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**Case Identifier:** abb73b55-3f4e-5bf9-80b7-b6d345985996
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-08-21
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 21.08.2019 II 2019 39
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2019-39_2019-08-21.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2019 39

Entscheid vom 21. August 2019

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Philipp Mazenauer, a.o. Gerichtsschreiber

Parteien A.________ und B.________
Beschwerdeführer,
vertreten durch C.________

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Ergänzungsleistungen (Vermögensverzicht: Liegenschaftenwert)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geboren _____1948) und seine Ehefrau B.________ (gebo-
ren _____1948) schlossen am 5. Juni 2008 mit ihren Kindern D.________, 
E.________ und F.________ einen öffentlich beurkundeten "Abtretungsvertrag 
auf künftige Erbschaft". 

Dieser Vertrag beinhaltete zum einen die Abtretung der Liegenschaft 
KTN 01_____ an F.________ zu einem Übernahmepreis von Fr. 335'000.--, der 
durch Übernahme der inhaberschuldbrieflich gesicherten Hypothekarschuld von 
Fr. 300'000.-- gegenüber der G._____ (Bank) sowie eine Zahlung von 
Fr. 35'000.-- per 31. März 2013 an die Schwester D.________ zu tilgen war. Zu-
dem räumte F.________ den Eltern bis 31. März 2013 die Nutzniessung am La-
den, Keller, Restaurant samt Küche, der WC-Anlage und der Wirtewohnung im 
Erdgeschoss, am 1. Obergeschoss, am Zwischengeschoss sowie am 2. Oberge-
schoss ein. Mit dem Nutzniessungsrecht verbunden war die Bezahlung der Hy-
pothekarzinsen sowie der Kosten des gewöhnlichen Unterhalts durch die Dienst-
barkeitsberechtigten. Im Übrigen war das Nutzniessungsrecht unentgeltlich 
(S. 2 f. Ziff. 1). 

Zum anderen wurde die Liegenschaft KTN 02_____ an E.________ abgetreten. 
Der Übernahmepreis von Fr. 657'500.-- wurde ebenfalls durch die Übernahme 
einer inhaberschuldbrieflich gesicherten Hypothekarschuld von Fr. 622'500.-- ge-
genüber der G._____ (Bank) sowie durch eine Zahlung von Fr. 35'000.-- per 
31. März 2013 an die Schwester D.________ abgegolten. Zudem räumte 
E.________ den Eltern bis 31. März 2013 die Nutzniessung an zwei Garagen, 
der Doppelgarage der Werkstatt im Erdgeschoss sowie an der von den Eltern 
bisher benutzten 4-Zimmerwohnung im 1. Obergeschoss und teilweise im 2. 
Obergeschoss ein. Mit dem Nutzniessungsrecht verbunden war die Bezahlung 
der Hypothekarzinsen sowie der Kosten des gewöhnlichen Unterhalts durch die 
Dienstbarkeitsberechtigten. Im Übrigen war das Nutzniessungsrecht unentgeltlich 
(S. 4 f. Ziff. 2). 

Der Besitzesantritt für beide Abtretungen wurde per 1. Januar 2008 festgelegt 
(S. 6 Ziff. 3.a).

B. A.________ meldete sich mit Gesuch vom 9. Februar 2019 bei der Aus-
gleichskasse Schwyz zum Bezug von Ergänzungsleistungen zur Alters- und Hin-
terlassenenversicherung (AHV) an (Vi-act. 1, 4-9).

Auf Aufforderungen der Ausgleichskasse vom 13. Februar 2019, 22. und 27. Fe-
bruar 2019 reichte A.________ am 20. Februar 2019, 25. Februar 2019 und 

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8. März 2019 ergänzend den ausgefüllten Fragebogen sowie weitere Belege ein 
(Vi-act. 10-15; 17-24). 

C. Die Ausgleichskasse Schwyz verneinte daraufhin den EL-Anspruch von 
A.________ mit Verfügung vom 12. März 2019. Dabei rechnete sie 
(per 1.2.2019) einen Vermögensverzicht von Fr. 208'578.-- an (Vi-act. 27), den 
sie (per 2008, Jahr des Abtretungsvertrages) wie folgt ermittelte (in Fr.; vgl. Vi-
act. 25): 

Liegenschaftswert GB 01_____ + GB 02.________ 1'500'873.00

Hypothek GB 01_____ (ohne Erbvorbezug) 300'000.00
Hypothek GB 02.________ (ohne Erbvorbezug) 622'500.00

Hypothek Total 922'500.00

Nutzniessung Mietertrag (39'128.- + 15'568.-) 54'696.00
./. Hypothekarzins 30'199.00
./. Gebäudeunterhalt 10'939.20
Nutzniessungsertrag 13'557.80
Jahresrente Frau 39.90
Jahresrente Mann 42.64

Kapitalisierte Nutzniessung 339'794.49

Verzicht 238'578.51

Zu diesen Fr. 238'578.51 wurden die Zahlungen von zweimal Fr. 35'000.-- an die 
Tochter (bzw. Schwester) addiert entsprechend total Fr. 308'578.51. Unter 
Berücksichtigung einer jährlichen Reduktion von Fr. 10'000.-- resultierte per 
1. Februar 2019 der Verzichtsbetrag von Fr. 208'578.--. 

D. Gegen diese Verfügung erhob A.________ mit Schreiben vom 
15. März 2019 Einsprache und beantragte sinngemäss, auf die Anrechnung des 
Vermögensverzichts von Fr. 208'578.-- sei zu verzichten und es sei der EL-
Anspruch neu zu berechnen (Vi-act. 28).

