# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 18cc1151-684b-5a02-99e3-5a5882f1d4c4
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-07-25
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 25.07.2019 III 2019 32
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2019-32_2019-07-25.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2019 32

Entscheid vom 25. Juli 2019 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Philipp Mazenauer, a.o. Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw B.________, 

gegen

1. Amt für Migration (AFM), Steistegstrasse 13, Postfach 454, 
6431 Schwyz,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Ausländerrecht (Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung 
und Wegweisung)

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Sachverhalt:

A. A.________, serbischer Staatsangehöriger mit Aufenthaltsbewilligung 
Ausweis B, wurde am ________ 1980 in C.________, Serbien, geboren (Vi-
act. II-01/13, 30, 194 f.). ________ 1992 reiste er im Rahmen des Familiennach-
zugs in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung (Vi-act. II-01/14-
15). 1994/1995 war er erneut in C.________ wohnhaft (Vi-act. II-01/216). Am 
________ 2001 heiratete A.________ die serbische Staatsangehörige 
D.________; am ________ 2000 wurde die gemeinsame Tochter E.________ 
geboren. Die Ehefrau und Tochter verfügen über eine Niederlassungsbewilli-
gung C. 2005 trennten sich die Ehegatten. Die Ehe wurde am ________ 2007 
geschieden, wobei der Mutter die elterliche Sorge über die Tochter zugeteilt wur-
de (Vi-act. II-01/311).

B. Am 27. November 2008 wurde A.________ vom Strafgericht Schwyz we-
gen des Verbrechens gegen das Betäubungsmittelgesetz, des Vergehens gegen 
das Waffengesetz, Hehlerei und der Übertretung des Waffengesetzes zu einer 
Freiheitsstrafe von 17 Monaten und einer Busse von Fr. 500.-- verurteilt (Vi-
act. II-01/341-337).

C. Aufgrund dieser Delikte sowie diverser Betreibungen in der Höhe von total 
Fr. 43'683.30 und Verlustscheine im Betrag von Fr. 25'930.55 sowie einer Straf-
anzeige wegen Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über die Ausländerin-
nen und Ausländer erwog das Amt für Migration (AfM) am 14. Februar 2011, 
A.________ den Widerruf der Aufenthaltsbewilligung anzudrohen (Vi-act. II-
01/500-497), wozu er am 26. März 2011 Stellung nehmen liess (Vi-act. II-01/512-
510). Mit Verfügung vom 7. April 2011 drohte das AfM A.________ den Widerruf 
der Aufenthaltsbewilligung und die Wegweisung aus der Schweiz an für den Fall, 
dass er sich künftig nicht an die geltende Rechtsordnung hält oder weiterhin sei-
nen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommt. Gleichzeitig verlängerte es die 
Aufenthaltsbewilligung von A.________ um ein Jahr mit anschliessender Verlän-
gerung um zwei Jahre bis 22. September 2014 (Vi-act. II-01/518-514, 519, 551). 

D. Nach der Androhung vom 7. April 2011 ergingen gegen A.________ fol-
gende Strafbefehle und Verfügungen:

- 16. April 2012: Strafbefehl der Staatsanwaltschaft March wegen des Be-
schäftigens einer Ausländerin ohne Bewilligung. Geldstrafe von 80 Ta-
gessätzen zu je Fr. 50.-- und Busse von Fr. 1'000.-- bei einer Probezeit 
von vier Jahren. Die Probezeit gemäss Urteil vom 27. Oktober 2008 wur-
de um ein Jahr verlängert (Vi-act. II-01/545-544).

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- 29. Oktober 2013: Strafbefehl des Untersuchungsamts Uznach wegen 
Entwendung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch und des Führens eines 
Motorfahrzeugs ohne Führerausweis. Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu 
je Fr. 50.--. Die vorangehende bedingt ausgefällte Geldstrafe wurde wi-
derrufen und vollzogen (Vi-act. II-01/557-555).

- 10. Januar 2014: Verfügung des Verkehrsamtes Schwyz: Verweigerung 
der Erteilung eines Lernfahrausweises der Kategorie B inklusive Auferle-
gung einer Sperrfrist von sechs Monaten (Vi-act. II-01/559-558).

E. Daraufhin drohte das AfM A.________ am 16. Juni 2014 ein zweites Mal 
die Nichtverlängerung bzw. den Widerruf seiner Aufenthaltsbewilligung und die 
Wegweisung an, sollte er künftig nicht in der Lage sein, die hiesigen Gesetze zu 
respektieren sowie seine Schulden zu begleichen (Vi-act. II-01/574-570). Am 
5. Juni 2014 nahm A.________ dazu Stellung (Vi-act. II-01/582-580), woraufhin 
das AfM die zweite Verwarnung aussprach und die Aufenthaltsbewilligung bis 
zum 22. September 2016 verlängerte (Vi-act. II-01/586-583, 592). Sie wurde 
letztmals bis 22. September 2017 verlängert (Vi-act. II-01/647).  

F. Am 1. Mai 2017 erliess die Staatsanwaltschaft March gegen A.________ 
einen Strafbefehl wegen vorsätzlicher Widerhandlung gegen das Bundesgesetz 
betreffend die Lotterien und die gewerbsmässigen Wetten (Lotteriegesetz, LG, 
SR 935.51) vom 8. Juni 1923 und auferlegte ihm eine Busse von Fr. 1'200.-- (Vi-
act. II-01/651-649).

G. Am 1. September 2017 (Posteingang beim AfM am 5.9.2017) stellte 
A.________ ein Gesuch um Verlängerung der bis 22. September 2017 gültigen 
Aufenthaltsbewilligung (Vi-act. II-01/653). Aufgrund der erneuten Straffälligkeit 
und der Verschuldung erwog das AfM am 7. Mai 2018, die Aufenthaltsbewilligung 
von A.________ nicht zu verlängern und ihn aus der Schweiz wegzuweisen (Vi-
act. II-01/721-716). A.________ nahm dazu mit Schreiben vom 15. Mai 2018 
(Posteingang) Stellung (Vi-act. II-01/733-732).

H. Am 24. Mai 2018 verfügte das AfM was folgt:

1. Die Aufenthaltsbewilligung (Ausweis B) von A.________, geb. ________ 
1980, Republik Serbien mit Gültigkeit bis zum 22. September 2017 wird nicht 
weiter verlängert.

2. A.________ wird aus der Schweiz weggewiesen und hat das Land bis spätes-
tens 8 Wochen nach Rechtskraft dieser Verfügung zu verlassen.

[3.-5. Kosten, Rechtsmittel, Zustellung].

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I. Gegen diese Verfügung liess A.________ am 21. Juni 2018 fristgerecht 
Beschwerde an den Regierungsrat des Kantons Schwyz erheben und beantra-
gen:

1. Die Verfügung des Amts für Migration vom 24.05.2018 (SZ ________) sei auf-
zuheben und die Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers sei zu verlän-
gern.

2. Eventualiter sei der Widerruf der Aufenthaltsbewilligung im Sinne von Art. 96 
Abs. 2 AuG anzudrohen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Vorinstanz.

J. Mit RRB Nr. 17/2019 vom 15. Januar 2019 wies der Regierungsrat die Be-
schwerde gegen die Verfügung vom 24. Mai 2018 kostenfällig ab.

K. Dagegen lässt A.________ mit Eingabe vom 12. Februar 2019 fristgerecht 
Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz einreichen und fol-
gende Anträge stellen:

1. Es sei der Beschluss Nr. 17/2019 des Regierungsrates des Kantons Schwyz 
vom 15.01.2019 vollumfänglich aufzuheben und die Aufenthaltsbewilligung des 
Beschwerdeführers sei zu verlängern.

2. Eventualiter sei der Widerruf der Aufenthaltsbewilligung im Sinne von Art. 96 
Abs. 2 AuG anzudrohen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (für alle Instanzen) zulasten des 
Staates.

L. Das AfM erklärt mit Schreiben vom 20. Februar 2019 den Verzicht auf die 
Einreichung einer Vernehmlassung. Mit Vernehmlassung vom 26. Februar 2019 
beantragt das instruierende Sicherheitsdepartement des Kantons Schwyz die 
kostenfällige Abweisung der Beschwerde.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Am 1. Januar 2019 trat das revidierte Bundesgesetz über die Ausländerin-
nen und Ausländer (Ausländergesetz, AuG; SR 142.20) vom 16. Dezember 2005 
in Kraft, das neu "Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer und 
über die Integration (Ausländer- und Integrationsgesetz, AIG)" lautet. Auf Gesu-
che, die vor dem Inkrafttreten des AIG eingereicht worden sind, bleibt indes das 
bisherige Recht anwendbar (Art. 126 Abs. 1 AIG; vgl. auch das Urteil des 
BGer 2C_167/2018 vom 9.8.2018 Erw. 2). Zitiert wird in diesem Entscheid das 
bis zum 31. Dezember 2018 gültig gewesene AuG.

Das AuG gilt für Ausländerinnen und Ausländer, soweit keine anderen Bestim-
mungen des Bundesrechts oder von der Schweiz abgeschlossene völkerrechtli-

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che Verträge zur Anwendung gelangen (Art. 2 Abs. 1 AuG). Der Beschwerdefüh-
rer ist Staatsbürger der Republik Serbien. Da weder der Niederlassungs- und 
Konsularvertrag zwischen der Schweiz und Serbien vom 16. Februar 1888 
(SR 0.142.118.181) noch anderweitige Staatsverträge besondere Regelungen 
vorsehen, ist das AuG massgebend.

2.1 Der Regierungsrat begründet die Abweisung der Verwaltungsbeschwerde 
unter anderem damit, der Beschwerdeführer sei mit Urteil des Strafgerichts vom 
27. November 2008 wegen Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz und 
das Waffengesetz, Hehlerei und Übertretung des Waffengesetzes zu einer Frei-
heitsstrafe von 17 Monaten und einer Busse von Fr. 500.-- verurteilt worden. Er 
sei damit rechtskräftig schuldig gesprochen worden und im Sinne von Art. 62 
Abs. 1 lit. b AuG mit einer längerfristigen Freiheitsstrafe von über einem Jahr be-
straft worden, womit der Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG vorliege 
(Verwaltungsbeschwerdeentscheid Erw. 4.2).

2.2 Ob das Verhalten des Beschwerdeführers als erheblicher und wiederholter 
Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung bzw. als Gefährdung der-
selben im Sinne von Art. 62 Abs. 2 lit. c AuG zu werten sei, bedürfe im Grunde 
keiner näheren Betrachtung, weil dieser Widerrufsgrund ohnehin nur subsidiär 
zur Anwendung komme, wenn es an den Voraussetzungen für einen Widerruf 
nach Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG fehle (Verwaltungsbeschwerdeentscheid Erw. 4.3). 
Der Vollständigkeit halber sei aber anzufügen, dass auch dieser Tatbestand er-
füllt sei, denn dieser könne bereits bei einer erheblichen, mutwilligen Verschul-
dung erfüllt sein; strafrechtliche Verurteilungen seien nicht zwingend vorausge-
setzt. Zudem könne der Widerrufsgrund erfüllt sein, wenn einzelne strafbare 
Handlungen für sich allein betrachtet zwar noch keinen Widerruf rechtfertigten, 
deren wiederholte Begehung aber darauf hinweise, dass die betreffende Person 
nicht bereit sei, sich an die geltende Ordnung zu halten (Verwaltungsbeschwer-
deentscheid Erw. 4.3.1). Infolge der Verurteilungen wegen schwerer Drohung 
und den Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz, 
Hehlerei und Übertretung des Waffengesetzes (vorstehend, Ingress Bst. B) so-
wie der ausgesprochenen Verwarnung (vorstehend, Ingress Bst. C) habe der 
Beschwerdeführer gewusst, welches Verhalten von ihm erwartet werde. Davon 
unbeeindruckt habe er in den darauffolgenden Jahren wiederholt gegen die 
Schweizerische Rechtsordnung verstossen (Beschäftigen einer Ausländerin oh-
ne Bewilligung, Entwendung eines Motorfahrzeuges zum Gebrauch sowie 
Führen eines Motorfahrzeuges ohne Führerausweis; Weigerung des Verkehrs-
amtes zur Erteilung eines Lernfahrausweises; vorstehend, Ingress Bst. D), so-
dass das AfM schliesslich eine zweite Verwarnung ausgesprochen habe (vorste-

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hend, Ingress Bst. E). Selbst danach sei der Beschwerdeführer erneut straffällig 
und wegen vorsätzlicher Widerhandlung gegen das Lotteriegesetz verurteilt wor-
den (vorstehend, Ingress Bst. F).

Der Regierungsrat kam zum Schluss, dass der Beschwerdeführer seit seiner Ein-
reise in die Schweiz trotz zweier Verwarnungen immer wieder gegen die Rechts-
ordnung verstossen habe, woraus unter anderem eine Freiheitsstrafe von 
17 Monaten ergangen sei. Damit habe der Beschwerdeführer aufgezeigt, dass er 
nicht gewillt sei, sich an die geltende Rechtsordnung zu halten. Die Rechtsver-
stösse stellten in ihrer Gesamtheit einen erheblichen und wiederholten Verstoss 
gegen die öffentliche Ordnung und Sicherheit der Schweiz dar, womit auch der 
Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. c AuG aufgrund der Missachtung von straf-
rechtlichen Vorschriften als erfüllt zu betrachten sei (Verwaltungsbeschwerdeent-
scheid Erw. 4.3.2).

2.3 Zudem spreche gemäss Regierungsrat auch die erhebliche Schuldenlast 
des Beschwerdeführers für das Vorliegen eines Widerrufsgrundes im Sinne von 
Art. 62 Abs. 1 lit. c AuG. So seien am 8. Mai 2018 gegen den Beschwerdeführer 
Verlustscheine in der Höhe von Fr. 185'254.85, Betreibungen in der Höhe von 
Fr. 745.85 sowie eine Konkursandrohung von Fr. 1'759.15 verzeichnet gewesen. 
Da die fälligen Beträge vorderhand gegenüber der öffentlichen Hand, der Kran-
kenkasse sowie Versicherungsgesellschaften geschuldet seien, liege darin eine 
Verletzung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Die Zunahme der Schulden 
zeuge davon, dass der Beschwerdeführer unbedacht und in verantwortungsloser 
Weise mit seinen finanziellen Mitteln umzugehen pflege. In mutwilliger Weise ha-
be der Beschwerdeführer - trotz bestehender Schuldenlast - die 
F.________ GmbH gegründet, weshalb die Schlussfolgerung des AFM, der Be-
schwerdeführer sei der Zahlungspflichten mutwillig nicht nachgekommen, nicht 
zu beanstanden und der Tatbestand des Verstosses gegen die öffentliche Si-
cherheit und Ordnung sei aus diesen Gründen als erfüllt zu betrachten (Verwal-
tungsbeschwerdeentscheid Erw. 4.4).

2.4 Der Regierungsrat erachtete schliesslich die getroffene Massnahme der 
Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung mit Wegweisung als verhältnis-
mässig und als mit den Verfahrensgarantien der Europäischen Menschenrechts-
konvention vereinbar (Verwaltungsbeschwerdeentscheid Erw. 5 ff.).

3. Der Beschwerdeführer rügt in seiner Verwaltungsgerichtsbeschwerde, der 
regierungsrätliche Beschluss sei in unrichtiger Rechtsanwendung, Ermessens-
überschreitung und Ermessensmissbrauch ergangen. Ausserdem habe der Re-
gierungsrat in seiner Entscheidfindung den rechtserheblichen Sachverhalt unrich-

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tig und unvollständig festgestellt (Beschwerde, Rz. 4), wobei er ebenso ausführt, 
der Regierungsrat gebe den Sachverhalt grundsätzlich korrekt wieder (Be-
schwerde, Rz. 6). 

