# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 857f427f-01c8-5569-a786-ee1ae51314f4
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-08-27
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 27.08.2018 200 2017 878
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2017-878_2018-08-27.pdf

## Full Text

200 17 878 IV
LOU/IMD/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 27. August 2018

Verwaltungsrichter Loosli, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Schütz, Verwaltungsrichter Schwegler 
Gerichtsschreiber Imhasly

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 25. September 2017

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Aug. 2018, IV/17/878, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1970 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) 
meldete sich im März 2001 unter Hinweis auf ein Schleudertrauma und 
eine neuropsychologische Funktionsstörung nach Autounfall am 21. Mai 
2000 bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungs-
bezug an (Akten der IV, Antwortbeilage [AB] 27.1 S. 134 ff.). Die damals 
zuständige IV-Stelle des Kantons Aargau nahm Abklärungen in erwerbli-
cher und medizinischer Hinsicht vor, holte insbesondere die Akten der 
C.________ ein (AB 27.1 S. 141 ff.) und sprach der Versicherten im Jahr 
2004 ab dem 1. Mai 2001 eine ganze Rente zu (die entsprechende Verfü-
gung befindet sich nicht in den Akten; vgl. AB 27.1 S. 91, 102). Dieser An-
spruch wurde im Rahmen ordentlicher Revisionen durch die nunmehr zu-
ständige IV-Stelle Bern (IVB bzw. Beschwerdegegnerin) mit Mitteilungen 
vom 4. Januar 2007 (AB 11) und 1. April 2010 (AB 21) bestätigt.

Anlässlich einer weiteren Überprüfung des Rentenanspruchs liess die IVB 
die Versicherte in der D.________ (MEDAS) begutachten (Gutachten vom 
8. Juni 2017 [AB 83.1]). Mit Vorbescheid vom 21. Juli 2017 (AB 89) stellte 
sie ihr unter Hinweis auf die Schlussbestimmungen der Änderung vom 
18. März 2011 (6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket, in Kraft seit 
1. Januar 2012; nachfolgend Schlussbestimmungen der 6. IV-Revision) des 
Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG; 
SR 831.20) die Aufhebung der Rente in Aussicht. Nach dagegen vorge-
brachten Einwänden (AB 93) hob die IVB die Rente entsprechend dem 
Vorbescheid mit Verfügung vom 25. September 2017 (AB 94) per 31. Ok-
tober 2017 (AB 95) auf.

B.

Hiergegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt 
B.________, mit Eingabe vom 5. Oktober 2017 Beschwerde. Sie beantragt 
die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Zusprache der ge-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Aug. 2018, IV/17/878, Seite 3

setzlichen Leistungen. Eventualiter sei die Angelegenheit zur weiteren Ab-
klärung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

Mit Beschwerdeantwort vom 6. November 2017 beantragt die Beschwer-
degegnerin die Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG). Da auch die Bestimmungen über Frist 
(Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 
des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechts-
pflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde ein-
zutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 25. September 2017 
(AB 94). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin 
auf eine Rente der Invalidenversicherung und in diesem Zusammenhang 
die Rechtmässigkeit der verfügten Rentenaufhebung per 31. Oktober 2017 
(AB 95).

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1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 In formeller Hinsicht macht die Beschwerdeführerin eine Verlet-
zung des rechtlichen Gehörs geltend, da sich die Beschwerdegegnerin in 
der angefochtenen Verfügung völlig ungenügend mit den im Vorbescheid-
verfahren vorgebrachten Argumenten auseinandergesetzt habe (Be-
schwerde S. 9 f.). 

2.2 Die Begründungspflicht ist wesentlicher Bestandteil des Anspruchs 
auf rechtliches Gehör im Sinne von Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung 
(BV; SR 101). Sie soll verhindern, dass sich die Behörde von unsachlichen 
Motiven leiten lässt, und den Betroffenen ermöglichen, die Verfügung bzw. 
den Einspracheentscheid gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies 
ist nur möglich, wenn sowohl die betroffene Person als auch die Rechtsmit-
telinstanz sich über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen können. 
In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt wer-
den, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihre 
Verfügung stützt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sie sich ausdrücklich 
mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand 
auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid 
wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 136 I 229 E. 5.2 S. 236, 
124 V 180 E. 1a S. 181).

2.3 Die angefochtene Verfügung erfüllt die vorgenannten Vorausset-
zungen und ist hinreichend begründet. So lässt sich dieser eindeutig ent-
nehmen, aufgrund welcher Überlegungen die Beschwerdegegnerin ihren 
Entscheid getroffen hat. Der Beschwerdeführerin war es denn auch pro-
blemlos möglich, die Verfügung sachgerecht mittels Beschwerde anzufech-

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ten. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs bzw. der Begründungspflicht 
liegt somit nicht vor.

3.

3.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346).

3.2 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden kön-
nen auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. 
Art. 7 ATSG). Ausgangspunkt der Anspruchsprüfung nach Art. 4 Abs. 1 
IVG sowie Art. 6 ff. und insbesondere Art. 7 Abs. 2 ATSG ist die medizini-
sche Befundlage. Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit kann immer 
nur dann anspruchserheblich sein, wenn sie Folge einer Gesundheitsbeein-
trächtigung ist, die fachärztlich einwandfrei diagnostiziert worden ist 
(BGE 141 V 281 E. 2.1 S. 285). Mit der Diagnose eines Gesundheitsscha-
dens ist noch nicht gesagt, dass dieser auch invalidisierenden Charakter 
hat. Ob dies zutrifft, beurteilt sich gemäss dem klaren Gesetzeswortlaut 
nach dem Einfluss, den der Gesundheitsschaden auf die Arbeits- und Er-
werbsfähigkeit hat. Entscheidend ist, ob der versicherten Person wegen 
des geklagten Leidens nicht mehr zumutbar ist, ganz oder teilweise zu ar-
beiten. Deshalb gilt eine objektivierte Zumutbarkeitsprüfung unter aussch-
liesslicher Berücksichtigung von Folgen der gesundheitlichen Beeinträchti-
gung (BGE 142 V 106 E. 4.4 S. 110). Nicht als Folgen eines psychischen 

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Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als 
relevant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versi-
cherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leis-
tungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren 
wird dabei weitgehend objektiv bestimmt (BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50, 130 
V 352 E. 2.2.1 S. 353; SVR 2014 IV Nr. 2 S. 5 E. 3.1). Entscheidend ist, ob 
und inwiefern es der versicherten Person trotz ihres Leidens sozialpraktisch 
zumutbar ist, die Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten 
offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, und ob dies 
für die Gesellschaft tragbar ist. Dies ist nach einem weitgehend objektivier-
ten Massstab zu prüfen (BGE 136 V 279 E. 3.2.1 S. 281; SVR 2016 IV Nr. 
2 S. 5 E. 4.2).

3.3 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

3.4 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades Erwerbstätiger wird das 
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität 
und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegli-
chener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Er-
werbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden 
wäre (Art. 16 ATSG).

3.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

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3.6 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Den im Verwaltungsverfahren eingeholten Gutachten von externen Spezia-
lärzten, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und Untersuchun-
gen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörte-
rung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei der Be-
weiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete 
Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 351 
E. 3b bb S. 353; SVR 2016 IV Nr. 2 S. 5 E. 4.1).

3.7 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

3.8

3.8.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines 
Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf 
Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufge-
hoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentli-
che Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den In-

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validitätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invali-
denrente ist deshalb nicht nur bei einer wesentlichen Veränderung des Ge-
sundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerb-
lichen Auswirkungen (oder die Auswirkungen auf die Betätigung im übli-
chen Aufgabenbereich) des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszu-
standes erheblich verändert haben. Dazu gehört die Verbesserung der Ar-
beitsfähigkeit aufgrund einer Angewöhnung oder Anpassung an die Behin-
derung. Ein Revisionsgrund ist ferner unter Umständen auch dann gege-
ben, wenn eine andere Art der Bemessung der Invalidität zur Anwendung 
gelangt oder eine Wandlung des Aufgabenbereichs eingetreten ist 
(BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 10, 130 V 343 E. 3.5 S. 349). Als zeitliche Ver-
gleichsbasis ist einerseits der Sachverhalt im Zeitpunkt der ursprünglichen 
Rentenverfügung und anderseits derjenige zur Zeit der streitigen Revisi-
onsverfügung zu berücksichtigen (BGE 130 V 343 E. 3.5.2 S. 351, 125 V 
368 E. 2 S. 369; SVR 2010 IV Nr. 53 S. 166 E. 3.1). Wurde die Rente zuvor 
bereits revidiert oder bestätigt, so ist als zeitliche Vergleichsbasis die letzte 
rechtskräftige Verfügung heranzuziehen, sofern eine materielle Überprü-
fung des Leistungsanspruches tatsächlich stattgefunden hat, d.h. eine 
rechtskonforme (medizinische) Sachverhaltsabklärung, eine Beweiswürdi-
gung und gegebenenfalls – sofern Hinweise für eine Änderung in den er-
werblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands bestanden – ein Ein-
kommensvergleich durchgeführt worden sind (BGE 133 V 108 E. 5.4 
S. 114; SVR 2013 IV Nr. 44 S. 135 E. 3.1.2). Die weitere Ausrichtung einer 
Invalidenrente nach einer von Amtes wegen durchgeführten Revision, so-
fern dabei keine leistungsbeeinflussende Änderung der Verhältnisse fest-
gestellt wurde, bedarf gemäss Art. 74ter lit. f der Verordnung vom 17. Janu-
ar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) keiner Verfü-
gung. Die blosse Mitteilung eines solchen Revisionsergebnisses ist, wenn 
keine Verfügung verlangt wurde (Art. 74quater Abs. 1 IVV), in Bezug auf den 
Vergleichszeitpunkt einer rechtskräftigen Verfügung gleichzustellen (SVR 
2013 IV Nr. 44 S. 135 E. 3.1.2, 2010 IV Nr. 4 S. 8 E. 3.1).

3.8.2 Gemäss lit. a der Schlussbestimmungen der 6. IV-Revision wer-
den Renten, die bei pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Be-
schwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen 
wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung 

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überprüft. Sind die Voraussetzungen nach Art. 7 ATSG nicht erfüllt, so wird 
die Rente herabgesetzt oder aufgehoben, auch wenn die Voraussetzungen 
von Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind (Abs. 1). Davon nicht erfasst sind 
Personen, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Änderung das 55. Al-
tersjahr zurückgelegt haben oder im Zeitpunkt, in dem die Überprüfung 
eingeleitet wird, seit mehr als 15 Jahren eine Rente der Invalidenversiche-
rung beziehen (Abs. 4). Als relevanter Anknüpfungspunkt für den über 15-
jährigen Rentenbezug gilt der Beginn des Rentenanspruchs und nicht das 
Datum der (rechtskräftig erlassenen) Rentenverfügung (BGE 139 V 442 
E. 4.3 S. 450).

