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**Case Identifier:** 520b6d7a-1d6f-5de3-80ec-85bbdcc59bd7
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-07-17
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Versicherungsgericht 17.07.2023 VBE.2022.385
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_007_VBE-2022-385_2023-07-17.pdf

## Full Text

Versicherungsgericht 

4. Kammer 

 

 

VBE.2022.385 / lf / nl 
Art. 87 

 

 

Urteil vom 17. Juli 2023 
 

 

Besetzung  Oberrichter Roth, Präsident 

Oberrichterin Merkofer 

Oberrichterin Fischer 

Gerichtsschreiberin Fricker 

 

 
   

Beschwerde 

führerin 

 A._____ 

unentgeltlich vertreten durch lic. iur. Urs Hochstrasser, Rechtsanwalt, 

Rain 41, Postfach, 5001 Aarau 1 

 

 
   

Beschwerde 

gegnerin  

 SVA Aargau, IV-Stelle, Bahnhofplatz 3C, Postfach, 5001 Aarau 

 

 
   

Beigeladene   B._____, 

 

 

 
 

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend IVG Renten 

(Verfügung vom 8. September 2022) 
 

  

 - 2 - 

 

 

 

   

Das Versicherungsgericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

Die 1968 geborene Beschwerdeführerin, zuletzt als Sachbearbeiterin tätig 

gewesen, meldete sich am 28. Januar 2019 bei der Beschwerdegegnerin 

zum Bezug von Leistungen (berufliche Integration, Rente) der Eidgenössi-

schen Invalidenversicherung (IV) an. Die Beschwerdegegnerin tätigte me-

dizinische sowie erwerbliche Abklärungen, leistete Kostengutsprache für 

berufliche Massnahmen und liess die Beschwerdeführerin auf Empfehlung 

des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) psychiatrisch begutachten (Gut-

achten der Psychiatrischen Dienste C., vom 7. April 2021). Nach durchge-

führtem Vorbescheidverfahren, erneuten Rücksprachen mit dem RAD und 

dem Einholen einer ergänzenden gutachterlichen Stellungnahme wies die 

Beschwerdegegnerin das Rentenbegehren der Beschwerdeführerin mit 

Verfügung vom 8. September 2022 ab. 

 

2. 

2.1. 

Gegen die Verfügung vom 8. September 2022 erhob die Beschwerdefüh-

rerin mit Eingabe vom 10. Oktober 2022 fristgerecht Beschwerde und 

stellte folgende Rechtsbegehren: 

 

"1. In Aufhebung der Verfügung vom 08.09.2022 seien der Beschwerde-
führerin die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen. 

 
2. Eventualiter sei ein Gerichtsgutachten anzuordnen. 
 
3. Eventualiter sei die Causa an die Beschwerdegegnerin zurückzuwei-

sen. 
 
4. Der Beschwerdeführerin sei die unentgeltliche Rechtsverbeiständung 

im Sinne von ATSG Art. 61 f zu gewähren und Urs Hochstrasser, 
Rechtsanwalt, Rain 41, 5001 Aarau, als unentgeltlicher Rechtsbeistand 
zu bestellen. 

 
5. Des weitern sei ein zweiter Schriftenwechsel durchzuführen. Kosten-

ausfällung zulasten der Beschwerdegegnerin." 

 

2.2. 

Mit instruktionsrichterlicher Verfügung vom 18. Oktober 2022 wurde der 

Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt und zu ihrem 

unentgeltlichen Vertreter lic. iur. Urs Hochstrasser, Rechtsanwalt, Aarau, 

ernannt. 

 

2.3. 

Mit Vernehmlassung vom 3. November 2022 beantragte die Beschwerde-

gegnerin die Abweisung der Beschwerde. 

 

 - 3 - 

 

 

 

2.4. 

Mit instruktionsrichterlicher Verfügung vom 4. November 2022 wurde die 

berufliche Vorsorgeeinrichtung der Beschwerdeführerin im Verfahren bei-

geladen und ihr Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Diese liess sich 

in der Folge nicht vernehmen. 

 

2.5. 

Mit Replik vom 11. November 2022 hielt die Beschwerdeführerin an den 

beschwerdeweise gestellten Anträgen fest. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

1.1. 

Vorab ist auf die Rüge der Beschwerdeführerin einzugehen, wonach die 

Beschwerdegegnerin das rechtliche Gehör verletzt habe, indem sie sich 

nicht rechtsgenüglich mit den erhobenen Einwänden auseinandergesetzt 

habe (vgl. Beschwerde S. 4 ff.; Replik S. 1). 

 

1.2. 

Verfügungen sind gemäss Art. 49 Abs. 3 ATSG zu begründen, was sich 

auch aus dem allgemeinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 

BV) ergibt. Die Begründung muss wenigstens kurz die Überlegungen nen-

nen, von denen sich die Einspracheinstanz leiten liess und auf welche sich 

ihr Entscheid stützt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sie sich ausdrück-

lich mit jeder Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinanderset-

zen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen 

Gesichtspunkte beschränken (BGE 124 V 180 E. 1a S. 181). 

 

1.3. 

Entgegen dem Vorbringen der Beschwerdeführerin ist die Beschwerdegeg-

nerin ihrer Begründungspflicht genügend nachgekommen (Vernehmlas-

sungsbeilage [VB] 135). So war es der Beschwerdeführerin aufgrund der 

Ausführungen in der angefochtenen Verfügung möglich, sich über die 

Gründe der Beschwerdegegnerin, welche zum Entscheid geführt haben, 

ein Bild zu machen. Im konkreten Fall konnte der Entscheid der Beschwer-

degegnerin denn auch fraglos sachgerecht angefochten werden (vgl. 

BGE 138 V 32 E. 2.2 S. 35 mit Hinweisen). Eine Verletzung des rechtlichen 

Gehörs der Beschwerdeführerin ist damit nicht ersichtlich.  

 

2. 

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin das Rentenbegehren 

der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 8. September 2022 (VB 135) 

zu Recht abgewiesen hat. 

 

 - 4 - 

 

 

 

3. 

Am 1. Januar 2022 sind die Änderungen betreffend Weiterentwicklung der 

IV (WEIV) in Kraft getreten. Weder dem IVG noch der IVV sind besondere 

Übergangsbestimmungen betreffend die Anwendbarkeit dieser Änderun-

gen im Hinblick auf nach dem 1. Januar 2022 beurteilte mögliche Ansprü-

che des Zeitraums bis zum 31. Dezember 2021 zu entnehmen. Es sind da-

her nach den allgemeinen übergangsrechtlichen Grundsätzen jene Bestim-

mungen anzuwenden, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden  

oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestands Geltung haben beziehungs-

weise hatten (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_136/2021 vom 7. April 

2022 E. 3.2.1 mit Hinweis unter anderem auf BGE 144 V 210 E. 4.3.1 

S. 213). Da vorliegend Leistungen mit Anspruchsbeginn vor dem 1. Januar 

2022 streitig sind, ist für deren Beurteilung die bis zum 31. Dezember 2021 

geltende Rechtslage massgebend. 

 

4. 

4.1. 

In der angefochtenen Verfügung vom 8. September 2022 (VB 135) stützte 

sich die Beschwerdegegnerin in medizinischer Hinsicht insbesondere auf 

das Gutachten der Psychiatrischen Dienste F. vom 7. April 2021 (VB 116), 

ergänzt durch die gutachterliche Stellungnahme vom 7. März 2022 

(VB 131). 

 

Im Psychiatrischen Dienste F.-Gutachten vom 7. April 2021 wurde die Di-

agnose "F33.0 Rezidivierende depressive Störung, ggw. leichte Episode" 

gestellt (VB 116 S. 41) und ausgeführt, in der angestammten Tätigkeit als 

kaufmännische Angestellte bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit auf dem 

ersten Arbeitsmarkt. Eine Anpassung der Tätigkeit sei nicht notwendig, da 

die Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig 

sei. Es werde von einem stabilen Verlauf der Arbeitsfähigkeit ausgegangen 

(VB 116 S. 47). 

 

In der ergänzenden gutachterlichen Stellungnahme vom 7. März 2022 

wurde ausgeführt, nach der Durchsicht und Würdigung des Berichts des 

behandelnden Arztes vom 9. Juni 2021 (VB 125 S. 2 ff.) würden sich keine 

neuen Erkenntnisse ergeben. Es werde deshalb weiterhin an der Einschät-

zung der gesundheitlichen Situation und der Arbeitsfähigkeit der Beschwer-

deführerin festhalten (VB 131 S. 1). Die Untersuchungen hätten ergeben, 

dass Vermeidung, Versagensängste und Insuffizienzgefühle, die sich im 

Rahmen der depressiven Episode und einer Persönlichkeitsakzentuierung 

entwickelt hätten, ursächlich sehr zentral dafür seien, dass der berufliche 

Wiedereinstieg noch nicht gelungen sei, obwohl kein dauerhaftes psychi-

sches Leiden vorliege (VB 131 S. 2). 

 

 - 5 - 

 

 

 

4.2. 

4.2.1. 

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob die-

ser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 

beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 

Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medi-

zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situ-

ation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet 

sind (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352). 

 

4.2.2. 

Den von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingehol-

ten Gutachten von externen Spezialärzten, welche auf Grund eingehender 

Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Be-

richt erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergeb-

nissen gelangen, ist bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerken-

nen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Exper-

tise sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470; 125 V 351 E. 3b/bb S. 353). 

 

4.3. 

Das Psychiatrischen Dienste F.-Gutachten vom 7. April 2021 (VB 116), er-

gänzt durch die gutachterliche Stellungnahme vom 7. März 2022 (VB 131), 

wird den von der Rechtsprechung formulierten Anforderungen an eine be-

weiskräftige medizinische Stellungnahme (vgl. E. 4.2.1. hiervor) gerecht. 

Das Gutachten ist in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) erstellt worden 

(vgl. VB 116 S. 3 ff.), gibt die subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin 

ausführlich wieder (vgl. VB 116 S. 22 ff.), beruht auf einer allseitigen psy-

chiatrischen Untersuchung (vgl. VB 116 S. 35 ff.) und die Gutachterin und 

der Gutachter setzten sich im Anschluss an die Herleitung der Diagnosen 

eingehend mit den subjektiven Beschwerdeangaben bzw. den medizini-

schen Akten auseinander (vgl. VB 116 S. 42 ff.). Das Gutachten ist in der 

Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen Si-

tuation nachvollziehbar und damit grundsätzlich geeignet, den Beweis für 

den anspruchserheblichen medizinischen Sachverhalt zu erbringen. 

 

4.4. 

Die Beschwerdeführerin bringt demgegenüber mit Verweis auf die Ein-

schätzung ihrer behandelnden Ärzte und die Ergebnisse der Eingliede-

rungsmassnahmen im Wesentlichen vor, auf das Psychiatrischen Dienste 

F.-Gutachten könne nicht abgestellt werden. Die Beschwerdegegnerin 

habe den massgebenden medizinischen Sachverhalt nicht rechtsgenüglich 

abgeklärt (vgl. Beschwerde S. 6 ff.; Replik S. 2). 

 

4.4.1.  

Soweit die Beschwerdeführerin dem Psychiatrischen Dienste F.-Gutachten 

die abweichende Beurteilung ihrer behandelnden Ärzte gegenüberstellen 

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lässt (vgl. Beschwerde S. 7 f.), ist darauf hinzuweisen, dass es die unter-

schiedliche Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen 

(Fach-) Arztes einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten 

fachmedizinischen Experten andererseits (BGE 124 I 170 E. 4 S. 175) 

nicht zulässt, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu 

stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behan-

delnden Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten 

bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil 

die behandelnden Ärzte wichtige Aspekte benennen, die im Rahmen der 

Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (vgl. statt vieler: 

Urteil des Bundesgerichts 8C_42/2022 vom 13. April 2022 E. 4 mit Hinwei-

sen). Dies ist vorliegend nicht der Fall: 

 

In dem nach dem Psychiatrischen Dienste F.-Gutachten erstellten Bericht 

des Zentrums D. vom 9. Juni 2021 wurden die gleichen Diagnosen gestellt 

(VB 125 S. 3) wie bereits in den Berichten des Zentrums D. vom 20. Januar 

2021 (VB 111 S. 3) und vom 7. Oktober 2020 (VB 96 S. 4). Den Psychiat-

rischen Dienste F.-Gutachtern lagen die vor dem Gutachten erstellten Be-

richte des Zentrums D. sowie die weiteren relevanten Akten vor (VB 116 

S. 3 ff.) und wurden von diesen gewürdigt. So wurde im Psychiatrischen 

Dienste F.-Gutachten festgehalten, in den Berichten der Behandler falle 

seit 2020 eine Diskrepanz zwischen Diagnose und Beurteilung der Funkti-

onsfähigkeit nach ICF-Kriterien auf. Trotz zeitweiser Diagnose einer mittel-

gradigen bis schweren depressiven Episode zeige der Schweregrad der 

Funktionsfähigkeit in den unterschiedlichen Bereichen keine bis maximal 

mässige Beeinträchtigungen und lediglich im Bereich Selbstbehauptung er-

hebliche Einschränkungen (vgl. auch VB 111 S. 4 und 96 S. 4). Die Bewer-

tung der Funktionsfähigkeit gemäss ICF sei jedoch maximal mit einer leich-

ten depressiven Episode vereinbar. Die Arbeitsfähigkeit werde aber mit 0 % 

beurteilt, was eine Diskrepanz aufwerfe (VB 116 S. 33, 39, 49). Aus der 

Beschwerdeschilderung der Beschwerdeführerin, dem psychopathologi-

schen Befund in den eingehenden Explorationen, den Beobachtungen im 

Begutachtungsprozess, den Fremdauskünften sowie dem Studium der um-

fassenden Akten habe in der Zusammenschau schliesslich ein konsisten-

tes Bild der psychischen Struktur und der Funktionen der Beschwerdefüh-

rerin gewonnen werden können. Anders als die aktuellen Behandler wür-

den sie aktuell von einer leichten depressiven Beschwerdesymptomatik 

ausgehen, die therapeutisch stabilisiert werden könne und keinen dauer-

haften Charakter habe. Auch bezüglich der Persönlichkeitsstruktur würden 

sie, anders als die aktuellen Therapeuten, keine diagnostisch und funktio-

nell relevanten Einschränkungen sehen. Bei der depressiven Störung der 

Beschwerdeführerin handle es sich um kein dauerhaftes psychisches Lei-

den (VB 116 S. 48 f.). Die Funktionsfähigkeit der Beschwerdeführerin be-

finde sich insgesamt auf einem guten Niveau, das eine Arbeitsfähigkeit zu-

lassen würde. Seit Herbst 2020 zeige sich keine Entwicklung mehr. Der 

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Beschwerdeführerin könne ab sofort eine kaufmännische Tätigkeit im ers-

ten Arbeitsmarkt bis zu 100 % zugemutet werden (VB 116 S. 49). Auch sei 

von einem stabilen Verlauf der Arbeitsfähigkeit sowie von einem langfristi-

gen Erhalt der 100%igen Arbeitsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt auszuge-

hen (VB 116 S. 47). 

 

Hinsichtlich der von den behandelnden Ärzten abweichenden gutachterli-

chen Einschätzung, ist festzuhalten, dass im Rahmen psychiatrischer Be-

urteilungen immer ein gewisser Ermessensspielraum besteht, innerhalb 

dessen verschiedene medizinische Interpretationen möglich, zulässig und 

zu respektieren sind, sofern der Experte lege artis vorgegangen ist (Urteil 

des Bundesgerichts 8C_548/2021 vom 25. Februar 2022 E. 7.2.1 mit Hin-

weisen). Vorliegend sind ausweislich der Akten weder Hinweise ersichtlich 

noch wurden derartige Anhaltspunkte substantiiert dargetan, wonach die 

gutachterlichen Einschätzungen im Psychiatrischen Dienste F.-Gutachten 

vom 7. April 2021 nicht lege artis erfolgt wären. Dementsprechend hielt 

auch RAD-Arzt Dr. med. E., Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, 

in seiner versicherungsmedizinischen Aktenbeurteilung vom 29. Septem-

ber 2021 fest, das Psychiatrischen Dienste F.-Gutachten sei aus formalen 

und inhaltlichen Gesichtspunkten korrekt und es könne auf die gutachterli-

che Beurteilung abgestellt werden (VB 127 S. 3).  

 

Dass es seit der Begutachtung zu einer Verschlechterung des Gesund-

heitszustandes der Beschwerdeführerin gekommen wäre, ist dem Bericht 

vom 9. Juni 2021 (VB 125 S. 2 ff.) zudem nicht zu entnehmen und wird von 

der Beschwerdeführerin auch nicht geltend gemacht. In der ergänzenden 

gutachterlichen Stellungnahme vom 7. März 2022 wurde der Bericht des 

Zentrums D. vom 9. Juni 2021 – entgegen der Beschwerdeführerin (vgl. 

Beschwerde S. 7) – berücksichtigt und es wurde ausgeführt, nach der 

Durchsicht und Würdigung des Behandlerberichts vom 9. Juni 2021 wür-

den sich keine neuen Erkenntnisse ergeben. Es werde deshalb weiterhin 

an der gutachterlichen Einschätzung der gesundheitlichen Situation und 

der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin festhalten (VB 131 S. 1). Bei 

der von der gutachterlichen Beurteilung differierenden Einschätzung des 

behandelnden Psychiaters vom 9. Juni 2021 ist damit lediglich von einer 

unterschiedlichen Beurteilung des gleichen medizinischen Sachverhaltes 

auszugehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_618/2014 vom 19. Dezem-

ber 2014 E. 2.1 mit Hinweisen), was angesichts der umfassenden gut-

achterlichen Abklärungen kein Abweichen vom Psychiatrischen Dienste F.-

Gutachten rechtfertigt, zumal darin, wie vorangehend dargelegt, nachvoll-

ziehbar begründet wurde, weshalb die Auffassung des behandelnden Psy-

chiaters nicht geteilt werde. Zudem ist der Erfahrungstatsache Rechnung 

zu tragen, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftrags-

rechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patien-

ten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3a/cc S. 353 mit weiteren Hinweisen). 

Der nach der Begutachtung erstellte Bericht des Zentrums D. vom 9. Juni 

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2021 (VB 125 S. 2 ff.) vermag damit keine Zweifel an der gutachterlichen 

Einschätzung zu begründen. 

 

4.4.2. 

Hinsichtlich der Ergebnisse der Eingliederungsmassnahmen (vgl. Be-

schwerde S. 7 f.; Replik S. 2) ist festzuhalten, dass für die Beurteilung des 

Rentenanspruchs nicht das Ergebnis eines Arbeitstrainings, sondern die 

von Medizinern festgelegte Arbeitsfähigkeit massgebend ist. Denn es ist 

Aufgabe der ärztlichen Fachperson, den Gesundheitszustand zu beurteilen 

und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher 

Tätigkeit die versicherte Person arbeitsunfähig ist (vgl. E. 5.3 des in 

BGE 144 V 153 nicht publ. Urteils des Bundesgerichts 8C_440/2017 vom 

25. Juni 2018 E. 5.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_470/2021 vom 4. Ja-

nuar 2022 E. 4.2.2). 

 

Den Psychiatrischen Dienste F.-Gutachtern lagen die Berichte betreffend 

die durchgeführten beruflichen Massnahmen vor (VB 116 S. 7 ff., 13 ff.). 

Sie kamen in Kenntnis der Berichte zu ihrer nachvollziehbar begründeten 

Einschätzung und führten aus, nach dem gescheiterten Arbeitsversuch im 

Herbst 2020 seien erneut depressive Beschwerden in Form von einer de-

pressiven Stimmungslage, einer Antriebsstörung, Konzentrationsdefiziten, 

Ängsten, Insuffizienz- und Schuldgefühlen, Verlangsamung im Denken, 

Grübeln sowie sozialem Rückzug dokumentiert, die über einen Zeitraum 

von mehr als zwei Wochen angehalten hätten. Diese Beschwerden seien 

erneut im Rahmen einer depressiven Störung nach ICD-10 eingeordnet 

worden, was anhand der Unterlagen nachvollziehbar erscheine. Eine Dis-

krepanz ergebe sich jedoch in der Beurteilung des Schweregrads, der mit 

mittelschwer bis schwer beschrieben worden sei. Während der Psychosta-

tus diesen Schweregrad belegen würde, sei die Beurteilung der Funktions-

einschränkungen nach ICF maximal mit einer leichten depressiven Episode 

vereinbar (VB 116 S. 39, 44). Bei der Beschwerdeführerin bestehe keine 

dauerhafte, chronische psychische Erkrankung. Nach guter Stabilisierung 

im Rahmen des stationären psychiatrischen Aufenthalts und einer berufli-

chen Massnahme mit begleitender ambulanter Psychotherapie sei der be-

rufliche Einstieg dann letztlich doch nicht gelungen, da mit zunehmender 

Dauer der Massnahme Versagensängste und ein Vermeidungsverhalten in 

den Vordergrund getreten seien. Dieser Entwicklung sei in Therapie und 

Massnahme zu wenig entgegengewirkt worden, Schonung und Schutz 

seien im Vordergrund gestanden. Die Beschwerdeführerin sollte wieder zu 

100 % als kaufmännische Angestellte im ersten Arbeitsmarkt beginnen. 

Dieser Weg sollte durch eine intensive ambulante Psychotherapie begleitet 

werden, mit dem Fokus auf dem Abbau des Vermeidungsverhaltens und 

der Stärkung der psychischen Widerstandskraft, Resilienz sowie des 

Selbstvertrauens (VB 116 S. 47 f.). In der ergänzenden gutachterlichen 

Stellungnahme vom 7. März 2022 wurde ebenfalls festgehalten, die Ent-

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wicklung einer depressiven Episode werde letztlich bestätigt. Die Untersu-

chungen hätten ergeben, dass Vermeidung, Versagensängste und Insuffi-

zienzgefühle, die sich im Rahmen der depressiven Episode und einer Per-

sönlichkeitsakzentuierung entwickelt hätten, ursächlich sehr zentral dafür 

seien, dass der berufliche Wiedereinstieg noch nicht gelungen sei, obwohl 

kein dauerhaftes psychisches Leiden vorliege (VB 131 S. 2). Eine man-

gelnde gutachterliche Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der Ein-

gliederungsmassnahmen ist damit nicht ersichtlich. 

 

4.4.3. 

Entgegen dem entsprechenden Vorbringen der Beschwerdeführerin (Be-

schwerde S. 5) finden sich im Psychiatrischen Dienste F.-Gutachten vom 

7. April 2021 sodann Ausführungen zu den mit BGE 141 V 281 eingeführ-

ten Indikatoren zur Beurteilung, ob ein psychisches Leiden eine rentenbe-

gründende Invalidität zu bewirken vermag (BGE 143 V 409 E. 4.5.2 S. 46; 

BGE 143 V 418 E. 7.2 S. 429). So sind dem Gutachten Ausführungen zum 

Schweregrad der diagnostizierten Störung und zur Ausprägung der diag-

noserelevanten Befunde, zum Behandlungs- und Eingliederungserfolg so-

wie zum in diesem Zusammenhang ausgewiesenen Leidensdruck, zur Per-

sönlichkeitsdiagnostik beziehungsweise den persönlichen Ressourcen, 

zum sozialen Kontext und zur Konsistenz (vgl. VB 116 S. 42 ff., 47 ff.) sowie 

Erhebungen zur Alltagsgestaltung (vgl. VB 116 S. 30 f.) zu entnehmen. Das 

Gutachten berücksichtigt damit sämtliche Indikatoren hinreichend und 

schlüssig begründet. 

 

Es ist zudem festzuhalten, dass rechtsprechungsgemäss grundsätzlich nur 

eine schwere psychische Störung invalidisierend im Rechtssinn sein kann. 

Eine leicht- bis mittelgradige depressive Störung ohne nennenswerte Inter-

ferenzen durch psychiatrische Komorbiditäten lässt sich im Allgemeinen 

nicht als schwere psychische Krankheit definieren. Besteht dazu noch ein 

bedeutendes therapeutisches Potential, so ist insbesondere auch die Dau-

erhaftigkeit des Gesundheitsschadens in Frage gestellt. Diesfalls müssen 

gewichtige Gründe vorliegen, damit dennoch auf eine invalidisierende Er-

krankung geschlossen werden kann. Es ist Aufgabe der medizinischen 

Sachverständigen, nachvollziehbar aufzuzeigen, weshalb trotz lediglich 

leichter bis mittelschwerer Depression und an sich guter Therapierbarkeit 

der Störung im Einzelfall funktionelle Leistungseinschränkungen resultie-

ren, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirken (BGE 148 V 49 E. 6.2.2 

S. 55 mit Hinweisen). Im Psychiatrischen Dienste F.-Gutachten wurde die 

Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung mit gegenwärtig ledig-

lich einer leichten Episode und eine Persönlichkeitsakzentuierung gestellt 

(VB 116 S. 41; 131 S. 2). Auch retrospektiv sei die Beurteilung des Funkti-

onsniveaus maximal mit leichten depressiven Beschwerden vereinbar 

(VB 116 S. 39, 49). Zudem gingen die Gutachter von einer guten Thera-

pierbarkeit aus (VB 116 S. 48, 50; 131 S. 2) und kamen sodann nachvoll-

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ziehbar begründet zum Schluss, dass von keiner Dauerhaftigkeit des psy-

chischen Leidens auszugehen sei (VB 116 S. 47 ff.; 131 S. 2). Auch vor 

diesem Hintergrund erweisen sich die Ausführungen im Psychiatrischen 

Dienste F.-Gutachten damit insgesamt als schlüssig. 

 

4.4.4. 

Hinsichtlich der medizinischen Beurteilung des Sachverhalts durch den 

Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (vgl. Beschwerde S. 6 ff.) ist des 

Weiteren darauf hinzuweisen, dass diese bereits deshalb unbehelflich ist, 

weil er als medizinischer Laie hierfür nicht befähigt ist (vgl. Urteil des Bun-

desgerichts 9C_283/2017 vom 29. August 2017 E. 4.1.2). 

 

4.4.5. 

Schliesslich ist auf das Vorbringen der Beschwerdeführerin einzugehen, 

wonach die Unterschriftenregelung verletzt sei, da Dr. med. F., Fachärztin 

für Psychiatrie und Psychotherapie, das Gutachten zweimal unterzeichnet 

habe und die ergänzende Stellungnahme nur von ihr unterzeichnet worden 

sei. Damit zeige sich ebenfalls, dass das Gutachten nicht beweiskräftig sei 

(vgl. Beschwerde S. 9). 

 

Dass die Chefärztin Dr. med. F. "in Vertretung" von Oberarzt G., der eben-

falls an der Begutachtung beteiligt war, unterzeichnet hat, vermag als sol-

ches keine Zweifel an der Zuverlässigkeit des Gutachtens zu wecken (vgl. 

Urteil des Bundesgerichts 8C_181/2013 vom 4. Juni 2013 E. 3.2). Dies 

auch daher nicht, da es sich bei Dr. med. F. um eine Fachärztin für Psychi-

atrie und Psychotherapie handelt und der Oberarzt G. den entsprechenden 

Facharzttitel nicht besitzt. Daher ist auch nicht zu beanstanden, dass die 

ergänzende gutachterliche Stellungnahme vom 7. März 2022 (VB 131) 

ausschliesslich von Dr. med. F. unterzeichnet wurde. 

 

4.5. 

Zusammenfassend sind weder den Ausführungen der Beschwerdeführerin 

noch den Akten konkrete Hinweise zu entnehmen, welche am Psychiatri-

schen Dienste F.-Gutachten vom 7. April 2021, ergänzt durch die gut-

achterliche Stellungnahme vom 7. März 2022, Zweifel zu begründen ver-

möchten (Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit; BGE 134 V 

109 E. 9.5, mit Hinweis auf BGE 129 V 177 E. 3.1). Der medizinische Sach-

verhalt erweist sich vor diesem Hintergrund als vollständig abgeklärt, wes-

halb auf weitere Abklärungen in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet 

werden kann (BGE 127 V 491 E. 1b S. 494 mit Hinweisen) und entgegen 

der Beschwerdeführerin keine Verletzung der Untersuchungspflicht, des 

Willkürverbots oder sonstiger Verfahrensgarantien durch die Beschwerde-

gegnerin (vgl. Beschwerde S. 8) ersichtlich ist. Gestützt auf das beweis-

kräftige Psychiatrischen Dienste F.-Gutachten ist damit von keinem dauer-

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haften psychischen Leiden und damit von keiner invalidenversicherungs-

rechtlich relevanten langandauernden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 

der Beschwerdeführerin auszugehen (vgl. E. 4.1. und 4.4.3. hiervor). 

 

4.6. 

Mangels einer durchschnittlich mindestens 40%igen Arbeitsunfähigkeit 

während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch sind die materiellen 

Rentenanspruchsvoraussetzungen gemäss Art. 6 und 8 ATSG i.V.m. 

Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG somit nicht erfüllt. Eine Ermittlung des Invaliditäts-

grades erübrigt sich dementsprechend (vgl. Urteil des Bundesgerichts 

8C_352/2017 vom 9. Oktober 2017 E. 7). Die Beschwerdegegnerin hat 

folglich das Rentenbegehren der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 

8. September 2022 (VB 135) zu Recht abgewiesen. 

 

5. 

5.1. 

Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde abzuweisen. 

 

5.2. 

Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Kosten 

werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im 

Rahmen von Fr. 200.00 bis Fr. 1'000.00 festgesetzt. Für das vorliegende 

Verfahren betragen diese Fr. 800.00. Sie sind gemäss dem Verfahrensaus-

gang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Da dieser die unentgeltliche 

Rechtspflege bewilligt wurde, sind die Kosten einstweilen lediglich vorzu-

merken. 

 

5.3. 

Der Beschwerdeführerin steht nach dem Ausgang des Verfahrens 

(Art. 61 lit. g ATSG) und der Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Stellung 

als Sozialversicherungsträgerin (BGE 126 V 143 E. 4 S. 149 ff.) kein An-

spruch auf Parteientschädigung zu. Dem unentgeltlichen Rechtsvertreter 

wird das angemessene Honorar nach Eintritt der Rechtskraft des versiche-

rungsgerichtlichen Urteils aus der Obergerichtskasse zu vergüten sein 

(Art. 122 Abs. 1 lit. a ZPO i.V.m. § 34 Abs. 3 VRPG). 

 

5.4. 

Es wird ausdrücklich auf Art. 123 ZPO verwiesen, wonach eine Partei, der 

die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, zur Nachzahlung der vor-

gemerkten Gerichtskosten verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 - 12 - 

 

 

 

 

2. 

Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.00 werden der Beschwerde-

führerin auferlegt. Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege 

werden sie einstweilen vorgemerkt. 

 

3. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

 

4. 

Das Honorar des unentgeltlichen Rechtsvertreters wird richterlich auf 

Fr. 3'300.00 festgesetzt. 

 

Die Obergerichtskasse wird gestützt auf § 12 Anwaltstarif angewiesen, 

dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, lic. iur. Urs 

Hochstrasser, Rechtsanwalt, Aarau, nach Eintritt der Rechtskraft das Ho-

norar von Fr. 3'300.00 auszurichten. 

 

 
   

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim 

Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung 

mit Art. 90 ff. BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom sieb-

ten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli 

bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar 

(Art. 46 BGG).  

 

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 

Luzern, zuzustellen. 

 

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift der Beschwerdeführerin oder ihres 

Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweis-

mittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Hän-

den hat (Art. 42 BGG). 

 

 
   

 - 13 - 

 

 

 

Aarau, 17. Juli 2023 

 

Versicherungsgericht des Kantons Aargau 

4. Kammer 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiberin: 

 

 

 

Roth Fricker