# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 84b7e8e0-ffc8-56a0-a309-6a8b0b398a0b
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-12-23
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 1. Kammer 23.12.2014 U 2014 69
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_001_U-2014-69_2014-12-23.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT
DES KANTONS GRAUBÜNDEN

U 14 69

3. Kammer als Verwaltungsgericht

bestehend aus

Verwaltungsrichter Stecher als Vorsitzender, 

Verwaltungsrichterin Moser und Verwaltungsrichter Audétat,

Aktuar ad hoc Lehmann 

URTEIL
vom 23. Dezember 2014

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

A._____,

Beschwerdeführer

gegen 

Gemeinde X._____,

Beschwerdegegnerin

betreffend Sozialhilfe

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1. Am 29. Juli 2014 ersuchte A._____ beim Regionalen Sozialdienst Chur 

(RSD) um öffentlich-rechtliche Unterstützung. Dieser berechnete für den 

Gesuchsteller einen monatlichen Unterstützungsbeitrag von insgesamt 

Fr. 1‘114.75.--, wovon Fr. 450.-- für die Wohnkosten bestimmt waren. An-

schliessend reichte der RSD das Gesuch an die Gemeinde X._____ wei-

ter. Mit Verfügung vom 11. August 2014 setzte diese die öffentlich-

rechtliche Unterstützung von A._____ per 21. Juli 2014 auf Fr. 1‘114.75.-- 

fest. Dabei sah sie für die Wohnkosten einen Anteil von Fr. 450.-- vor. In 

der Verfügung stellte die Gemeinde u.a. fest, dass A._____ gemäss Un-

terstützungsgesuch zusammen mit B._____ im Konkubinat lebe und sie 

eine 3 ½-Zimmer-Wohnung bewohnen würden. Der Mietvertrag über die 

3 ½-Zimmer-Wohnung laute dabei einzig auf B._____.

2. Am 10. September 2014 erhob A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) 

beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden Beschwerde und be-

antragte sinngemäss die Aufhebung der Verfügung vom 11. August 2014. 

Die Feststellung, wonach er im Konkubinat lebe, sei nicht korrekt. Es be-

stehe lediglich eine Wohngemeinschaft, wobei er Untermieter von 

B._____ sei. Die Miete gemäss Untermietvertrag betrage Fr. 650.-- pro 

Monat. Der in der Verfügung festgesetzte Betrag von Fr. 450.-- für die 

Wohnkosten reiche somit nicht aus, um die Miete zu bezahlen. Falls er 

die Miete nicht rechtzeitig bezahlen könne, drohe alsdann die Kündigung. 

Mit der Beschwerde verfolge er sodann lediglich das Ziel, die Miete be-

zahlen zu können.

3. In ihrer Vernehmlassung vom 30. September 2014 beantragte die Ge-

meinde X._____ (nachfolgend auch: Beschwerdegegnerin) sinngemäss 

die Abweisung der Beschwerde. Die Festlegung der Wohnkosten sei in 

Anwendung ihrer Wohnkostenregelung für Sozialhilfebezüger vom 

22. Februar 2011 erfolgt. Diese sehe bei den Wohnkosten für ein Ehe- 

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oder Konkubinatspaar ohne Kinder einen Maximalbeitrag von Fr. 900.-- 

vor. Für den Beschwerdeführer ergebe sich daraus ein Anteil von 50 %, 

also Fr. 450.--. Vom Untermietvertrag zwischen B._____ und dem Be-

schwerdeführer habe sie im Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung keine 

Kenntnis gehabt. Ein solcher Vertrag sei dem Unterstützungsgesuch auch 

nicht beigelegen. Sie sei auch deshalb von einer Partnerschaft bzw. von 

einem Konkubinat ausgegangen, weil der Beschwerdeführer bereits seit 

dem 1. November 2005 bei B._____ gewohnt habe. Der Maximalbeitrag 

für Personen, welche in einer Wohngemeinschaft lebten, liege gemäss 

Wohnkostenregelung bei Fr. 400.--. Somit sei sie dem Beschwerdeführer 

sogar noch etwas entgegengekommen. Eine allfällige Anpassung der Be-

rechnung aufgrund Vorliegens einer Wohngemeinschaft behalte sie sich 

jedoch vor. 

4. Da innert Frist keine Replik des Beschwerdeführers einging, schloss das 

Gericht den Schriftenwechsel am 16. Oktober 2014 ab.

Auf weitere Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften sowie in 

der angefochtenen Verfügung wird, soweit erforderlich, in den Erwägun-

gen eingegangen.

