# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 67362fd8-4a91-5c95-a339-5cfafffc980b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-07-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.07.2014 D-2383/2013
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-2383-2013_2014-07-14.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung IV 

D-2383/2013 

 

 

  U r t e i l  v o m  1 4 .  J u l i  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Richter Thomas Wespi (Vorsitz), 

Richterin Claudia Cotting-Schalch, Richter Martin Zoller,    

Gerichtsschreiber Alfred Weber. 

   Parteien 
 

A._______, geboren (…), Mazedonien,   

vertreten durch lic. iur. Ralph Wiedler Friedmann,  

Rechtsanwalt, (…), 

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Bundesamt für Migration (BFM),  

Quellenweg 6, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des BFM vom 26. März 2013 / N (…). 

 

 

D-2383/2013 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Eigenen Angaben zufolge verliess der Beschwerdeführer – der Ethnie der 

Albaner angehörend – seinen Heimatstaat Mazedonien im Jahr 2005 und 

lebte hernach ein Jahr bzw. von Januar 2004 bis ca. November 2005 in 

B._______ bei seinem Vater, bis er ca. im November 2005 an seinen 

Heimatort C._______ zurückkehrte. Am 3. April 2010 gelangte der Be-

schwerdeführer auf dem Luftweg in die Schweiz und reiste nach knapp 

drei Monaten Aufenthalt bei seinem Onkel am 30. Juni 2010 nach 

D._______. Am 2. August 2010 verliess er D._______ und gelangte über 

E._______ und B._______ illegal in die Schweiz, wo er am 9. August 

2010 um Asyl nachsuchte. Am 13. August 2010 erhob das BFM im Emp-

fangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) F._______ seine Personalien und 

befragte ihn summarisch zu seinem Reiseweg sowie zu seinen Ausreise-

gründen. In der Folge wurde er für die Dauer des Verfahrens dem Kanton 

G._______ zugewiesen. Am 14. Januar 2011 sowie am 30. Januar 2013 

hörte ihn das BFM einlässlich zu seinen Asylgründen an. 

B.  

Anlässlich der Befragung zur Person (BzP) vom 13. August 2010 führte 

der Beschwerdeführer zur Begründung seines Asylgesuchs im Wesentli-

chen aus, er werde von der mazedonischen Polizei gesucht, da er vom 

5. Januar 2010 bis am 7. März 2010 eine Ausbildung beim Kommandan-

ten H. absolviert habe. Er habe bei Kommandant H., der eine Einheit der 

Ushtria Çlirimtare e Kosovës (Befreiungsarmee von Kosovo, UCK) leite 

und ein bestimmtes Gebiet Mazedoniens kontrolliere, Zigaretten ge-

schmuggelt und mit einer Patrouille gearbeitet, wobei er mehrere Tage 

Wache gestanden habe. Er habe schnell gemerkt, dass diese Tätigkeiten 

nichts für ihn seien. Am 7. März 2010 habe er fliehen können. Er sei 

dienstlich in H._______ gewesen, um Verpflegung abzuholen. Er habe 

sich nach I._______ begeben, um dort zu bleiben. Er habe sich kurz nach 

Mazedonien begeben, um sich dort einen Pass ausstellen zu lassen. Sein 

direkter Vorgesetzter Kommandant K. sei von der mazedonischen Polizei 

verhaftet und später erschossen worden. Vermutlich habe die mazedoni-

sche Polizei von diesem erfahren, dass er auch dabei gewesen sei. Es 

sei auch ein Haftbefehl gegen ihn ausgestellt worden bzw. er habe eine 

Vorladung von einem Gericht in C._______ bekommen. Seine Familie 

habe auch früher bereits Probleme mit der Polizei zu verzeichnen gehabt, 

da sein Onkel väterlicherseits und mehrere Verwandte am Krieg teilge-

nommen hätten. Die Polizei, welche genaue Angaben über die Kriegsteil-

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nehmer hätte, habe ihre Häuser mehrmals durchsucht. Im Weiteren habe 

er eine Beziehung mit einem Mädchen namens V. gehabt und befürchte 

nun, von deren Familie umgebracht zu werden. Ferner sei er einfaches 

Mitglied der Demokratischen Partei von Kosovo (PDK). Er habe ausser 

einer Befragung zu einer Schlägerei von Schülern im Jahre 2007 nie 

Probleme mit der Polizei oder den heimatlichen Behörden gehabt. Für die 

weiteren Aussagen wird auf die Akten verwiesen. 

