# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f7eec926-54bb-5e93-b5ef-94788c149362
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-20
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 20.03.2014 SB130450
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB130450_2014-03-20.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer   
 
 

 
 

Geschäfts-Nr.: SB130450-O/U/eh 
 
 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. Ch. von Moos, Präsidentin, die Ersatzober-

richter lic. iur. B. Gut und lic. iur. Th. Vesely sowie der Gerichts-

schreiber lic. iur. M. Hauser 

Urteil vom 20. März 2014 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Privatklägerin und I. Berufungsklägerin (Rückzug) 

unentgeltlich vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ 

 

sowie 

 

Staatsanwaltschaft See/Oberland,  
vertreten durch Leitenden Staatsanwalt lic. iur. J. Vollenweider,  

Anklägerin und Berufungsbeklagte  

 

gegen 

 

B._____,  
Beschuldigter und II. Berufungskläger 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____ 

 

betreffend  

Schändung etc. 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Meilen vom 18. März 2013  
(DG120009) 

- 2 - 

Anklage: 

Die Anklage der Staatsanwaltschaft See / Oberland vom 29. Mai 2013 (Urk. 68) 

ist diesem Urteil beigeheftet. 

 

Urteil der Vorinstanz: 
(Urk. 115) 

"Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte B._____ ist schuldig 

- der mehrfachen Entwendung eines Fahrzeuges zum Gebrauch im Sinne von  

Art. 94 Ziff. 1 Abs. 1 SVG (Anklageziffer 2. und 4.); 

- des Fahrens in fahrunfähigem Zustand im Sinne von Art. 91 Abs. 2 SVG i.V.m.  

Art. 2 Abs. 2 VRV (Anklageziffer 3.);  

- des mehrfachen Fahrens ohne Führerausweis oder trotz Entzug im Sinne von  

Art. 95 Ziff. 2 aSVG (Anklageziffer 3. und 4.); 

- der Widerhandlung gegen das Waffengesetz (Vergehen) im Sinne von Art. 33 Abs. 1 

lit. a WG i.V.m. Art. 27 Abs. 1 WG und Art. 4 Abs. 1 lit. d WG (Anklageziffer 4.); 

- der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes im Sinne von  

Art. 19a Ziff. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 2 lit. b Ziff. 3 BetmG (Anklageziffer 3.). 

2. Der Beschuldigte B._____ ist nicht schuldig und wird freigesprochen vom Vorwurf der mehr-

fachen Vergewaltigung im Sinne von Art. 190 Abs. 1 StGB (Anklageziffer 1.6. b. und 1.8.), 

der mehrfachen Schändung im Sinne von Art. 191 StGB (Anklageziffer 1.5. a., 1.6. a. und 

1.7.) und der mehrfachen sexuellen Nötigung im Sinne von Art. 189 Abs. 1 StGB  

(Anklageziffer 1.5.b.). 

3. Der Beschuldigte wird bestraft mit 7 Monaten Freiheitsstrafe (wovon bis und mit heute  

18 Tage durch Haft erstanden sind) sowie einer Busse von CHF 800.–.  

4. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen. 

5. Die Busse ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an 

deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 8 Tagen. 

- 3 - 

6. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft See / Oberland vom 20. Februar 2012 beschlag-

nahmten 3,9 Gramm Marihuana und die angebrauchte Rolle Rips (Lagernummer …) wer-

den eingezogen und der Stadtpolizei Zürich zur Vernichtung überlassen. 

7. Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft See / Oberland vom 29. Mai 2012 beschlag-

nahmte Teleskopstock wird eingezogen und der Kantonspolizei Zürich, Abteilung Waffen 

und Sprengstoffe (SPSA-GD-WS), zur gutscheinenden Verwendung überlassen. 

8. Das Schadenersatzbegehren der Privatklägerin 2 (A._____) wird auf den Weg des  

Zivilprozesses verwiesen. 

9. Das Genugtuungsbegehren der Privatklägerin 2 (A._____) wird auf den Weg des  

Zivilprozesses verwiesen. 

10. Das Schadenersatzbegehren der Privatklägerin 1 (C._____) wird auf den Weg des Zivil-

prozesses verwiesen. 

11. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

CHF 3'000.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

CHF 3'874.50  Auslagen Vorverfahren 

CHF 2'700.00  Kosten und Auslagen Untersuchung 

CHF 18'040.40  amtliche Verteidigung 

CHF 27'614.90  Total 

12. Die Kosten des Vorverfahrens und der Untersuchung sowie des gerichtlichen Verfahrens 

werden zu 3/4 auf die Staatskasse genommen und zu 1/4 dem Beschuldigten auferlegt.  

Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse ge-

nommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO für 1/4  

dieser Kosten. Über die Höhe der Kosten der amtlichen Verteidigung wird mit separatem 

Beschluss entschieden. 

13. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin 2 (A._____) werden auf die 

Staatskasse genommen. Über die Höhe der Kosten wird mit separatem Beschluss ent-

schieden. 

14. Das Genugtuungsbegehren des Beschuldigten wird abgewiesen. 

15. (Mitteilungen) 

16. (Rechtsmittelbelehrung)" 

- 4 - 

Berufungsanträge: 

a) Der Verteidigung des Beschuldigten: 

 (Urk. 147 S. 8) 

1. Ziffern 3 und 4 des Urteils seien aufzuheben. 

2. Der Beschuldigte sei zu (recte: mit) einer unbedingten Geldstrafe von 

210 Tagessätzen und einer Busse von Fr. 800.– zu bestrafen. 

3. Eventuell sei der Beschuldigte zu (recte: mit) einer bedingten Freiheits-

strafe zu bestrafen. 

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge. 

 

b) Der Staatsanwaltschaft: 

(Urk. 124) 

Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils. 

 

Erwägungen: 

I. Prozessgeschichte 

1. Mit Urteil des Bezirksgerichts Meilen vom 18. März 2013 wurde der  

Beschuldigte der mehrfachen Entwendung eines Fahrzeuges zum Gebrauch, des 

Fahrens in fahrunfähigem Zustand, des mehrfachen Fahrens ohne Führerausweis 

oder trotz Entzug, der Widerhandlung gegen das Waffengesetz und der mehr-

fachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes schuldig gesprochen. Von den 

Vorwürfen der mehrfachen Vergewaltigung, der mehrfachen Schändung und der 

mehrfachen sexuellen Nötigung zum Nachteil der Privatklägerin wurde der  

Beschuldigte freigesprochen. Er wurde mit einer unbedingten Freiheitsstrafe von 

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7 Monaten sowie mit einer Busse in Höhe von Fr. 800.– bestraft, unter Anrech-

nung von 18 Tagen Haft an die Freiheitsstrafe (vgl. Urk. 115 S. 61). 

2. Gegen dieses Urteil liessen die Privatklägerin mit Eingabe vom 18. März 

2013 und der Beschuldigte mit Eingabe vom 20. März 2013 rechtzeitig die  

Berufung anmelden (Urk. 94 und 95). Nach Erhalt des begründeten Entscheids 

am 11. Oktober 2013 liess der Beschuldigte mit Eingabe vom 31. Oktober 2013 

fristgerecht seine Berufungserklärung im Sinne von Art. 399 Abs. 3 StPO ein-

reichen (Urk. 110/2, Urk. 118). Demnach richtet sich seine Berufung gegen die 

vorinstanzliche Sanktion und eventualiter gegen deren Vollzug. Die Privatklägerin 

liess ihre Berufung mit Eingabe vom 4. November 2013 zurückziehen (Urk. 120), 

wovon mit Präsidialverfügung vom 6. November 2013 Vormerk genommen wurde 

(Urk. 122 S. 2). Die Staatsanwaltschaft beantragte mit Schreiben vom 

12. November 2013 die Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils (Urk. 124).  

Anschlussberufung wurde keine erhoben und Beweisanträge wurden keine  

gestellt.  

3. Gemäss Art. 402 in Verbindung mit Art. 437 StPO wird die Rechtskraft des 

angefochtenen Urteils im Umfang der Anfechtung gehemmt. Da sich die Berufung 

auf die Frage der vorinstanzlichen Sanktion, eventualiter deren Vollzug,  

beschränkt, ist vorab festzustellen, dass das Urteil der Vorinstanz vom 18. März 

2013 – mit Ausnahme Dispositiv-Ziffern 3 und 4 sowie Ziffer 5 (Ersatzfreiheits-

strafe für die Busse als Nebenpunkt der Sanktion) – in Rechtskraft erwachsen ist  

(vgl. Prot. II S. 5). 

4. Anlässlich der heutigen Berufungsverhandlung, zu welcher der Beschuldigte 

sowie der amtliche Verteidiger Rechtsanwalt Dr. Y._____ erschienen sind, waren 

weder Vorfragen zu entscheiden noch Beweise abzunehmen (Prot. II S. 4-5). Das 

vorliegende Urteil erging im Anschluss an die Berufungsverhandlung (Prot. II S. 6-

10).  

- 6 - 

II. Sanktion 

1. Berufungsantrag 

1.1. Der Beschuldigte beantragt, er sei anstelle der vorinstanzlich ausge-

sprochenen (unbedingten) Freiheitsstrafe von 7 Monaten und Busse von Fr. 800.–  

mit einer Geldstrafe von 210 Tagessätzen und einer Busse von Fr. 800.– zu  

bestrafen, eventualiter sei ihm der bedingte Strafvollzug zu gewähren (Urk. 118 

S. 1; Urk. 147 S. 8).  

1.2. Weil ein Monat Freiheitsstrafe mit 30 Tagessätzen Geldstrafe gleich-

zusetzen ist (vgl. Art. 333 Abs. 2 lit. c StGB) und somit 7 Monate Freiheitsstrafe 

den beantragten 210 Tagessätzen entsprechen, wendet sich der Beschuldigte mit 

seinem Hauptantrag gegen die Strafart, nicht aber gegen die Strafhöhe.  

2. Retrospektive Konkurrenz 

2.1. Vorab ist darauf hinzuweisen, dass der Beschuldigte am 30. September 

2012 einen Verkehrsunfall auf der Autobahn A1 bei Zürich (Richtung St. Gallen) 

mit einer Verletzten verursachte. In der Folge wurde er mit Strafbefehl der Staats-

anwaltschaft Zürich-Limmat vom 19. Dezember 2012 wegen fahrlässiger Körper-

verletzung, Fahrens in fahrunfähigem Zustand, pflichtwidrigem Verhalten bei  

Unfall, Führen eines Motorfahrzeugs trotz Entzug des Ausweises und Übertretung 

des Betäubungsmittelgesetzes gemäss Art. 19a BetmG mit einer unbedingten 

Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu Fr. 30.– sowie mit einer Busse in Höhe von 

Fr. 100.– bestraft (vgl. Urk. 137/25 S. 3 ff.). Der Strafbefehl erging nach Anklage-

erhebung und vor der Ausfällung des angefochtenen Urteils der Vorinstanz vom 

18. März 2013. 

2.2. Offenkundig hat die Vorinstanz diese Tat aufgrund der zeitlichen Nähe zur 

Hauptverhandlung vom 26. Februar 2013 nicht berücksichtigt. Zudem stellte der 

Beschuldigte anlässlich der vorinstanzlichen Hauptverhandlung eine Verurteilung 

in Abrede (vgl. Urk. 87 S. 9 f.), obwohl der Strafbefehl in jenem Zeitpunkt rechts-

kräftig war (vgl. Urk. 137/25 S. 5). Er führte wahrheitswidrig aus, es laufe immer 

