# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 96353aec-d717-5f13-a172-b8ca35c8f5ff
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250249-O3
**Docket/Reference:** PS250249-O3
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250249-O3.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250249-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Ersatzrichterin Dr. M. Isler 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. S. Bohli Roth

Urteil vom 3. November 2025

in Sachen

A._____ GmbH,

Schuldnerin und Beschwerdeführerin

gegen

Stiftung B._____,

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes s.V. des Bezirksgerichtes 

Pfäffikon vom 15. August 2025 (EK250077)

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Erwägungen:

1. Mit Urteil vom 15. August 2025 eröffnete das Einzelgericht des Bezirks-

gerichtes Pfäffikon für eine Forderung der Gläubigerin von Fr. 21'021.85 inklusive 

Zinsen und Spesen und Fr. 500.– Gerichtskosten den Konkurs über die Schuldne-

rin (act. 3). Dagegen erhob diese mit Eingaben vom 19. und 21. August 2025 (je 

Datum Poststempel) Beschwerde und beantragt die Aufhebung des Konkurses. 

Weiter sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen (act. 2 und 5). 

Dazu reichte sie verschiedene Beilagen ein (act. 6/1-9). Am 25. und 26. August 

2025 gelangte die Schuldnerin erneut an die Kammer und reichte weitere Unterla-

gen nach (act. 11 und 12/1-5, act. 16 und 17/1-5).

2. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Rechtsmittelinstanz die Kon-

kurseröffnung aufheben, wenn die Schuldnerin ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft 

macht und durch Urkunden beweist, dass die Schuld einschliesslich der Zinsen 

und Kosten getilgt ist, der geschuldete Betrag bei der Rechtsmittelinstanz zuhan-

den der Gläubigerin hinterlegt ist, oder die Gläubigerin auf die Durchführung des 

Konkurses verzichtet. Die Erteilung der aufschiebenden Wirkung hängt nach der 

Praxis der Kammer davon ab, ob innert der Beschwerdefrist einer der vorgenann-

ten Konkursaufhebungsgründe (Tilgung, Hinterlegung oder Gläubigerverzicht) 

nachgewiesen wird und (falls es darauf ankommt) die Zahlungsfähigkeit der Kon-

kursitin nicht schon auf den ersten Blick geradezu ausgeschlossen ist (vgl. ZR 

112 (2013) Nr. 4). Beim Konkursaufhebungsgrund der Hinterlegung muss der ge-

schuldete Betrag einschliesslich Zinsen und Betreibungskosten vor Ablauf der Be-

schwerdefrist beim Obergericht zuhanden der Gläubigerin hinterlegt worden sein 

(Art. 174 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG). Die Kosten des Konkursamtes und des erstin-

stanzlichen Konkursgerichtes sind praxisgemäss (ebenfalls vor Ablauf der Be-

schwerdefrist) beim zuständigen Konkursamt sicherzustellen (vgl. OGer 

PS110095 vom 6. Juli 2011). Beruft sich die Schuldnerin auf den Konkurshinde-

rungsgrund des Gläubigerverzichts, ist – anders als bei der Tilgung und der Hin-

terlegung – keine Sicherstellung der Kosten des Konkursamtes und des erstin-

stanzlichen Konkursgerichtes erforderlich (OGer ZH PS120091 vom 31. Mai 2012 

E. 4., OGer ZH PS130043 vom 17. April 2013 E. 2.2.).

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3.a) Der Konkursentscheid wurde der Schuldnerin am 18. August 2025 zu-

gestellt (act. 9/17/2). Damit endete die Beschwerdefrist, innert welcher die obge-

nannten Voraussetzungen zur Aufhebung der Konkurseröffnung (Verwirklichung 

eines Konkursaufhebungsgrundes, Sicherstellung der Konkurskosten sowie 

Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit) eingetreten sein mussten, am 28. Au-

gust 2025 (Art. 142 Abs. 1 ZPO). Mit Einreichung der Beschwerde belegte die 

Schuldnerin die rechtzeitige Sicherstellung der Kosten des erstinstanzlichen Kon-

kursgerichtes sowie des Konkursamtes (act. 6/1). Da es aber am urkundlichen 

Nachweis eines Konkursaufhebungsgrundes im Sinne von Art. 174 Abs. 2 SchKG 

fehlte und auch die Zahlungsfähigkeit nicht glaubhaft gemacht worden war, wurde 

die Schuldnerin mit Verfügung vom 22. August 2025 darauf hingewiesen, dass sie 

ihre Beschwerde diesbezüglich bis zum Ablauf der Beschwerdefrist ergänzen 

könne. Weiter wurde der Schuldnerin Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses 

für das zweitinstanzliche Verfahren angesetzt. Der Beschwerde wurde die auf-

schiebende Wirkung einstweilen verweigert (act. 7). 

