# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 22e60f43-0ebb-5748-8109-dacc2ccbc393
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-07-03
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 03.07.2013 SB130251
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB130251_2013-07-03.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: SB130251-O/U/eh 
 
 
 

Präsidialverfügung vom 3. Juli 2013 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschuldigte und Berufungsklägerin 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland,  
Anklägerin und Berufungsbeklagte 

betreffend 

qualifizierte Wiederhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz etc. 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Bülach, II. Abteilung, vom 
30. April 2013 (DG130027) 

 

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Erwägungen: 

Am 10. Mai 2013 liess die Beschuldigte gegen das Urteil des Bezirksgerichtes 

Bülach, II. Abteilung, vom 30. April 2013 Berufung anmelden (Urk. 29).  

Mit Eingabe vom 28. Juni 2013, eingegangen am 1. Juli 2013, liess die Beschul-

digte die gegen das vorinstanzliche Urteil angemeldete Berufung zurückziehen 

(Urk. 38). Der Rückzug ging innerhalb der gesetzlichen Frist zur Einreichung einer 

schriftlichen Berufungserklärung im Sinne von Art. 399 Abs. 3 StPO ein, weshalb 

die Kosten im vorliegenden Verfahren auf die Gerichtskasse zu nehmen sind 

(vgl. ZR 110 Nr. 37). 

 

Es wird verfügt: 
(Oberrichter lic. iur. P. Marti) 

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben. 

Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Bülach, II. Abteilung, vom 

30. April 2013 rechtskräftig. 

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens, inklusive derjenigen der amtlichen 

Verteidigung, werden auf die Gerichtskasse genommen. 

3. Schriftliche Mitteilung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden  
der Beschuldigten  

− die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland  

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung all-

fälliger Rechtsmittel an  

− die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten) 
 
 
 

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4. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 3. Juli 2013 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

lic. iur. P. Marti 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. M. Hauser 
 

 
 
 

	Präsidialverfügung vom 3. Juli 2013
	 Erwägungen:
	Es wird verfügt: (Oberrichter lic. iur. P. Marti)
	1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
	2. Die Kosten des Berufungsverfahrens, inklusive derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden auf die Gerichtskasse genommen.
	3. Schriftliche Mitteilung an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden  der Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland
	 die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten)

	4. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.