- 7 - 

noch ein Verfahren gegen ihn wegen einer Verkehrsregelverletzung vom  

30. September 2012. Er habe einen Unfall gehabt, es habe nur einen Sach-

schaden gegeben. Personen seien keine zu Schaden gekommen. Eine Frau  

sei ihm vor das Auto "gelaufen". Er werde des Fahrens ohne Führerausweis  

beschuldigt, wobei er das Auto auch entwendet habe (vgl. Urk. 87 S. 9 f.). 

2.3. Hat das Gericht eine Tat zu beurteilen, die der Täter begangen hat, bevor er 

wegen einer anderen Tat verurteilt worden ist, so bestimmt es nach Art. 49 Abs. 2 

StGB die Strafe so, dass der Täter nicht schwerer bestraft wird, als wenn die 

strafbaren Handlungen gleichzeitig beurteilt worden wären. Diese Bestimmung 

will im Wesentlichen das Asperationsprinzip auch bei retrospektiver Konkurrenz 

gewährleisten. Der Täter, der mehrere Freiheitsstrafen verwirkt hat, soll nach  

einem einheitlichen, für ihn relativ günstigen Prinzip der Strafschärfung beurteilt 

werden, unabhängig davon, ob die Verfahren getrennt durchgeführt werden oder 

nicht (BGE 132 IV 102 E. 8.2. m.w.H.). Ungleichartige Strafen sind jedoch  

kumulativ zu verhängen, weil das Asperationsprinzip nur greift, wenn mehrere 

gleichartige Strafen ausgesprochen werden. Die Bildung einer Gesamtstrafe ist 

bei ungleichartigen Strafen nicht möglich (Urteil des Bundesgerichts 6B_785/2009 

vom 23. Februar 2010 E. 5.5 mit Hinweisen).  

2.4. Als Zusatzstrafe zu der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-

Limmat am 19. Dezember 2012 ausgesprochenen Grundstrafe von 180 Tages-

sätzen Geldstrafe zu Fr. 30.– käme demzufolge nur eine Geldstrafe, nicht aber 

eine Freiheitsstrafe, in Betracht.  

3. Strafart 

3.1. Die Vorinstanz äusserte sich zur Strafart nicht (vgl. Urk 115 S. 54), obwohl 

das Gesetz für Strafen von sechs Monaten bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe oder 

Geldstrafe vorsieht (vgl. Art. 34 Abs. 1 und Art. 40 Satz 1 StGB). Im Vordergrund 

steht grundsätzlich die Geldstrafe. Das ergibt sich aus dem Prinzip der Verhält-

nismässigkeit, wonach bei alternativ zur Verfügung stehenden Sanktionen im  

Regelfall diejenige gewählt werden soll, die weniger stark in die persönliche Frei-

heit des Betroffenen eingreift bzw. die ihn am wenigsten hart trifft. Bei der Wahl 

- 8 - 

der Sanktionsart ist als wichtiges Kriterium die Zweckmässigkeit einer bestimmten 

Sanktion, ihre Auswirkungen auf den Täter und sein soziales Umfeld sowie ihre 

präventive Effizienz zu berücksichtigen (BGE 134 IV 82 E. 4.1. m.w.H.). 

3.2. Die vorliegend zu beurteilenden Delikte wiegen grundsätzlich nicht so 

schwer, dass sie zwingend mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden müssten, 

was auch im Strafmass zum Ausdruck kommt. Indes verfügt der Beschuldigte  

bereits über folgende Vorstrafen (Urk. 117): 

3.2.1. Mit Urteil und Beschluss des Jugendgerichts Zürich vom 30. Januar 2006 

wurde Beschuldigte wegen bandenmässigen Diebstahls und weiteren Ver-

mögensdelikten, mehrfacher Entwendung zum Gebrauch, widerrechtlicher Aneig-

nung von Kontrollschildern und mehrfacher Übertretung gegen das Betäubungs-

mittelgesetz mit einer Einschliessung von 3 Monaten bestraft, wovon 8 Tage 

durch Untersuchungshaft erstanden waren. Der Vollzug der Einschliessung wurde 

aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt.  

3.2.2. Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur / Unterland vom  

22. Dezember 2008 wurde der Beschuldigte wegen grober Verletzung der Ver-

kehrsregeln und weiteren Strassenverkehrsdelikten mit einer bedingten Geld-

strafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 30.– sowie mit einer Busse in Höhe von 

Fr. 1'000.– bestraft. 

3.2.3. Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 11. April 2009 

wurde der Beschuldigte erneut wegen grober Verkehrsregelverletzung, Fahrens in 

fahrunfähigem Zustand (qualifizierte Blutalkoholkonzentration) sowie wegen  

Fahrens trotz Entzugs mit einer unbedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu 

Fr. 30.– bestraft. Die Probezeit des Strafbefehls der Staatsanwaltschaft  

Winterthur / Unterland vom 22. Dezember 2008 wurde um 18 Monate verlängert. 

