# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1ddae012-8ed5-5a1f-b60c-6e4b1ac80778
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** LU240002-O5
**Docket/Reference:** LU240002-O5
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/LU240002-O5.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: LU240002-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichterin 

lic. iur. Ch. von Moos Würgler und Oberrichterin lic. iur. B. Schärer 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw L. Hengartner

Beschluss vom 27. Januar 2025

in Sachen

A._____,

Klägerin und Berufungsklägerin

vertreten durch Rechtsanwältin X._____

gegen

B._____, 

Beklagter und Berufungsbeklagter

betreffend Unterhalt und weitere Kinderbelange

Berufung gegen eine Verfügung des Friedensrichteramtes C._____ vom 

7. Oktober 2024 (IA240030-T)

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Erwägungen:

1. Mit Eingabe vom 1. Oktober 2024 machte die Klägerin und Berufungs-

klägerin (fortan Klägerin) bei der Vorinstanz ein Schlichtungsgesuch betreffend Un-

terhalt und weitere Kinderbelange anhängig (Urk. 1). Auf dieses trat die Vorinstanz 

mit Verfügung vom 7. Oktober 2024 nicht ein (Urk. 2 = Urk. 5).

2.

Dagegen erhob die Klägerin mit Eingabe vom 8. November 2024 fristge-

recht (Urk. 11/2 und Art. 311 Abs. 1 ZPO) Berufung (Urk. 4). Die vorinstanzlichen 

Akten  wurden  beigezogen  (Urk. 1-3).  Nachdem  die  Klägerin  mit  Verfügung  vom 

19. November  2024  zur  Leistung  eines  Kostenvorschusses  aufgefordert  wurde 

(Urk. 12), stellte sie mit Eingabe vom 22. November 2024 sinngemäss ein Gesuch 

um unentgeltliche Rechtspflege (Urk. 13). Dieses wurde mit Beschluss vom 29. No-

vember 2024 abgewiesen und der Klägerin wurde erneut Frist angesetzt, um den 

Kostenvorschuss  zu  leisten  (Urk. 16).  Da  der  Kostenvorschuss  nicht  geleistet 

wurde, wurde der Klägerin mit Verfügung vom 30. Dezember 2024 eine Nachfrist 

angesetzt  (Urk. 17).  Die  Fristansetzung  erfolgte  unter  der  Androhung,  dass  bei 

Nichtleistung  des  Kostenvorschusses  innert  der  Nachfrist  auf  die  Berufung  nicht 

eingetreten werde (Urk. 17). Da der Kostenvorschuss bis heute nicht eingegangen 

ist,  ist  auf  die  Berufung  androhungsgemäss  nicht  einzutreten  (Urk. 17  Dispositiv 

Ziff. 1; Art. 98 i.V.m. Art. 101 Abs. 1 und Abs. 3 und Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO).

3.

Das Berufungsverfahren beschlägt eine nicht vermögensrechtliche An-

gelegenheit. Umständehalber ist auf eine Kostenerhebung zu verzichten. Für das 

Berufungsverfahren sind keine Parteientschädigungen zuzusprechen, der Klägerin 

zufolge ihres Unterliegens, dem Beklagten mangels relevanter Umtriebe (Art. 106 

Abs. 1, Art. 95 Abs. 3 ZPO). 

1.

2.

3.

4.

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Es wird beschlossen:

Auf die Berufung wird nicht eingetreten.

Es werden keine Kosten erhoben.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beklagten unter Beilage eines 

Doppels von Urk. 4, Urk. 6-8/3-4 und Urk. 13-15/5-13, sowie an die Vorin-

stanz, je gegen Empfangsschein.

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück.

5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine nicht 
vermögensrechtliche Angelegenheit. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine 
aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Zürich, 27. Januar 2025

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw L. Hengartner

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