# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** adbca12a-6737-5fa3-af95-e876f4c8ce02
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-03-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.03.2010 C-3321/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3321-2008_2010-03-09.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-3321/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  0 9 .  M ä r z  2 0 1 0

Richterin Franziska Schneider (Vorsitz),
Richterin Elena Avenati-Carpani,
Richter Alberto Meuli (Abteilungspräsident),
Gerichtsschreiberin Christine Schori Abt.

A._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.

Invalidenrente, Verfügung vom 18. April 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-3321/2008

Sachverhalt:

A.
A._______, geboren am (...) 1945, ist Schweizer Bürger mit Wohnsitz 
in Deutschland. Er arbeitete von 1963 bis April 1979 als Angestellter in 
der Schweiz und von Mai 1979 bis Juni 2003 als selbständiger Export 
Manager  und  Berater  (act. 12,  13).  Zuletzt  war  der  Versicherte  als 
„Verkaufsleiter“  in  einer  Firma  für  Buchdruckerei  tätig  (act. 31). 
Während der  ganzen Arbeitstätigkeit  in  der  Schweiz bezahlte er  die 
obligatorischen Beiträge an die schweizerische Alters-,  Hinterlassen- 
und Invalidenversicherung.

B.
Im Juli 2005 wurde beim Versicherten ein Plattenepithel Carcinom in 
der  Nasenhöhle  rechts  diagnostiziert.  In  der  Folge  musste  er  sich 
sechs  Operationen  unterziehen  (31.08.2005  [act. 26],  21.09.2005 
[act. 28],  14.02.2006  [act.  29],  10.10.2006  [act. 30],  23.01.2007 
[act. 54], 01. oder 02.10.2007 [act. 55]).

C.
Mit  Anmeldung,  datiert  vom 12. November  2006,  bei  der  deutschen 
Rentenversicherung eingegangen am 26. April 2007 (in casu massge-
bliches Datum) beantragte der Versicherte eine Invalidenrente (act. 13, 
Beilage zu BVGer act. 1). In der Folge klärte die IVSTA die medizini-
sche und wirtschaftliche Situation des Versicherten ab. Unter anderem 
füllte  der  Versicherte  den  Fragebogen  für  Selbständigerwerbende 
(act. 13) und den Fragebogen für Versicherte (act. 19) aus und reichte 
diverse Arztberichte ein. 

D.
Die IVSTA teilte dem Versicherten mit Vorbescheid vom 27. Dezember 
2007 (act. 41) mit, aus den Akten ergebe sich, dass weder eine blei-
bende  Erwerbsunfähigkeit  noch  eine  ausreichende  durchschnittliche 
Arbeitsunfähigkeit während eines Jahres vorliege. Trotz des Gesund-
heitsschadens sei eine dem Gesundheitszustand angepasste gewinn-
bringende Tätigkeit noch immer in rentenausschliessender Weise zu-
mutbar. Es liege somit keine Invalidität vor, die einen Rentenanspruch 
zu begründen vermöge, weshalb das Leistungsbegehren abgewiesen 
werden müsste. 

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Dagegen erhob der Versicherte am 22. Januar 2008 Einwand und führ-
te u.a. aus, dass die Rekonstruktion bzw. die Behandlung noch nicht 
abgeschlossen und er  daher  noch immer voll  berufsunfähig sei. Zu-
dem werde er sein Leben lang unter ständiger Kontrolle bleiben müs-
sen.

Nachdem die  IVSTA die  bisherigen und neu eingereichten medizini-
schen Unterlagen erneut beurteilen liess, kündigte die IVSTA dem Ver-
sicherten mit  Vorbescheid vom 27. März 2008 (act. 73) an,  dass ein 
Anspruch auf  eine  ganze Rente  ab dem 1. Juli  2006 bis  1. Oktober 
2007 bestünde. Danach bestehe kein Anspruch mehr. Der Versicherte 
erhob am 28. März 2008 Einwand (act. 78) und beantragte, dass ihm 
„die volle Rente in gleicher Länge, wie in Deutschland zugesprochen 
werde“.

Die  IVSTA  (nachfolgend:  Vorinstanz)  verfügte  am  18. April  2008 
(act. 81) eine ordentliche ganze Rente mit Wirkung ab 1. Juli 2006 bis 
30. September 2007 bei einem Invaliditätsgrad von 70%. 

E.
Der  Versicherte  (nachfolgend:  Beschwerdeführer)  erhob  am  15. Mai 
2008  Beschwerde  beim  Bundesverwaltungsgericht  gegen  die  Verfü-
gung  vom 18. April  2008.  Er  beantragte  sinngemäss,  die  Befristung 
der Invalidenrente sei aufzuheben und es sei ihm die Rente bis zum 
Eintritt des AHV-Alters zuzusprechen. Gleichzeitig beantragte er einen 
Vorbezug der Altersrente ab seinem 64. Lebensjahr. Zur Begründung 
führte  der  Beschwerdeführer  aus,  dass  die  Rekonstruktion  des  Ge-
sichts bis jetzt noch nicht abgeschlossen, und er erst zwei Jahre nach 
Abschluss  der  Rekonstruktion  wieder  voll  einsetzbar  sei,  wie  dies 
Dr. B._______  ausgeführt  habe.  Gemäss  dem  Vertrauensarzt  der 
Deutschen  Rentenversicherung,  könne  er  eine  angepasste  Tätigkeit 
lediglich unter 3 Stunden pro Tag ausführen. Es werde ihm deshalb in 
Deutschland anstandslos eine Rente wegen voller Erwerbsminderung 
bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres bewilligt.

F.
Die  IVSTA beantragte  in  ihrer  Vernehmlassung  vom  15. September 
2008  die  Abweisung  der  Beschwerde.  Die  beurteilenden  IV-
Stellenärzte seien anhand der ausführlichen medizinischen Unterlagen 
zur Schlussfolgerung gelangt, dass nach erfolgreicher, rekonstruktiver 
Wiederherstellung der Teilentfernung der Nase aufgrund eines Karzi-
noms seit dem 22. Juni 2007 wieder eine gänzliche Arbeitsfähigkeit im 

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zuletzt ausgeübten Tätigkeitsbereich bestehe, da die seither erfolgten 
operativen  Rekonstruktionsmassnahmen lediglich  der  Einzelkorrektur 
dienten und insofern nicht arbeitshindernd seien.

G.
Der Beschwerdeführer bezahlte am 15. Oktober 2008 den geforderten 
Kostenvorschuss ein. Am 14. Oktober 2008 reichte der  Beschwerde-
führer seine Replik ein und wiederholte seine bereits früher gemach-
ten Aussagen.

Die Vorinstanz bekräftigte in ihrer Duplik vom 20. November 2008 ih-
ren Antrag auf Abweisung der Beschwerde. Die beurteilende IV-Stel-
lenärztin habe in ihrem Bericht vom 27. März 2008 hinsichtlich der ob-
jektiven wirtschaftlichen Folgen der funktionellen Einschränkung wäh-
rend der rekonstruktiven Phase nach der Operation Rechnung getra-
gen. Die Invalidenversicherung habe nicht für invaliditätsfremde Grün-
de, wie z.B. das Alter oder eine erhöhte Abwesenheit am Arbeitsplatz 
einzustehen.

H.
Mit Verfügung vom 1. Dezember 2008 schloss die Instruktionsrichterin 
den Schriftenwechsel.

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten 
wird,  soweit  für  die  Entscheidfindung  erforderlich,  im  Rahmen  der 
nachfolgenden Erwägungen näher eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  zuständig  für  die  Beurteilung 
von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgeset-
zes über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (Verwal-
tungsverfahrensgesetz,  VwVG,  SR 172.021),  sofern  kein  Ausnahme-
tatbestand erfüllt  ist  (Art. 31, 32 des Bundesgesetzes über das Bun-
desverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005 [Verwaltungsgerichtsgesetz, 
VGG,  SR 172.32]).  Zulässig  sind  Beschwerden  gegen  Verfügungen 
von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG. Die IVSTA ist eine Vorinstanz 
im Sinn von Art. 33  Bst. d  VGG (vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b  des 

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Bundesgesetzes  über  die  Invalidenversicherung  vom  19. Juni  1959 
[IVG, SR 831.20]).

Die angefochtene Verfügung ist als Verfügung im Sinn von Art. 5 VwVG 
zu qualifizieren, und eine Ausnahme nach Art. 32 VGG liegt nicht vor. 
Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zur Beurteilung der vorliegen-
den Beschwerde zuständig.

1.2 Der Beschwerdeführer ist  durch die angefochtene Verfügung be-
sonders  berührt  und  hat  an  deren  Aufhebung  oder  Änderung  ein 
schutzwürdiges Interesse (Art. 48 Abs. 1 VwVG; vgl. auch Art. 59  des 
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts vom 6. Oktober 2000 [ATSG, SR 830.1]). Er ist  daher zur Be-
schwerde legitimiert.

1.3 Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht (Art. 50 
Abs. 1,  Art. 52  Abs. 1  VwVG; vgl.  auch  Art. 60  ATSG),  und  der  Be-
schwerdeführer hat den einverlangten Kostenvorschuss innert der ge-
setzten Frist bezahlt (Art. 64 Abs. 4 VwVG). Auf die Beschwerde ist da-
her einzutreten.

2.
Anfechtungsobjekt  bildet  die  Verfügung  der  Vorinstanz  vom 18. April 
2008. Streitig und zu prüfen ist vorliegend, ob die Vorinstanz zu Recht 
dem Beschwerdeführer die Leistungen der schweizerischen Invaliden-
versicherung befristet bis zum 30. September 2007 zusprach. Der Be-
schwerdeführer rügt insbesondere, dass ihm eine ganze Invalidenren-
te bis zur Ablösung durch die Altersrente entsprechend den Leistun-
gen in Deutschland zustehe.

Auf den in der Beschwerde vorgebrachten Antrag zum Vorbezug der 
Altersrente  wird  nicht  eingetreten,  da  dieser  vom Anfechtungsobjekt 
nicht erfasst ist.

2.1 Nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  sind  in 
verfahrensrechtlicher  Hinsicht  diejenigen  Rechtssätze  massgebend, 
welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 
130 V 1 E. 3.2), unter Vorbehalt der spezialgesetzlichen Übergangsbe-
stimmungen.

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In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen Rechts-
sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führen-
den Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3).

2.2 Der Beschwerdeführer ist Schweizer Bürger, weshalb ausschliess-
lich das Schweizer Recht anwendbar ist.

2.3 Mit  der  Beschwerde an das  Bundesverwaltungsgericht  kann ge-
rügt  werden,  die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht  (ein-
schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens), beruhe 
auf einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtser-
heblichen Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG).

2.4 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Be-
gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Be-
schwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gut-
heissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Be-
gründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ 
GYGI,  Bundesverwaltungsrechtspflege,  2. Auflage,  Bern  1983,  S. 212, 
vgl. BGE 128 II 145 E. 1.2.2, BGE 127 II 264 E. 1b).

3.
Für  die  Beurteilung  eines  Rentenanspruchs  sind  die  Feststellungen 
des ausländischen Versicherungsträgers, der Ärzte etc. bezüglich In-
validitätsgrad  und  Anspruchsbeginn  für  die  rechtsanwendenden  Be-
hörden in  der  Schweiz  nicht  verbindlich  (vgl. BGE 130V 253 E. 2.4; 
AHI-Praxis 1996 S. 177 E. 1).

3.1 Vorab ist  zu prüfen,  welche materiellen Rechtsnormen im vorlie-
genden Verfahren anwendbar sind.

3.2 Im  vorliegenden  Verfahren  sind  grundsätzlich  jene  Rechtsvor-
schriften anwendbar, die bei Erlass der angefochtenen Verfügung vom 
18. April 2008 in Kraft standen, weiter aber auch solche, die zu jenem 
Zeitpunkt bereits ausser Kraft waren, die aber für die Beurteilung ei-
nes  allenfalls  früher  entstandenen  Leistungsanspruchs  von  Belang 
sind. 

Demzufolge  ist  das  ATSG in  der  Fassung  vom 6. Oktober  2006,  in 
Kraft seit 1. Januar 2008 (5. IV-Revision, AS 2007 5129 bzw. AS 2007 
5155) anwendbar, bzw. das ATSG in der Fassung vom 6. Oktober 2000 

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für die Prüfung des Leistungsanspruchs zwischen dem 1. Januar 2003 
und dem 31. Dezember 2007 (vgl. auch UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 
2. Auflage, Zürich Basel Genf 2009, Art. 82 Rz. 5). Weiter ist die Ver-
ordnung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen Teil des Sozi-
alversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11) anwendbar.

Das IVG ist grundsätzlich in der Fassung vom 6. Oktober 2006, in Kraft 
seit  dem 1. Januar  2008  anwendbar  (5. IV-Revision; AS 2007  5129; 
BBl  2005  4459),  bzw.  pro  rata  temporis  vom  1. Januar  2004  bis 
31. Dezember 2007 in der Fassung vom 21. März 2003 (4. IV-Revision; 
AS  2003  3837  3835;  BBl  2001  3205);  ferner  die  Verordnung  vom 
17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) seit 
dem 1. Januar 2008 in der Fassung vom 28. September 2007 (5. IV-
Revision; AS 2007 5155) bzw. vom 1. Januar 2004 bis 31. Dezember 
2007  in  der  Fassung  vom  21. Mai  2003  (4. IV-Revision;  AS  2003 
3859).

Bezüglich der vorliegend auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung mit 
Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG-Normen zur Arbeitsun-
fähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur 
Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sowie zur Revision der In-
validenrente und anderer Dauerleistungen (Art. 17) hat das Schweize-
rische Bundesgericht (vormals: Eidgenössisches Versicherungsgericht 
[EVG]) erkannt,  dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen 
Legaldefinitionen  in  aller  Regel  um eine  formellgesetzliche  Fassung 
der  höchstrichterlichen  Rechtsprechung  zu  den  entsprechenden  Be-
griffen vor Inkrafttreten des ATSG handelt und sich inhaltlich damit kei-
ne Änderung ergibt,  weshalb  die  hierzu  entwickelte  Rechtsprechung 
übernommen  und  weitergeführt  werden  kann  (vgl.  BGE  130  V  343 
E. 3). Auch die Normierung des Art. 16 ATSG führt nicht zu einer Mo-
difizierung der bisherigen Judikatur zur Invaliditätsbemessung bei er-
werbstätigen Versicherten, welche weiterhin nach der allgemeinen Me-
thode des Einkommensvergleichs vorzunehmen ist (zu Art. 28 Abs. 2 
IVG in der bis zum 31. Dezember 2007 in Kraft gestandenen Fassung 
bzw. Art. 28a Abs. 1 IVG in der seit 1. Januar 2008 geltenden Fassung; 
vgl. BGE 128 V 29 E. 1, BGE 104 V 135 E. 2a und b).

4.
4.1 Gemäss Art. 48 Abs. 2 IVG in der bis am 31. Dezember 2007 gül-
tig  gewesenen  Fassung  werden  die  Leistungen  in  Abweichung  von 
Art. 24 Abs. 1 ATSG lediglich  für  die zwölf  der  Anmeldung vorange-

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henden Monate ausgerichtet, wenn sich eine versicherte Person mehr 
als zwölf Monate nach Entstehen des Anspruchs anmeldet. Vorliegend 
hat  der  Beschwerdeführer  die  Anmeldung  am  26. April  2007  einge-
reicht.

Nach  der  Rechtsprechung  des  Bundesgerichts  sind  für  die  Bestim-
mung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts im  Beschwerdeverfahren 
grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Erlasses des 
angefochtenen  Entscheids  massgebend,  in  casu  demnach  am 
18. April  2008  (vgl.  BGE  132  V  368  E. 6.1  mit  Hinweisen;  THOMAS 
LOCHER,  Grundriss  des  Sozialversicherungsrechts,  3. Auflage,  Bern 
2003, § 74 N 20).

Sachverhaltsänderungen, die nach dem massgebenden Zeitpunkt des 
Erlasses des angefochtenen Entscheides eingetreten sind, können im 
vorliegenden  Beschwerdeverfahren  grundsätzlich  nicht  berücksichtigt 
werden. Allerdings können Tatsachen, die den Sachverhalt seither ver-
ändert haben, unter Umständen Gegenstand einer neuen Verwaltungs-
verfügung bilden (BGE 121 V 362 E. 1b mit weiteren Hinweisen).

Das Bundesverwaltungsgericht  kann  sich  daher  auf  die  Prüfung be-
schränken, ob ein allfälliger Leistungsanspruch am 26. April 2006 be-
standen hat bzw. ob eine solcher zwischen diesem Zeitpunkt und dem 
18. April 2008 entstanden ist.

4.2 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG (in der von 1. Januar 2004 bis 31. De-
zember 2007 in Kraft gewesenen Fassung) besteht der Anspruch auf 
eine ganze Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70%, der-
jenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. 
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% besteht Anspruch auf 
eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% 
ein solcher auf eine Viertelsrente. Hieran hat die 5. IV-Revision nichts 
geändert (Art. 28 Abs. 2 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fas-
sung). 

Laut Art. 28 Abs. 1ter IVG (in der von 2004 bis Ende 2007 gültig gewe-
senen Fassung) bzw. Art. 29 Abs. 4 IVG (in der ab 1. Januar 2008 gel-
tenden  Fassung)  werden  jedoch  Renten,  die  einem  Invaliditätsgrad 
von weniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die 
ihren  Wohnsitz  und  gewöhnlichen  Aufenthalt  (Art. 13  ATSG)  in  der 
Schweiz  haben,  was  laut  Rechtsprechung  des  Bundesgerichts  eine 
besondere Anspruchsvoraussetzung darstellt (BGE 121 V 264 E. 6c). 

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Eine  Ausnahme  von  diesem  Prinzip  gilt  seit  dem  1. Juni  2002  für 
Schweizer Staatsangehörige und Staatsangehörige der EU, denen be-
reits ab einem Invaliditätsgrad von 40% eine Rente ausgerichtet wird, 
wenn sie in einem Mitgliedstaat der EU Wohnsitz haben – was vorlie-
gend der Fall ist.

4.3 Anspruch auf  eine Rente der schweizerischen Invalidenversiche-
rung  hat,  wer  invalid  im  Sinne  des  Gesetzes  ist  (Art. 8  ATSG)  und 
beim  Eintritt  der  Invalidität  während  der  vom  Gesetz  vorgesehenen 
Dauer Beiträge an die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversiche-
rung (AHV/IV) geleistet hat; d.h. während mindestens eines vollen Jah-
res gemäss Art. 36 Abs. 1 IVG in der bis 31. Dezember 2007 gelten-
den und während mindestens drei  Jahren laut  Art. 36 Abs. 1 IVG in 
der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung. Diese Bedingungen müs-
sen  kumulativ  gegeben  sein;  fehlt  eine,  so  entsteht  kein  Rentenan-
spruch, selbst wenn die andere erfüllt ist.

Der  Beschwerdeführer  hat  unbestrittenermassen  während  mehr  als 
einem  Jahr  Beiträge  an  die  schweizerische  Alters-,  Hinterlassenen- 
und  Invalidenversicherung  geleistet,  so  dass  die  Voraussetzung  der 
Mindestbeitragsdauer für den Anspruch auf eine ordentliche Invaliden-
rente erfüllt ist (Art. 36 Abs. 1 IVG).

4.4 Der Rentenanspruch entsteht frühestens in dem Zeitpunkt, in dem 
die versicherte Person mindestens zu 40 Prozent bleibend erwerbsun-
fähig geworden ist (Art. 29 Abs. 1 Bst. a IVG [Fassung vom 6. Oktober 
2000, in Kraft vom 1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2007]) oder wäh-
rend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min-
destens zu 40 Prozent arbeitsunfähig war (Bst. b).

Eine bleibende Erwerbsunfähigkeit  besteht  vorliegend nicht. Es han-
delt  sich nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts vielmehr um 
ein labiles Krankheitsgeschehen, welches frühestens nach Ablauf der 
Wartefrist  gemäss  Art. 29  Abs. 1  Bst. b  einen  allfälligen  Rentenan-
spruch  begründen  kann  (Urteil  des  Bundesgerichts  I  163/2005  vom 
30. Mai 2005, BGE 119 V 98 E. 4a), sofern die Voraussetzungen ge-
mäss Art. 28 Abs. 1 IVG erfüllt sind.

5.
5.1 Nach dem ATSG in Verbindung mit dem IVG ist der Begriff "Invali-
dität"  nicht  nach medizinischen Kriterien definiert,  sondern  nach der 
Unfähigkeit, Erwerbseinkommen zu erzielen (BGE 132 V 93 E. 4, BGE 

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110 V 273 E. 4a, BGE 102 V 165) oder sich im bisherigen Aufgaben-
bereich zu betätigen. Dabei sind die Erwerbs- bzw. Arbeitsmöglichkei-
ten nicht nur im angestammten Beruf bzw. in der bisherigen Tätigkeit, 
sondern auch in zumutbaren Verweisungstätigkeiten zu prüfen.

Nach Art. 8 ATSG ist die Invalidität die voraussichtlich bleibende oder 
längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Art. 4 
IVG führt dazu aus, dass die Invalidität Folge von Geburtsgebrechen, 
Krankheit oder Unfall sein kann; nach Abs. 2 dieser Norm gilt die Inva-
lidität  als  eingetreten,  sobald  sie  die  für  die  Begründung  des  An-
spruchs auf  die jeweilige Leistung erforderliche Art  und Schwere er-
reicht hat.

Erwerbsunfähigkeit  ist  der  durch  Beeinträchtigung  der  körperlichen 
oder geistigen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der 
Erwerbsmöglichkeiten auf  dem in Betracht  kommenden ausgegliche-
nen Arbeitsmarkt  (Art. 7 ATSG).  Arbeitsunfähigkeit  ist  die durch eine 
Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Gesundheit bedingte, 
volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbe-
reich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zu-
mutbare Tätigkeit  in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich be-
rücksichtigt (Art. 6 ATSG).

5.2 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte,  wenn  sie  nicht  invalid  geworden  wäre  (sog.  Valideneinkom-
men, Art. 16 ATSG).

5.3 Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarkts ist ein theoretischer 
und abstrakter Begriff,  welcher dazu dient,  den Leistungsbereich der 
Invalidenversicherung von jenem der  Arbeitslosenversicherung abzu-
grenzen. Der Begriff  umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichge-
wicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; an-
dererseits  bezeichnet  er  einen Arbeitsmarkt,  der von seiner  Struktur 
her  einen  Fächer  verschiedenartiger  Stellen  offen  hält.  Nach  diesen 
Gesichtspunkten  bestimmt  sich  im Einzelfall,  ob  die  invalide  Person 
die Möglichkeit  hat,  ihre restliche Erwerbsfähigkeit  zu verwerten und 

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ob  sie  ein  rentenausschliessendes  Einkommen  zu  erzielen  vermag 
oder  nicht  (BGE 110  V  273  E. 4b; ZAK 1991  S. 320 E. 3b).  Daraus 
folgt,  dass für die Invaliditätsbemessung nicht darauf abzustellen ist, 
ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen 
vermittelt  werden  kann,  sondern  einzig  darauf,  ob  sie  die  ihr 
verbliebene Arbeitskraft  noch wirtschaftlich  nutzen könnte,  wenn die 
verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen 
würden (AHI-Praxis 1998 S. 291 E. 3b). Von einer Arbeitsgelegenheit 
im Sinne von Art. 16 ATSG kann aber dort nicht mehr gesprochen wer-
den, wo die zumutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form mög-
lich  ist,  dass  sie  der  allgemeine  Arbeitsmarkt  praktisch  nicht  kennt 
oder  dass  sie  nur  unter  nicht  realistischem Entgegenkommen eines 
durchschnittlichen  Arbeitgebers  möglich  wäre  (SVR  2009  IV  Nr. 8, 
S. 17, E. 3c; SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3c, ZAK 1989 S. 322 E. 4).

5.4 Zu bemerken ist, dass aufgrund des im gesamten Sozialversiche-
rungsrecht geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht ein 
in seinem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd arbeitsunfähiger Versi-
cherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit in einem anderen Be-
rufs- oder Erwerbszweig zu suchen und anzunehmen, soweit sie mög-
lich  und  zumutbar  erscheint  (BGE 133  V  504  E. 4,  BGE  113  V  22 
E. 4a, BGE 111 V 235 E. 2a). Deshalb ist  es am behandelnden Arzt 
bzw. am  Vertrauensarzt  einer  IV-Stelle  zu  entscheiden,  in  welchem 
Ausmass  ein  Versicherter  seine  verbliebene  Arbeitsfähigkeit  bei  zu-
mutbarer Tätigkeit und zumutbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt  verwerten kann. Diese sogenannte Verweisungstätigkeit 
hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensangepasste Ver-
weisungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.), wobei es unerheblich ist, ob er 
seine Restarbeitsfähigkeit tatsächlich verwertet oder nicht.

5.5 Das  sozialversicherungsrechtliche  Verfahren  ist  vom  Untersu-
chungsgrundsatz beherrscht  (Art. 43 ATSG). Danach hat  die Verwal-
tung und im Beschwerdeverfahren das Gericht von Amtes wegen für 
die richtige und vollständige Abklärung des erheblichen Sachverhalts 
zu  sorgen. Dieser  Grundsatz gilt  indessen nicht  uneingeschränkt; er 
findet zum einen sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien 
(Art. 28 ff. ATSG; BGE 125 V 193 E. 2, BGE 122 V 157 E. 1a, je mit 
Hinweisen). Zum anderen umfasst die behördliche und richterliche Ab-
klärungspflicht nicht unbesehen alles, was von einer Partei behauptet 
oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen 
des  streitigen  Rechtsverhältnisses  (Streitgegenstand)  rechtserhebli-

Seite 11

C-3321/2008

chen Sachverhalt. Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vor-
liegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder anders zu 
entscheiden  ist  (FRITZ GYGI,  Bundesverwaltungsrechtspflege,  2. Aufl., 
Bern 1983, S. 43 und 273). In diesem Rahmen haben Verwaltungsbe-
hörden und Sozialversicherungsgericht zusätzliche Abklärungen stets 
vorzunehmen  oder  zu  veranlassen,  wenn  hiezu  aufgrund  der 
Parteivorbringen  oder  anderer  sich  aus  den  Akten  ergebender  An-
haltspunkte hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit 
Hinweis; Urteil des Bundesgerichts [vormals EVG] vom 20. Juli 2000, 
I 520/99).

5.6 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
- und im Beschwerdefall das Gericht - auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesund-
heitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem 
Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person ar-
beitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichti-
ge Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen 
der versicherten Person noch zugemutet werden können. Es sind dem-
nach nicht nur die Erwerbsmöglichkeiten im angestammten Beruf, son-
dern  auch  in  zumutbaren  Verweisungstätigkeiten  zu  prüfen.  Bei  der 
Bemessung der Invalidität ist auf die objektiven wirtschaftlichen Folgen 
der funktionellen Behinderung abzustellen, welche nicht zwingend mit 
dem  vom  Arzt  festgelegten  Grad  der  funktionellen  Einschränkung 
übereinstimmen müssen (BGE 125 V 256 E. 4, BGE 115 V 133 E. 2; 
AHI-Praxis 2002 S. 62 E. 4b.cc).

5.7 Die Verwaltung und das Gericht haben die medizinischen Unterla-
gen  - wie auch alle anderen Beweismittel - nach dem Grundsatz der 
freien  Beweiswürdigung,  d. h.  ohne  Bindung  an  förmliche  Beweisre-
geln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, 
dass alle Beweismittel objektiv zu prüfen sind - unabhängig davon, von 
wem sie stammen - und danach zu entscheiden ist, ob die verfügbaren 
Unterlagen  eine  zuverlässige  Beurteilung  des  streitigen  Rechtsan-
spruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander wider-
sprechenden  medizinischen  Berichten  den  Prozess  nicht  erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische 
These abstellt. Hinsichtlich  des Beweiswertes eines Arztberichtes ist 
entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, 

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auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer-
den berücksichtigt,  in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben 
worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und 
in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die 
Schlussfolgerungen  der  Expertin  oder  des  Experten  begründet  sind 
(BGE 125 V 351 E. 3a, BGE 122 V 157 E. 1c mit Hinweisen; AHI-Pra-
xis 2001 S. 113 E. 3a). Der erhöhte Beweiswert umfasst allerdings nur 
medizinische Fragen, zu deren Beantwortung Ärzte im Sozialversiche-
rungsverfahren  beigezogen  werden,  nicht  aber  weitere  Fragen  wie 
z. B. die wirtschaftliche Beurteilung.

6.
6.1 Grundlage  für  die  medizinische  Beurteilung  des  Gesundheitszu-
stands  des  Beschwerdeführers  im  Zeitpunkt  der  Verfügung  vom 
18. April 2008 bilden im Wesentlichen folgende Unterlagen:

- Dr. med. C._______,  Facharzt  für  Innere  Medizin,  erstellte  am 
23. Mai  2007  eine  sozialmedizinische  Leistungsbeurteilung  zu 
Handen des Rentenversicherungsträgers (act. 31). Er diagnostizier-
te  beim Beschwerdeführer  ein  Plattenepithelcarcinom der  rechten 
Nasenhaupthöhle, Diabetes mellitus Typ 2 und Hypertonie. Die ge-
troffenen Feststellungen würden seit 28. Juli  2005 gelten und eine 
Besserung  sei  unwahrscheinlich.  Die  Dauer  der  Leistungsminde-
rung  sei  voraussichtlich  nicht  weniger  als  drei  Jahre. Der  Patient 
könne  in  Anbetracht  der  Sehstörungen  und  der  Konzentrations-
schwäche  lediglich  leichte  Arbeiten  durchführen.  In  wechselnder 
Körperhaltung  ohne  länger  andauernde  Konzentration  oder  An-
strengen der Augen und ohne Belastung der Ohren oder der Hals- 
und Lendenwirbelsäule. Eine Tätigkeit entsprechend dem positiven 
und negativen Leistungsbild  könne nur unter  3 Stunden ausgeübt 
werden.

