# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a983695d-3bce-5fe5-83e4-79ac01d0c3e9
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-05
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 05.09.2025 III 2025 78
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2025-78_2025-09-05.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2025 78

Entscheid vom 5. September 2025 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Präsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
MLaw Marco Lacher, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer, 

gegen

Bezirk Höfe, handelnd durch den Bezirksrat, 
Rebhaldenstrasse 15, 8807 Freienbach,
Vorinstanz,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. B.________,

Gegenstand Stimmrechtsbeschwerde (Bezirksgemeinde Höfe vom 
23. April 2025; Verkauf Stockwerkeigentum Rathaus II)

2

Sachverhalt:

A. Der Bezirksrat Höfe lud die Stimmberechtigten des Bezirks auf den 23. 
April 2025 zur 200. ordentlichen Bezirksgemeinde ein. Traktandiert war u.a. die 
Sachvorlage "Verkauf Stockwerkeigentum Rathaus II, Bahnhofstrasse 4, 8832 
Wollerau" (Traktandum 6; Vi-act. 1). Das Geschäft war in der Bezirksgemeinde 
zu beraten und zur Beschlussfassung an die Urne zu überweisen mit der Ab-
stimmungsfrage (Vi-act. 8, Trakt. 6, S. 24):

Wollen Sie dem Verkauf des Stockwerkeigentums Liegenschaft Nr. 131, Bahnhofs-
trasse 4, 8832 Wollerau, mittels einer freiwilligen öffentlichen Grundstückversteige-
rung mit einem Mindestangebot von CHF 7'600'000.00 zustimmen?

Der RPK-Präsident bestätigte anlässlich der Bezirksgemeinde, dass dem Verkauf 
der Liegenschaft zugestimmt werden könne (Vi-act. 8, Trakt. 6, S. 24).

B. Im Rahmen der Beratung stellte A.________ namens der Grünliberalen 
den Antrag auf Rückweisung, "dass wir die Liegenschaft nicht verkaufen, weil wir 
keine Notwendigkeit haben". Eine weitere Rednerin stellte namens der SP den 
Antrag: "Das Sachgeschäft Verkauf Rathaus II, Wollerau, wird zurückgewiesen" 
(Vi-act. 8, Trakt. 6, S. 26 f.). Ein dritter Redner äusserte seine Unterstützung für 
die Rückweisungsanträge und ersuchte die Stimmberechtigten um deren Unter-
stützung. Frau Bezirksammann nahm diese Voten als zwei Anträge entgegen 
und teilte nach Beratung im Büro mit, bei beiden Anträgen handle es sich um ei-
nen verdeckten Ablehnungsantrag, der so nicht zur Abstimmung zugelassen 
werden könne. Der Bezirksrat werde das Geschäft unverändert an die Urne vom 
28. September 2025 überweisen (Vi-act. 8, Trakt. 6, S. 30).

C. Am 5. Mai 2025 reicht A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz Stimmrechtsbeschwerde ein mit den Anträgen:

1. Die Urnenabstimmung vom 28. September 2025 im Bezirk Höfe über die 
Sachvorlage "Verkauf Stockwerkeigentum Rathaus II, Bahnhofstrasse 4, 8832 
Wollerau" sei zu verschieben.

2. Der Entscheid des Bezirksammanns bzw. des Büros der Bezirksversammlung 
des Bezirks Höfe vom 23. April 2025 über die Nichtzulassung von drei Rück-
weisungsanträgen sei aufzuheben. Der Bezirksrat sei anzuweisen, die Be-
zirksversammIung betreffend das Traktandum 6 (Sachvorlage Sachvorlage 
[sic] "Verkauf Stockwerkeigentum Rathaus ll, Bahnhofstrasse 4, 8832 Woller-
au") zu wiederholen und über die gestellten Rückweisungsanträge abstimmen 
zu lassen.

3. Die Tonaufnahmen seien zu Beweiszwecken zu sichern und zusammen mit 
dem WortprotokolI beizuziehen.

4. Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Bezirks Höfe.

3

D. Mit Vernehmlassung vom 6. Juni 2025 beantragt die Vorinstanz: 

1. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 5. Mai 2025 sei, soweit auf das 
Rechtsmittel eingetreten wird, abzuweisen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beschwerdeführers.

Am 31. August 2025 (Postaufgabe 1.9.2025) repliziert der Beschwerdeführer 
(fristgerecht in Beachtung, dass der 30.8.2025 ein Samstag war), wobei er an 
seinen Anträgen festhält.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Der Beschwerdeführer ist unbestrittenermassen Stimmberechtigter des Be-
zirks Höfe. Auch steht fest, dass er an der ordentlichen Bezirksgemeinde vom 
23. April 2025 teilgenommen und zu Traktandum 6 einen Rückweisungsantrag 
gestellt hat, welchen die Versammlungsleiterin als unzulässigen, verdeckten Ab-
lehnungsantrag nicht zur Abstimmung brachte. Ebenso wurde auch ein zweiter 
Antrag nicht zur Abstimmung zugelassen. Das Geschäft wurde schliesslich an 
die Urne überwiesen.

Der Beschwerdeführer rügt ein fehlerhaftes Abstimmungsprozedere anlässlich 
der Bezirksgemeinde und damit ein fehlerhaftes Zustandekommen der Überwei-
sung des Geschäftes an die Urne. Mit der Weigerung, über die Rückweisungsan-
träge abstimmen zu lassen, habe die Versammlungsleiterin die politischen Rech-
te des Beschwerdeführers und aller anderen Versammlungsteilnehmer verletzt.

1.2 Jede Person, die ein Interesse nachweist, kann gegen rechtswidrige Be-
schlüsse und Wahlen des Volkes, die auf der Stufe Gemeinde oder Bezirk getrof-
fen werden, beim Verwaltungsgericht Beschwerde einreichen (§ 93 des Geset-
zes über die Organisation der Gemeinden und Bezirke [Gemeindeorganisations-
gesetz, GOG; SRSZ 152.100] vom 25.10.2017). Als Stimmberechtigter ist das 
zur Beschwerde legitimierende Interesse des Beschwerdeführers ohne Weiteres 
zu bejahen (§ 93 GOG; § 1 i.V.m. § 53b Wahl- und Abstimmungsgesetz [WAG; 
SRSZ 120.100] vom 15.10.1970; vgl. EGV-SZ 2006 B 7.1; VGE III 2021 217 vom 
19.1.2022 E. 1.2).

1.3 Die Beschwerde ist innert zehn Tagen seit dem Wahl- oder Abstimmungs-
tag einzureichen (§ 94 GOG). In Bezug auf die formellen Mängel eines Bezirks-
gemeindebeschlusses - und solche werden vorliegend gerügt - gilt der aus dem 
Prinzip von Treu und Glauben abgeleitete Grundsatz, dass solche Mängel (so-
weit zumutbar) vor der Durchführung der Abstimmung gerügt werden müssen, 
damit der Mangel womöglich sofort behoben werden kann. Wartet ein Stimmbür-

4

ger, der bei zumutbarer Sorgfalt einen formellen Mangel erkennen konnte, mit 
der Beanstandung bis nach der Durchführung der Abstimmung zu, um dann je 
nach dem Ergebnis der Abstimmung (wenn ihm dieses nicht behagt) Beschwer-
de zu führen, dann handelt er gegen Treu und Glauben und er hat das Anfech-
tungsrecht verwirkt. Die Verwirkung tritt aber nur ein, wenn ein Einspruch vor der 
Abstimmung nicht nur an sich (objektiv) möglich, sondern den Betroffenen nach 
den Umständen auch zumutbar war, wofür praxisgemäss kein strenger Massstab 
anzulegen ist (VGE III 2021 217 vom 19.1.2022 E. 1.3.4 f.; VGE III 2019 87 vom 
21.11.2019 E. 1.5.2; § 1 i.V.m. § 53b Abs. 2 WAG; Huwyler/Beeler, Gemeindeor-
ganisationsgesetz des Kantons Schwyz, 2. Aufl. 2023, S. 249 f.).

Der Beschwerdeführer hat seine Stimmrechtsbeschwerde am 5. Mai 2025 und 
damit - unter Berücksichtigung, dass der 10. Tag auf einen Samstag fiel (§ 4 Abs. 
2 Verwaltungsrechtspflegegesetz [VRP; SR 234.110] vom 6.6.1974 i.V.m. § 158 
Abs. 2 Justizgesetz [JG; SRSZ 231.110] vom 18.11.2009) - innert der 10-tägigen 
Beschwerdefrist seit Durchführung der ordentlichen Bezirksgemeinde vom 23. 
April 2025 eingereicht. Auch hat er - wie sich aus dem Protokoll ergibt (vgl. Pro-
tokoll S. 30 f.; Vi-act. 8) - bereits anlässlich der Bezirksgemeinde gegen die 
Nichtzulassung der Anträge deutlich opponiert und "Antrag zum Abstimmen" ge-
stellt. Mithin ist er seiner fristgerechten Rügepflicht nachgekommen.

Nachdem auch die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die 
Beschwerde einzutreten.

2. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist, ob die anlässlich der Bezirksgemein-
de im Rahmen der Beratung des Traktandum 6 "Sachvorlage Verkauf Stock-
werkeigentum Rathaus II, Bahnhofstrasse 4, 8832 Wollerau" gestellten Rückwei-
sungsanträge zu Recht nicht zur Abstimmung zugelassen wurden, oder ob - wie 
vom Beschwerdeführer geltend gemacht - darüber hätte abgestimmt werden 
müssen, so dass die Überweisung der Sachvorlage an die Urnenabstimmung 
durch das Gericht zu kassieren und die Bezirksgemeinde zu wiederholen wäre. 

2.1 Es ist unbestritten, dass es sich bei Traktandum 6, Verkauf von Stockwerk-
eigentum, um ein der Urnenabstimmung unterliegendes Sachgeschäft handelt 
(§ 12 Abs. 1 lit. d GOG). Die der Urnenabstimmung unterstellten Sachgeschäfte 
sind vorab an der Bezirksgemeinde zu beraten (§ 13 Abs. 1 GOG). Für die Bera-
tung gelten die ordentlichen Verfahrensregeln (§ 23 ff. GOG, insbesondere § 28 
ff. GOG) mit Ausnahme, dass Anträge auf Ablehnung oder Nichteintreten un-
zulässig sind (§ 13 Abs. 2 GOG), keine Doppelanträge an die Urnenabstimmung 
überwiesen werden dürfen (§ 13 Abs. 3 GOG) und am Ende der Beratung nicht 
über Annahme oder Ablehnung entschieden wird, sondern der Versammlungslei-

5

ter nach Abschluss der Beratung die Überweisung an die Urne feststellt (vgl. 
VGE III 2022 176 vom 26.1.2023 E. 3.3 [nicht publ. in EGV-SZ 2023 B 7.1]; Hu-
wyler/Beeler, a.a.O., S. 150).

2.2 Im Rahmen der Beratung sind damit auch bei Sachgeschäften, die der Ur-
nenabstimmung unterliegen, namentlich die formellen Anträge auf Rückweisung, 
Verschiebung oder Trennung (§ 28 Abs. 2 GOG) sowie materielle Anträge auf 
Abänderung (§ 29 Abs. 2 GOG) des Sachgeschäftes grundsätzlich zulässig. 

2.3 Vorliegend strittig ist die Nichtzulassung der gestellten Rückweisungsan-
träge. Mit dem Antrag auf Rückweisung wird der Bezirksrat verpflichtet, ein Ge-
schäft einer nochmaligen Prüfung zu unterziehen. Der Sinn dieses Antrages be-
steht vorab darin, die Möglichkeit zu schaffen, um eine für die Behandlung des 
Geschäftes wesentliche Abklärung zu treffen, sei es, weil das Geschäft unzurei-
chend vorbereitet ist, oder sei es, weil die Beratung noch wesentliche, neue Ge-
sichtspunkte hervorgebracht hat. Mit der Rückweisung bekunden die Versamm-
lungsteilnehmer, dass die Sachvorlage noch nicht beschlussreif ist, sondern noch 
weiterer Vorarbeiten bedarf. Der Antrag kann aus formellen Gründen (bspw. 
mangelhafte Vorbereitung oder ungenügende Information) oder aus materiellen 
Gründen (bspw. günstigere Ausführung; neue Vorschläge für die Gestaltung ei-
nes Projektes) gestellt werden (EGV-SZ 2023 B 7.2 E. 4.2.1; EGV-SZ 2010 B 7.1 
E. 2.2.2; VGE III 2025 131 vom 11.8.2025 E. 5.2.3; Schönbächler, Das Verfahren 
der Gemeindeversammlung im Kanton Schwyz, 2. Aufl. 2001, Rz. 42; Huwy-
ler/Beeler, a.a.O., S. 139; Thalmann, Kommentar zum Zürcher Gemeindegesetz, 
3. Aufl. 2000, S. 161 und 336; Griffel, in: Jaag/Rüssli/Jenni, GG, Kommentar zum 
Züricher Gemeindegesetz, 2017, § 16 Rz. 11; derselbe, a.a.O., § 22 Rz. 24).

2.4 Bei Rückweisungsanträgen (wie im Übrigen auch bei Verschiebungsanträ-
gen) gilt es allerdings zu beachten, dass der Gesetzgeber die in § 12 GOG auf-
gelisteten Sachgeschäfte ausdrücklich und zwingend (vorbehältlich § 97 lit. a 
GOG) der Beschlussfassung an der Urne vorbehalten hat, was durch die Bera-
tung an der Bezirksgemeinde nicht vereitelt werden darf. Denn die Gemeindeor-
ganisation überträgt bei diesen Sachgeschäften die Entscheidkompetenz der Ur-
nenabstimmung und nicht der Bezirksgemeinde. Entsprechend haben die 
Stimmberechtigten das Recht, über eine traktandierte Sachvorlage (z.B. einen 
bezirksrätlichen Antrag oder eine Initiative) an der Urne abzustimmen, was die 
Überweisung an die Urne voraussetzt und mithin verlangt. 

Aus diesem Grunde betonen Lehre und Rechtsprechung, dass im Verfahren der 
beratenden Bezirksgemeinde gegenüber Anträgen, welche als Rückweisungs- 
oder Verschiebungsanträge bezeichnet werden, hinsichtlich deren Zulässigkeit 

6

eine gewisse Zurückhaltung geboten ist. Wenn solche Anträge sachlich einem 
Nichteintretens- oder Ablehnungsantrag gleichkommen, sind sie als verdeckte 
oder getarnte Abweisungs- oder Nichteintretensanträge unzulässig und nicht zur 
Abstimmung zu bringen (vgl. Urteil BGer 1C_373/2010 vom 21.2.2011 E. 5.2; 
EGV-SZ 2023 B 7.2 E. 4.3; EGV-SZ 2010 B 7.1 E. 2.2.2; VGE III 2009 235 vom 
24.2.2010 E. 2; Huwyler/Beeler, a.a.O., S. 139; Schönbächler, a.a.O., Rz. 46 ff.; 
Griffel, a.a.O., § 16 Rz. 11; Thalmann, a.a.O., S. 336).

Diese Praxis ergibt sich aus dem Sinn des zweigeteilten Entscheidungsfindungs-
prozesses mit der Beratung in der Bezirksgemeinde und der Schlussabstimmung 
an der Urne. Die Urnenabstimmung soll nicht durch verdeckte Rückweisungs- 
oder Verschiebungsanträge ausgeschaltet werden dürfen oder anders ausge-
drückt, es soll das in § 13 Abs. 2 GOG statuierte Verbot von Ablehnungs- und 
Nichteintretensanträgen durch Anträge, welche anders benannt, aber inhaltlich 
nahe bei einem Ablehnungs- oder Nichteintretensantrag liegen, nicht unterlaufen 
werden dürfen. Denn der Entscheidungsfindungsprozess ist - nachdem der Be-
zirksrat einen entsprechenden Antrag verabschiedet hat - gemäss der zuvor dar-
gestellten Gemeindeorganisation auf die beiden Organe Bezirksgemeinde und 
Urnenabstimmung aufgeteilt. Die Aufteilung weist jedem der beiden Organe spe-
zifische Funktionen zu und diese Funktionen sollen einerseits nicht durch be-
stimmte Verfahrensanträge beeinträchtigt werden, andererseits aber auch 
tatsächlich wahrgenommen werden können (Urteil BGer 1C_373/2010 vom 
21.2.2011 E. 5.1). Die Stimmberechtigten sollen an der Ausübung ihres Rechts 
nur durch echte und zweifelsfreie Rückweisungs- und Verschiebungsanträge ge-
bremst oder gar ausgeschlossen werden können (vgl. VGE III 2009 235 + III 
2010 3 vom 24.2.2010 E. 7.3 mit Verweis auf VGE 566/96 vom 21.6.1996 E. 8c). 

2.5 Wann ein Rückweisungsantrag (oder auch Verschiebungsantrag) als ver-
deckter Ablehnungs- oder Nichteintretensantrag zu qualifizieren und demzufolge 
unzulässig ist, lässt sich abschliessend nicht generell, sondern nur einzelfallwei-
se anhand der konkreten Umstände beurteilen. Es kann nicht in abstrakter Weise 
festgehalten werden, wann tatsächlich ein verdeckter Abweisungsantrag oder 
aber ein zulässiger Rückweisungsantrag (oder Verschiebungsantrag) vorliegt. 

Es ist anzuerkennen, dass der Entscheid, ob nun ein echter Rückweisungsantrag 
oder ein verdeckter Ablehnungsantrag vorliegt, durch den hierfür zuständigen 
Versammlungsleiter, in casu die Frau Bezirksammann, allein zu treffen ist, ggf. 
nach Beratung mit dem Büro, und dieser Entscheid nicht immer leichtfällt (vgl. 
EGV-SZ 1988 S. 108 m.H.). Und dennoch muss der Versammlungsleiter über die 
Zulassung eines Antrages noch direkt während der Beratung entscheiden. In 
seiner Entscheidfindung hat er auf den tatsächlichen Willen des Antragstellers 

7

abzustellen; dessen allenfalls unrichtige Wortwahl bei der Antragstellung anläss-
lich einer Bezirksgemeinde kann nicht entscheidend sein. Es kann darauf abge-
stellt werden, was der Antragsteller beabsichtigt und welche Weisungen er mit 
dem Antrag verbindet (zusätzliche Abklärungen, umfassendere Berichterstattung 
etc.) bzw. wie Antrag und Ausführungen dazu in der Versammlung verstanden 
werden durften und mussten. Eine solche Beurteilung der Zulässigkeit eines An-
trages bedingt damit aber auch, dass der Antragsteller nicht nur seinen Antrag 
formuliert, sondern diesen mit weiteren Ausführungen begründet bzw. zumindest 
Ausführungen macht, welche auf seine Absicht und den Zweck des Antrages 
schliessen lassen. Er hat nachvollziehbar aufzuzeigen, warum die Sachvorlage 
an den Bezirksrat zurückzuweisen ist oder warum das Geschäft zu verschieben 
ist. Notfalls hat der Versammlungsleiter dies mit Rückfragen zu klären (VGE III 
2025 131 vom 11.8.2025 E. 6.3 f.; Huwyler/Beeler, a.a.O., S. 139; Schönbächler, 
a.a.O., Rz. 48). Im Übrigen ist im Einzelfall aufgrund der konkreten Gegebenhei-
ten zu prüfen, ob ein Rückweisungs- oder Verschiebungsantrag zulässig ist. Im 
Gegensatz zur Praxis bei der Zulässigkeit von Abänderungsanträgen ist dabei 
nach dem Gesagten bei Rückweisungsanträgen (und ebenso bei Verschie-
bungsanträgen) eine erhöhte Zurückhaltung angezeigt.

2.6.1 Für die Beurteilung der Zulässigkeit ist damit im Rahmen der konkreten 
Umstände wesentlich von der Absicht des Antragstellers und dem von ihm ver-
folgten Zweck auszugehen. Deckt sich seine Absicht mit dem Zweck des gestell-
ten Antrages auf Rückweisung, ist eher nicht von einem verdeckten Ablehnungs- 
oder Nichteintretensantrag auszugehen. Besteht hingegen keine Übereinstim-
mung, drängt es sich auf, einen verdeckten Ablehnungs- oder Nichteintretensan-
trag anzunehmen.

2.6.2 Bei der Rückweisung steht dabei die Entscheidreife der Sachvorlage im 
Zentrum (vgl. oben E. 2.3). Zeigt sich in der Beratung, dass eine Sachvorlage zu 
wenig ausgereift ist, dass entscheidrelevante Punkte nicht berücksichtigt wurden 
oder dass weiterer Klärungsbedarf besteht, bevor ein definitiver Entscheid getrof-
fen werden kann, dann soll ein Geschäft für diese notwendigen Zusatzarbeiten 
an den Bezirksrat zurückgewiesen werden. Ein Rückweisungsantrag ist daher in 
aller Regel das Ergebnis und folgt am Schluss einer Beratung, da diese den noch 
bestehenden Klärungsbedarf zeigte (Thalmann, a.a.O., S. 161). Wesentlich da-
bei ist, dass sich diese noch offenen Fragen auf den behördlichen Antrag, das 
vorgelegte Sachgeschäft beziehen müssen. Es geht um das Schliessen von Lü-
cken für die Entscheidfassung zum vorgelegten Sachgeschäft. Ziel der Rückwei-
sung ist die Herbeiführung der Entscheidreife des Sachgeschäftes, wobei sich 
die weitere Prüfung wegen unzureichender Vorbereitung oder wegen neuer Ge-

8

sichtspunkte auf zusätzliche Abklärungen oder in materieller Hinsicht auf eine 
andere Gestaltung oder eine weniger aufwendige Lösung beziehen kann (Urteil 
BGer 1C_373/2010 vom 21.2.2011 E. 5.2). Dem entsprechend hat der Antrags-
teller aufzuzeigen, dass und inwiefern die Vorlage noch nicht entscheidreif ist, 
welche weiteren Vorarbeiten - zum vorgelegten Geschäft - noch zu tätigen sind 
(vgl. Griffel, a.a.O., § 22 Rz. 24; Thalmann, a.a.O., S. 161).

2.6.3 Unproblematisch dürften dabei all jene Fälle sein, da eine Beratung klare 
Lücken eines Sachgeschäftes aufzeigt im Sinne von zu erwartenden Vorarbeiten, 
welche der Bezirksrat nicht getätigt hat, weswegen das ganze Geschäft noch 
nicht entscheidreif ist (z.B. fehlende Ermittlung und Darlegung der Folgekosten, 
welche der Stimmberechtigte kennen will, bevor er über die Vorlage entscheidet). 
Die Vorlage geht in einem solchen Falle nach Annahme des Rückweisungsan-
trages zurück an den Bezirksrat, damit er die noch offenen Punkte klärt und die 
Vorlage später unverändert oder angepasst (oder auch gar nicht mehr) der Be-
zirksgemeinde vorlegt (vgl. VGE III 2025 131 vom 11.8.2025 E. 6.6). 

2.6.4 Problematischer sind Rückweisungsanträge aus inhaltlichen Gründen. Für 
Änderungen an einer Sachvorlage sind in erster Linie Änderungsanträge zu stel-
len. Diesen sind allerdings Grenzen gesetzt. So muss jeder Abänderungsantrag 
einen engen Zusammenhang mit dem zur Beratung stehenden Geschäft haben. 
Anträge, die keine oder nurmehr eine lose Verbindung zur Vorlage aufweisen 
bzw. mehr als eine blosse Ergänzung oder Abänderung (auch finanzieller Art) 
sind oder nicht das vom Bezirksrat gesteckte Ziel erreichen, dürfen nicht gestellt 
werden. Der Abänderungsantrag muss zur Vorlage in diesem Sinne einen ak-
zessorischen Charakter haben (vgl. Huwyler/Beeler, a.a.O., S. 143; Schönbäch-
ler, a.a.O., Rz. 54 ff.). Überschreitet ein Änderungsvorschlag die Grenze eines 
zulässigen Änderungsantrages, so kann auch mit einem Rückweisungsantrag 
nicht die Prüfung einer entsprechenden Änderung/Variante beantragt werden. 
Ein entsprechender Antrag wäre als verdeckter Ablehnungsantrag unzulässig. 
Bewegt sich indessen ein Änderungs- bzw. Variantenvorschlag im Rahmen eines 
zulässigen Änderungsantrages, fehlen der Bezirksgemeinde aber die notwendi-
gen Informationen, um fundiert zwischen der Vorlage und der Variante entschei-
den zu können, ist es zulässig, mittels Rückweisungsantrag vom Bezirksrat zu 
verlangen, Anpassungen der Vorlage im Sinne des Änderungsvorschlages/der 
Variante zu prüfen. Hierfür muss nicht zwingend zuerst ein Änderungsantrag ge-
stellt werden. Vielmehr steht es dem Antragsteller in einem solchen Fall auch zu, 
direkt einen Rückweisungsantrag zu stellen, mit der Absicht, dass der Bezirksrat 
eine andere (z.B. günstigere, redimensionierte, grosszügigere, 'schönere') Varia-
nte prüfe. Voraussetzung bleibt, dass die vorgeschlagene Variante zur Vorlage 

9

akzessorischen Charakter hat. Es muss sich um eine Alternative zur Erreichung 
desselben Ziels handeln (ausgeschlossen ist der Vorschlag eines anderen Ziels). 
Im Rahmen der Beratung kann sich der Bezirksrat wohl mit dem Argument, er 
habe diese und viele andere Varianten sehr wohl bereits vertieft geprüft, gegen 
einen entsprechenden Rückweisungsantrag einsetzen. Es sind dies aber bloss 
Argumente für die Ablehnung des Rückweisungsantrages und nicht gegen des-
sen Zulässigkeit. Vielmehr ist es Sache der beratenden Bezirksgemeinde, über 
diesen Rückweisungsantrag zu befinden (vgl. EGV-SZ 2023 B 7.2 E. 4.5.2; VGE 
III 2009 235 vom 24.2.2010; VGE III 2010 68 vom 16.7.2010 bestätigt durch Ur-
teil BGer 1C_373/2010 vom 21.2.2011; VGE III 2022 133 vom 22.2.2023).

2.7 Zu ergänzen ist, dass die Versammlungsleiterin nach den gestellten Rück-
weisungsanträgen umgehend über deren Zulassung entscheiden musste. Dies 
basierend auf den damaligen Verlautbarungen der Antragsteller sowie ggf. einem 
schriftlich vorgelegten Rückweisungsantrag. Soweit nun in den Rechtsschriften 
Weiterungen folgen, welche sich weder aus dem Protokoll noch der Tonaufnah-
me ergeben, sind diese nicht zu hören. Denn zu klären ist, ob die Versamm-
lungsleiterin die gestellten Anträge an der Bezirksgemeinde vom 23. April 2025 
auf Basis der damaligen Voten zu Recht nicht zugelassen hat.

3.1 Die vom Bezirksrat vorgelegte Sachvorlage lautet "Verkauf Stockwerkei-
gentum Rathaus II, Bahnhofstrasse 4, 8832 Wollerau" (Vi-act. 1). Die im Eigen-
tum des Bezirks stehende Liegenschaft (Stockwerkeigentum) werde vom Bezirk 
für die öffentliche Aufgabenerfüllung nicht mehr benötigt (sondern umfassend 
dem Kanton vermietet) und sei daher bereits zum Verkehrswert von Fr. 5.5 Mio. 
ins Finanzvermögen übertragen worden. Nun solle sie via öffentliche Versteige-
rung zum höchsten Angebot veräussert werden bei einem Gantanschlag (Min-
destangebot) von Fr. 7.6 Mio.. Es entspreche dies der Abstimmungsbotschaft 
zum Sachgeschäft neues Rathaus und Justizgebäude Leutschen, das im Juli 
2024 bezogen worden sei. Denn damals sei informiert worden, dass zu dessen 
Finanzierung die nicht mehr benötigten Liegenschaften des Bezirks verkauft 
werden sollen, so eben auch die Liegenschaft Bahnhofstrasse 4. Über den Ver-
kauf hätten die Stimmberechtigten an der Urne zu entscheiden. Werde die Vorla-
ge abgelehnt oder kein Käufer zum Mindestangebot gefunden, verbleibe die Lie-
genschaft im Eigentum des Bezirks (Finanzvermögen) und werde weiterhin ver-
mietet. Den Stimmberechtigten werde die eingangs (vgl. Ingress Bst. A) formu-
lierte Abstimmungsfrage unterbreitet (Vi-act. 6 S. 64 ff.). 

3.2.1 Der Beschwerdeführer bestätigte in seinem Votum anlässlich der Bezirks-
gemeinde, die Sachvorlage entspreche dem Versprechen des Bezirks, die er bei 

10

der Liegenschaftenplanung abgegeben habe. Er führt dann aber mehrere Grün-
de auf, die gegen einen Verkauf sprechen würden. So könne man auch Geld mit 
einer Vermietung verdienen; die Zinsen seien günstig, eine Kreditaufnahme kos-
te den Bezirk fast nichts; gleichzeitig steige der Wert von Liegenschaften jährlich 
um 5-10%. Mit professioneller Vermietung der Liegenschaft könne problemlos 
ein Gewinn von 3.5% gemacht werden; aus finanzökonomischer Sicht mache die 
Sachvorlage, Verkauf der Liegenschaft, daher keinen Sinn. Zweitens liege die 
Liegenschaft im Dorfkern, strategisch an hervorragender Lage. Zu diesem güns-
tigen Preis könne da nie mehr eine Liegenschaft gekauft werden. Der Bezirk 
brauche strategische Landreserven, wie eben kürzlich mit den Kitas festgestellt; 
künftig brauche es Schulraum oder, noch wahrscheinlicher, Wohnen im Alter. 
Aber wo? Es gäbe viele Verwendungszwecke für die Liegenschaft. Drittens 
müssten viele selbst gutverdienende Einwohner wegziehen, erst recht daher 
auch Handwerker; es fehle der Nachwuchs für Vereine. Ein lebendiges Vereins-
leben setze Wohnraum für alle, auch Handwerker voraus. Günstiger Wohnraum 
sei viertens eine Verbundsaufgabe, nicht einfach Gemeindeaufgabe oder Kan-
tonsaufgabe, sondern auch eine des Bezirks. Der Bezirk habe nun eine Liegen-
schaft, die für günstigen Wohnraum geeignet wäre. Und fünftens würde ein In-
vestor die Liegenschaft selbstverständlich kaufen, aber einer, der sehr hohe Ge-
winne anstrebe; es werde teuren und nicht günstigen Wohnraum geben. Deshalb 
stelle er (namens der Grünliberalen) den Antrag auf Rückweisung. Gemäss Ton-
bandaufnahme beantragte er (transkribiert durch Gericht; Tonaufnahme ab 
53'30''; vgl. auch Protokoll Vi-act. 8 S. 25 f.):

