# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1ee148d2-48d7-58cf-821a-ba8c69285f51
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-05-19
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 19.05.2021 BK 2021 121
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2021-121_2021-05-19.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss
BK 21 121

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 19. Mai 2021

Besetzung Oberrichter J. Bähler (Präsident), Oberrichter Schmid,
Oberrichterin Bratschi
Gerichtsschreiberin Lauber

Verfahrensbeteiligte A.________
v.d. Rechtsanwalt B.________
a.v.d. Rechtsanwalt C.________

Beschuldigter/Beschwerdeführer

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, 
Postfach, 3001 Bern

Gegenstand Wechsel amtliche Verteidigung

Strafverfahren wegen Mordes

Beschwerde gegen die Verfügung der Regionalen Staatsanwalt-
schaft Berner Jura-Seeland vom 5. März 2021 (BJS 99 9708)

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Erwägungen:

1. Die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland (nachfolgend: Staatsan-
waltschaft) führt ein Strafverfahren gegen den Beschuldigten A.________ (nachfol-
gend: Beschwerdeführer) wegen Mordes. In diesem Verfahren war Rechtsanwalt 
C.________ als amtlicher Verteidiger des Beschwerdeführers eingesetzt. Am 
19. Februar 2021 ersuchte Rechtsanwalt B.________ um Wechsel der amtlichen 
Verteidigung und Einsetzung von ihm als neuen amtlichen Verteidiger. Mit Verfü-
gung vom 5. März 2021 wies die Staatsanwaltschaft den Antrag ab. Hiergegen er-
hob der Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, am 
16. März 2021 Beschwerde mit folgenden Rechtsbegehren: 
1. Die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 5. März 2021 sei aufzuheben und es sei dem Be-

schwerdeführer der Wechsel der amtlichen Verteidigung zu bewilligen. 
2. Es sei der bisherige amtliche Verteidiger, Rechtsanwalt C.________, aus dem amtlichen Mandat 

zu entlassen.
3. Es sei unterzeichnender Rechtsanwalt, B.________, als neuer amtlicher Verteidiger einzuset-

zen. 
4. Vorliegendes Beschwerdeverfahren sei zu sistieren bis dem unterzeichnenden Anwalt die Akten 

der Staatsanwaltschaft für eine angemessene Zeit zur Verfügung gestellt werden. Eventualiter 
sei dem Akteneinsichtsgesuch vor einem zweiten Schriftenwechsel zu entsprechen. 

5. Alles unter ausgangsgemässer Kosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. MwSt.). 

Mit verfahrensleitender Verfügung vom 18. März 2021 wurde der Antrag auf Sistie-
rung des Beschwerdeverfahrens mit Blick auf die Anordnung, dass die Staatsan-
waltschaft die parteiöffentlichen Akten des Verfahren BJS 99 9708 zuzüglich der 
Akten, welche dem Zwangsmassnahmengericht im Verfahren ARR 21 19 zur Ver-
fügung gestellt wurden, der Beschwerdekammer in Strafsachen zuzustellen hat, 
abgewiesen. Rechtsanwalt C.________ beantragte mit Stellungnahme vom 
22. März 2021 die Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungs-
folgen. Am 24. März 2021 reichte die Staatsanwaltschaft Kopien der parteiöffentli-
chen Akten ein. Gleichentags liess sie der Beschwerdekammer in Strafsachen das 
Schreiben von Rechtsanwalt B.________ vom 17. März 2021 betreffend private 
Mandatierung sowie die Verfügung betreffend Sistierung des amtlichen Mandates 
vom 19. März 2021 zukommen. Die Generalstaatsanwaltschaft hielt in ihrer Stel-
lungnahme vom 26. März 2021 fest, dass zufolge der privaten Vertretung des Be-
schwerdeführers durch Rechtsanwalt B.________ und der Sistierung des amtlichen 
Mandates von Rechtsanwalt C.________ davon ausgegangen werde, dass der 
Beschwerdeführer nicht mehr am Gesuch um Wechsel der amtlichen Verteidigung 
festhalte und das Verfahren daher als gegenstandslos abzuschreiben sei. Im Übri-
gen würden gestützt auf die angefochtene Verfügung und die Stellungnahme von 
Rechtsanwalt C.________ vom 22. März 2021 keine Gründe für einen Wechsel der 
amtlichen Verteidigung vorliegen. Mit verfahrensleitender Verfügung vom 29. März 
2021 wurden die amtlichen Akten BK 21 121 Rechtsanwalt B.________ zur Ein-
sichtnahme übermittelt. Rechtsanwalt B.________ führte mit Schreiben vom 6. 
April 2021 aus, dass der Beschwerdeführer an seinem Gesuch um Wechsel des 
amtlichen Verteidigers festhalte. Es sei sein ausdrücklicher Wunsch, dass er durch 
ihn amtlich verteidigt werde. Am 8. April 2021 reichte Rechtsanwalt C.________ 

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abschliessende Bemerkungen ein. Der Beschwerdeführer liess sich in der Folge 
nicht mehr vernehmen. 

2. Gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Staatsanwaltschaft kann bei 
der Beschwerdekammer in Strafsachen innert 10 Tagen schriftlich und begründet 
Beschwerde geführt werden (Art. 393 Abs. 1 Bst. a i.V.m. Art. 396 Abs. 1 der 
Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO; SR 312.0], Art. 35 des Gesetzes 
über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; 
BSG 161.1] i.V.m. Art. 29 Abs. 2 des Organisationsreglements des Obergerichts 
[OrR OG; BSG 162.11]). Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht. 
Einer beschuldigten Person mit amtlicher Verteidigung steht es bei notwendiger 
Verteidigung jederzeit frei, eine private Verteidigung mit der Wahrung ihrer Interes-
sen zu beauftragen und diese hierfür selbst zu entschädigen. In einem solchen Fall 
hat die Verfahrensleitung das Mandat der amtlichen Verteidigung erst zu widerru-
fen, wenn sie Gewissheit hat, dass die beschuldigte Person imstande ist, die Fi-
nanzierung der Wahlverteidigung mindestens bis zum Abschluss des erstinstanzli-
chen Verfahrens zu gewährleisten (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1B_364/2019 
vom 28. August 2019 E. 3.4 mit Hinweis auf Urteil des Bundesgerichts 
1B_394/2014 vom 27. Januar 2015 E. 2.2.2; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 
1B_289/2012 vom 28. Juni 2012 E. 2.3.2; LIEBER, in: Kommentar zur Schweizeri-
schen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 6a zu Art. 127 StPO und N. 2 zu 
Art. 134 StPO; RUCKSTUHL, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozess-
ordnung, 2. Aufl. 2014, N. 2 zu Art. 134 StPO). Aus dem Schreiben des Beschwer-
deführers vom 25. Januar 2021 an Rechtsanwalt D.________ geht hervor, dass 
dieser Rechtsanwalt D.________ (oder implizit einen anderen Rechtsanwalt aus 
diesem Anwaltsbüro) als privaten Verteidiger haben möchte und die Kosten hierfür 
sein Sohn übernehmen werde. Der Beschwerdeführer selbst ist offenbar nicht in 
der Lage, die Verteidigungskosten der privaten Wahlverteidigung zu übernehmen, 
sondern er ist auf Dritthilfe angewiesen. Bei dieser Ausgangslage und mangels 
weitergehender Informationen betreffend die finanzielle Situation des Sohnes des 
Beschwerdeführers ist es beim vorliegend aufwändigen Strafverfahren wegen Mor-
des mit mehreren beschuldigten Personen unklar, ob die Kosten der privaten 
Wahlverteidigung bis mindestens zum Abschluss des erstinstanzlichen Verfahrens 
hinreichend sichergestellt sind und folglich das amtliche Mandat widerrufen werden 
könnte, so dass es diesfalls allenfalls an einem rechtlich geschützten Interesse hin-
sichtlich eines Entscheides betreffend amtliche Verteidigung fehlen würde, wie es 
von der Generalstaatsanwaltschaft sinngemäss geltend gemacht wird. Diese Frage 
der unzureichenden Sicherstellung der Kosten für eine private Verteidigung braucht 
indes nicht weiter geklärt zu werden. Selbst wenn ein aktuelles rechtlich geschütz-
tes Interesse bejaht wird, ist die Beschwerde – wie nachfolgend aufgezeigt wird – 
abzuweisen. 

3.

3.1 Rechtsanwalt B.________ führt im Gesuch um Wechsel der amtlichen Verteidigung 
aus, mit dem aktuellen amtlichen Verteidiger Rechtsanwalt C.________ sei keine 
effektive Verteidigung gegeben und das Vertrauensverhältnis müsse als objektiv 

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gestört gelten. Beispielsweise habe der Beschwerdeführer eine Beschwerde gegen 
die Anordnung der Untersuchungshaft erheben wollen, was Rechtsanwalt 
C.________ nicht getan habe. Zudem habe keine Beratung stattgefunden und 
Rechtsanwalt C.________ habe mit dem Beschwerdeführer keine Strategie verein-
bart. 

3.2 Die Staatsanwaltschaft begründet die Abweisung des Gesuchs um Wechsel der 
amtlichen Verteidigung nach Einholung einer Stellungnahme von Rechtsanwalt 
C.________ wie folgt: 
Vorliegend hat die beschuldigte Person zwar den Besuch eines Anwalts des Büros D.________ 
Rechtsanwälte gewünscht und auch eine Anwaltsvollmacht für die Anwälte dieses Büros unterzeich-
net. Hingegen hat der Beschuldigte aber offenbar gegenüber seinem aktuellen amtlichen Verteidiger 
geäussert, dass er weiterhin durch ihn verteidigt werden wolle. Der Beschuldigte, der diese Stellung-
nahme offenbar ebenfalls erhalten hat, hat bisher nicht verlauten lassen, dass er in der Stellungnah-
me falsch zitiert werde. Sodann will auch der aktuelle amtliche Anwalt nicht aus seinem Mandat ent-
lassen werden. Damit ist das Vertrauensverhältnis in subjektiver Hinsicht nicht gestört. Es sind auch 
keine objektiven Hinweise darauf zu erkennen, dass eine wirksame Verteidigung nicht mehr gewähr-
leistet ist: Rechtsanwalt C.________ hat bekannt gegeben, dass er den Beschuldigten beraten und 
mit ihm die Strategie der Verteidigung im Verfahren besprochen habe. Weiter gab es gemäss der 
Eingabe von Rechtsanwalt C.________ kein Handeln wider die Instruktion der beschuldigten Person. 
Selbst wenn der Beschuldigte insbesondere die Anfechtung seiner Versetzung in Untersuchungshaft 
verlangt haben sollte, was die Staatsanwaltschaft nicht beurteilen kann, wäre im Entscheid des amtli-
chen Anwalts, dies nicht zu tun, kein Grund zu erkennen, von einer ineffektiven Verteidigung auszu-
gehen, da es zu den Rechten des amtlichen Anwalts gehört, sich zu weigern, problematische oder 
aussichtslose Prozesshandlungen vorzunehmen. Nachdem das Regionale Zwangsmassnahmenge-
richt Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten insbesondere gestützt auf einen DNA-Beweis, der 
den Tatverdacht gegen den Beschuldigten begründe, angeordnet hatte, ist es durchaus möglich bzw. 
sogar wahrscheinlich, dass der amtliche Anwalt zum Schluss kam, dass einer Anfechtung dieses Ent-
scheids kein Erfolg beschieden sein würde, und aus diesem Grund kein Rechtsmittel einlegte. 

3.3 In der Beschwerde wird vorgebracht, nicht nur das Vertrauensverhältnis zwischen 
Rechtsanwalt C.________ und dem Beschwerdeführer sei offensichtlich objektiv 
und subjektiv derart gestört, dass eine effektive Verteidigung nicht gewährleistet 
sei. Auch eine effektive Wahrnehmung der Parteiinteressen sei nicht gegeben. Be-
reits der Umstand, dass gegen die Anordnung von Untersuchungshaft entgegen 
der klaren Instruktion des Beschwerdeführers keine Beschwerde erhoben worden 
sei, zeige, dass Rechtsanwalt C.________ gegen den klaren Willen des Be-
schwerdeführers gehandelt habe. Hinzu komme, dass der bisherige amtliche Ver-
teidiger entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers behaupte, dieser wol-
le den Wechsel nicht. Bereits mit Schreiben vom 25. Februar 2021 habe der Be-
schwerdeführer Rechtsanwalt B.________ mitgeteilt, dass er ihn als seinen Vertei-
diger haben wolle. Zudem gehe aus diesem Schreiben hervor, dass der bisherige 
amtliche Verteidiger auf den Beschwerdeführer eingewirkt habe, ihn als Verteidiger 
zu behalten. Auch im Schreiben vom 5. März 2021 habe der Beschwerdeführer 
kundgetan, dass er nicht mehr durch den bisherigen amtlichen Verteidiger, sondern 
durch Rechtsanwalt B.________ verteidigt werden wolle. Es liege ein erheblich ge-
störtes Vertrauensverhältnis vor. Die Arbeit von Rechtsanwalt B.________ werde 

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nicht nur durch Rechtsanwalt C.________, sondern auch durch die Staatsanwalt-
schaft erschwert. 

3.4 Rechtsanwalt C.________ hält in seiner oberinstanzlichen Stellungnahme fest, zu 
den meisten vorgebrachten Vorwürfen verbiete ihm das Anwaltsgeheimnis, konkret 
Stellung zu nehmen. Er möchte aber betonen, dass er zu keiner Zeit entgegen den 
Instruktionen des Beschwerdeführers gehandelt bzw. Handlungen unterlassen ha-
be. Es habe sehr wohl eine Beratung stattgefunden und es sei selbstverständlich 
auch die Strategie besprochen worden. Von einer ineffektiven Verteidigung und ei-
ner objektiven Störung des Vertrauensverhältnisses könne keine Rede sei. Er habe 
vorgängig des Antrags von Rechtsanwalt B.________ vom 19. Februar 2021 um 
Wechsel der amtlichen Verteidigung keine Unstimmigkeiten zwischen dem Be-
schwerdeführer und ihm wahrgenommen. Dementsprechend sei er über den An-
trag sehr erstaunt gewesen, was ihn veranlasst habe, den Beschwerdeführer am 
25. Februar 2021 im Regionalgefängnis Thun zu besuchen, um von ihm persönlich 
zu erfahren, was los sei. Er sei vom Beschwerdeführer sehr freundlich empfangen 
worden. Dieser sei hocherfreut gewesen über seinen Besuch. Er habe in keiner Art 
und Weise auf den Beschwerdeführer eingewirkt, um sein amtlicher Verteidiger zu 
bleiben, sondern diesem lediglich die Rechtslage zum Wechsel der amtlichen Ver-
teidigung erklärt. Der Beschwerdeführer habe bereits zu Beginn der Besprechung 
von sich aus verlauten lassen, dass er mit ihm als amtlichen Verteidiger weiterfah-
ren wolle. Er habe beim Beschwerdeführer mehrmals nachgefragt, ob er sicher sei 
und ob er dies in seiner Stellungnahme an die Staatsanwaltschaft erwähnen dürfe, 
was der Beschwerdeführer bejaht habe. Unter den gegebenen Umständen sei in 
keiner Weise voraussehbar gewesen, dass der Beschwerdeführer bereits am sel-
ben Tag wieder seine Meinung ändern und ein entsprechendes Schreiben an 
Rechtsanwalt B.________ richten werde. Erst durch das Schreiben vom 5. März 
2021 habe er vom erneuten Meinungswechsel des Beschwerdeführers erfahren. 
Der blosse Wunsch des Beschwerdeführers, nicht mehr durch den ihm beigeordne-
ten amtlichen Verteidiger vertreten zu werden, reiche für einen Wechsel nicht aus. 
Ein objektiv gestörtes Vertrauensverhältnis liege nicht vor. Er sehe sich ohne Wei-
teres in der Lage, das amtliche Mandat nach bestem Wissen und Gewissen weiter-
zuführen. 

3.5 Mit Eingabe vom 6. April 2021 führt Rechtsanwalt B.________ namens des Be-
schwerdeführers zur Stellungnahme von Rechtsanwalt C.________ zusammenge-
fasst aus, es entziehe sich jeder Erklärung, weshalb der bisherige amtliche Vertei-
diger keine Beschwerde gegen die Anordnung der Untersuchungshaft erhoben ha-
be, obwohl der Beschwerdeführer dies aufgrund der Sachlage offensichtlich gewollt 
habe. Der bisherige amtliche Verteidiger mache auch keine konkrete Gelegenheit 
geltend, anlässlich welcher eine Strategie besprochen worden sei. Jedenfalls habe 
der Beschwerdeführer ihm gegenüber nicht erklären können, was die Verteidi-
gungsstrategie sei. Rechtsanwalt C.________ scheine offensichtlich die gegenteili-
ge Ansicht des Willens des Beschwerdeführers zu vertreten. Erst nachdem er in-
terveniert habe, habe sich dieser veranlasst gesehen, den Beschwerdeführer seit 
längerem wieder zu besuchen. Anlässlich dieses Besuchs habe Rechtsanwalt 
C.________ lediglich versucht, den Beschwerdeführer zu überzeugen, sein amtli-
cher Verteidiger zu bleiben. Da offensichtlich instruierte Prozesshandlungen nicht 

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und Besuche erst auf Drittveranlassung und wohl ausschliesslich zu eigenen Zwe-
cken vorgenommen worden seien, sei eine effektive Verteidigung nicht gewährleis-
tet und das Vertrauensverhältnis objektiv gestört. Es sei der Wechsel der amtlichen 
Verteidigung zu bewilligen. 

3.6 Rechtsanwalt C.________ repliziert, da zu keiner Zeit entgegen den Instruktionen 
des Beschwerdeführers gehandelt bzw. Handlungen unterlassen worden seien, 
könne er auch keine konkreten Ausführungen hierzu machen. Bei sämtlichen Be-
sprechungen in den Regionalgefängnissen Thun und Biel sowie jeweils auch un-
mittelbar vor und nach den Besprechungen bei der Kantonspolizei und der Staats-
anwaltschaft hätten Diskussionen über die Strategie stattgefunden. Von einer im-
plizit vorgeworfenen Vernachlässigung der Betreuung des Beschwerdeführers kön-
ne keine Rede sein. 

4.

4.1 Nach der Praxis des Bundesgerichts zu Art. 29 Abs. 3 der Bundesverfassung der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101), Art. 32 Abs. 2 BV und Art. 6 
Ziff. 3 Bst. c der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten 
(EMRK; SR 0.101) hat die amtlich verteidigte Person einen grundrechtlichen An-
spruch auf sachkundige, engagierte und effektive Wahrnehmung ihrer Parteiinter-
essen. Wird von den Behörden untätig geduldet, dass die amtliche Verteidigung ih-
re anwaltlichen Berufs- und Standespflichten zum Nachteil der beschuldigten Per-
son in schwerwiegender Weise vernachlässigt, kann darin eine Verletzung der von 
Verfassung und EMRK gewährleisteten Verteidigungsrechte liegen (BGE 143 I 284 
E. 2.2.2; 138 IV 161 E. 2.4; je mit Hinweisen). Mit den Bestimmungen von Art. 132 
und Art. 133 StPO wurde die bisherige Rechtsprechung zur Garantie auf eine wirk-
same Verteidigung kodifiziert (BGE 139 IV 113 E. 4.3). Als schwere Pflichtverlet-
zung fällt nur sachlich nicht vertretbares resp. offensichtlich fehlerhaftes Prozess-
verhalten der Verteidigung in Betracht, sofern die beschuldigte Person dadurch in 
ihren Verteidigungsrechten substanziell eingeschränkt wird. Ein solcher eklatanter 
Verstoss gegen allgemein anerkannte Verteidigerpflichten liegt etwa vor bei kras-
sen Frist- und Terminversäumnissen, Fernbleiben von wichtigen Zeugeneinver-
nahmen, mangelnder Sorgfalt bei der Vorbereitung von Einvernahmen und ande-
ren Prozesshandlungen oder fehlender Vorsorge für Stellvertretungen (BGE 143 I 
284 E. 2.2.2; Urteile des Bundesgerichts 6B_1028/2019 vom 19. Dezember 2019 
E. 1.3.1; 6B_909/2018 vom 23. Januar 2019 E. 1.2; je mit Hinweisen).

4.2 Gemäss Art. 134 Abs. 2 StPO überträgt die Verfahrensleitung die amtliche Vertei-
digung auf eine andere Person, wenn das Vertrauensverhältnis zwischen der be-
schuldigten Person und ihrer amtlichen Verteidigung erheblich gestört oder eine 
wirksame Verteidigung aus anderen Gründen nicht mehr gewährleistet ist. Diese 
gesetzliche Regelung trägt dem Umstand Rechnung, dass eine engagierte und ef-
fiziente Verteidigung nicht nur durch eine objektive Pflichtverletzung der Verteidi-
gung, sondern durch ein erheblich gestörtes Vertrauensverhältnis beeinträchtigt 
sein kann. Dahinter steht die Idee, dass eine amtliche Verteidigung in jenen Fällen 
auszuwechseln ist, in denen auch eine privat verteidigte Person einen Wechsel der 
Verteidigung vornehmen würde (BGE 138 IV 161 E. 2.4, mit Hinweisen auf die Bot-

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schaft). Wird die subjektive Sichtweise der beschuldigten Person in den Vorder-
grund gestellt, bedeutet dies allerdings nicht, dass allein deren Empfinden resp. 
Wunsch für einen Wechsel der Verteidigung ausreicht. Vielmehr muss die Störung 
des Vertrauensverhältnisses mit konkreten Hinweisen belegt und objektiviert wer-
den (Urteil des Bundesgerichts 1B_397/2018 vom 16. Oktober 2018 E. 2.2). Der 
blosse Wunsch der beschuldigten Person, nicht mehr durch den ihr beigegebenen 
Verteidiger vertreten zu werden, reicht für einen Wechsel nicht aus (BGE 138 IV 
161 E. 2.4). Insbesondere bei umfangreichen oder komplexen Straffällen und nach 
längerer Ausübung des Mandats wird der Wechsel der amtlichen Verteidigung nur 
mit Zurückhaltung bewilligt (LIEBER, a.a.O., N. 19a zu Art. 134 StPO mit Hinwei-
sen). Auch aus dem Kreisschreiben der Strafabteilung des Obergerichts des Kan-
tons Bern vom 7. Januar 2011 (abrufbar im Internet unter: www.justice.be.ch > 
Strafverfahren > Kreisschreiben) zum Beizug einer Wahlverteidigung nach Bestel-
lung der amtlichen Verteidigung geht hervor, dass die Verfahrensleitung die Wahl-
verteidigung nur dann in die Funktion der amtlichen Verteidigung nachrücken lässt, 
wenn eine erhebliche Störung des Vertrauensverhältnisses zur bisherigen amtli-
chen Verteidigung aufgrund von konkreten Angaben bei objektiver Betrachtungs-
weise glaubhaft erscheint oder wenn eine wirksame Wahrnehmung der Beschuldig-
teninteressen durch die amtliche Verteidigung aus anderen Gründen nicht mehr 
gewährleistet ist. 

