# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 76726a88-2fb0-578b-a4eb-9118942772dd
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-08-10
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 10.08.2023 I 2023 40
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2023-40_2023-08-10.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2023 40

Entscheid vom 10. August 2023 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. B.________

gegen

Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 
6002 Luzern,
Vorinstanz,

Gegenstand Unfallversicherung (Weiterausrichtung von Leistungen)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1989) war seit 2008 bei der Gemeinde C.________ als 
Anlage- und Platzwart angestellt und dadurch bei der Suva obligatorisch unfall-
versichert, als er am 20. Februar 2022 beim Snowboarden in ________ am An-
stehen aus der Snowboardbindung rückwärtsfiel und an einer Eisenstange ange-
schlagen hat. Mit Bagatell-Unfallmeldung vom 17. März 2022 wurde als Verlet-
zung eine Entzündung des rechten Ellenbogens genannt (Suva-act. 1). Am 
27. April 2022 informierte die Arbeitgeberin, der gemeldete Unfall habe sich von 
einem Bagatell- in einen ordentlichen Unfall umgewandelt, A.________ sei durch 
den Arzt vom 7. bis 30. April 2022 zu 75% arbeitsunfähig gemeldet (Suva-act. 2 
und 3).

B. Mit Schreiben vom 30. Mai 2022 schloss die Suva den Fall per 6. März 
2022 formlos ab und lehnte einen Anspruch auf weitere Versicherungsleistungen 
ab, da der Zustand, wie er sich auch ohne den Unfall vom 20. Februar 2022 ein-
gestellt hätte, gemäss medizinischer Beurteilung spätestens nach zwei Wochen 
erreicht sei (Suva-act. 22). Nachdem A.________ am 3. November 2022 über die 
Rechtsschutzversicherung um Weiterausrichtung der Leistungen bis 20. Mai 
2022 ersuchen liess (Suva-act. 28), schloss die Suva den Fall mit Verfügung vom 
10. November 2022 per 18. März 2022 ab; Versicherungsleistungen (Heilkosten 
und Taggeld) wurden auf diesen Zeitpunkt eingestellt und ein Anspruch auf wei-
tere Versicherungsleistungen abgelehnt (Suva-act. 37). Eine am 8. Dezember 
2022 dagegen erhobene Einsprache (Suva-act. 40) wies die Suva mit Entscheid 
vom 24. April 2023 ab (Suva-act. 47).

C. Am 17. Mai 2023 lässt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit den Anträgen:

1. Es sei der Einspracheentscheid vom 24. April 2023 aufzuheben.

2. Es seien die gesetzlichen Leistungen weiterhin, bis mindestens zum 20. Mai 
2022, auszurichten.

3. Eventualiter sei ein externes medizinisches Gutachten einzuholen.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin

D. Mit Beschwerdeantwort vom 7. Juni 2023 beantragt die Suva die Abwei-
sung der Beschwerde und Bestätigung des Einspracheentscheides vom 24. April 
2023. Hierzu repliziert der Beschwerdeführer am 21. Juni 2023 und beantragt 
Gutheissung der Beschwerde vom 17. Mai 2023.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist, ob die Suva die Leistungen (Taggeld 
und Heilkosten) für die Folgen des Unfalles vom 20. Februar 2022 zu Recht per 
18. März 2022 eingestellt und einen Anspruch auf darüber hinausgehende Leis-
tungen abgelehnt hat.

2.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 
(UVG; SR 832.20) vom 20. März 1981 werden Leistungen der Unfallversicherung 
bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit 
das Gesetz nichts anderes bestimmt. Als Unfall gilt gemäss Art. 4 des Bundes-
gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 
830.1) vom 6. Oktober 2000 die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Ein-
wirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, 
die eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit oder den 
Tod zur Folge hat. 

Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck-
mässige Behandlung der Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teil-
weise arbeitsunfähig, so hat sie Anspruch auf ein Taggeld (vgl. Art. 16 Abs. 1 
UVG). Wird die versicherte Person infolge des Unfalles invalid, so hat sie An-
spruch auf eine Invalidenrente (vgl. Art. 18 Abs. 1 UVG). Erleidet sie durch den 
Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder 
psychischen Integrität, so hat sie Anspruch auf eine angemessene Integritätsent-
schädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG).

2.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers setzt zunächst voraus, dass 
zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali-
dität, Tod) ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 
134 V 109 E. 2.1; BGE 129 V 177 E. 3.1 f.). 

2.2.1  Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um-
stände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten 
oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten ge-
dacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des 
natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleini-
ge oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass 
das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche 
oder geistige Integrität des Versicherten beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern 
Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge-
sundheitliche Störung entfiele (BGE 147 V 161 E. 3.2); m.a.W. wenn der Unfall 

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überwiegend wahrscheinlich zumindest eine indirekte Teilursache der gesund-
heitlichen Beschwerden ist (BGE 142 V 435 E. 1; BGE 134 V 109 E. 2.1; Urteil 
BGer 8C_689/2019 vom 9.3.2020 E. 5.3 je mit Hinweisen). 

2.2.2  Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt des Weiteren voraus, 
dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäqua-
ter Kausalzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis 
dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge-
wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich 
geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Ein-
tritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint 
(BGE 129 V 177 E. 3.2; BGE 125 V 461 E. 5a, je mit Hinweisen). Die Adäquanz 
als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang 
ergebenden Haftung des Unfallversicherers spielt bei organisch objektiv ausge-
wiesenen Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate und na-
türliche Kausalität weitgehend decken (BGE 134 V 109 E. 2; Urteil BGer 
8C_582/2021 vom 11.1.2022 E. 9.3).

2.3 Hat der Unfallversicherer seine Leistungspflicht einmal anerkannt, entfällt 
diese erst, wenn der Unfall nicht mehr die natürliche und adäquate Ursache des 
Gesundheitsschadens darstellt, der Gesundheitsschaden mit anderen Worten 
nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann 
zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor 
dem Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er 
sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch 
ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine), erreicht ist (vgl. 
BGE 146 V 51 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen). 

Hierzu ist festzuhalten, dass selbst unter Annahme, der degenerative Vorzustand 
sei durch das Unfallereignis symptomatisch geworden und mithin sei der Unfall 
als beschwerdeauslösend zu betrachten, keine Unfallkausalität der ausgelösten 
Beschwerden ohne zeitliche Beschränkung bejaht werden könnte. Vielmehr 
genügt es für die Beendigung der Leistungspflicht des Unfallversicherers, dass 
der Status quo ante vel sine mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eingetreten 
ist. Der Beweis des Wegfalls des Kausalzusammenhangs muss dabei nicht durch 
Nachweis unfallfremder Ursachen erbracht werden. Ebenso wenig geht es dar-
um, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Ge-
sundheitsschaden mehr vorliege oder die versicherte Person nun bei voller Ge-
sundheit sei. Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des Gesund-
heitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind 

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(Urteile BGer 8C_847/2008 vom 29.1.2009 E. 2 und 8C_126/2008 vom 
11.11.2008 E. 2.3).

Trifft ein Unfall auf einen vorgeschädigten Körper und steht aus ärztlicher Sicht 
aber fest, dass weder der Status quo ante noch der Status quo sine je wieder er-
reicht werden können, so spricht die Rechtsprechung von einer richtunggeben-
den Verschlimmerung (vgl. Rumo-Jungo/Holzer, Rechtsprechung des Bundesge-
richts zum UVG, 4. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2012, S. 54; Urteil BGer C_212/2015 
vom 10.7.2015 E. 2.2.1 m.H.). Bei einer bloss vorübergehenden Verschlimme-
rung eines degenerativen Vorzustandes entfällt die Leistungspflicht des Unfall-
versicherers bei Eintritt des Status quo sine vel ante (vgl. Urteile BGer 
8C_331/2015 vom 21.8.2015 E. 2.1.1; 8C_557/2015 vom 7.10.2015 E. 5.2 ff.; 
8C_320/2013 vom 5.9.2013 E. 3.1).

2.4 Ob zwischen dem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber 
die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie-
genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse 
Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs-
anspruchs nicht (vgl. BSK-Hofer, Art. 4 ATSG, Rz. 58 mit Hinweisen auf BGE 
142 V 435 E. 1; BGE 129 V 177 E. 3.1; vgl. BGE 119 V 335 E. 1). 

Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss 
das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines 
Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die 
blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des 
Unfalls genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage 
handelt, liegt die entsprechende Beweislast - anders als bei der Frage, ob ein 
leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht 
beim Versicherten, sondern beim Unfallversicherer (vgl. BGE 146 V 51 E. 5.1). 

2.5 Gemäss dem in Art. 43 Abs. 1 ATSG normierten Untersuchungsgrundsatz 
hat der Versicherungsträger die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen 
vorzunehmen. Diese Untersuchungspflicht gilt grundsätzlich auch im Gerichtsver-
fahren (Art. 61 lit. c ATSG; Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl., Art. 43 Rz. 28). 
Was notwendig ist, ergibt sich zum einen daraus, in welchem Umfang Abklärun-
gen vorzunehmen sind, und zum anderen daraus, in welcher Tiefe dies der Fall 
ist. Zunächst sind die für die zu entscheidende Frage massgebenden Bereiche 
abzustecken und in der Folge ist der Sachverhalt abzuklären. Die Verwaltung als 

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verfügende Instanz und im Beschwerdefall das Gericht dürfen eine Tatsache nur 
dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. 

Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Ge-
setz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegen-
den Wahrscheinlichkeit zu fällen (BGE 146 V 51 E. 5.1). Die blosse Möglichkeit 
eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Der 
Richter und die Richterin haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu fol-
gen, die sie von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste 
würdigen (BGE 138 V 218 E. 6; BGE 126 V 353 E. 5b; BGE 125 V 193 E. 2). Der 
Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne der Beweisführungs-
last begriffsnotwendig aus, da es Sache des Sozialversicherungsgerichts (oder 
der verfügenden Verwaltungsstelle) ist, für die Zusammentragung des Beweis-
materials besorgt zu sein. Im Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Par-
teien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit 
der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen ge-
bliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings 
erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungs-
grundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der 
zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen 
(BGE 144 V 427 E. 3.2; Urteil BGer 8C_765/2020 vom 4.3.2021 E. 3.2.2). Auf ein 
beantragtes Beweismittel kann ohne Verletzung des Gehörsanspruches des Ver-
sicherten verzichtet werden, wenn die Verwaltung oder der Richter bei pflicht-
gemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung gelangt, der Sachverhalt, den eine 
Partei beweisen will, sei nicht rechtserheblich oder der angebotene Beweis ver-
möge keine Abklärungen herbeizuführen. In der damit verbundenen antizipierten 
Beweiswürdigung kann kein Verstoss gegen das rechtliche Gehör nach Art. 29 
Abs. 2 BV erblickt werden (BGE 144 V 361 E. 6.5).

2.6 Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 
Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 43 und 61 ATSG). Danach haben 
die beurteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 
Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Be-
weismittel unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und da-
nach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurtei-
lung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. 

2.6.1  Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf 
es verlässlicher medizinischer Entscheidgrundlagen, weshalb die Verwaltung 
bzw. im Beschwerdefall der Richter wesensgemäss auf zuverlässige Angaben 
ärztlicher Fachkräfte angewiesen ist (Urteil BGer 8C_270/2022 vom 12.10.2022 

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E. 4.3). Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten 
bzw. der Anamnese abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen 
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet 
und ob die Schlussfolgerungen der Fachperson begründet sind (BGE 134 V 231 
E. 5.1). Ausschlaggebend für den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist 
grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der 
eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut-
achten (BGE 125 V 351 E. 3a; BGE 122 V 157 f. E. 1c mit Hinweisen; Weber, 
'Hürden' und 'Hilfen' bei der richterlichen Würdigung von medizinischen Gutach-
ten, JaSo 2020, S. 199). 

2.6.2  Auch den Berichten versicherungsinterner Ärzte kann rechtsprechungs-
gemäss Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, 
nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien 
gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (Urteil BGer 8C_587/2020 vom 5.2.2021 
E. 3.2). Ein Anstellungsverhältnis dieser Person zum Versicherungsträger alleine 
lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen. Es 
bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpartei-
lichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Soll ein Versi-
cherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden 
werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Be-
stehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 
versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärun-
gen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5; BGE 139 V 225 E. 5.2; BGE 135 V 465 
E. 4.4 mit Hinweisen). 

2.6.3 In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und soll der Richter 
der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass die Ärzte mitunter im Hinblick auf 
ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer 
Patienten aussagen, weshalb den (unabhängigen) Fachärzten mehr Gewicht zu-
kommt (vgl. Urteil des BGer 8C_871/2008 vom 24.3.2009 E. 3.2 mit Hinweisen; 
BGE 135 V 465 E. 4.5; BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies gilt grundsätzlich nicht nur 
für Hausärzte (BGE 135 V 465 E. 4.5), sondern auch für spezialärztlich behan-
delnde Medizinalpersonen (Urteile BGer 8C_609/2017 vom 27.3.2018 E. 4.3.3; 
8C_180/2017 vom 21.6.2017 E. 4.4.2). Mit Blick auf die Verschiedenheit von Be-
handlungs- und Begutachtungsauftrag kann daher im Streitfall regelmässig nicht 
auf die Sicht des behandelnden (Fach-)Arztes abgestellt werden (vgl. statt vieler: 
Urteil BGer I 701/05 vom 5.1.2007 E. 2 mit Hinweisen). 

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2.6.4  Eine ärztliche Beurteilung aufgrund der Akten ist nicht an sich unzuver-
lässig. Für die Beweistauglichkeit entscheidend ist, dass genügend Unterlagen 
von persönlichen Untersuchungen vorliegen (Urteil BGer 8C_582/2021 vom 
11.1.2022 E. 8.2 m.w.H.). Dem reinen Aktengutachten kann voller Beweiswert 
zukommen, sofern ein lückenloser Befund vorliegt, und es im Wesentlichen nur 
um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sach-
verhaltes geht. Aktengutachten sind insbesondere dann von Belang, wenn die re-
levanten Befunde mehrfach und ohne wesentlichen Widerspruch bereits erhoben 
worden sind, aber die Zuordnung zu einer Diagnose oder der Kausalzusammen-
hang und das Ausmass der Behinderung verschieden bewertet werden. In die-
sen Fällen kann in einem Aktengutachten das Für und Wider der verschiedenen 
Meinungen erwogen und die überwiegende Wahrscheinlichkeit für eine bestimm-
te Beurteilung deutlich gemacht werden (BGE 125 V 352 E. 3b/ee; Urteile BGer 
8C_608/2020 vom 15.12.2020 E. 5.2; 8C_523/2018 vom 5.11.2018 E. 5.2; 
8C_540/2007 vom 27.3.2008 E. 3.2 mit Hinweisen).

3. Was das Unfallereignis vom 20. Februar 2022 und den Gesundheitsverlauf 
anbelangt, so ergibt sich aus den Akten:

3.1 Gemäss Bagatellunfall-Meldung vom 17. März 2022 fiel der Beschwerde-
führer beim Anstehen aus der Snowboardbindung rückwärts und hat sich dabei 
den Ellenbogen rechts an einer Eisenstange angeschlagen. Als Verletzung wird 
eine Entzündung des Ellenbogen rechts genannt (Suva-act. 1).

Im Arztzeugnis UVG hält Dr.med. E.________ (FMH Praktischer Arzt) - anläss-
lich der Erstbehandlung vom 15. März 2022 - zum Unfallhergang fest, der Be-
schwerdeführer sei beim Snowboarden aus der Bindung gestiegen und dabei 
ausgerutscht und mit dem Ellenbogen rechts auf einen Pfosten geprallt (Suva-
act. 12).

3.2 Am 27. April 2022 reichte die Arbeitgeberin zum selben Unfallereignis eine 
Unfallmeldung ein (Suva-act. 3). Neu ist dabei einzig der Vermerk, dass seit dem 
7. April 2022 eine Arbeitsunfähigkeit von voraussichtlich länger als einem Monat 
bestehe. Das Arbeitsunfähigkeitszeugnis über 75% Arbeitsunfähigkeit stellte 
Dr.med. F.________ (Facharzt Orthopädie und Unfallchirurgie) am 6. April 2022 
aus (Suva-act. 2). Am 2. Mai 2022 attestierte Dr.med. E.________ 75% Arbeits-
unfähigkeit vom 29. April 2022 bis 20. Mai 2022 wegen Unfall (Suva-act. 11). 

3.3.1  Im Arztzeugnis UVG vom 16. Mai 2022 notierte Dr.med. E.________ zum 
oberwähnten Ereignis, der Beschwerdeführer klage seither über bewegungsab-
hängige Schmerzen ohne Besserung; er müsse schwer Heben und Tragen, unter 

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Belastung dann Schmerzzunahme (Suva-act. 12). Besondere, den Heilungsver-
lauf ungünstig beeinflussende Umstände bestünden keine. Morphologisch zeige 
sich ein blander Ellenbogen rechts; es bestehe ein Druckschmerz über Epicondy-
lus radialis rechts, schmerzhaft eingeschränkte Beweglichkeit des Ellenbogens. 
Er stellt die Diagnose einer traumatischen Epicondylitis mit Partialruptur der Ex-
ternsorensehnen; Epicondylus radialis humeri rechts vom 20. Februar 2022. Zu-
dem verweist Dr.med. E.________ auf den MR-Befund sowie den Bericht des 
Orthopäden (siehe nachfolgend). 

3.3.2  Der erstbehandelnde Arzt Dr.med. E.________ veranlasste bei klinischer 
Angabe "Status nach Trauma am 20.02.2022. Seither belastungsabhängige 
Schmerzen im Ellenbogen im Bereich Epicondylus radialis rechts" sowie Frage-
stellung nach Sehnenreizung und Fraktur ein MRI Ellbogengelenk rechts (nativ 
und i.v. Kontrastmittel), welches am 18. März 2022 durchgeführt wurde. Prof. 
Dr.med. G.________ (Facharzt für Radiologie) berichtete am selben Tag (Suva-
act. 5):

Befund
Kein Hinweis für ein Knochenmarködem. Kein Gelenkserguss. Kongruente Ge-
lenksstellung. Es besteht eine Signalalteration am Ursprung der gemeinsamen Ex-
tensorensehnen. Die gemeinsamen Flexorensehnen kommen regelrecht zur Dar-
stellung. Die Sehne des Musculus brachialis sowie die Sehne des Musculus biceps 
brachii sind intakt. Die Sehne des Musculus triceps brachii ist intakt.

Das ulnare Kollateralligament sowie das radiale Kollateralligament sind intakt. Das 
Ligamentum anulare ist intakt. Normale Signalgebung der miterfassten lokoregio-
nären Muskulatur.

Beurteilung
Partialläsion am Ursprung der gemeinsamen Extensorensehnen.
Kein Hinweis für ein Knochenmarködem und somit kein Hinweis für eine Fraktur.

3.3.3  Nach der MRI-Diagnostik wurde der Beschwerdeführer durch Dr.med. 
E.________ an den Facharzt Dr.med. F.________ überwiesen, welcher nach der 
Sprechstunde vom 6. April 2022 die Diagnose Traumatische Epicondylitis mit 
Partialruptur der Extensorensehnen am Epicondylus radialis humeri rechts vom 
20. Februar 2022 stellte. Der Beschwerdeführer habe sich beim Sturz den latera-
len Epicondylus traumatisiert. Die Mobilisation sei frei, jedoch mit progredienten 
Schmerzen bei der Arbeit als Abwart und beim Sport, insbesondere beim Ten-
nisspielen. Aufgrund des klinischen sowie des bildgebenden Befundes gelangte 
er zur Beurteilung, der Beschwerdeführer habe sich einen traumatischen partiel-
len Abriss der Extensoren zugezogen mit nun begleitend Epicondylitis humeri ra-
dialis. Er verordnete primär ein konservatives Vorgehen mit Physiotherapie (Su-
va-act. 14). 

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3.4 Auf die Frage der Suva, ob die geltend gemachten Beschwerden am rech-
ten Ellenbogen und die ab 7. April 2022 attestierte Arbeitsunfähigkeit mindestens 
überwiegend wahrscheinlich auf das Unfallereignis vom 20. Februar 2022 
zurückzuführen seien, äusserte der Kreisarzt Dr.med. H.________ (Facharzt Or-
thopädie), MR-morphologisch seien typische Zeichen krankhafter verschleissbe-
dingter Veränderungen am Ansatz der gemeinsamen Extensorensehnen erkenn-
bar. Gegen eine übermässig äussere Gewalteinwirkung auf den Ellenbogen 
spreche zudem die zeitverzögerte medizinische Erstbehandlung 10 Wochen 
nach notiertem Ereignis und das MR-morphologische Fehlen für Hinweise auf ei-
ne übermässige äussere Gewalteinwirkung im Bereich des Epicondylus radialis. 
Einen überwiegend wahrscheinlichen Zusammenhang mit dem Unfallereignis 
verneinte er, da Kontusionsfolgen am Ellenbogen ohne strukturelle Traumafolgen 
oder Hinweis auf bone bruise unter Berücksichtigung des Reintegrationsleitfa-
dens Unfall des Schweizerischen Versicherungsverbandes nach zwei Wochen 
abgeheilt seien (Suva-act. 15). 

Gestützt auf diese kreisärztliche Beurteilung schloss die Suva den Fall am 
30. Mai 2022 formlos per 6. März 2022 ab, da der Zustand, wie er sich auch oh-
ne den Unfall vom 20. Februar 2022 eingestellt hätte, spätestens nach zwei Wo-
chen erreicht sei (Suva-act. 22).

3.5 Am 18. Mai 2022 attestierte Dr.med. F.________ dem Beschwerdeführer 
eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit vom 19. Mai 2022 bis am 29. Juni 2022 (Suva-
act. 23). 

3.6.1  Am 3. November 2022 forderte der Beschwerdeführer unter Verweis auf 
eine Beurteilung des seine Rechtsschutzversicherung beratenden Arztes 
Dr.med. I.________ (Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Handchirurgie; 
SIM zertifizierter Gutachter) vom 18. Oktober 2022 Versicherungsleistungen bis 
am 20. Mai 2022 (Suva-act. 28).

3.6.2  In seiner Beurteilung vom 18. Oktober 2022 hielt Dr.med. I.________ fest 
(Suva-act. 28), der Beschwerdeführer habe beim Unfall vom 20. Februar 2022 
eine Prellung des rechten Ellenbogens erlitten. Nach der Zusammenfassung des 
aktenmässigen Verlaufs gelangte er zur Beurteilung:

Eine Epicondylitis humeri radialis mit chronischem Reizzustand im Bereich des 
Ansatzes der Extensoren-Sehnen am radialen Epicondylus am Ellenbogengelenk 
entsteht in der Mehrzahl der Fälle durch chronische Fehl- und Überlastung im 
Rahmen beruflicher oder sportlicher Tätigkeiten mit repetitiven Mikrotraumatisie-
rungen des Strecksehnenansatzgewebes.

Am radialen Epicondylus setzen sämtliche Strecksehnen für die Handgelenksstre-
ckung, Fingerstreckung sowie Streckung des Daumens an, des Weiteren die Seh-

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ne des Musculus supinator, dessen Aktivierung eine Aussendrehung des Unterar-
mes bewirkt.

Andererseits kann eine solche sogenannte Epicondylitis im Rahmen eines direkten 
Anpralltraumas entstehen, dies als Folge von Mikroblutungen mit konsekutiver, 
durch weitergeführte Aktivitäten und erhaltene Tendinopathien im Rahmen narbi-
ger Veränderungen.

Ein solcher traumatisch bedingter Reizzustand kann nur durch eine sofortige Ru-
higstellung in einer entsprechenden Schiene unter Einschluss des Ellenbogens 
sowie Handgelenks zur Abheilung gebracht werden, dies ist im vorliegenden Fall 
nicht erfolgt.

Ebenso kann eine in der Regel früh zu erfolgende lokale Infiltration mit Corticoid 
die bestehende Entzündung zum Abklingen bringen.

Der im ärztlichen Bericht vom 06.04.2022 formulierte Begriff einer "Partialruptur" 
der Sehnen im Ansatzbereich ist nicht korrekt, der im Radiologie-Befund aufgrund 
der vorgefundenen Signalalteration verwendete Begriff "Partialläsion" ist hingegen 
korrekt, wobei anzumerken ist, dass eine Läsion nicht gleichbedeutend mit einer 
Ruptur oder Partialrutpur gleichzusetzen ist.

Der Begriff Läsion beschreibt auch tendinopathische Veränderungen mit zum Teil 
vorliegender Gefügestörung in der Sehnenmorphologie.

Ein direktes Anpralltrauma kann keine Ruptur einer Sehne verursachen, da bei ei-
nem solchen Trauma keinerlei exzentrische Belastung auf die Sehne einwirkt.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass das Ereignis vom 20.02.2022 über-
wiegend wahrscheinlich als Ursache für die hier vorliegende Epicondylitis humeri 
radialis anzusehen ist, unter entsprechender konservativer Therapie ist mit einer 
Abheilung nach Ablauf von 3 Monaten zu rechnen.

Die Frage nach einem überwiegend wahrscheinlichen Kausalzusammenhang 
beantwortete Dr.med. I.________ schliesslich mit: "Die geltend gemachten Be-
schwerden am rechten Ellenbogen sind als Unfallfolge einzuordnen, der Status 
quo ante ist bei standardisierter Therapie 3 Monate nach Unfall erreicht."

3.7 In der Folge legte die Suva die Akten erneut dem Kreisarzt Dr.med. 
H.________ vor, der die ihm gestellten Fragen am 9. November 2022 wie folgt 
beantwortete (Suva-act. 30):

1.1. War die Gesundheit der versicherten Person bei der vom aktuellen Unfaller-
eignis betroffenen Körperregion (Ellbogen rechts) mit überwiegender Wahrschein-
lichkeit schon vor dem Unfall in stummer oder manifester Weise beeinträchtigt?

Überwiegend wahrscheinlich ja

1.2. Wenn ja, inwiefern?

Aufgrund krankhaft-verschleissbedingter Veränderungen am Ansatz der gemein-
samen Extensorensehnen.

[2. Falls Sie Frage 1.1 verneinen …]

3. Falls Sie Frage 1.1 bejahen:

12

3.1. Hat der Unfall mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu zusätzlichen struktu-
rellen Läsionen, welche objektivierbar sind, geführt? Wenn nein, bitte begründen.

Überwiegend wahrscheinlich nein

Begründung

MR-morphologisch keine Zeichen einer übermässigen äusseren Gewalteinwirkung 
im Bereich Epikondylus radialis Ellenbogen rechts (Weichteilschwellung, Häma-
tom, bone bruise).

Gegen eine übermässig äussere Gewalteinwirkung auf den Ellenbogen spricht die 
zeitverzögerte medizinische Erstbehandlung 10 Wochen nach notiertem Ereignis.

Zudem wäre bei einer traumatisch verursachten Partialruptur am Ursprung der 
gemeinsamen Extensorensehnen ein zeitnahes Einstellen der beruflichen Tätigkeit 
aufgrund der akut schmerzbedingt eingeschränkten Kraftentfaltung bei manuellem 
Handling zu erwarten.

3.2. Wenn nein, ab wann spielen Unfallfolgen im Beschwerdebild mit überwiegen-
der Wahrscheinlichkeit keine Rolle mehr?

Kontusionsfolgen am Ellenbogen ohne strukturelle Traumafolgen oder Hinweis auf 
bone bruise unter Berücksichtigung des Reintegrationsleitfadens Unfall des 
Schweizerischen Versicherungsverbandes Kapital 05C a.) besteht bei leichten Ell-
bogenkontusion (geschlossen, örtlicher Bluterguss, Prellmarke, Hautschürfung) ei-
ne Behandlungsbedürftigkeit für eine Woche bei AUF 100%.

