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**Case Identifier:** 6da85a50-f0f3-5174-a09e-a5858932e5ed
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-03-30
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 30.03.2017 200 2015 873
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2015-873_2017-03-30.pdf

## Full Text

200 15 873 UV
GRD/RUM/ARJ

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 30. März 2017

Verwaltungsrichter Grütter, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Ackermann, Verwaltungsrichter Loosli
Gerichtsschreiber Rüfenacht

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. B.________
Beschwerdeführer

gegen

SWICA Versicherungen AG 
Rechtsdienst UVG, Römerstrasse 37, 8401 Winterthur
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 1. September 2015 
(9930/0019.03830.12.0)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. März 2017, UV/15/873, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1969 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) war 
über seine Arbeitgeberin bei der SWICA Versicherungen AG (SWICA bzw. 
Beschwerdegegnerin) obligatorisch unfallversichert, als er nach Angaben in 
der Unfallmeldung vom 6. September 2012 am 2. September 2012 einen 
schweren Autounfall erlitt und sich dabei ein Polytrauma zuzog (Antwortbei-
lagen [AB] 1, 4). Die SWICA gewährte im Zusammenhang mit diesem Er-
eignis zunächst die gesetzlichen Unfallversicherungsleistungen in Form 
von Heilbehandlung und Taggeld (AB 5, 7). Mit Verfügung vom 24. März 
2015 verneinte sie einen Anspruch auf Heilbehandlung und Taggeld für die 
Zeit ab 1. Februar 2014 und stellte die entsprechenden Leistungen ex nunc 
et pro futuro ein (AB 134). Daran hielt sie auf Einsprache hin (AB 142) mit 
Entscheid vom 1. September 2015 fest (AB 148).

B.

Mit Eingabe vom 1. Oktober 2015 erhob der Versicherte, vertreten durch 
Rechtsanwalt Dr. B.________, Beschwerde. Er beantragt, der ange-
fochtene Einspracheentscheid sei kostenfällig aufzuheben und die Be-
schwerdegegnerin sei zu verurteilen, weiterhin die gesetzlichen Unfallversi-
cherungsleistungen zu entrichten.

Mit Beschwerdeantwort vom 29. Oktober 2015 beantragt die Beschwerde-
gegnerin die Abweisung der Beschwerde.

Mit Replik vom 23. Dezember 2015 und Duplik vom 2. Februar 2016 hielten 
die Parteien je an ihren Rechtsbegehren fest.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. März 2017, UV/15/873, Seite 3

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des Ver-
waltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 6. Ok-
tober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist ge-
geben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 1. Septem-
ber 2015 (AB 148). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf die gesetzli-
chen Unfallversicherungsleistungen im Zusammenhang mit dem Ereignis 
vom 2. September 2012 und dabei insbesondere, ob die Beschwerdegeg-
nerin die vorübergehenden Leistungen zu Recht – mit Hinweis auf den 
nach ihrer Auffassung bereits ab 1. Februar 2014 entfallenen 
Kausalzusammenhang – ex nunc et pro futuro eingestellt hat.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

2.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über 
die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) setzt die Zusprechung von Leis-
tungen der obligatorischen Unfallversicherung grundsätzlich das Vorliegen 
eines Berufsunfalls, eines Nichtberufsunfalls oder einer Berufskrankheit vo-
raus. Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung 
eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die 
eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge-
sundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

Der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung setzt 
weiter einen natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zwischen 
dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus (BGE 129 V 177 E. 3.1 
und 3.2 S. 181; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

2.2 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind al-
le Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
(„conditio sine qua non“; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 
S. 337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1). Für die Bejahung des natürli-
chen Kausalzusammenhangs genügt es, wenn der Unfall für eine bestimm-
te gesundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 134 V 109 
E. 9.5 S. 125, 123 V 43 E. 2b S. 45; SVR 2009 UV Nr. 3 S. 12 E. 8.3). Ob 
zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 
worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 
der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu be-
finden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für die 

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Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 
181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über-
haupt erst manifest, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, 
wenn der Unfall nicht die natürliche und adäquate Ursache des Gesund-
heitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und ausschliesslich 
auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der 
(krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestan-
den hat (status quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach 
dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch 
ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine), erreicht ist 
(SVR 2016 UV Nr. 18 S. 56 E. 2.1.1, 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2; RKUV 
1994 U 206 S. 328 E. 3b). Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche 
Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung 
von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im So-
zialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr 
gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da 
es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die 
Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natür-
licher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Per-
son, sondern beim Unfallversicherer (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2).

