# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f849bc01-9336-5b12-addc-34d04340bfe8
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-03-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.03.2025 A-574/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-574-2025_2025-03-28.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung I 

A-574/2025 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  2 8 .  M ä r z  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Jürg Steiger, 

Gerichtsschreiberin Katharina Meienberg. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ AG,  

vertreten durch  

lic. iur. Stephan Erbe, Rechtsanwaltund/oder 

Dr. Christian Hochstrasser, Rechtsanwalt,  

ThomannFischer Advokatur und Notariat  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG),  

Direktionsbereich Grundlagen, Sektion Recht,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Nachforderung; Bewilligung aktive Veredelung. 

 

 

 

A-574/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die A._______ AG (nachfolgend: Zollpflichtige) über die Bewilligung 

Nr. (…) vom 26. Juli 2021 für die aktive Veredelung von Rindfleisch zu 

Bündnerfleisch verfügte und dass die Bewilligung für Einfuhren bis 31. Juli 

2022 befristet war, 

dass die Zollpflichtige mit E-Mail vom 15. Juni 2022 beim Bundesamt für 

Zoll und Grenzsicherheit (nachfolgend: BAZG) die Erneuerung der Bewilli-

gung beantragte, diese E-Mail jedoch im Spam-Ordner des BAZG einging 

und vom BAZG daher nicht zur Kenntnis genommen wurde, 

dass die Zollpflichtige am 9. August 2022 mehrere Einfuhren von Rind-

fleisch für die Herstellung von Bündnerfleisch gestützt auf die Bewilligung 

Nr. (…) durch ein beauftragtes Unternehmen (nachfolgend: Zollan- 

melderin) anmelden liess, 

dass die zuständige Zollstelle anlässlich einer Kontrolle am 10. August 

2022 feststellte, dass die Einfuhr gestützt auf die am 31. Juli 2022 abge-

laufene Bewilligung erfolgt war, 

dass das BAZG der Zollpflichtigen am 12. August 2022 eine neue Bewilli-

gung Nr. (…) für Einfuhren bis 15. August 2023 ausstellte, die Ausstellung 

einer rückwirkenden Bewilligung aber ablehnte, 

dass die zuständige Zollstelle der Zollpflichtigen am 19. Mai 2023 mitteilte, 

dass sie beabsichtige, für die insgesamt vier Einfuhren zwischen 2. und 

9. August 2022, die gestützt auf die abgelaufene Bewilligung erfolgt waren, 

eine Nacherhebung der Einfuhrabgaben von gesamthaft Fr. 80'061.85 zu 

verfügen und ihr diesbezüglich das rechtliche Gehör gewährte, 

dass die zuständige Zollkreisdirektion am 19. Juni 2023 die Nachforde-

rungsverfügung erliess, 

dass die Zollpflichtige am 22. August 2023 beim BAZG Beschwerde gegen 

diese Nachforderungsverfügung vom 19. Juni 2023 erhob, 

dass das BAZG die Beschwerde mit Beschwerdeentscheid vom 12. De-

zember 2024 abwies, 

dass die Zollpflichtige (nachfolgend: Beschwerdeführerin) am 27. Januar 

2025 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhob und die 

A-574/2025 

Seite 3 

Aufhebung des Beschwerdeentscheids des BAZG (nachfolgend: Vor- 

instanz) vom 12. Dezember 2024 sowie die Anpassung der Bewilligung 

Nr. (…) für Einfuhren ab 15. Juli 2022, eventualiter ab 1. August 2022, be-

antragte, 

dass der zuständige Instruktionsrichter des Bundesverwaltungsgerichts die 

Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 29. Januar 2025 auffor-

derte, innert Frist bis 19. Februar 2025 einen Kostenvorschuss für das Be-

schwerdeverfahren zu leisten, 

dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 18. Februar 2022 um Frist-

erstreckung für die Leistung des Kostenvorschusses bat, mit der Begrün-

dung, dass ein zivilrechtliches Verfahren gegen die Zollanmelderin hängig 

sei, in welchem derzeit Vergleichsgespräche stattfänden,  

dass der zuständige Instruktionsrichter des Bundesverwaltungsgerichts mit 

Verfügung vom 20. Februar 2025 das Fristerstreckungsgesuch guthiess 

und die Frist zur Leistung des Kostenvorschusses bis 12. März 2025 er-

streckte, 

dass die Beschwerdeführerin die Beschwerde vom 27. Januar 2025 mit 

Schreiben vom 12. März 2025 zurückzog, 

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 

Abs. 1 Bst. a des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundes-

verwaltungsgericht [VGG, SR 173.32]), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch 

Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]), 

dass das Verfahren vorliegend zu einem frühen Zeitpunkt und ohne die 

Durchführung eines Schriftenwechsels und daher ohne erheblichen Auf-

wand für das Gericht beendet wurde, 

  

A-574/2025 

Seite 4 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos  

geworden abgeschrieben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerin und die Vorinstanz. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Jürg Steiger Katharina Meienberg 

 

  

A-574/2025 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

Versand: 

  

A-574/2025 

Seite 6 

Zustellung erfolgt an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde)