# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9cf8ca7b-d3f0-56d5-953f-8fef17c2e677
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-09-28
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 28.09.2017 LE170054
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LE170054_2017-09-28.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: LE170054-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende,  

 Oberrichter Dr. H.A. Müller und Oberrichter lic. iur. M. Spahn sowie 

Gerichtsschreiber lic. iur. A. Baumgartner 

Beschluss vom 28. September 2017 

 
in Sachen 

 

A._____,  

Gesuchsgegnerin und Berufungsklägerin 

 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ 

gegen 

 

B._____,  

Gesuchsteller und Berufungsbeklagter 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ 

 

betreffend Abänderung Eheschutz (vorsorgliche Massnahmen) 
 
Berufung gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im summarischen  
Verfahren am Bezirksgericht Andelfingen vom 28. Juni 2017 (EE170003-B) 
 

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Erwägungen: 

Mit Schreiben vom 25. September 2017, beim Obergericht eingegangen am 

26. September 2017, zog die Gesuchsgegnerin die Berufung zurück. Das Verfah-

ren ist entsprechend abzuschreiben. 

Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten des Rechtsmittelverfahrens der 

Gesuchsgegnerin aufzuerlegen, wobei in Bezug auf den Aufwand des Gerichtes 

zu beachten ist, dass mit Verfügung vom 7. September 2017 bereits über das 

Gesuch der Gesuchsgegnerin um Gewährung der aufschiebenden Wirkung ent-

schieden wurde (Urk. 7). Mangels erheblicher Umtriebe ist dem Gesuchsteller für 

das Rechtsmittelverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen. 

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren wird abgeschrieben. 

2. Die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren wird auf Fr. 500.– festge-

setzt. 

3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden der Gesuchsgegnerin 

auferlegt. 

4. Dem Gesuchsteller wird für das Berufungsverfahren keine Parteientschädi-

gung zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Gesuchsteller unter Beilage 

der Doppel der Urk. 1, 3, 4/2-16 und 12, sowie an die Vorinstanz, je gegen 

Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

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1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG sowie ein Entscheid über vorsorg-
liche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG.  

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 

Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des Be-
gehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision beim 
Obergericht zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO). 
 

 
Zürich, 28. September 2017 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
Der Gerichtsschreiber: 

 

 

lic. iur. A. Baumgartner 
 

versandt am:  
bz 

	Beschluss vom 28. September 2017
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren wird abgeschrieben.
	2. Die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren wird auf Fr. 500.– festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden der Gesuchsgegnerin auferlegt.
	4. Dem Gesuchsteller wird für das Berufungsverfahren keine Parteientschädigung zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Gesuchsteller unter Beilage der Doppel der Urk. 1, 3, 4/2-16 und 12, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...