# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 06d7f95e-3ff5-568f-b162-990eefb629cf
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-11
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht II. Strafkammer 11.06.2018 SK2 2017 52
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_005_SK2-2017-52_2018-06-11.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 11. Juni 2018 Schriftlich mitgeteilt am:
SK2 17 52 13. Juni 2018

Beschluss
II. Strafkammer

Vorsitz Hubert
RichterInnen Pritzi und Brunner
Aktuar Nydegger

In der strafrechtlichen Beschwerde

des X._____, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Duri Bonin, Du-
fourstrasse 32, 8008 Zürich, 

gegen

die Verfügung der Staatsanwaltschaft Graubünden vom 12. Dezember 2017, in 
Sachen des Beschwerdeführers,

betreffend Herausgabe von Datenträgern,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. Die Staatsanwaltschaft Graubünden (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) führt 
gegen X._____ ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf strafbare Pornogra-
phie gemäss Art. 197 StGB.

B. Am 13. November 2017 führte die Kantonspolizei Graubünden im Auftrag 
der Staatsanwaltschaft in den Räumlichkeiten an der Wohnadresse von X._____ 
eine Hausdurchsuchung durch, anlässlich derer sie diverse Gegenstände (Com-
puter, Festplatten, USB-Sticks etc.) sicherstellte bzw. beschlagnahmte. X._____ 
verzichtete auf eine diesbezügliche Siegelung.

C. Am Tag der Hausdurchsuchung wurde X._____ von der Polizei einver-
nommen.

D. Mit Schreiben vom 5. Dezember 2017 ersuchte X._____ bei der Staatsan-
waltschaft darum, dass ihm der Computer, der Laptop, die Festplatte und das 
Laufwerk zeitnah herauszugeben seien. Er benötige diese für die Ausübung seiner 
Arbeitstätigkeit. Eine blosse Herausgabe einiger Daten auf einem Stick würden 
nicht ausreichen.

E. Mit Schreiben vom 12. Dezember 2017 teilte die Staatsanwaltschaft 
X._____ mit, dass eine Herausgabe des Computers, des Laptops und der exter-
nen Festplatte nicht möglich sei, da sich Dateien darauf befänden, die unter Art. 
197 StGB zu subsumieren seien. Diese Gegenstände würden im Hinblick auf eine 
mögliche spätere gerichtliche Einziehung beschlagnahmt bleiben. Die übrigen Da-
tenträger (USB-Sticks und diverse CD-ROM/DVD) könnten demgegenüber wieder 
herausgegeben werden.

F. Dagegen erhob X._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Eingabe 
vom 14. Dezember 2017 Beschwerde an das Kantonsgericht von Graubünden, 
wobei er beantragte, ihm seien der Computer, der Laptop sowie die externe Fest-
platte herauszugeben. Eventuell seien alle nicht inkriminierten Daten zeitnah her-
auszugeben.

G. Mit Stellungnahme vom 27. Dezember 2017 beantragte die Staatsanwalt-
schaft, die Beschwerde sei unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des 
Beschwerdeführers abzuweisen.

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H. Mit (unaufgefordert eingereichter) Replik vom 15. Januar 2018 hielt der Be-
schwerdeführer an seinen in der Beschwerdeschrift gestellten Begehren fest. Zu-
dem beantragte er, es sei seiner Verteidigung Einsicht in die von der Staatsan-
waltschaft im Verfahren SK2 17 49 dem Kantonsgericht eingereichten Akten zu 
gewähren.

I. Mit Schreiben vom 1. Februar 2018 teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass 
sie auf eine Duplik verzichte.

J. Auf die weitere Begründung der Anträge in den Rechtsschriften sowie auf 
die Erwägungen in der angefochtenen Verfügung wird, soweit erforderlich, in den 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1.1. Gemäss Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO kann gegen Verfügungen und Verfah-
renshandlungen der Polizei, der Staatsanwaltschaft und der Übertretungsstraf-
behörden Beschwerde geführt werden. Die Behandlung der Beschwerde fällt in 
die Zuständigkeit der II. Strafkammer des Kantonsgerichts von Graubünden (Art. 
22 des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Strafprozessordnung [EGzSt-
PO; BR 350.100]; Art. 10 Abs. 1 der Kantonsgerichtsverordnung [KGV; BR 
173.110]). Die Beschwerde ist innert 10 Tagen schriftlich und begründet einzurei-
chen (Art. 322 Abs. 2 StPO; Art. 396 Abs. 1 StPO). Die beschwerdeführende Par-
tei hat dabei genau anzugeben, welche Punkte des Entscheides bzw. der Verfü-
gung sie anficht (Art. 385 Abs. 1 lit. a StPO), welche Gründe einen anderen Ent-
scheid nahelegen (Art. 385 Abs. 1 lit. b StPO) und welche Beweismittel sie anruft 
(Art. 385 Abs. 1 lit. c StPO). Mit Beschwerde können gemäss Art. 393 Abs. 2 StPO 
sowohl Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des 
Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung (lit. a), als auch die un-
vollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts (lit. b) gerügt werden. 
Ferner kann die Rüge der Unangemessenheit (lit. c) erhoben werden.

