# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d4fa3e51-bb74-589f-ab01-eca4a4f21bd1
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-01-15
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 15.01.2014 810 2013 338 (810 13 338)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-2013-338_2014-01-15.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 
Verwaltungsrecht 
 
vom 15. Januar 2014 (810 13 338) 
____________________________________________________________________ 
 
 
 
Öffentliche Sicherheit 
 
 
Bewilligung für das Halten eines potenziell gefährlichen Hundes  
 
 
 
Besetzung Abteilungs-Vizepräsident Beat Walther, Kantonsrichter Christian  

Haidlauf, Niklaus Ruckstuhl, Stefan Schulthess, Stephan Gass,  
Gerichtsschreiberin Stephanie Schlecht 
 
 

Parteien A.____ und B.____, Beschwerdeführer 
 
 

 gegen 
 
 

 Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal, Be-
schwerdegegner 
 
 

  
Betreff Bewilligungsgesuch für das Halten eines potenziell gefährlichen Hun-

des (RRB Nr. 1649 vom 15. Oktober 2013) 
 
 
 
 

A. B.____ reichte am 6. April 2013 bei der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion des 
Kantons Basel-Landschaft ein Bewilligungsgesuch für das Halten eines potenziell gefährlichen 
Hundes ein. Sie ersuchte darum, die Hündin C.____, Rasse Rottweiler, Mikrochipnummer 

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D.____, geboren am 25. Mai 2010, welche aus einer Zucht in Frankreich stammt, von einer 
Familie aus dem Kanton St. Gallen übernehmen zu dürfen.  
 
B. Am 6. Mai 2013 teilte das Veterinäramt B.____ mit, dass sie mitunter noch den Besuch 
von Welpenspielstunden mit ihrer Hündin nachweisen müsse. Ihr Ehemann, A.____, informierte 
das Veterinäramt am 3. Juli 2013 darüber, dass die betroffene Hündin mit 17 Wochen weg vom 
Züchter in die Schweiz geholt worden sei und in Frankreich keine Welpenspielstunden absol-
viert habe.  
 
C. Mit Verfügung vom 10. Juli 2013 hat der Kantonstierarzt des Kantons Basel-Landschaft 
(Kantonstierarzt) B.____ die Bewilligung für das Halten des beantragten potenziell gefährlichen 
Hundes nicht erteilt. Er führte aus, dass die Bewilligungsvoraussetzung nach § 3a Abs. 1 lit. c 
des Gesetzes über das Halten von Hunden (Hundegesetz) vom 22. Juni 1995, wonach für eine 
entsprechende Genehmigung mit den Welpen bzw. Hunden vom Kanton anerkannte und durch 
erfahrene Kynologinnen und Kynologen geleitete Welpenspiel- und Hundeerziehungskurse ab-
solviert werden müssen, nicht erfüllt sei.  
 
D. Mit Eingabe vom 16. Juli 2013 haben B.____ und A.____ beim Regierungsrat des Kan-
tons Basel-Landschaft (Regierungsrat) Beschwerde erhoben und sinngemäss den Antrag ge-
stellt, die angefochtene Verfügung aufzuheben und die ersuchte Hundehaltebewilligung zu ge-
nehmigen. Zur Begründung führten sie aus, dass sie schon früher Hunde besessen hätten und 
sie die betroffene Hündin von einer Bekannten übernehmen wollten, da diese nicht mehr genü-
gend Zeit für die Hündin aufbringen könne. Ferner haben sie vorgebracht, dass bereits eine 
grosse Bindung zwischen ihnen und der Hündin bestehe und sie den für eine Haltebewilligung 
erforderlichen Theoriekurs noch absolviert hätten. Im Zeitpunkt, als die Hündin aber in die 
Schweiz gekommen sei, sei sie für Welpenspielkurse bereits zu alt gewesen und habe diese 
daher nicht absolvieren können.  
 
E.  Mit Stellungnahme vom 19. August 2013 schloss der Kantonstierarzt auf Abweisung 
der Beschwerde und führte aus, dass das Halten potenziell gefährlicher Hunde nur bewilligt 
werden dürfe, wenn die Voraussetzungen gemäss Hundegesetz gegeben seien. Ferner be-
gründete er seinen Entscheid damit, dass die Bestimmung von § 4 Abs. 2 der Verordnung über 
das Halten potenziell gefährlicher Hunde (Hundeverordnung) vom 3. Juni 2003 nicht zur An-
wendung kommen könne, da der Welpenspielkurs nicht aufgrund des Alters des Hundes oder 
aufgrund seiner Herkunft nicht habe nachgewiesen werden können, sondern mit dem betroffe-
nen Hund vielmehr keine Welpenspielstunden besucht worden seien. Die Bestimmung lasse 
der Behörde nur einen Ermessensspielraum, wenn der Nachweis der Absolvierung eines Wel-
penspielkurses aufgrund der beiden genannten Gründe in § 4 Abs. 2 Hundeverordnung nicht 
erbracht werden könne. Da vorliegend aber klar sei, dass keine Welpenspielstunden absolviert 
worden seien, bestehe kein Raum dafür, ohne Erfüllung der Voraussetzungen gemäss Hunde-
gesetz trotzdem eine Bewilligung zu erteilen.  
 
