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**Case Identifier:** c484462c-3269-5cd0-a289-f885f2610bc9
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-12-15
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 15.12.2021 S 2020 14
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2020-14_2021-12-15.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und MLaw Ines Stocker 
Gerichtsschreiber: MLaw Patrick Trütsch

U R T E I L  vom 15. Dezember 2021 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________ AG, 
Beschwerdeführerin
vertreten durch RA MLaw B.________

gegen

Ausgleichskasse Zug, Baarerstrasse 11 Postfach, 6302 Zug
Beschwerdegegnerin 

weiter verfahrensbeteiligt:
C.________

vertreten durch RA Dr. iur. D.________,

betreffend

Alters- und Hinterlassenenversicherung
(Beiträge)

S 2020 14

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Urteil S 2020 14

A. Im September 2019 meldete sich C.________ bei der Ausgleichskasse Zug 
(nachfolgend: AK) und beantragte, für seine Tätigkeit bei der A.________ AG (vormals: 
E.________ AG) seit Dezember 2016 sei er als Unselbständigerwerbender einzustufen 
und für den relevanten Zeitraum seien nachträglich die gesetzlichen Beträge zu erheben 
(AK-act. 13). Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen forderte die AK mit Verfügung 
vom 18. Oktober 2019 von der A.________ AG die für die Jahre 2017 und 2018 zu wenig 
abgerechneten Beiträge nach (AK-act. 16). Die dagegen erhobene Einsprache (AK-
act. 18) wies die AK mit Einspracheentscheid vom 23. Dezember 2019 ab (AK-act. 25).

B. Beschwerdeweise lässt die A.________ AG in Aufhebung des 
Einspracheentscheides vom 23. Dezember 2019 beantragen, es sei festzustellen, dass 
C.________ unselbständig (recte: selbständig) erwerbstätig gewesen sei und die 
Beschwerdeführerin keine Sozialversicherungsbeiträge mit der Beschwerdegegnerin 
abzurechnen habe. Eventualiter sei die Sache zwecks Neubeurteilung an die AK 
zurückzuweisen. Zur Begründung wurde im Wesentlichen angeführt, C.________ sei 
privat auf Mandatsbasis im Auftragsverhältnis für F.________ für diverse Projekte tätig 
gewesen, was über dessen Firma "G.________" abgerechnet worden sei. Ein Teil des 
privat erteilten Mandats habe in der Übernahme des Direktorenamtes bei der A.________ 
AG bestanden. Zudem habe die Beschwerdeführerin bis heute keinerlei Geschäftstätigkeit 
aufgenommen. Folgerichtig habe C.________ in den Jahren 2017 und 2018 auch keine 
Arbeitstätigkeiten erbracht. Ein Arbeitsvertrag mit der A.________ AG habe nicht 
bestanden und auch Lohnzahlungen habe C.________ keine erhalten (act. 1).

C. Die AK schloss vernehmlassend auf Abweisung der Beschwerde. Zudem 
beantragte sie die Beiladung von C.________. Begründend führte sie an, gestützt auf die 
von C.________ nachgereichten Unterlagen sei nach wie vor erwiesen, dass er als 
Unselbständigerwerbender tätig gewesen sei. Dieser habe für seine Arbeit als 
Geschäftsführer der Beschwerdeführerin monatlich einen Lohn von Fr. 5'000.– erhalten 
und ihm sei an der Generalversammlung (GV) Décharge erteilt worden. Auch in diversen 
E-Mails sei er nicht in eigenem Namen, sondern im Namen der A.________ AG 
aufgetreten. Unerheblich sei, wer die Lohnzahlungen vorgenommen habe und ob 
C.________ noch als selbständig Erwerbender tätig sei. Vorliegend gehe es einzig um die 
Tätigkeit für die Beschwerdeführerin in der Zeit ab Dezember 2016 (act. 4).

D. Im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels hielten die Parteien an ihren 
jeweiligen Anträgen fest (act. 10 und 12).

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Urteil S 2020 14

E. Am 8. Oktober 2020 nahm C.________ als Beigeladener Stellung und schloss 
sich den Anträgen der AK an (act. 15). 

F. Mit Schreiben vom 14. Oktober 2020 edierte das Gericht weitere Akten bei 
C.________ und der Beschwerdeführerin (act. 16 und 17).

G. Das Gericht forderte nach Eingang der von C.________ angeforderten Unterlagen 
(act. 18) weitere Dokumente ein (act. 19), welche am 9. November 2020 eingingen 
(act. 22).

H. Mit Eingabe vom 27. November 2020 reichte die Beschwerdeführerin die 
verlangten Unterlagen ein und nahm Stellung (act. 23).

I. Den Parteien und C.________ wurde schliesslich die Gelegenheit für eine 
abschliessende Stellungnahme gegeben, wovon die AK am 4. Januar (act. 25), 
C.________ am 15. Januar (act. 27) und die Beschwerdeführerin am 20. Januar 2021 
(act. 28) Gebrauch machten.

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles 
grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (in casu: 
23. Dezem-ber 2019) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. auch BGE 121 V 362 E. 1b). 
Dabei sind in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der 
Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 130 
V 445 E. 1.2.1). 

Am 1. Januar 2021 sind die am 21. Juni 2019 verabschiedeten geänderten Bestimmungen 
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; 
SR 830.1) in Kraft getreten. Dementsprechend sieht Art. 82a ATSG vor, dass für im 
Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 21. Juni 2019 beim erstinstanzlichen 
Gericht hängige Beschwerden das bisherige Recht gilt. Die hier zu beurteilende 

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Urteil S 2020 14

Beschwerde wurde am 3. Februar 2020 der Post übergeben, weshalb die bis 31. 
Dezember 2020 gültigen Normen des ATSG auf den vorliegenden Fall Anwendung finden 
und in dieser Fassung zitiert werden.

2. Nach Art. 56 ATSG kann gegen Einspracheentscheide Beschwerde erhoben 
werden, wobei in der Regel das Sozialversicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig 
ist, in dem die versicherte natürliche oder juristische Person zur Zeit der 
Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz resp. Sitz hat (Art. 58 Abs. 1 ATSG). Über 
Beschwerden gegen Verfügungen und Einspracheentscheide kantonaler 
Ausgleichskassen entscheidet jedoch in Abweichung von Art. 58 Abs. 1 ATSG das 
Versicherungsgericht am Ort der Ausgleichskasse (Art. 84 des Bundesgesetzes über die 
Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10]). Gemäss § 77 Abs. 1 des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG; BGS 162.1) in Verbindung mit § 12 Abs. 1 lit. a 
des Einführungsgesetzes zu den Bundesgesetzen über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung und die Invalidenversicherung (EG AHVIVG; BGS 841.1) 
beurteilt das Verwaltungsgericht als einzige kantonale Instanz Beschwerden auf dem 
Gebiet der eidgenössischen Sozialversicherung, für die das Bundesrecht eine kantonale 
Rechtsmittelinstanz vorsieht. Beim vorliegenden Anfechtungsobjekt handelt es sich um 
einen Einspracheentscheid der Ausgleichskasse Zug. Demgemäss ist das 
Verwaltungsgericht des Kantons Zug zur Beurteilung der Beschwerde örtlich und sachlich 
zuständig. Gegen Einspracheentscheide nach Art. 52 Abs. 2 ATSG kann innerhalb von 30 
Tagen nach deren Eröffnung gestützt auf Art. 56 Abs. 1 und Art. 60 Abs. 1 ATSG 
Beschwerde erhoben werden. Die Ausgleichskasse erliess den strittigen 
Einspracheentscheid am 23. Dezember 2019. Dieser ging der Beschwerdeführerin 
frühestens am Folgetag zu. Die am 3. Februar 2020 der Post übergebene Beschwerde ist 
somit unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes nach Art. 38 Abs. 4 lit. c ATSG – vom 
18. Dezember bis und mit dem 2. Januar – rechtzeitig erfolgt. Der angefochtene Entscheid 
betrifft beitragsrechtliche Nachforderungen für das Jahr 2017 und 2018. Folglich ist die 
Beschwerdeführerin in der Sache betroffen und zur Beschwerde legitimiert. Sodann erfüllt 
die Beschwerdeschrift die formellen Voraussetzungen, weshalb sie zu prüfen ist. Die 
Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des 
Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

3.
3.1 Vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit, massgebender Lohn 
genannt, werden paritätische Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge erhoben (Art. 5 Abs. 

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Urteil S 2020 14

1 und Art. 13 AHVG). Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in unselbständiger 
Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit (Art. 5 Abs. 2 AHVG). Vom 
Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit wird demgegenüber ein Beitrag des 
Selbständigerwerbenden erhoben (Art. 8 AHVG). Einkommen aus selbständiger 
Erwerbstätigkeit ist jedes Erwerbseinkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger 
Stellung geleistete Arbeit darstellt (Art. 9 Abs. 1 AHVG). Nach der Rechtsprechung 
beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit 
vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. 
Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen 
Verhältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche 
Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig 
erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in 
betriebswirtschaftlicher bzw. arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist und kein 
spezifisches Unternehmerrisiko trägt. Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen 
noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im 
wirtschaftlichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche 
Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände 
des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zu Tage 
treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche dieser Merkmale im konkreten 
Fall überwiegen (BGE 146 V 139 E. 3.1, 144 V 111 E. 4.2).

3.2 Übt eine versicherte Person gleichzeitig mehrere Erwerbstätigkeiten aus, ist die 
beitragsrechtliche Qualifikation nicht aufgrund einer Gesamtbeurteilung vorzunehmen. 
Vielmehr ist jedes einzelne Erwerbseinkommen dahin zu prüfen, ob es aus selbständiger 
oder unselbständiger Erwerbstätigkeit stammt. Bei dieser Prüfung ist die zivilrechtliche 
Ausgestaltung des Vertragsverhältnisses AHV-rechtlich nicht entscheidend (BGE 146 V 
139 E. 3.2, 144 V 111 E. 6.1).

3.3 Charakteristische Merkmale einer selbständigen Erwerbstätigkeit sind die 
Tätigung erheblicher Investitionen, die Benützung eigener Geschäftsräumlichkeiten sowie 
die Beschäftigung von eigenem Personal (BGE 119 V 161 E. 3b). Das spezifische 
Unternehmerrisiko besteht dabei darin, dass unabhängig vom Arbeitserfolg Kosten 
anfallen, die die versicherte Person selber zu tragen hat (ZAK 1986 S. 333 E. 2d und S. 
121 E. 2b). Für die Annahme selbständiger Erwerbstätigkeit spricht sodann die 
gleichzeitige Tätigkeit für mehrere Gesellschaften in eigenem Namen, ohne indessen 
abhängig zu sein (ZAK 1982 S. 215). Massgebend ist dabei nicht die rechtliche 

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Urteil S 2020 14

Möglichkeit, Arbeiten von mehreren Arbeitgebern anzunehmen, sondern die tatsächliche 
Ausgangslage (ZAK 1982 S. 186 E. 2b). 

Von unselbständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeitsvertrag 
typischen Merkmale vorliegen, das heisst wenn die versicherte Person Dienst auf Zeit zu 
leisten hat, wirtschaftlich vom "Arbeitgeber" abhängig und während der Arbeitszeit auch in 
dessen Betrieb eingeordnet ist, praktisch also keine andere Erwerbstätigkeit ausüben 
kann (Manfred Rehbinder, Schweizerisches Arbeitsrecht, 13. Auflage, 1997, S. 33 ff.). 
Indizien dafür sind das Vorliegen eines bestimmten Arbeitsplans, die Notwendigkeit, über 
den Stand der Arbeiten Bericht zu erstatten, sowie das Angewiesensein auf die 
Infrastruktur am Arbeitsort (ZAK 1982 S. 185). Das wirtschaftliche Risiko der Versicherten 
erschöpft sich diesfalls in der (alleinigen) Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitserfolg 
(ZAK 1986 S. 121 E. 2b, S. 333 E. 2d) oder – bei einer regelmässig ausgeübten Tätigkeit 
– darin, dass bei Dahinfallen des Erwerbsverhältnisses eine ähnliche Situation entsteht, 
wie dies beim Stellenverlust eines Arbeitnehmers der Fall ist. Die Abhängigkeit der 
eigenen Existenz vom persönlichen Arbeitserfolg ist praxisgemäss nur dann als Risiko 
eines Selbständigerwerbenden zu werten, wenn beträchtliche Investitionen zu tätigen oder 
Angestelltenlöhne zu bezahlen sind (BGE 119 V 161 E. 3b).

3.4 Gemäss Wegleitung über den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO (WML, 
in der Fassung ab 1. Januar 2019) ist in unselbständiger Stellung erwerbstätig, wer kein 
spezifisches Unternehmerrisiko trägt und von einer Arbeitgeberin oder einem Arbeitgeber 
in wirtschaftlicher und arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig ist (Rz. 1018). Merkmale 
für das Bestehen eines Unternehmerrisikos sind namentlich (Rz. 1019):

- das Tätigen erheblicher Investitionen,
- die Verlusttragung,
- das Tragen des Inkasso- und Delkredererisikos,
- die Unkostentragung,
- das Handeln in eigenem Namen und auf eigene Rechnung,
- das Beschaffen von Aufträgen,
- die Beschäftigung von Personal,
- eigene Geschäftsräumlichkeiten.

Auf der anderen Seite kommt das wirtschaftliche respektive arbeitsorganisatorische 
Abhängigkeitsverhältnis Unselbständigerwerbender bei folgenden Merkmalen zum 
Ausdruck (Rz. 1020):

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- dem Weisungsrecht,
- dem Unterordnungsverhältnis,
- der Pflicht zur persönlichen Aufgabenerfüllung,
- des Konkurrenzverbots,
- der Präsenzpflicht.

Die Vielfalt der im wirtschaftlichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die 
beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der 
gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider 
Erwerbsarten zutage treten, muss sich der Entscheid danach richten, welche dieser 
Merkmale im konkreten Fall überwiegen (Rz. 1023). Den Elementen Unternehmerrisiko 
und Abhängigkeitsverhältnis sowie ihren einzelnen Ausprägungen kann je nach der Art der 
zu beurteilenden Umstände unterschiedliches Gewicht zukommen (Rz. 1024). So 
erfordern gewisse Tätigkeiten naturgemäss kaum "erhebliche Investitionen" (z.B. 
Beratungstätigkeit, freie Mitarbeit). Das Abhängigkeitsverhältnis tritt hier in den 
Vordergrund (Rz. 1025). Erschöpft sich das wirtschaftliche Risiko in der Abhängigkeit von 
der zugewiesenen Arbeit, besteht das Unternehmerrisiko mithin darin, dass im Fall des 
Entzugs der Aufträge eine ähnliche Situation eintritt wie beim Stellenverlust 
Arbeitnehmender, liegt eine wirtschaftliche Sachlage vor, die ein typisches Merkmal einer 
unselbstständigen Erwerbstätigkeit darstellt (Rz. 1026). 

3.5 Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das 
Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Entscheidung aber 
berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende 
Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht 
also nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine 
überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird dem 
Bestreben der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche 
Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung getragen (BGE 141 V 365 E. 2.4, 133 V 
587 E. 6.1 mit Hinweisen).

3.6 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. 
Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Feststellung 
des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Die Verwaltung als verfügende Instanz 
und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen 
annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat 

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das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 
Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Der 
Richter und die Richterin haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie 
von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 144 V 
427 E. 3.2). Ab wann überwiegende Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, lässt sich kaum 
quantifizieren. Auch das Schrifttum äussert sich übereinstimmend mit der Rechtsprechung 
dahingehend, dass die blosse Annahme einer Möglichkeit oder einer Hypothese nicht 
ausreicht, während anderseits auch nicht die strikte Annahme der zu beweisenden 
Tatsache (wie im Zivilprozess) zu verlangen ist. Die Wahrscheinlichkeit ist insoweit 
überwiegend, als der begründeten Überzeugung keine konkreten Einwände 
entgegenstehen (BGer 8C_448/2020 vom 3. März 2021 E. 2.4.1).

4. Vorliegend streitig und zu prüfen ist, ob die AK die Tätigkeiten, welche 
C.________ in den Jahren 2017 und 2018 für die A.________ AG ausübte, zu Recht als 
unselbständig erwerbend qualifiziert hat.

Die Verwaltung erwog im angefochtenen Entscheid, C.________ sei von Dezember 20xx 
bis Februar 20xx als Direktor der damaligen E.________ AG im Handelsregister 
eingetragen gewesen. Entgelte für Organe, denen die Geschäftsführung oder die 
Vertretung ganz oder teilweise übertragen worden sei, gehörten zum massgebenden 
Lohn. Gemäss Organisationsreglement vom 24. August 2016 habe der 
Verfahrensbeteiligte folgende Aufgaben innegehabt: Betreuung von Kunden in der 
Schweiz, Gewährleistung der Erreichbarkeit der Gesellschaft am Sitz und Erbringung 
alltäglicher administrativer Arbeiten. Unerheblich dabei sei, ob es sich beim 
Vertragsverhältnis um einen Arbeitsvertrag oder einen Auftrag gehandelt habe. 
C.________ sei im Namen der E.________ AG aufgetreten und nicht in eigenem Namen. 
Auch die Rechnungen seien vom Unternehmen ausgestellt worden und die Zahlungen 
seien an diese erfolgt. Er habe somit kein Inkassorisiko getragen. Ebenso wenig habe er 
Entscheidungskompetenzen gehabt. Über die Erledigung der Arbeiten habe er den 
Verwaltungsrat informieren müssen und sei damit weisungsgebunden gewesen. Die 
charakteristischen Merkmale einer unselbständigen Erwerbstätigkeit hätten klar 
überwogen. Auch habe C.________ für seine Tätigkeit monatlich einen Nettolohn von 
Fr. 5'000.– bezogen. Von welchem Konto die Leistungen erfolgt seien, spiele keine Rolle. 
Irrelevant sei, dass C.________ bei der AK Zug für eine andere Tätigkeit als 
Selbständigerwerbender angeschlossen sei. Die mit der Einsprache aufgelegten 

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Spesenabrechnungen für Benzin- und Telefonkosten wie auch die behaupteten 
Botengänge für den Verwaltungsrat würden daran nichts ändern (AK-act. 25 E. 3). 

