# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c9a60182-3452-5b8a-a421-37c369f8eb37
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-07-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.07.2008 C-588/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-588-2007_2008-07-11.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-588/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 1 .  J u l i  2 0 0 8

Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), 
Richter Francesco Parrino, Richter Johannes Frölicher, 
Gerichtsschreiberin Sabine Uhlmann.

X._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenversicherung, Einspracheentscheid vom 19. 
Oktober 2006.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-588/2007

Sachverhalt:

A.
Der verheiratete X._______ war in den Jahren 1965 bis 2000 in der 
Schweiz  erwerbstätig  –  zuletzt  als  Hauspostmitarbeiter  bei  der 
Y._______ AG – und entrichtete während dieser Zeit Beiträge an die 
Schweizerische  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung. 
Nach der Rückkehr in seine Heimat betrieb er vom 1. Oktober 2003 bis 
31. Dezember 2005 als selbständig Erwerbender einen Secondhand-
shop (act. 40, 41). Am 8. April 2005 reichte er zu Handen der IV-Stelle 
für Versicherte im Ausland ein Gesuch bei der Sozialversicherungsan-
stalt der gewerblichen Wirtschaft, Landesstelle S._______, um Bezug 
von Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung ein (E 204, 
act. 10). Mit der Anmeldung wurden unter anderem folgende medizini-
schen  Berichte,  ärztliche  Gutachten und  sonstige  Unterlagen  einge-
reicht:

- Fragebogen für  den Versicherten (EU),  datiert  vom 22. Juni  2005 
(act. 16);

- Fragebogen für Selbständigerwerbende, datiert  vom 22. Juni 2005 
(act. 17);

- Fragebogen für  Arbeitgebende vom 10. August  2005,  wonach der 
Versicherte von April 1974 bis Ende September 1999 als Hauspost-
mitarbeiter bei der Y._______ AG gearbeitet und zuletzt ein Jahres-
einkommen von Fr. 69'005.-- erzielt hatte (act. 21);

- Ergänzungsblatt  R zur Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen, 
datiert vom 3. Oktober 2005 (act. 24);

- Bescheid  der  Sozialversicherungsanstalt  der  gewerblichen  Wirt-
schaft,  Landesstelle  S._______,  vom 24. August  2005,  worin  der 
Antrag vom 17. Januar 2005 auf Zuerkennung einer Erwerbsunfä-
higkeitspension abgelehnt wurde (act. 28);

- ärztlicher  Befundbericht  von Dr. E._______,  Facharzt  für  Radiolo-
gie, vom 17. Februar 2005 (act. 29);

- ärztlicher Bericht von Dr. B._______ vom 27. April 2005 (act. 30);

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- ärztlicher Bericht  von Dr. med. L.______ vom 17. Mai 2005 (nicht 
paginiert);

- Arztbrief des Landeskrankenhauses D._______ vom 20. Juni 2005 
(act. 31);

- nuklearmedizinischer  Befundbericht  von  Dr.  C._______,  Universi-
tätsklinik für Radiologie G._______, vom 25. Oktober 2005 (act. 32);

- ärztlicher Befundbericht bezüglich einer Arbeitsunfähigkeitspension 
von Dr. med. univ. F._______ vom 19. September 2005 (act. 33);

- fachärztliches  Gutachten  und  ärztlicher  Befundbericht  von  Dr. 
W._______, Facharzt für Innere Medizin, vom 20. Juli 2005 (act. 44, 
43);

- neurologisch–psychiatrisches  Sachverständigengutachten  von 
Univ.-Prof. Dr. O._______, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, 
Allgemein beeideter  und gerichtlich zertifizierter  Sachverständiger, 
vom 9. Februar 2006 (act. 45), zu Handen des Landesgerichts für 
Zivilrechtssachen (ZRS) G._______; 

- internes Gutachten von Dr. H._______, Facharzt für Innere Medizin, 
vom 23. November 2005 (act. 46),  zu Handen des Landesgerichts 
für Zivilrechtssachen (ZRS) G._______.

Auf Grund dieser medizinischen Unterlagen, namentlich des Gutach-
tens von Dr. W._______ vom 20. Juli 2005 und des medizinischen Be-
richts von Dr. L._______ vom 17. Mai 2005, erachtete die IV-Stellen-
ärztin  Dr.  med.  M._______  vom  regionalen  ärztlichen  Dienst  (RAD 
Rhone) den Versicherten in ihrem Schlussbericht vom 14. März 2006 
mit Wirkung ab 20. Juli 2005 in der bisherigen Tätigkeit als Hauspost-
beamter zu 20% und in einer angepassten Tätigkeit zu 0% arbeitsun-
fähig.  Als  Hauptdiagnosen  führte  die  IV-Stellenärztin  eine  dilatative 
Kardiopathie  mit  konzentrischer  Linksherzhypertrophie  bei  arterieller 
Hypertonie auf; als Nebendiagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeits-
fähigkeit  wurden  Adipositas,  Lumbovertebralsyndrom mit  mittelgradi-
ger  Bewegungseinschränkung,  Gonarthrose  und  Coxarthrose,  incipi-
ens,  ohne  Beeinträchtigung  der  Geh/Stehfähigkeit,  Dupuytrensche 
Kontraktur 1 und 2 Grades bds., Diabetes mellitus Typ II und latente 
Hyperurikämie aufgeführt (act. 48).

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B.
Mit Verfügung vom 22. März 2006 wies die IV-Stelle in der Folge das 
Leistungsgesuch wegen Fehlens einer anspruchsbegründenden Invali-
dität ab (act. 49). 

C.
Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte am 22. Mai 2006 Ein-
sprache (in den Akten nicht vorhanden). Zum Beweis legte er folgende 
Arztberichte bei:

- Bericht von Dr. med. R._______, Spital T._______, vom 30. Oktober 
1994 (act. 51);

- fachärztliches Gutachten von Dr. I._______,  Fachärztin  für  Unfall-
chirurgie,  Ärztin  für  Allgemeinmedizin,  Allg.  beeid. gerichtl.  zertifi-
zierte Sachverständige, vom 4. Januar 2006 (act. 47). 

Die  wiederum  zur  Stellungnahme  aufgeforderte  IV-Stellenärztin  Dr. 
med. M._______ kam in ihrem Bericht vom 28. September 2006 zum 
Schluss, dass im nachgelieferten Gutachten von Dr. I._______ vom 4. 
Januar  2006  das Schwergewicht  mehr  auf  die  thoracolumbalen und 
cervicalen  Beschwerden  gelegt  werde.  Diese  Limitationen  seien  je-
doch bereits im Vorbericht berücksichtigt worden und hätten daher kei-
nen Einfluss auf eine allfällige Rente. Beizufügen sei, dass ein Teil der 
Limitationen  auch  auf  das  extreme Übergewicht  zurückzuführen sei. 
Daher sei an der früheren Beurteilung festzuhalten, und der Versicher-
te  sei  mit  Wirkung  ab  20.  Juli  2005  in  der  bisherigen  Tätigkeit  als 
Hauspostbeamter zu 20% und in einer Verweistätigkeit zu 0% arbeits-
unfähig.  Ebenfalls  sei  dem  Versicherten  die  Weiterführung  des  Se-
condhandshops – mit einer Einschränkung von höchstens 20% – mög-
lich. Letztlich sei es dem Versicherten zumutbar, seine Erwerbsfähig-
keit  durch  Gewichtsreduktion  und  Behandlung  des  Bluthochdrucks 
wesentlich zu verbessern (act. 53). Gestützt auf die Beurteilung der IV-
Stellenärztin wies die IV-Stelle die Einsprache mit Entscheid vom 19. 
Oktober 2006 ab. 

