# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3d33d197-8acb-534e-bdf4-f642daa2de12
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-24
**Language:** de
**Title:** Aargau Spezialverwaltungsgericht Steuern 24.04.2025 3-RV.2024.7
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_SVWG_002_3-RV-2024-7_2025-04-24.pdf

## Full Text

Spezialverwaltungsgericht 

Steuern 

 

3-RV.2024.7       
P 58 
 

 

 

 

Urteil vom 24. April 2025 
 
 

 
 

Besetzung  Präsident Fischer  

Richter Loser  

Richter Senn  

Gerichtsschreiber Fäs          

 

 
 

   

Rekurrent 1  A._____  

 

Rekurrentin 2  B._____  

   

 

 
 
 

Gegenstand  Einspracheentscheid der Steuerkommission Q._____ 

vom 14. Dezember 2023 

betreffend Kantons- und Gemeindesteuern 2021 

 

  

 - 2 - 

 

 

 
   

Das Gericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

Mit Verfügung vom 22. September 2023 wurden A._____ und B._____ von 

der Steuerkommission Q._____ für das Jahr 2021 zu einem steuerbaren 

Einkommen von CHF 31'700.00 und zu einem steuerbaren Vermögen von 

CHF 149'000.00 veranlagt. Dabei wurden, in Abweichung von einem nach 

der eingereichten Steuererklärung gestellten Antrag, zwölf im 

Wertschriften- und Guthabenverzeichnis deklarierte Positionen (zwei 

Bankkonten und zehn Festgeldanlagen bei indischen Banken) mit einem 

Steuerwert von insgesamt CHF 322'720.00 und Erträgen von CHF 4'696.00 

berücksichtigt.      

 

2. 

Gegen die Verfügung vom 22. September 2023 erhoben A._____ und 

B._____ mit Schreiben vom 19. Oktober 2023 (Postaufgabe gleichentags) 

Einsprache und stellten folgenden Antrag:  

 

"Auf die Besteuerung der Bankguthaben 'Indien' meines Vaters sei zu verzich-

ten. 

 

• aaa H._____ CHF 25'549 / CHF 479.47 

• bbb K._____ CHF 26'719 / CHF 559.52 

• FG K._____  CHF 36'771 / CHF 0.00 

• FG K._____  CHF 22'030 / CHF 0.00 

• FG K._____  CHF 13'817 / CHF 0.00 

• FG H._____  CHF 27'297 / CHF 2'802.22 

• FG H._____  CHF 36'771 / CHF 0.00 

• FG H._____  CHF 30'643 / CHF 0.00 

• FG K._____  CHF 10'562 / CHF 684.86 

• FG K._____  CHF 24'465 / CHF 99.93 

• FG K._____  CHF 43'582 / CHF 70.08 

• FG K._____  CHF 24'514 / CHF 0.00" 

 

3. 

Mit Entscheid vom 14. Dezember 2023 wies die Steuerkommission 

Q._____ die Einsprache ab. 

 

4. 

Den Einspracheentscheid vom 14. Dezember 2023 (Zustellung am 18. De-

zember 2023) haben A._____ und B._____ mit rechtzeitigem Rekurs vom 

2. Januar 2024 (Postaufgabe am 3. Januar 2024) an das Spezialver-

waltungsgericht, Abteilung Steuern, weitergezogen. Sie stellen den folgen-

den Antrag:  

 

 - 3 - 

 

 

"Auf die Besteuerung der Bankguthaben 'Indien' meines Vaters sei zu verzich-

ten. 

 

• aaa H._____ CHF 25'549 / CHF 479.47 

• bbb K._____ CHF 26'719 / CHF 559.52 

• FG K._____  CHF 36'771 / CHF 0.00 

• FG K._____  CHF 22'030 / CHF 0.00 

• FG K._____  CHF 13'817 / CHF 0.00 

• FG H._____  CHF 27'297 / CHF 2'802.22 

• FG H._____  CHF 36'771 / CHF 0.00 

• FG H._____  CHF 30'643 / CHF 0.00 

• FG K._____  CHF 10'562 / CHF 684.86 

• FG K._____  CHF 24'465 / CHF 99.93 

• FG K._____  CHF 43'582 / CHF 70.08 

• FG K._____  CHF 24'514 / CHF 0.00" 

 

Auf die Begründung wird, soweit für die Entscheidung erforderlich, in den 

Erwägungen eingegangen. 

 

5. 
Die Steuerkommission Q._____ und das Kantonale Steueramt beantragen 

die Abweisung des Rekurses. 

 

6. 

A._____ und B._____ haben keine Replik erstattet.  

  

 - 4 - 

 

 

 
   

Das Gericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

Der vorliegende Rekurs betrifft die Kantons- und Gemeindesteuern 2021. 

Massgebend für die Beurteilung ist das Steuergesetz vom 15. Dezember 

1998 (StG). 

 

2. 

2.1. 

Die Rekurrenten deklarierten in ihrer Steuererklärung 2021 Bank- und Post-

guthaben mit Steuerwerten von insgesamt CHF 375'454.00 und Erträgen 

von CHF 7'005.63, worunter die folgenden Positionen (Steuerwerte: 

CHF 322'720.00; Erträge: CHF 4'696.00):  

 

 Bezeichnung Steuerwert Ertrag 

 

1)  H._____, Indien  25'549 479.47 

Bankkonto-Nr. aaa 

INR  

  

2)  K._____, Indien 26'719 559.52 

Bankkonto-Nr. bbb 

INR  

 

3) K._____, Indien 36'771 

Festgeld (INR) 

Laufzeit 15.12.2021 – 15.12.2026 

Konto-Nr. ggg 

 

4) K._____, Indien 22'030 

Festgeld (USD) 

Laufzeit 31.08.2021 – 01.09.2022 

Konto-Nr. hhh 

 

5) K._____, Indien 13'817 

Festgeld (USD) 

Laufzeit 23.12.2021 – 23.12.2023 

Konto-Nr. iii 

 

6)  H._____, Indien  27'297 2'802.22 

Festgeld (INR) 

Laufzeit 31.03.2020 – 30.07.2023 

Konto-Nr. ccc 

 

7) H._____, Indien 36'771 

Festgeld (INR) 

Laufzeit 08.12.2021 – 08.12.2026 

Konto-Nr. ddd 

 - 5 - 

 

 

8) H._____, Indien 30'643 

Festgeld (INR) 

Laufzeit 08.12.2021 – 08.12.2023 

Konto-Nr. eee 

 

9) K._____, Indien 10'562 684.86 

Festgeld (INR) 

Laufzeit 18.02.2020 – 18.02.2022 

Konto-Nr. fff 

 

10) K._____, Indien  24'465 99.93 

Festgeld (USD) 

Laufzeit 23.11.2020 – 23.11.2022 

Konto-Nr. kkk 

 

11) K._____, Indien 43'582 70.08 

Festgeld (INR) 

Laufzeit 20.03.2021 – 20.03.2022 

Konto-Nr. lll 

 

12) K._____, Indien 24'514  

Festgeld (INR) 

Laufzeit 15.12.2021 – 15.12.2023 

Konto-Nr. mmm 

 

Gemäss Angaben der Rekurrenten in den Steuererklärungen 2020 und 

2021 sind die genannten zwölf Bankguthaben hauptsächlich auf vom Vater 

des Rekurrenten in den Jahren 2020 und 2021 erhaltene Erbvorbezüge 

zurückzuführen.  

 

2.2. 

Von den vorerwähnten Bankguthaben (E. 2.1.) hatten die Rekurrenten die 

Positionen 1 (Steuerwert: CHF 27'732.00; Ertrag: CHF 84.56), 2 (Steuer-

wert: CHF 19'990.00; Ertrag: CHF 21.17), 6 (Steuerwert: CHF 24'198.00; 

Ertrag: CHF 4.58), 9 (Steuerwert: CHF 9'754.00; Ertrag: CHF 80.35) und 

10 (Steuerwert: CHF 23'638.00) bereits in der Steuererklärung 2020 dekla-

riert und waren dieser Deklaration entsprechend veranlagt worden.  

 

2.3. 

2.3.1. 

Die Rekurrenten liessen im Veranlagungsverfahren 2021 ein Schreiben 

vom 14. Februar 2023 mit dem Titel "Ergänzung / Nachtrag zur Steuer-

erklärung 2020-2021" einreichen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Kantons- 

und Gemeindesteuern 2020 bereits rechtskräftig veranlagt (vgl. die defini-

tive Steuerveranlagung 2020 vom 22. Juli 2021). Im Schreiben vom 

14. Februar 2023 wird ausgeführt, dass der Vater des Rekurrenten 

(C._____) in Indien wohne, verwitwet, pflegebedürftig und auf die Unter-

stützung des Rekurrenten in verschiedenen Belangen angewiesen sei. In 

 - 6 - 

 

 

Indien zeige es sich als äusserst schwierig, nach dem Ableben einer Per-

son an deren Konten / Vermögenswerte zu gelangen. Der indische Verwal-

tungsapparat bedürfe grosser Geduld, Zeit und Geld, um finanzielle Ange-

legenheiten zu regeln. Bei den letzten Besuchen des Rekurrenten in Indien 

seien deshalb die auf C._____ lautenden Konten / Vermögenswerte auf 

den Rekurrenten umgeschrieben worden. Ausserdem habe der Rekurrent 

mit seinem Vater, da dieser mobilitätseingeschränkt und pflegebedürftig 

sei, diese Vereinbarung getroffen, um all dessen Zahlungen von hier aus 

abwickeln zu können. Die indischen Vermögenswerte hätten sie deklariert, 

da diese auf den Namen des Rekurrenten lauten würden. Zusätzlich hätten 

sie jeweils einen Erbvorbezug vermerkt. Es handle sich jedoch nicht um 

einen Erbvorbezug im schweizerischen Sinne. Vielmehr sei der Rekurrent 

lediglich Vermögensverwalter für seinen Vater. Der Eigentümer dieser 

Gelder sei nach wie vor der Vater des Rekurrenten. Aus den 

Kontoauszügen werde ersichtlich, dass diese Gelder nur in Indien bezogen 

worden seien, und zwar vom Vater des Rekurrenten.   