Der Kostenvorschuss wurde rechtzeitig geleistet (act. 10 und 12/1). 

b)

Am 25. und 26. August 2025 und damit innert der Beschwerdefrist be-

legte die Schuldnerin mit einem Kontoauszug der ZKB und einer Postquittung, 

dass sie am 23. Juli 2025 Fr. 7'000.– und am 26. August 2025 Fr. 14'608.95, total 

Fr. 21'608.95 zuhanden des Bezirksgerichtes Pfäffikon einbezahlt hat (act. 11, 

act. 12/3 und act. 13). Damit ist die Konkursforderung von Fr. 21'193.44 (act. 14) 

nunmehr bei der Bezirksgerichtskasse Pfäffikon sichergestellt und es kann aus-

nahmsweise davon ausgegangen werden, dass der gesetzliche Konkursaufhe-

bungsgrund der Hinterlegung gegeben ist, obwohl das Gesetz die Hinterlegung 

"beim oberen Gericht" erfordern würde (Art. 174 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG). Die Diffe-

renz zur ursprünglich errechneten und im Konkurserkenntnis genannten Forde-

rung von Fr. 21'021.85 ist auf den (längeren) Zinsenlauf bis zur Konkurseröffnung 

am 15. August 2025 zurückzuführen (Art. 209 SchKG, act. 9/5). Da sodann mit 

Blick auf die nachgereichten Unterlagen (act. 12/1-5) die Zahlungsfähigkeit der 

Schuldnerin nicht von vornherein ausgeschlossen erschien, wurde der Be-

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schwerde mit Verfügung vom 27. August 2025 die aufschiebende Wirkung zuer-

kannt (act. 14). 

4.

Nebst dem Nachweis eines Konkurshinderungsgrundes hat die Schuld-

nerin ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen. Zahlungsfähigkeit bedeutet, 

dass ausreichend liquide Mittel vorhanden sind, mit welchen die Gläubiger bei 

Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden können. Die Schuldnerin hat des-

halb aufzuzeigen, dass sie in der Lage ist, ihren laufenden Verpflichtungen nach-

zukommen und in absehbarer Zeit auch die bestehenden Schulden abzutragen. 

Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen sie noch nicht als zah-

lungsunfähig erscheinen; anders verhält es sich, wenn keine wesentlichen An-

haltspunkte für eine Verbesserung ihrer finanziellen Situation zu erkennen sind 

und sie auf unabsehbare Zeit als illiquid erscheint. Absehbare Veränderungen, die 

ihr die Tilgung ihrer Schulden erlauben würden, sind grundsätzlich zu berücksich-

tigen; diese müssen jedoch so konkret dargelegt werden, dass glaubhaft ist, die 

gegenwärtigen Zahlungsschwierigkeiten seien vorübergehender Natur. Der Um-

stand, dass offene Betreibungen mittlerweile beglichen wurden, darf als ein Indiz 

für eine bloss temporäre Illiquidität berücksichtigt werden. Grundsätzlich als zah-

lungsunfähig erweist sich hingegen eine Schuldnerin, die beispielsweise Konkurs-

androhungen anhäufen lässt. Die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit beruht auf ei-

nem aufgrund der Zahlungsgewohnheiten eines Konkursiten gewonnenen Ge-

samteindruck (zum Ganzen vgl. BGer 5A_297/2012 vom 10. Juli 2012 E. 2.3; 

BGer 5A_115/2012 vom 20. April 2012 E. 3; BGer 5A_33/2021 vom 28. Septem-

ber 2021 E. 2.2). Erhöhte Anforderungen an die Glaubhaftmachung der Zahlungs-

fähigkeit sind zu stellen, wenn (weitere) Betreibungen im Stadium der Konkursan-

drohung oder Verlustscheine vorhanden sind (BGer 5A_615/2020 vom 30. Sep-

tember 2020 E. 3.1; 5A_251/2018 vom 31. Mai 2018 E. 3.1; je m.w.H.). Hingegen 

ist der Massstab bei einem ersten Konkurs in der Regel ein milderer, als wenn ein 

Schuldner innert vergleichsweise kurzer Zeit ein zweites Mal in Konkurs fällt (vgl. 

OGer ZH PS180162 vom 17. September 2018 E. 2.3).

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5. Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finan-

zielle Lage der Schuldnerin gibt insbesondere das Betreibungsregister. Gemäss 

der Auskunft aus dem Register des Betreibungsamtes Pfäffikon ZH (act. 6/9 und 

12/2) wurden seit dem 26. August 2022 (Zuzugsdatum der Schuldnerin) bis zum 

15. August 2025 34 Betreibungen eingeleitet, wovon vier durch Zahlung erledigt 

wurden. In acht Betreibungen resultierte ein Verlustschein nach Art. 149 SchKG. 

Die Anzahl der Betreibungen für zum Teil hohe Beträge sowie der Umstand, dass 

es achtmal zur Verwertung und in den noch nicht erledigten Betreibungen in 

12 Fällen zur Konkursandrohung kam, lässt auf erhebliche Zahlungsschwierigkei-

ten schliessen. Aufgrund der vorhandenen Verlustscheine sind allgemein erhöhte 

Anforderungen an die Zahlungsfähigkeit zu stellen. Wie dargelegt, wurde der For-

derungsbetrag der der Konkurseröffnung zugrunde liegenden Betreibung Nr. 1 in-

zwischen bei der Kasse des Bezirksgerichtes Pfäffikon hinterlegt. Damit sind noch 

21 Betreibungen für Forderungen im Gesamtbetrag von knapp Fr. 106'388.– of-

fen. Die Betreibung Nr. 2 der C._____ AG für Fr. 11'693.68 wurde gemäss Anga-

ben der Schuldnerin bereits am 7. Juni 2025 bezahlt (act. 5 und 16, act. 6/4 und 

17/1). Gemäss drei beigelegten Kontoauszügen der ZKB wurden dem Konto der 

Schuldnerin mit Valuta vom 5. Juni 2025 Fr. 12'596.55 belastet (act. 17/3-5). Zwar 

erscheint nur auf zweien der Auszüge die C._____ AG c/o D._____ AG als Zah-

lungsempfängerin. Da sich die D._____ AG mit E-Mail vom 26. August 2025 aber 

mit der Löschung der Betreibung Nr. 2 einverstanden erklärte, darf von deren Til-

gung ausgegangen werden. In den übrigen Betreibungen erfolgten bis zum Ablauf 

der Beschwerdefrist anerkanntermassen noch keine Zahlungen. In einer Über-

sicht markierte die Schuldnerin die noch nicht erledigten Betreibungen mit unter-

schiedlichen Farben und hielt in einem Sanierungsplan fest, wann sie diese zu 

begleichen beabsichtigt (act. 12/2). Somit verbleiben offene in Betreibung ge-

setzte Forderungen von Fr. 94'694.–. Hinzu kommen weitere Verpflichtungen der 

Schuldnerin in Form der acht Verlustscheine im Betrag von Fr. 90'923.24. 

6.a) Die Schuldnerin erbringt Handwerksdienstleistungen, insbesondere 

Plattenlegearbeiten. Sie erklärt ihre finanziellen Schwierigkeiten unter anderem 

damit, dass sie, obwohl die Bautätigkeit im Winter naturgemäss rückläufig sei, 

sämtliche Löhne inklusive 13. Monatslohn stets pünktlich bezahlt habe. Dafür 

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habe sie jedoch ihre betrieblichen Reserven beanspruchen müssen. Nunmehr 

habe sie verschiedene Sanierungsmassnahmen getroffen, um ihre wirtschaftliche 

Situation nachhaltig zu verbessern (act. 2, 5 und 11, nachstehend E. 6.c). 

b)

