# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 53519ac9-6560-5afd-9756-b00fe610bfa3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-12-16
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 16.12.2011 D-2314/2011
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-2314-2011_2011-12-16.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

Abteilung IV
D­2314/2011/wif

U r t e i l   v om   1 6 .   D e z embe r   2 0 1 1

Besetzung Richter Bendicht Tellenbach (Vorsitz),
Richter Daniele Cattaneo, Richter Thomas Wespi;
Gerichtsschreiber Daniel Merkli.

Parteien A.________ geboren am (…)
Sri Lanka,
vertreten durch David Ventura, 
ES­BAS Beratungsstelle für Asylsuchende der Region Basel, 
(…)
Beschwerdeführer, 

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), 
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz

Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 12. April 2011 / N________

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  –  ein  srilankischer  Staatsangehöriger 
tamilischer Ethnie aus Jaffna – am 15. März 2011 ohne Einreichung von 
Identitätsdokumenten in der Schweiz um Asyl nachsuchte,

dass  im B.________ am 22. März 2011 die Erstbefragung stattfand und 
am 4. April 2011 die Anhörung durch das BFM nach Art. 29 Abs. 1 des 
Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) durchgeführt wurde,

dass  der  Beschwerdeführer  zur  Begründung  seines  Asylgesuches  im 
Wesentlichen geltend machte, seit 1990 habe er in C.______ gelebt und 
sei für die LTTE tätig gewesen,

dass  er  gegen  Ende  des  Krieges  2009  festgenommen  und  an 
unbekannten Orten mehrere Monate verhört und misshandelt worden sei,

dass er am dritten Ort seiner Haft auch Besucher habe empfangen dürfen 
und  dabei  Kontakt  mit  einem  Freund  in  D._______  habe  aufnehmen 
können,  der  schliesslich  die  Flucht  aus  dem  Camp  sowie  die 
anschliessende Ausreise aus Sri Lanka durch einen Schlepper organisiert 
habe, 

dass der Beschwerdeführer trotz Aufforderung in der Empfangsstelle zum 
Nachweis  seiner  Identität  bis  zum  heutigen  Zeitpunkt  lediglich  einen 
Geburtsschein und eine Identitätskarte in Kopie einreichte,

dass das BFM mit – gleichentags eröffnetem – Entscheid vom 12. April 
2011 in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG auf das 
Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  nicht  eintrat,  dessen  Wegweisung 
anordnete und den Vollzug als zulässig, zumutbar und möglich erachtete,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  seines  Rechtsvertreters  vom 
19. April 2011 an das Bundesverwaltungsgericht gegen diesen Entscheid 
Beschwerde  erhob  und  in  verfahrensrechtlicher  Hinsicht  unter  Verzicht 
auf  das  Erheben  eines  Kostenvorschusses  um  Gewährung  der 
unentgeltlichen  Rechtspflege  im  Sinne  von  Art.  65  Abs.  1  des 
Bundesgesetzes  vom  20.  Dezember  1968  über  das 
Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) ersuchte,

dass  er  im  Weiteren  beantragte,  im  Sinne  einer  vorsorglichen 
Massnahme  seien  die  Vollzugsbehörden  anzuweisen,  die 

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Kontaktaufnahme mit dem Heimatstaat sowie jede Weitergabe von Daten 
an diesen bis zum Endentscheid zu unterlassen, 

dass  der  zuständige  Instruktionsrichter  mit  Zwischenverfügung  vom 
28. April 2011 auf das Erheben eines Kostenvorschusses verzichtete mit 
dem  Hinweis,  über  das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen 
Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG werde im Endentscheid 
befunden, 

dass im Weiteren die Vollzugsbehörden vorsorglich angewiesen wurden, 
die  Kontaktaufnahme  mit  dem  Heimatstaat  sowie  jede Weitergabe  von 
Daten an diesen vorderhand zu unterlassen,

dass  schliesslich  die  Vorinstanz  zur  Einreichung  einer  Vernehmlassung 
aufgefordert wurde, 

dass das BFM in seiner Stellungnahme vom 13. Mai 2011 die Abweisung 
der Beschwerde beantragte, 

dass  sich  der  Beschwerdeführer  hierzu  im  Rahmen  des  eingeräumten 
Replikrechts nicht äusserte,

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden gegen 
Verfügungen  (Art.  5  VwVG)  des  BFM  auf  dem  Gebiet  des  Asyls 
entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines  Auslieferungsersuchens  des 
Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 
105  AsylG  i.V.m.  Art.  31  ­  33  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni  2005  [VGG,  SR  173.32];  Art.  83  Bst.  d  Ziff.  1  des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass  der  Beschwerdeführer  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz 
teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 
ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise 
Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist 
(Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass auf die  frist­ und  formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten 
ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG; Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG),

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dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und 
die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 2 AsylG),

dass  nach  Art.  32  Abs.  2  Bst.  a  AsylG  auf  Asylgesuche  nicht 
eingetreten wird, wenn Asylsuchende den Behörden nicht  innerhalb  von 
48 Stunden nach Einreichung des Gesuchs Reise­ oder Identitätspapiere 
abgeben,

dass diese Bestimmung keine Anwendung findet, wenn Asylgesuchsteller 
glaubhaft  machen  können,  dass  sie  dazu  aus  entschuldbaren Gründen 
nicht  in der Lage sind oder auf Grund der Anhörung sowie gestützt  auf 
Art.  3  und  7  AsylG  die  Flüchtlingseigenschaft  festgestellt  wird  oder 
zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder 
eines Wegweisungsvollzugshindernisses  nötig  sind  (vgl.  Art.  32  Abs.  3 
AsylG),

dass  das  Bundesamt  im  vorliegenden  Fall  offensichtlich  zu  Recht  zum 
Schluss  gelangt  ist,  der  Beschwerdeführer  mache  keine 
entschuldbaren Gründe  für  das  versäumte  Einreichen  von 
Identitätsdokumenten geltend,

dass  hierzu  auf  die  zutreffenden  Erwägungen  des  Bundesamtes 
verwiesen werden kann,

dass an dieser Einschätzung die Entgegnung in der Beschwerde, wonach 
der  Beschwerdeführer  dem  BFM  eine  Kopie  seiner  Identitätskarte  und 
einen Geburtsschein eingereicht habe, nichts zu ändern vermag, handelt 
es  sich  doch  hierbei  nicht  um  rechtsgenügliche  Identitätspapiere  (vgl. 
BVGE 2007/7),

dass  der  Beschwerdeführer  im  Weiteren  die  in  der  Beschwerde  in 
Aussicht  gestellte  Identitätskarte  im Original  bis  zum heutigen Zeitpunkt 
nicht eingereicht hat, 

dass  auch  die  weitere  Erklärung,  wonach  die  fehlenden  Angaben  des 
Beschwerdeführers zum Reisepass und den übrigen Reiseumständen auf 
dessen  mangelnde  Kenntnis  der  englischen  Sprache  zurückzuführen 
seien, nicht zu überzeugen vermag, 

dass  im  Weiteren  die  Vorbringen  des  Beschwerdeführers  zu  seinem 
Asylgesuch  vom  Bundesamt  zu  Recht  als  teils  auffallend  unbestimmt, 

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teils widersprüchlich und damit als offensichtlich nicht glaubhaft erachtet 
wurden, 

dass  an  dieser  Einschätzung  die  Entgegnung  in  der  Beschwerde,  die 
Behauptung  in  der  angefochtenen  Verfügung,  wonach  "beim 
Beschwerdeführer  insbesondere  Hinweise  auf  persönliche  Reaktionen 
und  Wahrnehmungen  fehlen  würden",  sei  haltlos,  habe  doch  der 
Beschwerdeführer  mehrmals  im  Verlauf  der  Anhörung  geweint,  daran 
nichts zu ändern vermag, 

dass nämlich das BFM in der angefochtenen Verfügung vielmehr darauf 
hinwies,  die  Schilderung  der  Misshandlungen  selbst  enthalte  keine 
persönlichen  Reaktionen  und  Wahrnehmungen,  und  nicht  behauptete, 
der  Beschwerdeführer  habe  während  der  Schilderung  der 
Verfolgungsvorbringen keine Reaktionen und Wahrnehmungen gezeigt, 

dass sich aufgrund des Anhörungsprotokolls in der Tat der Eindruck von 
sehr  einsilbigen  und  stereotypen  Antworten  ergibt,  was  nicht  auf  eine 
Schilderung von persönlichen Erlebnissen schliessen lässt,

dass  auch  die  weiteren  Hinweise  auf  den  "einfachen  Hintergrund  des 
Beschwerdeführers"  und  dessen  psychische  Belastung  aufgrund  der 
traumatischen  Erlebnisse  die  festgestellten  Unglaubhaftigkeitselemente 
nicht zu entkräften vermögen, 

dass  somit  der  Schluss  der  Vorinstanz,  aufgrund  der  fehlenden 
Realkennzeichen  sei  von  konstruierten  Asylgründen  auszugehen,  als 
zutreffend zu bestätigen ist,

dass  keine  weiteren  Abklärungen  im  Sinne  von  Art.  32  Abs.  3  AsylG 
notwendig erscheinen,

dass  das  Bundesamt  somit  zu  Recht  auf  das  Asylgesuch  des 
Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,

dass  die  Ablehnung  eines  Asylgesuchs  oder  das Nichteintreten  auf  ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 
(Art. 44  Abs. 1  AsylG),  vorliegend  der  Kanton  keine  Aufenthaltsbewilli­
gung  erteilt  hat  und  zudem  kein  Anspruch  auf  Erteilung  einer  solchen 
besteht  (BVGE  2009/50  E.  9),  weshalb  die  verfügte  Wegweisung  im 
Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen  steht  und  demnach  vom 
Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

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dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen 
Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern  regelt, 
wenn  der  Vollzug  der Wegweisung  nicht  zulässig,  nicht  zumutbar  oder 
nicht  möglich  ist  (Art.  44  Abs.  2  AsylG;  Art.  83  Abs.  1  des 
Bundesgesetzes  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  nicht  zulässig  ist,  wenn 
völkerrechtliche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  des 
Ausländers  in  den  Heimat­,  Herkunfts­  oder  einen  Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass  keine  Person  in  irgendeiner  Form  zur  Ausreise  in  ein  Land 
gezwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem  Grund  nach  Art.  3  Abs.  1  AsylG  gefährdet  ist  oder  in  dem  sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 
5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 
1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Betrachtung  dieser 
massgeblichen völker­ und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, 
weil keine Hinweise auf Verfolgung vorliegen und keine Anhaltspunkte für 
eine  menschenrechtswidrige  Behandlung  im  Sinne  von  Art.  3  der 
Konvention  vom  4.  November  1950  zum  Schutze  der  Menschenrechte 
und  Grundfreiheiten  (Europäische  Menschenrechtskonvention,  EMRK, 
SR 0.101) ersichtlich sind, die dem Beschwerdeführer in Sri Lanka droht 
(Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 
erweist,  wenn  sie  im  Heimat­  oder  Herkunftsstaat  auf  Grund  von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer 
Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass  sich  der  Beschwerdeführer  seit  1990  in  E.________  damit  im 
sogenannten "Vanni­Gebiet" aufgehalten hat,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  im  zur  Publikation  vorgesehenen 
Urteil  E­6220/2006  vom  27.  Oktober  2011  eine  aktuelle  Einschätzung 
vorgenommen  hat,  gemäss  welcher  unter  anderem  der 
Wegweisungsvollzug  in  das  Vanni­Gebiet  weiterhin  als  unzumutbar 
einzustufen und  für  die aus diesem Gebiet  stammenden Personen eine 

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im Sinne der Rechtsprechung zumutbare Aufenthaltsalternative zu prüfen 
ist,

dass der Beschwerdeführer ursprünglich aus dem Jaffna­Distrikt stammt, 
in welchen das Bundesverwaltungsgericht  im genannten zur Publikation 
vorgesehenen  Urteil  den  Wegweisungsvollzug  nicht  als  grundsätzlich 
unzumutbar erachtet hat, 

dass die Familienangehörigen des Beschwerdeführers  in F.______  (vgl. 
BFM­Protokoll A4 S. 4) leben, weshalb der Beschwerdeführer dort auf ein 
tragfähiges soziales Beziehungsnetz zurückgreifen kann, 

dass  im  Weiteren  der  nach  eigenen  Angaben  gesunde  und  junge 
Beschwerdeführer  über  Schulbildung  und  berufliche  Erfahrung  als 
Fischer verfügt, 

dass  somit  weder  die  allgemeine  Lage  im  Heimatstaat  des 
Beschwerdeführers  noch  individuelle  Gründe  auf  eine  konkrete 
Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, womit der Vollzug 
der Wegweisung vorliegend zumutbar ist,

dass  an  dieser  Einschätzung  die  allgemeinen  Ausführungen  in  der 
Beschwerde nichts zu ändern vermögen, 

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  des  Beschwerdeführers  in  den 
Heimatstaat  schliesslich  möglich  ist,  da  keine  Vollzugshindernisse 
bestehen(Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei 
der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),

dass somit das BFM den Vollzug der Wegweisung zu Recht als zulässig, 
zumutbar  und  möglich  erachtet  hat  und  die  Anordnung  der  vorläufigen 
Aufnahme daher ausser Betracht fällt (Art. 83 Abs. 1­4 AuG),

dass  somit  keine Wegweisungshindernisse  vorliegen und der  vom BFM 
verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist,

dass  es  dem  Beschwerdeführer  demnach  nicht  gelungen  ist  darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder 
unangemessen  sei  (Art.  106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist,

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dass  das  in  der  Beschwerde  gestellte  Gesuch  um  unentgeltliche 
Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG gutzuheissen ist, da der 
Beschwerdeführer  bedürftig  ist  und  seine  Beschwerde  nicht  von 
vornherein  als  aussichtslos  erschien,  weshalb  ihm  keine 
Verfahrenskosten aufzuerlegen sind.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. 
Das Gesuch um Gewährung der  unentgeltlichen Rechtspflege  im Sinne 
von  Art.  65  Abs.  1  VwVG  wird  gutgeheissen.  Es  werden  keine 
Verfahrenskosten erhoben.

3. 
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die 
zuständige kantonale Behörde.

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Bendicht Tellenbach Daniel Merkli

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