 

2.3.2. 

Der Rekurrent bittet in seiner E-Mail an die Abteilung Steuern der Ge-

meinde Q._____ vom 5. Juli 2021 um eine rasche Veranlagung der Kan-

tons- und Gemeindesteuern 2021. Zur Begründung führt er aus, dass 

fälschlicherweise deklarierte Vermögenswerte, welche seinem Vater gehö-

ren würden, zu einer drastischen Reduzierung der ab Dezember 2022 er-

haltenen Krankenkassenprämienverbilligung geführt hätten.  

 

2.4. 

Die Vorinstanz hat die vorgenannten zwölf Positionen (E. 2.1.) sowohl in 

der Veranlagungsverfügung als auch im Einspracheentscheid beim Vermö-

gen (Steuerwerte) und Einkommen (Erträge) berücksichtigt.  

 

2.5. 

2.5.1. 

Die Rekurrenten beantragen, dass auf die Besteuerung der vorerwähnten 

zwölf Positionen (E. 2.1.) beim Vermögen (Steuerwerte: CHF 322'720.00) 

und Einkommen (Erträge: CHF 4'696.00) zu verzichten sei.  

 

2.5.2. 

Im Rekurs wird ausgeführt, dass der Vater des Rekurrenten zusammen mit 

Letzterem in Indien neue Konten mit beiden als Mitinhaber (Joint Holders) 

eröffnet habe. Diese Lösung sei gewählt worden, weil sich die Übertragung 

von Bankguthaben im Falle einer Erbnachfolge in Indien als mühsam und 

zeitintensiv erweise und die körperliche Verfassung des Vaters stetig ab-

genommen habe; dieser könne seinen Alltagsgeschäften nur noch be-

schränkt sowie mit viel Unterstützung vor Ort von Dritten nachkommen. Der 

Rekurrent unterstütze seinen Vater insbesondere im Umgang mit der Bank 

und habe als erster Inhaber "Primary Holder" über das Internet weltweiten 

 - 7 - 

 

 

Zugang zu dessen Bankgeschäften. Der Rekurrent sei, solange dessen 

Vater lebe, an den vorerwähnten zwölf Bankguthaben wirtschaftlich nicht 

berechtigt. Deren Eigentümer sei nach wie vor der Vater des Rekurrenten. 

 

3. 

3.1. 

3.1.1. 

Der Vermögenssteuer unterliegt das gesamte Reinvermögen (§ 46 Abs. 1 

StG).  

 

3.1.2. 

Zum beweglichen Vermögen zählt insbesondere das Kapitalvermögen wie 

z.B. Post- und Bankguthaben sowie Forderungen aller Art (Kommentar 

zum Aargauer Steuergesetz, 5. Auflage, Muri-Bern 2023, § 46 StG N 10). 

 

3.1.3. 

Forderungen und Guthaben sind in Anwendung des Nennwert- bzw. Nomi-

nalwertprinzips mit dem vollen Forderungsbetrag und Rückzahlungs-

anspruch vermögenssteuerpflichtig. Der Nominalwert gilt dann nicht als 

Verkehrswert, wenn bei bestrittenen oder nachweisbar unsicheren Forde-

rungen die Verlustwahrscheinlichkeit eine tiefere Bewertung rechtfertigt 

(vgl. § 47 Abs. 1 i.V.m. § 50 Abs. 2 StG; Kommentar zum Aargauer Steu-

ergesetz, a.a.O., § 50 StG N 25).  

 

3.1.4. 

Das steuerbare Vermögen bemisst sich nach dem Stand am Ende der 

Steuerperiode oder der Steuerpflicht (§ 60 Abs. 1 StG).  

 

3.2. 

Steuerbar sind die Erträge aus beweglichem Vermögen, insbesondere Zin-

sen aus Guthaben (§ 29 Abs. 1 lit. a StG).  

     

4. 

4.1. 

Im Einspracheentscheid wird ausgeführt, dass die Steuererklärung eine 

verbindliche Willenserklärung sei, bei der sich die steuerpflichtige Person 

nach Treu und Glauben behaften lassen müsse. Mit ihrem Antrag, wonach 

auf die Besteuerung der vorgenannten zwölf Positionen (E. 2.1.) zu ver-

zichten sei, würden sich die Rekurrenten in Widerspruch setzen zu ihrer 

Selbstdeklaration. Dieses widersprüchliche Verhalten der Rekurrenten sei 

nicht zu schützen. 

