# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c7c7d625-8a3f-55b6-bb45-5fcc430f170b
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250148-O1
**Docket/Reference:** PS250148-O1
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250148-O1.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde
über Schuldbetreibung und Konkurs

Geschäfts-Nr.: PS250148-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichter Dr. M. Sarbach 

sowie Gerichtsschreiber MLaw B. Lakic

Beschluss vom 3. Juli 2025

in Sachen

gegen

A._____, 

Beschwerdeführerin

B._____ AG, 

Beschwerdegegnerin

vertreten durch B._____ Services AG 

betreffend

Konkursandrohung vom 11. Oktober 2024 usw. / Betreibung Nr. …

(Beschwerde über das Betreibungsamt Zürich 1)

Beschwerde gegen einen Beschluss der 1. Abteilung des Bezirksgerichtes 

Zürich vom 8. Mai 2025 (CB240149)

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Erwägungen:

1.1.

Die Beschwerdeführerin wird in der Betreibung Nr. … des Betreibungs-

amts Zürich 1 (fortan: Betreibungsamt) von der Beschwerdegegnerin betrieben. 

Am 18. November 2024 wurde ihr in dieser Betreibung die Konkursandrohung 

vom 11. Oktober 2024 zugestellt (act. 5/2). Am 24. November 2024 erhob sie vor 

Vorinstanz Aufsichtsbeschwerde gegen das Betreibungsamt sowie Beschwerde 

gegen die Konkursandrohung in der Betreibung Nr. … vom 11. Oktober 2024; zu-

dem stellte sie als Eventualbegehren ein Ausstandsgesuch gegen Personen, die in 

Widerspruch zu den Vorbemerkungen der Beschwerdeführerin stünden (act. 5/1). 

Mit Zirkulationsbeschluss vom 8. Mai 2025 schickte die Vorinstanz der Beschwer-

deführerin die Beschwerde ohne Weiteres als querulatorisch und rechtsmiss-

bräuchlich zurück und schrieb das Verfahren unter Auflage einer Entscheidgebühr 

von Fr. 300.– als dadurch erledigt ab (act. 5/3 = act. 3 [Aktenexemplar]).

1.2.

Mit undatierter Eingabe (Datum der Aufgabe in den My Post 24 Automa-

ten: 30. Mai 2025, act. 2A) erhob die Beschwerdeführerin rechtzeitig Beschwerde 

gegen den Zirkulationsbeschluss vom 8. Mai 2025 (act. 2, zur Rechtzeitigkeit s. 

act. 5/4/2; die in der gleichen Eingabe erhobene Beschwerde betreffend die vorin-

stanzliche Geschäfts-Nr. CB240106-L wird im Beschwerdeverfahren Geschäfts-

Nr. PS250147 behandelt).

1.3.

Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen 

(act. 5/1-4). Das Verfahren ist spruchreif. Auf die Ausführungen der Beschwerde-

führerin ist nur insoweit einzugehen, als sie für den Beschwerdeentscheid rele-

vant sind.

2.

Der Entscheid einer unteren Aufsichtsbehörde kann innert zehn Tagen 

nach der Eröffnung an die obere kantonale Aufsichtsbehörde weitergezogen wer-

den (Art. 18 Abs. 1 SchKG). Für das Beschwerdeverfahren selbst sind die Rege-

lungen von Art. 319 ff. ZPO anwendbar (Art. 20a Abs. 3 SchKG i.V.m. § 18 EG 

SchKG i.V.m. § 84 GOG). Mit der Beschwerde können die unrichtige Rechtsan-

wendung und die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes geltend 

gemacht werden (Art. 320 ZPO). Dabei sind konkrete Beschwerdeanträge zu stel-

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len und zu begründen. Die Beschwerde führende Partei hat sich mit der Begrün-

dung des vorinstanzlichen Entscheides im Einzelnen auseinander zu setzen und 

anzugeben, an welchen Mängeln der angefochtene Entscheid ihrer Ansicht nach 

leidet (Art. 321 ZPO; vgl. im Einzelnen auch BK ZPO, STERCHI, 2012, Art. 321 

N 15 ff.). Bei Parteien ohne anwaltliche Vertretung wird an diese Erfordernisse ein 

weniger strenger Massstab angelegt. Bei fehlender Auseinandersetzung bzw. Be-

gründung ist jedoch auf die Beschwerde ohne Weiteres nicht einzutreten (ZR 110 

Nr. 80; OGer ZH PS110192 vom 21. Februar 2012 E. 5.1). Neue Anträge, neue 

Tatsachen und neue Beweismittel (Noven) sind im Beschwerdeverfahren ausge-

schlossen (Art. 326 ZPO).

3.

Abgesehen von der Überschrift nimmt die Beschwerdeführerin in ihrer Be-

schwerde keinen Bezug auf den vorinstanzlichen Entscheid. Sie unterlässt es, 

sich mit den Erwägungen der Vorinstanz (act. 3 S. 2 f.) auseinanderzusetzen und 

aufzuzeigen, an welchen Mängeln der vorinstanzliche Entscheid leiden soll. Viel-

mehr bringt sie lediglich pauschal vor, das Gericht verhalte sich querulatorisch, 

behandle nicht die eigentliche Beschwerde und habe keine Urkunde über seine 

Legitimation und Entscheidungsträger geliefert (act. 2 S. 3 unten). Der Vollstän-

digkeit halber ist festzuhalten, dass die Vorinstanz im Sinne einer Eventualbe-

gründung die Beschwerde der Beschwerdeführerin behandelte (act. 3 S. 2 5. Ab-

satz ff.). Diese setzt sich aber in ihrer Beschwerde auch damit nicht  auseinander. 

Was die Beschwerdeführerin schliesslich aus dem – unbelegt gebliebenen – Um-

stand, der Ersatzrichter lic. iur. Bannwart habe ihr bei der ersten Beschwerde die 

Rechtsauskunft verweigert und sie aus dem Gericht polizeilich entfernen lassen, 

ableiten möchte (vgl. act. 2 S. 3 unten f.), bleibt unklar. Dies genügt den – auch 

unter Berücksichtigung der für juristische Laien herabgesetzten – Anforderungen 

an die Begründung einer Beschwerde in keiner Weise. Damit kommt die Be-

schwerdeführerin ihrer Begründungsobliegenheit nicht nach, und auf die Be-

schwerde ist nicht einzutreten. 

4.

Das Verfahren vor der oberen kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbe-

treibungs- und Konkurssachen ist kostenlos. Parteientschädigungen werden nicht 

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zugesprochen (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG; Art. 61 Abs. 2 lit. a und Art. 62 

Abs. 2 GebV SchKG). 

1.

2.

3.

4.

Es wird beschlossen:

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

Es werden keine Kosten erhoben.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter 

Beilage einer Kopie von act. 2, an die Vorinstanz sowie an das Betreibungs-

amt Zürich 1, je gegen Empfangsschein.

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück.

5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-
bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

versandt am:
3. Juli 2025

MLaw B. Lakic