# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 402e0ca7-438d-5c0b-af94-f86a3c810b82
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-30
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 30.09.2021 III 2021 117
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-117_2021-09-30.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 117

Entscheid vom 30. September 2021 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Irene Thalmann, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
MLaw Simone Höfliger, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw B.________, 

gegen

Verkehrsamt, Schlagstrasse 82, Postfach 3214, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Strassenverkehrsrecht (Sicherungsentzug)

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Sachverhalt:

A. Am 18. Juni 2021 hat das kantonale Verkehrsamt gegenüber A.________ 
(geb. ______) einen Sicherungsentzug (des Führer- sowie des Schiffsführeraus-
weises) auf unbestimmte Zeit angeordnet (Dispositiv-Ziffer 1). Der Führerausweis 
war ihm bereits am 13. Oktober 2020 von der Kantonspolizei abgenommen wor-
den (siehe Dispositiv-Ziffer 3). Die Voraussetzungen für die Aufhebung des Si-
cherungsentzugs wurden von der Erfüllung folgender Auflagen abhängig ge-
macht (Dispositiv-Ziffer 5):

- Einhaltung einer mindestens 6-monatigen Alkohol-, Betäubungsmittel- und Medi-
kamentenabstinenz (Benzodiazepine, Benzodiazepin-ähnliche Substanzen, Opi-
ate/ Opioide);

- Regelmässige Behandlung der psychischen Erkrankung (Suchterkrankung und 
Depression) nach Dafürhalten des behandelnden Facharztes für Psychiatrie und 
Psychotherapie;

- Striktes Befolgen der ärztlichen Weisungen inklusive Einnahme der Medikamente 
wie verordnet;

- Für eine positive Fahreignungsbeurteilung müssen folgende Basiskriterien vorlie-
gen:

o stabile Situation (je nach Krankheitsbild und Verlauf) seit mindestens 6 
Monaten ausserhalb eines stationären Rahmens;

o gute Therapiecompliance und -adhärenz;
o gute Krankheitseinsicht (z.B. Frühwarnanzeichen erkennen, Psycho-

edukation);
o keine Abhängigkeit oder Substanzmissbrauch (Alkohol, Betäubungsmit-

tel, abhängigkeitserzeugende Medikamente wie z.B. Benzodiazepine 
oder benzodiazepin-ähnliche Medikamente);

o keine relevanten unerwünschten Nebenwirkungen durch verordnete Psy-
chopharmaka;

- Abklärung der Schlafstörungen und Einleiten einer adäquaten Behandlung in 
einem akkreditierten schlafmedizinischen Zentrum;

- Regelmässige Behandlung der Schmerzproblematik durch ein spezialisiertes 
Schmerzzentrum;

- Neubegutachtung (inklusive Haaranalyse) bei einem Arzt/ einer Ärztin mit der 
Anerkennungsstufe 4 frühestens im Oktober 2021;

- Die Abstinenz sowie die psychiatrische und somatische Behandlung sind über 
den Mindestzeitraum bis zur Neubegutachtung fortzusetzen;

- Die Überprüfung der Abstinenz erfolgt mittels Haaranalyse. (…).
- Bei einer Neubegutachtung sind ärztliche Zeugnisse (Fahreignung und psychi-

sche Erkrankung/en; Fahreignung und Erkrankung mit erhöhter Einschlafnei-
gung; Fahreignung allgemein) vorzulegen;

- Evtl. Lernfahrausweis, theoretische und praktische Führerprüfung. 

Diese Sicherungsentzugsverfügung wurde u.a. mit den folgenden Ausführungen 
begründet:

Am 13.10.2020 fuhren Sie um ca. 13.00 Uhr, zusammen mit Ihrer Tochter, mit 
einem Personenwagen von Ihrem Wohnort in Richtung _______ zum Naturschutz-