D.
Daraufhin  reichte  der  Versicherte  (im Folgenden: Beschwerdeführer) 
am 16. November  2006 Beschwerde bei  der  Invalidenversicherungs-
stelle für Versicherte im Ausland IVSTA ein und machte geltend, infol-
ge Krankheit sei er seit dem 31. Dezember 2005 nicht mehr arbeitsfä-

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hig. Am 18. Januar 2007 wurde die Beschwerde zuständigkeitshalber 
an das Bundesverwaltungsgericht überwiesen. 

Im  Rahmen  des  Beschwerdeverfahrens  legte  der  Beschwerdeführer 
folgende neue medizinische Unterlagen ins Recht: Befundbericht von 
Dr. F.______ vom 26. November  2004,  ambulanter  Arztbrief  von Dr. 
A.______,  Landeskrankenhaus-Universitätsklinikum  G._______,  vom 
25. Oktober  2005,  Aufenthaltsbestätigung des Landeskrankenhauses 
D._______ vom 20. Juni 2005, Konsiliarbefundbericht des Landeskran-
kenhauses D._______ vom 9. November 2001 (Sig. unleserlich)  und 
Röntgenbilder vom 9. Februar 2007 (Fuss/Kniegelenk links).

Mit Schreiben vom 16. April  2007 forderte die IV-Stelle den medizini-
schen  Dienst  erneut  auf,  zu  den  vom Beschwerdeführer  neu  einge-
reichten medizinischen Akten – insbesondere zum Arztbrief  vom 25. 
Oktober 2005, zum Konsiliarbefundbericht vom 9. November 2001 und 
zu den Röntgenbilder des linken Fuss/Kniegelenkes – Stellung zu neh-
men.

Mit Eingabe vom 17. Mai 2007 reichte der Beschwerdeführer weitere 
medizinische Unterlagen nach (Röntgenbilder,  ein Medikamentenein-
nahmeblatt).

E.
In ihrer Vernehmlassung vom 8. Juni 2007 beantragte die IV-Stelle die 
Abweisung der Beschwerde und verwies im Wesentlichen auf die bei 
ihrem medizinischen Dienst eingeholte Stellungnahme (datiert vom 28. 
September 2006, eingegangen bei der IV-Stelle am 14. Mai 2007), wo-
nach die neu eingereichten Unterlagen an der bisherigen Beurteilung 
der  Arbeitsfähigkeit  nichts  ändern  würden.  Die  IV-Stellenärztin  Dr. 
med. M._______ führte aus, die hypertensiven Krisen seien selbstver-
ständlich  ernstzunehmende  Ereignisse,  doch  seien  diese  vorliegend 
auf die fehlende Medikamenteneinnahme zurückzuführen. Zudem sei 
eine hypertensive Entgleisung kein Grund für eine langfristige Arbeits-
unfähigkeit (act. 60).

F.
Mit Verfügung vom 21. Juni 2007 wurde die IV-Stelle vom Bundesver-
waltungsgericht  aufgefordert,  eine aktuelle  und datierte  Stellungnah-
me des RAD Rhone nachzureichen.

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G.
Mit unaufgefordert  eingereichter Eingabe vom 26. Juni 2007 hielt der 
Beschwerdeführer an seinem Antrag fest und legte eine Kopie eines 
bereits eingereichten ärztlichen Befundberichts seines Hausarztes Dr. 
F._______ vom 26. November 2004 bei. 

H.
Die IV-Stelle reichte mit Stellungnahme vom 6. August 2007 einen auf 
den 11. Mai 2007 datierten, inhaltlich mit act. 60 der IV-Akten identi-
schen Schlussbericht des RAD Rhone ein. Sie wies im Übrigen darauf 
hin, dass sich ein erneutes Bemühen des RAD Rhone erübrige, da der 
IV-Stelle die erwähnten neuen Röntgenbilder nicht vorlägen und aus 
dem Einnahmeplan der Medikamente allein, keine neuen Sachverhalt-
selemente zu erwarten seien (Nr. 16 BVGer-Akten). 

I.
Mit Verfügung vom 21. August 2007 wurde die IV-Stelle vom Bundes-
verwaltungsgericht  aufgefordert,  bis  zum  21.  September  2007  eine 
Stellungnahme unter Berücksichtigung sämtlicher Vorakten, insbeson-
dere auch der vom Beschwerdeführer mit Eingabe vom 17. Mai 2007 
eingereichten Röntgenbilder einzureichen.

J.
Mit Eingabe vom 4. September 2007 reichte der Beschwerdeführer ei-
nen ärztlichen Befundbericht seines Hausarztes Dr. F._______ vom 3. 
September 2007 nach,  mit  dem Begehren,  diesen bei  der  Entschei-
dung zu berücksichtigen. Die IV-Stelle wurde mit Verfügung des Bun-
desverwaltungsgerichts vom 13. September 2007 aufgefordert,  diese 
Eingabe  im  Rahmen  ihrer  Vernehmlassung  zu  berücksichtigen,  mit 
gleichzeitig gewährter Fristerstreckung bis 12. Oktober 2007.

K.
Mit Duplik vom 21. September 2007 hielt die Vorinstanz unter Hinweis 
auf  die  Stellungnahme des ärztlichen Dienstes  an  ihrem Antrag auf 
Abweisung der Beschwerde und Bestätigung der angefochtenen Verfü-
gung fest. Die erneut zur Stellungnahme aufgeforderte IV-Stellenärztin 
Dr. med. M._______ kam in ihrem Bericht  vom 18. September 2007 
zum Schluss, dass die nachgelieferten Dokumente keinen Einfluss auf 
die medizinische Beurteilung hätten, und sie beurteilte den Beschwer-
deführer  in  seiner  angestammten  Tätigkeit  als  Hauspostangestellten 
weiterhin zu 20% und in einer adaptierten Tätigkeit zu 0% arbeitsunfä-
hig (act. 62). 

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L.
Mit  Triplik  vom 5. Oktober  2007  ersuchte  der  Beschwerdeführer  um 
nochmalige Überprüfung des Schlussberichts des ärztlichen Dienstes 
RAD Rhone. Gleichzeitig reichte er ein neues Gesuch betreffend "Vor-
bezug der Rente (Pension) wegen Krankheit und Alters bedingt" ein. 
Zudem wies er darauf hin, nicht als Postbeamter, Hauspostangestell-
ter, etc., sondern als Bankangestellter im Bereich Spedition, Material 
und Registratur bei der Y._______ gearbeitet zu haben.

M.
Mit Verfügung vom 15. Oktober 2007 leitete das Bundesverwaltungs-
gericht  das  Gesuch  vom  5.  Oktober  2007  betreffend  Vorbezug  der 
Rente zur Bearbeitung zuständigkeitshalber an die Vorinstanz weiter 
und schloss den Schriftenwechsel ab. 

