# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8db0a299-ff97-560b-8863-9680e2e13378
**Source:** Zürich Steuerrekursgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-07-18
**Language:** de
**Title:** Direkte Bundessteuer 2014 sowie Staats- und Gemeindesteuern 2014
**Docket/Reference:** DB.2017.103
**URL:** https://www.strgzh.ch/assets/entscheide/2-db.2017.103--2-st.2017.130.pdf

## Full Text

Steuerrekursgericht  
des Kantons Zürich 

2. Abteilung 

2 DB.2017.103 
2 ST.2017.130 

Entscheid 

 18. Juli 2019 

Mitwirkend: 

Einzelrichterin Micheline Roth und Gerichtsschreiber Marius Obertüfer 

A,    

In Sachen 

gegen 

Beschwerdeführer/ 
Rekurrent,  

1.  S c h w e i z e r i s c h e   E i d g e n o s s e n s c h a f t ,    

2.  S t a a t   Z ü r i c h ,    

vertreten durch das kant. Steueramt,  
Division   , 
Bändliweg 21, Postfach, 8090 Zürich,  

Beschwerdegegnerin,  

Rekursgegner,  

Direkte Bundessteuer 2014 sowie Staats- und Gemeindesteuern 2014 

betreffend 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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hat sich ergeben: 

A.  A  (nachfolgend  der  Pflichtige)  ist  ausländischer  Staatsangehöriger,  der  im 

Jahr 2014 für den Kanton B arbeitete und in C wohnte. Bis zum 31. Juli 2014 besass 

er keine fremdenpolizeiliche Niederlassungsbewilligung für die Schweiz und unterstand 

daher  bezüglich  seines  Einkommens  aus  unselbstständiger  Erwerbstätigkeit  kraft 

Art. 83  Abs. 1  des  Bundesgesetzes  über  die  direkte  Bundessteuer  vom  14. Dezem- 

ber  1990  (DBG)  bzw.  § 87  Abs. 1  des  Steuergesetzes  vom  8. Juni  1997  (StG)  der 

Quellenbesteuerung.  

In  seiner  Steuererklärung  2014  vom  19. März  2015  deklarierte  der  Pflichtige 

ein  steuerbares  Einkommen  für  die  Staats-  und  Gemeindesteuern  sowie  die  direkte 

Bundessteuer  von  je  Fr. 17'220.-  sowie  ein  steuerbares  Vermögen  von  Fr. 162'555.-. 

Dabei  machte  er  verschiedene  steuermindernde  Aufwendungen  wie  Arztkosten,  Lie-

genschaftsunterhaltskosten, gemeinnützige Aufwendungen und Weiteres geltend.  

Der  Steuerkommissär  schätzte  den  Pflichtigen 

in  einer  nachträglichen 

ordentlichen  Veranlagung  am  20. Februar  2017  für  die  Staats-  und  Gemeindesteu-

ern 2014  mit  einem  steuerbaren  Einkommen  von  Fr. 31'700.-,  satzbestimmend 

Fr. 31'700.-,  und  einem  steuerbaren  Vermögen  von  Fr. 162'000.-,  satzbestimmend 

Fr. 279'000.-,  ein.  Gleichzeitig  stellte  er  die  Veranlagung  der  direkten  Bundessteu-

er 2014  mit  einem  steuerbaren  Einkommen  von  Fr. 72'900.-,  satzbestimmend 

Fr. 32'600.-, in Aussicht. Die Veranlagungsverfügung der direkten Bundessteuer wurde 

mit Steuerrechnung vom 31. März 2017 formell eröffnet. Dabei wurde ein Teil der vom 

Pflichtigen geltend gemachten Aufwendungen nicht anerkannt. 

B.  Am  3. März  2017  erhob  der  Pflichtige  gegen  den  Einschätzungsentscheid 

und am 4. April 2017 gegen die Veranlagungsverfügung Einsprache. Dabei beantragte 

er zum einen, das Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland zu beachten. Fer-

ner,  den  Liegenschaftsertrag  korrekt  zu  berücksichtigen  sowie  seine  Fahrt-  und  Ver-

pflegungskosten,  die  in  Zusammenhang  mit  dem  Unterhalt  seiner  Liegenschaft  in 

Deutschland  stehen  würden,  zu  berücksichtigen.  Auch  seien  die  geltend  gemachten 

Anwaltskosten sowie die Fahraufwendungen steuermindernd anzuerkennen. Die Kran-

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kenversicherungsprämien  seien  "im  Sinne  der  Günstigerprüfung"  bei  den  Krankheits- 

und  Unfallkosten  aufzuführen  und  nicht  unter  dem  Titel  Versicherungsprämien.  Auch 

seien Fahrkosten zu Arztbesuchen als abzugsfähig anzusehen. Ebenso seien die auf-

geführten Weiterbildungskosten  vollumfänglich  sowohl  für  dieses  Steuerjahr  wie  auch 

für  die  Folgejahre  steuermindernd  anzuerkennen.  Gemeinnützige  Aufwendungen  die 

nach deutschem Steuerrecht abzugsfähig seien, müssten ebenfalls anerkannt werden, 

um  laut  geltendem  Doppelbesteuerungsabkommen  eine  Benachteiligung  des  Steuer-

pflichtigen  zu  vermeiden.  Zudem  beantragte  er,  die  Regelung  zu  eleminieren  (rec-

te: eliminieren),  dass  eine  Einschätzung  nach  pflichtgemässem  Ermessen  nur  wegen 

offensichtlicher  Unrichtigkeit  angefochten  werden  könne.  Dies  sei  ein  Missstand  und 

widerspreche  dem  grundrechtlich  geltenden  und  damit  übergeordneten  Grundsatz, 

dass gegenüber allen staatlichen Festlegungen der Rechtsweg offenstehen, Artikel 47 

Charta der europäischen Grundrechte, Recht auf wirksamen Rechtsbehelf. 

Das  kantonale  Steueramt  hiess  die  Einsprachen  am  18. Mai  2017  teilweise 

gut und setzte die Steuerfaktoren wie folgt fest: Staats- und Gemeindesteuern 2014 mit 

einem  steuerbaren  Einkommen  von  Fr. 31'100.-,  satzbestimmend  Fr. 31'100.-,  und 

steuerbares  Vermögen  Fr. 162'000.-,  satzbestimmend  Fr. 279'000.-.  Direkte  Bundes-

steuer  2014  mit  einem  steuerbaren  Einkommen  von  Fr. 72'400.-,  satzbestimmend 

Fr. 32'000.-. 

C.  Mit  Beschwerde  bzw.  Rekurs  vom  30. Mai  2017  (Poststempel)  hielt  der 

Pflichtige an seinen Einspracheanträgen fest. Des Weiteren beantragte er, es seien die 

verschiedenen sequentiellen Bearbeitungsprozeduren der verschiedenen Dienststellen 

des kantonalen Steueramts durch ein gebündeltes Bearbeitungsverfahren zu ersetzen, 

welches zu Effizienzgewinnen bei der Steuerbehörde führe. 