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1. a) Anfechtungsobjekt der vorliegenden Beschwerde bildet die Verfügung der 

Gemeinde X._____ vom 11. August 2014, mit welcher dem Beschwerde-

führer eine öffentlich-rechtliche Unterstützung von monatlich 

Fr. 1‘114.75.-- ab 21. Juli 2014 zugestanden wurde. Nach Art. 49 Abs. 1 

lit. a VRG beurteilt das Verwaltungsgericht Beschwerden gegen Ent-

scheide von Gemeinden, soweit diese nicht bei einer anderen Instanz an-

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gefochten werden können oder nach kantonalem oder eidgenössischem 

Recht endgültig sind. Die Verfügung vom 21. Juli 2014 ist weder endgül-

tig, noch kann sie bei einer anderen Instanz angefochten werden, wes-

halb sie ein taugliches Anfechtungsobjekt darstellt. Die sachliche und ört-

liche Zuständigkeit ist somit gegeben. Der Beschwerdeführer macht gel-

tend, dass der in der Verfügung festgelegte Beitrag für die Wohnkosten 

zur Zahlung seiner Wohnungsmiete nicht ausreichen würde. Als Adressat 

der angefochtenen Verfügung ist er berührt und weist ein schutzwürdiges 

Interesse an deren Aufhebung auf (Art. 50 VRG). Auf die zudem frist- und 

formgerecht eingereichte Beschwerde ist somit einzutreten.

b) Vorliegend stellt sich zunächst die Frage der richterlichen Zuständigkeit 

bzw. der Berechnung des Streitwerts. Gemäss Art. 43 Abs. 1 VRG ent-

scheidet das Verwaltungsgericht in der Regel in der Besetzung mit drei 

Richterinnen und Richtern. Es entscheidet in einzelrichterlicher Kompe-

tenz, wenn der Streitwert von Fr. 5‘000.-- nicht überschritten wird und kei-

ne Fünferbesetzung vorgeschrieben ist (Art. 43 Abs. 3 lit. a VRG). Im vor-

liegenden Fall geht es um eine monatliche Unterstützungsleistung im Be-

reich der Sozialhilfe. Da diese von der Beschwerdegegnerin in der Verfü-

gung nicht befristet wurde, stellt sich die Frage der Berechnung des 

Streitwerts. Nach Art. 92 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO; 

SR 272) und Art. 51 Abs. 4 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht 

(BGG; SR 173.110) gilt der Kapitalwert als Wert von wiederkehrenden 

Nutzungen oder Leistungen. Die Berechnung des Kapitalwerts hängt da-

von ab, ob es sich um wiederkehrende Leistungen oder Nutzungen von 

bestimmter und beschränkter oder um solche ungewisser bzw. unbe-

schränkter Dauer handelt. Ist die Dauer ungewiss oder unbeschränkt, gilt 

als Kapitalwert der zwanzigfache Betrag der einjährigen Nutzung oder 

Leistung. Bei der öffentlich-rechtlichen Unterstützung sind die Vorausset-

zungen und die Höhe des Beitrags grundsätzlich regelmässig zu überprü-

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fen (vgl. dazu das Handbuch des Sozialamts Graubünden zur Sozialhilfe 

vom Oktober 2010, S. 17 f.), weshalb es sich eher um wiederkehrende 

Leistungen und nicht um solche von ungewisser bzw. unbeschränkter 

Dauer handelt. Dies entspricht auch der Rechtsprechung des Verwal-

tungsgerichts Zürich, welches im Bereich der Sozialhilfe grundsätzlich von 

wiederkehrenden Leistungen ausgeht und den Streitwert in der Regel mit 

der Summe der periodischen Leistungen während der Dauer von zwölf 

Monaten gleichsetzt (vgl. dazu das Urteil des Verwaltungsgerichts des 

Kantons Zürich VB.2014.00426 vom 25. September 2014 E.1.3, mit wei-

teren Hinweisen sowie VB.2013.00044 vom 25. Februar 2013 E.1.3). Die 

eben genannte Berechnungsmethode wurde vom Bundesgericht sodann 

in einem Entscheid betreffend Ergänzungsleistungen als rechtmässig er-

achtet. Die Ergänzungsleistung sei eine auf ein Jahr berechnete Geldleis-

tung. Dementsprechend entfalte denn auch eine Verfügung oder ein Ein-

spracheentscheid über Ergänzungsleistungen in zeitlicher Hinsicht 

Rechtsbeständigkeit lediglich für ein Jahr. Die einzelnen Rechnungsposi-

tionen könnten jährlich überprüft und allenfalls neu festgesetzt werden 

(vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_83/2012 vom 9. Mai 2012 E.1.1). Das 

Gericht erachtet es damit nach vorstehend Gesagtem als sachgerecht, 

wenn der Streitwert im Bereich der Sozialhilfe bei periodischen Leistun-

gen in der Regel mit der Summe dieser Leistungen während der Dauer 

von zwölf Monaten gleichgesetzt wird. In casu beantragt der Beschwerde-

führer die Übernahme der Wohnkosten in der Höhe von Fr. 650.--. Zum 

effektiv anerkannten Betrag von Fr. 450.-- besteht eine Differenz von 

Fr. 200.--. Insgesamt ergibt dies somit ein Streitwert von Fr. 2‘400.-- 

(12×200), womit in Fällen wie dem vorliegenden gemäss Art. 43 Abs. 3 

lit. a VRG künftig in einzelrichterlicher Kompetenz entschieden werden 

kann.

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2. a) Streitpunkt der vorliegenden Beschwerde bildet die Anrechnung der 

Wohnkosten im Rahmen der öffentlich-rechtlichen Unterstützung. In Be-

zug auf die Berechnung der Wohnkosten sind primär die Richtlinien der 

schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) massge-

bend, wonach der Wohnungsmietzins anzurechnen ist, soweit er im orts-

üblichen Rahmen liegt. Ebenfalls anzurechnen sind die vertraglich verein-

barten Nebenkosten. Handelt es sich um eine familienähnliche Gemein-

schaft, innerhalb welcher nicht alle Personen unterstützt werden, so ist 

bei der Berechnung in einem ersten Schritt der für die entsprechende 

Haushaltsgrösse angemessene Mietzins festzulegen. In einem zweiten 

Schritt ist dieser Betrag anteilsmässig aufzuteilen und in das Unterstüt-

zungsbudget aufzunehmen (vgl. SKOS-Richtlinien, Kap. B.3). Unter "fami-

lienähnlichen Gemeinschaften" werden im Sozialhilferecht Paare oder 

Gruppen verstanden, welche die Haushaltsfunktionen (Wohnen, Essen, 

Waschen, Reinigen, Telefonieren usw.) gemeinsam ausüben und finan-

zieren, also zusammenleben, ohne ein Ehepaar oder eine Familie zu bil-

den (z.B. Konkubinatspaare, Geschwister, Kolleginnen, Freunde usw.). 

Wesentlich ist dabei einzig das Zusammenleben in einem Haushalt. Ge-

schlechtliche Beziehungen oder eine längerfristige gemeinsam Lebens-

planung stellen keine Voraussetzungen dar. Die familienähnliche Ge-

meinschaft unterscheidet sich von der blossen Untermiete dadurch, dass 

dort der Haushalt getrennt geführt wird (vgl. HÄNZI, Leistungen der Sozial-

hilfe in den Kantonen, in: HÄFELI [Hrsg.], Das Schweizerische Sozialhilfe-

recht, Luzern 2008, S. 142; SKOS-Richtlinien, Kap. F.5.1). Die in einer 

familienähnlichen Gemeinschaft zusammenlebenden Personen dürfen in 

der Regel nicht als Unterstützungseinheit erfasst werden. Für jede unter-

stützte Person ist somit ein individuelles Unterstützungskonto zu führen. 

Nichtunterstützte Personen haben alle Kosten, die sie verursachen, selbst 

zu tragen. Dies betrifft insbesondere die Aufwendungen für den Grundbe-

darf, die Wohnkosten und die situationsbedingten Leistungen. Die Kosten 

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werden innerhalb der Gemeinschaft grundsätzlich nach Pro-Kopf-Anteilen 

getragen (vgl. SKOS-Richtlinien, Kap. F.5.1). Das Kopfteilungsprinzip zur 

Bemessung von Unterstützungsleistungen in Wohn- und Wirtschaftsge-

meinschaften gelangt auch bei Konkubinatspaaren zur Anwendung, wo-

bei aber im Falle eines stabilen Konkubinats die Richtlinien empfehlen, 

dass das Einkommen und Vermögen des nicht unterstützten Partners an-

gemessen berücksichtigt werden darf (vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts 

des Kantons Graubünden [VGU] U 11 31 vom 28. Juni 2011 E.4b).

b) Gemäss Lehre und Rechtsprechung stellt das Konkubinat eine grundsätz-

lich auf Dauer angelegte, nach dem Willen der Partner aber jederzeit 

formlos auflösbare und ihrem Inhalt nach nicht zum Voraus festgelegte 

Lebensgemeinschaft mit grundsätzlichem Ausschliesslichkeitscharakter 

dar, die im Allgemeinen eine geistig-seelische, körperliche sowie eine 

wirtschaftliche Verbundenheit aufweist und in der die beteiligten Personen 

tatsächlich gewillt sind, sich in materieller wie auch persönlicher Hinsicht 

gegenseitig Beistand und Unterstützung zu leisten (vgl. HÄNZI, Die Richtli-

nien der schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe, Diss., Basel 2011, 

S. 215 f.; BGE 109 II 16 E.1b; BGE 108 II 205 E.2). Von einem stabilen 

Konkubinat ist nach den SKOS-Richtlinien namentlich dann auszugehen, 

wenn es mindestens zwei Jahre andauert oder die Partner mit einem ge-

meinsamen Kind zusammenleben (vgl. SKOS-Richtlinien, Kap. F.5.1; 

BGE 140 V 50 E.3.4.3). Die Bemessung eines allfälligen Konkubinatsbei-

trags wird anhand eines erweiterten SKOS-Budgets vorgenommen. Ent-

steht in Relation zu den Einnahmen des Konkubinatspartners ein Über-

schuss, so wird dieser als Konkubinatsbeitrag bei der Bemessung der 

Sozialhilfe an die unterstützungsbedürftige Person angerechnet. Die 

SKOS-Richtlinien enthalten zur Kalkulation dieses erweiterten Budgets 

konkrete Vorgaben (vgl. SKOS-Richtlinien, Kap. H.10). 

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c) Vorliegend lebt der Beschwerdeführer unbestrittenermassen mit B._____ 

in einer gemeinsamen Wohnung und nur eine Person im Haushalt, näm-

lich der Beschwerdeführer, wird durch Sozialhilfe unterstützt. Der Be-

schwerdeführer bestreitet jedoch, dass ein Konkubinat vorliege. Im Unter-

stützungsgesuch vom 29. Juli 2014 gab er zwar noch an, mit B._____ seit 

9. Februar 2010 im Konkubinat zu leben, womit die Beschwerdegegnerin 

aufgrund der Dauer des Zusammenlebens und den vorhandenen Unter-

lagen vermutungsweise von einem stabilen Konkubinat ausgehen durfte. 

In der Beschwerde vom 10. September 2014 macht der Beschwerdefüh-

rer nun geltend, zwischen ihm und B._____ bestehe kein Konkubinat, 

sondern sie würden lediglich eine Wohngemeinschaft bilden. Diese Un-

terscheidung ist, wie vorstehend in Erwägung 2a und b aufgezeigt wurde, 

lediglich insofern relevant, als nur bei Vorliegen eines stabilen Konkubi-

nats allenfalls ein Konkubinatsbeitrag bei der öffentlich-rechtlichen Unter-

stützung berücksichtigt werden kann. Sowohl im Falle eines Konkubinats 

als auch bei einer familienähnlichen Wohngemeinschaft sind die Wohn-

kosten jedoch anteilsmässig auf alle Haushaltsmitglieder aufzuteilen und 

grundsätzlich in diesem Rahmen – entsprechend dem ausgewiesenen 

Mietzins – zu übernehmen. Zu berücksichtigen ist ferner, dass die Be-

schwerdegegnerin, wie ihrer Vernehmlassung vom 30. September 2014 

entnommen werden kann, die geltend gemachten Wohnkosten sowohl bei 

Vorliegen eines Konkubinats als auch bei Vorliegen einer Wohngemein-

schaft als erhöht bzw. als nicht ortsüblich betrachtet (vgl. nachfolgend Er-

wägung 4a). Somit ist für die Beurteilung der Anrechnung der Wohnkos-

ten im vorliegenden Fall nicht primär ausschlaggebend und braucht an 

dieser Stelle nicht entschieden zu werden, ob von einem (stabilen) Kon-

kubinat oder "lediglich" von einer familienähnlichen Wohngemeinschaft 

auszugehen ist. Es wäre vielmehr Sache der Sozialbehörde bei der Neu-

berechnung des Unterstützungsbeitrags von Amtes wegen und unter Mit-

wirkungspflicht des Beschwerdeführers allenfalls abzuklären, ob aufgrund 

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der tatsächlichen Verhältnisse von einem Konkubinatsverhältnis auszu-

gehen ist und ob dies Konsequenzen für die Festlegung der öffentlichen 

Unterstützung haben kann oder nicht.

d) Der monatliche Mietzins für die 3 ½-Zimmer-Wohnung, welche von 

B._____ gemietet wird, beträgt Fr. 1‘300.--. Für die Untermiete in dieser 

Wohnung macht der Beschwerdeführer Wohnkosten von Fr. 650.-- gel-

tend. Dies erscheint im Vergleich zur Gesamtmiete und dem vorhandenen 

Wohnraum durchaus als angemessen, da dem Beschwerdeführer 

gemäss Untermietvertrag nebst seinem Einzelzimmer die Mitbenutzung 

des Wohnzimmers, der Küche, des Bades und des Kellers zusteht. Aller-

dings ist zu erwähnen, dass der Beschwerdeführer mit dem eingereichten 

Untermietvertrag zwar eine interne schriftliche Kostenbeteiligung zwi-

schen ihm und B._____ belegt. Hingegen fehlt bisher der konkrete Nach-

weis, dass entsprechende Zahlungen effektiv getätigt werden. Dem Be-

schwerdeführer sind damit grundsätzlich die Wohnkosten in der beantrag-

ten Höhe von Fr. 650.-- gemäss Untermietvertrag – sofern er diese 

tatsächlich auch bezahlt - anzurechnen. Im Rahmen der Mitwirkungs-

pflicht hat er jedoch der Beschwerdegegnerin mittels Zahlungsbelegen 

nachzuweisen, dass der Unterstützungsbeitrag für die Wohnkosten zur 

Zahlung der Untermiete in der betreffenden Höhe an B._____ verwendet 

wird.

3. a) Zu berücksichtigen gilt es im Weiteren, dass der Wohnungsmietzins ledig-

lich dann anzurechnen ist, wenn er sich im ortsüblichen Rahmen bewegt. 

Überhöhte Wohnkosten sind von der Sozialhilfebehörde so lange zu 

übernehmen, bis eine zumutbare günstigere Lösung zur Verfügung steht, 

wobei die üblichen Kündigungsbedingungen in der Regel zu berücksichti-

gen sind. Die Sozialhilfeorgane haben die Aufgabe, die Sozialhilfebezüge-

rinnen und –bezüger bei der Suche nach günstigem Wohnraum zu unter-

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stützen (vgl. SKOS-Richtlinien, Kap. B.3). Gemäss Art. 8 der Aus-

führungsbestimmungen zum kantonalen Unterstützungsgesetz (ABzUG; 

BR 546.270) ist in die Berechnung des Lebensbedarfs einer öffentlich-

rechtlich unterstützten Person der ortsübliche Mietzins einer preisgünsti-

gen Wohnung für die entsprechende Haushaltsgrösse zuzüglich Neben-

kosten einzubeziehen. Allerdings sind gemäss dieser Bestimmung − in 

Abweichung von den SKOS-Richtlinien − überhöhte Wohnkosten nur bis 

zum nächsten Kündigungstermin und maximal während sechs Monaten 

zu übernehmen. Die Befristung der Übernahme überhöhter Wohnkosten 

auf eine maximale Zeitdauer von sechs Monaten gemäss vorzitierter Be-

stimmung kann jedoch gegebenenfalls, d.h. in konkreten Einzelfällen, ei-

nen Eingriff in das verfassungsrechtlich geschützte, unantastbare Exis-

tenzminimum nach sich ziehen und somit unzulässig sein. Dies, weil 

bspw. allenfalls längere Kündigungsfristen die Beendigung des bisherigen 

Mietvertrages nicht erlauben, keine verfügbaren Alternativen im erforderli-

chen Preissegment vorhanden sind oder die betroffene Person eine an-

gebotene günstigere Wohnung nicht erhält. Eine Beschränkung auf ma-

ximal sechs Monate ist in den SKOS-Richtlinien denn auch nicht vorge-

sehen (vgl. SKOS-Richtlinien, Kap. B.3). 

b) Macht eine Gemeinde geltend, die von ihr bisher angerechneten Wohn-

kosten seien überhöht, so setzt dies selbstredend voraus, dass sie die 

Ortsüblichkeit der Mietkosten kennt und diese mit den von ihr bisher an-

gerechneten, aber nunmehr beanstandeten Mietkosten verglichen hat. 

