# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ee8f56ea-efc8-5fe0-9f11-45d7638415e2
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-05-02
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 02.05.2014 200 2013 540
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2013-540_2014-05-02.pdf

## Full Text

Eine gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenhei-
ten hat das Bundesgericht am 16. Juli 2014 abgewiesen (9C_440/2014).

200 13 540 IV
SCJ/ZID/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 2. Mai 2014

Verwaltungsrichter Scheidegger, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Knapp, Verwaltungsrichterin Fuhrer
Gerichtsschreiber Zimmermann

A.________
vertreten durch Fürsprecher B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern 
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 21. Mai 2013

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. Mai 2014, IV/13/540, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1962 geborene A.________ (nachfolgend: Versicherter bzw. Be-
schwerdeführer) meldete sich im April 2012 unter Hinweis auf ein ausge-
dehntes Karzinom zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung 
(IV) an (Akten der IV-Stelle Bern [nachfolgend: IVB bzw. Beschwerdegeg-
nerin], Antwortbeilage [AB] 2). Die IVB holte daraufhin medizinische Berich-
te ein (AB 17), liess den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) dazu Stellung 
nehmen (Bericht vom 18. September 2012 [AB 22]) und einen Haushalts-
abklärungsbericht (Bericht vom 18. Januar 2013 [AB 24]) erstellen. 

Mit Vorbescheid vom 24. Januar 2013 (AB 25) stellte die IVB dem Versi-
cherten die Abweisung des Leistungsbegehrens bei einem Invaliditätsgrad 
(IV-Grad) von 15% als Nichterwerbstätiger in Aussicht, wogegen dieser mit 
Eingabe vom 26. Februar 2013 Einwand erhob und die Bemessung als 
Erwerbstätiger verlangte (AB 26). Nach der Einholung einer Stellungnahme 
des Abklärungsdienstes (AB 30) wies die IVB das Leistungsbegehren mit 
Verfügung vom 21. Mai 2013 (AB 31) entsprechend dem Vorbescheid ab. 

B.

Hiergegen liess der Versicherte, vertreten durch Fürsprecher B.________, 
am 21. Juni 2013 Beschwerde erheben und stellte folgende Rechtsbegeh-
ren:

1. Die Verfügung der IV-Stelle Bern vom 21. Mai 2013 sei aufzuheben. 

2. Dem Beschwerdeführer sei gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 100% eine gan-

ze Rente zuzusprechen. 

Eventuell: Die Beschwerdegegnerin sei anzuweisen, nach weiteren Abklärungen 

neu zu entscheiden. 

Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. Mai 2014, IV/13/540, Seite 3

In ihrer Beschwerdeantwort vom 22. August 2013 beantragte die Be-
schwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde.

Aufforderungsgemäss reichte Fürsprecher B.________ am 13. September 
2013 seine Kostennote ein.

Mit Schreiben vom 11. Dezember 2013 ersuchte der Instruktionsrichter den 
früheren Hausarzt Dr. med. C.________, Facharzt für Allgemeine Innere 
Medizin FMH, um Beantwortung einiger Fragen zum Auftreten und zu den 
Auswirkungen der Beschwerden. Nach mehrmaligen telefonischen und 
brieflichen Nachfragen ging dessen Bericht vom 13. Februar 2014 am 
21. Februar 2014 (per Fax) bzw. 7. März 2014 (per Post) ein. Hierzu nahm 
der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 7. April 2014 Stellung und reichte 
eine aktualisierte Kostennote ein; die Beschwerdegegnerin liess sich hierzu 
nicht vernehmen.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 

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über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten. 

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 21. Mai 2013 (AB 31). 
Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine IV-
Rente.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine 
Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a) und die zusätz-
lich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach Ab-
lauf dieses Jahres zu mindestens 40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b 
und c). 

2.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem IV-Grad 
von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem 
IV-Grad von mindestens 40% ein solcher auf eine Viertelsrente.

2.3 Für die Bestimmung des IV-Grades wird bei erwerbstätigen Versi-
cherten das Erwerbseinkommen, das sie nach Eintritt der Invalidität und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 

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Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein-
kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Art. 16 ATSG). 

Bei den nichterwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig 
sind und denen die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nicht zugemutet wer-
den kann (Art. 5 Abs. 1 IVG und Art. 8 Abs. 3 ATSG), wird für die Bemes-
sung der Invalidität in Abweichung von Art. 16 ATSG darauf abgestellt, in 
welchem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen 
(spezifische Methode; Art. 28a Abs. 2 IVG; BGE 125 V 146 E. 2a S. 149). 
Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten gelten insbe-
sondere die übliche Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie 
gemeinnützige und künstlerische Tätigkeiten (Art. 27 der Verordnung über 
die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 [IVV; SR 831.201]). 

Der gesamte Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten ent-
spricht in jedem Fall einem Wert von 100%. Die Gewichtung der einzelnen 
Teilbereiche der Haushaltführung hat sodann nach Massgabe der Verwal-
tungsweisungen zu erfolgen. Hernach ist die gesundheitlich bedingte Ein-
schränkung in den einzelnen Teilbereichen festzustellen, woraus sich 
schliesslich der IV-Grad ermitteln lässt (AHI 1997 S. 291 E. 4a).

2.4 Um den IV-Grad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 
Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte und 
gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 
Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu be-
urteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren sind 
ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, 
welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden können 
(BGE 132 V 93 E. 4 S. 99). 

2.5 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – 
das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn 
sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat 
das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nichts Abweichendes 
vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu 

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fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhaltes genügt die-
sen Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat vielmehr jener Sachver-
haltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensabläufen 
als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 138 V 218 E. 6 S. 221).

3.

3.1 Zum Gesundheitszustand bzw. zur Arbeits- und Leistungsfähigkeit 
des Beschwerdeführers lässt sich den Akten im Wesentlichen Folgendes 
entnehmen:

3.1.1 Der Beschwerdeführer war aufgrund einer Panendoskopie, einer 
modifizierten Neckdissection links und rechts, einer Tracheotomie, einer 
Atheromexzision und einer PEG-Sondeneinlage vom 7. bis am 19. Juni 
2010 hospitalisiert. Im Austrittsbericht des Spitals D.________ vom 24. Juni 
2010 (AB 17/11 ff.) diagnostizierten Oberarzt Dr. med. E.________, Fach-
arzt für Oto-Rhino-Laryngologie FMH, und Assistenzarzt Dr. med. 
F.________ ein Oropharynxkarzinom cT3 cN2c, ein Atherom Unterkiefer 
links und einen Verdacht auf eine chronische Ulkuskrankheit, aktuell leichte 
Antrumgastritis und Duodenitis. Der Beschwerdeführer leide seit Dezember 
2009 beim Essen/Schlucken von festen Speisen unter Schmerzen. 

3.1.2 Der jetzige Hausarzt Dr. med. G.________, Facharzt für Allgemeine 
Innere Medizin FMH, diagnostizierte im Bericht vom 11. Juni 2012 (AB 17/1 
ff.) ein ausgedehntes Oropharynxkarzinom, bestehend seit Dezember 
2009, und eine chronische Ulkuskrankheit, verbunden mit Antrumgastritis 
und Duodenitis, mindestens seit 2010 bestehend. Der Beschwerdeführer 
leide seit Dezember 2009 unter Schmerzen beim Essen und Schlucken von 
festen Speisen. Nach den grossen Operationen im Juni 2010, der Radio-
therapie und der Chemotherapie habe er weiterhin grosse Mühe mit Schlu-
cken, vor allem von festen Speisen, und ebenso mit Sprechen. Die Nah-
rungsaufnahme sei weiterhin nur über eine Magensonde möglich, was sehr 
umständlich und ermüdend sei. Dazu beeinträchtige ein Tinnitus die Kon-
zentrationsfähigkeit. Seit dem 1. Mai 2010 bestehe bis auf weiteres eine 
volle Arbeitsunfähigkeit. 

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3.1.3 Die RAD-Ärztin Dr. med. H.________, Fachärztin für Allgemeine 
Innere Medizin FMH, diagnostizierte im Bericht vom 19. September 2012 
(AB 22) mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ein metastasierendes 
ausgedehntes Oropharynxkarzinom cT3 cN2c cMX G2. Seit Dezember 
2009 leide der Beschwerdeführer beim Essen und Schlucken von festen 
Speisen an Schmerzen. Jede ausserhäusliche Tätigkeit sei unzumutbar. 
Bei der Haushaltstätigkeit handle es sich um eine gut angepasste Tätigkeit. 
Wegen der vorschnellen Erschöpfung sei diese mit ausreichenden Pausen 
bei Bedarf und genügend Unterbrüchen für die aufwendigen Therapien 
(mehrmals pro Tag) zumutbar. Mit einer Verbesserung des Gesundheits-
schadens sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr zu rechnen. 

3.1.4 Im Rahmen der gerichtlich angeordneten Beweismassnahme be-
richtete der frühere Hausarzt im Bericht vom 13. Februar 2014 von Infekti-
onen der oberen und unteren Luftwege im Oktober 2007 und März 2010, 
welche jeweils antibiotisch behandelt worden seien, und einer Pharyngi-
tis/Bronchitis im September/Oktober 2009. Infolge dieser Infektionen der 
oberen und unteren Luftwege sei es schwierig, den exakten Beginn der 
durch das Karzinom verursachten Beschwerden festzustellen; diese könn-
ten sich in der Rückschau ab Winter 2009/10 entwickelt haben (mässige 
Schmerzen variabler Ausprägung im Rachenraum). Bis Winter/Frühjahr 
2010 hätten keine objektivierbaren Befunde bestanden, die damals eine 
längere Arbeitsunfähigkeit gerechtfertigt hätten; während einer Zeitspanne 
von jeweils einigen Tagen bis eventuell gut einer Woche hätten phasen-
weise Arbeitsunfähigkeiten von 50 bis 100% attestiert werden können. Das 
Ausüben einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit hätte in somatischer 
Hinsicht bis Winter/Frühling 2010 zugemutet werden können; ab ca. April 
2010 habe eindeutig eine volle Arbeitsunfähigkeit bestanden.

3.2 Es steht zu Recht ausser Frage, dass gemäss dem Bericht des jet-
zigen Hausarztes vom 11. Juni 2012 von einer vollen Arbeitsunfähigkeit 
auszugehen ist und der Beschwerdeführer arbeitsunfähig bleiben wird 
(AB 17/3 Ziff. 1.5). Diese Beurteilung findet im RAD-Bericht (AB 22) ihren 
Rückhalt. Der Bericht des Hausarztes erfüllt die von der höchstrichterlichen 
Rechtsprechung an den Beweiswert eines medizinischen Berichts gestell-

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ten Anforderungen, weshalb diesem volle Beweiskraft zukommt (BGE 125 
V 351 E. 3a S. 352). 

3.3 Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Annahme der Be-
schwerdegegnerin, wonach er erst seit Anfang 2010 arbeitsunfähig sei und 
ihm vor diesem Zeitpunkt die Erzielung eines Einkommens hätte zugemutet 
werden können (Beschwerde, S. 7 f. Art. 6). Gemäss den übereinstimmen-
den Angaben des jetzigen Hausarztes (vgl. E. 3.1.2 hiervor), dem Austritts-
bericht des Spitals D.________ vom 24. Juni 2010 (vgl. E. 3.1.1 hiervor) 
und dem RAD-Bericht vom 19. September 2012 (vgl. E. 3.1.3 hiervor) tra-
ten die Schmerzen beim Essen und Schlucken von festen Speisen erst seit 
Dezember 2009 auf. Für die abweichende Darstellung des Beschwerdefüh-
rers finden sich in den Akten keine Anhaltspunkte. Unter diesen Umstän-
den ist eine gesundheitlich bedingte Einschränkung bei der Stellensuche 
frühestens seit Dezember 2009 anzunehmen. Hierfür spricht zudem, dass 
der Beschwerdeführer gemäss seinen Angaben noch im Februar 2009 bei 
der I.________ in … eine Anstellung in einem 100%-Pensum aufgenom-
men haben will (AB 26 und 29), was mit der behaupteten Arbeitsunfähigkeit 
zu diesem Zeitpunkt nicht möglich gewesen wäre. Auf Antrag des Be-
schwerdeführers holte der Instruktionsrichter zusätzlich noch einen Bericht 
des seinerzeitigen Hausarztes ein. Demgemäss hat sich die Krebserkran-
kung – entgegen den Mutmassungen des Beschwerdeführers in der Be-
schwerde, S. 8 – nicht schon in den Jahren 2008 und 2009 bemerkbar ge-
macht; einzig bakterielle Atemweginfektionen und eine Pharyngi-
tis/Bronchitis hätten allenfalls phasenweise Arbeitsunfähigkeiten von 50 bis 
100% während einiger Tage bis maximal einer Woche gerechtfertigt. Durch 
das Karzinom hervorgerufene mässige Schmerzen variabler Ausprägung 
im Rachenraum dürften hingegen erst im Winter 2009/10 aufgetreten sein. 
Damit ist beweismässig erhärtet, dass der Beschwerdeführer bis Ende 
2009 aus gesundheitlichen Gründen nicht daran gehindert gewesen wäre, 
eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen; jedenfalls ist aufgrund der beweistaug-
lichen medizinischen Unterlagen nicht davon auszugehen, dass ihm die 
behandelnden Ärzte bis dahin eine längere Arbeitsunfähigkeit attestiert 
hätten.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. Mai 2014, IV/13/540, Seite 9

4.

4.1 Streitig ist vorliegend insbesondere der Status des Beschwerdefüh-
rers und damit verbunden die Invaliditätsbemessungsmethode (Beschwer-
de, S. 3 ff. Art. 2 ff.). Während die Beschwerdegegnerin von einem Nich-
terwerbstätigen (100% Haushalt) ausgeht und dementsprechend die spezi-
fische Methode anwendet (AB 31), stellt sich der Beschwerdeführer auf den 
Standpunkt, er würde bei guter Gesundheit zu 100% arbeiten (Beschwer-
de, S. 3 Art. 2). 

4.2 Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig Erwerbs-
tätige oder als Nichterwerbstätige einzustufen ist – was je zur Anwendung 
einer anderen Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, 
Betätigungsvergleich, gemischte Methode) führt –, ergibt sich aus der Prü-
fung, was sie bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine 
gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde (BGE 125 V 146 E. 2c S. 150). 
Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versi-
cherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in 
welchem Pensum sie hypothetisch erwerbstätig wäre (BGE 133 V 504 
E. 3.3 S. 508). Bei einer im Haushalt tätigen versicherten Person im Be-
sonderen entscheidet sich die Frage, ob sie als ganztägig oder zeitweilig 
Erwerbstätige zu betrachten ist, nicht danach, ob sie vor ihrer Heirat er-
werbstätig war oder nicht. Es ist vielmehr zu prüfen, ob sie im Gesundheits-
fall mit Rücksicht auf die gesamten Umstände vorwiegend erwerbstätig 
oder im Haushalt beschäftigt wäre. Nebst den finanziellen Verhältnissen 
sind sämtliche weiteren Gegebenheiten des Einzelfalles zu berücksichti-
gen, wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kin-
dern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die 
persönlichen Neigungen und Begabungen der versicherten Person 
(BGE 125 V 146 E. 2c S. 150; AHI 1997 S. 289 E. 2b). Dabei sind die kon-
krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe 
der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen (BGE 117 V 194 E. 3b 
S. 195).

4.3 Für die Statusfestlegung des Beschwerdeführers im Zeitpunkt des 
frühest möglichen Rentenbeginns (Oktober 2012 gemäss Art. 29 Abs. 1 
IVG bei der vorliegenden Anmeldung im April 2012 [AB 2]) ist in erster Linie 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. Mai 2014, IV/13/540, Seite 10

entscheidend, welche Tätigkeiten der Beschwerdeführer bis zum Beginn 
der gesundheitlichen Einschränkungen im Dezember 2009 ausübte. 

4.3.1 Aufgrund der Akten ist erstellt, dass der Beschwerdeführer 1983 die 
Berufslehre als … erfolgreich abgeschlossen hat (AB 3/2). Nach einer kür-
zeren beruflichen Weiterbildung im Ausland arbeitete er von 1984 bis 1997 
in verschiedenen Betrieben als …, bezog ab 1992 verschiedentlich Arbeits-
losenentschädigung und war in den Jahren 1997 und 1998 bei der 
J.________ beschäftigt (AB 9/3 f., 12/2). Dies lässt sich insbesondere auch 
durch die Einträge im Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) nachvoll-
ziehen. Der letzte Eintrag im IK-Auszug stammt aus dem Jahre 1998 
(AB 9). 

4.3.2 Nach eigenen Angaben hat der Beschwerdeführer in den Jahren 
2000 bis 2003 erneut für die J.________ gearbeitet. Die Aktennotiz vom 
30. April 2012 der Beschwerdegegnerin (AB 14) spricht indessen klar ge-
gen eine solche Beschäftigung. Es ist insbesondere nicht nachvollziehbar, 
warum – im Gegensatz zur Beschäftigung in den Jahren 1997 und 1998 – 
keine AHV-Beiträge abgerechnet wurden resp. keine Beiträge im IK-
Auszug aufgeführt sind. 

4.3.3 Von 2004 bis 2008 will der Beschwerdeführer vor allem in … und … 
gelebt und in dieser Zeit als "…" im "K.________" seines Schwagers mit-
gearbeitet haben (AB 12 und Beschwerde, S. 5). Auch für diese angebliche 
Anstellung legt der Beschwerdeführer keine Bestätigung oder andere Bele-
ge wie z.B. Lohnausweise oder ähnliches vor. Zu beachten ist zudem, dass 
der Beschwerdeführer, hätte es sich um eine ordentliche Anstellung ge-
handelt, gegenüber der Arbeitslosenversicherung (wohl) anspruchsberech-
tigt gewesen wäre. Denn gemäss Art. 14 Abs. 3 des Bundesgesetzes über 
die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädi-
gung vom 25. Juni 1982 (AVIG; SR 837.0) sind Schweizer, die nach einem 
Auslandaufenthalt von über einem Jahr in einem Staat, der sowohl ausser-
halb der Europäischen Gemeinschaft als auch der Europäischen Freihan-
delsassoziation liegt, in die Schweiz zurückkehren, während eines Jahres 
von der Erfüllung der Beitragszeit befreit, sofern sie sich über eine Beschäf-
tigung als Arbeitnehmer im Ausland ausweisen können. Der Beschwerde-

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führer hat indessen gemäss eigenen Angaben (AB 26/3) auf eine Anmel-
dung beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) verzichtet. 

4.3.4 Nach der Rückkehr aus … im Jahr 2008 will der Beschwerdeführer 
neben der Arbeitssuche für seine Mutter in Haus und Garten gearbeitet 
haben. Als Gegenleistung hätten er und seine Frau im Haus der Mutter 
wohnen können (Beschwerde, S. 5). Hierbei handelt es sich ebenfalls um 
eine Behauptung des Beschwerdeführers, die unbelegt bleibt. Die geltend 
gemachten Arbeitsbemühungen ab Mitte 2008 (AB 26/3 und Beschwerde, 
S. 6) vermag der Beschwerdeführer nicht nachzuweisen. Zudem ist festzu-
halten, dass der vorgebrachte "fehlende finanzielle Leistungsdruck" auf-
grund der Wohnsituation bei der Mutter (Beschwerde, S. 5 f.) den bloss 
ungenügenden Nachweis von Arbeitsbemühungen nicht rechtfertigt resp. 
keinen Hinweis auf eine hypothetische Erwerbstätigkeit des Beschwerde-
führers im Gesundheitsfall darstellt. 

4.3.5 Im Februar 2009 will der Beschwerdeführer während zwei Wochen 
für die Unternehmung I.________ in … gearbeitet haben (AB 26/3 und Be-
schwerde, S. 5). Die hierzu aktenkundigen Unterlagen (AB 26/5 und 29) 
lassen – wie die Beschwerdegegnerin ausführt (AB 30/3) – aufgrund der 
nicht vorhandenen Gehaltsabrechnung sowie fehlender Stempel und fir-
meninterner Logos auf dem Briefpapier gewisse Zweifel am Bestehen die-
ses Arbeitsverhältnisses aufkommen. Indessen würde auch eine Arbeits-
tätigkeit von zwei Wochen das bestehende Bild nicht wesentlich verändern. 
Weitere Abklärungen dazu können demzufolge unterbleiben. 

4.3.6 Aus dem Vorstehenden erhellt, dass der Beschwerdeführer in der 
Zeit seit der Einreise in die Schweiz im Juni 2008 (AB 11/2 lit. G) bis zum 
Eintritt des Gesundheitsschadens (Ende 2009; vgl. E. 3.3 hiervor) keine 
reguläre Arbeitstätigkeit auszuweisen vermag bzw. sich in dieser Zeit nicht 
ernsthaft um die Aufnahme einer solchen bemüht hat. Als Grund für die 
Rückkehr in die Schweiz gab er ein "gutes Stellenangebot" seiner Frau in 
der Schweiz an (AB 11/2 lit. G), doch habe auch er sich um Arbeit bemüht 
(AB 26/3 Ziff. 3.5). Für die Zeit von Juni 2008 bis Ende 2009 mag sich der 
Beschwerdeführer indessen nur gerade an fünf Bewerbungen erinnern 
(AB 24/4 Ziff. 3.3, 26/2 Ziff. 3.3; vgl. auch Beschwerde, S. 6). Dabei handelt 
es sich ausnahmslos um Tätigkeiten in seinem angestammten Bereich als 

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…, obwohl er zuvor seit über zehn Jahren nicht mehr in diesem Bereich 
tätig gewesen ist (vgl. AB 12/2) und dann auch im Mai 2009 während zwei 
Wochen im … gearbeitet haben will (vgl. E. 4.3.5 hiervor). Wäre ihm 
tatsächlich derart an einer Anstellung gelegen, wie er dies nunmehr unter 
Verweis auf das sehr grosse Arbeitspensum seiner Frau geltend macht 
(vgl. AB 26/3 Ziff. 3.5 sowie Beschwerde, S. 4 Art. 3 und 6 f. Art. 5), hätte 
er seine Stellenbemühungen – sowohl quantitativ als auch in Bezug auf 
mögliche Tätigkeitsbereiche – zweifellos intensiviert. Die Gleichgültigkeit 
des Beschwerdeführers bezüglich Stellensuche ist auch dem damals be-
handelnden Arzt aufgefallen, vermerkte er doch in seinem Bericht vom 
13. Februar 2014, dass jener auf diesbezügliche Fragen trotz wiederholter 
Aufmunterungen und Ermahnungen ausgewichen sei (S. 2), was unter 
Umständen mit den psychischen und sozialen Umständen und Problemen 
erklärt werden könne, wobei möglicherweise auch ein Alkoholproblem eine 
Rolle gespielt haben könnte (S. 3). Auch wenn der Beschwerdeführer nun-
mehr geltend macht, er habe damals seine Bronchitis behandeln lassen 
wollen und habe keine Lebenshilfe oder gar Suchttherapie gesucht (Stel-
lungnahme vom 7. April 2014), zeigt dies doch sehr deutlich auf, dass er 
sich nicht wirklich mit Einsatz und unter Beanspruchung der angebotenen 
Hilfeleistungen der Stellensuche gewidmet hat. Vielmehr hat er – ob 
gleichgültig oder bewusst – auf eine Erwerbstätigkeit verzichtet, was ein 
gewichtiges Indiz dafür darstellt, dass er hypothetisch auch heute ohne 
Gesundheitsschaden nicht erwerbstätig wäre.

4.4 In der Beschwerde macht der Beschwerdeführer geltend, seine heu-
tige Situation stelle sich anders dar als bei seiner Rückkehr aus … im Juni 
2008. Er sei mittlerweile in eine Mietwohnung gezogen, womit seine Le-
benshaltungskosten entsprechend gestiegen seien. Zudem seien mit zu-
nehmendem Alter der Kinder deren Ausbildungskosten höher geworden. 
Schliesslich arbeite seine Ehefrau rund 53 Stunden pro Woche, welches 
– hohe – Pensum sie nicht ausüben würde, wenn er gesund wäre und 
ebenfalls ein Erwerbseinkommen erzielen könnte. 

4.4.1 Soweit die geltend gemachten Veränderungen zeitlich vor der ge-
sundheitlich bedingten Einschränkung bei der Stellensuche ab Dezember 
2009 eingetreten sind, so haben sie nicht dazu geführt, dass der Be-

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schwerdeführer Arbeitsbemühungen aufgenommen resp. intensiviert hätte 
(vgl. schon E. 4.3.6 hiervor), weshalb sie keinen Schluss auf einen geän-
derten Status zulassen. 

4.4.2 Soweit die behauptete Änderung der sozialen und finanziellen Ver-
hältnisse aber erst nach Beginn der gesundheitlichen Einschränkungen (ab 
Dezember 2009) eingetreten sein sollte, ist es zwar möglich, dass der Be-
schwerdeführer deshalb ohne Gesundheitsschaden eine ausserhäusliche 
Erwerbstätigkeit aufgenommen hätte. Es ist aber ebensogut möglich, dass 
das Ehepaar A.________ die vor Eintritt des Gesundheitsschadens 
während längerer Zeit gelebte Rollenaufteilung beibehalten hätte und wei-
terhin in erster Linie die Ehefrau für die Erzielung eines Erwerbseinkom-
mens verantwortlich gewesen wäre. Dies gilt umso mehr, als sich der Be-
schwerdeführer vor Eintritt der gesundheitlichen Einschränkung nach eige-
nen Angaben ausnahmslos um Stellen in seinem angestammten Beruf als 
… bemüht hat (AB 26/2 f.), welche Bestrebungen indessen erfolglos blie-
ben. Es fehlen somit konkrete Hinweise darauf, dass er seine Bemühungen 
um eine Stelle plötzlich entscheidend verändert und auf Bereiche ausser-
halb seiner angestammten Tätigkeit ausgedehnt hätte, womit sich seine 
Anstellungschancen zweifellos erhöht hätten. Hinzu kommt, dass die gel-
tend gemachten höheren Ausbildungskosten für die Kinder zwar behauptet, 
aber nicht näher substantiiert werden und zudem der offensichtlich erst 
nach Ausbruch der Krankheit erfolgte Wechsel in einem Mietwohnung (vgl. 
die bisherige Adresse in AB 10/6, 10/11, 10/16 [betreffend das Jahr 2010] 
und AB 19/2 [betreffend das Jahr 2011]) möglich war, ohne dass der Be-
schwerdeführer ein Erwerbseinkommen erzielt hätte. 

4.4.3 Unter diesen Umständen ist es gestützt auf das vorliegende Bewei-
sergebnis zwar möglich, aber nicht überwiegend wahrscheinlich (vgl. E. 2.5 
hievor), dass der Beschwerdeführer heute – anders als früher – einer Er-
werbstätigkeit nachgehen würde, wenn er gesund wäre. Dies wird nicht 
zuletzt durch die Angaben des früheren Hausarztes über dessen Persön-
lichkeit unterstützt (vgl. E. 4.3.6 hiervor). Da der Beschwerdeführer aus 
dem im Vergleich zur Annahme der Verwaltung geänderten Status Rechte 
ableiten will, trägt er die objektive Beweislast hierfür (BGE 121 V 204 E. 6a 
S. 208). Es lässt sich deshalb nicht beanstanden, dass die Verwaltung den 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. Mai 2014, IV/13/540, Seite 14

Beschwerdeführer als nichterwerbstätige Person eingestuft und demzufol-
ge seine Invalidität nach Massgabe der Unmöglichkeit, sich im bisherigen 
Aufgabenbereich zu betätigen, bemessen hat (Art. 8 Abs. 3 ATSG). 

5.

5.1 Was die Einschränkungen des Beschwerdeführers im Bereich 
Haushalt anbelangt, ist auf den Abklärungsbericht vom 18. Januar 2013 
(AB 24) abzustellen. Dieser überzeugt und erfüllt die Anforderungen der 
Rechtsprechung an den Beweiswert eines Abklärungsberichts (BGE 130 V 
61 E. 6.2 S. 63): Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten 
Person verfasst wird, die Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnis-
se sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beein-
trächtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versi-
cherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der 
Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss 
plausibel begründet und bezüglich der einzelnen Einschränkungen ange-
messen detailliert sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle 
erhobenen Angaben stehen. All dies trifft hier zu, womit dem Abklärungsbe-
richt volle Beweiskraft zukommt und kein Anlass besteht, in das Ermessen 
der Verwaltung einzugreifen, zumal die erhobenen Einschränkungen im 
Haushalt vom Beschwerdeführer auch nicht beanstandet werden und keine 
Hinweise für deren Unrichtigkeit bestehen. Demnach ist von einer 15%igen 
Einschränkung im Haushalt auszugehen. 

5.2 Mit einer Invalidität von 15% besteht kein Anspruch auf eine IV-
Rente (vgl. E. 2.2 hiervor).

6.

Nach dem Dargelegten ist die angefochtene Verfügung vom 21. Mai 2013 
(AB 31) nicht zu beanstanden. Die dagegen erhobene Beschwerde erweist 
sich als unbegründet und ist abzuweisen. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. Mai 2014, IV/13/540, Seite 15

7.

7.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdefüh-
rer die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 700.--, zu tragen. 
Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss gleicher Höhe entnom-
men.

7.2 Gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 61 lit. g ATSG 
(Umkehrschluss) besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Fürsprecher B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern (samt Eingabe des Beschwerdeführers vom 7. April 

2014)
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. Mai 2014, IV/13/540, Seite 16

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.