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**Case Identifier:** c9a07328-f9e1-504c-9e81-187865520d30
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2006-03-21
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 21.03.2006 B 2005/170
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2005-170_2006-03-21.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2005/170

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 21.03.2006

Entscheiddatum: 21.03.2006

Entscheid Verwaltungsgericht, 21.03.2006
Volksschule, Art. 67bis VSG (sGS 213.1), Art. 336c OR (SR 220). Vorsorgliche 
Einstellung im Amt und anschliessende Auflösung des Dienstverhältnisses 
eines gewählten Realschullehrers aufgrund verschiedener 
Dienstpflichtverletzungen. Keine analoge Anwendbarkeit der 
obligationenrechtlichen Kündigungsschutzbestimmungen 
(Verwaltungsgericht, B 2005/170).

Anwesend: Präsident Prof. Dr. U. Cavelti; Verwaltungsrichter Dr. E. Oesch-Frischkopf, 

Dr. B. Heer, lic. iur. A. Rufener; Ersatzrichterin lic. iur. D. Gmünder Perrig; 

Gerichtsschreiberin Dr. R. Hirt

_______________

In Sachen

P. H.,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. S.

 

gegen

 

Erziehungsrat des Kantons St. Gallen, Davidstrasse 31, 9001 St. Gallen,

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Vorinstanz,

 

und

 

Schulgemeinde S.,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. N.

 

betreffend

 

Aufhebung des Dienstverhältnisses

 

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:

A./ P. H., geboren 1947, unterrichtete ab dem Schuljahr 1991/92 als Reallehrer in der 

Schulgemeinde S.. Der Lehrauftrag wurde jeweils auf ein Jahr befristet. Ab dem 

Schuljahr 1995/96 fiel die Befristung des Lehrauftrags weg. Ab dem Schuljahr 2004/05 

unterrichtete er als gewählter Lehrer. Mit Verfügung vom 26. April 2005 kündigte die 

Schulgemeinde S. das Dienstverhältnis mit P. H. per Ende Schuljahr 2004/05 (31. Juli 

2005), nachdem sie ihn zuvor bereits mit Schreiben vom 1. April 2005 mit sofortiger 

Wirkung freigestellt hatte. Begründet wurde die Kündigung im wesentlichen damit, 

dass das Vertrauensverhältnis zwischen dem Schulrat und P. H. durch verschiedene 

Vorkommnisse zerstört worden sei und deswegen ein einwandfreier Schulbetrieb sowie 

ein konstruktives betriebliches Klima nicht mehr gewährleistet seien.

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B./ Mit Eingabe vom 9. Mai und Ergänzung vom 27. Mai 2005 erhob P. H. durch seinen 

Rechtsvertreter gegen die Verfügung der Schulgemeinde S. Rekurs beim Erziehungsrat 

des Kantons St. Gallen und beantragte, diese sei unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge aufzuheben. Der Erziehungsrat wies den Rekurs mit Entscheid 

vom 31. August/1. September 2005 ab, soweit er darauf eintrat. Er erwog im 

wesentlichen, dass das öffentlich-rechtliche Dienstrecht hinsichtlich der Auflösung des 

Dienstverhältnisses nicht lückenhaft sei, weshalb die obligationenrechtlichen 

Kündigungsschutzbestimmungen, insbesondere die Bestimmung über die Sperrfrist 

einer Kündigung im Krankheitsfall, nicht anzuwenden seien. Des weitern sei die 

Kündigung im vorliegenden Fall sachlich begründet und verhältnismässig.

C./ Mit Eingabe vom 22. September 2005 erhob P. H. durch seinen Rechtsvertreter 

Beschwerde beim Verwaltungsgericht und beantragt, der Entscheid des 

Erziehungsrates vom 31. August/1. September 2005 sowie die Verfügung vom 26. April 

2005 seien aufzuheben, P. H. sei weiter zu beschäftigen, eventualiter sei ihm 

Schadenersatz und Genugtuung nebst Zins in noch zu bestimmender Höhe zu 

bezahlen; unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin 

für beide Instanzen. Nebst Rügen in formeller Hinsicht bringt er im wesentlichen vor, 

der Kündigung fehle es an triftigen Gründen und sie erweise sich als 

unverhältnismässig.

In seiner Vernehmlassung vom 31. Oktober 2005 beantragt der Erziehungsrat, die 

Beschwerde sei abzuweisen. Mit Vernehmlassung vom 16. Dezember 2005 beantragt 

die Schulgemeinde S. durch ihren Rechtsvertreter, die Anträge von P. H. seien 

abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei; eventualiter sei der Beschwerde die 

aufschiebende Wirkung zu entziehen; unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu 

Lasten von P. H..

Auf die weiteren Vorbringen der Verfahrensbeteiligten wird, soweit wesentlich, in den 

nachstehenden Erwägungen eingegangen.

Darüber wird in Erwägung gezogen:

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1./ a) Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 

2 lit. a Ziff. 4 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt 

VRP). Der Beschwerdeführer ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64 

Abs. 1 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Die Beschwerdeschrift vom 22. 

September 2005 entspricht unter dem nachstehenden Vorbehalt zeitlich, formal und 

inhaltlich den gesetzlichen Voraussetzungen (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 47 

Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 VRP).

b) Der Beschwerdeführer beantragt für den Eventualfall, es seien ihm Schadenersatz 

und Genugtuung nebst Zins in noch zu bestimmender Höhe zu bezahlen. Bei der 

Kündigung von öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnissen besteht ein Dualismus von 

Anfechtungs- und Klageverfahren. Während die Rechtmässigkeit der Kündigung 

grundsätzlich im Anfechtungsverfahren zu prüfen ist, steht für die 

vermögensrechtlichen Aspekte der Kündigung das Klageverfahren zur Verfügung (vgl. 

Art. 79bis VRP; Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, St. 

Gallen 2003, Rz. 1147 ff.; GVP 1995 Nr. 3; VerwGE vom 22. März 2005 i.S. S.H. und 

VerwGE vom 6. Dezember 2005 i.S. J.L.). Dabei hat der Betroffene nach 

verwaltungsgerichtlicher Praxis die Wahl, entweder auf dem Anfechtungsweg die 

Weiterbeschäftigung zu erstreiten oder auf dem Klageweg eine Entschädigung von 

maximal sechs Monatslöhnen geltend zu machen (vgl. VerwGE vom 26. August 2003 

i.S. E.Z.). Der Beschwerdeführer beantragt in der Hauptsache seine 

Weiterbeschäftigung und eventualiter Schadenersatzanspruch und Genugtuung. 

Aufgrund der beschriebenen Zweiteilung des Rechtsweges ist im vorliegenden 

Anfechtungsverfahren ausschliesslich über das Hauptanliegen, d.h. über die 

Rechtmässigkeit der Kündigung, zu entscheiden. Allfällige vermögensrechtliche 

Ansprüche hat der Beschwerdeführer auf dem Klageweg geltend zu machen. Auf das 

Eventualbegehren ist folglich nicht einzutreten.

c) Die Beschwerdegegnerin beantragt für den Fall, dass der Beschwerdeführer von ihr 

Lohn verlangen sollte, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu entziehen. 

Eine solche Forderung wurde vom Beschwerdeführer im Verfahren vor 

Verwaltungsgericht nicht gestellt, weshalb sich dieser Antrag als gegenstandslos 

erweist.

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2./ a) Der Beschwerdeführer rügt zunächst, sein Anspruch auf rechtliches Gehör sei 

verletzt worden. So sei die ihm von der Beschwerdegegnerin im Schreiben vom 11. 

April 2005 angesetzte Frist, bis zum 22. April 2005 zur beabsichtigten Kündigung 

Stellung zu nehmen, unangemessen kurz gewesen. Zudem habe die 

Beschwerdegegnerin in ihrem Schreiben vom 11. April 2005 die Kündigungsgründe 

nicht dargelegt, weshalb er in materieller Hinsicht zur beabsichtigten Kündigung gar 

nicht habe Stellung nehmen können. Zudem habe er bis zu diesem Verfahren keine 

Kenntnisse über die Akten in seinem Personaldossier und über die Schulratsprotokolle 

gehabt und jeweils auch keine Gelegenheit erhalten, zu den gegen ihn ohne sein 

Wissen erhobenen Vorwürfen Stellung zu nehmen. Ebenso sei die Freistellung ohne 

Gewährung des rechtlichen Gehörs erfolgt, wobei bereits das Schreiben vom 1. April 

2005 als eigentliche Kündigung zu betrachten sei, auch wenn es die formalen 

Anforderungen hierzu nicht erfülle. Der Umstand, dass die Beschwerdegegnerin die 

Eltern der Schulkinder sowie die Mitarbeiter der Schule über die Freistellung des 

Beschwerdeführers und den Verlust des in ihn gesetzten Vertrauens informiert habe, 

zeige, dass die Beschwerdegegnerin den Kündigungsbeschluss bereits gefasst habe, 

bevor sie dem Beschwerdeführer am 11. April 2005 Gelegenheit zur Stellungnahme 

eingeräumt habe.

b) Der Anspruch auf rechtliches Gehör dient einerseits der Sachaufklärung und stellt 

anderseits ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht der Parteien dar. Sein 

Umfang richtet sich nach Art. 15 VRP und subsidiär nach Art. 29 Abs. 2 der 

Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (SR 101, abgekürzt BV). Zu 

den wesentlichen Inhalten gehören die vorgängige Anhörung und Orientierung des 

Betroffenen vor dem Erlass einer Verfügung, das Recht auf Mitwirkung bei der 

Beweiserhebung, das Recht auf Akteneinsicht sowie der Anspruch auf Prüfung und auf 

begründeten Entscheid (BGE 122 I 55; Häfelin/Müller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. 

