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**Case Identifier:** 8d3d13da-5207-5b32-ab0f-ca6806a769c7
**Source:** Valais/Wallis (VS)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-02-10
**Language:** de
**Title:** Wallis Sonstiges Gericht Sonstige Kammer 10.02.2022 S2 21 104
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/VS_Gerichte/VS_BZG_999_S2-21-104_2022-02-10.pdf

## Full Text

S2 21 104 

 

 

URTEIL VOM 10. FEBRUAR 2022 

 

Kantonsgericht Wallis 

Sozialversicherungsrechtliche Abteilung 

 

Besetzung: Dr. Thierry Schnyder, Präsident; Candido Prada und Thomas Brunner, 

Kantonsrichter; Petra Stoffel, Gerichtsschreiberin 

 

in Sachen 

 

X _________, Beschwerdeführerin, vertreten durch Y _________ AG 

gegen 

 

Z _________ AG, 3000 Bern 16, Beschwerdegegnerin  

 

(Leistungseinstellung/Kausalität) 

Beschwerde gegen den Entscheid vom 31. August 2021 

  

- 2 - 

Sachverhalt 

 

A.  Die 1994 geborene Beschwerdeführerin war über ihren Arbeitgeber obligatorisch bei 

der Z _________ AG gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Be-

rufskrankheiten versichert, als sie am 10. August 2020 im Rahmen eines Beinahesturzes 

vom Motorrad sprang und danach über Schmerzen am rechten Knie klagte (Akten der 

Beschwerdegegnerin S. 1). Die Beschwerdegegnerin anerkannte den Unfall und er-

brachte die gesetzlichen Leistungen (S. 2).  

Nachdem die medizinischen Unterlagen, wie die hausärztlichen (S. 1, S. 9) oder fach-

ärztlichen Berichte (S. 11, S. 29), der MRI-Bericht vom 29. Dezember 2020 (S. 6 ff.) und 

der Kniearthroskopiebericht vom 14. Januar 2021 (S. 32 f.), eingeholt und die Akten dem 

Kreisarzt zur Beurteilung unterbreitet worden waren (S. 3 ff, S. 39, S. 58), stellte die 

Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 22. April 2021 (S. 59 ff.) die Leistungen rück-

wirkend per 29. Dezember 2020 ein. Der von der Beschwerdeführerin hinterlegte Arzt-

bericht von Dr. A _________, Facharzt für Chirurgie / Unfall- und Handchirurgie, vom 

14. März 2021 (S. 50 ff.) lege keine Argumente dafür dar, dass die interoperativ vorge-

fundenen Befunde überwiegend wahrscheinlich durch das geltend gemachte Ereignis 

vom 10. August 2020 herbeigeführt worden seien. Gemäss den medizinischen Akten, 

sei die operativ behandelten Strukturen überwiegend wahrscheinlich weder durch das 

Ereignis hervorgerufen noch richtunggebend verändert worden. Der natürliche Kausal-

zusammenhang sei daher nicht gegeben. An dieser Verfügung hielt die Beschwerde-

gegnerin nach Einholung der Patientenakte (S.83 ff.) und der vertrauensärztlichen Stel-

lungnahme vom 7. August 2021 (S. 94 ff.) mit Einspracheentscheid vom 6. Juli 2021 

(S. 98 ff.) fest. 

B.  Mit Beschwerde vom 5. Oktober 2021 an die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung 

des Kantonsgerichts beantragt die Beschwerdeführerin die Weiterausrichtung der ge-

setzlichen Leistungen über den 29. Dezember 2020 hinaus. Eventualiter sei die Sache 

zur Neubeurteilung durch einen versicherungsexternen Arzt an die Beschwerdegegnerin 

zurückzuweisen. Die Beschwerdegegnerin habe ihr ausserdem die notwendigen Exper-

tisekosten im Umfang von CHF 1'500 zu ersetzen. Der Ansicht der Beschwerdegegnerin, 

dass die Unfallkausalität mit überwiegender Wahrscheinlichkeit entfallen sei, könne nicht 

beigepflichtet werden. Dabei berief sich die Beschwerdeführerin auf die von 

Dr. A _________ eingeholten Berichte. Gemäss dessen Bericht vom 21. September 

2021 könne einzig eine unfallbedingte bzw. kontusionsbedingte synovitische Reaktion 

