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**Case Identifier:** 8a1a8b18-1e42-57bb-aa97-d19212068662
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-11-29
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 29.11.2018 200 2018 132
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2018-132_2018-11-29.pdf

## Full Text

200 18 132 IV
FUE/PRN/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 29. November 2018

Verwaltungsrichter Furrer, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Schütz, Verwaltungsrichter Schwegler
Gerichtsschreiberin Prunner

A.________
vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 12. Januar 2018

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Nov. 2018, IV/2018/132, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1989 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer), 
gelernter ... (Akten der IV-Stelle Bern [IVB bzw. Beschwerdegegnerin], 
Antwortbeilage [AB] 4, S. 2), meldete sich im Januar 2011 bei der IVB zum 
Leistungsbezug an. Als gesundheitliche Beeinträchtigung gab er psychi-
sche Probleme an (AB 2). In der Folge holte die IVB diverse erwerbliche 
und medizinische Unterlagen ein und gewährte ein Arbeitstraining im Rah-
men einer Wiedereingliederung im erlernten Beruf (AB 26) sowie einen 
Einarbeitungszuschuss während der Anlern- oder Einarbeitungszeit 
(AB 35). Am 14. März 2012 wurde die berufliche Eingliederung abge-
schlossen, da der Versicherte seit dem 14. November 2011 eine Festan-
stellung mit einem 80%-Pensum als .. bei den ... der C.________ hatte und 
somit in seiner angestammten Tätigkeit optimal eingegliedert war (AB 39).

Im Oktober 2012 meldete sich der Versicherte erneut bei der IVB zum Leis-
tungsbezug an, da ihm seine Arbeitsstelle wegen krankheitsbedingten Aus-
fällen (Lungenprobleme und depressive Episoden) gekündigt worden sei 
(AB 41). Daraufhin gewährte die IVB ein Aufbautraining bei der Stiftung 
D.________ vom 13. Mai bis am 27. Oktober 2013 (AB 77, 84, 87), wel-
ches aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig per 23. September 2013 ab-
gebrochen wurde (AB 90 f.). Weiter gab sie ein psychiatrisches Gutachten 
bei Dr. med. E.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, in 
Auftrag, das am 29. Januar 2014 erstattet wurde (AB 92.1). Am 5. Juni 
2014 verfügte die IVB den Abschluss der beruflichen Eingliederung 
(AB 102). Nach Einholung eines Untersuchungsberichts von Dr. med. 
F.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler 
Ärztlicher Dienst (RAD), vom 2. Juli 2014 (AB 106) forderte die IVB den 
Versicherten mit Schreiben vom 4. Juli 2014 auf, mittels Urinproben min-
destens über einen Zeitraum von sechs Monaten eine Abstinenz von Can-
nabis nachzuweisen (AB 108). Nachdem der RAD am 27. Mai 2015 von 
einer Cannabisabstinenz ausging (vgl. AB 152), gewährte die IVB Berufs-
beratung (AB 160) und ein Aufbautraining bei der Stiftung G.________ vom 
26. Oktober 2015 bis am 30. April 2016 (AB 164, 179), welches aufgrund 

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der gesundheitlichen Situation und zahlreichen Absenzen vorzeitig abge-
brochen wurde (AB 187; 191, S. 2 ff). Weiter veranlasste die IVB – nach 
Abschluss der beruflichen Eingliederung am 10. Februar 2017 (AB 216) – 
eine Begutachtung durch Dr. med. H.________, Fachärztin für Psychiatrie 
und Psychotherapie (Expertise vom 26. Juni 2017; AB 220.1). Mit Vorbe-
scheid vom 5. Juli 2017 stellte die IVB mangels Invalidität die Verneinung 
des Anspruchs auf Leistungen der Invalidenversicherung in Aussicht 
(AB 221). Auf den hiergegen erhobenen Einwand (AB 232, 236, 241, 244) 
hin holte die IVB die Stellungnahme von Dr. med. H.________ ein, die vom 
4. Dezember 2017 datiert (AB 246), und verfügte am 12. Januar 2018 wie 
in Aussicht gestellt (AB 247).

B.

Dagegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. 
B.________, am 14. Februar 2018 beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Bern Beschwerde und beantragte die Aufhebung der Verfügung vom 
12. Januar 2018 und Rückweisung der Sache an die IVB zur Anordnung 
eines polydisziplinären Gutachtens. Eventualiter sei dem Beschwerdeführer 
ab Februar 2011 eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Zu-
dem sei dem Beschwerdeführer spätestens ab März 2014 eine Hilflosen-
entschädigung leichten Grades zuzusprechen und es seien ihm berufliche 
Massnahmen zu gewähren. Zur Begründung liess er im Wesentlichen vor-
bringen, es sei auf das Gutachten von Dr. med. E.________ abzustellen, 
welches von einer 100%-igen Erwerbsunfähigkeit auf dem freien Arbeits-
markt seit dem Ende der Lehre ausgehe. Das Suchtgeschehen sei klar 
sekundär gewesen und aktuell sei der Beschwerdeführer abstinent, was zu 
keiner Verbesserung der Selbststrukturierungsfähigkeit, des Antriebs und 
der Depressivität geführt habe. Soweit sich das Gutachten von Dr. med. 
H.________ rückwirkend zur Arbeitsfähigkeit äussere, handle es sich um 
eine unzulässige second opinion zum Gutachten von Dr. med. E.________. 
Auch anderweitig könne nicht auf das Gutachten von Dr. med. H.________ 
abgestellt werden. Der Beschwerdeführer leide überdies an einem Kolon-
polyposis-Syndrom, was für ängstliche Personen sehr belastend sei. Auch 
hätte ein Pneumologe zur Begutachtung beigezogen werden müssen.

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In der Beschwerdeantwort vom 7. März 2018 beantragte die IVB die Ab-
weisung der Beschwerde.

Am 9. April 2018 reichte der Beschwerdeführer eine Replik samt weiteren 
Unterlagen zu den Akten und bestätigte seine Anträge.

Mit Eingabe vom 8. Mai 2018 verwies die IVB vollumfänglich auf die Aus-
führungen in der Beschwerdeantwort und verzichtete auf eine umfassende 
Stellungnahme im Rahmen einer Duplik.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

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1.2 Angefochten ist die Verfügung der IVB vom 12. Januar 2018 
(AB 247). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers 
auf Leistungen der Invalidenversicherung.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

2.2 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können 
auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. Art. 7 
ATSG).

2.2.1 Mit der Diagnose eines Gesundheitsschadens ist noch nicht gesagt, 
dass dieser auch invalidisierenden Charakter hat. Ob dies zutrifft, beurteilt 
sich gemäss dem klaren Gesetzeswortlaut nach dem Einfluss, den der Ge-
sundheitsschaden auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit hat. Entscheidend 
ist, ob der versicherten Person wegen des geklagten Leidens nicht mehr 
zumutbar ist, ganz oder teilweise zu arbeiten. Deshalb gilt eine objektivierte 
Zumutbarkeitsprüfung unter ausschliesslicher Berücksichtigung von Folgen 
der gesundheitlichen Beeinträchtigung (BGE 142 V 106 E. 4.4 S. 110). 
Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit inva-
lidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkungen der 
Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten 

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Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könn-
te; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt 
(BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50, 130 V 352 E. 2.2.1 S. 353; SVR 2014 IV Nr. 2 
S. 5 E. 3.1).

2.2.2 Die Sachverständigen sollen die Diagnose so begründen, dass die 
Rechtsanwender nachvollziehen können, ob die klassifikatorischen Vorga-
ben tatsächlich eingehalten sind (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 141 V 
281 E. 2.1.1 S. 285). Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung erfolgt 
die Prüfung, ob ein psychischer Gesundheitsschaden eine rentenbegrün-
dende Invalidität zu bewirken vermag, schliesslich anhand eines strukturier-
ten normativen Prüfungsrasters (BGE 143 V 418 E. 7 S. 427, 141 V 281 
E. 4.1 S. 296). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditäts-
grades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizi-
nisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall 
anhand von Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zu-
mindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind (BGE 141 
V 281 E. 6 S. 308). Dies gilt für sämtliche psychischen Störungen (BGE 
143 V 418 E. 7.2 S. 429).

2.3 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine 
Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a) und die zusätz-
lich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach Ab-
lauf dieses Jahres zu mindestens 40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b und 
c). Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Rente, 
wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine Dreivier-
telsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad 
von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem 
Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein solcher auf eine Viertelsrente.

2.4 Als hilflos gilt eine Person, die wegen der Beeinträchtigung der Ge-
sundheit für alltägliche Lebensverrichtungen dauernd der Hilfe Dritter oder 
der persönlichen Überwachung bedarf (Art. 9 ATSG). Zu unterscheiden ist 
zwischen schwerer, mittelschwerer und leichter Hilflosigkeit (Art. 42 Abs. 2 

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IVG). Massgebend für die Höhe der Hilflosenentschädigung ist das 
Ausmass der persönlichen Hilflosigkeit (Art. 42ter Abs. 1 Satz 1 IVG). Als 
hilflos gilt ebenfalls eine Person, welche zu Hause lebt und wegen der Be-
einträchtigung der Gesundheit dauernd auf lebenspraktische Begleitung 
angewiesen ist. Ist nur die psychische Gesundheit beeinträchtigt, so muss 
für die Annahme einer Hilflosigkeit mindestens ein Anspruch auf eine Vier-
telsrente gegeben sein. Ist eine Person lediglich dauernd auf lebensprakti-
sche Begleitung angewiesen, so liegt immer eine leichte Hilflosigkeit vor 
(Art. 42 Abs. 3 IVG).

2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99). 

3.

3.1 Zum Gesundheitszustand sowie zur Arbeits- und Leistungsfähigkeit 
lässt sich den Akten im Wesentlichen Folgendes entnehmen:

3.1.1 Vom 20. November 2008 bis am 12. Januar 2009 war der Be-
schwerdeführer in der Klinik I.________ in stationärer Behandlung. Im Aus-
trittsbericht vom 12. Januar 2009 wurde eine Anpassungsstörung, Angst 
und depressive Reaktion gemischt (ICD-10: F43.22), diagnostiziert (AB 64, 
S. 2). Während des Klinikaufenthaltes konnte eine vollständige Remission 
der depressiven Symptomatik erreicht werden. Die Schlafstörungen, der 
Selbstwert und die Akzeptanz konnten deutlich gebessert werden. Vom 
20. November 2008 bis am 25. Januar 2009 wurde eine 100%-ige Arbeits-
unfähigkeit attestiert (AB 64, S. 5).

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3.1.2 Dr. med. J.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, 
diagnostizierte im Bericht vom 26. März 2011 mit Auswirkung auf die Ar-
beitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, mittelgradig (ICD-10: 
F33.1), seit der Schulzeit bzw. mindestens dem 13.-14. Lebensjahr, eine 
Cannabisabhängigkeit, zur Zeit stark reduziert (ICD-10: F12.20), einen ex-
zessiven Gebrauch vom .../... (ICD-10: F63.8) und einen Status nach Mob-
bing- und Gewalterfahrung in der Schule (ICD-10: Z61.3). Vom 13. Sep-
tember bis am 17. Dezember 2010 sei der Beschwerdeführer in den psych-
iatrischen Diensten K.________ hospitalisiert gewesen (AB 18, S. 2; vgl. 
dazu Bericht vom 18. Februar 2011, AB 18, S. 7 ff.). Die bisherige Tätigkeit 
sei aus medizinischer Sicht noch zumutbar. Mit einer Wiederaufnahme der 
Arbeit als ... könne in den nächsten Wochen gerechnet werden (AB 18, S. 
4).

3.1.3 Am 9. März 2012 unterzog sich der Beschwerdeführer bei einem 
Spontanpneumothorax links und einem Status nach Spontanpneumothorax 
rechts mit thorakoskopischer Apexresektion und Pleuraabrasio im Januar 
2011 einer Operation (Thorakoskopie links) in der Klinik L.________ 
(AB 66, S. 10 f.). Es wurde eine Arbeitsunfähigkeit (wohl) vom 5. März bis 
und mit dem 13. April 2012 attestiert (AB 66, S. 5 f.). 

Am 26. April 2012 erfolgte ein weiterer operativer Eingriff (Rethorakoskopie 
rechts mit Bullektomie/Apexresektion und parietaler Pleurektomie; AB 66, 
S. 4). Im Sprechstundenbericht vom 22. Mai 2012 führten die Ärzte der 
Klinik L.________ aus, es bestehe ein erfreulicher und problemloser Ver-
lauf nach thorakoskopischer Apexresektion und Pleuraabrasio rechts bei 
Rezidivspontanpneumothorax. Der Beschwerdeführer sei aktuell be-
schwerdefrei, weshalb die Behandlung voraussichtlich abgeschlossen sei 
(AB 66, S. 1).

3.1.4 Im undatierten, am 27. November 2012 bei der IVB eingegangenen 
Bericht diagnostizierte Dr. med. M.________, Facharzt für Allgemeine Inne-
re Medizin, mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Angststörung und 
Depression seit Jahren und einen Status nach rezidivierenden Spontan-
pneumothoraxen rechts und links am 14. Januar 2011, 9. März 2011 und 
14. März 2012. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte er 
ein Kolonpolyposis-Syndrom, bestehend seit 11. November 2011 (AB 50, 

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S. 2). Aufgrund der rezidivierenden Spontanpneumothoraxen sei fraglich, 
ob die Arbeit als ... mit den vielen Dämpfen geeignet sei. Rauch und 
...dämpfe könnten für ein erneutes Rezidiv eine gewisse Begünstigung 
sein. Inwieweit die bisherige Tätigkeit noch zumutbar sei, hange vor allem 
vom psychischen Befinden ab (AB 50, S. 4).

3.1.5 Der Beschwerdeführer war vom 27. August bis zum 3. November 
2012 stationär und vom 5. bis am 23. November 2012 teilstationär im Spital 
N.________, hospitalisiert. Im Bericht vom 3. Dezember 2012 diagnosti-
zierte Dr. med. O.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, 
eine komplexe psychosoziale Dekompensation und einen Status nach rezi-
divierenden Pneumothoraxen (AB 57, S. 7). Faktisch sei der Beschwerde-
führer seit längerer Zeit teilarbeitsunfähig. Die körperlich anspruchsvolle 
Arbeit als ... im zum Teil rauen Arbeitsklima überfordere ihn (AB 57, S. 8).

3.1.6 Dr. med. P.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, 
diagnostizierte im Bericht vom 17. Dezember 2012 mit Auswirkung auf die 
Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, mittelgradig (ICD-
10: F33.1; seit Schulzeit, ca. 13/14-jährig), eine somatoforme Störung mit 
organischem Kern (Status nach rezidivierenden Pneumothoraxen, erstmals 
im Dezember 2010, letztmals im Mai 2012) und eine Angststörung (AB 57, 
S. 2). Die angestammte Tätigkeit sei im bisherigen Rahmen nicht mehr 
zumutbar. Es bestehe eine verminderte Leistungsfähigkeit von ca. 30% 
aufgrund des depressiven Restzustands, welcher möglicherweise bei un-
terstützenden Strukturen (Massnahmen) reduziert werden könne. Mit einer 
Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit könne – nur durch berufliche 
Massnahmen – im Umfang von etwa 80% gerechnet werden (AB 57, S. 4). 
Rein „stehende“ Tätigkeiten seien nicht mehr zumutbar. Das Konzentrati-
ons- und Auffassungsvermögen sowie die Anpassungsfähigkeit und Be-
lastbarkeit seien eingeschränkt (AB 57, S. 6).

3.1.7 Dr. med. E.________ diagnostizierte im psychiatrischen Gutachten 
vom 29. Januar 2014 mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivie-
rende depressive Störung, zum Untersuchungszeitpunkt mittelgradig aus-
geprägt mit somatischem Syndrom (ICD-10: F33.11), und eine chronische 
soziale Phobie vor dem Hintergrund einer selbstunsicheren, ängstlich-
vermeidenden Persönlichkeitsakzentuierung (ICD-10: Z73.1, Differential-

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diagnose ICD-10: F61.0; AB 92.1, S. 12). Zum Untersuchungszeitpunkt 
liege keine verwertbare Arbeitsfähigkeit unter den Bedingungen der freien 
Wirtschaft vor (medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit von 80% für 
jede Tätigkeit), dies aufgrund der mittelschwer ausgeprägten depressiven 
Störung, vor dem Hintergrund ängstlich vermeidender Persönlichkeitszüge 
und einer chronifizierten sozialen Phobie (AB 92.1, S. 16, 18). Die attestier-
te Arbeitsunfähigkeit sei seit September 2010 ausgewiesen (AB 92.1, S. 
19).

3.1.8 Vom 18. November 2013 bis am 7. Februar 2014 war der Be-
schwerdeführer in der psychiatrischen Klinik Q.________ hospitalisiert. Im 
Austrittsbericht vom 21. Februar 2014 diagnostizierten die Ärzte eine rezi-
divierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10: 
F33.0), psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide: Abhän-
gigkeitssyndrom (bis vor Eintritt regelmässiger Konsum, zeitweise bis zu 
>10 Joints pro Tag; ICD-10: F12.2) und einen Pneumothorax, nicht näher 
bezeichnet (ICD-10: J93.9; AB 99, S. 3).

3.1.9 Im Untersuchungsbericht vom 2. Juli 2014 diagnostizierte die RAD-
Ärztin Dr. med. F.________ eine rezidivierende depressive Störung, ge-
genwärtig mittelgradige Episode (ICD-10: F33.1), eine kombinierte unreife 
und ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F61.0), eine 
Abhängigkeit von Cannabis, gegenwärtig Substanzkonsum (ICD-10: 
F12.24), und einen Status nach drei Pneumothoraxen 2010 - 2012, zum 
Teil mit mehrfachen Operationen bei Komplikationen (AB 106, S. 8). Auf-
grund seiner Persönlichkeitsstruktur sei der Beschwerdeführer wenig für 
die Tätigkeit als ... geeignet, die mit einem sehr hohen Stresslevel und rau-
en Umgangsformen einhergehe. Die Weiterführung beruflicher Massnah-
men sei zum aktuellen Zeitpunkt aufgrund der weiterhin bestehenden 
Suchtproblematik nicht sinnvoll. Erst nach längerfristig nachgewiesener 
Abstinenz sei die Erstellung eines Zumutbarkeitsprofils möglich (AB 106, 
S. 9).

3.1.10 Dr. med. P.________ führte im Verlaufsbericht vom 24. Juni 2015 
aus, der Gesundheitszustand habe sich verbessert. Seit der letzten Dia-
gnosestellung habe sich eine Änderung ergeben; die Cannabisabhängig-
keit sei aktuell nicht mehr gegeben (via Urinproben bestätigt). Er diagnosti-

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zierte mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit immer wiederkehrende rezi-
divierende depressive Zustandsbilder, aktuell remittiert, eine Angststörung 
mit teilweise psychophysiologischer Begleitsymptomatik (Schwindel, Erbre-
chen), welche verstärkt sei durch die anamnestische Cannabisabhängigkeit 
(diese sei nicht mehr gegeben, verifiziert durch die negativen Urinproben) 
und exzessivem Gebrauch von .../... sowie eine somatoforme Störung mit 
organischem Kern (Status nach Pneumothoraxen, erstmals im Dezember 
2010, letztmals im Mai 2012, Status nach Pleurektomie links mit lebensbe-
drohlichen Komplikationen [Nachblutung] im Dezember 2011; AB 156, 
S. 2). Aktuell sei eine Arbeitsfähigkeit zwischen 50% und aufbauend auf 
80%, eventuell 100% vorhanden. Es bestünden eine eingeschränkte psy-
chische Belastbarkeit, eine eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit und 
eingeschränkte soziale Fertigkeiten, so dass nicht zu viel Hektik, ein über-
schaubares Team sowie klare Abläufe und Strukturen wichtig seien an ei-
nem künftigen Arbeitsplatz. Die Tätigkeit als ... sei nicht mehr zumutbar. 
Körperlich seien kaum Einschränkungen vorhanden (AB 156, S. 3 f.).

3.1.11 Im Bericht der Klinik R.________ vom 23. März 2016 wurde anläss-
lich der Schlafsprechstunde eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert (AB 207, 
S. 2). Die Ursache der Schlafproblematik bleibe momentan offen. An vor-
derster Stelle der Differentialdiagnose stünden ein verzögertes Schlafpha-
sensyndrom und eine ungenügende Schlafhygiene, wobei eine psychiatri-
sche Komponente angesichts der chronisch depressiven Störung bzw. 
Angststörung nicht sicher ausgeschlossen werden könne. Anhaltspunkte 
für ein Schlafapnoe-, Restless Legs sowie ein narkoleptisches-
kataplektisches Syndrom hätten sich nicht ergeben (AB 207, S. 3).

3.1.12 Im Verlaufsbericht vom 10. Mai 2016 führte Dr. med. P.________ 
aus, der Gesundheitszustand sei stationär. Seit der letzten Diagnosestel-
lung hätten sich keine Änderungen ergeben (AB 194, S. 2). 

3.1.13 Dr. med. H.________ diagnostizierte im psychiatrischen Gutachten 
vom 26. Juni 2017 mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit psychische 
und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide, Teilremission (ICD-10: 
F12.201), langjähriges exzessives ..., aktuell angeblich auf zwei Stunden 
abends reduziert (ICD-10: F63.8) und aktenanamnestisch rezidivierende 
ängstlich depressive Zustandsbilder im Sinne einer anhaltenden Dysthymie 

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(ICD-10: F34.1), Differentialdiagnose: rezidivierende depressive Episode 
leicht bis mittelgradig (ICD-10: F33.0 - 1; AB 220.1, S. 26 und 35). Ohne 
Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte sie psychische und 
Verhaltensstörungen durch Tabak, Abhängigkeitssyndrom (ICD-10: F17.2; 
AB 220.1, S. 35). Der letzte Arbeitstag in der bisherigen Tätigkeit sei der 
2. August 2012 gewesen. Aufgrund der vorliegenden Akten könne die von 
da weg anhaltende Arbeitsunfähigkeit schwer nachvollzogen werden. Bei 
einer vollen Präsenzzeit liessen sich nicht klare Leistungseinschränkungen 
feststellen. Als Grund für eine verminderte Präsenzzeit könne die lange 
Arbeitsabstinenz gelten. Während den Spitalaufenthalten sei der Be-
schwerdeführer aus formalen Gründen 100% arbeitsunfähig gewesen. In 
einer angepassten Tätigkeit bestehe eine 100%-ige Arbeitsfähigkeit 
(AB 220.1, S. 36).

3.1.14 Beim Beschwerdeführer wurde im Rahmen einer Familienabklärung 
im November 2011 eine ausgeprägte Kolonpolyposis festgestellt. Damals 
sowie im Januar 2012, April 2016 und Juni 2017 seien diverse Polypen 
entfernt worden (AB 244). Anlässlich einer Nachkontrolle am 24. November 
2017 stellte Dr. med. S.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin 
und Gastroenterologie, ein bekanntes hyperplastisches/serrated Adenoma-
Kolonpolyposis-Syndrom mit erneuter Entfernung eines grösseren sowie elf 
kleineren Kolonpolypen und einem Status nach Entfernung von massenhaft 
Polypen, letztmals 2016, fest (Beschwerdebeilage [BB] 7).

3.1.15 In der Stellungnahme vom 4. Dezember 2017 zu den Einwänden 
des Beschwerdeführers bzw. zu den diskutierten Diagnosen führte Dr. 
med. H.________ ergänzend aus, dass der Beschwerdeführer anlässlich 
der beiden Untersuchungen angegeben habe, deutlich vor dem traumati-
schen Ereignis im Alter von 13 Jahren mit dem Cannabiskonsum angefan-
gen zu haben. Der Stoff sei anfänglich berauschend gewesen, das Verbo-
tene habe das Kiffen interessant gemacht (vgl. dazu auch AB 220, S. 18). 
Von einer sekundären Sucht könne aufgrund seiner Angaben nicht ausge-
gangen werden. Es gelte als erwiesen, dass Cannabis auf die Stimmung 
und das Selbstwertgefühl drücke. Unter anhaltendem chronischem Canna-
biskonsum sei der Begriff „Amotivationssyndrom“ geprägt worden, welches 
mit einer depressiven Episode verwechselt werden könne. Während den 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Nov. 2018, IV/2018/132, Seite 13

Spitalaufenthalten, bei denen er den Cannabiskonsum und die Spielsucht 
habe reduzieren müssen oder zumindest tageweise eine vollständige Ab-
stinenz erreicht habe, habe der Beschwerdeführer weniger depressiv ge-
färbte Symptome gezeigt. Dies spreche für den Einfluss von Cannabis auf 
diese Symptomatik (AB 246, S. 7). Es hätten sich weder in der Lebensbio-
graphie noch im Screeningfragebogen klare Zeichen für eine Persönlich-
keitsstörung gezeigt und die Reaktionen des Versicherten seien situations-
bezogen, was gegen eine Persönlichkeitsstörung mit verankerten Verhal-
tensmustern spreche (AB 246, S. 8). Zum depressiven Geschehen legte 
die Expertin dar, zum Zeitpunkt ihrer Untersuchung seien die Kriterien einer 
depressiven Episode nicht erstellt gewesen (u.a. ungestörter Antrieb, er 
habe Interessen und könne sich auch freuen). Soweit Dr. med. E.________ 
eine rezidivierende depressive Störung diagnostiziert habe, lasse sich die 
Herleitung der Diagnose nicht erkennen und während den gleichzeitig 
durchgeführten beruflichen Massnahmen in der Stiftung D.________ hätten 
sich keine arbeitsrelevanten depressiven Symptome gezeigt (die kognitiven 
Fähigkeiten seien unauffällig gewesen, er sei nicht verlangsamt gewesen 
und habe seine Kenntnisse gut umsetzen können). Aufgrund der subjektiv 
beschriebenen Minderwertigkeitsgefühle und dem chronischen Verlauf sei 
am ehesten von einer Dysthymie auszugehen (AB 246, S. 9 und 11). Zu-
sammenfassend könne das Vorliegen einer Dysthymie bei angeblich chro-
nischem Verlauf nicht ausgeschlossen werden. Die Ausprägung der de-
pressiven Episode sei nie mehr als mittelgradig gewesen. Die fehlende 
Verbindlichkeit des Beschwerdeführers lasse sich durch das Störungsbild 
einer Dysthymie bzw. einer depressiven Episode nicht erklären (AB 246, 
S. 12).

3.1.16 Am 13. Dezember 2017 begab sich der Beschwerdeführer aufgrund 
einer schmerzhaften abdominalen Schwellung in das Notfallzentrum des 
Spitals U.________. Die Ärzte diagnostizierten eine Bauchwandschwäche 
Unterbauch links und ein hyperplastisches/serrated Adenoma-
Kolonpolyposis-Syndrom (BB 8, S. 1). Es wurde die physiotherapeutische 
Beübung zur Stärkung der Muskulatur der Bauchwand empfohlen (BB 8, 
S. 2).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Nov. 2018, IV/2018/132, Seite 14

3.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

3.3 Aus somatischer Sicht ist aufgrund der Akten kein relevanter Ge-
sundheitsschaden ausgewiesen. Den letzten Pneumothorax erlitt der Be-
schwerdeführer im Jahr 2012. Anlässlich der thoraxchirurgischen Sprech-
stunde führten die Ärzte der Klinik L.________ im Mai 2012 aus, der Be-
schwerdeführer sei beschwerdefrei, weshalb die Behandlung abgeschlos-
sen wurde (AB 66, S. 1). Anlässlich der Begutachtung bei Dr. med. 
H.________ im Mai und Juni 2017 gab der Beschwerdeführer denn auch 
selber an, er sei von den Lungen her beschwerdefrei (AB 220.1, S. 20). 
Ferner lassen sich den Akten keine Anhaltspunkte entnehmen, wonach der 
Beschwerdeführer durch das seit 2011 bekannte Kolonpolyposis-Syndrom 
in der Arbeits- und Leistungsfähigkeit eingeschränkt wäre. Zwar wurden 
anlässlich der letzten gastroenterologischen Nachkontrolle im November 
2017 erneut ein grösserer und elf kleinere Kolonpolypen entfernt, jedoch 
führte Dr. med. S.________ aus, er hoffe mit den Polypektomien den Zenit 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Nov. 2018, IV/2018/132, Seite 15

überschritten zu haben und erhöhte das Intervall der Nachkontrolle vorerst 
auf zwei Jahre (BB 7). Der Umstand, dass ein erhöhtes Risiko eines Kolo-
rektalkarzinoms besteht, hat keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Auch 
aus der im Dezember 2017 diagnostizierten Bauchwandschwäche des lin-
ken Unterbauchs leiten die behandelnden Ärzte keine Auswirkung auf die 
Arbeitsfähigkeit ab (BB 8). Schliesslich wurde auch anlässlich der Schlaf-
sprechstunde im März 2016 eine volle Arbeitsfähigkeit durch die Klinik 
R.________ attestiert (AB 207, S. 2).

3.4

3.4.1 In psychiatrischer Hinsicht stellte die Beschwerdegegnerin auf das 
Gutachten von Dr. med. H.________ vom 26. Juni 2017 (AB 220.1) samt 
Ergänzung vom 4. Dezember 2017 (AB 246) ab. Die gutachterliche Beurtei-
lung durch Dr. med. H.________ erfüllt die von der höchstrichterlichen 
Rechtsprechung an den Beweiswert eines medizinischen Gutachtens ge-
stellten Anforderungen (E. 3.2 hiervor). Die darin enthaltenen Feststellun-
gen beruhen auf eigenen Abklärungen und sind in Kenntnis der Vorakten 
sowie unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden getroffen wor-
den. Die Ausführungen in der Beurteilung der medizinischen Zusammen-
hänge sind einleuchtend und die gezogenen Schlussfolgerungen zum Ge-
sundheitszustand werden nachvollziehbar, umfassend und einlässlich be-
gründet, so dass darauf abgestellt werden kann. 

Dr. med. H.________ führte überzeugend und schlüssig aus, weshalb sie 
im Untersuchungszeitpunkt und auch retrospektiv eine depressive Störung 
ausschloss. Ihre diesbezüglichen Darlegungen sind lege artis anhand der 
klassifikatorischen Vorgaben erfolgt, die sie im Einzelnen wiedergab und 
anschliessend eingehend diskutierte. Anhand des von ihr erhobenen Psy-
chostatus ist einleuchtend, dass sie den Antrieb als ungestört einstufte und 
auch einen Interessen- und Freudverlust verneinte (AB 246 S. 9), womit 
nicht mindestens zwei der typischen Symptome für eine depressive Episo-
de erfüllt sind (vgl. DILLING/MOMBOUR/SCHMIDT/SCHULTE-MARKWORT 
[Hrsg.], Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel 
V [F], Diagnostische Kriterien für Forschung und Praxis, 6. Aufl. 2016, 
S. 116 ff.). Im Einklang damit steht ihre Darlegung, wonach die fehlende 
Verbindlichkeit des Beschwerdeführers bei depressiven Episoden nicht 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Nov. 2018, IV/2018/132, Seite 16

typisch sei, würden doch die meisten der depressiven Patienten hohen 
Wert darauf legen, Vorgaben einzuhalten. Retrospektiv zeigte die psychia-
trische Expertin überzeugend auf, dass sich bei den Tätigkeiten bei der 
Stiftung D.________ und im ... der C.________ keine depressiven Sym-
ptome gezeigt haben (AB 246, S. 9). Ferner erklärte bzw. entkräftete sie 
die Vordiagnosen einer depressiven Episode bzw. einer rezidivierenden 
depressiven Störung schlüssig mit den Hinweisen, dass das „Amotivations-
syndrom“ im Rahmen des regelmässigen Cannabiskonsums mit einer de-
pressiven Episode verwechselt werden könne (AB 246, S. 7) und dass die 
Diagnose einer depressiven Episode bei Gebrauch von psychotropen Sub-
stanzen (Cannabis) nicht gestellt werden dürfe. Mit Dr. med. H.________ 
(AB 246 S. 6 und 12) ist das Vorgehen von Dr. med. E.________, im Zeit-
raum vor der von der Verwaltung geforderten, kontrollierten Abstinenz von 
Cannabis und angesichts des bekannten Suchtverhaltens – ohne Durch-
führung eines Drogenscreenings – eine depressive Episode zu diagnosti-
zieren, als nicht leitlinienkonform zu qualifizieren. Denn mit dem von Dr. 
med. E.________ gewählten Vorgehen wird der Ausschlussvorbehalt 
missachtet, wonach die depressive Episode nicht auf einen Missbrauch 
psychotroper Substanzen zurückgeführt werden darf (DILLING et al., a.a.O., 
S. 116 sowie auch BECK/HOLSBOER-TRACHSLER, Differentialdiagnose der 
Depression, in: Therapeutische Umschau 2010, S. 559 [Stufenplan der 
Diagnostik Ziff. 3]). 

Überzeugend ist auch die Begründung der Dr. med. H.________, dass sich 
weder in der Lebensbiographie noch im Screeningfragebogen klare Zei-
chen für eine Persönlichkeitsstörung gezeigt hätten und dass insbesondere 
das situationsbezogene Verhalten gegen das Vorliegen einer Persönlich-
keitsstörung mit verankerten Verhaltensmustern spreche (AB 246 S. 8; vgl. 
DILLING et al., a.a.O., S. 163 f.). Zutreffend ist auch die Feststellung von Dr. 
med. H.________, dass die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung bisher 
von keinem der behandelnden Ärzte gestellt worden ist (AB 246 S. 8). Eine 
solche Diagnose wurde im Übrigen auch nicht im Rahmen der stationären 
Aufenthalte in der Klinik I.________, in den psychiatrischen Diensten 
K.________ und in der psychiatrischen Klinik Q.________ gestellt (AB 18, 
S. 7; 64, S. 2; 99, S. 3). Einzig Dr. med. F.________ ging im Bericht vom 
2. Juli 2014 von einer unreifen und ängstlich vermeidenden Persönlich-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Nov. 2018, IV/2018/132, Seite 17

keitsstörung aus (AB 106 S. 8), wobei die RAD-Ärztin – worauf Dr. med. 
H.________ zutreffend hinwies – die Diagnose nicht nachvollziehbar an-
hand der klassifikatorischen Vorgaben herleitete, womit sie für den Rechts-
anwender nicht nachvollziehbar ist. 

Was das Suchtverhalten anbelangt, hat Dr. med. H.________ unter Erörte-
rung der Suchtanamnese ebenfalls schlüssig und einleuchtend dargelegt, 
dass es sich dabei nicht um ein sekundäres Leiden handelt (AB 220.1, 
S. 18; 246, S. 7), dem Krankheitswert zukäme (BGE 124 V 265 E. 3c 
S. 268; SVR 2016 IV Nr. 3 S. 7 E. 2.2.1).

3.4.2 Die Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen den Beweiswert 
des Gutachtens von Dr. med. H.________ nicht in Zweifel zu ziehen.

Zunächst ist festzuhalten, dass das Gutachten – entgegen der Auffassung 
des Beschwerdeführers – keine unzulässige second opinion darstellt (Be-
schwerde, S. 5). So wies das Gutachten von Dr. med. E.________ – wie 
bereits dargelegt – den gravierenden Mangel auf, dass im Rahmen der 
Untersuchung kein Drogenscreening durchgeführt wurde und somit gänz-
lich unklar war, ob und in welchem Ausmass die Symptomatik (Antriebslo-
sigkeit, fehlende Motivation, etc.) durch den Cannabisabusus hervorgeru-
fen bzw. verstärkt wurde. Folglich ist das Gutachten vom 29. Januar 2014 
nicht beweiskräftig und es liegt auch kein unauflösbarer Widerspruch zur 
retrospektiven Einschätzung von Dr. med. H.________ vor, welche die Ak-
tenlage sorgfältig und überzeugend gewürdigt hat (vgl. E. 3.4.1 hiervor). 

Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, Dr. med. H.________ hätte in 
Bezug auf die Diagnose der ängstlich-vermeidenden Persönlichkeitss-
törung Fremdanamnesen einholen müssen (Beschwerde, S. 5), ist festzu-
stellen, dass die Notwendigkeit der Einholung einer Fremdanamnese 
gemäss Rechtsprechung in erster Linie eine Frage des medizinischen Er-
messens ist. Auch aus den Qualitätsleitlinien für versicherungspsychiatri-
sche Gutachten der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psy-
chotherapie ergibt sich in dieser Hinsicht nichts anderes (Entscheid des 
Bundesgerichts [BGer] vom 27. März 2018, 8C_794/2017, E. 4.2.1). Vorlie-
gend ist mit Blick darauf, dass der Expertin zahlreiche Arztberichte, ein 
psychiatrisches Gutachten, ein RAD-Untersuchungsbericht sowie Berichte 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Nov. 2018, IV/2018/132, Seite 18

von Aufbautrainings vorlagen, nicht zu beanstanden, dass sie – abgesehen 
von einem Telefonat mit dem langjährigen Hausarzt Dr. med. M.________ 
(AB 220.1, S. 14 f.) – keine fremdanamnestischen Auskünfte einholte.

Das Vorbringen, das Gutachten von Dr. med. H.________ stehe nicht im 
Einklang mit der evidenzbasierten Medizin (Eingabe vom 9. April 2018, 
S. 2), geht ebenfalls fehl. Dem ins Recht gelegten, anonymisierten Gutach-
ten des Instituts T.________, vom 8. März 2018 (BB 9) kann lediglich ent-
nommen werden, dass das sogenannte amotivationale Syndrom offenbar 
auch andere Ursachen als der langjährige, intensive Cannabiskonsum ha-
ben kann. Unbesehen der Tatsache, dass diese Aussage nicht mit Hinwei-
sen auf die entsprechende Fachliteratur untermauert ist, wird auch nicht 
postuliert, das amotivationale Syndrom könne nicht Folge eines intensiven 
Cannabiskonsums sein. Überdies gab der Beschwerdeführer im Rahmen 
der Begutachtung durch Dr. med. H.________ selbst an, er habe festge-
stellt, dass der Cannabiskonsum zu einer Zunahme der Motivationslosigkeit 
führe (AB 220.1, S. 18 Ziff. 2.4).

Schliesslich wird vorgebracht, die Gutachterin unterschlage, dass der Be-
schwerdeführer auch in abstinentem Zustand nicht in der Lage sei, den Tag 
sinnvoll zu strukturieren (Eingabe vom 9. April 2018, S. 2). Dies trifft nicht 
zu. Vielmehr hat Dr. med. H.________ dazu ausgeführt, diese Unfähigkeit 
sei nicht durch eine krankheitswertige Störung begründet, sondern durch 
geringe Selbstkompetenzen (AB 220.1, S. 36 Ziff. 5). Namentlich entspre-
che die fehlende Tagesstruktur nicht einer Antriebsstörung, denn sobald 
eine Struktur von aussen vorhanden gewesen sei, habe der Beschwerde-
führer in der Vergangenheit keine Störung des Antriebs gezeigt. Die Mor-
genmüdigkeit und die langen Bettzeiten hingen vielmehr mit der schlechten 
Schlafhygiene (u.a. spätabendliches ...) zusammen und der verminderten 
Fähigkeit, einen Tag zu strukturieren (AB 220.1, S. 32 f.).

3.4.3 Somit ist gestützt auf das psychiatrische Gutachten von Dr. med. 
H.________ vom 26. Juni 2017 samt Ergänzung vom 4. Dezember 2017 
erstellt, dass der Beschwerdeführer unter teilremittierten psychischen und 
Verhaltensstörungen durch Cannabinoide (ICD-10: F12.201), langjährigem 
exzessiven ..., aktuell angeblich auf zwei Stunden abends reduziert (ICD-
10: F63.8), und aktenanamnestisch rezidivierenden ängstlich depressiven 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Nov. 2018, IV/2018/132, Seite 19

Zustandsbildern im Sinne einer anhaltenden Dysthymie (ICD-10: F34), dif-
ferentialdiagnostisch einer rezidivierenden depressiven Episode leicht bis 
mittelgradig (ICD-10: F33.0 - 1), leidet (AB 220.1, S. 35). Gestützt auf die 
Einschätzung von Dr. med. H.________ ist mit überwiegender Wahrschein-
lichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im hier 
massgebenden Zeitraum – abgesehen von den jeweils weniger als drei 
Monate dauernden Arbeitsunfähigkeiten zufolge von Spitalaufenthalten 
bzw. stationären Aufenthalten – sowohl in der angestammten Tätigkeit als 
... als auch in einer Verweistätigkeit vollschichtig arbeitsfähig war 
(AB 220.1, S. 36).

3.5 Gelangt der Rechtsanwender nach der Beweiswürdigung zum 
Schluss, ein Gutachten erfülle sowohl die mit BGE 141 V 281 definierten 
versicherungsmedizinischen wie auch die allgemeinen rechtlichen Bewei-
sanforderungen (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352), ist 
es beweiskräftig und die darin formulierten Stellungnahmen zur Arbeits-
fähigkeit sind zu übernehmen. Eine davon losgelöste juristische Paralell-
prüfung nach Massgabe des strukturierten Beweisverfahrens (vgl. E. 2.2.2 
hiervor) soll nicht stattfinden (Entscheid des BGer vom 11. Januar 2018, 
9C_307/2017, E. 5.1.2; vgl. auch BGE 143 V 409 E. 4.5.3 S. 417, 143 V 
418 E. 7.1 S. 428).

Da das psychiatrische Gutachten von Dr. med. H.________ vom 26. Juni 
2017 (AB 220.1) samt Ergänzung vom 4. Dezember 2017 (AB 246) be-
weiskräftig ist und – abgesehen von den begründbaren, jeweils bloss vorü-
bergehenden Arbeitsunfähigkeiten – die volle Arbeitsfähigkeit aktuell und 
auch retrospektiv in nachvollziehbarer und einleuchtender Weise begründet 
wurde sowie gegenteiligen Einschätzungen kein Beweiswert beigemessen 
werden kann (vgl. E. 3.4 hiervor), ist die Indikatorenprüfung (vgl. E. 2.2.2 
hiervor) entbehrlich.

3.6 Zusammenfassend besteht in somatischer und in psychiatrischer 
Hinsicht kein invalidisierender Gesundheitsschaden und damit auch kein 
Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. Da von weiteren me-
dizinischen Abklärungen keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten sind, 
kann darauf in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden (BGE 122 
V 157 E. 1d S. 162).

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https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=%22losgel%F6ste+juristische+Parallel%FCberpr%FCfung%22&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-351%3Ade&number_of_ranks=0#page351

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Nov. 2018, IV/2018/132, Seite 20

Die angefochtene Verfügung vom 12. Januar 2018 (AB 247) ist damit nicht 
zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen.

4.

4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdefüh-
rer die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss 
gleicher Höhe entnommen.

4.2 Es besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Umkehr-
schluss aus Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwältin Dr. iur. B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29. Nov. 2018, IV/2018/132, Seite 21

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.