# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0c1c690e-a713-5a4d-a9f6-9f3db41901aa
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-03-06
**Language:** de
**Title:** Übereinstimmende Parteianträge. Rückweisung.
**Docket/Reference:** IV.2018.01065
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2018.01065.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2018.01065
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichter Vogel
Ersatzrichterin Bänninger Schäppi
Gerichtsschreiberin Leicht
Urteil
vom
6. März 2019
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwältin Annemarie Gurtner
KSPartner
Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
Die 1994 geborene
X.___
meldete sich am 27. November 2014 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/11).
Die
Sozialversi
cherungsanstalt des Kantons Zürich,
IV-Stelle
,
tätigte in der Folge medizinische und erwerbliche Abklärungen.
Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
ver
neinte
sie
mit Ver
fügung vom 9. November 2018
einen
Renten
anspruch der Ver
sicherten (Urk. 7/73
= Urk. 2).
2.
Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 7. Dezember 2018 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es seien ihr die gesetzlichen Leistungen, insbesondere eine Rente, zuzusprechen (Urk. 1 S. 2).
Mit Beschwerdeantwort vom 1. Februar 2019
beantragte die Beschwerdegegnerin die teilweise Gutheissung der Beschwerde im Sinne der Rückweisung der Sache an sie zu weiteren Abklärungen (Urk. 6). Mit Verfügung vom 7. Februar 2019
for
derte das Gericht die Beschwerdeführerin auf, zum Antrag der Beschwerdegegne
rin Stellung zu nehmen (Urk. 8). Mit Eingabe vom 1. März 2019
erklärte sich
die Beschwerdeführerin
mit
dem Antrag auf Rückweisung zu weiteren Abklärungen
einverstanden
(Urk. 9).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
Nach
dem sich die Beschwerdeführerin
ausdrücklich mit der von der Beschwerde
gegnerin beantragten Rückweisung
der Sache
zu weiteren Abklärungen und Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens
einverstanden erklärt hat, liegen nunmehr übereinstimmende Parteianträge vor. Da diese mit der Akten- und Rechtslage im Einklang
stehen, ist
die Beschwerde in dem Sinne gutzuheis
sen, dass die angefochtene Verfügung in teilweiser Gutheissung
der Beschwerde
aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese nach Vornahme der erforderlichen Abklärungen über den Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente neu verfüge.
2.
2.1
Die Kost
en des Verfahrens sind auf Fr. 4
00.-
- festzusetzen und, da die Rück
wei
sung an die Verwaltung nach ständiger Rechtsprechung als vollständiges Obsie
gen gilt (BGE 137 V 57 E. 2.2), ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzu
erlegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG).
2.2
Nach
§ 34 Abs. 1
GSVGer
hat die obsiegende
Partei
Anspruch auf Ersatz der Par
teikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3
GSVGer
). Vorliegend erscheint der von der Rechts
vertre
terin der Beschwerdeführerin mit Schreiben vom
1. März 2019
(Urk.
9
) geltend gemachte Aufwand von
5.8
Stunden als angemessen.
Die Besch
werdeführerin ist daher mit Fr. 1'400.--
(inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädi
gen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 9. November 2018 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese nach erfolgten Abklärun
gen im Sinne der Erwägungen über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge.
2.
Die Gerichtskosten von Fr.
400
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.
3.
Die Beschwerdegegnerin
wird
verpflichtet,
der Beschwerdeführerin
ei
ne Prozessent
schädigung von Fr.
1’400
.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwältin Annemarie Gurtner
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundesge
setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu
legen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
HurstLeicht