# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a66b6283-6922-5129-8f0c-c3ee37ce4a49
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-08-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.08.2025 C-2175/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2175-2025_2025-08-18.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-2175/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 8 .  A u g u s t  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richter David Weiss (Vorsitz), 

Richterin Caroline Gehring,  

Richter Christoph Rohrer,  

Gerichtsschreiberin Tania Sutter. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ GmbH,  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Berufliche Vorsorge, Zwangsanschluss,  

Verfügung der Stiftung Auffangeinrichtung BVG vom 

24. März 2025 und Wiedererwägungsverfügung vom 

13. Mai 2025. 

 

 

 

C-2175/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Die Ausgleichskasse des Kantons B._______ meldete der Stiftung Auf-

fangeinrichtung BVG (nachfolgend: Stiftung oder Vorinstanz) mit Schreiben 

vom 12. Dezember 2024 die A._______ GmbH (nachfolgend: Arbeitgebe-

rin oder Beschwerdeführerin) zum rückwirkenden Zwangsanschluss, da 

diese obligatorisch zu versichernde Personen beschäftige, jedoch trotz 

Mahnung den Anschluss an eine registrierte Vorsorgeeinrichtung bisher 

nicht nachgewiesen habe (Akten des Bundesverwaltungsgerichts [BVGer-

act.] 7 Beilage 1). 

A.b Mit Schreiben vom 27. Dezember 2024 gewährte die Stiftung der Ar-

beitgeberin das rechtliche Gehör und forderte sie auf, eine Kopie einer 

rechtsgültig unterzeichneten Anschlussvereinbarung ab 1. August 2023 

zukommen zu lassen oder das Fehlen der Anschlusspflicht unter Einrei-

chung der notwendigen Belege nachzuweisen. Für den Fall der Nichtein-

reichung der Unterlagen bis am 7. März 2025 wurde der Arbeitgeberin der 

zwangsweise Anschluss an die Stiftung unter Kostenfolge angedroht 

(BVGer-act. 7 Beilage 3). 

A.c Die Arbeitgeberin liess sich innert Frist nicht vernehmen. 

A.d Mit Verfügung vom 24. März 2025 wurde die Arbeitgeberin rückwir-

kend per 1. August 2023 zwangsweise an die Stiftung angeschlossen (Dis-

positiv-Ziffer I). Weiter hielt die Stiftung fest, die Rechte und Pflichten aus 

diesem Anschluss würden sich aus den im Anhang beschriebenen An-

schlussbedingungen ergeben, die zusammen mit dem Kostenreglement 

Bestandteile der Verfügung seien (Dispositiv-Ziffer II). In der Begründung 

führte die Stiftung aus, die Arbeitgeberin habe bis zum Verfügungserlass 

keinen rechtsgenügenden Nachweis erbracht, welcher einen Anschluss an 

die Stiftung als nicht notwendig erscheinen lasse. Die Kosten – bestehend 

aus Fr. 450.– für die Verfügung, Fr. 50.– pro versicherte Person sowie 

Fr. 575.– für die Durchführung des Zwangsanschlusses – würden der Ar-

beitgeberin nach Rechtskraft der Verfügung mit der Beitragsrechnung in 

Rechnung gestellt und allenfalls zusammen mit den Beiträgen sowie ande-

ren Kosten in einer späteren Beitragsverfügung formell verfügt (BVGer-

act. Beilage 6). 

  

C-2175/2025 

Seite 3 

B.  

B.a Gegen die Verfügung vom 24. März 2025 erhob die Arbeitgeberin mit 

Eingabe vom 29. März 2025 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht 

und beantragte die komplette Aufhebung der angefochtenen Verfügung. 

Zur Begründung führte sie an, sie sei vom 1. August 2023 bis 31. Dezem-

ber 2024 bei der C._______ Pensionskasse angeschlossen gewesen und 

habe die entsprechenden Abrechnungen ordnungsgemäss beglichen. Ab 

2025 sei kein Personal mehr beschäftigt worden. Demnach sei ein weiterer 

Anschluss, insbesondere an die Stiftung Auffangeinrichtung, gesetzlich 

nicht mehr nötig gewesen (BVGer-act. 1). 

B.b Die Beschwerdeführerin wurde mit Zwischenverfügung vom 2. April 

2025 aufgefordert, einen Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.– bis 

zum 2. Mai 2025 zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen (BVGer-

act. 3). Der einverlangte Kostenvorschuss ging am 16. April 2025 in der 

Gerichtskasse ein (BVGer-act. 5). 

B.c Mit Wiedererwägungsverfügung vom 13. Mai 2025 hob die Vorinstanz 

die Verfügung vom 24. März 2025 betreffend den Zwangsanschluss ab 

1. August 2023 auf (Dispositiv–Ziffer 1). Gleichzeitig auferlegte sie der Be-

schwerdeführerin die Kosten für die Verfügung vom 24. März 2025 und die 

Durchführung des Zwangsanschlusses in der Höhe von insgesamt 

Fr. 1'025.– sowie die Kosten für diese Wiedererwägungsverfügung in der 

Höhe von Fr. 450.– (Dispositiv-Ziffer 2). Hinsichtlich der Kosten führte die 

Vorinstanz aus, die Beschwerdeführerin habe den bestehenden Anschluss 

bei der C._______ Pensionskasse erst während des Beschwerdeverfah-

rens und damit verspätet belegt, weshalb sie ein Verschulden am Erlass 

der Verfügung treffe und folglich die angedrohten Kosten für die Verfügung 

des Zwangsanschlusses von Fr. 450.–, für die Durchführung des Zwangs-

anschlusses von Fr. 575.– und für die Wiedererwägungsverfügung von 

Fr. 450.– zu tragen habe (BVGer-act. 7 Beilage 8). 

B.d Mit Vernehmlassung vom 13. Mai 2025 beantragte die Vorinstanz die 

Abweisung der Beschwerde, soweit diese nicht zufolge Wiedererwägung 

gegenstandslos geworden sei (BVGer-act. 7). 

B.e Die Beschwerdeführerin liess sich innert angesetzter Frist nicht mehr 

vernehmen (BVGer-act. 8). 

 

C-2175/2025 

Seite 4 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Be-

schwerde zuständig (Art. 31, 32 und 33 Bst. h VGG; Art. 60 Abs. 2bis BVG 

[SR 831.40]). Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet 

sich grundsätzlich nach dem VwVG (Art. 37 VGG). Die Beschwerdeführe-

rin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist als Adressatin der 

angefochtenen Verfügung durch diese besonders berührt und hat ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Abänderung, weshalb 

sie zur Erhebung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Da 

die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht eingereicht (Art. 50 

Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG) und der Kostenvorschuss innert Frist ge-

leistet wurde (Art. 63 Abs. 4 VwVG), ist auf die Beschwerde einzutreten. 

2.  

2.1 Gemäss Art. 58 VwVG kann die Vorinstanz bis zu ihrer Vernehmlas-

sung die angefochtene Verfügung in Wiedererwägung ziehen (Abs. 1). Die 

Beschwerdeinstanz setzt die Behandlung der Beschwerde fort, soweit 

diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht gegenstandslos ge-

worden ist (Abs. 3 erster Satzteil). Sofern diese neue Verfügung die Be-

gehren der beschwerdeführenden Person nur teilweise erfüllt, ist eine Ab-

schreibung infolge Gegenstandslosigkeit unzulässig und die neue Verfü-

gung gilt durch die bereits erhobene Beschwerde gegen die ursprüngliche 

Verfügung als mitangefochten (vgl. Urteile des BVGer C-3613/2023 vom 

3. September 2024 E. 2.1; C-3316/2021 vom 23. Februar 2023 E. 1.3.1; 

C-1753/2021 vom 3. Januar 2022 E. 1.3.1). 

2.2 Vorliegend wurde der mit Verfügung vom 24. März 2025 angeordnete 

Zwangsanschluss mit Wiedererwägungsverfügung vom 13. Mai 2025 auf-

gehoben, sodass das Verfahren im Hauptpunkt (Zwangsanschluss) als 

durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist.  

2.3 Die Wiedererwägungsverfügung vom 13. Mai 2025 entspricht jedoch 

nicht vollständig dem Antrag der Beschwerdeführerin, welche die vollum-

fängliche Aufhebung der angefochtenen Verfügung beantragt hat. Hinsicht-

lich der Kostenauflage bleibt die Sache strittig. Das Stillschweigen der Be-

schwerdeführerin in dieser Sache nach Erlass der Wiedererwägungsverfü-

gung und Zustellung der Vernehmlassung der Vorinstanz kann im Übrigen 

nicht als Beschwerderückzug betrachtet werden (vgl. BGE 119 V 38 E. 1b; 

Urteil C-3316/2021 E. 1.3.2). Die Kostenauflage wurde im Dispositiv der 

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Seite 5 

ursprünglichen Verfügung vom 24. März 2025 nicht ausdrücklich verfügt. 

Es ergibt sich jedoch aus den Erwägungen und dem Kostenreglement, auf 

welches im Dispositiv verwiesen wird, dass der Beschwerdeführerin 

Fr. 450.– für die Verfügung, Fr. 50.– pro versicherte Person und Fr. 575.– 

für die Durchführung des Zwangsanschlusses in Rechnung gestellt werden 

sollten. In der Wiedererwägungsverfügung vom 13. Mai 2025 hat die Vor-

instanz in Dispositiv-Ziffer 1 die Verfügung vom 24. März 2025 lediglich be-

treffend den Zwangsanschluss aufgehoben; in Dispositiv-Ziffer 2 hat sie 

der Beschwerdeführerin nunmehr ausdrücklich die Kosten für die Verfü-

gung vom 24. März 2025 und die Durchführung des Zwangsanschlusses 

in der Höhe von Fr. 1'025.– (Fr. 450.– + Fr. 575.–) sowie die Kosten für die 

Wiedererwägungsverfügung von Fr. 450.– auferlegt. Demzufolge bilden 

die verfügten Kosten von insgesamt Fr. 1'475.– den Streitgegenstand im 

vorliegenden Verfahren und das Beschwerdeverfahren ist insofern fortzu-

setzen (vgl. auch Urteile C-3613/2023 E. 2; C-3316/2021 E. 1.3; 

C-1753/2021 E. 1.3.2 f.). 

3.  

3.1 Gemäss Art. 11 Abs. 7 BVG stellen die Auffangeinrichtung und die 

AHV-Ausgleichskasse dem säumigen Arbeitgeber den von ihm verursach-

ten Verwaltungsaufwand in Rechnung. Dies wird auch in Art. 3 Abs. 4 der 

Verordnung vom 28. August 1985 über die Ansprüche der Auffangeinrich-

tung der beruflichen Vorsorge (SR 831.434) erwähnt, wonach der Arbeit-

geber der Auffangeinrichtung alle Aufwendungen zu ersetzen hat, die die-

ser im Zusammenhang mit seinem Anschluss entstehen. Detailliert gere-

gelt sind die entsprechenden Kosten sodann im Kostenreglement der Stif-

tung (gültig ab dem 1. Januar 2022 betreffend die Verfügung vom 24. März 

2025 [BVGer-act. 7 Beilage 6]). Dieses Reglement bildet auch im vorlie-

genden Fall integrierenden Bestandteil der Zwangsanschlussverfügung. 

Es sieht gemäss Art. 2 Abs. 2 für die Verfügung Zwangsanschluss pau-

schal Fr. 450.– (Bst. a), für die Durchführung Zwangsanschluss Fr. 575.– 

(Bst. b) und für die Verfügung Wiedererwägung Fr. 450.– vor (Bst. c).  

3.2 Eine Auferlegung der Kosten für die Zwangsanschlussverfügung ist 

dann gerechtfertigt, wenn der Zwangsanschluss im Zeitpunkt des Erlasses 

der Verfügung der Vorinstanz vom 24. März 2025 nach der damaligen 

Sach- und Rechtslage zu Recht angeordnet wurde (vgl. Urteile 

C-3613/2023 E. 3.6; C-3316/2021 E. 3.1; C-1753/2021 E. 2.1). Dabei liegt 

es weder an der Ausgleichskasse noch an der Vorinstanz, Nachforschun-

gen zu veranlassen, ob und gegebenenfalls mit welcher 

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Seite 6 

Vorsorgeeinrichtung bereits ein Anschlussvertrag bestehen könnte (Urteil 

des BVGer C-3601/2022 vom 10. Februar 2023 E. 5.3 m.H.). Im Rahmen 

der Überprüfung des Anschlusses an eine Vorsorgeeinrichtung ist die Ar-

beitgeberin primär der zuständigen Ausgleichskasse gegenüber verpflich-

tet, alle für die Überprüfung ihres Anschlusses notwendigen Auskünfte zu 

erteilen (Art. 9 Abs. 1 Verordnung vom 18. April 1984 über die berufliche 

Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, BVV 2, SR 831.441.1). 

Letztere meldet die Arbeitgeberin gegebenenfalls zum Anschluss an die 

Auffangeinrichtung (Art. 9 Abs. 3 BVV 2 i.V.m. Art. 11 Abs. 6 BVG). Eröffnet 

die Auffangeinrichtung als Vorsorgeeinrichtung gemäss Art. 60 Abs. 1 BVG 

in der Folge ein Zwangsanschlussverfahren, so ist die Arbeitgeberin jedoch 

auch ihr gegenüber verpflichtet, alle sachdienlichen Angaben zur Durch-

führung des Zwangsanschlusses – welcher zu den gesetzlichen Aufgaben 

der Vorinstanz gehört – zu erteilen (Art. 60 Abs. 2 Bst. a i.V.m. Art. 11 

Abs. 6 BVG und Art. 10 BVV 2). Es besteht demnach eine grundsätzliche 

Pflicht der Arbeitgeberin, an der Feststellung des Sachverhalts betreffend 

Durchführung der beruflichen Vorsorge mitzuwirken (Urteil C-3601/2022 

E. 6.3 m.H.). 

3.3 Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie sei sehr einfach strukturiert 

und man habe daher die Aufforderung nicht verstanden und dementspre-

chend falsch bzw. nicht reagiert. Man sei davon ausgegangen, dass die 

Beschwerdeführerin per 1. August 2023 bei der C._______ Pensionskasse 

ordentlich angeschlossen gewesen sei. Die Pflicht gemäss Art. 11 Abs. 1 

BVG sei daher erfüllt (BVGer-act. 1). 

3.4 Aus den Akten geht hervor, dass die Beschwerdeführerin auf das 

Schreiben der Ausgleichskasse des Kantons B._______ vom 9. Juli 2024 

nicht reagiert hat, worauf die Ausgleichskasse mit Schreiben vom 12. De-

zember 2024 die Vorinstanz informierte und ihr die Beschwerdeführerin 

zum rückwirkenden Zwangsanschluss gemeldet hat (vgl. BVGer-act. 7 Bei-

lage 1). Die Vorinstanz hat ihrerseits der Beschwerdeführerin mit Schrei-

ben vom 27. Dezember 2024 das rechtliche Gehör gewährt und eine Frist 

zur Einreichung von Nachweisen angesetzt sowie im Unterlassungsfall den 

Zwangsanschluss unter Kostenfolgen angedroht (BVGer-act. 7 Beilage 3). 

Die Beschwerdeführerin hat erst mit ihrer Beschwerde vom 29. März 2025 

den von ihr am 18. August 2024 unterzeichneten Anschlussvertrag bei der 

Pensionskasse C._______ sowie den Nachtrag vom 24. Februar 2025, 

wonach der Anschluss auf den 1. August 2023 vorverlegt werde, einge-

reicht. Es ist nicht einzusehen, weshalb die Beschwerdeführerin trotz an-

geblicher Unsicherheiten in Bezug auf die Aufforderung der Vorinstanz 

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Seite 7 

untätig geblieben ist, zumal sie sich offensichtlich nach der ersten Auffor-

derung durch die Ausgleichskasse des Kantons B._______ vom 9. Juli 

2024 bei der C._______ Pensionskasse um einen ordentlichen Anschluss 

gekümmert hat. Den entsprechenden Anschlussvertrag hat sie am 18. Au-

gust 2024 unterzeichnet. Im Zeitpunkt als die Vorinstanz die Beschwerde-

führerin mit Schreiben vom 27. Dezember 2024 zur Einreichung von Bele-

gen bis zum 7. März 2025 aufgefordert hat, verfügte sie bereits über dieses 

Dokument. Der Nachtrag zum Anschlussvertrag datiert sodann vom 

24. Februar 2025 und lag der Beschwerdeführerin somit ebenfalls vor Ab-

lauf der gewährten Frist vor. Indem die Beschwerdeführerin diese Unterla-

gen nicht rechtzeitig der Vorinstanz vorgelegt hat, ist sie ihren verfahrens-

rechtlichen Mitwirkungspflichten nicht ausreichend nachgekommen. Sie 

hat damit zu verantworten, dass ein Zwangsanschluss verfügt und an-

schliessend in Wiedererwägung gezogen werden musste. 

3.5 Vor diesem Hintergrund ist es gerechtfertigt, dass die Vorinstanz der 

Beschwerdeführerin die reglementskonformen Kosten des durch die Be-

schwerdeführerin verursachten Zwangsanschlussverfahrens und der Wie-

dererwägungsverfügung in der Höhe von insgesamt Fr. 1'475.– auferlegt 

hat.  

4.  

Aus dem Dargelegten ergibt sich, dass die Beschwerde abzuweisen ist, 

soweit sie nicht gegenstandslos geworden ist. 

5.  

5.1 Gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG werden die Verfahrenskosten in der Re-

gel der unterliegenden Partei auferlegt. Wird ein Verfahren gegenstands-

los, so werden die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt, 

deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Regle-

ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor 

dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Da die Beschwer-

deführerin durch ihr Verhalten (vgl. vorstehende E. 3.4) die Gegenstands-

losigkeit im Hauptpunkt (Zwangsanschluss) bewirkt hat, wird sie diesbe-

züglich kostenpflichtig. Im streitig gebliebenen Kostenpunkt unterliegt die 

Beschwerdeführerin, weshalb sie diesbezüglich ebenfalls Verfahrenskos-

ten zu tragen hat. Da die vorliegende Streitsache keine besonderen 

Schwierigkeiten und einen geringen Umfang aufgewiesen hat, sind die Ver-

fahrenskosten auf Fr. 400.– festzusetzen und der Beschwerdeführerin auf-

zuerlegen. Der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.– ist 

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Seite 8 

zur Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden. Die Gerichtskasse ist 

anzuweisen, den Differenzbetrag von Fr. 400.– der Beschwerdeführerin 

nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückzuerstatten. 

5.2 Weder der unterliegenden (nicht anwaltlich) vertretenen Beschwerde-

führerin noch der Vorinstanz ist eine Parteientschädigung zuzusprechen 

(Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 ff. VGKE). 

 

Für das Dispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen. 

  

C-2175/2025 

Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit das Verfahren nicht zufolge Wie-

dererwägung gegenstandslos geworden ist. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 400.– werden der Beschwerdeführerin aufer-

legt und dem geleisteten Kostenvorschuss entnommen. Der Restbetrag 

von Fr. 400.– wird der Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechtkraft des 

Urteils zurückerstattet. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz, das BSV und 

die Oberaufsichtskommission BVG. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

David Weiss Tania Sutter 

 

 

  

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Seite 10 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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