# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 23636893-6b48-58fb-a2fc-d351437f85b1
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-03-11
**Language:** de
**Title:** Gegenstandslosigkeit wegen wiedererwägungsweisen Aufhebung der angefochtenen Verfügung.
**Docket/Reference:** IV.2014.01337
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2014.01337.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2014.01337
I. Kammer
Sozialversicherungsrichter Spitz als Referent
Gerichtsschreiberin Naef
Verfügung
vom
11. März 2015
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
1.
Mit Verfügung vom
26. November 2014
sprach die
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
der Versicherten
mit Wirkung ab
dem 1. April 2014 eine bis am 31. August 2014 befristete halbe Invalidenrente
zu (
Urk.
2
). In
ihrer
Beschwerde vom
16. Januar 2015
verlangte
die Versicherte,
dass die I
V
-Stelle ihre Situation und ihren Gesundheitszustand neu überprüfe
(
Urk.
6
). Mit Beschwerdeantwort vom
2.
März 2015
reichte die Beschwerdegegnerin d
ie
Verfügung
vom
26. Februar 2015
(
Urk.
11/38)
ein
, mit welcher sie die Verfü
gung vom 26. November 2014 wiedererwägungsweise aufgehoben und ange
kündigt hat, den Rentenanspruch nochmals neu zu prüfen.
Sie
ersuchte um Abschreibung des Verfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit
(
Urk.
10)
.
2.
Nach Art. 53
Abs.
3 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver
sicherungsrechts (ATSG) kann der Versicherungsträger eine Verfügung, gegen die Beschwerde erhoben wurde, so lange wiedererwägen, bis er gegen
über der Beschwerdebehörde Stellung nimmt. Die neue Verfügung beendet den Streit insoweit, als damit den Anträgen der versicherten Person entsprochen wird (ZAK 1989 S. 563 E. 2a, vgl. auch ZAK 1989 S. 310).
3.
Mit dem Wiedererwägungsentscheid vom
26. Februar 2015
hat die
Beschwerde
gegnerin
dem Antrag
der Beschwerdeführerin
vollumfänglich entsprochen, wes
halb das Verfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist.
4.
Die Verfahrenskosten sind auf
Fr.
200.-- festzusetzen und
ausgangsgemäss der
IV-Stelle
aufzuerlegen
(Art. 69
Abs.
1
bis
des Bundesgesetzes über die Invaliden
versicherung
)
.
Der Referent verfügt:
1.
Der Prozess wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
200
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rech
nung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts
kraft zugestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
X.___
,
unter Beilage des Doppels von
Urk.
10
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Die Gerichtsschreiberin
Naef