# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6aa10e33-6b20-5298-87b9-4b2f7e491e11
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.11.2025 F-5677/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_F-5677-2024_2025-11-21.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung VI 

F-5677/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 1 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richterin Susanne Genner (Vorsitz), 

Richter Sebastian Kempe,  

Richterin Aileen Truttmann,    

Gerichtsschreiber Jan Hoefliger. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, 

vertreten durch Pablo Blöchlinger, Rechtsanwalt, 

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Migration SEM,  

Quellenweg 6, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Einreiseverbot; Verfügung des SEM vom 14. August 2024. 

 

 

 

F-5677/2024 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Die Beschwerdeführerin (geb. […], kolumbianische Staatsangehörige) 

reiste am 26. Dezember 2021 bei Madrid in den Schengen-Raum ein. Nach 

Einreichung eines Asylgesuchs wurde ihr in Spanien ein vorläufiger Aufent-

haltstitel erteilt. Anlässlich einer Kontrolle am 8. August 2024, durchgeführt 

durch das Amt für Wirtschaft und Arbeit Basel-Stadt und der Kantonspolizei 

Basel-Stadt, wurde die Beschwerdeführerin im Kassenbereich des Le-

bensmittelladens der B._______ GmbH in Basel angetroffen.  

A.b Am 13. August 2024 wurde die Beschwerdeführerin auf staatsanwalt-

liche Anordnung hin durch das Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt ein-

vernommen, wobei ihr unter anderem das rechtliche Gehör zu einer allfäl-

ligen Verhängung eines Einreiseverbots gewährt wurde. Gleichentags wies 

das Migrationsamt die Beschwerdeführerin aus der Schweiz weg und 

setzte ihr eine Ausreisefrist bis zum 18. August 2024. 

A.c Am 14. August 2024 verhängte die Vorinstanz ein zweijähriges Einrei-

severbot gegen die Beschwerdeführerin, gültig vom 19. August 2024 bis 

am 18. August 2026. Gleichzeitig ordnete sie die Ausschreibung zur Ein-

reiseverweigerung im Schengener Informationssystem (SIS) an. Einer all-

fälligen Beschwerde entzog sie die aufschiebende Wirkung. 

A.d Die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt erliess am 15. August 

2024 aufgrund rechtswidriger Einreise, rechtswidrigen Aufenthalts und 

Ausübung einer Erwerbstätigkeit ohne Bewilligung einen Strafbefehl. Da-

gegen erhob die Beschwerdeführerin am 19. August 2024 Einsprache. Am 

16. Oktober 2024 überwies die Staatsanwaltschaft den Strafbefehl an das 

Strafgericht Basel-Stadt. Am 23. Mai 2025 fand die Hauptverhandlung 

statt, wobei nebst der Beschwerdeführerin die Geschäftsführerin des Le-

bensmittelladens als Auskunftsperson befragt wurde. Mit gleichentags 

mündlich eröffnetem Urteil wurde die Beschwerdeführerin vollumfänglich 

von der Anklage freigesprochen, wobei das Urteil unangefochten in 

Rechtskraft erwuchs.  

B.  

Am 10. September 2024 gelangte die Beschwerdeführerin gegen die Ver-

fügung der Vorinstanz vom 14. August 2024 an das Bundesverwaltungs-

gericht mit den Anträgen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben; 

eventualiter sei nur die Ausschreibung des Einreiseverbots im SIS aufzu-

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heben. In Bezug auf die Ausschreibung im SIS ersuchte sie um Wiederer-

stellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde. 

C.  

Mit Zwischenverfügung vom 18. September 2024 wies die Instruktionsrich-

terin das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der 

Beschwerde in Bezug auf die Ausschreibung im SIS ab.  

D.  

Mit Vernehmlassung vom 18. November 2024 hielt die Vorinstanz vollum-

fänglich an der angefochtenen Verfügung fest und beantragte die Abwei-

sung der Beschwerde.  

E.  

Mit Replik vom 30. Dezember 2024 hielt die Beschwerdeführerin an ihren 

Anträgen fest. 

F.  

Am 14. Januar 2025 schloss die Instruktionsrichterin den Schriftenwechsel 

unter Vorbehalt weiterer Instruktionsmassnahmen ab. 

G.  

Mit Schreiben vom 6. März 2025 sowie vom 25. Juni 2025 holte die Instruk-

tionsrichterin beim Strafgericht des Kantons Basel-Stadt die Strafakten ein. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Verfügungen des SEM, die ein Einreiseverbot nach Art. 67 AIG 

(SR 142.2) zum Gegenstand haben, unterliegen der Beschwerde an das 

Bundesverwaltungsgericht (Art. 112 Abs. 1 AIG i.V.m. Art. 31 ff. VGG). 

1.2 Das Rechtsmittelverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet 

sich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 

VGG). 

1.3 Die Beschwerdeführerin ist zur Erhebung der Beschwerde legitimiert 

(Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Be-

schwerde ist einzutreten (Art. 50 Abs. 1 VwVG; Art. 52 Abs. 1 VwVG). 

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1.4 Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet in der vorliegenden Sache 

endgültig (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 BGG). 

2.  

2.1 Mit Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht können die Verlet-

zung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch 

des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechts-

erheblichen Sachverhaltes und – sofern nicht eine kantonale Behörde als 

Beschwerdeinstanz verfügt hat – die Unangemessenheit gerügt werden 

(Art. 49 VwVG). 

2.2 Das Bundesverwaltungsgericht wendet das Bundesrecht von Amtes 

wegen an. Es ist gemäss Art. 62 Abs. 4 VwVG nicht an die Begründung der 

Begehren gebunden und kann die Beschwerde auch aus anderen als den 

geltend gemachten Gründen gutheissen oder abweisen.  

2.3 Massgebend ist grundsätzlich die Sachlage zum Zeitpunkt des Ent-

scheids (BGE 139 II 534 E. 5.4.1; BVGE 2020 VII/4 E. 2.2). 

3.  

3.1 Nach Art. 67 Abs. 1 Bst. c AIG verfügt das SEM unter Vorbehalt von 

Art. 67 Abs. 5 AIG ein Einreiseverbot gegenüber weggewiesenen auslän-

dischen Personen, die gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der 

Schweiz oder im Ausland verstossen haben oder diese gefährden. Ein Ver-

stoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung liegt insbesondere bei 

einer Missachtung von gesetzlichen Vorschriften oder behördlichen Verfü-

gungen vor (Art. 77a Abs. 1 Bst. a der Verordnung vom 24. Oktober 2007 

über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit [VZAE, SR 142.201]). Wi-

derhandlungen gegen Normen des Ausländerrechts fallen ohne weiteres 

unter diese Begriffsbestimmung. Dabei genügt es, wenn der ausländischen 

Person eine Sorgfaltsverletzung zugerechnet werden kann. Unkenntnis 

oder Fehlinterpretation der entsprechenden Bestimmungen stellen norma-

lerweise keinen hinreichenden Grund dar, von einer Fernhaltemassnahme 

abzusehen. Jedem Ausländer und jeder Ausländerin obliegt es, sich über 

bestehende Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit den ausländer-

rechtlichen Vorschriften ins Bild zu setzen und sich im Falle von Unklarhei-

ten bei der zuständigen Stelle zu informieren (vgl. statt vieler Urteil des 

BVGer F-296/2017 vom 8. Juli 2019 E. 4.3).  

3.2 Das Einreiseverbot wird grundsätzlich für eine Dauer von höchstens 

fünf Jahren verfügt (Art. 67 Abs. 3 erster Satz AIG). Es kann für eine 

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längere Dauer verfügt werden, wenn die betroffene Person eine schwer-

wiegende Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung darstellt 

(Art. 67 Abs. 3 zweiter Satz AIG). Die verfügende Behörde kann aus-

nahmsweise aus humanitären oder anderen wichtigen Gründen von der 

Verhängung eines Einreiseverbots absehen oder ein Einreiseverbot end-

gültig oder vorübergehend aufheben (Art. 67 Abs. 5 erster Satz AIG). 

4.  

4.1 Die Vorinstanz begründet das Einreiseverbot damit, die Beschwerde-

führerin sei gemäss den kantonalen Akten in der Schweiz erwerbstätig ge-

wesen, ohne im Besitze der erforderlichen ausländerrechtlichen Bewilli-

gung zu sein. Damit liege ein Verstoss gegen die Einreisevoraussetzungen 

des Ausländerrechts vor, womit auch im Sinne von Art. 67 Abs. 1 Bst. c AIG 

gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung verstossen worden sei. Die 

Verfügung einer Fernhaltemassnahme sei unabhängig eines allfälligen 

Strafverfahrens angezeigt. Sodann erweise sich die Fernhaltemassnahme 

auch unter Berücksichtigung der Stellungnahme im Rahmen des rechtli-

chen Gehörs als verhältnismässig und gerechtfertigt. 

4.2 Die Beschwerdeführerin macht dagegen in der Beschwerdeschrift gel-

tend, Inhaber einer langfristigen Aufenthaltsbewilligung eines Schengen-

Staats bräuchten auch für einen Arbeitserwerb in der Schweiz kein Visum 

zur Einreise. Ihr vorläufiger spanischer Aufenthaltstitel berechtigte zwar 

nicht zum Grenzübertritt, jedoch zum Aufenthalt und zur Erwerbstätigkeit. 

Weiter habe sie in der Schweiz nicht arbeiten wollen, sondern es sei nur 

eine Einführung vorgesehen gewesen, damit sie in Spanien eine Filiale er-

öffnen könne. Sie habe nicht gewusst, dass dies in der Schweiz als Arbeits-

erwerb angesehen werde und habe sich zudem auf die Angaben ihrer zu-

künftigen Geschäftspartnerin aus der Schweiz verlassen. Es fehle am Vor-

satz zum Verstoss gegen die ausländerrechtlichen Bestimmungen. 

4.3 Mit Vernehmlassung vom 18. November 2024 bringt die Vorinstanz vor, 

wie dem Strafbefehl vom 15. August 2024 zu entnehmen sei, sei die Be-

schwerdeführerin zumindest in der Zeit vom 2. August 2024 bis zur Kon-

trolle am 8. August 2024, mutmasslich jedoch bereits seit mehreren Mona-

ten, einer rechtswidrigen Erwerbstätigkeit nachgegangen. 

4.4 Mit Replik vom 30. Dezember 2024 entgegnet die Beschwerdeführerin, 

der Strafbefehl sei nicht rechtskräftig und das Verfahren beim Strafgericht 

Basel-Stadt hängig. Es sei dabei für die Frage der angeblichen Arbeitstä-

tigkeit ein Beweisverfahren angeordnet worden. Die Ausführungen der 

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Vorinstanz würden gegen die Unschuldsvermutung verstossen. Ein Einrei-

severbot dürfe nicht auf Mutmassungen abgestützt werden, wie denen, 

dass seit mehreren Monaten eine rechtswidrige Erwerbstätigkeit vorhan-

den gewesen sei. Sodann würden kolumbianische Staatsangehörige für 

die Einreise und den Verbleib im Schengen-Raum und mithin der Schweiz 

für die Dauer von 90 Tagen kein Visum benötigen. Die Einreise ermächtige 

zwar nicht zu einem Aufenthalt für den Arbeitserwerb, ein solcher sei je-

doch nicht erfolgt. Es sei ihr nicht bewusst gewesen, dass der vorläufige 

spanische Aufenthaltstitel nicht für eine Reise im Schengen-Raum ausrei-

che.  

5.  

Es fragt sich, ob die mit Urteil vom 23. Mai 2025 des Strafgerichts des Kan-

tons Basel-Stadt ergangenen Freisprüche Bindungswirkung für das vorlie-

gende Administrativverfahren entfalten.  

5.1 Der Grundsatz der Einheit der Rechtsordnung gebietet, sich widerspre-

chende Entscheide im Rahmen des Möglichen zu vermeiden. Daraus ab-

geleitet wird beispielsweise, dass die Verwaltungsbehörde nicht ohne trif-

tigen Grund von den tatsächlichen Feststellungen der Strafbehörde abwei-

chen soll. Falls keine klaren Anhaltspunkte für die Unrichtigkeit der Tatsa-

chenfeststellungen bestehen, darf die Verwaltungsbehörde nach ständiger 

bundesgerichtlicher Rechtsprechung von den tatsächlichen Feststellungen 

im Strafurteil nur abweichen, wenn sie Tatsachen feststellt und ihrem Ent-

scheid zugrunde legt, die dem Strafgericht unbekannt gewesen sind oder 

wenn sie zusätzliche Beweise erhebt, deren Würdigung zu einem anderen 

Ergebnis führt (vgl. BGE 139 II 95 E. 3.2; 137 I 363 E. 2.3.2; 136 II 447 

E. 3.1). Ebenso kann im verwaltungsrechtlichen Verfahren Anlass beste-

hen, von den strafrechtlichen Feststellungen abzuweichen, wenn der Frei-

spruch im Strafverfahren ausdrücklich aufgrund der Unschuldsvermutung 

zustande gekommen ist, oder wenn der Beschuldigte in jenem Verfahren 

von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht hat (Urteile 

des BGer 2C_197/2021 vom 6. Mai 2021 E. 3.3.2; 2C_1044/2018 vom 22. 

November 2019 E. 4.3.1.1.; Urteil des BVGer F-824/2023 vom 18. März 

2024 E. 8.3.2). In der rechtlichen Würdigung des Sachverhalts – nament-

lich auch des Verschuldens – ist die Verwaltungsbehörde demgegenüber 

frei, ausser die rechtliche Qualifikation hängt stark von der Würdigung von 

Tatsachen ab, die der Strafrichter besser kennt, etwa weil er den Beschul-

digten persönlich einvernommen hat. Auch in diesem Zusammenhang hat 

sie jedoch den eingangs genannten Grundsatz, widersprüchliche Urteile zu 

vermeiden, gebührend zu berücksichtigen (vgl. BGE 136 II 447 E. 3.1; 

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Urteile des BGer 1C_424/2012 vom 15. Januar 2013 E. 2.3; 1C_453/2018 

vom 22. August 2018 E. 2.1). 

5.2 Mit rechtskräftigem Strafurteil vom 23. Mai 2025 wurde die Beschwer-

deführerin vom Strafgericht des Kantons Basel-Stadt vom Vorwurf der 

rechtswidrigen Einreise, des rechtswidrigen Aufenthalts sowie der Aus-

übung einer Erwerbstätigkeit ohne Bewilligung freigesprochen. Das Urteil 

wurde ohne Protokollierung mündlich eröffnet und begründet. Somit ist we-

der bekannt, auf welchen Sachverhalt sich die Strafrichterin stützte, noch 

welche rechtliche Würdigung den Freisprüchen zugrunde lag. Das Strafur-

teil vermag damit keine Bindungswirkung für das vorliegende Administra-

tivverfahren zu entfalten. 

6.  

6.1 Ausländische Personen, die in der Schweiz eine Erwerbstätigkeit aus-

üben wollen, benötigen unabhängig von der Aufenthaltsdauer eine Bewilli-

gung (Art. 11 Abs. 1 AIG). Ausnahmen davon können bei einer grenzüber-

schreitenden Erwerbstätigkeit von bis zu acht Tagen bestehen (vgl. Art. 14 

der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Er-

werbstätigkeit [VZAE, SR 142.201]). Der ausländerrechtliche Begriff der 

Erwerbstätigkeit ist weit gefasst (vgl. statt vieler: Urteil des BVGer 

F-1827/2018 vom 30. September 2019 E. 6.3.4). Ohne Belang für die Qua-

lifikation als Erwerbstätigkeit ist, ob die Beschäftigung nur stunden- oder 

tageweise oder vorübergehend ausgeübt wird (vgl. Art. 1a Abs. 1 VZAE).  

6.2 Als Erwerbstätigkeit im Sinne des Gesetzes gilt jede üblicherweise ge-

gen Entgelt ausgeübte unselbstständige oder selbstständige Tätigkeit, 

selbst wenn sie unentgeltlich erfolgt (Art. 11 Abs. 2 AIG). Eine Tätigkeit gilt 

dann als üblicherweise gegen Entgelt verrichtet, wenn sie ihrer Art und ih-

rem Umfang nach auf dem schweizerischen Arbeits- und Dienstleistungs-

markt angeboten wird (vgl. statt vieler: Urteil des BVGer F-3451/2018 vom 

22. Januar 2020 E. 5.1). Für die Qualifikation der Erwerbstätigkeit ist ent-

scheidend, ob eine Person jemanden entgeltlich angestellt hätte bezie-

hungsweise ob durch die unerlaubte Beschäftigung andere, legale Arbeits-

kräfte von der betreffenden Arbeitsmöglichkeit ausgeschlossen werden.  

6.3 Gemäss einer anonymen Meldung an die Kantonspolizei Basel-Stadt 

arbeitete die Beschwerdeführer jeweils von Dienstag bis Samstag seit 

mehreren Monaten im Lebensmittelladen. Gemäss Kontrollbericht vom 

8. August 2024 des Amtes für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Basel-

Stadt sei die Beschwerdeführerin gleichentags bei der Kontrolle im 

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Seite 8 

Kassenbereich hinter der Theke alleine im Laden angetroffen worden. Bei 

der Befragung vom 13. August 2024 gab die Beschwerdeführerin an, sie 

sei anfangs August 2024 in die Schweiz gereist, um den Betrieb des Le-

bensmittelladens in Basel kennenzulernen, damit sie es in Spanien in einer 

Filiale der B._______ GmbH anwenden könne. Sie habe einen Arbeitsver-

trag, der auf die Filiale in Spanien laute, wobei monatlich ein Lohn von 

EUR 1'300.– vereinbart worden sei. Im Rahmen der Einführung sei ihr un-

ter anderem gezeigt worden, wie die Kasse funktioniere und wie Produkte 

bezeichnet und gelagert werden müssten. Sie habe die Geschäftsführerin 

dabei bei auch bei der Einlagerung und Sortierung der Waren unterstützt. 

Die Einführung hätte rund eine Woche dauern sollen. Bei der Befragung 

anlässlich der Hauptverhandlung vom 23. Mai 2025 sagte die Beschwer-

deführerin, sie sei um 11 Uhr morgens zusammen mit der Ladeninhaberin 

in den Laden gekommen. Dann habe die Ladeninhaberin sie gebeten, an 

der Kasse zu warten, während diese zur Post gegangen sei. Kurz danach 

habe die Kontrolle stattgefunden. Bei der Befragung anlässlich der Haupt-

verhandlung vom 23. Mai 2025 sagte die Geschäftsführerin, sie habe ge-

plant, in Barcelona eine Filiale zu eröffnen. Da sie selber nicht dorthin habe 

reisen können, habe sie die Beschwerdeführerin gebeten, nach Basel zu 

kommen, damit sie die Abläufe im Laden kennenlerne. Diese sei immer nur 

neben ihr gestanden und habe zugesehen. Ein Arbeitsvertrag zwischen der 

Beschwerdeführerin und der Filiale in Spanien sei noch nicht abgeschlos-

sen worden. Letztere habe sie im November 2024 schliessen müssen.  

6.4 Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass die verschiedenen Aussagen 

der Beschwerdeführerin sowie der Geschäftsführerin untereinander Wider-

sprüche aufweisen. So bestätigte die Beschwerdeführerin an der Einver-

nahme vom 13. August 2024, die Geschäftsführerin bei der Einlagerung 

sowie Sortierung der Ware und insbesondere bei der Beschriftung der Pro-

dukte unterstützt zu haben. Bei der Befragung vom 23. Mai 2025 stritten 

sie und die Geschäftsführerin dies wiederum ab. Sodann widerspricht die 

Aussage der Geschäftsführerin, ein Arbeitsvertrag sei noch nicht geschlos-

sen worden, der im Kontrollbericht vom 8. August 2024 protokollierten Aus-

sage, die Beschwerdeführerin sei seit dem 1. August 2024 unbefristet an-

gestellt und beziehe einen Lohn von EUR 1'200.–. Vor diesem Hintergrund 

ist die Sachverhaltsversion, es habe sich um eine rund einwöchige Einfüh-

rung gehandelt, nicht glaubhaft und als Schutzbehauptung zu werten. Es 

wäre vielmehr anzunehmen, dass die Geschäftsführerin sich bei einer Er-

öffnung einer Filiale in Spanien selbst vor Ort begeben hätte, um eine Mit-

arbeiterin persönlich einzuarbeiten, anstatt diese in die Schweiz zu holen. 

Überhaupt ist fraglich, ob die Filiale in Barcelona je existiert hat, zumal die 

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Seite 9 

Aussage der Geschäftsführerin, sie habe die Filiale nach nur wenigen Mo-

naten wieder schliessen müssen, nachdem sie keine Nachfolgerin für die 

Beschwerdeführerin gefunden habe, wirklichkeitsfremd ist. 