4.3 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung hat die Verfahrensleitung bei der 
Beurteilung des Gesuchs um Wechsel der amtlichen Verteidigung namentlich zu 
berücksichtigen, dass der Verteidiger nicht bloss das unkritische Sprachrohr seines 
Mandanten ist. Für einen Verteidigerwechsel genügt daher nicht, dass der Verteidi-
ger problematische, aber von der beschuldigten Person gewünschte Verteidi-
gungsstrategien nicht übernimmt. Gleiches gilt betreffend die Weigerung, aus-
sichtslose Prozesshandlungen vorzunehmen. Im Zweifelsfall liegt es im pflicht-
gemässen Ermessen des Verteidigers zu entscheiden, welche Beweisanträge und 
juristischen Argumentationen er als sachgerecht und geboten erachtet. Sein Vor-
gehen muss allerdings in den Schranken von Gesetz und Standesregeln auf die In-
teressen der beschuldigten Person ausgerichtet und in diesem Sinn sachlich be-
gründet sein (vgl. zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 1B_397/2018 vom 
16. Oktober 2018 E. 2.2 mit Hinweisen).

4.4 Vorliegend sind keine hinreichenden Anhaltspunkte für eine ineffektive Verteidi-
gung oder ein erheblich gestörtes Vertrauensverhältnis zwischen dem Beschwer-
deführer und seinem amtlichen Verteidiger Rechtsanwalt C.________ auszuma-
chen. Zur Begründung kann vorab auf die einlässlichen Ausführungen der Staats-
anwaltschaft in der angefochtenen Verfügung und diejenigen von Rechtsanwalt 
C.________ in der vorinstanzlichen Stellungnahme vom 26. Februar 2021 sowie in 
den oberinstanzlichen Eingaben vom 22. März 2021 und 8. April 2021 verwiesen 
werden. Rechtsanwalt C.________ hat unter Wahrung des Anwaltsgeheimnisses 
ausdrücklich festgehalten, dass er nicht entgegen der Instruktion des Beschwerde-
führers gehandelt resp. Handlungen unterlassen hat. Es besteht keine Veranlas-
sung, an diesen Ausführungen zu zweifeln, zumal auch der Beschwerdeführer 
selbst in seinem Schreiben vom 25. Februar 2021 an Rechtsanwalt B.________ 
sowie im Schreiben vom 5. März 2021 an Rechtsanwalt C.________ nicht erwähn-

http://www.justice.be.ch

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te, dass Rechtsanwalt C.________ entgegen seiner klaren Instruktion keine Be-
schwerde gegen die Anordnung der Untersuchungshaft erhoben haben soll. Viel-
mehr machte der Beschwerdeführer in diesen Schreiben einzig geltend, «dass er 
gar nicht zufrieden mit Rechtsanwalt C.________ sei», ohne den pauschalen Ein-
wand weiter zu begründen. Ein Rechtsbeistand ist nicht verpflichtet, aussichtslose 
Prozesshandlungen vorzunehmen (vgl. E. 4.3 hiervor). Das Regionale Zwangs-
massnahmengericht Berner Jura-Seeland hat mit Entscheid vom 16. Januar 2021 
die Untersuchungshaft insbesondere gestützt auf die am Tatort sichergestellte DNA 
des Beschwerdeführers, welche u.a. den dringenden Tatverdacht begründete, an-
geordnet. Die Beschwerdekammer in Strafsachen teilt die Auffassung der Staats-
anwaltschaft, dass selbst wenn sich der amtliche Verteidiger entgegen dem aus-
drücklichen Wunsch des Beschwerdeführers geweigert haben sollte, Beschwerde 
gegen die Anordnung der Untersuchungshaft zu erheben, was von Rechtsanwalt 
C.________ bestritten wird, eine Verweigerung zufolge sehr wahrscheinlicher Aus-
sichtslosigkeit der Beschwerde gerechtfertigt gewesen wäre. Auch eine Verweige-
rung der Erhebung einer Beschwerde hätte folglich keinen objektiven Grund für ei-
nen Wechsel der amtlichen Verteidigung dargestellt. 

Der Beschwerdeführer hat in seinen Schreiben vom 25. Februar 2021 und 5. März 
2021 nicht erwähnt, dass mit Rechtsanwalt C.________ keine Beratung stattgefun-
den hat und keine Strategie besprochen worden ist. Auch aufgrund dessen darf 
den Ausführungen von Rechtsanwalt C.________, wonach Beratungen inkl. Stra-
tegiebesprechungen stattgefunden hätten, gefolgt werden, zumal keine gegenteili-
gen Anhaltspunkte ersichtlich sind. Allein der angebliche Umstand, dass der Be-
schwerdeführer offenbar nicht in der Lage gewesen sein soll, Rechtsanwalt 
B.________ aufzuzeigen, welche Strategie besprochen worden sei, lässt nicht dar-
auf schliessen, dass eine solche nicht vereinbart worden war. Rechtsanwalt 
C.________ hat in den abschliessenden Bemerkungen denn auch anschaulich 
aufgezeigt, wann Diskussionen über die Strategie stattgefunden haben. 

Von einer Vernachlässigung der Betreuung des Beschwerdeführers, wie es von 
Rechtsanwalt B.________ sinngemäss geltend gemacht wird, kann ebenfalls keine 
Rede sein, hat Rechtsanwalt C.________ den Beschwerdeführer doch auch am 
27. Januar 2021 im Regionalgefängnis Thun besucht und mit ihm am 3. Februar 
2021 im Vorfeld zu seiner Befragung bei der Kantonspolizei im Regionalgefängnis 
Biel eine Besprechung abgehalten. Ebenfalls wurde von Rechtsanwalt C.________ 
glaubhaft dargetan, dass er schon vor dem von Rechtsanwalt B.________ gestell-
ten Gesuch um Wechsel der amtlichen Verteidigung die Absicht gehabt habe, den 
Beschwerdeführer am 25. oder 26. Februar 2021 im Regionalgefängnis Thun zu 
besuchen und dass die Diskussion hinsichtlich amtlicher Verteidigung – anlässlich 
welcher er dem Beschwerdeführer aufgezeigt habe, was die Voraussetzungen für 
einen Wechsel seien – nur einen Bruchteil der insgesamt 1 Stunde und 45 Minuten 
gedauerten Besprechung ausgemacht hätten. Der Hauptteil der Besprechung habe 
darin bestanden, den Beschwerdeführer über die Aussagen der zwischenzeitlich 
einvernommenen Personen zu informieren und über das weitere Vorgehen inkl. 
Verteidigerstrategie zu diskutieren. Dass der amtliche Verteidiger Besuche beim 
Beschwerdeführer erst auf Drittveranlassung und ausschliesslich zu eigenen Zwe-
cken vorgenommen haben soll, überzeugt folglich nicht, weshalb auch insoweit 

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nicht auf eine ineffektive Wahrnehmung der Parteiinteressen oder ein objektiv ge-
störtes Vertrauensverhältnis geschlossen werden kann. Soweit der amtliche Ver-
teidiger dem Beschwerdeführer anlässlich seines Besuchs im Regionalgefängnis 
Thun vom 25. Februar 2021 die Voraussetzungen für einen Wechsel der amtlichen 
Verteidigung aufgezeigt hat, stellt dies kein «Klammern» am amtlichen Mandat dar, 
sondern es war vielmehr die Aufgabe des amtlichen Verteidigers, dem Beschwer-
deführer die diesbezügliche Rechtslage aufzuzeigen. 

Weiter kann auch den Ausführungen von Rechtsanwalt B.________, wonach an-
gesichts der ins Recht gelegten schriftlichen Erklärungen des Beschwerdeführers 
nicht von einem Wechsel der Meinung gesprochen werden könne, nicht gefolgt 
werden. Im Schreiben vom 25. Januar 2021 hat der Beschwerdeführer an das An-
waltsbüro D.________ lediglich geschrieben, dass er Rechtsanwalt D.________ 
als seinen privaten Verteidiger haben möchte. Von einem Wechsel der amtlichen 
Verteidigung war dazumal nicht die Rede. Die Schreiben vom 25. Februar 2021 
und 5. März 2021 folgten offensichtlich nach der Besprechung von Rechtsanwalt 
C.________ mit dem Beschwerdeführer im Regionalgefängnis Thun, weshalb die 
Ausführungen von Rechtsanwalt C.________, wonach der Beschwerdeführer an-
lässlich der Besprechung vom 25. Februar 2021 noch bekundet habe, ihn als amtli-
chen Verteidiger behalten zu wollen und er zuvor gar nichts von einer Unstimmig-
keit wahrgenommen habe, plausibel erscheinen. Kommt hinzu, dass der blosse 
Wunsch des Beschwerdeführers, nicht mehr durch den beigeordneten amtlichen 
Verteidiger vertreten zu werden, für einen Wechsel der amtlichen Verteidigung 
nicht ausreicht (vgl. E. 4.2 hiervor). Insoweit ist denn auch auffallend, dass der Be-
schwerdeführer selbst in den Schreiben vom 25. Februar 2021 und 5. März 2021 
lediglich ausführte, dass er mit Rechtsanwalt C.________ «nicht zufrieden sein». 
Hierbei handelt es sich um keine ausreichende Begründung. Das Vorbringen ist 
weder mit konkreten Hinweisen belegt noch objektiviert. 

Soweit Rechtsanwalt B.________ Kritik gegenüber der Vorgehensweise der 
Staatsanwaltschaft im Strafverfahren äussert, ist ihm entgegenzuhalten, dass dies 
nicht Thema des vorliegenden Verfahrens bildet. Gegenstand des Beschwerdever-
fahrens ist einzig die Frage, ob hinreichende Gründe für ein gestörtes Vertrauens-
verhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und Rechtsanwalt C.________ oder 
eine ineffektive Verteidigung des Beschwerdeführers durch Rechtsanwalt 
C.________ vorliegen. Das Verhältnis zwischen Rechtsanwalt B.________ und der 
Staatsanwaltschaft ist nicht Streitgegenstand. Lediglich der Vollständigkeit halber 
sei erwähnt, dass der Beschwerdeführer durch die Beschwerdekammer in Strafsa-
chen zwischenzeitlich Einsicht in die parteiöffentlichen Strafakten erhalten hat (vgl. 
betreffend die Beschränkung des Akteneinsichtsrechts zudem Art. 101 Abs. 1 und 
Art. 108 Abs. 1 StPO). Das am 15. März 2021 bewilligte Telefongespräch von 
Rechtsanwalt B.________ mit dem Beschwerdeführer betraf gemäss gleichentags 
erlassener Verfügung der Staatsanwaltschaft offenbar die Frage einer allfälligen 
Anfechtung der abweisenden Verfügung betreffend Wechsel der amtlichen Vertei-
digung vom 5. März 2021. Da die Beschwerdefrist bereits am 18. März 2021 ablief, 
erschien es durchaus zweckmässig, dass das Telefongespräch zeitlich knapp und 
vorab mittels Fax bewilligt wurde, war es doch auch im Sinne von Rechtsanwalt 
B.________, hinreichend Zeit für eine allfällige Beschwerderedaktion zu erhalten 

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und musste er folglich auch mit einer derart kurzfristigen Bewilligung rechnen, zu-
mal die Staatsanwaltschaft beim Sekretariat von Rechtsanwalt B.________ glei-
chentags noch nachgefragt hatte, was Zweck des Telefongesprächs sei. 

5. Zusammengefasst ergibt sich somit, dass die Voraussetzungen für einen Wechsel 
der amtlichen Verteidigung nicht erfüllt sind. Es liegen insgesamt keine zureichen-
den Hinweise dafür vor, dass das Vertrauensverhältnis zwischen dem Beschwerde-
führer und Rechtsanwalt C.________ erheblich gestört ist oder eine wirksame Ver-
teidigung aus anderen Gründen nicht mehr gewährleistet ist. Insbesondere kann 
gestützt auf die Ausführungen von Rechtsanwalt C.________ davon ausgegangen 
werden, dass Beratungen stattgefunden haben und eine Strategie besprochen 
wurde. Umgekehrt ist nicht davon auszugehen, dass Rechtsanwalt C.________ in 
unzulässiger Weise entgegen den Instruktionen des Beschwerdeführers gehandelt 
hat. Der subjektive Wille des Beschwerdeführers allein reicht für einen Wechsel der 
amtlichen Verteidigung nicht aus, zumal dieser nicht weiter plausibilisiert wurde. 
Die Staatsanwaltschaft hat den Antrag um Wechsel der amtlichen Verteidigung 
folglich zu Recht abgewiesen. Die Beschwerde ist unbegründet und daher abzu-
weisen. 

6. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres 
Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Demzufolge sind die Kosten 
des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 1’200.00, dem unterliegenden Be-
schwerdeführer zur Bezahlung aufzuerlegen. Zufolge seines Unterliegens hat der 
Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Entschädigung. Die Entschädigung 
von Rechtsanwalt C.________ für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidiger 
im Beschwerdeverfahren ist am Ende des Verfahrens durch die Staatsanwaltschaft 
oder das urteilende Gericht festzusetzen (Art. 135 Abs. 2 StPO). 

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Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 1'200.00, werden dem Be-
schwerdeführer auferlegt. 

3. Die Entschädigung des amtlichen Verteidigers wird am Ende des Verfahrens durch 
die Staatsanwaltschaft oder das urteilende Gericht festgelegt.

4. Weitergehende Entschädigungen werden nicht zugesprochen. 

5. Zu eröffnen:
- dem Beschuldigten/Beschwerdeführer, v.d. Rechtsanwalt B.________

(per Einschreiben)
- Rechtsanwalt C.________ (per Einschreiben)
- der Generalstaatsanwaltschaft (per Kurier)

Mitzuteilen:
- der Regionalen Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland, Staatsanwältin 

E.________ (mit den Akten – per Einschreiben)

Bern, 19. Mai 2021 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Der Präsident:

Oberrichter J. Bähler

Die Gerichtsschreiberin:

Lauber
i.V. Gerichtsschreiberin Beldi

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden durch die Beschwerdekammer in Strafsachen in Rechnung 
gestellt.

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgerichtsgeset-
zes (BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Beschwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre-
chen.