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**Case Identifier:** f01b60cb-a9c7-53b4-bd13-139240c54b1d
**Source:** Zürich Steuerrekursgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-09-03
**Language:** de
**Title:** Direkte Bundessteuer 2012 und 2013 sowie Staats- und Gemeindesteuern 2012 und 2013
**Docket/Reference:** DB.2017.30
**URL:** https://www.strgzh.ch/assets/entscheide/2-db.2017.30--2-st.2017.34.pdf

## Full Text

Steuerrekursgericht  
des Kantons Zürich 

2. Abteilung 

2 DB.2017.30 
2 ST.2017.34 

Entscheid 

 3. September 2019 

Mitwirkend: 

Abteilungspräsident Christian Mäder, Steuerrichterin Micheline Roth, Steuerrichter Ale-
xander Widl und Gerichtsschreiberin Cécile Schmidlin 

A ,    

vertreten durch RA lic.iur. B,  

In Sachen 

gegen 

Beschwerdeführerin/ 
Rekurrentin,  

1.  S c h w e i z e r i s c h e   E i d g e n o s s e n s c h a f t ,    

2.  S t a a t   Z ü r i c h ,    

vertreten durch das kant. Steueramt,  
Division Dienstleistungen,  
Bändliweg 21, Postfach, 8090 Zürich,  

Beschwerdegegnerin,  

Rekursgegner,  

betreffend 

Direkte Bundessteuer 2012 und 2013 sowie  
Staats- und Gemeindesteuern 2012 und 2013 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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hat sich ergeben: 

A.  Die  in C  lebende  A  (nachfolgend  die  Pflichtige) sowie der  freiwillig von  ihr 

getrennt  lebende  Ehemann  D  sind  an  verschiedenen  Gesellschaften  beteiligt,  so  an 

der E AG mit Sitz in F sowie an der G Trust reg., H/FL (nachfolgend G Trust). Von letz-

terer  Gesellschaft  erhielt  sie  im  Jahr  2012  verschiedene  Darlehen  in  Tranchen  von 

Fr. 400'000.-,  Fr.  200'000.-,  Fr.  100'000.-,  Fr.  300'000.-  und Fr.  200'000.-  (gesamthaft 

Fr. 1'200'000.-) und im Jahr 2013 ein weiteres Darlehen von Fr. 100'000.-. Das kanto-

nale  Steueramt  gelangte  zur  Auffassung,  dass  sämtliche  Darlehen  simuliert  seien. 

Dementsprechend  erfasste  es  beim  Einkommen  die  Geldzuflüsse  als  geldwerte  Leis-

tungen in Höhe von Fr. 1'200'000.- (Steuerperiode 2012) und Fr. 100'000.- (Steuerpe-

riode  2013)  und  liess  die  diesbezüglich  geltend  gemachten  Schuldzinsen  von 

Fr. 3'164.- (2012) und Fr. 6'052.- (2013) wie auch die entsprechenden Schulden nicht 

zum  Abzug  vom  Einkommen  resp.  Vermögen  zu.  Ferner  nahm  es  bezüglich  Vermö-

gensverwaltungskosten,  Eigenmietwert  und  Liegenschaftsunterhaltskosten  (bezüglich 

der Liegenschaft ...strasse 15, C, weitere Korrekturen vor, erhöhte den Steuerwert der 

800 von der Pflichtigen gehaltenen Namenaktien der E AG und passte die kantonalen 

Steuerwerte der in Graubünden und Tessin gelegenen Ferienliegenschaften dem zür-

cherischen Steuerniveau an. 

Mit  Einschätzungsentscheid  bzw.  Veranlagungsverfügung  vom  25.  Au-

gust 2016  setzte  das  kantonale  Steueramt  die  Steuerfaktoren  für  die  Steuerperioden 

2012 und 2013 wie folgt fest: 

Steuerperiode 2012   

      Staats- und Gemeindesteuer 

       Direkte Bundessteuer 

Steuerbares Einkommen 

davon Ertrag aus qualifizierten Beteiligungen 

Satzbestimmendes Einkommen 

Steuerbares Vermögen 

Satzbestimmendes Vermögen 

Fr. 

1'295'100.- 

1'200'000.- 

1'299'200.- 

1'674'000.- 

2'870'000.- 

Fr. 

820'100.- 

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Steuerperiode 2013   

      Staats- und Gemeindesteuer 

       Direkte Bundessteuer 

Steuerbares Einkommen 

Fr. 

185'800.- 

Fr. 

178'300.- 

davon Ertrag aus qualifizierten Beteiligungen 

100'000.- 

Satzbestimmendes Einkommen 

217'400.- 

Steuerbares Vermögen 

Satzbestimmendes Vermögen 

1'750'000.- 

2'919'000.-. 

B.  Eine  dagegen  erhobene  Einsprache  hiess  das  kantonale  Steueramt  am 

3. Januar 2017 teilweise gut und setzte die Steuerfaktoren wie folgt fest: 

Steuerperiode 2012   

      Staats- und Gemeindesteuer 

       Direkte Bundessteuer 

Steuerbares Einkommen 

davon Ertrag aus qualifizierten Beteiligungen 

Satzbestimmendes Einkommen 

Steuerbares Vermögen 

Satzbestimmendes Vermögen 

Fr. 

1'276'100.- 

1'200'000.- 

1'280'300.- 

1'610'000.- 

2'802'000.- 

Fr. 

813'400.- 

Steuerperiode 2013   

      Staats- und Gemeindesteuer 

       Direkte Bundessteuer 

Fr. 

Fr. 

Steuerbares Einkommen 

   177'600.- 

170'000.- 

davon Ertrag aus qualifizierten Beteiligungen 

Satzbestimmendes Einkommen 

Steuerbares Vermögen 

Satzbestimmendes Vermögen 

100'000.- 

209'100.- 

1'692'000.- 

2'857'000.-. 

Dabei  kam  es  dem  Antrag,  den  Eigenmietwert  bezüglich  der  Liegenschaft 

...strasse  15,  C,  zu  reduzieren,  bis  auf  eine  Differenz  von  rund  Fr.  73.-  nach.  Ferner 

anerkannte es die deklarierten effektiven Liegenschaftsunterhaltskosten bezüglich der 

Liegenschaft ...strasse 15, C, und die geltend gemachten Vermögensverwaltungskos-

ten.  Weiter  wurde  der  Wert  der  800  Namenaktien  der  E  AG  auf  Fr.  32'000.-  (per  31. 

Dezember  2012)  und  Fr. 40'000.-  (per  31.  Dezember  2013)  reduziert  statt  den  dekla-

rierten und veranlagten Werten von Fr. 99'065.- bzw. Fr. 100'911.-. 

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C. Mit Rekurs und Beschwerde vom 3. Februar 2017 liess die Pflichtige dem 

Steuerrekursgericht  beantragen,  die  Steuerfaktoren  für  die  Steuerperioden  2012  und 

2013 wie folgt festzusetzen: 

Steuerperiode 2012   

      Staats- und Gemeindesteuer 

       Direkte Bundessteuer 

Fr. 

Fr. 

Steuerbares Einkommen 

73'300.- 

78'000.- 

davon Ertrag aus qualifizierten Beteiligungen 

0.- 

Satzbestimmendes Einkommen 

Steuerbares Vermögen 

Satzbestimmendes Vermögen 

77'000.- 

895'000.- 

1'593'000.- 

Steuerperiode 2013   

      Staats- und Gemeindesteuer 

       Direkte Bundessteuer 

Steuerbares Einkommen 

Fr. 

74'500.- 

Fr. 

104'000.- 

davon Ertrag aus qualifizierten Beteiligungen 

0.- 

Satzbestimmendes Einkommen 

Steuerbares Vermögen 

Satzbestimmendes Vermögen 

103'100.- 

894'000.- 

1'545'000.-. 

Abweichend von den Steuerfaktoren gemäss den angefochtenen Einsprache-

entscheiden  beantragte  sie,  auf  die  Besteuerung  von  geldwerten  Leistungen  von 

Fr. 1'200'000.-  (2012)  und  Fr. 100'000.-  (2013)  zu  verzichten,  den  Beteiligungsabzug 

zu streichen, Schuldzinsen von Fr. 3'164.- (2012) und Fr. 6'052.- (2013) sowie Schul-

den von Fr. 1'200'000.- (2012) und Fr. 1'300'000.- (2013) in Abzug zu bringen, den nur 

bei  der  direkten  Bundesteuer  2012  aufgerechneten  Liegenschaften-Mehrertrag  der 

Liegenschaft ...strasse 15, C, von Fr. 12'211.- zu streichen sowie den Vermögenssteu-

erwert  der  Aktien  der  E AG  um  Fr.  9'600.- (2012)  und  Fr. 12'000.- (2013)  zu reduzie-

ren. Ferner beantragte sie eine angemessene Parteientschädigung. 

In  der  Beschwerde-  und  Rekursantwort  beantragte  das  kantonale  Steueramt 

Abweisung der Rechtsmittel. Mit Replik und Duplik hielten die Parteien an ihren Anträ-

gen fest. 

Auf  die  Parteivorbringen  wird,  soweit  rechtserheblich,  in  den  nachfolgenden 

Erwägungen eingegangen. 

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Die Kammer zieht in Erwägung: 

1. Im vorliegenden Verfahren ist zur Hauptsache streitig, ob die vom G Trust 

gewährten  Darlehen  als  simuliert  zu  betrachten  sind.  Von  der  Beantwortung  dieser 

Frage hängt ab, ob die Aufrechnung geldwerter Leistungen (unter Gewährung des Be-

teiligungsabzugs),  die  Streichung  der  Schulden  und  die  Nichtberücksichtigung  der  in 

diesem Zusammenhang bezahlten Schuldzinsen rechtmässig erfolgten. 

2. a)  Gemäss  Art.  20  Abs.  1  lit.  c  des  Bundesgesetzes  vom  14.  Dezem-

ber 1990 (DBG) bzw. § 20 Abs. 1 lit. c des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) sind 

als Ertrag aus beweglichem Vermögen steuerbar insbesondere Dividenden, Gewinnan-

teile, Liquidationsüberschüsse und geldwerte Vorteile aus Beteiligungen aller Art. Rich-

tet eine Kapitalgesellschaft einem Beteiligten oder einem nahestehenden Dritten ohne 

bzw.  jedenfalls  ohne  eine  angemessene  Gegenleistung  eine  geldwerte  Leistung  aus, 

die sie unter denselben Umständen einer der Gesellschaft fern stehenden Person nicht 

oder nicht im gleichen Umfang gewährt hätte, so liegt eine verdeckte Gewinnausschüt-

tung  vor  (BGE  138 II  57  E.2.2 f.  S.  69  f.  mit  umfassenden  Hinweisen  auf  Rechtspre-

chung und Literatur). Der Grund solcher Leistungen liegt nicht in der Geschäftstätigkeit 

der Gesellschaft, sondern im Beteiligungsverhältnis (causa societatis). Mit der Ausrich-

tung  von  geldwerten  Vorteilen  kommt  die  Gesellschaft  nicht  geschäftlichen  Verpflich-

tungen  nach,  sondern  verwendet  sie  Gewinn  im  Interesse  ihrer  Aktionäre  (Markus 

Reich, Verdeckte Vorteilszuwendungen zwischen verbundenen Unternehmen, ASA 54, 

621  f.).  Im  Ausmass,  in  dem  die  erbrachte  Zuwendung  einem  unabhängigen  Dritten 

nicht  erbracht  worden  wäre,  erhält  der  Empfänger  einen  Sondervorteil,  dessen  Ur-

sprung im Beteiligungsverhältnis zur Gesellschaft liegt. Anzustellen ist dabei ein Dritt-

vergleich (sog. Prinzip des "dealing at arm's length"), bei dem alle konkreten Umstände 

des  Einzelfalls,  sowohl  auf  Stufe  der  borgenden  Gesellschaft  als  auch  auf  Stufe  des 

Darlehensnehmers zu berücksichtigen sind (BGE 138 II 57 E. 2.2 f. S. 59 f. mit umfas-

senden Hinweisen auf Rechtsprechung und Literatur). 

b) Zur Kategorie geldwerter Leistungen gehören in einem weiteren Sinn Dar-

lehen  zwischen  juristischen  Personen  und  ihren  Anteilseignern,  die  im  Vergleich  des 

üblichen Geschäftsgebarens derart ungewöhnlich sind, dass der Schluss naheliegt, sie 

wären so nicht erbracht worden, wenn der Leistungsempfänger der Gesellschaft nicht 

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nahestehen würde. In einem engeren Sinn fallen darunter simulierte Darlehen. Darun-

ter  sind  Darlehen  zu  verstehen,  die  in  ihrer  zivilrechtlichen  Ausgestaltung  nur  vorge-

täuscht  wurden,  in  Wirklichkeit  aber  nicht  dem  wirklichen  Willen  der  Vertragsschlies-

senden  entsprachen.  In  einem  solchen  Fall  ist  das  vorgetäuschte  zivilrechtliche 

Rechtsgeschäft  nichtig  und  auf  das  verdeckte  von  den  Parteien  wirklich  gewollte 

Rechtsgeschäft abzustellen (RB 2002 Nr. 92). 

Gemäss  Literatur  und  Praxis  deuten  insbesondere  folgende  Indizien  auf  das 

Vorliegen  eines  simulierten  Darlehens  hin  (André  Rouiller,  Geldwerte  Leistungen  in 

Form von Aktionärsdarlehen, ASA 55, S. 3 ff., BGE 138 II 57 ff.):  

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Fehlende  Rückzahlung,  die  entweder  im  fehlenden  Rückzahlungswillen  oder 

in der objektiven Unmöglichkeit zur Rückzahlung begründet sein kann; 

Fehlender  schriftlicher  Darlehensvertrag  über  Höhe  und  Rückzahlung  des 

Darlehens sowie über dessen Verzinsung; 

Nichtbezahlung der  Darlehenszinsen,  Kumulierung  von  Darlehen  und  Novati-

on des Zinses in eine zusätzliche Darlehensschuld; 

Der  statutarische  Zweck  der  borgenden  Gesellschaft  sieht  keine  Gewährung 

von Krediten vor; 

Das gewährte Darlehen erweist sich im Rahmen der gesamten Bilanzstruktur 

der borgenden Gesellschaft als ungewöhnlich. Dies ist beispielsweise der Fall, 

wenn es im Vergleich zu den übrigen Aktiven übermässig hoch erscheint und 

dann ein sog. Klumpenrisiko verursacht; 

Die Abschreibung der Forderung durch die borgende Gesellschaft; 

Fehlende  Bonität  des  Schuldners  oder  fehlende  Sicherheiten  und  Rückzah-

lungspflichten;  

Nichtbezahlung der Darlehenszinsen. 

Die  genannten  Kriterien kommen  sowohl  beim  simulierten  Darlehen als  auch 

beim  (nicht  simulierten) Aktionärsdarlehen zur  Anwendung,  dessen  Ausgestaltung als 

ungewöhnlich  erscheint  und  deshalb  als  geldwerte  Leistungen  zu  qualifizieren  sind, 

Unterschiedlich sind lediglich die Beweisanforderungen (nachfolgend E. 2.c), die beim 

simulierten Darlehen anders sind. Dementsprechend kommt beim simulierten Darlehen 

einzelnen Kriterien ein höheres Gewicht zu (BGE 138 II 57, E. 5.1, S. 62 f.). 

c) Bei einer verdeckten Gewinnausschüttung handelt es sich um eine steuer-

erhöhende Tatsache, die nach der allgemeinen Beweislastregel von den Steuerbehör-

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den  darzutun  ist.  Die  Steuerbehörde  hat  somit  nachzuweisen,  dass  überhaupt  eine 

geldwerte  Leistung  vorliegt.  Wird  dieser  Nachweis  erbracht,  trägt  der  an  ihr  beteiligte 

Leistungsempfänger  die  Beweislast  dafür,  dass  er  für  diese  Leistung  eine  Gegenleis-

tung  erbracht  hat.  Gelingt  ihm  dieser  Nachweis,  obliegt  es  der  Steuerbehörde,  ein 

Missverhältnis  zwischen  Leistung  und  Gegenleistung  darzutun,  worauf  dem  Steuer-

pflichtigen  wiederum  der  Nachweis  offen  steht,  dass  trotz  Missverhältnis  zwischen 

Leistung  und  Gegenleistung  keine  verdeckte  Gewinnausschüttung  anzunehmen  ist 

(vgl. StRK II, 26. Mai 1999, 2 ST.1999.194). 

Beruft  sich  die  Steuerbehörde  auf  ein  simuliertes  Darlehen,  genügt  es  nicht 

darzulegen,  dass  das  betreffende  Darlehen  zwischen  Gesellschaft  und  Anteilseigner 

nicht oder nur unter anderen Bedingungen gewährt worden wäre. In diesem Fall muss 

die Steuerbehörde darüber hinaus aufzeigen, dass der Geldfluss unentgeltlich erfolgte, 

sei es, dass von Anfang an keine Rückzahlungspflicht bestand oder die Rückzahlung 

des  Darlehens  aufgrund  der  besonderen  Verhältnisse  schon  im  Zeitpunkt  der  Darle-

hensgewährung objektiv unmöglich war oder erst in einem späteren Zeitpunkt unmög-

lich wurde (BGE 138 II 57, E. 5.1). 

d) Grundsätzlich sind Darlehensverträge zwischen Gesellschaft und ihren An-

teilseignern erlaubt, sofern die vereinbarten Bedingungen dem Drittvergleich standhal-

ten. Bei der Ausgestaltung der Vertragsbestimmungen kommt den Parteien ein grosser 

Ermessensspielraum zu, welcher auch für die steuerliche Beurteilung zu berücksichti-

gen  ist  (Brülisauer/Mühlemann,  in:  Kommentar  zum  Schweizerischen  Steuerrecht, 

Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer, 3. A., 2017, Art. 58 N 310 DBG).  

e) Nach Art. 312 OR ist ein Darlehensnehmer zur Rückzahlung des Darlehens 

verpflichtet. Soweit der Darlehensnehmer das von der Gesellschaft ausgerichtete Dar-

lehen zurückerstatten muss, fehlt es an einer unentgeltlichen Zuwendung. Anders ver-

hält es sich dann, wenn mit der Rückzahlung des Darlehens nicht zu rechnen ist, weil 

ein Darlehensverhältnis nach dem verheimlichten Willen der Parteien gar nicht gewollt 

war  oder  die  Rückerstattung  der  erbrachten  Leistung  nicht  beabsichtigt  oder  objektiv 

aufgrund der Bonität des Schuldners unmöglich war. Wird die äussere Form des Dar-

lehens nur simuliert, d.h. bloss zum Schein gewählt oder gewahrt, dann handelt es sich 

bei der Zuwendung gar nicht wirklich um Fremdkapital, sondern um eine Kapitaleinlage 

bzw. einen Zuschuss (BGE 138 II 57 E. 5 S. 62 mit Hinweisen). 

