# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5ee3dea4-33f9-56a6-a671-d232ac6561c6
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-01-19
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 19.01.2018 SB180008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB180008_2018-01-19.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB180008-O/U/cwo 
 

Mitwirkend: die Oberrichter Dr. iur. F. Bollinger, Präsident, lic. iur. S. Volken und 

lic. iur. Ch. Prinz sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. S. Leuthold 

Beschluss vom 19. Januar 2018 
 

in Sachen 
 

1. A._____,  

2. B._____,  

Privatkläger und Berufungskläger 

1, 2 vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 
 

sowie 

 
Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland,  

Anklägerin 
 

gegen 

 
C._____,  

Beschuldigter und Berufungsbeklagter 

verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____  

 
 

betreffend  

fahrlässige Tötung 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Dielsdorf  
vom 8. August 2017 (GG160043) 

- 2 - 

 

Erwägungen: 

1. Gegen das Urteil des Bezirksgerichts Dielsdorf vom 8. August 2017 

(Urk. 53) meldete der Vertreter der Privatkläger mit Eingabe vom 12. August 2017 

(Urk. 56) Berufung an. Das begründete Urteil (Urk. 60) wurde dem Vertreter der 

Privatkläger am 18. Dezember 2017 zugestellt (Urk. 61). Innert der Frist von 

Art. 399 Abs. 3 StPO wurde aber keine Berufungserklärung beim hiesigen Gericht 

eingereicht. Da die Einreichung einer Berufungserklärung praxisgemäss eine 

Gültigkeitsvoraussetzung darstellt und bei deren Nichteinreichung auf die 

Einholung von Stellungnahmen im Sinne von Art. 403 Abs. 2 StPO verzichtet 

werden kann (ZR 110/2011 Nr. 69), ist auf die Berufung gestützt auf Art. 403 

Abs. 1 und Abs. 3 StPO nicht einzutreten. 

2. Im Rechtsmittelverfahren tragen die Parteien die Kosten nach Massgabe 

ihres Obsiegens oder Unterliegens. Das Nichteintreten auf das Rechtsmittel der 

Privatkläger kommt einem Unterliegen gleich (Art. 428 Abs. 1 StPO), weshalb die 

Kosten des Berufungsverfahrens den Privatklägern solidarisch aufzuerlegen sind. 

Die Gerichtsgebühr ist praxisgemäss auf Fr. 600.– festzusetzen. Aufwendungen 

der Verteidigung im Berufungsverfahren sind keine ersichtlich, weshalb keine 

Entschädigungen zuzusprechen sind. 

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Berufung der Privatkläger vom 12. August 2017 wird nicht 

eingetreten.  

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.–. 

3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden den Privatklägern solidarisch 

auferlegt.  

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4. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an 

− die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten  
− die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland 
− die Vertretung der Privatkläger (dreifach für sich und die Privatkläger-

schaft)  

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung 

allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz (unter Beilage der Akten). 

6. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-

sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 

begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 19. Januar 2018 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Dr. iur. F. Bollinger 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. S. Leuthold 
 

 
 

	Beschluss vom 19. Januar 2018
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Berufung der Privatkläger vom 12. August 2017 wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.–.
	3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden den Privatklägern solidarisch auferlegt.
	4. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an
	 die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland
	 die Vertretung der Privatkläger (dreifach für sich und die Privatklägerschaft)

	6. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.