# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e82c3cd6-b061-5b53-b884-63b261c74a93
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-05-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.05.2025 D-1617/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-1617-2025_2025-05-09.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-1617/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  9 .  M a i  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Thomas Segessenmann, 

mit Zustimmung von Richter Markus König,  

Gerichtsschreiberin Lea Fritsche. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Türkei,  

(…),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 5. Februar 2025 / N (…). 

 

 

 

D-1617/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Der Beschwerdeführer reiste am 11. Dezember 2023 legal über den 

Luftweg aus der Türkei in die Schweiz ein und suchte – gemeinsam mit 

seinem Vater (N (…)) – am 19. Januar 2024 in der Schweiz um Asyl nach.  

A.b Nach der Personalienaufnahme vom 1. Februar 2024 fand am 

26. März 2024 die Anhörung zu seinen Asylgründen statt. Am 3. April 2024 

erfolgte die Zuteilung in das erweiterte Verfahren.  

A.c Am 13. Dezember 2024 wurde mit dem Beschwerdeführer eine ergän-

zende Anhörung durchgeführt. 

B.  

Mit Verfügung vom 5. Februar 2025 verneinte die Vorinstanz die Flücht-

lingseigenschaft des Beschwerdeführers und lehnte sein Asylgesuch ab 

(Dispositivziffern 1 und 2). Gleichzeitig verfügte sie seine Wegweisung aus 

der Schweiz und ordnete den Vollzug sowie die Aushändigung der editi-

onspflichtigen Akten an (Dispositivziffern 3 bis 6).  

C.  

C.a Mit Eingabe vom 7. März 2025 erhob der Beschwerdeführer gegen die 

Verfügung vom 5. Februar 2025 Beschwerde. Er beantragte, es sei die Ver-

fügung des SEM vom 5. Februar 2025 aufzuheben und ihm Asyl zu gewäh-

ren (Rechtsbegehren 1); eventualiter sei die Verfügung des SEM vom 

5. Februar 2025 aufzuheben und es sei festzustellen, dass die Wegwei-

sung unzulässig beziehungsweise unzumutbar sei und es sei ihm die vor-

läufige Aufnahme zu gewähren (Rechtsbegehren 2); sub-eventualiter sei 

die Verfügung des SEM vom 5. Februar 2025 aufzuheben und die Sache 

zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen (Rechtsbegeh-

ren 3). 

In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er die Gewährung der unent-

geltlichen Prozessführung – inklusive Verzicht auf die Erhebung eines Kos-

tenvorschusses – und die Beiordnung eines amtlichen Rechtsbeistandes 

seiner Wahl (Rechtsbegehren 4 und 5).   

C.b Am 10. März 2025 wurde dem Beschwerdeführer der Eingang seiner 

Beschwerde bestätigt.  

D-1617/2025 

Seite 3 

D.  

Am 13. März 2025 kehrte der Vater des Beschwerdeführers freiwillig in die 

Türkei zurück, nachdem die Vorinstanz sein Asylgesuch mit separater Ver-

fügung vom 5. Februar 2025 ebenfalls abgelehnt hatte. 

E.  

E.a Mit Zwischenverfügung vom 11. April 2025 wies der Instruktionsrichter 

das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und die 

Beiordnung eines amtlichen Rechtsbeistandes unter Hinweis auf die Aus-

sichtslosigkeit der Beschwerde ab und setzte dem Beschwerdeführer bis 

zum 28. April 2025 Frist zur Bezahlung eines Kostenvorschusses von 

Fr. 750.– an. 

E.b Der Kostenvorschuss wurde am 28. April 2025 fristgerecht bezahlt.  

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet auf dem Gebiet des Asyls 

in der Regel – so auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen 

Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. 

Art. 31–33 VVG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG).  

1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG). 

1.3 Der Beschwerdeführer ist als Verfügungsadressat zur Beschwerde le-

gitimiert (Art.48 VwVG). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Be-

schwerde ist einzutreten, nachdem auch der Kostenvorschuss fristgerecht 

geleistet worden ist (Art. 105 und 108 Abs. 2 AsylG sowie Art. 52 Abs. 1 

VwVG). 

2.  

Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen 

richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des Aus-

länderrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5). 

3.  

Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise 

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Seite 4 

einer zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachste-

hend aufgezeigt wird, handelt es sich um ein solches Rechtsmittel, weshalb 

auf die Durchführung eines Schriftenwechsels verzichtet wurde und das 

Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG). 

4.  

4.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grund-

sätzlich Asyl. Flüchtlinge sind Personen, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG). Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung 

des Leibes, des Lebens oder der Freiheit sowie Massnahmen, die einen 

unerträglichen psychischen Druck bewirken (Art. 3 Abs. 2 AsylG). 

4.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft nachweisen 

oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die 

Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für ge-

geben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen 

Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsa-

chen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte 

Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG). 

5.  

5.1 Der Beschwerdeführer gab zur Begründung seines Asylgesuchs im 

Wesentlichen an, in der Türkei als türkischer Staatsangehöriger und ethni-

scher Kurde geboren zu sein. Seine Familie stamme aus B._______. Wäh-

rend seiner Grundschule habe er nach der Schule viel Zeit in der Zeitungs- 

redaktion seines Vaters verbracht und Interesse an Grafikdesign und an 

Journalismus entwickelt. 2013 sei er zusammen mit seiner Familie nach 

B._______ umgezogen, wobei er – abgesehen von seinen Universitätsjah-

ren in Istanbul – grundsätzlich bis ein Jahr vor seiner Ausreise gewohnt 

habe. Im Sommer 2021 beziehungsweise 2022 sei er aus Sicherheitsgrün-

den zusammen mit seiner älteren Schwester nach Istanbul gezogen. 

Sein Vater sei der Gründer der unabhängigen Wochenzeitung 

«C._______» gewesen. Er (der Beschwerdeführer) habe zusammen mit 

seinem Vater vorwiegend über das aktuelle Tagesgeschehen aus der Re-

gion um die Stadt B._______ berichtet. Neben der Zeitung «C._______» 

habe der Beschwerdeführer zusammen mit seinem Vater unter anderem 

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Seite 5 

den «D._______» in B._______, eine Wirtschafts-Zeitschrift, gegründet, 

mit dem Ziel, die Stadt B._______ bekannt zu machen. Darin seien auch 

Anzeigen von sämtlichen kurdischen und weiteren Vereinen aus 

B._______ enthalten. Als er sein Studium im Jahre 2019 abgeschlossen 

habe, habe ihm sein Vater den Besitz der Wochenzeitung «C._______» 

überschrieben. Sein Vater habe seither als Redaktionsleiter in der Zeitung 

agiert. Sie seien drei Mitarbeitende, er selber, sein Vater und E._______, 

welcher das Drucken und die Verteilung übernehme.  

Nach dem Putschversuch im Jahre 2016 habe sich das politische Klima 

verschärft. Vor allem in den Jahren 2016 bis 2018 sei die Wochenzeitung 

von starker Zensur betroffen gewesen.  

Die ersten Drohungen hätten der Beschwerdeführer und sein Vater wäh-

rend den damaligen Regionalwahlen im Jahre 2016 beziehungsweise 

2017 von zwei Neffen des damaligen Gemeindepräsidenten von 

F._______ erhalten, als sie Letzteren aufgrund Unregelmässigkeiten bei 

den Personaleinstellungen sowie der Manipulation der Vergaben von öf-

fentlichen Ausschreibungen kritisiert hätten. Weitere Drohungen seien in 

den Jahren zwischen 2018 und 2020 gefolgt; dies aufgrund von Kritik an 

der Vergabe öffentlicher Ausschreibung von Instandhaltungsarbeiten an 

zwei Staudämmen im Bezirk F._______ sowie einem Strassenausbaupro-

jekt zwischen F._______ und G._______. Zwei grosse Baufirmen, eine von 

H._______, dem stellvertretenden Staatspräsidenten, und eine von 

I._______ hätten die Zuschläge erhalten und es seien sehr grosse Geld-

summen geflossen. Die Bauarbeiten seien nicht ordnungsgemäss ausge-

führt worden, weshalb schlussendlich auch Steuergelder dafür hätten auf-

gewendet werden müssen. Mit Zeitungsartikeln hätten der Beschwerdefüh-

rer und sein Vater ein öffentliches Bewusstsein für diese Unregelmässig-

keiten geschaffen und auch Unterschriften gesammelt, welche sie dann an 

das Kontaktamt des Staatspräsidenten weitergeleitet hätten. Sie hätten die 

Berücksichtigung der Interessen der Öffentlichkeit bei den Bauarbeiten ge-

fordert. Auch hätten sie mit Geschäftsleuten der Region, mit Vereinen, mit 

zivilgesellschaftlichen Gruppierungen und mit den Dorfvorstehern darüber 

gesprochen. Aufgrund dieser öffentlichen Kritik hätten der Beschwerdefüh-

rer, sein Vater, aber auch die Personen, welche ihre Petition mitunterzeich-

net hätten, Drohanrufe von J._______ erhalten, welcher für K._______ ge-

handelt habe. K._______ sei der Neffe von H._______. Auch sei die Wo-

chenzeitung «C._______» wirtschaftlich stark beschädigt worden, indem 

ihnen die von Gesetzes wegen in den Zeitungen zu veröffentlichen 

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Seite 6 

Ausschreibungen nicht mehr zugespielt worden seien. Diese Ausschrei-

bungen seien ihre grösste Einnahmequelle gewesen.  

Zur gleichen Zeit zwischen 2019 und 2020 habe ein Treffen des Geheim-

dienstes stattgefunden, an welchem Verwandte des Beschwerdeführers 

mütterlicher- und väterlicherseits teilgenommen hätten. Diese seien Dorf-

schützer. Während dieses Treffens sei seine Wochenzeitung beschuldigt 

worden, Terrorpropaganda zu verbreiten. Es sei beschlossen worden, ihn 

(den Beschwerdeführer) und seinen Vater deswegen zu verfolgen und zu 

beobachten. Ein Cousin seiner Mutter habe dann seinen Vater getroffen 

und das während dieses Treffens Besprochene ausgerichtet sowie infor-

miert, dass ihre Telefonate abgehört und ihre Konten kontrolliert würden. 

Daraufhin habe sein Vater ihn und seine Schwester aus Sicherheitsgrün-

den im Jahre 2021 nach Istanbul zu seiner Cousine geschickt. Dort sei es 

etwas ruhiger geworden. Ende 2022, nach knapp einem Jahr, sei der Rest 

seiner Familie ebenfalls nach Istanbul gezogen. Die Zeitung sei während 

dieser Zeit weitergeführt worden.  

Im Dezember 2022 sei sein Vater zu einem Fernsehinterview auf dem tür-

kischen oppositionellen Fernsehsender «L._______» eingeladen worden, 

während welchem er sämtliche Dokumente und Beweise bezüglich des 

Strassenbau- und des Staudammprojektes vorgelegt habe. Etwa einen 

Monat nach der Sendung habe der Beschwerdeführer einen erneuten Dro-

hanruf von J._______ bekommen und sei aufgefordert worden, damit auf-

zuhören, Nachrichten über H._______ und die Firma J._______ zu ver-

breiten.  

Etwa zur gleichen Zeit habe das Kommunikationsministerium seinen Vater 

angerufen und aufgefordert, ihre beiden Presseausweise umgehend zu-

rückzuschicken, weil diese annulliert worden seien. Er selber sei ebenfalls 

angerufen worden, jedoch habe er den Anruf nicht gesehen. Am darauffol-

genden Tag sei sein Vater über den Luftweg in die Schweiz gereist. Sein 

Vater sei zuerst geflogen, um zu prüfen, ob er am Flughafen irgendwelche 

Schwierigkeiten erleben würde. Weil sein Vater am Flughafen keine Prob-

leme bekommen habe, sei ihm der Beschwerdeführer elf Tage später – 

ebenfalls über den Luftweg – in die Schweiz gefolgt. Am Flughafen sei er 

routinemässig kontrolliert worden, aber er habe keine Probleme erlebt. 

Etwa 15 Tage nach seiner Ausreise sei die Polizei zu ihnen nach Hause 

gekommen und habe sich nach ihm und seinem Vater erkundigt.  

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5.2 Die Vorinstanz begründet die Ablehnung des Asylgesuchs im Wesent-

lichen damit, der Umstand, dass der Beschwerdeführer als Besitzer der 

Zeitung die Verantwortung für die kritischen, oppositionellen Beiträge in 

Bezug auf den stellvertretenden Staatspräsidenten habe, vermöge alleine 

für sich genommen die Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 AsylG nicht zu 

begründen. Auch seien die mündlichen Drohungen durch die Verwandten 

dieses Politikers nicht intensiv genug, um eine Verfolgung nach Art. 3 

AsylG zu begründen, zumal es als Journalist durchaus vorkommen könne, 

dass man mit einer oppositionellen Berichterstattung gewisse Personen 

verärgere. Zudem sei nach der Ausstrahlung des Interviews und nach den 

Drohungen fast ein Jahr vergangen, bis der Beschwerdeführer das Land 

verlassen habe. Es bestehe zwischen der Ausstrahlung des Interviews, 

den Drohungen der Verwandten von H._______ und seiner Ausreise somit 

kein zeitlich-kausaler Zusammenhang. Demgemäss seien die Drohungen 

durch die Verwandten von H._______ flüchtlingsrechtlich nicht relevant.  

Das Zurückverlangen der Pressekarte des Beschwerdeführers durch das 

Präsidium für Kommunikation sei kein Nachweis dafür, dass die türkischen 

Behörden hinter dem Beschwerdeführer her seien. Es handle sich bei die-

sem Ministerium auch um keine Justizbehörde. Dass die Polizei 15 Tage 

nach seiner Ausreise zu ihm nach Hause gekommen sei, und nach ihm 

gefragt habe, sei ebenfalls kein Nachweis für eine Verfolgung gemäss 

Art. 3 AsylG, sondern womöglich eine Routinemassnahme, da er und sein 

Vater ihre Pressekarten nicht zurückgeschickt hätten.  

Dass gegen den Beschwerdeführer weiterhin kein Ermittlungs- oder  

Gerichtsverfahren bestehe und er legal aus dem Land ausgereist sei, seien 

weitere Hinweise, dass die türkischen Behörden kein ernsthaftes Interesse 

an der Person des Beschwerdeführers gehabt hätten. Die Vorbringen des 

Beschwerdeführers hielten somit den Anforderungen an die Flüchtlingsei-

genschaft gemäss Art. 3 AsylG nicht stand. Es könne darauf verzichtet wer-

den, die Glaubhaftigkeit seiner Vorbringen zu prüfen. Dennoch würden 

seine Vorbringen einige Elemente enthalten, die an der Glaubhaftigkeit sei-

ner Vorbringen Zweifel aufkommen liessen. Auch hätten sich Diskrepanzen 

zwischen seinen Aussagen und denjenigen seines Vaters in Bezug darauf, 

wann seine ganze Familie nach Istanbul gezogen sei, ergeben. Letztlich 

habe er für die erwähnten Drohungen auch keinerlei Beweise und es blie-

ben lediglich mündliche Behauptungen.  

5.3 Auf Beschwerdeebene macht der Beschwerdeführer geltend, aufgrund 

seiner beruflichen Tätigkeit in der Türkei als Journalist befinde er sich in 

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Seite 8 

Lebensgefahr. Er habe über die Zeitung «C._______», deren Eigentümer 

und Chefredakteur er sei, Berichte über die Korruption der aktuellen Re-

gierung veröffentlicht. Das Ausmass des Drucks auf Journalisten in der 

Türkei sei auch von unabhängigen internationalen Organisationen doku-

mentiert worden. Der zeitliche Abstand zwischen der Ausstrahlung des In-

terviews und seiner Ausreise erkläre sich durch die Notwendigkeit, seine 

Ausreise aus der Türkei zu organisieren. Die Annullierung seines Presse-

ausweises habe nicht nur seine journalistische Tätigkeit behindert, sondern 

auch seine rechtlichen Sicherheiten beziehungsweise seinen verfassungs-

rechtlichen Schutz unter der Pressefreiheit aufgehoben. Es sei somit klar, 

dass die türkischen Behörden ihn ins Visier genommen hätten und ihm bei 

einer Rückkehr die Inhaftierung drohe. Dass gegen ihn kein offizielles Er-

mittlungs- oder Gerichtsverfahren bestehe, bedeute nicht, dass keine Ge-

fahr bestehe. Viele Journalisten und Oppositionelle würden in der Türkei 

ohne formelle Verfahren verfolgt und inhaftiert werden. Er habe auch ernst-

hafte Bedenken, bei einer Rückkehr in die Türkei direkt ins Militär eingezo-

gen und in riskante Gebiete wie Syrien geschickt zu werden.  

6.   

6.1 Nach Prüfen der Akten gelangt das Bundesverwaltungsgericht zum 

Schluss, dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung mit überzeu-

gender Begründung ausgeführt hat, weshalb die Vorbringen des Be-

schwerdeführers die Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft nach 

Art. 3 AsylG nicht zu erfüllen vermögen. 

6.1.1 Nach der Ausstrahlung des Interviews seines Vaters auf 

«L._______» und nach den darauffolgenden Drohungen verging gemäss 

eigenen Angaben des Beschwerdeführers fast ein Jahr, bis er das Land 

verliess. Den zwei Drohanrufen ist damit der zeitliche Kausalzusammen-

hang abzusprechen, ebenso die erforderliche Intensität für die Erfüllung 

der Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 AsylG.  

6.1.2 Die Vorinstanz ging ebenso zu Recht davon aus, dass das Zurück-

verlangen der Pressekarte des Beschwerdeführers durch das Präsidium 

für Kommunikation noch kein Nachweis dafür sei, dass die türkischen Be-

hörden ein flüchtlingsrechtlich relevantes Verfolgungsinteresse am Be-

schwerdeführer hätten. Es ist zwar durchaus nachvollziehbar, dass der Be-

schwerdeführer und sein Vater dieses Vorgehen als Warnzeichen interpre-

tiert haben, zumal die türkischen Behörden bekanntermassen hart gegen 

regierungskritische Journalistinnen und Journalisten vorgehen und die An-

nullierung eines Presseausweises die Vorstufe weitergehender 

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Behelligungen sein kann (vgl. Deutsche Vertretung in der Türkei, Auswär-

tiges Amt, Medien in der Türkei: < https://tuerkei.diplo.de/tr-de/03-the-

men/001-deutschlandunddietuerkei/weitere-themen/2606714-2606714 >, 

abgerufen am 8. Mai 2025; Reporter ohne Grenzen, Türkei: < 

https://www.reporter-ohne-grenzen.de/tuerkei >, abgerufen am 8. Mai 

2025; Reporter ohne Grenzen, Media Ownership Monitor Türkei: < 

https://www.reporter-ohne-grenzen.de/mom/projektlaender/tuerkei >, ab-

gerufen am 8. Mai 2025; swissinfo.ch, Mehrer Journalisten in der Türkei 

verhaftet, 25. März 2025: < https://www.swissinfo.ch/ger/mehrere-journa-

listen-in-der-t%C3%BCrkei-verhaftet/89064727 >, abgerufen am 8. Mai 

2025; taz, In Erdoğan Türkei sind Fakten eine Beleidigung, 31. März 2025: 

< https://taz.de/Verhafteter-schwedischer-Journalist/!6075822/ >, abgeru-

fen am 8. Mai 2025).  

Im Fall des Beschwerdeführers fehlt es indes an hinreichend konkreten 

Anhaltspunkten, dass es sich beim Zurückverlangen des Presseausweises 

um mehr als einen behördlichen Druckversuch handelte, zumal gegen den 

Beschwerdeführer gemäss Aktenlage bis zum heutigen Zeitpunkt kein Er-

mittlungs- oder Gerichtsverfahren eingeleitet wurde. Der Beschwerdefüh-

rer reiste denn auch gemäss eigenen Angaben ohne Probleme auf dem 

Luftweg legal aus der Türkei aus (vgl. SEM act. 33/18 A17 f.). Gegen das 

Bestehen eines behördlichen Verfolgungsinteresses gegenüber dem Be-

schwerdeführer spricht ferner, dass seine Familie bis heute unbehelligt in 

der Türkei lebt (vgl. SEM act. 33/18 A9) und auch der Vater des Beschwer-

deführers, der aus denselben Gründen wie der Beschwerdeführer in der 

Schweiz um Asyl ersucht hatte, am 13. März 2025 – nach Ablehnung des 

Asylgesuchs – problemlos in die Türkei zurückgekehrt ist und seither of-

fenbar nicht von den Behörden behelligt worden ist.  

6.1.3 Betreffend der in der Beschwerde geltend gemachten Bedenken, bei 

einer Rückkehr in die Türkei direkt ins Militär eingezogen und in riskante 

Gebiete wie Syrien geschickt zu werden, ist anzumerken, dass sich weder 

in den Akten noch in der Beschwerde ein Dokument als Nachweis für die 

Einberufung in den Militärdienst findet. Zudem gilt die Wehrdiensteinzie-

hung von erwachsenen Personen – auch kurdischer Ethnie – gemäss 

Rechtsprechung des Gerichts als legitime staatsbürgerliche Pflicht. Die mi-

litärische Einberufung in der Türkei erfolgt aufgrund der Staatsangehörig-

keit und des Jahrgangs des Betroffenen und die ethnische Zugehörigkeit 

des Einberufenen spielt dabei keine Rolle. Zudem besteht keine Veranlas-

sung zur Annahme, die Türkei würde Kurden speziell gegen Angehörige 

der eigenen Ethnie einsetzen (vgl. dazu Urteile des BVGer E-7065/2023 

https://tuerkei.diplo.de/tr-de/03-themen/001-deutschlandunddietuerkei/weitere-themen/2606714-2606714
https://tuerkei.diplo.de/tr-de/03-themen/001-deutschlandunddietuerkei/weitere-themen/2606714-2606714
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/tuerkei
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/mom/projektlaender/tuerkei
https://www.swissinfo.ch/ger/mehrere-journalisten-in-der-t%C3%BCrkei-verhaftet/89064727
https://www.swissinfo.ch/ger/mehrere-journalisten-in-der-t%C3%BCrkei-verhaftet/89064727
https://taz.de/Verhafteter-schwedischer-Journalist/!6075822/

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vom 1. Februar 2024 S. 7 m.w.H. und D-7271/2023 vom 2. Mai 2024 S. 7 

m.w.H. und D-6026/2024 vom 16. Dezember 2024 E. 7.2.)  

6.1.4 Die Entgegnungen in der Beschwerde sind nicht geeignet, zu einer 

anderen Beurteilung zu führen. Dem Beschwerdeführer gelingt es nicht 

eine drohende Verfolgungsgefahr bei einer allfälligen Rückkehr zu begrün-

den. Zum Vermeiden von Wiederholungen kann im Übrigen auf die Aus-

führungen der Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung verwiesen wer-

den (vgl. oben E. 5.2., SEM akt. 35/10 Ziff. II).  

6.2 Zusammenfassend ist demnach festzustellen, dass die Vorinstanz zu 

Recht die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers verneint und sein 

Asylgesuch abgelehnt hat.  

7.  

7.1 Lehnt das SEM das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so 

verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den 

Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der Einheit der Familie 

(Art. 44 AsylG). 

7.2 Der Beschwerdeführer verfügt insbesondere weder über eine auslän-

derrechtliche Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Ertei-

lung einer solchen. Die Wegweisung wurde demnach ebenfalls zu Recht 

angeordnet (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.). 

8.  

8.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 

nicht möglich, so regelt das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den 

gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme (Art. 44 AsylG; 

Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]). 

Beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen gilt gemäss 

Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard wie bei 

der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft; das heisst, sie sind zu beweisen, 

wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft 

zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.). 

8.2  

8.2.1 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche Verpflichtungen 

der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den 

Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 

AIG). 

D-1617/2025 

Seite 11 

8.2.2 So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land 

gezwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]). 

8.2.3 Gemäss Art. 25 Abs. 3 BV, Art. 3 des Übereinkommens vom 10. De-

zember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder er-

niedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu 

Art. 3 EMRK darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedri-

gender Strafe oder Behandlung unterworfen werden. 

8.2.4 Die Vorinstanz wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend da-

rauf hin, dass das Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulement nur 

Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen. Da es dem 

Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefähr-

dung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann der in Art. 5 AsylG 

verankerte Grundsatz der Nichtrückschiebung im vorliegenden Verfahren 

keine Anwendung finden. Eine Rückkehr des Beschwerdeführers in den 

Heimatstaat ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig. 

8.2.5 Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des Beschwerde-

führers noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall einer 

Ausschaffung in den Heimatstaat dort mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit 

einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behand-

lung ausgesetzt wäre. Auch die allgemeine Menschenrechtssituation im 

Heimatstaat lässt den Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht 

als unzulässig erscheinen.  

8.2.6 Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im 

Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig. 

8.3  

8.3.1 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AIG kann der Vollzug für Ausländerinnen und 

Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf-

grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und me-

dizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung 

festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AIG – die vorläufige 

Aufnahme zu gewähren. 

D-1617/2025 

Seite 12 

8.3.2 Nach konstanter Praxis des Bundesverwaltungsgerichts ist weder in 

der Provinz B._______ noch in der Stadt Istanbul von einer Situation allge-

meiner Gewalt oder bürgerkriegsähnlichen Verhältnissen auszugehen, 

dies auch nicht für Angehörige der kurdischen Ethnie. Der Vollzug der Weg-

weisung in die Stadt B._______ als auch nach Istanbul ist daher gemäss 

der Praxis des Bundesverwaltungsgerichts nicht als generell unzumutbar 

zu erachten (vgl. dazu Referenzurteil des BVGer E-4103/2024 vom 8. No-

vember 2024 E. 13.2. ff.)    

8.3.3 Auch in individueller Hinsicht sind den Akten keine konkreten Anhalts-

punkte zu entnehmen, die gegen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvoll-

zug sprechen würden. Beim Beschwerdeführer handelt es sich um einen 

jungen Mann mit Universitätsabschluss und langjähriger Arbeitserfahrung. 

Dem Beschwerdeführer ist zumutbar, bei einer Rückkehr in die Türkei eine 

neue Arbeit zu finden. Auch verfügt er über ein familiäres Beziehungsnetz 

in der Türkei. Der Beschwerdeführer gibt an, in regelmässigem und gutem 

Kontakt zur Familie zu stehen (SEM act. 33/18 A8). Seine Familie ist im 

Besitz von zwei Eigentumswohnungen und damit ausreichender finanziel-

ler Verhältnisse, um den Beschwerdeführer bei seiner Rückkehr finanziell 

zu unterstützten. Zur Vermeidung von Wiederholungen kann auf die zutref-

fenden Ausführungen der Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung ver-

wiesen werden (vgl. oben E. 5.2., SEM akt. 35/10 Ziff. III). 

8.3.4 Nach dem Gesagten erweist sich der Vollzug der Wegweisung auch 

als zumutbar. 

8.4 Schliesslich obliegt es dem Beschwerdeführer, sich bei der zuständi-

gen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen Rei-

sedokumente zu beschaffen (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 

2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu 

bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG). 

8.5 Zusammenfassend hat die Vorinstanz den Wegweisungsvollzug zu 

Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet. Eine Anordnung der 

vorläufigen Aufnahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1–4 AIG). 

9.  

Weder aus den Aussagen des Beschwerdeführers noch aus den Akten er-

geben sich Anhaltspunkte dafür, dass die Sache zur Neubeurteilung an die 

Vorinstanz zurückzuweisen wäre (Rechtsbegehren 3). Ebenso enthält die 

D-1617/2025 

Seite 13 

Beschwerdeschrift keine Begründung dazu. Dieses Rechtsbegehren ist so-

mit abzuweisen. 

10.  

Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 

Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig so-

wie vollständig feststellt und – soweit diesbezüglich überprüfbar – ange-

messen ist. Die Beschwerde ist abzuweisen. 

11.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschwerde-

führer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.– 

festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]), wobei der am 28. April 2025 in gleicher Höhe geleistete 

Kostenvorschuss zur Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden ist. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

D-1617/2025 

Seite 14 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Sie sind durch den geleisteten Kostenvorschuss gedeckt und werden 

mit diesem verrechnet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Thomas Segessenmann Lea Fritsche 

 

 

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