# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 25190c1d-9a87-5ce1-88ea-26cb506f7b1f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-08-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.08.2017 BVGE 2017 II/1
**Docket/Reference:** BVGE-2017-II-1
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2017-II-1_2017-08-09

## Full Text

Personen- und Warentransport | Tarife für Gepäck- und Warentransport. Aufsichtsbefugnisse
des Bundesamtes für Verkehr über Tarife. Tarifgestaltungsautonomie der Verkehrsbetriebe.
			

			

				Art. 15 Abs. 1 und 5, Art. 23 Abs. 1 und Art. 52 PBG. Art. 19 und Art. 49a
TG. Art. 62 und Art. 63 Abs. 1 Bst. b VPB. Art. 2 Abs. 4 und Art. 46a
RVOG. Art. 24 Abs. 2 RVOV. Art. 1 Bst. a und Art. 2 GebV-BAV. 
			

			

				1.      Aufsichtsbefugnisse
im Rahmen der Verbands- oder Organisationsaufsicht (E. 5.2.2). 
			

			

				2.      Aufsicht und Tarifgestaltungsautonomie.
Angesichts der grundsätzlichen Autonomie der Verkehrsbetriebe bei der Tarifgestaltung
hat sich das Bundesamt für Verkehr bei seiner Aufsichtstätigkeit eine grosse Zurückhaltung
bei der Überprüfung der Rechtmässigkeit des Tarifsystems eines Unternehmens aufzuerlegen.
Es darf nur bei einem (offensichtlichen) Missbrauch eingreifen (E. 5.2.3 f. und E. 5.3).
			

			

				3.      Der Tarifgestaltungsautonomie
sind betreffend das Handgepäck insoweit Grenzen gesetzt, als die gesetzlich vorgegebene Kategorie
unentgeltlich zu befördernder Güter nicht ausgehöhlt werden darf und sämtliche tariflichen
Regeln den Gleichbehandlungsgrundsatz zu achten haben (E. 6.1.2.1 f.).
			

			

				4.      Differenzierung
zwischen der Kognition und den Aufsichtsbefugnissen der Aufsichtsbehörde (E. 6.4). 

		

			

				5.      Kostenverlegung
im (erstinstanzlichen) Aufsichtsverfahren. Anwendung des Unterliegerprinzips trotz grundsätzlicher
Geltung des Verursacherprinzips (E. 8.3.3). 
			

			

2018-09-26T12:00:46Z