# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fae0e82d-0273-57d7-bc80-5646d3a19e0a
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-04-07
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 07.04.2016 100 2015 161
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2015-161_2016-04-07.pdf

## Full Text

100.2015.161U
HER/MAM/RAP

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 7. April 2016

Verwaltungsrichter Burkhard, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichterin Herzog, Verwaltungsrichter Häberli
Gerichtsschreiberin Marti 

A.________
vertreten durch Fürsprecher ..
Beschwerdeführerin

gegen

Kanton Bern
handelnd durch die Erziehungsdirektion, Sulgeneckstrasse 70, 3005 Bern 
Beschwerdegegner

betreffend Lehreranstellung; Zuweisung Sonderaufgaben Administration 
Schulpool (Entscheid der Erziehungsdirektion des Kantons Bern vom 
21. April 2015; 4800.600.500.42/14 [676941])

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.04.2016, Nr. 100.2015.161U, 
Seite 2

Sachverhalt:

A.

A.________ (geb. ….) arbeitet seit dem … als Zeichnungslehrerin am 
gestalterischen Vorkurs an der Schule B.________ am Standort 
C.________. Gemäss Verfügung vom 14. September 2007 war sie in einer 
Bandbreite von 87,5 bis 100 % angestellt, wovon 70 bis 90 % auf die 
Teilanstellung 1 (Unterricht Abteilung Gestaltung C.________), 0 bis 16 % 
auf die Teilanstellung 2 (Unterricht Abteilung Weiterbildung) und 0 bis 4 % 
auf die Teilanstellung 3 (Funktion Klassenlehrkraft) entfielen. Im Rahmen 
der Angebots- und Strukturüberprüfung 2014 (ASP 2014) beschloss der 
Grosse Rat, die bisherigen gestalterischen Vorkurse nicht mehr als 
Brückenangebote zwischen der Volksschule und der beruflichen 
Grundbildung, sondern ab dem Schuljahr 2014/2015 nur noch als 
Propädeutikum zu gestalterischen Studiengängen der Fachhochschulen 
anzubieten. Die Umsetzung dieser Massnahme bedeutet, dass die Schule 
B.________ am Standort C.________ nur noch eine Klasse des neuen 
Lehrgangs führt, anstatt wie bisher zwei Klassen des gestalterischen 
Vorkurses. Folglich können die Lehrkräfte, die bislang am gestalterischen 
Vorkurs unterrichteten, nicht mehr im selben Umfang weiterbeschäftigt 
werden. Am 8. April 2014 verfügte der Direktor der Schule B.________ 
gegenüber A.________ eine Teilkündigung im Umfang von 7,04 %. Per 
1. August 2014 werde sie eine neue Verfügung erhalten, die eine 
Teilanstellung 1 (Unterricht Abteilung Gestaltung) von 17,23 % und eine 
Teilanstellung 2 (Spezialaufgaben im organisatorischen Bereich der 
Schule) von 63,225 % vorsehe. Der Beschäftigungsgrad werde somit 
80,46 % betragen. Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.

Mit Verfügung vom 11. August 2014 legte der Direktor der Schule 
B.________ den Beschäftigungsgrad für A.________ innerhalb einer 
Bandbreite von 75,23 bis 78,63 % (17,46 bis 18,25 Wochenlektionen) fest 
mit der Präzisierung, dass vier bis fünf Wochenlektionen auf die 
Teilanstellung 1 und 13,46 Wochenlektionen (58 %) auf die Teilanstellung 2 
entfallen. Gleichentags händigte er ihr einen Beschrieb der 
Spezialaufgaben im organisatorischen Bereich aus. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.04.2016, Nr. 100.2015.161U, 
Seite 3

B.

Gegen die Verfügung vom 11. August 2011 erhob A.________ am 
8. September 2014 Beschwerde bei der Erziehungsdirektion des Kantons 
Bern (ERZ). Sie verlangte die Aufhebung der Verfügung und die Ausrich-
tung einer Sonderrente. Eventualiter sei die Verfügung betreffend die Teil-
anstellung 2 aufzuheben und es sei in diesem Umfang eine neue Teil-
anstellung als Lehrkraft festzulegen. 

Die Schule B.________ hob am 8. September 2014 die angefochtene 
Verfügung vom 11. August 2014 auf und verfügte neu. Die neue Verfügung 
vom 8. September 2014 hob sie mit Verfügung vom 12. September 2014 
abermals auf. Gemäss dieser jüngsten Verfügung betrug der 
Beschäftigungsgrad zwar fix 80,46 % (18,68 Wochenlektionen), für den 
Unterricht sah sie aber eine Bandbreite von vier bis fünf Wochenlektionen 
und für die Spezialaufgaben eine solche von 13,68 bis 14,68 
Wochenlektionen vor. 

Mit Eingabe vom 14. November 2014 hielt A.________ an den gestellten 
Begehren fest.

Mit Entscheid vom 21. April 2015 trat die ERZ auf die Beschwerde insoweit 
nicht ein, als A.________ die Ausrichtung einer Sonderrente verlangte. 
Weiter hiess sie die Beschwerde teilweise gut und änderte die Verfügung 
vom 12. September 2014 dahingehend ab, dass der Beschäftigungsgrad 
von A.________ ab dem 1. August 2014 auf 80,46 % (ohne Bandbreite) 
festgesetzt wurde. Soweit A.________ die Aufhebung der Teilanstellung 2 
und die Zuweisung einer neuen Teilanstellung als Lehrkraft beantragte, 
wies sie die Beschwerde ab.

C.

Hiergegen hat A.________, nunmehr anwaltlich vertreten, am 22. Februar 
2015 Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben mit folgendem 
Rechtsbegehren in der Sache:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.04.2016, Nr. 100.2015.161U, 
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«Der Entscheid vom 21. April 2015 sei aufzuheben, soweit er die Zuwei-
sung unterrichtsfremder Arbeiten (Spezialaufgaben Administration 
Schulpool) betrifft.»

Die ERZ hat mit Vernehmlassung vom 18. Juni 2015 die Abweisung der 
Beschwerde beantragt. 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als 
letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des 
Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; 
BSG 155.21) zuständig. 

1.2 Die Beschwerdeführerin verlangt im verwaltungsgerichtlichen Ver-
fahren (wie mit Eventualantrag im Verfahren vor der Vorinstanz), dass von 
der Zuweisung unterrichtsfremder Arbeiten abzusehen sei (vgl. vorne 
Bst. B und C). Mit Blick auf die Verfügung vom 8. April 2014, die eine Teil-
anstellung im Umfang von 63,225 % für Spezialaufgaben im organisatori-
schen Bereich der Schule vorsieht und unangefochten in Rechtskraft er-
wachsen ist (vgl. vorne Bst. A), stellt sich die Frage, ob darüber nicht be-
reits rechtskräftig verfügt worden ist. – Das Fehlen einer rechtskräftigen 
Verfügung in der gleichen Sache bildet eine Prozessvoraussetzung. Ob 
eine abgeurteilte Sache (sog. res iudicata) vorliegt, hat das Verwaltungs-
gericht von Amtes wegen zu prüfen (Art. 20a Abs. 2 VRPG; 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, 
Art. 51 N. 6, 8). Es genügt nicht, dass die Vorinstanz – so im vorliegenden 
Fall – eine res iudicata (implizit) verneint und einen Sachentscheid gefällt 
hat (vgl. vorne Bst. B). Die prozessuale Zulässigkeit der Beschwerde vor 
der Vorinstanz ist (auch) durch das Verwaltungsgericht vorab zu klären 
(vgl. BVR 1993 S. 446 E. 1b). Namentlich fehlt es der Beschwerdeführerin 
an einem hinreichenden Rechtschutzinteresse, wenn in derselben Sache 
bereits rechtskräftig entschieden worden ist (Merkli/Aeschlimann/Herzog, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.04.2016, Nr. 100.2015.161U, 
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a.a.O., Art. 50 N. 7). Unter diesen Umständen tritt das Verwaltungsgericht 
auf die Beschwerde nicht ein, denn zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist 
nur zugelassen, wer sich am vorinstanzlichen Verfahren zulässigerweise 
beteiligt hat (vgl. BVR 2008 S. 396 E. 1.2, 2000 S. 115 E. 1c/aa, je mit Hin-
weisen; Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 65 N. 1).

2.

2.1 Eine Verfügung, die nicht angefochten wird, erwächst grundsätzlich 
in Rechtskraft und wird für die Beteiligten inhaltlich verbindlich (BVR 2013 
S. 311 E. 5.2; VGE 2014/194 vom 12.2.2015, E. 2.3; vgl. statt vieler 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 56 N. 1; Markus Müller, Bernische 
Verwaltungsrechtspflege, 2. Aufl. 2011, S. 123). Eine abgeurteilte Sache 
liegt vor, wenn der streitige Anspruch mit einem schon rechtskräftig be-
urteilten Anspruch identisch ist. Dies trifft zu, falls ein Anspruch aus dem-
selben Rechtsgrund und gestützt auf denselben Sachverhalt erneut zur Be-
urteilung unterbreitet wird (vgl. BGE 139 II 404 E. 8.2, 139 III 126 E. 3.1, 
121 III 474 E. 4a). Die Rechtskraftwirkung von Verfügungen wird allerdings 
durch verschiedene Rückkommensmöglichkeiten relativiert (BVR 2002 
S. 464 E. 2; Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 56 N. 1 a.E.). Nach 
der bundesgerichtlichen Praxis zu Art. 29 der Bundesverfassung (BV; 
SR 101) ist die Verwaltungsbehörde verpflichtet, auf ein neues Gesuch 
einzutreten, wenn die Umstände sich seit dem ersten Entscheid wesentlich 
geändert haben oder wenn die gesuchstellende Person erhebliche Tat-
sachen und Beweismittel namhaft macht, die ihr im früheren Verfahren 
nicht bekannt waren oder die schon damals geltend zu machen für sie 
rechtlich oder tatsächlich unmöglich war oder keine Veranlassung bestand 
(vgl. BGE 138 I 61 E. 4.3, 136 II 177 E. 2.1, je mit Hinweisen; ferner auch 
BGE 139 II 404 E. 8.2). Die Wiedererwägung von Verwaltungsentscheiden, 
die in Rechtskraft erwachsen sind, ist nicht beliebig zulässig. Sie darf na-
mentlich nicht dazu dienen, rechtskräftige Verwaltungsentscheide immer 
wieder infrage zu stellen oder die Fristen für die Ergreifung von Rechtsmit-
teln zu umgehen (BGE 136 II 177 E. 2.1).

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2.2 Mit Blick auf die strittige Zuweisung von unterrichtsfremden Arbeiten 
ist folgender Sachverhalt aktenkundig: 

2.2.1 Die Beschwerdeführerin unterrichtet seit … als Dozentin am 
gestalterischen Vorkurs an der Schule B.________. Gemäss Verfügung 
vom 14. September 2007 war sie in einer Bandbreite von 87,5 bis 100 % 
angestellt, wovon auf die Teilanstellung 1 (Unterricht Abteilung Gestaltung 
C.________) 70 bis 90 %, die Teilanstellung 2 (Unterricht Abteilung 
Weiterbildung) 0 bis 16 % und die Teilanstellung 3 (Funktion 
Klassenlehrkraft) 0 bis 4 % entfielen (Personaldossier [act. 3D1]). 

2.2.2 Die Umsetzung der ASP 2014 verlangte, dass die Schule 
B.________ ab dem Schuljahr 2014/2015 keinen gestalterischen Vorkurs 
mehr, sondern ein Propädeutikum anbietet. Überdies ist die Schule 
B.________ dazu angehalten, lediglich eine Klasse des neuen Lehrgangs 
«Propädeutikum Gestaltung und Kunst» zu führen, anstatt wie bisher zwei 
Klassen des gestalterischen Vorkurses (vgl. vorne Bst. A). Mit Blick auf den 
neu aufzubauenden Lehrgang definierte die Schulleitung das Grobkonzept, 
d.h. «die fachlichen Qualifikationen und die Gefässe» (Beschlussprotokoll 
vom 19.2.2014 Ziff. 1). Anschliessend wurde die Stelle der 
Ausbildungsleitung besetzt und die konkreten Fachbereiche bestimmt. 
Zudem forderte der Direktor der Schule B.________ die Lehrkräfte auf, die 
bisher am gestalterischen Vorkurs unterrichteten, sich um die neuen 
Stellen zu bewerben (Schreiben der Schule B.________ vom 27.12.2013 
und Beschlussprotokoll vom 19.2.2014 Ziff. 3). 

2.2.3 Mit Schreiben vom 10. März 2014 bewarb sich die Beschwerde-
führerin um einen Lehrauftrag am Propädeutikum (Personaldossier 
[act. 3D2]). Sie erhielt die Zusage für das Fach «…» im Umfang von 
(lediglich) vier Wochenlektionen (Vergabe der Pensen am Propädeutikum 
C.________ ab August 2014). Laut Schulleitung sind die fachlichen 
Fähigkeiten der Beschwerdeführerin in der Grund- und Höheren Berufsbil-
dung «nicht mehr gefragt» (vgl. Vernehmlassung der Schule B.________ 
vom 23.10.2014, Akten ERZ act. 5 S. 6). Am 26. März 2014 trafen sich der 
Direktor, der Vizedirektor und der Präsident des Schulrats mit der Be-
schwerdeführerin sowie deren Vertrauensperson zu einer Aussprache. Die 
Beschwerdeführerin wurde über das Vorgehen bei der Pensenvergabe 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.04.2016, Nr. 100.2015.161U, 
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sowie über die voraussichtliche Teilkündigung informiert und anschliessend 
angehört. Sie wies auf ihre «schwierige Lebenssituation» hin. Sie leide an 
einer schweren Krankheit, habe einen Sohn in Ausbildung und die Familie 
sei auf ihr Einkommen angewiesen. Ihr Partner habe aufgrund ihrer Er-
werbstätigkeit auf eine Karriere verzichtet (Protokoll rechtliches Gehör vom 
26.3.2014, in Personaldossier [act. 3D1]).

2.2.4 Mit Verfügung vom 8. April 2014 erhielt die Beschwerdeführerin die 
in Aussicht gestellte Teilkündigung. Dieser Verfügung ist – soweit hier inte-
ressierend – Folgendes zu entnehmen (Personaldossier [act. 3D1]):

«Per 31. Juli 2014 müssten wir Ihnen eine reorganisationsbedingte Teil-
kündigung von 72,42 Anstellungsprozenten aussprechen. Hinzu käme, 
dass die von Ihnen angebotenen Weiterbildungskurse mangels Nach-
frage in diesem Schuljahr abgesagt werden mussten und Ihre Anstel-
lung deshalb unterhalb der Bandbreite gemäss Verfügung vom 
14. September 2007 liegt, weshalb auch diesbezüglich eine Teilkündi-
gung unausweichlich wäre. Es verbleiben 4 Wochenlektionen Unter-
richt Abt. Gestaltung C.________ im Umfang von 17,23 % 
Beschäftigungsprozenten.

Sie haben Jahrgang … und unterrichten seit dem Jahr … an der 
Schule B.________. Die Schule B.________ trägt dem und ihrer 
allgemeinen Lebenssituation Rechnung. Sie ist bereit, Ihnen eine 
Anstellung für Spezialaufgaben im organisatorischen Bereich der 
Schule im Umfang von 63,225 Beschäftigungsprozenten anzubieten. 
Details dazu werden im Rahmen einer neuen Anstellungsverfügung 
festgelegt.

Per 31. Juli 2014 müssen wir Ihnen eine Teilkündigung im Umfang von 
7,04 Anstellungsprozenten aussprechen. Sie werden demnach ab 
1. August 2014 eine neue Verfügung für eine unbefristete Anstellung 
mit folgendem Beschäftigungsgrad erhalten:

Teilanstellung 1: Unterricht Abt. Gestaltung C.________ 17,23 % (4 
Lektionen)

Teilanstellung 2: Spezialaufgaben im organisatorischen Bereich der 
Schule 63,225 %

Die Anstellung ab 1. August 2014 erfolgt demnach im Umfang von ins-
gesamt 80,46 Beschäftigungsprozenten. […]»

2.2.5 Mit E-Mail vom 30. April 2014 hat die Beschwerdeführerin den 
Direktor der Schule B.________ mit Blick auf die 30-tägige Rechtsmittelfrist 
gebeten, die «aufgaben der teilanstellung 2 [zu] erläutern» 
(Personaldossier [act. 3D5]). Am 2. Mai und 24. Juni 2014 führte der 
Direktor mit der Beschwerdeführerin Gespräche über mögliche 
Spezialaufgaben im organisatorischen Bereich. Die Beschwerdeführerin 
stellte sich vor, Freifachkurse oder Halbklassen im Propädeutikum zu 

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unterrichten, die Mediathek in D.________ zu betreuen, Newsletter für die 
Schule B.________ zu entwerfen, Ausstellungen zu besuchen und zu 
evaluieren sowie eine Forschungsarbeit zum gestalterischen Vorkurs zu 
verfassen (Personaldossier [act. 3D5]). Der Direktor erblickte – gemäss 
seiner Zusammenfassung vom 24. Juni 2014 – in den folgenden Bereichen 
mögliche Spezialaufgaben: Ausschreiben neuer Kurse, Betreuung der 
Mediathek in D.________, Mitarbeit an der Berner Ausbildungsmesse 
(BAM), Mitarbeit am Tag der offenen Türe, Mitarbeit im Ausstellungswesen, 
Aufbau des Schularchivs, Betreuung des Newsletters, Verwalten des 
Materialarchivs (Personaldossier [act. 3D5]). Die Beschwerdeführerin gibt 
an, von dieser Zusammenfassung erst am 10. September 2014 Kenntnis 
erlangt zu haben. Eine detaillierte Auflistung der Aufgaben hat die 
Beschwerdeführerin unbestrittenermassen am 11. August 2014 vom 
Direktor der Schule B.________ ausgehändigt erhalten (vgl. Replik vom 
14.11.2014, Akten ERZ act. 7 S. 4 und Stellenbeschrieb, Personaldossier 
[act. 3D5]). 

2.3 Im Licht der Verfügung vom 8. April 2014 lag hinsichtlich des Be-
schäftigungsgrads zwar eine Teilkündigung vor (7,04 %). Der Sache nach 
handelte es sich aber nicht um eine Teil-, sondern um eine Änderungs-
kündigung, denn die Teilanstellung 1 wurde im Umfang von 70,27 bzw. 
83,77 auf 17,23 % reduziert und die Teilanstellungen 2 und 3 wurden gänz-
lich aufgelöst. Weiter wurde der Beschwerdeführerin eine neue Teilan-
stellung 2 im Umfang von 63,225 % (Spezialaufgaben im organisatorischen 
Bereich) zugewiesen. Die Schule B.________ war bestrebt, der 
Beschwerdeführerin in Anbetracht ihrer langjährigen Anstellung, ihres 
Alters, ihrer familiären und gesundheitlichen Situation ein substantielles 
Anstellungsverhältnis zu erhalten (vgl. vorne E. 2.2.4). Aufgrund der 
Verfügung vom 8. April 2014 wusste die Beschwerdeführerin, dass sie ab 
dem Schuljahr 2014/2015 nur noch vier Lektionen unterrichten und 
überwiegend Spezialaufgaben im organisatorischen Bereich der Schule 
ausüben würde. Daran ändert nichts, dass ihr in Aussicht gestellt wurde, 
die «Details dazu [würden] im Rahmen einer neuen Anstellungsverfügung 
festgelegt». Wäre sie mit dieser neuen Anstellung nicht einverstanden 
gewesen, hätte sie die Verfügung anfechten müssen. Dessen war sie sich 
auch bewusst, hat sie sich doch noch vor Ablauf der Rechtsmittelfrist beim 

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Direktor nach den Spezialaufgaben im organisatorischen Bereich der 
Schule erkundigt. Am 2. Mai 2014 diskutierte der Direktor mit der 
Beschwerdeführerin über mögliche Spezialaufgaben (vgl. E. 2.2.5 hiervor). 
Auch wenn ihr die konkreten Aufgaben vor Ablauf der Rechtsmittelfrist 
(noch) nicht im Einzelnen bekannt waren, hatte sie ausreichend 
Gelegenheit, sich mit den auf sie zukommenden «Spezialaufgaben im 
organisatorischen Bereich der Schule» zu befassen. Die Beschwerde-
führerin hat die Teilanstellung 2 bzw. die Zuweisung unterrichtsfremder 
Arbeit letztlich akzeptiert, indem sie auf die Einlegung eines Rechtsmittels 
verzichtet hat. 

2.4 Wenn die Beschwerdeführerin bei dieser Sachlage beantragt, von 
der Zuweisung unterrichtsfremder Arbeiten sei abzusehen (vgl. vorne 
Bst. B und C), übersieht sie, dass eine abgeurteilte Sache vorliegt. Daher 
ist ihr grundsätzlich die Möglichkeit genommen, die Zuweisung unterrichts-
fremder Arbeit erneut zum Gegenstand eines Verfahrens zu machen, es 
sei denn, ihr Begehren stütze sich auf eine veränderte Tatsachen- oder 
Rechtslage (vgl. vorne E. 2.1).

2.4.1 Wie in der Verfügung vom 8. April 2014 in Aussicht gestellt, hat die 
Beschwerdeführerin in der Folge eine neue Anstellungsverfügung erhalten. 
Massgebend ist die Verfügung vom 12. September 2014, die vor der Vor-
instanz Anfechtungsobjekt bildete (vgl. vorne Bst. B). Danach hat die Be-
schwerdeführerin – übereinstimmend mit der Verfügung vom 8. April 2014 
– ab dem 1. August 2014 zwei Funktionen inne: Zum einen ist sie als Lehr-
kraft angestellt, zum anderen hat sie Spezialaufgaben im organisatorischen 
Bereich der Schule wahrzunehmen. Weiter ist der Beschäftigungsumfang 
für die Teilanstellung 1 auf 4 bis 5 Wochenlektionen und jener für die Teil-
anstellung 2 auf 13,68 bis 14,68 Wochenlektionen festgelegt worden. Ab-
weichend von der Verfügung vom 8. April 2014 ist mithin der Beschäf-
tigungsumfang (Bandbreite) festgelegt worden (was die Vorinstanz wieder 
rückgängig gemacht hat). Dass aufgrund der Verfügung vom 12. Septem-
ber 2014 die Rechts- oder Tatsachenlage hinsichtlich der Zuweisung unter-
richtsfremder Arbeit geändert hätte, ist weder vorgebracht noch ersichtlich. 

2.4.2 Die Übersicht über die konkreten Aufgaben bzw. die Stellenbe-
schreibung wurde der Beschwerdeführerin am 11. August 2014 vom Direk-

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tor der Schule B.________ ausgehändigt (vgl. vorne Bst. A und E. 2.2.5 
a.E.). Dessen ungeachtet wusste sie seit dem 8. April 2014, dass sie ab 
dem Schuljahr 2014/2015 überwiegend unterrichtsfremde Tätigkeiten wird 
ausüben müssen. Auch hat die Beschwerdeführerin mit dem Direktor noch 
vor Ablauf der Rechtmittelfrist das Gespräch gesucht. Sie wusste demnach, 
welcher Art die Arbeiten der Teilanstellung 2 sein würden. Soweit die Be-
schwerdeführerin bemängelt, die meisten im Beschrieb vom 11. August 
2014 genannten Aufgaben würden nicht auf ihren, sondern auf den Vor-
schlägen der Schulleitung beruhen (Beschwerde Ziff. 7), ergibt sich Folgen-
des: Der Stellenbeschrieb dient dazu, den Inhalt der zu erbringenden Ar-
beitsleistungen festzuhalten. Das Konkretisieren des Stelleninhalts ist Auf-
gabe der Vorgesetzten, was sich aus dem Subordinationsverhältnis zwi-
schen der Beschwerdeführerin und der Schule ergibt. Nach Art. 12 Abs. 2 
Bst. e des Reglements der Schule B.________ C.________ und 
D.________ vom 9. Mai 2007 (genehmigt durch ERZ am 14.6.2007) erlässt 
der Direktor oder die Direktorin die Stellenbeschreibungen. Somit kann die 
Beschwerdeführerin aus dem Umstand, dass einige ihrer Vorschläge im 
Aufgabenbeschrieb keine Berücksichtigung gefunden haben, nichts zu 
ihren Gunsten ableiten. Eine relevante Änderung der Rechts- bzw. 
Tatsachenlage ist im Stellenbeschrieb vom 11. August 2011 nicht zu 
erblicken. 

2.5 Somit liegt mit Blick auf die Zuweisung unterrichtsfremder Arbeiten 
(Spezialaufgaben im organisatorischen Bereich der Schule) eine abge-
urteilte Sache vor. Die Vorinstanz hätte auf das die Aufhebung dieser Re-
gelung abzielende Eventualbegehren der Beschwerdeführerin in Ermange-
lung eines hinreichenden Rechtsschutzinteresses nicht eintreten dürfen. 
Ebenso wenig ist insoweit die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zulässig 
(vgl. vorne E. 1.2). 

3.

Auch wenn die Verwaltungsgerichtsbeschwerde materiell zu behandeln 
wäre, würde dies nicht zu ihrer Gutheissung führen.

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3.1 Das Gesetz vom 20. Januar 1993 über die Anstellung der Lehrkräfte 
(LAG; BSG 430.250) gilt unter anderem für alle Lehrkräfte an kantonalen 
oder vom Kanton subventionierten Berufsfachschulen (Art. 2 Abs. 1 Bst. g 
LAG). Da die Beschwerdeführerin gemäss Verfügung vom 8. April 2014 
nicht ausschliesslich administrativ beschäftigt ist, ist auf ihr Arbeitsverhält-
nis bei der Schule B.________ das LAG anwendbar (vgl. Art. 2 Abs. 2 
LAG). Nach Art. 17 Abs. 2 LAG umfasst der Berufsauftrag der Lehrkräfte 
das Unterrichten, Erziehen, Beraten und Begleiten (Bst. a), die Mitarbeit bei 
der Unterrichts-, Schul- und Qualitätsentwicklung (Bst. b), das 
Zusammenarbeiten (Bst. c) und die Weiterbildung (Bst. d). Für das 
Unterrichten, das Erziehen, das Beraten und das Begleiten sind rund 85 
Prozent und für die Mitarbeit und die Zusammenarbeit rund 12 Prozent der 
Jahresarbeitszeit einzusetzen (Art. 60 Abs. 1 der Verordnung vom 28. März 
2007 über die Anstellung der Lehrkräfte [LAV; BSG 430.251.0]). Für die 
Weiterbildung sind rund drei Prozent der Jahresarbeitszeit einzusetzen 
(Art. 60 Abs. 2 Satz 1 LAV). Die Schulleitungen der Schulen der 
Sekundarstufe II und der höheren Fachschulen können im Interesse der 
gesamten Schule oder der einzelnen Lehrkraft Differenzierungen in der 
Gewichtung der verschiedenen Teile des Berufsauftrags anordnen (Art. 60 
Abs. 3 LAV). Lehrkräfte können im Rahmen ihres Beschäftigungsgrads zur 
Übernahme anderer Aufgaben oder anderer Funktionen verpflichtet werden 
(Art. 8 LAG). 

3.2 Die Beschwerdeführerin bringt zunächst vor, die Teilanstellung 2 sei 
mit dem Berufsauftrag einer Lehrperson im Sinn von Art. 17 LAG nicht ver-
einbar. Nach Art. 60 LAV müsse für das Unterrichten, das Erziehen, das 
Beraten und das Begleiten rund 85 Prozent der Jahresarbeitszeit einge-
setzt werden. Dass die bernischen Lehrkräfte «schwergewichtig zum Unter-
richten» angestellt seien, mache auch Art. 42 LAV deutlich (vgl. Be-
schwerde Ziff. 6). Aus diesen Gründen sei die Teilanstellung 2 rechtswidrig. 
– Da der Beschwerdeführerin im Rahmen des neuen Lehrgangs lediglich 
vier Wochenlektionen Unterricht zugewiesen werden konnten (vgl. vorne 
E. 2.2.3), drohte ihr eine Teilkündigung im Umfang von 72,42 %. Mit Blick 
auf die lange Anstellungsdauer und die Lebenssituation der Beschwerde-
führerin war die Schule B.________ aber gewillt, ihr ein substantielles 
Arbeitsverhältnis zu erhalten. Die Schulleitung hatte die Absicht, für die 

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Seite 12

Beschwerdeführerin eine gute Lösung zu finden, was sie mehrmals betonte 
(vgl. Schreiben und E-Mail des Direktors der Schule B.________ vom 
21.1.2014, beides in Personaldossier [act. 3D5]; ferner vorne E. 2.2.3). Aus 
diesem Grund bot sie ihr denn auch die Teilanstellung 2 an. Die 
Schulleitung hat damit die verschiedenen Teile des Berufsauftrags der 
Beschwerdeführerin unterschiedlich gewichtet, wozu sie unter den 
konkreten Umständen nach Art. 60 Abs. 3 LAV berechtigt war, dessen 
ungeachtet, dass die Beschäftigung von Lehrkräften im Allgemeinen 
überwiegend im Unterrichten besteht. Auch Art. 42 LAV steht dem nicht 
entgegen. Im Übrigen können Lehrkräfte gestützt auf Art. 8 LAG im 
Rahmen ihres Beschäftigungsgrads zur Übernahme anderer Aufgaben 
oder anderer Funktionen verpflichtet werden (vgl. Vortrag zum LAG, Tag-
blatt des Grossen Rates 1992, Beilage 41, S. 4). Auch im Licht dieser Re-
gelung durfte die Schule der Beschwerdeführerin ein entsprechendes An-
gebot unterbreiten. Diese war nicht verpflichtet, darauf einzugehen. Dem-
nach ist die Argumentation der Beschwerdeführerin unbehelflich und es 
mutet widersprüchlich an, wenn sie die Teilanstellung zunächst akzeptiert 
hat, um sie später als rechtswidrig zu bezeichnen. 

3.3 Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, die in der Aufgaben-Liste 
vom 11. August 2014 vorgesehenen Aufgaben würden sie «vom Status 
einer Lehrperson zu einer Hilfskraft degradieren». Die Aufgaben müssten 
«ähnlich anspruchsvoll sein wie der eigentliche Berufsauftrag». Dies sei 
nicht der Fall (Beschwerde Ziff. 5 und 7). – Die Beschwerdeführerin scheint 
zunächst zu übersehen, dass auch der Berufsauftrag nicht nur das Unter-
richten, sondern auch die Mitarbeit, die Zusammenarbeit und die Weiterbil-
dung umfasst (vgl. vorne E. 3.1). Die Lehrkräfte wirken gemäss Art. 57 
Abs. 1 LAV an der Zielerreichung, an der Organisation und an der Admi-
nistration der Schule nach Anweisung der Schulleitung mit. Somit sind 
grundsätzlich auch organisatorische und administrative Arbeiten vom Be-
rufsauftrag gedeckt. Im Übrigen erscheint die Aufgabenzuweisung inhaltlich 
nicht unzumutbar.

3.3.1 Als Spezialaufgaben im organisatorischen Bereich nennt der 
Stellenbeschrieb vom 11. August 2014 folgende Bereiche (Personaldossier 
[act. 3D5]):

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.04.2016, Nr. 100.2015.161U, 
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Aufgabenbereiche Aufgaben

Ausstellungen in C.________ + 
D.________

Mitarbeit beim Auf- und Abbau der Ausstel-
lungen
Versand der Werbemittel

Mitarbeit an der BAM Vorarbeiten Werbemittel sammeln und ver-
walten
Mitarbeit beim Auf- und Abbau des Standes
Standbetreuung

Mitarbeit am Info-Tag Koordination der Präsentationen
Auf- und Abbau der Installationen
Standbetreuung

Weiterbildung Begrüssung der neuen Teilnehmenden zu 
Semesterbeginn beim Haupteingang

Infowände und Prospektauslagen Betreuung der Infowände und Prospekt-
auslagen im Hauptgebäude

Website Aktualisierung der Webseite und des Intranets
Newsletter (in ein bis zwei Jahren)
Mediathek in D.________ Betreuung der Mediathek in D.________
Mediathek in C.________ Folieren und Beschriften von Medien
Werbemittel der Schule Archivierung der Prospekte und Einla-

dungskarten der Schule B.________
Versände vorbereiten

Lehrerzimmer Betreuung des neuen Lehrerzimmers
LeFo und SchiLF Koordination und Betreuung von LeFo- und 

SchiLF-Anlässen
Archiv der Schule Mitarbeit im Archiv der Schule
Lädelimaterial Ordnen der Restbestände des Lädelis
Schulgebäude Mitarbeit bei der Einrichtung der Schulgebäude
Sitzungsprotokolle Erstellung von Sitzungsprotokollen
Weitere Aufgabenbereiche nach Ver-
einbarung

3.3.2 Die Beschwerdeführerin erhebt gegen die Aufgabenbereiche Web-
site, Newsletter, Mediathek in D.________ und Sitzungsprotokolle keine 
Einwände (vgl. Beschwerde Ziff. 7). Zu den übrigen Aufgabenbereichen 
ergibt sich Folgendes:
 Für die Beschwerdeführerin stellt die Mitwirkung an Ausstellungen eine 

untergeordnete Hilfsarbeit dar. Dieser Auffassung ist zu widerspre-
chen, da – wie die Vorinstanz zu Recht bemerkt (Vernehmlassung 
S. 3) – beim Aufbau einer Ausstellung die künstlerischen und päda-
gogischen Fachkenntnisse der Beschwerdeführerin gefragt und dien-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.04.2016, Nr. 100.2015.161U, 
Seite 14

lich sind. Beim Versand von Werbemitteln handelt es sich um eine zu-
mutbare administrative Tätigkeit (vgl. vorne E. 3.3). 

 Auch die Mitwirkung an der BAM, an Infotagen, Weiterbildungen sowie 
Lehrerfortbildungen (LeFo) und schulinternen Weiterbildungen (SchiLf) 
setzt – entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin – Fach-
kompetenzen voraus. Im Rahmen der BAM gilt es Jugendliche und Er-
wachsene über Berufslaufbahnen, Weiterbildungsmöglichkeiten und 
Ausbildungsgänge zu informieren, was – wie die ERZ zutreffend aus-
führt (Vernehmlassung S. 4) – hohe fachliche Kompetenzen erfordert. 
Gleiches gilt für die Mitwirkung in den weiteren zuvor genannten Berei-
chen, in denen ebenfalls ein Austausch mit anderen Fachpersonen 
und Jugendlichen stattfindet. Im Übrigen bildet die Mitwirkung an der 
Lehrerfortbildung und der schulinternen Weiterbildung Teil des gesetz-
lichen Berufsauftrags (vgl. Art. 17 Abs. 2 Bst. b bis d LAG). 

 Die Betreuung der Infowände, der Mediathek in C.________ (Folieren 
und Beschriften von Medien) und des Werbemittels der Schule 
B.________ sind dem schulorganisatorischen Bereich zuzuordnen. 
Inwiefern hieraus eine Unzulässigkeit abzuleiten wäre, ist mit Blick auf 
die Teilanstellung 2 nicht ersichtlich, hat sich die Beschwerdeführerin 
doch mit der Übernahme administrativer Arbeiten als einverstanden 
erklärt. 

 Die Beschwerdeführerin erachtet schliesslich das Ordnen der Rest-
bestände des Lädelis, die Betreuung des Lehrerzimmers und die Mitar-
beit bei der Einrichtung der Schulgebäude als unzumutbar, weil sie 
ihren Fähigkeiten nicht entsprächen. Die Betreuung des Lehrerzim-
mers käme einem «Aufräumauftrag» gleich (Beschwerde S. 6). Die 
Vorinstanz hat darauf hingewiesen, dass selbst eher untergeordnete 
organisatorische und administrative Tätigkeiten von geringerem An-
spruch in einem zeitlich überschaubaren Rahmen zumutbar sein kön-
nen. Mit Blick auf diese Aufgabenbereiche erachtete sie es als zweifel-
haft, ob diese als Dauerauftrag zulässig seien. Soweit es sich aber um 
lediglich zeitweilige Aufgaben untergeordneter Bedeutung handle, liege 
keine Unzumutbarkeit vor (angefochtener Entscheid E. 2.2.3 S. 8). In-
wiefern das vorinstanzlich Erwogene rechtsfehlerhaft sein soll, legt die 
Beschwerdeführerin nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.04.2016, Nr. 100.2015.161U, 
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3.3.3 Somit erweist sich die Zuweisung unterrichtsfremder Arbeiten (Teil-
anstellung 2) auch mit Blick auf den Aufgabenbeschrieb vom 11. August 
2014 als zumutbar. 

3.4 Von einer rechtswidrigen Aufgabenzuweisung kann nach dem Ge-
sagten nicht die Rede sein.

4.

Aufgrund des Gesagten steht fest, dass die Vorinstanz auf die Beschwerde 
auch insoweit nicht hätte eintreten dürfen, als die Beschwerdeführerin die 
Aufhebung der Teilanstellung 2 beantragt hat (vgl. vorne Bst. B und E. 2). 
Soweit die Vorinstanz zu Unrecht auf die Beschwerde eingetreten ist, bleibt 
dies im Ergebnis aber folgenlos, weshalb sich die Kassation des Sachent-
scheids der ERZ bzw. des betreffenden vorinstanzlichen Verfahrensteils 
(Art. 40 VRPG) nicht als erforderlich erweist (vgl. BVR 2008 S. 1 E. 2.5 f.). 
Dies gilt auch hinsichtlich der Verfahrenskosten (vgl. Dispositiv-Ziffer 2).

5.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten für das verwaltungs-
gerichtliche Verfahren der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 108 
Abs. 1 VRPG). Parteikosten sind keine zu sprechen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. 
Art. 104 VRPG).

6.

Nach Art. 83 Bst. g des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht (BGG; SR 173.110) ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet der öffent-
lich-rechtlichen Arbeitsverhältnisse, wenn sie eine nicht vermögensrechtli-
che Angelegenheit, nicht aber die Gleichstellung der Geschlechter betref-
fen. – Die Beschwerdeführerin verlangt die Aufhebung der Teilanstellung 2 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 07.04.2016, Nr. 100.2015.161U, 
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(Zuweisung unterrichtsfremder Arbeiten) und sinngemäss eine Anstellung 
als Lehrkraft in diesem Umfang (vgl. vorne Bst. C). Liegt – wie hier – die 
Aufgabenzuteilung im Streit, handelt es sich um keine vermögensrechtliche 
Angelegenheit (vgl. Hansjörg Seiler, in Seiler et al. [Hrsg.], Handkommentar 
BGG, 2. Aufl. 2015, Art. 83 N. 73). Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten ist somit unzulässig. In der Rechtsmittelbelehrung wird 
daher auf das Rechtsmittel der subsidiären Verfassungsbeschwerde ver-
wiesen.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3ʹ000.--, werden der Beschwerdeführerin 
auferlegt.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

4. Zu eröffnen:
- der Beschwerdeführerin
- dem Beschwerdegegner

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, subsidiäre Verfas-
sungsbeschwerde gemäss Art. 39 ff. und 113 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 
2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.