# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d6a468c9-686b-50a1-aa16-37fa8eb5ff94
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-10-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.10.2018 C-2047/2018
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2047-2018_2018-10-09.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-2047/2018 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  9 .  O k t o b e r  2 0 1 8   

Besetzung 
 Einzelrichter David Weiss, 

Gerichtsschreiber Lukas Schobinger. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, Peru, 

ohne Zustelldomizil in der Schweiz,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Eingabe vom 21. März 2018. 

 

 

 

C-2047/2018 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) mit Eingabe vom 

21. März 2018 (Postaufgabe) an das Bundesverwaltungsgericht gelangte 

(BVGer act. 1),  

dass der Instruktionsrichter die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 

20. April 2018 um die Bekanntgabe einer schweizerischen Korrespondenz-

adresse ersuchte (BVGer act. 2),  

dass der Instruktionsrichter mit Schreiben vom 20. April 2018 weiter fest-

stellte, aus der Eingabe vom 21. März 2018 würde sich kein Begehren und 

keine Begründung entnehmen lassen; zudem sei der Eingabe keine Verfü-

gung beigelegt worden, auf die sich die Eingabe beziehen würde (BVGer 

act. 2),  

dass die Beschwerdeführerin deshalb Gelegenheit erhielt, die fehlenden 

Angaben und die betreffende Verfügung nachzureichen (BVGer act. 2),  

dass keine Reaktion der Beschwerdeführerin auf das Schreiben vom 

20. April 2018 aktenkundig ist,  

dass der Instruktionsrichter die Beschwerdeführerin daher mit Verfügung 

vom 14. Juni 2018 erneut aufforderte, ein Zustelldomizil in der Schweiz zu 

bezeichnen (BVGer act. 3),  

dass mit Verfügung vom 14. Juni 2018 die Eröffnung der künftigen Anord-

nungen und Entscheide im vorliegenden Verfahren durch Publikation im 

Bundesblatt in Aussicht gestellt wurde, falls innert der Frist von 30 Tagen 

kein Zustelldomizil in der Schweiz bezeichnet würde (BVGer act. 3),  

dass der Instruktionsrichter die Beschwerdeführerin weiter aufforderte, die 

konkreten Begehren anzugeben, diese zu begründen und eine Kopie der 

angefochtenen Verfügung einzureichen (BVGer act. 3; vgl. Art. 52 Abs. 2 

VwVG [SR 172.021]),  

dass mit Verfügung vom 14. Juni 2018 das Nichteintreten auf die Eingabe 

vom 21. März 2018 in Aussicht gestellt wurde, falls die Frist von 30 Tagen 

zur Verbesserung der Eingabe ungenutzt ablaufe (BVGer act. 3; vgl. Art. 

52 Abs. 3 VwVG),  

C-2047/2018 

Seite 3 

dass die Zustellung der Verfügung vom 14. Juni 2018 am 2. Juli 2018 via 

die EDA-Vertretung (…) erfolgte (BVGer act. 4, 6, 7, 8),  

dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 8. August 2018, in der sie 

unter anderem die Auszahlung von Freizügigkeitskonten erwähnte, weder 

ihre konkreten Begehren noch eine entsprechende Begründung angab und 

auch keine Kopie der angefochtenen Verfügung einreichte (BVGer act. 5),  

dass die Beschwerdeführerin somit innert der gesetzten Frist von 30 Tagen 

(nach Empfang der Verfügung vom 14. Juni 2018) die Beschwerde nicht 

verbessert hat und die Eingabe weiterhin keinem konkreten Anfechtungs-

objekt zugeordnet werden kann,  

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Eingabe vom 21. März 2018 (Postaufgabe) nicht einzutreten ist (Art. 23 

Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn - wie im vorliegenden Fall - Gründe in der Sache oder in der Person 

der Partei es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei 

aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]), 

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 1 und 3 

VGKE),  

dass die Beschwerdeführerin trotz der Aufforderungen des Bundesverwal-

tungsgerichts vom 20. April 2018 (BVGer act. 2) sowie vom 14. Juni 2018 

(BVGer act. 3) kein Zustellungsdomizil in der Schweiz genannt hat, wes-

halb ihr der vorliegende Entscheid mittels Publikation im Bundesblatt zu 

eröffnen ist (vgl. Art. 11b Abs. 1 i.V.m. Art. 36 Bst. b VwVG).  

  

C-2047/2018 

Seite 4 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Eingabe vom 21. März 2018 (Postaufgabe) wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.  

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Eröffnung durch Publikation des Dispositivs 

im Bundesblatt) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr.______; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

David Weiss Lukas Schobinger 

 

  

C-2047/2018 

Seite 5 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die 

Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-

schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 

sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen 

(Art. 42 BGG). 

 

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