2.3 Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursa-
che eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der 
Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, ei-
nen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses 
Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 
129 V 177 E. 3.2 S. 181, 125 V 456 E. 5a S. 461; SVR 2010 UV Nr. 30 
S. 122 E. 5.2). Bei organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen deckt 
sich die adäquate Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die 
Adäquanz hat hier praktisch keine selbstständige Bedeutung (BGE 140 V 
356 E. 3.2 S. 358).

2.4 Gestützt auf Art. 19 Abs. 1 UVG sowie gemäss konstanter Recht-
sprechung hat der Versicherer – sofern allfällige Eingliederungsmassnah-

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men der Invalidenversicherung abgeschlossen sind – die Heilbehandlung 
(und das Taggeld) nur solange zu gewähren, als von der Fortsetzung der 
ärztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszu-
standes erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu, ist der Fall unter 
Einstellung der vorübergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des 
Anspruchs auf eine Invalidenrente und auf eine Integritätsentschädigung 
abzuschliessen (BGE 140 V 130 E. 2.2 S. 132, 137 V 199 E. 2.1 S. 201).

Darüber hinaus hat der Unfallversicherer die Möglichkeit, die durch Aus-
richtung von Heilbehandlung und Taggeld anerkannte Leistungspflicht mit 
Wirkung ex nunc et pro futuro ohne Berufung auf den Rückkommenstitel 
der Wiedererwägung oder der prozessualen Revision einzustellen, d.h. den 
Fall abzuschliessen, dies mit der Begründung, ein versichertes Ereignis lie-
ge – bei richtiger Betrachtungsweise – gar nicht vor oder der Kausalzusam-
menhang zwischen Unfall und dem leistungsbegründenden Gesundheits-
schaden sei dahingefallen (vgl. BGE 130 V 380 E. 2.3.1 S. 384; Entscheide 
des Bundesgerichts [BGer] vom 9. Januar 2013, 8C_155/2012, E. 6.1, und 
vom 10. Juni 2014, 8C_139/2014, E. 4.2.1).

3.

3.1 Es steht fest, dass der Beschwerdeführer am 2. September 2012 ei-
nen schweren Autounfall erlitten hatte (AB 1, 4 u. 37). Gemäss Austrittsbe-
richt vom 4. September 2012 der Klinik C.________ des Spitals 
D.________ erlitt er als Beifahrer auf dem rechten Rücksitz durch die seitli-
che Kollision mit einem anderen Auto (auch AB 37) ein Polytrauma mit ei-
ner Commotio cerebri, einer instabilen Beckenringfraktur Typ B ventral 
beidseits, einer Fraktur der Occipitalcondyle C0 links, einer Fraktur des Fa-
cettengelenksfortsatzes HWK 3/4 links, einer Einblutung in die Blasenwand 
und einer Blutung aus dem Meatus penis, einer Verletzung der Ohrhelix 
rechts sowie einer Lungenkontusion rechts (AB 4). Aufgrund dieses Unfalls 
im Rechtssinn (vgl. E. 2.1 hiervor) hat die Beschwerdegegnerin in der Fol-
ge Versicherungsleistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld er-
bracht (AB 5 u. 7). Umstritten und zu prüfen ist nachfolgend, ob auch die 
über den 1. Februar 2014 hinaus geklagten Beschwerden noch in einem 

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anspruchsbegründenden Kausalzusammenhang mit dem besagten Unfall 
stehen (vgl. AB 134 S. 3, 148 Ziff. 3.14 f.; Beschwerde, S. 4 ff.).

