# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4c9f681b-dad8-5802-9e47-6fd4ab62cc0d
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-14
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 14.10.2025 SBK 2025 67
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_SBK-2025-67_2025-10-14.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Graubünden
Dretgira superiura dal chantun Grischun
Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni

Entscheid vom 14. Oktober 2025
mitgeteilt am 14. Oktober 2025

Referenz SBK 25 67

Instanz Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Besetzung Bergamin, Vorsitz
Theus Simoni, Aktuarin

Parteien A._____
Beschwerdeführer

gegen

B._____
Beschwerdegegnerin
vertreten durch Dr. iur. C._____

Gegenstand Rechtsöffnung

Anfechtungsobj. Entscheid Regionalgericht Maloja, Einzelrichter, vom 27. März 
2025, mitgeteilt am 4. August 2025 (Proz. Nr. 335-2024-38)

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Sachverhalt

A. Das Grundbuchamt Oberengadin errichtete am 19. September 2001 
zulasten der Liegenschaft Nr. G._____, Grundbuch O.1._____, den Inhaber-
Schuldbrief Nr. H._____ über eine Pfandsumme in der Höhe von CHF 4'400'000.00 
im 1. Rang. Eigentümer der Liegenschaft Nr. G._____ war im damaligen Zeitpunkt 
A._____.

B. Mit der Vereinbarung betreffend Sicherungsübereignung vom 6. Oktober 
2011 erwarb die B._____ den Inhaber-Schuldbrief Nr. H._____ zu Eigentum.

C. Am 10. Dezember 2012 schlossen A._____ und seine Ehefrau A.J._____ als 
Kreditnehmer/Solidarschuldner mit der B._____ als Kreditgeberin einen 
Kreditvertrag (Kredit Nr. I._____) mit einer Kreditlimite von CHF 4'200'000.00, 
wobei der Kredit durch den Inhaber-Schuldbrief Nr. H._____ abgesichert war.

D. Mit Schreiben vom 21. März 2022 kündigte die B._____ den Kreditvertrag 
(Kredit Nr. I._____) und die Schuldbriefforderung per 31. März 2022 und setzte den 
Eheleuten A./A.J._____ eine Zahlungsfrist bis zum 30. Juni 2022. Diese Kündigung 
wurde den Eheleuten A./A.J._____ ("Herr und Frau A._____ und A.J._____") je an 
ihre eigene Adresse in O.2._____ zugesandt ("Herr A._____, K._____, 
D._____strasse 55, O.2._____"; "Frau A.J._____, E._____strasse 5, O.2._____"). 
Die Forderung wurde innert der Zahlungsfrist nicht bezahlt.

E. Mit Zahlungsbefehl für die Betreibung auf Verwertung eines Grundpfandes 
des Betreibungs- und Konkursamtes der Region Maloja vom 4. März 2024 mit der 
Betreibungs-Nr. J._____ setzte die B._____ gegen "(A.J._____)" als Schuldnerin 
sowie gegen A._____ als potenziellen Dritteigentümer einen Betrag von 
CHF 4'300'000.00 nebst Zins zu 5 % seit dem 1. Juli 2022 in Betreibung. Als 
Forderungsurkunde mit Datum oder Angabe des Forderungsgrundes wurde 
genannt:

Kapitalschuld (Nachforderungsrecht bezüglich drei verfallenen Jahreszinsen 
zu 5% ausdrücklich vorbehalten)

- Schuldbrief per CHF 4'400'000.00, dat. 19.09.2001, 1. Rang

- Sicherungsvereinbarung vom 06.10.2011

- Kündigung vom 21.03.2022

Liegenschaft It. Grundbuch in der Gemeinde O.1._____: Liegenschaft 
Nr. G._____, Ferienhaus mit Garage "L._____", Assek. Nr. M._____, Kat. 
Nr. G._____

F. Gegen den am 5. März 2024 zugestellten Zahlungsbefehl erhob A._____ 
gleichentags Rechtsvorschlag. Zudem erhob er gegen den Zahlungsbefehl am 14. 

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März 2024 Beschwerde bei der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des 
Kantonsgerichts von Graubünden.

G. Mit Gesuch vom 8. März 2024 gelangte die B._____ ans Regionalgericht 
Maloja und verlangte gegen A._____ für die in Betreibung gesetzte Forderung von 
CHF 4'300'000.00 sowie Zins zu 5 % seit dem 1. Juli 2022, für das Pfandrecht sowie 
für die Kosten des Zahlungsbefehls von CHF 709.80 die provisorische 
Rechtsöffnung.

H. Mit Stellungnahme vom 31. März 2024 beantragte A._____ die Feststellung 
der Nichtigkeit des an ihn ausgestellten Zahlungsbefehls sowie das Nichteintreten 
auf das Rechtsöffnungsgesuch, eventualiter die Abweisung des 
Rechtsöffnungsgesuchs, alles unter den gesetzlichen Kosten- und 
Entschädigungsfolgen. Zudem stellte er zahlreiche Verfahrensanträge, unter 
anderem die Abnahme der Frist zur Einreichung der Stellungnahme, die 
Beschränkung des Rechtsöffnungsverfahrens, die Sistierung des 
Rechtsöffnungsverfahrens und Akteneinsicht.

I. Die B._____ nahm zu den Verfahrensanträgen von A._____ am 19. Juni 
2024 Stellung. A._____ replizierte mit Eingabe vom 10. Juli 2024.

J. Mit Noveneingabe vom 5. September 2024 reichte A._____ den 
abweisenden Entscheid der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des 
Kantonsgerichts von Graubünden KSK 24 22 vom 21. August 2024 betreffend seine 
Beschwerde gegen den Zahlungsbefehl vom 4. März 2024 ein. Zum Novum nahm 
die B._____ am 18. September 2024 Stellung.

K. Mit Verfügung vom 17. Februar 2025 wies der Einzelrichter am 
Regionalgericht Maloja die Prozessanträge von A._____ ab, soweit diese nicht 
gegenstandslos geworden waren, und setzte ihm eine Frist zur materiellen 
Stellungnahme an. A._____ nahm diese Verfügung am 13. März 2025 in Empfang, 
liess sich innert der zehntägigen Frist aber nicht vernehmen.

L. Am 27. März 2025 fällte der Einzelrichter am Regionalgericht Maloja 
folgenden Entscheid:

1. Der B._____ wird

in der Betreibung Nr. J._____ des Betreibungs- und Konkursamts der 
Region Maloja (Zahlungsbefehl vom 4. März 2024)

gegen A._____

- für den Betrag von CHF 4'300'000.-,

- zuzüglich 5 % Zins jährlich seit 1. Juli 2022 sowie

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- für das Pfandrecht (verkörpert im Inhaberschuldbrief über 
CHF 4'400'000.- vom 19.09.2001, Nr. H._____, im 1. Rang, lastend 
auf Liegenschaft Nr. G._____, im Grundbuch von O.1._____)

provisorische Rechtsöffnung erteilt.

2. Die Gerichtsgebühr wird auf CHF 2'000.- festgelegt. Sie geht zulasten 
von A._____. Sie ist dem Kanton Graubünden zu bezahlen.

A._____ wird verpflichtet, der B._____ eine Entschädigung von 
CHF 600.- zu leisten.

3. [Rechtsmittelbelehrung]

[Hinweis zum Fristenlauf]

4. [Mitteilung]

M. Gegen den Rechtsöffnungsentscheid des Regionalgerichts Maloja vom 
27. März 2025 reichte A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 14. August 
2025 Beschwerde beim Obergericht des Kantons Graubünden ein und beantragte 
die Aufhebung dieses Entscheides sowie die Abweisung des 
Rechtsöffnungsgesuchs, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der 
B._____.

N. Auf die Einholung einer Stellungnahme der B._____ (nachfolgend: 
Beschwerdegegnerin) verzichtete das Obergericht.

Der Beschwerdeführer hat den von ihm einverlangten Kostenvorschuss innert Frist 
bezahlt.

Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen. Die Sache ist spruchreif.

Erwägungen

1. Eintreten

1.1. Nicht berufungsfähige erstinstanzliche Endentscheide wie 
Rechtsöffnungsentscheide, die im summarischen Verfahren ergangen sind 
(Art. 251 lit. a ZPO), sind innert zehn Tagen mit Beschwerde anfechtbar (Art. 319 
lit. a i.V.m. Art. 309 lit. b Ziff. 3 und Art. 321 Abs. 2 ZPO).

Vorliegend wurde der angefochtene Entscheid dem Beschwerdeführer am 
5. August 2025 zugestellt. Seine Beschwerde vom 14. August 2025 trägt den 
Poststempel dieses Tages und erfolgte daher fristgerecht.

1.2. Das Obergericht entscheidet in einzelrichterlicher Kompetenz über 
Beschwerden, falls nicht die Voraussetzungen von Art. 7 Abs. 3 EGzZPO vorliegen 
(Art. 7 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a ZPO).

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Vorliegend sind die Voraussetzungen von Art. 7 Abs. 3 EGzZPO nicht erfüllt. Die 
Zuständigkeit des Einzelgerichts am Obergericht ist daher gegeben.

1.3. Auf die im Übrigen formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.

2. Noven

2.1. Vorab rügt der Beschwerdeführer, die Schuldbriefforderung sei ihm 
gegenüber nie fällig gestellt worden, weil die Kündigung nur an seine Ehefrau und 
die K._____ geschickt worden sei (act. A.1). Sodann habe die Beschwerdegegnerin 
die Höhe der betriebenen Forderung in ihrem Rechtsöffnungsgesuch nicht 
glaubhaft gemacht, nämlich, ob und inwieweit der gewährte Kreditrahmen 
ausgeschöpft worden sei (act. A.1)

2.2. Gemäss Art. 326 Abs. 1 ZPO sind im Beschwerdeverfahren neue Anträge, 
neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel ausgeschlossen.

Grundsätzlich tritt der Aktenschluss im summarischen Verfahren nach der ersten 
Äusserung jeder Partei ein, es besteht kein Anspruch der Parteien darauf, sich 
zweimal zu äussern. Soweit nach einem einfachen Schriftenwechsel ein zweiter 
Schriftenwechsel angeordnet wird, können neue Tatsachen und Beweismittel ohne 
Einschränkung vorgebracht werden, da dort das summarische Verfahren über die 
einmalige Anhörung hinaus erweitert wird. Es macht wenig Sinn, die Parteien zu 
Replik und Duplik aufzufordern, weil dem Gericht der Sachverhalt noch zu wenig 
klar ist, gleichzeitig den Parteien aber zu verwehren, neue Tatsachen und 
Beweismittel vorzutragen. Danach können Noven nur noch unter den 
einschränkenden Voraussetzungen von Art. 229 Abs. 1 ZPO [gemeint ist: Art. 229 
Abs. 1 aZPO] eingebracht werden (STAEHELIN, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], 
Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 
2021, Art. 84 N. 52 m.w.H.; vgl. BGE 146 III 237 E. 3.1).

Das Novenverbot gilt sowohl für echte als auch für unechte Noven und erfasst auch 
diejenigen Fälle, in denen die eingeschränkte Untersuchungsmaxime gilt (Botschaft 
zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], BBl 2006 7221, S. 7379; 
FREIBURGHAUS/AFHELDT, in: Sutter-Somm/Lötscher/Leuenberger/Seiler [Hrsg.], 
Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 4. Aufl. 2025, Art. 326 
N. 4). Analog Art. 99 BGG dürfen aber neue Tatsachen und Beweismittel 
vorgebracht werden, wenn erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gab 
(STAEHELIN, a.a.O., Art. 84 N. 90). Zwischen dem Novenverbot im kantonalen 
Verfahren (Art. 326 Abs. 1 ZPO) und demjenigen für das Verfahren vor 
Bundesgericht (Art. 99 Abs. 1 BGG) besteht ein Zusammenhang. Es soll verhindert 

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werden, dass die Prüfungsbefugnis der kantonalen Instanz enger ist als die des 
Bundesgerichts. So sind vor beiden Instanzen Tatsachen zu berücksichtigen, die 
das Verfahren gegenstandslos werden lassen. Zudem ist der Einwand der 
Nichtigkeit im Rahmen einer Beschwerde vom Novenverbot ausgeschlossen (vgl. 
BGE 145 III 422 E. 5.2; 139 III 466 E. 3.4; Urteil des Bundesgerichts 4A_20/2020 
vom 26. Februar 2020 E. 5). Dies bedeutet aber nicht, dass in der kantonalen 
Beschwerde generell neue Tatsachen und Beweisanträge erfolgen können, weil 
das Urteil der Erstinstanz dazu Anlass geben soll, wie der Beschwerdeführer 
offenbar meint. Andernfalls würde das Novenverbot seine Bedeutung verlieren. 
Entscheidend ist letztlich, dass der Betroffene sich bisher nicht zur Sache äussern 
konnte, weil er beispielsweise durch die rechtliche Begründung eines Entscheides 
überrascht wurde und nur mit neuen Tatsachen und Beweisen darauf zielführend 
reagieren kann. Dieser Grundsatz gilt nicht nur in Exequaturverfahren gemäss 
LugÜ, sondern hat allgemeine Bedeutung für sämtliche Verfahren (BGE 145 III 422 
E. 5.2; Urteil des Bundesgerichts 5A_448/2020 vom 18. Februar 2021 E. 2.4.5 
m.w.H.).

Obwohl das Rechtsöffnungsverfahren grundsätzlich der Verhandlungsmaxime 
untersteht, unterliegen gewisse Aspekte der beschränkten Untersuchungsmaxime. 
So hat das Rechtsöffnungsgericht auch bei Schweigen des Schuldners auf Grund 
der Angaben der Parteien und der von ihnen eingereichten Unterlagen von Amtes 
wegen zu prüfen, ob ein gültiger Rechtsöffnungstitel oder die Identität zwischen dem 
Gesuchsteller und Betreibenden, dem Schuldner und Betriebenen und der 
Betreibungsforderung und der im Rechtsöffnungstitel verurkundeten Forderung 
vorliegt, oder ob eine Einwendung des Schuldners glaubhaft gemacht ist (vgl. Urteil 
des Bundesgerichts 5A_13/2020 vom 11. Mai 2020 E. 2.4.2; STAEHELIN, a.a.O., 
Art. 84 N. 50).

2.3. Vorliegend hat die Vorinstanz geprüft, ob ein gültiger Rechtsöffnungstitel 
vorliegt (act. B.1, E. 2). Sie hat erkannt, es liege für die in Betreibung gesetzte 
Schuldbriefforderung und für das Pfandrecht mit dem Schuldbrief und der 
Sicherungsübereignung ein gültiger provisorischer Rechtsöffnungstitel vor (act. B.1, 
E. 2.2.3). Sowohl die Grundforderung als auch die Schuldbriefforderung seien vor 
Einleitung der Betreibung fällig gewesen, weil die Beschwerdegegnerin mit 
Schreiben vom 21. März 2022 sowohl den Kreditvertrag als auch die 
Schuldbriefforderung gekündigt habe (act. B.1, E. 2.2.4).

Diesen Entscheid hatte die Vorinstanz gefällt, nachdem die Beschwerdegegnerin in 
ihrem Rechtsöffnungsgesuch die Kündigung des Kreditvertrags und der 
Schuldbriefforderung gegenüber dem Beschwerdeführer sowie die volle 

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Ausschöpfung der Kreditlimite behauptet und mit Beweismitteln unterlegt hatte (RG-
act. I./1, Rz. II.4; RG-act. I./1, Rz. II./6). Der Beschwerdeführer hatte dazu vor 
Vorinstanz keine Ausführungen gemacht, obwohl das Regionalgericht Maloja ihn 
mit Verfügung vom 17. Februar 2025, welche er am 13. März 2025 in Empfang 
genommen hatte, explizit aufgefordert hatte, innert zehn Tagen materiell zum 
Rechtsöffnungsgesuch der Beschwerdegegnerin Stellung zu nehmen (RG-
act. IV/5, Ziff. IV). Deshalb kann er wegen des Novenverbots im 
Beschwerdeverfahren mit diesen Rügen nicht mehr gehört werden.

3. Beschwerdegründe

Mit der Beschwerde kann eine unrichtige Rechtsanwendung und/oder eine 
offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes geltend gemacht werden 
(Art. 320 ZPO).

