# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d0f1216d-8c0b-5688-8c26-2dab5a11d126
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-09-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.09.2010 D-6167/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6167-2010_2010-09-08.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-6167/2010/wif
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  8 .  S e p t e m b e r  2 0 1 0

Einzelrichter Daniel Schmid, 
mit Zustimmung von Richter Hans Schürch;
Gerichtsschreiberin Jacqueline Augsburger.

A._______, geboren [...],Kamerun,
vertreten durch Advokaturbüro Jeanguenin & Weber, 
Beschwerdeführerin,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 24. August 2010 / N [...].

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-6167/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass die aus Douala stammende Beschwerdeführerin eigenen Anga-
ben zufolge erstmals im Jahre 2007 in die Schweiz einreiste, um in [...] 
im Kanton X._______ einen 1937 geborenen [...]  Staatsangehörigen 
mit Niederlassungsbewilligung zu heiraten, 

dass die zuständigen kantonalen Behörden die Eheschliessung nicht 
bewilligten, da Hinweise für eine Scheinehe vorlagen, 

dass das Verwaltungsgericht des Kantons X._______ die gegen die-
sen Entscheid erhobene Beschwerde mit Urteil vom 12. Mai 2009 ab-
wies,

dass die zuständige fremdenpolizeiliche Behörde mit  Beschluss vom 
19. März 2009 die Beschwerdeführerin aufforderte, die Schweiz inner-
halb eines Monats ab Eröffnung dieses Bescheids zu verlassen,

dass  die  Beschwerdeführerin  die  Eröffnung  dieses  Beschlusses  am 
7. April 2009 mit der Leistung ihrer eigenhändigen Unterschrift bestä-
tigte,

dass das BFM am 24. August 2009 gegen die Beschwerdeführerin ein 
Einreiseverbot für die Schweiz bis am 23. August 2012 verfügte, 

dass  die  Beschwerdeführerin  gemäss  Meldung  der  fremdenpolizeili-
chen Behörden der Stadt Y._______ am 5. April 2010 durch die Polizei 
kontrolliert  und  wegen  illegalen  Aufenthaltes  und  Verstosses  gegen 
das Einreiseverbot in Ausschaffungshaft gesetzt wurde, 

dass sie anlässlich der gleichentags durchgeführten polizeilichen Ein-
vernahme  (vgl.  Befragungsprotokoll  der  Kantonspolizei  des  Kantons 
Z._______ vom 5. April 2010, A1) in der Schweiz um Asyl nachsuchte,

dass  der  Rechtsvertreter  der  Beschwerdeführerin  im  Verfahren  um 
Verlängerung  der  Ausschaffungshaft  mit  Eingabe  an  das  BFM  vom 
16. Juli 2010 (vgl. A3) einen handschriftlichen Asylantrag seiner Man-
dantin vom 11. Juli 2010 einreichte und dabei darauf hinwies, sie habe 
mit  diesem Schreiben  bereits  anlässlich  der  ersten  Haftprüfung  am 
7. April 2010 geltend gemacht, in der Schweiz ein Asylgesuch stellen 
zu wollen,  bekräftige  diesen Willen  mit  dem beiliegenden Schreiben 
und beantrage in der Schweiz Asyl, 

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dass  das  BFM die  Beschwerdeführerin  am 6. August  2010  im  Aus-
schaffungsgefängnis G._______ einlässlich zu ihren Asylgründen an-
hörte, 

dass  sie  im Wesentlichen geltend machte,  sie  sei  im Mai  oder  Juni 
2008 – nachdem ihr die Behörden die Eheschliessung mit ihrem Ver-
lobten nicht bewilligt hatten – nach Frankreich ausgereist, von wo sie 
mit der finanziellen Hilfe von Bekannten über Italien nach Kamerun zu-
rückgekehrt sei, 

