# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 33eb84af-a405-58d6-a0c7-4795b92b7ecb
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-08
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 08.09.2021 SB210453
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB210453_2021-09-08.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB210453-O/U/jv 
 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. R. Naef, Präsident, lic. iur. S. Volken und  

lic. iur. C. Maira sowie der Gerichtsschreiber MLaw L. Zanetti 

 

Beschluss vom 8. September 2021 
 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschuldigter und Berufungskläger 

 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

vertreten durch Beistand B._____  

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich,  
Anklägerin und Berufungsbeklagte 

 

betreffend versuchte schwere Körperverletzung etc.  
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Bülach, I. Abteilung,  
vom 17. März 2021 (DG200048) 
 
 
  

- 2 - 

Erwägungen: 

1. Der Beschuldigte liess mit Eingabe vom 26. März 2021 innert gesetzlicher 

Frist die Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts Bülach vom 

17. März 2021 anmelden (Urk. 39). Das begründete Urteil der Vorinstanz wurde 

seinem Verteidiger in der Folge am 9. August 2021 zugestellt (Urk. 45). Die 20-

tägige Frist zur Einreichung einer Berufungserklärung lief entsprechend bis zum 

30. August 2021 (Art. 399 Abs. 3 StPO). Innert dieser Frist ging keine Eingabe 

des Beschuldigten ein, weshalb in Anwendung von Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 

StPO auf seine Berufung nicht einzutreten ist. 

2. Im Rechtsmittelverfahren tragen die Parteien die Kosten nach Massgabe 

ihres Obsiegens oder Unterliegens. Das Nichteintreten auf das Rechtsmittel des 

Beschuldigten kommt einem Unterliegen gleich (Art. 428 Abs. 1 StPO). Dem 

Beschuldigten sind somit die Kosten für das Berufungsverfahren aufzuerlegen. 

Die Gerichtsgebühr ist praxisgemäss auf Fr. 600.– festzusetzen. 

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Berufung des Beschuldigten vom 26. März 2021 wird nicht ein-

getreten.  

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.--. 

3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt.  

4. Schriftliche Mitteilung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten  

− die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich 
− die Vertretung der Privatklägerin C._____ GmbH (C'._____)  
− die Vertretung der Privatklägerin D'._____ 
− die Vertretung der Privatklägerin D._____ Genossenschaft 

Sicherheitsdienst …. 

- 3 - 

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung 

allfälliger Rechtsmittel an  

− die Vorinstanz. 

5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 8. September 2021 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

lic. iur. R. Naef 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

MLaw L. Zanetti 
 

 
 
 

	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Berufung des Beschuldigten vom 26. März 2021 wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.--.
	3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt.
	4. Schriftliche Mitteilung an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich
	 die Vertretung der Privatklägerin C._____ GmbH (C'._____)
	 die Vertretung der Privatklägerin D'._____
	 die Vertretung der Privatklägerin D._____ Genossenschaft Sicherheitsdienst ….
	 die Vorinstanz.

	5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.