# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bfd01a15-8d5d-555e-b188-f152a78438e7
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-03-02
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 02.03.2022 UE220002
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UE220002_2022-03-02.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: UE220002-O/U/HON 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Flury, Präsident, Oberrichterin lic. iur. 

C. Gerwig, Ersatzoberrichterin Dr. iur. C. Schoder 

sowie Gerichtsschreiber MLaw E. Egger 

 

Verfügung und Beschluss vom 2. März 2022 
 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

1. B._____, Rechtsanwalt lic. oec. HSG,  
2. C._____,  
3. Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich, 
Beschwerdegegner 

 

betreffend Nichtanhandnahme 
 
Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft II 
des Kantons Zürich vom 10. Dezember 2021, A-6/2021/10015690 
 
  

- 2 - 

Erwägungen: 

I. 

1. A._____ erstattete am 2. Mai 2021 gegen Rechtsanwalt B._____ und dessen 

Klienten C._____ Strafanzeige wegen Betrugs und falscher Anschuldigung. Der 

Anzeigeerstatter warf Rechtsanwalt B._____ und seinem Klienten vor, gegen 

ihn eine Strafanzeige erhoben zu haben, weil er ein Handy, das er auf der Platt-

form D._____.ch angeboten habe, angeblich nicht geliefert habe, obwohl 

C._____ das Handy gekauft und den Preis dafür bezahlt habe. Die Beschuldig-

ten hätten dem Anzeigeerstatter Betrug vorgeworfen. In Tat und Wahrheit sei 

es aber genau umgekehrt gewesen. C._____ habe den Anzeigeerstatter betro-

gen, weil er das Handy bis heute nicht bezahlt habe. Die Strafuntersuchung ge-

gen den Anzeigeerstatter sei denn auch eingestellt worden. 

Des Weiteren erstattete A._____ gegen Staatsanwältin E._____ Strafanzeige 

wegen Amtsmissbrauchs. Er begründete dies damit, dass die Staatsanwältin 

das Verfahren gegen ihn gar nicht hätte eröffnen dürfen und zudem mehrere 

Verfahrensfehler begangen habe. Mit Beschluss TB210121 vom 24. August 

2021 verweigerte die hiesige Kammer die Erteilung der Ermächtigung zur Eröff-

nung einer Strafuntersuchung gegen die betreffende Staatsanwältin. Das Bun-

desgericht trat auf eine dagegen erhobene Beschwerde nicht ein (Urteil 

1C_599/2021 vom 11. November 2021). Der Ermächtigungsentscheid der hie-

sigen Kammer ist somit rechtskräftig. 

2. Mit Verfügung vom 10. Dezember 2021 entschied die Staatsanwaltschaft II des 

Kantons Zürich, gegen B._____ und C._____ kein Strafverfahren zu eröffnen 

(Urk. 6). 

3. A._____ (fortan Beschwerdeführer) erhob am 3. Januar 2022 gegen die Nicht-

anhandnahmeverfügung bei der hiesigen Kammer Beschwerde (Urk. 4). Darin 

beantragte er sinngemäss die Eröffnung einer Strafuntersuchung gegen 

B._____ und C._____ (fortan Beschwerdegegner 1 und 2). 

Zudem stellte der Beschwerdeführer ein Gesuch um unentgeltliche Prozessfüh-

rung und unentgeltliche Rechtsverbeiständung. 

- 3 - 

4. Im Hinblick auf den klaren Ausgang des Beschwerdeverfahrens wird auf die 

Einholung einer Stellungnahme verzichtet (Art. 390 Abs. 2 StPO). 

II. 

1.  

1.1 Jede Partei, die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Än-

derung eines Entscheids hat, kann ein Rechtsmittel ergreifen (Art. 382 Abs. 1 

StPO). Legitimiert ist insbesondere die Privatklägerschaft, mithin die geschädig-

te Person, die ausdrücklich erklärt, sich am Strafverfahren als Straf- oder Zivil-

klägerin zu beteiligen (Art. 118 Abs. 1 StPO). Geschädigte Person ist, wer 

durch die Straftat in eigenen Rechten unmittelbar verletzt ist (Art. 115 Abs. 1 

StPO). 

