# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 82a99271-0ff3-5c64-84c1-afb465a3dec7
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-12-05
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 05.12.2022 C-4624/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4624-2022_2022-12-05.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-4624/2022 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  5 .  D e z e m b e r  2 0 2 2  

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiber Milan Lazic. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, letztbekannte Adresse: B._______ (Brasilien), 

Zustelladresse: c/o C._______, (Schweiz), 

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Freiwillige Alters- Hinterlassenen- und Invaliden- 

versicherung, Beitragsfestsetzung für das Jahr 2021, 

Eintretensvoraussetzungen  

(Einspracheentscheid vom 26. September 2022). 

 

 

 

C-4624/2022 

Seite 2 

 

Nach Einsicht 

- in die von der Vorinstanz mit Schreiben vom 11. Oktober 2022 weiter-

geleitete Email-Eingabe von A._______ vom 4. Oktober 2022, 

- in die vorinstanzlichen Akten 

 

stellt das Bundesverwaltungsgericht fest und erwägt, 

dass A._______ auf die mit Zwischenverfügung vom 14. Oktober 2022 er-

gangene instruktionsrichterliche Aufforderung, innert 30 Tagen ab Erhalt 

der Zwischenverfügung eine formgültige Beschwerdeschrift einzureichen, 

falls er Beschwerde gegen den Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 

26. September 2022 führen will, nicht reagiert hat,  

dass A._______ auch auf Aufforderung vom gleichen Tag, dem Gericht 

eine für das vorliegende Beschwerdeverfahren gültige Korrespondenz-

adresse in der Schweiz anzugeben respektive zu bestätigen, dass die im 

vorinstanzlichen Verfahren von ihm angegebene Korrespondenzadresse 

(vgl. Beitrittserklärung vom 11. April 2018, SAK-act. 4 S. 2) weiterhin ver-

wendet werden kann, nicht reagiert hat, 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Einspracheentescheide der Vorinstanz im Bereich der freiwilligen Al-

ter-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung vor Bundesverwaltungs-

gericht anfechtbar sind, 

dass sich weder aus der an die Vorinstanz gerichteten und von dieser ans 

Bundesverwaltungsgericht weitergeleiteten Email-Eingabe vom 4. Oktober 

2022, noch aus der Email vom 12. Oktober 2022 an die Vorinstanz, welche 

als Reaktion auf die Weiterleitung der Email vom 4. Oktober 2022 ans Ge-

richt verfasst wurde, ein Beschwerdewille ergibt,  

C-4624/2022 

Seite 3 

dass im Gegenteil aus beiden Emails des Beschwerdeführers klar ersicht-

lich ist, dass A._______ den Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 

26. September 2022 nicht anfechten will,  

dass er darüber hinaus in seiner Email vom 12. Oktober 2022 angibt, die 

von der Vorinstanz (für das Jahr 2021) einverlangten Beiträge an die frei-

willige Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung zu bezahlen, 

dass somit festzustellen ist, dass von Anfang an kein Beschwerdewille vor-

liegt, 

dass bereits aus diesem Grund androhungsgemäss und im einzelrichterli-

chen Verfahren auf die Eingabe vom 4. Oktober 2022 nicht einzutreten ist 

(Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass sich damit erübrigt zu prüfen, ob die weiteren Eintretensvorausset-

zungen erfüllt sind, 

dass A._______, welcher gemäss den vorliegenden Akten in Brasilien 

wohnt und arbeitet, auf die schriftliche Aufforderung vom 14. Oktober 2022, 

eine Zustelladresse in der Schweiz anzugeben respektive zu bestätigen, 

dass die im vorinstanzlichen Verfahren von ihm bezeichnete Zustella-

dresse auch im vorliegenden Verfahren gilt, nicht reagiert hat, 

dass die im vorinstanzlichen Verfahren offiziell bezeichnete Zustellperson, 

C._______, Bruder von A._______, die an A._______ c/o C._______ 

adressierte Zwischenverfügung vom 14. Oktober 2022 für seinen Bruder 

widerspruchslos am 20. Oktober 2022 entgegengenommen hat (vgl. Emp-

fangsbestätigung vom 21. Oktober 2022, BVGer-act. 4),  

dass daher aufgrund der Akten und den gesamten Umständen davon aus-

gegangen werden darf, dass die im vorinstanzlichen Verfahren bezeich-

nete und in der Folge stets verwendete Zustelladresse auch für das vorlie-

gende Verfahren ihre Gültigkeit hat, wohingegen nicht mit Sicherheit fest-

steht, dass die in den Vorakten ersichtliche letzte Postadresse in Brasilien 

noch aktuell ist,  

dass daher nichts dagegen spricht, dass das vorliegende Urteil an die be-

kannte Zustelladresse gültig notifiziert werden kann, 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

C-4624/2022 

Seite 4 

unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), 

dass im vorliegenden Verfahren auf die Erhebung von Verfahrenskosten 

umständehalber verzichtet wird, 

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Eingabe von A._______ vom 4. Oktober 2022 wird nicht eingetre-

ten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das Bun-

desamt für Sozialversicherungen. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

Christoph Rohrer Milan Lazic 

C-4624/2022 

Seite 5 

  

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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