# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2b18fe6e-9aa5-560c-b475-a1725d03e3e1
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-07-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.07.2008 D-4281/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-4281-2008_2008-07-04.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-4281/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  4 .  J u l i  2 0 0 8

Einzelrichter Bendicht Tellenbach, 
mit Zustimmung von Richterin Jenny de Coulon 
Scuntaro;
Gerichtsschreiber Daniel Merkli.

A.___alias B.___Eritrea,
C.__

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom D.____

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-4281/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  am  19.  März  2007  unter  der  Identität 
A.___ in der Schweiz um Asyl nachsuchte,

dass  er  im  Rahmen  der  Erstbefragung  vom  22.  März  2007  im 
Empfangs-  und  Verfahrenszentrum  Basel  zum  Nachweis  seiner 
Identität  die Identitätskarte seines verstorbenen Vaters einreichte mit 
der Begründung, er selbst besitze keine Identitätspapiere (vgl. A1, S. 
3),

dass er, zur Einreichung rechtsgenüglicher Identitätspapiere aufgefor-
dert (vgl. A1, S. 4), im Rahmen der nachfolgenden Anhörung nach Art. 
29  Abs. 4 des Asylgesetzes vom 26. Juni  1998 (AsylG,  SR 142.31) 
vom 21. Juni 2008 ein Schulzeugnis einreichte und, nach dem Verbleib 
von  Identitätspapieren  gefragt,  angab,  im  Rahmen  des  Konflikts 
zwischen Eritrea und Äthiopien sei (...), sein Herkunftsort, bombardiert 
worden  und  das  elterliche  Haus  verbrannt,  wobei  das  Schulzeugnis 
nur zufällig übriggeblieben sei (vgl. A10, S. 3),

dass  der  Beschwerdeführer  in  der  Folge  keine  weiteren 
Identitätspapiere  und  damit  bis  zum  jetzigen  Zeitpunkt  keine 
rechtsgenüglichen Identitätsdokumente einreichte, 

dass  er  im Rahmen der  Erstbefragung vom 22. März  2007 und der 
Anhörung vom 21. Juni 2008 im Wesentlichen geltend machte, nach 
der Verhaftung von zwei Freunden durch den Geheimdienst sei auch 
er zwei Monate später im Sommer 2006 festgenommen und inhaftiert 
worden,

dass er während seines Aufenthalts im Gefängnis von der Hinrichtung 
seiner  beiden  inhaftierten  Freunde  wegen  Tätigkeit  als  Schlepper 
erfahren  habe  und  unter  dem  Vorwurf,  diese  dabei  unterstützt  zu 
haben, unter Anwendung von Gewalt mehrmals verhört worden sei,

dass er trotz der Misshandlungen kein Geständnis abgelegt habe und 
ihm am 16. November 2006 die Flucht aus der Haft geglückt sei,

dass er sich zu Fuss nach Kassala im Sudan begeben habe und Ende 
November 2006 nach Libyen weitergereist sei, um schliesslich ein paar 
Monate später Italien und von dort die Schweiz zu erreichen,

Seite 2

D-4281/2008

dass daktyloskopische Abklärungen  ergaben,  dass  der  Beschwerde-
führer vor seiner Einreise in die Schweiz am 31. Januar 2007 unter der 
Identität  B.___ in  den  Niederlanden  ein  Asylgesuch  gestellt  habe, 
welches in der Zwischenzeit rechtskräftig abgewiesen worden sei,

dass sich die niederländischen Behörden am 22. Mai 2008 auf Anfrage 
des BFM zur Rückübernahme des Beschwerdeführers bereit erklärten,

dass der Beschwerdeführer im Rahmen des rechtlichen Gehörs vom 
17. Juni  2008 angab, Eritrea im Juni  2005 beziehungsweise im Juni 
2006 (vgl. A25,  S. 2 und 3)  verlassen zu haben und über  Italien im 
November 2007 in die Niederlande eingereist zu sein, wo er ein Asyl-
gesuch gestellt habe, das in der Folge abgelehnt worden sei, weshalb 
er  sich  dazu  entschlossen  habe,  in  der  Schweiz  um  Asyl  nachzu-
suchen, 

dass  er  gegenüber  den  schweizerischen  Behörden  seine  wahre 
Identität angegeben habe, 

dass das BFM mit - am 23. Juni 2008 eröffnetem - Entscheid vom 18. 
Juni  2008  in  Anwendung  von  Art.  34  Abs.  2  Bst.  a  AsylG  auf  das 
Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  nicht  eintrat  und  dessen 
Wegweisung  aus  der  Schweiz  anordnete  mit  dem  Hinweis,  der 
Beschwerdeführer habe die Schweiz nach Eintritt  der Rechtskraft  zu 
verlassen, 

dass der Beschwerdeführer mit auf den 23. Juni 2008 datierter, zuhan-
den der Schweizerischen Post am 25. Juni 2008 aufgegebener Einga-
be  an  das  Bundesverwaltungsgericht  gegen  diesen  Entscheid  Be-
schwerde erhob  und  dabei  in  verfahrensrechtlicher  Hinsicht  um Ge-
währung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 
VwVG und um Verzicht auf das Erheben eines Kostenvorschusses er-
suchte, 

und zieht in Erwägung:

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 

Seite 3

D-4281/2008

über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 - 34 des Bundesgesetzes vom 
17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht [VGG, SR 173.32]; 
Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 
Bundesgericht [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungs-
weise  Änderung hat  und daher  zur  Einreichung der  Beschwerde le-
gitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  frist-  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde 
einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG sowie Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 
VwVG),

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters oder einer 
zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich 
vorliegend,  wie  nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt, 
weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist 
(Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Ab4s. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde, 

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl-
suchende  in  einen  sicheren  Drittstaat  gemäss  Art. 6a  Abs. 2  Bst. b 
AsylG zurückkehren können, in welchem sie sich vorher aufgehalten 
haben (Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG),

dass diese Bestimmung keine Anwendung findet, wenn Personen, zu 
denen die asylsuchende Person enge Beziehungen hat, oder nahe An-
gehörige in der Schweiz leben, oder die asylsuchende Person offen-
sichtlich die Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 AsylG erfüllt, oder Hin-
weise  darauf  bestehen,  dass  im Drittstaat  kein  effektiver  Schutz vor 
Rückschiebung  nach  Art. 5  Abs. 1  AsylG  besteht  (Art. 34  Abs. 3 
Bst. a-c AsylG),

Seite 4

D-4281/2008

dass  der  vorgängige  Aufenthalt  des  Beschwerdeführers  in  den 
Niederlanden unbestritten ist, 

dass  die  Niederlande  (und  ebenso  alle  anderen  EU-  und  EFTA 
Staaten) am 14. Dezember 2007 vom Bundesrat als sicherer Drittstaat 
im Sinne von Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG bezeichnet worden sind,

dass bei der Anordnung einer Wegweisung in einen vom Bundesrat als 
sicher bezeichneten Drittstaat die Schweizer Behörden von der Vermu-
tung  ausgehen,  dass  die  asylsuchende  Person  dort  vor  einer  Ver-
letzung des Non-Refoulement-Gebotes sowie vor Wegweisungshinder-
nissen im Sinne von Art. 44 AsylG sicher ist  und es daher der asyl-
suchenden Person obliegt, diese Vermutung zu widerlegen (vgl. dazu: 
Botschaft des Bundesrates zur Änderung des Asylgesetzes, BBl 2002 
6884), 

dass  dies  dem Beschwerdeführer  mit  dem  blossen  Hinweis  auf  die 
rechtskräftige  Abweisung  seines  in  den  Niederlanden  gestellten 
Asylgesuches und  der  nicht  näher  begründeten Behauptung,  in  den 
Niederlanden bestünde kein  effektiver  Schutz  vor  Rückschiebung im 
Sinne von Art. 5 AsylG, nicht gelingt, 

dass sich im übrigen die weitere Behauptung des Beschwerdeführers 
in  der  Beschwerdeschrift,  die  Vorinstanz  habe  es  unzulässigerweise 
unterlassen, das Non-Refoulementgebot bezüglich seines Heimatstaa-
tes zu prüfen, mangels entsprechender Verpflichtung als unzutreffend 
erweist, 

dass  im  Weiteren  bei  Anwendung  des  neuen  Nichteintretens-Tatbe-
standes von Art. 34 Abs. 2 AsylG (sicherer Drittstaat) und im Unter-
schied zu Abs. 1 der gleichen Bestimmung (safe country, verfolgungs-
sicheres Herkunftsland) nicht zu prüfen ist, ob Hinweise auf Verfolgung 
vorliegen,  sondern lediglich die Ausnahmeklausel von Art. 34 Abs. 3 
Bst. b AsylG zu beachten ist,  wonach von einer Wegweisung  in den 
Drittstaat dann abgesehen wird, wenn die asylsuchende Person offen-
sichtlich die Flüchtlingseigenschaft erfüllt,

dass somit das BFM nicht darlegen muss, dass der Beschwerdeführer 
die  Flüchtlingseigenschaft  offensichtlich  nicht erfüllt,  sondern  bereits 
die  Feststellung  genügt,  dass  die  Flüchtlingseigenschaft  jedenfalls 
nicht offensichtlich zutage tritt,

Seite 5

D-4281/2008

dass mit  der  Vorinstanz  die  Vorbringen,  im Juli  2006 in  Eritrea  vom 
Geheimdienst  festgenommen und bis  zu  seiner  Flucht  im November 
2006 inhaftiert  worden zu sein, als konstruiert  zu erachten sind, gab 
der Beschwerdeführer doch im Rahmen des rechtlichen Gehörs zum 
Aufenthalt in den Niederlanden an, im Juni 2005 beziehungsweise im 
Juni  2006  -  und  damit  zeitlich  vor  den  angeblichen  behördlichen 
Behelligungen im Juli 2006 - Eritrea verlassen zu haben,

dass sich die Erklärungsversuche des Beschwerdeführers in der Be-
schwerdeschrift, 'er habe angesichts des nicht erwähnten Aufenthaltes 
in  den Niederlanden die Daten entsprechend anpassen müssen und 
sei in seiner Verwirrtheit durcheinander gekommen' als wenig überzeu-
gend und damit unbehelflich erweisen,

dass  im  Weiteren  das  Auftreten  des  Beschwerdeführers  unter 
verschiedenen  Identitäten  dessen  Glaubwürdigkeit  grundsätzlich 
herabsetzt  und  dieser  bis  zum  heutigen  Zeitpunkt  keine 
rechtsgenüglichen  Identitätsdokumente  eingereicht  hat,  weshalb 
dessen Identität nicht zweifelsfrei feststeht,

dass  bei  dieser  Sachlage  die  Flüchtlingseigenschaft  nicht 
offensichtlich zutage tritt,

dass an dieser Einschätzung der Hinweis in der Beschwerdeschrift auf 
die  Praxis  der  Asylbehörden,  eritreischen  Asylbewerbern  bereits 
aufgrund  ihrer  illegalen  Ausreise  (bei  fehlender  Verfolgung  im 
Heimatstaat  im  Sinne  eines  subjektiven  Nachfluchtgrundes)  die 
Flüchtlingseigenschaft zuzusprechen, nichts zu ändern vermag, 

dass nämlich, auch wenn von einer solchen Praxis der Asylbehörden 
auszugehen wäre, fraglich erscheint,  ob der Beschwerdeführer diese 
Voraussetzungen erfüllen würde, ist doch aufgrund der als unglaubhaft 
erachteteten  Vorbringen,  vom  eritreischen  Geheimdienst  inhaftiert 
worden zu sein, auch das damit verbundene weitere Vorbringen, aus 
der  Haft  geflüchtet  zu  sein,  als  nicht  glaubhaft  zu  erachten,  womit 
auch  die  geltend  gemachte  Tatsache,  als  Folge  seiner  Flucht  aus 
Eritrea illegal ausgereist zu sein, nicht zweifelsfrei feststeht,

dass somit auch unter diesem Aspekt die Flüchtlingseigenschaft des 
Beschwerdeführers nicht offensichtlich zutage tritt,

Seite 6

D-4281/2008

dass im Weiteren mit der Vorinstanz zu Recht festzustellen ist, dass in 
der  Schweiz  keine nahen Angehörigen des Beschwerdeführers  oder 
andere  Personen  im  Sinne  der  weiteren  Ausnahmebestimmung  von 
Art. 34 Abs. 3 Bst. a AsylG leben, zu denen er eine enge Beziehung 
hat  und  diese  Feststellung  vom Beschwerdeführer  auf  Beschwerde-
ebene nicht bestritten wird, 

dass das BFM demnach zu Recht gestützt auf  Art. 34 Abs. 2 Bst. a 
AsylG auf  das  Asylgesuch des  Beschwerdeführers nicht  eingetreten 
ist,

dass zusammenfassend die vorinstanzliche Feststellung zu bestätigen 
ist, wonach in den Niederlanden effektiver Schutz vor Rückschiebung 
im  Sinne  von  Art.  5  Abs. 1  AsylG  besteht  und  im  vorliegenden  Fall 
keine gegenteiligen Hinweise vorliegen,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat, vorliegend der Beschwerdeführer 
weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch einen Anspruch auf Er-
teilung einer solchen haben, weshalb die verfügte Wegweisung im Ein-
klang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist 
(Art. 44 Abs. 1 AsylG, Art. 32 Bst. a AsylV 1; vgl. EMARK 2001 Nr. 21),

dass zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der Wegwei-
sung entgegenstehen,  da im Fall  eines  unzulässigen,  unzumutbaren 
oder unmöglichen Vollzugs das Anwesenheitsverhältnis nach den Be-
stimmungen  des Bundesgesetzes  vom 16. Dezember  2005 über  die 
Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) über die vorläufige 
Aufnahme zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  in  Beachtung  der  massgeblichen 
völker-  und  landesrechtlichen  Bestimmungen  zulässig  ist,  da  der 
Beschwerdeführer in einen Drittstaat reisen kann, in dem er Schutz vor 
Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG findet, 

dass  weder  die  in  den  Niederlanden  herrschende  Situation  noch 
andere  Gründe  gegen  die  Zumutbarkeit  des  Wegweisungsvollzugs 
sprechen,

dass schliesslich der Vollzug der  Wegweisung auch als  grundsätzlich 
möglich (Art. 83 Abs. 2 AuG) erscheint, 

Seite 7

D-4281/2008

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststelle 
oder  unangemessen  sei  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, 

dass  die  eingereichte  Beschwerde  als  zum  Vornherein  aussichtslos 
erschien,  weshalb  das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen 
Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen ist, 

dass  mit  dem  Ergehen  des  vorliegenden  Urteils  der  Antrag  in  der 
Beschwerdeschrift,  auf  das  Erheben  eines  Kostenvorschusses  zu 
verzichten, gegenstandslos wird,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 2 und 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über  die  Kosten 
und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

Seite 8

D-4281/2008

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss 
Art. 65 Abs. 1 VwVG wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr.  600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen zu Gunsten der Gerichts-
kasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an:

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- die Vorinstanz, mit den Vorakten (...)
- (...)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

 

Bendicht Tellenbach Daniel Merkli

Versand: 

Seite 9