# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4312546f-1618-528d-aa6c-fdc5e077894e
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-12-30
**Language:** de
**Title:** Revision, Verschlechterung des Gesundheitszustandes ausgewiesen, Berechnung des Invaliditätsgrades auch bei Teilzeiterwerbstätigkeit nach der allgemeinen Methode
**Docket/Reference:** IV.2012.00668
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2012.00668.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2012.00668
III. Kammer
Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer
Sozialversicherungsrichterin Fehr
Gerichtsschreiberin Dietrich
Urteil
vom
30. Dezember 2013
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwältin Gabriella Mattmüller
Advokaturbüro
Leimbacher
Sadeg
Marktgasse 34, Postfach, 8180 Bülach
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.1
X.___
, geboren 1951,
arbeitete
vom
3
0.
Januar 1976
bis 2002
als
diplomierte Pflegefachfrau in der Klinik
Y.___
in
Z.___
zunächst Vollzeit, ab April 1998 noch in einem 80%-Pensum
(Urk. 8
/
8, Urk. 8/11
, Urk. 8/18
).
1
.2
Am 31. Oktober 2002 (Urk. 8/8) meldete sich die Versicherte bei der
Sozial
ver
sicherungs
anstalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf
degenerative Ver
änderungen der Wirbelsäule (
Arthrose) zum
Leis
tungsbezug
an. Nach Durch
führung medizinischer und
beruflicher Ab
klärungen (Urk.
8/
11-12, Urk. 8/15
,
Urk.
8/18,
Urk.
8/20,
Urk. 8/22
)
sprach ihr die IV-Stelle mit Verfügung vom
2
2.
Dezember 2003
(Urk. 8/2
3)
berufliche Massnahmen im Sinne einer
Umschu
lung zur Arztsekretärin an der
Schule
A.___
in
B.___
ab 2
1.
August 2004 bis voraussichtlich 3
1.
Januar 2005 zu.
Während der Um
schulung bezog sie Taggelder der Invaliden
ver
sicherung (Urk. 8/
25-26, Urk. 8/31
, Urk. 8/49
).
Die Versicherte schloss
den Ausbildungslehrgang zur d
iplomierten Arzt- und Spital
sekretärin
mit Diplom
vom 3
1.
Januar 2005
erfolg
reich ab (Urk.
8/3
4
, Urk. 8/37
).
Am
1
5.
Februar 2005
(Urk. 8/36)
verfügte
die IV-Stelle
den erfolg
reichen Abschluss der beruflichen Massnahmen.
Die IV-Stelle
holte
hernach
weitere
Arztbericht
e
ein (Urk. 8/
39
-41) und
sprach
der Ver
sicherten mit Verfügung
en
vom
7
.
Juli
2005 (Urk. 8/
50-52
, vgl. dazu auch
Urk. 8/
44
) mit
Wirkung
ab
Mai 2003
eine
ganze
und
ab
August 2003 eine halbe Invalidenrente zu
(unter Ausklammerung der Periode des Taggeldbezuges)
.
2.
2.1
Im Jahr 2006 leitete die IV-Stelle ein
amtlichen Revisionsverfahrens
ein und befragte die
Versicherte
(Urk. 8
/53
)
,
holte
Auskünfte der Arbeitslosen
ver
siche
rung (Urk. 8/
56)
und
weitere
Arztbericht
e
(
Urk. 8/74
-75
und
Urk.
8/78
)
ein.
Am 1
5.
November 2006 (Urk. 8/64) teilte sie der Versicherten mit, dass die Arbeits
vermittlung abgeschlossen werde
(vgl. dazu auch Urk. 8/66 S. 1 oben).
Am 2
3.
November 2006 (Urk. 8/67) ersuchte die Versicherte um
Kosten
gut
spra
che
für eine Weiterbildung in der Fusspflege.
Nach durchgeführtem
Vor
be
scheid
verfahren
(Urk. 8/70) wies die IV-Stelle
das Ge
such der Ver
sicherten um Kostengutsprache für eine Weiter
bildung in Fuss
pflege mit Ver
fügung vom
8.
Februar 2007 (Urk. 8/71) ab
.
Am
9.
Mai 2007 (Urk. 8/80) bestätigte die IV
Stelle die laufende halbe Rente der Versicherten.
2.2
Anlässlich der im
Dez
ember
2008 eingeleiteten Rentenrevision befragte die IV-Stelle die Versicherte (Urk. 8/83
) und
holte
einen
neue
n
Arz
tbericht
(
Urk.
8/8
5
)
sowie einen Auszug aus dem in
dividuellen Konto (Urk. 8/84) ein. So
dann gab sie ein
mono
disziplinäres
Gutachten bei
Dr. med. und
Dr.
sc. nat.
ETH
C.___
, Innere Medizin FMH, speziell Rheumaerkrankungen, zertifizierte medizinische
Gutachterin SIM, in Auf
trag, welches am 4.
Juli 2009
erstattet wurde (
Urk. 8
/
89
).
Mit Vorbescheid vom
25
.
August 2009 (Urk. 8/92
) stellte die IV-Stelle der
Ver
sicherten die Aufhebung der Invalidenr
ente in Aussicht, wogegen diese
am
1
.
September
2009
(Urk. 8/94)
,
5
.
November
2009
(Urk. 8/100), 1
3.
November 2009 (Urk. 8/101)
und
am 1
4.
Januar 2010 (Urk. 8/111)
unter Auflage verschie
dener medizinischer Berichte (Urk. 8/104-105)
Einwände er
hob
. In der Folge holte
d
ie
IV-Stelle
einen weiteren Arztbericht (Urk. 8/107) und einen Aus
zug aus dem individuellen Konto (Urk. 8/109-110)
ein
und veranlasste sodann eine
persönliche Untersuchung der Versicherten durch den Regionalen Ärztli
chen Dienst (RAD; Urk. 8/11
4-
115
)
. Nach erfolgter Handoperation rechts befragte
sie
die Versicherte erneut (Urk. 8/121), holte eine
n
Auszug aus dem indi
viduellen Konto (Urk. 8/123) und neue medizinische Berichte (Urk. 8/124
, Urk. 8/
126-
127
)
ein. Sodann veranlasste sie
ein
e
weitere
bidisziplinäre
rheumatologisch-psy
chi
atrische Begutachtung bei der
D.___
in
E.___
(vgl. dazu Gutachten vom
1
5.
November 2011, Urk. 8/132
).
Mit Schreiben vom
1.
M
ärz
2012 (Urk. 8/139) forderte die IV-Stelle die Versi
cherte zur Stellungnahme auf. Am
4.
April 2012 (Urk. 8/140) kam die Versi
cherte dieser Aufforderung nach und äusserte sich zum vorläufigen
Fest
stel
lungs
blatt
vom
1.
März 201
2.
Mit Verfügung vom 2
3.
Mai 2012 (Urk. 8/143) und nach
Prüfung
der weiteren Einwände der
Versicherten (Urk. 8/140)
bestätigte die IV-Stelle
die
laufende halbe Invalidenrente
.
3
.
Gegen die Verfügung vom 23
.
Mai 2012 (Urk. 2) erhob die
Versicherte am
22
. J
uni
2012 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, diese sei aufzuheben und
es sei ihr ab
1.
Dezember 2008 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzu
sprechen.
Mit Beschwerdeantwort vom
30. August 2012 (Urk. 7
) beantragte die IV-Stelle die Ab
weisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Schreiben vom
4.
September 2012 (Urk. 9) zur Kenntnis gebracht wurde.
4
.
Auf die einzelnen Vorbringen der Parteien und die Akten wird, sofern für die
Entscheidfindung
erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen
.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1 des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun
fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss
Art.
16 ATSG in Verbindung mit
Art.
28a
Abs.
1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Ein
tritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invaliden
einkom
men
), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo
thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des
Einkom
mens
ver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.3
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Ge
sund
heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revisi
onsgrund
im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Ein
spracheentscheid
, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren
tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.
3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin
hielt
in der strittigen Verfügung vom 2
3
.
Mai 2012
(Urk. 2)
dafür
, dass
si
e
keine Änderung festgestellt h
abe
, die sich auf die Rente auswirke. Insbesondere führte sie aus, ausweislich der medizinischen Unter
lagen sei eine IV-relevante Veränderung des Gesundheitszustandes im Ver
gleich zum Jahr 2005 beziehun
gsweise 2007 nicht dargestellt, weshalb dem
Ein
kom
mens
vergleich
auch weiterhin die Angaben der nicht angefochtenen Verfügung vom
7.
Juli 2005 zugrunde lägen.
In der Vernehmlassung legte die Beschwerdegegnerin dar, dass die Beschwerde
führerin ihr Erwerbspensum nicht aus gesundheitlichen Gründen reduziert habe und auch nicht in einem Aufgabenbereich tätig sei, weshalb der Invaliditätsgrad nach der Einkommensvergleichsmethode zu ermitteln sei. Ein Abzug von über 5
%
vom Invalideneinkommen sei nicht gerechtfertigt (S. 7).
2.2
Demgegenüber stellte sich
die
Beschwerdeführer
in
beschwerdeweise (Urk. 1) auf den Standpunkt
,
ihr
Gesundheitszustand habe sich
gemäss dem Gutachten der
D.___
vom 1
5.
November 2011 spätestens ab August 2008 dahingehend ver
schlechtert, dass sich das Feld der noch zumutbaren Arbeiten weiter einge
schränkt habe und eine Tätigkeit als Arztsekretärin nicht mehr möglich sei
(S.
6 f.
)
.
Zudem beanstandete sie sowohl das ermittelt
e
Validen
, als auch das
Invali
deneinkommen
(S. 10 f.).
3.
3.1
Die
Rentenzusprache
erfolgte gestützt auf folgende
n
medizinische
n
Be
richt
:
Im
Arztbericht
der Klinik
F.___
vom 2
2.
April 2003 (Urk. 8/15)
nannte Dr.
m
ed.
G.___
, Leitender Oberarzt
Wirbelsäule
n
und Rückenmarkchirurgie
,
F.___
, als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Status nach
dorso
lateraler
transpedikulärer
Spondylodese
L3-S1 und Dekom
pression
L4/5 und attestierte der Beschwerdeführerin als Psychiatrieschwester in der
Lang
zeit
pflege
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom
1.
Mai 2002 bis auf weiteres. In
be
hinderungsangepasster
Tätigkeit sei ihr noch eine halbtägige
Erwerbstätigkeit zu
mutbar.
3.2
Der rentenbestätigenden Mitteilung vom
9.
Mai 2007 (Urk. 8/80) lag
folgende
r
medizinische
r
Bericht
zugrunde:
Dr.
med.
H.___
, Leitender Oberarzt Wirbelsäulenchirurgie,
F.___
, Wirbelsäulenzentrum,
nannte
am
4.
Mai 2007 (Urk. 8/78)
als Diagnosen
eine chronische
Lumbo
ischialgie
rechtsbetont, eine chronische
Zerviko
brachial
gie
rechtsbetont und einen Status nach
dorsolateraler
trans
pedikulärer
Spondy
lodese
L3-S1 und De
kompression L4/5 (
fecit
Dr.
G.___
) am
2.
Mai 2002 sowie
multiple
mehr
seg
mentale
degenerative Veränderungen der
Hals
wirbel
säule
(HWS)
betont
in
C5/6, C6/7.
Dr.
H.___
führte hinsichtlich des Rönt
g
enbefundes
der Lendenwirbelsäule
aus, im Vergleich zu den Voraufnahmen
von 2003 habe sich eine unveränderte
Im
plantat
stellung
ohne Lockerungszeichen und ohne Kontrollverlust gezeigt. Der
Durchbau
sei auf diesen vorliegenden Bildern konklusiv nicht zu beurteilen, je
doch hätten sich keine Veränderungen in den letzten vier Jahren ergeben. Bezüg
lich der Halswirbelsäule konstatierte er mehrsegmentale degenerative Ver
änderungen mit beginnender
Spondylolisthese
C4/5, daneben
osteophytäre
Aus
ziehungen
und eine Bandscheibenverschmälerung in C5/6 und C6/
7.
Abschliessend hielt er fest, dass
die
Beschwerdeführerin weiterhin 50
%
arbeits
fähig
sei
.
3.3
Der rentenbestätigenden Verfügung vom 2
3.
Mai 2012 (Urk. 2) lagen folgende medizinische Berichte zugrunde:
3.3
.1
Dr.
C.___
nannte
in ihrem Gutachten vom
4.
Juli 2009 (Urk. 8/89)
keine rheuma
tolo
gische Diagnose mit Aus
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit
in adap
tierter
Tätig
keit. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf
die Arbeitsfähigkeit nannte sie
ein
Lumbo
vertebral
syn
drom
bei einem Status nach
lumbo
spondy
lo
genem
Syn
drom, eine
Pseudo
s
p
ondylolisthese
in
L4/5, eine multisegmentale
In
stabilität und eine
Spinal
stenose
in
L4/5 und eine
dorsolaterale
trans
pedikuläre
Spondy
lodese
L3-S1 und e
ine Dekompression in L4/5 am 2.
Mai 2002 mit einer guten Lage des Im
plantats (Röntgen Mai 2007)
, klinisch ohne
radi
kuläre
Zei
chen, ein
c
erviko
spondy
logenes
Syndrom beidseits bei degenerativer Verände
run
gen der H
WS (
Röntgen Mai 2007), klinisch ohne
radikuläre
Zeichen und einen
Nikotinabusus
sowie eine
Hyper
cholesterin
ämie
(6.9 mmol/l
, S. 19
).
In der klinischen Untersuchung sei die blockierte Lendenwirbelsäule (LWS) in der Lateralflexion der
Haupt
be
fund
gewesen
(S. 20)
.
Hinsichtlich
der
Arbeitsfähigkeit erläuterte sie zu
dem (S. 2
1
Ziff.
7 ff.), dass die Beschwerdeführerin
in
ihre
r
zuletzt
ausgeübten (an
ge
stammten) Tätigkeit als diplomierte Pflegefachfrau in der psychiatrischen Klinik
Y.___
seit
1.
Mai 2002
zu 100
%
arbeitsunfähig sei.
In einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei sie aber nie lan
gfristig arbeitsunfähig gewesen
, weshalb die Arbeitsfähigkeit in behinderungsangepasster Tätigkeit 100
%
betrage.
Zu berücksichtigen sei indes, dass sie durch ihre Rückenfunktionseinschränkungen limitiert sei.
D
ie
Tätigkeit einer
Arzt
sekretärin
, zu welcher die Beschwerdeführerin umgeschult worden sei,
sei
adaptiert.
Der Ge
sund
heitszustand der Beschwerdeführerin habe sich deutlich verbessert und sie sei nun eine kräftige Frau, die sich ausgezeichnet bewege und kaum mehr Schmerz
mittel be
nötige.
3.3
.2
Im Bericht vom 2
3.
November 2009 (Urk. 8/105
/1-2
, vgl. dazu auch Urk. 8/104
und Urk. 8/127/8-9
)
diagnostizierte
Dr.
med.
I.___
, Fachärztin für Neurologie FMH und Psychiatrie und Psychotherapie FMH,
Magnet
resonanz
tomo
graphisch-diagnostische
fokale Marklagerveränderungen
fronto
-parietal beid
seits, eine
Bulbusplaque
rechts, nahezu hypoplastische
Vertebral
ar
terien
,
ei
nen
un
klare
n
Knoten
im Bereich der rechten
Thyroidea
, einen Status nach
Spondy
lodese
mehrerer Lendenwirbel, HWS-Veränderungen, einen Verdacht auf
Poly
neuro
pathie
, differentialdiagnostisch eine spinale Stenose, ein
Karpal
tunnel
syndrom
beid
seits und einen Verdacht auf eine leicht bis mittel
gradige depres
sive Epi
sode sowie differentialdiagnostisch eine
An
passungs
störung
.
Sie halte die
Beschwerdeführerin zu 100
%
arbeitsunfähig i
n
ihrer ange
stamm
ten Tätigkeit als Krankenschwester. In behinderungsangepasster Tätigkeit sei sie
jedoch noch zu
50
%
arbeitsfähig
.
3.3
.3
Am
8.
Dezember 2009 (Urk. 8/108) nannte
Dr.
med.
J.___
, Chirurgie und
Hand
chirurgie
, eine schwere STT-Arthrose sowie
eine beginnende
Rhizar
t
h
rose
rechts und ein Carpaltunnelsyndrom rechts.
In seiner Beurteilung führte er aus, dass in der rechten Hand eine kombinierte Be
ein
trächtigung in Folge eines Carpaltun
nelsyndroms sowie einer STT-Art
h
rose bestehe. Merkwürdigerweise behaupte die Beschwerdeführerin, keiner
lei Schmer
zen zu haben. Er denke jedoch, dass die Schwäche der rechten Han
d zu einem erheblichen Teil
arth
rosebedingt
sei.
Die Beschwerdeführerin habe für den
8.
Januar 2010 (Lokalanästhesie)
einen
Carpaltunnel-Operationstermin
im Spital
K.___
erhalten.
3.3
.4
Im regionalärztlichen Untersuchungsbericht vom 3
0.
April 2010 (Urk. 8/114) diagnostizierte
Dr.
med.
L.___
, Praktische Ärztin FMH, Vertrauensärztin SGV, als Hauptdiagnosen einen Status nach einer Karpaltunnel-Operation der rechten Hand im Januar 2010, einen Status nach
Spondylodese
mehrerer Lendenwirbel im Mai 2002 und eine depressive Episode. Als Nebendiagnose nannte sie einen unklaren Knoten im Bereich der rechten
Thyreoidea
(S. 3)
.
In ihrer versicherungsmedizinischen Beurteilung hielt sie fest
(S. 3 f.)
, anhand der
in der RAD-Untersuchung vom
1.
März 20
10 erhobenen objektiven Befunde
sei aus medizinischer Sicht nachvollziehbar, dass weiterhin eine 100%ige Ar
beits
unfähigkeit
(
bezogen auf ein 100%-Pensum
)
für die bis
herige Tätigkeit als Pflegefachfrau ausgewiesen sei. Aufgrund der Ein
schränkungen durch die ein
geschränkte Funktionalität der Wirbel
säule und des Status nach einer Operation eines Karpaltunnelsyndroms, die zur Aus
wirkung hätten, dass die Beschwerde
führerin nicht schwer heben und tragen sollte und starke oder andauernde Belastungen der Handgelenke ver
mieden wer
den sollten, sei es plausibel, dass diese Beschäftigung nicht mehr aus
geübt wer
den könne. In Bezug auf eine angepasste Tätigkeit sei derzeit keine Aus
sage zu treffen, da im Anschluss an die stattgehabte Operation 2010 ein instabiler Ge
sund
heitszustand vorliege.
3.3
.5
Dr.
med.
J.___
,
Facharzt für Chirurgie und Handchirurgie,
nannte im Bericht vom
5.
April 2011 (Urk. 8/126)
eine
Rhizarthrosen
-Operation (und eine STT
-
Arthrose) rechts am
1.
Oktober 2010 und
eine CTS-Operation rechts am 8.
Januar 2010 und attestierte der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeits
un
fähigkeit vom
1.
Oktober 2010 bis 3
1.
März 201
1.
3.3
.6
Im Verlaufsbericht vom
7.
Juni 2011
(Urk. 8/
12/
1-5
)
stellte
Dr.
med.
M.___
als
Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit multiple
mehrseg
mentale
degenerative Veränderungen der Halswirbels
äule betont C5/6, C6/7 seit 10.
November 2008, einen Verdacht auf eine Polyneuropathie,
differential
diag
nostisch
eine Arthrose rechtsbetont, eine beginnende
Rhizarthrose
beidseits seit 2
6.
Mai 2005,
eine
chronische
Lumboischialgie
rechtsbetont seit 1
7.
Oktober 2008, eine chronische rezidivierende
Zervikobrachialgie
mit Muskelhartspann, einer Steilstellung der HWS bei mehrsegmentaler degenerativer
Osteochondrose
, insbesondere in C4/5, C5/6, C6/7 seit 1
6.
März 2011 und eine mittelgradige depres
sive Episode seit 200
8.
Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeits
fähigkeit n
annte er eine
Hypercholesterin
ämie
seit
4.
Dezember 2008, eine
arterielle Hypertonie seit
3.
Februar 2010 und eine Struma
parenchymatos
a
et
colloides
seit 2
5.
November 2009 und attestierte der Beschwerdeführerin eine Arbeits
unfähigkeit als Psychiatrieschwester von 100
%
von zirka 2008 bis auf weiteres. Eine behinderungsangepasste (rein sitzende)
Tätigkeit
sei der Be
schwerde
führerin
noch zwei bis drei Stu
nden pro Tag
seit 2008 zumutbar.
3
.3
.7
Am 1
0.
März 2011 (Urk. 8/127/10-12
, vgl. dazu auch Urk. 8/81
) diagnostizier
ten
Dr.
med.
N.___
, As
sistenz
arzt, Wirbelsäulenchirurgie,
und
Dr.
H.___
,
F.___
, Wirbelsäulenzentrum, eine chronisch rezidivierende
Zerviko
brachialgie
mit Muskelhartspann, Steilstellung der HWS bei mehrsegmentaler degenerativer
Osteochondrose
, insbesondere C4/C5, C5/6, C6/7,
gering
g
radige
Restbeschwerden im Sinne einer chronischen Lumbalgie nach
dorsolateraler
transpedikulärer
Spondylodese
L3 bis S1 und De
kom
pres
sion L4/5 (
fecit
Dr.
med.
G.___
am
2.
Mai 2002). Als Nebendiagnosen nannten sie eine Struma
Parenchymatosa
, einen Verdacht auf
Poly
neuropathie
, einen Ver
dacht auf eine leichte bis mittelgradig depressive Episode, einen Vitamin-D-Mangel, einen
Nikotinabusus
, einen Zustand nach
Carpal
tunnelspaltung
an der Hand rechts im 2010 sowie
Eppingplastik
rechts bei
Rhizarthrose
im 201
0.
Den Status an HWS und LWS hielten sie
für praktisch un
ver
ändert im Vergleich zur Vor
untersu
chung im Jahr 200
7.
Aus
wirbel
säulen
chirurgischer
Sicht bestehe keine Ände
rung des IV-Status respektive der Arbeits
fähigkeit.
3.3
.
8
Am 1
5.
November 201
1 (Urk. 8/132) stellten die
D.___
-Gutachter nach Durch
führung einer orthopädischen und
psychiatrischen
Untersuchung folgende Diagnosen
(S. 20
lit
. E
Ziff.
1-2)
:
Mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (letzte Tätigkeit)
1.
Chronif
iziertes
lumbovertebrales
und
lumbospondylogenes
Schmerz
syn
drom
mit/bei Status nach a
u
s
gedehnter
Spondylodese
der
Bewegungs
seg
mente
L3-S1,
einbezüglich
einer Dekompression des Segmentes L4/5 (Ope
ration am
2.
Mai 2002)
2.
Chronisch rezidivierendes
zervikovertebrales
und
zervikospondylogenes
Schmerz
syndrom
bei einer entsprechend mehrjährigen HWS-Anamnese und bei aktuell am
8.
März 2011 radiologisch beschriebenen
mehr
seg
men
talen
degenerativen Veränderung
en
, generalisierte
Osteo
chondrose
betont
bi
segmental
C5/6 und C6/7
3.
Status nach handchirurgischer Revision eines Carpaltunnelsyndroms und einer
Rhizarthrose
der rechten Hand, persistierende STT-Arthrose rechts sowie
Rhizarthrose
der gegenseitigen linken Hand
Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (letzte Tätigkeit):
1.
Beidseitiger
Hallux
rigidus
bei Senk-Spreizfü
ssen
2.
Nikotinabusus
In
ihrer versicherungsmedizinischen Beurteilung
führten sie aus
(S.
20
ff.
lit
. F)
,
es
lägen
orth
opädisch somatische Befunde der Wirbel
säule und der Handge
lenke, welche die Arbeitsfähigkeit
der Beschwerdeführerin
nachhaltig limitier
ten
, vor
.
Aktuell hätten gutachterlich keine ü
ber die orthopädisch-
somatischen Beeinträchtigungen
hinausgehenden psychiatrischen
Befunde
festgestellt werden kön
nen.
Der Beschwerdeführerin seien nur
noch sehr leichte, wechselbelastende Tätig
keiten
zumutbar
. Diese müssten in einem frei zu wählenden Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Umhergehen ermöglicht werden. Arbeiten in
Zwangshaltun
gen
wie längerfristig nur sitzend
oder stehend (Limit jeweils 30 Minuten)
sowie
Arbeiten in Zwangshaltungen wie vornüber gebeugt stehend, kniend, hockend oder einhergehend mit repetitiven Bewegungsanforderungen an den Rumpf
seien nicht mehr möglich
. Das Heben, Tragen und Bewegen von Lasten sei dau
erhaft mit 5 kg limitiert. Hinzu kämen Einschränkungen seitens der
Befund
konstellation
an beiden Händen. Tätigkeiten, die ein festes Zupacken, Festhalten o
der auch Fein
arbeiten verlang
t
en, seien nicht mehr mö
g
l
ich.
Hier bestünden Ein
schränkungen nicht im Bereich der
operierten rechten
, sondern an der noch
operations
bedürftigen
Hand. Körperlich wie
vorbe
schriebene
leichte, an die
Wir
bel
säulen
situation
und an die Befunde beider Hände adaptierte Tätig
keiten könnten auch weiterhin sowie rückblickend durchgehend über das Datum der rheuma
tol
ogischen Vorbegutachtung vom 4.
Juli 2009 hinaus noch auf einem 50%-Niveau, nämlich viereinhalb Stunden arbeitstäglich
,
zugemutet wer
den. Nach einem zeitlichen Arbeitseinsatz von vier
einhalb Stunden arbeits
täg
lich in
ange
passter
Tätigkeit
gälten die
Rest
belastungsreserven
der LWS und des Rumpfes sowie der Hand- und der
Hand
wurzel
gelenke
als erschöpft.
Hinsichtlich der Arbeits
fähig
keit in der bisherigen Tätigkeit führten die
D.___
-
Gut
achter
aus, die Be
schwerdeführerin sei bis August 2008 auf einem 20
30
%
Ni
veau als Haus
pflegerin bei der
O.___
beschäftigt gewesen. Eine Tä
tig
keit als
Hauspflegerin gelte dauerhaft als vollständig aufgehoben. In der Po
si
tion einer Hauspflegerin seien kranke und behinderte Menschen zu pflegen. Im Kon
text mit hilfs
be
dürftigen und hilflosen Personen seien hauswirtschaft
liche
Tätig
kei
ten zu ver
richten. Derartige Tätigkeitsinhalte überforderten die Be
schwer
de
füh
rerin
voll
ständig. Entsprechendes gelte auch für die früher
aus
ge
übte Tä
tig
keit im er
lernten Beruf als Psychiatrieschwester und auch in dem
Um
schu
lungs
be
ruf
als
Arzt
gehilfin
/Arztsekretärin (Profil
Medizinische
Praxi
s
as
sis
ten
tin
). Somit bestehe bei
der Beschwerdeführerin
eine Arbeits
fähig
keit von 0
%
.
Alle mit dem vorbeschriebenen
behinderungsangepassten
Restbelastungsprofil kor
relierenden Tätigkeiten könnten auf einem 50%-Niveau (halbtags) zugemutet wer
den. Somit bestehe
bei der Beschwerdeführerin
eine Arbeitsfähigkeit in der Grössenordnung von 50
%
. Die Beurteilung einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit gelte durchgehend seit 2002, wie dies ja auch von der IV-Stelle und der
F.___
im Jahr 2003 fes
tgelegt und akzeptiert worden sei. Allerdings habe sich seither das Zumutbarkeitsprofil für eine ange
passte Tätigkeit weiter gehend eingeengt.
S
eit der letzten Revision 2005/2006
sei
im Verlauf eine Verschlechterung einge
treten
. Die postoperativen Rückenbefunde und die Befunde an beiden Hän
den gestatte
te
n keine Aufnahme einer Tätigkeit als
Arzt
ge
hil
fin
/Arztsekretärin. Die Beschwerdeführerin sei für sitzende Tätigkeiten dauer
haft nicht mehr geeignet (Limit maximal 30 Minuten). Die Be
schwerde
führerin müsse – gemäss
vor
be
schriebenem
Belastungsprofil – in
jedwelcher
sehr
leich
ten
Tätigkeit in der Lage sein, in einem freien Ermessen ihre
Arbeits
position
wechseln zu können. Retrospektiv
sei seit der letzten Revision bis zum aktuellen Abklärungsdatum
im Jahr
2011 der Zeitpunkt der einge
tretenen Verschlechte
rung nicht mehr sicher zu präzisieren. Die Ver
schlechterung könne auch als mit dem voranschreitenden Lebensalter einher
gehend verstanden werden. Nachdem die Beschwerdeführerin bis August 2008 noch Teilzeit bei der
O.___
als Haus
pflegerin habe arbeiten können und so
dann im August 2008 diese Tätigkeit beschwerdebedingt habe auf
geben müs
sen, sollte rückblickend davon ausge
gangen werden, dass spätestens mit August 2008 die Arbeits
fähigkeit nicht nur als Hauspflegerin bei der
O.___
sondern auch als
Arzt
sekretärin
/Arztgehilfin nicht mehr zumutbar gewesen sei.
Zusam
men
fassend habe sich der Gesundheitszustand seit August 2008 bis heute weiter
gehend verschlechtert. Sie beurteilten die Beschwerd
eführerin zwar immer noch zu 50
% arbeitsfähig in angepasster Tätigkeit, das zumutbare
Belastungs
profil
habe sich aber weiter eingeengt.
4.
4.1
Streitig und zu prüfen ist,
ob die Bestätigung der seit August 2003
ausgerichte
ten
laufenden halben Rente
rechtens ist. Insbesondere fragt sich, ob eine
revisi
ons
re
levante
Ver
schlecht
erung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten ist. Zeitlicher
Referenz
punkt
für die Prüfung einer ans
pruchsrelevanten Änderung bilden
die
rentenzusprechende
n
Verfügung
en
vom
7.
Juli 2005 (Urk. 8/50-52), welche - im Gegensatz
zur
erfolgten rentenbestätigenden Mitteilung vom
9.
Mai 2007 (Urk. 8/8
0
) - auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit
rechts
kon
former
Sach
verhalts
abklärung
und
Beweiswür
digung
beruht (vgl. vor
stehend E.
1.3). Namentlich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt der
renten
zu
sprechenden
Ver
fügung vom
7.
Juli 2005
mit den Verhältnissen im Zeitpunkt der um
strit
tenen Verfü
gung vom
2
3.
Mai 2012
zu vergleichen.
4.2
Für die Frage, ob eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Be
schwer
deführerin mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eingetreten ist, kann auf das
bidisziplinäre
D.___
-Gutachten vom 1
5.
November 2011 (E. 3.
3.
8) ab
ge
stellt werden:
Dieses
Gutachten
entspricht
den erforderlichen Krite
rien an den
Beweis
wert
einer Expertise (
vgl
E. 1.
4
). Die Be
schwerde
führerin wurde ihren geltend gemachten Beschwerden entspre
chend umfassend abge
klärt, das Gut
ach
ten beruht auf ein
läs
slichen
orthopädischen und psychiatrischen
Unter
su
chun
gen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden
und
wurde in Kenntnis der
Vorakten
sowie in Auseinandersetzung derselben
ab
gegeben (Urk. 8/
132
S. 4
ff.
lit
. B
, Urk. 8/
132 S. 21 ff.
). Sodann
sind die Dar
legungen der medizinischen Zusammenhänge und die Beurteilung der medi
zinischen Situation einleuchtend und die Schluss
fol
gerungen in der Expertise be
gründet
.
Die Gutachter
legten
in nach
voll
zieh
barer
Weise dar, dass
die
Beschwerdeführe
rin
durch die
orthopädisch
-
somatischen
Beein
trächtigungen
an der Wirbelsäule und den Handgelenken, ins
besondere
an
der noch operationsbedürftigen linken Hand, in ihrer Arbeits
fähig
keit nach
haltig limitiert ist und ihr nur noch sehr leichte, wechsel
belastende
und an die Be
funde der beiden Hände adaptierten
Tätigkeiten
zwar immer
noch zu 50
%
-
aber
mit
einem im Vergleich zum Jahr 2003 einge
schränkteren
Belastungs
profil
-
zumut
bar sind.
S
o
dann
führten die
D.___
-Gutachter
auch in über
zeugender Weise
aus
, wes
halb sich
der Gesund
heits
zu
stand seit der letzten Revision im Jahr 2005/2006 verschlechtert hat und die Tätigkeit als
Arzt
ge
hilfin
/Arztsekretärin
nun
mehr
nicht mehr zumutbar
ist.
4.3
Dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin
seit der
renten
zu
spre
chenden
Verfügung vom Juli 2005 verschlechterte, ergibt sich
auch aus einem
Vergleich der Einschätzung
von
Dr.
G.___
vom
2
2.
April 2003 (E.
3.1)
, gestützt auf welche die
rentenzusprechende
Verfügung
v
om 7.
Juli 2005
mass
geblich erfolgte,
und
der Beurteilung de
r
D.___
-Gutachte
r
vom 15.
November 2011 (E.
3.3.8).
Daraus wird
ersichtlich, dass nicht nur neue Be
schwerden
wie insbe
sondere persistierende Beschwerden in den Hand
ge
lenken
und
ein
Kraftve
rlust in
der
dominanten rechten Hand (Urk. 8/132 S. 12
lit
. C
Ziff.
1) sowie
Konzent
ra
tionsprobleme
(Urk. 8/132 S. 27 f.
Ziff.
1)
festgehalten wurden,
sondern
auch
zu
sätz
liche somatische Diagnosen
wie
ein
chroni
fiziertes
lumbovertebrales
und
lumbo
spondylogenes
Schmerz
syn
drom
, ein chronisch rezidivierendes
zerviko
verte
brales
und
zerviko
spondy
logenes
Schmerz
syndrom
(
bei einer entsprechend mehr
jährigen HWS-Ana
m
nese und bei aktuell am
8.
März 2011 radiologisch be
schriebenen
mehr
seg
mentalen
degenerativen Veränderungen, general
i
sierte
r
Osteo
chondrose
betont
bisegmen
t
al
in C5/6 und C6/7
)
und vor allem ein Status nach
hand
chirurgischer
Revision eines Carpaltunnelsyndroms und eine
Rhiz
arth
rose
der rechten Hand,
eine
per
sistierende STT-Arthrose
rechts sowie
Rhiz
arth
rose
der gegen
seitigen linken Hand
gestellt wurden
.
4.4
Die vorliegenden (fach-)ärztlichen somatischen Beurteilungen
von
Dr.
H.___
(E. 3.2),
Dr.
I.___
(E. 3.3.2),
Dr.
J.___
(E. 3.3.3 und E. 3.3.5)
,
Dr.
L.___
(E. 3.3.4) und
Dr.
M.___
(E. 3.3.6) sowie
Dr.
N.___
und
Dr.
H.___
(E.
3.3.7) bestätigen die Einschätzung der
D.___
-Gutachter
im Wesentlichen
oder stehen
jedenfalls nicht im Wiederspruch
zu derselben
.
Hinsichtlich den
Ausführungen von
Dr.
J.___
, wonach die bisherige Tätigkeit be
züglich der Hand
- im Gegensatz zu den anderen Leiden -
noch zumutbar sei
,
ist
zum einen
festzuhalten
,
dass
sich seine Beurteilung einzig auf die rechte Hand bezog und zum anderen ohne Auseinandersetzung
mit
dem konkreten
Tätig
keitsprofil
und ohne Angabe der genauen Berufsbezeichnung er
folgt ist.
4.5
Was
die Einschätzung von
Dr.
C.___
in ihrem
Gutachten vom
4.
Juli 2009 (E. 3.3.1)
anbelangt
,
wonach
die genannten
Diagnosen (vgl.
hiezu
E. 3.3.1) ohne Aus
wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit
seien
und die Be
schwerde
führerin in
be
hin
derungs
angepasster
Tätigkeit
(auch in ihrer Tätigkeit als
Arzt
sekretärin
/
Arzt
ge
hilfin
)
wieder zu 100
%
arbeitsfähig sein soll, ist mit den
D.___
-Gutachtern
davon auszugehen
,
dass die Tätigkeit einer Arztsekretärin/Arztgehilfin zum
Be
gutachtungszeitpunkt
nicht mehr zum damaligen
orthopädisch-somatischen B
elastungsprofil gepasst hat. Dem Gutachten ist auch nicht zu entnehmen, ob
sich
Dr.
C.___
mit dem Belastungsprofil einer Arztsekretärin/Arztgehilfin kon
kret auseinandersetzte. Ferner überzeugen
ihre
insbesondere
in der rheuma
to
logischen Beurteilung
festgehaltenen
Ausführungen
im Gegensatz zu denjeni
gen der
D.___
-Gutachter
mit Blick auf die gestellten Diagnosen und die ande
ren Einschätzungen der übrigen Fachärzte
wenig
(vgl. dazu Urk. 8/89 S. 20
Ziff.
6).
4.6
Was die psychiatrischen Diagnosen
in den medizinischen Berichten
anbelangt
(E. 3.3.2, E. 3.3.4, E. 3.3.6, E. 3.3.7)
, so ist festzuhalten, dass einzig die be
han
delnde Psychiaterin
Dr.
I.___
über die fachlichen Qualifikation für eine psy
chi
atrische Diagnosestellung verfügt
. Selbst sie als behandelnde Ärztin
äusserte lediglich einen Ver
dacht auf einen leichte bis mittelgradige depressive Episode (sowie
dif
ferential
diagnostisch
eine
Anpassungsstörung), welche
r
dann
durch die
D.___
-Gutachter aber nicht
bestätigt wurde
.
4.7
Nach dem Gesagten ist
gestützt auf das
D.___
-G
utachten
erstellt, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin verschlechtert hat
und sich das Belastungsprofil bei einer gleichbleibenden 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit
spätestens ab August 2008
noch zusätzlich eingeschränkt hat
, weshalb der Beschwerdeführerin auch die Tätigkeit als Arztgehilfin/Arztsekretärin nicht mehr zumutbar ist.
5.
5.1
Zu
prüfen bleibt, w
ie sich der veränderte Gesun
dheitszustand im Erwerbsbereich
auswirkt.
5.2
Vorerst gilt zu prüfen, in welchem Ausmass die Beschwerdeführerin ohne ge
sund
heitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Während die
Be
schwerde
geg
ne
rin
das
Valideneinkommen
auf der Grundlage einer 80%igen Erwerbs
tä
tig
keit berechnete, monierte die Beschwerdeführerin
,
es sei von einer 100%igen Er
werbs
tätigkeit auszugehe
n, da die schrittweise Reduktion des
Arbeits
pensums
von 100
%
auf 80
%
im Jahr 1998 gesundheitsbedingt erfolgt sei.
In Anbetracht dessen, dass die Beschwerdeführerin i
hr Vorbringen weder mit
echt
zeitlichen
medizinischen Berichten belegte und sich auch aus der Aktenlage keine konkreten Hinweise finden lassen,
die für ihren Standpunkt sprechen
, drängt sich keine abweichende Beurteilung
auf.
Im Übrigen ist auf die detail
lierte
n
Ausführung
en
in der Vernehmlassung der Beschwerde
gegnerin
vom 30. August 2012 (Urk. 7) zu verweisen.
5.3
Ist anzunehmen, die versicherte Person wäre ohne gesundheitliche Be
einträch
tigung teilerwerbstätig
, ohne daneben in einem andern Aufgabenbereich tätig zu sein, ist die Invalidität ausschliesslich nach den
Grundsätzen für Erwerbs
tätige zu bemessen
. Die gemischte Methode gelangt hier ebenso wenig zur Anwendung wie bei ohne Gesundh
eitsschaden voll Erwerbstätigen
.
Bei einer hypothetisch (im Gesundheitsfall) ledig
lich teilerwerbstätigen versicherten Per
son bemisst sich somit die Invalidität nach der allgemeinen Methode des
Ein
kommensvergleichs
oder einer Untervariante
davon
. Das
Valideneinkommen
ist nach Massgabe der ohne
Gesund
heitsschaden
ausgeübten Teiler
werbstätigkeit festzulegen. Entscheidend ist, was die versicherte Person als Gesunde tatsächlich an Einkommen erzielen würde, und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte. Wäre sie gesundheitlich in der Lage, voll erwerbstätig zu sein, reduziert sie aber das Arbeitspensum aus freien Stücken, insbesondere um mehr Freizeit zu haben, oder ist die Ausübung einer Ganztagestätigkeit aus Gründen des Arbeitsmarktes nicht möglich, hat dafür nicht die Invalidenversicherung einzustehen (
BGE 131 V 51 E. 5.1.2 mit weiteren Hinweisen).
Dem Arbeitgeberbericht
(Urk. 8/11)
ist zu entnehmen, dass die Be
schwerde
führerin ihr Stellenpensum aus persönlichen Gründen und demnach aus freien Stücken reduzierte.
Folglich ist der Invaliditätsgrad mittels der allgemeinen Methode des
Einkom
mensvergleichs
zu eruieren.
5.4
Die letzte Arbeitgeberin bestätigte, dass die
Beschwerdeführerin im Jahr 2002 einen hypothetischen Jahreslohn bei intakter Ge
sundheit von
Fr.
89‘713.-- (Fr.
6‘901
.-- x 13; Basis 100
%
) verdienen würde,
was
unter Berücksichtigung der
Nominal
lohn
ent
wick
lung
für Frauen (Entwicklung der Nominallöhne, der
Kon
sumentenpreise
und der Reallöhne, Bundesamt für Statistik, Index 2002 2296 auf 2008 2499)
für das
massgebende
Jahr 2008 (
Einleitung des
Revisions
verfahrens
,
Art.
88
bis
Abs.
2
lit
. b der Verordnung über die Invalidenversiche
rung [IVV]
)
und bei einer hypothetischen Erwerbs
fähig
keit von 80
%
einem Jahreseinkommen (inklusive 1
3.
Monatslohn)
von F
r.
78‘
116
.
--
(Fr.
6
‘
901
.
-- x 0.8
x 13 / 2296
[2002]
x 2499
[2008]
)
entspricht.
5.5
Zur Berechnung des Invalideneinkommens ist auf die Tabellenlöhne des Bun
des
amtes für Statistik abzustellen
(LSE 2008, TA1, S. 11
)
, wobei für die Be
schwer
deführerin
nur
mehr
einfache und repetitive Arbeiten in Frage kommen
. Per 2008 ist unter Berück
sichtigung der
betriebs
üblichen
wöchentlichen Ar
beitszeit von 41.6 Stunden und der
Nominal
lohn
entwicklung
für Frauen
(
Die Volks
wirt
schaft
12
-2013, S. 9
0
f., Tabelle
B9.2
)
von einem Jahreslohn von
Fr.
25‘68
4
.
--
(
Fr.
4‘
116
.--
x
12 :
40 x 41.6
x 0.5
)
für ein der Beschwerdeführerin zumut
bares
50
%
Pensum auszugehen.
5.6
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür
zen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt,
dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des
Gesund
heits
schadens
auch für leichtere Arbeiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest
)Ar
beits
fähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt
auf höchstens 25
% des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der
Vergleichs
ein
kommen
mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge
nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).
Mit Blick darauf, dass die Beschwerdeführerin nur noch leichte Tätigkeiten aus
üben und bereits über 62 Jahre alt ist, rechtfertigt es sich, einen
leidens
beding
ten
A
bzug von 1
0
%
vorzunehmen, was ein
Invaliden
einkommen
von Fr.
23
‘
116
.
-- (
Fr.
25‘684.-- x 0.9)
ergibt
.
5.7
Im Vergleich mit dem
Valideneinkommen
von
Fr.
78‘11
6
.
--
resultiert
ein
Ein
kommensausfall
von
Fr.
55‘000.-- und ein
In
validitäts
grad
von
7
0
.4
%.
Die
Beschwerdeführerin
hat ab Dez
ember 2008 (Einleitung des amtlichen
Revisions
verfahrens
, vgl. dazu
Art.
88
bis
Abs.
1
lit
. b
der Verordnung über die Invaliden
versicherung, IVV
)
einen An
spruch auf eine ganze Rente
.
6.
6.1
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr.
8
00.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der unterliegenden Beschwerdegegnerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG).
6
.2
Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver
sicherungsgericht (
GSVGer
) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der
Partei
kosten
. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streit
sache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3
GSVGer
).
Vorliegend ist die Prozessentschädigung
beim mass
geblichen Stundenansatz von Fr. 200.
-- (zzgl.
MWSt
)
auf
Fr. 1‘900
.--
(inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzulegen.
Das Gericht erkennt:
1.
In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom
23.
Mai 2012
insoweit
abgeändert
, als festgestellt wird, dass die Beschwerdeführerin ab
Dez
ember
2008 Anspruch auf eine ganze Rente hat.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
800
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rech
nung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts
kraft zugestellt.
3.
Die Beschwerdeführerin wird
verpflichtet,
der Beschwerdeführerin
eine
Prozessent
schä
digung
von
Fr.
1‘900
.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwältin Gabriella Mattmüller
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
-
SwissLife
Zürich
sowie an:
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Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur
kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
GräubDietrich