# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 512266a2-090f-5c4a-b0eb-cd375f6cf189
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-04-24
**Language:** de
**Title:** Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter (EDÖB) Empfehlungen nach BGÖ 24.04.2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_EDOEB/CH_EDÖB_006_Empfehlung-vom-24--A_2025-04-24.pdf

## Full Text

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Eidgenössischer Datenschutz- und 
Öffentlichkeitsbeauftragter 
EDÖB 

 
 

 

 

Bern, 24. April 2025 

Empfehlung 
nach Art. 14 des Öffentlichkeitsgesetzes 

im Schlichtungsverfahren zwischen 

X.__ 
(Antragstellerin) 

und 

Nachrichtendienst des Bundes NDB 

I Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte stellt fest: 

1. Die Antragstellerin (Journalistin) hat am 5. Februar 2025 gestützt auf das Bundesgesetz über das 
Öffentlichkeitsprinzip der Verwaltung (Öffentlichkeitsgesetz, BGÖ; SR 152.3) beim Nachrichten-
dienst des Bundes NDB um Zugang ersucht zu einer "Auflistung sämtlicher Dokumente und an-
derer Geschäftsobjekte, die bei einer Volltext-Suche in Acta Nova mit der Sucheingabe 'Pimeyes' 
ODER 'PimEyes' ODER 'Gesichtserkennung*' ODER 'Gesichtsbildanalyse' ODER 'Gesichtsbild*' 
ODER 'Afis*' aufgefunden werden, eingeschränkt auf das Erstellungsdatum 1. Juli 2022 bis 
5. Februar 2025." Sie verlangte Zugang zu den "Ordnungspositionen ausschliesslich des Nach-
richtendiensts des Bundes NDB."  

2. Am 11. Februar 2025 nahm der NDB zum Zugangsgesuch ablehnend Stellung. Er hielt fest, dass 
sich die "ersuchte Auflistung sämtlicher Dokumente und Geschäftsobjekte mit [den genannten 
Suchbegriffen] auf die Informationsbeschaffung des NDB [bezieht] und […] demnach gemäss 
Art. 67 NDG1 nicht unter den Geltungsbereich des BGÖ[ ] [fällt]." Abgesehen davon "würde die 
Kenntnis der vom NDB verwendeten Gesichtserkennung unter den Ausnahmetatbestand von 
Art. 7 Abs. 1 Bst. b und c BGÖ fallen."  

3. Am 27. Februar 2025 reichte die Antragstellerin einen Schlichtungsantrag beim Eidgenössischen 
Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (Beauftragter) ein. 

 
1  Bundesgesetz vom 25. September 2015 über den Nachrichtendienst (Nachrichtendienstgesetz, NDG; SR 121). 

 
 

 

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4. Mit Schreiben vom 28. Februar 2025 bestätigte der Beauftragte gegenüber der Antragstellerin den 
Eingang des Schlichtungsantrages und forderte gleichentags den NDB dazu auf, die betroffenen 
Dokumente sowie bei Bedarf eine ergänzende Stellungnahme einzureichen. 

5. Am 11. März 2025 reichte der NDB eine ergänzende Stellungnahme ein, in der er an seiner Zu-
gangsverweigerung vor allem aufgrund von Art. 67 NDG festhielt. Sofern das Öffentlichkeitsge-
setz "wider Erwarten" zur Anwendung gelangen würde, "wäre das Zugangsgesuch auch wegen 
einer Beeinträchtigung der zielkonformen Durchführung konkreter behördlicher Massnahmen 
[Art. 7 Abs. 1 Bst. b BGÖ] gleich wie einer Gefährdung der inneren oder äusseren Sicherheit der 
Schweiz [Art. 7 Abs. 1 Bst. c BGÖ] abzuweisen." 

6. Am 12. März 2025 stellte der NDB die von der Antragstellerin ersuchten Auflistungen "sämtlicher 
Dokumente und anderer Geschäftsobjekte, die bei einer Volltext-Suche in Acta Nova mit der Su-
cheingabe 'Pimeyes' ODER 'PimEyes' ODER 'Gesichtserkennung*' ODER 'Gesichtsbildanalyse' 
ODER 'Gesichtsbild*' ODER 'Afis*' aufgefunden werden," in den Räumlichkeiten des Beauftragten 
zur Einsicht zur Verfügung.  

7. Am 27. März 2025 fand eine Schlichtungsverhandlung statt, in welcher sich die Parteien nicht 
einigen konnten. 

8. Auf die weiteren Ausführungen der Antragstellerin und des NDB sowie auf die eingereichten Un-
terlagen wird, soweit erforderlich, in den folgenden Erwägungen eingegangen. 

II Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte zieht in Erwägung: 

A. Formelle Erwägungen: Schlichtungsverfahren und Empfehlung gemäss Art. 14 BGÖ 

9. Die Antragstellerin reichte ein Zugangsgesuch nach Art. 10 BGÖ beim NDB ein. Dieser verwei-
gerte den Zugang zu den verlangten Dokumenten. Die Antragstellerin ist als Teilnehmerin an ei-
nem vorangegangenen Gesuchsverfahren zur Einreichung eines Schlichtungsantrags berechtigt 
(Art. 13 Abs. 1 Bst. a BGÖ). Der Schlichtungsantrag wurde formgerecht (einfache Schriftlichkeit) 
und fristgerecht (innert 20 Tagen nach Empfang der Stellungnahme der Behörde) beim Beauf-
tragten eingereicht (Art. 13 Abs. 2 BGÖ). 

10. Das Schlichtungsverfahren findet auf schriftlichem Weg oder konferenziell (mit einzelnen oder 
allen Beteiligten) unter Leitung des Beauftragten statt, der das Verfahren im Detail festlegt.2 
Kommt keine Einigung zustande oder besteht keine Aussicht auf eine einvernehmliche Lösung, 
ist der Beauftragte gemäss Art. 14 BGÖ gehalten, aufgrund seiner Beurteilung der Angelegenheit 
eine Empfehlung abzugeben.  

B. Materielle Erwägungen 

11. Der Beauftragte prüft nach Art. 12 Abs. 1 der Verordnung über das Öffentlichkeitsprinzip der Ver-
waltung (Öffentlichkeitsverordnung, VBGÖ; SR 152.31) die Rechtmässigkeit und die Angemes-
senheit der Beurteilung des Zugangsgesuches durch die Behörde.3 

12. Der NDB verweigert den Zugang zu den verlangten Informationen, da er die Ansicht vertritt, dass 
die ersuchten Auflistungen (Ziff. 1) in Anwendung von Art. 4 BGÖ i.V.m. Art. 67 NDG vom Öffent-
lichkeitsgesetz ausgenommen sind. Zu prüfen ist, ob Art. 67 NDG im vorliegenden Fall zur An-
wendung gelangt. 

13. Art. 4 BGÖ regelt das Verhältnis zwischen dem Öffentlichkeitsgesetz und jenen bundesrechtlichen 
Normen, die eine Sonderregelung für den Zugang zu Verwaltungsdokumenten vorsehen. Nach 
Bst. a sind Normen anderer Bundesgesetze vorbehalten, die bestimmte Informationen als geheim 

 
2 Botschaft zum Bundesgesetz über die Öffentlichkeit der Verwaltung (Öffentlichkeitsgesetz, BGÖ) vom 12. Februar 2003, BBl 2003 1963 (zitiert 

BBl 2003), BBl 2003 2024. 
3  GUY-ECABERT, in: Brunner/Mader (Hrsg.), Stämpflis Handkommentar zum BGÖ, Bern 2008 (zit. Handkommentar BGÖ), Art. 13, Rz 8. 

 
 

 

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bezeichnen. Das spezielle Verwaltungsrecht enthält eine Vielzahl an Geheimhaltungsnormen.4 
Diese sind mitunter darauf ausgerichtet, besondere öffentliche Interessen wie die Verteidigung 
oder die innere Sicherheit zu schützen. Gemäss Art. 4 Bst. b BGÖ bleiben spezielle Bestimmun-
gen anderer Bundesgesetze, die vom Öffentlichkeitsgesetz abweichende Voraussetzungen für 
den Zugang zu bestimmten Informationen vorsehen, vorbehalten. 

14. Mit dem Inkrafttreten des neuen Nachrichtendienstgesetzes am 1. September 2017 wurde die 
nachrichtendienstliche Informationsbeschaffung dem Anwendungsbereich des Öffentlichkeitsge-
setzes entzogen: Art. 67 NDG besagt, dass das Öffentlichkeitsgesetz nicht für den Zugang zu 
amtlichen Dokumenten betreffend die Informationsbeschaffung nach dem Nachrichtendienstge-
setz gilt. Es handelt sich dabei gemäss Botschaft zum Nachrichtendienstgesetz um eine "sachli-
che Ausnahme für die Unterlagen über die nachrichtendienstliche Informationsbeschaffung".5 Es 
steht ausser Frage, dass es sich bei Art. 67 NDG um eine Spezialbestimmung im Sinne von 
Art. 4 BGÖ handelt. Zu klären ist, welche Informationen von der Spezialbestimmung erfasst wer-
den. 