Am 14. Januar 2011 wurde der Beschwerdeführer im Rahmen nach 

Art. 29 AsylG (SR 142.31) vom BFM zu seinen Asylgründen angehört. Im 

Wesentlichen machte er geltend, er habe keinen Ort wo er hingehen kön-

ne, da er kein Zuhause habe. Sein Vater habe ihm in B._______ seine 

Aufenthaltsbewilligung annullieren lassen, auch könne er nicht bei seiner 

Grossmutter in Mazedonien wohnen, da diese aufgrund seiner Probleme 

nicht einverstanden sei, ihn aufzunehmen. Er habe seine Freundin V. am 

Gymnasium kennengelernt, sie habe mazedonische Kurse belegt und er 

habe die albanischen Kurse besucht. Ihre Familie sei gegen die Bezie-

hung gewesen und im Jahr 2008 oder 2009 habe ein Bruder von V. ihn 

während zwei bis drei Tagen in einem Keller festgehalten, wobei sie ihn 

misshandelt hätten. Er sei von dem Bruder sowie von zwei bis drei Per-

sonen geschlagen worden und habe nichts zu essen erhalten. Sie hätten 

ihm gedroht, dass sie ihn umbringen würden, wenn er die Beziehung zu 

V. wieder aufnehmen werde. Nach seiner Freilassung habe er diesen Vor-

fall nicht der Polizei gemeldet, da diese wie eine Art Mafia sei und ihm 

gedroht worden sei, er werde umgebracht, sollte er diesen Vorfall der Po-

lizei melden. Er habe die Beziehung zu V. nach ungefähr sechs Monaten 

wieder heimlich aufgenommen und sie habe durch ihn ihre Jungfräulich-

keit verloren, was bei Albanern aufgrund ihrer Tradition strengstens ver-

boten sei. Die Familie von V. habe sie im Sommer 2009 mit einem Mann 

aus J._______ verloben wollen, habe die Verlobung jedoch absagen 

müssen, da sie von der "Situation" mit ihm erfahren habe und ihn deshalb 

habe töten wollen. Er sei dann zu seinen Freunden gegangen und da-

nach der Formation von H. beigetreten, um sich vor der Familie von V. zu 

retten, welche ihn gesucht habe. Während seines Aufenthalts bei H. sei 

er von der Polizei gesucht worden, diese sei jedoch nicht zu 100% über-

zeugt gewesen, dass er einer Einheit von H. beigetreten sei; die Polizei 

habe ihn dazu befragen wollen. Er habe schon nach der ersten Woche 

aus der Formation austreten wollen, was ihm jedoch nicht gelungen sei. 

Ihre Aktivitäten hätten dort aus militärischen Übungen, Wache während 

der Nacht und im Zigarettenschmuggel nach H._______ bestanden. Die 

Lebensumstände seien katastrophal gewesen. So habe man drei Tage 

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fast nichts zu essen gehabt sowie im Wald und zerstörten Häusern schla-

fen müssen. Er habe bereits nach einer Woche die Formation verlassen 

wollen. Er habe aber erst nach drei Monaten fliehen können. Zum einen 

werde er von der Polizei gesucht, welche ihn umbringen wolle. Zum an-

deren werde er von H. verdächtigt, aufgrund seiner Flucht aus der Forma-

tion ein Informant der Polizei zu sein. Er sei vom Gericht in einem Abwe-

senheitsverfahren wegen Terrorismus zu drei Jahren Haft verurteilt wor-

den, wobei dieses Urteil an die Adresse seiner Grossmutter geschickt 

worden sei. Im Weiteren führte er aus, sein Onkel väterlicherseits habe im 

Kosovokrieg in der Schlacht von K._______ und im Krieg in Mazedonien 

in L._______ teilgenommen. Sein Onkel sei danach von der mazedoni-

schen Polizei gesucht worden und sie habe ihn umbringen wollen, worauf 

er das Land verlassen habe. Auch hätten weitere Cousins von ihm am 

Krieg teilgenommen. Sie seien von der Polizei gesucht und malträtiert 

worden, weshalb mehrere von ihnen ebenfalls das Land verlassen hätten. 

Die Polizei habe ihnen Fallen stellen und sie umbringen wollen, wie sie es 

mit den meisten Albanern tun wolle. Er selber habe diesbezüglich keine 

Probleme mit der Polizei gehabt; sie habe jedoch Kenntnisse von seiner 

Mitgliedschaft bei H. Für weitere Einzelheiten der Aussagen wird auf die 

Akten verwiesen. 

Zur Untermauerung seiner Vorbringen reichte der Beschwerdeführer eine 

Vorladung datierend vom 24. September 2010 in Kopie zu den Akten. 

Am 30. Januar 2013 wurde der Beschwerdeführer vom Bundesamt er-

gänzend zu seinen Asylgründen angehört (aArt. 41 Abs. 1 AsylG). Im We-

sentlichen gab er zu Protokoll, dass er vom Bruder seiner Freundin V. 

Ende 2008 erwischt worden sei, als er mit ihr zusammen gewesen sei. Er 

sei vom Bruder zwei bis drei Tage im Keller festgehalten und dort von 

diesem sowie von dessen insgesamt mehr als zehn Kollegen abwechs-

lungsweise misshandelt worden. Man habe mit einer Waffe auf ihn einge-

schlagen und ihn erschiessen wollen. Er habe gelegentlich Börek, Jo-

ghurt und Sandwiches zu essen bekommen. Mit der Auflage, V. nicht 

mehr zu kontaktieren, ansonsten er umgebracht werde, sei er freigelas-

sen worden. Sechs Monate habe er die Beziehung zu V. unterbrochen. 

Danach habe er sie heimlich wieder aufgenommen und weitergeführt. Sie 

habe ihre Jungfräulichkeit verloren, was bei ihnen als grosse Sünde zu 

betrachten sei. Die Familie von V. habe sie mit einer Person aus 

J._______ verloben wollen, wobei herausgekommen sei, dass sie ihre 

Jungfräulichkeit verloren habe und mit ihm nach wie vor Kontakt habe. 

Ernsthafte Probleme habe er gegen Ende 2009 mit der Familie von V. zu 

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verzeichnen gehabt. V. habe ihn Ende 2009 über ihre Verlobung mit dem 

Mann aus J._______ informiert. Ebenfalls habe sie ihm mitgeteilt, dass 

die Familie von der Beziehung zwischen ihnen Bescheid wisse. Der Bru-

der von V. sei dann mit seinen Kollegen zu ihm gekommen. V. habe ihn 

telefonisch kontaktiert, worauf er zu seinen Kollegen gegangen sei. Dies 

sei Ende 2009 gewesen. Er sei mehrere Male während seiner Abwesen-

heit bei seiner Grossmutter gesucht worden. Vor dem Telefonat habe er 

jedoch keinerlei Schwierigkeiten gehabt, obwohl er sechs Monate eine 

Beziehung mit V. gehabt habe, wovon die Familie von V. vermutlich nichts 

gewusst habe. Anlässlich der Rückübersetzung führte der Beschwerde-

führer hierzu aus, dass V. vermutlich schon im Sommer von der Verlo-

bung gewusst habe, er selber davon aber erst Ende 2009 erfahren habe. 

Am 5. Januar 2010 sei er dann zu H. gegangen. Er könne nicht sagen, 

wie viele Personen dabei gewesen seien, da täglich Leute gekommen 

und gegangen seien; es seien jedoch höchstens 100 gewesen, manch-

mal auch nur zwischen 40 und 50. Er habe bewaffnet Wache gehalten 

und Strassen kontrolliert. Manchmal sei es zu bewaffneten Auseinander-

setzungen mit der mazedonischen Polizei gekommen. Ab und zu habe er 

während der Wache geschlafen, da sie nicht besonders gefährdet gewe-

sen seien. Er sei als Soldat ausgebildet worden und habe gelernt, wie 

man eine Waffe lädt, zerlegt und mit ihr schiesst. Ihm sei beim Zigaret-

tenschmuggel in H._______ dann die Flucht gelungen und er habe sich 

nach M._______ begeben. Auf die Widersprüche hinsichtlich der unter-

schiedlichen Aussagen im Zusammenhang mit dem Essen im Keller an-

gesprochen (Anhörung vom 14. Januar 2011: Sandwiches, Börek, Jo-

ghurt, Anhörung vom 30. Januar 2013: nichts zu essen), erwiderte der 

Beschwerdeführer, man könne ja nicht drei Tage lang ohne Essen aus-

kommen. Er habe zwar etwas zu essen bekommen, indes habe er nichts 

essen können, da er angeschlagen gewesen sei. Angesprochen auf die 

verschiedenen Angaben zur Anzahl der Kollegen des Bruders, welche ihn 

im Keller geschlagen hätten, äusserte sich der Beschwerdeführer dahin-

gehend, dass er nicht in guter Verfassung gewesen sei und deshalb ge-

dacht habe, es seien mehrere Personen gewesen, wobei er sich nicht 

mehr an alle Einzelheiten habe erinnern können. Er sei verprügelt worden 

und habe nicht darauf geachtet, wie viele Personen es gewesen seien, 

sein Ziel sei es gewesen, wegzukommen. Dem Beschwerdeführer wurde 

im Weiteren den Vorhalt gemacht, er habe gesagt, dass er ab Sommer 

2009 erheblich durch die andere Familie bedroht worden sei und dass 

man damals, also im Sommer 2009, seine Freundin mit einem Mann aus 

J._______ habe verheiraten wollen. Heute habe er aber gesagt, dass die 

Bedrohung erst Ende 2009 angefangen habe, nachdem die Familie erfah-

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ren habe, dass V. mit ihm geschlafen habe. Der Beschwerdeführer erwi-

derte darauf, dass die Familie V. im Sommer 2009 habe verloben wollen, 

er selber aber erst Ende 2009 davon erfahren habe. Für die weiteren Ein-

zelheiten wird auf die Akten verwiesen. 

C.  

Mit Verfügung vom 26. März 2013 – eröffnet am 28. März 2013 - stellte 

das BFM fest, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft 

nicht, lehnte das Asylgesuch ab und verfügte die Wegweisung aus der 

Schweiz sowie den Vollzug. Zur Begründung wurde im Wesentlichen 

ausgeführt, die Vorbringen des Beschwerdeführers genügten den Anfor-

derungen an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 AsylG nicht. So habe sich 

der Beschwerdeführer betreffend die Ausbildung in der Guerillaorganisa-

tion widersprüchlich geäussert, indem er in der BzP behauptet habe, sei-

ne Flucht sei ihm gelungen, als er in H._______ gewesen sei, um Ver-

pflegung abzuholen, und dann nach I._______ gefahren sei, wohingegen 

er an der Anhörung sich dahingehend geäussert habe, er sei geflüchtet, 

als er Zigaretten nach H._______ transportiert habe, und sei an diesem 

Tag nach M._______ geflüchtet. Im Weiteren führte das BFM aus, der 

Beschwerdeführer habe sich bei der Schilderung der Situation mit seiner 

Freundin in Widersprüche verstrickt, indem er behauptet habe, im Keller 

sei ihm nichts zu essen gegeben worden, wohingegen er an der Anhö-

rung gesagt habe, es seien ihm verschiedene Sachen zu essen gegeben 

worden. Auch habe er sich hinsichtlich der Anzahl der dort anwesenden 

Personen verschieden geäussert, indem es einerseits zwei bis drei Kolle-

gen des Bruders und anderseits bis zu zehn gewesen sein sollen. Im 

Weiteren habe er gesagt, dass er ab Sommer 2009 von der Familie sei-

ner Freundin erheblich bedroht worden sei und man die Freundin mit ei-

nem Mann aus J._______ habe verheiraten wollen. Bei der ergänzenden 

Anhörung habe der Beschwerdeführer dieser Darstellung widersprochen, 

indem er behauptet habe, die Bedrohungen seien erst Ende 2009 erfolgt. 

Namentlich mangle es den Schilderungen an Realkennzeichen, die die 

beschriebenen Vorbringen als glaubhaft erscheinen liessen (nicht über 

Allgemeinplätze hinausgehende Angaben zur Guerillaausbildung respek-

tive fehlende Kenntnisse hierzu; unsubstanziierte Angaben im Zusam-

menhang mit der Verrichtung des Wachdienstes, der Zerlegung der Waf-

fe; Angaben hinsichtlich der Verfolgungsmassnahmen aufgrund der miss-

billigten Freundschaft). Auch widerspreche das Handeln des Beschwer-

deführers öfters den Anforderungen der Logik und der allgemeinen Erfah-

rung. Es sei nicht nachvollziehbar, warum der Beschwerdeführer nach 

Beginn der Probleme mit der Familie seiner Freundin nicht ausser Landes 

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geflüchtet sei, sondern sich durch den Beitritt zu einer Guerillagruppie-

rung erst recht in Gefahr begeben habe. Ausserdem widerspreche es jeg-

licher Erfahrung, dass der Beschwerdeführer während des Wachdienstes 

geschlafen haben wolle. Er begründe dies zwar damit, dass sie nicht be-

sonders gefährdet gewesen seien, diese Einschätzung widerspreche al-

lerdings den anderen Aussagen vollständig, wenn er angebe, es habe 

sogar bewaffnete Auseinandersetzungen mit der mazedonischen Polizei 

gegeben. Bei der eingereichten Vorladung sei davon auszugehen, dass 

es sich um eine Totalfälschung handle. Laut den Angaben im Dokument 

handle es sich um einen Überführungsbefehl des Amtsgerichts in 

C._______, der Abteilung für Vollstreckung. Das Dokument sei an die 

Justizbehörde in N._______, C._______, gerichtet. Es handle sich somit 

um ein internes Dokument der Behörden in Mazedonien, das gar nicht im 

Besitz des Beschwerdeführers sein könne. Zudem sei die angebrachte 

Rechtsmittelbelehrung auf einem solchen amtsinternen Dokument nicht 

nachvollziehbar. Auch liessen sich solche Dokumente auf dem Computer 

leicht herstellen. Ferner enthalte die Vorladung weder einen mit Wappen 

versehenen Briefkopf noch weitere nicht einfach fälschbare Echtheits-

elemente. Der verwendete Stempel sei von bescheidener Qualität und 

nicht zwingend für den Echtheitsnachweis geeignet. Schliesslich hätte der 

Beschwerdeführer weitere Dokumente (z.B. Urteil) beibringen können, 

falls er tatsächlich zur vergleichsweise langen Strafe verurteilt worden 

wäre. Der Vollzug der Wegweisung sei zulässig, zumutbar und möglich. 

Diesem stünden keine triftigen Gründe entgegen. Unter dem Zumutbar-

keitsaspekt eines Wegweisungsvollzugs wurde namentlich auf ein tragfä-

higes Beziehungsnetz des Beschwerdeführers in Mazedonien, dessen Al-

ter und Gesundheit hingewiesen, was ihm den Aufbau einer neuen Exis-

tenz im Heimatland ermöglichen sollte. 

D.  

Mit Eingabe vom 26. April 2013 liess der Beschwerdeführer beim Bun-

desverwaltungsgericht Beschwerde erheben und unter Kosten- und Ent-

schädigungsfolge die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die 

Gewährung von Asyl beantragen. Eventualiter sei festzustellen, dass der 

Beschwerdeführer wegen Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs 

nicht in sein Heimatland zurückkehren könne, und es sei ihm gestützt 

darauf die vorläufige Aufnahme in der Schweiz zu erteilen. Subeventuali-

ter sei die Sache mit der Anordnung an die Vorinstanz zurückzuweisen, 

dass durch eine andere Person die Befragung und Sachbearbeitung 

durchzuführen sei. Auf die Begründung der Beschwerde wird, soweit ent-

scheidwesentlich, in den Erwägungen eingegangen. 

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Seite 8 

E.  

Mit Zwischenverfügung vom 8. Mai 2013 teilte der Instruktionsrichter dem 

Beschwerdeführer mit, er dürfe den Ausgang des Verfahrens in der 

Schweiz abwarten. Gleichzeitig wurde ein Kostenvorschuss in der Höhe 

von Fr. 600.–, zahlbar bis zum 23. Mai 2013, erhoben. 

F.  

Der Kostenvorschuss wurde am 21. Mai 2013 geleistet. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG (SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungs-

gericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG 

(SR 172.021). Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und 

ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das 

Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht 

vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurtei-

lung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet auf dem Gebiet des 

Asyls endgültig, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des 

Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht 

(Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG [SR 173.110]). Eine solche 

Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG liegt nicht vor, weshalb 

das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet. 

1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem 

BGG, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 

AsylG). 

1.3 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht. Der Beschwer-

deführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, ist durch die 

angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutzwürdiges 

Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Er ist daher 

zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 105 und Art. 108 Abs. 1 

AsylG, Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auf die Beschwerde ist 

einzutreten. 

1.4 Die Abteilungen des Bundesverwaltungsgerichts entscheiden in der 

Regel in der Besetzung mit drei Richtern oder Richterinnen (vgl. Art. 21 

Abs. 1 VGG). Das Bundesverwaltungsgericht kann auch in solchen Fällen 

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auf die Durchführung des Schriftenwechsels verzichten (Art. 111a Abs. 1 

AsylG). 

2.  

Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich 

Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige und 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt 

werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG). 

3.  

3.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grund-

sätzlich Asyl. Flüchtlinge sind Personen, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder 

begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als 

ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung des Leibes, des 

Lebens oder der Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen 

psychischen Druck bewirken (Art. 3 Abs. 2 AsylG). 

3.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft nachweisen 

oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die 

Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für ge-

geben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentli-

chen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den 

Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder ver-

fälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG). 

3.3 Grundsätzlich sind Vorbringen dann glaubhaft gemacht, wenn sie ge-

nügend substanziiert, in sich schlüssig und plausibel sind. Sie dürfen sich 

nicht in vagen Schilderungen erschöpfen, in wesentlichen Punkten nicht 

widersprüchlich sein, der inneren Logik entbehren oder den Tatsachen 

oder der allgemeinen Erfahrung widersprechen. Darüber hinaus muss der 

Gesuchsteller persönlich glaubwürdig erscheinen, was insbesondere 

dann nicht der Fall ist, wenn er wichtige Tatsachen unterdrückt oder be-

wusst falsch darstellt, im Laufe des Verfahrens Vorbringen auswechselt, 

steigert oder unbegründet nachschiebt oder die nötige Mitwirkung am 

Verfahren verweigert. Glaubhaftmachung bedeutet ferner – im Gegensatz 

zum strikten Beweis – ein reduziertes Beweismass und lässt durchaus 

Raum für gewisse Einwände und Zweifel an den Vorbringen des Ge-

suchstellers. Eine Behauptung gilt bereits als glaubhaft gemacht, wenn 

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der Richter von ihrer Wahrheit nicht völlig überzeugt ist, sie aber überwie-

gend für wahr hält, obwohl nicht alle Zweifel beseitigt sind. Für die Glaub-

haftmachung reicht es demgegenüber nicht aus, wenn der Inhalt der Vor-

bringen zwar möglich ist, aber in Würdigung der gesamten Aspekte we-

sentliche und überwiegende Umstände gegen die vorgebrachte Sachver-

haltsdarstellung sprechen. Entscheidend ist im Sinne einer Gesamtwürdi-

gung, ob die Gründe, die für die Richtigkeit der Sachverhaltsdarstellung 

sprechen, überwiegen oder nicht; dabei ist auf eine objektivierte Sicht-

weise abzustellen (vgl. BVGE 2012/5 E. 2.2 S. 43 f., BVGE 2010/57 

E. 2.3 S. 826 f.). 

4.  