Aufl., Zürich 2002, Rz. 1680 ff.; R. Hotz, in: St. Galler Kommentar zur BV, Zürich 2002, 

N 24 zu Art. 29). Art. 15 Abs. 2 VRP hält insbesondere fest, dass Verfügungen, die 

erheblich belasten, nur zulässig sind, wenn die Betroffenen den wesentlichen 

Sachverhalt kennen und Gelegenheit zur Stellungnahme hatten.

c) aa) Art. 17 VRP statuiert, dass den Beteiligten für die Wahrnehmung des rechtlichen 

Gehörs angemessene Fristen anzusetzen sind. Dem Betroffenen soll genügend Zeit 

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eingeräumt werden, um eine fundierte Stellungnahme zur Sache - allenfalls unter 

Beizug eines Rechtsvertreters - einreichen zu können; bei der schriftlichen Ausübung 

des Äusserungsrechts muss die Frist so bemessen werden, dass dem Betroffenen 

hinreichend Zeit verbleibt, um die Eingabe vorzubereiten und zu redigieren (M. 

Albertini, Der verfassungsmässige Anspruch auf rechtliches Gehör im 

Verwaltungsverfahren des modernen Staates, Diss. Bern 2000, S. 341 f.). Die konkreten 

Umstände des Einzelfalls sind zu berücksichtigen.

bb) Im vorliegenden Fall teilte die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer bereits 

mit den Schreiben vom 2. März und 1. April 2005 unmissverständlich mit, warum das in 

ihn als Arbeitnehmer gesetzte Vertrauen verloren gegangen sei und somit die 

Auflösung des Dienstverhältnisses in Erwägung gezogen werde. Die Behauptung des 

Beschwerdeführers, die Begründung der Kündigung vom 26. April 2005 sei nicht 

identisch mit den in den Raum gestellten Beanstandungen der Beschwerdegegnerin, 

erweist sich als aktenwidrig. Das Schreiben vom 2. März 2005 führt folgende, aus der 

Sicht der Beschwerdegegnerin problematischen Punkte auf: Skilager-Organisation, 

Vorweisen von Arztzeugnissen, Dokumentation der Weiterbildungsverpflichtungen, Fall 

M., Umteilung von M. A. in die Fördergruppe sowie den Vorschlag gegenüber dem 

Schulratspräsidenten, sich während der Skilagerwoche krank schreiben zu lassen. Das 

Schreiben vom 1. April 2005 nimmt hierauf Bezug und führt als weitere Beanstandung 

auf, dass der Beschwerdeführer es unterlassen habe, mit den Schülern resp. deren 

Eltern Beurteilungsgespräche zu führen. Sämtliche dieser Beanstandungen finden sich 

in der Kündigung vom 26. April 2005 unter Ziff. 3, S. 3 ff.

cc) Mit Schreiben vom 11. April 2005 wurde der Beschwerdeführer sodann explizit zur 

Stellungnahme aufgefordert, und es wurden ihm die entsprechenden Akten zur 

Einsichtsnahme zugestellt. Der Beschwerdeführer wurde somit hinreichend über den 

wesentlichen Sachverhalt resp. die Grundlage der voraussichtlichen Kündigung 

orientiert (Art. 15 Abs. 2 VRP). Der Anspruch auf rechtliches Gehör gebietet lediglich, 

dass der Beschwerdeführer dergestalt über die voraussichtliche Kündigung orientiert 

wird, dass er sich hierzu sachgemäss äussern kann; nicht notwendig ist eine 

Orientierung über sämtliche Einzelheiten resp. eine Unterbreitung des 

Verfügungsentwurfs zur Stellungnahme (Albertini, a.a.O., S. 208 mit Hinweis auf BGE 

114 Ib 246). Auch wenn dem Beschwerdeführer darin zuzustimmen ist, dass die zur 

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Stellungnahme eingeräumte Frist eher knapp bemessen wurde, so kann darin kein 

Ermessensmissbrauch erkannt werden. Der Beschwerdeführer wurde bereits vor dem 

Schreiben vom 11. April 2005 über die wesentlichen Elemente eingehend orientiert, 

worauf er sich an seinen Rechtsvertreter gewandt und diesen dahingehend instruiert 

hat, mit Schreiben vom 6. April 2005 eine begründete Stellungnahme zu den in den 

Schreiben vom 2. März und 1. April 2005 geäusserten Vorwürfen einzureichen. Unter 

Berücksichtigung dieser Umstände erweist sich damit die Rüge der Gehörsverletzung 

als unbegründet.

d) Weil die Garantie des rechtlichen Gehörs die Wahrung der Subjektstellung des 

Betroffenen in einem Verfahren auf Erlass eines seine Rechtsstellung berührenden 

Entscheides zum Gegenstand hat, geht die Forderung des Beschwerdeführers, die 

Akten und Protokolle hätten ihm jeweils im Zeitpunkt ihrer Erstellung zur Stellungnahme 

unterbereitet werden müssen, mangels Verfahrenshängigkeit im fraglichen Zeitpunkt 

ins Leere.

e) aa) Wie eingangs ausgeführt, wurde der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 1. 

April 2005 per sofort freigestellt. Der Beschwerdeführer bringt hierzu vor, dass ihm vor 

der Freistellung das rechtliche Gehör hätte gewährt werden müssen.

bb) Das st. gallische Personalrecht kennt den Begriff der Freistellung nicht. Allgemein 

wird darunter der Verzicht des Arbeitgebers auf die Arbeitsleistung nach erfolgter 

Kündigung während der Kündigungsfrist verstanden. Demgegenüber bezeichnet die 

Einstellung im Amt eine vorsorgliche administrative oder disziplinarische Massnahme 

bei ungekündigtem Arbeitsverhältnis (vgl. Art. 18 VRP; ZBl 2003 S. 211; vgl. BGE 2A.

64/2003 vom 27. Mai 2003 und VPB 68 (2004) S. 850 ff.). Nachdem vorliegend die 

"Freistellung" vor der Kündigung erfolgte, liegt keine Freistellung im engeren Sinn, 

sondern eine vorsorgliche Einstellung im Amt vor. Da die Massnahme gegenüber dem 

Beschwerdeführer mit der Notwendigkeit begründet wurde, den ordnungsgemässen 

Schulbetrieb zu gewährleisten, handelt es sich um eine administrative und nicht um 

eine disziplinarische Massnahme. Die vorsorgliche Einstellung im Amt aus 

administrativen Gründen ist wie die administrative Entlassung auch ohne gesetzliche 

Grundlage zulässig (ZBl 2003 S. 211 mit weiteren Hinweisen). Im übrigen spielt es auch 

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keine Rolle, dass die Anordnung vom 1. April 2005 nicht in Form einer Verfügung 

erlassen wurde (Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 552).

cc) Vor dem Erlass einer vorsorglichen Massnahme ist den Betroffenen das rechtliche 

Gehör zu gewähren, es sei denn die Dringlichkeit erfordere den Erlass einer 

superprovisorischen Massnahme (Kölz/Häner, Verwaltungsverfahren und 

Verwaltungsrechtspflege des Bundes, Zürich 1998, Rz. 337; BGE 99 Ia 24). Dies 

bedeutet, dass der Beschwerdeführer vorgängig der vorsorglichen Einstellung im Amt 

hätte angehört werden müssen, nachdem unbestritten ist, dass die Voraussetzungen 

für den Erlass einer superprovisorischen Massnahme – insbesondere Dringlichkeit 

aufgrund einer drohenden Gefahr - nicht gegeben waren. Es liegt mithin eine 

Verletzung des Gehörsanspruchs vor. Unter diesen Umständen sei lediglich der 

Vollständigkeit halber erwähnt, dass das rechtliche Gehör grundsätzlich auch vor einer 

eigentlichen Freistellung, d.h. dem Verzicht auf die Arbeitsleistung nach erfolgter 

Kündigung, zu gewähren ist. Namentlich kann eine Freistellung laut Lehre eine 

Persönlichkeitsverletzung darstellen, weshalb zumindest dann ein Anspruch auf 

rechtliches Gehör gegeben ist, wenn aufgrund der konkreten Umstände von einer 

gewissen Intensität des Eingriffs auszugehen ist (ZBl 2003 S. 212). Diese 

Vorrausetzungen wären vorliegend insbesondere aufgrund der Einstellung der 

Lohnfortzahlung erfüllt.

dd) Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist formeller Natur. Dies bedeutet, dass eine 

Rechtsmittelinstanz, die eine Verletzung des Anspruchs feststellt, den angefochtenen 

Hoheitsakt aufheben muss ohne Rücksicht darauf, ob die Anhörung für den Ausgang 

des Verfahrens relevant ist, das heisst die Behörde zu einer Änderung des Entscheids 

veranlassen wird oder nicht (Häfelin/Müller, a.a.O., Rz. 1709 mit weiteren Hinweisen). 

