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**Case Identifier:** 257531bf-a399-5e04-84c7-f6ba321b614b
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-08-15
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 15.08.2019 IV 2016/427
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2016-427_2019-08-15.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2016/427

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 27.02.2020

Entscheiddatum: 15.08.2019

Entscheid Versicherungsgericht, 15.08.2019
Ungenügend abgeklärter medizinischer Sachverhalt. Rückweisung 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 15. 
August 2019, IV 2016/427).

Entscheid vom 15. August 2019

Besetzung

Versicherungsrichterinnen Karin Huber-Studerus (Vorsitz), Monika Gehrer-Hug und 

Versicherungsrichter Ralph Jöhl; Gerichtsschreiberin Fides Hautle

Geschäftsnr.

IV 2016/427

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

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Rente

Sachverhalt

A.  

A.___ wurde am 3./8. Juli 1997 durch seine Mutter zum Bezug von Leistungen der 

Invalidenversicherung für Minderjährige angemeldet. In einem Arztbericht des 

Ostschweizerischen Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes (KJPD) vom 24. Juli 

1997 (IV-act. 2) wurde eine kombinierte Störung des Sozialverhaltens und der 

Emotionen bei schwierigen psychosozialen Verhältnissen (lebensbedrohliche 

Erkrankung der Kindsmutter, diagnostiziert 199_, Scheidung der Kindseltern 199_) 

diagnostiziert. Die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle des Kantons St. Gallen sprach 

dem Versicherten für die Zeit von Juni 1997 bis Juli 1998 als medizinische 

Massnahmen eine teilstationäre Psychotherapie zu (IV-act. 5). 

A.a. 

In einer zweiten IV-Anmeldung vom Januar 2002 (IV-act. 6) legte die Mutter des 

Versicherten dar, dieser vermöge wegen grosser Rückenprobleme den Schulabschluss 

in der dritten Klasse der Sekundarschule nicht zu beenden. Das müsse allenfalls in 

einer privaten Schule nachgeholt werden. Um zu eruieren, welches bei seinen 

Fähigkeiten einerseits und dem Rückenleiden anderseits der richtige Beruf für ihn sei, 

stehe er in Beratung im BIZ (wohl: Berufsinformationszentrum). Die Ärztin Dr. med. 

B.___ gab im IV-Arztbericht vom 6. April 2002 (IV-act. 8) unter anderem an, es sei ein 

Beruf zu finden, bei welchem der Versicherte nicht zu viel stehen oder sitzen müsse 

und mit Heben und Tragen nicht übermässig belastet sei. Das Ostschweizer 

Kinderspital hatte am 8. März 2001 (IV-act. 8-7 f.) bekanntgegeben, es bestehe eine 

rezidivierende Lumbago bei spondylolytischer Spondylolisthesis Grad I nach 

Meyerding sowie flachbogiger Skoliose. Die Klinik C.___ hatte am 25. April 2001 (IV-

act. 8-5 f.) erklärt, bei der Spondylolisthesis L5/S1 stehe die muskuläre Stabilisierung 

dorsal und ventral im Vordergrund. Dem Versicherten war ein Training empfohlen 

worden. Dr. med. D.___ gab in dem in Auftrag gegebenen Gutachten vom 13. August 

2002 (IV-act. 14) an, es lägen beim Versicherten eine Spondylolyse und -listhesis L5/S1 

sowie eine s-förmige Skoliose der ganzen Wirbelsäule und Insuffizienz der 

paravertebralen Muskulatur vor. Die muskuläre Insuffizienz sei eine ausgeprägte, bei 

A.b. 

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Untergewicht mit einem BMI von 17 (Körpergrösse 185 cm). Die angeborene 

Übergangsstörung sei seit einem guten Jahr symptomatisch geworden. Die Schmerzen 

seien so invalidisierend, dass seit anfangs Jahr ein regelmässiger Schulbesuch nicht 

mehr möglich gewesen sei. Es bestehe die Möglichkeit, dass die Beschwerden 

zurückgehen würden, wenn das Wirbelgleiten zur Ruhe komme (in diesem [des 

Versicherten] Alter sei der Gleitprozess des fünften Lendenwirbels nicht sicher 

abgeschlossen). Zurzeit arbeite der Versicherte aushilfsweise während einiger Stunden 

in einer Tätigkeit, in der er die Arbeit selber einteilen könne. Aufgrund der Erfahrungen 

sei davon auszugehen, dass das Absolvieren einer regulären Lehre kaum möglich sei. 

Der Versicherte interessiere sich für eine Ausbildung zum Fitnessinstruktor, obwohl er 

gewisse Übungen nicht werde instruieren können. - In einem Schlussbericht des IV-

Berufsberaters vom 10. Februar 2003 (IV-act. 18) wurde festgehalten, der Versicherte 

habe die dritte Klasse der Sekundarschule wegen Schmerzen und Fehlzeiten 

abgebrochen. Er wolle sich, sobald er seine persönlichen Probleme gelöst haben 

werde und die Schmerzen gebessert sein würden, wieder aktiver um sein berufliches 

Weiterkommen kümmern. Für den Moment würden die berufsberaterischen 

Bemühungen abgeschlossen und der Versicherte werde sich, sobald er sich in der 

Lage sehe, wieder für berufliche Massnahmen anmelden. - Gleichentags (10. Februar 

2003, IV-act. 20-4) wurde von der IV-Berufsberatung festgehalten, eine 

Psychotherapie-Begleitung wäre eigentlich dringend indiziert, mache aber nur Sinn, 

wenn sie Wunsch des Versicherten sei. - Der Versicherte zog sein Gesuch in der Folge 

am 17. Februar 2003 vorbehaltlos zurück (IV-act. 19).

Am 28. August/1. September 2003 (IV-act. 23) meldete sich der Versicherte erneut 

zum Leistungsbezug (eventuell Berufsberatung, Rente) an. - Dr. med. E.___, prakt. Arzt, 

erklärte im IV-Arztbericht vom 27. September 2003 (IV-act. 30), der Versicherte sei - bei 

diagnostiziertem panvertebralem Syndrom - als Aushilfsarbeiter seit 2000 zu 75 % 

arbeitsunfähig. In einer Tätigkeit ohne regelmässiges Heben von Lasten von mehr als 

20 kg sei der Versicherte zu mindestens 50 % in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. 

Sein Wunsch, eine Autolackierer-Lehre zu machen, sollte unterstützt werden. - Der 

Regionale Ärztliche Dienst (RAD) der Invalidenversicherung hielt am 27. November 

2003 (IV-act. 32) fest, die Invalidität des Versicherten sei bereits aus somatischen 

Gründen ausgewiesen (Arbeitsunfähigkeit als Hilfsarbeiter mehr als 40 %). Eine 

A.c. 

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B.  

gesamthafte Beurteilung seiner Arbeitsfähigkeit unter somatischem und 

psychiatrischem Aspekt fehle. Das Ausmass der Arbeitsfähigkeit und ein geeignetes 

Berufsziel seien aus psychiatrischer Sicht zurzeit nicht definiert. Es sei eine 

bidisziplinäre Begutachtung vorzunehmen. - Dr. D.___ gab im Gutachten vom 7. Juli 

2004 (IV-act. 37-2 ff.) an, von Seiten des Bewegungsapparates bestehe beim 

Versicherten eine seit Juli 2002 unveränderte Situation, allerdings sei offenbar 

vermutlich infolge Trainings eine Steigerung der Belastbarkeit eingetreten. Eine 

Steigerung der Arbeitszeit sei aber aus betrieblichen Gründen nicht möglich gewesen. - 

Am 11. Oktober 2004 (IV-act. 45) teilte die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle des 

Kantons St. Gallen dem Versicherten mit, für eine Prüfung seines Anspruchs auf IV-

Leistungen sei eine medizinische Abklärung in der Psychiatrischen Klinik F.___ nötig 

(gemäss früherer Mitteilung vom 21. Juli 2004 war der KJPD als Abklärungsstelle 

vorgesehen gewesen, vgl. IV-act. 39). Nach einer Mahnung wegen unentschuldigten 

Fernbleibens (IV-act. 51) verfügte die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle am 

25. Februar 2005, das Leistungsbegehren des Versicherten werde 

"abgewiesen" (Dispositiv; Betreff: berufliche Massnahmen und Rente). In der 

Begründung wurde unter Hinweis auf Art. 43 Abs. 3 ATSG mit seinen möglichen 

Sanktionen (Verfügung aufgrund der Akten oder Nichteintreten bei Einstellung der 

Erhebungen) dargelegt, sie (die IV-Stelle) entscheide, weil sich der Versicherte den 

zumutbaren Abklärungen widersetze, aufgrund der vorliegenden Akten (IV-act. 56). Am 

26. November 2004 (IV-act. 48) war allerdings gemäss der Aktenlage (noch ohne 

psychiatrisches Gutachten) angenommen worden, der Versicherte habe Anspruch auf 

eine erstmalige berufliche Ausbildung in einer rückenschonenden Tätigkeit.

Am 26./27. April 2007 (IV-act. 58) meldete sich der Versicherte wiederum bei der 

Invalidenversicherung an und beantragte eine Umschulung. Er habe im Jahr 2005 

verschiedene Temporärstellen gehabt.

B.a. 

Der RAD befürwortete eine berufliche Abklärung im Hinblick auf eine erstmalige 

berufliche Ausbildung. Die Voraussetzungen hierfür seien unabhängig von der genauen 

Klärung des psychischen Gesundheitsschadens vorhanden (IV-act. 67).

B.b. 

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In einem IV-Arztbericht vom 21. Juni 2007 (IV-act. 72) gab Dr. med. G.___ an, es 

lägen beim Versicherten (nebst dem lumbospondylogenen Syndrom bei 

Spondylolisthese von L5 bei Spondylolyse und einem lumbal- und thoracalbetonten 

Panvertebral-Syndrom) eine Fehlhaltung der Wirbelsäule, eine Haltungsschwäche und 

Untergewicht vor. Eine zeitliche Belastung wäre ihm etwa an sechs Stunden pro Tag 

zumutbar. Eine Ausbildung absolvieren zu können, sei ausserordentlich wichtig. Der 

Versicherte könnte sich eine Ausbildung zum Medizinischen Masseur vorstellen. Er sei 

äusserst motiviert. Einem beigelegten Bericht der Klinik C.___ vom 30. Mai 2003 (IV-

act. 72-4 f.) war zu entnehmen, dass die Spondylolisthese von L5 gegenüber S1 1.5 cm 

betrage. Bei diesem Leiden Grad I-II finde man eine Abflachung der Nervenwurzeln L5 

im foraminalen Abschnitt, rechtsbetont, teils diskogen, teils ossär bedingt. Für eine 

mögliche operative Intervention dürfte wahrscheinlich das Problem der eingeengten 

Foramina mitentscheidend werden. Eine psychologische Mitbetreuung (nebst Intensiv-

Rehabilitation) würde Sinn machen, denn die Verunsicherung des Versicherten durch 

seine Wirbelsäulenprobleme scheine erheblich zu sein. Im Bericht über die vertebro-

spinale Kernspintomographie vom 2. April 2003 (IV-act. 72-6) war festgehalten worden, 

der Befund sei vereinbar mit der Ursache des aktuellen klinischen Beschwerdebildes.

B.c. 

Der RAD (ein anderer nunmehr zuständiger RAD-Arzt) hielt am 12. Juli 2007 (IV-

act. 73) dafür, vom Beruf des Medizinischen Masseurs sei Abstand zu nehmen. Die 

Tätigkeit des Versicherten sollte wechselbelastend sein. Langes Sitzen führe zu 

Problemen; ein PC-/CAD-Arbeitsplatz mit Sitz-/Stehpult sollte möglich sein. Von Seiten 

der Psyche scheine der Versicherte nicht einfach zu sein. Von einer entsprechenden 

Begutachtung würde er (der RAD-Arzt) allerdings zurzeit (und noch bis zur Rentenfrage) 

abraten, um einer "Psychiatrisierung" vorzubeugen. Die diesbezüglichen Probleme des 

Versicherten hätten früher vor allem mit der familiären Situation zu tun gehabt. - Der IV-

Berufsberater berichtete am 22. Dezember 2007, die Rückenproblematik schränke die 

Berufswahl des Versicherten ein, trotz Physiotherapie hätten sich die Beschwerden 

nicht gebessert. Psychische Auffälligkeiten seien nicht augenscheinlich, es bestünden 

ein guter Rapport, langsame, aber präzise Gedankengänge, eine allgemein 

verlangsamte Motorik, eine gute Introspektionsfähigkeit und ein guter Realitätsbezug. 

Arbeits- und leistungsmässig sei der Versicherte dekonditioniert. Es sei wenig Drang 

spürbar, eine Arbeit aufzunehmen. Die Integration sei bereits 2003 nicht richtig 

B.d. 

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gelungen. Die Situation und die Persönlichkeit seien komplex beeinträchtigt, wie es bei 

einer Person, die sich über Jahre hinweg nicht integrieren könne, Schmerzen habe und 

finanziell abhängig sei, reaktiv der Fall sein müsse. Es sei erstaunlich, dass der 

Versicherte nicht stärker resigniert habe, sondern sich Ziele setze und eigenständig 

(Eingliederungs-) Versuche unternommen habe. Der IV-Berufsberater unterstützte eine 

Hilfestellung in Form eines Berufsförderungskurses bei H.___. - Diese berufliche 

Abklärung der IV wurde zugesprochen (IV-act. 81; mit Taggeld). – H.___ gab in ihrem 

Schlussbericht Berufsförderungskurs (BFK; IV-act. 101) unter anderem an, Aufnahme- 

und Lernfähigkeit seien beim Versicherten vorhanden. Eine Tätigkeit im Sitzen komme 

nicht in Frage. Bei einer körperlichen Tätigkeit verminderten sich die Schmerzen des 

Versicherten. Eine Ausbildung an der Massageschule sei nicht unmöglich; die 

Schulleitung habe Erfahrung mit Schülern mit Rückenproblemen. Anschliessend an den 

BFK sei jedenfalls ein Arbeitstraining sinnvoll. Es sei dem Versicherten deshalb eine 

Abklärung bei I.___ vorgeschlagen worden. - Mit Mitteilung vom 30. Mai 2008 (IV-

act. 105) wurde dem Versicherten diese Abklärung zugesprochen. 

I.___ gab im Bericht (vom 20. August 2008, IV-act. 113) an, der Versicherte habe 

die Zusammenhänge in den Tätigkeiten (der drei Bereiche Mechanik/Logistik/

Haustechnik) rasch verstanden und schnell gelernt. Bei Serienarbeiten habe er 

Ausdauer und eine konstante Arbeitsleistung gezeigt, sei stets am Arbeiten gewesen 

und habe sich nur selten durch andere Mitarbeiter ablenken lassen. Sein Vorgehen sei 

überlegt und er sei in der Lage gewesen, Schlüsselpunkte zu erkennen und sich 

entsprechend zu organisieren. Er habe die Aufträge selbständig durchgeführt. Bei 

Unklarheiten habe er nachgefragt. Er sei ruhig und bescheiden gewesen, sei daher nie 

in Konfliktsituationen geraten, habe sich gut in ein Arbeitsteam integrieren können und 

die Umgangsformen seien stets höflich und korrekt gewesen. Er sei zuverlässig und 

verantwortungsbewusst gewesen. Er habe Arbeitsaufträge zuverlässig erledigt und sich 

korrekt gemeldet, wenn er keine Arbeit mehr gehabt habe. Bei plötzlichem Wechsel der 

Arbeit habe er sich flexibel gezeigt und die neue Tätigkeit jeweils bereits nach kurzer 

Zeit übernehmen können. Er habe eine hohe Hilfsbereitschaft gezeigt. Korrektes 

Abmelden bei Krankheiten habe ihm noch etwas Mühe gemacht. In einzelnen 

Testsituationen habe er voreilig und ungeduldig reagiert, in anderen ruhig und 

gelassen. Einmal habe er unflexibel reagiert und sich wenig kooperativ verhalten. 

B.e. 

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Aufgrund der gezeigten Fähigkeiten und Leistungen könnte er eine Ausbildung zum 

Logistiker EFZ absolvieren. Nach den Beobachtungen seien dem Versicherten eine 

Präsenzzeit und eine Leistungsfähigkeit von 100 % zumutbar. - Der Versicherte habe 

(innert Frist nach dem Schlussgespräch) darüber informiert, dass er eine Ausbildung 

zum Masseur in Angriff nehmen könne.

Nachdem für eine zweijährige berufliche "Abklärung" als Medizinischer Masseur ab 

September 2008 IV-Kostengutsprache geleistet worden war (vgl. IV-act. 120), wurde 

die Abklärung nach zwei Monaten wegen der Notwendigkeit langen Sitzens im 

Unterricht abgebrochen (vgl. IV-act. 124). 

B.f. 

In einem vorläufigen Austrittsbericht vom 13. Januar 2009 (IV-act. 130) über einen 

Aufenthalt des Versicherten vom 29. Dezember 2008 bis 17. Januar 2009 

diagnostizierte die Klinik Valens beim Versicherten (nebst einem Vitamin D-Mangel) ein 

chronisches lumboradikuläres Syndrom S1 rechtsbetont, mit Spondylolisthesis L5/S1 

bei Spondylolyse L5 Grad I-II nach Meyerding (MRI der LWS von 2003), muskulärer 

Dysbalance sowie allgemeiner Dekonditionierung, Haltungsinsuffizienz mit 

Wirbelsäulenfehlhaltung und Hyperlaxizität (Beighton score 7/9). Die Tätigkeit als 

Masseur sei ungünstig. Zu empfehlen sei eine mittelschwere, vor allem 

wechselbelastende Tätigkeit mit vermehrten Pausen und maximalen Hebebelastungen 

von 25 kg. Tätigkeiten im Sitzen sollten insgesamt höchstens vier Stunden pro 

Arbeitstag vorkommen, und zwar mit der Möglichkeit, die Sitzhaltung bei Bedarf zu 

unterbrechen.

B.g. 

Der IV-Eingliederungsverantwortliche gab in einem Bericht vom 8. April 2009 (IV-

act. 134) an, der Versicherte habe aufgrund der Gegenindikation von seinem 

Berufswunsch abgelassen und richte seine Interessen in Richtung einer 

kaufmännischen Grundausbildung, die bereits zu Beginn der 

Eingliederungsbemühungen wiederholt in Erwägung gezogen und als geeignet 

befunden worden sei. Der Versicherte bringe die notwendigen kognitiven 

Voraussetzungen mit, die Motivation müsse noch wachsen. Mit Mitteilung vom 18. Mai 

2009 (IV-act. 137) übernahm die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle die Mehrkosten 

der erstmaligen beruflichen Ausbildung in Form eines Vorbereitungskurses zur 

kaufmännischen Ausbildung bei J.___ von April bis Juli 2009, hernach diejenigen der 

B.h. 

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ersten Phase der Ausbildung zum Kaufmann Profil E von August 2009 bis Januar 2010 

(vgl. IV-act. 148, mit Wartezeittaggeld), dann jene der zweiten Phase von Februar 2010 

bis Juli 2010 (vgl. IV-act. 168). In der letztgenannten Verfügung (vom 31. März 2010, IV-

act. 168) wies die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle (angesichts einer Absenz vom 

Unterricht vom 2. Dezember 2009 bis 15. Januar 2010 wegen zunehmender 

Rückenschmerzen, vgl. IV-act. 170) darauf hin, dass Kostengutsprache lediglich für ein 

Semester geleistet werde und in der Zwischenzeit medizinische Abklärungen getroffen 

würden (mit Vorbehalt des Abbruchs der erstmaligen beruflichen Ausbildung, falls diese 

sich als medizinisch nicht zumutbar erweisen sollte).

In der Folge fand eine polydisziplinäre Begutachtung durch die MEDAS 

Zentralschweiz statt (durch einen Gutachter der Inneren Medizin FMH, mit Einschluss 

eines rheumatologischen und eines psychiatrischen Konsiliums). Die MEDAS gab in 

ihrem Gutachten vom 2. August 2010 (Untersuchungen vom 25. bis 27. Mai 2010, IV-

act. 188) bekannt, als Diagnosen mit wesentlicher Einschränkung der zumutbaren 

Arbeitsfähigkeit liege vor ein chronisches lumbales Schmerzsyndrom, aktuell mit 

spondylogener Ausstrahlung, anamnestisch auch lumboradikuläres Syndrom S1 

rechtsbetont, bei Spondylolisthesis L5/S1 bei Spondylolyse L5 Grad II nach Meyerding, 

sowie bei Osteochondrose L5/S1 (wahrscheinlich im Verlauf ohne relevante Änderung). 

Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit, aber von Krankheitswert, seien ein 

(konstitutionell und familiär bedingtes) Untergewicht, der Nikotinabusus, gelegentlicher 

Cannabiskonsum und ein Status nach Commotio cerebri (nachdem der Versicherte 

durch eine Gruppe von Schlägern 1999 niedergeschlagen worden sei). Für schwere 

körperliche Arbeit sei der Versicherte nicht arbeitsfähig. Ihm seien jedoch leichte bis 

mittelschwere Tätigkeiten möglich, ebenso wie repetitives Heben von Lasten bis 

maximal 10 kg bis auf Gürtelhöhe und von maximal 5 bis 7 kg bis auf Schulterhöhe. 

Rein im Sitzen durchzuführende Tätigkeiten seien nicht ideal; solche sollten pro Tag 

höchstens während vier bis sechs Stunden vorkommen. Im Sinn eines 

Ausbildungsprogramms sei ein Handelsschulbesuch aber zumutbar. Die gegenwärtige 

Eingliederungsmassnahme sei absolut ideal, denn der Versicherte werde später eine 

kaufmännische Tätigkeit ausüben können, die wechselbelastend sei. Eine vorzeitige 

Arbeitsunfähigkeitserklärung während einer aktuellen Ausbildung ohne Ausschöpfung 

aller Massnahmen sei kontraproduktiv. Eine Spondylolisthesis des Schweregrads, wie 

B.i. 

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sie beim Versicherten vorliege, führe kaum je zu einer Arbeitsunfähigkeit im 

kaufmännischen Bereich. Der Versicherte blicke positiv in die Zukunft und habe erklärt, 

es gehe ihm bereits etwas besser, weil viele psychosoziale Belastungsfaktoren in 

letzter Zeit entfallen seien. Er rechne damit, ab Sommer 2010 die Schule wieder 

vollzeitlich besuchen zu können. - Im psychiatrischen Konsiliarbericht war unter 

anderem festgehalten worden, für eine Persönlichkeitsstörung gebe es keine Hinweise. 

Gewisse Symptome (wie Reizbarkeit und Schlafstörungen) könnten sowohl bei einer 

Depression wie bei chronischen Schmerzen auftreten und es lasse sich nicht 

entscheiden, zu welchem Syndrom sie gehörten. Würden diese Symptome in den 

Depressionsskalen nicht mitgezählt, seien die Werte eindeutig nicht pathologisch. 

Klinisch liege keine Depression vor. Als eines der Ausschlusskriterien für eine 

anhaltende somatoforme Schmerzstörung sei zu betrachten, dass die Schmerzen des 

Versicherten mindestens zu einem wesentlichen Teil auf körperliche Veränderungen 

zurückgeführt werden könnten (IV-act. 188-44). Es scheine wichtig zu sein, dass der 

Versicherte eine Ausbildung abschliessen könne, die es ihm ermögliche, seine grossen 

Ressourcen zu nutzen. Sonst sei die Gefahr erheblich, dass sich ein psychisches 

Leiden entwickeln könne (IV-act. 188-45).

Die Klinik Valens berichtete am 10. Dezember 2010 (IV-act. 201), der Versicherte 

sei vom 15. November bis 4. Dezember 2010 stationär behandelt worden. Er sei durch 

das Schmerz- und Gutachterzentrum der Klinik C.___ zugewiesen worden. Schon zu 

Beginn habe sich eine deutliche depressive Affektlage des Versicherten abgezeichnet, 

so dass der Rehabilitationsaufenthalt im Rahmen des Ergonomietrainingsprogramms 

bereits nach einer Woche von ihm abgebrochen worden sei. Er habe sich aufgrund der 

ausgeprägten Affekt- und Antriebsminderung deutlich limitiert gezeigt, so dass 

dringend eine psychiatrische Behandlung und hernach bei anhaltender thorako- und 

lumbospondylogener Beschwerdesymptomatik eine neue Zuweisung zu empfehlen 

seien. Da der Versicherte schon am dritten Aufenthaltstag bekannt gegeben habe, den 

Aufenthalt frühzeitig abbrechen zu wollen, habe die Arbeitsfähigkeit nicht getestet 

werden können. Bei der Selbsteinschätzung der Leistungsfähigkeit (PACT-Test) habe 

er einen Wert von 146 Punkten erreicht (zwischen leichter und mittelschwerer 

Belastbarkeit); die interne Testkonsistenz sei gegeben gewesen. 

B.j. 

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In einem Besprechungsprotokoll vom 12. Januar 2011 (IV-act. 202) hielt der IV-

Eingliederungsverantwortliche fest, die Förderung des Versicherten im Rahmen einer 

beruflichen Massnahme stosse seit bald vier Jahren wiederholt an Grenzen. Es träten 

gehäufte Absenzen, Nichteinhalten von Terminen, Rückzug, Flucht in medizinische 

Massnahmen, Trainingsprogramme und Ernährungsprogramm, Infragestellung der 

medizinischen Beurteilungen und der vereinbarten Bildungsziele und finanzielle 

Forderungen an die Invalidenversicherung auf. Dieses Wechselspiel, das den Charakter 

eines Lebensskripts zu haben scheine, lasse sich kaum stabilisieren. Zur Zeit der 

Begutachtung [demnach Mai 2010] habe der Versicherte die Ausbildung in einem 

Rahmen von 50 % besucht. Er habe angegeben, dies im Sommer 2010 wieder voll tun 

zu wollen. Medizinisch sei der Schulbesuch vollzeitlich zumutbar. - Am 31. Januar 2011 

(IV-act. 205) leistete die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle Kostengutsprache für die 

Mehrkosten der Weiterführung der Ausbildung von Juli 2010 bis Juli 2011.

B.k. 

Dr. med. K.___, Facharzt für Neurologie und für Psychiatrie und Psychotherapie, 

gab in einem IV-Arztbericht vom 18. Mai 2011 (IV-act. 218) an, es lägen beim 

Versicherten (nebst den somatischen Diagnosen) eine Dysthymie, eine Neurasthenie, 

ein Cannabis-Abusus mit amotivationalem Syndrom, eine Persönlichkeitsstörung mit 

anankastischen, vermeidenden und passiv aggressiven Mustern und eine neurotische 

Störung mit Schmerzsyndrom (Rückenschmerzen), DD Schmerzverarbeitungsstörung, 

vor. Er (der Arzt) habe keine Arbeitsunfähigkeitszeugnisse ausgestellt. Die Arbeits- und 

Leistungsfähigkeit des Versicherten sei aber durch die genannten Krankheiten 

sicherlich eingeschränkt. Auf dem freien Arbeitsmarkt bestehe eine 

Teilarbeitsunfähigkeit. Die Einschränkungen bestünden in einem Mangel an Motivation, 

Wollen und Initiative, einer Verlangsamung, einem dysexekutiven Syndrom und einer 

Affektstörung, einer Selbstwertregulationsstörung und dysfunktionalem Lösen von 

Autonomie-Abhängigkeitskonflikten. Bei der Arbeit wirke sich das aus, indem der 

Versicherte vermeide, sich schone, langsamer arbeite, nicht durchhalte und ein 

Fluchtverhalten aufweise. Die Ausbildung im geschützten Bereich sei aus 

psychiatrischer Sicht im vollen zeitlichen Rahmen zumutbar. Durch eine stationäre 

Cannabis-Entwöhnungsbehandlung und anschliessende stationäre Psychotherapie sei 

eine Besserung der Teilarbeitsfähigkeit mittel- bis langfristig möglich. Er (der Arzt) 

behandle den Versicherten seit Januar 2011. Als der Versicherte aber im Jahr 2007 

B.l. 

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erstmals zu ihm gekommen sei, sei das Vorliegen einer psychischen Erkrankung völlig 

klar und auch die (larviert) depressive Symptomatik sei deutlich gewesen. Der 

Versicherte habe die Behandlung damals nach fünf Konsultationen abgebrochen. Im 

MEDAS-Gutachten seien klar Informationen zur psychosozialen Funktionsfähigkeit 

bzw. zu entsprechenden Defiziten enthalten, zu denen sich der Psychiater aber gar 

nicht geäussert habe. Eher sei noch im rheumatologischen Teil darauf eingegangen 

worden.

Dr. med. L.___, Fachärztin für Innere Medizin FMH, gab am 26. Mai 2011 (IV-

act. 219) an, der Versicherte könne die Schule nicht voll besuchen, 50 % sollten 

zumutbar sein. - Am 8. Juni 2011 (IV-act. 220) wurde von der Eingliederungsstelle 

festgehalten, das Ausbildungsziel sei erneut gefährdet. Der Versicherte gebe unter 

anderem an, er leide unter Mangelernährung. Sein seit Jahren beobachtetes 

Verhaltensmuster könne in keine Integrationsplanung eingebettet werden. - Am 8. Juni 

2011 (IV-act. 221) mahnte die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle den Versicherten an 

die Einhaltung des Eingliederungsplans mit vollzeitlichem Schulbesuch, Abstinenz von 

Cannabis mit Nachweisen und wöchentlicher Psychotherapie bei Dr. K.___. In der 

Folge wurde die Weiterführung der Ausbildung für die Zeit von Juli 2011 bis Januar 

2012 zugesprochen (IV-act. 238). Dr. K.___ hatte Dr. L.___ am 15. Februar 2011 (IV-

act. 246) unter anderem mitgeteilt, der Versicherte wolle es zunächst ohne die 

empfohlenen antidepressiven Medikamente probieren. Es sei aber wichtig, dass ein 

langfristiger therapeutischer Kontakt mit ihm bestehen bleibe. Er wirke deprimiert und 

antriebslos. Die Psychomotorik sei vermindert und es bestünden Insuffizienzgefühle, 

eine gewisse Anhedonie und vermehrte Sorgen. - Dr. L.___ bestätigte am 16. Januar 

2012 (IV-act. 257) eine dauerhafte Abstinenz des Versicherten von Cannabis. - 

Daraufhin wurde weitere Kostengutsprache für die erstmalige berufliche Ausbildung 

und für ein Praktikum bei einer Arbeitgeberin in der Zeit von Februar 2012 bis Juli 2012 

geleistet (vgl. IV-act. 259).

B.m. 

Das Schmerzzentrum am Kantonsspital St. Gallen gab in einem Bericht vom 

9. Februar 2012 (IV-act. 263) an, der Versicherte sei am 4. Oktober 2011 einmalig 

vorstellig geworden. Er stehe in psychologischer Begleitung (bei einer Psychologin) am 

Schmerzzentrum. Es bestehe ein chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom 

rechtsbetont mit nozizeptivem Schmerz bei bekannter Spondylolisthesis L5/S1 und 

B.n. 

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Spondylolyse L5, yellow flags: Weiterführung der Ausbildung in Gefahr, 

Komorbiditäten: Erkrankung. Es bestünden vor allem Einschränkungen von Seiten der 

psychischen Komorbiditäten. Es lägen ein ängstlicher Charakter und ein ängstliches 

Verarbeiten der Schmerzen vor. Der Versicherte gehe daher die Arbeit zu vorsichtig an 

und getraue sich zu wenig. Die bisherige Tätigkeit sei dem Versicherten zu 80 % 

zumutbar. Die Leistungsfähigkeit sei wegen der Schmerzen und allenfalls verminderter 

kognitiver Leistungsfähigkeit vermindert. Der Versicherte müsse psychologisch und 

körperlich eng geführt werden. Ab Sommer 2012 könne mit 100 % Arbeitsfähigkeit 

gerechnet werden. Im beigelegten Eintrittsbericht (IV-act. 263-3 f.) war dargelegt 

worden, der Versicherte könnte von einem persönlichen Coaching auf psychologischer 

wie körperlicher Ebene profitieren. Von den Cannabinoiden habe er bezüglich der 

Schmerzwahrnehmung profitiert. Angesichts des jungen Alters und der Persönlichkeit 

sei jedoch zurzeit von jeglichen Schmerzmitteln Abstand zu nehmen.

Am 26. März 2012 (IV-act. 266) forderte die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle 

den Versicherten zur besseren Mitwirkung bei der erstmaligen beruflichen Ausbildung 

im Lehrbetrieb auf (in Form von Pünktlichkeit, Einhalten von Abmachungen, 

Bemühungen um Lehrabschluss; keine Schilderung einer erzwungenen Ausbildung 

gegenüber anderen Mitarbeitern am Arbeitsplatz). Es wurde in der Folge weitere 

Kostengutsprache für die Ausbildung von Juli 2012 bis Januar 2013 und von Februar 

2013 bis Juni 2013 geleistet (vgl. IV-act. 275 und IV-act. 282). Im Juli 2013 bestand der 

Versicherte die Lehrabschlussprüfung LAP (Kaufmann erweiterte Grundbildung 

Dienstleistung und Administration, vgl. IV-act. 288).

B.o. 

In der Folge meldete sich der Versicherte bei der Arbeitslosenversicherung (vgl. IV-

act. 287). - Am 2. September 2014 (IV-act. 297) teilte der Versicherte der 

Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle mit, er wisse nicht mehr weiter. Er sehe für sich 

keine Chance. Am liebsten würde er im geschützten Rahmen arbeiten. - Mit Mitteilung 

vom 26. September 2014 (IV-act. 299) wurde festgehalten, dass die beruflichen 

Massnahmen (erstmalige berufliche Ausbildung) abgeschlossen worden seien. Das 

Verfahren sei aber nicht abgeschlossen; allfällige Leistungsansprüche würden noch 

geprüft.

B.p. 

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Das Schmerzzentrum am Kantonsspital St. Gallen gab am 30. September 2014 

(IV-act. 301) an, der Versicherte sei einmal am 8. August 2011 und nochmals am 

20. Januar 2012 in schmerztherapeutischer Behandlung gewesen (zumindest fanden 

ausserdem die erwähnte Vorstellung vom 4. Oktober 2011 und Behandlung durch die 

Psychologin statt, vgl. IV-act. 263; vgl. auch IV-act. 244).  

B.q. 

Der RAD hielt am 17. November 2014 (IV-act. 305) fest, zurzeit übe der Versicherte 

eine nicht adaptierte Temporärarbeit mit mittelschwerer körperlicher Belastung aus. 

Eine adaptierte Tätigkeit im KV-Bereich sei voll zumutbar. Aus dem Verlauf der 

Ausbildung gehe hervor, dass wohl weniger das Rückenproblem als vielmehr 

Auffälligkeiten der Persönlichkeit und des Verhaltens im Vordergrund stünden. Aus den 

2011 gestellten Diagnosen (Dysthymie, Neurasthenie, Persönlichkeitsstörung und 

neurotische Störung) müsse geschlossen werden, dass der Versicherte bei der 

Stellensuche aus psychiatrischer Sicht eingeschränkt sei.

B.r. 

Dr. L.___ berichtete am 28. Oktober 2014 (IV-act. 303), der Versicherte sei in 

angepasster Tätigkeit zu 50 bis 70 % arbeitsfähig. Es bestehe ein radikuläres Reiz-

Syndrom L5/S1 beidseits in wechselnder Intensität. Nach körperlich mittelschwerer 

Arbeit sei am 5. August 2014 eine deutliche Exazerbation der ausstrahlenden 

Schmerzen in beide Beine aufgetreten.

B.s. 

In einem IV-Strategie-Protokoll wurde festgehalten, der Versicherte sehe sich 

grundsätzlich in der Lage, eine Tätigkeit zu 100 % auszuüben, beim Sitzen habe er 

aber schlimme Schmerzen und fühle sich deshalb im KV-Bereich am falschen Platz. Er 

sei bei der Stellensuche (wechselbelastende kaufmännische Tätigkeit) zu unterstützen. 

Damit die Betreuung enger sei, sei ein externer Stellenvermittler einzubinden (IV-

act. 314).

B.t. 

Nach einem Eingliederungsplan (IV-act. 315, 319) wurde dem Versicherten 

Arbeitsvermittlung zugesprochen (vgl. IV-act. 320). - Am 2. Juli 2015 (IV-act. 325) 

wurde ein Eingliederungsplan für einen Arbeitsversuch vom 22. Juni 2015 bis 

11. September 2015 bei einer Unternehmung des ersten Arbeitsmarkts unterzeichnet 

(zu Beginn 50 %, mit sukzessiver Steigerung bis 100 %). Am 24. Juli 2015 (IV-act. 330) 

B.u. 

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wurde die Leistung, ein Arbeitsversuch nach Art. 18a IVG (mit Taggeld), für die Zeit 

vom Juni 2015 bis September 2015 zugesprochen.

Am 2. Juli 2015 (vgl. IV-act. 326) hatte der Versicherte gemeldet, nach Beginn des 

Arbeitsversuchs am 22. Juni 2015 sei eine Verschlechterung eingetreten. Bei einem 

MRI habe dies festgestellt werden können.

B.v. 

Dr. L.___ gab in einem Arztbericht vom 20. August 2015 (IV-act. 337) an, im 

Vergleich zur Voraufnahme von 2003 habe ein (beigelegtes, IV-act. 336) MRI (MRT) 

vom 29. Juni 2015 ein progredientes Ventralgleiten L5 gegenüber S1 mit leicht 

progredienter Höhenminderung der Bandscheibe und bilateraler foraminaler Enge mit 

Nervenwurzelirritation L5 re > li gezeigt. Die bisherige Tätigkeit sei noch zumutbar, der 

Versicherte wolle unbedingt den Arbeitsversuch zu 50 % fortsetzen, habe aber mehr 

Schmerzen bei der Arbeit. Eine zumutbare Tätigkeit müsse unbedingt 

wechselbelastend sein. Ideal wäre, wenn der Versicherte individuell Pausen machen 

und sich hinlegen könnte. Die Tätigkeit sei ihm an fünf Stunden pro Tag zumutbar, 

sofern eine Stabilisierung (durch Training) eintrete. Falls eine solche nicht erreicht 

werden könne, müsste die Situation mit einem Wirbelsäulenchirurgen diskutiert 

werden.

B.w. 

Gemäss der Information eines Beraters Integration (IV-act. 338) wurde der 

Arbeitsversuch am 24. August 2015 durch den Arbeitgeber abgebrochen. Die 

Darstellungen des Arbeitgebers und des Versicherten würden sehr weit 

auseinandergehen.

B.x. 

Im Verlaufsprotokoll der IV-Eingliederungsberatung wurde am 26. August 2015 

(vgl. IV-act. 401-4 f.) festgehalten, der Inhaber des betreffenden Betriebs habe 

mitgeteilt, der Versicherte sei nicht pünktlich, fehle unentschuldigt, trete arrogant mit 

narzisstischen Zügen auf, widersetze sich Arbeitsanweisungen, wisse alles besser, 

zeige keine Lernbereitschaft, könne nicht mit Kritik umgehen und es fehlten ihm im 

Bürobereich die Qualifikationen.

B.y. 

Der RAD hielt am 7. September 2015 (IV-act. 342) fest, der Arbeitsversuch sei 

wegen der Verhaltensauffälligkeiten des Versicherten abgebrochen worden, weshalb 

sich die Frage stelle, ob ein Motivationsproblem oder ein krankheitsbedingtes 

B.z. 

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Fehlverhalten vorliege. Im MEDAS-Gutachten sei eine Persönlichkeitsstörung 

ausgeschlossen worden, gemäss Dr. K.___ bestünden tiefgreifende 

Verhaltensauffälligkeiten, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten.

Am 28. Oktober 2015 (vgl. IV-act. 356) wurde dem Versicherten ein neuer 

Arbeitsversuch während der Zeit von Oktober 2015 bis Dezember 2015 (in einer 

[Betrieb]) zugesprochen.

B.aa. 

Am 19. Januar 2016 (IV-act. 379) erstattete die Polydisziplinäre 

Begutachtungsstelle Neurologie Toggenburg AG ein Gutachten. Die polydisziplinäre 

Begutachtung war am 8. Dezember 2015 erfolgt, und zwar in den Disziplinen der 

Allgemeinen Inneren Medizin, der Orthopädie und der Psychiatrie. Im Gutachten wurde 

erklärt, Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestünden beim 

Versicherten nicht. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien eine 

Spondylolisthese L5/S1 Grad I nach Meyerding, eine chronische Schmerzstörung mit 

somatischen und psychischen Faktoren und eine Persönlichkeitsstörung mit 

asthenischen und vermeidenden Persönlichkeitszügen. In der angestammten Tätigkeit 

bestehe volle Arbeitsfähigkeit (IV-act. 379-50). - Im Einzelnen wurde bezüglich des 

Rückenleidens angegeben, es liege eine somatoforme Schmerzgestaltung vor. Nur bei 

der Arbeitsplatzgestaltung sei auf die (sc. wohl Rücken-) Beschwerden Rücksicht zu 

nehmen (vgl. IV-act. 379-49). - Bei der Konsistenzprüfung habe sich insgesamt ein 

konsistentes Bild ergeben (IV-act. 379-49). - Testpsychologisch bestünden leichte 

Beeinträchtigungen im Bereich der Selbstbehauptungsfähigkeit, der Gruppenfähigkeit 

und der Fähigkeit, Spontanaktivitäten auszuüben sowie mittelschwere 

Beeinträchtigungen bei der Kontaktfähigkeit. Die Leistungsfähigkeit des Versicherten 

bei der Ausbildung zum Bürokaufmann und bei der aktuellen Tätigkeit sei nicht durch 

kognitive Funktionsstörungen beeinträchtigt (IV-act. 379-49). - Die medizinische 

Behandlung des Versicherten sei durch Therapieabbrüche gekennzeichnet. Er habe 

sich unverstanden gefühlt. Bei der Entwicklung der Persönlichkeitsstörung, die dieses 

Verhalten kennzeichne, hätten lebensgeschichtliche Ereignisse wie ein Überfall in der 

Pubertät und die schwere Erkrankung der Mutter mit deren frühem Tod eine Rolle 

gespielt. Es habe also nicht an fehlender Mitarbeit gelegen. Heute scheine die 

Motivation des Versicherten, den sozialen Rückzug zu überwinden und sich endlich 

beruflich anzupassen, hoch (IV-act. 379-49). - Es hätten sich Hinweise auf eine 

B.ab. 

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akzentuierte Persönlichkeit mit asthenischen und vermeidenden Zügen ergeben. Das 

Verhalten sei charakterisiert durch Passivität und Unfähigkeit, den schulischen oder 

beruflichen Anforderungen gerecht zu werden. Dies habe zu Fehlzeiten geführt (wie von 

der betrieblichen Ausbildungsstelle berichtet) und werde es auch in Zukunft tun. Zurzeit 

sei der Versicherte jedoch bei einem verständnisvollen Arbeitgeber und sehr motiviert, 

die Anforderungen am Arbeitsplatz zu erfüllen (IV-act. 379-48). - Zur Prognose der 

beruflichen Eingliederungsfähigkeit wurde im psychiatrischen Teilgutachten 

festgehalten, diese hänge sicherlich von einem vertrauensvollen Umgang mit 

Mitarbeitern und Vorgesetzten ab. Es komme für den Versicherten aufgrund der 

asthenischen Persönlichkeitsanteile zu kränkenden Erlebnissen und 

Missverständnissen, die wieder in sein Vermeidungsverhalten mündeten und die 

Störung aufrechterhielten. Angesichts der erhobenen Befunde wäre eine 

psychotherapeutische Behandlung für den Versicherten sinnvoll, um seine 

Konfliktfähigkeit, seine kommunikativen Fähigkeiten sowie sein Anpassungs- und 

Umstellungsvermögen zu verbessern (IV-act. 379-47).

Am 9. Dezember 2015 (vgl. IV-act. 401-9) hatte der damalige Arbeitgeber (des 

Arbeitsversuchs in der [Betrieb]) angegeben, er sehe klar eine körperliche 

Einschränkung des Versicherten. An gewissen Tagen sei ein volles Pensum nicht 

möglich. Der Versicherte sei jedoch pünktlich und wolle seine Arbeit gut machen. - Es 

erfolgte eine Verlängerung des IV-Arbeitsversuchs von Januar 2016 bis März 2016 (IV-

act. 377).

B.ac. 

Am 22. Januar 2016 meldete die externe Stellenvermittlungsunternehmung, der 

Versicherte stosse nach ca. sechs Stunden Arbeit körperlich an die Grenze. - Die IV-

Eingliederungsberatung stimmte daraufhin einer entsprechenden Pensenreduktion zu 

(vgl. IV-act. 401-10).

B.ad. 

Am 3. Februar 2016 (IV-act. 390) berichtete die Klinik C.___ Dr. L.___, der 

Versicherte leide schon seit längerer Zeit unter spondylogenen Schmerzen und einer 

lumboradikulären Reizung unter Belastung. Ursache sei eine bekannte lytische 

Spondylolisthese. Klinisch seien vor allem eine deutlich verkürzte ischiocrurale 

Muskulatur und Hüftbeugekontrakturen beidseits aufgefallen. Ob die Spondylolisthese 

Meyerding Grad I-II progredient sei, könne nicht beurteilt werden, zumal die MRI-

B.ae. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/44

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Aufnahme im Liegen stattgefunden habe. Es liege eine beidseitige foraminale 

Einengung mit Kontakt mit der Nervenwurzel L5 vor. Es seien die Therapieoptionen bis 

hin zur operativen Stabilisierung des Segments L5/S1 besprochen worden. Aufgrund 

der sozialen und beruflichen Situation befürworte der Versicherte noch einen 

Rehabilitationsversuch.

Die zuständige RAD-Ärztin hielt am 12. Februar 2016 (IV-act. 381) dafür, in einer 

adaptierten Tätigkeit sei der Versicherte voll arbeitsfähig, und sie umschrieb die 

Kriterien einer adaptierten Tätigkeit. Es sollten keine Tätigkeiten mit häufigem Arbeiten 

im Bücken, im Knien oder in Zwangshaltungen sein, keine mit Heben von Gewichten 

über 30 kg und keine mit Verantwortung für Personen, mit hohem interpersonellem 

Konfliktpotenzial oder unter ständigem Zeitdruck.

B.af. 

In einem Mail vom 18. Februar 2016 (IV-act. 384) beanstandete der Versicherte 

als Diffamierung, dass ihm vor einem potenziellen Arbeitgeber gesagt worden sei, er 

dürfe keine Tätigkeiten ausüben, bei denen er Verantwortung übernehmen müsse. 

Gleichzeitig sollte er Gewichte bis 30 kg heben können. Schon im Jahr 2008 sei das 

gemäss dem Bericht der Klinik Valens nicht möglich gewesen. - Die Sachbearbeiterin 

entgegnete (IV-act. 387-2), er habe einer Mitteilung an den potenziellen Arbeitgeber auf 

Anfrage vorgängig ausdrücklich zugestimmt. - Der Versicherte hielt entgegen, es werde 

ihm durch solches Verhalten die Eingliederung noch erschwert. Die (erklärte) 

Einschätzung widerspreche derjenigen seiner Hausärztin, seines Umfelds und seiner 

selbst. Normalerweise würde ihm nämlich gesagt, er sei für Kopfarbeit sehr gut 

geeignet und sehr verantwortungsbewusst. Er sei gelernter Kaufmann; da trage man in 

den meisten Funktionen Verantwortung.

B.ag. 

Am 23. Juni 2016 (IV-act. 402) hielt die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle fest, 

der Versicherte habe das Pensum aus subjektiver Sicht nicht über 50 % steigern 

können. In der Zwischenzeit habe er eine Festanstellung als Assistent im [Betrieb]-

Betrieb im Umfang von 50 % bekommen. Der Arbeitgeber habe jedoch wegen eines 

Rückfalls Bedenken. Deshalb werde für den Monat Mai 2016 ein 

Einarbeitungszuschuss beantragt. - Mit Mitteilung vom gleichen Datum (IV-act. 403) 

gab die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle dem Versicherten bekannt, sie leiste 

während einer Einarbeitungszeit im betreffenden Betrieb im Monat Mai 2016 einen 

B.ah. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/44

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Einarbeitungszuschuss von Fr. 1'000.--. - Gleichentags (IV-act. 404) teilte sie mit, da 

der Versicherte eine Stelle im Teilpensum habe antreten können, seien weitere 

berufliche Massnahmen nicht mehr angezeigt. - Am 28. Juni 2016 (IV-act. 405) 

übernahm sie Kosten für ein Bewerbungscoaching in einer Institution (als 

Frühinterventionsmassnahme) in der Zeit vom 23. bis 31. Mai 2016. 

Mit Vorbescheid vom 4. Juli 2016 (IV-act. 409) stellte die 

Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle dem Versicherten eine Abweisung des 

Leistungsgesuchs in Aussicht. Mit der abgeschlossenen Ausbildung vermöge er ein 

Jahreseinkommen von Fr. 63'550.-- (2015) zu erzielen. Eine Arbeitsunfähigkeit in dieser 

Tätigkeit bestehe nicht, also auch kein Invaliditätsgrad.

B.ai. 

Der Versicherte wandte am 8. September 2016 (IV-act. 411) ein, es sei ihm 

(zuletzt) eine aus orthopädischer Sicht nicht zumutbare Stelle vermittelt worden. 

Nachdem die Adaptationsmöglichkeiten von arbeitgeberischer und von seiner Seite 

ausgeschöpft worden seien, habe er deshalb die Stelle auf den 31. August 2016 

aufgeben müssen. Der Inhalt des Gutachtens sei in relevanten Punkten fehlerhaft. Auch 

der MRT-Bericht vom 29. Juni 2015 sei laienhaft evaluiert worden. Die Aktenlage sei 

nicht adäquat beurteilt worden und auf wesentliche Äusserungen seinerseits habe die 

Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle mehrfach nicht reagiert. Er werde weitere 

Unterlagen einreichen. - In einer Ergänzung vom 30. September 2016 (IV-act. 414) 

brachte der Versicherte unter anderem vor, die somatisch begründete Verstärkung der 

radikulären Schmerzen sei ignoriert worden. Stattdessen habe man von einer 

angeblichen Essstörung gesprochen, als wäre er der einzige ektomorphe Mensch der 

Welt. Die L5/S1-Problematik sei aufgrund des Verlaufs derzeit schlimmer denn je. Es 

bestehe eine orthopädisch bedingte Arbeitsunfähigkeit von 40 bis 50 %. Die 

psychische Arbeitsfähigkeit sei iatrogen verursacht eingeschränkt. Mit einer weiteren 

Ergänzung legte der Versicherte diverse ältere Unterlagen ein (vgl. IV-act. 417). 

B.aj. 

Mit Verfügung vom 15. November 2016 (IV-act. 419) wies die 

Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle des Kantons St. Gallen das Leistungsgesuch, 

namentlich einen Rentenanspruch, des Versicherten ab. Die zusätzlich eingereichten 

Akten beträfen dessen Gesundheitszustand vor zwanzig Jahren, als er elf- bzw. 

zwölfjährig gewesen sei, und stützten die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung. 

B.ak. 

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C.

Gegen diese Verfügung richtet sich die Beschwerde vom 14. Dezember 2016. Der 

Beschwerdeführer beantragt eine sachliche Überprüfung seines Anspruchs. Sein 

Anliegen sei es weiterhin, seine Arbeitsfähigkeit langfristig zu steigern. Er nenne hier, 

die früher dargelegten katastrophalen Verfahrensfehler der vergangenen zwanzig Jahre 

ausser Acht lassend, in Wiederholung lediglich einen der wesentlichen Fehler, die bei 

der aktuellen Begutachtung durch die Neurologie Toggenburg AG gemacht worden 

seien: In diesem Gutachten sei dargelegt worden, es sei bisher von einer - aus 

somatischer Sicht - medizinisch-theoretisch vollen Arbeitsfähigkeit ausgegangen 

worden. "Hauptproblem (sei) die erhebliche Diskrepanz zwischen der 

übereinstimmenden gutachterlichen und hausärztlichen Einschätzung und 

Selbsteinschätzung des Versicherten". In den entsprechenden Berichten sei exakt das 

Gegenteil nachzulesen. Seine und die hausärztliche Einschätzung seien kongruent. Der 

betreffende Gutachter habe da eine realitätsferne Einzelmeinung vertreten. Er (der 

Beschwerdeführer) habe am 25. Oktober 2016 umfangreiche Dokumente eingereicht, 

welche die Umstände der Situation von 1997 belegten, die ihm immer wieder zur Last 

gelegt werde. Der KJPD habe mittels Falschaussagen und die Notsituation seiner 

Familie ausnutzend eine teilstationäre Behandlung für ihn erwirkt. Er habe unter Zwang 

ein Jahr lang teilnehmen müssen, was ihm erwartungsgemäss stark geschadet habe. 

Unter einem erneuten Vorwand - bei im besten Fall mangelhafter Begründung - sei die 

Therapie um ein weiteres Jahr verlängert worden und die Invalidenversicherung habe 

sogar Kostengutsprache geleistet, allerdings ohne jede gutachterliche Prüfung des 

Sachverhalts. Seine Aussagen seien über ein Jahr lang ignoriert worden, bis er - so 

isoliert - als Hilferuf [...] habe. Aus Angst, die gemachten Fehler eingestehen zu 

müssen, seien hysterisch Gegenmassnahmen ergriffen worden. Angestrebt worden 

seien Sorgerechtsentzug, Strafanzeige, Platzierung in einem Heim für gewalttätige 

Jugendliche. Mittlerweile sei das übrige Umfeld aber wieder zur Vernunft gekommen 

und die Anzeige sei wegen nicht erfüllten Tatbestands abgewiesen (recte: 

Nichteintreten) worden. Die mehreren gegen ihn ausgeübten Straftaten seien seinem 

Einwandschreiben und den Akten zu entnehmen. - Am 14./21. Dezember 2016 hat der 

Beschwerdeführer um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersucht. Er könne 

die Erfolgsaussichten der Beschwerde kaum einschätzen, doch habe er stets korrekte 

Angaben gemacht und sehe mittlerweile eine Teilrente als einzige Möglichkeit, sich 

Weder somatisch noch psychiatrisch würden sich aus den Akten Aspekte ergeben, die 

Anlass geben müssten, von der gutachterlichen Einschätzung vom 19. Januar 2016 

abzuweichen. Es liege kein Invaliditätsgrad vor.

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einerseits in die Arbeitswelt zu integrieren und anderseits einer weiteren 

Verschlechterung des Geburtsgebrechens vorzubeugen.

D.

In ihrer Beschwerdeantwort vom 17. Januar 2017 beantragt die Beschwerdegegnerin 

die Abweisung der Beschwerde. Es treffe zu, dass die Gutachterstelle zu Unrecht 

davon ausgegangen sei, dass Dr. L.___ dem Beschwerdeführer eine volle 

Arbeitsfähigkeit attestiert habe. Die Ärztin habe nämlich festgehalten, dem 

Beschwerdeführer seien in einer angepassten Tätigkeit fünf Stunden Arbeit pro Tag 

zumutbar. Daraus lasse sich jedoch nicht schliessen, das Gutachten der Neurologie 

Toggenburg AG sei mangelhaft. Inwiefern die fehlerhafte Interpretation des 

Verlaufsberichts die Untersuchung oder die Arbeitsfähigkeitsschätzung im Gutachten 

beeinflusst haben sollte, sei nicht ersichtlich. Als Internistin sei Dr. L.___ zudem nicht 

fachärztlich qualifiziert, die geltend gemachten Rückenbeschwerden zu beurteilen. Sie 

habe ihre Arbeitsfähigkeitsschätzung schwergewichtig auf die Schilderungen des 

Beschwerdeführers abgestützt. Sie habe erklärt, der Beschwerdeführer fühle sich 

zunehmend durch Schmerzen eingeschränkt. Die Arbeitsfähigkeit sei jedoch aufgrund 

von objektiven Faktoren zu bestimmen, namentlich gestützt auf sorgfältig erhobene 

Befunde und festgestellte objektivierbare Funktionsausfälle. Geltend gemachte 

Schmerzen dürften nur insofern berücksichtigt werden, als sie durch entsprechende 

Befunde hinreichend erklärbar seien. Auf das schlüssige Gutachten der Neurologie 

Toggenburg AG sei abzustellen, zumal der Beschwerdeführer keine substantiierten 

Einwände dagegen vorbringe. Die Berichte aus den Jahren 1996 und 1997 vermöchten 

zur Bestimmung der aktuellen Arbeitsfähigkeit nichts beizutragen.

E.

Am 19. Januar 2017 ist dem Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege 

(Befreiung von den Gerichtskosten) entsprochen worden.

F.

Mit Replik vom 16. Februar 2017 beantragt der Beschwerdeführer eine Gewährung des 

rechtlichen Gehörs und eine Aufhebung der angefochtenen Verfügung mit Zusprache 

einer befristeten Teilrente samt Ergänzungsleistungen. Im Jahr 2001 sei seine 

Knochenkrankheit symptomatisch geworden. Der RAD-Arzt habe eine 40 % 

übersteigende somatisch bedingte Arbeitsunfähigkeit attestiert, derentwegen eine 

reguläre Lehre nicht möglich sei. Seither sei von allen Fachärzten betont worden, dass 

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eine Tätigkeit ohne Bewegung sich auf seine orthopädische Situation negativ auswirke. 

Bei Abklärungsmassnahmen, Praktika und Temporäreinsätzen seien gleichzeitig gute 

Erfahrungen mit Tätigkeiten mit Bewegung (beispielsweise als Logistiker) gemacht 

worden. Die Beschwerdegegnerin habe dies aber immer missachtet und habe ihm 

2009 mitgeteilt, eine Ausbildung zum Kaufmann sei seine letzte Chance, bei einer 

erstmaligen beruflichen Ausbildung unterstützt zu werden. Trotz seines Willens, die 

vorhandenen Schmerzen zu überwinden und voll berufstätig zu werden, sei die 

Ausbildungszeit erwartungsgemäss hart gewesen. Das MEDAS-Gutachten von 2010 

habe eine Tätigkeit im Sitzen für vier bis sechs Stunden als zumutbar erachtet. Gemäss 

"BBT" und Handelsschule wäre bei gesundheitlichen Problemen ein reduziertes 

Pensum möglich gewesen, doch die Invalidenversicherung habe als Einzige grundlos 

an einer vollzeitlichen Anwesenheit festgehalten. Sein orthopädischer Zustand sei 

dadurch schlechter geworden. Dr. K.___ habe dann 2011 geschrieben, er sei schon 

2007 wegen somatoformen Rückenschmerzen in Behandlung gekommen. Ohne den 

Krankheitsverlauf oder die Diagnosen zu kennen, habe er ihm ausserdem ein 

amotivationales Syndrom unterstellt, während er sich doch stets gute Noten erarbeitet 

habe. Allen bereits somatisch erklärten Diagnosen habe er neue psychische Ursachen 

zugewiesen, gleichzeitig aber eingeräumt, dass er keinerlei Information zu den 

Leistungen oder zum Verhalten des Beschwerdeführers in der Ausbildung habe. Die 

realistischere abweichende Einschätzung des Schmerzzentrums ignoriere die 

Beschwerdegegnerin immer noch. Im Sommer 2013 habe er (der Beschwerdeführer) 

die Ausbildung erfolgreich abschliessen können; hierfür sei er dankbar. Nachdem mehr 

als 100 Bewerbungen erfolglos geblieben seien, hätten ihm diverse HR-Fachleute 

erklärt, dass bei 50 bis 200 Bewerbungen pro KV-Stelle sämtliche Dossiers mit 

Hinweisen auf medizinische Einschränkungen sofort aussortiert würden. Die IV habe 

darauf reagiert, indem sie festgehalten habe, er sei aus psychischen Gründen bei der 

Stellensuche eingeschränkt. Arbeitsversuche in den Jahren 2015/2016 hätten in einer 

Anstellung zu 50 % als Allrounder in einer [Betrieb] geendet. Wegen orthopädisch nicht 

zumutbaren Tätigkeiten habe die Stelle nach fünf Monaten aber wieder aufgegeben 

werden müssen. Das Gutachten der Neurologie Toggenburg AG bescheinige zur 

selben Zeit eine volle Arbeitsfähigkeit, weil er sich scheinbar auch derzeit in der 

[Betrieb] ohne Probleme mit vollem Pensum arrangieren könne. Für die psychologische 

Seite habe sich das Gutachten an Dr. K.___ orientiert. Die Angaben des Kantonsspitals 

St. Gallen seien wiederum abgewertet worden, weil er nur einmal dort gewesen sei. Er 

habe der Beschwerdegegnerin jedoch damals alle Termine schriftlich bestätigen 

lassen. Vor vier Wochen sei sein linkes Daumengelenk - bei leichter Haushaltarbeit - 

um 90 Grad in eine unphysiologische Richtung abgeknickt. Bis heute könne er es noch 

nicht wieder belasten. Das Gelenk lasse sich gar nicht mehr strecken und habe einen 

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Knick. Das beschreibe den Allgemeinzustand der Gelenke. Schon als Säugling habe er 

als einziges der vier Kinder gastrointestinale Symptome gehabt und in früher Kindheit 

habe er überbewegliche Gelenke gehabt und dadurch an Stabilitätsproblemen und 

Haltungsinsuffizienz gelitten. Ebenfalls früh sei Osteoporose diagnostiziert worden. 

Sein Beschwerdebild beinhalte ausserdem radikuläre Schmerzen, die physikalisch 

bedingt nicht überwindbar seien. Der Versuch, sie zu überwinden bewirke eine direkte 

Verschlechterung, kurzfristig stärkere Schmerzen und langfristig eine weitere Instabilität 

des Wirbelsegments. Diese Beschwerden habe er seit dem 15. Lebensjahr und sie 

hätten in dieser Zeit kontinuierlich zugenommen. Der Zustand sei damals bereits 

operationswürdig gewesen, doch sei wegen der Kontextfaktoren ärztlicherseits von 

einer Operation abgeraten worden. Die Neurologie Toggenburg AG habe diese 

orthopädische Gesamtsituation nicht berücksichtigt. Der MRI-Bericht von 2015 zeige 

einen leicht progredienten Verlauf und sei ebenfalls nicht zur Kenntnis genommen 

worden. Seither hätten die Beschwerden - durch Arbeitsversuche und die 50 %-Stelle - 

noch wesentlich zugenommen. Die einzige psychiatrische Diagnose sei fehlerhaft; sie 

habe interessengesteuert das Ziel, längst durch objektive Befunde erklärte somatische 

Beschwerden in einer neuen Persönlichkeitsstörung zusammenzufassen. Die 

Würdigung der Fakten widerlege sie. Die daraus abgeleiteten Auswirkungen 

reduzierten seine Vermittlungsfähigkeit und Berufschancen sogar noch weiter. Die 

fehlerhafte Interpretation des Verlaufsberichts von Dr. L.___ und die Bemerkung der 

Beschwerdegegnerin, diese habe keinen Einfluss auf die Schlussfolgerungen gehabt, 

bestätigten die Gleichgültigkeit gegenüber objektiven Befunden. Die seit Jahren 

behandelnde Hausärztin stütze sich bei der Beurteilung auf die umfangreiche 

Aktenlage, den bisherigen Verlauf und die eigene Beobachtung bei wiederholten 

Konsultationen. Bei geringstem Druck der IV habe sie aber nachgegeben. Alle geltend 

gemachten Beschwerden seien bereits durch entsprechende Befunde hinreichend 

erklärt und dokumentiert. Falls sie weiterhin umgedeutet würden, würden weitere 

unnötige Verschlechterungen wie radikuläre Ausfälle in Kauf genommen. Die 

Weisungen der Invalidenversicherung hätten ihn bis anhin vor allem krank, finanziell 

handlungsunfähig und dadurch sozial teilweise isoliert gemacht. Zeitweise sei ihm 

ungerechtfertigt das Taggeld gekürzt worden. Schon früh hätte er Schulden beim 

Sozialamt machen müssen, hätte er nicht das Erbe seiner Mutter und ein Darlehen 

seines Vaters gehabt. Durch eine befristete Teilrente werde für ihn langfristig eine 

Integration in den Arbeitsmarkt realistisch werden. Die angestrebte Steigerung der 

Arbeitsfähigkeit von derzeit 50 % in angestammter und adaptierter Tätigkeit sei auf 

längere Sicht (in einem Zeitraum von einem Jahr bis drei Jahren) erfolgversprechend. 

Er halte dafür, dass bereits ab Abschluss der Ausbildung im Sommer 2013 aus 

somatischen Gründen ein Rentenanspruch bestehe. Die am 25. Oktober 2016 

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eingereichten Unterlagen würden lediglich die tendenziell psychiatrisierende, auf 

Vorurteilen beruhende Vorgehensweise der Beschwerdegegnerin erklären. Seine Fehler 

habe er schon vor zwanzig Jahren eingeräumt. Den von ihm dafür seither getragenen 

Konsequenzen fehle jede Verhältnismässigkeit.

G.

Am 2./3. Juli 2017 hat der Beschwerdeführer die Kopie eines Schreibens an die 

Beschwerdegegnerin eingereicht. Darin hatte er dargelegt, er erwarte ein Angebot für 

einen weiteren Arbeitsversuch mit einem Pensum von 50 % und vollem Taggeld. Der 

Zustand der Bandscheibe und seine Vermittelbarkeit auf dem Arbeitsmarkt hätten sich 

durch das querulatorische Verhalten der Beschwerdegegnerin weiter verschlechtert. Er 

vermöge nur noch Gewichte bis maximal etwa 4 kg zu heben und Zwangshaltungen 

nur noch bis maximal etwa zehn Minuten einzunehmen, an die Körpergrösse 

angepasste Einrichtungen vorausgesetzt. Ideal wäre eine leichte, bewegungsreiche 

Tätigkeit wie etwa das Verpacken von Kleinteilen bei Versandhäusern. Sollte die 

Beschwerdegegnerin fachkundige bessere Vorschläge haben, könne sie sie ihm 

mitteilen. Seine Verantwortungsfähigkeit sei seit jeher überdurchschnittlich hoch. Es sei 

ihm bewusst, dass er selber auch nicht perfekt sei, doch hätten ihn die 

Rahmenbedingungen in eine Ausnahmesituation versetzt, was eine Beurteilung seiner 

Persönlichkeit unzulässig bzw. schwierig mache. Ein bis zwei Jahre nach einer 

Teilrentenleistung könne die Persönlichkeit (sc. richtig) beurteilt werden. - Mit Eingabe 

vom 16./18. Juli 2017 bringt der Beschwerdeführer vor, die orthopädischen Befunde 

seien seit 2001 dokumentiert. Die zur Arbeitsunfähigkeit beitragende Hyperlaxizität sei 

in zwei Reha-Aufenthalten diagnostiziert worden, von anderen Ärzten aber nach kurzer 

Untersuchung widerlegt. Er sei psychologisch entsprechend den in den Akten der 

Beschwerdegegnerin fehlerhaft wiedergegebenen Zitaten eingeschätzt worden. Er 

habe bis anhin seine Sache selber vertreten, sei sich aber nicht sicher, ob er die 

Sachlage verständlich genug habe darlegen können. Er ersuche andernfalls darum, 

weitere Informationen oder ein neues Gutachten einzuholen. Die Eingliederung sei ihm 

seit 2013 nicht gelungen. Mit einer Teilrente hingegen hätte er mehrere Stellenangebote 

in Aussicht gehabt. Er hätte sich Berufserfahrung aneignen und seine Vermittelbarkeit 

erhöhen können, um unabhängig von staatlichen Leistungen zu werden.

H.  

Die Beschwerdegegnerin hat sich nicht mehr vernehmen lassen.

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Erwägungen

1.  

Streitgegenstand bildet die Verfügung vom 15. November 2016, mit welcher die 

Beschwerdegegnerin das Leistungsgesuch des Beschwerdeführers vom 26./27. April 

2007 - namentlich seinen Rentenanspruch - abwies.

1.1. 

Im Lauf dieses IV-Verfahrens hatte die Beschwerdegegnerin dem 

Beschwerdeführer eine berufliche Abklärung (BFK, IV-act. 81, Dezember 2007 bis April 

2008), eine Abklärung bei I.___ (IV-act. 105, von Mai bis Juli 2008), eine zweijährige 

berufliche "Abklärung" als Medizinischer Masseur (ab September 2008, vgl. IV-

act. 120; nach zwei Monaten wegen der Notwendigkeit langen Sitzens im Unterricht 

abgebrochen), eine erstmalige berufliche Ausbildung in Form eines 

Vorbereitungskurses zur kaufmännischen Ausbildung (IV-act. 137, von April 2009 bis 

Juli 2009) und in Form der Ausbildung zum Kaufmann Profil E in der Zeit von August 

2009 bis Juni 2013 (bei LAP im Juli 2013, IV-act. 288) zugesprochen (erste Phase, vgl. 

IV-act. 148, von August 2009 bis Januar 2010; zweite Phase, vgl. IV-act. 168, von 

Februar 2010 bis Juli 2010; IV-act. 205, von Juli 2010 bis Juli 2011; IV-act. 238, von 

Juli 2011 bis Januar 2012; IV-act. 259, von Februar 2012 bis Juli 2012, samt Praktikum 

bei einer Arbeitgeberin; IV-act. 275 und IV-act. 282, von Juli 2012 bis Januar 2013 und 

von Februar 2013 bis Juni 2013). Am 26. September 2014 (IV-act. 299) hatte die 

Beschwerdegegnerin mitgeteilt, die beruflichen Massnahmen (der erstmaligen 

beruflichen Ausbildung) seien abgeschlossen. Im März und Juli 2015 waren noch 

Arbeitsvermittlung bzw. ein Arbeitsversuch zugesprochen worden (vgl. IV-act. 320, 

330), am 28. Oktober 2015 ein neuer Arbeitsversuch (vgl. IV-act. 356, von Oktober 

2015 bis Dezember 2015, mit Verlängerung von Januar 2016 bis März 2016, IV-

act. 377). Im Januar 2016 war einer Pensenreduktion zugestimmt worden (vgl. IV-

act. 401-10). Mit Mitteilung vom 23. Juni 2016 (IV-act. 403) hatte die 

Beschwerdegegnerin einen Einarbeitungszuschuss (für Mai 2016) zugesprochen. Mit 

ebenfalls blosser Mitteilung vom 23. Juni 2016 war festgehalten worden, weitere 

berufliche Massnahmen seien nicht mehr angezeigt, da der Beschwerdeführer eine 

Stelle im Teilpensum habe antreten können (IV-act. 404). Am 28. Juni 2016 waren 

schliesslich noch Kosten für ein Bewerbungscoaching in einer Institution (als 

Frühinterventionsmassnahme) in der Zeit vom 23. bis 31. Mai 2016 zugesprochen 

worden (IV-act. 405).

1.2. 

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2.  

Nach Art. 28 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die 

versicherte Person mindestens zu 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie 

mindestens zu 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % 

besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 

40 % Anspruch auf eine Viertelsrente.

2.1. 

Nach Art. 4 Abs. 1 IVG gilt als Invalidität die durch einen körperlichen oder 

geistigen Gesundheitsschaden als Folge unter anderem von Krankheit verursachte, 

voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbsunfähigkeit. Eine 

Einschränkung der Leistungsfähigkeit kann entsprechend nur relevant sein, wenn sie 

Folge einer fachärztlich einwandfrei diagnostizierten Gesundheitsbeeinträchtigung ist 

(vgl. Bundesgerichtsentscheid 9C_125/2015 E. 5.3, BGE 130 V 396). Für die 

Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen 

der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit 

liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 

ATSG, vgl. auch BGE 102 V 165).

2.2. 

Sämtliche psychischen Erkrankungen sind nach der bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung (vgl. BGE 143 V 418 E. 7.1 f.) grundsätzlich (bei Ausnahmen nach dem 

jeweiligen Beweisbedarf) einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu 

unterziehen. Für die Beurteilung des funktionellen Leistungsvermögens sind gemäss 

BGE 141 V 281 (vom 3. Juni 2015) also in der Regel diverse Standardindikatoren 

beachtlich, die in zwei Kategorien systematisiert werden, nämlich einerseits in der 

Kategorie des funktionellen Schweregrads und anderseits in jener der Konsistenz. Zum 

funktionellen Schweregrad sind die Komplexe "Gesundheitsschädigung" (mit den 

Aspekten der Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde, des Behandlungs- und 

Eingliederungserfolgs oder der entsprechenden Resistenz und der Komorbiditäten), 

"Persönlichkeit" (mit Persönlichkeitsdiagnostik und persönlichen Ressourcen) und 

"Sozialer Kontext" zu berücksichtigen. In der Kategorie der Konsistenz geht es um 

Gesichtspunkte des Verhaltens, namentlich um eine gleichmässige Einschränkung des 

Aktivitätenniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen und um behandlungs- und 

eingliederungsanamnestisch ausgewiesenen Leidensdruck (vgl. BGE 141 V 281 

E. 4.1.3). Soweit die festgestellte Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer 

ähnlichen Erscheinung beruht oder unter dem Einfluss der Folgen der Erzielung eines 

sekundären Krankheitsgewinns steht (der rechtlich grundsätzlich unbeachtlich zu 

bleiben hat, vgl. BGE 130 V 352), liegt nach der Rechtsprechung regelmässig keine 

versicherte Gesundheitsschädigung vor. - Schon der Arzt bzw. die medizinisch 

2.3. 

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3.

Die Beschwerdegegnerin stützt sich bei ihrer Abweisung des Gesuchs des 

Beschwerdeführers auf das Ergebnis der Begutachtung durch die Neurologie 

Toggenburg AG. Danach ist der Beschwerdeführer voll arbeitsfähig.

4.  

sachverständige Person hat bei der Einschätzung des Leistungsvermögens den in der 

Judikatur umschriebenen einschlägigen Indikatoren zu folgen (vgl. BGE 141 V 281 

E. 5.2.2).

Für die richterliche Beurteilung sind grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse 

massgebend, wie sie sich bis zum Zeitpunkt der angefochtenen Verwaltungsverfügung 

entwickelt haben (vgl. BGE 121 V 366 E. 1b; BGE 125 V 150 E. 2c). Tatsachen, die sich 

erst später verwirklichen, sind jedoch insoweit zu berücksichtigen, als sie mit dem 

Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die 

Beurteilung im Zeitpunkt des Verfügungserlasses zu beeinflussen (vgl. 

Bundesgerichtsurteil vom 7. Oktober 2016, 8C_357/2016 E. 3.2; vgl. BGE 99 V 102).

2.4. 

Im orthopädischen Teil des Gutachtens der Neurologie Toggenburg AG wurde 

einleitend festgehalten, eine Arbeitstätigkeit des Beschwerdeführers habe bisher im 

Rahmen der beruflichen Erstausbildung als kaufmännischer Angestellter und im 

Rahmen der zur Zeit der Begutachtung gerade laufenden Eingliederungsmassnahme in 

der [Betrieb] stattgefunden. Eine angestammte bisherige Tätigkeit sei daher nicht 

sicher abgrenzbar. - Es wurde in der Folge einerseits dargelegt, eine Einschränkung 

der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in den beiden genannten Tätigkeiten - als 

kaufmännischer Angestellter und als Angestellter in der [Betrieb] - sei nicht 

formulierbar. Anderseits wurde festgehalten, eine generelle uneingeschränkte 

Arbeitsfähigkeit in der aktuellen Hilfstätigkeit in der [Betrieb] sei nicht zu bestätigen. 

Wahrscheinlich finde in dieser Tätigkeit mit Rücksicht auch auf die gesundheitlichen 

Belange eine Leidensanpassung statt (beides IV-act. 379-27). - Diese letztgenannte 

Angabe lässt für die Tätigkeit in der [Betrieb] im Unterschied zur ersten auf die 

Annahme einer zumindest qualitativ eingeschränkten Arbeitsfähigkeit des 

Beschwerdeführers durch den Gutachter schliessen.

4.1. 

Was die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers als kaufmännischer Angestellter 

betrifft, gab der Gutachter der Orthopädie an, in diesem nie ausgeübten Beruf als 

kaufmännischer Angestellter und Bürohelfer sei beim Beschwerdeführer bei 

überwiegend im Sitzen ausgeübter und allenfalls wechselbelastender Tätigkeit im 

4.2. 

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Stehen und Gehen (im ergonomisch gebauten Bürostuhl mit hoher Rückenlehne und 

Armstützen) keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gegeben, und zwar sei das 

weder in der Vergangenheit der Fall gewesen noch werde es zukünftig der Fall sein (IV-

act. 379-27). Der Einschätzung der MEDAS Zentralschweiz, dass die kaufmännische 

Ausbildung absolut ideal sei, könne auch bei der aktuellen Begutachtung noch immer 

voll zugestimmt werden. Eine solche Tätigkeit könne der Beschwerdeführer weiterhin in 

vollem Pensum mit voller Arbeitsfähigkeit ausüben (vgl. IV-act. 379-29).

Übereinstimmung der Arbeitsfähigkeitsschätzungen der beiden Gutachten lässt 

sich demnach hinsichtlich einer leichten bis mittelschweren (kaufmännischen) Tätigkeit 

feststellen, die wechselbelastend ausgeübt werden kann. Abweichend sind die 

gutachterlichen Beurteilungen bezüglich schwerer Arbeit und bezüglich rein im Sitzen 

auszuübender Arbeit (wie bei der erfolgten Ausbildung bzw. dem Schulbesuch, unten 

E. 4.5.2).

4.2.1. 

Anzumerken ist jedoch vorweg, dass bereits das MEDAS-Gutachten zu einer Zeit 

erstellt worden war, als sich der Beschwerdeführer gerade tatsächlich in einer 

Beschäftigung befand, nämlich damals in der kaufmännischen Ausbildung. Es war 

damals einerseits darauf hingewiesen worden, dass insbesondere während einer 

aktuellen Ausbildung eine vorzeitige Arbeitsunfähigkeitserklärung ohne Ausschöpfung 

aller Massnahmen kontraproduktiv sei. Anderseits wurde bei der Prognose erwähnt, 

das diagnostizierte Leiden führe kaum je zu Arbeitsunfähigkeit im kaufmännischen 

Bereich, in welchen der Beschwerdeführer zurzeit eingeschult werde. Diese letztlich 

prognostischen Angaben lassen die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung der MEDAS für die - 

künftige - Tätigkeit des Beschwerdeführers in der kaufmännischen Tätigkeit zu wenig 

wahrscheinlich erscheinen. Bei der Begutachtung durch die Neurologie Toggenburg 

AG stand der Beschwerdeführer dann in einem IV-Arbeitsversuch mit Aussicht auf eine 

Festanstellung (dazu unten E. 4.5.2 und E. 6.9.2). 

4.2.2. 

Dazu kommt im Einzelnen Folgendes: Diagnostiziert hat der Gutachter der 

Orthopädie der Neurologie Toggenburg AG in seinem Teilgutachten eine 

Spondylolisthese L5/S1, Grad I nach Meyerding. Eine Zunahme auf Grad II nach 

Meyerding hat es (seit dem Röntgenbild vom 30. Dezember 2008) nach seiner 

gutachterlichen Beurteilung gemäss dem Befund im MRT vom 29. Juni 2015 nicht 

gegeben (eine solche wäre nach Angaben des Gutachters beispielsweise bei einer 

Abrutschstrecke des LWK über den S1 nach vorn um mehr als 25 bis 50 % gegeben 

gewesen; IV-act. 379-25 f.). Der Gutachter hielt fest, diagnoserelevant seien "subjektiv" 

Schmerzen im Rücken (tief lumbal) bei längerem Stehen, Gehen oder Sitzen ohne 

Möglichkeit zum Positionswechsel. Objektiv handle es sich - auch bereits gemäss dem 

4.3. 

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Röntgenbild vom 30. Dezember 2008 - um eine Spondylolisthesis Grad I nach 

Meyerding zwischen dem 5. Lendenwirbelkörper und dem 1. Kreuzbeinwirbelkörper 

(L5/S1) mit einer Abrutschstrecke von knapp 25 % der Wirbelkörperlänge. Im MRT vom 

29. Juni 2015 lasse sich der Befund nach wie vor erheben (IV-act. 379-25 f.). 

Im Bericht über das entsprechende MRT vom 29. Juni 2015 selbst (IV-act. 336) 

war erklärt worden, es habe sich im Vergleich zur Voruntersuchung vom 2. April 2003 

ein progredientes Ventralgleiten von L5 gegenüber S1 mit auch leicht progredienter 

Höhenminderung dieser Bandscheibe und progredienter Dehydratation der 

Bandscheibe lumbosakral gezeigt. - Zumindest im Vergleich zu 2003 war nach jener 

Beurteilung bis Juni 2015 demnach eine Progredienz der Spondylolisthese und des 

Bandscheibenleidens anzunehmen. - Für den Schädigungszustand von 2003 waren die 

Klinik C.___ (am 30. Mai 2003; Spondylolisthese 1.5 cm) und die Klinik Valens (am 

13. Januar 2009; Spondylolisthesis L5/S1 bei Spondylolyse L5 Grad I-II, gemäss MRI 

der LWS von 2003) übereinstimmend von einem Grad von I-II ausgegangen. - Eine 

nähere Auseinandersetzung mit diesen früheren Beurteilungen mit Grad I-II ist nicht 

ersichtlich, wäre jedoch angesichts des vom Gutachter der Neurologie Toggenburg AG 

erhobenen Zustands von 2015 mit einer Qualifizierung als Grad I und des Berichts über 

das entsprechende MRT vom Juni 2015 mit Erwähnung einer Progredienz seit 2003 

von Interesse gewesen.

4.3.1. 

Während der Gutachter der Neurologie Toggenburg AG zudem wie erwähnt auch 

für 2008 eine Spondylolisthese des Grads I nach Meyerding annahm, hatte die MEDAS 

Zentralschweiz des Weiteren im Gutachten vom August 2010 gemäss dem erwähnten 

Bild vom 30. Dezember 2008 mit detaillierter Begründung (bei IV-act. 188-32) einen 

Grad II (Verschiebung von nicht nur 25 %, sondern von 35 %, vgl. IV-act. 188-24) 

dieser Schädigung festgestellt. - Eine Erklärung für die Abweichung zu der - ebenfalls 

gutachterlichen - MEDAS-Beurteilung des Schweregrads dieses Zustands von 2008 

lässt das Gutachten der Neurologie Toggenburg AG vermissen. Sie erscheint bei den 

hier insgesamt vorliegenden Gegebenheiten allerdings erforderlich (auch wenn bei 

diesem Grad kaum je eine Arbeitsunfähigkeit zu erwarten sei, vgl. unten E. 7.2).

4.3.2. 

Im Gutachten der Neurologie Toggenburg AG wurde ferner wie erwähnt eine 

Zunahme des Schweregrads der Spondylolisthese im Vergleich zwischen dem Zustand 

von Dezember 2008 (mit entsprechendem Grad) und dem Befund im MRT vom 29. Juni 

2015 verneint. - Die Klinik C.___ dagegen hielt am 3. Februar 2016 dafür, ob die - 

lytische - Spondylolisthese Meyerding Grad I-II im Vergleich zu den vorliegenden 

konventionellen Röntgenaufnahmen progredient sei, könne nicht beurteilt werden, da 

4.3.3. 

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die MRI-Aufnahme im Liegen erfolge (IV-act. 390-1). Ein Vergleich scheint nach dieser 

Auffassung nur unter bestimmten Voraussetzungen der Bildgebung möglich zu sein 

(schon im Gutachten der MEDAS Zentralschweiz war eine mangelhafte Darstellung auf 

einer CD erwähnt worden, derentwegen eine korrekte Nachmessung nicht möglich sei, 

IV-act. 188-24). - Obwohl die Stellungnahme der Klinik C.___ erst nach der 

Begutachtung abgegeben wurde, wirft sie die Frage auf, ob bei der Begutachtung 

diesbezüglich genügend Grundlagen erhoben worden seien (allenfalls wäre eine eigene 

gutachterliche Erhebung bildgebender Befunde unter diesen Umständen am Platz 

gewesen).

Das gilt des Weiteren erst recht, weil der Gutachter der Orthopädie der Neurologie 

Toggenburg AG bei der Befunderhebung lumbale Beschwerden des 

Beschwerdeführers erfasste (er stellte fest, das Vornüberneigen der Wirbelsäule sei 

zügig erfolgt, mit Schmerzangabe lumbal, und das Wiederaufrichten sei ohne 

Abstützung erfolgt, aber wiederum mit Schmerzangabe lumbal, vgl. IV-act. 379-22), 

diese Schmerzangabe bei der Rumpfbewegung aber in seiner Beurteilung als Beispiel 

für "Subjektivismen" bezeichnete (vgl. IV-act. 379-26), während lumbale Schädigungen 

ausgewiesen sind:

4.4. 

Schon am 30. Mai 2003 hatte die Klinik C.___ (nebst der Spondylolisthese) von 

einer Abflachung der Nervenwurzeln L5 im foraminalen Abschnitt, rechtsbetont, teils 

diskogen, teils ossär bedingt, bzw. eingeengten Foramina berichtet. Es war zudem 

damals bereits eine mögliche operative Intervention erwogen worden. - Im Bericht über 

die vertebrospinale Kernspintomographie vom 2. April 2003 war ferner ausdrücklich 

darauf hingewiesen worden, dass der Befund vereinbar sei mit der Ursache des 

(damaligen) klinischen Beschwerdebildes. - Gemäss dem MEDAS-Gutachten vom 

August 2010 dagegen wurden die Voraussetzungen für operative Massnahmen 

(adäquates Ansprechen auf Schmerzinterventionen, klar nachweisbares 

Radikulärsyndrom, klar nachweisbare Instabilität) zwar als nicht erfüllt betrachtet (IV-

act. 188-27). Indessen war auch dort festgehalten worden, die Schmerzen des 

Beschwerdeführers seien mindestens zu einem wesentlichen Teil auf körperliche 

Veränderungen zurückzuführen (IV-act. 188-44). Am 29. Oktober 2010 hat die Klinik 

C.___ dargelegt, die Schmerzen des Beschwerdeführers entsprächen ohne jeden 

Zweifel dem, was bei nachweisbaren organischen Pathologien zu erwarten sei (vgl. IV-

act. 192-1). - Im Bericht des Kantonsspitals St. Gallen vom 4. Oktober 2011 (IV-

act. 263-3 f.) - ebenfalls nach dem MEDAS-Gutachten - war festgehalten worden, ein 

lumbospondylogenes Schmerzsyndrom liege ohne Zweifel vor; es könne mit grosser 

Wahrscheinlichkeit auf die Instabilität bei Spondylolisthesis L5/S1 und bei 

4.4.1. 

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Spondylolyse L5 zurückgeführt werden. - Die Klinik C.___ hat gemäss dem späteren 

Bericht vom 3. Februar 2016 (IV-act. 390) in jüngerer Zeit wiederum Therapieoptionen 

bis hin zur operativen Stabilisierung des Segments L5/S1 mit dem Beschwerdeführer 

besprochen. Sie erwog, sollte ein vom Beschwerdeführer zuvor noch bevorzugter 

Rehabilitationsversuch nicht den gewünschten Effekt bringen, müsse ernsthaft über 

diese operative Massnahme nachgedacht werden.

Gemäss dem MRT-Bericht vom 29. Juni 2015 waren damals nicht nur das 

erwähnte progrediente Ventralgleiten, sondern auch eine leicht progrediente 

Höhenminderung der Bandscheibe L5/S1 und eine progrediente Dehydratation der 

Bandscheibe lumbosakral und insbesondere eine bilaterale foraminale Einengung 

gefunden worden, teils durch das Ventroglissement, teils durch die Bandscheibe 

bedingt, mit einer Nervenwurzelirritation L5 beidseits unter leicht rechtsseitiger 

Bevorzugung (IV-act. 336).

4.4.2. 

Bei der Begutachtung durch die Neurologie Toggenburg AG hat der 

Beschwerdeführer in das Gesäss ausstrahlende Taubheitsgefühle beklagt. Der 

Gutachter (der Orthopädie) hat hierzu dargelegt, diese aus der LWS-Region "subjektiv" 

ausstrahlenden Taubheitsgefühle hätten nicht durch Bewegung provoziert werden 

können (vgl. IV-act. 379-24). "Langfristig" könnten die Nervenwurzelreizungen sich zu 

manifesten sensorischen, selten motorischen Defiziten steigern (IV-act. 379-29). - Auch 

die Klinik C.___ hat am 3. Februar 2016 bei der klinischen Untersuchung im Bereich der 

unteren Extremitäten gemäss ihrem Bericht zwar eine gut erhaltene Neurologie 

gefunden, aber auch berichtet, der Beschwerdeführer leide seit längerer Zeit an 

spondylogenen Schmerzen und an einer lumboradikulären Reizung unter Belastung. 

4.4.3. 

Der Gutachter der Neurologie Toggenburg AG erwog des Weiteren, (sc. erst) 

langfristig könne es aufgrund der Spondylolisthesis zu einer Spondylarthrose kommen 

(IV-act. 379-29). - Im MRT-Bericht vom 29. Juni 2015 war allerdings - jedenfalls bei 

L4/5, weniger auch L3/4 - bereits von mässigen Spondylarthrosen berichtet worden 

(IV-act. 336).

4.4.4. 

Bei der gutachterlichen Befunderhebung liess sich - gemäss dem Gutachten der 

Neurologie Toggenburg AG "nur" [aber immerhin] - punktuell, im Bereich der LWS, eine 

starke Anspannung der paravertebralen Muskulatur (vgl. IV-act. 379-22) objektivieren. - 

Die Klinik C.___ hat am 3. Februar 2016 - kaum zwei Monate nach der Begutachtung - 

auch von weiteren klinischen Befunden berichtet. Auffallend seien bei der klinischen 

Untersuchung eine deutlich verkürzte Hüftbeugemuskulatur und eine verkürzte 

4.4.5. 

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ischiocrurale Muskulatur gewesen und es habe ein Durchfederungsschmerz im 

lumbosakralen Übergang bestanden (vgl. IV-act. 390).

Angesichts aller - auch der erwähnten allfälligen neurologischen - Schädigungen 

ergeben sich nach dem Dargelegten Zweifel, ob die Beschwerden des 

Beschwerdeführers gutachterlich (gemäss Gutachten von 2016) allenfalls in zu 

weitreichendem Mass einem subjektiven Empfinden zugeordnet worden sind. 

Zumindest eine ergänzende Begründung erscheint erforderlich.

4.4.6. 

Dazu kommt weiter, dass der Gutachter der Neurologie Toggenburg AG dafürhielt, 

(auch) eine rein im Sitzen auszuübende (kaufmännische) Tätigkeit könnte der 

Beschwerdeführer an acht Stunden täglich, also vollschichtig, und ohne jegliche 

Einschränkung ausüben (vgl. IV-act. 379-29). Dies leitet der Gutachter daraus ab, dass 

der Beschwerdeführer die Beschwerden toleriere und dass er sich "offenbar" bei der 

zur damaligen Zeit tatsächlich ausgeübten Tätigkeit in der [Betrieb], die 

wechselbelastend sei, aber auch nichtrückenschonende Elemente enthalte, mit einem 

vollen Pensum (100 %) arrangieren könne (IV-act. 379-29).

4.5. 

Zum einen lässt diese Begründung annehmen, dass die gutachterliche 

Schlussfolgerung sich an der Annahme orientiert hat, der Beschwerdeführer leiste die 

damals ausgeübte Tätigkeit (IV-Arbeitsversuch) - zumutbarerweise - vollzeitlich. Der 

Beschwerdeführer hatte bei der Begutachtung nämlich angegeben, er könne die 

gegenwärtige Arbeit trotz der ungünstigen Anteile bewältigen. Sein Chef habe viel 

Verständnis für seine gesundheitliche und finanzielle Situation. Er (der 

Beschwerdeführer) habe die Chance, eine Festanstellung von ihm zu bekommen, und 

wolle die Stelle unbedingt erhalten. Dafür nehme er die Schmerzen in Kauf. Er habe 

noch nie eine feste Anstellung gehabt (IV-act. 379-19 f.). - Aus den erwähnten 

Schilderungen ergeben sich Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer im 

Hinblick auf das mögliche Ziel, erstmals eine Festanstellung zu erlangen, seine - 

längerfristige - Leistungsfähigkeit zu optimistisch beurteilt und über das Zumutbare 

hinaus gearbeitet haben könnte. Sein Arbeitgeber gab jedenfalls - am Tag nach der 

Begutachtung, den Gutachtern somit allerdings nicht bekannt und noch nicht als 

fremdanamnestische Einschätzung in ihre Beurteilung einbeziehbar - an, er sehe klar 

eine körperliche Einschränkung beim Beschwerdeführer. An gewissen Tagen sei 

diesem ein volles Pensum nicht möglich; er schicke ihn dann nach Hause (IV-

act. 401-9). Auch nach Angaben der externen Stellenvermittlungsunternehmung vom 

22. Januar 2016 stiess der Beschwerdeführer nach ca. sechs Stunden Arbeit körperlich 

an die Grenze (IV-act. 401-10). Die Beschwerdegegnerin ihrerseits stimmte zwei Tage 

4.5.1. 

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nach Eingang des Gutachtens einer Pensenreduktion zu (vgl. IV-act. 401-10). - Auch 

nach den subjektiven Angaben des Beschwerdeführers selber hing die Leistung zudem 

vom Verständnis des Vorgesetzten für seine Einschränkungen ab. Der Gutachter wies 

wie oben erwähnt an einer Stelle darauf hin, dass in dieser Tätigkeit wahrscheinlich mit 

Rücksicht auf die gesundheitlichen Belange eine Leidensanpassung stattfinde (vgl. IV-

act. 379-27). Für die zu bestimmende Zumutbarkeit und Verwertbarkeit einer 

Arbeitsleistung sind allerdings lediglich Rücksichtnahmen von Arbeitgebern im üblichen 

Mass ohne Belang. - Es fragt sich daher, ob die fremdanamnestische Sicht, von 

welcher die Gutachter noch keine Kenntnis hatten, wesentliche zusätzliche 

Erkenntnisse - jedenfalls für die insgesamt somatisch und psychiatrisch objektiv 

medizinisch zumutbare Arbeitsfähigkeit (vgl. unten E. 7) - hätte liefern können. Letztere 

lässt sich ohne ergänzende Angaben und allfällige Abklärungen nicht ausreichend 

zuverlässig bestimmen.

Zum andern scheint der Gutachter der Neurologie Toggenburg AG eine Tätigkeit, 

die wechselbelastend ist, aber auch nichtrückenschonende Elemente enthält (mit 

welcher sich der Beschwerdeführer [zurzeit] offenbar vollzeitlich arrangieren könne), als 

für den Beschwerdeführer ungeeigneter zu werten als eine rein im Sitzen auszuübende 

Arbeit. Denn er schliesst, reines Sitzen sei diesem also "erst recht" vollzeitlich ohne 

Einschränkungen zumutbar. - Diese gutachterliche Beurteilung bedarf einer 

ergänzenden Begründung und Auseinandersetzung mit abweichenden Feststellungen: 

Denn noch im Gutachten der MEDAS Zentralschweiz vom August 2010 war eine 

Tätigkeit rein im Sitzen als für den Beschwerdeführer (besonders) ungünstig (bzw. nicht 

ideal) und nur für den Schulbesuch zumutbar hervorgehoben worden (vgl. IV-

act. 188-25 und 27). Weitgehend übereinstimmend mit dieser MEDAS-Beurteilung 

hatte die Klinik Valens am 13. Januar 2009 festgehalten, zu empfehlen sei eine vor 

allem wechselbelastende Tätigkeit (vgl. IV-act. 130). Im MEDAS-Gutachten war die 

Eingliederungsmassnahme deshalb als absolut ideal bezeichnet worden, weil der 

Beschwerdeführer später damit eine wechselbelastende kaufmännische Tätigkeit 

werde ausüben können (während die rein im Sitzen auszuübende Tätigkeit im Sinn 

eines Ausbildungsprogramms zumutbar sei, vgl. IV-act. 188-26 f.). Es war wie erwähnt 

dargelegt worden, eine vorzeitige Arbeitsunfähigkeitserklärung des Beschwerdeführers 

insbesondere während einer Ausbildung ohne Ausschöpfung aller Massnahmen sei 

kontraproduktiv (vgl. IV-act. 188-27; nämlich Massnahmen wie Infiltrationen der Lyse, 

ergänzend Infiltration von Depot-Steroiden, epidural-lumbale Infiltrationen, in 

Schubsituationen Analgetika). - Die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers für 

Tätigkeiten rein im Sitzen lag gemäss dem MEDAS-Gutachten damals im August 2010 

4.5.2. 

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im Übrigen bei einer zumutbaren Leistungsdauer von lediglich maximal vier bis sechs 

Stunden, gemäss der Klinik Valens von 2009 bei bestehender Möglichkeit, die 

Sitzhaltung bei Bedarf zu unterbrechen, bei höchstens vier Stunden pro Tag.

Ferner hält der Gutachter der Orthopädie der Neurologie Toggenburg AG dafür, 

seine Einschätzung, wonach eine rein im Sitzen auszuübende Tätigkeit vom 

Beschwerdeführer "nunmehr" erst recht vollschichtig ohne Einschränkungen ausgeübt 

werden könne, und nicht nur an höchstens vier bis sechs Stunden pro Tag, wie es sich 

am 2. August 2010 - dem Datum des MEDAS-Gutachtens - dargeboten habe, gelte 

spätestens ab dem Datum des Bekanntwerdens des MRI-Befundes vom 29. Juni 2015 

(vgl. IV-act. 379-29). - Offenbar beurteilte er diesen Befund, anhand dessen er eine 

Zunahme des Schweregrads der Spondylolisthese seit 2008 verneinte, als hierfür 

besonders stichhaltig, was allerdings nach dem oben Dargelegten (E. 4.3.2 f.) noch 

ergänzend zu klären sein wird. Dass der Beschwerdeführer die Schmerzen toleriere, 

begründete der Gutachter des Weiteren damit, dass durch Gewöhnung und 

Anpassung sowie unter Befolgung der täglichen Übungen zum Bauchmuskeltraining 

ein akzeptabler Zustand erreicht worden sei (IV-act. 379-27). Zum Tolerieren der 

Schmerzen ist allerdings auf das oben (E. 4.5.1) zur erforderlichen Objektivierung 

Erwähnte hinzuweisen.

4.6. 

Des Weiteren wies der Gutachter der Orthopädie darauf hin, dass Hypermobilität 

und schlanker Körperbau oft anzutreffen seien. Zu diesem Aspekt finden sich 

unterschiedliche Angaben, welche unerklärt geblieben sind. Die Klinik Valens hatte am 

13. Januar 2009 (IV-act. 130) beim Beschwerdeführer nebst einer Haltungsinsuffizienz 

mit Wirbelsäulenfehlhaltung eine Hyperlaxizität diagnostiziert, die mit einem Beighton 

score von 7/9 bewertet wurde. Bei weiteren früheren Bestimmungen war allerdings 

auch von einem Beighton score von 4/9 (IV-act. 201-6) und gar von 0/9 (IV-act. 188-31) 

berichtet worden, an letztgenannter Stelle aber gleichzeitig auch von einer leichten 

Hyperextension des Ellbogens (um nur 5°) und von einer tendenziell hypermobilen 

Schulterbeweglichkeit ("Schürzengriff bds. 10 cm!", übrige Gelenke unauffällig). Bei der 

Begutachtung war der Finger-Fussboden-Abstand beim Beschwerdeführer 

beispielsweise negativ um 10 cm (IV-act. 379-22). Es wurde in den Akten auf den 

asthenischen Habitus des Beschwerdeführers hingewiesen, der bei relativ geringer 

Muskelmasse das seine zur Instabilität beitrage (IV-act. 263-4; vgl. auch IV-act. 93-2; 

schon IV-act. 14 [ausgeprägte muskuläre Insuffizienz]). In der Replik nun berichtet der 

Beschwerdeführer, dass ihm sein linkes Daumengelenk bei nur leichter Haushaltarbeit 

um 90 Grad in eine unphysiologische Richtung abgeknickt sei. Das Gelenk lasse sich 

nicht mehr strecken und habe einen Knick. Da ein möglicher Zusammenhang dieses 

4.7. 

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Umstands mit der bereits zur Zeit des Streitgegenstands bestehenden 

Gesundheitsschädigung nicht von vornherein ausgeschlossen scheint, ist er, auch 

wenn er erst nach Erlass der angefochtenen Verfügung eingetreten ist, vorliegend zu 

berücksichtigen (vgl. oben E. 2.4). - Mit dem in den Akten erwähnten Einfluss des 

Habitus auf die Instabilität und mit den Differenzen zum Schweregrad der Hyperlaxizität 

befasste sich die Gutachterstelle nicht weiter. Eine solche Auseinandersetzung fehlt; 

allenfalls sind auch diesbezüglich ergänzende Abklärungen zu veranlassen.

Der Gutachter der Orthopädie der Neurologie Toggenburg AG erklärte schliesslich, 

das positive Leistungsprofil des Beschwerdeführers umfasse unter anderem (nebst 

einer langen Liste weiterer diverser erfüllbarer Anforderungen, vgl. IV-act. 379-27 f.) 

vollschichtiges Arbeiten und Arbeiten in jeder körperlichen Schwere. Selbst körperlich 

sehr schwere Arbeiten könnten ohne zeitliche Einschränkung verrichtet werden (IV-

act. 379-28). Diese Beurteilung lässt sich nicht ohne Weiteres mit der gleichzeitigen 

gutachterlichen Feststellung in Übereinstimmung bringen, wonach Arbeiten im Bücken, 

im Knien und in Zwangshaltungen nur mit Einschränkung des Arbeitspensums auf 

50 % oder mit deutlicher Verlängerung der Pausenzeiten durchgeführt werden könnten. 

Nach einer jeweils einstündigen Tätigkeit in Zwangshaltung sind nach gutachterlicher 

Beurteilung ein wenigstens einstündiger Unterbruch der Tätigkeit oder die Übernahme 

anderer Tätigkeiten ohne Zwangshaltungen geboten (IV-act. 379-26). Beim negativen 

Leistungsbild wurde ebenfalls angegeben, bei Vermeidung von nichtrückenschonenden 

Tätigkeiten in Zwangshaltungen sei eine Verlängerung der branchenüblichen 

Pausenzeiten nicht erforderlich. Sehr schweres Heben über 30 kg sollte zudem wegen 

der Asthenie und zur Protektion vor Rückenleiden nur mit Hebevorrichtungen 

durchgeführt werden (IV-act. 379-28). - Dass dem Beschwerdeführer gemäss den 

Angaben des Gutachters der Orthopädie der Neurologie Toggenburg AG selbst 

körperlich sehr schwere Arbeit ohne zeitliche Einschränkung möglich sei, erscheint 

auch anhand der gesamten Aktenlage, namentlich der abweichenden gutachterlichen 

Beurteilung durch die MEDAS Zentralschweiz, wonach für eine schwere Tätigkeit 

aufgrund der segmentalen Pathologie unter dem Aspekt des Bewegungsapparates 

keine Arbeitsfähigkeit mehr bestehe (IV-act. 188-25, 27), bei den vorliegenden 

Gegebenheiten nicht ohne Weiteres erklärlich.

4.8. 

Zusammenfassend ergeben sich nach dem Dargelegten Zweifel, ob die 

(qualitativen und quantitativen) Auswirkungen der vorhandenen orthopädischen (und 

neurologischen) Schädigungen bzw. der Beschwerden des Beschwerdeführers auf die 

zumutbare Arbeitsfähigkeit im Gutachten der Neurologie Toggenburg AG ausreichend 

4.9. 

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5.

In Bezug auf den allgemeinmedizinisch-internistischen Teil hat der Beschwerdeführer 

zu Recht auf die unzutreffende gutachterliche Annahme hingewiesen, dass auch 

Dr. L.___ von einer vollen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ausgehe (IV-

act. 379-16). Tatsächlich hat die Ärztin am 20. August 2015 (IV-act. 337) unter der 

Voraussetzung, dass eine Stabilisierung (durch Training) eintrete, eine Tätigkeit als an 

fünf Stunden pro Tag zumutbar bezeichnet. Ein Einfluss der erwähnten unzutreffenden 

Annahme auf die polydisziplinäre Arbeitsfähigkeitsschätzung der Gutachter lässt sich 

nicht von vornherein ausschliessen.

6.  

berücksichtigt worden seien. Zumindest ergänzende Begründungen scheinen 

erforderlich.

In psychiatrischer Disziplin wurden beim Beschwerdeführer im Gutachten der 

Neurologie Toggenburg AG einerseits eine chronische Schmerzstörung mit 

somatischen und psychischen Faktoren und anderseits eine Persönlichkeitsstörung mit 

asthenischen und vermeidenden Persönlichkeitszügen diagnostiziert. Den beiden 

Diagnosen wurde - auch in ihrer Kombination - kein Einfluss auf die Arbeitsunfähigkeit 

zugemessen.

6.1. 

Die Gutachterin der Psychiatrie beschreibt, dass die asthenischen 

Persönlichkeitsanteile des Beschwerdeführers zu kränkenden Erlebnissen und 

Missverständnissen führten, welche die (sc. Persönlichkeits-) Störung (das 

Vermeidungsverhalten) selbst aufrechterhalten würden (vgl. IV-act. 379-47). - Im 

Gutachten wurde festgehalten, relevante psychiatrische Komorbiditäten lägen nicht vor 

(IV-act. 379-51). Indessen erscheint der Aspekt des Zusammenfallens der beiden 

diagnostizierten gesundheitlichen Beeinträchtigungen, nämlich der 

Persönlichkeitsstörung einerseits und der Schmerzstörung anderseits, relevant, kann 

das Vorliegen beider Störungen zusammen eine zumutbare Arbeitstätigkeit doch 

möglicherweise zusätzlich erschweren. Dazu erscheint eine medizinische 

Auseinandersetzung erforderlich.

6.2. 

Beim Befund wurde im Gutachten der Psychiatrie unter anderem festgehalten, der 

Beschwerdeführer sei bei der Anamneseerhebung manchmal etwas unstrukturiert 

gewesen (auch beim AMDP-Befund erwähnt) und habe sich in Details verloren, so dass 

es teilweise schwer gewesen sei, einen Zusammenhang herzustellen. Trotz der mehr 

als 90-minütigen Exploration sei es schwierig gewesen, die Angaben des 

6.3. 

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Beschwerdeführers chronologisch folgerichtig zu ordnen und die beschriebenen 

Symptome einzuordnen (vgl. IV-act. 379-38). Nach AMDP habe er in der 

Stimmungslage etwas herabgesetzt gewirkt, im Affekt jedoch adäquat und 

schwingungsfähig, aktuell im Antrieb nicht beeinträchtigt, ohne Interessenverlust. Der 

Beschwerdeführer beschreibe jedoch einen sozialen Rückzug. Als wesentliche 

Beeinträchtigung erlebe er die chronischen Rückenschmerzen (vgl. IV-act. 379-38 f.). 

Was die Beurteilung der Ergebnisse der psychiatrischen Zusatzuntersuchung Mini-ICF 

betrifft, ergaben sich beim Beschwerdeführer gemäss dem Gutachten eine leichte 

Beeinträchtigung der Selbstbehauptungs- und der Gruppenfähigkeit sowie eine 

mittelgradige Beeinträchtigung der Kontakt- und Gruppenfähigkeit (Letztere hier 

nochmals genannt) und der Fähigkeit, Spontanaktivitäten zu entwickeln (vgl. IV-

act. 379-39 f.). - Nach der orientierenden neuropsychologischen Testuntersuchung zur 

Mehrfach-Wortschatzwahl habe die verbale Intelligenz des Beschwerdeführers im 

oberen Normbereich gelegen (vgl. IV-act. 379-40). - Eine relevante depressive 

Symptomatik habe gemäss der Selbsteinschätzung nach dem Beck Depressions-

Inventar (Revision BDI - II) nicht vorgelegen (vgl. IV-act. 379-40 f.). - In der 

Mehrdimensionalen Schmerzskala (MSS) habe der Beschwerdeführer ein 

Schmerzerleben mit Hinweisen auf eine somatoforme Überlagerung gezeigt (vgl. IV-

act. 379-41). - Beim PDI (Pain Disability Index) habe der Beschwerdeführer in allen 

Bereichen mittelschwere bis schwere Beeinträchtigungen mit deutlicher 

Beeinträchtigung der beruflichen Aktivitäten und der häuslichen Verpflichtungen 

angegeben (vgl. IV-act. 379-41). - Die Gutachterin der Psychiatrie hielt beurteilend 

unter anderem fest, es hätten sich (nebst leichten Beeinträchtigungen im Bereich der 

Selbstbehauptungsfähigkeit, der Gruppenfähigkeit und der Fähigkeit zu 

Spontanaktivitäten) mittelschwere Beeinträchtigungen des Beschwerdeführers im 

zwischenmenschlichen Bereich, bei der Kontaktfähigkeit und bei der Fähigkeit 

ergeben, enge Beziehungen aufrecht zu erhalten. Einschränkungen hätten auch beim 

Anpassungs- und Umstellungsvermögen und bei der Gestaltungs- und 

Erlebnisfähigkeit vorgelegen (IV-act. 379-44 f.). - Die Befunde waren demnach teilweise 

mittelschwer. Die Gutachterin der Psychiatrie hielt denn auch dafür, unter 

Berücksichtigung der erhobenen Befunde wäre es sinnvoll, den Beschwerdeführer 

psychotherapeutisch zu behandeln, um seine Konfliktfähigkeit, seine kommunikativen 

Fähigkeiten und sein Anpassungs- und Umstellungsvermögen zu verbessern (vgl. IV-

act. 379-47).

Zur beruflichen Integration des Beschwerdeführers hielt die Gutachterin der 

Psychiatrie fest, eine solche sei über viele Jahre hinweg nicht gelungen und eine 

geplante Ausbildung immer wieder verschoben worden. Es hätten sich Hinweise darauf 

6.4. 

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gefunden, dass es im Zusammenhang mit dem chronischen Rückenleiden zum 

Vermeidungsverhalten und zu fehlendem Durchhaltevermögen gekommen sei. Auch 

bei der Ausbildung zum Bürokaufmann sei es - bei ansonsten guten schulischen 

Leistungen - zu gehäuften Fehlzeiten und teilweise unentschuldigtem Fernbleiben vom 

Unterricht gekommen. Trotz des erfolgreichen Berufsabschlusses sei eine Integration in 

den Beruf nicht gelungen (zurzeit finde die berufliche Massnahme statt, vgl. IV-

act. 379-43). - Diese Beurteilung einer nach langer Zeit noch immer nicht gelungenen 

Integration ist nach der Aktenlage gut nachvollziehbar. - Ergänzend ist darauf 

hinzuweisen, dass die Schwierigkeiten auch nach der Begutachtung durch die 

Neurologie Toggenburg AG anhielten. Der Arbeitgeber des während der Begutachtung 

laufenden (aktenmässig letzten) Arbeitsversuchs hat nach Angaben der 

Stellenvermittlungsunternehmung vom 12. Mai 2016 inzwischen "die Unstimmigkeiten" 

des Beschwerdeführers mitbekommen (IV-act. 401-13) und er hat der 

Beschwerdegegnerin am 10. Juni 2016 (IV-act. 401-13) mitgeteilt, er habe dem 

Beschwerdeführer für eine Rehabilitation drei Wochen frei gegeben. Doch danach 

müsse das Pensum von 50 % erreichbar sein, sonst komme es zu einer Kündigung. Er 

hatte Bedenken hinsichtlich eines möglichen Rückfalls geäussert (vgl. IV-act. 402 und 

401-13). - Die Gutachterin der Psychiatrie hatte im Übrigen darauf hingewiesen, dass 

die Prognose der Eingliederungsfähigkeit des Beschwerdeführers von einem 

vertrauensvollen Umgang mit Mitarbeitern und Vorgesetzten abhänge (vgl. IV-

act. 379-47), was zumindest einer einschränkenden Voraussetzung für die 

Arbeitsfähigkeit bzw. die Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit entspricht.

Bezüglich der medizinischen Behandlung allgemein (Aspekt des Schweregrads 

bzw. des Leidensdrucks) legte die Gutachterin der Psychiatrie dar, bis anhin habe 

lediglich eine sporadische ambulante psychiatrische Behandlung stattgefunden; der 

Beschwerdeführer gebe jedoch an, zu den behandelnden Therapeuten keine 

vertrauensvolle Beziehung aufgebaut haben zu können. Es habe auch nur eine 

sporadische, unregelmässige schmerztherapeutische Behandlung stattgefunden. Der 

Beschwerdeführer nehme zurzeit weder psychiatrische noch schmerztherapeutische 

Medikamente ein (vgl. IV-act. 379-43; vgl. zum Letzteren auch IV-act. 379-19).

6.5. 

Zum Medikamenteneinsatz ist jedoch zu erwähnen, dass in einem Eintrittsbericht 

des Schmerzzentrums am Kantonsspital St. Gallen vom 4. Oktober 2011 dargelegt 

worden war, der Beschwerdeführer habe bezüglich der Schmerzwahrnehmung von den 

Cannabinoiden profitiert. Angesichts des jungen Alters und der Persönlichkeit sei aber 

zurzeit von jeglichen Schmerzmitteln Abstand zu nehmen (vgl. IV-act. 263-3 f.).

6.5.1. 

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Des Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass bei der psychiatrischen Begutachtung 

erwähnt wurde, der Beschwerdeführer mache regelmässig Gymnastik für den Rücken 

(vgl. IV-act. 379-43). Er hat denn auch, wie der orthopädischen Begutachtung zu 

entnehmen ist, mitgeteilt, er müsse viele Übungen und ein Training absolvieren, um mit 

den Bauchmuskeln seine Haltung zu stabilisieren (vgl. IV-act. 379-19). Im Gutachten 

wurde festgehalten, Rücken- und Bauchmuskel-Training seien die Massnahmen der 

Wahl (vgl. IV-act. 379-29). - Die IV-Eingliederung war im Januar 2011 (IV-act. 202) 

zudem offenbar nicht von zu wenig, sondern von zu viel Therapien ausgegangen, hatte 

sie doch festgestellt, es bestehe eine Flucht des Beschwerdeführers in medizinische 

Massnahmen, Trainingsprogramme und Ernährungsprogramm. - Im Übrigen ist die 

somatische Seite des Leidens des Beschwerdeführers ihrerseits bis anhin ungenügend 

abgeklärt bzw. erklärt (vgl. oben E. 4).

6.5.2. 

Zur Frage der psychiatrischen Behandlung ging die Gutachterin der Psychiatrie 

einerseits davon aus, im Zusammenhang mit dem Wirbelgleiten sei es zu 

Anpassungsstörungen gekommen, doch habe eine konsequente psychiatrische oder 

psychotherapeutische B