Den medizinischen Unterlagen ist dazu im Wesentlichen Folgendes zu ent-
nehmen:

3.2

3.2.1 Im Bericht vom 12. Februar 2014 über die von der Beschwerdegeg-
nerin in Auftrag gegebene (AB 52) medizinische Abklärung hielt Dr. med. 
E.________, Facharzt für Rheumatologie und Innere Medizin, als Diagnose 
einen Status nach Polytrauma bei Verkehrsunfall fest. Anlässlich der Rönt-
genuntersuchung LWS ap/seitlich vom 3. Februar 2014 sei (u.a.) eine et-
was vermehrte Sklerosierung subchondral im Acetabulum rechtsseitig und 
ein diskret verminderter Knorpelgelenksraum gegenüber links (vor allem im 
zentralen Aspekt, hinweisend auf eine diskrete Coxarthrose) festgestellt 
worden. Gemäss den vorliegenden Röntgenaufnahmen, dem Bericht des 
CT und der kernspintomografischen Befunde vom 11. Februar 2014 seien 
die Frakturen voll verheilt und reizlos. Der Beschwerdeführer dürfe voll be-
lasten. Im MRT des Beckens vom 11. Februar 2014 fänden sich weder 
muskuläre Auffälligkeiten noch Anhaltspunkte für eine Neurokompression. 
Die Tätigkeit als … könne jetzt schrittweise aufgebaut werden. Der Be-
schwerdeführer solle aber vorerst weiterhin nicht schwerere Gewichte (ca. 
über 15 kg) heben und verschieben müssen. Die Wiederaufnahme der … 
sei grundsätzlich ab sofort zu 50 % zumutbar. Im Verlauf der nächsten 2-3 
Monate könne die Arbeitsfähigkeit schrittweise bis auf 100 % aufgebaut 
werden (AB 58).

3.2.2 Im Bericht vom 11. September 2014 hielt Dr. med. E.________ fest, 
die Beckenringfraktur sei entsprechend einem MRI Becken vom 11. Febru-
ar 2014 ohne Pseudoarthrosebildung komplett abgeheilt. Daneben seien 
auch die Illiosakralgelenke unauffällig. Trotzdem persistierten Beschwerden 
im Bereiche der rechten Hüfte. Klinisch finde sich nun trotz intensiver Phy-
siotherapie eine deutlich eingeschränkte rechte Hüfte, was auch die persis-
tierende muskuläre Hypertrophie des rechten Oberschenkels hinlänglich er-
kläre. Anhaltspunkte für eine zusätzliche radikuläre Kompressionsproble-
matik fänden sich nicht. Das Becken zeige aber eine deutliche posttrauma-

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tische Verwringung und die Kernspintomografie der rechten Hüfte bestätige 
das vermutete deutliche femoroazetabuläre Impingement sowie markante 
Knorpelschäden. Es stelle sich die Frage nach einem Gelenksersatz. Der 
Beschwerdeführer arbeite aktuell zu 50 %, was recht gut gehe (AB 88).

3.2.3 Im Bericht vom 6. November 2014 hielt Prof. Dr. med. F.________, 
Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs-
apparates, fest, es liege eine traumatisch exazerbierte, klinisch und radiolo-
gisch fortgeschrittene Coxarthrose rechts vor. Prinzipiell stelle sich hier die 
Indikation zur Hüfttotalendoprothese (AB 107).

3.2.4 Im Bericht vom 26. November 2014 hielt Dr. med. E.________ fest, 
Prof. F.________ teile die Beurteilung, dass die Hauptproblematik bzw. der 
Rehabilitationsstillstand mit der exazerbierten deutlichen Coxarthrose 
rechts zu erklären sei. Wesentliche Anhaltspunkte für eine psychogene 
Schmerzüberlagerungsproblematik hätten eigentlich nie bestanden. Der 
arbeitswillige Beschwerdeführer sei durch den langwierigen Verlauf pha-
senweise etwas deprimiert gewesen. Aktuell gehe es ihm aber psychisch 
gut und eine eigentliche Depression sei nicht zu erkennen (AB 117).