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gebiet C.________ unter dem Einfluss von Medikamenten (Zolpidem) und in ange-
trunkenem Zustand. Als sich Ihre Tochter während einer Wanderung wegen 
einer Meinungsverschiedenheit von Ihnen trennte und sich zu Fuss auf den Heim-
weg machte, versuchten Sie Ihr den Weg abzuschneiden. Dabei befuhren Sie un-
ter anderem die mit einem Fahrverbot signalisierte ______strasse. Als diese zu 
Ende war, fuhren Sie über einen Wanderweg weiter ins Naturschutzgebiet. 
Schlussendlich blieben Sie mit Ihrem Fahrzeug, resp. mit dem rechten Vorder- und 
Hinterrad, in einem Graben stecken. Eine Atemalkoholprobe um ca. 17.15 Uhr er-
gab einen Wert von mind. 0.36 mg/l.
Vorliegend handelt es sich um eine schwere Verkehrsregelverletzung.
Aus dem pharmakologisch-toxikologischen Gutachten vom 09.11.2020 der Univer-
sität I.________, Institut für Rechtsmedizin, I.________, ging hervor, dass Sie zum 
Zeitpunkt des Ereignisses (13.30 Uhr) einen Blutalkoholwert von mind. 0.93 Gew. 
‰ hatten. Weiter wurde die Einnahme/Applikation von Trazodon und Zolpidem 
bewiesen. Somit waren Sie aus forensisch-toxikologischer Sicht aufgrund der 
kombinierten Wirkung von Trinkalkohol und Zolpidem im Ereigniszeitraum fahrun-
fähig. Es bestanden Zweifel an der Fahreignung (vgl. Art. 15d SVG). Ein ver-
kehrsmedizinischer Untersuch war daher unumgänglich.
Gestützt auf den Bericht vom 20.04.2021 der Universität I.________, Institut für 
Rechtsmedizin, Verkehrsmedizin (…) muss Ihre Fahreignung aus verkehrsmedizi-
nischer Sicht vor allem aufgrund einer Zolpidem- und Alkoholabhängigkeit in Kom-
bination mit der psychischen und gesundheitlichen Problematik negativ beurteilt 
werden (…).

B. Gegen diese am 21. Juni 2021 zugestellte Verfügung liess A.________ 
rechtzeitig am 12. Juli 2021 (Montag) beim Verwaltungsgericht Beschwerde er-
heben mit den folgenden Rechtsbegehren:

1. Es soll die Verfügung des Strassenverkehrsamts Schwyz vom 18.06.2021 
vollumfänglich aufgehoben werden.

2. Anstelle eines Sicherungsentzugs soll ein Warnungsentzug verfügt werden.

3. Es soll der Führer- und Schiffsführerausweis umgehend wieder an den Be-
schwerdeführer herausgegeben werden.

4. Eventualiter soll die Verfügung des Strassenverkehrsamts Schwyz vom 
18.06.2021 vollumfänglich aufgehoben und die Sache zur Vervollständigung 
des Sachverhaltes und zum neuen Entscheid an die Vorinstanz zurückgewie-
sen werden.

5. Verfahrensantrag: Das Verwaltungsgericht wird ersucht, für die Klärung des 
Sachverhalts die vorinstanzlichen Akten zu edieren.

6. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Kantons.

C. Mit Vernehmlassung vom 16. August 2021 beantragte die Vorinstanz, die 
Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei, unter Kostenfolgen 
zulasten des Beschwerdeführers.

D. In einer Eingabe vom 14. September 2021 nahm der Beschwerdeführer zur 
Vernehmlassung der Vorinstanz Stellung. 

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Motorfahrzeugführer müssen über Fahreignung und Fahrkompetenz verfü-
gen (Art. 14 Abs. 1 Strassenverkehrsgesetz, SVG, SR 741.01 vom 19.12.1958). 
Über Fahreignung verfügt, wer nach Art. 14 Abs. 2 SVG: 

a. das Mindestalter erreicht hat; 

b. die erforderliche körperliche und psychische Leistungsfähigkeit zum sicheren 
Führen von Motorfahrzeugen hat; 

c. frei von einer Sucht ist, die das sichere Führen von Motorfahrzeugen beeinträch-
tigt; und 

d. nach seinem bisherigen Verhalten Gewähr bietet, als Motorfahrzeugführer die 
Vorschriften zu beachten und auf die Mitmenschen Rücksicht zu nehmen. 

Eine Grundvoraussetzung für die Erteilung des Führerausweises ist die Fahreig-
nung. Mit diesem Begriff umschreiben alle betroffenen wissenschaftlichen Diszi-
plinen (insbesondere Medizin, Psychologie und Jurisprudenz) die körperlichen 
und geistigen Voraussetzungen des Individuums, ein Fahrzeug im Strassenver-
kehr sicher lenken zu können. Die Fahreignung muss grundsätzlich dauernd vor-
liegen (vgl. Urteil des Bundesgerichts [BGer] 1C_79/2007 vom 6.9.2007 Erw. 3.1 
mit Verweis auf die bundesrätliche Botschaft vom 31.3.1999 zur Änderung des 
Strassenverkehrsgesetzes; BBl 1999 S. 4462 ff., 4483 f.). 

1.2.1  Ausweise und Bewilligungen sind zu entziehen, wenn festgestellt wird, 
dass die gesetzlichen Voraussetzungen zur Erteilung nicht oder nicht mehr be-
stehen (Art. 16 Abs. 1 SVG). Art. 16d Abs. 1 SVG bestimmt überdies, dass der 
Führerausweis einer Person auf unbestimmte Zeit entzogen wird, wenn ihre kör-
perliche und geistige Leistungsfähigkeit nicht oder nicht mehr ausreicht, ein 
Motorfahrzeug sicher zu führen (lit. a), sie an einer Sucht leidet, welche die Fahr-
eignung ausschliesst (lit. b) oder sie auf Grund ihres bisherigen Verhaltens nicht 
Gewähr bietet, dass sie künftig beim Führen eines Motorfahrzeugs die Vorschrif-
ten beachten und auf die Mitmenschen Rücksicht nehmen wird (lit. c). 

1.2.2  Die einzelnen Tatbestände des Katalogs von Art. 16d Abs. 1 SVG dürfen 
weder eng noch streng ausgelegt werden; geboten ist eine Gesamtbetrachtung 
des Einzelfalls im Hinblick auf die Fahreignung. Nach dem früheren Recht ver-
hielt es sich nicht anders und die diesbezügliche Gesetzesrevision hat nicht be-
zweckt, den Anwendungsbereich des Sicherungsentzugs einzuengen. Vielmehr 
kommt es darauf an, dass der Entscheid über den Sicherungsentzug, der einen 
schwerwiegenden Eingriff in den Persönlichkeitsbereich des Betroffenen bedeu-
tet, auf einer sorgfältigen Abklärung aller wesentlichen Gesichtspunkte beruht 
(Urteil des BGer 6A.44/2006 vom 4.9.2006 Erw. 2.2).

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1.3 Angesichts des in Art. 16 Abs. 1 SVG verankerten Grundsatzes muss ein 
Sicherungsentzug in jedem Fall angeordnet werden, wenn die Fahreignung nicht 
mehr gegeben ist. Unter Art. 16d Abs. 1 lit. a SVG fallen alle medizinischen und 
psychischen Gründe, welche die Fahreignung ausschliessen (vgl. die Botschaft, 
BBl 1999 S. 4491). 

1.3.1  Während es beim Warnungsentzug um die Stichhaltigkeit einer strafrecht-
lichen Anklage geht, bezweckt der Sicherungsentzug die Fernhaltung eines 
Fahrzeugführers vom Strassenverkehr aus Gründen der Verkehrssicherheit, und 
dies unabhängig vom Verschulden. Der Grundsatz der Unschuldsvermutung 
(Art. 32 Abs. 1 BV, Art. 6 Ziff. 2 EMRK) findet in Verfahren betreffend Sicherungs-
entzüge daher keine Anwendung (vgl. Urteil des BGer 1C_308/2012 vom 
3.10.2012 Erw. 2.4 mit Verweis auf BGE 122 II 359 Erw. 2c S. 363; 1C_384/2011 
vom 7.2.2012 Erw. 2.3.2).

Allerdings ist zu beachten, dass nicht vage Verdachtsmomente ausreichen, son-
dern vielmehr konkrete Anhaltspunkte gegeben sein müssen, die den Fahrzeug-
führer als besonderes Risiko für die anderen Verkehrsteilnehmer erscheinen las-
sen und ernsthafte Bedenken an seiner Fahreignung erwecken (vgl. u.a. BGE 
122 II 364 Erw. 3a mit Hinweisen).

1.3.2  Das Gericht ist gemäss ständiger Rechtsprechung an die Auffassung von 
Sachverständigen gebunden, soweit Fachfragen betroffen sind und keine trif-
tigen Gründe für eine abweichende Würdigung sprechen (vgl. Urteil BGer 
1C_164/2020 vom 20.8.2020 Erw. 4.4 mit Verweis auf BGE 145 II 70 Erw. 5.5 
S. 78; vgl. auch Urteil 1C_147/2018 vom 5.10.2018 Erw. 5.1, BGE 132 II 257 
Erw. 4.4.1; Urteil 1C_5/2014 vom 22.5.2014 Erw. 3.3). Hinsichtlich des 
Beweiswerts eines Fachberichts einer sachverständigen Person ist namentlich 
von Bedeutung, ob dieser Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf 
allseitigen Untersuchungen beruht, in voller Kenntnis der Aktenlage abgegeben 
worden ist, in der Beurteilung der Zusammenhänge und der Situation einleuchtet 
sowie ob die Schlussfolgerungen der sachverständigen Person begründet sind 
(vgl. zit. Urteil 1C_164/2020 vom 20.8.2020 Erw. 4.4 in Anlehnung an den 
Beweiswert von Arztberichten im Sozialversicherungsrecht, namentlich BGE 125 
V 352 Erw. 3a).

