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**Case Identifier:** 604da618-dc6b-5fb3-9781-59f026506d3f
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-10-20
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 20.10.2017 200 2017 447
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2017-447_2017-10-20.pdf

## Full Text

200 17 447 IV publiziert in BVR 2018 S. 165
SCI/SCM/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 20. Oktober 2017

Verwaltungsrichter Schwegler, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Knapp
Gerichtsschreiberin Schädeli

A.________
vertreten durch B.________, Rechtsanwältin C.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 30. März 2017

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Okt. 2017, IV/17/447, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1963 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) 
meldete sich im Juni 1992 unter Hinweis auf unfallbedingte gesundheitliche 
Einschränkungen erstmals bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung 
(IV) zum Leistungsbezug an (Akten der IV, Antwortbeilagen [AB] 1.1 
S. 202 ff.). Mit unangefochten gebliebener Verfügung vom 20. Juli 1995 
(AB 1.1 S. 44 ff.) wurde dieses Leistungsbegehren bei einem Invaliditäts-
grad von 27 % abgewiesen.

Am 29. Januar 2015 ersuchte der Versicherte unter Angabe diverser ge-
sundheitlicher Probleme neuerlich um Leistungen der IV (AB 4). Im Rah-
men der erwerblichen und medizinischen Abklärungen forderte die IV-Stelle 
Bern (IVB bzw. Beschwerdegegnerin) den Versicherten mit Schreiben vom 
7. Oktober 2015 (AB 24) zur Mitwirkung im Sinne eines Alkoholentzugs auf 
(vgl. AB 25, 28 sowie Austrittsbericht der Klinik D.________ vom 26. Janu-
ar 2016 [AB 34]) und holte insbesondere ein polydisziplinäres Gutachten 
der Begutachtungsstelle E.________ (MEDAS) vom 24. Mai 2016 
(AB 54.1) ein. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (AB 55, 58 -
 62) sprach die IVB dem Versicherten mit Verfügung vom 30. März 2017 
(AB 68) bei einem Invaliditätsgrad von 40 % ab dem 1. Juli 2015 eine Vier-
telsrente zu.

B.

Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch den B.________, 
Rechtsanwältin C.________, am 11. Mai 2017 Beschwerde. Er lässt bean-
tragen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und der Grad der Ar-
beitsfähigkeit sei angemessen abzuklären, insbesondere mittels neuropsy-
chologischer Begutachtung. Weiter sei bei der Berechnung des Invaliden-
einkommens ein leidensbedingter Abzug zu gewähren. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Okt. 2017, IV/17/447, Seite 3

Gleichentags stellte der Beschwerdeführer ein Gesuch um unentgeltliche 
Rechtspflege, welches mit Eingabe vom 31. Mai 2017 verbessert wurde. 

Mit Beschwerdeantwort vom 12. Juli 2017 schliesst die Beschwerdegegne-
rin auf Abweisung der Beschwerde.

Replik- bzw. duplikweise hielten die Parteien am 27. Juli und 17. August 
2017 an ihren jeweiligen Anträgen fest. 

In der prozessleitenden Verfügung vom 28. August 2017 wies der Instrukti-
onsrichter die Parteien gestützt auf eine erste vorläufige Beurteilung der 
Sach- und Rechtslage darauf hin, dass mit Blick auf die vom psychiatri-
schen MEDAS-Gutachter gemachten Angaben (vgl. AB 54.1 S. 40) und die 
vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) am 21. Juni 2017 als notwendig 
erachtete neuropsychologische Begutachtung (vgl. AB 77 S. 4) die Ab-
klärung als ungenügend erscheine, womit eine Rückweisung zu weiteren 
Abklärungen zu erfolgen hätte. Die Beschwerdegegnerin erhielt Gelegen-
heit, innert Frist ergänzend Stellung zu nehmen bzw. eine Wiedererwägung 
lite pendente in Aussicht zu stellen. Gleichzeitig machte der Instruktions-
richter den Beschwerdeführer auf eine mögliche Schlechterstellung (refor-
matio in peius) aufmerksam und gab ihm Gelegenheit zum Rückzug der 
Beschwerde. 

Mit Eingabe vom 29. August 2017 hielt der Beschwerdeführer an der Be-
schwerde fest, währenddem sich die Beschwerdegegnerin nicht verneh-
men liess.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Okt. 2017, IV/17/447, Seite 4

den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 30. März 2017 (AB 68).  
Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente und dabei 
insbesondere, ob der medizinische Sachverhalt hinreichend abgeklärt wur-
de.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). Sie beurteilen 
offensichtlich begründete oder offensichtlich unbegründete Fälle in Zweier-
besetzung (Art. 56 Abs. 3 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Okt. 2017, IV/17/447, Seite 5

werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346).

2.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

2.3 Wurde eine Rente wegen eines fehlenden oder zu geringen Invali-
ditätsgrades bereits einmal verweigert, so wird eine neue Anmeldung nur 
geprüft, wenn die versicherte Person glaubhaft macht, dass sich der Grad 
der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat 
(Art. 87 Abs. 2 und 3 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invali-
denversicherung [IVV; SR831.201]). Erheblich ist eine Sachverhaltsände-
rung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine Invaliden-
rente (oder deren Erhöhung) sei begründet, falls sich die geltend gemach-
ten Umstände als richtig erweisen sollten (SVR 2014 IV Nr. 33 S. 121 E. 2).

Ob eine anspruchsbegründende Änderung in den für den Invaliditätsgrad 
erheblichen Tatsachen eingetreten ist, beurteilt sich im Neuanmeldungsver-
fahren – analog zur Rentenrevision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG – durch Ver-
gleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der letzten materiellen Beur-
teilung und rechtskräftigen Ablehnung bestanden hat, mit demjenigen zur 
Zeit der streitigen neuen Verfügung (BGE 133 V 108 E. 5.3 S. 112; 
130 V 71 E. 3.2.3 S. 77; AHI 1999 S. 84 E. 1b). 

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Okt. 2017, IV/17/447, Seite 6

ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

3.

3.1 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung vom 29. Januar 
2015 (AB 4) eingetreten und hat den Leistungsanspruch des Beschwerde-
führers materiell geprüft. Die Eintretensfrage ist somit vom Gericht nicht zu 
überprüfen (vgl. BGE 109 V 108 E. 2b S. 114 f.). 

3.2  In medizinischer Hinsicht stützte sich die Beschwerdegegnerin in 
ihrer Verfügung vom 30. März 2017 (AB 68) auf das polydisziplinäre ME-
DAS-Gutachten vom 24. Mai 2016 (AB 54.1).

3.2.1 In der polydisziplinären Beurteilung (AB 54.1 S. 58 ff.) hielten die 
Gutachter die folgenden Diagnosen fest (S. 58 f.):

Mit Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit:

• Persönlichkeits- und Verhaltensstörung aufgrund einer Schädigung des Gehirns
• Psychische- und Verhaltensstörung durch Alkohol (gegenwärtiger Substanzge-

brauch)
• Cervico-lumbales Schmerzsyndrom bei Status nach älteren BWK 10 bis 12-

Frakturen und Atlas-/Axis-Fraktur 1991 bei deutlichen degenerativen Verände-
rungen

• Belastungsabhängige Schmerzen und endgradige Bewegungseinschränkung 
des linken Knies bei Status nach Patellafraktur 1991, osteosynthetisch versorgt

• Belastungsabhängige Schmerzen und endgradige Bewegungseinschränkung 
des rechten Handgelenks, nach Radius-Fraktur 1991 und Teilarthrodese 1993

• Nutritiv-toxische Hirnschädigung bei Status nach Schädel-Hirn-Trauma mit pa-
rietalen und frontalen Kontusionen

