# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7f68a398-bd2b-59ab-9722-e02e1b0ff21f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-10-16
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 16.10.2009 D-6316/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6316-2009_2009-10-16.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-6316/2009/wif
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 6 .  O k t o b e r  2 0 0 9

Einzelrichterin Nina Spälti Giannakitsas, 
mit Zustimmung von Richter Blaise Pagan;
Gerichtsschreiberin Sara Steiner.

A._______, geboren (...), Georgien,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 28. September 2009 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-6316/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer am 15. Juli 2009 in der Schweiz ein  Asyl-
gesuch einreichte,

dass eine durch das BFM am 17. Juli 2009 durchgeführte Abfrage der 
Eurodac-Datenbank  ergab,  dass  der  Beschwerdeführer  am 
16. Juni 2009 bereits ein Gesuch in Österreich eingereicht hatte,

dass der Beschwerdeführer im Rahmen der Kurzbefragung durch das 
BFM vom 27. Juli 2009 unter  anderem angab, er habe seine Heimat 
am 28. November 2008 verlassen,  sei  durch die Türkei  nach Ungarn 
gereist,  wo  er  sich  sechs  Monate  aufgehalten  und  am  20. Dezem-
ber 2008 ein Asylgesuch eingereicht habe, welches abgelehnt worden 
sei, und sei dann nach Österreich gereist, wo er sich einen Monat auf-
gehalten und am 16. Juni 2009 ein Asylgesuch eingereicht habe,

dass er zur Begründung seines Asylgesuches angab, nachdem sie in 
ihrem Haus ihnen unbekannte verletzte Personen aufgenommen hät-
ten, sei sein Vater der Unterstützung von Partisanen angeklagt worden 
und auch er werde gesucht,

dass ihm anlässlich der Kurzbefragung das rechtliche Gehör zu einem 
allfälligen Nichteintretensentscheid (Art. 34 Abs. 2 Bst. d  des Asylge-
setzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]) sowie einer damit ver-
bundenen Wegweisung nach Österreich oder Ungarn gewährt wurde,

dass der Beschwerdeführer dazu ausführte, Österreich habe ihn nach 
Ungarn zurückschicken wollen, wo die Verhältnisse und insbesondere 
das Essen miserabel seien, er nicht einmal Geld für den Kauf von Zi-
garetten erhalten habe und sein Asylgesuch abgelehnt worden sei, so-
dass er eine Rückschaffung nach Georgien befürchte,

dass der Beschwerdeführer am 7. August 2009 für die Dauer des Ver-
fahrens dem Kanton Z._______ zugewiesen wurde,

dass das BFM am 17. August 2009 gestützt auf Art. 16 Abs. 1 Bst. c 
der Verordnung (EG) Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar 2003 
zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mit-
gliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehöri-
gen in einem Mitgliedstaat gestellten Asylantrags zuständig ist (Dublin-

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II-VO) ein Ersuchen um Wiederaufnahme des Beschwerdeführers an 
die zuständige österreichische Behörde sandte,

dass  die  österreichischen  Behörden  mit  Schreiben  vom  18. Au-
gust 2009  mitteilten,  nachdem  Ungarn  ihrem  Wiederaufnahmeersu-
chen vom 19. Juni 2009 am 30. Juni 2009 zugestimmt hätten, sei die 
Zuständigkeit  für  die  Prüfung des Asylantrages des  Beschwerdefüh-
rers auf Ungarn übergegangen,

dass das BFM am 24. August 2009 gestützt auf Art. 16 Abs. 1 Bst. c 
Dublin-II-VO ein Ersuchen um Wiederaufnahme des Beschwerdefüh-
rers  an  die  zuständige  ungarische  Behörde  sandte,  welchem  am 
27. August 2009 zugestimmt wurde,

dass das BFM mit Verfügung vom 28. September 2009 in Anwendung 
von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerde-
führers nicht eintrat und dessen Wegweisung aus der Schweiz sowie 
den Vollzug der Wegweisung nach Ungarn anordnete, wobei es fest-
hielt, einer allfälligen Beschwerde gegen diese Verfügung komme kei-
ne aufschiebende Wirkung zu,

dass  dieser  Entscheid  dem Beschwerdeführer  durch Vermittlung der 
zuständigen  kantonalen  Behörde  mit  Schreiben  vom  29. Septem-
ber 2009 am 1. Oktober 2009 eröffnet wurde und er gleichzeitig unter 
Androhung der Anordnung einer Ausschaffungshaft aufgefordert  wur-
de, unverzüglich auf dem kantonalen Migrationsamt vorzusprechen,

dass gleichzeitig die editionspflichtigen Akten ausgehändigt wurden,

dass  der  Beschwerdeführer  am  6. Oktober 2009  (vorab  per  Telefax) 
gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde 
erhob,

dass er in seiner Eingabe die Aufhebung der angefochtenen Verfügung 
und das Eintreten auf sein Asylgesuch beantragte,

dass  er  gleichzeitig  um  Wiederherstellung  der  aufschiebenden  Wir-
kung  der  Beschwerde  sowie  um  Anordnung  vollzugshemmender 
Massnahmen ersuchte,

dass die  Akten am 7. Oktober  2009 beim Bundesverwaltungsgericht 
eintrafen,

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dass die zuständige Instruktionsrichterin, nachdem sie mit Verfügung 
vom 6. Oktober 2009 den Vollzug der Wegweisung provisorisch ausge-
setzt hatte, mit Zwischenverfügung vom 8. Oktober 2009 davon absah, 
der Beschwerde in Anwendung von Art. 107a Satz 2 AsylG die auf-
schiebende Wirkung zu erteilen,

dass gleichzeitig auf die Erhebung eines Kostenvorschusses verzichtet 
und der Beschwerdeführer aufgefordert wurde, in der Schweiz ein Zu-
stelldomizil zu bezeichnen,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  auf 
dem Gebiet des Asyl entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des 
Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32]; 
Art. 83 Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni 2005 
[BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Be-
schwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. 
Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

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dass  bei  Beschwerden  gegen  Nichteintretensentscheide  gemäss 
Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG, wonach die Zuständigkeit der Schweiz für 
die  Durchführung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  abgelehnt 
wird, die Beurteilungskompetenz der Beschwerdeinstanz grundsätzlich 
auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asyl-
gesuch nicht eingetreten ist (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der 
Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. 
S. 240 f.),

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl-
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass  angesichts  des  zuvor  festgestellten  Sachverhalts  und  der  ein-
schlägigen Staatsverträge (vgl. Abkommen vom 26. Oktober 2004 zwi-
schen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen 
Gemeinschaft  über  die  Kriterien  und Verfahren zur  Bestimmung des 
zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder 
in der Schweiz gestellten Asylantrags [Dublin Assoziierungsabkommen 
{DAA}, SR 0.142.392.68]; Dublin-II-VO; Verordnung [EG] Nr. 1560/2003 
der  Kommission  vom  2.  September  2003  mit  Durchführungsbestim-
mungen  zur  Verordnung  [EG]  Nr. 343/2003 des  Rates  [Dublin-DVO]) 
Ungarn als für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig zu er-
achten ist,

dass  Ungarn  der  Wiederaufnahme  des  Beschwerdeführers  gemäss 
Art. 16 Abs. 1 Bst. c Dublin-II-VO zugestimmt hat,

dass der Drittstaat Ungarn somit für die Prüfung seines Asylgesuchs 
staatsvertraglich zuständig ist,

dass der Beschwerdeführer in  seiner Eingabe  zwar schwerwiegende 
Fehler im ungarischen Asylverfahren bemängelte und geltend machte, 
er befürchte eine baldige Abschiebung nach Georgien, ohne dass sein 
Asylgesuch in Ungarn näher überprüft worden sei,

dass jedoch in keiner Weise konkretisiert wird, inwiefern das Asylver-
fahren in Ungarn mangelhaft gewesen sei,

dass im vorliegenden Fall auch sonst keine konkreten Hinweise darauf 
bestehen, Ungarn werde sich nicht an die massgeblichen völkerrechtli-

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chen  Bestimmungen  insbesondere  an  das  Refoulementverbot  sowie 
die  einschlägigen  Normen  der  Konvention  zum  Schutze  der  Men-
schenrechte  und  Grundfreiheiten  vom  4. November  1950  (EMRK, 
SR 0.101) halten,

dass wie nachfolgend aufgezeigt wird, der Beschwerdeführer auch im 
Übrigen  keine  Gründe  vorbringen  kann,  die  die  Zuständigkeit  der 
Schweiz  zur  Durchführung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens 
nach  sich  ziehen  würden  beziehungsweise  die  der  Ausreise  in  den 
Drittstaat entgegenstünden,

dass  das  BFM  folglich  zu  Recht  in  Anwendung  von  Art.  34  Abs.  2 
Bst. d AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht einge-
treten ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK, 
SR 0.142.30]),

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dass Ungarn als EU-Mitgliedstaat grundsätzlich als sicherer Drittstaat 
gilt und unter anderem Signatarstaat der FK, der EMRK und des Über-
einkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter oder andere grau-
same,  unmenschliche  oder  erniedrigende  Behandlung  oder  Strafe 
(FoK, SR 0.105) ist, 

dass sich aus den Akten sodann keinerlei Anhaltspunkte für eine Ge-
fährdung  des  Beschwerdeführers  im Sinne  der  FK,  der  EMRK oder 
FoK ergeben,

dass der Vollzug der Wegweisung somit in Beachtung der massgebli-
chen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, 

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass kein Grund für die Annahme besteht, die Aufenthaltsbedingungen 
für sich im Rahmen eines Asylverfahrens in Ungarn aufhaltende Per-
sonen stellten eine konkrete Gefährdung des Beschwerdeführers  dar,

dass insbesondere auch der Einwand des Beschwerdeführers anläss-
lich der Kurzbefragung, die Verhältnisse und insbesondere das Essen 
in Ungarn seien miserabel und er habe nicht einmal Geld für den Kauf 
von Zigaretten erhalten, nicht als Hinweis auf eine Gefährdung zu wer-
ten ist,

dass sich aus den Akten auch keine individuellen Gründe ergeben, die 
gegen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs nach Ungarn spre-
chen,

dass der  Vollzug der  Wegweisung des Beschwerdeführers  nach Un-
garn  faktisch  möglich  ist,  weil  Ungarn  zur  Wiederaufnahme des Be-
schwerdeführers  staatsvertraglich  verpflichtet  ist  und  dieser  am 
27. August 2009 auch zugestimmt hat (Art. 83 Abs. 2 AuG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 

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rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.– 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art.  63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.– werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt, mit  den Akten Ref.- Nr. N (...) (per 

Kurier; in Kopie)
- (...)

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

Nina Spälti Giannakitsas Sara Steiner

Versand: 

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