2.1.1  Im vorliegenden Fall verhält es sich so, dass die zuständige Staatsanwalt-
schaft den Beschwerdeführer mit Strafbefehl vom 26. April 2021 des vorsätzli-
chen Fahrens in fahrunfähigem Zustand (im Sinne von Art. 91 Abs. 2 lit. b SVG), 
der mehrfachen vorsätzlichen Verletzung von Verkehrsregeln (im Sinne von 
Art. 90 Abs. 1 SVG), der Widerhandlung gegen das Befahrungsverbot der Natur-

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schutzgebiete C.________ sowie der Widerhandlung gegen das Betäubungsmit-
telgesetz (im Sinne von Art. 19a Ziff. 1 BetmG) schuldig gesprochen und ihn mit 
einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen (à Fr. 30.--) sowie einer Busse von Fr. 850.-
- bestraft hat. Dieser Strafbefehl ist in Rechtskraft erwachsen (Vi-act. 12).

2.1.2  Was die Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz anbelangt, hat 
die Staatsanwaltschaft im erwähnten Strafbefehl festgehalten, dass der Be-
schwerdeführer unbefugt Betäubungsmittel vorsätzlich konsumierte oder zum 
eigenen Konsum eine Widerhandlung im Sinne von Art. 19 BetmG beging, indem 
er im Internet aus dem Ausland (Indien) 100 Tabletten des betäubungsmittelhal-
tigen Arzneimittels Zolpidem Tartate 10 mg bestellte, wobei dieses Paket vom 
Zollinspektorat Urdorf sichergestellt wurde. Dazu führte die Staatsanwaltschaft 
aus, dass der Beschwerdeführer aufgrund der von ihm getätigten Bestellung im 
Ausland wusste, dass das verschreibungspflichtige und betäubungsmittelhaltige 
Arzneimittel Zolpidem in die Schweiz eingeführt werden würde, wozu ihm die Be-
fugnis fehlte; trotzdem habe er das Zolpidem im Ausland bestellt, um es nach der 
Einfuhr in die Schweiz zu konsumieren (Vi-act. 12).

2.2.1  In der angefochtenen Verfügung vom 18. Juni 2021 hat sich die Vorinstanz 
auf ein verkehrsmedizinisches Gutachten vom 20. April 2021 des Instituts für 
Rechtsmedizin (IRM I.________) abgestützt. In diesem Gutachten werden u.a. 
die Ergebnisse einer Haaranalyse (der am 9.3.2021 sichergestellten Kopfhaare) 
sowie die Angaben der D.________/ APP E.________ mitberücksichtigt (bei der 
zuletzt erwähnten Fachstelle in E.________ handelt es sich um die Ambulante 
Psychiatrie und Psychotherapie F.________, in der sich der Beschwerdeführer 
seit dem Erstgespräch vom 26.3.2020 zumindest zeitweise ambulant behandeln 
liess bzw. lässt). Dr.med. G.________ (___________, ___________, 
___________) sowie die dipl. Ärztin H.________ (___________) des IRM 
I.________ gliederten das vorliegende verkehrsmedizinische Gutachten in:

- Grundlagen der Begutachtung;

- Anlass der Begutachtung;

- Vorgeschichte gemäss Aktenlage;

- Angaben des Exploranden (Sozialanamnese, medizinische Anamnese, psychia-
trische Anamnese, Verkehrsanamnese, Anamnese zum Untersuchungsanlass, 
Suchtmittelanamnese, Betäubungsmittel, Alkohol, Aktuelle Medikation);

- Untersuchungsbefunde: somatischer Status, psychischer Status, Laboranalysen 
(Urinscreening), Haaranalyse;

- Fremdauskünfte (Angaben der D.________, inkl. psychiatrische Diagnosen, Me-
dikamente, Erstbericht, Beurteilung, Klinikeinweisung etc.);

- Beurteilung.

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2.2.2  Was die psychiatrischen Diagnosen anbelangt, wurde im Gutachten hin-
sichtlich der Angaben der behandelnden Fachstelle festgehalten (Vi-act. 5, S. 5 
i.V.m. Vi-act. 15/ Anhang):

- Rezidivierende depressive Störung (F33.1);
- Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren 

(F45.41);
- Abhängigkeitssyndrom von Zolpidem (F13.2);
- Abhängigkeitssyndrom von Alkohol (F10.2).

