# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6ec1b493-984c-5631-ae18-56590006c039
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-03
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 03.11.2025 200 2025 485
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2025-485_2025-11-03.pdf

## Full Text

ALV 200 2025 485 
ISD/SVE/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 3. November 2025

Verwaltungsrichter Isliker
Gerichtsschreiberin Schwitter

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Amt für Arbeitslosenversicherung des Kantons Bern 
Recht und Dienste, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegner

betreffend Einspracheentscheid vom 7. August 2025

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 3. Nov. 2025, ALV 200 2025 485

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Sachverhalt:

A.

Der 1998 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) war 
befristet vom 8. April bis zum 8. Juli 2024 sowie anschliessend wiederum 
befristet vom 5. August bis zum 31. Dezember 2024 bei der B.________ 
AG als ... angestellt (Akten des Amts für Arbeitslosenversicherung des 
Kantons Bern [AVA bzw. Beschwerdegegner], Dossier Arbeitslosenkasse 
Biel [act. II] 56-59). Am 17. Dezember 2025 meldete sich der Versicherte 
beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Biel zur Arbeitsvermitt-
lung an (Akten des AVA, Dossier RAV-Region Seeland-Berner Jura 
[act. IIA] 142-143) und stellte einen Antrag auf Arbeitslosenentschädigung 
ab dem 1. Januar 2025 (act. II 74; vgl. auch act. II 30-33). Mit Schreiben 
vom 14. Februar 2025 (act. IIA 97) forderte das RAV Biel den Versicherten 
zur Stellungnahme und/oder zum Nachreichen von Arbeitsbemühungen für 
die Zeit vor Eintritt der Arbeitslosigkeit auf, woraufhin der Versicherte mit E-
Mail vom 19. Februar 2025 (act. IIA 94) Stellung nahm. Mit Verfügung vom 
6. Mai 2025 (act. IIA 64-66) stellte das RAV Biel den Versicherten wegen 
zweitmalig ungenügender Arbeitsbemühungen vor der Antragsstellung ab 
dem 1. Januar 2025 für 13 Tage in der Anspruchsberechtigung ein. Die 
dagegen am 30. Mai 2025 erhobene Einsprache (act. IIA 60-63) wies das 
AVA, Rechtsdienst (heute: Recht und Dienste), nach weiteren Sachver-
haltserhebungen (vgl. act. IIA 23-52) mit Entscheid vom 7. August 2025 
(act. II 4-7) ab.

B.

Hiergegen erhob der Versicherte mit an den Beschwerdegegner adressier-
ter und von diesem zuständigkeitshalber an das Verwaltungsgericht des 
Kantons Bern weitergeleiteter Eingabe vom 11. August 2025 Beschwerde 
mit folgenden Rechtsbegehren:

1. Die Verfügung der Arbeitslosenkasse des Kantons Bern vom 8. August 2025 
(recte: 7. August 2025) sei aufzuheben bzw. abzuändern.

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2. Die verfügte Einstellung von 13 Tagen in der Anspruchsberechtigung sei aufzu-
heben oder mindestens zu reduzieren.

3. Die entsprechenden Taggelder seien umgehend auszuzahlen.

Am 29. August 2025 ging eine weitere durch den Beschwerdegegner zu-
ständigkeitshalber weitergeleitete Eingabe beim Verwaltungsgericht ein.

Mit Eingabe vom 11. September 2025 schloss der Beschwerdegegner auf 
Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 100 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die 
obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung 
[AVIG; SR 837.0] i.V.m. Art. 128 Abs. 2 der Verordnung vom 31. August 
1983 über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolven-
zentschädigung [AVIV; SR 837.02]). Da auch die Bestimmungen über Frist 
(Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 
des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechts-
pflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde ein-
zutreten.

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1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 7. August 
2025 (act. II 4-7). Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer zu 
Recht wegen zweitmalig ungenügender Arbeitsbemühungen für die Dauer 
von 13 Tagen in seiner Anspruchsberechtigung eingestellt worden ist.

1.3 Bei der vorliegenden Einstellung in der Anspruchsberechtigung im 
Umfang von 13 Tagen (vgl. E. 1.2 hiervor) und einem Taggeld von 
Fr. 166.-- (act. II 29) liegt der Streitwert unter Fr. 20'000.--, weshalb die 
Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit fällt 
(Art. 57 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Bei der Schadenminderungspflicht der versicherten Person handelt 
es sich um einen allgemeinen Grundsatz des Sozialversicherungsrechts 
(BGE 129 V 460 E. 4.2 S. 463; SVR 2020 EL Nr. 6 S. 21, 9C_251/2019 
E. 7.3.1). Einer versicherten Person sind im Rahmen der Scha-
denminderungspflicht Massnahmen zuzumuten, die ein vernünftiger 
Mensch in der gleichen Lage ergreifen würde, wenn er keinerlei Entschädi-
gung zu erwarten hätte (BGE 140 V 267 E. 5.2.1 S. 274).

2.2 Nach Art. 17 Abs. 1 AVIG müssen Versicherte, die Versicherungs-
leistungen beanspruchen wollen, mit Unterstützung des zuständigen Ar-
beitsamtes alles Zumutbare unternehmen, um Arbeitslosigkeit zu vermei-
den oder zu verkürzen. Insbesondere sind sie verpflichtet, Arbeit zu su-
chen, nötigenfalls auch ausserhalb ihres bisherigen Berufs. Sie müssen 
ihre Bemühungen nachweisen können. Gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG 
ist die versicherte Person in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn 
sie sich persönlich nicht genügend um zumutbare Arbeit bemüht. Bei der 
Beurteilung der Frage, ob sich eine versicherte Person genügend um zu-
mutbare Arbeit bemüht hat, ist nicht nur die Quantität, sondern auch die 

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Qualität ihrer Bewerbungen von Bedeutung (BGE 139 V 524 E. 2.1.1 
S. 525 und E. 2.1.4 S. 528).

2.3 Aus der Pflicht, den Eintritt der Arbeitslosigkeit zu verhindern, fliesst 
die Last für die versicherte Person, sich bereits vom Zeitpunkt der Kündi-
gung des früheren Arbeitsverhältnisses an und damit vor Eintritt der Ar-
beitslosigkeit intensiv um eine neue Arbeit zu bemühen. Die versicherte 
Person hat sich dementsprechend während einer allfälligen Kündigungs-
frist, aber auch generell während der Zeit vor der Anmeldung, unaufgefor-
dert um Stellen zu bemühen. Sie kann sich insbesondere nicht damit ex-
kulpieren, nicht gewusst zu haben, dass sie schon vor der Anmeldung zum 
Leistungsbezug zur ernsthaften Arbeitssuche verpflichtet war und nicht da-
rauf aufmerksam gemacht worden sei. Beim ersten Beratungs- und Kon-
trollgespräch hat die versicherte Person die Nachweise der Arbeits-
bemühungen einzureichen (Art. 20a Abs. 3 AVIV; vgl. BGE 139 V 524 E. 
2.1.2 S. 526; SVR 2020 ALV Nr. 23 S. 71, 8C_744/2019 E. 4.3).

2.4 Die Situation eines befristeten Arbeitsverhältnisses ist mit derjeni-
gen eines unbefristeten während der Kündigungsfrist vergleichbar. Daher 
muss sich die versicherte Person bei einer befristeten Anstellung schon vor 
deren Auslaufen, nämlich mindestens in den drei letzten Monaten, um eine 
neue Stelle bemühen, sofern ihr der Arbeitgeber die Verlängerung des Ver-
trages nicht rechtsverbindlich zugesichert hat (BGE 141 V 365 E. 2.2 
S. 367; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute 
Bundesgericht] C 210/04 vom 10. Dezember 2004 E. 2.2.3).

3.

3.1 Vorab ist zu prüfen, ob der Beschwerdegegner den Beschwerdefüh-
rer zu Recht wegen ungenügender Arbeitsbemühungen vor Anspruchsstel-
lung in der Anspruchsberechtigung einstellte. 

3.2 Aufgrund der Akten ist erstellt und zwischen den Parteien unbestrit-
ten, dass der Beschwerdeführer befristet zunächst vom 8. April bis zum 
8. Juli 2024 und anschliessend vom 5. August bis zum 31. Dezember 2024 
bei der B.________ AG als ... angestellt war (act. II 56-59). Dieses Arbeits-

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verhältnis wurde ordentlich beendet (vgl. act. II 50 Ziff. 13). Mit Blick auf 
den unmissverständlichen Vertragstitel "Anstellungsvertrag (befristet)" 
musste dem Beschwerdeführer bereits bei Unterzeichnung des Arbeitsver-
trages am 25. Juli 2025 bewusst gewesen sein, dass er mit Ablauf der Ver-
tragsdauer ab dem 1. Januar 2025 objektiv von Arbeitslosigkeit bedroht 
sein würde, weshalb er sich schon während der Dauer des zweiten befris-
teten Arbeitsverhältnisses um eine neue Stelle bemühen musste bzw. hätte 
bemühen müssen (vgl. E. 2.3 f. hiervor). Soweit der Beschwerdeführer auf 
eine Verlängerung des befristeten Arbeitsverhältnisses bzw. auf eine Um-
wandlung in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis vertraute (vgl. act. IIA 67, 
94), ist eine entsprechende rechtsverbindliche Zusicherung weder aus den 
Akten ersichtlich noch gestützt auf die Angaben des Beschwerdeführers 
erstellt. Eine entsprechende Bestimmung findet sich insbesondere auch im 
befristeten Arbeitsvertrag vom 25. Juli 2025 (act. II 58-59) nicht. Vielmehr 
bewarb sich der Beschwerdeführer bereits im Oktober 2024 um eine neue 
Stelle und auch für den Monat November 2024 sind zwei Bewerbungen 
aktenkundig (act. IIA 119). Daraus ist zu schliessen, dass auch der Be-
schwerdeführer nicht vorbehaltlos von einer Weiterbeschäftigung durch die 
B.________ AG nach Ablauf des befristeten Arbeitsverhältnisses am 
31. Dezember 2024 ausging, was er nach dem Gesagten denn auch nicht 
durfte.

3.3 Vorliegend beantragte der Beschwerdeführer Arbeitslosenentschä-
digung ab 1. Januar 2025 (act. II 74; vgl. auch act. II 30-33). Massgebend 
für die Beurteilung der Arbeitsbemühungen ist mit Blick auf das per 31. De-
zember 2024 befristete Arbeitsverhältnis der Zeitraum vom 1. Oktober bis 
zum 31. Dezember 2024 (vgl. E. 2.3 f. hiervor). Für diesen Zeitraum sind 
insgesamt sieben Arbeitsbemühungen ausgewiesen (Akten des Beschwer-
deführers [act. I] 1-9; act. IIA 25-46, 119; vgl. Beschwerde S. 1). Weitere 
Arbeitsbemühungen vermochte der Beschwerdeführer (auch nach wieder-
holter Aufforderung hierzu; vgl. act. IIA 51, 97) nicht nachzuweisen. Soweit 
er vorbringt, weitere mündliche Bewerbungen getätigt zu haben (Be-
schwerde S. 1), genügt dies als Nachweis für weitere Bewerbungen nicht. 

Praxisgemäss werden in quantitativer Hinsicht grundsätzlich durchschnitt-
lich zehn bis zwölf Stellenbewerbungen pro Monat als genügend erachtet 

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(BGE 141 V 365 E. 4.1 S. 369, 139 V 524 E. 2.1.4 S. 528). Damit reichen 
die vom Beschwerdeführer getätigten sieben Bewerbungen für den vorlie-
gend massgebenden Zeitraum offensichtlich nicht aus. Dies unabhängig 
davon, ob und inwieweit sich der Beschwerdeführer gleichzeitig um eine 
Verlängerung oder Umwandlung des befristeten Arbeitsverhältnisses 
bemühte, zumal er – wie bereits dargelegt – nicht auf eine solche vertrauen 
konnte. Mithin hätte er sich vor Ablauf des befristeten Arbeitsverhältnisses 
intensiv um eine neue Arbeitsstelle bemühen müssen. Insbesondere kann 
er sich auch nicht damit exkulpieren, er habe nicht gewusst, dass er schon 
vor der Anmeldung zum Leistungsbezug zur ernsthaften Arbeitssuche ver-
pflichtet gewesen und nicht darauf aufmerksam gemacht worden sei 
(vgl. E. 2.3 hiervor).

3.4 Zusammenfassend hat der Beschwerdeführer sich im vorliegend 
massgebenden Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember 2024 mit 
den lediglich sieben Bewerbungen nicht genügend um eine Arbeit bemüht. 
Damit ist er auch seiner Schadenminderungspflicht (vgl. E. 2.1 hiervor) nur 
ungenügend nachgekommen, womit die Einstellung in der Anspruchsbe-
rechtigung in grundsätzlicher Hinsicht zu Recht erfolgt ist.

4.

4.1 Zu prüfen bleibt die Angemessenheit der verfügten Sanktion von 
13 Einstelltagen.

4.2 Die Dauer der Einstellung in der Anspruchsberechtigung bemisst 
sich nach dem Grad des Verschuldens (Art. 30 Abs. 3 Satz 3 AVIG) und 
nicht nach der tatsächlichen Dauer der Arbeitslosigkeit (BGE 113 V 154; 
ARV 2023 S. 279 E. 4.1). Massgebend ist das Gesamtverhalten der versi-
cherten Person, das unter Berücksichtigung aller wesentlichen Umstände 
des Einzelfalls, d.h. der objektiven und subjektiven Gegebenheiten zu wür-
digen ist (BGE 141 V 365 E. 4.1 S. 369). Die Dauer der Einstellung beträgt 
1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30 Tage bei mittelschwerem und 31 bis 
60 Tage bei schwerem Verschulden (Art. 45 Abs. 3 lit. a - c AVIV).

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Innerhalb dieses Rahmens entscheiden die Organe der Arbeitslosenversi-
cherung nach pflichtgemässem Ermessen. Das Sozialversicherungsgericht 
darf sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund anstelle desjenigen der Ver-
waltung setzen; es muss sich somit auf Gegebenheiten abstützen können, 
die seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen 
lassen (BGE 123 V 150 E. 2 S. 152; SVR 2020 ALV Nr. 11 S. 35, 
8C_331/2019 E. 3.3; ARV 2023 S. 279 E. 4.3, S. 197 E. 5.3, 2022 S. 444 
E. 3.3). Wird die versicherte Person wiederholt in der Anspruchsberechti-
gung eingestellt, so wird die Einstellungsdauer angemessen verlängert. Für 
die Verlängerung werden die Einstellungen der letzten zwei Jahre berück-
sichtigt (Art. 45 Abs. 5 AVIV).

4.3 Vorliegend bewegt sich das verfügte Einstellmass von (nunmehr) 
13 Einstelltagen im oberen Bereich des leichten Verschuldens (vgl. E. 4.2 
hiervor). Die verhängte Sanktion berücksichtigt einerseits den Umstand, 
dass der Beschwerdeführer bereits zuvor in der Anspruchsberechtigung 
eingestellt worden ist (vgl. act. II 77-80; Art. 45 Abs. 5 AVIV; E. 4.2 hiervor) 
sowie andererseits die vom Beschwerdeführer getätigten ungenügenden 
(sieben) Arbeitsbemühungen (vgl. hierzu auch Rz. D79 1.A der AVIG-
Praxis ALE des Staatssekretariats für Wirtschaft [SECO; abrufbar unter 
<www.arbeit.swiss>]; zur Bedeutung von Verwaltungsweisungen vgl. BGE 
150 V 1 E. 6.4.2 S. 6, 148 V 385 E. 5.2 S. 391, 147 V 79 E. 7.3.2 S. 82, 
146 V 224 E. 4.4.2 S. 228). Die verfügte Sanktion von 13 Einstelltagen ist 
damit nicht zu beanstanden und ein triftiger Grund, der das Eingreifen in 
das Ermessen der Verwaltung rechtfertigen würde (vgl. E. 4.2 hiervor), ist 
nicht ersichtlich.

5.

Nach dem Dargelegten ist die verfügte Einstellung in der Anspruchsberech-
tigung nicht nur in grundsätzlicher, sondern auch in masslicher Hinsicht 
nicht zu beanstanden. Die gegen den Einspracheentscheid vom 7. August 
2025 (act. II 4-7) erhobene Beschwerde ist folglich abzuweisen.

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6.

6.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG 
(Umkehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu 
erheben.

6.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht gemäss Art. 1 Abs. 1 
AVIG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG (Umkehrschluss) kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung.

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- A.________
- Amt für Arbeitslosenversicherung des Kantons Bern, Recht und 

Dienste
- Staatssekretariat für Wirtschaft – SECO

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.