3.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, beim Inhaberschuldbrief handle es 
sich um ein Faustpfand. Vorliegend solle jedoch ein Grundpfand verwertet werden. 
Es sei daher die falsche Betreibungsart gewählt worden (act. A.1). Ferner sei er gar 
nicht Eigentümer der Liegenschaft Nr. G._____. Er hätte daher gar keinen 
Zahlungsbefehl erhalten dürfen (act. A.1). Die Beschwerdegegnerin hätte zudem 
seine Eigentümerstellung beweisen müssen (act. A.1).

3.2 Prozessvoraussetzung für die Erteilung der Rechtsöffnung ist das Vorliegen 
einer gültigen Betreibung. Auf eine offensichtlich nichtige Betreibung kann nicht 
eingetreten werden. Über die Frage der offensichtlichen Nichtigkeit hat das 
Rechtsöffnungsgericht vorfrageweise von Amtes wegen zu entscheiden (vgl. 
BGE 139 III 444 E. 4.1.1, in: Pra 2014 Nr. 17). Ist die Nichtigkeit nicht offensichtlich, 
so ist sie von der Aufsichtsbehörde und nicht vom Rechtsöffnungsgericht 
festzustellen (vgl. BGE 140 III 175 E. 4.3, in: Pra 2014 Nr. 112) und das Gericht hat 
auf ein Rechtsöffnungsgesuch einzutreten (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
5A_190/2019 E. 2.5). Die Frage der Nichtigkeit der Betreibung kann trotz des 
Novenverbots auch noch im Beschwerdeverfahren geprüft werden (s. E. 2.2).

3.3. Auch beim Einwand des Beschwerdeführers, es liege ein Faustpfand und 
kein Grundpfand vor, weshalb keine Betreibung auf Grundpfandverwertung 
stattfinden dürfe, handelt es sich um eine unzulässige neue Behauptung, die im 
vorliegenden Beschwerdeverfahren höchstens im Falle der Nichtigkeit einer 
Betreibung zu beachten wäre. Weil gemäss Art. 37 Abs. 1 SchKG der Ausdruck 
"Grundpfandrecht" im Betreibungsverfahren auch den Schuldbrief erfasst und 
vorliegend die Schuldbriefforderung in Betreibung gesetzt worden ist, ist nicht 

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ersichtlich, inwiefern die Betreibung auf Grundpfandverwertung unzulässig sein 
sollte, zumal die falsche Wahl der Betreibungsart bereits mittels Beschwerde gegen 
den Zahlungsbefehl hätte geltend gemacht werden müssen (Art. 38 Abs. 2 und 
Abs. 3 i.V.m. Art. 17 Abs. 1 SchKG). Für das Vorliegen eines Nichtigkeitsgrundes 
bestehen keine Anhaltspunkte. Die Rüge der Nichtigkeit des Zahlungsbefehls in der 
Betreibung Nr. J._____ ist vom Beschwerdeführer zwar vor Vorinstanz vorgebracht 
worden (RG-act. I./2), aber vom Kantonsgericht von Graubünden bereits im 
Verfahren KSK 24 22 verneint worden. Mit dem Einwand, er sei gar nicht 
Eigentümer der Liegenschaft Nr. G._____ und hätte daher gar keinen 
Zahlungsbefehl erhalten dürfen, hat sich das Kantonsgericht von Graubünden 
bereits im Entscheid KSK 24 22 vom 21. August 2024 auseinandergesetzt und die 
Zulässigkeit der Zustellung des Zahlungsbefehls an ihn als potentiellen 
Dritteigentümer der Liegenschaft Nr. G._____ bejaht (RG-act. III/7, E. 4.3). Diesen 
Entscheid hatte der Beschwerdeführer vor Vorinstanz als Novum eingereicht (RG-
act. I./5). Die Vorinstanz ist daher zu Recht auf das Rechtsöffnungsgesuch 
eingetreten. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen.

