# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a4c95e3a-6f00-5395-9f1e-423773396740
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-29
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 29.09.2021 NP210033
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_NP210033_2021-09-29.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: NP210033-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Ersatzrichterin lic. iur.  

N. Jeker sowie Gerichtsschreiber PD Dr. S. Zogg 

Beschluss vom 29. September 2021 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beklagter und Berufungskläger 

 

gegen 

 

B._____ GmbH,  
Klägerin und Berufungsbeklagte 

 

betreffend Forderung  
 
Berufung gegen ein Urteil (begründete Ausfertigung) des Einzelgerichtes (8. 
Abteilung) des Bezirksgerichtes Zürich vom 3. Juni 2021; Proz. FV210024 
 

- 2 - 

 

Erwägungen: 

1. Das Bezirksgericht Zürich verpflichtete den Berufungskläger mit Urteil vom 

3. Juni 2021, der Berufungsbeklagten CHF 15‘643.45 aus Werkvertrag samt Zin-

sen und Betreibungskosten zu bezahlen (act. 18). Dagegen richtet sich die vom 

Berufungskläger am 2. Juli 2021 erhobene Berufung an die Kammer (act. 15). 

2. Mit Verfügung der Vorsitzenden vom 3. August 2021 wurde dem Berufungs-

kläger Frist zur Leistung eines Vorschusses von CHF 1‘000.– angesetzt (act. 19). 

Der Berufungskläger bezahlte diesen nicht. Daraufhin wurde ihm mit Verfügung 

vom 6. September 2021 eine kurze Nachfrist angesetzt, mit der Androhung, dass 

bei Säumnis auf die Berufung nicht eingetreten werde (act. 22). Die Verfügung 

konnte dem Berufungskläger am 7. September 2021 zugestellt werden (act. 23). 

Bis heute ging bei der Gerichtskasse keine Zahlung ein (act. 24), weshalb andro-

hungsgemäss auf die Berufung nicht einzutreten ist (Art. 101 Abs. 3 ZPO). 

3. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Berufungsverfahrens dem Beru-

fungskläger aufzuerlegen. Ausgehend von einem Streitwert von knapp CHF 

11‘000.– ist die Gerichtsgebühr gestützt auf §§ 2 Abs. 1, 4 Abs. 1 und 2, 10 und 

12 Abs. 1 und 2 GebV OG auf CHF 300.— anzusetzen. Eine Parteientschädigung 

ist nicht zuzusprechen; dem Berufungskläger nicht, weil er unterliegt, und der Be-

rufungsbeklagten nicht, weil ihr keine zu entschädigenden Aufwände entstanden 

sind. 

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Berufung  wird nicht eingetreten. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf CHF 300.– festgesetzt und 

dem Berufungskläger auferlegt. 

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

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4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Berufungsbeklagte unter Beila-

ge eines Doppels von act. 15, sowie an das Bezirksgericht Zürich, je gegen 

Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  
Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
CHF 10‘737.–. 
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

PD Dr. S. Zogg 
 
 
versandt am: 

	Beschluss vom 29. September 2021
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Berufung  wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf CHF 300.– festgesetzt und dem Berufungskläger auferlegt.
	3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Berufungsbeklagte unter Beilage eines Doppels von act. 15, sowie an das Bezirksgericht Zürich, je gegen Empfangsschein.
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...