# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 18611399-8e06-54eb-8e88-a5d69239c690
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-11-22
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 22.11.2018 II 2018 88
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-88_2018-11-22.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2018 88

Entscheid vom 22. November 2018 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Erwerbsersatzordnung (versicherter Verdienst)

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Sachverhalt:

A. A.________ meldete sich mit Gesuch vom 28. Mai 2018 bei der Aus-
gleichskasse Schwyz zum Bezug einer Erwerbsausfallentschädigung für den 
Zeitraum vom 16. bis 17. bzw. vom 23. bis 30. April 2018, d.h. für insgesamt 
zehn Tage an (AK-act. 1ff.). Mit Sammelabrechnung vom 8. Juni 2018 bzw. 
(nach Verlangen) mit Verfügung vom 14. Juni 2018 legte die Ausgleichskasse 
den Tagesansatz für die Erwerbsausfallentschädigung auf Fr. 62.-- fest (AK-act. 
10f.). Dies ergab für die entschädigungsberechtigte Zeit vom 16. bis 17., 23. bis 
28. und 29. bis 30. April 2018 (10 Tage) nach Abzug der Beiträge (AHV/IV/EO) 
eine Entschädigung in der Höhe von Fr. 581.45 (AK-act. 10f.).

B. Gegen die Verfügung vom 14. Juni 2018 liess A.________ am 11. Juli 
2018 bei der Ausgleichskasse Schwyz Einsprache erheben, welche mit Einspra-
cheentscheid vom 28. August 2018 im Sinne der Erwägungen abgewiesen wur-
de.

C. Dagegen lässt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz 
am 28. September 2018 fristgerecht Beschwerde einreichen, mit folgenden An-
trägen:

1. Es sei der Einsprache-Entscheid aufzuheben und dem Beschwerdeführer eine 
Erwerbsausfallentschädigung nach Gesetz auszurichten.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin.

D. Mit Vernehmlassung vom 22. Oktober 2018 beantragt die Ausgleichskasse, 
die Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 28. September 2018 sei abzuweisen, 
unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beschwerdeführers.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Personen, die Zivildienst leisten, haben für jeden anrechenbaren Diensttag 
gemäss dem Zivildienstgesetz vom 6. Oktober 1995 Anspruch auf eine Entschä-
digung (Art. 1a Abs. 2 Bundesgesetz über den Erwerbsersatz für Dienstleistende 
und bei Mutterschaft [Erwerbsersatzgesetz, EOG; SR 834.1] vom 25.9.1952). Die 
tägliche Grundentschädigung beträgt während Diensten, die nicht unter Art. 9 
EOG fallen, 80 Prozent des durchschnittlichen vordienstlichen Erwerbseinkom-
mens unter Berücksichtigung des Mindest- und Höchstbetrages gemäss Art. 16 
Abs. 1 bis 3 EOG (Art. 10 Abs. 1 EOG).

1.2 Gemäss Art. 1 Abs. 1 der Verordnung zum Erwerbsersatzgesetz (EOV; SR 
834.11) vom 24. November 2004, dessen Marginalie ausdrücklich auf Art. 10 

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Abs. 1 EOG verweist, gelten Personen, die in den letzten zwölf Monaten vor dem 
Einrücken während mindestens vier Wochen erwerbstätig waren, als 
Erwerbstätige. Arbeitslose (lit. a), Personen, die glaubhaft machen, dass sie eine 
Erwerbstätigkeit von längerer Dauer aufgenommen hätten, wenn sie nicht 
eingerückt wären (lit. b) und Personen, die unmittelbar vor dem Einrücken ihre 
Ausbildung abgeschlossen haben oder diese während des Dienstes beendet 
hätten (lit. c), sind den Erwerbstätigen gleichgestellt (Art. 1 Abs. 2 EOV).

1.3 Grundlage für die Ermittlung des durchschnittlichen vordienstlichen 
Erwerbseinkommens bildet das Einkommen, von dem die Beiträge nach dem 
AHVG erhoben werden. Der Bundesrat erlässt Vorschriften über die Bemessung 
der Entschädigung und lässt durch das Bundesamt für Sozialversicherungen 
verbindliche Tabellen mit aufgerundeten Beträgen aufstellen (Art. 11 Abs. 1
EOG). Der Bundesrat kann für Dienstleistende, die nur vorübergehend nicht 
erwerbstätig waren oder die wegen des Dienstes keine Erwerbstätigkeit 
aufnehmen konnten, besondere Vorschriften über die Bemessung ihrer 
Entschädigung erlassen (Art. 11 Abs. 2 EOG).

1.4 Gemäss Art. 4 Abs. 1 EOV wird die Entschädigung auf Grund des letzten 
vor dem Einrücken erzielten und auf den Tag umgerechneten massgebenden 
Lohns berechnet. Für die Umrechnung werden Tage nicht berücksichtigt, an 
denen eine Person kein oder nur ein vermindertes Erwerbseinkommen erzielt 
hat, wegen Krankheit (lit. a), Unfall (lit. b), Arbeitslosigkeit (lit. c), Dienst im Sinne 
von Art. 1a EOG (lit. d), Mutterschaft (lit. e) und anderer Gründe, die nicht auf ihr 
Verschulden zurückzuführen sind (lit. f). Für Personen, die glaubhaft machen, 
dass sie während des Dienstes eine unselbständige Erwerbstätigkeit von 
längerer Dauer aufgenommen hätten oder einen wesentlich höheren Lohn als vor 
dem Einrücken erzielt hätten, wird die Entschädigung auf Grund des Lohns 
berechnet, der ihnen entgangen ist. Haben sie unmittelbar vor dem Einrücken 
ihre Ausbildung abgeschlossen oder hätten sie diese während des Dienstes 
beendet, so wird die Entschädigung auf Grund des ortsüblichen Anfangslohns im 
betreffenden Beruf berechnet (Art. 4 Abs. 2 EOV).

Grundlage für die Bemessung der Entschädigung für Arbeitslose, welche einen 
sogenannten Zwischenverdienst erzielen und während dieser Zeit die Differenz 
zwischen diesem Verdienst und dem Taggeld der Arbeitslosenversicherung 
durch die Arbeitslosenkasse erhalten, bildet das Einkommen, welches vor Beginn 
der Arbeitslosigkeit erzielt wurde (Wegleitung zur Erwerbsersatzordnung für 
Dienstleistende und Mutterschaft [WEO] des Bundesamtes für 
Sozialversicherungen BSV vom 1.7.2005, Stand: 1.1.2016, Rz. 5009).

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1.5 Art. 5 und 6 EOV enthalten sodann Regelungen für die Ermittlung des 
vordienstlichen Durchschnittseinkommens bei Arbeitnehmerinnen und 
Arbeitnehmern mit regelmässigem (Art. 5 EOV) bzw. unregelmässigem 
Einkommen (Art. 6 EOV). Laut Art. 5 Abs. 1 lit. a EOV gelten als 
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit regelmässigem Einkommen Personen, 
die in einem unbefristeten oder mindestens für ein Jahr eingegangenen 
Arbeitsverhältnis stehen und deren Einkommen keinen starken Schwankungen 
ausgesetzt ist bzw. Personen, die ihre Arbeit infolge Krankheit, Unfall, 
Arbeitslosigkeit, Dienst, Mutterschaft, oder aus anderen von ihnen nicht 
verschuldeten Gründen unterbrochen haben (Art. 5 Abs. 1 lit. b EOV). Für 
Personen, die kein regelmässiges Einkommen haben, wird gemäss Art. 6 EOV 
für die Ermittlung des vordienstlichen Durchschnittseinkommens auf das 
während der drei letzten Monate vor Dienstbeginn erzielte und auf den Tag 
umgerechnete Erwerbseinkommen abgestellt (Art. 6 Abs. 1 EOV). Ist auf diese 
Weise die Ermittlung eines angemessenen Durchschnittseinkommens nicht 
möglich, so wird das Einkommen einer längeren Zeitspanne berücksichtigt (Art. 6 
Abs. 2 EOV).

2. Der Beschwerdeführer hat gemäss eigenen Angaben im Sommer 2016 die 
Lehre als Kunststofftechnologe abgeschlossen und konnte anschliessend im 
ehemaligen Lehrbetrieb weiterarbeiten, bis ihm dann gekündigt worden sei 
(wobei sich der Kündigungszeitpunkt den Akten nicht entnehmen lässt). Ab Juli 
2017 bis Oktober 2017 war der Beschwerdeführer temporär für die C.________ 
AG (Personalverleih und -vermittlung) tätig. Im Juli 2017 erzielte der 
Beschwerdeführer ein Bruttoeinkommen von Fr. 3'305.32, im August 2017 Fr. 
814.83, im September 2017 Fr. 1'762.86 und im Oktober 2017 Fr. 2'017.10. Vom 
23. Oktober 2017 bis 23. April 2018 war der Beschwerdeführer gemäss eigenen 
Angaben (EO-Anmeldung) arbeitslos und bei der Arbeitslosenversicherung 
angemeldet. Vom 12. März bis 20. April 2018 arbeitete der Beschwerdeführer 
befristet auf sechs Wochen erneut für die C.________ AG (bzw. die D.________ 
AG), wo er im März 2018 einen Bruttolohn von Fr. 2'563.84 und im April 2018 
einen solchen von Fr. 3'168.20 erzielte.

3.1 Vorliegend ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer als Erwerbstätiger 
gemäss Art. 1 Abs. 1 EOV einzustufen ist und für den Zeitraum vom 16. bis 
17. bzw. vom 23. bis 30. April 2018 (10 Tage) Anspruch auf Erwerbsausfallent-
schädigung hat (wobei vorliegend immerhin auf die Unstimmigkeit in den Akten 
hinzuweisen ist, wonach der Beschwerdeführer gemäss eigenen Arbeitsrappor-
ten am 16. und 17.4.2018 für die D.________ AG tätig war; die Daten der Dienst-
tage wurden jedoch von der zuständigen Zivildienststelle bestätigt).

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3.2 Streitig und somit nachfolgend zu prüfen ist die Höhe des Tagesansatzes 
für die Erwerbsausfallentschädigung.

3.3.1  Die Vorinstanz hat den Tagesansatz auf den Mindestbetrag von Fr. 62.-- 
(25% der Gesamtentschädigung von Fr. 245.-- für Dienstleistende ohne Kinder 
gemäss Art. 16 Abs. 3 lit. a i.V.m. Art. 16a Abs. 1 EOG) festgesetzt. Dazu hat sie 
im angefochtenen Einspracheentscheid festgehalten, dass der Beschwerdeführer 
in den Monaten Juli bis Oktober 2017 temporär für das Stellenvermittlungsbüro 
C.________ arbeitete und in dieser Zeit ein Einkommen von Fr. 7'900.10 erzielt 
habe. Für die sechswöchige Temporärstelle bei der D.________ AG habe der 
Beschwerdeführer im März 2018 ein Einkommen von Fr. 2'563.85 erzielt. Dabei 
handelte es sich um einen Zwischenverdienst. Bei der Bemessung der Entschä-
digung für Arbeitslose sei jedoch nicht der Zwischenverdienst, sondern das Ein-
kommen, welches vor Beginn der Arbeitslosigkeit erzielt wurde, zu berücksichti-
gen. Deshalb seien für die Berechnung der Erwerbsausfallentschädigung 
grundsätzlich die Monate Juli bis September 2017 heranzuziehen. Weil der Vor-
instanz die Wahl der massgebenden Zeitperiode obliege, sei sie jedoch zuguns-
ten des Beschwerdeführers nicht nur von dem erzielten Einkommen der drei Mo-
nate vor der Arbeitslosigkeit ausgegangen, sondern habe zusätzlich die Monate 
Oktober 2017 und März 2018 berücksichtigt. Dies habe einen durchschnittlichen 
Monatslohn von Fr. 2'092.80 ergeben, was gemäss Tabelle zur Ermittlung der 
EO-Tagesentschädigung einen Tagesansatz in Form des Mindestbetrages von 
Fr. 62.-- ergebe. Der Beschwerdeführer vermöge sodann nicht nachzuweisen, 
dass er nur ein vermindertes Erwerbseinkommen erzielt habe, wegen Gründen, 
die nicht auf sein Verschulden zurückzuführen seien. Praxisgemäss werde zu-
dem derjenige Monat, in welchem die Diensttage absolviert werden, nicht für die 
Berechnung der Erwerbsausfallentschädigung hinzugezogen. Vernehmlassend 
bringt die Vorinstanz zudem vor, dass dem Beschwerdeführer von Anfang an klar 
gewesen sein dürfte, dass wenn er bei einem temporären Stellenvermittlungs-
büro arbeite, er allenfalls nur unregelmässige Einsätze leisten könne und dem-
nach einen niedrigen Verdienst erzielen würde. Somit könne durchaus von einer 
gewissen Freiwilligkeit in Bezug auf ein allfälliges geringeres Pensum ausgegan-
gen werden.

3.3.2  Der Beschwerdeführer macht geltend, dass hinsichtlich des versicherten 
Verdienstes in Anwendung von Art. 4 Abs. 1 lit. c und f EOV zu berücksichtigen 
sei, dass er an gewissen Tagen nicht habe eingesetzt werden können und daher 
unverschuldeterweise ein vermindertes Einkommen erzielt habe. Soweit die Vor-
instanz geltend mache, dass dafür entsprechende Nachweise fehlen würden, 
hätte sie den Sachverhalt gemäss Art. 43 ATSG von Amtes wegen abklären und 

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von sich aus beim Arbeitgeber nachfragen müssen. Es ergebe sich auch aus den 
Monaten August 2017 bis Oktober 2017, dass der Beschwerdeführer nur unre-
gelmässig habe arbeiten können. Er habe nur im Juli 2017 voll arbeiten können, 
habe aber stets voll arbeiten wollen, sei ihm doch überraschenderweise vom 
Lehrlingsbetrieb per 30. Juni 2017 gekündigt worden, als er mitgeteilt habe, Zivil-
dienst absolvieren zu wollen. Der Beschwerdeführer habe sich nicht aus freien 
Stücken für ein solch unregelmässiges Pensum entschieden. Er hätte zu 100% 
gearbeitet, wenn er hätte eingesetzt werden können. Er habe von Juli 2017 bis 
zur Anmeldung bei der Arbeitslosenkasse faktisch Arbeit auf Abruf geleistet. Ihn 
träfe an dem niedrigen Durchschnittseinkommen und den geringen Stundenpen-
sen kein Verschulden. Die unregelmässigen Einsätze würden mit der geringen 
Auslastung des Einsatzbetriebes und der Auftragslage zusammenhängen. Der 
erzielte Verdienst vom Juli bis Oktober 2017 habe sich auf 34 Tage verteilt, was 
einem durchschnittlichen Tagesverdienst von Fr. 232.35 entspreche. Dieser hohe 
Tagesverdienst könne durch die geleisteten Überstunden sowie die Nachtzu-
lagen erklärt werden. Deshalb sei vorliegend vom Höchstansatz von Fr. 196.-- 
(80% von Fr. 245.--, vgl. Art. 16 Abs. 4 i.V.m. Art. 16a Abs. 1 EOG) auszugehen.

4. Nachdem der Beschwerdeführer in den Monaten vor Dienstbeginn 
arbeitslos und bei der Arbeitslosenversicherung angemeldet war sowie das 
Einkommen von März bis April 2018 Zwischenverdienst darstellt, ist nicht zu 
beanstanden, dass die Vorinstanz, gestützt auf die Wegleitung des BSV (WEO; 
vgl. vorstehende Erw. 1.4) grundsätzlich auf das Einkommen, welches vor 
Beginn der Arbeitslosigkeit erzielt wurde, abgestellt hat. 

5.1 Aus den Akten ergibt sich sodann zweifellos, dass das Einkommen, wel-
ches der Beschwerdeführer vor Eintritt der Arbeitslosigkeit bei seiner Anstellung 
ab Juli 2017 erzielte, starken Schwankungen unterlag. Auch der Beschwerde-
führer macht in seiner Beschwerde vom 28. September 2018 geltend, dass er 
vom Juli bis Oktober 2017 unregelmässig (quasi auf Abruf) für eine Personal-
vermittlungs- und -verleihfirma arbeitete (bzw. arbeiten konnte). Ende Oktober 
2017 meldete sich der Beschwerdeführer bei der Arbeitslosenversicherung an. 
Im März und April 2018 übte er eine auf sechs Wochen befristete Tätigkeit für die 
bisherige Arbeitgeberin aus, was als Zwischenverdienst berücksichtigt wurde 
(vgl. angefochtener Einspracheentscheid S. 3 Ziff. 5; Verwaltungsgerichtsbe-
schwerde vom 28.9.2018 S. 3 Ziff. 2). Bei dieser Sachlage ist das massgebliche 
Einkommen nach den Vorgaben von Art. 6 EOV für Arbeitnehmende mit un-
regelmässigem Einkommen zu ermitteln. Demgemäss wird für die Ermittlung des 
vordienstlichen Durchschnittseinkommens grundsätzlich auf das während der 
drei letzten Monate vor Dienstbeginn erzielte und auf den Tag umgerechnete 

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Erwerbseinkommen abgestellt. Ist auf diese Weise die Ermittlung eines 
angemessenen Durchschnittseinkommens nicht möglich, so wird das 
Einkommen einer längeren Zeitspanne berücksichtigt (vgl. Art. 6 Abs. 2 EOV). 
Die Wahl der massgebenden Periode obliegt der Ausgleichskasse (Urteil BGer 
9C_890/2017 vom 22.10.2018 Erw. 4.2). Die Periode muss so gewählt werden, 
dass die Ermittlung eines den Verhältnissen angemessenen Durchschnittslohnes 
ermöglicht wird (vgl. Wegleitung WEO Rz. 5033). Bei Personen, die im Jahre vor 
dem Einrücken zwei oder mehrere unselbstständige Tätigkeiten in klar voneinan-
der getrennten Zeitabschnitten ausgeübt haben, ist ausschliesslich das Einkom-
men während desjenigen Zeitabschnittes massgebend, der dem Einrücken un-
mittelbar voranging (vgl. Wegleitung WEO Rz. 5036). Nicht zu beanstanden ist 
damit, dass die Vorinstanz die Monate Juli bis Oktober 2017 sowie März 2018 
herangezogen hat. Zugunsten des Beschwerdeführers hat sie damit das Ein-
kommen von vier Monaten vor Arbeitslosigkeit und den Monat März 2018 zur 
Ermittlung des massgebenden Einkommens berücksichtigt, was gemäss Art. 6 
Abs. 2 EOV zulässig ist.

5.2 Die Vorinstanz hat unter Berücksichtigung der Monatslöhne (welche über-
wiegend vor Eintritt der Arbeitslosigkeit erzielt wurden) von Juli bis Oktober 2017 
und März 2018 einen durchschnittlichen Monatslohn von Fr. 2'092.80 ermittelt, 
woraus gemäss der Tabellen zur Ermittlung der EO-Tagesentschädigung des 
BSV vom 1. Januar 2009 eine Erwerbsausfallentschädigung zu einem Tagessatz 
von Fr. 62.-- resultierte, was nicht zu beanstanden ist. Selbst wenn zusätzlich 
das Einkommen von April 2018 berücksichtigt würde, ändert das (bei einem so 
ermittelten monatlichen Durchschnittseinkommen von Fr. 2'272.05) vorliegend 
am Ergebnis nichts daran, dass der Beschwerdeführer nur Anspruch auf den 
Mindesttagesansatz (von Fr. 62.--) als Erwerbsausfallentschädigung hat.

Immerhin ist der Beschwerdeführer auf Art. 26 des Bundesgesetzes über die ob-
ligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (Arbeits-
losenversicherungsgesetz, AVIG; SR 837.0) vom 25. Juni 1982 hinzuweisen, 
wonach die Arbeitslosenversicherung die Differenz bezahlt, wenn ein Arbeits-
loser Zivildienst von nicht mehr als 30 Tagen leistet und seine Erwerbsausfall-
entschädigung geringer als die Arbeitslosenentschädigung ist, die er ohne die 
Dienstleistung beziehen könnte, solange er nicht alle Taggelder, die er nach 
Art. 27 beanspruchen kann, bezogen hat.

6. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers sind bei der 
Berechnung des Tageseinkommens nicht lediglich diejenigen Tage zu 
berücksichtigen, an welchen er tatsächlich tätig war, bzw. ist vorliegend nicht 
sein tatsächliches Einkommen vom Juli bis Oktober 2017 und März bis April 2018 

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nur auf die effektiven Arbeitstage zu verteilen. Zum einen war der 
Beschwerdeführer vom Juli bis Oktober 2017 nicht arbeitslos im Sinne von Art. 4 
Abs. 1 lit. c EOV. Arbeitslosigkeit ist gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung 
nur dann anzunehmen, wenn sich der Arbeitssuchende beim Arbeitsamt zur 
Arbeitsvermittlung gemeldet hat (Urteil BGer 9C_890/2017 vom 22.10.2018 Erw. 
4.3). Der Beschwerdeführer hat sich jedoch erst im Oktober 2017 bei der 
Arbeitslosenversicherung angemeldet, weshalb er vom Juli bis Oktober 2017 
offensichtlich kein wegen Arbeitslosigkeit vermindertes Erwerbseinkommen 
erzielt hat. Zum andern ist vorliegend auch nicht davon auszugehen, dass der 
Beschwerdeführer aus anderen Gründen, die nicht auf sein Verschulden 
zurückzuführen sind, nur ein vermindertes Erwerbseinkommen (gemäss Art. 4 
Abs. 1 lit. f EOV) erzielt hat. Die in Art. 4 Abs. 1 EOV aufgeführten Gründe 
orientieren sich gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung an der Bestimmung 
von Art. 324a Abs. 1 OR und beziehen sich damit auf Gründe, die in der Person 
des Angestellten liegen und sie ohne ihr Verschulden an der Arbeit hindern. 
Darunter fallen Beispiele wie Krankheit, Unfall, die Ausübung eines öffentlichen 
Amtes, die Erfüllung gesetzlicher Pflichten oder auch der Aufenthalt eines 
erwerbstätigen Kindes bei seinen kranken Eltern (Urteil EVG E 2/01 vom 
28.1.2003 Erw. 3.3, wobei der damals geltende Art. 2 Abs. 1 EOV dem heute 
geltenden Art. 4 Abs. 1 EOV entspricht). Der Beschwerdeführer hat sich jedoch 
freiwillig für die Tätigkeit bei einem Stellenvermittlungsbüro, welches Arbeit nach 
Aufträgen vermittelt, entschieden. Selbst wenn der Beschwerdeführer für seine 
Arbeitgeberin vom Juli bis Oktober 2017 allenfalls bis zu einem Pensum von 
100% tätig gewesen wäre, wäre entsprechend Arbeit vorhanden gewesen, so ist 
vorliegend dennoch davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer zumindest 
in Kauf genommen hat, auch zu einem geringeren Pensum tätig zu sein, zumal 
ihm bekannt sein musste, dass sich die Arbeit nach der Nachfrage richtete. 
Mithin kann nicht gesagt werden, der Beschwerdeführer sei aufgrund in seiner 
Person liegenden Gründen unverschuldet an der Erwerbstätigkeit verhindert 
gewesen. Er hat sich sodann erst im Oktober 2017 bei der 
Arbeitslosenversicherung angemeldet. Nur weil der Beschwerdeführer vom Juli 
bis Oktober 2017 vermittelbar gewesen wäre, lässt sich daraus nicht auf den 
Umfang des Verdienstausfalls bzw. auf den während der Zivildienstdauer 
überwiegend wahrscheinlich ausgeübten Beschäftigungsgrad schliessen. Dazu 
ist auf den Zweck der Erwerbsausfallentschädigung hinzuweisen. Dieser liegt 
darin, dass den dienstleistenden Personen der überwiegend wahrscheinliche, 
durch die Dienstzeit entstandene Verdienstausfall (mindestens teilweise) 
entschädigt werden soll. Anknüpfungspunkt ist mit anderen Worten der durch die 
Dienstzeit entgangene Lohn, den die dienstleistende Person ohne Erfüllung ihrer 

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Dienstpflicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erzielt hätte, bzw. die darauf 
zurückzuführende finanzielle Einbusse. Wie der Begriff 
Erwerbsausfallentschädigung bereits deutlich zeigt, handelt es sich um eine 
schadenorientierte Leistung. Nicht massgebend ist demgegenüber eine fiktive, 
bestmögliche Verwertung des Leistungspotenzials der dienstleistenden 
Personen. Es geht auch nicht darum, den anlässlich der Dienstzeit erbrachten 
Einsatz monetär zu bewerten (vgl. Entscheid des Versicherungsgerichts St. 
Gallen EO 2011/1 vom 2.2.2012 Erw. 2.2f.). Der Beschwerdeführer macht 
sodann nicht geltend und es lässt sich den Akten auch nicht entnehmen, dass er 
ohne Dienstpflicht an den relevanten Tagen zu 100% arbeitstätig gewesen wäre. 
Vielmehr war die Tätigkeit im März und April 2018 ein Zwischenverdienst 
während seiner Arbeitslosigkeit und von Anfang an auf sechs Wochen begrenzt. 
Hätte der Beschwerdeführer somit während diesen Diensttagen weiterhin für die 
Arbeitgeberin gearbeitet, so wäre er mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auch 
an diesen Tagen (wenn überhaupt) nur unregelmässig tätig gewesen. Es 
bestehen sodann auch keine Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer, 
hätte er nicht den Dienst antreten müssen, eine (neue) Arbeitstätigkeit mit einem 
höheren Arbeitspensum hätte aufnehmen können.

Eine Verletzung der Abklärungspflicht gemäss Art. 43 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 
6. Oktober 2000 durch die Vorinstanz ist somit nicht erkennbar.

7. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist 
abzuweisen. Das Beschwerdeverfahren ist kostenlos (Art. 61 lit. a ATSG). Eine 
Parteientschädigung entfällt.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungs-
beschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen 
Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (A)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen, 3003 Bern (A).

Schwyz, 22. November 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 4. Dezember 2018