dass sie nach ihrer Rückkehr nach Kamerun Probleme mit Anhängern 
einer  Kirche gekriegt  habe,  welcher  sie  und ihre  beiden Brüder  seit 
Jahren angehört hätten, 

dass ihre Brüder in den Jahren 2005 beziehungsweise 2007 unter my-
steriösen Umständen ums Leben gekommen seien, nachdem sich in 
dieser Kirche merkwürdige Ereignisse zugetragen hätten, 

dass sie Anfang 2009 vom Oberhaupt dieser Kirche verhext und von 
Anhängern der Kirche geschlagen worden sei, 

dass sie Kamerun verlassen habe, nachdem bei ihr zuhause eingebro-
chen  worden  sei  und  viele  Möbel  sowie  Haushaltsgeräte  gestohlen 
worden seien, 

dass sie nach Italien geflogen sei und sich von dort nach Frankreich 
begeben habe, bevor sie am 28. März 2010 illegal in die Schweiz ein -
gereist sei, wo sie am 5. April 2010 um Asyl nachgesucht habe, 

dass das BFM am 19. August 2010 eine Verfügung erliess, welche je-
doch nicht rechtsgenüglich eröffnet wurde, 

dass das Bundesamt diesen Entscheid mit Verfügung vom 24. August 
– eröffnet am selben Tag – ersetzte, in Anwendung von Art.  33 Abs. 1 
des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asyl-
gesuch nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den 
Vollzug anordnete,

dass  das  BFM  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  die  Be-
schwerdeführerin  habe das Asylgesuch in  engem zeitlichem Zusam-
menhang  mit  der  verhängten  Ausschaffungshaft  eingereicht,  obwohl 

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ihr eine frühere Gesuchseinreichung möglich und zumutbar gewesen 
wäre,

dass sie erstmals bei der polizeilichen Einvernahme vom 5. April 2010 
angegeben habe, Asyl beantragen zu wollen und am 11. Juli 2010 in 
der Ausschaffungshaft ein schriftliches Asylgesuch nachgereicht habe, 

dass sie bei der Bundesanhörung am 6. August 2010 gesagt habe, sie 
habe erst Ende März 2010 von der Möglichkeit des Einreichens eines 
Asylgesuchs  gehört,  jedoch nicht  gewusst,  wo ein  solches einzurei-
chen sei, 

dass das Verwaltungsgericht Z._______ bei der Überprüfung der Aus-
schaffungshaft mit Urteil vom 6. August 2010 zum Schluss gekommen 
sei,  die Äusserung der Beschwerdeführerin bei der polizeilichen Ein-
vernahme  vom 5.  April  2010  lasse  trotz  der  Verwendung  des  Aus-
drucks "Asyl" nicht darauf schliessen, sie habe um Schutz vor Verfol-
gung ersucht, und ihre Äusserung somit nicht als Asylgesuch zu quali -
fizieren sei, zumal sie auch bei der haftrichterlichen Einvernahme vom 
7. April 2010 keine Verfolgungssituation geltend gemacht habe, 

dass die Frage, ob sie bereits bei der polizeilichen beziehungsweise 
der haftrichterlichen Einvernahme im April 2010 ein Asylgesuch einge-
reicht habe oder erst mit der schriftlichen Eingabe vom 11. Juli 2010, 
indessen offengelassen werden könne, 

dass nämlich ihre behauptete Rückkehr nach Kamerun unglaubhaft sei 
und deshalb davon auszugehen sei, die Beschwerdeführerin halte sich 
schon seit längerer Zeit in der Schweiz auf und hätte somit schon vor 
ihrer Festnahme am 5. April 2010 ein Asylgesuch einreichen können, 

dass für die Zweifel an ihrer behaupteten Rückkehr im Mai/Juni 2008 
vorab die  aktenkundige Unterschrift  spreche,  welche sie  am 7. April 
2009 in der Schweiz geleistet habe, und sie sich deshalb bis minde-
stens im April 2009 hier aufgehalten habe, 

dass die Beschwerdeführerin  zudem die Schweiz offensichtlich nicht 
kontrolliert verlassen habe und auch die Gründe für ihre angeblich il le-
gale und kostspielige Rückreise nicht plausibel habe darlegen können, 

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dass die Schilderung der Rückreise und der dabei verwendeten Reise-
dokumente  bezeichnenderweise  vage  und  realitätsfremd  ausgefallen 
sei, 

dass sie sich ausserdem bei der Frage nach der Aufenthaltsdauer in 
der Schweiz im Zeitpunkt ihrer Festnahme in Widersprüche verwickelt 
habe, indem sie einmal von einem Monat gesprochen habe und einmal 
von einer Woche, 

dass schliesslich auch ihre Behauptung, von der Möglichkeit des Stel-
lens eines Asylgesuchs erstmals im März 2010 gehört zu haben, als 
realitätsfremd zu werten sei, 

dass  sie  sich  nämlich  im  Hinblick  auf  ihre  2007  beabsichtigte  Ehe-
schliessung seit  längerem in der  Schweiz aufgehalten und hier  eine 
Schwester habe, und ihr daher die Möglichkeit, ein Asylgesuch einzu-
reichen, bekannt gewesen sein müsse, 

dass von einer verfolgten Person erwartet werden könne, die zuständi-
gen Behörden des Gastlandes unmittelbar nach der Einreise aufzusu-
chen und ihr  Schutzbedürfnis klar  zu erkennen zu geben,  ohne vor-
gängig verschiedenen Alternativen zur Erlangung eines Anwesenheits-
rechts nachzugehen, 

dass die Beschwerdeführerin nicht glaubhaft dargetan habe, es sei ihr 
nicht möglich oder nicht zumutbar gewesen, ihr Asylgesuch zu einem 
früheren Zeitpunkt einzureichen, 

dass sie das Asylgesuch erst nach ihrer Festnahme und somit offen-
sichtlich als Reaktion auf ihre drohende Wegweisung gestellt habe und 
daher die Vermutung nicht zu widerlegen vermocht habe, sie verfolge 
mit dem Gesuch missbräuchliche Absichten, 

dass sich den Angaben der Beschwerdeführerin anlässlich der Anhö-
rung vom 6. August 2010 ausserdem keine  Hinweise auf eine Verfol-
gung entnehmen liessen (Art. 33 Abs. 2 und 3 AsylG), 

dass – da ihre Rückkehr nach Kamerun nicht glaubhaft sei – auch die 
nach der behaupteten Rückkehr geltend gemachten Übergriffe als äus-
serst zweifelhaft zu werten seien, 

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dass die Beschwerdeführerin sich zudem im Zeitpunkt der behaupte-
ten Übergriffe Anfang 2009 nachweislich in der Schweiz aufgehalten 
habe, was die erheblichen Zweifel an einer Verfolgung durch die Kir-
chenanhänger zusätzlich bestätige, 

dass somit gemäss Art. 33 Abs. 1 AsylG auf das Asylgesuch nicht ein-
zutreten sei,

dass  die  Beschwerdeführerin  mit  Faxeingabe  ihres  Rechtsvertreters 
vom 30. August 2010 (Eingang der Originalbeschwerde: 1. September 
2010)  gegen  diesen  Entscheid  beim  Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerde erhob, 

dass sie dabei unter anderem beantragte, die Verfügung des BFM sei 
aufzuheben und das Dossier zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zu-
rückzuweisen; eventualiter sei die Verfügung aufzuheben und das Bun-
desamt anzuweisen, auf das Asylgesuch einzutreten, 

dass  das  BFM anzuweisen  sei,  die  Beschwerdeführerin  erneut  und 
korrekt zu befragen, 

dass sie in verfahrensrechtlicher Hinsicht um die sofortige Sistierung 
allfälliger Wegweisungs- und Vollzugsmassnahmen im Sinne einer vor-
sorglichen  Massnahme  ersuchte  sowie  darum,  ihr  während  der 
Rechtshängigkeit des Verfahrens den Aufenthalt in der Schweiz zu ge-
statten, 

dass sie ferner die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ein-
schliesslich  Rechtsverbeiständung  im  Sinne  von Art.  65  Abs. 1  und 
Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwal-
tungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beantragte, 

dass die vorinstanzlichen Akten per Fax am 31. August 2010 und die 
Originalbeschwerde am 1. September 2010 beim Bundesverwaltungs-
gericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgül-
tig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM ent-

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scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass  die  Beschwerdeführerin  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 
Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG, Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG 
und Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensent-
scheid  als  unrechtmässig  erachtet  – einer  selbständigen materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Entscheidun-
gen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission 
[EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.), 

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs indes 
materiell geprüft hat, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbe-
züglich volle Kognition zukommt, 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichter li-
cher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters respektive 
einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und 
es sich, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb 
der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art.  111a 
Abs. 2 AsylG),

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dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel 
verzichtet wurde,

dass auf das Asylgesuch einer Person, die sich illegal in der Schweiz 
aufhält, nicht eingetreten wird, wenn sie offensichtlich bezweckt, den 
drohenden Vollzug einer Wegweisung oder Ausweisung zu vermeiden 
(Art. 33 Abs. 1 AsylG),

dass ein solcher Zweck zu vermuten ist, wenn das Gesuch in engem 
zeitlichem Zusammenhang mit einer Verhaftung, einem Strafverfahren, 
dem Vollzug  einer  Strafe  oder  dem Erlass  einer  Wegweisungsverfü-
gung eingereicht wird (Art. 33 Abs. 2 AsylG),

dass diese Bestimmung keine Anwendung findet,  wenn eine  frühere 
Einreichung des Gesuches nicht möglich oder nicht zumutbar war oder 
sich Hinweise auf eine Verfolgung ergeben (Art. 33 Abs. 3 AsylG),

dass die Beschwerdeführerin gemäss heutigem Aktenstand über keine 
gültige  Aufenthaltsbewilligung oder  einen  anderen  Aufenthaltstitel  in 
der Schweiz verfügt, weshalb sie sich zum Zeitpunkt ihrer Verhaftung 
und vor der Einreichung des Asylgesuchs illegal in der Schweiz auf -
hielt,

dass sie das Asylgesuch einreichte, nach- respektive währenddem sie 
am 5. April 2010 wegen rechtswidrigen Aufenthalts in der Schweiz be-
ziehungsweise Verstosses gegen das Einreiseverbot  verhaftet  und in 
Ausschaffungshaft genommen worden war,

dass  in  Übereinstimmung  mit  der  Vorinstanz  offengelassen  werden 
kann,  ob die  Beschwerdeführerin  bereits  anlässlich  der  polizeilichen 
Einvernahme am 5. April 2010, der Haftprüfung am 7. April 2010 oder 
erst mit der schriftlichen Gesuchseinreichung am 11. Juli 2010 um Asyl  
ersuchte (vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts Z._______ vom 6. August 
2010, A11 sowie Eingabe des Rechtsvertreters vom 16. Juli 2010, A3), 

dass der enge zeitliche Zusammenhang mit der Verhaftung nämlich in 
jedem Fall gegeben ist, sass die Beschwerdeführerin doch vom 6. April 
2010 bis am 19. August 2010 in Ausschaffungshaft (vgl. Schreiben der 
Öffentlichen  Sicherheit  und  Bevölkerung  der  Stadt  Y._______  vom 
6. April  2010,  A1  sowie  Übermittlungszettel  des  Haftgerichts 
Z._______ vom 19. August 2010, nicht nummerierte Akte), 