4.1 Die Beschwerdeführerin hält dem entgegen, der Verfahrensbeteiligte sei bereits 
vor der Gründung des Unternehmens im Dezember 2016 für den Gründer und Eigentümer 
F.________ privat auf Mandatsbasis im Auftragsverhältnis für diverse Projekte tätig 
gewesen. Dies gehe aus den Honorar- und Spesenabrechnungen hervor. C.________ 
habe in dieser Zeit als selbständig Erwerbender zahlreiche weitere Projekte betreut, 
welche nichts mit F.________ oder der Beschwerdeführerin zu tun gehabt hätten. 
Sämtliche Projekte seien über die Firma "G.________" abgerechnet worden (act. 1 
Rz. 13). Zwecks Realisierung eines grösseren Vertriebsprojektes habe F.________ die 
Beschwerdeführerin gegründet. Ein Teil des von ihm privat an C.________ erteilten 
Mandates habe in der Übernahme des Direktorenamtes bei der Beschwerdeführerin 
bestanden. Daneben sei C.________ als selbständig Erwerbender zahlreichen anderen 
entgeltlichen Aktivitäten nachgegangen, welche über seine Einzelfirma "G.________" 
abgerechnet worden seien. Auch über die Einzelfirma seiner Ehefrau "H.________ GmbH" 
seien Leistungen abgerechnet worden. Dies beweise, dass C.________ offensichtlich 
selbständig erwerbstätig gewesen sei. Bis heute habe die Beschwerdeführerin keinerlei 
Geschäftstätigkeit aufgenommen und sei noch immer inaktiv. Die Aufnahme der effektiven 
Geschäftstätigkeit sei für April 2020 geplant, was auch aus der Lohndeklaration 2019 
hervorgehe. Folgerichtig habe C.________ in den Jahren 2017 und 2018 kein 
Arbeitstätigkeit für die inaktive Beschwerdeführerin erbracht. Soweit er Tätigkeiten 
verrichtet habe, seien diese im Rahmen des mit F.________ privat bestehenden 
Auftragsverhältnisses erfolgt. Weder habe C.________ mit der Beschwerdeführerin einen 
Arbeitsvertrag abgeschlossen noch Lohnzahlungen erhalten (act. 1 Rz. 14 f.). 
Unbestrittenermassen hätten Zahlungen stattgefunden, indessen von F.________ privat. 
Anderweitige Belege fehlten gänzlich. Zudem sei das Verhalten von C.________ 
rechtsmissbräuchlich, sei er doch als selbständig Erwerbstätiger bei der Ausgleichskasse 
mit einem Einzelunternehmen angemeldet und gebe dennoch ein Arbeitsverhältnis mit der 
Beschwerdeführerin vor, obschon diese inaktiv sei. Vielmehr wolle er wohl im Hinblick auf 
die Erreichung des Pensionsalters noch Leistungen der Arbeitslosenkasse beziehen 
(act. 1 Rz. 18 f.). Wäre C.________ überdies tatsächlich als Direktor angestellt gewesen, 
hätte es zu seinem Aufgabenbereich gehört, sich als Arbeitnehmer gehörig bei der 
Ausgleichskasse anzumelden. Dies habe er indessen nicht getan. Auch nach der 
Gründung der Beschwerdeführerin habe er seine Honorarnoten nicht auf sich, sondern auf 
die G.________ ausgestellt, und diese seien an F.________ adressiert gewesen, was die 

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selbständige Tätigkeit nahelege (act. 1 Rz. 20 f.). Für eine selbständige Tätigkeit sprächen 
auch die Investitionen in seine Einzelfirma und deren Eintragung im Handelsregister sowie 
die auf die G.________ lautenden Honorarrechnungen. Demgegenüber sei C.________ 
nicht wirtschaftlich von der Beschwerdeführerin abhängig gewesen, habe er doch keinen 
Lohn von ihr erhalten. Auch hatte er weder Arbeitszeiten noch einen fixen Arbeitsort. Auch 
habe er keine Anweisungen erhalten und habe keine Rechenschaft ablegen müssen. Ein 
Subordinationsverhältnis sei nicht gegeben gewesen (act. 1 Rz. 22 ff.). C.________ habe 
auch nie die im Organisationsreglement vom 24. August 2016 aufgelisteten Arbeiten 
erbracht. Sollte er dies getan haben, dann für F.________ privat auf Mandatsbasis. 
Ohnehin könnten sämtliche dieser Arbeiten in selbständiger Tätigkeit ausgeführt werden 
(act. 1 Rz. 25). Aus den Akten seien ferner keine Korrespondenz und Rechnungen zu 
entnehmen, welche von der Beschwerdeführerin ausgestellt worden wären. Es werde 
deshalb bestritten, dass C.________ im Namen der Beschwerdeführerin aufgetreten sei 
(act. 1 Rz. 26). 

4.2 Mit ihrer Vernehmlassung legte die Ausgleichskasse zahlreiche von C.________ 
erhaltene Belege ins Recht (AK-act. 30–36). Daraus sei ersichtlich, dass der 
Verfahrensbeteiligte effektiv für die Beschwerdeführerin tätig gewesen und dies im Auftrag 
von F.________ geschehen sei. Hierfür habe F.________ monatlich einen Lohn von 
Fr. 5'000.– entrichtet. An der Generalversammlung sei überdies C.________ für seine 
Tätigkeit Décharge erteilt worden. Auch die diversen E-Mails, die der Verfahrensbeteiligte 
im Namen der Beschwerdeführerin (damals noch E.________ AG) versandt habe, wiesen 
auf eine unselbständige Tätigkeit hin. Die über das Privatkonto von F.________ 
geflossenen Lohnzahlungen änderten nichts daran. Es sei unerheblich, von wo die 
Zahlung gekommen sei. C.________ sei stets der Ansicht gewesen, seine Tätigkeit für die 
Beschwerdeführerin auszuüben und nicht für F.________ privat. Allerdings sei Letzterer 
seine direkte Ansprechperson gewesen und daher bestimmend, wie das Arbeitsverhältnis 
ausgestaltet werde. Unerheblich sei, dass der Verfahrensbeteiligte bereits vor der 
Gründung der Beschwerdeführerin für F.________ tätig und ob er daneben noch 
selbständig Erwerbstätiger gewesen bzw. noch immer sei (act. 4). 

4.3 In ihrer Replik wiederholte die Beschwerdeführerin nochmals, dass ein Teil des 
von F.________ privat an C.________ erteilten Mandats in der Übernahme des 
Direktorenamtes bei der Beschwerdeführerin bestanden habe. Daneben sei Letzterer als 
selbständig Erwerbstätiger zahlreichen anderen entgeltlichen Aktivitäten nachgegangen. 
Sämtliche Arbeiten habe er als selbständig Erwerbender über seine Einzelfirma 

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"G.________", die Einzelfirma seiner Frau "H.________ GmbH" sowie weitere Firmen 
abgewickelt (act. 10 Rz. 7). Neu brachte die Beschwerdeführerin vor, der von C.________ 
selbst ausgefüllten Lohndeklaration vom 5. März 2017 sowie der Lohnbescheinigung 2016 
sei zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin keine Arbeitnehmer beschäftige. Deshalb 
habe auch ihm klar sein müssen, dass er kein Arbeitnehmer, sondern vielmehr auf 
Mandatsbasis privat tätig sei. Dies sei von C.________ nicht zuletzt aufgrund seiner 
schwierigen finanziellen Situation sowie aus steuerlichen Gründen ausdrücklich so 
gewünscht worden. Es gebe keine sachlichen Gründe für das Vorliegen eines 
Arbeitsverhältnisses. Aus dem Protokoll der Generalversammlung und dem 
Kontoabschluss vom 31. März 2019 sei zu entnehmen, dass das Gründungskapital in der 
Höhe von Fr. 100'000.– noch immer unverändert vorhanden sei und es keinerlei 
Kontobewegungen gegeben habe. Dies beweise, dass die Beschwerdeführerin keiner 
Tätigkeit nachgegangen sei und keiner Angestellten bedurft habe (act. 10 Rz. 8). Auch für 
die Jahre 2017 und 2018 habe C.________ keine beitragspflichtigen Löhne deklariert. 
Wäre er Arbeitnehmer gewesen, hätte er seinen Lohn deklarieren müssen. Es sei deshalb 
auch sehr widersprüchlich, wenn sich der Rechtsvertreter von C.________ bei der 
Ausgleichskasse mit der Begründung melde, er sei wohl fälschlicherweise nicht als 
unselbständig Erwerbstätiger registriert gewesen (act. 10 Rz. 9 f.). Die in den ins Recht 
gelegten Kontoauszügen enthaltenen Vergütungen wiesen den Vermerk "Vergütung 
F.________" auf. Dies beweise, dass es sich nicht um Lohn gehandelt habe. Es seien 
deshalb auch die Steuererklärungen des Verfahrensbeteiligten zu edieren, da davon 
auszugehen sei, dass die erhaltenen Beträge als Einkommen aus selbständiger 
Erwerbstätigkeit deklariert worden seien (act. 10 Rz. 11 f.). Die von C.________ 
eingereichten drei Standardmails seien von seiner Privatadresse resp. von derjenigen der 
Einzelunternehmung seiner Ehefrau versendet worden. Diese reichten allerdings nicht 
aus, um eine unselbständige Tätigkeit zu begründen. In der E-Mail vom 25. September 
2017, welche von der E-Mail-Adresse der Einzelunternehmung seiner Ehefrau stamme, 
habe C.________ klargestellt, dass er im Namen von F.________ handle. Dies beweise, 
dass der Verfahrensbeteiligte privat auf Mandatsbasis tätig gewesen sei (act. 10 Rz. 13 f.). 
Da C.________ nicht als unselbständig Erwerbstätiger zu betrachten sei, seien von der 
Beschwerdeführerin auch keine Sozialversicherungsbeiträge geschuldet. Selbst wenn, 
wären diese falsch berechnet worden. Das monatliche Nettoeinkommen von Fr. 5'000.– 
habe diverse verschiedene Aufträge enthalten und nicht nur denjenige als Direktor. Dieser 
Betrag für die ausschliessliche Ausübung des Direktorenamtes sei unglaubwürdig, zumal 
die Beschwerdeführerin erst jetzt langsam ihre Tätigkeit aufnehme. Deshalb sei der 
Verfahrensbeteiligte in der Lage, nur einige wenige Mails ins Recht zu legen. Eine 

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effektive Geschäftstätigkeit könne er nicht nachweisen (act. 10 Rz. 16). Aus den 
Schilderungen des Verfahrensbeteiligten werde deutlich, dass es sich nur um einen 
weiteren Auftrag zwischen ihm und F.________ gehandelt habe. Die einzige Aufgabe 
habe darin bestanden, einen Produzenten zu finden. Dies könne ohne weiteres im 
Auftragsverhältnis gemacht werden. C.________ habe überdies von zu Hause aus 
gearbeitet, habe seine Arbeitszeit frei einteilen können und sei räumlich an keinen Ort 
gebunden gewesen. Auch habe er keine Rechenschaft ab- und auch keine 
Zwischenberichte vorlegen müssen. Ein Subordinationsverhältnis habe nicht bestanden 
(act. 10 Rz. 17). Der Verfahrensbeteiligte anerkenne, seine Spesen über seine Ehefrau bei 
F.________ abgerechnet zu haben. Wäre er einer unselbständigen Tätigkeit 
nachgegangen, hätte es dafür keinen Grund gegeben. Beide Eheleute seien selbständig 
erwerbstätig, weshalb sie auch mehrere Einzelunternehmen gegründet hätten (act. 10 
Rz. 18). Ein geregeltes Pflichtenheft habe nicht bestanden und auch wöchentliche 
Zwischenberichte würden mit Nichtwissen bestritten, zumal solche keine aktenkundig 
seien. C.________ sei eine unbeschränkte Autonomie zugekommen (act. 10 Rz. 19).

