# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c2a77a55-be00-5761-9616-d11bb13b9889
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** LE240029-O5
**Docket/Reference:** LE240029-O5
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/LE240029-O5.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: LE240029-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichterin

lic. iur. Ch. von Moos und Oberrichter lic. iur. K. Vogel sowie

Gerichtsschreiberin Dr. T. Rudolph

Beschluss und Urteil vom 25. März 2025
(unbegründete Ausfertigung)

in Sachen

A._____, 

Gesuchsgegner und Berufungskläger

vertreten durch Rechtsanwältin MLaw X._____

gegen

B._____, 

Gesuchstellerin und Berufungsbeklagte

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Y._____ 

betreffend Eheschutz

Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren 
am Bezirksgericht Uster vom 19. April 2024 (EE220096-I)

- 2 -

Rechtsbegehren:

Rechtsbegehren der Gesuchstellerin (Urk. 42 S. 1 f., Prot. S. 7 und 11, Urk. 118
S. 5 und 11, Urk. 128 S. 2 und 32, sinngemäss):

1.

2.

3.

4.

5.

6.

Es sei der Gesuchstellerin die Trennung zu bewilligen und es sei 
festzustellen, dass die Parteien seit mind. 01.01.2023 getrennt le-
ben.

Es sei das Sorgerecht des Gesuchsgegners insoweit einzuschrän-
ken,  als  die  psychotherapeutische  Behandlung  von  C._____  be-
troffen ist. Der Gesuchstellerin sei die Erlaubnis zu erteilen, Frau 
D._____ zu beauftragen, mit C._____ eine Therapie zu beginnen 
und durchzuführen.

Es sei der Sohn, C._____, geb. tt.mm.2019 unter die alleinige Ob-
hut der Gesuchstellerin zu stellen.

Es sei dem Gesuchsgegner ein Betreuungsrecht wie folgt zu ge-
währen:

-

-

2x pro Monat während 4 Std. (ohne Übernachtung) an einem 
Samstag oder Sonntag jeweils von 10.00 bis 14.00 Uhr.

Von der Einräumung eines Wochenend-, Feiertags- und Feri-
enbesuchsrechts sei abzusehen.

Die  eheliche  Eigentumswohnung  an  der  E._____-strasse …  in 
F._____ sei für die Dauer der Trennung dem Gesuchsgegner zur 
Benützung zuzuweisen.

Der  Gesuchsgegner  sei  zu  verpflichten,  der  Gesuchstellerin  auf 
erstes Verlangen folgende Gegenstände herauszugeben:
-
- Das  Knochen-Besteck  (Geschenk  des  Grossvaters  der  Ge-

Ein Schlafzimmerschrank

Schuhablage in weiss (gem. Foto, Plädoyer Beilage 3)

suchstellerin)
Vorhänge aus C._____s Zimmer
Kronleuchter (gem. Foto, Plädoyer Beilage 1)

-
-
- Hocker (gem. Foto, Plädoyer Beilage 2)
-
- Obstkorb aus Stahl
-
-
-
-
-

Bettlaken mit gezeichneten Katzen (2 Stück) 
Ein kleines, weisses Gestell
Zwei Topfdeckel
Ein Liegestuhl 
Ein Pouf (Hocker)

7.

Es sei der Gesuchsgegner zu verpflichten, der Gesuchstellerin für 
sich selber sowie für den Sohn C._____ angemessene Unterhalts-
beiträge (inkl. Betreuungsunterhalt) ab 1. April 2023 zu bezahlen.

- 3 -

8.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Gesuchs-
gegners (zzgl. MWST zu Lasten des Gesuchsgegners).

Rechtsbegehren des Gesuchsgegners (Urk. 45 S. 2 ff., Urk. 115 S. 2 ff.,
Urk. 125 S. 2 ff., Urk. 150 S. 2 ff., sinngemäss):

1.

2.

3.

4.

5.

Es sei den Parteien das Getrenntleben zu bewilligen.

Die Familienwohnung an der E._____-strasse …, F._____ ZH, sei 
für die Dauer des Getrenntlebens dem Gesuchsgegner samt Mo-
biliar und Inventar zuzuweisen.

Die  elterliche  Sorge  über  das  gemeinsame  Kind,  C._____,  geb. 
tt.mm.2019, sei den Parteien gemeinsam zu belassen.

Der Antrag der Gesuchstellerin auf Einschränkung der elterlichen 
Sorge des Gesuchgegners in Bezug die psychotherapeutische Be-
handlung des gemeinsamen Kindes C._____, geb. tt.mm.2019, sei 
abzuweisen.

Das gemeinsame Kind C._____, geb. tt.mm.2019, sei unter die al-
ternierende  Obhut  der  Parteien  zu  stellen,  wobei  der  Wohnsitz 
beim  Gesuchsgegner  zu  definieren  sei;  eventualiter  sei  das  ge-
meinsame Kind C._____, geb. tt.mm.2019, unter die alleinige Ob-
hut des Gesuchgegners zu stellen.

6.

Es sei folgende Betreuungsregelung festzusetzen:

6.1. Der Gesuchsgegner betreut C._____ im Alltag jeweils

-

-

In geraden Kalenderwochen von Mittwochmittag nach Kin-
dergarten- bzw. Schulschluss (ca. 11.50 Uhr), bis Freitag-
abend 19.00 Uhr;
In  ungeraden  Kalenderwochen  von  Mittwochmittag  nach 
Kindergarten- bzw. Schulschluss (ca. 11.50 Uhr), bis Mon-
bzw.  Schulbeginn 
tagmorgen 
(ca. 8.15 Uhr).

vor  Kindergarten- 

6.2. Der Gesuchsgegner sei zu berechtigen und zu verpflichten, 
C._____  durchschnittlich  während  jeweils  6.5  Wochen  pro 
Jahr während den Schulferien zusammen zu und mit sich in 
die Ferien zu nehmen, und zwar wie folgt, beginnend jeweils 
am Samstag:
- Sportferien: 1. Schulferienwoche;
- Frühlingsferien: 1. Schulferienwoche;
- Sommerferien:  In  den  geraden  Jahren  die  letzten  zwei 
Schulferienwochen;  in  den  ungeraden  Jahren  die  ersten 
drei Schulferienwochen;

- Herbstferien: 1. Schulferienwoche
- Weihnachtsferien: In den geraden Jahren die zweite Schul-
ferienwoche, in der ungeraden Jahren die erste Schulferi-
enwoche.