Die Grünliberalen beantragen, dass wir eine Rückweisung machen, dass wir die 
Liegenschaft nicht verkaufen, es besteht keine Notwendigkeit, wir haben gesehen, 
die Finanzierung ist geplant, die Mittel können am Markt günstig beschafft werden, 
viel günstiger. Denken sie daran, es gibt einen Mietertrag und eine Wertsteigerung 
der Liegenschaft. […] Unterstützen sie den Rückweisungsantrag, lassen sie die 
Liegenschaft nicht verkaufen, wir haben keine Not, wir haben keine weiteren Pro-
jekte, wir haben es gehört vom Säckelmeister, das Generationenprojekt, die gros-
sen Projekte sind abgeschlossen, es gibt nachher noch Sanierungen und Unter-
halt, so dringend ist der Kapitalbedarf nicht, und wenn er dann doch wirklich so 
dringend ist, dann verkaufen wir die Liegenschaft von einem Jahr aufs andere.

Und auf die Frage der Verhandlungsleiterin, ob man die Voten in einem Antrag 
zusammenfassen könne, führte der Beschwerdeführer aus, die Grünliberalen 
würden Rückweisung und Nichtverkauf beantragen, wogegen die SP den Nicht-
verkauf mit Auflagen beantrage. Die Grünliberalen seien offen, würden aber lie-
ber keine Auflagen geben, den Bezirksrat einfach anweisen, eine sinnvolle Ver-
wendung zu finden, wie auch vom Nachredner vorgetragen; ein genauer Zweck 
sei nicht festzulegen. Er sei letztlich offen für jeden Verwendungszweck, einfach 

11

nicht verkaufen, weil es schlicht und einfach ökonomisch überhaupt keinen Sinn 
mache (Vi-act. 8 S. 28). 

3.2.2 Den Antrag hat der Beschwerdeführer nicht mit mangelnder Entscheidreife 
der Sachvorlage, ungenügenden Vorbereitungsarbeiten oder offenen Fragen be-
gründet (vgl. oben E. 2.6.3). Vielmehr hielt er den Verkauf der Liegenschaft als 
solchen schlichtweg für falsch, worin sein Rückweisungsantrag begründet liegt. 

Inhalt der Sachvorlage ist zweifelsohne der Verkauf der Liegenschaft Bahnhofs-
trasse 4. Der Verkauf ist das Ziel und somit der Kern der Sachvorlage und des 
bezirksrätlichen Antrages. Dieser Kern bildet auch die Grenze bei der Prüfung 
der Zulässigkeit eines Abänderungsantrages und ist somit auch Richtschnur für 
die Frage der Zulässigkeit eines Rückweisungsantrages (vgl. oben E. 2.6.4). Ei-
ne Sachvorlage "Liegenschaftsverkauf" darf im Rahmen der Beratung soweit ab-
geändert werden, als es im Kern ein Verkaufsgeschäft bleibt und die Änderungen 
zum Verkauf akzessorisch sind. Weitergehende Änderungen stellen demge-
genüber einen Verzicht auf einen Verkauf dar, sind somit etwas Anderes (ein 'ali-
ud') und daher bei richtiger Betrachtung eine (verdeckte) Ablehnung des bezirks-
rätlichen Antrages. Dies ist nach dem Gesagten unzulässig, da die Ablehnung 
des bezirksrätlichen Antrages, des Kerns der Sachvorlage, den Urnengängern 
vorbehalten bleibt und nicht in die Zuständigkeit der Bezirksgemeinde fällt. Das 
Nämliche gilt für den Rückweisungsantrag: Es ist unzulässig, die Rückweisung 
eines Sachgeschäftes zu beantragen, um inhaltlich etwas Anderes vorzulegen, 
ein Geschäft, welches mit dem Kern der vorgelegten Sachvorlage nicht vereinbar 
ist.

Der Beschwerdeführer hat mit seinem Antrag diese Grenze überschritten. Er hat 
die Rückweisung nicht beantragt, um Modalitäten eines Liegenschaftsverkaufs 
zu prüfen - was durchaus akzessorischen Charakter gehabt hätte. Vielmehr sollte 
die Rückweisung dem Zweck dienen, vom Verkauf gänzlich abzusehen, "weil wir 
keine Notwendigkeit haben". Dies stellt aber offenkundig keine Rückweisung dar 
mit dem Ziel, Entscheidreife herbeizuführen (vgl. oben E. 2.6.2), sondern um den 
Verkauf zu verhindern. Soweit der Beschwerdeführer replizierend geltend macht, 
es sei ihm gerade um Herbeiführung der Entscheidreife gegangen, so kann dem 
nicht gefolgt werden. Mit keinem Wort warf er anlässlich der Bezirksgemeinde 
dem Bezirksrat vor, das Geschäft ungenügend vorbereitet zu haben, Alternativen 
ungeprüft gelassen zu haben. Er beanstandete nicht das Fehlen von Entscheid-
grundlagen. Er argumentierte auch nicht, die Vorlage sei nicht nachvollziehbar, 
weil keine Alternativen präsentiert würden und der Bezirksrat nicht aufzeige, dass 
der Verkauf notwendig sei und eine Vermietung oder andere Nutzungen schlech-
tere Varianten darstellen würden. Mit der Rückweisung wurden vom Bezirksrat 