1.2. Ausser Frage steht, dass die Beschwerde vom 14. Dezember 2017 recht-
zeitig erhoben wurde. Einer näheren Prüfung bedarf jedoch, ob ein beschwerde-
fähiges Anfechtungsobjekt vorliegt.

1.2.1. Mit "Durchsuchung- und Beschlagnahmebefehl" vom 2. November 2017 
(StA act. 5.2) erteilte die Staatsanwaltschaft der Kantonspolizei zum einen den 
Auftrag zur Hausdurchsuchung "in sämtlichen dem Beschuldigten zugänglichen 

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Räumlichkeiten (inklusive allfälliger Fahrzeuge und Nebenräumlichkeiten) an sei-
ner Wohnadresse nach "Beweismaterial betr. Widerhandlungen gegen die sexuel-
le Integrität, insbesondere gegen Art. 197 StGB (z.B. Bilder, Mobiltelefone, Com-
puter, Festplatten, USB-Sticks etc.)". Zum anderen ordnete die Staatsanwaltschaft 
die Beschlagnahme aller soeben aufgeführten Gegenstände gestützt auf Art. 263 
Abs. 1 lit. a und d StPO an. Schliesslich verfügte die Staatsanwaltschaft, dass all-
fällig sichergestellte elektronische Geräte wie Mobiltelefone, Computer etc. aus-
zuwerten seien. Als Beschlagnahmegrund nannte die Staatsanwaltschaft, dass die 
Gegenstände als Beweismittel gebraucht würden (lit. a) bzw. einzuziehen seien 
(lit. d). Als Kurzbegründung für die Zwangsmassnahmen wurde im Befehl angege-
ben, es bestehe der Verdacht, dass der Beschwerdeführer zumindest eine verbo-
tene Bilddatei im Internet auf dem kostenlosen Gruppen-Chat-Dienst "A._____" im 
Chatraum namens "B._____", unter Nutzung des Pseudonyms "C._____", ande-
ren Internetbenutzern zur Verfügung gestellt und somit verbreitet habe.

1.2.2. Häuser, Wohnungen und andere nicht allgemein zugängliche Räume dür-
fen nur mit Einwilligung der berechtigten Person durchsucht werden (Art. 244 Abs. 
1 StPO). Die Einwilligung der berechtigten Person ist nicht nötig, wenn zu vermu-
ten ist, dass in diesen Räumen gesuchte Personen anwesend sind, Tatspuren 
oder zu beschlagnahmende Gegenstände oder Vermögenswerte vorhanden sind 
oder Straftaten begangen werden (Art. 244 Abs. 2 StPO). Die mit der Durch-
führung beauftragten Personen weisen zu Beginn der Massnahme den Haus-
durchsuchungsbefehl vor (Art. 245 Abs. 1 StPO). Anwesende Inhaberinnen und 
Inhaber der zu durchsuchenden Räume haben der Hausdurchsuchung beizuwoh-
nen. Sind sie abwesend, so ist nach Möglichkeit ein volljähriges Familienmitglied 
oder eine andere geeignete Person beizuziehen (Art. 245 Abs. 2 StPO).

Schriftstücke, Ton-, Bild- und andere Aufzeichnungen, Datenträger sowie Anlagen 
zur Verarbeitung und Speicherung von Informationen dürfen durchsucht werden, 
wenn zu vermuten ist, dass sich darin Informationen befinden, die der Beschlag-
nahme unterliegen (Art. 246 StPO). Die Inhaberin oder der Inhaber kann sich vor-
gängig zum Inhalt der Aufzeichnungen äussern (Art. 247 Abs. 1 StPO). Die Inha-
berin oder der Inhaber kann der Strafbehörde Kopien von Aufzeichnungen und 
Ausdrucke von gespeicherten Informationen zur Verfügung stellen, wenn dies für 
das Verfahren ausreicht (Art. 247 Abs. 3 StPO). Aufzeichnungen und Gegenstän-
de, die nach Angaben der Inhaberin oder des Inhabers wegen eines Aussage- 
oder Zeugnisverweigerungsrechts oder aus anderen Gründen nicht durchsucht 
oder beschlagnahmt werden dürfen, sind zu versiegeln und dürfen von den Straf-
behörden weder eingesehen noch verwendet werden (Art. 248 Abs. 1 StPO). Stellt 

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die Strafbehörde nicht innert 20 Tagen ein Entsiegelungsgesuch, so werden die 
versiegelten Aufzeichnungen und Gegenstände der berechtigten Person zurück-
gegeben (Art. 248 Abs. 2 StPO). Stellt sie ein Entsiegelungsgesuch, so entschei-
det darüber innerhalb eines Monats endgültig: im Vorverfahren das Zwangsmass-
nahmengericht bzw. in den anderen Verfahren das Gericht, bei dem der Fall hän-
gig ist (Art. 248 Abs. 3 StPO). Bis zum Entsiegelungsentscheid bleiben die versie-
gelten Aufzeichnungen und Gegenstände vorläufig sichergestellt. In dem Umfang, 
als die Entsiegelung rechtskräftig bewilligt wird, kann die Staatsanwaltschaft an-
schliessend die entsiegelten Aufzeichnungen und Gegenstände einsehen, inhalt-
lich durchsuchen und - soweit nach Art. 263-268 StPO zulässig - förmlich be-
schlagnahmen (BGE 141 IV 77 E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 1B_65/2014 vom 
22. August 2014, E. 2.2).

Durchsuchungen und Untersuchungen werden in einem schriftlichen Befehl ange-
ordnet. In dringenden Fällen können sie mündlich angeordnet werden, sind aber 
nachträglich schriftlich zu bestätigen (Art. 241 Abs. 1 StPO). Der Befehl bezeich-
net die zu durchsuchenden oder zu untersuchenden Personen, Räumlichkeiten, 
Gegenstände oder Aufzeichnungen, den Zweck der Massnahme sowie die mit der 
Durchführung beauftragten Behörden oder Personen (Art. 241 Abs. 2 StPO).

1.2.3. Vorliegend hat die Staatsanwaltschaft den Durchsuchungsbefehl mit einem 
Beschlagnahmebefehl gekoppelt. Dies ist zwar grundsätzlich zulässig, indes nur 
unter der Voraussetzung, dass die zu beschlagnahmenden Gegenstände bereits 
vorgängig feststehen bzw. individualisiert sind und daher genau bezeichnet wer-
den können (vgl. Stefan Heimgartner, Strafprozessuale Beschlagnahme, 
Zürich/Basel/Genf 2011, S. 49; ders., in: Donatsch/Hansjakob/Lieber [Hrsg.], 
Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO], 2. Aufl., Zürich 
2014, N 23 zu Art. 263 StPO; Andreas J. Keller, in: Donatsch/Hansjakob/Lieber 
[Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO], 2. Aufl., 
Zürich 2014, N 1 zu Art. 246 StPO; Franz Riklin, StPO-Kommentar, 2. Aufl., Zürich 
2014, N 8 zu Art. 263 StPO; Niklaus Schmid/Daniel Jositsch, Schweizerische 
Strafprozessordnung, Praxiskommentar, 3. Aufl., Zürich/St. Gallen 2018, N 7 zu 
Art. 263 StPO). Eine entsprechende Individualisierung der zu beschlagnahmenden 
Gegenstände ist im Durchsuchungs- und Beschlagnahmebefehl vom 2. November 
2017 nicht erfolgt, was sich insbesondere auch an der nicht abschliessenden Auf-
zählung der zu durchsuchenden und zu beschlagnahmenden Gegenstände zeigt 
("z.B. Bilder, Mobiltelefone, Computer, Festplatten, USB-Sticks etc."). Eine Be-
schlagnahme der in Frage stehenden Gegenstände ist damit ausgeschlossen.

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Darüber hinaus gilt zu beachten, dass ein entsprechender Befehl dann keine Be-
schlagnahmewirkung entfaltet, wenn im Rahmen von vor einer Hausdurchsuchung 
ausgestellten Durchsuchungsbefehlen die "Beschlagnahme" von erst noch zu 
durchsuchenden Unterlagen angeordnet wird (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
1B_65/2014 vom 22. August 2014, E. 2.2 und 2.4; ferner BGE 141 IV 77 E. 4.1; 
Beschluss des Bundesstrafgerichts BB.2015.107 vom 28. Oktober 2015). Die zi-
tierten Entscheide des Bundesgerichts beziehen sich auf Fälle, in denen eine Sie-
gelung verlangt wurde. Das Bundesgericht hielt dabei fest, dass bis zur Entsiege-
lung schon deshalb keine "förmliche" Beschlagnahme im Sinne von Art. 263 Abs. 
1-2 StPO vorliegen könne, weil die Staatsanwaltschaft (mangels Einsicht in die 
Aufzeichnungen bzw. inhaltlicher Durchsuchung) noch gar nicht beurteilen könne, 
welche Beschlagnahmeart verfügt werden könnte und ob Beschlagnahmehinder-
nisse vorliegen würden. Vor dem Entscheid über die Zulässigkeit der Durchsu-
chung könne lediglich eine vorläufige Sicherstellung im Sinne von Art. 263 Abs. 3 
StPO erfolgen. Diese Überlegungen machen deutlich, dass eine vor einer Haus-
durchsuchung angeordnete Beschlagnahme von erst noch zu durchsuchenden 
Unterlagen auch dann keine Wirkung entfalten kann, wenn ein Siegelungsgesuch 
ausgeblieben ist. Denn erst das Ergebnis der inhaltlichen Durchsuchung kann die 
Grundlage dafür liefern, was aus welchem Grund beschlagnahmt werden soll (in 
diesem Sinne auch die Praxis des Bundesstrafgerichts; vgl. etwa den Beschluss 
BB.2015.107 vom 28. Oktober 2015). Da vorliegend im Rahmen eines vor einer 
Hausdurchsuchung ausgestellten Durchsuchungsbefehls eine "Beschlagnahme" 
von erst noch zu durchsuchenden Unterlagen angeordnet wurde, entfaltet der ent-
sprechende Beschlagnahmebefehl - auch aus diesem Grund - keine Beschlag-
nahmewirkung.

1.2.4. Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass sich die anlässlich der Haus-
durchsuchung vom 13. November 2017 sichergestellten Gegenstände nicht unter 
Beschlag im Sinne von Art. 263 StPO befinden. Daran ändert nichts, dass die 
Staatsanwaltschaft die sichergestellten Gegenstände in der angefochtenen Verfü-
gung als beschlagnahmt bezeichnet hat. Dieser Umstand ist jedoch bei der Kos-
tenfolge zu berücksichtigen (Erwägung 6.1).

1.2.5. Gegen die vorläufige Sicherstellung ist die Beschwerde grundsätzlich nicht 
zulässig (Entscheid des Bundesstrafgerichts BV.2010.69 vom 14. Dezember 
2010, E. 2.2; Beschluss des Bundesstrafgerichts BV.2014.79 vom 27. Februar 
2015, E. 2.4.2). Davon ausgehend besteht auch dann keine Beschwerdemöglich-
keit, wenn die beschuldigte Person die Herausgabe von sichergestellten Ge-
genständen verlangt, diesem Ersuchen aber von der Staatsanwaltschaft noch vor 

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einer förmlichen Beschlagnahme nicht stattgegeben wird. Vorbehalten bleiben 
dürften Fälle von Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung, so etwa bei un-
verhältnismässig lange dauernder Durchsuchung/Auswertung der sichergestellten 
Daten (ähnlich auch Patrick Guidon, Die Beschwerde gemäss Schweizerischer 
Strafprozessordnung, Zürich/St. Gallen 2011, Rz. 59). Der Beschwerdeführer mo-
niert zwar, dass die Auswertung der sichergestellten Daten lange dauere (KG act. 
A.4, S. 5). Eine Rechtsverzögerung wird jedoch weder explizit geltend gemacht 
noch ist von einer solchen zum jetzigen Zeitpunkt auszugehen. Auf die Beschwer-
de ist daher - unter Vorbehalt der Feststellung, dass sich die anlässlich der Haus-
durchsuchung vom 13. November 2017 sichergestellten Gegenstände nicht unter 
Beschlag im Sinne von Art. 263 StPO befinden - nicht einzutreten.

1.2.6. Die Staatsanwaltschaft hat dem Beschwerdeführer zugesichert, dass einer 
"Herausgabe der bei den beschlagnahmten Dateien befindlichen Seminarunterla-
gen" nichts im Wege stehe (KG act. A.6). Darauf ist sie zu behaften, wobei der 
Beschwerdeführer mit der Staatsanwaltschaft bzw. der Kantonspolizei das weitere 
Vorgehen abzusprechen hat. Insoweit, als eine Herausgabe der Dateien zugesi-
chert wurde, besteht kein rechtlich geschütztes Interesse mehr an der Beschwer-
de (vgl. Art. 382 Abs. 1 StPO).

1.2.7. Die Staatsanwaltschaft hat - zumal eine Siegelung nicht bzw. nicht rechtzei-
tig verlangt wurde (Erwägung 2) - die sichergestellten Gegenstände zu durchsu-
chen bzw. auszuwerten. Anhand des Auswertungsergebnisses hat sie sodann 
zeitnah zu entscheiden, welche Gegenstände förmlich beschlagnahmt und welche 
dem Beschwerdeführer zurückgegeben werden. Gegen einen entsprechenden 
Entscheid wird die Beschwerde zulässig sein.

2. Der Beschwerdeführer macht geltend, vorliegend sei eine Siegelung von 
Amtes wegen angezeigt gewesen, als die Strafverfolger bei der Durchsicht der 
Daten auf Patientenakten gestossen seien (KG act. A.4, S. 2). Ein Teil der Daten 
unterstehe dem in Art. 27 lit. e des Bundesgesetzes über die Psychologieberufe 
(PsyG; SR 935.81) statuierten Berufsgeheimnis (KG act. A.1, S. 2 und 4 f.).

2.1. Hierzu ist vorab festzuhalten, dass der Beschwerdeführer bei der Haus-
durchsuchung, anlässlich welcher diverse Gegenstände sichergestellt wurden, 
anwesend war. Auf eine Siegelung hat er explizit verzichtet (vgl. StA act. 5.4). Der 
Beschwerdeführer macht nicht geltend, er sei anlässlich der Hausdurchsuchung 
nicht hinreichend über den gesetzlichen Rechtsschutz der Siegelung informiert 
worden (zu den diesbezüglichen Anforderungen vgl. Urteil des Bundesgerichts 

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1B_309/2012 vom 6. November 2012, E. 5.3). Zudem hat er auch anlässlich der 
polizeilichen Einvernahme im Anschluss an die Hausdurchsuchung nicht dagegen 
opponiert, als ihm mitgeteilt wurde, dass die sichergestellten Geräte ausgewertet 
würden (vgl. StA act.7.1, Antwort auf Frage 17). Damit ist die von ihm erklärte 
Einwilligung in die Auswertung (vgl. StA act. 5.4) als rechtsverbindlich anzusehen.

2.2. Im Übrigen ist zu beachten, dass dem Beschwerdeführer im Zusammen-
hang mit der Siegelung eine Mitwirkungs- und Substantiierungsobliegenheit zu-
kommt (Urteil des Bundesgerichts 1B_285/2013 vom 11. März 2014, E. 6). Zwar 
ist kein formelles Entsiegelungsgesuch nötig; es genügt, wenn die Behörde den 
Widerstand des Betroffenen gegen die Durchsuchung etc. erkennt (vgl. die Hin-
weise bei Schmid/Jositsch, a.a.O., N 2 zu Art. 248 StPO). Der Betroffene hat da-
bei Geheimnisrechte geltend zu machen, die seiner Ansicht nach einer Durchsu-
chung entgegenstehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1B_309/2012 vom 6. No-
vember 2012, E. 5.3). Die Behauptung muss nicht belegt werden, ein Glaubhaft-
machen genügt (Damian K. Graf, Aspekte der strafprozessualen Siegelung, AJP 
2017, S. 553 ff., S. 560 f.; Olivier Thormann/Beat Brechbühl, in: Niggli/Heer/Wi-
prächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerischen Strafprozessordnung, 2. 
Aufl., Basel 2014, N 10 zu Art. 248 StPO; Schmid/Jositsch, a.a.O., N 4 zu Art. 248 
StPO). Dementsprechend reicht es nicht aus, wenn der Berechtigte ohne Angabe 
von Gründen die Siegelung verlangt oder die Unzulässigkeit der Durchsuchung 
behauptet (vgl. Graf, a.a.O., S. 561; ferner auch Thormann/Brechbühl, a.a.O., N 
35 zu Art. 248 StPO).