Die Schuldnerin reichte weder eine Debitoren- und Kreditorenliste noch 

eine Zwischenbilanz ein. Dem Abschluss per 31. Dezember 2024 lassen sich 

Steuerschulden in der Höhe von Fr. 71'911.42 entnehmen (act. 12/4). Gemäss 

der gestützt auf den Betreibungsregisterauszug von der Schuldnerin erstellten 

Übersicht beliefen sich die Steuerschulden am 25. August 2025 noch auf 

Fr. 47'915.05 (act. 12/2). Zugunsten der Schuldnerin ist auf den aktuelleren Be-

trag abzustellen. Im Sanierungsplan der Schuldnerin erscheint ferner ein Darle-

hen von einer Privatperson in der Höhe von Fr. 14'021.85 zur Zahlung der Kon-

kursforderung (act. 12/2). Diese Summe hinterlegte die Schuldnerin wie gesehen 

am 26. August 2025 bei der Bezirksgerichtsgerichtskasse (oben E. 3.b). Sie äus-

sert sich weder zur Person des Darlehensgebers noch zu den vereinbarten Rück-

zahlungsmodalitäten, weshalb der Betrag ebenfalls zu den Ausständen zu zählen 

ist. Somit ist von offenen Verbindlichkeiten von knapp Fr. 200'000.– auszugehen. 

Demgegenüber nennt die Schuldnerin in ihrer Übersicht Einnahmen von 

Fr. 140'000.– bis 20. September 2025 (act. 12/2). Hierzu reichte sie zwei Rech-

nungen ein. Von der E._____ erwartet sie eine (Rest-)Zahlung von Fr. 7'706.95 

nach erfolgter Abnahme (act. 5 und 6/5). Es ist glaubhaft, dass dieser Betrag zeit-

nah eingehen wird. Bei der zweiten Rechnung vom 13. Februar 2025 für 

Fr. 20'726.70 an die F._____ GmbH kann hingegen nicht von einem baldigen 

Zahlungseingang ausgegangen werden. In den letzten acht Monaten wurden of-

fenbar keine Zahlungen geleistet und die Schuldnerin erklärt, die Forderung der-

zeit gerichtlich geltend zu machen (act. 5 und act. 6/6). Weiter erwartet die 

Schuldnerin von der G._____ AG bis Ende September 2025 ca. Fr. 120'000.– 

inkl. einer zugesicherten Akontozahlung von Fr. 85'000.– per 22. August 2025 

(act. 2 und 5, act. 12/2). Die G._____ AG erklärt in ihrem Schreiben vom 21. Au-

gust 2025, sie habe für das Projekt H._____ in I._____ mit der Schuldnerin einen 

Werkvertrag inklusive Nachträgen mit einem Auftragsvolumen von Fr. 244'697.52 

abgeschlossen, sofern die Arbeiten vertragsgemäss vollbracht würden. Hiervon 

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seien der Schuldnerin Fr. 75'553.50 vergütet worden. Die Schuldnerin habe inzwi-

schen weitere Rechnungen für Fr.  91'885.03 gestellt, deren Bezahlung bei Auf-

hebung des Konkurses innert weniger Tage vorgenommen werden könne. Die 

Restzahlung werde bei vertragsgemässer Arbeitsausführung und korrekter Rech-

nungsstellung gemäss Werkvertrag vergütet (act. 6/2). Die G._____ AG hat somit 

nach eigener Darstellung gegenüber der Schuldnerin Ausstände von 

Fr. 169'144.02, welche sie nach vollständiger Vertragserfüllung und Gutheissung 

der Konkursbeschwerde begleichen werde. Die Akontozahlung von Fr. 75'553.50 

wird durch den eingereichten Kontoauszug der ZKB bestätigt, welcher im Juli 

2025 Gutschriften der G._____ AG in dieser Höhe ausweist (act. 12/5 S. 28 und 

30). Gestützt auf das erwähnte Schreiben der G._____ AG und ihrem bisherigen 

Zahlungsverhalten darf mit einem Zahlungseingang in der von ihr errechneten 

Höhe Fr. 169'144.02 (und nicht nur mit dem von der Schuldnerin genannten Be-

trag von Fr. 120'000.–) gerechnet werden. So scheint unwahrscheinlich, dass die 

G._____ AG von einer höheren Verpflichtung ihrerseits als der tatsächlich verein-

barten ausgeht. Im Übrigen ist unklar, ob die G._____ AG und die Schuldnerin 

den gleichen Zeithorizont berücksichtigen, verweist doch erstere pauschal auf den 

Werkvertrag, während letztere nur Zahlungen bis Ende September 2025 beachtet. 

In diesem Zusammenhang erwähnt die Schuldnerin ferner eine Erfüllungsgarantie 

der ZKB in der Höhe von Fr. 21'210.20, welche zum Gesellschaftsvermögen 

zähle (act. 5). Gemäss der eingereichten Garantie vom 22. Mai 2025 stellt die 

ZKB die richtige Erfüllung des Werkvertrages zwischen der Schuldnerin und der 

G._____ AG betreffend H._____ mit Fr. 21'210.20 sicher. Sie verpflichtete sich, 

der G._____ AG auf ihre Zahlungsaufforderung hin bei Nicht- oder Schlechterfül-

lung des Werkvertrages durch die Schuldnerin jeden Betrag bis zur obgenannten 

Limite auszuzahlen (act. 6/3). Entgegen der Ansicht der Schuldnerin stellt die 

Bankgarantie kein zusätzliches Vermögen dar. Vielmehr würde ihr Konto bei Inan-

spruchnahme der Garantie durch die G._____ AG entsprechend belastet, was 

eine Vermögensverminderung bedeutete. Schliesslich erwähnt die Schuldnerin ei-

nen Rahmen- und Objektvertrag mit der J._____ AG vom 3. Juni 2025 für Platten-

arbeiten zu einem Fixpreis von Fr. 35'000.– (act. 6/7 und 6/8). Damit erscheinen 

Zuflüsse in dieser Höhe in absehbarer Zeit hinreichend glaubhaft, auch wenn der 

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Vertrag keine Terminangaben enthält. In den nächsten Monaten sind demnach 

Einnahmen von rund Fr. 211'850.– zu erwarten. 

Das ZKB-Konto der Schuldnerin wies per 12. August 2025 einen Saldo von 

Fr. 21'445.11 aus. Allerdings beläuft sich der verfügbare Betrag auf minus 

Fr. 2'999.89, was auf die in Abzug gebrachte Erfüllungsgarantie zurückzuführen 

sein dürfte (act. 12/5). Somit sind keine namhaften flüssigen Mittel vorhanden. Im 

Jahresabschluss erscheinen eine Forderung von Fr. 2'550.– gegen K._____ so-

wie eine Teilhaber-Kontokorrentforderung von Fr. 7'061.80 gegen L._____. Diese 

Positionen zählen indes nicht zu den kurzfristig verfügbaren Guthaben der 

Schuldnerin, da keine Angaben zum aktuellen Stand, zu den Kreditbedingungen 

sowie zur Einbringlichkeit vorliegen und die beiden Personen der Schuldnerin 

nahe stehen. Die Sachanlagen in der Höhe von Fr. 32'000.– sind für die Liquidität 

unbeachtlich, da sie für den Betrieb wohl notwendig sind. Ebenso wenig ist das bi-

lanzierte Stammkapital von Fr. 20'000.– zu berücksichtigen, da es in der Gesell-

schaft gebunden ist und zudem lediglich einen Nominalwert darstellt. Damit ver-

mögen die Debitoren die Verbindlichkeiten knapp zu decken. 

c) Gestützt auf die Bilanz 2024 ist das Fremdkapital (Fr. 64'849.62) durch 

die Aktiven (Fr. 101'487.43) gedeckt. Es liegt also keine Überschuldung vor. Dass 

die Schuldnerin die in Betreibung gesetzten Forderungen wie vorgesehen bis 

Ende September 2025 bzw. 1. Januar 2026 und die Verlustscheine innerhalb ei-

nes Jahres wird tilgen können (act. 11 und 12/2), scheint aufgrund der dargeleg-

ten Verhältnisse glaubhaft. Die Kammer lässt es denn auch genügen, wenn die 

Schuldnerin glaubhafterweise die dringendsten Verpflichtungen bedienen kann 

und innert längstens zwei Jahren nebst den laufenden Ausgaben auch ihre Altlas-

ten wird abtragen können (etwa OGer ZH PS190222 vom 16. Januar 2020). Zwar 

sind die Debitorenguthaben nicht sofort verfügbar, andererseits müssen Kredito-

ren ebenfalls nicht alle auf einmal befriedigt werden. Im Übrigen ist die Schuldne-

rin um eine rasche Schuldenbereinigung und ihre Sanierung bemüht. Um das 

Kostenrisiko zu senken, entliess sie per Ende Juli 2025 alle Mitarbeiter und be-

schäftigt diese seither im Zwischenverdienst (act. 5). Dadurch kann sie flexibler 

auf die saisonalen Schwankungen im Baugewerbe reagieren. Sodann macht sie 

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geltend, dass sie mit der G._____ AG Verhandlungen betreffend einer weiteren 

Zusammenarbeit führe (act. 2 und 5). Die G._____ AG bestätigte mit Schreiben 

vom 21. August 2025, dass sie mit den bisherigen Leistungen der Schuldnerin 

sehr zufrieden gewesen sei und sich vorstellen könne, auch bei künftigen Projek-

ten mit ihr zusammenzuarbeiten (act. 6/2). Eine solche Kooperation mit einer 

schweizweit tätigen Totalunternehmerin dürfte zur Stabilisierung der Einnahmen 

der Schuldnerin beitragen. Diese verweist zudem auf weitere ertragreiche Pro-

jekte, wobei sie allerdings nur den oben erwähnten Rahmenvertrag mit der 

J._____ AG vorlegte (act. 11, act. 6/7-8). Dem Kontoauszug lassen sich für den 

Zeitraum von Anfang Januar bis Mitte August 2025 jedenfalls regelmässige Gut-

schriften entnehmen (act. 12/5.). Der vor kurzem beigezogene Treuhänder unter-

stützt schliesslich die Schuldnerin bei der Umsetzung ihrer Sanierungsmassnah-

men und professionalisierte die Administration (act. 5 und 11). 

d)

In Gesamtwürdigung der finanziellen Lage erscheint es gerade noch 

hinreichend glaubhaft, dass die Schuldnerin ihre Zahlungsschwierigkeiten nun 

wird überwinden können. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde und zur 

Aufhebung des Konkurses über die Schuldnerin. Diese ist allerdings darauf hinzu-

weisen, dass bei einer erneuten Konkurseröffnung strengere Anforderungen an 

die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit gestellt würden.

7. Obschon die Beschwerde gutgeheissen wird, sind die Gerichtsgebüh-

ren beider Instanzen der Schuldnerin aufzuerlegen, weil sie das Verfahren durch 

ihre Zahlungssäumnis verursacht hat. 

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Es wird erkannt:

1.

In Gutheissung der Beschwerde wird das angefochtene Urteil des Einzel-

gerichtes des Bezirksgerichtes Pfäffikon vom 15. August 2025 aufgehoben. 

Das Konkursbegehren wird abgewiesen. 

2.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet. Die von der Gläubigerin bezogene erstinstanzliche Entscheidge-

bühr von Fr. 500.– wird bestätigt und der Schuldnerin auferlegt.

3.

Die Kasse des Bezirksgerichtes Pfäffikon wird angewiesen, von dem bei ihr 

hinterlegten Totalbetrag von Fr. 21'608.95 den Betrag von Fr. 21'193.45 der 

Gläubigerin und den Restbetrag von Fr. 415.50 der Schuldnerin auszuzah-

len.

4.

Das Konkursamt Pfäffikon wird angewiesen, von dem bei ihm einbezahlten 

Totalbetrag von Fr. 3'500.– (Fr. 2'000.– Zahlung der Schuldnerin sowie 

Fr. 1'500.– Rest des von der Gläubigerin dem Konkursgericht geleisteten 

Vorschusses) der Gläubigerin Fr. 1'800.– und der Schuldnerin einen nach 

Abzug seiner Kosten allfällig verbleibenden Restbetrag auszuzahlen.

5.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage von 

Kopien von act. 2, act. 5, act. 11 und act. 16, sowie an das Konkursgericht 

des Bezirksgerichtes Pfäffikon (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Ak-

ten) und das Konkursamt Pfäffikon, ferner im Urteils-Dispositiv an das Han-

delsregisteramt des Kantons Zürich und an das Betreibungsamt Pfäffikon, je 

gegen Empfangsschein.

6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

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Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. S. Bohli Roth

versandt am:
3. November 2025