# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e489f2e7-89dd-5b48-a985-bae437502f0d
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-01-14
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 14.01.2019 LF180095
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LF180095_2019-01-14.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: LF180095-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichterin 

lic. iur. A. Katzenstein und Oberrichter Dr. P. Higi sowie Gerichts-

schreiberin lic. iur. O. Canal 

Urteil vom 14. Januar 2019 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Gesuchsgegner und Berufungskläger, 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____, 

 

gegen 

 

B._____ AG,  
Gesuchstellerin und Berufungsbeklagte, 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y1._____ und / oder Rechtsanwältin Dr. iur. 

Y2._____, 

 

betreffend Ausweisung (Rechtsschutz in klaren Fällen) 
 
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Bülach vom 

7. Dezember 2018 (ER180075) 

 

- 2 - 

Rechtsbegehren: 
(act. 1 S. 2) 

" 1. Es sei dem Gesuchsgegner unter Androhung von Zwangsvollstre-
ckung im Unterlassungsfall zu befehlen, die gewerblich nutzbare 
Fläche im Erdgeschoss von ca. 117m2 und den Lagerraum im 
1. UG von ca. 18m2 der Liegenschaft C._____-Gasse …, D._____, 
unverzüglich vertragskonform geräumt und gereinigt zu verlassen 
und der Gesuchstellerin zurückzugeben. 

 2. Es sei das zuständige Stadtammannamt D._____, … [Adresse], 
anzuweisen, den zu erlassenden Ausweisungsbefehl nach Eintritt 
der Rechtskraft auf erstes Verlangen der Gesuchstellerin zu voll-
strecken. 

 3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Ge-
suchsgegners." 

Urteil des Bezirksgerichtes Bülach vom 7. Dezember 2018: 
(act. 13 [= act. 10 = act. 15]) 

1. Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, die gewerblich nutzbare Flä-
che von ca. 117 m² im Erdgeschoss und den Lagerraum von ca. 18 
m² im 1. Untergeschoss der Liegenschaft C._____-Gasse … in 
D._____ unverzüglich vertragskonform geräumt und gereinigt zu 
verlassen und der Gesuchstellerin zurückzugeben, unter Andro-
hung der Zwangsvollstreckung im Unterlassungsfall. 

2. Das Stadtammannamt D._____ wird angewiesen, nach unbenutz-
tem Ablauf der Rechtsmittelfrist auf Verlangen der Gesuchstellerin 
die Verpflichtung des Gesuchsgegners gemäss Ziffer 1 dieses Ur-
teils zu vollstrecken. Die Kosten für die Vollstreckung sind von der 
Gesuchstellerin vorzuschiessen, sind ihr aber vom Gesuchsgegner 
zu ersetzen. 

  Diese Anweisung ist gültig bis 8. März 2019. 
3. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf Fr. 1'900.–. Allfällige wei-

tere Auslagen bleiben vorbehalten. 
4. Die Kosten gemäss Ziffer 3 dieses Urteils werden dem Gesuchs-

gegner auferlegt. Sie werden aus dem von der Gesuchstellerin ge-
leisteten Kostenvorschuss bezogen, sind ihr aber vom Gesuchs-
gegner zu ersetzen. 

5. Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, der Gesuchstellerin eine Par-
teientschädigung von Fr. 1'200.– zu bezahlen. 

6. Mitteilungen. 
7. Rechtsmittelbelehrung. 

- 3 - 

Berufungsanträge des Gesuchsgegners und Berufungsklägers: 
(act. 14 S. 2) 

" 1. In Abänderung von Dispositiv-Ziff. 1 des angefochtenen Urteils sei 
festzustellen, dass Mietobjekt an der C._____-Gasse … in D._____ 
zu verlassen; 

 2. Die aufschiebende Wirkung sei zu erteilen. 
 3. Alles unter ausgangsgemässer Kosten- und Entschädigungsfolgen 

zuzüglich MwSt. zu Lasten der Beklagten." 

