# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8d3c9a17-63ec-50ef-917a-62dc76e6cdb1
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-12-13
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 13.12.2021 I 2021 45
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2021-45_2021-12-13.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2021 45

Entscheid vom 13. Dezember 2021 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
MLaw Simone Höfliger, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Prof.Dr.iur. B.________,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Aufhebung einer IV-Viertelsrente / 
Rückforderung)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. __.__.1968, Vater von vier erwachsenen Kindern) 
arbeitete jahrelang im Tiefbau und seit 2010 als Maschinist in einer Gartenbau-
firma. Am 19. April 2011 erlitt er einen Unfall (Winkelschalungselement auf linken 
Unterschenkel gekippt/ OSG-Luxationsfraktur mit lateraler Malleolarfraktur). Die 
Suva anerkannte die UVG-Leistungspflicht und sprach ihm mit Verfügung vom 
21. September 2012 aufgrund einer unfallbedingten Erwerbsunfähigkeit von 23% 
eine Invalidenrente (Fr. 1'040.--) sowie auf der Basis einer Integritätseinbusse 
von 10% eine Integritätsentschädigung zu. Die gegen den Einspracheentscheid 
(UV-act. 8) erhobene Beschwerde hat das Verwaltungsgericht mit Entscheid 
I 2012 143 vom 10. April 2013 abgewiesen (IV-act. 50-17ff./64).

B. In der Zwischenzeit war bei der IV-Stelle am 3. November 2011 eine 
Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen eingegangen (IV-act. 2). Nach 
Abklärungen kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 21. August 2013 an, 
das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 42). Daran hielt die IV-Stelle mit 
Verfügung vom 6. Dezember 2013 fest (IV-act. 49). Eine dagegen erhobene 
Beschwerde hat das Verwaltungsgericht mit Entscheid I 2014 9 vom 5. Juni 2014 
insofern gutgeheissen, als die angefochtene Verfügung aufgehoben und die 
Sache an die Vorinstanz zur ergänzenden Abklärung zurückgewiesen wurde (IV-
act. 56).

C. Am 20. Januar 2015 erstattete der RAD-Psychiater Dr.med. C.________ 
nach Massgabe der IV-Akten ein psychiatrisches Konsilium (IV-act. 59-3ff./5) 
sowie nach einer Untersuchung (Explorationsgespräch) vom 18. August 2015 am 
25. August 2015 ein weiteres psychiatrisches Konsilium (vgl. IV-act. 75-3ff./15). 
In einem weiteren Vorbescheid vom 24. Februar 2016 kündigte die IV-Stelle an, 
dass bei einem ermittelten IV-Grad von 34.87% das Leistungsbegehren 
abzuweisen sei (IV-act. 81). Nach Einwänden verfügte die IV-Stelle am 20. April 
2016, dass das Leistungsbegehren abgewiesen werde (IV-act. 84). Im 
anschliessenden Beschwerdeverfahren entschied das Verwaltungsgericht am 18. 
November 2016, dass in teilweiser Gutheissung der Beschwerde A.________ ab 
1. Mai 2012 bis 30. Juni 2012 Anspruch auf eine ganze IV-Rente, ab 1. Juli 2012 
bis 30. September 2012 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente sowie ab 1. Oktober 
2012 Anspruch auf eine Viertelsrente habe (IV-act. 91 = VGE I 2016 53 vom 
18.11.2016).

D. Im Rahmen einer IV-Rentenrevision ging am 11. März 2020 bei der IV-
Stelle ein von A.________ ausgefüllter und unterzeichneter Fragebogen ein (IV-
act. 107). Am 26. Juni 2020 teilte ihm die IV-Stelle mit, dass eine medizinische 

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Abklärung (Begutachtung durch Dr. D.________) nötig sei (IV-act. 114). Das 
entsprechende Gutachten wurde am 30. Oktober 2020 erstattet (Eingang bei IV-
Stelle am 4.11.2020 = IV-act. 121). Mit Vorbescheid vom 13. November 2020 
kündigte die IV-Stelle an, die Rentenleistungen per 31. Dezember 2016 
(rückwirkend) aufzuheben sowie die für den Zeitraum vom 1. Januar 2017 bis 29. 
Februar 2020 erbrachten Rentenleistungen zurückzufordern (IV-act. 125). Zudem 
verfügte die IV-Stelle am 13. November 2020, dass die Rente per sofort sistiert 
werde (IV-act. 126). Eine gegen diese Sistierungsverfügung erhobene 
Beschwerde wurde vom Verwaltungsgericht mit Entscheid I 2020 109 vom 12. 
März 2021 abgewiesen (soweit darauf einzutreten war, vgl. IV-act. 138).

E. Am 7. Juni 2021 verfügte die IV-Stelle, dass die IV-Rente rückwirkend per 
31. Dezember 2016 aufgehoben werde und ab 1. Januar 2017 kein 
Rentenanspruch mehr bestehe; zudem wurden die Rentenleistungen für den 
Zeitraum vom 1. Januar 2017 bis 29. Februar 2020 zurückgefordert (IV-act. 141).

F. Gegen diese Rentenaufhebungs- und Rückforderungsverfügung liess 
A.________ rechtzeitig am 25. Juni 2021 beim Verwaltungsgericht Beschwerde 
erheben mit den folgenden Rechtsbegehren:

1. Es sei die Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 07.06.2021 aufzuheben und 
die IV-Stelle anzuweisen, dem Beschwerdeführer die bisherige Invalidenrente 
mit Zusatzrenten weiterhin zu gewähren.

2. Eventuell sei die Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 07.06.2021 aufzuheben 
und die Angelegenheit im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzu-
weisen und die IV-Stelle Schwyz anzuweisen, dem Beschwerdeführer die bis-
herige Invalidenrente mit Zusatzrenten weiterhin zu gewähren.

3. Alles unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Be-
schwerdegegnerin.

Mit Vernehmlassung vom 30. September 2021 beantragte die IV-Stelle, die Be-
schwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers. 
Der Beschwerdeführer äusserte sich in einer Eingabe vom 25. Oktober 2021. Die 
IV-Stelle verzichtete auf die Erstattung von weiteren Bemerkungen.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Voraussetzung für eine Rentenrevision bildet die Änderung des 
Invaliditätsgrads einer rentenbeziehenden Person in einer für den Anspruch 
erheblichen Weise (Art. 17 Abs. 1 Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Die Frage der wesentlichen 
Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen beurteilt sich durch Vergleich des 
Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung 

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bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung (BGE 
125 V 369 Erw. 2 mit Hinweis). Eine bloss unterschiedliche Beurteilung eines im 
Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts stellt keine revisionsbegründende 
Tatsachenänderung dar (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_894/2015 vom 
25.4.2016 Erw. 3 mit Verweis auf BGE 112 V 371 Erw. 2b S. 372).

1.2 Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsäch-
lichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den 
Invaliditätsgrad und damit den Anspruch zu beeinflussen. Für eine 
Rentenanpassung genügt daher nicht bereits irgendeine Veränderung im 
Sachverhalt. Eine hinzugetretene oder weggefallene Diagnose stellt somit nicht 
per se einen Revisionsgrund dar, da damit das quantitative Element der 
(erheblichen) Gesundheitsverbesserung oder -verschlechterung nicht zwingend 
ausgewiesen ist. Eine weitere Diagnosestellung bedeutet nur dann eine 
revisionsrechtlich relevante Gesundheitsverschlechterung oder eine 
weggefallene Diagnose eine verbesserte gesundheitliche Situation, wenn diese 
veränderten Umstände den Rentenanspruch berühren. An einem Revisionsgrund 
nach Art. 17 Abs. 1 ATSG mangelt es daher beispielsweise, wenn die 
Sachverhaltsänderung lediglich in einer Reduktion oder Erhöhung des 
erwerblichen Arbeitspensums liegt und dieser Umstand für sich allein nicht 
anspruchsrelevant ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_357/2019 vom 
17.12.2019 Erw. 2 mit Verweis auf BGE 141 V 9 Erw. 2.3 S. 10 und Erw. 5.2 S. 
12f mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_42/2019 vom 16.8.2019 
Erw. 5.2).

1.3 Zu ergänzen ist, dass der Beweiswert eines zwecks Rentenrevision 
erstellten Gutachtens wesentlich davon abhängt, ob es sich ausreichend auf das 
Beweisthema - erhebliche Änderung des Sachverhalts - bezieht. Einer für sich 
allein betrachtet vollständig nachvollziehbaren und schlüssigen 
medizinischen Beurteilung, die im Hinblick auf eine erstmalige Beurteilung 
der Rentenberechtigung beweisend wäre, mangelt es daher in der Regel am 
rechtlich erforderlichen Beweiswert, wenn sich die (von einer früheren 
abweichende) ärztliche Einschätzung nicht hinreichend darüber ausspricht, 
inwiefern eine effektive Veränderung des Gesundheitszustandes 
stattgefunden hat. Vorbehalten bleiben Sachlagen, in denen es evident ist, dass 
die gesundheitlichen Verhältnisse sich verändert haben (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts 9C_113/2019 vom 29.8.2019 Erw. 2.2; Urteil des Bundesgerichts 
9C_418/2010 vom 29.8.2011 Erw. 4.2, in: SVR 2012 IV Nr. 18 S. 81).  

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2. Die ursprüngliche Rentenzusprechung, welche sich auf den rechtskräftigen 
Verwaltungsgerichtsentscheid I 2016 53 vom 18. November 2016 abstützt, 
basiert namentlich auf folgenden Elementen:

- dass die Vorinstanz im damaligen Beschwerdeverfahren vernehmlassend 
einen befristeten Anspruch auf Rentenleistungen (bis September 2012) aner-
kannte (indem die einjährige Wartefrist im April 2012 endete und zum damali-
gen Zeitpunkt der Versicherte gemäss Suva-Beurteilung noch vollständig er-
werbsunfähig gewesen sei);

- dass der Hausarzt Dr.med. E.________ in seinem Bericht vom 18. Februar 
2015 folgende Diagnosen festhielt (IV-act. 63-5/40):

o OSG-Luxationsfraktur links, triangulare Rissquetschwunde Unter-
schenkel dorsal am 19.04.2001 [recte wohl 2011];
▪ 19.04.2011 Offene Reposition und Plattenosteosynthese dista-

le Fibula links, Wundversorgung, VAC-Verband;
▪ 21.10.2011 Arthroskopie OSG links, Arthrolyse, Entfernung 

freier Gelenkkörper und Abtragung Knochensporn ventrale Ti-
bia;

o Läsion Nervus suralis und tibialis links, evtl. auch N. peronaeus links;
▪ Chronisches Schmerzsyndrom linker Fuss;
▪ Fussheber- und -senkerparese links;

o Reaktive Depression leichten Grades;
o Migräne.

- dass Dr.med. E.________ im Weiteren ausführte, dass auch fast vier Jahre 
nach dem Unfall mit keiner Besserung der Symptomatik mehr zu rechnen sei. 
Seine bisherige Tätigkeit sei ihm noch zu maximal 50% zumutbar. In einer 
Tätigkeit ohne schwere Belastung, welche vorwiegend sitzend sei, wäre der 
Patient 100% arbeitsfähig (IV-act. 63-2/40 f.);

- dass Dr.med. F.________ (FMH Psychiatrie und Psychotherapie, _________) 
im Arztbericht vom 26. April 2015 u.a. eine mittelschwere depressive Episode 
(ICD 10 F 32.1) seit April 2011 attestierte. Seit der Entlassung im Mai 2012 aus 
der Klinik G.________ habe sich nichts Wesentliches verändert, ausser dass 
der Patient über eine Verschlechterung der Symptomatik klage, sowohl in Be-
zug auf die somatischen Symptome (Schmerzen, Schwindel, Tinnitus, 
Schwächezustände) als auch in Bezug auf die psychische Symptomatik. Er sei 
der Überzeugung, dass der Patient auf längere Sicht zu 50% arbeitsfähig sei. 
Er könne lediglich 50% arbeiten und zwar an einer seinem psychischen und 
körperlichen Zustand angepassten, angemessenen und zumutbaren Arbeits-
stelle. Die Prognose sei eher ungünstig, denn es sei bereits zu einer gewissen 
Chronifizierung sowie einer Konditionierung auf dem jetzigen Niveau gekom-
men. Allerdings habe der Patient die Therapie aufgegeben, weil sie letztlich auf 
der 50%-igen Arbeitsfähigkeit stagniert habe. Evtl. hätte damals eine weitere 
Intensivierung der Behandlung und Steigerung der Sitzungsfrequenz der The-
rapie weitere Fortschritte gezeigt. Die Tätigkeit sei im angestammten Gebiet 
unmöglich. In einer angepassten Tätigkeit hingegen sei eine 50%-ige Tätigkeit 
mit normalem Belastungsprofil (vier bis fünf Stunden/Tag) möglich. Des Weite-
ren vertrat Dr.med. F.________ den Standpunkt, dass durch mögliche Einglie-
derungsmassnahmen - namentlich Psychotherapie, Antidepressiva und Anal-

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getika - eine Verminderung der Symptomatik sowie eine Steigerung der Ar-
beitsfähigkeit möglich sein sollte. Dabei habe sich – wie erwähnt – eine gewis-
se Chronifizierung und Konditionierung auf dem 50% Arbeitsfähigkeits-Niveau 
bereits eingestellt. Der Patient habe Konzentrationsprobleme, Verlangsamung 
im Denken und der Psychomotorik, sei vermindert belastbar, das Auffassungs-
vermögen sei nur bei Müdigkeit und Erschöpfung vermindert, ansonsten intakt. 
Er leide an Angstattacken, sei stressanfällig und depressiv verstimmt. Die 
Fahrtauglichkeit sei jedoch gegeben. Er benötige einen ruhigen Arbeitsplatz 
mit wenig Zeit-, Leistungs- und Erwartungsdruck, ausreichend Pausen sowie 
eine konfliktfreie Atmosphäre (IV-act. 66-1ff./8);

- dass der RAD-Psychiater Dr.med. C.________ am 18. August 2015 den Versi-
cherten untersuchte und in seinem psychiatrischen Konsilium vom 
25. August 2015 folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 
stellte: F32.1 chronifizierte, deutlich agitierte, mittelgradige depressive Episode 
seit 6/12 (IV-act. 75-14/15);

- dass dieser RAD-Psychiater folgende funktionelle Einschränkungen anerkann-
te: Vor allem unter Belastung erhöhte Erschöpfbarkeit, jeweils einhergehend 
mit Verminderung von Aufmerksamkeit, Nervosität, manchmal auch Kopf-
schmerzen und Schwindel;

- dass dieser RAD-Psychiater in seiner Beurteilung der evaluierten Beschwer-
den des Versicherten und der Befunde die ICD-10-Kriterien für einen mittel-
gradigen depressiven Zustand als gegeben erachtete, und zwar in guter Über-
einstimmung mit dem klinischen Gesamtbefund (siehe IV-act. 175-13/15 
oben);

- dass dieser RAD-Psychiater im Abschnitt "Diskussion" u.a. folgende Aspekte 
erörterte:

o dass in der Rehaklinik G.________ (4/12) eine ausgeprägte Sym-
ptomausweitung beschrieben wurde, welche zumindest teilweise durch 
'Anpassungsstörungen mit depressiver und psychotraumatologischer 
Reaktion' zu erklären sei. (IV-act. 75-13/15);

o dass der Versicherte die Behandlung beim Psychiater Dr.med. 
F.________ pausierte und aktuell Konsultationen nur in grossen Ab-
ständen stattfänden;

o dass dennoch davon auszugehen sei, dass die aktuell durch den Ver-
sicherten beschriebenen und selbst beobachteten Beeinträchtigungen 
echt und glaubhaft seien;

o dass sein Verhalten während der eigenen Untersuchung in keiner 
Weise verdeutlichend (was im Rahmen einer Exploration mit diesem 
Hintergrund die Regel ist) oder gar aggravierend wirkte;

o dass der Versicherte bewiesen habe, dass er arbeiten wolle;
o dass der Versicherte seit rund eineinhalb Jahren wieder Vollzeit arbei-

te (mit einem Lohn von 50%); es sei vor allem aufgrund der selbst be-
obachteten Befunde glaubhaft, dass er dabei erhöht ermüdbar sei, 
was jeweils zu Konzentrationsstörungen und zu Kopfschmerzen führe, 
und dass deshalb der Pausenbedarf deutlich erhöht und die Leistungs-
fähigkeit gesamthaft erheblich vermindert sei.

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o Wesentlich sei dabei ist (insbesondere im Hinblick auf das ergonomi-
sche Profil), dass die aktuellen funktionellen Beeinträchtigungen auf 
dem (agitiert-) depressiven Zustand beruhen würden, und nicht auf 
den körperlichen Beschwerden (insbesondere von Seiten des linken 
OSG, wo auch gemäss Suva erhebliche Unfallfolgen bestehen). In 
diesem Sinn sei die Beurteilung durch Hausarzt Dr.med. E.________ 
aufgrund der selbst erhobenen Befunde klar zu korrigieren (IV-act. 75-
13/15);

o dass die Angaben zum Verlauf der depressiven Symptomatik durch 
den Versicherten und durch Psychiater Dr.med. F.________ gut über-
einstimmen würden; dementsprechend habe sich in der Zeit nach der 
Rehaklinik G.________ (ab 6/12) ein mittelgradiger depressiver Zu-
stand entwickelt, welcher seither bestehe. Dies entspreche drei Jah-
ren, weshalb von einer Chronifizierung auszugehen sei. (…)

o Zur Arbeitsfähigkeit halte Dr.med. C.________ zusammenfassend 
fest, dass aus versicherungspsychiatrischer Sicht glaubhaft eine deut-
liche Verminderung der Leistungsfähigkeit im geleisteten, ganztägigen 
Pensum als Magaziner, mit deutlich erhöhtem Pausenbedarf bestehe. 
Aufgrund der konkreten, präzisen Schilderung des Versicherten liege 
die gesamthafte Beeinträchtigung mit überwiegender Wahrscheinlich-
keit bei rund 20 bis 30%. Die aktuell ausgeübte Tätigkeit sei aus 
psychiatrischer Sicht optimal angepasst. Auch in einer anderen, ange-
passten Tätigkeit wäre die Arbeitsfähigkeit aufgrund der mittelgradigen 
depressiven Symptomatik um rund 20 bis 30% vermindert (IV-act. 75-
14/15); 

o dass Dr.med. C.________ unter dem Titel 'Prognose' ausführte, die 
ambulante psychiatrische Behandlung durch Dr.med. F.________ von 
4/12 bis rund Ende 2014 habe recht regelmässig und in angemesse-
ner Weise stattgefunden (aktuell werde sie mit grösseren Abständen 
fortgesetzt). Trotzdem liege der mittelgradig depressive Zustand seit 
6/12 und somit seit gut drei Jahren vor. Aufgrund dieser Chronifizie-
rung und der bezüglich emotionaler und psychischer Aspekte geringen 
Differenziertheit und Introspektionsfähigkeit sei die Prognose zumin-
dest mittelfristig ungünstig. Es sei unwahrscheinlich, dass sich der 
psychische Zustand und somit die Leistungsfähigkeit in den nächsten 
zwei Jahren in anhaltender, IV-relevanter Weise bessern werde;

o dass die konsultierte RAD-Ärztin H.________ (Allgemeinmedizin) in ih-
rer handschriftlichen Stellungnahme vom 25. August 2015 ausführte, 
gesamthaft betrachtet sei die 70%-ige Arbeitsfähigkeit in einer behin-
derungsangepassten Tätigkeit "i.O." (IV-act. 75-15/15).

o und im Übrigen den ins Recht gelegten Akten ein Einzelarbeitsvertrag 
zwischen dem Beschwerdeführer und der I.________ GmbH mit Ver-
tragsbeginn am 1. Januar 2014 zu entnehmen war, dass ein Arbeits-
pensum von 50% an fünf Tagen (à neun Stunden) pro Woche mit ei-
nem Bruttomonatslohn von Fr. 3'200.-- "im Bereich Magaziner" verein-
bart wurde (IV-act. 79).

- dass die aktuelle Arbeitgeberin des Versicherten im Schreiben vom 14. April 
2016 an dessen Rechtsvertreter u.a. festhielt, ein Arbeitspensum über 50% 

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werde nicht als zumutbar gesehen; einen erhöhten Arbeitseinsatz sehe sie als 
Risiko. Auch wenn "seine Tätigkeit nicht die vollste körperliche Anstrengung" 
fordere, gebe es doch Gefahren, da sich der Beschwerdeführer trotz allem im 
Baugewerbe bewege. Ein Fehler aufgrund Überforderung, Schmerzen oder 
ähnlicher Gründe, welche der Gesundheitszustand mit sich bringe, könne ge-
fährlich sein. Eine präventive Unfallverhütung habe oberste Priorität. Im Weite-
ren hielt die Arbeitgeberin fest, dass der Beschwerdeführer ein jährliches Brut-
tojahreseinkommen von Fr. 41'600.-- erhalte. Eine wesentliche Lohnsteigerung 
sei in Zukunft nicht vorgesehen (IV-act. 86).

- dass hinsichtlich der somatischen, rein unfallbedingten Beeinträchtigungen die 
Suva in ihrer Verfügung vom 21. September 2012, welche mit Verwaltungsge-
richtsentscheid vom 10. April 2013 bestätigt wurde und in Rechtskraft erwuchs, 
davon ausging, dass die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer lei-
densangepassten Tätigkeit nicht eingeschränkt sei und sich die IV-Stelle die-
sem Ergebnis anschloss, wonach aus somatischer Sicht eine leidensange-
passte Tätigkeit als voll zumutbar erachtet werde;

- dass hinsichtlich der psychischen Beeinträchtigungen den medizinischen Un-
terlagen zu entnehmen sei, dass der Hausarzt Dr.med. E.________ in seinem 
Arztbericht vom 18. Februar 2015 neben den somatischen Diagnosen eine re-
aktive Depression leichten Grades diagnostizierte und in einer Tätigkeit ohne 
schwere Belastung (vorwiegend sitzend) eine Arbeitsfähigkeit von 100% ver-
anschlagte (IV-act. 63-3/40 oben); 

- dass demgegenüber die Psychiater Dr.med. F.________ (im Bericht vom 
26.4.2015) sowie Dr.med. C.________ (in seinem Konsilium vom 25.8.2015) 
die Diagnose einer mittelschweren depressiven Episode stellten. Der behan-
delnde Facharzt Dr.med. F.________ gehe dabei von einer Arbeitsfähigkeit 
von 50% bzw. von einer Einschränkung von 50% aus. Der begutachtende 
Facharzt Dr.med. C.________ veranschlagte die vom Beschwerdeführer ge-
schilderten und insgesamt evaluierten Beeinträchtigungen auf einen Umfang 
von rund 20 bis 30%. Auch in einer anderen, angepassten Tätigkeit sei nach 
Einschätzung von Dr.med. C.________ die Arbeitsfähigkeit aufgrund der mit-
telgradigen depressiven Symptomatik um rund 20 bis 30% vermindert (IV-act. 
75-14/15). Dabei habe der begutachtende Facharzt nachvollziehbar betont, 
dass die aktuellen funktionellen Beeinträchtigungen im Wesentlichen auf dem 
(agitiert-) depressiven Zustand und nicht auf den körperlichen (somatischen) 
Beschwerden beruhen würden. Nachdem die beiden involvierten Psychiater 
übereinstimmend das Vorliegen einer mittelschweren depressiven Erkrankung 
bejahten und daraus einen (wenn auch unterschiedlich hohen) Arbeitsunfähig-
keitsgrad ableiten würden, könne der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung des Haus-
arztes Dr.med. E.________, wonach der Versicherte für Tätigkeiten ohne 
schwere Belastungen (mithin für vorwiegend sitzende Tätigkeiten) 100% ar-
beitsfähig sei, bezogen auf die fachärztlich anerkannten psychischen Beein-
trächtigungen nicht beigepflichtet werden;

- dass sich die Frage stelle, wie damit umzugehen sei, dass bei vergleichbarer 
Diagnose vom behandelnden Facharzt eine Arbeitsunfähigkeit von 50% und 
vom begutachtenden Facharzt eine solche von 20% bis 30% veranschlagt 
werde (vgl. IV-act. 91-11/16 unten);

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- dass - wie auch die IV-Stelle in ihrer Vernehmlassung zutreffend hervorgeho-
ben habe - eine psychiatrische Exploration von der Natur der Sache her nicht 
ermessensfrei erfolgen könne und mithin grundsätzlich immer ein gewisser 
Ermessensspielraum gegeben sei, innerhalb dessen verschiedene medizi-
nisch-psychiatrische Interpretationen möglich und zulässig seien;

- dass der behandelnde Psychiater, welcher im Bericht vom 26. April 2015 einen 
Arbeitsunfähigkeitsgrad von 50% attestierte, selber zum Ausdruck gebracht 
habe, dass eine allmähliche Steigerung der Arbeitsfähigkeit möglich und zu-
mutbar sein sollte (IV-act. 66-3/8, Ziff. 1.8) und insofern dieser Psychiater 
durchblicken lasse, dass längerfristig (aus psychiatrischer Sicht) auch ein Ar-
beitsunfähigkeitsgrad von unter 50% angemessen bzw. vertretbar erscheine 
(IV-act. 91-12/16 Erw. 5.3.4);

- dass der begutachtende Psychiater insofern widersprüchlich argumentierte, als 
er zum einen darlegte, dass der Versicherte seit rund eineinhalb Jahren "in 
Vollzeit als Magaziner (mit einem Lohn von 50%)" arbeite (vgl. IV-act. 75-13/15 
Mitte), zum andern aber der gleiche Gutachter unmissverständlich festhielt, 
dass die aktuell ausgeübte Tätigkeit "aus psychiatrischer Sicht optimal ange-
passt" sei (vgl. IV-act. 75-14/15 Mitte);

- und dass im Lichte all dieser Erwägungen es sich aufdränge, die Divergenz 
zwischen der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung des behandelnden Facharztes 
einerseits und des begutachtenden (verwaltungsinternen) Facharztes ander-
seits dahingehend zu klären, dass grundsätzlich auf einen (Mittel)Wert zwi-
schen den beiden auseinanderklaffenden Positionen, mithin gesamthaft auf 
einen massgebenden Arbeitsunfähigkeitsgrad von rund 40% abzustellen sei;

- sowie für dieses Ergebnis im konkreten Fall insbesondere auch spreche, dass 
unbestrittenermassen bereits eine unfallbedingte (somatische) Erwerbsun-
fähigkeit von 23% anerkannt worden sei, weshalb eine massgebende Arbeits-
unfähigkeit von lediglich 20% bis 30% (gemäss begutachtendem verwaltungs-
internen Psychiater) insgesamt als zu knapp erscheine, auch wenn es zutreffe, 
dass eine Addition von auf verschiedenen Krankheitsfaktoren beruhenden Be-
hinderungen an sich nicht statthaft sei (vgl. auch Urteil 9C_831/2010 vom 
3.2.2011 Erw. 3.3 mit Verweis auf I 584/04 vom 28.12.2004 Erw. 3.4; siehe 
auch VGE I 2014 123 vom 5.5.2015 Erw. 4). 

- und dass schliesslich im Einkommensvergleich (auf der Basis eines aus den 
LSE-Tabellenlöhnen abgeleiteten Invalideneinkommens) ein IV-Grad von 44% 
resultierte (bzw. im Rahmen einer anderen Herleitung des Invalideneinkom-
mens nach Massgabe des aktuellen Verdienstes als Magaziner ein IV-Grad 
von 41% resultieren würde, vgl. IV-act. 91-14/16).

3.1 Die Rentenaufhebungsverfügung der IV-Stelle vom 7. Juni 2021 stützt sich 
im Wesentlichen auf das 21 Seiten umfassende Gutachten des Facharztes für 
Psychiatrie und Psychotherapie D.________ (_______, zertif. med. Gutachter 
SIM) ab (vgl. IV-act. 121; dieses Gutachten wurde zusätzlich von Dr.med. 
J.________, Facharzt für Neurologie FMH, visiert). 

3.2 Wie der Beweiswert dieses Gutachtens zu beurteilen wäre, wenn es um 
eine erstmalige Rentenzusprechung ginge, kann hier offen bleiben. Im vorliegen-

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den Beschwerdeverfahren fällt entscheidend ins Gewicht, dass bei der Erhebung 
und Würdigung des medizinischen Sachverhalts in Revisionsfällen besondere 
Anforderungen an die Beweistauglichkeit von ärztlichen Einschätzungen gelten. 
Beweisthema ist dabei nicht bloss die Feststellung des aktuellen Gesundheitszu-
stands und seiner funktionellen Auswirkungen, sondern gerade auch der Ver-
gleich dieses Befunds mit den ursprünglichen (hier zu einer Berentung führen-
den) Beschwerden. Spricht sich ein Gutachten nicht in hinreichender Weise 
darüber aus, ob und bejahendenfalls inwiefern eine effektive Veränderung der 
gesundheitlichen Situation im entscheidrelevanten Referenzzeitraum stattgefun-
den hat, mangelt es ihm, sofern sich eine entsprechende Sachlage nicht ohnehin 
augenfällig präsentiert, am rechtlich erforderlichen Beweiswert (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts 9C_244/2017 vom 26.10.2017 Erw. 5.2.1).  

3.3.1  Wie oben in Erwägung 2 ausführlich dargelegt wurde, waren im gerichtli-
chen Rentenentscheid vom 18. November 2016 insbesondere auch die detaillier-
ten Ausführungen und die fachliche Beurteilung des RAD-Psychiaters Dr.med. 
C.________ von massgeblicher Bedeutung (IV-act. 59 und IV-act. 75). Dieser 
begutachtende RAD-Facharzt hatte den Versicherten am 18. August 2015 selber 
untersucht und seine Befunde detailliert aufgezeichnet (siehe IV-act. 75-9f./15). 
In seiner Beurteilung der Beschwerden und Befunde setzte sich der begutach-
tende RAD-Facharzt namentlich auch mit den ICD-Kriterien für eine Depression 
auseinander (IV-act. 75-12/15 unterhalb der Mitte) und gelangte u.a. zum Ergeb-
nis, dass die aktuell durch den Versicherten beschriebenen und selbst beobach-
teten Beeinträchtigungen echt und glaubhaft seien (IV-act. 75-13/15). Insbeson-
dere attestierte dieser RAD-Facharzt, dass der Versicherte aus versicherungs-
psychiatrischer Sicht glaubhaft im ganztägigen Pensum als Magaziner mit deut-
lich erhöhtem Pausenbedarf massgeblich vermindert leistungsfähig sei (IV-act. 
75-14/15).

3.3.2  Mit diesen von einem begutachtenden RAD-Facharzt in den IV-Akten aus-
führlich präsentierten und im Rentenentscheid vom Gericht weitgehend über-
nommenen Erkenntnissen hat sich der von der IV-Stelle im Rahmen des im Fe-
bruar 2020 eröffneten IV-Revisionsverfahrens beauftragte psychiatrische Fach-
arzt D.________ in seinem Gutachten nicht in substantiierter Weise befasst. Oh-
ne je den Namen des damals begutachtenden RAD-Facharztes zu nennen, fasst 
der Facharzt D.________ seine Einschätzung u.a. wie folgt zusammen (vgl. IV-
act. 121-15/23 unten):

Zusammenfassend ergibt sich somit aktenkundig, dass beim Versicherten mögli-
cherweise als Folge der unfallbedingten körperlichen Einschränkungen sich ca. im 
Jahre 2012 eine Anpassungsstörung entwickelt haben könnte. Eine namhafte psy-

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chische Beeinträchtigung wird weder durch den Versicherten beschrieben, noch 
aus den vorliegenden kurzen psychiatrischen Berichten plausibel. Dazu passend 
beendete der Versicherte offensichtlich im Jahre 2015 auch die fachärztliche Be-
handlung. Eine psychopharmakologische, spezifisch antidepressive Medikation 
wird in keinem der vorliegenden Berichte erwähnt. Initial war noch im Bericht über 
den Aufenthalt in der Rehaklinik G.________ von einer Schmerzausweitung die 
Rede, welche in den Berichten des ambulant behandelnden Psychiaters dann kei-
ne Erwähnung mehr findet. (…)

Dass die von damals begutachtenden RAD-Facharzt selber erhobenen Befunde 
und die daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen/ Erkenntnisse vom aktuellen 
Gutachter grundsätzlich lediglich mit "nicht plausibel" gewürdigt werden, stellt 
keine hinreichende, im Rahmen eines IV-Rentenrevisionsverfahrens erforderliche 
Auseinandersetzung mit dem massgeblichen Vergleichszeitraum dar. Dies gilt 
erst recht, als bereits der ursprünglich behandelnde Psychiater Dr.med. 
F.________ am 11. März 2015 gegenüber der IV-Stelle ausdrücklich erklärte, 
dass er den Versicherten schon lange nicht mehr gesehen habe, mithin zu die-
sem Zeitpunkt keine psychiatrische Therapie mehr erfolgte (vgl. IV-act. 64), was 
er nochmals am 26. April 2015 im Bericht an die IV-Stelle bestätigte, indem er er-
klärte "Allerdings ist die Therapie wie gesagt versandet und der Patient kam am 
23.3.15 lediglich wegen diesem Bericht zu mir" (vgl. IV-act. 66-2/8). Ungeachtet 
dieser bereits anfangs 2015 nicht mehr laufenden psychiatrischen Therapie wur-
de nach der Aktenlage dennoch im ersten materiellen Rentenentscheid eine aus 
psychiatrischer Sicht zugestandene deutliche Leistungsminderung im ganztägi-
gen Pensum als Magaziner (mit erhöhtem Pausenbedarf) anerkannt. 

Soweit nun der im Rahmen des IV-Revisionsverfahrens beauftragte Psychiater in 
seinem Gutachten u.a. geltend macht, eine Anpassungsstörung begründe per se 
keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (IV-act. 121-18/23 unten) und eine Ver-
änderung bzw. Verbesserung des Gesundheitszustandes sei "mindestens seit 
der Beendigung der Therapie im Jahre 2015" anzunehmen, läuft eine solche Ar-
gumentation auf eine andere Beurteilung der damals fachärztlich beurteilten Ge-
sundheitssituation hinaus, wobei an dieser Stelle zu betonen ist, dass der Fach-
arzt der IV-Stelle (RAD) eine relevante, psychiatrisch bedingte Leistungsein-
schränkung bestätigte. Weshalb dies nicht mehr der Fall sein sollte, müsste in 
einer ausdrücklichen Befassung mit der damaligen Einschätzung des RAD-
Psychiaters erfolgen, welche indessen fehlt. Die vom aktuellen Gutachter vorge-
nommene, faktisch strengere Beurteilung reicht für eine IV-Rentenrevision nicht 
aus. Bei der Anpassungsprüfung ist Beweisgegenstand das Vorhandensein einer 
entscheidungserheblichen Differenz in den (den medizinischen Unterlagen zu 
entnehmenden) Tatsachen (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 4. Aufl., N.35 zu Art. 
17 ATSG). Hier fehlt es am rechtlich erforderlichen Beweiswert des neuen Gut-

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achtens, welches sich nicht ausreichend mit der früheren, im Rentenentscheid 
übernommenen ärztlichen Einschätzung auseinandersetzt. 

3.3.3  Zusammenfassend liegt keine beweiskräftige medizinische Grundlage vor, 
welche im konkreten Fall eine relevante Veränderung der damals aus psychiatri-
scher Sicht zugestandenen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit hinreichend be-
legt. Damit fehlt es diesbezüglich an einem Revisionsgrund. Bereits erwähnt 
wurde, dass hier nicht darüber zu befinden ist, wie das aktuelle Gutachten zu be-
urteilen wäre, wenn es um eine erstmalige Beurteilung der Rentenberechtigung 
ginge.

3.4 Im Übrigen kann auch aus der geringen Erhöhung des vom Versicherten in 
den vergangenen Jahren erzielten, effektiven Verdienstes grundsätzlich kein 
IV-Revisionsgrund hergleitet werden, zumal im materiellen, unangefochten in 
Rechtskraft erwachsenen Rentenentscheid beim Einkommensvergleich das Inva-
lideneinkommen primär aus den LSE-Tabellenlöhnen hergeleitet wurde. Und 
selbst dann, wenn beim Invalideneinkommen auf die effektiv erzielten Jahreslöh-
ne abzustellen wäre, wurde in der vorliegenden Beschwerde (S. 4 f.) nachvoll-
ziehbar vorgerechnet, dass unter Berücksichtigung der Nominallohnerhöhungen 
in den Jahren 2014 bis 2018 (2.8%) und den zulässigen, nicht meldepflichtigen 
Reallohnerhöhungen in den Jahren 2014, 2015, 2016 und 2017 von jeweils 
Fr. 1'500.-- dem Versicherten grundsätzlich keine Verletzung von Meldepflichten 
bezüglich der insgesamt geringen Lohnerhöhungen vorgeworfen werden kann. 
Es kann darauf verwiesen werden.

4. Aus all diesen Gründen erweist sich die Beschwerde als begründet, wes-
halb die angefochtene Verfügung ersatzlos aufgehoben wird. An diesem Ergeb-
nis vermögen die weiteren Vorbringen der Vorinstanz nichts zu ändern. Unbehel-
flich ist namentlich auch der Verweis in der angefochtenen Verfügung auf den 
Gerichtsentscheid I 2020 109 vom 12. März 2021. Denn Gegenstand jenes Ver-
fahrens bildete ausschliesslich die Fragestellung, ob die IV-Stelle damals die 
Auszahlung der Viertelsrente sistieren durfte (was bejaht wurde). Nicht Gegen-
stand des damaligen Beschwerdeverfahrens bildete die Frage, ob der Versicher-
te weiterhin einen Anspruch auf eine Viertelsrente hat (oder nicht, vgl. IV-act. 
138-4/8). 

Dem vorliegenden Ergebnis entsprechend verhält es sich so, dass der 53-jährige 
Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf eine Viertelsrente hat. Die Nachzah-
lung der entsprechenden Rentenbeträge ist Sache der Vorinstanz. 

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5. Die Verfahrenskosten werden der Vorinstanz auferlegt, derweil der vom 
Beschwerdeführer bezahlte Kostenvorschuss zurückzuerstatten ist. Dies wird 
zahlungsverkehrsmässig so umgesetzt, dass das Gericht den vom 
Beschwerdeführer bezahlten Kostenvorschuss einbehält und die Vorinstanz 
hinsichtlich der Verfahrenskosten dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers 
Fr. 500.-- zu bezahlen hat. 

Zudem wird dem Beschwerdeführer für das Obsiegen zu Lasten der IV-Stelle 
eine Parteientschädigung zugesprochen. In Beachtung des kantonalen 
Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411), welcher für das 
Honorar in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 15 GebTRA einen 
Rahmen von 
Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht sowie unter Beachtung der in § 2 GebTRA 
enthaltenen Kriterien (Wichtigkeit der Streitsache, Schwierigkeit, Umfang und der 
Art der Arbeitsleistung, notwendiger Zeitaufwand) und in Ausübung des 
pflichtgemässen Ermessens ist (unter Hinweis auf Ziffer 23 der Beschwerde und 
die Eingabe vom 25.10.2021) das Honorar (inkl. Auslagen und MwSt) auf 
insgesamt   Fr. 2'800.-- festzulegen. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen gutgeheissen. Die ange-
fochtene Verfügung vom 7. Juni 2021 wird ersatzlos aufgehoben. Die 
Nachzahlung der entsprechenden IV-Viertelsrentenansprüche ist Sache 
der Verwaltung.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 500.-- werden der IV-Stelle auferlegt. Diese 
Kosten werden zahlungsverkehrsmässig so abgewickelt, dass das Verwal-
tungsgericht den vom Beschwerdeführer bezahlten Kostenvorschuss von 
Fr. 500.-- einbehält und ihm (bzw. seinem Rechtsvertreter) noch Fr. 500.-- 
durch die Vorinstanz zu bezahlen sind.

3. Dem Beschwerdeführer wird zu Lasten der Vorinstanz eine Parteient-
schädigung von Fr. 2'800.-- (inkl. MWSt und Auslagen) zugesprochen (Aus-
zahlung an den Rechtsvertreter).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

5. Zustellung an:
- den Vertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern (A).

Schwyz, 13. Dezember 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.
Versand: 5. Januar 2022

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I