# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 001f63b5-dcaf-5955-8a54-cdcf9199510c
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-07-08
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 08.07.2013 UE130134
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UE130134_2013-07-08.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: UE130134-O/U/KIE 

 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. W. Meyer, Präsident i.V., und Dr. iur. 

D. Schwander, der Ersatzoberrichter Dr. iur. T. Graf sowie die Ge-

richtsschreiberin lic. iur. M. Wetli 

 

Beschluss vom 8. Juli 2013 
 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschwerdeführerin 

 

gegen 

 

1. B._____,  
2. Staatsanwaltschaft See/Oberland,  
Beschwerdegegnerinnen 

 

betreffend Nichtanhandnahme    
 
Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwalt-
schaft See/Oberland vom 15. Mai 2013, A-3/DE/2013/1286 

 

- 2 - 

Erwägungen: 

Mit Verfügung vom 15. Mai 2013 nahm die Staatsanwaltschaft See/Oberland 

eine Strafuntersuchung gegen B._____ wegen Hausfriedensbruch nicht anhand 

(Urk. 5 = Urk. 3/5).  

Hiergegen erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 20. Mai 2013 bei 

der hiesigen Kammer Beschwerde (Urk. 2). Die Eingabe der Beschwerdeführerin 

genügte den Anforderungen an die Beschwerdebegründung nicht. Deshalb setzte 

die Verfahrensleitung der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 6. Juni 2013 

Nachfrist im Sinne von Art. 385 Abs. 2 StPO an, mit dem Hinweis, dass bei 

Säumnis ihrerseits auf die Beschwerde nicht eingetreten werde (Urk. 6; 

Prot. S. 2).  

Die genannte Verfügung wurde der Beschwerdeführerin am 10. Juni 2013 

zugestellt (Urk. 7). Die ihr angesetzte Nachfrist von 5 Tagen ab Empfang der Ver-

fügung liess sie unbenutzt verstreichen, weshalb androhungsgemäss zu verfah-

ren und auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin die Verfah-

renskosten zu tragen (Art. 428 Abs. 1 StPO).  

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.  

2. Die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren wird festgesetzt auf 

Fr. 300.– und wird der Beschwerdeführerin auferlegt.  

3. Schriftliche Mitteilung an: 

− die Beschwerdeführerin (per Gerichtsurkunde) 
− die Beschwerdegegnerin 1 (per Gerichtsurkunde) 
− die Staatsanwaltschaft See/Oberland (gegen Empfangsbestätigung) 

- 3 - 

sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger 
Rechtsmittel an:  
− die Staatsanwaltschaft See/Oberland (gegen Empfangsbestätigung) 

4. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben wer-
den. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der 
Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der 

in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich 

einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
Zürich, 8. Juli 2013 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

III. Strafkammer 
 

Präsident i.V.: 
 
 
 

lic. iur. W. Meyer 

Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. M. Wetli 
 

	Beschluss vom 8. Juli 2013
	
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
	2. Die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren wird festgesetzt auf Fr. 300.– und wird der Beschwerdeführerin auferlegt.
	3. Schriftliche Mitteilung an:
	 die Beschwerdeführerin (per Gerichtsurkunde)
	 die Beschwerdegegnerin 1 (per Gerichtsurkunde)
	 die Staatsanwaltschaft See/Oberland (gegen Empfangsbestätigung)
	sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger Rechtsmittel an:
	 die Staatsanwaltschaft See/Oberland (gegen Empfangsbestätigung)

	4. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bunde...