# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e151644b-061c-5c4c-be73-9fe529fe6bcb
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-10-13
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 13.10.2020 ZK1 2020 4
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2020-4_2020-10-13.html

## Full Text

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\n       	Kantonsgericht Schwyz

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\n   Urteil vom 13. Oktober 2020
\n   ZK1 2020 4
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\n      	Mitwirkend

\n      	Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann,
Kantonsrichter Pius Schuler, Josef Reichlin,
lic. iur. Jeannette Soro und Clara Betschart,
Gerichtsschreiber lic. iur. Claude Brüesch.

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\n      	In Sachen

\n      	A.________,
Beklagte und Berufungsführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,
 
gegen
 
1. C.________,
2. D.________,
3. E.________,
4. F.________,
5. G.________,
6. H.________,
Kläger und Berufungsgegner,
vertreten durch Rechtsanwalt I.________,

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\n      	betreffend

\n      	Anfechtungsklage

\n     \n    \n   \n   (Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts Schwyz vom 11. Dezember 2019, ZEO 2018 71);-
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\n   hat die 1. Zivilkammer,
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\n   nachdem sich ergeben: 
\n   A. a) Mit öffentlich beurkundetem Kaufvertrag vom 19. Mai 1998 übertrug J.________ seinem Sohn O.________ ein Wohnhaus mit Stall (GB xx) und eine Scheune (GB yy) zu Eigentum (Vi-KB 7). 
\n   Am ________ verstarb J.________. Als Erben hinterliess er sechs Söhne und eine Tochter. Gemäss Todesfallinventaraufnahme vom 8. August 2007 hinterliess der Erblasser Aktiven von Fr. 31'997.00 und Passiven von Fr. 13'640.00 sowie Todesfallkosten von ca. Fr. 20'000.00.
\n   Mit Schreiben vom 29. Februar 2008 teilten die Kläger O.________ mit, dass die am 19. Mai 1998 erfolgte Übertragung der Grundstücke GB xx und GB yy gemischte Schenkungen darstellen würden und er diese im Nachlass seines Vaters auszugleichen haben werde (Vi-KB 8).
\n   b) Am 18. Juli 2008 stellten die Kläger beim Vermittleramt Sattel gegen O.________ ein Sühnebegehren betreffend Erbteilung/Herab­setzung 
\n    (Vi-KB 10), worauf O.________ am 18. September 2008 die Hälfte des Grundeigentums an den Grundstücken GB xx und GB yy an seine Ehefrau A.________ (Beklagte) übertrug (Vi-KB 5). Daher ordnete der Einzelrichter am Bezirksgericht Schwyz auf Gesuch der Kläger vom 27. August 2009 mit Verfügung vom 31. August 2009 superprovisorisch eine Grundbuchsperre über die Grundstücke GB xx und GB yy an (Vi-KB 22). Der Einzelrichter hiess die dagegen vom Beklagten am 9. September 2009 erhobene Einsprache mit Verfügung vom 12. Januar 2010 gut und wies das Grundbuchamt Goldau an, die vorgenommene Anmerkung der Grundbuchsperre wieder zu löschen 
\n    (Vi-KB 23). Am 2. Juli 2010 übertrug O.________ die zweiten Hälften der Grundstücke GB xx und GB yy an die Beklagte (Vi-KB 6).
\n   Nachdem die Kläger gegen ihren Bruder O.________ am 21. November 2008 beim Bezirksgericht Schwyz Klage betreffend Herabsetzung/Aus­gleichung, Erbteilung einreichten und das Bezirksgericht Schwyz am 6. Juli 2011 das Urteil fällte, stellte das Kantonsgericht im zweiten Rechtsgang mit Urteil 
\n    ZK1 2013 33 vom 9. Juni 2015 insbesondere fest, dass O.________ jedem der sechs übrigen Erben (den Klägern des vorliegenden Verfahrens) je Fr. 68‘005.45 auszubezahlen habe (Vi-KB 3, S. 2, 6 f. und 57 f.). Die von O.________ am 17. August 2015 gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde wies das Bundesgericht mit Urteil vom 27. März 2017 ab (Vi-KB 11). 
\n   c) Am 26. Juni 2015 leiteten die Kläger gegen O.________ beim Betreibungsamt Sattel je die Betreibung ein und forderten unter anderem jeweils Fr. 68‘005.45 nebst Zins zu 5 % seit 1. Juli 2015 gemäss Urteil des Kantonsgerichts Schwyz vom 9. Juni 2015 und je Fr. 4‘449.90 Parteientschädigung gemäss Urteil des Bezirksgerichts Schwyz vom 6. Juli 2011 (Vi-KB 12a). O.________ erhob gegen die entsprechenden am 29. Juni 2015 ausgestellten Zahlungsbefehle des Betreibungsamtes Sattel keinen Rechtsvorschlag, weshalb die Kläger je am 22. Juli 2015 das Begehren um Fortsetzung der Betreibung stellten (Vi-KB 13 f.). Im Rahmen des Pfändungsverfahrens konnte weder pfändbares Vermögen noch künftiges Einkommen gepfändet werden, weshalb die Betreibungen je mit einem Pfändungsverlustschein vom 26. Juni 2018 endeten (Vi-KB 4).
\n   d) Mit Beschluss vom 7. Juni 2016 bestätigte das Kantonsgericht die Verfügung der Einzelrichterin am Bezirksgericht Schwyz vom 22. Dezember 2015, worin diese das Grundbuchamt Goldau anwies, auf den im Eigentum der Beklagten stehenden Grundstücken GB xx und GB yy eine Verfügungsbeschränkung i.S.v.