# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 204779ff-4f6e-524a-8f3c-a5e66d4cc9e8
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-09-26
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Zivilrechtliche Abteilung 26.09.2023 4D 44/2023 (4D_44/2023)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_004_4D-44-2023_2023-09-26.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  4D_44/2023
  
 

 

 

    
  Urteil vom 26. September 2023
  
 

 

    
  I. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichterin Jametti, Präsidentin, 

Gerichtsschreiber Leemann. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

B.________ GmbH, 

vertreten durch Rechtsanwalt Rémy Ribbe, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

negative Feststellungsklage, 

 

Beschwerde gegen die Präsidialverfügung des Obergerichts des Kantons Zug, II. Beschwerdeabteilung, vom 23. August 2023 (BZ 2023 74). 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1.
  
 

Mit Entscheid vom 1. Juni 2023 stellte der Einzelrichter am Kantonsgericht Zug fest, dass die vom Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. 265699 des Betreibungsamts Zug geltend gemachte Forderung von Fr. 5'200.-- nebst Zins nicht besteht und hob die Betreibung auf. Gleichzeitig trat er auf ein vom Beschwerdeführer gestelltes Ausstandsgesuch nicht ein. 

Mit Präsidialverfügung vom 23. August 2023 trat das Obergericht des Kantons Zug auf die vom Beschwerdeführer gegen den kantonsgerichtlichen Entscheid vom 1. Juni 2023 erhobene Beschwerde nicht ein. 

Mit Eingabe vom 28. August 2023 erklärte der Beschwerdeführer dem Bundesgericht, den Entscheid des Obergerichts des Kantons Zug vom 23. August 2023 mit Beschwerde anfechten zu wollen. 

Mit Schreiben vom 7. September 2023 wurde der Beschwerdeführer auf die formellen Anforderungen an eine Beschwerde an das Bundesgericht hingewiesen. 

Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt. 

 

    
  2. 
 

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob ein Rechtsmittel zulässig ist (Art. 29 Abs. 1 BGG; BGE 148 IV 155 E. 1.1; 145 I 121 E. 1; 143 III 140 E. 1). 

 

    
  2.1. Der Streitwert erreicht die Streitwertgrenze für eine Beschwerde in Zivilsachen gemäss Art. 74 Abs. 1 BGG nicht. Diese ist daher nur zulässig, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG), was die beschwerdeführende Partei aufzuzeigen hat (Art. 42 Abs. 2 Satz 2 BGG).
 

Der Beschwerdeführer behauptet nicht, dass sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern sich eine solche stellen könnte. Unter diesen Umständen ist die Beschwerde in Zivilsachen nicht zulässig, sondern es steht die subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne der Art. 113-119 BGG offen. 

 

    
  2.2. Mit der subsidiären Verfassungsbeschwerde kann ausschliesslich die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 116 BGG). Diesbezüglich gilt eine qualifizierte Rügepflicht. Das Bundesgericht prüft die Verletzung von Grundrechten nicht von Amtes wegen, sondern nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (Art. 117 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG). Dies bedeutet, dass klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 135 III 232 E. 1.2; 134 I 83 E. 3.2; je mit weiteren Hinweisen).
 

 

    
  2.3. Die Eingabe des Beschwerdeführers vom 28. August 2023 erfüllt die genannten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht. Er zeigt nicht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids des Obergerichts des Kantons Zug vom 23. August 2023 auf, inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Nichteintretensentscheid verfassungsmässige Rechte verletzt hätte.
 

Auf die Beschwerde ist somit mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). 

 

    
  3.
  
 

Unter den gegebenen Umständen ist für das bundesgerichtliche Verfahren ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG), womit das sinngemäss gestellte Gesuch um Befreiung von diesen Kosten im bundesgerichtlichen Verfahren gegenstandslos wird. Der Beschwerdegegnerin steht keine Parteientschädigung zu, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist (Art. 68 Abs. 2 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt die Präsidentin:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

 

    
  4. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, II. Beschwerdeabteilung, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 26. September 2023 

 

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Die Präsidentin:    Jametti 

 

Der Gerichtsschreiber:    Leemann