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sowohl zu den strittigen Beschwerden als auch zur strukturellen Veränderung dieser sy-

novialen Struktur durch eine reaktive Synovitis geführt haben. Im Übrigen sei entgegen 

der Einschätzung des Vertrauensarztes der Beschwerdegegnerin eine vorübergehende 

Beschwerdefreiheit bei einer kontusionierten Plica gerade typisch, da durch die struktu-

relle Veränderung (Vernarbung) die ursprüngliche Elastizität nach einem gewissen 

schmerzfreien Intervall durch Reibungsvorgänge zu Einklemmungen führen könne. Die 

Beschwerdegegnerin habe nicht nachweisen können, dass die Kontusion nicht zu der 

vernarbten Plica geführt habe. Der Vertrauensarzt bestreite eine Traumatisierung der 

Plica, obwohl der behandelnde Chirurg im Bericht vom 5. Januar 2021 eine solche klar 

diagnostiziere. Zudem interpretiere der Vertrauensarzt die MRI-Bilder als nicht Facharzt 

selbst. Die Einschätzung der Beschwerdegegnerin, dass das eingeholte Privatgutachten 

keine Zweifel an der versicherungsinternen Einschätzung habe zu wecken vermögen, 

sei unzutreffend. Schliesslich habe die Beschwerdegegnerin durch ihre unvollständige, 

nicht konsistente medizinische Abklärung die Einholung eines Parteigutachtens unum-

gänglich gemacht. 

Im Rahmen der Vernehmlassung vom 24. November 2021 hielt die Beschwerdegegnerin 

an ihrem Entscheid fest. Der Stellungnahme lagen die amtlichen Akten und ein weiterer 

vertrauensärztlicher Bericht zu Grunde. Der Privatgutachter sei von einer aktenwidrigen 

Vorgeschichte ausgegangen. Entgegen dessen Ansicht habe die Beschwerdeführerin 

das Knie nicht verdreht. Die Stellungnahmen des Privatgutachters würden sodann keine 

Zweifel an der Richtigkeit der vertrauensärztlichen Stellungnahmen zu begründen ver-

mögen. Der Sachverhalt sei rechtsgenüglich abgeklärt. 

Nachdem auf die Akteneinsicht und Einreichung einer Replik verzichtet worden war, 

schloss das Gericht den Schriftenwechsel am 5. November 2021 ab. 

 

Erwägungen 

 

1.  Gemäss Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung vom 20. März 

1981 (UVG) sind die Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil 

des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG) auf das UVG anwendbar, 

soweit dieses nicht ausdrücklich etwas Anderes bestimmt. Das Kantonsgericht prüft die 

Prozessvoraussetzungen, namentlich die Partei- und Prozessfähigkeit, die Zulässigkeit 

des Rechtsweges, die Zuständigkeit der angerufenen Instanz, das Rechtsschutzinte-

resse sowie die formrichtige und rechtzeitige Rechtsvorkehr von Amtes wegen (BGE 131 

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V 202 E. 1, 130 V 514 E. 1 und 126 V 30). Die Beschwerdeführerin hat ihren Wohnsitz 

im Wallis, weshalb die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des Kantonsgerichts ge-

stützt auf Art. 7 Abs. 2 des Gesetzes über die Rechtspflege vom 11. Februar 2009 

(RPflG), Art. 58 Abs. 1 ATSG i.V.m. Art. 1 Abs. 2 des Verfahrensreglements vom 

2. Oktober 2001 (RVG) und Art. 81a des Gesetzes über das Verwaltungsverfahren und 

die Verwaltungsrechtspflege vom 6. Oktober 1976 (VVRG) als kantonales Versiche-

rungsgericht für die Behandlung von Beschwerden auf dem Gebiet des Sozialversiche-

rungsrechts zuständig ist (BGE 127 V 176 E. 2). Die Beschwerdeführerin ist durch den 

Einspracheentscheid berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhe-

bung, weshalb auf seine form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist 

(Art. 59, Art. 60 i.V.m. Art. 38 ATSG). 

2. 

2.1  Die Beschwerdeinstanz hat nicht zu prüfen, ob sich der angefochtene Entscheid 

unter schlechthin allen in Frage kommenden Aspekten als korrekt erweist, sondern im 

Prinzip nur die vorgebrachten Beanstandungen zu untersuchen (Rügeprinzip). Von den 

Verfahrensbeteiligten nicht aufgeworfene Rechtsfragen werden von der Beschwer-

deinstanz nur geprüft, wenn hierzu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus 

den Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichend Anlass besteht (BGE 119 V 347 E. 

1a). 

2.2  Streitig ist, ob die Beschwerdegegnerin Bundesrecht verletzt hat, indem sie der Be-

schwerdeführerin ab dem 29. Dezember 2020 die Leistungen verweigerte.  

3.  

3.1  Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi-

schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) 

ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kau-

salzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene 

Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht 

zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung 

ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 

Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, 

dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche 

oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern 

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Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitli-

che Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 

1b, je mit Hinweisen). 

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein na-

türlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung be-

ziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweis-

würdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen-

den Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs 

genügt für die Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 

119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).  

3.2  Für die Feststellung natürlicher Kausalzusammenhänge im Bereich der Medizin ist 

die Verwaltung bzw. der Richter bisweilen auf Angaben ärztlicher Experten angewiesen 

(BGE 118 V 290 E. 1b). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entschei-

dend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 

beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten 

(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen-

hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die 

Schlussfolgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 

E. 3a mit Hinweis). 

Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versicherungsin-

terner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvoll-

ziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zu-

verlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee). Das Anstellungsverhältnis einer ver-

sicherungsinternen Fachperson zum Versicherungsträger alleine lässt nicht schon auf 

mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 

E. 4.4). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens 

entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. 

Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versi-

cherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzuneh-

men (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7). 

4. 

4.1  Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen, die 

Beschwerdeführerin habe am 10. August 2020 ein Unfallereignis erlitten, als sie einen 

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Beinahesturz erlitten habe. Die medizinische Sachlage und Kausalitätsfrage sei von ih-

ren beratenden Ärzten beurteilt worden. Diese seien zum Schluss gekommen, dass die 

geklagten Beschwerden im Knie nicht in einem Zusammenhang zum Unfallereignis vom 

10. August 2020 stünden. Spätestens nach dem MRI vom 29. Dezember 2020 seien 

keine Leistungen mehr geschuldet. Es liege ein lückenloser Befund vor und der medizi-

nische Sachverhalt stehe fest, weshalb auf die Aktenbeurteilung der beratenden Ärzte 

abgestellt werden könne. Aus den Vorbringen der Beschwerdeführerin könne keine Un-

fallkausalität abgeleitet werden. Mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein-

lichkeit bestehe zwischen den strittigen Beschwerden am Knie und dem Unfallereignis 

vom 10. August 2020 kein überwiegend wahrscheinlicher Kausalzusammenhang. 

Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin zusammengefasst geltend, die Berichte 

der beratenden Ärzte der Beschwerdegegnerin seien nicht nachvollziehbar, weshalb da-

rauf nicht abgestellt werden könne. Ein degenerativ bedingter Vorzustand sei nicht aus-

gewiesen, weshalb die aktuellen Beschwerden mit grösserer Wahrscheinlichkeit auf das 

Unfallereignis zurückzuführen seien. 

4.2  In der medizinischen Erstvorstellung bei ihrem Hausarzt und gleichzeitig Arbeitgeber 

vom 18. August 2020 (S. 83 ff.) berichtete die Beschwerdeführerin über Schmerzen im 

rechten Knie, v.a. medial, und auch nachts lageabhängiger Blockierung, nachdem es am 