15. In der Botschaft heisst es zu Art. 67 NDG, dass "die bisherigen Zugangsgesuche […] jeweils vor-
wiegend Dokumente und Dossiers über die Beschaffung von Informationen durch den NDB oder 
über Aktionen [betrafen], die der NDB (oder seine Vorgänger) durchgeführt hatte. Vereinzelt wurde 
auch ausdrücklich Einsicht in andere Unterlagen, z.B. über den Verkehr mit ausländischen Nach-
richtendiensten und Sicherheitsbehörden, verlangt. Mit Rücksicht auf die beteiligten Personen 
oder ausländischen Dienste und im Einklang mit den Ausnahmeregelungen des BGÖ muss der 
NDB die Einsicht in Beschaffungs- und Zusammenarbeitsdossiers nach ausführlicher Prüfung und 
interner Begründung jeweils ablehnen. Es ist deshalb nicht sinnvoll, hier den Grundsatz aufrecht 
zu erhalten, dass in Dokumente über die nachrichtendienstliche Beschaffung Einsicht gegeben 
werden muss, wenn von vornherein feststeht, dass diese den Ausnahmebestimmungen des BGÖ 
unterstehen."6 Der Hauptzweck der Ausnahme besteht gemäss Botschaft somit darin, dem NDB 
die Prüfung von Zugangsgesuchen zu ersparen, die sich auf Dokumente im Zusammenhang mit 
der Informationsbeschaffung beziehen, die ohnehin Gegenstand einer im Öffentlichkeitsgesetz 
enthaltenen Ausnahme wären. 

16. Der Begriff der Informationsbeschaffung, der weder im Gesetz noch in der Botschaft zum Nach-
richtendienstgesetz definiert wird, bezieht sich auf das 3. Kapitel NDG, welches den Titel "Infor-
mationsbeschaffung" trägt und insbesondere die konkreten ergreifbaren Informationsbeschaf-
fungsmassnahmen regelt. In der Botschaft wird dazu ausgeführt: "Nach der umfassenden 
Definition des Datenbearbeitungsbegriffs im Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG; 
SR 235.1) ist zwar die Beschaffung im Begriff der Bearbeitung enthalten (vgl. Art. 3 Bst. e DSG 
[heute: Art. 5 Bst. d DSG]). Da die Beschaffung der Daten jedoch für einen Nachrichtendienst zum 
einen von zentraler Bedeutung ist und zum anderen aus Sicht der betroffenen Personen mit den 
stärksten Grundrechtseingriffen verbunden sein kann, ist es gerechtfertigt, die Beschaffung und 
die weitere Bearbeitung in eigenständigen Kapiteln zu regeln."7 Nach der Botschaft umfasst die 
Informationsbeschaffung nur die Datensammlung.8 Das 3. Kapitel NDG definiert zu diesem Zweck 
Massnahmen, die mit oder ohne gerichtliche Genehmigung durchgeführt werden können, d.h. die 
Mittel, die dem NDB zur Verfügung stehen, um Informationen zu sammeln bzw. zu beschaffen, 
sowie den Schutz von Informationsquellen und die Zusammenarbeit mit anderen Diensten oder 
Privatpersonen. Die Datenbearbeitung der so beschafften Informationen ist hingegen speziell in 
einem eigenständigen Kapitel geregelt (4. Kapitel NDG). Daraus ergibt sich nach Ansicht des Be-
auftragten, dass die Informationsbeschaffung ausschliesslich die Umsetzung einer konkreten 
Massnahme zur Informationsbeschaffung betrifft. Amtliche Dokumente, die die Verwaltungstätig-
keiten des NDB betreffen und die Einhaltung der gesetzlichen Grundlagen, die seine Tätigkeit 
festlegen, überprüfen sowie die Datenbearbeitung von beschafften Daten regeln, weisen hinge-

 
4  Eine Liste ist auf der Webseite des Beauftragten einsehbar unter www.edoeb.admin.ch > Öffentlichkeitsprinzip > Services BGÖ > Spezialbe-

stimmungen nach Art. 4 BGÖ; s. dazu WINKLER, Mit Spezialbestimmungen gegen Transparenz, in: Waldmann/Bergamin (Hrsg.), 10 Jahre In-
foG, Freiburg, Stämpfli Verlag, Bern 2021, 245–268. 

5  Botschaft zum Nachrichtendienstgesetz vom 19. Februar 2014, BBl 2014 2105 (zitiert BBl 2014), BBl 2014 2161. 
6  BBl 2014 2195. 
7  BBl 2014 2148 
8  BBl 2014 2144, 2148. 

 
 

 

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gen keinen eindeutigen Bezug zu konkreten Massnahmen zur Informationsbeschaffung auf, wes-
halb sie nach Ansicht des Beauftragten nicht durch das 3. Kapitel NDG abgedeckt, sondern vom 
Öffentlichkeitsgesetz erfasst werden.  

