# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 427dc244-711e-5c57-88b0-d67c54d3a56b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-03-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.03.2025 E-1117/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-1117-2025_2025-03-04.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-1117/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  4 .  M ä r z  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Kaspar Gerber, 

mit Zustimmung von Richter Daniele Cattaneo; 

Gerichtsschreiberin Anna Lisa Blaser. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Afghanistan, 

vertreten durch Delia Moldovanyi, Rechtsanwältin, 

Rechtsschutz für Asylsuchende, (…),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung 

(sicherer Drittstaat - Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG);  

Verfügung des SEM vom 13. Februar 2025. 

 

 

 

E-1117/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A._______ (nachfolgend Beschwerdeführer) ersuchte am 31. Juli 2024 in 

der Schweiz um Asyl. Am 7. August 2024 bevollmächtigte er die im Bunde-

sasylzentrum (BAZ) Region (…) tätige und ihm zugewiesene Rechtsver-

tretung. 

B.  

Ein Abgleich mit der Fingerabdruck-Datenbank (Zentraleinheit Eurodac) 

ergab, dass der Beschwerdeführer am 17. Januar 2024 in Griechenland 

ein Asylgesuch eingereicht hatte. 

C.  

Am 16. August 2024 führte das Staatssekretariat für Migration (SEM; nach-

folgend Vorinstanz) eine Erstbefragung mit dem Beschwerdeführer als un-

begleiteter minderjähriger Asylsuchender durch und gewährte ihm das 

rechtliche Gehör zur mutmasslichen Zuständigkeit Griechenlands sowie 

zum medizinischen Sachverhalt. 

Der Beschwerdeführer machte dabei im Wesentlichen geltend, sein Hei-

matland im Jahr 2023 (…) alleine verlassen zu haben und illegal auf dem 

Landweg über B._______ und C._______ nach Griechenland gelangt zu 

sein. Dort seien seine Personalien durch die griechischen Behörden regis-

triert worden und er habe ein Reisedokument erhalten. Von Griechenland 

sei er schliesslich am (…) auf dem Flugweg in die Schweiz eingereist. 

Er habe in Afghanistan vier jüngere Geschwister. Seine Eltern seien beide 

verstorben, wobei seine Mutter durch die Taliban erschossen worden sei. 

In Griechenland sei sein Flüchtlingscamp geschlossen worden, weshalb er 

an einen anderen Ort umgezogen sei. Dort habe es viele pakistanische 

Staatsangehörige gegeben, die ihn immer wieder unter Druck gesetzt und 

Streit gesucht hätten. Es habe auch viele griechische Drogenabhängige 

gegeben, die von ihm Essen oder Zigaretten verlangt und selbst Drogen 

verkauft hätten. Von ihnen sei er mit dem Messer bedroht worden. Es gebe 

keine Ausbildungsmöglichkeiten in Griechenland. Weiter habe er als min-

derjähriger Asylsuchender keinerlei Unterstützung erhalten und sei auf sich 

alleine gestellt gewesen, weshalb er sich dazu entschieden habe, in die 

Schweiz zu reisen. 

E-1117/2025 

Seite 3 

Zum medizinischen Sachverhalt führte er aus, er habe Nierenprobleme, 

regelmässig Schmerzen und Beinschwellungen. Weiter leide er unter Alb-

träumen und Vergesslichkeit. Er nehme regelmässig Tabletten ein. 

D.  

Am 2. September 2024 teilten die griechischen Behörden der Vorinstanz 

schriftlich mit, dass der Beschwerdeführer am 27. Mai 2024 in Griechen-

land Asyl erhalten habe. 

E.  

Die Vorinstanz ersuchte Griechenland am 7. Oktober 2024 um Wiederauf-

nahme des Beschwerdeführers. Die griechischen Behörden hiessen das 

Gesuch mit Schreiben vom 21. Oktober 2024 gut, da der Beschwerdefüh-

rer Asyl erhalten habe und über eine Aufenthaltsbewilligung mit Gültigkeit 

bis zum 27. Mai 2027 verfüge. 

F.  

