# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dfd0ba79-a88c-527f-92b9-42e0d7149e39
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-10-15
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 15.10.2020 C-4662/2019
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4662-2019_2020-10-15.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-4662/2019 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  1 5 .  O k t o b e r  2 0 2 0  

Besetzung 
 Einzelrichter Michael Peterli,  

Gerichtsschreiberin Sandra Tibis. 
 

 
 

Parteien 
 Kanton A._______,   

handelnd durch B._______,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Eidg. Koordinationskommission für Arbeitssicherheit  

EKAS, Fluhmattstrasse 1, 6002 Luzern,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Unfallversicherung, Arbeitssicherheit (Verhütung von  

Berufsunfällen), Verfügung vom 3. Juli 2019. 

 

 

 

C-4662/2019 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Eidg. Koordinationskommission für Arbeitssicherheit EKAS (nach-

folgend: Vorinstanz) mit Verfügung vom 3. Juli 2019 den Umfang der Kon-

trolltätigkeit im Bereich der Arbeitssicherheit durch den Kanton A._______ 

für das Kalenderjahr 2019 anordnete, 

dass Kanton A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) diese Verfü-

gung mit Beschwerde vom 12. September 2019 (BVGer-act. 1) beim Bun-

desverwaltungsgericht angefochten hat, 

dass der Beschwerdeführer mit schriftlicher Erklärung vom 6. Oktober 

2020 (BVGer-act. 12) die Beschwerde vom 12. September 2019 zurückge-

zogen hat, 

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 

Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass auf die Erhebung eines Kostenvorschusses vorliegend verzichtet 

wurde, da einer Beschwerde führenden kantonalen Behörde gemäss 

Art. 63 Abs. 2 VwVG Verfahrenskosten nur auferlegt werden, soweit sich 

der Streit um vermögensrechtliche Interessen von Körperschaften oder au-

tonomen Anstalten dreht, was hier jedoch nicht primär der Fall ist (vgl. Urteil 

des BVGer C-5182/2018 vom 17. Februar 2020 E. 4.1), 

dass vorliegend somit keine Verfahrenskosten zu erheben sind, 

dass Bundesbehörden und, in der Regel, anderen Behörden, die als Par-

teien auftreten, keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 

VGKE), 

dass vorliegend der obsiegenden Vorinstanz somit keine Parteientschädi-

gung zuzusprechen ist. 

  

C-4662/2019 

Seite 3 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos ge-

worden abgeschrieben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben, und es wird keine Partei-

entschädigung zugesprochen. 

3.  

Dieser Entscheid geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– das Bundesamt für Gesundheit (Gerichtsurkunde) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Michael Peterli Sandra Tibis 

 

  

C-4662/2019 

Seite 4 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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