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**Case Identifier:** 4f6b6757-f82a-5256-8451-629631a4a13b
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-11
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 11.09.2025 IV 2025/76
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2025-76_2025-09-11.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/7

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2025/76

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 13.10.2025

Entscheiddatum: 11.09.2025

Entscheid Versicherungsgericht, 11.09.2025
Art. 22bis Abs. 7 lit. b IVG. Art. 18 Abs. 1 IVV. Art. 43 Abs. 1 ATSG. Taggeld. 
Wartezeittaggeld. Untersuchungspflicht. Massgebendes Pensum an der 
letzten Arbeitsstelle. Massgebende Lohnbestandteile (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 11. September 2025, IV 
2025/76).

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Kanton St.Gallen  
Gerichte 
 
 

 
 
 
 

 
 1/6 

 

 
 
Versicherungsgericht 
Abteilung II 

 

 

 
 
 
 

 Entscheid vom 11. September 2025 

Besetzung  Präsident Ralph Jöhl, Versicherungsrichterinnen Karin Huber-Studerus 
und Tanja Petrik-Haltiner; Gerichtsschreiber Tobias Bolt  

   

Geschäftsnr.   IV 2025/76 

   

Parteien 
 

 A.___,  
Beschwerdeführer,  

 
 

  gegen 

  I V - S t e l l e  d e s  K a n t o n s  S t .  G a l l e n ,  Postfach 368, 
9016 St. Gallen,  

Beschwerdegegnerin,  
 
 

 
  

Gegenstand  Taggeld (08.04. - 11.08.2024) 
 
 
 

 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

IV 2025/76 
 

 

2/6 

Sachverhalt 
A.  

A.a A.___ meldete sich im März 2023 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (AK-
act. 53). Er gab an, er habe eine Berufslehre zum Elektroniker mit einer begleitenden Berufsmatura 

absolviert. Zudem habe er eine Ausbildung zum Arbeitsagogen abgeschlossen. Zuletzt habe er in 

einem Pensum von zunächst 90 Prozent und ab Januar 2013 in einem Pensum von 70 Prozent als 

Arbeitsagoge gearbeitet. Das Arbeitsverhältnis habe Ende Februar 2020 geendet. Im Februar 2023 war 

(im Zusammenhang mit einem Geburtsgebrechen; vgl. IV-act. 7) eine zweite 
Lebendnierentransplantation durchgeführt worden (vgl. IV-act. 45 und 102). Der Arbeitgeber berichtete 

Ende März 2023 (AK-act. 51), das Arbeitsverhältnis habe („mit Unterbrüchen“) bis Ende Februar 2021 

gedauert. Der Jahreslohn habe sich in den Jahren 2019 und 2020 auf jeweils 52'971.10 Franken (= 13 

× 4'074.40 Franken) belaufen. Diese Angabe entsprach den Buchungen im individuellen Beitragskonto 

(IK; vgl. AK-act. 52–1). Die Arbeitslosenversicherung gab an (AK-act. 50), der Versicherte sei seit 

August 2021 arbeitslos gemeldet gewesen. Per 14. März 2023 sei er ausgesteuert worden. Der 

versicherte Verdienst habe 4'414 Franken betragen. 

A.b Mit einer Mitteilung vom 20. November 2024 gewährte die IV-Stelle dem Versicherten eine 
Umschulung zum Elektroplaner im Zeitraum vom 12. August 2024 bis zum 11. August 2028 (AK-act. 

31). Mit einer Mitteilung vom 22. Januar 2025 sprach sie dem Versicherten für die Zeit vom 8. April 2024 

bis zum 11. August 2024 ein Wartezeittaggeld zu (AK-act. 18). 

A.c Bereits am 10. Januar 2025 hatte der Versicherte gegenüber der IV-Stelle geltend gemacht (AK-
act. 21), die Taggeldberechnung sei fehlerhaft. Es sei ein Tagessatz von 121.60 Franken angenommen 

worden, der zu tief sei, denn es fehlten die Bonuszahlungen, die er an seiner letzten Arbeitsstelle 
erhalten habe. Zudem sei nicht berücksichtigt worden, dass er aus gesundheitlichen Gründen nur zu 

70 Prozent arbeitsfähig gewesen sei. Er ersuche um eine entsprechende Anpassung des 

massgebenden Jahreseinkommens. Ein Sachbearbeiter notierte (vgl. die elektronische Notiz zu AK-

act. 21–1), die Reduktion des Arbeitspensums auf 70 Prozent sei bereits per Juni 2015 und damit vor 

dem Eintritt des Gesundheitsschadens am 1. April 2020 erfolgt. Gemäss dem IK-Auszug habe der 

Versicherte „schon seit jeher in etwa diesen Lohn erzielt“. Das massgebende Einkommen sei unter 

Berücksichtigung der Teuerung 2023/2024 um 1,5 Prozent zu erhöhen. Dem Versicherten sei ein 

entsprechendes Informationsschreiben zuzustellen. Falls dieser damit nicht einverstanden sein sollte, 

sei die Eingabe als Beschwerde an das Versicherungsgericht weiterzuleiten. 

A.d Am 4. Februar 2025 teilte die IV-Stelle dem Versicherten bezugnehmend auf dessen Anfrage 
vom 10. Januar 2025 mit (AK-act. 14), massgebend für die Taggeldberechnung seien nur jene 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

IV 2025/76 
 

 

3/6 

Einnahmen, auf denen AHV-Beiträge entrichtet worden seien, was in Bezug auf die vom Versicherten 

erwähnten „Bonuszahlungen“ aber nicht der Fall gewesen sei. Der Eintritt des Gesundheitsschadens 

sei auf den 15. Februar 2023 (Nierentransplantation) festgelegt worden. Das Arbeitspensum sei aber 

bereits per Juni 2015 auf 70 Prozent reduziert worden. Auch in den Jahren davor habe der Versicherte 

kein wesentlich höheres Einkommen erzielt. Da die Pensumsreduktion zeitlich weit zurückliege und da 
noch weitere Gesundheitsleiden vorlägen, erscheine es nicht als plausibel, dass die Reduktion 

ausschliesslich wegen des Nierenleidens erfolgt sei. Das Taggeld sei folglich korrekt berechnet worden. 

Allerdings stehe dem Versicherten wegen der Teuerungsanpassung per 1. Januar 2024 ein um 1,5 

Prozent höheres Taggeld zu. Der Ansatz betrage also nicht mehr 121.60 Franken, sondern 123.20 

Franken. Der Versicherte erklärte sich am 3. März 2025 nicht einverstanden (AK-act. 10–10). Er machte 

geltend, er sehe nicht ein, weshalb die Bonuszahlungen unberücksichtigt bleiben sollten. Er habe sein 

Pensum ursprünglich reduziert, um die Ausbildung zum Arbeitsagogen zu absolvieren. Nach der 

Ausbildung sei eine Erhöhung des Pensums zunächst aus betrieblichen Gründen nicht möglich 

gewesen. Ab April 2020 wäre es jedoch erwünscht, aber aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich 

gewesen. Der Versicherte sei eingesprungen, weil drei Kolleginnen kurz nacheinander 

Mutterschaftsurlaub gehabt hätten. Wegen weiteren Personalausfällen und wegen der Pandemie wäre 

es erwünscht gewesen, wenn er Vollzeit gearbeitet hätte. Wegen seiner schlechten Nierenfunktion sei 

er dafür aber nicht ausreichend fit gewesen. Die Vorabklärungen für die erneute Transplantation hätten 
ab dem Jahr 2019 stattgefunden. Eine Harnröhrenoperation sei im Oktober 2020 erfolgt. Die 

Transplantation habe wegen der Pandemie erst im Jahr 2023 durchgeführt werden können. Mit einer 

Verfügung vom 5. März 2025 sprach die IV-Stelle dem Versicherten für die Zeit vom 8. April 2024 bis 

zum 11. August 2024 ein Taggeld von 121.60 Franken zu (act. G 1.1). 

B.  

B.a Am 17. März 2025 erhob der Versicherte (nachfolgend: der Beschwerdeführer) eine Beschwerde 
gegen die Verfügung vom 5. März 2025 (act. G 1). Er beantragte die Zusprache eines höheren 

Taggeldes. Zur Begründung führte er aus, er habe aus gesundheitlichen Gründen nur zu 70 Prozent 

arbeiten können. Zudem habe er Zusatzzahlungen erhalten, die die IV-Stelle (nachfolgend: die 

Beschwerdegegnerin) zu Unrecht nicht berücksichtigt habe. 

B.b Die Beschwerdegegnerin beantragte am 31. März 2025 die teilweise Gutheissung der 
Beschwerde, nämlich die Erhöhung des Taggeldansatzes auf 123.20 Franken (act. G 3). Zur 

Begründung verwies sie auf eine Stellungnahme des Fachbereichs vom 28. März 2025 (act. G 3.1), die 

inhaltlich weitestgehend dem Schreiben vom 4. Februar 2025 an den Beschwerdeführer entsprach. 

B.c Der Beschwerdeführer machte am 26. Mai 2025 geltend (act. G 6), er habe nicht aus freien 
Stücken in einem Pensum von 70 Prozent gearbeitet. Beispielsweise habe er der IV-Stelle im Juni 2023 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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4/6 

mitgeteilt, dass er sich nun, wenige Monate nach der Nierentransplantation, fitter fühle. Aktuell 

absolviere er eine Umschulung im Vollpensum. Bei seiner letzten Arbeitsstelle seien ihm die Zeit und 

die Kosten für den Arbeitsweg bezahlt worden, weil er unregelmässig habe arbeiten und teilweise auch 

Nachtpikett habe leisten müssen. 

B.d Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Duplik (vgl. act. G 8). 

Erwägungen 
1.  

Dieses Beschwerdeverfahren bezweckt die Überprüfung der angefochtenen Verfügung auf deren 
Rechtmässigkeit, weshalb sein Gegenstand jenem des mit der angefochtenen Verfügung 

abgeschlossenen Verwaltungsverfahrens entsprechen muss. Mit der angefochtenen Verfügung hat die 

Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer ein Taggeld für die Dauer vom 8. April 2024 bis zum 11. 

August 2024 zugesprochen, wobei sie die Taggeldberechtigung umfassend geprüft und das Taggeld 

von Grund auf neu festgesetzt hat. Auch in diesem Beschwerdeverfahren sind folglich die 

Taggeldberechtigung und die Höhe des Taggeldes für den genannten Zeitraum zu prüfen.  

2.  

Der Beschwerdeführer hat die versicherungsmässigen Voraussetzungen erfüllt und er hat nach dem 

Abschluss der berufsberaterischen Abklärung ab dem 8. April 2024 auf den Beginn einer Umschulung 

warten müssen, weshalb er in Anwendung des Art. 22bis Abs. 7 lit. b IVG in Verbindung mit dem Art. 18 

Abs. 1 IVV einen Anspruch auf ein Wartezeittaggeld gehabt hat. Da er davor bereits erwerbstätig 

gewesen war, hat er ab dem 8. April 2024 einen Anspruch auf ein „grosses“ Taggeld im Sinne des Art. 

23 Abs. 1 IVG gehabt, das 80 Prozent des letzten ohne gesundheitliche Einschränkung erzielten 

Erwerbseinkommens entsprochen hat. 

3.  

3.1 An seiner letzten Arbeitsstelle hat der Beschwerdeführer einen Lohn von 52'971.10 Franken 
erhalten. Sein Arbeitgeber hat ihm für die Zeit vom 1. April 2020 bis zum 28. Februar 2021 zusätzlich 

die Fahrtkosten und die Wegzeit entschädigt, weil er in jener Periode unregelmässig hat arbeiten und 

unter anderem auch Nachtpikettdienste hat leisten müssen (vgl. act. G 9.2). Auf diesen zusätzlichen 

Entschädigungen, die der Beschwerdeführer als „Boni“ qualifiziert hat, hat der Arbeitgeber keine 

Beiträge entrichtet. Nach dem Wortlaut des Art. 23 Abs. 3 IVG dürften weder die Fahrtkosten (bei denen 

es sich eindeutig um Spesen gehandelt hat) noch die Wegzeitentschädigung als Lohnbestandteile 

berücksichtigt werden, weil auf beiden Entschädigungen keine Beiträge erhoben worden sind. 

Augenscheinlich gibt der Wortlaut des Art. 23 Abs. 3 IVG aber den eigentlichen Sinn und Zweck der 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Norm nicht zuverlässig wieder, zumal er ohnehin nicht ganz eindeutig ist, weil nicht klar ist, ob das 

Einkommen gemeint ist, auf dem effektiv Beiträge erhoben worden sind, oder jenes, auf dem an sich 

grundsätzlich Beiträge zu erheben wären. Entscheidend ist, dass der Art. 23 Abs. 3 IVG die 

Berücksichtigung von Zahlungen eines Arbeitgebers ausschliessen will, die keinen Lohncharakter 

haben, was insbesondere auf die dem Beschwerdeführer ausgerichteten Spesenentschädigungen in 
der Form des Ersatzes der eigentlichen Fahrtkosten zutrifft. Der Art. 23 Abs. 3 IVG bezweckt die 

Festsetzung des Taggeldes anhand dessen, was die versicherte Person davor effektiv als Entgelt für 

den Einsatz ihrer Arbeitskraft erzielt hat. Die Wegzeitentschädigung, die der Beschwerdeführer erhalten 

hat, könnte möglicherweise Lohncharakter haben, denn damit hat der Arbeitgeber offenbar Zeiten 

entschädigt, in denen der Beschwerdeführer im Interesse des Arbeitgebers tätig (nämlich unterwegs 

zum abgelegenen Einsatzort) gewesen ist. Diesbezüglich erweist sich der Sachverhalt als noch nicht 

vollständig ermittelt, denn wenn die Wegzeitentschädigung tatsächlich Lohncharakter hat, hätten 

Beiträge abgeliefert werden müssen, was der Arbeitgeber aber nicht getan hat. Die Sache ist an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Diese wird die zuständige Ausgleichskasse über die geleistete 

Wegzeitentschädigung informieren und den Ausgang des Verwaltungsverfahrens betreffend eine 

allfällige Beitragsnachforderung abwarten. 

3.2 Der Beschwerdeführer hat zuletzt nicht in einem Vollpensum, sondern in einem Pensum von 70 
Prozent gearbeitet. Er hat geltend gemacht, dieses Pensum sei zunächst gewählt worden, weil er 
berufsbegleitend die Ausbildung zum Arbeitsagogen absolviert habe. Im Anschluss daran habe er das 

Pensum zunächst aus betrieblichen Gründen nicht erhöhen können. Im Zusammenhang mit der 

Pandemie und mehreren Ausfällen von Arbeitskolleginnen wäre dann allerdings eine Erhöhung des 

Pensums auf 100 Prozent vom Arbeitgeber erwünscht gewesen. Nur sei er selbst dann wegen seines 

sich verschlechternden Gesundheitszustandes nicht mehr in der Lage gewesen, mehr als 70 Prozent 

zu arbeiten. Diese Ausführungen sind glaubhaft. Zudem ist aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung 

davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer schon mehrere Monate vor der (zweiten) 

Nierentransplantation im Februar 2023 aufgrund der schlechten Nierenfunktion, die diese (zweite) 

Transplantation ja erst erforderlich gemacht hat, wesentlich beeinträchtigt und wohl auch teilweise 

arbeitsunfähig gewesen sein dürfte. Damit ist aber noch nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer zuletzt krankheitsbedingt nur 

zu 70 Prozent hat arbeiten können. Die Akten erlauben die Beantwortung der Frage nach dem 

zumutbaren Arbeitsfähigkeitsgrad im hier massgebenden Zeitraum bis Ende Februar 2021 nicht. Die 

Beschwerdegegnerin hat diesbezüglich keine Abklärungen getätigt, womit sie ihre Untersuchungspflicht 
verletzt hat (Art. 43 Abs. 1 ATSG). Beim aktuellen Stand der Akten kann nicht von einer objektiven 

Beweislosigkeit ausgegangen werden, deren Nachteil der Beschwerdeführer zu tragen hätte. Vielmehr 

ist davon auszugehen, dass mittels weiterer Abklärungen ermittelt werden kann, wie hoch der 

Arbeitsfähigkeitsgrad des Beschwerdeführers am letzten Arbeitsplatz im hier massgebenden Zeitpunkt 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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(Februar 2021) gewesen ist. Da es nicht die Aufgabe des Versicherungsgerichtes sein kann, ein 

Versäumnis der Beschwerdegegnerin bei der Erfüllung ihrer ureigensten Aufgabe, der 

Sachverhaltsabklärung, zu beheben, ist die Sache zur Durchführung dieser Abklärungen an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 

4.  

Dieser Verfahrensausgang gilt rechtsprechungsgemäss hinsichtlich der Kostenfolgen als ein 

vollständiges Obsiegen des Beschwerdeführers. Die angesichts des im Vergleich zu einem Rentenfall 

deutlich unterdurchschnittlichen Verfahrensaufwandes auf 300 Franken festzusetzenden 

Gerichtskosten sind folglich der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 

Entscheid 
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP  

1.  
Die Sache wird zur Fortsetzung des Verwaltungsverfahrens im Sinne der Erwägungen an die 

Beschwerdegegnerin zurückgewiesen. 

2.  
Die Beschwerdegegnerin hat die Gerichtskosten von 300 Franken zu bezahlen. 

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		2026-01-28T04:09:51+0100
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