Am 29. Oktober 2024 gewährte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer 

schriftlich das rechtliche Gehör zur beabsichtigten Wegweisung nach Grie-

chenland. 

G.  

Der Beschwerdeführer nahm mit Eingabe vom 29. November 2024 Stel-

lung dazu und führte im Wesentlichen aus, er habe keine Familienangehö-

rige in Griechenland. Er habe nach der Schutzgewährung weiterhin 

dreissig Euro pro Monat erhalten, habe sich jedoch nicht um andere finan-

zielle Unterstützung durch Behörden oder Institutionen bemüht, da er nicht 

beabsichtigt habe, in diesem Land zu verbleiben. Er sei in die Schweiz ge-

kommen, um eine Ausbildung zu absolvieren, da diese Möglichkeit in Grie-

chenland nicht bestanden habe. 

Er leide an starken Rückenschmerzen und psychischer Instabilität. Er sei 

wenige Tage nach seiner Erstbefragung durch die Vorinstanz notfallmässig 

in die Klinik D._______ eingeliefert worden und nehme seither regelmässig 

Nachfolgetermine wahr. Es lägen deutliche Hinweise darauf vor, dass er 

besonders vulnerabel sei und aufgrund seiner Minderjährigkeit sowie aus 

medizinischen Gründen nicht nach Griechenland weggewiesen werden 

könne. 

  

E-1117/2025 

Seite 4 

H.  

Im Zeitraum von August bis Oktober 2024 wurde der Beschwerdeführer 

mehrmals ärztlich und psychologisch behandelt. Die entsprechenden Arzt-

berichte fanden Eingang in die Akten. 

I.  

Am 16. Januar 2025 reichte der Beschwerdeführer als ergänzende Stel-

lungnahme zum rechtlichen Gehör einen vom 5. Januar 2025 datierten Be-

richt der Praxis E._______ (Psychotherapeutische-psychiatrische Versor-

gung von [geflüchteten] Kindern, Jugendlichen und Familien) über seine 

aktuelle psychische Verfassung ein. Daraus geht namentlich hervor, dass 

beim Beschwerdeführer eine komplexe Traumafolgestörung, eine Deper-

sonalisations-Derealisationsstörung sowie eine mittelgradige rezidivie-

rende depressive Störung ohne psychotische Symptome diagnostiziert 

wurden. 

J.  

Die Vorinstanz liess dem Beschwerdeführer am 11. Februar 2025 den Ent-

wurf des beabsichtigten Nichteintretensentscheids zukommen und ge-

währte ihm hierzu das rechtliche Gehör. 

K.  

Der Beschwerdeführer nahm mit Eingabe vom 12. Februar 2025 Stellung 

dazu und brachte im Wesentlichen vor, gestützt auf die eingereichten ärzt-

lichen Berichte leide er an einer schwergradigen und tiefgreifenden psychi-

schen Erkrankung, welche eine engmaschige psychologische Behandlung 

sowie ein vertrautes, stabiles Umfeld erfordere, damit eine Behandlung 

überhaupt erfolgreich sein könne. Sein junges Alter und das Fehlen famili-

ärer oder sozialer Strukturen würden die Behandlungsvoraussetzungen er-

schweren. Ohne Betreuung und Hilfe bei der Alltagsbewältigung sei davon 

auszugehen, dass er nicht in der Lage wäre, seine Rechte in Griechenland 

selbst einzufordern. Gemäss ärztlichem Bericht sei der Behandlungsbedarf 

intensiv und langfristig und müsse durch gleichbleibende Behandelnde ge-

währleistet sein. Eine Traumabehandlung sei kontraindiziert, wenn weiter-

hin keine Sicherheit, neue Gewalt oder Retraumatisierung drohe. Eine 

Rückschaffung nach Griechenland würde nach Einschätzung des behan-

delnden Psychotherapeuten zu einer deutlichen Verschlechterung der psy-

chischen Gesundheit sowie einer Zunahme des Suizidrisikos des Be-

schwerdeführers führen. Die Suizidalität habe bei ihm bereits im Heimat-

land bestanden, weshalb davon auszugehen sei, dass es sich dabei nicht 

um ein zeitlich begrenztes Phänomen handle. Die Wegweisung sei folglich 

E-1117/2025 

Seite 5 

unzulässig, eventualiter unzumutbar, es werde die vorläufige Aufnahme 

des Beschwerdeführers in der Schweiz beantragt. 