- 4 -

6.3.

Im Übrigen betreut der Gesuchsgegner C._____ wie folgt:
- An C._____s Geburtstag jeweils in geraden Jahre, an sei-

-

-

-

nem eigenen Geburtstag jedes Jahr;
In den geraden Jahren am 25. Dezember, in den ungera-
den Jahren am 24. Dezember und am 26. Dezember, mit 
Übergabe jeweils um 10.00 Uhr;
In den geraden Jahren Sylvester und die Doppelfeiertage 
Neujahr;
In den ungeraden Jahren an Ostern ab Donnerstagabend 
vor dem Karfreitag, 19.00 Uhr, und in den geraden Jahren 
an  Pfingsten  ab  Freitagabend  vor  dem  Pfingstsamstag, 
19.00 Uhr,  sowohl  nach  Ostern  sowie  nach  Pfingsten  je-
weils bis Montagabend 19.00 Uhr.

6.4.

In der übrigen Zeit wird C._____ durch die Gesuchstellerin be-
treut.

6.5. Eventualiter  zu  Ziff.  6.1  bis  6.4  für  den  Fall  einer  alleinigen 
Obhut von C._____ beim Gesuchsgegner sei der Gesuchstel-
lerin  ein  gerichtsübliches  Besuchsrecht  einzuräumen,  wo-
nach  sie  C._____  jedes  zweite  Wochenende  und  während 
3 Wochen Ferien / Jahr zu sich und mit sich auf Besuch neh-
men kann.

7.

Der  Gesuchsgegner  sei  zu  verpflichten,  der  Gesuchstellerin  wie 
folgt  Kinderunterhaltsbeiträge 
für  den  gemeinsamen  Sohn, 
C._____, zu bezahlen, jeweils monatlich im Voraus:

- Rückwirkend ab April 2023 bis März 2024: CHF 1'176., davon 
CHF 111  Betreuungsunterhalt,  zzgl.  Kinderzulage  und  Kinder-
IV-Rente (SVA).

- Ab  April  2024:  CHF  1'549.,  davon  Betreuungsunterhalt  0.- 

(ohne Kinderzulage, inkl. CHF 132 IV-Kinder-Rente).

Die durch den Gesuchsgegner bereits geleisteten Zahlungen in der 
Höhe von CHF 14'000. seien anzurechnen.

8.

Eventualiter zu Ziff. 7, Spiegelstrich 2, sei im Falle einer alleinigen 
Obhut  von  C._____  beim  Gesuchsgegner  die  Gesuchstellerin  zu 
verpflichten, dem Gesuchsgegner CHF 1'117. an Kinderunterhalt 
zu bezahlen (davon Betreuungsunterhalt: CHF 0.) zzgl. allf. Kin-
derzulage.

9.

Der  Gesuchsgegner  sei  zu  verpflichten,  der  Gesuchstellerin  wie 
folgt Ehegattenunterhaltsbeiträge zu bezahlen:

- Rückwirkend ab April 2023 bis 31. März 2024: CHF 1'045..

10. Der Antrag auf Zusprechung eines Prozesskostenbeitrages im Be-
trag von CHF 10'000. bzw. 14'000. sei abzuweisen, eventualiter 
sei der beantragte Prozesskostenbeitrag angemessen zu reduzie-

- 5 -

ren und es sei die Gesuchstellerin zu verpflichten, dem Gesuchs-
gegner den Prozesskostenbeitrag zurückzuerstatten.

11. Der Antrag, es seien sämtliche Kosten der Begutachtung dem Ge-

suchsgegner aufzuerlegen, sei abzuweisen. 

12. Alle  anderslautenden  Anträge  und  Gesuche  der  Gesuchstellerin 

seien abzuweisen.

13. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (letztere zuzüglich 7.7% 
MwSt. bis 31.12.2023 bzw. 8.1 % MwSt. ab 1.1.2024) zu Lasten 
der Gesuchstellerin.

Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am
Bezirksgericht Uster vom 19. April 2024:
(Urk. 153 S. 80 ff. = Urk. 162 S. 80 ff.)

Die Parteien werden zum Getrenntleben berechtigt erklärt.

Der Antrag der Gesuchstellerin auf Einschränkung bzw. Entzug der elterli-

chen Sorge des Gesuchsgegners wird abgewiesen.

Die elterliche Sorge wird beiden Parteien gemeinsam belassen.

1.

2.

3.

Der Sohn C._____, geboren tt.mm.2019, wird unter die alternierende Obhut 

der Parteien gestellt.

4.

Der zivilrechtliche Wohnsitz von C._____ befindet sich bei der Mutter (Ge-

suchstellerin).

5.

Die Betreuungsanteile der Eltern werden wie folgt festgelegt:

Der Gesuchsgegner betreut den Sohn C._____ jeweils

-

in den geraden Kalenderwochen von Mittwochmittag nach Kindergar-

ten- bzw. Schulschluss (ca. 11.50 Uhr) bis Freitag nach Kindergarten- / 

Schulschluss

-

und in ungeraden Kalenderwochen jeweils von Mittwochmittag nach 

Kindergarten- bzw. Schulschluss (ca. 11.50 Uhr) bis Montagmorgen 

vor Kindergarten- bzw. Schulbeginn (ca. 08.15 Uhr).

