# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2fd10034-0b7d-5483-a065-bfe3c0208e3d
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-05
**Language:** de
**Title:** Rentenverweigerung in Anwendung der gemischten Methode rechtens; gestützt auf polydisziplinäres Gutachten ist von 20%iger Arbeitsunfähigkeit im mit 80 % zu wertenden Erwerbsbereich auszugehen; genaue Einschränkung im Haushaltsbereich kann offen bleiben, da jedenfalls rentenausschliessender IV-Grad resultiert.  (BGE 8C_353/2014)
**Docket/Reference:** IV.2013.00747
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2013.00747.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2013.00747
III. Kammer
Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Annaheim
Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer
Gerichtsschreiberin Fischer
Urteil
vom
5. März 2014
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwältin
Dr.
Cristina
Schiavi
Ileri
Spörri
Schiavi
, Rechtsanwälte
Zollikerstrasse
20, Postfach 1568, 8032 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.1
Die 1971 geborene
X.___
meldete sich am 10. Oktober 2008 zum
Bezug von Leistungen (Massnahmen für die berufliche Eingliederung) der Eid
ge
nössischen Invalidenversicherung (IV) an (Urk. 11/2). Die
Sozialversiche
rungs
an
stalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, traf daraufhin erwerbliche, berufli
che sowie medizinische Abklärungen und zog die Akten der beiden
Kranken
taggeld
ver
si
cherer
(Urk. 11/9, Urk. 11/19) bei. Nachdem sie
X.___
am 28. April 2009 beschieden hatte, dass sich berufliche Eingliederungsmass
nahmen als un
möglich beziehungsweise nicht indiziert erwiesen (Urk. 11/2
9
), liess sie sie am 31. August 2009 von den Ärzten des
Y.___
begutachten (Urk. 11/35). In der Folge teilte sie der Versi
cherten mit Vorbescheid vom 30. September 2009 (Urk. 11/38) mit, dass mangels
eines invalidisierenden Gesundheitsschadens kein Anspruch auf Invalidenver
sicherungsleistungen bestehe. Nachdem die Versicherte
hiegegen
Einwand (Urk. 11/45) erhoben hatte, verfügte die IV-Stelle am 4. Dezember 2009 die Ab
wei
sung des Leistungsbegehrens (Urk. 11/48). Die von
X.___
gegen
diese Verfügung am 6. Januar 2010
im Prozess Nr. IV.2010.00021
erhobene Be
schwerde (Urk. 11/49 S. 3 ff.)
hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 18. März 2011 (Urk. 11/59) in dem Sinne gut, dass es den fraglichen Entscheid aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit diese die genaue Natur der gesundheitlichen Beeinträchtigung und deren Auswirkung auf die Arbeits
fähig
keit fundiert abkläre und hernach über den Rentenanspruch neu verfüge.
1.2
In der Folge liess die IV-Stelle die Versicherte im Januar 2012 von den Ärzten des
Z.___
neurologisch
,
psy
chia
trisch und rheumatologisch
begutachten
(vgl.
Expertise
vom 2. März 2012
,
Urk. 11/74) und holte
im August
2012 einen Haushaltabklärungsbericht (Urk. 11/84
) ein. Mit Vorbescheid vom 24. September 2012 (Urk. 11/87) teilte si
e
der Versicherten daraufhin mit, dass angesichts de
s
Invaliditätsgrad
s
von 24,4 %
kein
Rentenanspruch
bestehe
. Nachdem sie am
27. November 2012 eine Stellung
nahme der Gutachter des
Z.___
zum von der Versicherten
gegen die in Aus
sicht gestellte
Leistungsverweigerung
erhobenen
Einwand (Urk. 11/90)
ein
geholt hatte (Urk. 11/92), verfügte die IV-
Stelle am 10
. Juli 2013 die Abweisung des Rentenbegehrens (Urk. 2).
2.
Gegen diese Verfügung (Urk. 2) liess
X.___
am 4. September 2013 mit folgenden Anträgen Beschwerde erheben (Urk. 1 S. 2):
„1.
Es sei die Verfügung vom 10. Juli 2013 aufzuheben.
2.
Es sei der Beschwerdeführerin eine Rente nach Massgabe eines
Invali
di
tätsgrades
von 51,6
%
auszurichten.
3.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der
Beschwer
degegnerin
.“
Die IV-Stelle schloss am 1. Oktober 2013 auf Abweisung der Beschwerde (vgl. Beschwerdeantwort, Urk. 10) und verzichtete am 10. Oktober 2013 auf eine Stellungnahme zu den von der Beschwerdeführerin am 26. September 2013 ein
gereichten medizinischen Berichten (Urk. 7 f., Urk. 12).
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die
Entscheidfindung
erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen ein
zugehen.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
Betreffend
die für die Beurteilung
des Rentenanspruchs
massgebenden
rechtli
chen Grundlagen wird auf das Urteil des hiesigen Gerichts vom 18. März 2011 im
Prozess Nr. IV.2010.00021 in Sachen der Parteien (Urk. 11/59 S. 3 f. E. 1.2-1.5) verwiesen.
2.
2.1
Die IV-Stelle begründete ihr Festhalten an der Leistungsverweigerung im We
sentlichen – unter Hinweis auf das Gutachten des
Z.___
vom 2. März 2012 (Urk. 11/74) und die ergänzende Stellungnahme dazu vom 27. November 2012 (Urk. 11/92)
–
damit
, dass die Beschwerdeführerin
aufgrund der festgestellten 20%igen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit und der 22%igen
Leis
tungseinschränkung
im (mit 20 % zu wer
tenden) Haushaltsbereich einen
ren
tenausschliessenden
Invaliditätsgrad von 24,4 %
[richtig: 20,4 %]
aufweise (Urk. 2, Urk. 10).
2.2
Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber im Wesentlichen auf den
Standpunkt,
auf die Expertise des
Z.___
vom 2. März 2012 (Urk. 11/74) könne auf
grund verschiedener Mängel nicht abgestellt werden (Urk. 1 S. 9 ff.). Ge
stützt auf das Gutachten von Dr. med.
A.___
,
Facharzt FMH für
Rheumatologie
, vom 2. September 2013 (Urk.
3/3)
sei davon auszugehen, dass sie an einer un
spe
zi
fisch
en,
radiologisch negativen Spondylarthritis
sowie e
inem
chronifizier
te
n
Schmerz
syndrom
leide und in der angestammten Tätigkeit als
Dentalhygie
nike
rin
zu 50 % arbeitsunfähig sei (Urk. 1 S. 11 ff.).
Im Haushaltsbereich be
stehe, da sie alleinerziehend sei und nicht auf die Mithilfe eines Partners zählen könne, ebenfalls eine Einschränkung im Umfang von 50 %
.
Da sie, wäre sie gesund, zu 80
%
erwerbstätig wäre
, resultiere ein Invaliditätsgrad von 51,6 % und damit Anspruch auf eine halbe Rente (Urk. 1 S. 16 ff.).
3.
3.1
3.1.1
Dr. med.
B.___
,
Facharzt FMH für Rheumatologie, Physikalische Medizin und Re
ha
bilitation, Manuelle Medizin, stellte am 6. November 2008 folgende Diag
no
sen
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 11/10 S. 6):
-
Verdacht auf
seronegative
rheumatoide Arthritis
-
Differentialdiagnosen: Neuroborreliose, multiple Sklerose (noch auszu
schliessen)
Es sei noch eine neurologische Untersuchung vorgesehen. Vom 2. bis 5. Juni 2008 habe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Seit dem 23. Juni 2008
und bis auf
Weiteres
sei die Beschwerdeführerin als Dentalhygienikerin noch zu 50 % arbeitsunfähig (Urk. 11/10 S. 4 f.).
3.1.2
Die Ärzte des
C.___
,
Rheumaklinik und Institut für Physika
lische Medizin, diagnostizierten am 25. November 2008 seit 2007 bestehende Polyarthralgien (Urk. 11/14 S. 6). Aufgrund der Schmerzen in den Gelenken und im Bereich der Weichteile bestehe - insbesondere betreffend Handarbeiten - eine eingeschränkte Belastbarkeit. Die angestammte Tätigkeit sei der Beschwerde
führerin noch im Pensum von 50 % zumutbar (Urk. 11/14 S.
7). Nachdem die bisherigen rheumatologischen Abklärungen keine Anhaltspunkte für eine ent
zündlich-rheumatische Erkrankung ergeben hätten, werde - unter medikamen
töser analgetischer Therapie - eine schrittweise Steigerung des Arbeitspensums wohl möglich sein (Urk. 11/14 S. 6 und S. 8).
3.1.3
Dr. med.
D.___
,
Fachärztin FMH für Neurologie, Fachärztin für Psychiatrie, hielt in ihrem Bericht vom 18. Dezember 2008 fest, seit etwa April 2008 leide die Beschwerdeführerin an Missempfindungen unklarerer Genese im Bereich der
Hände und der Füsse (Urk. 11/21 S. 2). Eine neurologische Ursache der Be
schwer
den habe sich nicht eruieren lassen; so habe die - auch eine
Medianus
neu
ro
graphie
und ein MRI des Gehirns umfassende - einschlägige Untersuchung
durchwegs unauffällige Befunde ergeben (Urk. 11/21 S. 3). Insofern könne sie
Dr.
D.___
- auch keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit machen (Urk. 11/21 S. 1).
3.1.4
Am 1. beziehungsweise 6. April 2009 stellte Dr.
B.___
folgende Diagnose (Urk. 11/25
S. 7):
-
Verdacht auf
seronegative
rheumatoide Arthritis bei
-
ausgeprägtem Weichteilsyndrom der Arme und Beine
Die Beschwerdeführerin
klage
über seit gut einem Jahr bestehende Schwellun
gen und Schmerzen im Bereich der Fingergrund- und der Zehengelenke. Die Be
schwerden seien rechtsseitig stärker als links, nähmen während des Tages zu
und würden von einer Steifigkeit begleitet. Die Tätigkeit als Dentalhygienikerin sei
der Patientin nur noch zu 50 % (vier Stunden täglich) zumutbar; nach der Arbeit träten jeweils Schmerzen und auch Schwellungen auf (Urk. 11/25 S. 7). Mehrere Versuche, das Arbeitspensum zu steigern, seien gescheitert (Urk. 11/25
S. 8). Prognostisch sei mit einem chronischen Verlauf zu rechnen. Eingliede
rung
s
massnahmen seien nicht indiziert (Urk. 11/25 S. 7).
3.1.5
Dr. med.
E.___
,
Facharzt FMH für Innere Medizin, diagnostizierte, nachdem er am 11. November 2008 eine
Lyme
-Borreliose im Stadium II oder III als Ursache der bestehenden Symptomatik mit grosser Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen hatte (Urk. 11/26 S. 7), am 21. April 2009 Tendovaginitiden unklarer Genese (Urk. 11/26 S. 2). Als Dentalhygienikerin sei die Beschwerdeführerin, die unter
beim Stehen und bei manuellen Arbeiten auftretenden Schmerzen leide, seit dem
2. Juni 2008 und bis auf
Weiteres
zu 50 % arbeitsunfähig (Urk. 11/26 S. 3).
3.1.6
Nachdem sie die Beschwerdeführerin am 31. August 2009 untersucht hatten, stellten die Ärzte des
Y.___
in ihrem Gutachten vom 31. August 2009 (Urk. 11/35) folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 11/35 S. 4):
-
Eigentlich generalisiertes Schmerzsyndrom
-
betont der Hände und der Füsse
-
keine Hinweise für ein entzündlich-rheumatisches Geschehen
-
anzunehmende zentrale Schmerzverarbeitungsstörung
Aus den Akten beziehungsweise gestützt auf die anamnestischen Angaben ergä
ben sich überdies nachstehende Diagnosen (Urk. 11/35 S. 4):
-
Status nach
Sectio
caesarea
bei Steisslage am 8. Januar 2008
-
Status nach Kniearthroskopie links, 1995
-
nach Angaben der Patientin Knorpelglättung der Patella
-
Status nach Kniearthroskopie links 1991
-
nach Angaben der Patientin wahrscheinlich eine
Notch-Erweiterungs
plastik
-
Appendektomie im Kindesalter
Aufgrund der objektivierbaren Befunde liessen sich die als mittelschwer bis teil
weise invalidisierend geschilderten Schmerzen nur schwerlich nachvollziehen. Ein entzündlich-rheumatisches Geschehen könne zum aktuellen Zeitpunkt mit grösster Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Das auffällige
Schmerzge
baren
bei der Palpation unterschiedlichster Stellen am Körper und das subjektiv ordentliche Ansprechen auf Opiate sprächen für eine
Schmerzverarbeitungsstö
rung
auf zentraler Ebene. Eine
Fibromyalgie
lasse sich derzeit nicht diagnosti
zieren. Wegen der Schmerzverarbeitungsstörung seien der Beschwerdeführerin schwere und auch mittelschwere Tätigkeiten nicht mehr zumutbar. Betreffend eine leichte und sitzende Arbeit, mithin auch für die Tätigkeit als
Dentalhygie
nikerin
, bestehe aus rheumatologischer Sicht keine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 11/35 S. 5).
3.1.7
PD Dr
.
F.___
stellte, nachdem er die Beschwerdeführerin am 20. Januar 2010 untersucht hatte, in seiner Expertise vom 1. Februar 2010 folgende Diagnosen (Urk. 11/3 S. 9):
-
Beginnende rheumatoide Arthritis mit grenzwertigem Rheumafaktor-Ti
ter und leicht erhöhten Entzündungswerten
-
Lumbovertebralsyndrom
bei Fehlhaltung
Die radiologische Untersuchung der Hände, der Füsse und des linken Sprung
gelenks habe keine Hinweise für entzündlich rheumatische Veränderungen er
geben. Im Rahmen der Laboruntersuchung seien nun indes - anders als bei den früheren einschlägigen Abklärungen - beginnende Entzündungszeichen (Sen
kung und CRP leicht erhöht, grenzwertiger Rheumafaktor-Titer
IgM
) festgestellt worden. Dass Anti-CCP-Antikörper fehlten, spreche nicht gegen eine Arthritis,
komme es bei rheumatischen Erkrankungen doch vereinzelt vor, dass zuerst eine
starke Schmerzhaftigkeit ohne massive Schwellungen auftrete. Wie die Beschwer
deführerin, die gut auf die Behandlung mit
Tramal
reagiere, sprächen die be
treffe
n
den Patienten eher auf Opiate an (Urk. 11/3 S. 8). Es sei davon aus
zu
gehen, dass sich der Gesundheitszustand der Explorandin durch eine entzün
dungs
hemmende Therapie noch namhaft verbessern lasse. Als
Dentalhygienike
rin
sei die Beschwerdeführerin derzeit zu 50 % arbeitsfähig (Urk. 11/3 S. 9). Die Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit und die Leistungsfähig
keit im Haushaltsbereich liessen sich - angesichts der aktuellen Untersuchungs
ergebnisse und der sich gestützt darauf ergebenden therapeutischen Optionen -
noch nicht abschliessend beurteilen. Allenfalls sei die Umschulung auf eine Tä
tig
keit, bei der rein manuelle Arbeiten weniger im Vordergrund stünden, in Be
trach
t zu ziehen (Urk. 11/3 S. 10).
3.1.8
In seiner gestützt auf die Akten verfassten Stellungnahme vom 9. März 2010 (Urk. 15) hielt RAD-Arzt Dr.
G.___
fest, das Gutachten von PD Dr.
F.___
vom 1. Februar 2010 (Urk. 11/3) lasse auf keine dauerhafte Verschlechterung des Gesundheitszustandes schliessen. Angesichts des bisherigen Krankheitsverlaufs könne weiterhin auf die Beurteilung der Experten des
Y.___
vom 31. August 2009 (Urk. 11/35) abge
stellt werden (Urk. 15 S. 2).
3.2
3.2.1
Gestützt auf die Ergebnisse der 2-Phasen-Skelettszintigraphie vom 27. Oktober 2010 hielten die Ärzte des
C.___
, Klinik für Nuklearmedizin, in ihrem gleichentags verfassten Bericht fest, es seien keine
floriden
Arthritiden
nachweisbar. Es bes
t
ünden
leichtgradige
entzündlich
e
Veränderungen der Sch
u
lter-, Ellenbogen-, Handwurzel- und Fingergelenke.
Am axialen Skelett und
an den Füssen seien keine entzündlichen Veränderungen vorhanden (Urk. 11/73 S. 4).
3.2.2
Die Ärzte des
H.___
stellten am 21. Oktober 2010 und
am 3. März 2011 nachstehende Diagnosen (Urk. 11/73 S. 1 und Urk
.
11/73 S. 8):
-
Verdacht auf beginnende undifferenzierte Spondylarthritis
-
Differentialdiagnose:
Sarkoidose
(fragliches Erythema
nodo
sum
)/
seronegative
rheumatoide Arthritis
-
Status nach möglichem sekundärem
Hyperparathyroidismus
-
Status nach Vitamin D3-Mangel mit noch leicht erhöhtem PTH bei nor
malisiertem Serumspiegel
-
Differentialdiagnose:
Hypoph
y
senadenom
3.2.3
Am 4. August 2011 stellten die Ärzte des
H.___
fol
gende Diagnosen (Urk. 11/73 S. 11):
-
Verdacht auf
cutane
Vaskulitis
-
Differentialdiagnose:
Sarkoidose
(fragliches Erythema
nodo
sum
)/
seronegative
rheumatoide Arthritis
-
Status nach
probatorischer
Basistherapie mit
Salzopyrin
(Februar 2011)
-
Status nach möglichem sekundärem
Hyperparathyroidismus
-
Status nach Vitamin D3-Mangel mit noch leicht erhöhtem PTH bei normalisiertem Serumspiegel
-
Differentialdiagnose:
Hypophysenadenom
Die bisherigen Untersuchungen hätten keine Hinweise auf eine spezifische oder sekundäre
Vaskulitis
beziehungsweise eine internistische Erkrankung mit
Be
gleitvaskulitis
ergeben. Die Klinik sei spontan
regredient
und die Beschwerde
führerin weiterhin in bestem Allgemeinzustand. Aufgrund der bis anhin durch
geführten Abklärungen sei von einer isoliert kutanen
Vaskulitis
auszugehen; eine
Therapie sei nicht indiziert.
Es seien eine
angiologische
Untersuchung und
– hinsichtlich einer allfälligen
Sarkoidose
-
ein CT de
s
Thorax indiziert.
3.2.4
Die Ärzte des
Z.___
stellten in ihrem Gutachten vom 2. März 2012 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätig
keit (Urk. 11/74 S. 21):
-
Arthralgien im Handbereich bei Hypermobilität
Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit hätten nach
stehende Diagnosen:
-
Episodische Migräne, teilweise mit Aura
-
Ätiologisch unklare Fussschmerzen bei anamnestischen entzündlich-rheu
matologischen Verdachtsdiagnosen
-
Beckentiefstand links
-
Zustand nach Kniearthroskopien links 1991 und 1995
Aus psychiatrischer und neurologischer Sicht best
ü
nden keine Anhaltspunkte für eine relevante Gesundheitsstörung. Aufgrund der Arthralgien im
Handbe
reich
bei Hypermobilität bestehe seit zirka 2007 eine verminderte Belastbarkeit der Fingergelenke und –sehnen. In der angestammten Tätigkeit bestehe daher
eine 20%ige Leistungsreduktion beziehungsweise Arbeitsunfähigkeit. Eine leichte
Tätigkeit (Gewichtsbelastung bis 10 kg) ohne intensiven manuellen Ein
satz sei der Beschwerdeführerin in vollem zeitlichem und leistungsmässigem Umfang zumutbar (Urk. 11/74 S. 22 f.).
3.2.5
In ihrer Stellungnahme vom 27. November 2012
(Urk. 11/92)
hielten die Gut
achter des
Z.___
fest,
die von der Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin an der Expertise vom 2. März 2012 (Urk. 11/74) geäusserte Kritik erweise sich in allen Punkten als haltlos und gebe keinen Anlass zu einer anderen Beurteilung.
3.2.6
In seinem im Auftrag der Beschwerdeführerin verfassten Gutachten vom 2. September 2013 stellte der Rheumatologe Dr.
A.___
folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die
Arbeitsfähigkeit in der
Tätigkeit als Dentalhygienikerin (Urk. 3/3 S. 9):
-
Unspezifische, radiologisch negative Arthritis beziehungsweise Spondy
larthritis
-
Chronifiziertes
Schmerzsyndrom
Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten nachstehende Diagnosen:
-
Status nach möglichem sekundärem
Hyperparathyreoidismus
nach Vita
min D3-Mangel
-
Status nach multiplen Petechien unklarer Ätiologie
In der Tätigkeit als Dentalhygienikerin bestehe wegen der – mit einer vermin
derten Kraft verbundenen - Schmerzen im Bereich der Hände sowie der Füsse
und aufgrund der Kreuzgelenksmitbeteiligung beziehungsweise der verminder
ten
Stehfähigkeit eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit. Spitzgriff- und
Feingriffar
beiten
seien der Beschwerdeführerin nur noch in beschränktem Mass zumutbar. Be
treffend die Kraft bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit; die
Ar
beits
ausdauer
sei indes deutlich reduziert, so dass eine Halbtagsarbeit noch knapp möglich sei. Auch in einer leidensangepassten Tätigkeit und im
Haus
halts
be
reich
sei
die Explorandin zu 50 % in ihrem
Leistungsvermögen einge
schränkt (Urk. 3/3 S.
11).
3.2.7
Dr. med.
I.___
,
Facharzt FMH für Rheumatologie, hielt am 23. September 2013 fest, es sei anfangs September 2013 erneut zu Hautexanthemen an der rechten unteren Extremität gekommen
.
Die Biopsie habe histologisch-mikroskopisch entzündliche Veränderungen mit einer
lymphozytären
Vaskulitis
ergeben. Unter Berücksichtigung der früheren Beschwerden und Befunde sowie der nun vorlie
genden Histol
ogie könne praktisch mit Sicherheit von einer entzündlichen
Sys
temerkrankung
im Sinne einer Kollagenose oder rheumatoiden Arthritis ausge
gangen werden
(Urk. 8/5; vgl. auch Urk. 8/6))
.
4.
4.1
Die Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin mit Urteil vom 18. März 2011 im Prozess Nr. IV.2010.00021 (Urk. 11/59) e
rfolgte, weil
die damals vor
handenen medizinischen
und vom Gericht berücksichtigten – vorliegend in Er
wägung Ziff. 3.1.1 bis 3.1.8 der Vollständigkeit halber erneut erwähnten -
Akten
keine eindeutigen Schlüsse hinsichtlich der für die anhaltenden Be
schwer
den ur
sächlichen Gesundheitsstörung und damit auch einer allfälligen daraus resul
tierenden Einschränkung der Leistungsfähigkeit im Erwerbs-
und
Haushalts
be
reich
zuliessen.
4.2
4.2.1
Das in
der Folge von der IV-Stelle beim
Z.___
eingeholte Gutachten
basiert einerseits auf den
Vorakten
(Urk. 11/74 S. 4 ff.) und andererseits auf den Ergeb
nissen der am 19. beziehungsweise 20. Januar 2012 durchgeführten neurologi
schen (Urk. 11/74 S.
16 ff.), psychiatrischen (Urk. 11/74 S. 32 ff.) und rheuma
tologischen Untersuchung (Urk. 11/74 S. 39 f.).
Die Experten des
Z.___
nahmen
– unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden (Urk. 11/74 S. 11 ff.)
–
u
m
fassend Stellung zur Genese der gesundheitlichen Beeinträchtigung (Urk. 11/74 S. 21)
sowie
zu deren Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
und
die Leistungs
fähigkeit im Aufgabenbereich (Urk. 11/74 S. 22 ff.)
.
Da s
ie
ihre
Schlussfol
gerung
en
sodann
nachvollziehbar und einleuchtend
begründeten
(Urk. 11/74 S. 21 ff
.
)
, kommt ihrem
Gutachten grundsätzlich Beweiskraft zu (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
4.2.2
Was die Beschwerdeführerin
hiegegen
vorbringt (Urk. 1 S. 8 ff.), ist nicht stich
haltig. Hinsichtlich der am psychiatrischen Teilgutachten des
Z.___
geäusserten
Kritik
(Urk. 1 S. 9) ist festzuhalten, dass testpsychologische Untersuchungen
(wie
auch Hinweise auf einschlägige
Literatur)
rechtsprechungsgemäss nicht Erfor
der
nis für eine beweistaugliche Expertise sind. Angesichts der Tatsache, dass weder die behandelnden
Ärzte
noch die
Experten des
Z.___
von einer re
le
vanten psychischen Störung ausgingen, bestand
jedenfalls
kein Anlass zur
Durchführung
psychologischer Tests.
Ebenfalls als haltlos erweist sich der Vor
wurf, der begutachtende Rheumatologe sei befangen gewesen (Urk. 1 S. 10). So beruhen dessen Hinweise auf inadäquate Schmerzausrufe,
das Bestehen
eine
r
Diskrepanz zwischen den geäusserten Beschwerden und der effektiv gezeigten Leis
tungsfähigkeit
sowie den im Rahmen der Untersuchung entstandenen Ein
druck, dass die Beschwerdeführerin die 50%ige Arbeitsunfähigkeit beziehungs
weise die Arbeit im Pensum von 50 % als angenehmen Ist-Zustand empfinde, auf
entsprechenden
, für die Gesamtbeurteilung durchaus
bedeutsamen
Be
obach
tung
en und lassen nicht auf eine Voreingenommenheit schliessen
(vgl.
hiezu
auch Stellungnahme
Z.___
vom 27. November 2012, Urk. 11/92 S. 2 f.)
.
Über ein auffälliges Schmerzgebaren hatten im Übrigen bereits die Ärzte des
Y.___
b
er
ichtet (vgl. Gutachten vom
31. August 2009, Urk
.
11/35 S.
5).
Betreffend die Rüge,
der be
gutachtende Rheu
matologe
des
Z.___
habe
die im neurologischen
Teilgutach
ten
beschriebenen,
anlässlich der eigenen Untersuchung indes nicht
vorhande
nen
polsterartigen Schwell
ungen an den Händen
nicht berücksichtigt (Urk. 1 S. 11), ist festzu
hal
ten,
dass
auch solche keine –
aufgrund der im Rahmen der zahlreichen im Laufe der Zeit von verschiedenen Fachärzten durchgeführten fundierten Untersuchungen erhobenen Befunde
wohl immer wieder vermuteten, aber
nie
schlüssig
nach
ge
wiesenen
–
Arthritis
zu beweisen vermöc
hten
.
Festzu
halten ist in diesem Zu
sam
menhang, dass weder der Gutachter Dr.
A.___
(Urk. 3
/3) noch der behan
deln
de Rheumatologe Dr.
I.___
(Urk. 8/5) über Un
tersuchungsergebnisse ver
fügten,
gestützt auf welche mit überwiegender Wahrscheinlichkeit vom Vorliegen
einer
rheumatoide
n
Arthritis beziehungs
weise eine
r
Kollagenose
ausgegangen werden könnte
(zum im
Sozialversiche
rungsrecht
üblichen Beweisgrad der über
wiegenden Wahrscheinlichkeit vgl.
BGE 129 V 177 E.
3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V
286 E. 1b, je mit Hinweisen
; Urk. 1 S
.
11 ff., Urk. 7 S. 2
).
Entgegen den Ausfüh
rungen der Beschwerdeführe
rin (Urk. 1 S. 9 f.) legte der
Rheumatologe
des
Z.___
sodann
durchaus dar, weshalb er
von einer 20%igen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätig
keit ausging. So begründete er die attestierte Einschränkung überzeugend damit,
dass
aus der verminderten Belastbarkeit der Fingergelenke
und –sehnen
in der –
tatsächlich auch
weiterhin ausgeübten – Tätigkeit als
De
n
talhygienikerin
mit intensivem manuelle
m
Einsatz
(im Rahmen eines
Voll
zeitpensums
) eine
Leis
tungseinbusse
von rund 20 % resultiere
. Anzumerken ist in diesem Zusammen
hang, dass Schmerzen an sich noch keine
invaliden
ver
sicherungs
rechtlich
rele
vante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bedingen und keine medizinischen Gründe ersichtlich sind, welche die Erfüllung eines
Voll
zeitpensum
s
als unzu
mutbar erscheinen liessen.
Tatsächlich war die Beschwer
deführerin denn
trotz der Schmerzen und temporären Schwellungen
auch stets in der Lage, (
zumin
dest teilzeitlich
und nach Lage der Akten ohne nennenswerte
Leistungseinbusse
)
als Dentalhygienikerin zu arbeiten.
Dabei erfüllte sie ur
sprüng
lich im Rahmen zweier Anstellungsverhältnisse ein Gesamtpensum von
90 % (40 % und 50 %).
Nachdem s
i
e
die Stelle im 40%-Pensum per Januar 2009
aus nicht medizini
schen Gründen verloren hatte (Urk. 11/84 S. 3), arbeitete sie aktenkundig stets zu
rund
50 %
,
erbrachte
mithin exakt
das in der verblei
ben
den Anstellung vor
gesehene Pensum
.
Dass ihr im Laufe der Zeit diverse Ärzte (einschliesslich Dr.
A.___
[vgl. Expertise vom 2. September 2013, Urk. 3/3]) eine
Restarbeitsfä
higkeit
genau
in diesem Umfang bescheinigten (
vgl.
Urk.
11/10 S. 4 f., Urk. 11/14 S. 7, Urk. 11/25 S. 7, Urk. 11/26 S. 3, Urk. 11/3 S. 9),
beruht
offen
sichtlich auf de
n entsprechenden Angaben der Beschwerdeführerin
und nicht
etwa
auf tatsächlich konstatierten Leistungseinbussen
. Aufgrund welcher
funk
tionelle
r
Einschränkungen des Leistungsvermögens eine Steigerung des Pen
s
ums (wie sie die Ärzte
des
C.___
am 25. November 2008 an sich erwartet hatten [
Urk. 11/14 S. 6 und S. 8
]) ausser Betracht falle,
legte
kei
ner der
fraglichen
Ärzte schlüssig dar.
Auf Dr.
A.___
Beurteilung kann im Üb
rigen schon deshalb
nicht abgestellt werden, weil nicht nachvollziehbar ist
, weshalb der genannte Gutachter
der Beschwerdeführerin
nicht
nur
für die
einen erheblichen (feinmotorischen) manuellen Einsatz erfordernde
Arbeit
als
Dental
hygienikerin
, sondern auch in jeder anderen Tätigkeit eine 50%ige Arbeitsunfä
higkeit attestierte (
vgl. Expertise vom 2. September 2013,
Urk. 3/3 S. 11).
Inso
fern
ging die IV-Stelle zu Recht
gestützt auf das Gutachten des
Z.___
(Urk. 11/74)
von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit aus (Urk. 2).
4.2.3
Im Erwerbsbereich resultiert angesichts der 20%igen Arbeitsunfähigkeit
als
Den
talhygienikerin
und des mutmasslichen Beschäftigungsgrad
es
von 80 % im
Ge
sundheitsfall
(Urk. 1 S. 17 ff., Urk. 2 S. 1, Urk. 11/84 S. 3) ein
Invaliditäts
grad
von 16 %
(
0,2 x
80)
.
Ob die Beschwerdeführerin im
mit 20 % zu gewich
tenden
Haushaltsbereich zu 2
2
% (vgl. Haushaltsabklärungsbericht vom 24. September
2012, Urk. 11/84) oder – wie sie selbst geltend machte (Urk. 1 S. 19) – zu 50 % eingeschränkt
und damit zu 10 % invalid
ist
(
0,5 x 20
)
, kann vorliegend offen bleiben
. Selbst wenn man nämlich zu
ihren
Gunsten von ei
nem Invaliditätsgrad von 10 % statt von 4,4 %
(0,22 x 20)
im Aufgabenbereich ausginge, resultierte ein – rentenausschliessender – Gesamtinvaliditätsgrad von 26 %
(16 % + 10 %)
.
4.3
Nach dem Gesagten hat die IV-Stelle
das
Rentenbegehren
am 10. Juli 2013 zu
Recht abgewiesen
(Urk. 2). Die Beschwerde (Urk. 1)
erweist sich dem
nach als un
begründet
.
5.
Gemäss Art. 69 Abs. 1
bis
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG
) ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver
weigerung von IV-Leistungen abweichend von Art. 61
lit
. a des Bundes
gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig.
Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Entsprechend dem Aus
gang des Verfahrens sind die Gerichtskosten in Höhe von Fr. 800.-- der Beschwerdeführerin aufzu
erlegen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
800
.-- werden
der Beschwerdeführerin
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu
gestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwältin
Dr.
Cristina
Schiavi
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Swiss Life AG
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal
ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
GräubFischer