# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6577c856-2576-5736-b441-8a57323d6458
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-02-07
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 07.02.2018 RT170195
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RT170195_2018-02-07.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: RT170195-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichter 

Dr. H.A. Müller und Oberrichter Dr. M. Kriech sowie Gerichtsschrei-

berin lic. iur. P. Kunz Bucheli 

Beschluss vom 7. Februar 2018 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beklagter und Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

Gewerkschaft UNIA,  
Klägerin und Beschwerdegegnerin 

 

betreffend Rechtsöffnung 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen  
Verfahren am Bezirksgericht Bülach vom 26. September 2017 (EB170517-C) 

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Erwägungen: 

1. Mit Urteil vom 26. September 2017 erteilte die Vorinstanz der Klägerin 

und Beschwerdegegnerin (fortan Klägerin) in der Betreibung Nr. … des Betrei-

bungsamtes Bassersdorf-Nürensdorf (Zahlungsbefehl vom 20. Februar 2017) 

provisorische Rechtsöffnung für Fr. 1'477.20 und für die Betreibungskosten sowie 

Kosten und Entschädigung gemäss Dispositiv-Ziffern 2 bis 4 des Urteils. Im 

Mehrbetrag wies sie das Rechtsöffnungsbegehren ab (Urk. 14 S. 8, Dispositiv-

Ziffer 1). Dieses Urteil erging zunächst in unbegründeter Fassung (Urk. 7) und 

wurde hernach auf Begehren des Beklagten und Beschwerdeführers (fortan Be-

klagter) (Urk. 9) begründet (Urk. 11 = Urk. 14). 

2. Gegen dieses Urteil erhob der Beklagte mit Eingabe vom 19. No-

vember 2017, zur Post gegeben am 20. November 2017, Beschwerde und bean-

tragte sinngemäss die vollumfängliche Abweisung des Rechtsöffnungsbegehrens 

(Urk. 13). 

3. a) Nach Einsicht in die vorinstanzlichen Akten und die darin enthaltene 

unbegründete Fassung des Urteils vom 26. September 2017 (Urk. 7) sowie in die 

angefochtene begründete Fassung (Urk. 14) ergab sich, dass die vorinstanzliche 

Rechtsöffnungsverhandlung vom 26. September 2017 von Vizepräsident lic. iur. 

B._____ durchgeführt wurde (Prot. I S. 2ff.). Er hat auch an der gleichentags er-

gangenen unbegründeten Fassung des Urteils vom 26. September 2017 als Ein-

zelrichter mitgewirkt (Urk. 7). Im begründeten und hernach angefochtenen Urteil 

vom 26. September 2017 wurden dann allerdings Bezirksrichterin lic. iur. C._____ 

und (unverändert) Gerichtsschreiberin lic. iur. D._____ als Mitwirkende aufgeführt 

(Urk. 14). Aufgrund dieser Unstimmigkeit wurde der Vorinstanz mit Präsidialverfü-

gung vom 18. Dezember 2017 Frist angesetzt, um sich gestützt auf Art. 324 ZPO 

zu den Umständen der veränderten Besetzung zu äussern (Urk. 17). 

b) Mit Vernehmlassung vom 10. Januar 2018 teilte die Vorinstanz mit, dass 

es sich bei der Nennung von Bezirksrichterin lic. iur. C._____ in der begründeten 

Fassung des Urteils vom 26. September 2017 um ein Kanzleiversehen handle 

(Urk. 18). Diese Vernehmlassung wurde den Parteien zur Kenntnisnahme zuge-

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stellt (Urk. 18), wobei sich keine der Parteien dazu äusserte. Mit Urteil vom 

30. Januar 2018 berichtigte schliesslich die Vorinstanz Seite 1 des begründeten 

Urteils vom 26. September 2017 in dem Sinne, als unter "Mitwirkend:" Vizepräsi-

dent lic. iur. B._____ und Gerichtsschreiberin lic. iur. D._____ aufgeführt wurden 

(Urk. 20). Gleichzeitig wurde den Parteien ein berichtigtes Urteil vom 

26. September 2017 zugestellt (Urk. 21). 

4. Mit Erlass des Urteils vom 30. Januar 2018 und der Zustellung des be-

richtigten Urteils vom 26. September 2017 an die Parteien fällt das ursprüngliche 

begründete Urteil vom 26. September 2017 dahin und wird durch ein berichtigtes 

Urteil ersetzt. Damit entfällt das Anfechtungsobjekt im vorliegenden Beschwerde-

verfahren, weshalb das vorliegende Verfahren als gegenstandslos geworden ab-

zuschreiben ist (Art. 242 ZPO). Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, be-

ginnt mit Eröffnung des berichtigten Urteils vom 26. September 2017 die Rechts-

mittelfrist neu zu laufen (Urk. 20 S. 2). 

5. Die Entscheidgebühr für das vorliegende Beschwerdeverfahren ist 

ausgehend von einem Streitwert von Fr. 1'477.20 in Anwendung von Art. 48 und 

Art. 61 Abs. 1 GebVO SchKG auf Fr. 300.– festzusetzen. 

6. Da keine der Parteien die Gegenstandslosigkeit des vorliegenden Be-

schwerdeverfahrens veranlasst hat, sondern diese vielmehr auf ein Versehen der 

Vorinstanz zurückzuführen ist, sind die Kosten des vorliegenden Beschwerdever-

fahrens auf die Staatskasse zu nehmen (Art. 107 Abs. 2 ZPO). Für das Be-

schwerdeverfahren sind sodann keine Parteientschädigungen zuzusprechen, dem 

Beklagten mangels Antrag (Urk. 13) und der Klägerin mangels erheblicher Um-

triebe im Beschwerdeverfahren. 

Es wird beschlossen: 

1. Das vorliegende Beschwerdeverfahren wird abgeschrieben. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt. 

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3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden auf die Staatskasse 

genommen. 

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an die Vorinstanz, je gegen 

Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 1'477.20. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 
Zürich, 7. Februar 2018 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. P. Kunz Bucheli 
 
 
versandt am: 
cm 

	Beschluss vom 7. Februar 2018
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das vorliegende Beschwerdeverfahren wird abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden auf die Staatskasse genommen.
	4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...