# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 589bbdea-f7f9-5ee1-8487-53f9c23bb3ed
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-02-20
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 20.02.2023 PS220216
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS220216_2023-02-20.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: PS220216-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach und Oberrichterin lic. iur. 

A. Strähl sowie Gerichtsschreiber MLaw B. Lakic 

Urteil vom 20. Februar 2023 

in Sachen 

 

A._____, 
Schuldner und Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

B._____ Krankenversicherung AG, 
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin, 

 
betreffend Konkurseröffnung 

 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes im summarischen Verfahren 
(Konkurssachen) des Bezirksgerichtes Meilen vom 21. September 2022 
(EK220196) 
 
 
 
  

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Erwägungen: 

1. Mit Urteil des Einzelgerichts des Bezirksgerichts Meilen vom 

21. September 2022 wurde über den Beschwerdeführer für eine Forderung der 

Beschwerdegegnerin der Konkurs eröffnet (act. 3). Der Beschwerdeführer gelang-

te mit Beschwerde vom 8. Dezember 2022 (Datum der Übermittlung) an die 

Kammer und beantragte die Feststellung der Nichtigkeit des Urteils vom 

21. September 2022; zudem ersuchte er sinngemäss um Erteilung der aufschie-

benden Wirkung sowie Rücküberweisung aller eingezogener Gelder (act. 2). Mit 

Verfügung vom 12. Dezember 2022 wurde der Beschwerde die aufschiebende 

Wirkung einstweilen verweigert und dem Beschwerdeführer Frist angesetzt, um 

dem Gericht ein Zustellungsdomizil in der Schweiz zu bezeichnen, seine in der 

Beschwerdeschrift vom 8. Dezember 2022 genannten Beilagen nachzureichen 

sowie für das Beschwerdeverfahren einen Vorschuss zu leisten (act. 8). 

1.2. Mit E-Mails vom 8. Dezember 2022 (eingegangen am 13. Dezember 

2022) gelangte der Beschwerdeführer samt Beilagen an die Kammer, wobei er 

diese nicht mit einer qualifizierten elektronischen Signatur im Sinne von Art. 130 

Abs. 2 ZPO versah (act. 10 – 13). Auch am 16.  und 19. Januar 2023 reichte er E-

Mails samt Beilagen ein, ohne die Mails gesetzeskonform zu signieren (act. 16 – 

19). Mit schriftlicher Eingabe vom 16. Januar 2023 (Datum Poststempel: 

21. Januar 2023) reichte der Beschwerdeführer eine handschriftlich unterzeichne-

te Ausfertigung seiner gleichdatierten E-Mail ein (act. 21; vgl. act. 16); der Einga-

be legte er nicht unterzeichnete Kopien (samt Beilagen) seiner E-Mails vom 

8. Dezember 2022 und eine Zustellvollmacht bei (act. 22/1-3). 

 Mit Einzahlung vom 19. Januar 2023 leistete der Beschwerdeführer den 

Kostenvorschuss für das Beschwerdeverfahren (act. 20). 

1.3. In der Zwischenzeit reichte das Konkursamt F._____ der Kammer am 

16. Dezember 2022 eine Kopie seines Schreibens an den Beschwerdeführer 

samt Beilagen ein (act. 14 f.).  

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1.4. Mit Verfügung vom 2. Februar 2023 wurde der Beschwerdegegnerin Frist 

angesetzt, um die Beschwerde zu beantworten (act. 24). Sie liess die Frist unge-

nutzt verstreichen (vgl. act. 25/2). Der Beschwerdeführer liess der Kammer am 

6. Februar 2023 eine E-Mail zukommen (act. 26), worauf ihm mitgeteilt wurde, 

dass nur schriftliche und unterzeichnete Eingaben oder elektronische Eingaben, 

die mit einer elektronischen Signatur gemäss dem Bundesgesetz über die elekt-

ronische Signatur (ZertES; SR 943.03) zulässig seien (act. 27). Am 10. Februar 

2023 liess der Beschwerdeführer der Kammer erneut eine E-Mail zukommen, in 

deren Anhang sich eine Zustellvollmacht zuhanden der C._____ in ... D._____ 

[Ort] befand (act. 28 und 29/1-2). 

