# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 47d150d0-a17b-56de-83a7-ac072059e447
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-08-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.08.2009 D-4649/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-4649-2009_2009-08-24.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-4649/2009/ime
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 4 .  A u g u s t  2 0 0 9

Einzelrichter Bendicht Tellenbach, 
mit Zustimmung von Richter Gérald Bovier;
Gerichtsschreiber Daniel Merkli.

A.______ Irak,
B.______
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 10. Juli 2009 / N______

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-4649/2009

Das Bundesverwaltungsgericht,

in Anwendung 

des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flücht-
linge (Flüchtlingskonvention, FK, SR 0.142.30),

der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschen-
rechte und Grundfreiheiten  (Europäische Menschenrechtskonvention, 
EMRK, SR 0.101),

der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  vom 
18. April 1999 (BV, SR 101),

des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31),

des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungs-
verfahren (VwVG, SR 172.021),

des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungs-
gericht (VGG, SR 173.32),

des  Bundesgesetzes  vom  17.  Juni  2005  über  das  Bundesgericht 
(BGG, SR 173.110),

des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerin-
nen und Ausländer (AuG, SR 142.20),

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-
gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2),

stellt fest,

dass der Beschwerdeführer, ein aus C._______stammender irakischer 
Staatsangehöriger kurdischer Ethnie mit letztem Wohnsitz in D.______ 
am  27.  Dezember  2007  ein  erstes  Asylgesuch  einreichte  mit  der 
wesentlichen Begründung, er  habe eine Frau gegen den Willen ihrer 
Familienangehörigen geheiratet, 

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dass diese am 25. November 2007 tot aufgefunden worden sei und er 
vermute, dass ihre eigenen Familienangehörigen sie umgebracht hät-
ten, weshalb er aus Furcht, ebenfalls umgebracht zu werden, den Irak 
am 10. Dezember 2007 verlassen habe,

dass das BFM mit Verfügung vom 27. Februar 2008 wegen Unglaub-
haftigkeit der Vorbringen das Asylgesuch des Beschwerdeführers ab-
lehnte, dessen Wegweisung aus der Schweiz anordnete und den Voll-
zug in den Nordirak als zumutbar erachtete, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 22. April 2008 eine 
gegen diese Verfügung gerichtete Beschwerde abwies, womit die Ver-
fügung des BFM vom 27. Februar 2008 in Rechtskraft erwuchs,

dass der Beschwerdeführer seit dem 8. Mai 2008 unbekannten Aufent-
halts war,

dass der Beschwerdeführer am 4. Mai 2009 im Empfangs- und Verfah-
renszentrum Basel ein zweites Asylgesuch stellte und dort anlässlich 
der Erstbefragung vom 7. Mai  2009 und der  Anhörung nach Art. 29 
Abs. 1 AsylG vom 12. Juni 2009 im Wesentlichen angab, nach Ableh-
nung seines ersten Asylgesuches in der Schweiz in den Irak zurückge-
kehrt zu sein,

dass er dort Leibwächter eines wichtigen Militärangehörigen geworden 
sei, dieser jedoch, ein Bekannter des Vaters seiner verstorbenen Ehe-
frau, ihn habe verhaften lassen, um ihn dem Schwiegervater des Be-
schwerdeführers zu übergeben, der ihn dann köpfen werde,

dass ihm indessen am 14. März 2009 während der Autofahrt in Beglei-
tung von zwei Wächtern die Flucht gelungen sei und er zwei Tage spä-
ter mit Hilfe eines Schleppers seinen Heimatstaat verlassen habe, 

dass der Beschwerdeführer am 4. Juni 2009 bei einer Auseinanderset-
zung im E.______ in einem Sicherheitsraum versuchte, sich mit einem 
Handtuch zu strangulieren,

dass er in der Folge für ein paar Tage in die universitäre psychiatrische 
Klinik eingewiesen wurde und anlässlich der Anhörung vom 12. Juni 
2009  drohte,  sich  im  Fall  eines  negativen  Entscheids  in  Brand  zu 
stecken (vgl. BFM-Protokoll B9, S. 10),

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dass das  BFM mit  Verfügung vom 10. Juli  2009 in  Anwendung  von 
Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdefüh-
rers nicht eintrat, dessen Wegweisung anordnete und den Vollzug als 
zulässig, zumutbar und möglich erachtete,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom 20.  Juli  2009  an  das 
Bundesverwaltungsgericht gegen den Entscheid des BFM vom 10. Juli 
2009 Beschwerde erhob,

dass, da diese Eingabe den Anforderungen an eine hinreichend be-
gründete Beschwerde nicht genügte, der zuständige Instruktionsrichter 
mit Zwischenverfügung vom 24. Juli 2009 den Beschwerdeführer dazu 
aufforderte, innert drei Tagen eine Beschwerdeverbesserung einzurei-
chen  und  im  Weiteren  einen  Kostenvorschuss  in  der  Höhe  von 
Fr. 600.-- mit Zahlungsfrist bis zum 3. August 2009 erhob,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 31. Juli 2009 fristgerecht 
eine rechtsgenügliche Beschwerde einreichte, worin er unter anderem 
unter  Eingabe  eines  als  Haftbefehls  bezeichneten  Dokumentes  vom 
F._______ um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne 
von  Art.  65  Abs.  1  VwVG  und  um  Verzicht  auf  das  Erheben  eines 
Kostenvorschusses ersuchte,

