# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bd913892-4bdf-591b-b9a0-e4979d98f18e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-12-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.12.2008 D-7731/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-7731-2008_2008-12-09.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-7731/2008
law/mah
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  9 .  D e z e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Walter Lang, 
mit Zustimmung von Richter Kurt Gysi;
Gerichtsschreiberin Sarah Mathys.

A._______, geboren (...),
Georgien,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 1. Dezember 2008 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-7731/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer, eigenen Angaben zufolge ein georgischer 
Staatsangehöriger  aus  Z._______  (Region  Satschkheri),  am 
5. November 2008 in der Schweiz um Asyl nachsuchte,

dass das BFM am 18. November 2008 im Transitzentrum Altstätten die 
Personalien des Beschwerdeführers  erhob und ihn summarisch zum 
Reiseweg und zu den Gründen für  das Verlassen des Heimatlandes 
befragte und ihn am 27. November 2008 einlässlich zu den Asylgrün-
den anhörte, 

dass das BFM mit - am gleichen Tag eröffneter - Verfügung vom 1. De-
zember 2008 in Anwendung von  Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgeset-
zes vom 26. Juni  1998 (AsylG,  SR 142.31)  auf  das  Asylgesuch des 
Beschwerdeführers  nicht  eintrat,  die  Wegweisung  aus  der  Schweiz 
verfügte und deren Vollzug anordnete,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 2. Dezember 2008 (Post-
stempel) gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerde erhob und beantragte, die Verfügung des BFM sei aufzuhe-
ben und ihm sei politisches Asyl zu gewähren,

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit  auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde - 
unter  nachstehendem  Vorbehalt  -  einzutreten  ist  (Art. 108  Abs. 2 
AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 Abs. 1 VwVG),

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dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz - sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet - einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass deshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, soweit der Be-
schwerdeführer beantragt, es sei ihm politisches Asyl zu gewähren,

dass  indessen  im  Falle  des  Nichteintretens  auf  ein  Asylgesuch  ge-
mäss Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen 
der Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, 
soweit dies im Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (vgl. 
Entscheide  des  Bundesverwaltungsgerichts  [BVGE]  2007/8  insbes. 
E. 5.6.5 S. 90 f.),

dass dementsprechend in einem diesbezüglichen Beschwerdeverfah-
ren  ungeachtet  der  vorzunehmenden  Überprüfung  eines  formellen 
Nichteintretensentscheides  auch  die  Flüchtlingseigenschaft  Prozess-
gegenstand bildet (vgl. a.a.O. E. 2.1 S. 73),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 

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solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf  ein Asylgesuch nicht  eingetreten wird,  wenn Asylsuchende 
den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des 
Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG),

dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn Asylsu-
chende glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren 
Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), auf Grund der 
Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigen-
schaft  festgestellt  wird  (Art. 32  Abs. 3  Bst. b  AsylG)  oder  sich  auf 
Grund der Anhörung erweist, dass zusätzliche Abklärungen zur Fest-
stellung der Flüchtlingseigenschaft  oder eines Wegweisungsvollzugs-
hindernisses nötig sind (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),

dass der Beschwerdeführer es unterliess, im Moment der Einreichung 
des Asylgesuches am 5. November  2008 im Empfangs-  und Verfah-
renszentrum (EVZ) in Vallorbe bzw. in den 48 Stunden nach der dies-
bezüglichen Aufklärung durch Vorhalt eines Informationsblattes ein Do-
kument zu seiner zweifelsfreien Identifizierung abzugeben,

dass damit die in Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG statuierte Grundvoraus-
setzung für ein Nichteintreten wegen fehlender Papiere vorliegend er-
füllt ist,

dass der Beschwerdeführer als Ursache der Nichtabgabe von Reise- 
oder  Identitätspapieren  erklärte,  er  habe  den  Pass  zuhause  in 
Z._______ zurückgelassen und die Identitätspapiere habe er in Izmir 
ca. am 25. Oktober 2008 verloren (vgl. act. A1/12 S. 4 und A9/8 S. 3),

dass der Fahrer des LKW, in welchem er versteckt im Laderaum ge-
reist sei,  während der Reise von der Türkei bis in die Schweiz bloss 
einmal kontrolliert worden sei (vgl. act. A9/8 S. 3),

dass er  unterwegs meistens geschlafen habe und nicht  viel  von der 
Reise bemerkt habe (vgl. act. A9/8 S. 3),