 Das Verfahren ist spruchreif. Auf die Ausführungen des Beschwerdefüh-

rers ist nur insoweit einzugehen, als sie für den vorliegenden Entscheid relevant 

sind. 

2.1. Der Beschwerdeführer erhebt mit Eingabe vom 8. Dezember 2022 Be-

schwerde gegen das Urteil des Einzelgerichts des Bezirksgerichts Meilen vom 

21. September 2022 (act. 2). Eingaben sind schriftlich in Papierform oder elektro-

nisch einzureichen (Art. 130 Abs. 1 ZPO). Bei elektronischer Übermittlung muss 

das Dokument, das die Eingabe und die Beilagen enthält, mit einer anerkannten 

elektronischen Signatur des Absenders versehen sein (Art. 130 Abs. 2 ZPO). 

Mängel wie fehlende Unterschrift sind innert einer gerichtlichen Nachfrist zu ver-

bessern. Andernfalls gilt die Eingabe als nicht erfolgt (Art. 132 Abs. 1 ZPO). Mit 

Verfügung vom 12. Dezember 2022 wurde der Beschwerdeführer aufgefordert, 

die in der Beschwerde bezeichneten Beilagen nachzureichen (act. 8). Mit E-Mails 

vom 8. Dezember 2022 sowie vom 16. und 19. Januar 2023 reichte der Be-

schwerdeführer Beilagen ein (act. 10 – 13, act. 16 – 19). Nachdem der Be-

schwerdeführer mit unterzeichneter Eingabe vom 16. Januar 2023 – abgesehen 

von der E-Mail der Gemeinde F._____ vom 13. Dezember 2022 (vgl. act. 11) – 

sämtliche Beilagen formgerecht ein- bzw. nachgereicht hat, kann eine Fristanset-

zung zur Nachbesserung der elektronischen Eingaben unterbleiben. 

 Der Beschwerdeführer wurde am 9. Februar 2023 ausdrücklich darauf 

hingewiesen, dass auf E-Mails ohne anerkannte elektronische Signatur nicht 

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mehr reagiert würde (act. 27). Die E-Mail vom 10. Februar 2023, mit welcher der 

Beschwerdeführer eine neue Zustelladresse bezeichnete, verfügt nicht über eine 

anerkannte elektronische Signatur. Eine erneute Nachfristansetzung kann jedoch 

androhungsgemäss unterbleiben. Da die Bezeichnung der Zustelladresse nicht 

formgültig erfolgte, ist sie nicht zu berücksichtigen. In prozessualer Hinsicht ist 

ferner anzumerken, dass elektronische Zustellungen an den Beschwerdeführer 

aufgrund des behaupteten ausländischen Wohnsitzes – und des damit zu beach-

tenden Territorialitätsprinzips – nicht ohne Weiteres möglich sind. Der Versand 

von gerichtlichen Urkunden an eine E-Mail-Adresse (vgl. act. 21 S. 2) ist ausge-

schlossen. Die Zustellung dieses Entscheids erfolgt an die vom Beschwerdeführer 

ursprünglich bezeichnete Zustelladresse (vgl. act. 22/3). 

2.2.1. Die Beschwerde ist innert 10 Tagen seit Zustellung des angefochtenen 

Entscheids bei der Beschwerdeinstanz einzureichen (Art. 321 Abs. 1 und 2 ZPO). 

Massgeblich für den Fristenlauf ist die formgültige Zustellung des angefochtenen 

Entscheides durch das Gericht. Das Urteil des Konkursgerichts konnte dem Be-

schwerdeführer an der E._____-strasse ..., ... F._____, nicht zugestellt werden; 

die Sendung wurde mit dem Vermerk "Empfänger konnte unter angegebener Ad-

resse nicht ermittelt werden" retourniert (act. 6/25). Es stellt sich deshalb die Fra-

ge, ob das angefochtene Urteil dem Beschwerdeführer rechtsgültig zugestellt 

wurde.  

2.2.2. Die Zustellung von Verfügungen und Vorladungen erfolgt durch einge-

schriebene Postsendung oder auf andere Weise gegen Empfangsbestätigung 

(Art. 138 Abs. 1 ZPO). Neben der Entgegennahme durch den Adressaten gilt die 

eingeschriebene Postsendung unter anderem auch am siebten Tag nach dem er-

folglosen Zustellungsversuch als erfolgt, sofern der Adressat mit einer Zustellung 

rechnen musste (Art. 138 Abs. 2 und Abs. 3 lit. a ZPO). Im Kanton Zürich fallen 

nebst der eingeschriebenen Postsendung aber auch die Zustellung durch Ange-

hörige des Gerichts, den Gemeindeammann oder die Polizei in Betracht (§ 121 

Abs. 1 GOG/ZH).  

2.2.3. Die vorinstanzliche Verfügung vom 5. August 2022, mit welcher auch die 

Vorladung zur Verhandlung vom 14. September 2022 mitgeschickt wurde, stellt 

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das erste Schriftstück im vorinstanzlichen Verfahren dar (act. 6/9). Erst die korrek-

te Zustellung dieser Verfügung würde ein Prozessrechtsverhältnis im Sinne von 

Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO begründen. Die Vorinstanz sandte die Verfügung vom 

5. August 2022 (samt Vorladung) mittels Gerichtsurkunde an die  

E._____-strasse ..., ... F._____ – zu diesem Zeitpunkt die einzig bekannte Adres-

se des Beschwerdeführers (act. 6/9 und act. 6/11). Die postalische Zustellung 

wurde mit dem Vermerk "Retour Keine Nachsendung ins Ausland möglich" an die 

Vorinstanz retourniert; zudem wurde durch das Postzentrum auf dem Umschlag 

ein Etikett mit der Nachsendeadresse "A._____ G._____ [Strasse] … ... H._____ 

Deutschland" aufgeklebt (act. 6/11). In der Folge versuchte die Vorinstanz die Ur-

kunde über das Gemeindeammannamt F._____-Zollikon-Zumikon an die Adresse 

in F._____ zuzustellen, was erfolglos blieb (act. 6/10, act. 6/14 und act. 6/21). Die 

Verschiebungsanzeige resp. die Vorladung zur neu angesetzten Verhandlung auf 

den 21. September 2022 wurde daraufhin am 13. September 2022 im Amtsblatt 

des Kantons Zürich publiziert (act. 6/19). 

2.3.4. Gestützt auf Art. 141 Abs. 1 ZPO kann die Zustellung durch Publikation 

im kantonalen Amtsblatt oder im Schweizerischen Handelsamtsblatt (sog. Ediktal-

zustellung) erfolgen, wenn (a) der Aufenthaltsort der Adressatin oder des Adres-

saten unbekannt ist und trotz zumutbarer Nachforschungen nicht ermittelt werden 

kann, (b) eine Zustellung unmöglich oder mit ausserordentlichen Umtrieben ver-

bunden wäre oder (c) eine Partei mit Wohnsitz oder Sitz im Ausland entgegen der 

Anweisung des Gerichts kein Zustelldomizil in der Schweiz bezeichnet hat. Die 

Zustellung gilt diesfalls am Tag der Publikation als erfolgt (Art. 141 Abs. 2 ZPO). 

Die Ediktalzustellung ist subsidiärer Natur und als ultima ratio nur zulässig, wenn 

eine förmliche Zustellung nach Art. 137 ff. ZPO gescheitert oder von vornherein 

zum Scheitern verurteilt ist; bei unbekanntem Aufenthalt des Empfängers müssen 

sämtliche zumutbaren und sachdienlichen Nachforschungen vorgenommen wor-

den, jedoch erfolglos geblieben sein. Erfolgt eine öffentliche Bekanntmachung, 

obschon die Voraussetzungen dafür nicht vorhanden sind, insbesondere eine an-

dere Zustellungsform möglich gewesen wäre, ist das rechtliche Gehör verletzt. 

Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs führt grundsätzlich zur Aufhebung des 

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angefochtenen Entscheides (vgl. statt vieler: BGE 137 I 195, E. 2.2 und BGer 

4A_646/2020 vom 12. April 2021 E. 3.1 f. mit zahlreichen Hinweisen). 

