# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 31aed462-3d4c-5125-95c0-6455c24182a1
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.11.2008 C-2686/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2686-2006_2008-11-18.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-2686/2006/<ABR>  
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 8 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Richter Beat Weber (Vorsitz), 
Richter Michael Peterli, Richter Francesco Parrino, 
Gerichtsschreiberin Susanne Flückiger.

A._______, 
vertreten durch Herrn Advokat Stephan Müller, 
Procap, Schweiz. Invaliden-Verband, Froburgstrasse 4, 
Postfach, 4601 Olten,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, 
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenrente; Einspracheentscheid der IVSTA 
vom 25. Januar 2006.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-2686/2006

Sachverhalt:

A.
A._______,  geboren  am (...)  1947,  französischer  Staatsangehöriger, 
war seit 1983 bei der B._______ GmbH als Kundenmaler in Z._______ 
angestellt. Am 18. Mai 2002 erlitt er einen ausserbetrieblichen Unfall. 
Dabei  fiel  er  auf  den  Rücken  und  die  linke Schulter  sowie  auf  den 
Hinterkopf und zog sich Verletzungen der Hals- und Lendenwirbelsäule 
sowie der linken Schulter zu.

B.
Mit Unfallmeldung vom 24. Juni 2002 wurde der Unfall der Schweizeri-
schen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: SUVA) gemeldet (act. 
SUVA/1). Die SUVA übernahm in der Folge Taggelder sowie Heilbe-
handlungen  und  stationäre  Rehabilitationen  in  der  Rehaklinik 
Y._______.  Nach  einem  vorzeitig  abgebrochenen  Rehabilitations-
aufenthalt  im Oktober und November 2002 wurde eine rechtsbetonte 
mediolaterale Diskushernie der Halswirbelsäule in Höhe C5/6 festge-
stellt  (act.  SUVA/20,  25).  In  der  Folge  wurde  der  Versicherte  am 
28. April  2003  im  Kantonsspital  X._______  operiert  (Ventrale 
Spondylodese C4/C6; act. SUVA/40). Mit der Operation verschwanden 
die Armschmerzen im Bereich des rechten Armes mit Ausstrahlung bis 
in  den  Daumen.  Die  seit  dem  Unfall  bestehenden  heftigen 
Kopfschmerzen (Spannungstyp) konnten aber nur bedingt verbessert 
werden.  Deshalb  wurde  der  Versicherte  in  der  Neurologisch-
Neurochirurgischen Poliklinik  des Kantonsspital  X._______ abgeklärt 
und  weiterbehandelt  (act.  SUVA/58,  77).  Es  folgte  ein  weiterer 
Aufenthalt in der Rehaklinik Y._______ vom 16. Juni bis 21. Juli 2004, 
wo  neben  einer  Standortbestimmung  und  einer  Zumutbarkeits-
beurteilung auch ein psychosomatisches Konsilium durchgeführt wur-
de (act. SUVA 80/81). Schliesslich wurde der Versicherte am 15. Okto-
ber 2004 vom Kreisarzt der SUVA nochmals abschliessend untersucht 
(act. SUVA 85).

Am 21. Oktober 2004 teilte die SUVA dem Versicherten mit, dass eine 
Behandlung nicht mehr notwendig sei und sie deshalb ihre Heilkosten- 
(mit Ausnahmen) und Taggeldleistungen per 30. November 2004 ein-
stelle und den Anspruch auf  eine Invalidenrente gemäss Unfallversi-
cherungsrecht prüfe (act. SUVA/86). Mit  Verfügung vom 1. Dezember 
2004 sprach die  SUVA dem Versicherten eine monatliche Invaliden-
rente von Fr. 723.--  (17 % Invaliditätsgrad) sowie eine Integritätsent-

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schädigung von Fr. 8'010.-- bei einer Integritätseinbusse von 7.5% zu 
(act.  SUVA/108).  Diese  Verfügung  liess  der  Beschwerdeführer  mit 
Einsprache vom 22. Dezember  2004 anfechten (act. SUVA/110). Mit 
Einspracheentscheid vom 28. Juni 2005 wurde die Einsprache abge-
wiesen (act. SUVA/unnummeriert). Aus den Akten geht  hervor,  dass 
sie  in  Rechtskraft  erwachsen  ist  (vgl.  Einspracheentscheid  der  Vor-
instanz vom 25. Januar 2006, E. 1).

C.
C.a Der  mittlerweile  wegen  Insolvenz  des  Arbeitgebers  arbeitslos 
gewordene Versicherte stellte am 15. April 2003 (Eingang am 22. April 
2003)  bei  der  Sozialversicherungsanstalt  W._______,  IV-Stelle  (im 
Folgenden: SVA), einen Antrag auf Bezug von IV-Leistungen.

C.b Die  SVA holte  in  der  Folge  beim  ehemaligen  Arbeitgeber,  der 
SUVA sowie beim Kantonsspital X._______ Akten ein. Im Bericht des 
medizinischen Dienstes der SVA vom 10. Dezember 2003 stellte der 
IV-Arzt  (Kürzel:  [...])  fest,  dass  die  Beurteilung  des  Kreisarztes  der 
SUVA abgewartet werden müsse und aufgrund der Beurteilung durch 
die behandelnden Ärzte des Kantonsspitals X._______ ohnehin eine 
Arbeitsunfähigkeit  von  100% bestehe.  In  einer  weiteren  Beurteilung 
vom  6. Mai  2004  riet  derselbe  Arzt,  die  vorgesehene  stationäre 
Rehabilitation [vom 16. Juni bis 21. Juli 2004] abzuwarten und dann für 
den Entscheid die Unterlagen der SUVA zu verlangen.

