# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 765b10f3-e0af-567e-acc7-5dbb02da2e77
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2012-12-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.12.2012 D-5775/2012
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5775-2012_2012-12-11.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung IV 

D-5775/2012 

 

 

  U r t e i l  v o m  11 .  D e z e m b e r  2 0 1 2  

Besetzung 

 
Einzelrichter Martin Zoller, 

mit Zustimmung von Richter Kurt Gysi;   

Gerichtsschreiber Daniel Widmer. 

   Parteien 
 

A._______, 

Türkei,  

(…), 

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Bundesamt für Migration (BFM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung; 

Verfügung des BFM vom 10. Oktober 2012 / N(…). 

 

 

D-5775/2012 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge seinen Heimat-

staat am (…), (…), verliess und über ihm unbekannte Länder am (…) 

illegal in die Schweiz gelangte, 

dass er am (…) im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) 

B._______ um Asyl nachsuchte, dort am (…) zur Person befragt und 

am (…) in Anwendung von Art. 41 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 

26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) durch das Bundesamt in Bern-

Wabern zu den Asylgründen angehört wurde, 

dass er anlässlich der Anhörungen im Wesentlichen geltend machte, 

er sei türkischer Staatsangehöriger kurdischer Ethnie mit letztem 

Wohnsitz in C._______, 

dass er seit dem Jahr (…) in D._______ zusammen mit (…) und (…) 

als (…) gearbeitet habe, wobei sie die sich in der Gegend 

aufhaltenden Guerillakämpfer unterstützt hätten, weswegen sie immer 

wieder vom Geheimdienst und von Soldaten belästigt worden seien, 

dass sie schliesslich im Jahr (…) von den Behörden gezwungen 

worden seien, ihre beruflichen Aktivitäten als (…) einzustellen, 

weshalb er E._______ gezogen sei, wo er seit (…) gearbeitet habe, 

dass er am (…) an seinem Arbeitsplatz von Mitarbeitern des 

Geheimdienstes aufgesucht und befragt worden sei, welche ihn wäh-

rend der Befragung beleidigt, geschlagen und schliesslich (…) hätten, 

dass er sich dabei erhebliche Verletzungen zugezogen habe, weshalb 

er ins Spital eingeliefert und operiert worden sei, 

dass er das Spital nach einigen Tagen habe verlassen können, aber in 

der Folge noch während mehrerer Monate in verschiedenen anderen 

Spitälern behandelt worden sei, 

dass es, nachdem am (…) in F._______ bei einem Anschlag ein 

Polizist und (…) Guerillakämpfer getötet worden seien, zu etlichen 

Festnahmen unter den Anhängern der (…) gekommen sei, worüber er 

darüber noch am selben Tag von (…) informiert worden sei, 

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dass er seine eigene Festnahme befürchtet habe, da er mit einigen der 

festgenommenen Personen in Kontakt gestanden habe, 

dass er deshalb beschlossen habe, die Türkei zu verlassen, und sich 

am (…) nach G._______ begeben habe, wo er sich während (…) 

aufgehalten habe, bevor er nach H._______ weitergereist sei, wo er 

einen Schlepper getroffen habe, welcher ihm die Ausreise organisiert 

habe, 

dass für die weiteren Aussagen des Beschwerdeführers auf die Proto-

kolle bei den Akten zu verweisen ist, 

dass er zur Stützung seiner Vorbringen (…) zu den Akten reichte, 

dass das BFM das Asylgesuch mit Verfügung vom 10. Oktober 2012 – 

eröffnet am 15. Oktober 2012 – ablehnte, die Wegweisung aus der 

Schweiz anordnete und den Wegweisungsvollzug als zulässig, zumut-

bar und möglich erklärte, 

dass das BFM im Wesentlichen ausführte, die Vorbringen des Be-

schwerdeführers genügten den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit 

nicht, 

dass er widersprüchliche Aussagen zu wesentlichen Punkten seiner 

Vorbringen (…) gemacht habe, 

dass der gesamte Sachverhaltsvortrag des Beschwerdeführers einen 

dermassen einfachen Aufbau aufweise, dass unter allen Umständen 

eine widerspruchsfreie Darlegung der nicht weit zurückliegenden Er-

eignisse erwartet werden könne, 

dass angesichts der zahlreichen Widersprüche die Glaubhaftigkeit der 

Vorbringen generell in Frage gestellt werden müsse, zumal die Ausfüh-

rungen des Beschwerdeführers realitätsfremd seien, 

dass insbesondere vor dem Hintergrund des dargelegten Sachverhalts 

das Verhalten des Beschwerdeführers nach der Festnahme der (…) 

nicht nachvollzogen werden könne, 

dass er keine glaubhaften Anhaltspunkte für eine ihm wegen des An-

schlags in F._______ drohende Festnahme anzugeben vermocht 

habe, 

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Seite 4 

dass seine Schilderungen des Vorgehens der türkischen Behörden, 

deren Massnahmen sich jeweils in einem Verhör erschöpft hätten, 

ebenso realitätsfremd seien, zumal sie den Erfahrungen und 

gesicherten Erkenntnissen des BFM in ähnlich gelagerten Fällen 

widersprechen würden und das angebliche Vorgehen vor dem Hinter-

grund der hinlänglich bekannten Effizienz der türkischen Strafverfol-

gungsorgane gerade in solchen Fällen nicht glaubhaft sei, 

dass seine vagen Angaben zu seinem Reiseweg in die Schweiz zudem 

den Eindruck entstehen liessen, er versuche die schweizerischen Be-

hörden über den wirklichen Aufenthaltsort vor seiner Einreise in die 

Schweiz zu täuschen, 

dass seine unsubstanziierten Vorbringen betreffend eine angebliche 

Gefährdung wegen seiner in der Schweiz wohnhaften Verwandten 

nicht zu überzeugen vermöchten und ausserdem die von den tür-

kischen Behörden angeblich ergriffenen Massnahmen selbst bei Wahr-

unterstellung nicht intensiv genug wären, um unter den Begriff des 

ernsthaften Nachteils im Sinne von Art. 3 Abs. 2 AsylG subsumiert wer-

den zu können, 

dass daran auch die eingereichten (…) nichts zu ändern vermöchten, 

welche allenfalls die Durchführung einer (…), nicht jedoch die 

Ausführungen des Beschwerdeführers betreffend angeblich erlittene 

Verletzungen bestätigen könnten, 

dass der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich sei,  

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 6. November 2012 (Da-

tum des Poststempels) gegen diesen Entscheid beim Bundes-

verwaltungsgericht Beschwerde erhob und dabei die Aufhebung der 

vorinstanzlichen Verfügung und die Gewährung des Asyls, eventualiter 

die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur Neubeurteilung, 

subeventualiter die Feststellung der Unzulässigkeit des Wegweisungs-

vollzugs und die Anordnung der vorläufigen Aufnahme beantragte, 

dass er in prozessualer Hinsicht die Gewährung der unentgeltlichen 

Prozessführung inklusive Rechtsverbeiständung gemäss Art. 65 Abs. 1 

und 2 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 

(VwVG, SR 172.021) und den Verzicht auf das Erheben eines 

Kostenvorschusses beantragte, 

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dass er gleichzeitig einen (…) zu den Akten reichte, 

dass darauf sowie auf die Begründung, soweit für den Entscheid we-

sentlich, in den Erwägungen eingegangen wird, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom (…) 

dem Beschwerdeführer mitteilte, er könne den Ausgang des 

Verfahrens in der Schweiz abwarten, das Gesuch um Gewährung der 

unentgeltlichen Prozessführung inklusive Rechtsverbeiständung 

mangels Nachweises der prozessualen Bedürftigkeit abwies, das 

Gesuch um Verzicht auf das Erheben eines Kostenvorschusses 

ebenfalls abwies und Frist zur Bezahlung eines solchen bis zum (…) 

ansetzte, 

dass der Beschwerdeführer am (…) eine Fürsorgebestätigung 

nachreichte und damit sinngemäss die wiedererwägungsweise Prüfung 

des Vorliegens der materiellen Voraussetzungen für die Gewährung 

der unentgeltlichen Rechtspflege beantragte, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom (…) 

