# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bfda1711-c46b-540a-a478-97b8462ba8b4
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-10-25
**Language:** de
**Title:** Zürich Handelsgericht 25.10.2017 HE170328
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_HG_001_HE170328_2017-10-25.pdf

## Full Text

Handelsgericht des Kantons Zürich 
Einzelgericht    
 

 

Geschäfts-Nr.: HE170328-O U/jo 

 

Mitwirkend: Oberrichter Roland Schmid, Vizepräsident, sowie Gerichtsschreiber 

Dr. Giulio Donati 

Urteil vom 25. Oktober 2017 

 

in Sachen 

 

A._____ GmbH,  

Gesuchstellerin 

 

vertreten durch Rechtsanwältin MLaw X._____ 

 

gegen 

 

Stiftung B._____,  

Gesuchsgegnerin 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y1._____, 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Y2._____ 

 

sowie 

 

C._____ AG,  

Nebenintervenientin 

 
betreffend Bauhandwerkerpfandrecht 

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Rechtsbegehren: 
(act. 1 S. 2) 

"1. Das Grundbuchamt D._____ sei anzuweisen, zulasten des 
Grundstücks GBBl Nr. 1, Kataster Nr. 1, E._____ [Ortschaft], zu-
gunsten der Gesuchstellerin ein Bauhandwerkerpfandrecht für die 
Pfandsumme von Fr. 127'440.00 nebst 5% Zins seit 12. Juni 2017 
vorläufig im Grundbuch einzutragen. 

2. Die Anweisung sei superprovisorisch (d.h. sofort nach Eingang 
des Gesuchs ohne Anhörung der Gegenpartei) zu verfügen und 
dem Grundbuchamt unverzüglich zur vorläufigen Eintragung im 
Grundbuch mitzuteilen. 

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Gegenpar-
tei." 

Das Einzelgericht zieht in Erwägung: 

1. Prozessverlauf 

Am 2. September 2017 (Datum Poststempel) reichte die Gesuchstellerin hierorts 

ihr Gesuch mit obigem Rechtsbegehren ein (act. 1). Mit Verfügung vom 

4. September 2017 wurde dem Gesuch einstweilen ohne Anhörung der Gegen-

partei entsprochen und das Grundbuchamt D._____ angewiesen, das beantragte 

Pfandrecht vorläufig im Grundbuch einzutragen. Mit gleicher Verfügung wurde der 

Gesuchsgegnerin Frist angesetzt, um schriftlich zum Begehren Stellung zu neh-

men (act. 4). Mit Eingabe vom 21. September 2017 stellte die E._____ AG den 

Antrag, sie als Nebenintervenientin zuzulassen. Die E._____ AG reichte zudem 

eine Zahlungsgarantie der F._____ AG ein (act. 10; act. 11/1–2 und act. 12). Mit 

Verfügung vom 25. September 2017 wurde der Gesuchstellerin sowie der Ge-

suchsgegnerin Frist angesetzt, um zum Interventionsgesuch der E._____ AG 

Stellung zu nehmen. Mit gleicher Verfügung wurde der Gesuchstellerin Frist an-

gesetzt, um sich zur Frage zu äussern, ob sie die von der E._____ AG eingereich-

te Zahlungsgarantie als hinreichende Sicherheit im Sinne von Art. 839 Abs. 3 

ZGB anerkenne (act. 13). Mit Eingabe vom 12. Oktober 2017 (Datum Poststem-

pel) nahm die Gesuchsgegnerin innert verlängerter Frist Stellung und beantragte, 

es sei die E._____ AG als Nebenintervenientin zuzulassen sowie festzustellen, 

dass die E._____ AG mit der Zahlungsgarantie eine ausreichende Sicherheit ge-

leistet habe. Weiter sei das Grundbuchamt D._____ anzuweisen, die vorläufige 

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Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechts im Grundbuch zu löschen und es sei 

der Gesuchstellerin Frist zur Einleitung einer Klage auf definitive Bestellung einer 

Sicherheit anzusetzen (act. 15). Die Gesuchstellerin nahm am 16. Oktober 2017 

(Datum Poststempel) ebenfalls innert erstreckter Frist Stellung und teilte mit, dass 

sie die von der E._____ AG eingereichte Zahlungsgarantie als hinreichende Si-

cherheit im Sinne von Art. 839 Abs. 3 ZGB anerkenne und sie weiter nicht gegen 

die Nebenintervention der E._____ AG opponiere. Sodann sei festzuhalten, dass 

sie die Bankgarantie nicht im Sinne eines Parteiwechsels für den nachfolgenden 

Prosequierungsprozess entgegennehme (act. 18). 

2. Nebenintervention 

2.1. Gemäss Art. 74 ZPO kann im Prozess jederzeit als Nebenpartei intervenie-

ren, wer ein rechtliches Interesse glaubhaft macht, dass eine rechtshängige Strei-

tigkeit zugunsten der einen Partei entschieden werde.  

2.2. Die E._____ AG bringt vor, sie habe mit der Gesuchsgegnerin am 

25. August 2015 einen Generalunternehmer-Werkvertrag (GU-Vertrag) abge-

schlossen (act. 10 Rz. 3.1). Zusammengefasst macht sie weiter geltend, dass sie 

als Generalunternehmerin der Gesuchsgegnerin im GU-Vertrag garantiert habe, 

dass seitens der am Bau beteiligten Subunternehmer keine Bauhandwerkerpfand-

rechte eingetragen würden. Sollte die Gesuchstellerin definitiv obsiegen, müsste 

die E._____ AG mit Ansprüchen der Gesuchsgegnerin rechnen. Sie habe darum 

ein rechtliches Interesse, die Gesuchsgegnerin zu unterstützen (act. 10 

Rz. 3.2 f.). Die Gesuchsgegnerin hat ausgeführt, dass sie auf die E._____ AG zu-

rückgreifen würde, sollte sich herausstellen, dass die Gesuchstellerin einen An-

spruch auf Sicherheitsleistung für ihre Forderung haben sollte. Darum sei die 

E._____ AG als Nebenintervenientin zuzulassen, zumal sie der E._____ AG oh-

nehin den Streit verkündet hätte, wenn letztere nicht von sich aus die Nebeninter-

vention beantragt hätte (act. 15 Rz. 4). Die Gesuchstellerin opponiert nicht gegen 

die beantragte Nebenintervention (act. 18). 

2.3. Mit Verweis auf die soeben gemachten Ausführungen ist das rechtliche In-

teresse der E._____ AG, als Nebenintervenientin zugelassen zu werden, zu beja-

hen und der Antrag der E._____ AG auf Zulassung als Nebenintervenientin ist 

gutzuheissen. 

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3. Voraussetzungen zur Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts 

3.1. Rechtliche Grundlagen 

Gemäss Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB besteht ein Anspruch auf Errichtung eines 

gesetzlichen Grundpfandrechts für die Forderungen der Handwerker oder Unter-

nehmer, die auf einem Grundstück zu Bauten oder anderen Werken, zu Abbruch-

arbeiten, zum Gerüstbau, zur Baugrubensicherung oder dergleichen Material und 

Arbeit oder Arbeit allein geliefert haben. Der Anspruch auf Errichtung eines Bau-

handwerkerpfandrechts richtet sich gegen den jeweiligen Eigentümer des Grund-

stückes, auch wenn die Leistungen nicht in seinem Auftrag erbracht worden sind. 

Die Eintragung ins Grundbuch hat bis spätestens vier Monate nach der Vollen-

dung der Arbeiten zu erfolgen (Art. 839 Abs. 2 ZGB).  

Geht es lediglich um die vorläufige Eintragung des Pfandrechts, so muss die Ge-

suchstellerin ihr Gesuch nur glaubhaft machen. An die Glaubhaftmachung sind 

nach konstanter Lehre und Praxis keine strengen Anforderungen zu stellen. Die 

vorläufige Eintragung eines gesetzlichen Pfandrechts darf nur dann verweigert 

werden, wenn der Bestand des Pfandrechts ausgeschlossen oder höchst un-

wahrscheinlich ist. Im Zweifelsfalle ist die vorläufige Eintragung zu bewilligen und 

die Entscheidung über Bestand und Umfang des Pfandrechts dem ordentlichen 

Verfahren vorzubehalten. Dies gilt insbesondere bei unklarer oder unsicherer 

Rechtslage (BGE 86 I 270; BGE 102 Ia 86; BGE 112 Ib 484; ZOBL, Das Bau-

handwerkerpfandrecht de lege lata und de lege ferenda, ZSR 101[1982] II Halb-

band S. 158, ZR 79 Nr. 80 Erw. 1; SCHUMACHER, Das Bauhandwerkerpfand-

recht, 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2008, N. 1394 ff.). 