Bei einer mittleren Kontusion (klein offen, Bursa, bone bruise) Behandlungsbedürf-
tigkeit für 2 Wochen bei AUF 100%.

Hier bildmorphologisch am 18.03.2022 explizit Ausschluss eines Knochenmarkö-
dems, weshalb Unfallfolgen im Beschwerdebild mit überwiegender Wahrschein-
lichkeit spätestens nach der MRI-Diagnostik keine Rolle mehr spielen. 

3.3. Falls der Zeitpunkt dafür noch nicht beurteilbar ist, wann ist Frage 3.2 aus me-
dizinischer Sicht wieder zu prüfen?

Hierauf erliess die Suva die eingangs erwähnte Verfügung mit Einstellung der 
Versicherungsleistungen per 18. März 2022 (vgl. Ingress Bst. B).

3.8 Mit der Einsprache vom 8. Dezember 2022 reichte der Beschwerdeführer 
eine neue Stellungnahme von Dr.med. I.________ vom 3. Dezember 2022 ein 
(Suva-act. 40, 43). Darin führt er aus, aufgrund des MRI-Befundes vom 18. März 
2022 lasse sich eine vorbestehende Tendinopathie im Ansatzbereich der 
Streckmuskulatur am Epicondylus radialis feststellen, diese sei bis zum Unfaller-
eignis asymptomatisch im Sinne einer Epicondylitis radialis geblieben. Durch den 
direkten Anprall am 20. Februar 2022 könne sich gemäss klinischer Erfahrung 
durchaus ein posttraumatischer Reizzustand im Sinne einer solchen Epicondylitis 
radialis entwickeln, dies auch ohne bildgebenden Nachweis eines Knochen-
ödems im Bereich des radialen Epicondylus. Erfahrungsgemäss lasse sich eine 
solche Epicondylitis nicht wie vom Kreisarzt postuliert innerhalb zwei Wochen 
zum Abklingen bringen, häufig zeigten sich hartnäckige Verläufe mit unter ent-

13

sprechender Therapie bis zu einem Zeitrahmen von 3 Monaten. Es bestehe nach 
wie vor die Einschätzung, dass ein vorbestehender, symptomatischer tendinopa-
thischer Zustand im Ansatzbereich des Epicondylus radialis durch das Unfaller-
eignis eine vorübergehende Verschlimmerung erfahren habe, eine Abheilung in-
nerhalb von zwei Wochen zu erreichen sei gemäss klinischer Erfahrung nicht re-
alistisch. Aus klinischer Erfahrung lasse sich sagen, dass Patienten häufig unter 
der Hoffnung einer spontanen Besserung erst nach einem Zeitintervall von meh-
reren Wochen eine ärztliche Konsultation suchen würden, aus dieser abwarten-
den Haltung lasse sich nach Ansicht von Dr.med. I.________ keine fehlende 
Kausalität der Beschwerden zu einem definierten Ereignis konstruieren. Und wei-
ter beantwortete er die ihm durch die Rechtsschutzversicherung des Beschwer-
deführers unterbreiteten Fragen wie folgt:

1. War die Gesundheit des Versicherten bei der vom aktuellen Unfallereignis be-
troffenen Körperregion (Ellbogen rechts) mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
schon vor dem Unfall in stummer oder manifester Weise beeinträchtigt? Bitte 
begründen Sie.

Die Gesundheit des Versicherten war mit überwiegender Wahrscheinlichkeit schon 
vor dem Unfall in stummer Weise beeinträchtigt, dies im Sinne einer Tendinopathie 
im Ansatzbereich der Extensoren am Epicondylus radialis.

2. Welcher Gesundheitsschaden wurde mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
durch den Unfall verursacht? Ist dieser inzwischen mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit abgeheilt?

Durch das Ereignis vom 20.02.2022 war eine Aktivierung der vorbestehenden 
Tendinopathie mit symptomatisch werdender Epicondylitis humeri radialis verur-
sacht, diese ist unter entsprechender Therapie nach aufrechterhaltender Einschät-
zung ca. 3 Monate nach dem Ereignis abgeheilt gewesen.

3. Hat der Unfall mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu zusätzlichen strukturel-
len Läsionen, welche objektivierbar sind, geführt? Bitte begründen Sie. Wann 
spielen diese Unfallfolgen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Rolle 
mehr?

Der Unfall vom 20.02.2022 hatte nicht zu zusätzlichen strukturellen Läsionen, die 
objektivierbar sind geführt.

4. Mit Entscheid vom 24. April 2023 wies die Suva die Einsprache ab (Suva-
act. 47). Die Suva geht davon aus, der Beschwerdeführer sei am 20. Februar 
2022 auf den rechten Ellenbogen gestürzt und habe sich hierbei den lateralen 
Epicondylus traumatisiert. Gemäss Rechnungsstellung sei die ärztliche Erstbe-
handlung am 15. März 2022 erfolgt. Der Hausarzt habe eine MRI-Untersuchung 
veranlasst, welche am 18. März 2022 durchgeführt worden und eine Partialläsion 
am Ursprung der Extensorensehnen am Epicondylus radialis humeri rechts ge-
zeigt habe. 