das wiedererwägungsweise gestellte Gesuch um Gewährung der 

unentgeltlichen Prozessführung inklusive Rechtsverbeiständung 

abwies und an der gesetzten Frist zur Bezahlung des 

Kostenvorschusses festhielt, 

dass zur Begründung im Wesentlichen ausgeführt wurde, das BFM 

dürfte in seiner Verfügung in zutreffender Weise festgestellt haben, die 

geltend gemachten Verfolgungsvorbringen genügten den Anforde-

rungen an die Glaubhaftigkeit nicht, da die diesbezüglichen Aussagen 

des Beschwerdeführers zahlreiche, zum Teil massive Widersprüche in 

wesentlichen Punkten aufweisen würden und die Ausführungen reali-

tätsfremd seien, 

dass die Vorinstanz ebenfalls zutreffend festgehalten haben dürfte, die 

vagen Angaben des Beschwerdeführers zu seinem Reiseweg in die 

Schweiz vermittelten den Eindruck, er versuche die schweizerischen 

Behörden über den wirklichen Aufenthaltsort vor seiner Einreise in die 

Schweiz zu täuschen, wodurch die Unglaubhaftigkeit der Vorbringen 

zusätzlich unterstrichen würde, 

dass das BFM zu Recht eine Gefährdung des Beschwerdeführers in 

der Türkei im Zusammenhang mit seinen in der Schweiz wohnhaften 

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Verwandten verneint und festgestellt haben dürfte, die geltend 

gemachten Massnahmen der türkischen Behörden wären ohnehin 

nicht intensiv genug, um als ernsthafte Nachteile im Sinne von Art.  3 

Abs. 2 AsylG qualifiziert werden zu können, 

dass die Vorinstanz schliesslich die Voraussetzungen für den Vollzug 

der Wegweisung zu Recht als gegeben erachtet haben dürfte, woran 

auch die vom Beschwerdeführer eingereichten (…) Unter-lagen nichts 

ändern dürften, 

dass die Ausführungen in der Beschwerde nicht geeignet sein dürften, 

an dieser Einschätzung etwas zu ändern, zumal sie sich im Wesent-

lichen in einer Wiederholung der bisherigen Vorbringen erschöpften, 

dass auch die weiteren Ausführungen in der Beschwerde nicht ge-

eignet sein dürften, an den vorinstanzlichen Erwägungen etwas zu 

ändern, 

dass die Beschwerdebegehren unter diesen Umständen als aussichts-

los erscheinen würden, womit es an den materiellen Voraussetzungen 

zur Gewährung der Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im 

Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG fehle und das entsprechende Gesuch 

abzuweisen sei, 

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbei-

ständung im Sinne von Art. 65 Abs. 2 VwVG mangels Erfüllung der 

Voraussetzungen von Art. 65 Abs. 1 VwVG ebenfalls abzuweisen sei, 

dass der Kostenvorschuss am (…) geleistet wurde, 

 

 

und zieht in Erwägung, 

 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 

über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entschei-

det, ausser – was in casu nicht zutrifft – bei Vorliegen eines Ausliefe-

rungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Per-

son Schutz sucht (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 – 33 des Verwaltungsge-

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richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 

des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG rich-

tet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 

AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist 

(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde nach 

der fristgerechten Leistung des Kostenvorschusses einzutreten ist 

(Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG), 

dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 

oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts 

und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 

AsylG), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-

cher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters bezie-

hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 

AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine 

solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 

begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel 

verzichtet wurde, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder 

im Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Natio-

nalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen 

ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind 

oder begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden 

(Art. 3 Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), 

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dass das BFM in der angefochtenen Verfügung darlegt, weshalb die gel-

tend gemachten Verfolgungsvorbringen den Anforderungen an die Glaub-

haftigkeit nicht genügen, 

dass sich die vorinstanzlichen Erwägungen nach einer Überprüfung der 

Akten als zutreffend erweisen, weshalb vorweg darauf verwiesen werden 

kann, 

dass auch die Vorbringen in der Rechtsmitteleingabe nicht geeignet sind, 

eine Änderung der angefochtenen Verfügung herbeizuführen, 

dass dem Beschwerdeführer bereits mit Zwischenverfügung vom (…) 

