# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 174e7a1b-23e5-5c69-bdf4-4d7ad404ffce
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-05-13
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 13.05.2020 PA200025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PA200025_2020-05-13.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: PA200025-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichter 

Dr. M. Sarbach und Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller sowie Ge-

richtsschreiberin lic. iur. A. Götschi 

Beschluss vom 13. Mai 2020 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschwerdeführerin, 

 

sowie 

 

Psychiatrische Universitätsklinik Zürich,  
Verfahrensbeteiligte, 

 
betreffend 

fürsorgerische Unterbringung 
 
 
Beschwerde gegen ein Urteil der 10. Abteilung (Einzelgericht) des Bezirksgerich-
tes Zürich vom 23. April 2020 (FF200079) 
 
 

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Erwägungen: 

1.1 A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) wurde am tt. April 2020 durch 

Dr. B._____ im Sinne einer fürsorgerischen Unterbringung in die Psychiatrische 

Universitätsklinik Zürich (nachfolgend: Klinik) eingewiesen (act. 5). Ihre dagegen 

erhobene Beschwerde wurde vom Einzelgericht des Bezirksgerichtes Zürich 

(nachfolgend: Vorinstanz) mit Urteil vom 23. April 2020 abgewiesen (act. 22).  

1.2 Mit Eingabe an das Obergericht vom 24. April 2020 (Postaufgabe: 27. April 

2020) hält die Beschwerdeführerin am Antrag auf Aufhebung der fürsorgerischen 

Unterbringung fest (act. 23). Darüber wurde Rechtsanwältin lic. iur. X._____ in 

Kenntnis gesetzt (act. 24-25); sie war von der Vorinstanz als Rechtsbeiständin der 

Beschwerdeführerin bestellt worden und hatte sie vor Vorinstanz vertreten. Die 

erstinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 1-20). 

2.1 Rechtsanwältin X._____ teilte am 4. Mai 2020 mit, sie habe nicht vor, die 

Beschwerdeführerin im obergerichtlichen Beschwerdeverfahren zu vertreten (act. 

27). Seitens der Klinik teilte Dr. C._____ am 6. Mai 2020 mit, die Beschwerdefüh-

rerin werde spätestens Mitte nächster Woche aus der fürsorgerischen Unterbrin-

gung entlassen. Allenfalls werde die Beschwerdeführerin einem weiteren Verbleib 

auf freiwilliger Basis zustimmen. Dies sei aber noch unklar (vgl. act. 28).  

2.2 Mit Verfügung vom 6. Mai 2020 (act. 29) wurde der Klinik Frist angesetzt, 

um zuhanden der Gerichtsakten eine Stellungnahme zur Beschwerde (kurzer ak-

tueller medizinischer Befund, aktuelle Behandlung, Behandlungsplan, Entlas-

sungsplanung usw.) sowie die vollständige Krankengeschichte ab 8. April 2020 

einzureichen. Gleichzeitig wurde sie darauf hingewiesen, dass eine allfällige Ent-

lassung der Beschwerdeführerin oder eine allfällige Ausstellung eines Freiwilli-

genscheins dem Obergericht umgehend mitzuteilen sei (a.a.O.).  

  

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2.3 Die Klinik hob die fürsorgerische Unterbringung per 8. Mai 2020 auf (vgl. 

act. 35/1-2). Die Beschwerdeführerin befindet sich seither freiwillig in der Klinik, 

was von ihr unterschriftlich bestätigt wurde (vgl. act. 34 und act. 31-32). 

 Damit ist das Rechtsschutzinteresse an der Beurteilung der Beschwerde 

entfallen und das Beschwerdeverfahren gegenstandslos. Das Verfahren ist abzu-

schreiben (Art. 242 ZPO). 

3. Umständehalber sind für das Beschwerdeverfahren keine Kosten zu erhe-

ben. Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen.  

Es wird beschlossen: 

1. Das Beschwerdeverfahren wird abgeschrieben. 

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführerin, an die verfahrensbeteiligte 

Klinik sowie an das Einzelgericht des Bezirksgerichts Zürich, je gegen Emp-

fangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 
  

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Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.  

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 
 

lic. iur. A. Götschi 
 
versandt am: 
14. Mai 2020 
 

	Beschluss vom 13. Mai 2020
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Beschwerdeverfahren wird abgeschrieben.
	2. Es werden keine Kosten erhoben.
	3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführerin, an die verfahrensbeteiligte Klinik sowie an das Einzelgericht des Bezirksgerichts Zürich, je gegen Empfangsschein.
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...