# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f43e40eb-a008-54a1-a004-ffee3fa94779
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-24
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 24.03.2025 PS250014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250014_2025-03-24.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde
über Schuldbetreibung und Konkurs

Geschäfts-Nr.: PS250014-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur und Ersatzrichterin 

Dr. C. Schoder sowie Gerichtsschreiberin MLaw C. Widmer

Urteil vom 24. März 2025

in Sachen

A._____, 
Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin,

gegen

B._____, 
Gesuchs- und Beschwerdegegner,

vertreten durch Dr. C._____,

betreffend Gesuch um Wiederherstellung der Rechtsvorschlagsfrist in der 
Betreibung Nr. … (Beschwerde über das Betreibungsamt Wädenswil)

Beschwerde gegen einen Beschluss des Bezirksgerichtes Horgen vom 
6. Januar 2025 (CB240021)

Erwägungen:

1.

1.1. Mit Betreibungsbegehren vom 19. August 2024 leitete der Gesuchs- und 

Beschwerdegegner (nachfolgend: Beschwerdegegner) die Betreibung Nr. ... ge-

- 2 -

gen die Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin (nachfolgend: Beschwerdeführe-

rin) ein (act. 6/4/3). Der Zahlungsbefehl vom 2. September 2024 wurde der Be-

schwerdeführerin am 3. September 2024 zugestellt (act. 6/4/2; act. 6/7). 

1.2. Am tt.mm.2024 trat die Beschwerdeführerin ins Spital Lachen ein und ge-

bar gleichentags ein gesundes Kind per Kaiserschnitt. Am tt.mm.2024 wurde sie 

aus dem Spital entlassen (act. 6/14). 

1.3. Am 16. September 2024 erhob die Beschwerdeführerin telefonisch Rechts-

vorschlag beim Betreibungsamt Wädenswil (act. 6/17). Dieses informierte die Be-

schwerdeführerin mündlich sowie mit Schreiben und E-Mail, dass der Rechtsvor-

schlag verspätet erfolgt sei, und wies auf die Möglichkeit eines Fristwiederherstel-

lungsgesuchs nach Art. 33 Abs. 4 SchKG hin (act. 6/2/1, act. 6/17). 

1.4. Mit undatierter Eingabe, eingegangen am 23. September 2024 beim Be-

zirksgericht Horgen als untere kantonale Aufsichtsbehörde (nachfolgend: Vorin-

stanz), ersuchte die Beschwerdeführerin um Wiederherstellung der Frist zur Erhe-

bung des Rechtsvorschlags (act. 6/1). Mit weiterer undatierter Eingabe, eingegan-

gen bei der Vorinstanz am 14. Oktober 2024, verlangte sie die Erteilung der auf-

schiebenden Wirkung (act. 6/9). Mit Verfügung vom 14. Oktober 2024 hiess die 

Vorinstanz das Gesuch um aufschiebende Wirkung gut (Dispositiv-Ziff. 1) und 

setzte der Beschwerdeführerin Frist an, um ihr Gesuch durch eine rechtsgenü-

gende Begründung samt entsprechender Beweise zu ergänzen (Dispositiv-Ziff. 2, 

act. 6/11). Innert Frist reichte die Beschwerdeführerin eine Stellungnahme inkl. 

Beilage ein (act. 6/13 f.). Mit Beschluss vom 6. Januar 2025 trat die Vorinstanz 

auf das Gesuch der Beschwerdeführerin um Wiederherstellung der Rechtsvor-

schlagsfrist nicht ein (Dispositiv-Ziff. 1), auferlegte ihr die auf Fr. 50.– festgesetzte 

Gerichtsgebühr (Dispositiv-Ziff. 2) und sprach keine Entschädigungen zu (Disposi-

tiv-Ziff. 3, act. 3 = act. 5, Aktenexemplar = act. 6/19). 

1.5. Gegen diesen vorinstanzlichen Entscheid erhob die Beschwerdeführerin 

rechtzeitig (act. 6/20/1) Beschwerde an die hiesige Kammer als obere kantonale 

Aufsichtsbehörde. Sie ersuchte um Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils und 

Gutheissung ihres Wiederherstellungsgesuchs (act. 2 S. 1). Mit Verfügung vom 

- 3 -

10. Februar 2025 wurde dem Betreibungsamt Wädenswil Frist zur Vernehmlas-

sung und dem Beschwerdegegner Frist zur Beschwerdeantwort angesetzt 

(act. 10). Das Betreibungsamt Wädenswil stellte in seiner Vernehmlassung, wel-

che vom 13. Februar 2025 datiert, den Antrag auf Abweisung der Beschwerde 

(act. 13). Die Beschwerdeantwort datiert vom 17. Februar 2025 (act. 15). Mit Ver-

fügung vom 21. Februar 2025 wurde der Beschwerdeführerin Frist angesetzt, um 

sich zur Vernehmlassung sowie zur Beschwerdeantwort zu äussern (act. 17). In-

nert Frist ging keine Stellungnahme ein. 

1.6. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 6/1 - 20). Das Verfah-

ren ist spruchreif. Dem Beschwerdegegner ist mit dem vorliegenden Urteil eine 

Kopie der Vernehmlassung inkl. Beilagen zuzustellen (act. 13, act. 14/1 - 6).

2.

2.1. Angefochten wird ein Entscheid der unteren Aufsichtsbehörde über ein 

Fristwiederherstellungsgesuch. Entsprechende Entscheide sind mit Beschwerde 

nach Art. 18 Abs. 1 SchKG anfechtbar. Für das Beschwerdeverfahren nach 

Art. 18 SchKG kommen die Regelungen von Art. 319 ff. ZPO zur Anwendung 

(Art. 20a Abs. 3 SchKG i.V.m. § 18 EG SchKG i.V.m. § 84 GOG). Im Beschwer-

deverfahren sind neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen sowie neue Be-

weismittel ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO). 

2.2. In ihrer Beschwerdeschrift bringt die Beschwerdeführerin vor, sie befinde 

sich aktuell in psychiatrischer sowie medikamentöser Behandlung (act. 2 Rz. 1 

zweiter Absatz, Rz. 3 letzter Teilsatz). Nach der Geburt ihres Kinds sei sie nicht in 

der Lage gewesen, eine Drittperson mit der Rechtsvorschlagerhebung zu beauf-

tragen und sie habe über keine Unterstützung im unmittelbaren Umfeld verfügt 

(act. 2 Rz. 2). Zudem reicht sie eine ärztliche Bestätigung vom 15. Januar 2025 

ein (act. 4). Diese Tatsachenbehauptungen bzw. dieses Beweismittel bringt die 

Beschwerdeführerin erstmals im vorliegenden Beschwerdeverfahren vor bzw. ein, 

weshalb sie in Anwendung von Art. 326 Abs. 1 ZPO unberücksichtigt bleiben. 

- 4 -

3.

3.1.

3.1.1.  Vorab ist darauf hinzuweisen, dass der "Track & Trace" Nachweis der Sen-

dung, mit welcher der Zahlungsbefehl der Beschwerdeführerin zugestellt wurde, 

für den 3. September 2024 das Ergebnis "Zugestellt an Domiziladresse (Rechts-

vorschlag gesamte Forderung)" festhält (act. 6/4/2). Da die hiesige Kammer ge-

stützt auf Art. 22 Abs. 1 SchKG die Nichtigkeit einer Verfügung von Amtes wegen 

festzustellen hat und eine Betreibungshandlung nichtig ist, wenn sie trotz Rechts-

vorschlagerhebung vorgenommen wird (BGE 109 III 53 E. 2.b; 85 III 14; BSK 

SchKG I-COMETTA/MÖCKLI, 3. Aufl. 2021, Art. 22 N 12; LORANDI, Betreibungsrecht-

liche Beschwerde und Nichtigkeit, Kommentar zu den Artikeln 13-30 SchKG, 

Art. 22 N 28), und da offenbar bereits weitere Betreibungshandlungen vorgenom-

men wurden (vgl. act. 6/10), wurde diesbezüglich eine Vernehmlassung sowie 

eine Beschwerdeantwort eingeholt (vgl. act. 10). 

3.1.2.  Das Betreibungsamt Wädenswil legt seiner Vernehmlassung vom 13. Fe-

bruar 2025 eine Kopie des Gläubigerdoppels des Zahlungsbefehls bei (act. 14/1) 

und hebt hervor, dass darauf kein Rechtsvorschlag protokolliert worden sei. Auch 

reicht es die von der Schweizerischen Post getätigten Abklärungen ein, gemäss 

welchen die Postbotin ausgesagt habe, dass sie sich aufgrund der seither vergan-

genen Zeit von doch schon fünf Monaten nicht mit absoluter Sicherheit an die Zu-

stellung erinnern könne, jedoch eher davon ausgehe, dass sie sich vertippt habe. 

Sie sei nämlich über die Rechtsvorschlagerhebung gut geschult (vgl. act. 14/2). 

