# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7fde1c29-204e-5faf-88ad-5e3777b750cf
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-09-19
**Language:** de
**Title:** Bern Steuerrekurskommission 19.09.2017 100 2017 167
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Steuerrekurs/BE_SRK_001_100-2017-167_2017-09-19.pdf

## Full Text

100 17 167  
100 17 168  
100 17 169  
200 17 248
200 17 249
200 17 250
Gemeinde: C.________ 
ZPV-Nr.: ________
Eröffnung: 21.9.2017 PKA/DGR/cbi

STEUERREKURSKOMMISSION DES KANTONS BERN

Sitzung vom 19. September 2017

Es wirken mit: Präsident Kästli, Fachrichter Junod und Studer sowie Gribi und Mosimann als 

Gerichtsschreiber

In der Rekurs- und Beschwerdesache 

von

A.________

gegen

 
Steuerverwaltung des Kantons Bern, Brünnenstrasse 66, Postfach 8334, 3001 Bern

betreffend Festlegung des steuerrechtlichen Wohnsitzes für die Kantons- und Gemeindesteuern 
sowie die direkte Bundessteuer pro 2008, 2009 und 2010

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hat die Steuerrekurskommission den Akten entnommen:

A. A.________ (Rekurrent) ist italienisch-schweizerischer Doppelbürger. Er ist verheiratet mit 
B.________ (Ehefrau) und hat drei Kinder. Per 1. August 2008 meldete sich die Ehefrau mit 

den Kindern aus dem Ausland (H.________) herkommend in C.________ (Kanton Bern) an. 

Eine Anmeldung des Rekurrenten erfolgte nicht bzw. gemäss eigenen Angaben behielt der Re-

kurrent den ausländischen Wohnsitz bei. Aufgrund der in den Steuererklärungen deklarierten 

Daten sowie des Umstands, dass sich die Ehefrau mit den Kindern im Jahr 2011 ohne Nennung 

einer neuen Adresse von C.________ abmeldete, entstanden bei der Steuerbehörde Zweifel 

bezüglich des steuerrechtlichen Wohnsitzes des Rekurrenten in den Jahren 2008 bis 2010. So 

wurde anlässlich des Einspracheverfahrens die Veranlagung der Ehefrau pro 2010 betreffend 

festgestellt, dass der Rekurrent den Wohnsitz seiner Familie als "Zweitwohnsitz bzw. Ferien-

domizil" nutzt. Infolge dieser Feststellung sowie aufgrund einer Voruntersuchung seitens der 

Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV), Abteilung Strafsachen und Untersuchungen (ASU), 

setzte die Steuerverwaltung des Kantons Bern, Zentrale Veranlagungsbereiche, Wohnsitz 

(Steuerverwaltung) den steuerrechtlichen Wohnsitz des Rekurrenten für die Steuerjahre 2008, 

2009 und 2010 mit Verfügung vom 1. Dezember 2016 in der Schweiz bzw. im Kanton Bern bzw. 

in C.________ fest.  

B. Dagegen erhob der Rekurrent am 28. Dezember 2016 Einsprache. Er brachte vor, dass 
er und seine Ehefrau den jeweiligen Wohnsitz selber bestimmen könnten. Als sich seine Frau 

damals in C.________ angemeldet habe, habe er ebenfalls vorgesprochen und erklärt, dass er 

als EU-Bürger seinen ausländischen Wohnsitz beibehalte. Auch die Steuerverwaltung habe mit 

Entscheid vom 10. Juni 2010 bestätigt, dass er keinen Wohnsitz in C.________ habe und folg-

lich keine gemeinsame Veranlagung erfolge. Sodann sei es störend, dass die Steuerverwaltung 

erst sechs Jahre nach dem Wegzug seiner Ehefrau von C.________ seinen Wohnsitz für die 

Steuerjahre 2008 bis 2010 festlege. Dies sei nicht akzeptabel. Zudem sei dem Familienort nicht 

mehr das gleiche Gewicht zuzuordnen, wie dies früher einmal der Fall gewesen sei. Dass er 

zwei oder drei Mal pro Jahr bei seiner Familie gewesen sei, vermöge einen Wohnsitz in 

C.________ noch nicht zu begründen. Er könne sich als EU-Bürger frei im EU-Raum bewegen 

und sein Wohnsitz in G.________ (Ausland) sei aktenkundig und vom Gericht des Kantons 

E.________ akzeptiert worden. 

C. Am 21. März 2017 wies die Steuerverwaltung die Einsprache des Rekurrenten ab. Zur 
Begründung brachte sie vor, dass Ehegatten in ungetrennter Ehe grundsätzlich ein gemein-

sames Steuerdomizil hätten, welches sich i.d.R. in jenem Kanton befände, in welchem sich die 

Familie aufhalte. Dass sich der steuerliche Wohnsitz von Ehegatten am Familienort befände, 

dürfe bei der Beweiswürdigung als natürliche Vermutung gelten, für welche die steuerpflichtige 

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Person den Gegenbeweis zu erbringen habe. Diesbezüglich sei festzuhalten, dass der einen 

Lebensmittelpunkt begründende Aufenthalt Spuren hinterlasse, welche auch sechs Jahre 

später noch nachgewiesen werden könnten. So sei es dem Rekurrenten durchaus zuzumuten, 

seine Kreditkaren- bzw. Debitkartenauszüge der letzten sechs Jahre einzuverlangen und damit 

nachzuweisen, dass er sich kaum in der Schweiz aufgehalten habe. Auch der Nachweis einer 

bestehenden unbeschränkten Steuerpflicht an einem anderen Ort oder einer entsprechenden 

Niederlassungsbewilligung wären weitere Möglichkeiten, den Lebensmittelpunkt an einem an-

deren Ort glaubhaft zu machen. Der Rekurrent lege seiner Einsprache nicht einen einzigen Be-

leg bei, sondern begnüge sich mit Behauptungen. Jedenfalls sei ein Wohnsitz im Ausland nicht 

aktenkundig. Weiter könne auch aus der Tatsache, dass in den Steuerjahren 2008 und 2009 

lediglich die Ehefrau des Rekurrenten besteuert worden sei, nichts zu Gunsten des Rekurrenten 

abgeleitet werden. 

D. Mit Schreiben vom 18. April 2017 hat der Rekurrent bei der Steuerrekurskommission des 
Kantons Bern (Steuerrekurskommission) Rekurs und sinngemäss Beschwerde gegen den Ein-

spracheentscheid erhoben. Vorab rügt er den Umstand, dass die gleiche Person bei der Steu-

erverwaltung sowohl über die Wohnsitzverfügung als auch über den Einspracheentscheid ent-

schieden habe. Damit werde die Einsprache nicht von einer unabhängigen Stelle geprüft und 

somit ein kostenpflichtiges Verfahren bei der Steuerrekurskommission aufgezwungen. Weiter 

hält er im Wesentlichen fest, dass er in den Jahren 2008 bis 2010 einen von seiner Ehefrau 

getrennten Wohnsitz aufgewiesen habe. Als die Steuerverwaltung ihn und seine Ehefrau im 

Jahr 2008 gleichwohl gemeinsam veranlagt hätten, sei die dagegen erhobene Einsprache gut-

geheissen worden. Die Steuerverwaltung habe damals bestätigt, dass keine gemeinsame Ver-

anlagung erfolge. Sodann sei die Steuerverwaltung für steuerbegründende Tatsachen beweis-

belastet. Dazu führe sie lediglich aus, dass der Verdacht bestanden habe, dass er im Kanton 

Bern seinen steuerrechtlichen Wohnsitz habe. Worauf dieser Verdacht beruhe, werde jedoch 

nicht ausgeführt. Überdies würden sich die von der Steuerverwaltung ausgeführten rechtlichen 

Hinweise betreffend Familienortprinzip einzig auf verschiedene Wohnsitze innerhalb der 

Schweiz beziehen. 

E. Am 19. Juni 2017 hat sich die Steuerverwaltung vernehmen lassen und beantragt, dass 
bezüglich der Festlegung des Wohnsitzes für das Steuerjahr 2008 eine Gutheissung zu erfol-

gen habe, da die Wohnsitzfrage bereits im Veranlagungsverfahren pro 2008 thematisiert wor-

den sei. Weitergehend sei der Rekurs unter Kostenfolge abzuweisen. Sie bringt vor, dass das 

Einspracheverfahren ein verwaltungsinternes Rechtsmittel sei, welches der Überprüfung der 

erlassenen Verfügung diene. Dass die gleichen Mitarbeiter, welche bereits die angefochtene 

Verfügung erlassen hätten, auch über die Einsprache entschieden, sei zulässig. Weiter bringt 

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sie vor, dass sich die Ehefrau am 1. August 2008 mit ihren Kindern in C.________ angemeldet 

habe, es jedoch unterlassen habe, ebenfalls den Rekurrenten anzumelden. Gemäss Ehefrau 

sei der Wohnsitz des Rekurrenten in G.________ (Ausland) gewesen. Aus den eingereichten 

Steuererklärungen pro 2008 bis 2010 habe sich ergeben, dass das deklarierte Einkommen der 

Ehefrau nicht ausreiche, um eine vierköpfige Familie zu unterhalten. Zudem hätten erhebliche 

Zweifel bestanden, ob sich der Rekurrent tatsächlich im Ausland aufgehalten habe. Da bei ver-

heirateten Personen davon ausgegangen werde, dass sich der steuerrechtliche Wohnsitz am 

Familienort befände, müsse der Rekurrent den Gegenbeweis erbringen. Ein solcher liege nicht 

vor. Insofern hält die Steuerverwaltung weiter fest, dass das Verfahren rasch zu Gunsten des 

Rekurrenten erledigt werden könnte, wenn er die entsprechenden Nachweise liefern würde. Der 

Rekurrent sei seiner Pflicht, einen von seiner Ehefrau selbstständigen und unabhängigen Le-

bensmittelpunkt dazulegen, nicht nachgekommen. Überdies hätten Abklärungen der ASU erge-

ben, dass er sich nie bei der Schweizer Botschaft in G.________ (Ausland) als Auslandschwei-

zer angemeldet habe. 

F. Am 14. Juli 2017 hat sich der Rekurrent vernehmen lassen. Er hält daran fest, dass der 
Steuerverwaltung der Nachweis einer Wohnsitznahme in der Schweiz bzw. in C.________ nicht 

gelungen sei. Auf die weiteren Ausführungen wird, sofern entscheidrelevant, in den Erwägun-

gen eingegangen.

G. Die ESTV hat sich nicht vernehmen lassen.

Auf den Inhalt der einzelnen Rechtsschriften wird, sofern entscheidrelevant, in den nachfolgen-

den Erwägungen näher eingegangen.

Die Steuerrekurskommission zieht in Erwägung:

1. Einspracheentscheide der Steuerverwaltung betreffend die Festlegung des steuerrechtli-
chen Wohnsitzes können bei der Steuerrekurskommission angefochten werden (Art. 195 ff. des 

Steuergesetzes vom 21. Mai 2000 [StG; BSG 661.11] und Art. 140 des Bundesgesetzes vom 

14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11] i.V.m. Art. 9 der Verord-

nung vom 18. Oktober 2000 über den Vollzug der direkten Bundessteuer [BStV; BSG 668.11]). 

Die Steuerrekurskommission ist deshalb sachlich und örtlich zuständig. Der Rekurrent ist im 

vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträgen nicht durchgedrungen. Er ist daher beschwert 

und zur Anfechtung befugt (Art. 195 Abs. 2 StG und Art. 140 ff. DBG i.V.m. Art. 3 BStV i.V.m. 

Art. 86 und 65 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG; 

BSG 155.21]). 

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1.1 Festzuhalten ist, dass grundsätzlich nur das Dispositiv eines Einspracheentscheids an-
gefochten werden kann (Hunziker/Mayer-Knobel in: Kommentar zum Schweizerischen Steuer-

recht, Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer [DBG], 3. Aufl., 2017, N. 15 zu 

Art. 140 DBG). Vorliegend kommt aus dem Dispositiv des angefochtenen Einspracheentscheids 

nicht eindeutig zum Ausdruck, ob sowohl der steuerrechtliche Wohnsitz betreffend die kantona-

len Steuern als auch der (mithin identische) Veranlagungsort betreffend die direkte Bundes-

steuer verbindlich festgesetzt worden sind. Die Steuerverwaltung hat die Rechtsgrundlagen 

betreffend die direkte Bundessteuer in ihre Begründung nicht miteinbezogen und die erlassenen 

Verfügungen auch nicht an die ESTV eröffnet. Aus den Eingaben der Parteien geht jedoch her-

vor, dass nicht der steuerrechtliche Wohnsitz im interkantonalen Verhältnis, sondern jener im 

internationalen Verhältnis bestritten ist. Dies bedeutet wiederum, dass wenn die Steuerverwal-

tung den steuerrechtlichen Wohnsitz des Rekurrenten pro 2008 bis 2010 im Kanton Bern be-

stimmt, sie damit diesen auch automatisch in der Schweiz festsetzt. Unter Würdigung des ge-

samten Einspracheentscheids kommt die Steuerrekurskommission insoweit zum Schluss, dass 

die Steuerverwaltung sowohl den steuerrechtlichen Wohnsitz betreffend die kantonalen Steuern 

als auch den Veranlagungsort der direkten Bundessteuer nach Art. 105 DBG i.V.m. Art. 3 DBG 

verbindlich festgesetzt hat. Nachdem hier internationale Verhältnisse in Frage stehen und die 

möglichen steuerlichen Anknüpfungspunkte betreffend die direkte Bundessteuer im Kanton 

Bern liegen, war das nach Art. 108 DBG auch zulässig (Guido Jud in: Kommentar zum Schwei-

zerischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer [DBG], 3. Aufl., 2017, 

N. 13 zu Art. 108 DBG). Demnach ist auf die form- und fristgerecht eingereichte Eingabe gegen 

die Festsetzung des steuerrechtlichen Wohnsitzes pro 2008 bis 2010 betreffend die kantonalen 

Steuern und die direkte Bundessteuer einzutreten. 

