# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3f69b5e3-831a-50c8-8e86-cf33be79d9aa
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-22
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 22.06.2018 III 2018 90
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-90_2018-06-22.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 90

Entscheid vom 22. Juni 2018

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________, 

gegen

Verkehrsamt, Schlagstrasse 82, Postfach 3214, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Strassenverkehrsrecht (Sicherungsentzug)

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Sachverhalt:

A. Mit Verfügung vom 30. Dezember 2008 hat das Verkehrsamt A.________ 
(geb. am ________1968) den Führerausweis für 5 Monate entzogen, weil sie am 
23. Oktober 2008 in Luzern einen Personenwagen in stark angetrunkenem Zu-
stand (mind. 1.96 ‰) gelenkt hatte (Dossier-act. 1). Nachdem A.________ den 
Kurs „Nie mehr FiaZ“ besucht hatte, wurde ihr am 20. Februar 2009 der 
Führerausweis wieder ausgehändigt (Dossier-act. 2).

B. Am 9. Oktober 2009 hat das Verkehrsamt gegenüber A.________ einen 
vorsorglichen Sicherungsentzug angeordnet, weil sie am 17. August 2009 auf der 
Gegenfahrbahn (Geisterfahrt) auf der Autobahn A4 von Küssnacht nach Brunnen 
einen Personenwagen in stark angetrunkenem Zustand gelenkt hatte (mind 2.44 
‰; vgl. Dossier-act. 3). Gestützt auf einen Bericht des Instituts für Rechtsmedizin 
(IRM Zürich) vom 13. Januar 2010, welcher die Fahreignung verneinte, hat das 
Verkehrsamt mit Verfügung vom 26. Februar 2010 einen definitiven Sicherungs-
entzug angeordnet. Die Auflagen für die Aufhebung des Sicherungsentzuges um-
fassten u.a. den Nachweis einer Alkoholtotalabstinenz für mindestens 1 Jahr so-
wie die Vornahme von Blut- und Laboruntersuchungen. Zudem wurde eine psy-
chotherapeutische Behandlung (mind. 12 Stunden) gefordert (vgl. Dossier-act. 
4).

C. Mit Schreiben vom 1. März 2011 verneinte das Verkehrsamt die Fahreig-
nung trotz einer längeren nachgewiesenen Alkoholabstinenz. Dies wurde damit 
begründet, dass gemäss dem eingeholten verkehrsmedizinischen und verkehrs-
psychologischen Gutachten sich der psychische Zustand der Explorandin zwi-
schenzeitlich im Sinne eines maniformen psychotischen Verhaltens verschlech-
tert habe, weswegen sie mit einem Psychopharmakon (Neuroleptikum) behandelt 
werde. Die Medikamenteneinnahme sei anlässlich des gutachterlichen Ge-
sprächs verneint worden. Bei der verkehrspsychologischen Testung habe sich 
keine Verbesserung gegenüber der Vorbegutachtung gezeigt, wobei zusätzlich 
v.a. die kognitiven Leistungen schlechter ausgefallen seien, was auf eine beein-
trächtigte Konzentrations- und Steuerungsfähigkeit zurückzuführen sei. Somit sei 
aktuell trotz der nachgewiesenen Alkoholabstinenz aufgrund der psychiatrischen 
Problematik nicht von einer stabilen Situation auszugehen, weshalb die Fahreig-
nung verneint werden müsse (vgl. Dossier-act. 5).

D. Gestützt auf einen neuen Bericht des IRM vom 16. Januar 2012 hat das 
Verkehrsamt mit Verfügung vom 31. Januar 2012 die Fahreignung unter be-
stimmten Auflagen bejaht (u.a. Nachweis einer Alkoholtotalabstinenz, Bestim-
mung der Laborwerte, regelmässige Kontrolle und Behandlung der psychischen 

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Erkrankung etc., vgl. Dossier-act. 6). Am 23. Juli 2012 hat A.________ die prak-
tische Führerprüfung bestanden und den Führerausweis wieder erhalten. Mit 
Verfügung vom 28. September 2012 bejahte das Verkehrsamt gestützt auf einen 
neuen IRM-Bericht vom 24. August 2012 erneut die Fahreignung unter bestimm-
ten Auflagen (vgl. Dossier-act. 7).