3.1.1 So habe die Vorinstanz den Widerruf der Aufenthaltsbewilligung grundsätz-
lich auf Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG vom 16. Dezember 2005 geprüft, dabei aber 
ausser Acht gelassen, dass diese Tat bereits im Januar 2007 begangen worden 
sei, mithin also vor über 12 Jahren. Die Taten betreffend Waffengesetz stammten 
sogar von den Jahren 2004 und 2005. Die Vorinstanzen hätten die zusätzliche 
Prüfung der Voraussetzungen gemäss Art. 62 Abs. 1 lit. c AuG gemacht, weil sie 
sich nicht in verhältnismässiger Weise auf die Widerrufsgründe nach Art. 62 
Abs. 1 lit. b AuG hätten stützen können - und nicht bloss der Vollständigkeit hal-
ber (Beschwerde, Rz. 6 ff.).

3.1.2 Dabei hätten es die Vorinstanzen unterlassen, die einzelnen Straftaten ge-
nauer unter die Lupe zu nehmen und insbesondere die Entstehung oder die 
Gründe der Taten nicht untersucht. Für eine Verhältnismässigkeitsprüfung wäre 
dies nach Auffassung des Beschwerdeführers aber Voraussetzung gewesen 
(Beschwerde, Rz. 9 f.), denn bei Art. 62 Abs. 1 lit. c AuG handle es sich um den - 
im Vergleich zu lit. b - milderen Widerrufsgrund, weshalb nach dem Willen des 
Gesetzgebers besonders hochwertige Rechtsgüter betroffen sein müssten, was 
vorliegend nicht der Fall sei (Beschwerde, Rz. 11 ff.). Die einzelnen Straftat-
bestände seien zwar nicht zu verharmlosen, doch könne aus ihnen auch nicht 
geschlossen werden, der Beschwerdeführer lasse sich durch strafrechtliche 
Massnahme nicht beeindrucken und werde sich künftig nicht an die hier geltende 
Ordnung halten. Auch die innere oder äussere Sicherheit werde durch ihn nicht 
gefährdet. Zudem habe der Beschwerdeführer seine schwerste Straftat vor elf 
Jahren verübt und seither lägen mehrjährige Unterbrüche zwischen den einzel-
nen Straftaten. Die Straftat des Beschäftigens einer Ausländerin habe er in Un-
kenntnis des Verbots begangen und den Wettautomaten habe er im Auftrag sei-
nes Chefs aufgestellt, weshalb ihm dies nicht angelastet werden könne. Er habe 
lediglich die Einsprachefrist gegen den Strafbefehl verpasst. Ohnehin sei der 
Bussenbetrag ziemlich gering (Beschwerde, Rz. 14 ff.). 

Eine solch konkrete Prüfung der einzelnen Straftaten habe die Vorinstanz nicht 
durchgeführt. Die Prognose des künftigen Wohlverhaltens lege nahe, dass der 
Beschwerdeführer nicht mehr in relevanter Weise gegen die Rechtsordnung ver-
stossen werde, denn seine schwerste Straftat liege über elf Jahre zurück, wobei 
diese ohnehin nicht als Widerrufsgrund herangezogen werden dürfe. Er weist 
nochmals darauf hin, dass er die weiteren Straftaten jeweils nach mehrjährigen 
Unterbrüchen begangen habe. Damit soll gezeigt werden, dass der Beschwerde-

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führer kein notorischer Verbrecher sei und er insbesondere die Ausländerin in 
Unkenntnis der Rechtslage beschäftigt habe bzw. den Wettautomaten im Auftrag 
seines Chefs installiert habe. Zusammenfassend dürfe kein "schwerwiegender 
Verstoss" im Sinne von Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG angenommen werden (Be-
schwerde, Rz. 16).

3.1.3 Zu den Verlustscheinen führt der Beschwerdeführer aus, Gläubigerin der 
Verlustscheine in der Höhe von Fr. 155'515.95 sei fast ausschliesslich die Kran-
kenkassenversicherung G.________. Der Beschwerdeführer habe nicht bewusst 
Rechnungen willkürlich nicht bezahlt, er habe sich die Krankenkasse schlicht 
nicht leisten können. Die Verlustscheine der F.________ GmbH seien nicht dem 
Beschwerdeführer anzulasten, denn dieser habe versucht, das Geschäft zu ret-
ten. Ohnehin reiche die Summe der Verlustscheine nicht aus, um dem Be-
schwerdeführer einen schwerwiegenden Verstoss gegen die öffentliche Ordnung 
anzulasten (VG-Beschwerde, Rz. 20 f.). Erst recht habe der Beschwerdeführer 
nicht mutwillig gehandelt. Er sei schlicht nicht in der Lage gewesen, seinen finan-
ziellen Verpflichtungen nachzukommen. Immerhin habe er aber seiner Ex-Frau 
stets einen Unterhaltsbeitrag von Fr. 800.-- für die Tochter ausgerichtet, ehe sie 
dann im Dezember 2012 wieder zusammengekommen seien. Er habe keine 
Ausbildung abgeschlossen und stets auf der Baustelle gearbeitet, ehe er sich 
selbständig gemacht habe. Aufgrund eines Hirnschlags im Mai 2017 und einer 
anschliessenden Operation sei er lange krankgeschrieben gewesen, weshalb der 
Konkurs seiner F.________ GmbH nicht habe verhindert werden können. Er ha-
be sich sichtlich um ein regelmässiges Einkommen bemüht, sei aber leider ge-
scheitert. Von selbstverschuldeter Verschuldung könne keine Rede sein (Be-
schwerde, Rz. 22 ff.). 

3.1.4 Heute sei der Beschwerdeführer gewillt, seine Schulden zu bereinigen. 
Immerhin seien seit seinem Konkurs keine neuen dazugekommen. Die Schulden 
abbauen könne er aber nur, solange er in der Schweiz arbeitstätig sei. Seit dem 
1. Februar 2019 arbeite er als Aussendienstmitarbeiter der H.________ GmbH 
und erhalte einen Bruttolohn von Fr. 4'500.-- exkl. Spesen und allfälliger Provisi-
onen, welche den Lohn voraussichtlich signifikant erhöhen werden. Die Nichtver-
längerung der Aufenthaltsbewilligung sei allein aufgrund der Schulden unzulässig 
(Beschwerde, Rz. 26 ff.).

3.2.1 Hinsichtlich der Verhältnismässigkeitsprüfung bringt der Beschwerdeführer 
vor, die verfügte Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung mit Wegweisung 
stelle eine ungeeignete Massnahme dar, weil er nach erfolgter Wegweisung kei-
ne Möglichkeit mehr hätte, die Schulden gegenüber seinen Gläubigern zu tilgen. 

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Dabei habe er bewiesen, dass er gewillt und fähig sei, sich aus der Schuldenfalle 
zu befreien (Beschwerde, Rz. 29).

3.2.2 Der Beschwerdeführer wendet zudem ein, die Massnahme sei nicht erfor-
derlich, zumal er seit über zwölf Jahren keine erhebliche Straftat mehr begangen 
habe und die späteren Straftaten eher Kavaliersdelikte mit geringem Verschulden 
gewesen seien. Zudem sei der Beschwerdeführer gewillt, seine Schulden abzu-
bauen. Diese Faktoren hätten im Rahmen einer Prognose des zukünftigen Ver-
haltens in die Beurteilung einfliessen müssen. Es erscheine unwahrscheinlich, 
dass der Beschwerdeführer in absehbarer Zeit wieder mit sanktionierten Vor-
schriften in Konflikt geraten werde, zumal er sich bemühe, das Recht einzuhalten 
(Beschwerde, Rz. 34). Angesichts dieser positiven Prognose sei von einer Aus-
weisung abzusehen, eventualiter sei dem Beschwerdeführer der Widerruf der 
Aufenthaltsbewilligung erneut und letztmalig anzudrohen (Beschwerde, 
Rz. 35 ff.), zumal die letzte Verwarnung vor über vier Jahren erfolgt sei. Aufgrund 
dieser grossen Zeitspanne erscheine der verfügte Widerruf unverhältnismässig.

3.2.3 Hinsichtlich der Zumutbarkeit rügt der Beschwerdeführer, die Ausführungen 
des Regierungsrates (Verwaltungsbeschwerdeentscheid Erw. 5.3.2) hierzu seien 
viel zu kurz ausgefallen. Es sei zwar korrekt, dass der Beschwerdeführer bereits 
zwei Mal verwarnt worden sei, doch liege die letzte Verwarnung schon über vier 
Jahre zurück. Zudem handle es sich um geringfügige Delikte der untersten Stufe 
des Strafrechts und sein Verschulden sei als eher leicht einzustufen. Mithin habe 
er keine Gewaltdelikte ausgeübt, die eine Verletzung oder Gefährdung der kör-
perlichen, psychischen oder sexuellen Integrität eines Menschen zur Folge ge-
habt hätten (Beschwerde, Rz. 38 ff.).

3.3 Weiter wendet der Beschwerdeführer ein, eine Wiedereingliederung in Ser-
bien würde ihm schwerfallen, zumal er infolge Hirnschlags und Operation nicht in 
der Lage sei, schwere körperliche Arbeiten durchzuführen. Die einzigen berufli-
chen Tätigkeiten, die er in der Schweiz wahrgenommen habe, seien entweder 
auf dem Bau oder im Gastro-Bereich gewesen, wobei er nun für das eine zu ge-
brechlich und beim andern erfolglos sei. Vor allem aber fehlten ihm Kapital und 
Bezugspersonen für eine Eingliederung in Serbien. Entgegen der Ausführung 
des Regierungsrates habe er weder Kontakt zu seinen Cousins noch seien diese 
in der Lage, ihn zu unterstützen. Bloss weil er in Serbien geheiratet habe oder 
gelegentlich dort in die Ferien gefahren sei, heisse das nicht, dass er mit den 
dortigen Gepflogenheiten vertraut sei und sich dort eine Existenz aufbauen kön-
ne. Der Beschwerdeführer lebe seit dem 14. Altersjahr ununterbrochen in der 
Schweiz. Nur hier könne er das wirtschaftliche Fortkommen von sich und der 
Familie sichern. Zudem sei es der Partnerin des Beschwerdeführers unzumutbar, 

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nach Serbien zurückzuziehen, zumal sie sich dort keine Existenzgrundlage auf-
bauen könnten. Seine Ausweisung hätte deshalb die Trennung der Familie zur 
Folge, was schliesslich dazu führen würde, dass seine Partnerin und die Tochter 
Sozialhilfe beziehen müssten (Beschwerde, Rz. 42 ff.).

3.4 Mit Bezug auf Art. 8 Ziff. 1 Konvention zum Schutze der Menschrechte und 
Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) vom 4. November 1950 hält der Beschwerde-
führer fest, seine Familie und er seien von der Nichtverlängerung überrascht 
worden. Es könne von einer Familie nicht verlangt werden, das Familienleben 
mittels moderner Kommunikationsmittel und mit Kurzaufenthalten aufrechtzuer-
halten. Es könne nicht von einem Familienleben ausgegangen werden, wenn ein 
Vater seinem Kind zum Geburtstag nur per Video gratulieren könne. Es dürfte 
auch gerichtsnotorisch sein, dass Kurzaufenthalte nicht weiterhälfen. Ohnehin 
könnte sich die Familie keine Flüge nach Serbien leisten. Aus diesen Gründen 
sei Art. 8 Ziff. 1 EMRK klar verletzt und die Vorinstanz überschreite ihr Ermessen.

3.5 Im Sinne einer Würdigung der Verhältnismässigkeit kommt der Beschwer-
deführer zum Schluss, es bestehe eine positive Prognose bezüglich seines künf-
tigen Verhaltens. Abgesehen davon sei die Wegweisung aufgrund der geringfü-
gigen Schwere seiner Straftaten ausgeschlossen und nicht verhältnismässig. Zu-
dem sei er bestrebt, seine Schulden zurückzubezahlen, was er im Ausland nicht 
tun könnte. Eine Wegweisung sei auch seiner Familie nicht zuzumuten, zumal 
eine mildere Massnahme möglich sei. Als mildere Massnahme dränge sich eine 
letztmalige Verwarnung auf (Beschwerde, Rz. 51 f.).

4.1.1 Die Aufenthaltsbewilligung wird gemäss Art. 33 Abs. 1 AuG für Aufenthalte 
mit einer Dauer von mehr als einem Jahr erteilt. Sie wird für einen bestimmten 
Aufenthaltszweck erteilt und kann verlängert werden, wenn keine Widerrufsgrün-
de nach Art. 62 AuG vorliegen (Art. 33 Abs. 3 AuG), wobei die Widerrufsgründe 
analog auch für die Nichtverlängerung von Aufenthaltsbewilligungen massgeblich 
sind, weil grundsätzlich ein Anspruch auf das Fortbestehen dieser Bewilligung 
gegeben ist (BGE 135 II 1 Erw. 1.2.1; Marc Spescha, in: Spescha/Thür/Zünd/ 
Bolzli/Hruschka/de Weck [Hrsg.], OFK Migrationsrecht, 4. Aufl., Zürich 2015, N 1 
zu Art. 62 AuG). Ob die Rechtsfolge des Widerrufs an den erfüllten Tatbestand 
(vgl. Art. 62 AuG) zu knüpfen und somit die Bewilligung aufzuheben bzw. nicht zu 
verlängern ist, liegt im Entschliessungsermessen der Behörde und ist von ihr in 
einer Gesamtbetrachtung unter Würdigung sämtlicher Umstände zu entscheiden 
(Art. 96 Abs. 1 AuG; Urteil des BGer 2C_884/2016 vom 25.8.2017 Erw. 2.2 
m.w.Verw.).

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4.1.2 Die zuständige Behörde kann Bewilligungen und andere Verfügungen nach 
dem AuG unter anderem dann widerrufen, wenn die Ausländerin oder der Aus-
länder zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde oder gegen sie eine 
strafrechtliche Massnahme im Sinne der Artikel 59-61 oder 64 Schweizerisches 
Strafgesetzbuch [StGB; SR 311.0] vom 21.12.1937 angeordnet wurde (Art. 62 
Abs. 1 lit. b AuG). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung handelt es sich 
bei einer längerfristigen Freiheitsstrafe um eine Freiheitsstrafe "von mehr als ei-
nem Jahr" (statt vieler: BGE 135 II 377 Erw. 4.2; Urteile des BGer 2C_717/2013 
vom 5.9.2013 Erw. 2.1, 2C_24/2019 vom 17.1.2019 Erw. 2.1). Dabei dürfen meh-
rere kürzere Strafen nicht zusammengerechnet werden (BGE 137 II 297 
Erw. 2.3). Wird diese Grenze erreicht, spielt es keine Rolle, ob die Sanktion be-
dingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil des BGer 
2C_515/2009 vom 27.1.2010 Erw. 2.1). In jedem Fall muss aber die entspre-
chende Massnahme im Einzelfall im Lichte der weiteren Umstände wie der 
Schwere des Verschuldens, dem Grad der Integration bzw. die Dauer der bishe-
rigen Anwesenheit in der Schweiz sowie die dem Betroffenen und seiner Familie 
drohenden Nachteile als verhältnismässig erscheinen (BGE 135 II 377 Erw. 4.3).

4.1.3 Wird nach einer strafrechtlichen Verurteilung zu einer längerfristigen Frei-
heitsstrafe ausländerrechtlich aus Gründen der Verhältnismässigkeit zunächst 
nur eine Verwarnung (Art. 96 AuG) ausgesprochen, kann grundsätzlich im Falle 
weiterer, auch geringfügiger Delinquenz auf den vormalig gesetzten Widerrufs-
grund zurückgekommen und dieser zum Anlass genommen werden, eine aufent-
haltsbeendende Massnahme anzuordnen (Urteil des BGer 2C_884/2016 vom 
25.8.2017 Erw. 2.2 m.Verw. u.a. auf das Urteil des BGer 2C_536/2013 vom 
30.12.2013 Erw. 2.5.2 f. (=BGE 140 II 129; nicht publ.). Einschränkend hält das 
Bundesgericht aber fest, dass die strafrechtliche Verurteilung noch genügend Ak-
tualität aufweisen muss, um als Widerrufsgrund gelten zu können (Urteil des 
BGer 2C_884/2016 vom 25.8.2017 Erw. 2.2 m.Verw. auf das Urteil des BGer 
2C_447/2008 vom 24.2.2009 Erw. 3.2.1). Dabei sind die Umstände des Einzel-
falls zu berücksichtigen (Urteil des BGer 2C_884/2016 vom 25.8.2017 Erw. 2.2). 
Im Falle eines zur Niederlassung berechtigten Ausländers erachtete das Bun-
desgericht eine strafrechtliche Verurteilung zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe 
nicht mehr als ausreichende Grundlage, um einen 15 Jahre später verfügten Wi-
derruf der Niederlassungsbewilligung zu rechtfertigen (Urteil des BGer 
2C_884/2016 vom 25.8.2017 Erw. 2.3).