10. August 2020 zu einer Distorsion und Kontusion gekommen sei. Vor dem Unfall sei 

sie beschwerdefrei gewesen. Der Hausarzt stellte klinisch ein leicht hinkendes Gangbild, 

einen Dehnschmerz LCM und eine Druckdolenz medial über Ursprung/Ansatz des LCM 

sowie über Gelenkspalt fest. Die Seitenbänder waren stabil, das Knie war ergussfrei und 

die Meniskusteste fielen negativ aus. Schwellungen oder Schürfungen werden nicht er-

wähnt. In der Patientenakte schloss er auf eine Distorsion/Kontusion, in der Bagatellun-

fallmeldung demgegenüber auf eine nicht nachvollziehbare «Verrenkung» (S. 1), was – 

wie die Beschwerdegegnerin richtig darlegt – einer Patellaluxation gleichkäme, was 

zweifelsfrei nicht der Fall war. Das Röntgenbild am folgenden Tag war unauffällig. In der 

Nachkontrolle vom 1. Oktober 2020 hatte sich lediglich noch eine leichte mediale Druck-

dolenz gezeigt, ansonsten ein unauffälliges Bild. Gestützt darauf wurde der Spontanver-

lauf abgewartet und die Behandlung eingestellt.  

Am 21. Dezember 2020, mithin fast 3 Monate später und fast viereinhalb Monate nach 

dem Ereignis vom August 2020 schilderte die Beschwerdeführerin «wieder vermehrt 

Schmerzen Knie rechts nach Hocke jeweils beim Aufrichten oft akuter Schmerz parapa-

tellär medial und lateral» (S. 85) ohne Schwellung. Objektiv war das Knie ergussfrei und 

frei beweglich. 

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Am 29. Dezember 2020 (S. 6 ff.) führte Dr. B _________, Radiologin, eine MRT des 

Kniegelenks rechts durch. Sie beschrieb im interkondylären Raum, zwischen dem medi-

alen Femurkondylus, dem Innenmeniskushinterhorn und dem vorderen Kreuzband eine 

Weichteilstruktur von ca. 8 x 3 mm Grösse unklarer Ätiologie. Differenzialdiagnostisch 

dokumentierte sie einen umgeschlagenen Meniskuslappen bei Innenmeniskushinterlä-

sion und ein verletztes meniskales Ligament. Ansonsten stellten sich unauffällige Be-

funde dar, einzig ein minimaler Gelenkerguss wurde noch dokumentiert. 

Dr. C _________, orthopädische Chirurgie und Traumatologie, beurteilte die Kniebe-

schwerden der Beschwerdeführerin am 5. Januar 2021 (S. 10 ff.). Er sah im MRT vom 

29. Dezember 2020 zusätzlich eine kontusionierte Plica mediopatellaris und Hoffa-Fett-

körper mit intraartikulärem Erguss, sowie eine Ansatztendinitis der Quadrizepssehne am 

oberen Patellapol. Begründet wurde diese von der Radiologin abweichende Beurteilung 

nicht. Er beurteilte die Beschwerden als posttraumatisch, wobei dies entgegen den Dar-

legungen der Beschwerdeführerin keineswegs die Kausalität einschliesst (vgl. dazu die 

treffenden Ausführungen der Beschwerdegegnerin in der Vernehmlassung). Im Knie-

arthroskopiebericht vom 26. Januar 2021 (S. 32 ff.) diagnostizierte er eine grosse segel-

förmige Plica mediopatellaris mit Vernarbungen, korrespondierend dazu einen einge-

schliffenen Gelenkknorpel über dem Femurkondylus und teilweise pannusförmiger Auf-

wertung, ein fraglich kontusionierter Hoffa-Fettkörper bei einer Plica intrapatellaris sowie 

ein verklebtes Weichteilplus mit Vernarbungen über dem medialen Meniskusvorderhorn. 

Der mediale Meniskus war demgegenüber intakt, wie auch der Gelenkknorpel.  

Nachdem die gesamten Akten dem Vertrauensarzt unterbreitet worden waren, schluss-

folgerte dieser am 11. Februar 2021 (S. 39), weder der MRI-Bericht noch der OP-Bericht 

liessen Befunde erkennen, die auf das Ereignis vom 10. August 2020 zurückzuführen 

wären. Es seien Vorzustände, insbesondere an der Situation der Plica, behandelt wor-

den. 

Dr. A _________ führte in seiner Stellungnahme vom 14. März 2021 (S. 51 ff.) aus, der 

Vertrauensarzt habe die Befunde als degenerative Veränderungen beurteilt. Von sol-

chen könne jedoch aufgrund der übergrossen Plica nicht gesprochen werden, sondern 

es bestehe eine fehlende Rückbildung. Würden durch einen direkten Aufprall mit Einblu-

tung und Vernarbung einer übergrossen Plica erstmalig Beschwerden auftreten, sei die 

kritische Grösse infolge des Ereignisses erreicht. Die durchgeführte Operation sei daher 

unfallkausal. Am 5. Mai 2021 (S. 73 ff.) ergänzte er, durch den Aufprall sei bei vorbeste-

hender hypertropher Plica eine Einblutung, Vernarbung und eine Volumenvergrösserung 

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verursacht worden. Er äusserte sich weiter am 13. September 2021 (S. 129 ff.) dahinge-

hend, dass jede Pathologie des Kniegelenkes, die eine vorübergehende oder chronische 

Synovitis verursache, das Plica-Sndrom hervorrufen könne. In der Literatur und erfah-

rungsgemäss werde ausserdem darauf hingewiesen, dass die Problematik des Plica-

Syndroms wenige Wochen nach einem initialen Trauma typischerweise während einiger 

Monate ein beschwerdefreies Intervall enthalte, bevor sie erneut symptomatisch werde. 

Ferner müsse zwischen sichtbaren Abschürfungen und der Ausbildung einer Synovitis 

und einer hypertrophen Plica kein zwingender Zusammenhang bestehen. Der Facharzt 

ging sodann davon aus, dass die Auswirkungen der Strukturveränderung im Sinne von 

Abschleifspuren am medialen Femurkondylus für die Beschwerden der Beschwerdefüh-

rerin verantwortlich seien. 

Der Hausarzt erachtete mit Bericht vom 21. Juli 2021 (S. 82) die Beschwerden ebenfalls 

als unfallkausal. Zur Begründung legte er dar, die Beschwerdeführerin habe zuvor nie 

über Kniebeschwerden geklagt. 

Mit Bericht vom 7. August und 21. Oktober 2021 (S. 94 ff und 143 ff.) nahm der vertrau-

ensärztliche Facharzt für Orthopädische Chirurgie zu den Akten Stellung. Er führte aus, 

die Beschwerdeführerin habe eine eher leichte Traumatisierung ihres rechten Kniege-

lenkes erlitten. In Bezug auf die Ausführungen des Privatgutachters schlussfolgerte er, 

dass die Beschwerdeführerin am Ereignistag 26 alt gewesen sei und die vom Privatgut-

achter genannten Eigenschaft, nämlich, dass die Plica eine anlagebedingte Struktur sei, 

die typischerweise in diesem Alter symptomatisch werde, quasi erfülle. Wäre die Plica 

traumatisiert worden, hätten sich überwiegend wahrscheinlich entsprechende klinische 

Befunde gezeigt. Solche hätten eben gerade nicht vorgelegen und es seien ausschliess-

lich pathologische Befunde über dem medialen kollateralband erstdokumentiert worden. 

Die Blockierung in einer Situation ohne Kniebelastung sei sodann mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit nicht Folge einer frischen Traumatisierung. Es wäre auch nicht zu 

einer weitestgehenden Schmerzfreiheit gekommen, bevor mit einer Latenz von mehr als 

4 Monaten zum Trauma die Beschwerden wieder zugenommen hätten. Der erstbehan-

delnde Arzt habe in seiner Krankengeschichte explizit eine Ergussbildung ausgeschlos-

sen. Bei einem Entzündungsprozess wäre dieser jedoch unumgänglich gewesen. Dem-

nach sei ein Plica-Syndrom überwiegend wahrscheinlich ausgeschlossen. 

4.3  Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Leistungseinstellung auf die Beurtei-

lungen durch Dr. D _________ und E _________, ihre Vertrauensärzte. Ein medizini-

scher Aktenbericht ist als Entscheidgrundlage zulässig, wenn die Akten ein vollständiges 

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Bild über Anamnese, Verlauf und gegenwärtigen Status ergeben. Der Untersuchungs-

befund muss lückenlos vorliegen, damit der Experte imstande ist, sich aufgrund der vor-

handenen Unterlagen ein vollständiges Bild zu verschaffen (Bundesgerichtsurteil 

8C_833/2009 vom 26. Januar 2010 E. 5.1 mit Hinweisen), was vorliegend der Fall ist. In 

casu wurden nicht nur die Berichte des erstbehandelnden Arztes sondern auch die ge-

samte Patientenakte sowie sämtliche ärztlichen Berichte den Vertrauensärzten vorge-

legt. Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kann Beweiswert beige-

messen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie 

in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (vgl. 

E. 3.2). Die Berichte der Dres. D _________ und E _________ erfüllen die genannten 

Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Entscheidgrundlage. Da die 

Berichte von Dr. E _________ sämtliche Einschätzungen von Dr. D _________ mitum-

fassen, sind letztere nicht weiter auszuführen. Für die Einschätzung des medizinischen 

Sachverhalts ist demnach auf die Stellungnahmen von Dr. E _________ abzustellen. 

Dr. E _________ kam gestützt auf die Bildgebung und die Krankenakte sowie den von 

den behandelnden Ärzten objektivierbaren Befunden zum Schluss, nach dem Unfaller-

eignis vom 10. August 2020 hätten keine Unfallfolgen diagnostiziert werden können. In 

der MRT-Untersuchung vom 29. Dezember 2020 hätten keinerlei unfallkausale Schädi-

gungen festgestellt werden können. Der von der Radiologin dokumentierten Befund der 

Schädigung des meniskalen Ligaments konnte er nachvollziehbar nicht bestätigen. Wie 

sich dies im Übrigen im Rahmen der Arthroskopie als richtig erwies. Hingegen imponier-

ten gemäss Dr. E _________ der Hoffa-Fettkörper und die Plica mediopatellaris hyper-

troph, ohne allerdings Hinweise auf eine Traumatisierung zu zeigen. Diese Befunde stim-

men schliesslich mit denjenigen von Dr. C _________ überein, der seine Erstbeurteilung 

vom 5. Januar 2021 nach der OP revidierte. Gemäss Bericht vom 5. Januar 2021 han-

delte es sich noch um einen kontusionierten Hoffa-Fettkörper und Plica, demgegenüber 

mit Bericht vom 14. Januar 2021 die erwarteten Befunde, mit einem intakten medialen 

Meniskus, jedoch hypertrophen Weichteilgewebe im ventralen Abschnitt sowie an der 

Plica mediopatellaris festgestellt wurden, wobei nur noch ein fraglich kontusionierter 

Hoffa-Fettkörper dokumentiert wurde. Die Vertrauensärzte führten weiter aus, dass die 

Plica eine anlagebedingte Veränderung sei und in casu aufgrund des Unfallhergangs 

und der anschliessenden Befunde (ohne Hämatom, ohne Ergussbildung, ohne Schwel-

lungen, nur Blockierungen in einer Situation ohne Kniebelastung usw.) keine Folge des 

Unfallereignisses vom 10. August 2020 darstelle. Dies erscheint dem Gericht aufgrund 

der dargelegten Aktenlage nachvollziehbar.  

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Soweit Dr. A _________ vorbringt, die Beschwerden seien Folge des Unfallereignisses, 

ist mit Dr. E _________ darauf hinzuweisen, dass weder in den bildgebenden Unterla-

gen, wie dem Röntgen oder MRT, noch in der arthroskopischen Untersuchung Einblu-

tungen, Ergüsse bzw. ein korrespondierendes Ödem haben festgestellt werden können. 

Der Vertrauensarzt nahm weiter ausführlich und nachvollziehbar zu den Darlegungen 

von Dr. A _________ Stellung, weshalb im Rahmen des Ereignisses vom August 2020 

nicht von einer frischen traumatischen Läsion gesprochen werden könne, währenddem 

Dr. A _________ in Bezug auf den Unfallhergang von einem Sturzereignis und an-

schliessendem Verdrehen des Knies ausging. Die kreisärztliche Beurteilung legt dem-

gegenüber die medizinischen Zusammenhänge und die daraus gezogenen Schlussfol-

gerungen in nachvollziehbarer Weise dar. Die von Dr. A _________ vorgebrachten Ein-

wände vermögen jedenfalls daran nichts zu ändern oder allfällige Zweifel daran zu we-

cken, zumal sie nicht auf zusätzlichen Abklärungen beruhen und unklar bleibt, ob sie 

aufgrund sämtlicher Akten ergingen. Diesbezüglich erscheint jedenfalls fraglich, ob 

Dr. A _________ die Bilder der MRT unterbreitet worden waren. Demgegenüber 

Dr. E _________ dies explizit erwähnt. Auf die diskrepanten Darlegungen von 

Dr. A _________ kann das Gericht daher nicht abstellen. 

Wenn sich sodann die Beschwerdeführerin auf die Feststellungen ihres behandelnden 

Hausarztes beruft, muss festgestellt werden, dass sie daraus ebenfalls nichts zu ihren 

Gunsten ableiten kann. Hausärzte und behandelnde Ärzte sagen aufgrund ihrer beson-

deren Stellung zum Patienten mitunter in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten 

aus. Das Auftragsverhältnis zwischen Patient und Hausarzt, bzw. behandelndem Arzt, 

beruht auf gegenseitigem Vertrauen, weshalb der Hausarzt vorweg selten Gründe hat, 

die Angaben seines Patienten über die Arbeitsfähigkeit in Zweifel zu ziehen. Er vertraut 

seinem Patienten, was im Auftragsverhältnis auch erwünscht ist. Dies beeinträchtigt je-

doch seine Objektivität. Er tritt in der Regel bei der Begutachtung seines Patienten in 

den Ausstand (AHI 2003 S. 112 E. 3b/cc). 

Die Ausführungen der Vertrauensärzte lassen darauf schliessen, dass zwischen dem 

Ereignis vom 10. August 2020 und den nach dem 29. Dezember 2021 aufgetretenen 

Beschwerden kein überwiegender wahrscheinlicher Kausalzusammenhang besteht. Für 

die aufgrund der Behandlung dieser entstandenen Folgen kann deshalb ebenfalls kein 

überwiegend wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zum Unfall bestehen. Die Ein-

wände der Beschwerdeführerin vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Sie 

zeigt nicht auf, inwiefern das Abstellen auf die Einschätzungen von Dr. E _________ 

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unrichtig sein sollte. Es trifft zwar zu, dass bei Entscheiden gestützt auf versicherungs-

interne ärztliche Beurteilungen, die im Wesentlichen oder ausschliesslich aus dem Ver-

fahren vor dem Sozialversicherungsträger stammen, rechtsprechungsgemäss strenge 

Anforderungen an die Beweiswürdigkeit zu stellen sind und bei geringen Zweifel an der 

Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen eine versicherungsex-

terne medizinische Begutachtung im Verfahren nach Art. 44 ATSG oder ein Gerichtsgut-

achten anzuordnen ist (vgl. oben E. 3.2). In casu liegen jedoch keine unzuverlässigen 

ärztlichen Angaben vor, nachdem Dr. E _________ schlüssig dargelegt hat, aus wel-

chem Grund mit überwiegender Wahrscheinlichkeit der Kausalzusammenhang zu ver-

neinen ist. Allein darin, dass die Beschwerdegegnerin eine weitere Stellungnahme beim 

Facharzt einholte, kann jedenfalls nicht – wie von der Beschwerdeführerin dargelegt – 

auf Zweifel geschlossen werden. Vielmehr sorgte sie damit dafür, dass Dr. E _________ 

sich mit der abweichenden Einschätzung von Dr. A _________ auseinandersetzen 

konnte.  

