# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 45829347-53fb-52b0-a408-81251d8f1106
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-03-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.03.2024 C-958/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-958-2024_2024-03-20.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-958/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 0 .  M ä r z  2 0 2 4  

Besetzung 
 Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, 

Gerichtsschreiberin Rahel Schöb. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Swiss Sport Integrity,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Marktüberwachung, Einziehung und Vernichtung  

von Dopingmitteln; Eintretensvoraussetzungen. 

 

 

 

C-958/2024 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Zollinspektorat Zürich die Stiftung Swiss Sport Integrity mit Mel-

dung vom 5. September 2023 über die Zurückbehaltung einer Sendung mit 

180 Kapseln DHEA (Dehydroepiandrosteron) à 50 mg informierte (Akten 

des Bundesverwaltungsgerichts [nachfolgend: BVGer-act.] 1, Beilage 1),  

dass sich A._______ mit Schreiben vom 13. Februar 2024 (Datum Post-

stempel) an das Bundesverwaltungsgericht wandte und im Wesentlichen 

um Prüfung der Angelegenheit bat, da sie unwissentlich in diese Situation 

geraten sei (BVGer-act. 1), 

dass gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 

Bundesverwaltungsgericht (Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32) 

das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach 

Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwal-

tungsverfahren (Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG, SR 172.021) beur-

teilt, sofern – wie hier – keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,  

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass die Stiftung Swiss Sport Integrity gemäss Art. 33 Bst. h VGG eine 

solche Behörde darstellt und ihre Verfügungen betreffend die Einziehung 

und Vernichtung von Dopingmitteln (vgl. Art. 20 Abs. 4 des Sportförde-

rungsgesetzes [SpoFöG, SR 415.0]) vor Bundesverwaltungsgericht an-

fechtbar sind (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-6302/2013 vom 

14. September 2015 [in BVGE 2015/46 nicht publizierte] E. 1.2), 

dass die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Instruktion der 

vorliegenden Eingabe vom 13. Februar 2024 mithin gegeben ist, weshalb 

weiter zu prüfen ist, ob die Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind,  

dass in der Eingabe vom 13. Februar 2024 weder auf eine Verfügung der 

Stiftung Swiss Sport Integrity Bezug genommen wird, noch eine solche der 

Eingabe beilag,  

dass es sich beim angefochtenen und vorgelegten Rechtsakt lediglich um 

eine Meldung des Zollinspektorats Zürich vom 5. September 2023 handelt 

und damit offensichtlich nicht um eine anfechtbare Verfügung der Stiftung 

Swiss Sport Integrity (vgl. Beilage 1 zu BVGer-act. 1),  

dass es nach dem Gesagten an einem Anfechtungsobjekt mangelt, 

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Seite 3 

dass eine Beschwerdeschrift im Weiteren die Begehren, deren Begrün-

dung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der Beschwerde-

führerin oder deren Vertreter zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass hieraus implizit folgt, dass sich in der Beschwerde auch der Be-

schwerdewille manifestieren und die Beschwerde bedingungs- und vorbe-

haltlos erhoben werden muss (vgl. FRANK SEETHALER/FABIA PORTMANN, in: 

Praxiskommentar VwVG, 3. Aufl. 2023, Art. 52 N. 37), 

dass die Beschwerdeinstanz der Beschwerdeführerin eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder 

Unterschrift fehlen und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach 

ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 52 

Abs. 2 und 3 VwVG), 

dass A._______ in ihrem Schreiben vom 13. Februar 2023 die Bestellung 

der 180 Kapseln DHEA prima facie nicht bestreitet («Ich habe in der Tat 

ein Produkt bestellt, das nun Gegenstand Ihrer Untersuchung ist»),  

dass sie jedoch ausführt, dieses aus gesundheitlichen Gründen bestellt zu 

haben und sie bereit sei, «alle erforderlichen Unterlagen und Beweise vor-

zulegen, um meine Aussagen zu unterstützen und meine Unschuld zu be-

legen», weiter sei sie auch bereit «mit Ihnen zusammenzuarbeiten, um 

diese Angelegenheit zu klären»,  

dass die Eingabe vom 13. Februar 2024 im Weiteren nicht als Beschwerde 

bezeichnet ist,  

dass damit im vorliegenden Fall aus der Eingabe vom 13. Februar 2024 

nicht eindeutig hervorgeht, ob A._______ tatsächlich Beschwerde beim 

Bundesverwaltungsgericht führen wollte oder ob es sich vielmehr um eine 

Eingabe im Rahmen des vorinstanzlichen Verwaltungsverfahrens der Stif-

tung Swiss Sport Integrity handelt, 

dass A._______ folglich mit Zwischenverfügung vom 19. Februar 2024 auf-

gefordert wurde, innert zehn Tagen nach Erhalt der Zwischenverfügung 

mitzuteilen, ob sie Beschwerde vor dem Bundesverwaltungsgericht führen 

wolle, und unter der Voraussetzung ihres Beschwerdewillens, dem Bun-

desverwaltungsgericht die angefochtene Verfügung der Stiftung Swiss 

Sport Integrity einzureichen sowie in ihrer Beschwerdeschrift klare Rechts-

begehren zu stellen, diese zu begründen und mit ihrer eigenhändigen 

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Seite 4 

Unterschrift zu versehen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten 

werde (BVGer-act. 2, Dispositiv-Ziffern 1-3), 

dass A._______ respektive ihrem Mitbewohner, B._______, die per Ein-

schreiben versandte Zwischenverfügung vom 19. Februar 2024 gemäss 

elektronischem Rückschein (eAR) der Schweizerischen Post am 21. Feb-

ruar 2024 zugestellt wurde (BVGer-act. 3; Sendungsnummer: […]) und 

demnach die Frist zur Einreichung einer Beschwerdeverbesserung am 

4. März 2024 abgelaufen ist,  

dass A._______ innert der mit Zwischenverfügung vom 19. Februar 2024 

angesetzten Frist bis zum 4. März 2024 – sowie bis zum heutigen Datum 

– weder eine vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbare Verfügung der 

Stiftung Swiss Sport Integrity eingereicht, ihren Beschwerdewillen erklärt 

noch ihre Beschwerde verbessert hat,  

dass sie auch nicht schriftlich um Fristverlängerung oder um Wiederher-

stellung der versäumten Frist ersucht hat, 

dass damit mangels Anfechtungsobjekt sowie Einreichung einer rechtsgül-

tigen Beschwerde androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfah-

ren auf die Eingabe vom 13. Februar 2024 nicht einzutreten ist (Art. 23 

Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Eingabe vom 13. Februar 2024 zuständigkeitshalber an die Stif-

tung Swiss Sport Integrity zur Prüfung und weiteren Veranlassung zu über-

weisen ist (Art. 8 VwVG), 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten grundsätzlich der Be-

schwerdeführerin als unterliegender Partei aufzuerlegen wären (Art. 63 

Abs. 1 VwVG),  

dass indes in der vorliegenden Konstellation auf die Erhebung von Verfah-

renskosten zu verzichten ist (Art. 6 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]),  

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung aus-

zurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Eingabe von A._______ vom 13. Februar 2024 wird nicht eingetre-

ten. 

2.  

Die Eingabe vom 13. Februar 2024 samt Beilage wird zuständigkeitshalber 

an die Stiftung Swiss Sport Integrity überwiesen.  

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5.  

Dieses Urteil geht an A._______, die Stiftung Swiss Sport Integrity und das 

Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport.  

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Viktoria Helfenstein Rahel Schöb 

 

  

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Seite 6 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift hat 

die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Un-

terschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 

sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen 

(Art. 42 BGG). 

 

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