- 6 -

In der übrigen Zeit wird der Sohn C._____ durch die Gesuchstellerin be-

treut. 

Die Eltern betreuen C._____ je während der Hälfte der Schulferien. Der 

Gesuchsgegner übernimmt die Ferienbetreuung wie folgt:

-

-

-

Sportferien: 1. Schulferienwoche;

Frühlingsferien: 1. Schulferienwoche;

Sommerferien: In den geraden Jahren die letzten zweieinhalb Schulfe-

rienwochen; in den ungeraden Jahren die ersten zweieinhalb Schulferi-

enwochen;

- Herbstferien: 1. Schulferienwoche

- Weihnachtsferien: In den geraden Jahren die zweite Schulferienwoche; 

in der ungeraden Jahren die erste Schulferienwoche.

In den übrigen Schulferienwochen wird C._____ durch die Gesuchstellerin 

betreut.

Weitergehende oder abweichende Betreuungszeiten können jederzeit in ge-

genseitigem Einvernehmen vereinbart werden.

6.

Die Beistandschaft im Sinne von Art. 308 Abs. 1 und Abs. 2 ZGB für den 

Sohn C._____, geboren tt.mm.2019, wird unverändert fortgeführt bzw. auf-

recht erhalten.

7.

Den Parteien wird gemäss Art. 307 ZGB die Weisung erteilt, bis zum 31. De-

zember 2024 den Kurs «Eltern bleiben – Mein Kind im Zentrum» der Ge-

schäftsstelle Elternbildung des Amtes für Jugend und Berufsberatung oder 

den Kurs «KiB – Kinder im Blick» der Beratungsstelle Pinocchio oder der 

Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich zu besuchen und dem Beistand von 

C._____ bis spätestens 31. Januar 2025 eine entsprechende Kursbestäti-

gung einzureichen.

Als Aufsichtsperson über diese Weisung gemäss Art. 307 ZGB wird der be-

reits eingesetzte Beistand ernannt und dieser wird aufgefordert, der zustän-

- 7 -

digen Kindesschutzbehörde sowie dem Bezirksgericht Uster spätestens per 

10. Februar 2025 Bericht über die Einhaltung der Weisung zu erstatten.

8.

a)

Die  Gesuchstellerin  und  der  Gesuchsgegner  übernehmen  diejenigen 

Kosten  für  den  Sohn  C._____,  geboren  tt.mm.2019,  die  während  der 

Zeit anfallen, die er beim betreuenden Elternteil verbringt (insb. Verpfle-

gung, Anteil Wohnkosten, Kosten für Ferienaufenthalte bzw. Ausflüge) 

für die Dauer des Getrenntlebens jeweils selber. 

b)

Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, der Gesuchstellerin für die Dauer 

des Getrenntlebens einen monatlichen Beitrag an die Kosten des Unter-

halts und der Erziehung des Sohnes C._____ in folgendem Umfang zu 

bezahlen:

 Phase I rückwirkend vom 1. April 2023 bis 31. März 2024:

Fr. 1'606.– (davon Barunterhalt von Fr. 733.– zzgl. Überschussanteil 

Fr. 662.– und Betreuungsunterhalt von Fr. 211.–, ausserdem ist der 

Gesuchsgegner verpflichtet, allfällige vertragliche und gesetzliche 

Familienzulagen (Kinder- und Ausbildungszulagen) sowie die IV-Kin-

derrenten der 1. Säule für C._____ an die Gesuchstellerin weiterzu-

leiten.

 Phase II vom 1. April 2024 bis Rechtskraft des vorliegenden Urteils: 

Fr. 1'035.– (davon Betreuungsunterhalt von Fr. 337.– und Fr. 698.– 

Überschussanteil), ausserdem ist der Gesuchsgegner verpflichtet, 

allfällige vertragliche und gesetzliche Familienzulagen (Kinder- und 

Ausbildungszulagen) sowie die IV-Kinderrenten der 1. und 2. Säule 

für C._____ an die Gesuchstellerin weiterzuleiten.

 Phase III ab Rechtskraft des vorliegenden Urteils: 

Fr. 2'136.– (Barunterhalt von Fr. 1'394.– zzgl. Überschussanteil von 

Fr. 405.– und Betreuungsunterhalt von Fr. 337.–), zuzüglich allfällige 

vertragliche und gesetzliche Familienzulagen (Kinder- und Ausbil-

dungszulagen). Der Gesuchsgegner ist berechtigt, die IV-Kinderren-

ten der 1. und 2. Säule für C._____ zu beziehen und für die bei ihm 

- 8 -

anfallenden Kinderkosten und (teilweise) für die Unterhaltszahlun-

gen für C._____ an die Gesuchstellerin zu verwenden.

 Phase IV nach Ablauf von 3 Monaten ab Rechtskraft des vorliegen-

den Urteils für die weitere Dauer des Getrenntlebens: 

Fr. 1'891.– (Barunterhalt von Fr. 1'326.– zzgl. Überschussanteil 

Fr. 565.–), zuzüglich allfällige vertragliche und gesetzliche Familien-

zulagen (Kinder- und Ausbildungszulagen). Der Gesuchsgegner ist 

berechtigt, die IV-Kinderrenten der 1. und 2. Säule für C._____ zu 

beziehen und für die bei ihm anfallenden Kinderkosten und (teil-

weise) für die Unterhaltszahlungen für C._____ an die Gesuchstel-

lerin zu verwenden.

c)

Die rückwirkend zu leistenden Unterhaltsbeiträge sind innert 10 Tagen 

nach Rechtskraft dieses Entscheids zu bezahlen. Zukünftige Unterhalts-

beiträge sind an die Gesuchstellerin zahlbar und zwar jeweils im Voraus 

auf den Ersten eines jeden Monats für die weitere Dauer des Getrennt-

lebens.

d)

Die Gesuchstellerin wird verpflichtet, die Krankenkassenprämien (KVG 

und VVG) des Sohnes (derzeit Fr. 162.– pro Monat), die regelmässigen 

ungedeckten  Gesundheitskosten  des  Sohnes  (derzeit  durchschnittlich 

Fr. 27.– pro Monat) sowie die Fremdbetreuungskosten, welche während 

ihrer Betreuungszeit anfallen, direkt zu bezahlen. 