Weitere unaufgefordert eingereichte Eingaben des Beschwerdeführers 
wurden ohne weitere Folgegebung zu den Akten genommen, da sie 
keine neuen Tatsachen oder Beweismittel enthielten.

N.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten 
wird,  soweit  für  die  Entscheidfindung  erforderlich,  im  Rahmen  der 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt, sofern es zuständig ist, die 
Beurteilung  der  beim  Inkrafttreten  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes 
bei Eidgenössischen Rekurs- oder Schiedskommissionen oder bei den 
Beschwerdediensten  der  Departemente  hängigen  Rechtsmittel.  Die 
Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht (Art. 53 des Bundes-
gesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht [Ver-
waltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32]). 

1.1 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  zuständig  für  die  Beurteilung 
von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgeset-
zes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, 
SR 172.021), sofern kein Ausnahmetatbestand erfüllt  ist (Art. 31 und 
Art. 32 VGG). Letzteres ist vorliegend nicht der Fall. Zulässig sind Be-
schwerden gegen Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG. 
Die IV-Stelle für Versicherte im Ausland ist eine Vorinstanz im Sinn von 

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Art. 33 Bst. d VGG (vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes 
vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]). 
Das Bundesverwaltungsgericht ist somit zuständig für die Behandlung 
der vorliegenden Beschwerde. 

1.2 Der angefochtene Entscheid ist eine Verfügung im Sinn von Art. 5 
VwVG, durch die der Beschwerdeführer besonders berührt ist und an 
deren Aufhebung oder Änderung er ein schutzwürdiges Interesse hat 
(Art. 48 Abs. 1 Bst. b und c VwVG, vgl. auch Art. 59 des Bundesgeset-
zes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversi-
cherungsrechts [ATSG, SR 830.1]). Er ist daher zur Beschwerde legiti-
miert.

1.3 Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht (Art. 50 
Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG, vgl. auch Art. 60 ATSG), weshalb auf 
sie einzutreten ist.

2.
Mit  der  Beschwerde  an  das  Bundesverwaltungsgericht  kann  gerügt 
werden,  die  angefochtene  Verfügung  verletze  Bundesrecht  (ein-
schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens), beruhe 
auf einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtser-
heblichen Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG).

2.1 Aufgrund der Beschwerdebegehren streitig und damit zu prüfen ist 
im Folgenden, ob die Vorinstanz zu Recht das Gesuch des Beschwer-
deführers um Zusprechung einer Invalidenrente abgewiesen hat.

3. Vorab ist zu prüfen, welche Rechtsnormen im vorliegenden Verfah-
ren zur Anwendung gelangen.

3.1 Nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  sind  in 
verfahrensrechtlicher  Hinsicht  diejenigen  Rechtssätze  massgebend, 
welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 
130 V 1 E. 3.2), unter Vorbehalt der spezialgesetzlichen Übergangsbe-
stimmungen. In materiellrechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejeni-
gen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfol-
gen führenden Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329  E. 2.3). 
Nach der Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht in der 
Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspra-
cheentscheids  (hier: 19. Oktober 2006)  eingetretenen Sachverhalt ab 
(BGE 129 V 1 E.1.2 mit Hinweis).

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3.2 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger eines Mitgliedstaates 
der Europäischen Union, so dass vorliegend das am 1. Juni 2002 in 
Kraft  getretene Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenos-
senschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft andererseits 
über  die  Freizügigkeit  vom  21.  Juni  1999  (Freizügigkeitsabkommen, 
nachfolgend FZA, SR 0.142.112.681) anwendbar ist (Art. 80a IVG in 
der Fassung gemäss Art. 2 Ziff. 7 des Bundesratsbeschlusses vom 17. 
Dezember 2004 über die Genehmigung und Umsetzung des Protokolls 
über  die  Ausdehnung  des  Freizügigkeitsabkommens  auf  die  neuen 
EG-Mitgliedstaaten zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft 
einerseits  und  der  EG und  ihren  Mitgliedstaaten  andererseits  sowie 
über die Genehmigung der  Revision der  flankierenden Massnahmen 
zur  Personenfreizügigkeit,  in  Kraft  seit  1.  April  2006,  AS  2006  979 
994). Das Freizügigkeitsabkommen setzt die verschiedenen bis dahin 
geltenden bilateralen Abkommen zwischen der Schweizerischen Eid-
genossenschaft  und den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen 
Union insoweit aus, als darin derselbe Sachbereich geregelt wird (Art. 
20 FZA). Gemäss Art. 8 Bst. a FZA werden die Systeme der sozialen 
Sicherheit  koordiniert,  um  insbesondere  die  Gleichbehandlung  aller 
Mitglieder der Vertragsstaaten zu gewährleisten.

3.3 Die Anmeldung des Beschwerdeführers  wurde am 8. April  2005 
beim österreichischen Versicherungsträger eingereicht, weshalb vorlie-
gend die am 1. Januar  2003 in  Kraft  getretenen Bestimmungen des 
ATSG sowie die zugehörige Verordnung vom 11. September 2002 über 
den  Allgemeinen  Teil  des  Sozialversicherungsrechts  (ATSV,  SR 
830.11)  anwendbar  sind. Nicht  anwendbar  sind die Änderungen des 
ATSG vom 6. Oktober 2006 und der ATSV vom 28. September 2007 (5. 
IV-Revision, AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 1. Januar 
2008),  da  der  angefochtene Entscheid  vor Inkrafttreten der  entspre-
chenden  Bestimmungen  ergangen  ist  (vgl.  auch  UELI KIESER,  ATSG-
Kommentar, Zürich Basel Genf 2003, Art. 82 Rz. 4).

Bezüglich der auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 
1  IVG  zu  berücksichtigenden  ATSG-Normen  zur  Arbeitsunfähigkeit 
(Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur Bestim-
mung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sowie zur Revision der Invaliden-
rente  und  anderer  Dauerleistungen  (Art.17)  hat  das  Schweizerische 
Bundesgericht  (vormals  Eidgenössisches  Versicherungsgericht)  er-
kannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen Legaldefini-
tionen in aller Regel um eine formellgesetzliche Fassung der höchst-

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richterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor In-
krafttreten des ATSG handelt und sich inhaltlich damit keine Änderung 
ergibt,  weshalb  die  hierzu  entwickelte  Rechtsprechung übernommen 
und weitergeführt  werden kann (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.1, 3.2 und 
3.3). Auch die Normierung des Art. 16 ATSG führt nicht zu einer Modi-
fizierung  der  bisherigen  Judikatur  zur  Invaliditätsbemessung  bei  er-
werbstätigen Versicherten, welche weiterhin nach der allgemeinen Me-
thode des Einkommensvergleichs vorzunehmen ist (zu Art. 28 Abs. 2 
IVG in der bis zum 31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen Fassung 
vgl. BGE 128 V 29 E. 1, BGE 104 V 135 E. 2a und b). 

3.4 Am 1. Januar 2004 sind die Änderungen des IVG vom 21. März 
2003 und der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 21. Mai 
2003 (4. IV-Revision, AS 2003 3837 bzw. AS 2003 3859) in Kraft getre-
ten. Somit ist vorliegend für die Prüfung des geltend gemachten An-
spruchs diese Fassung des IVG und der IVV anwendbar. Die Änderun-
gen des IVG vom 6. Oktober 2006 und der IVV vom 28. September 
2007 (5. IV-Revision, AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 1. 
Januar  2008)  sind  hingegen  nicht  anwendbar,  da  der  angefochtene 
Entscheid vor Inkrafttreten der entsprechenden Bestimmungen ergan-
gen ist (vgl. KIESER, a.a.O., N. 4 zu Art. 82).

4.
Anspruch auf  eine  Rente  der  schweizerischen  Invalidenversicherung 
hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes (ATSG/IVG) ist und beim Ein-
tritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge an 
die  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung  (AHV/IV)  ge-
leistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG in der bis am 31. Dezember 2007 gültig 
gwesenen Fassung). Diese Bedingungen müssen kumulativ gegeben 
sein; fehlt eine, so entsteht kein Rentenanspruch, selbst wenn die an-
dere erfüllt ist.

Der Beschwerdeführer hat unbestrittenermassen während mehr als ei-
nem Jahr Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und 
Invalidenversicherung  geleistet,  so  dass  die  Voraussetzung der  Min-
destbeitragsdauer für den Anspruch auf eine ordentliche Invalidenren-
te gemäss Art. 36 Abs. 1 IVG (in der vorliegend anwendbaren, bis am 
31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung) erfüllt ist. 

4.1 Nach dem ATSG in Verbindung mit dem IVG ist der Begriff "Invali-
dität"  nicht  nach medizinischen Kriterien definiert,  sondern  nach der 
Unfähigkeit,  Erwerbseinkommen zu erzielen  (BGE 110 V 273 E. 4a, 

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BGE 102 V 165) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betäti-
gen. Dabei sind die Erwerbs-  bzw. Arbeitsmöglichkeiten nicht  nur im 
angestammten Beruf bzw. in der bisherigen Tätigkeit, sondern auch in 
zumutbaren Verweisungstätigkeiten zu prüfen.

Nach Art. 8 Abs. 1 ATSG ist die Invalidität die voraussichtlich bleibende 
oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. 
Art. 4 IVG führt dazu aus, dass die Invalidität Folge von Geburtsgebre-
chen, Krankheit oder Unfall sein kann; nach Art. 4 Abs. 2 IVG gilt die 
Invalidität als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des An-
spruchs auf  die jeweilige Leistung erforderliche Art  und Schwere er-
reicht hat.

Erwerbsunfähigkeit  ist  der  durch  Beeinträchtigung  der  körperlichen 
oder geistigen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der 
Erwerbsmöglichkeiten auf  dem in Betracht  kommenden ausgegliche-
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG in der bis am 31. Dezember 2007 gültig 
gewesenen Fassung). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträch-
tigung der körperlichen und geistigen Gesundheit bedingte, volle oder 
teilweise  Unfähigkeit,  im bisherigen Beruf  oder  Aufgabenbereich  zu-
mutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare 
Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 
(Art. 6 ATSG).

4.2 Nach dem seit dem 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Art. 28 Abs. 
1 IVG hat ein Versicherter Anspruch auf eine Viertelsrente bei einem 
Invaliditätsgrad von 40%, auf eine halbe Rente bei einem solchen von 
50%, auf eine Dreiviertelsrente bei einem Grad der Invalidität von 60% 
und auf eine ganze Rente bei einem solchen von 70%. 

Gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG (in der bis zum 31. Dezember 2007 gültig 
gewesenen Fassung)  werden Renten,  die einem Invaliditätsgrad von 
weniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die ih-
ren  Wohnsitz  und  gewöhnlichen  Aufenthalt  (Art.  13  ATSG)  in  der 
Schweiz  haben.  Eine  Ausnahme  von  diesem  Prinzip  gilt  ab  1.  Juni 
2002  für  Schweizer  Bürgerinnen  und  Bürger  sowie  Angehörige  von 
Mitgliedstaaten  der  Europäischen  Union,  welche  Anspruch  auf  Vier-
telsrenten haben,  wenn sie  in  einem Mitgliedstaat  der Europäischen 
Union  Wohnsitz  haben.  Nach  der  Rechtsprechung  des  Schweizeri-
schen Bundesgerichts stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Aus-

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zahlungsvorschrift,  sondern eine besondere Anspruchsvoraussetzung 
dar (BGE 121 V 264 E. 6c). 

4.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte,  wenn  sie  nicht  invalid  geworden  wäre  (sog.  Valideneinkom-
men, Art. 16 ATSG). 

Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarkts ist ein theoretischer und 
abstrakter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invali-
denversicherung  von  jenem  der  Arbeitslosenversicherung  abzugren-
zen. Der Begriff  umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht 
zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; ander-
seits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her ei-
nen  Fächer  verschiedenartiger  Stellen  offen  hält.  Nach  diesen  Ge-
sichtspunkten bestimmt sich im Einzelfall,  ob die invalide Person die 
Möglichkeit  hat,  ihre  restliche Erwerbsfähigkeit  zu  verwerten und ob 
sie ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag oder 
nicht  (BGE 110 V 276 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 E. 3b). Daraus folgt, 
dass für die Invaliditätsbemessung nicht darauf abzustellen ist, ob eine 
invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermit-
telt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Ar-
beitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn die verfügbaren Ar-
beitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 
1998 S. 291 E. 3b). Von einer Arbeitsgelegenheit im Sinne von Art. 16 
ATSG kann aber dort nicht mehr gesprochen werden, wo die zumutba-
re Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der 
allgemeine Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder dass sie nur unter 
nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeit-
gebers möglich wäre (SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3c, ZAK 1989 S. 
322 E. 4).

4.4 Zu bemerken bleibt, dass aufgrund des im gesamten Sozialversi-
cherungsrecht  geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht 
ein  in  seinem  bisherigen  Tätigkeitsbereich  dauernd  arbeitsunfähiger 
Versicherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit in einem ande-
ren Berufs-  oder  Erwerbszweig  zu  suchen und  anzunehmen,  soweit 

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sie möglich und zumutbar erscheint (BGE 113 V 28 E. 4a, 111 V 239 
E. 2a). Deshalb ist es am behandelnden Arzt bzw. am Vertrauensarzt 
einer IV-Stelle zu entscheiden, in welchem Ausmass ein Versicherter 
seine verbliebene Arbeitsfähigkeit bei zumutbarer Tätigkeit und zumut-
barem Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwerten kann. 
Diese  sogenannte  Verweisungstätigkeit  hat  sich  der  Versicherte  an-
rechnen zu lassen (leidensangepasste Verweisungstätigkeit; ZAK 1986 
S. 204 f.),  wobei  es unerheblich ist,  ob er  seine Restarbeitsfähigkeit 
tatsächlich verwertet oder nicht.

