# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 67990f9d-155a-5e5d-8f3a-e683db981b95
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-05-23
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 23.05.2018 III 2017 157
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2017-157_2018-05-23.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2017 157

Entscheid vom 23. Mai 2018 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien 1. Schweizer Heimatschutz (SHS), Villa Patumbah, Zollikerstras-
se 128, 8008 Zürich, vertreten durch nachfolgend Ziffer 2,

2. Schwyzer Heimatschutz, Zwygarten 11, 6415 Arth,
Beschwerdeführer,
beide vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. A.________,

gegen

1. Gemeinderat Steinen, Postplatz 8, 6422 Steinen,
2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,

Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

3. B.________,
4. C.________,

Beschwerdegegner,
beide vertreten durch Rechtsanwalt D.________,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Aufhebung Abrissverfügung)

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Sachverhalt:

A. C.________ ist Eigentümer des Hauses E.________, das sich auf KTN 001 
(00'001 m2), Gemeinde Steinen, befindet. Mit Schreiben vom 30. März 2017 er-
suchte B.________ den Regierungsrat um die Bewilligung für den Abbruch des 
Gebäudes, da er einen Neubau plant. 

Diesem Abbruchgesuch waren verschiedene Vorabklärungen seitens der kan-
tonalen Denkmalpflege vorausgegangen, weil das Gebäude im Inventar der 
Schweizerischen Bauernhaus Forschung (BHI; teils publiziert in: Benno Furrer, 
Die Bauernhäuser der Kantone Schwyz und Zug [Die Bauernhäuser der 
Schweiz, Band 21], Basel 1994) als "Blockbau mit unregelmässigen Vorstössen 
und aussenwandbündigen Bodenbohlen" vermerkt ist. So veranlasste die 
kantonale Denkmalpflege im Jahr 2015 einen bauarchäologischen Untersuch 
des Gebäudes (________). Demgemäss sind wesentliche Teile des Hauses aus 
Holz gefügt, das im Herbst 1304/1305 geschlagen und im folgenden Jahr verbaut 
wurde. 

Mit Schreiben vom 5. Januar 2016 und 22. März 2016 (unter Bezugnahme auf 
eine Besprechung mit C.________ und B.________ vom 17.3.2016) informierte 
die kantonale Denkmalpflege C.________ und B.________ über das Ergebnis 
dieser Abklärungen. Sie führte aus, aufgrund dieser Erkenntnisse geniesse das 
Haus E.________ "klar den Schutz nach § 6 des Kantonalen Natur- und Heimat-
schutzgesetzes (KNHG)" und dürfe nicht ohne Bewilligung des Regierungsrates 
abgebrochen werden. Eine Aufnahme ins Kantonale Inventar der geschützten 
Bauten und Objekte (KIGBO) sei angezeigt. Hierzu nahmen die 
Beschwerdegegner mit Schreiben vom 5. Mai 2016 Stellung. Schon zuvor mit 
Beschluss (GRB) Nr. 124 vom 25. April 2016 hatte der Gemeinderat Steinen 
Kenntnis von den Abklärungsergebnissen genommen und eine Aufnahme ins 
KIGBO abgelehnt. 

Das Kantonale Amt für Denkmalpflege ersuchte hierauf mit Schreiben vom 
30. Mai 2016 die Eidgenössische Denkmalpflege (EKD) um die Begutachtung 
(unter anderem) des Gebäudes E.________. Das Gutachten wurde am 19. De-
zember 2016 erstattet. Dem Gebäude wurde eine "ausserordentlich hohe kultur-
historische Bedeutung" attestiert. 

B. Nach einem Augenschein vom 1. Mai 2017 bewilligte der Regierungsrat mit 
Beschluss (RRB) Nr. 449/2017 vom 13. Juni 2017 den Abbruch des Hauses 
E.________ (Disp.-Ziff. 1). Es wurde ein begleiteter bauarchäologischer Unter-
such angeordnet, der vor dem Abbruch von der kantonalen Denkmalpflege vor-
zunehmen sei (Disp.-Ziff. 2). Hiervon nahm der Gemeinderat mit GRB Nr. 253 

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vom 4. Juli 2017 Kenntnis (Disp.-Ziff. 1). Er ersuchte die Baukommission um den 
weiteren Vollzug (Disp.-Ziff. 2). 

Mit Baubewilligung Nr. 139/2017 vom 30. Juni 2017 (Versand) erteilte die Bau-
kommission Steinen unter gleichzeitiger Eröffnung des Gesamtentscheides des 
kantonalen Amtes für Raumentwicklung (ARE) vom 22. Juni 2017 die Abbruch-
bewilligung unter Auflagen. Am 4. September 2017 bestätigte die Staatskanzlei, 
dass gegen diese Abbruchbewilligung der kommunalen Baukommission beim 
Regierungsrat bis zum Bestätigungszeitpunkt keine Beschwerde eingegangen 
war. 

C. Der vom Regierungsrat bewilligte Abbruch wurde in den Medien (Bote der 
Urschweiz vom 31.8.2017 und 6.9.2017) thematisiert. In einem am 6. September 
2017 im Bote der Urschweiz erschienenen längeren Interview äusserte sich Nott 
Caviezel, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege, kritisch 
zu dieser Abbruchbewilligung. 

D. Mit Eingabe vom 11. September 2017 (gleichentags dem Verwaltungs-
gericht persönlich überbracht) lassen der Schweizer Heimatschutz und der 
Schwyzer Heimatschutz beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz eine 
Beschwerde einreichen mit den folgenden Anträgen:

1. Es seien die (geheimen) Beschlüsse der Regierung des Kt. Schwyz, der 
Gemeinde Steinen und allfälliger (unbekannter) Dritter betreffend Abriss des 
Gebäudes E.________, 6422 Steinen gesamthaft aufzuheben und es sei 
der Abbruch und/oder die Veränderung des Gebäudes E.________, 6422 
Steinen zu verbieten. 

2. Es sei superprovisorisch, d.h. ohne Anhörung aller Beschwerdegegner und 
unter Strafandrohung von Art. 292 StGB der vorgesehene Abbruch und/oder 
jede Veränderung des Gebäudes E.________ einstweilen zu verbieten. 

E. Mit Zwischenbescheid VGE III 2017 159 vom 11. September 2017 
entschied der Einzelrichter des Verwaltungsgerichts wie folgt über den Antrag 
Ziff. 2:

1. In Gutheissung von Beschwerdeantrag Ziff. 2 wird der Abbruch und/oder jede 
Veränderung des Gebäudes E.________ einstweilen unter Strafandrohung 
nach Art. 292 des Schweizerischen Strafgesetzbuches (StGB; SR 311.0) vom 
21. Dezember 1937 untersagt. 

2. Über die Kosten- und Entschädigungsfolgen dieses Zwischenbescheides wird 
mit der Hauptsache (Verfahren III 2017 157) entschieden.

(3. Rechtsmittelbelehrung).
(4./5.  Fristansetzungen; Zustellung).

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F. Am 12. September 2017 beantragte der Beschwerdeführer Ziff. 1 (SHS) für 
das Gebäude E.________ beim Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) 
superprovisorisch einen Bundesschutz (Veränderungs- und Abbruchverbot nach 
Art. 16 des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz [NHG; SR 451] 
vom 1. Juli 1966). Auf dieses Gesuch trat das EDI mit Verfügung vom 26. Sep-
tember 2017 unter Hinweis auf den Zwischenbescheid des Verwaltungsgerichts 
vom 11. September 2017 nicht ein. 

G. Am 27. September 2017 reichte der Gemeinderat Steinen die gemeinde-
rätlichen Akten ein. 

H.1 Mit Stellungnahme (Einsprache) vom 22. September 2017 stellen die Be-
schwerdegegner folgende Anträge:

1. Ziff. 1 des Zwischenbescheids vom 11. September 2017 sei aufzuheben.
2. Evtl. sei festzustellen, dass die Beschwerde vom 11. September 2017 

aufschiebende Wirkung hat.
3. Das Verfahren sei auf die Aktivlegitimation der Beschwerdeführer 1 und 2 zu 

beschränken.
4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. 

H.2 Mit Stellungnahme vom 5. Oktober 2017 bestätigen die Beschwerdeführer 
ihre "Anträge auf Aufhebung der rechtskräftigen Abbruchbewilligungen und even-
tualiter Rückweisung an die Gemeinde zur Durchführung eines ordentlichen 
Baubewilligungsverfahrens (…) sowie auf Erlass eines vorsorglichen Abbruch-
verbots bis zum Entscheid des Verwaltungsgerichts" (S. 5 Ziff. 10). 

H.3 Mit Zwischenbescheid VGE III 2017 186 vom 9. Oktober 2017 entschied 
der Einzelrichter des Verwaltungsgerichts wie folgt über die Einsprache:

1. Die Einsprache vom 22. September 2017 wird abgewiesen. Das mit Zwi-
schenbescheid III 2017 159 vom 11. September 2017 (superprovisorisch) 
angeordnete Abbruchverbot wird bestätigt. 

(2./3.  Fristabnahmen/Fristansetzungen zur Einreichung von Vernehmlassungen). 
4. Über die Kosten- und Entschädigungsfolgen dieses Zwischenbescheides wird 

mit der Hauptsache (Verfahren III 2017 157) entschieden.
(5./6.  Rechtsmittelbelehrung/Zustellung). 

I. Mit Vernehmlassung vom 17. Oktober 2017 beantragt der Regierungsrat, 
auf die Beschwerde sei nicht einzutreten; eventualiter sei sie unter Kostenfolgen 
zu Lasten der Beschwerdeführer abzuweisen. Der Gemeinderat beantragt ver-
nehmlassend am 24. Oktober 2017, es sei auf die Beschwerde nicht einzutreten. 
Sofern und soweit auf die Beschwerde eingetreten werde, sei sie abzuweisen 
unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. Die Beschwerdegegner beantragen am 

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23. November 2017, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten 
sei; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. 

J. Mit Schreiben vom 29. Januar 2018 informieren die Beschwerdeführer das 
Verwaltungsgericht, dass unter den Parteien zwei Treffen stattgefunden hätten. 
Eine Lösung sei aus Sicht des Heimatschutzes nach wie vor möglich (S. 1 lit. A 
Ziff. 1). 

Mit Schreiben vom 30. Januar 2018 setzte das Verwaltungsgericht den Vor-
instanzen und den Beschwerdegegnern Frist an, um hierzu Stellung zu nehmen 
und sich insbesondere zu den angesprochenen Treffen und zur möglichen 
Lösung zu äussern. 

Das Bildungsdepartement hält mit Eingabe vom 20. Februar 2018 an den Anträ-
gen gemäss der Vernehmlassung (des Regierungsrates vom 17.10.2017) fest. 
Der Gemeinderat teilt ebenfalls am 20. Februar 2018 seinen Verzicht auf eine 
Stellungnahme mit und beantragt die Abweisung der Beschwerde, sofern auf das 
Rechtsmittel überhaupt eingetreten werden könne. Die Beschwerdegegner 
beantragen mit Stellungnahme vom 22. Februar 2018, die Beschwerde sei ab-
zuweisen, soweit darauf einzutreten sei; Ziff. 1 des Zwischenbescheids vom 11. 
September 2017 sei aufzuheben; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. 

K. Mit Schreiben vom 23. Februar 2018 setzte das Verwaltungsgericht den 
Beschwerdeführern Frist zur Einreichung von Bemerkungen zu den Stellung-
nahmen des Bildungsdepartements und des Gemeinderats Steinen (je vom 
20.2.2018) sowie der Beschwerdegegner (vom 22.2.2018) an. Diese Frist wurde 
am 5. April 2018 letztmals bis 24. April 2018 erstreckt. Am 24. April 2018 teilen 
die Beschwerdeführer mit, die Parteien seien "nahe an einer aussergerichtlichen 
Lösung", weshalb "gemeinsam" um eine nochmalige Fristerstreckung ersucht 
werde. Die Beschwerdegegner erklärten mit Schreiben vom gleichen Tag ihr Ein-
verständnis zu dieser "voraussichtlich letzten" Fristerstreckung. Mit Schreiben 
vom 8. Mai 2018 teilen die Beschwerdeführer innert erstreckter Frist mit, dass 
man keine aussergerichtliche Lösung habe finden können. Es werde um an-
tragsgemässen Entscheid ersucht. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Im Gutachten der EKD vom 19. Dezember 2016, welches gestützt auf 
Art. 17a NHG abgegeben wurde, wird unter anderem dargelegt, dass die hohe 
Dichte an erhaltenen Holzhäusern von sehr hohem Alter auf dem Gemeinde-
gebiet von Steinen beachtenswert und einmalig sei. Zwölf Holzhäuser hätten 

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identifiziert werden können, die auf eine Bauzeit vor 1400 zurückgingen, wovon 
drei abgebrochen worden seien. Die spätmittelalterlichen Blockbauten reihten 
sich entlang verschiedener Strassenräume auf, darunter drei Häuser an der 
G.________ (Strasse) (E.________ datiert 1305 sowie zwei undatierte). 

Steinen werde im Inventar schützenswerter Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als 
Ortsbild von nationaler Bedeutung und als "Musterbeispiel eines selten intakten 
Schweizer Dorfes" gewürdigt. Das ISOS bezeichne zwei grössere Bereiche des 
Dorfes Steinen gesamthaft mit dem höchsten Erhaltungsziel A: den bäuerlichen 
Ortskern am westlichen Ufer der Aa (Gebiet 1) und die G.________ (Strasse) mit 
ihrer alten Häuserreihe (Baugruppe 0.1). Die lockere Bebauung entlang der aus 
dem Dorf führenden Schwyzerstrasse sei als Gebiet 2 mit Erhaltungsziel B be-
zeichnet. Erhaltungsziel A bedeute "Erhalten der Substanz" und Beseitigung 
störender Eingriffe; für das Erhaltungsziel B gelte Erhalten der Struktur. Die meis-
ten spätmittelalterlichen Bauten in Steinen befänden sich in einem Gebiet mit 
dem höchsten Erhaltungsziel A. Sie stünden in Ortsteilen mit einer relativ hohen 
baulichen Dichte, umgeben von weiteren historischen Bauten, von denen einige 
geschützt seien. Steinen sei in diesen Bereichen bis heute von allzu grossen 
baulichen Störfaktoren verschont worden. Die kommunale Planungszone habe 
jedoch den Perimeter der Ortsbildschutzzone knapp gehalten, sodass die ISOS-
Gebiete mit Erhaltungsziel A nicht vollständig damit überlagert seien. Der Orts-
bildschutz sei hier folglich auf kommunaler Ebene planerisch nicht gesichert. 

Das KIGBO, das für Steinen 40 Objekte verzeichne, berücksichtige nicht alle mit-
telalterlichen Bauten, zu welchen in jüngster Zeit wesentliche neue Erkenntnisse 
in Bezug auf ihren Denkmalwert hätten gewonnen werden können. Im KIGBO 
seien derzeit drei Bauten aus der Zeit vor 1400 erfasst (je eines von nationaler, 
regionaler und lokaler Bedeutung). 

Der Blockbau E.________ gehöre zu den ältesten in der Schweiz erhaltenen mit-
telalterlichen Wohnhäusern in Holzbautechnik. Dendrochronologische Untersu-
chungen hätten für das Bauholz ein Fälldatum im Jahr 1305 ergeben. Die für die 
Konstruktion gefällten Nadelbäume seien alle über hundertjährig gewesen. Die 
Ausbauphasen bzw. die baulichen Veränderungen seien dem 16., 19. und 
20. Jahrhundert zuzuweisen und am Objekt gut nachvollziehbar. Das Wohnhaus 
werde seit rund 40 bis 50 Jahren nicht mehr kontinuierlich zu Wohnzwecken ge-
nutzt, sondern diene vorwiegend als Lagerraum und sei zeitweise auch als 
Brennraum zur Obstverwertung verwendet worden. 

Die Untersuchung der Baute habe ergeben, dass Bausubstanz des frühen 
14. Jahrhunderts in beträchtlichem Mass bis hinauf zur Dachkonstruktion er-
halten sei. Damit liege ein seltenes Beispiel eines 700-jährigen hölzernen Wohn-

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hauses vor. Eigenwert, Stellenwert und historischer Wert des Wohnhauses seien 
als sehr hoch einzustufen. Eine Restaurierung durch einen im Umgang mit 
Blockbauten versierten Fachmann im Hinblick auf eine Instandstellung und 
dauerhafte Nutzung sei möglich. 

In ihrer Schlussfolgerung hält die EKD fest, dass es sich beim Haus E.________ 
um ein Denkmal "von ausserordentlich hoher kulturhistorischer Bedeutung" hand-
le. Der bisher in der Innerschweiz knapp 35 Wohnhäuser umfassende Bestand 
an Blockbauten aus dem 12. bis 14. Jahrhundert sei als "Zeuge der Baukultur zur 
Zeit der Gründung der Schweizerischen Eidgenossenschaft von nationaler Be-
deutung". Jedem einzelnen Bau komme dabei der Rang einer unverzichtbaren 
Sachquelle zu, und es müsse alles daran gesetzt werden, dieses wertvolle Erbe 
zu schützen und zu erhalten. Das Gutachten wird mit einer allgemeinen Empfeh-
lung für den Umgang sowohl mit Objekten, die als Denkmäler gelten, wie auch 
mit Objekten, welche erst vermutungsweise als Denkmäler einzustufen sind, ab-
geschlossen. Namentlich müsse die kantonale und kommunale Planung darauf 
ausgerichtet werden, dass auch Denkmäler, die nicht im KIGBO figurierten, un-
geschmälert erhalten blieben. 

2.1 Die Beschwerdeführer machen geltend, sie seien gestützt auf Art. 12 
Abs. 1 lit. b NHG sowie Art. 1 der Verordnung über die Bezeichnung der im Be-
reich des Umweltschutzes sowie des Natur- und Heimatschutzes beschwerde-
berechtigten Organisationen (VBO; SR 814.076) vom 27. Juni 1990 beschwer-
deberechtigt. Vorliegend gehe es um die Erfüllung diverser Bundesaufgaben. Die 
Beschwerdeberechtigung ergebe sich auch aus der akzessorischen Überprüfung 
der Orts- bzw. Schutzplanung gemäss § 11 Abs. 4 des Planungs- und Baugeset-
zes (PBG; SRSZ 400.100) vom 14. Mai 1987. Zudem könne auch auf die "Star-
Praxis" (BGE 136 II 383) verwiesen werden. Der Abbruchentscheid sei ihnen ge-
setzwidrig nicht eröffnet worden. Der SHS habe hiervon erst am 28. August 2017 
erfahren. Es seien somit sowohl die kantonalen wie auch die bundesrechtlichen 
Fristen eingehalten (Beschwerde S. 2 f.; Eingabe vom 5.10.2017 S. 3 Ziff. 7).

Der Abbruch eines potentiellen Schutzobjektes sei gemäss Art. 22 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700) 
vom 22. Juni 1979 zweifelsohne baubewilligungspflichtig. Art. 6b Abs. 2 (Satz 1) 
des kommunalen Baureglements (BauR) vom 20. April 1990 erkläre auch den 
Abbruch von Bauten für bewilligungspflichtig. Eine solche Baubewilligung bzw. 
ein solcher Abbruch müsse vorgängig öffentlich bekannt gemacht werden. Wenn 
klarerweise auch Bundesaufgaben vorlägen, müssten die Publikationsanforde-
rungen gemäss Art. 12b NHG beachtet werden, d.h. alle möglichen Betroffenen, 
vor allem auch die Umweltverbände, seien zu orientieren (Beschwerde S. 7 f.; 

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vgl. Eingabe vom 29.1.2018 S. 1 f. Ziff. 3 ff; S. 3 f. Ziff. 7 ff.). Die Abbruchbewilli-
gung ohne vorgängige Ausschreibung stelle eine formelle Rechtsverweigerung 
dar, die für sich allein zur Kassation der Abbruchbewilligung führen müsse 
(Eingabe vom 5.10.2017 S. 2 Ziff. 2). 

Das fragliche Gebäude befinde sich in einer unzulässigen Kleinstbauzone. Auch 
in dieser Hinsicht sei eine Bundesaufgabe betroffen, welche überprüft werden 
können müsse. Des Weiteren werde gegen das Bundesgesetz über das bäuer-
liche Bodenrecht (BGBB; SR 211.412.11) vom 4. Oktober 1991, das Bundes-
gesetz über die Landwirtschaft (Landwirtschaftsgesetz, LwG; SR 901.1) vom 
29. April 1998 sowie gegen die Gewährleistung der Ernährungssicherheit ver-
stossen (Beschwerde S. 7 ff.). 

2.2 Die Beschwerdegegner bestreiten die Aktivlegitimation der Beschwerde-
führer (Vernehmlassung vom 22.9.2017 S. 3 Rz. 6; S. 5 f. Rz. 16 ff). In der Ver-
nehmlassung vom 23. November 2017 weisen sie auf die Rechtskraft der kom-
munalen Abbruchverfügung (Baubewilligung Nr. 139/2017 vom 30.6.2017 und 
den dieser Bewilligung zugrunde liegenden RRB Nr. 449/2017 vom 13.6.2017) 
hin. Es liege aufgrund der Dispositions- und Verhandlungsmaxime an den Be-
schwerdeführern, ihre behauptete Beschwerdelegitimation zu begründen (S. 7 
Rz. 30). Die Beschwerdelegitimation gemäss § 11 Abs. 4 PBG hätte die Be-
schwerdeführer befugt, im Einzonungsverfahren Einsprache und Beschwerde zu 
führen. Dies sei jedoch nicht der Fall gewesen. Sie könnten nicht vierzig Jahre 
später geltend machen, die Einzonung sei gesetzeswidrig. Auch Art. 22 und 33 
RPG bildeten keine Anknüpfungspunkte für eine Verbandsbeschwerde. Somit 
stosse auch die Anrufung von Art. 24 Abs. 2 RPG ins Leere, da sich das Ab-
bruchobjekt in der Bauzone W2 befinde. Es liege auch nicht in der Ortsbild-
schutzzone, womit auch Art. 6b Ziff. 2 BauR nicht Anwendung finden könne. Die 
Beurteilung von Naturgefahren liege nicht im Aufgabenbereich der Beschwerde-
führer. Auch bestehe kein Zusammenhang zwischen der Lage des Abbruchob-
jektes im Einflussbereich des BGBB und dem Aufgabenbereich der Beschwerde-
führer. Dass das Abbruchobjekt etwas mit Ernährungssicherheit zu tun habe, 
könne nicht allen Ernstes behauptet werden (S. 10 f. Rz. 40 ff.). 

2.3 Der Regierungsrat begründet seinen Nichteintretensantrag (Vernehm-
lassung vom 17.10.2017) mit der Rechtskraft der regierungsrätlichen Abbruch-
bewilligung und der gemeinderätlichen Baubewilligung. Zudem komme den Be-
schwerdeführern keine Rechtsmittelbefugnis zu, da sie hierzu durch keinen kan-
tonalen Rechtssatz ermächtigt seien. Das Gesetz über den Natur- und Heimat-
schutz und die Erhaltung von Altertümern und Kunstdenkmälern (KNHG; SRSZ 
720.110) vom 29. November 1927 sehe keine Beschwerdebefugnis vor, insbe-

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sondere nicht von Organisationen. Auch die Beschwerdebefugnis gemäss Art. 12 
NHG sei nicht gegeben. Vorliegend gehe es nicht um die Erfüllung diverser Bun-
desaufgaben. Die Rechtsmittelbefugnis ideeller Organisationen sei kantonal auf 
das kantonale und kommunale Nutzungsplanverfahren (§ 11 Abs. 4 und § 26 
Abs. 2 PBG) beschränkt. Aus den Gesetzesmaterialien ergebe sich, dass die 
Rechtsmittelbefugnis der Natur- und Heimatschutzverbände im Baubewilligungs-
verfahren (und Gestaltungsplanverfahren) nicht gelte. Nach ständiger Rechtspre-
chung des Bundesgerichts stehe die Verbandsbeschwerde nur offen, soweit der 
angefochtene Entscheid die Erfüllung einer Bundesaufgabe im Sinne von Art. 78 
Abs. 2 BV und Art. 2 NHG betreffe. Eine Bundesaufgabe könne auch vorliegen, 
wenn eine kantonale Behörde verfügt habe. Voraussetzung sei jedoch, dass die 
Verfügung eine Rechtsmaterie betreffe, die in den Zuständigkeitsbereich des 
Bundes falle, bundesrechtlich geregelt sei und einen Bezug zum Natur-, Land-
schafts- und Heimatschutz aufweise. Dies sei einerseits der Fall, wenn die bun-
desrechtliche Regelung (zumindest auch) den Schutz von Natur, Landschaft oder 
Heimat bezwecke; anderseits sei eine Bundesaufgabe zu bejahen, wenn der 
bundesrechtliche Auftrag die Gefahr der Beeinträchtigung schützenswerter Na-
tur-, Orts- und Landschaftsbilder in sich berge. Wenn durch die Aufnahme eines 
Objektes in ein Bundesinventar (z.B. ISOS) dessen Schutz gemäss Bundesge-
richt nicht zu einer Bundesaufgabe werde, könne umso weniger der Schutz eines 
Objektes, das weder in einem Bundesinventar noch im KIGBO verzeichnet sei, 
als Bundesaufgabe verstanden werden. Das ISOS als Bundesinventar komme 
seiner Natur nach einem Sachplan oder Konzept im Sinne von Art. 13 RPG 
gleich. Die konkrete Umsetzung des ISOS bleibe dem kantonalen Recht überlas-
sen und müsse auf dem Weg der Nutzungsplanung erfolgen. Es könne auf die 
Fälle "Haus Nideröst" und "Interlaken" verwiesen werden (Bundesgerichtsurteile 
1A.115/2001 + 1P.441/2001 vom 8.10.2001; 1C_700/2013 vom 11.3.2014). In 
beiden Fällen sei es in keiner Weise um die Erfüllung einer Bundesaufgabe ge-
gangen, womit auch die Beschwerdelegitimation von ideellen Organisationen 
nicht gegeben gewesen sei. Der Entscheid des Regierungsrates zum Abbruch 
des Hauses E.________ sei gestützt auf selbständiges kantonales Recht ergan-
gen. Vorliegend gehe es um einen Entscheid im Rahmen eines Baubewilligungs-
verfahrens und nicht um die Überprüfung des Nutzungsplanes, der für Steinen 
vom Regierungsrat im Jahr 2007 genehmigt worden sei. Betroffen sei auch nicht 
eine Baute ausserhalb der Bauzone. Die "Star-Praxis" komme auch nicht zur 
Anwendung, da weder die Beschwerdeführer noch ihre Mitglieder durch die Ab-
brucherlaubnis in ihren eigenen Interessen betroffen seien. Zudem schliesse die 
beschränkte Beschwerdeberechtigung ohnehin Rügen aus, die nicht auf direkte 
oder mittelbare inhaltliche Kontrolle des angefochtenen Entscheides hinausliefen. 

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Gemäss § 79 PBG erfolge beim vereinfachten Verfahren keine Auflage bzw. Pu-
blikation. Zudem könne auch nicht von einer formellen Rechtsverweigerung ge-
sprochen werden, nachdem das PBG die Rechtsmittelbefugnis des Heimatschut-
zes klar und unmissverständlich auf das kantonale und kommunale Nutzungs-
planverfahren beschränkt habe. 

2.4 Der Gemeinderat verneint die Beschwerdelegitimation der Beschwerde-
führer in seiner Vernehmlassung im Wesentlichen aus den gleichen Gründen wie 
der Regierungsrat. Zudem ist er der Ansicht, eine Beschwerde direkt ans Ver-
waltungsgericht sei nicht zulässig; die Beschwerde hätte im Sinne der Rechts-
mittelbelehrung des Beschlusses der kommunalen Baukommission sowie des 
Gesamtentscheides des ARE beim Regierungsrat erhoben werden müssen. Des 
Weiteren sei diesen Beschlüssen die Rechtskraft bescheinigt worden. Auch die 
für eine Wiedererwägung (§ 34 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP; 
SRSZ 234.110] vom 6.6.1974) erforderlichen Voraussetzungen seien nicht erfüllt. 

3.1 Vor Erlass einer Verfügung oder eines Entscheides prüft die Behörde von 
Amtes wegen, ob die Voraussetzungen für eine Sachverfügung oder einen 
Sachentscheid erfüllt sind (§ 27 Abs. 1 VRP). Sie prüft unter anderem insbe-
sondere die Zuständigkeit (lit. a), die Rechtsmittelbefugnis (lit. d), die frist- und 
formgerechte Geltendmachung des Rechtsanspruches und das Vorliegen einer 
rechtskräftigen Verfügung oder eines rechtskräftigen Entscheids in der Sache 
(lit. g). Ist eine dieser Voraussetzungen nicht gegeben, trifft die Behörde eine 
Nichteintretensverfügung oder einen Nichteintretensentscheid (§ 27 Abs. 2 VRP).

3.2.1  Die Zuständigkeit wird durch Gesetz oder Verordnung bestimmt (§ 9 
Abs. 1 VRP). 

3.2.2  Bauten und Anlagen dürfen nur mit behördlicher Bewilligung errichtet oder 
geändert werden (Art. 22 Abs. 1 RPG; vgl. § 75 Abs. 1 Satz 1 PBG). Die Be-
willigung wird im Melde-, vereinfachten oder ordentlichen Verfahren erteilt (§ 75 
Abs. 1 Satz 2 PBG). Bauten und Anlagen werden namentlich dann geändert, 
wenn sie äusserlich umgestaltet, erweitert, erheblich umgebaut oder einer neuen, 
baupolizeilich bedeutsamen Zweckbestimmung zugeführt werden (§ 75 Abs. 2 
PBG). 

Der Abbruch einer Baute wird im PBG nicht, jedenfalls nicht explizit, der Be-
willigungspflicht unterstellt (anders z.B. § 59 Abs. 1 BauG-AG; Art. 1a Abs. 2 
BauG-BE; § 309 Abs. 1 lit. c BauG-ZH [betr. Gebäude in Kernzonen]; Art. 136 
Abs. 1 BauG-SG). Angesichts der Tatsache, dass auch der Abbruch von Bauten 
und Anlagen Raum und Umwelt erheblich verändern kann und Art. 22 Abs. 1 

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RPG von einer wirkungsbezogenen Betrachtungsweise ausgeht, ist grundsätzlich 
von Bundesrechts wegen auch von einer Bewilligungspflicht des Abbruchs von 
Gebäuden auszugehen (vgl. Waldmann/Hänni, Handkommentar RPG, 2006, 
Art. 22 N 17; Baumann, in: Baumann et al., Kommentar zum Baugesetz des Kan-
tons Aargau, Bern 2013, § 59 N 22). Die Frage stellt sich deshalb nicht häufig, 
weil in der Regel ein Abbruch mit einem Neubau verbunden ist. Bei der Beurtei-
lung von dessen Bewilligungsfähigkeit werden auch die Auswirkungen auf Raum 
und Umwelt mitberücksichtigt. Vorliegend hat aber die Gemeinde Steinen den 
Abbruch von Bauten in Art. 6b Abs. 2 BauR explizit für bewilligungspflichtig er-
klärt (Satz 1). Der Abbruch ist zulässig, wenn ein Neubau bewilligt ist oder die 
Freihaltung der betreffenden Parzelle das Ortsbild nicht beeinträchtigt (Satz 2). 

3.2.3  Bewilligungsbehörde ist grundsätzlich der Gemeinderat (vgl. § 76 Abs. 1 
Satz 1 PBG). In Steinen ist für Bauten und Anlagen innerhalb der Bauzone der 
Gemeinderat Bewilligungsbehörde (Art. 47 Abs. 1 BauR), wenn kommunale oder 
kantonale Ausnahmebewilligungen erforderlich sind (lit. a) oder ein Einsprache- 
oder Beschwerdeverfahren anhängig ist (lit. b). In allen übrigen Fällen ist in der 
Regel die Baukommission Bewilligungsbehörde (Art. 47 Abs. 2 BauR). 

Bedarf das Bauvorhaben auch der Bewilligung oder Zustimmung weiterer Instan-
zen des Bundes, Kantons oder Bezirks, leitet die Gemeinde das vollständige 
Baugesuch nach einer ersten Prüfung mit ihrem Bericht an die vom Regierungs-
rat bezeichnete kantonale Amtsstelle weiter. Diese sorgt für die beförderliche und 
koordinierte Zustellung und Behandlung des Baugesuches durch alle zu-
ständigen Instanzen des Bundes, des Kantons sowie des Bezirks und stellt die 
kantonale Baubewilligung zusammen mit den weiteren Bewilligungen der Ge-
meinde zur Eröffnung an die Parteien zu (§ 77 Abs. 3 PBG). 

3.2.4  § 6 Abs. 1 KNHG untersagt, Bauwerke, an die sich wichtige geschichtliche 
Ereignisse knüpfen oder denen ein erheblicher kunsthistorischer Wert zukommt, 
zu verunstalten, in ihrer Wirkung zu beeinträchtigen, der Allgemeinheit zu ent-
ziehen oder ohne Bewilligung des Regierungsrates zu beseitigen. 

3.2.5  Gegen die kommunale und kantonale Baubewilligung sowie den Einspra-
cheentscheid kann nach den Vorschriften des Verwaltungsrechtspflegegesetzes 
Beschwerde an den Regierungsrat erhoben werden (§ 82 Abs. 1 PBG). Mit Ver-
waltungsgerichtsbeschwerde können beim Verwaltungsgericht unter anderem 
namentlich Entscheide des Regierungsrates, soweit nicht durch das VRP oder 
durch einen anderen Erlass der Weiterzug ans Verwaltungsgericht ausgeschlos-
sen ist, angefochten werden (§ 51 lit. a VRP). 

12

3.2.6  Unbestritten ist der kunsthistorische Wert der abzubrechenden Baute und 
somit die Bewilligungszuständigkeit des Regierungsrates für den Abbruch. Ge-
gen diese Abbruchbewilligung richtet sich die Beschwerde zur Hauptsache, auch 
wenn ebenfalls gerügt wird, das Abbruchgesuch sei gesetzeswidrig nicht publi-
ziert und öffentlich aufgelegt worden. Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführer - 
was unbestritten ist - erst im Nachhinein Kenntnis von der Abbruchbewilligung 
erhielten und ihre Beschwerde entsprechend in Unkenntnis der Rechtsmittel-
belehrung des GRB direkt beim Verwaltungsgericht erhoben. Es ist daher im 
konkreten Fall nicht zu beanstanden, dass die Beschwerde (willentlich) direkt 
beim Verwaltungsgericht eingereicht wurde. 

Hieran ändert die Tatsache nichts, dass die in § 52 VRP geregelte Sprung-
beschwerde im Kanton Schwyz im Gegensatz zu anderen Kantonen allein dem 
Regierungsrat die Kompetenz einräumt, ob er eine Beschwerde zur Beurteilung 
an das Verwaltungsgericht nach § 52 VRP weiterleiten will oder nicht (vgl. VGE 
III 2008 31 vom 21.2.2008 Erw. 4 f.). Es darf denn auch davon ausgegangen 
werden, dass der Regierungsrat angesichts der von ihm erteilten und hier ange-
fochtenen Abbruchbewilligung, die allenfalls bei ihm eingereichte Beschwerde 
gestützt auf § 52 VRP zur Behandlung ans Verwaltungsgericht überwiesen hätte. 
Jedenfalls bestreitet er die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts nicht. 

Ebensowenig kann es den Beschwerdeführern zum Nachteil gereichen, dass der 
Abbruch der Baute vorliegend von Gesetzes wegen neben der kantonalen auch 
der kommunalen Bewilligungspflicht unterliegt. Die regierungsrätliche Abbruch-
bewilligung allein entbindet die kommunale Baubewilligungsbehörde nicht von 
der Prüfung der im kommunalen Baureglement vorgesehenen Voraussetzungen 
für die Zulässigkeit des Abbruchs, wonach diese entweder an einen Neubau oder 
an die fehlende Beeinträchtigung des Ortsbildes durch die infolge des Abbruchs 
freiwerdende Parzelle knüpft. Folglich kommt der kommunalen Abbruchbewilli-
gung, auch wenn die genannten Voraussetzungen in der kommunalen Abbruch- 
bzw. Baubewilligung vorliegend, soweit ersichtlich, nicht (explizit) geprüft wurden, 
eine selbständige Bedeutung zu. Insofern unterläge die kommunale Abbruchbe-
willigung grundsätzlich der Überprüfung durch den Regierungsrat und wäre somit 
auf dem ordnungsgemässen Beschwerdeweg mit Verwaltungsbeschwerde an 
den Regierungsrat anzufechten. Eine solche Gabelung des Rechtsmittelweges 
gilt es indes zu verhindern. Der Regierungsrat hat seine Beurteilung zudem im 
Wissen um den beabsichtigten Neubau eines Hauses anstelle des bestehenden 
Gebäudes E.________ vorgenommen. Im Übrigen wäre das Verwaltungsgericht 
bei fehlender Zuständigkeit gehalten (gewesen), im Sinne von § 10 VRP zu ver-
fahren und die Sache zuständigkeitshalber an den Regierungsrat zu überweisen. 
Hierzu bestand und besteht indes kein Anlass. 

13

3.3 Nach konstanter Rechtsprechung führt eine fehlerhafte Eröffnung nicht zur 
Nichtigkeit der Verfügung; dem Verfügungsadressat darf daraus indessen kein 
Nachteil erwachsen. Wenn eine Verfügung der direkt betroffenen Person dem-
gegenüber nicht eröffnet wurde, entfaltet sie keine Rechtswirkungen (BGE 133 I 
201 Erw. 2.3; Bundesgerichtsurteil 2C_657/2014 vom 12.11.2014 Erw. 2.1 ff.). 

Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts beginnt eine Rechtsmittelfrist 
für Dritte, die zu Unrecht nicht in ein Baubewilligungsverfahren einbezogen wur-
den, erst mit der tatsächlichen Kenntnisnahme des Entscheids zu laufen. Aus 
Gründen der Rechtssicherheit und nach dem Grundsatz von Treu und Glauben, 
der Behörden wie Privaten gleichermassen rechtsmissbräuchliches Verhalten 
verbietet (Art. 5 Abs. 3 BV), darf der Dritte aber den Beginn des Fristenlaufs nicht 
beliebig hinauszögern, sobald er auf irgendeine Weise Kenntnis von der ihn 
berührenden Entscheidung erhalten hat. Er hat sich vielmehr danach zu erkundi-
gen, wenn Anzeichen dafür vorliegen, und rechtzeitig zu reagieren (BGE 134 V 
306 Erw. 4.2; Bundesgerichtsurteil 1C_256/2017 vom 11.1.2018 Erw. 2.1). Um-
gekehrt ist der Grundsatz zu beachten, dass der Verfügungsadressat aus einer 
unterbliebenen oder fehlerhaften Eröffnung keine Nachteile erleiden soll. Wann 
die Rechtsmittelfrist zu laufen beginnt, ist nach dem Grundsatz von Treu und 
Glauben im Einzelfall zu bestimmen. Als Leitlinie gilt dabei, dass derjenige, der 
aus einer nicht offiziellen Quelle Kenntnis von einem ihn berührenden Entscheid 
erlangt, zwar nicht innert Frist seit dieser Kenntnisnahme ein Rechtsmittel ergrei-
fen muss. Allerdings darf er in diesem Fall auch nicht einfach untätig bleiben, 
sondern hat die je nach den Umständen gebotenen Schritte zu unternehmen 
(BGE 102 Ib 91 Erw. 3). Dabei tritt mit der Zeit das Rechtsschutzinteresse 
gegenüber jenem der Rechtssicherheit in den Hintergrund. Welcher der beiden 
Gesichtspunkte den Vorrang verdient, ist aufgrund einer Interessenabwägung zu 
beurteilen (Bundesgerichtsurteile 1C_150/2012 vom 6.3.2013 Erw. 2.3 = ZBl 
115/12014 S. 324 = URP 2013 S. 138; 1C_128/2013 vom 17.6.2014 Erw. 9; 
8C_814/2016 vom 3.4.2017 Erw. 4.3). 

Unter der Annahme, dass die Beschwerdeführer ins Bau- bzw. Abbruchbewilli-
gungsverfahren hätten einbezogen werden müssen (bzw. dass das Abbruch-
gesuch hätte publiziert werden müssen und die Beschwerdelegitimation der Be-
schwerdeführer zu bejahen ist), kann ihnen mithin einerseits die Rechtskraft nicht 
entgegen gehalten werden. Anderseits machen sie geltend, erst am 28. August 
2017 vom Abbruchentscheid erfahren zu haben (Beschwerde S. 3 Ziff. 5). Auch 
wenn die Beschwerdeführer die Quelle ihrer Information nicht näher konkretisie-
ren, besteht kein Anlass, an dieser Datierung, die von den anderen Parteien 
nicht, jedenfalls nicht substantiiert in Abrede gestellt wird, zu zweifeln. Mithin ist 
auch von einer fristgerechten Beschwerdeerhebung auszugehen. 

14

4.1.1  § 37 VRP normiert die Rechtsmittelbefugnis. Zur Einreichung eines 
Rechtsmittels ist berechtigt (Abs. 1), wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilge-
nommen hat (lit. a), durch den angefochtenen Entscheid oder die angefochtene 
Verfügung besonders berührt ist (lit. b) und ein schutzwürdiges Interesse an der 
Aufhebung oder Änderung des Entscheides oder der Verfügung hat (lit. c). Zur 
Einreichung eines Rechtsmittels sind ferner unter anderem Personen, Organisa-
tionen und Behörden berechtigt, wenn sie dazu durch einen Rechtssatz ermäch-
tigt sind (Abs. 1 lit. b).

4.1.2  Die Kantone haben allen von Bundesrechts wegen zur Beschwerde in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten Legitimierten auch Zugang zum 
Rechtsschutz auf kantonaler Ebene zu gewähren (Art. 111 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 
173.110] vom 17.6.2005; vgl. Art. 33 Abs. 3 lit. a RPG).

4.1.3  Der Schwyzer Heimatschutz ist eine Sektion des SHS, der zu den nach 
Art. 12 NHG beschwerdebefugten Organisationen im Bereich des Natur- und 
Heimatschutzes gehört. Die Beschwerdeberechtigung besteht dabei auch in den 
kantonalen Rechtsmittelverfahren. In kantonalen Verfahren können sich die nach 
Art. 12 Abs. 1 lit. b NHG beschwerdeberechtigten Organisationen durch ihre ört-
lichen kantonalen oder regionalen Sektionen vertreten lassen. 

4.2.1  Mit VGE 1007/01 vom 29. Mai 2001 (publ. in EGV-SZ 2001 B 8.5; in 
Sachen Haus Nideröst), auf welchen der Regierungsrat verweist, war die Be-
schwerdelegitimation des SHS in einer vergleichbaren Konstellation zu prüfen. 
Im Unterschied zum vorliegenden Fall war das Gebäude im KIGBO verzeichnet 
und ging die Abbruchbewilligung mit der Entlassung aus dem KIGBO (was 
gemäss der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts keine anfechtbare Verfü-
gung darstellt) einher. 

Unbestritten war, dass sich der SHS nicht auf die Beschwerdebefugnis gemäss 
§ 37 lit. a VRP berufen konnte. 

Das Verwaltungsgericht prüfte in der Folge, ob die Beschwerdebefugnis nach 
§ 37 lit. b VRP gegeben sei. Es legte unter Hinweis auf Lehre und Rechtspre-
chung im Wesentlichen dar, dass nach Art. 12 NHG den gesamtschweizerischen 
Vereinigungen, die sich dem Naturschutz, dem Heimatschutz, der Denkmalpflege 
oder verwandten, rein ideellen Zielen widmen und mindestens seit zehn Jahren 
bestehen, das Recht zur Anfechtung von kantonalen Verfügungen zusteht, die im 
Sinne von Art. 2 und 3 NHG in Erfüllung von Bundesaufgaben ergangen sind und 
gegen welche die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht zuläs-
sig ist. 

15

Nach Art. 78 Abs. 1 BV seien für den Natur- und Heimatschutz die Kantone zu-
ständig. Der Bund nehme bei der Erfüllung seiner Aufgaben Rücksicht auf die 
Anliegen des Natur- und Heimatschutzes. Er schone Landschaften, Ortsbilder, 
geschichtliche Stätten sowie Natur- und Kulturdenkmäler; er erhalte sie unge-
schmälert, wenn das öffentliche Interesse es gebietet (vgl. Art. 78 Abs. 2 BV). 
Des Weiteren könne der Bund Bestrebungen des Natur- und Heimatschutzes 
unterstützen und Objekte von gesamtschweizerischer Bedeutung vertraglich oder 
durch Enteignung erwerben oder sichern (vgl. Art. 78 Abs. 3 BV). Nach der bun-
desgerichtlichen Rechtsprechung habe eine gesamtschweizerische Vereinigung, 
die geltend macht, sie sei nach Art. 12 NHG (in der bis 30.6.2007 geltenden Fas-
sung) zur Beschwerde legitimiert, mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit darzu-
tun, dass das betreffende Vorhaben tatsächlich eine Bundesaufgabe im Sinne 
von Art. 78 Abs. 2 BV und Art. 2 NHG berühre (vgl. BGE 123 II 5). 

Verfügungen, welche die Bewilligung zum Abbruch eines Gebäudes (unter Auf-
lagen) sowie zum (teilweisen) Wiederaufbau (an einem andern Standort im glei-
chen Ort) zum Gegenstand hätten, seien keine Bundesaufgaben im Sinne von 
Art. 78 Abs. 2 BV und Art. 2 NHG. Die kantonale Behörde erfülle allenfalls eine 
Bundesaufgabe, wenn an Planungen, Werke und Anlagen Bundesbeiträge ge-
währt würden (vgl. Art. 2 lit. c NHG); solche Bundessubventionen seien nicht ak-
tenkundig. Es liege auch keine Bundesaufgabe im Sinne von Art. 2 lit. b NHG 
vor. Um als Bundesaufgabe zu gelten, genüge es nicht, dass eine Verfügung in 
Erfüllung von Art. 2 lit. a, b oder c NHG ergangen sei. Die Praxis verlange zusätz-
lich eine unmittelbare und für Bundessubventionen eine mittelbare Auswirkung 
der betreffenden Verfügung auf die Natur oder die Heimat. Im BGE 120 Ib 27, in 
welchem es um die Plangenehmigung eines Strassenprojektes gegangen und 
der dabei vorgesehene Abbruch einer alten Brücke (Pont de Fégire) umstritten 
gewesen sei, habe das Bundesgericht u.a. ausgeführt, das NHG schreibe den 
Kantonen nicht vor, dass sie Denkmäler schützen müssten. Die anwendbaren 
Vorschriften würden sich allein nach kantonalem Recht bestimmen. In jenem Fall 
habe es das Bundesgericht abgelehnt, hinsichtlich des umstrittenen Abbruchs 
(einer Brücke) von der Erfüllung einer Bundesaufgabe auszugehen und auf die 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Schweizer Heimatschutzes einzutreten. Im 
Übrigen sei noch darauf hinzuweisen, dass nach der bundesgerichtlichen Recht-
sprechung die Bewilligung von Bauten und Anlagen sich selbst dann auf kanto-
nales Recht abstütze, wenn dabei Inventargebiete gemäss Art. 5 oder 6 NHG 
berührt würden, weshalb auch die Inventarisierung im ISOS unbeachtlich sei. Die 
Bewilligung zur Beseitigung (mit der Auflage eines wissenschaftlich begleiteten 
Abbaus des mittelalterlichen Kernbaus und der Überlassung des wieder ver-
wendbaren Materials an den Kanton sowie der Zustimmung zu einem Wieder-

16

aufbau des Kernbaus) sei nicht in Erfüllung einer Bundesaufgabe (im Sinne von 
Art. 2 NHG) ergangen, weshalb der angefochtene Regierungsratsbeschluss dem 
Beschwerderecht der gesamtschweizerischen Organisationen nach Art. 12 NHG 
nicht unterliege. 

4.2.2  Das Bundesgericht schützte diesen Entscheid mit Urteil 1P.441/2001 vom 
29. Mai 2001 (ebenfalls publiziert in EGV-SZ 2001 B 8.5). Unstreitig handle es 
sich beim SHS um eine gemäss der VBO beschwerdeberechtigte Person; 
fraglich sei jedoch, ob es sich beim Beschluss des Regierungsrates um einen 
gemäss Art. 12 NHG anfechtbaren Entscheid handle; Voraussetzung hierfür sei, 
dass dieser Beschluss letztinstanzlich der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans 
Bundesgericht unterliege. 

Mit der auf § 6 KNHG gestützten Entlassung aus dem kantonalen Inventar 
geschützter und schützenswerter Bauten werde die - mit Auflagen verbundene - 
grundsätzliche Bewilligung zur Beseitigung des Objekts erteilt. Diese 
Bestimmung stelle selbständiges kantonales Recht dar. Gemäss Art. 78 Abs. 1 
BV seien primär die Kantone für den Heimatschutz zuständig; dem Bund komme 
im Bereich des Natur- und Heimatschutzes lediglich eine subsidiäre 
Unterstützungs- und Ausgleichsfunktion zu. Der SHS stützte seine Legitimation 
in erster Linie auf die nationale Bedeutung des Schutzobjekts. Die nationale 
Bedeutung des Verfügungsobjekts genüge für sich allein jedoch nicht zur 
Begründung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde; erforderlich wäre vielmehr 
eine direkt anwendbare Bestimmung des Bundesrechts, welche von der 
kantonalen Behörde zu Unrecht nicht angewandt worden wäre. Bei Art. 78 BV 
handle es sich um eine verfassungsrechtliche Zuständigkeitsnorm. Diese 
Bestimmung enthalte aber keine konkreten inhaltlichen Vorgaben und direkt 
anwendbaren Schutzverpflichtungen für die Kantone im Bereich des 
Heimatschutzes. Es sei vielmehr Aufgabe der Kantone, die zur Erhaltung 
schutzwürdiger Objekte (sei es von lokaler, regionaler oder nationaler 
Bedeutung) notwendigen Rechtsgrundlagen zu schaffen und über die 
Unterschutzstellung im Einzelfall zu befinden. Auch aus der eidgenössischen 
Gesetzgebung ergäben sich Erhaltungspflichten. Art. 3 NHG verpflichte die 
Kantone jedoch nur, wenn und soweit sie in Erfüllung einer Bundesaufgabe 
handelten. Die Erfüllung von Bundesaufgaben werden in Art. 2 NHG 
umschrieben. Eine solche liege jedoch nicht vor. Ebenso knüpfe Art. 6 NHG 
(betreffend die Erhaltungspflicht der in Bundesinventare aufgenommenen 
Objekte) an die Erfüllung einer Bundesaufgabe an. Das internationale 
Übereinkommen von Granada zum Schutz des baugeschichtlichen Erbes in 

17

Europa schliesslich richte sich nicht an die rechtsanwendenden Behörden, 
sondern verpflichte die Vertragsstaaten zum Erlass entsprechender Normen. 

Eine Bundesaufgabe im Sinne von Art. 2 NHG liege allerdings insofern vor, als 
die Verfassung (Art. 78 Abs. 3 BV) dem Bund eine (subsidiäre) Zuständigkeit 
zum Schutz von Objekten des Natur- und Heimatschutzes von 
gesamtschweizerischer Bedeutung einräume. Die Handlungsmöglichkeiten des 
Bundes würden in den Art. 15 f. NHG konkretisiert. 

Danach könne der Bund Naturlandschaften, geschichtliche Stätten oder Natur- 
und Kulturdenkmäler von nationaler Bedeutung vertraglich oder, wenn dies nicht 
möglich sei, auf dem Weg der Enteignung erwerben oder sichern (Art. 15 NHG). 
Drohe einem Objekt von nationaler Bedeutung unmittelbare Gefahr, so könnten 
es das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und 
Kommunikation oder das Eidgenössische Departement des Innern gestützt auf 
Art. 16 NHG durch befristete Massnahmen unter den Schutz des Bundes stellen 
und die nötigen Sicherungen zu seiner Erhaltung anordnen (Art. 16 NHG). Beide 
Artikel seien als "Kann"-Bestimmung formuliert. Ergreife der Bund Massnahmen 
gestützt auf Art. 16 NHG - oder lehne er die Ergreifung solcher Massnahmen 
verbindlich ab - liege eine auf Bundesrecht gestützte Verfügung vor, die 
grundsätzlich der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht unterliege. 
Soweit der SHS aus den Art. 15 f. NHG eine Handlungspflicht des Bundes 
ableite, müsse er dies gegenüber den zuständigen Bundesbehörden geltend 
machen. Der Kanton sei nicht Adressat dieser Bestimmungen. Er sei lediglich 
verpflichtet, allfällige Schutzmassnahmen des Bundes gemäss Art. 16 NHG zu 
respektieren und einen vom Bund gemäss Art. 15 NHG eingeleiteten Erwerb 
schützenswerter Objekte nicht zu vereiteln. 

4.3 Es ist vorliegend soweit ersichtlich auch unbestritten, dass sich die 
Beschwerdeführer nicht auf die Beschwerdebefugnis gemäss § 37 lit. a VRP be-
rufen können. Ebensowenig werden sie durch einen Rechtssatz im kantonalen 
Recht zur Beschwerde gegen die Abbruchbewilligung befugt (§ 37 Abs. 2 VRP). 
§ 11 Abs. 4 PBG und § 26 Abs. 1 PBG befugen juristische Personen, die zum 
Zeitpunkt der Rechtsmitteleingabe ihren statutarischen Sitz nachweislich seit 
mindestens zehn Jahren im Kanton Schwyz haben und sich zudem statuten-
gemäss zur Hauptsache dem Natur- und Heimatschutz oder verwandten, rein 
ideellen Zwecken widmen müssen, zur Einsprache und Beschwerde gegen 
kantonale bzw. kommunale Nutzungspläne. Eine entsprechende Bestimmung 
betreffend Bau- (und Abbruch-)bewilligungen besteht nicht. Namentlich gilt dies 
auch für das KNHG, welches keine Rechtsmittelbefugnis ideeller Organisationen 
vorsieht (vgl. VGE III 2014 8 vom 24.9.2014 = EGV-SZ 2014 B 8.8 [nicht publ.] 

18

Erw. 1.4.2). Zu erwähnen ist auch, dass nach kantonalem Recht die Aufnahme 
und die Entlassung aus dem KIGBO nicht grundeigentümer-, sondern nur be-
hördenverbindlich sind und keine anfechtbaren Verfügungen darstellen (VGE 
III 2009 70 vom 28.7.2009 = EGV-SZ 2009 B 8.8 Erw. 2.6.2; VGE 1007/01Z vom 
27.4.2001 Erw. 1b/dd). 

4.4.1  Das (ideelle) Verbandsbeschwerderecht gemäss Art. 12 NHG wurde per 
1. Juli 2007 Anpassungen unterzogen, welche einem Missbrauch dieses 
Instrumentes vorbeugen sollen. In der Substanz blieben die 
Verbandsbeschwerderechte allerdings unangetastet (Thurnherr, in: FHB 
Öffentliches Baurecht, Rz. 8.205). Die Totalrevision der Bundesrechtspflege per 
1. Januar 2007 hatte keine Ausdehnung des Beschwerderechts auf Fälle zur 
Folge, in denen vormals nur die staatsrechtliche Beschwerde zulässig war, da 
eine Verbandsbeschwerde gemäss Art. 12 NHG nur gegen Verfügungen 
erhoben werden kann, die in Erfüllung einer Bundesaufgabe ergangen sind 
(Griffel/Rausch, Kommentar USG, Ergänzungsband, Vorbemerkungen zu Art. 54-
57 N. 17). Die dargelegte Rechtsprechung kann mithin (nach wie vor) 
Anwendung finden, so auch auf den vorliegenden Fall. Dies belegt auch die 
bundesgerichtliche Rechtsprechung seit der Revision von Art. 12 NHG (und der 
Totalrevision der Bundesrechtspflege), wie nachstehend zu zeigen ist. 
Voraussetzung für die Verbandsbeschwerde ist nach wie vor insbesondere, dass 
sich die angefochtene Verfügung auf hinreichend detailliertes, direkt 
anwendbares Bundesrecht stützt (BGE 142 II 509 Erw. 2; Bundesgerichtsurteil 
1C_312/2017 vom 12.2.2018 Erw. 3.2). 

4.4.2  Im Entscheid 1C_700/2013 vom 11. März 2014 ("Interlaken") hatte das 
Bundesgericht im Zusammenhang mit dem Abbruch einer im ISOS als Einzel-
objekt und als Teil eines schützenswerten Gebietes verzeichneten 
Hoteldépendance die Beschwerdebefugnis einer gemäss Anhang zur VBO zur 
Verbandsbeschwerde legitimierten Organisation zu beurteilen. Es legte die 
Rechtsgrundlagen dar (Art. 78 BV; Art. 2 NHG) und wies darauf hin, dass nach 
ständiger Rechtsprechung eine Bundesaufgabe auch dann vorliegen kann, wenn 
eine kantonale Behörde verfügt hat (Erw. 2.2, mit Hinweis auf BGE 139 II 271 mit 
Aufzählung von Bundesaufgaben wie Rodungsbewilligung, Biotopschutz gemäss 
Art. 18 ff. NHG, die Bewilligung von technischen Eingriffen in ein Gewässer nach 
Art. 8 ff. des Bundesgesetzes [BGF; SR 923.0] vom 21.6.1991 über die Fischerei 
bzw. die Erteilung von fischereirechtlichen Bewilligungen, Gewässerschutz und 
Sicherung angemessener Restwassermengen, Schutz von Mooren und Moor-
landschaften von besonderer Schönheit und nationaler Bedeutung sowie von 
wildlebenden Säugetieren und Vögeln). 

19

Weiter legte das Bundesgericht dar (Erw. 2.2 mit zahlreichen Hinweisen), dass 
im Bereich des Bau- und Raumplanungsrechts grundsätzlich die Kantone 
zuständig sind (Art. 75 Abs. 1 BV). Eine Bundesaufgabe sei indessen auch in 
diesem Bereich gegeben, soweit es um Bewilligungen, Teilbewilligungen, 
Ausnahmen oder entscheidrelevante Gesichtspunkte - auch in Nutzungsplänen - 
gehe, deren Voraussetzungen das Bundesrecht konkret regle und die den 
notwendigen Bezug zum Natur-, Landschafts- und Heimatschutz hätten. Dazu 
gehörten zum Beispiel Ausnahmebewilligungen für Bauten ausserhalb des 
Baugebiets (Art. 24 ff. RPG) oder die damit im Zusammenhang stehende 
Festsetzung von Kleinbauzonen, Bewilligungen für Zivilschutzbauten und 
Mobilfunkantennen sowie Baubewilligungen für Zweitwohnungen in Gemeinden 
mit einem Zweitwohnungsanteil von mehr als 20 % (Art. 75b Abs. 1 BV). Mit BGE 
142 II 509 hat das Bundesgericht auch Neueinzonungen, die sich auf Art. 15 
RPG (in der Fassung vom 15.6.2012, in Kraft seit 1.5.2014) stützen, als Bundes-
aufgabe im Sinne von Art. 78 Abs. 2 BV qualifiziert und die gesamtschweizeri-
schen Natur- und Heimatschutzorganisationen deshalb als berechtigt erachtet, 
im Interesse des Landschafts- und Naturschutzes Beschwerde gegen solche 
Einzonungen zu führen. 

Zur Bedeutung der Aufnahme einer Baute ins ISOS, welches der Bundesrat 
gestützt auf Art. 5 Abs. 1 NHG erlassen hat, führte das Bundesgericht weiter aus 
(Erw. 2.3 f.), dies bedeute nicht, dass ihr Schutz oder der Schutz der 
zugehörigen inventarisierten Baugruppe damit zur Bundesaufgabe werde. Durch 
die Aufnahme eines Objekts in das Bundesinventar werde zwar dargetan, dass 
es als Objekt von nationaler Bedeutung in besonderem Masse die 
ungeschmälerte Erhaltung oder jedenfalls grösstmögliche Schonung verdiene 
(Art. 6 Abs. 1 NHG). Die Aufnahme habe auch zur Folge, dass ein Abweichen 
von der ungeschmälerten Erhaltung bei der Erfüllung einer Bundesaufgabe nur in 
Erwägung gezogen werden dürfe, wenn ihr bestimmte gleich- oder höherrangige 
Interessen von ebenfalls nationaler Bedeutung entgegenstünden (Art. 6 Abs. 2 
NHG). Das Bundesinventar komme seiner Natur nach aber einem Sachplan oder 
Konzept im Sinne von Art. 13 RPG gleich. Die Kantone seien verpflichtet, das 
ISOS bei der Erstellung ihrer Richtpläne nach den Art. 6-12 RPG zu 
berücksichtigen (Art. 4a der Verordnung über das Bundesinventar der 
schützenswerten Ortsbilder der Schweiz [VISOS; SR 451.12] vom 9.9.1981). 
Richtpläne hätten im Sinne von Planungsgrundlagen jedoch bloss 
behördenverbindliche Wirkung (Art. 9 Abs. 1 RPG). Die konkrete Umsetzung des 
ISOS in der Form einer allgemein (und auch für Grundeigentümer) verbindlichen 
Regelung des Ortsbild- und Denkmalschutzes bleibe damit dem kantonalen 
Recht überlassen. Sie müsse auf dem Weg über die Nutzungsplanung (Art. 14 ff. 

20

RPG) erfolgen, insbesondere durch die Ausscheidung von Schutzzonen (Art. 17 
Abs. 1 RPG) und die Anordnung von anderen Schutzmassnahmen (Art. 17 Abs. 
2 RPG). Die Aufnahme der ehemaligen Dépendance ins ISOS als Einzelobjekt 
und als Teil einer Baugruppe bedeute somit noch nicht, dass der angefochtene 
Entscheid in Erfüllung einer Bundesaufgabe ergangen sei. Auch wenn die 
Aufnahme in das ISOS als Grundlage für die Planung und im Rahmen der 
anzustellenden Interessenabwägung im Einzelfall mit einzubeziehen gewesen 
sei, stütze sich das angefochtene Urteil unmittelbar allein auf kantonales und 
kommunales Recht. Aus der Verzeichnung im Bundesinventar vermögen die 
Beschwerdeführer daher die Erfüllung einer Bundesaufgabe und damit 
verbunden ihre Beschwerdelegitimation nicht abzuleiten. Auch aus der schriftlich 
geäusserten Bereitschaft des Bundesamtes für Kultur, Massnahmen zur 
Erhaltung der ehemaligen Dépendance mit Finanzhilfen des Bundes gemäss Art. 
13 NHG zu unterstützen, lasse sich nicht ableiten, dass der Entscheid über die 
Abbruchbewilligung in Erfüllung einer Bundesaufgabe ergangen sei. Die blosse 
Möglichkeit zur Beanspruchung von Bundesbeiträgen genüge nicht, um auf die 
Erfüllung einer Bundesaufgabe nach Massgabe von Art. 2 Abs. 1 lit. c NHG 
schliessen zu können. Dazu sei erforderlich, dass die Inanspruchnahme von 
Bundesmitteln tatsächlich erfolgt oder zumindest vorgesehen sei (Erw. 2.5).

4.4.3  Diese bundesgerichtliche Rechtsprechung im Fall "Interlaken" steht mithin 
in einer Linie mit dem zitierten Entscheid des Verwaltungsgerichts und dem 
diesen bestätigenden Bundesgerichtsentscheid aus dem Jahre 2001. Sie lässt 
sich auch auf den vorliegenden Fall analog übertragen. Dabei steht auch einer 
örtlichen kantonalen oder regionalen Sektion, welche eine nach Art. 12 Abs. 1 
lit. b NHG beschwerdeberechtigte Organisation vertritt, die Verbandsbeschwerde 
nur offen, soweit der angefochtene Entscheid die Erfüllung einer Bundesaufgabe 
im Sinne von Art. 78 Abs. 2 BV und Art. 2 NHG betrifft (vgl. VGE III 2014 8 vom 
24.9.2014 Erw. 1.5.1 mit Hinweisen). 

4.4.4  Das Gebäude E.________ liegt seit nunmehr rund 40 Jahren in der 
Bauzone (RRB Nr. 1506 vom 25.8.1980 und Ausschnitt aus dem Zonenplan vom 
25.8.1980 = BG-act. 12 und 13). Mithin steht nicht eine raumplanungsrechtliche 
Ausnahmebewilligung zur Diskussion, womit eine Bundesaufgabe gegeben wäre. 

Von einer unrechtmässigen Kleinstbauzone, welche eine raumplanungsrechtliche 
Ausnahmebewilligung nicht ersetzen könnte, kann nicht die Rede sein, was der 
Zonenplan ohne weiteres illustriert. Die Bauzone (W2) erstreckt sich ab der 
H.________ (Strasse) eine bis zwei Bautiefen der G.________ (Strasse) entlang. 
Dass ein Gebäude den Abschluss einer Bauzone bildet, macht die fragliche 
Baufläche an der Grenze zum Nichtbaugebiet nicht zu einer Kleinstbauzone. Der 

21

Zonenplan wird dem Konzentrationsprinzip gerecht und führt nicht zu einer 
unzulässigen Streubauweise. Hieran ändert auch der Umstand nichts, dass die 
fragliche Baufläche einem Grundstück zugehört, das zum grösseren Teil im 
Landwirtschaftsland liegt und (noch) nicht abparzelliert wurde. Mit dem Schreiben 
des Amtes für Landwirtschaft vom 27. September 2017 (BG-act. 15) zeigen die 
Beschwerdegegner abgesehen davon auf, dass einer Entlassung der fraglichen 
Grundstücksfläche aus dem Geltungsbereich des BGBB nichts entgegenstehen 
sollte. Dies ist jedoch deshalb irrelevant, weil ein Abbruch weder eine Entlassung 
aus dem Geltungsbereich des BGBB noch eine Abparzellierung voraussetzt. 
Dessen unbesehen ist jedoch nicht ersichtlich, inwieweit sich aus dem BGBB, 
dem LwG oder einem anderen Bundesgesetz eine Bestimmung entnehmen lässt, 
welche im Sinne einer Bundesaufgabe eine wie auch immer geartete ([un-
]mittelbare) Schutzfunktion bezüglich des Gebäudes entfalten könnte; dies wird 
auch von den Beschwerdeführern nicht substantiiert dargetan. Der Abbruch (wie 
auch der allfällige Ersatz) des bestehenden Gebäudes bedarf keiner durch das 
BGBB oder das LwG geregelten Spezialbewilligung. Das gleiche gilt für die von 
den Beschwerdeführern ebenfalls angeführte Ernährungssicherheit (vgl. 
Art. 104a BV angenommen in der Volksabstimmung vom 24.9.2017, in Kraft seit 
24.9.2017). 

Ebensowenig bedarf der Abbruch des Gebäudes einer anderen in einem 
Bundesrecht geregelten Bewilligung wie beispielsweise einer 
gewässerschutzrechtlichen (Ausnahme-)Bewilligung nach dem Bundesgesetz 
über den Schutz der Gewässer (Gewässerschutzgesetz, GSchG; SR 814.20) 
vom 24. Januar 1991, womit eine Bundesaufgabe betroffen wäre (vgl. 
Bundesgerichtsurteil 1C_482/2012 vom 14.5.2014 Erw. 3.2). 

Das Gebäude E.________ liegt zwar, soweit aus dem kantonalen webGis 
ersichtlich wird, teils in einem Gebiet mit Rest- und geringer Gefährdung. Auch 
dadurch wird indes vorliegend keine rechtlich relevante Beziehungsnähe zu einer 
Bundesaufgabe hergestellt. Art. 6 RPG, der die Kantone verpflichtet (Abs. 2 
lit. c), für die Erstellung ihrer Richtpläne Grundlagen zu erarbeiten, in denen sie 
unter anderem feststellen, welche Gebiete durch Naturgefahren oder schädliche 
Einwirkungen erheblich bedroht sind, handelt nur von den Grundlagen, welche 
die Kantone im Hinblick auf den Mindestinhalt des Richtplans zu erarbeiten 
haben (Waldmann/Hänni, a.a.O., Art. 6 N 1). Ansonsten ordnen die Kantone 
Zuständigkeit und Verfahren (Art. 10 Abs. 1 RPG). Art. 14 RPG spezifiziert nur 
die für Kantone und Gemeinden bestehende Planungspflicht; betreffend die 
Zonenarten beschränkt sich das RPG auf die Unterscheidung in Bau-, 
Landwirtschafts- und Schutzzonen (Art. 14 Abs. 2 RPG; vgl. Waldmann/Hänni, 
a.a.O., Art. 14 Rz. 22). Art. 17 RPG verpflichtet die Kantone zur Festlegung von 

22

Schutzzonen, so auch für bedeutende Ortsbilder, geschichtliche Stätten sowie 
Natur- und Kulturdenkmäler (Abs. 1 lit. c). Die in diesem wie den anderen in 
Art. 17 Abs. 1 RPG genannten Bereichen bestehende Kompetenzordnung 
zwischen Bund und Kantonen, so auch im Bereich des Landschafts-, Ortsbilds- 
und Denkmalschutz (Art. 78 BV), wird dadurch jedoch nicht tangiert. Auch unter 
Art. 17 RPG bleibt es primär Sache der Kantone und Gemeinden, darüber zu 
befinden, welche Objekte Schutz verdienen (Waldmann/Hänni, a.a.O., Art. 17 
N 3 und N 19 ff.). 

Schliesslich ist noch darauf hinzuweisen, dass die EKD ihr Gutachten explizit 
gestützt auf Art. 17a NHG erstattet hat (vgl. vorstehend Erw. 1). Gemäss Art. 17a 
NHG umschreibt der Bundesrat die Fälle, in denen eine Kommission mit 
Zustimmung des Kantons von sich aus oder auf Ersuchen Dritter Gutachten 
erstellen kann. Laut Art. 25 Abs. 1 lit. e der Verordnung über den Natur und 
Heimatschutz (NHV; SR 451.1) vom 16. Januar 1991 erstatten EKD (und die 
Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission [ENHK]) besondere 
Gutachten im Sinne von Art. 17a NHG, sofern ein Vorhaben, das keine 
Bundesaufgabe nach Art. 2 NHG darstellt, ein Objekt beeinträchtigen könnte, das 
in einem Inventar des Bundes nach Artikel 5 NHG (d.h. auch dem ISOS) 
aufgeführt oder anderweitig von besonderer Bedeutung ist. Art. 17a NHG hat das 
Ziel, das Wissen und die Kompetenz der EKD - soweit erwünscht - auch im 
Rahmen der Erfüllung von kantonalen Aufgaben zum Tragen zu bringen, sofern 
Objekte von besonderer Bedeutung betroffen sind. Bei den gemäss Art. 17a 
NHG zu beurteilenden Vorhaben darf es sich gerade nicht um eine 
Bundesaufgabe handeln (Leimbacher, Kommentar NHG, Zürich 1997, Art. 17a 
Rz. 2 f.). Auch wenn den besonderen Gutachten der Kommission gemäss 
Art. 17a NHG in gleicher Weise Verbindlichkeit zugedacht wird wie den 
Gutachten nach Art. 7 und 8 NHG (Leimbacher, a.a.O., Art. 17a Rz. 12), wird die 
Abbruchbewilligung für die E.________ dadurch nicht zu einer Bundesaufgabe. 
Hiervon geht (zu Recht) auch die EKD aus. 

4.4.5  Die Beschwerdeführer können somit im Sinne der vorstehenden 
Ausführungen aus Art. 12 NHG keine Beschwerdelegitimation ableiten. 

5.1 Die Beschwerdeführer begründen ihre Beschwerdeberechtigung auch unter 
Hinweis auf die akzessorische Überprüfung der Orts- bzw. Schutzplanung. Mithin 
wollen sie die Rechtmässigkeit der Einzonung der Fläche von rund 400 m2 ab der 
Landwirtschaftsparzelle KTN 001 (33'908 m2) in Frage stellen, da es sich um eine 
unzulässige Kleinstbauzone handle (vgl. vorstehend Erw. 2.1 und Erw. 4.4.4). 
Dies hätte zur Folge, dass für den bewilligten Abbruch des Gebäudes eine 

23

raumplanungsrechtliche Ausnahmebewilligung erforderlich wäre und somit die 
Erfüllung einer Bundesaufgabe im Sinne von Art. 3 NHG vorläge. 

5.2 Hat eine Organisation gegen einen Nutzungsplan mit Verfügungscharakter 
zulässige Rügen nicht erhoben oder sind die Rügen rechtskräftig abgelehnt 
worden, so darf die Organisation diese Rügen in einem nachfolgenden Verfahren 
nicht mehr vorbringen (Art. 12c Abs. 3 NHG und gleich lautend Art. 55b Abs. 3 
des Bundesgesetzes über den Umweltschutz [Umweltschutzgesetz, USG; 
SR 814.01] vom 7.10.1983).

Diese Bestimmungen konkretisieren einen bereits vor ihrer Einführung ins 
Gesetz (in Kraft seit 1. Juli 2007; vgl. vorstehend Erw. 4.4.1) geltenden 
allgemeinen Rechtsgrundsatz, wonach nutzungsplanerische Festlegungen 
prozessual wie Verfügungen behandelt werden und deshalb grundsätzlich im 
Planungsverfahren angefochten werden müssen. Ihre akzessorische 
Überprüfung in nachfolgenden Bewilligungsverfahren ist nur ausnahmsweise 
zulässig, wenn die Tragweite der Festlegung im Zeitpunkt des Planerlasses bzw. 
der Planänderung für die Betroffenen aus objektiven Gründen nicht erkennbar 
war oder diese keine Möglichkeit hatten, ihre Interessen zu wahren oder wenn 
sich die tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse seit der Planfestsetzung 
wesentlich geändert haben (Bundesgerichtsurteil 1C_821/2013 vom 30.3.2015 
[i.Sa. Testufer Nuolen] Erw. 3.3 mit Hinweisen), so dass auch von einem 
veränderten öffentlichen Interesse am Nutzungsplan auszugehen ist 
(Bundesgerichtsurteil 1P.539/2003 vom 22.4.2004 Erw. 1.2; Aemisegger/Haag, 
Kommentar RPG, Art. 33 Rz. 63; Waldmann/Hänni, a.a.O., Art. 33 N 71).

Anzumerken ist, dass das Beschwerderecht von Gemeinden und Organisationen 
nach Art. 12 NHG bereits mit dem Erlass des NHG vom 1. Juli 1966 als 
besonderes Beschwerderecht im Umweltbereich eingeführt wurde.

5.3 Die Beschwerdeführer (Beschwerdeführer Ziff. 1 besteht seit dem Jahr 
1905) machen nicht substantiiert geltend, dass und weshalb es ihnen 
objektiverweise nicht möglich gewesen war, gegen die Einzonung des fraglichen 
Gebietes (unter Einschluss der rund 400 m2 des Gebäudes E.________) 
Einsprache bzw. die ihnen zustehenden Rechtsmittel zu erheben. Diese 
Einzonung (welche gestützt auf das alte kantonale Baugesetz vom 30.4.1970 
erfolgte) war im kantonalen Amtsblatt publiziert und öffentlich aufgelegt worden 
(Amtsblatt F.________S. 59 f. [mit Bemerkung zur Auflagechronologie] und 
S. 753 [Publikation der Erlassgenehmigung durch den Regierungsrat; vgl. BG-
act. 12]). Seither wurden weitere Nutzungsplan(teil)revisionen vorgenommen. 
Der aktuelle Zonenplan wurde vom Regierungsrat mit RRB Nr. 900/2007 vom 

24

18. September 2007 genehmigt (mit seitherigen Änderungen, genehmigt mit 
RRB Nr. 881/2011 vom 13.9.2011 und Nr. 849/2013 vom 17.9.2013). Angesichts 
der Kritik der EKD, der Perimeter der Ortsbildschutzzone überlagere die ISOS-
Gebiete mit Erhaltungsziel A nicht vollständig, weshalb der Ortsbildschutz auf 
kommunaler Ebene planerisch nicht gesichert sei, was zweifelsohne auch für die 
Beschwerdeführer erkennbar sein musste, hätten die Beschwerdeführer auch um 
die Tragweite der Zonenplanfestlegung wissen können und müssen. Mithin 
wären sie gehalten gewesen, im Rahmen der erwähnten Zonenplanfestsetzun-
gen und -änderungen von ihrem Mitwirkungsrecht und insbesondere auch von ih-
rem Beschwerderecht gemäss § 26 Abs. 2 PBG Gebrauch zu machen. 

Anhaltspunkte dafür, dass sich die tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse in 
Bezug auf die Liegenschaft E.________ seit den erwähnten Zonenplanfest-
setzungen wesentlich geändert haben, sind nicht erkennbar; solche Änderungen 
werden von den Beschwerdeführern ebenfalls nicht (substantiiert) vorgebracht. 

5.4 Eine Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführer lässt sich somit auch 
nicht auf dem Umweg über eine akzessorische Überprüfung der Orts- bzw. 
Schutzplanung herleiten. 

6.1.1  Die zur früheren staatsrechtlichen Beschwerde entwickelte "Star-Praxis" 
ermöglichte privaten Beschwerdeführern, die keine materiellen "rechtlich ge-
schützten Interessen" geltend machen konnten, die Durchsetzung von rechtlich 
geschützten Verfahrensinteressen. Bei der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, zu 
deren Ergreifung schon befugt war, wer durch einen Entscheid betroffen war und 
an dessen Aufhebung oder Änderung ein schutzwürdiges eigenes (rechtliches 
oder auch nur tatsächliches) Interesse geltend machen konnte, erwies sich die 
"Star-Praxis" aber als entbehrlich. Dementsprechend hat das Bundesgericht im 
Bereich des öffentlichen Rechts nach der Einführung des BGG die "Star-Praxis" 
übernommen, wo die Beschwerdeführung vor dem Bundesgericht ein rechtlich 
geschütztes Interesse voraussetzt und nur die subsidiäre Verfassungsbeschwer-
de zur Verfügung steht (Art. 115 lit. b BGG). Ausnahmsweise hat es die "Star-
Praxis" aber analog angewendet, wenn die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten offenstand. Dies war bei Popularbeschwerdeführern der Fall, 
die materiell keine hinreichend nahe Beziehung zur Streitsache aufwiesen, aber 
vorinstanzlich über besondere Verfahrensrechte verfügten (BGE 136 II 383 
Erw. 3.3). In Anlehnung an diese Star-Praxis wird aus der Berechtigung, am 
kantonalen Verfahren als Partei teilzunehmen, die Legitimation abgeleitet, vor 
dem Bundesgericht die Verletzung von Parteirechten im vorinstanzlichen Verfah-
ren zu rügen. Diese beschränkte Beschwerdebefugnis schliesst jedoch Rügen 

25

aus, die auf eine direkte oder unmittelbare inhaltliche Kontrolle des angefochte-
nen Entscheids hinauslaufen (Bundesgerichtsurteil 1C_700/2013 vom 11.3.2014 
[Interlaken] Erw. 3). 

6.1.2  Es ist dem Regierungsrat (Vernehmlassung vom 17.10.2017 S. 3 Ziff. 4) 
beizupflichten, dass die Star-Praxis vorliegend nicht zur Anwendung kommen 
kann. Besondere Verfahrensrechte, namentlich das Recht zur Teilnahme als Par-
tei im kommunalen bzw. kantonalen Verfahren, kommen den Beschwerdeführern 
vorliegend im Baubewilligungs- bzw. Abbruchbewilligungsverfahren nicht zu. Wä-
re das Abbruchgesuch nach der von den Beschwerdeführern vertretenen Auffas-
sung publiziert worden und hätten die Beschwerdeführer innert der Auflagefrist 
hiergegen Einsprache erhoben, hätte sich an der fehlenden Einsprache- (und 
Beschwerde-)legitimation der Beschwerdeführer im Sinne der vorstehenden Aus-
führungen nichts geändert; der Hinweis der Beschwerdeführer auf das Bundes-
gerichtsurteil 1C_531/2008 vom 10. März 2009 (Eingabe vom 5.10.2017 S. 3 
FN 6; wie auch die weiteren dort erwähnten Urteile) ist daher unbehelflich. Zu-
dem stehen die Rügen der Beschwerdeführer zur Hauptsache im Zeichen der 
unmittelbaren inhaltlichen Kontrolle der Abbruchbewilligung, was im Lichte der 
Star-Praxis jedoch ausgeschlossen ist. Im Übrigen ergibt sich aus dem vor-
stehend Gesagten, dass das Argument der Beschwerdeführer, der Abbruchent-
scheid sei ihnen gesetzwidrig nicht eröffnet worden - womit sie ihren Anspruch 
auf die Star-Praxis begründen wollen -, unbehelflich ist. Wie der Regierungsrat 
vernehmlassend zu Recht festhält, kann nicht von einer formellen Rechtsverwei-
gerung gesprochen werden, nachdem das PBG die Rechtsmittelbefugnis der 
Beschwerdeführer auf das kantonale und kommunale Nutzungsplanverfahren 
beschränkt. Im Baubewilligungsverfahren hingegen fehlt die Rechtsmittelbefugnis 
für die Natur- und Heimatschutzorganisationen. 

6.2 Was das Abbruchbewilligungsverfahren anbelangt, ist im Übrigen festzu-
halten, dass der baureglementarischen Bewilligungspflicht für den Abbruch auch 
durch das vereinfachte Bewilligungsverfahren Nachachtung verschafft werden 
kann (und vorliegend auch wurde). Gemäss Art. 25 Abs. 1 RPG ordnen die 
Kantone Zuständigkeiten und Verfahren. Die Zuständigkeit zur Erteilung der 
(ordentlichen) Baubewilligung wird von den Kantonen in ihren Planungs- und 
Baugesetzen geregelt. Ob und wie weit ein - von Bundesrechts wegen erlaubtes 
(vgl. Bundesgerichtsurteil 1C_157/2011 vom 21.7.2011 Erw. 3.1) - vereinfachtes 
Verfahren zulässig ist, richtet sich nach kantonalem Recht (Waldmann/Hänni, 
a.a.O., Art. 25 N 18-21; vgl. VGE III 2013 160 vom 18.12.2013 Erw. 4.2.1 ff.). 

26

Das vereinfachte Verfahren ist in § 75 Abs. 1 PBG i.V.m. § 79 PBG vorgesehen 
und geregelt. Die Bewilligungsbehörde bewilligt kleinere Bauvorhaben oder 
Änderungen bewilligter Bauvorhaben ohne Auflage und Publikation, wenn das 
schriftliche Einverständnis der direkten Anstösser und der zuständigen 
Bewilligungsinstanzen des Kantons und des Bezirks vorliegt (§ 79 Abs. 1 Satz 1 
PBG). Sie zeigt die Bewilligung den direkten Anstössern und den zuständigen 
Bewilligungsinstanzen des Kantons und des Bezirks an (§ 79 Abs. 2 PBG). Fehlt 
das schriftliche Einverständnis eines direkten Anstössers, so wird diesem mit der 
schriftlichen Anzeige eine Frist von 20 Tagen angesetzt mit dem Hinweis, dass 
innert dieser Frist Einsprache erhoben werden kann (§ 79 Abs. 3 PBG).

Zwar geht aus den Akten nicht hervor, ob bei den direkten Anstössern der 
Abbruchliegenschaft das schriftliche Einverständnis eingeholt und ihnen die 
Abbruchbewilligung angezeigt wurde. Dieser Mangel führt indes nicht zur 
Nichtigkeit der Abbruchbewilligung (vgl. vorstehend Erw. 3.3). Angesichts des 
medialen Echos der Abbruchbewilligung für das Gebäude E.________ kann 
ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass allfällige direkte Anstösser 
mittlerweile ebenfalls schon längst ihren Einspruch gegen den bewilligten 
Abbruch erhoben hätten.

6.3 Das Übereinkommen zum Schutz des baugeschichtlichen Erbes in Europa 
(SR 0.440.4; abgeschlossen in Granada am 3.10.1985, von der Schweiz 
ratifiziert am 27.3.1996) verpflichtet die Vertragsparteien zur Erstellung eines 
Inventars sowie zur rechtzeitigen und umfassenden Dokumentation bedrohter 
Objekte, um die schutzwürdigen Baudenkmäler, Baugruppen und Stätten genau 
zu erfassen (Art. 2). Das Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und 
Naturgutes der Welt (SR 0.451.40; abgeschlossen in Paris am 23.11.1972, von 
der Schweiz ratifiziert am 17.12.1975) definiert die Begriffe "Kulturgut" (Art. 1) 
und "Naturgut" (Art. 2) und erklärt es zur Sache jedes Vertragsstaats, die in 
seinem Hoheitsgebiet befindlichen, in den Art. 1 und 2 bezeichneten 
verschiedenen Güter zu identifizieren und abzugrenzen (Art. 3). Die 
Übereinkommen richten sich mithin an die Vertragsstaaten und beinhalten 
Gesetzgebungsaufträge. Hieraus können die Beschwerdeführer folglich mit Blick 
auf ihre Beschwerdelegitimation nichts zu ihren Gunsten ableiten (Beschwerde 
S. 6 Ziff. 8). 

Eine Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführer ergibt sich somit auch nicht 
gestützt auf internationale Übereinkommen.

6.4 Auf die Beschwerde ist somit nicht einzutreten. 

27

7.1 Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen (Haupt-)Verfahrens III 2017 157 
(Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 2'500.-- 
sind dem Verfahrensausgang entsprechend den Beschwerdeführern (unter soli-
darischer Haftbarkeit) aufzuerlegen (§ 72 Abs. 2 VRP). Die Kosten für den Zwi-
schenbescheid VGE III 2017 159 vom 11. September 2017 betreffend Aufhebung 
Abrissverfügung/superprovisorische Massnahme von Fr. 500.-- (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) sind auf die Gerichtskasse zu nehmen. Die 
Kosten für den Zwischenbescheid VGE III 2017 186 vom 9. Oktober 2017 betr. 
Aufhebung Abrissverfügung/vorsorgliche Massnahmen von Fr. 500.-- (Gerichts-
gebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) ist den Beschwerdegegnern aufzuer-
legen. 

7.2 Ebenfalls dem Verfahrensausgang entsprechend haben die Beschwerde-
führer (unter solidarischer Haftbarkeit) den beanwalteten Beschwerdegegnern 
eine Parteientschädigung auszurichten. Diese wird in Beachtung des kantonalen 
Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 
1975, der ordentlicherweise für das Honorar in Verfahren vor dem Verwaltungs-
gericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht und in § 2 
die Bemessungskriterien erwähnt, sowie unter Berücksichtigung des Unter-
liegens der Beschwerdegegner im Zwischenbescheidverfahren VGE III 2017 186 
vom 9. Oktober 2017 und unter Ausübung des pflichtgemässen Ermessens auf 
insgesamt Fr. 2'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festgelegt. 

28

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Auf die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen nicht eingetreten.

2.1 Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
von Fr. 2'500.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haft-
barkeit auferlegt. Sie haben einen Kostenvorschuss in gleicher Höhe be-
zahlt, womit die Rechnung ausgeglichen ist. 

2.2 Die Kosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von Fr. 500.-- 
für den Zwischenbescheid VGE III 2017 159 vom 11. September 2017 
werden auf die Gerichtskasse genommen. 

2.3 Die Kosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von Fr. 500.-- 
für den Zwischenbescheid VGE III 2017 186 vom 9. Oktober 2017 ist den 
Beschwerdegegnern unter solidarischer Haftbarkeit aufzuerlegen. Sie 
haben diesen Betrag innert 30 Tagen seit Zustellung auf das Postkonto 
60-22238-6 des Verwaltungsgerichts zu überweisen.

3. Die Beschwerdeführer (unter solidarischer Haftbarkeit) haben den bean-
walteten Beschwerdegegnern eine Parteientschädigung von insgesamt 
Fr. 2'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:

- die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführer (3/R)

- den Rechtsvertreter der Beschwerdegegner (3/R; unter Beilage der Ein-
gabe der Beschwerdeführer vom 8.5.2018)

- den Gemeinderat Steinen (R; unter Beilage der Eingabe der Beschwer-
deführer vom 8.5.2018)

- den Regierungsrat

29

- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (unter Bei-
lage der Eingabe der Beschwerdeführer vom 8.5.2018)

- das kantonale Amt für Raumentwicklung (z.K.)

- das Bildungsdepartement (unter Beilage der Eingabe der Beschwerde-
führer vom 8.5.2018)

- und das Bundesamt für Kultur (BAK), Hallwylstrasse 15, 3003 Bern (A).

Schwyz, 23. Mai 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 25. Mai 2018