9.

Die Parteien tragen die ausserordentlichen Kinderkosten, denen beide Par-

teien ausdrücklich zugestimmt haben, je zur Hälfte nach Vorlage der entspre-

chenden Rechnungen, soweit diese nicht von Dritten, insbesondere Versiche-

rungen, finanziert werden. Kommt keine Einigung über die Kostentragung zu-

stande, so trägt die veranlassende Partei die entsprechende Ausgabe einst-

weilen  allein;  die  gerichtliche  Geltendmachung  der  Kostenbeteiligung  bleibt 

vorbehalten.

- 9 -

10. Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, der Gesuchstellerin für die Dauer des 

Getrenntlebens folgende monatliche Ehegattenunterhaltsbeiträge zu bezah-

len:









Phase I rückwirkend ab 1. April 2023 bis 31. März 2024:

Fr. 1'669.– (Fr. 344.– sowie Überschussanteil von Fr. 1'325.–)

Phase II rückwirkend ab 1. April 2024 bis Rechtskraft des vorliegenden 

Urteils: 

Fr. 2'026.– (Fr. 344.– sowie Überschussanteil von Fr. 1'682.–)

Phase III ab Rechtskraft des vorliegenden Urteils: 

Fr. 1'966.– (Fr. 344.– sowie Überschussanteil von Fr. 1'622.–)

Phase IV nach Ablauf von 3 Monaten ab Rechtskraft des vorliegenden 

Urteils für die weitere Dauer des Getrenntlebens: 

Fr. 1'411.– (Fr. 2'261.– Überschussanteil abzüglich eigener Über-

schuss von Fr. 850.–).

Die rückwirkend zu leistenden Unterhaltsbeiträge sind innert 10 Tagen nach 

Rechtskraft  dieses  Entscheids  zu  bezahlen.  Zukünftige  Unterhaltsbeiträge 

sind zahlbar jeweils im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats für die wei-

tere Dauer des Getrenntlebens.

11. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziffern 8 und 10 vorstehend basieren auf fol-

genden Grundlagen: 

Einkommen netto pro Monat, inkl. Anteil 13. Monatslohn, Familienzulagen 
separat:



Gesuchsstellerin:

 derzeit

Fr. 

3'555.– (50 % Pensum)

 nach Ablauf von drei Monaten

ab Rechtskraft des vorliegenden
Urteils, hypothetisch





Gesuchsgegner:

C._____:

Fr.

Fr. 

Fr.

5'333.– (75 % Pensum)

9'119.–

1'937.–

- 10 -

Vermögen der Parteien und von C._____:

Das Vermögen der Parteien und des Kindes ist für die Unterhaltsberech-

nung nicht relevant.

12. Es wird davon Vormerk genommen, dass der Gesuchsgegner seiner Unter-

haltspflicht für die Monate Mai bis Oktober 2023 gemäss vorstehenden Zif-

fern 8 und 10 im Umfang von Fr. 14'000.– (7x Fr. 2'000.) nachgekommen 

ist. Die ausstehenden Unterhaltsbeiträge sind innert 10 Tagen ab Eintritt der 

Rechtskraft dieses Entscheid zu bezahlen. 

13. Die eheliche Wohnung an der E._____-strasse … in F._____ ZH wird für die 

Dauer des Getrenntlebens dem Gesuchsgegner samt Hausrat und Mobiliar, 

mit Ausnahme der in Dispositivziffer 14 genannten Gegenstände, zur alleini-

gen Benützung zugewiesen.

14. Es wird davon Vormerk genommen, dass sich der Gesuchsgegner verpflich-

tet hat, der Gesuchstellerin folgende Gegenstände auf erstes Verlangen her-

auszugeben:













Schlafzimmerschrank

Hocker

Obstkorb aus Stahl

Zwei Topfdeckel 

Liegestuhl

Bettlaken mit gezeichneten Katzen (2 Stück) (soweit auffindbar).

Im Übrigen wird der Antrag der Gesuchstellerin auf Herausgabe abgewie-

sen.

15. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf:

Fr.

Fr.

9'000. ; die weiteren Auslagen betragen:

8'385.–   Abklärungsbericht kjz Uster.

Die Kosten werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt und mit dem von der 

Gesuchstellerin geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. 

- 11 -

16. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

17.

[Schriftliche Mitteilung]

18.

[Rechtsmittel]

Berufungsanträge:

des Gesuchsgegners und Berufungsklägers (Urk. 160 S. 2 ff.):

"1. Das  Urteil  des  Bezirksgerichts  Uster  vom  19.  April  2024  (Geschäfts-Nr. 
EE220096-l) sei bezüglich Dispositivziffer 8 b) aufzuheben und wie folgt ab-
zuändern:

'Der Berufungskläger wird verpflichtet, der Berufungsbeklagten für die Dauer 
des Getrenntlebens einen monatlichen Beitrag an die Kosten des Unterhalts 
und der Erziehung des Sohnes C._____ in folgendem Umfang zu bezahlen:

- Phase I rückwirkend vom 1. April 2023 bis 31. März 2024:

CHF  1'229.00  (davon  Barunterhalt  CHF  690.00  zzgl.  Überschussanteil 
CHF 328.00 und Betreuungsunterhalt CHF 211.00), ausserdem ist der Be-
rufungskläger verpflichtet, allfällige vertragliche und gesetzliche Familienzu-
lagen  (Kinder-  und  Ausbildungszulagen)  sowie  die  lV-Kinderrente  der  1. 
Säule für C._____ an die Berufungsbeklagte weiterzuleiten.