Am  28.  Oktober  2004  fragte  die  SVA  beim  medizinischen  Dienst 
anhand  der  neuen  SUVA-Unterlagen  (act.  SUVA  81/85)  an,  ob  die 
Zumutbarkeit gemäss kreisärztlicher Untersuchung der SUVA von 2 x 
3 Stunden täglich übernommen und somit  die Rente  geprüft  werden 
könne  oder  weiter  abgeklärt  werden  müsse. Die  Anfrage  wurde  am 
1. November  2004  vom  IV-Arzt  unter  Einbezug  der  beiden  Berichte 
bejaht.

C.c Am 3. März 2005 sprach die IV-Stelle für Versicherte im Ausland 
(im Folgenden: IVSTA oder Vorinstanz) dem Beschwerdeführer in drei 
separaten  Verfügungen  für  den  Zeitraum vom 1. Mai  2003  bis  zum 
31. Oktober 2004 eine ganze IV-Rente bei einem IV-Grad von 100% 
sowie eine halbe Rente ab 1. November 2004 bei einem IV-Grad von 
51% zu. Zusätzlich  wurde ihm für  die  noch nicht  volljährige  Tochter 
eine Kinderrente (...) zugesprochen.

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C.d Am 23. März 2005 erhob der Beschwerdeführer bei der SVA frist-
gerecht Einsprache und begehrte sinngemäss die Aufhebung der Ver-
fügung  und  Rückweisung  zur  Neubeurteilung  an  die  SVA.  Er  be-
gründete seine Einsprache damit, dass sein Gesundheitszustand sich 
seit Juli 2004 in keiner Weise verbessert habe. Die versprochene ärzt-
liche Beurteilung von Dr. med. C._______, V._______, vom 15. April 
2005 (Eingang bei der SVA am 21. April  2005), wurde nachgereicht. 
Mit  einer  weiteren  Eingabe  vom  19.  Juli  2005  liess  der  Beschwer-
deführer  mitteilen,  aufgrund  schlechten  Gesundheitszustands  und 
starker  Schmerzen  mit  einem  Spezialisten  in  U._______  Kontakt 
aufgenommen  zu  haben  und  baldmöglichst  dessen  Gutachten 
zustellen zu wollen. Am 18. Oktober 2005 reichte er die angekündigte 
ärztliche Stellungnahme ein.

C.e Mit  Einspracheentscheid  vom  25.  Januar  2006  (Versand  am 
7. Februar 2006) wies die Vorinstanz (IVSTA) die Einsprache ab. 

D.
D.a Der  Beschwerdeführer  liess  am 13. März  2006 Beschwerde bei 
der  Eidgenössischen  Rekurskommission der  Alters-,  Hinterlassenen- 
und  Invalidenversicherung  für  die  im  Ausland  lebenden  Personen 
(nachfolgend: Reko) gegen den Einspracheentscheid vom 25. Januar 
2006 erheben. Er beantragte die teilweise Aufhebung des Einsprache-
entscheids  vom  25. Januar  2006  in  dem  Sinne,  dass  ab  dem 
1. November  2004  weiterhin  eine  ganze  Invalidenrente  auszurichten 
sei. Eventualiter sei die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen an die 
Beschwerdegegnerin  zurückzuweisen.  Ausserdem  stellte  er  Kosten- 
und Entschädigungsantrag zu Lasten der Beschwerdegegnerin.

D.b In  ihrer  Vernehmlassung beantragte die Vorinstanz  am 26. April 
2006 unter Bezugnahme auf die Stellungnahme der SVA vom 19. April 
2006 die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung der ange-
fochtenen Verfügung. 

D.c Mit Schreiben vom 1. Mai 2006 erhielt der Beschwerdeführer Frist 
bis zum 1. Juni 2006 zur Einreichung der Replik. Dieser beantragte am 
1. Juni 2006 die Erstreckung der Frist  mit  der Begründung, dass zur 
Stellungnahme noch nicht abgeschlossene medizinische Abklärungen 
erforderlich seien. Die Reko gewährte zwei Fristerstreckungsgesuche 
antragsgemäss. Am  28.  Juli  2006  reichte  der  Beschwerdeführer  die 
Replik  ein.  Er  beantragte  die  Gutheissung  der  Beschwerde  unter 
Bezugnahme  auf  sein  Schreiben  vom  12.  Juni  2006  an  Dr.  med. 

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C._______,  seinen  Hausarzt,  sowie  dessen  Stellungnahme  vom 
22. Juni 2006. 

D.d In der Duplik vom 25. September 2006 beantragte die Vorinstanz 
nach Einholung der Stellungnahme der SVA vom 18. September 2006 
die Abweisung der Beschwerde.

Am 2. Oktober 2006 stellte die Reko dem Beschwerdeführer die Duplik 
zu und schloss den Schriftenwechsel ab.

D.e Mit Eingabe vom 6. November 2006 liess der Beschwerdeführer 
Stellung zur Duplik nehmen. Gleichzeitig reichte sein Rechtsvertreter 
seine Honorarnote ein.

D.f Per 1. Januar 2007 übernahm das Bundesverwaltungsgericht die 
bei der Reko hängige Beschwerde und teilte den Parteien mittels Ver-
fügung vom 24. Januar 2007 die  Zusammensetzung des Spruchkör-
pers mit. Ausstandsgründe wurden nicht geltend gemacht.

Mit Verfügung vom 19. März 2007 wurde der Vorinstanz ein Exemplar 
der  Eingabe  des  Beschwerdeführers  vom  6.  November  2006  zu-
gestellt.

D.g Mit  Schreiben vom 14. November  2007 erkundigte  sich der  Be-
schwerdeführer nach dem Stand des Verfahrens. 

D.h Auf  Nachfrage  des  Bundesverwaltungsgerichts  liess  der  Be-
schwerdeführer dem Gericht am 13. Juni 2008 die Vernehmlassungs-
akten  vom  1. Mai  2006  (Eingangsstempel  Reko)  mit  dem  Vermerk: 
„Versand (des Einspracheentscheids) am 7.2.06/(...)“ zugehen. 

Mit  Schreiben  vom 18.  Juni  2008  teilte  die  IVSTA dem  Bundesver-
waltungsgericht mit, dass der Versand des Einspracheentscheids erst 
am 7. Februar 2006, oder jedenfalls nur kurz davor, zum Versand ge-
langt sein dürfte.

D.i Mit  Verfügung vom 29. Juli  2008 gab das Bundesverwaltungsge-
richt den Parteien den Wechsel des Spruchkörpers bekannt. Innerhalb 
der angesetzten Frist sind keine Ausstandsbegehren eingegangen.

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D.j Auf  die  weiteren  Vorbringen  der  Parteien  und  die  eingereichten 
Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwä-
gungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Das  Bundesverwaltungsgericht  übernimmt,  sofern  es  zuständig 
ist, die Beurteilung der Ende 2006 bei den Eidgenössischen Rekurs- 
oder Schiedskommissionen oder bei den Beschwerdediensten der De-
partemente hängigen Rechtsmittel, wobei die Beurteilung nach neuem 
Verfahrensrecht  erfolgt  (Art. 53 Abs. 2 des Verwaltungsgerichtsgeset-
zes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]).

1.2 Gemäss Art. 31 VGG in Verbindung mit  Art. 33 Bst. d  VGG und 
Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche-
rung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) sowie Art. 5 des Bundesge-
setzes  über  das  Verwaltungsverfahren  vom  20.  Dezember  1968 
(VwVG,  SR  172.021)  beurteilt  das  Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der IV-Stelle 
für Versicherte im Ausland. Beim angefochtenen Entscheid handelt es 
sich ohne Zweifel um eine solche Verfügung. Eine Ausnahme im Sinne 
von Art. 32 VGG liegt nicht vor. 

1.3 Der  Beschwerdeführer  hat  am vorinstanzlichen  Verfahren  teilge-
nommen; er ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein 
schutzwürdiges Interesse an deren Anfechtung (Art. 59 des Bundesge-
setzes über den allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 
6.  Oktober  2000  [ATSG,  SR  830.1];  entsprechend:  Art.  48  Abs.  1 
VwVG). Er ist daher zur Beschwerde legitimiert. 

1.4 Die  vorliegende  Beschwerde enthält  Rechtsbegehren und deren 
Begründung  sowie  die  erforderlichen  Beweismittel.  Somit  sind  die 
Formvorschriften gemäss Art. 52 VwVG erfüllt. 

1.5 Die Beschwerde ist  innerhalb von 30 Tagen nach der  Eröffnung 
des Einspracheentscheids einzureichen (Art. 60 ATSG). 

1.5.1 Der Einspracheentscheid (undatiert in den Akten der Vorinstanz) 
trägt  gemäss  Eingabe  des  Beschwerdeführers  das  Datum  vom 

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25. Januar  2006  sowie  den  Eingangsstempel  des  Empfängers  vom 
9. Februar  2006.  Die  Vorinstanz  stellt  in  ihrer  Vernehmlassung  vom 
26. April  2006 fest,  dass  der  (eingeschriebene)  Einspracheentscheid 
gemäss handschriftlicher Notiz erst am 7. Februar 2006 versandt wor-
den sei und die am 13. März 2006 der Post übergebene Beschwerde 
sich  folglich  als  fristgerecht  erweise.  In  ihrer  Stellungnahme  vom 
18. Juni  2008 (act. 7)  stellt  die  Vorinstanz  fest,  dass  sie  leider  über 
keine Unterlagen verfüge, um genaue und verlässliche Angaben zum 
Versand oder der Zustellung des Einspracheentscheids zu machen. 

1.5.2 Aufgrund der Akten kann davon ausgegangen werden, dass der 
Einspracheentscheid von der Vorinstanz erst am (Dienstag) 7. Februar 
2006 oder (Mittwoch) 8. Februar 2006 der Post übergeben wurde. Da 
das  genaue  Zustellungsdatum nicht  einbringbar  ist,  kann  zugunsten 
des Beschwerdeführers und nach dem üblichen Lauf der Dinge davon 
ausgegangen  werden,  dass  ihm  das  Dokument  tatsächlich  erst  am 
(Donnerstag) 9. Februar 2006 zugestellt wurde. Somit ist die 30-tägige 
Frist mit der Postaufgabe vom 13. März 2006 gewahrt und auf die Be-
schwerde einzutreten.

2.
2.1 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesver-
waltungsgericht  nach  dem  Verwaltungsverfahrensgesetz  (VwVG), 
soweit das VGG nichts anderes bestimmt. 

Indes  findet  das  Verwaltungsverfahrensgesetz  aufgrund  von  Art.  3 
Bst. dbis VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit 
das  Bundesgesetz  über  den  Allgemeinen  Teil  des  Sozialversiche-
rungsrechts (ATSG) anwendbar  ist. Nach Art. 1  Abs. 1  IVG sind die 
Bestimmungen des ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a – 26bis 

und 28 – 70) anwendbar, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Ab-
weichung vom ATSG vorsieht.

2.2
2.2.1 Der  Beschwerdeführer  ist  französischer  Staatsangehöriger  mit 
Wohnsitz  in  Frankreich,  so  dass  vorliegend  das  am 1. Juni  2002  in 
Kraft getretene Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweize-
rischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemein-
schaft  und  ihren  Mitgliedstaaten  andererseits  über  die  Freizügigkeit 
(nachfolgend:  FZA,  SR 0.142.112.681),  insbesondere  dessen  An-
hang II betreffend die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicher-
heit, anzuwenden ist (Art. 80a IVG). 