ausführlich dargelegt wurde, weshalb seine Vorbringen auf Beschwerde-

ebene – da aussichtslos – keine Änderung in der Frage der Glaubhaftig-

keit der Asylvorbringen und Durchführbarkeit des Wegweisungsvollzugs 

zu bewirken vermögen, 

dass, um Wiederholungen zu vermeiden, daher ebenfalls vollumfänglich 

auf die Ausführungen in der erwähnten Zwischenverfügung verwiesen 

werden kann, 

dass der in der Beschwerde gestellte Antrag auf Rückweisung der Sache 

an die Vorinstanz zur Neubeurteilung mit keinem Wort begründet wird, 

weshalb darauf verzichtet werden kann, darauf einzugehen, 

dass die vom Beschwerdeführer eingereichten (…) Unterlagen eine (…) 

betreffen, 

dass diese Unterlagen nicht geeignet sind, in Bezug auf die Fragen der 

Flüchtlingseigenschaft und des Asyls eine Änderung der angefochtenen 

Verfügung herbeizuführen, 

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb das 

Bundesamt das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 

hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-

willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-

chen besteht (vgl. BVGE 2009/50 E. 9 S. 733 mit weiteren Hinweisen 

sowie EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung im Ein-

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klang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom 

Bundesamt zu Recht angeordnet wurde, 

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-

chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-

gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 

oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-

desgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und 

Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völker-

rechtliche Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Aus-

länderin oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen 

Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-

zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 

einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 

Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 

(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 

28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 

0.142.30]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser 

massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 

ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 

erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-

halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 

Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 

und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 

im Sinne von Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum 

Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) 

ersichtlich sind, die im Heimat- oder Herkunftsstaat droht, 

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-

bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 

Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-

scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), 

dass weder die allgemeine Lage im Heimatstaat des Beschwerdeführers 

noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer 

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Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Vollzug der Wegweisung vorlie-

gend zumutbar ist, 

dass (…) des Beschwerdeführers nach wie vor in der Türkei wohnhaft 

sind und dieser mithin dort über ein familiäres Beziehungsnetz verfügt, 

dass er nach (…) zwar keine eigentliche Berufslehre absolviert hat, je-

doch bei (…), als (…) und als (…) erwerbstätig war, weshalb es ihm mög-

lich sein sollte, sich im Falle der Rückkehr wieder eine wirtschaftliche 

Existenz aufzubauen, 

dass die (…) Schmerzen des Beschwerdeführers erforderlichenfalls auch 

in der Türkei behandelt werden könnten (…), 

dass sich nach dem Gesagten keine konkreten Angaben ergeben, auf-

grund derer allenfalls geschlossen werden könnte, der Beschwerdeführer 

geriete im Falle der Rückkehr in seinen Heimatstaat aus individuellen 

Gründen wirtschaftlicher, sozialer oder gesundheitlicher Natur in eine 

existenzbedrohende Situation, 

dass die Zumutbarkeit des Vollzuges daher auch in Berücksichtigung der 

individuellen Situation des Beschwerdeführers zu bejahen ist, 

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in seinen 

Heimatstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-

hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der 

Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG 

und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12 S. 513 – 515), 

dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der 

Wegweisung zu bestätigen ist, 

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 

inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den 

rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt 

oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde 

abzuweisen ist, 

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung in-

klusive Rechtsverbeiständung (Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG) bereits mit 

Zwischenverfügung vom 9. November 2012 beziehungsweise 20. No-

vember 2012 abgewiesen wurde, weshalb die Kosten des Verfahrens von 

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Seite 11 

Fr. 600.– (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kos-

ten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 

VwVG) und mit dem am 26. November 2012 in gleicher Höhe geleisteten 

Kostenvorschuss zu verrechnen sind. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 12 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. Sie sind durch den in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss 

gedeckt und werden mit diesem verrechnet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die zuständi-

ge kantonale Behörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Martin Zoller Daniel Widmer 

 

 

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