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**Case Identifier:** 1c833282-c3aa-594a-9718-53f16dc53878
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-02-09
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 09.02.2018 200 2017 903
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2017-903_2018-02-09.pdf

## Full Text

200 17 903 IV
KOJ/SCM/ARJ

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 9. Februar 2018

Verwaltungsrichter Kölliker, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Scheidegger, Verwaltungsrichter Schütz
Gerichtsschreiberin Schädeli

A.________
vertreten durch Fürsprecher B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 28. September 2017

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 9. Feb. 2018, IV/17/903, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1984 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) 
meldete sich am 12. September 2014 unter Hinweis auf Ganzkörper-
schmerzen und Depressionen bei der Eidgenössischen Invalidenversiche-
rung (IV) zum Leistungsbezug an (Akten der IV, Antwortbeilagen [AB] 1). 
Im Rahmen der erwerblichen und medizinischen Abklärungen liess die IV-
Stelle Bern (IVB bzw. Beschwerdegegnerin) die Versicherte bei Dr. med. 
C.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, psychiatrisch 
begutachten (Gutachten vom 16. August 2015 [AB 35.1]) und sprach ihr mit 
Verfügung vom 20. April 2016 (AB 54) bei einem Invaliditätsgrad von 55 % 
rückwirkend ab dem 1. April 2015 eine halbe Rente zu. Diese Verfügung 
blieb unangefochten.

Anlässlich der im Juli 2016 eingeleiteten Revision von Amtes wegen 
(AB 58) tätigte die IVB wiederum medizinische Erhebungen und veranlass-
te eine Verlaufsbegutachtung bei Dr. med. C.________ (Gutachten vom 
25. Juli 2017 [AB 92.1]). Mit Vorbescheid vom 18. August 2017 (AB 93) 
stellte sie der Versicherten bei einer Verbesserung der gesundheitlichen 
Situation und nach Prüfung der Standardindikatoren mit Verneinen eines 
invalidisierenden Gesundheitsschadens die Rentenaufhebung auf Ende 
des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats in Aussicht. Auf dage-
gen erhobenen Einwand (AB 96) hin, verfügte sie am 28. September 2017 
(AB 98) wie vorbescheidweise angekündigt. Gleichzeitig entzog sie einer 
allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung.

B.

Hiergegen erhob die Versicherte, vertreten durch Fürsprecher B.________, 
am 11. Oktober 2017 Beschwerde. Sie lässt die folgenden Anträge stellen:

1. Die Verfügung vom 28. September 2017 sei aufzuheben und der Beschwerdefüh-
rerin sei weiterhin eine halbe IV-Rente auszurichten.

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Eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung des rechtserheblichen Sach-
verhalts im Sinne der nachstehenden Ausführungen an die Beschwerdegegnerin 
zurückzuweisen und gestützt darauf sei über den Leistungsanspruch der Be-
schwerdeführerin neu zu verfügen.

2. Der Beschwerde sei aufschiebende Wirkung zu erteilen.

Mit Beschwerdeantwort vom 13. November 2017 beantragt die Beschwer-
degegnerin, die Beschwerde sowie der Antrag auf Wiederherstellung der 
aufschiebenden Wirkung seien abzuweisen.

Mit Verfügung vom 15. November 2017 wies der Instruktionsrichter das 
Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ab.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

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1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 28. September 2017 
(AB 98). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin 
auf eine Invalidenrente und dabei insbesondere, ob die Beschwerdegegne-
rin die laufende halbe Rente zulässigerweise auf Ende des der Verfü-
gungszustellung folgenden Monats – mithin per Ende November 2017 – 
aufgehoben hat.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2. 

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

2.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

2.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-

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lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

2.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines 
Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf 
Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufge-
hoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG).

2.4.1 Wurde eine Rente wegen eines fehlenden oder zu geringen Invali-
ditätsgrades bereits einmal verweigert, so wird eine neue Anmeldung nur 
geprüft, wenn die versicherte Person glaubhaft macht, dass sich der Grad 
der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat 
(Art. 87 Abs. 2 und 3 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invali-
denversicherung [IVV; SR 831.201]). Erheblich ist eine Sachverhaltsände-
rung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine Invaliden-
rente (oder deren Erhöhung) sei begründet, falls sich die geltend gemach-
ten Umstände als richtig erweisen sollten (SVR 2014 IV Nr. 33 S. 121 E. 2). 
Dies gilt auch für Revisionsgesuche im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG 
(BGE 130 V 343 E. 3.5.3 S. 351). 

2.4.2 Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den 
tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit 
den Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invalidenrente ist deshalb nicht 
nur bei einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes, son-
dern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen 
(oder die Auswirkungen auf die Betätigung im üblichen Aufgabenbereich) 
des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert 
haben (BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 10, 130 V 343 E. 3.5 S. 349). Eine weitere 
Diagnosestellung bedeutet nur dann eine revisionsrechtlich relevante Ge-
sundheitsverschlechterung oder eine weggefallene Diagnose eine verbes-
serte gesundheitliche Situation, wenn diese veränderten Umstände den 
Rentenanspruch berühren (BGE 141 V 9 E. 5.2 S. 12). Unerheblich unter 
revisionsrechtlichem Gesichtswinkel ist nach ständiger Praxis die unter-
schiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sach-
verhaltes (BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 11; SVR 2014 UV Nr. 7 S. 22 E. 2.2). 

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Auch eine neue Verwaltungs- oder Gerichtspraxis rechtfertigt grundsätzlich 
keine Revision des laufenden Rentenanspruchs zum Nachteil des Versi-
cherten (BGE 135 V 201 E. 6.4 S. 210, 115 V 308 E. 4a bb S. 313).

2.4.3 Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung oder das Revisionsge-
such ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewis-
sern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung 
des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist. Stellt sie fest, dass 
der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine 
Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls 
hat sie zusätzlich noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, 
um nunmehr eine rentenbegründende (bzw. anspruchsrelevant höhere) 
Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall 
obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 
117 V 198 E. 3a S. 198; SVR 2008 IV Nr. 35 S. 117 E. 2.1).

2.4.4 Als zeitliche Vergleichsbasis ist einerseits der Sachverhalt im Zeit-
punkt der ursprünglichen Rentenverfügung und anderseits derjenige zur 
Zeit der streitigen Revisionsverfügung zu berücksichtigen (BGE 130 V 343 
E. 3.5.2 S. 351, 125 V 368 E. 2 S. 369; SVR 2010 IV Nr. 53 S. 166 E. 3.1). 

3.

3.1 Vorab ist zu prüfen, ob ein Revisionsgrund vorliegt (E. 2.4.2 hier-
vor). Massgebende Vergleichszeitpunkte bilden einerseits die Verhältnisse 
zur Zeit der rentenzusprechenden Verfügung vom 20. April 2016 (AB 54) 
und anderseits diejenigen bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom 
28. September 2017 (AB 98; E. 2.4.4 hiervor).

3.2 Der Verfügung vom 20. April 2016 (AB 54) lagen im Wesentlichen 
die folgenden medizinischen Unterlagen zugrunde.

3.2.1 Dr. med. D.________, Facharzt für Radiologie, Spital L.________, 
FMH Radiologie, hielt im Bericht vom 14. November 2014 (AB 20 S. 2 f.) 
klinisch ein panvertebrales Schmerzsyndrom sowie therapieresistente 
Fussschmerzen beidseits fest. In der Beurteilung führte er aus, es bestün-

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den keine Zeichen einer ISG-Arthritis, ebenso keine Romanus-Läsionen 
der Wirbelsäule, keine entzündlichen Läsionen der posterolateralen Wirbel-
körperelemente und keine Diskushernien.