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2.2.2 Die bis dahin zwischen der Schweiz und den Mitgliedstaaten der 
Europäischen Gemeinschaft geltenden bilateralen Abkommen über die 
soziale Sicherheit werden grundsätzlich mit Inkrafttreten des FZA inso-
weit  suspendiert,  als letzteres denselben Sachbereich regelt  (Art. 20 
FZA). 

2.2.3 Nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates 
vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicher-
heit auf Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Familienange-
hörige,  die  innerhalb  der  Gemeinschaft  zu-  und  abwandern 
(SR 0.831.109.268.1),  haben  die  in  den  persönlichen  Anwendungs-
bereich der Verordnung fallenden,  in einem Mitgliedstaat wohnenden 
Personen aufgrund der Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats grund-
sätzlich die gleichen Rechte und Pflichten wie die Staatsangehörigen 
dieses Staates.

2.2.4 Soweit  das  FZA  bzw. die  auf  dieser  Grundlage  anwendbaren 
gemeinschaftsrechtlichen  Rechtsakte  keine  abweichenden  Bestim-
mungen vorsehen, richtet sich die Ausgestaltung des Verfahrens sowie 
die  Prüfung  der  Anspruchsvoraussetzungen  einer  schweizerischen 
Invalidenrente grundsätzlich nach der innerstaatlichen Rechtsordnung 
(BGE 130 V 257 E. 2.4).

2.2.5 Demnach bestimmt sich vorliegend der Anspruch des Beschwer-
deführers  auf  Leistungen  der  schweizerischen  Invalidenversicherung 
ausschliesslich nach dem innerstaatlichen schweizerischen Recht, ins-
besondere nach dem IVG sowie der Verordnung über die Invalidenver-
sicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.210).

2.3 Weil  in  zeitlicher  Hinsicht  grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze 
massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führen-
den Tatbestandes Geltung haben, und weil ferner die Gerichte im Be-
reiche der Sozialversicherung bei der Beurteilung eines Falles grund-
sätzlich auf den im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Verwal-
tungsaktes, hier des Einspracheentscheids vom 25. Januar 2006, ein-
getretenen Sachverhalt abstellen (BGE 130 V 329, BGE 129 V 4 E. 1.2 
mit Hinweisen), sind die ab 1. Januar 2003 geltenden Bestimmungen 
des ATSG anwendbar. Das IVG ist in der Fassung vom 31. März 2003 
(4. IVG-Revision) anwendbar (in  Kraft  seit  1. Januar 2004). Nicht  zu 
berücksichtigen  sind  demnach  die  durch  die  5.  IVG-Revision  einge-
führten Änderungen, welche am 1. Januar 2008 in Kraft getreten sind 
(AS 2007 5129). Im Folgenden werden deshalb die ab 1. Januar 2004 

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bis Ende 2007 gültig gewesenen Bestimmungen des ATSG, des IVG 
und der IVV zitiert.

Anzumerken bleibt,  dass Veränderungen des Sachverhalts,  die  nach 
diesem  Zeitpunkt  eintraten,  im  vorliegenden  Verfahren  grundsätzlich 
nicht  zu  berücksichtigen sind. Allerdings  können Tatsachen,  die  den 
Sachverhalt  seither  verändert  haben,  unter  Umständen  Gegenstand 
einer  neuen  Verwaltungsverfügung  sein  (BGE  121  V  362  E.  1b  mit 
Hinweisen). 

3.
3.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder 
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie 
die Unangemessenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

3.2 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz 
beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige 
und  vollständige  Abklärung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  zu 
sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet 
zum  einen  sein  Korrelat  in  den  Mitwirkungspflichten  der  Parteien 
(BGE 125 V 195 E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Zum 
anderen  umfasst  die  behördliche  und  richterliche  Abklärungspflicht 
nicht unbesehen alles, was von einer Partei  behauptet oder verlangt 
wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen des streitigen 
Rechtsverhältnisses (Streitgegenstand) rechtserheblichen Sachverhalt. 
Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, 
ob  über  den  streitigen  Anspruch  so  oder  anders  zu  entscheiden  ist 
(GYGI, a.a.O., S. 43 und 273). In diesem Rahmen haben Verwaltungs-
behörden  und  Sozialversicherungsgericht  zusätzliche  Abklärungen 
stets vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hiezu aufgrund der Par-
teivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebenden Anhalts-
punkten hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit Hin-
weis; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts I 520/99 vom 
20. Juli 2000).

3.2.1 Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, 
sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 
Möglichkeit  eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanfor-
derungen  nicht.  Der  Richter  und die  Richterin  haben  vielmehr  jener 

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Sachverhaltsdarstellung  zu  folgen,  die  sie  von  allen  möglichen  Ge-
schehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 126 V 360 
E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen). 

3.2.2 Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die 
Verwaltung oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur 
Überzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahr-
scheinlich zu betrachten und weitere Beweismassnahmen könnten an 
diesem  feststehenden  Ergebnis  nichts  mehr  ändern,  so  ist  auf  die 
Abnahme  weiterer  Beweise  zu  verzichten  (antizipierte  Beweiswür-
digung;  UELI KIESER,  Das Verwaltungsverfahren  in  der  Sozialversiche-
rung, Zürich 1999, S. 212, Rz 450; ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwal-
tungsverfahren  und  Verwaltungsrechtspflege  des  Bundes,  2.  Aufl., 
Zürich 1998, Rz 111 und 320; GYGI, a.a.O., S. 274; vgl. auch BGE 122 
V 157 E. 1d, 122 II 469 E. 4a, 120 1b 229 E. 2b).