 

4.2. 

4.2.1. 

Als Verbot widersprüchlichen Verhaltens und des Rechtsmissbrauchs un-

tersagt der Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 der Bundesver-

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fassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV]) 

sowohl den Behörden wie auch den Privaten, sich in ihren öffentlichrechtli-

chen Rechtsbeziehungen widersprüchlich oder rechtsmissbräuchlich zu 

verhalten. Er gebietet staatlichen Organen und Privaten ein loyales und 

vertrauenswürdiges Verhalten im Rechtsverkehr (Bundesgerichtsurteil vom 

28. August 2023 [9C_700/2022] E. 2.6. m.w.H.). Nach der bundesgerichtli-

chen Rechtsprechung findet der Grundsatz von Treu und Glauben im Steu-

errecht vor allem auf das Verfahren Anwendung sowie dort, wo den Steu-

erpflichtigen ein gewisser Ermessensspielraum eingeräumt ist. Als Bei-

spiele werden die Bewertung von Bilanzposten, die Wahl der Abschrei-

bungsmethoden oder die Zuweisung von Vermögensgegenständen zum 

Privat- oder Geschäftsvermögen genannt. Das Hauptanwendungsgebiet 

namentlich des Verbots widersprüchlichen Verhaltens liegt bei den fortge-

setzt erhobenen Steuern und dem bei diesen den Steuerpflichtigen nach 

dem Gesetz zustehenden Ermessen. Entsprechend ist eine Sachdarstel-

lung, die von einem Steuerpflichtigen über Jahre hinweg in gleicher Art und 

Weise vertreten wurde, schwerer zu gewichten als die Abgabe einer Erklä-

rung in einem bestimmten Zeitpunkt (Bundesgerichtsurteil vom 28. August 

2023 [9C_700/2022] E. 2.6.1. m.w.H.). 

 

4.2.2. 

Die Steuererklärung ist zunächst eine Wissenserklärung des Steuerpflich-

tigen. Darüber hinaus stellt sie auch eine Willenserklärung dar, die den An-

trag enthält, die Steuerfaktoren seien entsprechend der Selbstdeklaration 

festzusetzen (AGVE 1996, S. 253; VGE vom 26. Juni 2014 [WBE.2014.14]; 

VGE vom 27. Januar 2010 [WBE.2009.295]; VGE vom 18. Dezember 2003 

[BE.2003.00124]; SGE vom 25. Juni 2015 [3-RV.2014.136]). Einer solchen 

Erklärung kommt Verbindlichkeit zu, und der Steuerpflichtige darf sich nicht 

später in Widerspruch dazu setzen (AGVE 1996, S. 253; VGE vom 

27. Januar 2010 [WBE.2009.295]; VGE vom 18. Dezember 2003 

[BE.2003.00124]; SGE vom 25. Juni 2015 [3.RV.2014.136]). Der Charakter 

als Willenserklärung kommt namentlich dort zum Vorschein, wo der 

Steuerpflichtige einen Ermessensspielraum hat (beispielsweise bei 

Bewertungen und Abschreibungen) oder wo Erklärungen für die 

Besteuerung rechtsgestaltend wirken, wie es bei einer Erklärung betreffend 

Überführung ins Privatvermögen zutrifft. Eine derartige, aus der 

Steuererklärung hervorgehende Willensäusserung kommt in ihrer Wirkung 

einer einseitigen rechtsgeschäftlichen Willenserklärung nahe (AGVE 1996, 

S. 253; VGE vom 27. Januar 2010 [WBE.2009.295]; VGE vom 18. 

Dezember 2003 [BE.2003.00124]; SGE vom 25. Juni 2015 

[3.RV.2014.136]). 

 

4.2.3. 

Es verstösst gegen Treu und Glauben und muss von den Steuerbehörden 

nicht hingenommen werden, wenn ein Steuerpflichtiger bisherige Angaben, 

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aus denen er bei der Besteuerung Nutzen zog, nachträglich abändert, um 

damit erneut steuerlich besser zu fahren (AGVE 1996, S. 226).  

 

4.3. 

Nach bundesgerichtlicher und aargauischer Rechtsprechung findet der 

Grundsatz von Treu und Glauben im Zusammenhang mit Steuererklärun-

gen vor allem dort Anwendung, wo den Steuerpflichtigen ein gewisser Er-

messensspielraum eingeräumt wird oder Erklärungen für die Besteuerung 

rechtsgestaltend wirken (E. 4.2.). Ein solcher Fall ist vorliegend nicht gege-

ben, da den Steuerpflichtigen bei der Besteuerung von Bankguthaben kein 

Ermessenspielraum eingeräumt wird. Im Weiteren kommt diesbezüglich ei-

ner Erklärung der Steuerpflichtigen, anders als beispielsweise bei der Über-

führung ins Privatvermögen, keine rechtsgestaltende Wirkung zu. Sodann 

haben die Rekurrenten die vorgenannten Bankkonten und Festgeldanla-

gen auch nicht über Jahre hinweg deklariert. Fünf dieser Positionen wurden 

in den Steuererklärungen 2020 und 2021 deklariert; sieben erstmals in der 

vorliegenden Steuerperiode. Schliesslich haben die Rekurrenten aus der 

Deklaration der genannten Bankkonten und Festgeldanlagen bis anhin bei 

der Besteuerung keinen Nutzen gezogen (vgl. E. 4.2.3.). 

 

4.4. 

4.4.1. 

Kein widersprüchliches Verhalten liegt vor, wenn die steuerpflichtige Per-

son in einer späteren Steuerperiode einen anderen Rechtsstandpunkt ein-

nimmt, als sie dies in einer früheren Steuerperiode getan hat (Handkom-

mentar zum DBG, 3. Auflage, Zürich 2016, Vorbemerkungen zu Art. 109-

121 DBG N 75). A maiore minus muss dies auch gelten, wenn die steuer-

pflichtige Person ihren Rechtsstandpunkt innerhalb eines laufenden Veran-

lagungsverfahrens ändert.   

 

4.4.2. 

Die Rekurrenten bestreiten nicht die Existenz der vorerwähnten zwölf 

Bankkonten und Festgeldanlagen (E. 2.1.). Sie machen lediglich geltend, 

diese nicht versteuern zu müssen (E. 2.5.2.). Diesen Rechtsstandpunkt 

vertreten die Rekurrenten seit ihrer Eingabe vom 14. Februar 2023 im Ver-

anlagungsverfahren.   

 

4.5. 

Aus den vorgenannten Gründen ist den Rekurrenten kein widersprüchli-

ches Verhalten vorzuwerfen, wenn sie im Veranlagungs-, Einsprache- und 

Rekursverfahren den Rechtstandpunkt vertreten, dass die in der Steuerer-

klärung 2021 und teilweise auch in der Steuererklärung 2020 deklarierten 

Bankguthaben in der Steuerperiode 2021 weder der Vermögens- noch der 

Einkommenssteuer unterliegen würden. Den Rekurrenten muss daher im 

Rekursverfahren der entsprechende Nachweis offenbleiben. Daran vermag 

auch der aus dem Sozialversicherungsrecht übernommene und im Steuer-

 - 10 - 

 

 

recht ebenfalls geltende Beweisgrundsatz, wonach im Zweifelsfall den 

"Aussagen der ersten Stunde" grössere Bedeutung beizumessen ist als 

späteren abweichenden Äusserungen, nichts zu ändern (vgl. BGE 121 V 

45 E. 2a; VGE vom 17. März 2003 [BE.2002.00058]; SGE vom 29. August 

2024 [3-RV.2023.102]). Denn nachfolgend geht es nicht um die Würdigung 

von Aussagen der Rekurrenten, sondern von Bankbestätigungen 

(E. 5.2.3.).  

 

5. 

5.1. 

Forderungen sind Bestandteil des Vermögens derjenigen Person, welcher 

Gläubigerstellung zukommt (Kommentar zum Aargauer Steuergesetz, 

a.a.O., § 46 StG N 13). In einem ersten Schritt ist deshalb zu prüfen, ob 

dem Rekurrenten, dessen Vater oder beiden Gläubigerstellung an den 

zwölf vorgenannten Bankguthaben (E. 2.1.) zukommt.  

 

5.2. 

5.2.1. 

Solidarität unter mehreren Gläubigern entsteht, wenn der Schuldner erklärt, 

jeden einzelnen auf die ganze Forderung berechtigen zu wollen sowie in 

den vom Gesetze bestimmten Fällen (Art. 150 Abs. 1 des Bundesgesetzes 

betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches vom 

30. März 1911, Obligationenrecht [OR]).  

 

5.2.2. 

Das wohl verbreitetste Praxisbeispiel einer vereinbarten Solidargläubiger-

schaft (Art. 150 Abs. 1 OR) ist das Gemeinschaftskonto (bzw. -depot) in der 

Form eines compte-joint bzw. dépot-joint (auch "Oder-Konto" bzw. 

"Und/oder-Konto" bzw. "joint account" genannt; Berner Kommentar, Bern 

2015, Art. 150 OR N 65). Beim Gemeinschaftskonto treten die Inhaber ge-

genüber der Bank (im Aussenverhältnis) als Solidargläubiger auf. Damit ist 

jeder Gläubiger berechtigt, ohne Mitwirkung des anderen (also selbstän-

dig), das Ganze und nicht nur einen Teil der Leistung zu verlangen (Bun-

desgerichtsurteil vom 4. Februar 2019 [5A_1041/2917] E. 3.3.1.). Dement-

sprechend wird mit der Vereinbarung der Solidarität jeder Kontoinhaber als 

einzeln verfügungsberechtigt erklärt, unabhängig vom Innenverhältnis 

(Berner Kommentar, a.a.O., Art. 150 OR N 68).  

 

5.2.3. 

Aus den Bestätigungen der H._____ und der K._____ vom 16. August 2023 

geht hervor, dass es sich bei den vorgenannten zwölf Konten (E. 2.1.) um 

Gemeinschaftskonten handelt. Betreffend jene bei der H._____ ergibt sich 

dies explizit aus der Bestätigung, wonach die aufgeführten Konten 

gemeinsam vom Rekurrenten als Hauptinhaber ("Primary Holder") sowie 

dessen Vater als Mitinhaber ("Joint Holder") gehalten werden / wurden 

("are / were maintained jointly by A._____ and C._____) mit der 

 - 11 - 

 

 

Verfügungsberechtigung ("Mode of Operation") "Entweder-oder / 

Überlebender" ("Either or Survivor"). Bezüglich der Konten bei der K._____ 

kann dies implizit aus deren Bestätigung geschlossen werden, wonach der 

Rekurrent diese Konten gemeinsam mit dessen Vater hält ("Jointly with 

C._____"). 

 

5.2.4. 

Demnach kommt im Aussenverhältnis gegenüber der H._____ sowie der 

K._____ an den vorgenannten Bankguthaben sowohl dem Rekurrenten als 

auch dessen Vater Gläubigerstellung (Solidargläubigerschaft) zu.  

 

6. 

6.1. 

Ein Gemeinschaftskonto lässt nicht auf eine bestimmte Ausgestaltung der 

Kontoinhaber untereinander (im Innenverhältnis) schliessen (Bundesge-

richtsurteil vom 4. Februar 2019 [5A_1041/2017] E. 3.3.1.). Deshalb ist für 

die Frage, ob der Rekurrent die genannten Bankguthaben (E. 2.1.) zu ver-

steuern hat, die Berechtigung an diesen Gemeinschaftskonten im Innen-

verhältnis entscheidend (Verhältnis zwischen dem Rekurrenten und des-

sen Vater). 

 

6.2. 

Bleibt das Innenverhältnis unklar, gilt subsidiär und analog die Kopfanteils-

regel (Art. 150 i.V.m. Art. 148 Abs. 1 OR; Berner Kommentar, a.a.O., 

Art. 150 OR N 179). Gemäss Letzterer sind Gemeinschaftskonten beiden 

Kontoinhabern zu gleichen Teilen, das heisst je zur Hälfte, zuzurechnen.  

 

6.3. 

6.3.1. 

Der Rekurrent bringt vor, dass er wirtschaftlich bzw. im Innenverhältnis an 

den vorgenannten Bankguthaben (E. 2.1.) nicht berechtigt sei. Eine Verfü-

gungsberechtigung sei ihm nur deshalb eingeräumt worden, damit er für 

seinen Vater Bankgeschäfte erledigen und nach dessen Ableben unter 

Wahrung der Interessen seiner Schwester den Nachlass regeln könne. Da-

mit macht der Rekurrent geltend, dass im Innenverhältnis ein Treuhandver-

hältnis mit ihm als Treuhänder und seinem Vater als Treugeber bestehe. 

Das Gemeinschaftskonto findet in der Praxis denn auch bei Treuhandver-

hältnissen Verwendung (Berner Kommentar, a.a.O., Art. 150 OR N 69).  

 

6.3.2. 

Bei Treuhandverhältnissen ist die Treugeberin oder der Treugeber steuer-

pflichtig. Wird das Treuhandverhältnis nicht nachgewiesen oder wird die 

Treugeberin oder der Treugeber nicht bekannt gegeben, werden die steu-

erbaren Leistungen und Werte der Treuhänderin oder dem Treuhänder zu-

gerechnet (§ 11 Abs. 1 StG).  

 

 - 12 - 

 

 

Treuhandvermögen ist vom Treugeber als wirklichen Eigentümer zu ver-

steuern. Treuhandverhältnisse werden in der Regel nur steuerrechtlich an-

erkannt, wenn die im Merkblatt "Treuhandverhältnisse" der Eidgenössi-

schen Steuerverwaltung von Oktober 1967 (Nachdruck 1993; nachfolgend: 

Merkblatt "Treuhandverhältnisse" ESTV) umschriebenen Voraussetzungen 

erfüllt sind (Kommentar zum Aargauer Steuergesetz, a.a.O., § 46 StG 

N 14a; Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, StHG, 4. Auflage, 

Basel 2022, Art. 13 StHG N 10). Gemäss dem Merkblatt "Treuhandverhält-

nisse" ESTV müssen ein schriftlicher Treuhandvertrag zwischen dem Treu-

geber und dem Treuhänder aus der Zeit der Begründung der Treuhand 

vorliegen und das Treugut im Vertrag genau umschrieben sein. Im Weite-

ren dürfen dem Treuhänder keine Risiken erwachsen und soll dieser vom 

Treugeber eine Entschädigung erhalten. Schliesslich muss das Treugut in 

der Bilanz des Treuhänders klar als solches ersichtlich sein, und über das 

Treugut sowie die Ansprüche und Verpflichtungen des Treugebers sind in 

der Buchhaltung des Treuhänders besondere Konten zu eröffnen und zu 

führen. Das Merkblatt "Treuhandverhältnisse" ESTV ist für Gerichte zwar 

nicht verbindlich. Da dieses jedoch das materielle Recht präzisiert und Ge-

währ für eine einheitliche und gleiche Rechtsanwendung bietet, weichen 

Gerichte in der Regel nicht davon ab (Bundesgerichtsurteil vom 8. März 

2021 [2C_864/2020] E. 5.3.1.). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtspre-

chung müssen die im Merkblatt "Treuhandverhältnisse" ESTV genannten 

Bedingungen, worunter ein schriftlicher Treuhandvertrag, nicht zwingend 

erfüllt sein (Bundesgerichtsurteil vom 8. März 2021 [2C_864/2020] E. 5.2. 

ff.; Bundesgerichtsurteil vom 13. Dezember 2018 [2C_382/2017] E. 5.6.1. 

= StR 2019 S. 301; Bundesgerichtsurteil vom 5. November 2013 [2C_416/ 

2013, 2C_417/2013, 2C_446/2013, 2C_447/2013] E. 10.3.2. = Pra 103 

[2014] Nr. 45;  a.M. AGVE 1993, S. 471, welcher für den Nachweis einen 

schriftlichen Treuhandvertrag verlangt). Das Treuhandverhältnis muss aber 

auf jeden Fall klar bzw. eindeutig (offenkundig) nachgewiesen sein ("une 

preuve claire doit être présentée", in: Bundesgerichtsurteil vom 8. März 

2021 [2C_864/2020] E. 5.2.; "Le Tribunal fédéral a toutefois jugé que l'ab-

sence de contrat écrit n'était pas forcément pour elle-même déterminante, 

à condition que d'autres éléments prouvent de manière évidente que la 

personne a agi pour le compte d'un tiers", in: Bundesgerichtsurteil vom 

13. Dezember 2018 [2C_382/2017] E. 5.6.1.) Die Anforderungen an den 

Nachweis sind umso strenger, wenn internationale Verhältnisse vorliegen, 

da diese der Kontrolle der nationalen Behörden weitgehend entzogen sind 

("Lorsque, comme en l'espèce, des relations internationales sont en jeu, 

cette preuve doit reposer sur des exigences strictes, car ces relations sont 

largement soustraites au contrôle des autorités nationales", in: Bundes-

gerichtsurteil vom 13. Dezember 2018 [2C_382/2017] E. 5.6.1.).   

 

 

 

 

 - 13 - 

 

 

6.3.3. 

Vorliegend sind sämtliche im Merkblatt "Treuhandverhältnisse" ESTV ge-

nannten Bedingungen nicht nachgewiesen. Insbesondere fehlt ein schriftli-

cher Treuhandvertrag zwischen dem Rekurrenten und dessen Vater mit 

genauer Bezeichnung des Treuguts.  

 

6.3.4. 

Der Rekurrent führt aus, dass nicht sein Vater, sondern seine Frau (Rekur-

rentin) als Mitinhaberin an den vorgenannten Bankguthaben beteiligt wäre, 

wenn es sich dabei um seine Gelder handeln würde. Gegen seine wirt-

schaftliche Berechtigung an diesen Geldern und einen Erbvorbezug im 

schweizerischen Sinne spreche auch, dass sein Vater weiterhin darüber 

verfüge bzw. Barbezüge, Zahlungen und Tankfüllungen usw. in Indien ma-

che. Darin wie auch in den übrigen Angaben des Rekurrenten (E. 6.3.1.) 

kann kein klarer Nachweis des Treuhandverhältnisses gesehen werden, 

zumal aufgrund internationaler Verhältnisse vorliegend ein strenger Mass-

stab gilt (E. 6.3.2.). Auch die im Einspracheverfahren eingereichten Bank-

belege vermögen daran nichts zu ändern, da in der relevanten Steuerperi-

ode 2021 sämtliche Belastungen ("Withdrawls") ab den vorgenannten bei-

den Bankkonten (E. 2.1.), abgesehen von solchen in unbedeutender Höhe 

von umgerechnet CHF 191.30 ([...]) und unbekannter Verwendung, im 

Zusammenhang mit Festgeldanlagen (E. 2.1.) standen, von welchen der 

Rekurrent und dessen Vater Solidargläubiger sind (vgl. die mit der 

Einsprache eingereichten Bankauszüge).  

 

6.3.5. 

Mangels eines klaren Nachweises kann das behauptete Treuhandverhält-

nis steuerrechtlich nicht anerkannt werden.  

 

6.4. 

6.4.1. 

Der Rekurrent bemängelt sodann, dass im Einspracheentscheid nicht auf 

seinen Einwand, wie er "ohne Schenkung in den Besitz der Gelder" seines 

Vaters hätte gelangen sollen, eingegangen worden sei. 

 

6.4.2. 

Dem Spezialverwaltungsgericht erschliesst sich nicht, was der Rekurrent 

daraus zu seinen Gunsten ableiten will. Wären die "Gelder" auf den vorge-

nannten Gemeinschaftskonten (E. 2.1.) dem Rekurrenten geschenkt wor-

den, wäre im Innenverhältnis einzig Letzterer an diesen berechtigt. Dies 

hätte zur Folge, dass die vorerwähnten Bankguthaben (E. 2.1.) in vollem 

Umfang vom Rekurrenten zu versteuern wären.  

 

  

 - 14 - 

 

 

6.5. 

Aus den vorstehenden Ausführungen folgt, dass das Innenverhältnis an 

den vorgenannten Gemeinschaftskonten (E. 2.1.) unklar ist, weshalb diese 

dem Rekurrenten zur Hälfte zuzurechnen sind (E. 6.2.). Dementsprechend 

stellen – in Abweichung zur Veranlagungsverfügung und zum Einspache-

entscheid – nur die Hälfte dieser Bankguthaben, das heisst 

CHF 161'360.00 (E. 2.1. und E. 2.5.1.), Vermögen der Rekurrenten dar. 

Ebenfalls sind bloss die Hälfte dieser Erträge, das heisst CHF 2'348.00 

(E. 2.1. und E. 2.5.1.), als Einkommen steuerbar.   

 

7. 

7.1. 

Das Reinvermögen gemäss Veranlagungsdetails von CHF 385'911.00 ist 

somit um CHF 161'360.00 auf CHF 224'551.00 herabzusetzen. Zufolge 

steuerfreier Beträge von CHF 236'000.00 (vgl. § 54 Abs. 1 lit. a und c StG; 

Veranlagungsdetails) resultiert ein steuerbares Vermögen von CHF 0.00. 

 

7.2. 

Das steuerbare Einkommen gemäss Veranlagungsverfügung ist demzu-

folge von CHF 31'719.00 um CHF 2'348.00 auf CHF 29'371.00 herabzu-

setzen. 

 

7.3. 

In teilweiser Gutheissung des Rekurses werden das steuerbare Einkom-

men auf CHF 29'300.00 und das steuerbare Vermögen auf CHF 0.00 fest-

gesetzt.  

 

8. 

8.1. 

Bei diesem Verfahrensausgang obsiegen die Rekurrenten zu rund 70 %. 

Sie haben daher 30 % der Kosten des Rekursverfahrens zu tragen (§ 189 

Abs. 2 StG). 

 

8.2. 

Den nicht vertretenen Rekurrenten ist keine Parteikostenentschädigung 

auszurichten (§ 189 Abs. 2 StG).  

 

 

  

 - 15 - 

 

 

 
   

Das Gericht erkennt: 

 

1. 

In teilweiser Gutheissung des Rekurses werden das steuerbare Einkom-

men auf CHF 29'300.00 und das steuerbare Vermögen auf CHF 0.00 fest-

gesetzt. 

 

2. 

Die Rekurrenten haben die Kosten des Rekursverfahrens, bestehend aus 

einer Staatsgebühr von CHF 500.00, der Kanzleigebühr von CHF 175.00 

und den Auslagen von CHF 100.00, zusammen CHF 775.00, zu 30 % mit 

CHF 232.50, unter solidarischer Haftbarkeit zu bezahlen. Der Rest wird auf 

die Staatskasse genommen. 

 

3. 

Es wird keine Parteikostenentschädigung ausgerichtet. 

 

 
 

   

Zustellung an: 

die Rekurrenten 

das Kantonale Steueramt  

die Gemeinde Q._____, Abteilung Steuern 

 

 

 
 

   

Rechtsmittelbelehrung  

 

Dieser Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung mit Be-

schwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau angefochten 

werden. Die Beschwerde ist in doppelter Ausfertigung beim Spezialver-

waltungsgericht, Obere Vorstadt 37, 5001 Aarau, einzureichen. Die 

Frist steht still vom 7. Tag vor bis und mit dem 7. Tag nach Ostern, vom 

15. Juli bis und mit 15. August und vom 18. Dezember bis und mit dem 

2. Januar. Die unterzeichnete Beschwerdeschrift muss einen Antrag, wie 

der Entscheid zu ändern sei, sowie eine Begründung enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und als Beweismittel angerufene Urkunden sind beizu-

legen (§§ 28 und 43 f. des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 

4. Dezember 2007 [VRPG] in Verbindung mit Art. 145 Abs. 1 der Schwei-

zerischen Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 [ZPO]; §§ 187, 

196 und 198 des Steuergesetzes vom 15. Dezember 1998 [StG]). 

 

  

 - 16 - 

 

 

 

 
   

Aarau, 24. April 2025 

 

Spezialverwaltungsgericht 

Steuern 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

Fischer Fäs