Wenn der Beschwerdeführer zudem vorbringt, die Beschwerdegegnerin hätte seine 
Eigentümerstellung beweisen müssen (act. A.1), verhält er sich widersprüchlich. 
Denn schon in seiner Replik vom 10. Juli 2024 vor Vorinstanz hat er selbst 
ausgeführt, dass die Frage, ob er Eigentümer der Liegenschaft Nr. G._____ sei, im 
Widerspruchsverfahren geklärt werden müsse (RG-act. I./3, Rz. 10) und nicht im 
Rechtsöffnungsverfahren. Mit dieser Thematik hat sich auch das Kantonsgericht 
von Graubünden im Entscheid KSK 24 22 vom 21. August 2024 
auseinandergesetzt und ausgeführt, dass das Eigentumsrecht des 
Beschwerdeführers im Widerspruchsprozess zu klären wäre, was der Zustellung 
eines Zahlungsbefehls an ihn als potenziellen Dritteigentümer nicht entgegenstehe 
(RG-act. III/7, E. 2.2 f.). Auf Rechtsvorschlag des Betriebenen prüft das 
Rechtsöffnungsgericht nur die Frage, ob die Voraussetzungen zur Vollstreckung auf 
dem Betreibungsweg für das Pfand und für die betriebene Forderung erfüllt sind 
(vgl. Art. 85 Abs. 1 VZG). Die Frage, wem das Eigentum am Pfandobjekt zusteht, 
ist durch das Gericht im Widerspruchsverfahren zu klären (Art. 155 Abs. 1 SchKG; 
BGE 127 III 115 E. 3; Urteil des Bundesgerichts 5A_68/2014 vom 23. Mai 2014 
E. 2.3.2; GROB, Der Dritte in der Spezialexekution und im Arrestverfahren, 2025, 
Rz. 440 und 442). Auch insoweit ist daher die vorliegende Beschwerde abzuweisen.

4. Prozesskosten

4.1. Die Prozesskosten (Gerichtskosten und Parteientschädigung) werden der 
unterliegenden Partei auferlegt (Art. 106 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. Art. 95 Abs. 1 ZPO).

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Die Gerichtskosten werden in den Fällen der Kostenpflichtigkeit der Partei, die einen 
Vorschuss geleistet hat, mit den geleisteten Vorschüssen verrechnet. In den übrigen 
Fällen wird ein Vorschuss zurückerstattet. Ein Fehlbetrag wird bei der 
kostenpflichtigen Partei nachgefordert (Art. 111 Abs. 1 ZPO).

Die kostenpflichtige Partei hat der anderen Partei die zugesprochene 
Parteientschädigung zu bezahlen (Art. 111 Abs. 2 ZPO).

4.2. Das Rechtsöffnungsverfahren ist eine rein betreibungsrechtliche Streitigkeit. 
Die Gerichtskosten richten sich nach der GebV SchKG (vgl. BGE 149 III 210 
E. 4.1.1, in: Pra 2023 Nr. 73 m.w.H.). Das obere Gericht, an das eine 
betreibungsrechtliche Summarsache (Art. 251 ZPO) weitergezogen wird, kann für 
seinen Entscheid eine Gebühr erheben, die höchstens das Anderthalbfache der für 
die Vorinstanz zulässigen Gebühr beträgt. Die für die Vorinstanz zulässige 
Entscheidgebühr richtet sich nach dem Streitwert und bewegt sich bei einem 
Streitwert über CHF 1'000’000.00 zwischen CHF 500.00 und CHF 4'000.00 (Art. 48 
Abs. 1 GebV SchKG). Demzufolge kann das obere Gericht als Rechtsmittelinstanz 
eine Entscheidgebühr bis CHF 6'000.00 verlangen.

4.3. Die vorliegende Beschwerde ist abzuweisen. Demzufolge hat der 
Beschwerdeführer die Gerichtskosten in Höhe von CHF 6'000.00 zu tragen. Diese 
sind mit dem von ihm bezahlten Kostenvorschuss zu verrechnen.

Die Beschwerdegegnerin wurde nicht zur Vernehmlassung aufgefordert. Es ist ihr 
daher im Beschwerdeverfahren kein Aufwand entstanden. Damit entfällt die 
Zusprechung einer Parteientschädigung an sie.

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Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 6'000.00 gehen zu 
Lasten von A._____.

Sie werden mit dem von A._____ geleisteten Kostenvorschuss von 
CHF 6'000.00 verrechnet.

3. Es ist keine Parteientschädigung zuzusprechen.

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilung an:]