- Dr. med. B._______,  Fachärztin  für  Hals-Nasen-Ohrenheilkunde 
(HNO),  erstellte  zuhanden der Deutschen Rentenversicherung ein 
HNO-fachärztliches Gutachten, datiert vom 28. Juni 2007 (act. 34), 
aufgrund einer Untersuchung des Beschwerdeführers vom 22. Juni 
2007.  Sie  erstellte  folgende  HNO-ärztliche  Diagnosen:  Zustand 
nach  Naseneingangscarzinom  T1N0M0  (Plattenepithelcarzinom) 
rechts, Zustand nach Teilablatio nasi rechts, Zustand nach radikaler 
Neckdissektion  rechts,  Dysästhesie  im  Bereich  der  rechten 
Gesichtshälfte,  Zustand  nach  Lappenrekonstruktion  und 

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Compositgraftrekonstruktion der rechten Nase sowie die Allgemei-
nen  Diagnosen:  Diabetes  Typ I,  Hypertonie,  Herzrhythmusstörun-
gen,  unklare Sehkonzentrationsstörungen. Die Dysästhesien seien 
durch die Mehrfachoperationen hervorgerufen. Eine weitere Opera-
tion  zur  Erweiterung  des  Naseneingangs sei  geplant.  Die  Rekon-
struktion der äusseren Nase sei sehr gut gelungen, sodass das Ge-
sicht wenig entstellt sei. Es bestehe Rezidivfreiheit. HNO-ärztlicher-
seits  sei  der  Beschwerdeführer  in  seinem  Beruf  als  „Marketing-
leiter“, zwei Jahre nach der Tumoroperation und Rekonstruktion des 
Gesichts wieder voll einsetzbar. Die Beurteilung, ob der Beschwer-
deführer in der Arbeitswelt  vermittelbar sei,  stehe der Gutachterin 
nicht zu.

- Die  Sozialmedizinische  Leistungsbeurteilung  durch  Dr. B._______ 
vom 3. Juli 2007 (act. 36) zeigt auf, dass der Beschwerdeführer in 
der  Lage  sei,  seine  zuletzt  ausgeübte  berufliche  Tätigkeit  oder 
angepasste Tätigkeiten während 6 Stunden oder mehr pro Tag aus-
zuführen. Die Arbeitshaltung sollte zeitweise stehend, gehend und 
sitzend  sein.  Eine  Besserung  sei  nicht  unwahrscheinlich  und  die 
Leistungsminderung daure voraussichtlich weniger als drei Jahre.

- Dr. med. C._______  erstellte  aufgrund  einer  ambulanten 
Untersuchung des Beschwerdeführers vom 10. Juli 2007 ein ärztli-
ches  Gutachten betreffend das Teilgebiet  Innere  Medizin  (act. 37) 
und  kam  zum  Schluss,  dass  eine  Arbeitsunfähigkeit  seit  dem 
28. Juli 2005 wegen dem Nasenkarzinom bestehe. 

- Dr. med. D._______,  Facharzt  Allgemeine  Medizin,  Regionaler 
Ärztlicher  Dienst  der  Invalidenversicherung  (RAD),  beurteilte  am 
13. Dezember  2007  (act. 40)  den  Gesundheitszustand  des 
Beschwerdeführers aufgrund der Akten und kam zum Schluss, dass 
keine Arbeitsunfähigkeit vorliege. Es handle sich um eine operative 
Entfernung  und  plastische  Rekonstruktion  eines  vorwiegend  lokal 
destruierend  wachsenden  Tumors  an  der  Nase,  ohne  Fern-
metastasen  und  ohne  weiterführende  systemische  Behandlungen 
wie  Chemo-  oder  Radiotherapie.  Folgende  Arbeitsunfähigkeiten 
seien  medizinisch  gerechtfertigt:  31. August  2005  bis  14. März 
2006; 10. Oktober 2006 bis 10. November 2006 (je ein Monat nach 
der  letzten  Operation).  Es  habe  nie  eine  langdauernde  in-
validisierende  Erkrankung  im  Sinne  der  IV  bestanden.  Der  Ver-
sicherte  sei  ohne  weiteres  nach  diesen  Eingriffen  wieder  voll  als 

Seite 14

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„Marketingleiter“ arbeitsfähig, wie dies auch der Spezialistenbericht 
der HNO-Ärztin beschreibe.

- E._______ und Dr. F._______, überörtliche Gemeinschaftspraxis für 
diagnostische und interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin, 
erstellten  am  25. Oktober  2007  einen  Untersuchungsbericht 
(act. 56) und führten als zusammenfassende Beurteilung u.a. aus, 
dass kein eindeutiger Nachweis einer tumorverdächtigen,  kontrast 
enhancenden Läsion im Bereich der Nasen- und Wangenschleim-
haut,  kein  Nachweis  eines  Lokalrezidivs,  kein  eindeutiger  Resttu-
mor,  soweit  bei  Metallartefakten beurteilbar  vorlägen. Die  Dignität 
dieser Lymphknoten sei  kernspintomographisch nicht  eindeutig  zu 
klären, bei sonographischem Metastasenverdacht solle eine Exzisi-
on zur  Histologiegewinnung erfolgen. Bei  Zustand nach Neck dis-
section rechtsseitig mit entsprechender Asymmetrie der Halsweich-
teile liege eine unauffällige Darstellung der grossen Gefässstruktu-
ren des Halses ohne signifikante Verlagerung oder Pelottierung und 
regelrechte Darstellung der Trachea vor.