E. Am 7. März 2013 erliess das Verkehrsamt einen Sicherungsentzug, weil 
A.________ gemäss IRM-Untersuchungsbericht vom 4. März 2013 die Auflage 
der Alkoholabstinenz missachtet hatte. Für die Aufhebung des Sicherungsent-
zugs wurde u.a. der Nachweis einer 6-monatigen Alkoholtotalabstinenz gefordert 
(vgl. Dossier-act. 8). Nachdem dieser Nachweis erbracht worden war, erteilte das 
Verkehrsamt gestützt auf einen Bericht des IRM vom 10. September 2013 den 
Führerausweis mit bestimmten Auflagen (vgl. Dossier-act. 9). Mit Verfügungen 
vom 18. Juni 2014 und 16. Januar 2015 befürwortete das Verkehrsamt die Fahr-
eignung unter Beibehaltung bestimmter Auflagen (u.a. Einhaltung einer Alkohol-
totalabstinenz, vgl. Dossier-act. 10 und 11). Gestützt auf einen IRM-Bericht vom 
1. Juni 2015 bejahte das Verkehrsamt am 17. Juni 2015 die Fahreignung ohne 
Verlängerung der bisherigen Auflagen, d.h. A.________ wurde aus der regel-
mässigen Kontrolle entlassen (vgl. Dossier-act. 12).

F. Am Samstag, 28. Oktober 2017 (07.30 Uhr), kollidierte A.________ in 
Oberarth bei der Autogarage Inderbitzin AG mit dem Heck eines vorausfahren-
den Personenwagens, welcher die Fahrt verlangsamt und den Richtungsblinker 
eingeschaltet hatte. Gemäss Polizeibericht wurden bei A.________ folgende 
Symptome festgestellt: „lallende Aussprache, Atemalkohol, schwankender Gang, 
Verwirrtheit“ (vgl. Vi-act. 2), weshalb im Spital Schwyz eine Blutprobe entnom-
men wurde. Die Auswertung am IRM ergab gemäss Bericht vom 2. November 
2017 eine Blutalkoholkonzentration (BAK) von mindestens 1.87 ‰ und maximal 
2.48 ‰, bzw. einen Mittelwert von 1.97 ‰ per Zeitpunkt der Blutentnahme (vgl. 
Vi-act. 1). Der Führerausweis wurde A.________ von der Polizei nach der Befra-
gung vorläufig abgenommen (vgl. Vi-act. 2 in fine).

G. Am 4. Januar 2018 hat das Verkehrsamt für A.________ einen vorsorgli-
chen Sicherungsentzug angeordnet. Die Wiedererteilung des Führerausweises 
wurde vom Ergebnis eines verkehrsmedizinischen Untersuchs bei einem Ver-
kehrsmediziner SGRM abhängig gemacht (Vi-act. 3). In einem verkehrsmedizini-
schen Gutachten vom 4. April 2018 führte Dr.med. C.________ (Fachärztin für 
Rechtsmedizin/ Verkehrsmedizinerin SGRM) u.a. sinngemäss aus, dass in Anbe-
tracht der konkreten Vorgeschichte für eine positive Beurteilung der Fahreignung 
vorerst die Einhaltung einer einjährigen Abstinenz notwendig sei (Vi-act. 6). Ge-

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stützt darauf gewährte das Verkehrsamt mit Schreiben vom 11. April 2018 das 
rechtliche Gehör zum vorgesehenen Erlass eines Sicherungsentzugs (Vi-act. 7). 
Dazu nahm A.________ am 19. April 2018 mündlich Stellung (Vi-act. 9). In der 
Folge ordnete das Verkehrsamt am gleichen Tag einen Sicherungsentzug an. 
Gemäss Dispositiv-Ziffer 5 setzt die Aufhebung des Sicherungsentzugs die Erfül-
lung von folgenden Auflagen voraus:

 Einhaltung einer mind. 1-jährigen Alkoholtotalabstinenz gemäss der im 
Merkblatt festgehaltenen Vorgehensweise;

 Erneuter verkehrsmedizinischer Untersuch mittels Haaranalyse auf Alkohol 
(erforderliche Haarlänge 5 cm, kosmetisch unbehandelte Kopfhaare, d.h. nicht 
gefärbt, nicht getönt oder gebleicht) im Sinne einer Chancengewährung bereits 
im September 2018;

 Durchführung einer Therapie bei einer Fachstelle für Suchtprobleme. Sie 
müssen sich in einen Therapieprozess einlassen mit dem Ziel, den Rückfall 
aufzuarbeiten, eine stabile intrinsisch motivierte Abstinenz zu erreichen und 
Copingstrategien zur Rückfallprophylaxe anzugehen;

 Ein entsprechender fachtherapeutischer oder psychotherapeutischer 
Verlaufsbericht muss zum gegebenen Zeitpunkt zur Untersuchung mitgebracht 
werden;

 Evtl. verkehrspsychologischer Untersuch (dies wird zum gegebenen Zeitpunkt 
entschieden und hängt stark von den bei der Therapie erreichten Zielen ab);

 Evtl. Lernfahrausweis, theoretische und praktische Führerprüfung.

Gemäss Dispositiv-Ziffer 7 wurde einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende 
Wirkung entzogen.

H. Gegen diese am 20. April 2018 eingegangene Verfügung liess A.________ 
rechtzeitig am 11. Mai 2018 beim Verwaltungsgericht Beschwerde erheben (der 
letzte Tag der 20-tägigen Rechtsmittelfrist fiel auf den 10. Mai 2018, einem Feier-
tag, weshalb die Frist nach § 158 Abs. 2 JG erst am nächsten Werktag endete). 
Die Beschwerdeführerin stellt folgende Anträge:

1. Die Verfügung des Verkehrsamtes des Kantons Schwyz vom 19. April 2018 sei 
aufzuheben.

2. Der Beschwerdeführerin sei der Führerausweis unter Auflagen unverzüglich 
herauszugeben bzw. wieder zu erteilen.

3. Dieser Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen.
4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.

I. Mit Vernehmlassung vom 1. Juni 2018 beantragte das Verkehrsamt, die 
Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen, soweit auf diese einzutreten sei, 
unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführerin. Dazu äusserte sich die Be-
schwerdeführerin in einer Eingabe vom 11. Juni 2018. Auf eine Stellungnahme 

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zu den von der Vorinstanz angeforderten Zusatzakten hat die Beschwerdeführe-
rin (gemäss telefonischer Rücksprache vom 19.6.2018) verzichtet.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nach Art. 14 Abs. 1 SVG müssen Motorfahrzeugführer über Fahreignung 
und Fahrkompetenz verfügen. Für die Fahreignung ist unter anderem 
erforderlich, dass der Motorfahrzeugführer frei von einer Sucht ist, die das 
sichere Führen von Motorfahrzeugen beeinträchtigt (Art. 14 Abs. 2 lit. c SVG). 

Der Führerausweis ist zu entziehen, wenn festgestellt wird, dass die gesetzlichen 
Voraussetzungen zur Erteilung nicht oder nicht mehr bestehen (Art. 16 Abs. 1 
SVG). Insbesondere wird einer Person der Führerausweis zwingend auf 
unbestimmte Zeit entzogen, wenn ihre körperliche und geistige 
Leistungsfähigkeit nicht oder nicht mehr ausreicht, um ein Motorfahrzeug sicher 
zu führen, oder sie an einer Sucht leidet, welche die Fahreignung ausschliesst 
(Art. 16d Abs. 1 lit. a und b SVG). Diesfalls kann der Ausweisentzug selbst ohne 
Vorliegen einer konkreten Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsregeln 
erfolgen (vgl. BGE 133 I 331 Erw. 9.1 S. 351 f.). Sicherungsentzüge dienen der 
Gewährleistung der Verkehrssicherheit; in den entsprechenden Verfahren gilt die 
Unschuldsvermutung nicht (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_491/2017 vom 
9.5.2018 Erw. 2.1 mit Verweis auf BGE 140 II 334 Erw. 6 S. 339).

1.2 Gemäss Art. 17 Abs. 3 SVG kann der auf unbestimmte Zeit entzogene 
Führerausweis bedingt und unter Auflagen wiedererteilt werden, wenn eine 
allfällige gesetzliche oder verfügte Sperrfrist abgelaufen ist und die betroffene 
Person die Behebung des Mangels nachweist, der die Fahreignung 
ausgeschlossen hat. Missachtet aber die betroffene Person die Auflagen oder 
missbraucht sie in anderer Weise das in sie gesetzte Vertrauen, so ist der 
Ausweis nach Art. 17 Abs. 5 SVG wieder zu entziehen.

Staatliche Eingriffe in die persönliche Freiheit müssen auf einer gesetzlichen 
Grundlage beruhen, im öffentlichen Interesse liegen und verhältnismässig sein 
(Art. 10 Abs. 2 i.V.m. Art. 36 BV). Nach der Praxis des Bundesgerichts kann die 
Wiedererteilung des Führerausweises im Sinne von Art. 17 Abs. 3 SVG (nach 
einem Sicherungsentzug wegen Alkohol- oder Drogensucht bzw. einer 
entsprechenden Fahreignungsabklärung) insbesondere an die Auflage einer 
befristeten und ärztlich kontrollierten Suchtabstinenzkontrolle geknüpft werden. In 
der Regel hat die medizinische Nachkontrolle (nach Ablauf einer Sperrfrist bzw. 
Probezeit) mindestens ein Jahr zu dauern. Die Auflage, während der 
betreffenden Zeit abstinent zu leben und dies ärztlich kontrollieren zu lassen, 

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steht in diesen Fällen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Überwindung 
einer Suchtkrankheit, welche die Fahreignung des Betroffenen beeinträchtigt. 
Der damit verbundene Eingriff in die Persönlichkeitsrechte erscheint im Interesse 
der Verkehrssicherheit gerechtfertigt (BGE 130 II 25 Erw. 3.2 S. 28 f.; 129 II 82 
Erw. 2.2 S. 84). Vermag die betroffene Person in einem solchen Fall die mit der 
Wiedererteilung des Führerausweises auferlegte, befristete und ärztlich 
kontrollierte Abstinenz nicht einzuhalten, ist ihr der Ausweis in Anwendung von 
Art. 16 Abs. 1 Satz 2 sowie Art. 17 Abs. 5 SVG wieder zu entziehen. Während 
beim Sicherungsentzug nach Art. 16d Abs. 1 lit. b SVG sorgfältigen 
verkehrsmedizinischen Abklärungen grosse Bedeutung zukommt (vgl. BGE 129 
II 82 Erw. 6.2.2 S. 91; Urteil des Bundesgerichts 1C_150/2010 vom 25.11.2010 
Erw. 5), rechtfertigt die Nichteinhaltung einer mit der Wiedererteilung des 
Führerausweises verknüpften Bedingung den erneuten Entzug des Ausweises, 
ohne dass zuvor noch einmal verkehrsmedizinische Abklärungen hinsichtlich der 
Fahreignung notwendig wären (vgl. VGE III 2014 15 vom 23.1.2014 Erw. 1 in fine 
mit Verweis auf Urteil des Bundesgerichts 1C_523/2011 vom 5.3.2011 Erw. 2.3; 
Urteil des Bundesgerichts 1C_26/2011 vom 25.7.2011 Erw. 4.1). 

2.1 Die Beschwerdeführerin hat in den Jahren 2008 und 2009 zweimal einen 
Personenwagen in stark angetrunkenem Zustand gelenkt (am 23.10.2008 in 
Luzern mit 1.96 ‰ und am 17.8.2009 als „Geisterfahrerin“ mit 2.44 ‰ auf der 
Autobahn zwischen Küssnacht und Brunnen). Auffallend ist, dass der erste 
Rückfall lediglich rund 6 Monate nach der Wiederaushändigung des Führeraus-
weises erfolgte (vgl. Ingress lit. A und B). 

2.2 Ein zweiter Rückfall folgte im Jahre 2013, weil die Beschwerdeführerin 
gemäss einem IRM-Untersuchungsbericht vom 4. März 2013 die Auflage der 
Alkoholabstinenz missachtet hatte. Nach Einhaltung einer 6-monatigen Alkohol-
totalabstinenz wurde ihr der Führerausweis am 10. September 2013 unter Aufla-
gen wieder ausgehändigt. Mit Verfügung des Verkehrsamtes vom 17. Juni 2015 
wurde die Beschwerdeführerin gestützt auf einen positiv lautenden IRM-Bericht 
vom 1. Juni 2015 aus der bisherigen regelmässigen Kontrolle entlassen (vgl. 
Ingress lit. E). 

2.3 Rund 2 1/3 Jahre nach Beendigung dieser erwähnten Kontrollen der Fahr-
eignung folgte der dritte Rückfall, welcher im Bericht der Kantonspolizei Schwyz 
vom 23. November 2017 wie folgt umschrieben wurde:

Am Samstag, 28.10.2017, um ca. 07.30 Uhr fuhr B mit ihrem PW SZ ________… 
von Arth herkommend auf der Gotthardstrasse in Richtung Goldau. Sie beabsich-
tigte bei der Inderbitzin Auto AG rechts auf deren Areal zu fahren. Zur gleichen Zeit 
fuhr hinter ihr N (= Beschwerdeführerin) mit ihrem PW SZ E.________…. N be-

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merkte zu spät, dass das vor ihr fahrende Fahrzeug den Richtungsblinker einge-
schaltet hatte. Aufgrund dessen konnte sie nicht mehr rechtzeitig bremsen und kol-
lidierte frontal mit dem Heck des PWs SZ ________…. Nach der Kollision fuhren 
beide Beteiligten auf das Areal, respektive auf die Parkplätze der Auto Inderbitzin 
AG. Da an diesem Tag viel Kundschaft erwartet wurde, bat man N ihr Fahrzeug zu 
den Ausstellungsfahrzeugen zu stellen. Dabei fuhr sie rückwärts in ein parkiertes 
Ausstellungsfahrzeug der Inderbitzin Auto AG. Beim Unfall wurde B leicht verletzt 
und es entstand mittlerer Sachschaden. Bei der Tatbestandsaufnahme konnte bei 
N Atemalkohol und eine lallende Aussprache sowie ein unsicherer Stand festge-
stellt werden. Da N den Atemlufttest aufgrund von angeblichen Zahnschmerzen 
nicht durchführen konnte, wurde nach Rücksprache mit der Pikett Staatsanwältin 
… eine Blutprobe im Spital Schwyz entnommen.

Die Auswertung der Blutprobe ergab eine Blutalkoholkonzentration (BAK) von 
mindestens 1.87 ‰ und maximal 2.48 ‰, bzw. einen Mittelwert von 1.97 ‰ per 
Zeitpunkt der Blutentnahme (vgl. Vi-act. 1).

2.4 Nach der unangefochten gebliebenen Verfügung des Verkehrsamtes vom 
4. Januar 2018, mit welcher ein vorsorglicher Sicherungsentzug angeordnet so-
wie die Wiederaushändigung des Führerausweises vom Ergebnis einer verkehrs-
medizinischen Untersuchung abhängig gemacht worden war, liess sich die Be-
schwerdeführerin am 13. März 2018 von der Verkehrsmedizinerin SGRM Dr. 
med. C.________ untersuchen. Dem verkehrsmedizinischen Gutachten vom 4. 
April 2018 sind u.a. die folgenden Angaben zu entnehmen (vgl. Vi-act. 6):

Frau N gab an, dass sie nach Entlassung aus der verkehrsmedizinischen Kontrolle 
im Jahre 2015 bis im Juni 2017 alkoholabstinent gelebt habe. Damals sei dann al-
les zusammengekommen, so die Problematik nach dem Ableben ihres Vaters vor 
drei Jahren mit Problemen mit den Geschwistern. Der Partner habe sich von ihr 
getrennt und sie habe unter Stress wegen ihrer Arbeit (selbständige Reinigungs-
kraft) gestanden. Sie habe darauf begonnen sporadisch ein Bier zu trinken.

Anlässlich des Vorfalles habe sie das dreijährige Jubiläum ihres Reinigungsge-
schäftes zusammen mit mehreren Personen im Restaurant gefeiert. Sie habe 
tatsächlich zu viel getrunken und so die Kontrolle über sich selbst verloren und den 
Riesenfehler begangen, ins Fahrzeug zu steigen.

Nach dem Vorfall habe sie sich von diesem ‚Erlebnis‘ erholen müssen und habe 
bis Ende Jahr weiter Alkohol im mässigen Rahmen konsumiert. Seit dem Januar 
2018 lebe sie nun abstinent.

Therapeutische Hilfe habe sie sich nicht geholt.

(…)

Ihr wurde erklärt, dass für eine positive Beurteilung der Fahreignung nach dem nun 
insgesamt dritten FiaZ-Vorfall im Rahmen einer diagnostizierten Alkoholabhängig-
keit in der Regel eine einjährige Alkoholabstinenz vorliegen müsse und somit die 
Fahreignung, aufgrund der zu kurzen Abstinenzdauer, zurzeit noch nicht befürwor-
tet werden könne.

(…)

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Der beim Ereignis vom Oktober 2017 ermittelte Alkoholgehalt von minimal 1.87 
und maximal 2.48 Gew.‰ ist aus medizinischer Sicht als eine erhebliche Alkoholi-
sierung zu werten.

(…)

Bei Frau N muss von einem schwerwiegenden, verkehrsrelevanten Rückfall im 
Rahmen der bestehenden Alkoholabhängigkeit ausgegangen werden. Bis anhin 
hat sie sich nicht vertieft mit den Gründen für den Rückfall auseinandergesetzt und 
auch keine Copingstrategien entwickelt um künftige Probleme/ Situationen anders 
als mit Alkohol anzugehen. Zurzeit muss von einem hohen Rückfallrisiko ausge-
gangen werden.

Der haaranalytische Befund spricht nicht gegen die von Frau N gemachten An-
gaben zu ihrem Trinkverhalten seit dem Ereignis. Einschränkend muss jedoch er-
wähnt werden, dass aufgrund der Färbung der untersuchten 2-5 cm langen Haare 
ab Kopfhaut keine präzisen Angaben zum Trinkverhalten im Zeitraum der rund 2 
bis 5 Monate vor der Untersuchung gemacht werden können.

Wie Frau N anlässlich der Untersuchung erklärt wurde, ist bei einer derartigen 
Ausgangslage für eine positive Beurteilung der Fahreignung vorerst die Einhaltung 
einer einjährigen Abstinenz notwendig. Im Sinne einer Chancengewährung könnte 
die Fahreignung von Frau N schon im September 2018 neu beurteilt werden, so-
fern es Frau N gelingt, sich in einen Therapieprozess einzulassen mit dem Ziel, 
den Rückfall aufzuarbeiten, eine stabile intrinsisch motivierte Abstinenz zu errei-
chen und Copingstrategien zur Rückfallprophylaxe anzugehen. (…)

2.5 Diese Erkenntnisse der Verkehrsmedizinerin hat die Vorinstanz in der an-
gefochtenen Verfügung uneingeschränkt übernommen.

3.1 Dagegen wird in der Beschwerde u.a. sinngemäss vorgebracht, dass die 
Analyse der am 13. März 2018 asservierten Kopfhaare einen Ethylglucuronid-
Wert (EtG-Wert) von unter 7 pg/mg ergeben habe, was klar gegen einen regel-
mässigen relevanten Alkoholkonsum und damit gegen eine Suchterkrankung 
bzw. Suchtgefährdung spreche. Von einem Rückfall im Rahmen einer bestehen-
den Alkoholabhängigkeit könne keine Rede sein. Mit einem derart tiefen EtG-
Wert sei die gelebte Alkoholabstinenz nachgewiesen, womit ein Rückfallrisiko 
auszuschliessen sei.

3.2 Diese Argumentation der Beschwerdeführerin übersieht, dass die akten-
kundige Auswertung der am 13. März 2018 entnommenen Kopfhaare deswegen 
eine beschränkte Aussagekraft hat, weil nur die Kopfhaare im Segment von 0 bis 
2 cm ab Haut ungefärbt waren, derweil die Kopfhaare im Segment ab 2 cm ab 
Kopfhaut gefärbt waren. Mit anderen Worten kann aus dieser Haaranalyse nur 
für den Zeitraum ab anfangs 2018 eine verlässliche Aussage zum Alkohol-
konsum hergeleitet werden, derweil für den durchschnittlichen Alkoholkonsum 
im Jahre 2017 - einmal abgesehen von der Auswertung der Blutprobe vom 
28. Oktober 2017 - hinreichend objektivierbare Ergebnisse fehlen. 

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3.3 Beim Vorfall vom 28. Oktober 2017 fällt ein stark bagatellisierendes Ver-
halten der Beschwerdeführerin auf, da sie damals gegenüber der Kantonspolizei 
angab, lediglich 2 Stangen Bier à 0.33 cl getrunken zu haben, und zwar ur-
sprünglich mit Trinkende um 01.00 Uhr (mithin rund 6 ½ Stunden vor dem von ihr 
verursachten Verkehrsunfall, vgl. Vi-act. 1/ Einvernahme S. 1 unten; später - bei 
der Einvernahme ab 08.38 Uhr - relativierte die Beschwerdeführerin ihre An-
gaben und machte geltend, Alkohol bis 06.00 Uhr getrunken zu haben, S. 3 der 
Einvernahme). Der ursprünglich deklarierte Alkoholkonsum reichte offenkundig 
bei weitem nicht aus, um im Zeitpunkt der Blutentnahme (08.37 Uhr) eine durch-
schnittliche Blutalkoholkonzentration von 1.97 ‰ zu begründen. Sodann fällt ins 
Gewicht, dass die Beschwerdeführerin gegenüber der Kantonspolizei zum einen 
aussagte, vor dem Verkehrsunfall von Samstagmorgen (07.30 Uhr) letztmals 
rund 8 Stunden von Donnerstagabend (23.00 Uhr) bis Freitagmorgen (07.00 Uhr) 
geschlafen zu haben, mithin in der Nacht von Freitag auf den erwähnten Sams-
tag nichts geschlafen hatte, dennoch aber auf den Vorhalt, ob sie ein Fahrzeug in 
nicht fahrfähigem Zustand gelenkt habe, folgende Antwort zu Protokoll gab: 
„Nein, ich bin fähig gewesen, auch wenn ich etwas Alkohol getrunken habe“ (vgl. 
Vi-act. 2/ Anhang). Anzufügen ist, dass die Beschwerdeführerin nach eigenen 
Angaben die Nacht in Zug (F.________-Bar) verbracht hatte und zum Unfallzeit-
punkt auf der Fahrt nach Hause (in D.________ SZ) war. 

3.4 Dass im Lichte dieser konkreten Umstände sowie der dargelegten umfang-
reichen Vorgeschichte die begutachtende Verkehrsmedizinerin in ihrem Sach-
verständigenbericht vom 4. April 2018 vorderhand die Fahreignung verneint hat 
und vor der Wiedererteilung des Führerausweises einen Nachweis für eine etwas 
länger dauernde Abstinenzdauer fordert (welcher im Rahmen einer im Septem-
ber 2018 vorgesehenen Untersuchung erbracht werden könnte), gibt entgegen 
der Argumentation der Beschwerdeführerin keinen Anlass zur Beanstandung. Im 
Einklang mit der Gutachterin und der Vorinstanz ist zu betonen, dass der dritte 
Rückfall eine erhebliche Alkoholisierung dokumentiert. Nur rund 2 1/3 Jahre, 
nachdem die Beschwerdeführerin aus der regelmässigen verkehrsmedizinischen 
Kontrolle entlassen worden war, fühlte sie sich nach einer im Ausgang verbrach-
ten Nacht (ohne Schlaf) ohne weiteres in der Lage, mit einer durchschnittlichen 
Blutalkoholkonzentration von 1.97 ‰ für eine keineswegs kurze Fahrstrecke (von 
Zug nach D.________ SZ) ein Fahrzeug zu lenken (mit der Folge, dass sie einen 
Verkehrsunfall verursachte). 

3.5 An diesem dargelegten Ergebnis, wonach die Vorinstanz in der angefoch-
tenen Verfügung die Fahreignung der Beschwerdeführerin (vorderhand) zu Recht 
verneint hat, vermögen die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin nichts 

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zu ändern. Nicht zu hören ist namentlich die sinngemässen Einwände, dass der 
angefochtene Sicherungsentzug willkürlich, sachfremd, nicht nachvollziehbar bzw. 
unverhältnismässig sei. Soweit sich die Beschwerdeführerin auf die berufliche 
Angewiesenheit beruft, kann sie daraus nichts zu ihren Gunsten ableiten. Viel-
mehr hat sie es sich selbst zuzuschreiben, dass ihr der Führerausweis wieder 
entzogen wurde (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_491/2017 vom 9.5.2018 
Erw. 3.5 in fine). Unbehelflich ist namentlich auch der Einwand, der Vorfall vom 
28. Oktober 2017 sei als Ausrutscher in einer schwierigen Lebensphase zu quali-
fizieren. Wer eine ganze Nacht im Ausgang verbringt und am folgenden Morgen 
ohne geschlafen zu haben sich in einem stark angetrunkenen Zustand ans Steu-
er für eine keineswegs kurze Fahrstrecke setzt, muss sich nicht wundern, wenn 
ihm vorderhand die Fähigkeit abgesprochen wird, zwischen Alkoholkonsum und 
Strassenverkehr ausreichend zu trennen. Sodann hat der Psychiater Dr.med. 
G.________ in seinem Schreiben vom 9. Mai 2018 an den Rechtsvertreter 
(= Bf-act. 4) lediglich bescheinigt, dass die Beschwerdeführerin seit anfangs 
2018 abstinent lebt, was durch von Dr.med. H.________ veranlasste Laborunter-
suchungen bestätigt werde. Ob dies vollumfänglich zutrifft, wird Gegenstand des 
von der Verkehrsmedizinerin im September 2018 vorgesehenen Kontrollunter-
suchung mit Haaranalyse bilden, wobei dafür kosmetisch unbehandelte Kopf-
haare benötigt werden, was der Beschwerdeführerin bei pflichtgemässer Auf-
merksamkeit bekannt ist. Mit anderen Worten hat die Vorinstanz den angefoch-
tenen Sicherungsentzug vom 19. April 2018 nicht deshalb angeordnet, weil die 
Beschwerdeführerin ab anfangs 2018 nicht abstinent lebte, sondern weil nach 
der überzeugenden Argumentation der Verkehrsmedizinerin bei der konkreten 
Ausgangslage (mit stark ins Gewicht fallender Vorgeschichte) für eine positive 
Beurteilung der Fahreignung eine etwas längere (nachgewiesene) Abstinenz-
phase (als nur einige Monate) als nötig erachtet wird. Von daher vermögen die 
eingereichten Laborwerte (aus dem Zeitraum von Dezember 2017 bis Mai 2018) 
hier zu keinem anderen Ergebnis zu führen.

4. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet, weshalb sie abgewiesen 
wird. Damit erübrigt es sich auch, das Rechtsbegehren Ziffer 3 (betreffend 
Wiederherstellung der von der Vorinstanz entzogenen aufschiebenden Wirkung 
der Beschwerde) zu behandeln.

Dem dargelegten Ergebnis entsprechend werden die Verfahrenskosten der Be-
schwerdeführerin auferlegt. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 900.-- festgelegt und der Beschwerdeführerin auferlegt. Sie 
hat einen Kostenvorschuss von Fr. 900.-- bezahlt, so dass die Rechnung 
ausgeglichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanz (EB, inkl. Stellungnahme der Beschwerdeführerin vom 

11.6.2018)
- und das Bundesamt für Strassen, Sekretariat Administrativmassnahm-

men, 3003 Bern (A).

Schwyz, 22. Juni 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 26. Juni 2018