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**Case Identifier:** 2818f763-824a-5232-b668-9b8eb989573a
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-11-30
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 30.11.2023 PS230215
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS230215_2023-11-30.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PS230215-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter Dr. M. Sarbach und Oberrichter Dr. E. Pahud sowie 

Gerichtsschreiberin MLaw M. Schnarwiler

Urteil vom 30. November 2023

in Sachen

A._____, 
Schuldner und Beschwerdeführer,

gegen

B._____, 
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin,

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes 
Dielsdorf vom 6. November 2023 (EK230398)

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Erwägungen:

1.1 Mit Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes Dielsdorf vom 6. No-

vember 2023 wurde über den Schuldner für eine Forderung der Gläubigerin (Be-

treibung Nr. 1) von total Fr. 836.– zzgl. Fr. 75.– Spesen und Fr. 106.60 Betrei-

bungskosten der Konkurs eröffnet (act. 3 = act. 6/5). Dieser Entscheid wurde dem 

Schuldner am 7. November 2023 zugestellt (act. 6/6/1). Gegen diesen Entscheid 

erhob der Schuldner innert Frist mit Eingabe vom 10. November 2023 (Datum 

Poststempel) Beschwerde. Er machte geltend, die der Konkurseröffnung zugrun-

deliegende Forderung vor Konkurseröffnung beglichen zu haben. Zudem machte 

er geltend, nicht überschuldet und in der Lage zu sein, die noch offenen Forde-

rungen gemäss dem von ihm eingereichten Betreibungsregisterauszug in Zukunft 

begleichen zu können. Er beantragte die Erteilung der aufschiebenden Wirkung 

(act. 2).

1.2 Mit Verfügung vom 13. November 2023 wurde der Beschwerde die aufschie-

benden Wirkung erteilt. Der Schuldner wurde darauf hingewiesen, dass aufgrund 

der eingereichten Unterlagen von einer Zahlung der Konkursforderung nach Kon-

kurseröffnung auszugehen sei, weshalb es vorliegend auf das Glaubhaftmachen 

der Zahlungsfähigkeit ankomme; zudem wurde dargelegt, welche (weiteren, ne-

ben den bereits eingereichten) Unterlagen in diesem Zusammenhang in der Re-

gel erforderlich seien und dass der Schuldner seine Beschwerde bis Ablauf der 

Beschwerdeschrift ergänzen könne (act. 8). Mit Eingabe vom 17. November 2023 

(Datum Poststempel) reichte der Schuldner weitere Unterlagen ein (act. 10 u. 

11/1–7). Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 6/1–6). Die Sache 

erweist sich als spruchreif.

2. Gegen die Konkurseröffnung kann beim Obergericht innert 10 Tagen Be-

schwerde erhoben werden (Art. 174 Abs. 1 SchKG und Art. 321 Abs. 1 ZPO). Im 

Beschwerdeverfahren können neue Tatsachen geltend gemacht werden, wenn 

sie vor dem erstinstanzlichen angefochtenen Entscheid entstanden sind (Art. 174 

Abs. 1 SchKG). Dazu gehört insbesondere, dass die Forderung der Gläubigerin 

schon vor der Konkurseröffnung nebst Zinsen und Kosten bezahlt wurde, was 

nach Art. 172 Ziff. 3 SchKG zur Abweisung des Konkursbegehrens geführt hätte, 

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wenn es dem Konkursgericht bekannt gewesen wäre. Gemäss Art. 174 Abs. 2 

SchKG kann die Konkurseröffnung im Rechtsmittelverfahren auch dann aufgeho-

ben werden, wenn der Schuldner durch Urkunden einen der drei gesetzlich vorge-

sehenen Konkursaufhebungsgründe (Tilgung, Hinterlegung oder Gläubigerver-

zicht) nachweist. In diesem Fall hat der Schuldner jedoch überdies seine Zah-

lungsfähigkeit glaubhaft zu machen (vgl. Art. 174 Abs. 2 SchKG). In jedem Fall ist 

zusätzlich erforderlich, dass die Kosten des Konkursamtes und des erstinstanzli-

chen Konkursgerichts sichergestellt werden. Neue Behauptungen und Urkunden-

beweise sind unabhängig davon, ob sie vor oder nach dem erstinstanzlichen Ent-

scheid ergangen sind, zulässig, müssen indes vor Ablauf der Beschwerdefrist bei-

gebracht werden (vgl. BGE 136 III 294 und BGE 139 III 491).

3. Wie bereits mit Verfügung vom 13. November 2023 festgehalten (act. 8), be-

legt der Schuldner, dass er am 10. November 2023 die Kosten des Konkursver-

fahrens und Konkursgerichtes beim Konkursamt Niederglatt sichergestellt hat 

(act. 4/4). In seiner Beschwerdebegründung stützt er sich darauf, dass er die For-

derung der Gläubigerin aus der Betreibung Nr. 1 vor der Konkurseröffnung am 

6. November 2023 bezahlt habe (act. 2; vgl. hiervor E. 1.). Er reicht einen Beleg 

mit Transaktionsdetails ein, wonach von seinem Konto unter der Mitteilung "B1" 

eine Zahlung von Fr. 1'040.70 mit Ausführungs- und Valutadatum vom 6. Novem-

ber – dem Tag der Konkurseröffnung – erfolgte (act. 4/1). Sodann reicht er eine 

Bestätigung des Betreibungsamtes Niederhasli-Niederglatt ein, worin dieses ei-

nen Zahlungseingang, Valutadatum 7. November 2023, im Betrag von 

Fr. 1'040.70 und unter dem Betreff "B1", geleistet durch den Schuldner, bestätigt 

(act. 4/2). Vom Schuldner wird geltend gemacht, sein Sohn habe die Zahlung be-

reits am Vortag, mithin am 5. November 2023, elektronisch in Auftrag gegeben 

und dieser habe daher der Bank am 6. November 2023 bei Arbeitsbeginn und da-

mit vor Konkurseröffnung vorgelegen (act. 2). Unabhängig davon, dass das an-

gebliche Datum der Auftragserteilung keine Stütze in den Unterlagen findet, findet 

sich ebenfalls kein Hinweis auf die Uhrzeit der Zahlungsausführung, mithin, dass 

diese vor Konkurseröffnung um 09.30 Uhr ausgeführt worden wäre. Damit fehlt es 

an einem genügenden Urkundenbeweis dafür, dass der Schuldner die Konkurs-

forderung samt Zinsen und Kosten vor der Konkurseröffnung beglichen hat. 

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Der Schuldner hat somit den Konkursaufhebungsgrund der Tilgung im Sinne 

von Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1 SchKG nach Konkurseröffnung durch Urkunden nach-

gewiesen.

4.1 Es bleibt zu prüfen, ob die Zahlungsfähigkeit des Schuldners glaubhaft ist. 

Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichende liquide Mittel vorhanden sind, mit 

welchen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden können. 

Der Schuldner hat aufzuzeigen, dass er in der Lage ist, seinen laufenden Ver-

pflichtungen nachzukommen und in absehbarer Zeit auch die bestehenden Schul-

den abzutragen. Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen den 

Schuldner noch nicht als zahlungsunfähig erscheinen. Anders verhält es sich, 

wenn keine Anzeichen für eine Verbesserung seiner finanziellen Lage zu erken-

nen sind und er auf unabsehbare Zeit hinaus als illiquid erscheint. Auch wenn der 

Schuldner die Zahlungsfähigkeit nicht strikt beweisen, sondern nur glaubhaft ma-

chen muss, so genügen Behauptungen allein nicht. Er muss die Angaben durch 

objektive Anhaltspunkte untermauern, so dass das Gericht den Eindruck erhält, 

diese seien zutreffend, ohne das Gegenteil ausschliessen zu müssen (BGE 132 

III 715, E. 3.1.; BGE 132 III 140, E. 4.1.2; BGer 5A_297/2012, E. 2.3). Nach Pra-

xis der Kammer genügt es zur Annahme der Zahlungsfähigkeit, wenn glaubhaft 

gemacht ist, dass der Schuldner die aktuell dringendsten Verpflichtungen bedie-

nen kann und innert längstens zwei Jahren neben den laufenden Verbindlichkei-

ten auch die schon bestehenden Schulden wird abtragen können (statt vieler: 

OGer ZH PS140068 vom 29. April 2014). Bei einem ersten Konkurs ist der Mass-

stab zudem ein milderer, als wenn der Schuldner innert vergleichsweise kurzer 

Zeit ein zweites Mal in Konkurs fällt (vgl. OGer ZH PS180162 vom 17. September 

2018, E. 2.3.). Erhöhte Anforderungen an die Glaubhaftmachung sind indes dann 

zu stellen, wenn Betreibungen im Stadium der Konkursandrohung oder Pfän-

dungsankündigungen in Betreibungen nach Art. 43 SchKG vorhanden sind. Es 

liegt diesfalls am Schuldner, Beweismittel vorzulegen, die geeignet sind, seine 

Zahlungsfähigkeit als glaubhaft erscheinen zu lassen (OGer ZH PS220165 vom 

14. Oktober 2022, E. 3.3.1., m.H. auf BGer 5A_251/2018 vom 31. Mai 2018 

E. 3.1; BGer 5A_181/2018 vom 30. April 2018 E. 3.1; BGer 5A_93/2018 vom 

18. April 2018 E. 4.1).

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4.2 Der Schuldner ist als Inhaber der Einzelunternehmung "C._____" seit dem 

tt.mm.1984 im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen. Als Zweck ist der 

"Betrieb einer Autospenglerei" angegeben (act. 5). Zu seiner finanziellen Lage 

führt der Schuldner aus, dass der Carrosseriebetrieb seit der Corona-Zeit nicht 

mehr allzu gut laufe und er plane, seine Geschäftstätigkeit auf Ende Jahr zu be-

enden. Er habe sich aber stets bemüht, seinen Verpflichtungen nachzukommen 

und die offenen Forderungen jeweils durch Zahlung an das Betreibungsamt zu 

begleichen (act. 2).

4.3.1 Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzielle 

Lage eines Schuldners gibt insbesondere der Betreibungsregisterauszug über die 

letzten fünf Jahre. Der Schuldner reicht einen aktuellen Betreibungsregisteraus-

zug vom 7. November 2023 ein (act. 4/5). Dieser weist keine Verlustscheine aus, 

aber 98 Betreibungen, welche sich – passend zur Behauptung, der Betrieb laufe 

seit Corona nicht mehr gut – seit dem Jahr 2020 angesammelt haben. 69 aller in 

Betreibungen gesetzten Forderungen wurden bezahlt oder sind erloschen. Abzüg-

lich der bezahlten Konkursforderung (Betreibung Nr. 1) sind damit gemäss Betrei-

bungsregisterauszug noch 28 Betreibungen im Umfang von total Fr. 50'547.81 of-

fen. Neun der Forderungen im Umfang von zusammen Fr. 12'913.90 befinden 

sich im Anfangsstadium der Betreibung (Betreibung eingeleitet). Für 19 Forderun-

gen von zusammen Fr. 37'633.90 ergingen bereits Konkursandrohungen. 

4.3.1.1 Der Schuldner äussert sich nicht weiter zu den offenen Betreibungen, son-

dern beschränkt sich wie gezeigt darauf, pauschal geltend zu machen, die noch 

offenen Betreibungen in naher Zukunft begleichen zu können (vgl. act. 2). Immer-

hin reichte er zur Ergänzung seiner Beschwerde Belege ein, wonach er einen Teil 

der noch offenen Betreibungsforderungen bezahlt hat (vgl. act. 11/2):

4.3.1.2 Belegt ist, dass der Schuldner am 16. November 2023 die Forderungen in 

den Betreibungen Nrn. 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 sowie am 17. November 2023 die 

Forderungen in den Betreibungen Nrn. 10, 11 und 12 bezahlte. Damit ergeben 

sich noch offene Betreibungen im Umfang von Fr. 33'912.–.

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4.3.1.3 Zu berücksichtigen ist zu Gunsten des Schuldners, dass die offenen Be-

treibungen, welche sich im Stadium "Betreibung eingeleitet" befinden, mithin der 

Zahlungsbefehl ergangen, aber offenbar kein Rechtsvorschlag erhoben worden 

ist (Betreibungen Nrn. 13, 14, 15 und 16), alle schon je über ein Jahr alt sind. 

Diese Betreibungen wurden – wie sich mit Blick auf die Frist von Art. 88 Abs. 2 

SchKG zeigt – offenbar nicht mehr weiterverfolgt bzw. es können die Betreibun-

gen nun nicht mehr fortgesetzt werden. Sie sind im Rahmen der Prüfung der Zah-

lungsfähigkeit nicht zu berücksichtigen. 

4.3.1.4 Hinsichtlich der diversen noch offenen Betreibungen, welche sich im Sta-

dium der Konkursandrohung befinden, bleibt sodann festzuhalten, dass das Recht 

zur Stellung des Konkursbegehrens 15 Monate nach Zustellung des Zahlungsbe-

fehls erlischt (Art. 166 Abs. 2 SchKG). Zwar ist nicht bekannt, ob der Schuldner 

gegen die jeweiligen Betreibungen Rechtsvorschlag erhoben hat und die Betrei-

bungen während eines Verfahrens zur Beseitigung des Rechtsvorschlages still 

standen oder noch still stehen. Im Sinne einer wohlwollenden Prüfung ist aber bei 

denjenigen Betreibungen, bei welchen das im Betreibungsregister vermerkte Be-

treibungsdatum schon klar mehr als die genannten 15 Monate zurückliegt, zu 

Gunsten des Schuldners davon auszugehen, dass die Frist zur Stellung des Kon-

kursbegehrens (ebenfalls) bereits abgelaufen ist. Dies betrifft vorliegend die Be-

treibungen Nrn. 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26 und 27, welche hier eben-

falls nicht mehr zu berücksichtigen sind.

4.3.1.5 Damit sind vorliegend nur noch die Betreibungen Nrn. 28 und 29 zu ei-

nem Totalbetrag von Fr. 6'158.85 zu berücksichtigen.

4.4 Zu seiner finanziellen Gesamtsituation äussert sich der Schuldner nur sehr 

dürftig. Geltend macht er – wie gezeigt –, dass der Betrieb seit Corona nicht mehr 

besonders gut laufe und er beabsichtige, den Betrieb Ende Jahr einzustellen, er 

indes in der Lage sei, seine offenen Verpflichtungen zu begleichen. Es bestünden 

Debitorenguthaben von Fr. 77'630.89, zudem verfüge er über eine Liegenschaft 

an der D._____-strasse 30 in E._____, wobei alleine der Landwert ohne Gebäude 

Fr. 2'898'000.– betrage, und er besitze drei Personenwagen (act. 2). Zum Beleg 

seiner finanziellen Situation reicht der Schuldner eine Debitorenliste (act. 4/6) und 

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Rechnungsstellungen (act. 11/1) ein, Unterlagen zu offenen Kreditoren (act. 11/7), 

zudem eine Steuererklärung inklusive Jahresabschluss für das Jahr 2022 

(act. 11/1), Kontoauszüge (act. 11/5), Unterlagen zur Liegenschaft (act. 4/7–8, 

11/6) sowie Fahrzeugausweise (act. 11/3).

4.4.1 Aus der Bilanz des Schuldners mit Stichtag per 31. Dezember 2022 (vgl. 

act. 11/1 hinten) zeigt sich, dass dieser über Umlauf- und Anlagevermögen von 

zusammen Fr. 36'162.22 verfügte und Fremdkapitel von Fr. 80'921.67 – mithin 

überstieg das Fremdkapital die Aktiven deutlich, und die Bilanz weist denn auch 

ein negatives Eigenkapital von -Fr. 91'205.95 aus. Bereits daran zeigt sich, dass 

es um die Unternehmung des Schuldners zum in der Bilanz ausgewiesenen Zeit-

punkt schlecht stand, was auch zu den vom Schuldner genannten finanziellen 

Schwierigkeiten passt; aufgrund des Umstandes, dass der Schuldner nur die Bi-

lanz- und Erfolgsrechnung des letzten Jahres einreichte, lässt sich nicht beurtei-

len, ob es sich dabei um schon länger bestehende Schwierigkeiten handelt oder 

ob diese tatsächlich – mit dem Betreibungsregisterauszug übereinstimmend – erst 

in den letzten Jahren entstanden; ebenfalls nicht beurteilen lässt sich, wie sich die 

Situation im aktuellen Jahr entwickelt hat – es fehlt eine aktuelle Zwischenbilanz. 

Positiv zu werten ist immerhin, dass der Schuldner für das Jahr 2022 einen Ge-

winn von Fr. 46'446.50 (bei einem Betriebsertrag von Fr. 364'592.55 und einen 

Betriebsaufwand von Fr. 221'145.–, vgl. Erfolgsrechnung) aufwies, wobei dieser 

nicht ausreichte, die vorhandene finanzielle Schieflage wettzumachen. Aufgrund 

des Geschäftsergebnisses ist aber doch grundsätzlich davon auszugehen, dass 

der Schuldner im Jahr 2022 in der Lage war, seine laufenden Ausgaben aus den 

Einnahmen zu bestreiten. 

4.4.2 Zu den (bekannten und zu berücksichtigenden) flüssigen Mitteln des 

Schuldners ergibt sich, dass dieser per 17. November 2023 auf seinem Ge-

schäftskonto ein Guthaben von Fr. 8'425.46 aufwies und zusammen mit seiner 

Ehefrau – wohl als Privatvermögen – bei der PostFinance über ein Zahlungs- 

und Sparkonto, welche zusammen den Betrag von Fr. 30'036.66 aufwiesen 

(act. 11/5), womit dem Schuldner grundsätzlich flüssige Mittel von rund 

Fr. 38'000.– zur Verfügung stehen. Der Schuldner reicht sodann ein Rechnungs-

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protokoll für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis 30. November 2023 und ein 

Zahlungsprotokoll für ebendiesen Zeitraum ein (act. 4/6). Aus diesen ergibt sich, 

dass der Schuldner Rechnungen im Gesamtumfang von Fr. 277'941.18 stellte 

und Zahlungseingänge im Umfang von Fr. 200'310.29 verbuchte, was noch of-

fene Debitoren von Fr. 77'630.89 ergibt. Der Schuldner reicht sodann eine Liste 

mit seit dem 12. November 2023 erfolgten Rechnungsstellung ein, woraus sich of-

fene Debitoren von nochmals Fr. 18'606.25 ergeben (act. 11/4). Dies ergibt offene 

Debitoren von gesamt rund Fr. 96'237.14. Soweit der Schuldner als Aktivum auf 

drei Fahrzeuge hinweist (act. 2 u. 11/3), ist nichts über den Wert dieser Fahr-

zeuge bekannt, weshalb sie nicht zu berücksichtigen sind. Damit ergeben sich 

kurz- und mittelfristig verfügbare Aktiven (Debitoren und liquide Mittel) von rund 

Fr. 134'000.–.

4.4.3 Hinsichtlich der offenen Schulden belaufen sich die offenen Betreibungsfor-

derungen wie gezeigt auf (gerundet) Fr. 6'160.– (vorstehend E. 4.3). Der Schuld-

ner weist sodann diverse Rechnungen unter dem Titel "offene Kreditoren" ein 

(act. 11/7). Die Summe dieser noch offenen Rechnungen ergibt den Betrag von 

rund Fr. 7'280.–. Ob es sich bei diesen Rechnungen um die einzigen Kreditoren 

handelt, bleibt indes offen – der Schuldner unterlässt es, eine Kreditorenliste ein-

zureichen oder sich diesbezüglich in irgendeiner Form zu äussern. Dass die 

Schulden allenfalls höher liegen dürften, zeigt sich zumindest an der bereits er-

wähnten Bilanz, zu welcher sich der Schuldner ebenfalls nicht äussert bzw. nicht 

darlegt, inwiefern sich das dort ausgewiesene hohe Fremdkapital und negative Ei-

genkapital zwischenzeitlich positiv entwickelt hätten. Damit sind Kreditoren in der 

Höhe von rund Fr. 13'500.– ausgewiesen, wobei nach dem Gesagten aufgrund 

der ungenügenden Behauptungen des Schuldners als nicht ausgeschlossen er-

scheint, dass die Zahl höher liegt. 

4.5 Nach dem Gesagten ist dem Schuldner positiv anzurechnen, dass er sich of-

fenbar nach erfolgter Konkurseröffnung um die Tilgung noch offener Betreibungs-

forderungen bemühte. Zudem ist der Schuldner in der Lage, die ausgewiesenen 

Verpflichtungen von Fr. 13'500.–. mit den bekannten kurz- und mittelfristig zur 

Verfügung stehenden Mitteln von rund Fr. 134'000.– zu decken. Ebenfalls zu 

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Gunsten des Schuldners wirkt sich aus, dass er im Jahr 2022 einen Gewinn er-

wirtschaftete und zudem im aktuellen Jahr für insgesamt rund Fr. 296'000.– Rech-

nungen stellte, was zeigt, dass er sein Geschäft aktiv betrieb und über eine 

grosse Anzahl an Aufträgen verfügt. Zu Ungunsten des Schuldners ist aber den-

noch festzuhalten, dass er trotz offenbar aktuell gut laufenden Geschäfts sowohl 

im Jahr 2022 insgesamt 31 Betreibungen als auch im aktuellen Jahr nochmals 

27 Betreibungen anhäufte, was doch gewisse Zweifel an seiner Liquidität zu be-

gründen vermag oder auf eine sehr schlechte Zahlungsmoral hindeutet. Ebenfalls 

zu Ungunsten des Schuldners wirkt sich aus, dass er sich eher knapp zu seiner fi-

nanziellen Gesamtsituation äussert. Insbesondere mit Blick auf die Bilanz per 

Stichtag 31. Dezember 2022, welche wie gezeigt ein hohes Fremd- und negatives 

Eigenkapital aufwies, wären weitere Äusserungen wünschenswert, namentlich 

dazu, wie sich das Geschäft und die finanzielle Gesamtlage nun in diesem Jahr 

entwickelten. Dass der Schuldner dies nicht tut, hinterlässt einen fahlen Nachge-

schmack. 

Trotz der etwas fraglichen finanziellen Gesamtsituation ist aber doch insge-

samt zu Gunsten des Schuldners zusätzlich zu berücksichtigen, dass dieser sein 

Geschäft nur noch rund einen Monat betreiben wird. Danach gibt er seine Ge-

schäftstätigkeit nach eigenen Angaben auf. Dieser Umstand dürfte es auch sein, 

welcher es ihm nun erlaubt, seine Liegenschaft am D._____-weg 30 in E._____, 

welche er als Alleineigentümer besitzt (vgl. act. 4/7) und in welcher er offenbar 

seine Werkstatt betreibt, zu verkaufen. Dass diesbezüglich seitens des Schuld-

ners eine Verkaufsabsicht besteht, ist durch das Inserat auf Homegate dokumen-

tiert, gemäss welchem er die Liegenschaft für einen Preis von Fr. 3.7 Mio. zum 

Kauf anbietet (vgl. act. 6/11). Ob er diesen Preis tatsächlich erzielen wird, ist un-

gewiss. Der Schuldner dokumentiert aber doch mit Bestätigung des Grundbuch-

amtes F._____, dass Bauland in der Gemeinde F._____ zu einem Preis von 

Fr. 1'400.– pro m2 oder mehr gehandelt wird (act. 4/8), was bei dem Grundstück 

des Schuldners, welches 2070m2 umfasst, einen Grundstückwert ohne Gebäude 

von Fr. 2'898'000.– ergibt (act. 2 u. act. 4/7 f.). Selbst unter Berücksichtigung al-

lenfalls noch bestehender Hypothekarschulden (gemäss Grundbruch bestehen 

zwei Schuldbriefe über den Betrag von einmal Fr. 1.9 Mio. und einmal 

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Fr. 250'000.–, vgl. act. 4/7; gemäss Steuererklärung für das Jahr 2022 wohl Hypo-

thekarschulden von rund Fr. 2 Mio., vgl. act. 11/1 "Schuldenverzeichnis") ergäbe 

ein Liegenschaftsverkauf zum aktuellen Marktwert einen beträchtlichen Gewinn, 

mit welchem der Schuldner mutmasslich noch bestehende Verpflichtungen, zu 

verweisen ist insbesondere auf das Fremdkapital und das negative Eigenkapital 

gemäss Bilanz, wird decken können. 

4.6 Insgesamt erscheint die Zahlungsfähigkeit des Schuldners im Rahmen einer 

wohlwollenden Prüfung als glaubhaft gemacht. Dennoch bleibt er darauf hinzu-

weisen, dass seine Angaben und die Dokumentation zu seiner Zahlungsfähigkeit 

als eher knapp zu bezeichnen sind und bei einer weiteren Konkurseröffnung – zu 

der es hoffentlich nach Aufgabe und Liquidation seines Geschäfts sowie Befriedi-

gung sämtlicher noch bestehender Gläubiger nicht mehr kommen wird – die An-

forderungen ungleich höher wären.

4.7 Damit erweist sich die Beschwerde als begründet. Sie ist gutzuheissen und 

das angefochtene Urteil ist aufzuheben. 

5.1 Die Kosten beider Instanzen sind dem Schuldner aufzuerlegen. Er hat so-

wohl das erstinstanzliche als auch das zweitinstanzliche Verfahren veranlasst, 

weil er seinen Zahlungspflichten nicht nachkam. Die Kosten für das Beschwerde-

verfahren sind auf Fr. 750.– festzusetzen (vgl. Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 52 lit. b 

GebV SchKG). Der Gläubigerin ist mangels entstandener Umtriebe keine Partei-

entschädigung zuzusprechen. 

5.2 Das Konkursamt ist anzuweisen, von dem bei ihm einbezahlten Totalbetrag 

von Fr. 2'300.– (Fr. 700.– Zahlung des Schuldners sowie Fr. 1'600.– Rest des 

von der Gläubigerin der Vorinstanz geleisteten Vorschusses) der Gläubigerin 

Fr. 1'800.– und dem Schuldner einen nach Abzug der Kosten des Konkursamtes 

allfällig verbleibenden Restbetrag auszuzahlen.

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Es wird erkannt:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird das angefochtene Urteil des Kon-

kursgerichtes des Bezirksgerichtes Dielsdorf vom 6. November 2023 aufge-

hoben. Das Konkursbegehren wird abgewiesen. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, dem 

Schuldner auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet. Die von der Gläubigerin bezogene erstinstanzliche Entscheidge-

bühr von Fr. 200.– wird bestätigt und dem Schuldner auferlegt.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Das Konkursamt Niederglatt wird angewiesen, von dem bei ihm einbezahl-

ten Totalbetrag von Fr. 2'300.– (Fr. 700.– Zahlung des Schuldners sowie 

Fr. 1'600.– Rest des von der Gläubigerin dem Konkursgericht geleisteten 

Vorschusses) der Gläubigerin Fr. 1'800.– und dem Schuldner einen nach 

Abzug seiner Kosten allfällig verbleibenden Restbetrag auszuzahlen.

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstin-

stanzlichen Akten) und das Konkursamt Niederglatt, ferner mit besonderer 

Anzeige und im Dispositiv an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich 

und an das Betreibungsamt Niederhasli-Niederglatt sowie an das Grund-

buchamt F._____, je gegen Empfangsschein.

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6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw M. Schnarwiler

versandt am:
5. Dezember 2023