# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6b2621e7-6e5e-550b-966f-226673340c2c
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-02-09
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 09.02.2018 SB180028
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB180028_2018-02-09.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB180028-O/U/cw 
 

Mitwirkend: Oberrichter Dr. Bussmann, Präsident, lic. iur. Ruggli und Ersatzober-

richter lic. iur. Wenker sowie Gerichtsschreiberin MLaw Guennéguès 

Beschluss vom 9. Februar 2018 

 

in Sachen 

 
A._____,  

Privatklägerin und Berufungsklägerin 

 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ 

 

sowie 

 

Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich,  

Anklägerin 

 

gegen 

 

B._____,  

Beschuldigter und Berufungsbeklagter 

 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ 

 

betreffend versuchte einfache Körperverletzung etc.   
 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 7. Abteilung - Ein-
zelgericht, vom 12. September 2017 (GG170114) 

 

- 2 - 

 

Erwägungen: 

Am 22. September 2017 meldete die Privatklägerin gegen das Urteil des Bezirks-

gerichts Zürich, 7. Abteilung - Einzelgericht, vom 12. September 2017 Berufung 

an (Urk. 61). 

Mit Eingabe vom 1. Februar 2018, eingegangen am 2. Februar 2018, hat die Pri-

vatklägerin die gegen das vorinstanzliche Urteil angemeldete Berufung zurückge-

zogen (Urk. 70). Das Verfahren ist demgemäss als erledigt abzuschreiben. 

Der Berufungsrückzug ging innerhalb der gesetzlichen Frist zur Einreichung einer 

schriftlichen Berufungserklärung im Sinne von Art. 399 Abs. 3 StPO ein, weshalb 

im vorliegenden Verfahren keine Kosten zu erheben sind (ZR 110 [2011] Nr. 37). 

Mangels erkennbarer Umtriebe sind keine Entschädigungen zuzusprechen. 

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben. 

Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 7. Abteilung - Einzel-

gericht, vom 12. September 2017 rechtskräftig. 

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz. 

3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten 

− die Vertreterin der Privatklägerin für sich und zuhanden der Privatklä-
gerin 

− die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich, 

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfäl-

liger Rechtsmittel an  

- 3 - 

− die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten). 

5. Rechtsmittel: 
Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-

sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 

begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesge-

richtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer 

 
 

Zürich, 9. Februar 2018 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter Dr. Bussmann 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw Guennéguès 
 

 
 
 

	Beschluss vom 9. Februar 2018
	
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz.
	3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Vertreterin der Privatklägerin für sich und zuhanden der Privatklägerin
	 die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich,
	 die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten).

	5. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.