# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 400fd305-cc7c-5a36-9cba-c236ad4b24ab
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-05
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 05.11.2025 C-4269/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4269-2024_2025-11-05.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-4269/2024 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  5 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter David Weiss, 

Gerichtsschreiberin Fiona Schneider. 
 

 
 

Parteien 
 CSS Kranken-Versicherung AG,  

Tribschenstrasse 21, Postfach 2568, 6002 Luzern,  

vertreten durch lic. iur. et MLaw crim. Andreas Dobler, 

Rechtsanwalt, Zimmerli & Béboux Rechtsanwälte AG,  

Eichwaldstrasse 5, Postfach, 6002 Luzern,  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Aargauischer Ärzteverband,  

Im Grund 12, 5405 Dättwil AG,  

vertreten durch Thierry Wunderlin, Rechtsanwalt,  

Bürgi Bulaty Wunderlin Rechtsanwälte,  

Bahnhofstrasse 42, 5401 Baden,  

Beschwerdegegner,  

 

Regierungsrat des Kantons Aargau,  

Staatskanzlei, 5001 Aarau,  

handelnd durch Departement Gesundheit und Soziales  

des Kantons Aargau, Bachstrasse 15, 5001 Aarau,  

Vorinstanz.  

  

  

 

 
 

Gegenstand 
 Krankenversicherung, Tariffestsetzung für den TARMED-

Taxpunktwert ab 1. Januar 2013,  

Beschluss des Regierungsrats des Kantons Aargau,  

RRB 2024-000646 vom 29. Mai 2024. 

 

 

 

C-4269/2024 

Seite 3 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Regierung des Kantons Aargau (nachfolgend: Vorinstanz) mit Be-

schluss vom 29. Mai 2024 einen Tarif für den TARMED-Taxpunktwert ab 

1. Januar 2013 für die CSS Kranken-Versicherung AG (nachfolgend: Be-

schwerdeführerin) einerseits und den Aargauischen Ärzteverband anderer-

seits (nachfolgend: Beschwerdegegner) festgesetzt hat (Akten des Bun-

desverwaltungsgerichts [BVGer-act.] 1 Beilage 2), 

dass die Beschwerdeführerin diesen Beschluss mit Beschwerde vom 

3. Juli 2024 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat (BVGer-

act. 1), 

dass der mit Zwischenverfügung vom 11. Juli 2024 (BVGer-act. 3) bis 

12. August 2024 eingeforderte Kostenvorschuss von Fr. 5'000.– am 

24. Juli 2024 in der Gerichtskasse eingegangen ist (BVGer-act. 5), 

dass der zuständige Instruktionsrichter den Schriftenwechsel durchgeführt 

und dabei die Fachberichte der Preisüberwachung und des Bundesamtes 

für Gesundheit sowie die Schlussbemerkungen der Verfahrensbeteiligten 

eingeholt hat, 

dass die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 30. Oktober 2025 mitge-

teilt hat, die Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegner hätten sich 

am 23. Oktober 2025 in einem Tarifvertrag über den Gegenstand des vor-

liegenden Beschwerdeverfahrens – konkret den TARMED Taxpuktwert für 

den Zeitraum vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2025 – geeinigt 

(BVGer-act. 34), 

dass der genannte Tarifvertrag am 27. Oktober 2025 von der Vorinstanz 

genehmigt worden ist (BVGer-act. 34 Beilage), 

dass die Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegner um Abschrei-

bung des Verfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit unter Wettschlagung 

der Parteikosten und hälftiger Tragung der Gerichtskosten durch die Par-

teien ersucht haben (BVGer-act. 32, 34), 

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch aussergerichtlichen Abschluss von Tarifverträgen und Genehmigung 

durch die Vorinstanz gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 

Abs. 1 Bst. a VGG), 

C-4269/2024 

Seite 4 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass die bisher aufgelaufenen Verfahrenskosten von Fr. 2'000.– bei die-

sem Verfahrensausgang je zur Hälfte der Beschwerdeführerin und dem 

Beschwerdegegner aufzuerlegen sind, 

dass der von der Beschwerdeführerin zu tragende Anteil an den Verfah-

renskosten von Fr. 1'000.– dem geleisteten Kostenvorschuss von 

Fr. 5'000.– zu entnehmen und der Restbetrag von Fr. 4'000.– zurückzuer-

statten ist, 

dass bei diesem Verfahrensausgang die Parteikosten wettzuschlagen und 

daher keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind (vgl. Art. 64 Abs. 1 

VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 3 VGKE),  

dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das 

Bundesgericht gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversiche-

rung, die das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 33 Bst. i VGG in 

Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 KVG getroffen hat, gemäss Art. 83 Bst. r BGG 

unzulässig und der vorliegende Abschreibungsentscheid somit endgültig 

ist. 

  

C-4269/2024 

Seite 5 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge aussergerichtlicher Einigung und 

Vertragsgenehmigung durch die Vorinstanz als gegenstandslos geworden 

abgeschrieben. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 2'000.– werden je zur Hälfte der Beschwer-

deführerin und dem Beschwerdegegner auferlegt.  

Der von der Beschwerdeführerin zu tragende Anteil an den Verfahrenskos-

ten von Fr. 1'000.– wird dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 5'000.- 

entnommen. Der Restbetrag von Fr. 4'000.– wird ihr zurückerstattet. 

Der Beschwerdegegner hat innert 30 Tagen nach Versand des vorliegen-

den Urteils Fr. 1'000.– zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerin, den Beschwerdegegner 

und die Vorinstanz. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

David Weiss Fiona Schneider 

 

Versand: