# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 66ec774f-26ab-54be-8e16-bb6702bc9618
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-04-21
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Öffentlich-rechtliche Abteilung 21.04.2022 1B 82/2022 (1B_82/2022)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1B-82-2022_2022-04-21.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  1B_82/2022
  
 

 

 

    
  Urteil vom 21. April 2022
  
 

 

    
  I. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichterin Jametti, präsidierendes Mitglied, 

Gerichtsschreiber Störi. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, St. Alban-Vorstadt 25, 4052 Basel. 

 

Gegenstand 

Strafverfahren; Ausstand, 

 

Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 15. Dezember 2021 (SG.2020.3139) 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

Mit "Einsprache" vom 10. Februar 2022 bringt A.________ vor, er habe am 9. Februar 2022 von seinem Mitangeklagten B.________ den Entscheid des Appellationsgerichts Basel-Stadt vom 15. Dezember 2021 über sein Ausstandsbegehren gegen den Strafgerichtspräsidenten Dominik Kiener zugeschickt erhalten. Ihm persönlich sei der Entscheid (noch) nicht zugestellt worden. Die ausführliche Begründung seiner Einsprache erfolge "in Kürze". 

 

Gegen einen Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt über ein Ausstandsgesuch in einem Strafverfahren ist die Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 78 ff. BGG zulässig. Die Frist für deren Erhebung beträgt 30 Tage (Art. 100 Abs. 1 BGG). Sie ist längst abgelaufen, ohne dass der Beschwerdeführer eine den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG entsprechende Beschwerdeschrift eingereicht hätte. 

 

Auf die Beschwerde ist daher nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten verzichtet werden kann. 

 

 

    
  Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 21. April 2022 

 

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Das präsidierende Mitglied:    Jametti 

 

Der Gerichtsschreiber:    Störi