12

auch gar keine Abklärungshandlungen oder weitere Berichtspunkte verlangt. Es 
wurde nicht etwa verlangt, der Bezirksrat habe (mit erweiterten Entscheidgrund-
lagen) in einer Gegenüberstellung aufzuzeigen, dass für die Finanzierung des 
neuen Rathauses und Justizgebäudes Leutschen ein Verkauf notwendig und z.B. 
eine Vermietung ausgeschlossen sei, er habe das Geschäft (Verkauf der Liegen-
schaft) erneut mit einem erweiterten Bericht vorzulegen. Im Gegenteil versuchte 
der Beschwerdeführer die Versammlungsteilnehmer davon zu überzeugen, dass 
der Verkauf der Liegenschaft schlicht nicht notwendig sei, der Bezirk auf den Er-
lös nicht angewiesen sei, der Verkauf ökonomisch keinen Sinn mache, der Bezirk 
die Liegenschaft für verschiedenste mögliche Nutzung behalten solle und wenn 
ein Finanzbedarf bestehe, könne man noch immer verkaufen. Mithin sprach er 
sich klar gegen den Verkauf aus, weil dieser Verkauf jetzt "schlicht und einfach 
ökonomisch total hirnverbrannt" sei, es mache keinen Sinn (Tonaufnahme 1h 
14'35''). Mit keinem Wort hat er fehlende Entscheidgrundlagen gerügt und mit ei-
ner Rückweisung deren Beschaffung und Neuvorlage verlangt. Das Votum des 
Beschwerdeführers war auch derart klar, dass es keiner Rückfragen der Ver-
sammlungsleiterin bedurfte. Zweck der Rückweisung, wie sie vom Beschwerde-
führer beantragt und begründet wurde, war die Verhinderung des Verkaufs und 
nicht, weitere Grundlagen zu sammeln und das Geschäft (Verkauf der Liegen-
schaft) noch einmal mit erweiterten Entscheidgrundlagen vorzulegen. Der Ent-
scheid der Versammlungsleiterin, den Antrag nicht zur Abstimmung zu bringen, 
weil es sich um einen verdeckten Ablehnungsantrag handelt, ist daher nicht zu 
beanstanden. Es ist Sache der Urnengänger, dem Verkauf zuzustimmen oder ihn 
im Sinne des Antrags des Beschwerdeführers abzulehnen; dieser Entscheid ob-
lag nicht der Bezirksgemeinde.

3.3 Nichts Anderes gilt hinsichtlich des Rückweisungsantrags der SP (Vi-act. 8 
S. 26 f.). Auch sie sprach sich explizit gegen den Vorschlag aus, das Rathaus II 
an der Bahnhofstrasse 4 zu verkaufen. In der Schweiz werde zu viel Fläche neu 
verbaut, weshalb sich die Frage stelle, was eine Gemeinde, ein Bezirk dagegen 
tun könne. Immobilien im Besitze der öffentlichen Hand seien sehr viel wert, ge-
rade auch im Bezirk Höfe mit seiner Bodenknappheit; warum also solle der Be-
zirk so eine kostbare Sache verkaufen? Der Bezirk tue gut daran, den Boden zu 
behalten. Er könne nicht selbst genutzte Räumlichkeiten vermieten, was langfris-
tig lukrativer sei. Auch könne man preisgünstigen Wohnraum schaffen oder, vor-
ausschauend betrachtet, ein im Kanton noch fehlendes Frauenhaus errichten. Es 
gäbe viele Möglichkeiten, wichtig sei, diese miteinander zu prüfen und gemein-
sam eine Entscheidung zu treffen. Daher sei das Geschäft zurückzuweisen. 
Konkret stellte sie den Antrag:

13

Antrag auf Rückweisung

Das Sachgeschäft Verkauf Rathaus II, Wollerau wird zurückgewiesen.

Auftrag und Ziel:
Um die Liegenschaft im Besitz des Bezirks Höfe zu behalten, wird ein Sachge-
schäft unterbreitet
- entweder für den Rückbau zu kostendeckender Wohnnutzung unter Bezirksregie 

oder
- für die Übertragung (allenfalls auch im Bieterverfahren) des Baurechts an nicht 

gewinnorientierte Körperschaften (z.B. Wohnbau-Genossenschaften).

Auch mit diesem Antrag wurde die Grenze des Zulässigen überschritten, da der 
Verkauf (als Ziel und Kern des bezirksrätlichen Antrages) verhindert werden soll-
te. Mit der Rückweisung war nicht eine Optimierung oder Modifikation des Ver-
kaufs bezweckt, die Erarbeitung weiterer Entscheidungsgrundlagen für einen 
Verkauf oder die Beantwortung offener Fragen im Zusammenhang mit dem Ver-
kauf. Vielmehr sollte der Verkauf als solcher verhindert werden. Der Bezirksrat 
wurde mit dem Rückweisungsantrag aufgefordert, ein Sachgeschäft mit anderen 
Nutzungen als dem Verkauf vorzulegen. Auch hier ging es also nicht um die Be-
schaffung weiterer Entscheidgrundlagen betreffend Liegenschaftsverkauf, son-
dern explizit um das Verhindern des Verkaufs und das Vorlegen anderer Nut-
zungsvarianten anstelle. Wie bereits ausgeführt, ist dieser Entscheid aber an der 
Urne zu fällen. Auch dieser Antrag wurde zu Recht nicht zur Abstimmung zuge-
lassen.

3.4 Dem Protokoll der Bezirksgemeinde (Vi-act. 8) ist zu entnehmen, dass die 
Versammlungsleiterin zwei Rückweisungsanträge entgegennahm, prüfte und 
nicht zur Abstimmung zuliess. Die vom Beschwerdeführer als dritten Antrag ge-
nannte Wortmeldung eines Versammlungsteilnehmers interpretierte sie schon 
gar nicht als Antrag, sondern als Unterstützung der gestellten Rückweisungsan-
träge. Es ist dies nicht zu beanstanden. Der Redner äusserte sich dezidiert ge-
gen die Sachvorlage und leitete seine Ausführungen ein mit: "Übrigens ich unter-
stütze die Rückweisungsanträge voll und ganz, und zwar aus verschiedenen 
Gründen". Anhand von Beispielen zeigte er auf, welche Auswirkungen dieses 
Geschäft seines Erachtens haben würde. Seinerseits schlug er vor, die Liegen-
schaft im Finanzvermögen in Wohnungen umzubauen und diese zu vermieten 
bei einer Rendite, wie sie heute durch die Vermietung an den Kanton realisiert 
werde. Es würde dadurch bezahlbarer Wohnraum entstehen. Aus einem Verkauf 
zum genannten Mindestgebot würden im Ergebnis viel teurere Wohnungen resul-
tieren und er sei gegen solche horrenden Preise. Gehe man von einem noch 
höheren, aber realistischen Verkaufspreis aus und einer Marktrendite, würde der 
Mietzins für acht Wohnungen noch viel höher ausfallen. Man spreche immer von 
bezahlbarem Wohnraum und ausgerechnet der Bezirk schraube die Preise hoch. 

14

Seine Ausführungen schloss er mit den Worten: "Meine Damen und Herren, ich 
bitte Sie, diese Rückweisungsanträge zu unterstützen und jetzt danke ihnen für 
die Aufmerksamkeit" (Vi-act. 8 S. 28). Damit aber steht fest, dass dieser Redner 
keinen eigenständigen Rückweisungsantrag stellte, sondern die andern unter-
stützte. Kommt hinzu, dass auch seine Begründung nicht auf einen zulässigen 
Rückweisungsantrag schliessen lässt. Auch sein Ziel war unmissverständlich die 
Verhinderung eines Verkaufs der Liegenschaft, mithin eine gänzliche Abkehr 
vom Kern der vom Bezirksrat vorgelegten Sachvorlage. Über die Ablehnung der 
Sachvorlage ist aber an der Urne zu befinden.

3.5 Zusammenfassend ist daher nicht zu beanstanden, dass die Versamm-
lungsleiterin die gestellten Anträge nicht zur Abstimmung gebracht hatte. Sie be-
zweckten nicht die Rückweisung der Sachvorlage zur Herbeiführung bis dahin 
fehlender Entscheidreife, sondern die Verhinderung des Liegenschaftsverkaufs. 
Dieser Verkauf aber bildet den Kern der bezirksrätlichen Sachvorlage. Der Ver-
zicht auf den Verkauf kommt einer Ablehnung des Antrages gleich, wofür die Be-
zirksgemeinde nicht zuständig ist. Ihre Kompetenz endet da, wo eine Änderung 
des behördlichen Antrages nicht mehr akzessorischen Charakter hat. Ein Ver-
zicht auf den Verkauf ist zum Verkauf nicht mehr akzessorisch, sondern stellt et-
was Anderes dar. Hierin unterscheidet sich der vorliegende Streitfall etwa auch 
vom Rückweisungsantrag, welcher in VGE III 2022 133 vom 22. Februar 2023 (= 
EGV-SZ 2023 B 7.2) strittig war: Damals beantragte der Gemeinderat einen 
Ausgabenbeschluss für eine Erschliessung eines Quartiers mittels Hochkreisel, 
wogegen der Antragsteller die Rückweisung zur Prüfung und Vorlage einer Er-
schliessungsvariante mit Kurve verlangte. Damit wurde nicht etwas grundsätzlich 
Anderes beantragt; es ging nicht um die Verhinderung der Ausgabe für die Er-
schliessung, sondern um eine andere Erschliessung, eine Variante. Vorliegend 
jedoch ist Kern der Vorlage der Liegenschaftsverkauf und genau diesen wollten 
die Antragsteller verhindern; weder ging es um eine Variante (eines Verkaufsge-
schäftes), noch um Herbeiführung von Entscheidreife, sondern um den Verzicht 
des Geschäftes als solches. Die in den Voten zu den Rückweisungsanträgen 
geäusserten Argumente gilt es daher im Abstimmungskampf der Urnenabstim-
mung vorzutragen. Denn an der Urne kann der bezirksrätliche Antrag auf Verkauf 
der Liegenschaft Rathaus II, Bahnhofstrasse 3, Wollerau sehr wohl im Sinne der 
Redner abgelehnt werden, womit es - wie in der Botschaft ausgeführt - bei der 
Vermietung der Liegenschaft im Eigentum des Bezirks bleiben würde. 

4. Die Beschwerde erweist sich damit als unbegründet und ist abzuweisen. 

15

5.1 Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Verfahrenskosten von 
Fr. 800.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) dem Beschwerde-
führer aufzuerlegen.

5.2 Die obsiegende Partei hat Anspruch auf eine dem Aufwand angemessene 
Entschädigung (§ 74 Abs. 1 VRP). Dieser Anspruch steht gemäss ausdrückli-
chem Gesetzeswortlaut im Kanton Schwyz unabhängig der Einwohnerzahl oder 
Finanzkraft auch den Gemeinden und Bezirken zu, die sich im Verfahren anwalt-
schaftlich vertreten lassen (§ 74 Abs 2 VRP; vgl. EGV-SZ 2012 B 1.4; VGE III 
2015 47 vom 26.3.2015). Entsprechend hat die obsiegende Vorinstanz Anspruch 
auf eine Parteientschädigung. Sie ist in Beachtung des kantonalen Gebührenta-
rifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, welcher 
für das Honorar im Verfahren vor Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von 
Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, und unter Beachtung der in § 2 des Gebühren-
tarifs enthaltenen Kriterien sowie in Ausübung des pflichtgemässen Ermessens 
auf insgesamt Fr. 1'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festzusetzen.

16

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten von Fr. 800.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barausla-
gen) werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Er hat am 15. Mai 2025 ei-
nen Kostenvorschuss dieser Höhe geleistet, so dass die Rechnung ausge-
glichen ist.

3. Der Beschwerdeführer hat der obsiegenden, anwaltschaftlich vertretenen 
Vorinstanz eine Parteientschädigung von Fr. 1'000.-- (inkl. Barauslagen und 
MwSt) zu leisten.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

5. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- und den Rechtsvertreter der Vorinstanz (R; unter Beilage der Eingabe 

des Beschwerdeführers vom 31.8.2025).

Schwyz, 5. September 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 5. September 2025