Erwägungen: 

1. 

1.1. A._____ ist Mieter einer gewerblich nutzbaren Fläche von ca. 117m2 im Erd-

geschoss sowie eines Lagerraumes von ca. 18m2 im 1. Untergeschoss der Lie-

genschaft C._____-Gasse … in D._____. Der monatliche Mietzins beträgt 

Fr. 2'965.– (vgl. act. 3/1-3). Mit Schreiben vom 13. Juni 2018 mahnte die Vermie-

terin den Mieter u.a. wegen ausstehender Mietzinse für die Monate April 2018 bis 

Juni 2018 und setzte ihm eine 30-tägige Zahlungsfrist an, unter Androhung der 

ausserordentlichen Kündigung gemäss Art. 257d OR bei unbenutztem Fristablauf 

(vgl. act. 3/5). Am 26. Juli 2018 kündigte die Vermieterin den Mietvertrag mittels 

amtlich genehmigtem Formular per 31. August 2018 (vgl. act. 3/4).  

1.2. Mit Eingabe vom 24. Oktober 2018 stellte die Vermieterin beim Einzelgericht 

des Bezirksgerichts Bülach (nachfolgend Vorinstanz) gestützt auf Art. 257 ZPO 

(Rechtsschutz in klaren Fällen) ein Ausweisungsbegehren (vgl. act. 1). Mit Urteil 

vom 7. Dezember 2018 hiess die Vorinstanz das Ausweisungsgesuch gut. Sie 

verpflichtete den Mieter antragsgemäss, die Mietobjekte unverzüglich vertrags-

konform geräumt und gereinigt zu verlassen und der Vermieterin zurückzugeben, 

unter der Androhung der Zwangsvollstreckung im Unterlassungsfall. Gleichzeitig 

wies die Vorinstanz das Stadtammannamt D._____ an, diesen Entscheid auf Be-

gehren der Vermieterin zu vollstrecken (vgl. act. 13 [= act. 10 = act. 15]). Dagegen 

erhob der Mieter mit Eingabe vom 20. Dezember 2018 (Datum Poststempel) 

rechtzeitig Berufung, mit welchem er die vorab angeführten Anträge stellte (vgl. 

act. 14, zur Rechtzeitigkeit siehe act. 11).  

- 4 - 

1.3. Mit Verfügung vom 21. Dezember 2018 wurde auf das Gesuch um Erteilung 

der aufschiebenden Wirkung nicht eingetreten (vgl. act. 17). Den Kostenvor-

schuss von Fr. 1'400.– für das Berufungsverfahren leistete der Mieter auf erste 

Aufforderung hin (vgl. act. 17-19). Auf die Einholung einer Berufungsantwort wur-

de verzichtet (Art. 312 Abs. 1 ZPO). Die Akten der Vorinstanz wurden beigezogen 

(act. 1-11). Das Verfahren ist spruchreif. 

2. 

2.1. Mit der Berufung kann unrichtige Rechtsanwendung und unrichtige Feststel-

lung des Sachverhaltes geltend gemacht werden (Art. 310 ZPO). Neue Tatsachen 

und Beweismittel werden nur berücksichtigt, wenn sie ohne Verzug vorgebracht 

werden und trotz zumutbarer Sorgfalt nicht schon vor der ersten Instanz vorge-

bracht werden konnten (Art. 317 Abs. 1 ZPO). 

2.2. Die Berufung erfolgte fristgerecht, und der Mieter ist zur Berufung legitimiert, 

da er durch den angefochtenen Entscheid beschwert ist. Es ist daher auf die Be-

rufung einzutreten. 

3. 

3.1. Nach der Vorinstanz liegt ein in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht klarer 

Fall vor. Sie erwog, der Mieter habe die Gültigkeit der ausserordentlichen Kündi-

gung nicht bestritten (vgl. act. 13 S. 4 E. 4.2.), und die Parteien hätten keinen 

neuen Mietvertrag abgeschlossen (vgl. act. 13 S. 5 f. E. 5).  

3.2. Gemäss Ziffer 1 der Berufungsanträge möchte der anwaltlich vertretene 

Mieter festgestellt haben, dass er das Mietobjekt zu verlassen habe. Eine Be-

gründung dazu fehlt. In seiner Eingabe vertritt der Mieter immerhin die Auffas-

sung, die Kündigung sei nichtig, und es sei konkludent ein neuer Mietvertrag zu-

stande gekommen. Sinngemäss ist deshalb davon auszugehen, dass er die Auf-

hebung des angefochtenen Entscheids und das Nichteintreten auf das Auswei-

sungsbegehren der Vermieterin verlangt. Darauf ist im Folgenden einzugehen, 

verbunden mit dem Bemerken, dass es ansonsten an einer nachvollziehbaren 

Begründung der Berufung fehlte und auf diese nicht einzutreten wäre. 

- 5 - 

3.3. Der Mieter begründet die Nichtigkeit mit der Nichteinhaltung der Kündi-

gungsfrist von Art. 257d Abs. 2 OR. Seiner Ansicht nach sei die Vorinstanz fälsch-

licherweise von einer am 28. Juli 2018 erfolgten Zustellung der Kündigung ausge-

gangen, obwohl die Zustellfiktion erst sieben Tage nach dem ersten Zustellungs-

versuch greife. Die Kündigung gelte somit frühestens als am 3. August 2018 als 

zugestellt und sei daher nichtig (vgl. act. 14 S. 5 Rz 1). 

 Die Ausführungen des Mieters zur Nichtigkeit der Kündigung sind neu. Un-

abhängig davon, ob sie zulässig sind (vgl. Art. 317 Abs. 1 ZPO), vermögen sie am 

angefochtenen Entscheid nichts zu ändern, und zwar aus den folgenden Grün-

den: Bei der Zustellung einer Mahnung nach Art. 257d Abs. 1 OR (und bei der 

Mitteilung der Mietzinserhöhung im Sinne von Art.  269d OR) gelangt die einge-

schränkte (neuerdings auch "relative") Empfangstheorie zur Anwendung. Kann 

die eingeschriebene Postsendung dem Adressaten (oder einer von ihm ermäch-

tigten Person) nicht direkt ausgehändigt werden und wurde eine Abholungseinla-

dung mit der Angabe der Aufbewahrungsfrist bei der Post in den Briefkasten oder 

das Postfach gelegt, so gilt die Sendung in dem Zeitpunkt als zugestellt, in dem 

sie der Empfänger tatsächlich am Postschalter abholt, oder, falls dies nicht inner-

halb der Aufbewahrungsfrist von sieben Tagen geschieht, am siebten und letzten 

Tag dieser Abholfrist. Bei empfangsbedürftigen Willenserklärungen wie der Kün-

digung gilt hingegen die gewöhnliche Empfangstheorie (neuerdings auch "absolu-

te" genannt). Nach dieser Theorie entfaltet die Kündigung ihre Wirkungen, sobald 

sie in den Machtbereich des Empfängers gelangt. Hinterlässt die Post – wie hier – 

eine Abholungseinladung, so gilt die Kündigung als zugegangen, sobald es dem 

Empfänger zumutbar ist, der Abholungseinladung Folge zu leisten. In der Regel 

ist das der Tag, an dem die Sendung auf der Post erstmals abgeholt werden kann 

(vgl. BGE 140 III 244 E. 5.1 = Pra 103 [2014] Nr. 95 sowie BGE 137 III 208 

E. 3.1.2 und E. 3.1.3 = Pra 100 [2011] Nr. 106 je m.w.H.). 

 Dass der Mieter die Zahlungsaufforderung vom 13. Juni 2018 am 14. Juni 

2018 abgeholt hatte (vgl. act. 3/5+6), ist belegt und unbestritten. Der Fristenlauf 

