# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2b8ace57-a5d0-5758-b140-f156a124b98a
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-04-28
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 28.04.2016 725 14 10
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-14-10_2016-04-28.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht 
 
vom 28. April 2016 (725 14 10) 
____________________________________________________________________ 
 
 
Unfallversicherung 
 
Überwiegend wahrscheinlicher Nachweis des vollständige Wegfalls von teilkausalen Un-
fallfolgen bei einer Kniedistorsion mittels gerichtlichen Obergutachtens. Massgebender 
Zeitpunkt der Wiedererlangung des Status quo sine. Pflicht zur Kostenübernahme einer 
als für die Kausalitätsbeurteilung unerlässlichen Abklärungsmassnahme durch den Un-
fallversicherer.  
 
 
 
Besetzung Präsident Andreas Brunner, Kantonsrichter Christof Enderle, Kan-

tonsrichter Dieter Freiburghaus, Gerichtsschreiber Stephan Paukner 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Jan Herrmann, Rechts-
anwalt, Lange Gasse 90, 4052 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 Helsana Unfall AG, Recht, Postfach, 8081 Zürich, Beschwerdegeg-
nerin 
 

  
  
Betreff Leistungen / Rückweisung (Urteil BG v. 18.12.2013) 
 
 
A. Der 1952 geborene A.____ war seit 1981 bei der Helvetia Versicherungen als Kunden-
berater tätig und in dieser Eigenschaft bei der Helsana Unfall AG (Helsana) gegen die Folgen 
von Unfällen versichert. Am 6. Dezember 2009 verdrehte er sich während eines Ferienaufent-
halts infolge eines Zusammenstosses das linke Knie und erlitt dabei gemäss Arztschein UVG 
vom 13. Januar 2010 eine Distorsion bzw. eventuell einen Meniskusschaden. Die Helsana an-
erkannte das Ereignis als Unfall und erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Am 10. August 
2010 erfolgte eine Rückfallmeldung, mit welcher eine Arbeitsunfähigkeit ab 2. August 2010 gel-

 

 
 
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tend gemacht wurde. Die Helsana erbrachte gestützt darauf zunächst weitere Versicherungs-
leistungen, stellte diese aber mit Verfügung vom 10. März 2011 unter Verweis auf den Wegfall 
des natürlichen Kausalzusammenhangs per Ende Dezember 2010 ein. Eine dagegen erhobene 
Einsprache des Versicherten wies die Helsana am 24. November 2011 ab.  
 
B. Mit Urteil vom 23. Mai 2013 hiess das Kantonsgericht die dagegen gerichtete Be-
schwerde des Versicherten gut und verpflichtete die Helsana, dem Beschwerdeführer die ge-
setzlichen Leistungen über den 31. Dezember 2010 hinaus bis auf weiteres zu erbringen. In 
teilweiser Gutheissung einer dagegen von der Helsana erhobenen Beschwerde hob das Bun-
desgericht mit Urteil vom 18. Dezember 2013 das kantonsgerichtliche Urteil auf und wies die 
Sache zwecks Klärung der Kausalität der Knieproblematik links zur Erstellung eines gerichtli-
chen Obergutachtens sowie zur erneuten Entscheidung an das Kantonsgericht zurück.  
 
C. Mit verfahrensleitender Verfügung vom 27. Januar 2014 ordnete der instruierende Prä-
sident des Kantonsgerichts ein gerichtliches Obergutachten in orthopädischer Fachrichtung bei 
der B.____ an. Dieses erging am 18. September 2014.  
 
D. Der Beschwerdeführer schloss in seiner Stellungnahme vom 2. Oktober 2014 auf Gut-
heissung der Beschwerde. Die Beschwerdegegnerin hielt in ihrer Stellungnahme vom 18. Okto-
ber 2014 fest, dass die Schlussfolgerungen des gerichtlichen Obergutachtens der B.____ sowie 
die Antworten zum Fragenkatalog nicht verwertbar seien und deshalb nicht darauf abgestellt 
werden könne. Anlässlich der Urteilsberatung vom 15. Januar 2015 beschloss das Kantonsge-
richt, den Fall auszustellen und den Parteien einen gerichtlichen Vergleichsvorschlag zu unter-
breiten, welcher in der Folge jedoch nicht zustande kam.  
 
E. Anlässlich seiner zweiten Urteilsberatung vom 27. August 2015 beschloss das Gericht 
eine ergänzende Nachfrage beim Gerichtsgutachter. Die ergänzende Stellungnahme des Ge-
richtsgutachters erging am 11. November 2015. In seiner Stellungnahme vom 20. November 
2015 hielt der Beschwerdeführer fest, dass die ergänzenden Antworten der B.____ vom 
11. November 2015 seinen Standpunkt stützen würden. Die Beschwerde sei gutzuheissen. Im 
Kostenpunkt werde beantragt, dass die Beschwerdegegnerin auch die Kosten für die Einholung 
der gerichtlichen Gutachten zu tragen habe. Die Helsana schloss mit Stellungnahme vom 
30. November 2015 auf Abweisung der Beschwerde.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Nachdem das Kantonsgericht die vorliegende Beschwerde mit Urteil vom 23. Mai 2013 
gutgeheissen hatte, hat das Bundesgericht die Angelegenheit mit Urteil vom 18. Dezember 
2013 zur erneuten materiellen Prüfung an das Kantonsgericht zurückgewiesen. Auf die Be-
schwerde ist daher unbestrittenermassen erneut einzutreten.  
 
2.1 Vorab ist noch einmal auf die auch im vorliegenden Verfahren anzuwendenden materi-
ellen Bestimmungen sowie Verfahrensgrundsätze hinzuweisen, wie sie bereits im Urteil des 

 

 
 
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Kantonsgerichts vom 23. Mai 2013 dargelegt worden sind (vgl. a.a.O., E. 2.1 bis 3.3). Ebenfalls 
ist noch einmal darauf hinzuweisen, dass das rubrizierte Beschwerdeverfahren ausschliesslich 
die infolge des Ereignisses vom 6. Dezember 2009 erfolgte Schädigung am linken Knie und 
damit die Frage betrifft, ob der Beschwerdeführer diesbezüglich über den 31. Dezember 2010 
hinaus Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung besitzt.  
 
3. Nachdem das Bundesgericht in seinem Urteil vom 18. Dezember 2013 das Kantonsge-
richt angewiesen hat, zur Klärung der Kausalität der strittigen Knieproblematik ein Obergutach-
ten anzuordnen (vgl. a.a.O., E. 3.2 a.E.), steht nunmehr das gerichtliche Obergutachten der 
B.____ vom 18. September 2014 sowie deren ergänzende Stellungnahme vom 11. November 
2015 im Zentrum der medizinischen Aktenlage.  
 
3.1 Anlässlich seiner orthopädischen Begutachtung vom 25. August 2014 hielt der gericht-
liche Obergutachter der B.____ in Bezug auf die erste Bildgebung mittels MRI vom 18. Januar 
2010 fest, dass das festgestellte Knochenmarködem verschiedene Ursachen haben könne. 
Vorliegend komme sowohl ein traumatisch ausgelöstes Ödem als auch ein solches als Begleit-
erscheinung eines degenerativen Knorpelschadens in Frage. Gemäss einschlägiger Literatur 
spreche für eine traumatische Genese, dass sich ein Ödem im Laufe der Zeit wieder zurückbil-
de. Im Vergleich zum zweiten MRI vom 18. August 2010 gut acht Monate nach dem Ereignis sei 
zu erkennen, dass das Knochenmarksödem zwar etwas zurückgegangen, aber noch immer 
vorhanden sei. Daraus lasse sich keine überwiegende Wahrscheinlichkeit für eine traumatisch 
oder für eine degenerativ bedingte Genese ableiten. Auch in Bezug auf den Knorpelschaden 
seien verschiedene Ursachen denkbar. Von einer traumatischen Knorpelschädigung könne auf 
jeden Fall dann ausgegangen werden, wenn in der Akutsituation ein subchondrales Knochen-
ödem ohne sichtbare Knorpelschädigung nachzuweisen sei und sich in der Folgeuntersuchung 
ein neuer Knorpelschaden unter oder in der Nähe des Ödems darstelle. Im MRI vom 18. Januar 
2010 sei ein Knorpelschaden in Form einer reduzierten Knorpeldicke objektivierbar, an dem 
sich unmittelbar ein Knochenmarködem anschliesse. Allerdings könnten die mehrfachen, klei-
nen Knochenzysten im Knorpelschadenbereich und die Abnahme der Knorpeldicke nicht innert 
der kurzen Zeit seit der fraglichen Kontusion entstanden sein. Dieser Befund sei vielmehr Aus-
druck eines längeren degenerativen Prozesses. Es müsse demnach mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit ein stummer degenerativer Vorzustand vorgelegen haben. In Bezug auf die Plica 
mediopatellaris hält der gerichtliche Obergutachter fest, dass diese im MRI bildgebend praktisch 
nicht darstellbar und nur arthroskopisch sichtbar sei. Die in der Arthroskopie vom 3. März 2011 
festgestellte Plica sei jedoch unfallfremd und es seien keine posttraumatischen Gewebsverän-
derungen an ihr beschrieben worden.  
 