E. Mit Entscheid Nr. 1069/19 vom 1. April 2019 wies die Ausgleichskasse 
Schwyz die Einsprache ab. Dabei hielt sie an ihrer Vermögensverzichtsberech-
nung fest (Vi-act. 31, Bf-act. 7). 

F. Mit Schreiben vom 8. April 2019 nahm A.________ Stellung zum Einspra-
cheentscheid und erklärte, er habe vor dem Einspracheentscheid versehentlich 
zu alte Schätzungsverfügungen eingereicht. Dem Schreiben legte er Schät-
zungsverfügungen vom 26. Januar 2011 bei (Vi-act. 32-34). 

Zudem erklärte er, dass seine Frau und er am Grundstück KTN 01_____ nur ein 
Teilnutzniessungsrecht gehabt hätten, denn die Wohnung im dritten Oberge-
schoss habe ihr Sohn, F.________, bewohnt. Die von ihnen bewohnte Wohnung 

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sei 2010 im damaligen Zustand unvermietbar gewesen. Das Gebäude sei denn 
auch von F.________ total umgebaut worden und werde nun von diesem und 
dessen Familie bewohnt. Aus diesem Grund hätten er und seine Frau das Teil-
nutzniessungsrecht im Jahre 2010 vorzeitig abgegeben. 

Beim Grundstück KTN 02.________ hätten er und seine Ehefrau ebenfalls nur 
ein die Garagen, Werkstatt und eine 4-Zimmerwohnung umfassendes Teilnut-
zungsrecht genossen. Der 6-Zimmer Wohnungsaufbau sowie die Dachaufsto-
ckung seien im Jahre 2005 von seinem Sohn E.________ finanziert und von da 
an von ihm und seiner Familie bewohnt worden. Er und seine Frau hätten Ende 
Februar 2013 das Teilnutzniessungsrecht abgegeben. 

G. Mit Schreiben vom 9. April 2019 reichte A.________ zusätzlich die Schät-
zungsverfügungen per 31. Dezember 2004 der Grundstücke Nr. 02.________ 
(vor Wohnungsaufbau) und Nr. 01_____ (vor Sanierung) nach (Vi-act. 35-37). Mit 
Nachdruck wies A.________ darauf hin, dass bei Grundstück Nr. 02.________ 
der Sohn E.________, wie in der Urkunde vom 5. Juni 2008 festgehalten, die 6-
Zimmerwohnung und den Dachaufbau auf eigene Kosten erstellt habe. Daran 
hätten er und seine Ehefrau nie ein Nutzniessungsrecht gehabt. Zudem hätten 
sie nicht für die anstehenden Investitionen aufkommen können, weshalb sie die 
Gebäude an ihre Söhne vorvererbt hätten. Dabei hätten sie den Übernahmewert 
dem Vermögenssteuerwert angeglichen. Das Grundstück Nr. 02.________ sei 
zum Übernahmepreis von Fr. 657'500.-- (Vermögenssteuerwert: Fr. 714'600.--) 
an E.________ und das Grundstück Nr. 01_____ zu Fr. 335'000.-- (Vermögens-
steuerwert Fr. 365'400.--) an F.________ vorvererbt worden.

Mit Schreiben vom 17. April 2019 erklärte die Ausgleichskasse Schwyz, sie halte 
an ihrem Entscheid fest. Bei erneuter Prüfung der Berechnungen habe sie fest-
gestellt, dass der Vermögensverzicht noch höher ausfallen würde. Auf einen Wi-
derruf des Einspracheentscheides werde jedoch verzichtet, da dies im Ergebnis 
nichts zu ändern vermöge. Dieser Umstand werde bei einer erneuten Anmeldung 
jedoch zu berücksichtigen sein. Er (A.________) werde nochmals auf die Be-
schwerdemöglichkeit aufmerksam gemacht; die Rechtsmittelfrist ende am 
17. Mai 2019.

H. Mit Eingabe vom 17. Mai 2019 (Postaufgabe am gleichen Tag) und einläss-
licher Begründung vom 29. Mai 2019 lassen A.________ und B.________ beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz rechtzeitig Beschwerde gegen den Ein-
spracheentscheid Nr. 1069/19 vom 1. April 2019 erheben mit den folgenden An-
trägen: 

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1. Der Liegenschaftswert gemäss Seite 4 Ziff. 12. des Einspracheentscheides 
sei um mindestens CHF 320'000 zu reduzieren.

2. Auf die Anrechnung gemäss Seite 4 Ziff. 13. des Einspracheentscheides sei 
zu verzichten.

3. In der Folge beantragen wir gänzlich von der Aufrechnung des Vermögens-
verzichtes bei der Anspruchsberechnung abzusehen.

4. Die Kosten des Verfahrens gehen zu Lasten des Kantons Schwyz.

I. Die Vorinstanz beantragt am 24. Juni 2019 fristgerecht die Abweisung der 
Beschwerde, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwer-
deführer.

J. Auf Verlangen des Verwaltungsgerichts vom 9. Juli 2019 reichen die Be-
schwerdeführer mit Eingabe vom 16. Juli 2019 ergänzende Unterlagen ein und 
nehmen Stellung zu verschiedenen Fragen.

K. Mit Schreiben vom 7. August 2019 teilt die Vorinstanz ihren Verzicht auf ei-
ne weitere Stellungnahme mit. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nach Art. 4 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen 
zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG, SR 831.30) vom 
6. Oktober 2006 haben u.a. Personen mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufent-
halt in der Schweiz Anspruch auf Ergänzungsleistungen, wenn sie eine Rente 
der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) beziehen.

Die jährliche Ergänzungsleistung entspricht dem Betrag, um den die anerkannten 
Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG). Als 
Einnahmen werden u.a. bei Altersrentnerinnen und Altersrentnern ein Zehntel 
des Reinvermögens, soweit es bei alleinstehenden Personen Fr. 37'500.-- über-
steigt, angerechnet (vgl. Art. 11 Abs. 1 lit. c ELG). 

1.2.1 Als Einnahmen angerechnet werden u.a. Einkünfte und Vermögenswerte, 
auf die verzichtet worden ist (Art. 11 Abs. 1 lit. g ELG). Diese Vermögenswerte 
bilden - als sogenanntes hypothetisches Vermögen - Teil des gemäss Art. 11 
Abs. 1 lit. c ELG anrechenbaren Vermögens. Der eigentliche Verzicht besteht al-
so in der Preisgabe der Möglichkeit, die Substanz der Vermögenswerte, auf die 
verzichtet wird, zum Zwecke der Finanzierung des Lebensbedarfs zu verbrau-
chen. Praxisgemäss ist von einem Vermögensverzicht auszugehen, wenn ein 
EL-Ansprecher oder eine in die Anspruchsberechnung einbezogene Person ohne 
Verpflichtung und ohne adäquate Gegenleistung auf Vermögen verzichtet hat 

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(vgl. Ralph Jöhl/Patricia Usinger-Egger, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, in: Ul-
rich Meyer, Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Soziale Sicherheit, 
3. Aufl. 2016, Rz. 176 S. 1858 f.). Die Voraussetzungen "ohne rechtliche Ver-
pflichtung" bzw. "ohne adäquate Gegenleistung" müssen nicht kumulativ erfüllt 
sein, es reicht aus, wenn alternativ eines der beiden Elemente gegeben ist. Da-
bei ist es unerheblich, ob beim Verzicht der Gedanke an eine Ergänzungsleis-
tung eine Rolle gespielt hat oder nicht (vgl. Erwin Carigiet/Uwe Koch, Ergän-
zungsleistungen zur AHV/IV, 2. Aufl. 2009, S. 173; Urs Müller, Rechtsprechung 
des Bundesgerichts zum ELG, 3. Aufl., Freiburg/Basel 2014, Rz. 465 f.).

1.2.2 Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts (P 19/04 vom 17.8.2005 
= BGE 131 V 329) sind an den Nachweis einer Abrede über eine rechtliche Ver-
pflichtung erhöhte Anforderungen zu stellen. Ebenso sind die Voraussetzungen 
für die Annahme einer sittlichen Pflicht streng. Es genügt nicht, dass ein be-
stimmtes Verhalten gesellschaftlich erwartet wird, sondern das Unterlassen die-
ses Verhaltens muss als unanständig qualifiziert werden (vgl. BGE 131 V 329 
Erw. 4.2; Denise Weingart, in: Jolanta Kren Kostkiewicz/Stephan Wolf/Marc Am-
stutz/Roland Fankhauser [Hrsg.], OFK-OR, 3. Aufl., Zürich 2016, Art. N 5 zu 
Art. 239, Eugen Bucher, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil 
ohne Deliktsrecht, 2. Aufl., Zürich 1988, S. 69). 

1.2.3 Laut Art. 17 Abs. 1 ELV ist das anrechenbare Vermögen nach den Grund-
sätzen der Gesetzgebung über die direkte kantonale Steuer für die Bewertung 
des Vermögens im Wohnsitzkanton zu bewerten. Gemäss Art. 17 Abs. 4 ELV 
sind Grundstücke zum Verkehrswert einzusetzen, soweit sie dem Bezüger oder 
einer Person, die in der EL-Berechnung eingeschlossen ist, nicht zu eigenen 
Wohnzwecken dienen. Bei der entgeltlichen oder unentgeltlichen Entäusserung 
eines Grundstückes ist der Verkehrswert für die Prüfung, ob ein Vermögensver-
zicht im Sinne von Artikel 11 Abs. 1 lit. g ELG vorliegt, massgebend (BGE 138 III 
548 nicht publ. Erw. 4.2 = Urteil 9C_928/2011 vom 9.7.2012 [i.S. Erben W. vs. 
AK Schwyz] Erw. 4.2). Der Verkehrswert gelangt nicht zur Anwendung, wenn von 
Gesetzes wegen ein Rechtsanspruch auf den Erwerb zu einem tieferen Wert be-
steht (Art. 17 Abs. 5 ELV).

1.3 Als Verkehrswert gilt der Marktpreis, den eine Liegenschaft im normalen 
Geschäftsverkehr besitzt (BGE 120 V 12 Erw. 1; Urteil des BGer 9C_396/2013 
vom 15.10.2013 Erw. 7.1.1). Weil der so zu ermittelnde Verkehrswert eine kon-
krete und aktuelle Liegenschaftsschätzung voraussetzt, ist diese Bewertungsme-
thode für die Ermittlung eines EL-Anspruchs oft nicht praktikabel. Der EL-
rechtliche Verkehrswert hat sich daher soweit möglich und sinnvoll auf geeignete 

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anderweitige Schätzungswerte zu stützen (Urteil des BGer 8C_849/2008 vom 
16.6.2009 Erw. 6.3.4). Von der Rechtsprechung anerkannt sind die Verkehrs-
wertschätzung durch die kantonale Steuerkommission, die Addition des Zeitwer-
tes der auf dem Grundstück liegenden Gebäude und des Marktwertes des Bo-
dens, der Mittelwert zwischen dem Steuerwert und dem Gebäudeversicherungs-
wert und die amtliche Schätzung (Carigiet/Koch, a.a.O., S. 171 f.).