6.5 Zusammenfassend ist als erstellt zu betrachten, dass die Beschwerde-

führerin vom 1. August 2024 bis am 8. August 2024 als Verkäuferin im Le-

bensmittelladen der B._______ GmbH in Basel entgeltlich tätig war. Indem 

sie über keine zu einer Erwerbstätigkeit berechtigende (Kurz-) 

Aufenthaltsbewilligung verfügte, hat sie die Bewilligungspflicht bei Aufent-

halt mit Erwerbstätigkeit (Art. 11 Abs. 1 AIG) verletzt. Dies ist als Verstoss 

gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz im Sinne von 

Art. 67 Abs. 1 Bst. c AIG zu werten, weshalb der entsprechende Fernhal-

tegrund gegeben ist. 

7.  

7.1 Die Einreise von Drittstaatsangehörigen in das Hoheitsgebiet der 

Schengen-Staaten für einen Kurzaufenthalt von bis zu drei Monaten je 

Sechsmonatszeitraum fällt in den persönlichen und sachlichen Anwen-

dungsbereich des Schengen-Rechts (vgl. Art. 6 Abs. 1 der Verordnung 

[EU] Nr. 2016/399 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 

9. März 2016 über einen Gemeinschaftskodex für das Überschreiten der 

Grenzen durch Personen [Schengener Grenzkodex, SGK, Abl. L 77 vom 

23.03.2016]). Die Beschwerdeführerin darf zwar, wie sie richtigerweise vor-

bringt, als kolumbianische Staatsangehörige für kurzfristige Aufenthalte vi-

sumsfrei in den Schengen-Raum einreisen und sich während 90 Tagen in-

nerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen im Schengen-Raum bewegen (vgl. 

Art. 8 Abs. 3 der Verordnung vom 15. August 2018 über die Einreise und 

die Visumerteilung [VEV, SR 142.204] i.V.m. Anhang II der Verordnung 

[EU] 2018/1806 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. No-

vember 2018 zur Aufstellung der Liste der Drittländer, deren Staatsange-

hörige beim Überschreiten der Aussengrenzen im Besitz eines Visums sein 

müssen, sowie die Liste der Drittländer, deren Staatsangehörige von dieser 

Visumpflicht befreit sind, ABl. L 303/39 vom 28.11.2018). Gemäss dem in 

ihrem kolumbianischen Reisepass ersichtlichen Einreisestempel reiste die 

Beschwerdeführerin jedoch bereits am 26. Dezember 2021 bei Madrid in 

den Schengen-Raum ein. Den ihr als kolumbianischer Staatsangehöriger 

im Schengen-Raum zustehenden, von der Visumspflicht ausgenommenen 

Aufenthalt von 90 Tagen hatte sie zum Zeitpunkt der Einreise in die 

Schweiz somit bereits seit langem ausgeschöpft.  

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Seite 10 

7.2 Es fragt sich weiter, ob die Beschwerdeführerin die Einreise in die 

Schweiz auf den ihr in Spanien als Asylsuchende erteilten vorläufigen Auf-

enthaltstitel abstützen kann. Gemäss Art. 8 Abs. 2 Bst. a VEV, der diesbe-

züglich auf Art. 6 Abs. 1 Bst. b und Art. 39 Abs. 1 Bst. a Schengener Grenz-

kodex verweist, sind Inhaberinnen und Inhaber eines gültigen Aufenthalts-

titels, der von einem Schengen-Staat ausgestellt wurde, von der Visums-

pflicht für kurzfristige Aufenthalte befreit. Nach Art. 2 Ziff. 16 Bst. b Schen-

gener Grenzkodex stellen vorläufige Aufenthaltstitel, die für die Dauer der 

Prüfung eines Asylantrags ausgestellt worden sind, keine Aufenthaltstitel 

im Sinne des Schengener Grenzkodex dar. Der asylrechtliche Aufenthalts-

titel berechtigte die Beschwerdeführerin folglich nicht zur visumsbefreiten 

Einreise in die Schweiz. Der Beschwerdeführerin musste zudem aufgrund 

des klaren Hinweises auf ihrem vorläufigen spanischen Aufenthaltstitel be-

wusst sein, dass sie damit nicht ausserhalb von Spanien reisen durfte. 

7.3 Nach dem Gesagten hat die Beschwerdeführerin die Visumspflicht (vgl. 

Art. 9 VEV) verletzt. Obschon das Einreiseverbot in der angefochtenen Ver-

fügung vom 14. August 2024 nur mit der unbewilligten Erwerbstätigkeit – 

und damit dem Fehlen einer zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit berech-

tigenden [Kurz-]Aufenthaltsbewilligung – begründet wird, ist im Sinne einer 

Motivsubstitution (vgl. BGE 140 II 353 E. 3.1) auch die unrechtmässige 

Einreise als weiterer Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ord-

nung in der Schweiz zu berücksichtigen. Auch dadurch hat die Beschwer-

deführerin den Fernhaltegrund nach Art. 67 Abs. 1 Bst. c AIG gesetzt. 

8.  

8.1 Der Bestand und die Dauer des Einreiseverbots sind in jedem Fall unter 

dem Blickwinkel der Verhältnismässigkeit staatlichen Handelns (Art. 5 

Abs. 2 BV; Art. 96 Abs. 1 AIG) zu überprüfen. Eine Prognose, für welchen 

Zeitraum die Sicherungsmassnahme notwendig sein wird, ist naturgemäss 

nicht möglich. Abstufungen betreffend die Dauer ergeben sich aus der wer-

tenden Abwägung zwischen dem öffentlichen Interesse an der Fernhaltung 

und den privaten Interessen, welche die betroffene Person an der zeitli-

chen Beschränkung der Massnahme hat (BVGE 2016/33 E. 9.2; 2014/20 

E. 8.1). Ausgangspunkt der Überlegungen bilden die Stellung der verletz-

ten oder gefährdeten Rechtsgüter, die Besonderheiten des ordnungswidri-

gen Verhaltens und die persönlichen Verhältnisse der betroffenen auslän-

dischen Person (Art. 96 Abs. 1 AIG; ferner statt vieler HÄFELIN/MÜLLER/UHL-

MANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 8. Aufl. 2020, Rz. 555 ff.). 

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Seite 11 

8.2 Das generalpräventiv motivierte Interesse daran, die ausländerrechtli-

che Ordnung durch eine konsequente Massnahmenpraxis zu schützen, ist 

als gewichtig einzustufen. Dazu kommt die spezialpräventive Zielsetzung 

der Massnahme, die betroffene Person zu ermahnen, ausländerrechtliche 

Bestimmungen zukünftig einzuhalten und so einer weiteren Störung der 

öffentlichen Sicherheit und Ordnung entgegenzuwirken (vgl. Urteil des 

BVGer F-1827/2018 vom 30. September 2019 E. 7.1). 

8.3 Zur Schwere des Verstosses gegen die öffentliche Sicherheit und Ord-

nung ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin, ohne über die dafür 

erforderliche Aufenthaltsbewilligung zu verfügen, kurzzeitig erwerbstätig 

war (vgl. E. 6.5). Hinzu kommt die unrechtmässige Einreise (vgl. E. 7.1). 

Es besteht damit ein ernsthaftes öffentliches Interesse an der befristeten 

Fernhaltung der Beschwerdeführerin. 

8.4 Hinsichtlich der privaten Interessen an einer ungehinderten Einreise in 

die Schweiz bringt die Beschwerdeführerin keine Gründe vor; solche ge-

hen auch nicht aus den Akten hervor. Eine wertende Gewichtung der sich 

gegenüberstehenden Interessen führt unter Berücksichtigung der Praxis 

bei illegaler Erwerbstätigkeit von kurzer Dauer (vgl. Urteile des BVGer 

F-5824/2022 und F-5048/2023 vom 6. März 2024 E. 8.5; F-1934/2022 vom 

6. März 2023 E. 7.3) zum Ergebnis, dass das Einreiseverbot von einer 

Dauer von zwei Jahren auf einem gerechten Ausgleich der sich widerstrei-

tenden Interessen beruht und eine verhältnismässige und angemessene 

Massnahme zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung darstellt. 

Vor dem Hintergrund, dass die Beschwerdeführerin zusätzlich zu der uner-

laubten Erwerbstätigkeit auch mit ihrer unrechtmässigen Einreise gegen 

das Ausländerrecht verstossen hat, befindet sich die Dauer des Einreise-

verbots am unteren Rand des Möglichen. 

9.  

Zu prüfen bleibt die Rechtmässigkeit der von der Vorinstanz angeordneten 

und von der Beschwerdeführerin beanstandeten Ausschreibung des Ein-

reiseverbots im SIS. 

9.1 Wird gegen eine Person, die nicht die Staatsangehörigkeit eines Mit-

gliedstaats der Europäischen Union oder der Europäischen Freihandelsas-

soziation besitzt, ein Einreiseverbot verhängt, so wird sie gemäss den Vo-

raussetzungen nach Art. 24 der Verordnung (EU) Nr. 2018/1861 des Euro-

päischen Parlaments und des Rates vom 28. November 2018 über die Ein-

richtung, den Betrieb und die Nutzung des Schengener Informations-

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systems (SIS) im Bereich der Grenzkontrollen, zur Änderung des Überein-

kommens zur Durchführung des Übereinkommens von Schengen und zur 

Änderung und Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1987/2006, ABl. L 

312/14 vom 07.12.2018 (SIS-VO-Grenze) zur Einreiseverweigerung aus-

geschrieben. Vor der Eingabe einer Ausschreibung und bei der Verlänge-

rung der Gültigkeitsdauer einer Ausschreibung stellen die Mitgliedstaaten 

fest, ob Angemessenheit, Relevanz und Bedeutung des Falles eine Aus-

schreibung im SIS hinreichend rechtfertigen (Art. 21 Abs. 1 SIS-VO-Gren-

ze).  

9.2 Gemäss Art. 24 Abs. 2 Bst. c SIS-VO-Grenze ist ein Einreiseverbot im 

SIS auszuschreiben, wenn ein Drittstaatsangehöriger nationale Rechtsvor-

schriften über die Einreise und den Aufenthalt in Bezug auf das Hoheitsge-

biet der Schengen-Mitgliedstaaten umgangen hat oder versucht hat, diese 

Rechtsvorschriften zu umgehen. Dies ist vorliegend der Fall. Soweit die 

Beschwerdeführerin geltend macht, es sei aufgrund ihres vorläufigen Auf-

enthaltstitels ein Konsultationsverfahren mit Spanien durchzuführen (vgl. 

hierzu Art. 28 und 29 SIS-VO-Grenze), ist darauf hinzuweisen, dass vor-

läufige Aufenthaltstitel, die für die Dauer der Prüfung eines Asylantrags 

ausgestellt worden sind, nicht als Aufenthaltstitel im Sinne der SIS-VO-

Grenze, welche diesbezüglich auf den Schengener Grenzkodex verweist, 

gelten (Art. 3 Ziff. 19 SIS-VO-Grenze i.V.m. Art. 2 Ziff. 16 Bst. b SGK). Die 

gesetzlichen Voraussetzungen für die Ausschreibung des Einreiseverbots 

im SIS sind somit erfüllt. Die Ausschreibung ist auch verhältnismässig, 

dient sie doch der Wahrung der Interessen der Gesamtheit aller Schengen-

Staaten. Eine mit der Ausschreibung einhergehende zusätzliche Beein-

trächtigung hat die Beschwerdeführerin in Kauf zu nehmen (Urteile des 

BVGer F-83/2023 vom 17. Juni 2024 E. 7.3; F-5244/2018 vom 8. Juli 2020 

E. 9; F-3533/2016 vom 31. Mai 2017 E. 6.3; F-4369/2015 vom 18. Oktober 

2016 E. 6.3). Im Übrigen hindert die Ausschreibung die anderen Schengen-

Staaten nicht daran, der betroffenen Person aus humanitären Gründen 

oder Gründen des nationalen Interesses oder aufgrund internationaler Ver-

pflichtungen die Einreise in das eigene Hoheitsgebiet zu gestatten (vgl. Art. 

6 Abs. 5 Bst. c SGK). Die Ausschreibung des Einreiseverbots im SIS ist 

somit nicht zu beanstanden. 

10.  

Die angefochtene Verfügung erweist sich nach dem Gesagten als recht-

mässig im Sinne von Art. 49 VwVG. Die Beschwerde ist demnach abzu-

weisen. 

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11.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der Beschwerdefüh-

rerin aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 900.– fest-

zusetzen (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 

und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]). Sie sind durch den am 9. Oktober 2024 in gleicher Höhe 

geleisteten Kostenvorschuss gedeckt. 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 900.– werden der Beschwerdeführerin 

auferlegt. Sie sind durch den in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss 

gedeckt. 

3.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin und die Vorinstanz. 

 

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Susanne Genner Jan Hoefliger 

 

 

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