L.  

Mit Verfügung vom 13. Februar 2025 trat die Vorinstanz auf das Asylgesuch 

des Beschwerdeführers nicht ein, ordnete die Wegweisung aus der 

Schweiz an, setzte eine Ausreisefrist an, beauftragte den zuständigen Kan-

ton mit dem Vollzug der Wegweisung und händigte die editionspflichtigen 

Akten aus. 

M.  

Gegen diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 

20. Februar 2025 (Eingang vom 21. Februar 2025) beim Bundesverwal-

tungsgericht Beschwerde. Er beantragte dabei, die Verfügung der Vo-

rinstanz sei aufzuheben und die Vorinstanz sei anzuweisen, ihn (den Be-

schwerdeführer) vorläufig aufzunehmen. Eventualiter sei die angefochtene 

Verfügung zur vollständigen Feststellung des Sachverhalts und Neubeur-

teilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Subeventualiter sei die Vo-

rinstanz anzuweisen, von den griechischen Behörden individuelle Garan-

tien betreffend die adäquate gesundheitliche Versorgung und die soziale 

Unterstützung zur Deckung der elementaren Grundbedürfnisse einzuho-

len. In prozessualer Hinsicht sei die unentgeltliche Prozessführung zu ge-

währen und es sei von der Erhebung eines Kostenvorschusses abzuse-

hen. 

N.  

Die vorinstanzlichen Akten lagen dem Bundesverwaltungsgericht am 

21. Februar 2025 in elektronischer Form vor. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das SEM gehört zu den 

Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesver-

waltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne 

von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist folglich 

zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entschei-

det auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – so auch vorliegend – endgültig 

(Art. 105 AsylG [SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). 

E-1117/2025 

Seite 6 

1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG). 

1.3 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht worden. Der 

Beschwerdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, ist 

durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutz-

würdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung. Er ist 

somit zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 105 und Art. 108 

Abs. 3 AsylG; Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist 

einzutreten. 

2.  

Die Beschwerde erweist sich – wie nachfolgend aufgezeigt – als offensicht-

lich unbegründet, weshalb sie im Verfahren einzelrichterlicher Zuständig-

keit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise einer zwei-

ten Richterin (Art. 111 Bst. e AsylG), ohne Durchführung eines Schriften-

wechsels und mit summarischer Begründung zu behandeln ist (Art. 111a 

Abs. 1 und 2 AsylG). 

3.  

Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen 

richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des Aus-

länderrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5). 

 

4.  

Der Beschwerdeführer beantragt zwar die Aufhebung der angefochtenen 

Verfügung, seine materiellen Rechtsbegehren sowie deren Begründung 

beziehen sich aber ausschliesslich auf die Frage der Zulässigkeit und Zu-

mutbarkeit des Wegweisungsvollzugs vor dem Hintergrund der gesund-

heitlichen Probleme des Beschwerdeführers. Gegenstand des vorliegen-

den Verfahrens bildet somit einzig der Vollzugspunkt. Das Nichteintreten 

auf das Asylgesuch ist demnach mit Ablauf der Beschwerdefrist unange-

fochten in Rechtskraft erwachsen und die Wegweisung als solche ist pra-

xisgemäss ebenfalls nicht zu prüfen. 

5.  

5.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 

nicht möglich, so regelt das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den 

gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme (Art. 44 AsylG; 

Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]). 

E-1117/2025 

Seite 7 

Beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen gilt gemäss 

Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard wie bei 

der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft; das heisst, sie sind zu beweisen, 

wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft 

zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.). 

5.2  

5.2.1 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche Verpflichtungen 

der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den 

Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 

AIG).  

So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund 

nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Aus-

reise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. 

ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechts-

stellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]). 

5.2.2 In ihrer Verfügung führt die Vorinstanz im Wesentlichen aus, weder 

die in Griechenland herrschende Situation noch andere Gründe würden 

gegen die Zulässigkeit des Wegweisungsvollzugs in diesen Staat spre-

chen. Griechenland habe die Richtlinie 2011/95/EU (sogenannte Qualifika-

tionsrichtlinie) umgesetzt, welche unter anderem die Ansprüche von Per-

sonen mit internationalem Schutzstatus hinsichtlich Sozialleistungen be-

stimme und deren Zugang zu Wohnraum oder Beschäftigung regle. 

Dadurch bestünden einklagbare Ansprüche und der Beschwerdeführer 

könne sich an die zuständigen griechischen Behörden wenden. Ferner 

würden ihm alle Rechte aus der Flüchtlingskonvention zustehen. Zudem 

stehe ihm die Möglichkeit offen, sich an eine der vor Ort tätigen Hilfsorga-

nisationen zu wenden. Hinsichtlich seiner psychischen Erkrankung weist 

die Vorinstanz darauf hin, dass gemäss Art. 30 Qualifikationsrichtlinie seine 

medizinische Versorgung in Griechenland gewährleistet sei, einschliesslich 

des Zugangs zu einer allfällig benötigten spezialisierten Behandlung. Seine 

gesundheitlichen Beschwerden würden ferner nicht unter die vom Europä-

ischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in seinem Urteil vom 

13. Dezember 2016 (Nr. 41738/10 Paposhvili gg. Belgien, § 183) genann-

ten «other very exceptional cases» fallen. Es handle sich bei ihm nicht um 

eine schwerkranke Person, bei der ernsthafte Gefahr bestehe, dass sie bei 

einer Rückkehr nach Griechenland einer ernsthaften, rapiden und irrever-

siblen Verschlechterung ihres Gesundheitszustands, verbunden mit 

E-1117/2025 

Seite 8 

übermässigem Leiden oder einer bedeutenden Verkürzung ihrer Lebens-

erwartung, ausgesetzt wäre. Zur Suizidalität des Beschwerdeführers führte 

sie aus, einer allfälligen Verschlechterung seines psychischen Gesund-

heitszustands könne mit einer adäquaten psychiatrisch-psychologischen 

Betreuung im Vorfeld und bei Bedarf während der Überstellung Rechnung 

getragen werden. Nach seiner Rückkehr nach Griechenland stehe es ihm 

frei, die entsprechende medizinische Unterstützung in Anspruch zu neh-

men. Es lägen keine erhärteten Hinweise vor, wonach sich Griechenland 

dem Beschwerdeführer gegenüber nicht an seine völkerrechtlichen Ver-

pflichtungen halte. Sollte es dennoch zu einer völkerrechtlichen Verletzung 

kommen, stünde ihm sodann gestützt auf Art. 34 EMRK letztlich der 

Rechtsweg an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) 

offen. 

5.2.3 Dem wird in der Beschwerde im Wesentlichen entgegnet, der Weg-

weisungsvollzug sei unzulässig, da er an einer psychischen Grunderkran-

kung und Suizidalität leide, deren Ursprung in seiner schwierigen Kindheit 

liege. Der ärztliche Bericht von E._______ bestätige, dass eine Wegwei-

sung zu einer Verschlechterung seiner bereits deutlich eingeschränkten 

psychischen Gesundheit führen und ausschliesslich das Suizidrisiko stei-

gernde Faktoren mit sich bringen würde. Weiter habe er in Griechenland 

als Minderjähriger völlige Schutzlosigkeit erlebt und in der Folge Ängste 

erlitten, weshalb eine Rückkehr dorthin zu einer Retraumatisierung führen 

würde. Es könne nicht damit gerechnet werden, dass der Beschwerdefüh-

rer in Griechenland ohne Verzögerung eine traumaspezifische Behandlung 

durch Fachpersonen aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie erhalten 

würde. Vielmehr müsse davon ausgegangen werden, dass er vorüberge-

hend in Obdachlosigkeit gerät und keinen Zugang zu psychologisch-psy-

chiatrischer Behandlung hat. Da er mittlerweile volljährig geworden sei, 

könne er sich auch nicht mehr auf die besondere Unterstützung für min-

derjährige Geflüchtete durch die griechischen Behörden verlassen. Das Ri-

siko einer Chronifizierung seiner Erkrankung sowie das Suizidrisiko wür-

den zu einer bedeutenden Verkürzung seiner Lebenserwartung führen. 