4.5 Das  sozialversicherungsrechtliche  Verfahren  ist  vom 
Untersuchungsgrundsatz  beherrscht  (Art.  43  ATSG). Danach hat  die 
Verwaltung  und  im  Beschwerdeverfahren  das  Gericht  von  Amtes 
wegen  für  die  richtige  und  vollständige  Abklärung  des  erheblichen 
Sachverhalts  zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt  indessen nicht  unein-
geschränkt;  er  findet  zum  einen  sein  Korrelat  in  den  Mitwir-
kungspflichten der  Parteien  (Art. 28  ff.  ATSG; BGE 125 V 195 E. 2, 
BGE 122 V 158 E. 1a,  je  mit  Hinweisen). Zum anderen umfasst  die 
behördliche und richterliche Abklärungspflicht  nicht  unbesehen alles, 
was von einer  Partei  behauptet  oder  verlangt  wird. Vielmehr bezieht 
sie  sich  nur  auf  den  im Rahmen des  streitigen  Rechtsverhältnisses 
(Streitgegenstand)  rechtserheblichen  Sachverhalt.  Rechtserheblich 
sind  alle  Tatsachen,  von  deren  Vorliegen  es  abhängt,  ob  über  den 
streitigen  Anspruch  so  oder  anders  zu  entscheiden  ist  (FRITZ GYGI, 
Bundesverwaltungsrechtspflege,  2. Aufl.,  Bern  1983,  S. 43 und 273). 
In  diesem  Rahmen  haben  Verwaltungsbehörden  und  Sozial-
versicherungsgericht zusätzliche Abklärungen stets vorzunehmen oder 
zu  veranlassen,  wenn  hiezu  aufgrund  der  Parteivorbringen  oder 
anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichender 
Anlass  besteht  (BGE  117  V  282  E. 4a  mit  Hinweis;  Urteil  des 
Bundesgerichts [vormals EVG] vom 20. Juli 2000, I 520/99).

4.6 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismit-
tel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwerde-
verfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach ha-
ben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise 
frei, d.h. ohne förmliche Beweisregel, sowie umfassend und pflichtge-
mäss zu würdigen.

Bezüglich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob 
der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un-

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tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, 
in  Kenntnis  der  Vorakten (Anamnese)  abgegeben worden ist,  in  der 
Beurteilung  der  medizinischen Zusammenhänge und  in  der  Beurtei-
lung der medizinischen Situation einleuchtet, und ob die Schlussfolge-
rungen  der  Experten  begründet  sind.  Ausschlaggebend  für  den  Be-
weiswert ist somit grundsätzlich weder die Herkunft des Beweismittels 
noch die  Bezeichnung der  eingereichten oder  in  Auftrag  gegebenen 
Stellungnahme als  Bericht  oder  als  Gutachten  (vgl.  dazu  Urteil  des 
Bundesgerichts I  268/2005 E. 1.2 vom 26. Januar 2006, mit  Hinweis 
auf BGE 125 V 351 E. 3a).

Die Rechtsprechung erachtet es mit dem Grundsatz der freien Beweis-
würdigung als vereinbar, Richtlinien für die Beweiswürdigung in Bezug 
auf  bestimmte Formen medizinischer  Berichte und Gutachten aufzu-
stellen (BGE 125 V 351 E. 3b; AHI 2001 S. 114 E. 3b). So ist den im 
Rahmen  des  Verwaltungsverfahrens  eingeholten  Gutachten  externer 
Spezialärzte,  welche aufgrund eingehender  Beobachtungen und Un-
tersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und 
bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, 
bei  der  Beweiswürdigung  volle  Beweiskraft  zuzuerkennen,  solange 
nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise spre-
chen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb, mit weiteren Hinweisen). 

5.
Der Beschwerdeführer bringt  vor, aus gesundheitlichen Gründen seit 
Ende Dezember 2005 zu 100% arbeitsunfähig zu sein. 

5.1 Den im vorliegenden Fall relevanten Arztberichten und Gutachten 
ist Folgendes zu entnehmen:

- Dr. B._______ gibt in ihrem Bericht vom 27. April 2005 an, der Ver-
sicherte führe seit 2003 ein Geschäft mit Gerätschaften wechseln-
der Grössen (Fernseher, Fahrräder etc.). Dabei komme es bei län-
ger dauernden Hebearbeiten zum Auftreten von Atemnot und zu ei-
ner  raschen  Erschöpfung,  welche  durch  gebeugte  Arbeitshaltung 
verstärkt werde. Daher seien nach einiger Zeit Ruhepausen einzule-
gen. Der Diabetes mellitus bestehe seit 10 Jahren, die arterielle Hy-
pertonie sei seit der Jugend bekannt und werde vom Beschwerde-
führer nicht behandelt (act. 30).

- Dr. L._______ führte in ihrem Bericht vom 17. Mai 2005 als 
Diagnosen  Lumbalsyndrom  mit  anhaltender  mittelgradiger  Bewe-

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gungseinschränkung,  Zeichen  einer  incipienten  Gonarthrose  und 
Coxarthose bds. bei Adipositas ohne wesentliche Beeinträchtigung 
der Geh- und Stehfähigkeit, Dupuytren'sche Kontraktur 1-2 Grades 
über MC-IV bds., reizlose Narbe am Vorfuss re zwischen Zehe III 
und IV nach Denervierungsoperation nach Morton, latente Hyperu-
ricämie und Diabetes mellitus II auf. Dem Exploranden seien ortho-
pädischerseits ständig leichte und mittelschwere Erwerbstätigkeiten 
überwiegend  in  allen  Arbeitshaltungen  zumutbar;  ausgenommen 
seien Arbeiten  in  gebückter  und sonstiger  Zwangshaltung,  an hö-
henexponierten Stellen sowie das Heben und Tragen schwerer Las-
ten (nicht paginiert).

- Von Dr. F._______, Allgemeinmediziner, liegen drei Befundberichte 
(3. September 2007 [Nr. 19 BVGer-Akten], 19. September 2005 [act. 
33, IV-Akten] und 26. November 2004 [Nr. 15 BVGer-Akten]) bezüg-
lich einer Arbeitsfähigkeitspension vor,  in denen insbesondere fol-
gende Diagnosen aufgeführt  sind: Senk-  und Spreizfuss bds.,  St. 
nach  Fraktur  des  lateralen  Femurkondyls  rechts,  Dupuytren  Kon-
traktur bds., Incip. Gonarthrose sin., geringfügige Coxarthose bds., 
Cervicalsyndrom  bei  Spondylosis  deformans  und  Streckhaltung 
HWS, LWS-Syndrom bei rechtskonvexer Skoliose (Spondylosis de-
formans, St. nach thorakolumbalem Morbus Scheuermann), Adipo-
sitas Grad II, Hyperuricämie, Diabetes mellitus Typ Iib, Hyperlipidä-
mie, Mitralklappensklerose, konzentrische Linkshyperthrophie,  the-
rapieresistente  arterielle  Hypertonie  II,  Vitamin  B  Mangel, 
depressive Adaptionsstörung mit somatischem Syndrom und chro-
nisches CVI 1 – 40% ACI-Stenose re sowie Arteria vertebralis Ver-
schluss links.

- Dem  Gutachten  von  Dr. W._______,  Facharzt  für  Innere  Medizin 
und Arzt für Allgemeinmedizin, vom 20. Juli 2005 ist zu entnehmen, 
dass dem Versicherten bei einer Optimierung der medikamentösen 
Therapie  und  bei  einer  Gewichtsreduktion  ganztags  noch  leichte 
körperliche Arbeiten in einer wechselnden Körperhaltung und unter 
einem durchschnittlichen Zeitdruck zumutbar seien,  vermehrte Ar-
beitspausen seien dann nicht erforderlich. Aus internistischer Sicht 
sei eine Krankenstandsdauer von zwei bis drei Wochen im Jahr zu 
erwarten.  Diagnostiziert  werden  folgende  Beschwerden:  Dilatative 
Herzerweiterung  mit  einer  konzentrischen  Linksherzhypertrophie 
bei einem unzureichend eingestellten essentiellen Bluthochdruck – 
gering  reduzierte  linksventrikuläre  Auswurfleistung,  hochgradige 

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Adipositas,  Mitralringsklerose  –  ohne  hämodynamische  Relevanz, 
50%-ige Stenose der A. carotis interna  rechts – ohne Symptomatik, 
medikamentös gut eingestellter Diabetes mellitus II  b – ohne Hin-
weise auf Spätkomplikationen, mässige Varicosis bds. mit Schwell-
neigung, St. n. Knöchelbruch Typ B li 1994, St. n. Fussverletzung re 
1992 und Ausbildung eines Morbus Sudeck,  Dupuytren'sche Kon-
trakturen bds. mit  erhaltener Greiffunktion, statische Probleme bei 
Senk-Spreizfuss bds. und Hyperlipidämie (act. 44).

- Univ.-Prof. Dr. O._______ bewertete in seinem neurologisch-psychi-
atrischen  Sachverständigengutachten  vom  9.  Februar  2006  das 
Leistungsvermögen des Beschwerdeführers folgendermassen: Un-
ter Wertung der Leidenszustände und ihrer Behandelbarkeit könn-
ten dem Exploranden ganztägig noch leichte und im Ausmass eines 
halben Arbeitstages auch mittelschwere Tätigkeiten zugemutet wer-
den, welche im Sitzen, Gehen und Stehen, im Freien sowie in ge-
schlossenen  Räumen  unter  Einhaltung  der  üblichen  Ruhepausen 
ausgeübt werden könnten. Tätigkeiten jedoch, für welche feinst- und 
feinmotorische  Bewegungsabläufe  gefordert  seien,  schieden  aus. 
Ebenfalls seien Arbeiten an exponierten Stellen zu vermeiden, auch 
die Benützung von Steighilfen und Haushaltsleitern sei nicht mög-
lich. Überkopfarbeiten seien um ein Drittel, Bück- und Hebearbeiten 
um die Hälfte eines Arbeitstages zu verkürzen und gleichmässig auf 
diesen zu verteilen. Durchschnittliche Tätigkeiten ohne Anforderun-
gen seien ganztätig  möglich. Aus psychiatrischer Sicht  könne der 
Versicherte  auch auf  andere  als  bisher  geleistete Tätigkeiten  ver-
wiesen werden. Bezüglich Krankenstandsprognose sei  mit  vorher-
sehbaren Krankenständen zu rechnen (act. 45).

- Gemäss Gutachten von Dr. H._______, Facharzt für Innere Medizin, 
vom 23. November 2005 könnten leichte und bis zu einem Drittel ei-
nes Arbeitstages auch mittelschwere Tätigkeiten verrichtet werden, 
Akkord- und Fliessbandarbeiten schieden aus. Als Diagnosen wer-
den  behandelbarer  Bluthochdruck,  Herzkranzgefässverengung  mit 
beginnender Erweiterung der linken Herzkammer und nachgewiese-
ner Belastbarkeit bis 125 Watt, ausgeprägtes Übergewicht, Diabe-
tes mellitus Typ II b und Kropfbildung aufgeführt (act. 46).

- Dem  Gutachten  von  Dr.  I._______,  Fachärztin  für  Unfallchirurgie 
und Ärztin für Allgemeinmedizin, vom 4. Januar 2006 sind als Diag-
nosen zu entnehmen: Chronisches Cervicalsyndrom mit endlagiger 

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Bewegungseinschränkung  –  ohne  Neurologie,  chronisches  Thora-
co-Lumbalsyndrom  mit  mittelgradiger  Bewegungseinschränkung  – 
ohne  Nervenwurzelirritation  und  –kompression,  Dupuytren'sche 
Kontraktur Grad I  bis II  an den 4. Fingerstrahlen bds. – ohne we-
sentliche  funktionelle  Beeinträchtigung,  beginnende  Coxarthrosen 
mit  endlagiger  Bewegungseinschränkung  in  beiden  Hüftgelenken 
und deutliche Retropatellararthrose bds., rechts mehr als links. Zur 
Arbeitsfähigkeit äusserte sich die Gutachterin folgendermassen: Auf 
Grund der erhobenen Befunde seien nur noch leichte Arbeiten im 
Gehen, Stehen und Sitzen zumutbar. Bück- Hebe- sowie Überkopf-
arbeiten seien um die Hälfte eines Arbeitstages zu verkürzen. Kni-
ende und hockende Tätigkeiten seien höchstens zwei bis drei Mal 
täglich  möglich. Arbeiten an exponierten  Arbeitsplätzen seien aus 
Sicherheitsgründen  zu  vermeiden,  Steighilfen  könnten  verwendet 
werden. Pro Jahr sei mit zweiwöchigen krankheitsbedingten Abwe-
senheiten zu rechnen (act. 47).

5.2 Die Vorinstanz hat für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit  insbe-
sondere auf  die Stellungnahmen von Dr. med. M._______ vom RAD 
Rhone  abgestellt,  von  der  vier  Stellungnahmen  vorliegen:  Dr.  med. 
M._______ gelangte am 14. März 2006 in Würdigung der ihr unterbrei-
teten  ärztlichen  Berichte,  insbesondere  der  Gutachten  von  Dr. 
W._______  vom 20.  Juli  2005  und  von  Dr. L._______  vom 17.  Mai 
2005 zum Schluss, dass beim Versicherten eine hypertensiv bedingte 
Kardiopathie mit Anstrengungsdyspnoe bei grösseren Anstrengungen 
limitierend sei. Ein Teil der Dyspnoe sei bestimmt durch das massive 
Übergewicht. Die Limitation auf nur leichte Arbeiten durch den Internis-
ten  sei  bedingt  durch  die  schlecht  eingestellte  Hypertonie,  welche 
durch eine adäquate Medikation durchaus besser einstellbar sei. Aus 
medizinischer  Sicht  bestehe  keine  begründete  Arbeitsunfähigkeit  im 
angestammten  Beruf.  Als  Beamter  sei  volle  Arbeitsfähigkeit  und  als 
Haus-Postangestellter  eine  20%-ige  Limitation  wegen  schweren  He-
bens, das evt. delegiert werden müsse, gegeben (act 48). Im Bericht 
vom 28. September 2006 erklärte die IV-Stellenärztin, die neu einge-
reichten Gutachten führten zu keiner andern Einschätzung der Arbeits-
fähigkeit, wonach der Beschwerdeführer in der bisherigen Tätigkeit als 
Hauspostbeamter zu 20% arbeitsunfähig sei und in einer angepassten 
Tätigkeit  sowie  als  Beamter  keine  Einschränkungen  gegeben  seien. 
Weiter  führte  die  IV-Stellenärztin  aus,  die  Beurteilung  von  Dr. 
I._______, dass mittelschwere Arbeiten nicht mehr zugemutet werden 
könnten, widerspreche der Beurteilung der Kollegen, welche eine 1/3- 

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bis  1/2-tägige  mittelschwere  Tätigkeit  als  zumutbar  erachteten  und 
stütze  sich  wahrscheinlich  auf  die  Beurteilung  des  Internisten  von 
2005, die in der Zwischenzeit revidiert worden sei. Die Limitation des 
Internisten  auf  nur  leichte  Arbeiten  sei  bedingt  gewesen  durch  die 
schlecht  eingestellte  Hypertonie. Aufgrund der  verbesserten medika-
mentösen Einstellung habe der Internist Dr. W._______ jedoch im Jahr 
2006 eine mittelschwere Tätigkeit für 1/3 des Tages als zumutbar er-
achtet. Zusammenfassend kam die IV-Stellenärztin zum Schluss, dass 
dem Beschwerdeführer mittelschwere Tätigkeiten bis 1/3 - 1/2 des Ta-
ges zugemutet  werden könnten,  so  dass auch die Führung des Se-
condhandshops mit einer höchstens 20%-igen Einschränkung möglich 
sei  (für  die Umlagerung schwerer  Gegenstände müsse er  Hilfsmittel 
benützen oder sich für leichtere Secondhand Artikel entscheiden). Im 
Übrigen seien die vom Hausarzt erwähnte 40% ACI-Stenose und der 
Verschluss der A. vertebralis links ohne Relevanz für die Arbeitsfähig-
keit,  da  keine  neurologischen  Ausfälle  bestünden  und  eine  Stenose 
erst ab 60-70% als therapiewürdig gelte (act. 53). Die im Beschwerde-
verfahren wiederum zu einer Stellungnahme aufgeforderte IV-Stellen-
ärztin Dr. med. M._______ kam in ihren Berichten vom 11. Mai 2007 
(act. 60 IV-Akten bzw. Nr. 16 BVGer-Akten) und 18. September 2007 
(act. 62) in Berücksichtigung sämtlicher Vorakten und der neu einge-
reichten ärztlichen Unterlagen zu keiner anderen Einschätzung der Ar-
beitsfähigkeit als in ihren früheren Beurteilungen. 

5.3 Vorliegend bestehen keine Hinweise dafür, dass die IV-Stellenärz-
tin  die medizinischen Akten nicht  pflichtgemäss gewürdigt  hätte. Die 
Beurteilung  von  Dr.  M._______  berücksichtigt  die  geklagten  Leiden 
des Beschwerdeführers und ist  in Berücksichtigung sämtlicher ärztli-
cher Gutachten und Berichte abgegeben worden. Die Schlussfolgerun-
gen der IV-Stellenärztin sind hinreichend begründet, und die Beurtei-
lung der gesundheitlichen Situation des Beschwerdeführers und deren 
Auswirkungen  auf  die  Erwerbsfähigkeit  sind  durchaus  einleuchtend 
und nachvollziehbar. Es finden sich keine objektiven Befunde, die eine 
ausreichende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für die zuvor ausge-
übte Tätigkeit und somit Anspruch auf eine Invalidenrente begründen 
würden. Ebenso führte Dr. med. M.______ zu Recht aus, dass hyper-
tensive Entgleisungen kein Grund für eine langfristige Arbeitsunfähig-
keit darstellen und es zur Schadenminderungspflicht des Versicherten 
gehört, seine Medikamente pflichtgemäss einzunehmen. Es sind daher 
keine  Gründe  ersichtlich,  von  der  Einschätzung  der  Arbeitsfähigkeit 
der IV-Stellenärztin abzuweichen.

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Beizufügen ist, dass die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch die IV-
Stellenärztin auch durch die vom Beschwerdeführer eingereichten Be-
scheinigungen vom 3. September 2007, 19. September 2005 und 26. 
November  2004  von  seinem  behandelnden  Hausarzt  Dr.  F._______ 
nicht in Frage gestellt wird, da diese nur Diagnosen aufführen und die 
angebliche Arbeitsunfähigkeit in keiner Weise begründen, so dass ih-
nen keine Aussagekraft zukommt, die die Würdigung durch die IV-Stel-
lenärztin widerlegen würde.

5.4 Die Vorinstanz ist in Berücksichtigung der Stellungnahme der IV-
Stellenärztin vom 28. September 2006 davon ausgegangen, dass der 
Beschwerdeführer in der ursprünglichen Tätigkeit als „Hauptpostbeam-
ter bzw. als Ladenbetreiber“ ab dem 20. Juli 2005 zu 20% arbeitsunfä-
hig sei. Leichtere, leidensangepasste Tätigkeiten im Verwaltungs-/Bü-
robereich oder im Detailhandel unter Vermeiden von schweren Lasten 
sowie  wechselnder  Arbeitsposition  könnten  jedoch  uneingeschränkt 
ausgeübt werden. Im Schlussbericht von Dr. med. M.______ vom 28. 
September 2006 wird festgehalten, dass der Beschwerdeführer als Be-
amter voll  arbeitsfähig sei; mittelschwere Tätigkeiten könnten bis 1/3 
bis 1/2 des Tages zugemutet werden; als Hauspostangestellter sowie 
als  Betreiber  eines  Secondhandshops  bestehe  somit  eine  20%-ige 
Einschränkung wegen schweren Hebens, das eventuell delegiert wer-
den müsste. Eine leidensangepasste Verweistätigkeit könne hingegen 
uneingeschränkt ausgeübt werden.

5.5 Diese  Schlussfolgerungen  der  IV-Stellenärztin  Dr.  med. 
M._______ aus den vorliegenden medizinischen Gutachten und Be-
richten  sowie  der  Vorinstanz  erscheinen  dem Bundesverwaltungsge-
richt schlüssig, und es besteht kein Anlass, davon abzuweichen. 

Das Gericht geht somit von einer 20%-igen Arbeitsunfähigkeit des Be-
schwerdeführers  in  der  bisherigen  Tätigkeit  als  Betreiber  eines  Se-
condhandshops aus; Gleiches gilt auch für die frühere Tätigkeit als An-
gestellter im Bereich Spedition, sofern damit das Heben schwerer Ge-
genstände  verbunden  ist.  Keine  Einschränkung  der  Erwerbsfähigkeit 
besteht hingegen in einer leidensangepassten Verweistätigkeit. Leich-
tere bis mittelschwere Tätigkeiten in sitzender, stehender oder wech-
selnder  Arbeitsposition  ohne  Zwangshaltungen,  Arbeiten  auf  Leitern 
und Heben von Gewichten über 10-15 kg sind ihm ganztags zumutbar.

6. Zu überprüfen bleibt die Bemessung des Invaliditätsgrads. 

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6.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad auf Grund 
eines  Einkommensvergleichs  zu  bestimmen,  bei  dem das hypotheti-
sche  Valideneinkommen  zum  hypothetischen  Invalideneinkommen  in 
Beziehung gesetzt wird (vgl. E. 4.3.). Der Einkommensvergleich hat in 
der Regel in der Weise zu erfolgen,  dass die beiden hypothetischen 
Erwerbseinkommen ziffernmässig  möglichst  genau ermittelt  und ein-
ander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdif-
ferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (Art. 28 Abs. 2 IVG in Ver-
bindung mit Art. 16 ATSG). Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen 
ziffernmässig  nicht  genau  ermittelt  werden  können,  sind  sie  nach 
Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die 
so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Unter 
den Erwerbstätigen gibt es aber auch Fälle, bei denen eine zuverlässi-
ge Ermittlung oder Schätzung der beiden hypothetischen Erwerbsein-
kommen nicht möglich ist. Dies kann insbesondere bei Selbständiger-
werbenden zutreffen. Das Bundesgericht  (ehemals: Eidgenössisches 
Versicherungsgericht)  hat  verschiedentlich  festgehalten,  dass  in  sol-
chen Fällen  ein  Betätigungsvergleich  – in  Anlehnung an die  spezifi-
sche Methode für Nichterwerbstätige – vorzunehmen und der Invalidi-
tätsgrad nach Massgabe der erwerblichen Auswirkung der verminder-
ten  Leistungsfähigkeit  in  der  konkreten  erwerblichen  Situation  zu 
ermitteln  ist  (ausserordentliches  Bemessungsverfahren).  Der  grund-
sätzliche Unterschied des ausserordentlichen Bemessungsverfahrens 
zur spezifischen Methode besteht darin, dass die Invalidität nicht un-
mittelbar nach Massgabe des Betätigungsvergleichs als solchem be-
messen wird. Vielmehr ist zunächst anhand des Betätigungsvergleichs 
die leidensbedingte Behinderung festzustellen; sodann aber ist  diese 
im Hinblick auf ihre erwerbliche Auswirkung besonders zu gewichten. 
Eine  bestimmte  Einschränkung  im  funktionellen  Leistungsvermögen 
einer erwerbstätigen Person kann zwar, muss aber nicht notwendiger-
weise eine Erwerbseinbusse gleichen Umfangs zur Folge haben. Woll-
te man bei Erwerbstätigen ausschliesslich auf das Ergebnis des Betä-
tigungsvergleichs  abstellen,  so  wäre  der  gesetzliche  Grundsatz  ver-
letzt, wonach bei dieser Kategorie der Versicherten die Invalidität nach 
Massgabe  der  Erwerbsunfähigkeit  zu  bestimmen  ist  (vgl.  Urteil  des 
Bundesgerichts I 696/01 vom 4. April 2002; BGE 104 V 135 E. 2b, 2c).

6.2 Zum Valideneinkommen, das in die Vergleichsrechnung nach Art. 
28 Abs. 2 IVG einzustellen ist, zählen sämtliche Einkünfte, die der Ver-
sicherte im Gesundheitsfall, also ohne Gesundheitsschaden, aber bei 
sonst  gleicher  Situation mit  überwiegender Wahrscheinlichkeit  zu er-

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zielen vermöchte. Ist  auf Grund einer solchen gesamthaften Beurtei-
lung der Umstände des Einzelfalles anzunehmen, dass sich ein Versi-
cherter als Gesunder voraussichtlich dauernd mit einer bescheidenen 
Erwerbstätigkeit  begnügen  würde,  so  ist  darauf  abzustellen,  auch 
wenn  der  Versicherte  besser  entlöhnte  Erwerbsmöglichkeiten  hätte 
(Urteil des Bundesgerichts I 696/01 vom 4. April 2002).

Der Beschwerdeführer hat die Anstellung bei der Y.______ AG aus in-
validitätsfremden Gründen aufgegeben. Gemäss eigenen Angaben hat 
er nach Aufgabe dieser Tätigkeit im Jahr 2000 bis zur Eröffnung eines 
Secondhandshops im Jahr 2003 Urlaub gemacht (act. 16). Für die Be-
rechnung des Valideneinkommens ist daher auf die selbständige Tätig-
keit des Beschwerdeführers als Betreiber eines Secondhandshops ab-
zustellen. Anknüpfungspunkt ist grundsätzlich das zuletzt erzielte Ein-
kommen. Gemäss eigenen Angaben erzielte der Beschwerdeführer vor 
Eintritt  des  Gesundheitsschadens  als  Betreiber  eines  Secondhand-
shops ein Einkommen von monatlich € 100.-- – 200.--, je nach Verkauf 
(act. 17). Weitere Einkünfte sind nicht aktenkundig. Dieses Einkommen 
ist  allerdings bei Weitem nicht Existenz sichernd. Da das Validenein-
kommen eine hypothetische Grösse ist, ist das bisherige Einkommen 
dem  Beschwerdeführer  nur  dann  anzurechnen,  wenn  aufgrund  der 
konkreten Verhältnisse anzunehmen ist, dass er sich auch als gesun-
der, voll leistungsfähiger Berufsmann mit einem derartigen Einkommen 
begnügen würde. Den Akten ist  kein  Hinweis  auf  das  Vorliegen von 
Gründen zu entnehmen, dass dem Beschwerdeführer ein höheres Va-
lideneinkommen anzurechnen wäre. Offen bleiben muss letztlich auch, 
ob der Beschwerdeführer mit dem Secondhandshop tatsächlich keinen 
höheren Ertrag erzielte, oder ob er allenfalls nicht alle Einkünfte und 
geldwerten Leistungen deklariert hat. Wie es sich damit verhält, kann 
aufgrund der nachfolgenden Erwägungen offengelassen werden.

6.3 Zur Bestimmung des Invalideneinkommens ist  vorerst  zu prüfen, 
welches Einkommen der Beschwerdeführer in seiner bisherigen Tätig-
keit als Betreiber eines Secondhandshops noch erzielen könnte.

Als  Betreiber  eines  Secondhandshops  ist  der  Beschwerdeführer  zu 
20% arbeitsunfähig (E. 5.5). Wie sich diese Arbeitsunfähigkeit auf das 
Invalideneinkommen auswirkt, wäre grundsätzlich anhand der ausser-
ordentlichen Bemessungsmethode zu ermitteln; das würde bedingen, 
dass die erwerbliche Auswirkung der 20%-igen Arbeitsunfähigkeit auf 
das Betreiben eines Secondhandshops durch den Beschwerdeführer 

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bestimmt würde. Die  Vorinstanz  hat  keine diesbezüglichen Erhebun-
gen getroffen. Wie es sich damit verhält, kann jedoch ebenfalls offen-
gelassen werden.

6.4 Der Beschwerdeführer ist  in  leidensangepassten Verweistätigkei-
ten voll erwerbsfähig, wie oben aufgezeigt wurde (E. 5.5). In einer ihm 
zumutbaren Verweistätigkeit könnte er zweifellos ein weitaus höheres 
Einkommen erzielen, als das angegebene Valideneinkommen beträgt, 
selbst  wenn letzteres  zu  seinen Gunsten um ein  Mehrfaches erhöht 
würde. Ohne die beiden hypothetischen Vergleichseinkommen ziffern-
mässig  zu  bestimmen,  kann ein  rentenbegründender  Invaliditätsgrad 
von mindestens 40% vorliegend ausgeschlossen werden.

6.5 Die Beschwerde ist daher vollumfänglich abzuweisen, und der an-
gefochtene Einspracheentscheid ist zu bestätigen.

7.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung.

7.1 Das Verfahren ist kostenlos (Übergangsbestimmung zur Änderung 
des IVG vom 16. Dezember 2005 [AS 2006 2004], Bst. b in Verbindung 
mit Art. 69 Abs. 1bis IVG bzw. in Verbindung mit Art. 69 Abs. 2 IVG).

7.2 Entsprechend  dem Ausgang  des  Verfahrens  steht  dem unterlie-
genden Beschwerdeführer keine Parteientschädigung zu (Art. 7 Abs. 1 
des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschä-
digungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] e 
contrario).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben, und es wird keine Partei-
entschädigung zugesprochen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr._______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Franziska Schneider Sabine Uhlmann

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

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