# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b30fd9a3-5879-59a8-83b8-127804aebad8
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-04-29
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 29.04.2021 5A 324/2021 (5A_324/2021)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5A-324-2021_2021-04-29.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  5A_324/2021
  
 

 

 

    
  Urteil vom 29. April 2021
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, 

Gerichtsschreiber Möckli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Betreibungsamt Thierstein, 

Amthaus, Passwangstrasse 29, 4226 Breitenbach. 

 

Gegenstand 

Berechnung des Existenzminimums, 

 

Beschwerde gegen das Urteil der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Solothurn vom 26. April 2021 (SCBES.2021.17). 

 

 

    
  Sachverhalt:
  
 

Gemäss Protokoll vom 10. März 2021 vollzog das Betreibungsamt Thierstein beim Schuldner A.________ eine Einkommenspfändung. 

Die hiergegen erhobene Beschwerde wies die Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Solothurn mit Entscheid vom 26. April 2021 ab, soweit es darauf eintrat. 

Dagegen hat A.________ am 27. April 2021 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368). 

 

    
  2. 
 

Die Beschwerde enthält weder ein Rechtsbegehren noch eine konkret auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides Bezug nehmende Begründung, indem der Beschwerdeführer festhält, er habe die Kinderrente nicht wirklich, sondern gebe diese an die getrennt lebende Frau weiter, und aufgrund der Pfändung der Pensionskassenleistungen verbleibe ihm nur die AHV-Rente von Fr. 2'199.--, welche nicht seinem Existenzminimum entspreche, wenn man die Miete und Krankenkasse abziehe. Die Begründung des angefochtenen Entscheides ging indes dahin, dass der Beschwerdeführer keinerlei Belege für allfällige Alimentenzahlungen an seinen volljährigen Sohn, wobei offenbar kein Unterhaltstitel besteht, vorgelegt habe, weshalb die Pfändung nicht zu beanstanden sei und der Beschwerdeführer unter Beibringung der notwendigen Belege beim Betreibungsamt eine Revision der Einkommenspfändung zu verlangen hätte. 

 

    
  3. 
 

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde offensichtlich nicht hinreichend begründet und somit auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten. 

 

    
  4. 
 

Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Betreibungsamt Thierstein und der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 29. April 2021 

 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Das präsidierende Mitglied:    Escher 

 

Der Gerichtsschreiber:    Möckli