3.2. Wesentliche Parteivorbringen 

3.2.1. Die Gesuchstellerin führt aus, dass sie im Rahmen des Neubauprojekts 

"G._____" auf dem Spitalareal des Spitals H._____ [Ortschaft] Isolierungsarbeiten 

ausgeführt habe und zwar gestützt auf einem Werkvertrag von November 2016 

mit der I._____ AG. Letztere habe der Gesuchstellerin als Subunternehmerin die 

Montage der Isolierung gemäss Leistungsverzeichnis übertragen (act. 1 Rz. 4). 

Da sich die I._____ AG mutmasslich in grossen Zahlungsschwierigkeiten befinde, 

seien Rechnungen der Gesuchstellerin in Höhe von insgesamt CHF 127'440.00 

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unbezahlt geblieben (act. 1 Rz. 5). Die letzten vertraglich geschuldeten Arbeiten 

seien am 8. und 29. Mai 2017 geleistet worden (act. 1 Rz. 6).   

3.2.2. Die Gesuchsgegnerin schliesst sich in ihrer Eingabe vom 12. Oktober 2017 

den Ausführungen der Nebenintervenientin in deren Eingabe vom 21. September 

2017 an (act. 15 Rz. 5). Vorsorglich bestreite sie, dass die Frist zur Eintragung 

des Bauhandwerkerpfandrechts von der Gesuchstellerin eingehalten worden sei. 

Weiter bestreite sie die Höhe und den Bestand der von der Gesuchstellerin be-

haupteten Pfandsumme (act. 15 Rz. 6). 

3.2.3. Die Nebenintervenientin bestreitet vorsorglich, dass am 8. und 29. Mai 

2017 die letzten massgeblichen Arbeiten ausgeführt worden seien. Sodann be-

streitet sie vorsorglich die von der Gesuchstellerin geltend gemachten Forderun-

gen in Bestand und Höhe (act. 10 Rz. 6 f.).  

3.3. Würdigung 

3.3.1. Da an die Glaubhaftmachung, wie erwähnt, keine strengen Anforderungen 

gestellt werden, verfangen die vorsorglichen Vorbringen der Gesuchsgegnerin 

und der Nebenintervenientin nicht. Die Einwendungen erfolgen wohl einzig mit 

Blick auf das Verfahren um definitive Bestellung der Sicherheit. Ob sie zutreffend 

sind, lässt sich jedoch nicht prüfen, da sie allzu pauschal sind. Zwar sind die Vor-

bringen der Gesuchstellerin nicht sehr detailliert. Die Gesuchstellerin ist aber im 

jetzigen Verfahrensstadium noch nicht gezwungen, ihre Forderungen detailliert 

vorzutragen und nachzuweisen. Hinsichtlich der Eintragungsfrist zeigen die Ge-

suchsgegnerin und die Nebenintervenientin nicht auf, weshalb die behaupteten 

Leistungen am 8.  und 29. Mai 2017 nicht als Vollendungsarbeiten qualifiziert 

werden können bzw., dass sie an den gennannten Daten erbracht wurden. Auch 

betreffend die Höhe der geltend gemachten Forderungen ist einstweilen auf die 

Vorbringen der Gesuchstellerin abzustellen.  

3.3.2. Insgesamt erscheinen die Vorbringen der Gesuchstellerin – im jetzigen Ver-

fahrensstadium – als glaubhaft.  

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4. Hinreichende Sicherheit 

4.1. Gemäss Art. 839 Abs. 3 ZGB kann die Eintragung eines Bauhandwerker-

pfandrechts nicht verlangt werden, wenn der Eigentümer oder ein Dritter für die 

angemeldete Forderung hinreichende Sicherheit leistet. Ein bereits eingetragenes 

Pfandrecht ist in diesem Fall zu löschen. Sofern der Unternehmer die Sicherheit 

nicht als genügend anerkennt, stellt das Gericht fest, ob die Sicherheit für die an-

gemeldete Forderung hinreichend im Sinne von Art. 839 Abs. 3 ZGB ist (vgl. 

SCHUMACHER, Das Bauhandwerkerpfandrecht, 3. Aufl., N 1314 f.). Inhaltlich ist die 

Sicherheit dann hinreichend, wenn sie die Forderung voll und ganz sichert. Die 

Vergütungsforderung umfasst in der Regel einen Kapitalbetrag und Verzugszin-

sen. Letztere sind ohne zeitliche Beschränkung pfandberechtigt (SCHUMACHER, 

Das Bauhandwerkerpfandrecht, 3. Aufl., N 1254 ff.). 

4.2. In ihrer Eingabe vom 16. Oktober 2017 (act. 18) hat die Gesuchstellerin die 

von der Nebenintervenientin eingereichte Zahlungsgarantie der F._____ Nr. 1 

vom 18. September 2017 (act. 12) ausdrücklich als hinreichende Sicherheit aner-

kannt (act. 18). 

4.3. Entsprechend ist das Grundbuchamt D._____ anzuweisen, das mit Verfü-

gung vom 4. September 2017 vorläufig eingetragene Bauhandwerkerpfandrecht – 

nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist – zu löschen. 

4.4. Die Obergerichtskasse ist anzuweisen, – nach unbenutztem Ablauf der 

Rechtsmittelfrist – das Original der Zahlungsgarantie der F._____ Nr. 1 vom 

18. September 2017 (act. 12) an die Gesuchstellerin herauszugeben. 

5. Folgen der Sicherheitsleistung 

Mit Leistung einer hinreichenden Sicherheit wird der Streit nur dann beendet, 

wenn die Sicherheit definitiv bestellt wird. Im vorliegenden Fall leistete die Neben-

intervenientin die Sicherheit nur zur Ablösung des vorläufig eingetragenen Bau-

handwerkerpfandrechts. Demgemäss ist der Gesuchstellerin Frist anzusetzen, um 

beim örtlich und sachlich zuständigen Gericht auf definitive Bestellung der Sicher-

heit zu klagen. Die Beurteilung, gegen wen die Gesuchstellerin ihre Klage einzu-

reichen hat, liegt in der Verantwortung der Gesuchstellerin. 

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6. Prosequierungsfrist 

Die Nebenintervenientin beantragt, es sei der Gesuchstellerin eine Prosequie-

rungsfrist von fünf Monaten anzusetzen (act. 10 S. 2). Es ist jedoch nicht ersicht-

lich, weshalb im vorliegenden Verfahren eine derart lange Prosequierungsfrist an-

zusetzen wäre. Die Prosequierungsfrist ist praxisgemäss auf 60 Tage festzule-

gen, wobei allfällige Gerichtsferien bei der Fristansetzung berücksichtigt werden. 

Eine Verlängerung dieser Frist ist möglich, bedarf aber eines gesonderten und 

begründeten Gesuches (Art. 144 Abs. 2 ZPO); dieses würde in einem kosten-

pflichtigen Nachverfahren behandelt. Als zureichende Gründe für eine Fristerstre-

ckung gemäss Art. 144 Abs. 2 ZPO werden nur entweder die Zustimmung der 

Gegenpartei oder von der Partei nicht vorhersehbare oder nicht beeinflussbare 

Hinderungsgründe anerkannt. 

7. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

Die Höhe der Gerichtsgebühr wird nach der Gebührenverordnung des Oberge-

richts bestimmt (Art. 96 ZPO i.V.m. § 199 Abs. 1 GOG) und richtet sich in erster 

Linie nach dem Streitwert bzw. nach dem tatsächlichen Streitinteresse (§ 2 Abs. 1 

lit. a GebV OG). Es ist von einem Streitwert von CHF 127'440.00 auszugehen, 

wobei die Gerichtsgebühr in Anwendung von § 4 Abs. 1 und 2 sowie § 8 Abs. 1 

GebV OG und unter Berücksichtigung des Äquivalenzprinzips auf CHF 6'000.00 

festzusetzen ist. 

Über den Pfand- bzw. Sicherstellungsanspruch der Gesuchstellerin ist noch nicht 

definitiv entschieden. Es wird im ordentlichen Verfahren festzustellen sein, ob die 

Gesuchstellerin endgültig obsiegt. Daher rechtfertigt es sich, im vorliegenden Ver-

fahren lediglich eine einstweilige Kostenregelung zu treffen. Gemäss Praxis des 

Einzelgerichts des Handelsgerichts des Kantons Zürich sind die Gerichtskosten 

im Verfahren betreffend die vorläufige Eintragung des Pfandrechts von der Ge-

suchstellerin zu beziehen, wobei der endgültige Entscheid des Gerichts im or-

dentlichen Verfahren vorbehalten bleibt. 

Auch der Entscheid betreffend die Entschädigungsfolgen ist dem ordentlichen 

Verfahren vorbehalten. Für den Fall, dass die Gesuchstellerin ihren Anspruch 

nicht prosequieren sollte, ist der Gesuchsgegnerin in Anwendung von § 4 Abs. 1 

und 2 sowie § 9 AnwGebV OG eine Parteientschädigung von CHF 2'500.00 zu-

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zusprechen. Die Nebenintervenientin ist nicht berufsmässig vertreten. Eine an-

gemessene Umtriebsentschädigung wird gemäss Art. 95 Abs. 3 lit. c ZPO nur in 

begründeten Fällen zugesprochen. Die Nebenintervenientin hat ihren Aufwand im 

Zusammenhang mit dem vorliegenden Verfahren weder dargelegt bzw. beziffert 

noch begründet. Darum ist ihr keine Umtriebsentschädigung zuzusprechen. 

Das Einzelgericht erkennt: 

1. Es wird festgestellt, dass die Nebenintervenientin mit der Zahlungsgarantie 

der F._____ Nr. 1 vom 18. September 2017 hinreichende Sicherheit geleis-

tet hat für die von der Gesuchstellerin zur Eintragung eines Bauhandwerker-

pfandrechts angemeldete Forderung. 

2. Das Grundbuchamt D._____ wird angewiesen, das aufgrund der Verfügung 

des Einzelgerichts des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 

4. September 2017 vorläufig eingetragene Bauhandwerkerpfandrecht nach 

unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist vollumfänglich zu löschen 

auf Liegenschaft Kat. Nr. 1, GBBl. 1,  H._____, 

für eine Pfandsumme von CHF 127'440.00 nebst Zins zu 5 % seit 12. Juni 

2017. 

3. Die Obergerichtskasse des Kantons Zürich wird angewiesen, die Bankga-

rantie der F._____ Nr. Nr. 1 vom 18. September 2017 (act. 12) – nach un-

benutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist – an die Gesuchstellerin herauszuge-

ben. 

4. Der Gesuchstellerin wird – auch unter Berücksichtigung allfälliger Gerichts-

ferien – eine Frist bis 10. Januar 2018 angesetzt, um beim zuständigen Ge-

richt eine Klage auf definitive Bestellung der Sicherheit anzuheben, unter der 

Androhung, dass sonst Verzicht auf die Sicherstellung angenommen wird 

und die Nebenintervenientin die Herausgabe der Sicherheit von der Ge-

suchstellerin verlangen kann. 

5. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 6'000.00. 

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Allfällige weitere Kosten (insbesondere Rechnung des Grundbuchamtes) 

bleiben vorbehalten. 

6. Die Kosten werden von der Gesuchstellerin bezogen. Vorbehalten bleibt der 

endgültige Entscheid des Gerichts im nachfolgenden ordentlichen Verfahren 

gemäss Dispositiv-Ziffer 4. Für den Fall, dass die Gesuchstellerin innert Frist 

gemäss Dispositiv-Ziffer 4 die Klage nicht anhängig macht, werden ihr die 

Kosten definitiv auferlegt. 

7. Die Regelung der Entschädigungsfolgen wird dem Gericht im nachfolgenden 

ordentlichen Verfahren vorbehalten. Versäumt die Gesuchstellerin jedoch 

die ihr in Dispositiv-Ziffer 4 angesetzte Frist zur Anhebung der Klage, wird 

sie verpflichtet, der Gesuchsgegnerin eine Parteientschädigung von 

CHF 2'500.00 zu bezahlen. Der Nebenintervenientin wird keine Umtriebs-

entschädigung zugesprochen. 

8. Schriftliche Mitteilung an die Gesuchstellerin unter Beilage eines Doppels 

von act. 15 und act. 17/1, an die Gesuchsgegnerin unter Beilage eines Dop-

pels von act. 18 und an die Nebenintervenientin unter Beilage der Doppel 

bzw. Kopien von act. 15, act. 17/1 und act. 18, sowie nach unbenutztem Ab-

lauf der Rechtsmittelfrist an die Obergerichtskasse des Kantons Zürich und 

an das Grundbuchamt D._____. 

9. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb 

von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 

113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 und 

90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der Streitwert 

beträgt CHF 127'440.00. 

Die gesetzlichen Fristenstillstände geltend nicht (Art. 46 Abs. 2 BGG). 

 

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Zürich, 25. Oktober 2017 
 

HANDELSGERICHT DES KANTONS ZÜRICH 
Einzelgericht 

 
Der Gerichtsschreiber: 

 
 
 

Dr. Giulio Donati 
 

	Urteil vom 25. Oktober 2017
	Rechtsbegehren: (act. 1 S. 2)
	Das Einzelgericht zieht in Erwägung:
	1. Prozessverlauf
	2. Nebenintervention
	2.1. Gemäss Art. 74 ZPO kann im Prozess jederzeit als Nebenpartei intervenieren, wer ein rechtliches Interesse glaubhaft macht, dass eine rechtshängige Streitigkeit zugunsten der einen Partei entschieden werde.
	2.2. Die E._____ AG bringt vor, sie habe mit der Gesuchsgegnerin am 25. August 2015 einen Generalunternehmer-Werkvertrag (GU-Vertrag) abgeschlossen (act. 10 Rz. 3.1). Zusammengefasst macht sie weiter geltend, dass sie als Generalunternehmerin der Gesu...
	2.3. Mit Verweis auf die soeben gemachten Ausführungen ist das rechtliche Interesse der E._____ AG, als Nebenintervenientin zugelassen zu werden, zu bejahen und der Antrag der E._____ AG auf Zulassung als Nebenintervenientin ist gutzuheissen.

	3. Voraussetzungen zur Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts
	3.1. Rechtliche Grundlagen
	Gemäss Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB besteht ein Anspruch auf Errichtung eines gesetzlichen Grundpfandrechts für die Forderungen der Handwerker oder Unter-nehmer, die auf einem Grundstück zu Bauten oder anderen Werken, zu Abbrucharbeiten, zum Gerüstbau,...
	Geht es lediglich um die vorläufige Eintragung des Pfandrechts, so muss die Ge-suchstellerin ihr Gesuch nur glaubhaft machen. An die Glaubhaftmachung sind nach konstanter Lehre und Praxis keine strengen Anforderungen zu stellen. Die vorläufige Eintrag...
	3.2. Wesentliche Parteivorbringen
	3.2.1. Die Gesuchstellerin führt aus, dass sie im Rahmen des Neubauprojekts "G._____" auf dem Spitalareal des Spitals H._____ [Ortschaft] Isolierungsarbeiten ausgeführt habe und zwar gestützt auf einem Werkvertrag von November 2016 mit der I._____ AG....
	3.2.2. Die Gesuchsgegnerin schliesst sich in ihrer Eingabe vom 12. Oktober 2017 den Ausführungen der Nebenintervenientin in deren Eingabe vom 21. September 2017 an (act. 15 Rz. 5). Vorsorglich bestreite sie, dass die Frist zur Eintragung des Bauhandwe...
	3.2.3. Die Nebenintervenientin bestreitet vorsorglich, dass am 8. und 29. Mai 2017 die letzten massgeblichen Arbeiten ausgeführt worden seien. Sodann bestreitet sie vorsorglich die von der Gesuchstellerin geltend gemachten Forderungen in Bestand und H...
	3.3. Würdigung
	3.3.1. Da an die Glaubhaftmachung, wie erwähnt, keine strengen Anforderungen gestellt werden, verfangen die vorsorglichen Vorbringen der Gesuchsgegnerin und der Nebenintervenientin nicht. Die Einwendungen erfolgen wohl einzig mit Blick auf das Verfahr...
	3.3.2. Insgesamt erscheinen die Vorbringen der Gesuchstellerin – im jetzigen Verfahrensstadium – als glaubhaft.

	4. Hinreichende Sicherheit
	4.1. Gemäss Art. 839 Abs. 3 ZGB kann die Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts nicht verlangt werden, wenn der Eigentümer oder ein Dritter für die angemeldete Forderung hinreichende Sicherheit leistet. Ein bereits eingetragenes Pfandrecht ist in d...
	4.2. In ihrer Eingabe vom 16. Oktober 2017 (act. 18) hat die Gesuchstellerin die von der Nebenintervenientin eingereichte Zahlungsgarantie der F._____ Nr. 1 vom 18. September 2017 (act. 12) ausdrücklich als hinreichende Sicherheit anerkannt (act. 18).
	4.3. Entsprechend ist das Grundbuchamt D._____ anzuweisen, das mit Verfügung vom 4. September 2017 vorläufig eingetragene Bauhandwerkerpfandrecht – nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist – zu löschen.
	4.4. Die Obergerichtskasse ist anzuweisen, – nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist – das Original der Zahlungsgarantie der F._____ Nr. 1 vom 18. September 2017 (act. 12) an die Gesuchstellerin herauszugeben.

	5. Folgen der Sicherheitsleistung
	Mit Leistung einer hinreichenden Sicherheit wird der Streit nur dann beendet, wenn die Sicherheit definitiv bestellt wird. Im vorliegenden Fall leistete die Nebenintervenientin die Sicherheit nur zur Ablösung des vorläufig eingetragenen Bauhandwerkerp...

	6. Prosequierungsfrist
	Die Nebenintervenientin beantragt, es sei der Gesuchstellerin eine Prosequierungsfrist von fünf Monaten anzusetzen (act. 10 S. 2). Es ist jedoch nicht ersichtlich, weshalb im vorliegenden Verfahren eine derart lange Prosequierungsfrist anzusetzen wäre...

	7. Kosten- und Entschädigungsfolgen
	Das Einzelgericht erkennt:
	1. Es wird festgestellt, dass die Nebenintervenientin mit der Zahlungsgarantie der F._____ Nr. 1 vom 18. September 2017 hinreichende Sicherheit geleistet hat für die von der Gesuchstellerin zur Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts angemeldete For...
	2. Das Grundbuchamt D._____ wird angewiesen, das aufgrund der Verfügung des Einzelgerichts des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 4. September 2017 vorläufig eingetragene Bauhandwerkerpfandrecht nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist vollum...
	auf Liegenschaft Kat. Nr. 1, GBBl. 1,  H._____, für eine Pfandsumme von CHF 127'440.00 nebst Zins zu 5 % seit 12. Juni 2017.

	3. Die Obergerichtskasse des Kantons Zürich wird angewiesen, die Bankgarantie der F._____ Nr. Nr. 1 vom 18. September 2017 (act. 12) – nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist – an die Gesuchstellerin herauszugeben.
	4. Der Gesuchstellerin wird – auch unter Berücksichtigung allfälliger Gerichtsferien – eine Frist bis 10. Januar 2018 angesetzt, um beim zuständigen Gericht eine Klage auf definitive Bestellung der Sicherheit anzuheben, unter der Androhung, dass sonst...
	5. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 6'000.00.
	Allfällige weitere Kosten (insbesondere Rechnung des Grundbuchamtes) bleiben vorbehalten.
	6. Die Kosten werden von der Gesuchstellerin bezogen. Vorbehalten bleibt der endgültige Entscheid des Gerichts im nachfolgenden ordentlichen Verfahren gemäss Dispositiv-Ziffer 4. Für den Fall, dass die Gesuchstellerin innert Frist gemäss Dispositiv-Zi...
	7. Die Regelung der Entschädigungsfolgen wird dem Gericht im nachfolgenden ordentlichen Verfahren vorbehalten. Versäumt die Gesuchstellerin jedoch die ihr in Dispositiv-Ziffer 4 angesetzte Frist zur Anhebung der Klage, wird sie verpflichtet, der Gesuc...
	8. Schriftliche Mitteilung an die Gesuchstellerin unter Beilage eines Doppels von act. 15 und act. 17/1, an die Gesuchsgegnerin unter Beilage eines Doppels von act. 18 und an die Nebenintervenientin unter Beilage der Doppel bzw. Kopien von act. 15, ac...
	9. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff...
	Die gesetzlichen Fristenstillstände geltend nicht (Art. 46 Abs. 2 BGG).