# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5602ed03-b7a9-58fa-bcb3-67d42a0dcfbd
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-06-07
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 07.06.2010 B-3743/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-3743-2010_2010-06-07.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-3743/2010
{T 1/2}

A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d 
v o m  7 .  J u n i  2 0 1 0

Einzelrichter Philippe Weissenberger, 
Gerichtsschreiberin Astrid Hirzel.

Sunrise Communications AG, 
Hagenholzstrasse 20/22, Postfach, 8050 Zürich,
vertreten durch 
Rechtsanwälte Dr. Marcel Meinhardt und/oder
Dr. Judith Bischof, Lenz & Staehelin, Bleicherweg 58, 
8027 Zürich,
Beschwerdeführerin,

gegen

Wettbewerbskommission WEKO,
Monbijoustrasse 43, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Zusammenschlussvorhaben France Télécom SA / 
Sunrise Communications AG.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

B-3743/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  die  Wettbewerbskommission  (WEKO;  nachfolgend:  Vorinstanz) 
mit  Verfügung  vom  21. April  2010  das  Zusammenschlussvorhaben 
France Télécom SA / Sunrise Communications AG untersagt hat,

dass  die  Sunrise  Communications AG  (nachfolgend:  Beschwerde-
führerin)  mit  Eingabe vom 21. Mai  2010  dagegen Beschwerde  beim 
Bundesverwaltungsgericht erhoben und beantragt hat, es sei die Ver-
fügung aufzuheben und das Zusammschlussvorhaben ohne Auflagen 
und Bedingungen zu genehmigen, eventualiter unter den von den be-
teiligten Unternehmen vorgeschlagenen Auflagen, subeventualiter un-
ter geeigneten Auflagen und Bedingungen, zu denen die Beschwerde-
führerin  anzuhören  sei;  subsubeventualiter  sei  die  Verfügung  aufzu-
heben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzu-
weisen,

dass das Bundesverwaltungsgericht für die Beurteilung der vorliegen-
den Streitsache zuständig ist (Art. 31, 32 sowie Art. 33 Bst. f des Ver-
waltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]),

dass  die  Beschwerdeführerin  mit  schriftlicher  Erklärung  vom 4. Juni 
2010 die Beschwerde vom 20. Mai 2010 zurückgezogen hat,

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren 
als  durch  Rückzug  gegenstandslos  geworden  abzuschreiben  ist 
(Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),

dass  nach  Art. 5  des  Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die 
Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht 
(VGKE,  SR 173.320.2)  die  Verfahrenskosten  bei  gegenstandslosen 
Verfahren in der Regel jener Partei auferlegt werden, deren Verhalten 
die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat,

dass jedoch die Vefahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden 
können, wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Ge-
richt  durch Rückzug erledigt  wird  (Art. 6  Bst. a  VGKE),  oder  andere 
Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-
nismässig  erscheinen  lassen,  ihr  die  Verfahrenskosten  aufzuerlegen 
(Art. 6 Bst. b VGKE),

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B-3743/2010

dass  vorliegend  angesichts  des  frühen  Verfahrensstandes  und  der 
reellen Erfolgsaussichten der Beschwerde auf die Erhebung von Ver-
fahrenskosten verzichtet werden kann.

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Das  Verfahren  wird  zufolge  Rückzugs  der  Beschwerde  als  gegen-
standslos abgeschrieben.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt. Der Beschwerdeführerin 
wird der am 28. Mai 2010 geleistete Kostenvorschuss von Fr. 25'000.– 
nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Entscheids aus der Ge-
richtskasse zurückerstattet.

3.
Dieser Entscheid geht an: 

- die  Beschwerdeführerin  (Gerichtsurkunde;  Beilage:  Rückerstat-
tungsformular)

- die  Vorinstanz (Gerichtsurkunde; Beilage: Rückzugserklärung vom 
4. Juni 2010)

- die  France  Télécom SA  (Beilage:  Rückzugserklärung  vom  4. Juni 
2010)

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Philippe Weissenberger Astrid Hirzel

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B-3743/2010

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne 14,  Beschwerde  in  öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begeh-
ren,  deren Begründung mit  Angabe der  Beweismittel  und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 
sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende Partei  in  Händen  hat,  bei-
zulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 7. Juni 2010

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