# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4ce0120c-655c-5424-a57a-6d6b24d61d46
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-05-31
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 31.05.2021 605 2020 234
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_011_605-2020-234_2021-05-31.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 630, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00
tribunalcantonal@fr.ch
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

605 2020 234

Urteil vom 31. Mai 2021

I. Sozialversicherungsgerichtshof

Besetzung Präsident: Marc Boivin 
Richter: Marianne Jungo, Yann Hofmann
Gerichtsschreiberin-Praktikantin: Sabine Cotting

Parteien A.________, Beschwerdeführer, vertreten durch CAP Rechtsschutz-
Versicherungsgesellschaft AG

gegen

SUVA, Vorinstanz    

Gegenstand Unfallversicherung – Invalidenrente, Berechnung des Invalidenlohnes

Beschwerde vom 16. November 2020 gegen den Einspracheentscheid vom 
14. Oktober 2020

Kantonsgericht KG
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Sachverhalt

A. A.________ (Beschwerdeführer), geboren 1961, verheiratet, wohnhaft in B.________, war 
seit dem 1. März 2011 als Labormitarbeiter bei der C.________ SA in D.________ tätg. Er war im 
Rahmen dieser Anstellung bei der Suva gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle sowie 
Berufskrankheiten versichert.

Am 17. Juni 2012 zog er sich bei einem Treppensturz eine Radiusfraktur links zu, welche am 
19. Juni 2012 osteosynthetisch versorgt wurde. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Versi-
cherungsleistungen und schloss den Fall im August 2013 ab. Am 25. August 2016 meldete der 
Beschwerdeführer diesbezüglich einen Rückfall.

Am 14. März 2017 zog sich der Beschwerdeführer bei einem Misstritt eine nicht dislozierte 
Lisfranc-Läsion am rechten Fuss zu. 

Mit rechtskräftiger Verfügung vom 27. Februar 2018 sprach die Suva dem Beschwerdeführer für 
die bleibende Beeinträchtigung am linken Handgelenk eine Integritätsentschädigung von 20% zu.

Mit Verfügung vom 28. November 2019, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 14. Oktober 2020, 
gewährte die Suva dem Beschwerdeführer ab dem 1. Mai 2019 eine Invalidenrente auf Basis einer 
Erwerbsunfähigkeit von 30%.

B. Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 16. November 2020 Beschwerde an das 
Kantonsgericht. Er beantragt, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, die Aufhebung des 
angefochtenen Entscheids und ihm seien die gesetzlichen Leistungen nach UVG zuzusprechen. 
Er rügt in materieller Hinsicht insbesondere, dass sich die Suva für die Berechnung des Invaliden-
einkommens zu Unrecht auf das Zumutbarkeitsprofil des Kreisarztes abstütze und seinem 
veränderten Gesundheitszustand nicht genügend Rechnung getragen habe. In formeller Hinsicht 
rügt der Beschwerdeführer, dass die Suva den Entscheid äusserst knapp begründet habe, womit 
sie sein Anspruch auf rechtliches Gehör missachtet habe.

Die Suva bestätigt in ihren Bemerkungen vom 22. Dezember 2020 die Ausführungen im Ein-
spracheentscheid und beantragt die Abweisung der Beschwerde.

Die weiteren Elemente des Sachverhalts ergeben sich, soweit für die Urteilsfindung massgebend, 
aus den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen.

Erwägungen

1.

Die Beschwerde vom 16. November 2020 gegen den Einspracheentscheid der Suva vom 
14. Oktober 2020 ist fristgerecht durch einen ordentlich bevollmächtigten Vertreter bei der sachlich 
und örtlich zuständigen Beschwerdeinstanz eingereicht worden. Der Beschwerdeführer hat ein 
schutzwürdiges Interesse, dass das Kantonsgericht, I. Sozialversicherungsgerichtshof, prüft, ob 
die Suva die Höhe der Rente korrekt festgesetzt hat.

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Auf die Beschwerde ist einzutreten. 

2. 

In formeller Hinsicht macht der Beschwerdeführer geltend, dass die Suva ihren Einspracheent-
scheid äusserst knapp begründet habe und überhaupt nicht auf die Veränderungen seiner 
gesundheitlichen Beschwerden seit 2017 eingegangen sei.

Diese Frage ist zu Beginn zu behandeln, insoweit ihre positive Beantwortung bereits zu einer 
Erledigung des Streites bzw. zu einer Gutheissung der Beschwerde führen würde. 

2.1.  Der Grundsatz des rechtlichen Gehörs ist ein Kernpunkt der in Art. 29 der 
Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV; SR 101) statuierten Verfahrensgarantien. Auf Ge-
setzesstufe ist der Anspruch auf rechtliches Gehör in Art. 42 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 
2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) verankert. 
Rechtsprechung und Lehre haben folgende Teilgehalte des Anspruchs auf rechtliches Gehör als 
minimale Garantien herausgearbeitet: Anspruch auf vorgängige Orientierung, Äusserung und 
Anhörung, auf Akteneinsicht und Aktenführung, auf Eröffnung und Begründung der Verfügung 
sowie auf Vertretung und Verbeiständung (RHINOW/KOLLER/KISS/THURNHERR/BRÜHL-MOSER, 
Öffentliches Prozessrecht, 3. Aufl. 2014, N. 317). Diese fundamentale Verfahrensgarantie dient 
somit einerseits der Sachverhaltsermittlung; anderseits stellt sie ein persönlichkeitsbezogenes 
Mitwirkungsrecht und in dieser Funktion ein zentrales Element eines fairen Verfahrens dar, in 
welchem die Beteiligten nicht bloss Objekte, sondern Subjekte staatlichen Handelns sind (GRIFFEL, 
in Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 3. Aufl. 2014, § 8 N. 2). 
Der Anspruch auf rechtliches Gehör wurde für das Gerichtsverfahren entwickelt. Er gilt jedoch – 
zumindest in seinem Kerngehalt – auch in den Verfahren vor Verwaltungsbehörden (siehe auch 
Art. 57 ff. VRG). 

Das rechtliche Gehör verlangt, dass die Behörde die Vorbringungen des vom Entscheid in seiner 
Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt 
(BGE 136 I 229 E. 5.2). Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. 
Dennoch muss sie sich nicht ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem 
rechtlichen Einwand auseinandersetzen. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid 
wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich der 
Betroffene über die Tragweite des Entscheides Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der 
Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die 
Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr 
Entscheid stützt (BGE 143 III 65 E. 5.2; 138 I 232 E. 5.1; 114 Ia 233 E. 2d). Solange es möglich ist, 
die Gründe für die Entscheidung der Behörde zu erkennen, wird das Recht auf eine begründete 
Entscheidung respektiert, auch dann, wenn die angegebenen Gründe fehlerhaft sind. Ausserdem 
kann die Begründung implizit sein und sich aus den verschiedenen Erwägungsgründen der 
Entscheidung ergeben (Urteil BGer 2C_23/2009 vom 25. Mai 2009 E. 3.1).

2.2. Die mit der Beschwerde eingereichten Arzt-Berichte finden im Einspracheentscheid der 
Suva keine explizite Erwähnung. Diese lagen der Suva im Zeitpunkt des Einspracheentscheides 
noch gar nicht vor. Es kann vorliegend – wie in den folgenden Erwägungen aufgezeigt wird – nicht 
von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs ausgegangen werden. Denn die Vorbringen, die der 
Beschwerdeführer mit diesen Arzt-Berichten untermauert, nämlich, dass sich seine gesund-
heitlichen Beschwerden seit dem Zeitpunkt des kreisärztlichen Gutachtens (im Oktober 2017) 
verschlimmert hätten, weshalb dieses bzw. das darin erstellte Zumutbarkeitsprofil nicht mehr 

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aufrechterhalten werden könne, wurden bereits in seiner Einsprache vom 15. Januar 2020 (Suva-
Akten I Nr. 154) vorgetragen und im Einspracheentscheid berücksichtigt. Sodann ging auch 
Dr. med. E.________ im Rahmen der Bestätigung des Zumutbarkeitsprofils vom 3. September 
2019 (Suva-Akten I Nr. 126) bereits auf die Erkenntnisse der zwischenzeitlichen Behandlungen ein 
und folgerte nach Einsicht dieser Befunde, dass das Zumutbarkeitsprofil aufrechterhalten werden 
könne.

Zudem hat der Beschwerdeführer mit dem vorliegenden Verfahren die Möglichkeit sich vor einer 
Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei 
überprüfen kann (vgl. BGE 127 V 431 E. 3d/aa mit Hinweis auf BGE 126 V 130 E. 2b).

Nach dem Ausgeführten ist die Rüge des Beschwerdeführers, wonach sein rechtliches Gehör 
verletzt worden sei, als unbegründet abzuweisen. 

3.

In materieller Hinsicht rügt der Beschwerdeführer die Festlegung der Arbeitsfähigkeit bzw. des 
Invaliditätsgrades einerseits und die Berechnung des Invalideneinkommens andererseits. 

3.1. Ist der Versicherte infolge des Unfalls zu mindestens 10 Prozent invalid (Art. 8 des 
Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
[ATSG; SR 830.1], welches hier aufgrund von Art. 1 Abs. 1 Bundesgesetzes vom 20. März 1981 
über die Unfallversicherung [UVG; SR 832.20] zur Anwendung kommt), so hat er Anspruch auf 
eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG ist Invalidität die 
voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. 
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 
Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze 
oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit 
sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine 
Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 
Abs. 2 ATSG).

Gemäss Art. 19 Abs. 1 UVG entsteht der Rentenanspruch, wenn von der Fortsetzung der 
ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten 
mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung 
abgeschlossen sind.

3.2. Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte 
Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und 
allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). Entscheidend ist, was der 
Versicherte trotz der Unfallfolgen zumutbarerweise noch zu erwerben fähig ist (BGE 115 V 133; 
RKUV 1993 S. 100 E. 3b).

Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation 
auszugehen, in der die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine 
Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ –- besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind 
und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll 

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ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und 
nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein 
solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person 
nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue 
Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können entweder Tabellenlöhne gemäss den vom 
Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die 
DAP-Zahlen (Dokumentation von Arbeitsplätzen der Suva) herangezogen werden. Zwar führt die 
Suva die DAP seit 1. Januar 2019 nicht mehr weiter. Bei der Überprüfung von Rentenentscheiden, 
die in Anwendung der DAP ergingen, sind die nachfolgend dargelegten Grundsätze jedoch 
weiterhin zu beachten (Urteil BGer 8C_315/2020 vom 24. September 2020 E. 3.2 mit Hinweisen).

Für die Indexierung des Validen- bzw. Invalideneinkommens gemäss dem Nominallohnindex, ist 
das (seinerseits bereits indexierte) Vorjahreseinkommen für jedes Jahr einzeln zu indexieren 
(Urteil BGer 8C_193/2013 vom 4. Juni 2013 E. 3.2). Weiter ist bei der Anpassung an die 
Lohnentwicklung nach Geschlechtern zu differenzieren (Urteil BGer 8C_72/2019 vom 11. Juni 
2019 E. 4.1 mit Hinweis auf BGE 129 V 408). 

Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnittswerten ermittelt, 
ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache 
Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der 
Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und 
Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können. Aufgrund dieser Faktoren 
kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der 
Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall 
nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25% nicht übersteigen. Einen 
Abzug auf dem Invalideneinkommen wird insbesondere dann gewährt, wenn eine versicherte 
Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit 
eingeschränkt ist. Sind hingegen leichte bis mittelschwere Arbeiten zumutbar, ist allein deswegen 
auch bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit noch kein Abzug gerechtfertigt, weil der Tabellenlohn 
im Anforderungsniveau 4 (bzw. heute Kompetenzniveau 1) bereits eine Vielzahl von leichten und 
mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil BGer 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.2 mit 
Hinweisen). Das kantonale Sozialversicherungsgericht darf sein Ermessen nicht ohne triftigen 
Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen, sondern muss sich auf Gegebenheiten 
abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen 
lassen (Urteil BGer 8C_91/2013 vom 22. August 2013 E. 3.3.1 mit Hinweisen).

3.3. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden 
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben worden ist, in der 
Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. In Bezug auf Berichte 
von Hausärzten darf und soll der Richter der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass 
Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher 
zu Gunsten ihrer Patienten aussagen. Auch Gutachten, welche der Unfallversicherer während des 
Administrativverfahrens von seinen eigenen Ärzten einholt, sind beweistauglich, solange ihre 
Richtigkeit nicht durch konkrete Indizien erschüttert wird. Ebenso sind ärztliche Beurteilungen 
aufgrund der Akten nicht an sich unzuverlässig, wenn genügend Unterlagen von persönlichen 
Untersuchungen vorhanden sind (BGE 125 V 351 E. 3 mit Hinweisen).

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Ferner besteht auch unter Berücksichtigung der neueren Rechtsprechung des Europäischen 
Gerichtshofes für Menschenrechte kein förmlicher Anspruch auf versicherungsexterne 
Begutachtung. Eine solche ist indessen aber anzuordnen, wenn auch nur geringe Zweifel an der 
Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen bestehen 
(BGE 135 V 465 E. 4).

Im Sozialversicherungsrecht besteht kein Rechtsgrundsatz, wonach die Verwaltung oder der 
Richter im Zweifelsfall zugunsten des Versicherten zu entscheiden hätte. Vielmehr haben die 
Versicherten die für die Beurteilung des Sachverhalts notwendigen Beweise im Rahmen des ihnen 
Zumutbaren zu erbringen, andernfalls sie die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen haben (BGE 
126 V 319 E. 5a; ARV 1990 Nr. 12 S. 67).

4.

Vorliegend streitig ist zunächst das Ausmass der gesundheitlichen Beeinträchtigungen und der 
verbleibenden Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers.

4.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Suva stütze sich für die Frage der Arbeitsfähigkeit 
ohne weitere Abklärungen auf die Beurteilung ihres Kreisarztes vom 3. Oktober 2017, bestätigt am 
12. September 2019, obwohl sich seine Handproblematik seit Juli 2018 wieder verschlimmert habe 
und er sich deswegen in weitere fachärztliche Behandlung begeben musste und ihm von den 
Ärzten mündlich eröffnet worden sei, dass er seine linke Hand praktisch nicht mehr zur Ausübung 
einer Erwerbstätigkeit verwenden könne. Die Einschränkung gehe damit deutlich weiter, als bisher 
vom Kreisarzt festgehalten. 

4.2. Es ist folglich zu prüfen, ob die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers von der Vorinstanz 
korrekt ermittelt wurde.

Der Suva-Arzt Dr. med. F.________ stellte im Rahmen der kreisärztlichen Untersuchung vom 
3. Oktober 2017 (Suva-Akten I Nr. 39) fest, dass die Belastbarkeit des Fusses gegeben ist, wobei 
die permanente Fussschwellung jedoch deutlich sei und unter Belastung zunehme. Das 
Belastungs- und Bewegungsmuster des Fusses sei wenig gestört. Bezogen auf das Handgelenk 
wurde festgestellt, dass die schwere körperliche Arbeit nicht mehr zumutbar sei. Es wurde 
folgendes Zumutbarkeitsprofil für den allgemeinen Arbeitsmarkt erstellt: "Der Versicherte kann 
leichte bis mittelschwere Tätigkeiten in einem Mix aus Stehen, Sitzen und Gehen durchführen, das 
Arbeiten auf Leitern und Gerüsten ist nicht mehr möglich, Arbeiten in kniender und hockender 
Position können nicht durchgeführt werden, das Anheben und Tragen von Gegenständen über 
15kg kann nicht ausgeführt werden. Repetitive Hebebelastungen mit der linken Hand müssen 
unterbleiben. Das Arbeiten mit schlagenden und vibrierenden Maschinen in Vorhalte darf nicht 
durchgeführt werden. Bei der Arbeit muss ihm die Möglichkeit der kurzfristigen Entlastung des 
Fusses gewährt werden können. Das Tragen von schwerem geschlossenem Schuhwerk ist nicht 
möglich". Bei Einhaltung dieser Ausschlusskriterien sei eine zeit- und leistungsmässig 
uneingeschränkte Einsetzbarkeit des Beschwerdeführers gegeben.

Der Kreisarzt Dr. med. E.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 
Bewegungsapparates, bestätigte mit Bericht vom 3. September 2019 (Suva-Akten I Nr. 126), dass 
das Zumutbarkeitsprofil vom 3. Oktober 2017 aufrechterhalten werden könne. Er hielt fest, dass im 
Rahmen der zwischenzeitlichen Untersuchungen des Beschwerdeführers keine signifikant 
veränderte Ergebnisse erzielt wurden: Bezüglich der Fuss-Problematik stelle sich die 
Schwellneigung gemäss Befund vom 2018 im G.________ klinisch unverändert dar. Am 

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Handgelenk handle es sich um Belastungsschmerzen mit Aktivierung der bekannten Arthrose im 
Karpus. Diese Beschwerden hätten jeweils konservativ behandelt werden können; eine angebote-
ne radioscapholunäre Arthrodese habe der Beschwerdeführer bei geringem Leidensdruck 
abgelehnt. Weder am Handgelenk noch am Fuss konnten radiologisch richtunggebende 
strukturelle Veränderungen im Sinne einer Zunahme der Arthrosen festgestellt werden.

Mit Blick auf die Handproblematik bestätigte der behandelnde Arzt Dr. med. H.________ in seinem 
Bericht vom 2. November 2020, bezugnehmend auf seinen Sprechstundenbericht vom 23. Januar 
2019 (Beilage 3 der Beschwerde), dass dem Beschwerdeführer aus rein handchirurgischer Sicht 
eine ganztägige Arbeit zumutbar sei, dass jedoch bezüglich des Einsatzes der linken Hand auf 
eine nicht belastende Tätigkeit ohne repetitiven Handeinsatz und ohne belastende, stossende oder 
hämmernde Tätigkeiten Rücksicht genommen werden müsse, womit sicherlich eine Leistungs-
verminderung für manuelle Tätigkeiten vorhanden sei, zumal auch nicht mit einer weiteren spon-
tanen Besserung aufgrund der degenerativen Veränderungen zu rechnen sei.

Der behandelnde Arzt betreffend die Fussproblematik, Dr. med. I.________, bestätigte in seinem 
Bericht vom 21. September 2020 (Beilage 4 der Beschwerde) die Arbeitsunfähigkeit des Be-
schwerdeführers vom 1. Juni 2018 bis zum 4. September 2018 aufgrund der von ihm behandelten 
Fussproblematik und er verweist für die weitere Einschätzung der Erwerbsfähigkeit des Be-
schwerdeführers darauf, dass der Beschwerdeführer zuletzt im Jahr 2018 in seiner Sprechstunde 
gewesen sei, und er daher keine Angaben zur aktuellen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers 
machen könne.

4.3. Die Einschätzungen durch die beiden Kreisärzte der Suva sind ausführlich begründet und 
die beiden Gutachten umfassend erstellt worden. Bei der Bestätigung des Zumutbarkeitsprofils 
vom 3. September 2019 wurden auch die zwischenzeitlichen Untersuchungsergebnisse der 
behandelnden Ärzte betreffend die Fuss- und die Handproblematik berücksichtigt und von 
Dr. E.________ explizit gewürdigt. Die Berichte sind überzeugend und die Arztberichte der 
behandelnden Ärzte führen auch zu keiner anderen Einschätzung: 

In ihren jeweiligen Berichten vom 21. September 2020 bzw. vom 2. November 2020 erklärten 
beide behandelnden Ärzte vorab, dass der Beschwerdeführer bereits länger nicht mehr in ihrer 
Sprechstunde war (zuletzt am 4. September 2018 bei Dr. med. I.________ bzw. am 21. Januar 
2019 bei Dr. med. H.________). Dr. med H.________ stellte schliesslich fest, dass dem 
Beschwerdeführer im Bereich einer angepassten Tätigkeit eine ganztägige Arbeit aus rein 
handchirurgischer Sicht zumutbar sei, wobei darauf geachtet werden müsse, dass es sich um eine 
nicht belastende Tätigkeit ohne repetitiven Handeinsatz handle, womit eine 
Leistungsverminderung der manuellen Tätigkeiten vorhanden sei, womit er der Einschätzung des 
Suva-Arztes im Grundsatz beipflichtet. Diesbezüglich ist an dieser Stelle ausserdem darauf 
hinzuweisen, dass der ausgeglichene Arbeitsmarkt auch sog. Nischenarbeitsplätze, also Stellen- 
und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen vonseiten des 
Arbeitgebers rechnen können, umfasst (Urteil BGer 8C_94/2018 vom 2. August 2018 E. 6.2 mit 
Hinweisen). 

Bezüglich der aktuellen Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers macht Dr. med. I.________ 
keine Angaben. Dessen aktuelle Erwerbsunfähigkeit (in einer angepassten Tätigkeit) lässt sich 
ferner – entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers – auch nicht durch die von 
Dr. med. I.________ für den Zeitraum vom 1. Juni 2018 bis zum 4. September 2018 attestierte 
Arbeitsunfähigkeit ableiten: Denn diese bezieht sich auf die letzte Stelle des Beschwerdeführers 

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als Labormitarbeiter bei der C.________ SA, also auf die Arbeit in seiner angestammten Tätigkeit. 
Daraus lässt sich keine fortdauernde allgemeine Arbeitsunfähigkeit ableiten, die sich auch auf den 
angepassten Arbeitsmarkt ausdehnt.

Das Gericht stützt sich nach dem Ausgeführten bei der Beurteilung des vorliegenden Falles auf die 
klaren und ausführlichen Einschätzungen der Suva-Ärzte. 

4.4. So ergibt sich aus dem Zumutbarkeitsprofil vom 3. Oktober 2017 (Dr. med. F.________) 
bzw. dessen Bestätigung vom 3. September 2019 (Dr. med. E.________), dass der 
Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit zeit- und leistungsmässig uneingeschränkt 
einsetzbar sei. Die Ansicht des Suva-Arztes stimmt diesbezüglich, wie erwähnt, grundsätzlich mit 
der Ansicht der behandelnden Ärzte überein; die Berichte der behandelnden Ärzte vom 
21. September 2020 (Dr. med. I.________) bzw. vom 2. November 2020 (Dr. med. H.________) 
zu Handen des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers führen zu keiner anderen Einschätzung 
(vgl. E. 4.2. und 4.3. hiervor).

Es ist nicht ersichtlich, wieso der Beschwerdeführer in einer dem Zumutbarkeitsprofil angepassten 
Tätigkeit nicht zu 100% arbeiten könnte.

Die Suva hat somit zu Recht auf das Zumutbarkeitsprofil des Suva-Arztes abgestellt und es ist mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit 
auszugehen.

5.

Weiter rügt der Beschwerdeführer die Berechnung des Invalideneinkommens.

5.1. Hinsichtlich der Berechnung des Invalideneinkommens kritisiert der Beschwerdeführer die 
Berücksichtigung des Kompetenzniveaus 2 sowie die Höhe des leidensbedingten Abzugs von 
10%. Vielmehr sei in Anbetracht der Verletzungen und Einschränkungen sowie seines hohen 
Alters vom maximalen Leidensabzug von 25% auszugehen. Weder die Arbeit als Labormitarbeiter, 
wie er sie zuletzt für die C.________ SA ausführte, noch die Arbeit in seinem erlernten Beruf als 
Maurer seien ihm zumutbar. Ausserhalb dieser Tätigkeiten verfüge er über keine besonderen 
Fertigkeiten und Kenntnisse, weshalb die Anwendung des Kompetenzniveaus 2 nicht 
gerechtfertigt sei. Zudem sei das hohe Alter des Beschwerdeführers als zusätzliche Schwierigkeit 
zu berücksichtigen.

5.2. Das Kompetenzniveau 1 entspricht einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher 
Art. Das Kompetenzniveau 2 wiederum steht für praktische Tätigkeiten wie Verkauf, Pflege, 
Datenverarbeitung und Administration, bedienen von Maschinen und elektronischen Geräten, 
Sicherheits- und Fahrdienst. Wie es den Akten zu entnehmen ist, machte der Beschwerdeführer 
nach der obligatorischen Schulzeit zunächst eine Ausbildung als Maurer. Anschliessend war er 
lange Jahre in seinem erlernten Beruf tätig, bevor er seine Tätigkeit als Labormitarbeiter bei der 
C.________ SA aufnahm. Diese führte er während mehreren Jahren aus. Laut eigenen Angaben 
beinhaltete diese Stelle zwar vorwiegend, aber nicht nur körperlichen Einsatz, der dem 
Beschwerdeführer aufgrund seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht mehr möglich ist, 
sondern auch Arbeiten am Computer, wo Ergebnisse der Messungen von Betonkonsistenz 
Luftmessungen etc. zusammengetragen wurden. Aufgrund seiner verschiedenen beruflichen 
Tätigkeiten, er war überdies zwischenzeitlich auch einmal im Sicherheitsdienst tätig, hat er 
berufliche Kompetenzen erlangt, die ihm nicht nur die Ausübung einfacher Tätigkeiten körperlicher 

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oder handwerklicher Art erlauben. Vielmehr ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer 
aufgrund seiner während seiner ganzen Berufstätigkeit erlangten Kompetenzen Tätigkeiten aus 
dem Kompetenzniveau 2, nämlich praktische Tätigkeiten wie Verkauf, Pflege, Datenverarbeitung 
und Administration, bedienen von Maschinen und elektronischen Geräten, Sicherheits- und Fahr-
dienst ausüben kann. Die Berücksichtigung des Kompetenzniveaus 2 ist deshalb nicht zu 
kritisieren. 

5.3. Was den sog. Leidensabzug betrifft, ist der Beschwerdeführer der Ansicht, aufgrund des 
Ausmasses seiner körperlichen Einschränkungen bezüglich des linken Handgelenks und des 
rechten Fusses sowie seines hohen Alters sei ein maximaler Leidensabzug von 25% angebracht. 
Die Suva gewährte einen Abzug von 10% aufgrund der genannten Einschränkungen. Damit hat 
sie den Einschränkungen des Beschwerdeführers genügend Rechnung getragen. Einen zusätzli-
chen Abzug für das Alter des Beschwerdeführers (56 bzw. 58 Jahr zum Zeitpunkt der Festlegung 
bzw. der Bestätigung des Zumutbarkeitsprofils durch den Suva-Arzt) ist ebenso wenig angezeigt, 
da dem Beschwerdeführer immerhin sieben Jahre auf dem Arbeitsmarkt verblieben und er über-
dies im Rahmen eines Integrationsprogrammes der IV im April 2019 bereits wieder eine unbe-
fristete Stelle hätte antreten können, die gemäss den Akten aber von Seiten des Beschwerde-
führers gekündigt wurde. Schliesslich ist zu erwähnen, dass das Bundesgericht bezüglich des 
Leidensabzugs festgehalten hat, dass grundsätzlich kein Anspruch auf einen solchen besteht, 
wenn in einer angepassten Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit besteht; bei Männern ist demnach 
ein Abzug vom Tabellenlohn unter dem Titel Beschäftigungsgrad allenfalls bei einer gesundheitlich 
bedingten Teilzeiterwerbstätigkeit, nicht aber bei einer Vollzeiterwerbstätigkeit mit gesundheitlich 
bedingt eingeschränkter Leistungsfähigkeit gerechtfertigt (s. Urteil BGer 9C_710/2011 vom 
20. März 2013 E. 5 mit Hinweis). Somit erweist sich der von der Suva gewährte Leidensabzug in 
der Höhe von 10% bereits als grosszügig. Hierbei ist daran zu erinnern, dass das kantonale 
Sozialversicherungsgericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der 
Verwaltung setzen darf, sondern sich auf Gegebenheiten abstützen können muss, welche seine 
abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen. Solche Gründe sind hier 
nicht ersichtlich.

Ansonsten wird keine konkrete Kritik an der von der Suva vorgenommenen Berechnung 
vorgebracht und diese erweist sich nach einer Überprüfung grundsätzlich als korrekt. Das 
Invalideneinkommen beläuft sich somit auf gerundet CHF 64'175.- und die Erwerbseinbusse auf 
CHF 27'800.- (CHF 91'975.- – CHF 64'175.-), was gerundet einen Invaliditätsgrad von 30% ergibt, 
womit die von der Suva gewährte Rente von 30% im Ergebnis bestätigt werden kann und die 
Beschwerde in diesem Punkt abzuweisen ist.

6.

6.1. Zusammenfassend hat die Suva dem Beschwerdeführer zu Recht ab dem 1. Mai 2019 eine 
Invalidenrente auf der Basis eines Invalidiätsgrades von 30% zugesprochen. 

Der Einspracheentscheid vom 14. Oktober 2020 ist somit zu bestätigen und die Beschwerde 
abzuweisen.

6.2. Gemäss dem hier zur Anwendung kommenden Prinzip der Kostenlosigkeit des Verfahrens 
werden keine Gerichtskosten erhoben.

Der mit seinen Anträgen unterliegende Beschwerdeführer hat keinen Anspruch auf Partei-
entschädigung.

Kantonsgericht KG
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Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde wird abgewiesen.

II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

III. Es ist keine Parteientschädigung geschuldet.

IV. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen ab Erhalt beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einge-
reicht werden. Diese Frist kann weder verlängert noch unterbrochen werden. Die Beschwerde-
schrift muss in drei Exemplaren abgefasst und unterschrieben werden. Dabei müssen die Gründe 
angegeben werden, weshalb die Änderung dieses Urteils verlangt wird. Damit das Bundesgericht 
die Beschwerde behandeln kann, sind die verfügbaren Beweismittel und der angefochtene Ent-
scheid mit dem dazugehörigen Briefumschlag beizulegen. Das Verfahren vor dem Bundesgericht 
ist grundsätzlich kostenpflichtig.

Freiburg, 31. Mai 2021/yho/sco

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin-Praktikantin: