# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 776609ae-3ee4-52c3-b3b0-99451ef1cd2a
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-08-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.08.2008 D-4708/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-4708-2008_2008-08-11.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-4708/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 1 .  A u g u s t  2 0 0 8

Einzelrichter Fulvio Haefeli, 
mit Zustimmung von Richterin Nina Spälti Giannakitsas, 
Gerichtsschreiber Gert Winter.

A._______, geboren (...),
Sri Lanka,
(...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; 
Verfügung des BFM vom 23. Mai 2008 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-4708/2008

Sachverhalt:

A.

A.a Mit englischsprachiger Eingabe vom 22. November 2007, welche 
am  4. Dezember  2007  bei  der  Schweizerischen  Botschaft  in  (...) 
eintraf, ersuchte der Beschwerdeführer sinngemäss um Erteilung einer 
Einreisebewilligung in die Schweiz und um Gewährung von Asyl.

A.b In der Folge forderte der Botschafter den Beschwerdeführer mit 
Schreiben vom 6. Dezember 2007 auf, bis zum 15. Januar 2008 einige 
spezifische Fragen zu seinem Asylgesuch zu beantworten und die ent-
sprechenden Beweismittel nebst Geburtsurkunde, Reisepass und sri-
lankischer Identitätskarte einzureichen.

A.c In  seinem Schreiben vom 19. Dezember  2007 beantwortete der 
Beschwerdeführer  die  ihm gestellten  Fragen  und  reichte  Fotokopien 
der  nachstehend  aufgeführten  Dokumente  zu  den  Akten: einen  Ge-
burtsregisterauszug, Kopien der Identitätskarte und des Reisepasses, 
Kopie eines von der Human Rights Commission of Sri  Lanka ausge-
stellten Ausweises, Kopien eines Schreibens vom 20. Juni  2001 des 
(...) sowie der SLMM.

A.d Den schriftlichen Ausführungen in den Eingaben vom 22. Novem-
ber und 19. Dezember 2007 zufolge handelt es sich beim Beschwerde-
führer  um  einen  srilankischen  Staatsangehörigen  tamilischer  Ethnie 
aus (...). Er  sei  am 5. Mai 2001 von srilankischen Sicherheitskräften 
festgenommen und misshandelt  worden. Am 20. Juni 2001 sei  er  in-
dessen vom (...) freigesprochen und freigelassen worden. Er befürchte 
Übergriffe auf seine Person und wolle deswegen seinen Heimatstaat 
verlassen.

A.e Mit Schreiben vom 22. Januar 2008 überwies die Schweizerische 
Botschaft dem BFM die vom Beschwerdeführer eingereichten Unterla-
gen (Eingang BFM: 29. Januar 2008). Sie merkte an, der Beschwerde-
führer sei nicht befragt worden, da seine Vorbringen den Anforderun-
gen an die Flüchtlingseigenschaft nicht standhielten.

B.
Mit Verfügung vom 23. Mai 2008 wies das BFM das Einreise- und Asyl-
gesuch ab. Im Wesentlichen stützte es seinen Entscheid auf eine feh-

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lende, asylrechtlich relevante Gefährdung des Beschwerdeführers.

Die Schweizerische Botschaft in (...) übermittelte diese Verfügung dem 
Beschwerdeführer mit eingeschriebenem Brief vom 3. Juni 2008.

C.
Mit englischsprachiger Eingabe vom 20. Juni 2008 (Eingangsstempel 
vom  23.  Juni  2008)  an  den  Schweizerischen  Botschafter  in  (...) 
beantragte der Beschwerdeführer sinngemäss, die vorinstanzliche Ver-
fügung sei zu überprüfen.

D.
Davon ausgehend, dass es sich bei der Eingabe des Beschwerdefüh-
rers um eine Beschwerde handle, übermittelte die Schweizerische Bot-
schaft  in  (...)  diese  am  4. Juli  2008  zuständigkeitshalber  an  das 
Bundesverwaltungsgericht.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt  das Bundesverwaltungsge-
richt Beschwerden gegen Verfügungen nach  Art. 5 des Bundesgeset-
zes vom 20. Dezember 1968 über  das Verwaltungsverfahren (VwVG, 
SR 172.021). Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und 
ist  daher  eine  Vorinstanz  des  Bundesverwaltungsgerichts.  Eine  das 
Sachgebiet  betreffende  Ausnahme  im  Sinne  von  Art.  32  VGG  liegt 
nicht  vor. Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  daher  zuständig  für  die 
Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in diesem 
Bereich  endgültig  (Art. 105  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni 1998 
[AsylG, SR 142.31];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).

1.2 Das Bundesverwaltungsgericht teilt die Auffassung des Schweize-
rischen Botschafters in (...), dass es sich bei der Eingabe vom 20. Juni 
2008 um eine Beschwerde gegen die Verfügung des BFM vom 23. Mai 
2008 handelt. Der Beschwerdeführer hat die ihm mit Begleitschreiben 
vom 3. Juni 2008 von der Schweizerischen Botschaft in (...) zugestellte 
Verfügung erhalten; seine Beschwerde ging am 23. Juni 2008 bei der 
Schweizerischen Botschaft  in (...)  ein. Die Beschwerde ist  form- und 

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fristgerecht  eingereicht.  Der  Beschwerdeführer  ist  durch  die 
angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse 
an  deren  Aufhebung  beziehungsweise  Änderung.  Er  ist  daher  zur 
Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  (Art.  6  AsylG  i.V.m. Art.  48 
Abs. 1 und 50 ff. VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.

1.3 Amtssprachen des Bundes sind das Deutsche, Französische und 
Italienische (vgl. Art. 70 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizeri-
schen Eidgenossenschaft  vom 18. April  1999 [BV, SR 101]). Die mit 
englischer  Übersetzung  eingereichte  Beschwerde  ist  aufgrund  ihrer 
Verständlichkeit und der Dringlichkeit der Sache im Interesse aller am 
Verfahren Beteiligten ohne präjudizielle Wirkung entgegen zu nehmen.

2.
Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).

3.  

3.1 Über  offensichtlich  begründete  Beschwerden  wird  in 
einzelrichterlicher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung eines zweiten Rich-
ters  beziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  (Art. 111 
Bst. e AsylG). Wie nachstehend aufgezeigt, handelt es sich vorliegend 
um eine solche,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch 
zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG). 

3.2 Gestützt  auf  Art.  111a  Abs.  1  AsylG  wurde  vorliegend  auf  die 
Durchführung des Schriftenwechsels verzichtet.

4.  
Gemäss Art. 19 Abs. 1 AsylG kann ein Asylgesuch im Ausland bei ei-
ner schweizerischen Vertretung gestellt werden, welche es mit einem 
Bericht an das Bundesamt überweist (Art. 20 Abs. 1 AsylG). 
Die schweizerische Vertretung führt mit der asylsuchenden Person in 
der Regel eine Befragung durch (Art. 10 Abs. 1 der Asylverordnung 1 
vom 11. August  1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1,  SR 142.311]). 
Ist dies nicht möglich, so wird die asylsuchende Person von der Vertre-
tung  aufgefordert,  ihre  Asylgründe  schriftlich  festzuhalten  (Art.  10 
Abs. 2 AsylV 1). Die  schweizerische Vertretung überweist  dem Bun-
desamt das Befragungsprotokoll oder das schriftliche Asylgesuch so-
wie  weitere  zweckdienliche  Unterlagen  und  einen  ergänzenden  Be-

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richt,  der  ihre  Beurteilung  des  Asylgesuchs  enthält  (Art.  10  Abs.  3 
AsylV 1). 

Das Bundesamt kann ein im Ausland gestelltes Asylgesuch ablehnen, 
wenn die asylsuchenden Personen keine Verfolgung glaubhaft machen 
können oder ihnen die Aufnahme in einem Drittstaat zugemutet wer-
den kann (vgl. Art. 3, Art. 7 und Art. 52 Abs. 2 AsylG). Gemäss Art. 20 
Abs. 2 AsylG bewilligt das Bundesamt Asylsuchenden die Einreise zur 
Abklärung  des  Sachverhaltes,  wenn  ihnen  nicht  zugemutet  werden 
kann, im Wohnsitz- oder Aufenthaltsstaat zu bleiben oder in ein ande-
res Land auszureisen. Gestützt auf Art. 20 Abs. 3 AsylG kann das Eid-
genössische  Justiz-  und  Polizeidepartement  (EJPD)  schweizerische 
Vertretungen ermächtigen, Asylsuchenden die Einreise zu bewilligen, 
die glaubhaft machen, dass eine unmittelbare Gefahr für Leib und Le-
ben oder für die Freiheit  aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG 
bestehe. 

5.  

5.1 Gemäss Praxis ist im Auslandverfahren die asylsuchende Person 
in der Regel zu befragen. Davon kann nur abgewichen werden, wenn 
eine Befragung faktisch oder  aus organisatorischen oder kapazitäts-
mässigen Gründen unmöglich ist. Falls die Befragung nicht durchge-
führt werden kann, muss die gesuchstellende Person – soweit möglich 
und  notwendig  –  mittels  eines  individualisierten  und  konkretisierten 
Schreibens  aufgefordert  werden,  ihre  Gründe  für  das  Asylgesuch 
schriftlich einzureichen. Dabei ist sie auf die allfällige Konsequenz ei-
nes  negativen  Entscheids  infolge  Verletzung  ihrer  Mitwirkungspflicht 
aufmerksam zu machen. Ist der Sachverhalt schon aufgrund des ein-
gereichten Asylgesuchs entscheidreif erstellt, kann sich eine persönli-
che  Befragung  ebenfalls  erübrigen;  zeichnet  sich  ein  negativer  Ent-
scheid ab, ist der asylsuchenden Person diesbezüglich das rechtliche 
Gehör  zu  gewähren.  Das  Bundesamt  ist  gehalten,  den  Verzicht  auf 
eine Befragung im Ausland in der Verfügung zu begründen (vgl. BVGE 
2007/30 E. 5.6 – 5.7).

5.2 Vorliegend ist  davon auszugehen,  dass eine Befragung des Be-
schwerdeführers  durch  die  Schweizerische Botschaft  in  (...)  möglich 
gewesen wäre. 

5.3 In  der  angefochtenen  Verfügung  wird  darauf  hingewiesen,  dass 
der  Sachverhalt  zur  Beurteilung  des  Asylgesuchs  genügend  geklärt 

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sei, zumal sich keine Anhaltspunkte dafür ergäben, dass es seit Juni 
2001  zu  konkreten  Übergriffen  gekommen  wäre.  Seit  seinem 
Schreiben vom 19. Dezember 2007 habe der Beschwerdeführer keine 
weiteren  Eingaben  nachgereicht.  Dementsprechend  gehe  das  BFM 
davon  aus,  der  Beschwerdeführer  wolle  seine  Vorbringen  nicht  mit 
zusätzlichen  Informationen  ergänzen,  weshalb  vorliegendenfalls  auf 
eine  persönliche  Anhörung  des  Beschwerdeführers  durch  die 
Schweizer Botschaft verzichtet werden könne.
Das BFM hält in der angefochtenen Verfügung somit fest, die Gefähr-
dungssituation des Beschwerdeführers könne aufgrund der Aktenlage 
abschliessend beurteilt werden. Selbst wenn diese Auffassung zutref-
fend wäre – dies kann erst nach der Gewährung des rechtlichen Ge-
hörs zuverlässig beurteilt werden –, hätte das BFM dem Beschwerde-
führer  gemäss  Rechtsprechung  des  Bundesverwaltungsgerichts  das 
rechtliche Gehör zu dem sich abzeichnenden negativen Entscheid ge-
währen müssen (vgl. vorstehend 5.1), was indessen unterlassen wur-
de.

5.4 Aufgrund des oben Gesagten ergibt sich, dass die Vorinstanz dem 
Beschwerdeführer zu Unrecht das gemäss Rechtsprechung zwingend 
zu  gewährende  rechtliche  Gehör  verweigerte. Dieser  Mangel  ist  auf 
Beschwerdeebene nicht zu heilen, zumal es nicht Sinn und Zweck des 
Beschwerdeverfahrens  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  ist,  wäh-
rend  diesem von der  Vorinstanz  unterlassene Verfahrenshandlungen 
nachzuholen.

6.
Die Feststellung, dass das BFM dem Beschwerdeführer das rechtliche 
Gehör nicht gewährte, führt indessen nicht dazu, dass ihm die Einrei-
se in die Schweiz bereits aus diesem Grund zu bewilligen wäre. Aus 
dem Umstand, dass er bisher nicht befragt – respektive ihm das recht-
liche Gehör nicht  gewährt  – wurde, kann nicht  geschlossen werden, 
dass ihm zur persönlichen Anhörung oder der Gewährung des rechtli-
chen Gehörs die Einreise in die Schweiz bewilligt werden müsste. An-
gesichts  der  Aktenlage  bestehen  nicht  genügend  konkrete  Anhalts-
punkte für  die Annahme, ihm wäre ein Verbleib in  Sri  Lanka für  die 
Dauer  der  weiteren,  noch erforderlichen Verfahrenshandlungen nicht 
zumutbar im Sinne von Art. 20 Abs. 2 AsylG.

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7.

7.1 Zusammenfassend ist  festzuhalten,  dass die Vorinstanz den An-
spruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör verletzt hat. Da 
eine Heilung dieses Verfahrensmangels im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens  nicht  möglich  erscheint  und  jedenfalls  nicht  angebracht 
wäre, ist der angefochtene Entscheid aufzuheben und zur Gewährung 
des rechtlichen Gehörs sowie zur Neubeurteilung im Sinne der Erwä-
gungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. Nach der Gewährung des 
rechtlichen Gehörs wird das BFM zudem zu beurteilen haben, ob sich 
gestützt auf die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts eine 
Befragung des Beschwerdeführers als notwendig erweist oder nicht.

7.2 Nach dem Gesagten ist  die Beschwerde im Sinne der Erwägun-
gen  gutzuheissen,  die  vorinstanzliche  Verfügung  vom  23.  Mai  2008 
aufzuheben  und  die  Vorinstanz  anzuweisen,  dem Beschwerdeführer 
das rechtliche Gehör zu gewähren, den rechtserheblichen Sachverhalt 
gegebenenfalls ergänzend vollständig festzustellen und in der Sache 
neu zu entscheiden.

8.

8.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Kosten aufzuerle-
gen (Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG). 

8.2 Da der  Beschwerdeführer  im Beschwerdeverfahren nicht  anwalt-
lich vertreten wurde, ist nicht davon auszugehen, ihm seien durch die 
Beschwerdeführung Kosten erwachsen. Daher ist ihm keine Parteient-
schädigung zuzusprechen (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG sowie Art. 7 ff. 
des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschä-
digungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). 

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen gutgeheissen.

2.
Die Verfügung des BFM vom 23. Mai 2008 wird aufgehoben und das 
BFM angewiesen, dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör zu ge-
währen, gegebenenfalls den rechtserheblichen Sachverhalt ergänzend 
vollständig festzustellen und in der Sache neu zu entscheiden.

3.
Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt.

4.
Es wird keine Parteientschädigung entrichtet.

5.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (durch Vermittlung der Schweizerischen Bot-
schaft in (...) mit der Bitte, dem Beschwerdeführer das beiliegende 
Urteil  durch  Aushändigung  des  Originals  [gegen  Empfangs-
bestätigung] oder Zustellung desselben per Post [Einschreiben mit 
Rückschein]  zu  eröffnen  und  uns  die  Empfangsbestätigung  bzw. 
den Rückschein zu übermitteln)

- das BFM, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung, mit den Ak-
ten Ref.-Nr. N _______ (per Kurier; in Kopie)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Fulvio Haefeli Gert Winter

Versand:

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