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f)  Das  kantonale  Steueramt  betrachtete  die  Darlehen  von  Fr. 1'200'000.- 

(2012) und Fr. 100'000.- (2013) für die Finanzierung einer neuen Ferienliegenschaft in 

I/GR mit Anlagekosten von rund Fr. 1'550'000.- von Anfang an als simuliert. Zu diesem 

Schluss  gelangte  es,  weil  die  finanzielle  Situation  der  Pflichtigen  (ohne  genügendes 

Einkommen  oder  Rücklagen)  im  Zeitpunkt  der  Gewährung  des  Darlehens  keinesfalls 

eine Rückzahlung der Darlehen ermöglicht habe. Unabhängige Dritte, wozu namentlich 

Banken  gehörten,  stellten  für  die  Vergabe  einer  Hypothek  äusserst  strenge  Anforde-

rungen.  Für  die  Gewährung  einer  Hypothek  zur  Finanzierung  einer  Ferienwohnung 

müsse der Gesuchsteller 40% des Kaufpreises aus eigenen Mitteln aufbringen können. 

Bei der Kreditvergabe spielten auch künftige Einkommenseinbussen infolge (bevorste-

hender) Pensionierung eine entscheidende Rolle, weil der Kreditsuchende in der Lage 

sein  müsse,  Hypothekarzinsen,  Amortisation,  Unterhalts-  und  Betriebskosten  über  ei-

nen  längeren  Zeitraum  zu  tragen.  Für  die  Tragbarkeit  einer  Hypothek  rechneten  die 

Banken  schon  seit  einigen  Jahren  (auch  während  einer  Niedrigzinsphase)  mit  

einem  kalkulatorischen  Hypothekarzinssatz  von  ca.  5%  zuzüglich  1%  des  Verkehrs-

werts  der  Liegenschaft für  deren  Unterhalt  und Betriebskosten.  Die gesamten  Kosten 

der  Liegenschaft  sollten  nicht  höher  sein  als  ein  Drittel  des  Bruttojahreseinkommens 

des Kreditnehmers. Die erforderliche Bonität weise die Pflichtige nicht aus. Ihr Brutto-

gehalt  aus  unselbstständiger  Erwerbstätigkeit  belaufe  sich 

im  Jahr  2012  auf 

Fr. 87'750.-  und  im  Jahr  2013  auf  Fr. 74'492.-.  Zudem  sei  absehbar,  dass  die  in  der 

Steuerperiode 2012 schon 61-jährige Pflichtige in absehbarer Zukunft in Pension gehe 

und  ab  diesem  Zeitpunkt  von  mutmasslich  geringeren  Einkünften  aus  der  Pensions-

kasse  und  der  AHV  leben  müsse.  Aufgrund  der  von  den  Banken  zu  kalkulatorischen 

Zwecken  angestellten  Tragbarkeitsberechnung  müsste  die  Pflichtige 

jährlich 

Fr. 79'000.- für die Liegenschaft aufbringen können, was wiederum ein Bruttojahresge-

halt von Fr. 225'000.- erfordern würde. Unter diesen Umständen spiele es keine Rolle, 

dass für die Darlehen Sicherheiten gewährt worden seien und die Pflichtige die Darle-

hen vollständig zurückbezahlt habe. 

g)  Dieser  Argumentation  steht  entgegen,  dass  die  streitbetroffenen  Darlehen 

von insgesamt Fr. 1'300'000.- zuzüglich weiterer Darlehen von Fr. 350'000.-, die nicht 

aktenkundig sind und mutmasslich erst im Jahr 2014 gewährt wurden, am ...2015 ge-

gen Verrechnung des Verkaufserlöseses der an die J, K, in einer ersten Tranche abge-

tretenen  126  Anteile  der  G  AG  (vorher  G  Trust,  entsprechend  25.2%  des  Aktienkapi-

tals) vollständig zurückbezahlt wurden (siehe auch E. 2.k über die Beteiligungsverhält-

nisse  am  G  Trust  und  der  Nachfolgegesellschaft  G  AG).  Weitere  Darlehen  von 

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Fr. 550'000.-, welche die Pflichtige zur Finanzierung des Landerwerbs im Januar 2011 

von der G Trust erhalten hatte, wurden nach Verkauf der bisherigen Ferienliegenschaft 

an der ... 146a, I/GR, bereits im ... 2012 zurückbezahlt. Die Rückzahlungen der Darle-

hen erfolgten zu einem Zeitpunkt, als die steueramtliche Untersuchung bezüglich allfäl-

liger verdeckter Gewinnausschüttungen im Zusammenhang mit diesen Darlehen noch 

nicht begonnen hatte. Die steueramtliche Untersuchung wurde nämlich erst am 7. Mai 

2015 in Angriff genommen. 

Dies erweckt  Zweifel  an  der  Feststellung des  Steueramts,  dass  die Pflichtige 

bereits  im  Zeitpunkt  des  Abschlusses  der  Darlehensverträge  nicht  in  der  Lage  gewe-

sen wäre, die Darlehen zurückzuzahlen. Infolgedessen ist die Bonität der Pflichtigen im 

massgebenden Zeitpunkt der Darlehensgewährung genauer zu prüfen.  

h) Das kantonale Steueramt stellt zutreffend fest, dass Grossbanken nur dann 

Hypotheken  gewähren,  wenn  der  Gesuchsteller  in  der  Lage  ist,  die  Lasten  einer  Lie-

genschaft  wie  Hypothekarzinsen,  Amortisation,  Unterhalts-  und  Betriebskosten  über 

einen längeren Zeitraum zu tragen. Dem ist jedoch entgegenzuhalten, dass die als al-

leinige Grundeigentümerin im Grundbuch eingetragene Pflichtige auch die Möglichkeit 

gehabt  hätte,  eine  Hypothek  mit  tieferer  Belehnung  oder  mit  Solidarhaftung  abzu-

schliessen. Dies erhöht ihre Bonität aus Sicht des Finanzinstituts. Denn in diesem Fall 

kann sich das Finanzinstitut aussuchen, von wem sie den Kredit und die Zinsen einfor-

dern will. Diese Möglichkeit wäre bei der Pflichtigen in Betracht gekommen, da sie mit 

einem  wohlhabenden  Mann  verheiratet  ist,  der  massgeblich  dazu  beigetragen  hat, 

dass die Eheleute AD überhaupt Liegenschaften erwerben konnten. Auch wenn an al-

len Liegenschaften die Pflichtige als formelle Eigentümerin im Grundbuch eingetragen 

ist,  werden  sämtliche  Liegenschaften,  auch  die  neu  erbaute  Liegenschaft  in  I/GR 

ebenso vom Ehemann der Pflichtigen genutzt, besitzt er doch an dieser Liegenschaft – 

wie bereits  an  der  alten Liegenschaft  in I/GR  –  ein Wohnrecht.  Daraus  ist  zu  schlies-

sen, dass die Investitionen für Landerwerb und Gebäudeerrichtung auch im Interesse 

des  Ehemanns  der  Pflichtigen  lagen,  wie  das  auch  bei  allen  übrigen  Liegenschaften 

der  Ehegatten  AD  der  Fall  war.  Jedenfalls  war  D  über  das  Bauvorhaben  in  I/GR  ge-

nauestens informiert, erstellte er doch selbst eine Bauabrechnung bezüglich jener Kos-

ten,  die nicht  in der  Bauabrechnung  der  beauftragten  L  Architekten, M,  enthalten  wa-

ren. Dementsprechend leistete er zur Finanzierung dieser Liegenschaft auch einen ho-

hen Beitrag, indem er den von ihm beherrschten G Trust anwies, entsprechende Dar-

lehen zu gewähren bzw. später – um der Pflichtigen die Rückzahlung dieser Darlehen 

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zu  erleichtern  –  die  Beteiligung  der  Pflichtigen  am  G  Trust  bzw.  an  der  Nachfolgege-

sellschaft  G  AG  zu  einem  nicht  näher  bekannten  Zeitpunkt  nach  2013  von  10%  auf 

45%  erhöhte.  Im  Weiteren  ergibt  sich  aus  Zahlungsbelegen,  dass  sich  der  Ehemann 

der Pflichtigen auch anderweitig an den Unkosten der Pflichtigen beteiligte. Dies deutet 

darauf hin, dass die freiwillig getrennt lebenden Eheleute AD die Mittel zur Bestreitung 

der Lebenshaltungskosten gemeinsam bestritten. 

Im Weiteren hätte die Pflichtige die gleichen Sicherheiten, die sie dem G Trust 

gewährte, nämlich die Hinterlegung von diversen Inhaberschuldbriefen im Nominalbe-

trag  von  insgesamt  Fr.  1'080'000.-,  auch  einem  Bankinstitut  anbieten  können,  was 

ebenfalls gegen ein simuliertes Darlehen spricht. 

i)  Im  Übrigen  wäre  –  wie  von  der  Pflichtigen  und  ihrem  Ehemann  geplant  – 

auch  eine  Eigenfinanzierung  in  Betracht  gekommen.  Das  kantonale  Steueramt  ging 

gestützt auf die in der Steuererklärung deklarierten Vermögenswerte davon aus, dass 

die Pflichtige erstens keine ausreichenden Mittel besass, um den Erwerb und den Bau 

der  Ferienliegenschaft  in  I/GR  mit  Anlagekosten  von  rund  Fr. 1'550'000.-  aus  eigener 

Kraft  zu  finanzieren.  Zweitens  ging  es  ohne  Untersuchung  davon  aus,  dass  seit  der 

freiwilligen  Trennung  der  Eheleute  AD  keine  Gemeinschaftlichkeit  bezüglich  Bestrei-

tung der Lebenshaltungskosten mehr bestehe. Beide Annahmen wurden vom kantona-

len Steueramt nicht ausreichend gewürdigt bzw. untersucht. 

j) Die Rücklagen der Pflichtigen sind bedeutend höher, als sie in den Steuer-

erklärungen  2012  und  2013  ausgewiesen  wurden.  Neben  liquiden  Mitteln  von  rund 

Fr. 543'000.-  (Bargeld,  Bankkonti,  börsenkotierte  Wertpapiere)  besass  die  Pflichtige 

Vermögenswerte mit einem hohen Anteil an stillen Reserven. Allein schon die Liegen-

schaft in C im Halte von 817 m2 mit 7½-Zimmer Einfamilienhaus (Baujahr 1980), Dop-

pelgarage und Aussenschwimmbad (neu Kat.Nr. ... nach Zusammenlegung der bishe-

rigen Grundstücke Kat.Nrn. ... [EFH-Parzelle] und ... [34 m2 Wiese]) weist per 31. De-

zember  2012  einen  geschätzten  Verkehrswert  von  rund  Fr. 1'800'000.-  aus,  wie  sich 

aus dem im Jahr 2016 erzielten Erlös von Fr. 1'820'000.- aus dem Verkauf dieser Lie-

genschaft  ergibt  (vgl.  Depotberechnung  des  Gemeindesteueramts  C  vom  ...  2016). 

Damit übertrifft der Verkehrswert der Liegenschaft in C den amtlichen Vermögenssteu-

erwert  von  Fr. 1'003'500.- (=  Fr.  1'001'800.-  zuzüglich  Fr. 1700.- für  das  damals  noch 

unter  einer  eigenen  Katasternummer  geführte  Wiesland)  um  rund  Fr.  800'000.-.  Ähn-

lich verhält es sich bezüglich der 3-Zimmer Ferienwohnung in N/TI, die lediglich einen 

2 DB.2017.30 
2 ST.2017.34 

 
 
 
 
 
 
 
  
 
- 11 - 

angepassten zürcherischen Vermögenssteuerwert von Fr. 268'857.- aufweist, auf wel-

cher jedoch per 31. Dezember 2012 Hypotheken von Fr. 446'000.- lasteten und zudem 

noch  ein  unbelasteter  Inhaberschuldbrief  von  Fr. 350'000.-  bestand.  Wäre  der  Ver-

kehrswert nicht deutlich höher, hätte wohl keine Bank Hypotheken in dieser Grössen-

ordnung  gewährt.  Hinzu  kommt,  dass  unter  normalen  Umständen  niemand  eine  Lie-

genschaft  unter  dem  Preis  der  Hypotheken  veräussert.  Selbst  auf  der  in  den  Jahren 

2012  und  2013  neu  erbauten  Liegenschaft  an  der  ...  24a,  I/GR,  bestehen  gegenüber 

dem  amtlichen,  auf  zürcherisches  Niveau  angepassten  Vermögenssteuerwert  von 

Fr. 1'089'944.-  bereits  beachtliche  stille  Reserven,  weil  die  Pflichtige  für  Landerwerb 

und Überbauung finanzielle Mittel von rund Fr. 1'550'000.- investierte und davon aus-

zugehen  ist,  dass  der  Verkehrswert  dieser  Liegenschaft  in  dieser  Grössenordnung 

liegt.  Grundsätzlich  sind  amtliche  Formelwerte,  die  unter  70%  des  Verkehrswerts  lie-

gen,  gesetzwidrig,  da  nach  zürcherischem  Recht  gemäss  der  Weisung  des  Regie-

rungsrats vom 12. August 2009 über die Bewertung von Liegenschaften und die Fest-

setzung  der  Eigenmietwerte  ab  Steuerperiode  2009  der  Verkehrswert  einer  Liegen-

schaft  im  Zielkorridor  von  70%  bis  100%  liegen  muss  (ZStB  Nr. 15/502,  Rz.  79).  Da 

indessen  beweismässig  erhärtete  Grundlagen  über  die  Verkehrswerte  all  dieser  Lie-

genschaften  per  2012  und  2013  fehlen,  ist  im  vorliegenden Verfahren  davon abzuse-

hen, die amtlichen Formelwerte zu korrigieren. Im Ergebnis kann jedoch trotzdem fest-

gehalten  werden,  dass  allein  schon  die  stillen  Reserven  auf  den  Liegenschaften  den 

Darlehensbetrag  von  Fr.  1'200'000.-  (per  Jahresende  2012)  und  Fr. 1'300'000.-  (per 

Jahresende 2013) übersteigen. 

k) Im Weiteren ist die Pflichtige auch noch am G Trust beteiligt. Dabei handelt 

es  sich  um  eine  juristische  Person  nach  liechtensteinischem  Gesellschaftsrecht  bzw. 

um ein mit eigener Rechtspersönlichkeit ausgestattetes "Treuunternehmen reg." (eng-

lisch  =  Trust 

reg.;  StRG,  21.  Dezember  2011,  1  DB.2011.143/144  und 

1 ST.2011.212/213,  www.strgzh.ch,  auch  zum  Folgenden).  Eine  solche  Gesellschaft 

verfügt über ein in Anteile (Treugeberrechtsanteile) zerlegtes Kapital. Die Treugeberan-

teile lauten auf einen bestimmten Namen. Die Anteile qualifizieren sich als Wertpapiere 

in  der  Form  von  so  genannten  Orderpapieren.  Der  G  Trust  ist  daher  im  Schweizer 

Recht mit einer schweizerischen Aktiengesellschaft vergleichbar, welche über Namen-

aktien  verfügt,  oder  mit einer GmbH,  deren Gesellschafteranteile  in  der Form  von  auf 

den  Namen  lautenden Wertpapieren  ausgestaltet  sind.  Gegründet  wurde  der  G  Trust 

am ... 2003. Am ... 2003 wurde er ins Handelsregister Liechtenstein eingetragen; dies 

mit der Adresse "c/o O Trust reg., ...strasse 40, H". Ab ... 2014 wurde er unter der Fir-

2 DB.2017.30 
2 ST.2017.34 

 
 
 
 
 
- 12 - 

ma "G AG" mit gleicher Adresse (ab ... 2015 "c/o P Aktiengesellschaft, ... 13, K) in eine 

Aktiengesellschaft  umgewandelt.  Im  Jahr  2017  wurde  die  Nachfolgegesellschaft  ge-

löscht. In den Jahren 2012 und 2013 betrug das Kapital des G Trusts Fr. 30'000.-, zu-

letzt  eingeteilt  in  300  Anteile  à  Fr. 100.-.  Davon  hielt  die  Pflichtige  bis  Ende  2013  30 

Anteile,  entsprechend  10%  des  Trustkapitals.  Mit  der  Umwandlung  in  eine  Aktienge-

sellschaft per ... 2014 erhöhte sich das Grundkapital der Gesellschaft auf Fr. 50'000.-, 

eingeteilt  in  500  Aktien  à  Fr. 100.-.  Ungefähr  zur  selben  Zeit  bis  spätestens  ...  2015 

erhöhte sich der Aktienanteil der Pflichtigen auf 225 Aktien, entsprechend 45% des Ak-

tienkapitals, wobei unklar ist, wie dies vonstattenging. Diese Steigerung der Beteiligung 

war  im  Zeitpunkt  der  Darlehensaufnahme  im  Jahr  2012  zwar  noch  nicht  absehbar. 

Dennoch kommt den streitbetroffenen 30 Trustanteilen gemäss nachfolgender Berech-

nung schon per Ende 2012 und 2013 ein wesentlich höherer Verkehrswert zu als den 

in  den  Steuererklärungen  2012  und  2013  deklarierten  Substanzwertanteilen  von 

Fr. 204'349.- (Fr.  2012) und Fr. 309'971.- (2013),  womit  sich  der Wert  der  Beteiligung 

gegenüber  den  deklarierten  Werten  mehr  als  verdoppelt.  Da  der  G  Trust  schon  seit 

längerer Zeit besteht und die Eheleute AD schon mindestens seit dem Jahr 2006 eine 

Mehrheitsbeteiligung  von  60%  am  Trust  innehatten  und  sich  der  Firmenzweck  des 

Trusts seit der Gründung bzw. mindestens seit 2006 nicht grundlegend verändert hatte 

(StRG, 21. Dezember 2011, 2 DB.2011.143 und 144, www.strgzh.ch), kann entgegen 

der  Auffassung  der  Pflichtigen  nicht  von  einer  Neugründung  infolge  Kauf  per  2009 

ausgegangen werden. Damit entfällt gemäss Rz. 39 der Wegleitung zur Bewertung von 

Wertpapieren ohne Kurswert für die Vermögenssteuer (Kreisschreiben Nr. 28 vom 21. 

August  2008,  nachfolgend  KS  Nr.  28)  die  Bewertung  der  Anteile  unter  ausschliessli-

cher Berücksichtigung des Substanzwerts. Die Bewertung hat vielmehr nach der Prak-

tikermethode  durch  zweimalige  Gewichtung  des  Ertragswerts  und  einfache  Gewich-

tung des Substanzwerts zu erfolgen. Der Ertragswert ergibt sich aus dem kapitalisier-

ten ausgewiesenen Reingewinn der massgebenden Geschäftsjahre, wobei wahlweise 

zwei  oder  drei  Geschäftsjahre  berücksichtigt  werden  können  (KS  Nr.  28,  Rz.  41  ff.). 

Grundlage  für  die  Bestimmung  des  Substanzwerts  ist  die  Jahresrechnung  unter  voll-

ständiger Berücksichtigung der Aktiven und Passiven (KS Nr. 28, Rz. 17 f.). 

Aufgrund  dieser  Regelung  sind  die  Anteile  der  Pflichtigen  am  G  Trust  auf-

grund  der  eingereichten  Jahresrechnungen  abweichend  von  der  Deklaration  wie  folgt 

zu bewerten: 

2 DB.2017.30 
2 ST.2017.34 

 
 
 
 
 
 
 
- 13 - 

Bewertung per 31.12.2012 

Ertragswert 
Erfolg im GJ 2012 gem. Jahresrechnung  
(ohne Korrekturen) 
Erfolg im GJ 2011 gem. Jahresrechnung  
(ohne Korrekturen) 
Total 
Massgebendes Jahresergebnis im Durchschnitt 
kapitalisiert mit 7.5% (lt. Kommentar 2013 zu KS Nr. 28) 
Total Ertragswert 

719'309  

485'431  

Substanzwert 
Liberiertes Trustkapital 
Gesetzliche Reserven 
Gewinnvortrag Vorjahr 
Jahresgewinn 
Total einfacher Substanzwert 

Unternehmenswert 
Ertragswert (2mal gewichtet) 
Substanzwert (1mal gewichtet) 
Total 
Total Unternehmenswert (geteilt durch 3) 

Steuerwert der Anteile 

Total Unternehmenswert 
Kapitalstruktur 300 Anteile à nom. Fr. 100.- (voll liberiert) 
Wert pro Anteil à Nennwert 100.- (voll liberiert) 
Wert brutto für 30 Anteile 
Pauschalabzug 30% gemäss KS Nr. 28, Rz. 71 
Netto Steuerwert 

Bewertung per 31.12.2013 

Ertragswert 
Erfolg im GJ 2013 gem. Jahresrechnung  
(ohne Korrekturen) 
Erfolg im GJ 2012 gem. Jahresrechnung  
(ohne Korrekturen) 
Total 
Massgebendes Jahresergebnis im Durchschnitt 
kapitalisiert mit 8% (lt. Kommentar 2013 zu KS Nr. 28) 
Total Ertragswert 

1'056'218         2  

719'309  

      1  

Substanzwert 
Liberiertes Trustkapital 

Gewichtung  Massgebend 

      2  

 1'438'618  

      1  

   485'431  
1'924'049  
   641'350  

8'551'329  

  30'000  
 3'000  
 1'291'180  
 719'309  
 2'043'489  

17'102'658  
2'043'489  
19'146'147  
 6'382'049  

6'382'049  

21'273  
638'205  
  -191'461  
446'743  

Gewichtung 

Massgebend 

 2'112'436  

  719'309  
    2'831'745  
   943'915  

 11'798'938  

 30'000  

2 DB.2017.30 
2 ST.2017.34 

 
 
 
 
 
    
    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
     
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 14 - 

Gesetzliche Reserven 
Gewinnvortrag Vorjahr 
Jahresgewinn 
Total einfacher Substanzwert 

Unternehmenswert 
Ertragswert (2mal gewichtet) 
Substanzwert (1mal gewichtet) 
Total 
Total Unternehmenswert (geteilt durch 3) 

Steuerwert der Anteile 

Total Unternehmenswert 
Kapitalstruktur 300 Anteile à nom. Fr. 100.- (voll liberiert) 
Wert pro Anteil à Nennwert 100.- (voll liberiert) 
Wert brutto für 30 Anteile 
Pauschalabzug 30% gemäss KS Nr. 28, Rz. 71 
Netto Steuerwert 

 3'000  
 2'010'489  
 1'056'218  
 3'099'707  

 23'597'875  
 3'099'707  
 26'697'582  
 8'899'194  

8'899'194  

29'664  
 889'919  
 -266'976  
 622'944  

Der korrigierte Steuerwert der Anteile des G Trusts ist bei der Festsetzung des 

steuerbaren  Vermögens  der  Pflichtigen  per  31.  Dezember  2012  und  31.  Dezember 

2013  zu  berücksichtigen.  Der  höhere  Wert  der  Beteiligung  ist  ein nicht  unerhebliches 

Element bei der Bonitätsprüfung der Pflichtigen. 

l) Andererseits lässt sich aufgrund der vorstehenden Erwägungen die Auffas-

sung  des  kantonalen  Steueramts,  dass  die  Pflichtige  schon  im  Zeitpunkt  der  Darle-

hensaufnahme  wegen  genügend  hoher  Einkünfte  und/oder  Rücklagen  niemals  in  der 

Lage  gewesen  wäre,  die  Darlehen  zurückzuzahlen,  nicht  mehr  aufrechterhalten.  Als 

Folge dessen ist der Nachweis, dass die Darlehen von Anfang an simuliert waren, als 

gescheitert  zu  betrachten.  Aus  diesem  Grund  können  die  gewährten  Darlehen  von 

Fr. 1'200'000.-  (2012)  und Fr.  100'000.-  (2013)  nicht  als  geldwerte Leistung  besteuert 

werden  und  entfällt  der  vom  kantonalen  Steueramt  von  Amtes  wegen  berücksichtigte 

Beteiligungsabzug. 

3.  a)  Demnach  sind  auch  die  Darlehenszinsen  von  Fr.  3'164.-  (2012)  und 

Fr. 6'052.-  (2012)  sowie  die  Darlehensschulden  bei  der  Bemessung  des  steuerbaren 

Einkommens  und  Vermögens  in  den  Steuerperioden  2012  und  2013  zu  berücksichti-

gen. 

2 DB.2017.30 
2 ST.2017.34 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
     
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 15 - 

b)  Zu  prüfen  bleibt  noch,  ob  ein  unbeteiligter  Dritter  der  Pflichtigen  ebenfalls 

ein  Darlehen  in  genannter  Höhe  unter  den  gleichen  Bedingungen  angeboten  hätte. 

Hierbei ist in Betracht zu ziehen, dass die Pflichtige bestehende Inhaberschuldbriefe im 

Nominalbetrag von insgesamt Fr. 1'080'000.-, lastend auf den Liegenschaften in C und 

N,  als  Sicherheit  anbieten  konnte.  Den  Kredit  von  Fr.  1'300'000.-  benötigte  sie  aus-

schliesslich zur Finanzierung der Baukosten der Liegenschaft in I/GR. Es handelte sich 

dabei quasi um einen Baukredit, da sich die Bauarbeiten von Frühjahr 2012 bis Herbst 

2013 erstreckten. Die Baukosten beliefen sich gemäss Bauabrechnung vom ... Februar 

2014  –  ohne  Landerwerb und  weiteren  Kosten  von  insgesamt  Fr. 349'886.75  gemäss 

Bauabrechnung von D vom 15. Februar 2014 – letztlich auf Fr. 1'202'379.60. Mit dem 

Landerwerb und der Errichtung des Gebäudes wurde ein Gegenwert geschaffen, wel-

cher der Pflichtigen ermöglicht hätte, einen weiteren Inhaberschuldbrief lastend auf der 

Liegenschaft in I/GR errichten zu lassen. Diesen hätte sie dann als weitere Sicherheit 

für das Darlehen hinterlegen können. Aufgrund der möglichen Sicherheiten hätte sich 

mutmasslich  auch  eine  unbeteiligte  Drittperson  finden  lassen,  welche  der  Pflichtigen 

ein  Darlehen  im  Betrag  von  Fr. 1'300'000.-  gewährt  hätte.  Bei  dieser  unbeteiligten 

Drittperson muss es sich nicht notwendigerweise um ein Bankinstitut handeln, die noto-

risch  nur  mit  äusserster  Vorsicht  Kredite  an  Personen  im  Alter  von  60plus  vergeben. 

Mittlerweile  werden  Kredite  auch  über  das  Internet  vermittelt  (beispielsweise  durch 

CreditGate24).  

Nicht  im  Einklang  mit  den  Marktverhältnissen  steht  der  vereinbarte  Zinssatz 

von  0.5%.  Bezüglich  der  Frage,  ob  der  vereinbarte  Zinssatz  einem  Drittvergleich 

standhält, orientiert sich die Steuerpraxis an dem von der Eidgenössischen Steuerver-

waltung  (EStV)  jährlich herausgegebenem  Rundschreiben  über  steuerlich  anerkannte 

Zinssätze  für  Vorschüsse oder  Darlehen  in Schweizer  Franken  (André Rouiller,  S.  4). 

Danach gilt per 1. Januar 2012 und 1. Januar 2013 für Vorschüsse an Beteiligte, sofern 

diese  aus  Eigenkapital  finanziert  und  somit  kein  Fremdkapital  verzinst  werden  muss, 

ein  Mindestzinssatz  von  1,5%.  Grundsätzlich  müsste  der  auf  dem  Markt  realisierbare 

Zinssatz im vorliegenden Fall eher höher veranschlagt werden, weil es sich in den Jah-

ren  2012  und  2013  um  einen  Baukredit  handelte,  wofür  i.d.R.  höhere  Zinsen  bezahlt 

werden müssen.  Der  Mindestzinssatz  ist  vorliegend  deutlich  unterschritten.  Dies  führt 

bei dem auf eine genügende Verzinsung verzichtenden G Trust zu einer entsprechen-

den Gewinnaufrechnung. Bei der Pflichtigen als Empfängerin der geldwerten Leistung 

erübrigt sich jedoch eine Korrektur, weil sich einkommenssteuerrechtlich die geldwerte 

2 DB.2017.30 
2 ST.2017.34 

 
 
 
 
 
 
- 16 - 

Leistung  und  der  zusätzliche  Schuldzinsenabzug  gegenseitig  aufheben  (André  Rouil-

ler, S. 4). 

4. Weiter bestehen Differenzen bezüglich folgender Positionen: 

a) Eigenmietwert Einfamilienhaus ...strasse 15, C, Steuerperiode 2012 

Das  kantonale  Steueramt  liess  vom  amtlichen  Formelwert  von  Fr.  37'000.- 

gemäss  Schätzung  2009  einen  Unternutzungsabzug  von  Fr. 7'790.-  für  zwei  leer  ste-

hende Zimmer zu und setzte den steuerbaren Brutto-Eigenmietwert ohne die von der Q 

AG  genutzten  zwei  Büros  und  Garage  auf  Fr.  21'421.-  fest.  Zuzüglich  Mietzinsertrag 

von  Fr. 28'350.-  für  die  geschäftlich  genutzten  Räume  gelangte  es  zu  einem  Brutto-

mietertrag  von  Fr.  49'771.-.  Davon  zog  es  aufgrund  der  im  Einspracheverfahren  ge-

führten  Untersuchung  effektive  Unterhaltskosten von  Fr. 22'166.-  ab  und gelangte so-

mit  für  die  Steuerperiode  2012  zu  einem  steuerbaren  Nettoliegenschaftsertrag  von 

Fr. 27'605.-. Die Netto-Liegenschaftenerträge für die weiteren Liegenschaften setzte es 

pro  2012  auf  Fr.  1'987.-  (Ferienhaus ...  146a, I/GR,  1.  Januar  bis  ...  2012,  anschlies-

send  verkauft)  und  Fr. 5'555.-  (Ferienhaus  ...  73,  N/TI)  fest.  Ein  zum  Ertragswert  be-

wertetes Wiesengrundstück in C und das im Bau befindliche Ferienhaus ... 249, I/GR, 

warfen in der Steuerperiode 2012 keinen steuerbaren Ertrag ab. Insgesamt belief sich 

der steuerbare Liegenschaftsertrag in der Steuerperiode 2012 auf Fr. 35'147.- gegen-

über Fr. 53'590.- gemäss Veranlagungsverfügung resp. -entscheid. Dagegen erhob die 

Pflichtige  im  Beschwerde-  und  Rekursverfahren  keine  Einwendungen  mehr.  Das  Ge-

samttotal legte das kantonale Steueramt im Einspracheverfahren der Einkommensbe-

rechnung und der interkantonalen Steuerausscheidung bezüglich Staats- und Gemein-

desteuern 2012 zugrunde, nicht jedoch der Einkommensberechnung bezüglich direkte 

Bundessteuer  2012.  Diesbezüglich  ging  das  kantonale  Steueramt  von  einem  Netto-

Liegenschaftsertrag  von 

insgesamt  Fr. 47'358.-  aus,  wobei  die  Differenz  von 

Fr. 12'211.-  zum  staatssteuerpflichtigen  Liegenschaftenertrag  weder  begründet  wurde 

noch Gründe ersichtlich sind, den Liegenschaftenertrag bei der direkten Bundessteuer 

anders  zu  bemessen  als  bei  den  Staats-  und  Gemeindesteuern.  Auf  der  Stufe  des 

Veranlagungsentscheids  bzw.  der  -verfügung  bemass  das  kantonale  Steueramt  den 

gesamten  Netto-Liegenschaftenertrag  gleich  hoch,  nämlich  auf  Fr.  53'590.-.  Obwohl 

die  Pflichtige  das  kantonale  Steueramt  in  der  Beschwerde  auf  diese  Unstimmigkeit 

hinwies,  ging  Letzteres mit  keinem Wort  auf  diese Beanstandung  ein.  Mit  der  Pflichti-

2 DB.2017.30 
2 ST.2017.34 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 17 - 

gen ist deshalb von einem Übertragungsfehler auszugehen, so dass der Einkommens-

berechnung für die direkte Bundessteuer (analog Staats- und Gemeindesteuern 2012) 

ein Nettoliegenschaftsertrag von Fr. 35'147.- zugrunde zu legen ist. Dies hat zur Folge, 

dass das bundessteuerpflichtige Einkommen 2012 um Fr. 12'211.- zu reduzieren ist. 

Bezüglich  Steuerperiode  2013  liegen  keine  Beanstandungen  vor,  womit  sich 

eine weitere Prüfung des Liegenschaftsertrags erübrigt. 

b) Bewertung der Wertschriften der G AG pro 2012 und 2013. 

aa) Die Pflichtige hält 800 von 2800 stimmberechtigten Namenakten der G AG 

im Nominalwert von Fr. 100.- pro Aktie. Für diesen Minderheitsanteil deklarierte sie in 

den  Wertschriftenverzeichnissen  2012  und  2013  Steuerwerte  von  Fr. 99'065.-  (2012) 

und Fr. 100'911.- (2013), beantragte jedoch im Einspracheverfahren, den Wert der Ak-

tien unter Berücksichtigung eines Pauschalabzugs von 30% zufolge der Minderheitsbe-

teiligung – auf je Fr. 28'000.- (Fr. 35.- je Aktie) zu reduzieren. Das kantonale Steueramt 

anerkannte diesen Antrag, setzte jedoch den reduzierten Steuerwert der Aktien bei der 

Steuerberechnung  zahlenmässig  nicht  vollständig  um.  Im  Jahr  2012  nahm  es  im  Er-

gebnis  nur  einen  Korrekturabschlag  von  Fr.  67'925.-  statt  Fr.  71'065.-  (= Fr.  99'065  – 

Fr. 28'000.-) vor. Die Abweichung von Fr. 3'140.- wurde nicht begründet. Im Jahr 2013 

reduzierte  es  den  Steuerwert  sinngemäss  nur  um  Fr.  61'841.-  statt  beantragt 

Fr. 72'911.- (= Fr. 100'911 – Fr. 28'000). Die Abweichung von Fr. 11'070.- wurde eben-

falls nicht begründet. 

bb)  Im  Rekursverfahren  änderte  die  Pflichtige  ihre  Bewertung  erneut,  indem 

sie  gestützt  auf  die  vom  kantonalen  Steueramt  erstellten  Bewertungen  per 

31. Dezember  2011  und  31.  Dezember  2012  Aktienwerte  (inklusive  Vinkulierungsab-

zug) von Fr. 22'400.- (2012, Fr. 28.- je Aktie) und Fr. 28'000.- (2013, Fr. 35.- je Aktie) 

geltend  machte.  Diesem  Antrag  kann  hinsichtlich  der  Steuerperiode  2012  nicht  ent-

sprochen werden. Wenn sich die Pflichtige auf die amtliche Bewertung des kantonalen 

Steueramts  (Dienstabteilung  Wertschriften)  abstützt,  welche  per  31. Dezember  2012 

vorliegt und einen Steuerwert von Fr. 35.- je Aktie ausweist, geht es ohne substanziier-

te  Einwendungen  gegen  diese  Bewertung  nicht  an,  der  Aktienbewertung  per  31.  De-

zember 2012 die Bewertung aus dem Vorjahr zugrunde zu legen. Die Pflichtige unter-

lag  hier  möglicherweise  einem  Versehen,  indem  sie  die  einschlägigen  amtlichen  Be-

wertungen  verwechselte.  Zumindest  die  Ausführungen  auf  Seite  8  der  Beschwerde-

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2 ST.2017.34 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 18 - 

schrift (Ziffer 3.2.2.) deuten darauf hin. Somit ist der Vermögenssteuerwert der streitbe-

troffenen Aktien per 31. Dezember 2012 auf Fr. 28'000.- (800 x Fr. 35.-) festzusetzen. 

cc)  Da  für  das  Jahr  2013  keine  amtliche  Bewertung  vorliegt,  ist  der  Vermö-

genssteuerwert der streitbetroffenen Aktien per 31. Dezember 2013 auf der Grundlage 

der  amtlichen  Bewertung  des  Vorjahres  auf  Fr.  35.-  je  Aktie,  insgesamt  somit  auf 

Fr. 28'000.- festzusetzen. Diesbezüglich besteht Einigkeit zwischen den Parteien. 

5. Wie unter E. 2.k dargelegt, ist der Steuerwert der 30 Anteile am G Trust auf 

Fr.  446'743.-  (2012)  und  Fr.  622'944.-  (2013)  heraufzusetzen,  weil  die  deklarierten 

Werte  nicht  den  stichtagsbezogenen  Verkehrswerten  in  den  Jahren  2012  und  2013 

entsprechen. 

6. a) Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist das steuerbare Einkommen 

und  steuerbare  Vermögen  in  den  Steuerperioden  2012  und  2013  wie  folgt  festzuset-

zen: 

Staats- und Gemeindesteuern, Steuerperiode 2012 

Einkommen 2012 
Einkünfte aus unselbständigem Haupterwerb 
Geldwerte Leistung (simuliertes Darlehen) 
Wertschriftenertrag 
Liegenschaftenertrag 
...strasse 15, C, Eigenmietwert 
...strasse 15, C, Mietertrag 
./. Liegenschaftsunterhaltskosten effektiv 
Wiese bei ...strasse 15, C 
... 146a, I/GR, Eigenmietwert  
./. Liegenschaftsunterhaltskosten effektiv 
...73, N/TI, Eigenmietwert 
./. Liegenschaftsunterhaltskosten effektiv 
Total Liegenschaftsertrag 
Total der Einkünfte 
Abzüge 
übrige Berufsauslagen pauschal 
Weiterbildungs- und Umschulungskosten effektiv 
Schuldzinsen 
Darlehen G Trust 
weitere Schuldzinsen 
Beiträge 3. Säule a 
Versicherungsprämien und Zinsen 

   76'370  

 0    

    680  

  35'147  
 112'197  

   2'292  
   2'791  

  17'073  
    6'682  
   2'600  

    21'421  
   28'350  
   -22'166  
     0  
   3'400  
    -1'413  
    19'300  
   -13'745  

  3'164  
 13'909  

2 DB.2017.30 
2 ST.2017.34 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 19 - 

Vermögensverwaltungskosten 
Total der Abzüge 
Nettoeinkommen 
./. Gemeinnützige Zuwendungen 
steuerbares Einkommen 
steuerbares Einkommen 2012 gerundet (Satz) 

Vermögen per 31. Dezember 2012 
Wertschriften und Guthaben laut Steuererklärung 
Neuer Vermögenssteuerwert der Aktien G AG 
statt deklariert 
Neuer Vermögenssteuerwert der Anteile am G Trust 
statt deklariert 
Bargeld, Gold und andere Edelmetalle 
Motorfahrzeuge 
Briefmarkensammlung, Schmuck 
Total bewegliches Vermögen 
Liegenschaften 
Einfamilienhaus ... strasse 15, C 
Wiese C (zum Ertragswert) 
...146, I/GR, verkauft per ...2012 
... 24, I/GR (im Bau) 
... 73, N 
Total Liegenschaften 
Total der Aktiven 
Passiven 
Darlehen G Trust 
Sonstige Passiven 
Total der Passiven 
Steuerbares Vermögen  
Steuerbares Vermögen 2012 gerundet (Satz) 

Direkte Bundessteuer, Steuerperiode 2012 

Einkommen 2012 
Einkünfte aus unselbständigem Haupterwerb 
Geldwerte Leistung (simuliertes Darlehen) 
Wertschriftenertrag 
Liegenschaftenertrag 
...strasse 15, C, Eigenmietwert 
...strasse 15, C, Mietertrag 
./. Liegenschaftsunterhaltskosten effektiv 
Wiese bei ...strasse 15, C 
...146a, I/GR, Eigenmietwert 
./. Liegenschaftsunterhaltskosten effektiv 
... 73, N/TI, Eigenmietwert 
./. Liegenschaftsunterhaltskosten effektiv 
Total Liegenschaftsertrag 

      619  
   32'057  
  80'140  
   -3'000  
  77'140  
   77'100  

 802'400  

  -71'065  

 242'394  
 56'983  
 16'200  
100'000  
1'146'912  

     28'000  
    -99'065  
    446'743  
  -204'349  

 1'059'000  
       1'700  
0  
  1'022'222  
   268'857  

   2'351'779  
   3'498'691  

 1'200'000  
   456'499  

  1'656'499  
  1'842'192  
  1'842'000  

  76'370  
0  
 680  

    21'421  
   28'350  
-22'166  
        0  
       3'400  
     -1'413  
     19'300  
    -13'745  

  35'147  

2 DB.2017.30 
2 ST.2017.34 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 20 - 

Total der Einkünfte 
Abzüge 
übrige Berufsauslagen pauschal 
Weiterbildungs- und Umschulungskosten effektiv 
Schuldzinsen 
Darlehen G Trust 
weitere Schuldzinsen 
Beiträge 3. Säule a 
Versicherungsprämien und Zinsen 
Vermögensverwaltungskosten 
Beteiligungsabzug 
Total der Abzüge 
Nettoeinkommen 
./. Gemeinnützige Zuwendungen 
steuerbares Einkommen 
steuerbares Einkommen 2012 gerundet 

Staats- und Gemeindesteuern, Steuerperiode 2013 

Einkommen 2013 
Einkünfte aus unselbständigem Haupterwerb 
Geldwerte Leistung (simuliertes Darlehen) 
Wertschriftenertrag 
Liegenschaftenertrag 
...strasse 15, C, Eigenmietwert 
...strasse 15, C, Mietertrag 
./. Liegenschaftsunterhaltskosten effektiv 
Wiese bei ...strasse 15, C 
... 24a, I/GR, Eigenmietwert 
./. Liegenschaftsunterhaltskosten pauschal 
... 73, N/TI, Eigenmietwert 
./. Liegenschaftsunterhaltskosten effektiv 
Total Liegenschaftsertrag 
Total der Einkünfte 
Abzüge 
übrige Berufsauslagen pauschal 
Weiterbildungs- und Umschulungskosten pauschal 
Schuldzinsen 
Darlehen G Trust 
weitere Schuldzinsen 
Beiträge 3. Säule a 
Versicherungsprämien und Zinsen 
Vermögensverwaltungskosten 
Total der Abzüge 
Nettoeinkommen 
./. Gemeinnützige Zuwendungen 
steuerbares Einkommen 

    3'164  
   13'909  

     21'421  
   28'350  
   -25'850  
           0  
   30'000  
    -6'000  
    19'300  
    -6'487  

     6'052  
     11'751  

 112'197  

    2'292  
    2'791  

  17'073  
    6'682  
    1'700  
       619  
0  
  31'157  
  81'040  
   -3'000  
  78'040  
   78'000  

   74'492  
0  
       9  

   60'734  
 135'235  

   2'235  
      500  

 17'803  
    6'739  
    2'600  
       617  
   30'494  
 104'741  
   -1'600  
 103'141  

2 DB.2017.30 
2 ST.2017.34 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 21 - 

steuerbares Einkommen 2013 gerundet (Satz) 

 103'100  

Vermögen per 31. Dezember 2013 
Wertschriften und Guthaben laut Steuererklärung 
Neuer Vermögenssteuerwert der Aktien G AG 
statt deklariert 
Neuer Vermögenssteuerwert der Anteile am GTrust 
statt deklariert 
Bargeld, Gold und andere Edelmetalle 
Motorfahrzeuge 
Briefmarkensammlung, Schmuck 
Total bewegliches Vermögen 
Liegenschaften 
Einfamilienhaus ... strasse 15, C 
Wiese C (zum Ertragswert) 
... 24a, I/GR 
... 73, N 
Total Liegenschaften 
Total der Aktiven 
Passiven 
Darlehen G Trust 
Sonstige Passiven 
Total der Passiven 
Steuerbares Vermögen 
Steuerbares Vermögen 2013 gerundet (Satz) 

Direkte Bundessteuer, Steuerperiode 2013 

Einkommen 2013 
Einkünfte aus unselbständigem Haupterwerb 
Geldwerte Leistung (simuliertes Darlehen) 
Wertschriftenertrag 
Liegenschaftenertrag 
...strasse 15, C, Eigenmietwert 
...strasse 15, C, Mietertrag 
./. Liegenschaftsunterhaltskosten effektiv 
Wiese bei ...strasse 15, C 
...24a, I/GR, Eigenmietwert 
./. Liegenschaftsunterhaltskosten pauschal 
... 73, N/TI, Eigenmietwert 
./. Liegenschaftsunterhaltskosten effektiv 
Total Liegenschaftsertrag 
Total der Einkünfte 
Abzüge 
übrige Berufsauslagen pauschal 
Weiterbildungs- und Umschulungskosten pauschal 
Schuldzinsen 
Darlehen G Trust 

    28'000  
  -100'911  
   622'944  
  -309'971  

798'998  

 -72'911  

 312'973  
 82'557  
  10'800  
 100'000  
   1'232'417  

1'059'000  
 1'700  
 1'089'944  
   268'857  

 1'300'000  
   492'155  

  2'419'501  
3'651'918  

 1'792'155  
 1'859'763  
  1'859'000  

  74'492  
         0  
         9  

    21'421  
     28'350  
    -25'850  
         0  
     30'000  
      -6'000  
     19'300  
      -6'487  

  60'734  
 135'235  

  2'235  
    500  

    6'052  

2 DB.2017.30 
2 ST.2017.34 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 22 - 

weitere Schuldzinsen 
Beiträge 3. Säule a 
Versicherungsprämien und Zinsen 
Vermögensverwaltungskosten 
Beteiligungsabzug 
Total der Abzüge 
Nettoeinkommen 
./. Gemeinnützige Zuwendungen 
steuerbares Einkommen 
steuerbares Einkommen 2013 gerundet 

   11'751  

  17'803  
    6'739  
    1'700  
     619  
        0  
  29'596  
 105'639  
   -1'600  
 104'039  
 104'000  

b) Daraus resultiert unter Anwendung der einschlägigen Ausscheidungsregeln 

folgende interkantonale Steuerausscheidung bezüglich Staats- und Gemeindesteuern, 

Steuerperioden 2012 und 2013: 

Staats- und Gemeindesteuern, Steuerperiode 2012 

Vermögen per 31. Dezember 2012 
Liegenschaften 
Umrechnungsfaktor 
Repartitionswert 
Bewegliches Vermögen 
Korrekturen Zu-/Abgang Lg. ... I/GR 
Total der Aktiven 
Quote der Aktiven 
Passiven 
Schulden 
Repartitionsdifferenz ZH 
Repartitionsdifferenz ZH auf Zu-/Abgang 
steuerbares Vermögen 
steuerbares Vermögen gerundet 

Einkommen 2012 
Nettoertrag aus Liegenschaften 
Ertrag aus beweglichem Vermögen 
./. Vermögensverwaltungskosten 
Nettoertrag aus beweglichem Vermögen 
Vermögensertrag 
Quote der Aktiven 
Schuldzinsen 
Nettovermögensertrag 
Quote der Aktiven verbleibende Kantone 
2. Schuldzinsverlegung 
Nettovermögensertrag 
Unselbständiger Erwerb 

 Total Satz  

 Kanton Zü-
rich  

 Kanton 
Graubünden  

 Kanton 
Tessin  

 2'071'111    1'060'700  

 800'000  

       90  

       115  

2'116'603  
  954'630  
 1'146'912    1'146'912  
   -79'937  
 3'263'515    2'021'605  
61.95% 

100% 

 920'000  

  79'937  
 999'937  
30.64% 

 210'411  
     115  
 241'973  

 241'973  
7.41% 

-1'656'499    -1'026'129    -507'549    -122'821  
   26'885  

  235'177  

   106'070  
     -8'881  
 1'842'193    1'092'665  
1'842'000    1'092'000  

 102'222  
    8'881  
 603'491  

 146'037  

    35'147  
      680  
      -619  
          61  
    35'208  
100% 
   -17'073  
   18'135  
100% 

   18'135  
   76'370  

   27'605  
       680  
      -619  
           61  
    27'666  
61.95% 
  -10'576  
    17'090  
89.31% 
      -2'897  
  14'193  
   76'370  

    1'987  

   5'555  

    1'987  
30.64% 
   -5'231  
   -3'244  

    3'244  

   5'555  
7.41% 
   -1'266  
   4'289  
10.69% 
     -347  
     3'942  

2 DB.2017.30 
2 ST.2017.34 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
  
 
 
 
 
  
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
  
 
  
 
 
 
- 23 - 

Abzüge: 
übrige Berufsauslagen pauschal 
Weiterbildungs- /Umschulungskosten effektiv 
Beiträge 3. Säule a 
Einkommensanteile 
Quote 
Versicherungsprämien und Zinsen 
Gemeinnützige Zuwendungen 
steuerbares Einkommen 
steuerbares Einkommen 2012 gerundet 

   -2'292  
    -2'791  
    -6'682  
   82'740  

    -2'292  
    -2'791  
    -6'682  
    78'798  
95.24% 
    -2'476  
     -2'600  
   -2'857  
    -3'000  
    77'140          73'465  
   77'100          73'400  

Staats- und Gemeindesteuern, Steuerperiode 2013 

    3'942  
4.76% 
    -124  
    -143  
     3'675  

Vermögen per 31. Dezember 2013 
Liegenschaften 
Umrechnungsfaktor 
Repartitionswert 
Bewegliches Vermögen 
Total der Aktiven 
Quote der Aktiven 
Passiven 
Schulden 
Repartitionsdifferenz ZH 
steuerbares Vermögen 
steuerbares Vermögen 2013 gerundet 

 Total Satz  

 Kanton Zü-
rich  

 Kanton 
Graubünden  

 Kanton 
Tessin  

2'124'111    1'060'700     853'000    210'411  

          90  

      115  

     115  

 980'950    241'973  

   954'630  
2'177'553  
1'232'417    1'232'417  
3'409'970    2'187'047     980'950     241'973  
7.10% 

64.14% 

28.77% 

100% 

-1'792'155   -1'149'432    -515'551    -127'172  
     241'949  
  26'885  
 1'859'764    1'143'685     574'393    141'686  
 1'859'000   1'143'000  

   106'070  

 108'994  

Einkommen 2013 
Nettoertrag aus Liegenschaften 
Ertrag aus beweglichem Vermögen 
./. Vermögensverwaltungskosten 
Nettoertrag aus beweglichem Vermögen 
Vermögensertrag 
Quote der Aktiven 
Schuldzinsen 
Nettovermögensertrag 
Unselbständiger Erwerb 
Abzüge: 
übrige Berufsauslagen pauschal 
Weiterbildungs- und Umschulungskosten pau-
schal 
Beiträge 3. Säule a 
Einkommensanteile 
Quote 
Versicherungsprämien und Zinsen 
Gemeinnützige Zuwendungen 
steuerbares Einkommen 
steuerbares Einkommen 2013 gerundet 

       60'734         23'921        24'000  

  12'813  

              9  
         -617  
       -608  
     60'126  
100% 
   -17'803  
    42'323  
    74'492  

              9  
        -617  
       -608  
     23'313        24'000  
28.77% 
64.14% 
   -5'121  
  -11'418  
   11'895        18'879  
    74'492  

  12'813  
7.10% 
  -1'263  
  11'550  

  -2'235  

  -2'235  

     -500  
    -6'739  
  107'341  

    -2'600  
    -1'600  
 103'141  
  103'100  

     -500  
   -6'739  
    76'913        18'879  
17.59% 
   -457  
      -281  
   18'140  

71.65% 
  -1'863  
     -1'146  
    73'904  
    73'900  

  11'550  
10.76% 
   -280  
     -172  
  11'098  

2 DB.2017.30 
2 ST.2017.34 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
  
 
 
 
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
  
 
 
 
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c) Somit sind die Rechtsmittel teilweise gutzuheissen und das steuerbare Ein-

kommen und Vermögen wie folgt neu festzusetzen: 

Steuerperiode 2012   

      Staats- und Gemeindesteuer 

       Direkte Bundessteuer 

Steuerbares Einkommen 

Satzbestimmendes Einkommen 

Steuerbares Vermögen 

Satzbestimmendes Vermögen 

Fr. 

78'000.- 

Fr. 

73'400.- 

77'100.- 

1'092'000.- 

1'842'000.- 

Steuerperiode 2013   

      Staats- und Gemeindesteuer 

       Direkte Bundessteuer 

Steuerbares Einkommen 

Satzbestimmendes Einkommen 

Steuerbares Vermögen 

Satzbestimmendes Vermögen 

Fr. 

104'000.- 

Fr. 

73'900.- 

103'100.- 

1'143'000.- 

1'859'000.- 

7.  Bei  diesem  Verfahrensausgang  sind  die  Gerichtskosten  der  nahezu  voll-

ständig  unterliegenden  Beschwerdegegnerin  resp.  dem  Rekursgegner  aufzuerlegen 

(Art. 144 Abs. 1 DBG, § 151 Abs. 1 StG) und ist der Beschwerdeführerin/Rekurrentin 

eine  angemessene  Parteientschädigung  zuzusprechen  (Art.  144  Abs.  4  DBG  i.V.m. 

Art.  64  Abs.  1  –  3  des  Bundesgesetzes  über  das  Verwaltungsverfahren  vom  20.  De-

zember 1968, § 152 StG i.V.m. § 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 

24. Mai 1959/8. Juni 1997). 

Demgemäss erkennt die Kammer: 

1.  Die  Beschwerde wird teilweise  gutgeheissen.  Die  Beschwerdeführerin wird für  die 

direkte  Bundessteuer,  Steuerperioden  2012  und  2013,  wie  folgt  veranlagt  (Tarif 

gemäss Art. 214 Abs. 1 DBG; Alleinstehendentarif): 

Steuerperiode 2012:   Steuerbares Einkommen 

Steuerperiode 2013:   Steuerbares Einkommen 

Fr.          78'000.- 

Fr.        104'000.- 

2 DB.2017.30 
2 ST.2017.34 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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2.  Der  Rekurs  wird  teilweise  gutgeheissen.  Die  Rekurrentin  wird  für  die  Staats-  und 

Gemeindesteuern,  Steuerperioden  2012  und  2013,  wie  folgt  eingeschätzt  (Tarif 

gemäss § 35 Abs. 1 bzw. § 47 Abs. 1 StG: Alleinstehendentarif): 

Steuerperiode 2012 

Steuerbares Einkommen  

Satzbestimmendes Einkommen   

Steuerbares Vermögen 

Satzbestimmendes Vermögen 

Steuerperiode 2013 

Steuerbares Einkommen  

Satzbestimmendes Einkommen   

Steuerbares Vermögen 

Satzbestimmendes Vermögen 

[…] 

Fr.          73'400.- 

Fr.          77'100.- 

Fr.      1'092'000.- 

Fr.      1'842'000.- 

Fr.          73'900.- 

Fr.        103'100.- 

Fr.      1'143'000.- 

Fr.     1'859'000.- 

2 DB.2017.30 
2 ST.2017.34