# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 56b3642a-c924-570c-bc42-0dfeefb746ea
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-11-10
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Verwaltungskommission 10.11.2014 VR140008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_004_VR140008_2014-11-10.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
Verwaltungskommission    
 
 

Geschäfts-Nr.: VR140008-O/U 

 
Mitwirkend: Der Obergerichtsvizepräsident lic. iur. M. Burger, Oberrichter lic. iur. 

P. Helm und Oberrichter lic. iur. M. Langmeier sowie die Gerichts-

schreiberin lic. iur. A. Leu 

 

 

Beschluss vom 10. November 2014 
 

in Sachen 

 

A._____,  
Rekurrentin 

 

gegen 

 

Fachgruppe Dolmetscherwesen,  
Rekursgegnerin 

 

 

 

betreffend Rekurs gegen den Beschluss der Fachgruppe Dolmetscherwesen 
(KA140054-O) vom 15. August 2014 

 

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Erwägungen: 

1. Mit Beschluss vom 15. August 2014 wies die Fachgruppe Dolmetscherwe-

sen (nachfolgend: Rekursgegnerin) den Antrag von A._____ (nachfolgend: 

Rekurrentin), sie ins Dolmetscherverzeichnis des Kantons Zürich einzutra-

gen, ab. Zur Begründung brachte sie vor, die Gesuchstellerin erfülle die Er-

fordernisse zur Aufnahme ins Verzeichnis nicht. Es werde gegen sie zurzeit 

wegen Betrugs ermittelt. Zudem würden ihre Deutschkenntnisse nicht dem 

Anforderungsprofil entsprechen (vgl. act. 1). 

2. Gegen diesen Beschluss erhob die Rekurrentin mit Eingabe vom 

12. September 2014 Rekurs und beantragte sinngemäss, in Gutheissung 

des Rekurses sei der Beschluss der Rekursgegnerin aufzuheben und dem 

Antrag um Aufnahme ins Dolmetscherverzeichnis stattzugeben.  

3. Mit Verfügung vom 3. Oktober 2014 wurde der Rekursgegnerin Frist zur Be-

antwortung des Rekurses sowie zur Einsendung der Akten angesetzt 

(act. 3). Am 3. November 2014 teilte die Rekursgegnerin mit, dass sie den 

Beschluss vom 15. August 2014 aufgrund der am 22. Juli 2014 erfolgten 

Einstellung der gegen die Rekurrentin eröffneten Strafuntersuchung wegen 

Betrugs in Wiedererwägung gezogen habe und sich Letztere bereits wieder 

im Verfahren zur Aufnahme ins Dolmetscherverzeichnis des Kantons Zürich 

befinde (act. 4). Damit ist das vorliegende Verfahren als gegenstandlos ge-

worden abzuschreiben. 

4. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Rekursverfahrens auf die Gerichts-

kasse zu nehmen.  

5. Im Verfahren vor Verwaltungsbehörden werden keine Parteientschädigun-

gen zugesprochen (§ 17 Abs. 1 VRG). Im Rekursverfahren kann indessen 

die unterliegende Amtsstelle zu einer angemessenen Entschädigung für die 

Umtriebe ihrer Gegenpartei verpflichtet werden, wenn die rechtsgenügende 

Darlegung komplizierter Sachverhalte und schwieriger Rechtsfragen beson-

deren Aufwand erforderte oder den Beizug eines Rechtbeistandes rechtfer-

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tigte oder wenn die angefochtene Anordnung offensichtlich unbegründet war 

(§ 17 Abs. 2 VRG). Vorliegend liegt keiner der genannten Fälle vor, weshalb 

der Rekurrentin keine Umtriebsentschädigung zuzusprechen ist. 

 

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren VR140008 wird als gegenstandslos am Register abgeschrie-

ben. 

2. Die Kosten des Verfahrens werden auf die Gerichtskasse genommen.  

3. Es werden keine Prozessentschädigungen entrichtet.   

4. Dieser Beschluss wird den Parteien des Rekursverfahrens schriftlich gegen 

Empfangsschein mitgeteilt. 

5. Eine allfällige Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innert 30 Tagen von 
der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, 

einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich 

nach Art. 72 ff. (ordentliche Beschwerde) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Ver-

fassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über 

das Bundesgericht (BGG). 

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Zürich, 10. November 2014 

__________________________________ 

OBERGERICHT DES KANTONS ZÜRICH 

Verwaltungskommission 

Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

 

lic. iur. A. Leu 
 
versandt am: 

 

	Beschluss vom 10. November 2014
	
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren VR140008 wird als gegenstandslos am Register abgeschrieben.
	2. Die Kosten des Verfahrens werden auf die Gerichtskasse genommen.
	3. Es werden keine Prozessentschädigungen entrichtet.
	4. Dieser Beschluss wird den Parteien des Rekursverfahrens schriftlich gegen Empfangsschein mitgeteilt.
	5. Eine allfällige Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (ordentlich...
	Zürich, 10. November 2014