# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5274549b-9d16-5c7e-8dba-3b1dc2d70332
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-28
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 28.03.2025 III 2024 178
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2024-178_2025-03-28.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2024 178

Entscheid vom 28. März 2025 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Irene Thalmann, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,

gegen

1. Volkswirtschaftsdepartement, Bahnhofstrasse 15, Postfach 
1180, 6431 Schwyz,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Ausländerrecht (Aufenthaltsbewilligung; Art. 14 AsylG; 
Nichteintretensentscheid)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1979, C.________) reiste am 18. Februar 2011 in die 
Schweiz ein und stellte gleichentags ein Asylgesuch. Mit Verfügung vom 4. April 
2011 trat das Bundesamt für Migration (BFM) - heute Staatssekretariat für Migra-
tion (SEM) - auf das Asylgesuch nicht ein und es wies ihn aus der Schweiz weg. 
Nach Gutheissung einer dagegen erhobenen Beschwerde durch das Bundes-
verwaltungsgericht vom 25. Mai 2011 lehnte das BFM mit Verfügung vom 21. 
Juni 2012 das Asylgesuch von A.________ ab und wies ihn aus der Schweiz 
weg. Mit Urteil vom 12. September 2012 hiess das Bundesverwaltungsgericht ei-
ne dagegen erhobene Beschwerde erneut gut und wies die Sache wiederum zur 
Neubeurteilung an die Vorinstanz zurück. Mit Verfügung vom 4. Juni 2015 lehnte 
das SEM das Asylgesuch von A.________ ein weiteres Mal ab und forderte ihn 
auf, die Schweiz zu verlassen. Die gegen diese Verfügung erhobene Beschwer-
de wies das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 3. August 2016 ab. In der 
Folge wurde A.________ vom SEM aufgefordert, die Schweiz bis 8. September 
2016 zu verlassen. Dieser Aufforderung kam er bis heute nicht nach.

B. Am 24. September 2018 ersuchte A.________ beim SEM im Rahmen ei-
nes Wiedererwägungsgesuchs um vorläufige Aufnahme, was das SEM am 31. 
Oktober 2018 ablehnte. Eine beim Bundesverwaltungsgericht dagegen erhobene 
Beschwerde zog er zurück, worauf das Gericht am 29. November 2018 eine Ab-
schreibungsverfügung erliess. Am 30. August 2019 stellte A.________ beim 
Volkswirtschaftsdepartement (VD) das Gesuch um Erteilung einer Aufenthalts-
bewilligung gestützt auf Art. 14 Abs. 2 des Asylgesetzes (AsylG; SR 142.31) vom 
26. Juni 1998, was das VD mit Verfügung vom 6. Februar 2020 ablehnte. Mit 
Wiedererwägungsgesuch vom 11. August 2020 beantragte A.________ beim 
SEM, es sei die Unzulässigkeit / Unzumutbarkeit der Wegweisung festzustellen 
und er sei vorläufig aufzunehmen. Mit Verfügung vom 11. September 2020 wies 
das SEM das Wiedererwägungsgesuch ab und mit Urteil vom 11. November 
2020 trat das Bundesverwaltungsgericht auf eine Beschwerde dagegen mangels 
Leistung des Kostenvorschusses nicht ein. Auf ein von der Fürsorgebehörde der 
Gemeinde D.________ gestützt auf Art. 14 Abs. 2 AsylG gestelltes Gesuch um 
Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung für A.________ trat das VD mit Verfügung 
vom 23. August 2021 nicht ein. 

C. Am 5. September 2023 reichte A.________ beim VD ein neues Gesuch um 
Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 14 Abs. 2 AsylG ein. Mit 
Verfügung vom 4. Juni 2024 entschied das VD:

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1. Auf das Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung von A.________ 
vom 5. September 2023 wird nicht eingetreten.

2. Auf die Erhebung von Kosten für diese Verfügung wird ausnahmsweise verzich-
tet.

3. Gegen diese Verfügung besteht gemäss Art. 14 Abs. 4 AsylG keine Beschwer-
demöglichkeit.

4. (Zustellung).

Eine am 26. Juni 2024 dagegen erhobene Beschwerde wies der Regierungsrat 
mit RRB Nr. 762/2024 vom 15. Oktober 2024 (Versand 22.10.2024) ab, soweit er 
darauf eintrat. Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und um unentgelt-
lichen Rechtsbeistand wurde abgewiesen, wobei auf die Erhebung von Verfah-
renskosten verzichtet und keine Parteientschädigung zugesprochen wurde.

D. Am 12. November 2024 lässt A.________ beim Verwaltungsgericht des 
Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit den Anträgen:

1. Die Verfügung der Vorinstanz sei in Ziff. 1, 3 und 4 aufzuheben.

2. Der Beschwerdegegner sei anzuweisen auf das Gesuch um Erteilung einer 
Aufenthaltsbewilligung einzutreten.

3. Es sei im Sinne einer vorsorglichen Massnahme der Beschwerdegegner anzu-
weisen, auf Vollzugshandlungen zu verzichten und es sei die Überstellung des 
Beschwerdeführers in die Notunterkunft E.________ zumindest bis zum Ab-
schluss des vorliegenden Verfahrens auszusetzen.

4. Eventualiter sei die Sache zur rechtsgenüglichen Sachverhaltsabklärung sowie 
zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

5. Es sei die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen.

6. Es sei dem Beschwerdeführer in der Person des Unterzeichnenden ein unent-
geltlicher Rechtsbeistand zu bestellen.

7. Alles unter Entschädigungs- und Kostenfolge zulasten der Vorinstanz.

E. Mit Verfügung vom 13. November 2024 setzt der verfahrensleitende Rich-
ter den Vorinstanzen Frist an bis 25. November 2024, um zur beantragten vor-
sorglichen Massnahme Stellung zu nehmen, und bis 4. Dezember 2024, um eine 
Vernehmlassung zur Beschwerde einzureichen.

Mit Vernehmlassung vom 19. November 2024 beantragt das Sicherheitsdepar-
tement, die Beschwerde sei abzuweisen. Auf eine konkrete Antragstellung mit 
Bezug auf die beantragte vorsorgliche Massnahme wird verzichtet.

Mit Stellungnahme vom 22. November 2024 beantragt das VD:

1. In Teilgutheissung der beantragten vorsorglichen Massnahme sei das Volks-
wirtschaftsdepartement anzuweisen, auf Vollzugshandlungen, welche auf die 
Ausschaffung des Bf aus der Schweiz abzielen, zu verzichten.

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2. In Teilablehnung der beantragten vorsorglichen Massnahme sei die Überstel-
lung des Beschwerdeführers (Bf) in die kantonale Notunterkunft E.________ 
nicht auszusetzen.

F. Mit Zwischenbescheid vom 26. November 2024 (III 2024 188) wies der 
Einzelrichter des Verwaltungsgerichts das VD im Sinne einer vorsorglichen 
Massnahme an, auf Vollzugshandlungen, welche auf die Ausschaffung des Be-
schwerdeführers aus der Schweiz abzielen, bis zum Abschluss des vorliegenden 
Verfahrens zu verzichten (Dispositiv-Ziff. 1). Der Antrag, die Vorinstanzen im 
Sinne einer vorsorglichen Massnahme anzuweisen, die Überstellung des Be-
schwerdeführers in die Notunterkunft E.________ zumindest bis zum Abschluss 
des vorliegenden Verfahrens auszusetzen, wurde abgewiesen. 

G. Mit Schreiben vom 2. Dezember 2024 verzichtet das VD auf die Einrei-
chung einer Vernehmlassung. Weitere Stellungnahmen sind nicht eingegangen.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Am 5. September 2023 ersuchte der Beschwerdeführer das VD um Ertei-
lung einer kantonalen Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 14 Abs. 2 Asylge-
setz (AsylG; SR 142.31) vom 26.6.1998 in Verbindung mit Art. 30 Abs. 1 lit. b 
Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration 
(Ausländer- und Integrationsgesetz, AIG) vom 16. Dezember 2005 sowie gestützt 
auf Art. 31 Abs. 1 Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit 
(VZAE; SR 142.201) vom 24.10.2007. Der Beschwerdeführer begründete sein 
Gesuch insbesondere mit der Dauer seiner Anwesenheit in der Schweiz, einer 
schwierigen Wiedereingliederung im Herkunftsstaat infolge der Landesabwesen-
heit, seiner Integration, seinem Gesundheitszustand, der Offenlegung der Identi-
tät sowie den fehlenden Widerrufsgründen nach Art. 62 AIG (Art. 14 Abs. 2 lit. d 
AsylG). Abschliessend hielt er fest, dass sogar von einem zu schützenden Recht 
auf Privatleben (Art. 8 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und 
Grundfreiheiten [EMRK; SR 0.101] vom 4.11.1950 bzw. ratifiziert am 28.11.1974) 
gesprochen werden könne.

1.2 Das VD trat mit Verfügung vom 4. Juni 2024 auf das Gesuch des Be-
schwerdeführers nicht ein mit der Begründung, dass kein Rechtsanspruch auf Er-
teilung einer Aufenthaltsbewilligung bestehe und vom Beschwerdeführer auch 
nicht substantiiert geltend gemacht werde. Soweit der Beschwerdeführer einen 
Anspruch aus Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen 
Eidgenossenschaft (BV; SR 101) vom 18. April 1999 bzw. Art. 8 Ziff. 1 EMRK ab-
zuleiten versuche, sei festzustellen, dass der Aufenthalt eines Asylsuchenden 

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erst ab dem Zeitpunkt der Asylgewährung oder der vorläufigen Aufnahme als 
rechtmässig zu qualifizieren sei. Der vorgängige Aufenthalt (bspw. im Rahmen 
des Asylverfahrens) werde nicht als rechtmässiger Aufenthalt qualifiziert. Glei-
ches gelte auch für Fälle, in denen das Asylverfahren abgeschlossen und die be-
troffene Person ausreisepflichtig sei (mit Verweis auf BGE 137 II 10 E. 4.6 sowie 
Urteil BGer 2C_528/2021 vom 23.6.2022). Somit könne der Beschwerdeführer 
keinen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung aus dem Recht auf 
Privatleben ableiten. Da kein gesetzlicher Anspruch auf Erteilung einer Aufent-
haltsbewilligung bestehe, schliesse Art. 14 Abs. 1 AsylG die Einleitung eines Ver-
fahrens um Erteilung einer ausländerrechtlichen Aufenthaltsbewilligung 
grundsätzlich aus.

In der Folge prüfte das VD, ob dem Beschwerdeführer gestützt auf Art. 14 Abs. 2 
AsylG eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden könnte, wobei auch diesbezüg-
lich kein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung bestehe, weil es 
sich dabei um eine "Kann-Bestimmung" handle. Der Beschwerdeführer erfülle die 
formellen Voraussetzungen nach Art. 14 Abs. 2 lit. a und b AsylG. Hingegen sei 
die (angeblich) erschwerte Wiedereingliederung in C.________ nach über zwölf-
jähriger Anwesenheit in der Schweiz, sofern diese denn überhaupt vorliegen soll-
te, vom Beschwerdeführer selbst verursacht worden. Dies aufgrund des Umstan-
des, dass er sich seit bald acht Jahren dem rechtskräftigen Wegweisungsent-
scheid des SEM bzw. des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. August 2016 wi-
dersetze. Seine Bereitschaft, heimatliche Reisedokumente zu erlangen, habe 
sich erst im Hinblick auf das vorliegend zu beurteilende Gesuch um Erteilung ei-
ner Aufenthaltsbewilligung geändert. Dass der Beschwerdeführer nun versuche, 
daraus etwas zu seinen Gunsten abzuleiten, müsse in Anbetracht der Umstände 
als stossend und sogar rechtsmissbräuchlich bezeichnet werden.

Betreffend die Integration führte das VD aus, dass nicht nur sein widerrechtlicher 
Aufenthalt seit bald acht Jahren, sondern auch seine Tätigkeit als Klassenassis-
tenz, aufgrund des strikten Arbeitsverbotes, gegen die öffentliche Ordnung ver-
stosse und zweifelsohne keinem klaglosen Verhalten entspreche. Die Integrati-
onsbemühungen seien erst nach der rechtskräftigen Ablehnung seines Asylge-
suches erfolgt und seien nur darauf zurückzuführen, dass er sich seit bald acht 
Jahren widerrechtlich in der Schweiz aufhalte. Das VD verneinte damit das Vor-
liegen eines schwerwiegenden persönlichen Härtefalls, weshalb das Gesuch um 
Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 14 Abs. 2 AsylG abzuleh-
nen sei. Abschliessend hielt das VD fest, dass der Beschwerdeführer weder ein 
Verfahren um Erteilung einer ausländerrechtlichen Aufenthaltsbewilligung einlei-
ten könne, noch über Parteistellung im kantonalen Verfahren zur Erteilung einer 
Härtefallbewilligung nach Art. 14 Abs. 2 AsylG verfüge, weshalb die Vor-

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aussetzungen für einen Sachentscheid nicht erfüllt seien. Aus diesem Grund 
werde auf das Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung nicht eingetre-
ten, dies gelte im Übrigen unabhängig davon, ob der Beschwerdeführer die Vor-
aussetzungen von Art. 14 Abs. 2 AsylG erfülle.

1.3 Der Regierungsrat hielt im angefochtenen RRB u.a. fest, der Nichteintre-
tensentscheid der Behörde in Anwendung von Art. 14 Abs. 1 AsylG könne vom 
Gesuchsteller mit den ordentlichen Rechtsmitteln angefochten werden, soweit er 
rüge, die Behörden hätten seinen Bewilligungsanspruch zu Unrecht verneint (an-
gefochtener RRB E. 2.4). Davon zu unterscheiden sei das Härtefallverfahren 
nach Art. 14 Abs. 2 AsylG, welches erst dann zur Anwendung gelange, wenn der 
Asylbewerber keinen Rechtsanspruch auf eine fremdenpolizeiliche Bewilligung 
besitze. Weigere sich die kantonale Behörde, dem Asylbewerber eine Härtefall-
bewilligung zu erteilen, könne er diesen Entscheid mangels Parteistellung nicht 
anfechten (angefochtener RRB E. 2.5). In der Folge ist der Regierungsrat, soweit 
der Beschwerdeführer rügte, die Vorinstanz hätte seinen Bewilligungsanspruch 
zu Unrecht verneint, auf die Beschwerde eingetreten (RRB E. 3.2), nicht jedoch 
auf die Beschwerde Art. 14 Abs. 2 AsylG betreffend (RRB E. 3.3). Der Regie-
rungsrat hielt diesbezüglich jedoch dennoch fest, dass die Vorinstanz auch die 
Voraussetzungen für das Vorliegen eines schwerwiegenden Härtefalls im Sinne 
von Art. 14 Abs. 2 AsylG zu Recht verneint und das Gesuch um Erteilung einer 
Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 14 Abs. 2 AsylG zu Recht abgelehnt ha-
be (RRB E. 4.7).

Zusammenfassend kam der Regierungsrat zudem zum Schluss (RRB E. 4.6), 
dass der Beschwerdeführer kein Aufenthaltsrecht aus dem Anspruch auf Ach-
tung des Privatlebens im Sinne von Art. 13 Abs. 1 BV bzw. Art. 8 Ziff. 1 EMRK 
ableiten könne. Besonders intensive, über eine normale lntegration hinausge-
hende private Bindungen gesellschaftlicher oder beruflicher Natur vermöge er 
nicht vorzuweisen. Auch eine besonders starke Verwurzelung in der Schweiz, in 
dem Sinne, dass ein Leben im Ausland praktisch unmöglich erscheine, liege 
beim Beschwerdeführer nicht vor. Vielmehr ergebe sich, dass er sich seit Jahren 
illegal in der Schweiz aufhalte und sich seiner rechtskräftigen Wegweisung zu 
entziehen versuche. Ein solches Verhalten verdiene keinen Rechtsschutz. Dem-
gemäss sei die Vorinstanz zu Recht nicht auf sein Härtefallgesuch eingetreten. 
Da der Beschwerdeführer somit keinen Aufenthaltsanspruch aus dem Recht auf 
Achtung des Privatlebens ableiten könne, habe er keinen Anspruch auf Einlei-
tung eines Verfahrens um Erteilung einer ausländerrechtlichen Aufenthaltsbewil-
ligung (Art. 14 Abs. 1 AsylG). Damit erübrige es sich, auf die Voraussetzungen 
von Art. 30 Abs. 1 Bst. b AIG (betreffend Abweichung von den Zulassungsvor-

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aussetzungen bei schwerwiegenden persönlichen Härtefällen) näher einzuge-
hen. Da die Vorinstanz somit zu Recht nicht auf das Gesuch um Erteilung einer 
Härtefallbewilligung eingetreten sei, sei die dagegen erhobene Beschwerde ab-
zuweisen.

2. Streitig und in der Folge zu prüfen ist somit, ob der Regierungsrat zu Recht 
das Nichteintreten des VD bestätigt und die Beschwerde abgewiesen hat, soweit 
er darauf eingetreten ist. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 14 
Abs. 1 AsylG i.V.m. Art. 8 Ziff. 1 EMRK sowie eine Verletzung von Art. 14 Abs. 2 
AsylG i.V.m. Art. 8 Ziff. 1 und Art. 13 EMRK durch die Vorinstanzen.

3.1 Gemäss Art. 14 Abs. 1 AsylG kann eine asylsuchende Person ab Einrei-
chung des Asylgesuches bis zur Ausreise nach einer rechtskräftig angeordneten 
Wegweisung, nach einem Rückzug des Asylgesuches oder bis zur Anordnung 
einer Ersatzmassnahme bei nicht durchführbarem Vollzug kein Verfahren um Er-
teilung einer ausländerrechtlichen Aufenthaltsbewilligung einleiten, ausser es be-
stehe ein Anspruch auf deren Erteilung.

Der Kanton kann mit Zustimmung des SEM einer ihm nach diesem Gesetz zu-
gewiesenen Person eine Aufenthaltsbewilligung erteilen (Art. 14 Abs. 2 AsylG), 
wenn die betroffene Person sich seit Einreichung des Asylgesuches mindestens 
fünf Jahre in der Schweiz aufhält (lit. a); der Aufenthaltsort der betroffenen Per-
son den Behörden immer bekannt war (lit. b); wegen der fortgeschrittenen Inte-
gration ein schwerwiegender persönlicher Härtefall vorliegt (lit. c); und keine Wi-
derrufsgründe nach Artikel 62 Absatz 1 AIG vorliegen (lit. d).

Will der Kanton von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, so meldet er dies dem 
SEM unverzüglich (Art. 14 Abs. 3 AsylG). Die betroffene Person hat nur beim Zu-
stimmungsverfahren des SEM Parteistellung (Art. 14 Abs. 4 AsylG). Hängige 
Verfahren um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung werden mit dem Einreichen 
eines Asylgesuchs gegenstandslos (Art. 14 Abs. 5 AsylG). Erteilte Aufenthalts-
bewilligungen bleiben gültig und können gemäss den ausländerrechtlichen Be-
stimmungen verlängert werden (Art. 14 Abs. 6 AsylG).

3.2 Das Bundesgericht hat in BGE 137 I 128 die Bestimmung Art. 14 Abs. 4 
AsylG, wonach ein abgewiesener Asylbewerber lediglich im Zustimmungsverfah-
ren vor dem Bundesamt Parteistellung hat, aufgrund der Rechtsweggarantie 
nach Art. 29a BV als verfassungswidrig beurteilt, sie aber wegen der Bindung 
des Bundesgerichts an das massgebende Recht (Art. 190 BV) dennoch ange-
wendet (zit. BGE Regress und E. 4.3). Der Gesetzgeber hat es in der Folge 
trotzdem ausdrücklich abgelehnt, die asylrechtliche Regelung an die verfas-
sungsrechtliche Situation anzupassen (BGE 149 I 72 E. 2.3.1; vgl. Hruschka, in: 

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Spescha / Zünd / Bolzli / Hruschka / de Weck [Hrsg.], Komm. Migrationsrecht, 
5. Aufl. 2019, N 8 zu Art. 14 AsylG). Art. 14 Abs. 4 AsylG gilt deshalb grundsätz-
lich in der bisherigen Form und Auslegung weiter. Fällt allerdings eine ausländer-
rechtliche Situation im Anwendungsbereich von Art. 14 AsylG unter die Garantien 
von Art. 8 Ziff. 1 EMRK, sind die Interessen nach Ziff. 2 dieser Bestimmung ab-
zuwägen. In dieser Situation muss das nationale Recht den Vorgaben von Art. 13 
EMRK genügen (BGE 149 I 72 E. 2.3.2).

