# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 96612c11-43a3-5d14-a8e6-0d75e43f0a9e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-03-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.03.2024 D-1480/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-1480-2024_2024-03-13.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-1480/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 3 .  M ä r z  2 0 2 4  

Besetzung 
 Einzelrichterin Jeannine Scherrer-Bänziger, 

mit Zustimmung von Richter Manuel Borla;   

Gerichtsschreiberin Anna Dürmüller Leibundgut. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Ukraine,  

(…), 

Beschwerdeführerin,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Berichtigung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts  

D-546/2024 vom 28. Februar 2024. 

 

 

 

D-1480/2024 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht am 28. Februar 2024 ein abweisen-

des Urteil in der Beschwerdesache D-546/2024 erliess, 

dass es zwar in den Erwägungen feststellte, die Verfahrenskosten in der 

Höhe von Fr. 750.– seien der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, dieser Be-

trag sei jedoch durch den am 5. Februar 2024 in gleicher Höhe geleisteten 

Kostenvorschuss gedeckt (vgl. E. 10 des erwähnten Beschwerdeurteils), 

dass aber dieser Umstand (Deckung der Verfahrenskosten durch den ge-

leisteten Kostenvorschuss) im Urteilsdispositiv versehentlich nicht berück-

sichtigt wurde, 

dass gemäss Art. 48 Abs. 1 VGG für die Erläuterung und die Berichtigung 

von Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts Art. 129 BGG sinnge-

mäss anwendbar ist, 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 129 Abs. 1 BGG von Am-

tes wegen das Dispositiv eines Urteils berichtigt, wenn das Dispositiv un-

klar, unvollständig oder zweideutig ist, seine Bestimmungen untereinander 

oder mit der Begründung im Widerspruch stehen oder es Redaktions- oder 

Rechnungsfehler enthält (vgl. ELISABETH ESCHER, in Basler Kommentar 

zum Bundesgerichtsgesetz, Basel 2008, N 5 zu Art. 129 BGG; KARL SPÜH-

LER/ANNETTE DOLGE/DOMINIK VOCK, Kurzkommentar zum Bundesgerichts-

gesetz [BGG], Zürich 2006, N 5 zu Art. 129 BGG, mit weiteren Hinweisen), 

dass im vorliegenden Fall die Dispositivziffer 2 des Beschwerdeurteils  

D-546/2024 vom 28. Februar 2024 im Widerspruch steht zu den erwähnten 

(und korrekten) Erwägungen E. 10, 

dass die Dispositivziffer 2 daher dahingehend zu berichtigen ist, dass der 

in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss zur Begleichung der Verfah-

renskosten verwendet wird, 

dass die Beschwerdeführerin somit den Einzahlungsschein, welcher dem 

Urteil vom 28. Februar 2024 beilag, ignorieren kann, 

dass für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben sind (Art. 63 

Abs. 1 und 2 VwVG), 

dass die Berichtigung von Amtes wegen erfolgt, weshalb auch keine Par-

teientschädigung zu entrichten ist. 

D-1480/2024 

Seite 3 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Ziffer 2 des Dispositivs des Urteils D-546/2024 vom 28. Februar 2024 

wird berichtigt und durch folgenden Text ersetzt: «Die Verfahrenskosten 

von Fr. 750.– werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Der in gleicher 

Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zur Begleichung der Verfahrenskos-

ten verwendet.» 

2.  

Für das Berichtigungsverfahren werden keine Kosten erhoben. 

3.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin und die Vorinstanz. 

 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Jeannine Scherrer-Bänziger Anna Dürmüller Leibundgut 

 

 

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