zur Begleichung des Zahlungsrückstandes begann am Tag nach dem Empfang 

der Zahlungsaufforderung, somit am 15. Juni 2018, und endete 30 Tage später, 

- 6 - 

das heisst am 14. Juli 2018. Da dieser Tag ein Samstag war, verlängerte sich die 

Zahlungsfrist bis zum nächsten Werktag und damit bis 16. Juli 2018 (vgl. Art. 78 

Abs. 1 OR und Art. 1 des Bundesgesetzes über den Fristenlauf an Samstagen 

[SR 173.110.3]). Die Einladung zur Abholung der Kündigung erhielt der Mieter am 

27. Juli 2018. Folglich hätte er die Kündigung am 28. Juli 2018 abholen können 

(vgl. act. 3/7). Die Kündigung gilt damit als am 28. Juli 2018 zugestellt. Da die 

Vermieterin die Kündigung per Ende August 2018 ausgesprochen hat, hat sie die 

Minimalfrist von Art. 257d Abs. 2 OR eingehalten. Selbst wenn die Vermieterin 

diese Frist nicht eingehalten hätte, würde dies die Kündigung in ihrer grundsätzli-

chen Gültigkeit nicht beeinträchtigen. Die Kündigung hätte ihre Wirkung einfach 

erst per Ende September 2018 entfaltet (vgl. Art. 266a Abs. 2 OR, siehe dazu et-

wa ZK-HIGI, Art. 257d N 54). 

3.4. Der Mieter bringt ferner vor, es sei konkludent ein neues Mietverhältnis be-

gründet worden, weil die Vermieterin nach der Kündigung Mietzinszahlungen ent-

gegengenommen habe. Er – der Mieter – habe daher auf die Weiterführung des 

Mietverhältnisses vertrauen dürfen (vgl. act. 14 S. 5 Rz 2). 

 Verbleibt der Mieter nach dem Kündigungstermin weiterhin im Mietobjekt, 

schuldet er für die Dauer des unrechtmässigen Verbleibs einen der Höhe des 

Mietzinses entsprechenden Schadenersatz. Ein neuer konkludent geschlossener 

Mietvertrag kann begründet werden, wenn der Vermieter während einer genü-

gend langen Zeit darauf verzichtet, die Rückgabe des Mietobjekts zu verlangen 

und in dieser Zeit vorbehaltlos Mietzins entgegennimmt. Die Frage, wie lange der 

Vermieter untätig gewesen sein muss, damit ein konkludenter Vertragsschluss 

anzunehmen ist, hängt nicht nur vom Zeitfaktor, sondern auch von den übrigen 

Umständen des konkreten Einzelfalles ab. Je kürzer die Zeit, desto entscheiden-

der sind die übrigen tatsächlichen Umstände, je grösser der Zeitraum, umso we-

niger fallen diese übrigen Umstände ins Gewicht. Eine Untätigkeit des Vermieters 

während zweieinhalb Monaten genügt für sich allein nicht zur Annahme eines 

neuen Vertragsabschlusses (vgl. OGer ZH PF170019 vom 12. Juni 2017 E. 4.4. 

und OGer ZH LF150049 vom 26. Oktober 2015 E. 5.2. sowie Entscheid des Bun-

desgerichts vom 28. März 1995 publiziert in: mp 3/95 S. 161-165). 

- 7 - 

 Das Mietverhältnis endete – wie ausgeführt – am 31. August 2018. Bereits 

am 23. Oktober 2018, also rund sieben Wochen später, reichte die Vermieterin 

die Ausweisungsklage ein. Der Mieter durfte nur schon deshalb nicht darauf 

schliessen, dass stillschweigend ein neuer Mietvertrag geschlossen worden ist. 

Obwohl die Vermieterin in dieser kurzen Zeit nicht verpflichtet war, den Mieter da-

rauf hinzuweisen, dass sie weitere Zahlungen unter dem Titel "Schadenersatz" 

oder "Nutzungsentgelt" entgegennehmen und sie nicht als Mietzins auffassen 

werde, hatte sie ihm mit Schreiben vom 8. Oktober 2018 ausdrücklich mitgeteilt, 

dass die Zahlung von Fr. 7'995.– (= 3 x Fr. 2'665.–) als Rückzahlung von beste-

henden Schulden betrachtet werde, und dies kein neues Mietverhältnis begrün-

den würde (vgl. act. 9/1). Umstände, die auf einen konkludenten Vertragsschluss 

hinweisen würden, sind weder ersichtlich noch bringt der Mieter in seiner Beru-

fung solche vor. 

3.5. Nach dem Dargelegten wurde der Mietvertrag per 31. August 2018 gültig 

aufgelöst und der Ausweisungsbefehl zu Recht erteilt. Die Berufung ist damit ab-

zuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Das Urteil des Einzelgerichtes des Be-

zirksgerichtes Bülach vom 7. Dezember 2018 ist zu bestätigten. 

4. 

4.1. Die von der Vorinstanz festgesetzte Entscheidgebühr sowie die Parteient-

schädigung wurden in der Berufung nicht angefochten. Sie sind daher ohne Wei-

teres zu bestätigen. Zufolge Abweisung der Berufung ist auch die Verteilung die-

ser Kosten zu bestätigen. 

4.2. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens wird der Mieter auch für das 

Berufungsverfahren kostenpflichtig (vgl. Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die Vorinstanz ging 

von einem Streitwert von Fr. 17'790.– aus, entsprechend sechs monatlichen Brut-

tomietzinsen à Fr. 2'965.– (vgl. act. 13 E. 6.2.), was nicht beanstandet wurde und 

für das Berufungsverfahren zu übernehmen ist. Die zweitinstanzliche Entscheid-

gebühr ist daher in Anwendung von § 12 Abs. 1 und 2 i.V.m. § 4 Abs. 1 und 2 so-

wie § 8 Abs. 1 GebV OG auf Fr. 1'400.– festzusetzen. 

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4.3. Entschädigungen sind keine zuzusprechen: Dem Mieter nicht, weil er unter-

liegt, der Vermieterin nicht, weil ihr in diesem Verfahren keine entschädigungs-

pflichtigen Umtriebe entstanden sind. 

Es wird erkannt:  

1. Die Berufung wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. Das Urteil des 

Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Bülach vom 7. Dezember 2018 wird 

bestätigt. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'400.– festgesetzt. 

3. Die Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Beru-

fungskläger auferlegt und mit seinem Kostenvorschuss verrechnet.  

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Berufungsbeklagte unter Beila-

ge von act. 14, sowie an die Vorinstanz und an die Obergerichtskasse, je 

gegen Empfangsschein.  

Nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine mietrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert übersteigt 
Fr. 15'000.00. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

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Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. O. Canal 
 
 
versandt am: 

	Urteil vom 14. Januar 2019
	Rechtsbegehren: (act. 1 S. 2)
	Urteil des Bezirksgerichtes Bülach vom 7. Dezember 2018: (act. 13 [= act. 10 = act. 15])
	Berufungsanträge des Gesuchsgegners und Berufungsklägers: (act. 14 S. 2)
	Erwägungen:
	Es wird erkannt:
	1. Die Berufung wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. Das Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Bülach vom 7. Dezember 2018 wird bestätigt.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'400.– festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Berufungskläger auferlegt und mit seinem Kostenvorschuss verrechnet.
	4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Berufungsbeklagte unter Beilage von act. 14, sowie an die Vorinstanz und an die Obergerichtskasse, je gegen Empfangsschein.
	Nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen Akten an die Vorinstanz zurück.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...