3.2.2 Dr. med. E.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und 
Rheumatologie, führte im Bericht vom 23. Januar 2015 (AB 45 S. 3 f.) aus, 
es bestehe eine Fibromyalgie / Panalgie mit einem panvertebralen 
Schmerzsyndrom bei muskulärer Dysbalance und leichten degenerativen 
Veränderungen, daneben Polyarthralgien, differentialdiagnostisch ohne 
Hinweis für ein systemisch-entzündlich-rheumatisches Leiden. Im Vorder-
grund stehe eine Senk-/Spreizfuss-Problematik beidseits.

3.2.3 Im psychiatrischen Gutachten vom 16. August 2015 (AB 35.1) dia-
gnostizierte Dr. med. C.________ mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 
eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode 
(ICD-10 F33.1), eine anhaltende Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) sowie 
akzentuierte Persönlichkeitszüge vom narzisstischen Typ (ICD-10 Z73.1 
[S. 17]). In der Untersuchung habe eine deutliche Beeinträchtigung der 
körperlichen Frische und Spannkraft, eine bedrückte Stimmung sowie ein 
Interessenverlust und Freudlosigkeit imponiert, ausserdem bestehe eine 
herabgesetzte Konzentrationsfähigkeit und das Selbstwertgefühl sowie das 
Selbstvertrauen seien stark vermindert. Weiter fänden sich Insuffizienzge-
fühle, eine pessimistische Zukunftsperspektive, Schlafstörungen, wieder-
holte Suizidgedanken, Ängste vor Menschenansammlungen und öffentli-
chen Verkehrsmitteln sowie rezidivierend auftretende Panikattacken 
(S. 19). Die schwere chronische Schmerzsymptomatik sei alleine mit rein 
organischen Beschwerden nicht erklärbar. Die Symptomatik habe im Mai 
2011 begonnen, als es zu einem Sturz mit Distorsion des rechten Fusses 
gekommen sei (S. 20). Die chronische anhaltende Schmerzstörung sei 
mittleren bis erheblichen Ausmasses mit mehrjährigem Krankheitsverlauf 
bei unveränderter Symptomatik ohne längerfristiger Remission (S. 23). Un-
ter Berücksichtigung der zumutbaren Willensäusserung, der reduzierten 
psychischen Ressourcen aufgrund der chronischen Schmerzstörung und 
der rezidivierenden depressiven Störung in Kombination mit der akzentuier-
ten Persönlichkeit vom narzisstischen Typ, der objektiven Befunde, des 
Verlaufs gemäss Aktenlage und der funktionellen Einschränkungen sei eine 

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Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit von derzeit 50 % seit August 2013 
objektiv begründet. In einer angepassten Tätigkeit an einem Nischenar-
beitsplatz (genügend Geduld und Verständnis seitens des Arbeitgebers 
sowie verlängerte Erholungs- und Ruhephasen) bestehe eine Restarbeits-
fähigkeit von 50 %. Trotz lege artis durchgeführter integrierter psychia-
trisch-psychotherapeutischer sowie schmerztherapeutischer und mannigfal-
tiger physiotherapeutischer Behandlung habe bisher keine wesentliche und 
nachhaltige Stabilisierung des psychischen Zustands erreicht werden kön-
nen (S. 24). Das Leiden sei multifaktoriell und habe in den vergangenen 
vier Jahren eine gewisse Chronifizierung erreicht (S. 25).

3.2.4 Med. pract. F.________, Praktische Ärztin des Regionalen Ärztli-
chen Dienstes (RAD), führte am 11. Januar 2016 (AB 42) aus, gemäss 
Arztbericht des Spitals L.________ vom 14. November 2014 (AB 20 S. 2 f. 
bzw. E. 3.2.1 hiervor) sei ein invalidisierender Gesundheitsschaden aus 
rein somatischer Sicht nicht ausgewiesen.

3.2.5 In einem weiteren Bericht vom 9. März 2016 (AB 49) hielt med. 
pract. F.________ fest, mit dem Bericht von Dr. med. E.________ vom 
23. Januar 2015 (AB 45 S. 3 f. bzw. E. 3.2.2 hiervor) hätten sich aus soma-
tischer Sicht keine neuen Gesichtspunkte ergeben.

3.3 In der angefochtenen Verfügung vom 28. September 2017 (AB 98) 
stützte sich die Beschwerdegegnerin massgeblich auf die nachstehenden 
medizinischen Grundlagen:

3.3.1 Im psychiatrischen Verlaufsgutachten vom 25. Juli 2017 (AB 92.1) 
diagnostizierte Dr. med. C.________ mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig-
keit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive 
Episode (ICD-10 F33.0), eine anhaltende Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) 
sowie akzentuierte Persönlichkeitszüge vom histrionischen und narzissti-
schen Typ (ICD-10 Z73.1 [S. 25]). Im Vergleich zum Vorgutachten könne 
eine Verbesserung der depressiven Symptomatik festgestellt werden 
(S. 26). Die Beschwerdeführerin sei in ihrer affektiven Schwingungsfähig-
keit nicht eingeschränkt, sie wirke jedoch angespannt, bedrückt, mit redu-
ziertem Antrieb sowie einer erhöhten Ermüdbarkeit und Erschöpfbarkeit. Es 
bestehe kein Interessenverlust an Aktivitäten im Alltag, die Beschwerdefüh-

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rerin sei auch nicht freudlos und resigniert, weiter habe sie keine pessimis-
tische und negative Zukunftsperspektive (S. 25). Hinsichtlich der anhalten-
den Schmerzstörung würden seit der Begutachtung vom August 2015 un-
verändert andauernde schwere und quälende Schmerzen vorliegen, die 
durch einen physiologischen Prozess oder eine körperliche Störung nicht 
vollständig erklärt werden könnten. Der Schmerz trete in Verbindung mit 
emotionalen Konflikten und psychosozialen Problemen auf (S. 27). Zwi-
schen den somatischen Schmerzen und den depressiven Episoden beste-
he insofern eine Wechselwirkung, als die somatischen Schmerzen zu einer 
bedrückten Gemütslage führten und gleichzeitig die Coping-Mechanismen 
der Depression negativ beeinflussten (S. 30). Unter Berücksichtigung aller 
Indikatoren, so den funktionellen Einschränkungen, den eingeschränkten 
psychischen Ressourcen, den objektiven Befunden, dem Verlauf gemäss 
Aktenlage und den subjektiven Angaben sei in der angestammten Tätigkeit 
eine 40%ige Beeinträchtigung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit festzu-
stellen (S. 32). Die Beschwerdeführerin brauche angepasste Arbeitsbedin-
gungen, sie habe nicht die Möglichkeit, sich an stark wechselnde Arbeits-
bedingungen, Leistungsanforderungen, Überzeitanforderungen und Stress 
anzupassen, ausserdem sei Schichtarbeit in Anbetracht der Affektregulati-
ons- und Schlafstörung kontraindiziert. Es werde empfohlen, einen lang-
samen Einstieg mit 30 % anlässlich einer … zu beginnen, um dann in 10%-
Schritten eine stabile 60%ige … erlangen zu können. Retrospektiv könne 
davon ausgegangen werden, dass die im Gutachten vom August 2015 dar-
gelegte 50%ige Arbeits- und Leistungsfähigkeit bis zur Aufnahme der 
40%igen Berufstätigkeit am 22. Februar 2017 gelte. Ab diesem Zeitpunkt 
könne mit einer Verbesserung des Gesundheitszustands gerechnet wer-
den, so dass ab dann eine 60%ige Arbeits- und Leistungsfähigkeit ange-
nommen werden könne (S. 33).

3.3.2 Dr. med. G.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führ-
te im Verlaufsbericht vom 8. Oktober 2016 (AB 73 S. 2 ff.) zuhanden der 
Beschwerdegegnerin aus, der Gesundheitszustand der Beschwerdeführe-
rin habe sich verschlechtert. Als Diagnose nannte er eine anhaltende 
Schmerzstörung bei Fibromyalgie, ein depressives Zustandsbild, mindes-
tens mittelgradig, aktuell verschlechternd bei Verhandlungen wegen Schei-
dung, die nächstens durchgeführt würden, sowie einen Status nach Au-

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toauffahrunfall vom 20. Februar 2016 mit HWS-Distorsion bei abklingenden 
Beschwerden. Bei generalisierten Schmerzen mit Müdigkeit und erheblich 
verminderter Belastbarkeit, Schwäche, Depression und Konzentrations-
störungen bestehe seit gut drei Jahren eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit.

3.3.3 Lic. phil. H.________ und I.________ des psychiatrischen Dienstes 
der Klinik J.________ hielten im Bericht vom 31. Oktober 2016 (AB 74) 
zuhanden der Beschwerdegegnerin fest, der Gesundheitszustand der Be-
schwerdeführerin habe sich verbessert. Es bestehe eine rezidivierende 
depressive Störung, aktuell leichte Episode (ICD-10 F33.01), sowie eine 
anhaltende somatoforme Schmerzstörung bei Verdacht auf Fibromyalgie 
bei Status nach Rück-/Mittelfussdistorsion im Mai 2011 (ICD-10 F45.4). 
Aktuelle Symptome seien die bekannten wiederkehrenden Schmerzen, vor 
allem in den Extremitäten, wie auch die Spannungskopfschmerzen. Eine 
Aussage zur Arbeitsunfähigkeit falle schwer, da die letzte Tätigkeit auf dem 
freien Arbeitsmarkt Jahre zurückliege, es werde jedoch von einer starken 
Einschränkung der Leistungs- und Belastungsfähigkeit ausgegangen, das 
heisse einer aktuellen Arbeitsunfähigkeit von 70 %. Die Beschwerdeführe-
rin ermüde sowohl körperlich wie auch psychisch rasch mit daraus resultie-
renden zunehmenden Schmerzen.

3.4 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-

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gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

3.5 Im Verlaufsgutachten vom 25. Juli 2017 (AB 92.1) hat Dr. med. 
C.________ weiterhin – wie bereits im August 2015 – drei Diagnosen ge-
stellt, wobei diejenige akzentuierter Persönlichkeitszüge als Z-Diagnose 
zum vornherein keinen rechtserheblichen Gesundheitsschaden darstellt 
(Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 3. Februar 2016, 9C_645/2015, 
E. 4.1). Es verbleiben indes die anhaltende Schmerzstörung sowie die re-
zidivierende depressive Störung. Letztere wurde im Juli 2017 zwar auf-
grund der Untersuchungsbefunde, der Angaben der Beschwerdeführerin 
und der Aktenlage nur noch als leichte depressive Episode – gegenüber 
einer mittelgradigen Episode im August 2015 (AB 35.1 S. 17) – eingestuft, 
doch im Vordergrund stehen nach wie vor die unverändert vorliegenden 
andauernden schweren und quälenden Schmerzen (AB 92.1 S. 27). Die 
Beschwerdeführerin berichtete gegenüber der Gutachterin von Schmerzen 
des Fussgelenkes, Schmerzen im Becken, in den Waden, weiter von mi-
gräneartigen Kopfschmerzen alle zwei Wochen, leichten Kopfschmerzen 
zwei- bis dreimal pro Woche sowie Schmerzen im Oberarm- und Nacken-
bereich (AB 92.1 S. 26 f.). Bereits im Erstgutachten ging Dr. med. 
C.________ von einer schweren chronischen Schmerzsymptomatik aus, 
wobei der Schmerzzustand seit 2011 bestehe (AB 35.1 S. 20, vgl. AB 92.1 
S. 27). Bei einem im Mai 2011 erlittenen Misstritt mit Distorsion des rechten 
Fusses (AB 92.1 S. 26) berichtete die Beschwerdeführerin bereits anläss-
lich der Exploration vom August 2015 von Schmerzen entlang der Wir-
belsäule, von Weichteilschmerzen sowie Schmerzen in den Beinen und 
Füssen, welche sich je nach Tagesverfassung mit unterschiedlicher Inten-
sität äusserten und durchaus im Körper wandern könnten, ausgehend vom 
Fuss über die Aussenseite des rechten Fusses, über die Aussenseite des 
rechten Beines, über die Hüften entlang zur Wirbelsäule, zum Nacken und 
Kopf sowie über beide Schultern in beide Arme ausstrahlend (AB 35.1 
S. 20). Die Beschwerdeführerin ist denn auch seit Herbst 2013 in kontinu-
ierlicher regelmässiger schmerztherapeutischer Behandlung (AB 35.1 

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S. 20, 92.1 S. 26). Insoweit überzeugt, wenn die psychiatrische Gutachterin 
von einer unveränderten Schmerzsituation ausging. Diese Gegebenheiten 
sprechen gegen eine wesentliche gesundheitliche Veränderung bzw. Ver-
besserung. Dies gilt umso mehr, als die beiden massgebenden Vergleichs-
zeitpunkte weniger als eineinhalb Jahre auseinander liegen (vgl. E. 3.1 
hiervor).

Weiter bemisst Dr. med. C.________ die Arbeitsunfähigkeit mit nunmehr 
40 % (AB 92.1 S. 32) leicht tiefer als im August 2015 (50 % [AB 35.1 
S. 24]). Zunächst ist festzuhalten, dass eine höhere Einschätzung der Ar-
beitsfähigkeit praxisgemäss nicht per se einen Revisionsgrund darstellt 
(vgl. Entscheide des BGer vom 25. April 2016, 9C_894/2015, E. 5.1, und 
vom 13. Februar 2013, 9C_955/2012, E. 3.3.4). Indessen überzeugt auch 
die Begründung dieser Einschätzung nicht. So ist eine Arbeitsfähigkeit von 
60 % schon von daher nicht ohne weiteres nachvollziehbar, als die Gutach-
terin zunächst einen langsamen Einstieg zu einem Pensum von 30 % mit 
anschliessender Steigerung in 10%-Schritten als sachgerecht erachtet 
(AB 92.1 S. 33). Die gegenüber Sommer 2015 angeblich höhere Arbeits-
fähigkeit ist also vorderhand noch gar nicht gegeben, handelt es sich doch 
vielmehr um eine Prognose (AB 92.1 S. 33 Ziff. 13). Sodann leuchtet nicht 
ein, weshalb die Gutachterin aus dem Umstand, dass die Beschwerdefüh-
rerin eine auf drei Monate befristete Arbeitstätigkeit zu einem Pensum von 
40% aufnimmt, direkt auf eine Arbeitsfähigkeit von 60 % schliesst (AB 92.1 
S. 33, Ziff. VI, Ad 1, letzter Absatz). Die Bemessung der Arbeitsfähigkeit 
kommt damit einer unterschiedlichen Einschätzung eines im Wesentlichen 
gleich gebliebenen Sachverhalts gleich, die revisionsrechtlich nicht relevant 
ist (vgl. E. 2.4.2 hiervor).

Daran vermögen die weiteren medizinischen Unterlagen nichts zu ändern. 
Dr. med. G.________ hielt im Verlaufsbericht vom 8. Oktober 2016 zuhan-
den der Beschwerdegegnerin zwar ebenfalls die generalisierten Schmer-
zen und zudem eine Verschlechterung des Gesundheitszustands fest 
(AB 73 S. 2 bzw. E. 3.3.2 hiervor), er verfügt aber nicht über einen entspre-
chenden Facharzttitel in Psychiatrie. Auch der Verlaufsbericht des psychia-
trischen Dienstes der Klinik J.________ vom 31. Oktober 2016 (AB 74 bzw. 
E. 3.3.3 hiervor) – mit Angabe einer Verbesserung der gesundheitlichen 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 9. Feb. 2018, IV/17/903, Seite 13

Situation unter Erwähnung der bekannten wiederkehrenden Schmerzen 
und einer chronifizierten Erkrankung bei einer attestierten Arbeitsunfähig-
keit von 70 % – wurde nicht von Fachärzten der Psychiatrie erstellt. Weiter 
können aus dem Umstand, dass die Therapie bei Dr. med. K.________, 
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, im Juni 2016 vorüberge-
hend sistiert wurde (AB 76), keine weiterführenden Schlüsse gezogen wer-
den, zumal die Beschwerdeführerin gemäss Gutachten nach wie vor thera-
piemotiviert ist (AB 92.1 S. 32) und die Fortführung einer integrierten 
psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung, inklusive medikamentö-
ser Pharmako- und Schmerztherapie, weiterhin indiziert ist (AB 92.1 S. 33). 
Auch hat sich die Beschwerdeführerin mehrmals um Ersatz der therapeuti-
schen Fachpersonen bemüht (AB 92.1 S. 32, 96 S. 2).

3.6 Insgesamt ist aufgrund der Akten keine leistungsrelevante Verbes-
serung des Gesundheitszustands erstellt. Selbst unter der Annahme, dass 
allenfalls eine leichte Verbesserung vorliegen sollte, wäre eine wesentlich 
gesteigerte Arbeitsfähigkeit nicht überwiegend wahrscheinlich. Unter die-
sen Umständen fehlt es an einem medizinischen Revisionsgrund im Sinne 
von Art. 17 Abs. 1 ATSG (Entscheid des BGer vom 24. Oktober 2013, 
9C_349/2013, E. 3.4.3). Auch in erwerblicher Hinsicht hat sich keine Ver-
änderung eingestellt. Die Beschwerdeführerin ist – abgesehen von einer 
vom 22. Februar bis 31. Mai 2017 befristeten 40%-Anstellung bei der 
M.________ AG (AB 87) – weiterhin nicht erwerbstätig. 

4.

Nach dem Dargelegten ist festzustellen, dass weder in gesundheitlicher 
noch in erwerblicher Hinsicht ein Revisionsgrund vorliegt, weshalb die Be-
schwerdeführerin Anspruch auf Weiterausrichtung der bisherigen halben 
Rente hat (vgl. AB 54). In der Folge ist die angefochtene Verfügung vom 
28. September 2017 (AB 98) in Gutheissung der Beschwerde ersatzlos 
aufzuheben. Damit erübrigt sich auch die Prüfung der weiteren Rügen der 
Beschwerdeführerin (vgl. Beschwerde S. 6 ff.) und auch eine Indikatoren-
prüfung, wie sie in der angefochtenen Verfügung einlässlich vorgenommen 
wurde, ist nicht erforderlich.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 9. Feb. 2018, IV/17/903, Seite 14

5.

5.1 Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, hat bei 
diesem Ausgang des Verfahrens die unterliegende Beschwerdegegnerin zu 
tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG; BVR 2009 S. 186 E. 4). Der von der Be-
schwerdeführerin geleistete Kostenvorschuss in gleicher Höhe ist ihr nach 
Eintritt der Rechtskraft des Urteils zurückzuerstatten.

5.2 Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht festge-
setzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streit-
sache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g 
ATSG).

Fürsprecher B.________ macht mit Kostennote vom 16. November 2017 
ein Honorar von Fr. 2‘562.50 (10.25 Std. à Fr. 250.--) zuzüglich Auslagen 
von Fr. 25.10 und der Mehrwertsteuer von Fr. 207.-- geltend, was nicht zu 
beanstanden ist. Die Parteientschädigung wird demnach für das vorliegen-
de Verfahren auf Fr. 2'794.60 (inkl. Auslagen und MWSt.) festgesetzt; die-
sen Betrag hat die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin zu erset-
zen.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der 
IV-Stelle Bern vom 28. September 2017 aufgehoben.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin 
zur Bezahlung auferlegt. Der von der Beschwerdeführerin geleistete 
Kostenvorschuss von Fr. 800.-- wird ihr nach Rechtskraft des Urteils 
zurückerstattet.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 9. Feb. 2018, IV/17/903, Seite 15

3. Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin die Parteikosten, 
gerichtlich bestimmt auf Fr. 2'794.60 (inkl. Auslagen und MWSt.), zu 
ersetzen.

4. Zu eröffnen (R):
- Fürsprecher B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.