# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** db457308-7b0c-543e-a6bb-5b9f79346e98
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-04-02
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 02.04.2024 C-595/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-595-2024_2024-04-02.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-595/2024 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  2 .  A p r i l  2 0 2 4  

Besetzung 
 Einzelrichter Philipp Egli, 

Gerichtsschreiberin Andrea Meier. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ GmbH,  

vertreten durch Dr. med. et lic. iur. Andreas Wildi, 

Rechtsanwalt, und Lucina Herzog, Rechtsanwältin LL.M.,  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Bundesamt für Gesundheit,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 KVG, Spezialitätenliste; Verfügung vom 8. Dezember 2023. 

 

 

 

C-595/2024 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die A._______ GmbH (Beschwerdeführerin), vertreten durch Rechts-

anwalt Andreas Wildi und Rechtsanwältin Lucina Herzog, mit Eingabe vom 

26. Januar 2024 Beschwerde gegen die Verfügung des Bundesamtes für 

Gesundheit (Vorinstanz) vom 8. Dezember 2023 betreffend Zahlungsein-

forderung erhoben hat (BVGer-act. 1), 

dass die Beschwerdeführerin mit schriftlicher Erklärung vom 19. März 2024 

die Beschwerde vom 26. Januar 2024 vorbehaltlos zurückgezogen und 

das Gericht ersucht hat, aufgrund des frühen Rückzugs im Verfahren auf 

die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten (BVGer-act. 5), 

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 

Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass ein Doppel der Eingabe der Beschwerdeführerin vom 19. März 2024 

an die Vorinstanz zur Kenntnisnahme zuzustellen ist, 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), die Verfahrenskosten in-

des ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn ein Rechtsmittel 

ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch Rückzug erledigt wird 

(Art. 6 Bst. a VGKE, vgl. auch Art. 63 Abs. 1 Satz 3 VwVG), 

dass die Gegenstandslosigkeit des vorliegenden Verfahrens zwar durch 

den Beschwerderückzug der Beschwerdeführerin bewirkt worden ist, der 

geringe Aufwand für das Gericht es jedoch rechtfertigt, auf die Erhebung 

von Verfahrenskosten zu verzichten, 

dass das Gericht bei Gegenstandslosigkeit eines Verfahrens zu prüfen hat, 

ob eine Parteientschädigung zuzusprechen ist, wobei für die Festsetzung 

der Parteientschädigung Art. 5 VGKE sinngemäss gilt (Art. 15 VGKE), 

dass der die Gegenstandslosigkeit verursachenden Beschwerdeführerin 

keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, 

dass die Vorinstanz als Bundesbehörde ebenfalls keinen Anspruch auf 

eine Parteientschädigung hat (vgl. Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

C-595/2024 

Seite 3 

 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos ge-

worden abgeschrieben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Ein Doppel der Eingabe der Beschwerdeführerin vom 19. März 2024 geht 

an die Vorinstanz zur Kenntnisnahme. 

5.  

Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das 

Eidgenössische Departement des Innern. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

Philipp Egli Andrea Meier 

 

(Rechtsmittelbelehrung auf der nächsten Seite)  

C-595/2024 

Seite 4 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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