# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 82bf23bb-a122-5a11-918e-97335e42957d
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-06-11
**Language:** de
**Title:** Kein invalidisierender Gesundheitsschaden ausgewiesen, damit kann Frage, ob Gesundheitsschaden schon bei Einreise in die Schweiz bestand und damit versicherungsmässigen Voraussetzungen erfüllt sind, offen bleiben. Abweisung.
**Docket/Reference:** IV.2013.00157
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2013.00157.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2013.00157
II. Kammer
Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Sager
Ersatzrichterin Romero-Käser
Gerichtsschreiberin Schucan
Urteil
vom
11. Juni 2014
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
X.___
,
geboren
1972
,
reiste am 3. August 2000 aus
Y.___
in die Schweiz ein (
Urk.
7/8)
.
Am 8. August 2012 meldete er sich u
nter Hinweis auf
ein Schlafapnoes
yndrom und psychische Probleme
bei der Invalidenver
sicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
7/7
Ziff.
6.2
). Die
Sozialversicherungs
anstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische Situation
(
Urk.
7/11)
ab
und stellte dem Versicherten mit Vorbescheid vom
2.
Oktober 2012 (
Urk.
7/15) die Abweisung seines Leistungsbegehrens in Aussicht
. Dagegen erhoben der Versicherte respektive sein Hausarzt
am
10. Oktober 2012
Ein
wände
(
Urk.
7/17
,
Urk.
7/21
). In der Folge veranlasste die IV-Stelle beim Regio
nalen Ärztlichen Dienst (RAD) ein
internistisch-psychiatrisches
Gutachten, wel
ches am 24. Januar 2013 erstattet wurde (
Urk.
7/25-26). Mit Verfügung vom
28. Januar 2013 (
Urk.
7/28 =
Urk.
2) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung.
2.
Der
Versicherte erhob
am 11. Februar 2013
Beschwe
rde
gegen die Verfügung vom 28. Januar 2013 (
Urk.
2)
und beantragte sinngemäss
,
diese sei aufzuheben
und es sei ihm eine Rente zuzusprechen
(
Urk.
1
S. 1 f.).
Mit Beschwerdeantwort vom 4. April 2013 (
Urk.
6) beantragte die
Beschwer
-
degeg
nerin
die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdefüh
rer am
8. Mai 2013 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
8).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8
Abs.
1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a
Abs.
1
des
Bundesgesetz
es
über die Invalidenversi
cherung (IVG)
aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie
derungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener
Ar
beitsmarktlage
erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid gewor
den wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.3
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine
Viertelsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28
Abs.
2 IVG).
1.
4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im
Be
schwerdefall
das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung (
Urk.
2) damit, dass beim Beschwerdeführer die psychische Störung überwiegend wahrscheinlich bereits vor
der
Ei
nreise in die Schweiz bestanden
habe
und bereits vorher
behand
-
lungsbe
dürftig
und leistungseinschränkend gewesen sei, weshalb die
ver
-
sicherungs
mässigen
Voraussetzungen für die Leistungen der Invaliden
-
versicherung nicht erfüllt seien. Die Begutachtung habe zudem ergeben, dass aus psychiatrischer Sicht kein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliege und aus internistischer Sicht in optimal angepasster Tätigkeit seit jeher eine Arbeitsfähigkeit von 100
%
gegeben sei (S. 2).
2.2
Der Beschwerdeführer machte dagegen in seiner Beschwerde (
Urk.
1) geltend,
es treffe nicht zu, dass die Einschränkungen aus psychiatrischer Sicht bereits vor
der
Einreise in die Schweiz bestanden hätten. So sei er als junger Mann moti
viert und gesund mit seiner Familie in die Schweiz gekommen (S. 1 Mitte). Eine angepasste Arbeit, wie sie von der Beschwerdeführerin beschrieben worden sei, existiere nicht
. Die Schlafapnoe habe ihn körperlich zerstört
(S. 1 unten)
.
2.3
Strittig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der Invalidenversicherung.
3.
3.1
Dr.
med.
Z.___
,
Chefarzt Pneumologie,
A.___
,
stellte in seinem Bericht vom 15. März 2012
(Urk. 7/11/10-11) folgende
Diag
nosen
(S. 1)
:
-
obstruktives Schlafapnoes
yndrom
-
Status nach
Tonsillenhyperplasie
und ausgeprägtes
Webbing
des wei
chen Gaumens
-
Status nach
Uvulopalatopharyngoplastik
mit Tonsillektomie 2010
-
saisonales allergisches Asthma bronchiale mit
-
Rhinopathia
allergica
-
unklare Augenentzündung
Dr.
Z.___
führte aus, er habe den
Beschwerdeführer vom 23. Januar
bis 1
2.
März 2012 erneut ambulant beurteilt. Der Beschwerdeführer verspüre nach wie vor eine starke Lustlosigkeit und es
seien
wieder vermehrt Apnoen beobachtet
wor
den
. Die CPAP
(
Continuous
Positive
Airway
Pressure
)
-Therapie habe leider nicht funktioniert, da er darunter Erstickungsangst bekommen habe (S. 1).
3.
2
Lic
. phil.
B.___
,
Psychologin FSP/Psychotherapeutin,
führte
in ih
rem
Bericht vom 5. September 2012 (Urk. 7/11/8-9)
aus, der Beschwerdeführer sei von
seinem damaligen Hausarzt an sie überwiesen worden, weil er schon im August 2010 körperliche Symptome ohne klare körperliche Ursache
wie Kopf
schmerzen und Schwindel
aufgewiesen habe. Er habe schnell Vertrauen zu
ihr entwickeln können und
schon nach vier Sitzungen über s
eine traumatisch wir
kende schwierige Flucht in die Schweiz erzählt. Bevor das Trauma tiefer habe angegangen werden können, sei jedoch noch eine Schlafapnoe diagnostiziert worden. Infolge dessen sei der Beschwerdeführer immer müde in die Stunde ge
kommen und habe immer weniger psychische Reserven gehabt. Der Beschwer
deführer sei Familienvater und seine Frau sei auch schwer krank und habe im
mer Schmerzen, so dass er sich oft um die ganze Familie kümmern und auch für alle kochen und putzen müsse. Das führe auch zu weiteren psychischen Proble
men, weil er in seiner Kultur als Mann eigentlich nur für das
Familieneinkom
men
verantwortlich sei.
Zudem fühle er sich von der Sozialarbeiterin nicht verstanden, da sie eventuell als Frau seinen kulturellen Hintergrund zu wenig nachvollziehen könne. Er finde, dass sie ihn in seinen alltäglichen Prob
lemen gar nicht unterstütze,
ihn eher ablehne und ihn stattdessen zu etwas zwingen wolle, was er nicht erfüllen könne (zum Beispiel arbeiten). Er sehe sich aber aus der Situation heraus ge
zwungen, mit ihr zu kooperieren, was ihm schwerfalle und ihn psychisch schwer belaste (S. 1 Mitte).
Der Beschwerdeführer leide unter depressiven Stimmungen, Schlafstörungen beziehungsweise Schlafapnoe, welche Symptome wie Tagesmüdigkeit,
Ein
schlafneigung
am Tag und Schwindel mit sich b
rächten
. Zudem leid
e er an er
höhter Reizbarkeit, ne
gativen Gedanken
, Gedankenkreisen und Konzentrations
störungen. Hinzu kämen auch somatische Probleme wie starke Rücken- und Knieschmerzen. Der Beschwerdeführer sei wegen seiner körperlichen
,
aber auch wegen seiner psychischen und sozialen Probleme im Alltag stark beeinträchtig
t
(S. 1 unten).
Die Erfolglosigkeit seiner Bemühungen, den Alltag zu bewältigen
,
sei für seine Therapie und die Arbeit mit ihm sehr erschwerend. Es sei allgemein bekannt, dass traumatisierte Menschen eine stabile und sichere soz
iale
Umgebung bräuchten.
S
ie hoffe, dass sich die körperlichen Beschwerden und
auch die sozi
ale Situation des
Beschwerdeführers bald verbesserten und sie deshalb besser psychotherapeutisch arbeiten könne (S. 2 oben).
3.
3
Dr.
med.
C.___
,
Facharzt FMH für
A
llgemeine Innere Medizin
,
stellte in seinem
Bericht vom 1
2.
September 2012 (Urk. 7/11/6-7)
folgende
Diagnosen
(
Ziff.
1.1)
:
-
mittelschwere bis schwere depressive Episode mit Angst- und Panik
-
gedan
ken
-
ausgeprägte Schlafstörung mit Tagesmüdigkeit bei Schlafapnoesyndrom mit Unverträglichkeit auf CPAP
-
Status nach
Uvulopalatopharyngoplastik
mit Tonsillektomie 2010
-
saisonales allergisches Asthma bronchiale mit
Rhinopathia
allergica
-
rezidivierende
Conjuncitvitiden
-
multiple psychovegetative Beschwerden
Dr.
C.___
führte aus, der Beschwerdeführer sei seit April 2012 bei ihm in Behandlung und die letzte Kontrolle habe am 3. September 2012 stattgefunden (
Ziff.
1.2).
Seit Januar 2011 liege die Arbeitsunfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt bei 100
%
(
Ziff.
1.6). Es bestünden vor allem psychische Einschränkungen und eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit. Zudem sei der Beschwerdeführer einge
schränkt durch die Traumatisierungen, ausgelöst durch die Flucht aus
Y.___
.
Es bestünde
n
Konzentrationsstörungen, Gedächtnisstörungen, ausge
prägte Tagesmüdigkeit und plötzlich auftretende Panikanfälle. Bis anhin habe der Beschwerdeführer in der Schweiz nicht gearbeitet. Es bestehe sowohl eine körperliche als auch eine psychische Leistungseinschränkung. Im geschützten Rahmen
wäre
eine Arbeit halbtags sinnvoll (
Ziff.
1.7).
Es finde eine psycholo
gische Betreuung durch Frau
lic
. phil.
B.___
statt. Der Beschwerdeführer nehme
zur Zeit
keine Medikamente ein. Die Therapie soll
e
in Zukunft wie bis anhin fortgeführt werden (
Ziff.
1.5).
Dr.
C.___
führte aus, d
er Beschwerdeführer habe vor Jahren mit seiner Familie aus
Y.___
in die Schweiz flüchten müssen. Die Situation sei für ihn sehr dramatisch gewesen. Da die Ehefrau ebenfalls schwer erkrankt sei, müsse der Beschwerdeführer den Haushalt praktisch alleine erledigen. Er habe vier Kinder, wovon zwei bereits im
Teeniealter
seien. Die Integration falle ihm schwer, da ihm praktisch von keiner Seite eine Wertschätzung entgegen komme. Insgesamt fühle er sich wie ein Schwerverbrecher, da er Leistungen von der Sozialfürsorge beanspruche. Sowohl körperlich wie psychisch fühle er sich nicht in der Lage, irgendeiner Arbei
t
regelmässig
nachzugehen
. Der Beschwer
deführer sei tatsächlich depressiv. Ihm fehle
eine Perspektive. Am liebsten würde er wieder in sein Land zurückkehren und dort seinem angestammten Beruf nachgehen. Hier in der Schweiz habe er keine Möglichkeit, diese Arbeit zu verrichten.
Zu
Hilfsarbeiten auf dem Bau fühle er sich körperlich nicht
in der Lage
. Insbesondere leide er unter ausgeprägter Tagesmüdigkeit bei nachgewie
senem Schlafapnoesyndrom. Es bestehe eine Unverträglichkeit auf das Tragen des CPAP-Gerätes nachts. Dieses Gerät löse bei ihm Angst und Panik aus, so dass er bereits nach wenigen Minuten dieses Gerät wieder entfernen müsse. Es sei
deshalb an die Lungenliga zurückgegeben worden. Die Prognose sei un
günstig (
Ziff.
1.4).
In seinem Bericht vom
10. Oktober 2012
(Urk. 7/16)
führte
Dr.
C.___
aus, der Beschwerdeführer habe klar angegeben, dass er erst seit der Flucht und der Suche nach einem Asylland psychische Probleme bekommen habe, da er ins
besondere verantwortlich gewesen sei für seine Frau und seine beiden Kinder.
E
r
habe
als Uhrmacher gearbeitet, bis die Taliban in
Y.___
mit den
Ter
rorkämpfen
begonnen hätten
,
und
nie psychische Probleme gehabt. Erst hier in der Schweiz habe er zunehmend Probleme, weil das Leben für die ganze Familie sehr schwierig gewesen sei und er in seinem angestammten Beruf keine Arbeit gefunden habe.
3.4
3.4.1
Dr.
med.
D.___
,
Facharzt
FMH
für Allgemeine Innere Medizin,
RAD
,
stellte
in seinem Gutachten
vom 24. Januar 2013
(Urk. 7/25)
folgende Diagno
sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (
Ziff.
8):
-
milde spastische Armparese mit beginnender Atrophie,
abklärungsbe
-
dürf
tig
-
ausgeprägte Tagesmüdigkeit bei fremdanamnestischem obstruktivem Schlafapnoesyndrom, unbehandelt nach
frustranem
CPAP-Therapiever
such und bei Status nach
Uvulopalatopharyngoplastik
mit Tonsillekto
mie 2010
Als Diagnosen
ohne Ausw
irkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte
Dr.
D.___
eine
leichte arterielle Hypertonie
, eine
milde Adipositas
,
fremdanamnestisch saisonales allergisches Asthma bronchiale mit
Rhinopathia
allergika
und
eine
rezidivierende unklare Augenentzündung
(
Ziff.
8)
.
B
eim Beschwerdeführer bestehe aus versicherungsmedizinischer Sicht bei obstruk
tivem Schlafapnoesyndrom und konsekutiver Tagesmüdigkeit sowie ei
ner milden Armparese links ein Gesundheitsschaden. In einer optimal ange
passten Tätigkeit (körperliche Tätigkeit ohne Heben und Tragen von schweren Gewichten, ohne Führen von Fahrzeugen und Maschinen
,
ohne hohe Anforde
rungen an Aufmerksamkeit und Konzentr
ation, mit häufigen Pausen und/
oder der Möglichkeit zu einem Nickerchen zum Beispiel mittags) sei schon immer eine Arbeitsfähigkeit von 100
%
ausgewiesen
gewesen. Das
Schlafapnoes
yn
drom
sei prinzipiell einer Behandlung zugängig mittels
CPAP-Beatmungsthera
pie
. Gerade bei diesem jungen Beschwerdeführer soll
t
e nochmals ein Versuch zu
r
Therapie unternommen werden, gegebenenfalls auch unter stationären Be
dingungen und mit einem Dolmetscher. Ob dies als Schadenminderungspflicht auferlegt werden könne, müsse die Beschwerdegegnerin entscheiden (
Ziff.
10).
Der Beschwerdeführer habe in der Schweiz von 2007 bis 2009 bei einer
Asylorga
nisation
in einem Pensum von etwa 50
%
in einer Papierwerkstatt ge
arbeitet. Ansonsten habe er nicht gearbeitet. Er stehe etwa gegen 11.00 Uhr oder gegen 12.00 Uhr auf und esse
anschliessend
das Mittagessen. Er koche auch gelegentlich selbst. Den Nachmittag verbringe er vor dem Fernseher bzw. auf dem Sofa zu Hause. Gelegentlich schreibe er auch Gedichte. Der Haushalt werde
mehrheitlich
durch die Kinder erledigt. Gelegentlich helfe er mit. Der Be
schwerdeführer habe verneint, dass er kulturell bedingt nicht im Haushalt hel
fen könne. Er könne dies nicht, weil er sehr müde sei (
Ziff.
5).
Dr.
D.___
führte aus, d
ie vom Beschwerdeführer angegebene ausgeprägte Tagesmüdigkeit sei durch einen insuffizienten Schlaf aufgrund des
Schlafap
noesyndroms
nachvollziehbar. Möglicherweise komme eine gestörte
Schlafhygi
ene
noch hinzu (sehr spätes zu Bettgehen und sehr spätes Aufstehen). Allerdings habe der Beschwerdeführer während der Anamnese und Untersuchung, insge
samt während vier Stunden, nicht die geringsten Zeichen von Ermüdung, Er
schöpfung und von Konzentrationsschwierigkeiten gezeigt (
Ziff.
9).
3.4.2
Med.
pract
.
E.___
,
Facharzt
FMH
für Psychiatrie und Psycho
t
hera
pie,
RAD,
stellte in seinem Gutachten vom
24. Januar 2013
(Urk. 7/26)
folgende
psychiatrische
Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits
fähigkeit (
Ziff.
9)
:
-
posttraumatische Belastungsstörung mit leichter depressive
r
Episode unbe
handelt (ICD-10 F43.1), die schon behandlungsbedürftig bei Ein
reise in die Schweiz bestand
en habe
-
chronische Belastungsstörung (nicht näher bezeichnet) auf dem Hinter
grund einer dreizehnjährigen Asylsucherprozedur, (ICD-10 F43.29), Kulturschock in der Schweiz
Als psychiatrische Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte med.
pract
.
E.___
eine generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1).
Aufgrund der hiesigen Untersuchung könne von einer Arbeitsfähigkeit von min
destens 80
%
in bisheriger und angepasster Tätigkeit ausgegangen werden. Abzuwarten blieben weitere somatische Befunde, welche die Arbeitsfähigkeit weiter reduzierten. Als Ressourcenprofil gelte kein Termindruck und wohlwol
lende Atmosphäre (keine Diskriminierung und keine Beleidigungen aufgrund des fehlenden Asylsucherstatus). Mit Erreichen des Asylsucherstatus und danach Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung wäre eine Arbeitsfähig
keit von 100
%
gegeben. Die posttraumatische Belastungsstörung habe bereits bei
der
Einreise bestanden. Es handle sich
dabei
nicht um einen invalidisieren
den Gesundheitsschaden und
diese
sei
bei einer stabilen Lebenssituation
gut be
handelbar
. Es sei kein dauerhafter Gesundheitsschaden ausgewiesen und es lä
gen erhebliche psychosoziale Probleme aufgrund des nicht Anerkennens als Asylsucher vor, welche die ganze Familie betreffen würden (
Ziff.
11).
Med.
pract
.
E.___
führte aus
, a
us psychiatrischer Sicht bestünden folgende leichte Einschränkungen im Zusammenhang mit einer Tagesmüdigkeit: Der An
trieb sei leicht vermindert und die Ausdauer sei wegen der Müdigkeit und
Er
sch
öpfbarkeit
vermindert. Eine mittel- bis
schwergradige
Depression könne auf
grund der guten affe
ktiven Schwingungsfähigkeit, der
mangelnde
n
Anhedonie
,
der
mangelnden Tage
s
schwankungen und insgesamt
dem
Mangel der vitalen Kennzeichnung einer ernsten Depression nicht n
achgewiesen werden
.
Wohl aber seien Flashbacks,
Albträume und Schlafstörungen im Zusammenhang mit Tra
umatisierungen nachgewiesen, ob
schon die traumatischen Ereignisse in
Y.___
nicht in den Vordergrund zu bekommen gewesen seien (
Ziff.
10).
In seinem Herkunftsland habe der Beschwerdeführer
an einer Hochschule
Maschi
nentechnik
studiert
. Den Beruf habe er in
Y.___
nicht ausgeübt. In de
r Schweiz habe er als Uhrmacher
und von 2008 bis 2010 als Hilfsarbeiter in einer Papierfabrik gearbeitet. Dies sei eine 60
-%-
Stelle gewesen. Er habe die Stelle wegen den Beschwerden (Müdigkeit, Erschöpfung auf Basis eines Schlafapnoesyndroms) und Problemen am Arbeitsplatz verloren. Er habe sich dort diskriminiert und beleidigt gefühlt (
Ziff.
2).
Gemäss
Angaben des Be
schwerdeführers hätten seine Beschwerden damit begonnen, dass er keinen Status und keine Arbeit habe, weswegen es ihm schlecht gehe. Er schlafe nicht gut und habe Schmerzen und Müdigkeit im Körper. Auch leide er an Übelkeit und habe auch Angst vor d
em Schlafengehen (
Ziff.
3).
3.
5
Dr.
C.___
führte in seiner Stellungnahme vom 1
2.
Februar 2013 (
Urk.
3) aus,
der Beschwerdeführer sei vom RAD psychiatrisch und internistisch unter
sucht worden. Aus internistischer Sicht bestehe eine deutliche Behinderung, so dass gesagt werde, dass der Beschwerdeführer einer Tätigkeit nur mit vielen Optionen nachgehen könne. So dürfe er keine schweren Gewichte tragen und heben und auch keine Maschinen oder Fahrzeuge führen. Des Weiteren seien die Aufmerksamkeit und Konzentration eingeschränkt und er sollte eine Arbeit ausüben, bei welche
r er häufig Pausen machen könne und
wo er die Möglich
keit für ein Nickerchen habe.
Dr.
C.___
führte aus, für alle, die sich mit den Akten befassten, sei es klar, dass der Beschwerdeführer mit diesen Optionen keiner Arbeit in der Schweiz nachgehen könne
.
Zurzeit
beziehe er Sozialfür
sorge
und
besuche dreimal wöchentlich halbtags einen Kurs wegen s
eines
ausgeprägten Schlafapnoes
yndrom
s
, welches wegen ausgeprägter Stö
rung der CPAP-Therapie nicht behan
delbar sei. Dies
führe dazu, dass der Be
schwer
-
deführer
in der zweiten Tageshälfte praktisch keine Leistung mehr er
bringen
könne. Zudem bestünden viele funktionellen Beschwerden, die ein
re
gel
-
mässiges
Arbeiten verunmöglichten. Der Beschwerdeführer leide unter einer posttraumatischen Störung, habe die Flucht
aus
Y.___
noch nicht verar
beitet und fühle sich in der Schweiz heimatlos und unverstanden (S. 1).
A
us seiner Sicht könne der Beschwerdeführer höchstens einer 50%igen Arbeit nach
gehen, weshalb eine 50%ige Berentung gerechtfertigt sei (S. 2).
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin verneinte gestützt auf das RAD-Gutachten vom
Januar 2013
(vorstehend E. 3.4.1-2) aus psychiatrischer Sicht das Vorliegen eines inva
lidisierenden Gesundheitsschadens und ging aus internistischer Sicht davon aus
, der Beschwerdeführer
sei
in angepasster Tätigkeit seit jeher zu 100
%
arbeitsfä
hig.
4.2
Sowohl das internistische als auch das psych
iatrische RAD-Gutachten erfüllen
die Anforderungen an eine beweiskräftige Expertise (vorstehend E. 1.4).
Hinsichtlich der psychiatrischen Problematik ist zu bemerken, dass
diese ledig
lich im Rahmen der RAD-Begutachtung fachärztlich beu
rteilt wurde und med.
pract
.
E.___
ausführte, das Leiden sei gut behandelbar und es sei kein dau
erhafter Gesundheitsschaden ausgewiesen. Im Übrigen verwies er auf
die
erheb
liche psychosoziale Belastungssituation, welche auch im Bericht der
behandeln
den Psychologin
B.___
vom September 2012 (vorstehend E. 3.2) beschrieben ist.
4.3
Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist - auch bei psychischen Erkran
kungen - in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosozi
ale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor
handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Be
funde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven
Verstimmungszu
ständen
klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbstständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die
Ar
beits
- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentli
chen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).
Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli
chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver
selbstständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner - unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden - Fol
gen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend auswirken (Urteil
des Bundesgerichts
9C_
537/2011
vom
28
. Juni 20
12
E. 3.2
mit Hinwei
sen
).
4.4
In Anbetracht dessen ist die anderslautende Einschätzung der Arbeitsfähigkeit
durch
Dr.
C.___
(vorstehend E. 3.3)
, welcher
im September 2012 rückwir
kend bis Januar 2011
eine 1
00%ige Arbeitsunfähigkeit
attestierte, nicht nach
vollziehbar.
Zum einen war
der Beschwerdeführer erst seit April
2012 bei ihm in Behandlung und zum anderen
liess er in seine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit zahlreiche psychosoziale Belastungsfaktoren miteinfliessen
,
ohne diese vom tatsächlichen Krankheitsgeschehen abzugrenzen.
Die von
ihm geste
llten psychi
atrischen Diagnosen
entbehrten sodann
der fachärztlichen Grundlage
.
Wo
Dr.
C.___
erwähnte,
es b
estehe eine Unverträglichkeit betreffend das Tra
gen des CPAP-Gerätes, wovon so auch
Dr.
Z.___
(v
orstehend E. 3.1) berichtete,
ist zu beachten
, dass
im
Gebiet der Invalidenversicherung ganz allgemein der Grundsatz
gilt
, dass die invalide Person, bevor sie Leistungen verlangt, alles ihr Zumutbare selber vorzukehren hat, um die Folgen ihrer Invalidität bestmöglich zu mildern (BGE 113 V 22 E. 4a mit Hinweisen).
Die CPAP-Therapie zur Be
handlung des Schlafapnoesyndroms
gilt grundsätzlich als zumutbare medizini
sche Behandlung (vgl. Urteil des
Bundesgerichts I 563/05
vom 10. April 2006
E
. 3.2).
Wie
Dr.
D.___
ausführte, sollten diesbezüglich gegebenenfalls auch unter stationären Bedingungen erneute Bemühungen unternommen werden.
4.5
Aufgrund des Gesagten ist der medizinische Sachverhalt als dahingehend er
stellt zu erachten, dass in behinderungsangepasster Tätigkeit von einer Arbeits
fähigkeit von 100
%
auszugehen ist.
5
.
Vorliegend
blieb
d
ie tatsächliche Erwerbssituation
des Beschwerdeführers in der Schweiz weitgehend unklar
.
So wurde im Formular betreffend die
Früherfas
sung
ausgeführt,
er
hab
e nie in der Schweiz gearbeitet
(
Urk.
7/3
Ziff.
2). Glei
ches äusserte
er
gegenüber seinem Hausarzt
Dr.
C.___
(
vorstehend E. 3.3
). Im Rahmen der allgemeinmedizinischen/internistischen Untersuchung durch den RAD gab der Beschwerdeführer dann an, bei ein
er
Asylorganisation in einer Papierwerkstatt zu einem Pensum von etwa 50
%
in den Jahren 2007 bis 2009 tätig gewesen zu sein (vorstehend E. 3.4.1). Bei der psychiatrischen Untersu
chung nannte er dann die Jahre 2008 bis 2010 und ein Pensum von 60
%
(vor
stehend E. 3.4.2). Unklar blieb
auch
, ob es sich dabei
um einen Sozialeinsatz oder eine Anstellung handelte (
vgl.
Urk.
9/5/2). Ein
Auszug aus dem individu
ellen Konto liegt nur betreffend die Ehefrau des Beschwerdeführers
vor (
Urk.
9/12).
Aufgrund der Akten können jedenfalls weder Validen- noch
Invalideneinkom
men
anhand des tatsächlich erzielten Verdienstes vor und nach Eintritt der ge
sundheitlichen B
eeinträchtigung bestimmt werden.
Im Zweifel sind beide Einkommensgrössen auf tabellarischer Grundlage zu be
stimmen. Dabei ist vom selben Tabellenlohn auszugehen. Unter diesen Umstän
den entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Be
rücksichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn gemäss BGE 126 V 75 (Urteil des Bundesgerichts 9C_100/2010 vom 2
3.
März 2010 E. 2.
3.2.2 mit Hinweisen). Bei einer Arbeitsfähigkeit von
10
0
%
in angepasster Tätigkeit ergibt sich damit
, selbst wenn ein maximaler Leidensabzug gewährt würde, kein
ren
tenbegründender
Invaliditätsgrad
, womit
kein Anspruch auf eine Invalidenrente besteht.
In Anbetracht dieses Ergebnisses erübrigen sich Ausführungen zur Frage, ob der Gesundheitsschaden schon vor Einreise in die Schweiz bestanden hat, respektive ob die versicherungsmässigen Voraussetzungen im Sinne von
Art.
6 IVG erfüllt sind.
Damit erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens, was zur Abwei
sung der Beschwerde führt.
6
.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) und auf
Fr.
700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Be
schwerdeführer aufzuerlegen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
700
.-- werden
dem Beschwerdeführer
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
dem
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
X.___
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
-
mit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu
ent
-
halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur
kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
MosimannSchucan