# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 54000bc2-0b0e-5fbc-a203-610ff5d29a26
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-07-03
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 03.07.2023 PF230036
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PF230036_2023-07-03.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: PF230036-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichter 

lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller sowie 

Gerichtsschreiberin MLaw J. Camelin-Nagel 

Urteil vom 3. Juli 2023 

 

in Sachen 

 

1. A._____,  
2. ... 

Gesuchsgegner und Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

1. B._____,  
2. C._____,  
Gesuchsteller und Beschwerdegegner 

 

1, 2 vertreten durch Rechtsanwältin MLaw X._____,  

 

betreffend  

Vollstreckung / Rechtsschutz in klaren Fällen / Ausweisung / Forderung 
 
Beschwerde gegen einen Entscheid des Einzelgerichtes Audienz des Be-
zirksgerichtes Zürich vom 30. Mai 2023 (ER230054) 
 
  

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Erwägungen: 

1.1. A._____ (nachfolgend Beschwerdeführer) und D._____ sind Mieter der 4-

Zimmerwohnung im 4. Obergeschoss der Liegenschaft E._____-strasse … in … 

Zürich. B._____ und C._____ sind die Vermieter (nachfolgend Beschwerdegeg-

ner).  

1.2. Die Beschwerdegegner kündigten das Mietverhältnis per 31. August 2022, 

woraufhin der Beschwerdeführer ein Schlichtungsverfahren einleitete. Anlässlich 

der Schlichtungsverhandlung vom 19. September 2022 schlossen die Parteien ei-

nen Vergleich, worin festgehalten wurde, dass die per 31. August 2022 ausge-

sprochene Kündigung wirksam und gültig ist. Zudem wurde das Mietverhältnis 

einmalig definitiv bis zum 31. März 2023 erstreckt und der Beschwerdeführer so-

wie D._____ verpflichteten sich, das streitgegenständliche Mietobjekt per diesem 

Datum endgültig geräumt und gereinigt zu verlassen und sämtliche Schlüssel zu 

übergeben (act. 5/3). 

1.3. Mit Eingabe vom 5. April 2023 stellten die Beschwerdegegner beim Einzel-

gericht Audienz des Bezirksgerichtes Zürich (nachfolgend Vorinstanz) folgende 

Rechtsbegehren (act. 1 S. 2): 

1. Es sei den Beklagten richterlich zu befehlen, die von ihnen ge-
mäss Mietvertrag vom 26. März 2009 gemietete 4-
Zimmerwohnung im 4. Obergeschoss der Liegenschaft E._____-
strasse …, … Zürich, unverzüglich, eventualiter innert 10 Tagen 
nach Rechtskraft der Ausweisungsverfügung vollständig geräumt 
und einwandfrei gereinigt zu verlassen und den Klägern bzw. de-
ren Vertretung mit allen Schlüsseln zurückzugeben; 

2. Bei Widerhandlung gegen den richterlichen Befehl nach Ziffer 1 
sei eine Busse nach Art. 292 StGB anzudrohen; 

3. Die Kläger seien für berechtigt zu erklären, auf Kosten der Be-
klagten polizeiliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, sollten die Be-
klagten das erwähnte Mietobjekt nach Eintritt der Rechtskraft 
bzw. nach Anordnung gemäss vorstehender Ziff. 1 nicht gereinigt 
und geräumt zurückgegeben haben. Dazu sei das zuständige 
Stadtammann- und Betreibungsamt Zürich 8, Höschgasse 45, 
8008 Zürich, anzuweisen, den zu erlassenden Befehl nach Eintritt 
der Rechtskraft auf erstes Verlangen der Kläger zu vollstrecken; 

4. Es seien die Kläger für berechtigt zu erklären, allfällige Räu-
mungs- und Reinigungskosten mit dem Guthaben auf dem 

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Mieterkautionssparkonto bei der St. Galler Kantonalbank AG, lau-
tend auf den Beklagten A._____, (inklusive aufgelaufener Zinsen) 
zu verrechnen und das Mieterkautionssparkonto zu Gunsten der 
Kläger zu saldieren; 

5. Es sei festzustellen, dass die Beklagten den Klägern für den Zeit-
raum vom 1. April 2023 bis und mit Zeitpunkt der ordnungsge-
mässen Wohnungsabgabe den Bruttomietzins der Mitwohnung 
samt Nebenkosten vollumfänglich schulden; 

6. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt) zu 
Lasten der Beklagten. 

 Mit Verfügung vom 11. April 2023 wurde den Beschwerdegegnern Frist zur 

Leistung eines Kostenvorschusses angesetzt (act. 6), welchen sie innert Frist leis-

teten (act. 8). Gleichzeitig wurde dem Beschwerdeführer und D._____ Frist zur 

Stellungnahme angesetzt (act. 6). Nach Eingang der Stellungnahme (des Be-

schwerdeführers (act. 10) hiess die Vorinstanz das Vollstreckungsbegehren mit 

Urteil vom 30. Mai 2023 gut und trat auf die Rechtsbegehren Ziffer 1, 4 und 5 der 

Beschwerdegegner sowie auf das Widergesuch des Beschwerdeführers nicht ein 

(act. 12 = act. 16 = act. 18). 

1.4. Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 

22. Juni 2023 (Datum Poststempel) rechtzeitig (vgl. act. 13b) Beschwerde 

(act. 17). Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 1–14). Auf die Ein-

holung einer Beschwerdeantwort kann in Anwendung von Art. 322 Abs. 1 ZPO 

verzichtet werden. Das Verfahren ist spruchreif.  

2. Mit der Beschwerde sind nicht berufungsfähige erstinstanzliche Endent-

scheide anfechtbar, namentlich solche des Vollstreckungsgerichts (Art. 319 lit. a 

ZPO i.V.m. Art. 309 lit. a ZPO). Mit der Beschwerde können die unrichtige 

Rechtsanwendung und die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhal-

tes geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). Die Beschwerde ist innerhalb der 

Rechtsmittelfrist schriftlich, begründet und mit Rechtsmittelanträgen versehen 

einzureichen (Art. 321 ZPO). Neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und 

neue Beweismittel sind im Beschwerdeverfahren ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 

ZPO). 

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3.1.1. Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdegegner hätten den vor der 

Schlichtungsbehörde Zürich geschlossenen Vergleich vom 19. September 2022 

eingereicht (act. 5/3), worin sich der Beschwerdeführer und D._____ verpflichtet 

hätten, das im Rechtsbegehren genannte Mietobjekt per 31. März 2023 endgültig 

zu verlassen und den Beschwerdegegnern ordnungsgemäss zu übergeben. Der 

von den Beschwerdegegnern eingereichte Vergleich habe gemäss Art. 241 Abs. 2 

ZPO die Wirkung eines rechtskräftigen Entscheides und erweise sich damit for-

mell als vollstreckbar im Sinne von Art. 336 Abs. 1 lit. a ZPO. Inhaltlich handle es 

sich um einen hinreichend umschriebenen Leistungsentscheid, welcher der Voll-

streckung zugänglich sei. Die Vollstreckung sei daher anzuordnen, wenn nicht 

Einwände im Sinne von Art. 341 Abs. 3 ZPO erhoben würden. Der Beschwerde-

führer halte der Vollstreckung im Wesentlichen entgegen, sich im Zeitpunkt des 

Abschlusses des Vergleichs in einem Grundlagenirrtum befunden zu haben. Er 

habe nicht gewusst, dass er Einwendungen bezüglich der Mobilfunkantenne im 

Schlichtungsverfahren hätte vortragen können. Der Vergleich sei sodann nur aus 

Verzweiflung zustande gekommen, um mehr Zeit für die Suche einer Ersatzwoh-

nung zu gewinnen. Tatsachen, die seit der Eröffnung des Beschlusses der 

Schlichtungsbehörden eingetreten seien und der Vollstreckung entgegenstünden, 

habe der Beschwerdeführer damit keine vorgebracht. Insbesondere mache er 

nicht geltend, dass der Anspruch der Beschwerdegegner seit Erlass des Ent-

scheids dahingefallen sei. Das Vollstreckungsgericht prüfe den als Entscheid die-

nenden Vergleich weder inhaltlich noch könne es diesen abändern. Die Vorbrin-

gen des Beschwerdeführers erwiesen sich damit als unerheblich (act. 18 E. 4).  

3.1.2. Dagegen bringt der Beschwerdeführer keine Einwände vor, weshalb 

sich Weiterungen dazu erübrigen. 

3.2.1. Weiter erwog die Vorinstanz, der Beschwerdeführer stelle sinngemäss 

ein Gesuch um Gewährung einer Schonfrist. Zur Begründung bringe er zusam-

mengefasst vor, aufgrund der durch die Mobilfunkstrahlung verursachten gesund-

heitlichen Beschwerden und der damit einhergehenden finanziellen Probleme sei 

die Suche nach einer Ersatzwohnung enorm erschwert (act. 10 S. 2). Dem Be-

schwerdeführer sei indes seit der Schlichtungsverhandlung vom 19. September 

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2022 bewusst gewesen, dass er die Wohnung spätestens per 31. März 2023 ver-

lassen müsse. Es sei vorliegend nicht absehbar, dass die behauptete gesundheit-

liche und finanzielle Situation sich demnächst massgeblich verbessern werde und 

eine Schonfrist die Aussichten, eine neue Wohnung zu finden, merklich erhöhen 

würde. Die Einräumung einer Schonfrist rechtfertige sich bei der vorliegenden 

Sachlage nicht. Dem Vollstreckungsantrag der Beschwerdegegner sei zu ent-

sprechen (act. 18 E. 6). 

3.2.2. Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, er sei der Ansicht, ihm sei 

eine Schonfrist anzusetzen. Er sehe gute Chancen, in den nächsten zwei bis drei 

Wochen beim Betreibungsamt seine Schulden begleichen zu können und an ge-

nügend Liquidität zu gelangen, um zumindest eine vorübergehende Wohnlösung 

zu finden. Ohne die bedrückende Schuldenlast werde es viel einfacher sein, sich 

ums Geschäft respektive um die Jobsuche zu kümmern. Er erwarte aus einem 

Erbstreit sehr bald eine Überweisung, die seine finanzielle Situation schlagartig 

verbessere. Zudem seien Noven eingetreten. Er sei "damals" davon ausgegan-

gen, sehr rasch eine einträgliche Kooperation als Verkaufsagent der F._____ zu 

beginnen. Dies hätte sich dann aber als leeres Versprechen herausgestellt 

(act. 17 S. 2).  

3.2.3. Diese Einwendungen sind im Beschwerdeverfahren alle neu und damit 

verspätet (vgl. hiervor E. 2). Damit fehlt es an einer hinreichenden Begründung 

der Beschwerde, weshalb darauf nicht einzutreten ist. Selbst wenn die neuen 

Ausführungen berücksichtigt werden könnten, würde sich am Ausgang des Ver-

fahrens indes nichts ändern, zumal die Behauptungen des Beschwerdeführers 

durch nichts belegt sind. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers wäre es 

nicht Aufgabe des Gerichts, bei anderen Amtsstellen oder Gerichten Informatio-

nen einzuholen oder ihn zum Einreichen von Belegen aufzufordern. Vielmehr hät-

te er dies selbst (bereits vor Vorinstanz) machen müssen. Ohnehin änderten die 

Ausführungen des Beschwerdeführers nichts an der Tatsache, dass er seit der 

Schlichtungsverhandlung vom 19. September 2022 wusste, dass er die Wohnung 

per 31. März 2023 verlassen musste. Er hatte damit über ein halbes Jahr Zeit, ei-

ne Wohnlösung zu finden. Dass er vergeblich solche Suchbemühungen getätigt 

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hätte, bringt er nicht vor. Da weder etwas zur Schuldensituation des Beschwerde-

führers noch zur angeblichen Erbschaft bekannt ist, wäre auch bei Berücksichti-

gung dieser Vorbringen nach wie vor nicht hinreichend dargetan, dass eine 

Schonfrist die Aussichten, eine neue Wohnung zu finden, merklich erhöhen wür-

de.  

3.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, seine Ausführungen zum Erbschafts-

streit seien zu schwärzen, falls seine Eingabe der Gegenpartei zugestellt werde, 

da er "möglicherweise" Ausführungen dazu nicht Dritten mitteilen dürfe (act. 17 

S. 2). Es ist weder ersichtlich noch dargetan, weshalb der Beschwerdeführer da-

von ausgeht, diese Ausführungen nicht mitteilen zu dürfen, zumal sich daraus 

auch keine detaillierten Angaben zur Erbschaft entnehmen lassen. Vor diesem 

Hintergrund besteht keine Veranlassung einen Teil der Beschwerdeschrift zu 

schwärzen.  

4.1. Der Beschwerdeführer beanstandet schliesslich die Abweisung seines Ge-

suchs um unentgeltliche Rechtspflege für das vorinstanzliche Verfahren und 

macht geltend, er sei zwar "lic. iur.", habe aber keinen Master-Titel, sein Studium 

bereits im Jahr 2002 abgeschlossen, seither kein Recht praktiziert und vieles aus 

dem Studium vergessen, weshalb er Anspruch auf einen unentgeltlichen Rechts-

beistand habe (act. 17 S. 1).  

4.2. Gemäss Art. 117 ZPO hat eine Person Anspruch auf unentgeltliche Rechts-

pflege, wenn sie kumulativ nicht über die erforderlichen Mittel verfügt (lit. a) und 

ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (lit. b). Sofern es zur Wahrung 

der Rechte notwendig ist, umfasst die unentgeltliche Rechtspflege auch die ge-

richtliche Bestellung einer Rechtsbeiständin oder eines Rechtsbeistandes 

(Art. 118 Abs. 1 lit. c ZPO). 

4.3. Die Vorinstanz erachtete die vom Beschwerdeführer vorgetragenen Einwän-

de als aussichtslos, was – wie gezeigt – nicht zu beanstanden ist. Entsprechend 

wies sie auch das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zufolge Aussichtslo-

sigkeit zu Recht ab (vgl. act. 18 E. 9.4). Bloss ergänzend wies die Vorinstanz da-

rauf hin, dass der Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben über ein abge-

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schlossenes Studium der Rechtswissenschaften verfügen dürfte. Es wurde ihm 

nicht deshalb ein unentgeltlicher Rechtsbeistand verweigert, sondern zufolge feh-

lender Aussichtslosigkeit. Damit erweist sich die Beschwerde auch in diesem 

Punkt als unbegründet.  

4.4. Der Beschwerdeführer stellt für das Rechtsmittelverfahren ein Gesuch um 

Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Wie die vorstehenden Erwägungen 

zeigen (vgl. E. 3), erweist sich die Beschwerde als aussichtslos. Eine der zwei  

Voraussetzungen von Art. 117 ZPO, die kumulativ erfüllt sein müssen, um den 

Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege zu begründen, ist daher nicht erfüllt. 

Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist folglich abzuweisen.  

4.5. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer kosten-

pflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Ausgehend von einem Streitwert von Fr. 12'000.– 

(sechs Bruttomietzinse von Fr. 2'000.– vgl. act. 18 E. 7) ist die Entscheidgebühr 

für das Beschwerdeverfahren in Anwendung von § 12 Abs. 1 und 2 i.V.m. § 4 

Abs. 1 i.V.m. § 8 Abs. 1 GebV OG auf Fr. 300.– festzusetzen. 

4.6. Parteientschädigungen sind nicht zuzusprechen; dem Beschwerdeführer 

nicht, weil er unterliegt, den Beschwerdegegnern nicht, da ihnen keine Umtriebe 

entstanden sind, die zu entschädigen wären. 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt und 

dem Beschwerdeführer auferlegt. 

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.  

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie unter Rücksendung der 

erstinstanzlichen Akten an das Bezirksgericht Zürich, je gegen Empfangs-

schein. 

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5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen  von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine mietrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 12'000.–. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw J. Camelin-Nagel 
 
 
versandt am: 

	Urteil vom 3. Juli 2023
	Erwägungen:
	1.1. A._____ (nachfolgend Beschwerdeführer) und D._____ sind Mieter der 4-Zimmerwohnung im 4. Obergeschoss der Liegenschaft E._____-strasse … in … Zürich. B._____ und C._____ sind die Vermieter (nachfolgend Beschwerdegegner).
	1.2. Die Beschwerdegegner kündigten das Mietverhältnis per 31. August 2022, woraufhin der Beschwerdeführer ein Schlichtungsverfahren einleitete. Anlässlich der Schlichtungsverhandlung vom 19. September 2022 schlossen die Parteien einen Vergleich, wori...
	1.3. Mit Eingabe vom 5. April 2023 stellten die Beschwerdegegner beim Einzelgericht Audienz des Bezirksgerichtes Zürich (nachfolgend Vorinstanz) folgende Rechtsbegehren (act. 1 S. 2):
	Mit Verfügung vom 11. April 2023 wurde den Beschwerdegegnern Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses angesetzt (act. 6), welchen sie innert Frist leisteten (act. 8). Gleichzeitig wurde dem Beschwerdeführer und D._____ Frist zur Stellungnahme anges...
	1.4. Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 22. Juni 2023 (Datum Poststempel) rechtzeitig (vgl. act. 13b) Beschwerde (act. 17). Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 1–14). Auf die Einholung einer Beschwerdeantw...
	3.1.1. Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdegegner hätten den vor der Schlichtungsbehörde Zürich geschlossenen Vergleich vom 19. September 2022 eingereicht (act. 5/3), worin sich der Beschwerdeführer und D._____ verpflichtet hätten, das im Rechtsbegehr...
	3.1.2. Dagegen bringt der Beschwerdeführer keine Einwände vor, weshalb sich Weiterungen dazu erübrigen.
	3.2.1. Weiter erwog die Vorinstanz, der Beschwerdeführer stelle sinngemäss ein Gesuch um Gewährung einer Schonfrist. Zur Begründung bringe er zusammengefasst vor, aufgrund der durch die Mobilfunkstrahlung verursachten gesundheitlichen Beschwerden und ...
	4.2. Gemäss Art. 117 ZPO hat eine Person Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn sie kumulativ nicht über die erforderlichen Mittel verfügt (lit. a) und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (lit. b). Sofern es zur Wahrung der Rechte ...
	4.4. Der Beschwerdeführer stellt für das Rechtsmittelverfahren ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Wie die vorstehenden Erwägungen zeigen (vgl. E. 3), erweist sich die Beschwerde als aussichtslos. Eine der zwei  Voraussetzungen ...

	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt und dem Beschwerdeführer auferlegt.
	3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten an das Bezirksgericht Zürich, je gegen Empfangsschein.
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen  von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. ...