Geschädigte Personen, die sich nicht als Privatkläger konstituiert haben, sind 

mangels Parteistellung grundsätzlich nicht beschwerdelegitimiert. Diese Ein-

schränkung gilt dann nicht, wenn die geschädigte Person noch keine Gelegen-

heit hatte, sich zur Frage der Konstituierung zu äussern. Dies trifft im Falle von 

Nichtanhandnahmeverfügungen regelmässig zu (BGE 141 IV 380 E. 2.2). 

Der Beschwerdeführer ist Träger der Rechtsgüter, die durch die Straftatbestän-

de der falschen Anschuldigung und des Betrugs geschützt werden. Er ist somit 

geschädigte Person im Sinne von Art. 115 Abs. 1 StPO. Da eine Nichtanhand-

nahmeverfügung erging, hatte er keine Gelegenheit, sich als Privatkläger zu 

konstituieren. Nach dem Gesagten ist er trotz mangelnder Privatklägerstellung 

legitimiert, die Nichtanhandnahmeverfügung anzufechten. 

1.2 Die weiteren Voraussetzungen des Sachentscheids sind erfüllt und geben zu 

keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde ist einzutreten. 

2.  

2.1 Die Staatsanwaltschaft begründete die Nichtanhandnahme der Strafuntersu-

chung gegen die Beschwerdegegner 1 und 2 wie folgt: Das Strafverfahren ge-

gen den Beschwerdeführer wegen Betrugs sei eingestellt worden, da sich die 

Sache als eine zivilrechtliche Streitigkeit entpuppt habe. Es habe sich nämlich 

- 4 - 

herausgestellt, dass über die Zahlungs- und Liefermodalitäten des fraglichen 

Kaufs des Handys ein Forderungsprozess vor dem Thurgauer Kantonsgericht 

hängig gewesen sei. Weiter habe sich ergeben, dass der Beschwerdegegner 2 

den Preis für das Handy offenkundig aufgrund eines Urteils des Kreisgerichts 

Wil bezahlt habe und eine Täuschungsabsicht des Beschwerdeführers, die den 

Beschwerdegegner 2 zur Zahlung des Preises veranlasst hätte, nicht erkennbar 

gewesen sei (Urk. 6 S. 2). 

 In der Folge habe der Beschwerdegegner 2 dem Beschwerdeführer Frist ange-

setzt, um das Handy zu liefern. Das betreffende Schreiben habe dem Be-

schwerdeführer aber nicht zugestellt werden können, da er seine Wohnadresse 

zwischenzeitlich geändert habe. Gemäss dem vorbezeichneten Ermächti-

gungsentscheid des Obergerichts Zürich habe die fallführende Staatsanwältin 

angesichts dieser Umstände anfänglich davon ausgehen dürfen, dass der Be-

schwerdeführer seine Absicht, das Handy zu liefern, vorgetäuscht habe. Dies 

gelte gleichermassen für die Beschwerdegegner 1 und 2. Wer in guten Treuen 

eine Strafanzeige erstatte, könne im Nachhinein nicht wegen falscher Anschul-

digung und damit verbundener weiterer Straftaten belangt werden, wenn sich 

die Strafanzeige im Nachhinein als unbegründet oder gar falsch erweise. Der 

Tatbestand der falschen Anschuldigung setze eine Beschuldigung wider besse-

res Wissen, mithin eine gezielte Beschuldigung im Bewusstsein der Unwahr-

heit, voraus. Davon könne im vorliegenden Fall nicht die Rede sein (Urk. 6 S. 2-

3).  

 Ebenso wenig könne auf einen Betrug geschlossen werden, bloss weil der Be-

schwerdegegner 2 im Rechtsstreit über die Zahlungs- und Liefermodalitäten 

erstinstanzlich zur Vorleistung des Kaufpreises verpflichtet worden sei und dann 

auch bezahlt habe (Urk. 6 S. 3). 

2.2 Der Beschwerdeführer wandte im Wesentlichen ein, es habe von Anbeginn der 

Untersuchung an keinen Tatverdacht gegen ihn gegeben. Deshalb hätte die 

fallführende Staatsanwältin kein Verfahren gegen ihn eröffnen dürfen (Urk. 2 

S. 1-2). Der allwichtigste Hinweis, weshalb die Strafanzeige gegen ihn "auffällig 

falsch" gewesen sei, sei der Umstand, dass er derjenige gewesen sei, der das 

Telefon verkauft habe, und der Beschwerdegegner 2 derjenige, der den Preis 

nicht bezahlt habe (Urk. 2 S. 2). Dass die Beschwerdegegner 1 und 2, welche 

- 5 - 

dieses Debakel veranstaltet hätten, ungeschoren davon kommen sollen, gehe 

eindeutig zu weit (Urk. 2 S. 2).  

 Er, der Beschwerdeführer, habe vom fallverantwortlichen Staatsanwalt einen 

"Standort-Bericht" und Akteneinsicht verlangt. Der Staatsanwalt habe dies ab-

gelehnt, da er zuerst den Entscheid des Bundesgerichts im Ermächtigungsver-

fahren gegen Staatsanwältin E._____ habe abwarten wollen. Dies sei eine An-

massung (Urk. 2 S. 2). Der Staatsanwalt habe es in der Folge unterlassen, eine 

Untersuchung gegen die Beschwerdegegner 1 und 2 an Hand zu nehmen. Die 

"Details" würden sich aus der Korrespondenz ergeben, die auch bereits in dem 

gegen ihn geführten Strafverfahren vorgelegen hätten. 

3. Wegen falscher Anschuldigung macht sich strafbar, wer einen Nichtschuldigen 

wider besseres Wissen bei der Behörde eines Verbrechens oder eines Verge-

hens beschuldigt, in der Absicht, eine Strafverfolgung gegen ihn herbeizuführen 

(Art. 303 Ziff. 1 StGB). Der subjektive Tatbestand erfordert Vorsatz und in Be-

zug auf die Unwahrheit der Beschuldigung Handeln wider besseres Wissen. 

Der Täter muss sicher darum wissen, dass die Anschuldigung unwahr ist (BGE 

136 IV 170 E. 2.1). 

Ein Betrug begeht, wer in der Absicht, sich oder einen anderen unrechtmässig 

zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsa-

chen arglistig irreführt oder ihn in einem Irrtum arglistig bestärkt und so den Ir-

renden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen 

anderen am Vermögen schädigt (Art. 146 Abs. 1 StGB). Die Vorspiegelung des 

Leistungswillens wird grundsätzlich als arglistig im Sinne von Art. 146 StGB be-

trachtet, weil sie eine innere Tatsache betrifft, die vom Vertragspartner ihrem 

Wesen nach nicht direkt überprüft werden kann (BGE 142 IV 153 E. 2.2.2). 

4. Vorliegend ging die Staatsanwaltschaft zurecht davon aus, dass die Eröffnung 

einer Untersuchung gegen die Beschwerdegegner 1 und 2 nur in Betracht kä-

me, wenn es Anhaltspunkte geben würde, dass sie den Beschwerdeführer im 

sicheren Wissen um die Unwahrheit ihrer Anschuldigung bei den Strafverfol-

gungsbehörden des Betrugs bezichtigt hätten. Die Staatsanwaltschaft hielt 

ebenfalls zurecht fest, dass die Beschwerdegegner 1 und 2 zunächst Anlass 

zur Annahme gehabt hätten, dass der Beschwerdeführer das Handy nicht habe 

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liefern wollen und seinen Willen zur Erfüllung des Kaufvertrags nur vorgegau-

kelt habe, weil er auf das diesbezügliche Schreiben der Beschwerdegegner 1 

und 2 zunächst nicht reagiert habe. In der Beschwerdeschrift vermochte der 

Beschwerdeführer nicht anzugeben, dass die Staatsanwaltschaft Anhaltspunkte 

übersehen hätte, die auf eine Strafanzeige wider besseres Wissen hindeuten 

würden. Die angefochtene Nichtanhandnahmeverfügung ist in diesem Punkt 

nicht zu beanstanden. 

Ebenso wenig legte der Beschwerdeführer in nachvollziehbarer Weise dar, 

weshalb er von den Beschwerdegegnern 1 und 2 betrogen worden sei. Auf-

grund des blossen Umstands, dass er der Verkäufer und der Beschwerdegeg-

ner 2 der Erwerber des Handys war, liegt kein Anhaltspunkt für einen Betrug 

vor, zumal der Beschwerdegegner 2 den Kaufpreis nach Beendigung des zivil-

gerichtlichen Verfahrens vor dem Kreisgericht Wil bezahlte. Die Nichtanhand-

nahmeverfügung ist auch in diesem Punkt nicht zu beanstanden. 

5. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist ab-

zuweisen. 

Der Beschwerdeführer stellte ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Die 

Verfahrensleitung bewilligt die unentgeltliche Rechtspflege unter der Bedin-

gung, dass die Privatklägerschaft nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und 

die Zivilklage nicht aussichtslos erscheint (Art. 136 Abs. 1 StPO). Massgebend 

ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich in der 

gleichen Lage bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen 

würde (BGE 129 I 129 E. 2.3.1). 

Der Beschwerdeführer hat Privatklägerstellung (vgl. E. II/1.1 hiervor). Seine fi-

nanziellen Verhältnisse sind nicht bekannt. Die Ansetzung einer Nachfrist zur 

Darlegung der finanziellen Lage erübrigt sich, da die Beschwerde resp. die da-

von abhängige Zivilklage als aussichtslos einzustufen ist. Es gibt keine, auch 

keine minimalen Hinweise auf ein strafbares Verhalten seitens der Beschwer-

degegner 1 und 2. Die Staatsanwaltschaft legte dies in der angefochtenen Ver-

fügung nachvollziehbar dar. Die Beschwerde erschien daher von Anfang an als 

völlig chancenlos. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist demnach 

ebenfalls abzuweisen. 

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 Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer die Kosten des Beschwerdever-

fahrens zu tragen. Die Gerichtsgebühr ist unter Berücksichtigung der Bedeu-

tung und Schwierigkeit des Falls sowie des Zeitaufwands für das Gericht auf 

CHF 800.-- festzusetzen. Mangels Umtrieben fällt die Zusprechung einer Ent-

schädigung an die Beschwerdegegner 1 und 2 ausser Betracht. 

Es wird verfügt: 
(Oberrichter lic. iur. A. Flury) 

1. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. 

2. Mitteilung und Rechtsmittel mit nachfolgendem Beschluss. 

Es wird beschlossen: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Gerichtsgebühr wird auf CHF 800.-- festgesetzt und dem Beschwerdeführer 

auferlegt. 

3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an: 

− den Beschwerdeführer (per Gerichtsurkunde); 
− den Beschwerdegegner 1 (per Gerichtsurkunde); 
− den Beschwerdegegner 2 (per Gerichtsurkunde); 
− die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich, ad A-6/2021/10015690 (ge-

gen Empfangsbestätigung); 

sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger 

Rechtsmittel an: 

− die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich, unter Rücksendung der 
beigezogenen Akten (Urk. 9) (gegen Empfangsbestätigung); 

− die Zentrale Inkassostelle der Gerichte (elektronisch). 

5. Rechtsmittel 

Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. 
Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der Straf-
rechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 

- 8 - 

des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsgeset-

zes. 

 
Hinweis: Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht einge-
reicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomati-

schen oder konsularischen Vertretung übergeben werden. 
 
 
Zürich, 2. März 2022 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

III. Strafkammer 
 

Präsident: 
 
 
 

lic. iur. A. Flury 

Gerichtsschreiber: 
 
 
 

MLaw E. Egger 
 
 

	Verfügung und Beschluss vom 2. März 2022
	Erwägungen:
	I.

	1. A._____ erstattete am 2. Mai 2021 gegen Rechtsanwalt B._____ und dessen Klienten C._____ Strafanzeige wegen Betrugs und falscher Anschuldigung. Der Anzeigeerstatter warf Rechtsanwalt B._____ und seinem Klienten vor, gegen ihn eine Strafanzeige erho...
	Des Weiteren erstattete A._____ gegen Staatsanwältin E._____ Strafanzeige wegen Amtsmissbrauchs. Er begründete dies damit, dass die Staatsanwältin das Verfahren gegen ihn gar nicht hätte eröffnen dürfen und zudem mehrere Verfahrensfehler begangen habe...
	2. Mit Verfügung vom 10. Dezember 2021 entschied die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich, gegen B._____ und C._____ kein Strafverfahren zu eröffnen (Urk. 6).
	3. A._____ (fortan Beschwerdeführer) erhob am 3. Januar 2022 gegen die Nichtanhandnahmeverfügung bei der hiesigen Kammer Beschwerde (Urk. 4). Darin beantragte er sinngemäss die Eröffnung einer Strafuntersuchung gegen B._____ und C._____ (fortan Beschw...
	Zudem stellte der Beschwerdeführer ein Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und unentgeltliche Rechtsverbeiständung.
	4. Im Hinblick auf den klaren Ausgang des Beschwerdeverfahrens wird auf die Einholung einer Stellungnahme verzichtet (Art. 390 Abs. 2 StPO).
	II.
	1.
	1.1 Jede Partei, die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung eines Entscheids hat, kann ein Rechtsmittel ergreifen (Art. 382 Abs. 1 StPO). Legitimiert ist insbesondere die Privatklägerschaft, mithin die geschädigte Person, d...
	Geschädigte Personen, die sich nicht als Privatkläger konstituiert haben, sind mangels Parteistellung grundsätzlich nicht beschwerdelegitimiert. Diese Einschränkung gilt dann nicht, wenn die geschädigte Person noch keine Gelegenheit hatte, sich zur Fr...
	Der Beschwerdeführer ist Träger der Rechtsgüter, die durch die Straftatbestände der falschen Anschuldigung und des Betrugs geschützt werden. Er ist somit geschädigte Person im Sinne von Art. 115 Abs. 1 StPO. Da eine Nichtanhandnahmeverfügung erging, h...
	1.2 Die weiteren Voraussetzungen des Sachentscheids sind erfüllt und geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde ist einzutreten.
	2.
	3. Wegen falscher Anschuldigung macht sich strafbar, wer einen Nichtschuldigen wider besseres Wissen bei der Behörde eines Verbrechens oder eines Vergehens beschuldigt, in der Absicht, eine Strafverfolgung gegen ihn herbeizuführen (Art. 303 Ziff. 1 St...
	Ein Betrug begeht, wer in der Absicht, sich oder einen anderen unrechtmässig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen arglistig irreführt oder ihn in einem Irrtum arglistig bestärkt und so den Irrenden zu einem Verh...
	4. Vorliegend ging die Staatsanwaltschaft zurecht davon aus, dass die Eröffnung einer Untersuchung gegen die Beschwerdegegner 1 und 2 nur in Betracht käme, wenn es Anhaltspunkte geben würde, dass sie den Beschwerdeführer im sicheren Wissen um die Unwa...
	Ebenso wenig legte der Beschwerdeführer in nachvollziehbarer Weise dar, weshalb er von den Beschwerdegegnern 1 und 2 betrogen worden sei. Aufgrund des blossen Umstands, dass er der Verkäufer und der Beschwerdegegner 2 der Erwerber des Handys war, lieg...
	5. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist abzuweisen.
	Der Beschwerdeführer stellte ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Die Verfahrensleitung bewilligt die unentgeltliche Rechtspflege unter der Bedingung, dass die Privatklägerschaft nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und die Zivilklage ni...
	Der Beschwerdeführer hat Privatklägerstellung (vgl. E. II/1.1 hiervor). Seine finanziellen Verhältnisse sind nicht bekannt. Die Ansetzung einer Nachfrist zur Darlegung der finanziellen Lage erübrigt sich, da die Beschwerde resp. die davon abhängige Zi...
	Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu tragen. Die Gerichtsgebühr ist unter Berücksichtigung der Bedeutung und Schwierigkeit des Falls sowie des Zeitaufwands für das Gericht auf CHF 800.-- festzusetzen. Mangels...
	Es wird verfügt:
	(Oberrichter lic. iur. A. Flury)
	1. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
	2. Mitteilung und Rechtsmittel mit nachfolgendem Beschluss.
	Es wird beschlossen:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Die Gerichtsgebühr wird auf CHF 800.-- festgesetzt und dem Beschwerdeführer auferlegt.
	3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an:
	 den Beschwerdeführer (per Gerichtsurkunde);
	 den Beschwerdegegner 1 (per Gerichtsurkunde);
	 den Beschwerdegegner 2 (per Gerichtsurkunde);
	 die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich, ad A-6/2021/10015690 (gegen Empfangsbestätigung);

	sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger Rechtsmittel an:
	 die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich, unter Rücksendung der beigezogenen Akten (Urk. 9) (gegen Empfangsbestätigung);
	 die Zentrale Inkassostelle der Gerichte (elektronisch).

	5. Rechtsmittel
	Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes ...
	Hinweis: Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden.