# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** af49f4ce-f96f-5c89-81b9-a75e4a43ad44
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-10-28
**Language:** de
**Title:** übereinstimmender Antrag auf Rückweisung
**Docket/Reference:** IV.2013.00698
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2013.00698.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2013.00698
II. Kammer
Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichter Bachofner
Sozialversicherungsrichterin Sager
Gerichtsschreiberin Lienhard
Urteil
vom
28. Oktober 2013
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt Reto
Zanotelli
Schraner
& Partner Rechtsanwälte
Weinbergstrasse 43, 8006 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Nachdem
die Beschwerdegegnerin
mit
Verfügung
vom
20. Juni 2013
einen Rentenan
spruch des Beschwerdeführers verneint hat
(Urk.
2
),
nach Einsicht in die Beschwerde vom
20. August 2013
, mit welcher
der Beschwer
-
deführer
die Aufhe
bung
der angefochtenen Verfügung
und die
Zuspra
che
einer Rente ab 1. Januar 2013
beantragt hat (Urk.
1
), und in die auf
teilweise Gutheissung
der Beschwerde
und Rückweisung der Sache zur weiteren Abklärung und Neubeurteilung
schliessende Beschwerdeantwort
der Beschwerdegegnerin
vom
26. September 2013
(Urk.
6
),
in Erwägung,
dass
die Beschwerdegegnerin die Durchführung
weiterer
medizinischer und erwerbli
cher Abklärungen in Aussicht stellte (Urk. 6),
dass
der Beschwerdeführer sich ausdrücklich
mit diesem Vorgehen
einverstanden er
klärte (Urk. 10),
dass
die Parteien damit übereinstimmend die Rückweisung der Sache
beantragten
,
dass das Verfahren kostenpflichtig ist, da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, und die Gerichtskosten nach dem Verfah
rensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG), auf Fr.
5
00.-- anzusetzen und dem Ausgang des Verfahrens entsprechend der unterliegenden
Beschwer
degegnerin
aufzuerlegen sind,
dass nach ständiger Rechtsprechung die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen gilt (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 199/02 vom 10. Februar 2004 E. 6 mit Hinweis auf BGE 110 V 54 E. 3a; SVR 1999 IV Nr. 10 S. 28 E. 3), weshalb
der
vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat, die ohne Rück
sicht auf den Streitwert, nach der Bedeutung der Streitsa
che, der Schwie
rigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens (§ 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht) zu bemessen und auf Fr.
2
‘
1
00.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) festzusetzen ist,
erkennt das Gericht:
1.
In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 20. Juni 2013 aufgehoben, und es wird die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zü
rich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.
2.
Die Gerichtskosten von Fr.
500
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rech
nung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts
kraft zugestellt.
3.
Die Beschwerdegegnerin wird
verpflichtet,
dem Beschwerdeführer
eine
Prozessent
-
schä
digung
von Fr.
2‘100
.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt Reto
Zanotelli
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur
kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
MosimannLienhard
BB/SL/BSversandt