# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 336f1359-c38f-521f-9749-93ce58dee801
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-06-14
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 14.06.2024 SU240029
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SU240029_2024-06-14.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Strafkammer  

Geschäfts-Nr.: SU240029-O/U/cwo

Präsidialverfügung vom 14. Juni 2024

in Sachen

Statthalteramt Bezirk Dietikon, 
Verwaltungsbehörde und Berufungsklägerin

gegen

A._____, 
Beschuldigte und Berufungsbeklagte

verteidigt durch Rechtsanwalt MLaw X._____

betreffend Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichts Dietikon, Einzelgericht, 
vom 11. März 2024 (GC240001)

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Erwägungen:

1. Das Statthalteramt Bezirk Dietikon meldete mit Eingabe vom 13. März 2024 

innert gesetzlicher Frist Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichtes Dietikon 

vom 11. März 2024 an (Urk. 35). Das begründete Urteil der Vorinstanz wurde dem 

Statthalteramt in der Folge am 8. Mai 2024 zugestellt (Urk. 38/2). Die 20-tägige 

Frist zur Einreichung einer Berufungserklärung lief entsprechend bis zum 28. Mai 

2024 (Art. 399 Abs. 3 StPO). Innert dieser Frist ging keine Eingabe des 

Statthalteramtes ein, weshalb in Anwendung von Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO 

auf die Berufung nicht einzutreten ist (Art. 388 Abs. 2 StPO).

2. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Berufungsverfahrens auf die Gerichts-

kasse zu nehmen.

Es wird verfügt:
(Oberrichter lic. iur. B. Gut)

1. Auf die Berufung des Statthalteramtes Bezirk Dietikon vom 13. März 2024 

wird nicht eingetreten.

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden auf die Gerichtskasse 

genommen.

3. Schriftliche Mitteilung an

 die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten 
 das Statthalteramt Bezirk Dietikon
 die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich

sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung 

allfälliger Rechtsmittel an 

 die Vorinstanz.

4. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden.

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Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der gemäss Art. 35 und 35a 

BGerR zuständigen strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts (1000 

Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen 

Weise schriftlich einzureichen.

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes.

Obergericht des Kantons Zürich
I. Strafkammer

Zürich, 14. Juni 2024

Der Präsident:

lic. iur. B. Gut

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw N. Hunziker