# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a746d319-16a3-5cbc-b935-05a3bd133b3a
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-05-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.05.2010 B-3492/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-3492-2009_2010-05-04.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-3492/2009 
{T 0/2}

A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d 
v o m  4 .  M a i  2 0 1 0

Einzelrichter David Aschmann, 
Gerichtsschreiber Philipp J. Dannacher.

B-3492/2009 und B-4805/2009
Bietergemeinschaft W._______,
bestehend aus
1. X._______,
2. Y._______.
beide vertreten durch RA Peter Rütimann und RA 
Barbara Risse,
Beschwerdeführerinnen,

gegen

A._______,
vertreten durch RA Dr. Attilio R. Gadola,,
Vergabestelle.

Beschaffungswesen - neue Mobilkommunikationslösung, 
Totalunternehmer-Leistungen für die Phasen Planung, 
Realisierung, Betrieb für 10 Jahre, Ausschreibung und 
Abbruchverfügung.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Gegenstand

Parteien

B-3492/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  die  Beschwerdeführerinnen  gegen  die  Zuschlagsverfügung  der 
Vergabestelle  betreffend  neue  Mobilkommunikationslösung,  Total-
unternehmer-Leistungen  für  die  Phasen  Planung,  Realisierung,  Be-
trieb für  10 Jahre mit  Beschwerde vom 28. Mai  2009 beim Bundes-
verwaltungsgericht  Beschwerde  erhoben  und  in  materieller  Hinsicht 
die Aufhebung des Zuschlags beantragt haben (Verfahrensnummer B-
3492/2009),

dass das Bundesverwaltungsgericht  mit  Verfügung vom 3. Juni  2009 
unter  anderem einen Kostenvorschuss in  der  Höhe von Fr. 10'000.– 
einverlangt hat und die Beschwerdeführerinnen den Kostenvorschuss 
innert Frist bezahlt haben, 

dass  die  Vergabestelle  das  Vergabeverfahren  mit  Verfügung  vom 
27. 2009 abgebrochen hat,

dass  die  Beschwerdeführerinnen  am  17.  August  2009  Beschwerde 
gegen  die  Abbruchverfügung  erhoben  haben  (Verfahrensnummer  B-
4805/2009),

dass das Bundesverwaltungsgericht die Verfahren B-3492/2009 und B-
4805/2009  mit  Verfügung  vom  18.  August  2009  unter  der 
Verfahrensnummer B-3492/2009 vereinigt hat,

dass die Beschwerdeführerinnen gegenüber dem Bundesverwaltungs-
gericht  am 3. Mai  2010 schriftlich erklärt  haben,  sie  ziehen ihre Be-
schwerden  zurück,  nachdem  sich  die  Parteien  vertraglich  geeinigt 
haben,

dass  das  Beschwerdeverfahren  im  einzelrichterlichen  Verfahren  als 
durch  Rückzug  gegenstandslos  geworden  abzuschreiben  ist  (Art. 23 
Abs. 1  Bst. a  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005 
[VGG,  SR 173.32])  und  demzufolge  vorliegend  nur  noch  über  die 
Verlegung und Bemessung der Verfahrenskosten und den Antrag auf 
Parteientschädigung zu befinden ist,

dass  die  Verfahrenskosten  angesichts  des  Beschwerderückzugs 
angemessen herabzusetzen und auf Fr. 2000.– festzulegen sind (Art. 6 
Bst.  a  des  Reglements  vom 21. Februar  2008  über  die  Kosten  und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]),

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B-3492/2009

dass  sich  die  Parteien  darauf  geeinigt  haben,  dass  die  Verfahrens-
kosten  von der  Vergabestelle  getragen werden und die  Parteikosten 
wettzuschlagen sind.

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Das  Beschwerdeverfahren  wird  als  durch  Rückzug  der  Beschwerde 
erledigt abgeschrieben.

2.
Die  Verfahrenskosten  in  der  Höhe  von  Fr.  2'000.– werden  der  Ver-
gabestelle auferlegt. Der Einzahlungsschein erfolgt mit separater Post. 
Der von den Beschwerdeführerinnen einbezahlte Kostenvorschuss in 
der Höhe von Fr. 10'000.– wird den Beschwerdeführerinnen nach Ein-
tritt der Rechtskraft dieses Urteils zurückerstattet. 

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Je ein Doppel der Schreiben der Vergabestelle vom 8. März 2010, vom 
20. April  2010  und  vom  26.  April  2010  gehen  an  die  Beschwerde-
führerinnen.  Ein  Doppel  des  Beschwerderückzugsschreibens  vom 
3. Mai 2010 geht an die Vergabestelle.

5.
Dieser Entscheid geht an: 

- die Beschwerdeführerinnen (Rechtsvertreter; Gerichtsurkunde; Bei-
lagen: Rückerstattungsformular und gemäss Ziffer 4)

- die Vergabestelle (Ref. SHAB Nr. 88; Gerichtsurkunde; Beilage ge-
mäss Ziffer 4)

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

David Aschmann Philipp J. Dannacher

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann, soweit nicht eine Ausnahme im Sinne 
von  Art.  83  Bst.  f  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005 
[BGG,  SR  173.110])  vorliegt,  innert  30  Tagen  nach  Eröffnung  beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-
rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden. Die  Rechtsschrift  ist  in 
einer  Amtssprache  abzufassen  und  hat  die  Begehren,  deren 
Begründung  mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu 
enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind, 
soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen 
(vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 4. Mai 2010

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