F. Mit Beschluss (RRB) vom 15. Oktober 2013 wies der Regierungsrat die Beschwerde 
von B.____ und A.____ ab. Zur Begründung führte er entsprechend der Begründung des Kan-

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tonstierarztes aus, dass für die Erteilung einer Haltebewilligung sämtliche Voraussetzungen 
nach § 3a Hundegesetz vorliegen müssten. Dies sei nicht der Fall, da mit der Hündin C.____ 
keine Welpenspielstunden durchgeführt worden seien. Der Einwand der Beschwerdeführer, 
dass die Hündin bei der Übernahme dafür bereits zu alt gewesen sei, ändere an der Unan-
wendbarkeit von § 4 Abs. 2 Hundeverordnung nichts. Der Kantonstierarzt habe dem Gesuch für 
das Halten der Hündin C.____ daher zu Recht nicht entsprochen. 
 
G. Dagegen erhoben die Beschwerdeführer mit Eingabe vom 24. Oktober 2013 Be-
schwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungs-
recht (Kantonsgericht). Sie beantragen sinngemäss die Aufhebung des Regierungsratsbe-
schlusses sowie die Erteilung der Bewilligung für das Halten ihrer Hündin C.____. Zur Begrün-
dung führen die Beschwerdeführer an, dass einzig der Welpenspielkurs nicht erfüllt worden sei. 
Die Hündin C.____ sei in ihrem Rudel beim Züchter in Frankreich aufgewachsen, habe mit den 
vorigen Besitzern eine Hundeschule besucht und bisher ein gutes Umfeld gehabt. Da ihre Hün-
din somit ausreichend sozialisiert sei, hätte der Kantonstierarzt auf diesen Nachweis verzichten 
können. Um dies zusätzlich zu belegen, liessen die Beschwerdeführer am 22. Oktober 2013 
eine Wesensabklärung bei der Hundeschule E.____ vornehmen. Dabei wurde die Hündin durch 
den in Kynologie ausgebildeten F.____ beurteilt. Zusammenfassend hielt diese Kurzabklärung 
fest, dass die Hündin C.____ eine friedliche Grundstimmung sowie eine gute Nervenfassung 
aufweise. Die entsprechende Dokumentation wurde dem Kantonsgericht eingereicht. 
 
H.  Der Regierungsrat liess sich am 26. November 2013 vernehmen und beantragt die 
vollumfängliche Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge. Zur Begründung verweist er 
sowohl auf die Ausführungen in der angefochtenen Verfügung als auch auf den Regierungs-
ratsbeschluss vom 15. Oktober 2013. 
 
I.  Mit verfahrensleitender Verfügung vom 12. Dezember 2013 wurde der Fall der Kam-
mer zur Beurteilung überwiesen. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g: 
 
 
1. Nach § 43 Abs. 1 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessord-
nung (VPO) vom 16. Dezember 1993 ist die verwaltungsgerichtliche Beschwerde beim Kan-
tonsgericht zulässig gegen Verfügungen und Entscheide des Regierungsrates sowie gegen 
letztinstanzliche Entscheide der Direktionen und gegen letztinstanzliche Entscheide der Lan-
deskirchen, sofern dem Kantonsgericht die Zuständigkeit nicht durch dieses Gesetz oder durch 
andere Gesetze entzogen ist. Zulässiges Anfechtungsobjekt der vorliegenden Beschwerde ist 
der RRB vom 15. Oktober 2013.  
 
2. Gemäss § 47 Abs. 1 lit. a VPO ist zur Erhebung einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
befugt, wer durch den angefochtenen Entscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an 
der Änderung oder Aufhebung hat. Dieses Interesse kann rechtlicher oder auch bloss tatsächli-

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cher Natur sein (HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Auflage, Zürich 
2010, Rz. 1771). Die Beschwerdeführer sind durch die Nichterteilung der beantragten Haltebe-
willigung berührt und haben als Adressaten des angefochtenen Beschlusses ein schutzwürdi-
ges Interesse an dessen Aufhebung. Da auch die übrigen formellen Voraussetzungen erfüllt 
sind und sowohl die örtliche als auch die sachliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts gegeben 
sind, kann auf die Beschwerde eingetreten werden.  
 