3.2.5 Im polydisziplinären Gutachten vom 23. Dezember 2014 der Begut-
achtungsstelle G.________ (MEDAS) wurden als unfallunabhängige Dia-
gnosen eine aktivierte Coxarthrose rechts bei anlagebedingter Coxa pro-
funda mit Aussenrotations- und Beugekontraktur und eine Coxarthrose 
links mit deutlicher Funktionseinschränkung sowie als unfallrelevante Dia-
gnose ein Status nach Verkehrsunfall vom 2. September 2012 festgehal-
ten. Orthopädischerseits sei die Beckenringfraktur mit Beteiligung des Os 
sacrum als auch der oberen und unteren Schambeinfraktur beidseits fol-
genlos ausgeheilt. Auch die Fraktur der occipitalen Condyle links und des 
Facettengelenksfortsatzes HWK 3/4 links seien konservativ zur Ausheilung 
gebracht worden. Es resultiere bei der klinischen Untersuchung eine leicht- 
bis mittelgradige Funktionseinschränkung der HWS. Derzeit führend sei 
eine aktivierte Coxarthrose rechts (unfallunabhängig), die sich bei anlage-
bedingter Coxa profunda seit August 2014 aktiviert habe und zu einer deut-
lichen Funktionseinschränkung des rechten Hüftgelenkes führe. Eine Hüft-
TEP-Implantation rechts sei für den 20. Januar 2015 vorgesehen. Die 
linksseitige Coxarthrose zeige ebenfalls bereits eine deutliche Funktions-

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einschränkung, befinde sich jedoch noch in einem kompensierten Zustand. 
Aus psychiatrischer Sicht bestehe weder eine unfallrelevante noch eine 
krankheitswertige Diagnose. Aus neurologischer Sicht werde der Status 
nach Schädelhirnverletzung links hochparietal mit einem schmalem subdu-
ralem Hygrom links frontal beschrieben. Hieraus ergebe sich jedoch keiner-
lei Einschränkung für die Arbeitsfähigkeit. Soweit aus dem Verlauf und den 
Angaben des Versicherten zu entnehmen sei, habe sich dieser vollständig 
von dieser Schädelhirnverletzung erholt. Aus polydisziplinärer Sicht beste-
he zusammenfassend aufgrund des Unfalls vom 2. September 2012 eine 
100%ige Arbeitsfähigkeit. Unfallunabhängig bestehe eine Einschränkung 
der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit zu 50 %. Die Arbeitsfähigkeit 
in der Verweistätigkeit sei nicht eingeschränkt und betrage 100 % (AB 119).

3.2.6 Im Bericht vom 21. Januar 2015 hielt Dr. med. E.________ fest, es 
sei zwar richtig, dass bereits anlagemässig eine Coxa profunda (beider-
seits) bestanden habe und diese ein Risikofaktor für ein femoroaceta-
buläres Impingement und im späteren Verlauf für eine Coxarthrose darstel-
le. Dies sei aber in der Regel eine langsam progrediente Entwicklung über 
viele Jahre. Vor dem Unfall sei der Patient aber absolut beschwerdefrei 
gewesen und sei es auch heute noch in der linken, durch den Unfall nicht 
belasteten Hüfte. Rechts hingegen persistierten die Hüftbeschwerden seit 
dem Unfall, dies trotz regelrechter Abheilung der Beckenfraktur. Retrospek-
tiv müsse davon ausgegangen werden, dass es traumabedingt zu den ent-
sprechenden Knorpelschäden gekommen sei, was die persistierenden Be-
schwerden seit dem Unfall hinlänglich erkläre. Dass sich die Coxarthrose 
radiologisch erst im Verlauf habe nachweisen lassen, sei absolut normal. 
Deshalb sei zunächst weder seitens der Hüftchirurgie im Spital D.________ 
noch seinerseits von einer symptomatischen Coxarthrose ausgegangen 
worden. Dass Traumata zu einer posttraumatischen Arthrose führten, sei 
hinlänglich bekannt. Dieser aetiopathogenetische Mechanismus stehe hier 
gegenüber der Coxa profunda mit weit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
im Vordergrund. Es sei nochmals festzuhalten, dass der Beschwerdeführer 
seit dem Unfall an Lokalisation und Qualität dieselben Schmerzen im Hüft-
gelenks- bzw. Beckenbereich rechts geäussert habe. Es habe kein 
schmerzfreies Intervall, keine Änderung in der Schmerzlokalisation oder 
Schmerzqualität gegeben. Retrospektiv seien somit die persistierenden 

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Schmerzen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im Rahmen der durch 
das Trauma initiierten Coxarthrose zu erklären. Das Unfall-Trauma sei im-
merhin so massiv gewesen, dass es zu einer Beckenringfraktur gekommen 
sei (AB 130).

3.2.7 Im Bericht vom 17. März 2015 hielten die Gutachter der MEDAS 
fest, die Einschätzung von Dr. med. E.________ könne in mehreren Punk-
ten nicht geteilt werden. Erstens zeige das MRT des Beckens vom 11. Fe-
bruar 2014 (17 Monate nach dem Unfallereignis) ein unauffälliges Hüft- und 
ISG-Gelenk. Die von Dr. med. E.________ postulierten Knorpelschäden 
des Hüftgelenkes hätten auch 17 Monate nach Unfallereignis nicht vorge-
legen. In Kenntnis dieses Befundes habe sogar Dr. med. E.________ am 
12. Februar 2014 festgehalten, dass die Tätigkeit als … jetzt schrittweise 
aufgebaut werden könne, eine Wiederaufnahme der Tätigkeit zunächst zu 
50 % möglich sei und im Verlauf mit einer Steigerung auf 100 % zu rech-
nen sei. Zweitens entspreche die Behauptung, dass der Beschwerdeführer 
seit dem Unfall persistierende Beschwerden im rechten Hüftgelenk habe, 
nicht den Tatsachen. Erst im August 2014 sei es zu einer akuten Exazerba-
tion der Hüftgelenksbeschwerden gekommen. Erstmalig zeige das MRT 
des rechten Hüftgelenks vom 4. September 2014 markante Knorpelschä-
den im anterioren bis superioren Pfannenbereich und am zentralen Kopf. 
Der Behauptung von Dr. med. E.________, dass diese traumabedingt sei-
en, könne nicht gefolgt werden. Bei einer primär fehlenden Schädigung des 
Hüftgelenks (Ausschluss Fraktur, Ausschluss Knorpelschädigung, Aus-
schluss Begleitverletzung, blutiger Gelenkerguss) könne ätiologisch nicht 
von einer posttraumatischen Coxarthrose gesprochen werden. Es werde 
nicht angezweifelt, dass das Unfalltrauma massiv gewesen sei, dennoch 
habe dieses das rechte Hüftgelenk nicht erreicht. Stattdessen seien beide 
vorderen Schambeinäste als auch beidseits die Massa lateralis des Sa-
krums frakturiert (AB 133).

3.2.8 Im Bericht vom 7. April 2015 führte Dr. med. E.________ aus, die 
sowohl von den Orthopäden des Spitals D.________ und auch die eigens 
erhobenen Befunde belegten die bereits mindestens seit der Becken-CT 
vom August 2013 vorgelegene Coxarthrose rechts. Die Behauptung des 
Gutachters der MEDAS, die Coxarthrose sei erst nach dem 11. Februar 

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2014 aufgetreten, sei somit keineswegs haltbar. Weiter stelle der Gutachter 
in Abrede, dass der Beschwerdeführer im rechten Hüftgelenk persistieren-
de Beschwerden seit dem Unfall habe. Auch dem müsse widersprochen 
werden. Gemäss Bericht vom 12. Februar 2014 habe der Beschwerdefüh-
rer damals auf die Frage nach der Schmerzlokalisation ohne zu zögern auf 
die rechte lnguina (Hüftgelenk) sowie auch den Bereich ISG/SIPS rechts-
seitig gezeigt. Er habe absolut glaubhaft erklärt, dass diese Beschwerden 
seit dem Unfall persistierten. Es sei klar, dass im Rahmen der Beckenring-
fraktur die Schmerzen zunächst mehrfaktoriell und nicht nur durch das 
Hüftgelenk bedingt gewesen seien. Die zweifellos traumatisch initiierte 
Coxarthrose habe sich im Verlauf aber sukzessive verschlechtert und somit 
symptomatisch in den Vordergrund geschoben. In einer Röntgenaufnahme 
kurz nach dem Trauma 2012 seien übrigens beide Hüftgelenke noch als 
Coxa profunda seitengleich beschrieben worden, es könne somit auch 
nicht mit einer vorbestehenden Coxarthrose argumentiert werden. Weiter 
argumentiere der Gutachter, dass das fehlende „bone bruise“ in der MRT 
gegen einen unfallbedingten Knorpelschaden spreche. Hierzu sei anzu-
merken, dass die zur Diskussion stehende Hüft-MRT zwei Jahre nach dem 
Unfall angefertigt worden sei. Ein immer noch persistierendes traumatisch 
bedingtes Knochenödem bzw. eine Einblutung sei nach dieser langen La-
tenz aber nicht mehr zu erwarten. Entgegen der Auffassung des Gutach-
ters sei angesichts der Konstruktion des Beckens und dem Trauma von 
rechts anzunehmen, dass die traumatische Krafteinwirkung zuerst das Tro-
chantermassiv erreicht und sich dann via Schenkelhals, Hüftkopf und Hüft-
pfanne auf das Becken übertragen habe und zur Beckenfraktur (beide 
Schambeinäste, Massa lateralis) geführt habe. Die Krafteinwirkung auf den 
Gelenksknorpel müsse somit erheblich gewesen sein. Dass bereits vor 
August 2014 Hüftschmerzen vorgelegen hätten, belege auch die Aussage 
der Orthopäden des Spitals D.________ vom 18. November 2013, wonach 
seit der Infiltration ins ISG die Schmerzen zurückgegangen seien und 
ebenfalls die Schmerzen inguinal regredient seien. Dies impliziere, dass 
vorher inguinal (also im Hüftgelenksbereich) Schmerzen vorgelegen hätten. 
Aufgrund dessen werde an der überwiegend posttraumatischen Genese 
der vorliegenden Coxarthrose festgehalten. Die seit dem Trauma kontinu-
ierlich persistierenden inguinalen Schmerzen (Hüftschmerzen), der Unfall-
mechanismus und die oben angeführten radiologischen, computertomo-

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graphischen und kernspintomographischen Befunde liessen keinen ande-
ren Schluss zu (AB 139).

3.2.9 Im Bericht vom 22. April 2015 hielt Prof. Dr. med. F.________ fest, 
nach Angaben des Beschwerdeführers, den Akten inkl. des durchgeführten 
Gutachtens sei der Beschwerdeführer vor dem Unfall zu 100 % arbeitsfähig 
und beschwerdefrei gewesen. Am 2. September 2012 sei es zum erwähn-
ten Verkehrsunfall mit Zuzug eines Polytraumas, u.a. einer Beckenringver-
letzung Typ B, gekommen. Auch wenn die unmittelbar posttraumatische 
Bildgebung (CT/Röntgen) degenerative Veränderungen, wie subchondrale 
Sklerosierung und Gelenkspaltverschmälerung bei ungünstiger Hüftge-
lenksmechanik im Sinne eines femoroacetabulären Mischimpingements er-
geben habe, so sei dies jedoch asymptomatisch gewesen. Die Kraft, die er-
forderlich sei, um bei einem jungen gesunden Patienten eine Beckenring-
verletzung sowohl der vorderen wie auch der hinteren Anteile zu verursa-
chen, sei enorm und müsse mit Sicherheit durch die Hüftgelenke geleitet 
worden sein, um sowohl vorne als auch hinten Frakturen hervorzurufen. 
Hierbei könne es durchaus zu nicht knöchernen intraartikulären Schäden 
im Sinne von Knorpelschäden gekommen sein. Hierzu passe die MRT-Un-
tersuchung vom 20. November 2014 (richtig: 4. September 2014 [AB 88]) 
mit zentralen Knorpelschäden am Femurkopf, welche nicht unbedingt durch 
die Impingementkonfiguration begründet seien, da hierbei in erster Linie 
Pfannenrandschäden hervorgerufen würden. Auch eine Beurteilung durch 
das Spital D.________ vom 6. November 2014 spreche von bewegungs-
abhängigen Hüft- und Leistenschmerzen rechts bei traumatisch exazerbier-
ter Coxarthrose rechts nach Polytrauma. In der Zusammenschau dieser 
Fakten werde die vorliegende Coxarthrose als posttraumatisch interpretiert, 
solange nicht eine prätraumatische symptomatische Coxarthrose dokumen-
tiert sei (AB 144).

3.3

3.3.1 Im Januar 2014 beauftragte die Beschwerdegegnerin den Rheuma-
tologen Dr. med. E.________ mit zusätzlichen Abklärungen (AB 52). Im 
Bericht vom 12. Februar 2014 (AB 58) verwies dieser auf persistierende 
Beschwerden in der Beckenregion rechts, u.a. auch im rechten Hüftgelenk 
(Inguinalregion). Eine im Rahmen dieses Berichts veranlasste Röntgenun-

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tersuchung vom 3. Februar 2014 bestätigte das Vorliegen einer Coxarthro-
se rechts, welche zuvor bereits anlässlich einer CT des Beckens vom 
7. August 2013 im Spital D.________ (AB 49) festgestellt worden war. Dr. 
med. E.________ postulierte eine schrittweise Aufnahme der Erwerbstätig-
keit vorerst mit einer Arbeitsfähigkeit von 50 % und anschliessender Steige-
rung auf 100 % innert 2-3 Monaten (AB 58 S. 3-4). Entsprechend entschied 
er, die Arbeitsfähigkeit versuchsweise vom 1. Juni 2014 bis 15. August 
2014 auf 70 % zu steigern (AB 77). Nachdem es wieder zu einer Exazerba-
tion der Schmerzen gekommen war, gelangte die Beschwerdegegnerin im 
August 2014 erneut an Dr. med. E.________ (AB 87), welcher weitere bild-
gebende Untersuchungen veranlasste und den Beschwerdeführer bei per-
sistierenden Beschwerden im Bereich der rechten Hüfte und einer „kom-
plexen posttraumatischen Situation“ zur näheren Abklärung des Hüftge-
lenks und dessen Behandlung an Prof. Dr. med. F.________ überwies 
(AB 88). Prof. Dr. med. F.________ bestätigte in der Folge das Vorliegen 
einer traumatisch exazerbierten, klinisch und radiologisch fortgeschrittene 
Coxarthrose rechts und bejahte die Indikation zur Versorgung mit einer 
Hüfttotalendoprothese (AB 107).

3.3.2 Vor diesem Hintergrund erscheint es zumindest als fraglich, ob das 
von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebene MEDAS-Gutachten vom 
23. Dezember 2014 (AB 119) erforderlich war. Die anlässlich des Unfalls 
vom 2. September 2012 erlittene Beckenringfraktur war unbestrittenermas-
sen abgeheilt. Als Unfallfolge persistierten allein noch die erwähnten Hüft-
gelenksbeschwerden, die nach übereinstimmender Einschätzung des Dr. 
med. E.________ und des von diesem hinzugezogenen Spezialisten, Prof. 
Dr. med. F.________, auf eine durch den Unfall aktivierte, damit zumindest 
teilverursachte Coxarthrose zurückzuführen waren (AB 88, 107, 117).

3.3.3 Die Ausführungen im MEDAS-Gutachten vermögen aber auch in-
haltlich nicht zu überzeugen. So hat Dr. med. E.________ mit Bezugnahme 
auf die Ausführungen der MEDAS-Gutachter einlässlich und nachvollzieh-
bar dargelegt, dass dieselbe erhebliche Krafteinwirkung (durch den Aufprall 
von rechts), die zu mehreren Frakturen im Bereich des Beckenrings führte, 
auch den Gelenksknorpel des Hüftgelenks schädigte (AB 139). Hierfür 
sprechen gemäss Prof. Dr. med. F.________ auch die mit MRT vom 

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4. September 2014 (AB 88) festgestellten zentralen Knorpelschäden, wel-
che für eine Impingementkonfiguration untypisch seien (AB 144). Sodann 
hat Dr. med. E.________ schlüssig und in Übereinstimmung mit den Vorak-
ten dargelegt, dass entgegen der Darlegung der MEDAS-Gutachter die 
Schmerzen im Hüftgelenksbereich anfänglich zwar durch die Knochen-
brüche des Beckenrings überlagert wurden, jedoch von Beginn weg anhal-
tend vorhanden waren (AB 130, 139). So wurde namentlich bereits im Be-
richt von Dr. med. H.________ vom 13. Mai 2013 speziell auf inguinale 
Schmerzen und Ausrotationsschmerzen in der rechten Hüfte hingewiesen 
(AB 31). Damit vermag das Gutachten des MEAS den Nachweis des Errei-
chens des status quo ante vel sine nicht zu erbringen. Nicht begründet ist 
denn auch die Auffassung des MEDAS, die Coxarthrose sei erst 2014 akti-
viert worden (AB 119/25 Mitte), wenn schon im August 2013 im CT eine 
Coxarthrose abgebildet worden ist (AB 49/2). In diesem CT war zwar eben-
falls keine „bone bruise“ zu erkennen, aber auch dies war fast ein Jahr 
nach dem Unfall, so dass ohne weiteres von einer Heilung auszugehen und 
insoweit auf die Auffassung des Dr. med. E.________ abzustellen ist.

3.4 Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin den Nachweis des 
Anspruch aufhebenden Wegfalls des natürlichen Kausalzusammenhangs 
zwischen dem Unfallereignis vom 2. September 2012 und den Hüftgelenks-
beschwerden nicht erbracht, sodass sie über den 1. Februar 2014 hinaus 
leistungspflichtig bleibt.

In Gutheissung der Beschwerde ist der angefochtene Einspracheentscheid 
vom 1. September 2015 aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu ver-
pflichten, dem Beschwerdeführer die gesetzlichen Leistungen gemäss UVG 
für die Folgen des Ereignisses vom 2. September 2012 über den 1. Febru-
ar 2014 hinaus auszurichten.

4.

4.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. a ATSG 
sind keine Verfahrenskosten zu erheben.

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4.2 Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert 
nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Pro-
zesses bemessen (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG). 

Entsprechend der angemessenen Kostennote von Rechtsanwalt Dr. 
B.________ vom 1. März 2016 sind die von der Beschwerdegegnerin der 
Beschwerdeführerin zu ersetzenden Parteikosten auf Fr. 3‘418.20 (inkl. 
Auslagen und MWSt.) festzusetzen.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der 
SWICA vom 1. September 2015 aufgehoben und die Beschwerdegeg-
nerin verpflichtet, dem Beschwerdeführer die gesetzlichen Leistungen 
gemäss UVG für die Folgen des Ereignisses vom 2. September 2012 
über den 1. Februar 2014 hinaus auszurichten. 

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer die Parteikosten, 
gerichtlich bestimmt auf Fr. 3‘418.20 (inkl. Auslagen und MWSt.), zu 
ersetzen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt Dr. B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- SWICA Versicherungen AG
- Bundesamt für Gesundheit

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

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Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.