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**Case Identifier:** 003b2c53-1d67-5284-a814-783227e11d57
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-25
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 25.02.2025 IV 2024/106
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2024-106_2025-02-25.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/9

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2024/106

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 02.04.2025

Entscheiddatum: 25.02.2025

Entscheid Versicherungsgericht, 25.02.2025
Art. 28 IVG. Art. 16 ATSG. Invalidenrente. Würdigung eines 
Administrativgutachtens (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons 
St. Gallen vom 25. Februar 2025, IV 2024/106).

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Kanton St.Gallen  
Gerichte 
 
 

 
 
 
 

 
 1/8 

 

 
 
Versicherungsgericht 

Abteilung II 

 

 

 

 

 

 

 Entscheid vom 25. Februar 2025 

Besetzung  Präsident Ralph Jöhl, Versicherungsrichterinnen Karin Huber-Studerus 
und Corinne Schambeck; Gerichtsschreiber Tobias Bolt  

   

Geschäftsnr.   IV 2024/106 

   

Parteien 

 

 A.___,  

Beschwerdeführerin,  

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Artan Sadiku,  

Meier Sadiku Law Ltd, Eigenheimweg 10, 6010 Kriens,  
 
 

  gegen 

  I V - S t e l l e  d e s  K a n t o n s  S t .  G a l l e n ,  Postfach 368, 

9016 St. Gallen,  

Beschwerdegegnerin,  

 

 

 
  

Gegenstand  Rente 
 
 
 

 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

IV 2024/106 
 

 

2/8 

Sachverhalt 

A.  

A.a A.___ meldete sich im April 2008 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (IV-

act. 3). Sie gab an, sie habe keine berufliche Ausbildung absolviert. Von September 2005 bis Ende 

August 2007 sei sie in einem Vollzeitpensum als Produktionsmitarbeiterin tätig gewesen. Im Auftrag der 

IV-Stelle erstattete die Psychiaterin med. pract. B.___ am 5. August 2013 ein fachärztliches Gutachten 

(IV-act. 127). Sie hielt fest, die Versicherte habe generell vage und ausweichende Antworten gegeben. 

Trotz mehrfacher Nachfragen zum bisherigen Krankheitsverlauf habe die Versicherte beispielsweise 

weder Angaben über die stationären Behandlungen (abgesehen vom letzten Klinikaufenthalt) noch zu 

den in den Akten beschriebenen psychotischen Symptomen gemacht. Bei der Schilderung einer 

laufenden ambulanten Ergotherapie sei sie dann aber plötzlich recht vergnügt gewesen; sie habe dabei 

auch gelacht. Zu Beginn der Untersuchung sei die Versicherte recht aufgeschlossen, im weiteren 

Verlauf dann aber zunehmend kontrollierend gewesen. Nach ungefähr einer Stunde habe sie sich 

plötzlich als erschöpft und müde präsentiert. In der Pause, die nach zwei Stunden angesetzt worden 

sei, habe sie sich völlig normal mit der Dolmetscherin unterhalten. Davor und danach habe sie leise 

und monoton gesprochen und sich als erschöpft präsentiert. Die vagen und ausweichenden Angaben 

der Versicherten seien teilweise widersprüchlich gewesen. Die geklagten Schmerzen hätten sich 

während der insgesamt drei Stunden dauernden Untersuchung nicht gezeigt. Ein Leidensdruck sei nicht 

spürbar gewesen. Insgesamt seien nicht nur Verdeutlichungs-, sondern auch Aggravationstendenzen 

bei einem hohen sekundären Krankheitsgewinn beobachtet worden. Zudem sei der Eindruck 

manipulativer Tendenzen entstanden. Objektivierbar gewesen seien Symptome für eine leichte 

depressive Störung und für eine Fokussierung der Wahrnehmung auf körperliche Beschwerden und 

Signale bei einem eigenwilligen, somatisch geprägten subjektiven Krankheitskonzept. Bei geringen und 

wenigen psychischen Symptomen von Krankheitswert seien gewisse persönlichkeitsstrukturelle 

Auffälligkeiten und insbesondere psychosoziale Belastungsfaktoren in den Vordergrund gerückt. 

