# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 75b8a8d2-5ad8-5142-a392-86a359738589
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-14
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 14.06.2018 720 17 407/152
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-17-407-152_2018-06-14.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 14. Juni 2018 (720 17 407 / 152) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Die Beurteilung der Vorinstanz in Bezug auf die medizinische Sachlage und das Warte-

jahr ist nicht zu beanstanden. Beim Invalideneinkommen kann ein Pensum von mehr als 
100 % berücksichtigt werden, sofern dies auch beim Valideneinkommen erfolgte. Ein 

solches Vorgehen ist allerdings nur dann zulässig, wenn keine gesundheitlichen Gründe 

dagegen sprechen. 

 

 
 
 
 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichter Beat Hersberger, Kantonsrich-

ter Jgnaz Jermann, Gerichtsschreiber Pascal Acrémann 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Monica Armesto, Advoka-
tin, Spalenberg 20, Postfach 1460, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente 
 
 
 

 

 
 
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A.1 Der 1967 geborene A.____ war vom 1. Oktober 2005 bis 31. Januar 2011 bei der 
B.____AG in einem Pensum von 80 % und vom 1. Juli 2008 bis 30. Juni 2010 bei der 
C.____GmbH in einem Pensum von 60 % als Hauswart angestellt. Am 19. Oktober 2007 mel-
dete er sich unter Hinweis auf unfallbedingte Beschwerden bei der Eidgenössischen Invaliden-
versicherung (IV) an, wobei er berufliche Massnahmen beantragte. Mit Verfügung vom 24. Sep-
tember 2008 lehnte die IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) dieses Leistungsbegehren mit der 
Begründung ab, dass der Versicherte nicht arbeitsunfähig sei. Dieser Entscheid erwuchs in 
Rechtskraft. 
 
A.2 Am 9. September 2010 meldete sich A.____ unter Hinweis auf unfall- und krankheitsbe-
dingte Beschwerden im linken Knie und im rechten Arm erneut bei der IV zum Leistungsbezug 
an. Nachdem die IV-Stelle die gesundheitlichen und erwerblichen Verhältnisse abgeklärt hatte, 
kam sie zum Schluss, dass der Versicherte das Wartejahr nicht erfüllt habe. In der Folge wies 
sie nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren mit Verfügung vom 2. November 2011 einen 
Anspruch von A.____ auf eine Rente ab. Hiergegen erhob er, vertreten durch Advokatin Monica 
Armesto, am 7. Dezember 2011 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht (Kantonsgericht; Verfahren Nr. 720 11 440). Nachdem die IV-Stelle die angefochte-
ne Verfügung vom 2. November 2011 lite pendente zwecks Durchführung weiterer medizini-
scher Abklärungen aufgehoben hatte, schrieb die instruierende Präsidentin des Kantonsge-
richts, Abteilung Sozialversicherungsrecht, das Verfahren mit Beschluss vom 14. Juni 2012 in-
folge Gegenstandslosigkeit ab. Nach weiteren Abklärungen ermittelte die IV-Stelle beim Versi-
cherten ab 1. Januar 2012 einen Invaliditätsgrad von 66 % und ab 1. März 2014 einen solchen 
von 0 %. Gestützt auf dieses Ergebnis sprach sie A.____ mit Verfügung vom 2. November 2017 
rückwirkend vom 1. Januar 2013 bis 31. Mai 2014 eine Dreiviertelsrente zu. 
 
B. Hiergegen erhob A.____, weiterhin vertreten durch Advokatin Monica Armesto, am 
4. Dezember 2017 Beschwerde beim Kantonsgericht und beantragte, in Gutheissung der Be-
schwerde sei die Verfügung vom 2. November 2017 aufzuheben und die Beschwerdegegnerin 
sei zu verpflichten, ihm mit Wirkung ab 1. März 2011 bis 31. März 2012 eine Viertelsrente nach 
Massgabe eines Invaliditätsgrads von 41 % und mit Wirkung ab 1. April 2012 eine unbefristete 
ganze Rente nach Massgabe eines Invaliditätsgrads von 82 % auszurichten. Eventualiter sei 
die Verfügung vom 2. November 2017 aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflich-
ten, ihm mit Wirkung ab 1. Februar 2011 eine Viertelsrente nach Massgabe eines Invaliditäts-
grads von 41 %, mit Wirkung ab 1. April 2012 eine ganze Rente nach Massgabe eines Invalidi-
tätsgrads von 82 % und ab 1. Juni 2014 wieder eine Viertelsrente nach Massgabe eines Invali-
ditätsgrads von 41 % auszurichten. Subeventualiter sei die Verfügung vom 2. November 2017 
aufzuheben und die Angelegenheit an die Beschwerdegegnerin zur Vornahme weiterer Abklä-
rungen zurückzuweisen; unter o/e-Kostenfolge. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte der 
Beschwerdeführer die Durchführung einer öffentlichen Parteiverhandlung und die Bewilligung 
der unentgeltlichen Rechtspflege mit Advokatin Armesto als Rechtsvertreterin. Zur Begründung 
führte er im Wesentlichen aus, dass der angefochtene Entscheid auf unzureichenden medizini-
schen Unterlagen beruhe. Zudem sei der Beginn des Wartejahrs nicht korrekt festgelegt und 
der Einkommensvergleich nicht zutreffend durchgeführt worden. 
 

 

 
 
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C. Mit Verfügung vom 6. Dezember 2017 wurde dem Beschwerdeführer für das vorliegen-
de Verfahren die unentgeltliche Prozessführung und die unentgeltliche Verbeiständung mit Ad-
vokatin Armesto als Rechtsvertreterin bewilligt. 
 
D. In ihrer Vernehmlassung vom 21. Februar 2018 beantragte die IV-Stelle, die Beschwer-
de sei in dem Sinne teilweise gutzuheissen, als dem Versicherten vom 1. Januar 2013 bis 
31. Mai 2014 eine befristete ganze Rente zuzusprechen sei. 
 
E. Am 27. Februar 2017 zog das Kantonsgericht bei der zuständigen Unfallversicherung 
die Akten des Versicherten bei. 
 
F. Mit Verfügung vom 14. März 2018 wurde der Fall dem Gericht zur Beurteilung überwie-
sen. Der Beschwerdeführer verzichtete auf die Durchführung einer Parteiverhandlung zwecks 
Vornahme einer Partei- und Zeugenbefragung. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versiche-
rungsgericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden 
Verfahrens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständig-
keit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes 
über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beur-
teilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons 
Beschwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die im Übrigen frist- und formgerecht 
eingereichte Beschwerde vom 4. Dezember 2017 ist demnach einzutreten. 
 
2. Streitig ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers. Massgebend ist der Sachver-
halt, wie er sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 2. November 2017 ent-
wickelt hat. Dieser Zeitpunkt bildet rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der richterli-
chen Überprüfungsbefugnis (BGE 129 V 4 E. 1.2 mit Hinweis). 
 
3.1 Als Invalidität gilt nach Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil 
des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 die voraussichtlich bleibende oder 
längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge 
von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit 
ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur-
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 
Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt 
zu verstehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). 
 

 

 
 
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3.2 Die Annahme einer allenfalls invalidisierenden psychischen Gesundheitsbeeinträchti-
gung setzt eine fachärztlich (psychiatrisch) gestellte Diagnose nach einem wissenschaftlich an-
erkannten Klassifikationssystem voraus (BGE 131 V 50 E. 1.2, 130 V 398 ff. E. 5.3 und E. 6). 
Zu betonen ist, dass im Kontext der rentenmässig abzugeltenden psychischen Leiden belas-
tenden psychosozialen Faktoren sowie soziokulturellen Umständen kein Krankheitswert zu-
kommt. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 8 ATSG in Verbindung mit 
Art. 4 Abs. 1 IVG setzt in jedem Fall ein medizinisches Substrat voraus, das die Arbeits- und 
Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. In BGE 143 V 409 und 143 V 418 hat das Bundes-
gericht entschieden, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturier-
ten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind. Dieses für somatoforme Leiden 
entwickelte Vorgehen definiert systematisierte Indikatoren, die – unter Berücksichtigung von 
leistungshindernden äusseren Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentia-
len (Ressourcen) anderseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu-
schätzen (BGE 141 V 281 E. 2., E. 3.4 bis 3.6 und 4.1). Entscheidend ist dabei, unabhängig 
von der diagnostischen Einordnung des Leidens, ob es gelingt, auf objektivierter Beurteilungs-
grundlage den Beweis einer rechtlich relevanten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu erbringen, 
wobei die versicherte Person die materielle Beweislast zu tragen hat (BGE 143 V 409 E. 4.5.2 
mit Hinweis auf BGE 141 V 281 E. 3.7.2). 
 
3.3 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine ganze Rente, 
wenn sie zu mindestens 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60 %, auf 
eine halbe Rente, wenn sie zu mindestens 50 % und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu min-
destens 40 % invalid ist. 
 
3.4 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG 
anwendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach ist der Invaliditätsgrad aufgrund eines Einkommens-
vergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach 
Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktla-
ge erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das 
sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkom-
mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Er-
werbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt wer-
den. Aus der Einkommensdifferenz lässt sich der Invaliditätsgrad bestimmen (allgemeine Me-
thode des Einkommensvergleichs; bereits für den Zeitraum vor 1. Januar 2003: BGE 128 V 30 
E. 1, 104 V 136 E. 2a und b). 
 
3.5 Gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG haben nur diejenigen versicherten Personen Anspruch 
auf eine Rente, die während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min-
destens 40 % arbeitsunfähig gewesen sind (sog. Wartejahr). Ein wesentlicher Unterbruch der 
Arbeitsunfähigkeit im Sinne dieser Gesetzesbestimmung liegt dann vor, wenn die versicherte 
Person an mindestens 30 aufeinanderfolgenden Tagen voll arbeitsfähig gewesen ist (vgl. 
Art. 29ter der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV] vom 17. Januar 1961). Die War-
tezeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG gilt in jenem Zeitpunkt als eröffnet, in welchem eine 

 

 
 
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deutliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit eingetreten ist. Als erheblich gilt bereits eine 
Arbeitsunfähigkeit von 20 % (Urteil des Bundesgerichts vom 24. November 2010, 9C_757/2010, 
E. 4.1). Unerheblich ist, auf welche gesundheitlich bedingten Ursachen die Arbeitsunfähigkeit 
zurückzuführen ist (Kreisschreiben des Bundesamtes für Sozialversicherungen [BSV] über In-
validität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH], gültig ab 1. Januar 2015, 
Rz. 2009).  
 
4.1 Ausgangspunkt der Ermittlung des Invaliditätsgrades bildet die Frage, in welchem 
Ausmass die versicherte Person aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen arbeitsun-
fähig ist. 
 
4.2 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und insbesondere auch bei der Beur-
teilung der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person ist die Verwaltung – und im Beschwerdefall 
das Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fach-
leute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesund-
heitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen 
Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der 
Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 99 E. 4 f. mit weiteren Hinweisen). 
 
4.3 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle an-
deren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich 
des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer-
den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darle-
gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 
(BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c). 
 
4.4 Dennoch erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdi-
gung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten 
Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen Zusammenstellungen 
dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 ff. E. 3b und in AHI-Praxis 2001 S. 114 E. 3b, jeweils mit 
weiteren Hinweisen). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten 
externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Unter-
suchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befun-
de zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuer-

 

 
 
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kennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen 
(BGE 125 V 353 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). In Bezug auf Berichte von behandelnden 
Ärzten darf und soll das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass diese mitunter 
im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ih-
rer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Die unterschiedliche Natur 
von Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-)Arztes einerseits und von Begutach-
tungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (BGE 124 I 175 
E. 4; Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, 
sozialrechtliche Abteilungen] vom 13. Juni 2001, I 506/00, E. 2b) lässt nicht zu, ein Administra-
tiv- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu 
nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbe-
halten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behan-
delnden Ärzte wichtige – und nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende – As-
pekte benennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind 
(Urteil des Bundesgerichts vom 25. Mai 2007, I 514/06, E. 2.2.1, mit Hinweisen). 
 
5. Das Administrativverfahren und der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom 
Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG). Danach 
haben die Verwaltung und das Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen für die richtige und 
vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Diese Untersuchungs-
pflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen 
Tatsachen hinreichende Klarheit besteht (Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2008, 
8C_163/2007, E. 3.2). Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. 
 
6.1 Zur Beurteilung des vorliegenden Falls liegen zahlreiche medizinische Unterlagen vor, 
die vom Gericht gesamthaft gewürdigt wurden. Im Folgenden sollen indessen lediglich diejeni-
gen Gutachten und Berichte wiedergegeben werden, welche sich für den vorliegenden Ent-
scheid als zentral erweisen. 
 
6.2 Am 18. Mai 2010 bestätigte PD Dr. D.____, FMH Kinder- und Handchirurgie, dass der 
Versicherte multiple Insertionsstendinosen an beiden oberen Extremitäten mit kompletter Dys-
balance zwischen Beuge- und Streckmuskulatur aufweise. Er attestierte vom 5. Februar 2010 
bis 30. Mai 2010 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. 
 
6.3 Am 2. März 2011 stellten die behandelnden Ärzte des Kantonsspitals E.____ funktio-
nelle Beschwerden an beiden Handgelenken und Unterarmen fest. Zum Untersuchungszeit-
punkt am 21. Januar 2011 könne in Korrespondenz mit der Feststellung von PD Dr. D.____ 
vom 5. Februar 2010 kein spezieller pathologischer Befund, namentlich keine Bewegungsein-
schränkung, kein wesentlicher Kraftverlust und keine Funktionseinschränkung der Handgelen-
ke, erhoben werden. Eine handchirurgische Diagnose könne derzeit nicht gestellt werden. Dem 
Versicherten sei eine vollständige Arbeitsfähigkeit zu bescheinigen. 
 
6.4 Am 30. November 2011 diagnostizierte der Kreisarzt Dr. med. F.____, FMH Chirurgie, 
einen Status nach Kniedistorsion am 8. Juni 1985, nach lateraler Meniscektomie am 16. Juli 

 

 
 
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1985, nach Arthroskopie, lateraler Teilmeniscektomie und Débridement am 2. November 2009 
und nach Implantation einer lateralen Schlittenprothese am linken Knie am 21. Juli 2010. Der 
postoperative Verlauf nach Implantation der lateralen Schlittenprothese gestalte sich komplika-
tionslos und zeitgerecht. Ab dem 4. Oktober 2010 sei der Versicherte wieder voll arbeitsfähig. 
Es bleibe jedoch eine Minderbelastbarkeit des linken Kniegelenks und eine mässige Flexions-
einschränkung bestehen. Die orthopädische Behandlung des linken Knies sei zwischenzeitlich 
abgeschlossen worden. Aufgrund der Unfallfolgen am linken Knie sei dem Versicherten eine 
angepasste wechselbelastende Tätigkeit ganztags zumutbar. 
 
6.5 Die IV-Stelle beauftragte Dr. med. G.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, und 
Dr. med. H.____ FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie Rheumatologie, mit ei-
nem bidisziplinären Gutachten. Am 10. März 2014 diagnostizierte Dr. G.____ mit Auswirkung 
auf die Arbeitsfähigkeit eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS; ICD-10 
F90). Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestünde ein Status nach depressiver Episode 
(ICD-10 F32.1/32.2). Differentialdiagnostisch zum ADHS sei an eine Persönlichkeitsstörung mit 
narzisstischen und emotional instabilen Anteilen zu denken. Aus psychiatrischer Sicht sei das 
Fähigkeitsniveau gemessen am Mini-ICF-APP nicht wesentlich beeinträchtigt. Auf struktureller 
Ebene liesse sich eine leichtgradige Impulskontrollstörung erkennen. Eine weitere relevante 
Beeinträchtigung sei nicht nachgewiesen. Es liessen sich indes leichtgradige Konzentrations- 
und Funktionsstörungen sowie eine gewisse psychomotorische Unruhe erkennen. Aufgrund 
dieser Beschwerden bestehe keine quantitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit; der Versi-
cherte habe stets in einem Vollzeitpensum arbeiten können. In qualitativer Hinsicht bestünden 
aber gewisse Einschränkungen. So sei es dem Versicherten nicht möglich, ganztags eine sit-
zende Tätigkeit auszuüben. Bürotätigkeiten seien generell nicht zumutbar. Wegen depressiver 
Beschwerden hätte ab Anfang 2012 eine vorübergehende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 
im Umfang von 70 % bestanden. Aktuell liesse sich aber keine Depression feststellen. Wegen 
der unpräzisen Angaben des Versicherten könne keine verlässliche Beurteilung über den Zeit-
punkt der Verbesserung des Gesundheitszustandes gemacht werden. Aus diesem Grund gelte 
die aktuelle Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Untersuchungszeitpunkt. In Bezug auf die Beur-
teilung der behandelnden Ärztin Dr. med. I.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 
6. September 2012 würden sich diagnostisch keine wesentlichen Diskrepanzen ergeben. Das-
selbe gelte für den Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. J.____, Physikalische Medizin 
und Rehabilitation, vom 23. November 2007. Dr. H.____ diagnostizierte am 20. März 2014 mit 
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit persistierende Knieschmerzen links und eine verminderte 
Belastbarkeit. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestünden unspezifische Arthralgien 
der Handgelenke rechts mehr als links, ein Status nach Kniearthroskopie rechts mit medialer 
Teilmeniskektomie am 17. Dezember 2010, nach leichtgradiger Epicondylopathia humeri radia-
lis rechts und nach Teilamputation des Endglieds am rechten Zeigfinger. Beim Beschwerdefüh-
rer stünden die persistierenden Kniegelenkschmerzen im Vordergrund. Daneben bestünden 
Handgelenksschmerzen und ein Tennisarm. Wegen der Beschwerden an den Armen sei dem 
Versicherten nie eine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden. Diese Beschwerden hätten auch ak-
tuell keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Aus rheumatologischer Sicht seien dem Versicher-
ten körperlich schwere oder das Kniegelenk spezifisch belastende Tätigkeiten nicht mehr zu-
mutbar. Perioperativ sei der Versicherte vorübergehend arbeitsunfähig gewesen. Für wechsel-

 

 
 
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belastende Tätigkeiten mit Gewichtsbelastungen bis 15 kg und ohne Zwangshaltungen für das 
linke Kniegelenk bestünde eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit.  
 
6.6 Im Bericht der Klinik K.____ vom 30. Oktober 2014 wurde festgehalten, dass es in An-
betracht der Biographie des Versicherten kaum möglich sei, eine ADHS mit hinreichender Zu-
verlässigkeit zu diagnostizieren. Aktuell seien die Symptome einer ADHS vor allem im Hinblick 
auf die Aufmerksamkeitsleistung nicht ausreichend, um die Diagnose mit hinreichender Zuver-
lässigkeit zu stellen. Nach dem Klassifikationssystem Diagnostic and Statistical Manual of Men-
tal Disorders (DSM-IV) wäre der Subtyp „hyperaktiv-impulsiv“ möglich. Eine diagnostische Ab-
klärung hinsichtlich einer Achse-II-Erkrankung sei anzuraten, da der Versicherte starke Interak-
tionsprobleme aufweise. 
 
6.7 Am 18. Juni 2015 hielt Dr. I.____ fest, dass sie den Versicherten seit dem 26. April 
2012 regelmässig behandle. Sie diagnostizierte eine schwere bis mittelschwere depressive Epi-
sode (ICD-10 F32.2) und eine Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ (ICD-10 F60.31). 
Eine ADHS-Erkrankung liege gemäss Abklärung der Klinik K.____ nicht vor. Die Arbeit habe 
dem Versicherten Selbstbestätigung und Sinngebung gegeben. Durch deren Wegfall seien die 
psychischen Erkrankungen zum Durchbruch gekommen. Die Argumentation des Gutachters 
Dr. G.____, wonach der Versicherte immer gearbeitet habe und dies auch in Zukunft tun könne, 
sei nicht nachvollziehbar. Die Arbeitsfähigkeit sei stark an bestimmte Bedingungen gekoppelt 
gewesen. Die veränderten Umstände hätten zu einem verschlechterten Gesundheitszustand 
geführt. Das schwere depressive Zustandsbild und die schwere Persönlichkeitsstörung würden 
zu einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit in der freien Wirtschaft führen. 
 
6.8 Am 25. Juli 2015 stellte Dr. G.____ fest, dass der Versicherte ihm gegenüber resp. im 
Rahmen der Untersuchung in der Klinik K.____ unterschiedliche Angaben gemacht habe und 
dass er in seinem Gutachten differentialdiagnostisch eine Persönlichkeitsstörung in Betracht 
gezogen habe. Die Tatsache, dass der Versicherte stets in einem Vollzeitpensum gearbeitet 
habe, sei im Gutachten lediglich als Begründung für den Schweregrad einer in Betracht zu zie-
henden Persönlichkeitsstörung angeführt worden. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass 
im Bericht der Klinik K.____ vom 30. Oktober 2014 die Diagnose einer ADHS nicht mit hinrei-
chender Zuverlässigkeit habe gestellt werden können, sei vorliegend eher von einer Persönlich-
keitsstörung auszugehen. Der Schweregrad der im Gutachten diagnostizierten ADHS und der 
differentialdiagnostisch in Betracht gezogenen Persönlichkeitsstörung sei nur leicht ausgeprägt. 
Gründe für eine Dekompensation seien im Rahmen der Untersuchung nicht ersichtlich gewor-
den. Aufgrund der Angaben des Versicherten anlässlich der Exploration liessen sich zudem auf 
der beziehungs- und der beruflichen Ebene Konstanten nachweisen, die bei Vorliegen eines 
ausgeprägten Schweregrads einer ADHS oder einer Persönlichkeitsstörung nicht möglich wä-
ren. 
 
6.9 Am 6. November 2015 führte Dr. G.____ ergänzend aus, dass die behandelnde Psy-
chiaterin in einem früheren Bericht vom 6. September 2012 nebst einer schweren bis mittel-
schweren Episode eine ADHS diagnostiziert habe. Im aktuellen Bericht vom 18. Juni 2015 gehe 
sie aber nicht auf den von ihr gemachten Diagnosewechsel ein, was nicht nachvollziehbar sei. 

 

 
 
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Bei der Einschätzung des Schweregrads der Persönlichkeitsstörung habe die behandelnde Ärz-
tin die Fähigkeiten des Versicherten ausser Acht gelassen. So pflege der Versicherte mit seinen 
drei Kindern, zwei langjährigen Freunden, seinem Bruder und einer Schwester eine gute Bezie-
hung. In beruflicher Hinsicht habe er sich mit seinen Mitarbeitern und den Vorgesetzten mehr-
heitlich gut verstanden. Zudem habe er berichtet, dass er in der Regel geschätzt worden sei. 
Bei dieser Sachlage liege keine stark ausgeprägte Persönlichkeitsstörung vor. Dementspre-
chend resultiere bei der Testung gemäss Mini-ICF-APP keine wesentliche Beeinträchtigung. 
Eine Verschlechterung der Beschwerden der Persönlichkeitsstörung sei ebenfalls nicht ausge-
wiesen. Entgegen der Beurteilung der behandelnden Psychiaterin habe im Rahmen der aktuel-
len Exploration keine Depression festgestellt werden können. 
 
7.1.1 Streitig ist zunächst der Beginn der Wartezeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG. Die 
IV-Stelle ging in der angefochtenen Verfügung vom 2. November 2017 davon aus, dass beim 
Versicherten erst seit Januar 2012 eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit ohne wesentlichen 
Unterbruch bestehe und der Versicherungsfall demnach mit Ablauf der einjährigen Wartezeit im 
Januar 2013 eingetreten sei. Demgegenüber stellt sich der Beschwerdeführer auf den Stand-
punkt, dass das Wartejahr bereits im Januar 2010 begonnen habe. 
 
7.1.2 Der Auffassung des Beschwerdeführers kann nicht beigepflichtet werden. Aus den 
vorliegenden Akten ergibt sich zwar, dass die behandelnden Ärzte dem Beschwerdeführer ab 
dem 4. Januar 2010 krankheits- bzw. unfallbedingt eine Arbeitsunfähigkeit in der angestammten 
Tätigkeit attestierten. Zu beachten ist aber, dass PD Dr. D.____ dem Beschwerdeführer ledig-
lich bis 30. Mai 2010 eine (krankheitsbedingte) Arbeitsunfähigkeit bescheinigte (vgl. E. 6.2 hier-
vor). Für die Zeit danach ist fachärztlich keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus Krank-
heitsgründen ausgewiesen. So hielten die behandelnden Ärzte des Kantonsspitals E.____ am 
2. März 2011 fest, dass zum Untersuchungszeitpunkt am 21. Januar 2011 kein spezieller patho-
logischer Befund habe festgestellt werden können und der Versicherte aus chirurgischer Sicht 
vollständig arbeitsfähig sei. Vor diesem Hintergrund kommen den anderslautenden Attesten von 
Dr. med. L.____, FMH Gynäkologie und Geburtshilfe, vom 21. Oktober 2010 und 2. Dezember 
2010, wonach der Beschwerdeführer seit dem 4. Oktober 2010 krankheitsbedingt vollständig 
arbeitsunfähig sei, beweismässig keine Bedeutung zu. Vielmehr ist mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit davon auszugehen, dass über den 30. Mai 2010 hinaus keine krankheitsbedingte 
Einschränkung in der Leistungsfähigkeit bestand. Nachdem überdies der Kreisarzt Dr. F.____ in 
seiner Beurteilung der Unfallfolgen vom 30. November 2011 ab dem 4. Oktober 2010 eine voll-
ständige Arbeitsfähigkeit bescheinigte (vgl. E. 6.4 hiervor), und der Beschwerdeführer die Un-
fallversicherung am 13. Oktober 2010 darüber informierte, dass er seit dem 4. Oktober 2010 
wiederum voll arbeitsfähig sei (vgl. Unfallakten doc. 46), ist davon auszugehen, dass die im 
Januar 2010 begonnene einjährige Wartezeit am 4. Oktober 2010 unterbrochen wurde. Soweit 
der Beschwerdeführer vorbringt, dass ihm die Tätigkeit als Hauswart nicht mehr vollumfänglich 
zumutbar gewesen sei, ist ihm entgegenzuhalten, dass ab Oktober 2010 keine fachärztlichen 
Zeugnisse bei den Akten liegen, die eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen 
Tätigkeit bescheinigen würden. Vor diesem Hintergrund ist hinreichend erstellt, dass die Warte-
zeit am 4. Oktober 2010 unterbrochen wurde und erst ab dem 1. Januar 2012 (vgl. E. 6.5 hier-

 

 
 
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vor) wieder zu laufen begonnen hat. Die entsprechende Beurteilung der Vorinstanz ist im Er-
gebnis nicht zu beanstanden. 
 
7.2 Die IV-Stelle stützte sich bei der Beurteilung des Gesundheitszustands und der Leis-
tungsfähigkeit vollumfänglich auf die Ergebnisse, zu denen die Dres. G.____ und H.____ in 
ihren Gutachten vom 10. März 2014 und 20. März 2014 gelangt waren. Sie ging demzufolge 
davon aus, dass der Versicherte von Anfang 2012 bis zum 26. Februar 2014 ohne wesentlichen 
Unterbruch im Umfang von 70 % in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei, danach 
aber wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Verweistätigkeit bestanden 
habe. Wie oben ausgeführt (vgl. E. 4.4 hiervor), ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens 
eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, die aufgrund eingehender Be-
obachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei 
der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung 
volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der 
Expertise sprechen. Solche Indizien liegen hier keine vor. Die Beurteilungen der Dres. G.____ 
und H.____ weisen weder formale noch entscheidrelevante inhaltliche Mängel auf, sie sind – 
wie dies vom Bundesgericht verlangt wird (vgl. E. 4.3 hiervor) – für die streitigen Belange um-
fassend, beruhen auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigen die geklagten Beschwerden, 
sind in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden, sind in der Darlegung der medizinischen Zu-
sammenhänge bzw. der Beurteilung der aktuellen medizinischen Situation schlüssig, setzen 
sich mit den vorhandenen abweichenden ärztlichen Einschätzungen auseinander und enthalten 
einleuchtende Schlussfolgerungen. Insbesondere nehmen die Gutachter eine schlüssige Beur-
teilung der Arbeitsfähigkeit des Versicherten vor. Insgesamt ist die Beurteilung der 
Dres. G.____ und H.____ in ihrer Gutachten vom 10. März 2014 und 20. März 2014 sowohl in 
der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge als auch bezüglich der daraus gezogenen 
Schlussfolgerungen überzeugend, weshalb die IV-Stelle bei der Beurteilung der medizinischen 
Sachlage darauf abstellen durfte. 
 
7.3 Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, ist nicht geeignet, Zweifel an der Be-
weiskraft der Gutachten der Dres. G.____ und H.____ zu wecken. Zwar weist er zu Recht da-
rauf hin, dass die Annahme von Dr. H.____, wonach ihm wegen der Beschwerden in den Ar-
men nie eine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden sei, nicht zutrifft (Bericht von PD Dr. D.____ 
vom 18. Mai 2010; vgl. E. 6.2 hiervor). Dieser Tatsache kommt vorliegend aber keine Bedeu-
tung zu, da das Wartejahr im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG – wie unter E. 7.1 aufgezeigt – 
erst ab Anfang 2012 zu laufen begann. Demnach vermag die aktenwidrige Feststellung im Gut-
achten von Dr. H.____ dessen Beweiswert nicht zu schmälern. Soweit der Beschwerdeführer 
rügt, die Beurteilung von Dr. G.____ stehe im Widerspruch zu den medizinischen Vorakten, ist 
in diesem Zusammenhang zunächst darauf hinzuweisen, dass eine psychiatrische Exploration 
von der Natur der Sache her nicht ermessensfrei erfolgen kann. Sie eröffnet dem begutachten-
den Psychiater praktisch immer einen Spielraum für verschiedene medizinisch-psychiatrische 
Interpretationen, was zulässig und zu respektieren ist, sofern der Experte – wie hier – lege artis 
vorgegangen ist. Daher kann es nicht angehen, eine medizinische Administrativexpertise stets 
dann in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behan-
delnden Ärzte zu unterschiedlichen Einschätzungen gelangen oder an vorgängig geäusserten 

 

 
 
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abweichenden Auffassungen festhalten (BGE 124 I 170 E. 4; Urteil vom 4. März 2013, 
9C_794/2012, E. 4.2 mit Hinweisen). Dies gilt vorliegend umso mehr, als sich Dr. G.____ in 
seinen Stellungnahmen vom 25. Juli 2015 und 6. November 2015 mit den Erkenntnissen des 
Abklärungsberichts der Klinik K.____ vom 30. Oktober 2014 und der abweichenden Beurteilung 
der behandelnden Psychiaterin Dr. I.____ detailliert auseinandersetzte. Er kam dabei zum 
Schluss, dass im Zeitpunkt der Begutachtung keine schwerwiegende psychische Erkrankung 
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auszumachen war. Zwar trifft es zu, dass der Bericht der 
behandelnden Ärztin Dr. I.____ vom 18. Juni 2015 einen detaillierten Beschrieb des Lebens-
laufs und des beruflichen Werdegangs des Beschwerdeführers enthält. Daraus kann aber nicht 
geschlossen werden, die Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Zumutbarkeit im Gut-
achten vom 10. März 2014 basiere auf einem unzutreffenden oder unvollständigen Sachverhalt. 
Vielmehr legte der Gutachter unter Berücksichtigung der früheren ärztlichen Berichte und des 
Mini-ICF-Ratings für Aktivitäts- und Partizipationsstörungen bei psychischen Erkrankungen ein-
leuchtend dar, weshalb trotz der Beschwerden von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in ange-
passten Verweistätigkeiten auszugehen ist. Insgesamt lässt das Gutachten von Dr. G.____ eine 
zuverlässige Beurteilung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit des Versicherten zu, weshalb in 
antizipierter Beweiswürdigung (BGE 126 V 130 E. 2a mit zahlreichen Hinweisen) auf die bean-
tragte zusätzliche Abklärung verzichtet werden kann. 
 
7.4 Nach dem Gesagten ist gemäss der massgebenden Beurteilung im bidisziplinären 
Gutachten der Dres. H.____ und G.____ vom 10. März 2014 und 20. März 2014 davon auszu-
gehen, dass der Beschwerdeführer von Anfang 2012 bis 26. Februar 2014 eine vorübergehen-
de Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Umfang von 70 % aufwies. Hernach sind ihm ange-
passte Verweistätigkeiten vollumfänglich zumutbar. 
 
8.1 Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchti-
gung. Wie oben ausgeführt (vgl. E. 3.4 hiervor), ist der Invaliditätsgrad bei erwerbstätigen Ver-
sicherten aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dabei ist in zeitlicher Hinsicht 
grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns abzu-
stellen (BGE 129 V 222, 128 V 174), welcher – gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG – auf den 
1. Januar 2013 zu liegen kommt. Für den nachfolgend durchzuführenden Einkommensvergleich 
sind demnach die in diesem Zeitpunkt gegebenen Einkommensverhältnisse massgebend. 
 
8.2 Die IV-Stelle ging in der angefochtenen Verfügung vom 2. November 2017 davon aus, 
dass der Beschwerdeführer ohne gesundheitliche Beeinträchtigung weiterhin als Hauswart tätig 
gewesen wäre. Gestützt auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für 
Statistik 2012 (LSE), Tabelle TA 1, Sektor sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Spalte 
Männer, und in Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 2,4 % sowie unter Umrech-
nung auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 42 Stunden, ermittelte sie ein jährli-
ches Valideneinkommen in der Höhe von Fr. 52‘276.-- (Pensum 90 %). Dabei verkannte sie – 
wie in der Beschwerde zu Recht gerügt –, dass der Beschwerdeführer vor Eintritt des Gesund-
heitsschadens zeitgleich bei zwei verschiedenen Arbeitgebern angestellt war und insgesamt ein 
Pensum von 140 % aufwies. Dabei erzielte er im Jahr 2009 bei der B.____AG ein Jahresein-
kommen von Fr. 51‘840.-- und bei der C.____GmbH ein solches von Fr. 36‘004.80. Unter Be-

 

 
 
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rücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 0,9 % (2010), 0,5 % (2011), 0,8 % (2012) und 
1,1 % (2013) im Wirtschaftszweig sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (vgl. Bundesamt für 
Statistik, Nominallohnindex, Tabellen T1.93 und T.1.1.10), resultiert für das Jahr 2013 ein mas-
sgebendes Jahreseinkommen von Fr. 90‘778.90. 
 
8.3 Bei der Ermittlung des trotz Gesundheitsschadens zumutbarerweise erzielbaren Ein-
kommens (Invalideneinkommen) stützte sich die IV-Stelle auf die Tabelle TA1 der LSE 2012. 
Dieses Vorgehen wird vom Beschwerdeführer zu Recht nicht bestritten. Demnach belief sich 
das Total aller Männerlöhne im Kompetenzniveau 1 (“einfache Tätigkeiten körperlicher oder 
handwerklicher Art“) im Jahre 2012 auf Fr. 5'210.-- (LSE 2012, Privater Sektor, Tabelle TA1, 
Männer, Kompetenzniveau 1, Zeile “Total“). Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Wo-
chenarbeitszeit von 41,7 Stunden (Bundesamt für Statistik, Statistik der betriebsüblichen Ar-
beitszeit nach Wirtschaftszweigen, “Total“) und einer Nominallohnentwicklung von 0,8 % im 
Jahr 2013 (vgl. BFS T39: Entwicklung der Nominallöhne) resultiert ab 1. Januar 2013 (Arbeits-
fähigkeit von 30 %) ein Invalideneinkommen von Fr. 19‘709.55 (Fr. 5'210.-- : 40 x 41,7 x 12 x 
100,8 % x 30 %). Weiter hat die IV-Stelle einen Abzug vom Tabellenlohn von 10 % für invalidi-
tätsbedingte Beeinträchtigung vorgenommen. Unter Würdigung sämtlicher Kriterien (Art und 
Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und 
Beschäftigungsgrad; BGE 124 V 323 E. 3b/aa) erscheint dieser Abzug angemessen. Unter Be-
rücksichtigung eines Abzugs vom Tabellenlohn von 10 % beträgt das massgebende Invaliden-
einkommen Fr. 17‘738.60 (Fr. 19‘709.55 x 90 %). 
 
8.4 Setzt man im Einkommensvergleich die oben ermittelten Validen- und Invalidenein-
kommen von Fr. 90‘778.90 bzw. von Fr. 17‘738.60 einander gegenüber, resultiert ein Invalidi-
tätsgrad von gerundet 80% ([Fr. 90‘778.90 - Fr. 17‘738.60] : Fr. 90‘778.90 x 100; vgl. zur Run-
dungspraxis: BGE 130 V 121 ff.), was Anspruch auf eine ganze Rente gibt. Der massgebenden 
Beurteilung im Gutachten der Dres. H.____ und G.____ vom 10. März 2014 und 20. März 2014 
zufolge war der Versicherte spätestens ab dem Zeitpunkt der psychiatrischen Begutachtung am 
27. Februar 2014 in einer angepassten Tätigkeit wiederum vollständig arbeitsfähig. Folgerichtig 
hat der Beschwerdeführer ab 1. Januar 2013 – unter Berücksichtigung der dreimonatigen Über-
gangsfrist (vgl. Art. 88a Abs. 1 IVV) – bis 31. Mai 2014 Anspruch auf eine ganze Rente. Die 
Beschwerde ist in diesem Punkt gutzuheissen. Für die Zeit danach resultiert – selbst unter Be-
rücksichtigung eines Abzugs vom Tabellenlohn von 10 % – bei einem Invalideneinkommen von 
Fr. 59‘128.65 (Fr. 65‘698.50 x 90 %; vgl. E. 8.3 hiervor) ein rentenausschliessender Invaliditäts-
grad von rund 35 % ([Fr. 90‘778.90 - Fr. 59‘128.65] : Fr. 90‘778.90 x 100). Der IV-Stelle ist zwar 
beizupflichten, dass beim Invalideneinkommen ein Pensum von mehr als 100 % berücksichtigt 
werden kann, sofern dies auch beim Valideneinkommen erfolgte. Ein solches Vorgehen ist al-
lerdings nur dann zulässig, wenn keine gesundheitlichen Gründe dagegen sprechen (vgl. Urteil 
des Bundesgerichts vom 30. Dezember 2011, 9C_766/2011, E. 3.2). Wie es sich damit verhält, 
ist aufgrund der vorliegenden medizinischen Akten nicht zweifelsfrei erstellt, da sich die Gutach-
ter nicht über die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers bei einem Pensum von mehr als 
100 % äussern. Da vorliegend so oder anders ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad re-
sultiert, braucht diese Frage nicht abschliessend geklärt zu werden. Die angefochtene Verfü-

 

 
 
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gung vom 2. November 2011, mit welcher der Rentenanspruch des Beschwerdeführers ab 
1. Juni 2014 abgewiesen wurde, ist im Ergebnis nicht zu beanstanden. 
 
