# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2c1368bc-eb8b-55c5-9bc3-ec967485e3bb
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-11-03
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 03.11.2021 D-3362/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-3362-2021_2021-11-03.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-3362/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  3 .  N o v e m b e r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Richterin Jeannine Scherrer-Bänziger (Vorsitz), 

Richterin Daniela Brüschweiler, Richter Simon Thurnheer,  

Gerichtsschreiberin Anna Dürmüller Leibundgut. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Afghanistan,   

vertreten durch Marc Richard, 

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Datenänderung im Zentralen Migrationsinformationssystem  

(ZEMIS);  

Verfügung des SEM vom 14. Juli 2021 / N (…). 

 

 

 

D-3362/2021 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Der Beschwerdeführer reiste den Akten zufolge am 31. März 2021 ille-

gal nach Italien ein und wurde dort unter den Personalien B._______, geb. 

(…), Afghanistan, registriert. 

A.b Am 16. April 2021 wurde er beim Versuch, unter der Identität 

B._______, geb. (…), Afghanistan, in die Schweiz einzureisen, von der 

Schweizer Grenzwache angehalten und in der Folge nach Italien rücküber-

stellt.  

B.  

B.a Am 6. Mai 2021 suchte der Beschwerdeführer unter dem Namen 

A._______ in der Schweiz um Asyl nach. Auf dem Personalienblatt gab er 

als sein Geburtsdatum den «(…)» (afghanischer Kalender) beziehungs-

weise den «(…)» (abendländischer Kalender) an. Identitätspapiere gab er 

keine ab. 

B.b Am 18. Mai 2021 wurde der Beschwerdeführer im Rahmen der Erst-

befragung vom SEM zu seiner Identität befragt. Dabei führte er aus, er sei 

am (…) geboren worden (dies entspricht dem […] im afghanischen Kalen-

der; Anmerkung BVGer). Er habe sein Geburtsdatum auf seiner Tazkera 

gesehen und es im Hinblick auf seine Reise nach Europa in den abendlän-

dischen Kalender umgerechnet. Er denke, er sei (…) alt. Sein Geburtsjahr 

im afghanischen Kalender laute (…); er habe sich nur das Jahr merken 

können, nicht das vollständige Geburtsdatum. Seine Mutter habe seine 

Tazkera auf der Flucht auf sich gehabt; sie hätten sich jedoch an der tür-

kisch-iranischen Grenze aus den Augen verloren. Es treffe zu, dass er am 

31. März 2021 nach Italien eingereist und dabei daktyloskopiert worden 

sei. Er habe den italienischen Behörden aber weder seinen Namen noch 

sein Geburtsdatum angegeben. Die italienischen Behörden hätten ihn da-

raufhin von sich aus unter der fiktiven Identität B._______, geboren am 

(…), registriert. Als er (am 16. April 2021) vom Grenzwachtkorps aufgegrif-

fen worden sei, habe er, um Probleme zu vermeiden, die von den italieni-

schen Behörden verwendeten Personalien angegeben.  

B.c Im Anschluss an die Befragung vom 18. Mai 2021 teilte das SEM dem 

Beschwerdeführer mit, die Minderjährigkeit könne nicht abschliessend be-

urteilt werden, weshalb möglicherweise eine medizinische Altersabklärung 

durchgeführt werde. Es gewährte ihm ausserdem das rechtliche Gehör zu 

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Seite 3 

den auf dem Personalienblatt angegebenen, unterschiedlichen Geburtsda-

ten. Der Beschwerdeführer machte bei dieser Gelegenheit geltend, er habe 

zunächst sein Geburtsdatum gemäss christlichem Kalender aufgeschrie-

ben, danach habe er gedacht, er müsse in der anderen Spalte auch noch 

das Datum gemäss afghanischem Kalender angeben. Sein afghanisches 

Geburtsjahr kenne er, aber Tag und Monat habe er dann wohl vor lauter 

Aufregung falsch umgerechnet. Das SEM stellte dem Beschwerdeführer 

sodann im Rahmen der Altersabklärung noch einige medizinische Zusatz-

fragen.  

C.  

In der Folge gab das SEM beim Institut für Rechtsmedizin (IRM) (…) die 

Durchführung einer auf drei Säulen (körperliche, radiologische und zahn-

ärztliche Untersuchung) beruhende Analyse zur Altersbestimmung in Auf-

trag. Im Gutachten zur Altersschätzung der Universität (…) vom 3. Juni 

2021 wurde ein wahrscheinliches Alter von (…) Jahren genannt und das 

höchste Mindestalter mit (…) Jahren benannt, weshalb die Altersangabe 

des Beschwerdeführers von (…) Jahren eher nicht plausibel erscheine.  

D.  

D.a Das SEM teilte dem Beschwerdeführer daraufhin mit Schreiben vom 

14. Juni 2021 mit, er habe seine angebliche Minderjährigkeit weder glaub-

haft machen noch beweisen können, weshalb er für das weitere Asylver-

fahren als volljährig erachtet und beabsichtigt werde, sein Geburtsdatum 

von Amtes wegen auf «(…)» anzupassen. Das SEM gewährte ihm dazu 

das rechtliche Gehör. 

D.b Mit Stellungnahme vom 16. Juni 2021 erklärte der Beschwerdeführer, 

er sei mit der beabsichtigten Anpassung seines Geburtsdatums nicht ein-

verstanden. Es sei davon abzusehen, zumindest sei im ZEMIS ein Bestrei-

tungsvermerk anzubringen.  

D.c Mit Schreiben vom 17. Juni 2021 teilte das SEM dem Beschwerdefüh-

rer mit, sein Geburtsdatum sei im ZEMIS auf den (…) angepasst und mit 

einem Bestreitungsvermerk versehen worden, und er werde für die nächs-

ten Verfahrensschritte als volljährig erachtet. Die ZEMIS-Änderung werde 

später mit dem Asylentscheid verfügt. 

D.d Mit Eingaben vom 2. und 7. Juli 2021 reichte der Beschwerdeführer je 

im Original seinen Impfausweis, eine Bestätigung der Afghanistan Central 

Civil Registration Authority sowie ein Schuldokument zu den Akten und 

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führte aus, auf diesen Dokumenten sei sein Geburtsdatum ([…] im afgha-

nischen Kalender) aufgeführt. Aufgrund dieser zusätzlichen Indizien für 

seine Minderjährigkeit lasse sich die Annahme des SEM, er sei volljährig, 

nicht mehr aufrechterhalten. Es werde daher um Berichtigung des Geburts-

datums im ZEMIS auf den (…) oder um Erlass einer anfechtbaren Verfü-

gung ersucht.  

E.  

Mit Zwischenverfügung vom 14. Juli 2021 – eröffnet am 15. Juli 2021 – 

stellte das SEM fest, das im ZEMIS aufgeführte Geburtsdatum des Be-

schwerdeführers laute auf (…), mit Bestreitungsvermerk.  

F.  

Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht vom 23. Juli 2021 focht 

der Beschwerdeführer die Zwischenverfügung des SEM vom 14. Juli 2021 

an. Er beantragte, diese sei aufzuheben, und das im ZEMIS erfasste Ge-

burtsdatum sei zu berichtigen und auf den (…) anzupassen. Überdies er-

suchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung, inklusive 

Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses.  

Der Beschwerde lagen die angefochtene Verfügung inklusive Empfangs-

bestätigung, eine Vollmacht sowie mehrere bereits in den vorinstanzlichen 

Akten befindliche Unterlagen (alles in Kopie) bei.  

G.  

Mit Zwischenverfügung vom 3. August 2021 hiess die zuständige Instrukti-

onsrichterin das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessfüh-

rung gut, verzichtete auf die Erhebung eines Kostenvorschusses und lud 

das SEM zur Einreichung einer Vernehmlassung innert Frist ein.  

H.  

Das SEM hielt in seiner Vernehmlassung vom 17. August 2021 vollumfäng-

lich an seiner Verfügung fest. Der Beschwerdeführer replizierte mit Eingabe 

vom 26. August 2021 und ersuchte um Gutheissung der Beschwerde. 

  

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Seite 5 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um eine Verfügung im 

Sinne von Art. 5 VwVG, welche von einer Vorinstanz im Sinne von Art. 33 

Bst. d VGG erlassen wurde. Da keine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG 

vorliegt, ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung der Beschwerde 

zuständig (Art. 31 VGG). 

1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts 

anderes bestimmt (Art. 37 VGG). 

1.3 Der Beschwerdeführer war am vorinstanzlichen Verfahren beteiligt und 

ist als Adressat der angefochtenen Verfügung sowohl formell als auch ma-

teriell beschwert, weshalb er zur Beschwerde legitimiert ist (Art. 37 VGG 

i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG).  

1.4 Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde (Art. 37 VGG 

i.V.m. Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 VwVG) ist einzutreten. 

2.  

Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen 

richten sich im Datenschutzrecht nach Art. 49 VwVG.  

3.  

3.1 Die Vorinstanz führt zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben das 

ZEMIS, welches der Bearbeitung von Personendaten aus dem Ausländer- 

und dem Asylbereich dient (Art. 1 Abs. 1 i.V.m. Art. 2 des Bundesgesetzes 

über das Informationssystem für den Ausländer- und den Asylbereich vom 

20. Juni 2003 [BGIAA, SR 142.51]) und in der Verordnung über das Zent-

rale Migrationsinformationssystem (ZEMIS-Verordnung) vom 12. April 

2006 (SR 142.513) näher geregelt ist. Nach Art. 19 Abs. 1 der ZEMIS-Ver-

ordnung richten sich die Rechte der Betroffenen, insbesondere deren Aus-

kunfts-, Berichtigungs- und Löschungsrecht sowie das Recht auf Informa-

tionen über die Beschaffung besonders schützenswerter Personendaten, 

nach dem Datenschutzgesetz (DSG, SR 235.1) und dem VwVG. 

3.2 Wer Personendaten bearbeitet, hat sich über deren Richtigkeit zu ver-

gewissern (Art. 5 Abs. 1 DSG). Werden Personendaten von Bundesorga-

nen bearbeitet, kann jede betroffene Person insbesondere verlangen, dass 

unrichtige Personendaten berichtigt werden (Art. 5 Abs. 2 i.V.m. Art. 25 

Abs. 3 Bst. a DSG). Auf die Berichtigung besteht in einem solchen Fall ein 

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absoluter und uneingeschränkter Anspruch (vgl. BVGE 2018 VI/3 E. 3.2). 

Die ZEMIS-Verordnung sieht zudem in Art. 19 Abs. 3 ausdrücklich vor, 

dass unrichtige Daten von Amtes wegen zu berichtigen sind. 

3.3 Grundsätzlich hat die das Berichtigungsbegehren stellende Person die 

Richtigkeit der von ihr verlangten Änderung, die Bundesbehörde im Be-

streitungsfall dagegen die Richtigkeit der von ihr bearbeiteten Personen-

daten zu beweisen (vgl. Urteil des BGer 1C_11/2013 vom 21. Oktober 

2013 E. 4.2; BVGE 2018 VI/3 E. 3.3). Nach den massgeblichen Beweisre-

geln des VwVG gilt eine Tatsache als bewiesen, wenn sie in Würdigung 

sämtlicher Erkenntnisse so wahrscheinlich ist, dass keine vernünftigen 

Zweifel bleiben; unumstössliche Gewissheit ist dagegen nicht erforderlich. 

Die mit dem Berichtigungsbegehren konfrontierte Behörde hat zwar nach 

dem Untersuchungsgrundsatz den Sachverhalt grundsätzlich von Amtes 

wegen abzuklären (Art. 12 VwVG); die gesuchstellende Person ist jedoch 

gemäss Art. 13 Abs. 1 Bst. a VwVG verpflichtet, an dessen Feststellung 

mitzuwirken (vgl. zum Ganzen BVGE 2018 VI/3 E. 3.3). 

3.4 Kann bei einer verlangten oder von Amtes wegen beabsichtigten Be-

richtigung weder die Richtigkeit der bisherigen noch diejenige der neuen 

Personendaten bewiesen werden, dürfen grundsätzlich weder die einen 

noch die anderen Daten bearbeitet werden (vgl. Art. 5 Abs. 1 DSG). Dies 

ist jedoch nicht immer möglich, müssen doch bestimmte Personendaten 

zur Erfüllung wichtiger öffentlicher Aufgaben notwendigerweise bearbeitet 

werden. Dies gilt namentlich auch für im ZEMIS erfasste Namen und Ge-

burtsdaten. In solchen Fällen überwiegt das öffentliche Interesse an der 

Bearbeitung möglicherweise unzutreffender Daten das Interesse an deren 

Richtigkeit. Unter diesen Umständen sieht Art. 25 Abs. 2 DSG die Anbrin-

gung eines Bestreitungsvermerks vor. Spricht dabei mehr für die Richtig-

keit der neuen Daten, sind die bisherigen Angaben zunächst zu berichtigen 

und die neuen Daten anschliessend mit einem derartigen Vermerk zu ver-

sehen. Verhält es sich umgekehrt, erscheint also die Richtigkeit der bisher 

eingetragenen Daten als wahrscheinlicher oder zumindest nicht als un-

wahrscheinlicher, sind diese zu belassen und mit einem Bestreitungsver-

merk zu versehen. Über dessen Anbringung ist jeweils von Amtes wegen 

und unabhängig davon zu entscheiden, ob ein entsprechender Antrag ge-

stellt worden ist (vgl. zum Ganzen BVGE 2018 VI/3 E. 3.4; vgl. ferner Urteil 

des BGer 1C_240/2012 vom 13. August 2012 E. 3.2). 

  

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Seite 7 

4.  

4.1 Zur Begründung seines Entscheids führte das SEM im Wesentlichen 

aus, der Beschwerdeführer habe vage und unsubstanziierte Angaben zu 

seinem Geburtsdatum, zur schulischen Laufbahn sowie zu seiner Einreise 

und Registrierung in Italien und in der Schweiz gemacht. Insbesondere 

habe er anlässlich der Erstbefragung als Geburtsdatum den (…) genannt 

und dabei vorgebracht, er sei (…) alt; angesichts des genannten Geburts-

datums wäre er damals indessen (…) Jahre und acht Tage alt gewesen. 

Weiter erstaune es, dass er von seinem Geburtstag gemäss afghanischem 

Kalender lediglich das Geburtsjahr kenne, dagegen das vollständige Ge-

burtsdatum gemäss abendländischem Kalender nennen könne. Auf die 

Frage, wie und woher er von seinem Geburtsdatum erfahren habe, habe 

er ausweichend geantwortet, und zu seiner schulischen Laufbahn habe er 

widersprüchliche und unsubstanziierte Angaben gemacht. Bei seiner Aus-

sage, die italienischen Behörden hätten von sich aus das fiktive Geburts-

datum «(…)» eingetragen, handle es sich um eine unbelegte Parteibe-

hauptung. Es bestehe kein Grund, die aus Italien übermittelten Personalien 

zu bezweifeln, zumal der Beschwerdeführer anlässlich der versuchten Ein-

reise in die Schweiz und der darauffolgenden Rücküberstellung nach Ita-

lien im April 2021 keine Berichtigung dieser Personalien beantragt und 

diese vielmehr mit seiner Unterschrift bei der Eröffnung des Einreiseverbo-

tes bestätigt habe. Sodann habe die Altersbestimmung ein wahrscheinli-

ches Alter von (…) Jahren ergeben; das geltend gemachte Alter von (…) 

Jahren sei als eher nicht plausibel erachtet worden. Die eingereichten Do-

kumente seien nicht fälschungssicher und könnten in Afghanistan leicht 

käuflich erworben werden. Im Übrigen habe der Beschwerdeführer in der 

Erstbefragung erklärt, er besitze ausser seiner Taskera keine weiteren Aus-

weispapiere. Insgesamt sei daher davon auszugehen, dass der Beschwer-

deführer volljährig und das Geburtsdatum des (…) wahrscheinlicher sei als 

der (…).  

4.2 In der Beschwerde wird entgegnet, der Beschwerdeführer habe nie ge-

sagt, er sei (…) Jahre alt. Sein Geburtsdatum habe er vor der Ausreise vom 

afghanischen in den abendländischen Kalender umgerechnet und auswen-

dig gelernt. Davor sei sein Geburtsdatum für ihn nicht wichtig gewesen, 

weshalb nicht erstaune, dass er das afghanische Datum nicht kenne. Beim 

Ausfüllen des Personalienblatts sei er aufgeregt gewesen. Er habe ge-

dacht, er müsse auch das afghanische Geburtsdatum aufschreiben, habe 

aber nur noch das Geburtsjahr gewusst und daher einfach etwas geschrie-

ben. Der Vorwurf, er habe auf die Frage, woher und wie er von seinem 

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Geburtsdatum erfahren habe, ausweichend geantwortet, sei nicht nach-

vollziehbar. Er habe erklärt, er kenne dieses von seiner Tazkera. Seine An-

gaben zum Besuch der Koranschule seien mit seinem Alter von (…) Jahren 

im Zeitpunkt der Einreise in die Schweiz ohne Weiteres vereinbar. Ferner 

gehe es nicht an, den eingereichten Beweismitteln pauschal jeglichen Be-

weiswert abzusprechen. Der Beschwerdeführer habe ein Identitätsdoku-

ment in Kopie sowie drei verschiedene Originaldokumente eingereicht. 

Seine Aussage in der Erstbefragung, er verfüge über keine weiteren Aus-

weispapiere, spreche nicht gegen ihn; denn die nachgereichten Doku-

mente stellten keine «Ausweispapiere» dar. Zudem sei er im damaligen 

Zeitpunkt noch nicht im Besitz dieser Dokumente gewesen, diese seien 

nachträglich von seiner Schwester beschafft worden. Damit sei er seiner 

Mitwirkungspflicht nachgekommen. Die Dokumente seien als Indiz für die 

Richtigkeit seiner Altersangabe zu werten. Soweit das SEM auf das Einrei-

severbot verweise, welches der Beschwerdeführer unterzeichnet habe, sei 

festzustellen, dass dieses Dokument der Rechtsvertretung nie zugänglich 

gemacht worden sei. Es sei ferner offensichtlich, dass das in Italien re-

gistrierte Geburtsdatum nicht vom Beschwerdeführer selbst genannt wor-

den sei. Er habe überdies in nachvollziehbarer Weise dargelegt, weshalb 

er in Italien unter falschen Personalien erfasst worden sei und weshalb er 

dem schweizerischen Grenzwachtkorps im April 2021 diese Personalien 

gezeigt habe. Die Registrierung in Italien spreche daher nicht gegen die 

Richtigkeit seiner Altersangabe. Sodann lasse sich anhand der erfolgten 

medizinischen Altersabklärung keine Aussage zu seiner Minder- respektive 

Volljährigkeit machen, da das Mindestalter bei der zahnärztlichen Untersu-

chung und der Schlüsselbein- respektive Skelettaltersanalyse unter acht-

zehn Jahren liege. Eine Gesamtwürdigung der Indizien ergebe, dass das 

vom Beschwerdeführer geltend gemachte Geburtsdatum des (…) wahr-

scheinlicher sei als das im ZEMIS eingetragene Datum.  

4.3 Das SEM räumt in seiner Vernehmlassung ein, es habe die Aussage 

des Beschwerdeführers zu seinem Alter in der Erstbefragung nicht korrekt 

wiedergegeben. Hingegen sei erneut festzustellen, dass das auf dem Per-

sonalienblatt angegebene afghanische Geburtsdatum nicht dem geltend 

gemachten Datum gemäss abendländischem Kalender entspreche. Die 

aufgeführten Gründe für diese Diskrepanz vermöchten nicht zu überzeu-

gen. Auch sein Verhalten gegenüber dem Grenzwachtkorps sei nicht nach-

vollziehbar.  

4.4 In der Replik wiederholt der Beschwerdeführer, er habe zum Zeitpunkt, 

als er das Personalienblatt ausgefüllt habe, sein genaues Geburtsdatum 

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gemäss afghanischem Kalender nicht gekannt, sondern nur das Geburts-

jahr. Daher habe er auch nur dieses korrekt aufschreiben können.  

5.  

5.1 Wie vorstehend (vgl. E. 3) dargelegt, obliegt es grundsätzlich dem SEM 

zu beweisen, dass das aktuell im ZEMIS eingetragene Geburtsdatum des 

Beschwerdeführers ([…]) korrekt ist. Der Beschwerdeführer hat seinerseits 

nachzuweisen, dass das von ihm geltend gemachte Geburtsdatum ([…]) 

richtig respektive zumindest wahrscheinlicher ist als die derzeit im ZEMIS 

erfassten Angaben. Gelingt keiner Partei der sichere Nachweis des Ge-

burtsdatums, ist dasjenige im ZEMIS zu belassen oder einzutragen, des-

sen Richtigkeit wahrscheinlicher ist (vgl. zum Ganzen BVGE 2018 VI/3 

E. 3.5, m.w.H.). 

5.2 Bezüglich der Frage des korrekten oder zumindest wahrscheinlicheren 

Geburtsdatums des Beschwerdeführers lassen sich den Akten folgende 

Hinweise entnehmen: 

5.2.1 Das Altersgutachten vom 3. Juni 2021 hält fest, aufgrund der zahn-

ärztlichen Untersuchung sowie der radiologischen Befunde der linken 

Hand und des linken Schlüsselbeins sei insgesamt von einem wahrschein-

lichen Alter von (…) Jahren auszugehen, wobei das zu berücksichtigende 

höchste Mindestalter mit (…) Jahren anzugeben sei. Demnach sei das an-

gegebene Alter von (…) Jahren eher nicht plausibel. Dem Gutachten ist 

weiter zu entnehmen, dass die zahnärztliche Untersuchung auf ein Min-

destalter von (…) Jahren hinweist und bezüglich der beiden radiologischen 

Untersuchungen von einem Mindestalter von (…) respektive (…) Jahren 

auszugehen ist. Nach dem Gesagten liegt das Mindestalter sowohl bei der 

zahnärztlichen Untersuchung als auch bei der Schlüsselbein- und der (zum 

Beweis der Minder- respektive Volljährigkeit ohnehin ungeeigneten [vgl. 

BVGE 2018 VI/3 E. 4.2.1]) Handknochenanalyse unter 18 Jahren. Folglich 

lässt das Altersgutachten vom 3. Juni 2021 keine Aussage zur Minder- res-

pektive Volljährigkeit des Beschwerdeführers zu (vgl. dazu BVGE 2018 

VI/3 E. 4.2.2). Das vom Beschwerdeführer im Untersuchungszeitpunkt (26. 

Mai 2021) geltend gemachte Alter von (…) Jahren liegt zudem lediglich vier 

Monate unter dem gemäss Gutachten zu berücksichtigenden höchsten 

Mindestalter ([…]). Auch wenn das dargelegte Alter von (…) Jahren ge-

mäss dem Gutachten «eher nicht plausibel» ist, so liegt es dennoch durch-

aus im Rahmen des Möglichen. 

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Seite 10 

5.2.2 Der Beschwerdeführer gab im vorinstanzlichen Verfahren konsistent 

an, er sei gemäss abendländischem Kalender am (…) geboren worden. 

Dieses Datum stimmt überein mit seinem Vorbringen in der Erstbefragung 

vom 18. Mai 2021, er sei (…) alt. Dies erscheint mit Blick auf sein Aussehen 

(vgl. das aktenkundige Foto) jedenfalls nicht ausgeschlossen. Seine Anga-

ben zum Besuch einer Koranschule (Einschulung ungefähr im Jahr […] 

[{…}] im Alter von ungefähr (…) Jahren, rund vierjähriger Schulbesuch; vgl. 

A17 Ziff. 1.17.04) erscheinen plausibel und sind zudem vereinbar mit dem 

geltend gemachten Alter von (…) Jahren im Zeitpunkt der Einreise in die 

Schweiz. Auf dem Personalienblatt gab er ergänzend zum (…) auch ein 

Datum gemäss afghanischem Kalender an, und zwar den (…). Dies ent-

spricht dem (…) und steht somit im Widerspruch zum (…). Der Beschwer-

deführer macht diesbezüglich geltend, er habe nur sein Geburtsjahr ge-

mäss afghanischem Kalender auswendig gewusst, nicht aber das kom-

plette Datum. Er sei aufgeregt gewesen, und als er den (…) in den afgha-

nischen Kalender zurückgerechnet habe, sei ihm ein Fehler passiert (vgl. 

A17 Ziff. 8.01). Die Erklärung, er habe im Hinblick auf seine Reise nach 

Europa das auf seiner Tazkera vermerkte afghanische Geburtsdatum um-

gerechnet und dieses auswendig gelernt, könne sich jedoch nicht an das 

genaue Datum gemäss afghanischem Kalender erinnern, ist im afghani-

schen Kontext nicht als völlig unplausibel zu erachten (vgl. dazu ACCORD 

– Austrian Centre vor Country of Origin and Asylum Research and Docu-

mentation, Anfragebeantwortung zu Afghanistan: Wissen und Bedeutung 

von persönlichen Tagen [Geburt, Hochzeit] und Umgang mit Zeitangaben, 

7. Februar 2017; https://www.e-coi.net/de/dokument/ 1393481.html). Dem-

nach erscheint es nicht ausgeschlossen, dass der Beschwerdeführer beim 

Ausfüllen des Personalienblatts das (auswendig gelernte) Geburtsdatum 

gemäss abendländischem Kalender in den afghanischen Kalender zurück-

rechnen musste und ihm dabei ein Fehler unterlaufen ist. Seine Erklärung 

ist demnach durchaus geeignet, den Widerspruch zwischen den beiden 

Daten in nachvollziehbarer Weise zu erklären. Die unterschiedlichen Ge-

burtsdaten auf dem Personalienblatt sprechen somit nicht gegen die 

Glaubhaftigkeit des im Übrigen konsistent genannten Geburtsdatums des 

(…). 

5.2.3 Die italienischen Behörden haben den Beschwerdeführer den Akten 

zufolge unter einer anderen Identität registriert, nämlich B._______, geb. 

(…). Diese Personalien gab der Beschwerdeführer bei seiner versuchten 

Einreise in die Schweiz im April 2021 den Beamten des Grenzwachtkorps 

an. Auf Anfrage des SEM teilten die italienischen Behörden mit, der Be-

schwerdeführer habe ihnen die obgenannten Personalien genannt (vgl. 

https://www.e-coi.net/de/dokument/

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Seite 11 

A25). Die Frage, ob die italienischen Behörden den Beschwerdeführer von 

sich aus unter fiktiven Personalien registriert haben – wie dies der Be-

schwerdeführer geltend macht, oder ob diese Angaben vom Beschwerde-

führer selber stammen, kann letztlich offenbleiben. Da der Beschwerdefüh-

rer in Italien kein Asylgesuch eingereicht hatte, hatten die italienischen Be-

hörden keine Veranlassung, sein Alter und damit sein Geburtsdatum näher 

abzuklären. Der Umstand, dass er in Italien unter dem Geburtsdatum 

«(…)» registriert wurde, vermag daher zur Frage des wahrscheinlicheren 

Geburtsdatums nichts Entscheidendes beizutragen. Der Beschwerdefüh-

rer erklärte sodann, er habe, um Probleme zu vermeiden, bei der versuch-

ten Einreise in die Schweiz im April 2021 die von den italienischen Behör-

den aufgenommenen Personalien verwendet respektive dem Grenzwacht-

korps ein negatives Corona-Testresultat aus Italien, welches auf die fragli-

chen Personalien ausgestellt worden sei, vorgezeigt (vgl. A17 Ziff. 5.03 so-

wie A27 S. 2). Dieses Vorbringen ist als plausibel zu erachten. Es ist bei 

dieser Sachlage nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer das auf 

diese Personalien lautende Einreiseverbot vom 22. April 2021 wider-

spruchslos unterzeichnet hat. Der Auffassung des SEM, er habe damit die 

Richtigkeit dieser Personalien bestätigt, kann daher nicht gefolgt werden.  

5.2.4 Der Beschwerdeführer reichte mit Eingabe vom 7. Juli 2021 drei Do-

kumente im Original zu den Akten: einen Impfausweis, eine Bestätigung 

der Afghanistan Central Civil Registration Authority (Antragsformular für 

eine Tazkera) sowie eine Schülerkarte. Diese Dokumente sind keine Iden-

titätspapiere (entgegen dem Vorbringen in der Beschwerde [vgl. Ziff. II.6, 

S. 9] wurde kein Identitätsdokument in Kopie eingereicht), weshalb deren 

Nachreichung nicht im Widerspruch steht zur Aussage des Beschwerde-

führers, er könne keine Identitätspapiere, namentlich keine Tazkera, erhält-

lich machen. Die Dokumente wurden von seiner Schwester beschafft (vgl. 

Ziff. II.6, S. 10 der Beschwerde), was nicht ausgeschlossen erscheint. Es 

trifft zwar zu, dass diese Dokumente allesamt nicht fälschungssicher sind; 

daher kann ihnen nur ein geringer Beweiswert zuerkannt werden. Sie sind 

daher offensichtlich nicht geeignet, den Beweis für die Richtigkeit des vom 

Beschwerdeführer geltend gemachten Geburtsdatums zu erbringen. 

Nichtsdestotrotz sind sie im Rahmen der Prüfung, welches Geburtsdatum 

([…]) wahrscheinlicher erscheint, als Indizien zu berücksichtigen (vgl. dazu 

beispielsweise das Urteil des BVGer D-3375/2016 vom 10. August 2016 

E. 5.7 betreffend eine Tazkera), zumal keine konkreten Hinweise darauf 

bestehen, dass es sich dabei nicht um authentische Schriftstücke handelt. 

Im Übrigen ist anzunehmen, dass der Beschwerdeführer, hätte er ge-

fälschte Dokumente beschaffen wollen, wohl primär versucht hätte, eine 

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Seite 12 

Tazkera oder ein anderes afghanisches Ausweispapier erhältlich zu ma-

chen. Die Tatsache, dass er keine gängigen afghanischen Ausweisdoku-

mente nachgereicht hat, spricht daher gegen die implizit vom SEM geäus-

serte pauschale Vermutung, es handle sich bei den eingereichten Unterla-

gen um käuflich erworbene Fälschungen. In den nachgereichten Doku-

menten wird übereinstimmend der (…) ([…]) als Geburtsdatum des Be-

schwerdeführers angegeben. Auch der im Asylverfahren genannte Name 

des Vaters (C._______) und der Mutter (D._______) sowie die Her-

kunftsprovinz (E._______) stimmen mit den Angaben in den Dokumenten 

überein (der Beschwerdeführer hat sich offenbar selber den Nachnamen 

«(…)» gegeben [vgl. A17 Ziff. 1.16.04], was erklärt, weshalb dieser Name 

auf den Dokumenten nicht erscheint). Die Schülerkarte bestätigt zudem die 

Angaben des Beschwerdeführers zum Besuch einer islamischen Schule 

namens F._______ ab dem Jahr (…) (vgl. A17 Ziff. 1.17.04). Im Ergebnis 

ist festzustellen, dass die nachträglich eingereichten Originaldokumente 

die Angaben des Beschwerdeführers, namentlich das von ihm genannte 

Geburtsdatum des (…), bestätigen.  

5.3 Nach dem Gesagten ist weder dem SEM noch dem Beschwerdeführer 

der Nachweis gelungen, dass das aktuell im ZEMIS eingetragene Geburts-

datum ([…]) beziehungsweise das geltend gemachte Geburtsdatum des 

(…) korrekt ist. Aufgrund der vorstehenden Würdigung aller relevanten Um-

stände ist indes festzustellen, dass das vom Beschwerdeführer geltend ge-

machte Geburtsdatum wahrscheinlicher ist als die derzeit im ZEMIS er-

fassten Angaben.  

6.  

Die Beschwerde ist somit gutzuheissen, und die Verfügung des SEM vom 

14. Juli 2021 ist aufzuheben. Das SEM ist anzuweisen, das Geburtsdatum 

des Beschwerdeführers im ZEMIS vom (…) auf den (…) zu ändern.  

7.  

7.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Kosten zu erheben 

(Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG). 

7.2 Dem vertretenen Beschwerdeführer ist angesichts seines Obsiegens 

in Anwendung von Art. 64 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-

verwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) eine Entschädigung für die ihm 

notwendigerweise erwachsenen Parteikosten zuzusprechen. Es wurde 

keine Kostennote eingereicht, weswegen die notwendigen Parteikosten 

D-3362/2021 

Seite 13 

aufgrund der Akten zu bestimmen sind (Art. 14 Abs. 2 in fine VGKE). Ge-

stützt auf die in Betracht zu ziehenden Bemessungsfaktoren (Art. 9–13 

VGKE) ist dem Beschwerdeführer zulasten der Vorinstanz eine Parteient-

schädigung von insgesamt Fr. 800.– (inkl. Auslagen) zuzusprechen. 

8.  

Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts auf dem Gebiet des Daten-

schutzes sind gemäss Art. 35 Abs. 2 der Verordnung vom 14. Juni 1993 

zum Bundesgesetz über den Datenschutz (VDSG, SR 235.11) dem Eidge-

nössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) bekannt 

zu geben. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

D-3362/2021 

Seite 14 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird gutgeheissen. 

2.  

Das SEM wird angewiesen, im ZEMIS als Geburtsdatum des Beschwerde-

führers den (…) einzutragen. 

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.  

Das SEM wird angewiesen, dem Beschwerdeführer für das Verfahren vor 

dem Bundesverwaltungsgericht eine Parteientschädigung von Fr. 800.– 

auszurichten.  

5.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM, das Generalsekre-

tariat EJPD und den Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbe-

auftragten. 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Jeannine Scherrer-Bänziger Anna Dürmüller Leibundgut 

 

 

 

(Rechtsmittelbelehrung nächste Seite) 

  

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Seite 15 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichts-

gesetzes [BGG, SR 173.110]). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde 

spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder 

zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen 

diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben worden ist 

(Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache 

abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die Partei in Händen hat, beizulegen 

(Art. 42 BGG). 

 

 

 

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