4.4 Die Ausgleichskasse weist in ihrer Duplik den Vorwurf zurück, sie liesse sich 
instrumentalisieren und versuche, an Beiträge zu gelangen. Ferner beantragte sie die 
Beiladung von C.________ (act. 12).

4.5 Der Verfahrensbeteiligte gibt in seiner Stellungnahme an, er habe mit dem Ende 
des Arbeitsverhältnisses im Frühjahr 2019 festgestellt, dass er bei der Ausgleichskasse 
fälschlicherweise nicht als unselbständig Erwerbender registriert worden sei. Er sei zwar 
vor der Gründung der Beschwerdeführerin für F.________ privat auf Mandatsbasis tätig 
gewesen, dies sei indessen irrelevant, da der Status für jede Tätigkeit gesondert 
festzustellen sei. F.________ habe im Dezember 2016 zur Realisierung eines grösseren 
Vertriebsprojektes die Beschwerdeführerin gegründet und ihn, C.________, als Direktoren 
mit Einzelunterschrift angestellt. Dies sei nicht privat auf Mandatsbasis geschehen, 
vielmehr habe er seine Arbeitskraft der Beschwerdeführerin zur Verfügung gestellt. Er sei 
ausschliesslich für die Beschwerdeführerin tätig gewesen und habe keine berufliche 
Nebentätigkeiten ausgeführt. Aufgrund der Regelmässigkeit und Ausschliesslichkeit sei 
klar von unselbständiger Erwerbstätigkeit auszugehen (act. 15 S. 3). Eine Inaktivität der 
Beschwerdeführerin sei zu verneinen. Das Direktorenamt habe die Betreuung der Kunden 
in der Schweiz, die Gewährleistung der Erreichbarkeit der Gesellschaft am Sitz und die 
Erbringung alltäglicher administrativer Arbeiten beinhaltet. Im Organisationsreglement sei 
explizit erwähnt, dass er, der Verfahrensbeteiligte, als Direktor der Beschwerdeführerin 

13

Urteil S 2020 14

agiere und nicht als Beauftragter. Auch sei ihm anlässlich einer ordentlichen 
Generalversammlung die Décharge erteilt worden. Gemäss Handelsregisterauszug sei der 
Zweck der Beschwerdeführerin der Vertrieb und die Vermittlung von bestimmten 
Produkten sowie die Erbringung damit zusammenhängender Dienstleistungen. Nach 
Ansicht von F.________ sei das Unternehmen erst mit dem Vertrieb des ersten Produktes 
aktiv geworden. Indessen habe er, C.________, damit zusammenhängende 
Dienstleistungen erbracht, mithin in einem Arbeitsverhältnis. Damit sei die 
Beschwerdeführerin sehr wohl aktiv gewesen. Ausserdem habe F.________ als 
Verwaltungsrat der Beschwerdeführerin im Jahr 2018 Vertragsverhandlungen mit 
Vertriebspartnern geführt. In diesen Kooperationsverträgen sei er immer als Vertreter im 
Namen des Unternehmens aufgetreten, nie als Einzelperson. Damit sei die Aktivität 
belegt. Der Verfahrensbeteiligte habe eine Liste mit möglichen Kooperationspartnern dem 
Verwaltungsrat zukommen lassen und habe dann aktiv die Verhandlungen geführt. Der 
Abschluss dieser Verträge sei auf seinen Einsatz zurückzuführen. Es leuchte somit nicht 
ein, weshalb er privat gearbeitet haben sollte (act. 15 S. 4 f.). Die Vergütung für die 
geleistete Arbeit sei zwar auf Rechnung hin erfolgt, indessen monatlich über die Dauer 
von rund zweieinhalb Jahren und immer im identischen Betrag von Fr. 5'000.–. Es habe 
eine fixe Entlöhnung unabhängig vom konkreten Aufwand gegeben. Diesen Zahlungen 
komme Lohncharakter zu. Nichts daran ändere, dass die Vergütung von F.________ 
privat geleistet worden sei, da für die Qualifikation nicht massgebend sei, welche 
Gesellschaft die entsprechende Vergütung bezahle. Ausserdem habe C.________ den 
Verwaltungsrat mehrmals darum gebeten, ihm den Lohn und die Spesen direkt vom 
Geschäftskonto der Beschwerdeführerin zu bezahlen. Er sei jedoch damit vertröstet 
worden, dass, sobald mit dem Verkauf der Produkte begonnen werden könne, das 
Unternehmen aktiv sei und dann die Lohnzahlungen über die Beschwerdeführerin laufen 
würden. F.________ sei indessen informiert gewesen, dass der Lohn für einen Direktor 
sozialversicherungsrechtlich abgabepflichtig sei. Er sei nämlich von RA I.________ 
darüber in Kenntnis gesetzt worden. Leider habe dies F.________ nicht interessiert. Die 
Rechnungen seien zurückgewiesen worden, wenn sie nicht an die Privatadresse gesandt 
worden seien. Auch andere Kreditorenrechnungen seien auf die Beschwerdeführerin 
ausgestellt, aber vom Verwaltungsrat privat beglichen worden (act. 15 S. 6 f.). C.________ 
habe vom Verwaltungsrat Anweisungen erhalten und er habe Rechenschaft ablegen 
müssen. Es sei über die Erledigung der einzelnen Arbeitsschritte zu informieren und 
dokumentieren gewesen, was mit wöchentlichen Zwischenberichten erfolgt sei. Da der 
Verwaltungsrat parallel ebenfalls nach einem Produzenten gesucht habe, sei es nicht 
selten vorgekommen, dass er, C.________, seine Bemühungen habe hinten anstellen 

14

Urteil S 2020 14

müssen. Es liege somit ein arbeitsvertragstypisches Unterordnungsverhältnis vor. Eigene 
Gestaltungsmöglichkeiten habe er nur begrenzt gehabt, eigene 
Entscheidungskompetenzen überhaupt nicht. Selbst für die Bestellung von Visitenkarten 
habe es ein Einverständnis benötigt. Allerdings habe der Verwaltungsrat selber 
Visitenkarten erstellen lassen, die aber mit gravierenden Fehlern behaftet gewesen seien, 
weshalb sie nicht hätten gebraucht werden können. Deshalb habe er dem Verwaltungsrat 
eigene Vorschläge für Visitenkarten und Briefpapier unterbreitet. Diese seien indessen 
vom Verwaltungsrat nicht offiziell für den täglichen Gebrauch zugelassen worden. Ferner 
habe C.________ mehrmals um eine Geschäftsmailadresse ersucht, jedoch nie eine 
erhalten. Folglich sei die Tätigkeit stark weisungsgebunden gewesen, habe er doch ohne 
eigene Kompetenzen gearbeitet und stets die Erlaubnis einholen müssen. Der 
Verwaltungsrat habe selbständig entschieden, ob ein Kontakt zu einem Hersteller 
weitergeführt oder abgebrochen werde. Er habe nach den Vorgaben des Verwaltungsrates 
verhandeln müssen. Der Verfahrensbeteiligte sei klar an die organisatorischen und 
praktischen Vorgaben gebunden gewesen und habe diese innert der jeweils vom 
Verwaltungsrat angesetzten Frist erfüllen müssen. Die Arbeitszeit habe er sich zwar frei 
einteilen können und sei hinsichtlich des Arbeitsortes nicht kontrolliert worden. Allerdings 
habe er praktisch ständig interne und externe Erreichbarkeit garantieren müssen, was vom 
Verwaltungsrat auch überprüft worden sei. Seine Arbeit habe er ebenfalls von zu Hause 
aus erledigen können, was in der Natur der Sache gelegen sei, da es seine Aufgabe 
gewesen sei, für die Beschwerdeführerin den Administrativstandort in der Schweiz 
aufzubauen, zu pflegen und zu bewirtschaften. Er habe auch die Aufgabe gehabt, 
Büroräumlichkeiten in J.________ zu suchen. Da es sich um eine Frühphase des 
Standortaufbaus gehandelt habe, sei das Kriterium der räumlichen und zeitlichen 
Eingebundenheit in die arbeitgeberische Organisation naturgemäss weniger belastbar und 
könne nicht übermässig gewichtet werden (act. 15 S. 7 ff.). C.________ habe nie in die 
Beschwerdeführerin oder in andere in diesem Zusammenhang stehende Gesellschaften 
oder Personen investiert. Er habe zur Erfüllung der Arbeiten kein Geld in die Hand 
genommen oder zur Verfügung gestellt. Auch habe er keine wesentlichen Betriebsmittel 
beigebracht. Er habe weder über Aktien noch Kaufrechte an Aktien verfügt. Er habe auch 
keine anderweitigen Gewinnmöglichkeiten gehabt resp. sein monatliches Salär sei nicht 
vom Geschäftsgang oder von einem erzielten Umsatz abhängig gewesen. Es sei einzig 
F.________ gewesen, der habe profitieren können. Ursprünglich sei eine Entlöhnung auf 
Provisionsbasis angedacht gewesen, dies sei aber nie realisiert worden, weil C.________ 
auf ein regelmässiges Gehalt angewiesen gewesen sei (act. 15 S. 9 f.). Der 
Verfahrensbeteiligte sei gegen aussen stets im Namen der Beschwerdeführerin 