3.2.4. Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft See / Oberland vom 22. Juli 2009 

wurde der Beschuldigte wegen Entwendung zum Gebrauch und Fahrens in fahr-

unfähigem Zustand mit einer qualifizierten Blutalkoholkonzentration sowie mehr-

fachen Fahrens trotz Entzug zu gemeinnütziger Arbeit von 360 Stunden verurteilt, 

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teilweise als Zusatzstrafe zum Urteil vom 11. April 2009 der Staatsanwaltschaft 

Zürich-Limmat und als Gesamtstrafe zum Urteil vom 22. Dezember 2008. Der  

bedingte Vollzug der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur / Unterland 

vom 22. Dezember 2008 ausgesprochenen Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu 

Fr. 30.– wurde widerrufen. 

Nachdem der Beschuldigte den Aufgeboten des Amtes für Justizvollzug des  

Kantons Zürich für die Leistung der gemeinnützigen Arbeit keine Folge geleistet 

hatte, verfügte die zuständige Fachstelle am 20. Januar 2010 die Einstellung des 

Vollzugs der gemeinnützigen Arbeit. Daher wurde mit Verfügung der Staats-

anwaltschaft Zürich-Limmat vom 29. Juni 2010 die gemeinnützige Arbeit in eine 

unbedingte Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu Fr. 30.– umgewandelt. 

3.2.5. Trotz dieser Geldstrafen verstiess der Beschuldigte am 30. November 

2011, am 1. Dezember 2011 und am 7. Januar 2012 erneut gegen das Strassen-

verkehrsgesetz, was Gegenstand des Verfahrens bildete. Sodann verursachte er 

während des laufenden Verfahrens der Vorinstanz den Verkehrsunfall vom 

30. September 2012 mit einer Verletzten, wobei er erneut in fahrunfähigem  

Zustand fuhr.  

3.3. Unter diesen Umständen ist aus der abermaligen und einschlägigen  

Delinquenz des Beschuldigten zu folgern, dass die widerrufenen bzw. unbeding-

ten Geldstrafen offenkundig nicht geeignet waren, um ihn von der Verübung  

weiterer gleichartiger Delikte abzuhalten. Die erneute Ausfällung einer Geldstrafe 

erscheint daher zur Prävention künftiger Delikte des Beschuldigten als ineffizient. 

Nachdem bei Verhängung einer Freiheitsstrafe der Vollzug in Halbgefangenschaft 

möglich ist (vgl. Art. 77b StGB), würde eine solche sich nicht in derart gravieren-

der Weise auf den Beschuldigten und sein soziales Umfeld auswirken, dass aus 

diesem Grund einer Geldstrafe der Vorzug gegeben werden müsste. Damit bleibt 

es bei der Freiheitsstrafe als Strafart. 

3.4. Unter diesen Umständen ist aufgrund der ungleichartigen Strafen keine  

Zusatzstrafe zu der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 

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19. Dezember 2012 ausgesprochenen Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu 

Fr. 30.– auszufällen. 

4. Strafzumessung 

4.1. Die Ausführungen der Vorinstanz zur Strafzumessung sind korrekt und es 

kann vollumfänglich darauf verwiesen werden (Urk. 115 S. 47 ff.; Art. 82 Abs. 4 

StPO). Die Verteidigung beanstandet zwar die vorinstanzliche Strafzumessung in 

Bezug auf die Gewichtung einzelner Strafzumessungsfaktoren (Urk. 147 S. 3-6). 

Da aber im Ergebnis - wie gesehen - die Strafhöhe (Geldstrafe von 210 Tages-

sätzen bzw. Freiheitsstrafe von 7 Monaten) nicht angefochten ist, erübrigt es sich, 

auf die entsprechenden Ausführungen der Verteidigung weiter einzugehen. 

4.2. Die von der Vorinstanz ausgefällte Sanktion von 7 Monaten Freiheitsstrafe 

sowie Busse von Fr. 800.– ist unter Hinweis auf die zutreffenden erstinstanzlichen 

Ausführungen zur Strafzumessung als angemessen zu bestätigen (Urk. 115 S. 47 

ff.; Art. 82 Abs. 4 StPO). 

III. Vollzug 

1. Die Vorinstanz begründete die Verweigerung des bedingten Vollzugs im 

Wesentlichen damit, der Beschuldigte sei innert weniger Jahre zum fünften Mal 

durch gleichgültiges Verhalten im Strassenverkehr aufgefallen. Dadurch biete er 

keine Gewähr für künftiges Wohlverhalten. Die bisher ausgesprochenen Strafen 

hätten beim Beschuldigten offenbar wenig bewirkt. Ebenso wenig habe sich der 

Beschuldigte anlässlich der Hauptverhandlung besonders einsichtig gezeigt und 

habe echte Reue vermissen lassen. Die erneute einschlägige Straffälligkeit und 

die damit verbundene seinerzeitige Einsichtslosigkeit seien bei der Prognose-

bildung klar negativ zu bewerten. Eine positive Persönlichkeitsentwicklung des 

Beschuldigten sei nicht einmal ansatzweise auszumachen. Er wohne bei seinem 

Bruder und sei seit 2012 arbeitslos. In beruflicher Hinsicht bestehe mithin kein 

"Setting", das dem Beschuldigten Halt bieten könnte (Urk. 115 S. 56). 

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2. Der Beschuldigte wendet sich im Eventualantrag gegen die Verweigerung 

des bedingten Vollzugs der Freiheitsstrafe durch die Vorinstanz. Er macht im  

Wesentlichen geltend, er habe nach der Hauptverhandlung vom 26. Februar 2013 

ein neues Leben beginnen können. Seither habe er sich nichts mehr zuschulden 

kommen lassen. Ihm könne und müsse eine positive Persönlichkeitsentwicklung 

attestiert werden. Er arbeite seit mehreren Monaten ununterbrochen und zu 

100%. Es habe in ihm einen tiefgreifenden Wandel gegeben und er habe sich  

definitiv von seiner kriminellen Vergangenheit verabschiedet. Der Vollzug einer 

Freiheitsstrafe könne deshalb unter Würdigung der gesamten Umstände bedingt 

aufgeschoben werden (Urk. 147 S. 7-8). 

3. Die Vorinstanz hat die rechtlichen Grundlagen für die Voraussetzungen der 

Gewährung des bedingten Vollzugs korrekt aufgeführt, worauf vorab verwiesen 

werden kann (Urk. 115 S. 55; Art. 82 Abs. 4 StPO). Ergänzend und präzisierend 

ist darauf hinzuweisen, dass nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung bei 

der Prüfung, ob die Voraussetzungen des bedingten Strafvollzugs gemäss Art. 42 

Abs. 1 StGB gegeben sind, eine Gesamtwürdigung aller wesentlichen Umstände 

vorzunehmen ist. Dies bedeutet, dass in die Beurteilung neben den Tatum-

ständen auch das Vorleben und der Leumund sowie alle weiteren Tatsachen, die  

gültige Schlüsse auf den Charakter des Täters und die Aussichten seiner Bewäh-

rung zulassen, miteinzubeziehen sind. Als relevanter Faktor gilt somit nicht nur 

die strafrechtliche Vorbelastung des Täters, sondern auch dessen Sozialisations-

biographie und Arbeitsverhalten, das Bestehen sozialer Bindungen, Hinweise auf 

Suchtgefährdung usw. (Bundesgerichtsurteil 6B_572/2013 vom 20. November 

2013, E. 1.3, mit Hinweisen). 

3.1. Es ist der Vorinstanz beizupflichten, dass die früheren Verurteilungen den 

Beschuldigten nicht von weiteren, gleichartigen Delikten abhalten konnten. Dieser 

Umstand begründete in erster Linie die Ausfällung einer Freiheitsstrafe. Indes ist 

zu berücksichtigen, dass dem Beschuldigten bislang nie eine längere Freiheits-

strafe drohte und er sich seit dem Vorfall vom 30. September 2012, mithin seit 

rund eineinhalb Jahren, offenbar nichts mehr zuschulden kommen liess. Zudem 

ist er mittlerweile nicht mehr arbeitslos, sondern erzielt mit einem Vollzeitpensum 

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bei der D._____ AG in Winterthur als Bodenheizungsmonteur ein Einkommen in  

Höhe von netto Fr. 3'900.– pro Monat (Urk. 146 S. 2). Die aktuellen Verhältnisse 

des Beschuldigten lassen darauf schliessen, dass sein Leben nunmehr in  

geregelteren Bahnen verläuft, was die Prognose verbessert. Anlässlich der  

Berufungsverhandlung führte er glaubhaft aus, dass er seit ca. 5 Jahren mit  

seiner Freundin zusammen sei. Sie wisse von diesem Verfahren und sei darüber 

nicht so begeistert. Auf die Frage, was aus seiner Sicht vorgekehrt werden  

müsse, dass er nicht mehr straffällig werde, erklärte der Beschuldigte, dies sei  

bereits geschehen, denn wenn man als Vergewaltiger beschuldigt werde, obwohl 

man es nicht gemacht habe, sei das schon einschneidend. Weiter erklärte der 

Beschuldigte, er möchte eine Geldstrafe erhalten, da er jetzt eine feste Stelle  

habe. Er habe nun den richtigen Weg eingeschlagen (Urk. 146 S. 2-4).  

3.2. Auch wenn angesichts der zahlreichen, einschlägigen Delinquenz des  

Beschuldigten und seines Rückfalls während laufendem Strafverfahren erhebliche 

Bedenken für ein zukünftiges Wohlverhalten des Beschuldigten bestehen, kann 

heute angesichts der positiven Entwicklung keine Schlechtprognose gestellt  

werden. Den genannten Bedenken ist mit der Ansetzung einer verhältnismässig 

langen Probezeit Rechnung zu tragen.  

4. Die ausgefällte Freiheitsstrafe ist demgemäss aufzuschieben, unter An-

setzung einer Probezeit von 4 Jahren. 

IV. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

1. Im Rechtsmittelverfahren tragen die Parteien die Kosten nach Massgabe  

ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). 

2. Im Berufungsverfahren obsiegt der Beschuldigte insofern, als ihm nunmehr 

der bedingte Strafvollzug gewährt wird, während er mit der beantragten Änderung 

der Strafart unterliegt. In diesem Sinne halten sich Obsiegen und Unterliegen im 

Berufungsverfahren die Waage, weshalb dem Beschuldigten die Kosten des  

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Berufungsverfahrens zur Hälfte aufzuerlegen und im Übrigen auf die Gerichts-

kasse zu nehmen sind. 

Wie bereits vor Vorinstanz sind die Kosten der amtlichen Verteidigung auf  

die Gerichtskasse zu nehmen, wobei die Rückzahlungspflicht gemäss Art. 135 

Abs. 4 StPO im hälftigen Umfang der Kosten vorbehalten bleibt. 

3. Sodann unterliegt im Berufungsverfahren auch die Privatklägerin aufgrund 

des Rückzugs ihrer Berufung (Art. 428 Abs. 1 StPO). Da der Rückzug innerhalb 

der gesetzlichen Frist zur Einreichung einer schriftlichen Berufungserklärung im 

Sinne von Art. 399 Abs. 3 StPO eingegangen ist (vgl. Urk. 112 und Urk. 120), sind 

die Kosten, die im Zusammenhang mit dem Rückzug stehen, einschliesslich der-

jenigen der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin, auf die Gerichtskasse 

zu nehmen (vgl. ZR 110 Nr. 37).  

Die Gerichtskosten, die im Zusammenhang mit dem Rückzug stehen, fallen  

ausser Ansatz und sind damit nicht separat auszuweisen. Für die in Bezug auf 

den Rückzug der Berufung angefallenen Aufwendungen der unentgeltlichen  

Vertreterin der Privatklägerin erscheint ein pauschales Honorar von Fr. 300.– 

(inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuern) angemessen und dieses ist ihr aus der  

Gerichtskasse zu bezahlen.  

 

Es wird beschlossen: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Meilen vom 18. März 

2013 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:  

"1. Der Beschuldigte B._____ ist schuldig 

- der mehrfachen Entwendung eines Fahrzeuges zum Gebrauch im Sinne von 

Art. 94 Ziff. 1 Abs. 1 SVG (Anklageziffer 2. und 4.); 

- des Fahrens in fahrunfähigem Zustand im Sinne von Art. 91 Abs. 2 SVG i.V.m. 

Art. 2 Abs. 2 VRV (Anklageziffer 3.);  

- des mehrfachen Fahrens ohne Führerausweis oder trotz Entzug im Sinne von 

Art. 95 Ziff. 2 aSVG (Anklageziffer 3. und 4.); 

- 14 - 

- der Widerhandlung gegen das Waffengesetz (Vergehen) im Sinne von  

Art. 33 Abs. 1 lit. a WG i.V.m. Art. 27 Abs. 1 WG und Art. 4 Abs. 1 lit. d WG 

(Anklageziffer 4.); 

- der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes im Sinne von  

Art. 19a Ziff. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 2 lit. b Ziff. 3 BetmG (Anklageziffer 3.). 

 2. Der Beschuldigte B._____ ist nicht schuldig und wird freigesprochen vom Vorwurf der 

mehrfachen Vergewaltigung im Sinne von Art. 190 Abs. 1 StGB (Anklageziffer 1.6. b. 

und 1.8.), der mehrfachen Schändung im Sinne von Art. 191 StGB  

(Anklageziffer 1.5. a., 1.6. a. und 1.7.) und der mehrfachen sexuellen Nötigung im 

Sinne von Art. 189 Abs. 1 StGB (Anklageziffer 1.5. b.). 

 3.-5. (…) 

 6. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft See / Oberland vom 20. Februar 2012  

beschlagnahmten 3,9 Gramm Marihuana und die angebrauchte Rolle Rips (Lager-

nummer …) werden eingezogen und der Stadtpolizei Zürich zur Vernichtung überlas-

sen. 

 7. Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft See / Oberland vom 29. Mai 2012  

beschlagnahmte Teleskopstock wird eingezogen und der Kantonspolizei Zürich, Ab-

teilung Waffen und Sprengstoffe (SPSA-GD-WS), zur gutscheinenden Verwendung 

überlassen. 

 8. Das Schadenersatzbegehren der Privatklägerin 2 (A._____) wird auf den Weg des 

Zivilprozesses verwiesen. 

 9. Das Genugtuungsbegehren der Privatklägerin 2 (A._____) wird auf den Weg des Zi-

vilprozesses verwiesen. 

 10. Das Schadenersatzbegehren der Privatklägerin 1 (C._____) wird auf den Weg des  

Zivilprozesses verwiesen.  

11. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

CHF 3'000.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

CHF 3'874.50  Auslagen Vorverfahren 

CHF 2'700.00  Kosten und Auslagen Untersuchung 

CHF 18'040.40  amtliche Verteidigung 

CHF 27'614.90  Total 

  

- 15 - 

12. Die Kosten des Vorverfahrens und der Untersuchung sowie des gerichtlichen Verfah-

rens werden zu 3/4 auf die Staatskasse genommen und zu 1/4 dem Beschuldigten 

auferlegt.   

Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse  

genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO für 

1/4 dieser Kosten. Über die Höhe der Kosten der amtlichen Verteidigung wird mit  

separatem Beschluss entschieden. 

 13. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin 2 (A._____)  

werden auf die Staatskasse genommen. Über die Höhe der Kosten wird mit separa-

tem Beschluss entschieden. 

 14. Das Genugtuungsbegehren des Beschuldigten wird abgewiesen. 

 15. (Mitteilungen) 

 16. (Rechtsmittelbelehrung)" 

2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil. 

 

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte wird bestraft mit 7 Monaten Freiheitsstrafe (wovon  

18 Tage durch Haft erstanden sind) sowie mit einer Busse von Fr. 800.–. 

2. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 

4 Jahre festgesetzt.  

3. Die Busse ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft 

nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 8 Tagen. 

4. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 3'000.– ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 4'210.90  amtliche Verteidigung  (RA Dr. Y._____) 

Fr. 300.–  unentgelt. Vertretung der Privatklägerin (RAin X._____) 

 

- 16 - 

5. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtli-

chen Verteidigung und derjenigen der unentgeltlichen Vertretung der Privat-

klägerin, werden zur Hälfte dem Beschuldigten auferlegt und zur Hälfte auf 

die Gerichtskasse genommen.  

Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden im Umfang der einen Hälfte 

einstweilen und im Umfang der anderen Hälfte definitiv auf die Gerichts-

kasse genommen. Im Umfang der einen Hälfte bleibt die Rückzahlungs-

pflicht des Beschuldigten gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. 

Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin werden definitiv 

auf die Gerichtskasse genommen. 

6. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an 

− die amtliche Verteidigung des Beschuldigten, im Doppel für sich und 
zuhanden des Beschuldigten 

− die Staatsanwaltschaft See / Oberland 
− die Rechtsvertreterin RAin lic. iur. X._____, im Doppel für sich und zu-

handen der Privatklägerin A._____ 
− das Bundesamt für Polizei, Hauptabteilung Dienste, Zentralstelle 

Waffen, Nussbaumstrasse 29, 3003 Bern 

sowie in vollständiger Ausfertigung an 

− die amtliche Verteidigung des Beschuldigten, im Doppel für sich und 
zuhanden des Beschuldigten 

− die Staatsanwaltschaft See / Oberland 
− die Rechtsvertreterin RAin lic. iur. X._____, im Doppel für sich und zu-

handen der Privatklägerin A._____ 
− das Bundesamt für Polizei 

 
und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung all-

fälliger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 
− das Migrationsamt des Kantons Zürich  
− die KOST Zürich mittels Formular „Löschung des DNA-Profils und  

Vernichtung des ED-Materials“ zwecks Löschung des DNA-Profils 

- 17 - 

− die Kantonspolizei Zürich, KIA-ZA, mit separatem Schreiben (§ 54a 
Abs. 1 PolG) betreffend vorinstanzlicher Dispositiv-Ziffer 2 

− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A 
− das Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich, Abteilung 

Administrativmassnahmen, Richterliche Fahrverbote, 8090 Zürich  
(PIN-Nr. …) 

− die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürichs, Neumühlequai 10,  
Postfach, 8090 Zürich 

− die Stadtpolizei Zürich betreffend vorinstanzlicher Dispositiv-Ziffer 6 
− die Kantonspolizei Zürich, Abteilung Waffen und Sprengstoffe  

(SPSA-GD-WS), Postfach, 8021 Zürich, betreffend vorinstanzlicher 
Dispositiv-Ziffer 7 

7. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 20. März 2014 
 
 

Die Präsidentin: 
 
 
 

lic. iur. Ch. von Moos 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. M. Hauser 
 

 

	Urteil vom 20. März 2014
	"Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte B._____ ist schuldig
	- der mehrfachen Entwendung eines Fahrzeuges zum Gebrauch im Sinne von  Art. 94 Ziff. 1 Abs. 1 SVG (Anklageziffer 2. und 4.);
	- des Fahrens in fahrunfähigem Zustand im Sinne von Art. 91 Abs. 2 SVG i.V.m.  Art. 2 Abs. 2 VRV (Anklageziffer 3.);
	- des mehrfachen Fahrens ohne Führerausweis oder trotz Entzug im Sinne von  Art. 95 Ziff. 2 aSVG (Anklageziffer 3. und 4.);
	- der Widerhandlung gegen das Waffengesetz (Vergehen) im Sinne von Art. 33 Abs. 1 lit. a WG i.V.m. Art. 27 Abs. 1 WG und Art. 4 Abs. 1 lit. d WG (Anklageziffer 4.);
	- der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes im Sinne von  Art. 19a Ziff. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 2 lit. b Ziff. 3 BetmG (Anklageziffer 3.).

	2. Der Beschuldigte B._____ ist nicht schuldig und wird freigesprochen vom Vorwurf der mehrfachen Vergewaltigung im Sinne von Art. 190 Abs. 1 StGB (Anklageziffer 1.6. b. und 1.8.), der mehrfachen Schändung im Sinne von Art. 191 StGB (Anklageziffer 1.5...
	3. Der Beschuldigte wird bestraft mit 7 Monaten Freiheitsstrafe (wovon bis und mit heute  18 Tage durch Haft erstanden sind) sowie einer Busse von CHF 800.–.
	4. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen.
	5. Die Busse ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 8 Tagen.
	6. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft See / Oberland vom 20. Februar 2012 beschlagnahmten 3,9 Gramm Marihuana und die angebrauchte Rolle Rips (Lagernummer …) werden eingezogen und der Stadtpolizei Zürich zur Vernichtung überlassen.
	7. Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft See / Oberland vom 29. Mai 2012 beschlagnahmte Teleskopstock wird eingezogen und der Kantonspolizei Zürich, Abteilung Waffen und Sprengstoffe (SPSA-GD-WS), zur gutscheinenden Verwendung überlassen.
	8. Das Schadenersatzbegehren der Privatklägerin 2 (A._____) wird auf den Weg des  Zivilprozesses verwiesen.
	9. Das Genugtuungsbegehren der Privatklägerin 2 (A._____) wird auf den Weg des  Zivilprozesses verwiesen.
	10. Das Schadenersatzbegehren der Privatklägerin 1 (C._____) wird auf den Weg des Zivil-prozesses verwiesen.
	11. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	12. Die Kosten des Vorverfahrens und der Untersuchung sowie des gerichtlichen Verfahrens werden zu 3/4 auf die Staatskasse genommen und zu 1/4 dem Beschuldigten auferlegt.
	Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO für 1/4  dieser Kosten. Über die Höhe der Kosten der amtlichen Verteidigung wird mit separatem ...
	13. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin 2 (A._____) werden auf die Staatskasse genommen. Über die Höhe der Kosten wird mit separatem Beschluss entschieden.
	14. Das Genugtuungsbegehren des Beschuldigten wird abgewiesen.
	15. (Mitteilungen)
	16. (Rechtsmittelbelehrung)"
	Berufungsanträge:
	1. Ziffern 3 und 4 des Urteils seien aufzuheben.
	2. Der Beschuldigte sei zu (recte: mit) einer unbedingten Geldstrafe von 210 Tagessätzen und einer Busse von Fr. 800.– zu bestrafen.
	3. Eventuell sei der Beschuldigte zu (recte: mit) einer bedingten Freiheitsstrafe zu bestrafen.
	4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.
	Erwägungen:
	I. Prozessgeschichte
	II. Sanktion
	1. Berufungsantrag
	2. Retrospektive Konkurrenz
	3. Strafart
	4. Strafzumessung
	III. Vollzug
	IV. Kosten- und Entschädigungsfolgen
	Es wird beschlossen:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Meilen vom 18. März 2013 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	"1. Der Beschuldigte B._____ ist schuldig
	- der mehrfachen Entwendung eines Fahrzeuges zum Gebrauch im Sinne von Art. 94 Ziff. 1 Abs. 1 SVG (Anklageziffer 2. und 4.);
	- des Fahrens in fahrunfähigem Zustand im Sinne von Art. 91 Abs. 2 SVG i.V.m. Art. 2 Abs. 2 VRV (Anklageziffer 3.);
	- des mehrfachen Fahrens ohne Führerausweis oder trotz Entzug im Sinne von Art. 95 Ziff. 2 aSVG (Anklageziffer 3. und 4.);
	- der Widerhandlung gegen das Waffengesetz (Vergehen) im Sinne von  Art. 33 Abs. 1 lit. a WG i.V.m. Art. 27 Abs. 1 WG und Art. 4 Abs. 1 lit. d WG (Anklageziffer 4.);
	- der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes im Sinne von  Art. 19a Ziff. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 2 lit. b Ziff. 3 BetmG (Anklageziffer 3.).

	2. Der Beschuldigte B._____ ist nicht schuldig und wird freigesprochen vom Vorwurf der mehrfachen Vergewaltigung im Sinne von Art. 190 Abs. 1 StGB (Anklageziffer 1.6. b. und 1.8.), der mehrfachen Schändung im Sinne von Art. 191 StGB  (Anklageziffer ...
	3.-5. (…)
	6. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft See / Oberland vom 20. Februar 2012  beschlagnahmten 3,9 Gramm Marihuana und die angebrauchte Rolle Rips (Lagernummer …) werden eingezogen und der Stadtpolizei Zürich zur Vernichtung überlassen.
	7. Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft See / Oberland vom 29. Mai 2012  beschlagnahmte Teleskopstock wird eingezogen und der Kantonspolizei Zürich, Abteilung Waffen und Sprengstoffe (SPSA-GD-WS), zur gutscheinenden Verwendung überlassen.
	8. Das Schadenersatzbegehren der Privatklägerin 2 (A._____) wird auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
	9. Das Genugtuungsbegehren der Privatklägerin 2 (A._____) wird auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
	10. Das Schadenersatzbegehren der Privatklägerin 1 (C._____) wird auf den Weg des  Zivilprozesses verwiesen.
	11. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	12. Die Kosten des Vorverfahrens und der Untersuchung sowie des gerichtlichen Verfahrens werden zu 3/4 auf die Staatskasse genommen und zu 1/4 dem Beschuldigten auferlegt.   Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskass...
	13. Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin 2 (A._____)  werden auf die Staatskasse genommen. Über die Höhe der Kosten wird mit separatem Beschluss entschieden.
	14. Das Genugtuungsbegehren des Beschuldigten wird abgewiesen.
	15. (Mitteilungen)
	16. (Rechtsmittelbelehrung)"
	2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte wird bestraft mit 7 Monaten Freiheitsstrafe (wovon  18 Tage durch Haft erstanden sind) sowie mit einer Busse von Fr. 800.–.
	2. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 4 Jahre festgesetzt.
	3. Die Busse ist zu bezahlen. Bezahlt der Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 8 Tagen.
	4. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	5. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung und derjenigen der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin, werden zur Hälfte dem Beschuldigten auferlegt und zur Hälfte auf die Gerichtskasse genommen.
	Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden im Umfang der einen Hälfte einstweilen und im Umfang der anderen Hälfte definitiv auf die Gerichtskasse genommen. Im Umfang der einen Hälfte bleibt die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten gemäss Art. 135...
	Die Kosten der unentgeltlichen Vertretung der Privatklägerin werden definitiv auf die Gerichtskasse genommen.
	6. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
	 die amtliche Verteidigung des Beschuldigten, im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft See / Oberland
	 die Rechtsvertreterin RAin lic. iur. X._____, im Doppel für sich und zuhanden der Privatklägerin A._____
	 das Bundesamt für Polizei, Hauptabteilung Dienste, Zentralstelle Waffen, Nussbaumstrasse 29, 3003 Bern
	 die amtliche Verteidigung des Beschuldigten, im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft See / Oberland
	 die Rechtsvertreterin RAin lic. iur. X._____, im Doppel für sich und zuhanden der Privatklägerin A._____
	 das Bundesamt für Polizei
	 die Vorinstanz
	 das Migrationsamt des Kantons Zürich
	 die KOST Zürich mittels Formular „Löschung des DNA-Profils und  Vernichtung des ED-Materials“ zwecks Löschung des DNA-Profils
	 die Kantonspolizei Zürich, KIA-ZA, mit separatem Schreiben (§ 54a Abs. 1 PolG) betreffend vorinstanzlicher Dispositiv-Ziffer 2
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A
	 das Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich, Abteilung Administrativmassnahmen, Richterliche Fahrverbote, 8090 Zürich  (PIN-Nr. …)
	 die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürichs, Neumühlequai 10,  Postfach, 8090 Zürich
	 die Stadtpolizei Zürich betreffend vorinstanzlicher Dispositiv-Ziffer 6
	 die Kantonspolizei Zürich, Abteilung Waffen und Sprengstoffe  (SPSA-GD-WS), Postfach, 8021 Zürich, betreffend vorinstanzlicher Dispositiv-Ziffer 7

	7. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.