-  Phase  ll  vom  1.  April  2024  bis  Vollstreckbarkeit  des  vorliegenden  Urteils 

bzw. bis 1. August 2024:

CHF 472.00 (davon Barunterhalt/Überschussanteil CHF 135.00 und Betreu-
ungsunterhalt CHF 337.00), ausserdem ist der Berufungskläger verpflichtet, 
allfällige vertragliche und gesetzliche Familienzulagen (Kinder- und Ausbil-
dungszulagen) sowie die lV-Kinderrenten der 1. und 2. Säule für C._____ an 
die Berufungsbeklagte weiterzuleiten.

- 12 -

- Phase lll ab  Vollstreckbarkeit des  vorliegenden  Urteils  bzw. ab 1.  August 

2024:

CHF  1'845.00  (davon  Barunterhalt  CHF  1'344  zzgl.  Überschussanteil 
CHF 164 und Betreuungsunterhalt CHF 337), zuzüglich allfällige vertragliche 
und gesetzliche Familienzulagen (Kinder- und Ausbildungszulagen). Der Be-
rufungskläger  ist  berechtigt,  die  lV-Kinderenten  der  1.  und  2.  Säule  für 
C._____ zu beziehen und für die bei ihm anfallenden Kinderkosten und (teil-
weise) für die Unterhaltszahlungen für C._____ an die Berufungsbeklagte zu 
verwenden.

- Phase lV nach Ablauf von 3 Monaten ab Vollstreckbarkeit des vorliegenden 

Urteils bzw. ab 1. November 2024:

CHF  1'435.00  (davon  Barunterhalt  CHF  1'271.00  zzgl.  Überschussanteil 
CHF 164.00 und Betreuungsunterhalt CHF 0.00), zuzüglich allfällige vertrag-
liche  und  gesetzliche  Familienzulagen  (Kinder-  und  Ausbildungszulagen). 
Der Berufungskläger ist berechtigt, die lV-Kinderrenten der 1. und 2. Säule 
für C._____ zu beziehen und für die bei ihm anfallenden Kinderkosten und 
(teilweise)  für  die  Unterhaltszahlungen  für  C._____  an  die  Berufungsbe-
klagte zu verwenden.'

Eventualiter sei das Urteil des Bezirksgerichts Uster vom 19. April 2024 (Ge-
schäfts-Nr.  EE220096-l)  bezüglich  Dispositivziffer  8  b)  aufzuheben  und  wie 
folgt abzuändern:

'Der Berufungskläger wird verpflichtet, der Berufungsbeklagten für die Dauer 
des Getrenntlebens einen monatlichen Beitrag an die Kosten des Unterhalts 
und der Erziehung des Sohnes C._____ in folgendem Umfang zu bezahlen:

- Phase I rückwirkend vom 1. April 2023 bis 31. März 2024:

CHF 1'655.00 (davon Barunterhalt CHF 1'444 [inkl. Überschussanteil CHF 
500.00 und Betreuungsunterhalt CHF 211.00), ausserdem ist der Berufungs-
kläger  verpflichtet,  allfällige  vertragliche  und  gesetzliche  Familienzulagen 
(Kinder- und Ausbildungszulagen) sowie die lV-Kinderrente der 1. Säule für 
C._____ an die Berufungsbeklagte weiterzuleiten.

-  Phase  ll  vom  1.  April  2024  bis  Vollstreckbarkeit  des  vorliegenden  Urteils 

bzw. bis 1. August 2024:

CHF  1'031.00  (davon  Barunterhalt  CHF  694.00  [inkl.  Überschussanteil 
CHF 500.00 und Betreuungsunterhalt CHF 337.00), ausserdem ist der Be-
rufungskläger verpflichtet, allfällige vertragliche und gesetzliche Familienzu-
lagen  (Kinder-  und  Ausbildungszulagen)  sowie  die  lV-Kinderrenten  der 
1. und 2. Säule für C._____ an die Berufungsbeklagte weiterzuleiten.

- 13 -

- Phase lll ab  Vollstreckbarkeit des  vorliegenden  Urteils  bzw. ab 1.  August 

2024:

CHF  2'318.00  (davon  Barunterhalt  CHF  1'981.00  [inkl.  Überschussanteil 
CHF 500.00] und Betreuungsunterhalt CHF 337), zuzüglich allfällige vertrag-
liche  und  gesetzliche  Familienzulagen  (Kinder-  und  Ausbildungszulagen). 
Der Berufungskläger ist berechtigt, die lV-Kinderrenten der 1. und 2. Säule 
für C._____ zu beziehen und für die bei ihm anfallenden Kinderkosten und 
(teilweise)  für  die  Unterhaltszahlungen  für  C._____  an  die  Berufungsbe-
klagte zu verwenden.

- Phase lV nach Ablauf von 3 Monaten ab Vollstreckbarkeit des vorliegenden 

Urteils bzw. ab 1. November 2024:

CHF  1'576.00  (davon  Barunterhalt  CHF  1'576.00  [inkl.  Überschussanteil 
CHF  500.00]  und  Betreuungsunterhalt  CHF  0.00),  zuzüglich  allfällige  ver-
tragliche  und  gesetzliche  Familienzulagen  (Kinder-  und  Ausbildungszula-
gen).  Der  Berufungskläger  ist  berechtigt,  die  IV-Kinderrenten  der  1.  und 
2. Säule für C._____ zu beziehen und für die bei ihm anfallenden Kinderkos-
ten  und  (teilweise)  für  die  Unterhaltszahlungen  für  C._____  an  die  Beru-
fungsbeklagte zu verwenden.'

Subeventualiter sei das Urteil des Bezirksgerichts Uster vom 19. April 2024 
(Geschäfts-Nr. EE220096-l) bezüglich Dispositivziffer 8 b) insofern aufzuhe-
ben und abzuändern, als die Phasen ll und ll der Vorinstanz an die Vollstreck-
barkeit des Urteils anstelle an die Rechtskraft des Urteils zu orientieren sind. 
Weiter sei die Phase lV aufzuheben und wie folgt abzuändern:

- Phase IV nach Ablauf von 3 Monaten ab Vollstreckbarkeit des vorliegenden 

Urteils bzw. ab 1. November 2024:

CHF  1'811.00  (davon  Barunterhalt  CHF  1'326.00  zzgl.  Überschussanteil 
CHF 485.00 und Betreuungsunterhalt CHF 0.00), zuzüglich allfällige vertrag-
liche  und  gesetzliche  Familienzulagen  (Kinder-  und  Ausbildungszulagen). 
Der Berufungskläger ist berechtigt, die lV-Kinderrenten der 1. und 2. Säule 
für C._____ zu beziehen und für die bei ihm anfallenden Kinderkosten und 
(teilweise)  für  die  Unterhaltszahlungen  für  C._____  an  die  Berufungsbe-
klagte zu verwenden.'

2.

Das  Urteil  des  Bezirksgerichts  Uster  vom  19.  April  2024  (Geschäfts-Nr. 
EE220096-l) sei bezüglich Dispositivziffer 10 aufzuheben und wie folgt abzu-
ändern:

'Der Berufungskläger wird verpflichtet, der Berufungsbeklagten für die Dauer 
des Getrenntlebens folgende monatliche Ehegattenunterhaltsbeiträge zu be-
zahlen:

- 14 -

- Phasen l-lll rückwirkend vom 1. April 2023 bis nach Ablauf von 3 Monaten 
ab Vollstreckbarkeit bzw. bis 30. Oktober 2024: CHF 855.00 (CHF 200 sowie 
Überschussanteil von CHF 655.00).

-  Nach  Ablauf  von  3  Monaten  ab  Vollstreckbarkeit  des  vorliegenden  Urteils 
bzw. ab 1. November 2024 (Phase lV) sind keine Ehegattenunterhaltsbei-
träge mehr geschuldet.

- Die rückwirkend zu leistenden Unterhaltsbeiträge sind innert 10 Tagen nach 
Rechtskraft  dieses  Entscheids  zu  bezahlen.  Zukünftige  Unterhaltsbeiträge 
sind zahlbar jeweils im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats.

Eventualiter sei das Urteil des Bezirksgerichts Uster vom 19. April 2024 (Ge-
schäfts-Nr. EE220096-l) bezüglich Dispositivziffer 10 aufzuheben und es sei 
auf  die  vom  Berufungskläger  vorinstanzlich  gestellten  Anträge  zu  erkennen 
bzw. entsprechend abzuändern, nämlich:

Der Berufungskläger wird verpflichtet, der Berufungsbeklagten wie folgt Ehe-
gattenunterhaltsbeiträge zu bezahlen:

- Rückwirkend ab April 2023 bis 31. März 2024: CHF 1'045.00.

Subeventualiter sei das Urteil des Bezirksgerichts Uster vom 19. April 2024 
(Geschäfts-Nr. EE220096-l) bezüglich Dispositivziffer 10 insofern aufzuheben 
und abzuändern, als die Phasen ll und ll [recte wohl: II und III] der Vorinstanz 
an die Vollstreckbarkeit des Urteils anstelle an die Rechtskraft des Urteils zu 
orientieren sind. Weiter sei die Phase lV aufzuheben und wie folgt abzuän-
dern:

- Phase lV nach Ablauf von 3 Monaten ab Vollstreckbarkeit des vorliegenden 

Urteils für die weitere Dauer des Getrenntlebens:

CHF 1'090.00 (Überschussanteil von CHF 1'940.00 abzüglich eigener Über-
schuss von CHF 850.00).

3.

4.

5.

Das  Urteil  des  Bezirksgerichts  Uster  vom  19.  April  2024  (Geschäfts-Nr. 
EE220096-l) sei bezüglich Dispositivziffer 11 , Spiegelstrich I 2. wie folgt ab-
zuändern:

'nach Ablauf von drei Monaten ab Vollstreckbarkeit des vorliegenden Urteils 
bzw. ab 1. November 2024, hypothetisch'

Eventualantrag für den Fall, dass das Obergericht das vorliegende Verfahren 
als  nicht  spruchreif  erachtet,  sei  die  Sache  zur  Neubeurteilung  an  die  Vor-
instanz zurückzuweisen.

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. 8.1% MWSt. zu Lasten 
der Berufungsbeklagten."

- 15 -

Modifikation der Berufungsanträge (betr. Eventualbegehren) des Gesuchsgegners 
und Berufungsklägers anlässlich der Verhandlung vom 11. März 2025 (Prot. S. 7, 
sinngemäss):

Eventualiter sei das Urteil des Bezirksgerichts Uster vom 19. April 2024 (Ge-
schäfts-Nr.  EE220096-l)  bezüglich  Dispositivziffer  8  b)  aufzuheben  und  wie 
folgt abzuändern:

'Der Berufungskläger wird verpflichtet, der Berufungsbeklagten für die Dauer 
des Getrenntlebens einen monatlichen Beitrag an die Kosten des Unterhalts 
und der Erziehung des Sohnes C._____ in folgendem Umfang zu bezahlen:

- Phase I rückwirkend vom 1. April 2023 bis 31. März 2024:

CHF  1'444.00  (davon  Barunterhalt  CHF  1'444  [inkl.  Überschussanteil 
CHF 500.00 und Betreuungsunterhalt CHF 211.00), ausserdem ist der Be-
rufungskläger verpflichtet, allfällige vertragliche und gesetzliche Familienzu-
lagen  (Kinder-  und  Ausbildungszulagen)  sowie  die  lV-Kinderrente  der 
1. Säule für C._____ an die Berufungsbeklagte weiterzuleiten.

-  Phase  ll  vom  1.  April  2024  bis  Vollstreckbarkeit  des  vorliegenden  Urteils 

bzw. bis 1. August 2024:

CHF  694.00  (davon  Barunterhalt  CHF  694.00  [inkl.  Überschussanteil 
CHF 500.00 und Betreuungsunterhalt CHF 337.00), ausserdem ist der Be-
rufungskläger verpflichtet, allfällige vertragliche und gesetzliche Familienzu-
lagen  (Kinder-  und  Ausbildungszulagen)  sowie  die  lV-Kinderrenten  der 
1. und 2. Säule für C._____ an die Berufungsbeklagte weiterzuleiten.

- Phase lll ab  Vollstreckbarkeit des  vorliegenden  Urteils  bzw. ab 1.  August 

2024:

CHF  1'981.00  (davon  Barunterhalt  CHF  1'981.00  [inkl.  Überschussanteil 
CHF 500.00] und Betreuungsunterhalt CHF 337), zuzüglich allfällige vertrag-
liche  und  gesetzliche  Familienzulagen  (Kinder-  und  Ausbildungszulagen). 
Der Berufungskläger ist berechtigt, die lV-Kinderrenten der 1. und 2. Säule 
für C._____ zu beziehen und für die bei ihm anfallenden Kinderkosten und 
(teilweise)  für  die  Unterhaltszahlungen  für  C._____  an  die  Berufungsbe-
klagte zu verwenden.

- Phase lV nach Ablauf von 3 Monaten ab Vollstreckbarkeit des vorliegenden 

Urteils bzw. ab 1. November 2024:

CHF  1'576.00  (davon  Barunterhalt  CHF  1'576.00  [inkl.  Überschussanteil 
CHF  500.00]  und  Betreuungsunterhalt  CHF  0.00),  zuzüglich  allfällige  ver-
tragliche  und  gesetzliche  Familienzulagen  (Kinder-  und  Ausbildungszula-
gen). Der Berufungskläger ist berechtigt, die IV-Kinderrenten der 1. und 2. 
Säule für C._____ zu beziehen und für die bei ihm anfallenden Kinderkosten 

- 16 -

und (teilweise) für die Unterhaltszahlungen für C._____ an die Berufungsbe-
klagte zu verwenden.

der Gesuchstellerin und Berufungsbeklagten (Urk. 173 S. 2):

"1.

Die Berufung des Berufungsklägers sei unter Kosten- und Entschädigungs-
folgen (zzgl. MwSt.) zu Lasten des Berufungsklägers abzuweisen und es sei 
der  Entscheid  des  Bezirksgerichts  Uster,  Einzelgericht  im  summarischen 
Verfahren, vom 19.04.2024, zugestellt am 15.07.2024, vollumfänglich zu be-
stätigen."

Es wird beschlossen:

1.

Es wird vorgemerkt, dass die Dispositiv-Ziffern 1 bis 8a, 8d, 9 sowie 12 bis 14 

des Urteils des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht 

Uster vom 19. April 2024 in Rechtskraft erwachsen sind.

2.

Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit nachfolgendem Erkennt-

nis.

Es wird erkannt:

1.

In Genehmigung der Parteivereinbarung vom 11. März 2025 werden die Dis-

positiv-Ziffern 8b, 8c, 10 und 11 des Urteils des Einzelgerichts im summari-

schen Verfahren am Bezirksgericht Uster vom 19. April 2024 aufgehoben und 

durch folgende Fassung ersetzt:

8.

b) Der  Gesuchsgegner  wird  verpflichtet,  der  Gesuchstellerin  für  die 

Dauer des Getrenntlebens einen monatlichen Beitrag an die Kosten 

des  Unterhalts  und  der  Erziehung  des  Sohnes  C._____  in  folgen-

dem Umfang zu bezahlen:



Phase I rückwirkend vom 1. April 2023 bis 31. März 2024:

Fr. 1'606.– (davon Barunterhalt von Fr. 733.– zzgl. Überschuss-

anteil Fr. 662.– und Betreuungsunterhalt von Fr. 211.–,) ausser-

dem  ist  der  Gesuchsgegner  verpflichtet,  allfällige  vertragliche 

und gesetzliche Familienzulagen (Kinder- und Ausbildungszula-

- 17 -

gen) sowie die IV-Kinderrenten der 1. Säule für C._____ bzw. 

Fr. 776.– an die Gesuchstellerin weiterzuleiten.



Phase II vom 1. April 2024 bis 31. Juli 2024: 

Fr. 1'035.–  (davon  Betreuungsunterhalt  von  Fr. 337.–  und 

Fr. 698.– Überschussanteil), ausserdem ist der Gesuchsgegner 

verpflichtet, allfällige vertragliche und gesetzliche Familienzula-

gen (Kinder- und Ausbildungszulagen) sowie die IV-Kinderren-

ten der 1. und 2. Säule für C._____ an die Gesuchstellerin wei-

terzuleiten.



Phase III ab 1. August 2024 bis 31. Oktober 2024: 

Fr. 2'136.– (Barunterhalt von Fr. 1'394.– zzgl. Überschussanteil 

von Fr. 405.– und Betreuungsunterhalt von Fr. 337.–), zuzüglich 

allfällige vertragliche und gesetzliche Familienzulagen (Kinder- 

und  Ausbildungszulagen).  Der  Gesuchsgegner  ist  berechtigt, 

die IV-Kinderrenten der 1. und 2. Säule für C._____ zu beziehen 

und für die bei ihm anfallenden Kinderkosten und (teilweise) für 

die Unterhaltszahlungen für C._____ an die Gesuchstellerin zu 

verwenden.



Phase IV ab 1. November 2024 für die weitere Dauer des Ge-

trenntlebens: 

Fr. 1'887.– (Barunterhalt von Fr. 1'292.– zzgl. Überschussanteil 

Fr. 595.–),  zuzüglich  allfällige  vertragliche  und  gesetzliche  Fa-

milienzulagen (Kinder- und Ausbildungszulagen). Der Gesuchs-

gegner ist berechtigt, die IV-Kinderrenten der 1. und 2. Säule für 

C._____ zu beziehen und für die bei ihm anfallenden Kinderkos-

ten und (teilweise) für die Unterhaltszahlungen für C._____ an 

die Gesuchstellerin zu verwenden.

c) Von  den  rückwirkend  zu  leistenden  Kinderunterhaltsbeiträgen  sind 

Fr. 2'500.– innert 10 Tagen ab Vollstreckbarkeit des Berufungsurteils zu 

bezahlen. Der Restbetrag ist bis zum 31. Mai 2025 zu bezahlen. Zukünf-

- 18 -

tige Unterhaltsbeiträge sind an die Gesuchstellerin zahlbar und zwar je-

weils im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats für die weitere Dauer 

des Getrenntlebens.

10.

Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, der Gesuchstellerin für die Dauer 

des  Getrenntlebens  folgende  monatliche  Ehegattenunterhaltsbeiträge 

zu bezahlen:









Phase I rückwirkend ab 1. April 2023 bis 31. März 2024:

Fr. 1'669.– (Fr. 344.– sowie Überschussanteil von Fr. 1'325.–)

Phase II rückwirkend ab 1. April 2024 bis 31. Juli 2024: 

Fr. 2'026.– (Fr. 344.– sowie Überschussanteil von Fr. 1'682.–)

Phase III ab 1. August 2024 bis 31. Oktober 2024: 

Fr. 1'966.– (Fr. 344.– sowie Überschussanteil von Fr. 1'622.–)

Phase IV ab 1. November 2024 für die weitere Dauer des Getrennt-

lebens: 

Fr. 824.–  (Fr. 1'940.–  Überschussanteil  abzüglich  eigener  Über-

schuss von Fr. 1'116.–).

Von  den  rückwirkend  zu  leistenden  Ehegattenunterhaltsbeiträgen  sind 

Fr. 2'500.– innert 10 Tagen ab Vollstreckbarkeit des Berufungsurteils zu 

bezahlen. Der Restbetrag ist bis zum 31. Mai 2025 zu bezahlen. Zukünf-

tige  Unterhaltsbeiträge  sind  zahlbar  jeweils  im  Voraus  auf  den  Ersten 

eines jeden Monats für die weitere Dauer des Getrenntlebens.

11.

Die Unterhaltsbeiträge gemäss Ziffern 8 und 10 vorstehend basieren auf 

folgenden Grundlagen:

Einkommen netto pro Monat, inkl. Anteil 13. Monatslohn, Familienzula-
gen separat:

 Gesuchstellerin:

 ab 1. April 2023

Fr. 

3'555.– (50 % Pensum)

 ab 1. November 2024,

hypothetisch

Fr.

5'333.– (75 % Pensum)

- 19 -

 Gesuchsgegner:

 ab 1. April 2023

 ab 1. April 2024

 C._____:

 ab 1. April 2023

 ab 1. April 2024

Fr.

Fr. 

8'977.–

9'119.–

Fr.

Fr.

976.–

1'937.–

Vermögen der Parteien und von C._____:

Das Vermögen der Parteien und des Kindes ist für die Unterhaltsberech-

nung nicht relevant.

2.

Die  erstinstanzliche  Kosten-  und  Entschädigungsregelung  (Dispositiv-Zif-

fern 15 und 16) wird bestätigt. 

3.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 3'000.– festgesetzt.

Verlangen die Parteien keine schriftliche Begründung dieses Entscheides, er-

mässigt sich die Entscheidgebühr auf zwei Drittel.

4.

Die Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden den Parteien 

je zur Hälfte auferlegt und aus dem vom Berufungskläger geleisteten Kosten-

vorschuss bezogen. Im Mehrbetrag wird der Kostenvorschuss, unter Vorbe-

halt des Verrechnungsrechts des Staates, dem Berufungskläger zurückerstat-

tet.

Die Berufungsbeklagte wird verpflichtet, dem Berufungskläger ihren hälftigen 

Anteil an der Entscheidgebühr zu erstatten.

5.

Es wird davon Vormerk genommen, dass die Parteien für das zweitinstanzli-

che Verfahren gegenseitig auf eine Parteientschädigung verzichtet haben.

6.

Schriftliche Mitteilung an





die Parteien gegen Empfangsschein,

die Vorinstanz gegen Empfangsschein,

sowie nach Eintritt der Rechtskraft an:



den Beistand G._____, kjz Uster, … [Adresse]

- 20 -



die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Uster, Zürichstrasse 7, 
8610 Uster

je gegen Empfangsschein sowie an die Obergerichtskasse.

Nach  unbenutztem  Ablauf  der  Rechtsmittelfrist  gehen  die  erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück.

7.

Die  Parteien  können  innert  10  Tagen  von  der  schriftlichen  Zustellung  an 

schriftlich  beim  Obergericht  des  Kantons  Zürich,  I.  Zivilkammer,  Postfach 

8021  Zürich,  eine  Begründung  dieses  Beschlusses  und  Urteil  verlangen 

(Art. 318 Abs. 2 i.V.m. Art. 239 Abs. 2 ZPO). Wird eine Begründung verlangt, 

so läuft den Parteien die Frist zu Einreichung eines Rechtsmittels ab Zustel-

lung des begründeten Entscheides.

Wird keine Begründung verlangt, so gilt dies als Verzicht auf die Anfechtung 

des Entscheides mit Beschwerde ans Bundesgericht.

Zürich, 25. März 2025

versandt am:
lm

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

Dr. T. Rudolph