- Dr. med. G._______,  Facharzt  für  Innere  Medizin,  spezielle  Dia-
betologie, stellte am 14. Januar 2008 eine ärztliche Bescheinigung 
(act. 57) aus, wonach der Beschwerdeführer seit mehreren Jahren 
an einem Plattenepithel-Carcinom der Nase leide. Aufgrund dessen 
werde der Patient seit August 2005 mehrfach grossflächig mit Neck-
dissektion operiert. Diesbezüglich sei die Behandlung nach wie vor 
nicht abgeschlossen. Zudem befinde sich der Patient wegen einer 
koronaren Herzerkrankung sowie Diabetes mellitus Typ II  in regel-
mässiger  Behandlung.  Aus  hausärztlich-internistischer  Sicht  sei 
beim Patienten von einer permanenten Berufsunfähigkeit auszuge-
hen.

- Prof. Dr. H._______,  Leitende  Oberärztin,  Klinik  und  Poliklinik  für 
Hals-,  Nasen-  und  Ohrenheilkunde,  Universitätsklinikum  Münster 
(UKM), hielt  in ihrer Bescheinigung vom 22. Januar 2008 (act. 61) 
fest,  der  histologische  Befund habe  ein pT2 N0 M0 G2-G3 Tumor-
stadium ergeben. Der Patient leide immer noch unter einem kosme-
tischen Defekt und zusätzlich sei der funktionelle Zustand der Nase 
noch  deutlich  eingeschränkt  (gestörte  Nasenatmung,  einge-
schränkter Geruchssinn, vermehrte Borkenbildung in der Nase so-
wie Neigung zu Nasenbluten). Die bösartige Grunderkrankung er-
fordere ebenfalls eine regelmässige Nachsorge (alle 6 Monate).

Seite 15

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- Dr. med. D._______,  beurteilte  am 13. März  2008 (act. 70)  erneut 
den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und kam weiterhin 
zum  Schluss,  dass  die  Arbeitsunfähigkeit  0% betrage. Der  Versi-
cherte habe eine Krebserkrankung gehabt, sei kurativ operiert wor-
den und leide aktuell nicht mehr an der Krebserkrankung, sondern 
weise nur noch kosmetische Spuren und gewisse Verspannungen 
im Bereich der Operationsgebiete auf. Die Probleme des Patienten 
seien v.a. kosmetischer  Natur  und evt. auch im Rahmen der  ver-
mehrten ärztlichen Nachkontrollen  zu sehen. Dies betreffe  jedoch 
alle  Menschen mit  chronischen  Krankheiten  (z.B  Diabetiker),  was 
aber nicht zu einer Arbeitsunfähigkeit führen müsse.

- Dr. med. I._______,  Onkologin,  RAD,  nahm  am  27. März  2008 
(act. 74) aus onkologischer Sicht Stellung und kam zum Schluss, es 
sei gerechtfertigt, eine Arbeitsunfähigkeit von 70% für alle Tätigkei-
ten  befristet  für  die  Zeit  von  Juli  2005  (erstmalige  Diagnose)  bis 
zum 22. Juni 2007 (detaillierte Untersuchung durch Dr. B._______) 
anzunehmen;  denn  es  sei  während  der  Rekonstruktionsphase 
schwierig gewesen, die Arbeitstätigkeit wieder aufzunehmen. Dage-
gen sei dem Beschwerdeführer nach dem 22. Juni 2007 eine voll-
schichtige  Ausübung der zuletzt  ausgeübten Arbeit  wieder  zumut-
bar.

- Dr. med. J._______, Oberarzt Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- 
und Ohrenheilkunde, UKM, hielt in seinem Bericht vom 8. Mai 2008 
(Beschwerdebeilage)  fest,  bei  einer  Kontrolluntersuchung  im 
Oktober  2007  hätten  sich  zeitgerechte  Wundverhältnisse  gezeigt, 
allerdings  auch eine erneute  beginnende  narbige  Verziehung des 
Naseneinganges  rechts.  Der  Patient  berichte  über  eine  weiterhin 
zunehmende  Stenosierung  des  rechten  Naseneinganges,  Miss-
empfindung im Bereich der Gesichtshaut sowie Konzentrationsstö-
rungen mit Sehstörungen nach längerem Lesen sowie bei kleineren 
Arbeiten im Haushalt. Des Weiteren habe sich bei einer Kontrolle im 
Oktober 2007 ein vergrösserter Lymphknoten gezeigt. Gegebenen-
falls sei eine weitere operative Revision der äusseren Nase vorge-
sehen.

6.2 Die  Berichte  geben ein  vollständiges  Bild  über  die  gesundheitli-
chen  Gesundheitsbeeinträchtigungen  des  Beschwerdeführers  wieder 
und gestatten eine zuverlässige Beurteilung der Erwerbsfähigkeit des 
Beschwerdeführers.

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6.3 Eine permanente „Berufsunfähigkeit“ wird dem Beschwerdeführer 
einzig  von  seinem  Hausarzt  Dr. med. G._______  bescheinigt.  Diese 
Bescheinigung wird unter Hinweis auf  die bekannten Diagnosen und 
ohne Begründung abgegeben. Das Gericht darf in Bezug auf Berichte 
von Hausärzten der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass Haus-
ärzte  mitunter  im Hinblick auf  ihre  auftragsrechtliche Vertrauensstel-
lung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen wür-
den (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353 mit Hinweisen).

Die  HNO-Fachärztin  Dr. B._______  kam  nach  einer  gründlichen 
Abklärung  zu  einem anderen  Schluss. Der  Beschwerdeführer  sei  in 
seinem Beruf als „Marketingleiter“ zwei Jahre nach der Tumoroperation 
und Rekonstruktion des Gesichts wieder voll einsetzbar. Entgegen der 
Ansicht  des Beschwerdeführers geht  die Ärztin  in  ihrem Bericht  klar 
davon aus, dass der Patient im Zeitpunkt ihrer Untersuchung, also im 
Juni 2007 und somit 2 Jahre nach der ersten Operation im Jahr 2005, 
wieder zu 100% arbeitsfähig sei. 

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob 
der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un-
tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, 
in  Kenntnis  der  Vorakten (Anamnese)  abgegeben worden ist,  in  der 
Darlegung der Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizini-
schen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Exper-
tinnen und Experten begründet sind (vgl. E. 5.4).

Der Bericht von Dr. B._______ ist umfassend, eingehend begründet, in 
sich  widerspruchsfrei  und  enthält  eine  nachvollziehbare  Schluss-
folgerung. Die Kriterien eines Beweismittels mit erhöhtem Beweiswert 
gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung werden somit erfüllt. 
Demnach kommt diesem Bericht ein höherer Beweiswert zu, als den 
aktenkundigen Arztberichten,  welche jeweils  keine ausreichende Be-
gründung  ihrer  Schlussfolgerungen  (Dr. G._______)  oder  keine 
Angaben zur  Arbeitsfähigkeit  (Prof. Dr. H._______und Dr. J._______) 
beinhalten.

Der  Bericht  von  Dr. med. C._______  vom  23. Mai  2007  (act. 31) 
enthält  keine  Anamnese  und  z.T. nur  angekreuzte  Antworten  ohne 
Begründung.  Als  einzige  Begründung  für  seine  Einschätzung  der 
Arbeitsfähigkeit (unter 3 Stunden pro Tag in leichten Arbeiten) gab der 
Arzt die Konzentrationsschwäche und die Sehstörungen an. Diese Be-
schwerden wurden jedoch nicht medizinisch ausgewiesen, sondern le-

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diglich  vom Beschwerdeführer  beklagt. Im Bericht  vom 10. Juli  2007 
(act. 37)  führte  Dr. C._______ die Anamnese sowie  die körperlichen 
und  medizinisch-technischen-Untersuchungsbefunde  auf.  Er  machte 
auch  diesmal  keine  konkreten  und  begründeten  Angaben  zur 
Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, sondern gab einzig an, es be-
stehe eine Arbeitsunfähigkeit seit dem 28. Juli 2005.

Die  Gutachterin  Dr. B._______  hat  in  ihrem Gutachten vom 28. Juni 
2007 die Konzentrationsschwäche und die Sehstörungen ebenfalls be-
rücksichtigt,  kommt  aber  zu  einer  differenzierteren  Schlussfolgerung 
als  Dr. C._______.  Die  Berichte  von  Dr. C._______  vermögen 
aufgrund ihrer knappen Angaben und der unbegründeten Feststellung 
der  Arbeitsunfähigkeit  die  Aussagen  von  Dr. B._______  nicht  zu 
widerlegen.

Die  IV-Stellenärztin  Dr. I._______  beurteilte  die  Arbeitsfähigkeit  des 
Beschwerdeführers  im  Wesentlichen  aufgrund  der  Berichterstattung 
von Dr. B._______. Der Bericht der IV-Stellenärztin ist nicht zu bean-
standen, denn sie erstellte ihn in Kenntnis sämtlicher relevanter Vorak-
ten (Anamnese) und berücksichtigte die geklagten Beschwerden. Die 
von ihr gezogenen Schlussfolgerungen, wonach der Beschwerdeführer 
vom  Juli  2005  bis  zum  22. Juni  2007  (Datum  des  Gutachtens  von 
Dr. B._______) in allen Tätigkeiten zu 70% arbeitsunfähig, nach dem 
22. Juni  2007  hingegen  wieder  arbeitsfähig  sei,  sind  medizinisch 
nachvollziehbar begründet und in sich schlüssig.

Insgesamt kommt das Gericht deshalb zum Schluss, dass es gemäss 
dem  im  Sozialversicherungsrecht  massgeblichen  Beweisgrad  der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 E. 5b) gerechtfer-
tigt  war,  dass  die  Vorinstanz  gestützt  auf  die  Einschätzungen  von 
Dr. B._______  und  Dr. I._______  davon  ausging,  dass  der  Be-
schwerdeführer ab Juli 2007 in seiner angestammten Tätigkeit zu mehr 
als 60%, wenn nicht sogar 100%, arbeitsfähig war.

6.4 Wie  unter  E. 4.4/6.3  ausgeführt,  hatte  der  Beschwerdeführer 
frühstens ab Juli 2006 nach Ablauf der Wartezeit im Sinne von Art. 29 
Abs. 1 Bst. b  IVG einen Anspruch  auf  eine  Invalidenrente. Bei  einer 
Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufga-
benbereich  zu  betätigen,  ist  die  anspruchsbeeinflussende  Änderung 
zu berücksichtigen, sobald sie ohne wesentlichen Unterbruch drei Mo-
nate angedauert hat (Art. 88a Abs. 1 IVV). Vorliegend ist die Verbesse-
rung des Gesundheitszustandes seit  dem Juli  2007  belegt,  weshalb 

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die Vorinstanz zu Recht die Leistungen der Invalidenversicherung bis 
zum 30. September 2007 (also 3 Monate nach Beginn der Verbesse-
rung im Juli 2007) befristete.

7.
Der Antrag des Beschwerdeführers auf eine unbefristete ganze Invali-
denrente bis zum Eintritt des Altersrentenalters erweist sich damit als 
unbegründet und ist abzuweisen.

8.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung.

8.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis in Verbindung mit Art. 69 Abs. 2 IVG (in 
der  seit  dem 1. Juli  2006 gültigen Fassung)  ist  das  Beschwerdever-
fahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von 
IV-Leistungen vor dem Bundesverwaltungsgericht  kostenpflichtig. Die 
Verfahrenskosten werden in der Regel der unterliegenden Partei aufer-
legt  (Art. 63  Abs. 1  VwVG). Die  Verfahrenskosten  sind  gemäss  dem 
Reglement vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-
gen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) zu be-
stimmen. Sie werden auf Fr. 400.-- festgelegt und dem unterliegenden 
Beschwerdeführer  aufzuerlegen.  Die  Verfahrenskosten  sind  mit  dem 
geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen.

8.2 Dem  unterliegende  Beschwerdeführer  ist  keine  Parteientschädi-
gung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 VGKE  e 
contrario) und die obsiegende Vorinstanz hat keinen Entschädigungs-
anspruch (Art. 7 Abs. 3 VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 400.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 400.- verrechnet.

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3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; Einschreiben)
- das Bundesamt für Sozialversicherung

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Franziska Schneider Christine Schori Abt

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift  hat  die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-
fochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  be-
schwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG). 

Versand:

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