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dass  das  BFM  das  Vorliegen  von  entschuldbaren  Gründen  für  das 
Nichtabgeben  von  Reise-  und  Identitätspapieren  verneinte,  dies  mit 
der Begründung, dass die Erklärung, das Haus, indem sich der Reise-
pass befinde, sei abgeschlossen, so dass der Nachbar, dem er telefo-
niert habe, nicht hinein gelangen könne, fadenscheinig sei,

dass die Aussagen des Beschwerdeführers über seine Reise von der 
Türkei in die Schweiz realitätsfremd seien, weil er ausgesagt habe, der 
Chauffeur sei  lediglich einmal  während der ganzen Reise behördlich 
kontrolliert worden,

dass der Aussage des Beschwerdeführers, er habe unterwegs meis-
tens geschlafen, zu entgegnen sei, dass er just bei der Erledigung der 
Grenzformalitäten durch den Chauffeur erwartungsgemäss höchst an-
gespannt  gewesen  sein  dürfte  und  dabei  wohl  kaum hätte  schlafen 
können, 

dass derart realitätsfremd dargelegte Vorbringen bezeichnend für Asyl-
gesuchsteller  seien,  die  nicht  gewillt  seien,  innert  Frist  ihre  Identität 
mittels Dokumenten gegenüber dem BFM zu belegen, 

dass in der Beschwerde rudimentär der zur Begründung des Asylge-
suchs geltend gemachte  Sachverhalt  wiederholt  wird,  aber  nicht  an-
satzweise dargetan wird, inwiefern die Erwägungen in der angefochte-
nen Verfügung unzutreffend sein sollen,

dass sich der Beschwerdeführer zudem widersprüchlich über das Ab-
handenkommen seiner Identitätskarte äusserte, da er am 18. Novem-
ber 2008 und 27. November 2008 zu Protokoll gab, er habe die Identi-
tätskarte verloren, zugleich am 18. November 2008 bei der Befragung 
zur  Person angab,  er  sei  ohne Papiere  gereist  (vgl. act. A1/12 S. 8) 
und andererseits in der Beschwerde erwähnte, die Identitätskarte sei 
ihm gestohlen worden,

dass der Beschwerdeführer im Übrigen unstimmige Angaben bei der 
Anhörung  machte,  in  dem  er  einerseits  erklärte,  niemand  könne  in 
sein  Haus  hineingelangen,  um  seinen  Pass  zu  holen,  weil  es  ver-
schlossen sei und sich die Mutter in Russland aufhalte, andererseits 
aber zu Protokoll gab, die Osseten seien - gemäss den Angaben sei-
ner Verlobten - noch in der Nacht vom 5. auf den 6. September 2008 
zu ihm nach Hause gekommen und hätten im ganzen Haus randaliert 
und manche Sachen mitgenommen (vgl. act. A9/8 S. 3, 4 und 5), was 

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sich  indes  mit  der  Aussage,  dass  Haus  sei  verschlossen  nicht 
vereinbaren lässt,

dass das BFM unter diesen Umständen - nach Prüfung der Akten auch 
aus Sicht des Bundesverwaltungsgerichts - zu Recht davon ausgegan-
gen ist, für das Nichteinreichen von Reise- oder Identitätspapieren in-
nerhalb  der  Frist  von 48 Stunden  nach  Einreichen  des  Asylgesuchs 
würden keine entschuldbaren Gründe vorliegen,

dass der Beschwerdeführer zur Begründung des Asylgesuchs im We-
sentlichen  geltend  machte,  er  habe  in  der  Nacht  vom  5.  auf  den 
6. September 2008 zwei Georgier befreit, die von Osseten als Geiseln 
in einem Keller in Y._______ gefangen wurden,

dass er seither von den Osseten verfolgt werde, weshalb er ausgereist 
sei,

dass für weitere Einzelheiten betreffend den zur Begründung des Asyl-
gesuchs geltend gemachten Sachverhalt auf die Protokolle der Befra-
gung vom 18. November 2008 und der Anhörung vom 27. November 
2008 sowie die Verfügung vom 1. Dezember 2008 zu verweisen ist,

dass das  BFM in der  angefochtenen Verfügung mit  zutreffender  Be-
gründung dargelegt hat, weshalb die geltend gemachten Verfolgungs-
vorbringen, sofern aufgrund seiner unsubstanziierten und widersprüch-
lichen Schilderung überhaupt glaubhaft, nicht asylrelevant seien,

dass diesbezüglich auf  die Erwägungen in  der angefochtenen Verfü-
gung zu verweisen ist,

dass  der  Beschwerdeführer  in  der  Eingabe  vom  2. Dezember  2008 
geltend  machte,  er  könne  aufgrund  der  vorgefallenen  Ereignisse  im 
Zusammenhang mit dem Militärkonflikt auf keinen Fall nach Georgien 
zurückkehren,

dass selbst wenn ihm seine Vorbringen zur Asylbegründung geglaubt 
würden, dieser Einwand im vorliegenden Fall nicht darzulegen vermag, 
warum er mit georgischer Volkszugehörigkeit in Georgien nicht eine in-
nerstaatliche  Fluchtalternative  in  Anspruch  nehmen  kann,  zumal  er 
sich gemäss Protokoll vom 18. November 2008 bereits für Bauarbeiten 
für ein, manchmal für zwei Monate ab und zu in Tiflis aufgehalten hat 
(vgl. act. A1/12 S. 1),

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dass unter diesen Umständen ohne weitere Erörterungen festgestellt 
werden kann, dass das Bestehen der Flüchtlingseigenschaft des Be-
schwerdeführers offensichtlich ausgeschlossen werden kann und auch 
nicht zusätzliche Abklärungen im Sinne von Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG 
notwendig sind,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein An-
spruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), 
weshalb  die  verfügte  Wegweisung im Einklang  mit  den gesetzlichen 
Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeord-
net wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist  (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK, 
SR 0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 

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Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
ersichtlich sind, die im Heimat- oder Herkunftsstaat droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass sich die allgemeine Lage in  Georgien, seit  dem die russischen 
Truppen am 12. August 2008 die Kampfhandlungen einstellten, wieder 
beruhigte und auch keine individuellen Gründe auf eine konkrete Ge-
fährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen,

dass  der  Beschwerdeführer  in  der  Eingabe  vom  2. Dezember  2008 
zwar geltend machte, kein Zuhause mehr in seinem Dorf Z._______ zu 
haben und seine Mutter sei nach Russland zu ihrem Bruder gezogen, 
er jedoch gemäss seinen Aussagen über einen Onkel väterlicherseits 
in Z._______ verfügt (vgl. act. A1/12 S. 3) und der Beschwerdeführer 
zudem  gemäss  eigenen  Angaben  ab  und  zu  in  Tiflis  auf  dem  Bau 
gearbeitet und dort mit anderen Bauarbeitern eine Wohnung gemietet 
hat (vgl. act. A1/12 S. 2), 

dass deshalb davon auszugehen ist, der junge und den Akten zufolge 
gesunde Beschwerdeführer verfüge in Z._______ wie in Tiflis über ein 
Beziehungsnetz und zudem, aufgrund seiner früheren Arbeitstätigkeit 
auf dem Bau, über die Möglichkeit, sich dort bei einer Rückkehr eine 
neue Existenz aufzubauen,

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  somit  nicht  unzumutbar  im Sinne 
von Art. 83 Abs. 4 AuG ist,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt,  bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art. 8  Abs. 4 
AsylG),

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 

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oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, soweit auf diese einzutreten ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf diese eingetreten wird.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer durch Vermittlung des Transitzentrum Altstät-
ten (eingeschrieben; Beilage: Einzahlungsschein)

- das BFM, Transitzentrum Altstätten (per Telefax zu den Akten Ref.-
Nr.  N (...),  mit  der  Bitte  um  Eröffnung  des  Urteils  an  den  Be-
schwerdeführer und um Zustellung der beiliegenden Empfangsbe-
stätigung an das Bundesverwaltungsgericht) 

- (...)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Walter Lang Sarah Mathys

Versand: 

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