3.2 Schlussfolgernd aus diesen Feststellungen hält der Gutachter fest, dass mit überwie-
gender Wahrscheinlichkeit zum Zeitpunkt des Unfalls am linken Knie ein bis dato stummer de-
generativer Knorpelschaden am medialen Femurkondylus sowie eine Degeneration des media-
len und lateralen Meniskusgewebes als Vorzustand vorgelegen hätten. Diese Feststellung sei 
durch die in der ersten MRI-Bildgebung vom 18. Januar 2010 erkennbaren strukturellen Verän-
derungen belegbar, die eindeutig älter seien als sechs Wochen. Ebenso hätten die Kontusion 
bzw. die Distorsion vom 6. Dezember 2009 im Sinne einer Teilkausalität zu einer Verschlimme-

 

 
 
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rung des Vorzustandes am femurkondylen Knorpel geführt. Eine mögliche, zusätzlich hinzuge-
kommene strukturelle Verletzung könne nicht ausreichend wahrscheinlich gemacht werden, 
weil möglicherweise bereits durch den vorbestehenden degenerativen Schaden ein Knochen-
marködem vorbestanden habe und weil die bei rein traumatischen Knochenmarködemen zu 
erwartende Rückbildung bis zum Folge-MRI vom 18. August 2010 nur ungenügend eingetreten 
sei. Die entscheidende Frage, ob durch den Unfall eine nur vorübergehende Verschlimmerung 
des Vorzustandes eingetreten oder eine dauerhafte, richtunggebende strukturelle Verschlechte-
rung ausgelöst worden sei, lasse sich nur durch eine Verlaufsbeobachtung beantworten. Bei 
direktem Vergleich der beiden MRI vom 18. Januar und 18. August 2010 sei eine erhebliche 
echte Zunahme des objektivierbaren Befunds weder zu belegen noch auszuschliessen. Dem-
nach habe ein völliger Wegfall von teilkausalen Unfallfolgen bis zum 31. Dezember 2010 als 
leistungsaufhebende Tatsache aufgrund der bis dahin vorliegenden Erkenntnisse keine be-
weisbare überwiegende Wahrscheinlichkeit für sich. Eine ausreichende medizinische Abklärung 
als Basis für die Kausalitätsbeurteilung sei erst durch die Arthroskopie des Kniegelenks am 3. 
März 2011 erfolgt. Das dort vorgefundene Bild entspreche dem Bild im ersten MRI ohne erheb-
liche Zunahme der Degeneration. Auch an den Menisci sei der Befund gleich geblieben. Erst 
gestützt auf diese arthroskopische Befundabklärung könne mit überwiegender Wahrscheinlich-
keit nunmehr begründet werden, dass der Gesundheitszustand nur noch und ausschliesslich 
auf unfallfremde Gründe zurückzuführen sei, was ab dem 4. März 2011 gelte. Die Arthroskopie 
sei für die Abklärung der Kausalitätsfrage entscheidend gewesen.  
 
3.3 Aus der ergänzenden Stellungnahme des gerichtlichen Obergutachters der B.____ 
vom 11. November 2015 geht hervor, dass das bone-bruise-Signal im MRI vom 18. Januar 
2010 zwar ein zusätzliches Trauma nahelege. Als Beweis reiche dieser Befund für sich alleine 
aber nicht aus. Im MRI vom 18. August 2010 sei sieben Monate nach dem ersten MRI eine 
Rückbildungstendenz zu erkennen, die nicht ausgeprägt genug sei, einen gänzlichen Wegfall 
jeglicher Trauma-Anteile zu sichern. Eine objektive Klärung sei erst durch die diagnostische 
Arthroskopie vom 3. März 2011 erfolgt. Zuvor sei eine richtunggebende Verschlimmerung des 
Vorzustandes ebenso wenig auszuschliessen gewesen wie das Gegenteil. Erst der Arthrosko-
piebefund vom 3. März 2011 führe zu einer überwiegend wahrscheinlichen Klärung. Es sei da-
von auszugehen, dass spätestens fünf Tage nach der diagnostischen Arthroskopie vom 3. März 
2011 keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Versichgerten mehr vorgelegen habe. 
 
4.1 Was den medizinischen Sachverhalt und dabei insbesondere die Beurteilung der stritti-
gen Kausalitätsbeurteilung betreffend die über Dezember 2010 hinaus anhaltenden Beschwer-
den des Versicherten am linken Knie betrifft, kommt der zitierten gerichtlichen Expertise der 
B.____ vom 18. September 2014 und den ergänzenden Ausführungen des gerichtlichen Ober-
gutachters vom 11. November 2015 ausschlaggebende Bedeutung zu. Das Kantonsgericht 
weicht wie oben ausgeführt (vgl. Erwägung 3.4 hiervor) bei Gerichtsgutachten praxisgemäss 
ohnehin nicht ohne zwingende Gründe von der Einschätzung des medizinischen Experten ab, 
dessen Aufgabe es ist, seine Fachkenntnisse ausschliesslich der Gerichtsbarkeit zur Verfügung 
zu stellen, um einen bestimmten Sachverhalt medizinisch zu erfassen und eingehend zu über-
prüfen. Allfällige Gründe für ein solches Abweichen liegen hier keine vor, zumal es sich vorlie-
gend um ein gerichtliches Obergutachten handelt, dessen Aufgabe es in casu war, eine noch-

 

 
 
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malige umfassende Kausalitätsbeurteilung vorzunehmen. Das fragliche Gerichtsgutachten der 
B.____ weist keine formalen Mängel auf und ist – wie dies vom Bundesgericht verlangt wird 
(vgl. Erwägung 3.2 hiervor) – für die streitigen Belange umfassend. Es beruht auf allseitigen 
Untersuchungen des Versicherten, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist vor allem 
in Kenntnis sämtlicher relevanter Vorakten und insbesondere in Kenntnis der beiden massge-
benden MRI-Bildgebungen vom 18. Januar 2010 sowie vom 18. August 2010 abgegeben wor-
den (vgl. in diesem Zusammenhang insbesondere die ergänzende Stellungnahme des gerichtli-
chen Obergutachters vom 11. November 2015, Antwort ad Frage 2). Wie das Bundesgericht in 
seinem Urteil vom 18. Dezember 2013 festgehalten hat, setzt sich der gerichtliche Experte 
schliesslich auch einlässlich mit den bei den Akten liegenden, teils abweichenden, fachärztli-
chen Einschätzungen insbesondere von Dr. C.____ vom 20. Oktober 2010 und Prof. Dr. D.____ 
vom 17. Februar 2011 auseinander. Damit ist festzuhalten, dass das gerichtliche Obergutach-
ten der B.____ vom 18. September 2014 und dessen Ergänzung vom 11. November 2015 alle 
rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige ärztliche Stellungnahme er-
füllt (BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 E. 3a). Diesen Unterlagen ist deshalb voller Beweiswert 
zuzuerkennen.  
 

4.2 Grundsätzlich bestehen auch inhaltlich keine Gründe, von der detaillierten Beurteilung 
der B.____ abzuweichen. Es erweist sich als ohne Weiteres nachvollziehbar, dass der degene-
rative Knorpelschaden am Femurkondylus und am Meniskusgewebe bereits deshalb vorbe-
standen hat, weil die entsprechend strukturellen Veränderungen, wie sie bereits im MRI vom 
18. Januar 2010 ersichtlich gewesen sind, älter als sechs Wochen waren. Sie müssen daher 
bereits vor dem Unfallereignis vom 6. Dezember 2009 vorhanden gewesen sein. Aufgrund die-
ser Erkenntnis ist deshalb auch nicht zu beanstanden, dass die am 6. Dezember 2009 erlittene 
Kontusion lediglich zu einer Verschlimmerung des Vorzustandes am Femurkondylenknorpel 
des linken Knies geführt hat, indem ein zuvor stummer Zustand in einen an korresponierender 
Stelle anhaltend schmerzhaften Zustand umgewandelt worden ist (vgl. Ziffer 4.2 des gerichtli-
chen Obergutachtens der B.____ vom 18. September 2014, Ziffer 4.2). Ebenso ist nachvoll-
ziehbar, dass das bildgebend sichtbare Knochenmarksödem vorbestanden haben könnte, weil 
dessen Rückbildung bis zur erneuten Bildgebung im MRI am 18. August 2010 nur ungenügend 
ausgefallen ist. Hintergrund des Fehlens einer überwiegend wahrscheinlichen Genese bildet in 
diesem Zusammenhang die medizinische Erfahrung, dass sich traumatisch ausgelöste Kno-
chenmarködeme während einer Zeitspanne von drei Monaten bis zwei Jahren zurückbilden, 
degenerative Knochenmarksödeme hingegen keine Rückbildungstendenz aufweisen (vgl. ge-
richtliches Obergutachten der B.____ vom 18. September 2014, S. 9). Auf der alleinigen Basis 
eines Vergleichs der bildgebenden MRI-Befunde vom 18. Januar 2010 und 18. August 2010 
überzeugt demnach auch die Schlussfolgerung, dass sich eine erhebliche Zunahme der dege-
nerativen Chondropathie am linken Knie weder belegen noch ausschliessen lässt.  
 
4.3 Damit resultiert, dass sich der Wegfall jeglicher unfallkausaler Folgen gestützt alleine auf 
einen Vergleich der beiden MRI-Befunde nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellen 
lässt. Hierfür war vielmehr die Sichtung der orthopädischen Verhältnisse anlässlich der Arthro-
skopie vom 3. März 2011 von Nöten. Erst hier zeigte sich, dass der dort vorgefundene Befund 
jenen bildgebenden Verhältnissen entsprochen hat, wie sie ohne Zunahme einer Degeneration 

 

 
 
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bereits dem ersten MRI-Befund vom 18. Januar 2010 zu Grunde gelegen hatten, ohne dass aus 
der degenerativen Gewebsveränderung in Inneren des linken Knies mittlerweile eine Oberflä-
chenläsion oder eine Rissbildung entstanden wäre. Wenn der gerichtliche Obergutachter im 
Rahmen seiner Schlussfolgerungen festhält, dass im direkten Vergleich des Arthroskopiebefun-
des vom 3. März 2011 einerseits und der Bildgebung im ersten MRI vom 18. Januar 2010 ande-
rerseits auch an den Menisci der Befund gleichgeblieben, so lässt sich deshalb auch erst mit 
dem Arthroskopiebefund vom 3. März 2011 eine überwiegende Wahrscheinlichkeit begründen, 
dass durch den Unfall vom 6. Dezember 2009 keine richtunggebende und dauerhafte Ver-
schlimmerung des Vorzustandes eingetreten sein kann, sondern der Status quo sine vielmehr 
bereits vor Ende Dezember 2010 eingetreten sein muss. Die Schlussfolgerung des gerichtli-
chen Experten, dass erst gestützt auf die arthroskopische Befundabklärung vom 3. März 2011 
eine überwiegende Wahrscheinlichkeit begründet werden kann, dass der Gesundheitszustand 
des Versicherten nur noch und ausschliesslich auf unfallfremde Gründe zurückzuführen ist, er-
weist sich daher als schlüssig. 
 
4.4 Soweit der gerichtliche Experte der B.____ gestützt auf diese Ergebnisse im Übrigen 
dafür hält, dass ein völliger Wegfall von teilkausalen Unfallfolgen bis zum 31. Dezember 2010 
keine beweisbare Wahrscheinlichkeit für sich habe, geht er nun aber in beweisrechtlicher Hin-
sicht von einem falschen Verständnis des Begriffes des Status quo sine aus. Entgegen der von 
ihm vertretenen Auffassung liegt der Status quo sine nicht erst dann vor, wenn und sobald der 
Nachweis eines solchen erbracht worden ist. Entscheidend ist vielmehr, wann der durch den 
Unfall verursachte Beschwerdeschub abgeklungen ist und der fragliche Unfall fortan jegliche 
kausale Bedeutung verloren hat. Dies aber war den nachvollziehbaren Schlussfolgerungen zu-
folge (vgl. oben, Erwägung 4.3 hiervor) bereits vor Dezember 2010 der Fall. Hintergrund bildet 
die Aussage des gerichtlichen Experten, dass der arthroskopische Inspektionsbefund vom 
3. März 2011 ohne erhebliche Zunahme einer Degeneration jenen Verhältnissen entsprochen 
hat, wie sie sich bereits anlässlich der ersten MRI-Bildgebung vom 18. Januar 2010 präsentiert 
hatten (vgl. gerichtliches Obergutachten der B.____ vom 18. September 2014, S. 12).  
 
4.5 Am Umstand, dass deshalb jegliche teilkausale Folgen des Unfalls vom 6. Dezember 
2009 bereits vor Dezember 2010 weggefallen sein müssen, ändert nichts, dass erst 
der Arthroskopiebefund vom 3. März 2011 zu einer überwiegend wahrscheinlichen Klärung ge-
führt hat. Es gilt mit anderen Worten zwischen dem Zeitpunkt des (erbrachten) Beweises des 
Eintritts des Status quo sine und jenem Zeitpunkt zu unterscheiden, in welchem der Status quo 
sine aufgrund eines erst später erhobenen (Vergleichs-)Befunds tatsächlich eingetreten ist. 
Diese Differenzierung hat der gerichtliche Experte unterlassen. Obschon sich vor der diagnosti-
schen Arthroskopie vom 3. März 2011 noch nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit be-
gründen liess, dass der Gesundheitsschaden am linken Knie des Versicherten ausschliesslich 
auf unfallfremde Gründe zurückzuführen war, muss aufgrund der mit der Bildgebung im ersten 
MRI vom 18. Januar 2010 übereinstimmenden Inspektionsverhältnisse vom 3. März 2011 da-
von ausgegangen werden, dass der Status quo sine bereits vor Ende Dezember 2010 eingetre-
ten war. Die in der Folge über diesen Zeitpunkt hinaus bestehenden Beschwerden des Versi-
cherten sind demnach nicht mehr überwiegend wahrscheinlich in unmittelbarem Zusammen-
hang mit dem Unfallereignis vom 6. Dezember 2009 zu sehen, sondern vielmehr auf einen 

 

 
 
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krankhaften Vorzustand am linken Knie des Versicherten zurückzuführen. Damit ergibt sich, 
dass der Vorzustand im linken Kniegelenk des Beschwerdeführers durch die Kontusion und 
Distorsion vom 6. Dezember 2009 zwar traumatisch aktiviert wurde, der Unfall sich aber nicht 
richtungsweisend auswirkte und der Status quo sine noch vor der Einstellung der Versiche-
rungsleistungen per Ende Dezember 2010 erreicht war (vgl. oben, Erwägung 2.4 hiervor). Es ist 
demnach nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin die Übernahme der im Zusam-
menhang mit der Arthroskopie vom 3. März 2011 angefallenen Kosten infolge Erreichens des 
Status quo sine vel ante abgelehnt hat. Die Leistungseinstellung der Beschwerdegegnerin per 
Ende Dezember 2010 erweist sich vielmehr als rechtmässig. Die gegen den angefochtenen 
Einspracheentscheid vom 24. November 2011 gerichtete Beschwerde ist in diesem Punkt ab-
zuweisen. 
 
5.1 Gemäss Art. 45 Abs. 1 ATSG übernimmt der Versicherungsträger die Kosten der Abklä-
rung, soweit er die Massnahmen angeordnet hat. Hat er keine Massnahmen angeordnet, so 
übernimmt er deren Kosten dennoch, wenn die Massnahmen für die Beurteilung des Anspruchs 
unerlässlich waren oder Bestandteil der nachträglich zugesprochenen Leistungen bilden 
(Art. 45 Abs. 1 Satz 2 ATSG). Was die Kostentragung bei dieser letztgenannten Ausgangslage 
betrifft, setzt die zitierte Bestimmung den Grundsatz um, dass diejenige Behörde die Kosten zu 
tragen hat, in deren Obliegenheit es gefallen wäre, die entsprechenden Abklärungen vorzu-
nehmen (UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2015, Art. 45 Rz 17). Der-
gestalt verhält es sich insbesondere dann, wenn die in Frage stehende Abklärungsmassnahme 
zur Beurteilung des Anspruchs auf (weitergehende) Versicherungsleistungen unerlässlich ge-
wesen ist (SVR 2014 IV Nr. 11). Von Bedeutung ist im Übrigen, dass eine Kostenübernahme 
der Abklärungsmassnahme nicht voraussetzt, dass in der Folge eine (weitergehende) Leis-
tungszusprache erfolgt ist (KIESER, a.a.O., Art. 45 Rz. 21). Schliesslich ist zu berücksichtigen, 
dass sich durch die Vornahme der im Rahmen des Untersuchungsprinzips derart erforderlichen 
Abklärungen ein Einkommensausfall ergeben kann (vgl. KIESER, a.a.O., Rz 26 ff.). Der Versi-
cherungsträger hat den Versicherten diesfalls für den entsprechenden Erwerbsausfall und in 
diesem Zusammenhang entstandene Spesen zu entschädigen (Art. 45 Abs. 2 ATSG).  
 
