# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 91e52c2a-8545-5811-9cbd-cb8c17e1155f
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** VR250005-O1
**Docket/Reference:** VR250005-O1
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/VR250005-O1.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
Verwaltungskommission  

Geschäfts-Nr. VR250005-O/U

Mitwirkend: Obergerichtspräsidentin lic. iur. F. Schorta, Oberrichter

lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichter lic. iur. A. Wenker

sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. A. Leu

Beschluss vom 4. August 2025

A._____, 

Rekurrentin

in Sachen

gegen

Fachgruppe Sprachdienstleistungen, 

Rekursgegnerin

betreffend Rekurs gegen den Beschluss der Fachgruppe/Zentrale 

Sprachdienstleistungen vom 10. Juni 2025 (Gesch. Nr. KE250017-O)

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Erwägungen:

I.

1.

Am 22. April 2025 stellte A._____ (nachfolgend: Rekurrentin) bei der Fach-

gruppe Sprachdienstleistungen (fortan: Rekursgegnerin) ein Gesuch auf Ak-

kreditierung als Behörden- und Gerichtsdolmetscherin für die Sprache Rus-

sisch (act. 5/1). Ohne Vornahme von weiteren Abklärungen wies die Rekurs-

gegnerin den Antrag aufgrund des fehlenden Bedarfs an Dolmetschenden für 

die  Sprache  Russisch  mit  Beschluss  vom  10. Juni  2025,  Geschäfts-

Nr. KE250017-O, ab (act. 3). Dagegen erhob die Rekurrentin bei der Verwal-

tungskommission  des  Obergerichts  des  Kantons  Zürich  mit  Eingabe  vom 

7. Juli 2025 innert Frist Rekurs und ersuchte sinngemäss um Akkreditierung 

als Dolmetscherin für die Sprache Russisch (act. 1).

2.

In  der  Folge  zog  die  Verwaltungskommission  die  Akten  Geschäfts-

Nr. KE250017-O (act. 5/1-15) bei (§ 26a des Verwaltungsrechtspflegegeset-

zes [VRG, LS 175.2]). Auf die Einholung einer Stellungnahme der Rekursgeg-

nerin im Sinne von § 26b VRG verzichtete sie hingegen (VRG Kommentar-

Griffel, § 26b N 6). Das Verfahren erweist sich als spruchreif. 

II.

Gemäss  § 19  der  Sprachdienstleistungsverordnung  vom  19. Dezember 

2018 / 7. Januar  2019  (SDV,  LS 211.17)  ist  gegen  Entscheide  der  Fach-

gruppe Sprachdienstleistungen, deren Ausschüsse oder ihrer Mitglieder der 

Rekurs an die Verwaltungskommission des Obergerichts des Kantons Zürich 

zulässig. Dieser richtet sich nach den §§ 19 ff. VRG. Demzufolge ist die Ver-

waltungskommission  zur  Behandlung  des  Rekurses  der  Rekurrentin  gegen 

den  Beschluss  der  Rekursgegnerin  vom  10. Juni  2025,  Geschäfts-

Nr. KE250017-O, zuständig.

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III.

1.

Die Rekursgegnerin begründete den ablehnenden Entscheid (act. 3) zusam-

mengefasst  wie  folgt:  Im  Sprachdienstleistungsverzeichnis  seien  bereits  46 

Dolmetschende  für  die  Sprache  Russisch  aufgeführt.  Der  Bedarf  sei  daher 

aktuell gedeckt, weshalb Neuaufnahmen nur noch bei Vorliegen besonderer 

Fähigkeiten (z.B. Master in Angewandter Linguistik mit der Vertiefung Konfe-

renzdolmetschen)  erfolgten.  Die  entsprechenden  Anforderungen  erfülle  die 

Rekurrentin nicht. Gestützt auf die vorhandenen Unterlagen sei nicht ersicht-

lich, dass die Rekurrentin derartige besondere Fähigkeiten aufweise. 

2.

Die Rekurrentin bringt zur Begründung ihres Rekurses (act. 1) im Wesentli-

chen  das  Folgende  vor:  Die  Anforderung  des  Nachweises  eines  Masterab-

schlusses mit Spezialisierung in Konferenzdolmetschen entspreche nicht den 

offiziellen Anforderungen für interkulturelles Dolmetschen bei Gerichten und 

Behörden,  wie  sie  im  eidgenössischen  Berufungsbildungssystem  geregelt 

seien. Sie, die Rekurrentin, habe die eidgenössische Berufsprüfung im Jahre 

2024 erfolgreich absolviert. Beim erworbenen Fachausweis handle es sich um 

einen gesetzlich geschützten Titel auf Tertiärstufe. Unklar sei, ob die von der 

Rekursgegnerin erwähnten 46 Dolmetschenden über dieselbe oder eine bes-

ser Qualifikation verfügten. Soweit dies nicht der Fall sei, stelle sich die Frage, 

nach welchen Kriterien entschieden und die Qualität und Gleichbehandlung 

sichergestellt werde. Sie habe viel Zeit und Geld in ihre Ausbildung investiert. 

Die Ablehnung ihres Akkreditierungsgesuchs werte ihre eidgenössische Qua-

lifikation ab. 

3.1. Gemäss § 7 Abs. 1 SDV setzt die Akkreditierung als Dolmetscherin voraus, 

dass ein Bedarf für die angebotenen Dolmetscherleistungen besteht und die 

um  Akkreditierung  ersuchende  Person  die  in  § 9  f.  SDV  näher  dargelegten 

fachlichen  und  persönlichen  Voraussetzungen  erfüllt.  In  den  Richtlinien  zur 

Konkretisierung des Akkreditierungsverfahrens für den Bereich Dolmetschen, 

welche die Rekursgegnerin in Anwendung von § 3 Abs. 1 lit. f SDV erlassen 

hat, wird ergänzend festgehalten, dass auch bei Eignung kein Anspruch auf 

Akkreditierung besteht (Ziff. 2.3). Ob ein Bedarf vorliegt, hängt gemäss den 

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besagten Richtlinien insbesondere davon ab, wie viele Personen bereits für 

eine Sprache akkreditiert sind, ob für eine Sprache ein ausgewogenes Ge-

schlechterverhältnis besteht und ob die Antragstellerin bzw. der Antragsteller 

besondere  Qualifikationen  aufweist  (Ziff. 2.2).  Der  Sinn  und  Zweck  der  Be-

darfsregelung liegt in der Sicherstellung der hohen Qualität der Leistungser-

bringung im Sinne von § 3 Abs. 1 SDV. Mit der Berücksichtigung des quanti-

tativen Bedarfs soll der Sicherung der Qualität der Dolmetschleistungen und 

damit  zusammenhängend  der  Professionalität  der  akkreditierten  Personen 

durch eine sich regelmässige wiederholende und genügend häufige Auftrags-

erteilung sowie durch eine hinreichende praktische Erfahrung Rechnung ge-

tragen werden.

3.2. Der Entscheid darüber, wie eng oder weit der Begriff des Bedarfs auszulegen 

ist, d.h. wie viele Dolmetschende für eine Sprache zu akkreditieren sind, bis 

der Bedarf als gedeckt gilt, obliegt der Rekursgegnerin als Akkreditierungsbe-

hörde. Sie trifft insoweit einen Ermessensentscheid, wobei sie sich dabei am 

Verordnungsauftrag  der  Gewährleistung  einer  hohen  Qualität  der  Sprach-

dienstleistungen gemäss § 1 Abs. 3 SDV zu orientieren hat. Die Rekursgeg-

nerin legt den Begriff des Bedarfs mit ihrer Praxis zwar relativ streng aus. Dies 

ist jedoch mit Blick auf ihre Pflicht, das Funktionieren der Rechtspflege hin-

sichtlich der zu erbringenden Sprachdienstleistungen zu gewährleisten, nicht 

zu beanstanden (siehe zum Ganzen z.B. Beschluss der Verwaltungskommis-

sion  OG  ZH  vom  14. April  2022,  Geschäfts-Nr. VR210002-O,  E. III.9.4  mit 

weiteren Verweisen).

3.3.

Im aktuellen Sprachdienstleistungsverzeichnis sind laut der Rekursgegnerin 

für  die  Sprache  Russisch  bereits  46  Personen  eingetragen.  Es  erscheint 

schlüssig,  dass  diese  Anzahl  an  Sprachdienstleistenden  den  Bedarf  zu  de-

cken vermag. Die Rekurrentin vermag nichts Gegenteiliges darzulegen. 

3.4. Gemäss gängiger Praxis der Rekursgegnerin werden Ausnahmen von der Be-

darfsregelung gestützt auf Ziff. 2.2 der erwähnten Richtlinien vorgenommen, 

wenn die gesuchstellende Person über besondere Qualifikationen, nament-

lich über einen Masterabschluss in Angewandter Linguistik mit der Vertiefung 

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Konferenzdolmetschen  verfügt.  Die  Rekurrentin  hat  die  Absolvierung  eines 

solchen Diploms nicht nachgewiesen. Sie verweist jedoch auf den absolvier-

ten  eidgenössischen  Fachausweis  als  Fachfrau  für  interkulturelles  Dolmet-

schen und Vermitteln des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und In-

novation  vom  12. Dezember  2024  und  macht  sinngemäss  geltend,  dieser 

stelle ein Diplom gleicher Qualität dar und rechtfertige ebenfalls die Annahme 

einer besonderen Qualifikation (act. 1 S. 1 f.).

3.5.1.  Bei  eidgenössischen  Fachausweisen  handelt  es  sich  um  Qualifikationen, 

welche  vom  Staatssekretariat  für  Bildung,  Forschung  und  Innovation  SBFI 

ausgestellt werden. Der Fachausweis als Fachfrau/Fachmann für interkultu-

relles Dolmetschen und Vermitteln ist ein eidgenössischer Abschluss der Hö-

heren  Berufsbildung.  Er  ist  Teil  des  Ausbildungssystems  von  INTERPRET. 

Die Voraussetzungen für seinen Erwerb werden in der Prüfungsordnung über 

die  Berufsprüfung  für  Fachfrau/Fachmann  für  interkulturelles  Dolmetschen 

und Vermitteln vom 12. Februar 2015 festgehalten. Gemäss Ziff. 3.3 der Prü-

fungsordnung wird zur Prüfung zugelassen, wer über ein eidgenössisches Fä-

higkeitszeugnis, d.h. eine Berufslehre, oder über eine gleichwertige Qualifika-

tion  verfügt,  das  Zertifikat  INTERPRET  für  interkulturelles  Dolmetschen  be-

sitzt, Sprachkenntnisse in Deutsch auf Niveau C1 aufweist, mindestens 500 

Stunden Praxiserfahrung im interkulturellen Dolmetschen und Vermitteln mit 

sich bringt, näher dargelegte Modulabschlüsse im Bereich interkulturelles Dol-

metschen und Vermitteln besucht hat und mindestens 26 Stunden Gruppen-

Praxisreflexion  bzw.  berufsrelevante  Weiterbildung  nachweist.  Die  Ausbil-

dung  baut  auf  dem  Zertifikat  INTERPRET  für  interkulturell  Dolmetschende 

auf, ist berufsbegleitend und dauert in aller Regel zwei bis drei Jahre (Prü-

fungsordnung  abrufbar  im  Internet:  https://www.inter-pret.ch/de/ausbildung-

und-qualifizierung_0/ausbildung-und-qualifizierung/eidgenoessischer-fach-

ausweis-161.html; siehe auch act. 5/10). 

3.5.2. Beim von der Rekursgegnerin erwähnten Masterabschluss in Angewandter 

Linguistik  mit  der  Vertiefung  Konferenzdolmetschen  (Master  Language  and 

Communication) handelt es sich um eine akademische Ausbildung an einer 

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Fachhochschule. Die Zulassung setzt ein mehrere Jahre dauerndes Bache-

lorstudium sowie einen Bachelor-Abschluss in Angewandten Sprachen oder 

einen gleichwertigen Abschluss voraus. Zudem ist eine mündliche Aufnahme-

prüfung zur Überprüfung der fachlichen Eignung zu absolvieren. Der Master-

lehrgang selbst dauert zwischen drei (Vollzeit) und sechs Semestern (Teilzeit) 

und setzt Sprachkenntnisse in Deutsch auf Niveau C2 voraus. Der Fokus des 

Vertiefungsstudiums basiert auf dem Simultan- und Konsekutivdolmetschen 

sowie auf dem Konferenzdolmetschen (https://www.zhaw.ch/de/linguistik/stu-

dium/master-language-and-communication;  siehe  auch  Studienordnung  für 

den Masterstudiengang Language and Communication an der Zürcher Hoch-

schule für Angewandte Wissenschaften [LS 414.253.415]). 

3.5.3. Indem die Rekursgegnerin im angefochtenen Beschluss keine Ausnahmesi-

tuation im Sinne von Ziff. 2.2 der erwähnten Richtlinien erkannt hat, hat sie 

die  Gleichwertigkeit  des  Fachausweises  als  Fachperson  für  interkulturelles 

Dolmetschen und Vermitteln und des Masterabschlusses in Angewandter Lin-

guistik mit der Vertiefung Konferenzdolmetschen verneint. Dies ist angesichts 

des der Rekursgegnerin in dieser Frage zustehenden Ermessens nicht zu be-

anstanden. Der Masterabschluss in Angewandter Linguistik stellt ein akade-

misches Studium dar, welches einem mehrjährigen Bachelorstudium oder ei-

nem gleichwertigen Hochschulabschluss folgt. Es handelt sich um einen in-

ternational  anerkannten  Hochschulabschluss,  welcher,  verglichen  mit  der 

Ausbildung Fachfrau/Fachmann für interkulturelles Dolmetschen und Vermit-

teln, wesentlich länger dauert. Für den Masterstudiengang gefordert werden 

sodann Englischkenntnisse auf Niveau C1 sowie Deutschkenntnisse auf Ni-

veau C2, soweit es sich nicht um die Muttersprache handelt, mithin ein höhe-

res Niveau als im Rahmen des Erwerbs des Fachausweises Fachfrau/Fach-

mann für interkulturelles Dolmetschen und Vermitteln. Dieser setzt Deutsch-

kenntnisse auf Niveau C1 voraus. Die Ausbildung Fachfrau/Fachmann für in-

terkulturelles  Dolmetschen  und  Vermitteln  ist  sodann  eher  praxisorientiert 

ausgerichtet. Es handelt sich um einen staatlich anerkannten Fachausweis, 

jedoch nicht um eine Ausbildung mit Hochschulabschluss. Zwischen den bei-

den Ausbildungen bestehen damit wesentliche Unterschiede. Bei diesen Ge-

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gebenheiten ist die Praxis der Rekursgegnerin, die beiden Ausbildungen nicht 

als  gleichwertig  zu  betrachten  und  lediglich  bei  Vorliegen  eines  Masterab-

schlusses in Angewandter Linguistik  mit Vertiefung in Konferenzdolmetschen 

eine Ausnahme von der Bedarfsregelung vorzunehmen, nicht zu beanstan-

den. Die Rekurrentin erfüllt mit ihrer nachgewiesenen Zusatzausbildung als 

Fachfrau für interkulturelles Dolmetschen und Vermitteln die Anforderungen 

an die Annahme einer Ausnahmesituation nicht. Daran vermögen auch der 

von  ihr  im  Jahre  2000  erworbene  Hochschulabschluss  an  der  Universität 

M.W. Lomonosov, Moskau, Fakultät für Journalistik, die zahlreichen belegten 

Weiterbildungen und ihre grosse Praxiserfahrung (act. 5/10) nichts zu ändern. 

Zwar  verfügt  die  Rekurrentin  über  eine  sehr  gute  Ausbildung,  jedoch  ent-

spricht diese inhaltlich nicht jener, wie sie die Rekursgegnerin als Ausnahme 

voraussetzt. 

3.5.4. Nicht massgeblich ist ferner, welche konkreten Qualifikationen die weiteren 

für die russische Sprache akkreditierten Sprachdienstleistenden mit sich brin-

gen  (act. 1  S. 1).  Anlässlich  der  Akkreditierung  werden  die  Fähigkeiten  zur 

Erbringung  der  massgeblichen  Leistung  geprüft,  namentlich  die  fachlichen 

Anforderungen gemäss § 9 SDV. Es darf daher davon ausgegangen werden, 

dass alle eingetragenen Personen die Voraussetzungen für eine Akkreditie-

rung erfüllen und fähig sind, Dolmetscheraufträge korrekt auszuüben. Mit den 

rechtlichen  Anforderungen  an  eine  Akkreditierung  in  der  Sprachdienstleis-

tungsverordnung und den massgeblichen Richtlinien wird dem Gleichbehand-

lungsgedanken genügend Rechnung getragen. 

3.6. Zusammenfassend  ist  damit  festzuhalten,  dass  die  Erwägungen  der  Vorin-

stanz  überzeugend  sind,  weshalb  der  Beschluss  der  Rekursgegnerin  vom 

10. Juni 2025, Geschäfts-Nr. KE250017-O, zu bestätigen und der Rekurs da-

gegen abzuweisen ist.

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IV.

1.

Die Gerichtgebühr für das vorliegende Verfahren ist auf Fr. 500.- festzusetzen 

(§ 20 GebV OG). Ausgangsgemäss sind die Kosten des Verfahrens der Re-

kurrentin aufzuerlegen (§ 13 VRG). Parteientschädigungen sind keine zuzu-

sprechen (§ 17 VRG).

2.

Hinzuweisen bleibt schliesslich auf das Rechtsmittel der Beschwerde an das 

Bundesgericht.

Es wird beschlossen:

1.

Der Rekurs wird abgewiesen und der Beschluss der Rekursgegnerin vom 

10. Juni 2025, Geschäfts-Nr. KE250017-O, bestätigt.

2.

3.

4.

5.

Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt.

Die Kosten des Rekursverfahrens werden der Rekurrentin auferlegt.

Prozessentschädigungen werden keine zugesprochen. 

Schriftliche Mitteilung, je gegen Empfangsschein, an:

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die Rekurrentin,

die Rekursgegnerin, unter Beilage einer Kopie von act. 1. 

Die beigezogenen Akten Nr. KE250017-O (act. 5/1-15) werden der Rekurs-

gegnerin nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach rechts-

kräftiger Erledigung allfälliger Rechtsmittel retourniert.

6.

Eine allfällige Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innert 30 Tagen von 

der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, 

einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich 

nach Art. 72 ff. (ordentliche Beschwerde) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfas-

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sungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das 

Bundesgericht (BGG).

Zürich, 4. August 2025

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OBERGERICHT DES KANTONS ZÜRICH

Verwaltungskommission

Die Gerichtsschreiberin:

versandt am:

lic. iur. A. Leu