Der Beschwerdeführer selbst hat weder (explizit) die Siegelung der sichergestell-
ten Gegenstände verlangt noch hat er Siegelungsgründe glaubhaft gemacht. Der 
von ihm angebrachte Hinweis anlässlich der polizeilichen Befragung vom 13. No-
vember 2017, er sei als "Berater" tätig (vgl. StA act. 7.1), ist zu unspezifisch, um 
ihn dahingehend zu verstehen, dass gegen die Auswertung der sichergestellten 
Gegenstände ein Berufsgeheimnis vorgebracht werde. Auch kann - entgegen der 
Ansicht des Beschwerdeführers (KG act. A.4, S. 2) - unter diesen Umständen von 
den Strafverfolgungsbehörden nicht verlangt werden, dass sie durch Nachfragen 
in Erfahrung bringen, welche Art Berater der Beschwerdeführer ist. Eine rechts-
genügliche Informierung über das Siegelungsrecht vorausgesetzt, ist es 
grundsätzlich am Inhaber der zu durchsuchenden Gegenstände, die Siegelung zu 
beantragen bzw. zumindest Umstände zu benennen, welche für die Strafverfol-
gungsbehörden einen Siegelungsgrund erkennbar werden lassen. Im Weiteren 
lässt sich ebenso wenig aus dem übrigen Verhalten des Beschwerdeführers im 
Rahmen der Hausdurchsuchung auf eine Opposition gegen die Auswertung 

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schliessen. So hat er sich - wie erwähnt - anlässlich der polizeilichen Einvernahme 
im Anschluss an die Hausdurchsuchung nicht dagegen gewehrt, als ihm mitgeteilt 
wurde, dass die sichergestellten Geräte ausgewertet würden. Schliesslich hat er in 
die Durchsuchung der sichergestellten Gegenstände explizit eingewilligt. Unter 
diesen Umständen durfte klarerweise davon ausgegangen werden, dass eine Sie-
gelung nicht gewünscht wird.

2.3. Sofern nun im Rahmen der Beschwerde eine Siegelung wegen der drohen-
den Verletzung eigener Geheimhaltungsinteressen beantragt werden sollte, ist 
diese offensichtlich verspätet (vgl. hierzu Keller, a.a.O., N 11 zu Art. 248 StPO mit 
Hinweisen auf die bundesgerichtliche Praxis; ferner auch Graf, a.a.O., S. 558 f.).

2.4. Eine vom Beschwerdeführer geforderte Siegelung von Amtes wegen fällt 
etwa dann in Betracht, wenn die Information des Inhabers gemäss Art. 247 Abs. 1 
StPO vor der Durchsuchung von Aufzeichnungen etc. nicht möglich ist (vgl. Urteil 
des Bundesgerichts 1B_487/2012 vom 18. Februar 2013, E. 4.3; Graf, a.a.O., S. 
560). Wie erwähnt, war der Beschwerdeführer bei der Hausdurchsuchung, anläss-
lich welcher diverse Gegenstände sichergestellt wurden, anwesend und er wurde 
auf die Möglichkeit der Siegelung hingewiesen. Eine Siegelung von Amtes wegen 
war insofern nicht nötig. Davon konnte aber auch deshalb abgesehen werden, weil 
der Beschwerdeführer seiner Mitwirkungs- und Substantiierungsobliegenheit nicht 
nachgekommen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1B_285/2013 vom 11. März 
2014, E. 6; Thormann/Brechbühl, a.a.O., N 8 zu Art. 247 StPO). Insbesondere hat 
der Beschwerdeführer anlässlich der Hausdurchsuchung auch nicht geltend ge-
macht, es bestünden weitere Berechtigte, denen das Siegelungsrecht zustehe.

Sofern es dem Beschwerdeführer im vorliegenden Beschwerdeverfahren darum 
geht, die Geheimhaltungsinteressen der von der Auswertung betroffenen "Patien-
ten" zu wahren (vgl. KG act. A.4, S. 2), ist dem entgegenzuhalten, dass er hierzu 
mangels Rechtsschutzinteresse nicht legitimiert ist (Urteil des Bundesgerichts 
1B_547/2012 vom 26. Februar 2013, E. 7).

2.5. Ferner ist zu beachten, dass die Auswertung der sichergestellten Datenträ-
ger zumindest teilweise bereits stattgefunden hat. Insofern besteht ohnehin kein 
rechtlich geschütztes Interesse mehr für eine Versiegelung, da damit die Kennt-
nisnahme der Geheimnisse durch die Strafbehörden gerade nicht mehr verhindert 
werden kann (vgl. Graf, a.a.O., S. 560 m.w.H.).

3. Der Beschwerdeführer moniert implizit den Umfang der sichergestellten 
Daten. So seien auch Daten sichergestellt worden, die unbedenklich seien, etwa 

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solche für die Berufsausübung. Dies sei unverhältnismässig (vgl. KG act. A. 4, S. 
4 f.).

3.1. Wie erwähnt steht gegen die blosse (vorläufige) Sicherstellung der entspre-
chenden Gegenstände die Beschwerde grundsätzlich nicht offen (Erwägung 
1.2.5). Nach der Auswertung der entsprechenden Daten wird es an der Staatsan-
waltschaft sein, über deren weiteres Schicksal zu entscheiden (Erwägung 1.2.7). 

3.2. Die Inhaberin oder der Inhaber kann sich gemäss Art. 247 Abs. 1 StPO 
vorgängig zum Inhalt der zu durchsuchenden Aufzeichnungen äussern. Dabei ist 
der Inhaber insbesondere zur Beweisrelevanz der zu durchsuchenden Aufzeich-
nungen und zu den Gründen anzuhören, die seiner Meinung nach eine Durchsu-
chung und Beschlagnahme nach Art. 263 ff. StPO ausschliessen (Schmid/Jo-
sitsch, a.a.O., N 2 zu Art. 247 StPO; Thormann/Brechbühl, a.a.O., N 8 zu Art. 247 
StPO). Die Durchsuchung ist nur dann zulässig, wenn nach Anhörung des Inha-
bers immer noch die Vermutung besteht, dass die fraglichen oder darunter befind-
liche Aufzeichnungen für den konkreten Zweck des Verfahrens von Bedeutung 
sein könnten. Die Staatsanwaltschaft hat insofern eine sog. Grobtriage vorzuneh-
men und dabei die möglicherweise verfahrensrelevanten von klar nicht relevanten 
und eindeutig schützenswerte von mutmasslich nicht schützenswerten Aufzeich-
nungen abzugrenzen (Keller, a.a.O., N 3 zu Art. 247 StPO). Für die Untersuchung 
offensichtlich Irrelevantes kann so vorab ausgeschieden werden, was zugleich 
verhältnismässig und zweckmässig ist. Diese Grobtriage ist im Regelfall vor Ort 
durchzuführen (Keller, a.a.O., N 4 zu Art. 247 StPO). Der Betroffene hat allerdings 
die Obliegenheit, die Untersuchungsbehörde bei der groben thematischen Aus-
sonderung von Dokumenten zu unterstützen (Urteil des Bundesgerichts 
1B_200/2007 vom 15. Januar 2008, E. 2.6; Thormann/Brechbühl, a.a.O., N 35 zu 
Art. 248 StPO).

3.3. Nach dem Gesagten hätte der Beschwerdeführer anlässlich der Haus-
durchsuchung darauf hinwirken können und müssen, dass offensichtlich nicht un-
tersuchungsrelevante Dateien nicht sichergestellt werden bzw. dass von ihnen 
zumindest Kopien auf einem separaten Datenträger erstellt worden wären (vgl. 
Art. 247 Abs. 3 StPO; ferner auch Schmid/Jositsch, a.a.O., N 7 zu Art. 247 StPO). 
Dass er dies getan hätte, ist weder ersichtlich noch wird Entsprechendes geltend 
gemacht. Insofern kam er seiner Mitwirkungsobliegenheit nicht nach, sodass der 
Umfang der sichergestellten Gegenstände in jenem Zeitpunkt nicht zu beanstan-
den war. Im Übrigen blieb es dem Beschwerdeführer auch unbenommen, bei der 
Staatsanwaltschaft zu einem späteren Zeitpunkt vorstellig zu werden, um gewisse, 

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nicht untersuchungsrelevante Daten zurückzuerhalten. In diesem Sinne hat ihm 
die Staatsanwaltschaft, wie bereits erwähnt (Erwägung 1.2.6), denn auch immer-
hin zugesichert, dass einer Herausgabe der bei den beschlagnahmten Dateien 
befindlichen Seminarunterlagen nichts im Wege stehe.

4.1. Der Beschwerdeführer macht schliesslich geltend, die Staatsanwaltschaft 
könne sich nicht auf den Ermittlungsbericht der Kantonspolizei berufen. Sie habe 
sich zu entscheiden: Entweder gewähre sie Akteneinsicht oder sie gehe das Risi-
ko ein, die Beschwerde zu verlieren. Die Durchführung eines Geheimverfahrens 
sei keine Option (KG act. A.4, S. 3).

4.2. Wie dem Entscheid im Verfahren SK2 17 49 entnommen werden kann, lie-
gen derzeit die Voraussetzungen für eine Gewährung der Akteneinsicht gestützt 
auf Art. 101 Abs. 1 StPO noch nicht vor. Daran vermag auch das angehobene Be-
schwerdeverfahren nichts zu ändern. Die strafprozessual vorgesehene Einschrän-
kung des Akteneinsichtsrechts kann nicht durch Anhebung einer Beschwerde 
ausgehebelt werden (so auch der Beschluss des Obergerichts Zürich UH150363 
vom 22. April 2016, E. 3.2). Der - im vorliegenden Zusammenhang prozessuale -
Antrag um Akteneinsicht ist deshalb abzuweisen.

5. Zusammenfassend ergibt sich damit, dass auf die Beschwerde - unter Vor-
behalt der Feststellung, dass sich die anlässlich der Hausdurchsuchung vom 13. 
November 2017 sichergestellten Gegenstände nicht unter Beschlag im Sinne von 
Art. 263 StPO befinden - nicht einzutreten ist.

6.1. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer grundsätz-
lich kostenpflichtig (Art. 428 Abs. 1 StPO). Indem in der angefochtenen Verfügung 
jedoch davon die Rede ist, dass die fraglichen Gegenstände "beschlagnahmt" sei-
en, ist der Beschwerdeführer zur unzulässigen Beschwerdeerhebung verleitet 
worden. Dies ist bei der Kostenverteilung zu berücksichtigen (vgl. Entscheid des 
Bundesstrafgerichts BV.2010.69 vom 14. Dezember 2010, E. 2.2 und 4.1). Unter 
den gegebenen Umständen erscheint eine hälftige Kostenteilung zwischen dem 
Beschwerdeführer und dem Staat als angemessen. In Anwendung von Art. 8 der 
Verordnung über die Gerichtsgebühren in Strafverfahren (VGS; BR 350.201) wer-
den die Kosten des Beschwerdeverfahrens vorliegend auf CHF 1'500.00 festge-
setzt.

6.2. Die Staatsanwaltschaft beantragt in ihrer Stellungnahme die Abweisung der 
Beschwerde nicht nur unter Kosten-, sondern auch unter Entschädigungsfolge 
zulasten des Beschwerdeführers. Die Staatsanwaltschaft ist indes darauf hinzu-

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weisen, dass sie selbst keinen Anspruch auf eine (ausseramtliche) Entschädigung 
hat (vgl. Yvona Griesser, in: Donatsch/Hansjakob/Lieber [Hrsg.], Kommentar zur 
Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO], 2. Aufl., Zürich 2014, N 1 zu Art. 
434 StPO; Schmid/Jositsch, a.a.O., N 2 zu Art. 434 StPO; Stefan Wehrenberg/
Friedrich Frank, in: Niggli/Heer/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schwei-
zerischen Strafprozessordnung, 2. Aufl., Basel 2014, N 3 zu Art. 434 StPO). Dem-
gegenüber ist der Beschwerdeführer im Umfang seines Obsiegens ausseramtlich 
zu entschädigen. Mangels Einreichen einer Honorarnote ist die beantragte Ent-
schädigung praxisgemäss nach Ermessen festzusetzen. Angesichts der sich stel-
lenden Sach- und Rechtsfragen sowie in Anbetracht des Umfangs der abgefass-
ten Rechtsschriften erscheint eine (reduzierte) ausseramtliche Entschädigung in 
Höhe von CHF 600.00 (inkl. Spesen und MWSt.) als angemessen.

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III. Demnach wird erkannt:

1. Es wird festgestellt, dass sich die anlässlich der Hausdurchsuchung vom 
13. November 2017 sichergestellten Gegenstände nicht unter Beschlag im 
Sinne von Art. 263 StPO befinden.

2. Im Übrigen wird auf die Beschwerde nicht eingetreten.

3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 1'500.00 gehen in der 
Höhe von CHF 750.00 zu Lasten von X._____. Der verbleibende Anteil von 
CHF 750.00 geht zu Lasten des Kantons Graubünden.

4. Der Kanton Graubünden hat X._____ für das Beschwerdeverfahren mit 
CHF 600.00 (inkl. Spesen und MWSt.) ausseramtlich zu entschädigen.

5. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 78 ff. BGG Beschwerde in 
Strafsachen an das Bundesgericht geführt werden. Die Beschwerde ist dem 
Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, schriftlich innert 30 
Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in 
der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 78 ff. und 90 ff. 
BGG.

6. Mitteilung an: