

Im psychiatrischen Teilgutachten vom 29. Oktober 2020 stellte Dr. med. 

E._____ gestützt auf die Ergebnisse der klinischen Untersuchung mit 

Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung die 

nachvollziehbar und schlüssig begründete Diagnose einer Anpassungs-

störung gemäss ICD-10 F43.2, welche sich jedoch nicht auf die 

Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auswirke. Aus psychiatrischer 

Sicht sei keine Einschränkung der geistigen Leistungsfähigkeit 

festzustellen (vgl. VB 72.1 S. 41 ff., 53 f.). In der ergänzenden Stellung-

nahme vom 15. September 2021 wurde die Diagnose einer Anpassungs-

störung unter Hinweis auf die wissenschaftliche Literatur auch unter 

Berücksichtigung der Dauer des Auftretens der Symptomatik von unter 

zwei Jahren bestätigt und ausserdem darauf hingewiesen, dass sich die 

von der Beschwerdeführerin beschriebenen Einschränkungen von 

Ausdauer- und Konzentrationsfähigkeit nicht auf Befundebene wider-

gespiegelt hätten (VB 89 S. 3).  

 

Mit der in den Berichten des behandelnden Psychologen und 

Psychotherapeuten F._____ vom 2. November 2020 (VB 72.1 S. 65 f.), 

8. Juni 2021 (VB 82 S. 9 ff.) und 21. Februar 2023 (VB 120 S. 3 ff.) 

gestellten Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung gemäss 

ICD-10 F43.1, welche bei Abschluss der psychotherapeutischen 

Behandlung per 21. September 2021 vollständig remittiert sei (vgl. Bericht 

des behandelnden Psychologen und Psychotherapeuten F._____ vom 

21. Februar 2023, VB 120 S. 1 f.), setzte sich Dr. med. E._____ im 

psychiatrischen Teilgutachten vom 29. Oktober 2020 sowie in der 

ergänzenden Stellungnahme vom 15. September 2021 eingehend 

auseinander. Die im Zeitpunkt der psychiatrischen Begutachtung am 

26. Oktober 2020 noch andauernde psychotherapeutische Behandlung 

war Dr. med. E._____ dabei bekannt (vgl. VB 72.1 S. 44; Beschwerde 

S. 7). Unter Hinweis auf die Eingangskriterien für die Diagnose einer 

posttraumatischen Belastungsstörung nach dem – gemäss seiner 

fachärztlichen Auffassung differenzierteren bzw. genaueren – Klas-

sifikationssystem DSM-5 begründete er sodann in nachvollziehbarer 

Weise, weshalb er eine solche aus psychiatrischer Sicht nicht bestätigen 

könne (VB 72.1 S. 50 f.; 89 S. 2 f.). In diesem Zusammenhang ist auch 

darauf hinzuweisen, dass es sich bei der Einschätzung des behandelnden 

Psychologen und Psychotherapeuten F._____ nicht um die Beurteilung 

 - 11 - 

 

 

eines Facharztes handelt und diese die psychiatrische Beurteilung von 

Dr. med. E._____ schon deshalb nicht in Frage zu stellen vermöchte. 

Inwiefern der Gutachter Dr. med. E._____ Komorbiditäten mit Auswirkung 

auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht 

nicht berücksichtigt haben sollte, ist nicht ersichtlich. Bei seiner Beurteilung 

berücksichtigte er entsprechend auch die Beschwerden der Beschwerde-

führerin infolge der Knieverletzung und insbesondere die geklagten (und 

durch neurologische Befunde erklärbaren) Schmerzen (vgl. VB 72.1 S. 49; 

Beschwerde S. 7).  

 

In der ergänzenden Stellungnahme vom 15. September 2021 nahmen die 

SMAB-Gutachter sodann Stellung zum Bericht der Neuropsychologin 

lic. phil. G._____ vom 23. Juni 2021 (VB 86 S. 2 ff.), in welchem diese 

leichte bis mittelschwere neuropsychologische Funktionsstörungen bei den 

Lern- und Frischgedächtnisfunktionen, bei der kognitiven Umstellfähigkeit 

und bei komplexeren Aufmerksamkeitsteilfunktionen bei schmerzbedingt 

erhöhter psychomentaler Ermüdbarkeit und herabgesetzter 

psychomentaler Dauerbelastbarkeit feststellte und darauf hinwies, dass 

sich diese auf die geistige Leistungsfähigkeit und die berufsbezogene 

psychomentale Belastbarkeit auswirke (VB 86 S. 9). Die SMAB-Gutachter 

führten dabei insbesondere aus, dass es sich bei den beschriebenen 

neuropsychologischen Funktionsstörungen aus psychiatrischer Sicht eher 

um leichte neuropsychologische Funktionsstörungen handle. Zudem 

wiesen sie darauf hin, dass sich anlässlich der psychiatrischen und 

neurologischen Untersuchung keine Hinweise auf eine Störung der 

Konzentration oder Aufmerksamkeit ergeben hätten. Auch sei eine 

eindeutige Korrelation von Schmerzen mit mittelschweren 

neuropsychologischen Defiziten nicht belegt (VB 89 S. 4 f.). Aus den 

genannten Gründen ist unabhängig des von Dr. med. E._____ bei seiner 

Beurteilung konkret berücksichtigten Ausmasses der Schmerzen (vgl. 

VB 72.1 S. 41 ff.; 89 S. 4) nachvollziehbar (VB 89 S. 4 f.), dass die SMAB-

Gutachter auch unter Berücksichtigung der Ergebnisse der 

neuropsychologischen Abklärung – aufgrund eines schmerzbedingt 

erhöhten Pausenbedarfs (vgl. VB 72.1 S. 37 f.) – weiterhin von einer 

Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit 

von 80 % ausgingen (VB 89 S. 3 f., 6). 

 

4.2.3. 

Die Beschwerdeführerin bringt in Bezug auf die Einschätzung der 

Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit sodann vor, dass diese 

unter Berücksichtigung des Profils ihrer bisherigen Tätigkeit in der 

Schulverwaltung nicht nachvollziehbar sei (Beschwerde S. 8). Dem SMAB-

Gutachten vom 9. Dezember 2020 ist diesbezüglich zu entnehmen, dass 

eine angepasste Tätigkeit überwiegend im Sitzen stattzufinden habe mit 

der Möglichkeit von selbst gewählten Positionswechseln. Die Gehstrecke 

sei eingeschränkt und betrage beschwerdefrei etwa einen Kilometer (vgl. 

 - 12 - 

 

 

E. 2). Dies traf auf die angestammte Tätigkeit als Sachbearbeiterin in der 

Schulverwaltung zu. Die von der Beschwerdeführerin geschilderte 

Bedienung von Schülern, Lehrern und Eltern am Schalter (vgl. Beschwerde 

S. 8) bildete gemäss dem Arbeitszeugnis vom 9. Juni 2021 nur einen 

geringen Anteil der zu erledigenden Aufgaben. Die übrigen administrativen 

Aufgaben konnte die Beschwerdeführerin sitzend ausführen (vgl. VB 82 

S. 15 ff.). Im Übrigen wurden keine kognitiven Einschränkungen 

festgestellt, welche zur Unzumutbarkeit der angestammten Tätigkeit führen 

würden (vgl. E. 4.2.1 und 4.2.2; Beschwerde S. 8).  

 

4.2.4. 

Zu bemerken ist schliesslich, dass die von den behandelnden Ärzten auch 

noch nach dem 1. November 2019 attestierte Arbeitsunfähigkeit von 100 % 

(Unfallschein; VB 72.2 S. 1 ff.) lediglich eine gegenüber der Beurteilung im 

SMAB-Gutachten vom 9. Dezember 2020 anderslautende Einschätzung 

darstellt, welche den SMAB-Gutachtern bei der Erstellung des Gutachtens 

bekannt war (vgl. VB 72.1 S. 17) und das SMAB-Gutachten vom 

9. Dezember 2020 nicht in Frage zu stellen vermag (vgl. E. 3.3). 

 

4.2.5. 

Zusammenfassend sind keine konkreten Indizien ersichtlich, die gegen die 

Zuverlässigkeit des SMAB-Gutachtens vom 9. Dezember 2020 und die 

ergänzende Stellungnahme vom 15. September 2021 sprechen, sodass 

darauf abgestellt werden kann (Beweisgrad der überwiegenden Wahr-

scheinlichkeit, vgl. BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125 mit Hinweis auf BGE 129 

V 177 E. 3.1 S. 181).  

 

5. 

Aus den nach der Erstattung des SMAB-Gutachtens vom 9. Dezember 

2020 erfolgten medizinischen Beurteilungen, insbesondere den Berichten 

der behandelnden Ärzte Dr. med. H._____ vom 4. Januar 2021 (VB 121 

S. 4; vgl. auch Unfallschein, VB 72.2 S. 1) und 24. Januar 2023 (VB 118 

S. 2 f.) sowie Dr. med. I._____ betreffend die Konsultationen im Zeitraum 

vom 25. Juni 2021 bis 21. Januar 2022 (VB 118 S. 4 f.) ergeben sich 

zudem keine Hinweise auf eine in Bezug auf die Beurteilung der 

Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin relevante Verschlechterung deren 

Gesundheitszustands seit der Erstattung des SMAB-Gutachtens vom 

9. Dezember 2020, weshalb die Beschwerdegegnerin in antizipierter 

Beweiswürdigung auf die Einholung weiterer Berichte der behandelnden 

Ärzte der Arztpraxis J._____ und des Kantonsspitals D._____ verzichten 

durfte (BGE 144 V 361 E. 6.5 S. 368; Urteil des Bundesgerichts 

8C_414/2022 vom 24. Januar 2023 E. 4.2, je mit Hinweisen). 

 

 - 13 - 

 

 

6. 

6.1. 

Hinsichtlich der Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin im Haushalts-

bereich wurden im Abklärungsbericht vom 7. Juni 2022 für den Zeitraum 

vom 29. Dezember 2018 bis Ende November 2020 folgende Ein-

schränkungen im Verhältnis zum gesamten Aufgabenbereich festgehalten: 

Ernährung 16 % (Gewichtung 40 %, Einschränkung 40 %), Wohnungs- 

und Hauspflege 12 % (Gewichtung 30 %, Einschränkung 40 %), Einkauf 

und weitere Besorgungen 4 % (Gewichtung 10 %, Einschränkung 40 %), 

Wäsche und Kleiderpflege 4 % (Gewichtung 10 %, Einschränkung 40 %), 

Pflege und Betreuung von Kindern und/oder Angehörigen 0 %, Garten-/ 

Umgebungspflege und Haustierhaltung 5 % (Gewichtung 10 %, Ein-

schränkung 50 %).  

 

Für den Zeitraum ab Dezember 2020 wurden darin folgende Ein-

schränkungen im Verhältnis zum gesamten Aufgabenbereich festgestellt: 

Ernährung 8 % (Gewichtung 40 %, Einschränkung 20 %), Wohnungs- und 

Hauspflege 9 % (Gewichtung 30 %, Einschränkung 30 %), Einkauf- und 

weitere Besorgungen 3 % (Gewichtung 10 %, Einschränkung 30 %), 

Wäsche und Kleiderpflege 2 % (Gewichtung 10 %, Einschränkung 20 %), 

Pflege und Betreuung von Kindern und/oder Angehörigen 0 %, Garten-/ 

Umgebungspflege und Haustierhaltung 5 % (Gewichtung 10 %, 

Einschränkung 50 %).  

 

Vor dem Hintergrund der Schadenminderungspflicht wurde die Mithilfe 

bzw. Übernahme eines Teils dieser Aufgaben der Beschwerdeführerin 

durch deren Ehemann und deren beiden Töchter als zumutbar erachtet und 

bei der Beurteilung der jeweiligen Einschränkungen bereits mit-

berücksichtigt. Ab dem 29. Dezember 2018 resultierte folglich ein 

Invaliditätsgrad im Aufgabenbereich von 41 % und ab 1. Dezember 2020 

ein solcher von 27 % (VB 103 S. 4 ff.). 

 

6.2. 

In ihrer Stellungnahme vom 19. Dezember 2022 wies die 

Abklärungsperson ergänzend darauf hin, dass dem Ehemann der 

Beschwerdeführerin als Rentner ohne ausserhäusliche Verpflichtungen 

und in guter gesundheitlicher Verfassung eine Mithilfe im Haushalt 

zumutbar sei. Ausserdem führte sie aus, dass sie von einer hälftigen 

Aufteilung der im Haushalt anfallenden Arbeiten ausgegangen sei. Die 

Beschwerdeführerin habe (bis November 2020) ihren Anteil in den 

einzelnen Bereichen im Haushalt nicht erledigen können. Im Bereich 

Ernährung habe die Beschwerdeführerin körperlich leichte Tätigkeiten 

übernommen, wie etwa das oberflächliche Reinigen der Kombination, des 

Tisches, etc. Im Bereich Wohnungs- und Hauspflege seien der 

Beschwerdeführerin ebenfalls nur körperlich leichte Tätigkeiten möglich 

gewesen. Den Einkauf und weitere Besorgungen in einem Geschäft habe 

 - 14 - 

 

 

die Beschwerdeführerin nicht erledigen können. Hingegen wäre es ihr 

zumutbar gewesen, die Einkäufe online zu tätigen. Auch im Bereich 

Wäsche- und Kleiderpflege habe die Beschwerdeführerin nur noch 

sporadisch körperlich leichte Teilbereiche übernehmen können. Die Mithilfe 

der Beschwerdeführerin in diesen Haushaltsbereichen dürfte einen Anteil 

von 10 % nicht überschritten haben. Im Bereich Garten-/ Umgebungspflege 

und Haustierhaltung sei die vollständige Übernahme durch den Ehemann 

berücksichtigt worden (VB 112 S. 1 f.). 

 

6.3. 

In Bezug auf den Abklärungsbericht vom 7. Juni 2022 und die 

Stellungnahme vom 19. Dezember 2022 bringt die Beschwerdeführerin 

vor, es sei auch unter Berücksichtigung der Schadenminderungspflicht 

nicht nachvollziehbar, weshalb die Abklärungsperson die Einschränkungen 

in den Bereichen Ernährung, Wohnungs- und Hauspflege, Einkauf und 

weitere Besorgungen sowie Wäsche und Kleiderpflege bis November 2020 

auf 40 % festgelegt habe, obwohl ihr praktisch keine Tätigkeiten in diesen 

Bereichen mehr möglich gewesen seien. Ebenfalls sei nicht nach-

vollziehbar, weshalb die Einschränkungen im Bereich Garten-/ Umge-

bungspflege und Haustierhaltung auf 50 % eingeschätzt worden sei, 

obwohl ihr in diesem Bereich gar keine Tätigkeiten mehr möglich 

(gewesen) seien (Beschwerde S. 8 f.).  

 

6.4. 

6.4.1. 

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Abklärungsberichtes ist wesentlich, 

dass er von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis der 

örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen 

Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. 

Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, 

wobei die divergierenden Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen 

sind. Der Berichtstext muss plausibel, begründet und angemessen 

detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein sowie in 

Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. 

Das Gericht greift, sofern der Bericht eine zuverlässige Entscheidungs-

grundlage im eben umschriebenen Sinne darstellt, in das Ermessen der die 

Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehl-

einschätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass 

die fachlich kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sach-

verhalt ist als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (BGE 140 V 543 

E. 3.2.1 S. 547; 133 V 450 E. 11.1.1 S. 468; Urteil des Bundesgerichts 

8C_748/2019 vom 7. Januar 2020 mit Hinweisen). 

 

6.4.2. 

Die versicherte Person muss alles ihr Zumutbare unternehmen, um die 

Dauer und das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit zu verringern und den 

 - 15 - 

 

 

Eintritt einer Invalidität zu verhindern (Art. 7 Abs. 1 IVG). Praxisgemäss ist 

vom Grundsatz auszugehen, dass einem Leistungsansprecher im Rahmen 

der Schadenminderungspflicht Massnahmen zuzumuten sind, die ein 

vernünftiger Mensch in der gleichen Lage ergreifen würde, wenn er 

keinerlei Entschädigung zu erwarten hätte. Für die im Haushalt tätigen 

Versicherten bedeutet dies, dass sie Verhaltensweisen zu entwickeln 

haben, welche die Auswirkungen der Behinderung im hauswirtschaftlichen 

Bereich reduzieren und ihnen eine möglichst vollständige und unabhängige 

Erledigung der Haushaltsarbeiten ermöglichen. Kann die versicherte 

Person wegen ihrer Behinderung gewisse Haushaltsarbeiten nur noch 

mühsam und mit viel höherem Zeitaufwand erledigen, so muss sie in erster 

Linie ihre Arbeit einteilen und in üblichem Umfang die Mithilfe von 

Familienangehörigen in Anspruch nehmen. Für deren Umfang ist sodann 

nicht die rechtliche Durchsetzbarkeit massgebend, sondern das, was in der 

sozialen Realität üblich und zumutbar ist. Ein invaliditätsbedingter Ausfall 

darf nur insoweit angenommen werden, als die Aufgaben, welche nicht 

mehr erfüllt werden können, durch Drittpersonen gegen Entlöhnung oder 

durch Angehörige verrichtet werden, denen dadurch nachgewiesener-

massen eine Erwerbseinbusse oder eine unverhältnismässige Belastung 

entsteht. Die im Rahmen der Invaliditätsbemessung bei einer Haushalt 

führenden Person zu berücksichtigende Mithilfe von Familienangehörigen 

geht daher weiter als die ohne Gesundheitsschädigung üblicherweise zu 

erwartende Unterstützung. Geht es um die Mitarbeit von Familien-

angehörigen, ist danach zu fragen, wie sich eine vernünftige Familien-

gemeinschaft einrichten würde, wenn keine Versicherungsleistungen zu 

erwarten wären (BGE 133 V 504 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteile des 

Bundesgerichts 9C_525/2023 vom 26. Oktober 2023 E. 4.2, 4.3; 

8C_91/2016 vom 13. Juni 2016 E. 5.2.3.1).  

 

6.4.3. 

Der Abklärungsbericht vom 7. Juni 2022 wurde von einer Fachspezialistin 

des Abklärungsdienstes der Beschwerdegegnerin und somit von einer 

qualifizierten Abklärungsperson erstellt. Diese hatte Kenntnis von den von 

den SMAB-Gutachtern gestellten Diagnosen, berücksichtigte die örtlichen 

Gegebenheiten, die von der Beschwerdeführerin angegebenen gesund-

heitlich bedingten funktionellen Einschränkungen sowie deren familiäre 

Verhältnisse. In der Stellungnahme der Abklärungsperson vom 

19. Dezember 2022 finden sich zudem Angaben zur Lebenssituation des 

Ehemannes der Beschwerdeführerin. Der Abklärungsbericht vom 7. Juni 

2022 samt Stellungnahme vom 19. Dezember 2022 weist grundsätzlich 

detaillierte und nachvollziehbare Ausführungen bezüglich der Ein-

schränkungen der Beschwerdeführerin sowie der von den Familien-

angehörigen (Ehemann, zwei Töchter) in den einzelnen Bereichen 

geleisteten Unterstützung auf (VB 103). So ist dem Abklärungsbericht vom 

7. Juni 2022 und der Stellungnahme vom 19. Dezember 2022 zu 

entnehmen, dass die Abklärungsperson davon ausging, dass die 

 - 16 - 

 

 

Beschwerdeführerin im Zeitraum vom 30. Dezember 2018 bis Ende 

November 2020 die ihr zufallenden Aufgaben in den Bereichen Ernährung, 

Wohnungs- und Hauspflege, Einkauf und weitere Besorgungen sowie 

Wäsche und Kleiderpflege nur noch im Umfang von 10 % übernehmen 

konnte (VB 103 S. 4 ff.; 112 S. 2). Für die Zeit ab Dezember 2020 ging die 

Abklärungsperson sodann davon aus, dass die Beschwerdeführerin wieder 

20-30 % ihres Anteils an den Haushaltsarbeiten übernehmen konnte 

(VB 103 S. 4 ff.; 112 S. 2). Betreffend den Umfang der Mithilfe des 

Ehemannes in den einzelnen Haushaltsbereichen ging die Abklärungs-

person von einer hälftigen Aufgabenteilung zwischen den beiden 

Ehegatten aus und befand, dass dem Ehemann, der pensioniert und bei 

gutem Gesundheitszustand sei, eine grössere Mithilfe zuzumuten sei, was 

nicht zu beanstanden ist. Vor diesem Hintergrund und unter Berück-

sichtigung der Angaben der Beschwerdeführerin und deren Ehemannes 

anlässlich der Abklärung vom 31. Mai 2022 sind die von der 

Abklärungsperson in den einzelnen Aufgabenbereichen anerkannten 

Einschränkungen ohne Weiteres nachvollziehbar. Offen gelassen werden 

kann, ob die Beschwerdeführerin tatsächlich erst per Dezember 2020 oder 

nicht bereits per November 2019 wieder eine höhere Leistungsfähigkeit im 

Haushaltsbereich erlangte (vgl. VB 50; VB 72.1 S. 10). Insofern kann auf 

den Abklärungsbericht vom 7. Juni 2022 samt Stellungnahme vom 

19. Dezember 2022 abgestellt werden. 

 

7. 

Der rechtserhebliche Sachverhalt erweist sich vor diesem Hintergrund als 

vollständig abgeklärt, weshalb auf weitere Abklärungen (vgl. Rechts-

begehren Ziff. 1) in antizipierter Beweiswürdigung zu verzichten ist, da von 

diesen betreffend den massgebenden, bis zum Verfügungszeitpunkt 

eingetretenen Sachverhalt (BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220 mit Hinweis; 

Urteil des Bundesgerichts 8C_341/2018 vom 13. August 2018 E. 2.2), 

keine weiteren Erkenntnisse zu erwarten sind (vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5 

S. 368; Urteil des Bundesgerichts 8C_414/2022 vom 24. Januar 2023 

E. 4.2, je mit Hinweisen).  

 

8. 

Die Berechnung des Invaliditätsgrades per Dezember 2019 bzw. 

Dezember 2020 durch die Beschwerdegegnerin in Anwendung der 

gemischten Methode (vgl. Art. 28a Abs. 2 und 3 IVG, in der bis 

31. Dezember 2021 geltenden Fassung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 

8C_744/2022 vom 12. Mai 2023 E. 2.2) wurde von der Beschwerdeführerin 

– nach Lage der Akten zu Recht – nicht beanstandet (vgl. VB 127 S. 2). 

Unter Berücksichtigung einer Verbesserung der funktionellen Leistungs-

fähigkeit für die Tätigkeiten im Aufgabenbereich erst per Dezember 2020 

zu Gunsten der Beschwerdeführerin (vgl. E. 6.4.3) resultiert per Dezember 

2019 ein – unter 40 % liegender und damit rentenausschliessender – 

 - 17 - 

 

 

Invaliditätsgrad von 29 % und per Dezember 2020 ein solcher von 23 % 

(vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG). 

 

9. 

9.1. 

Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde abzuweisen. 

 

9.2. 

Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Kosten 

werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im 

Rahmen von Fr. 200.00 bis Fr. 1'000.00 festgesetzt. Für das vorliegende 

Verfahren betragen diese Fr. 800.00. Sie sind gemäss dem Verfahrens-

ausgang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.  

 

9.3. 

Der Beschwerdeführerin steht nach dem Ausgang des Verfahrens (Art. 61 

lit. g ATSG) und der Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Stellung als 

Sozialversicherungsträgerin (BGE 126 V 143 E. 4 S. 149 ff.) kein Anspruch 

auf Parteientschädigung zu.  

 

 
   

Das Versicherungsgericht erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. 

Die Verfahrenskosten von Fr. 800.00 werden der Beschwerdeführerin 

auferlegt. 

 

3. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

 

 
 

 - 18 - 

 

 

   

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim 

Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung 

mit Art. 90 ff. BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom 

siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. 

Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 

2. Januar (Art. 46 BGG).  

 

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 

Luzern, zuzustellen. 

 

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als 

Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie 

in Händen hat (Art. 42 BGG). 

 

 
   

Aarau, 12. Juni 2024 

 

Versicherungsgericht des Kantons Aargau 

2. Kammer 

Die Präsidentin: Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

 

Peterhans Biehler