# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3a703f58-fa9f-5d5e-b903-ab8ed18705bf
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-02-03
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 03.02.2010 BVGE 2010/36
**Docket/Reference:** BVGE-2010-36
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2010-36_2010-02-03

## Full Text

Assurance-invalidit&eacute; (AI) | 
Invalidenversicherung. Mitwirkungspflicht
im Revisionsverfahren. Verletzung durch einen Dritten. Massnahmen (Verweigerung der Rente). Wiederaufnahme
der Rentenzahlungen nach Vorlage der für die Revision erforderlichen Dokumente. 
Art.&#160;21 Abs.&#160;4, Art.&#160;28
Abs.&#160;1 und 2, Art.&#160;43 Abs.&#160;2 und 3 ATSG. Art.&#160;7 und Art.&#160;7b IVG. Art.&#160;86
bis IVV.

Die Verfügung,
mit welcher die Rentenzahlung während des Re­vi­sionsverfahrens sanktionsweise als Folge
der Verletzung der Mit­wirkungspflicht eingestellt wird, ist ein resolutiv bedingter Endentscheid
(E.&#160;4.1).
Die mit
der 5.&#160;IV-Revision eingeführten Sanktionsbestimmungen haben die Möglichkeit nicht beseitigt,
eine Rente aufgrund feh­len­der Mitwirkung im Revisionsverfahren zu verweigern (E.&#160;4.2).
Auch wenn
die Verletzung der Mitwirkungspflicht einem Dritten zuzurechnen ist, kann eine Rente eingestellt werden,
falls die für ihre Revision erforderlichen Dokumente nicht vorgelegt wurden (Bestätigung der
Rechtsprechung; E.&#160;4.2.5, 4.3, 5.1).
Sobald
die für die Revision notwendigen Dokumente vorliegen, muss die Rentenzahlung grundsätzlich
wieder aufgenommen wer­den, da das Ziel der Massnahme erreicht ist (E.&#160;5.2).

2012-03-05T16:12:03Z