4.2.1 Nach Art. 62 Abs. 1 lit. c AuG kann eine Bewilligung oder andere Verfü-
gung nach diesem Gesetz widerrufen werden, wenn die Ausländerin oder der 
Ausländer erheblich oder wiederholt gegen die öffentliche Sicherheit und Ord-

12

nung der Schweiz oder im Ausland verstossen hat oder diese gefährdet oder die 
innere oder äussere Sicherheit gefährdet. 

4.2.2 Der Tatbestand wird in Art. 77a Verordnung über Zulassung, Aufenthalt 
und Erwerbstätigkeit (VZAE; SR 142.201) vom 24. Oktober 2007 konkretisiert. 
Demzufolge liegt eine Nichtbeachtung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung 
unter anderem vor, wenn die betroffene Person gesetzliche Vorschriften und 
behördliche Verfügungen missachtet (Art. 77a Abs. 1 lit. a VZAE) oder öffentlich-
rechtliche oder privatrechtliche Verpflichtungen mutwillig nicht erfüllt (lit. b). 
Gemäss Art. 77a Abs. 2 VZAE liegt eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit 
und Ordnung vor, wenn konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass der Auf-
enthalt der betroffenen Person in der Schweiz mit erheblicher Wahrscheinlichkeit 
zu einer Nichtbeachtung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung führt. Nach 
herrschender Lehre und Rechtsprechung setzt Mutwilligkeit ein von Absicht oder 
Böswilligkeit getragenes Verhalten voraus, welches dann nicht gegeben ist, wenn 
dem Verhalten primär kognitives Unvermögen zugrunde liegt (Spescha, OFK-
Migrationsrecht, N 7 Zu Art. 62 AuG). Insgesamt soll die Bewilligung gestützt auf 
Art. 62 Abs. 1 lit. c AuG nur widerrufen oder nicht mehr verlängert werden, wenn 
die aufenthaltsbeendende Massnahme nach den gesamten Umständen verhält-
nismässig erscheint. Dabei gilt es, unnötige Härten zu vermeiden. Bei der ent-
sprechenden Interessenabwägung sind insbesondere die Schwere des Fehlver-
haltens des Ausländers, die Dauer seiner Anwesenheit in der Schweiz und die 
ihm und seiner Familie drohenden Nachteile zu berücksichtigen sowie die Qua-
lität der sozialen, kulturellen und familiären Beziehungen sowohl zum Gast- wie 
zum Heimatstaat (vgl. BGE 130 II 176 Erw. 4.4.2). Es sind dabei immer die ge-
samten Umstände des Einzelfalls in die Beurteilung miteinzubeziehen (BGE 130 
II 176 Erw. 4.4.2; Urteil des BGer 2C_789/2017 vom 7.3.2018 Erw. 3). 

4.2.3 Zu den Verletzungen privatrechtlicher Verpflichtungen zählt mitunter auch 
das Anhäufen von Schulden, welche durch schuldhaftes Verhalten entstanden 
sind. Das Nichterfüllen der Zahlungspflichten muss selbstverschuldet und qualifi-
ziert vorwerfbar sein; erforderlich ist ein erheblicher Ordnungsverstoss, der aber 
auch in einer qualifizierten Leichtfertigkeit liegen kann. Neben der Höhe der 
Schulden und der Anwesenheitsdauer des pflichtvergessenen Schuldners ist 
entscheidend, ob und inwiefern dieser sich bemüht hat, seine Verbindlichkeiten 
abzubauen und mit den Gläubigern nach einer Lösung zu suchen. Dies gilt ins-
besondere dann, wenn u.a. aufgrund der Schuldenwirtschaft bereits eine auslän-
derrechtliche Verwarnung ausgesprochen wurde. Sind solche Bemühungen dar-
getan, liegt die Wegweisung der ausländischen Person nicht im Interesse der 
vorhandenen Gläubiger, da der Schuldenabbau dadurch kompromittiert würde. 

13

Ferner ist im Rahmen der Interessenabwägung zu berücksichtigen, dass das öf-
fentliche Interesse an der Wegweisung ausländischer Personen, welche einzig 
dem Schutz potentieller Gläubiger dient, von geringerem Gewicht erscheint als 
an der Wegweisung straffälliger oder dauernd sozialhilfeabhängiger Personen. 
Eine durch Schicksalsschläge bedingte Nichterfüllung öffentlich-rechtlicher oder 
privatrechtlicher Verpflichtungen gilt nicht als mutwillig im Sinne von Art. 77a 
Abs. 1 lit. b VZAE. Die Mutwilligkeit setzt vielmehr ein von Absicht, Böswilligkeit 
oder qualifizierter Fahrlässigkeit getragenes Verhalten voraus (Urteil des BGer 
2C_789/2017 vom 7.3.2018 Erw. 3.3.1; 2C_724/2018 vom 24.6.2019 Erw. 3.1 f.; 
vgl. Spescha, OFK-Migrationsrecht, N. 7 zu Art. 62 AuG).

4.3. Eine in Anwendung von Art. 62 Abs. 1 lit. b und/oder lit. c AuG angeordnete 
Massnahme muss bei sorgfältiger Anwendung des Ermessens durch die Verwal-
tungsbehörde verhältnismässig sein und auf einer fairen Interessenabwägung 
beruhen. Dabei sind die individuellen Interessen an der Erteilung bzw. am Erhalt 
des Anwesenheitsrechts und die öffentlichen Interessen an dessen Verweige-
rung sorgfältig gegeneinander abzuwägen (vgl. BGE 142 II 35 Erw. 6.1). Zu 
berücksichtigen sind namentlich die Schwere des Delikts und des Verschuldens 
des Betroffenen, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten des Aus-
länders während diesem, der Grad seiner Integration bzw. die Dauer der bisheri-
gen Anwesenheit sowie allgemein die ihm und seiner Familie drohenden Nach-
teile (BGE 135 II 377 Erw. 4.3); von Bedeutung ist zudem die Qualität der sozia-
len, kulturellen und familiären Beziehungen zum Gast- wie zum Heimatstaat. 
Keines dieser Elemente ist für sich allein ausschlaggebend; erforderlich ist eine 
Würdigung der gesamten Umstände im Einzelfall (vgl. Urteile des BGer 
2C_314/2018 vom 10.1.2019 Erw. 3.2.1; 2C_410/2018 vom 7.9.2018 Erw. 4.2). 

5.1 Zu prüfen ist vorerst, ob die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung 
und die Wegweisung gestützt auf Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG zu Recht erfolgte.

5.1.1 Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, seine Straftaten seien in strafrecht-
licher Hinsicht genauer zu betrachten (Beschwerde, Rz. 10), schlägt er fehl. Im 
migrationsrechtlichen Verfahren ist nämlich nicht das strafrechtliche, sondern das 
migrationsrechtliche Verschulden zu beurteilen. Dieses knüpft an die durch das 
Strafgericht ausgesprochene Strafe an, um mit Blick auf die Gewichtung der öf-
fentlichen Fernhalteinteressen das migrationsrechtliche Verschulden des betrof-
fenen Ausländers festzustellen (Urteil des BGer 2C_220/2018 vom 21.12.2018 
Erw. 3.4 m.w.Verw.). Aus diesem Grund können die vom Beschwerdeführer ver-
langten Prüfungen der Straftaten (vgl. Beschwerde, Rz. 9 ff.) im migrationsrecht-
lichen Verfahren nicht nachgeholt werden. Es ist nicht Sache der Verwaltungs-
behörden, im ausländerrechtlichen Verfahren die Rechtmässigkeit von Strafbe-

14

fehlen und Strafurteilen zu überprüfen. Nach dem Grundsatz von Treu und Glau-
ben hätte der Betroffene allfällige Verteidigungsrechte vielmehr im Strafverfahren 
vorbringen und dort die nötigen Rechtsmittel ergreifen müssen (Urteil des 
BGer 2C_939/2017 vom 21.12.2018 Erw. 5.2 m.w.Verw.).

5.1.2 Der Beschwerdeführer wurde am 27. November 2008 vom Strafgericht 
Schwyz zu einer Freiheitsstrafe von 17 Monaten und einer Busse von Fr. 500.-- 
verurteilt (Ingress Bst. B). Damit ist grundsätzlich der Widerrufsgrund nach 
Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG gegeben.

5.1.3 Die Verurteilung führte indes nicht zu einem Widerruf der Aufenthaltsbewil-
ligung. Hingegen wurde der Beschwerdeführer am 7. April 2011 aufgrund dieser 
Verurteilung sowie weiterer Delikte und Schuldenwirtschaft verwarnt (Ingress 
Bst. C). 

5.1.4 Die Tatsache, dass der Beschwerdeführer nach der strafrechtlichen Verur-
teilung zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe ausländerrechtlich aus Gründen 
der Verhältnismässigkeit zunächst nur verwarnt wurde, schliesst nicht aus, dass 
aufgrund weiterer, auch geringfügiger, Delinquenz auf den vormalig gesetzten 
Widerrufsgrund zurückgekommen und dieser zum Anlass genommen wird, eine 
aufenthaltsbeendende Massnahme anzuordnen (Urteile BGer 2C_884/2016 
vom 25.8.2017 Erw. 2.2; 2C 536/2013 vom 30.12.2013 Erw. 2.5.2). Um als Wi-
derrufsgrund gelten zu können, hat die strafrechtliche Verurteilung jedoch noch 
genügend aktuell zu sein (vgl. oben Erw. 4.1.3).

Die dem Urteil vom 27. November 2008 zugrundeliegenden Straftaten beging der 
Beschwerdeführer im Januar 2007 (qualifizierte Widerhandlung gegen das 
BetmG) sowie 2004/2005 (Widerhandlungen gegen das Waffengesetz sowie 
Hehlerei). Im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung des AFM vom 
24. Mai 2018 lag die Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von über einem Jahr 
rund 10 Jahre, die Straftaten selbst rund 11 bzw. 14 Jahre zurück. Weder die 
Straftaten noch insbesondere die Verurteilung liegen damit derart lange zurück, 
dass ihnen die Aktualität für die Berücksichtigung bei der Prüfung ausländer-
rechtlicher Massnahmen klarerweise abgesprochen werden müsste (vgl. oben 
Erw. 4.1.3). Dabei gilt es namentlich zu beachten, dass das vom Beschwerdefüh-
rer begangene Verbrechen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das für sich al-
leine eine Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr nach sich zieht (Art. 19 
Abs. 2 BetmG; altArt.19 Ziff. 2 BetmG) und eine Anlasstat gemäss Art. 121 
Abs. 3 BV darstellt (vgl. BGE 139 I 31 Erw. 2.3.2; neu Art. 66a Abs. 1 lit. o StGB), 
erst 11 Jahre zurücklag.

15

5.1.5 Da die Verurteilung zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe noch aktuell war, 
durfte sie als Grund der Nichtverlängerung herangezogen werden, nachdem sich 
der Beschwerdeführer trotz zwei Verwarnungen weiterhin nicht ordnungsgemäss 
verhielt. Was der Beschwerdeführer gegen die Beurteilung seines Verhaltens 
nach der Verwarnung vorträgt, ist nicht zu hören.

5.1.6 2011 wurde der Beschwerdeführer verwarnt. Es wurde ihm der Bewilli-
gungswiderruf und die Wegweisung angedroht für den Fall, dass er sich nicht an 
die hiesige Rechtsordnung halte und die Sanierung seiner Schulden nicht zügig 
an die Hand nehme (Vi-act. II-01/515). Bereits bei der Überprüfung 2014 musste 
das AfM feststellen, dass der Beschwerdeführer erneut zweifach bestraft werden 
musste. Auch wenn beide Male nicht höherrangige Rechtsgüter gefährdet waren, 
erhellt aus den Bestrafungen doch eine Gleichgültigkeit des Beschwerdeführers 
gegenüber der hiesigen Rechtsordnung. Dass die Ausländerin, die er ohne Be-
willigung beschäftigte, nur probehalber arbeitete, ist eine Schutzbehauptung; auf 
jeden Fall unterliess er es offenkundig, sich nach den Bedingungen zu erkundi-
gen; und dass der Einsatz nur kurze Zeit dauerte hängt nicht zuletzt damit zu-
sammen, dass die Polizei die Anstellung beendete (Vi-act. II-01/545). Zudem fuhr 
er Auto im vollen Wissen, dass er keinen Personenwagen führen darf; dass es 
sich dabei um den Wagen seiner Partnerin handelte, macht die Tat nicht leichter. 
Zu Gunsten des Beschwerdeführers konnte das AFM immerhin vermerken, dass 
er Schulden abbaute, auch wenn zwischenzeitlich schon wieder neue Betreibun-
gen und Verlustscheine dazukamen (Vi-act. II-01/585). 

Trotz dieses Verhaltens verzichtete das AfM 2014 zu Gunsten des Beschwerde-
führers erneut auf die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Anstelle 
wurde er ein zweites Mal verwarnt; es wurde von ihm ausdrücklich erwartet, dass 
er sich künftig an die hiesige Rechtsordnung hält, die Gesetze respektiert und 
seine Schulden abbaut (Vi-act. II-01/583).

Im Rahmen der Prüfung der Bewilligungsverlängerung 2017 musste das AfM 
feststellen, dass gegen den Beschwerdeführer am 1. Mai 2017 ein weiterer 
Strafbefehl erging, der unangefochten blieb. Aufgrund der jüngsten Betreibungs-
registerauszüge (Vi-act. II-01/723 - 731) stellte das AfM sodann zu Recht fest, 
dass die vom Beschwerdeführer geforderte Schuldensanierung nicht erfolgt ist, 
sondern im Gegenteil massiv neue Schulden angehäuft wurden. In seinen Stel-
lungnahmen begründet der Beschwerdeführer dies nicht weiter. Er verweist ins-
besondere auch nicht auf irgendwelche Bemühungen zum Schuldenabbau und 
er erklärt auch nicht, weshalb ihm eine Schuldensanierung nicht möglich gewe-
sen sein soll. Sowohl im Privaten wie auch im Geschäftlichen muss sich der Be-
schwerdeführer anhaltende Schuldenwirtschaft vorwerfen lassen, obwohl beide 

16

gegen ihn ausgesprochenen Verwarnungen von ihm explizit auch die Schulden-
tilgung verlangt haben. Bei Verlustscheinen von weit über Fr. 100'000.-- kann 
keinesfalls von Geringfügigkeit gesprochen werden. Auch bei den jüngsten Be-
teuerungen, Schulden abbauen zu wollen, bleibt es bei der blossen Ansage. We-
der zeigt er getätigte Bemühungen auf, noch weist er einen Sanierungsplan oder 
Anstrengungen hierzu vor. Das blosse Vorlegen eines Arbeitsvertrages vermag 
eine Schuldensanierung nicht zu belegen (vgl. das Urteil des BGer 2C_724/2018 
vom 24.6.2019 Erw. 4.2.5). 

5.1.7 Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass es nicht zu beanstan-
den ist, wenn der Regierungsrat die Nichtverlängerung der Bewilligung gestützt 
auf den Widerrufsgrund gemäss Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG als rechtens betrachtet 
hat, nachdem sich der Beschwerdeführer nach der noch aktuellen Verurteilung 
zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe und trotz zweifacher Androhung der Nicht-
verlängerung weitere Delikte sowie weitere Verschuldung zu Schulden kommen 
liess.

5.1.8 Da die Nichtverlängerung zu Recht gestützt auf Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG er-
folgt ist und der Regierungsrat die Voraussetzungen der Nichtverlängerung ge-
stützt auf Art. 62 Abs. 1 lit. c AuG nur "der Vollständigkeit halber" geprüft hat, 
wird auf Weiterungen hierzu verzichtet (vgl. immerhin obige Ausführungen zum 
Fehlverhalten des Beschwerdeführers nach der ersten Verwarnung von 2011, 
Erw. 5.1.6). 

5.3 Die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung muss 
verhältnismässig sein (Art. 96 AuG; Art. 8 Ziff. 2 EMRK) und auf einer fairen 
Interessenabwägung beruhen (vgl. oben Erw. 4.3). 

5.3.1 Das öffentliche Interesse an der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilli-
gung muss vorliegend als gewichtig bezeichnet werden. Allein das migrations-
rechtliche Verschulden aufgrund der Verurteilung zu einer längerdauernden Frei-
heitsstrafe u.a. wegen qualifizierter Drogendelikte wiegt schwer. Es führte dies 
vorerst nur zu einer Verwarnung. Diese Chance nutzte der Beschwerdeführer 
nicht. Auch wenn die weiteren Delikte keine höheren Rechtsgüter betrafen, so 
zeugen sie dennoch von einer gewissen Nonchalance des Beschwerdeführers 
gegenüber der hiesigen Rechtsordnung. Dies gilt erst recht, nachdem der Be-
schwerdeführer auch die zweite ausgesprochene Verwarnung nicht als Chance 
nutzte. Dabei fällt insbesondere auch ins Gewicht, dass die anfänglichen 
Bemühungen zur Schuldentilgung nicht lange anhielten. Namentlich nach der 
zweiten Verwarnung, kam der Beschwerdeführer nicht nur der Aufforderung nach 
Schuldentilgung nicht nach, sondern er betrieb gar in vermehrtem Stile Schul-

17

denwirtschaft. Mit der Vorinstanz ist zu erkennen, dass die zwei ausgesproche-
nen Verwarnungen ihr Ziel offensichtlich nicht erreicht haben und ohne nachhal-
tige Wirkung blieben. 

Soweit der Beschwerdeführer unter Bezugnahme auf die Kommentierungen zu 
Art. 63 AuG und das Urteil des BGer 2C_934/2011 vorbringt, die durch ihn be-
gangenen Verstösse seien nicht "schwerwiegend" (Beschwerde Erw. 41), so ist 
nochmals darauf hinzuweisen, dass die Nichtverlängerung vorliegend gestützt 
auf Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG erfolgt und Art. 62 AuG im Gegensatz zu Art. 63 
Abs. 1 lit. b AuG gerade keine "schwerwiegenden" Verstösse voraussetzt. Aus-
serdem wird nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung die Eingriffsschwelle 
nach einer ausgesprochenen Verwarnung herabgesetzt (Urteile des BGer 
2C_159/2016 vom 26.9.2016 Erw. 3.3, 2C_526/2015 vom 15.11.2015 Erw. 4.6).

5.3.2 Dem öffentlichen Interesse an der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewil-
ligung sind die privaten Interessen des Beschwerdeführers gegenüberzustellen. 

Der Beschwerdeführer ist im Alter von 12 Jahren erstmals in die Schweiz einge-
reist und er hält sich seit seiner erneuten Einreise im Alter von 14 Jahren (abge-
sehen von einem 2-3-monatigen Kriegsaufenthalt 1999 im Kosovo; Vi-act. II-
01/216) ununterbrochen in der Schweiz auf (Ingress Bst. Bst. A). Nach eigenen 
Angaben wohnt er mit seiner Partnerin, welche auch seine Ex-Frau ist, und der 
mittlerweile volljährigen Tochter zusammen. 

Soweit der Regierungsrat infolge der wiederholten Delinquenz und der hohen 
Schuldenlast nicht von einer gelungenen Integration des Beschwerdeführers in 
der Schweiz ausgeht (Verwaltungsbeschwerdeentscheid Erw. 5.3.4), ist dies 
nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer absolvierte keine berufliche Ausbil-
dung. Hilfsarbeitertätigkeiten im Gartenbau, auf dem Bau und der Industrie hat er 
aufgegeben. Sein Einstieg in die Selbständigkeit in der Gastronomie endete mit 
dem Konkurs seiner Gesellschaft (sie wurde in Anwendung von Art 155 Handels-
registerverordnung [HRegV; SR 221.411] vom 17.10.2007 am ________ von 
Amtes wegen gelöscht; SHAB Nr. 01_____ vom _____2018). Zur neuen Tätig-
keit als "Promoter Aussendienst" liegt nur ein Arbeitsvertrag vor; eine erfolgreiche 
berufliche Integration belegt dieser nicht. Seine Ausführungen, er sei gesell-
schaftlich gut integriert, vermag er mit keinen Belegen zu untermauern. Die Tat-
sache allein, dass er der schweizerischen Mundart mächtig ist, vermag keine ge-
lungene Integration zu belegen. Zu seinen Gunsten zu vermerken ist, dass ein 
Grossteil seiner engeren Verwandtschaft (namentlich die Eltern und Geschwister) 
in der Schweiz lebt.

Der Beschwerdeführer bringt vor, er habe in Serbien keine Bezugspersonen und 
er sei mit den örtlichen Gepflogenheiten nicht vertraut. Dem ist entgegenzuhal-

18

ten, dass nach wie vor Verwandte des Beschwerdeführers auch in Serbien leben. 
Der Kontakt zu diesen ist nicht gänzlich abgebrochen. Auch wenn von ihnen eine 
langanhaltende finanzielle Unterstützung nicht erwartet werden kann, so dürften 
diese mithin bereit sein, ihm zumindest anfänglich unterstützend zur Seite zu 
stehen, bis er sich eingelebt hat. Zudem kann ein Bezug des Beschwerdeführers 
zu seiner Heimat nicht in Abrede gestellt werden, zumal er seine heutige Partne-
rin bzw. Ex-Frau in Serbien geheiratet hatte. Die Ferienaufenthalte sowie die 
Hochzeit lassen den Schluss zu, dass der Beschwerdeführer weiterhin über Be-
zugspersonen oder eine enge Bindung zu seiner Heimat verfügt. Zudem ver-
brachte der Beschwerdeführer die ersten 14 Jahre seines Lebens und damit eine 
wichtige Periode seiner Schulzeit und Kindheit in Serbien. Gemäss Betriebskon-
zept des F.________ Clubs, der vom Beschwerdeführer gegründet und betrieben 
wurde, war es das Ziel des Clubs, Musiker und Sänger traditioneller und moder-
ner Musik aus dem albanischen Raum anzubieten und Einblick in die albanische 
Musikszene zu bieten; namentlich Migranten aus dem gesamten Balkan seien an 
dieser Unterhaltung interessiert (vgl. Vi-act. II-01/639). Auch diese Betätigung 
lässt den Schluss zu, dass der Beschwerdeführer weiterhin Kontakt mit seiner 
Heimat pflegt und sie ihm vertraut ist. Es ist deshalb davon auszugehen, dass er 
mit den örtlichen Gepflogenheiten noch vertraut und der Sprache mächtig oder 
zumindest in der Lage ist, diese in kurzer Zeit wieder zu erlernen.

Weiter führt der Beschwerdeführer aus, es sei ihm nicht möglich, in Serbien er-
folgreich eine wirtschaftliche Existenz aufzubauen, zumal er nicht in der Lage sei, 
schwere körperliche Arbeiten auszuführen und ansonsten nur (erfolglose) Erfah-
rungen im Gastro-Bereich aufweisen könne (Beschwerde, Rz. 42 f.). Einen 
Nachweis für die Unmöglichkeit zur Erbringung schwerer körperlicher Arbeit lie-
fert der Beschwerdeführer jedoch nicht. Ohnehin gibt es auch mittelschwere oder 
gar leichte körperliche Arbeiten, zu denen der Beschwerdeführer durchaus in der 
Lage ist. Insbesondere ist nicht einzusehen, weshalb der Beschwerdeführer eine 
vergleichbare Tätigkeit, wie ihm in der Schweiz angeboten wurde (vgl. Bf-act. 4), 
nicht auch in seinem Herkunftsland wahrnehmen könnte, zumal ihm diese Arbeit 
angeboten wurde, obwohl er - nach eigenen Angaben - nie einen Beruf erlernt 
hat (vgl. Beschwerde, Rz. 23). Zudem kann nicht von einer gelungenen berufli-
chen Integration in der Schweiz gesprochen werden, auch wenn der Beschwer-
deführer per 1. Februar 2019 einen neuen Arbeitsvertrag unterzeichnen konnte. 
Inwiefern ihm als "Promoter Aussendienst" in einer neuen Branche Erfolg be-
schieden ist, kann letztlich offenbleiben. Ein solcher Neuanfang in einem für den 
Beschwerdeführer neuen Berufsfeld ist auf jeden Fall auch in der Heimat mög-
lich. Eine erfolgreiche Tätigkeit in der Schweiz wird durch die Wegweisung nicht 
beendet.

19

Auch bezüglich der Feststellungen zum Gesundheitszustand des Beschwerde-
führers kann in den Ausführungen der Vorinstanz keine unrichtige Sachverhalts-
feststellung erkannt werden. So bleibt der Beschwerdeführer diesbezüglich un-
bestimmt und er trägt in der Beschwerdeschrift auch nichts Konkretes vor. In je-
dem Fall kann ausgeschlossen werden, dass die Rückkehr nach Serbien zu ei-
ner raschen und lebensgefährlichen Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes 
führen würde (vgl. BGE 137 II 305 Erw. 4.3).

Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, im Falle seiner Wegweisung würden sei-
ne Partnerin und Tochter von der Sozialhilfe abhängig, ist entgegenzuhalten, 
dass er nach eigenen Angaben während langer Zeit arbeitsunfähig war 
(vgl. Erw. 2.1.3; Beschwerde, Rz. 23), ohne dass seine Partnerin und die Tochter 
Sozialhilfe beziehen mussten. Der Beschwerdeführer weist denn auch nicht aus, 
in welchem Umfang er die beiden in der Vergangenheit unterstützt hat (abgese-
hen von den Fr. 800.-- an Unterhaltszahlungen für seine Tochter, die er bisweilen 
bezahlte) und was durch die Wegweisung wegfallen würde. Zudem ist die Toch-
ter zwischenzeitlich volljährig. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern er 
für seine Tochter überhaupt noch unterstützungspflichtig ist oder sie finanziell 
von ihm abhängig ist. Mit der Partnerin ist der Beschwerdeführer nicht verheira-
tet; es handelt sich um ein Konkubinat. Auch diesbezüglich zeigt der Beschwer-
deführer nicht auf, dass er ihr gegenüber unterstützungspflichtig ist, dass er 
überhaupt Unterstützung leistet.  

Soweit sich der Beschwerdeführer auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK beruft, kann der Vor-
instanz weder unrichtige Rechtsanwendung noch unrichtige Sachverhaltsfeststel-
lung vorgeworfen werden. Der Familienschutz nach Art. 8 Ziff. 1 EMRK gilt nicht 
absolut. Ein Eingriff in das geschützte Familienleben ist statthaft, wenn er gesetz-
lich vorgesehen ist und eine Massnahme darstellt, die in einer demokratischen 
Gesellschaft für die nationale Sicherheit, die öffentliche Ordnung, das wirtschaft-
liche Wohl des Landes, zur Aufrechterhaltung der Ordnung, zur Verhütung von 
Straftaten, zum Schutz der Gesundheit oder der Moral oder zum Schutz der 
Rechte und Freiheiten anderer (Art. 8 Ziff. 2 EMRK; Urteil des 
BGer 2C_846/2018 vom 26.3.2019 Erw. 3.2). Zum geschützten Familienkreis 
gehört in erster Linie die Kernfamilie, d.h. die Gemeinschaft der Ehegatten mit ih-
ren minderjährigen Kindern (BGE 144 II 1 Erw. 6.1; BGE 137 I 113 Erw. 6.1 
S. 118; BGE 135 I 143 Erw. 1.3.2 S. 146 mit Hinweisen). Ggfs. kann die Bezie-
hung von Konkubinatspaaren den Schutz durch Art. 8 EMRK geniessen, wenn 
die Beziehung ihrer Natur nach einer Familiengemeinschaft ähnelt. Ein wichtiges 
Element für die Beurteilung besteht allerdings darin, ob rechtliche Gründe vorlie-
gen, welche eine Eheschliessung verunmöglichen (vgl. BGE 144 I 266 Erw. 2.4). 
Vorliegend sind keine Gründe ersichtlich und werden keine Gründe geltend ge-

20

macht, dass eine Eheschliessung des Beschwerdeführers mit seiner Ex-Frau 
nicht möglich wäre. Die volljährige Tochter zählt so oder anders nicht mehr zur 
Kernfamilie (dass trotz Volljährigkeit eine relevante affektive und wirtschaftliche 
enge Beziehung zwischen Tochter und Vater besteht, wird nicht geltend ge-
macht). So hat der Regierungsrat zu Recht festgestellt, dass sich der Beschwer-
deführer bzw. die Ex-Frau bzw. Partnerin und die volljährige Tochter des Be-
schwerdeführers nicht auf Art. 8 EMRK berufen können (Urteil des 
BGer 2A.235/2002 vom 17.10.2002 Erw. 3.4). Mithin ist nicht zu beanstanden, 
dass der Regierungsrat in der Lebensgemeinschaft des Beschwerdeführers mit 
seiner Ex-Frau und der volljährigen Tochter keinen Anwendungsfall von 
Art. 8 EMRK erkennt. Ferner sind sowohl die Ex-Frau als auch die volljährige 
Tochter niederlassungsberechtigt, weshalb ihr Migrationsstatus nicht von jenem 
des Beschwerdeführers abhängt. Beide haben einen gefestigten, vom Be-
schwerdeführer unabhängigen Aufenthaltsstatus in der Schweiz. Die Beziehung 
kann über die Grenze hinweg aufrechterhalten werden zum einen mithilfe mo-
derner Kommunikationsmitteln (vgl. Urteil des BGer 2C_412/2015 vom 18.7.2016 
Erw. 5) und zum andern durch gegenseitige Besuche, die durch die Massnahme 
nicht ausgeschlossen sind. 

5.3.3 Der Regierungsrat hat in korrekter Weise eine umfassende Interessenab-
wägung vorgenommen, indem er die Schwere der begangenen Delikte, die seit 
den Taten vergangene Zeit, das Verhalten des Beschwerdeführers und die Aus-
wirkungen auf diesen und die familiäre Situation in ihrem Beschwerdeentscheid 
beleuchtet hat. Angesichts der Tatsache, dass der Beschwerdeführer zu einer 
längerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde und er trotz zweimaliger Verwar-
nung weitere Verstösse gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung beging und 
bislang kaum Anstalten zeigte, seine Schuldensituation zu verbessern, überwiegt 
das öffentliche Interesse am Vollzug der wegweisenden Massnahme das private 
Interessen des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz. Da er zudem be-
reits zwei Verwarnungen erhielt, ohne dass diese nachhaltige Wirkung gezeigt 
hätten, und die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung verhältnismässig 
ist, bleibt kein Raum für eine weitere (dritte) Verwarnung als mildere Massnahme. 
Der entsprechende Eventualantrag ist abzuweisen. 

6. Im Ergebnis ist die angeordnete und bestätigte Nichtverlängerung der Auf-
enthaltsbewilligung und die Wegweisung nicht zu beanstanden. Die Beschwerde 
erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen.

7. Diesem Verfahrensausgang entsprechend hat der Beschwerdeführer die 
Kosten des verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahrens in der Höhe von 

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Fr. 1'500.-- zu tragen (§ 72 Verwaltungsrechtspflegegesetz [VRP; SRSZ 234.110] 
vom 6.6.1974). Eine Parteientschädigung ist nicht auszurichten (§ 74 VRP).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 1'500.-- festgesetzt und dem Beschwerdeführer auferlegt. 
Nachdem er einen Kostenvorschuss in gleicher Höhe geleistet hat, ist die 
Rechnung ausgeglichen.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- den Regierungsrat des Kantons Schwyz (EB)
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB)
- das kantonale Amt für Migration (EB)
- und das Staatssekretariat für Migration, SEM, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 25. Juli 2019

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der a.o. Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 6. August 2019

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