5.2.4 Das Bundesverwaltungsgericht verweist auf die zutreffenden Ausfüh-

rungen der Vorinstanz, soweit sich nicht die folgenden Hinweise ergeben. 

5.2.4.1 Den ärztlichen Berichten vom 21. August bis zum 14. Oktober 2024 

ist im Wesentlichen zu entnehmen, dass es zu diversen Notfalluntersu-

chungen des Beschwerdeführers in der F._______ kam. Als Gründe wer-

den schmerzende Varize (Krampfadern) in den Beinen, Rücken- und 

E-1117/2025 

Seite 9 

Kopfschmerzen sowie Infektionen und psychische Belastung sowie körper-

liche Folgen davon aufgeführt. Zur Behandlung wurden ihm (…), (…), (…), 

(…) sowie eine Physiotherapie verschrieben. Weiter wurde eine einmal wö-

chentlich stattfindende Psychotherapie in der Praxis E._______ aufge-

gleist. Deren ärztlichem Bericht vom 5. Januar 2025 ist zu entnehmen, 

dass beim Beschwerdeführer eine komplexe Traumafolgestörung, eine De-

personalisations-Derealisationsstörung sowie eine mittelgradige rezidivie-

rende depressive Störung ohne psychotische Symptome diagnostiziert 

wurden. 

5.2.4.2 Das Bundesverwaltungsgericht hat sich im Referenzurteil  

E-3427/2021 vom 28. März 2022 eingehend mit der Situation in Griechen-

land auseinandergesetzt und an seiner bisherigen Rechtsprechung festge-

halten, wonach der Vollzug der Wegweisung nach Griechenland für Perso-

nen, die dort einen Schutzstatus erhalten haben, grundsätzlich zulässig ist. 

Das Gericht geht nicht von einer Situation aus, in der jeder Person mit 

Schutzstatus in Griechenland eine unangemessene und erniedrigende Be-

handlung im Sinne einer Verletzung von Art. 3 EMRK drohen würde. Trotz 

gewisser Schwachstellen kann nicht von einem dysfunktionalen Aufnah-

mesystem gesprochen werden. Es existieren in Griechenland verschie-

dene Angebote, die Schutzberechtigten offenstehen, wenn auch die Kapa-

zitäten kaum ausreichend sein dürften und Infrastrukturhilfen und Ange-

bote bisher vor allem von internationalen Akteuren, zuvorderst der EU, dem 

UNHCR und der IOM abhängen, die – in Zusammenarbeit mit der lokalen 

Zivilgesellschaft – Leistungen erbringen und finanzieren. Trotz dieser 

schwierigen Verhältnisse geht das Bundesverwaltungsgericht davon aus, 

dass schutzberechtigte Personen grundsätzlich in der Lage sind, ihre exis-

tenziellen Bedürfnisse abzudecken. Auch ist davon auszugehen, dass 

Rückkehrenden keine menschenunwürdige Behandlung droht, weshalb für 

sie kein «real risk» einer völkerrechtswidrigen Behandlung besteht. 

5.2.4.3 Der Beschwerdeführer gab an, als Kind in seinem Heimatland so-

wie als Minderjähriger auf der Flucht in C._______ einen Suizidversuch 

begangen zu haben. Diese Versuche liegen bereits mehrere Jahre in der 

Vergangenheit und können auch aufgrund der gesamten jeweils vorherr-

schenden Umstände nicht direkt auf seine jetzige Situation übertragen wer-

den. Das Suizidrisiko wurde zudem in keinem der vorliegenden Arztberich-

ten als akut bezeichnet und ein stationärer Aufenthalt in einer psychiatri-

schen Einrichtung war in keinem Zeitpunkt indiziert. Aus den Akten ist wei-

ter nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführer zurzeit noch Medikamente 

einnimmt. Er besucht einmal wöchentlich eine Psychotherapie. Weder 

E-1117/2025 

Seite 10 

seine psychische Erkrankung noch seine Suizidalität oder seine medizini-

sche Behandlung lassen vermuten, seine Wegweisung würde einen 

Verstoss gegen Art. 3 EMRK darstellen. Das Gericht geht davon aus, dass 

die Psychotherapie auch in Griechenland fortgesetzt werden kann. 

5.2.5 Nach dem Gesagten erweist sich der Vollzug der Wegweisung unter 

den asyl- und völkerrechtlichen Bestimmungen als zulässig. 

5.3  

5.3.1 Nach Art. 83 Abs. 4 AIG kann der Vollzug für Ausländerinnen und 

Ausländer unzumutbar sein, wenn sie aufgrund von Situationen wie Krieg, 

Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage konkret ge-

fährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist - unter Vorbe-

halt von Art. 83 Abs. 7 AIG - die vorläufige Aufnahme zu gewähren. 

Hinsichtlich des Gesundheitszustands ist darauf hinzuweisen, dass ge-

mäss konstanter Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts nur 

dann auf Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs zu schliessen ist, 

wenn eine notwendige medizinische Behandlung im Zielstaat nicht zur Ver-

fügung steht und die Rückkehr zu einer raschen und lebensgefährdenden 

Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes der betroffenen Person füh-

ren würde. Dabei wird die allgemeine und dringende medizinische Behand-

lung als wesentlich erachtet, welche zur Gewährleistung einer menschen-

würdigen Existenz absolut notwendig ist. Unzumutbarkeit liegt jedenfalls 

noch nicht vor, wenn im Zielstaat eine nicht dem schweizerischen Standard 

entsprechende medizinische Behandlung möglich ist (vgl. BVGE 2011/50 

E. 8.3, 2009/2 E. 9.3.2). 

Gestützt auf Art. 83 Abs. 5 AIG besteht ferner die Vermutung, dass eine 

Wegweisung in einen EU- oder EFTA-Staat in der Regel zumutbar ist 

(vgl. Referenzurteil E-3427/2021, E-3431/2021 E. 11.3). Die Legalvermu-

tung der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs nach Griechenland gilt 

grundsätzlich auch für vulnerable Personen, wie zum Beispiel Schwangere 

oder Personen, die an gesundheitlichen Problemen leiden, die nicht als 

schwerwiegende Erkrankung einzustufen sind (vgl. a.a.O. E. 11.5.1). 

Es obliegt der betroffenen Person, diese Legalvermutung umzustossen. 

Dazu hat sie ernsthafte Anhaltspunkte dafür vorzubringen, dass die Behör-

den im konkreten Fall das Völkerrecht verletzen, ihr nicht den notwendigen 

Schutz gewähren oder sie menschenunwürdigen Lebensumständen aus-

setzen würden respektive, dass sie in Griechenland aufgrund von 

E-1117/2025 

Seite 11 

individuellen Umständen sozialer, wirtschaftlicher oder gesundheitlicher Art 

in eine existenzielle Notlage geraten würde (vgl. a.a.O. E. 11.4). 

5.3.2 Die Vorinstanz hielt im Wesentlichen fest, dem Beschwerdeführer ge-

linge es nicht, die Legalvermutung umzustossen. Aus den vorliegenden Ak-

ten sei nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführer einer dringlichen Be-

handlung bedürfe, welche zur Gewährleistung einer menschenwürdigen 

Existenz notwendig ist. Er befinde sich in einer ausreichend stabilen medi-

zinischen Situation, die keine Notfallversorgung oder lebensnotwendige 

Behandlung erfordere. Seine psychische als auch physische Gesundheit 

sei nicht in derartiger Weise beeinträchtigt, um als schwerwiegende Er-

krankung im Sinne der erwähnten Rechtsprechung zu gelten. Es handle 

sich beim Beschwerdeführer somit nicht um eine äusserst vulnerable Per-

son, für welche sich der Wegweisungsvollzug nach Griechenland als un-

zumutbar erweisen würde. 