4.

4.1 Sowohl für die Anwendung der Schlussbestimmungen der 6. IV-
Revision als auch im Falle einer Rentenrevision nach Art. 17 ATSG ist 
grundsätzlich vom gleichen Referenzzeitpunkt (vgl. E. 3.8.1 hiervor) auszu-
gehen: Im Rahmen der besagten Schlussbestimmungen geht es vorab um 
die Frage, ob im Zeitpunkt der Rentenzusprache und/oder -überprüfung 
(vgl. Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 3. September 2014, 
9C_121/2014, E. 2.6) ausschliesslich unklare Beschwerden oder trennbare 
kombinierte Beschwerden (Mischsachverhalt im Sinne von BGE 140 V 197) 
vorlagen, während bei Art. 17 ATSG der damalige Gesundheitszustand als 
Ausgangspunkt zur Prüfung einer seither eingetretenen relevanten Verän-
derung dient. Der Anspruch auf die am 23. März 2004 zugesprochene gan-
ze Invalidenrente wurde mit Mitteilungen vom 4. Januar 2007 (AB 11) und 
1. April 2010 (AB 21) bestätigt. In diesen Verwaltungsakten ist jedoch man-
gels eingehender materieller Überprüfung keine rechtskonforme Sachver-
haltsabklärung und Beweiswürdigung zu erblicken. Anzuknüpfen ist folglich 
sowohl für die Frage der Anwendbarkeit von lit. a der Schlussbestimmun-
gen der 6. IV-Revision als auch von Art. 17 ATSG an die ursprüngliche 
Verfügung.

4.2 Bei der Rentenzusprechung mit Verfügung vom 23. März 2004 
stellte die Verwaltung soweit ersichtlich ausschliesslich und ohne eigene 
medizinischen Abklärungen auf die Akten der C.________ und deren Ren-

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tenentscheid vom 11. Februar 2004 (AB 271. S. 145 ff.) ab (vgl. insbeson-
dere AB 27.1 S. 98). Dieser basierte in medizinischer Hinsicht im Wesentli-
chen auf den folgenden Unterlagen:

4.2.1 Dem Untersuchungsbericht des Kreisarztes Dr. med. E.________, 
Facharzt für orthopädische Chirurgie, vom 29. November 2000 (AB 27.1 
S. 330 ff.) ist zu entnehmen, dass die Versicherte am 21. Mai 2000 in ihrem 
Auto von einem anderen Fahrzeug seitlich gerammt worden sei. Sie sei 
ohne äussere Verletzungen davongekommen, es sei aber zu einer Distor-
sion der Halswirbelsäule gekommen. Es bestünden Beschwerden im Na-
cken- und Schulterbereich, die bis heute persistierten. Im durchgeführten 
MRI des Schädels hätten sich keine Besonderheiten gezeigt, die radiologi-
sche Abklärung der Halswirbelsäule habe ebenso wenig pathologische 
Befunde ergeben. Die psychologischen und neuropsychologischen Pro-
bleme stünden im Vordergrund.

4.2.2 Dr. med. F.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychothera-
pie, diagnostizierte im Bericht vom 19. September 2001 (AB 27.1 S. 47 f.) 
eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1) und eine unreife 
Persönlichkeit (ICD-10: F60.8). Die Patientin habe durch den Unfall ihre 
Arbeitsfähigkeit verloren, sie leide unter dem Verlust ihres hauptsächlichen 
Geltungsbereiches und sei dadurch auch psychisch labil geworden. Der 
Unfall stelle seines Erachtens ein derart einschneidendes Ereignis dar, 
dass eine posttraumatische Belastungsstörung zu diagnostizieren sei.

4.2.3 Im neuropsychologischen Bericht der Klinik G.________ vom 
27. Mai 2003 (AB 27.1 S. 166 f.) wurde zum Anlass der Untersuchung fest-
gehalten, es liege ein Status nach Verkehrsunfall am 21. Mai 2000 vor, mit 
Beschleunigungstrauma der Halswirbelsäule ohne Kopfanprall, Nacken- 
und okzipitalen Kopfschmerzen und neuropsychologischen Minderfunktio-
nen. In der neuropsychologischen Verlaufsuntersuchung hätten sich in al-
len untersuchten Funktionsbereichen sehr deutliche Minderfunktionen ma-
nifestiert. Ursächlich sei weiterhin die deutliche depressive Störung wesent-
lich am neuropsychologischen Befund beteiligt. Allfällige spezifische kogni-
tive Minderfunktionen würden durch die Depression überdeckt und könnten 
nicht abgegrenzt werden.

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4.2.4 Dr. med. H.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychothe-
rapie, diagnostizierte im Bericht vom 6. August 2003 (AB 27.1 S. 161 f.) ein 
craniocervicales Beschleunigungstrauma mit retrograder und anterograder 
Amnesie und neuropsychologischem Defizit sowie eine posttraumatische 
Belastungsstörung mit depressiver Symptomatik. Die Patientin arbeite seit 
Juli 2001 zwei Stunden täglich; eine Leistungssteigerung sei im Moment 
nicht möglich. Es sei damit zu rechnen, dass die Patientin ein neues 
Gleichgewicht zwischen Arbeits- und Erholungsphasen akzeptieren müsse. 
Ebenso sei mit bleibenden Einbussen in der Arbeitsqualität (Tempo, Fehler, 
Komplexität) zu rechnen.

4.3 Trotz der – zumindest aus heutiger Sicht – wenig umfangreichen 
medizinischen Aktenlage ist erstellt, dass bezüglich der von der Beschwer-
deführerin geklagten Beschwerden kein objektivierbares organisches Sub-
strat festgestellt werden konnte (AB 27.1 S. 332). Grundlage für die Ren-
tenzusprechung bildeten vielmehr die Auswirkungen der diagnostizierten 
posttraumatischen Belastungsstörung. Aus Gründen der Rechtsgleichheit 
ist es geboten, sämtliche mit somatoformen Schmerzstörungen vergleich-
baren psychosomatischen Leiden den gleichen sozialversicherungsrechtli-
chen Anforderungen zu unterstellen (BGE 141 V 281 E. 4.2 S. 298, 139 V 
346 E. 2 S. 346, 137 V 64 E. 4.3 S. 69, 136 V 279 E. 3.2.3 S. 283). Die zu 
den somatoformen Schmerzstörungen entwickelten Grundsätze sind des-
halb analog auch auf eine posttraumatische Belastungsstörung anwendbar 
(BGE 142 V 342 E. 5.2.3 S. 347). Mithin fällt diese Diagnose in den An-
wendungsbereich von lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen zur 6. IV-
Revision.

Die Beschwerdeführerin macht diesbezüglich geltend, gemäss neuropsy-
chologischem Bericht der Klinik G.________ vom 27. Mai 2003 (AB 27.1 
S. 166 f.) sei die depressive Störung ursächlich für die neuropsychologi-
schen Minderfunktionen, womit die Rentenzusprechung nicht alleine auf 
einem pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebild 
ohne nachweisbare organische Grundlage basiert habe. Dementsprechend 
seien die Voraussetzungen zur Anwendung der Schlussbestimmungen der 
6. IV-Revision nicht erfüllt (Beschwerde S. 12 Ziff. 37 f.). Dem ist entgegen-
zuhalten, dass die behandelnde Psychiaterin Dr. med. H.________ im Be-

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richt vom 6. August 2003 (AB 27.1 S. 161 f.) festgehalten hat, sie bezweifle 
nicht, dass die depressive Störung zum neuropsychologischen Befund bei-
trage. Allerdings erlebe sie die Patientin in der Praxis nicht als depressiv, 
sondern es liege vielmehr ein komplexe Traumastörung vor. Dieser Ein-
schätzung entsprechend hat sie denn auch im Rahmen der Diagnosestel-
lung die depressive Symptomatik in Zusammenhang mit der posttraumati-
schen Belastungsstörung erwähnt; eine eigenständige depressive Störung 
wurde von ihr nicht diagnostiziert. Insofern liegt auch kein sogenannter 
"Mischsachverhalt" vor, der die Anwendbarkeit der Schlussbestimmungen 
der 6. IV-Revision zumindest teilweise ausschliessen würde (vgl. SVR 2015 
IV Nr. 27 S. 83 E. 3.1).

Damit war die Rentenprüfung nach Massgabe der entsprechenden Bestim-
mungen zulässig, zumal die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des Inkraft-
tretens dieser Gesetzesänderung das 55. Altersjahr noch nicht zurückge-
legt und die Rente im Zeitpunkt der Einleitung der Rentenrevision noch 
nicht 15 Jahre lang bezogen hatte (vgl. E. 3.8.2 hiervor). Soweit die Be-
schwerdeführerin vorbringt, die Beschwerdegegnerin habe die Rentenprü-
fung erst im Januar 2015 vorgenommen und damit nicht innerhalb der in 
lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen der 6. IV-Revision vorgesehenen 
Frist von drei Jahren nach Inkrafttreten der Bestimmung am 1. Januar 2012 
(Beschwerde S. 10 f. Ziff. 30 ff.), kann ihr nicht gefolgt werden. Wie sie sel-
ber festhält (Beschwerde S. 11 Ziff. 32) wurde die Rentenprüfung mit der 
Anfrage an den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) bezüglich Gesund-
heitsschaden, Zumutbarkeitsprofil und allfälliger Veränderung des Gesund-
heitszustandes eingeleitet. Das entsprechende Dokument vom 20. Oktober 
2014 (AB 30) trägt denn auch den Untertitel "Schlussbest. Fäll Ärztlicher 
Diens[t]". Die Tatsache, dass dem RAD-Arzt Dr. med. I.________, Facharzt 
für Psychiatrie und Psychotherapie, gemäss Bericht vom 29. Oktober 2014 
(AB 33) die Beantwortung der Fragen aufgrund des Fehlens aktueller me-
dizinischer Akten nicht möglich war und er deswegen um Aktualisierung der 
Aktenlage bat, ändert nichts daran, dass das Verfahren zur Überprüfung 
des Rentenanspruchs (verwaltungsintern) im Oktober 2014 und damit 
rechtzeitig eingeleitet wurde (vgl. dazu Entscheid des BGer vom 20. Sep-
tember 2017, 9C_393/2017, E. 3.3).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Aug. 2018, IV/17/878, Seite 13

Zu prüfen ist damit in einem nächsten Schritt, ob auch im Zeitpunkt des 
Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 25. September 2017 (AB 94) 
ein unklares Beschwerdebild vorlag bzw. wie sich der Gesundheitszustand 
präsentierte (vgl. BGE 139 V 547 E. 10.1.2 S. 569).

4.4 Hinsichtlich der Entwicklung des Gesundheitszustandes seit Erlass 
der Verfügung vom 23. März 2004 lässt sich den Akten im Wesentlichen 
das Folgende entnehmen:

4.4.1 Im Bericht vom 23. März 2010 (AB 19) diagnostizierte Dr. med. 
J.________, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation und für 
Rheumatologie, eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1), 
eine unreife Persönlichkeit (ICD-10: F60.8) und einen Status nach kranio-
zervikalem Beschleunigungstrauma vom 21. Mai 2000 mit retrograder und 
anterograder Amnesie sowie neuropsychologischen Defiziten. In der Zwi-
schenzeit habe die Patientin zwei Schwangerschaften gehabt, wobei letzte-
re zu einer Zwillingsgeburt geführt habe. Die dadurch verbundenen Belas-
tungen hätten bei stabilisierten Traumafolgen im Rahmen ihrer als ICD-10: 
F60.8 kodierten Erkrankung episodenweise zu wiederholt auftretenden 
Überlastungssituationen mit bereits früher beobachteten depressiven Reak-
tionen geführt. Sie brauche nur wenig ärztliche Betreuung. Der Gesund-
heitszustand sei volatil, aber insgesamt stationär. Die Arbeitsleistung sei 
inkonstant, nach mehr als zweistündiger Tätigkeit erfolge ein Leistungsab-
bruch. Zur Erwerbsfähigkeit könne aus medizinischer Sicht keine Stellung 
bezogen werden.

In einem weiteren Bericht vom 19. Mai 2015 (AB 50) hielt Dr. med. 
J.________ fest, im Rahmen eines Zustands nach kraniozervikalem Be-
schleunigungstrauma bestehe eine chronische Kopfwehproblematik. Es 
fänden keine regelmässigen Arztbesuche statt. Aus somatischen Gründen 
bestehe keine Arbeitsunfähigkeit.

4.4.2 Im MEDAS-Gutachten vom 8. Juni 2017 (AB 83.1) wurden die 
folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgehalten: 
1. Myofasziales Schmerzsyndrom zervikal (ICD-10: M79.19) mit Status 
nach kraniozervikalem Beschleunigungstrauma, 21.05.2000, bei Frontalkol-
lision mit PKW, mit klinisch ausgedehnten Myogelosen; 2. Adipositas Grad 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Aug. 2018, IV/17/878, Seite 14

2 (ICD-10: E66.81) mit BMI von 35.4 kg/m2; 3. Leichte neuropsychologi-
sche Störung unklarer Ätiologie (S. 24).

Aus rheumatologischer Sicht seien der Musculus latissimus dorsi, der Mus-
culus trapezius und die Nackenmuskeln rechtsseitig mit positiven Myogelo-
sen und Triggerpunkten pathologisch verändert. Das Ausmass der objekti-
ven Befunde in dem Bereich könne das geklagte Schmerzausmass der 
Explorandin partiell erklären. Die Intensität der Beschwerden werde von der 
Explorandin dermassen störend empfunden, jedoch könne das Ausmass 
der empfundenen Beschwerden durch die somatischen Befunde nicht 
vollständig erklärt werden, was im Rahmen einer Somatisierungsstörung 
liege. Die Funktionsprüfung der Halswirbelsäule zeige eine in allen Ebenen 
gestörte Rotationskomponente, wobei die endständige Rotation vor allen 
Dingen durch Schmerzen, durch Kompression der Muskeln bei positiven 
Myogelosen, erklärt würden. In der ergänzenden radiologischen Untersu-
chung habe sich ein passendes strukturelles organisches Korrelat für die 
Entstehung von muskulären Beschwerden gezeigt, jedoch sei das Aus-
mass subjektiv grösser als objektiv fassbar. Ein neurologisches Defizit ha-
be nicht gefunden werden können (S. 25). 

Der klinische Status in allgemeininternistischer Sicht zeige neben einer 
Adipositas und einer Intertrigo in der Bauchfalte keine wesentlichen patho-
logischen Befunde (S. 25 f.).

In der neuropsychologischen Testung hätten sich Minderleistungen in den 
Bereichen der Aufmerksamkeit, der Konzentrationsfähigkeit, des abstrakt 
begrifflichen Denkens sowie des Allgemeinwissens (semantisches Wissen) 
objektivieren lassen. Die von der Explorandin eigenanamnestisch be-
schriebene Verlangsamung lasse sich in der neuropsychologischen Unter-
suchung beobachten und in der Testung auch bestätigen. Die übrigen be-
klagten kognitiven Defizite (Gedächtnis, Planung, Organisation) sowie die 
eingeschränkte Alltags- und Berufsfunktionalität seien mit den Testbefun-
den nicht vereinbar, da diese kognitiven Funktionen in der Testung in der 
unauffälligen Norm gelegen hätten. Auf Grund der Verhaltensbeobachtun-
gen und der Testbefunde entsprächen die Befunde einer leichten neuro-
psychologischen Störung, wobei die Ätiologie dieser Störung unklar sei 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Aug. 2018, IV/17/878, Seite 15

(pathogenetisch-ätiologisch unklares syndromales Beschwerdebild; 
S. 26 f.). 

Aus psychiatrischer Sicht bestünden die von der Explorandin beklagten 
Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörung, die Kopf-, Nacken- und 
Schulterschmerzen erst für die Zeit nach dem Unfall. Eine posttraumatische 
Belastungsstörung, wie von Dr. med. F.________ und Dr. med. 
H.________ in ihren Berichten erwähnt, habe nicht bestanden. Hierzu wür-
den die ICD-10-Kriterien nicht ausreichend erfüllt. Es hätten auch retro-
spektiv keine Flashbacks, kein Vermeidungsverhalten und auch keine 
sonstigen traumaspezifischen Symptome exploriert werden können. Es 
bestünden Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen, die gemein-
sam mit den Kopf-, Nacken und Schulterschmerzen psychiatrisch eher im 
Rahmen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung nach ICD-10: 
F45.40 zu beurteilen seien. Bei der Explorandin herrschten schmerzhafte 
Beschwerden und ein quälender Schmerz vor, die durch einen 
physiologischen Prozess oder eine körperliche Störung nicht hinreichend 
erklärt werden könnten. Als eine psychosoziale Belastung bestehe der 
Arbeitsplatzverlust, worunter die Explorandin leide. Hinzu komme, dass 
eine Persönlichkeitsakzentuierung mit selbstunsicheren Anteilen bestehe. 
Weder die anhaltende somatoforme Schmerzstörung noch die 
Persönlichkeitsakzentuierung mit selbstunsicheren Anteilen hätten einen 
Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Eine depressive Störung könne 
ausgeschlossen werden, da auch hierfür die ICD-10-Kriterien nicht 
ausreichend erfüllt würden. So sei die Explorandin in der Lage, Freude zu 
empfinden, sie zeige keine Antriebsstörung, empfinde sich ebenfalls nicht 
als depressiv, es bestehe und es habe keine Suizidalität bestanden, und es 
liege auch kein depressiver Leidensdruck vor (S. 27 f.).

Die Gutachter hielten fest, in einer adaptiven Verweistätigkeit mit 
mehrheitlich sitzenden Anteilen, der Möglichkeit zu kleineren Pausen, sei 
aufgrund der nachvollziehbaren Schmerzsymptomatik aus 
rheumatologischer Sicht eine Einschränkung von 20 % in einem 
Vollzeitpensum begründbar. Aus neuropsychologischer Sicht bestehe in 
einer den Beschwerden und Ressourcen angepassten Tätigkeit eine 
Arbeitsfähigkeit von 70 %. Eine angepasste Tätigkeit bedinge kognitiv 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Aug. 2018, IV/17/878, Seite 16

einfache und klar strukturierte Aufgabenstellungen, die weitgehend 
automatisiert und überlernt seien, allenfalls auch rein repetitiven Charakter 
haben könnten. Erforderlich sei eine Selbstbestimmung des Arbeitstaktes. 
Des Weiteren sollten die Aufgaben möglichst seriell zu erledigen sein. Die 
Anforderungen an die geteilte Aufmerksamkeit gelte es zu minimieren. 
Gesamtmedizinisch bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 70 % bezogen auf 
ein Vollzeitpensum (S. 35).

4.5 Die Beschwerdegegnerin stützte die vorliegend angefochtene Ver-
fügung vom 25. September 2017 (AB 94) auf das MEDAS-Gutachten vom 
8. Juni 2017 (AB 83.1). Darin haben sich die Experten in Kenntnis der me-
dizinischen Vorakten sorgfältig mit den geklagten Beschwerden auseinan-
dergesetzt und ihre Schlussfolgerungen auch gestützt auf die eigenen Un-
tersuchungen in den Fachrichtungen Allgemeine Innere Medizin, Rheuma-
tologie, Neuropsychologie und Psychiatrie getroffen. Die Ausführungen in 
der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sind einleuchtend und 
die gezogenen Schlussfolgerungen zum Gesundheitszustand der Be-
schwerdeführerin nachvollziehbar begründet. Damit erfüllt das Gutachten 
die von der höchstrichterlichen Rechtsprechung an den Beweiswert eines 
medizinischen Berichts gestellten Anforderungen (vgl. E. 3.6 hiervor), wes-
halb ihm volle Beweiskraft zukommt.

Die beschwerdeweise vorgebrachte Kritik an der Expertise und dabei ins-
besondere an den psychiatrischen und neuropsychologischen Teilgutach-
ten verfängt nicht.

4.5.1 Die Einschätzung des psychiatrischen Teilgutachters, wonach die 
von den Dres. med. F.________ und H.________ diagnostizierte posttrau-
matische Störung nicht bestanden habe, da die diesbezüglichen ICD-10-
Kriterien nicht erfüllt würden (AB 83.1 S. 112), überzeugt.

Zunächst fehlt ein Geschehen katastrophenartigen Ausmasses im Sinne 
der diagnostischen Leitlinien (vgl. DILLING/MOMBOUR/SCHMIDT [Hrsg.], In-
ternationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], 
Klinisch diagnostische Leitlinien, 10. Aufl. 2015, S. 207 f.). Der hier erfolgte 
Verkehrsunfall vom 21. Mai 2000 (seitliche Kollision [AB 27.1 S. 346]) war 
zweifellos eindrücklich, stellt jedoch keine Situation aussergewöhnlicher 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Aug. 2018, IV/17/878, Seite 17

Bedrohung dar, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen wür-
de (vgl. dazu Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; 
heute BGer] vom 28. Dezember 2006, I 203/06, E. 4.4). Hinzu kommt, dass 
es auch an den für die Diagnose einer posttraumatischen Belastungs-
störung relevanten echtzeitlichen Befunden im unmittelbaren Nachgang 
zum Unfall fehlt. So treten die entsprechenden Beschwerden gemäss den 
diagnostischen Leitlinien innert Wochen bis Monaten, jedoch selten nach 
sechs Monaten auf. Eine posttraumatische Belastungsstörung wurde vor-
liegend erstmals im Bericht von Dr. med. F.________ vom 19. September 
2001 (AB 27.1 S. 47 f.), mithin fast eineinhalb Jahre nach dem Unfall er-
wähnt, ohne dass dabei eine Diskussion der Diagnosekriterien stattgefun-
den hätte. Der behandelnde Psychiater hält lediglich fest, die Vorgeschich-
te mit Hauptgeltungsbereich in ihrer Arbeitstätigkeit und ihre überdurch-
schnittliche Arbeitsgeschwindigkeit stelle möglicherweise einen prädispo-
nierenden Faktor für den erschwerten Heilungsverlauf dar. Gemäss den 
diagnostischen Leitlinien sind solche prädisponierenden Faktoren weder 
notwendig noch ausreichend, um das Auftreten der Störung zu erklären. 
Typische Merkmale seien das wiederholte Erleben des Traumas in sich 
aufdrängenden Erinnerungen (Nachhallerinnerungen, Flashbacks), Träu-
men oder Albträumen, die vor dem Hintergrund eines andauernden Gefühls 
von Betäubtsein und emotionaler Stumpfheit aufträten (vgl. DILLING/MOM-
BOUR/SCHMIDT [Hrsg.], a.a.O, S. 207 f.). Entsprechende Hinweise sind dem 
Bericht von Dr. med. F.________ jedoch nicht zu entnehmen. Ebenfalls 
gegen das Vorliegen einer posttraumatischen Belastungsstörung spricht 
die im kreisärztlichen Bericht vom 29. November 2000 wiedergegebene 
Aussage der Beschwerdeführerin, wonach sie sich schon seit 1998 wegen 
der Problematik, die nach der Trennung ihrer Eltern entstanden sei, in 
psychiatrischer Behandlung befinde; das Problem mit der Autokollision 
werde dort eher am Rande behandelt (AB 27.1 S. 331). Schliesslich liegt 
auch kein Vermeidungsverhalten (mehr) vor, gibt die Beschwerdeführerin 
doch an, Auto zu fahren (AB 83.1 S. 102).

Soweit die Beschwerdeführerin dem psychiatrischen Teilgutachter vorwirft, 
er habe die psychische Misshandlung durch ihren Vater und die damit ver-
bundene Problematik im Zusammenhang mit der Begutachtung beachten 
bzw. reflektieren müssen (emotionale Wechselwirkung, Motivation der Ex-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Aug. 2018, IV/17/878, Seite 18

plorandin und Aspekte der Abwehr [Beschwerde S. 14 ff. Ziff. 48 ff.]), ist 
festzustellen, dass sich aus den Akten keinerlei Hinweise auf entsprechen-
de Erlebnisse ergeben. Im Bericht des Dr. med. F.________ vom 19. Sep-
tember 2001 (AB 27.1 S. 47 f.) wird lediglich eine ambulante psychiatrische 
Behandlung wegen familiärer Probleme im Zusammenhang mit der Dia-
gnose einer unreifen Persönlichkeit (ICD-10: F60.8) erwähnt, die jedoch 
nicht zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit geführt hätten. Selbst 
wenn die Beschwerdeführerin Opfer von Missbrauch durch ihren Vater ge-
worden sein sollte, ist nicht ersichtlich, wie dies der psychiatrische Gutach-
ter hätte erkennen sollen, wenn weder in den früheren medizinischen Be-
richten auch nur entsprechende Andeutungen enthalten sind, noch die Be-
schwerdeführerin dies im Rahmen der Begutachtung erwähnt bzw. im Ge-
genteil über eine gute Kindheit und ein damals gutes Verhältnis zu ihrem 
Vater berichtet hat (AB 83.1 S. 104). Diesbezüglich verweist die Beschwer-
degegnerin in der Beschwerdeantwort zu Recht auf die Mitwirkungspflicht 
der Beschwerdeführerin (Entscheid des BGer vom 19. März 2015, 
8C_671/2014, E. 4.2.2).

Insgesamt vermögen die Vorbringen der Beschwerdeführerin nach dem 
Gesagten keine Zweifel an der Einschätzung des Experten zu wecken, 
wonach aus psychiatrischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 
zu attestieren ist; dies zumal sich die Beschwerdeführerin bereits seit 2004 
nicht mehr in psychiatrischer oder psychotherapeutischer Behandlung be-
funden hat (AB 83.1 S. 106) und insofern – wenn überhaupt – von einem 
geringen Leidensdruck auszugehen ist.

4.5.2 Nicht nachvollziehbar ist der Vorwurf der Beschwerdeführerin ge-
genüber dem neuropsychologischen Teilgutachter, dessen Einschätzung 
der Arbeitsfähigkeit sei unklar. Dieser hielt fest, in einer den Beschwerden 
und Ressourcen angepassten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 
70 %. Bei einer Arbeitspräsenz von 80 % (6¾ Stunden pro Tag an fünf Ta-
gen pro Woche) könne sie eine Arbeitsleistung von 70 % (bezogen auf ein 
Vollpensum von 100 %) erbringen (AB 83.1 S. 98). Dies bedeutet mit ande-
ren Worten, der Beschwerdeführerin ist gemäss der Annahme des Neuro-
psychologen (zumindest) eine Arbeitsplatzpräsenz von 80 % zumutbar. 
Dabei ist sie in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt, woraus insgesamt 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Aug. 2018, IV/17/878, Seite 19

eine Arbeitsfähigkeit von 70 % gemessen an einem Vollpensum resultiert. 
Aufgrund der nachfolgenden Darlegungen erübrigen sich weitere Aus-
führungen hierzu.

4.6 Gestützt auf das nach dem Gesagten vollumfänglich beweiskräfti-
ge MEDAS-Gutachten vom 8. Juni 2017 (AB 83.1) ist von einer somatisch 
bedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von maximal 20 % auszuge-
hen. Die vom neuropsychologischen Teilgutachter attestierte Arbeitsun-
fähigkeit von 30 % hat hingegen aus invalidenversicherungsrechtlicher 
Sicht unbeachtlich zu bleiben. Die Ätiologie der leichten neuropsychologi-
schen Störung blieb unklar. Der Neuropsychologe hielt fest, in den Akten 
befänden sich keine Befunde einer hirnorganischen Störung, welche die 
festgestellten Minderleistungen zu begründen vermöchten (AB 83.1 S. 96). 
Die Explorandin mache einen hoffnungslosen, niedergestimmten, affektar-
men und psychomotorisch verlangsamten Eindruck, der wahrscheinlich mit 
den Testbefunden interferiert habe (AB 83.1 S. 94). Insgesamt erachtet der 
Experte damit die psychiatrische Problematik als ausschlaggebend für die 
festgestellten Leistungsdefizite, wobei er die Konsistenz der neuropsycho-
logischen Befunde in Bezug auf die anamnestischen Angaben, den Verlauf 
mit einer Besserung, und die psychiatrischen und rheumatologischen Dia-
gnosen als nicht gegeben erachtete. Inwiefern diese Inkonsistenz im Kon-
text der Persönlichkeitsfaktoren begründet werden könne, müsse aus 
psychiatrischer Sicht beurteilt werden (AB 83.1 S. 97). Der psychiatrische 
Experte seinerseits diagnostizierte zwar eine anhaltende somatoforme 
Schmerzstörung (ICD-10: F45.40) sowie eine Persönlichkeitsakzentuierung 
mit selbstunsicheren Anteilen (ICD-10: Z73), mass diesen jedoch keinen 
Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu (AB 83.1 S. 111), was nach dem Gesag-
ten (vgl. E. 4.5.1) vollständig überzeugt. Bei dieser Ausgangslage erübrigt 
sich die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach BGE 
141 V 281 (vgl. Entscheid des BGer vom 19. März 2018, 9C_96/2018, E. 
3.3).

4.7 Bei einer Arbeitsfähigkeit von 80 % in einer angepassten Tätigkeit 
besteht offensichtlich kein rentenbegründender Invaliditätsgrad mehr (vgl. 
E. 3.3 hiervor). Dabei kann offen bleiben, ob entsprechend den rheumato-
logischen Teilgutachten bei konsequenter Therapie nicht gar eine vollstän-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Aug. 2018, IV/17/878, Seite 20

dige Arbeitsfähigkeit erreicht werden könnte (AB 83.1 S. 66, 70). Der von 
der Beschwerdegegnerin durchgeführte Einkommensvergleich (impliziter 
Prozentvergleich [BGE 114 V 310 E. 3a S. 313, 107 V 17 E. 2d S. 22, 104 
V 135 E. 2b S. 137]) mit einem dabei resultierenden Invaliditätsgrad von 
20 % (AB 94 S. 2 f.) ist nicht zu beanstanden. Damit hat die Beschwerde-
gegnerin die laufende Rente mit Verfügung vom 25. September 2017 
(AB 94) zu Recht aufgrund der Schlussbestimmungen der 6. IV-Revision 
per Ende des der Verfügungszustellung folgenden Monats aufgehoben 
(AB 95; vgl. Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV). Ein Anspruch auf Weiterausrichtung 
der Rente gemäss lit. a. Abs. 3 der Schlussbestimmungen der 6. IV-
Revision besteht nicht, nachdem die Beschwerdeführerin auf berufliche 
Eingliederungsmassnahmen mit dem durch keinerlei Beweismittel unter-
mauerten Hinweis verzichtet hat, sie sei dazu aus psychischer Sicht nicht in 
der Lage (AB 90). Die Beschwerde erweist sich damit als unbegründet und 
ist abzuweisen.

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor 
dem kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung 
oder Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach 
dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzulegen. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die unterliegende Beschwerdefüh-
rerin die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss in 
gleicher Höhe entnommen.

5.2 Angesichts ihres Unterliegens hat die Beschwerdeführerin keinen 
Anspruch auf Ausrichtung einer Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 IVG 
i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Aug. 2018, IV/17/878, Seite 21

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Aug. 2018, IV/17/878, Seite 22

desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.