Trotz der formellen Natur des Gehörsanspruchs lässt das Bundesgericht zu, dass ein 

Mangel in der Gehörsgewährung geheilt werden kann, wenn die unterlassene 

Anhörung, Akteneinsicht etc. in einem Rechtsmittelverfahren nachgeholt wird, das eine 

Prüfung im gleichen Umfang wie durch die Vorinstanz erlaubt. Zur Begründung führt 

das Bundesgericht an, dass eine Rückweisung zur Gewährung des rechtlichen Gehörs 

zu einem formalistischen Leerlauf und einer unnötigen Verlängerung des Verfahrens 

führen würde (BGE 124 I 138, 118 Ib 269). Das Verwaltungsgericht folgt der Praxis des 

Bundesgerichts und lässt eine Heilung zu, wenn die unterbliebene Anhörung 

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nachgeholt werden kann und die Rechtsmittelbehörde mit derselben Kognition 

entscheidet (Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 990).

ee) Dem Beschwerdeführer wurde mit Schreiben vom 11. April 2005 das rechtliche 

Gehör in bezug auf die beabsichtigte Kündigung eingeräumt. Obwohl er damit nicht 

explizit zur Stellungnahme hinsichtlich der "Freistellung" aufgefordert wurde, hätte er 

gleichwohl seinen Anspruch auf rechtliches Gehör wahrnehmen können. Dies umso 

mehr, als er mit Schreiben vom 6. April 2005 mitteilte, dass er die "Freistellung" zur 

Kenntnis nehme; weder focht er die "Freistellung" an noch begehrte er diesbezüglich 

um Anhörung. Die Verletzung des rechtlichen Gehörs wurde deshalb bereits mit der 

Aufforderung zur Stellungnahme vom 11. April 2005 geheilt. Da die Heilung somit in 

einem frühen Verfahrensstadium erfolgte und der Beschwerdeführer für die Heilung 

kein Rechtsmittel ergreifen musste, zieht der Verfahrensmangel keine Kostenfolgen 

nach sich (vgl. R. Hirt, Die Regelung der Kosten nach st. gallischem 

Verwaltungsrechtspflegegesetz, Diss. St. Gallen 2004, S. 90 f.).

f) Unbehelflich ist schliesslich das Vorbringen des Beschwerdeführers, bereits das 

Schreiben vom 1. April 2005 sei als Kündigung zu betrachten. Daran ändert auch 

nichts, dass die "Freistellung" und der Vertrauensverlust den Eltern der Schulkinder 

sowie den Mitarbeitern der Schule mitgeteilt wurden. Eine vorsorgliche Einstellung im 

Amt zieht nicht per se eine Kündigung nach sich; sie diente im vorliegenden Fall 

vielmehr dazu, den geordneten Schulbetrieb sicherzustellen, währenddem abgeklärt 

wurde, welche Massnahmen im Hinblick auf die beabsichtigte, aber noch nicht 

beschlossene Kündigung vorzunehmen waren. Ausserdem wurde im Schreiben vom 1. 

April 2005 ausdrücklich festgehalten, dass der Schulrat "gedenkt", das 

Arbeitsverhältnis aufzulösen. Dies zeigt, dass im damaligen Zeitpunkt noch kein 

definitiver Entscheid gefallen war.

3./ a) Der Beschwerdeführer rügt des weitern, die Vorinstanz habe die 

Dienstversäumnisse isoliert betrachtet und nicht in den Gesamtkontext gestellt. Die 

aktenkundigen Feststellungen der Beschwerdegegnerin seien kritiklos übernommen 

worden, obwohl diese grösstenteils blosse Parteibehauptungen darstellten, was einer 

unvollständigen Sachverhaltsabklärung und Sachverhaltsbeurteilung gleichkomme. Es 

falle auch auf, dass die Vorinstanz Kündigungsgründe überprüft habe, welche von der 

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Beschwerdegegnerin in der Verfügung vom 26. April 2005 gar nicht vorgebracht 

worden seien.

b) Die Unvollständigkeit der Sachverhaltsermittlung betrifft die Beweiserhebung und ist 

gegeben, wenn entscheidrelevante Umstände nicht oder nicht ausreichend abgeklärt 

wurden; eine unrichtige Sachverhaltsfeststellung liegt vor, wenn aus den vorhandenen 

Beweismaterialien unrichtige Schlüsse gezogen werden (Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 

587).

c) Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz den Sachverhalt unvollständig 

ermittelt oder unrichtig gewürdigt haben soll. Insbesondere unterlässt es der 

Beschwerdeführer, diejenigen entscheidrelevanten Tatsachen näher zu bezeichnen, 

welche seiner Ansicht nach zusätzlich hätten ermittelt werden sollen. Des weitern 

erweist sich seine Behauptung, die Vorinstanz habe die Ausführungen der 

Beschwerdegegnerin kritiklos übernommen, als aktenwidrig. So führt die Vorinstanz 

bspw. aus (vgl. act. 2 Ziff. 18 S. 18), dass die Akten in bezug auf die Unterrichtsführung 

ein widersprüchliches Bild zeichnen würden; dabei berücksichtigt sie die positiven 

Arbeitszeugnisse ebenso wie die aktenkundige Kritik an der Unterrichtsführung des 

Beschwerdeführers. Dies zeigt, dass die Vorinstanz durchaus eine kritische Beurteilung 

der ins Recht gelegten Akten vorgenommen hat. Der Vorwurf der unrichtigen 

Sachverhaltsfeststellung erweist sich als unbegründet. Aktenwidrig ist auch die 

Behauptung, die Vorinstanz habe andere Kündigungsgründe als die 

Beschwerdegegnerin überprüft. Einerseits hat sich die Vorinstanz explizit mit den in der 

Kündigung vom 26. April 2005 unter den Ziffern 3.1-3.6 aufgeführten Gründen 

auseinandergesetzt (Ziff. 3.1 = Erw. 5b; Ziff. 3.2 = Erw. 7e; Ziff. 3.3 = Erw. 7f; Ziff. 3.4 = 

Erw. 7g; Ziff. 3.5 = Erw. 7h; Ziff. 3.6 = Erw. 7i; Ziff. 3.7 = Erw.7j). Anderseits fällt in 

Betracht, dass die Behörden den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen 

richtig und vollständig zu ermitteln und die Beweise zu erheben haben (Art. 58 Abs. 1 in 

Verbindung mit Art. 12 VRP). Der Untersuchungsgrundsatz führt dazu, dass die 

Behörden auch Sachumstände berücksichtigen dürfen, die von keinem 

Verfahrensbeteiligten eingebracht wurden (Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 590). Die 

Vorinstanz durfte im Rahmen der Beurteilung der Rechtmässigkeit der Kündigung 

somit auch Umstände würdigen, auf welche sich die Beschwerdegegnerin nicht explizit 

bezogen hat.

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4./ a) Der Beschwerdeführer macht geltend, das öffentliche Dienstrecht sei lückenhaft, 

soweit es für Lehrkräfte an Volksschulen keinen Kündigungsschutz bei Krankheit 

vorsehe. Es seien deshalb die obligationenrechtlichen 

Kündigungsschutzbestimmungen sachgemäss anwendbar. Zur Begründung verweist 

er im wesentlichen auf seine vorinstanzlichen Eingaben. Ergänzend führt er aus, indem 

die Beschwerdegegnerin die Regeln eines fairen Verfahrens nicht eingehalten habe, 

habe sie dem Beschwerdeführer die Möglichkeit entzogen, vom angeblich besseren 

Kündigungsschutz im öffentlichen Recht zu profitieren. Zudem habe die Vorinstanz die 

Anforderungen an einen triftigen Kündigungsgrund so weit herabgesetzt, dass nicht 

mehr ersichtlich sei, inwieweit der öffentlich-rechtliche Kündigungsschutz besser sei 

als der privatrechtliche.

b) In seiner Rekursschrift vom 9. Mai 2005 macht der Beschwerdeführer auf S. 18 f. 

geltend, dass das Volksschulgesetz (sGS 213.1, abgekürzt VSG) keine eigenen 

Kündigungsschutzbestimmungen enthalte, weshalb von einer echten Lücke 

auszugehen sei. Somit seien die vom Beschwerdeführer angerufenen Bestimmungen 

(Art. 336 und 336c des Schweizerischen Obligationenrechts, SR 220, abgekürzt OR), 

welche zwingende Bestimmungen des Arbeitsrechts seien und eine öffentliche 

Funktion erfüllten, im vorliegenden Fall anzuwenden, andernfalls die 

Volksschullehrkräfte gegenüber den Staatsangestellten und den privatrechtlich 

Angestellten schlechter gestellt wären. Es müssten daher triftige Gründe vorliegen, um 

die Lehrkräfte von diesen Kündigungsschutzbestimmungen auszunehmen.

Die Vorinstanz hält hierzu zutreffend fest, dass Art. 6 Abs. 1 des Schweizerischen 

Zivilgesetzbuches (SR 210) in Verbindung mit Art. 342 Abs. 1 lit. a OR die 

bundesrechtliche Anwendung obligationenrechtlicher Bestimmungen im 

Geltungsbereich des öffentlichen Dienstrechts der Kantone und Gemeinden 

grundsätzlich ausschliesst. Das mit der Begründung des Dienstverhältnisses 

entstehende Sonderstatusverhältnis zur öffentlich-rechtlichen Körperschaft bewirkt 

eine im Vergleich zu privatrechtlichen Arbeitnehmern unterschiedliche Rechtsposition: 

Der privatrechtliche Arbeitsvertrag kann unter Vorbehalt der Missbräuchlichkeit frei 

gekündigt werden (Art. 335 OR). Das öffentliche

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Dienstrecht setzt triftige Gründe zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses voraus. 

Insofern ist der öffentlich-rechtliche Kündigungsschutz besser als der privatrechtliche 

(vgl. auch BGE 124 II 56). Sodann garantiert Art. 336c OR lediglich, dass dem 

Arbeitnehmer der Arbeitsplatz vorerst erhalten bleibt, nicht jedoch, dass er während 

der gesamten Sperrfrist auch weiterhin Lohn erhält. Der Lohn ist im ersten Dienstjahr 

nur für drei Wochen und danach für eine angemessene längere Zeit geschuldet (Art. 

324a Abs. 2 OR). Im öffentlichen Dienstrecht gilt hingegen eine weitreichende 

Lohnfortzahlungspflicht. So sieht Art. 11bis des Gesetzes über die Besoldung der 

Volksschullehrer (sGS 213.51) vor, dass der Lehrkraft bei Dienstaussetzung wegen 

Krankheit oder Unfalls die Besoldung bis zur Auflösung des Dienstverhältnisses, 

längstens für ein Jahr, auszurichten ist. Zudem stellt die Kündigung eines öffentlich-

rechtlichen Dienstverhältnisses einen Verwaltungsakt dar, in dessen Rahmen dem 

Betroffenen vorgängig das rechtliche Gehör zu gewähren ist. Schliesslich kann die 

Kündigung im Rechtsmittelverfahren auf ihre Angemessenheit überprüft werden und ist 

bei Rechtswidrigkeit aufzuheben, was im Gegensatz zum privatrechtlich begründeten 

Arbeitsverhältnis den Fortbestand des Dienstverhältnisses zur Folge hat. Wie die 

Vorinstanz aus ihren Ausführungen zutreffend schliesst, beruht damit die 

unterschiedliche Regelung der Kündigung auf sachlichen Gründen und eine analoge 

Anwendung von Art. 336c OR drängt sich nicht auf. Insbesondere ist nicht von einer 

echten Gesetzeslücke auszugehen. So wurde einerseits bereits beim Erlass des 

Volksschulgesetzes die Kündigung aufgrund Krankheit geregelt, dabei aber auf eine 

Regelung der Kündigung aus anderen Gründen während eines Krankheitsfalles 

verzichtet (Art. 73 VSG). Es ist deshalb davon auszugehen, dass der Gesetzgeber die 

Problematik Kündigung und Krankheit abschliessend behandelt und die einschlägige 

Gesetzgebung für Kündigungen während einer Krankheit als genügend betrachtet hat. 

Anderseits ist die Sperrfrist bei Krankheit mit der Revision des Arbeitsvertragsrechts im 

Jahr 1971 im Obligationenrecht verankert worden (Art. 336e Abs. 1 lit. b aOR). Die 

geltende Fassung des privatrechtlichen Kündigungsschutzes bei Krankheit und Unfall 

(Art. 336c OR) ist seit dem 1. Januar 1989 in Kraft (AS 1988 1478; BBl 1984 II 551). Art. 

67bis VSG, welcher die Kündigung auf Semesterende für Volksschullehrkräfte regelt, 

stammt dagegen aus dem Jahr 1998 (III. Nachtrag vom 18. Juni 1998, nGS 33-57). Es 

hätte somit im Jahr 1998 Gelegenheit bestanden, einen grundsätzlichen 

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Kündigungsschutz während eines Krankheitsfalles in der Volksschulgesetzgebung zu 

verankern, sofern dies gewollt gewesen wäre.

c) Die Tatsache, dass die Regierung in der Botschaft zum III. Nachtragsgesetz zum 

Volksschulgesetz (nGS 33-57) vom 1. Juli 1997 ausgeführt hatte, dass keine Gründe 

dafür ersichtlich seien, den dienstrechtlichen Status der Lehrkräfte anders als 

denjenigen der grossen Mehrheit des Verwaltungspersonals zu definieren, steht einer 

unterschiedlichen Behandlung von Volksschullehrkräften und Staatsangestellten im 

Einzelfall - entgegen der vom Beschwerdeführer in seiner Rekursergänzung vom 27. 

Mai 2005 S. 4 und Replik vom 20. Juli 2005 S. 25 f. geäusserten Ansicht - ebenfalls 

nicht entgegen. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, handelt es sich hierbei um eine 

Aussage grundsätzlicher Art, welche vor dem Hintergrund der damals aktuellen 

Abschaffung des Beamtenstatus resp. der weitgehenden Abschaffung der Amtsdauer 

zu verstehen ist (so explizit ABl 1997 1603). Hinzu kommt, dass der Gesetzgeber 

hinsichtlich der Volksschullehrkräfte eigenständige Kündigungsbestimmungen erlassen 

und weder auf die allgemeinen Vorschriften des Staatsverwaltungsgesetzes (sGS 

140.1) noch die spezifische Bestimmung von Art. 65 der Verordnung über den 

Staatsdienst (sGS 143.20) verwiesen hat, wonach das Dienstverhältnis mit öffentlich-

rechtlichen Angestellten bei Krankheit erst nach Ablauf des Besoldungsanspruchs 

gekündigt werden kann.

d) Auch erweisen sich die Vorbringen des Beschwerdeführers in seiner 

Beschwerdeschrift vom 22. September 2005, wonach die Besserstellung des 

öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnisses im vorliegenden Fall nicht zum Tragen 

komme, weil Verfahrensvorschriften verletzt und die Anforderungen an triftige 

Kündigungsgründe herabgesetzt worden seien, als unbegründet. Wie bereits 

vorstehend ausgeführt wurde, wurde der Anspruch des Beschwerdeführers auf 

rechtliches Gehörs im Zusammenhang mit der Anordnung der "Freistellung" zwar 

verletzt, indes wurde dieser Verfahrensfehler in einem frühen Verfahrensstadium 

geheilt, weshalb auch der Kündigungsschutz des Beschwerdeführers nicht 

beeinträchtigt wurde. Sodann ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz die 

Anforderungen, welche an das Vorliegen triftiger Gründe zu stellen sind, herabgesetzt 

haben soll. Die nachstehenden Erwägungen (Ziff. 5 b) zeigen, dass sich die Vorinstanz 

hinsichtlich der allgemeinen Voraussetzungen, welche an das Vorliegen triftiger 

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Kündigungsgründe zu stellen sind, an der einschlägigen Lehre und Rechtsprechung 

orientiert hat. Ob tatsächlich ein triftiger Kündigungsgrund gegeben ist, ist Gegenstand 

der materiellen Prüfung (Erw. 5).

5./ a) Gestützt auf Art. 67bis Abs. 1 VSG kann der Schulrat das Dienstverhältnis mit 

einer Lehrkraft auf Semesterende kündigen. Er hat dies dem Lehrer bis Ende Oktober 

oder April schriftlich mitzuteilen (Art. 67bis Abs. 2 VSG).

Die Auflösung eines öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnisses ist nur zulässig, wenn ein 

triftiger Grund vorliegt. Dabei braucht es nicht besonders qualifizierte, sondern lediglich 

sachlich zutreffende Gründe, die es dem Arbeitgeber bei pflichtgemässer Ausübung 

seines Ermessens erlauben, eine Entlassung auszusprechen (GVP 1995 Nr. 3). Dies ist 

allgemein umschrieben dann der Fall, wenn die Weiterbeschäftigung der betreffenden 

Person dem öffentlichen Interesse - insbesondere demjenigen an einer gut 

funktionierenden Verwaltung - widerspricht. Ob diese Voraussetzungen erfüllt sind, ist 

stets aufgrund der gesamten Umstände zu entscheiden (M. Michel, Beamtenstatus im 

Wandel, Diss. Zürich 1998, S. 229). Der staatliche Arbeitgeber ist im Unterschied zum 

privatrechtlichen Arbeitgeber in jedem Fall an die rechtsstaatlichen Grundsätze 

gebunden. Wenn der öffentlich-rechtliche Dienstherr für seine Kündigung keine 

sachlichen Gründe nachweisen kann, verstösst er gegen das Willkürverbot gemäss Art. 

9 BV; ebenso wenig darf er bei der Kündigung den Grundsatz von Treu und Glauben 

oder den Grundsatz der Verhältnismässigkeit verletzen. Angesichts der inhaltlichen 

Offenheit und Unbestimmtheit der Anforderungen, die an das Vorliegen eines triftigen 

Grundes zu stellen sind, steht den Verwaltungsbehörden beim Entscheid über die 

Kündigung ein grosser Ermessens- und Beurteilungsspielraum zu (vgl. anstelle vieler 

GVP 1995 Nr. 3; Michel, a.a.O., S. 342 f.; ZBl 104/2003, S. 202; VerwGE vom 26. 

August 2003 i.S. E.Z.).

b) Die Beschwerdegegnerin begründet die Kündigung des Dienstverhältnisses damit, 

dass der Beschwerdeführer nicht gewillt sei, den Aufforderungen des Schulrates und 

seinen Verpflichtungen als Angestellter nachzukommen und dass aufgrund 

verschiedener Vorkommnisse das Vertrauen in ihn als Arbeitnehmer verloren gegangen 

sei. In ihrem Schreiben vom 2. März 2005 beanstandet die Beschwerdegegnerin 

folgende Punkte: Skilager-Organisation, Vorschlag gegenüber dem 

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Schulratspräsidenten, sich während der Skilagerwoche krank schreiben zu lassen, 

Vorweisen von Arztzeugnissen, Dokumentation der Weiterbildungsverpflichtungen, Fall 

M. sowie Umteilung von M. A. in die Fördergruppe. Im weitern wurde der 

Beschwerdeführer explizit dazu aufgefordert, bis zum 9. März 2005 Arztzeugnisse der 

Kliniken beizubringen, in welchen er behandelt wurde und bis zum 24. März 2005 

nachzuweisen, dass er die Weiterbildungsverpflichtungen erfüllt hat. Im Schreiben vom 

1. April 2005 stellt die Beschwerdegegnerin fest, dass der Beschwerdeführer weder die 

Arztzeugnisse noch den Nachweis über den Besuch der 

Weiterbildungsveranstaltungen erbracht habe. Zudem habe festgestellt werden 

müssen, dass der Beschwerdeführer mit den Schülerinnen und Schülern bzw. mit 

deren Eltern bis dahin keine Beurteilungsgespräche geführt und somit erneut gegen 

eine klare Verpflichtung verstossen habe. Aufgrund dieser Ereignisse verzichtete die 

Beschwerdegegnerin per sofort auf die Arbeitsleistung des Beschwerdeführers und 

teilte ihm mit, dass beabsichtigt werde, das Dienstverhältnis per 31. Juli 2005 

aufzulösen. Zugleich wurde der Beschwerdeführer aufgefordert, einen der beiden 

bezeichneten Vertrauensärzte aufzusuchen, um Klarheit über seinen Krankheitsstand 

zu erlangen. In der Kündigungsverfügung vom 26. April 2005 wurden im wesentlichen 

die bereits in den Schreiben vom 2. März und 1. April 2005 aufgelisteten 

Beanstandungen als Kündigungsgründe angeführt.

c) Ein mangelndes Vertrauensverhältnis stellt einen sachlichen Grund dar, wenn die 

Gründe für den geltend gemachten Vertrauensverlust auch für Dritte objektiv 

nachvollziehbar sind (vgl. VerwGE vom 16. August 2005 i.S. Pol. Gmd. St.G. und 

VerwGE vom 26. August 2003 i.S. E.Z.; VPB 65/2001 Nr. 14 E. 7; T. Jaag, Das 

öffentlichrechtliche Dienstverhältnis im Bund und im Kanton Zürich – ausgewählte 

Fragen, ZBl 95/1994 S. 464). Des weitern können auch mangelnde Zusammenarbeit 

oder häufige Absenzen sachliche Kündigungsgründe darstellen (vgl. Schroff/Gerber, 

Die Beendigung der Dienstverhältnisse in Bund und Kantonen, St. Gallen 1985, S. 99 

ff.; Michel, a.a.O., S. 299 f.).

aa) Die Beschwerdegegnerin beruft sich in ihrer Kündigung vom 26. April 2005 

zunächst auf die häufige, angeblich krankheitsbedingte Abwesenheit des 

Beschwerdeführers. Dieser habe die entsprechenden ärztlichen Zeugnisse regelmässig 

verspätet und erst nach mehrmaliger Aufforderung eingereicht. Sämtliche Zeugnisse 

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seien deutlich rückdatiert gewesen. In diesem Zusammenhang forderte die 

Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer auf, ärztliche Zeugnisse der Kliniken 

vorzulegen, in welchen er behandelt worden sei, da jene seines Hausarztes nicht mehr 

genügten. Der Beschwerdeführer bringt hierzu vor, dass aufgrund seiner bekannten 

Diabeteserkrankung keine ernsthaften Zweifel an der Begründetheit der 

gesundheitsbedingten Absenzen aufkommen könne. Zudem widerspreche es Treu und 

Glauben, wenn die Beschwerdegegnerin über Jahre hinweg nicht beanstandeten 

Arztzeugnissen nun plötzlich den Beweiswert abspreche.

Das öffentlich-rechtliche Dienstverhältnis ist ein besonderes Rechtsverhältnis. Der 

öffentlich-rechtliche Angestellte ist nicht nur zur gewissenhaften Erfüllung seiner 

dienstlichen Obliegenheiten verpflichtet; ihn trifft vielmehr regelmässig auch eine 

allgemeine Treuepflicht (BGE 120 Ia 205), deren Inhalt die legitimen Interessen des 

Gemeinwesens als Arbeitgeber wiedergibt (P. Hänni, Die Treuepflicht im öffentlichen 

Dienstrecht, Diss. Freiburg 1982, S. 79). Insbesondere ist der öffentlich-rechtliche 

Angestellte seinem Arbeitgeber zu Gehorsam verpflichtet, d.h. er hat die Weisungen 

und Anordnungen des Arbeitgebers hinsichtlich der Arbeitspflicht, der Treuepflicht 

sowie der Weisungen in Erfüllung der Fürsorgepflicht Folge zu leisten (Hänni, a.a.O., S. 

79 ff.).

Weil die hauptsächliche Pflicht des Angestellten die eigentliche Dienstleistung, d.h. 

seine Arbeitsleistung, darstellt, berechtigen Krankheiten und Unfälle nur dann ein 

Fernbleiben von der Arbeit, wenn sie die Erfüllung der Dienstpflicht unzumutbar 

machen. Die Beweislast für den Verhinderungsgrund trägt dabei der Angestellte. Für 

den Nachweis der Arbeitsunfähigkeit genügt in der Regel ein ärztliches Zeugnis. 

Indessen verbietet es das Vorliegen eines die Arbeitsunfähigkeit bescheinigenden 

Arztzeugnisses nicht, aufgrund anderer Beweismittel zu einem gegenteiligen Schluss 

zu kommen, wenn sich das Gericht im Rahmen der freien Beweiswürdigung nicht von 

der krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers überzeugen lässt (vgl. 

C. Schönenberger, Das Erschleichen der Lohnfortzahlung unter Berufung auf 

Krankheit, Diss. Zürich 2001, S. 83). Bestehen berechtigte Zweifel an der Begründetheit 

des Arztzeugnisses und kann der Angestellte den Verhinderungsgrund nicht in anderer 

Weise schlüssig belegen, darf der Arbeitgeber verlangen, dass sich der Angestellte bei 

einem von ihm bezeichneten und bezahlten Vertrauensarzt untersuchen lässt (vgl. 

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Schönenberger, a.a.O., S. 158 ff.; vgl. Rehbinder/Portmann, in: Basler Kommentar, OR 

Bd. I, 3. Aufl., Basel 2003, Art. 324a N 3).

Der Beschwerdeführer selbst bestreitet nicht, dass er mehrfach Arztzeugnisse 

verspätet und erst auf Aufforderung der Beschwerdegegnerin hin einreichte. Er 

verstiess somit gegen klare Anordnungen seines Arbeitgebers, welcher, um einen 

geordneten Schulbetrieb gewährleisten und allenfalls entsprechende Stellvertretungen 

frühzeitig organisieren zu können, über die Gründe seiner Absenzen hätte informiert 

sein müssen. Die nachfolgende Zusammenstellung der den Akten beigelegten 

Zeugnisse seines Hausarztes zeigt des weitern auf, dass der Arzt die Arbeitsunfähigkeit 

des Beschwerdeführers mehrfach nachträglich bescheinigte, ohne seinen 

Gesundheitszustand im fraglichen Zeitpunkt persönlich überprüft zu haben.

Zusammenstellung der ärztlichen Zeugnisse des Hausarztes:

Ausgestellt am: für die Periode vom/bis: Ausgestellt durch: Ursache:

11. März 1996 2. - 20. Feb. 96 Dr. K. Krankheit

25. März 1996 6. - 25. März 1996 Dr. K. Krankheit

? 22. Okt. - Ende 1996 Dr. K. Verkehrsunfall

12. Sept. 2003 12. Aug. - 15. Sept. 2003 Dr. K. Krankheit

23. Sept. 2003 12. - 27. Aug. 2003 Dr. K. Krankheit

23. Sept. 2003 28. Aug. - 15. Sept. 2003 Dr. K. Unfall

4. Feb. 2004 31. Okt. - 8. Nov. 2003

2. Feb. - 7. Jan. 2003

18. - 19. Jan. 2003 Dr. K. Unfall

18. März 2005 vom 12. März 2005 bis auf weiteres Dr. K. Krankheit

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Zusammenstellung der ärztlichen Zeugnisse/Bestätigungen der Kliniken bzw. 

Fachärzte:

5. Nov. 2004 31. Okt. - 5. Nov. 2004 Z.-klinikum Glaskörperblutung u.a.m.

17. Dez. 2004 Entlassung am 20. Dez. 2004 Krankenanstalt R. Augenbehandlung

11. März 2005 11. März 2005 Dr. R. Abklärung (Arbeitsfähigkeit eingeschränkt)

22. April 2005 bzgl. OP vom 16. Dez. 2004 Prof. Dr. B. Auge

9. Mai 2005 bzgl. Okt./9. und 16. 12. 2004/ 5. und 19. Jan. 2005/ 16. März 2005

28. Juli 2005 28. Juli 2005 Dr. R. Abklärung (Arbeitsfähigkeit eingeschränkt)

Aus diesen Arztzeugnissen geht zudem nicht hervor, wann die Konsultationen 

stattfanden. Über den Zeitpunkt der Untersuchung herrscht keine Klarheit, wenn der 

Beginn der Arbeitsunfähigkeit und das Datum des Arztzeugnisses nicht 

übereinstimmen. Das Verwaltungsgericht hat deshalb einem Arztzeugnis bei einer 

Rückdatierung von zwei Wochen seit Ende der behaupteten Arbeitsunfähigkeit die 

Beweiskraft abgesprochen (vgl. VerwGE vom 14. September 2004 i.S. C.S., teilweise 

publiziert in GVP 2004 Nr. 4). Die vorliegenden Arztzeugnisse sind zum Teil deutlich 

über zwei Wochen rückdatiert. Der Beschwerdeführer bringt hierzu vor, dass die vom 

Hausarzt ausgestellten Zeugnisse auf Belegen der behandelnden Klinik- und Fachärzte 

beruhen würden. Diese Ausführungen sind, soweit sie in Einzelfällen nicht 

entsprechend belegt wurden, unglaubwürdig. Es ist nicht einzusehen, warum der 

Beschwerdeführer in einzelnen Fällen zu krankheits- oder unfallbedingten Aufenthalten 

in bestimmten Anstalten weitere Belege von Kliniken und Fachärzten vorlegen konnte 

und in anderen Fällen nicht. Der Beschwerdeführer führt in diesem Zusammenhang an, 

dass die Belege dieser Kliniken resp. Fachärzte Angaben zu seinem 

Gesundheitszustand beinhaltet hätten und er diese deshalb aufgrund der ihm 

zustehenden Persönlichkeitsrechte nicht habe einreichen müssen. Auch diese 

Vorbringen sind unbehelflich: Einerseits gilt die Verschwiegenheitspflicht grundsätzlich 

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auch für österreichische Ärzte und ihre Hilfspersonen sowie für die bei Trägern von 

Krankenanstalten und in Krankenanstalten beschäftigten Personen (vgl. § 54 und 41 

Abs. 4 des österreichischen Ärztegesetzes, BGBl. I Nr. 169/1998 sowie § 9 des 

Krankenanstalten- und Kuranstaltengesetzes, BGBl. Nr. 1/1957); dem 

Beschwerdeführer wäre es somit ohne weiteres möglich gewesen, bei den Kliniken 

resp. Fachärzten Bestätigungen zu verlangen, die ohne Verletzung seiner 

Persönlichkeitsrechte Auskunft über seinen Gesundheitszustand gegeben hätten. 

Anderseits fällt auf, dass der Beschwerdeführer bezüglich seiner durch die 

Glaskörperblutung bedingten Abwesenheit Dokumente vorlegte, die detaillierte 

Angaben über seinen Gesundheitszustand enthielten, ohne dass er sich hierbei auf 

seine Persönlichkeitsrechte berufen hätte.

Vor dem Hintergrund dieser Ausführungen ist es nachvollziehbar, dass die 

Beschwerdegegnerin an der Beweiskraft der meistens verspätet und weit rückdatierten 

Arztzeugnisse zweifelte und deshalb vom Beschwerdeführer weitere Nachweise 

bezüglich seiner krankheits- und unfallbedingten Absenzen verlangte. Da der 

Beschwerdeführer diesen Anordnungen erneut nicht nachkam und die Absenzen auch 

anderweitig nicht schlüssig belegte, ist auch die Aufforderung zur vertrauensärztlichen 

Untersuchung recht- und verhältnismässig. Denn auch wenn der Beschwerdeführer an 

einer Diabeteserkrankung leidet, sind damit seine Absenzen im einzelnen noch nicht 

begründet. Mit der vertrauensärztlichen Untersuchung hätte die Begründetheit der 

Absenzen - ganz im Sinne des Beschwerdeführers - nachgewiesen werden können, 

ohne dass die Beschwerdegegnerin im Einzelnen Aufschluss über seinen 

Gesundheitszustand erhalten hätte, zumal auch die Vertrauensärzte dem ärztlichen 

Schweigegebot unterliegen. Der Beschwerdeführer empfindet diese Anordnung 

gemäss Schreiben seines Rechtsvertreters vom 6. April 2005 jedoch vielmehr als 

Demütigung und Schikane und spricht ihr jede rechtliche Grundlage ab. Er offenbart 

damit eindrücklich seinen Unwillen, der Aufforderung Folge zu leisten und verstiess 

damit in Verletzung seiner Gehorsamspflicht erneut gegen eine klare Anordnung seines 

Arbeitgebers. Dass die Beschwerdegegnerin in diesem Zusammenhang das Vertrauen 

in den Beschwerdeführer verloren hat, ist objektiv nachvollziehbar.

bb) Eine weitere vertrauensmindernde Tatsache erblickt die Beschwerdegegnerin im 

Vorschlag des Beschwerdeführers, sich im Hinblick auf das geplante Skilager krank 

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schreiben zu lassen, um die Ablehnung eines zusätzliches Skilagerleiters aus 

Kostengründen zu verhindern. Der Beschwerdeführer führt hierzu aus, diese Äusserung 

lediglich vor dem Hintergrund seiner medizinisch damals nach wie vor begründeten 

teilweisen Arbeitsunfähigkeit gemacht zu haben.

Der Beschwerdeführer verkennt, dass nicht jede gesundheitliche Beeinträchtigung ein 

Fernbleiben von der Arbeit rechtfertigt, sondern nur dann, wenn die Ausübung der 

Tätigkeit aufgrund des Gesundheitszustandes unzumutbar ist. Für den fraglichen 

Zeitpunkt fehlt hingegen jeder objektive Nachweis, dass es dem Beschwerdeführer 

noch nicht zuzumuten gewesen wäre, seinen Dienst wieder anzutreten. Im Gegenteil 

hat er durch sein vorbehaltloses Wiedererscheinen am Arbeitsplatz zu erkennen 

gegeben, dass er voll arbeitsfähig ist. In diesem Zusammenhang erweist sich sein 

Vorschlag als ungehörig und widerspricht einer gewissenhaften Dienstauffassung und -

verrichtung.

cc) Eine weitere Unzuverlässigkeit erblickt die Beschwerdegegnerin darin, dass sich 

der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit seiner Absenz vom 12. März 2005, 

entgegen seiner Zusage, nicht bis zum 1. April 2005 über seine Einsatzfähigkeit nach 

den Frühlingsferien verbindlich geäus¬sert habe. Der Beschwerdeführer bringt hierzu 

vor, dass von ihm keine Prognose erwartet werden könne, wenn dazu nicht einmal die 

behandelnden Ärzte in der Lage seien. Zudem habe er der Beschwerdegegnerin seinen 

Kenntnisstand über die Dauer der Arbeitsunfähigkeit fortlaufend mitgeteilt.

Die Anzeigepflicht bei Krankheit ist gesetzlich nicht geregelt, indes ist der 

Beschwerdeführer als öffentlich-rechtlich Angestellter aufgrund seiner allgemeinen 

Treuepflicht verpflichtet, die berechtigten Interessen seines Arbeitgebers in guten 

Treuen zu wahren. Dazu gehört mit Blick auf einen reibungslosen Gang der Verwaltung, 

dass der Arbeitnehmer das Gemeinwesen über die voraussichtliche Dauer seiner 

Arbeitsunfähigkeit möglichst umfassend und regelmässig informiert (vgl. 

Schönenberger, a.a.O., S. 60; Hänni, a.a.O., S. 48 ff.).

Zur Begründung verweist der Beschwerdeführer auf die den Akten beigelegte 

Zusammenstellung der Anrufe auf dem Mobilnetz. Insoweit der Beschwerdeführer 

hiermit beweisen möchte, dass er seinen Arbeitgeber regelmässig über die 

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voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit informiert hat, ist die Zusammenstellung 

unbehelflich. Einerseits gibt die Liste keinen Aufschluss über die Inhalte der geführten 

Gespräche. Anderseits kann der Zusammenstellung entnommen werden, dass der 

Beschwerdeführer am 15. März 2005 den Schulleiter anrief. Am 17. und am 22. März 

2005 erfolgte je ein Anruf durch den Schulleiter. Am 1. April 2005 rief der 

Beschwerdeführer wiederum den Schulleiter an. Die übrigen Anrufe zu Lehrerkollegen 

sind unbeachtlich, da der Beschwerdeführer seine Anzeigepflicht dem Arbeitgeber 

gegenüber zu erfüllen hat. Die beiden von ihm getätigten Anrufe liegen über zwei 

Wochen auseinander. Von einer regelmässigen Informierung kann somit keine Rede 

sein. Dies gilt umso mehr, als auch dem für die entsprechende Periode vorgelegten 

Arztzeugnis - sofern überhaupt - nur ein geringer Beweiswert zukommt, da es um 

knapp eine Woche rückdatiert ist.

dd) Des weitern bringt die Beschwerdegegnerin vor, dass der Beschwerdeführer der 

Aufforderung vom 2. März 2005, bis zum 24. März den Nachweis über absolvierte 

Weiterbildungen für die Periode 2001 - 2004 zu erbringen, nicht nachgekommen sei.