5.2 Gemäss den Schlussfolgerungen des gerichtlichen Experten der B.____ vom 18. Sep-
tember 2014 lässt sich erst mit dem arthroskopischen Inspektionsbefund vom 3. März 2011 
eine überwiegende Wahrscheinlichkeit begründen, dass der Status quo sine bereits vor Ende 
Dezember 2010 eingetreten ist (vgl. a.a.O., S. 12). Die am 3. März 2011 erfolgte direkte arthro-
skopische Inspektion der Knorpelschadenzone hat sich für die Abklärung der strittigen Kausali-
tätsfrage daher als unabdingbare Abklärungsmassnahme erwiesen(vgl. a.a.O., S. 12 sowie 
S. 14, Antwort ad Frage 2). Daran ändert nichts, dass im Zuge der Befundfeststellung zugleich 
aufgequollene Knorpelfetzen debridiert und thermoelektrisch geglättet worden sind, da dies eine 
rational selbstverständliche Begleitmassnahme darstellt (vgl. a.a.O., S. 12, ad Ziffer 4 a.E.). Erst 
der arthroskopische Inspektionsbefund vom 3. März 2011 hat die Feststellung des mit überwie-
gender Wahrscheinlichkeit erreichten Status quo sine zugelassen (vgl. Stellungnahme der 
B.____ vom 11. November 2015, S. 4, Antwort ad Frage 1 a.E.). Es resultiert deshalb, dass die 
Kosten der Arthroskopie vom 3. März 2011 unter dem Titel von Art. 45 Abs. 1 Satz 2 ATSG von 
der Beschwerdegegnerin zu übernehmen sind. Hinsichtlich eines damit allenfalls verbundenen 

 

 
 
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Einkommensausfalls ist zu berücksichtigen, dass spätestens fünf Tage danach keine Ein-
schränkung der Arbeitsfähigkeit mehr vorgelegen hat (vgl. ergänzende Stellungnahme des ge-
richtlichen Experten vom 11. November 2015, Antwort ad Frage 3). Ob und in welchem Umfang 
dem Versicherten für diese beschränkte Zeit ein Einkommensausfall entstanden ist, lässt sich 
aufgrund der vorliegenden Akten jedoch weder entnehmen noch mit rechtsgenüglicher Be-
stimmtheit bemessen. Dies wird vielmehr Sache der Beschwerdegegnerin sein, an welche die 
Angelegenheit in diesem Punkt zur ergänzenden Abklärung und Festsetzung eines allfälligen 
Erwerbsausfalls gemäss Art. 45 Abs. 2 ATSG zurückzuweisen ist. 

6. Zusammenfassend ist die Beschwerdegegnerin somit in teilweiser Gutheissung der 
Beschwerde zu verpflichten, die Kosten für den am 3. März 2011 erfolgten Arthroskopie-Eingriff 
zu übernehmen. Die Angelegenheit ist sodann zur Festsetzung eines allenfalls daraus resultie-
renden Erwerbsausfalls des Beschwerdeführers an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 
Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen. 
 
7.1 Gemäss Art. 61 lit. a ATSG sind keine Verfahrenskosten zu erheben. Wie das Bundes-
gericht in BGE 137 V 210 ff. entschieden hat, sind in den Fällen, in denen zur Durchführung der 
vom Gericht als notwendig erachteten Beweismassnahme an sich eine Rückweisung in Frage 
käme, eine solche indessen mit Blick auf die Wahrung der Verfahrensfairness entfällt, die Kos-
ten der durch das Gericht in Auftrag gegebenen MEDAS-Begutachtung den IV-Stellen aufzuer-
legen. Dies sei, so das Bundesgericht weiter, mit der zitierten Bestimmung von Art. 45 Abs. 1 
ATSG durchaus vereinbar (vgl. BGE 137 V 265 f. E. 4.4.2). In BGE 138 V 318 ff. hat das Bun-
desgericht diese Rechtsprechung auch auf das unfallversicherungsrechtliche Verfahren für an-
wendbar erklärt (vgl. neuerdings auch Urteil des Bundesgerichts vom 6. Juni 2013, 
8C_984/2012, E. 4). Vorliegend war das Gericht anlässlich der Urteilsberatung vom 8. März 
2012 zum Ergebnis gelangt, dass ein Entscheid in der Angelegenheit gestützt auf die damals 
vorhandene Aktenlage nicht möglich war. Für eine abschliessende Beurteilung der strittigen 
Kausalitätsfrage waren das in der Folge eingeholte Gerichtsgutachten des Spitals E.____ sowie 
dessen ergänzende Stellungnahme deshalb unerlässlich. Daran ändert auch nichts, dass das 
Bundesgericht die Angelegenheit mit Urteil vom 18. Dezember 2013 zur Einholung einer ge-
richtlichen Expertise und erneuter Beurteilung wieder an das Kantonsgericht zurückgewiesen 
hat. Im Lichte der geschilderten bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind die resultierenden 
Kosten, welche sich gemäss Rechnung des Spitals E.____ vom 21. Dezember 2012 auf 
CHF 2'000.— belaufen, somit der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Nicht anders gilt hinsicht-
lich der gerichtlichen Expertise der B.____ vom 18. September 2014 und deren ergänzende 
Stellungnahme vom 11. November 2015. Dem Dargelegten zufolge (vgl. oben, Erwägung 4.3 f. 
hiervor) hat sich auch diese Expertise als unerlässlich erwiesen, um die strittige Kausalitätsfra-
ge letztlich entscheiden zu können (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts vom 18. Dezember 
2013, E. 3.2). Die entsprechenden Kosten der B.____ von insgesamt CHF 6‘643.40 (vgl. Rech-
nungen der B.____ vom 26. November 2014 sowie vom 15. Dezember 2015) sind daher eben-
falls der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 
 

7.2 Dem teilweise obsiegenden Beschwerdeführer steht schliesslich eine Parteientschädi-
gung zu. Dabei sind in zeitlicher Hinsicht drei Perioden zu unterscheiden. Nach dem Notwen-

 

 
 
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digkeitsprinzip sind ihm die Bemühungen seines Rechtsvertreters zunächst für die Zeit bis zum 
ersten Ausstellungsbeschluss des Kantonsgerichts vom 8. März 2012 (19. Dezember 2011 bis 
zum 22. Dezember 2011) im Umfang von 9,6 Stunden (praxisgemäss zu einem Stundenansatz 
von CHF 250.—) zuzüglich Auslagen von CHF 49.— zu ersetzen (vgl. Honorarnote vom 3. Feb-
ruar 2012). Dies entspricht einem Teilbetrag von CHF 2‘645.—. Gemäss Ausgang des bundes-
gerichtlichen Verfahrens (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 18. Dezember 2013) ist ihm infol-
ge teilweisen Obsiegens ein hälftiger Anteil für die danach bis zum Vorliegen des kantonsge-
richtlichen Urteils vom 23. Mai 2013 ausgewiesenen Bemühungen zuzusprechen. Dieser zweite 
Teilbetrag beläuft sich gemäss Honorarnote vom 3. April 2014 auf CHF 1‘294.05 (CHF 5‘233.05 
abzüglich CHF 2‘645.— dividiert durch zwei). Infolge teilweise Obsiegens ist ihm schliesslich für 
die Bemühungen im vorstehenden Verfahren in der Zeit vom 3. März 2014 bis 14. Dezember 
2015 (vgl. Honorarnote vom 14. Dezember 2015; 12,2 Stunden à CHF 250.— zuzüglich Ausla-
gen von CHF 149.50) ein ebenfalls hälftiger Teilbetrag von CHF 1‘727.75 zuzusprechen (12,2 
Stunden à CHF 250.— zuzüglich Auslagen von CHF 149.50 und 8% Mehrwertsteuer dividiert 
durch zwei). Es ergibt sich demnach eine Parteientschädigung zu Lasten der Beschwerdegeg-
nerin in der Höhe von insgesamt CHF 5‘666.80 (inkl. Spesen und 8 % Mehrwertsteuer). 
 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

://: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Helsana Unfall AG 
verpflichtet, die Kosten für den am 3. März 2011 erfolgten Arthrosko-
pie-Eingriff zu übernehmen, und die Angelegenheit wird zur Festset-
zung eines allenfalls daraus resultierenden Erwerbsausfalls des Be-
schwerdeführers an die Helsana Unfall AG zurückgewiesen.  

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die Kosten für die gerichtliche Begutachtung durch die B.____ vom 
18. September 2014 und vom 11. November 2015 im Umfang von ins-
gesamt CHF 6‘643.40 sowie die Kosten für die gerichtliche Begutach-
tung durch das Spital E.____ vom 13. Dezember 2012 im Umfang von 
CHF  2'000.— werden der Helsana Unfall AG auferlegt. 

 4. Die Helsana Unfall AG hat dem Beschwerdeführer eine reduzierte Par-
teientschädigung im Umfang von CHF 5‘666.80 (inkl. Auslagen und 8 % 
Mehrwertsteuer) zu bezahlen. Im Übrigen werden die ausserordentlichen 
Kosten wettgeschlagen.  

 

 
Gegen diesen Entscheid wurde am 16. August 2016 Beschwerde beim Bundesgericht (sie-
he nach Vorliegen des Urteils: Verfahren-Nr. 8C_513/2016) erhoben.  
 

 

 
 
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