• Fokale Epilepsie mit Generalisierung, vermutlich posttraumatisch

Ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit:

• Status nach Schädel-Hirn-Trauma mit frontalen und parietalen Kontusionen 
1974

• Status nach traumatischer sensomotorischer Schädigung des N. medianus am 
rechten Handgelenk mit kompletter Remission

• Chronischer Tinnitus ohne Angabe einer Hörminderung bei Zustand nach Cho-
lesteatomoperation links 2008 (bei Begutachtung nicht angegeben)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Okt. 2017, IV/17/447, Seite 7

• Partielle Quadrantenanopsie nach links und bei Status nach Schädel-Hirn-
Trauma 1974

• Osteoporose unter Vitamin D3-Behandlung (Bisphosphonatunverträglichkeit)
• Nikotinabusus seit über 30 Jahren, zurzeit 10 Zigaretten pro Tag
• COPD Gold Stadium II
• übermässiger Alkoholkonsum seit über 30 Jahren, seit Ende 2015 nach eige-

nen Angaben abstinent
• LDL- Hypercholesterinämie
• Status nach langjährigem regelmässigem THC Überkonsum, zurzeit abstinent

Aus polydisziplinärer Sicht bestehe in der zuletzt ausgeübten leichten bis 
mittelschweren Tätigkeit als … eine Arbeitsunfähigkeit von 40 %. Von or-
thopädischer Seite sei diese Tätigkeit aufgrund von Beschwerden seitens 
des Achsenskeletts, der rechten Hand und des linken Kniegelenks hinsicht-
lich des Rendements um 40 % eingeschränkt. Es bestehe die Notwendig-
keit vermehrter Pausen. Aus psychiatrischer Sicht betrage die Reduktion 
der Arbeitsfähigkeit 30 %, dies quantitativ in Folge der hirnorganisch be-
dingten Funktionsstörung mit reduzierter Belastbarkeit und erhöhter Er-
müdbarkeit. Auch in der gelernten Tätigkeit als … sei der Explorand aus 
den gleichen Gründen zu 30 % arbeitsunfähig. Vorausgesetzt sei bei jeder 
dieser Tätigkeiten ein geringer Alkoholkonsum (besser noch Abstinenz). 
Neurologischerseits liege in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit eine Arbeits-
unfähigkeit von 20 % vor, bedingt durch die Folgen der nutritiv-toxischen 
Hirnschädigung (S. 63). 

Insgesamt gelte folgendes negatives Leistungsprofil: Keine körperlich 
schweren Tätigkeiten, kein regelmässiges Heben über 15 kg, keine dau-
ernden bückenden Tätigkeiten, keine dauernden Überkopfarbeiten, kein 
häufiges Hocken oder Kauern. Mässige Beeinträchtigung, sich an Regeln 
und Routinen anzupassen, der Fähigkeit, Aufgaben zu planen und zu struk-
turieren, bei Flexibilität und Umstellungsfähigkeit. Leichte Einschränkung, 
fachliche Kompetenzen anzuwenden, mässige Einschränkung der Fähig-
keit zur Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit, leichte Einschränkung der 
Durchhaltefähigkeit und Selbstbehauptungsfähigkeit und in der Kontakt-
fähigkeit zu Dritten und Gruppenfähigkeit. Keine Tätigkeiten mit Eigen- und 
Fremdgefährdung, besonderer Verantwortungs- und Überwachungsfunkti-
on, keine komplexen geistigen Tätigkeiten, Tätigkeiten mit Absturzgefahr, 
mit Stressbelastung und zeitgebundenen Arbeiten sowie keine Tätigkeiten 
mit eigener Entscheidungsbefugnis oder ständig wechselnden Anforderun-
gen (S. 63 f.). Das positive Leistungsprofil könne folgendermassen formu-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Okt. 2017, IV/17/447, Seite 8

liert werden: Leichte bis mittelschwere Tätigkeiten, Möglichkeit der selbst-
gewählten Pausen, verlängerte Pausen, Verminderung des Rendements, 
Heben bis 10 kg, selten bis 15 kg, nicht gefährdende Tätigkeiten zu ebener 
Erde, die schablonenartig vorgegeben und ohne Entscheidungsbefugnis zu 
erbringen sind, bei ausreichender Zeit zu deren Durchführung, wobei auch 
die Möglichkeit von zusätzlichen Pausen gegeben sein sollte (S. 64).

Im polydisziplinären Konsens sei der Beginn der Arbeitsunfähigkeit in der 
angestammten Tätigkeit – welche einer adaptierten Tätigkeit entspreche – 
etwa auf das Jahr 1993 festzulegen (orthopädisch). In neurologischer bzw. 
psychiatrischer Hinsicht bestehe die Arbeitsunfähigkeit etwa seit Mitte De-
zember 2013 (Hinzutreten eines hirnorganischen Psychosyndroms [S. 64]).

3.2.2 Im psychiatrischen Teilgutachten (AB 54.1 S. 38 ff.) hielt Dr. med. 
F.________, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und 
-psychotherapie sowie Psychiatrie und Psychotherapie, fest, aus der klini-
schen Untersuchung sei der Eindruck einer psychoorganischen Störung im 
Sinne einer „Persönlichkeits- und Verhaltensstörung aufgrund einer Krank-
heitsschädigung oder Funktionsstörung des Gehirns" entstanden, wahr-
scheinlich in der Folge von zwei schweren Schädelhirnverletzungen mit 
symptomatischer Epilepsie und einem langjährigen Alkoholmissbrauch. Die 
Wirkungen auf die Persönlichkeit und das Verhalten seien leicht bis mittel-
gradig (ein Vergleich mit früher sei wegen des Fehlens von früheren Unter-
suchungsergebnissen unmöglich). Die kognitiven Störungen könnten ohne 
zusätzliche neuropsychologische Untersuchung nur grob eingeschätzt wer-
den, schienen aber eher leicht zu sein. Deshalb wäre die Diagnose einer 
organischen Persönlichkeits- und Verhaltensstörung aufgrund einer Schä-
digung des Gehirns angebracht (S. 41). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit 
als … sei der Explorand zu 30 % arbeitsunfähig. Die Reduktion der Arbeits-
fähigkeit sei quantitativ in Folge der hirnorganisch bedingten Funktions-
störung mit reduzierter Belastbarkeit und erhöhter Ermüdbarkeit. Auch in 
der gelernten Tätigkeit als … sowie in jeder anderen Tätigkeit sei der Ex-
plorand aus den gleichen Gründen zu 30 % arbeitsunfähig. Vorausgesetzt 
sei bei jeder dieser Tätigkeiten ein (höchstens) geringer Alkoholkonsum, 
besser noch die Abstinenz (S. 42).

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3.2.3 Dr. med. G.________, Facharzt für Neurologie, führte im neurologi-
schen Teilgutachten (AB 54.1 S. 49 ff.) aus, als zuletzt ausgeübte Tätigkeit 
könne diejenige eines ausgebildeten … – unter adaptierten Bedingungen – 
bewertet werden, wobei zumindest seit Mitte Dezember 2013 eine Arbeits-
unfähigkeit von 20 % vorliege, bedingt durch die Folgen der nutritiv-
toxischen Hirnschädigung. Die Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätig-
keit (ohne Tätigkeiten mit Eigen- und Fremdgefährdung, besonderer Ver-
antwortungs- und Überwachungsfunktion, ohne komplexe geistige Tätigkei-
ten, Tätigkeiten mit Absturzgefahr, mit Stressbelastung und zeitgebunde-
nen Arbeiten sowie ohne Tätigkeiten mit eigener Entscheidungsbefugnis 
oder ständig wechselnden Anforderungen) betrage 80 % – Minderung der 
Leistungsfähigkeit von 20 % bei voller zeitlicher Präsenz –, vermutlich 
ebenfalls seit Mitte Dezember 2013 (S. 57).

3.3 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2015 IV Nr. 28 S. 86 E. 4.1).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Okt. 2017, IV/17/447, Seite 10

3.4 Der Beschwerdeführer liess insbesondere unter Hinweis auf den 
Bericht von Dr. med. H.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, 
vom 15. April 2017 (AB 73 S. 16 f.) vorbringen, der medizinische Sachver-
halt sei nicht hinreichend abgeklärt worden (Beschwerde S. 3 f.). Dem ist 
mit Blick auf die Ausführungen der MEDAS-Gutachter selbst wie auch der 
von der Beschwerdegegnerin im vorliegenden Verfahren angeforderten 
Einschätzung des RAD vom 21. Juni 2017 (AB 77) zu folgen. 

Bereits der psychiatrische MEDAS-Gutachter hielt nachvollziehbar und 
überzeugend fest, in der klinischen Untersuchung sei der Eindruck einer 
psychoorganischen Störung im Sinne einer „Persönlichkeits- und Verhal-
tensstörung aufgrund einer Krankheitsschädigung oder Funktionsstörung 
des Gehirns" entstanden, wahrscheinlich in der Folge von zwei schweren 
Schädelhirnverletzungen mit symptomatischer Epilepsie und einem lang-
jährigen Alkoholmissbrauch. Die kognitiven Störungen könnten ohne zu-
sätzliche neuropsychologische Untersuchung quantitativ wie qualitativ nur 
grob eingeschätzt werden (AB 54.1 S. 41). Weder wäre in der Folge basie-
rend auf diesem Hinweis jedoch eine neuropsychologische Begutachtung 
innerhalb der MEDAS-Expertise erfolgt, noch haben die Gutachter in der 
Konsensbeurteilung dargelegt, weshalb auf diese Abklärung schliesslich 
verzichtet wurde. Dass der RAD-Arzt Dr. med. I.________, Facharzt für 
Allgemeine Innere Medizin, im Bericht vom 21. Juni 2017 dem psychiatri-
schen MEDAS-Gutachter sowie Dr. med. H.________ folgend festhielt, es 
sei eine neuropsychologische Begutachtung anzuordnen (AB 77 S. 4), 
überzeugt. Diese Abklärung erlaubt zwar keine eigenständige und absch-
liessende Beurteilung, sie bietet jedoch den Ärzten bzw. fachärztlichen 
Gutachtern der Neurologie und Psychiatrie wesentliche Hilfestellungen zur 
Einschätzung der Auswirkung einer gesundheitlichen Störung und der Ver-
ortung der Befunde innerhalb bzw. zwischen ihren beiden Fachgebieten. 
Anders als vom RAD-Arzt vorläufig angenommen, kann eine solche Beur-
teilung im vorliegenden Fall jedoch nicht singulär, d.h. ausserhalb des bis-
herigen interdisziplinären Kontextes, erfolgen (vgl. AB 77 S. 4). Vielmehr ist 
auch sie in den pluridisziplinären Kontext einzubetten. Die Sache ist des-
halb zu weiteren Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuwei-
sen. Dies wie folgt: Weil keinerlei Hinweise dafür bestehen, dass das Un-
terlassen der neuropsychologischen Untersuchung durch die MEDAS auf 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Okt. 2017, IV/17/447, Seite 11

Gründe zurückzuführen wäre, welche eine Befangenheit der Gutachter 
annehmen liessen, wird eine ergänzende und nachführende Abklärung bei 
der bereits beigezogenen MEDAS durchzuführen sein. Es wird daher auch 
Sache der Experten sein, zu entscheiden, ob die von Dr. med. H.________ 
geforderten weiteren bildgebenden Abklärungen (MRI des Schädels [AB 73 
S. 17], vgl. auch Stellungnahme des RAD [AB 77 S. 4 f.]) notwendig sind. 
Dabei werden die Gutachter schliesslich auch zur Frage Stellung zu neh-
men haben, welche Bedeutung der von ihnen mit Auswirkung auf die Ar-
beitsfähigkeit gestellten Diagnose „Psychische- und Verhaltensstörung 
durch Alkohol (gegenwärtiger Substanzgebrauch)“ (AB 54.1 S. 58) zu-
kommt. Nachdem die Gutachter in ihrer Begutachtung einerseits einen ge-
ringeren Alkoholkonsum bzw. besser gar eine Abstinenz gefordert hatten 
(AB 54.1 S. 63), andererseits soweit derzeit ersichtlich nicht davon ausge-
hen, die Abstinenz sei aus gesundheitlichen Gründen gar nicht möglich, 
müssen (reversible) Auswirkungen des Alkoholkonsums invalidenversiche-
rungsrechtlich unbeachtlich bleiben. Sollte dies aus Sicht der Gutachter 
erforderlich sein, müsste die zur Beantwortung vorstehender Frage hinrei-
chende Begutachtungssituation von der Beschwerdegegnerin durch ein 
Mahn- und Bedenkzeitverfahren sichergestellt werden.

Nichts an diesem Ergebnis ändert die Argumentation der Beschwerdegeg-
nerin. Diese bringt in der Beschwerdeantwort – in welcher sie sich im Übri-
gen in keiner Weise mit dem im Rahmen des vorliegenden Verfahrens von 
ihr selbst eingeholten, gegenüber dem Gericht jedoch nicht einmal dekla-
rierten RAD-Bericht vom 21. Juni 2017 (AB 77, vgl. AB 74 - 76) auseinan-
dergesetzt hat – vor, der Einwand weiterer Abklärungen verletze Treu und 
Glauben. Zwar ist ein Ausstands- oder Ablehnungsgrund so früh wie mög-
lich geltend zu machen (vgl. BGE 132 V 93 E. 7.4.2 S. 112; SVR 2016 KV 
Nr. 17 S. 83 E. 2.2, 2001 UV Nr. 11 S. 42 E. 1c), jedoch bringt der Be-
schwerdeführer solche die Gutachterstelle betreffend gar nicht vor. Wenn 
die Beschwerdegegnerin die Grundsätze hinsichtlich Ausstands- oder Ab-
lehnungsgründe offenbar auf die Rüge materiell ungenügender Abklärun-
gen übertragen will und hiermit dem Beschwerdeführer ein treuwidriges 
Verhalten anlässlich der Gutachtensvergabe unterstellt, verkennt sie, dass 
letztlich erst der psychiatrische MEDAS-Gutachter auf die Notwendigkeit 
einer neuropsychologischen Abklärung hingewiesen hat, der RAD der Be-

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schwerdegegnerin selbst dies unterstützt (AB 77 S. 4) und schliesslich un-
vollständige Abklärungen, d.h. für eine (abschliessende) Beweisführung 
nicht hinreichende Gutachten, einen Mangel in der Abklärung des Versi-
cherungsträgers darstellen (vgl. Art. 43 Abs. 1 ATSG, Art. 57 IVG). Ein sol-
cher Mangel kann auch durch Zeitablauf im laufenden Verfahren nicht ge-
heilt werden.

3.5 Nach dem Dargelegten erweist sich der medizinische Sachverhalt 
als offensichtlich ungenügend abgeklärt. In Gutheissung der Beschwerde 
ist die Verfügung vom 30. März 2017 (AB 68) aufzuheben und die Sache 
an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie nach Vornahme der 
weiteren Abklärungen inklusive einer neuerlichen Konsensbeurteilung 
durch die bereits beigezogene MEDAS über den Leistungsanspruch neu 
verfüge.

4.

4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen.

Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Verfahrenskosten, 
gerichtlich bestimmt auf Fr. 1‘000.--, der unterliegenden Beschwerdegegne-
rin aufzuerlegen (Art. 108 Abs. 1 VRPG; BVR 2009 S. 186 E. 4).

4.2 Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Nach der Rechtsprechung gilt es unter dem Ge-
sichtspunkt des (bundesrechtlichen) Anspruchs auf eine Parteientschädi-
gung im Streit um eine Sozialversicherungsleistung bereits als Obsiegen, 
wenn die versicherte Person ihre Rechtsstellung im Vergleich zu derjenigen 
nach Abschluss des Administrativverfahrens insoweit verbessert, als sie die 
Aufhebung einer ablehnenden Verfügung und die Rückweisung der Sache 
an die Verwaltung zu ergänzender Abklärung und neuer Beurteilung er-
reicht (BGE 137 V 57 E. 2.1 S. 61).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Okt. 2017, IV/17/447, Seite 13

Die Parteikosten werden vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne 
Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach 
der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g ATSG). Gemäss 
der Praxis des Verwaltungsgerichts wird der Parteikostenersatz bei ge-
meinnützig tätigen Rechtsberatungsstellen sowie Rechtsschutzversiche-
rungen, Gewerkschaften und Berufsverbänden aufgrund eines allgemein-
gültigen pauschalisierten Stundenansatzes festgesetzt, welcher im konkre-
ten Fall mit dem gebotenen Aufwand multipliziert wird. Der Stundenansatz 
wird je nach fachlicher Qualifikation der Vertretung festgelegt, wobei als 
fachlich qualifizierte Vertretung diejenige durch Juristinnen und Juristen 
sowie durch eidgenössisch diplomierte Sozialversicherungsexpertinnen 
und -experten gilt. Als fachlich nicht qualifizierte Vertretung gelten alle übri-
gen Parteivertreterinnen und -vertreter (vgl. Rundschreiben der Sozialver-
sicherungsrechtlichen Abteilung und der Abteilung für französischsprachige 
Geschäfte des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Dezember 
2009, abrufbar unter www.justice.be.ch). Im Falle der Vertretung durch eine 
gemeinnützig tätige Rechtsberatungsstelle im Sinne der Rechtsprechung 
(BGE 135 I 1 E. 7.4.1 S. 4) wird der Stundenansatz bei einer fachlich quali-
fizierten Vertretung auf Fr. 130.-- festgelegt.

Die Kostennote von Rechtsanwältin C.________, B.________, vom 
29. August 2017 gibt zu keinen Beanstandungen Anlass. Entsprechend 
wird die Parteientschädigung auf Fr. 1‘072.50 (8.25 Stunden à Fr. 130.--) 
zuzüglich Auslagen von Fr. 50.-- und der Mehrwertsteuer von Fr. 89.80 
(8 % auf Fr. 1‘122.50) auf insgesamt Fr. 1‘212.30 festgesetzt. Diesen Be-
trag hat die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer zu ersetzen.

4.3 Bei diesem Verfahrensausgang ist das Rechtsschutzinteresse an 
der Beurteilung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege dahingefal-
len. Folglich ist das entsprechende Verfahren als gegenstandslos gewor-
den vom Geschäftsverzeichnis abzuschreiben (MERKLI/AESCHLIMANN/HER-
ZOG, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 39 N. 1).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20. Okt. 2017, IV/17/447, Seite 14

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der 
IV-Stelle Bern vom 30. März 2017 aufgehoben und die Sache an die 
Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie – nach Vornahme der 
Abklärungen im Sinne der Erwägungen – neu verfüge.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 1‘000.-- werden der Beschwerdegegne-
rin zur Bezahlung auferlegt.

3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer die Parteikosten, 
gerichtlich bestimmt auf Fr. 1‘212.30 (inkl. Auslagen und MWSt.), zu 
ersetzen.

4. Das Verfahren betreffend das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege 
wird vom Geschäftsverzeichnis abgeschrieben.

5. Zu eröffnen (R):
- B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.