# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d80f860e-6d5b-5ff6-b862-a12ffddc3dc1
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-08-03
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 03.08.2010 C-5314/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5314-2008_2010-08-03.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-5314/2008/mes/wam
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  3 .  A u g u s t  2 0 1 0

Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), 
Richter Beat Weber, 
Richterin Franziska Schneider, 
Gerichtsschreiber Marc Wälti.

X._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

AHV, Verfügung vom 17. Juli 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-5314/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  der  am  _______1943  geborene  und  in  Frankreich  wohnhafte 
Schweizer  Bürger  X._______  (im  Folgenden: Beschwerdeführer)  bei 
der Schweizerischen Ausgleichskasse (im Folgenden: Vorinstanz) am 
1.  Februar  2008  (Datum  des  Posteingangs)  ein  Gesuch  um  Bezug 
einer Altersrente der schweizerischen Alters-  und Hinterlassenenver-
sicherung (AHV) gestellt hat (vgl. act. 2, 5 und 4),

dass  die  Vorinstanz  dem  Beschwerdeführer  am  25.  März  2008  mit 
Wirkung ab 1. März 2008 eine ordentliche Altersrente von monatlich 
Fr. 327.- zugesprochen hat – ausgehend von einer anrechenbaren Bei-
tragsdauer von 13 Jahren und 7 Monaten (vgl. act. 10),

dass  der  Beschwerdeführer  am  23.  April  2008  Einsprache  erhoben 
und  sinngemäss  beantragt  hat,  in  Abänderung  der  Verfügung  vom 
25. März 2008 sei ihm unter Anrechnung einer längeren Beitragsdauer 
eine höhere Altersrente zuzusprechen (act. 11),

dass die Vorinstanz diese Einsprache mit Entscheid vom 17. Juli 2008 
abgewiesen hat (act. 12),

dass der Beschwerdeführer den Einspracheentscheid am 16. August 
2008  beim  Bundesverwaltungsgericht  angefochten  und  sinngemäss 
beantragt hat, es sei ihm eine höhere Altersrente zuzusprechen,

dass der Beschwerdeführer seine Beschwerde im  Wesentlichen damit 
begründet hat, dass die im Jahre 1990 zuständige Ausgleichskasse es 
pflichtwidrig  unterlassen habe,  bei  ihm ausstehende Beiträge an die 
Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung  (AHV/IV)  für  die 
Zeit vor 1985 einzufordern, und dass er bei seinem Wegzug ins Aus-
land im Jahre 1995 trotz mehrmaliger telefonischer Nachfrage bei der 
Vorinstanz  nicht  auf  die  Möglichkeit  eines  Beitritts  zur  freiwilligen 
Versicherung hingewiesen worden sei, weshalb die Vorinstanz bei der 
– ansonsten  korrekten  – Berechnung  seiner  Altersrente  ungerecht-
fertigterweise von Beitragslücken ausgegangen sei,

dass  der  Beschwerdeführer  zudem geltend  machte,  er  hätte  in  den 
80er-Jahren nicht zum Beitritt  zur AHV/IV gezwungen werden dürfen 
bzw. ihm sei trotz fehlender Beitragszahlungen in den Jahren 1980 bis 

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1984  eine  Teilrente  auch  unter  Berücksichtigung  dieser  Zeit  zuzu-
sprechen ("Grundrente"),

dass  der  Instruktionsrichter  auf  Antrag  des  Beschwerdeführers  die 
Vorinstanz mit  prozessleitender Verfügung vom 20. August 2008 auf-
gefordert  hat,  den  vollständigen  Briefverkehr  mit  dem  Beschwerde-
führer  seit  1980  sowie  allfällige  Telefonnotizen  und  -aufzeichnungen 
aus dieser Zeit einzureichen und zu erläutern, 

dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 17. September 2008 
die Abweisung der Beschwerde beantragt  und zugleich die Vorakten 
eingereicht hat, 

dass  sie  zur  Begründung  ihres  Antrags  im  Wesentlichen  ausgeführt 
hat,  es bestehe keine Pflicht der schweizerischen Ausgleichskassen, 
ausstehende  Mindestbeiträge  von  nichterwerbstätigen  Versicherten 
zwangsweise  einzufordern,  nicht  einbezahlte  Beiträge  könnten  nach 
Ablauf der massgebenden Verjährungsfrist ohnehin weder eingefordert 
noch entrichtet werden, und sie habe die ihr obliegende Informations-
pflicht nicht verletzt, sei doch – ausser einer Anfrage vom 30. Juli 2007 
betreffend  Auszug  aus  seinem  individuellen  Konto  (IK) sowie  der 
Rentenanmeldung –  keine Nachfrage des Beschwerdeführers  akten-
kundig,

dass sowohl der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 7. und 20. Ok-
tober 2008 sowie Replik vom 28. Oktober 2008 als auch die Vorinstanz 
mit  Duplik  vom 13. November  2008  sinngemäss  ihre  Anträge  sowie 
deren Begründungen bestätigt haben,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  laut  Art. 31  des  Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung 
mit Art. 85bis Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über 
die  Alters-  und  Hinterlassenenversicherung  (AHVG,  SR  831.10)  zu-
ständig  ist  zur  Beurteilung  von  Beschwerden  gegen  Einspracheent-
scheide  der  Vorinstanz  (vgl.  Art.  33  Bst.  d  VGG),  sofern  – wie  vor-
liegend – keine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG gegeben ist,

dass  die  weiteren  Prozessvoraussetzungen  ohne  Zweifel  erfüllt  sind 
(vgl. Art. 59 und Art. 60 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 
2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG, 
SR 830.1] und Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 
1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]),

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dass unter den Parteien umstritten und im Folgenden zu prüfen ist, ob 
die  Vorinstanz  im  Rahmen  der  Berechnung  der  Altersrente  des  Be-
schwerdeführers  zu  Recht  von Beitragslücken ausgegangen ist  (vgl. 
hierzu BGE 131 V 164 E. 2.1 sowie BGE 125 V 413 E.  1 bis E. 2c, je 
mit Hinweisen),

dass in materieller Hinsicht die Bestimmungen des AHVG und der Ver-
ordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters-  und Hinterlassenen-
versicherung  (AHVV,  SR  831.101)  anwendbar  sind,  wobei  im  Fol-
genden – soweit nichts anderes erwähnt – die seit dem 1. Januar 1997 
geltenden Fassungen (vgl. AS 1996 2466 2488 sowie AS 1996 668 
684) zitiert werden (vgl. auch Bst. c Abs. 1 der Schlussbestimmungen 
der Änderung vom 7. Oktober 1994 [10. AHV-Revision]),

dass die Mitgliedschaft  bei der obligatorischen AHV/IV entgegen der 
Auffassung  des  Beschwerdeführers  keineswegs  von  einem  Beitritt 
abhängt,  zu  dem man ihn angeblich  gezwungen habe,  sondern  von 
Gesetzes wegen entsteht, wenn die Voraussetzungen gegeben sind – 
was bei einem Wohnsitz oder einer Erwerbstätigkeit in der Schweiz der 
Fall ist (Art. 1a Abs. 1 Bst. a und b AHVG),

dass sowohl Versicherte, die eine Erwerbstätigkeit ausüben, als auch 
die übrigen Versicherten Beiträge an die AHV/IV zu entrichten haben 
(Art.  3  Abs. 1  AHVG)  –  abgesehen  von Ausnahmen,  die  vorliegend 
ohne Belang sind,

dass der Beschwerdeführer während insgesamt mehr als einem Jahr 
Beiträge  an  die  AHV/IV  geleistet  und  am  _______  2008  das 
65. Altersjahr vollendet hat (vgl. act. 2, 9 und 10), so dass er (da kein 
Vorbezug erfolgte) ab dem 1. März 2008 Anspruch auf eine ordentliche 
Altersrente hat (vgl. dazu Art. 21 Abs. 1 Bst. a und Abs. 2 AHVG i.V.m. 
Art. 29 Abs. 1 AHVG),

dass  ordentliche  Altersrenten  als  Vollrenten  für  Versicherte  mit  voll-
ständiger Beitragsdauer und als Teilrenten für Versicherte mit  unvoll-
ständiger  Beitragsdauer  ausgerichtet  werden  (vgl.  Art.  29  Abs.  2 
AHVG),

dass die Beitragsdauer vollständig ist, wenn eine Person gleich viele 
Beitragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang (vgl. Art. 29 ter  Abs. 1 AHVG), 
und als Beitragsjahre Zeiten gelten, in welchen eine Person Beiträge 
geleistet hat oder ihr Ehegatte gemäss Art. 3 Abs. 3 AHVG mindestens 

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den doppelten Mindestbeitrag entrichtet hat oder für die Erziehungs- 
oder  Betreuungsgutschriften  angerechnet  werden  können  (vgl.  Art. 
29ter Abs. 2 AHVG),

dass  die  Vorinstanz  den  angefochtenen  Entscheid  gestützt  auf  die 
Eintragungen im IK des Beschwerdeführers, das für die Jahre 1965 bis 
1972, 1974 bis 1984 sowie ab April 1995 keine Beiträge an die AHV/IV 
ausweist,  erlassen  und  zu  Recht  unter  lückenfüllender  Anrechnung 
von  Beitragszeiten  in  den  Jugendjahren  und  unter  Berücksichtigung 
des  Austritts  aus  der  obligatorischen  Versicherung  Ende  März  1995 
(Wegzug aus der Schweiz und Aufgabe der hiesigen Erwerbstätigkeit) 
von insgesamt 13 vollen Beitragsjahren ausgegangen ist und gestützt  
darauf eine Teilrente berechnet hat (vgl. act. 9 und 10; vgl. bezüglich 
der  Füllung  von  Beitragslücken  Art.  52b AHVV  und  bezüglich  der 
anrechenbaren vollen Beitragsjahre Art. 50 AHVV [vgl. dazu BGE 109 
V 82 E. 2]),

dass unbestritten ist  und aufgrund der Akten als überwiegend wahr-
scheinlich erstellt  gelten kann, dass die Ausgleichskasse der Sozial-
versicherungsanstalt des Kantons Zürich (im Folgenden: SVA Zürich) 
mit vier – nicht aktenkundigen – Verfügungen vom 14. Dezember 1990 
rückwirkend ab dem 1. Januar 1985 Beiträge vom Einkommen des Be-
schwerdeführers  aus selbständiger  Erwerbstätigkeit  eingefordert  hat, 
die unbestrittenermassen geleistet worden sind (vgl. act. 6 und 7), 

dass  aber  für  die  Zeit  vor  1985  keine  AHV/IV-Beiträge  eingefordert 
worden sind – und der Beschwerdeführer solche auch nicht geleistet 
hat (vgl. act. 6 und 7),

dass  geschuldete,  aber  nicht  geleistete  AHV/IV-Beiträge  nicht  mehr 
eingefordert oder entrichtet werden können, sofern sie nicht innert fünf 
Jahren  nach  Ablauf  des  Kalenderjahres,  für  welches  sie  geschuldet 
sind, durch Verfügung geltend gemacht worden sind (vgl. Art. 16 Abs. 1 
erster Satz AHVG), 

dass es sich bei den in Art. 16 AHVG statuierten Fristen um Verwir-
kungsfristen handelt, die nicht erstreckbar sind (vgl. etwa EVGE 1955 
S. 195 ff.; BGE 129 V 345 E. 4.2.2, mit Hinweisen; UELI KIESER, Recht-
sprechung  des  Bundesgerichts  zum  AHVG,  2. Aufl.,  Zürich  2005, 
S. 138 ff.),

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dass die  SVA Zürich  am 14. Dezember  1990 folglich  korrekterweise 
beim Beschwerdeführer die ausstehenden AHV/IV-Beiträge nur rück-
wirkend  ab  dem  1.  Januar  1985  eingefordert  hat  –  und  es  dem 
Beschwerdeführer infolge Ablaufs der Verwirkungsfrist gemäss Art. 16 
Abs. 1 erster Satz AHVG seither auch verwehrt ist, Nachzahlungen für 
die Zeit vor 1985 zu leisten,

dass der Beschwerdeführer allerdings geltend macht, die SVA Zürich 
hätte von ihm in den Jahren 1980 bis 1984, in denen er in der Schweiz 
wohnhaft  und selbständig  erwerbstätig  gewesen sei  (vgl. act. 4  S. 3 
und act. 5), AHV/IV-Beiträge einfordern müssen,

dass  aufgrund  der  unbestritten  gebliebenen  Ausführungen  der  SVA 
Zürich in ihrem Schreiben vom 11. März 2008 (act. 6)  davon auszu-
gehen  ist,  dass  sich  der  Beschwerdeführer  bei  Aufnahme  seiner 
selbständigen  Erwerbstätigkeit  im  Jahre  1980  nicht  bei  den  AHV-
Behörden angemeldet  hat,  obwohl  er  beitragspflichtig  geworden war 
(vgl. Art. 1 Abs. 1 Bst. a und b AHVG i.V.m. Art. 3 Abs. 1 AHVG in den 
in  diesem  Zusammenhang  anwendbaren,  bis  Ende  1996  gültig 
gewesenen Fassungen [AS 1978 391]),

dass damit  die SVA Zürich mangels Anmeldung und damit  Kenntnis 
der Beitragspflicht nicht in der Lage gewesen war, Beitragsforderungen 
rechtzeitig geltend zu machen,

dass die Unterlassung der Anmeldung zudem als Verletzung der Mit -
wirkungspflicht gemäss Art. 28 Abs. 1 ATSG zu qualifizieren ist  (vgl.  
UELI KIESER,  ATSG-Kommentar,  2. Aufl.,  Zürich  2009  [im  Folgenden: 
KIESER ATSG], Rz. 17 zu Art. 28), so dass der Beschwerdeführer aus 
dem Untätigbleiben der SVA Zürich ohnehin nichts zu seinen Gunsten 
ableiten kann (vgl. etwa BGE 124 V 215 E. 2b/aa und BGE 111 V 402 
E. 3, je mit Hinweisen; ZAK 1991 S. 375 E. 3c),

dass demnach die SVA Zürich im Jahre 1990 nicht nur zu Recht einzig 
rückwirkend ab 1. Januar 1985 Beiträge vom Einkommen geltend ge-
macht  hat,  sondern  der  Beschwerdeführer  auch  aus  dem Umstand, 
dass er für zuvor an sich geschuldete, aber nicht geleistete Beiträge 
weder  abgemahnt  und  noch  betrieben  worden  ist,  nichts  zu  seinen 
Gunsten herzuleiten vermag,

dass aus diesen Gründen die Vorinstanz bei der Rentenberechnung zu 
Recht davon ausgegangen ist, dass der Beschwerdeführer in der Zeit 

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vor dem Jahre 1985, insbesondere von 1980 bis 1984, Beitragslücken 
aufwies,

dass  Zeiten,  in  denen  ein  selbstständig  erwerbstätiger  Versicherter 
keine Beiträge an die AHV/IV entrichtet und für die keine Erziehungs- 
oder  Betreuungsgutschriften  angerechnet  werden  können,  bei  der 
Berechnung der  Beitragsdauer  nicht  berücksichtigt  werden (Art. 29bis 

Abs. 1 AHVG) – und aus solchen Versicherungszeiten kein Anspruch 
auf Rentenzahlungen, geschweige denn auf eine "Grundrente" abge-
leitet werden kann,

dass der dazumal 52-jährige Beschwerdeführer laut eigenen Angaben 
seinen Wohnsitz im Jahre 1995 ins Ausland verlegt hat und nur noch 
bis Ende _______1995 in der Schweiz erwerbstätig war (vgl. act. 4 S. 
3 und act. 9 S. 1), dass er sich allerdings nur bis zum _______1994 in  
der Stadt Zürich aufgehalten hat (vgl. act. 5), 

