# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4f9fb222-0a82-5428-9e6c-9370bfeee39f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-09-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.09.2025 F-6860/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_F-6860-2025_2025-09-12.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung VI 

F-6860/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 2 .  S e p t e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Gregor Chatton, 

mit Zustimmung von Richter Yannick Antoniazza-Hafner;   

Gerichtsschreiber Matthew Pydar. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (...), 

Afghanistan,   

vertreten durch Lea Hungerbühler, Rechtsanwältin, 

substituiert durch MLaw Michael Meyer,  

Beschwerdeführerin,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration SEM, 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung  

(Dublin-Verfahren - Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG);  

Verfügung des SEM vom 2. September 2025. 

 

 

 

F-6860/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a. Die Beschwerdeführerin ersuchte am 17. Juli 2025 um Asyl in der 

Schweiz. Ein Abgleich mit der europäischen Fingerabdruck-Datenbank 

(Eurodac) ergab, dass sie bereits am 10. Juni 2025 um Asyl in Luxemburg 

ersucht hatte. Den Akten zufolge war sie zudem bis zum 30. Juli 2025 im 

Besitz einer von den rumänischen Behörden ausgestellten Aufenthaltsbe-

willigung. 

A.b. Am 25. Juli 2025 führte die Vorinstanz gemeinsam mit der Beschwer-

deführerin ein Dublin-Gespräch durch. Dabei wurde ihr das rechtliche Ge-

hör zu einer allfälligen Zuständigkeit Rumäniens beziehungsweise Luxem-

burgs für die Durchführung ihres Asyl- und Wegweisungsverfahrens ge-

währt. Ausserdem wurde ihr die Möglichkeit gegeben, sich zu ihrem ge-

sundheitlichen Zustand zu äussern. 

A.c. Mit Eingabe vom 28. Juli 2025 ersuchte die Vorinstanz bei den luxem-

burgischen Behörden um Wiederaufnahme der Beschwerdeführerin ge-

mäss Art. 18 Abs. 1 Bst. b der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europä-

ischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der 

Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prü-

fung eines von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem 

Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist 

(nachfolgend: Dublin-III-VO). Am selben Tag reichte der damalige Rechts-

vertreter der Beschwerdeführerin im deren Auftrag bei der Vorinstanz eine 

Kopie ihrer afghanischen Identitätskarte ein. 

A.d. Am 29. Juli 2025 lehnten die luxemburgischen Behörden das vorge-

nannte Wiederaufnahmegesuch ab. In diesem Zusammenhang verwiesen 

sie auf die Zuständigkeit der rumänischen Behörden. Diese hatten ihr 

Übernahmeersuchen bereits am 16. Juli 2025 gestützt auf Art. 12 Dublin-

III-VO angenommen. 

A.e. Infolgedessen ersuchte die Vorinstanz am 4. August 2025 bei den ru-

mänischen Behörden, die Beschwerdeführerin auf Grundlage von Art. 12 

Abs. 4 der Dublin-III-VO aufzunehmen. Mit Antwort vom 19. August 2025 

hiess Rumänien dieses Gesuch gut. 

A.f. Mit Entscheid vom 2. September 2025 – eröffnet am selben Tag beim 

damaligen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin – trat die Vorinstanz 

auf das Asylgesuch der Beschwerdeführerin nicht ein, ordnete ihre 

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Überstellung nach Rumänien an und forderte sie auf, die Schweiz am Tag 

nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen. 

B.  

Mit Eingabe vom 9. September 2025 erhob die Beschwerdeführerin – ver-

treten durch die rubrizierte Rechtsvertretung – Beschwerde beim Bundes-

verwaltungsgericht. Damit beantragte sie, die angefochtene Verfügung sei 

vollumfänglich aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, auf das Asyl-

gesuch einzutreten. Eventualiter sei die vorinstanzliche Verfügung aufzu-

heben und die Sache zur Neubeurteilung und Vornahme einer genderge-

rechten Anhörung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Subeventualiter sei 

die Vorinstanz anzuweisen, von den zuständigen Behörden Zusicherungen 

einzuholen, dass ab dem Zeitpunkt der Ankunft umgehend Obdach, Nah-

rung, eine adäquate und regelmässige medizinische sowie psychologische 

Behandlung zur Verfügung stehen würden. In verfahrensrechtlicher Hin-

sicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und 

um Befreiung von der Leistung eines Kostenvorschusses. Der Wegwei-

sungsvollzug sei superprovisorisch anzuordnen und der Beschwerde sei 

aufschiebende Wirkung zu gewähren. 

C.  

Am 9. September 2025 ordnete der Instruktionsrichter einen superproviso-

rischen Vollzugsstopp an. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist für die Behandlung der Beschwerde 

zuständig (Art. 105 AsylG; Art. 31 ff. VGG) und die Sachurteilsvorausset-

zungen sind erfüllt, so dass auf die Beschwerde einzutreten ist (Art. 48 

Abs. 1 VwVG, Art. 108 Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG). 

1.2 Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet, weshalb 

sie im Verfahren einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines 

zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin (Art. 111 Bst. e 

AsylG), ohne Durchführung eines Schriftenwechsels und mit summari-

scher Begründung zu behandeln ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG).  

2.  

Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich 

Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige oder 

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unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt 

werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG). 

3.  

3.1. Zunächst macht die Beschwerdeführerin formelle Rügen geltend. Sie 

rügt insbesondere eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 12 

VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG). Die Vorinstanz habe es versäumt, wesentliche 

Ermittlungen durchzuführen und die individuelle Lage der Beschwerdefüh-

rerin sowie das Asylsystem in Rumänien vollständig und richtig zu überprü-

fen. Darüber hinaus sei ihre Gesundheitslage nicht ausreichend geklärt 

worden. Des Weiteren sei keine geschlechterspezifische Beurteilung der 

Asylgründe im Hinblick auf die Situation in Rumänien vorgenommen wor-

den. Dies stelle hinzu eine Verletzung der Art. 2 und 3 des Übereinkom-

mens zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau vom 

18.  Dezember 1979 dar (in Kraft getreten für die Schweiz am 26. April 

1997; nachfolgend: CEDAW, SR 0.108). 

3.2. Das SEM hat sich intensiv mit den Vorbringen der Beschwerdeführerin 

auseinandergesetzt. Es berücksichtigte insbesondere ihre Aussagen im 

Rahmen des Dublin-Gesprächs zu ihrem Gesundheitszustand, wonach sie 

Schlafprobleme, Stress und Appetitlosigkeit geltend gemacht hatte (vgl. 

SEM-Akten, Nr. 17/43, S. 2, 3). Darüber hinaus bezog sich das SEM auf 

die medizinischen Akten, die zum Teil von (…) ausgestellt wurden und in 

denen die Gesundheitslage der Beschwerdeführerin ausführlich beschrie-

ben wurde (vgl. SEM-Akten, Nr. 31/1). Nach Auffassung des Gerichts er-

übrigte sich eine zusätzliche Abklärung der medizinischen Lage, zumal 

diese zur Feststellung des gesundheitlichen Sachverhalts mit Blick auf das 

Ziel des Verfahrens nicht erforderlich war. Tatsächlich kann der Vorinstanz 

in diesem Zusammenhang nichts angelastet werden, umso weniger als die 

Beschwerdeführerin im Rahmen des vorinstanzlichen Verfahrens angab, 

ihre Gesundheitslage vollumfänglich dargelegt zu haben (vgl. SEM-Akten, 

Nr. 17/43, S. 3). Vielmehr wäre es ihre Aufgabe gewesen, aufgrund ihrer 

Mitwirkungspflicht gemäss Art. 8 AsylG i. V. m. Art. 13 VwVG an der Sach-

verhaltsabklärung mitzuwirken. Die Beschwerdeführerin trägt in casu die 

Folge der Beweislosigkeit (vgl. Art. 8 ZGB; statt vieler: Urteil des BVGer F-

2883/2024 vom 17. September 2024 E. 5.1). Im Übrigen werden die vor-

gebrachten Rügen im Hinblick auf die materiell-rechtliche Betrachtung des 

Sachverhalts detailliert erörtert (siehe nachstehend E. 4.1 f.). 

Zudem bleibt unklar, inwiefern und aus welchen konkreten Gründen die 

Vorinstanz die Bestimmungen der CEDAW verletzt haben soll und inwie-

weit eine mögliche Verletzung dieser Normen eine Rückweisung des 

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Verfahrens an die Vorinstanz rechtfertigen würde. Dem Vorwurf, die Vo-

rinstanz habe keine geschlechterspezifische Frage zum Aufenthalt der Be-

schwerdeführerin in Rumänien anlässlich der Dublin-Befragung gestellt, 

lässt sich entgegenhalten, dass sie während des gesamten Vorverfahrens 

von einer rechtskundigen Person vertreten wurde (vgl. SEM-Akten, Nr. 

14/1). Folglich hatte sie auch jenseits des Dublin-Gesprächs die Möglich-

keit, zu geschlechtsspezifischen Sachverhaltselementen, die sie betrafen, 

weitere Bemerkungen anzubringen, zusätzliche Beweismittel vorzulegen 

oder detailliert dazu Stellung zu nehmen. Dass sie beziehungsweise ihre 

Rechtsvertretung jegliche Aussage diesbezüglich unterliess, vermag eine 

Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes nicht zu begründen. Ebenso 

wenig lässt sich im Übrigen im Lichte des Vorerwähnten eine Verletzung 

der Bestimmungen der CEDAW feststellen. 

3.3. Demzufolge lässt sich keine Verletzung des Untersuchungsgrundsat-

zes (Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG) herleiten, weshalb der von der Vo-

rinstanz festgestellte Sachverhalt als richtig und vollständig gilt (Art. 106 

AsylG). Das Eventualbegehren ist somit abzuweisen. 

4.  

4.1. Die Vorinstanz hat korrekt erwogen, dass gemäss Art. 12 Abs. 4 Dub-

lin-III-VO grundsätzlich Rumänien für die Behandlung des Asylgesuchs der 

Beschwerdeführerin zuständig ist, dass das rumänische Asylsystem recht-

sprechungsgemäss keine systemischen Mängel aufweist, aufgrund derer 

die Zuständigkeit gemäss Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-VO auf die Schweiz über-

ginge (vgl. statt vieler: Urteil des BVGer F-1931/2025 vom 28. März 2025 

E. 2.1), und dass vorliegend keine völkerrechtlichen Vollzugshindernisse 

ersichtlich sind, welche die Schweiz zu einem Selbsteintritt nach Art. 17 

Abs. 1 Dublin-III-VO verpflichten würden. Dabei hat sie namentlich die Vor-

bringen der Beschwerdeführerin im Hinblick auf ihre Rückkehr nach Rumä-

nien sowie ihren Gesundheitszustand (Schlaflosigkeit, Stress, fehlender 

Appetit, Obstipation) berücksichtigt und rechtsprechungskonform gewür-

digt. Darüber hinaus hat die Vorinstanz in rechtsfehlerfreier Ausübung des 

ihr nach Art. 17 Abs. 1 Dublin-III-VO und Art. 29a Abs. 3 der Asylverordnung 

1 vom 11. August 1999 (AsylV 1, SR 142.311) zukommenden Ermessens 

von einem freiwilligen Selbsteintritt der Schweiz abgesehen. Sie ist dem-

nach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG auf das 

Asylgesuch der Beschwerdeführerin nicht eingetreten und hat in Anwen-

dung von Art.  44 AsylG ihre Wegweisung nach Rumänien angeordnet. Zur 

näheren Begründung wird auf die Erwägungen der Vorinstanz verwiesen. 

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4.2. Was die Beschwerdeführerin auf Rechtsmittelebene vorbringt, vermag 

an der Richtigkeit der angefochtenen Verfügung nichts zu ändern. Die von 

ihr wiedergegebenen Urteile ausländischer Gerichte (welche das Bundes-

verwaltungsgericht ohnehin nicht binden) und Berichte von Nichtregie-

rungsorganisationen zur Situation in Rumänien, zu Rückführungen (Ket-

tenrückschiebungen), zum Refoulement-Verbot sowie die geltend gemach-

ten Erlebnisse vermögen keine systemischen Mängel im Sinne von Art. 3 

Abs. 2 Dublin-III-VO zu belegen. Für eine Änderung der Rechtsprechung 

(zu den Voraussetzungen: BGE 147 V 342 E. 5.5.1 m.w.H.) besteht in Wür-

digung der von der Beschwerdeführerin gemachten Äusserungen keine 

Veranlassung. Es ist demnach davon auszugehen, dass Gesuchstellende, 

welche gestützt auf die Dublin-III-VO nach Rumänien überstellt werden, 

Zugang zum dortigen Asylverfahren erhalten und Rumänien die Sicherheit 

gestützt auf die Dublin-III-VO überstellter Personen garantiert und deren 

Rechte gemäss dem internationalen Recht einhält (siehe E. 4.1 hiervor). In 

Bezug auf ihre gesundheitlichen Probleme bringt die Beschwerdeführerin 

nichts Neues vor. Insbesondere kann ihr nicht gefolgt werden, wenn sie 

sinngemäss rügt, aufgrund ihrer psychischen Beschwerden, die im We-

sentlichen aus einer depressiven Stimmung bestehen würden, könne eine 

rechtskonforme Überstellung nach Rumänien nicht erfolgen (vgl. act. 1, S. 

10). Die geltend gemachten und die aktenkundigen gesundheitlichen Be-

einträchtigungen (Obstipation und Schlafstörungen [SEM-Akten, Nr. 34/1, 

28/1]; Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Zyklusstörungen, Be-

schwerden in der Brust [SEM-Akten, Nr. 29/2]) sind nicht derart gravierend, 

dass gestützt auf Art. 3 EMRK von einer Überstellung nach Rumänien ab-

gesehen werden müsste. Nichtsdestotrotz ist ergänzend darauf hinzuwei-

sen, dass Rumänien über eine ausreichende medizinische Infrastruktur 

verfügt. 

4.3. Schliesslich geht das Bundesverwaltungsgericht in seiner Praxis da-

von aus, dass die schweizerischen Behörden bei den rumänischen Behör-

den in der Regel keine individuellen Zusicherungen bezüglich des Zugangs 

zu adäquater Unterbringung, Betreuung und medizinischer Versorgung 

einzuholen haben (vgl. statt vieler: Urteile des BVGer F-192/2025 vom 

21. Januar 2025 E. 6, E-7253/2024 vom 27. November 2024 E. 11, F-

5909/2024 vom 1. November 2024 E. 7.5). Es bestehen keine Gründe, von 

dieser Praxis abzuweichen. Der entsprechende Subeventualantrag ist 

ebenfalls abzuweisen.  

5.  

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen und die Verfügung 

des SEM zu bestätigen. 

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6.  

6.1. Mit vorliegendem Urteil fällt der am 9. September 2025 angeordnete 

Vollzugsstopp dahin und das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden 

Wirkung wird gegenstandslos.  

6.2. Die Rechtsbegehren erweisen sich als aussichtslos, weshalb das Ge-

such um unentgeltliche Prozessführung (Art. 65. Abs. 1 VwVG) abzuwei-

sen ist. 

7.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der Beschwerdefüh-

rerin aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.– fest-

zusetzen (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 

und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]). Eine Parteientschädigung fällt ausgangsgemäss ausser Be-

tracht (Art. 64 Abs. 1 VwVG). 

8.  

Dieses Urteil ist endgültig (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 8 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird ab-

gewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden der Beschwerdeführerin aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Gregor Chatton Matthew Pydar 

 

 

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