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Urteil S 2020 14

aufgetreten. So habe er viele Produzenten angeschrieben und den Videofilm geschickt, 
allgemeine Korrespondenz geführt und Vertragsabschlüsse vorbereitet. Er habe auch 
immer auf Rechnung der Beschwerdeführerin gehandelt (act. 15 S. 10). In der 
Vergleichsvereinbarung per Ende der Erwerbstätigkeit hätten C.________ und die 
Beschwerdeführerin die Zusammenarbeit zwar als Auftrag qualifiziert, hätten daran aber 
die Folge einer Leistungspflicht von mehreren Monatslöhnen geknüpft, was eine 
wirtschaftliche und rechtliche Gleichstellung mit einem Arbeitsverhältnis bedeute. Die 
ausbezahlte Entschädigung sei demnach nichts anderes als der Lohn, welcher während 
der Kündigungsfrist geschuldet gewesen sei. Die falsche Bezeichnung schade ohnehin 
nicht. Der Sache nach handle es sich um Lohn, wie sich auch aus der Formulierung in der 
Vergleichsvereinbarung ergebe. Es komme auf den eigentlichen Charakter der Tätigkeit 
an (act. 15 S. 10 f.).

4.6 In der Eingabe vom 6. November 2020 wiederholte C.________, dass der 
Verwaltungsrat F.________ von ihm verlangt habe, die Lohnabrechnungen an die 
Privatadresse zu senden und das Ganze über die Einzelfirma als Selbständigerwerbenden 
abzurechnen sei. Dies habe der Verfahrensbeteiligte widerwillig akzeptiert, da er auf die 
Angaben des Verwaltungsrates vertraut habe und auch gesehen habe, was mit anderen 
Personen geschehe, wenn sie F.________ widersprächen. Er sei aber auf das 
Einkommen angewiesen gewesen. Da die Lohnzahlungen nicht bei der 
Beschwerdeführerin deklariert und keine Sozialversicherungsbeiträge einbezahlt worden 
seien, habe er diese in der Steuererklärung als Entgelt aus selbständiger Tätigkeit 
deklariert. Aus denselben Gründen habe er auch keinen Lohnausweis erhalten. Da er, wie 
erwähnt, aufgrund des fortgeschrittenen Alters auf die Anstellung bei der 
Beschwerdeführerin angewiesen gewesen sei und die nächsten Jahre bis zur 
Pensionierung für das Unternehmen hätte arbeiten können, sei der Lohnausweis auch 
nicht auf dem Rechtsweg eingefordert worden. Der Posten "Honorar" in den 
Buchhaltungsunterlagen von 2017 und 2018 der G.________ setzten sich aus den 
Lohnzahlungen in Höhe von monatlich Fr. 5'000.– abzüglich der Bankspesen von Fr. 15.– 
pro Überweisung zusammen (act. 21).

4.7 In ihrer Stellungnahme vom 27. November 2020 erklärte die Beschwerdeführerin 
zu den edierten Kooperationsverträgen, dass mit der K.________ GmbH kein solcher 
zustande gekommen sei. Es habe ein bis zwei unverbindliche Gespräche gegeben, diese 
seien indessen ergebnislos geblieben. Der Kontakt mit dem Unternehmen L.________ sei 
durch M.________ zustande gekommen. Auch mit diesem Unternehmen habe es keine 

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Urteil S 2020 14

eigentliche Kooperation gegeben. Man habe vereinbart, sich bei konkreten Anfragen 
seitens potentieller Kunden gegenseitig auszutauschen. C.________ habe aber keinerlei 
Vertragsverhandlungen geführt und sei bei persönlichen Gesprächen nie anwesend 
gewesen. Der erste Marktauftritt sei anfangs 2020 gewesen und es werde seither mit der 
Firma N.________ zusammen gearbeitet, was aber nicht auf den Verfahrensbeteiligten 
zurückzuführen sei (act. 23 Rz. 5 f.). Es gehe ferner aus der Steuererklärung der 
Beschwerdeführerin hervor, dass C.________ privat auf Mandatsbasis für F.________ 
tätig gewesen sei (act. 23 Rz. 7). Er könne denn auch nicht aufzeigen und belegen, was er 
konkret für die (inaktive) Beschwerdeführerin gemacht hätte. Arbeitserzeugnisse habe er 
nicht vorweisen können. Die im Organisationsreglement erwähnten Aufgaben habe er 
nicht erledigt, insbesondere habe die Beschwerdeführerin noch keine Kunden gehabt, da 
gar keine Produkte hätten zum Verkauf angeboten werden können. Auch administrative 
Tätigkeiten seien keine zu erledigen gewesen. Es habe keine Homepage gegeben, 
weshalb das Unternehmen Drittpersonen nicht bekannt gewesen sei. Darum hätte auch 
niemand sie am Gesellschaftssitz kontaktieren können. Ebenso wenig habe es 
Vertragsverhandlungen oder durch ihn abgeschlossene Verträge gegeben (act. 23 Rz. 8 
ff.). Unbestritten sei, dass C.________ als Direktor im Handelsregister eingetragen 
gewesen sei. Eine eingetragene einzelzeichnungsberechtigte Person mit Wohnsitz in der 
Schweiz sei aber gesetzlich vorgesehen. Dieser Posten könne aber ohne weiteres im 
Mandatsverhältnis ausgeführt werden. Im Übrigen habe auch eine inaktive Gesellschaft 
eine Generalversammlung abhalten müssen (act. 23 Rz. 12 f.). In den Jahren 2017 und 
2018 habe die Gesellschaft keinerlei verkaufsfähige Produkte oder abrechenbare 
Dienstleistungen angeboten. Der Verfahrensbeteiligte habe demnach auch keine Arbeiten 
verrichten können. Vielmehr sei er auch privat für F.________ tätig gewesen, indem er für 
ihn beispielsweise mal ein Auto verkauft habe. C.________ habe auch keine 
Vertragsverhandlungen geführt und die von ihm erwähnten Kooperationsverträge seien 
nicht abgeschlossen worden. Er vermöge denn auch keinerlei Belege für seine 
Behauptung vorzubringen (act. 23 Rz. 14 ff.). Die monatliche Vergütung von Fr. 5'000.– 
sei nicht für ein Arbeitsverhältnis gewesen. Diese Honorare habe C.________ denn auch 
in seiner Steuererklärung nicht als Lohn deklariert. Auch Lohnausweise weise er keine vor. 
Das Arbeitsverhältnis hätte auch gegenüber der Ausgleichskasse deklariert werden 
müssen, was indessen nicht geschehen sei. Es werde bestritten, dass C.________ den 
Verwaltungsrat gebeten habe, ihm den Lohn und die Spesen direkt vom Geschäftskonto 
der Beschwerdeführerin zu bezahlen (act. 23 Rz. 17 ff.). Die Aussagen des 
Verfahrensbeteiligten seien widersprüchlich und wenig glaubhaft. Einerseits mache er 
geltend, zahlreiche Verhandlungen geführt zu haben, andererseits habe er sich 

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Urteil S 2020 14

hintenanstellen und abwarten müssen, was aus den Kontakten des Verwaltungsrates 
geworden sei. Die sporadischen Berichte von C.________, welche von der E-Mail-
Adresse seines Einzelunternehmens versandt worden seien, liessen nicht auf ein 
Subordinationsverhältnis schliessen. Auch Selbständige auf Mandatsbasis müssten ihrem 
Auftraggeber Bericht erstatten. Zudem habe C.________ entgegen seiner Behauptung 
viele Freiheiten gehabt. Er habe selber entscheiden können, was er wo und wann habe 
erledigen wollen. F.________ habe dem Verfahrensbeteiligten selten konkrete Aufträge 
erteilt, sondern habe ihn für seine Inputs im Sinne eines klassischen und selbständigen 
Beraters honoriert. Die von C.________ angefertigten Visitenkartenentwürfe enthielten 
zudem dessen private Postadresse, dessen private E-Mail-Adresse und dessen private 
Telefonnummer. Hätte ein Arbeitsverhältnis bestanden, wäre zumindest eine geschäftliche 
E-Mail-Adresse oder die Büroadresse angegeben gewesen. Tatsachenwidrig sei auch, 
dass der Verfahrensbeteiligte im Namen aller Mitarbeitenden Entwürfe von Visitenkarten 
und Briefpapier habe anfertigen lassen. Es habe aber weder eine Aktivität noch Mitarbeiter 
gegeben (act. 23 Rz. 21 ff.). Er vermöge auch keine Beweise für erhaltene Anweisungen 
ins Recht zu legen. Bestritten sei auch, dass seine Erreichbarkeit vom Verwaltungsrat 
überprüft worden sei (act. 23 Rz. 27 f.). Der Verfahrensbeteiligte habe keinerlei 
Arbeitsmaterial zur Verfügung erhalten. Vielmehr habe er sein Privatfahrzeug sowie 
seinen persönlichen Computer verwendet. Da er zudem von zu Hause aus gearbeitet 
habe, hätte C.________, sollte ein Arbeitsverhältnis bestanden haben, zweifellos eine 
Homeoffice-Entschädigung resp. eine Beteiligung an den Mietkosten verlangt (act. 23 
Rz. 29 f.). Der Verfahrensbeteiligte sei als selbständiger Unternehmer aufgetreten, indem 
er seine E-Mail-Adresse und seine Einzelfirma verwendet habe (act 23 Rz. 31 f.). 
C.________ habe gegenüber der Ausgleichskasse keine unselbständigen Arbeitnehmer 
deklariert. Auch in seiner Steuererklärung sei er von einer selbständigen Tätigkeit 
ausgegangen. Für alle sei klar gewesen, dass der Verfahrensbeteiligte als 
Einzelunternehmer selbständig erwerbstätig gewesen sei und die Dienstleistungen auf 
Mandatsbasis privat für F.________ erbracht habe (act. 23 Rz. 33).

4.8 Der Verfahrensbeteiligte äusserte sich in seiner abschliessenden Stellungnahme 
vom 15. Januar 2021 dahingehend, dass der Verwaltungsrat stets davon ausgegangen 
sei, die Beschwerdeführerin habe bis heute keinerlei Geschäftstätigkeit aufgenommen, 
weshalb sie inaktiv sei. Deshalb habe er C.________ aufgefordert, die Lohnabrechnungen 
an die Privatadresse zu schicken. Er habe verlangt, dass C.________ über seine 
Einzelfirma als Selbständigerwerbender abrechne und nicht als Angestellter. F.________ 
sei aber über die Abgabepflicht informiert gewesen. Dieser habe zum Ausdruck gebracht, 

18

Urteil S 2020 14

dass die Beiträge abgerechnet würden, sobald die Gesellschaft seiner Ansicht nach aktiv 
werde. C.________ habe jedes Jahr das Formular "Lohndeklaration" erhalten und den 
Verwaltungsrat auf die Abrechnungspflicht hingewiesen. Allerdings sei er immer 
zurückgewiesen worden. Er sei im Glauben gewesen, dass die Abrechnung später 
vorgenommen würde. Er habe sich nicht getraut, F.________ zu widersprechen, weil er 
keine Kündigung habe riskieren wollen. Widerwillig habe er akzeptiert, dass die 
Lohndeklaration nicht über die Beschwerdeführerin laufe. Deshalb habe er auch in der 
Steuererklärung die Zahlungen als Entgelt aus selbständiger Tätigkeit deklariert (act. 27 
S. 3 f.). Mit der K.________ GmbH sei es zu einem Kooperationsvertrag gekommen. 
Deren Geschäftsführer habe ihm den unterzeichneten Vertrag am 8. Februar 2018 per 
Mail zugestellt. Ausdrücklich auf Wunsch des Verwaltungsrates sei er – C.________ – als 
Geschäftsführer der Beschwerdeführerin bestimmt worden. Nebst den Aufgaben gemäss 
Organisationsreglement sei im Jahr 2017 auch das Suchen eines Produzenten 
hinzugekommen. Er habe F.________ mehrmals eine Liste mit möglichen Partnern per 
Mail zukommen lassen und anschliessend aktiv die Vertragsverhandlungen geführt. Im 
Namen der Beschwerdeführerin habe er von L.________ Offerten eingeholt. Mit 
mindestens 20–30 weiteren Anbietern habe er korrespondiert und teils vor Ort persönlich 
verhandelt. Viele dieser Partner hätten dem Verwaltungsrat indessen nicht gepasst, 
andere habe er auf später vertröstet. Er habe somit sehr viel Arbeit erledigt und nicht nur 
ein paar wenige Anbieter kontaktiert. Der Vertragsabschluss mit K.________ GmbH und 
die Verhandlungen mit L.________ seien auf seinen unermüdlichen Einsatz 
zurückzuführen. Dies sei nicht für F.________ privat erfolgt. Er sei immer als Direktor und 
im Namen der Beschwerdeführerin aufgetreten. Aus zahlreichen Mails gehe hervor, dass 
die Kooperation mit K.________ GmbH auf seine Bemühungen zurückzuführen seien. 
Auch den Kontakt zu L.________ habe er hergestellt, was am 25. September 2017 per 
Mail geschehen sei. Erst ein Jahr nach den Terminvorschlägen sei der Verwaltungsrat der 
Beschwerdeführerin bereit gewesen für einen Besuch vor Ort. Im September 2018 habe er 
im Auftrag des Verwaltungsrates einen Besuchstermin bei L.________ in O.________ 
organisieren und vorbereiten können. Danach sei eine Kooperation angestrebt worden. 
Den Vertragsentwurf habe dann M.________ erstellt und am 9. Oktober 2018 dem 
Verwaltungsrat geschickt. Es habe dann zwischen dem Verwaltungsrat und den 
zuständigen Personen von L.________ Kontakt gegeben, woraus ein Entwurf einer 
Kooperationsvereinbarung resultiert habe. Es sei auch ein Termin für die Unterzeichnung 
am 24. und 25.  November 2018 bestätigt worden. Er sei also für die Beschwerdeführerin 
tätig gewesen und die Beschwerdeführerin sei nicht inaktiv gewesen. Hierbei habe es sich 
um Vorbereitungen für den Marktauftritt gehandelt. Nicht entscheidend sei, ob es 

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Urteil S 2020 14

schlussendlich zum Vertragsabschluss gekommen sei, da dies nicht zu seinen Aufgaben 
gehört habe (act. 27 S. 5 ff.). Unzutreffend sei sodann, dass er daneben noch für andere 
Unternehmen tätig gewesen sei. Er habe zwar eine Einzelfirma gegründet. Geplant 
gewesen sei Dienstleistungen wie Bauherrenberatung anzubieten, um bauwillige Familien 
bei ihrem Hausbau zu unterstützen. Solche Verträge seien indessen nicht zustande 
gekommen. Deshalb habe die Einzelfirma in den Jahren 2017, 2018 und 2019 einzig und 
alleine als Kontoführerin und Empfängerin des Lohnes der Beschwerdeführerin in Höhe 
von Fr. 5'000.– gedient. Eine Gesellschaft könne schon vor Marktauftritt aktiv sein und 
Arbeitnehmende beschäftigen. Es habe keine Beschäftigung auf privater Mandatsbasis 
gegeben. Die ausgeführten Tätigkeiten seien ausreichend belegt. Er habe zahlreiche 
administrative Arbeiten ausgeführt und sei während der gesamten Arbeitszeit mit der 
Suche eines geeigneten Produzenten für eine Zusammenarbeit beschäftigt gewesen. Er 
habe auch eine wichtige Rolle gehabt bei der Suche nach möglichen Partnern. Mehrmals 
habe er dem Verwaltungsrat Vorschläge zukommen lassen und Besprechungstermine 
vereinbart. Eine Inaktivität habe nicht bestanden, seien doch sowohl er als auch 
F.________ jeweils im Namen der Beschwerdeführerin aufgetreten. Nachgewiesen sei 
auch, dass er Zwischenberichte habe abliefern müssen. Diese seien nur deshalb von der 
privaten Mailadresse verschickt worden, weil er nie eine Firmenadresse erhalten habe. 
Auch habe er für Terminvereinbarungen, das Erstellen von Visitenkarten und eine 
Geschäftsmailadresse die Erlaubnis einholen müssen. Eigene Gestaltungs- und 
Entscheidungsmöglichkeiten hätten nicht bestanden. Nicht stichhaltig sei die Behauptung, 
wonach wegen fehlendem Arbeitsmaterial kein Arbeitsverhältnis bestehen könne. Die 
Erledigung der Tätigkeiten von zu Hause aus hätten nur von vorübergehender Dauer sein 
sollen. Er sei auch damit betraut gewesen, nach Büroräumlichkeiten in J.________ 
Ausschau zu halten. Eine Homeoffice-Entschädigung habe er nicht einfordern wollen, da 
er froh gewesen sei, diese Arbeit ausführen zu dürfen. Ferner habe sie ihm Spass 
gemacht. Zudem habe er viele seiner Auslagen wie Reisespesen über die Spesen 
vergütet erhalten (act. 27 S. 12 ff.).  

4.9 In der abschliessenden Stellungnahme vom 20. Januar 2021 erklärte die 
Beschwerdeführerin, C.________ habe F.________ an dessen Privatadresse nicht Lohn-, 
sondern Honorarrechnungen zugestellt. Er habe die von ihm erbrachten Tätigkeiten auf 
seinen Wunsch hin über seine Einzelfirma als Selbständigerwerbenden abgerechnet. Da 
diese privat auf Mandatsbasis erbracht worden seien, hätten keine Sozialabgaben 
entrichtet werden müssen. Dass F.________ von RA I.________ über die Abgabepflicht 
informiert worden sei, werde bestritten. Das Direktorenamt bei der Beschwerdeführerin sei 

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Urteil S 2020 14

nur eines der Mandate gewesen, welches C.________ für F.________ privat erledigt 
habe. Der Verfahrensbeteiligte sei für diverse Auftraggeber auf Mandatsbasis tätig 
gewesen, sein Hauptauftraggeber sei F.________ privat. Tatsachenwidrig sei die 
Aussage, dass der Verwaltungsrat sich dahingehend geäussert habe, wonach die Beiträge 
abgerechnet würden, sobald die Gesellschaft aktiv werde. C.________ habe nicht 
Honorarrechnungen zustellen und gleichzeitig annehmen können, es würden 
Sozialleistungen abgerechnet. Deshalb habe er auch in seinen Steuererklärungen 
ausschliesslich Einkommen aus selbständiger Tätigkeit deklariert. Die bezogenen 
Honorare seien unter dem Posten 3400 "Honorar" in den Buchhaltungen der G.________ 
2017 und 2018 enthalten. Unglaubwürdig sei, dass er dies widerwillig getan hätte. 
Immerhin habe er auch selber die Lohndeklarationen ausgefüllt und unterzeichnet (act. 28 
Rz. 2 ff.). Wäre C.________ der Ansicht gewesen, seine Tätigkeit sei als Arbeitsverhältnis 
zu qualifizieren, hätte er dies melden müssen. Auch den Lohnausweis habe er nie auf dem 
Rechtsweg eingefordert. Dieses Verhalten beweise, dass er sich der ganzen Tragweite 
bewusst gewesen sei (act. 28 Rz. 9). Die in der Buchhaltung aufgelisteten Honorare seien 
nicht von der Beschwerdeführerin beglichen worden. Aber selbst wenn der 
Verfahrensbeteiligte einer unselbständigen Tätigkeit nachgegangen wäre, so wäre dies für 
F.________ privat geschehen. Allfällige Beiträge müssten von diesem beglichen werden 
(act. 28 Rz. 10 f.). C.________ sei den überwiegenden Teil seines Lebens selbständig 
erwerbend gewesen und habe seine Einkünfte auch so versteuert. Er habe den 
Unterschied zwischen selbständig erwerbend und unselbständig erwerbend bestens 
gekannt. Das missbräuchliche Verhalten verdiene keinen Rechtsschutz (act. 28 Rz. 12).

5.
5.1
5.1.1 Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, C.________ habe bereits vor ihrer 
Gründung privat auf Mandatsbasis für F.________ gearbeitet, so habe er etwa für ihn mal 
ein Auto verkauft, kann sie daraus nichts zu ihren Gunsten ableiten. Wie bereits dargelegt, 
ist jedes einzelne Erwerbseinkommen dahin zu prüfen, ob es aus selbständiger oder 
unselbständiger Erwerbstätigkeit stammt. Es ist keine Gesamtbeurteilung vorzunehmen 
(vgl. E. 3.2 hiervor).

5.1.2 Unbeheflich ist auch der Einwand, es liege kein Arbeitsvertrag vor. Die 
Rechtsprechung ist diesbezüglich klar. Die Frage, ob im Einzelfall selbständige oder 
unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, beurteilt sich nicht aufgrund der Rechtsnatur des 
Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die 

21

Urteil S 2020 14

wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen dabei 
allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne 
jedoch ausschlaggebend zu sein (vgl. E. 3.1 hiervor). Gleiches gilt auch hinsichtlich der 
Vergleichsvereinbarung vom 30. April 2019 per Ende der Tätigkeit, worin das Verhältnis 
als Auftrag qualifiziert wurde (vgl. AK-act. 13 S. 5).

5.1.3 Unbelegt bzw. aktenwidrig ist ferner das Vorbringen der Beschwerdeführerin, der 
Verfahrensbeteiligte sei nebst der Ausübung des Direktorenamtes auch noch anderen 
entgeltlichen Aktivitäten nachgegangen. Auf Begehren der Beschwerdeführerin hin edierte 
das Gericht die Steuererklärungen der Jahre 2017 und 2018 von C.________. Daraus und 
aus den Buchhaltungsunterlagen derselben Jahre ist zu entnehmen, dass der 
Verfahrensbeteiligte über sein Einzelunternehmen G.________ lediglich das von 
F.________ erhaltene Honorar von monatlich Fr. 5'000.– eingenommen hat (VB-act. 14–
17). Anderweitige Aufträge oder Mandate hatte C.________ in den betreffenden Jahren 
entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin nicht. Jedenfalls ist nichts dergleichen 
ersichtlich oder durch die Beschwerdeführerin belegt.

5.1.4 Nicht stichhaltig ist der Einwand der Beschwerdeführerin, wonach sie nicht aktiv 
gewesen sei bzw. ihre Geschäftstätigkeit in den Jahren 2017 und 2018 noch nicht 
aufgenommen habe. Dies mag insoweit zutreffen, als sie noch keine Produkte verkauft 
hat. Indessen können aber schon vor Start des ersten Verkaufs Vorbereitungshandlungen 
anfallen, welche durch Personal auszuführen sind. Das Akquirieren von Vertriebspartnern, 
der Aufbau der Infrastruktur und weiteres stellen genau solche Tätigkeiten dar, welche 
entlöhnt werden und auf denen Sozialversicherungsbeiträge abzuliefern sind.

5.1.5 Das Vorbringen der Beschwerdeführerin, C.________ habe selber die 
Lohndeklarationen für die Jahre 2017 und 2018 ausgefüllt und darin bestätigt, es würden 
keine Angestellten beschäftigt resp. es seien keine Löhne ausbezahlt worden (vgl. AK-
act. 9–12), trifft zu. Gleiches gilt für den Umstand, dass der Verfahrensbeteiligte die 
Überweisungen von F.________ über sein Einzelunternehmen verbucht und auch in 
seiner Steuererklärung als Einkommen aus selbständiger Tätigkeit ausgewiesen hat (vgl. 
VB-act. 14–17). Tatsächlich ist es schwer verständlich, wenn der Verfahrensbeteiligte 
einerseits geltend macht, er sei in einem Angestelltenverhältnis gewesen, andererseits 
gegenüber der Ausgleichskasse aber deklariert, das Unternehmen sei nicht aktiv und 
beschäftige keine Arbeitnehmenden und er die Einkünfte als Einkommen aus 
selbständiger Tätigkeit aufführt. Dies erklärte C.________ damit, dass der Verwaltungsrat 

22

Urteil S 2020 14

F.________ der Ansicht gewesen sei, die Beschwerdeführerin sei vor dem ersten Verkauf 
noch nicht aktiv, weshalb die Abrechnungen über die Einzelfirma von C.________ 
abgewickelt werden sollten. Ferner habe er sich nicht getraut, dem Verwaltungsrat zu 
widersprechen, da er eine Kündigung befürchtet habe. Dies erscheint im gesamten 
Kontext als eine mögliche und plausible Erklärung, indessen kann sie nicht mehr restlos 
überprüft werden, nachdem F.________ im Herbst 20xx verschied. Insgesamt ist es als 
Indiz für den Standpunkt der Beschwerdeführerin zu werten. Es gilt aber auch hier zu 
erwähnen, dass für jede einzelne Tätigkeit unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten zu 
prüfen ist, ob eine unselbständige oder selbständige Arbeit vorliegt, ungeachtet dessen, 
was die Parteien abgemacht oder praktiziert haben. 

5.1.6 Was gegen eine selbständige Tätigkeit spricht, ist der Umstand, dass C.________ 
keine erkennbaren erheblichen Investitionen getätigt hat, was die Beschwerdeführerin 
jedoch geltend macht. Es mag zutreffen, dass er ein Einzelunternehmen gegründet hat. 
Dies bedeutet indessen noch nicht, dass er eine beachtliche Summe hätte dafür 
aufwenden müssen. Wie bereits dargelegt, erzielte er keinerlei anderweitige Einkünfte mit 
seinem Einzelunternehmen. Insofern ist auch nicht erkennbar, welche erheblichen 
Investitionen getätigt worden wären, zumal der Sitz des Unternehmens an der 
Privatadresse des Verfahrensbeteiligten war.

5.2
5.2.1 Unbestritten und aktenkundig ist demgegenüber, dass der Verfahrensbeteiligte im 
Handelsregister vom xx.xx.xxxx bis xx.xx.xxxx als Direktor mit Einzelunterschrift 
eingetragen war. Zudem existierte ein Organisationsreglement, in welchem die Aufgaben 
des Direktors niedergeschrieben waren. Danach oblag C.________ die Betreuung der 
Kunden in der Schweiz, die Gewährleistung der Erreichbarkeit der Gesellschaft am Sitz 
und die Erbringung alltäglicher administrativer Arbeiten wie Post- und Telefondienst, 
Entgegennahme von Urkunden und die Aufbewahrung von geschäftsrelevanten 
Dokumenten (sogenannte Dauerakten wie Statuten, Protokolle der Generalversammlung 
und Verwaltungsratssitzungen, Verträge, Jahresabschlüsse, Gründungs- und weitere 
öffentliche Urkunden). Unterzeichnet wurde es vom Verwaltungsrat F.________ (VB-
act. 2). In Bezug auf einen Berater, der gleichzeitig auch im Verwaltungsrat Einsitz nahm, 
hielt das Bundesgericht fest, dass bezüglich des ihm zugeflossenen Einkommens für seine 
übrige Tätigkeit zu Gunsten des Unternehmens (nicht das VR-Mandat) er nicht nur 
beratend, sondern als Geschäftsführer und damit operativ wirkte. Er arbeitete nicht nur 
projektbezogen für das Unternehmen, vielmehr übernahm er Führungsverantwortung. Die 

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Einkünfte eines Beraters, der die Eigenschaft eines geschäftsführenden Organs 
übernimmt, stellen aber massgebenden Lohn dar (BGer 8C_449/2007 vom 26. Februar 
2008 E. 4.2). Eine vergleichbare Konstellation liegt auch hier vor. C.________ amtete als 
Direktor mit Einzelunterschrift. Mithin nahm er eine geschäftsführende Funktion wahr. 
Dabei handelte es sich nicht nur um ein einziges Projekt. Vielmehr musste er seine 
Verfügbarkeit ständig sicherstellen, gehörte doch die jederzeitige Erreichbarkeit zu seinem 
Pflichtenheft. Damit wirkte er operativ. Seine Bemühungen kann er überdies mit den ins 
Recht gelegten Dokumenten nachweisen (vgl. etwa VB-act. 20–34). Ferner wurde dem 
Verfahrensbeteiligten an der ordentlichen Generalversammlung vom 3. April 2019 für 
seine Tätigkeiten Décharge erteilt (VB-act. 3), was immerhin zum Ausdruck bringt, dass 
man mit der Arbeit von C.________ durchaus zufrieden war und es keinen Anlass für 
Beanstandungen gab.

5.2.2 Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin vermag C.________ konkrete 
Arbeiten nachzuweisen, welche er für das Unternehmen geleistet hat.

Belegt ist einerseits, dass er dem Verwaltungsrat potentielle Kooperationspartner 
vorgeschlagen hat (VB-act. 5 und 25). Im Weiteren ist aktenkundig, dass C.________ 
Abklärungen zu den zu erwartenden Werbekosten getätigt hat (VB-act. 8). Ebenfalls 
ausgewiesen sind die zahlreichen Kontaktaufnahmen mit Herstellern. Der 
Verfahrensbeteiligte schrieb zum Beispiel die Firmen P.________ (VB-act. 11), 
Q.________ (VB-act. 11), R.________ (VB-act. 11), S.________ resp. K.________ GmbH 
(VB-act. 20) und L.________ (VB-act. 22) an. Dies führte denn auch zu einem 
Kooperationsvertrag mit der K.________ GmbH (VB-act. 18). An dieser Stelle sei noch 
erwähnt, dass die Herstellung des Kontaktes mit L.________ nicht durch M.________ 
zustande kam, wie die Beschwerdeführerin ausgeführt hat (vgl. E. 4.7 hiervor), sondern 
durch C.________, welcher am 25. September 2017 per Mail an das Unternehmen 
gelangte (vgl. VB-act. 26). In diesem Zeitpunkt war M.________ noch gar nicht im 
Handelsregister eingetragen. Mit L.________ wurde ebenfalls eine Zusammenarbeit 
angestrebt, weshalb die verantwortlichen Personen dieses Unternehmens vom 
Verwaltungsrat F.________ zur Vertragsunterzeichnung nach T.________ eingeladen 
wurde (VB-act. 36–38). Der Verfahrensbeteiligte hat ausweislich der Akten konkrete 
Abklärungen in Bezug auf mögliche Partner getätigt (vgl. dazu VB-act. 25). Wenn sich die 
Beschwerdeführerin nun auf den Standpunkt stellt, C.________ habe keine Arbeiten für 
sie erledigt, so ist dies schlicht tatsachenwidrig. Hierbei handelte es sich um 

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Vorbereitungen im Hinblick auf den angestrebten Verkauf, denn ohne Kooperationspartner 
wäre dies für die Beschwerdeführerin nicht möglich gewesen. 

Im Weiteren sind auch Mails an F.________ aktenkundig, in denen der 
Verfahrensbeteiligte über den Stand der Dinge orientierte bzw. welche Schritte er 
unternommen hat. Am 24. März 2017 informierte er den Verwaltungsrat über das Einholen 
von Auskünften über eine Firma sowie über ein anstehendes Treffen mit einem 
Geschäftsführer von U.________. Einen Kontakt mit der V.________ teilte C.________ 
am 10. April 2017 per Mail mit. In diesem Zusammenhang folgten am 15.  und 21. April 
2017 noch weitere Mails an F.________. Am 24. Januar 2018 orientierte den 
Verfahrensbeteiligten darüber, dass er ein jüngeres Paar aus W.________ kennengelernt 
habe, welches grosses Interesse habe, ein Musterprodukt zu führen und weitere Produkte 
zu verkaufen. Ferner habe er Kontakt mit einem Architekturbüro, das für Kunden von 
E.________ arbeiten möchte (vgl. Sammelbeleg VB-act. 8). 

5.2.3 Sodann ist aus dem Mailverkehr zu entnehmen, dass der Verfahrensbeteiligte 
seine Nachrichten zwar von der Mailadresse seines Einzelunternehmens (G.________) 
bzw. vom Einzelunternehmen seiner Frau (H.________) versendet hat. Allerdings trat er 
bei der ersten Kontaktaufnahme im Namen der Beschwerdeführerin auf, indem er zu 
erkennen gab, dass er Geschäftsführer der A.________ AG (damals noch E.________ 
AG) war und auch die Adresse des Geschäftssitzes aufführte (vgl. VB-act. 11, 20, 26). 
Ebenso schrieb F.________ jeweils von seiner Privatadresse. Aus der Signatur erhellt 
aber auch hier, dass er im Namen der Beschwerdeführerin handelte (vgl. VB-act. 36–38). 
Damit ist auch der Kritik der Beschwerdeführerin, wonach die fehlende 
Geschäftsemailadresse gegen eine unselbständige Tätigkeit spreche, der Boden 
entzogen. Selbst der Verwaltungsrat verfügte über keine Geschäftsmailadresse. 
Jedenfalls ist nichts dergleichen aus den Akten ersichtlich oder wurde von der 
Beschwerdeführerin dargetan. Deshalb erscheinen die Angaben von C.________, dass er 
zwar um eine Geschäftsmailadresse ersucht, indessen keine erhalten habe, als plausibel. 
Auf jeden Fall spricht der Umstand der fehlenden Geschäftsmailadresse nicht für eine 
selbständige Tätigkeit.

5.3 Nach dem oben Gesagten sprechen die Indizien mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit für eine unselbständige Erwerbstätigkeit von C.________. Einem 
Unternehmerrisiko war er nicht ausgesetzt. Es liegen keine erheblichen Investitionen 
seinerseits vor und er musste auch keine Kosten oder ein Verlust- bzw. Inkassorisiko 

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selber tragen. Der Verfahrensbeteiligte war auch nicht vom Beschaffen von Aufträgen 
abhängig. Ebenso wenig beschäftigte er eigenes Personal. Im Weiteren war er 
ausschliesslich für die Beschwerdeführerin tätig und für keine anderen Unternehmen. Die 
von ihm ausgeführten Arbeiten erledigte er auch nicht in eigenem Namen, sondern gab 
sich jeweils als Geschäftsführer der Beschwerdeführerin zu erkennen. Der 
Verfahrensbeteiligte verrichtete seine Tätigkeit zwar von zu Hause aus mit einem eigenen 
Computer, was allerdings angesichts der fehlenden Büroräumlichkeiten der 
Beschwerdeführerin nicht weiter überrascht oder ungewöhnlich ist. Demgegenüber war 
C.________ von der Beschwerdeführerin abhängig und als Direktor in deren Betrieb 
eingeordnet. Er hatte ein klar umschriebenes Pflichtenheft und orientierte den 
Verwaltungsrat auch immer wieder über seine Arbeiten, was er ausreichend zu belegen 
vermochte. Eine Präsenzpflicht bestand zwar nicht, was sich aber nicht weiter nachteilig 
auswirkt, gab es doch ohnehin keine Büroräumlichkeiten. Auf der anderen Seite musste er 
eine ständige Erreichbarkeit gewährleisten. Ferner musste C.________ die Tätigkeiten 
persönlich erledigen. Eine andere Tätigkeit übte er nicht aus. Desgleichen war er von der 
zugewiesenen Arbeit abhängig. Mithin bestand für ihn ein wirtschaftliches Risiko 
dahingehend, dass wenn er nicht mehr für Beschwerdeführerin hätte arbeiten können, ihn 
die Situation ähnlich getroffen hätte wie ein Stellenverlust für einen Arbeitnehmenden. Und 
schliesslich geht aus den Unterlagen auch ein Unterordnungsverhältnis hervor, was sich 
einerseits aus dem Pflichtenheft ergibt und andererseits auch aus dem eingereichten 
Mailverkehr mit dem Verwaltungsrat ergibt. Kontakte konnte C.________ zwar knüpfen, 
aber keine Verträge oder dergleichen abschliessen. Sollten weitere Schritte unternommen 
werden, war er auf die Zustimmung des Verwaltungsrates angewiesen. 

6. Nach dem Gesagten hat die Ausgleichskasse den Verfahrensbeteiligten zu Recht 
als unselbständig Erwerbstätiger qualifiziert und von der Beschwerdeführerin die für die 
Jahre 2017 und 2018 zu wenig abgerechneten Beiträge nachgefordert. Demnach erweist 
sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als unbegründet und ist abzuweisen.

7.
7.1 Das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist kostenlos (vgl. Art. 61 
lit. a ATSG).

7.2

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7.2.1 Dem obsiegenden Sozialversicherer – vorliegend der Ausgleichskasse Zug – ist in 
Übereinstimmung mit Art. 61 lit. g ATSG – welcher nur für die obsiegende Beschwerde 
führende Partei eine Entschädigung vorsieht – keine Parteientschädigung zuzusprechen.

7.2.2 Hingegen ist dem am vorliegenden Verfahren beteiligten und anwaltlich 
vertretenen, obsiegenden Versicherten, C.________, zulasten der Beschwerdeführerin 
eine Parteientschädigung nach Art. 61 lit. g ATSG auszurichten, welche ermessensweise 
auf Fr. 3'300.– (inkl. Auslagen und MWST) festgesetzt wird.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Die Beschwerdeführerin hat dem am Verfahren beteiligten Versicherten eine Par-
teientschädigung im Betrage von Fr. 3'300.– (inkl. Barauslagen und MWST) zu 
bezahlen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (im Doppel), die 
Ausgleichskasse Zug, den Rechtsvertreter des Verfahrensbeteiligten (im Doppel) 
sowie an das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern.

Zug, 15. Dezember 2021

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am