# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c38bd781-f5c4-58ad-8e95-821fa62af979
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-11-12
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 12.11.2014 IV 2012/416
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2012-416_2014-11-12.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2012/416

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 08.06.2020

Entscheiddatum: 12.11.2014

Entscheid Versicherungsgericht, 12.11.2014
Würdigung eines psychiatrischen Gutachtens. Dem überzeugenden 
Gutachten ist auch bei wesentlich abweichender Einschätzung des 
behandelnden Psychiaters zu folgen. Arbeitsunfähigkeit von maximal 20%, 
daher Abweisung des Rentenanspruchs (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 12. November 2014, IV 
2012/416).

Entscheid Versicherungsgericht, 12.11.2014

Vizepräsident Ralph Jöhl, Versicherungsrichterinnen Monika Gehrer-Hug und

Karin Huber-Studerus; Gerichtsschreiberin Evelyn Heiniger

Entscheid vom 12. November 2014

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Rente

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Sachverhalt:

A.    

A.a  A.___ meldete sich im August 2010 zur Früherfassung bei der IV-Stelle (IV-act. 1). 

Nach einem ersten Gespräch mit der Eingliederungsberaterin am 9. August 2010 (IV-

act. 6) reichte sie am 13. August 2010 das Formular für den Leistungsbezug ein (IV-

act. 9). Darin gab sie an, sie leide an "Schlafstörungen, tiefseelischen Verletzungen, 

Angst, Panikattacken sowie an Unkonzentriertheit". Eine Ärztin des Regionalen 

Ärztlichen Dienstes Ostschweiz (RAD) nahm daraufhin telefonisch Kontakt mit dem 

behandelnden Psychiater, Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie 

FMH, auf. Dieser gab zu Protokoll, die Versicherte leide an einer Anpassungsstörung 

bei belastender beruflicher Situation vor dem Hintergrund einer Persönlichkeit vom 

Typus melancholikus. Zusätzlich bestehe ein Verdacht auf das Vorliegen einer 

rezidivierenden depressiven Störung (IV-act. 12). Die Versicherte blieb in der Folge zu 

100% arbeitsunfähig geschrieben. Ihr ehemaliger Arbeitgeber teilte mit, er werde der 

Versicherten nach Ablauf der Krankentaggelder kündigen. Die IV-Stelle gewährte der 

Versicherten am 11. Januar 2011 Frühinterventionsmassnahmen in Form eines 

Computerkurses (IV-act. 36). Zudem wurde eine Zielvereinbarung für die 

Arbeitsvermittlung getroffen (IV-act. 37).

A.b  Mit Bericht vom 10. März 2011 (IV-act. 40) hielt der behandelnde Psychiater 

folgende Diagnosen fest: mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1), evtl. in 

Folge einer Anpassungsstörung (ICD-10: F43) bei Arbeitsplatzkonflikten und 

behinderter Selbstbehauptung. Vom 1. Mai 2010 bis 31. Januar 2011 sei die 

Versicherte zu 100% arbeitsunfähig gewesen. Ab dem 1. Februar 2011 sei sie bis auf 

weiteres zu 60% arbeitsunfähig. Da eine einvernehmliche Auflösung des 

Arbeitsverhältnisses vom Arbeitgeber verweigert worden sei, arbeite die Versicherte 

wieder an ihrem Arbeitsort. Sie werde dort allerdings teilweise für berufsfremde 

Arbeiten eingesetzt. Es sei wahrscheinlich (wenn auch nicht vorhersagbar), dass sich 

die Einsatzfähigkeit der Versicherten unter günstigen Bedingungen erhöhen werde.

A.c  Nachdem die Versicherte ab Februar wieder zu 40% arbeitstätig gewesen war, 

wurde sie per 25. Mai 2011 durch den behandelnden Psychiater erneut zu 100% 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

arbeitsunfähig geschrieben (IV-act. 53-2). Per 31. Juli 2011 wurde ihr die Arbeitsstelle 

gekündigt (vgl. IV-act. 43-2). Am 1. Juni 2011 berichtete Dr. B.___, es sei davon aus­

zugehen, dass die Versicherte an ihrem ehemaligen Arbeitsplatz gemobbt worden sei 

(IV-act. 42). Die Versicherte war anschliessend auf dem RAV gemeldet (IV-act. 52) und 

die IV-Stelle schloss ihre Arbeitsvermittlung ab (IV-act. 46).

A.d  Am 15. November 2011 erstattete Dr. B.___ einen Verlaufsbericht (IV-act. 56). Er 

gab folgende Diagnosen an: mittelgradig depressive Episode (ICD-10: F32.1) bei An­

passungsstörung (ICD-10: F43) bei Arbeitsplatzkonflikten und behinderter Selbstbe­

hauptung. Er erachtete die bisherige Tätigkeit als zu 50% zumutbar; ob eventuell eine 

Steigerung möglich sei, bleibe abzuwarten. Eine adaptierte Tätigkeit sei der 

Versicherten an 4-7 Stunden täglich zumutbar. Diese Schätzung müsse sich aber in der 

Realität beweisen. Er fügte an, die 100%ige Arbeitsunfähigkeit ab Mai 2011 habe sich 

auf die bisherige Stelle bezogen. In einer anderen Tätigkeit halte er die Versicherte für 

arbeitsfähig.

A.e  Am 6. März 2012 erstattete Dr. B.___ einen weiteren Verlaufsbericht (IV-act. 62): 

Seit Januar 2012 arbeite die Versicherte 60% in einem Alters- und Pflegeheim. Es habe 

sich schnell gezeigt, dass die Versicherte den Anforderungen nur mit Mühe gewachsen 

sei. Die psychosomatischen Beschwerden hätten deutlich zugenommen (Angst- und 

Stresssymptome, Schlafstörungen). Nach dem ersten Nachtdienst, zu welchem die 

Versicherte gegen ihren Willen gedrängt worden sei, sei sie zusammengebrochen. Sie 

neige dazu, über ihre Belastungsgrenzen zu gehen. Er halte sie im Grunde für 

überfordert und arbeitsunfähig, respektiere aber ihren Wunsch, den Arbeitsversuch 

fortzusetzen. Die Versicherte leide an verminderter Belastbarkeit und an 

Konzentrationsstörungen mit vermehrter Fehlerquote. Er gehe davon aus, dass sie die 

Arbeitsbelastung mittelfristig nicht werde bewältigen können. Sie brauche vermehrt 

Pausen und vertrage den berufsüblichen Stress schlecht. Seiner Ansicht nach könne 

die Arbeitsfähigkeit am bisherigen Arbeitsplatz eher nicht mehr verbessert werden. Es 

sei allenfalls zu prüfen, ob es in ihrem Berufsfeld Tätigkeiten gebe, die weniger 

beanspruchend seien. Der derzeitige Arbeitsversuch sei abzuwarten. Wenn er wider 

Erwarten positiv ausfallen sollte, sei von einer Arbeitsfähigkeit von 50% auszugehen. 

Mit Schreiben vom 19. März 2012 (IV-act. 64) ergänzte Dr. B.___, er habe die 

Versicherte ab dem 9. März 2012 erneut zu 100% arbeitsunfähig schreiben müssen. Er 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

gehe eher nicht davon aus, dass sie die Arbeit im Pflegeheim wieder werde aufnehmen 

können. Die Versicherte leide derzeit an erheblichen Angstsymptomen sowie an 

depressiven Symptomen. Daraufhin erachtete der RAD eine psychiatrische 

Begutachtung als angezeigt (IV-act. 66).

A.f   Die psychiatrische Begutachtung erfolgte am 21. Mai 2012 durch med. pract. 

C.___,

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH. Das Gutachten datierte vom 

8. Juni 2012 (IV-act. 70). Im Gespräch mit der Gutachterin gab die Beschwerdeführerin 

einerseits an, sie sei nach dem ersten Nachtdienst an ihrer neuen Stelle (zu dem man 

sie "genötigt" habe) zusammengebrochen. Seither sei sie zu 100% arbeitsunfähig. Sie 

leide an Konzentrationsstörungen, habe die Lebensfreude verloren und fühle sich 

energie- und hoffnungslos. Andererseits gab sie an, sie führe den Haushalt im Haus 

ihres Lebenspartners, wozu sie auch einkaufen gehe. Weiter gehe sie diversen Hobbies 

(Konzert- und Theaterbesuche, Reisen und Wandern) nach. Im April/ Anfang Mai 2012 

habe sie Wanderferien in Kärnten gemacht, was schön gewesen sei. Letztmals in 

einem Konzert gewesen sei sie ebenfalls anfangs Mai. Gleichzeitig hielt sie jedoch fest, 

sie könne momentan überhaupt nicht arbeiten. Sie habe keine Geduld, keine 

Merkfähigkeit und keine Kraft. Ein Problem sei auch ihr Alter. Sie habe sich an diversen 

Stellen beworben und sei auch schnuppern gewesen, habe aber keine Stelle gefunden. 

Sie habe keine Kraft zu kämpfen und wünsche sich eine Entlastung.

A.g  Die Gutachterin hielt fest, bei der Begutachtung habe sich eine Diskrepanz zu den 

von der Beschwerdeführerin angegebenen Beschwerden gezeigt. Die 

Beschwerdeführerin habe während der gesamten mehrstündigen Untersuchung 

lebendig und aktiv, dabei aufmerksam und gut konzentriert gewirkt. Es hätten keine 

Angstkorrelate oder rasche Ermüdbarkeit beobachtet werden können. Die Gutachterin 

wies darauf hin, dass die Beschwerdeschilderung einige Inkonsistenzen und 

Widersprüche aufgewiesen habe und dass es Diskrepanzen zwischen den 

Beschwerden und den zahlreichen Aktivitäten im Tages- bzw. Wochenverlauf gegeben 

habe. Insgesamt sei über eine Verdeutlichungstendenz der Beschwerden hinaus der 

Eindruck von Aggravationstendenzen entstanden. Die affektive Modulationsfähigkeit 

sei angepasst und adäquat, der Antrieb und die Psychomotorik seien unauffällig 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

gewesen. Das Auffassungsvermögen sei gut gewesen. Aufgefallen sei, dass die 

Aufmerksamkeit und das Konzentrationsvermögen während der gesamten 

mehrstündigen Untersuchung gleichbleibend gut gewesen seien. Die 

Gedächtnisleistung und die Merkfähigkeit seien ebenfalls gut gewesen. Bei einem 

unauffälligen psychischen Befund seien die psychosozialen Belastungsfaktoren in den 

Vordergrund gerückt. Die Beschwerdeführerin habe in Bezug auf die aktuelle 

psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung eher ambivalent gewirkt. Eine Moti­

vation für berufliche Massnahmen habe bei der Beschwerdeführerin nicht festgestellt 

werden können (IV-act. 70-12f.). Aus gutachterlicher Sicht lasse sich die Diagnose 

einer rezidivierenden depressiven Störung nicht nachvollziehen. Gestützt auf die 

Angaben der Beschwerdeführerin zur Krankengeschichte und den aktuellen 

Beschwerden sowie die bei der Begutachtung festgestellten Auffälligkeiten sei 

diagnostisch von einer allenfalls sehr leichten depressiven Episode im Sinne einer 

weitgehenden Remission einer 2010 festgestellten, mittelgradigen depressiven Episode 

auszugehen. Frühere depressive Episoden seien nicht bekannt und von der 

Beschwerdeführerin auch nicht beschrieben worden. Im Zusammenhang mit einem 

Arbeitsplatzkonflikt sei es zu psychischen Beschwerden gekommen, die im Juli 2010 

zunächst als "Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt" 

diagnostiziert worden seien. Nach der in Folge absolvierten psychosomatischen 

Rehabilitation sei die Beschwerdeführerin in stabilisiertem Zustand ausgetreten. Bei der 

durch Dr. B.___ im März 2011 erstmals diagnostizierten "mittelgradigen depressiven 

Episode in Folge einer Anpassungsstörung" habe es sich um die erste depressive 

Episode gehandelt. Diese sei unter der ambulanten psychotherapeutischen 

Behandlung remittiert. Von der Remission zeugten die Aktivitäten der 

Beschwerdeführerin, darunter die Teilnahme an einem PC-Kurs und die 

Wiederaufnahme der Berufstätigkeit. Solche Aktivitäten wären gemäss ICD-10-Kriterien 

bei Fortbestehen einer mittelgradig depressiven Episode nicht möglich gewesen. 

Allenfalls könne eine leichte depressive Symptomatik festgestellt werden. Eine 

Persönlichkeitsstörung liege aber ebenso wenig vor wie eine Angststörung. Es sei bei 

der Beschwerdeführerin bisher auch keine antidepressive und/oder anxiolytische 

psychopharmakologische Behandlung notwendig gewesen. Seit der erneuten 

Krankmeldung im März 2012 sei es der Beschwerdeführerin überdies möglich 

gewesen, zahlreiche private Aktivitäten, einschliesslich Konzert- und Theaterbesuchen 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

sowie Wanderferien, zu unternehmen. Es seien bei der Beschwerdeführerin demnach 

keinerlei Auswirkungen der Diagnosen auf die Funktion und Partizipation im Privatleben 

festzustellen.

A.h  Abschliessend hielt die Gutachterin fest, in der Tätigkeit als Pflegefachfrau sei die 

Versicherte noch zu höchstens 20% eingeschränkt (im Sinne einer sehr leichten Leis­

tungsminderung). Bei adäquater psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung sei 

schon in den folgenden Wochen eine weitere Verminderung der bestehenden Arbeits­

unfähigkeit zu erwarten. Eine andauernde Arbeitsunfähigkeit von über 20% habe bei 

der Versicherten nie vorgelegen. Als angepasste Tätigkeiten nannte die 

Sachverständige solche, die keine besonders hohen Anforderungen an die Stress-/

Frustrationstoleranz und an die emotionale Belastbarkeit der Versicherten stellten. 

Dabei kämen sämtliche Tätigkeiten auf dem freien Arbeitsmarkt in Frage. Bei der 

langjährigen Erfahrung und der erworbenen Routine sei die Tätigkeit als Pflegefachfrau 

grundsätzlich leidensadaptiert (IV-act. 70-18).

A.i   Nachdem die Versicherte mitgeteilt hatte, dass sie den Haushalt ohne fremde Hilfe 

führen könne (IV-act. 73-10), kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 8. August 

2012 an, sie werde den Rentenanspruch der Versicherten ablehnen (IV-act. 77). Am 

17. September 2012 wandte die Versicherte dagegen ein, sie sei mit dem 

psychiatrischen Gutachten nicht einverstanden. Sie beantragte die Einholung einer 

psychiatrischen Zweitmeinung, da das Gutachten in einem krassen Widerspruch zur 

Beurteilung ihres behandelnden Psychiaters stehe. Am 3. Oktober 2012 verfügte die IV-

Stelle bei einem IV-Grad von 20% die Ablehnung des Rentenanspruches (IV-act. 86).

B.    

B.a  Dagegen erhob die Versicherte am 3. Oktober 2012 Beschwerde (act. G 1). Sie 

führte zur Begründung an, sie sei mit dem psychiatrischen Gutachten nicht 

einverstanden. Sie wisse nicht, wie sie mit Schlaf-und Konzentrationsstörungen und 

Beeinträchtigungen des Kurzzeitgedächtnisses ihre Tätigkeit als Pflegefachfrau 

ausüben sollte. Am 10. November 2012 reichte sie einen Bericht ihres Psychiaters 

nach, worin dieser Stellung zum psychiatrischen Gutachten nahm (act. G 2). Er teilte 

mit, als behandelnder Psychiater, der die Beschwerdeführerin seit nunmehr 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

zweieinhalb Jahren begleite, komme er zu einigen grundsätzlich anderen 

Einschätzungen als die Gutachterin. Er werte es als therapeutischen Erfolg, wenn die 

Beschwerdeführerin gegenüber der Gutachterin in der Lage gewesen sei, ihre Leiden 

zu schildern, denn sie habe lange dazu geneigt, ihre Beschwerden herunterzuspielen 

und zu dissimulieren. Seine Anregung an die Beschwerdeführerin, sie solle bei der 

Begutachtung alle Beschwerden offen schildern, könnten durch die Gutachterin als 

unauthentisch erlebt und irrtümlich als Verdeutlichung und Aggravation gedeutet 

worden sein. Er habe während der zweieinhalbjährigen Behandlungszeit mindestens 

zwei mittelgradige depressive Phasen mit Teilremission beobachten können. Es sei 

heute deutlich, dass die Beschwerdeführerin erschöpft sei, unter chronischer 

Anspannung leide, besonders nachts durch Angstzustände geplagt werde und nicht 

über die erfahrenen Kränkungen an ihrer gekündigten Arbeitsstelle hinwegkomme. Er 

gehe diagnostisch weiterhin von einer rezidivierenden depressiven Störung 

gegenwärtig mittelgradige Episode aus (ICD-10: F33.1).

B.b  In ihrer Beschwerdeantwort vom 22. Januar 2013 beantragte die Beschwerde­

gegnerin, die Beschwerde sei abzuweisen (act. G 5). Sie stellte sich auf den Stand­

punkt, der RAD habe in seiner Stellungnahme vom 4. Dezember 2012 aufgezeigt, dass 

die Diagnose der Gutachterin nachvollziehbar sei. Insbesondere die Schilderung des 

Aktivitätenniveaus der Beschwerdeführerin gebe dafür deutliche Hinweise. Es müsse 

von einer anderen Einschätzung desselben Sachverhaltes ausgegangen werden. 

Zudem sei notorisch, dass Berichte von behandelnden Ärzten aufgrund ihrer 

auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zum Patienten mit Vorbehalt zu würdigen seien. 

Die psychiatrische Sachverständige habe über die Berichte des behandelnden 

Psychiaters verfügt und diese im Gutachten ausführlich beurteilt und gewürdigt. Daher 

sei es korrekt, der Rentenprüfung die gutachterliche Einschätzung zu Grunde zu legen.

B.c  Mit Replik vom 29. Januar 2013 (Postaufgabe 12. Februar 2013) wendete die Be­

schwerdeführerin ein, sie sei, nachdem sie von Dezember 2011 bis März 2012 60% 

gearbeitet habe, erneut krank geworden und sei es bis heute. Die Gutachterin habe sie 

schlecht verstanden, da sie (die Beschwerdeführerin) einen österreichischen Akzent 

habe und für die Gutachterin Deutsch eine Fremdsprache sei. Zudem gab sie an, sie 

sei nicht mehr so aktiv, wie sie dies in ihrem Lebenslauf (den sie vor über einem Jahr 

verfasst habe) aufgeführt habe (act. G 7).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

B.d  Die Beschwerdegegnerin hielt am 4. März 2013 an ihren Ausführungen fest und 

verzichtete auf eine Duplik (act. G 9).

Erwägungen:

1.    

1.1   Gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG, 

SR 831.20) haben Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im 

Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 

wiederherstellen, erhalten oder verbessern können, Anspruch auf eine Rente (lit. a), 

wenn sie während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min­

destens 40% arbeitsunfähig gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu 

mindestens 40% invalid sind (lit. c). Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% 

besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 

50% auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60% auf eine 

Dreiviertelsrente und ab einem Invaliditätsgrad von mindestens 70% auf eine ganze 

Invalidenrente (Art. 28 Abs. 2 IVG).

1.2   Unter Invalidität wird die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 

ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit verstanden (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes 

über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). 

Erwerbsunfähigkeit ist dabei der durch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder 

geistigen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung 

verbleibende, ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in 

Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG).

1.3   Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung können psychische 

Beeinträchtigungen der Gesundheit in gleicher Weise wie körperliche 

Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 8 ATSG 

bewirken (Urteil des Bundesgerichts vom 22. Januar 2007, I 290/06, E. 4.2.1). Ein 

geistiger oder psychischer Gesundheitsschaden liegt dann vor, wenn aufgrund eines 

Geburtsgebrechens, eines Unfalles oder einer Krankheit eine bleibende oder längere 

Zeit dauernde Beeinträchtigung der mentalen, intellektuellen, kognitiven oder 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

emotionalen Funktionen besteht, welche durch therapeutische Massnahmen nicht 

ausreichend behoben werden kann und die Arbeitsfähigkeit langdauernd vermindert 

oder verunmöglicht (Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der 

Invalidenversicherung [KSIH], Rz. 1007). Zur Annahme einer Invalidität braucht es in 

jedem Fall ein medizinisches Substrat, welches schlüssig von einem Facharzt 

festgestellt wird und nachweislich die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich 

beeinträchtigt (Urteil des Bundesgerichts vom 28. Juni 2012, 9C_537/2011, E. 3.2). Das 

klinische Beschwerdebild darf nicht einzig in Beeinträchtigungen bestehen, die von den 

belastenden soziokulturellen und psychosozialen Faktoren herrühren, sondern es hat 

davon unterscheidbare Befunde zu umfassen, zum Beispiel eine von depressiven 

Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im 

fachmedizinischen Sinn oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. 

Damit überhaupt von einer Invalidität gesprochen werden kann, muss eine von 

soziokulturellen oder psychosozialen Belastungssituationen zu unterscheidende und in 

diesem Sinne verselbständigte psychische Störung mit Auswirkungen auf die Arbeits- 

und Erwerbsfähigkeit vorliegen (Urteil des Bundesgerichts vom 20. September 2011, 

8C_302/2011, E. 2.5.1).

1.4   Für die Bemessung des Invaliditätsgrades sind die zuständige Behörde – und 

später das Gericht – auf von den Ärzten zur Verfügung zu stellende Unterlagen ange­

wiesen. Aufgabe der Ärzte ist es denn auch, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 

dazu Stellung zu nehmen in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 

versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261, E. 4 mit weiteren Hinweisen). Im 

Rahmen der freien Beweiswürdigung dürfen sich Verwaltung und Gericht weder über 

die medizinischen Tatsachenfeststellungen hinwegsetzen, noch sind die ärztlichen 

Einschätzungen zur Arbeitsfähigkeit unbesehen ihrer sozialversicherungsrechtlichen 

Tragweite zu übernehmen. Die rechtsanwendende Behörde hat sorgfältig zu prüfen, ob 

die ärztliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auch invaliditätsfremde Gesichtspunkte 

(insbesondere psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren) mitberücksichtigt, 

welche vom sozialversicherungsrechtlichen Standpunkt aus, unbeachtlich sind (BGE 

130 V 356, E. 2.2.5).

2.     

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 10/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

2.1   Zunächst ist zu prüfen, ob die vorliegenden medizinischen Akten eine rechtsge­

nügliche Beurteilung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin zulassen. Die 

psychiatrische Gutachterin ist zum Schluss gekommen, bei der Beschwerdeführerin 

liege maximal eine 20%ige Arbeitsunfähigkeit im Sinne einer leichten 

Leistungseinbusse vor, zudem sei mit einer baldigen Besserung zu rechnen. Die 

Beschwerdeführerin wendete ein, sie sei mit der gutachterlichen Einschätzung der 

Arbeitsfähigkeit nicht einverstanden. Ihr Psychiater sei von einer maximalen 

Arbeitsfähigkeit von 50% ausgegangen. Die Beschwerdeführerin selbst schätzte sich 

als vollständig arbeitsunfähig ein.

2.2   Die psychiatrische Sachverständige hat sich für ihr Gutachten auf die massgeb­

lichen Vorakten (Anamnese) und eine eigene Exploration der Beschwerdeführerin ge­

stützt. Sie hat im Gutachten auf Diskrepanzen, Inkonsistenzen und Widersprüche hin­

gewiesen. So habe die Beschwerdeführerin z.B. während der gesamten mehrstündigen 

Untersuchung lebendig und aktiv, dabei aufmerksam und gut konzentriert gewirkt, dies 

entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin, sie leide an extremen 

Konzentrationsschwierigkeiten. Eine rasche Ermüdbarkeit habe nicht beobachtet 

werden können, die Aufmerksamkeit und das Konzentrationsvermögen seien während 

der gesamten mehrstündigen Untersuchung gleichbleibend gut gewesen. Von der 

Remission der im Jahr 2010 aufgetretenen Depression zeugten auch die Aktivitäten der 

Beschwerdeführerin, darunter die Teilnahme an einem PC-Kurs und die 

Wiederaufnahme der Berufstätigkeit. Solche Aktivitäten wären gemäss ICD-10-Kriterien 

beim Fortbestehen einer mittelgradig depressiven Episode nicht möglich gewesen. Die 

Einschätzung der psychiatrischen Sachverständigen erscheint damit nachvollziehbar 

begründet. Es ist überwiegend wahrscheinlich, dass die Beschwerdeführerin im 

Begutachtungszeitpunkt in ihrer Arbeitsfähigkeit noch zu maximal 20% vermindert 

gewesen ist. Für diese Ansicht spricht auch die Aussage im Bericht von Dr. B.___ vom 

15. November 2011 (act. 56), die Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin sei auf die 

damalige "problematische" Arbeitsstelle begrenzt gewesen; ausserhalb dieser 

Organisation sei die Beschwerdeführerin arbeitsfähig. Beim geschilderten Tagesablauf 

und den dargelegten Aktivitäten erscheint die Beurteilung von Dr. B.___, der die 

Beschwerdeführerin in seinem jüngsten Bericht vom 6. März 2012 nach wie vor für zu 

50-100% arbeitsunfähig einschätzte, als nicht stringent. In seiner Stellungnahme zum 

Gutachten hat Dr. B.___ dann zwar angegeben, er gehe weiterhin von einer 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

"rezidivierenden depressiven Störung gegenwärtig mittelgradige Episode" aus, er hat 

sich aber nicht mehr zur Arbeitsfähigkeit geäussert. Seine Stellungnahme zum 

Gutachten vermag an dessen Überzeugungskraft nichts zu ändern. Vermag doch 

Dr. B.___ – im Gegensatz zur Gutachterin – nicht anschaulich zu erklären, wieso es der 

Beschwerdeführerin möglich ist, eine vielfältige Freizeitgestaltung zu bewältigen, wenn 

sie doch keine berufliche Tätigkeit soll ausüben können. Dr. B.___ hat auch nicht 

erklärt, wieso die Beschwerdeführerin zwar behauptet hat, sie leide an 

Konzentrationsschwäche, eine solche sich aber bei der mehrstündigen Untersuchung 

nicht gezeigt hat. Wie die Gutachterin überzeugend dargelegt hat, muss davon 

ausgegangen werden, dass bei der Beschwerdeführerin Verdeutlichungstendenzen, 

Aggravation sowie ein hoher sekundärer Krankheitsgewinn eine grosse Rolle spielen.

2.3   Die Beschwerdegegnerin wendete gegen das Gutachten ein, es habe zwischen ihr 

und der psychiatrischen Sachverständigen eine Sprachbarriere gegeben. Die 

Gutachterin habe ihren österreichischen Akzent schlecht verstanden, da für die 

Gutachterin Deutsch eine Fremdsprache sei. Es ist vorliegend aber davon auszugehen, 

dass die Sachverständige als SIM zertifizierte medizinische Gutachterin eine von ihr als 

problematisch wahrgenommene Sprachbarriere im Gutachten zumindest kurz erwähnt 

hätte. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass eine Ärztin, die ihr Fachdiplom in 

Deutschland erworben hat, über mehr als ausreichende Deutschkenntnisse verfügt, um 

eine kompetent Begutachtung in deutscher Sprache durchführen zu können. Der 

Einwand der Beschwerdeführerin vermag somit nicht zu überzeugen.

2.4   Die psychiatrische Sachverständige hat im Gutachten festgehalten, aus 

gutachterlicher Sicht könne angenommen werden, dass der behandelnde Psychiater 

die subjektiven Beschwerden der Explorandin zu stark gewichtet habe. Wie aus seiner 

Stellungnahme hervorgeht, hat Dr. B.___ dies als Kritik an seiner Arbeitsweise 

aufgefasst. Die Aussage der Gutachterin ist indes nicht als solche zu verstehen, denn 

abweichende Einschätzungen von behandelndem Arzt und Gutachter sind letztlich nur 

die notwendige Konsequenz der unterschiedlichen Sichtweise. Das Ziel eines 

behandelnden Arztes ist die Heilung seiner Patienten. Dafür ist eine ganzheitliche 

Sichtweise erforderlich und die Beschwerdeschilderungen der Patienten müssen ernst 

genommen werden. Gestützt darauf und aufgrund seiner Untersuchung gelangt der 

behandelnde Arzt zu seiner Einschätzung der Arbeitsfähigkeit eines Patienten. Diese 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Sichtweise ist nun aber eine andere als die eines Gutachters, dessen Aufgabe es ist, 

den Gesundheitszustand eines Patienten unter versicherungsmedizinischen Aspekten 

zu beurteilen. Ein Gutachter beantwortet die gestellten Fragen und beschreibt den 

Sachverhalt aus medizinischer Sicht, wobei er aber bereits die Faktoren aufzuzeigen 

und auszuklammern hat, die für den juristischen Krankheits- und 

Arbeitsfähigkeitsbegriff nicht massgebend sind. Denn letztlich ist es eine Rechtsfrage 

und damit die Aufgabe der rechtsanwendenden Behörde, den Gesundheitszustand 

einer versicherten Person unter den gesetzlichen Arbeitsfähigkeitsbegriff zu 

subsumieren und zu prüfen, ob ein ärztlich diagnostiziertes Leiden den Rechtsbegriff 

einer invalidisierenden Krankheit im Sinne von Art. 4 IVG erfüllt (vgl. dazu die Urteile 

des Bundesgerichtes vom 2. September 2009, 8C_513/2009, E. 4.3; 22. November 

2010, 9C_408/2010, E. 4.1).

2.5   Es bleibt festzuhalten, dass im Rahmen der freien Beweiswürdigung den im Rah­

men des im Verwaltungsverfahren eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen 

und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie 

nach Einsicht in die Akten Bericht erstattet haben und bei der Erörterung der Befunde 

zu schlüssigen Ergebnissen gelangt sind, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft 

zuzuerkennen ist, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der 

Expertise sprechen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/bb, mit weiteren Hinweisen). Aufgrund der 

oben dargelegten unterschiedlichen Sichtweise der behandelnden Ärzte sind 

Arztberichte von Behandlern jeweils mit Vorbehalt – d.h. im Bewusstsein ihrer anderen 

Sichtweise – zu würdigen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc).

3.     

3.1   Die Gutachterin hielt fest, restrospektiv gesehen lasse sich die von Dr. B.___ ge­

stellte Diganose einer mittelgradigen depressiven Episode im Jahr 2010 

nachvollziehen. Unter einer adäquaten Behandlung sei es nachfolgend aber zu einer 

wesentlichen Remission gekommen. Da die Beschwerdeführerin sich im August 2010 

zum Leistungsbezug angemeldet hat, könnte gemäss Art. 29 IVG ein allfälliger 

Rentenanspruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten, d.h. per 1. Februar 2011 

entstanden sein. Gemäss psychiatrischem Gutachten war die Beschwerdeführerin zu 

diesem Zeitpunkt aber zu maximal 20% arbeitsunfähig. Die Beschwerdeführerin konnte 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

auch bereits im November/Dezember 2010 an einem Computerkurs teilnehmen, was 

ein Hinweis darauf ist, dass die Beschwerdeführerin zu diesem Zeitpunkt bereits nicht 

mehr anhaltend depressiv gewesen sein kann.

3.2   Weitere Ausführungen erübrigen sich, da die Beschwerdeführerin bei der ermittel­

ten Arbeitsunfähigkeit von maximal 20% nicht im Ausmass von wenigstens 40% invalid 

sein kann. Die Beschwerdegegnerin hat damit zu Recht einen Rentenanspruch 

verneint. Lediglich der Vollständigkeit halber sei festgehalten, dass der 

Beschwerdegegnerin in der Verfügung vom 3. Oktober 2012 ein Fehler unterlaufen ist. 

Sie ist fälschlicherweise davon ausgegangen, dass die 20%ige Einschränkung auf den 

Haushaltsbereich entfalle. Die Beschwerdeführerin ist indessen bei der 

Haushaltsführung nicht eingeschränkt. Die 20%ige Einschränkung bezieht sich auf ihre 

Erwerbstätigkeit. Im Ergebnis ändert dies allerdings nichts.

3.3   Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 

Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- er­

scheint in der vorliegend beurteilten Angelegenheit als angemessen. Sie ist von der 

unterliegenden Beschwerdeführerin zu bezahlen und durch den geleisteten 

Kostenvorschuss gedeckt.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

entschieden:

1.      Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.      Die Beschwerdeführerin hat die Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu übernehmen; 

diese ist durch den in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss gedeckt.

bis

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 12.11.2014
	Würdigung eines psychiatrischen Gutachtens. Dem überzeugenden Gutachten ist auch bei wesentlich abweichender Einschätzung des behandelnden Psychiaters zu folgen. Arbeitsunfähigkeit von maximal 20%, daher Abweisung des Rentenanspruchs (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 12. November 2014, IV 2012/416).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2025-07-19T09:30:24+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen