# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 95fccdc3-fe7d-5f41-814d-f4c8f9f96a69
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-01-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.01.2022 C-4992/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4992-2021_2022-01-13.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-4992/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 3 .  J a n u a r  2 0 2 2   

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiberin Della Batliner. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Schweiz),  

vertreten durch B._______,   

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG,  

Recht & Compliance, Elias-Canetti-Strasse 2,  

Postfach, 8050 Zürich,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 BVG, Zwangsanschluss an die Stiftung  

Auffangeinrichtung BVG, Eintretensvoraussetzungen 

(Verfügung vom 18. Oktober 2021). 

 

 

 

C-4992/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (nachfolgend: Vorinstanz) mit 

Verfügung vom 18. Oktober 2021 festgestellt hat, dass A._______ (nach-

folgend: Beschwerdeführerin), Inhaberin der Einzelfirma A._______, seit 

dem 1. Mai 2018 der Vorinstanz zwangsweise angeschlossen sei (Akten 

im Beschwerdeverfahren [nachfolgend: BVGer-act.] 1, Beilage 2),  

dass die Beschwerdeführerin gegen diese Verfügung am 16. November 

2021 (Datum Postaufgabe) Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht 

erhoben hat (BVGer-act. 1), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,  

dass Verfügungen der Vorinstanz betreffend den Zwangsanschluss an die 

Auffangeinrichtung vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind (Art. 31 

und Art. 33 Bst. h VGG i.V.m. Art. 54 Abs. 4 BVG und Art. 1 Abs. 2 Bst. e 

VwVG; Art. 60 Abs. 2bis i.V.m. Art. 60 Abs. 2 Bst. a BVG),  

dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 19. November 

2021 zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 800.- bis zum  

4. Januar 2022 aufgefordert wurde, ansonsten auf die Beschwerde nicht 

eingetreten werde (BVGer-act. 2),  

dass diese per Einschreiben mit elektronischem Rückschein versandte 

Zwischenverfügung vom 19. November 2021 der Beschwerdeführerin be-

ziehungsweise dem von ihr bezeichneten Vertreter gemäss Sendungsver-

lauf am 23. November 2021 zugestellt wurde (vgl. BVGer-act. 3),  

dass die Beschwerdeführerin den Vorschuss innert der bis zum 4. Januar 

2022 gesetzten Frist nicht geleistet hat,  

dass sie auch nicht schriftlich um Fristverlängerung oder um Wiederher-

stellung der versäumten Frist ersucht hat, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

C-4992/2021 

Seite 3 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]), 

dass es sich unter den gegebenen Umständen rechtfertigt, auf die Erhe-

bung von Verfahrenskosten zu verzichten,  

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung zu-

zusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 3 VGKE).  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für das Dispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen.  

  

C-4992/2021 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.  

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz, das Bundes-

amt für Sozialversicherungen und die Oberaufsichtskommission BVG. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Christoph Rohrer Della Batliner 

 

  

C-4992/2021 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

Versand: 

 

  

C-4992/2021 

Seite 6 

Zustellung erfolgt an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

– die Oberaufsichtskommission BVG (Einschreiben)