In der Beurteilung führten die IRM-Gutachterinnen u.a. was folgt aus: 

Herr … berichtete im Untersuchungsgespräch, wegen Schlafstörungen seit einein-
halb Jahren täglich das ärztlich verordnete Schlafmittel Zolpidem einzunehmen. 
Wegen Fibromyalgie leide er unter starken Schmerzen, hauptsächlich in den Bei-
nen und im Schulterbereich. Wegen Depressionen sei es bisher zweimal zu einem 
Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik gekommen, zuletzt vor ca. vier Jahren. 
Damals sei es auch zu einer suizidalen Handlung gekommen. Er nehme mehrere 
Medikamente gegen Depression, zum Schlafen und gegen die Schmerzen ein, die 
er wöchentlich über seine Apotheke beziehe. Jeden zweiten oder dritten Tag trinke 
er 1 ½ bis 2 l Bier, habe den Alkoholkonsum zuletzt aber reduziert.

Bei der körperlichen Untersuchung waren keine die Fahreignung einschränkenden 
Befunde eruierbar (…).

Ein durchgeführtes Urinscreening auf gängige Betäubungsmittel und andere psy-
chotrope Substanzen fiel positiv auf Zolpidem und Trazodon aus, was für einen 
Konsum dieser Substanzen innerhalb der letzten Tage vor der Testdurchführung 
spricht. Das Resultat kann mit den anamnestischen Angaben des Exploranden, 
welcher die tägliche Einnahme von Zolpidem und Trazodon angab, in Einklang ge-
bracht werden. (…)

Um die Angaben von Herrn … bezüglich seines Alkohol- und Medikamentenkon-
sums zu überprüfen, führten wir chemisch-toxikologische Haaruntersuchungen auf 
das Alkoholabbauprodukt Ethylglucuronid (EtG) sowie auf Benzodiazepine/ 
Z-Hypnotika/ Antihistaminika und Opioide durch. Die untersuchten Haare wider-
spiegeln etwa den Zeitraum von Ende September 2020 bis Ende Februar 2021. 
EtG wurde dabei in einer Konzentration von 26 pg/mg nachgewiesen. Unter 
Berücksichtigung der Messunsicherheit von ± 30% ist von Werten zwischen 18 
pg/mg und 34 pg/mg auszugehen, was für einen Alkoholkonsum im Grenzbereich 
vom moderaten zum risikoreichen Alkoholkonsum spricht. Dabei gilt zu berücksich-
tigen, dass es sich um einen Durchschnittswert handelt und einzelne Überkon-
sumphasen dadurch nicht abgebildet werden können (…). In der untersuchten 
Haarprobe wurde Zolpidem in einer Konzentration von 1700 pg/mg nachgewiesen. 
Zolpidem ist Wirkstoff z.B. der Schlafmittel Stilnox und Zoldorm, welche zur kurz-
zeitigen Behandlung von Schlafstörungen eingesetzt werden. Die festgestellte Zol-
pidem-Konzentration liegt im oberen Bereich. In der untersuchten Haarprobe wur-
de auch Diphendydramin nachgewiesen. Diphenhydramin ist ein Beruhigungsmittel 
und 
Antihistaminikum. Es findet sich als Wirkstoff in verschiedenen Präparaten wie z.B. 
Benocten und wird vorwiegend bei Schlafstörungen eingesetzt. Die festgestellte 
Diphiendydramin-Konzentration liegt im oberen Bereich.

Gemäss ärztlichen Angaben liegen bei Herrn … eine rezidiverende depressive 
Störung, eine chronische Schmerzstörung sowie ein Abhängigkeitssyndrom von 
Zolpidem und Alkohol vor. Zusätzlich besteht eine Schlafstörung. Derzeit fänden 

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regelmässige psychotherapeutische Gespräche statt. Zusätzlich werde er durch 
die psychiatrische Spitex im häuslichen Umfeld unterstützt. Krankheitseinsicht und 
Compliance werden als genügend beurteilt. Psychiatrisch verordnet werden Arz-
neimittel mit dem Wirkstoff Trazodon und Zolpidem. (…)

