# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cbe8635f-5daa-53c3-b343-db750cf7796a
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-03
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 03.11.2008 C-280/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-280-2007_2008-11-03.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-280/2007

{T 0/2}

U r t e i l  v o m  3 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Richter Beat Weber (Vorsitz), 
Richter Francesco Parrino, 
Richterin Elena Avenati-Carpani, 
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

P._______,
Beschwerdeführerin,

gegen

Stiftung Auffangeinrichtung BVG,
Zweigstelle Deutschschweiz, Binzstrasse 15, 
Postfach 2855, 8022 Zürich,
Vorinstanz.

Zwangsanschluss; Verfügung der Stiftung 
Auffangeinrichtung BVG vom 11. Dezember 2006.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-280/2007

Sachverhalt:

A.
Mit Verfügung vom 11. Dezember 2006 (act. 1/5) hat die Stiftung Auf-
fangeinrichtung BVG (Vorinstanz) P._______ als Arbeitgeberin rückwir-
kend per 1. Januar 2001 zwangsweise angeschlossen. Aufgrund der 
AHV-Jahresabrechnungen der Jahre 2000 bis 2004 der Ausgleichskas-
se Basel-Stadt (recte Basel-Landschaft) ergebe sich, dass die Arbeit-
geberin  seit  dem 1. Januar 2001  dem Obligatorium unterstellten  Ar-
beitnehmern Löhne ausgerichtet habe, ohne den Nachweis über einen 
Anschluss an eine Vorsorgeeinrichtung zu erbringen. 

B.
Diese Verfügung hat P._______ (Beschwerdeführerin) mit Beschwerde 
vom 10.  Januar  2007  (Poststempel)  beim  Bundesverwaltungsgericht 
angefochten (act. 1). Darin beantragt sie deren Aufhebung mit der Be-
gründung,  sie  habe sich  im Jahre  2001 bei  der  Vorsorgeeinrichtung 
der Gastrosuisse zum Anschluss angemeldet, welchen diese aber ab-
gelehnt habe. In der Folge sei sie von keiner Seite informiert worden, 
an welche Stelle sie sich wenden solle. Zudem verfüge sie nicht über 
die notwendigen finanziellen Mittel, um die sich aus dem Zwangsan-
schluss ergebenden Kosten und Beiträge zu bezahlen.

C.
Mit Zwischenverfügung vom 16. Mai 2007 (act. 13) wies das Bundes-
verwaltungsgericht das Gesuch der Beschwerdeführerin vom 20. Feb-
ruar  2007  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  ab.  Auf 
eine hiegegen erhobene Beschwerde in öffentlichrechtlichen Angele-
genheiten ist das Bundesgericht mit Urteil  9C_384/2007 vom 30. Au-
gust 2007 (act. 12) nicht eingetreten. Dabei hielt es fest, dass der Be-
schwerdeführerin die Möglichkeit eingeräumt werden müsse, den vom 
Bundesverwaltungsgericht  verlangten  Kostenvorschuss  noch  zu zah-
len, wofür ihr die Vorinstanz (hier das Bundesverwaltungsgericht) eine 
neue Frist ansetzen werde (vgl. E. Lemma 9). 

D.
Aufgrund  dieses  höchstrichterlichen  Urteils  hat  das  Bundesverwal-
tungsgericht mit Verfügung vom 1. Oktober 2007 (act. 13) erneut bei 
der Beschwerdeführerin einen Kostenvorschuss von Fr. 800.- erhoben. 
Diesen hat sie fristgerecht (act. 16) eingezahlt.

Seite 2

C-280/2007

E.
Mit Vernehmlassung vom 16. November 2007 (act. 18) beantragte die 
Vorinstanz  die  Abweisung  der  Beschwerde  und  hielt  an  ihrer  Verfü-
gung fest. Ergänzend führte sie aus, dass die Beschwerdeführerin zu 
Recht darauf hingeweisen habe, dass in der angefochtenen Verfügung 
(vgl. E. 2 und E. 3) die AHV-Ausgleichskasse nicht korrekt bezeichnet 
(Basel-Landschaft anstatt Basel-Stadt) und das Schreiben der Vorins-
tanz nicht korrekt datiert  sei (6. November 2006 anstatt 1. Dezember 
2006), was sie der Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 15. Januar 
2007  (act.  18/6)  mitgeteilt  habe.  Diese  Korrektur  habe  indes  weder 
Auswirkungen auf den Sachverhalt noch auf den verfügten Zwangsan-
schluss. 

F.
In ihrer Replik vom 24. Januar 2008 (act. 20) hielt die Beschwerdefüh-
rerin an ihren Anträgen und deren Begründung gemäss Beschwerde 
fest. Sinngemäss erneuerte sie dabei ihr bereits am 20. Februar 2007 
gestelltes  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege 
(vgl. Antrag Lemma 2). 

G.
Mit  Verfügung vom 13. Februar  2007 hat  das Bundesverwaltungsge-
richt die Zusammensetzung des Spruchkörpers bekanntgegeben (act. 
2). Innerhalb der angesetzten Frist sind keine Ausstandsbegehren ein-
gegangen. Mit  Verfügung vom 14. Oktober 2008 hat das Bundesver-
waltungsgericht eine Änderung der Zusammensetzung des Spruchkör-
pers bekannt gegeben (act. 25). Auch dagegen sind innerhalb der an-
gesetzten Frist keine Ausstandsbegehren eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Anfechtungsgegenstand im vorliegenden Verfahren ist der Verwal-
tungsakt der Vorinstanz vom 11. Dezember 2006, welcher gemäss Art. 
60 Abs. 2bis BVG eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 Bst. a des 
Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfah-
ren (VwVG; SR 172.021)  darstellt. Beschwerden gegen Verfügungen 
der  Auffangeinrichtung  beurteilt  das  Bundesverwaltungsgericht  ge-
stützt auf Art. 31 und 33 Bst. h VGG, sofern, wie vorliegend, keine Aus-
nahme nach Art. 32 VGG vorliegt. 

Seite 3

C-280/2007

1.2  Die  Beschwerdeführerin  hat  gegen  die  Verfügung  vom 11. De-
zember 2006 form- und fristgerecht Beschwerde erhoben (Art. 50 und 
52  VwVG). Sie  hat  am vorinstanzlichen  Verfahren teilgenommen,  ist 
durch die angefochtene Verfügung in ihren rechtlichen und tatsächli-
chen Verhältnissen besonders  berührt  und hat  demnach ein  schutz-
würdiges Interesse an deren Änderung oder Aufhebung (Art. 48 Abs. 1 
VwVG). Daher  ist  sie  zur  Beschwerde  legitimiert.  Nachdem die  Be-
schwerdeführerin  auch  den  geforderten  Kostenvorschuss  einbezahlt 
hat, ist auf ihre Beschwerde einzutreten.

2.
2.1 Obligatorisch zu versichern ist jeder Arbeitnehmer, der das 17. Al-
tersjahr vollendet hat und bei einem Arbeitgeber mehr als den gesetz-
lichen Jahres-Mindestlohn gemäss Art. 2 Abs. 1  des Bundesgesetzes 
vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und In-
validenvorsorge (BVG, SR 831.40) in Verbindung mit Art. 5 der Verord-
nung vom 18. April  1984 über die berufliche Alters-,  Hinterlassenen- 
und Invalidenvorsorge (BVV 2, SR 831.441.1) erzielt und bei der AHV 
versichert  ist  (Art. 5  Abs. 1  BVG).  Dieser  Mindestlohn  wurde  bisher 
verschiedene  Male  der  Entwicklung  in  der  AHV  angepasst  (Art.  9 
BVG).  Für  die  Beurteilung  der  Arbeitnehmereigenschaft  nach  BVG 
sind die AHV-rechtlichen Kriterien massgebend, ohne dass aber das 
AHV-Beitragsstatut formell verbindlich wäre (BGE 115 Ib 37 E. 4). 

2.2 Beschäftigt ein Arbeitgeber Arbeitnehmer, die obligatorisch zu ver-
sichern sind, muss er sich gemäss Art. 11 BVG einer in das Register 
für  die  berufliche  Vorsorge  eingetragenen  Vorsorgeeinrichtung  an-
schliessen. Die Ausgleichskasse der AHV überprüft, ob die von ihr er-
fassten Arbeitgeber einer Vorsorgeeinrichtung angeschlossen sind. Ar-
beitgeber, die ihrer Anschlusspflicht nicht nachgekommen sind, fordert 
sie auf, sich innerhalb von zwei Monaten anzuschliessen. Kommt der 
Arbeitgeber dieser Aufforderung nicht nach, meldet die Ausgleichskas-
se ihn an die Auffangeinrichtung (Art. 11 Abs. 4 -  6 BVG). Diese ist 
verpflichtet, den Arbeitgeber im Rahmen der gesetzlichen Pflichten bei 
ihr anzuschliessen (Art. 60 Abs. 2 Bst. a BVG), und zwar rückwirkend 
auf den Zeitpunkt, in dem er obligatorisch zu versichernde Arbeitneh-
mer beschäftigt hat (Art. 11 Abs. 3 und 6 BVG).

2.3 Nachfolgend  ist  zu  prüfen,  ob  die  Auffangeinrichtung  die  Be-
schwerdeführerin  zu  Recht  wegen Beschäftigung von BVG-versiche-

Seite 4

C-280/2007

rungspflichtigen Arbeitnehmern zwangsangeschlossen hat und, wenn 
ja, ab welchem Zeitpunkt der Zwangsanschluss zu erfolgen hatte.

3.
3.1 Der  Lohnmeldung  der  Sozialversicherungsanstalt  Basel-Land-
schaft lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin den von ihr 
beschäftigen Arbeitnehmerinnen folgende Löhne ausbezahlt hatte (act. 
18 / 1 sowie 7).

Jahr 2001:
- Trillo Maria del Carmen Fr. 33'350.

Jahr 2002:
- Trillo Maria del Carmen Fr. 37'050.-
- Fröhlicher Cornelia Fr. 29'700.- für 9 Monate, was einem gemäss Art. 
2 der Verordnung vom 18. April 1984 über die berufliche Alters-, Hin-
terlassenen- und Invalidenvorsorge [BVV 2, SR 831.441.1] in der da-
mals geltenden Fassung) auf ein Jahr umgerechneten Jahreslohn von 
Fr. 39'600.- entspricht. 

Jahr 2003:
- Trillo Maria del Carmen Fr. 33'600.-
- Fröhlicher Cornelia Fr. 38'400.-

Jahr 2004
- Fröhlicher Cornelia Fr. 9'600.- für 3 Monate, was einem gemäss Art. 2 
BVV 2 (in der damals geltenden Fassung) auf ein Jahr umgerechneten 
Jahreslohn von Fr. 38'400.- entspricht. 

Diese  Jahreslöhne  überstiegen  den  gesetzlichen  jährlichen  Mindes-
lohn, welcher gemäss Art. 5 BVV 2 auf Fr. 24'720.- für die Jahre 2001 
und 2002 (Fassung gemäss Ziff. 1 der Verordnung vom 1. November 
2000,  in  Kraft  seit  1.  Januar  2001,  AS  2000  2833)  sowie  auf  Fr. 
25'320.- für die Jahre 2003 und 2004 (Fassung gemäss Ziff.1 der Ver-
ordnung vom 30. Oktober 2002, in Kraft seit 1. Januar 2003, AS 2002 
3906) festgelegt war. Unter diesen Umständen hätte die Beschwerde-
führerin  für  die Versicherung ihrer  Arbeitnehmerinnen nach BVG be-
sorgt sein und mithin ab dem 1. Januar 2001 der Pflicht, sich einer re-
gistrierten Vorsorgeeinrichtung anzuschliessen, nachkommen müssen. 

Seite 5

C-280/2007

Die  Beschwerdeführerin  bestreitet  ihre  Anschlusspflicht  denn  auch 
nicht grundsätzlich, macht aber sinngemäss geltend, dieser habe sie 
in Anbetracht ihrer angeblich misslichen finanziellen Lage nicht nach-
kommen können. Die finanzielle Belastung des Arbeitgebers ist für die 
Frage der Anschlusspflicht indessen nicht relevant, lässt doch das Ge-
setz dafür keinen Raum (Urteil des Bundesgerichts 2A.461/2006 vom 
2. März 2007 E. 4.5). Die Beschwerdegegnerin macht sinngemäss wei-
ter geltend, sie habe sich im Jahr 2001 vergeblich um einen Anschluss 
an die Vorsorgeeinrichtung der Gastrosuisse bemüht, worauf sie nicht 
gewusst habe, an welche andere Einrichtung sie sich diesbezüglich zu 
wenden gehabt habe. Auch dieser Einwand ist nicht begründet. Zwar 
überprüft  die  Ausgleichskasse,  wie  bereits  dargelegt,  ob  die  von ihr 
angeschlossenen  Arbeitgeber  einer  Vorsorgeeinrichtung  angeschlos-
sen  sind  und  meldet  säumige  Arbeitnehmer  der  Auffangeinrichtung 
zum Zwangsanschluss. Aus dem Umstand, dass die Beschwerdeführe-
rin von letzterer erst am 6. November 2006 zum Anschluss aufgefor-
dert worden sei, kann sie indes unter dem Gesichtspunkt des Vertrau-
ensschutzes  nichts  zu  ihren  Gunsten  ableiten.  Vielmehr  hat  nach 
Massgabe von Art. 11 BVG in erster Linie der Arbeitgeber, der obliga-
torisch  zu  versichernde  Arbeitnehmer  beschäftigt,  dafür  zu  sorgen, 
dass er sich einer Vorsorgeeinrichtung anschliesst (Urteil des Bundes-
gerichts 2A.461/2006 vom 2. März 2007 E. 4.5 mit Hinweisen auf die 
Rechtsprechung und Lehre). 

3.2  Die Beschwerdeführerin beanstandet des Weiteren die ihr von der 
Vorinstanz  mit  der  angefochtenen  Verfügung  (vgl.  Dispositivziffer  2) 
auferlegten  Kosten  für  die  Verfügung  von  Fr.  450.-  und  für  die 
Durchführung des Zwangsanschlusses von Fr. 375.-. Im Rahmen des 
Zwangsanschlusses von Arbeitgebern, die ihrer Pflicht zum Anschluss 
an eine Vorsorgeeinrichtung nicht nachkommen (Art. 60 Abs. 2 Bst. a 
BVG)  ist  die  Auffangeinrichtung  berechtigt,  die  sich  ergebenden 
Kosten  auf  den  Verursacher,  mithin  den  säumigen  Arbeitgeber,  zu 
überwälzen (Art. 56 Abs. 1 Bst. d BVG e contrario). Dies hat  sie  im 
vorliegenden Fall  zu Recht getan. Die Kosten ergeben sich aufgrund 
des Kostenreglements der Auffangeinrichtung BVG zur Deckung von 
ausserordentlichen administrativen Umtrieben (act. 18/4).

Seite 6

C-280/2007

3.3 Nach dem Gesagten steht somit fest, dass der Zwangsanschluss 
zu  Recht  rückwirkend  auf  den  1.  Januar  2001  erfolgt  ist.  Die 
Beschwerde ist deshalb abzuweisen.

4.
Bleibt noch das erneute Gesuch der Beschwerdeführerin vom 24. Ja-
nuar 2008 um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege zu prüfen. 
Mit in Rechtskraft erwachsener Zwischenverfügung vom 16. Mai 2007 
(act. 4) wies das Bundesverwaltungsgericht ein gleich lautendes Ge-
such der Beschwerdeführerin vom 20. Februar 2007 ab. Dies mit der 
Begründung,  dass  ihr  Begehren  aufgrund  der  damaligen  Aktenlage 
aussichtslos erscheine (Art. 65 Abs. 1 VwVG e contrario). Zwischen-
verfügungen enthalten grundsätzlich prozessleitende Verfügungen und 
sind als solche abänderbar. Dies gilt  auch für Zwischenverfügungen, 
die nicht oder, wie hier, erfolglos  angefochten worden sind (FRITZ GYGI, 
Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl.,  Bern 1983, S. 143). Die Be-
schwerdeführerin bringt auch keine neuen Sachverhalte oder Beweis-
mittel  vor,  die  zu  einer  anderen  Beurteilung  des  Begehrens  führen 
würden. Aufgrund der Aktenlage im heutigen Zeitpunkt besteht somit 
kein Anlass, auf die genannte Zwischenverfügung zurückzukommen. 

5.
5.1 Dieser Ausgang des Verfahrens hat zur Folge, dass die Beschwer-
deführerin kostenpflichtig wird (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die Verfahrens-
kosten werden in Anwendung des Reglements vom 21. Februar 2008 
über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsge-
richt (VGKE, SR 173.320.2)  auf Fr. 800.- festgesetzt und mit dem am 
10. Oktober 2007 geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe ver-
rechnet.

5.2 Der obsiegenden Vorinstanz,  welche die obligatorische Versiche-
rung durchführt, ist gemäss der Rechtsprechung, wonach Träger oder 
Versicherer der beruflichen Vorsorge gemäss BVG grundsätzlich kei-
nen Anspruch auf Parteientschädigung haben (BGE 126 V 149 E. 4) 
keine Parteientschädigung zuzusprechen.

Seite 7

C-280/2007

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 800.-  werden  der  Beschwerdeführerin 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 800.- verrechnet. 

4.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

5.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Seite 8

C-280/2007

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

Seite 9