dass er daher spätestens im Jahre 1995 aus der obligatorischen AHV 
ausgeschieden  ist  und  ab  diesem Zeitpunkt  die  AHV freiwillig  hätte 
weiterführen können (vgl. Art. 2 Abs. 2 AHVG i.V.m. Art. 1 Abs. 1 Bst. a 
und b AHVG in den in diesem Zusammenhang anwendbaren, bis Ende 
2000 gültig gewesenen Fassungen [AS 1978 391 419 sowie AS 1996 
2466 2488]),

dass der Beschwerdeführer behauptet, er habe sich erfolglos bei der 
schweizerischen  Ausgleichskasse  telefonisch  über  eine  freiwillige 
Weiterführung der AHV erkundigt,

dass er für diese Behauptung keine Beweise vorlegt und sich auch in 
den  eingeholten  Vorakten  keine  Unterlagen  zu  Anfragen  des  Be-
schwerdeführers in  der  fraglichen Zeit  (1994/5)  und auch keine Hin-
weise  darauf  finden,  dass  die  Vorinstanz  irgendwelche  Akten  unter-
schlagen haben könnte, wie dies der Beschwerdeführer ohne Vorlage 
von Beweisen vermutet,

dass die Folgen dieser Beweislosigkeit  der Beschwerdeführer zu tra-
gen hat,  will  er  doch aus der behaupteten Tatsache Rechte ableiten 
(Art.  8  des  Schweizerischen  Zivilgesetzbuches  vom  10.  Dezember 
1907 [ZGB, SR 210]),

dass der Beschwerdeführer selbst  dann, wenn die nicht  bewiesenen 
Anfragen  erfolgt  wären,  hieraus  nichts  zu  seinen  Gunsten  ableiten 

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könnte,  stellen  doch  im  Bereiche  der  Sozialversicherung  mündliche 
Auskünfte nur insoweit ein zulässiges Beweismittel dar, als damit bloss 
Nebenpunkte,  namentlich  Indizien  oder  Hilfstatsachen,  festgestellt 
werden,  indessen  Auskünfte  zu  wesentlichen  Punkten  des  rechts-
erheblichen Sachverhalts nur gestützt auf eine schriftliche Anfrage und 
in schriftlicher Form zulässig und beweistauglich sind (vgl. BGE 119 V 
208 E. 4b, BGE 117 V 282 E. 4c; vgl. heute Art. 43 Abs. 1 ATSG, dazu 
KIESER ATSG, Rz. 41f. zu Art. 43),

dass die Anfrage über die Möglichkeit des Beitritts zur freiwilligen AHV 
keineswegs einen Nebenpunkt betrifft,  so dass sie und insbesondere 
auch  eine  allfällige  Antwort  zweifelsohne  hätten  schrift lich  erfolgen 
müssen,

dass  somit  als  überwiegend  wahrscheinlich  zu  gelten  hat,  dass  der 
Beschwerdeführer  von  den  schweizerischen  Versicherungsträgern 
nicht  bzw.  nicht  rechtsgenüglich  Auskunft  über  die  Möglichkeit  der 
freiwilligen  Weiterführung  der  AHV  verlangt  hat,  so  dass  von  einer 
Verletzung  der  Informationspflichten  der  Vorinstanz keine Rede sein 
kann (vgl. hierzu KIESER ATSG, Rz. 1 ff. zu Art. 27), 

dass somit die Vorinstanz in ihrer dem angefochtenen Einspracheent-
scheid  zugrunde  liegenden  Rentenberechnung  zu  Recht  von  einer 
anrechenbaren Beitragsdauer von 13 Jahren und 7 Monaten gemäss 
den Angaben im IK des Beschwerdeführers ausgegangen ist,

dass  der  angefochtene  Einspracheentscheid  demnach  rechtens  und 
die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen ist,

dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind (Art. 85bis Abs. 2 AHVG),

dass weder der unterliegende Beschwerdeführer noch die Vorinstanz 
einen  Anspruch  auf  eine  Parteientschädigung  haben  (vgl.  Art.  64 
Abs. 1  e contrario VwVG sowie  Art.  7  Abs.  3  des  Reglements  vom 
21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Stefan Mesmer Marc Wälti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit  
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

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