Betreffend rasche medizinische Weiterbehandlung verwies die Vorinstanz 

zudem auf die Möglichkeit des Beschwerdeführers, bereits im Vorfeld sei-

ner Rückkehr entsprechende Vorbereitungen zu treffen. Nichtstaatliche Or-

ganisationen wie das UNHCR würden Informationen über den Zugang zu 

medizinischer Versorgung in Griechenland online zur Verfügung stellen. 

Weiter sei es ihm freigestellt, ein Gesuch um Rückkehrhilfe zu stellen, bei-

spielsweise in Form von Medikamenten zur Überbrückung eines kurzzeiti-

gen Behandlungsunterbruchs. Abschliessend hält die Vorinstanz fest, in 

Griechenland gelte die Niederlassungsfreiheit, der Beschwerdeführer 

könne seinen Wohnort somit frei wählen. Folglich sprächen weder die in 

Griechenland vorherrschende Situation noch andere Gründe gegen die Zu-

mutbarkeit der Wegweisung in diesen Staat. 

5.3.3 Dem wird in der Beschwerde entgegnet, aufgrund seines jungen Al-

ters, seiner traumatischen Erlebnisse in Kindheit und Jugend sowie der da-

raus entstandenen psychischen Krankheiten handle es sich beim Be-

schwerdeführer um eine besonders vulnerable Person. Er verfüge in Grie-

chenland über kein Beziehungsnetz und könne sich weder auf Griechisch 

noch auf Englisch verständigen, zudem ziehe er sich aufgrund seiner psy-

chischen Erkrankung stark aus sozialen Interaktionen zurück. Dies werde 

durch den ärztlichen Bericht von E._______ vom 5. Januar 2025 bestätigt, 

wo er als sozial isoliert beschrieben werde. Weiteren ärztlichen Berichten 

zufolge sei er auch bei der Bestreitung seines Alltags auf die Unterstützung 

von Drittpersonen angewiesen. In der Folge sei es ihm nicht zuzumuten, 

die ihm zustehenden Rechte selbst einzufordern. Ausserdem sei er 

E-1117/2025 

Seite 12 

gemäss Aussagen seines behandelnden Psychologen aktuell nicht arbeits-

fähig und seine Lernfähigkeit sei ebenfalls eingeschränkt. Mit diesen Vo-

raussetzungen sei davon auszugehen, dass er in Griechenland auch finan-

ziell in eine Notlage geraten würde. Sein Gesundheitszustand würde sich 

dort rapide verschlechtern und das Suizidrisiko würde steigen. Somit lägen 

keine begünstigenden Umstände vor und der Wegweisungsvollzug er-

weise sich als unzumutbar. 

5.3.4 Das Bundesverwaltungsgericht schliesst sich der Einschätzung der 

Vorinstanz an, wonach es dem Beschwerdeführer vorliegend nicht gelingt, 

die Legalvermutung umzustossen und verweist mit folgenden Hervorhe-

bungen und Ergänzungen auf die zutreffenden Ausführungen in der ange-

fochtenen Verfügung. 

5.3.4.1 Ergänzend zum in Erwägung 5.2.4.1 zu den körperlichen sowie 

psychischen Erkrankungen des Beschwerdeführers Dargelegten ist festzu-

halten, dass dem Beschwerdeführer gestützt auf die Akten lediglich einmal 

im August 2024 (ärztlicher Kurzbericht des G._______ vom 21. August 

2024) ein Medikament zur Behandlung seiner psychischen Erkrankung 

verschrieben wurde. Die Dosierung von (…) bis maximal (…) zur Nacht fiel 

dabei gemäss Fachinformationen (https://compendium.ch/; besucht am 3. 

März 2025) äusserst gering aus. In einem weiteren Kurzbericht des 

G._______ vom 14. Oktober 2024 wird zwar die besagte, am 21. August 

2024 verschriebene Medikation erneut aufgeführt. Jedoch ist unter «aktu-

elle Beschwerden» keine aktuelle Medikation erwähnt («Medikamente: 

keine»). Im aktuellsten Bericht von E._______ vom 5. Januar 2025 wird die 

Medikation nicht mehr erwähnt, weshalb durch das Gericht angenommen 

wird, dass diese in der Zwischenzeit abgesetzt wurde. Selbst wenn die Me-

dikation jedoch weiter notwendig wäre, sieht es das Gericht als möglich an, 

diese auch in Griechenland zu beschaffen. 

5.3.4.2 Für seine körperlichen Beschwerden am Bein wurde dem Be-

schwerdeführer ein Kompressionsstrumpf zwecks einer Kompressionsthe-

rapie verschrieben. Auch hier ist davon auszugehen, dass solche in Grie-

chenland erhältlich sind, sofern die Behandlung vor seiner Rückreise noch 

nicht abgeschlossen werden kann. Hinsichtlich der in der Beschwerde vor-

gebrachten Arbeitsunfähigkeit liegt dem Gericht kein ärztlicher Bericht vor, 

welcher diese Vermutung bestätigen würde. Von den beim Beschwerde-

führer festgestellten Diagnosen kann nicht ohne weitere Beurteilung des 

Einzelfalls auf eine generelle Arbeitsunfähigkeit geschlossen werden. Viel-

mehr geht aus den vorliegenden Akten hervor, dass der Beschwerdeführer 

E-1117/2025 

Seite 13 

auch über wichtige Ressourcen wie Wissensdurst, Offenheit und Humor 

verfügt (ambulante Notfalluntersuchung der F._______ vom 29. August 

2024, S. 3).  

Zusammenfassend ist weder aufgrund seiner körperlichen noch seiner 

psychischen Erkrankung eine verstärkte Vulnerabilität beim Beschwerde-

führer erkennbar. Die Prüfung des Vorliegens besonders begünstigender 

Umstände ist somit nicht erforderlich. 

5.3.4.3 Schliesslich verfügt der Beschwerdeführer wie erwähnt über einen 

Schutzstatus in Griechenland. Damit kann er sich auf die Garantien der 

Qualifikationsrichtlinie berufen (insbesondere die Regeln betreffend den 

Zugang zu Beschäftigung [Art. 26], zu Bildung [Art. 27], zu Sozialhilfeleis-

tungen [Art. 29], zu Wohnraum [Art. 32] und zu medizinischer Versorgung 

[Art. 30]), auf die sich Griechenland als EU-Mitgliedstaat behaften lassen 

muss. 

5.3.5 Die Vorinstanz hat den Wegweisungsvollzug somit zu Recht als zu-

mutbar bezeichnet. 

5.4 Der Vollzug der Wegweisung ist aufgrund der entsprechenden Zustim-

mung Griechenlands (Bst. E vorstehend) technisch möglich und praktisch 

durchführbar.  

5.5 Zusammenfassend hat die Vorinstanz den Wegweisungsvollzug zu 

Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet. Eine Anordnung der 

vorläufigen Aufnahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AIG). 

6.  

Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 

Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig so-

wie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG) und – soweit diesbezüglich 

überprüfbar – angemessen ist. Sowohl der Eventualantrag auf Rückwei-

sung der Sache zu weiteren Abklärungen an die Vorinstanz sowie der Sub-

eventualantrag auf Einholen verschiedener individueller Garantien von den 

griechischen Behörden sind abzuweisen. Der Wegweisungsvollzug erweist 

sich als zulässig, zumutbar und möglich. Die Beschwerde ist abzuweisen. 

  

E-1117/2025 

Seite 14 

7.  

7.1 Mit dem Entscheid in der Hauptsache ist das Gesuch um Verzicht auf 

die Erhebung eines Kostenvorschusses gegenstandslos geworden. 

7.2 Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ist 

ungeachtet der geltend gemachten prozessualen Bedürftigkeit abzuwei-

sen, da sich die Beschwerdebegehren entsprechend den vorstehenden Er-

wägungen als aussichtslos erwiesen haben (Art. 65 Abs. 1 VwVG). 

7.3 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschwer-

deführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.- 

festzusetzen (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kos-

ten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]). 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

E-1117/2025 

Seite 15 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird ab-

gewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750 werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Kaspar Gerber Anna Lisa Blaser 

 

 

Versand: