# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 64480799-7e30-55a1-bf42-78e9ba4e59c5
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-12-15
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 15.12.2021 B-4556/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-4556-2021_2021-12-15.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-4556/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 5 .  D e z e m b e r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichter Christian Winiger, 

Gerichtsschreiberin Andrea Giorgia Röllin. 
 

 
 

Parteien 
 X._______ AG,  

vertreten durch Hanspeter Kaspar, Rechtsanwalt,  

_______,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Wettbewerbskommission WEKO,  

Hallwylstrasse 4, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Verfügung der WEKO vom 14. September 2021 in der  

Vorabklärung 32-0246 betreffend Anonymisierung /  

Geschäftsgeheimnisse / Publikation des Schlussberichts. 

 

 

 

B-4556/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Sekretariat der Wettbewerbskommission WEKO (im Folgenden: 

Sekretariat) zusammen mit einem Mitglied deren Präsidiums mit Verfügung 

vom 14. September 2021 entschied, dass der Schlussbericht des Sekreta-

riats vom 12. November 2014 in der Version gemäss Anhang und nach 

Eintritt der Rechtskraft dieser Verfügung veröffentlicht werde, 

dass die X._______ AG (im Folgenden: Beschwerdeführerin) diese Verfü-

gung mit Beschwerde vom 15. Oktober 2021 vor dem Bundesverwaltungs-

gericht angefochten hat, 

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen 

Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. De-

zember 1968 (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach 

Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen, welche das Sekretariat zusammen mit einem Mitglied 

des Präsidiums der WEKO betreffend die Publikation eines Schlussbe-

richts erliess, vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind (vgl. Urteil 

des BGer 2C_874/2020 vom 19. Oktober 2021 E. 1.1 mit Hinweisen), 

dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 18. Okto-

ber 2021 zur Leistung eines Kostenvorschusses in der Höhe von 

Fr. 3'000.– bis zum 17. November 2021 aufgefordert wurde, ansonsten auf 

das Rechtsmittel unter Kostenfolge nicht eingetreten werde, 

dass die Beschwerdeführerin den Vorschuss innert der gesetzten Frist 

nicht geleistet hat, 

dass das Bundesverwaltungsgericht den fehlenden Zahlungseingang mit 

Verfügung vom 29. November 2021 festgestellt und der Beschwerdeführe-

rin Gelegenheit gegeben hat, zu einer allenfalls erfolgten fristgerechten 

Überweisung des Kostenvorschusses bis zum 9. Dezember 2021 Stellung 

zu nehmen, bei unbenutztem Fristenablauf werde aufgrund der Akten ent-

schieden, 

B-4556/2021 

Seite 3 

dass der Beschwerdeführerin diese Verfügung vom 29. November 2021 

am 30. November 2021 zugestellt wurde, sie sich aber in der Folge nicht 

mehr vernehmen liess, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens reduzierte Kosten in der Höhe 

von Fr. 500.– der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 

VwVG und Art. 1 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 

und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]).  

  

B-4556/2021 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 500.– werden der Beschwerdeführerin aufer-

legt. 

Dieser Betrag ist nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zu 

Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. Die Zahlungsfrist beträgt 

30 Tage ab Rechnungsdatum. Die Zustellung des Einzahlungsscheins er-

folgt mit separater Post.  

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. 32-0246; Gerichtsurkunde) 

 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wir auf die nächste Seite verwiesen. 

 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Christian Winiger Andrea Giorgia Röllin 

 

  

B-4556/2021 

Seite 5 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichts-

gesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Frist ist gewahrt, 

wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundes-

gericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder 

einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung 

übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer 

Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit An-

gabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene 

Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende 

Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: 15. Dezember 2021