3.1 Mit der verwaltungsrechtlichen Beschwerde können gemäss § 45 Abs. 1 lit. a und b 
VPO Rechtsverletzungen einschliesslich Überschreitung, Unterschreitung oder Missbrauch des 
Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts gerügt wer-
den. Eine Überprüfung der Angemessenheit ist dagegen ausgeschlossen (§ 45  
Abs. 1 lit. c VPO e contrario). Zwar sehen § 45 Abs. 1 lit. c und Abs. 2 VPO sowie das überge-
ordnete Recht betreffend Überprüfungsbefugnis Ausnahmen vor. Solche Ausnahmen sind vor-
liegend jedoch nicht gegeben und die Kognition des Kantonsgerichts ist demnach beschränkt.  
 
3.2 Vorinstanzliche Auslegungen (oder auch unterbliebene Auslegungen) kann das Kan-
tonsgericht hingegen grundsätzlich uneingeschränkt überprüfen. Allerdings auferlegt sich das 
Kantonsgericht auch hier entsprechend der Rechtsprechung des Bundesgerichts eine gewisse 
Zurückhaltung, um den Entscheidungsspielraum der Vorinstanz zu respektieren. Dies insbe-
sondere deshalb, weil der Kantonstierarzt als Fachbehörde hierzu kompetenter erscheint. Ver-
fügt eine Behörde über ein besonderes Fachwissen, so ist ihr bei der Bewertung von ausge-
sprochenen Fachfragen ein gewisser Beurteilungsspielraum zu belassen, soweit sie die für den 
Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte geprüft und die erforderlichen Abklärungen sorgfältig 
und umfassend durchgeführt hat (BGE 135 II 384 E. 2.2.2, jeweils mit weiteren Hinweisen). 
 
4.1 Gemäss § 2a Abs. 1 Hundegesetz gilt für das Halten potenziell gefährlicher Hunde 
eine Bewilligungspflicht. § 1 Abs. 1 Hundeverordnung bestimmt, welche Hunde als potenziell 
gefährlich gelten; darunter fallen auch Hunde der Rasse Rottweiler (lit. e). Für die Bewilligung 
für das Halten von potenziell gefährlichen Hunden ist der Kantonstierarzt zuständig (§ 2 Abs. 2 
Hundeverordnung). 
 
4.2 Nach § 3a Abs. 1 Hundegesetz wird die Bewilligung für das Halten potenziell gefährli-
cher Hunde erteilt, wenn die Hundehalterin bzw. der Hundehalter handlungsfähig ist, einen 
Auszug aus dem schweizerischen Strafregister beibringt, den Nachweis über ausreichende ky-
nologische Fachkenntnisse erbringt und nicht wegen Delikten vorbestraft ist, welche das Halten 
eines potenziell gefährlichen Hundes als problematisch für das Leben, die Gesundheit oder das 
Eigentum Dritter erscheinen lässt (lit. a); die Tiere aus einer Zucht stammen, die den kynologi-
schen Ansprüchen genügt und die Anforderungen der schweizerischen Tierschutzgesetzge-
bung erfüllt (lit. b); mit den Welpen bzw. Hunden vom Kanton anerkannte und durch erfahrene 
Kynologinnen und Kynologen geleitete Welpenspiel- und Hundeerziehungskurse besucht wer-
den (lit. c); eine Haftpflichtversicherung gemäss § 2 abgeschlossen worden ist. Der Regierungs-
rat erlässt ergänzende Bestimmungen über die Kursanerkennung und den Nachweis der kyno-
logischen Fachkenntnisse (Abs. 2). Gemäss § 3a Abs. 3 Hundegesetz kann die Kantonstierärz-

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tin bzw. der Kantonstierarzt weitere Auflagen und Bedingungen verfügen, wenn sich dies im 
Einzelfall als notwendig erweist.  
 
4.3 Die Hundeverordnung hält zunächst fest, dass als ausreichend kynologische Fach-
kenntnisse der Sachkundenachweis gemäss Art. 68 der eidgenössischen Tierschutzverordnung 
gilt. Hinsichtlich der Welpen- und Hundeerziehungskurse hält § 4 Abs. 1 Hundeverordnung fest, 
dass diese von der Kantonstierärztin bzw. dem Kantonstierarzt anerkannt werden, wenn sie von 
erfahrenen Kynologen geleitet werden und den Grundsätzen der Kynologie genügen (lit. a); die 
Kursleitung sich verpflichtet, jeweils bei Kursende ein Attest auszustellen (lit. b) und Hunde mit 
einem abnormen Aggressionspotenzial gemeldet werden (lit. c). Kann ein Welpenspielkurs auf-
grund des Alters des Hundes oder aufgrund seiner Herkunft nicht nachgewiesen werden, so 
kann gemäss § 4 Abs. 2 Hundeverordnung die Kantonstierärztin oder der Kantonstierarzt auf 
diesen Nachweis verzichten, wenn die Hundehalterin oder der Hundehalter glaubhaft machen 
kann, dass der Hund ausreichend sozialisiert (lit. a) und der Herkunftsnachweis nach § 1a er-
bracht worden ist (lit. b) sowie eine Überprüfung des Hundes ergeben hat, dass von diesem 
Tier keine Gefährdung ausgeht (lit. c). 
 
4.4 Vorliegend ist unbestritten, dass die Haltung der betroffenen Rottweilerhündin einer 
Bewilligung gemäss § 2a Abs. 1 Hundegesetz bedarf, dass dafür der Kantonstierarzt zuständig 
ist und dass abgesehen vom Nachweis der Absolvierung von Welpenspielstunden betreffend 
die Hündin C.____ alle Voraussetzungen zur Erteilung einer Hundehaltebewilligung an die Be-
schwerdeführer erfüllt sind. Ebenso ist unstrittig, dass mit der Hündin C.____ keine Welpen-
spielstunden durchgeführt worden sind. Strittig ist dagegen, ob vorliegend gestützt auf 
§ 4 Abs. 2 Hundeverordnung trotz ausgebliebener Welpenspielstunden eine Hundehaltebewilli-
gung erteilt werden muss bzw. kann. 
 
5.1 Die Beschwerdeführer bejahen die Möglichkeit der Erteilung einer Bewilligung aufgrund 
der guten Sozialisierung der Hündin C.____ und verweisen damit – zumindest konkludent – auf 
die Bestimmung des § 4 Abs. 2 Hundeverordnung. Sie begründen ihr Begehren mit der positiv 
ausgefallenen Wesensabklärung der Hündin sowie mit dem Besuch der Hundeschule. Ferner 
sei sie in einem guten Umfeld aufgewachsen und noch nie negativ auffällig geworden. 
 
5.2 Der Regierungsrat und der Kantonstierarzt stellen sich jedoch auf den Standpunkt, 
dass keine Möglichkeit bestehe, den Beschwerdeführern eine Hundehaltebewilligung betreffend 
der Hündin C.____ zu erteilen, da sie vorliegend nachgewiesen und unbestritten nie Welpen-
spielstunden absolviert habe. Die in § 4 Hundeverordnung statuierte Ausnahme, wonach bei 
fehlender Möglichkeit des Nachweises von Welpenspielstunden aufgrund des Alters oder der 
Herkunft des Hundes, aber Glaubhaftmachung der ausreichenden Sozialisierung, auf den 
Nachweis von Welpenspielstunden verzichtet werden könne, finde vorliegend keine Anwen-
dung. Damit fehle eine in § 3a Abs. 1 Hundegesetz genannte Bewilligungsvoraussetzung, was 
zwingend die Verweigerung der Bewilligung zur Folge habe. Es sei somit kein Ermessenspiel-
raum verblieben.  
 

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5.3 § 3a Hundegesetz bestimmt, dass die Bewilligung für das Halten potenziell gefährlicher 
Hunde erteilt wird, wenn die dort aufgeführten Voraussetzungen erfüllt sind, darunter auch die 
anerkannten und durch erfahrene Kynologinnen resp. Kynologen geleiteten Welpenspiel- und 
Hundeerziehungskurse besucht werden. § 4 Abs. 2 Hundeverordnung sieht hingegen vor, dass 
der Kantonstierarzt unter gewissen Voraussetzungen auf den Nachweis eines Welpenspielkur-
ses verzichten kann. Die Regelung in § 4 Abs. 2 Hundeverordnung ist missverständlich und 
damit als nicht geglückt zu bezeichnen, weil daraus nicht klar hervorgeht, was genau „aufgrund 
des Alters des Hundes“ zu verstehen ist. Es ergibt sich auch nicht ohne weiteres aus dem Ge-
setzestext, in welchem Fall die Ausnahmebestimmung zur Anwendung gelangt und wie sich die 
Regelung von § 4 Abs. 2 Hundeverordnung zu § 3a Abs. 1 lit. c Hundegesetz verhält; sie ist 
somit auslegungsbedürftig.  
 
5.4  Auslegung ist notwendig, wo der Gesetzeswortlaut unklar ist oder wo Zweifel bestehen, 
ob ein scheinbar klarer Wortlaut den wahren Sinn der Norm wiedergibt. Die Auslegungsbedürf-
tigkeit von Rechtsnormen liegt einerseits in der Unzulänglichkeit der Sprache begründet; ande-
rerseits kann die Tragweite einer abstrakten Regelung bezüglich zukünftiger Anwendungsfälle 
oft nur unvollkommen vorausgesehen werden. Diese Auslegungsbedürftigkeit besteht auch bei 
den Rechtssätzen des Verwaltungsrechts, die häufig offene Formulierungen aufweisen und 
zahlreiche unbestimmte Rechtsbegriffe verwenden (ULRICH HÄFELIN/ GEORG MÜLLER/FELIX 
UHLMANN, a.a.O., Rz. 214). Für die Normen des Verwaltungsrechts gelten die üblichen Metho-
den der Gesetzesauslegung. Zur Anwendung gelangen die grammatikalische, historische, zeit-
gemässe, systematische und teleologische Auslegungsmethode (ULRICH HÄFELIN/ GEORG 
MÜLLER/FELIX UHLMANN, a.a.O., Rz. 216; ULRICH HÄFELIN/ WALTER HALLER/HELEN KELLER, 
Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 8. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2012, Rz. 91 ff.; BGE 134 II 
249 E. 2.3). Bei der Auslegung von Erlassen lässt sich auch das Kantonsgericht, wie das Bun-
desgericht, stets von einem Methodenpluralismus leiten und stellt nur dann allein auf das 
grammatikalische Element ab, wenn sich daraus zweifelsfrei die sachlich richtige Lösung ergibt 
(vgl. BGE 133 V 9 E. 3.1 S. 10 f. mit Hinweisen). An einen klaren und unzweideutigen Geset-
zeswortlaut ist die rechtsanwendende Behörde gebunden, sofern dieser den wirklichen Sinn der 
Norm wiedergibt. Die grammatikalische Auslegung ist somit Ausgangspunkt jeder Auslegung. 
Danach geht zunächst aus den Bestimmungen des § 3a Hundegesetz und des § 2 Hundever-
ordnung hervor, dass der Gesetzgeber eine Bewilligung potenziell gefährlicher Hunde nur zu-
lassen wollte, wenn unter anderem auch die Voraussetzung des Besuchs von Welpenspielkur-
sen erfüllt ist. Der Wortlaut in § 4 Hundeverordnung „einen Welpenkurs aufgrund des Alters des 
Hundes oder aufgrund seiner Herkunft nicht nachweisen können“ könnte bedeuten, dass noch 
von der Absolvierung eines Welpenspielkurses ausgegangen oder sogar eine solche ange-
nommen werden könnte und dürfte, dass es aber dem Beschwerdeführer nicht möglich ist, Be-
lege oder andere Beweise dafür zu erbringen, weil der Hund beispielsweise schon so alt ist, 
dass zu einem allfälligen Besuch eines Kurses in seinen „Welpenjahren“ keine Kursbestätigung 
ausgestellt wurde, oder weil das Herkunftsland über entsprechende Kurse keine schriftliche 
Bestätigung ausstellt. Dennoch könnte der Wortlaut von § 4 Hundeverordnung grundsätzlich 
auch bedeuten, dass der Beschwerdeführer bzw. der Hund den Welpenspielkurs als solchen 
nicht absolviert hat bzw. haben muss. Gerade „das Alter des Hundes“ kann dazu führen, dass 

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ein Welpenspielkurs nicht nachgewiesen werden kann (§ 4 Abs. 2 Hundeverordnung). Was da-
runter im Einzelnen zu verstehen ist, geht aus dem Gesetzestext nicht hervor.  
 
5.5 In welchem Sinn das „Alter des Hundes“ auf die Anwendbarkeit der einschlägigen Be-
stimmung zu verstehen ist, hätte von der Vorinstanz ausgeführt werden müssen. Insbesondere 
deshalb, weil das Alter des Hundes für die Möglichkeit des Absolvierens eines Welpenspielkur-
ses von zentraler Bedeutung ist. Ein Hund gilt ca. 16 Wochen lang als Welpe, d.h. der entspre-
chende Spielkurs kann naturgemäss nur während dieser Zeitspanne absolviert werden. Zudem 
stellt die Voraussetzung des Welpenspielkurses eine Eigenheit der basellandschaftlichen Ge-
setzgebung dar, was nebst der zeitlichen Komponente erschwerend dazu kommt. In vielen an-
deren Kantonen bzw. im Ausland gibt es keine adäquate Regelung. Ersucht also beispielsweise 
ein aus einem anderen Kanton oder aus dem Ausland kommender Halter eines potenziell ge-
fährlichen Hundes den hiesigen Kantonstierarzt um Erteilung der Hundehaltebewilligung, müss-
te diese grundsätzlich verweigert werden, wenn der Hund bereits mehr als 16 Wochen alt ist 
und keinen Welpenspielkurs absolviert hat, weil dieser am Herkunftsort nicht vorausgesetzt 
wurde. Mit anderen Worten würde eine allzu restriktive Anwendung der Ausnahmebestimmung 
von § 4 Abs. 2 Hundeverordnung einem Verbot zur Erteilung einer Hundehaltebewilligung von 
potenziell gefährlichen Hunden gleichkommen. Eine rein grammatikalische Auslegung führt so-
mit nicht zweifelsfrei zur sachlich richtigen Lösung. Vielmehr würde in zahlreichen Fällen eine 
kategorische Verweigerung der Hundehaltebewilligungen verfügt, ohne dabei die privaten und 
öffentlichen Interessen gegeneinander abzuwägen. Den Gesuchstellern ist damit die Möglich-
keit zur Erbringung der Bewilligungsvoraussetzungen faktisch entzogen. Die strikte Auslegung 
von § 4 Abs. 2 Hundeverordnung würde ferner dazu führen, dass derjenige, der wissentlich und 
entgegen den Tatsachen die Möglichkeit des Nachweises als solchen bestreitet, gegenüber 
demjenigen, der einräumt, keinen Welpenspielkurs absolviert zu haben, bessergestellt würde. 
Auch dieses stossende Ergebnis lässt keinen anderen Schluss zu, als dass sich der wirkliche 
Sinn von § 4 Abs. 2 Hundeverordnung nicht allein nach dem Wortlaut ableiten lässt.  
 
5.6 Vielmehr ist deshalb für die Auslegung auch die teleologische Methode zu berücksich-
tigen, welche auf die Zweckvorstellung, die mit einer Rechtsnorm verbunden ist, abstellt (vgl. 
ausführlich hierzu ULRICH HÄFELIN/WALTER HALLER/HELEN KELLER, a.a.O., Rz 120 ff.). Das 
Hundegesetz bezweckt, die Gefährlichkeit gewisser Hunderassen präventiv einzuschränken. 
Unbestrittenermassen ist es zielführend, hierzu gewisse Voraussetzungen aufzustellen, insbe-
sondere sind auch die geforderten Hundeerziehungskurse grundsätzlich als zweckdienlich zu 
qualifizieren. Dies soll aber nicht so weit gehen, dass die Erfüllung dieser Kurse für die Gesuch-
steller praktisch unmöglich wird, wie dies etwa bei den Welpenspielkursen aufgrund der zeitli-
chen Beschränkung der Fall ist (vgl. Erwägung 5.5 hiervor). Das Gesetz sieht in 
§ 3a Abs. 1 lit. c Hundegesetz vor, dass mit den Welpen bzw. Hunden vom Kanton anerkannte 
und durch erfahrene Kynologinnen und Kynologen geleitete Welpenspiel- und Hundeerzie-
hungskurse besucht werden. Die Regelung bezieht sich also nicht nur auf Welpen, sondern 
auch auf (ältere) Hunde. Entscheidend ist, dass der betroffene Hund gut erzogen und soziali-
siert wird resp. worden ist. Wie aufgezeigt, steht ein Gesuchsteller mit seinem sich nicht mehr 
im Welpenalter befindlichen Hund, welcher mit seinem potenziell gefährlichen Hund keinen 
Welpenspielkurs im Sinne des § 3a Abs. 1 lit. c Hundegesetz absolviert hat, allenfalls vor einer 

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unüberwindbaren Hürde. Diese Konsequenz scheint unverhältnismässig und kann vom Ge-
setzgeber wohl nicht beabsichtigt gewesen sein. Gleiches ergibt sich mitunter aus der Regelung 
von § 3a Abs. 3 des Hundegesetzes, wonach es dem Kantonstierarzt offen steht, eine Bewilli-
gung mit weiteren Auflagen und Bedingungen zu verfügen, sofern dies als notwendig erscheint.  
 
6.1 Sowohl § 3a Abs. 3 Hundegesetz als auch § 4 Abs. 2 Hundeverordnung sind als „Kann-
Bestimmungen“ formuliert; es handelt sich mithin um Ermessensnormen. Der den Verwaltungs-
behörden durch das Ermessen eingeräumte Spielraum für den Entscheid im Einzelfall, bedeutet 
nicht, dass sie in ihrer Entscheidung völlig frei sind. Vielmehr sind sie auch dabei an die Verfas-
sung gebunden und haben das Rechtsgleichheitsverbot, das Verhältnismässigkeitsprinzip so-
wie die Pflicht zur Wahrung der öffentlichen Interessen zu befolgen (ULRICH HÄFELIN/ GEORG 
MÜLLER/FELIX UHLMANN, a.a.O., Rz. 441). Die zuständigen Behörden haben somit vor der Ertei-
lung resp. Nichterteilung der Hundehaltebewilligung eine Interessenabwägung vorzunehmen 
und zu prüfen, ob die Verweigerung der Hundehaltebewilligung mit dem Verhältnismässigkeits-
prinzip im Einklang steht. Dieses Prinzip bildet einen allgemeinen Grundsatz staatlichen Han-
delns (Art. 5 Abs. 2 BV), welcher im ganzen Bereich des öffentlichen Rechts, sowohl für die 
Rechtssetzung als auch für die Rechtsanwendung, Geltung hat (ULRICH HÄFELIN/ GEORG 
MÜLLER/FELIX UHLMANN, a.a.O., Rz. 441; BGE). Gegeneinander abzuwägen sind die privaten 
Interessen der Beschwerdeführer an der Erteilung der Hundehaltebewilligung und das polizeili-
che Interesse des Kantons an der Erfüllung der Bewilligungsvoraussetzungen und damit dem 
Schutz der Bevölkerung vor potenziell gefährlichen Hunden. Dabei ist nicht von einer schemati-
schen Betrachtungsweise auszugehen, sondern es ist auf die gesamten Umstände des Einzel-
falls abzustellen.  
 
6.2 Die Bestimmungen über die Hundehaltung von potenziell gefährlichen Hunden regeln 
die polizeilichen Belange der Hundehaltung (vgl. § 1 Abs. 1 Hundegesetz). Gemäss § 2 Abs. 1 
Hundegesetz müssen die Hunde so gehalten werden, dass sie Menschen nicht gefährden oder 
belästigen und Tiere nicht gefährden. Vorliegend ist unbestritten, dass die vorausgesetzten 
Welpen- und Hundeerziehungskurse grundsätzlich zwecktauglich sind, um eine solche Gefähr-
dung durch potenziell gefährliche Hunde zu vermeiden. Die Voraussetzungen für die Erteilung 
einer Hundehaltebewilligung nach Hundegesetz erscheinen denn auch notwendig, zumal die 
Annahme einer gewissen Gefährlichkeit von bestimmten Hunderassen gesetzlich festgelegt 
worden ist (vgl. hierzu auch BGE 132 I 7, S. 12). Vorliegend erfüllen die Beschwerdeführer alle 
Voraussetzungen bis auf diejenige der Absolvierung eines Welpenspielkurses. Diese Anforde-
rung erfüllen sie nicht, weil der Hund – im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs für die Hal-
tung der betroffenen Hündin im Kanton Basel-Landschaft – bereits zu alt für Welpenspielkurse 
gewesen ist. Die Gesuchsteller konnten die verlangte Voraussetzung somit nicht mehr erfüllen. 
Aus diesem Grund haben sie alternativ eine Wesensabklärung mit ihrer Hündin vornehmen las-
sen sowie den Nachweis eines absolvierten Hundeerziehungskurses beigebracht. Ob diese 
Vorbringen zur Anwendung von § 3a Abs. 3 resp. von § 4 Abs. 2 Hundeverordnung führen 
(müssen), kann offen bleiben. Die Vorinstanz ist jedenfalls gehalten, verhältnismässige Lösun-
gen, welche die Erziehung und Sozialisierung eines potenziell gefährlichen Hundes belegen, zu 
prüfen. Die Erteilung der Haltebewilligung hätte allenfalls unter Auflagen erteilt werden können. 
Die Vorinstanz hätte eine Interessenabwägung vornehmen müssen (vgl. Erwägung 6.1 hiervor); 

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eine diesbezügliche Prüfung unter Berücksichtigung des Verhältnismässigkeitsprinzips ist je-
doch unterblieben. Die pflichtgemässe Bindung der Ermessensentscheide steht auch in einem 
Zusammenhang mit dem Begründungszwang, d.h. mit der Pflicht der Verwaltungsbehörden, 
ihre Entscheide zu begründen (ULRICH HÄFELIN/ GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, a.a.O., 
Rz. 443). Indem sich die Vorinstanz nur in aller Kürze zur Anwendbarkeit des § 4 Abs. 2 Hun-
deverordnung äusserte, ist sie ihrer Begründungspflicht nicht genügend nachgekommen.  
 
7.1 Die Begründungspflicht des Regierungsrates ergibt sich aus dem kantonalen Verfah-
rensrecht, vorliegend aus § 18 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes Basel-Landschaft 
(VwVG) vom 13. Juni 1988. Ein Mindestanspruch auf Begründung folgt aus dem Anspruch auf 
rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenos-
senschaft (BV) vom 18. April 1999 (ULRICH HÄFELIN/ GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, a.a.O., 
Rz. 1705 ff.). Den Anforderungen nach Art. 29 Abs. 2 BV entspricht die Begründung einer Ver-
fügung dann, wenn die Betroffenen in die Lage versetzt werden, die Tragweite der Entschei-
dung zu beurteilen und sie in voller Kenntnis der Umstände an eine höhere Instanz weiterzuzie-
hen. Die Behörde ist nicht verpflichtet, sich zu allen Rechtsvorbringen der Parteien zu äussern. 
Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken 
(ULRICH HÄFELIN/ GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, a.a.O., Rz. 1706).  
 
7.2 Seiner Begründungspflicht ist der Kantonstierarzt vorliegend nicht rechtsgenüglich 
nachgekommen. In seiner Verfügung vom 10. Juli 2013 begründet er die Nichterteilung der 
Hundehaltebewilligung einzig mit der Nichterfüllung der Voraussetzungen gemäss 
§ 3a Abs. 1 lit. c Hundegesetz, ohne dabei auf eine allfällige Anwendbarkeit der Ausnahmebe-
stimmung gemäss § 4 Abs. 2 Hundeverordnung einzugehen resp. ohne zu erläutern, wie diese 
Bestimmung zu § 3a Abs. 1 lit. c  Hundegesetz steht und unter welchen Umständen sie zur An-
wendung gelangt oder nicht. Gerade die allfällige Anwendbarkeit von § 4 Abs. 2 der Hundever-
ordnung könnte vorliegend zu einer ausnahmsweisen Erteilung der Hundehaltebewilligung füh-
ren und ist damit entscheidrelevant. Eine diesbezügliche Begründung ist unabdingbar. Der Re-
gierungsrat weist im angefochtenen Beschluss immerhin darauf hin, dass es eine Ausnahme-
bestimmung in der Hundeverordnung gibt. Dennoch beschränkt auch er sich darauf, festzuhal-
ten, dass vorliegend kein Ausnahmefall im Sinne von § 4 Abs. 2 der Hundeverordnung vorliege. 
Eine Begründung, weshalb gerade kein Anwendungsfall von § 4 Abs. 2 Hundeverordnung vor-
liegen soll, führt er aber nicht aus resp. beschränkt sich darauf, festzustellen, dass tatsächlich 
kein Welpenspielkurs absolviert worden ist. Wie aber die vorstehenden Ausführungen aufzei-
gen, sind die einschlägigen Bestimmungen nicht unzweideutig und bedürfen daher einer Ausle-
gung. Sowohl der Kantonstierarzt als auch der Regierungsrat haben dies unterlassen und sind 
damit ihrer Begründungspflicht nicht nachgekommen. Da der Anspruch auf rechtliches Gehör 
formeller Natur ist, muss die Rechtsmittelinstanz den angefochtenen Hoheitsakt aufheben, ohne 
Rücksicht darauf, ob dies für den Ausgang des Verfahrens relevant ist, d.h. die Behörde zu ei-
ner Änderung des Entscheides veranlassen wird oder nicht (ULRICH HÄFELIN/ GEORG 
MÜLLER/FELIX UHLMANN, a.a.O., Rz. 1705 ff.). Es sei vermerkt, dass die Rückweisung an den 
Kantonstierarzt erfolgt, weil dieser als Fachbehörde über ein besonderes Fachwissen verfügt 
(vgl. Erwägung 3.2 hiervor).  
 

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8. Zusammenfassend ergibt sich somit, dass die vorliegende Beschwerde im Sinne der 
Erwägungen gutzuheissen ist, der angefochtene RRB aufzuheben und die Angelegenheit zur 
Neubeurteilung an den Kantonstierarzt zurückzuweisen ist.  
 
9. Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor 
dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und 
die Beweiskosten und werden in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Aus-
mass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Den kantonalen Behörden und den Gemeinden werden Ver-
fahrenskosten auferlegt, wenn sie das Kantonsgericht in Anspruch nehmen (§ 20 Abs. 4 VPO). 
Vorliegend haben die Beschwerdeführer das Kantonsgericht in Anspruch genommen und ob-
siegt, weshalb von der Auferlegung von Verfahrenskosten abzusehen ist. Der geleistete Kos-
tenvorschuss in der Höhe von Fr. 1'400.-- wird den Beschwerdeführern zurückerstattet. Nach 
§ 21 Abs. 1 VPO kann einzig der ganz oder teilweise obsiegenden Partei für den Beizug eines 
Anwalts eine angemessene Parteientschädigung zulasten der Gegenpartei zugesprochen wer-
den. Da die Beschwerdeführer nicht anwaltlich vertreten sind, werden die Parteikosten wettge-
schlagen. 
 
 
 
 
 

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Regierungsratsbeschluss 

Nr. 1649 vom 15. Oktober 2013 aufgehoben und die Angelegenheit zur 
Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an den Kantonstierarzt zu-
rückgewiesen. 

   
 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-

schuss in der Höhe von Fr. 1‘400.- wird den Beschwerdeführern zurück-
erstattet. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
 
 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 
Beat Walther 
 

Gerichtsschreiberin 
 
 
 
 
Stephanie Schlecht