# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 477ba482-f93d-5deb-ba85-422ba46bb397
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-09-29
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 29.09.2009 C-8351/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-8351-2007_2009-09-29.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-8351/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 9 .  S e p t e m b e r  2 0 0 9

Richter Michael Peterli (Vorsitz), 
Richter Beat Weber, 
Richter Alberto Meuli, 
Gerichtsschreiberin Sandra Tibis.

A._______, Ecuador, Zustelladresse: B._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenrente.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-8351/2007

Sachverhalt:

A.
Der am (...)  1959 geborene, ledige, Schweizerbürger A._______ lebt 
seit 1987 in Ecuador (act. 1). Er hat in den Jahren 1977 bis 1986 in 
der  Schweiz  als  Orgelbauer  und  als  Sozialarbeiter  gearbeitet  und 
dabei  Beiträge  an  die  schweizerische  Alters-,  Hinterlassenen-  und 
Invalidenversicherung entrichtet (act. 1 und 5). In Ecuador war er von 
1990  bis  2004  als  Bergführer  tätig.  Mit  Gesuch  vom  28. Dezember 
2004 hat er einen Antrag auf Erstattung der Umschulungskosten sowie 
Gewährung  einer  Rente  der  schweizerischen  Invalidenversicherung 
gestellt (act. 1).

B.
Die  mit  dem  Leistungsgesuch  befasste  IV-Stelle  für  Versicherte  im 
Ausland  (nachfolgend:  IV-Stelle)  zog  folgende  Unterlagen  medizini-
schen und wirtschaftlichen Inhalts  bei: (1) eine Blutanalyse sowie ein 
Laborbericht  der  C._______  vom  20. August  2004  (act. 10,  S. 2 f.), 
(2) einen  radiologischen  Befund  vom  24. August  2004  von  Dr. 
D._______,  Radiologin  (act. 10,  S. 1),  (3) einen  Bericht  von 
Dr. med. E._______,  Innere  Medizin  FMH,  vom  11. November  2005 
(act. 14), (4) die Einkommensvergleiche vom 12. Dezember 2005 und 
vom 26. Oktober  2007 (act. 19 und 37)  und (5) eine  Bildgebung der 
Niere  vom  21. November  2005  sowie  deren  Würdigung  durch 
Dr. med. E._______ mit Stellungnahme vom 19. Januar 2006 (act. 22).

Mit Verfügung vom 3. Februar 2006 (act. 23) hat die IV-Stelle das Leis-
tungsgesuch  von  A._______  abgewiesen,  da  er  immer  noch  in  der 
Lage sei, leichtere Tätigkeiten vollschichtig auszuüben und keine ren-
tenbegründende Invalidität vorliege.

C.
Gegen die Verfügung vom 3. Februar 2006 hat A._______ mit Eingabe 
vom 8. März 2006 Einsprache bei  der IV-Stelle erhoben (act. 25). Er 
beantragte die Ausrichtung einer ganzen Rente, da bei ihm bezüglich 
seiner Tätigkeit als Bergführer eine Arbeitsunfähigkeit von 100% vor-
liege. 

Mit Einspracheentscheid vom 1. November 2007 hat die IV-Stelle die 
Einsprache von A._______ nach Durchführung von weiteren Abklärun-
gen im Universitätsspital F._______ abgewiesen (act. 32 und 38). Sie 

Seite 2

C-8351/2007

begründete dies damit, dass ihm körperlich leichte Tätigkeiten noch in 
einem  vollen  Pensum  zuzumuten  seien  und  er  damit  eine 
Einkommenseinbusse von 34% erleide, was einen Anspruch auf eine 
Rente ausschliesse.

D.
Gegen  den  Einspracheentscheid  vom  1. November  2007  hat 
A._______  (nachfolgend:  Beschwerdeführer)  am  3. Dezember  2007 
mit undatierter Eingabe bei der schweizerischen Botschaft in Ecuador 
zu Handen des Bundesverwaltungsgerichts  Beschwerde erhoben. Er 
beantragte sinngemäss die Ausrichtung einer  Rente,  da  er  aufgrund 
von  Erschöpfungszuständen  auch  in  Verweistätigkeiten  nicht  in  der 
Lage sei, zu 100% einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Zudem sei es 
nicht  einfach,  in  Ecuador  in  den  von  der  IV-Stelle  genannten 
Verweistätigkeiten  eine  Anstellung  zu  finden  und  damit  ein 
ausreichendes Einkommen zu erzielen.

E.
Mit  Schreiben vom 13. Dezember 2007 wurde der Beschwerdeführer 
aufgefordert,  dem  Bundesverwaltungsgericht  eine  Zustelladresse  in 
der Schweiz anzugeben. Dieser Aufforderung kam er mit E-Mail vom 
15. Januar 2008 nach.

F.
Mit  Vernehmlassung vom 17. April  2008 hat  die IV-Stelle  die Abwei-
sung der Beschwerde beantragt, da die Einschränkungen der Arbeits-
fähigkeit nicht rentenbegründend und die weiteren angeführten Grün-
de (Wohnort,  Lage auf  dem Arbeitsmarkt etc.)  bei  der Invaliditätsbe-
messung nicht zu berücksichtigen seien.

G.
Mit  Replik  vom 29. Mai  2008 hielt  der  Beschwerdeführer  an seinem 
Antrag  fest  und  reichte  weitere  ärztliche  Zeugnisse  und  Unter-
suchungsbefunde  ein.  Ferner  führte  der  Beschwerdeführer  aus,  er 
würde  gerne  seinen  Fall  selbst  vor  Gericht  vertreten  und  bitte  um 
Mitteilung eines Gerichtstermins.

H.
Die IV-Stelle hielt mit Duplik vom 14. Juli 2008 ebenfalls an ihrem An-
trag fest, da die neu eingereichten Unterlagen keinen anderen Schluss 
zuliessen.

Seite 3

C-8351/2007

I.
Der mit  Zwischenverfügung vom 16. Januar 2008 eingeforderte  Kos-
tenvorschuss von Fr. 400.-- ging am 30. Januar 2008 bei der Gerichts-
kasse ein.

J.
Am  16. Juli  2009  hat  auf  Antrag  des  Beschwerdeführers  eine 
Parteiverhandlung stattgefunden.

Die  IV-Stelle  verzichtete  mit  Schreiben  vom  17. Juni  2009  auf  eine 
Teilnahme an der Verhandlung.

K.
Auf Aufforderung des Instruktionsrichters hin reichte die IV-Stelle mit 
Eingabe vom 21. Juli 2009 die Verfügung vom 29. Januar 2008 betref-
fend Ablehnung des Gesuchs um berufliche Massnahmen ein.

L.
Mit undatierter Eingabe (Posteingang BVGer am 29. Juli 2009) reichte 
der  Beschwerdeführer  einen  Arztbericht  von  Dr. med. G._______, 
Facharzt FMH Innere Medizin und Nephrologie, vom 16. Juli 2009 ein.

M.
Auf die weiteren Vorbringen und die eingereichten Akten wird, soweit 
für  die Entscheidfindung erforderlich,  im Rahmen der  nachfolgenden 
Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005  (VGG,  SR 173.32)  in  Verbindung  mit  Art. 33  lit. d  VGG  und 
Art. 69 Abs. 1 lit. b  des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung  (IVG,  SR 831.20)  beurteilt  das  Bundesverwal-
tungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verfügun-
gen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahme im Sinne 
von Art. 32 VGG liegt nicht vor.

Seite 4

C-8351/2007

1.2 Aufgrund von Art. 3 lit. dbis des Bundesgesetzes vom 20. Dezem-
ber 1968 über  das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet 
das  VwVG  keine  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit 
das  Bundesgesetz  vom  6. Oktober  2000  über  den  Allgemeinen  Teil 
des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Ge-
mäss Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Inva-
lidenversicherung (Art. 1a-26bis IVG und 28 bis 70 IVG) anwendbar, so-
weit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.

1.3 Der Beschwerdeführer  ist  durch den angefochtenen Einsprache-
entscheid  berührt  und  hat  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  dessen 
Aufhebung oder Änderung, so dass er im Sinne von Art. 59 ATSG be-
schwerdelegitimiert ist.

1.4 Da  die  Beschwerde  im  Übrigen  frist-  und  formgerecht  (Art. 60 
Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 21 Abs. 1 VwVG und Art. 52 Abs. 1 
VwVG) eingereicht und der  einverlangte Kostenvorschuss fristgerecht 
geleistet wurde, ist auf die Beschwerde einzutreten.

2.
Zunächst sind die zur Beurteilung der Streitsache massgebenden ge-
setzlichen Grundlagen und die von der Rechtsprechung entwickelten 
Grundsätze darzulegen.

2.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder 
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie 
Unangemessenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

2.2 Gemäss bundesgerichtlicher  Rechtsprechung sind  im Beschwer-
deverfahren grundsätzlich für  die Bestimmung des rechtserheblichen 
Sachverhalts die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Erlasses des 
strittigen Entscheids massgebend (BGE 132 V 368 E. 6.1 mit Hinwei-
sen). Weiter sind in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechts-
sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führen-
den Tatbestandes Geltung hatten (BGE 130 V 329). Für das vorliegen-
de  Verfahren  ist  deshalb  das  per  1. Januar  2003  in  Kraft  getretene 
Bundesgesetz  über  den  Allgemeinen  Teil  des  Sozialversicherungs-
rechts anwendbar. Die im ATSG enthaltenen Formulierungen der Ar-
beitsunfähigkeit,  der  Erwerbsunfähigkeit,  der  Invalidität  und  der  Ein-
kommensvergleichsmethode  entsprechen  den  bisherigen  von  der 

Seite 5

C-8351/2007

Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen in der Invalidenversiche-
rung. Demzufolge haben die von der Rechtsprechung dazu herausge-
bildeten Grundsätze unter der Herrschaft des ATSG weiterhin Geltung 
(BGE 130 V 343).

Bei den materiellen Bestimmungen des IVG und der Verordnung vom 
17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) ist 
auf  die Fassung gemäss den am 1. Januar 2004 in Kraft  getretenen 
Änderungen (4. IV-Revision) abzustellen. Nicht zu berücksichtigen sind 
die  durch  die  5. IV-Revision  eingeführten  Änderungen,  welche  am 
1. Januar  2008 in  Kraft  getreten sind (AS 2007 5129). Im Folgenden 
werden deshalb die ab 1. Januar 2004 (bis Ende 2007) gültig gewese-
nen Bestimmungen des IVG und der IVV zitiert.

2.3 Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist 
Invalidität  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit  dauernde 
ganze  oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  als  Folge  von  Geburtsge-
brechen,  Krankheit  oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit  ist  gemäss Art. 7 
ATSG der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Ge-
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliede-
rung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkei-
ten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Ar-
beitsunfähigkeit  ist  die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise 
Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Ar-
beit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in 
einem  anderen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  berücksichtigt  (Art. 6 
ATSG).

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stel-
len haben. Aufgabe des Arztes im schweizerischen Invalidenverfahren 
ist  es,  den  Gesundheitszustand  zu  beurteilen  und  dazu  Stellung zu 
nehmen,  in  welchem Umfang und gegebenenfalls  bezüglich  welcher 
Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte 
sind  sodann  eine wichtige  Grundlage für  die  Beurteilung der  Frage, 
welche  Arbeitsleistungen  dem  Versicherten  konkret  noch  zugemutet 
werden  können  (BGE 125 V 256  E. 4,  115 V 134  E. 2;  AHI-Praxis 
2002, S. 62, E. 4b/cc).

Seite 6

C-8351/2007

2.5 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismit-
tel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwerde-
verfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach ha-
ben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise 
frei,  das  heisst  ohne  förmliche  Beweisregeln,  sowie  umfassend  und 
pflichtgemäss zu würdigen. 

Bezüglich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob 
der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un-
tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, 
in  Kenntnis  der  Vorakten (Anamnese)  abgegeben worden ist,  in  der 
Beurteilung  der  medizinischen Zusammenhänge und  in  der  Beurtei-
lung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge-
rungen  der  Experten  begründet  sind.  Ausschlaggebend  für  den  Be-
weiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft des Beweismittels 
noch die  Bezeichnung der  eingereichten oder  in  Auftrag  gegebenen 
Stellungnahme als  Bericht  oder  als  Gutachten  (vgl.  dazu  das  Urteil 
des  EVG vom 26. Januar  2006  [I 268/2005]  E. 1.2,  mit  Hinweis  auf 
BGE 125 V 352 E. 3.a). 

Gleichwohl  erachtet  es  die  Rechtsprechung  mit  dem Grundsatz  der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, Richtlinien für die Beweiswürdi-
gung in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gut-
achten  aufzustellen  (vgl.  hierzu  BGE 125 V 352  E. 3b;  AHI 2001 
S. 114 E. 3b; Urteil des EVG vom 24. Januar 2000 [I 128/98] E. 3b). So 
ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten 
externer  Spezialärzte,  welche  aufgrund  eingehender  Beobachtungen 
und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstat-
ten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen 
gelangen,  bei  der  Beweiswürdigung volle  Beweiskraft  zuzuerkennen, 
solange  nicht  konkrete  Indizien  gegen  die  Zuverlässigkeit  der  Ex-
pertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb, mit  weiteren Hinweisen). 
Berichte der behandelnden Ärzte schliesslich sind aufgrund deren auf-
tragsrechtlicher  Vertrauensstellung  zum  Patienten  mit  Vorbehalt  zu 
würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies gilt für den allgemein prakti-
zierenden Hausarzt wie auch für den behandelnden Spezialarzt (Urteil 
des EVG vom 20. März 2006 [I 655/05] E. 5.4 mit Hinweisen).

2.6 Bei  erwerbstätigen  Versicherten  ist  der  Invaliditätsgrad  gemäss 
Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 IVG aufgrund eines Ein-
kommensvergleichs  zu  bestimmen.  Dazu  wird  das  Erwerbseinkom-

Seite 7

C-8351/2007

men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen  durch  eine  ihr  zumutbare  Tätigkeit  bei  ausgegli-
chener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sogenanntes  Invalidenein-
kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie er-
zielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Va-
lideneinkommen). Der  Einkommensvergleich  hat  in  der  Regel  in  der 
Weise  zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbseinkom-
men ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber 
gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi-
tätsgrad bestimmen lässt  (allgemeine Methode des Einkommensver-
gleichs;  BGE 130 V 343  E. 3.4.2,  128 V 29  E. 1).  Für  den  Einkom-
mensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) 
Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Inva-
lideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfälli-
ge  rentenwirksame  Änderungen  der  Vergleichseinkommen  bis  zum 
Verfügungserlass respektive bis zum Einspracheentscheid zu berück-
sichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4).

2.7 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine 
Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40 Prozent invalid sind, bei ei-
nem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent besteht ein Anspruch 
auf eine halbe Rente, bei mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertels-
rente und bei mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente. Gemäss 
Art. 28  Abs. 1ter IVG werden  Renten,  die  einem  Invaliditätsgrad  von 
weniger als 50 Prozent entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausge-
richtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) 
in  der  Schweiz  haben,  soweit  nicht  völkerrechtliche  Vereinbarungen 
eine  abweichende  Regelung  vorsehen,  was  vorliegend  jedoch  nicht 
der Fall ist. 

2.8 Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühes-
tens in dem Zeitpunkt,  in dem die versicherte Person mindestens zu 
40 Prozent bleibend erwerbsunfähig (Art. 7 ATSG) geworden ist (lit. a) 
oder  während  eines  Jahres  ohne  wesentlichen  Unterbruch  durch-
schnittlich mindestens zu 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) ge-
wesen war (lit. b).

2.9 Anspruch auf eine ordentliche Rente haben gemäss Art. 36 Abs. 1 
IVG die rentenberechtigten Versicherten, die bei Eintritt der Invalidität 
während mindestens eines vollen Jahres Beiträge an die schweizeri-

Seite 8

C-8351/2007

sche Sozialversicherung geleistet haben. Meldet sich ein Versicherter 
mehr als zwölf Monate nach Entstehen des Anspruchs an, so werden 
die Leistungen in Abweichung von Artikel 24 Absatz 1 ATSG lediglich 
für  die  zwölf  der  Anmeldung  vorangehenden  Monate  ausgerichtet 
(Art. 48 Abs. 2 IVG).

3.
Die IV-Stelle hat mit Verfügung vom 29. Januar 2008 das Gesuch des 
Beschwerdeführers  um  Gewährung  von  beruflichen  Eingliederungs-
massnahmen (Übernahme der Umschulungskosten zum Akupunkteur) 
abgewiesen. Diese Verfügung wurde nicht angefochten und ist somit in 
Rechtskraft  erwachsen,  weshalb  dieser  Anspruch  nicht  mehr  zu 
überprüfen ist.

4.
Nachfolgend  ist  zu  prüfen,  ob  der  Beschwerdeführer  aufgrund  der 
diagnostizierten gesundheitlichen Einschränkungen in seiner Arbeits-
fähigkeit rentenrelevant eingeschränkt ist. Unbestritten ist  vorliegend, 
dass der Beschwerdeführer in seiner bisherigen Tätigkeit als Bergfüh-
rer zu 100% arbeitsunfähig ist.

4.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei – entgegen den Fest-
stellungen  der  IV-Stelle  –  auch  in  einer  leichten  Tätigkeit  nicht  zu 
100% arbeitsfähig. Zudem sei  es in  Ecuador schwierig,  in einer sol-
chen Tätigkeit eine Anstellung zu finden. Ferner könne er die durchge-
führten Berechnungen zur Feststellung des IV-Grades nicht nachvoll-
ziehen. Er beantrage diesbezüglich eine Erläuterung. Im Übrigen sei 
der  Einkommensvergleich  ohnehin  für  schweizerische  Einkommen 
durchgeführt  worden,  welche  für  ihn  nicht  massgebend  seien. 
Schliesslich  sei  noch  darauf  hinzuweisen,  dass  er  erhebliche  Ein-
bussen der Lebensqualität erlitten habe, diese seien ohnehin nicht mit 
einem Einkommensvergleich messbar.

4.2 Die IV-Stelle führt demgegenüber aus, gemäss dem aktuellen ne-
phrologischen  Gutachten  des  Universitätsspitals  F._______  vom 
18. September  2007  sowie  den  Stellungnahmen  des  ärztlichen 
Dienstes der IV-Stelle vom 11. November 2005 sowie vom 9. Oktober 
2007  bestehe  beim  Beschwerdeführer  in  einer  körperlich  leichten 
Verweisungstätigkeit  eine  volle  Arbeitsfähigkeit.  Die 
Arbeitsmarktsituation  in  Ecuador  sei  für  die  Beurteilung  des 
Invaliditätsgrades nicht relevant, da bei der Bemessung der Invalidität 
von einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt ausgegangen werden müsse. 

Seite 9

C-8351/2007

4.3 Dr. D._______, Radiologin an der C._______, hat in ihrem Bericht 
vom  24. August  2004  festgehalten,  der  Beschwerdeführer  leide  an 
Nierenzysten.  Im  Vergleich  mit  früheren  Untersuchungen  sei  eine 
Vergrösserung  der  Nieren  feststellbar.  Zu  einer  allfälligen 
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit äusserte sie sich nicht.

4.4 Dr. med. E._______, Innere Medizin FMH, hat gestützt auf die ihm 
mitgeteilten Laborwerte am 11. November 2005 bestätigt,  dass beim 
Beschwerdeführer  eine  leichte  Einschränkung  der  Nierenfunktion 
vorliege,  welche  aber  noch  nicht  zu  urämischen  Symptomen führen 
könne. Aufgrund der Harnstoff- und Kreatininwerte sei ferner nicht da-
von  auszugehen,  dass  er  deswegen  bereits  Beschwerden  habe.  Er 
könne aber bestätigen, dass der Beschwerdeführer aufgrund des fort-
schreitenden Nierenleidens die anstrengende Tätigkeit als Bergführer 
nicht mehr ausüben könne. Jedoch seien ihm alle körperlich leichten 
Tätigkeiten in vollem Umfang zumutbar.

Mit  Stellungnahme  vom  19. Januar  2006  bestätigte 
Dr. med. E._______  gestützt  auf  die  vom  Beschwerdeführer 
nachträglich  eingereichte  Bildgebung  die  bereits  festgestellten 
Veränderungen  der  Nieren  im  Sinne  von  multiplen,  beidseitigen 
Nierenzysten. Seine Einschätzung vom 11. November 2005 sei somit 
immer noch gültig.

4.5 PD Dr. med. H._______,  Nephrologe  am  Universitätsspital 
F._______, diagnostizierte beim Beschwerdeführer am 18. September 
2007  familiäre  Zystennieren  mit  einer  mittelschweren,  chronischen 
Niereninsuffizienz.  Ferner  liege  eine  bisher  ungenügend  behandelte 
diastolisch betonte arterielle  Hypertonie mit  beginnender  hypertensi-
ver Herzkrankheit vor. Im Übrigen bestünden keine der bekannten Se-
kundärkomplikationen einer chronischen Niereninsuffizienz. Unter Be-
rücksichtigung dieser Leiden sei er in seinem Beruf als Bergführer als 
dauerhaft  zu 100% arbeitsunfähig einzustufen. In  einer  leichten kör-
perlichen  Tätigkeit  sei  er  gegenwärtig  aus  nephrologischer  Sicht  zu 
100% arbeitsfähig. Allerdings sei aufgrund der Niereninsuffizienz eine 
Progression des Leidens mit einer in Kürze eintretenden Verschlechte-
rung der Arbeitsfähigkeit möglich.

4.6 Dem  vom  Beschwerdeführer  eingereichten  Bericht  vom  21. Mai 
2008  von  Dr. I._______,  Radiologe,  ist  im  Wesentlichen  zu 
entnehmen,  dass  der  Beschwerdeführer  an  Zystennieren leidet. Der 

Seite 10

C-8351/2007

Bericht  enthält  keine Befunde, welche von den anderen Ärzten nicht 
bereits festgestellt worden sind.

4.7 Das  Attest  von  Dr. J._______,  Nephrologe,  vom  26. Mai  2008 
bestätigte,  dass  beim  Beschwerdeführer  eine  polyzistische  Nie-
renerkrankung mit einer Niereninsuffizienz Stadium IV und eine sekun-
däre arterielle Hypertonie vorliege. Die Arbeitsunfähigkeit  schätze er 
auf 60%.

4.8 Dr. K.________,  Arzt  für  Innere  Medizin,  stellte  mit  Bericht  vom 
27. Mai 2008 fest, der Beschwerdeführer leide an Bluthochdruck sowie 
Zystennieren. Der Bluthochdruck sei unbedingt medikamentös zu be-
handeln. Im jetzigen Zustand der Nierenerkrankung sei davon auszu-
gehen,  dass  beim  Beschwerdeführer  die  Arbeitsfähigkeit  für  leichte 
körperliche Arbeit erhalten geblieben sei.

4.9 Dr. L._______ bestätigte mit Zeugnis vom 22. Mai 2008, dass der 
Beschwerdeführer an einer polizystischen Nierenerkrankung leidet und 
deswegen zu 60% arbeitsunfähig sei.

4.10 Dr. med. G._______  hat  den  Beschwerdeführer  eingehend 
untersucht und in seinem Bericht vom 16. Juli 2009 festgehalten, dass 
er aufgrund der mittelschweren Einschränkung der Nierenfunktion von 
einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit im Beruf als Bergführer ausge-
he. Er habe im Vergleich zum Jahr 2007 keine wesentliche Verschlech-
terung  festgestellt,  weshalb  auch  die  Beurteilung  der  körperlichen 
Leistungsfähigkeit heute nicht anders ausfalle als früher schon festge-
stellt worden sei. Zur Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit äusserte 
er sich nicht.

4.11 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Ärzte im We-
sentlichen übereinstimmend davon ausgehen, dass der Beschwerde-
führer insbesondere unter Zystennieren mit einer mittelschweren chro-
nischen Niereninsuffizienz leidet. Diese Erkrankung verunmögliche es 
ihm,  seinen  früheren  Beruf  als  Bergführer  auszuüben. 
Dr. med. E._______, PD Dr. med. H._______ und Dr. K.________ sind 
in ihren ausführlichen und schlüssigen Berichten der Ansicht,  es sei 
dem Beschwerdeführer möglich, zu 100% eine leichtere Verweistätig-
keit wie beispielsweise Hauswart, Parkplatzwächter, Kassier, Billettver-
käufer  oder  Ähnliches  auszuüben. Dr. J._______  und  Dr. L._______ 
gehen  in  ihren  Kurzattesten  hingegen  davon  aus,  der  Be-
schwerdeführer sei zu 60% arbeitsunfähig. Allerdings geben sie nicht 

Seite 11

C-8351/2007

an, für welche Tätigkeit (bisherige Tätigkeit oder leichtere Tätigkeiten) 
die geschätzte Arbeitsunfähigkeit gilt. Ohne zu wissen, auf welche Tä-
tigkeit  sich  die  Einschätzung  der  Arbeitsunfähigkeit  bezieht  und  wie 
diese begründet wird, kann auf diese Einschätzungen somit nicht ab-
gestellt werden. 

Die Feststellungen der Vorinstanz, welche ihrem Entscheid – gestützt 
auf  die  Beurteilungen  von  Dr. med. E._______, 
PD Dr. med. H._______  und  Dr. K.________  –  eine  volle 
Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten Tätigkeit zu Grunde legte, 
sind somit nicht zu beanstanden.

5.
Zu prüfen bleibt der von der IV-Stelle durchgeführte Einkommensver-
gleich.

5.1 Die IV-Stelle ist davon ausgegangen, der Beschwerdeführer würde 
ohne Invalidität als Bergführer (90%) und Verkäufer (10%) ein Einkom-
men von monatlich  Fr. 6'094.--  (alle  nachfolgenden Zahlen beziehen 
sich  auf  das  Jahr  2004)  erzielen.  Dies  wird  vom  Beschwerdeführer 
nicht bestritten.

5.2 Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens hat die IV-Stelle aus-
nahmsweise auf schweizerische Vergleichslöhne des Bundesamtes für 
Statistik abgestellt,  da in Bezug auf Ecuador keine Angaben zu Ver-
gleichslöhnen vorhanden sind und auch bereits das Valideneinkommen 
auf  der  Basis  eines  schweizerischen  Einkommens  errechnet  wurde. 
Die IV-Stelle hat das Invalideneinkommen in einer Verweistätigkeit (di-
verse  Dienstleistungen,  Detailhandel,  Reparatur)  auf  monatlich 
Fr. 4'445.91  (bei  41,7  Stunden/Woche)  festgelegt.  In  Anbetracht  des 
Alters des Beschwerdeführers hat die IV-Stelle vom ermittelten Invali-
deneinkommen zusätzlich einen leidensbedingten Abzug von 10% vor-
genommen, was schliesslich ein Invalideneinkommen von Fr. 4'001.32 
ergibt (vgl. act. 37).

5.3 Der  Vergleich  von  Validen-  und  Invalideneinkommen  ergibt  eine 
Einkommenseinbusse von 34,34%. Die  IV-Stelle  hat  die  Berechnung 
unter Beizug der statistischen Daten aus der Schweiz korrekt durchge-
führt  und bei der Festlegung des leidensbedingten Abzuges im Rah-
men des Ermessens gehandelt. Der Beschwerdeführer rügt weder die 
Berechnung noch den leidensbedingten Abzug substantiiert,  sondern 
bemängelt lediglich, dass er die Rechnung nicht nachvollziehen könne. 

Seite 12

C-8351/2007

Bei einem Invaliditätsgrad in obgenannter Höhe besteht kein Anspruch 
auf eine Rente. Die IV-Stelle hat somit das Leistungsgesuch des Be-
schwerdeführers zu Recht abgewiesen.

Anzumerken bleibt, dass das Sozialversicherungsgericht bei der Beur-
teilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des 
Erlasses der  streitigen Verfügung eingetretenen Sachverhalt  abstellt. 
Soweit dem Gutachten von Dr. med. G._______ zu entnehmen ist, ist 
die Einschätzung des Gesundheitszustandes aus dem Jahr 2007 noch 
zutreffend.  Im  Falle  einer  Verschlechterung  des  Gesundheitszu-
standes, die nach dem Verfügungszeitpunkt eingetreten ist, könnte der 
Beschwerdeführer  aber  bei  der  IV-Stelle  ein  neues Leistungsgesuch 
stellen.

6.

6.1 Die  Verfahrenskosten  sind  bei  Streitigkeiten  um  die  Bewilligung 
oder  die  Verweigerung  von  IV-Leistungen  nach  dem  Verfahrensauf-
wand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 200-1'000 Fran-
ken festzulegen (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Für das vorliegende Verfahren 
sind  die  Verfahrenskosten  auf  Fr. 400.--  festzusetzen  und  dem  Be-
schwerdeführer  als  unterlegene  Partei  aufzuerlegen.  Die  Verfah-
renskosten sind mit dem geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen.

6.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begeh-
ren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnis-
mässig hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als 
Bundesbehörde hat die IV-Stelle jedoch keinen Anspruch auf  Partei-
entschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar  2008 
über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsge-
richt [VGKE, SR 173.320.2]).

Der unterliegende Beschwerdeführer hat keinen Anspruch auf Partei-
entschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).

Seite 13

C-8351/2007

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 400.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 400.- verrechnet. 

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz 
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Peterli Sandra Tibis

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]). Die Rechtsschrift  ist  in einer Amtssprache abzufassen 
und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel 
und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

Seite 14