Die pauschale Feststellung der Nichtortsüblichkeit genügt dabei nicht. Die 

Gemeinde hat demnach zunächst den Rahmen der Ortsüblichkeit für eine 

entsprechende Haushaltsgrösse zu definieren. Danach erst kann sie die 

bisherigen Wohnkosten einer öffentlich-rechtlich unterstützten Person in 

Relation zu den ortsüblichen Mietpreisen setzen. Ergibt ein solcher Ver-

gleich, dass die bisherige Wohnung der betroffenen Person die festgeleg-

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ten Kriterien erfüllt, hat die unterstützungspflichtige Gemeinde die Wohn-

kosten als ortsüblich zu akzeptieren und zu übernehmen. Liegt hingegen 

der Schluss nahe, dass die bisherigen Wohnkosten nicht ortsüblich sind, 

so hat die Gemeinde der betroffenen öffentlich-rechtlich unterstützten 

Person mitzuteilen, in welcher Höhe sie eine Miete noch sozialhilferecht-

lich akzeptiert. In der Folge kann die unterstützte Person von der Ge-

meinde zur Suche einer günstigeren Wohnung angehalten werden. Diese 

weiss aufgrund der Mitteilung der Gemeinde auch, in welchem preislichen 

Rahmen sie Mietwohnungen suchen muss. Der Gemeinde kommt dabei 

die Aufgabe zu, die von einem Wohnungswechsel Betroffenen bei der 

Suche nach günstigem Wohnraum aktiv zu unterstützen (vgl. SKOS-

Richtlinien, Kap. B.3) und deren Bemühungen gegebenenfalls zu kontrol-

lieren. Mit Verfügung ist zudem anzudrohen, dass bei effektiver Verfüg-

barkeit einer alternativen Wohnmöglichkeit und nach Prüfung der Zumut-

barkeit des Wohnungswechsels die anrechenbaren Wohnkosten gekürzt 

werden können.

c) Bei der Abklärung der Ortsüblichkeit von anrechenbaren Mietkosten hat 

die Gemeinde den freien Wohnungsmarkt, d.h. die bestehenden Markt-

verhältnisse im betreffenden Wohnort, zu berücksichtigen (vgl. WOLFFERS, 

Grundriss des Sozialhilferechts, 2. Aufl., Bern 1999, S. 143). In regionalen 

Zeitungen oder im Internet auf Immobiliensuchwebsites kann der freie 

Wohnungsmarkt anhand von Wohnungsinseraten überprüft werden. Die 

Gemeinde darf nicht unbesehen von unrealistischen Werten ausgehen 

oder auf Angaben von anderen Gemeinden abstellen, die sich demogra-

fisch, wirtschaftlich sowie in Grösse und Struktur von ihr unterscheiden. 

Sie hat für sich den Rahmen der Ortsüblichkeit möglichst exakt und je-

weils anhand aktueller Angebote zu bestimmen. Einzelne Hinweise auf 

günstigere Wohnungen − auch ausserhalb des Rahmens der Ortsüblich-

keit − genügen in der Regel nicht als Begründung für die Nichtortsüblich-

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keit einer Wohnung. An dieser Stelle ist daran zu erinnern, dass gemäss 

den massgebenden (vgl. Art. 1 ABzUG) SKOS-Richtlinien eine öffentlich-

rechtlich unterstützte Person nicht zwingend eine möglichst günstige 

Wohnung bewohnen muss, sondern dass sie Anrecht auf eine Wohnung 

im für die jeweilige Wohngegend mittleren Preissegment hat (HÄNZI, Leis-

tungen der Sozialhilfe in den Kantonen, a.a.O., S. 181). Da weder natio-

nale noch kantonale Richtwerte darüber Auskunft geben, wie hoch Miet-

kosten sein dürfen, haben manche Gemeinden − so auch die Beschwer-

degegnerin − ihr Gebiet betreffende Mietzinsreglemente erlassen. Damit 

soll insbesondere der Rechtsunsicherheit in diesem Bereich begegnet 

werden. Solche kommunalen Richtlinien müssen allerdings nachvollzieh-

bar und realistisch ausgestaltet sein. Bei der Anwendung von Mietzins-

richtwerten ist ferner Folgendes zu beachten:

- Im Sozialhilferecht gilt das Prinzip der Individualisierung. Dieses ver-

langt, dass Hilfeleistungen dem Einzelfall angepasst werden müssen. 

Die Festlegung der Mietkosten in der Bedarfsrechnung ist davon − trotz 

aller möglichen Objektivierung − nicht ausgenommen. Welche Wohnsi-

tuation für eine bedürftige Person angezeigt erscheint, bedarf der indi-

viduellen Abklärung und der verfügende Sozialdienst ist verpflichtet, 

von einer Richtlinie über Mietkosten abzuweichen, sollte der Einzelfall 

dies gebieten. 

- Bedarfsrechnungen müssen der Realität entsprechen. Richtlinien über 

Mietkosten sind nur solange richtig und anwendbar, wie genügend 

Wohnungen im entsprechenden Preissegment vorhanden sind, die 

auch an Sozialhilfebezüger vermietet werden können. Ansonsten 

zwingt man die Bedürftigen indirekt, die Gemeinde bzw. Sozialregion 

zu verlassen, was dem geltenden Recht widerspräche.

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Neben der Ortsüblichkeit der Mietkosten ist ferner in einem zweiten 

Schritt die Zumutbarkeit eines Wohnungswechsels zu prüfen. Allenfalls 

können spezifische, insbesondere medizinische bzw. gesundheitli-

che oder soziale Gründe (wie z.B. Grösse oder Zusammensetzung der 

Familie, Verwurzelung, Alter, Grad der Integration) eine Übernahme von 

überhöhten Kosten rechtfertigen. Überhöhte Wohnkosten sind allerdings 

nur so lange zu übernehmen, bis eine effektiv zur Verfügung stehende 

zumutbare günstigere Lösung gefunden ist (vgl. SKOS-Richtlinien, 

Kap. B.3).

d) Ergeben die soeben dargestellten Abklärungen einer Gemeinde, dass 

bisherig anerkannte Wohnkosten den Rahmen der Ortsüblichkeit spren-

gen, so ist die Wohnung zu teuer, was den Wechsel in eine günstigere ef-

fektiv zur Verfügung stehende zumutbare Wohnung rechtfertigt (vgl. 

SKOS-Richtlinien, Kap. B.3; zum Ganzen auch VGU U 13 18 und U 13 

29).

4. a) Der Beschwerdegegnerin war im Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung 

vom 11. August 2014 der Mietvertrag über die 3 ½-Zimmer-Wohnung und 

die Mietzinserhöhung von Fr. 100.-- bekannt (vgl. Gesuch des RSD vom 

29. Juli 2014). Trotzdem wurden dem Beschwerdeführer dabei Wohnkos-

ten in der Höhe von Fr. 450.-- und nicht gemäss Mietvertrag anteilsmäs-

sig von Fr. 650.-- angerechnet. Aus der Verfügung ergibt sich diesbezüg-

lich jedoch keine weitere Begründung. Wie sich jedoch aus der Vernehm-

lassung der Beschwerdegegnerin vom 30. September 2014 schliessen 

lässt, stützt sich diese beim Entscheid über die öffentlich-rechtliche Un-

terstützung einzig auf die gemeindeinterne Wohnkostenregelung für Sozi-

alhilfebezüger und verweist auf die darin festgelegten Maximalbeiträge für 

Konkubinatspaare und Personen, welche eine Wohngemeinschaft bilden. 

Damit ist im vorliegenden Fall davon auszugehen, dass die Gemeinde die 

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vom Beschwerdeführer in der Beschwerde geltend gemachten Wohnkos-

ten in der Höhe von Fr. 650.-- – ohne dies allerdings explizit zu erwähnen 

– als erhöht bzw. nicht ortsüblich betrachtet. Erachtet die Beschwerde-

gegnerin den Mietzins von Fr. 650.-- als erhöht bzw. nicht ortsüblich, so 

müsste sie dies dem Beschwerdeführer mitteilen und hätte anhand kon-

kreter Wohnungsangebote aufzuzeigen, dass auf dem Wohnungsmarkt 

für die definierten Haushaltsgrössen freie Angebote im Preissegment 

gemäss ihrer Wohnkostenregelung bestehen. Ferner müsste dem Be-

schwerdeführer, nach Prüfung der Zumutbarkeit eines Wohnungswech-

sels, per Verfügung angedroht werden, dass die Wohnkosten allenfalls 

nicht mehr im bisherigen Rahmen akzeptiert würden. Dies alles hat die 

Beschwerdegegnerin offensichtlich unterlassen. Insbesondere hat sie in 

keiner Weise dargetan, dass auf dem lokalen Wohnungsmarkt tatsächlich 

Wohnungen zum Preis von Fr. 900.-- (inkl. Nebenkosten) für einen Zwei-

personenhaushalt angeboten werden und damit auch nicht belegt, dass 

die in ihrer Wohnkostenregelung festgesetzten Maximalbeiträge der Orts-

üblichkeit entsprechen.

b) Bezüglich Wohnkostenregelung ist schliesslich noch zu erwähnen, dass 

es grundsätzlich in der Kompetenz der Gemeinde liegt, interne Weisun-

gen bzw. Richtlinien über Wohnkosten zu erlassen. Zu berücksichtigen ist 

dabei jedoch, dass solche kommunalen Richtlinien zur Übernahme von 

Wohnkosten rechtlich als Dienstanleitung zu qualifizieren sind und ge-

genüber den Hilfesuchenden keine direkte Wirkung haben. Auch darauf 

gestützte Behördenentscheide müssen also primär dem kantonalen Sozi-

alhilferecht und den SKOS-Richtlinien entsprechen (vgl. dazu VGU 

U 13 18 E.1c und 4c; VB.2014.00450 vom 6. Oktober 2014 E.4.3 und 

VB.2013.00044 vom 25. Februar 2013 E.2.4). Weiter ist darauf hinzuwei-

sen, dass die Obergrenzen für Wohnkosten in Mietzinsrichtlinien übli-

cherweise – entsprechend der Empfehlung in den SKOS-Richtlinien – in 

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Abhängigkeit der Haushaltsgrösse festgelegt werden (vgl. SKOS-

Richtlinien, Kap. B.3 sowie bspw. Art. 1 des Wohnkostenreglements der 

Gemeinde Thusis vom 29. September 2014 oder Art. 3 des Wohnkosten-

reglements der Gemeinde Samedan vom 27. November 2012). Die vor-

liegende Regelung der Beschwerdegegnerin stellt indes nicht einzig auf 

die eigentlich relevante Haushaltsgrösse ab, sondern nimmt weitere Diffe-

renzierungen vor. So werden - wie vorliegend thematisiert - beispielswei-

se Ehe-/Konkubinatspaare ohne Kinder anders behandelt (Fr. 900.--) als 

eine WG, wo pro Person bei separatem Zimmer ein Betrag von Fr. 400.-- 

zugebilligt wird. Eine solche Unterscheidung, bei welcher der Bezie-

hungsstatus einer unterstützten Person eine Rolle spielt, erweist sich je-

doch wie gesehen (E.2a und 2c) als nicht sachgerecht und zweckmässig 

und ist deshalb fragwürdig. Vielmehr ist dabei entscheidend, ob von ei-

nem Ein- oder Mehrpersonenhaushalt auszugehen ist, bzw. wie viele 

Personen in einem gemeinsamen Haushalt leben und unterstützt werden 

müssen.

c) Zusammenfassend kann somit festgestellt werden, dass die massgebli-

chen Bestimmungen und Richtlinien zur Berechnung der Wohnkosten 

grundsätzlich die (anteilsmässige) Übernahme des vereinbarten Mietzin-

ses inkl. Nebenkosten, zumindest bis zum nächsten Kündigungstermin, 

vorsehen. Es wäre somit Sache der Beschwerdegegnerin gewesen, die 

Wohnkosten gemäss vorliegendem Vertrag grundsätzlich bei der Unter-

stützung anzurechnen. In einem weiteren Schritt hätte sie allenfalls unter 

Prüfung der Möglichkeit und der Zumutbarkeit eines Wohnungswechsels 

dem Beschwerdeführer verfügungsweise mitteilen müssen, dass sie den 

jetzigen Mietzins als überhöht bzw. nicht ortsüblich betrachte. Ein pau-

schaler Hinweis auf das gemeindeinterne Wohnkostenreglement genügt 

dabei nicht, sondern es wäre konkret nachzuweisen gewesen, dass Woh-

nungen auf dem örtlichen Wohnungsmarkt im entsprechenden Preisseg-

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ment tatsächlich erhältlich sind. Unter diesen Gesichtspunkten erweist 

sich die Beschwerde damit als begründet. Sie wird im Sinne der Erwä-

gungen gutgeheissen und die Angelegenheit zur Neuberechnung und an-

schliessendem Neuentscheid an die Vorinstanz zurückgewiesen. Gemäss 

Art. 73 Abs. 1 VRG hat in der Regel die unterliegende Partei die Kosten 

zu tragen. Angesichts der gesamten Umstände rechtfertigt es sich hier 

ausnahmsweise, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu Lasten der Be-

schwerdegegnerin zu verzichten. Eine aussergerichtliche Entschädigung 

(Art. 78 Abs. 1 VRG) steht dem Beschwerdeführer nicht zu, da er nicht 

anwaltlich vertreten ist. 

Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und die Angelegenheit zur Neube-

rechnung und zum Neuentscheid im Sinne der Erwägungen an die Ge-

meinde X._____ zurückgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. [Rechtsmittelbelehrung]

4. [Mitteilungen]