Da im MRT vom 29. Dezember 2020 keine unfallkausale Schädigung festgestellt werden 

konnte, ist auch nicht einzusehen, weshalb von einer Teilkausalität ausgegangen wer-

den müsste. Dass die Beschwerdeführerin Ende Dezember 2020 allenfalls nicht be-

schwerdefrei war, steht dem nicht entgegen, ist doch für die Erreichung des Status quo 

sine einzig relevant, dass allfällige Folgen des Ereignisses vom August 2020 bis zu die-

sem Moment abgeklungen waren, worauf das beschwerdefreie Intervall mit überwiegen-

der Wahrscheinlichkeit hinweist. Die Beschwerdeführerin kann sodann aus der anfäng-

lichen Anerkennung der Leistungspflicht und der Übernahme der Behandlungskosten 

durch die Beschwerdegegnerin nichts zu ihren Gunsten ableiten. In diesem Zusammen-

hang ist daran zu erinnern, dass der Unfallversicherer die Möglichkeit hat, die durch 

Ausrichtung von Heilbehandlung (und allenfalls Taggeld) anerkannte Leistungspflicht mit 

Wirkung ex nunc et pro futuro ohne Berufung auf den Rückkommenstitel der Wiederer-

wägung oder der prozessualen Revision einzustellen, etwa mit dem Argument, bei rich-

tiger Betrachtung liege kein versichertes Ereignis vor (BGE 130 V 380 E. 2.3.1) oder der 

Kausalzusammenhang zwischen Unfall und dem leistungsbegründenden Gesundheits-

schaden sei dahingefallen. 

Es kann daher festgehalten werden, dass aufgrund der gegebenen Sachlage auf die 

kreisärztliche Beurteilung und die korrekt erfolgte Prüfung des Kausalzusammenhanges 

abzustellen ist und sich die von der Beschwerdeführerin beantragten weiteren medizini-

schen Abklärungen (wie die Einholung eines Gutachtens) erübrigen. Das Gericht be-

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trachtet in antizipierter Beweiswürdigung den rechtserheblichen Sachverhalt als über-

wiegend wahrscheinlich erstellt. Dieses Vorgehen verstösst nicht gegen das rechtliche 

Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossen-

schaft (BGE 122 V 157 E. 1d). 

4.4  Die Beschwerdeführerin beantragt schliesslich, den Ersatz der Kosten für die Beur-

teilungen durch Dr. A _________. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind die 

Kosten eines von einer versicherten Person veranlassten Gutachtens vom Versiche-

rungsträger dann zu übernehmen, wenn sich der medizinische Sachverhalt erst aufgrund 

des neu beigebrachten Untersuchungsergebnisses schlüssig feststellen lässt und dem 

Unfallversicherer insoweit eine Verletzung der ihm im Rahmen des Untersuchungs-

grundsatzes obliegenden Pflicht zur rechtsgenüglichen Sachverhaltsabklärung vorzu-

werfen ist (BGE 140 V 76 E. 6; Bundesgerichtsurteil 8C_62/2016 vom 7. Juli 2016 E. 6.1 

mit Hinweisen). Dies ist vorliegend nicht der Fall, da die Aktenbeurteilung von 

Dr. A _________ weder notwendig noch für die Entscheidfindung unerlässlich war, wes-

halb die Voraussetzungen einer Kostenübernahme nicht erfüllt sind. Eine Auferlegung 

der Kosten für die Aktenbeurteilung an die Beschwerdegegnerin fällt daher ausser Be-

tracht. 

5.  Aufgrund des Gesagten erweist sich der Entscheid der Beschwerdegegnerin vom 31. 

August 2021 als rechtens, weshalb die Beschwerde in allen Punkten abzuweisen ist. 

6.  Den im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde obsiegenden Behörden oder 

mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen darf in der Regel keine 

Parteientschädigung zugesprochen werden. In Anwendung dieser Bestimmung hat das 

Eidgenössische Versicherungsgericht der SUVA und den privaten UVG-Versicherern 

sowie - von Sonderfällen abgesehen - den Krankenkassen keine Parteientschädigungen 

zugesprochen, weil sie als Organisationen mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben zu quali-

fizieren sind (BGE 123 V 309 E. 10 mit Hinweisen).  

Das Verfahren ist, von hier nicht massgebenden Ausnahmen abgesehen, kostenlos (Art. 

61 lit. fbis ATSG; das Spezialgesetz, in casu das UVG, sieht keine Kostenpflicht vor). 

  

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Demnach wird erkannt:  

 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Es werden weder Kosten erhoben noch Parteientschädigungen ausgerichtet. 

 

Sitten, 10. Februar 2022