# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 55824911-634d-5eb6-bbc5-bd23e3f0add5
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-05-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.05.2017 BVGE 2017 VI/5
**Docket/Reference:** BVGE-2017-VI-5
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2017-VI-5_2017-05-11

## Full Text

Asile (non-entr&eacute;e en mati&egrave;re / proc&eacute;dure Dublin) et renvoi | Nichteintreten
auf Asylgesuch (Dublin-Verfahren). Mehrfachgesuch. Abgrenzung zum Wiedererwägungsgesuch. Verfahrensrechtliche
Anforderungen (Verzicht auf summarische Befragung). Grundsatzurteil.
			

			

				Art. 31a Abs. 1 Bst. b, Art. 36, Art. 111b
und Art. 111c AsylG. Art. 5 Dublin-III-VO.
			

			

				1.      Beim Entscheid,
ob ein Folgegesuch, das nach einer im Dublin-Verfahren ergangenen Nichteintretens- und Überstellungsverfügung
eingereicht wird, ein Wiedererwägungs- (Art. 111b AsylG)
oder ein Mehrfachgesuch (Art. 111c AsylG) darstellt, ist
darauf abzustellen, ob die Überstellung bereits vollzogen wurde (Mehrfachgesuch) oder nicht
(Wiedererwägung; E. 4).
			

			

				2.      Formelle und verfahrensrechtliche
Anforderungen an ein Mehrfachgesuch nach einer bereits vollzogenen Dublin-Überstellung (E. 5 f.).
			

			

				3.      Bei einem Mehrfachgesuch
nach einer bereits vollzogenen Dublin-Überstellung kann das Staatssekretariat für Migration
grundsätzlich auf eine Anhörung verzichten (E. 7).
			

			

2018-09-26T12:31:39Z