Zusammenfassend muss bei Herrn … von einer Zolpidem- und Alkoholabhängig-
keit ausgegangen werden. Ausserdem liegen zusätzlich eine rezidiverende de-
pressive Störung, eine chronische Schmerzstörung sowie Schlafstörungen vor. 
Herr … nimmt weiterhin regelmässig Zolpidem ein, was haaranalytisch nachgewie-
sen wurde. Zusätzlich konnte mittels Haaranalyse Diphenhydramin nachgewiesen 
werden, welches er bei der Exploration nicht angegeben hat. Beide Substanzen 
liegen im oberen Konzentrationsbereich. Kritisch zu werten ist auch die Wider-
handlung gegen das Betäubungsmittelgesetz durch Einfuhr von Zolpidem aus dem 
Ausland, was darauf hinweist, dass Herr … eine höhere Dosis als ärztlich verord-
net einnimmt. Die hohe Zolpidem-Konzentration zum Zeitpunkt des Ereignisses 
spricht ebenfalls für eine unsachgemässe Einnahme. Eine unsachgemässe Ein-
nahme scheint auch bei Diphenhydramin vorzuliegen. Beide Medikamente können 
die Fahrfähigkeit beeinträchtigen und bei längerer Einnahme zu einer Sucht führ-
ten. Obwohl Herr … den Alkoholkonsum reduziert hat, hat er aktuell noch keine 
Abstinenz eingeleitet und es muss von einem weiterhin bestehenden grenzwerti-
gen Alkoholkonsum gesprochen werden. Dies auch in Anbetracht des Mischkon-
sums von Alkohol und psychoaktiven Substanzen mit gegenseitiger Wirkungsver-
stärkung. Zum aktuellen Zeitpunkt ist die Gefahr für einen Vorfall im Strassenver-
kehr unter Alkohol-/Medikamenteneinfluss weiterhin noch als erhöht anzusehen, 
dies aufgrund der anhaltenden täglichen Einnahme von Schlafmitteln und fortbe-
stehendem grenzwertigen Alkoholkonsum. (…)

2.2.3  Im Ergebnis beurteilten die IRM-Gutachterinnen vor allem aufgrund einer 
Zolpidem- und Alkoholabhängigkeit, in Kombination mit der psychischen und ge-
sundheitlichen Problematik, die Fahreignung als aktuell nicht gegeben. Im An-
schluss daran formulierten sie die Wiederzulassungsvoraussetzungen, welche 
von der Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung tel quel übernommen wur-
den.

3.1 Dieses vorliegende IRM-Gutachten wurde lege artis erstellt und erfüllt 
grundsätzlich die von der Rechtsprechung formulierten Anforderungen. Es beruht 
u.a. auf einer Auseinandersetzung mit den Akten der Vorinstanz und den Anga-
ben der Oberärztin der behandelnden ambulanten Fachstelle sowie umfassen-
den Untersuchungen und Abklärungen (inkl. Urinscreening/Haaranalyse). 

In diesem Zusammenhang ist die Kritik in der Beschwerde (Ziff. 5), dass die Ein-
holung von Fremdberichten sowie die Alkoholanamnese im erwähnten Gutachten 
mangelhaft durchgeführt worden seien, aus den folgenden Gründen nicht zu 
hören. Hinsichtlich der psychiatrischen Anamnese führte der Beschwerdeführer 
gegenüber den IRM-Gutachterinnen (sinngemäss) aus, dass er seit der Entlas-
sung aus der psychiatrischen Klinik J.________ in K.________ bei der Fachstelle 
D.________ (APP F.________) in E.________ in regelmässiger Therapie sei 
(vgl. zit. Gutachten, S. 3). Dass sich dies geändert habe, wird vor Gericht weder 

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vorgebracht, noch ist dies ersichtlich. Zu beachten ist, dass die IRM-
Gutachterinnen einen Bericht der behandelnden APP-Oberärztin einholten (vgl. 
Vi-act. 15). Auch wenn der Beschwerdeführer davon erst später erfahren hat, ist 
darin keine relevante Gehörsverletzung zu erblicken, zumal er im Rahmen der 
verkehrsmedizinischen Begutachtung damit rechnen musste, dass die Gutachte-
rinnen hinsichtlich der bisherigen psychiatrischen Behandlungen Berichte einhol-
ten. Abgesehen davon verhielte es sich selbst dann, wenn der Argumentation in 
der Beschwerde (S. 8) folgend von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs aus-
zugehen wäre, im Ergebnis so, dass eine solche Gehörsverletzung dadurch ge-
heilt worden wäre, dass dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers diese Aus-
künfte/ Antworten der behandelnden Psychiaterin mit Postsendung vom 3. Au-
gust 2021 zur Kenntnis gebracht wurden (vgl. Vi-act. 16), worauf der Rechtsver-
treter dazu uneingeschränkt in seiner Eingabe vom 14. September 2021 (u.a. S. 
4f.) Stellung nehmen konnte.

3.2.1  Soweit der Beschwerdeführer sich darauf beruft, dass er Zolpidem nur 
abends einnehme und nach einer Ruhezeit von acht Stunden das Führen eines 
Fahrzeugs problemlos möglich sei, und dass beim Vorfall vom 13. Oktober 2020 
zwischen der Einnahme von Zolpidem und dem damaligen Lenken eines Fahr-
zeugs (nachmittags nach 13 Uhr) ein Zeitraum von gar 13 Stunden liege (vgl. 
Beschwerde, Ziff. 7 in fine), drängen sich folgende Bemerkungen auf. Die im Blut 
nachgewiesene Konzentration an Zolpidem lag am betreffenden Nachmittag 
(13.10.2020) gemäss Einschätzung des Labors für den Zeitpunkt des Ereignis-
ses "im hoch- bis übertherapeutischen Bereich und kann als Hinweis auf einen 
Zolpidemmissbrauch interpretiert werden" (Gutachten, S. 2, unterhalb der Mitte). 

3.2.2  In diesem Zusammenhang fällt zu Ungunsten des Beschwerdeführers ins 
Gewicht, dass die behandelnde Psychiaterin und Oberärztin der ambulanten 
Fachstelle in ihrem Kurzbericht vom 20. August 2021 ausführte, "dass seit min-
destens August letzten Jahres eine geregelte wochenweise Abgabe von 1 Zolpi-
dem Tablette pro Tag bestand, dies in der Apotheke L.________. (…) Die Ein-
nahme dient zum Schlafanstoss und Schlafverbesserung, die Wirkzeit beträgt ca. 
6 Stunden" (vgl. Bf-act. 1 zur Eingabe vom 14.9.2021). 

Hätte der Beschwerdeführer sich an die von der behandelnden Fachperson fest-
gelegten Medikation gehalten und ab August 2020 lediglich eine Tablette Zolpi-
dem abends für den Schlafanstoss eingenommen (mit einer Wirkzeit von rund 
6 Stunden), wäre rund zwei Monate später nicht der Fall eingetreten, dass nach 
dem Fahrmanöver am 13. Oktober 2020 (nachmittags) und der anschliessenden 
Urin- und Blutuntersuchung Zolpidem "im hoch- bis übertherapeutischen Bereich" 
festgestellt worden wäre. Mit anderen Worten belegen die Laborwerte vom 

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13. Oktober 2020, dass der Beschwerdeführer von sich aus Zolpidem in stärkerer 
Dosierung (als von der behandelnden Psychiaterin verschrieben) eingenommen 
hat, wobei er diese Überdosierung verheimlicht und bislang nicht offengelegt hat. 

3.2.3  Wie er diese Überdosierung alimentiert, bleibt unklar. Indes deutet der 
illegale Bezug von 100 Tabletten Zolpidem Tartate (10 mg) aus Indien, wofür der 
Beschwerdeführerin rechtskräftig bestraft worden ist (vgl. Vi-act. 12), darauf hin, 
dass er möglicherweise nicht nur einmal verschreibungspflichtige sowie 
betäubungsmittelhaltige Arzneimittel aus dem Ausland bezogen hat bzw. zu be-
ziehen versuchte.

3.2.4  Hinzu kommt, dass im Rahmen der verkehrsmedizinischen Untersuchung 
noch die Einnahme von Diphenhydramin (in einer Konzentration im oberen Be-
reich) festgestellt wurde, wobei der Beschwerdeführer dies gegenüber den IRM-
Gutachterinnen verschwiegen hatte (und offenbar auch die behandelnde Psych-
iaterin keine Kenntnis von einer solchen Selbstmedikation hat). Gemäss aner-
kanntem Medikamenten-Compendium (bzw. gemäss Packungsbeilage) wird Di-
phenhydramin als Arzneimittel bei Einschlaf- und Durchschlafstörungen verwen-
det. Dieses Arzneimittel kann (als Nebenwirkung) die Reaktionsfähigkeit, die 
Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrtüchtigkeit be-
einträchtigen (siehe https://www.compendium.ch/produkt/1294550-coop-vitality-
diphen-hydramin/, besucht am 24.9.2021). In der vorliegenden Beschwerde wird 
diese problematische Selbstmedikation einfach ausgeblendet; namentlich wird 
vor Gericht weder geltend gemacht, noch substantiiert belegt, dass der Be-
schwerdeführer seit dem verkehrsmedizinischen Gutachten vom 20. April 2021 
die (Selbst)Medikation mit Diphenhydramin beendet habe. Wie es sich damit 
verhält, wird letztlich Gegenstand einer nächsten, bereits in der angefochtenen 
Verfügung als Voraussetzung für die Wiederaushändigung des Führerausweises 
nötigen verkehrsmedizinischen Untersuchung bilden.

3.3 Als besonders problematisch wurde im verkehrsmedizinischen Gutachten 
der Mischkonsum (Alkohol- und Medikamentenkonsum) beurteilt, weil er zu einer 
"gegenseitigen Wirkungsverstärkung" führt (vgl. zit. Gutachten, S. 8, oberhalb der 
Mitte). Diese gutachtliche Einschätzung erweist sich als überzeugend und leuch-
tet ein. Dieser Mischkonsum wird noch durch in Erwägung 3.2.4 ausgeführte 
(und verheimlichte) Medikation mit Diphenhydramin zusätzlich verstärkt (zumal 
gemäss Medikamenten-Compendium festgehalten wird, dass während der Ein-
nahme von Diphendydramin nicht gleichzeitig Alkohol eingenommen werden 
darf). 

https://www.compendium.ch/produkt/1294550-coop-vitality-diphen-hydramin/
https://www.compendium.ch/produkt/1294550-coop-vitality-diphen-hydramin/

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3.4 Im Lichte all dieser Angaben (und namentlich auch der mangelnden Offen-
legung aller konsumierten Medikamente) ist es zusammenfassend - entgegen 
der Argumentation des Beschwerdeführers - nicht zu beanstanden, dass die 
Wiederaushändigung des Führerausweises insbesondere von einem neuen ver-
kehrsmedizinischen Gutachten (inkl. u.a. Haaranalyse, nicht vor Oktober 2021) 
abhängig gemacht worden ist. Mit einer solchen erneuten Begutachtung wird es 
möglich sein, den bisherigen Verlauf verlässlich und namentlich auch den oben 
angeführten thematisierten Mischkonsum näher zu prüfen. Dabei werden die 
Sachverständigen sich erneut zur Fragestellung zu äussern haben, unter wel-
chen Auflagen die Fahreignung trotz Einnahme von verschreibungspflichtigen 
Medikamenten befürwortet und die korrekte Einhaltung der Dosierung (Beendi-
gung der bisherigen Selbstmedikation) kontrolliert werden kann. Dazu wird auch 
die Fragestellung gehören, inwiefern eine Fahreignung angesichts des geltend 
gemachten regelmässigen Zolpidembedarfs am Abend (vgl. Bf-act. 2 zur Einga-
be vom 14.9.2021) bejaht werden könnte (gegebenenfalls nur am Tag, bei Medi-
kamentenabstinenz hinsichtlich Benzodiazepine/Opioide oder ähnlicher Substan-
zen, ab einer bestimmten, näher festzulegenden Zeitdauer). 

4. An diesem dargelegten Ergebnis vermögen sämtliche Vorbringen des Be-
schwerdeführers vor Gericht nichts zu ändern. Nicht zu hören ist namentlich auch 
der Einwand, dass er seit über zwei Jahren an einer Fibromyalgie (mit Muskelr-
heuma im ganzen Körper, mit andauernden starken Schmerzen) sowie einer 
ausgeprägten Polyneuropathie an den Füssen leide. Soweit diese Erkrankungen 
und die damit zusammenhängende Medikation die Konzentrations- und Reakti-
onsfähigkeit beeinträchtigen, bleibt es dabei, dass die Fahreignung nicht bejaht 
werden kann. Unbehelflich sind auch die Ausführungen der behandelnden 
Psychiaterin im Bericht vom 20. August 2021, wonach sie keine Anhaltspunkte 
für Alkoholexzesse oder Alkoholintoxikationen festgestellt habe, denn im konkre-
ten Fall ist grundsätzlich nicht ein erhöhter Alkoholkonsum, sondern der darge-
legte Mischkonsum ausschlaggebend.

5. Aus all diesen Gründen erweist sich die Beschwerde als unbegründet, 
weshalb sie abgewiesen wird. Diesem Ergebnis entsprechend werden die Ver-
fahrenskosten dem Beschwerdeführer auferlegt. Eine Parteientschädigung fällt 
ausser Betracht.

12

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 900.-- festgelegt und dem Beschwerdeführer auferlegt. Er 
hat einen Kostenvorschuss in gleicher Höhe bezahlt, so dass die Rechnung 
ausgeglichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:

- den Vertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Bundesamt für Strassen, Sekretariat Administrativmassnah-

men, 3003 Bern (A).

Schwyz, 30. September 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 1. Oktober 2021