2.3.5. Gemäss ständiger Praxis der Kammer darf bei einer bekannten Adresse 

eines Empfängers erst von einer Unmöglichkeit der Zustellung ausgegangen wer-

den, wenn drei formelle Zustellversuche auf zwei verschiedenen Wegen erfolglos 

geblieben sind (vgl. OGer ZH LF210058 vom 11. September 2021 E. II.2.3; OGer 

ZH PF200090 vom 23. Dezember 2020 E. 4.2; PS190145 vom 23. September 

2019 E. 6.a; PF190001 vom 14. Februar 2019 E. 3.2; LF160059 vom 

22. Dezember 2016 E. 5a und c; je m.w.H.). Ist der Empfänger unter einer be-

kannten Adresse nicht (mehr) ermittelbar, müssen zudem sachdienliche und zu-

mutbare Nachforschungen nach dem Aufenthaltsort des Adressaten ergebnislos 

verlaufen sein (vgl. BSK ZPO-GSCHWEND/BORNATICO, 3. Aufl. 2017, Art. 141 N 3; 

BK ZPO-FREI, 2012, Art. 141 N 12; ZK ZPO-STAEHELIN, 3. Aufl. 2016, Art. 141 N 

2; ZR 97 [1998] Nr. 113 S. 304 f. = OGer ZH vom 21. Januar 1991).  

2.3.6. Trotz des Vermerks auf der retournierten Vorladung zur Konkursverhand-

lung "Retour Keine Nachsendung ins Ausland möglich" und der angegebenen 

Nachsendeadresse in Deutschland (act. 6/11) unterliess es die Vorinstanz, eine 

Zustellung an diese Adresse zu veranlassen. Die Tatsache, dass der Beschwer-

deführer die Schweizerische Post mit der Nachsendung seiner Sendungen an die 

(neue) Adresse G._____ [Strasse] …, ... H._____, beauftragt hatte, war der  

Vorinstanz aufgrund der entsprechenden Aufkleber auf ihrer retournierten Sen-

dung bekannt. Somit hätte die Vorinstanz ab dem 8. August 2022 (Datum des 

Eingangs ihrer retournierten Sendung) annehmen müssen, dass der Beschwerde-

führer nach München umgezogen ist und es sich dabei um seine neue Adresse 

handelt. Da die Vorinstanz vorliegend keinerlei Zustellversuche an diese bekannte 

Adresse unternommen hat, lagen gemäss der erwähnten Praxis die Vorausset-

zungen für eine amtliche Publikation der Verschiebungsanzeige resp. der Vorla-

dung zur neu angesetzten Verhandlung auf den 21. September 2022 (act. 6/19) 

nicht vor. Auch das Konkursdekret, welches erneut an die E._____-strasse ..., ... 

F._____, versandt wurde (act. 6/25), wurde nicht rechtsgültig zugestellt. Hinweise 

bestehen keine, dass der Versuch der Zustellung nach München von vornherein 

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zum Scheitern verurteilt gewesen wäre. Entsprechend konnte auch die Publikati-

on der Vorladung vom 13. September 2022 im Amtsblatt des Kantons Zürich kei-

ne Rechtswirkungen entfalten. Wann und wie der Beschwerdeführer schliesslich 

von der vorinstanzlichen Verfahrenseröffnung Kenntnis erhalten hat, ist unklar, 

zumal auch das Urteil vom 21. September 2022 nicht ordentlich eröffnet wurde. 

Der Beschwerdeführer hatte damit keine Gelegenheit erhalten, am gegen ihn lau-

fenden Verfahren teilzunehmen. Entsprechend leidet das vorinstanzliche Urteil an 

einem schweren formellen Mangel, der im vorliegenden Verfahren nicht geheilt 

werden kann. Das vorinstanzliche Urteil ist nichtig und von Amtes wegen aufzu-

heben (BGer 4A_646/2020 vom 12. April 2021 E. 3.3.). Die Vorinstanz wird das 

Verfahren nochmals durchzuführen haben. 

3. Der Beschwerdeführer macht sinngemäss geltend, aufgrund seines 

Wohnsitzwechsels nach Deutschland per 19. Mai 2022 sei die Vorinstanz nicht 

mehr zur Beurteilung des Konkursbegehrens und damit der Durchführung des ge-

richtlichen Konkursverfahrens zuständig gewesen (vgl. act. 2).  

3.1. Das Konkursbegehren ist gemäss Art. 166 Abs. 1 SchKG beim Konkurs-

gericht einzureichen, wobei örtlich das Gericht am Betreibungsort gemäss Art. 46 

ff. SchKG zuständig ist. Bei einer Einzelfirma bestimmt sich der Betreibungsort 

durch den Wohnsitz des Firmeninhabers. Verändert der Schuldner allerdings sei-

nen Wohnsitz, nachdem ihm die Konkursandrohung zugestellt worden ist, so wird 

die Betreibung gemäss Art. 53 SchKG am bisherigen Ort fortgesetzt (BSK 

SCHKG-NORDMANN, 3. Auflage 2021, Art. 166 N 17). Ob der Domizilwechsel dabei 

innerhalb der Schweiz erfolgt oder von der Schweiz ins Ausland, ist für die Perpe-

tuierungswirkung unerheblich (KUKO SCHKG-JEANNERET/STRUB, 2. Auflage 2014, 

Art. 53 SchKG N 7; CR LP-SCHÜPBACH, Art. 53 N 4; BSK SCHKG-SCHMID, a.a.O., 

Art. 53 N 2). 

3.2. Im Betreibungsverfahren Nr. 1, das schliesslich zum vorinstanzlichen 

Konkursverfahren führte, wurde die Konkursandrohung am 14. Januar 2022 dem 

Beschwerdeführer persönlich zugestellt (act. 6/4). Folglich trat die Perpetuie-

rungswirkung gemäss Art. 53 SchKG an diesem Tag ein. Die Konkursandrohung 

war an die E._____-strasse ..., ... F._____, adressiert (act. 6/4), die im Bezirk Mei-

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len liegt. Dass er am 14. Januar 2022 seinen Wohnsitz nicht an jener Adresse 

resp. im Bezirk Meilen gehabt haben soll, macht der Beschwerdeführer nicht gel-

tend und ist auch nicht erkennbar. Damit ist das Bezirksgericht Meilen zur Beurtei-

lung des Konkursbegehrens vom 29. Juli 2022 (vgl. act. 6/1) zuständig. Dass das 

Konkursamt F._____ gestützt auf die Konkurseröffnung der Vorinstanz unter an-

derem auch Vermögenswerte des Beschwerdeführers in Deutschland heranzog, 

wäre aufgrund der Universalität des Konkurses grundsätzlich nicht zu beanstan-

den (vgl. dazu ausführlich BSK SCHKG-HUNKELER, a.a.O., Art. 197 N 98). 

4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens fällt die Entscheidgebühr ausser An-

satz. Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen.  

Es wird erkannt: 

1. Das Urteil des Bezirksgerichtes Meilen, Einzelgericht im summarischen Ver-

fahren (Konkurssachen), vom 21. September 2022 (EK220196-G) wird auf-

gehoben und die Sache zur Wiederholung des Verfahrens im Sinne der Er-

wägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen.  

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den vom Beschwerdeführer für das 

Beschwerdeverfahren geleisteten Kostenvorschuss in Höhe von CHF 750.– 

diesem zurückzuerstatten. 

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Vorinstanz (unter Rücksen-

dung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt F._____, ferner an 

das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das Betreibungsamt 

F._____-Zollikon-Zumikon, je gegen Empfangsschein, sowie an die Oberge-

richtskasse. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

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richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

MLaw B. Lakic 
 
versandt am: 
20. Februar 2023 
 
 

	Urteil vom 20. Februar 2023
	Erwägungen:
	Es wird erkannt:
	1. Das Urteil des Bezirksgerichtes Meilen, Einzelgericht im summarischen Verfahren (Konkurssachen), vom 21. September 2022 (EK220196-G) wird aufgehoben und die Sache zur Wiederholung des Verfahrens im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückgewi...
	2. Es werden keine Kosten erhoben.
	Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den vom Beschwerdeführer für das Beschwerdeverfahren geleisteten Kostenvorschuss in Höhe von CHF 750.– diesem zurückzuerstatten.
	3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt F._____, ferner an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das Betreibungsamt F._____-Zollikon-Zumikon, je gegen ...
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...