# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 38bbe37c-560d-5827-b2a9-4f2bdbb5a95d
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2007-02-14
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 14.02.2007 UV 2006/63
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2006-63_2007-02-14.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2006/63

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 05.05.2020

Entscheiddatum: 14.02.2007

Entscheid Versicherungsgericht, 14.02.2007
Art. 1a Abs. 1, Art. 66 Abs. 1, Art. 68 UVG, Art. 88 UVV, Art. 24 UVG i.V.m. Art. 
36 UVV. Unterstellung unter die Versicherung, Auslegung des statutarischen 
Gesellschaftszwecks, Abgrenzung gegliederter/ungegliederter Betrieb, 
Grundsatz der Detraktion; Adäquanz zwischen Unfall und psychisch 
bedingten Unfallfolgen; Anspruch auf eine Integritätsentschädigung; 
Würdigung der Medizinischen Akten (Entscheid des Versicherungsgerichts 
des Kantons St. Gallen vom 14. Februar 2007, UV 2006/63).

Präsident Martin Rutishauser, Versicherungsrichterin Marie-Theres Rüegg Haltinner, 

Versicherungsrichter Joachim Huber; a.o. Gerichtsschreiber Marcel Aebischer

Entscheid vom 14. Februar 2007

In Sachen

Z.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Willi Füchslin, Zürcherstrasse 49, Postfach 644, 

8853 Lachen SZ,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

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betreffend

Versicherungsleistungen

hat das Versicherungsgericht in Erwägung gezogen:

I.

A.- Z.___, geboren 1958, ist Geschäftsführer der X.___, welche gemäss Handelsregister 

des Kantons St. Gallen insbesondere die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von 

Solaranlagen und deren Komponenten sowie die Beratung und Planung im Bereich der 

Sonnenenergienutzung beweckt. In dieser Eigenschaft ist er obligatorisch bei der 

Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (im Folgenden Suva) gegen die Folgen von 

Unfällen versichert. Daneben betreibt der Versicherte eine Weinhandlung, welche im 

Handelsregister allerdings nicht verzeichnet ist. Im Restaurant H.___, hat er einen Keller 

gemietet, in welchem er Weine lagert und monatlich Weindegustationen durchführt. Am 

24. Februar 2005 gegen 21.30 Uhr ging der Versicherte hier zur Toilette. Beim 

Händewaschen wurde ihm schwarz vor Augen, er sackte zu Boden und schlug mit dem 

Hinterkopf auf dem Keramikboden auf. Nach einer kurzen Bewusstlosigkeit begab er 

sich in den zweiten Stock des Restaurants, wo er sich in einem Zimmer hinlegte und 

die Nacht verbrachte. Am nächsten Morgen verspürte er starke Kopfschmerzen, 

weshalb er seinen Hausarzt, Dr. med. A.___, aufsuchte. Dr. A.___ überwies ihn direkt 

ins Spital Y.___, wo eine Commotio cerebri und eine nichtdislozierte Schädelfraktur Os 

Occipitale rechts diagnostiziert wurde. Die intracraniellen Strukturen waren unauffällig. 

Nach kurzem Spitalaufenthalt wurde der Versicherte am 28. Februar 2005 nach Hause 

entlassen. Vom 25. Februar bis 31. März 2005 war er zu 100 % arbeitsunfähig. Per 1. 

April 2005 nahm er die Arbeit bei der X.___ wieder zu 100 % auf. Die Suva anerkannte 

ihre Leistungspflicht und richtete Taggelder bis zum 30. März 2005 aus (UV act. 1-4, 

7-8).

B.- a) Am 7./8. März 2005 wurde der Versicherte von Dr. med. B.___, klinisch-

neurologisch und elektroencephalographisch untersucht, nachdem er bereits im Spital 

festgestellt hatte, dass er keine Geruchs- und Geschmackswahrnehmung mehr 

empfinde. Dr. B.___ führte im Bericht vom 16. März 2005 aus, beim Ereignis vom 24. 

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Februar 2005 handle es sich um eine sog. Miktionssynkope. Bei dieser seltenen Form 

von Synkopen trete während, meist jedoch kurz nach einer nächtlichen Miktion 

(Wasserlassen) ein Bewusstseinsverlust auf. In den meisten Fällen verlaufe eine solche 

Synkope harmlos. Im konkreten Fall sei es aber zu einem konsekutiven Schädel-Hirn-

Trauma und dadurch, zumindest bis anhin, zu einer vollständigen Anosmie, d.h. zum 

vollständigen Ausfall des Geruchsinns gekommen. Es sei vorstellbar, dass es beim 

Aufprall des Hinterkopfs auf den Plattenboden zum Abriss der Nn. olfactorii oder zum 

Abriss der Fila olfactoria gekommen sei. In dieser Situation sei nicht mehr mit einer 

Erholung zu rechnen. Falls sich die Anosmie langsam in eine Hyposmie (herabgesetzte 

Geruchsempfindung) ändere, handle es sich eher um eine Kontusion im Verlauf der 

Geruchsinnbahnen zu den Schläfenlappen. Zur genauen Feststellung sei ein cerebrales 

MRI nötig. Beim Versicherten sei offensichtlich auch der Geschmacksinn beträchtlich 

beschädigt worden. Diesbezüglich könne es aber zu einer gewissen Erholung kommen 

(UV act. 4).

b) Mit ärztlichem Zwischenbericht vom 8. April 2005 attestierte Dr. A.___ dem 

Versicherten nach einer letzten Kontrolle am 4. April 2005 eine gute Erholung der 

mentalen Fähigkeiten. Es bestünden noch leichte Konzentrationsstörungen und 

Trägheit im Sinn von Motivationsmangel. Gelegentlich trete Schwindel auf. Am 

Störendsten empfinde der Versicherte das Fehlen des Geruchsinns, dies vor allem, weil 

er sich im Weinhandel eingearbeitet habe. Eine Therapie der Anosmie sei nicht 

möglich, im Beruf als Sanitär sei der Versicherte nicht eingeschränkt. Die Tätigkeit als 

Weinhändler leide aber sehr unter der Anosmie (UV act. 7).

c) Am 25. Juli 2005 wurde der Versicherte von Dr. med. C.___, neurologisch 

untersucht. Mit Bericht vom 31. Juli 2005 diagnostizierte Dr. C.___ beim Versicherten 

ein Schädel-Hirn-Trauma (ursächliche Miktionssynkope, nicht dislozierte Schädelfraktur 

Os occipitale rechts, vollständige Anosmie und partielle Ageusie) sowie eine 

beginnende reaktive depressive Verstimmung bei früherer Depression. Durch die 

vollständige Anosmie nach dem Schädel-Hirn-Trauma sei zwangsläufig auch der 

Geschmacksinn beeinträchtigt bzw. verändert. Der Versicherte berichte über noch 

leichten Geschmack der Grundsubstanzen, jedoch gleichzeitig auch über 

Geschmacksveränderungen mit unangenehmen Sensationen. Das MRI des Schädels 

vom März 2005 sei als unauffällig beschrieben, sodass aufgrund des klinisch 

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unveränderten Zustandsbildes von einem wohl irreversiblen Schaden, am ehesten der 

Nn./Fila olfactorii/a auszugehen sei. Hierdurch scheine der Versicherte in der Ausübung 

seiner beiden Berufszweige beeinträchtigt. Bei der Weinverkostung sei dies leicht 

nachvollziehbar, ebenso bei der von ihm geschilderten fehlenden Wahrnehmung von 

Gas bei der Montage von Heizungen, wo ohne ein intaktes Warnsystem bei der Arbeit 

entsprechend sogar lebensbedrohliche Situationen vorstellbar seien (UV act. 15).

d) Mit Bericht vom 19. September 2005 berichtete Dr. med. D.___ von der Abteilung 

Arbeitsmedizin der Suva über die Untersuchung des Versicherten vom 8. September 

2005. Dr. D.___ diagnostizierte eine komplette posttraumatische Anosmie. Durch das 

Unfallereignis sei ein Abriss der Fila olfactoria im Bereich der Siebbeinplatte erfolgt. Bei 

der subjektiven Geschmacksinnstörung handle es sich um eine Geruchs-/ 

Geschmacksverwechslung, da der Versicherte auch keine Gerüche aus der Mundhöhle 

retronasal wahrnehmen könne. Die Geschmacksempfindung für die 

Geschmacksqualitäten bitter, sauer, süss und salzig sei aber noch erhalten. Aufgrund 

der Erfahrung sei die Geruchsinnstörung als irreversibel aufzufassen. Sie entspreche 

einem unfallbedingten Integritätsschaden von 15 %. Was die Arbeitsfähigkeit 

anbetreffe, so könne dem Versicherten die Tätigkeit aus ORL-ärztlicher Sicht voll 

zugemutet wird. Im Inspektorenbericht vom 12. April 2005 teile der Versicherte mit, er 

sei vor allem in der Planung und Entwicklung tätig und nehme nur noch gelegentlich 

Heizungsbauten vor. Die durch die Geruchsinnstörung verursachten Probleme bei den 

Weindegustationen beträfen keine Suva-versicherte Tätigkeit (UV act. 21, vgl. auch UV 

act. 20).

C.- a) Mit Verfügung vom 3. Oktober 2005 sprach die Suva dem Versicherten eine 

Integritätsentschädigung von 15 % bzw. Fr. 16'020.-- zu, basierend auf einem 

Jahresverdienst von Fr. 106'800.--. Sie führte aus, dem Versicherten sei die 

Fortsetzung der bisherigen Tätigkeit als Geschäftsführer der X.___ voll zumutbar. Bei 

der Tätigkeit im Weinhandel, die durch die Geruchsinnstörung beeinträchtigt werde, 

handle es sich nicht um eine Suva-versicherte Tätigkeit (UV act. 24).

b) Die vom Versicherten gegen diese Verfügung erhobene Einsprache vom 19. Oktober 

2005 (UV act. 25) wies die Suva mit Entscheid vom 21. April 2006 ab (act. G 1.2).

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D.- a) Gegen diesen Einsprache-Entscheid richtet sich die Beschwerde vom 3. Juli 

2006, mit welcher der Beschwerdeführer beantragen lässt:

"1. In Aufhebung des angefochtenen Einsprache-Entscheides vom 21. April 2006 (E 

3579/05) sei die Suva zu verpflichten, dem Beschwerdeführer die gesetzlichen 

Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung zu erbringen.

2. Der angefochtene Einsprache-Entscheid vom 21. April 2006 (E 3579/05) sei 

dahingehend abzuändern, dass dem Beschwerdeführer eine Integritätsentschädigung 

aufgrund einer Integritätseinbusse von mindestens 50 % zusteht.

3. Eventualiter sei die Sache in Aufhebung des angefochtenen Einsprache-Entscheides 

vom 21. April 2006 (E 3579/05) zu ergänzenden Abklärungen an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

4. Unter Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin."

Zur Begründung macht der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers zusammenfassend 

geltend, der Weinhandel könne gemäss den Gesellschaftsstatuten und den 

gesetzlichen Bestimmungen als Teil der Geschäftstätigkeit der X.___ angesehen 

werden. Auch sei der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den 

wieder eingetretenen psychischen Beschwerden gegeben. Auch die Adäquanz sei zu 

bejahen. Der Beschwerdeführer sei anfänglich vollständig arbeitsunfähig gewesen, sei 

immer noch erheblich eingeschränkt und werde dies auch bleiben. Die psychisch 

bedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit spiele eine wesentliche Rolle. Der 

Beschwerdeführer könne noch etwa die Hälfte des Pensums erfüllen, welches er vor 

dem Unfall bewältigen konnte. Aufgrund der Aktenlage sei von einer dauerhaften 

mindestens 50-prozentigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Der Beschwerdeführer 

habe zudem am 18. Februar 2006 einen neuen Unfall erlitten und sich dabei das 

Becken gebrochen. Dadurch habe er noch mehr Probleme und sei auf dem 

Arbeitsmarkt zusätzlich eingeschränkt. Eine andere, so genannt leidensangepasste 

Tätigkeit zu finden, sei schlicht nicht möglich. Auch eine Betriebsaufgabe sei nicht 

zumutbar. Die Suva habe die Integritätseinbusse auf lediglich 15 % festgesetzt. Die 

Beeinträchtigung des Geschmacksinns sei aber zusätzlich zur Anosmie zu 

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entschädigen und zwar mindestens mit 7,5 %. Sodann habe auch das Gedächtnis des 

Beschwerdeführers nachgelassen, er sei rasch überfordert und leide an 

Konzentrationsstörungen. Dafür sei ebenfalls eine Integritätsentschädigung 

zuzusprechen. Insgesamt sei der Integritätsschaden mit mindestens 50 % zu 

bemessen. Sollten daran Zweifel bestehen, seien ergänzende medizinische 

Abklärungen anzuordnen (act. G 1 Ziff. 4 f. S. 8 ff.).

b) Mit Beschwerdeantwort vom 28. August 2006 beantragt die Beschwerdegegnerin 

die Abweisung der Beschwerde. Für die Begründung verweist sie in erster Linie auf den 

Einsprache-Entscheid vom 21. April 2006. Ergänzend bringt sie vor, die X.___ sei bei ihr 

in der Klasse 15D eingereiht (Ingenieurbüro für die Informations- und Elektrotechnik). 

Die X.___ betreibe keinen Weinhandel (Art. 2 der Statuten). Dahingehendes sei ihr trotz 

bestehender Anzeigepflicht auch gar nie gemeldet worden. Die angestammte 

versicherte Tätigkeit des Beschwerdeführers sei somit ausschliesslich jene für die 

X.___. Darüber hinaus sei der Geschmacksinn völlig intakt, weshalb keine 

Integritätsentschädigung für einen Verlust desselben zur Diskussion stehen könne. 

Neuropsychologische Störungen würden ärztlicherseits nicht diagnostiziert. Im 

Aussendienstprotokoll vom 12. April 2005 habe der Beschwerdeführer selbst erklärt, 

seine Tätigkeit bei der X.___ gut bewältigen zu können und wieder voll arbeitsfähig zu 

sein. Auch aus den ärztlichen Berichten gehe nichts anderes hervor. Bezüglich der 

angeblichen psychischen Probleme des Beschwerdeführers könne die Frage der 

natürlichen Kausalität offen gelassen werden, da es offensichtlich an einem adäquaten 

Kausalzusammenhang fehle. Der Unfall habe aus einem blossen Sturz auf ebenem 

Boden bestanden, was nach der Rechtsprechung als banales Ereignis zu verstehen sei 

und ohne weitere Prüfung zur Verneinung der Adäquanz führe. Zum gleichen Ergebnis 

gelange man auch bei Annahme eines mittelschweren Unfalls im Grenzbereich zu den 

leichten Ereignissen. Die noch strengeren Anforderungen für die Ausrichtung einer 

psychisch bedingten Integritätsentschädigung seien umso weniger erfüllt (act. G 4).

c) Replicando hält der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers an seinen Anträgen fest 

und macht nochmals geltend, der Weinhandel könne als Teil der Geschäftstätigkeit der 

X.___ betrachtet werden. Der Umsatz hieraus mache 40 % aus (act. G 6).

d) Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf die Einreichung einer Duplik. Beide Parteien 

haben auf die Durchführung einer mündlichen Verhandlung verzichtet.

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II.

1.- Die Unfallversicherung hat Versicherungsleistungen nach dem Bundesgesetz über 

die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) zu erbringen, wenn ein Unfall im Sinn von Art. 

4 des Bundesgesetzes über den allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 6 ff. UVG vorliegt, die verunfallte Person versichert ist (Art. 

1a ff. UVG) und zwischen dem Unfall und den Unfallfolgen ein natürlicher sowie 

adäquater Kausalzusammenhang besteht (vgl. nur BGE 123 V 102 E. 3b). Vorliegend ist 

unbestritten, dass es sich beim Ereignis vom 24. Februar 2005 um einen Unfall im Sinn 

von Art. 4 ATSG i.V.m. Art. 6 ff. UVG handelt. Unbestritten ist ebenfalls, dass der 

Beschwerdeführer für seine angestammte Tätigkeit als Geschäftsführer der X.___ im 

Bereich Solaranlagen/Sonnenenergienutzung bei der Suva gegen die Folgen von 

Unfällen versichert ist. Umstritten und deshalb im Folgenden zu prüfen ist jedoch die 

Unterstellung des Beschwerdeführers unter die Versicherung für seine Tätigkeit als 

Weinhändler. Weiter strittig ist das Vorliegen eines natürlichen und adäquaten 

Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und den psychisch bedingten 

Unfallfolgen des Beschwerdeführers. Und schliesslich ist zu prüfen, ob die 

ausgerichtete Integritätsentschädigung von 15 % angesichts der erlittenen 

Integritätseinbusse angemessen ist, bzw. ob diese für angeblich auf den Unfall 

zurückzuführende neuropsychologische Störungen zu erhöhen ist. Der 

Beschwerdeführer ist ausserdem der Ansicht, er habe Anspruch auf eine 

Invalidenrente.

2.- a) Gestützt auf Art. 1a Abs. 1 UVG sind die in der Schweiz beschäftigten 

Arbeitnehmer obligatorisch gegen die Folgen von Unfall versichert, wobei als 

Arbeitnehmer gilt, wer eine unselbständige Erwerbstätigkeit im Sinn der 

Bundesgesetzgebung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) ausübt 

(Art. 1 der Verordnung über die Unfallversicherung [UVV; SR 832.202]). In der Schweiz 

wohnhafte Selbständigerwerbende können sich freiwillig versichern (Art. 4 Abs. 1 UVG). 

Bei der Suva sind die Arbeitnehmer jener Betriebe und Verwaltungen obligatorisch 

versichert, welche in Art. 66 Abs. 1 lit. a-q UVG aufgezählt sind. Dabei gelten als 

Betriebe im Sinn von Art. 66 Abs. 1 UVG juristische Personen, Personengesellschaften 

oder Einzelfirmen usw., die als Arbeitgeber auftreten (BGE 113 V 327 E. 4a). Mit einem 

Betrieb nach Art. 66 Abs. 1 UVG fallen auch Hilfs- und Nebenbetriebe, die mit dem 

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Hauptbetrieb in sachlichem Zusammenhang stehen, in den Tätigkeitsbereich der Suva. 

Fällt der Hauptbetrieb nicht in den Tätigkeitsbereich der Suva, so sind auch die 

Arbeitnehmer der Hilfs- und Nebenbetriebe bei einem Versicherer nach Art. 68 UVG zu 

versichern. Als gemischter Betrieb gilt demgegenüber eine Mehrzahl von 

Betriebseinheiten desselben Arbeitgebers, die untereinander in keinem sachlichen 

Zusammenhang stehen (Art. 88 Abs. 1 und 2 UVV).

b) Als Betrieb im Sinn von Art. 66 Abs. 1 UVG ist die X.___ unbestrittenermassen bei 

der Beschwerdegegnerin versichert. Der Beschwerdeführer ist der Auffassung, der 

Weinhandel sei nebst der Tätigkeit im Bereich Solaranlagen/Sonnenenergienutzung 

ebenfalls von der statutarischen Zweckbestimmung der X.___ erfasst. Deshalb sei er 

als Teil von deren Geschäftstätigkeit anzusehen. Demgegenüber ist die Weinhandlung 

nach Meinung der Beschwerdegegnerin nicht von der statutarischen 

Zweckbestimmung der X.___ erfasst und somit ein von der X.___ abgegrenzter Betrieb. 

Auch angesichts der klar unterscheidbaren Tätigkeitsbereiche müsse man von einem 

gegliederten Betrieb und mangels sachlichen Zusammenhangs der beiden Betriebsteile 

von einem gemischt (gegliederten) Betrieb gemäss Art. 88 Abs. 2 UVV ausgehen (UV 

act. 30 Ziff. 1, act. G 4 Ziff. 5.1).

c) Gestützt auf Art. 718a OR können die zur Vertretung befugten Personen einer 

Aktiengesellschaft im Namen der Gesellschaft alle Rechtshandlungen vornehmen, die 

der Zweck der Gesellschaft mit sich bringen kann. Diese Vorschrift wird in Lehre und 

Rechtsprechung weit ausgelegt. Unter Rechtshandlungen, die der Gesellschaftszweck 

mit sich bringen kann, sind nicht bloss solche zu verstehen, die der Gesellschaft 

nützlich sind oder in ihrem Betrieb gewöhnlich vorkommen; erfasst sind vielmehr 

ebenfalls ungewöhnliche Geschäfte, sofern sie auch nur möglicherweise im 

Gesellschaftszweck begründet sind, d.h. durch diesen zumindest nicht geradezu 

ausgeschlossen werden (BGE 116 II 320 E. 3a; BGE 111 II 288 f.; BGE 96 II 444 f., je 

mit Hinweisen; vgl. auch BGE 121 III 180; ROLF WATTER, in: Basler Kommentar, 

Obligationenrecht II, 2. A., Basel/Genf/München 2002, Art. 718a N 3 f.).

d) Die X.___ bezweckt insbesondere die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von 

Solaranlagen und deren Komponenten sowie die Beratung und Planung im Bereich der 

Sonnenenergienutzung (Art. 2 Abs. 1 Gesellschaftsstatuten, act. G 1.3). Aufgrund 

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dieser Zweckbestimmung ist die X.___ bei der Beschwerdegegnerin für den 

Prämientarif in der Klasse 15D (Ingenieurbüro für die Informations- und Elektrotechnik) 

eingereiht (act. G 4.1; act. G 4 Ziff. 5.1). Eine Tätigkeit im Weinhandel ist der 

Beschwerdegegnerin nie gemeldet worden und wird nach Auffassung des Gerichts 

auch bei grosszügiger Auslegung des Gesellschaftszwecks nicht mehr von diesem 

erfasst. Damit liegen aber zwei voneinander abgegrenzte Betriebe vor, wobei der 

Beschwerdeführer nur im Rahmen der angestammten Tätigkeit als Geschäftsführer der 

X.___ bei der Beschwerdegegnerin gegen die Folgen von Unfällen versichert ist. Dies 

hat zur Folge, dass die Beschwerdegegnerin nur für Unfallfolgen leistungspflichtig ist, 

welche mit der angestammten Geschäftstätigkeit der X.___ (Solaranlagen/

Sonnenenergienutzung) zusammenhängen, nicht jedoch für solche im Zusammenhang 

mit dem Weinhandel. Da der Verlust des Geruchsinns und die subjektive 

Geschmacksinnstörung nun aber höchstens Auswirkungen auf die Erwerbsfähigkeit als 

Weinhändler, nicht aber auf jene in der angestammten Tätigkeit als Geschäftsführer der 

X.___ haben können, fällt die Ausrichtung einer Invalidenrente mit Bezug auf die 

somatischen Leiden des Beschwerdeführers von Vornherein ausser Betracht.

3.- Selbst wenn vorliegend von zwei nicht voneinander abgegrenzten Betrieben 

ausgegangen würde, wäre der Weinhandel aufgrund des Detraktionsprinzips nicht 

versichert: Diesfalls läge nämlich ein gegliederter Betrieb im Sinn der Rechtsprechung 

vor, da es sich beim Weinhandel um eine Tätigkeit handelt, welche sich von der 

angestammten Beschäftigung der X.___ im Bereich Solaranlagen/

Sonnenenergienutzung deutlich abhebt. Ausserdem besteht zwischen diesen beiden 

Tätigkeiten kein sachlicher Zusammenhang, weshalb von einem gemischten Betrieb 

auszugehen wäre (Art. 88 Abs. 2 UVV). Bei gemischten Betrieben erfolgt die 

Versicherungsunterstellung für jede Betriebseinheit gesondert nach dem vorwiegenden 

Betriebscharakter, was zu verschiedenen Versicherungsunterstellungen im gleichen 

Betrieb führen kann (vgl. zum Ganzen BGE 113 V 327 E. 3-7).

4.- a) Weitere Voraussetzung für die Ausrichtung von Versicherungsleistungen durch 

den Unfallversicherer ist das Vorliegen eines natürlichen und adäquaten 

Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfallereignis und dessen Folgen. Mit Bezug 

auf die organischen Unfallfolgen hat die Beschwerdegegnerin sowohl den natürlichen 

als auch den adäquaten Kausalzusammenhang anerkannt, indem sie eine 

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Integritätsentschädigung ausgerichtet hat. Der Beschwerdeführer macht darüber 

hinaus auch psychisch bedingte Unfallfolgen (Depressionen, act. G 1 Ziff. 5 S. 9) 

geltend, welche nach den Akten allerdings nie diagnostiziert worden sind. Der 

Beschwerdeführer ist diesbezüglich nicht fachärztlich untersucht worden und einzig der 

Bericht von Dr. C.___ vom 31. Juli 2005 erwähnt eine beginnende reaktive depressive 

Verstimmung bei früherer Depres¬sion (UV act. 15). Abgesehen hiervon bestreitet die 

Beschwerdegegnerin aber ohnehin das Vorliegen eines adäquaten 

Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall vom 24. Februar 2005 und den vom 

Beschwerdeführer geltend gemachten Depressionen und damit auch ihre 

diesbezügliche Leistungspflicht.

b) Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines 

Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der 

allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des 

eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis 

allgemein als begünstigt erscheint. Dabei ist auf eine weite Bandbreite der Versicherten 

abzustellen. Hiezu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veranlagung für 

psychische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch weniger gut verkraften 

als Gesunde. Es ist kein allzu strenger, sondern ein realitätsgerechter Massstab 

anzulegen (BGE 115 V 133 E. 4a und b mit Hinweisen).

c) Für die Adäquanzbeurteilung von Unfällen mit psychischen Unfallfolgen hat das 

Eidgenössische Versicherungsgericht in BGE 115 V 140 E. 6 Grundsätze aufgestellt 

(vgl. auch BGE 123 V 99 E. 2a; BGE 127 V 103 E. 5b/bb): Danach ist zu unterscheiden 

zwischen banalen bzw. leichten, mittelschweren und schweren Unfällen. Die Schwere 

eines Unfalls beurteilt sich in erster Linie aufgrund der dabei ausgelösten zerstörenden 

und verletzenden Kräfte (vgl. RKUV 1999 S. 209 E. 3b/bb). Bei banalen und leichten 

Unfällen kann der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und psychischen 

Gesundheitsstörungen in der Regel ohne Weiteres verneint werden. Ohne aufwendige 

Abklärungen im psychischen Bereich darf aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung, 

aber auch unter Einbezug unfallmedizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen 

werden, dass ein banaler bzw. leichter Unfall nicht geeignet ist, einen psychischen 

Gesundheitsschaden zu verursachen. Bei schweren Unfällen dagegen ist der adäquate 

Kausalzusammenhang zwischen Unfall und psychisch bedingter Erwerbsunfähigkeit in 

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der Regel zu bejahen. Denn nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der 

allgemeinen Lebenserfahrung sind solche Unfälle geeignet, psychische 

Gesundheitsschäden zu bewirken. Der mittlere Bereich umfasst jene Unfälle, welche 

weder der ersten noch der zweiten Gruppe zugeordnet werden können. Hier lässt sich 

die Frage, ob zwischen Unfall und psychisch bedingter Erwerbsunfähigkeit ein 

adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Unfalles allein schlüssig 

beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar 

mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte bzw. indirekte Folgen davon 

erscheinen, in eine Gesamtwürdigung einzubeziehen. Solche unfallbezogenen 

Umstände können als Beurteilungskriterien dienen, weil sie ihrerseits nach dem 

gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet sind, in 

Verbindung mit dem Unfall zu einer psychisch bedingten Erwerbsunfähigkeit zu führen 

oder diese zu verstärken. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen: Besonders 

dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls, die 

Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre 

erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen, ungewöhnlich 

lange Dauer der ärztlichen Behandlung, körperliche Dauerschmerzen, ärztliche 

Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert, schwieriger 

Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen sowie Grad und Dauer der physisch 

bedingten Arbeitsunfähigkeit.

d) Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in 

jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beurteilung des 

adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen Unfall und psychisch bedingter 

Erwerbsunfähigkeit neben dem Unfall allenfalls ein einziges Kriterium genügen. Dies 

trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den 

schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem 

schweren Unfall zu qualifizieren ist. Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein 

einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie 

z.B. eine auffallend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge 

schwierigen Heilungsverlaufes. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes bzw. 

ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfallbezogene Kriterien 

herangezogen werden. Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Handelt es sich 

beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenzbereich zu den 

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leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren zu berücksichtigenden Kriterien 

in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein, damit die Adäquanz bejaht werden 

kann. Diese Würdigung des Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien führt zur 

Bejahung oder Verneinung der Adäquanz. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach 

andern Ursachen zu forschen, die möglicherweise die psychisch bedingte 

Erwerbsunfähigkeit mit begünstigt haben könnten.

e) Der Beschwerdeführer schlug mit dem Hinterkopf auf dem Keramik-Fussboden auf, 

nachdem ihm beim Händewaschen auf der Toilette schwarz vor Augen geworden war. 

Dabei zog er sich eine Commotio cerebri und eine nicht dislozierte Schädelfraktur Os 

Occipitale rechts zu. Diese Verletzungen sind in der Zwischenzeit verheilt. Darüber 

hinaus liegen beim Beschwerdeführer ein bleibender Verlust des Geruchsinns sowie 

eine subjektive Geschmacksinnstörung (Geruchs-/Geschmacksverwechslung) vor (UV 

act. 21 S. 2). Aufgrund des Geschehensablaufs, den durch den ungebremsten Aufprall 

mit dem Kopf auf den Keramikboden ausgelösten zerstörenden und verletzenden 

Kräften sowie mit Blick auf die umfangreiche Rechtsprechung des Eidgenössische 

Versicherungsgerichts (vgl. dazu ALEXANDRA RUMO-JUNGO, Bundesgesetz über die 

Unfallversicherung, 3. A., Bern 2003, S. 54 ff.) ist vorliegend von einem mittelschweren 

Unfall auszugehen. Für die Bejahung der Adäquanz reicht es deshalb nicht aus, wenn 

die von der Rechtsprechung in BGE 115 V 133 E. 6c/aa entwickelten Kriterien bloss 

teilweise erfüllt sind. Vielmehr muss hierfür einem Einzelkriterium besonderes bzw. 

ausschlaggebendes Gewicht zukommen oder die zu berücksichtigenden Kriterien 

müssen in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein (vgl. oben, E. II.4.d). Der Unfall 

des Beschwerdeführers weist keine besonders dramatischen Begleitumstände und 

keine besondere Eindrücklichkeit auf. Zwar ist es nach dem Sturz zu einer 

Bewusstlosigkeit gekommen, der Beschwerdeführer war aber bereits nach kurzer Zeit 

und ohne fremde Hilfe in der Lage, die Toilette wieder zu verlassen und sich in einem 

Zimmer des Restaurants hinzulegen (UV act. 8; UV act. 4). Eine ungewöhnlich lange 

Dauer der ärztlichen Behandlung, körperliche Dauerschmerzen, ärztliche 

Fehlbehandlung, ein schwieriger Heilungsverlauf sowie erhebliche Komplikationen sind 

aufgrund der Akten ebenfalls nicht ausgewiesen. Das Kriterium des Grads und der 

Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit hat das Eidgenössische 

Versicherungsgericht etwa bei einer vollen Arbeitsunfähigkeit von eineinhalb Jahren 

oder bei voller Arbeitsunfähigkeit während mindestens sieben Monaten und 

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nachfolgender Arbeitsunfähigkeit in den beiden bisher ausgeübten Tätigkeiten als 

gegeben erachtet (BGE 123 V 141 E. 3d; RKUV 1998 Nr. U 307 S. 450 E. 3b). Der 

Beschwerdeführer war lediglich für die Zeit vom 25. Februar bis 31. März 2005 zu 100 

% arbeitsunfähig (UV act. 7). Da der Beschwerdeführer in seiner Tätigkeit im Bereich 

Solaranlagen/Sonnenenergienutzung seit dem 1. April 2005 wieder zu 100 % 

arbeitsfähig ist, liegt auch keine dauernde teilweise Arbeitsunfähigkeit vor, wie er 

behauptet (act. G 1 Ziff. 5 S. 9). Einzig die Schwere und die besondere Art der 

erlittenen Verletzungen haben vorliegend ein gewisses Ausmass erreicht. So ist 

nachvollziehbar, dass der Verlust des Geruchsinns sowie eine subjektive 

Geschmacksinnstörung zu einer Verminderung der Lebensqualität führen und deshalb 

an sich geeignet sind, sich auf die psychische Verfassung der betroffenen Person 

auszuwirken. Indessen kommt diesen Verletzungen des Beschwerdeführers vorliegend 

kein dermassen besonderer oder ausschlaggebender Charakter zu, dass die Adäquanz 

allein gestützt auf dieses Merkmal bejaht werden könnte. Die Beschwerdegegnerin hat 

folglich für psychisch bedingte Unfallfolgen keine Versicherungsleistungen zu 

erbringen, weshalb ein Anspruch auf die beantragte Invalidenrente auch in dieser 

Hinsicht zu verneinen ist. Bei diesem Ergebnis erübrigen sich Weiterungen zum 

natürlichen Kausalzusammenhang.

5.- a) Erleidet die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erhebliche 

Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat sie 

Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG). Die 

Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am 

Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht 

übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abgestuft 

(Art. 25 Abs. 1 UVV). Für die Bemessung der Integritätsentschädigung gelten nach Art. 

36 Abs. 2 UVV die Richtlinien des Anhangs 3 zur UVV, wonach der Verlust des 

Geruchs- oder des Geschmacksinnes mit 15 % zu entschädigen ist. Fallen mehrere 

Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die 

Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung festgesetzt (Art. 36 Abs. 

3 UVV).

b) Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer beim Unfall am 24. Februar 2005 eine 

vollständige Anosmie (Verlust des Geruchsinnes) erlitten hat. Der Beschwerdeführer ist 

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allerdings mit der Höhe der ihm zugesprochenen Integritätsentschädigung von 15 % 

nicht einverstanden. Er ist der Ansicht, nebst der Anosmie sei auch eine partielle 

Ageusie ausgewiesen. Deshalb sei die Integritätsentschädigung um mindestens 7,5 % 

zu erhöhen, nachdem Anhang 3 zur UVV eine Entschädigung von 15 % beim Verlust 

des Geruchs- oder des Geschmacksinnes festhalte (act. G 1 Ziff. 6 S. 10). Die 

Beschwerdegegnerin vertritt dagegen die Auffassung, der Geschmacksinn des 

Beschwerdeführers sei völlig intakt, die Geschmacksinnstörung sei bloss subjektiver 

Natur und sei aufgrund der medizinischen Unterlagen auf eine Geruchs-/

Geschmacksverwechslung zurückzuführen. Eine zusätzliche Entschädigung stehe 

deshalb nicht zur Diskussion (act. G 4 Ziff. 5.2). Bevor über die Frage entschieden 

werden kann, ob eine partielle Ageusie zusätzlich zur Anosmie zu entschädigen ist, ist 

zu klären, ob aufgrund der ärztlichen Berichte überhaupt ein Verlust des 

Geschmacksinns vorliegt oder nicht.

c) Der Beschwerdeführer ist hinsichtlich des Verlustes des Geruch- bzw. des 

Geschmacksinns mehrfach fachärztlich untersucht worden. Dr. B.___ hielt am 16. März 

2005 fest, der Geschmacksinn sei offensichtlich beträchtlich beschädigt worden. 

Diesbezüglich könne es aber zu einer gewissen Erholung kommen. Allfällige weitere 

Kontrollen würden zeigen, inwieweit sich der Geschmacksinn bessere. Bezüglich 

Anosmie bleibe zunächst alles offen (UV act. 4). Dr. C.___ diagnostizierte am 25. Juli 

2005 zwar nebst einer vollständigen Anosmie auch eine partielle Ageusie, hielt in der 

Beurteilung dann aber fest, wie bereits neurologisch vorbeschrieben bestehe (soweit 

beurteilbar) auch weiterhin eine vollständige Anosmie (Geruchsinn) konsekutiv nach 

dem SchädelHirn-Trauma. Dadurch sei zwangsläufig auch der Geschmacksinn 

beeinträchtigt bzw. verändert (UV act. 15 S. 3). Auf diesen Bericht hin warf Kreisarzt Dr. 

med. E.___ die Frage auf, ob die teilweise Beeinträchtigung des Geschmacksinns 

zusätzlich zur Anosmie zu entschädigen sei. Wie er den Bericht von Dr. C.___ verstehe, 

handle es sich bei der partiellen Ageusie nicht um eine Beeinträchtigung des 

Geschmacksinns im Sinn einer eigentlichen Schädigung, sondern um eine 

Beeinträchtigung im Zusammenhang mit der Anosmie. Dies bedeute, dass der 

Integritätsschaden mit 15 % korrekt taxiert wäre, andernfalls dieser wahrscheinlich um 

7,5 % erhöht werden müsste (UV act. 17). Dr. D.___ (Abteilung Arbeitsmedizin der 

Suva) führte sodann aus, bei der subjektiven Geschmackssinnstörung handle es sich 

um eine sog. Geruchs-/Geschmacksverwechslung. Die Geschmacksempfindung per se 

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für die Geschmacksqualitäten bitter, sauer, süss und salzig sei aber noch erhalten. 

Aufgrund der Erfahrung sei die nachgewiesene posttraumatische Geruchsinnstörung 

als irreversibel aufzufassen. Sie entspreche einem unfallbedingten Integritätsschaden 

von 15 % (UV act. 21 S. 2). Die zitierten Arztberichte ergeben alles in allem ein 

schlüssiges Gesamtbild: Dr. B.___ hielt eine Erholung des Geschmacksinns noch für 

möglich. Dr. C.___ stellte aufgrund ihrer Untersuchung einen Zusammenhang her 

zwischen Anosmie und Ageusie; der Verlust des Geruchsinns beeinträchtige bzw. 

verändere zwangsläufig auch den Geschmacksinn. Dr. D.___ kam sodann zum 

Schluss, dass eine Schädigung des Geschmacksinns nicht gegeben sei. In diesem 

Zusammenhang ist zu vermerken, dass die Untersuchung durch Dr. D.___ zeitlich am 

weitesten vom Unfall entfernt stattgefunden hat, weshalb seinen Schlussfolgerungen 

hinsichtlich der Folgeschäden beim Beschwerdeführer erhöhte Beweiskraft zukommt. 

Ausserdem handelt es sich bei Dr. D.___ im Gegensatz zu Dr. B.___ und Dr. C.___ 

(Spezialarzt bzw. Fachärztin für Neurologie FMH) um einen Facharzt FMH für Ohren-, 

Nasen- und Halskrankheiten, weshalb seine Beurteilung auch aus diesem Grund 

höhere Beweiskraft hat. Die Berichte von Dr. B.___ und Dr. C.___ stehen jenem von Dr. 

D.___ nicht entgegen, sondern fallen angesichts der relativ kurzen Dauer zwischen 

Unfallereignis und durchgeführter Untersuchung einfach vorsichtiger aus als jener von 

Dr. D.___. Alle drei Berichte sind für die streitigen Belange umfassend, beruhen auf 

allseitigen Untersuchungen, erfolgten in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) und sind in 

der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation 

einleuchtend und begründet. Dass es sich bei Dr. D.___ um einen 

versicherungsinternen Arzt handelt, spielt keine Rolle, weil sein Bericht vom 19. 

September 2005 nachvollziehbar begründet sowie widerspruchsfrei ist und keine 

Indizien gegen seine Zuverlässigkeit sprechen (vgl. BGE 125 V 354 E. 3a und 3c). Es 

kann somit zusammen mit Dr. D.___ festgehalten werden, dass beim 

Beschwerdeführer lediglich ein Verlust des Geruchsinns vorliegt, nicht jedoch ein 

Verlust des Geschmacksinns, und zwar auch kein teilweiser, nachdem es sich um eine 

subjektive Geruchs-/Geschmacksverwechslung handelt. Eine Erhöhung der 

Integritätsentschädigung aufgrund eines (teilweisen) Verlustes des Geschmacksinns 

kommt deshalb aus diesem Grund nicht in Frage.

d) Eine Erhöhung der Integritätsentschädigung steht aber aus einem anderen Grund zur 

Diskussion. Anhang 3 zur UVV stellt nämlich die (teilweise) Gebrauchsunfähigkeit eines 

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Organs dem (teilweisen) Verlust eines solchen gleich. Bei teilweisem Verlust und bei 

teilweiser Gebrauchsunfähigkeit ist der Integritätsschaden entsprechend geringer als 

bei vollständigem Verlust bzw. vollständiger Gebrauchsunfähigkeit (Ziff. 2). Traditionell 

wird davon ausgegangen, dass der Mensch vier Geschmacksrichtungen unterscheiden 

kann, nämlich die vier Geschmacksqualitäten süss, sauer, bitter und salzig. Eine 

wesentliche Rolle für komplexe Geschmackseindrücke spielt der Geruchsinn, der für 

alle anderen "Geschmackseindrücke" verantwortlich ist. Deutlich wird dies bei 

schweren Erkältungen, wenn man mit verstopfter Nase keine Geschmackseindrücke 

jenseits der Grundkategorien mehr wahrnehmen kann. Um die flüchtigen Aromastoffe 

wahrzunehmen, die beim Kauen freigesetzt werden, braucht der Mensch die Nase. Die 

Riechschleimhaut nimmt Hunderte verschiedene Aromen wahr und das Gehirn setzt 

diese dann zu einem Gesamteindruck zusammen. Ohne den Geruchsinn könnte der 

Mensch beispielsweise eine Erdbeere nicht von einer Ananas oder einer Birne 

unterscheiden (http://www.wikipedia.org, Stichwort: Gustatorische Wahrnehmung; 

http://www.weltderwunder.de/wdw/Mensch/Gesundheit/Geschmack, beide 

eingesehen am 14. Dezember 2006). Diese Ausführungen decken sich mit der 

Beurteilung von Dr. D.___, nach dessen Feststellung die Geschmacksempfindung beim 

Beschwerdeführer für die Geschmacksqualitäten bitter, sauer, süss und salzig noch 

erhalten ist. Sie zeigen aber auch auf, dass der beim Beschwerdeführer noch 

vorhandene Geschmackssinn bei vollständigem Ausfall des Geruchsinns teilweise 

unbrauchbar ist im Sinne des Anhangs 3 zur UVV. Die teilweise Gebrauchsunfähigkeit 

des Geschmacksinns ist damit zusätzlich zum Verlust des Geruchsinns zu 

entschädigen (Art. 36 Abs. 3 UVV). Nachdem es sich beim Beschwerdeführer um eine 

teilweise Gebrauchsunfähigkeit handelt, soweit es um den die vier Grundqualitäten 

übersteigenden Geschmacksinn geht, beträgt die zusätzliche Entschädigung 7,5 %. 

Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer somit eine 

Integritätsentschädigung von insgesamt 22,5 % zu entrichten. In diesem Punkt ist die 

Beschwerde somit gut zu heissen.

6.- a) Der Beschwerdeführer ist im Weiteren der Ansicht, für psychisch bedingte, in 

direktem Zusammenhang mit dem Unfall stehende Leiden habe er ebenfalls Anspruch 

auf eine Integritätsentschädigung.

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b) Zwischen dem Unfall und den psychisch bedingten Leiden des Beschwerdeführers 

besteht kein adäquater Kausalzusammenhang (vgl. oben, E. II.4.e), weshalb sich 

weitere Ausführungen grundsätzlich erübrigen würden. Selbst wenn jedoch noch vom 

Vorliegen eines natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhanges der psychischen 

Störungen mit dem Unfall vom 24. Februar 2005 ausgegangen würde, hätte der 

Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung im Sinne von Art. 

24 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 36 UVV für die nach dem Unfall aufgetretenen psychischen 

Störungen: Weil der Beschwerdeführer keinen schweren Unfall im Sinne der 

Rechtsprechung erlitten hat, ist nach der Rechtsprechung des Eidgenössische 

Versicherungsgerichts vom Regelfall auszugehen, wonach die Dauerhaftigkeit des 

psychischen Integritätsschadens ohne Weiterungen zu verneinen ist und ein Anspruch 

auf Ausrichtung einer Integritätsentschädigung aus diesem Grund entfällt (BGE 124 V 

29 E. 5c/bb; BGE 115 V 133 E. 6). Ein Ausnahmefall liegt nicht vor, indem weder ein 

Ereignis im Grenzbereich zu den schweren Unfällen gegeben ist noch erhebliche 

Anhaltspunkte für eine besonders schwerwiegende, einer Besserung nicht zugängliche 

Beeinträchtigung der psychischen Integrität bestehen. Unter diesen Umständen 

bestand für die Beschwerdegegnerin auch kein Anlass, eine psychiatrische 

Untersuchung des Beschwerdeführers hinsichtlich der geltend gemachten 

Depressionen zu veranlassen.

7.- a) Der Beschwerdeführer lässt ausserdem vorbringen, seit dem Unfall leide er an 

posttraumatischen Hirnfunktionsstörungen, welche nach Tabelle 8 der von der Suva 

aufgestellten Richtlinien für die Bemessung der Integritätsentschädigung abzugelten 

seien. Bei ihm habe das Gedächtnis nachgelassen, er sei rasch überfordert und leide 

an Konzentrationsstörungen. Dabei beruft er sich auf den Bericht vom 31. Juli 2005 zur 

neurologischen Verlaufskontrolle von Dr. C.___ (vgl. diesbezüglich oben, E. I.B.c). Ihm 

ist jedoch entgegenzuhalten, dass die von Dr. C.___ vorgenommene Beurteilung 

ausschliesslich die Beeinträchtigung des Geruch- und des Geschmacksinns betrifft, 

nicht jedoch neuropsychologische Störungen irgendwelcher Art. Auch betreffend die 

Einschränkung in der Berufsausübung bezieht sich Dr. C.___ nur auf Einschränkungen 

hinsichtlich der Wahrnehmung von Gerüchen (Wein bzw. Gas; vgl. UV act. 15 S. 3). Aus 

dem neurologischen Untersuchungsbericht von Dr. C.___ lässt sich vielmehr sogar 

ableiten, dass beim Beschwerdeführer keine Hirnfunktionsstörungen vorliegen und 

auch nie vorgelegen haben, weshalb solche auch gar nie diagnostiziert bzw. keine 

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weiteren Abklärungen veranlasst worden sind: Der klinische Untersuchungsbefund 

brachte nämlich mit Ausnahme der gestörten Geruchs- und Geschmacksempfindung 

keine weiteren pathologischen Zustände zu Tage (UV act. 15 S. 2). Gleiches gilt auch 

für die MRI-Untersuchung im Kantonsspital U.___ vom 18. März 2005, bei welcher 

unauffällige intracranielle Strukturen festgestellt worden sind (UV act. 3). Dr. B.___ 

befand am 7./8. März 2005, der Patient gebe an, nichts mehr riechen zu können, 

ansonsten seien die Cranialnerven (Gehirnnerven) ganz normal. Auch die 

Elektroenzephalographie Nr. 6589 (EEG) zeigte keine auffälligen Befunde (UV act. 4 S. 

2). Mit ärztlichem Zwischenbericht vom 8. April 2005 (nach Wiederaufnahme der 

Erwerbstätigkeit) bescheinigte Dr. A.___ dem Beschwerdeführer eine gute Erholung der 

mentalen Fähigkeiten. Es bestünden noch leichte Konzentrationsstörungen sowie 

Trägheit im Sinne von Motivationsmangel (UV act. 7). Der Beschwerdeführer selbst gab 

am 7. April 2005 an, er sei wieder voll arbeitsfähig und könne das Büro gut erledigen 

(UV act. 8 S. 2). Am 31. Juli 2005 erklärte er gegenüber Dr. C.___, er habe früher unter 

Depressionen gelitten. Aktuell fühle er sich wieder ähnlich wie damals und er befürchte 

eine erneute depressive Verstimmung aufgrund der aktuellen Beeinträchtigung und 

Auswirkung auf sein Berufsleben, sein Hobby und seine finanziellen Investitionen. 

Dadurch sei seine Motivation stark reduziert und das Gedächtnis habe nachgelassen. 

Allerdings sei dieses vorbestehend bereits leicht beeinträchtigt gewesen. Wenn auf der 

Arbeit zu viele verschiedene Sachen auf ihn eintreffen würden, fühle er sich schnell 

überfordert und gerate rasch an seine Grenzen. Auch dies sei jedoch vorbestehend 

gewesen (UV act. 15 S. 2). Aus diesen Schilderungen geht hervor, dass sich die 

schnellere Ermüdung, das nachlassende Gedächtnis, die Konzentrationsstörungen und 

die zeitweise Überforderung bei der Arbeit wohl eher auf eine depressive Verstimmung 

des Beschwerdeführers und somit auf psychisch bedingte Einwirkungen zurückführen 

lassen, nicht jedoch auf die behaupteten Hirnfunktionsstörungen. Für eine 

Integritätsentschädigung gemäss der Tabelle 8 der von der Suva herausgegebenen 

ergänzenden Richtlinien zu Anhang 3 der UVV ist vorausgesetzt, dass eine medizinisch 

dokumentierte hirnorganische Schädigung besteht. Für Störungen, welche nicht 

zuverlässig mit einer hirnorganischen Schädigung zusammenhängen, findet die Tabelle 

8 keine Anwendung (vgl. Ziff. 2). Sowohl die geltend gemachten 

Hirnfunktionsstörungen als auch die damit zusammenhängenden Teilleistungsdefizite 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/20

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des Beschwerdeführers sind aufgrund der medizinischen Berichte nicht nachgewiesen. 

Eine Integritätsentschädigung hierfür entfällt somit.

b) Für diesen Fall lässt der Beschwerdeführer beantragen, es seien ergänzende 

medizinische Abklärungen anzuordnen. Dies gebiete der herrschende 

Untersuchungsgrundsatz (act. G 1 Ziff. 6 S. 11; G 6 Ziff. 3). Entgegen der 

beschwerdeführerischen Ansicht bestand und besteht jedoch kein Anlass, weitere 

Abklärungen betreffend seines neuropsychologischen Gesundheitszustands 

vorzunehmen: Der Beschwerdeführer ist zwar nie neuropsychologisch, immerhin aber 

zweimal neurologisch untersucht worden (Dr. C.___ und Dr. B.___). Aus den 

diesbezüglichen Arztberichten wie auch aus allen übrigen medizinischen Unterlagen 

des vorliegenden Verfahrens lassen sich keinerlei Hinweise auf neuropsychologische 

Störungen und sich daraus ergebende Teilleistungsdefizite ableiten. Die im Recht 

liegenden medizinischen Akten ergeben ein schlüssiges und widerspruchsfreies Bild: 

Die vorgenommenen Untersuchungen berücksichtigten die beklagten Beschwerden, 

die Arztberichte sind einleuchtend und begründet. Bis zum vorliegenden 

Beschwerdeverfahren sprach der Beschwerdeführer ausserdem noch nicht einmal 

selbst von neuropsychologischen Störungen. Die Einsprache vom 19. Oktober 2005 

enthielt jedenfalls noch keine Vorbringen dieser Art (UV act. 25). Ergänzende 

Beweisabnahmen können folglich mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht zu einer 

weiteren Erhellung des Sachverhalts führen, weshalb auf sie verzichtet werden kann.

c) Selbst wenn noch vom Vorliegen neuropsychologischer Störungen ausgegangen 

würde, wäre ein Anspruch auf Integritätsentschädigung für die damit 

zusammenhängenden Teilleistungsdefizite zu verneinen. Nachdem sich die 

intracraniellen Strukturen bei der radiologischen Untersuchung vom 18. März 2005 als 

normal und unauffällig präsentiert haben (UV act. 3), wären die neuropsychologischen 

Störungen nicht auf ein organisches Substrat zurückzuführen, sondern – wie die 

Beschwerdegegnerin dies richtig ausführt (act. G 4 Ziff. 5.3 f.) – psychisch bedingt. 

Folglich müsste ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang zum 

Unfallereignis vorliegen; der adäquater Kausalzusammenhang ist allerdings mit Bezug 

auf die psychisch bedingten Unfallfolgen des Beschwerdeführers bereits verneint 

worden. Diesbezüglich kann auf das vorstehend Ausgeführte verwiesen werden (vgl. 

oben, E. II.4.e).

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8.- a) In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist dem Beschwerdeführer in 

Abänderung des Einsprache-Entscheids vom 21. April 2006 eine 

Integritätsentschädigung von 22,5 % zuzusprechen. Im Übrigen ist die Beschwerde 

abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

b) Der obsiegende Beschwerdeführer hat grundsätzlich Anspruch auf Ersatz der 

Parteikosten (Art. 61 lit. g ATSG). Die Parteientschädigung wird vom 

Versicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der 

Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses festgesetzt (Art. 61 lit. g ATSG). 

Sie wird den Parteien nach Massgabe von Obsiegen und Unterliegen auferlegt (Art. 

98bis VRP). Vor Versicherungsgericht beträgt das Honorar nach Art. 22 Abs. 1 lit. b 

HonO (sGS 963.75) pauschal Fr. 750.-- bis Fr. 7'500.--. Da der Beschwerdeführer 

vorliegend nur zu einem kleinen Teil obsiegt hat, ist ihm eine stark reduzierte 

Parteientschädigung von Fr. 500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) 

zuzusprechen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird dem Beschwerdeführer in 

Abänderung des Einsprache-Entscheids vom 21. April 2006 eine 

Integritätsentschädigung von 22,5 % zugesprochen. Im Übrigen wird die Beschwerde 

abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von 

Fr. 500.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 14.02.2007
	Art. 1a Abs. 1, Art. 66 Abs. 1, Art. 68 UVG, Art. 88 UVV, Art. 24 UVG i.V.m. Art. 36 UVV. Unterstellung unter die Versicherung, Auslegung des statutarischen Gesellschaftszwecks, Abgrenzung gegliederter/ungegliederter Betrieb, Grundsatz der Detraktion; Adäquanz zwischen Unfall und psychisch bedingten Unfallfolgen; Anspruch auf eine Integritätsentschädigung; Würdigung der Medizinischen Akten (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 14. Februar 2007, UV 2006/63).

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