Diagnostisch sei unter Berücksichtigung der Akten von einer rezidivierenden depressiven Störung mit 

einer gegenwärtig leichten depressiven Episode und von einer anhaltenden somatoformen 

Schmerzstörung auszugehen, die auf dem Boden von akzentuierten Persönlichkeitszügen mit 

histrionischen Anteilen entstanden seien. Im Längsschnitt habe nie eine länger dauernde 

Arbeitsunfähigkeit von mehr als 20 Prozent vorgelegen. Aktuell könne keine Arbeitsunfähigkeit attestiert 

werden. Mit einer Verfügung vom 24. Januar 2014 wies die IV-Stelle das Rentenbegehren der 

Versicherten mangels eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ab (IV-act. 139). 

A.b Die Versicherte erhob eine Beschwerde gegen die Verfügung vom 24. Januar 2014. Im 

Beschwerdeverfahren reichte sie einen Bericht des Psychiaters Dr. med. C.___ von der Klinik D.___ 

vom 27. Mai 2014 betreffend eine stationäre Behandlung seit dem 9. Januar 2014 ein (IV-act. 149–6). 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

IV 2024/106 
 

 

3/8 

Der behandelnde Psychiater Dr. C.___ hatte festgehalten, im klinischen Alltag stünden die anhaltenden 

„imparativen“ Stimmen im Vordergrund, die der Versicherten befehlen würden, sich vor den Zug zu 

werfen, weil das Leben nicht lebenswert sei. Die Versicherte ziehe sich stark zurück und sie habe in 

den letzten Tagen gelegentlich hyperventiliert. Diagnostisch sei von einer paranoiden Schizophrenie 

auszugehen. Differentialdiagnostisch könnte es sich um eine schizo-affektive Störung oder um eine 

wahnhafte Depression handeln. Es sei nicht untypisch, dass eine Schizophrenie zunächst 

fälschlicherweise als affektive Störung fehlinterpretiert werde. Die Verständigungsprobleme dürften dies 

begünstigt haben. Der Schweregrad der Erkrankung behindere die Versicherte massiv. Das 

Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen wies die Beschwerde gegen die Verfügung vom 24. 

Januar 2014 mit einem Entscheid vom 27. September 2016 ab (IV 2014/107; vgl. IV-act. 163). Es hielt 

unter anderem fest (E.2.3), dass sowohl von den behandelnden Ärzten als auch von der 

Sachverständigen B.___ Verdeutlichungs-, Aggravations- und Manipulationstendenzen festgestellt 

worden seien und dass eine verdeckte Ermittlung eine erhebliche Diskrepanz zwischen dem Verhalten 

der Versicherten in Untersuchungssituationen und in vermeintlich unbeobachteten Alltagssituationen 

aufgezeigt habe. Der behandelnde Psychiater Dr. C.___ von der Klinik D.___ habe sich nicht mit der 

Frage nach einer Verdeutlichung, Aggravation oder Manipulation auseinandergesetzt. Offenbar seien 

ihm die Vorakten nicht bekannt gewesen. Seine Diagnose einer Schizophrenie beruhe ausschliesslich 

auf den Selbstangaben der Versicherten, was bei den aktenkundigen Verdeutlichungs-, Aggravations- 

und Manipulationstendenzen starke Zweifel an der Zuverlässigkeit dieser Diagnose wecke. Zudem sei 

nicht nachvollziehbar, weshalb sämtliche vorbehandelnden Fachärzte, die die Versicherte über Jahre 

hinweg behandelt hätten, der Sachverständige Dr. E.___ und die Sachverständige B.___, der eine 

Dolmetscherin zur Verfügung gestanden habe, trotz Kenntnis der Angaben der Versicherten über 

akustische Halluzinationen nicht in der Lage gewesen sein sollten, eine derart schwerwiegende 

Krankheit wie eine Schizophrenie korrekt zu diagnostizieren. Das Bundesgericht wies eine gegen 

diesen Entscheid erhobene Beschwerde der Versicherten mit einem Urteil vom 27. Juli 2017 ab 

(8C_735/2016; vgl. IV-act. 176). 

A.c Im Januar 2023 meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug an (IV-act. 181). Im 

Februar 2023 berichtete Dr. C.___ (IV-act. 193), die Versicherte leide an einer paranoiden 

Schizophrenie sowie an einer rezidivierenden depressiven Störung mit einer gegenwärtig 

mittelgradigen depressiven Episode. Sie sei vollständig arbeitsunfähig. Im Mai 2023 notierte Dr. med. 

F.___ vom IV-internen regionalen ärztlichen Dienst (RAD), eine Veränderung des 

Gesundheitszustandes der Versicherten seit dem 24. Januar 2014 könne nicht ausgeschlossen werden 

(IV-act. 214). Mit einer Mitteilung vom 9. Mai 2023 wies die IV-Stelle das Begehren um berufliche 

Eingliederungsmassnahmen ab (IV-act. 218).  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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4/8 

A.d Im Auftrag der IV-Stelle erstattete die SMAB AG am 1. Februar 2024 ein bidisziplinäres 

internistisches und psychiatrisches Gutachten (IV-act. 240). Der psychiatrische Sachverständige hielt 

fest, die Auffassung der Versicherten sei während der Untersuchung nicht erschwert gewesen. Ein 

tragfähiger Kontakt habe hergestellt und aufrecht erhalten werden können. Die Versicherte habe etwas 

gedämpft gewirkt, die Konzentration sei aber nicht auffallend beeinträchtigt gewesen. Die Versicherte 

habe dem Untersuchungsgespräch aufmerksam folgen und auch rasche Themenwechsel problemlos 

bewältigen können. Hinweise für intellektuelle Defizite hätten nicht vorgelegen. Die höheren kognitiven 

Leistungen seien angemessen differenziert gewesen. Die Versicherte sei bewusstseinsklar und zu allen 

Qualitäten vollständig orientiert gewesen. Sie habe mit einer wenig modulierten Stimme gesprochen. 

Sie habe über Stimmenhören sowie taktile und optische Wahrnehmungsstörungen berichtet. Die 

Merkfähigkeit habe klinisch unbeeinträchtigt gewirkt. Allenfalls habe eine leichte Zeitgitterstörung 

vorgelegen. Der Antrieb habe leicht reduziert gewirkt. Die Gestik und die Mimik seien überwiegend ruhig 

gewesen. Die Stimmung und der Affekt seien psychomotorisch synthym unterstrichen worden. Die 

Versicherte habe eine bedrückte Stimmung beklagt, dabei aber deutlich beschwerdebetonend gewirkt. 

Die affektive Schwingungsfähigkeit sei leicht beeinträchtigt gewesen. Eine Affektlabilität oder eine 

Affektinkontinenz habe nicht vorgelegen. Eine Interessenlosigkeit, ein ausgewiesener Rückzug oder 

eine Anhedonie hätten nicht festgestellt werden können. Die Ergebnisse der Laboranalyse hätten sich 

mit den Angaben zur Medikation vereinbaren lassen. Bezüglich allfälliger Inkonsistenzen sei darauf 

hinzuweisen, dass in der aktuellen Untersuchung eine gewisse depressive Symptomatik bis zu einem 

gewissen Grad nachvollziehbar gewesen sei, die Versicherte diesbezüglich aber beschwerdebetonend 

und phasenweise auch unauthentisch gewirkt habe. Bei der Aktenwürdigung falle auf, dass die 

Diagnose einer schizophrenen Störung bislang nur mit den Selbstangaben der Versicherten begründet 

worden sei. Das angeblich schizophrene Erleben könne recht leicht nur behauptet oder vorgetäuscht 

werden. Typisch für eine schizophrene Störung seien aber auch formale Denkstörungen, die nahezu 

nicht oder nur sehr schwierig vorzutäuschen seien. Diese Denkstörungen äusserten sich häufig in 

Sprach- und Kommunikationsstörungen, insbesondere bezüglich des Gedankenablaufs und des 

Sprechflusses. Es erscheine schon als recht auffällig, dass in keinem der Berichte, in denen die 

Diagnose einer Schizophrenie zu finden sei, auch nur ansatzweise typische schizophrene 

Denkstörungen geschildert worden seien. Der Gedankengang sei vielmehr, gerade auch in den 

jüngeren Berichten, als vollständig unauffällig respektive kohärent beschrieben worden. Zudem habe 

der behandelnde Psychiater Dr. C.___ berichtet, dass unter der neuroleptischen Medikation kein florid-

psychiatrisches Erleben vorliege. Die Versicherte habe aber in der aktuellen Untersuchung angegeben, 

dass sie seit Jahren täglich Stimmen höre. Diese Angaben seien unter Berücksichtigung der Akten und 

der Ergebnisse der aktuellen Untersuchung als unzutreffend zu qualifizieren. Im Übrigen habe auch 

keine schizophrene Minussymptomatik objektiviert werden können. Die Gedämpftheit könne durchaus 

simuliert werden, worauf die Sachverständige B.___ bereits eindrücklich hingewiesen habe; sie sei aber 

auch durch die depressive Störung und die in der verabreichten Form gar nicht erforderlichen 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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5/8 

Medikamente zu erklären. Die depressive Störung könne unter Berücksichtigung der aggravatorischen 

Anteile höchstens leichtgradig ausgeprägt sein. Sie schränke die Arbeitsfähigkeit der Versicherten nicht 

ein. Weitere Diagnosen seien nicht zu stellen. Die Versicherte sei aus psychiatrischer Sicht 

uneingeschränkt arbeitsfähig. Der internistische Sachverständige führte aus, die Versicherte leide an 

einer Adipositas, an einem Diabetes mellitus Typ II, an einer arteriellen Hypertonie, an einer Varikositas 

der unteren Extremitäten, an einem Status nach einer tiefen Beinvenenthrombose, an einer 

Ovarialzyste linksseitig, an einer Adnexzyste rechtsseitig, an einer Hypermenorrhoe sowie an einem 

Nikotinabusus. Keine dieser Diagnosen wirke sich auf die Arbeitsfähigkeit aus. Nach der 

Konsensbesprechung hielten die Sachverständigen fest, die Versicherte sei uneingeschränkt 

arbeitsfähig. Der RAD-Arzt Dr. F.___ qualifizierte das Gutachten als überzeugend (IV-act. 242). 

A.e Mit einem Vorbescheid vom 13. Februar 2024 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass sie 

die Abweisung des Rentenbegehrens mangels eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades vorsehe 

(IV-act. 244). Die Versicherte reagierte nicht auf diesen Vorbescheid. Mit einer Verfügung vom 4. April 

2024 wies die IV-Stelle das Rentenbegehren ab (IV-act. 251). 

B.  

B.a Am 7. Mai 2024 liess die Versicherte (nachfolgend: die Beschwerdeführerin) eine Beschwerde 

gegen die Verfügung vom 4. April 2024 erheben (act. G 3). Sie liess die Aufhebung der angefochtenen 

Verfügung und die Zusprache einer ganzen Rente mit Wirkung ab dem 1. Juni 2023 sowie eventualiter 

die Rückweisung der Sache an die IV-Stelle (nachfolgend: die Beschwerdegegnerin) beantragen. Zur 

Begründung liess sie ausführen, der behandelnde Psychiater Dr. C.___ könne das Gutachten der 

SMAB AG nicht nachvollziehen. Die psychiatrische Pflegefachfrau, die die Beschwerdeführerin bereits 

seit Januar 2011 betreue, habe von schwerwiegenden Angstzuständen, Kraftlosigkeit und 

Antriebslosigkeit berichtet, die dazu führten, dass sich die Beschwerdeführerin von der Aussenwelt 

isoliere.  

B.b Die Beschwerdegegnerin beantragte am 26. September 2024 die Abweisung der Beschwerde 

(act. G 8). Zur Begründung führte sie an, in medizinischer Hinsicht sei auf das in jeder Hinsicht 

überzeugende Gutachten der SMAB AG abzustellen. Die Vorbringen von Dr. C.___ und der 

psychiatrischen Pflegefachfrau weckten keine Zweifel an der Zuverlässigkeit des Gutachtens.  

B.c Die Beschwerdeführerin liess an ihren Anträgen festhalten (act. G 10). Die Beschwerdegegnerin 

verzichtete auf eine Duplik (act. G 12). 

Erwägungen 

1.  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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6/8 

Der Zweck dieses Beschwerdeverfahrens erschöpft sich in der Überprüfung der angefochtenen 

Verfügung auf deren Rechtmässigkeit, weshalb sein Gegenstand jenem des vorangegangenen 

Verwaltungsverfahrens entsprechen muss. Dieses hat sich nach der verbindlichen Abweisung des 

Begehrens um berufliche Eingliederungsmassnahmen am 9. Mai 2023 auf die Prüfung des im Januar 

2023 eingereichten Rentenbegehrens beschränkt. Bei jenem Rentenbegehren hat es sich um eine 

sogenannte Neuanmeldung gehandelt, weshalb das Eintreten darauf das Glaubhaftmachen einer 

relevanten Sachverhaltsveränderung seit der Abweisung des ersten Rentenbegehrens am 24. Januar 

2014 vorausgesetzt hat (Art. 87 Abs. 3 IVV). Das ist der Beschwerdeführerin gemäss der 

überzeugenden Aktenwürdigung des RAD-Arztes Dr. F.___ mit den von ihr eingereichten 

medizinischen Berichten gelungen, weshalb die Beschwerdegegnerin zu Recht auf die Neuanmeldung 

eingetreten ist. In diesem Beschwerdeverfahren ist folglich zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin 

(frühestens ab dem 1. Juli 2023; vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG) einen Anspruch auf eine Rente der 

Invalidenversicherung gehabt hat. 

2.  

Eine versicherte Person, die ihre Erwerbsfähigkeit nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 

wieder herstellen, erhalten oder verbessern kann, die während eines Jahres ohne einen wesentlichen 

Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 Prozent arbeitsunfähig gewesen ist und die nach dem 

Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ist, hat gemäss dem Art. 28 Abs. 1 IVG einen 

Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung. Für die Bemessung der Invalidität wird das 

Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach dem Eintritt der Gesundheitsbeeinträchtigung 

und nach der Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen 

durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei einer ausgeglichenen Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in 

Beziehung zu jenem Erwerbseinkommen gesetzt, das sie erzielen könnte, wenn sie gesund geblieben 

wäre (Art. 28a Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 16 ATSG). 

3.  

Die Beschwerdeführerin hat keine Berufsausbildung absolviert. Sie hat typische Hilfsarbeiten verrichtet. 

Ihre Erwerbsmöglichkeiten auf dem invalidenversicherungsrechtlich massgebenden allgemeinen und 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt haben folglich jenen einer typischen Hilfsarbeiterin entsprochen, was 

bedeutet, dass das Valideneinkommen dem statistischen Zentralwert der Hilfsarbeiterinnenlöhne 

entspricht. 

4.  

4.1 Für die Bestimmung des zumutbarerweise erzielbaren Invalideneinkommens ist massgebend, 

welche Tätigkeiten der Beschwerdeführerin aus medizinischer Sicht in welchem Umfang zugemutet 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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7/8 

werden können. Die Beschwerdegegnerin hat zur Beantwortung dieser Frage ein bidisziplinäres 

internistisches und psychiatrisches Gutachten der SMAB AG eingeholt. Die Sachverständigen haben 

die Beschwerdeführerin umfassend persönlich untersucht und sie haben die medizinischen Vorakten 

eingehend gewürdigt. Nichts deutet darauf hin, dass sie eine wesentliche Tatsache übersehen hätten. 

Sie haben also über eine profunde Kenntnis des für ihre fachärztliche Beurteilung massgebenden 

Sachverhaltes verfügt. Der psychiatrische Sachverständige hat anschaulich dargestellt, dass der für 

seine Beurteilung massgebende objektive klinische Befund abgesehen von einer leichten affektiven 

Symptomatik im Sinne einer leichtgradigen Depressivität unauffällig gewesen ist und dass die 

Beschwerdeführerin bezüglich dieser depressiven Symptomatik beschwerdebetonend und 

phasenweise auch unauthentisch gewirkt hat. Er hat überzeugend aufgezeigt, dass die vom 

behandelnden Psychiater gestellte Diagnose einer schizophrenen Störung nur auf den Selbstangaben 

der Beschwerdeführerin beruht und dass das nicht oder nur schwerlich vortäuschbare Leitsymptom 

einer schizophrenen Störung, nämlich eine Störung des Gedankenflusses, die sich in Sprechstörungen 

äussert, bislang nie hat festgestellt werden können. Da sich in den Akten aus dem ersten 

Verwaltungsverfahren zahlreiche Hinweise auf eine Aggravation finden, wiegt diese Kritik an den 

Berichten von Dr. C.___ schwer. Bereits im ersten Beschwerdeverfahren hatte das 

Versicherungsgericht darauf hingewiesen, dass Dr. C.___ (damals als behandelnder Arzt der Klinik 

D.___) nicht unbesehen auf die Selbstangaben der Beschwerdeführerin hätte abstellen dürfen; er hätte 

diese angesichts des starken Aggravationsverdachtes kritisch hinterfragen müssen, was er allerdings 

aus nicht nachvollziehbaren Gründen bis dato nie getan hat. Vor dem Hintergrund des weitestgehend 

unauffälligen objektiven klinischen Befundes überzeugt die Schlussfolgerung des psychiatrischen 

Sachverständigen der SMAB AG, die Beschwerdeführerin habe im hier massgebenden Zeitraum nicht 

an einer sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkenden psychischen Gesundheitsbeeinträchtigung gelitten. 

Auch der internistische Sachverständige hat keine Gesundheitsbeeinträchtigung mit Auswirkung auf 

die Arbeitsfähigkeit feststellen können. Gestützt auf das Gutachten der SMAB AG steht folglich mit dem 

erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest, dass die Beschwerdeführerin 

im hier massgebenden Zeitraum nicht in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen ist. 

4.2 Mangels einer ununterbrochenen Arbeitsunfähigkeit von durchschnittlich mindestens 40 Prozent 

während eines Jahres hat die Beschwerdeführerin das sogenannte Wartejahr (Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG) 

nicht erfüllt, was die Zusprache einer Invalidenrente ausschliesst. Da ihr zudem leidensadaptierte 

Hilfsarbeiten uneingeschränkt zugemutet werden können und da sie folglich in der Lage ist, ein dem 

statistischen Zentralwert der Hilfsarbeiterinnenlöhne und damit ein dem Valideneinkommen 

entsprechendes Erwerbseinkommen zu erzielen, ist sie auch nicht invalid (Invaliditätsgrad von null 

Prozent). Die angefochtene Verfügung, mit der die Beschwerdegegnerin das Rentenbegehren 

abgewiesen hat, erweist sich als rechtmässig, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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8/8 

5.  

Die angesichts des durchschnittlichen Verfahrensaufwandes praxisgemäss auf 600 Franken 

festzusetzenden Gerichtskosten sind der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Diese sind 

durch den von ihr geleisteten Kostenvorschuss von 600 Franken gedeckt. Die unterliegende 

Beschwerdeführerin hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. 

Entscheid 

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP  

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Beschwerdeführerin hat die Gerichtskosten von 600 Franken zu bezahlen; diese sind durch den 

von ihr geleisteten Kostenvorschuss von 600 Franken gedeckt. 

3.  

Das Begehren um eine Parteientschädigung wird abgewiesen. 

 

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		2026-01-28T04:41:37+0100
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