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dass somit – wie von der Vorinstanz zutreffend festgestellt – ein enger 
zeitlicher Zusammenhang zwischen der Kontrolle durch die Polizei, ih-
rer Verhaftung, dem drohenden Vollzug der Wegweisung und der Asyl-
gesuchseinreichung besteht, 

dass keine Gründe ersichtlich sind, welche ein Einreichen eines Asyl-
gesuchs zu einem früheren Zeitpunkt  verunmöglicht  hätten  oder  ein 
solches als unzumutbar erschienen liessen und die diesbezüglichen, 
vorstehend aufgeführten Erwägungen der Vorinstanz vollumfänglich zu 
bestätigen sind, 

dass mit der Vorinstanz davon auszugehen ist, die Beschwerdeführerin 
sei nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons X._______ 
vom 12. Mai 2009 nicht nach Kamerun zurückgereist, weshalb sie vor 
ihrer  Verhaftung  am  5.  April  2010  reichlich  Zeit  gehabt  hätte,  ein 
Asylgesuch einzureichen,

dass sie anlässlich der Anhörung den 28. März 2010 als Datum der 
Wiedereinreise angab (A8 S. 9, Antwort 74) und auf die Nachfrage der 
Sachbearbeiterin hin bestätigte, zum Zeitpunkt ihrer Festnahme rund 
eine Woche in der Schweiz gewesen zu sein (A8 S. 9 Antwort 76), 

dass sie – auf den Widerspruch zu ihren Aussagen anlässlich der  poli-
zeilichen Einvernahme und der Asylanhörung angesprochen – meinte, 
das sei  vielleicht  ein Missverständnis  gewesen und sie habe im Zu-
sammenhang mit dem Monat vom ganzen Reiseweg gesprochen, 

dass diese Antwort sowie die gleichlautende Argumentation in der Be-
schwerde nicht geeignet sind, den offensichtlichen Widerspruch aufzu-
lösen, zumal der Wortlaut des polizeilichen Einvernahmeprotokolls ein-
deutig ist und die dargelegten Reisemodalitäten von Italien (oder auch 
von Kamerun) in die Schweiz nicht mehrere Wochen dauern, 

dass,  sogar  wenn sie  nach Kamerun  zurückgekehrt  sein  sollte,  und 
Ende Februar 2010 oder Anfang März 2010 wieder eingereist wäre – 
sie immer noch einen Monat Zeit gehabt hätte, ein Asylgesuch einzu -
reichen, 

dass  die  Argumentation  des  Rechtsvertreters,  das  Problem der  Be-
schwerdeführerin habe darin bestanden, das Empfangszentrum in Ba-
sel oder Vallorbe zu finden und dorthin zu gelangen, und es sei reali-
tätsfremd, von ihrer seit langer Zeit in der Schweiz lebenden und über 

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einen Schweizer Pass verfügenden Schwester eine asylrechtliche Be-
ratung zu erwarten, ebenso unbeholfen anmutet wie sie unbehelf lich 
ist, 

dass die Beschwerdeführerin  auch mit  ihrer  Rechtsmitteleingabe die 
Vermutung, ihr Asylgesuch sei einzig zum Zweck der Verzögerung ei-
ner drohenden Weg- oder Ausweisung gestellt worden, nicht auszuräu-
men vermag,

dass festzustellen  ist,  es  wäre  der  Beschwerdeführerin  möglich  und 
zumutbar gewesen, vor ihrer Festnahme am 5. April 2010 ein Asylge-
such einzureichen, 

dass vorliegend zu prüfen bleibt, ob sich Hinweise auf eine Verfolgung 
ergeben,  welche  nicht  als  offensichtlich  haltlos  zu  qualifizieren  sind 
(Art.  33  Abs. 3  Bst.  b  AsylG;  vgl.  die  weiterhin  geltende  Praxis  der 
Schweizerischen Asylrekurskommission (ARK) in EMARK 2004 Nr. 5),

dass in der Beschwerde eine unsorgfältige und unvollständige Über-
setzung und  Protokollierung der  Anhörung vom 6. August  2010 und 
damit  eine  Verletzung  des  Anspruchs  der  Beschwerdeführerin  auf 
rechtliches Gehör gerügt wird, 

dass die Befragerin die Anhörung vorurteilsbelastet sowie äusserst un-
geduldig und damit zu wenig gründlich durchgeführt habe, was einer 
Verletzung des Fairnessgebotes gleichkomme, 

dass die Hilfswerksvertreterin im Befragungsprotokoll festgehalten ha-
be,  die  Dolmetscherin  habe  die  Antworten  der  Beschwerdeführerin 
und die Fragen der Befragerin teilweise nicht identisch übersetzt und 
oft Teile der Antworten ausgelassen, 

dass die Anhörung zu Beginn sehr unruhig gewesen sei, da das Team 
unter Zeitdruck gelitten und die Beschwerdeführerin viel erzählt habe, 

dass das BFM es unterlassen habe, den rechtserheblichen Sachver-
halt  sorgfältig,  vollständig  und  unvoreingenommen  festzustellen  und 
der  Beschwerdeführerin  daher  nicht  Unglaubwürdigkeit  und  Wider-
sprüchlichkeit vorgeworfen werden könnten, 

dass die Sachbearbeiterin in einer Aktennotiz vom 6. August 2010 fest -
hält, sie spreche selber fliessend Französisch, habe somit die korrekte 

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Übersetzung  der  Anhörung  überwachen  können  und  dabei  keinerlei 
Unkorrektheiten festgestellt (vgl. A9), 

dass an den vom Rechtsvertreter als eigenartig bezeichneten  Korrek-
turen an vier Stellen im Befragungsprotokoll nichts zu beanstanden ist 
und diese viel mehr für eine sorgfältige Rückübersetzung sprechen,

dass sich der Rechtsvertreter selbst widerspricht,  wenn er einerseits  
rügt, die Befragung sei zu wenig gründlich gewesen, andererseits aber 
an mehreren Stellen der Anhörung (Fragen 42 und 43 sowie 77 und 
78) das Nachhaken der Befragerin als befremdend bezeichnet, 

dass die Sachbearbeiterin dort nachhakte oder Fragen wiederholte, wo 
die  Beschwerdeführerin  die  gestellte  Frage  nicht  oder  ausweichend 
beantwortete (vgl. beispielsweise A8 S. 6 Fragen 42 und 43), 

dass  die  Sachbearbeiterin  mit  ihren  vom Rechtsvertreter  in  der  Be-
schwerde beanstandeten Fragen 77  und 78 der  Beschwerdeführerin 
die Gelegenheit  gab, die  Widersprüche in  ihren Aussagen bezüglich 
des Zeitpunkts ihrer angeblichen Wiedereinreise in die Schweiz zu klä-
ren, 

dass diese nämlich bei der polizeilichen Einvernahme am 5. April 2010 
angegeben  hatte,  sie  halte  sich  schon  etwa  einen  Monat  in  der 
Schweiz auf ("Ich kam von Italien in die Schweiz. Das war vor etwa ei -
nem Monat", Antwort auf Frage 1, und "Ich habe mich jetzt etwa einen 
Monat  in  der  Schweiz aufgehalten",  Antwort  auf  Frage 5,  vgl. Befra-
gungsprotokoll der Y._______ Kantonspolizei [A1 S. 6]), 

dass  aus  dem  Befragungsprotokoll  ferner  hervorgeht,  dass  die  Be-
schwerdeführerin  Gelegenheit  hatte,  sich  sehr  ausführlich  zu  ihren 
Asylvorbringen zu äussern, ohne unterbrochen zu werden, (vgl. insbe-
sondere A8 S. 12-14), 

dass sie zudem die Frage der Sachbearbeiterin, ob sie alle Gründe für 
ihr  Asylgesuch  genannt  habe,  ausdrücklich  bejahte  (A8  S.  15 
Frage 113), 

dass demnach festzustellen ist, dass der rechtserhebliche Sachverhalt 
im vorliegenden Fall hinreichend erstellt ist, 

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dass die Anträge auf  Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und 
auf Durchführung einer erneuten Befragung daher abzuweisen sind, 

dass bei dieser Sachlage nicht auf jede einzelne Rüge die Anhörung 
betreffend eingegangen zu werden braucht, 

dass  die  Vorinstanz  in  ihrer  Verfügung  überzeugend  dargelegt  hat, 
dass die Vorbringen der Beschwerdeführerin als widersprüchlich, vage 
und realitätsfremd und folglich als unglaubhaft zu werten sind,

dass  zur  einlässlichen  Begründung  vollumfänglich  auf  die  ausführ li-
chen und zutreffenden Erwägungen in der  angefochtenen Verfügung 
zu verweisen ist, 

dass insbesondere gegen die Glaubhaftigkeit  der Verfolgungsvorbrin-
gen spricht,  dass  die  Beschwerdeführerin  sich  im Zeitpunkt  der  be-
haupteten Übergriffe Anfang 2009 nicht in Kamerun aufhielt, sondern 
in der Schweiz, unterschrieb sie doch persönlich am 7. April 2009 ei -
nen Beschluss [der zuständigen Stelle des Kantons X._______] vom 
19. März 2009 (vgl. A12), 

dass sie demnach entgegen ihren Aussagen bei der Anhörung ganz 
offensichtlich nicht im Mai/Juni 2008 aus der Schweiz ausgereist sein 
kann (vgl. A8 S. 7), 

dass  sie  nicht  nachvollziehbar  zu  erklären  vermochte,  weshalb  sie 
nicht kontrolliert ausgereist ist, sondern illegal und auf eigene Kosten 
ausgereist sein will, 

dass ihre widersprüchlichen Angaben zur angeblichen Wiedereinreise 
in die Schweiz – eine Woche vor beziehungsweise einen Monat vor der 
Festnahme am 5. April 2010 – ihre Glaubwürdigkeit vollends erschüt-
tern, 

dass den zutreffenden Erörterungen der Vorinstanz in deren Verfügung 
vom 24. August  2010 keine stichhaltigen Einwände entgegengestellt 
werden, 

dass es sich entgegen der in der Beschwerde (Seite 7) geäusserten 
Ansicht  bei  der  Beschreibung,  wie  das  Kirchenoberhaupt  einem 
Schrank einen Teppich mit Gabeln, roten Stoffstücken und Glasscher-
ben entnimmt, nicht um eine nachvollziehbare und detaillierte Schilde-

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rung okkulter  Vorgänge handelt,  welche "unmöglich ausgedacht sein 
kann"  und  daraus zudem keineswegs eine glaubhafte  Verfolgungssi-
tuation abgeleitet werden kann, 

dass auch die Ausführungen in der Rechtsmitteleingabe zum abgebro-
chenen Zahn der Beschwerdeführerin, zu ihrem Weinen während der 
Befragung und zum in afrikanischen Ländern weit  verbreiteten Aber-
glauben angesichts der  zahlreichen Widersprüche in  den Vorbringen 
und der  erschütterten Glaubwürdigkeit  der  Beschwerdeführerin  nicht 
geeignet sind, die zutreffende Begründung der Vorinstanz in Frage zu 
stellen,

dass somit auch die Vorbringen in der Beschwerdeschrift keine Hinwei-
se auf eine Verfolgung zu Tage zu fördern vermögen,

dass das BFM in Anwendung von Art. 33 Abs. 1 AsylG somit zu Recht 
auf ihr Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass  bezüglich  der  Geltendmachung  von  Wegweisungshindernissen 
gemäss ständiger  Praxis  des Bundesverwaltungsgerichts  und seiner 
Vorgängerorganisation  ARK der  gleiche  Beweisstandard  wie  bei  der 
Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu beweisen, wenn der 
strikte  Beweis  möglich  ist,  und  andernfalls  wenigstens  glaubhaft  zu 

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machen (vgl. WALTER STÖCKLI, Asyl, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser, 
Ausländerrecht, 2. Auflage, Basel, Rz. 11.148), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrecht li-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist  oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK, 
SR 0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es der Beschwerdeführerin nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine der Beschwerdeführerin in Kamerun 
drohende menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, 

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt  und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass  in  Kamerun  keine  Situation  allgemeiner  Gewalt  im  Sinne  von 
Art. 83 Abs. 4 AuG herrscht,

dass  die  Beschwerdeführerin  gemäss  eigenen  Aussagen  über  eine 
Ausbildung als Sekretärin verfügt sowie in Kamerun als Coiffeuse und 
im Handel tätig gewesen ist (A8 S. 5) und sie diese Tätigkeiten nach 
ihrer Rückkehr wieder aufnehmen können wird,

dass sie zudem ihr ganzes Leben in Douala verbracht hat und davon 
auszugehen ist, dass sie dort über ein familiäres und soziales Bezie-
hungsnetz verfügt,

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dass nämlich ihre Angaben bei  der  Anhörung,  sie habe in Kamerun 
keine engen Verwandten mehr (A8 S. 3 f.), unglaubhaft sind, da sie ih-
ren anlässlich des gescheiterten Ehevorbereitungsverfahrens gemach-
ten Aussagen widersprechen, in dem sie angab, in Kamerun zwei Kin-
der zu haben, welche beim Vater des einen aufwüchsen, 

dass sie dabei auch von insgesamt sechs Geschwistern und drei Halb-
geschwistern  sprach  ("six  frères  et  soeurs  ainsi  que  trois  frères  et  
soeurs consanguins"), wobei je eine Schwester seit über zehn Jahren 
in Frankreich und eine in der Schweiz verheiratet  seien beziehungs-
weise zwei in der Schweiz leben würden, eine in Frankreich und drei in 
Afrika  (vgl.  Urteil  des  Verwaltungsgerichts  des  Kantons  X._______ 
vom 12. Mai 2009, A12), 

dass ihre Verwandten in der Schweiz und in Frankreich sie bei Bedarf 
unterstützen können, 

dass  deshalb  davon auszugehen  ist,  es  werde  ihr  gelingen,  sich  in 
Douala eine Existenz aufzubauen,

dass somit weder die allgemeine Lage in Kamerun noch individuelle 
Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schlies-
sen lassen, weshalb der Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar 
ist,

dass der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführerin in den Hei -
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es der Beschwerdeführerin obliegt, bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art.  8  Abs.  4 
AsylG),

dass daher der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu 
bestätigen ist,

dass es der Beschwerdeführerin demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzen,  den 
rechtserheblichen Sachverhalt  unrichtig oder unvollständig feststellen 
oder  unangemessen  sein  sollte  (Art.  106  AsylG),  weshalb  die  Be-
schwerde abzuweisen ist, 

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dass  aufgrund  der  Aussichtslosigkeit  der  Beschwerde  trotz  belegter 
Bedürftigkeit  der  Beschwerdeführerin  die  Gesuche  im  Sinne  von 
Art. 65 Abs. 1 und Abs. 2 VwVG abzuweisen sind, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.– 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  der  Beschwerdeführerin  aufzuerlegen  sind  (Art.  63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.– werden  der  Beschwerdeführerin 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den  Rechtsvertreter  der  Beschwerdeführerin  (vorab  per  Telefax; 
Einschreiben, Beilage: Einzahlungsschein)

- das BFM, Empfangs- und Verfahrenszentrum Basel (per Telefax, zu 
den Akten Ref.-Nr. N [...])

- [die zuständige kantonale Behörde] (per Telefax)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Daniel Schmid Jacqueline Augsburger

Versand: 

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