# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a834ac0c-19fb-512c-996f-894422a196b6
**Source:** Zürich Steuerrekursgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-01-17
**Language:** de
**Title:** Nachsteuer (Direkte Bundessteuer 2012 sowie Staats- und Gemeindesteuern 2012)
**Docket/Reference:** DB.2024.15
**URL:** https://www.strgzh.ch/assets/entscheide/2-db.2024.15--2-st.2024.24.pdf

## Full Text

Steuerrekursgericht  
des Kantons Zürich 

2. Abteilung 

2 DB.2024.15 
2 ST.2024.24 

Entscheid 

 17. Januar 2024 

Mitwirkend: 

Einzelrichter Christian Griesser und Gerichtsschreiber Benjamin Briner 

1.  A,    

2.  B,    

vertreten durch RA lic.iur. C, 

In Sachen 

gegen 

K a n t o n   Z ü r i c h ,    

vertreten durch das kant. Steueramt,  
Dienstabteilung Spezialdienste, 
Bändliweg 21, Postfach, 8090 Zürich,  

Beschwerdeführer/ 
Rekurrenten,  

Beschwerde/ 
Rekursgegner,  

betreffend 

Nachsteuer (Direkte Bundessteuer 2012 sowie 
Staats- und Gemeindesteuern 2012) 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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In Erwägung, 

dass  ein  offensichtliches  unzulässiges  Rechtsmittel  (dazu  sogleich)  vorliegt, 

über das ein voll- oder teilamtliches Mitglied des Steuerrekursgerichts als Einzelrichter 

entscheiden kann (§ 114 Abs. 2 lit. a des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 [StG]; 

dass gemäss § 14 Abs. 2 der Verordnung über die Durchführung des Bundes-

gesetzes  über  die  direkte  Bundessteuer  (VO  DBG;  ZStB  Nr.  650.1)  für  Beschwerden 

gegen  Entscheide  (des  kantonalen  Steueramts)  über  Nachsteuern  allein  das  Verwal-

tungsgericht zuständig ist (bzw. aufgrund § 13 Abs. 1 und 2 VO DBG diese Beschwerden 

an das Steuerrekursgericht als erste Beschwerdeinstanz explizit ausgenommen sind); 

dass gemäss § 162 Abs. 3 StG gegen den Einspracheentscheid des kantonalen 

Steueramts (in Nachsteuerverfahren) Rekurs (allein) beim Verwaltungsgericht erhoben 

werden kann (vgl. auch Richner/Frei/Kaufmann/Rohner, Kommentar zum Zürcher Steu-

ergesetz, 4. A., 2021, § 162 N 35 StG); 

dass mit den jeweiligen Gesetzesgrundlagen übereinstimmend und zutreffend 

auf S. 8 des Einspracheentscheids des kantonalen Steueramts vom 20. November 2023 

(versandt am 8. Dezember 2023) das Verwaltungsgericht als Rechtsmittelinstanz ange-

geben wurde; 

dass überdies auch auf der Homepage des Steuerrekursgerichts eindeutig fest-

gehalten ist: "Nicht in die Zuständigkeit des Steuerrekurskursgerichts fallen Streitigkeiten 

über die Nach- und Strafsteuer […]"; 

dass  die von  einem  auf Steuerrecht  spezialisierten  Rechtsanwalt  vertretenen 

Beschwerdeführer/Rekurrenten in ihrer Rechtsmitteleingabe trotzdem die Zuständigkeit 

des Steuerrekursgerichts (gestützt auf Art. 140 Abs. 1 DBG bzw. § 147 Abs. 1 StG) als 

gegeben und die Rechtsmittelbelehrung des kantonalen Steueramts als falsch und un-

erheblich erachten; 

dass für das Bundesgericht sogar bei rechtskundigen oder rechtskundig vertre-

tenen Parteien und als grober zu wertender Unsorgfalt sogar bei tatsächlich unrichtigen 

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Rechtsmittelbelehrungen  eine  fristwahrende  Überweisung  nicht  in  Frage  kommt  (vgl. 

BGr, 17. August 2021, 2C_504/2020, E. 1.5.1. f.); 

dass vorliegend von einer rechtskundig vertretenen Partei aus unersichtlichen 

Gründen sogar eine richtige Rechtsmittelbelehrung missachtet wurde und deshalb un-

geachtet § 14 der Verordnung zum Steuergesetz vom 1. April 1998 (VO StG) von einer 

Überweisung der vorliegenden Rechtsmitteleingabe vom 10. Januar 2024 nach Eintritt 

der Rechtskraft abgesehen wird; 

dass aber gegen den vorliegenden Entscheid ohnehin Beschwerde an das Ver-

waltungsgericht erhoben werden und letztlich einzig dieses darüber befinden kann, ob 

die vorliegende  Beschwerde  und  der  vorliegende  Rekurs fristwahrend beim  Steuerre-

kursgericht eingereicht wurden; 

dass  das  damit  Steuerrekursgericht  mangels  Zuständigkeit  weder  auf  die 

Beschwerde noch auf den Rekurs vom 10. Januar 2024 eintreten kann; 

dass bei diesem Verfahrensausgang die (reduzierten) Kosten des Verfahrens 

den Beschwerdeführern/Rekurrenten aufzuerlegen sind (Art. 144 Abs. 1 DBG und § 151 

Abs. 1 StG) und ihnen keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 144 Abs. 4 DBG 

i.V.m.  Art. 64  Abs. 1 - 3  des  Bundesgesetzes  über  das  Verwaltungsverfahren  vom 

20. Dezember 1968 sowie § 152 StG i.V.m. § 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflege-

gesetzes vom 24. Mai 1959), 

erkennt der Einzelrichter: 

1.  Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  Auf den Rekurs wird nicht eingetreten. 

[…] 

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