Das  kantonale  Steueramt  schloss  am  23. Juni  2017  auf  Abweisung  der 

Rechtsmittel. Die Eidgenössische Steuerverwaltung liess sich nicht vernehmen. 

Auf die weiteren Parteivorbringen wird – soweit rechtserheblich – in den nach-

folgenden Erwägungen eingegangen. 

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Die Einzelrichterin zieht in Erwägung: 

1. Ausländische  Arbeitnehmer,  welche  die  fremdenpolizeiliche  Niederlas-

sungsbewilligung  nicht  besitzen,  in  der  Schweiz  jedoch  steuerrechtlichen  Wohnsitz 

oder Aufenthalt haben, werden für ihr Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätig-

keit  einem  Steuerabzug  an  der  Quelle  unterworfen  (Art. 83  Abs. 1  DBG  bzw.  § 87 

Abs. 1  StG).  Betragen  die  dem  Steuerabzug  an  der  Quelle  unterworfenen  Bruttoein-

künfte  des  Steuerpflichtigen  oder  seines  Ehegatten,  der  in  rechtlich  und  tatsächlich 

ungetrennter Ehe lebt, in einem Kalenderjahr mehr als den durch das Eidgenössische 

Finanzdepartement  bzw.  Finanzdirektion  festgelegten  Betrag  (Fr. 120'000.-  für  die 

Steuerperiode  2014),  so  wird  für  dieses  und  die  nachfolgenden  Jahre  bis  zum  Ende 

der Quellensteuerpflicht eine nachträgliche ordentliche Veranlagung durchgeführt (An-

hang Ziff. 2 zur Verordnung über die Quellensteuer bei der direkten Bundessteuer des 

Eidgenössischen  Finanzdepartements  vom  19. Oktober  1993,  QStV,  SR  642.118.2 

sowie RZ 64 der Weisung der Finanzdirektion zur Durchführung der Quellensteuer für 

ausländische  Arbeitnehmer  vom  27. Juni  2013,  ZStB Nr. 28/052).  Die  an  der  Quelle 

abgezogene Steuer wird dabei angerechnet (Art. 90 Abs. 2 DBG, § 93 Abs. 2 StG). 

Es  ist  unbestritten,  dass  im  vorliegenden  Fall  die  Voraussetzungen  für  eine 

nachträgliche ordentliche Veranlagung wegen der Überschreitung in den Vorjahrespe-

rioden gegeben sind. Seit dem 1. August 2014 unterliegt der Pflichtige der ordentlichen 

Veranlagung (Art. 5 der Quellensteuerverordnung vom 19. Oktober 1993 bzw. § 10 der 

Verordnung  über  die  Quellensteuer  für  ausländische  Arbeitnehmer  vom  2.  Febru-

ar 1994).  Damit  sind für die gesamte Steuerperiode  2014  –  im  Unterschied  zur  Quel-

lenbesteuerung, welche nur die Einkünfte aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit in der 

Schweiz  besteuert  –  sämtliche  weltweit  erzielten  Einkünfte  sowie  sämtliche  weltweit 

vorhandenen Vermögenswerte steuerbar. 

2. a)  Bei  persönlicher  Zugehörigkeit,  d.h.  steuerrechtlichem  Wohnsitz  oder 

Aufenthalt  in  der  Schweiz  und  im  Kanton  Zürich  ist  die  Steuerpflicht  unbeschränkt 

(Art. 3 Abs. 1 DBG, § 3 Abs. 2 StG); sie erstreckt sich aber nicht auf Geschäftsbetrie-

be, Betriebsstätten und Grundstücke im Ausland bzw. ausserhalb des Kantons (Art. 6 

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Abs. 1  DBG,  § 5  Abs. 1  StG).  Verkehrswert  und  Ertrag  von  Grundstücken  werden  in 

jenem  Staat  resp.  Kanton  besteuert,  in  dem  sie  gelegen  sind.  Steuerpflichtige,  die  in 

der  Schweiz  und  im  Kanton  Zürich  nur  für  einen  Teil  ihres  Einkommens  und  Vermö-

gens  steuerpflichtig  sind,  entrichten  die  Steuern  für  die  im  Kanton  steuerbaren Werte 

nach dem Steuersatz, der ihrem gesamten weltweiten Einkommen und Vermögen ent-

spricht,  steuerfreie  Beträge  werden  ihnen  anteilsmässig  gewährt  (Art. 7  Abs. 1  DBG, 

§ 6  Abs. 1  StG).  Mit  diesem  sog.  Progressionsvorbehalt  soll  vermieden  werden,  dass 

Steuerpflichtige,  die  für  Teile  ihres  Einkommens  und  Vermögens  in  verschiedenen 

Staaten  oder  Kantonen  steuerpflichtig  sind,  steuerlich  besser  fahren  als  jene  Steuer-

pflichtige, die ihr gesamtes Einkommen und Vermögen in der Schweiz und im Kanton 

Zürich  zu  versteuern  haben  (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  Handkommentar  zum 

DBG,  3. A.,  2016,  Art. 7  N 5  DBG,  und  Kommentar  zum  Zürcher  Steuergesetz,  3. A., 

2013,  § 6  N 10  StG).  Zur  Vermeidung  einer  Doppelbesteuerung  ist  bei  Steuerpflichti-

gen, die für Teile ihres Einkommens und Vermögens in verschiedenen Staaten steuer-

pflichtig sind, eine internationale Steuerausscheidung nach den Grundsätzen des Bun-

desrechts  über  das  Verbot  der  interkantonalen  Doppelbesteuerung  vorzunehmen 

(Art. 6 Abs. 3 erster Satz DBG, § 5 Abs. 3 StG).  

b)  Gegenstand  und  Umfang  der  steuerbaren  Einkünfte,  Abzüge  und  Vermö-

genswerte wie auch die Festlegung dessen, was von der hiesigen Steuerpflicht ausge-

nommen  ist  und zu welchem  Steuersatz  das  steuerbare Substrat  in der Schweiz  und 

im  Kanton  Zürich  besteuert  wird,  richten  sich  nach  den  inländischen  Steuergesetzen 

(DBG und StG) und nicht nach ausländischem Recht, sofern keine davon abweichende 

staatsvertragliche Vereinbarung vorliegt (Natalie Peter, in: Kommentar zum Internatio-

nalen  Steuerrecht,  2015,  Art. 6  OECD-MA N 5;  Höhn/Mäusli,  Interkantonales  Steuer-

recht,  4. A.,  1999,  § 21  N 7a;  Peter  Locher,  Einführung  in  das  internationale  Steuer-

recht  der  Schweiz,  3. A.,  2005,  S. 314;  Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  § 5  N 37  StG 

und  § 6  N 7  StG;  Reimann/Zuppinger/Schärrer,  Kommentar  zum  Zürcher  Steuerge-

setz,  Band  I,  1961,  § 6  N 18  und  N 30  a  StG).  Die  Schweiz  bzw.  der  Kanton  Zürich 

berechnen das gesamte steuerbare Vermögen und Einkommen so, als ob die steuer-

pflichtige  Person  ganz  der  zürcherischen/schweizerischen  Steuerhoheit  unterstände 

und besteuern hiervon die Quote, welche ihnen die bundesrechtlichen Ausscheidungs-

regeln  zuweisen.  Die  Steuerhoheit  der  Schweiz  resp.  des  Kantons  Zürich,  welcher 

Personen  mit Wohnsitz  oder  Aufenthalt  in  der  Schweiz  resp.  im  Kanton Zürich  unter-

worfen  sind,  findet  ihre  Grenze  einzig  aufgrund  des  Verbots  der  Doppelbesteuerung 

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gemäss  Art. 127  Abs. 3  der  Bundesverfassung  vom  18. April  1999  bzw.  wegen  des 

allenfalls  im  Einzelfall  anwendbaren  Doppelbesteuerungsabkommens  (Richner/Frei/-

Kaufmann/Meuter,  Vorbemerkungen  zu  Art. 3-15  N 6  DBG  und  Vorbemerkungen  zu 

§§ 3-15  N 6  StG).  Grundsätzlich  ist  aber  festzuhalten,  dass  kein  Verstoss  gegen  das 

Doppelbesteuerungsverbot vorliegt, wenn das auf die Schweiz und den Kanton Zürich 

entfallende  Einkommen  und  Vermögen  nach  dem  Steuersatz  des  gesamten  Einkom-

mens und Vermögens besteuert wird (sog. Progressionsvorbehalt). 

c)  aa)  Nach  allgemeiner  Auffassung  bestimmen  die  Zuteilungsregeln  eines 

Doppelbesteuerungsabkommens  bloss,  ob  ein  Vertragsstaat  besteuern  darf.  Ob  und 

wie  dieser  Vertragsstaat  tatsächlich  von  dieser  Befugnis  Gebrauch  macht,  bleibt  der 

Regelung  durch  das  interne  Recht  dieses  Vertragsstaats  überlassen.  Nicht  nur  die 

Ausübung der Besteuerungsbefugnis an sich, sondern auch die Art und die Höhe der 

Besteuerung bleiben in der Regel dem internen Recht überlassen. Die Bemessung des 

Einkommens  und  Vermögens,  die  Regelung  der  Abzüge  und  die  Festsetzung  des 

Steuersatzes bleiben demzufolge in der Regel der Ordnung im internen Recht überlas-

sen. Die unterschiedlichen Regelungen (z.B. Brutto- oder Nettobesteuerung, proportio-

naler oder objektmässiger Schuldenabzug) können zu erheblichen Überschneidungen 

wie  auch  zu  Doppelfreistellungen  führen  (vgl.  Peter  Locher,  § 1  S. 97  ff.).  Allfällige 

Probleme können diesfalls nur nach dem internen Recht des Vertragsstaats entschie-

den werden. Dies entspricht nicht nur der Praxis in der Schweiz und in anderen Staa-

ten, sondern wird auch von der Organisation for Economic Co-operation and Develop-

ment  (deutsch:  Organisation  für  wirtschaftliche  Zusammenarbeit  und  Entwicklung) 

OECD bestätigt (vgl. Locher, § 5 S. 483 ff.). 

bb)  Auch  werden die  in einem  Doppelbesteuerungsabkommen  nicht geregel-

ten  Fragen  nach  dem  innerstaatlichen  Recht  des  betreffenden  Staates  behandelt.  So 

enthält  das  Abkommen  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der 

Bundesrepublik Deutschland zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete 

der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen vom  11. August 1971 (nachfolgend 

DBA CH-D) keine Regelungen zur Festsetzung des zu versteuernden Einkommens in 

der  Schweiz  (Steuergericht  Basel-Land,  20. Februar  2009,  StE 2009 B 11.3  Nr. 21; 

Locher/Meier/von Siebenthal/Kolb, Doppelbesteuerungsabkommen Schweiz - Deutsch-

land, Band 12, Anhang II Nr. 1 und Nr. 16, Ziff. 4). Für allfällige Fragen in Zusammen-

hang mit der steuermindernden Abzugsfähigkeit von Aufwendungen des Steuerpflichti-

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gen  vom  steuerbaren  Einkommen  in  der  Schweiz  ist  damit  allein  das  StG  bzw.  DBG 

massgebend. 

3. a) Gemäss Art. 33a DBG bzw. § 32 lit. b StG werden von den steuerbaren 

Einkünften  abgezogen,  die  freiwilligen  Leistungen  von  Geld  und  übrigen  Vermögens-

werten an den Bund und seine Anstalten, an den Kanton und seine Anstalten, an (…) 

Gemeinden  und  ihre  Anstalten  und  an  andere  juristische  Personen  mit  Sitz  in  der 

Schweiz,  welche  im  Hinblick  auf  ausschliesslich  öffentliche  oder  gemeinnützige  Zwe-

cke von der Steuerpflicht befreit sind (vgl.  Art. 56 lit. g DBG und § 61 lit. f StG), wenn 

die Zuwendungen in der Steuerperiode Fr. 100.- erreichen und insgesamt 20% der um 

die Aufwendungen gemäss Art. 26-33 DBG bzw. §§ 26-31 StG verminderten steuerba-

ren Einkünfte nicht übersteigen. 

b)  Der  Steuerpflichtige  hat  den  Nachweis  für  das  Bestehen  von  steuermin-

dernden  oder  steueraufhebenden  Tatsachen,  für  welche  die  Beweislast  trägt,  in  der 

Beschwerde-  und  Rekursschrift  mit  einer  substanziierten  Sachdarstellung  und  durch 

Beschaffung  oder  Bezeichnung  von  Beweismitteln  anzutreten.  Substanziiert  ist  die 

Sachdarstellung dann, wenn aus ihr Art, Motiv und Rechtsgrund der geltend gemach-

ten Aufwendungen in der Weise hervorgehen, dass bereits gestützt darauf, aber unter 

Vorbehalt der Beweiserhebung, die rechtliche Beurteilung möglich ist.  Fehlt es daran, 

trifft das Steuerrekursgericht keine weitere Untersuchungspflicht. Alsdann wird zu Un-

gunsten  des  Steuerpflichtigen  angenommen,  der  betreffende  Sachverhalt  habe  sich 

nicht  verwirklicht  (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  Art. 140  N 55  DBG  und  § 147  N 53 

StG). 

c) aa) Der Pflichtige beantragt, die Spenden, die er an deutsche gemeinnützi-

ge Institutionen gezahlt habe, auch in der Schweiz steuermindernd anzuerkennen. 

bb) Entsprechend der unter E. 3a ausführlich dargestellten Rechtslage hat der 

Steuerkommissär  richtigerweise  entsprechend  Art. 33a  DBG  und  § 32  lit. b  StG  allein 

die gemeinnützigen  Leistungen  des  Pflichtigen  an  Anstalten  und  Institutionen  mit  Sitz 

in  der  Schweiz  steuermindernd  anerkannt.  Die  Beschwerde  bzw.  der  Rekurs  des 

Pflichtigen ist mit Bezug auf diesen Antrag damit abzuweisen. 

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cc)  Der  Pflichtige macht  des Weiteren geltend, dass  den  Spenden,  die er  an 

Anstalten  und  Institutionen  in  Deutschland  geleistet  habe,  keine  Einkünfte  aus  nicht-

selbstständiger  Arbeit  in  Deutschland  gegenüberstehen  würden,  so  dass  für  ihn  aus-

ländische  Verluste  entstünden.  Da  jedoch  in  der  Schweiz  das  Welteinkommen  ver-

steuert  werden  müsse,  seien  diese  deutschen  Verluste  im  Sinne  des  negativen 

Progressionsvorbehalts  anzurechnen.  Dieser  Antrag  des  Pflichtigen  ist  ebenfalls  ab-

zuweisen, denn eine Gutheissung würde ja dazu führen, dass die seitens des Pflichti-

gen  an  deutsche  Institutionen  gezahlten  gemeinnützigen  Leistungen  indirekt  steuer-

mindernd anerkannt werden, was jedoch den gesetzlichen Regelungen des DBA CH-D 

in Verbindung mit dem StG und DBG widerspricht. 

dd) Abzuweisen ist auch der Antrag des Pflichtigen, dass ein Verstoss gegen 

das  Diskriminierungsgebot  gemäss  Art. 25  Abs. 1  DBA CH-D  vorliege,  da  seine  ge-

meinnützigen Spenden an deutsche Institutionen nicht steuermindernd anerkannt wür-

den. Wie  unter  E. 3  a)  ausgeführt, können  sämtliche  in  C steuerpflichtigen Schweizer 

Staatsangehörige  gemäss  Art. 33a  DBG  bzw.  § 32  lit. b  StG  ebenfalls  allein  gemein-

nützige  Zuwendungen  an  den  Bund  und  seine  Anstalten,  an  den  Kanton  und  seine 

Anstalten,  an  (…) Gemeinden  und  ihre  Anstalten  und  an  andere juristische  Personen 

mit  Sitz  in  der  Schweiz,  welche  im  Hinblick  auf  ausschliesslich  öffentliche  oder  ge-

meinnützige  Zwecke  von  der  Steuerpflicht  befreit  sind,  steuermindernd  geltend  ma-

chen.  Eine  Diskriminierung  des  in  C  steuerpflichtigen  deutschen  Staatsbürgers  findet 

damit nicht statt. 

4. a)  Voraussetzung  zur  Einsprache-,  Rekurs-  und  Beschwerdeerhebung  in 

Steuersachen  ist  ein  rechtliches  Interesse  (RB 2001  Nr. 106,  auch  zum  Folgenden; 

RB 1996 Nr. 44, RB 1980 Nr. 86). Fehlt es an einem schutzwürdigen Anfechtungsinte-

resse, so ist auf das Rechtsmittel  insoweit nicht einzutreten. Mithin ist zur Einsprache 

bzw. Beschwerde und zum Rekurs nur berechtigt, wer durch einen mit diesen Rechts-

mitteln  anfechtbaren  Entscheid  beschwert  ist,  d.h.  in  seinen  Rechten  betroffen  wird. 

Dabei kommt es allein auf die Auswirkungen des Entscheiddispositivs an. Allein dieses 

enthält  nämlich  den  rechtsverbindlichen  und  den  Rechtskraft  teilhaftigen  materiellen 

Entscheid,  nicht  die  hierzu  gegebene  Begründung  (RB 1996  Nr. 44,  RB 1960  Nr. 33). 

Davon  ausgenommen  sind  Rückweisungsentscheide,  welche  naturgemäss  in  der  Be-

gründung  Anweisungen  an  die  Vorinstanz  enthalten,  die kraft  der  Beifügung  "im  Sinn 

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der  Erwägungen"  im  Dispositiv  an  der  Rechtskraft  teilhaben  und  somit  von  der  Vo-

rinstanz zu befolgen sind (RB 1968 Nr. 6). Aus diesem Grund können Entscheide nach 

ständiger  Rechtsprechung  nur  bezüglich ihres Dispositivs  (einschliesslich der  Kosten- 

und Entschädigungsregelung) angefochten werden. Die Motive des Entscheids können 

nicht selbstständig als falsch gerügt werden, sondern lediglich in Verbindung mit einem 

Begehren  auf  Änderung  des  Dispositivs  (RB 1996  Nr. 44,  Richner/Frei/Kaufmann/ 

Meuter, Art. 132 N 36 f. DBG und § 140 N 12 ff. StG). 

b)  aa)  Der  Pflichtige rügt,  dass  eine  Einschätzung nach pflichtgemässem  Er-

messen  nur  wegen  offensichtlicher  Unrichtigkeit  angefochten  werden  könne.  Die  wi-

derspreche  dem  grundrechtlich  geltenden  und  damit  dem  übergeordneten  Grundsatz 

gemäss Art. 47 Charta der europäischen Grundrechte auf einen wirksamen Rechtsbe-

helf und dieser Missstand sei zu beseitigen. 

bb)  Festzuhalten  ist  zunächst,  dass  der  Pflichtige  vorliegend  nicht  nach 

pflichtgemässem Ermessen gemäss Art. 130 Abs. 3, Art. 132 Abs. 3 DBG bzw. §§ 139 

Abs. 2, 140 Abs. 2 StG eingeschätzt worden ist. 

cc) Auf diesen Antrag ist im Übrigen auch nicht einzutreten, da der Pflichtige 

keine  Abänderung  des  Dispositivs  des  angefochtenen  Einspracheentscheids  vom 

18. Mai 2017 beantragt. Damit fehlt es ihm an einem schutzwürdigen Interesse. 

5. a) Der Pflichtige rügt sodann, dass für ihn nicht nachvollziehbar sei, in wel-

cher Art und Weise die Liegenschaftsunterhaltskosten korrigiert worden seien. Er habe 

das kantonale Steueramt mit Schreiben vom 20. Mai 2017 gebeten, ihm dies mitzutei-

len, was jedoch unterblieben sei. 

Mit  eingeschriebener  Sendung  vom  30. Mai  2017 wurde  dem  Pflichtigen  mit-

geteilt,  welche  Faktoren  zu  den  Liegenschaftsunterhaltskosten  von  Fr. 44'508.-  an-

gewendet worden sind. Da der Pflichtige allein mit Bezug auf diese Positionen jedoch 

keine  Änderung  des  Dispositivs  des  Einspracheentscheids  vom  18. Mai 2017  bean-

tragt, ist auf diese Rüge ebenfalls mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten. 

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b) aa) Nach Lehre und Rechtsprechung sind unter Unterhaltskosten Aufwen-

dungen zu verstehen, deren Ziel nicht die Schaffung neuer, sondern die Erhaltung bis-

heriger Werte ist und die in längeren oder kürzeren Zeitabständen wiederkehren (Rich-

ner/Frei/Kaufmann/Meuter, § 30 N 36 ff. StG). Dazu gehören insbesondere die Kosten, 

die  der  Instandhaltung  des  Grundstücks  oder  seiner  Instandstellung  dienen,  d.h.  der 

Nachholung  unterbliebener  Instandhaltung  (§ 30  Abs. 2  StG;  VGr,  22. April  1986  = 

StE 1987  B 44.13.1  Nr. 1;  Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  § 30  N 40  ff.  StG),  so  dass 

das Grundstück weiterhin – allenfalls "modernisiert" – seinen bisherigen Verwendungs-

zweck erfüllen kann. Nicht abzugsfähig sind dagegen all jene Aufwendungen, die sich 

als  Lebenshaltungskosten  erweisen  (§ 33  lit. a  StG).  Dies  ist  dann  der  Fall,  wenn  sie 

weder dem Unterhalt noch der Schaffung liegenschaftlicher Werte, sondern einzig der 

Befriedigung  persönlicher  Bedürfnisse  und  Neigungen  eines  Steuerpflichtigen  dienen 

und damit Einkommensverwendung darstellen (Peter Locher, Kommentar zum DBG, I. 

Teil,  Art. 1 - 48  DBG,  2001,  Art. 34  N 4;  Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  § 30  N 65 

StG). 

bb)  Besorgt  eine  steuerpflichtige  Person  die  Verwaltung  ihres  (beweglichen 

wie  unbeweglichen)  Vermögens  selbst,  kann  sie  dafür  keinen  Abzug  beanspruchen.  

Nur Drittkosten sind abzugsfähig (§ 30 Abs. 1 und 2 StG). Somit können Eigenleistun-

gen  nicht  steuermindernd  geltend  gemacht  werden  (StRG,  16. Dezember 2016, 

2 DB.2016.155/2 ST.2016.183,  E. 2  und  4.b,  www.strgzh.ch;  Richner/Frei/Kaufmann/ 

Meuter, § 30 N 13 und N 108 StG). Dies ist auch im Merkblatt des kantonalen Steuer-

amts  über  die  steuerliche  Abzugsfähigkeit  von  Kosten  für  den  Unterhalt  und  die  Ver-

waltung von Liegenschaften vom 13. November 2009 (ZStB Nr. 18/821; im Folgenden 

Merkblatt) ausdrücklich festgehalten. 

cc) Sind Unterhaltsleistungen, die der Pflichtige selber für seine Liegenschaft 

erbracht hat, nach dem in E. 5 b) aa) und bb) Gesagten nicht abzugsfähig, so gilt dies 

grundsätzlich auch für  die mit der  Erbringung dieser  Unterhaltsleistungen  zusammen-

hängenden  weiteren  Unkosten.  Nimmt  ein  Eigentümer  nämlich  die  Unterhaltsleistun-

gen  selber  vor  oder  beteiligt  er  sich  an  solchen,  die  durch  Drittpersonen  ausgeführt 

werden,  so  kann  er  zwar  das  hierfür  erforderliche  Material  als  Unterhalt  geltend  ma-

chen, nicht jedoch damit verbundene weitere Aufwendungen, wie z.B. eigene Fahrspe-

sen  oder  allfällige  Verpflegungskosten  die  in  diesem  Zusammenhang  angefallen  sind 

(vgl. StRG, 16. Dezember 2016, 2 DB.2016.155/2 ST.2016.183, E. 4.b). 

2 DB.2017.103 
2 ST.2017.130 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Der  Antrag  des  Pflichtigen,  sämtliche  Fahrt-  und  Verpflegungskosten  steuer-

mindernd als Liegenschaftsunterhaltskosten zu berücksichtigen, ist nach diesen Erwä-

gungen damit ebenfalls abzuweisen. 

6. a) Kraft Art. 32 Abs. 1 DBG bzw. § 30 Abs. 1 StG können bei beweglichem 

Privatvermögen die Kosten der Verwaltung durch Dritte vom Reineinkommen abgezo-

gen  werden.  Nicht  abzugsfähig  sind  Kosten  und  Aufwendungen  für  die  Anschaffung, 

Herstellung  oder  Wertvermehrung  von  Vermögensgegenständen  (Art. 34  lit. d  DBG 

und § 33 lit. d StG). Der steuerrechtliche Begriff der Vermögensverwaltung ist enger als 

der  Begriff  des  allgemeinen  Sprachgebrauchs.  Darunter  fallen  alle  tatsächlichen  oder 

rechtlichen  Handlungen,  die  im  Rahmen  der  Bewirtschaftung  von  Vermögensgegen-

ständen  erforderlich  sind  sowie  der  Sicherung  und  Erhaltung  des  ertragsbringenden 

Vermögens  dienen  (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  Art. 32  N 17  DBG  und  § 30  N 16 

StG,  mit  Hinweisen,  auch  zum  Folgenden).  Abziehbar  sind  demnach  insbesondere 

Depot-,  Schrankfach-  und Safegebühren,  Kosten für  die Erstellung  von Wertschriften-

verzeichnissen  (Steuerverzeichnis)  sowie  von  Rückforderungs-  und  Anrechnungsan-

trägen  für  ausländische  Quellensteuern  und  Inkassospesen  (vgl.  auch  ASA 67,  477). 

Dagegen  sind  Kosten  für  Finanz-  und  Anlageberatung,  für  Vermögensumlagerung, 

Finanzierungskosten,  Entschädigungen  für  Treuhandanlagen,  Kredit-,  Bankomat-  und 

Maestrokarten sowie Checks nicht als Vermögensverwaltungskosten abziehbar (Rich-

ner/Frei/Kaufmann/Meuter, Art. 32 N 19 DBG und § 30 N 18 StG, mit Hinweisen, auch 

zum Folgenden). 

b) aa) Der Pflichtige beantragt, die Kosten für die Beratung durch die Anwälte 

D, E, in Höhe von Euro 226.10 einschliesslich entsprechender Fahrspesen als Vermö-

gensverwaltungskosten anzuerkennen. Aus der Beschwerde-/Rekursschrift ergibt sich, 

dass  diese  Kosten  in  Zusammenhang  mit  der  Abklärung  des  Erbvermögens  seiner 

verstorbenen Tante F angefallen seien und er als Erbe eingesetzt worden sei. 

Weder  der  Rechnung  der  Anwälte  D  noch  der  Eröffnungsniederschrift  des 

Notariats E (Nachlassgericht) vom … 2013 – an welchem die entsprechenden Anwälte 

im Übrigen gar nicht teilgenommen haben – kann entnommen werden, inwiefern diese 

mit Bezug auf das Erbvermögen des Pflichtigen tätig geworden sind. Es hätte an dem 

beweispflichtigen  Pflichtigen  gelegen,  sein  Vorbringen  spätestens  in  der  Beschwerde 

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bzw.  im  Rekurs  mittels  weiterer  schriftlicher  Unterlagen  substanziiert  nachzuweisen 

und gegebenenfalls Beweismittel anzubieten. Damit ist der Antrag des Pflichtigen dies-

bezüglich abzuweisen. 

bb)  Ebenfalls  nicht  nachgewiesen  wurde  durch  den  Pflichtigen,  in  welcher 

vermögensverwaltenden Tätigkeit die Anwälte der G AG tätig geworden sind. Soweit er 

in  der  Beschwerde-/Rekursschrift  ausführt,  es  habe  sich  um  steuerrechtliche  Fragen 

insbesondere im Hinblick auf die Quellensteuer in den vergangenen Jahren sowie um 

Fragen  betreffend  Einkünfte  aus  der  Schweiz  gehandelt,  ergeben  sich  auch  daraus 

keine  vermögensverwaltenden  Aspekte.  Auch  diesbezüglich  ist  der  beweispflichtige 

Pflichtige  nicht  seinen  Verfahrenspflichten  nachgekommen.  Dies  führt  damit  ebenfalls 

zur Abweisung des Antrags. 

7. a)  Nach  Art. 33  Abs. 1  lit. g  DBG  und  § 31  Abs. 1  lit. g  StG  können  vom 

Einkommen  die  Einlagen,  Prämien  und  Beiträge  für  die  Lebens-,  Kranken-,  und  die 

nicht unter Buchstabe f fallende Unfallversicherung sowie die Zinsen von Sparkapitalen 

der steuerpflichtigen Person und der von ihr unterhaltenen Personen, abgezogen wer-

den. Dabei ist dieser Betrag sowohl mit Bezug auf die direkte Bundessteuer als auch 

mit Bezug auf die Staats- und Gemeindesteuer limitiert: Nach Art. 33 Abs. 1 lit. g DBG 

können bis zum Gesamtbetrag von Fr. 3'500.- Ehepaare, die in rechtlich und tatsäch-

lich  ungetrennter  Ehe  leben  und  Fr. 1'700.- für  die übrigen  Steuerpflichtigen  vom  Ein-

kommen abgezogen werden. Entsprechend § 31 Abs. 1 lit. g StG können grundsätzlich 

Fr. 5'200.- für in ungetrennter Ehe lebende Steuerpflichtige und Fr. 2'600.- die übrigen 

Steuerpflichtigen steuermindernd berücksichtigt werden.  

b) aa) Der Pflichtige beantragt sinngemäss, die Krankenversicherungsprämien 

nicht gemäss Art. 33 Abs. 1 lit. g DBG bzw. § 31 Abs. 1 lit. g StG – dies sei mathema-

tisch  nicht  erforderlich  –  sondern  im  Sinne  einer  "Günstigerprüfung"  gemäss  Art. 33 

Abs. 1  lit. h  DBG,  § 32  lit. a  StG  als  Krankheits-  und  Unfallkosten  steuermindernd  zu 

berücksichtigen. 

bb)  Dieser  Antrag  des  Pflichtigen  ist  ebenfalls  abzuweisen.  Aus  der  klaren 

gesetzlichen  Regelung  in  den  Steuergesetzen  in  Art. 33  Abs. 1  lit. g  DBG  bzw.  § 31 

Abs. 1 lit. g StG ergibt sich, dass der Abzug für Versicherungsprämien und Zinsen un-

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ter  den  genannten  Bestimmungen  zu  berücksichtigen  und  gesetzlich  limitiert  ist  (vgl. 

auch  Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  § 32  N 21  StG).  Es  steht  dem  Pflichtigen  dem-

nach nicht frei, die ihm entstandenen Versicherungskosten im Sinne einer "Günstiger-

prüfung" anderweitig und vollständig in Abzug zu bringen. Da allein die vom Pflichtigen 

gezahlten  Krankenkassenprämien  für  das  Jahr  2014  Fr. 3'514.20  betrugen,  hat  der 

Steuerkommissär  für  den  ledigen,  kinderlosen  Pflichtigen  entsprechend  den  gesetzli-

chen Regelungen richtigerweise den pauschalen Höchstbetrag in der Veranlagung für 

die  direkte  Bundessteuer  von  Fr. 1'700.-  und  in  der  Einschätzung  für  die  Staats-  und 

Gemeindesteuer  von  Fr. 2'600.-  für  sämtliche  Versicherungsprämien  und  Zinsen  von 

Sparkapitalen steuermindernd anerkannt.  

c)  aa)  Von  den  steuerbaren  Einkünften  werden  gemäss  Art. 33  Abs. 1  lit. h 

DBG  die  Krankheits-  und  Unfallkosten  des  Steuerpflichtigen  abgezogen,  soweit  der 

Steuerpflichtige  die  Kosten  selber  trägt  und  diese  5%  der  um  die  Aufwendungen  ge-

mäss  Art. 26-33  DBG  verminderten  steuerbaren  Einkünfte  übersteigen.  Die  nämliche 

Regel statuiert § 32 lit. a StG für das kantonale Recht. Das Steuergesetz berücksichtigt 

damit solche Aufwendungen ausnahmsweise steuermindernd, obschon sie grundsätz-

lich zu den nicht abziehbaren Lebenshaltungskosten gehören.  

bb)  Als  abzugsfähig  gelten  allgemein  alle  Kosten  zur  Erhaltung  und  Wieder-

herstellung der körperlichen oder psychischen Gesundheit, bei welchen ein adäquater 

Kausalzusammenhang zwischen den Kosten und einer gesundheitlichen Beeinträchti-

gung  besteht.  Dabei  muss  es  sich  um  notwendige  Kosten  handeln,  was  in  der  Regel 

voraussetzt, dass diese ärztlich verordnet worden sind. Des Weiteren sind nur die Kos-

ten  abzugsfähig,  die  unmittelbar  durch  eine  Krankheit  bzw.  einen  Unfall  bedingt  sind. 

Sämtliche Auslagen, welche bloss in einem indirekten Zusammenhang mit der  Krank-

heit bzw. dem Unfall stehen, gehören zu den nicht abzugsfähigen Lebenshaltungskos-

ten.  Zu  Letzteren  gehören  unter  anderem  auch  die  Transportkosten  zum  Arzt  (BGr, 

23. Mai 2011, 2C_258/2011, E. 4.4.2 am Ende; EStV, Kreisschreiben Nr. 11, Ziff. 3.2.9; 

ZStB Nr. 19/002,  Merkblatt  des  kantonalen  Steueramts  Zürich  zu  den  Abzügen  der 

Krankheits-  und  Unfallkosten  sowie  der  behinderungsbedingten  Kosten,  Ziff. 2,  lit. b; 

Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Art. 33 N 147 ff. DBG und § 32 N 12 ff. StG). 

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cc) Der Antrag des Pflichtigen, die Fahrtkosten zum Arzt als Krankheitskosten 

zum Abzug zuzulassen ist in Anbetracht der Ausführungen in den obigen Erwägungen 

abzuweisen. 

8. a) aa) Laut Art. 25 DBG und § 25 StG werden zur Ermittlung des Reinein-

kommens die gesamten steuerbaren Einkünfte (Art. 16 - 24 DBG, §§ 16 - 24 StG) um 

die zu ihrer Erzielung notwendigen Aufwendungen und allgemeinen Abzüge (Art. 26 - 

33  DBG,  §§ 26  -  32  StG)  vermindert.  Notwendig  bzw.  abzugsfähig  sind  diejenigen 

Aufwendungen,  die  unmittelbar  zur  Erzielung  des  Einkommens  gemacht  werden  und 

die 

in  einem  direkten  ursächlichen  Zusammenhang  dazu  stehen  (Reich/von 

Ah/Brawand,  in:  Kommentar  zum  Schweizerischen  Steuerrecht,  Bundesgesetz  über 

die  Harmonisierung  der  direkten  Steuern  der  Kantone  und  Gemeinden,  3. A.,  2017, 

Art. 9 N 8 StHG). Als (berufsnotwendige) Gewinnungskosten gelten indes nicht sämtli-

che Aufwendungen, die irgendeinen Zusammenhang zur ausgeübten Tätigkeit aufwei-

sen  bzw.  im  weiteren  Sinn  ihren  Grund  im  Arbeitsverhältnis  haben.  Nach  der  Recht-

sprechung  des  Verwaltungsgerichts  erscheinen  als  berufsnotwendig  vielmehr  nur 

solche Kosten, welche in einem qualifiziert engen, d.h. rechtlich erheblichen (wesentli-

chen)  Zusammenhang  zur  ausgeübten  Tätigkeit  stehen.  Erforderlich  ist  mit  anderen 

Worten ein wesentlicher Zusammenhang zwischen Art, Grund und Zweck der Ausgabe 

einerseits  und  der  Natur  der  beruflichen  Tätigkeit  andererseits,  während  Aufwendun-

gen, die vorwiegend mit der allgemeinen Lebenshaltung zusammenhängen, sogenann-

te  Lebenshaltungskosten,  vom  Abzug  ausgeschlossen  sind  (RB 1990  Nr. 32  =  StE 

1991 B 22.3 Nr. 38; RB 1991 Nr. 21 [Leitsatz]; StE 2000 B 22.3 Nr. 71).  

bb)  Aus  dem  kausalen  Gewinnungskostenbegriff  kann  nicht  abgeleitet  wer-

den,  dass  sämtliche  irgendwie  mit  der  Einkommenserzielung  im  Zusammenhang  ste-

henden  Kosten  steuerrechtlich  unbegrenzt  abzugsfähig  sind.  Sie  sind  v.a.  von  den 

nicht  abzugsfähigen  Lebenshaltungskosten  abzugrenzen.  Auslagen,  die  wohl  im  Zu-

sammenhang  mit  der  Erwerbstätigkeit  der  steuerpflichtigen  Person  stehen,  jedoch  le-

diglich  wegen  eines  persönlichen  Bedürfnisses  getätigt  werden,  d.h.  ihr  Hauptzweck 

liegt  ausserhalb  der  Berufsausübung,  sind  den  privaten  Lebenshaltungskosten  zuzu-

ordnen. Können Ausgaben sowohl dem beruflichen als auch privaten Bereich zugeord-

net werden, so sind die Kosten in einen beruflichen und in einen privaten Teil aufzutei-

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len.  Abzugsfähig  ist  lediglich  der  beruflich  bedingte  Teil  (Richner/Frei/Kaufmann/ 

Meuter, Art. 26 N 4 f. DBG und § 26 N 5 f. StG).  

b) aa) Von den Einkünften aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit können als 

Gewinnungskosten u.a. "die mit dem Beruf zusammenhängenden Weiterbildungs- und 

Umschulungskosten"  abgezogen  werden (Art. 26  Abs. 1  lit. d DBG,  § StG  26  lit. d, je-

weils  in  der  bis  Ende  2015  geltenden  Fassung). Nicht  abzugsfähig  sind hingegen  die 

Ausbildungskosten  (Art. 34  lit. b  DBG  bzw.  § 33  lit. b  StG  ebenfalls  jeweils  in  der  bis 

Ende 2015 geltenden Fassung). 

bb)  Weiterbildung  im  Gesetzessinn  besteht  in  denjenigen  Bildungsmassnah-

men, die ein Steuerpflichtiger auf sich nimmt, um in seinem Beruf auf dem Laufenden 

und den steigenden Anforderungen seiner beruflichen Stellung gewachsen zu bleiben 

(Philip Funk,  Der  Begriff  der Gewinnungskosten nach schweizerischem  Einkommens-

steuerrecht, 1989, S. 96 f.; Felix Richner, Bildungskosten, ZStP 2002, S. 189 und 264). 

Die  Weiterbildungsausgaben  dienen  der  Erhaltung  und  Verbesserung  der  für  die  ge-

genwärtige  Berufsausübung  erforderlichen  Sachkenntnisse  oder  der  Erhaltung/Siche- 

rung  der  gegenwärtigen  Berufsstellung  (vgl.  Michael  Beusch,  Bildungskosten – Eine 

Analyse der Abgrenzung von Aus- und Weiterbildung anhand neuerer Entwicklungen in 

der Rechtsprechung, "zsis", Zeitschrift für Schweizerisches und Internationales Steuer-

recht,  Aufsätze,  www.zsis.ch,  Ziff. 10;  Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  Art. 26  N 71,  

78 ff. DBG und § 26 N 64, 71 ff. StG). 

cc)  Der  «qualifiziert  enge»  und  wesentliche  Zusammenhang  mit  einer  ange-

stammten  beruflichen  Tätigkeit  ist  nur  gegeben,  wenn  sich  die  Weiterbildung  auf 

Kenntnisse bezieht,  die bei  dieser  beruflichen Tätigkeit  verwendet  werden  können;  er 

fehlt dagegen, wenn es nur um die persönliche Bereicherung – etwa im Sinne kulturel-

ler Weiterbildung  – geht.  Zur  Anerkennung  als  abzugsfähige Weiterbildungskosten  ist 

es  aber  nicht  notwendig,  dass  der  Steuerpflichtige  das  Erwerbseinkommen  ohne  die 

streitige Auslage überhaupt nicht hätte erzielen können, sondern es ist darauf abzustel-

len,  ob  die  Aufwendungen  für  die  Erzielung  des  Einkommens  nützlich  sind  und  nach 

der Verkehrsauffassung im Rahmen des Üblichen liegen (Ziff. 3.2 des Merkblattes). 

dd) Auch Weiterbildungskosten sind vom Steuerpflichtigen hinreichend darzu-

legen und nachzuweisen. 

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9. a) Mangels näherer Angaben des Pflichtigen selber ist davon auszugehen, 

dass  sich  der  Pflichtige  bereits  im  Jahr  2014  im  Kanton  B  bei  der  Baudirektion  bzw. 

beim Tiefbauamt H beruflich mit Fragen der Verkehrsplanung beschäftigt hat. Heute ist 

der Pflichtige in der Privatwirtschaft tätig und zwar weiterhin im Bereich der Verkehrs-

planung. 

b)  aa)  Der  Pflichtigen  macht  Weiterbildungskosten  für  einen  Messebesuch 

der Didacta, Stuttgart, geltend. Weder in der Einsprache noch in der Beschwerde bzw. 

dem Rekurs legt der Pflichtige substanziiert dar, inwiefern der Besuch der Didacta als 

Fachmesse für Bildungswirtschaft in Europa für ihn als Verkehrsplaner in B einen Wei-

terbildungscharakter  haben  sollte.  Der  in  den  E. 8  b)  cc)  dargelegte  qualifiziert  enge 

und wesentliche Zusammenhang mit der Tätigkeit des Pflichtigen ist damit nicht nach-

gewiesen,  so  dass  schon  aus  diesem  Grund  die  Aufwendungen  für  den  Besuch  der 

Didacta in Stuttgart nicht als Weiterbildungskosten steuermindernd anzuerkennen sind. 

bb) Des Weiteren macht der Pflichtige die Kosten von gesamt Fr. 487.36 gel-

tend, die ihm in Zusammenhang mit dem Besuch der Messe Inno Trans in Berlin, ent-

standen sind.  

In Übereinstimmung mit den Ausführungen des Steuerkommissärs ist mit Be-

zug auf diese Kosten ein Bezug zur Berufstätigkeit des Pflichtigen zu erkennen. Diese 

Aufwendungen sind jedoch als "Übrige für die Ausübung des Berufs erforderliche Kos-

ten"  anzusehen.  Für  Letztere  wurde  der  Pauschalbetrag  in  Höhe  von  3%  des  Netto-

lohns  in  Höhe  von  Fr.  3'152.-  steuermindernd  gewährt,  womit  der  Gesamtbetrag  für 

den Messebesuch von Inno Trans in Höhe von Fr. 487.36 indirekt ebenfalls steuermin-

dernd berücksichtigt wurde. 

cc)  Kein  Bezug  zur  beruflichen  Tätigkeit  des  Pflichtigen  im  Bereich  der  Ver-

kehrsplanung  ist  betreffend  die  Gruppenrundreise  8  Tage  I  mit  einem  Ausflug  zum 

J-Schloss, zur K-Höhle und zum Seebad-L zu sehen. Weder macht der Pflichtige hier-

zu substanziierte Ausführungen, inwiefern dieses Reiseziel sein Wissen und seine Be-

rufsausübung in seiner Tätigkeit als Verkehrsplaner verbessert noch wie ein qualifiziert 

enger Zusammenhang hergestellt werden kann. Dies führt ebenfalls zur Abweisung. 

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dd)  Das  Gleiche  gilt  für  die  Kosten  in  Zusammenhang  mit  der  M-Exkursion. 

Wozu diese gedient haben soll und inwiefern diesbezüglich ein beruflicher Konnex be-

stehen sollte, bleibt völlig im Dunkel. Aus diesbezüglich ist der Antrag, diese Aufwen-

dungen steuermindernd zu berücksichtigen, abzuweisen. 

ee) Soweit der Pflichtige ausführt, er sei an einer Stelle als Reiseleiter interes-

siert gewesen und er habe sich auch dafür beworben, so hat er dieses mit Bezug auf 

das hier allein relevante Jahr 2014 nicht nachgewiesen. Die beigelegte Bewerbung als 

Reiseleiter stammt aus dem Jahr 2017. Im Übrigen können Aufwendungen für Reisen, 

die weder  der  Erhaltung  noch der  Sicherung  der  erreichten  beruflichen Stellung  noch 

zum Aufstieg in eine gehobene Stellung im angestammten Beruf dienten, nicht als Wei-

terbildungskosten geltend gemacht werden.  

c)  Soweit  der  Steuerpflichtige  mit  Bezug  auf  die  Weiterbildungskosten 

schliesslich  rügt,  dass  ihm  laut  Einspracheentscheid  vom  18. Mai  2017  Sprachschul-

kosten von Fr. 2'790.- anstatt Fr. 2'256.- zum Abzug zugelassen worden seien und es 

nach  wie  vor  für  ihn  nicht  nachvollziehbar  sei,  welche  Positionen  anerkannt  worden 

seien  und  welche  nicht,  ist  er  darauf  hinzuweisen,  dass  mit  Einschreiben  vom 

30. Mai 2017  detailliert  mitgeteilt  worden  ist,  welche  einzelnen  Positionen  mit  Bezug 

auf  die  Sprachschulkosten  betreffend  Italienisch  und  Französisch  im  Einspracheent-

scheid  steuermindernd  berücksichtigt  worden  sind.  Da  sämtliche  Aufwendungen  des 

Pflichtigen für die von ihm besuchten Sprachkurse anerkannt worden sind (vgl. Steuer-

erklärung  2014  vom  19. März  2015,  Beilage  Weiterbildungskosten  2014)  und  der 

Pflichtige  auch  keinen  weiteren  Antrag  in  seiner  Beschwerde  bzw.  seinem  Rekurs 

stellt, ist auf diesen Antrag mangels Beschwer nicht einzutreten (E. 4a). 

10. a) Für Fragen betreffend den Steuerbezug bzw. allfällige Steuerrückerstat-

tungen  liegt  die  Entscheidbefugnis  beim  Gemeindesteueramt  gemäss  §§ 172  ff.  StG. 

Infolge sachlicher Unzuständigkeit ist somit hinsichtlich des Antrags des Pflichtigen auf 

Rückerstattung zu gezahlter Steuern auf den Rekurs nicht einzutreten. Nach Eintritt der 

Rechtskraft  der  vorliegenden  Steuerforderung  wird  dereinst  das  Gemeindesteueramt 

die  definitive  Schlussrechnung  erlassen,  gegen  welche  wiederum  Rechtsmittel  offen-

stehen, §§ 173 und 178 StG. 

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b) Das Steuerrekursgericht ist nicht zuständig, um Fragen der "Bearbeitungs-

prozeduren" der verschiedenen Amtsstellen des kantonalen Steueramts Zürich zu be-

handeln. Es liegt an dem Pflichtigen, sich direkt an die Geschäftsleitung des kantona-

len Steueramts Zürich bzw. die Aufsichtsbehörde zu wenden. 

11. Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Rechtsmittel, soweit darauf 

einzutreten  ist.  Die  Kosten  des  Verfahrens  sind  ausgangsgemäss  der  Pflichtigen  auf-

zuerlegen (Art. 144 Abs. 1 DBG bzw. § 151 Abs. 1 StG). 

Demgemäss erkennt die Einzelrichterin: 

1.  Die Beschwerde wird abgewiesen soweit darauf eingetreten wird. 

2.  Der Rekurs wird abgewiesen soweit darauf eingetreten wird. 

[…] 

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2 ST.2017.130