2.1 Beim Fehlen von Einkommen oder Vermögen bzw. dessen Verbrauch han-
delt es sich um anspruchsbegründende Tatsachen, welche aufgrund der allge-
meinen Beweislastverteilung durch die leistungsansprechende Person zu bewei-
sen sind (BGE 121 V 204 Erw. 6a; Carigiet/Koch, a.a.O., S. 174). In Bezug auf 
Art. 11 Abs. 1 lit. g ELG hat die versicherte Person mithin das Bestehen einer 
rechtlichen Verpflichtung bzw. den Erhalt einer adäquaten Gegenleistung zu be-
legen, wobei blosses Glaubhaftmachen nicht genügt, sondern der Beweisgrad 
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gilt (BGE 121 V 204 Erw. 6b und c; Cari-
giet/Koch, a.a.O., S. 102). Danach gilt ein Beweis als erbracht, wenn für die Rich-
tigkeit der Sachbehauptung nach objektiven Gesichtspunkten derart gewichtige 
Gründe sprechen, dass andere denkbare Möglichkeiten vernünftigerweise nicht 
massgeblich in Betracht fallen (Urteil des BGer 9C_732/2014 vom 12.12.2014 
Erw. 4.1.1 mit Hinweis auf das Urteil des BGer 4A_319/2014 vom 19.11.2014 
Erw. 4.1). Im Falle der Beweislosigkeit, d.h. wenn es dem Leistungsansprecher 
nicht gelingt, einen (überdurchschnittlichen) Vermögensrückgang zu belegen  
oder die Gründe dafür rechtsgenügend darzutun, wird ein Vermögensverzicht 
angenommen und ein hypothetisches Vermögen sowie darauf entfallender Ertrag 
angerechnet (BGE 121 V 204 Erw. 6a; Riemer-Kafka/Wittwer, a.a.O., S. 413 ff., 
417).

2.2 Für die Bewertung des entäusserten Vermögens und einer allfälligen Ge-
genleistung ist der Zeitpunkt des Verzichts bzw. der Entäusserung massgebend 
(Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV [WEL], gültig ab 
1.4.2011, Stand 1.1.2019, Rz. 3483.01). Die spätere Entwicklung des Vermö-
gensgegenstandes, auf den verzichtet worden ist, ist irrelevant (Jöhl/Usinger-
Egger, a.a.O., Rz. 184 S. 1867).

2.3 Der anzurechnende Betrag von Vermögenswerten, auf die verzichtet wor-
den ist, wird jährlich um Fr. 10'000.-- vermindert. Der Wert des Vermögens im 
Zeitpunkt des Verzichts ist unverändert auf den 1. Januar des Jahres, das auf 
den Verzicht folgt, zu übertragen und dann jeweils nach einem Jahr zu vermin-
dern. Für die Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistung ist der verminderte 
Betrag am 1. Januar des Bezugsjahres massgebend (Art. 17a ELV).

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3.1 Die Beschwerdeführer rügen, der Einspracheentscheid der Vorinstanz be-
ruhe auf falschen Berechnungen. So seien für die Liegenschaft GB-Nr. 01_____ 
Fr. 564'141.-- und für die Liegenschaft GB-Nr. 02.________ Fr. 936'732.-- in die 
Berechnung eingeflossen. Dies entspreche einem Total von Fr. 1'500'873.--. 

Der Liegenschaftswert (Steuerwert) von GB-Nr. 01_____ basiere unter anderem 
auf dem Ertragswert. Das Restaurant - wie auch das ganze Gebäude - hätten je-
doch saniert werden müssen, um es wieder zu vermieten. Unter den damaligen 
Umständen hätte kein Mietertrag erzielt werden können. Der darauf beruhende 
Vermögenssteuerwert sei folglich zu hoch, denn die Liegenschaft sei damals 
nicht mehr wert gewesen, als das Land (Beschwerde S. 3 Ziff. 1).

Der für den Vermögensverzicht anrechenbare Liegenschaftswert entspreche 
nicht dem Steuerwert von Fr. 936'732.--, da E.________ den Aus- und Umbau im 
2. und 3. Stock im Jahr 2005 selber finanziert und den entsprechenden Wert 
auch in seiner Steuererklärung deklariert habe. Der korrekte anrechenbare Lie-
genschaftswert liege mithin Fr. 320'000.-- tiefer, nämlich bei Fr. 616'732.-- (Be-
schwerde S. 3 Ziff. 2; vgl. Schreiben der Beschwerdeführer vom 9.4.2019 = Vi-
act. 35). 

Zudem sei die Berechnung der kapitalisierten Nutzniessung falsch, weil sie von 
einer lebenslangen Nutzniessung ausgehe. Diese sei jedoch bei beiden Liegen-
schaften auf einen Zeitraum bis 31. März 2013 beschränkt. Auch müsse der 
Mietertrag für das Restaurant aus der Berechnung eliminiert werden.

Abschliessend rügen die Beschwerdeführer, die Aufrechnung der Zahlung von 
Fr. 70'000.-- an die Tochter der Beschwerdeführer sei ebenfalls nicht korrekt. 
Dieser Betrag beruhe auf der Tatsache, dass die beiden Söhne ihrer Schwester 
je einen Betrag von Fr. 35'000.-- als Entschädigung auszuzahlen gehabt hätten. 
Dieser Betrag erhöhe jedoch nicht das abgetretene Vermögen der Beschwerde-
führer, sondern reduziere das erhaltene Vermögen bei den beiden Söhnen.

3.2.1 Im Rahmen der prozentualen Anpassung (80%) der Vermögenssteuerwer-
te (gültig ab 31.12.2004) wurde der Vermögenssteuerwert für die Grundstücke 
KTN 01_____ und KTN 02.________ auf Fr. 365'400.-- bzw. Fr. 714'600.-- fest-
gesetzt (Vi-act. 36 f.). 

Mit Schätzungsverfügungen vom 7. Februar 2007 wurde das Grundstück 
KTN 01_____ im Rahmen der generellen Neuschätzung aller Schätzungsobjekte 
mit Wertbasis 31. Dezember 2004 gemäss § 6 Abs. 1 des Gesetzes über die 
steueramtliche Schätzung nichtlandwirtschaftlicher Grundstücke (SRSZ 172.230; 
SchätzG) vom 24. November 2004 neu geschätzt. Diese Neuschätzung fand 
erstmals auf die Steuerperiode 2007 Anwendung und behält bis zur nächsten 

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generellen Neuschätzung Gültigkeit, sofern in der Zwischenzeit nicht eine indivi-
duelle Schätzung gemäss § 8 f. SchätzG erfolgt (§ 6 Abs. 2 SchätzG). Auf die 
Bewertung eines Grundstückes im Rahmen der generellen Neuschätzung wurde 
verzichtet, wenn in der Zeit vom 31. Dezember 2004 bis 31. Dezember 2007 eine 
individuelle Schätzung des ganzen Grundstückes erfolgt war (vgl. § 6 
Abs. 3 SchätzG). 

Für das Grundstück KTN 01_____ wurde mit der Schätzungsverfügung vom 
7. Februar 2007 ein Vermögenssteuerwert von Fr. 564'141.-- ermittelt.

Die Schätzungsverfügung vom 7. Februar 2007 betreffend das Grundstück 
KTN 02.________ erging "infolge Umbau" mit Gültigkeit der Werte ab 
1. Mai 2006 (Vi-act. 23). Ermittelt wurde ein Vermögenssteuerwert von 
Fr. 936'732.-- (Vi-act. 22 f.). 

Das Total dieser beiden Vermögenssteuerwerte von Fr. 1'500'873.--, welches die 
geltend gemachten Aus- und Umbaukosten der Vorjahre bzw. die dadurch be-
dingte Wertsteigerung der Liegenschaften miterfasst hat, wurde entsprechend 
auch in der Veranlagungsverfügung 2007 der Beschwerdeführer vom 27. Janu-
ar 2009 ausgewiesen (Vi-act. 9-22/26). 

3.2.2 Aktenkundig sind des Weiteren Schätzungsverfügungen für die beiden 
Grundstücke KTN 01_____ und KTN 02.________ vom 12. Mai 2010 und 
26. Januar 2011 (Vi-act. 33 f.). Bei den Schätzungsverfügungen vom 12. Mai 
2010 handelt es sich um Anpassungsschätzungen infolge Einräumung einer 
Teilnutzniessung; die verfügten Werte sind gültig ab 1. Januar 2008. Bei den 
Schätzungsverfügungen vom 26. Januar 2011 handelt es sich um Anpassungs-
schätzungen infolge Änderung der Bewertungsart; die Werte sind gültig ab 2. Ja-
nuar 2008. Diese Verfügungen ersetzen jene vom 12. Mai 2010 und gelten bis 
zum 28. Februar 2013 infolge Beendigung der Teilnutzniessung durch die Be-
schwerdeführer. 

Diese beiden Schätzungen stimmen mit derjenigen vom 7. Februar 2007 bis auf 
die neue Berücksichtigung der (Teil-)Nutzniessung überein. Der Vermögenssteu-
erwert der Nutzniessung wurde mit den Schätzungsverfügungen vom 26. Janu-
ar 2011 für die Grundstücke KTN 01_____ und KTN 02.________ auf 
Fr. 423'106.-- bzw. Fr. 496'468.-- festgelegt, total also Fr. 919'574.--. Dieser Be-
trag entspricht dem mit der Veranlagungsverfügung 2010 vom 8. Mai 2012 er-
fassten Liegenschaftenwert (Vi-act. 9-16/26). 

3.2.3 Es besteht kein Grund, mit Blick auf die EL-rechtliche Vermögensverzicht-
sermittlung nicht auf diese zeitnah zum Abtretungsvertrag amtlich ermittelten 
Vermögenssteuerwerte abzustellen, zumal diese Schätzungsverfügungen von 

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den Beschwerdeführern nicht angefochten wurden. Dies gilt insbesondere auch 
für den von den Beschwerdeführern als falsch gerügten Wert des Restaurants. 
Entsprechend haben sich die Beschwerdeführer (und ihre Kinder) diese Schät-
zungswerte entgegenhalten zu lassen. Nachdem die Investitionen von 
E.________ in das Gebäude auf KTN 02.________ gemäss den Angaben der 
Beschwerdeführer im Jahr 2005 erfolgten, sind sie, soweit ihnen wertvermehren-
der Charakter zukam, wie bereits gesagt zwangsläufig von der Schätzung miter-
fasst. Das gleiche gilt für allfällige Investitionen von F.________. Solche werden 
indessen nicht (jedenfalls nicht substantiiert) geltend gemacht. 

3.3.1 Im Abtretungsvertrag vom 5. Juni 2008 (S. 5) wurde betreffend die Liegen-
schaft KTN 02.________ festgehalten, dass der Erwerber (E.________) die 6-
Zimmer-Wohnung im 2. Obergeschoss und Dachgeschoss auf eigene Kosten er-
stellt hat. Er sei auch Schuldner des Hypothekardarlehens, welches durch den 
bisherigen Inhaberschuldbrief Lit. B (d.h. einen auf Fr. 350'000.-- ausgestellten 
Inhaberschuldbrief) gesichert sei. In der Schätzungsverfügung vom 26. Janu-
ar 2011 wird das wirtschaftliche Alter der 6-Zimmer-Wohnung als neuwertig beur-
teilt, während sich beim wirtschaftlichen Alter der 4-Zimmer-Wohnung die Qualifi-
kation "leicht abgenützt" findet. 

3.3.2 Gemäss der von den Beschwerdeführern eingereichten Kopie der Seite 
"Liegenschaften, Ergänzungsblatt" aus der Steuererklärung 2006 des Sohnes  
E.________ (und dessen Ehefrau) (Bf-act. 10) wies E.________ im Jahre 2006 
auf dem Grundstück KTN 02.________ Hypothekarschulden in der Höhe von 
Fr. 314'200.-- aus. Dem steht ein deklarierter Steuerwert für KTN 02.________ 
von Fr. 320'000.-- gegenüber. Des Weiteren wurde beim Antrittsdatum 
"14.10.2005 Veräusserungsdatum" notiert.

3.3.3 Im Rahmen der ergänzenden Abklärungen (vgl. vorstehend Ingress lit. J) 
liessen die Beschwerdeführer hierzu erklären, diesem Antrittsdatum liege kein 
Rechtsgeschäft zugrunde. Per 14. Oktober 2005 sei die erste Tranche der Hypo-
thek über Fr. 50'000.-- an E.________ für den Umbau/Ausbau des 2. und 3. Sto-
ckes ausbezahlt worden. Per Ende 2005 habe sich die Hypothek auf 
Fr. 100'000.-- belaufen. Der Ausbau habe nichts mit dem Abtretungsvertrag zu 
tun. Die Deklaration der Steuerwerte 2005 von Fr. 100'000.-- und 2006 von 
Fr. 320'000.-- sei aufgrund der getätigten Investitionen erfolgt. In den Verfügun-
gen 2005 und 2006 seien diese Steuerwerte auf null korrigiert worden.

Auf E.________ habe keine amtliche Schätzungsverfügung gelautet, da hierfür 
die Liegenschaft in Stockwerkeigentum hätte aufgeteilt werden müssen. Die Be-
schwerdeführer hätten in den Steuerdeklarationen 2005 und 2006 tiefere Steu-

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erwerte deklariert; die von E.________ getätigten Investitionen in 
KTN 02.________ seien jedoch bei den Beschwerdeführern aufgerechnet wor-
den. Im Abtretungsvertrag sei zudem explizit festgehalten worden, dass die 
Dienstbarkeitsberechtigten nur die Zinspflicht des Hypothekardarlehens von 
Fr. 622'500.-- zu übernehmen hätten; die Zinspflicht auf dem Hypothekardarle-
hen für den Ausbau durch E.________ sei damit nicht den Beschwerdeführer zu-
zurechnen. 

3.3.4 Diese Angaben der Beschwerdeführer lassen sich anhand der eingereich-
ten Unterlagen verifizieren. Mit Veranlagungsverfügungen 2005 und 2006, beide 
vom 11. März 2008 (vgl. Beilage1/2 zur Eingabe vom 16.7.2019), wurde bei 
E.________ (entgegen seiner Deklaration) kein Vermögenswert bei den privaten 
Liegenschaften (Pos. 420) erfasst, während bei den Privatschulden Fr. 100'000.-- 
bzw. Fr. 314'200.-- erfasst wurden. 

Die Beschwerdeführer deklarierten bei den Liegenschaften einen Steuerwert von 
Fr. 980'000.-- bzw. Fr. 982'132.-- (Fr. 616'732.-- für KTN 02.________ und 
Fr. 365'400.-- für KTN 01_____) per 31. Dezember 2005 bzw. 2006 sowie Schul-
den von Fr. 922'500.-- (per 31.12.2005 und 31.12.2006). Unter "Bemerkungen 
und Mitteilungen" an die Steuerbehörde erläuterten sie, dass Fr. 100'000.-- bzw. 
Fr. 320'000.-- von E.________ deklariert worden seien. In den Veranlagungen 
wurde dieses Splitting von der Veranlagungsbehörde korrigiert (vgl. Beilage 5 zur 
Eingabe vom 16.7.2019). Ab der Steuerveranlagung 2008 wird bei den Be-
schwerdeführern die (Teil-)Nutzniessung bei den "Liegenschaften im Privatbe-
sitzt" erfasst (vgl. Beilage 6 zur Eingabe vom 16.7.2019). 

3.4.1 Es ist somit - jedenfalls mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwie-
genden Wahrscheinlichkeit - zum einen erstellt, dass sich die Investitionen von 
E.________ in der (aktuell geltenden) Schätzungsverfügung niedergeschlagen 
haben, dies bereits aus chronologischen Gründen. Zum andern hat der Be-
schwerdeführer nachgewiesen, dass die Investitionen vom Sohn bezahlt wurden 
und dieser auch die entsprechenden Hypotheken als Schulden deklariert hat, 
d.h. diese Schulden sind in den von den Beschwerdeführern deklarierten Hypo-
theken nicht miteingeschlossen. 

Der Sohn und der Beschwerdeführer haben mithin zwischen den auf ihre getätig-
ten Investitionen zurückzuführenden Wert der Liegenschaft wie den von ihnen zu 
tragenden Schulden vor dem Abtretungsvertrag auf künftige Erbschaft klar diffe-
renziert. Steuerlich wurde die Aufteilung des Steuerwertes bei der Liegenschaft 
mangels eines Eigentumsüberganges (vor dem Abtretungsvertrag vom 5. Ju-

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ni 2008) im Gegensatz zur jeweiligen Deklaration der Hypotheken/Schulden nicht 
akzeptiert. 

Im Übrigen ist auch bereits in der expliziten Erwähnung im Abtretungsvertrag, 
dass E.________ die 6-Zimmerwohnung im 2. Obergeschoss und Dachgeschoss 
auf eigene Kosten erstellt habe und er auch Schuldner des Hypothekardarlehens 
sei, welches durch den Inhaberschuldbrief lit. B (über Fr. 350'000.-- mit Eintrag 
vom 8.9.2005) sichergestellt sei, eine nachvollziehbare Begründung dafür zu se-
hen, weshalb der Übernahmepreis nicht den gesamten auf dem Grundstück las-
tenden Hypotheken von Fr. 622'500.-- (Beschwerdeführer) und Fr. 320'000.-- 
bzw. Fr. 314'200.-- (Sohn) erhöht um die Ausgleichszahlung von Fr. 35'000.-- an 
die Schwester entspricht. 

3.4.2 Dies bedeutet indes nicht, dass sich die Investitionen von E.________ eins 
zu eins im Vermögenssteuerwert (wie auch Verkehrswert) der Liegenschaft nie-
dergeschlagen haben. Es kann den Beschwerdeführern daher nicht beigepflich-
tet werden, wenn sie der Ansicht sind, die Hypothek von E.________ von 
Fr. 314'200.-- habe vollumfänglich zum Liegenschaftswert (Steuerwert) von 
Fr. 936'732.-- beigetragen. 

Dies belegt einerseits die Tatsache, dass die Differenz zwischen der prozentua-
len Anpassung des Vermögenssteuerwertes per 31. Dezember 2004 von 
Fr. 714'600.-- und der Neuschätzung vom 7. Februar 2007 per 1. Mai 2006 "in-
folge Umbau" von Fr. 936'732.-- (vgl. vorstehend Erw. 3.2.1) nur Fr. 222'132.-- 
beträgt. Anderseits spricht hierfür auch der summarische Vergleich der Schät-
zungsdetails der "leicht abgenützten" Vierzimmerwohnung und der renovierten 
"neuwertigen" Sechszimmerwohnung anhand der Schätzungsverfügung vom 
7. Februar 2007. Die Renovation hat sich insbesondere im Korrekturfaktor "wirt-
schaftliches Alter" niedergeschlagen (minus 10 bei der unrenovierten Vierzim-
merwohnung; null bei der Sechszimmerwohnung). Wird für die Sechszimmer-
wohnung wie bei der Vierzimmerwohnung von einem unsanierten Zustand aus-
gegangen, also entsprechend einem gesamten Korrekturfaktor von 9, errechnet 
sich bei einem Mietpreisniveau H.________ von Fr. 2'040.-- ein Norm-
Jahresmietwert pro Raumeinheit (RE) von Fr. 2'224.-- bzw. bei insgesamt 9.5 RE 
von Fr. 21'128.-- gegenüber Fr. 24'035.-- der sanierten Sechszimmerwohnung 
gemäss der Schätzungsverfügung vom 7. Februar 2007. Damit reduziert sich 
entsprechend der Mietwert der gesamten Liegenschaft von Fr. 54'123.-- um 
Fr. 2'907.-- auf Fr. 51'216.--, was bei einem Kapitalisierungssatz von 6.5% einen 
Ertragswert von Fr. 787'938.-- für den unsanierten Zustand ergibt. Dieser liegt 
mithin um Fr. 44'724.-- unter dem Ertragswert von Fr. 832'662.-- gemäss der 
Schätzungsverfügung vom 7. Februar 2007. Bei einer dreifachen Gewichtung 

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dieses Ertragswertes und einer einmaligen Gewichtung des Realwertes, der oh-
ne Berücksichtigung der Sanierung der Sechszimmerwohnung allenfalls auch 
etwas unter den Fr. 1'248'942.-- gemäss der Schätzungsverfügung vom 7. Fe-
bruar 2007 liegen dürfte, zeigt sich, dass sich die Wertsteigerung infolge der von 
E.________ finanzierten Renovierung der Sechszimmerwohnung unter (mehr 
oder weniger erheblich) unter Fr. 100'000.-- bewegen dürfte. 

3.4.3 Die genaue Abklärung der durch die von E.________ finanzierte Renovati-
on der Sechszimmerwohnung bedingte Erhöhung des Vermögenssteuerwertes 
der Liegenschaft KTN 02.________ ist indes Sache der Vorinstanz. Sie hat die 
diesbezüglichen Abklärungen bei der kantonalen Steuerverwaltung unter Mitwir-
kung und Wahrung des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführer vorzunehmen. 

Der so ermittelte Wert ist neben den auf die Beschwerdeführer lautenden Hypo-
theken von insgesamt Fr. 922'500.-- bei der Ermittlung des allfälligen Vermö-
gensverzichts der Beschwerdeführer mitzuberücksichtigen. 

3.5.1 Was die (Ausgleichs-)Zahlungen der beiden Söhne von je Fr. 35'000.-- an 
ihre Schwester anbelangt, so stellen diese einen Teil des Übernahmepreises dar, 
den die Söhne im Gegenzug zu den Grundstücken GB-Nr. 02.________ und 
01_____ leisteten. Dass sie die Zahlung an ihre Schwester statt an die Be-
schwerdeführer leisteten, vermag an der Tatsache nichts zu ändern, dass diese 
Zahlung dem abtretenden Eigentümer der Grundstücke, mithin den Beschwerde-
führern zustünde. Bei dieser Vereinbarung handelt es sich um einen Vertrag zu-
gunsten eines/einer Dritten im Sinne von Art. 112 Bundesgesetz betreffend die 
Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationen-
recht, OR; SR 220) vom 30. März 1911. Damit verzichteten die Beschwerdefüh-
rer aber auf ihnen zustehendes Vermögen, ohne dass sie dazu rechtlich oder 
sittlich verpflichtet gewesen wären, denn das Erbrecht sieht innerhalb der 
Schranken der Ausgleichungs- und Herabsetzungspflicht keinen absoluten An-
spruch auf Gleichbehandlung unter den Erben vor (vgl. Martina Bosshard, in Jo-
lanta Kren Kostkiewicz/Stephan Wolf/Marc Amstutz/Roland Fankhauser [Hrsg.], 
OFK-ZGB, 3. Aufl., Zürich 2016, N 2 zu Art. 626). Auch ist den Akten kein Hin-
weis auf das Bestehen einer sittlichen Pflicht zu entnehmen, was überdies von 
den Beschwerdeführern auch nicht geltend gemacht wird.

3.5.2 Betreffend die Kapitalisierung der Nutzniessung ist der Vorinstanz bei-
zupflichten, dass eine kürzere (befristete) Nutzniessung statt einer lebenslängli-
chen deren Wert vermindert, was eine Erhöhung des Verzichtsvermögens zur 
Folge hat. 

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3.6 Zusammenfassend ist die Beschwerde somit insoweit teilweise gutzuheis-
sen, als die Vorinstanz zu Unrecht die Vermögenswertsteigerung der Liegen-
schaft KTN 02.________, welche durch die von E.________ vorgenommenen 
Investitionen bewirkt wurden, bei der Ermittlung des Vermögensverzichts un-
berücksichtigt gelassen hat. Die Vorinstanz wird diese Vermögenswertsteigerung 
im Sinne der vorstehenden Erwägung abzuklären haben und gestützt auf das 
Abklärungsergebnis den allfälligen Anspruch der Beschwerdeführer auf eine EL 
neu zu beurteilen haben. 

4. Im Rechtsmittelverfahren hat die unterliegende der obsiegenden Partei ei-
ne dem Aufwand angemessene Entschädigung auszurichten, welche die Behör-
de festsetzt (§ 74 Abs. 1 VRP). Eine Rückweisung der Sache an die Vorinstanz 
zu weiterer Abklärung und neuem Entscheid (mit noch offenem Ausgang) gilt für 
die Zusprechung einer Parteientschädigung praxisgemäss als Obsiegen der Be-
schwerde führenden Partei, und zwar unabhängig davon, ob die Rückweisung 
überhaupt beantragt oder ob das entsprechende Begehren im Haupt- oder im 
Eventualantrag gestellt wurde. 

Dementsprechend ist den vertretenen Beschwerdeführern bei Kostenlosigkeit 
des Verfahrens eine Parteientschädigung zulasten der Vorinstanz zuzusprechen. 
Diese wird in Beachtung der gesetzlichen Vorgaben (Art. 61 lit. g Bundesgeset-
zes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] 
vom 6.10.2000), insbesondere des Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebT; 
SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, welcher für das Honorar im Verfahren vor 
Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht 
und in § 2 GebT die Bemessungskriterien nennt, sowie in Ausübung des pflicht-
gemässen Ermessens auf Fr. 1'000.-- (inkl. MwSt und Barauslagen) zugespro-
chen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Einspracheent-
scheid Nr. 1069/19 vom 1. April 2019 aufgehoben. Die Sache wird im Sinne 
der Erwägungen (insbesondere Erw. 3.5.3 und Erw. 3.7) zur ergänzenden 
Abklärung und Neubeurteilung des Anspruches der Beschwerdeführer auf 
Ergänzungsleistungen an die Vorinstanz zurückgewiesen. 

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Die Vorinstanz hat den vertretenen Beschwerdeführern eine Parteien-
tschädigung von Fr. 1'000.-- zu bezahlen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

5. Zustellung an:
- den Vertreter der Beschwerdeführer (2/R; unter Beilage der Eingabe der 

Vorinstanz vom 7.8.2019)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen, 3003 Bern (A).

Schwyz, 21. August 2019

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der a.o. Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 5. September 2019