# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 388a8a53-fb95-5429-a9f3-517692386aaf
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-09-30
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 30.09.2016 710 16 118
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_710-16-118_2016-09-30.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 

vom 30. September 2016 (710 16 118) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Alters- und Hinterlassenenversicherung  

 

 

Der Beschwerdeführer wurde zu Recht dem Beitragsstatut Nichterwerbstätiger unter-

stellt, da er im Beitragsjahr nicht während mindestens der halben üblichen Arbeitszeit 

und nicht länger als neun Monate erwerbstätig war. 

 

 

 

Besetzung Präsident Andreas Brunner, Gerichtsschreiberin Margit Campell 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer 
  

 
gegen 
 
 

 Ausgleichskasse Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 
4102 Binningen, Beschwerdegegnerin 
 

  
  

Betreff Beiträge  
 
 
 

A. Mit Beitragsverfügung vom 3. August 2015 stellte die Ausgleichskasse Basel-

Landschaft (Ausgleichskasse) dem A.____ für die Periode vom 1. Januar 2013 bis 

31. Dezember 2013 persönliche AHV/IV/EO-Beiträge für Nichterwerbstätige in Höhe von 

Fr. 4‘696.30 sowie Verwaltungskosten von Fr. 141.-- in Rechnung. Die dagegen durch den Ver-

 
 
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sicherten mit Eingabe vom 28. September 2015 erhobene Einsprache wies die Ausgleichskas-

se mit Entscheid vom 14. März 2016 ab. 

 

B. Hiergegen erhob A.____ am 18. April 2016 Beschwerde beim Kantonsgericht des Kan-

tons Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht), und beantragte 

die Aufhebung des Einspracheentscheids. Zur Begründung brachte er im Wesentlichen sinn-

gemäss vor, dass er entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin während des gan-

zen Jahres 2013 in einem Umfang gearbeitet habe, aufgrund welchem er AHV-rechtlich dem 

Beitragsstatus eines Erwerbstätigen und nicht eines Nichterwerbstätigen zu unterstellen sei.  

 

C. Die Kasse schloss mit Vernehmlassung vom 13. April 2016 auf Abweisung der Be-

schwerde. Zur Begründung verwies sie im Wesentlichen auf den angefochtenen Einsprache-

entscheid. Weiter hielt sie ergänzend fest, dass der Beschwerdeführer bereits in den Monaten 

Februar bis April 2013 während mehr als 2,5 Monaten Taggelder der Unfallversicherung bezo-

gen habe, welche nicht AHV-pflichtiges Einkommen darstellen würden. Zusammen mit den 

Taggeldern, welche ihm vom 13. November bis 18. Dezember 2013 ausbezahlt worden seien, 

erfülle er die Voraussetzung einer über neun Monate dauernden Erwerbstätigkeit nicht, weshalb 

er im Jahr 2013 zu Recht dem Beitragsstatus eines Nichterwerbstätigen unterstellt worden sei. 

 

 

Der Präsident zieht  i n  E r w ä g u n g :  

 

1.1 Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.  

 

1.2. Gemäss § 55 Abs. 1 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungs-

prozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 entscheidet die präsidierende Person der Ab-

teilung Sozialversicherungsrecht des Kantonsgerichts Streitigkeiten bis zu einem Streitwert von 

Fr. 10'000.-- durch Präsidialentscheid. Im vorliegenden Fall beläuft sich der Streitwert auf 

Fr. 4‘696.30 sowie Verwaltungskosten von Fr. 141.--. Die Angelegenheit ist daher präsidial zu 

entscheiden. 

 

2. Streitgegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildet die Frage, ob der Be-

schwerdeführer für das Jahr 2013 AHV-rechtlich als Erwerbstätiger oder als Nichterwerbstätiger 

beitragspflichtig ist.  

 

2.1 Die in der Alters- und Hinterlassenenversicherung versicherten Personen sind gemäss 

Art. 3 Abs. 1 Satz 1 der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) vom 20. Dezember 

1946 beitragspflichtig, solange sie eine Erwerbstätigkeit ausüben. Die Beiträge der erwerbstäti-

gen Versicherten werden in Prozenten ihres Einkommens aus unselbständiger und selbständi-

ger Erwerbstätigkeit festgesetzt (Art. 4 Abs. 1 AHVG). 

 

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2.2 Gemäss Art. 10 AHVG werden die Beiträge von Nichterwerbstätigen nach deren sozia-

len Verhältnissen bemessen. Ob eine versicherte Person dem Beitragsstatus einer Erwerbstäti-

gen oder einer Nichterwerbstätigen untersteht, hängt davon ab, ob sie im Zeitraum, auf den sich 

die Beitragserfassung bezieht, eine Erwerbstätigkeit mit gewissen Beiträgen auf dem Arbeits-

erwerb (Art. 10 Abs. 1 Satz 2 AHVG) und von bestimmtem zeitlichen Umfang (Art. 10 Abs. 1 

Satz 3 i.V.m. Art. 28
bis

 der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV] 

vom 31. Oktober 1947) ausübte (BGE 115 V 161 ff.). Nichterwerbtätig im AHV-Beitragsrecht 

sind nicht einzig Personen, die überhaupt keiner Erwerbstätigkeit nachgehen; auch wer eine 

bloss geringfügige oder sehr unregelmässige Erwerbstätigkeit ausübt, kann nichterwerbstätig 

sein (vgl. GROB FRANZISKA, Die Beiträge der Nichterwerbstätigen in der AHV, in: AHV-

Beitragsrecht, St. Gallen 2011, S. 75). 

 

2.3 Gemäss Art. 28
bis

 Abs. 1 AHVV leisten Personen, die nicht dauernd voll erwerbstätig 

sind, die Beiträge wie Nichterwerbstätige, wenn ihre Beiträge vom Erwerbseinkommen zusam-

men mit denen ihres Arbeitgebers in einem Kalenderjahr nicht mindestens der Hälfte des Bei-

trages nach Art. 28 AHVV entsprechen. Ihre Beiträge vom Erwerbseinkommen müssen auf je-

den Fall den Mindestbeitrag nach Art. 28 AHVV erreichen. Mit Art. 28
bis

 AHVV hat der Bundes-

rat den gesetzlichen Auftrag erfüllt und die in Art. 10 Abs. 1 AHVG vorgezeichnete Schwerge-

wichtsmethode zur Abgrenzung der Nichterwerbstätigen von den Erwerbstätigen konkretisiert. 

Zu der Kategorie "nicht dauernd voll erwerbstätige Versicherte" gehören Personen, die zwar 

dauernd, aber nicht voll, oder voll, aber nicht dauernd erwerbstätig sind. Unerheblich ist, ob die 

Merkmale einer selbstständigen oder unselbstständigen Erwerbstätigkeit vorliegen (Wegleitung 

des Bundesamtes für Sozialversicherung über die Beiträge der Selbstständigerwerbenden und 

Nichterwerbstätigen [WSN], in Kraft seit 1. Januar 2008, Rz. 2033 f.). "Volle Erwerbstätigkeit" 

liegt in der Regel vor, wenn für die Tätigkeit ein erheblicher Teil der im betreffenden Erwerbs-

zweig üblichen Arbeitszeit aufgewendet wird. Diese Voraussetzung fehlt nach Verwaltungspra-

xis und Rechtsprechung, wenn die beitragspflichtige Person nicht während mindestens der hal-

ben üblichen Arbeitszeit tätig ist (BGE 115 V 161 ff. E. 10d; Urteil des Bundesgerichts vom 9. 

Juli 2008, 9C_545/2007, E.1; WSN Rz. 2039). Ferner gilt die Erwerbstätigkeit als nicht dauernd, 

die während weniger als neun Monaten im Kalenderjahr ausgeübt wird (Entscheid des Bundes-

gerichts vom 6. Juni 2008, 9C_910/2007, E. 2; WSN Rz 2035).  

 

2.4 Der Begriff der Erwerbstätigkeit im Sinne von Art. 4 Abs. 1 AHVG setzt die Ausübung 

einer auf die Erzielung von Erwerbseinkommen gerichteten (bestimmten) persönlichen Tätigkeit 

(vgl. Art. 6 Abs. 1 AHVV) voraus, mit welcher die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erhöht wer-

den soll (Urteil des Bundesgerichts vom 1. Juli 2016, 9C_168/2016, E. 2; BGE 139 V 12 E. 4.3 

und 125 V 383 ff. E. 2a; UELI KIESER, Die Abgrenzung zwischen Erwerbs- und Nichterwerbstäti-

gen [einschliesslich Festsetzung der Beiträge von Nichterwerbstätigen; nachfolgend: KIESER, 

Abgrenzung], in: Aktuelle Fragen aus dem Beitragsrecht der AHV, St. Gallen 1998, S. 76). Für 

die Beantwortung der Frage, ob Erwerbstätigkeit vorliegt, kommt es nicht darauf an, wie die 

beitragspflichtige Person sich selber - subjektiv - qualifiziert. Entscheidend sind vielmehr die 

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tatsächlichen wirtschaftlichen Verhältnisse und Gegebenheiten, die durch eine Tätigkeit be-

gründet werden oder in deren Rahmen eine solche ausgeübt wird. Mit anderen Worten muss 

die behauptete Erwerbsabsicht aufgrund der konkreten wirtschaftlichen Tatsachen nachgewie-

sen sein. Wesentliches Merkmal einer Erwerbstätigkeit ist sodann die planmässige Verwirkli-

chung einer Erwerbsabsicht in Form von Arbeitsleistung, welches Element rechtsgenüglich er-

stellt sein muss (vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 1. Juli 2016, 9C_168/2016, E. 2 und vom 

24. Januar 2013, 9C_356/2012, E. 4.3; BGE 125 V 384 f. E. 2a mit weiteren Hinweisen; UELI 

KIESER, Alters- und Hinterlassenenversicherung [Alters- und Hinterlassenenversicherung], in: 

Murer/Stauffer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Zü-

rich/Basel/Genf 2012, S. 44). Entsprechend dieser Legaldefinition besteht ein direkter Zusam-

menhang zwischen der Erwerbstätigkeit und dem daraus resultierenden Zufluss geldwerter 

Leistungen (HANSPETER KÄSER, Unterstellung und Beitragswesen in der obligatorischen AHV, 

2. Auflage, Bern 1996, S. 19 f.). Des Weiteren sind die Gründe, weshalb eine Erwerbstätigkeit 

ausgeübt wird – sei es, um den Lebensunterhalt zu bestreiten, aus Idealismus oder aus sonsti-

gen Gründen – ohne Bedeutung (PETER FORSTER, AHV-Beitragsrecht, Zürich 2007, S. 62). Aus 

welchen Mitteln die versicherte Person ihre Existenzmittel schöpft, ist ausserdem unmassge-

blich (BGE 115 V 170 E. 7b).  

 

2.5 Gemäss Art. 61 lit. c ATSG gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung, d.h. der 

Sachverhalt ist ohne Bindung an förmliche Beweisregeln frei sowie umfassend und pflichtge-

mäss zu würdigen. Die Verwaltung als verfügende Instanz und - im Beschwerdefall - das Ge-

richt dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen 

überzeugt sind (MAX KUMMER, Grundriss des Zivilprozessrechts, 4. Auflage, Bern 1984, S. 136). 

Das Gericht hat im Sozialversicherungsrecht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nichts Ab-

weichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. 

Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. 

Das Gericht hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen 

Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 360 E. 5b, 125 V 195 E. 2, 

je mit Hinweisen). Kann der massgebliche Sachverhalt trotz Ausschöpfung dieses Rahmens 

nicht im Ausmass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit eruiert werden, liegt Beweislosigkeit 

vor. Unter diesen Umständen ist nach der im Sozialversicherungsrecht geltenden allgemeinen 

Beweislastregel zu entscheiden, wonach zu Ungunsten derjenigen Partei geurteilt werden 

muss, die aus der unbewiesen gebliebenen Tatsache Rechte ableitet. 

 

3.1 Zu beurteilen ist, ob der Beschwerdeführer im Jahr 2013 eine oder mehrere Tätigkeiten 

ausübte, aufgrund welcher bzw. welchen er die Voraussetzungen des Beitragsstatus eines Er-

werbstätigen im Sinne des AHVG erfüllt. Er führt diesbezüglich sinngemäss aus, er habe im 

gesamten Jahr 2013 sowohl länger als 9 Monate als auch in Bezug auf das Pensum mehr als 

50% gearbeitet. Demgegenüber stellt sich die Beschwerdegegnerin auf den Standpunkt, der 

Beschwerdeführer erbringe diesen Nachweis nicht, weshalb sie zu Recht Nichterwerbstätigen-

Beiträge von ihm erhoben habe. 

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3.2 Gestützt auf die vorliegenden Akten steht unbestritten fest, dass der Beschwerdeführer 

im Jahr 2013 nicht durchgehend einer vollen Erwerbstätigkeit nachgegangen ist. Unter diesen 

Umständen war die Beschwerdegegnerin verpflichtet zu prüfen, ob seine Beiträge vom Er-

werbseinkommen zusammen mit denen der Arbeitgeber im Jahr 2013 mindestens der Hälfte 

des Beitrages nach Art. 28 AHVV entsprachen (vgl. Art. 28
bis

 AHVV; vgl. nachfolgend E. 3.4). 

Nachfolgend ist deshalb anhand der einzelnen Anstellungsverhältnisse der Frage nachzuge-

hen, ob der Beschwerdeführer kumulativ einer dauernden (d.h. mindestens 9-monatigen) Er-

werbstätigkeit im Umfang von mindestens 50% nachgegangen ist: 

 

3.3.1 Zunächst ist mit Blick auf die vorliegenden Akten festzustellen, dass der Beschwerdefüh-

rer in den Monaten Januar 2013 bis April 2013 - entgegen seiner Behauptung, wonach er wäh-

rend dieser ganzen Zeit erwerbstätig gewesen sei (vgl. Einsprache vom 28. September 2015 

[act 34]) - während 2 Monaten zu 100% (13. Februar 2013 bis 13. April 2013) und weiter vom 

14. April 2013 bis Ende April 2013 noch zu 50% UVG-Taggelder bezog (vgl. act. 46). Weiter 

erhielt er auch in der Zeit vom 8. November 2013 bis 18. Dezember 2013 zu 100% Taggelder 

der SUVA (vgl. act. 45). Damit war er aber im ganzen Jahr 2013 während mehr als drei Monate 

nicht erwerbstätig im Sinne von Art. 4 Abs. 1 AHVG, übte er doch in den Zeiten, in denen ihm 

die UVG-Taggelder ausbezahlt wurden, keine auf die Erzielung von Erwerbseinkommen gerich-

tete (bestimmte) persönliche Tätigkeit aus, mit welcher die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit 

erhöht werden sollte. Gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. b AHVV stellen denn auch Versicherungsleistun-

gen bei Unfall, Krankheit oder Invalidität (ausgenommen Taggelder nach Art. 25
ter

 des Bundes-

gesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] vom 19. Juni 1959) kein beitragspflichtiges Er-

werbseinkommen dar, selbst wenn sie in Abgeltung der obligationenrechtlichen Lohnfortzah-

lungspflicht des Arbeitgebers bei unverschuldeter Verhinderung des Arbeitnehmers an der Ar-

beitsleistung wegen Krankheit oder Unfalls erbracht werden (Art. 324a und b des Bundesgeset-

zes betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [OR] vom 30. März 1911; 

BGE 128 V 180 f. E. 3d und e mit Hinweisen). Da der Beschwerdeführer vorliegend während 

mehr als 3 Monaten Leistungen der Unfallversicherung bezog, welche eben nicht Erwerbsein-

kommen darstellen, ist mit der Beschwerdegegnerin davon auszugehen, dass er im Jahr 2013 

nicht während mehr als 9 Monaten einer Erwerbstätigkeit nachgegangen ist.  

 

3.3.2 In den Monaten Januar 2013 bis April 2013 war der Beschwerdeführer bei der Firma 

B.____ AG angestellt und bezog einen Lohn von Fr. 16'566.15 (vgl. Lohnausweis vom 29. Ja-

nuar 2014/IK-Auszug, act. 39). Während dieser Zeit war er jedoch - wie vorstehend bereits aus-

geführt - vom 13. Februar 2013 bis 13. April 2013 zu 100% und vom 14. April 2013 bis Ende 

April 2013 (Auflösung des Arbeitsvertrages) zu 50% unfallbedingt nicht erwerbstätig und bezog 

UVG-Taggelder der SUVA in Höhe von Fr. 18'919.-- (vgl. act. 46). Somit war der Beschwerde-

führer vom 1. Januar 2013 bis 12. Februar 2013 sowie vom 14. April bis 30 April 2014 erwerbs-

tätig. Diese Zeitspanne umfasste unter Berücksichtigung von normalen Arbeitswochen (Montag 

bis Freitag) insgesamt 30 ganze und 12 halbe Arbeitstage. Gemäss Angaben des Bundesamtes 

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für Statistik (http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/03/02/blank/data/07.html 

#parsys_00041) betrug die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit im Hoch- und Tiefbau im 

Jahr 2013 41,8 Wochenstunden bzw. 8.36 Stunden pro Tag. Der Beschwerdeführer weist dem-

nach in den Monaten Januar 2013 bis April 2013 bei der Firma B.____ AG insgesamt 

300.96 Arbeitsstunden (30 x 8.36 = 250.8 + 17 x 4.18 = 50.16) auf. Berücksichtigt man weiter - 

zugunsten des Beschwerdeführers - die von ihm in der Einsprache vom 28. September 2015 

erwähnte jährliche Arbeitszeit von 1850 Stunden, so steht fest, dass der Beschwerdeführer im 

Jahr 2013 insgesamt zu 16.25% bei der Firma B.____ AG erwerbstätig war. 

 

3.3.3 Weiter war der Beschwerdeführer im Jahr 2013 bei der C.____ angestellt, wobei er mit 

einem Stundenlohn von Fr. 36.90 entlöhnt wurde. Gemäss Eintrag im IK-Auszug, welcher ge-

stützt auf die individuellen Beitragsabrechnungen der Arbeitgeberin erfolgte, betrug der bei die-

ser Beschäftigung erzielte Lohn Fr. 9'904.-- (vgl. act. 39). Zwar weist der vom Beschwerdefüh-

rer eingereichte Lohnausweis 2013 der C.____ einen Lohn von Fr. 13'104.-- auf. Da nicht mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann und vom Beschwerdefüh-

rer zudem auch nicht geltend gemacht wird, dass der Eintrag im IK-Auszug fehlerhaft ist, ist 

vorliegend darauf abzustellen (vgl. auch Wegleitung über Versicherungsausweis und individuel-

les Konto [WL VA/IK], gültig ab 1. Januar 2010, Rz. 2301). Demnach steht fest, dass der Be-

schwerdeführer bei der C.____ einen AHV-pflichtigen Lohn von Fr. 9‘904.— bezogen hat. Bei 

einem Stundelohn von Fr. 36.90 ergibt dies einen Beschäftigungsumfang von insgesamt 268.40 

Stunden bzw. bei einer Sollarbeitszeit von 2100 im Kanton Basel-Landschaft für das Jahr 2013 

(Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates Nr. 0519 vom 27. März 2012) von insgesamt 

12,78%.  

 

3.3.4 Schliesslich war der Beschwerdeführer als Verwaltungsrat bei der D.____ AG beschäf-

tigt. Dafür bezog er gemäss IK-Auszug ein Honorar von Fr. 13‘335.--. Mit der Beschwerdegeg-

nerin ist festzuhalten, dass die Ausübung eines Verwaltungsratsmandats zwar eine dauernde, 

hingegen keine volle Erwerbstätigkeit darstellt (vgl. KIESER, Alters- und Hinterlassenenversiche-

rung, a.a.O., S. 80), was mit Blick auf die vorliegend entschädigten Arbeitsstunden bestätigt 

wird. Der Beschwerdeführer war nämlich im Jahr 2013 bei einer Entschädigung von Fr. 50.--/ 

pro Stunde insgesamt während 266.7 Stunden (Fr. 13‘335.-- ÷ Fr. 50.--) als Verwaltungsrat für 

die D.____ AG tätig. Geht man auch bei dieser Beschäftigung - wie vorstehend in Erwägung 

3.3.2 - von einer jährlichen Arbeitszeit von 1850 aus, so ergibt dies einen Beschäftigungsgrad 

als Verwaltungsrat von 14,41%.  

 

3.3.5 Werden die vorstehend aufgeführten Erwerbstätigkeiten addiert, so war der Beschwer-

deführer im Jahr 2013 insgesamt während 836.06 Stunden (300.96 + 268.40 + 266.7) bzw. im 

Umfang von 43.44% (16.25% + 12.78% + 14.41%) im Sinne des AHVG erwerbstätig. Dies 

ergibt aber keine "volle" Erwerbstätigkeit im Sinne von Art. 28
bis

 AHVV und der Beschwerdefüh-

rer gilt auch unter diesem Aspekt als Nichterwerbstätiger.  

 

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http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/03/02/blank/data/07.html#parsys_00041
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3.3.6 Zusammenfassend ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2013 weder zu 

50% noch während mehr als 9 Monaten erwerbstätig war. Bei diesem Beschäftigungsumfang 

gilt er als nichterwerbstätig, wenn die Beiträge vom Erwerbseinkommen (zusammen mit den 

Arbeitgeberbeiträgen) weniger als die Hälfte des aufgrund von Vermögen und Renteneinkom-

men bemessenen Beitrags für Nichterwerbstätige ausmachen. Bei der Vergleichsrechnung 

werden also die Beiträge, die man auf dem Erwerbseinkommen bezahlt, verglichen mit jenen, 

die man als Nichterwerbstätige bezahlen müsste. Sind die Beiträge auf dem Erwerbseinkom-

men gleich hoch oder höher als die Hälfte der Beiträge, die man als Nichterwerbstätige zu be-

zahlen hätte, so gilt man als Erwerbstätige; sind sie hingegen kleiner als die Hälfte dieser 

Nichterwerbstätigenbeiträge, so hat man den Beitragsstatus einer Nichterwerbstätigen. Mit die-

ser Regelung soll erreicht werden, dass alle jene versicherten Personen als Nichterwerbstätige 

gelten, deren Lebensstandard mehrheitlich durch ihr Vermögen, dem daraus fliessenden Ertrag 

oder durch Renteneinkünfte bestimmt wird, d.h. deren wirtschaftlichen Existenz überwiegend 

auf ökonomischen Werten gründet, die ihnen aus anderen Quellen als aus Erwerbstätigkeit zu-

kommen (vgl. GROB, a.a.O., S. 78).  

 

3.4 Gemäss Beitragsverfügung vom 3. August 2015, beläuft sich der Beitrag für Nichter-

werbstätige für das Jahr 2013 auf Fr. 8‘755.--, die Beiträge aus Erwerbstätigkeit dagegen auf 

Fr. 4‘058.70. Damit machen die Beiträge des Versicherten aus Erwerbstätigkeit nicht mindes-

tens die Hälfte derjenigen als Nichterwerbstätigen aus, weshalb die Ausgleichskasse den Versi-

cherten für das hier massgebende Jahr 2013 zu Recht der Beitragspflicht als Nichterwerbstäti-

gen unterstellte. Unter diesen Umständen erübrigen sich denn auch Ausführungen zu den wei-

teren Vorbringen in der Beschwerde, weshalb diese abzuweisen ist. 

 

4. Art. 61 lit. a ATSG bestimmt, dass das Verfahren vor dem kantonalen Gericht für die 

Parteien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu 

erheben. Die ausserordentlichen Kosten sind wettzuschlagen. 

 

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen.  

 

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