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**Case Identifier:** 86540c0a-ad58-55a1-bcad-97d885a31044
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-20
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 20.08.2025 200 2025 280
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2025-280_2025-08-20.pdf

## Full Text

b
UV 200 2025 280 
SCI/SVE/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 20. August 2025

Verwaltungsrichter Schwegler, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Ackermann, Verwaltungsrichter Furrer
Gerichtsschreiberin Schwitter

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

Suva
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 18. März 2025

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Aug. 2025, UV 200 2025 280

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Sachverhalt:

A.

Der 1987 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) war 
über seine Arbeitgeberin bei der Schweizerischen Unfallversicherungsan-
stalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er 
am 20. Mai 2024 beim Fahrradfahren im Pumptrack in einer Steilwandkur-
ve stürzte (Akten der Suva bzw. Beschwerdegegnerin [act. II ] 1). Die Suva 
anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die vorübergehenden Leis-
tungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld (vgl. act. II 3). Nach Bei-
zug verschiedener Arztberichte hielt die Suva gestützt auf eine Beurteilung 
durch Dr. med. C.________, Facharzt für Chirurgie sowie Orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Versicherungsme-
dizin Suva, vom 25. Oktober 2024 (act. II 44) mit Verfügung vom 30. Okto-
ber 2024 (act. II 53) fest, der Zustand wie er sich auch ohne Unfall einge-
stellt hätte, sei erreicht und die Beschwerden an der rechten Schulter seien 
nicht mehr kausal zum Ereignis vom 20. Mai 2024. Der Fall werde per 
13. September 2024 abgeschlossen und der Anspruch auf weitere Versi-
cherungsleistungen werde abgelehnt. Die hiergegen erhobene Einsprache 
(act. II 68, 72) wies die Suva nach Einholen einer neuen Beurteilung durch 
Dr. med. C.________ vom 16. Januar 2025 (act. II 74) mit Entscheid vom 
18. März 2025 (act. II 78) ab.

B.

Hiergegen erhob der Versicherte, wie schon im Einspracheverfahren ver-
treten durch Rechtsanwalt B.________, mit Eingabe vom 5. Mai 2025 Be-
schwerde mit folgenden Rechtsbegehren:

Der Einspracheentscheid der Vorinstanz/Beschwerdegegnerin vom 18. März 2025 
sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die gesetzlichen 
Versicherungsleistungen nach dem Unfallversicherungsgesetz, insbesondere Heil-
behandlungskosten und Taggelder, zu Gunsten des Beschwerdeführers wieder auf-
zunehmen und zu erbringen.

Eventualiter: Der Einspracheentscheid der Vorinstanz/Beschwerdegegnerin vom 
18. März 2025 sei aufzuheben und die Akten seien zur Vornahme weiterer Abklärun-

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gen, insbesondere der Erstellung einer medizinischen Begutachtung, an die Vorin-
stanz/Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

Subeventualiter: Der Einspracheentscheid der Vorinstanz/Beschwerdegegnerin vom 
18. März 2025 sei aufzuheben und es sei die Durchführung eines gerichtlichen medi-
zinischen Gutachtens anzuordnen sowie gestützt darauf eine Neubeurteilung durch 
das angerufene Gericht vorzunehmen.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen

Mit Beschwerdeantwort vom 3. Juni 2025 schloss die Beschwerdegegnerin 
auf Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
i.V.m. Art. 38 Abs. 4 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 18. März 
2025 (act. II 78). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Leistungen der 
obligatorischen Unfallversicherung im Zusammenhang mit dem Ereignis 
vom 20. Mai 2024. Bestritten ist insbesondere, ob die Beschwerdegegnerin 

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den Fall zu Recht per 13. September 2024 abschloss und einen Anspruch 
auf weitere Unfallversicherungsleistungen zufolge Erreichen des status quo 
sine betreffend den Gesundheitsschaden an der Schulter verneinte.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung [UVG; 
SR 832.20]). Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Ein-
wirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen 
Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi-
schen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

2.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt (u.a.) voraus, dass 
zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, 
Invalidität, Tod) ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang be-
steht (BGE 148 V 356 E. 3 S. 358).

2.2.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als 
eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit 
eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist 
für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, 
dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher 
Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit 
anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicher-
ten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge-

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dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche 
Störung entfiele ("conditio sine qua non"; BGE 147 V 161 E. 3.2 S. 163; 
SVR 2023 UV Nr. 39 S. 139, 8C_305/2022 E. 3.1).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 
worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 
der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialver-
sicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich-
keit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges 
genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 142 V 
435 E. 1 S. 438, 129 V 177 E. 3.1 S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 120, 
8C_537/2009 E. 5.1).

2.2.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers bei einem durch den 
Unfall verschlimmerten oder überhaupt erst manifest gewordenen krankhaf-
ten Vorzustand entfällt erst, wenn der Unfall nicht mehr die natürliche und 
adäquate Ursache darstellt, der Gesundheitsschaden also nur noch und 
ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft zu, wenn 
entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem 
Unfall bestanden hat (Status quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er 
sich nach schicksalsmässigem Verlauf eines krankhaften Vorzustandes 
auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), er-
reicht ist (BGE 150 V 188 E. 4.2 S. 191).

Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang 
muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursa-
chen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht 
allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender 
ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei 
um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast – an-
ders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzu-
sammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern 
beim Unfallversicherer (BGE 150 V 188 E. 4.2 S. 192, 146 V 51 E. 5.1 
S. 56).

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2.3 Der Unfallversicherer hat den Fall unter Einstellung von Heilbehand-
lung und Taggeld sowie Prüfung des Anspruchs auf Invalidenrente und 
Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der 
ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesund-
heitszustandes mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungs-
massnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (Art. 19 Abs. 1 
UVG; BGE 149 V 224 E. 6.3.1 S. 235, 143 V 148 E. 3.1.1 S. 151, 137 V 
199 E. 2.1 S. 201). Die Besserung bestimmt sich namentlich nach Massga-
be der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits-
fähigkeit, soweit unfallbedingt beeinträchtigt, wobei die durch weitere Heil-
behandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeu-
tende Verbesserungen genügen nicht (BGE 134 V 109 E. 4.3 S. 115). Die-
se Frage ist prospektiv zu beurteilen (SVR 2010 UV Nr. 3 S. 11, 
8C_283/2009 E. 8.2; zum Ganzen SVR 2020 UV Nr. 40 S. 162, 
8C_183/2020 E. 2.3).

2.4 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche 
bedarf es verlässlicher medizinischer Entscheidungsgrundlagen (Urteil des 
Bundesgerichts [BGer] 9C_571/2023 vom 11. Januar 2024 E. 6.1). Insbe-
sondere ist der Beweis des natürlichen Kausalzusammenhangs in erster 
Linie mit den Angaben medizinischer Fachpersonen zu führen (Urteil des 
BGer 8C_410/2022 vom 23. Dezember 2022 E. 4.2).

3.

3.1 Unbestritten ist, dass das Ereignis vom 20. Mai 2024 (act. II 1) die 
kumulativen Tatbestandsvoraussetzungen des Unfallbegriffs gemäss Le-
galdefinition (vgl. E. 2.1 hiervor) erfüllt. Die Beschwerdegegnerin anerkann-
te ihre Leistungspflicht und erbrachte zunächst vorübergehende Leistungen 
(act. II 78 S. 7). Zu Recht unbestritten ist weiter, dass hinsichtlich der un-
fallkausalen Rippenfrakturen und des Pneumothoraxes die Behandlung 
ohne weitere Folgen abgeschlossen werden konnte (vgl. act. II 44 S. 3). 
Streitig ist hingegen, ob zwischen dem Unfall vom 20. Mai 2024 und der 
subtotalen Partialruptur der Supraspinatussehne mit Beteiligung des Infra-
spinatusvorderrandes sowie der Bizepspulley-Läsion ein natürlicher Kausa-

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lzusammenhang besteht bzw. ob die Beschwerdegegnerin den Fall zu 
Recht per 13. September 2024 abgeschlossen hat.

3.2 In medizinischer Hinsicht lässt sich den Akten das Folgende ent-
nehmen:

3.2.1 Im Verlegungsbericht des Spitals D.________, Notfall, vom 20. Mai 
2024 (act. II 13) wurde ausgeführt, anlässlich des Bodychecks durch den 
Notfall seien folgende Befunde erhoben worden: Schürfwunde rechts am 
Knie, über der rechten Tibiakante, an der rechten Schulter, an der rechten 
Hand. Leichte Druckdolenz über der rechten Schulter, Gelenk bis 90 Grad 
Abduktion frei beweglich, danach Schmerzen am rechten dorsalen Hemi-
thorax. Druckdolenz über der rechten Scapula. Restliche Gelenke der Ex-
tremitäten indolent und frei beweglich. Becken stabil, Thorax stabil. Wir-
belsäule inklusive HWS druckindolent. Gesichtskalotte indolent, Schädelka-
lotte indolent. Rissquetschwunde in der rechten Augenbraue von ca. zwei 
Zentimetern. Otoskopie: Cerumen beidseits, kein Blut im äusseren Gehör-
gang beidseits, periphere Sensomotorik erhalten. Es wurde eine Rippense-
rienfraktur c2-6 rechts mit Lungenkontusion und Mantelpneumothorax 
rechts infolge Velosturz vom 20. Mai 2024 diagnostiziert. Der Beschwerde-
führer sei am 20. Mai 2024 im Spital D.________ auf dem Notfall behandelt 
und anschliessend in die Klinik E.________ verlegt worden. Er habe einen 
Helm getragen, es sei keine Bewusstlosigkeit eingetreten, ein Kopfanprall 
sei nicht sicher ausschliessbar. Seitdem habe er Schmerzen im rechten 
Hemithorax bei tiefer Einatmung. Die rechte Schulter sei leicht schmerz-
haft, jedoch beweglich, in der rechten Hand bestehe seit dem Unfall ein 
leichtes Kribbeln, der Beschwerdeführer habe jedoch laut eigener Aussage 
auch hyperventiliert. 

3.2.2 Im Austrittsbericht vom 24. Mai 2024 über die Hospitalisation vom 
20. bis 24. Mai 2024 in der Klinik E.________ (act. II 14) diagnostizierte 
Dr. med. F.________, Fachärztin für Chirurgie, Thoraxchirurgie und Prakti-
sche Ärztin, einen Status nach Bike-Unfall vom 20. Mai 2024 mit thorakaler 
Verletzung: rechtsseitige Rippenserienfraktur 2-6 ventro-lateral und dorsal; 
CT vom 20. Mai 2024: primär schmaler, ventral betonter Pneumothorax, 
multiple fleckförmige Kontusionen der Lunge insbesondere im Mittellappen. 
In der Röntgenkontrolle des Thorax vom 21. Mai 2024 sei der Pneumotho-

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rax progredient gewesen, so dass die Indikation zur Einlage einer Thora-
xdrainage bestanden habe. Der weitere Verlauf habe sich dann komplikati-
onslos unter Thromboembolieprophylaxe mit Fragmin sowie intensiver phy-
siotherapeutischer Atemgymnastik und Inhalationstherapie gestaltet. Die 
Thoraxdrainage sei termingerecht entfernt worden. Der Beschwerdeführer 
habe bei subjektiv gutem Befinden und mit reizlosen Wundverhältnissen in 
die weitere ambulante Betreuung entlassen werden können. Er sei darauf 
hingewiesen worden, schweres Heben und Tragen für die nächsten sechs 
bis acht Wochen zu vermeiden. Ebenso sollten keine Überkopf-Arbeit und 
keine Drehbewegung im Oberkörper stattfinden.