4.1 Zunächst ist der Einwand des Beschwerdeführers in der Rechtsmit-

teleingabe zu beurteilen, wonach das BFM dessen persönliche Situation 

(Alter, Bildung, Lebenserfahrung, psychische Verfassung, familiäre Ver-

wahrlosung) nicht hinreichend berücksichtigt habe. Diese besonderen 

Umstände würden letztlich die Glaubhaftmachung in casu bejahen lassen 

und gehörten zur Problemstellung der richtigen und umfassenden Fest-

stellung des entscheidrelevanten Sachverhalts, weshalb ihre Nichtbe-

rücksichtigung einen Beschwerdegrund von Art. 106 Abs. 1 Bst. b AsylG 

darstelle. Hierzu Folgendes: Der nahezu (Alter), gemäss eigenen Anga-

ben über eine solide Schulbildung ([Art des Schulabschlusses]) und reich-

lich Berufserfahrung als (Berufsbezeichnung) verfügende Beschwerde-

führer wurde bei den drei Befragungen (vgl. Bst. B hiervor) insgesamt 

beinahe (Anzahl) Stunden befragt. Er berief sich grundsätzlich auf den 

gleichen Sachverhalt. Anhand detaillierter Fragen (Bundesanhörungen) 

wurde ihm die Aufgabe erleichtert, die Beweggründe für das Verlassen 

des Heimatlandes umfassend darzulegen. Ebenfalls wurde dem Be-

schwerdeführer in den diesbezüglichen Anhörungen durch wiederholtes 

Nachfragen die Möglichkeit eingeräumt, Klärung hinsichtlich unstimmiger 

Aussagen herbeizuführen. Insbesondere wurde er bei der ergänzenden 

Anhörung beim Bundesamt explizit mit Widersprüchen in seinen Aussa-

gen gegenüber solchen bei den früheren Anhörungen konfrontiert. Den 

Protokollen sind sodann weder Anhaltspunkte zu entnehmen, der Be-

schwerdeführer wäre nicht in der Lage gewesen, den Anhörungen zu fol-

gen, noch ergeben sich irgendwelche Anzeichen von Unregelmässigkei-

ten wie beispielsweise Unterbrechungen oder zusätzliche Bemerkungen 

für eine unvorteilhafte respektive unkorrekte Befragungssituation. Ferner 

bezeichnete er die Dolmetscherleistungen jeweils als gut und unterzeich-

nete die Richtigkeit (BzP) und Vollständigkeit (Bundesanhörungen) der 

entsprechenden Protokolle, weshalb er sich bei seinen Aussagen behaf-

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ten zu lassen hat. Diese Feststellung erfährt zudem dadurch an Gewicht, 

als die bei den Bundesanhörungen jeweils anwesende Hilfswerkvertre-

tung nach Einräumung und Wahrnehmung der Möglichkeit von Ergän-

zungsfragen an den Beschwerdeführer abschliessend auf dem Beiblatt 

festhielt, weder weitere Sachverhaltsabklärungen anzuregen noch Ein-

wände anzumelden. In Würdigung sämtlicher Umstände kann der Ein-

wand des Beschwerdeführers daher nicht gehört werden. Das in diesem 

Zusammenhang gestellte Subeventualbegehren um Rückweisung der 

Sache an die Vorinstanz, mit der Anordnung, dass durch eine andere 

Person die Befragungen und Sachbearbeitung durchzuführen seien (Ziff. 

4 der Rechtsbegehren), ist abzuweisen. Insbesondere ist die Argumenta-

tion auf Seite 10 der Beschwerde entschieden zurückzuweisen, wonach 

die unzutreffende Annahme der Vorinstanz hinsichtlich des Zeitpunkts der 

schweren Bedrohungen durch die Familie von V. den Eindruck der Be-

fangenheit gegenüber dem Beschwerdeführer aufkommen lasse, was 

nach allgemeinem Verwaltungsrecht zur Rückweisung und neuerlichen 

Befragung des Beschwerdeführers führen müsste. Hierzu gilt festzuhal-

ten, dass der vom Beschwerdeführer angeführte Sachverhaltsumstand 

die Würdigung eines von mehreren vom BFM herangezogenen Begrün-

dungselementen für die Entscheidfindung beschlägt. Daneben muss die-

ses Begründungselement von eher untergeordneter Bedeutung gewertet 

werden. Allein nun aus der in diesem Punkt unkorrekten vorinstanzlichen 

Schlussfolgerung generell die Befangenheit des Befragers abzuleiten, 

erweist sich – wie in den nachstehenden Ausführungen noch aufzuzeigen 

sein wird – für das vorliegende Verfahren als verfehlt. 

4.2 Unbehelflich erweisen sich unter anderem die Vorbringen zur tatsäch-

lichen Verfolgung (II/3 S. 4 f.) sowie zur Glaubhaftmachung im Allgemei-

nen (III/a S. 5 ff.) in der Rechtsmitteleingabe. So wird zur ersteren Rubrik 

(II/3 S. 4 f.) zunächst einleitend ausgeführt, dass sich im Falle der Beja-

hung einer Glaubhaftmachung der Vorbringen des Beschwerdeführers die 

Frage stelle, wie der von ihm vorgebrachte Sachverhalt juristisch zu wür-

digen sei. Alsdann wird in einem hypothetischen Exkurs die Frage aufge-

worfen, ob die Unterdrückung der albanischen Minderheit in Mazedonien 

nicht ein Ausmass angenommen habe, welches den Aufbau einer Gueril-

la-Armee rechtfertigen würde. Diesfalls müsste die Flüchtlingseigenschaft 

des Beschwerdeführers bejaht werden. Andernfalls bliebe es bei der Ver-

folgung des Beschwerdeführers durch die Familie seiner Freundin und 

die Polizei Mazedoniens, wobei hier nicht die eingeleitete staatliche Un-

tersuchung das Problem darstelle, sondern die faktische Willkür und zu 

erwartende Folter, um weitere Informationen über die Guerilla-Armee zu 

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erhalten. Konkrete Hinweise oder nachvollziehbare Aufschlüsse für die in 

diesem Zusammenhang aufgestellte Behauptung, wonach die Abwesen-

heit rechtsstaatlicher Standards in solchen Strafuntersuchungen als amts-

notorisch zu bezeichnen sei, fehlen jedoch. Die diesbezüglich nicht über-

zeugende Argumentation des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers 

findet unter anderem nicht zuletzt in der Formulierung ihren Niederschlag, 

wonach nach seiner (des Rechtsvertreters) Auffassung solche Umstände 

als Verfolgungshandlungen im Sinne von Art. 3 AsylG zu qualifizieren sei-

en. Nebst den von der Vorinstanz insgesamt als nicht glaubhaft erachte-

ten Asylvorbringen des Beschwerdeführers ist der Vollständigkeit halber 

in diesem Zusammenhang zudem darauf hinzuweisen, dass der Bundes-

rat mit Beschluss vom 1. August 2003 Mazedonien zum sogenannten ver-

folgungssicheren Herkunftsstaat (safe country) im Sinne von Art. 6a Abs. 

2 Bst. a AsylG erklärt hat und bisher von dieser Einschätzung im Rahmen 

der periodischen Prüfung (vgl. Art. 6a Abs. 3 AsylG) nicht abgewichen ist. 

Hinsichtlich der Ausführungen zur zweiten Rubrik (III/a S. 5 ff.) ist festzu-

halten, dass der Beschwerdeführer mit dem blossen Zitieren von Passa-

gen der Rechtsliteratur und Rechtsprechung, welche keinen konkreten 

Bezug zur persönlichen Situation aufweisen, nichts zu seinen Gunsten 

ableiten kann. Dem Bundesverwaltungsgericht sind die Lehrmeinungen 

und die Rechtsprechung zum Aspekt der Glaubhaftigkeit durchaus be-

kannt. Es orientiert sich an diesen skizzierten Rahmenbedingungen (vgl. 

E. 3.3) und bringt in Berücksichtigung dieser "Leitplanken" die massge-

benden Überlegungen und Schlussfolgerungen jeweils in seinen Urteilen 

zum Ausdruck. Angesichts dieser Sachlage erübrigen sich weitere Erörte-

rungen hierzu. 

4.3 Eine Überprüfung der dem Beschwerdeführer von der Vorinstanz vor-

geworfenen Unglaubhaftigkeitselemente durch das Bundesverwaltungs-

gericht ergibt, dass diese mehrheitlich nicht zu beanstanden sind und in 

den Akten Stütze finden. Hinsichtlich der unter Angabe der Fundstellen in 

den Protokollen aufgezeigten widersprüchlichen Schilderungen des Be-

schwerdeführers zu seinem Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Flucht vom 

Ausbildungslager bei der Guerillaorganisation sowie zu den dortigen Le-

bensbedingungen werden keine nachvollziehbaren Gründe angefügt, die 

geeignet wären, Klärung in die unterschiedlich vorgebrachten Sachver-

haltsumstände hineinzubringen. Die in diesem Zusammenhang gemach-

ten Ausführungen müssen vielmehr als unbehelfliche, nachträglich an den 

Sachverhalt anpassende und die vorinstanzlichen Erwägungen in keiner 

Weise entkräftende Erklärungsversuche qualifiziert werden. Diese Sicht-

weise erfährt nicht zuletzt dadurch an Gewicht, als der Beschwerdeführer 

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im Rahmen der ergänzenden Anhörung explizit mit seinen divergierenden 

Aussagen konfrontiert wurde und er nicht in der Lage war, konkrete und 

plausible Antworten zu diesem Fragenkomplex zu liefern (vgl. A 17 S. 11 

Frage 117 sowie S. 12 Fragen 121 und 122). Im Zusammenhang mit der 

Antwort des Beschwerdeführers zur Frage 122 im Protokoll der ergän-

zenden Anhörung ist der Vollständigkeit halber zusätzlich auf die Antwort 

in Frage 93 desselben Protokolls hinzuweisen. Insgesamt werden die ge-

troffenen Feststellungen unterstrichen. Grundsätzlich gleichermassen ver-

hält es sich im Zusammenhang mit den Vorbringen zu seinem Aufent-

haltsort in einem Keller, wo er wegen seiner nicht akzeptierten Freund-

schaft zu V. hingebracht worden sein soll. Auch hierzu wurde der Be-

schwerdeführer im Rahmen der ergänzenden Anhörung explizit mit sei-

nen divergierenden Aussagen konfrontiert (vgl. A 17 S. 12 Fragen 118 

und 119). Wie der Beschwerdeführer in der Rechtsmitteleingabe zwar zu 

Recht einwendet, führt die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung in 

Bezug auf die Abgabe von Nahrung an ihn durch seine Peiniger eine 

Fundstelle im Protokoll der ergänzenden Anhörung an (A 17 S. 15), die 

nicht existiert d.h. sich nicht auf entsprechend vom Beschwerdeführer 

gemachte Aussagen stützt. Die Seite 15, die letzte Seite des Protokolls, 

ist das Unterschriftenblatt der Hilfswerkvertretung. Dieser in einem ein-

zelnen Punkt als redaktionelles Versehen zu bezeichnende Umstand er-

weist sich bei gesamtheitlicher Betrachtungsweise indes nicht als beson-

ders gravierend, da der Aussagegehalt des vom Beschwerdeführer in 

diesem Zusammenhang vorgebrachten Sachverhalts vom BFM in seinem 

Entscheid korrekt aufgenommen und einer nicht zu beanstandenden 

Würdigung zugeführt worden ist. Zur Veranschaulichung respektive Ver-

deutlichung der in diesem Zusammenhang unstimmig ausgefallenen Ant-

worten des Beschwerdeführers ist auf weitere Fundstellen im Protokoll 

der ergänzenden Anhörung zu verweisen (vgl. A 17 S. 3 und 4, Fragen 

11, 19, 22, 27, 28 und 30). Die abschliessende Erklärung des Beschwer-

deführers, wonach das Aussageverhalten auf ein offensichtlich instabiles 

psychisches Zustandsbild einer traumatisierten Persönlichkeit zurückzu-

führen sei, kann nicht gehört werden und muss als Schutzbehauptung zu-

rückgewiesen werden (vgl. auch E. 4.1 sowie E. 6.5 nachstehend). Eben-

so vermag der Beschwerdeführer mit seiner auf sein psychisches Zu-

standsbild abzielenden Berufung nichts für sich abzuleiten (vgl. Ziff. 2 

S. 10 und 11 der Beschwerdebegründung). Zum einen ist auf das soeben 

Erwähnte zu verweisen und zum anderen erweist sich der Vorwurf der 

nicht hinreichend detaillierten Nachfragen durch die Vorinstanz im Rah-

men des vorinstanzlichen Verfahrens, insbesondere in Verbindung mit der 

dem Beschwerdeführenden obliegenden Mitwirkungspflicht, als verfehlt. 

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Seite 14 

Jedenfalls sind in casu die Vorbringen auf Beschwerdestufe insgesamt 

nicht geeignet, zu einer anderen, zugunsten des Beschwerdeführers aus-

fallenden Beurteilung zu führen. Nicht unerwähnt bleiben darf vor allem 

aber der Umstand, dass der Beschwerdeführer hinsichtlich der behaupte-

ten Verfolgungssituation ein Dokument (Vorladung) zu den Akten reichte, 

welches von der Vorinstanz unter einlässlicher Begründung als Totalfäl-

schung qualifiziert worden ist. Ohne nochmals auf die einzelnen vom 

BFM in der angefochtenen Verfügung aufgezeigten Fälschungsmerkmale 

hinsichtlich der Vorladung einzugehen, ist festzuhalten, dass der Be-

schwerdeführer in der Rechtsmitteleingabe dazu konkret nicht Stellung 

bezieht. Er lässt es mit der nicht über Allgemeinplätze hinausgehenden 

letztlich haltlosen Begründung bewenden, wonach bei den kleinsten 

Zweifeln über die Echtheit eines Dokuments dieses als Fälschung be-

zeichnet werde. Mangels Auseinandersetzung mit den Feststellungen und 

Schlussfolgerung des BFM in der angefochtenen Verfügung bleibt der 

Fälschungsvorwurf somit unwidersprochen. Ebenfalls ergibt sich, dass 

mit der Einreichung eines gefälschten Dokuments, wozu überhaupt kein 

Verständnis aufzubringen ist, die Glaubwürdigkeit des Beschwerdeführers 

generell erschüttert ist, und er die daraus resultierenden nachteiligen 

Konsequenzen in Eigenverantwortung zu tragen hat. 

4.4 Lediglich im Sinne einer abschliessenden Überlegung ist zu erwäh-

nen, dass die Schilderungen des Beschwerdeführers zu den Ausreiseum-

ständen insgesamt gegen die von ihm behauptete Gefährdungssituation 

respektive Flüchtlingseigenschaft sprechen. In diesem Zusammenhang 

erscheint es nämlich kaum verständlich, dass sich der Beschwerdeführer 

als angeblich gesuchte Person dem Risiko des Entdecktwerdens ausge-

setzt haben soll, indem er ausgerechnet mit auf seinen Namen lautenden 

Identitätspapieren und anderen auf seinen Namen lautenden Dokumen-

ten sein Heimatland auf dem Luftweg verlassen haben will. Angesichts 

dieser Sachlage erübrigen sich weitere Erörterungen. 

4.5 Zusammenfassend ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer nicht 

darzutun vermochte, dass er einer Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG 

ausgesetzt war oder begründete Furcht hat, einer solchen ausgesetzt 

werden zu können. Er kann daher nicht als Flüchtling anerkannt werden. 

Die Vorinstanz hat das Asylgesuch des Beschwerdeführers demnach zu 

Recht abgelehnt.  

 

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Seite 15 

5.  

5.1 Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, 

so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet 

den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der Einheit der 

Familie (Art. 44 AsylG). 

5.2 Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine ausländerrechtliche 

Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung einer sol-

chen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht angeordnet (Art. 44 

AsylG; BVGE 2009/50 E. 9 m.w.H.). 

6.  

6.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 

nicht möglich, so regelt das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach 

den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG [SR 142.20]). 

Beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen gilt gemäss 

Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard wie 

bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft; das heisst, sie sind zu bewei-

sen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.). 

6.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche Verpflichtungen 

der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in 

den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 

Abs. 3 AuG). 

So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-

zwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 FK [SR 0.142.30]). 

Gemäss Art. 25 Abs. 3 BV (SR 101), Art. 3 FoK (SR 0.105) und der Praxis 

zu Art. 3 EMRK (SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher 

oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden. 

6.3 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend dar-

auf hin, dass das Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulement nur 

Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen. Da es dem 

Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Ge-

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Seite 16 

fährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann der in Art. 5 

AsylG verankerte Grundsatz der Nichtrückschiebung im vorliegenden 

Verfahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr des Beschwerdefüh-

rers in den Heimatstaat ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG 

rechtmässig. 

Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des Beschwerdeführers 

noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall einer Aus-

schaffung in den Heimatstaat dort mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit ei-

ner nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behand-

lung ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des Europäischen Gerichtshofes 

für Menschenrechte (EGMR) sowie jener des UN-Anti-Folterausschusses 

müsste der Beschwerdeführer eine konkrete Gefahr ("real risk") nachwei-

sen oder glaubhaft machen, dass ihm im Fall einer Rückschiebung Folter 

oder unmenschliche Behandlung drohen würde (vgl. EGMR [Grosse 

Kammer], Saadi gegen Italien, Urteil vom 28. Februar 2008, Beschwerde 

Nr. 37201/06, §§ 124–127, mit weiteren Hinweisen). Auch die allgemeine 

Menschenrechtssituation im Heimatstaat lässt den Wegweisungsvollzug 

zum heutigen Zeitpunkt klarerweise nicht als unzulässig erscheinen. 

Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der 

asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig. 

6.4 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen und 

Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat 

aufgrund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und 

medizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Ge-

fährdung festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AuG – die 

vorläufige Aufnahme zu gewähren. 

6.5 Wie bereits festgehalten (E. 4.2), hat der Bundesrat mit Beschluss 

vom 1. August 2003 Mazedonien zum sogenannten verfolgungssicheren 

Herkunftsstaat (safe country) im Sinne von Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG er-

klärt und ist bisher von dieser Einschätzung im Rahmen der periodischen 

Prüfung (vgl. Art. 6a Abs. 3 AsylG) nicht abgewichen. Sodann lassen we-

der die allgemeine Lage im Heimat- bzw. Herkunftsstaat des Beschwer-

deführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Fal-

le einer Rückkehr schliessen. Wie oben dargelegt, erweisen sich die Vor-

bringen des Beschwerdeführers hinsichtlich der geltend gemachten Ge-

fährdungssituation als unglaubhaft. Auch ergeben sich aus den Akten kei-

ne weiteren konkreten Anhaltspunkte, aufgrund derer allenfalls geschlos-

sen werden könnte, der junge, ledige, – soweit aktenkundig – gesunde 

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Seite 17 

und über eine ausgezeichnete Schulbildung ([Art des Schulabschlusses]) 

sowie Berufserfahrung als (Berufsbezeichnung) verfügende Be-

schwerdeführer (A 13 S. 5 Frage 33) gerate im Falle der Rückkehr nach 

Mazedonien aus individuellen Gründen wirtschaftlicher, sozialer oder ge-

sundheitlicher Natur in eine existenzbedrohende Situation. Ebenfalls sind 

die von ihm während seines Aufenthalts in der Schweiz gesammelten Er-

fahrungen gebührend zu veranschlagen (vgl. Arbeitszeugnisse vom April 

2013; Beschwerdebeilagen 4 und 5). In Anbetracht des in Mazedonien 

bestehenden relativ umfangreichen verwandtschaftlichen Be-

ziehungsnetzes ist ausserdem davon auszugehen, dass dem Beschwer-

deführer die Reintegration leicht fallen dürfte (vgl. in diesem Zusammen-

hang auch angefochtene Verfügung II/2 S. 5). Ebenfalls ist nicht auszu-

schliessen, dass weitere in verschiedenen europäischen Ländern leben-

de Verwandte ihm in einer Anfangsphase unterstützend (finanziell) zur 

Seite stehen dürften. Was sodann die vom Beschwerdeführer geäusser-

ten Selbstmordabsichten anbelangt, so sind diese – auch wenn er sich 

anlässlich seines Aufenthaltes in B._______ in den Jahren 2004 bis 2005 

aufgrund familiärer Probleme in einer psychiatrischen Einrichtung auf-

gehalten habe und sich dort habe umbringen wollen (vgl. A 1 S. 2 und 3; 

A 13 S. 3 Frage 12, S. 4 Frage 26 ff.) – bei gesamtheitlicher Betrach-

tungsweise vielmehr als Drohgebärde für den Fall eines negativen Ent-

scheids respektive als Ausdrucksweise zur Verhinderung eines Wegwei-

sungsvollzugs zu werten. Zum einen vermerkte der Beschwerdeführer auf 

dem Personalienblatt, er habe keine medizinischen Probleme vorzuwei-

sen (A 2). Zum anderen sind den diversen Befragungsprotokollen keine 

Hinweise zu entnehmen, welche darauf schliessen liessen, der Be-

schwerdeführer würde unter irgendwelchen ernst zu nehmenden gesund-

heitlichen Beeinträchtigungen leiden. Nicht zuletzt ist auch festzustellen, 

dass in der Beschwerde bloss von Suizidabsichten des Beschwerdefüh-

rers die Rede ist. Ein entsprechendes ärztliches Attest, welches allenfalls 

die Behauptung einer diesbezüglichen psychischen Störung des Be-

schwerdeführers zu untermauern vermöchte, findet hingegen nicht Ein-

gang in die Akten. In Berücksichtigung sämtlicher für das vorliegende Ver-

fahren relevanten Aspekte ist der Vollzug der Wegweisung somit als zu-

mutbar zu erachten.  

6.6 Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständi-

gen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen 

Reisedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch 

BVGE 2008/34 E. 12 S. 513–515), weshalb der Vollzug der Wegweisung 

auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AuG). 

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6.7 Zusammenfassend hat die Vorinstanz den Wegweisungsvollzug zu 

Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet. Eine Anordnung 

der vorläufigen Aufnahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1–4 

AuG). 

7.  

Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 

Bundesrecht nicht verletzt und den rechtserheblichen Sachverhalt richtig 

sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG). Die Beschwerde ist 

abzuweisen. 

8.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschwerde-

führer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 600.– 

festzusetzen (Art. 1–3 VGKE [SR 173.320.2]). Der am 21. Mai 2013 in 

gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss ist zur Bezahlung der Verfah-

renskosten zu verwenden. 

 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. Der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zur Bezah-

lung der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

   

Thomas Wespi Alfred Weber 

 

 

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