8.5 Nach dem Gesagten ist in teilweiser Gutheissung der Beschwerde die angefochtene 
Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft vom 2. November 2017 aufzuheben und festzustel-
len, dass der Beschwerdeführer vom 1. Januar 2013 bis 31. Mai 2014 Anspruch auf eine ganze 
Rente hat. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen. 
 
9.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die 
Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit-
wert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1‘000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in de-
nen ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfahrens-
kosten in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- fest. 
Die Verfahrenskosten werden gestützt auf § 20 Abs. 3 VPO in der Regel in angemessenem 
Ausmass der unterliegenden Partei auferlegt. Beim Entscheid über die Verlegung der Prozess-
kosten ist somit grundsätzlich auf den Prozessausgang abzustellen. In casu ist der Beschwer-
deführer mit seinen Rechtsbegehren teilweise durchgedrungen. Bei diesem Ausgang des Ver-
fahrens hätte deshalb die IV-Stelle als unterliegende Partei grundsätzlich die Verfahrenskosten 
zu tragen. In diesem Zusammenhang ist allerdings zu beachten, dass laut § 20 Abs. 3 Satz 3 
VPO den Vorinstanzen – vorbehältlich des hier nicht interessierenden § 20 Abs. 4 VPO – keine 
Verfahrenskosten auferlegt werden. Dies hat zur Folge, dass für den vorliegenden Prozess kei-
ne Verfahrenskosten erhoben werden. 
 
9.2 Nach Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch 
auf Ersatz der Parteikosten. Fraglich ist, ob die Parteientschädigung allenfalls wegen bloss teil-
weisen Obsiegens zu reduzieren ist. In diesem Zusammenhang ist vorab klarzustellen, dass es 
bundesrechtswidrig wäre, die Parteientschädigung ausschliesslich nach dem anteilsmässigen 
Prozesserfolg zu bemessen. Mit einem solchen Vorgehen würde in unzulässiger Weise von den 
bundesrechtlichen Bemessungskriterien der „Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit 
des Prozesses“ (Art. 61 lit. g Satz 2 ATSG) abgewichen (BGE 117 V 407 E. 2c). Gegen eine 
Reduktion der Parteientschädigung wegen bloss teilweisen Obsiegens sprechen zudem folgen-
de Überlegungen: Der Beschwerdeführer hätte sich damit begnügen können, in seinem 
Rechtsbegehren die Zusprechung einer höheren Rente zu verlangen (BGE 101 V 223 E. 4). In 
diesem Fall wäre der Prozesserfolg nicht anteilsmässig quantifizierbar und dem Beschwerde-
führer würde wegen Obsiegens eine volle Parteientschädigung zugesprochen (BGE 117 V 406 
E. 2b). Zu beachten ist sodann, dass praxisgemäss selbst dann eine volle Parteientschädigung 
ausgerichtet wird, wenn das kantonale Gericht in einem Rentenverfahren keinen materiellen 
Entscheid trifft, sondern die Sache zu ergänzender Abklärung und anschliessender Neubeurtei-
lung an den Versicherungsträger zurückweist (BGE 117 V 406 f. E. 2b mit Hinweisen). Berück-
sichtigt man diese Überlegungen, so rechtfertigt es sich, dem Beschwerdeführer für das vorlie-
gende Verfahren eine volle und nicht eine wegen bloss teilweisen Obsiegens reduzierte Partei-
entschädigung zu Lasten der IV-Stelle zuzusprechen. Die Rechtsvertreterin hat in ihrer Hono-
rarnote vom 26. März 2018 für das vorliegende Beschwerdeverfahren einen Zeitaufwand von 

 

 
 
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10,91 Stunden geltend gemacht, was sich umfangmässig in Anbetracht der sich stellenden 
Sachverhalts- und Rechtsfragen als angemessen erweist. Dieser Aufwand ist mit dem im Sozi-
alversicherungsrecht üblichen Stundenansatz von Fr. 250.-- zu vergüten (vgl. § 3 Abs. 1 der 
Tarifordnung für Anwältinnen und Anwälte vom 17. November 2003). Nicht zu beanstanden 
sind sodann die in der Honorarnote ausgewiesenen Auslagen von Fr. 45.60. Dem Beschwerde-
führer ist demnach eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 2‘995.-- ([10,91 Stunden x 
Fr. 250.-- + Auslagen von Fr. 45.60]; inkl. 8 % Mehrwertsteuer auf Fr. 2‘185.15 [Fr. 174.80] und 
7,7 % Mehrwertsteuer auf Fr. 589.65 [Fr. 45.40]) zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzuspre-
chen. 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 

://: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Ver-
fügung der IV-Stelle Basel-Landschaft vom 2. November 2017 aufge-
hoben und festgestellt, dass der Beschwerdeführer vom 1. Januar 
2013 bis 31. Mai 2014 Anspruch auf eine ganze Rente hat. Im Übrigen 
wird die Beschwerde abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteient-
schädigung in der Höhe von Fr. 2‘995.-- (inkl. Auslagen und 8 % bzw. 
7,7 % Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

 

 
 
 
 
 
 
 
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