# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c7941b5c-7cde-5122-8c8d-04261eba98f2
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2016-12-30
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 30.12.2016 RR.2016.89
**Docket/Reference:** RR.2016.89
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_RR-2016-89_2016-12-30

## Full Text

Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG). Rückzug der Beschwerde.;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG). Rückzug der Beschwerde.;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG). Rückzug der Beschwerde.;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG). Rückzug der Beschwerde.

Entscheid vom 30. Dezember 2016 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, 

Andreas J. Keller und Patrick Robert-Nicoud,  

Gerichtsschreiberin Patricia Gehrig  

   
 

Parteien 

  

A., vertreten durch Rechtsanwalt Andreas Kolb,  

 

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

OBERSTAATSANWALTSCHAFT DES KANTONS 

SCHWYZ,  

Beschwerdegegner 

 

 

Gegenstand  Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an 

Deutschland 

 

Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG) 

 

Rückzug der Beschwerde 

 
 
 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: RR.2016.89 

 

 

 

- 2 - 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 

 

- die Staatsanwaltschaft Mannheim in Deutschland gegen diverse Personen 

wegen des Verdachts der Untreue ein Ermittlungsverfahren führt, in diesem 

Zusammenhang mit Rechtshilfeersuchen vom 7. Mai 2015 an die Schweiz 

gelangte und um Edition von Bankunterlagen bei den Banken B., C., D., E. 

und F., um Hausdurchsuchungen bei der G. SA und H. AG, sowie um Ein-

sicht in die Akten der Staatsanwaltschaft Zürich im Verfahren gegen A. 

(nachfolgend „Beschwerdeführer“) ersuchte; 

 

- die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Schwyz dem Rechtshilfeersuchen 

in der Folge entsprach und mit Schlussverfügung vom 12. April 2016 die 

rechtshilfeweise Übermittlung von Bankunterlagen betreffend Bankkonto 1, 

lautend auf die I. AG, bei der Bank C. verfügte (act. 1.2); 

 

- der Beschwerdeführer gegen diese Schlussverfügung mit Beschwerde vom 

13. Mai 2016 an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts gelangte 

(act. 1); 

 

- das Bundesamt für Justiz (nachfolgend "BJ") am 27. Mai 2016 auf Be-

schwerdeantwort verzichtete und die kostenpflichtige Abweisung der Be-

schwerde beantragte (act. 6); 

 

- die Beschwerdegegnerin in ihrer Stellungnahme vom 30. Mai 2016 die kos-

tenpflichtige Abweisung der Beschwerde beantragte (act. 7); 

 

- der Beschwerdeführer am 24. Juni 2016 Beschwerdereplik bei der Be-

schwerdekammer einreichte (act. 11); 

  

- das BJ und die Beschwerdegegnerin auf Beschwerdeduplik verzichteten 

(act. 13 und 14); 

 

- der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 4. November 2016 aufgefordert 

wurde, Belege einzureichen, welche beweisen, dass der Beschwerdeführer 

der wirtschaftlich Berechtigte am Liquidationserlös der aufgelösten I. AG ist 

(act. 16); 

 

- der Beschwerdeführer am 15. November 2016 ein Schreiben des Liquidators 

sowie das Formular 102 der Eidgenössischen Steuerverwaltung betreffend 

I. AG einreichte; 

 

- der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 27. Dezember 2016 den Rückzug 

der Beschwerde erklärte (act. 18); 

- 3 - 

 

 

 

- das Beschwerdeverfahren zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt 

abzuschreiben ist; 

 

- der Beschwerdeführer, der seine Beschwerde zurückzieht, grundsätzlich als 

unterliegende Partei zu gelten und folglich gemäss Art. 63 Abs. VwVG i.V.m. 

Art. 39 Abs. 2 lit. b und Art. 37 Abs. 2 lit. a StBOG die Gerichtskosten zu 

tragen hat (s. zuletzt Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2016.81 vom 

17. November 2016);  

 

- für die Berechnung der Gerichtskosten das BStKR (SR 173.713.162) zur An-

wendung gelangt und die Gerichtsgebühr auf Fr. 1‘500.--  festzusetzen und 

dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ist, unter Anrechnung des entspre-

chenden Betrags am geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 3‘500.--; 

 

- die Bundesstrafgerichtskasse anzuweisen ist, dem Beschwerdeführer den 

Restbetrag von Fr. 2‘000.-- zurückzuerstatten. 

 

 

 

- 4 - 

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt 

abgeschrieben. 

 

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 1‘500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt, un-

ter Anrechnung des entsprechenden Betrags am geleisteten Kostenvorschuss 

von Fr. 3‘500.--. Die Bundesstrafgerichtskasse wird angewiesen, dem Be-

schwerdeführer den Restbetrag von Fr. 2‘000.-- zurückzuerstatten. 

 

 

Bellinzona, 30. Dezember 2016 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:  

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- Rechtsanwalt Andreas Kolb 

- Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Schwyz, unter Beilage einer Kopie des 

Beschwerderückzugs vom 27. Dezember 2016 

- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe II, unter Beilage einer Kopie 

des Beschwerderückzugs vom 27. Dezember 2016 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde 
eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). 
 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die Beschwerde 
nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von Gegenständen oder 
Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem Geheimbereich betrifft und es sich 
um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt 
insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt 
worden sind oder das Verfahren im Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).