Das Betreibungsamt Wädenswil wies ferner darauf hin, dass die Beschwerdefüh-

rerin weder vor dem Betreibungsamt Wädenswil noch vor der Vorinstanz geltend 

gemacht habe, dass sie Rechtsvorschlag erhoben habe. Sie habe einzig vorge-

bracht, zur fristgerechten Rechtsvorschlagerhebung nicht im Stande gewesen zu 

sein. In rechtlicher Hinsicht führte das Betreibungsamt Wädenswil aus, der 

Schuldner habe zu beweisen, dass trotz allfälliger Nichtprotokollierung durch den 

Postboten mündlich Rechtsvorschlag erhoben worden sei. Es reichte zudem Un-

terlagen zu den Akten (act. 14/3 - 6), welche die Einhaltung der vorgeschriebenen 

Abläufe beweisen würden. Die Beschwerdeführerin sei folglich in der Lage gewe-

- 5 -

sen, fristgerecht auf das Schreiben bezüglich verspäteten Rechtsvorschlag zu re-

agieren oder Beschwerde zu führen. Die Beschwerde sei deshalb abzuweisen 

(act. 13). 

3.1.3.  Der Beschwerdegegner reichte mit seiner Beschwerdeantwort eine Kopie 

des vom Betreibungsamt Wädenswil erhaltenen Schreibens zur Rücksendung 

des Gläubigerexemplars des Zahlungsbefehls (act. 16/2) sowie eine Kopie des 

Gläubigerdoppels (act. 16/1) ein. Anträge stellte er keine (act. 15). 

3.1.4.  Wie dargelegt (vgl. E. 1.5.), wurde der Beschwerdeführerin die Vernehm-

lassung und die Beschwerdeantwort zugestellt. Sie liess sich innert der ihr ange-

setzten Frist nicht vernehmen.

3.2.

3.2.1.  Bei der Beweiswürdigung ist zu berücksichtigen, dass die Beschwerdefüh-

rerin weder gegenüber dem Betreibungsamt Wädenswil (act. 6/17) noch im vorin-

stanzlichen Verfahren (act. 6/1, act. 6/8, act. 6/9, act. 6/13) geltend machte, sie 

habe anlässlich der Zustellung des Zahlungsbefehls Rechtsvorschlag erhoben. 

Auch als ihr das Betreibungsamt Wädenswil telefonisch und schriftlich mitteilte, 

der am 16. September 2024 erhobene Rechtsvorschlag sei verspätet (vgl. 

act. 6/2/1, act. 6/17, act. 6/18), bestritt sie die Verspätung nicht. Im Gegenteil, ge-

mäss der Telefonnotiz des Betreibungsamts Wädenswil führte die Beschwerde-

führerin anlässlich der telefonischen Rechtsvorschlagerhebung selber aus, nicht 

fristgerecht Rechtsvorschlag erhoben zu haben (vgl. act. 6/17). Auch die vom Be-

treibungsamt Wädenswil in der Vernehmlassung vorgebrachte Sachverhaltsdar-

stellung, wonach bei der Zustellung des Zahlungsbefehls kein Rechtsvorschlag 

erhoben worden sei, bestreitet die Beschwerdeführerin im vorliegenden Be-

schwerdeverfahren nicht. Ferner ist zu beachten, dass auf dem Gläubigerdoppel 

des Zahlungsbefehls kein Rechtsvorschlag protokolliert wurde (vgl. act. 14/1 = 

act. 16/1). Da zwischen der Zustellung des Zahlungsbefehls Anfang September 

2024 und der Befragung der Postbotin im Februar 2025 mehr als fünf Monate ver-

gangen sind, ist es nachvollziehbar, dass die Postbotin sich an die Zustellung 

nicht mehr mit absoluter Sicherheit erinnern kann. Ihre Erklärung, sie gehe eher 

- 6 -

von einem Tippfehler aus, da sie über die Rechtsvorschlagerhebung gut geschult 

sei, erscheint zudem schlüssig. 

3.2.2.  In Würdigung dieser Umstände ist davon auszugehen, dass der Eintrag 

des "Track & Trace" vom 3. September 2024 auf einen Schreibfehler zurückzu-

führen ist und die Beschwerdeführerin anlässlich der Zustellung des Zahlungsbe-

fehls keinen Rechtsvorschlag erhoben hat. Es liegt somit kein Nichtigkeitsgrund 

vor. 

4.

4.1. Eine Beschwerde ist schriftlich und begründet einzureichen (Art. 321 ZPO). 

Mit der Beschwerdebegründung muss konkret aufgezeigt werden, in welchem 

Punkt der erstinstanzliche Entscheid fehlerhaft ist. Es genügt nicht, die bereits vor 

Vorinstanz vorgebrachten Rügen einfach zu wiederholen oder pauschal darauf zu 

verweisen. Ebenso wenig genügt eine allgemeine Kritik an den vorinstanzlichen 

Erwägungen (vgl. BGE 138 III 375). Bei Parteien ohne anwaltliche Vertretung ist 

an diese Erfordernisse kein strenger Massstab anzulegen. Bei fehlender Ausein-

andersetzung bzw. Begründung ist auf die Beschwerde jedoch nicht einzutreten 

(vgl. statt vieler OGer ZH PS110192 vom 21. Februar 2012 E. 5.1.).

4.2. Im angefochtenen Entscheid hielt die Vorinstanz fest, die Beschwerdefüh-

rerin bringe als Hinderungsgrund vor, dass sie nach der Geburt ihres Kindes phy-

sisch und psychisch angeschlagen gewesen sei, wobei sie als Beweis den Aus-

trittsbericht des Spitals Lachen vom tt.mm.2024 (korrigierte Version vom 17. Okto-

ber 2024) eingereicht habe. Jedoch habe sie keine Ausführungen zum Umfang 

des Hindernisses und zu dessen Dauer bzw. zum Zeitpunkt von dessen Wegfall 

gemacht (act. 5 E. 3., E. 4.4.). 

Sodann erwog die Vorinstanz, aus dem eingereichten Austrittsbericht gehe 

hervor, dass die Beschwerdeführerin sich anlässlich der Geburt ihres Sohns vom 

tt. bis am tt.mm.2024 in stationärer Behandlung befunden habe und ein erhöhtes 

Risiko für eine postpartale Depression diagnostiziert worden sei. Die Geburt sei in 

der 40. Schwangerschaftswoche plus 4 Tage und auf ausdrücklichen Wunsch der 

- 7 -

Beschwerdeführerin hin (sehr grosse Angst vor der Geburt) per Kaiserschnitt er-

folgt. Das Kind sei gesund zur Welt gekommen. Die primäre Adaption, der postna-

tale Verlauf und der Wochenbettverlauf seien als "problemlos" und der Neugebo-

renenstatus als "unauffällig" aufgeführt worden. Zudem seien die psychische Si-

tuation der Beschwerdeführerin im Austrittsbericht als "aktuell stabil" festgehalten 

worden. Gestützt auf den Spitalaustritt am tt.mm.2024 ging die Vorinstanz davon 

aus, dass der geltend gemachte Hinderungsgrund spätestens am 11. September 

2024 weggefallen sei (act. 5 E. 4.4., E. 4.6.). 

In ihrer Hauptbegründung erwog die Vorinstanz sodann, dass ein Gesuch 

um Wiederherstellung der Rechtsvorschlagsfrist zehn Tage nach Wegfall des Hin-

derungsgrunds zu stellen sei (m.V.a. Art. 33 Abs. 4 i.V.m. Art. 74 Abs. 1 SchKG, 

act. 5 E. 4.3.). Da der von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Hinderungs-

grund spätestens am 11. September 2024 weggefallen sei, habe die Frist des 

Wiederherstellungsgesuchs spätestens am 12. September 2024 zu laufen begon-

nen und am 21. September 2024 geendet. Mit Postaufgabe des Wiederherstel-

lungsgesuchs am 23. September 2024 sei dieses nach Ablauf der Frist einge-

reicht worden, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten sei (act. 5 E. 4.4.).

In der (materiellen) Eventualbegründung erwog die Vorinstanz, das Wieder-

herstellungsgesuch wäre auch bei fristgerechter Einreichung abzuweisen gewe-

sen. Der Beschwerdeführerin sei der Zahlungsbefehl am 3. September 2024 zu-

gestellt worden, womit die Rechtsvorschlagsfrist am 13. September 2024 geendet 

habe (act. 5 E. 4.2.). Der vorgebrachte Hinderungsgrund sei spätestens am 

11. September 2024 und somit vor Ende der Rechtsvorschlagsfrist weggefallen. 

Die Beschwerdeführerin habe nicht aufgezeigt, inwiefern das geltend gemachte 

Hindernis sie an einer fristgerechten Erhebung des Rechtsvorschlags gehindert 

habe. Zudem hätte der Rechtsvorschlags auch von einer Drittperson erhoben 

werden können (act. 5 E. 4.6.).  

