# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 98ff4da5-157b-5ef6-ade0-031bc15dc6a8
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-11-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.11.2009 C-7025/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-7025-2009_2009-11-18.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-7025/2009
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 8 .  N o v e m b e r  2 0 0 9

Richter Antonio Imoberdorf (Vorsitz), 
Richter Andreas Trommer, Richter Bernard Vaudan, 
Gerichtsschreiberin Susanne Stockmeyer.

H._______, 
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Peter Studer, 
Gesuchsteller,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung (Kosten- 
und Entschädigungsfolgen).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-7025/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass das BFM mit Verfügung vom 1. April 2008 die erleichterte Einbür-
gerung von H._______ für nichtig erklärt hat, 

dass  der  Beschwerdeführer  dagegen  mit  einer  Rechtsmitteleingabe 
vom 2. Mai 2008 an das Bundesverwaltungsgericht gelangte und diese 
in der Folge mit Entscheid vom 8. Juni 2009 abgewiesen wurde,

dass  der  Beschwerdeführer  hierauf  Beschwerde  in  öffentlich-rechtli-
chen Angelegenheiten beim Bundesgericht eingereicht hat, 

dass  das  Bundesgericht  mit  Urteil  vom  29.  Oktober  2009  die  Be-
schwerde gutgeheissen und das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts 
vom 8. Juni 2009 aufgehoben hat, 

dass das Bundesgericht die Angelegenheit zur neuen Beurteilung der 
Kosten- und Entschädigungsfolgen an das Bundesverwaltungsgericht 
zurückgewiesen hat,

dass  aufgrund  der  neuen Sachlage  in  zweiter  Instanz  keine  Verfah-
renskosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 2 des Bundesgeset-
zes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren  [VwVG, 
SR 172.021]) sowie gestützt auf Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 ff. des 
Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-
gen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) der Be-
schwerdeführer für sein Obsiegen Anspruch auf Ausrichtung einer Par-
teientschädigung hat. 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der am 20. Mai 2008 ge-
leistete Kostenvorschuss von Fr. 800.-- wird zurückerstattet.

2.
Dem Beschwerdeführer wird für das Verfahren vor Bundesverwaltungs-
gericht  zu  Lasten  der  Vorinstanz  eine  Parteientschädigung  von 
Fr. 1'500.-- entrichtet.

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C-7025/2009

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde, Beilage: Formular Zahlad-
resse)

- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...])

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Antonio Imoberdorf Susanne Stockmeyer

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-rechtli-
chen Angelegenheiten geführt  werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begeh-
ren,  deren Begründung mit  Angabe der  Beweismittel  und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizu-
legen (vgl. Art. 42 BGG).

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