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**Case Identifier:** 98121fdf-6a2c-59ff-9964-11f78fd0d601
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-09-16
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 16.09.2014 B 2013/75
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2013-75_2014-09-16.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2013/75

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 16.09.2014

Entscheiddatum: 16.09.2014

Urteil Verwaltungsgericht, 16.09.2014
Baurecht/Lärmimmissionen. Art. 25 Abs. 1 USG (SR 814.1). Art. 7 Abs. 1 LSV 
(SR 814.41). Eine Umrechnung des aus einer Silobefüllung resultierenden 
Lärms auf die gesamten jährlichen Betriebstage ("Lärmverdünnung") erweist 
sich als gerechtfertigt. Fehlen von konkreten Anhaltspunkten für eine 
unzutreffende Ermessensausübung durch die Lärmgutachterin. 
Schlussfolgerung des Verwaltungsgerichts, dass nachträgliche Messungen 
an den bereits bestätigten gutachterlichen Resultaten im Gesamtergebnis 
nichts zu ändern vermöchten (Verwaltungsgericht, B 2013/75).

Entscheid vom 16. September 2014

Besetzung

Präsident Eugster; Verwaltungsrichter Linder, Heer, Rufener, Bietenharder; 

Gerichtsschreiber Schmid

Verfahrensbeteiligte

X.Y.,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Markus Joos, Marktplatz 4, 9004 St. Gallen,

gegen

Baudepartement des Kantons St. Gallen, Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St. 

Gallen,

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Vorinstanz,

und

Q. AG,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Peter Bürki, Auerstrasse 2, Postfach 91, 

9435 Heerbrugg,

sowie

Politische Gemeinde Au, Gemeinderat, 9434 Au,

Beschwerdebeteiligte,

Gegenstand

Erweiterung südöstlicher Hallenbereich, GS-Nr. 0000, A.-strasse

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A.            

a. Die Ortsgemeinde Au ist Eigentümerin des zwischen der A.-strasse im Osten und der 

SBB-Linie im Westen gelegenen Grundstücks Nr. 0000, Grundbuch Au. Gemäss 

Zonenplan der Gemeinde Au vom 22. Oktober 1998 in Verbindung mit dem 

Baureglement der Gemeinde Au vom 19. Januar 2007 ist das Grundstück der 

Gewerbe-Industrie-Zone C (Lärmempfindlichkeitsstufe III) zugewiesen und als Gebiet 

mit zusätzlichem Planungsbedarf nach Richtplan vermerkt. X.Y. ist Eigentümer des 

westlich der SBB-Linie gelegenen Grundstücks Nr. 0001, Grundbuch Au. Dieses liegt in 

der zweigeschossigen Wohn-Gewerbe-Zone mit der Lärmempfindlichkeitsstufe III.

b. Die Q. AG hatte am 10. November 2006 beim Gemeinderat Au ein Baugesuch für 

den Neubau eines Produktions- und eines Bürogebäudes auf dem Grundstück 

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Nr. 0000 eingereicht. Gegen dieses Baugesuch erhob unter anderen X.Y. am 

26. November 2006 öffentlich-rechtliche Einsprache. Das Amt für Umweltschutz (heute 

Amt für Umwelt und Energie; AFU) wies mit Entscheid vom 13. März 2007 die 

Einsprache von X.Y. im Sinn der Erwägungen ab, soweit sie in seine Zuständigkeit fiel. 

Am gleichen Tag erliess das AFU die Verfügung (06-5091) über 

Umweltschutzmassnahmen zum Bauvorhaben. Der Gemeinderat Au wies mit 

Beschluss vom 16. April 2007 die öffentlich-rechtliche Einsprache von X.Y. ab, soweit 

sie in seine Zuständigkeit fiel, und erteilte die Baubewilligung unter Auflagen. Der 

Beschluss des Gemeinderates und die Verfügungen der kantonalen Stellen wurden am 

18. April 2007 als Gesamtverfügung versandt. Gegen diese erhob X.Y. Rekurs beim 

Baudepartement des Kantons St. Gallen (act. G 10/1/1). Dieses hiess den Rekurs mit 

Entscheid vom 24. April 2008 im Sinn der Erwägungen teilweise gut, soweit darauf 

einzutreten war. Die Verfügung des AFU vom 13. März 2007 wurde geändert, indem 

angeordnet wurde, dass die Kranbahn Nord gegen Westen mit einer geschlossenen 

Fassade zu versehen und das Sektionaltor der Westfassade durch einen gegen innen 

vollständig geschlossenen Vorraum um die Wasseraufbereitungsanlage zu ergänzen 

sei. Ausserdem wurde angeordnet, dass für die Westfassade Bauteile mit festgelegten 

minimalen Schalldämm-Massen zu verwenden seien. Das Baudepartement erwog, der 

Beweisantrag auf Einholung eines neuen Lärmgutachtens sei abzuweisen, weil das von 

der Baugesuchstellerin im Bewilligungsverfahren eingereichte Gutachten von sehr 

ungünstigen Annahmen zu ihren Lasten ausgehe und weil die Berechnungen korrekt 

durchgeführt worden und die Belastungsgrenzwerte eingehalten seien. Materiell sei der 

Rekurs teilweise gutzuheissen, soweit eine Verletzung des Vorsorgeprinzips geltend 

gemacht werde; die Verfügung des AFU über Umweltschutzmassnahmen sei 

entsprechend anzupassen (act. G 10/1/42). Dieser Rekursentscheid erwuchs 

unangefochten in Rechtskraft.

c. Am 15. bzw. 19. Dezember 2008 reichte die Q. AG beim Gemeinderat Au ein 

Baugesuch für Änderungen am bewilligten Neubau des Produktions- und 

Bürogebäudes auf dem Grundstück Nr. 0000 ein. Nach den Plänen soll das 

Produktionsgebäude bei gleichbleibender Grundfläche dahingehend ergänzt werden, 

dass der bisher überdachte, aber offene Lagerbereich im Norden und teils im Süden 

mit einer Fassade versehen wird. Im erweiterten südlichen Bereich sollen mit 

demontierbaren Trennwänden zwei als "Produktion 2" und "Produktion 3" bezeichnete 

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Räume geschaffen werden. Die beiden Steinsägen, die im Gegensatz zu den 

Steinfräsen auch nachts betrieben werden, sollen von der Westseite auf die Ostseite 

und die Wasseraufbereitung von der Westseite in die Mitte der Produktionshalle verlegt 

werden. Auf das Sektionaltor in der Westfassade wurde verzichtet und an dessen Stelle 

eine Tür und ein Fenster vorgesehen. Gegen das Baugesuch erhob X.Y. am 22. 

Dezember 2008 öffentlich-rechtliche Einsprache. Am 11. Mai 2009 erliess das AFU eine 

Verfügung über umzusetzende Lärmschutzmassnahmen. In der Rechtsmittelbelehrung 

wurde vermerkt, das Rechtsmittel richte sich nach der Rechtsmittelbelehrung im 

Gesamtentscheid der politischen Gemeinde; massgebend sei Art. 8 des Gesetzes über 

die Verfahrenskoordination in Bausachen (sGS 731.2, VKoG; act. G 10/3/1 Beilage 3). 