4.3. In ihrer Beschwerdeschrift wiederholt die Beschwerdeführerin unter Ver-

weis auf den Austrittsbericht, sie sei aufgrund des Kaiserschnitts vom tt. bis 

tt.mm.2024 hospitalisiert und in dieser Zeit sowohl physisch als auch psychisch 

stark beeinträchtigt gewesen. Es sei ein erhöhtes Risiko für eine postpartale De-

- 8 -

pression diagnostiziert worden, was ihre Handlungsfähigkeit erheblich einge-

schränkt habe. Ihr psychischer Zustand sei entgegen der Annahme der Vorin-

stanz alles andere als stabil gewesen (act. 2 Rz. 1) und sie sei weder gesundheit-

lich noch organisatorisch in der Lage gewesen, eine Drittperson mit der Rechts-

vorschlagerhebung zu beauftragen (act. 2 Rz. 2). Die vorinstanzliche Annahme, 

das gesundheitliche Hindernis sei spätestens am 11. September 2024 weggefal-

len, entbehre einer genauen medizinischen Grundlage, stehe im Widerspruch zu 

ihrer tatsächlichen Verfassung und ignoriere die individuelle Schwere der Belas-

tung, die ärztlich dokumentiert sei (act. 2 Rz. 3). Würde ihr Gesuch aufgrund einer 

formellen Fristversäumnis abgelehnt werden, führe dies zudem zu einer unver-

hältnismässigen Benachteiligung, was angesichts der besonderen Umstände als 

unbillig bzw. rechtsmissbräuchlich erscheine (act. 2 Rz. 4). 

4.4. Wie soeben dargelegt, stützte die Vorinstanz sowohl ihre Haupt- als auch 

ihre Eventualbegründung auf den (spätestens) am 11. September 2024 erfolgten 

Wegfall des vorgebrachten Hinderungsgrunds. In ihrer Beschwerdeschrift legt die 

Beschwerdeführerin nicht dar, dass sie vorinstanzlich aufgezeigt habe, bis wann 

das geltend gemachte Hindernis angedauert hat, und definiert diesen Zeitpunkt 

auch in ihrer Beschwerdeschrift nicht. Ferner setzt sie sich mit der vorinstanzli-

chen Schlussfolgerung, wonach der Hindernisgrund spätestens am 11. Septem-

ber 2024 weggefallen sei, nicht auseinander, sondern lässt es bei pauschalen 

Vorbringen (ihr psychischer Zustand sei alles andere als stabil gewesen, es fehle 

eine genaue medizinische Grundlage) bleiben. Mit diesen Ausführungen kommt 

die Beschwerdeführerin ihrer – für sie als Laiin herabgesetzten – Begründungsob-

liegenheit nicht nach. 

4.5. Auch hinsichtlich ihrer Rechtsmissbrauchsrüge ist die Begründungsoblie-

genheit nicht erfüllt. So legt die Beschwerdeführerin nicht dar, inwiefern der vorin-

stanzliche Entscheid in ihrem konkreten Fall eine unverhältnismässige Benachtei-

ligung darstellt bzw. als unbillig erscheint, sondern macht pauschal das Vorliegen 

von besonderen Umständen geltend. 

4.6. Da die Beschwerdeführerin ihrer Begründungsobliegenheit nicht nach-

kommt, ist auf die Beschwerde insofern nicht einzutreten. 

- 9 -

5.

5.1. Die Vorinstanz erhob für ihren Entscheid eine Gebühr, weil Gegenstand 

des Verfahrens nicht eine Beschwerde gegen eine Amtshandlung des Betrei-

bungsamts, sondern ein bei der Vorinstanz gestelltes Wiederherstellungsgesuch 

war (vgl. act. 5 E. 5). Das ist nicht zu beanstanden. In ständiger Praxis der Kam-

mer ist aber jedenfalls das Beschwerdeverfahren der oberen kantonalen Auf-

sichtsbehörde kostenlos (vgl. OGer ZH PS220035 vom 29. Juli 2022 E. 5 m.w.H. 

u.a. auf Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG und Art. 61 Abs. 2 GebV SchKG). 

5.2. Parteientschädigung dürfen in diesem Verfahren nicht zugesprochen wer-

den (Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG). 

Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beschwerdegegner unter 

Beilage einer Kopie von act. 13 inkl. Beilagen (act. 14/1 - 6), unter Rück-

sendung der erstinstanzlichen Akten an die Vorinstanz sowie an das Betrei-

bungsamt Wädenswil, je gegen Empfangsschein.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist in-
nert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

- 10 -

Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-
bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw C. Widmer

versandt am:
25. März 2025