# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c64b5b76-68b1-58ac-a406-b11b86fdd879
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-06-12
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 12.06.2013 IV 2012/336
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2012-336_2013-06-12.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2012/336

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 12.06.2013

Entscheiddatum: 12.06.2013

Entscheid Versicherungsgericht, 12.06.2013
Art. 28 IVG. Art. 16 ATSG. Frage des Rentenanspruchs bei chronischer 
Schmerzstörung und Verdachtsdiagnose einer Neurasthenie. Höhe des 
Invalideneinkommens (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. 
Gallen vom 12. Juni 2013, IV 2012/336. Aufgehoben durch Urteil des 
Bundesgerichts 8C_513/2013.

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider 

und Marie-Theres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiber Walter Schmid

 

Entscheid vom 12. Juni 2013

 

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. E. Ronald Pedergnana, Rorschacher Strasse 21, 

Postfach 27, 9004 St. Gallen,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

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betreffend

Rente

 

Sachverhalt:

A.    

A.a  A.___ (nachfolgend: Versicherte) war als Z.___ an der Schule B.___ mit einem 

Teilpensum von 65% tätig und dadurch bei der Suva versichert, als sie am 7. Juni 2002 

als Fahrradfahrerin von hinten von einem Personenwagen angefahren wurde und 

stürzte. Das Kantonsspital Basel bestätigte einen Anprall am Kopf links sowie eine 

Hemithorax-Kontusion rechts, eine kurze Bewusstlosigkeit mit Amnesie für das 

Ereignis sowie die Diagnose einer Commotio cerebri mit Kontusion des Hemithorax 

rechts (UV-Akten). Im November 2003 meldete sich die Versicherte zum 

Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an (IV-act. 2). Die IV-Berufsberaterin 

berichtete am 17. September 2004, aufgrund der geringen Belastungsfähigkeit seien 

berufliche Massnahmen im Hinblick auf eine wirtschaftlich ausreichend verwertbare 

Tätigkeit derzeit nicht durchführbar. Es sei die Rente zu prüfen. Bis Ende 2004 laufe die 

Lohnfortzahlung aus dem bisherigen Arbeitsverhältnis. Anschliessend habe sie eine 

befristete Teilzeitstelle (20%) in einer Bibliothek und versuche, sich als freiberufliche 

Künstlerin ein weiteres erwerbliches Standbein aufzubauen (IV-act. 44).

A.b  Mit Verfügung vom 27. Juni 2006 stellte die Suva die Versicherungsleistungen per 

Ende Juli 2006 ein mit der Begründung, die aktuell noch geklagten Beschwerden seien 

organisch nicht hinreichend nachweisbar. Bei schleudertraumaähnlicher Verletzung sei 

auch die Adäquanz zu verneinen. Die Voraussetzungen für weitere Geldleistungen 

(Invalidenrente, Integritätsentschädigung) seien nicht erfüllt (UV-Akten). Die gegen 

diese Verfügung erhobene Einsprache wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 19. 

April 2007 ab. Die gegen diesen Einspracheentscheid erhobene Beschwerde hiess das 

Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 17. Januar 2008 (UV 

2007/65) teilweise gut, soweit es darauf eintrat, hob den Einspracheentscheid vom 

19. April 2007 auf und wies die Sache zur weiteren medizinischen Abklärung und zu 

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neuer Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurück. Ein danach durch die Swiss 

Medical Assessment and Business-Center AG (SMAB), Bern, erstelltes Gutachten vom 

16. März 2009 (UV-Akten Dok. 92) liess die Versicherte als mangelhaft beanstanden. In 

der Folge wurde die Academy of Swiss Insurance Medicine (Asim), Basel, mit der 

Begutachtung beauftragt. Am 24. Dezember 2010 erstattete sie ihr Gutachten (UV-

Akten). Mit Verfügung vom 19. August 2011 hielt die Suva mit Hinweis auf das Asim-

Gutachten fest, dass die geklagten Beschwerden nach dem 1. August 2006 organisch 

nicht hinreichend nachweisbar seien. Auch sei die adäquate Unfallkausalität zu 

verneinen, weshalb die Leistungen per 31. Juli 2006 eingestellt bleiben würden. Die 

gegen diese Verfügung erhobene Einsprache wies die Suva mit Einspracheentscheid 

vom 25. Januar 2012 ab (UV-Akten). Die gegen diesen Entscheid erhobene 

Beschwerde (UV 2012/18) wies das Versicherungsgericht mit Entscheid vom 24. 

Januar 2013 ab.

A.c  Mit Vorbescheid vom 22. Januar 2010 hatte die IV-Stelle St. Gallen dem 

Rechtsvertreter der Versicherten, Rechtsanwalt Dr. R. Pedergnana, St. Gallen, den 

Abschluss der Arbeitsvermittlung in Aussicht gestellt. Die Versicherte habe mitgeteilt, 

dass sie keine beruflichen Massnahmen wünsche und im künstlerischen Bereich tätig 

bleiben möchte (IV-act. 87). Mit Vorbescheid vom gleichen Datum eröffnete die IV-

Stelle dem Rechtsvertreter, dass die Rentenablehnung vorgesehen sei. Vor Eintritt der 

Behinderung habe die Versicherte eine 65%-Tätigkeit als Z.___ ausgeübt. Nach Ablauf 

der gesetzlichen Wartefrist habe keine rententangierende Arbeitsunfähigkeit mehr 

bestanden und es sei ihr wieder zumutbar gewesen, in der angestammten Tätigkeit ein 

65%-Pensum auszuüben. Der Invaliditätsgrad betrage 0% (IV-act. 89). Gegen diese 

Vorbescheide reichte der Rechtsvertreter am 25. Januar 2010 einen Einwand ein (IV-

act. 90). Nach Eingang des Asim-Gutachtens vom 24. Dezember 2010, welches unter 

anderem eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit bescheinigte, nahm 

die IV-Stelle die Abklärungen betreffend berufliche Massnahmen (Umschulung) wieder 

auf (IV-act. 106). Die Versicherte hatte seit Oktober 2010 mit einem rund hälftigen 

Pensum in einem Rahmenatelier gearbeitet, weshalb eine Ausbildung als Einrahmerin/

Vergolderin in Betracht gezogen wurde (Besprechungsprotokoll vom 28. September 

2011; IV-act. 110). Auch stand eine Tätigkeit als Z.___ weiterhin zur Diskussion (IV-act. 

111). Die nachfolgende berufliche Abklärung zeigte, dass die Versicherte das hälftige 

Pensum nicht auf die medizinisch zumutbaren 80% steigern konnte, sie jedoch in 

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diesem Erwerbsbereich (Rahmenatelier) bleiben wollte. Im Januar 2012 schloss die IV 

die beruflichen Massnahmen ab (IV-act. 117, 119). Mit Vorbescheid vom 7. März 2012 

stellte die IV-Stelle die Abweisung des Anspruchs auf berufliche Massnahmen in 

Aussicht. Die Versicherte fühle sich durch ihre gesundheitliche Situation lediglich in 

beschränktem Mass arbeits- bzw. ausbildungsfähig. Unter diesen Voraussetzungen 

seien berufliche Massnahmen nicht angezeigt (IV-act. 123). Nachdem hiergegen kein 

Einwand eingereicht worden war, verfügte die IV-Stelle am 7. Mai 2012 im Sinn des 

Vorbescheids (IV-act. 124).

A.d  Mit Vorbescheid vom 6. Juni 2012 stellte die IV-Stelle dem Rechtsvertreter der 

Versicherten die Abweisung des Rentenanspruchs in Aussicht. Die Abklärungen hätten 

ergeben, dass die Versicherte als Vollerwerbstätige einzustufen sei. Vom 7. Mai 2004 

bis 31. Juli 2006 habe nur eine leicht reduzierte Arbeitsfähigkeit in der angestammten 

Tätigkeit bestanden. Gemäss Asim-Gutachten bestehe seit 1. August 2006 in der 

angestammten Tätigkeit (als reine Verwaltungstätigkeit) eine 80%ige Arbeitsfähigkeit. 

Das ohne Behinderung erzielbare Einkommen (Valideneinkommen von Fr. 86'631.-) sei 

daher um 20% höher als das nach Eintritt des Gesundheitsschadens zumutbare 

Invalideneinkommen (IV-act. 127). Nach Eingang des Einwands vom 6. Juli 2012 (IV-

act. 128) verfügte die IV-Stelle am 12. Juli 2012 im Sinn des Vorbescheids (IV-act. 130).

B.      

B.a  Gegen diese Verfügung erhob Rechtsanwalt Pedergnana für die Versicherte am 

12. September 2012 Beschwerde mit den Rechtsbegehren, die Beschwerdegegnerin 

sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine volle (bzw. ganze) Rente 

zuzusprechen; es sei ihr die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. Zur Begründung 

legte der Rechtsvertreter unter anderem dar, die Arbeitsabklärung (Praktikum in einer 

Rahmen-Galerie) habe gezeigt, dass die Beschwerdeführerin trotz grosser Motivation 

und grossem Engagement nicht in der Lage gewesen sei, in einer Verweistätigkeit mehr 

als 60% Leistung zu erbringen. Die Einschätzung im Asim-Gutachten entspreche 

deshalb nicht der Realität. Dies sei auch medizinisch zu erklären, denn das Gutachten 

sei bezüglich der neurologischen und psychiatrischen Einschätzung lücken- bzw. 

fehlerhaft. Der Neurologe könne aus der von ihm gestellten Diagnose eines 

chronischen zervikocephalen Schmerzsyndroms mit diffusen Schwindelbeschwerden 

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und verminderter kognitiver Leistungsfähigkeit keine Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit ableiten. Dies sei angesichts der Resultate des Arbeitsversuchs 

erstaunlich. Die Arbeitsunfähigkeit von 20% sei offenbar etwas zu hoch (gemeint wohl: 

zu tief) gegriffen. Gemäss dem behandelnden Psychiater sei bei der 

Verdachtsdiagnose einer Neurasthenie eine Leistungsfähigkeit in angepasster Tätigkeit 

von 50% (nicht von 80%) realistisch. Vor dem Hintergrund des gescheiterten 

Arbeitsversuchs sei nochmals eine psychiatrische Begutachtung anzuordnen. Die 

Beschwerdeführerin sei als Vollerwerbstätige anzusehen; ihr stehe mindestens eine 

halbe Rente zu.

B.b  In der Beschwerdeantwort vom 5. November 2012 beantragte die 

Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung führte sie unter 

anderem aus, mit den zwei durch die Suva veranlassten Begutachtungen, bei welchen 

sie IV-rechtlich relevante Zusatzfragen habe stellen können, seien keine Fragen offen 

geblieben. Ein Anlass für eine medizinisch andere Einschätzung liege nicht vor. Auch 

für weitere Abklärungen bestehe kein Grund. Bei der Beschwerdeführerin liege ein 

pathogenetisch-ätiologisch unklares syndromales Leiden vor, zu welchem sich keine 

psychische Komorbidität von erheblicher Schwere geselle, und bei welchem auch die 

weiteren Umstände, welche die Verwertung der verbliebenen Arbeitskraft als 

unzumutbar erscheinen liessen, nicht bestätigt werden könnten. Rechtlich gesehen sei 

das Leiden somit nicht invalidisierend. Die angefochtene Verfügung erweise sich als 

korrekt.

B.c  Am 19. November 2012 bewilligte die Versicherungsgerichtspräsidentin das 

Gesuch betreffend unentgeltliche Rechtspflege für das vorliegende Verfahren (act. G 

11).

B.d  Mit Replik vom 11. Februar 2013 bestätigte der Rechtsvertreter der 

Beschwerdeführerin seine Anträge und Ausführungen (act. G 16). Die 

Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Duplik (act. G 18).

B.e  Mit Schreiben vom 24. April 2013 liess die Beschwerdeführerin um Durchführung 

einer mündlichen Verhandlung nachsuchen. Diese fand in Form einer mündlichen 

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Anhörung der Beschwerdeführerin in Anwesenheit ihres Rechtsvertreters am 12. Juni 

2013 statt.  

 

Erwägungen:

1.   

1.1  Streitig ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Rente hat. Am 1. Januar 

2008 sind mit der 5. IVG-Revision verschiedene Änderungen des Bundesgesetzes über 

die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) in Kraft getreten. Weil in zeitlicher Hinsicht 

grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu 

Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 E. 1), und weil 

bei der Beurteilung ferner auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen 

Verfügung eingetretenen Sachverhalt abzustellen ist (BGE 121 V 366 E. 1b), sind für 

den bis 31. Dezember 2007 verwirklichten Sachverhalt die altrechtlichen, danach die 

bis 31. Dezember 2011 geltenden materiellen Bestimmungen anzuwenden. Die am 1. 

Januar 2012 in Kraft getretene IV-Revision 6A ist für dieses Verfahren nicht von 

Bedeutung.

1.2  Nach aArt. 28 Abs. 1 IVG (heute Art. 28 Abs. 2 IVG) besteht der Anspruch auf eine 

ganze Invalidenrente, wenn die versicherte Person mindestens zu 70 %, derjenige auf 

eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 % invalid ist. Bei einem 

Invaliditätsgrad von mindestens 50 % besteht ein Anspruch auf eine halbe Rente und 

bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein Anspruch auf eine Viertelsrente. 

Nach aArt. 29 Abs. 1 entsteht der Rentenanspruch frühestens in dem Zeitpunkt, in dem 

die versicherte Person mindestens zu 40 % bleibend erwerbsunfähig geworden ist (lit. 

a) oder während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 

mindestens zu 40 % arbeitsunfähig gewesen war (lit. b). Nach der ab 1. Januar 2008 

geltenden Regelung entsteht ein Anspruch nur noch nach der zweiten Variante (Art. 28 

Abs. 1 IVG). Zusätzlich muss eine Karenzzeit von sechs Monaten seit Anmeldung 

bestanden werden (Art. 29 Abs. 1 IVG). - Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, 

ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die 

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ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben 

(BGE 125 V 261 E. 4). Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen 

und demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige 

Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Hinsichtlich des 

Beweiswertes eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der 

Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 

medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten 

begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a).  

2.   

2.1  Ein bei der Beschwerdeführerin im Nachgang zum Unfall vom 7. Juni 2002 

erstelltes Kernspintomogramm ergab normale cranio-cerebrale Verhältnisse, 

insbesondere ohne Nachweis von Kontusionsherden, sowie eine fragliche, nicht 

dislozierte Fraktur im Bereich der lateralen Wand des Sinus maxillaris links (UV-Akten). 

Hausarzt Dr. med. C.___ bestätigte im Bericht vom 16. August 2002 einen zögerlichen 

Heilungsverlauf mit Persistenz von Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und 

thorakolumbalen Rückenschmerzen. Die Beschwerdeführerin habe die Arbeit seit 13. 

August 2002 zu 66 2/3 % wieder aufnehmen können (UV-Akten). Am 10. September 

2002 hielt Dr. C.___ fest, in Abhängigkeit der persistierenden Beschwerden seien 

möglicherweise weitere Abklärungen und Behandlungen nötig (act. G 1 Beilage 2). Am 

21. Februar 2003 berichtete Dr. med. D.___, dipl. Homöopathin und Allgemeine Medizin 

FMH, über persistierenden Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit, 

Konzentrationsbeschwerden, Atembeschwerden sowie eine Depressionstendenz (UV-

Akten). Im Bericht vom 25. Februar 2003 ging Dr. med. E.___, Neurologie FMH, davon 

aus, dass die Patientin anlässlich des Unfalls vom 7. Juni 2002 ein HWS-

Abknicktrauma sowie eine leichte traumatische Hirnverletzung oder ein leichtes 

Schädelhirntrauma erlitten habe. Sie beklage heute noch linksbetonte 

Nackenschmerzen mit schmerzhafter Funktionseinschränkung, Kopfschmerzen von 

teilweise migräniformem Charakter, teilweise mit Gleichgewichtsstörungen verbunden, 

Vigilanzstörungen, Konzentrations- und Gedächtnisleistungseinschränkungen, 

allgemeine Verlangsamung, leichte räumliche Orientierungsstörungen und verminderten 

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Antrieb. Die neurologische Untersuchung habe keine neurologischen Ausfälle, jedoch 

ein mässiges, linksbetontes Cervikalsyndrom mit leichter, schmerzhafter 

Funktionseinschränkung ergeben. Der Arzt reduzierte die Arbeitsfähigkeit mit Wirkung 

ab 7. Januar 2003 auf 60% (act. G 1 Beilage 3; UV-Akten). In den Berichten vom 

13. Juni 2003 und 21. Januar 2004 (UV-Akten; IV-act. 29) bestätigte Dr. E.___ die von 

ihm gestellten Diagnosen. Dr. phil. F.___, hielt am 11. August 2003 als Ergebnis einer 

neuropsychologischen Untersuchung unter anderem fest, insgesamt seien die 

Einbussen in der neuropsychologischen Untersuchung als leicht zu bezeichnen, doch 

sei zu bedenken, dass die Beschwerdeführerin prämorbid eine sehr selbständige 

Lebensführung habe verwirklichen können. Aufgrund der neuropsychologischen 

Defizite sei dies nicht mehr im gewohnten, prämorbiden Umfang möglich. Aufgrund der 

neuropsychologischen Einschränkungen sei eine Steigerung des Arbeitspensums nicht 

zu empfehlen (UV-Akten). Dr. D.___ bescheinigte in der Folge ab 1. Oktober 2003 eine 

volle Arbeitsunfähigkeit (UV-Akten). Die Ärzte der Rehaklinik G.___ erhoben im Bericht 

vom 29. Januar 2004 insbesondere die Diagnosen eines Status nach Unfall vom 7. Juni 

2002 mit leichter traumatischer Hirnverletzung (Commotio cerebri) und HWS-

Distorsion. Sie verneinten im Neurostatus einen Meningismus. Die 

Laboruntersuchungen ergaben keine pathologischen Befunde. Die Röntgenaufnahmen 

des Schädels und der HWS zeigten keine Schädelfraktur und keinen Hinweis für eine 

traumatische Knochenläsion oder Segmentgefügelockerung der HWS. Zur 

Unfallverarbeitung sei eine Psychotherapie indiziert.

2.2  Am 6. Mai 2004 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung durch Suva-Arzt Dr. 

med. H.___. Dabei zeigte sich eine enggradig eingeschränkte Beweglichkeit der HWS 

mit einer diffusen Druckschmerzsymptomatik und linksbetonten nuchalen 

Verspannungen. Klar im Vordergrund der Problematik stünden die 

neuropsychologischen Einschränkungen und die damit verbundenen Probleme. Aus 

somatischer Sicht sei der Endzustand eingetreten und es könne zu den Restfolgen 

Stellung genommen werden. Der Arzt schätzte in der Folge den Integritätsschaden für 

ein leichtes bis mässiges Zervikalsyndrom bei vorbestehenden degenerativen 

Veränderungen auf 5% (UV-Akten). Eine psychiatrische Untersuchung durch Suva-Arzt 

Dr. med. I.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, ergab gemäss 

Bericht vom 13. Juli 2004 die Diagnose eines organischen Psychosyndroms nach 

Schädelhirntrauma. Der Arzt bejahte einen natürlichen Kausalzusammenhang zum 

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Unfall vom 7. Juni 2002 (UV-Akten). Der Neurologe Prof. Dr. med. J.___, kam gestützt 

auf seine Untersuchungen im Bericht vom 28. Januar 2005 zum Schluss, dass sich 

keine objektivierbaren pathologischen Befunde, jedoch Hinweise auf eine mangelhafte 

Kooperation der Beschwerdeführerin finden lassen würden. Im Weiteren interpretierte 

er das Beschwerdebild als seelische Reaktion auf den erlittenen Unfall und empfahl 

eine psychiatrische Behandlung (UV-Akten). Dr. med. K.___, Praxis für klassische 

Homöopathie, berichtete am 3. Mai 2005, der Gesamtzustand habe sich deutlich 

gebessert. Ein Sturz auf den Kopf (vom 31. Dezember 2004) habe nur vorübergehende 

Beschwerden verursacht (UV-Akten). Im Bericht vom 29. August 2005 bestätigte Dr. 

I.___, dass die Diagnose eines organischen Psychosyndroms nach Schädelhirntrauma, 

wie sie bei der Beschwerdeführerin zu stellen sei, gemäss ICD-10 gleichgesetzt werde 

mit der Diagnose eines postcommotionellen Syndroms. Die Diagnose könne sowohl 

bei Fehlen von organischen Alterationen als auch bei Vorhandensein derselben gestellt 

werden. Für organische Alterationen bestünden konkret neuroradiologisch keine und 

elektroencephalographisch ungenügende Hinweise. Die neuropsychologischen 

Testbefunde wären zwar mit organischen Alterationen vereinbar, könnten aber auch 

durch eine Reihe von anderen Ursachen bedingt sein. Wenngleich eine strukturell-

organische Läsion nicht sicher ausgeschlossen werden könne, so fehle es doch an 

genügenden Hinweisen, um eine solche mindestens wahrscheinlich zu machen. Die 

Arbeitsfähigkeit sei sowohl für den ursprünglichen Beruf als Z.___ wie für die Arbeit 

beim Katalogisieren in einer Bibliothek nicht mehr im verwertbaren Bereich (UV-Akten). 

Im Bericht vom 5. Januar 2006 führte Dr. H.___ unter anderem aus, dass nach 

stattgehabter Commotio cerebri sich keine organisch strukturellen Restfolgen finden 

lassen würden. Gemäss Dr. I.___ werde die Diagnose eines organischen 

Psychosyndroms nach Schädelhirntrauma nach ICD-10 gleichgesetzt mit der Diagnose 

eines postcommotionellen Syndroms. Nach wie vor seien der Beschwerdeführerin aus 

somatischer Sicht alle durchschnittlichen Frauenarbeiten ganztags zumutbar. 

Ausgenommen seien Schwerarbeit sowie Arbeiten, welche eine dauernde Inklination 

sowie Reklination in Bezug auf die Halswirbelsäule erforderten (UV-Akten).

2.3  Am 19. Februar 2008 bestätigte Dr. F.___ eine volle Arbeitsunfähigkeit der 

Beschwerdeführerin. Sie habe sich mit der Malerei ein Betätigungsfeld (ca. zwei 

Stunden täglich) eröffnet und versuche, ihre Belastbarkeit, ihre kognitiven Funktionen 

und ihre körperliche Konstitution zu optimieren. Eine Arbeitsfähigkeit habe dadurch 

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nicht erlangt werden können. Im interdisziplinären (neurologisch-psychiatrischen) 

SMAB-Gutachten vom 16. März 2009 wurden als Diagnosen (aus der Sicht des 

Psychiaters) Probleme in Bezug auf die Lebensbewältigung und sonstige näher 

bezeichnete Verletzungen des Kopfes angeführt. Mit Hinweis auf das psychiatrische 

Teilgutachten wurde festgehalten, dass diese Diagnosen ohne Relevanz für die 

Arbeitsfähigkeit seien. Im weiteren Verlauf nach dem Unfall hätten keine als 

pathologisch zu wertenden neurologischen Auffälligkeiten objektiviert werden können. 

Die neuropsychologischen Auffälligkeiten, die vielfältigen Einflüssen unterliegen 

würden, seien als leicht zu bewerten. Die geltend gemachten Dauerbeschwerden seien 

fünf Jahre nach dem Unfall somatisch nicht zu erklären. Der persistierende 

Beschwerdekomplex könne auch nicht als organisches Psychosyndrom nach 

Schädelhirntrauma klassifiziert werden. Aus neurologischer und psychiatrischer Sicht 

sei die Beschwerdeführerin 100% arbeitsfähig für Tätigkeiten, die keine besonderen 

Anforderungen an die Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit stellen und keine 

schweren körperlichen Belastungen beinhalten würden. Ende Juli 2006 sei das 

Zustandsbild fixiert und stabil gewesen. Die Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit 

habe ab diesem Datum bestanden. Es bestünden diverse Diskrepanzen zwischen den 

aktuellen Angaben der Beschwerdeführerin und den Daten in den Akten (UV-Akten). 

Der RAD-Arzt Dr. med. L.___ äusserte sich am 25. Mai 2009 zum Gutachten des SMAB 

(IV-act. 73). Am 1. Juli 2009 liess die Beschwerdeführerin mitteilen, dass sie ohne 

Behinderung heute zu 100% als Z.___ arbeiten würde (IV-act. 75). Dr. med. M.___, 

Spezialarzt für Neurologie FMH, äusserte sich am 18. November 2009 im Sinn einer 

unabhängigen Expertenmeinung. Es liege eine mittelschwere traumatische, in 

Regression begriffene Hirnschädigung vor. In der bis zum Unfall ausgeübten Tätigkeit 

bestehe keine Arbeitsfähigkeit. Im künstlerischen Engagement bestehe seit Oktober 

2009 eine "Erwerbsfähigkeit" von 60% (UV-Akten Dok. 115; IV-act. 91). Am 14. Januar 

2010 hielt die Eingliederungsverantwortliche fest, die Beschwerdeführerin wolle 

weiterhin künstlerisch tätig sein und wünsche keine Umschulung. Auf der 

Berufsberatung werde die Angelegenheit daher abgeschlossen (IV-act. 85).

2.4  Die interdisziplinäre (rheumatologisch/neurologisch/neuropsy-chologisch/psych­

iatrische) Asim-Begutachtung ergab gemäss Bericht vom 24. Dezember 2010 als 

Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit einen Verdacht auf Neurasthenie, eine 

chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren, überwiegend 

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nicht authentische, formal mittelschwere bis vereinzelt schwere neuropsychologische 

Funktionsstörungen, möglicherweise auf dem Boden leichter bis maximal 

mittelgradiger echter neuropsychologischer Beeinträchtigungen bei Status nach 

Unfällen vom 7. Juni 2002 und 31. Dezember 2004 und bei chronifizierten Schmerzen 

(Gutachten in den UV-Akten). Die Gutachter kamen unter anderem zum Schluss, dass 

eine höchstens leichtgradige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um etwa 20% 

bestehe. Aus rein neurologischer Sicht sei aufgrund fehlender klinischer harter Befunde 

eine volle Arbeitsfähigkeit und eine stabile Situation seit 31. Juli 2006 anzunehmen. Die 

neuropsychologischen Testresultate seien hochgradig nicht valide und würden auf eine 

ausgeprägte Symptomausweitung bzw. (semi)bewusste Aggravation (DD) hindeuten. 

Die Leistungsfähigkeit könne neuropsychologisch nicht sicher quantifiziert werden, da 

keine validen Befunde vorliegen würden. Die psychiatrische Diagnose eines Verdachts 

auf Neurasthenie und einer chronischen Schmerzstörung sei im Sinn einer psychischen 

Fehlverarbeitung des Unfallgeschehens zu interpretieren (Asim-Gutachten S. 74-78; 

UV-Akten). Zum Asim-Gutachten äusserte sich der RAD am 25. Januar 2011. 

Hinsichtlich des früher ausgeübten 65%-Pensum betrage die anteilige Einschränkung 

(bei einer Arbeitsunfähigkeit von 20%) 13%. Für das Führen eines Kleinhaushalts 

bestehe eine Einschränkung von 10%. Für die selbständige Tätigkeit als Künstlerin 

könne ebenfalls eine Einschränkung von ca. 20% (entsprechend dem Zeitpensum 

anteilig reduziert) medizinisch begründet werden. Die Tätigkeit stelle eine ideale 

Selbsteingliederung dar. Diese Einschätzungen seien ab 1. August 2006 gültig (IV-act. 

99). In einer Notiz vom 2. Mai 2011 hielt die Beschwerdegegnerin unter anderem fest, 

eine Abklärung vor Ort erübrige sich. Die Beschwerdeführerin mache glaubhaft geltend, 

ohne gesundheitliche Beeinträchtigung einer Vollerwerbstätigkeit nachzugehen. 

Dementsprechend sei sie als Vollerwerbstätige einzustufen (IV-act. 104). 

3.        

3.1 

3.1.1      Im Entscheid vom 24. Januar 2013 (UV 2012/18) erachtete es das 

Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen aufgrund der medizinischen Akten als mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass sich die von der Beschwerdeführerin 

angegebenen Beschwerden jedenfalls für die Zeit ab August 2006 nicht auf eine 

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objektivierbare organische (neurologische) Schädigung bzw. eine strukturelle 

Veränderung an der HWS oder im Hirn zurückführen liessen (Entscheid, a.a.O., E. 3.1). 

Dies hatte sich insbesondere anlässlich der Asim-Begutachtung bestätigt (vgl. Asim-

Gutachten S. 70-77). Die Gutachter bezeichneten die Diagnose eines hirnorganischen 

Psychosyndroms als nicht plausibel. Die Tatsache einer sehr verzögert auftretenden 

gravierenden Störung und der aktuell hochgradig nicht validen Testergebnisse in der 

Neuropsychologie mit teilweisen Hinweisen auf eine bewusstseinsnahe Verdeutlichung 

spreche stark für eine psychoreaktive Störung und gegen eine strukturell bedingte 

Hirnschädigung (Asim-Gutachten

S. 71f, 78). Hinsichtlich des am 8. Mai 2009 erstellten Upright-MRI hielten die Asim-

Gutachter fest, die Aussagekraft von MRI-Untersuchungen bezüglich Verletzungen der 

Ligamenta alaria und sonstiger Ligamentsstrukturen der HWS sei nicht genügend 

gesichert. Hieraus könne keine gesicherte Schlussfolgerung bezüglich erlittener 

Verletzungen gezogen werden (Gutachten S. 72f). Mit Bezug auf die von Dr. M.___ 

diagnostizierte mittelschwere traumatische Hirnverletzung (IV-act. 91) vermerkten die 

Asim-Gutachter, dass hier offenbar eine Begriffsverwirrung vorliege, sei die erlittene 

Verletzung doch ganz klar als MTBI Grad I zu klassifizieren. Bei der Feststellung von Dr. 

M.___, dass durch die HWS-Distorsion eine "Hirnstammerschütterung" stattgefunden 

habe, handle es sich um ein nicht mit genügender Evidenz belegtes neuro-

physiologisches Postulat (Asim-Gutachten S. 73). Die episodische Migräne ohne Aura 

trete möglicherweise im Rahmen des zervikozephalen Schmerzsyndroms verstärkt auf, 

wobei dies nicht mit Sicherheit festzustellen sei. Daneben bestünden diffuse 

Schwindelbeschwerden ohne organisches Korrelat. Sowohl in den früheren 

neurologischen Untersuchungen wie auch aktuell würden Hinweise für eine strukturelle 

neurologische Schädigung fehlen; zumindest sei eine solche nicht mit den gängigen 

Methoden nachweisbar (Asim-Gutachten S. 75). In diesem Zusammenhang ist im 

Weiteren festzuhalten, dass nach der Rechtsprechung fMRT (functional magnetic 

resonance imaging, fmri)-Untersuchungen nach dem aktuellen Stand der 

medizinischen Wissenschaft keinen gesicherten Nachweis von organischen Störungen 

im Bereich von HWS (bei Unfall mit Schleudertrauma resp. äquivalenter Verletzung) 

oder Schädel-Hirn erbringen. Dies gilt in gleicher Weise auch für die aus der Methode 

DT-MRI ("technique dite de tenseur de diffusion 3D") resultierenden Ergebnisse (vgl. 

Urteil des Bundesgerichts vom 29. Juni 2010, 8C_321/2010, E. 4.1.2 mit Hinweisen).

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3.1.2      Konkrete Anhaltspunkte für eine Unrichtigkeit der ausführlich begründeten 

Darlegungen der Asim-Gutachter, welche auch Ergebnisse früherer medizinischer 

Berichte einbeziehen, ergeben sich aus den Akten nicht. Der Einwand der 

Beschwerdeführerin, das Asim-Gutachten sei bezüglich der neurologischen 

Teilbegutachtung unsorgfältig (act. G 1 S. 8), erscheint angesichts der vorstehenden 

Darlegungen nicht gerechtfertigt, zumal die Gutachter wie dargelegt zur Einschätzung 

von Dr. M.___ und dessen Ausführungen Stellung nahmen und ihren Standpunkt 

nachvollziehbar begründeten (Asim-Gutachten S. 73 und 76). Ihre Schlussfolgerung, 

wonach es sich bei den Feststellungen von Dr. M.___ um nicht mit genügender Evidenz 

belegte neuro-physiologische Postulate handle (Asim-Gutachten S. 73), bezieht sich 

auch auf die von ihm im Jahr 2009 durchgeführten psychophysiologischen Messungen 

(PPM; vgl. UV-Akten Dok. 115 S. 6-8; act. G 16 Beilage 2); der entsprechende Bericht 

vom 18. November 2009 (UV-Akten Dok. 115) lag den Asim-Gutachtern vor. Wenn die 

Beschwerdeführerin darauf hinweisen lässt, dass Dr. M.___ zum gleichen Befund wie 

Dr. E.___ (rechtsfrontale Hirnschädigung) gekommen sei und der Asim-Neurologe dies 

ignoriert habe (act. G 16 S. 5 Ziff. 5), ist dies in dieser Form nicht zutreffend. Vielmehr 

wurde hierzu im Asim-Gutachten vermerkt, dass der im Bericht von Dr. E.___ vom 25. 

Februar 2003 festgehaltene Grenzbefund (Zitat: "Leichte intermittierende 

Funktionsstörungen rechts temporo-parietal mit irritatitven Zeichen") sich im Verlauf 

nicht habe bestätigen lassen, was ebenfalls gegen eine schwerere traumatische 

Hirnschädigung spreche (Asim-Gutachten S. 56 mit Hinweis auf EEG-Bericht vom 28. 

Januar 2005 von Prof. J.___, Neurologie FMH [UV-Akten]). Der vom Rechtsvertreter mit 

Hinweis auf eine Stellungnahme der ehemaligen Arbeitgeberin (act. G 16 Beilage 3) 

angeführten pathologischen Vergesslichkeit der Beschwerdeführerin (act. G 16 S. 4) 

steht sodann die von den Asim-Gutachtern vermerkte hochgradige Diskrepanz 

zwischen berichteten schwerstgradigen Einschränkungen und den klinisch fassbaren 

(neuropsychologisch testbaren) Einbussen (Asim-Gutachten S. 56-63, 76f) gegenüber. 

Eine neurologische bzw. neuropsychologische Gesundheitsschädigung, welche 

anlässlich der Asim-Begutachtung nicht erkannt wurde, ist bei diesem Sachverhalt 

nicht anzunehmen. Entsprechend fehlt es auch an

einem Anlass für weitere medizinische (neurologische) Abklärungen.

3.2  Die Beschwerdeführerin lässt geltend machen, gemäss ihrem beratenden 

Psychiater (nicht namentlich erwähnt) sei bei einer Verdachtsdiagnose einer 

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Neurasthenie eine Leistungsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von 50% (und nicht von 

80%) realistisch (act. G 1 S. 8). Dazu ist vorab festzuhalten, dass die Praxis zur 

anhaltenden somatoformen Schmerzstörung zur Anwendung kommt, soweit die 

psychische Beeinträchtigung auf eine Neurasthenie zurückzuführen ist (vgl. BGE 137 V 

64 E. 4.2 mit Hinweisen; lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen der Änderung des IVG 

vom 18. März 2011, 6. IV-Revision; BGE 136 V 279 E. 4.1). Eine Neurasthenie wird 

dabei von der Rechtsprechung regelmässig als nicht bzw. als nur ausnahmsweise 

invalidisierend erachtet (SVR-IV 2011 Nr. 17, 44 [9C_98/2010], E. 2.2.2). Im 

vorliegenden Fall kann eine psychische Komorbidität von erheblicher Schwere, 

Ausprägung und Dauer (BGE 131 V 49 E. 1.2) ohne Weiteres ausgeschlossen werden, 

zumal es sich bei der Neurasthenie um eine lediglich verdachtsweise geäusserte, nicht 

gesicherte Diagnose handelt und die anhaltende Schmerzstörung kein eigenständiges 

Leiden von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer darstellt. Auch 

ergeben die fachmedizinischen Akten keine Anhaltspunkte für ein gewichtiges 

Vorliegen eines oder mehrerer der übrigen rechtsprechungsgemäss relevanten 

Kriterien, welche ausnahmsweise eine invalidisierende Arbeitsunfähigkeit zu begründen 

vermöchten (vgl. BGE 131 V 49 E. 1.2): Weder sind chronische körperliche 

Begleiterkrankungen ausgewiesen noch liegt nach Lage der Akten ein verfestigter, 

therapeutisch nicht mehr beeinflussbarer innerseelischer Verlauf einer an sich 

missglückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung (primärer 

Krankheitsgewinn; "Flucht in Krankheit") vor. Im Weiteren kann - selbst unter 

Anerkennung der in Bezug auf Neurasthenien nur beschränkten Therapiemöglichkeiten 

- nicht vom Scheitern einer konsequent durchgeführten ambulanten oder stationären 

psychotherapeutischen Behandlung trotz kooperativer Haltung der versicherten Person 

ausgegangen werden. Im Asim-Gutachten wurde vielmehr eine hochgradige 

Diskrepanz zwischen den berichteten schwerstgradigen Einschränkungen und den 

klinisch fassbaren - oder neuropsychologisch testbaren - objektivierbaren Einbussen 

und Limitierungen bescheinigt und im Einzelnen begründet (vgl. Darlegungen im Asim-

Gutachten S. 76f). Sodann ist ein sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens nicht 

ersichtlich. Selbst wenn ein chronifizierter Krankheitsverlauf mit unveränderter oder 

progredienter Symptomatik ohne länger dauernde Rückbildung zu bejahen wäre, 

würde dies allein nicht ausreichen (vgl. BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50 oben), um in einer 

adaptierten Tätigkeit eine Leistungsminderung von mehr als 20% zu begründen.

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4.   

4.1  Hinsichtlich des Verlaufs der Arbeitsunfähigkeit ergibt sich aus den Akten 

folgendes: Nachdem die Beschwerdeführerin ab 13. August 2002 wieder in dem 

Umfang (65%) wie vor dem Unfall vom 7. Juni 2002 gearbeitet hatte, bestätigte 

Dr. E.___ ab 7. Januar 2003 eine von 65% auf 60% reduzierte Arbeitsfähigkeit (Bericht 

vom 25. Februar 2003 in den UV-Akten). In der Folge wurde ab 1. Oktober 2003 eine 

volle Arbeitsunfähigkeit attestiert (UV-Akten). Im Jahr 2005 war die Beschwerdeführerin 

zu 20% in einer Bibliothek tätig (UV-act. I/111; vgl. dazu Erinnerungen des damaligen 

Vorgesetzten, act. G 16 Beilage 4). Dr. H.___ bejahte aus somatischer Sicht bereits am 

10. Mai 2004 die Zumutbarkeit einer leichten Arbeitstätigkeit (UV-Akten Dok. 15). Suva-

Arzt Dr. I.___ erachtete im Bericht vom 29. August 2005 die Arbeitsfähigkeit als nicht 

mehr im verwertbaren Bereich liegend (Bericht in den UV-Akten). Dr. K.___ 

bescheinigte Arztbesuche in den Jahren 2006 und 2007 sowie eine volle 

Arbeitsunfähigkeit. Dr. F.___ attestierte ebenfalls eine volle Arbeitsunfähigkeit (Berichte 

vom 14. Mai 2007 und 19. Februar 2008; UV-Akten Dok. 63 und 64). Die Asim-

Gutachter kamen demgegenüber zum Schluss, aufgrund der fehlenden Hinweise auf 

eine zeit- und belastungsabhängige Ermüdung und der hochgradig nicht validen 

neuropsychologischen Testergebnisse sowie des allgemeinen klinischen Eindrucks 

werde eine gesamtmedizinische Arbeitsfähigkeit von 80% für postulierbar gehalten, 

wobei eine grosse Unsicherheit bleibe. Es könne plausibel angenommen werden, dass 

seit Ende Juli 2006 eine 80%ige Arbeitsfähigkeit, wie heute attestiert, anzunehmen sei. 

Eine Restarbeitsfähigkeit von 80% sei für angepasste Tätigkeiten muskuloskelettär 

attestierbar. Dies gelte auch aus neuropsycholoigscher und psychiatrischer Sicht für 

jede Verweistätigkeit. Dabei sei zu berücksichtigen, dass kognitiv anspruchsvolle 

Tätigkeiten eher ungeeignet seien, auch wenn die gezeigten Einbussen als nicht valide 

zu taxieren seien (Asim-Gutachten S. 82f, 85). Die Asim-Gutachter hielten zum Verlauf 

der Arbeitsfähigkeit fest, unmittelbar nach dem Unfall sei diese aus 

neuropsychologischer Sicht glaubhaft reduziert gewesen. In der Folge sei es jedoch zu 

einer psychischen Fehlverarbeitung und habituellen Verlangsamung gekommen, 

welche zur vollständigen Arbeitsunfähigkeit geführt hätten. Die Gutachter hatten den 

Eindruck gewonnen, dass die Beschwerdeführerin aktuell einzig ihre Tätigkeit als 

Künstlerin anstrebe und erstrebenswert finde. Es sei davon auszugehen, dass keine 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/19

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wie auch immer geartete Berufsmassnahme von ihr wirklich gewünscht werde und 

entsprechend Aussicht auf Erfolg hätte (Asim-Gutachten S. 86).  

4.2  Die Asim-Gutachter kamen zum Schluss, dass aus neuropsychologischer Sicht die 

Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf als Z.___ nicht gegeben bzw. von einer 

entsprechenden Tätigkeit bei authentisch leichten bis mittelgradigen kognitiven 

Einbussen abzuraten sei. Sie erachteten eine einfachere Verweistätigkeit, wie z.B. die 

Arbeit als Z.___ im Verwaltungsbereich, bei der weniger kognitiv anspruchsvolle 

zwischenmenschliche Interaktionen gefordert seien und bei der die 

Beschwerdeführerin Aufgaben, Tempo und Arbeitszeit frei einteilen könnte 

(individuelles Pausen- und Belastungsmanagement), im Beschäftigungsumfang von 

80%, vorzugsweise auf fünf Tage verteilt, zumutbar. Authentische leichte kognitive 

Defizite schätzten sie in einer angepassten Tätigkeit als ausreichend kompensierbar 

ein, so dass sich leistungsmässig keine Einschränkungen ergeben sollten. 

Voraussetzung für eine berufliche Tätigkeit sei ein Belastbarkeitstraining (Asim-

Gutachten S. 85f). Die Beschwerdegegnerin nahm gestützt auf diese Einschätzung den 

Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG) in der Weise vor, dass sie dem auf der Basis der 

angestammten Tätigkeit als Z.___ bemessenen Valideneinkommen (Fr. 86'631.--) ein 

um 20% reduziertes Einkommen in einer 80%-Tätigkeit als Z.___ im 

Verwaltungsbereich gegenüberstellte (Fr. 69305.--; IV-act. 127). Aus der in einem 

Protokoll vom 15. Juli 2011 dargelegten Sicht des RAD handelt es sich bei der 

Verweisungstätigkeit als Z.___ im Verwaltungsbereich um eine solche in einem 

Schulsekretariat, um Administration für die Schulleitung oder Annahme in einer 

Institution. Dem Eingliederungsverantwortlichen wurde gleichentags ein 

entsprechender Abklärungsauftrag erteilt (IV-act. 106). In der Folge wurde eine 

berufliche Abklärung in einem Rahmenatelier beschlossen und auch durchgeführt (IV-

act. 110, 113, 115, 117). Zur Tätigkeit als Z.___ im Verwaltungsbereich hatte die 

zuständige Sachbearbeiterin gestützt auf ein Triagegespräch am 18. November 2011 

festgehalten, es sei unüblich, dass eine Z.___ in den administrativen Bereich wechsle. 

Gemäss Aussagen sämtlicher Institutionen würden im administrativen Bereich 

kaufmännische Angestellte beschäftigt. Quereinsteigerinnen könnten aufgrund des 

fehlenden Fachwissens nur bedingt beschäftigt werden. Weil die Beschwerdeführerin 

in einer Verwaltungstätigkeit als Quereinsteigerin und somit als ungelernt angesehen 

werden müsse, könne nicht auf einen branchenüblichen Lohn abgestellt werden. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/19

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Gemäss Auskunft einer angefragten Institution sei es möglich, hier einen Lohn von Fr. 

4'000.--bis Fr. 4'500.-- (x 12) zu erwirtschaften (IV-act. 111). Gemäss Protokoll vom 24. 

Januar 2012 wurde die berufliche Massnahme im Rahmenatelier abgeschlossen mit 

der Begründung, aus berufsberaterischer Sicht sei die Beschwerdeführerin für den 

ersten Arbeitsmarkt nicht geeignet. Es sei ihr nicht möglich gewesen, die medizinisch 

zumutbare Leistung zu erbringen und sie fühle sich auch nicht arbeits- bzw. 

ausbildungsfähig (IV-act. 117). Die Beschwerdegegnerin lehnte dementsprechend im 

März 2012 weitere berufliche Massnahmen verfügungsweise ab (IV-act. 124).

4.3  Aus den vorstehenden Darlegungen ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin bei 

der Rentenbemessung als Invalideneinkommen das reguläre Salär in der Tätigkeit als 

Z.___ (in einer Verwaltungstätigkeit) zugrunde legte, obschon sie im November 2011 

zum Schluss gelangt war, dass die Beschwerdeführerin in einer Verwaltungstätigkeit 

(Z.___) als Quereinsteigerin keinen branchenüblichen Lohn erzielen könne (IV-act. 111). 

Die Frage, inwiefern die 20%ige, medizinisch begründete Einschränkung des 

Leistungsvermögens der Beschwerdeführerin eine (rentenbegründende) 

Einkommensminderung zu bewirken vermag, ist somit mit dem von der 

Beschwerdegegnerin angestellten Einkommensvergleich nicht zuverlässig beantwortet. 

Immerhin ist festzuhalten, dass die im November 2011 anlässlich eines 

Triagegesprächs als erzielbar erachtete Lohnobergrenze von Fr. 4'500.-- (x 12) bei 

einem 80%-Pensum zu einem Invalideneinkommen von Fr. 43'200.-- führen würde. 

Aufgrund des Vergleichs mit dem Valideneinkommen von Fr. 86'631.-- ergäbe sich ein 

Anspruch auf eine halbe Rente. Die im Protokoll vom 18. November 2011 als 

Bandbreite formulierten Löhne sind allerdings nicht näher dokumentiert; die 

Beschwerdegegnerin beruft sich einzig auf eine - offenbar mündliche/telefonische - 

Auskunft einer Institution/Amtsvormundschaft (UV-act. 111). Gestützt auf diese 

Aktenlage kann das erwähnte Invalideneinkommen nicht mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit als nachgewiesen gelten. Aufgrund der in jeder Hinsicht 

glaubwürdigen und überzeugenden Darlegungen der Beschwerdeführerin zu ihrer 

verbliebenen Arbeitsfähigkeit anlässlich der mündlichen Anhörung vom 12. Juni 2013 

ergab sich eindrücklich, dass sie für eine verwaltungsmässig orientierte Arbeit als Z.___ 

- soweit eine solche auf dem Arbeitsmarkt überhaupt zur Verfügung steht - ungeeignet 

wäre. Weitere Abklärungen des dort allenfalls erzielbaren Invalideneinkommens wären 

daher nicht zielführend, weshalb davon abzusehen ist. Hingegen ist aufgrund der 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/19

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medizinischen Situation (E. 3.1, 3.2) von der Zumutbarkeit einer leichten Hilfstätigkeit 

mit einem Pensum von 80% auszugehen. Dies legen auch die Ausführungen der 

Beschwerdeführerin zu ihren tatsächlichen Verhältnissen nahe, gab sie bei ihrer 

Anhörung doch an, nebst der - finanziell bisher wenig ergiebigen - künstlerischen 

Tätigkeit an 4 Tagen in der Woche jeweils 4 Stunden einer leichten Hilfsarbeit 

nachzugehen.

4.4  Aus der LSE 2008 TA 1 Niveau 4 ist für Frauen ein durchschnittliches Monatssalär 

von Fr. 4'116.-- ersichtlich. Das hieraus errechnete Jahressalär von Fr. 49'392.-- 

basiert auf 40 Wochenstunden und ist auf die betriebsübliche durchschnittliche 

Arbeitszeit 2011, d.h. auf 41.6 Stunden, aufzurechnen, woraus sich ein Betrag von Fr. 

51'368.-- ergibt. Nach Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung (Frauen) 

2008-2011 resultiert für 2011 ein Betrag von Fr. 53'526.--. Bei einem zumutbaren 

Pensum von 80% ergibt sich ein Wert von Fr. 42'821.--. Angesichts der konkreten 

Umstände und der an der Anhörung vom 12. Juni 2013 augenfällig zu Tage getretenen 

Verlangsamung im gesamten Gehabe erscheint ein Leidensabzug von 10% 

gerechtfertigt, wodurch ein zumutbares Invalideneinkommen von Fr. 38'539.-- 

resultiert. Die Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen 2011 von Fr. 86'631.-- 

ergibt einen Invaliditätsgrad von 56% und damit den Anspruch auf eine halbe Rente. 

5.   

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde in dem gutzuheissen, dass 

die Verfügung vom 12. Juli 2012 aufgehoben und der Beschwerdeführerin eine halbe 

Rente zugesprochen wird. Zur Festlegung des Rentenbeginns und zur 

Rentenberechnung sowie zu anschliessender neuer Verfügung wird die Sache an die 

Beschwerdegegnerin zurückgewiesen. Bei diesem Verfahrensausgang wird die 

bewilligte unentgeltliche Rechtsverbeiständung gegenstandslos. Das 

Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig (Art. 69 Abs. 1  IVG). Unter Berücksichtigung 

des Verfahrensaufwandes wird die der unterliegenden Beschwerdegegnerin zu 

auferlegende Gerichtsgebühr auf Fr. 600.-- festgesetzt. Die Beschwerdeführerin hat bei 

diesem Verfahrensausgang Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 61 lit. g 

ATSG). Es rechtfertigt sich, diese auf pauschal Fr. 3'500.-- (einschliesslich Barauslagen 

und Mehrwertsteuer) festzulegen.

bis

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/19

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Demgemäss hat das Versicherungsgericht

entschieden:

1.      Die Beschwerde wird in dem Sinn gutgeheissen, dass die Verfügung vom 12. Juli 

2012 aufgehoben und der Beschwerdeführerin eine halbe Rente zugesprochen wird. 

Zur Festlegung des Rentenbeginns und zur Rentenberechnung sowie zu 

anschliessender neuer Verfügung wird die Sache an die Beschwerdegegnerin 

zurückgewiesen.

2.      Die Beschwerdegegnerin hat eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen.

3.      Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdeführerin mit Fr. 3'500.-- zu 

entschädigen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 12.06.2013
	Art. 28 IVG. Art. 16 ATSG. Frage des Rentenanspruchs bei chronischer Schmerzstörung und Verdachtsdiagnose einer Neurasthenie. Höhe des Invalideneinkommens (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 12. Juni 2013, IV 2012/336. Aufgehoben durch Urteil des Bundesgerichts 8C_513/2013.

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