3.2.3 Das Gericht hat alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem 
sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die 
verfügbaren  Unterlagen  eine  zuverlässige  Beurteilung  des  streitigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf er bei einander wider-
sprechenden  medizinischen  Berichten  den  Prozess  nicht  erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, warum er auf die eine und nicht auf die andere medizinische 
These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist 
also  entscheidend,  ob  der  Bericht  für  die  streitigen  Belange  umfas-
send ist,  auf  allseitigen Untersuchungen beruht,  auch die  geklagten 
Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) ab-
gegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammen-
hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet 
und  ob  die  Schlussfolgerungen  des  Experten  begründet  sind.  Aus-
schlaggebend  für  den  Beweiswert  ist  grundsätzlich  somit  weder  die 
Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten 
oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten 
(BGE 125 V 352 E. 3a, BGE 122 V 160 E. 1c mit Hinweisen; AHI 2001 
S. 113 E. 3a; RKUV 1999 Nr. U 332 S. 193 E. 2a/bb und RKUV 1998 
Nr. U 313 S. 475 E. 2a).

In Bezug auf Berichte von Hausärzten darf und soll der Richter der Er-
fahrungstatsache Rechnung tragen, dass Hausärzte mitunter im Hin-
blick  auf  ihre  auftragsrechtliche  Vertrauensstellung  in  Zweifelsfällen 
eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen. Was Parteigutachten anbe-

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langt, rechtfertigt der Umstand allein, dass eine ärztliche Stellungnah-
me von einer Partei eingeholt und in das Verfahren eingebracht wird, 
nicht Zweifel an ihrem Beweiswert (...). Auch den Berichten und Gut-
achten versicherungsinterner Ärzte kommt schliesslich Beweiswert zu, 
sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie 
in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverläs-
sigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc–ee mit weiteren Hinweisen, 
BGE 122 V 161 E. 1c, BGE 123 V 178 E. 3.4 sowie UELI KIESER, ATSG-
Kommentar zu Art. 43 Rz 28, Zürich/Basel/Genf 2003).

3.3 Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körper-
lichen,  geistigen  oder  psychischen  Gesundheit  bedingte,  volle  oder 
teilweise  Unfähigkeit,  im bisherigen Beruf  oder  Aufgabenbereich  zu-
mutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare 
Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 
(Art. 6 ATSG). 

3.4 Erwerbsunfähigkeit  ist  der  durch  Beeinträchtigung  der  körperli-
chen,  geistigen oder  psychischen Gesundheit  verursachte  und nach 
zumutbarer  Behandlung  und  Eingliederung  verbleibende ganze oder 
teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom-
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). 

3.5 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). 
Der  Zeitpunkt  des  Eintritts  der  Invalidität  beurteilt  sich  nach  Art. 29 
Abs. 1 IVG. Der Rentenanspruch entsteht frühestens in dem Zeitpunkt, 
in  dem der Versicherte mindestens zu 40% bleibend erwerbsunfähig 
geworden  ist  (Bst.  a:  Dauerinvalidität,  Art.  7  ATSG)  oder  während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes-
tens zu 40% arbeitsunfähig war (Bst. b: langdauernde Krankheit, Art. 6 
ATSG, vgl. BGE 121 V 269 ff. E. 5 und 6).

Beeinträchtigungen  der  psychischen  Gesundheit  können  in  gleicher 
Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität  im Sinne 
von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als 
Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invaliden-
versicherungsrechtlich nicht  als  relevant  gelten Einschränkungen der 
Erwerbsfähigkeit,  welche die versicherte Person bei  Aufbietung allen 
guten  Willens,  die  verbleibende  Leistungsfähigkeit  zu  verwerten, 
abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend 
objektiv bestimmt (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit weiteren Hinweisen).

Seite 11

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3.5.1 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; 
Art. 16 ATSG).

3.5.2 Ein  Anspruch  auf  eine  ganze  Rente  besteht  gemäss  Art.  28 
Abs. 1 IVG bei einem Invaliditätsgrad von 70%, auf eine Dreiviertels-
rente  bei  einem Invaliditätsgrad von 60%, bei  einem Invaliditätsgrad 
von 50% auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von 40% 
auf eine Viertelsrente.

3.5.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen haben. Aufgabe des Arztes oder  der Ärztin  ist  es dabei,  den 
Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen,  in 
welchem  Umfang  und  bezüglich  welcher  Tätigkeiten  die  versicherte 
Person arbeitsunfähig  ist. Im Weiteren  sind  die  ärztlichen  Auskünfte 
eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeits-
leistungen  der  Person  noch  zugemutet  werden  können  (BGE 125  V 
261 E. 4 mit Hinweisen). Die Frage, welche konkreten beruflichen Tä-
tigkeiten auf Grund der medizinischen Angaben und unter Berücksich-
tigung der übrigen Fähigkeiten der versicherten Person in Frage kom-
men, ist demgegenüber nicht von der Ärztin oder dem Arzt, sondern 
von der Verwaltung bzw. von der Berufsberatung zu beantworten (vgl. 
Urteil  des  Eidgenössischen  Versicherungsgerichts  I  457/04  vom 
26. Oktober 2004, in: SVR 2006 IV Nr. 10, E. 4.1 mit Verweis auf BGE 
107 V 17 E. 2b).

4.
Der Beschwerdeführer beantragt in seiner Beschwerde die Aufhebung 
des Einspracheentscheids und die Ausrichtung einer ganzen Invaliden-
rente ab dem 1. November 2004. 

4.1 Dem  Bundesverwaltungsgericht  liegen  folgende,  medizinische 
Gutachten, Beurteilungen und Stellungnahmen vor:

Seite 12

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„1. Rapport médical intermédiaire Dr. C._______, V._______ (zu Handen der 
SUVA), vom 26. Juni 2003 (act. SUVA/44);

2. Bericht Kantonsspital X._______, Orthopädische Klinik, vom 29. August 
2003 (act. SUVA/55);

3. Arztzeugnis Kantonsspital X._______, Orthopädische Klinik, vom 
1. September 2003 (act. SUVA/62)

3. Bericht Kantonsspital X._______, Neurologisch-Neurochirurgische 
Poliklinik, vom 26. September 2003 (act. SUVA/58);

4. Stellungnahme des Kreisarztes der SUVA vom 3. Oktober 2003 
(act. SUVA/60);

5. Stellungnahme Kantonsspital X._______, Neurologisch-
Neurochirurgische Poliklinik, vom 27. November 2003 (zu Handen der 
SVA, act. SVA/unnummeriert);

6. Stellungnahme des ärztlichen Dienstes der SVA vom 10. Dezember 2003 
(act. SVA/unnummeriert);

7. Bericht Kantonsspital X._______, Neurologisch-Neurochirurgische 
Poliklinik (zu Handen der SUVA), vom 24. März 2004 (act. SUVA/77);

8. Stellungnahme des ärztlichen Dienstes der SVA vom 6. Mai 2004 (act. 
SVA/unnummeriert);

9. Psychosomatisches Konsilium, Rehaklinik Y._______, vom 6. Juli 2004 
(act. SUVA/81);

10. Austrittsbericht, Rehaklinik Y._______, vom 27. Juli 2004 (act. SUVA/80);
11. Kreisärztlicher Bericht vom 15. Oktober 2004 (act. SUVA/85);
12. Stellungnahme des ärztlichen Dienstes der SVA vom 1. November 2004 

(act. SVA/unnummeriert);
13. Arztzeugnisse Dr. C._______, V._______, vom 13. Dezember 2004 und 

19. Januar 2005 (act. SUVA 108/115);
14. Ärztlicher Bericht, Dr. C._______, V._______, vom 15. April 2005 

(act. SVA/unnummeriert);
15. Ärztlicher Kurzbericht, Dr. D._______, U._______, vom 14. Oktober 2005 

(act. SVA/unnummeriert);
16. Stellungnahme C._______, V._______, vom 22. Juni 2006.“

4.2 Der  Beschwerdeführer rügt,  die  Beurteilung  des  Kreisarztes,  er 
könne noch 2 x 3 Stunden täglich arbeiten (vgl. oben B. und C.b), sei 
nach Auffassung der ihn behandelnden Ärzte unzutreffend. Tatsächlich 
bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit für jede Tätigkeit. Die Be-
schwerdegegnerin  stütze  sich  auf  die  Berichte  des  Kreisarztes  vom 
Oktober  2004  sowie  auf  den  Bericht  der  Rehaklinik  Y._______  und 
lasse  die  seitherige  gesundheitliche  Entwicklung  ausser  Acht. 
Insbesondere  seien  keine  Abklärungen  bezüglich  der  von  Dr. 
C._______  diagnostizierten  Depression  erfolgt,  die  gegenüber  2004 
als neue Diagnose hinzugekommen sei. 

In seiner Replik vom 28. Juli 2006 lässt er – Bezug nehmend auf die 
ebenfalls eingereichte Beurteilung seines Hausarztes, Dr. C.________ 
– ergänzen, es lägen psychische Erkrankungen im Sinne des ICD-10 
[-Codes]  vor  und  diese  hätten  einen  erheblichen  Einfluss  auf  seine 
Arbeitsfähigkeit. Alleine  aus  psychischer  Sicht  bestehe eine  Arbeits-
unfähigkeit von mindestens 70%. Er hält diese ärztliche Beurteilung für 

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in sich schlüssig. Er rügt, dass die Vorinstanz es nicht für nötig gehal-
ten habe, die psychische Problematik von einem unabhängigen Fach-
arzt beurteilen zu lassen. Deshalb sei auf diese Beurteilung abzustel-
len. 

In der Triplik vom 6. November 2006 präzisiert der Beschwerdeführer 
schliesslich,  Dr. C._______  habe  bereits  in  seinem Bericht  vom  15. 
April 2005 eine chronische Depression diagnostiziert. Somit sei sie im 
vorliegenden Verfahren zu berücksichtigen. Bezug nehmend auf  den 
Bericht  des SUVA-Kreisarztes vom 15. Oktober 2004 weist er weiter 
darauf hin,  dass darin die Probleme der Lendenwirbelsäule zwar er-
wähnt, dessen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aber ausdrücklich auf 
die  unfallbedingten  Beschwerden  im  Hals-/Kopfbereich  beschränkt 
worden seien, da im Lendenwirbelsäulenbereich der Status quo sine 
eingetreten  gewesen  sei.  Insofern  seien  die  Ausführungen  des  Ein-
spracheentscheids vom 25. Januar 2006 unzutreffend. 

4.3 In ihrem Bericht vom 24. März 2004 an die SUVA (act. SUVA/77) 
halten  die  Ärzte  der  Neurologisch-Neurochirurgischen  Poliklinik  des 
Kantonsspitals  X._______  neben  den  direkten  Unfallfolgen  des 
zervikalen  Schmerzsyndroms  und  Spannungskopfschmerzen  eine 
vorbestehende Lumbago für  wahrscheinlich. Ausserdem beschreiben 
sie  eine deutliche Aggravierungs-  und Schmerzausbreitungstendenz, 
die eine psychosomatische Ausweitung der Beschwerden bedeute. Sie 
empfehlen  eine  psychosomatische  Evaluation  und  weitere  physio-
therapeutische Massnahmen, am ehesten im Rahmen eines stationä-
ren Aufenthalts, um insbesondere einer Chronifizierung der Beschwer-
den entgegenzuwirken. Aus ihrer  Sicht  ist  eine Wiederaufnahme der 
Arbeit  zum damaligen Zeitpunkt nicht vorgesehen. Nach abgeschlos-
sener  stationärer  Rehabilitation  und  Einleitung  einer  psychoso-
matischen Betreuung könnte ein Arbeitsversuch mit initial 20%, später 
steigender Arbeitsbelastung, in einer dem Beschwerdebild angepass-
ten Tätigkeit versucht werden. 

4.4 Aus dem  Austrittsbericht  der  Rehaklinik  Y._______  vom 27.  Juli 
2004 geht hervor, dass als Hauptziel für die aktuelle Phase der Reha-
bilitation  eine  Zumutbarkeitsbeurteilung/Standortbestimmung festge-
legt wurde und dieses Ziel im Wesentlichen erreicht wurde (act. SUVA/
80, S. 2). Während des fünfwöchigen Aufenthalts wurden physiothera-
peutische  Massnahmen  mit  Schwerpunkt  auf  Beschwerdelinderung 
und aktive Massnahmen zur Verbesserung der Hals- und Lendenwir-

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belsäulenbelastbarkeit, allgemeiner Aktivierung und Rekonditionierung 
sowie Stärkung des Selbstvertrauens durchgeführt. Ausserdem wurde 
eine psychosomatische Abklärung eingeholt, die gemäss dem Bericht 
vom 6. Juli  2004  (act.  SUVA/81)  zum psychosomatischen  Konsilium 
[mehrere  Termine]  keine psychische  Störung  von Krankheitswert  er-
gab. 

Die Rehaklink Y._______ stellt  bezüglich  „Funktionsfähigkeit und Be-
hinderung, berufliche und soziale Auswirkungen bei Austritt“  eine er-
hebliche und möglicherweise dauerhaft verminderte Halswirbelsäulen-
belastbarkeit  bereits  in  den  alltäglichen  Aktivitäten  und  schmerz-
bedingt  verminderter  Lendenwirbelsäulenbelastbarkeit  besonders  bei 
Aktivitäten mit allzu grosser Rückenmonotonie fest (act. SUVA/80, S. 
3).

Bezüglich Arbeitsfähigkeit und Zumutbarkeit wird der SUVA die Fallter-
minierung empfohlen. Medizinisch-theoretisch seien dem Versicherten 
nur  noch  leichte  wechselbelastende  Tätigkeiten,  nicht  Überkopf  und 
nicht  an rotierenden oder vibrierenden Maschinen,  zeitlich auf  2 x 3 
Stunden täglich limitiert, zumutbar. 

4.5 Die Vorinstanz hat sich bei der Beurteilung des Rentenanspruchs, 
wie sie ausführt, vollständig auf die Akten der SUVA sowie die Beur-
teilungen  des  IV-Arztes  beschränkt  (vgl.  Einspracheentscheid  der 
Vorinstanz  Ziff.  4b).  Sie  führt  in  ihrem  Einspracheentscheid  sinn-
gemäss  aus,  aufgrund  der  umfassend  dokumentierten  Krankenge-
schichte durch die SUVA seien die Zeugnisse von Dr. C._______ und 
Dr.  D._______  nicht  nachvollziehbar,  zumal  diese  keine  neuen 
Diagnosen  aufführen  würden  und die  Schlussfolgerungen  der  SUVA 
nachvollziehbar und begründet seien. Auf die vom Beschwerdeführer 
eingereichten medizinischen Akten könne nicht abgestellt werden, da 
sie  weder  medizinisch  belegt  noch  erklärbar  seien  (E.  4c).  In  ihrer 
Vernehmlassung  vom 19. April  2006  bezieht  sie  sich  weiter  auf  die 
volle Beweiskraft von externen Spezialärzten und darauf, dass gemäss 
ständiger  Rechtsprechung  des  Bundesgerichts  behandelnde  Ärzte 
aufgrund  ihrer  Vertrauensstellung  in  Zweifelsfällen  eher  zu  Gunsten 
ihrer Patienten aussagen würden und deshalb der Beweiswert solcher 
Arztberichte zu relativieren sei (E. 3b und c der Vernehmlassung, vgl. 
auch oben E. 3.2.3).

5.
Fraglich  und  somit  zu  prüfen  ist,  ob  die  Vorinstanz  zum  zu  beur-

Seite 15

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teilenden Zeitpunkt (1. November 2004) vollständig auf die durch die 
SUVA  erlangten  Gutachten  und  Berichte  sowie  auf  eine  ermittelte 
zumutbare leichte wechselbelastende Arbeitstätigkeit von 2 x 3 Stun-
den  täglich  limitiert,  nicht  Überkopf  und  nicht  an  rotierenden  oder 
vibrierenden Maschinen, abstellen durfte. 

5.1 Der  behandelnde  Hausarzt,  Dr.  C._______,  diagnostiziert  im 
Certificat Medical  vom 14. April  2005 erstmals  einen „état  dépressif 
chronique avec anxiété généralisée évoquant une sinistrose pronon-
cée“ sowie „Troubles de la mémoire et perte d'autonomie domestique“. 
Allerdings finden sich in diesem Zeugnis ausser der Diagnose keine 
weiteren Begründungen oder Behandlungen (Medikamentierung, Psy-
chotherapie etc.).

5.1.1 Was  die  Konzentrations-,  Gedächtnis-  und  Orientierungspro-
bleme  sowie  die  Schlafstörungen  betrifft,  waren  diese  Abklärungs-
gegenstand  im  Rahmen  des  psychosomatischen  Konsiliums  (act. 
SUVA/81). Dabei wurde keine psychische Störung von Krankheitswert 
festgestellt, allerdings findet sich in den Akten keine – im psychosoma-
tischen Konsilium vorgeschlagene – allfällige neuropsychologische Ab-
klärung.  Aus  dem  gleichen  Dokument  geht  auch  hervor,  dass  der 
Beschwerdeführer psychische Beschwerden, insbesondere depressive 
Symptome, verneint. 

5.1.2 Das  Bundesverwaltungsgericht  vermag  im  Gegensatz  zu  dem 
sorgfältigen  und  nachvollziehbaren  Gutachten  der  Rehaklinik 
Y._______  aus  den  allesamt  unbegründeten  Zeugnissen  des  Haus-
arztes keine Depression mit  Krankheitswert  auszumachen, die einen 
Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit haben würde. Daran ändert auch die 
im  Rahmen  des  Beschwerdeverfahrens  eingereichte,  wiederum 
unbegründete  Beurteilung  von  Dr.  C._______  vom  22.  Juni  2006 
nichts.  Es  ist  daher  auf  die  Feststellungen  des  Gutachtens  der 
Rehaklinik Y._______ abzustellen.

5.2  Der  Kreisarzt  der  SUVA geht  bei  den Lendenwirbelsäulenprob-
lemen  vom  unfallspezifischen  Begriff  des Status  quo  sine aus.  Der 
Status  quo  sine bezeichnet  denjenigen  Gesundheitszustand,  wie  er 
sich  nach dem schicksalsmässigen Verlauf  eines  krankhaften Vorzu-
stands auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (vgl. Urteil 
des  Bundesgerichs  U 206 vom 16. Juli  1994 i.S. M,  in: RKUV 1994 
S. 326). Demgemäss endet die Leistungspflicht des Unfallversicherers 
mit dem Erreichen dieses Zustandes.

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5.2.1 Es fragt sich, ob in casu durch die nunmehr fehlende Leistungs-
pflicht  der  Unfallversicherung  betreffend  die  Lendenwirbelsäulenpro-
blematik  sich  abweichende  Auswirkungen  für  die  Invalidenversiche-
rung ergeben, da diese sich vollständig auf die Abklärungen der SUVA 
gestützt hat. 

5.2.2 Wie  sich  aus  den  beiden  Gutachten  zu  Handen  der  SUVA 
(Austrittsbericht der Rehaklinik Y._______ und Bericht des Kreisarztes, 
act. SUVA/80,  84) ergibt,  sind die Lumbalbeschwerden sowohl  sorg-
fältig  untersucht  als  auch  in  die  Zumutbarkeitsprüfung  einbezogen 
worden.  Aus  Sicht  des  Bundesverwaltungsgerichts  konnte  sich  die 
Vorinstanz demnach auch in diesem Punkt auf die Erkenntnisse in den 
für die SUVA erstellten Gutachten stützen.

6.
6.1 Zusammenfassend  entsprechen  vorliegend  die  sorgfältig  und 
umfassend begründeten Gutachten der Rehaklinik Y._______ und des 
Kreisarztes (act. 80, 81, 85) den Anforderungen der Rechtsprechung 
an Arztberichte (s.o. 3.2.3), zumal sie zusätzlich auch die Beschwer-
den der Lendenwirbelsäule einbeziehen. 

Demgegenüber enthalten die Zeugnisse des Hausarztes jeweils Auf-
zählungen von Krankheiten,  sind  aber  nicht  ausreichend hinsichtlich 
Häufigkeit  der Konsultationen, Herleitung der Diagnose und Behand-
lungsweise begründet. Im Zusammenhang mit allen vorliegenden Ak-
ten ist  die von Dr. C._______ diagnostizierte Depression nicht nach-
vollziehbar, zumal gemäss psychologischem Konsilium (act. SUVA/81) 
der Versicherte selbst das Vorliegen einer Depression verneint. Auch 
enthalten die Zeugnisse des Hausarztes keine Anzeichen medikamen-
töser Behandlung, die auf eine Depression mit Krankheitswert schlie-
ssen liessen. 

Was das Kurzzeugnis von Dr. D._______ vom 14. Oktober 2005 (act. 
IV,  unnummeriert)  betrifft,  gibt  es  den  ersten  Eindruck  eines  be-
handelnden Arztes nach einer Konsultation wieder. Gemäss der Recht-
sprechung zur  Beweiskraft  von ärztlichen Berichten (s.o. 3.2.3)  sind 
die Gutachten der Rehaklinik Y._______ und des Kreisarztes, die auf 
längeren und mehrfachen Konsultationen beziehungsweise Sitzungen 
beruhen, indes deutlich höher zu bewerten, was die zumutbare Rest-
arbeitsfähigkeit betrifft. Nicht nachvollziehbar ist im Übrigen, weshalb 
der Versicherte, der gegenüber der Vorinstanz geltend machte (Einga-
be vom 19. Juli 2005, act. IV, unnummeriert), sein Gesundheitszustand 

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habe sich verschlechtert, einmalig einen neuen Arzt und nicht die be-
handelnden  Ärzte  im  Kantonsspital  X._______  aufsuchte,  die  ihn 
operiert  und  nachbehandelt  hatten,  und  die  somit  auch  einen  sich 
verschlechternden Verlauf hätten dokumentieren können. 

6.2 Die Abklärung des Sachverhalts und die Begründung im angefoch-
tenen Einspracheentscheid erweisen sich demgemäss als genügend. 
Deshalb ist die Beschwerde abzuweisen und der Einspracheentscheid 
der Vorinstanz zu bestätigen. 

7.
Zu  befinden  bleibt  schliesslich  über  die  Verfahrenskosten  und  eine 
allfällige Parteientschädigung.

7.1 Das Verfahren ist kostenlos (Übergangsbestimmung zur Änderung 
des IVG vom 16. Dezember 2005, Bst. b, in Verbindung mit Art. 69 Abs. 
1bis IVG bzw. in Verbindung mit Art. 69 Abs. 2 IVG). 

7.2 Dem  unterliegenden  Beschwerdeführer  ist  bei  diesem  Ausgang 
des Verfahrens keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 7 Abs. 1 
des  Reglements  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht  vom  21.  Februar  2008  [VGKE, 
SR 173.320.2] e contrario).

Der  obsiegenden  Vorinstanz  steht  nach  Art.  7  Abs.  3  VGKE  keine 
Parteientschädigung zu. 

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.
Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...])
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Beat Weber Susanne Flückiger

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand:

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