Mit Entscheid vom 14. Mai 2009 wies das AFU die Einsprache von X.Y. im Sinn der 

Erwägungen ab. Die Rechtsmittelbelehrung lautete dahingehend, dass der Entscheid 

innert vierzehn Tagen mit Rekurs bei der Regierung angefochten werden könne (act. G 

10/3/1 Beilage 2). Mit Beschluss vom 4. Mai 2009 hatte der Gemeinderat Au die 

Baubewilligung für die Änderungen am Neubau des Produktions- und Bürogebäudes 

unter verschiedenen Bedingungen und Auflagen erteilt. Die Verfügungen und 

Stellungnahmen der kantonalen Stellen (AFU, Amt für Feuerschutz, Amt für Wirtschaft) 

erklärte der Gemeinderat zum integrierenden Bestandteil der Baubewilligung (act. G 

10/3/1 Beilage 4). Mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 2. Juni 2009 erhob X.Y. 

gegen den Einspracheentscheid des AFU vom 14. Mai 2009 Rekurs bei der Regierung 

(act. G 10/3/1 Beilage 1). Gleichentags erhob er gegen die Verfügung des AFU vom 

11. Mai 2009 Rekurs beim Baudepartement (act. G 10/2/1). In den Rekursen wurde im 

wesentlichen in materieller Hinsicht beantragt, das Baugesuch sei vorläufig nicht zu 

bewilligen und die Rekursgegnerin sei anzuweisen, eine neue Lärmprognose unter 

Berücksichtigung der möglichen Nutzung der neuen Hallen "Produktion 2" und 

"Produktion 3" einzureichen.

d. Das Baudepartement hiess am 30. September 2009 die vereinigten und gemeinsam 

behandelten Rekurse, soweit nicht gegenstandslos geworden, teilweise gut (Dispositiv 

Ziff. 2) und änderte Ziff. I.1 Bst. d der Verfügung des AFU vom 11. Mai 2009 in dem 

Sinn ab, dass der Öffnungsmechanismus der RWA-Klappen im Dach so abzusichern 

sei, dass diese nur im Ereignisfall durch die Feuerwehr geöffnet werden könnten (Ziff. 3 

Dispositiv). In materieller Hinsicht erwog das Baudepartement, die Einwände des 

Rekurrenten seien nicht geeignet, eine mögliche Überschreitung der Lärm-

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Planungswerte zu begründen. Es bestehe daher auch kein Grund, eine neue 

Lärmprognose zu verlangen (act. G 10/3/16). Die gegen diesen Rekursentscheid von 

X.Y. erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht mit Urteil vom 15. April 2010 

(B 2009/188) gut, soweit es darauf eintrat, und wies die Angelegenheit zur weiteren 

Feststellung des Sachverhalts (Lärmbegutachtung) und zu neuer Beurteilung an das 

Baudepartement zurück. Dieses Urteil erwuchs in Rechtskraft.

e. Nachdem die Verfahrensbeteiligten sich auf die M. AG als Expertin geeinigt hatten, 

stellte diese am 28. März 2011 sämtlichen Verfahrensbeteiligten das Messkonzept 

samt Drehbuch für die Lärmmessungen zu (act. G 10/4/13). Daraufhin teilte das 

Baudepartement am 30. März 2011 mit, dass für die Schallmessungen ein zusätzlicher 

Empfängerpunkt (EP) definiert werden müsse und bei der Messung des 

Halleninnenpegels auch die Handmaschinen zu berücksichtigen seien (act. G 10/4/14). 

Am 6. April teilte X.Y. mit, dass er mit Messkonzept und Drehbuch nicht einverstanden 

sei. Er untersagte der M. AG bzw. deren Experten den Zutritt zu seinem Grundstück Nr. 

0001 (act. G 10/4/16). Die M. AG führte dennoch am 13. April 2011 die 

Lärmmessungen bei der Q. AG und der W. Feinmechanik durch. Das Lärmgutachten 

vom 11. Juli 2011 (nachfolgend: Lärmgutachten M. AG) kam zum Schluss, dass 

aufgrund der ermittelten Beurteilungspegel sowohl für die Q. AG allein als auch 

gemeinsam mit dem Betrieb der W. Feinmechanik die Planungswerte der Lärmschutz-

Verordnung sowohl im aktuellen als auch im zukünftigen Betriebszustand eingehalten 

würden (act. G 10/4/19). Nachdem X.Y. mit Stellungnahme seines Rechtsvertreters 

vom 3. Oktober 2011 mehrere Mängel am Lärmgutachten M. AG hatte rügen lassen 

(act. G 10/4/29), reichte der Rechtsvertreter der Q. AG eine Stellungnahme der M. AG 

vom 21. Oktober 2011 zu den Einwänden ein (act. G 10/4/31). Hierzu äusserte sich der 

Rechtsvertreter von X.Y. am 12. Dezember 2011 (act. G 10/4/35). Am 9. Januar 2012 

ging eine weitere Stellungnahme des Rechtsvertreters der Q. AG zusammen mit 

Darlegungen der M. AG vom 6. Januar 2012 ein (act. G 10/4/37). Am 28. Februar 2012 

reichte er eine Rechnung der M. AG über Zusatzaufwände von Fr. 14'139.80 ein mit 

den Antrag, dieser von X.Y. verursachte Aufwand sei der Q. AG zu entschädigen (act. 

G 10/4/39). Am 15. Februar 2013 äusserte sich das AFU zum Lärmgutachten M. AG 

und den danach ergangenen Stellungnahmen (act. G 10/4/46). Mit Entscheid vom 

14. März 2013 wies das Baudepartement die bei der Regierung und beim 

Baudepartement erhobenen Rekurse ab, soweit es darauf eintrat (act. G 2).

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B.            

a. Gegen diesen Entscheid erhob Rechtsanwalt lic. iur. M. Joos, St. Gallen, für X.Y. mit 

Eingabe vom 12. April 2013 Beschwerde mit den Anträgen, der Entscheid sei 

aufzuheben (Ziff. 1); die Verfügung des AFU vom 11. Mai 2009, der 

Einspracheentscheid des AFU vom 14. Mai 2009 und die Baubewilligung der 

politischen Gemeinde Au vom 4. Mai 2009 seien unter Gutheissung der Einsprache 

aufzuheben (Ziff. 2; act. G 1). In der Beschwerdeergänzung vom 27. Mai 2013 

bestätigte der Rechtsvertreter diese Anträge und beantragte zusätzlich, die Streitsache 

sei zur Ergänzung des Sachverhaltes und zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz 

zurückzuweisen. Er reichte eine Stellungnahme der E. AG vom 23. Mai 2013 zum 

Lärmgutachten M. AG ein (act. G 7).

b. In der Vernehmlassung vom 10. Juni 2013 beantragte die Vorinstanz Abweisung der 

Beschwerde und verwies zur Begründung auf die Ausführungen im angefochtenen 

Einspracheentscheid (act. G 9). Für die Beschwerdegegnerin stellte Rechtsanwalt lic. 

iur. Peter Bürki mit Eingabe vom 15. August 2013 die Anträge, die Beschwerde sei 

abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen 

zulasten des Beschwerdeführers (act. G 14).

c. Mit Replik vom 30. September 2013 bestätigte der Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers seinen Standpunkt (act. G 19)

Auf die Ausführungen der Parteien in den Eingaben dieses Verfahrens wird, soweit für 

den Entscheid wesentlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1.             Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis 

Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1; VRP). Der 

Beschwerdeführer ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64 in Verbindung 

mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Die Beschwerdeeingabe vom 12. April 2013 wurde rechtzeitig 

eingereicht und am 27. Mai 2013 ergänzt. Die Eingaben entsprechen formal und 

inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und 

Art. 48 Abs. 1 und 2  VRP). Auf die Beschwerde ist grundsätzlich einzutreten. Nicht 

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einzutreten ist auf das Begehren, die Verfügung des AFU vom 11. Mai 2009, der 

Einspracheentscheid des AFU vom 14. Mai 2009 und die Baubewilligung vom 4. Mai 

2009 seien aufzuheben (act. G 1 S. 2), da der angefochtene Rekursentscheid an deren 

Stelle getreten ist (Devolutiveffekt; vgl. BGE 129 II 438 E. 1).

2.           

2.1.        Die Vorinstanz stützte den angefochtenen Entscheid auf Art. 25 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über den Umweltschutz (SR 814.01; USG) und Art. 7 Abs. 1 der 

Lärmschutzverordnung (SR 814.41; LSV). Nach Art. 25 Abs. 1 USG dürfen ortsfeste 

Anlagen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten 

Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht überschreiten; die 

Bewilligungsbehörde kann eine Lärmprognose verlangen. Unabhängig von der 

bestehenden Umweltbelastung sind Emissionen, wie namentlich Lärm, im Rahmen der 

Vorsorge so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich und 

wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG; Art. 7 Abs. 1 LSV). Nach Art. 7 Abs. 1 lit. 

b LSV dürfen die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte 

nicht überschreiten. - Materiell ist vorliegend streitig, ob bzw. inwiefern das im 

Nachgang zum Rückweisungsentscheid des Verwaltungsgerichts vom 15. April 2010 

erstellte Lärmgutachten M. AG (act. G 10/4/19) in Verbindung mit den danach erstellten 

ergänzenden Äusserungen der Gutachterstelle (act. G 10/4/31, G 10/4/37) als 

beweistauglich anzusehen ist. Hinsichtlich des Verfahrensgegenstandes hielt die 

Vorinstanz fest, sie habe die Erstellung dieses weit über den eigentlichen 

Rekursgegenstand hinausgehenden (bereits die Nutzung der Produktionsräume 2 und 

3 durch die feinmechanische Werkstätte beinhaltenden) Gutachtens deshalb angeregt, 

um eine Erledigung sowohl der beiden Rekursverfahren als auch des bereits im 

Einspracheverfahren befindlichen weiteren Baugesuchs für die W.-Feinmechanik zu 

ermöglichen. Nachdem diese Einigung in der Folge nicht habe erzielt werden können, 

habe sich die Behandlung allein auf das Gegenstand der Rekursverfahren bildende 

Baugesuch, bei welchem ausschliesslich von einer Nutzung der Produktionsräume 

durch die Beschwerdegegnerin auszugehen sei, zu beschränken. Soweit die Beteiligten 

Ausführungen zur Lärmsituation der feinmechanischen Werkstätte machen oder 

diesbezüglich die Richtigkeit des Lärmgutachtens M. AG anzweifeln würden, erfolge 

dies ausserhalb des Verfahrensgegenstandes; darauf sei nicht einzutreten (act. G 2 E. 

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2.6). Diese Umschreibung bzw. Einschränkung des Verfahrensgegenstandes gilt 

sachgemäss auch für das vorliegende Beschwerdeverfahren.

2.2.        Das im Bewilligungsverfahren eingeholte Lärmgutachten der D. AG vom 

4. Oktober 2006 (nachfolgend: Lärmgutachten D. AG; act. G 10/6 Beilage) bildete 

Grundlage des Rekursentscheids der Vorinstanz vom 24. April 2008, und auch der 

Entscheid der Vorinstanz vom 30. September 2009 stützte sich darauf ab. Gemäss 

diesem Gutachten, welches für den ca. 11.5 m vom Grundstück Nr. 0001 des 

Beschwerdeführers entfernten Empfangspunkt 3 auf Grundstück Nr. 002 einen 

Beurteilungspegel von 59 dB(A) am Tag (Planungswert 60 dB[A]) und von 49 dB(A) in 

der Nacht (Planungswert 50 dB[A]) zugrunde legte, war der Einfluss der luftbetriebenen 

Handschleifmaschinen auf den Lärmpegel gross und auffallend (S. 5). Im Weiteren 

wurde im Gutachten der durchschnittliche Halleninnenpegel, d.h. der Emissionswert, 

mit 87 dB(A) angenommen (Ziff. 3.4 Abs. 1). Dieser Wert sei viermal so hoch wie der 

am 20. September 2006 gemessene Pegel und entspreche dem Maximalwert, der 

während der Intensivphase des Fräsvorgangs in der Mitte der offenen Türe gemessen 

worden sei. Zweifellos sei der Emissionswert damit sehr hoch angesetzt, doch sei 

damit eine gewisse Reserve eingebaut worden (act. G 10/6 Beilage). Das 

Verwaltungsgericht begründete die Rückweisung an die Vorinstanz zur weiteren 

Abklärung damit, dass die erheblichen (aus dem Baugesuch vom 15. Dezember 2009 

resultierenden) Änderungen am Gebäude, die geänderte Position des Sektionaltores an 

der Westfassade und die zusätzlichen Tore an der Südfassade sowie die 

Umgruppierung wesentlicher Betriebsteile, zur Folge hätten, dass das im 

ursprünglichen Bewilligungsverfahren eingeholte Lärmgutachten und die Lärmmessung 

des Amts für Umweltschutz keine hinreichende Gewähr mehr bieten würden, dass die 

im Entscheid vom 24. April 2008 festgelegten Immissionsgrenzen eingehalten würden. 

Dabei sei auch zu berücksichtigen, dass im Lärmgutachten D. AG (act. G 10/6 Beilage) 

ausdrücklich auf den grossen Einfluss von luftbetriebenen Handschleifmaschinen 

hingewiesen worden sei. Auch anlässlich der Lärmmessungen des Amts für 

Umweltschutz (Bericht vom 4. Oktober 2007) sei festgehalten worden, dass das 

Handschleifgerät und das Pressluftwerkzeug mit Abstand am stärksten zum 

Lärmergebnis beigetragen hätten und ohne Einsatz dieser Werkzeuge der 

Mittelungspegel um mindestens 5 dB(A) tiefer ausgefallen wäre. Dazu werde im damals 

angefochtenen Entscheid (der Beschwerdegegnerin vom 24. April 2008) festgestellt, 

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dass solche Werkzeuge in den Hallen "Produktion 2" und "Produktion 3" verwendet 

werden dürften, dass aber nicht ersichtlich sei, inwiefern dies für die Lärmimmissionen 

von Bedeutung sei. Dies sei angesichts der Feststellungen im Gutachten bzw. im 

Bericht des AFU offensichtlich unzutreffend und widersprüchlich, nachdem dort auf die 

hohe Lärmintensität der Handwerkzeuge hingewiesen worden sei und die Lage der 

Sektionaltore, welche hinsichtlich Schalldämmung problematisch seien, verändert 

worden seien. Handwerkzeuge seien im Gegensatz zu fest installierten Maschinen nicht 

standortgebunden. Daher sei aufgrund der Erweiterung der geschlossenen 

Produktions- und Lagerräume und der neu vorgesehenen Tore die Immissionslage neu 

zu prüfen. Somit sei eine Ergänzung des Lärmgutachtens unabdingbar (VerwGE B 

2009/188, a.a.O., E. 3.5).

2.3.       

2.3.1.    Das in der Folge erstellte Lärmgutachten M. AG basiert auf folgenden 

Ausgangsdaten/Annahmen: Für die Beurteilung des Tagesbetriebs (Produktionsbetrieb: 

Mo-Fr 6-18 Uhr, Sa 7-12 Uhr; Sägereibetrieb Mo-Sa 00.00-24 Uhr) liegt der lauteste 

Betriebszustand zugrunde; alle Fenster sind festverschlossen (keine mechanische 

Lüftung); die beiden Sektionaltore Nord und Süd stehen 5 Mal pro Tag während rund 

10 Minuten offen; alle anderen Sektionaltore stehen pro Jahr ca. 5 Mal während rund 

10 Minuten offen; damit Lärm von der Produktionshalle über das offene Sektionaltor 

ungehindert nach aussen dringen kann, muss auch das Sektionaltor West geöffnet 

sein; die Kranbahn ist durchschnittlich 1 Stunde pro Tag in Betrieb; das Silo der 

Holzschnitzelheizung westlich der Halle wird 5 Mal pro Jahr während zwei Stunden mit 

Gebläse (in LKW integriert) befüllt; die Anlieferung im Sektionaltor Süd und die 

Ablieferung im Sektionaltor Nord umfasst je 1 LKW pro Tag mit Lade- bzw. 

Entladevorgängen von 10 Minuten; der Betrieb beschäftigt 8 Mitarbeiter; der 

Parkierungslärm wird gemäss VSS-Norm 640 578 beurteilt (act. G 10/4/19 Ziff. 4.2.2). 

Nicht in die Beurteilung einbezogen werden durften gemäss Gutachten andere 

Geräuschquellen im Umfeld der Produktionshalle (Eisenbahnlinie mit ca. 1 

Zugsdurchfahrt alle 10 Minuten, diverse umliegende Gewerbe- und Industriebetriebe, 

Strassenlärm), weshalb die Aussenlärm-Messungen in den Abend- und Nachtstunden 

und ausserhalb von Zugsdurchfahrten durchgeführt wurden. Da dennoch 

Störgeräusche (Strassenverkehrslärm B.-strasse, Betriebslärm L. AG, ARA A.) zu 

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verzeichnen waren, wurde zusätzlich dieser Grundgeräuschpegel gemessen und 

entsprechend bei der Beurteilung berücksichtigt (act. G 10/4/19 Ziff. 5.1.2). Der 

gemessene Innen-Lärmpegel entsprach einem Betriebszustand (Schneiden von hartem 

Granit anstelle von weichem Speckstein [Anteil 95%]), der nur in 5% der Fälle 

vorkommt (act. G 10/4/19 Ziff. 5.1.3). Lärmphasen von untergeordneter Bedeutung 

hinsichtlich ihrer Dauer (z.B. Befüllung Pellets-Silo, Anlieferung) gegenüber der 

Hauptlärmphase der Produktion wurden anhand von Erfahrungswerten ermittelt, 

wohingegen die Produktion bei geschlossenen und offenen Toren, der Betrieb der 

Kranbahn Nord und der Sägerei gemessen wurde. Dabei waren sämtliche Maschinen 

und Handschleifgeräte in Betrieb. Aufgrund dieser Messungen ergab sich im Bereich 

der Westfassade ein Hallen-Innenpegel von 86-88 dB(A) im Tagesbetrieb bzw. von 65 

dB(A) im Nachtbetrieb (act. G 10/4/19 Ziff. 5.1.5 und 5.3.4). Der Schallpegel ausserhalb 

der Produktionshalle wurde im Messpunkt M1 gemessen und - nach Korrektur bzw. 

Subtraktion des Grund- und Störgeräuschpegels - mit 43.4 dB(A) (Tagbetrieb, Tore 

geschlossen), 45.4 dB(A) (Tagbetrieb, Tore offen), 43.2 dB(A) (Kranbetrieb am Tag) und 

38.3 dB(A) (Nachtbetrieb, Tore geschlossen) angegeben (act. G 10/4/19 Ziff. 5.3.5 und 

6.1.2). Für das in der Wohn- und Gewerbezone liegende Grundstück des 

Beschwerdeführers, für welches gemäss Zonenplan die Empfindlichkeitsstufe III nach 

Art. 43 Abs. 1 lit. c LSV sowie Planungswerte von 60 dB(A) am Tag und 50 dB(A) in der 

Nacht gelten (Anhang 6 Ziff. 2 LSV), kommt das Lärmgutachten M. AG zum Schluss, 

dass die Planungswerte eingehalten werden und die Anforderungen gemäss LSV erfüllt 

sind (act. G 10/4/19 Ziff. 7.1.1 und 8).

2.3.2.    Am 21. Oktober 2011 führte die Gutachterin zu den Einwänden des 

Beschwerdeführers gegen das Gutachten (act. G 10/4/29) aus, die eingesetzte 

Messausrüstung entspreche, wie von der LSV verlangt, der Klasse 1 und sei geeicht. 

Im Gutachten sei auf die Messunsicherheiten infolge des Einflusses der 

Umgebungsgeräusche hingewiesen worden. Der Messfehler beim Mittelungspegel 

belaufe sich auf +/- 1 dB(A), wobei jedoch eine Sicherheitsmarge bestehe, weil in 

sämtlichen Fällen jeweils alle lärmrelevanten Maschinen in Betrieb gewesen und damit 

Betriebszustände gemessen worden seien, welche im realen Betrieb nicht oder nur 

sehr selten und kurzzeitig vorkämen. Weil sich der Mittelungspegel bei gleichmässigem 

Geräuschschema der Maschinen und des Kranbetriebs innerhalb einer Messdauer von 

zwei Minuten eingependelt habe und sich bei einer längeren Messdauer nicht mehr 

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verändert hätte, sei die Messdauer von zwei Minuten ausreichend gewesen. Da die 

Umgebungsgeräusche die Immissionspegel bei der Beschwerdegegnerin sowohl im 

Tag- als auch im Nachtbetrieb überwogen hätten, mache die Angabe einer 

Messtoleranz beim Immissionspegel ohne Angabe der Grund- bzw. Störgeräusche 

keinen Sinn. Relevant sei dabei der Grundgeräuschpegel im Zeitpunkt der Messung; 

die Ermittlung eines Jahresdurchschnitts sei nicht sinnvoll. Die Messungen seien nicht 

durch den Verkehr auf der A.-strasse, sondern durch denjenigen der westlich 

verlaufenden B.-strasse beeinflusst. Es sei jeweils der "Pegel Messung" um den "Pegel 

Grundgeräusch" reduziert worden; die Korrektur sei somit nicht aufgrund von 

Schätzwerten erfolgt. Bei den verwendeten Schalldämmmassen der Türen handle es 

sich um Herstellerangaben, wobei bei der Überprüfung der Pegel ein um 5 dB(A) 

vermindertes Dämmmass verwendet worden sei. Bezüglich der Befüllung des 

Holzschnitzel-Silos sei eine separate Messung unverhältnismässig, da die Befüllung 

nur fünfmal pro Jahr vorkomme und die Herstellerangaben genügend genau seien. Bei 

den verwendeten Holzschnitzelgebläsen sei erfahrungsgemäss von einem 

Schalldruckpegel von 90 dB(A) in 1 m Abstand auszugehen, wobei mit einer 

Sicherheitsmarge von zusätzlichen 8 dB(A) gerechnet worden sei. Weiter sei der 

Einbezug der Lärmdatenbank SONBASE nicht dienlich, weil die dort zugrunde gelegten 

Daten vielerorts zu ungenau seien und nur Strassen- und Eisenbahnlärm (nicht jedoch 

derjenige der ARA und der benachbarten Industriebetriebe) erfasst werde. Im 

Messpunkt M1 habe sich der gemessene Pegel im Nachtbetrieb (44.7 dB[A]) nur 

geringfügig vom Grund- bzw. Störgeräuschpegel (44.5 dB[A]) unterschieden, weshalb 

die Geräusche des Sägebetriebs kaum hörbar gewesen seien. Dennoch sei nicht der 

nach der energetischen Subtraktion des Grundgeräuschs ermittelte Pegel eingesetzt 

worden, sondern der höhere Wert von 38.3 dB(A). Der vom Beschwerdeführer 

angenommene Wert von 43.5 dB(A) sei dagegen falsch, weil diesfalls nicht nur die 

Säge deutlich zu hören gewesen wäre (was nicht zugetroffen habe), sondern auch ein 

Minimalpegel von 43.5 dB(A) hätte gemessen werden müssen. Die Frequenz der 

Hubstaplerfahrten sei gering, da im Freien nur selten benötigte Steine gelagert würden. 

Eine nachträgliche Lärmberechnung der Hubstaplerfahrten ins Steinlager West habe 

lediglich eine Erhöhung des Beurteilungspegels um 1 dB(A) ergeben, so dass der 

Planungswert auf den umliegenden Grundstücken immer noch eingehalten werde. Die 

Halle Kranbahn Nord diene nur als Lager; dort fänden keine Produktionsprozesse statt. 

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Die Pressluftanschlüsse seien nur vorsorglich für eine allfällige zukünftige Nutzung 

installiert worden. Die Brennöfen würden geräuscharm mit Heizdrähten (ohne 

Ventilatoren) betrieben. Der Wasserzuleitungskanal sei inzwischen baulich 

verschlossen worden. Ihrer Stellungnahme legte die Gutachterin die Messprotokolle, 

graphische Darstellungen des Pegel-Zeit-Verlaufs ausgewählter Messungen, eine 

Bestätigung des Steinsägenherstellers, dass mit den vorhandenen Steinsägen kein 

Granit geschnitten werden könne und die Warenverarbeitungsliste 2011 bei. Aus 

letzterer geht hervor, dass 2011 zu 96.6% Weichgesteine und zu 3.4% Hartgesteine 

verarbeitet worden waren (act. G 10/4/31 Beilage).

2.3.3.    Auf weitere Einwände des Beschwerdeführers vom 12. Dezember 2011 (act. G 

10/4/35) legte der Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin am 9. Januar 2012 (act. G 

10/4/37) dar, dass das Gebläserohr zur Befüllung des Holzschnitzelsilos 

schalldämmend verkleidet sei und auch der Rest der Anlage entsprechend eingefasst 

werde. In der von ihm eingereichten Stellungnahme der Gutachterin vom 6. Januar 

2012 führte diese unter anderem aus, dass ohne Weiteres von einer Messtoleranz bzw. 

Unsicherheit von +/- 1 dB(A) ausgegangen werden könne, weil die Mittelungspegel sich 

bei den Messungen schon nach kurzer Zeit nicht mehr verändert hätten und zudem bei 

der Ermittlung des Beurteilungspegels (Halleninnenpegel) auf einen Messpegel mit 

Sicherheitsmarge abgestellt worden sei. Zudem würden die 2 Minuten dauernden 

Einzelmessungen auf längeren Beobachtungszeiten von 40 Minuten basieren. Dass 

sich die Immissionspegel des Betriebs der Beschwerdegegnerin im Bereich des 

Minimalpegels oder sogar noch darunter bewegen würden, zeige sich auch daran, 

dass die während einer Minute oder länger beinahe konstant verlaufenden 

Halleninnenpegel in den Pegelverläufen der Aussenlärmmessungen zwischen den 

Pegelschwankungen der Störgeräusche nicht ersichtlich seien. Das Messkonzept, zu 

welchem sich der Beschwerdeführer nicht geäussert habe, sei sorgfältig erarbeitet 

worden, weshalb die diesbezügliche Kritik zurückgewiesen werde. Im Weiteren sei 

vorliegend nur der Grundgeräuschpegel zum Zeitpunkt der Messungen relevant; es sei 

daher nicht notwendig, diesen über längere Zeit zu messen, um daraus einen 

Jahrespegel ableiten zu können. Sodann sei betreffend Befüllung des 

Holzschnitzelsilos eine Beurteilung nach Anhang 6 LSV nicht angezeigt, da es sich 

dabei um ein kurz andauerndes Einzelereignis handle. Doch selbst bei einer 

Einzelfallbeurteilung führe die Befüllung des Holzschnitzelsilos (unter Berücksichtigung 

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sämtlicher weiterer Lärmimmissionen des Betriebs) zu höchstens geringfügigen 

Störungen beim Beschwerdeführer, weil die Lärmimmissionen infolge der Befüllung im 

Empfängerpunkt EP1 während lediglich 10 Stunden pro Jahr einen Mittelungspegel 

von unter 70 dB(A) aufweisen würden. Auf eine Messung sei angesichts des 

Einzelfallcharakters der Lärmimmissionen und der kurzen Dauer von 10 Stunden/Jahr 

verzichtet worden. Auch wegen der Hubstaplerfahrten werde der Planungswert 

tagsüber nicht überschritten. Sogar bei einer Erhöhung des Beurteilungspegels um 1 

dB(A) beim EP1 werde der Planungswert noch immer um 3 dB(A) unterschritten (act. G 

10/4/37 Beilage). In der Stellungnahme vom 15. Februar 2013 bestätigte das AFU, dass 

das Lärmgutachten M. AG die umweltrechtlichen Voraussetzungen erfülle. Es erachtete 

die im Gutachten angegebenen Messtoleranzen als plausibel, zumal 

Messunsicherheiten infolge Variation der Quellenstärke üblicherweise mit +/- 1 dB(A) 

berücksichtigt würden. Auch die Messzeiten seien ausreichend, da sich der Pegel bei 

dauernden und sich kurz wiederholenden Geräuschen nach kurzer Zeit (vorliegend 

nach ca. einer Minute) einpendle. Hinzu komme, dass der Pegel bei längerer 

Messdauer erfahrungsgemäss sinke, was dazu führe, dass aufgrund der kurzen 

Messdauer konkret die Lärmbelastung zugunsten des Beschwerdeführers eher über- 

als unterschätzt worden sei. Sodann handle es sich bei den Pegeln der Lärmdatenbank 

SONBASE um Jahresmittelwerte, die anhand des geschätzten durchschnittlichen 

Tagesverkehrs und der Anzahl Bahndurchfahrten berechnet würden. Diese Datenbank 

berücksichtige die weiteren Umgebungsgeräusche (ARA A., L. AG) nicht. Deshalb und 

wegen der starken Variierung der Verkehrsmengen je nach Tages- und Jahreszeit 

entsprächen die SONBASE-Werte nicht den Umgebungsgeräuschen während der 

Messungen. Die im Lärmgutachten M. AG durchgeführten Messungen der 

Umgebungsgeräusche stellten den repräsentativeren Pegel dar. Bezüglich des 

Holzschnitzelsilos genüge es, dass die Lärmemissionen anhand des 

Schallleistungspegels abgeschätzt worden seien, weil der Silo nur wenige Male pro 

Jahr gefüllt werde. Weil die Planungswerte voraussichtlich deutlich eingehalten 

würden, könne die Einhausung der Holzschnitzelabfüllanlage aus wirtschaftlichen 

Gründen nicht verlangt werden. Zwischenzeitlich scheine die Beschwerdegegnerin 

zudem aus freiwilligen Stücken eine Schalldämmung vorgenommen zu haben. Ebenso 

könnten die Lärmimmissionen der Hubstaplerfahrten vernachlässigt werden, wenn die 

(im Lärmgutachten M. AG nicht mit einbezogene) Hindernisdämpfung durch die 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/20

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gelagerten Steinplatten zwischen Hubstapler und EP1 berücksichtigt werde. Sodann 

habe der Vergleich zwischen den Mittelungspegeln und dem Minimalpegel des 

Nachtbetriebs mit den Pegeln des Grund- und Störgeräusches gezeigt, dass der 

Nachtpegel des Betriebs kaum hörbar sei und im Messpunkt M1 kein Unterschied 

zwischen diesen Pegeln bestehe. Hieraus folge, dass der Minimalpegel des Betriebs 

tiefer liege als andere Grundgeräusche in der Umgebung. Insgesamt seien von der 

Gutachterin Annahmen getroffen und unter Bedingungen gemessen worden, die zu 

höheren Immissionspegeln geführt hätten, als diese im Mittel in der Realität (im 

Wohnquartier des Beschwerdeführers) vorkommen würden (act. G 10/4/46).  

2.4.        Im angefochtenen Entscheid kam die Vorinstanz zum Schluss, dass die 

Einwände des Beschwerdeführers nicht geeignet seien, eine mögliche Überschreitung 

der Planungswerte zu begründen. Es bestehe daher auch kein Grund, ein neues 

Gutachten oder eine Oberexpertise zu verlangen. Letztlich komme es ohnehin einzig 

darauf an, ob der Betrieb der Beschwerdegegnerin im Betrieb selber die 

Planungswerte in der Umgebung einhalte. Nach Art. 12 LSV kontrolliere die 

Vollzugsbehörde spätestens ein Jahr nach der Inbetriebnahme der neuen oder 

geänderten Anlage, ob die angeordneten Emissionsbegrenzungs- und 

Schallschutzmassnahmen getroffen worden seien. Das AFU habe sich in der Verfügung 

vom 11. Mai 2009 vorbehalten, Lärmmessungen durchzuführen und allfällige weitere 

Lärmschutzmassnahmen anzuordnen (act. G 2)

Der Beschwerdeführer lässt im vorliegenden Verfahren auf die Stellungnahme der E. 

AG vom 23. Mai 2013 verweisen und festhalten, trotz den beiden 

Nachbesserungsversuchen vom 21. Oktober 2011 und 6. Januar 2012 weise das 

Lärmgutachten M. AG einen ergebnisrelevanten Fehler auf: Existiere wie vorliegend 

eine herausragende Lärmspitze, die nur während einer beschränkten Zeit im Jahr in 

Betrieb sei, sei es nach der Praxis des Bundesgerichts nicht zulässig, den übrigen 

Lärm als Grundpegel und die Immissionen der lautesten Lärmquelle (Befüllung des 

Pellets-Silos mit Holzschnitzeln) lediglich als einzelne Lärmspitzen zu werten und damit 

rechnerisch auf das ganze Jahr umzuverteilen ("Lärmverdünnung"). Die E. AG gelange 

zum Ergebnis, dass bei korrekter Lärmermittlung der Beurteilungspegel am 

Empfangspunkt mindestens 67.6 dB(A) betrage, so dass der massgebliche 

Planungswert der Empfindlichkeitsstufe III am Tag von 60 dB(A) erheblich überschritten 

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sei. Dies stimme auch mit der subjektiven Wahrnehmung des Beschwerdeführers und 

seines Vaters vor Ort überein (act. G 7). In der Stellungnahme der E. AG wurde unter 

anderem ausgeführt, das Lärmgutachten M. AG vom 11. Juli 2011 vermöge den 

fachtechnischen Anforderungen, welche an einen Messbericht gestellt würden, nicht zu 

genügen. So würden darin zum Beispiel Angaben über die Messtoleranzen und die 

eingesetzten Messgeräte fehlen. Das Gutachten enthalte eine grosse Menge von 

Lärmberechnungen. Protokolle der durchgeführten Messungen seien keine enthalten. 

Mit der ergänzenden Stellungnahme vom 21. November 2011 seien die vorgenannten 

Mängel behoben worden. Ob die Berechnungsannahmen (z.B. Betriebszustände und 

Lärmdauer der offenen Tore) auch eingehalten würden, könne sie (die E. AG) nicht 

beurteilen. Trotzdem müsse die Kernaussage des Berichts und der ergänzenden 

Stellungnahme, wonach die Planungswerte eingehalten seien, in Frage gestellt werden. 

Vorliegend sei das Befüllen der Pellets-Silos mit Holzschnitzeln die mit Abstand 

lauteste Lärmquelle. Bei der Ermittlung des Teilbeurteilungspegels dürfe nicht, wie im 

Lärmgutachten M. AG, auf die 280 Tage des Gesamtbetriebes abgestellt werden. Es 

seien die effektiven Betriebstage für das Befüllen des Pellets-Silos zu berücksichtigen. 

Gemäss Angaben müsse die Aussentüre gegen die Liegenschaft des 

Beschwerdeführers ein Bauschalldämm-Mass von 42 dB(A) aufweisen. 

Erfahrungsgemäss würden betriebstaugliche Aussentüren bei weitem nicht dieses 

Bauschalldämm-Mass erreichen. Es werde deshalb empfohlen, die Schalldämmung 

der eingebauten Türen durch eine Messung vor Ort feststellen zu lassen (act. G 7 

Beilage 1). Die Beschwerdegegnerin liess hierzu unter anderem festhalten, aus dem 

vom Beschwerdeführer zitierten BGE 138 II 331 ergebe sich, dass Lärmspitzen von 

begrenzter und kurzer Dauer keine Veranlassung geben dürften, als eigenständiger 

Wert, der die Toleranzgrenze nicht überschreiten dürfe, qualifiziert zu werden. Zur 

Frage der Schalldämmung der Aussentüre liess die Beschwerdegegnerin eine 

Stellungnahme der M. AG vom 6. August 2013 einreichen (act. G 14).

3.             

3.1.        Vorab ist zur Stellungnahme der E. AG vom 23. Mai 2013 zu bemerken, dass 

diese ausschliesslich aufgrund der Akten - ohne Besichtigung der Verhältnisse vor Ort 

und dementsprechend auch ohne zusätzliche eigene Abklärungen - erfolgte. Von daher 

erscheint sie nicht geeignet, die im Gutachten M. AG effektiv ermittelten oder aus 

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Herstellerangaben entnommenen Werte als solche in Frage zu stellen. Die 

Stellungnahme geht überdies explizit von einer Behebung der von ihr angeführten 

Mängel durch die ergänzende Stellungnahme der Gutachterin vom 21. November 2011 

aus (act. G 7 Beilage 1 S. 1). Hingegen ist zu prüfen, in welcher Weise die 

Lärmbelastung aufgrund der Befüllung der Silos in die Beurteilung einzubeziehen ist. Im 

Lärmgutachten M. AG wurde hierzu vermerkt, für den Schalldruckpegel des Befüll-

Vorgangs der Pellets-Silos durch den Silo-LKW sei auf Herstellerangaben 

zurückgegriffen worden. Auf die Durchführung von Messungen sei aufgrund der über 

das ganze Jahr betrachtet kurzen Einwirkungszeit (Silobefüllung fünfmal pro Jahr 

während je zwei Stunden) verzichtet worden (act. G 10/4/19 S. 20). In der 

Stellungnahme vom 21. Oktober 2011 hielt die Gutachterin ergänzend fest, der 

Metallbogen der Abfüllanlage sei zwischenzeitlich aussen mit Dämm-Material verkleidet 

worden. Für Ventilatoren des verwendeten Typs sei gemäss Herstellerangaben mit 

einem Schalldruckpegel von 90 dB(A) in 1 Meter Abstand zu rechnen. Für Geräusche, 

die zusätzlich entstehen könnten, seien im Gutachten weitere 8 dB(A) berücksichtigt 

worden. Der im Gutachten eingesetzte Schalldruckpegel von 98 dB(A) in 1 Meter 

Abstand decke die bei der Schnitzelabfüllung entstehende Lärmimmission zureichend 

ab (act. G 10/4/31 Beilage S. 8)

Nach der Rechtsprechung (BGE 138 II 331) ist für die Zulässigkeit des von einer Anlage 

erzeugten Lärms anhand der Umstände des Einzelfalles zu prüfen, ob auf die effektive 

Betriebsdauer der Lärmquelle selbst oder des Gesamtbetriebes abgestellt wird. Eine 

auch als "Lärmverdünnung" bezeichnete Umrechnung des Lärms kommt namentlich 

bei Verkehrsanlagen in Frage. Damit sind maschinelle Lärmspitzen nicht vergleichbar. 

Wenn der während der effektiven Betriebszeit verursachte Lärm den zulässigen 

Planungswert und sogar den Immissionsgrenzwert übersteigt, steht dies der Erteilung 

einer Baubewilligung grundsätzlich entgegen (E. 2-4). Eine Ausnahme ist nur zulässig, 

wenn die Lärmspitzen von der Dauer und Häufigkeit her zeitlich beschränkt auftreten 

(E. 5). In diesem Urteil ging es um eine geplante Anlage, welche durch die 

Lärmeinwirkungen von drei unterschiedlich lauten Maschinen mit je beschränkter 

Betriebsdauer gekennzeichnet war. Dabei erzeugte eine dieser Maschinen (ein mobiler 

Betonbrecher) mit einer Schallleistung von mindestens 112 dB(A) deutlich stärker 

wahrnehmbaren Lärm als die beiden anderen Maschinen mit jeweils 105 dB(A). Die 

lauteste Maschine war nicht für einen ganzjährigen Einsatz, sondern für einen solchen 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/20

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von 285 Stunden/Jahr bzw. umgerechnet von 36 Tagen/Jahr vorgesehen (vgl. BGE 138 

II 331 E. 3.1). Das Bundesgericht kam unter anderem zum Schluss, mit einer 

vorgesehenen Betriebstätigkeit des mobilen Brechers an mindestens 36 Tagen 

übersteige das Vorhaben jedenfalls eindeutig eine Grössenordnung, bei der noch von 

einer begrenzten Dauer im eher unwahrscheinlichen Fall, dass der Einsatz des 

Brechers einphasig erfolgen sollte, oder von einer beschränkten Häufigkeit bei einem 

wahrscheinlicheren wiederholten bzw. mehrphasigen Einsatz des Brechers 

ausgegangen werden könnte. Eine nur schon den Planungswert übersteigende 

Lärmbelastung an mindestens 36 Tagen im Jahr sei den Menschen auf den 

Nachbarliegenschaften nicht zumutbar (BGE 138 II 331 E. 5.2)

Diese Gegebenheiten sind mit der vorstehend zur Diskussion stehenden 

Lärmeinwirkung von 8-10 Stunden (je 2 Stunden an vier bzw. fünf Tagen; vgl. dazu 

auch act. G 14 S. 2 f.) pro Jahr  offensichtlich nicht vergleichbar; dies nicht nur wegen 

der zeitlichen Dimensionen der Einwirkung, sondern auch deshalb, weil konkret 

wesentlich geringere Lärmwerte - die E. AG geht von einem Beurteilungspegel am 

Empfangspunkt (Liegenschaft des Beschwerdeführers) von 67.6 dB(A) aus (act. G 7 

Beilage 1 Anhang) - als im Sachverhalt gemäss BGE 138 II 331 zur Diskussion stehen. 

Nicht berücksichtigt sind hierbei die von der Beschwerdegegnerin nachträglich 

vorgenommenen Lärmdämpfungs-Massnahmen (Verkleidung des Metallbogens der 

Abfüllanlage mit Dämm-Material). Das Vorbringen des Beschwerdeführers mit Hinweis 

auf die Stellungnahme der E. AG, wonach der Sachverhalt gemäss 

Bundesgerichtsurteil "weitestgehend" den vorliegend zu prüfenden Gegebenheiten 

entspreche (act. G 7 S. 6), ist somit unzutreffend. Im Weiteren erscheint der von der 

Beschwerdegegnerin mit 40 m3 angegebene Inhalt des Pellets-Silos insofern plausibel, 

als die Füllungen gemäss den entsprechenden Rechnungsbelegen jeweils 36 m3 

umfassten (act. G 15/2-4). Der Beschwerdeführer lässt dies sowie den Umstand, dass 

der Pellets-Silo im Winter 2011 vier Mal aufgefüllt wurde, pauschal bestreiten (act. G 19 

S. 3 oben), ohne hierfür einen anderslautenden Beleg oder Anhaltspunkt liefern zu 

können. Die verhältnismässig geringfügige Überschreitung des Planungswerts von 60 

dB(A) während weniger Stunden pro Jahr erscheint - bei Unterschreitung des 

Immissionsgrenzwerts von 70 dB(A) (vgl. Art. 43 Abs. 1 lit. c LSV und Anhang 6 Ziff. 2 

LSV für die Empfindlichkeitsstufe III) - zumutbar, zumal, wie die Vorinstanz zu Recht 

festhält (act. G 9S. 2), bei anderen Lärmarten (z.B. Schiess- oder Baulärm) auch 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/20

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berücksichtigt wird, dass diese Lärmimmissionen nur über wenige Tage bzw. bei 

Bauarbeiten mehrere Wochen dauern. In diesem Sinn wäre es unverhältnismässig, 

einmalige Ereignisse mehr zu gewichten als solche, die regelmässig wiederkehren oder 

über mehrere Wochen andauern. Würde eine quantitativ und qualitativ geringgradige 

Lärmgrenzwertüberschreitung, wie sie vorliegend in Frage steht, nicht zugelassen, 

wäre dies auch bei ähnlich gelagerten Planwert-Überschreitungen im privaten Bereich 

(z.B. Häcksler im Garten, laute Rasenmäher) so zu handhaben. Eine Umrechnung des 

aus der Silobefüllung resultierenden Lärms auf die gesamten jährlichen Betriebstage 

("Lärmverdünnung"; vgl. BGE 138 II 331 E. 4.4; BGer 1C_344/2011 vom 15. März 2012, 

E. 5.3) erweist sich beim gegebenen Sachverhalt als gerechtfertigt. Im Übrigen 

schliesst der Umstand, dass nach der erwähnten Rechtsprechung eine 

Lärmverdünnung "namentlich" bei der Beurteilung von Lärmspitzen an Verkehrsachsen 

zur Anwendung gelangt, andersgelagerte Anwendungsfälle nicht zum vornherein aus.

3.2.        Zum weiteren Einwand des vom Beschwerdeführer beizogenen Akustikers, 

wonach betriebstaugliche Aussentüren bei weitem nicht das erforderliche 

Bauschalldämm-Mass von 42 dB(A) erreichen würden und die Schalldämmung der 

eingebauten Türen daher durch eine Messung vor Ort festzustellen sei (act. G 7 Beilage 

1), hielt die M. AG in der Stellungnahme vom 6. August 2013 fest, dass die fragliche 

Türe gemäss den von ihr geprüften Angaben der Herstellerin die in der Baubewilligung 

festgelegten Schallwerte einhalte und eine Nachmessung dementsprechend nicht nötig 

sei (act. G 15 Beilage 6). Nachdem es konkret an Anhaltspunkten für eine allfällige 

Unrichtigkeit der Herstellerangaben fehlt, ist auch ein Anlass für entsprechende 

Weiterungen (Nach-Messung der Schalldämmung bzw. Kontrolle der 

Herstellerangaben) nicht ersichtlich. Dies umso weniger, als im Lärmgutachten M. AG 

bei der Überprüfung der Pegel - im Sinn einer Sicherheitsmarge - ein um 5 dB(A) 

vermindertes Dämm-Mass der Türen verwendet worden war (vgl. act. G 10/4/31 

Beilage S. 6). Hinzu kommt, dass eine Anlage immer auch unter dem Vorbehalt der 

nachträglichen Kontrolle (Art. 12 LSV) bewilligt wird.

3.3.        Zu den im Verwaltungsverfahren vorgebrachten und in den 

Rechtsmittelverfahren bestätigten übrigen Einwänden äusserte sich die Gutachterin in 

den erwähnten Stellungnahmen in überzeugender Weise und reichte gleichzeitig die 

Messprotokolle und graphische Darstellungen des Pegel-Zeit-Verlaufs nach. Diese 

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"Nachbesserungen" bewirkten auch aus der Sicht der Planwert E. AG wie erwähnt eine 

Behebung der nach ihrer Ansicht bestandenen Mängel (act. G 7 Beilage 1 S. 1). In 

diesem Zusammenhang erscheint der von der Gutachterin angeführte Umstand von 

Bedeutung, wonach bei der Umsetzung der Akustik in der Praxis nicht alles genormt 

und jeder Anwendungsfall in seiner Gesamtheit zu betrachten sei; dadurch komme der 

Beurteilung der Verhältnisse und deren Interpretation durch den Akustiker ein hoher 

Stellenwert zu (act. G 10/4/37 Beilage S. 5 unten). Entscheidend erscheint sodann, 

dass die Gutachterin dort, wo Annahmen zu treffen waren, diese durchwegs 

"zugunsten" des Beschwerdeführers traf. Unter anderem ist hier zu erwähnen, dass der 

gemessene und dem Lärmgutachten M. AG zugrunde gelegte Innen-Lärmpegel einem 

(lärmträchtigen) Betriebszustand - Schneiden von hartem Granit anstellte von weichem 

Speckstein (Anteil 95%) - entsprach, der in der betrieblichen Wirklichkeit der 

Beschwerdegegnerin nur in 5% der Fälle vorkommt (act. G 10/4/19 Ziff. 5.1.2). Das 

Lärmgutachten M. AG basiert sodann auf dem lautesten Zustand des Tagesbetriebs. 

Hierbei waren sämtliche Maschinen und Handschleifgeräte in Betrieb, obschon im 

Alltag unbestritten meist nicht alle Anlagen gleichzeitig laufen. Auf diese Weise wurden 

im Gutachten erhebliche lärmtechnische "Sicherheitsmargen" berücksichtigt. Konkrete 

Anhaltspunkte dafür, dass die Gutachterin das ihr zustehende Ermessen unzutreffend 

ausgeübt oder unzutreffende Sachverhaltsannahmen getroffen hätte, sind nicht 

ersichtlich. Angesichts der geschilderten Aktenlage ist davon auszugehen, dass 

nachträgliche Messungen an den bereits vorliegenden gutachterlich bestätigten 

Resultaten im Gesamtergebnis nichts zu ändern vermöchten. Die vorinstanzliche 

pflichtgemässe Ermessensausübung gestützt auf die Ergebnisse des Lärmgutachtens 

M. AG hat das Verwaltungsgericht, das nach Art. 61 Abs. 1 VRP nur zur 

Rechtskontrolle befugt ist, zu respektieren. Eine Ermessenskontrolle steht ihm nicht zu, 

zumal es konkret auch an einem Anlass dafür fehlen würde.

4.             

4.1.        (…).

4.2.        Die Beschwerdegegnerin hat obsiegt, weshalb der Beschwerdeführer sie 

ausseramtlich zu entschädigen hat (Art. 98 Abs. 1 VRP in Verbindung mit Art. 98bis 

VRP). Ohne Kostennote wird die Entschädigung ermessensweise festgesetzt (Art. 6 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 20/20

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und 19 der Honorarordnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten, sGS 963.75; 

HonO). Angemessen erscheint eine Entschädigung von Fr. 2'000.-- (Art. 22 Abs. 1 lit. b 

HonO). Die Beschwerdegegnerin ist selbst mehrwertsteuerpflichtig, weshalb sie die in 

der Honorarrechnung ihres Anwalts belastete Mehrwertsteuer von ihrer eigenen 

Steuerschuld wieder abziehen kann. Die Mehrwertsteuer kann deshalb bei der 

Bemessung der ausseramtlichen Entschädigung unberücksichtigt bleiben (vgl. R. Hirt, 

Die Regelung der Kosten nach st.gallischem Verwaltungsrechtspflegegesetz, Diss. St. 

Gallen 2004, S. 194).

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht zu Recht:

1.            Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.            Die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 4'000.-- werden 

dem Beschwerdeführer auferlegt, unter Verrechnung mit dem in gleicher Höhe 

geleisteten Kostenvorschuss.

3.           Der Beschwerdeführer entschädigt die Beschwerdegegnerin ausseramtlich mit 

Fr. 2'000.-- (ohne Mehrwertsteuer)

Der Präsident                        Der Gerichtsschreiber

Eugster                                  Schmid

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	Urteil Verwaltungsgericht, 16.09.2014
	Baurecht/Lärmimmissionen. Art. 25 Abs. 1 USG (SR 814.1). Art. 7 Abs. 1 LSV (SR 814.41). Eine Umrechnung des aus einer Silobefüllung resultierenden Lärms auf die gesamten jährlichen Betriebstage ("Lärmverdünnung") erweist sich als gerechtfertigt. Fehlen von konkreten Anhaltspunkten für eine unzutreffende Ermessensausübung durch die Lärmgutachterin. Schlussfolgerung des Verwaltungsgerichts, dass nachträgliche Messungen an den bereits bestätigten gutachterlichen Resultaten im Gesamtergebnis nichts zu ändern vermöchten (Verwaltungsgericht, B 2013/75).

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