# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2d93cf6b-fea9-5499-8dc7-456bfe4be8fe
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-06-07
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 07.06.2010 B-3688/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-3688-2010_2010-06-07.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-3688/2010
{T 1/2}

A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d 
v o m  7 .  J u n i  2 0 1 0

Einzelrichter Philippe Weissenberger, 
Gerichtsschreiberin Astrid Hirzel.

France Télécom SA, 
place d'Alleray 6, FR-75505 Paris cedex 15,
vertreten durch 
Rechtsanwälte Dr. Andràs Gurovits und/oder
lic. iur. Nicolas Birkhäuser, Niederer Kraft & Frey AG, 
Bahnhofstrasse 13, 8001 Zürich,
Beschwerdeführerin,

gegen

Wettbewerbskommission WEKO,
Monbijoustrasse 43, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Zusammenschlussvorhaben France Télécom SA / 
Sunrise Communications AG.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

B-3688/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  die  Wettbewerbskommission  (WEKO;  nachfolgend:  Vorinstanz) 
mit  Verfügung  vom  21. April  2010  das  Zusammenschlussvorhaben 
France Télécom SA / Sunrise Communications AG untersagt hat,

dass  die  France  Télécom SA  (nachfolgend:  Beschwerdeführerin)  mit 
Eingabe vom 20. Mai 2010 dagegen Beschwerde beim Bundesverwal-
tungsgericht erhoben und beantragt hat,  es sei die Verfügung aufzu-
heben  und  das  Zusammschlussvorhaben  ohne  Auflagen  und  Be-
dingungen zu genehmigen, eventualiter unter den von den beteiligten 
Unternehmen vorgeschlagenen Auflagen, subeventualiter unter geeig-
neten Auflagen und Bedingungen, zu denen die Beschwerdeführerin 
anzuhören sei; subsubeventualiter sei die Verfügung aufzuheben und 
die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen,

dass das Bundesverwaltungsgericht für die Beurteilung der vorliegen-
den Streitsache zuständig ist (Art. 31, 32 sowie Art. 33 Bst. f des Ver-
waltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]),

dass  die  Beschwerdeführerin  mit  schriftlicher  Erklärung  vom 7. Juni 
2010 die Beschwerde vom 20. Mai 2010 zurückgezogen hat,

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren 
als  durch  Rückzug  gegenstandslos  geworden  abzuschreiben  ist 
(Art. 23. Abs. 1 Bst. a VGG),

dass  nach  Art. 5  des  Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die 
Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht 
(VGKE,  SR 173.320.2)  die  Verfahrenskosten  bei  gegenstandslosen 
Verfahren in der Regel jener Partei auferlegt werden, deren Verhalten 
die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat,

dass jedoch die Vefahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden 
können, wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Ge-
richt  durch Rückzug  erledigt  wird  (Art. 6  Bst. a  VGKE),  oder  andere 
Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-
nismässig  erscheinen  lassen,  ihr  die  Verfahrenskosten  aufzuerlegen 
(Art. 6 Bst. b VGKE),

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B-3688/2010

dass  vorliegend  angesichts  des  frühen  Verfahrensstandes  und  der 
reellen Erfolgsaussichten der Beschwerde auf die Erhebung von Ver-
fahrenskosten verzichtet werden kann.

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Das  Verfahren  wird  zufolge  Rückzugs  der  Beschwerde  als  gegen-
standslos abgeschrieben.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt.

3.
Dieser Entscheid geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die  Vorinstanz (Gerichtsurkunde; Beilage: Rückzugserklärung vom 

7. Juni 2010)
- die Sunrise Communications AG (Beilage: Rückzugserklärung vom 

7. Juni 2010)

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Philippe Weissenberger Astrid Hirzel

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B-3688/2010

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne 14,  Beschwerde  in  öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begeh-
ren,  deren Begründung mit  Angabe der  Beweismittel  und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 
sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende Partei  in  Händen  hat,  bei-
zulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 7. Juni 2010

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