17. Wie der NDB gegenüber dem Beauftragten ausführt (Ziff. 5), sei die Gesichtserkennung "nichts 
weiter […] als eine Suchmaschine". Der NDB beschaffe sich "[m]it Hilfe der Gesichtserkennung 
[…] neue Informationen aus bereits in einem System vorhandenen oder neu in einem System 
eingehenden Daten". Diese Technik könne die Beschaffung von "zwar schon vorhandene[n], vor-
her aber nicht erschliessbare[n] oder zuordnenbare[n] und daher neue[n] Informationen ermögli-
chen – Informationsbeschaffung also."  

18. Zunächst ist zu bemerken, dass sich der NDB gegenüber dem Beauftragten nicht mit dem vorlie-
genden Zugangsgesuch auseinandergesetzt hat. In seiner Stellungnahme (Ziff. 5) bezieht er sich 
nicht auf die von der Antragstellerin ersuchten Auflistungen (Ziff. 1). Sodann ist festzuhalten, dass 
es sich nach Auffassung des Beauftragten bei der Gesichtserkennung um ein "Tool" handelt, mit 
dem bereits beim NDB existierende Daten bearbeitet werden können. So führt der NDB denn auch 
selber aus, dass es sich um eine "Suchmaschine" handelt, mithilfe derer der NDB bereits vorhan-
dene Informationen auswerten kann. Die vom NDB betriebenen Informationssysteme 
(Art. 47 ff. NDG) werden damit ergänzt; es handelt sich nach Ansicht des Beauftragten somit nicht 
um ein Instrument der Informationsbeschaffung gemäss dem 3. Kapitel des NDG. Gleicher Auf-
fassung scheint auch die AB-ND zu sein. In ihrem Tätigkeitsbericht 2021 führt sie aus: "Mit dem 
Gesichtserkennungssystem werden nach Ansicht der AB-ND biometrische Daten bearbeitet [Her-
vorhebung durch die Verfasserinnen]. […] Gemäss Art. 47 Abs. 2 NDG legt der Bundesrat für 
jedes Informationssystem den Katalog der bearbeiteten Personendaten fest."9 Art. 47 NDG ist im 
4. Kapitel NDG enthalten, das sich mit der Datenbearbeitung und Archivierung der nach dem 
3. Kapitel NDG beschafften Informationen befasst. Folglich gelangt der Beauftragte zum Schluss, 
dass die von der Antragstellerin verlangten Dokumente den Tatbestand von Art. 67 NDG nicht 
erfüllen und somit dem Öffentlichkeitsgesetz unterstehen.  

19. Zwischenfazit: Nach Ansicht des Beauftragten liegt vorliegend kein Anwendungsfall von 
Art. 4 BGÖ i.V.m. Art. 67 NDG vor. Das Öffentlichkeitsgesetz kommt zur Anwendung. 

20. Das Öffentlichkeitsprinzip erstreckt sich nur auf amtliche Dokumente (Art. 5 BGÖ).10 Vorliegend 
ist unbestritten, dass es sich bei den verlangten Auflistungen (Ziff. 1) um amtliche Dokumente im 
Sinne von Art. 5 Abs. 1 BGÖ handelt.11  

21. Aufgrund des in Art. 6 BGÖ verankerten Öffentlichkeitsprinzips besteht eine widerlegbare gesetz-
liche Vermutung zugunsten des freien Zugangs zu amtlichen Dokumenten.12 Die betroffene Be-
hörde hat amtliche Dokumente zugänglich zu machen oder die verlangte Auskunft zu erteilen, es 
sei denn, sie kann nachweisen, dass ein Ausnahmetatbestand nach Art. 7 Abs. 1 BGÖ erfüllt ist, 
ein besonderer Fall von Art. 8 BGÖ vorliegt oder die Privatsphäre resp. Personendaten (Art. 7 
Abs. 2 BGÖ i.V.m. Art. 9 BGÖ) zu schützen sind. Die objektive Beweislast zur Widerlegung der 
Vermutung des freien Zugangs zu amtlichen Dokumenten obliegt der zuständigen Behörde bzw. 
einer (angehörten) Drittperson.13 Misslingt der Beweis, ist der Zugang grundsätzlich zu gewäh-
ren.14 

22. Der Zugang zu amtlichen Dokumenten kann insbesondere aus einem der in Art. 7 Abs. 1 BGÖ 
genannten Gründe eingeschränkt, aufgeschoben oder verweigert werden. Nach der Rechtspre-
chung muss die aufgrund der Zugangsgewährung drohende Verletzung der jeweiligen öffentlichen 
oder privaten Interessen zwar nicht mit Sicherheit eintreten, jedoch darf eine Gefährdung auch 
nicht lediglich denkbar oder (entfernt) möglich erscheinen; zudem muss diese ernsthaft sein, wes-
halb eine bloss geringfügige oder unangenehme Konsequenz nicht als Beeinträchtigung gelten 
kann. Eine eigentliche Interessenabwägung ist nicht vorzunehmen. Vielmehr hat der Gesetzgeber 

 
9  Unabhängige Aufsichtsbehörde über die nachrichtendienstlichen Tätigkeiten (AB-ND), Tätigkeitsbericht 2021, S. 25. 
10  BBl 2003 1190; BÜHLER, in: Maurer-Lambrou/Blechta [Hrsg.], Basler Kommentar zum Öffentlichkeitsgesetz, 3. Aufl., Basel 2014 (zit.: BSK 

BGÖ), Art. 5 Rz. 4 und 6; NUSPLIGER, in: Handkommentar BGÖ, Art. 5 Rz. 5. 
11  Empfehlung des EDÖB vom 5. April 2024, GS-EFD / Screenshots Dokumentenverzeichnisse betr. Übernahme der Credit Suisse, Rz. 21. 
12  BGE 142 II 340 E. 2.2 
13  Urteil des BVGer A-199/2018 vom 18. April 2019 E. 3.2.2. 
14  Urteil des BVGer A-6003/2019 vom 18. November 2020 E. 2.1 m.H. 

 
 

 

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diese bereits vorweggenommen, indem er in Art. 7 Abs. 1 BGÖ in abschliessender Weise die 
Gründe aufzählt, aus denen das Geheimhaltungs- das Transparenzinteresse überwiegen kann.15 
Liegt ein Ausnahmetatbestand nach Art. 7 Abs. 1 BGÖ vor, darf der Zugang nicht ohne Weiteres 
verweigert werden, sondern es ist im Einzelfall zu prüfen, ob gegebenenfalls in Anwendung des 
Verhältnismässigkeitsprinzips (vgl. Art. 5 Abs. 2 BV) ein eingeschränkter Zugang in Frage kommt, 
etwa durch Anonymisierung, Einschwärzen, Teilveröffentlichung oder zeitlichen Aufschub.16 

23. Der NDB stützt sich gegenüber der Antragstellerin und dem Beauftragten auf den Ausnahmetat-
bestand in Art. 7 Abs. 1 Bst. b BGÖ, sofern die ersuchten Dokumente "wider Erwarten" dem Öf-
fentlichkeitsgesetz überhaupt unterstünden (s. Ziff. 12 ff.). Mit Gewährung des Zugangs würden 
"die konkreten Mittel und Methoden, vor allem jedoch die operativen und technischen Fähigkeiten 
des NDB offengelegt." Zudem verfüge "jedes Informatikmittel über bereits heute bekannte oder 
heute noch unbekannte Schwachstellen." Deren Kenntnis könnte "den zielgerichteten Einsatz des 
Mittels […] verunmöglichen oder zumindest […] erschweren." Auch sei zu vermeiden, dass Rück-
schlüsse auf Dienstleister, Lieferanten oder Software möglich sei, "um dort tätige Personen ihrer-
seits vor Beschaffungsmassnahmen […] zu schützen." Der Zugang sei daher zum Schutz der 
zielkonformen Durchführung konkreter behördlicher Massnahmen zu verweigern.  

24. Gemäss Art. 7 Abs. 1 Bst. b BGÖ wird der Zugang zu amtlichen Dokumenten eingeschränkt, auf-
geschoben oder verweigert, wenn durch seine Gewährung die zielkonforme Durchführung kon-
kreter behördlicher Massnahmen beeinträchtig würde. Dieser Ausnahmegrund stellt sicher, dass 
Informationen geheim gehalten werden können, die der Vorbereitung konkreter behördlicher  
Massnahmen dienen (z.B. Inspektionen oder Aufsichtsmassnahmen). Gemäss der Rechtspre-
chung des Bundesverwaltungsgerichts ist Art. 7 Abs. 1 Bst. b BGÖ auf einzelne, konkrete behörd-
liche Massnahmen zugeschnitten. Es ist dabei zu verlangen, "dass im Zeitpunkt der Beurteilung 
des Zugangsgesuchs die Durchführung einer (oder von einzelnen) klar definierten behördlichen 
Massnahmen beeinträchtigt zu werden droht."17 Die aufgrund der Zugangsgewährung drohende 
Verletzung der mit der behördlichen Massnahme verfolgten Ziele muss von einem gewissen Ge-
wicht sein18 und die Geheimhaltung der Information muss Bedingung für den Erfolg der entspre-
chenden Massnahme sein. Mit anderen Worten muss die Geheimhaltung dieser Vorkehrungen 
den Schlüssel zu ihrem Erfolg darstellen.19 Länge und Komplexität der Kausalkette zwischen der 
Zugänglichmachung der entsprechenden Information und einer allfälligen ganzen oder teilweisen 
Vereitlung des Massnahmenerfolgs oder der Massnahme selbst sind demnach für die Anwendung 
von Art. 7 Abs. 1 Bst. b BGÖ nicht an sich, sondern nur insoweit von Belang, als sie sich auf die 
Folgenprognose auswirken. Je länger und komplexer die Kausalkette ist, desto schwieriger dürfte 
es in der Regel sein, mit der erforderlichen hohen Wahrscheinlichkeit eine ganze oder teilweise 
Vereinbarkeit des Massnahmenerfolgs oder der Massnahme selbst als Folge der Zugangsgewäh-
rung zu prognostizieren.20 Geschützt sind insbesondere Inspektionen, Ermittlungen und administ-
rative Überwachungen, mit denen sichergestellt werden soll, dass sich Bürgerinnen und Bürger 
an das Gesetz halten.21 Nicht von Art. 7 Abs. 1 Bst. b BGÖ erfasst ist hingegen die allgemeine 
Aufgabenerfüllung oder Aufsichtstätigkeit einer Behörde insgesamt.22  

25. Der NDB hat sich bisher darauf beschränkt, die Anwendung von Art. 7 Abs. 1 Bst. b BGÖ sum-
marisch zu begründen, ohne jedoch dessen Anwendung auf den konkreten Fall darzulegen. Er 
hält lediglich allgemein und pauschal fest, dass bei der Bekanntgabe der vorliegend verlangten 
Auflistungen die zielgerichtete Durchführung von behördlichen Massnahmen gefährdet würde, 
ohne zu präzisieren, um welche Massnahmen es sich dabei handelt bzw. inwiefern die in den 
Auflistungen enthaltenen Informationen "den Schlüssel zum Erfolg" für diese darstellten. Der NDB 
bringt nur – ohne nähere Erklärungen und ohne Benennung konkreter Informationen in den Auf-

 
15  Urteil des BVGer A-2565/2020 vom 17. Januar 2022 E. 3.1. 
16  Urteil des BVGer A-2565/2020 vom 17. Januar 2022 E. 3.4. 
17  Urteil des BVGer A-4571/2015 vom 10. August 2016 E. 6.1. 
18  BGE 144 II 77 E. 4.3. 
19  Urteile des BVGer A-3443/2010 vom 18. Oktober 2010 E. 5.2; A-700/2015 vom 26. Mai 2015 E. 5.1. 
20  Urteil des BVGer A-683/2016 vom 20. Oktober 2016 E. 5.4. 
21  Urteile des BVGer A-2373/2022 vom 30. Juni 2023 E. 4.4.1 f.; A-407/2019 vom 14. Mai 2020 E. 6.1; A-4571/2015 vom 10. August 2016 E. 6.1; 

A-683/2016 vom 20. Oktober 2016 E. 5.4.2. 
22  Urteil des BVGer A-407/2019 vom 14. Mai 2020 E. 6.1. m.H. 

 
 

 

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listungen – vor, dass bei der Zugänglichmachung dieser Dokumente "konkrete Mittel und Metho-
den" und "operative und technische Fähigkeiten des NDB" offengelegt würden. Die Behörde be-
legt damit nicht hinreichend, inwiefern die verlangten Dokumente eine konkrete behördliche Mas-
snahme des NDB vorbereiten bzw. wie die zielkonforme Durchführung durch die 
Zugangsgewährung beeinträchtigt würde. Da die Behörde, die die Beweislast trägt, die Anwen-
dung des Ausnahmetatbestands bislang nicht mit der von der Rechtsprechung geforderten aus-
reichenden Begründungsdichte nachgewiesen hat, erachtet der Beauftragte den Tatbestand von 
Art. 7 Abs. 1 Bst. b BGÖ für die verlangten Informationen als nicht nachgewiesen.  

26. Sodann macht der NDB geltend, dass eine Bekanntgabe der ersuchten Dokumente wegen der 
Gefährdung der inneren oder äusseren Sicherheit der Schweiz zu verweigern sei (Art. 7 Abs. 1 
Bst. c BGÖ): "Es versteht sich von selbst, dass ein Bekanntwerden bestimmter Informationen über 
u.a. nachrichtendienstliche Aktivitäten" zu verhindern sei. Dies umfasse Angaben wie "Einsatz-
methoden", "technische Daten" oder "Analysen". Auch "Bedrohungen" seien zu berücksichtigen.  

27. Nach Art. 7 Abs. 1 Bst. c BGÖ ist der Zugang zu amtlichen Dokumenten einzuschränken, aufzu-
schieben oder zu verweigern, wenn durch seine Gewährung die innere oder äussere Sicherheit 
der Schweiz gefährdet werden kann. Gemäss der Botschaft zum Öffentlichkeitsgesetz betrifft 
diese Ausnahmebestimmung in erster Linie die Tätigkeit des Polizei-, Zoll-, Nachrichten- und Mi-
litärwesens und bezweckt die Geheimhaltung von Massnahmen zum Erhalt der Handlungsfähig-
keit der Regierung in ausserordentlichen Lagen, zur Sicherstellung der wirtschaftlichen Landes-
versorgung, Informationen über technische Einzelheiten oder den Unterhalt von Rüstungsgütern 
oder Informationen, deren Zugänglichmachung zu einer Beeinträchtigung der Sicherheit wichtiger 
Infrastrukturen oder gefährdeter Personen führen würde.23 Dabei ist nach der Rechtsprechung24 
nicht die Abgrenzung nach den tätigen Behörden massgeblich, sondern die Abgrenzung von ge-
fährdeten Interessen und Rechtsgütern. Sicherheit ist hierbei sowohl als Unverletzlichkeit der 
Rechtsgüter der Einzelnen als auch des Staates und seiner Einrichtungen sowie der Rechtsord-
nung insgesamt zu verstehen. Die innere und äussere Sicherheit der Schweiz kann durch Angriffe 
und Bedrohungen wie Kriminalität im Allgemeinen, Extremismus und Terrorismus sowie militäri-
sche und nachrichtendienstliche Aktivitäten gefährdet sein. Von der Bestimmung erfasst wird 
ebenfalls der Schutz von sicherheitsrelevanten Informationen im Zusammenhang mit kritischen 
Infrastrukturen der Landesversorgung wie informations-, kommunikations- und energietechni-
schen Einrichtungen. Allerdings muss nach der Rechtsprechung25 selbst bei legitimen Sicherheits-
zwecken sorgfältig geprüft werden, ob die Offenlegung der verlangten Dokumente die öffentliche 
Sicherheit ernsthaft gefährden könnte. Dabei ist den Behörden ein grosser Interpretationsspiel-
raum einzuräumen, ob eine Bekanntgabe von Informationen die innere oder äussere Sicherheit 
der Schweiz gefährden könnte.26 Als Leitlinie der Prüfung dient dabei das Kriterium, wie weit es 
verantwortbar ist, dass über die Bekanntgabe von Informationen, die danach auch der gesamten 
Öffentlichkeit offen stünden, Zugang zu Wissen besteht, das sich in unerwünschter bzw. für die 
innere Sicherheit der Schweiz nachteiliger Weise nutzen liesse.  

28. Der NDB beschränkt seine Erklärungen gegenüber dem Beauftragten (Ziff. 5) auf theoretische 
Ausführungen zur Anwendbarkeit des Ausnahmetatbestands in Art. 7 Abs. 1 Bst. c BGÖ ohne 
einen Bezug zum konkret vorliegenden Zugangsgesuch herzustellen. Eine Auseinandersetzung 
mit den verlangten Auflistungen ist nicht ersichtlich, vielmehr äussert sich der NDB gegenüber der 
Antragstellerin wie auch gegenüber dem Beauftragten lediglich summarisch zur Zugangsverwei-
gerung. Auch bei Anerkennung eines weiten Interpretationsspielraums und einer möglichen vagen 
Argumentationslinie der Behörde betreffend die Gefährdung der inneren oder äusseren Sicherheit 
der Schweiz27 durch Bekanntgabe der ersuchten Auflistungen sind die Ausführungen der Behörde 
mit Blick auf die von der Rechtsprechung gestellten Anforderungen an die Begründungsdichte 

 
23  BBl 2003 2009. 
24  Urteil des BVGer A-407/2019 vom 14. Mai 2020 E. 5.1 m.w.H. 
25  Urteil des BVGer A-407/2019 vom 14. Mai 2020 E. 5.1 m.w.H.; Urteil des BGer 1C_257/2022 vom 7. Juni 2023 E. 6.3. 
26  Urteil des BGer 1C_257/2022 vom 7. Juni 2023 E. 6.3. 
27  Vgl. Urteil des BGer 1C_257/2022 vom 7. Juni 2023 E. 6.3. 

 
 

 

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einer Zugangsverweigerung nach Ansicht des Beauftragten bis anhin zu allgemein und zu pau-
schal, um eine Gefährdung der inneren oder äusseren Sicherheit der Schweiz i.S.v. Art. 7 Abs. 1 
Bst. c BGÖ hinreichend zu begründen.  

29. Zwar kann der Beauftragte nicht ausschliessen, dass einzelne in den verlangten Auflistungen ent-
haltene Informationen vom Anwendungsbereich von Art. 7 Abs. 1 Bst. c BGÖ erfasst seien könn-
ten. Allerdings hat der NDB als begründungspflichtige Fachbehörde28 dessen Anwendung bislang 
nicht hinreichend dargetan und auch nicht an konkrete in den ersuchten Auflistungen enthaltene 
Informationen geknüpft. Zudem ist zu bemerken, dass, wenn das Vorliegen eines Ausnahmetat-
bestandes nach Art. 7 Abs. 1 BGÖ nicht offensichtlich ist, die angefragte Behörde grundsätzlich 
für jedes Dokument bzw. jede Textpassage, für welche sie den Zugang einzuschränken, aufzu-
schieben oder zu verweigern beabsichtigt, darzulegen hat, weshalb sie einen Ausnahmetatbe-
stand i.S.v. Art. 7 Abs. 1 BGÖ als erfüllt ansieht.29 Bei allfälligen Einschränkungen oder Aufschübe 
ist schliesslich das Verhältnismässigkeitsprinzip zu berücksichtigen (Art. 5 Abs. 2 BV).30  

30. Zusammengefasst gelangt der Beauftragte damit zu folgendem Ergebnis:  
- Es besteht kein spezialrechtlicher Vorbehalt nach Art. 4 BGÖ i.V.m. Art. 67 NDG. Der Zugang 

zu den ersuchten Auflistungen (Ziff. 1) ist nach den Vorgaben des Öffentlichkeitsgesetzes zu 
beurteilen.  

- Der NDB gewährt Zugang zu den ersuchten Auflistungen (Ziff. 1), da er das Vorliegen der 
Ausnahmebestimmungen in Art. 7 Abs. 1 Bst. b und c BGÖ nicht mit der erforderlichen Be-
gründungsdichte dargetan hat.  

31. Abschliessend ist anzumerken, dass es dem NDB unbenommen bleibt, im Rahmen eines allen-
falls auf die Empfehlung folgenden Verfügungsverfahrens namentlich die Wirksamkeit der Aus-
nahmebestimmung von Art. 7 Abs. 1 Bst. c BGÖ mit der von der Rechtsprechung erforderlichen 
Begründungsdichte aufzuzeigen.  

 

(Dispositiv auf der nächsten Seite) 

  

 
28  BGE 133 II 209 E. 2.3.3; Urteil des BVGer A-1051/2022 vom 28. August 2023 E. 9.2, 10.2. 
29  Urteil des BVGer A-7405/2014 vom 23. November 2015 E. 6.3 m.w.H. 
30  BGE 133 II 209 E. 2.3.3. 

 
 

 

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III Aufgrund dieser Erwägungen empfiehlt der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlich-
keitsbeauftragte:  

32. Der Nachrichtendienst des Bundes gewährt den vollständigen Zugang zu den ersuchten Doku-
menten, da er das Vorliegen eines Ausnahmetatbestandes nicht mit der erforderlichen Begrün-
dungsdichte dargetan hat.  

33. Die Antragstellerin kann innerhalb von 10 Tagen nach Erhalt dieser Empfehlung beim Nachrich-
tendienst des Bundes den Erlass einer Verfügung nach Art. 5 des Bundesgesetzes über das Ver-
waltungsverfahren (Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG; SR 172.021) verlangen, wenn sie mit 
der Empfehlung nicht einverstanden ist (Art. 15 Abs.1 BGÖ). 

34. Der Nachrichtendienst des Bundes erlässt eine Verfügung, wenn er mit der Empfehlung nicht 
einverstanden ist (Art. 15 Abs. 2 BGÖ). 

35. Der Nachrichtendienst des Bundes erlässt die Verfügung innert 20 Tagen nach Empfang dieser 
Empfehlung oder nach Eingang eines Gesuches um Erlass einer Verfügung (Art. 15 Abs. 3 BGÖ). 

36. Diese Empfehlung wird veröffentlicht. Zum Schutz der Personendaten der am Schlichtungsver-
fahren Beteiligten wird der Name der Antragstellerin anonymisiert (Art. 13 Abs. 3 VBGÖ). 

37. Die Empfehlung wird eröffnet: 

- Einschreiben mit Rückschein (R)  
X.__ 

- Einschreiben mit Rückschein (R)  
Nachrichtendienst des Bundes 
Papiermühlestrasse 20 
3003 Bern 

 

 

 

 

 

 

Astrid Schwegler  
Stv. Leiterin Direktionsbereich 
Öffentlichkeitsprinzip 

 

Lena Hehemann 

Juristin Direktionsbereich 
Öffentlichkeitsprinzip