3.2.3 In der Notiz über das Telefonat vom 5. Juni 2024 der Suva mit dem 
Beschwerdeführer (act. II 10) wurde festgehalten, der Beschwerdeführer 
möchte seine rechte Schulter abklären lassen. Beim Unfall habe er vorerst 
schlimmere Verletzungen gehabt, die hätten behandelt werden müssen. 
Die Schulter sei zweitrangig gewesen. Da seine Lungenprobleme langsam 
am Abklingen seien, merke er vermehrt, dass die Schulter nicht so sei, wie 
sie sein solle. 

3.2.4 Im Bericht von Dr. med. G.________, Facharzt für Orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, über die Konsulta-
tion vom 2. Juli 2024 (act. II 18) wurde eine subtotale Partialruptur der Su-
praspinatussehne mit Beteiligung des Infraspinatusvorderrandes und eine 
Bizepspulley-Läsion Schulter rechts nach Sturz vom 20. Mai 2024 diagnos-
tiziert. Der Beschwerdeführer habe sich zur klinisch-radiologischen Beurtei-
lung der rechts-dominanten Schulter vorgestellt, nachdem er am 20. Mai 
2024 einen Fahrradunfall gehabt habe. Dabei habe er sich eine Thoraxver-
letzung mit Rippenserienfraktur und Pneumothorax rechtsseitig zugezogen. 
Es sei eine Drainage gelegt worden, inzwischen sei die Behandlung dies-
bezüglich abgeschlossen. Persistierend seien aktuell die Schmerzen der 
rechten Schulter, sodass eine weitere Abklärung gewünscht worden sei. 
Dr. med. G.________ empfahl ein operatives Vorgehen per arthroskopi-
scher Bizepstenotomie/-tenodese sowie Naht der Supraspinatus-
/Infraspinatussehne. Die entsprechende Operation erfolgte am 26. Sep-
tember 2024 (act. II 37).

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3.2.5 Dr. med. C.________ führte in der versicherungsmedizinischen Be-
urteilung vom 25. Oktober 2024 (act. II 44) unter Verweis auf entsprechen-
de medizinische Literatur aus, die Rotatorenmanschette bestehe aus den 
Sehnen von vier Muskeln (M. subscapularis, M. supraspinatus, M. infraspi-
natus und M. teres minor). Diese Sehnen zögen vom Schulterblatt zum 
Oberarmkopf und umfassten diese wie eine Haube oder Manschette. Auf-
grund ihres anatomischen Verlaufs ergäben sich jeweils spezifische Funk-
tionen für die Beweglichkeit des Schultergelenks. In der Literatur sei es 
unbestritten, dass die meisten Läsionen der Rotatorenmanschette auf der 
Grundlage degenerativer Veränderungen entstünden und dass diese eben-
so bei beschwerdefreien Personen festzustellen seien, respektive in vielen 
Fällen über längere Zeit asymptomatisch blieben. Die Erkrankung einer 
Rotatorenmanschette werde dem Alterungsprozess zugeordnet und 
tatsächliche Rupturen, die im gutachterlichen Sprachgebrauch als Verlet-
zung zu werten seien, seien denkbar selten (S. 2). Bei der versicherungs-
medizinisch relevanten Kausalitätsprüfung werde dem Verhalten des Ver-
letzten nach dem Ereignis, dem Zeitpunkt des ersten Arztbesuches und 
dem dokumentierten Erstgesundheitsschaden eine massgebliche Bedeu-
tung zugemessen. Eine traumatisch nach akuter Gewalteinwirkung verur-
sachte Zerreissung der Rotatorenmanschette führe unmittelbar zu Schmer-
zen, Kraft- und Funktionsverlust mit einem charakteristischen zeitlichen 
Verlauf. In der akuten Phase (etwa bis drei Tage nach dem Unfallereignis) 
bestünden heftige Schmerzen. Da bei einer Zerreissung die Kraftübertra-
gung vom Muskel auf die Sehne, und von ihr auf Knochen und Gelenk, 
unterbrochen sei, sei die aktive Beweglichkeit der Schulter in typischer 
Weise so massiv eingeschränkt, dass man von einer Pseudoparalyse, also 
scheinbaren Lähmung des Arms spreche. In der speziellen Fallbetrachtung 
führte Dr. med. C.________ in Bezug auf die Beschwerden an der rechten 
Schulter aus, dass echtzeitlich keine Pseudoparalyse habe objektiviert 
werden können. Bei einer traumatischen Zerreissung der Rotatorenman-
schette träten sofort heftige Beschwerden und nicht "leicht schmerzhafte" 
Schulterschmerzen auf (S. 3). Im echtzeitlichen CT vom 20. Mai 2024 (der 
Knochen des Oberarmkopfes rechts sei partiell und die Gelenkspfanne der 
rechten Schulter sei vollständig abgebildet) kämen keine Frakturen zur 
Darstellung. In den Kontrastmittel-Sequenzen des CT vom 20. Mai 2024 
fänden sich ebenfalls keine Einblutungen in der soweit abgebildeten Rota-

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torenmanschette rechts. Im Austrittsbericht vom 24. Mai 2024 werde darauf 
hingewiesen, dass "schweres Heben und Tragen für die nächsten sechs 
bis acht Wochen zu vermeiden sei", "Ebenso sollte keine Überkopf-Arbeit 
und keine Drehbewegung im Oberkörper stattfinden", d.h. am 24. Mai 2024 
habe ebenfalls keine Pseudoparalyse vorgelegen, ansonsten hätte man 
nicht explizit darauf hinweisen müssen, dass sich der Beschwerdeführer 
körperlich schonen solle. Der Beschwerdeführer sei am 24. Mai 2024 (no-
tabene nach fünf Tagen Spitalaufenthalt) entlassen worden, ohne dass 
echtzeitlich eine Problematik der rechten Schulter aufgeführt worden sei. 
Auch im MRI vom 2. Juli 2024 komme, wie im CT vom 20. Mai 2024, keine 
massiv stattgehabte Gewalteinwirkung zur Darstellung (keine Fraktur, kein 
Knochenmarködem glenohumeral). Bei einer massiven Kontusion des 
Oberarmkopfes würde man ca. sechs Wochen später in einem MRI ein 
signifikantes Knochenmarködem im Oberarmkopf erwarten – ein solches 
habe am 2. Juli 2024 gefehlt (S. 3). Ohne dokumentierte echtzeitliche 
Pseudoparalyse seien die am 2. Juli 2024 zur Darstellung gekommenen 
Veränderungen der rechten Schulter mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
auf Degeneration zurückzuführen. Nach allgemein traumatologischer Erfah-
rung sei eine Schulterkontusion/-distorsion nach vier bis sechs Wochen 
abgeheilt (S. 4).

3.2.6 Dr. med. G.________ hielt im Bericht über die Verlaufskontrolle vom 
6. November 2024 (act. II 58) fest, insgesamt zeige sich sechs Wochen 
postoperativ ein sehr schöner Verlauf (S. 2). Im Bericht über die Verlaufs-
kontrolle vom 17. Dezember 2024 (act. II 70) hielt er einen exzellenten 
postoperativen Verlauf fest. Die Bewegungsamplitude sei nahezu seiten-
gleich wieder hergestellt worden (S. 2).

3.2.7 In der Stellungnahme vom 24. November 2024 zum Schreiben der 
Suva vom 30. Oktober 2024 bzw. zur orthopädisch-chirurgischen Beurtei-
lung von Dr. med. C.________ vom 25. Oktober 2024 (act. II 71) führte 
Dr. med. G.________ aus, bereits zu Beginn der orthopädischen Beurtei-
lung werde eine Angabe aus der Unfallmeldung vom 20. Mai 2024 zitiert. 
Der Unfallhergang werde lediglich vermutet geschildert und könne bei ent-
sprechend schnell erfolgtem Unfallmechanismus mit resultierender schwe-
rer Verletzung verständlicherweise nicht klar und objektiv rekonstruiert 

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werden. Dr. med. C.________ habe sich in seiner ausführlichen Argumen-
tation zur Ablehnung einer Unfallfolge der Schulterverletzung also auf einen 
vermuteten Unfallhergang gestützt. Der Beschwerdeführer sei medizini-
scher Laie und kenne die Feinheiten der Kausalitätsbegründung zur erfolg-
reichen Anerkennung einer Unfallfolge der bei ihm vorliegenden Schulter-
verletzung nicht. Wie der Unfallmechanismus tatsächlich abgelaufen sei, 
lasse sich nicht eindeutig nachvollziehen und könne daher auch nicht ein-
deutig als Grundlage der Ablehnung der Kausalität herangezogen werden 
(S. 1 f.). Die Ablehnung der Unfallkausalität mit geringen Schmerzen der 
rechten Schulter zu begründen bei parallel vorliegender schwerer Thorax-
verletzung und hohem Einsatz von Schmerzmitteln/Analgesie erscheine 
ihm nicht schlüssig. Dass bei einer traumatisch bedingten Rotatorenman-
schettenverletzung zwingend eine Pseudoparalyse auftreten müsse, sei 
sachlich falsch. Die Ausprägungen der Funktionseinschränkungen nach 
Rotatorenmanschettenverletzungen seien von Patient zu Patient sehr ver-
schieden ausgeprägt (von Pseudoparalyse bis hin zur freien aktiven Be-
weglichkeit) und hingen von verschiedenen individuellen Faktoren ab. Das 
Schmerzempfinden sei etwas sehr Subjektives und werde durch verschie-
dene Faktoren beeinflusst. Ebenso bestünden individuelle Kompensati-
onsmöglichkeiten funktioneller Defizite und variierten sehr von Fall zu Fall 
auch in Abhängigkeit anatomischer Gegebenheiten. Weder starke Schmer-
zen noch eine Pseudoparalyse müssten bei einer traumatischen Rotato-
renmanschettenverletzung zwingend vorhanden sein. Der Beschwerdefüh-
rer habe dokumentiert eine initiale Bewegungsamplitude von lediglich ma-
ximal 90° Abduktion aufgewiesen, darüber hinaus sei eine aktive Bewe-
gung anscheinend nicht möglich gewesen (dies entspreche einer Pseudo-
paralyse). Er nehme zudem an, dass die Schulter direkt nach dem Unfal-
lereignis und in den Tagen danach auch nicht fachärztlich konklusiv unter-
sucht und die Befunde objektiv festgehalten worden seien, da die schwere 
Thoraxverletzung und deren Behandlung im Vordergrund gestanden hät-
ten. Ob beim Beschwerdeführer initial eine relevante Pseudoparalyse der 
betroffenen Schulter vorgelegen habe, lasse sich bei nicht ausreichender 
Dokumentation nicht eindeutig feststellen oder widerlegen (die vorliegende 
Dokumentation sei diesbezüglich nicht schlüssig). Eine Pseudoparalyse 
trete erfahrungsgemäss auch erst bei vollständigem und breitflächigem 
Abriss mindestens einer, eher zweier Sehnen der Rotatorenmanschette auf 

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(Rotatorenmanschettenmassenrupturen). Diese Verletzung habe beim Be-
schwerdeführer nicht vorgelegen (Diagnose: subtotale Partialruptur der 
Supraspinatussehne mit Beteiligung des Infraspinatusvorderrandes; S. 2).

Die Unfallkausalität aufgrund der Begründung und Argumentation von 
Dr. med. C.________ abzulehnen sei nicht nachvollziehbar und erscheine 
falsch. Eine unkontrollierte Krafteinleitung in die Schulter könne selbstver-
ständlich auch Teilrisse oder wie beim Beschwerdeführer subtotale Seh-
nenrisse verursachen. Aus seiner Sicht könne die zuständige Unfallversi-
cherung einen Fall nicht ablehnen, weil es nicht zu einer Rotatorenman-
schettenmassenruptur gekommen sei. Auch sei ein relevanter degenerati-
ver Vorschaden der Rotatorenmanschette beim 37 Jahre alten Beschwer-
deführer und körperlich nicht belastendem Arbeitsprofil für die Schulter so-
wie fehlenden Unfallereignissen in der Vorgeschichte sehr unwahrschein-
lich. Ein atraumatischer Rotatorenmanschettenschaden unter 50 Jahren 
trete in der Regel laut Literatur kaum auf. Insgesamt bestünden seiner An-
sicht nach deutliche Schwächen, ja sogar Fehler in der Argumentation von 
Dr. med. C.________ zur Ablehnung einer Unfallkausalität für die beim 
Beschwerdeführer rechtsseitig bestehende Schulterverletzung vom 20. Mai 
2024 (S. 2).

3.2.8 In der ärztlichen Beurteilung vom 16. Januar 2025 (act. II 74) führte 
Dr. med. C.________ aus, dass eine vollumfängliche medizinische Beurtei-
lung eine Aktenzusammenfassung voraussetze, welche auch die Scha-
denmeldung UVG aufzuführen habe. Das Schreiben von 
Dr. med. G.________ führe keine Aktenzusammenfassung auf, insbeson-
dere fehle beispielsweise jeglicher Verweis auf den echtzeitlichen Verle-
gungsbericht vom 20. Mai 2024 und den echtzeitlichen Austrittsbericht vom 
24. Mai 2024. In seiner versicherungsmedizinischen Beurteilung vom 
25. Oktober 2024 werde in keiner Weise biomechanisch das Unfallereignis 
analysiert bzw. darauf abgestützt – in der Fachliteratur sei nämlich unbe-
stritten, dass dem echtzeitlichen Verhalten und den echtzeitlichen klini-
schen Befunden die entscheidende Bedeutung zur Kausalitätsbeurteilung 
zukomme. Gemäss Literatur sei es den meisten Patienten häufig nicht 
möglich, eine präzise Unfallbeschreibung anzugeben. Die versicherungs-
medizinische Beurteilung beruhe auf dem Sachverhalt, dass echtzeitlich 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Aug. 2025, UV 200 2025 280

- 13 -

keine Pseudoparalyse vorgelegen habe und nicht auf dem Ereignis selbst. 
Der Beschwerdeführer sei am 24. Mai 2024 (notabene nach fünf Tagen 
Spitalaufenthalt) entlassen worden, ohne dass echtzeitlich eine Problematik 
der rechten Schulter aufgeführt worden sei. Unter Verweis auf die Aus-
führungen des Dr. med. G.________ zur Pseudoparalyse führte 
Dr. med. C.________ aus, diese widersprächen der aktuellen Fachliteratur. 
In verschiedenen Publikationen werde bestätigt, dass eine traumatisch 
nach akuter Gewalteinwirkung verursachte Zerreissung der Rotatorenman-
schette unmittelbar zu Schmerzen, Kraft- und Funktionsverlust führe. Dies 
entspreche einer sog. Pseudoparalyse. Im Verlegungsbericht vom 20. Mai 
2024 werde festgehalten "Gelenk bis 90 Grad Abduktion frei beweglich, 
danach Schmerzen dorsaler rechter Hemithorax", d.h. der Beschwerdefüh-
rer habe über 90° abduzieren können, sonst hätten danach nicht Be-
schwerden im Bereich des Thorax (nota bene nicht Schulter) bestanden 
(S. 3 f.). Eine Schulterbeweglichkeit über 90° entspreche keiner Pseudopa-
ralyse. Im Operationsbericht vom 26. September 2024 werde von 
Dr. med. G.________ selbst eine Läsion der Supraspinatussehne mit Be-
teiligung des Infraspinatusvorderrandes dokumentiert, also zwei betroffene 
Sehnen der Rotatorenmanschette. Bei einer traumatischen Zerreissung 
von zwei Sehnen hätte umso mehr eine echtzeitliche Pseudoparalyse vor-
liegen müssen, da laut des behandelnden Arztes eine Pseudoparalyse bei 
"eher zwei Sehnen" vorkommen würde. Die Fachliteratur halte in keiner 
Weise fest, dass eine Pseudoparalyse nur bei einem vollständigen Abriss 
einer Sehne auftrete. Bemerkenswert sei, dass Dr. med. G.________ be-
züglich der Supraspinatussehne selbst eine "subtotale" Läsion beschreibe 
– also einen signifikanten Schaden, welcher traumatisch bedingt echtzeit-
lich zu einer Pseudoparalyse hätte führen müssen (S. 4). Die Dokumente 
vom 20. und 24. Mai 2024 zeigten auf, dass mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit echtzeitlich keine Pseudoparalyse vorgelegen habe. Nach 
eigener Einsicht in das MRI vom 2. Juli 2024 komme, wie im CT vom 
20. Mai 2024 zuvor, keine massiv stattgehabte Gewalteinwirkung zur Dar-
stellung (keine Fraktur, kein Knochenmarködem glenohumeral). Bei einer 
massiven Kontusion des Oberarmkopfes würde man ca. sechs Wochen 
später in einem MRI ein signifikantes Knochenmarködem im Oberarmkopf 
erwarten – ein solches habe am 2. Juli 2024 gefehlt (S. 2 f.). Die Bildge-
bung widerlege, dass es seitens der rechten Schulter zu einer massiven 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Aug. 2025, UV 200 2025 280

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Gewalteinwirkung gekommen sei. In der Versicherungsmedizin gelte es 
den individuellen Fall zu prüfen und nicht auf Statistiken abzustützen. Eine 
degenerative Rotatorenmanschettenläsion bei einem 37-Jährigen sei nicht 
unmöglich. Zur Degeneration bedürfe es nicht zwingend eines belastenden 
Arbeitsprofils – auch gewisse Sportarten prädisponierten zu einem Rotato-
renmanschettenverschleiss. Der konkret vorliegende Fall betreffe die sub-
totale Läsion des Supraspinatus mit Beteiligung des Infraspinatusvorder-
randes. Laut Psychrembel sei der Muskel/Sehne des Supraspinatus "an 
der Abduktion und Aussenrotation des Armes beteiligt". Abb. 2 in der versi-
cherungsmedizinischen Beurteilung zeige die klinische Testung des Supra-
spinatus auf, indem die Schulter/der Arm abgespreizt (=abduziert) werde 
(vgl. hierzu act. II 78 S. 5) – genau eine solche Bewegung (frei, ohne do-
kumentierte Beschwerden) habe der Beschwerdeführer am 20. Mai 2024 
durchführen können ("Gelenk bis 90 Grad Abduktion frei beweglich"). Eine 
Pseudoparalyse habe echtzeitlich nicht vorgelegen. 

3.3

3.3.1 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352). 

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Aug. 2025, UV 200 2025 280

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Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

3.3.2 Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt 
Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be-
gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 
Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354; SVR 2022 UV 
Nr. 3 S. 7, 8C_131/2021 E. 3.2). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseig-
nung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachper-
sonen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen 
oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlass-
ten Gutachten unabhängiger Sachverständiger. Soll ein Versicherungsfall 
ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind 
an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch 
nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versiche-
rungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen 
vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1 S. 65, SVR 2021 UV Nr. 34 S. 155 E. 
2.3).

Auch reine Aktengutachten können beweiskräftig sein, sofern ein lückenlo-
ser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beur-
teilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mit-
hin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hin-
tergrund rückt. Dies gilt grundsätzlich auch in Bezug auf Berichte und Stel-
lungnahmen Regionaler Ärztlicher Dienste (SVR 2020 IV Nr. 38 S. 133, 
9C_651/2019 E. 4.3) und hat auch für die Ärzte der Versicherungsmedizin 
der Suva zu gelten.

3.4 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei Erlass des vorliegend an-
gefochtenen Einspracheentscheides vom 18. März 2025 (act. II 78) auf die 
Aktenbeurteilungen des Suva-Arztes Dr. med. C.________ vom 25. Okto-
ber 2024 (act. II 44) und vom 16. Januar 2025 (act. II 74). Diese erfüllen die 
von der Rechtsprechung gestellten Anforderungen an eine Aktenbeurtei-
lung und erbringen vollen Beweis (vgl. E. 3.3). Kreisärzte sind nach ihrer 
Funktion und beruflichen Stellung Fachärzte im Bereich der Unfallmedizin. 
Da sie ausschliesslich Unfallpatienten, Körperschädigungen im Sinne des 
Art. 6 Abs. 2 UVG und Berufskrankheiten diagnostisch beurteilen und the-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Aug. 2025, UV 200 2025 280

- 16 -

rapeutisch begleiten, verfügen sie über besonders ausgeprägte traumato-
logische Kenntnisse und Erfahrungen. Dies gilt unabhängig von ihrem ur-
sprünglich erworbenen Facharzttitel (Urteile des BGer 8C_584/2023 vom 
6. Mai 2024 E. 5.6 und 8C_51/2023 vom 15. Juni 2023 E. 5.2). Nichts an-
deres gilt für die Ärztinnen und Ärzte der Versicherungsmedizin der Suva, 
wobei Dr. med. C.________ als Facharzt für Chirurgie sowie Orthopädi-
sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates offensichtlich 
über die erforderliche fachliche Qualifikation verfügt. Es bestehen keine 
grundsätzlichen Zweifel an den versicherungsmedizinischen Beurteilungen. 
Weiter ist auch der Umstand, dass der Versicherungsmediziner keine klini-
sche Exploration des Beschwerdeführers durchgeführt hat, nicht zu bean-
standen, konnte er sich doch aufgrund der medizinischen Akten samt bild-
gebenden Untersuchungsbefunden ein gesamthaft lückenloses Bild ver-
schaffen. Wo ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur 
um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizini-
schen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der 
versicherten Person in den Hintergrund rückt, können denn auch reine Ak-
tengutachten beweiskräftig sein (vgl. E. 3.3.2 hiervor). Rechtsprechungs-
gemäss kann insbesondere (auch) die Kausalität im Rahmen eines Akten-
berichts erörtert werden (Urteil des BGer 8C_383/2011 vom 9. November 
2011 E. 4.2). 

3.4.1 Dr. med. C.________ setzte sich in seiner Beurteilung vom 25. Ok-
tober 2024 (act. II 44) in Kenntnis des Geschehensablaufes sorgfältig mit 
den Befunden und Beschwerden auseinander und stützte seine Schluss-
folgerungen insbesondere auch auf die echtzeitlichen Behandlungsunterla-
gen (vgl. act. II 13 f.) sowie die bildgebenden Untersuchungen (vgl. 
act. II 15, 22). Er legte zutreffend dar, dass hinsichtlich der versicherungs-
medizinisch relevanten Kausalitätsprüfung dem Verhalten des Verletzten 
nach dem Ereignis, dem Zeitpunkt des ersten Arztbesuchs und dem echt-
zeitlich dokumentierten Gesundheitsschaden eine massgebliche Bedeu-
tung zukommt. Nachvollziehbar und überzeugend führte er aus, dass bei 
einer traumatisch nach akuter Gewalteinwirkung verursachten Zerreissung 
der Rotatorenmanschette die Kraftübertragung vom Muskel auf die Sehne 
und von dieser auf das Gelenk unterbrochen wird, womit die aktive Beweg-
lichkeit so massiv eingeschränkt ist, dass eine scheinbare Lähmung, d.h. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Aug. 2025, UV 200 2025 280

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eine Pseudoparalyse, eintritt. Eine solche gilt als typisches Merkmal für 
eine traumatische Verursachung einer Rotatorenmanschettenläsion (vgl. 
Urteil des BGer 8C_401/2023 vom 19. Februar 2024 E. 8.2 mit weiteren 
Hinweisen). In Würdigung der medizinischen Akten zeigte 
Dr. med. C.________ überzeugend auf, dass vorliegend echtzeitlich keine 
Pseudoparalyse objektiviert werden konnte. Beim Beschwerdeführer war 
die rechte Schulter initial zwar als leicht schmerzhaft, jedoch als beweglich 
dokumentiert worden (vgl. act. II 13). Dies überzeugt umso mehr, als im 
Austrittsbericht über die Hospitalisation vom 20. bis 24. Mai 2024 
(act. II 14), mithin nach mehrtägiger ärztlicher Beobachtung des Beschwer-
deführers, keine Problematik der rechten Schulter dokumentiert wurde. 
Dr. med. C.________ legte weiter ebenfalls dar, dass bei einer Zerreissung 
der Rotatorenmanschette im Rahmen des Ereignisses vom 20. Mai 2024 
sofort heftige Schmerzen aufgetreten wären und nicht allein die echtzeitlich 
dokumentierten leichten Schulterschmerzen, woran nichts ändert, dass die 
(invasive) Behandlung des Pneuomothoraxes im Verlauf dringlich wurde. 
Dass Dr. med. C.________ einen Zusammenhang zwischen den Schulter-
beschwerden und dem Unfall vom 20. Mai 2024 mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit verneinte, überzeugt auch mit Blick auf die bildgebenden 
Untersuchungen (CT vom 20. Mai 2024 [act. II 15] sowie MRI vom 2. Juli 
2024 [act. II 22]). Diese enthalten keine Hinweise auf eine im Rahmen des 
Unfallereignisses massiv stattgehabte Gewalteinwirkung, welche für ein 
Reissen der Rotatorenmanschette verantwortlich sein könnte. So sind 
gemäss den Darlegungen des Dr. med. C.________ nach eigener Sichtung 
im CT keine Frakturen und keine Einblutungen sichtbar und er hat nach-
vollziehbar dargelegt, dass bei einer massiven Kontusion des Oberarmkop-
fes auch nach ca. sechs Wochen im MRI ein signifikantes Knochenmarkö-
dem zu erwarten gewesen wäre. Auch der behandelnde 
Dr. med. G.________ hat keine anderen bildgebenden Befunde erwähnt. 
Der Rüge, wonach der Versicherungsmediziner nicht auf die Besonderhei-
ten des Einzelfalles eingegangen sei und lediglich allgemeine Ausführun-
gen gemacht habe (Beschwerde S. 10 Ziff. III Art. 9 Ziff. 18), kann nach 
dem hiervor Dargelegten nicht gefolgt werden. Nicht gefolgt werden kann 
Dr. med. C.________ einzig insoweit, als er aufgrund der Anweisung der 
Thoraxchirurgie im Austrittsbericht der Klinik E.________ (act. II 14), wo-
nach schweres Heben und Tragen für die nächsten sechs bis acht Wochen 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Aug. 2025, UV 200 2025 280

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zu vermeiden seien und keine Überkopf-Arbeit und keine Drehbewegung 
im Oberkörper stattfinden sollten, in seinen Beurteilungen auf das Fehlen 
einer Pseudoparalyse schloss (act. II 44 S. 3, 74 S. 2), weil die behandeln-
den Ärzte andernfalls diese Anweisung gar nicht hätten geben müssen. 
Tatsache ist, dass eine Pseudoparalyse echtzeitlich nicht erhoben wurde. 
Unbesehen dessen dienten die von den behandelnden Ärzten beim Austritt 
lege artis mitgegebenen Anweisungen der Sicherstellung einer ungestörten 
Rekonvaleszenz der Rippenserienfraktur und des Mantelpneumothorax 
und sie mussten sich deshalb nicht zwingend auf die effektive Beweglich-
keit des Armes beziehen.

3.4.2 In der Aktenbeurteilung vom 16. Januar 2025 (act. II 74) äusserte 
sich Dr. med. C.________ sodann nachvollziehbar und einleuchtend zur 
Stellungnahme von Dr. med. G.________ vom 24. November 2024 
(act. II 71). Dr. med. C.________ legte dar, dass er in der Beurteilung vom 
25. Oktober 2024 (act. II 44) entgegen der Ansicht von 
Dr. med. G.________ nicht auf den mutmasslichen Unfallhergang abge-
stellt habe (act. II 71 S. 1), sondern vielmehr den konkreten Sachverhalt, 
d.h. das echtzeitliche Verhalten und den echtzeitliche Befund, gewürdigt 
habe. Überdies wies Dr. med. C.________ zutreffend darauf hin, dass 
Dr. med. G.________ sich demgegenüber in seiner Stellungnahme nicht 
mit den echtzeitlichen Arztberichten vom 20. Mai 2024 (act. II 13) und vom 
24. Mai 2024 (act. II 14) auseinandergesetzt hat (vgl. act. II 71). Soweit 
Dr. med. G.________ geltend machte, es sei sachlich falsch, dass bei einer 
traumatisch bedingten Rotatorenmanschettenverletzung zwingend eine 
Pseudoparalyse auftreten müsse (act. II 71 S. 2), hielt 
Dr. med. C.________ überzeugend fest, dass dies der Fachliteratur wider-
spreche. Darüber hinaus entspreche eine Schulterbeweglichkeit von 90°, 
wie sie beim Beschwerdeführer initial vorhanden gewesen sei, keiner 
Pseudoparalyse. Ferner wies er darauf hin, dass beim Beschwerdeführer 
(auch gemäss der Feststellung des Dr. med. G.________) eine subtotale 
Läsion des Supraspinatus mit Beteiligung des Infraspinatusvorderrandes 
vorliege. Dr. med. C.________ wies darauf hin, dass Dr. med. G.________ 
im Operationsbericht vom 26. September 2024 (act. II 37) zwei Sehnen der 
Rotatorenmanschette als betroffen dokumentierte, womit umso mehr eine 
Pseudoparalyse hätte vorliegen müssen, erachte Dr. med. G.________ 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Aug. 2025, UV 200 2025 280

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eine Pseudoparalyse doch eher bei zwei betroffenen Sehnen als bereits 
gegeben (vgl. act. II 71 S. 2). Laut Psychrembel sei der Muskel bzw. die 
Sehne des Supraspinatus an der Abduktion und Aussenrotation des Armes 
beteiligt. Indem die Schulter bzw. der Arm abgespreizt würde, könne der 
Supraspinatus klinisch getestet werden. Eine solche Bewegung sei beim 
Beschwerdeführer am 20. Mai 2024 durchgeführt worden, womit auch 
deswegen eine Pseudoparalyse auszuschliessen war (vgl. Beschwerde 
S. 9 Ziff. III Art. 8 Ziff. 17). Ebenso hielt Dr. med. C.________ mit Hinweis 
auf den Verlegungsbericht vom 20. Mai 2024 (act. II 13) zutreffend fest, 
dass der Beschwerdeführer – entgegen der Ansicht von 
Dr. med. G.________ (act. II 71 S. 2) – echtzeitlich durchaus detailliert un-
tersucht worden war. Soweit Dr. med. G.________ geltend machte, ein 
atraumatischer Rotatorenmanschettenschaden unter 50 Jahren trete in der 
Literatur kaum auf (vgl. act. II 71 S. 2), legte Dr. med. C.________ zutref-
fend dar, dass der individuelle Fall zu prüfen ist und nicht Statistiken mass-
gebend sind. Eine degenerative Rotatorenmanschettenläsion ist gemäss 
seinen überzeugenden Ausführungen auch bei einem 37-Jährigen nicht 
unmöglich. 

Dr. med. C.________ setzte sich nach dem hiervor Dargelegten einlässlich 
und nachvollziehbar mit der Stellungnahme des behandelnden Arztes aus-
einander. Es bestehen keine (auch nur geringen) Zweifel an den versiche-
rungsmedizinischen Beurteilungen von Dr. med. C.________ vom 25. Ok-
tober 2024 (act. II 44) und vom 16. Januar 2025 (act. II 74). Schliesslich 
reichte der Beschwerdeführer keine weiteren medizinischen Berichte, ins-
besondere auch keine neuerliche Stellungnahme von 
Dr. med. G.________, ein. Im Bericht vom 25. März 2025 (act. II 79) be-
richtet Dr. med. G.________ einzig über einen guten postoperativen Ver-
lauf. Es wird weder zur abschliessenden Beurteilung von 
Dr. med. C.________ Stellung genommen noch werden anderweitige für 
die Kausalitätsbeurteilung massgebliche Faktoren diskutiert.

Der Sachverhalt ist damit entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers 
(Beschwerde S. 7 Ziff. III Art. 7 Ziff. 11) rechtsgenüglich abgeklärt und es 
kann auf weitere Beweismassnahmen verzichtet werden (vgl. Beschwerde 
S. 2 Ziff. I Rechtsbegehren). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Aug. 2025, UV 200 2025 280

- 20 -

4.

Nach dem Dargelegten besteht zwischen dem Unfall vom 20. Mai 2024 und 
der subtotalen Partialruptur der Supraspinatussehne mit Beteiligung des 
Infraspinatusvorderrandes und der Bizepspulley-Läsion Schulter rechts 
kein natürlicher Zusammenhang, so dass die Beschwerdegegnerin den Fall 
zu Recht abgeschlossen und einen weiteren Leistungsanspruch verneint 
hat (vgl. auch E. 3.1 hiervor), wobei der Zeitpunkt der Leistungseinstel-
lung – 13. September 2024 – nicht zu beanstanden ist. Der Einspracheent-
scheid vom 18. März 2025 (act. II 78) ist damit nicht zu beanstanden und 
die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen. 

5.

5.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG 
(Umkehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu 
erheben.

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Aug. 2025, UV 200 2025 280

- 21 -

3. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- Suva
- Bundesamt für Gesundheit

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.