1.2 Die vorliegende Streitsache wird von der Steuerrekurskommission in Dreierbesetzung 
beurteilt (Art. 70 Abs. 3 und Abs. 4 Bst. c des Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisati-

on der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1] und 

VGE 100.2010.191U vom 9.5.2011, E. 2.2, nicht publiziert).

2. Soweit der Rekurrent rügt, dass die Einsprache von derselben Behörde bzw. Person be-
urteilt wurde, welche bereits die Wohnsitzverfügung verfasst habe und damit eine entsprechen-

de unabhängige Überprüfung nicht erfolgen könne, kann ihm nicht gefolgt werden. Gemäss 

Art. 134 Abs. 1 DBG und Art. 192 Abs. 1 StG verfügt die Steuerverwaltung im Einsprachever-

fahren über dieselben Befugnisse wie im Veranlagungsverfahren. Mit der Einsprache erfolgt die 

Fortsetzung des Veranlagungsverfahrens mit unveränderter Rechtsstellung aller Beteiligten. 

Das Einspracheverfahren ist ein verwaltungsinternes Rechtsmittel, wobei die Überprüfung meist 

durch die gleiche Behörde und die gleichen Mitarbeiter durchgeführt wird, was durchaus 

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zulässig ist (Peter Kästli in: Praxiskommentar zum Berner Steuergesetz, Band 2, Artikel 126 bis 

293, 2011, N. 5 zu Art. 189 StG; Zweifel/Hunziker in: Kommentar zum Schweizerischen Steuer-

recht, Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer [DBG], 3. Aufl., 2017, N. 4 f. zu 

Art. 132 DBG; Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum Gesetz über die Verwaltungs-

rechtspflege im Kanton Bern, 1997, N. 2 f. und 7 zu Art. 53 VRPG).

3. Vorliegend strittig und zu beurteilen ist, ob der Rekurrent in den Jahren 2008 bis 2010 
zusammen mit der Ehefrau und den Kindern in C.________, Kanton Bern, seinen steuerrechtli-

chen Wohnsitz begründet hat. Insofern unbestritten ist, dass sich die Ehefrau mit den Kindern 

im August 2008 von H.________ (Ausland), herkommend in C.________ angemeldet hat (pag. 

42). Eine Anmeldung des Rekurrenten erfolgte nicht. Aufgrund der Akten ist davon auszugehen, 

dass sowohl der Rekurrent als auch seine Ehefrau und die Kinder vor dem Jahr 2008 keinen 

steuerrechtlichen Wohnsitz in der Schweiz begründeten. Weiter unbestritten ist, dass die Ehe-

frau des Rekurrenten die Ehe als "getrennt" bezeichnete, sich im Verlauf ihrer Veranlagungen 

herausstellte, dass die Ehe intakt ist und sich gemäss Behauptungen der Ehefrau die "Tren-

nung" auf die Wohnsitze bezog bzw. der Rekurrent in der Schweiz bei seiner Familie lediglich 

einen Zweitwohnsitz bzw. ein Feriendomizil begründete (pag. 16 ff.). Aufgrund der sich daraus 

ergebenden Unklarheiten erfolgte eine Meldung an die ESTV, welche aufgrund dessen sowie 

weiterer Umstände eine Untersuchung einleitete. Das Ergebnis dieser Untersuchung wurde der 

Steuerverwaltung eröffnet (pag. 30 ff.), worauf diese den Wohnsitz des Rekurrenten in der 

Schweiz bzw. im Kanton Bern festsetzte.

4. Wie bereits erwähnt, handelt es sich vorliegend um internationale Verhältnisse. Dies be-
deutet, dass zur Festlegung des steuerrechtlichen Wohnsitzes immer auch allfällig bestehende 

Doppelbesteuerungsabkommen zu beachten sind. Aufgrund der Akten kann jedoch nicht restlos 

geklärt werden, wo sich der Wohnsitz des Rekurrenten in den Jahren vor bzw. in den Jahren 

2008 bis 2010 oder danach befand oder wie oft sich dieser in der Schweiz aufgehalten hat. Aus 

den Akten bzw. dem Bericht der ASU geht einzig hervor, dass die Ehefrau im Jahr 2012 angab, 

der Rekurrent habe Wohnsitz in G.________ (Ausland) (pag. 55) bzw. in ihren Steuererklärun-

gen pro 2008 bis 2010 deklarierte, dass sich der Wohnsitz des Rekurrenten in G.________ 

(Ausland) befinde (pag. 44). Die entsprechenden Steuererklärungen sowie weitere Angaben 

über einen allfälligen Wohnsitz im Ausland sind den Akten nicht zu entnehmen. Daraus folgt, 

dass vorliegend nicht restlos geklärt werden kann, ob und wenn ja welches Doppelbesteue-

rungsabkommen zu berücksichtigten wäre. Sodann hat sich die Steuerverwaltung im bisherigen 

Verfahren in keiner Weise mit den internationalen Aspekten des vorliegenden Falles auseinan-

dergesetzt (vgl. Wohnsitzverfügung vom 1.12.2016, pag. 52; Einspracheentscheid vom 

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21.3.2017, pag. 68). Wie nachfolgend aufzuzeigen ist, kann die Frage des allfällig anzuwen-

denden Doppelbesteuerungsabkommens indes offen gelassen werden. 

5. Gemäss Art. 4 Abs. 1 und 2 StG ist eine natürliche Person aufgrund persönlicher Zugehö-
rigkeit steuerpflichtig, wenn sie ihren steuerrechtlichen Wohnsitz oder Aufenthalt im Kanton 

Bern hat. Einen steuerlichen Wohnsitz hat eine Person, wenn sie sich im Kanton Bern mit der 

Absicht dauernden Verbleibens aufhält oder wenn ihr das Bundesrecht hier einen besonderen 

gesetzlichen Wohnsitz zuweist. Das Recht der direkten Bundessteuer kennt in Art. 3 Abs. 1 und 

2 DBG eine gleich lautende Regelung für einen Wohnsitz in der Schweiz. Mit anderen Worten 

liegt der steuerliche Wohnsitz an dem Ort, wo sich der Mittelpunkt der persönlichen Lebensin-

teressen des Steuerpflichtigen befindet (Oesterhelt/Seiler in: Kommentar zum Schweizerischen 

Steuerrecht, Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer [DBG], 3. Aufl., 2017, N. 28 zu 

Art. 3 DBG). Die Folge der persönlichen Zugehörigkeit ist die unbeschränkte Steuerpflicht 

(Besteuerung des gesamten Einkommens und des beweglichen Vermögens in der Schweiz 

bzw. im Wohnsitzkanton; vgl. BGE 125 I 54 ff. E. 2). 

6. Das Bestehen eines steuerrechtlichen Wohnsitzes bewirkt die Steuerpflicht und ist 
Grundvoraussetzung der Besteuerung. Daher gelten die Grundsätze des Veranlagungsverfah-

rens hinsichtlich der Beweislastverteilung auch für die Festlegung des steuerrechtlichen Wohn-

sitzes. Zufolge des im Steuerrecht geltenden Untersuchungsgrundsatzes haben die Steuer-

behörden den Sachverhalt von Amtes wegen zu ermitteln. Sie müssen den rechtserheblichen 

Sachverhalt von sich aus richtig und vollständig abklären (Art. 166 StG; Art. 123 und 

Art. 130 DBG). Aus der objektiven Beweislastverteilung folgt, dass steuerbegründende Tatsa-

chen grundsätzlich von der Veranlagungsbehörde, steuermindernde von der steuerpflichtigen 

Person zu beweisen sind (Zweifel/Hunziker, a.a.O., N. 27 f. zu Art. 130 DBG). Diese allgemeine 

Regel setzt indessen voraus, dass die steuerpflichtige Person als auch die Veranlagungsbehör-

de überhaupt in der Lage sind, den Beweis zu leisten. Andernfalls wäre es stossend, nach der 

Beweislastregel zu Ungunsten der beweisbelasteten Person zu entscheiden (Zweifel/Hunziker, 

a.a.O., N. 29 zu Art. 130 DBG). Die rechtserheblichen Tatsachen, welche in ihrer Gesamtheit 

den massgeblichen Sachverhalt bilden, entziehen sich in aller Regel der Kenntnis der Veranla-

gungsbehörde. Sie ist daher darauf angewiesen, dass die steuerpflichtige Person Angaben zum 

rechtserheblichen Sachverhalt macht und Beweismittel für deren Richtigkeit beschafft oder we-

nigstens genau bezeichnet. Der Untersuchungsgrundsatz findet daher seine Grenzen in der 

Mitwirkungspflicht der Parteien (BGer 2A.426/2004 vom 23.11.2004, E. 2.1 mit Hinweisen). Die 

steuerpflichtige Person hat darum bei der Sachverhaltsermittlung und bei der Beweisleistung 

aktiv mitzuwirken, unabhängig davon, ob sie die objektive Beweislast trägt (Art. 166 Abs. 2 StG; 

Art. 123 und 126 DBG). Wirkt sie an der Ermittlung steuerbegründender oder -erhöhender 

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Tatsachen nicht gehörig mit, so ist nicht nach der allgemeinen Beweislastregel zu Ungunsten 

der beweisbelasteten Behörde zu entscheiden, sondern sind die beweislos gebliebenen – mit-

hin unerklärbaren und ungewissen – Tatsachen unter Wahrscheinlichkeitsgesichtspunkten zu 

würdigen (Zweifel/Hunziker, a.a.O., N. 29 zu Art. 130 DBG, mit Hinweisen). 

7. Aus den Akten ist ersichtlich, dass der Rekurrent an der Feststellung des rechtserhebli-
chen Sachverhalts nur in äusserst beschränktem Umfang mitgewirkt hat. So hat der Rekurrent 

bis heute keine Angaben bezüglich seines sich angeblich im Ausland befindlichen Wohnsitzes 

gemacht oder entsprechende Unterlagen eingereicht. Insofern ist jedoch ebenfalls festzuhalten, 

dass die Frage des Wohnsitzes des Rekurrenten sich erstmals im Veranlagungsverfahren der 

Ehefrau für das Steuerjahr 2008 gestellt hat. Mit Einspracheentscheiden vom 10. Juni 2010 

betreffend die kantonalen Steuern und die direkte Bundessteuer pro 2008 die Ehefrau betref-

fend, hat die Steuerverwaltung des Kantons Bern, ________ (der Einfachheit halber ebenfalls 

Steuerverwaltung) rechtskräftig festgehalten, dass im Kanton Bern keine gemeinsame Steuer-

pflicht der Ehefrau und des Rekurrenten bestehe (Beilage zu Rekurs und Beschwerde vom 

18.4.2017). Dabei ist unklar, ob die Steuerverwaltung von einer getrennten Ehe oder getrennten 

Wohnsitzen ausging. Mangels entsprechender Akten kann dies nicht überprüft werden. Jedoch 

hat die Steuerverwaltung mit Vernehmlassung vom 19. Juni 2017 bestätigt, dass die Wohnsitz-

frage des Rekurrenten im Veranlagungsverfahren pro 2008 hinsichtlich der Ehefrau bereits 

thematisiert und die dagegen erhobene Einsprache gutgeheissen worden sei. Da die Sache 

bereits beurteilt worden sei, sei der Rekurs pro 2008 gutzuheissen. Dem ist beizupflichten. Je-

doch ist unter diesen Umständen auch die Beschwerde pro 2008 gutzuheissen, da die Steuer-

verwaltung auch bezüglich der direkten Bundessteuer bestimmt hat, dass keine gemeinsame 

Steuerpflicht bestehe. Bezüglich der Jahre 2009 und 2010 geht aus den Akten hervor, dass die 

Frage des Wohnsitzes des Rekurrenten bis in das Jahr 2012 nicht mehr offiziell bzw. aktenkun-

dig thematisiert wurde. Erst aufgrund des Veranlagungsverfahrens der Ehefrau für das Jahr 

2010 und der darin erhaltenen Auskünfte bezüglich der intakten Ehe sowie die mithin im Jahr 

2011 erfolgte Abmeldung der Ehefrau von C.________ ohne Nennung einer neuen Adresse 

(pag. 1 ff.), folgten weitere Abklärungen, welche letztlich im Bericht der ASU vom 31. Mai 2016 
(pag. 30 ff.) und der Festlegung des Wohnsitzes des Rekurrenten pro 2008 bis 2010 im Kanton 

Bern endeten. Dabei festzuhalten ist, dass nicht aktenkundig ist, dass bzw. ob der Rekurrent 

(persönlich) seitens der Steuerverwaltung jemals zu den offenen bzw. zu klärenden Punkte be-

züglich seines Wohnsitzes angefragt wurde. So wurde dem Rekurrenten bspw. nie ein entspre-

chendes Formular zugesandt oder er zu einer Einvernahme eingeladen. Insofern bleibt unklar, 

ob der Rekurrent vor Erlass der Wohnsitzverfügung überhaupt im geforderten Mass an der 

Feststellung des Sachverhalts mitwirken konnte. Aus der Wohnsitzverfügung sowie dem Ein-

spracheentscheid geht überdies deutlich hervor, dass seitens der Steuerverwaltung die 

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Beweislastverteilung nur mangelhaft berücksichtigt wurde. Diese ist stets davon ausgegangen, 

dass der Rekurrent dafür beweisbelastet sei, keinen Wohnsitz in der Schweiz zu haben. Fest 

steht jedoch bzw. anderslautende Informationen sind den Akten nicht zu entnehmen, dass vor-

liegend die Frage zu beurteilen ist, ob der Rekurrent überhaupt je Wohnsitz in der Schweiz ge-

nommen hat bzw. seinen ausländischen Wohnsitz zugunsten der Schweiz aufgegeben hat (im 

Gegensatz zur Rechtsprechung bezüglich Wegzug aus der Schweiz bzw. Annahme des Wei-

terbestehens des Wohnsitzes in der Schweiz, VGE 100.2014.134 vom 10.7.2017, E. 2.4 mit 

Hinweisen). Für diese steuerbegründende Tatsache ist grundsätzlich die Steuerverwaltung be-

weisbelastet und der Rekurrent hat lediglich an der Sachverhaltsfeststellung mitzuwirken, was 

er denn auch in äusserst bescheidenem Rahmen erstmals anlässlich der Einsprache sowie im 

vorliegenden Rekurs- und Beschwerdeverfahren getan hat. Entsprechend hat bezüglich der 

beweislos gebliebenen Tatsachen im Verfahren vor der Steuerrekurskommission eine Würdi-

gung unter Wahrscheinlichkeitsgesichtspunkten zu erfolgen. Insofern ist festzuhalten, dass 

nach Ansicht der Steuerrekurskommission die gemäss Abklärungen der ASU vorhandenen und 

geklärten Tatsachen für sich alleine nicht ausreichen, um von einer Wohnsitznahme des Rekur-

renten in der Schweiz bzw. im Kanton Bern in den Jahren 2009 und 2010 auszugehen. So steht 

aufgrund der Abklärungen der ASU einzig fest, dass der Rekurrent an diversen Gesellschaften 

mit Sitz in G.________ (Ausland) beteiligt und für diverse weitere Gesellschaften u.a. mit Sitz in 

der Schweiz tätig ist bzw. war (pag. 43 f.). Weiter stellte die ASU fest, dass der Rekurrent bei 

diversen englischen Gesellschaften als "usual residential adress" diverse Adressen in 

D.________ angegeben hat, wobei diese jeweils auf reine Gewerbezonen lauten. Weiter ergab 

eine Abfrage bei der Schweizer Botschaft in G.________ (Ausland), dass sich der Rekurrent nie 

offiziell als Auslandschweizer angemeldet hat, wobei aus Sicht der Steuerrekurskommission 

fragwürdig erscheint, ob eine solche Anmeldung als Doppelbürger (Schweiz/Italien) überhaupt 

notwendig gewesen wäre. Sodann konnte festgestellt werden, dass sich der Rekurrent im Ok-

tober 2015 in I.________ (Ausland) anmeldete und als letzten Wohnort, F.________, Schweiz 

angab (pag. 33 ff.). Unter anderem aufgrund dieser Gegebenheiten schloss die ASU, dass von 

einem Wohnsitz des Rekurrenten in der Schweiz auszugehen sei. Dem schloss sich die Steuer-

verwaltung an. Es ist jedoch festzuhalten, dass vorliegend einzig die Frage zu beurteilen ist, ob 

der Rekurrent in den Jahren 2009 bis 2010 Wohnsitz in der Schweiz bzw. im Kanton Bern hatte. 

Die Jahre nach 2010, insbesondere 2014, in welchem eine eindeutige Kundgabe des Rekurren-

ten bezüglich seines Wohnsitzes vorliegt, sind nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. 

Insgesamt kommt die Steuerrekurskommission zum Schluss, dass aufgrund der vorhandenen 

Fakten sowie unter Würdigung der beweislos gebliebenen Tatsache nicht von einer Wohnsitz-

nahme des Rekurrenten in der Schweiz bzw. im Kanton Bern in den Jahren 2009 und 2010 

ausgegangen werden kann. Die diesbezüglich bestehenden Zweifel führen dazu, dass die Re-

kurse und die Beschwerden pro 2009 und 2010 gutzuheissen sind. Der seitens der 

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Steuerverwaltung vorgebrachten Begründung bezüglich Familienbesteuerung bzw. natürlicher 

Vermutung zugunsten des Familienorts ist zwar grundsätzlich zuzustimmen. Unter Berücksich-

tigung des Umstands, dass vorliegend eine Wohnsitzbegründung in der Schweiz in Frage steht 

sowie den etlichen Unklarheiten, vermag diese Begründung die bestehenden Zweifel nicht um-

zustossen. Aus den vorstehenden Erwägungen ergibt sich, dass die Rekurse und die Be-

schwerden pro 2008, 2009 und 2010 gutzuheissen sind.

8. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Rekurrent keine Verfahrenskosten zu tragen 
(Art. 144 Abs. 1 DBG sowie Art. 200 Abs. 1 StG). Weil der Rekurrent im vorliegenden Verfahren 

nicht vertreten ist und weil keine notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten entstanden 

sind, werden keine Parteikosten gesprochen (Art. 200 Abs. 4 StG sowie Art. 144 Abs. 4 DBG 

i.V.m. Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsver-

fahren [VwVG; SR 172.021]).

Aus diesen Gründen wird erkannt:

1. Der Rekurs betreffend Festlegung des steuerrechtlichen Wohnsitzes im Kanton Bern pro 

2008 wird gutgeheissen und die Einspracheverfügung vom 21. März 2013 wird aufgeho-

ben.

2. Die Beschwerde betreffend Festlegung des steuerrechtlichen Wohnsitzes in der Schweiz 

pro 2008 wird gutgeheissen und die Einspracheverfügung vom 21. März 2013 wird aufge-

hoben.

3. Der Rekurs betreffend Festlegung des steuerrechtlichen Wohnsitzes im Kanton Bern pro 

2009 wird gutgeheissen und die Einspracheverfügung vom 21. März 2013 wird aufgeho-

ben.

4. Die Beschwerde betreffend Festlegung des steuerrechtlichen Wohnsitzes in der Schweiz 

pro 2009 wird gutgeheissen und die Einspracheverfügung vom 21. März 2013 wird aufge-

hoben.

5. Der Rekurs betreffend Festlegung des steuerrechtlichen Wohnsitzes im Kanton Bern pro 

2010 wird gutgeheissen und die Einspracheverfügung vom 21. März 2013 wird aufgeho-

ben.

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6. Die Beschwerde betreffend Festlegung des steuerrechtlichen Wohnsitzes in der Schweiz 

pro 2010 wird gutgeheissen und die Einspracheverfügung vom 21. März 2013 wird aufge-

hoben.

7. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

8. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

9. Gegen den Entscheid betreffend die kantonalen Steuern kann innert 30 Tagen seit 
der Eröffnung beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Speichergasse 12, 
3011 Bern, Beschwerde erhoben werden. Die Frist ist eingehalten, wenn die Rechts-
schrift am letzten Tag der Frist einer schweizerischen Poststelle übergeben wird. Die Be-

schwerdeschrift ist in 3-facher Ausfertigung einzureichen. Sie muss von der beschwer-
deführenden Person selbst oder von einem zur Prozessführung vor bernischen Gerichten 

ermächtigten Anwalt verfasst und unterzeichnet sein (Art. 15 Abs. 4 VRPG). Die Rechts-

schrift hat insbesondere das Rechtsbegehren und die Begründung zu enthalten. Der 
angefochtene Entscheid ist beizulegen. 

Gegen den Entscheid betreffend die direkte Bundessteuer kann innert 30 Tagen seit 
der Eröffnung beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Speichergasse 12, 
3011 Bern, Beschwerde erhoben werden (Art. 145 DBG i.V.m. Art. 9 Abs. 3 BStV). 
Die Frist ist eingehalten, wenn die Rechtsschrift am letzten Tag der Frist einer schweizeri-

schen Poststelle übergeben wird. Die Beschwerdeschrift ist in 3-facher Ausfertigung 
einzureichen. Sie muss von der beschwerdeführenden Person selbst oder von einem zur 

Prozessführung vor bernischen Gerichten ermächtigten Anwalt verfasst und unterzeichnet 

sein (Art. 15. Abs. 4 VRPG). Die Rechtsschrift hat insbesondere das Rechtsbegehren 
und die Begründung zu enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen. 

Wird beim Verwaltungsgericht für die kantonalen Steuern und die direkte Bundes-
steuer Beschwerde erhoben, können diese, soweit den gleichen Gegenstand betref-
fend, in einer gemeinsamen Rechtsschrift eingereicht werden. Sie hat insbesondere 
die jeweiligen Rechtsbegehren sowie die Begründungen zu enthalten. 

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10. Zu eröffnen an:

▪ A.________

▪ Steuerverwaltung des Kantons Bern 

▪ Eidgenössische Steuerverwaltung

▪ Gemeinde C.________

IM NAMEN DER STEUERREKURSKOMMISSION
DES KANTONS BERN

Der Präsident Die Gerichtsschreiberin

Kästli Gribi