dass im Weiteren mit Eingabe vom 3. August 2009 der Betreuer des 
Wohnheims  für  Asylbewerber  in  G.______erklärte,  im  Namen des  - 
mitunterzeichnenden - Beschwerdeführers ein Gesuch um Gewährung 
der unentgeltlichen Prozessführung zu stellen, 

dass mit Zwischenverfügung vom 5. August 2009 das Gesuch um Ge-
währung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  wegen  Aussichtslosigkeit 
der Rechtsbegehren abgewiesen und der Beschwerdeführer zur Leis-
tung des mit Zwischenverfügung vom 24. Juli 2009 erhobenen Kosten-
vorschusses innert einer Notfrist von drei Tagen aufgefordert wurde, 

dass der Kostenvorschuss, wie sich nachträglich aus den Akten ergab, 
bereits am 3. August 2009 bezahlt worden war, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 7. August 2009 die Über-
setzung des mit Eingabe vom 31. Juli 2009 eingereichten, als Haftbe-
fehl  bezeichneten  Dokumentes  vom F.______  in  deutscher  Sprache 
nachreichte, 

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und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG 
i.V.m. Art. 31 - 34 VGG und Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die frist- und nachträglich formgerecht eingereichte Be-
schwerde  einzutreten  ist  (Art. 108  Abs. 2  AsylG  sowie  Art.  6  AsylG 
i.V.m. Art. 52 VwVG),

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters oder einer 
zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG),

dass es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche 
handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  be-
gründen ist,  wobei  auf  die  Erwägungen in  der  angefochtenen Verfü-
gung verwiesen werden kann (vgl. Art. 111 Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde, 

dass nach Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf ein Asylgesuch nicht einge-
treten wird, wenn die asylsuchende Person in der Schweiz bereits ein 
Asylverfahren  erfolglos  durchlaufen  oder  ihr  Gesuch  zurückgezogen 
hat  oder  während des hängigen Asylverfahrens in den Heimat-  oder 
Herkunftsstaat zurückgekehrt ist, ausser die Anhörung ergebe Hinwei-
se,  in  der  Zwischenzeit  seien  Ereignisse  eingetreten,  die  geeignet 
sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder die für die Gewäh-
rung vorübergehenden Schutzes relevant sind,

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dass der Beschwerdeführer, wie erwähnt, bereits ein Asylverfahren er-
folglos durchlaufen hat,

dass sich die Prüfung von Verfolgungshinweisen im Sinne dieser Be-
stimmung insbesondere  von der  Glaubhaftigkeitsprüfung im Rahmen 
einer  materiellen  Beurteilung  unterscheidet  und  gestützt  auf  Art.  32 
Abs. 2 Bst. e AsylG nur dann ein Nichteintretensentscheid auszufällen 
ist,  wenn  die  Unglaubhaftigkeit  der  Verfolgungshinweise  bereits  auf 
den ersten Blick erkennbar ist (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen 
der Schweizerischen Asylrekurskommission / EMARK 2000 Nr. 14),

dass bei der Prüfung von Hinweisen auf in der Zwischenzeit eingetre-
tene, für die Flüchtlingseigenschaft relevante Ereignisse, die gemäss 
Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG zum Eintreten auf das zweite Gesuch füh-
ren, die Anforderungen an das Beweismass tief anzusetzen sind (vgl. 
EMARK 2000 Nr. 14; 2005 Nr. 2), sich allerdings die Relevanz der gel-
tend  gemachten  Verfolgung  am  Verfolgungsbegriff  von  Art.  3  AsylG 
misst,

dass auf ein Asylgesuch mithin nicht einzutreten wird, wenn eines der 
Elemente  des  Flüchtlingsbegriffs  gemäss  Art.  3  AsylG  offensichtlich 
nicht erfüllt  ist (vgl. EMARK 2005 Nr. 2 zum Beweismass und Verfol-
gungsbegriff im Rahmen von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG),

dass das BFM, wie bereits in der Zwischenverfügung vom 5. August 
2009 festgehalten, in der angefochtenen Verfügung überzeugend dar-
gelegt hat, weshalb die Vorbringen des Beschwerdeführers als offen-
sichtlich unglaubhaft zu erachten und somit das Vorliegen von Hinwei-
sen auf die Erfüllung der Flüchtlingseigenschaft im Sinne von Art. 32 
Abs. 2 Bst. e AsylG zu verneinen seien,

dass zur Vermeidung von Wiederholungen auf die angefochtene Verfü-
gung und die vorinstanzlichen Akten verwiesen werden kann,

dass der  Beschwerdeführer in  der Beschwerdeschrift  auf  die festge-
stellten  Unglaubhaftigkeitselemente  nicht  näher  eingeht,  sondern  le-
diglich ein als Haftbefehl bezeichnetes Dokument im Original einreicht 
mit der Erklärung, dieses sei auf den 13. März 2009 datiert, seiner Fa-
milie eröffnet und ihm in der Folge von einem Bekannten im Auftrag 
seiner Familie übergeben worden, 

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dass der Beweiswert des ohne ersichtlichen Grund erst auf Beschwer-
deebene eingereichten Haftbefehls aufgrund seiner fraglichen Herkunft 
und Beschaffenheit (offensichtlich handelt es sich um eine Kopie eines 
Dokumentes mit beigefügtem Stempel und Unterschrift) vor dem Hin-
tergrund der Unglaubhaftigkeit der Vorbringen als gering zu erachten 
und daher nicht geeignet ist, die Einschätzung der Vorinstanz in Frage 
zu stellen, 

dass sich die übrigen Entgegnungen in der Beschwerde in allgemei-
nen Ausführungen und blossen Behauptungen erschöpfen,

dass sich somit aus den Vorbringen des Beschwerdeführers keine Hin-
weise im obenerwähnten Sinn ergeben und das BFM daher zu Recht 
auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuches oder das Nichteintreten auf 
ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Fol-
ge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthalts-
bewilligung  erteilt  hat  und  der  Beschwerdeführer  zudem keinen  An-
spruch auf Erteilung einer solchen hat (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), wes-
halb die verfügte Wegweisung im Einklang mit  den gesetzlichen Be-
stimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet 
wurde,

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  in  Beachtung  der  massgeblichen 
völker-  und  landesrechtlichen  Bestimmungen  zulässig  ist  (Art.  14a 
Abs. 3 ANAG),

dass  nach  der  Rechtsprechung  des  Bundesverwaltungsgerichts  die 
Anordnung des Wegweisungsvollzugs in der Regel für alleinstehende, 
gesunde und junge kurdische Männer, welche ursprünglich aus einer 
der drei nordirakischen Provinzen stammen und dort nach wie vor über 
ein soziales Netz oder Parteibeziehungen verfügen, als zumutbar er-
achtet wird (vgl. BVGE 2008/5), 

dass  der  Beschwerdeführer  nach  eigenen  Angaben  aus  C.______ 
stammt und im März 2003 in die Provinz D.______ gezogen ist, 

dass der Vater  und die Schwester  des Beschwerdeführers nach wie 
vor  im  Nordirak  wohnhaft  sind,  so  dass  der  Beschwerdeführer  dort 
über ein familiäres Beziehungsnetz verfügt, 

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dass der noch junge Beschwerdeführer nach dreijährigem Besuch der 
Grundschule in der Steinbearbeitung erwerbstätig war, weshalb   da-
von auszugehen ist, dass er sich in seiner Heimat wieder in den Ar-
beitsmarkt wird integrieren können,

dass sich schliesslich, wie von der Vorinstanz zutreffend festgestellt, 
auch in  Berücksichtigung des offenbar labilen psychischen Zustands 
des Beschwerdeführers keine Wegweisungshindernisse ergeben, 

dass zur Vermeidung von Wiederholungen auf die entsprechenden Er-
wägungen des BFM in der angefochtenen Verfügung verwiesen wer-
den kann, 

dass  somit,  wie  bereits  mit  Zwischenverfügung vom 5. August  2009 
festgehalten,  keine  individuellen  Wegweisungshindernisse  ersichtlich 
sind, die den Vollzug der Wegweisung im heutigen Zeitpunkt als unzu-
mutbar erscheinen lassen, 

dass sich der Beschwerdeführer nach der mit Zwischenverfügung vom 
5. August  2009  vorgenommenen Einschätzung  hinsichtlich  allfälliger 
Wegweisungshindernisse nicht weiter vernehmen liess und daher die-
ser Einschätzung nichts entgegensetzte,

dass es dem Beschwerdeführer obliegt, sich - sofern nicht bereits vor-
handen - bei der zuständigen Vertretung um die Ausstellung von Rei-
sepapiere  zu  bemühen,  so  dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  auch 
möglich im Sinne von Art. 14a Abs. 2 ANAG ist (Art. 8 Abs. 4 AsylG),

dass der Wegweisungsvollzug somit als zulässig, zumutbar und mög-
lich im Sinne von Art. 14a ANAG zu erachten ist,

dass die  angefochtene Verfügung,  da diese weder  Bundesrecht  ver-
letzt noch unangemessen ist und der rechtserhebliche Sachverhalt von 
der Vorinstanz richtig und vollständig festgestellt  wurde (vgl. Art. 106 
AsylG), zu bestätigen und die Beschwerde daher abzuweisen ist,

dass  nach  Ablehnung  des  Gesuchs  um Gewährung  der  unentgeltli-
chen Rechtspflege die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 600.-- in 
Anwendung von Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 2 und 3 VGKE dem 
Beschwerdeführer als unterliegende Partei aufzuerlegen und mit dem 
geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen sind.

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt. Diese sind mit dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvor-
schuss zu verrechnen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt, mit den Akten Ref-Nr. N______ (per 

Kurier; in Kopie)
- (...)

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Bendicht Tellenbach Daniel Merkli

Versand: 

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