3.3.1 Die vom Beschwerdeführer angerufenen Art. 8 Ziff. 1 EMRK bzw. Art. 13 
Abs. 1 BV garantieren keinen Anspruch auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat 
(vgl. BGE 144 II 1 E. 6.1; BGE 137 I 247 E. 4.1.1; Urteil BGer 2C_89/2022 vom 
3.5.2022 E. 2.2.2; Urteil des EGMR Gezginci Cevdet gegen Schweiz vom 
9.12.2010 [Nr. 16327/05] § 54). Der Schutz des Privatlebens vermag aber in ge-
wissen Konstellationen einen Aufenthaltsanspruch zu vermitteln, nämlich dann, 
wenn die Verweigerung der Erteilung oder Erneuerung einer Aufenthaltsbewilli-
gung eine Konventionsverletzung darstellt (BGE 140 II 129 E. 2.2; BGE 139 I 16 
E. 2.2.2; vgl. Raess, Die Neuerteilung von Aufenthaltsbewilligungen und das 
Recht auf Privatleben, Jusletter vom 12.12.2022, Ziff. 3.2). 

Im BGE 149 I 207 hat das Bundesgericht seine Rechtsprechung zum Aufent-
haltsrecht gestützt auf Art. 8 EMRK präzisiert (vgl. BGE 149 I 207 E. 5.3 = Praxis 
2024 Nr. 9). So wiederholte das Bundesgericht, wenn die ausländische Person in 
der Schweiz besonders intensive private Beziehungen beruflicher oder sozialer 
Art unterhalte, die über eine normale Integration hinausgingen, müsse eine um-
fassende Interessenabwägung vorgenommen werden (BGE 144 II 1 E. 6.1). 
Nach einem Richtwert von 10 Jahren rechtmässigen Aufenthalts in der Schweiz 
gelte die ausländische Person als ausreichend gut integriert, um sich auf ein aus 
dem in Art. 8 EMRK garantierten Recht auf Achtung des Privatlebens abgeleite-
ten Aufenthaltsrecht berufen zu können, sofern keine ernsthaften Gründe für eine 
Wegweisung vorlägen (BGE 146 I 185 E. 5.2), wobei die Anerkennung eines aus 
Art. 8 EMRK fliessenden Aufenthaltsrechts im Falle einer besonders ausgepräg-
ten Integration auch ohne zehnjährigen rechtmässigen Aufenthalt geboten sein 
könne (Urteil BGer 2C_666/2019 vom 8.6.2019 E. 4.2). Weiter wiederholte das 
Bundesgericht die Rechtsprechung, wonach der "rechtmässige Aufenthalt" die il-
legal im Land verbrachten Jahre wie auch die Zeit eines lediglich geduldeten 
Aufenthalts nicht umfasse (Urteile BGer 2C_19/2019 vom 20.3.2020 E. 1.3; 
2C_436/2018 vom 8.11.2018 E. 2). Nicht auf den vorgängigen Aufenthalt könne 
sich die Person berufen, deren Aufenthaltstitel nach Art. 61 Abs. 2 AIG erloschen 
sei (BGE 149 I 66 E. 4.8). Und schliesslich beziehe sich der aus der Garantie des 
Privatlebens abgeleitete Aufenthaltsanspruch nach einem rechtmässigen Aufent-

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halt von 10 Jahren nur auf Fälle der Verlängerung und Erneuerung von Bewilli-
gungen, nicht aber auf Fälle der Neuerteilung (BGE 149 I 72 E. 2.1.3). Vor allem 
aber betonte das Bundesgericht, in jedem Fall anwendbar bleibe die Rechtspre-
chung, die einen allfälligen Aufenthaltsanspruch aus Art. 8 EMRK im Falle einer 
besonders erfolgreichen Integration in der Schweiz anerkenne. Es sei somit nicht 
ausgeschlossen, dass sich eine ausländische Person auf ihr in Art. 8 EMRK ga-
rantiertes Recht auf Achtung des Privatlebens berufen könne, um eine erstmalige 
Aufenthaltsbewilligung zu erhalten oder einen neuen Aufenthaltstitel nach Verlust 
einer früheren Bewilligung, indem sie namentlich behaupte, lange in der Schweiz 
gelebt zu haben (vgl. BGE 147 I 268 E. 1 und E. 4 sowie Urteil BGer 2D_19/2022 
vom 16.11.2022 E. 1.2.3). Daran ändere nichts, dass das Recht auf Achtung des 
Privatlebens gemäss Art. 8 EMRK "in der Regel" keinen Anspruch auf (Wieder-) 
Einreise begründe (vgl. Urteil BGer 2C_89/2022 vom 3.5.2022 E. 2.2.3). 

Gemäss Meyer nahm das Bundesgericht mit diesem präzisierenden Leitent-
scheid eine Konsolidierung der Praxis vor, indem es insbesondere die Recht-
sprechung wieder aufnahm, wonach im Falle besonders intensiver privater Be-
ziehungen aus dem Recht auf Privatleben ein Anwesenheitsrecht abgeleitet wer-
den kann bzw. ungeachtet einer bestimmten Aufenthaltsdauer eine umfassende 
Interessenabwägung stattzufinden hat, wenn diese Beziehung besteht (Meyer, 
Konsolidierung der Praxis zum Recht auf Privatleben, in: dRSK, publiziert am 
19.9.2023). 

3.3.2 Im Rahmen der Beurteilung des neu eingereichten Aufenthaltsgesuches ist 
somit nur dann eine umfassende Interessenabwägung vorzunehmen, wenn ein 
Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung aus Art. 8 EMRK (Schutz des Privatle-
bens) besteht. Nach dem Gesagten setzt dies voraus, dass sich der Beschwer-
deführer überhaupt auf den in Art. 8 EMRK garantierten Schutz des Privatlebens 
berufen kann, da er nur dann anspruchsberechtigt wäre. Ob dies der Fall ist, ist 
abhängig von der Beantwortung der Frage, ob der Beschwerdeführer in der 
Schweiz besonders intensive private Beziehungen beruflicher oder sozialer Art 
unterhält, die über eine normale Integration hinausgehen (BGE 149 I 207 E. 5.4). 
Es muss also diese besonders intensive Bindung ausgewiesen sein, damit eine 
umfassende Interessenabwägung überhaupt vorzunehmen ist, die für oder ge-
gen eine Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz spricht (BGE 149 I 207 E. 5.3.1). 
Bestehen keine derart intensiven Beziehungen, würde eine Verweigerung der 
Aufenthaltsbewilligung den Schutzbereich des Rechts auf Privatleben gar nicht 
berühren (vgl. auch Raess, a.a.O., Rz. 19), weshalb sich der Beschwerdeführer 
auch gar nicht auf den Schutz des Privatlebens berufen könnte.

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4. Nachdem der Regierungsrat im angefochtenen RRB festgehalten hat, dass 
der Beschwerdeführer besonders intensive, über eine normale Integration hin-
ausgehende private Bindungen gesellschaftlicher oder beruflicher Natur nicht 
vorzuweisen vermag, hat er - nach dem Gesagten - zu Recht darauf verzichtet, 
eine umfassende Interessenabwägung vorzunehmen. Zu prüfen ist damit nach-
folgend, ob der Regierungsrat im konkreten Fall zu Recht das Vorliegen einer 
besonders intensiven Bindung bzw. Beziehung verneint hat.

4.1.1 Der Beschwerdeführer (Jg. 1979) reiste am 18. Februar 2011 von 
C.________ in die Schweiz ein und stellte gleichentags ein Asylgesuch, welches 
nach zwei Rückweisungen durch das Bundesverwaltungsgericht schliesslich am 
4. Juni 2015 abgelehnt, was mit Bundesverwaltungsgerichtsentscheid vom 3. 
August 2016 bestätigt wurde. In der Folge wurde der Beschwerdeführer aufge-
fordert, die Schweiz bis am 8. September 2016 zu verlassen. Dieser Aufforde-
rung kam er bis heute nicht nach (vgl. Ingress lit. A). Der Beschwerdeführer ist 
(seit 2010) verwitwet und hat keine Kinder.

4.1.2 Am 9. Mai 2011 wurde der Beschwerdeführer dem Kanton Schwyz zuge-
wiesen (AFM-act. 19) und am 28. Juli 2011 der Gemeinde D.________ zugeteilt 
(AFM-act. 23). Am 19. April 2016 berichtete Dr.med. F.________, welcher den 
Beschwerdeführer seit 2011 ärztlich betreut, dass der Beschwerdeführer unter 
einem chronischen lumbovertebralen Schmerzsyndrom, an einer Spondylolyse 
L5 beidseits und einer Spondylolisthesis leide. Der Beschwerdeführer sei als 
ehemaliger Mathematiklehrer nicht nur gut integriert, sondern habe auch in kür-
zerer Zeit die deutsche Sprache gut erlernt. Vorstrafen oder Delikte seien dem 
Arzt nicht bekannt. Der friedliebende Patient leide vielmehr unter seiner Unter-
bringung im Asylheim, wo aggressivere Mitbewohner ihm das Leben nicht ein-
fach machen würden. Aus somatischen Gründen sei er für Arbeiten (Küchenhilfe, 
Eisenleger, Putzarbeiten etc.), für die eine Arbeitsbewilligung erteilt werden könn-
te, zu 100% arbeitsunfähig (AFM-act. 45). Beim Ausreisegespräch vom 25. Au-
gust 2016 äusserte der Beschwerdeführer, die Schweiz nicht freiwillig verlassen 
und nicht zurück nach C.________ gehen zu wollen sowie nichts zur Papierbe-
schaffung unternommen zu haben (AFM-act. 50). 

4.1.3 Dr.med. G.________ (Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH) 
behandelt den Beschwerdeführer seit Dezember 2013, zunächst beim 
H.________ unregelmässig, und seit Dezember 2016 in eigener Praxis in 
wöchentlichem Abstand regelmässig aufgrund einer rezidivierenden Depression 
und einer posttraumatischen Belastungsstörung. In der psychiatrischen Anamne-
se des Berichtes vom 7. März 2019 wurde u.a. festgehalten, dass der Beschwer-

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deführer seit Jahren isoliert lebe und wenig Kontakt mit der Aussenwelt habe, 
abgesehen von den ärztlichen Terminen. Der Beschwerdeführer habe in den 
Jahren 2017 und 2018 zwei Semester lang täglich die Universität I.________ als 
Hörstudent besucht. In der Folge hätten sich seine Schmerzen und schliesslich 
auch der psychische Zustand verschlechtert. Er habe sich nicht mehr konzentrie-
ren können, mehrere Kilogramm abgenommen, sei müde gewesen und habe 
schlechter geschlafen. Er habe nicht während Stunden sitzen können und an zu-
nehmenden starken Schmerzen gelitten. Vom Oktober bis November 2018 sei 
der Beschwerdeführer in der Klinik J.________ hospitalisiert gewesen, weil es 
ihm psychisch und körperlich sehr schlecht gegangen sei. Die Hospitalisation 
habe den psychischen und somatischen Zustand kaum verbessern können. Die 
Schmerzen, depressiven Symptome und Symptome der posttraumatischen Be-
lastungsstörung seien seit 2011 chronifiziert und verschlechterten sich weiterhin. 
Tagsüber liege der Beschwerdeführer viel im Bett. Der Beschwerdeführer lebe 
seit 2011 im K.________ und habe kaum soziale Kontakte, abgesehen vom Kon-
takt mit dem Sozialamt, dem wöchentlichen Kontakt mit der Spitex, mit den ihn 
behandelnden Ärzten sowie einem Freund. Die acht Geschwister des Beschwer-
deführers lebten in C.________ und hätten aus Angst vor Verfolgung den Kon-
takt zum Beschwerdeführer abgebrochen. Mit seiner Mutter telefoniere er monat-
lich, der Vater sei an einem Hirntumor verstorben. Neu nehme der Beschwerde-
führer am Programm der Tagesstätte der Gemeinde einmal wöchentlich teil. Der 
unsichere Aufenthaltsstatus und die wiederholte Ablehnung der Bewilligung mit 
drohender Ausschaffung nach C.________ hätten einen negativen Einfluss auf 
den psychischen Zustand des Beschwerdeführers (vgl. AFM-act. 77).

4.1.4 Im Bericht des Ambulatoriums für Folter- und Kriegsopfer und Zentrums für 
Belastungsstörungen des Universitätsspitals L.________ vom 27. August 2018, 
mit welchem die bekannten Diagnosen bestätigt wurden, wurde u.a. festgehalten, 
dass das Beziehungsverhalten des Beschwerdeführers beeinträchtigt sei, indem 
der Beschwerdeführer kaum zu Herstellung einer offenen, vertrauensvollen In-
teraktion in der Lage sei. Im Krankheitsverlauf sei es seit der Traumatisierung im 
Heimatland zu einer Zunahme und Chronifizierung der psychischen Beschwer-
den gekommen. Insbesondere die depressive Symptomatik habe sich durch 
postmigratorische Stressfaktoren verstärkt (v.a. die unsichere Aufenthaltssituati-
on). Zuletzt hinzugekommen seien kurzzeitige, psychotische Symptome mit dem 
Hören von Stimmen, was als Folge der zunehmenden Isolation, psychischen Er-
schöpfung und andauernden Stressbelastung bewertet werden könne. Prognos-
tisch sei von keiner raschen Besserung auszugehen. Günstig erscheine das ur-
sprünglich hohe kognitive Funktions- und Bildungsniveau (AFM-act. 97).

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4.1.5 Im Schreiben des Sozialamtes D.________ vom 21. November 2018 wurde 
der Beschwerdeführer als sehr stiller und zurückgezogen lebender Mensch be-
schrieben (AFM-act. 67).

4.1.6 Am 14. Juli 2023 berichtete Dr.med. G.________, dass der Beschwerde-
führer seit Dezember 2020 im Rahmen einer freiwilligen Arbeit in der Schule in 
verschiedenen Klassen als Assistenzlehrer ca. 50% tätig sein könne. Diese 
Tätigkeit übe er gerne aus und seine Symptome seien dadurch weniger gewor-
den und würden nicht mehr im Vordergrund stehen. Inzwischen habe der Be-
schwerdeführer in der Tagesstätte und in der Schule Freundschaften geschlos-
sen. Er habe ein gutes soziales Netz aufbauen können (AFM-act. 350ff.).

4.1.7 Aus den Akten aus dem Jahr 2023 geht auch hervor, dass der Beschwer-
deführer seit zwei Jahren im Verein für M.________ aktiv ist (vgl. AFM-act. 
373f.). 

4.1.8 Den Akten lassen sich viele Referenzschreiben entnehmen, welche von 
Bekannten, Lehrern, Schulleiterin, Pfarrer, Spitexmitarbeitern, Mitarbeitern des 
Sozialamtes, Personen, die dem Beschwerdeführer kurzzeitig begegneten, usw. 
stammen und insbesondere die guten sprachlichen Fähigkeiten des Beschwer-
deführers, seine Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, respektvolle und sympathische 
Art bzw. seine Sozialkompetenz sowie seinen Wunsch, in der Schweiz einen Be-
ruf ausüben sowie auf eigenen Beinen stehen zu dürfen und seinen Einsatz da-
zu, hervorheben. Viele der Referenzschreiben, welche der Beschwerdeführer mit 
dem Härtefallgesuch vom 30. August 2019 eingereicht hatte, erwiesen sich als 
vorgefasste Schreiben, welche die Referenzpersonen lediglich noch zu unter-
zeichnen oder abzuschreiben brauchten. 

4.2.1 Später wurden sodann Referenzschreiben eingereicht, welche - soweit er-
sichtlich - von den jeweiligen Personen selbst verfasst wurden. Der Inhalt änderte 
sich jedoch kaum. Es werden in den Referenzschreiben jeweils die guten sprach-
lichen Fähigkeiten, der Charakter sowie die gute Integration des Beschwerdefüh-
rers betont und auch von einem grossen Freundeskreis gesprochen. Dabei be-
zeichnen sich durchaus einige dieser Referenten als Freunde des Beschwerde-
führers (davon N.________ mit Schreiben vom 22.7.2019, vgl. AFM-act. 124; 
O.________ mit Schreiben für das Härtefallgesuch vom 30.8.2019, AFM-act. 
138; P.________ mit Schreiben vom 8.5.2021 und 7.6.2023, AFM-act. 216 und 
366; Q.________ mit Schreiben vom 7.5.2021 und 4.6.2023, AFM-act. 217 und 
368; R.________ mit Schreiben vom 9.5.2021, AFM-act. 218; S.________ mit 
Schreiben vom 5.5.2021 und 2.6.2023, AFM-act. 220 und 365; T.________ mit 
Schreiben vom 5.5.2021 und 25.6.2023, AFM-act. 221 und 370; U.________ mit 

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Schreiben vom 10.5.2021 und 10.6.2023, AFM-act. 222 und 371; V.________ 
mit Schreiben vom 3.6.2023, AFM-act. 362; W.________ mit Schreiben vom 
10.6.2023, AFM-act. 361; vgl. auch X.________ mit Schreiben vom 5.5.2021, 
AFM-act. 224; Y.________ mit Schreiben vom 6. und 7.5.2021, AFM-act. 225f., 
wobei diese Schreiben auf eine vergangene Freundschaft hindeuten). Eine be-
sonders enge Beziehung wird jedoch von keinem von ihnen dargelegt. Es ist den 
Schreiben nicht zu entnehmen, wie sich diese Freundschaften zeigen, allenfalls 
ist von einem regelmässigen Kontakt bzw. einmal von gemeinsamem Fussball-
spiel oder Wandern, einmal von der Unterstützung eines Kindes in der Schule 
sowie der gemeinsamen Tätigkeit im M.________, die Rede. Nicht erkennbar ist 
aus den heutigen Vorbringen des Beschwerdeführers, welche Freundschaften 
auch heute noch bestehen bzw. welche Beziehungen tatsächlich noch gelebt 
werden, und es wird auch nicht dargelegt, weshalb die Fortsetzung dieser 
Freundschaften beim Vollzug der Wegweisung (via technische Hilfsmittel) nicht 
mehr gelebt werden kann.

4.2.2 Gleichzeitig zeigen diese Referenzschreiben auch auf, dass es dem Be-
schwerdeführer - soweit es ihm gesundheitlich gut geht - leicht fällt, auf andere 
Menschen zuzugehen und Freundschaften zu schliessen (vgl. u.a. explizit AFM-
act. 227). Immerhin hat er diese Freundschaften grösstenteils ab 2019 geschlos-
sen. Zuvor war ihm - wie den gesundheitlichen Akten zu entnehmen ist - eine of-
fene, vertrauensvolle Interaktion kaum möglich (vgl. vorstehende E. 4.1.3 ff.). 
Weshalb die Bildung neuer Freundschaften nicht auch im Heimatland des Be-
schwerdeführers möglich sein sollte oder allenfalls nur erschwert, erscheint we-
nig nachvollziehbar. Immerhin zeigt sich in den Akten, dass die Verbesserung 
des Gesundheitszustandes und das Knüpfen von sozialen Kontakten durch den 
Beginn seiner Tätigkeit in der Schule und somit mit der Ausübung (s)eines Beru-
fes mitbedingt wurden. Der erneuten Ausübung seines Berufes, wie bereits vor 
seiner Ausreise, steht soweit ersichtlich auch in seinem Heimatland nichts entge-
gen, zumal er die nötige Ausbildung und die sprachlichen Fähigkeiten sowie 
Kenntnis des dortigen Schulsystems aufweist. 

4.2.3 Der Beschwerdeführer lebte sodann 30 Jahre seines Lebens in 
C.________ und seine Mutter und Geschwister leben nach wie vor dort, wobei er 
geltend macht, dass diese den Kontakt zu ihm - aus Angst vor der Familie seiner 
Ehefrau - vermeiden würden. Mit der Mutter telefonierte er im Jahr 2019 jedoch 
noch monatlich (vgl. AFM-act. 76). Es ist somit davon auszugehen, dass der Be-
schwerdeführer sein Privat- und Familienleben während mehr als 30 Jahren in 
C.________ pflegte und soziale sowie berufliche Kontakte in der Schweiz erst ab 
2019 zu knüpfen begann. Auch deshalb ist davon auszugehen, dass der Be-

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schwerdeführer sein Privatleben auch in seinem Heimatland in zumutbarer Weise 
leben kann und hierzu nicht auf den Aufenthalt in der Schweiz angewiesen ist.

4.2.4 Soweit der Beschwerdeführer sinngemäss die Unmöglichkeit des Vollzugs 
der Wegweisung rügt, so lassen sich den Akten die Bemühungen der Behörden 
entnehmen (AFM-act. 244ff. und 331). Das SEM bemüht sich seit dem Jahr 2019 
bei der C.________ Botschaft um Erhalt der notwendigen Ausreisepapiere be-
treffend den Beschwerdeführer (ohne die Mitwirkung des Beschwerdeführers), 
wobei sein Fall im Dezember 2021 als prioritär eingestuft wurde (AFM-act. 
240ff.). Gemäss dem Schreiben des SEM vom Dezember 2021 (vgl. AFM-act. 
243), konnten allein im Jahr 2021 50 Personen aus C.________ identifiziert wer-
den. Was bereits nicht für eine Unmöglichkeit der Wegweisung spricht. Zwar 
scheint die Papierbeschaffung bis heute nicht erfolgreich gewesen zu sein, aller-
dings lässt sich der Weisung des SEM entnehmen, dass technische Schwierig-
keiten, wie z.B. die von den Behörden des Herkunftsstaates verursachten Verzö-
gerungen, die mit der Ausstellung eines nationalen Passes verbunden wären 
(oder sind), in der Regel nicht zur Annahme einer objektiven Unmöglichkeit der 
Wegweisung im Sinne von Art. 83 Abs. 2 AIG führen würden (SEM-Weisungen 
AIG vom Oktober 2013, Stand 1.1.2025, Rz. 5.6.10.7; vgl. auch Blum / Caroni / 
Plozza, in: Kommentar AIG, 2. Aufl. 2024, Art. 83 N 15). Des Weiteren lässt sich 
den Akten entnehmen, dass sich der Beschwerdeführer selbst erst seit 2023 um 
Erhalt eines C.________ Passes bemüht. Schliesslich ist zu berücksichtigen, 
dass die kantonale Vollzugsbehörde verpflichtet ist, dem SEM die Anordnung ei-
ner vorläufigen Aufnahme zu beantragen, wenn sich der Vollzug aus technischen 
Gründen als nicht möglich erweist (vgl. Art. 46 Abs. 2 AsylG). Diese sind auf-
grund ihrer Erfahrung und der Kenntnisse des Vollzugs am ehesten in der Lage 
zu erkennen, ob technische Vollzugshindernisse bestehen (vgl. Blum / Caroni / 
Plozza, a.a.O., Art. 83 N 17). Ein solcher Antrag ist bisher - soweit aus den Akten 
ersichtlich - noch nicht erfolgt.

Bei dieser Ausgangslage ist davon auszugehen, dass der Vollzug der Wegwei-
sung des Beschwerdeführers nach wie vor möglich erscheint.

4.2.5 Unbestritten ist vorliegend, dass sich der Gesundheitszustand des Be-
schwerdeführers erheblich verbessert hat, sodass er zu einer sozialen Integration 
wie auch zu einer beruflichen Tätigkeit fähig ist und auf die gewonnenen Res-
sourcen zurückgreifen kann. Auch wenn die Rückkehr nach C.________ allen-
falls wieder zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands des Beschwer-
deführers führen könnte, so macht der Beschwerdeführer zwar einen - im Ver-
gleich zur Schweiz - erschwerten, nicht jedoch einen unmöglichen Zugang zu 
den notwendigen gesundheitlichen Einrichtungen bzw. Fachpersonen in seinem 

15

Heimatland geltend. Auch aus diesem Umstand kann der Beschwerdeführer 
nichts zu seinen Gunsten ableiten.

4.3 Zusammenfassend können aus der Aktenlage zweifelsohne Ansätze für ei-
ne soziale und - soweit möglich - berufliche Integration des Beschwerdeführers 
erkannt werden. Es bestehen jedoch keine besonders intensiven, über eine nor-
male Integration hinausgehende private Bindungen gesellschaftlicher oder beruf-
licher Natur bzw. sind im konkreten Fall die erwähnten sozialen Beziehungen, die 
der Beschwerdeführer in der Schweiz eingehen konnte bzw. die Beziehung zur 
Schweiz nicht derart eng, dass der Schutzbereich des Privatlebens nach Art. 8 
Ziff. 1 EMRK berührt ist.

4.4 Ergibt sich nach dem Gesagten, dass der Beschwerdeführer in der 
Schweiz keine besondere Verwurzelung aufweist, das heisst, keine besonders 
intensiven privaten Beziehungen beruflicher oder sozialer Art bestehen, die über 
eine normale Integration hinausgehen, kann er sich nicht auf Art. 8 EMRK beru-
fen. Kann sich der Beschwerdeführer nicht auf den Schutz des Privatlebens nach 
Art. 8 EMRK berufen, kann er auch keinen Anspruch auf eine Bewilligung geltend 
machen und damit auch nicht auf umfassende Prüfung eines Anwesenheits-
rechts (vgl. oben E. 3.2 ff.). Damit aber erübrigt sich eine umfassende Interes-
senabwägung, mithin eine Gegenüberstellung der öffentlichen Interessen an der 
Nichterteilung einer Aufenthaltsbewilligung an den Beschwerdeführer zu den pri-
vaten Interessen des Beschwerdeführers an einem neuen geregelten Aufenthalt 
in der Schweiz (vgl. oben E. 3.3.2). Die vom Beschwerdeführer vorgebrachte Be-
gründung zur Interessenabwägung im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK ist nicht 
zu überprüfen, da er nicht in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK fällt (vgl. BGE 
149 I 207 E. 5.3.1; Meyer, a.a.O., Rz. 17 m.H.a. Urteil BGer 2C_324/2023 vom 
13.7.2023 E. 4.2 [frz.]; Urteil BGer 2C_528/2021 vom 23.6.2022 E. 4.8; Hugi Yar, 
Trotz Privatleben keinen Anspruch auf Schutz?, in: dRSK vom 8.12.2022; Raess, 
a.a.O.). 

5.1 Soweit der Beschwerdeführer um eine Härtefallbewilligung gestützt auf Art. 
14 Abs. 2 AsylG ersucht, so handelt es sich dabei um eine Ermessens- und kei-
ne Anspruchsbewilligung (vgl. BGE 149 I 72 E. 2.4). Das bedeutet, dass kein An-
spruch auf eine Härtefallbewilligung nach Art. 14 Abs. 2 AsylG besteht und der 
Asyl beantragenden Person im kantonalen Verfahren auch keine Parteistellung 
zukommt. Damit ist nicht zu beanstanden, dass das VD auf ein entsprechendes 
Gesuch um Aufenthaltsbewilligung nach Art. 14 Abs. 2 AsylG hin eine Nichtein-
tretensverfügung erlassen kann und zwar losgelöst davon, ob die gesuchstellen-
de Person die Voraussetzungen nach Art. 14 Abs. 2 AsylG erfüllt oder nicht 

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(VGE III 2022 68 vom 23.6.2022 E. 3.2 m.H.a. Urteile BGer 2C_300/2022 vom 
10.5.2022 E. 2.2; 2C_1062/2020 vom 25.3.2021; BGE 137 I 128 E. 4 [PRA 
100/2011 Nr. 72]). Entsprechend ist auch nicht zu beanstanden, dass der Regie-
rungsrat Nichteintreten beschliesst, wenn (im Verfahren Art. 14 Abs. 2 AsylG) 
gegen eine Nichteintretensverfügung des VD Verwaltungsbeschwerde erhoben 
wird mit der Rüge, es sei zu Unrecht Nichteintreten beschlossen worden. Denn 
hierzu fehlt mangels Parteistellung ein das materielle Beschwerderecht begrün-
dendes rechtlich geschütztes Interesse und damit die Beschwerdelegitimation in 
der Sache. Damit ist die vorliegende Beschwerde in Bezug auf Art. 14 Abs. 2 
AsylG abzuweisen.

5.2 Offenbleiben kann damit, ob die Begründung der Vorinstanzen zur Abwei-
sung des Härtefallgesuches nachvollziehbar und schlüssig ist. Fraglich erscheint 
immerhin, ob der ganze rechtswidrige Aufenthalt zwischen Abschluss des Asyl-
verfahrens und Einleitung des Aufenthaltsbewilligungsverfahrens als nicht 
berücksichtigbar betrachtet werden kann. Immerhin können Härtefallgesuche ex-
plizit auch durch abgewiesene, aber nicht ausgereiste Asylsuchende gestellt 
werden (vgl. BGE 138 I 246 E. 2.2), womit aber nicht alle Gesuche solcher Per-
sonen allein aus diesem Grund als erfolglos beurteilt werden dürften (vgl. hierzu 
auch Breitenbücher / Ege, in: HAP Ausländerrecht, Basel 2022, Rz. 18.220 und 
18.226).

5.3 Ein anderweitiger potenzieller Bewilligungsanspruch ist nicht ersichtlich und 
wird auch nicht geltend gemacht.

6. Zusammenfassend liegt im konkreten Fall weder eine Verletzung von Art. 
14 Abs. 1 AsylG i.V.m. Art. 8 Ziff. 1 EMRK, noch von Art. 14 Abs. 2 AsylG i.V.m. 
Art. 8 Ziff. 1 und Art. 13 EMRK vor. Damit erweist sich die Beschwerde als unbe-
gründet und ist abzuweisen.

7.1 Diesem Ergebnis entsprechend sind die auf Fr. 1'500.-- festzusetzenden 
Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen; inkl. VGE III 
2024 188 bzw. Zwischenbescheid vom 26.11.2024) dem unterliegenden Be-
schwerdeführer aufzuerlegen (§ 72 Abs. 2 VRP).

7.2 Der Beschwerdeführer hat unentgeltliche Rechtspflege beantragt. Gemäss 
Art. 29 Abs. 3 BV hat die bedürftige Partei in einem für sie nicht aussichtslosen 
Verfahren Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege (vgl. auch § 75 VRP). So-
weit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, hat sie ausserdem Anspruch auf 
unentgeltlichen Rechtsbeistand. Nachdem die Bedürftigkeit beim Beschwerde-
führer ausgewiesen ist, nicht von einem geradezu aussichtslosen Verfahren ge-

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sprochen sowie die Notwendigkeit bejaht werden kann, ist das Gesuch gutzu-
heissen.

7.3 Die Verfahrenskosten von Fr. 1'500.-- sind entsprechend auf die Gerichts-
kasse zu nehmen.

7.4 Dem Beschwerdeführer ist in der Person von Rechtsanwalt lic.iur. 
B.________, ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen. 

Das Honorar für den unentgeltlichen Rechtsbeistand wird in Beachtung des kan-
tonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) festgelegt, 
welcher im Verfahren vor Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-
- bis Fr. 8'400.-- vorsieht. Zudem sind die in § 2 des Tarifs enthaltenen Kriterien 
(Wichtigkeit der Streitsache, ihre Schwierigkeit, Umfang und Art der Arbeitsleis-
tung sowie notwendiger Zeitaufwand) zu beachten. Nach § 6 des Gebührentarifs 
kann eine Partei eine spezifizierte Kostennote über ihre Tätigkeit und ihre Ausla-
gen einreichen. Erscheint sie angemessen, ist sie der Festsetzung der Vergütung 
zugrunde zu legen. Andernfalls wird die Vergütung nach pflichtgemässem Er-
messen festgesetzt. Praxisgemäss besteht für das Verwaltungsgericht keine 
Pflicht, eine Honorarnote einzuholen (VGE III 2018 117 vom 7.11.2018 m.w.H.; 
Urteil BGer 9C_580/2010 vom 16.11.2010).

Der Beschwerdeführer hat keine Honorarnote eingereicht. In Beachtung vorge-
nannter Grundlagen wird die Parteientschädigung des Beschwerdeführers für 
das Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren in pflichtgemässem Ermessen auf 
Fr. 1'500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festgesetzt.

7.5 Im Rahmen der Gewährung von URP ist von einem Inkasso der Verfah-
renskosten derzeit abzusehen. Der Beschwerdeführer hat diese sowie die 
Fr. 1'500.-- der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung dem Gericht zurückzuer-
statten, wenn er dazu innert 10 Jahren nach Eintritt der Rechtskraft dieses Ent-
scheides in der Lage ist (§ 75 Abs. 3 VRP).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 1'500.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und 
Barauslagen; inkl. Zwischenbescheid III 2024 188 vom 26.11.2024) werden 
dem Beschwerdeführer auferlegt. Von einem Inkasso wird derzeit abgese-
hen, nachdem ihm die unentgeltliche Prozessführung gewährt wird.

3. Dem Beschwerdeführer wird für das verwaltungsgerichtliche Verfahren die 
unentgeltliche Rechtspflege (inkl. unentgeltliche Rechtsverbeiständung) 
gewährt und Rechtsanwalt lic.iur. B.________, als unentgeltlicher Rechts-
beistand bestellt. Ihm ist zu Lasten des Verwaltungsgerichts ein Honorar 
(inkl. Auslagen und MwSt) von Fr. 1'500.-- zu entrichten.

4. Der Beschwerdeführer hat die Verfahrenskosten von Fr. 1'500.-- und die 
Kosten der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung von Fr. 1'500.-- dem Ge-
richt zurückzuerstatten, wenn er dazu innert 10 Jahren nach Eintritt der 
Rechtskraft dieses Entscheides in der Lage ist (§ 75 Abs. 3 VRP).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 
Lausanne 14, erhoben werden, sofern das Bundesrecht oder das Völker-
recht einen Bewilligungsanspruch einräumt (Art. 42 und 82ff., insbesondere 
Art. 83 lit. c Ziffer 2 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG, 
SR 173.110).
Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann innert 30 Tagen seit Zustellung Verfassungsbeschwerde* 
erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt 
werden (Art. 113ff. BGG). Bei gleichzeitiger ordentlicher Beschwerde sind 
beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen.

6. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- das Volkswirtschaftsdepartement (EB)
- den Regierungsrat des Kantons Schwyz (EB)
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB)
- und das Staatssekretariat für Migration SEM, 3003 Bern (A).

Schwyz, 28. März 2025

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Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 8. April 2025