Gemäss Art. 79 Abs. 1 VSG ist der Lehrer zu fachlicher und pädagogischer Fortbildung 

berechtigt und verpflichtet. Die Pflicht zur Weiterbildung besteht an wenigstens 12 

Tagen je Amtsdauer der Gemeindebehörden und hat grundsätzlich in der 

unterrichtsfreien Zeit zu erfolgen (Art. 31 f. der Verordnung über das Dienstverhältnis 

der Volksschul-Lehrkräfte, sGS 213.14, abgekürzt VDL). Der Erziehungsrat erlässt 

hierzu nähere Vorschriften (Art. 35 VDL).

Der Beschwerdeführer beruft sich darauf, dass die Beschwerdegegnerin bis anhin nie 

grossen Wert auf den Nachweis von besuchten Weiterbildungsveranstaltungen gelegt 

habe. Aufgrund dieser Praxis müsse er die Aufforderung als schikanös betrachten. 

Dieser Einwand ist nicht zu hören, zumal der Nachweis von besuchten 

Weiterbildungsveranstaltungen leicht zu erbringen ist. In seiner Rekursschrift vom 9. 

Mai 2005 führte der Beschwerdeführer zehn Weiterbildungsveranstaltungen betreffend 

den Zeitraum vom 19. Februar 2000 bis Juli 2005 auf, die insgesamt 14 Tage 

beansprucht hätten. Die Vorinstanz stellte hierzu in ihrem Entscheid zutreffend fest, 

dass die Überprüfungsperiode in S. den Zeitraum vom 1. August 2001 bis 31. Juli 2005 

beschlägt, weshalb dem Beschwerdeführer höchstens neun Tage an die 

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Weiterbildungsveranstaltungen angerechnet werden können. Sie zog deshalb von den 

vom Beschwerdeführer insgesamt geltend gemachten 14 Tagen richtigerweise jene 

fünf Weiterbildungstage ab, die der Beschwerdeführer im Jahr 2000 absolviert hatte 

(vgl. vorinst. act. 1, S. 13). Hinsichtlich der neun verbleibenden Tage ist festzuhalten, 

dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Aufforderung zum Nachweis der 

besuchten Veranstaltungen nur vier Tage (davon ein Tag krankheitsbedingte 

Abwesenheit) absolviert hatte, und für weitere fünf Weiterbildungstage im Juli 2005 

lediglich angemeldet war. Die von der Vorinstanz vorgenommene Anrechnung von 

neun Tagen erweist sich somit als äusserst wohlwollend, vermag aber dennoch nichts 

an der Tatsache zu ändern, dass der Beschwerdeführer seiner Verpflichtung zum 

Besuch von mindestens zwölf Weiterbildungsveranstaltungen nicht nachgekommen ist.

ee) Eine weitere Pflichtverletzung liegt gemäss den Ausführungen der 

Beschwerdegegnerin darin, dass der Beschwerdeführer mit Wirkung per 7. Februar 

2005 eigenmächtig einen seiner Schüler in die Fördergruppe umgeteilt habe, obwohl 

hierzu ausschliesslich der Schulrat zuständig sei.

Gemäss Art. 26 VSG bildet der Schulrat die Klassen und weist sie den Lehrern zu. Der 

Schulrat bildet dabei nach Leistungsfähigkeit, sozialer Herkunft und Muttersprache 

ausgeglichene Klassen (Art. 1 Abs. 1 der Verordnung über den Volksschulunterricht, 

sGS 213.12).

Der Beschwerdeführer bringt hierzu vor, dass er bei der Klassenumteilung den Schulrat 

nicht bewusst übergangen habe; er sei vielmehr der Ansicht gewesen, er handle richtig, 

zumal ihm auch der Fördergruppenlehrer erklärt habe, dass für die probeweise 

Umteilung keine weiteren Abklärungen notwendig seien. Dass dies jedoch einer 

Genehmigung des Schulrates bedurft hätte, sehe er ein und habe dies auch nie 

bestritten, nachdem er auf diesen Fehler aufmerksam gemacht worden sei.

Insoweit der Beschwerdeführer damit sinngemäss geltend zu machen versucht, dass 

er in die unrichtige Auskunft des Förderschullehrers hätte vertrauen dürfen, ist er nicht 

zu hören. Eine wesentliche Voraussetzung des Vertrauensschutzes ist, dass die 

unrichtige Auskunft für den Betroffenen nicht erkennbar war; wer die Unrichtigkeit 

hingegen kannte oder bei gehöriger Sorgfalt hätte erkennen müssen, kann sich nicht 

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auf sein Vertrauen berufen (vgl. Häfelin/Müller, a.a.O., Rz. 657 und 682). Der 

Beschwerdeführer, der über mehrjährige Berufserfahrung als Realschullehrer verfügt 

und dessen Klassen ihm immer vom Schulrat zugeteilt wurden, hätte bei gehöriger 

Sorgfalt erkennen müssen, dass die Umteilung des Schülers nicht in seinen 

Kompetenzbereich fallen kann. Die Umteilung eines Schülers ist mit erheblichen 

Konsequenzen verbunden, einerseits für den Schüler selbst, anderseits für die 

involvierten Klassen. Es ist deshalb naheliegend und hätte vom Beschwerdeführer u.a. 

auch aufgrund der klaren Gesetzeslage erkannt werden müssen, dass für die 

Umteilung eines Schülers eine den einzelnen Lehrkräften übergeordnete Instanz 

zuständig ist, in deren Kompetenzbereich die Organisation der einzelnen Klassen fällt. 

Der Beschwerdeführer liess mit seinem eigenmächtigen Vorgehen die gebotene 

Gewissenhaftigkeit bei der Verrichtung seiner Tätigkeit somit erneut in pflichtwidriger 

Weise missen.

ff) Schliesslich sieht die Beschwerdegegnerin ein weiteres Pflichtversäumnis des 

Beschwerdeführers darin, dass dieser insbesondere im Hinblick auf den Übertritt der 

Schüler von der Real- in die Sekundarschule keine Elterngespräche geführt habe. Der 

Beschwerdeführer bringt hierzu vor, dass er im Schuljahr 2004/05 längere Zeit 

krankheitsbedingt abwesend gewesen sei, weshalb seine Beurteilungsmöglichkeiten im 

ersten Halbjahr jenes Schuljahres eingeschränkt gewesen seien. Er habe deshalb die 

Übertrittsgespräche möglichst spät angesetzt; dabei sei ihm bekannt gewesen, dass 

die Übertrittsgespräche bis spätestens 25. März 2005 hätten erfolgen sollen. Er habe 

jedoch nicht damit rechnen können, ab dem 12. März 2005 wieder arbeitsunfähig zu 

sein. Indem ihm die Vorinstanz nun vorwerfe, er hätte sich frühzeitig um diese 

Gespräche kümmern müssen, unterstelle sie ihm, dass er seine mögliche 

Arbeitsunfähigkeit ab 12. März 2005 hätte kennen müssen. Mit der Forderung, sich 

frühzeitig um die Übertrittsgespräche zu kümmern, gewichte die Vorinstanz das 

Interesse am formalen Erfüllen der Übertrittsgespräche höher als eine materiell richtige 

Beurteilung des Übertritts. Zudem stellt der Beschwerdeführer in Abrede, dass eine 

Delegation der Durchführung dieser Gespräche während seiner gesundheitsbedingten 

Abwesenheit hätte verlangt werden können; ebenso, dass das Unterlassen der 

Delegation ein Dienstversäumnis darstelle.

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Folgt man der Auffassung des Beschwerdeführers, so würde dies dazu führen, dass 

die Elterngespräche überhaupt unterbleiben würden, wenn eine Lehrkraft die 

Gespräche krankheits- oder anderweitig bedingt nicht selbst vornehmen kann, was 

nicht nur in tatsächlicher Hinsicht ein unhaltbares Ergebnis für den betroffenen Schüler 

und dessen Eltern bedeuten würde. Gestützt auf Art. 31 Abs. 1 VSG erliess der 

Erziehungsrat das Promotions- und Übertrittsreglement (abgekürzt PrÜR). Hiernach 

kann der Schulrat am Ende der ersten Realklasse den Übertritt in die erste 

Sekundarklasse verfügen, wenn der Anschluss sichergestellt ist (Art. 15 Abs. 1 lit. a 

PrÜR). Grundlage dieser Verfügung ist die Empfehlung der Lehrkraft, welche nach 

Gesprächen mit den Eltern des betroffenen Schülers ergeht (Art. 15 Abs. 2 in 

Verbindung mit Art. 12 Abs. 1 lit. a Ziff. 1 PrÜR). Die Bedeutung der Elterngespräche 

durch die zuständige Lehrkraft sowie die in diesem Zusammenhang vom 

Beschwerdeführer begangene Pflichtverletzung sind damit offensichtlich. Das 

Argument des Beschwerdeführers, dass er aufgrund seiner krankheitsbedingten 

Abwesenheit im ersten Semester des Schuljahres 2004/05 die Übertrittsgespräche 

möglichst spät habe ansetzen wollen, ist ebenso unbehelflich wie das Vorbringen, die 

Vorinstanz habe ihm unterstellt, wissen zu müssen, dass er ab dem 12. März 2005 

arbeitsunfähig sei. Als Lehrer mit jahrzehntelanger Berufserfahrung hätte ihm bewusst 

sein müssen, dass die Organisation von Elterngesprächen besonderer Sorgfalt bedarf. 

Dabei ist nicht nur die inhaltliche Vorbereitung von massgeblicher Bedeutung, sondern 

insbesondere auch die frühzeitige Kontaktaufnahme mit den Eltern, damit sich die 

involvierten Personen hinsichtlich der Terminplanung organisieren und aufeinander 

abstimmen können. Die Ansetzung der Elterngespräche kurz vor dem 25. März 2005 

erweist sich damit als unverantwortlich. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer 

während seiner Abwesenheit telefonisch mit den betroffenen Eltern hätte Kontakt 

aufnehmen können, wenn er eine Delegation der Elterngespräche schon nicht zulassen 

wollte. Aufgrund der von ihm ins Recht gelegten Zusammenstellung seiner Telefonate 

war es ihm offensichtlich möglich, während seiner krankheitsbedingten Absenz ab dem 

12. März 2005 unzählige Telefonate, darunter auch mehrere mit Lehrerkollegen, zu 

führen.

hh) Schliesslich bringt der Beschwerdeführer vor, dass er im Verlaufe seines 

Dienstverhältnisses seit 1991 zahlreiche Vertrauenspositionen erworben habe, in denen 

er zu schützen sei und welche die Kündigung als treuwidrig erscheinen lassen würden. 

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Seit 1991 seien seine Lehraufträge vorbehaltlos erneuert worden. Des weitern habe die 

Beschwerdegegnerin die Rücknahme seiner im Jahr 2003 ausgesprochenen 

Kündigung bestätigt und sich auf eine weitere Zusammenarbeit mit ihm gefreut. Zudem 

habe er seine in Österreich bis 1995/96 offen gehaltene Lehrerstelle zugunsten der 

Weiterbeschäftigung bei der Beschwerdegegnerin aufgegeben.

Das in Art. 9 BV enthaltene Gebot von Treu und Glauben gilt auch im Verwaltungsrecht 

und gibt dem Bürger einen Anspruch auf Schutz des berechtigten Vertrauens, das er in 

behördliche Zusicherungen und sonstiges, bestimmte Erwartungen begründendes 

Verhalten der Behörden setzt (Häfelin/Müller, a.a.O., Rz. 627).

Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind unbehelflich. Insoweit er sich darauf 

beruft, er habe seine in Österreich offen gehaltene Lehrerstelle zugunsten und im 

Vertrauen auf seine Weiterbeschäftigung gekündigt, ist ihm entgegenzuhalten, dass er 

in seinem Schreiben vom 17. Juni 1994 lediglich darum ersuchte, für die nächste 

Amtsperiode gewählt zu werden, d.h. von 1994 - 1998. Des weitern änderte sich die 

objektive Rechtslage mit dem III. Nachtragsgesetz zum Volksschulgesetz vom 18. Juni 

1998 insofern, als damit die Amtsdauer abgeschafft und die Kündigung auf Ende 

Semester ermöglicht wurde. Den Akten lässt sich nicht entnehmen, dass mit dem 

Beschwerdeführer eine hiervon abweichende Regelung getroffen worden resp. ihm 

eine bestimmte Dauer seines Dienstverhältnisses vorbehaltlos zugesichert worden 

wäre. Dies wird auch vom Beschwerdeführer selbst nicht geltend gemacht. Letztlich ist 

auch zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer bereits im Jahre 1999 seine 

Stelle mit sofortiger Wirkung zur Verfügung stellte (vgl. vorinst. act. 9, A55). Im April 

2003 kündigte er erneut, zog diese Kündigung dann aber wieder zurück. Dieses 

Verhalten offenbart, dass der Beschwerdeführer auf den Bestand seines 

Dienstverhältnisses nur bedingt angewiesen ist, was einer rechtlich bedeutsamen 

Vertrauensposition ebenfalls entgegensteht.

d) Zu prüfen ist im weiteren, ob die Kündigung mit dem Verhältnismässigkeitsprinzip 

vereinbar ist. Dabei fällt in Betracht, dass eine Kündigung nur zulässig ist, wenn 

weniger einschneidende Massnahmen, wie etwa Verwarnung oder Versetzung, nicht 

zum Ziel führen würden (Michel, a.a.O., S. 302). Ausserdem sind im Rahmen einer 

umfassenden Interessenabwägung die privaten Interessen des Arbeitnehmers an 

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einem Unterbleiben der Kündigung gegen die öffentlichen Interessen des 

Gemeinwesens an der Auflösung des Arbeitsverhältnisses gegeneinander abzuwägen.

Die Auflösung des Dienstverhältnisses ist vorliegend geeignet, das gute Funktionieren 

des Schulbetriebs zu gewährleisten. Mildere Massnahmen sind nicht ersichtlich, zumal 

die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer betreffend seiner Absenzen mehrfach 

und schliesslich unter Fristansetzung aufforderte, weitere ärztliche Zeugnisse 

einzureichen. Der Beschwerdeführer ist diesen Aufforderungen nicht nur nicht 

nachgekommen, er verweigerte auch eine vertrauensärztliche Untersuchung. Mildere 

Massnahmen sind auch deshalb nicht angebracht, weil der Beschwerdeführer durch 

seinen Unwillen, Anordnungen und Weisungen der Beschwerdegegnerin Folge zu 

leisten, überhaupt die Bereitschaft zur konstruktiven Zusammenarbeit missen lässt. 

Zudem fehlt ihm auch jede Einsicht. Bezüglich der privaten Interessen des 

Beschwerdeführers fällt in Betracht, dass die Kündigung nach etlichen Dienstjahren 

und in vorgerücktem Alter verhältnismässig schwer wiegt. Immerhin zeigt aber der 

Umstand, dass der Beschwerdeführer selbst das Arbeitsverhältnis zunächst im Jahr 

1999 und ein weiteres Mal im Jahr 2003 gekündigt hatte, dass er auf die Stelle nur 

bedingt angewiesen ist. Insgesamt ist deshalb mit der Vorinstanz davon auszugehen, 

dass das öffentliche Interesse an einem qualitativ genügenden Schulunterricht und an 

einem einwandfreien Schulbetrieb den privaten Interessen des Beschwerdeführers 

vorgeht.

e) Zusammenfassend steht somit fest, dass die Kündigung vom 26. April 2005 durch 

sachliche Gründe gerechtfertigt ist und sich als verhältnismässig erweist. Auf die 

angebotenen Zeugeneinvernahmen wird verzichtet. Die Beschwerde ist als 

unbegründet abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

6./ Gemäss Art. 97bis Abs. 1 lit. b VRP werden im Beschwerdeverfahren betreffend das 

öffentlich-rechtliche Dienstverhältnis in sachgemässer Anwendung von Art. 343 Abs. 3 

OR keine amtlichen Kosten erhoben. Bei der Bemessung des Streitwerts wird nach der 

Praxis des Verwaltungsgerichts bei Entscheiden betreffend die Auflösung des 

Dienstverhältnisses auf Art. 73 Abs. 2 lit. a des Zivilprozessgesetzes (sGS 961.2) 

abgestellt, wonach der Streitwert wiederkehrender Leistungen bei ungewisser oder 

unbeschränkter Dauer das Zwanzigfache der einjährigen Leistung beträgt (Hirt, a.a.O., 

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S. 123 f.). Mit Blick auf diese Rechtsprechung ist vorliegend die Streitwertgrenze von 

Fr. 30'000.-- ohne weiteres überschritten und das Verfahren kostenpflichtig. 

Entsprechend dem Verfahrensausgang sind die amtlichen Kosten des 

Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine 

Gebühr von Fr. 3'000.-- ist angemessen (Ziff. 382 des Gerichtskostentarifs, sGS 

941.12). Der einbezahlte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 2'000.-- ist 

anzurechnen.

Ausseramtliche Entschädigungen sind nicht zuzusprechen (Art. 98 Abs. 1 in 

Verbindung mit Art. 98bis VRP). Die Schulgemeinde hat als verfügendes Gemeinwesen 

keinen Anspruch auf eine ausseramtliche Entschädigung (Hirt, a.a.O., S. 176 ff.; 

Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 830).

Demnach hat das Verwaltungsgericht

zu Recht erkannt:

1./ Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2./ Die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 3'000.-- bezahlt der 

Beschwerdeführer. Der einbezahlte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 2'000.-- wird 

angerechnet.

3./ Ausseramtliche Kosten werden nicht zugesprochen.

V. R. W.

 

Der Präsident:

 

Die Gerichtsschreiberin:

 

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Zustellung dieses Entscheides an:

 

Dr. S.)

 

 

lic. iur. N.)

 

am:

den Beschwerdeführer (durch Rechtsanwalt–

die Vorinstanz–

die Beschwerdegegnerin (durch Rechtsanwalt–

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 21.03.2006
	Volksschule, Art. 67bis VSG (sGS 213.1), Art. 336c OR (SR 220). Vorsorgliche Einstellung im Amt und anschliessende Auflösung des Dienstverhältnisses eines gewählten Realschullehrers aufgrund verschiedener Dienstpflichtverletzungen. Keine analoge Anwendbarkeit der obligationenrechtlichen Kündigungsschutzbestimmungen (Verwaltungsgericht, B 2005/170).

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