14

Weiter gibt die Suva die Beurteilungen von Dr.med. I.________ vom 18. Oktober 
2022 (vgl. oben E. 3.6.2), von Dr.med. H.________ vom 9. November 2022 (vgl. 
oben E. 3.7) sowie die zweite von Dr.med. I.________ vom 3. Dezember 2022 
(vgl. oben E. 3.8) wieder. In deren Würdigung gelangte die Suva zum Schluss:

Die Mediziner sind sich einig, dass die Gesundheit des Versicherten schon vor 
dem Unfallereignis im Sinne einer Tendinopathie im Ansatzbereich der Extensoren 
am Expicondylus radiali rechts beeinträchtigt war. Fest steht, dass der Versicherte 
nach dem Unfallereignis vom 20.02.2022 rund einen Monat zugewartet hat, bis er 
sich in medizinische Behandlung begeben hat. Für arbeitsunfähig wurde der Versi-
cherte sodann erstmals ab dem 06.04.2022 befunden (75%ige Arbeitsunfähigkeit). 
Auch überzeugen die Ausführungen von Dr. med. J.________, wonach MR-
morphologisch keine Zeichen einer übermässigen äusseren Gewalteinwirkung im 
Bereich des Epikondylus radialis rechts festgestellt werden konnte, weshalb die 
Unfallfolgen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit spätestens nach der MRI-
Diagnostik keine Rolle mehr spielen würden.

5.1 Die Suva stützt sich in ihrem Entscheid auf die Beurteilung ihres Kreis-
arztes ab, wonach Unfallfolgen spätestens im Zeitpunkt der MR-Diagnostik 
(18.3.2022; rund drei Wochen nach dem Unfall) keine Rolle mehr spielen. Es ist 
damit die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu Beurteilungen von versiche-
rungsinternen Ärzten zu beachten, wonach nur auf deren Feststellungen abge-
stellt werden kann, wenn keine auch nur geringen Zweifel an deren Zuverlässig-
keit und Schlüssigkeit bestehen (BGE 142 V 58 Erw. 5.1 m.w.H.; VGE I 2019 27 
vom 27.9.2019 Erw. 6.1; vorstehend Erw. 2.6.2).

5.2 Vorliegend verweist der Beschwerdeführer zu Recht auf verschiedene 
Punkte, welche an der Zuverlässigkeit der kreisärztlichen Beurteilungen zumin-
dest geringe Zweifel zu erwecken vermögen.

5.3 Die Vorinstanz hält zu Recht fest, es bestehe zwischen dem Kreisarzt und 
Dr.med. I.________ Einigkeit, dass ein Vorzustand im Sinne einer Tendinopathie 
im Ansatzbereich der Extensoren am Epicondylus radialis rechts bestehe. Damit 
gilt als unstrittig, dass die Prellung des rechten Ellenbogens vom 20. Februar 
2022 nicht einen gesunden, sondern vorgeschädigten Körperteil traf.

5.4 Einigkeit besteht zwischen den beiden Ärzten ebenso darin, dass die Prel-
lung nicht zu einer richtungsgebenden Verschlimmerung geführt hat. Auch 
Dr.med. I.________ gelangt nicht zum Schluss, das Unfallereignis habe zu einer 
zusätzlichen strukturellen Schädigung geführt. Strittig ist einzig, per wann die 
vorübergehende Verschlimmerung abgeheilt ist, bzw. wann Unfallfolgen für die 
geklagten Beschwerden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Rolle mehr 
gespielt haben.

15

5.5 Wenn der Kreisarzt seine Beurteilung u.a. damit begründet, bei einer trau-
matisch verursachten Partialruptur am Ursprung der gemeinsamen Extensoren-
sehnen wäre eine zeitnahe Arbeitsunfähigkeit zu erwarten gewesen, so bleibt 
unklar, was er hiermit zu begründen versucht. Es trifft wohl zu, dass der behan-
delnde Arzt Dr.med. F.________ von einem traumatischen partiellen Abriss der 
Extensoren berichtete (vgl. oben E. 3.3.3) und Dr.med. E.________ dies über-
nahm (vgl. oben E. 3.3.1). Dr.med. I.________ begründete indes nachvollziehbar 
und schlüssig, dass - wie der Radiologe beurteilte - eine Partialläsion aber keine 
Partialruptur vorgelegen hat (oben E. 3.6.2). Mithin behauptet auch der Be-
schwerdeführer nicht, eine Partialruptur erlitten zu haben, weshalb die entspre-
chende Begründung des Kreisarztes nicht zielführend ist.

5.6 Sowohl in der ersten als auch der zweiten Beurteilung argumentiert der 
Kreisarzt derart, die erst zeitverzögerte medizinische Erstbehandlung 10 Wochen 
nach notiertem Ereignis spreche gegen eine übermässige äussere Gewalteinwir-
kung. Diese Feststellung ist falsch bzw. bleibt nicht nachvollziehbar, worauf sich 
die 10 Wochen beziehen. Der Unfall ereignete sich am 20. Februar 2022. Drei 
Wochen und zwei Tage später fand die Erstkonsultation statt (am 15.3.2022 
gemäss Einspracheentscheid). Es folgte die MR-Diagnostik (18.3.2022) und die 
Überweisung an den Spezialisten, der nach dem Untersuch vom 6. April 2022 ei-
ne konservative Therapie mit Schonung und entsprechender Arbeitsunfähigkeit 
verordnete. Damit aber liegt ein nachvollziehbarer, zeitnaher Behandlungsverlauf 
vor. Dass der Beschwerdeführer nach dem Unfall (wohl in der Hoffnung einer 
spontanen Besserung) rund drei Wochen (und nicht rund einen Monat) bis zum 
Arztbesuch zuwartete, darf ihm ebenso wenig zum Nachteil gereichen wie die 
Tatsache, dass die Therapie nicht bereits durch den Hausarzt, sondern erst 
durch den Facharzt gestartet wurde. Ein 10wöchiges Zuwarten, wie vom Kreisa-
rzt geltend gemacht, ist auf jeden Fall falsch. Sollte er sich hierbei auf das Arzt-
zeugnis UVG von Dr.med. E.________ gestützt haben (Suva-act. 12), dem-
gemäss die Erstbehandlung am 2. Mai 2022 erfolgt ist - was ungefähr 10 Wo-
chen seit Unfall entspricht - so hätte auch dem Kreisarzt die Fehlerhaftigkeit die-
ser Dokumentation ohne Weiteres auffallen müssen. Auf jeden Fall erweckt allein 
schon sein den Akten widersprechendes Beharren auf diesen 10 Wochen bis 
Behandlungsbeginn mehr als nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit der Be-
urteilung.

5.7 Letztlich begründet der Kreisarzt seine Beurteilung der vollständigen Ab-
heilung der Unfallfolgen bis spätestens am 18. März 2022 mit dem Fehlen struk-
tureller Traumafolgen, fehlendem bone bruise und mit dem Reintegrationsleit-
faden Unfall. Mit der weiteren Stellungnahme von Dr.med. I.________ (vom 

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3.12.2022) setzt er sich nicht auseinander, nachdem ihm diese offenbar auch gar 
nicht vorgelegt wurde. Diese zweite Stellungnahme vom 3. Dezember 2022 ver-
mag aber ohne fachärztliche Entgegnung durchaus weitere Zweifel an der 
kreisärztlichen Beurteilung zu wecken.

Wohl stimmen die zwei Beurteilungen - wie bereits erwähnt - hinsichtlich Vorzu-
stand und fehlender zusätzlicher struktureller Traumafolgen überein. Hingegen 
betont Dr.med. I.________, dass die Prellung zu einer Aktivierung der vorbeste-
henden Tendinopathie mit symptomatisch werdender Epicondylitis humeri radia-
lis geführt hat. Trifft die Prellung auf einen entsprechenden Vorzustand, ist eine 
Abheilung innert weniger Wochen, wie sie vom Kreisarzt postuliert wird, gemäss 
Dr.med. I.________ nicht realistisch. Weder der Kreisarzt noch die Suva begrün-
den diesbezüglich, inwiefern der Reintegrationsleitfaden Unfall als Erfahrungstat-
sache unterschiedlos herangezogen werden kann, ob die Prellung einen gesun-
den Ellenbogen trifft oder einen krankhaften. Dass der Heilverlauf verzögert ist, 
wenn ein krankhafter Vorzustand aktiviert wird, erscheint nachvollziehbar und er-
fordert mindestens eine begründete Entgegnung, welche nicht vorliegt. 

Weiter begründet Dr.med. I.________ den längeren Heilungsverlauf mit der erst 
verspätet begonnenen Therapie, welche - wie erwähnt - dem Beschwerdeführer 
nicht vorgeworfen werden kann. Ein traumatisch bedingter Reizzustand könne 
nur durch eine sofortige Ruhigstellung zur Abheilung gebracht werden; dies sei 
vorliegend nicht erfolgt (Suva-act. 28). Die Ruhigstellung erfolgte vorliegend erst 
ab April 2022, weshalb Dr.med. I.________ mit einer Abheilung erst nach Ablauf 
von 3 Monaten nach dem Unfallereignis rechnete. Auch mit diesem Argument 
der erst verspätet einsetzenden Therapie setzt sich die Vorinstanz nicht ausein-
ander, obwohl es nachvollziehbar erscheint, dass ein Reizzustand mangels The-
rapie bzw. bei bleibender Belastung aufrechterhalten bleibt.

5.8 Damit aber ist der Einspracheentscheid aufzuheben und die Sache zur wei-
teren Abklärung und neuem Entscheid an die Suva zurückzuweisen. Sie hat sich 
insbesondere mit der Beurteilung von Dr.med. I.________ fachärztlich auseinan-
derzusetzen, wonach erstens der Unfall vom 20. Februar 2022 eine Aktivierung 
der vorbestehenden Tendinopathie mit symptomatisch werdender Epicondylitis 
humeri radialis verursacht hat, zweitens zu deren Abheilung eine Ruhigstellung 
notwendig ist und drittens aufgrund der genannten Aktivierung sowie der erst 
verspätet begonnenen Therapie Unfallfolgen überwiegend wahrscheinlich erst 
drei Monate nach dem Ereignis keine Rolle mehr gespielt haben.

6.1 Es werden keine Kosten erhoben (Art. 61 lit. fbis ATSG). 

17

6.2 Die Rückweisung einer Sache an die Vorinstanz zu neuem Entscheid mit 
noch offenem Ausgang kommt rechtsprechungsgemäss einem Obsiegen gleich 
(BGE 137 V 210 Erw. 7.1). Entsprechend hat die Vorinstanz dem anwaltschaft-
lich vertretenen Beschwerdeführer eine Parteientschädigung zu entrichten 
(Art. 61 lit. g ATSG). Sie ist in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für 
Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, welcher für 
das Honorar im Verfahren vor Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von 
Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, und unter Beachtung der in § 2 des Gebühren-
tarifs enthaltenen Kriterien sowie in Ausübung des pflichtgemässen Ermessens 
auf insgesamt Fr. 1'800.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festzusetzen.

18

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird insoweit gutgeheissen, als der Einspracheentscheid 
vom 24. April 2023 aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwägungen 
zur weiteren Abklärung und neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückge-
wiesen wird.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von 
Fr. 1'800.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu leisten.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

5. Zustellung an:
- die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Gesundheit, BAG, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 10. August 2023

Im Namen des Verwaltungsgerichts
Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 29. August 2023