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**Case Identifier:** d386d629-b0ff-5394-8b56-58de8852c274
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-06-25
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 25.06.2020 200 2019 898
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2019-898_2020-06-25.pdf

## Full Text

200 19 898 UV
FUE/BOC/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 25. Juni 2020

Verwaltungsrichter Furrer, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Ackermann, Verwaltungsrichter Jakob
Gerichtsschreiberin Bossert

A.________
vertreten durch Rechtsanwältin MLaw B.________
Beschwerdeführer

gegen

Generali Allgemeine Versicherungen AG
Avenue Perdtemps 23, 1260 Nyon 1
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 5. November 2019

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Juni 2020, UV/19/898, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1967 geborene A.________ (nachfolgend: Versicherter bzw. Be-
schwerdeführer) leidet seit einem Skiunfall 1992 an einer sensomotorisch 
kompletten Tetraplegie und ist seit 2014 alleiniger Gesellschafter und Ge-
schäftsführer der C.________ GmbH (vgl. www.zefix.ch), bei welcher er als 
… angestellt ist. Über dieses Arbeitsverhältnis war der Versicherte bei der 
Generali Allgemeine Versicherungen AG (nachfolgend: Generali bzw. Be-
schwerdegegnerin) obligatorisch gegen Unfälle und Berufskrankheiten ver-
sichert, als er sich am 23. September 2018 bei einem Unfall mit dem 
Handbike für Rollstuhlfahrer verletzte (Akten der Generali [act. II] 1, 26). 
Nachdem die Generali verschiedene Unterlagen und Angaben eingeholt 
hatte (act. II 4 - 6.1, 8, 10 - 10.3, 13 - 17.2, 19 - 19.3), verneinte sie mit 
Schreiben vom 29. Januar 2019 (act. II 21) das Vorliegen der Versiche-
rungsdeckung für Nichtberufsunfälle, da gestützt auf die vorhandenen Un-
terlagen lediglich eine durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 4.83 
Stunden ausgewiesen sei. Damit erklärte sich der Versicherte, vertreten 
durch Rechtsanwältin B.________, unter Beilage weiterer Unterlagen mit 
Schreiben vom 10. April 2019 (act. II 30, 30.1) nicht einverstanden. In der 
Folge ersuchte die Generali den Versicherten am 18. April 2019 (act. II 31) 
erneut um Einreichung zusätzlicher Unterlagen, welche mit Schreiben vom 
14. Mai 2019 (act. II 32, 32.1 - 32.12) eingereicht wurden. Mit Zuschrift vom 
27. Mai 2019 (act. II 33) forderte die Generali vom Versicherten ein weite-
res Mal zusätzliche Belege ein. Der Versicherte teilte am 6. Juni 2019 (act. 
II 36) schriftlich mit, er habe alle vorhandenen Unterlagen eingereicht und 
verlange den Erlass einer anfechtbaren Verfügung. Daraufhin verweigerte 
die Generali mit Verfügung vom 8. Juli 2019 (act. II 37) die Ausrichtung von 
Versicherungsleistungen im Zusammenhang mit dem Unfall vom 23. Sep-
tember 2018, da die Nichtberufsunfalldeckung nicht ausreichend bewiesen 
werden könne. Die dagegen erhobene Einsprache (act. II 42) wies die Ge-
nerali mit Entscheid vom 5. November 2019 ab (Akten des Beschwerdefüh-
rers [act. I] 2).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Juni 2020, UV/19/898, Seite 3

B.

Dagegen erhob der Versicherte am 27. November 2019, weiterhin vertreten 
durch Rechtsanwältin B.________, Beschwerde. Er beantragt, unter Auf-
hebung des angefochtenen Einspracheentscheides seien ihm die gesetzli-
chen und vertraglichen Leistungen zuzusprechen. Eventualiter sei die 
Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese ein be-
triebswirtschaftliches Gutachten einhole und hernach nochmals über die 
Leistungen entscheide, unter Entschädigungsfolgen zulasten der Be-
schwerdegegnerin.

Mit Beschwerdeantwort vom 10. Januar 2020 beantragt die Beschwerde-
gegnerin die Abweisung der Beschwerde und das Nichteintreten auf den 
Antrag zur Einholung eines betriebswirtschaftlichen Gutachtens, unter Kos-
ten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Beschwerdeführers.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 

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kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 

1.2 Angefochten ist der Einspracheentscheid vom 5. November 2019 
(act. I 2). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Leistungen der obliga-
torischen Unfallversicherung im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 
23. September 2018 und hierbei die Unfalldeckung.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; Art. 
80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Am 1. Januar 2017 sind die Änderung vom 25. September 2015 des 
Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung (UVG; SR 
832.20) und die Änderung vom 9. November 2016 der Verordnung vom 
20. Dezember 1982 über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) in 
Kraft getreten. Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem In-
krafttreten der Änderung vom 25. September 2015 des UVG ereignet ha-
ben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen 
sind, werden nach bisherigem Recht gewährt (Abs. 1 der Übergangsbe-
stimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG). Das hier 
interessierende Ereignis hat sich am 23. September 2018 und damit nach 
dem 1. Januar 2017 ereignet, womit der vorliegende Fall anhand der ab 
diesem Zeitpunkt gültigen Bestimmungen zu beurteilen ist.

2.2 Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung 
eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die 
eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge-
sundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

2.3 Obligatorisch versichert nach UVG sind die in der Schweiz beschäf-
tigten Arbeitnehmer (Art. 1a Abs. 1 lit. a Teilsatz 1 UVG). 

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2.4 Teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer sind gemäss Art. 8 Abs. 2 UVG in 
Verbindung mit Art. 7 Abs. 2 UVG und Art. 13 Abs. 1 UVV nicht gegen 
Nichtberufsunfälle versichert, sofern ihre wöchentliche Arbeitszeit bei ei-
nem Arbeitgeber nicht mindestens acht Stunden beträgt. Für 
teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer, deren wöchentliche Arbeitszeit dieses 
Mindestmass nicht erreicht, gelten Unfälle auf dem Arbeitsweg als 
Berufsunfälle (Art. 7 Abs. 2 UVG i.V.m. Art. 13 Abs. 2 UVV).

2.5 Ob ein unregelmässig Teilzeitbeschäftigter die Minimalgrenze von 
wöchentlich acht Arbeitsstunden erreicht, um für Nichtberufsunfälle 
versichert zu sein, kann aufgrund der Berechnungsmethode bestimmt 
werden, welche die Ad-Hoc-Kommission Schaden UVG in der Empfehlung 
Nr. 7/87 vom 4. September 1987, revidiert am 17. November 2008 und 5. 
April 2019 (abrufbar unter www.svv.ch), vorschlägt. Auch wenn diese das 
Gericht nicht bindet, sieht sie einfach anzuwendende Kriterien vor und 
ermöglicht eine Gleichbehandlung der Versicherten. Sie erscheint daher 
nicht als gesetzwidrig, namentlich nicht soweit sie den Versicherern 
vorschreibt, für die Berechnung der durchschnittlichen wöchentlichen 
Arbeitszeit in einer massgeblichen drei- oder zwölfmonatigen Periode vor 
dem Unfall nur effektive Arbeitswochen zusammenzurechnen (BGE 139 V 
457). 

Die erwähnte Empfehlung der Ad-Hoc-Kommission Schaden UVG basiert 
auf der sogenannten alternativen Durchschnittsmethode und sieht folgende 
Regeln vor: Eine Nichtberufsunfalldeckung besteht, wenn entweder die 
durchschnittliche wöchentliche Arbeitsdauer mindestens acht Stunden er-
reicht oder die Wochen mit mindestens acht Stunden überwiegen. Die Be-
rechnung erstreckt sich über die letzten drei oder zwölf Monate vor dem 
Unfall (günstigere Variante). Einbezogen werden nur ganze Wochen (an-
gebrochene Wochen bleiben unberücksichtigt) und nur Wochen, in denen 
die versicherte Person tatsächlich gearbeitet hat. Lässt sich mit den effekti-
ven Arbeitsstunden keine Deckung erreichen, werden tageweise Ausfalls-
tunden wegen Unfall oder Krankheit durch die durchschnittliche tägliche 
Arbeitszeit – aufgerundet auf die nächste volle Stunde – ergänzt. Weitere 
Ergänzungen, z.B. wegen Militär, Feier- oder Urlaubstagen, sind nicht 
zulässig (THOMAS FLÜCKIGER, Art. 7 - 9 UVG, in HÜRZELER/KIESER [Hrsg.], 

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Kommentar zum schweizerischen Sozialversicherungsrecht, UVG, Bun-
desgesetz über die Unfallversicherung, Art. 8 N. 16; vgl. auch ANDRÉ NA-
BOLD, Art. 7 - 8, 21, 48 UVG, in FRÉSARD-FELLAY/LEUZINGER/PÄRLI [Hrsg.], 
Basler Kommentar, Unfallversicherungsgesetz, Art. 8 N. 7).

2.6 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – 
das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn 
sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat 
das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nichts Abweichendes 
vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu 
fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhaltes genügt die-
sen Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat vielmehr jener Sachver-
haltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensabläufen 
als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 144 V 427 E. 3.2 S. 429).

3.

3.1 Es ist zu Recht unbestritten, dass das Ereignis vom 23. September 
2018, als der Beschwerdeführer beim Training mit dem Handbike für Roll-
stuhlfahrer stürzte und sich dabei Rippenbrüche und eine Ellbogenverlet-
zung zuzog (act. II 1, 26), einen Unfall im Rechtssinne (vgl. E. 2.2 hiervor) 
darstellt. Ebenfalls unbestritten ist, dass es sich um einen Nichtberufsunfall 
handelte, der nicht auf dem notwendigen Weg zur und von der Arbeit statt-
fand (vgl. E. 2.4 hiervor). Umstritten ist hingegen die Versicherungsde-
ckung für diesen Nichtberufsunfall bzw. ob der teilzeitlich erwerbstätige 
Beschwerdeführer die Voraussetzung der Mindestarbeitsdauer von acht 
Stunden pro Woche (vgl. E. 2.4 und 2.5 hiervor) erfüllte.

3.2 Aufgrund der Aktenlage lassen sich in Bezug auf die hier massge-
bende Frage nach der wöchentlichen Arbeitsdauer keine klaren Feststel-
lungen treffen. Gemäss Unfallmeldung vom 29. September 2018 war der 
Beschwerdeführer als … mit einem vertraglichen Beschäftigungsgrad von 
25 % angestellt, wobei die wöchentliche Arbeitszeit mit 15 Stunden ange-
geben wurde (act. II 1). Ein schriftlicher Arbeitsvertrag, mit dem die Arbeits-
zeit festgelegt wäre, existiert gemäss Angaben des Beschwerdeführers 
jedoch nicht (act. II 10). Desgleichen war der Beschwerdeführer – nachdem 

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die Beschwerdegegnerin ihn mehrfach zur Einreichung der entsprechenden 
Unterlagen aufgefordert hatte (act. II 8, 13, 20, 31) – nicht in der Lage, die 
von ihm geltend gemachte effektiv geleistete Arbeitszeit hinreichend und 
zeitlich zuordenbar zu belegen, führt er doch gemäss eigenen Angaben 
kein Protokoll über die geleistete Arbeit (act. II 10 Ziff. 2; act. II 20). Einzig 
die in Rechnung gestellten Stunden für die Zeit vom 12. Januar bis 
14. September 2018, die sich gemäss unbestritten gebliebener und nicht zu 
beanstandender Berechnung der Beschwerdegegnerin auf durchschnittlich 
4.83 Stunden pro Woche belaufen (vgl. die Aufstellung in act. II 21.1), las-
sen sich aufgrund der eingereichten Belege weitgehend nachvollziehen. 
Zumindest überwiegend wahrscheinlich erstellt ist gestützt auf eine Rech-
nung vom 15. Februar 2018 (act. II 14.9) zudem ein verrechneter Pau-
schalbetrag von Fr. 5'000.-- für verschiedene …, was beim sonst 
verwendeten Stundenansatz von Fr. 150.-- 33.3 Arbeitsstunden entspricht. 
Unter zusätzlicher Berücksichtigung dieser 33.3 Stunden resultiert eine 
durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 5.79 Stunden (199.55 Std. 
[166.25 Std. + 33.3 Std.] : 34.44 [vgl. act. II 21.1]). Wenngleich auf den je-
weiligen Rechnungen nicht näher spezifiziert ist, in welchem Zeitraum die 
Arbeiten verrichtet wurden (z.B. act. II 14.11), kann nach überwiegender 
Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass die Rechnungen 
Tätigkeiten in der Periode Januar bis September 2018 betreffen. Einerseits 
ist es nach allgemeiner Lebenserfahrung üblich, dass Dienstleistungen 
zeitnah fakturiert werden und andererseits ist die rasche Rechnungsstel-
lung gerade für die Liquiditätsplanung kleinerer Unternehmungen essenti-
ell. Dies gilt umso mehr für den quasi-selbständigen Beschwerdeführer, der 
mit seiner Einmann-Gesellschaft im Rahmen der Restarbeitsfähigkeit au-
genscheinlich (vgl. act. II 6.1, 10.2, 10.3, 14.1 - 14.11, 35) eher beschei-
dene Umsätze erzielt.

Gestützt auf die durchschnittliche wöchentliche Arbeitsdauer von weniger 
als acht Stunden hat die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht verneint 
(act. II 21). Die in der Folge ins Recht gelegten weiteren Unterlagen betref-
fend „Zusatzaufwände" der C.________ GmbH (act. II 30.1, 32.1 - 32.12) 
sind teilweise nicht mittels Belegen untermauert und/oder weisen zeitliche 
Überschneidungen oder Diskrepanzen auf, die nicht nachvollziehbar sind. 
So werden beispielsweise die gleichen Meetings mit unterschiedlicher 

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Dauer angegeben (z.B. Meeting vom 19. Mai 2018 einmal mit einer Stunde 
und einmal mit zwei Stunden sowie Meeting vom 16. Juli 2018 einmal mit 
fünf Stunden und einmal mit zweieinhalb Stunden) oder auf dem einen Do-
kument werden die Meetings ohne Vor-/Nachbereitung und ohne Fahrzeit 
und auf einem anderen Dokument mit diesen Elementen aufgeführt (act. II 
30.1, 32.3). Die damit geltend gemachten Aufwände können folglich nicht 
berücksichtigt werden. Sodann wird auch die Berücksichtigung administra-
tiver Aufwände verlangt (act. II 32.4), bei denen unbestritten ist, dass diese 
nicht Teil der Arbeit als angestellter … sind, sondern jener als … der GmbH 
(vgl. Beschwerde S. 10 Rz. 34), weshalb eine Berücksichtigung dieser 
Aufwände von Vornherein ausser Betracht fällt. Schliesslich macht der Be-
schwerdeführer geltend, weil er als Tetraplegiker mindestens dreimal so 
viel Zeit für die Arbeiten wie ein Gesunder benötige – beispielsweise sei es 
ihm nicht möglich, mit seinen Fingern im 10-Finger-System die Tastatur zu 
bedienen, vielmehr müsse er diese mit seinem Mittelhandknochen in müh-
samster grobmotorischer Fertigkeit bedienen – (Beschwerde S. 6 ff. Rz. 19 
ff., S. 11 Rz. 36), seien die in Rechnung gestellten, dem Kunden verre-
chenbaren Stunden mit drei zu multiplizieren, womit eine durchschnittliche 
wöchentliche Arbeitszeit von 16.25 Stunden resultiere (vgl. die Tabelle in 
Rz. 35 auf S. 11 der Beschwerde). Die Beschwerdegegnerin bestreitet den 
dreimal so grossen Arbeitsaufwand (Beschwerdeantwort S. 6 Ad 22) und 
vertritt die Auffassung, die effektiv geleistete Arbeitszeit lasse sich nicht 
ermitteln (Beschwerdeantwort S. 7 Ad. 30). Hierzu ist festzustellen, dass 
plausibel erscheint, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner körperli-
chen Einschränkungen für dieselbe Arbeit mehr Zeit benötigt als ein Ge-
sunder und dass er den behinderungsbedingten Aufwand den Kunden nicht 
in Rechnung stellen kann. Eine hinreichende Grundlage, um mit dem Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. E. 2.6 hiervor) beur-
teilen zu können, ob und gegebenenfalls mit welchem Faktor die den 
Kunden fakturierte Zeit multipliziert werden muss, um die geleisteten Ar-
beitsstunden bestimmen zu können, fehlt hier jedoch. Unter diesen Um-
ständen kann entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin aber nicht 
ohne Weiteres auf Beweislosigkeit geschlossen werden, erscheint doch 
nicht ausgeschlossen, dass diese Frage mittels einer spezifischen Ab-
klärung – denkbar wäre eine Funktionsorientierte Medizinischen Abklärung 
(FOMA) bei der Abklärungsstelle D.________ geklärt werden kann. Dies 

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umso weniger, als bereits bei Anerkennung der doppelten fakturierten Zeit 
die für die Unfalldeckung notwendige durchschnittliche wöchentliche Ar-
beitsdauer von mindestens acht Stunden erreicht würde.

3.3 Nach dem Gesagten ist der angefochtene Einspracheentscheid vom 
5. November 2019 (act. I 2) aufzuheben und die Sache an die Beschwer-
degegnerin zurückzuweisen, damit sie im Sinne der Erwägungen vorgehe 
und hernach über den Leistungsanspruch neu verfüge.

4.

4.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. a ATSG sind 
keine Verfahrenskosten zu erheben.

4.2 Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht festge-
setzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streit-
sache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g 
ATSG).

Rechtsanwältin B.________ macht mit Kostennote vom 24. Januar 2020 
ein Honorar von Fr. 2'187.50 (8.75 Std. à Fr. 250.--) zuzüglich Auslagen 
von Fr. 65.63 und Mehrwertsteuer von Fr. 173.49 (7.7 % von Fr. 2'253.13), 
total Fr. 2'426.62, geltend, was nicht zu beanstanden ist. Die Parteien-
tschädigung wird demnach für das vorliegende Verfahren auf Fr. 2'426.60 
(inkl. Auslagen und MWSt.) festgesetzt; diesen Betrag hat die Beschwer-
degegnerin dem Beschwerdeführer zu ersetzen.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Einspra-
cheentscheid der Generali Allgemeine Versicherungen AG vom 5. No-

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vember 2019 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin 
zurückgewiesen, damit sie im Sinne der Erwägungen vorgehe und 
hernach über den Leistungsanspruch neu verfüge.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer die Parteikosten, 
gerichtlich bestimmt auf Fr. 2'426.60 (inkl. Auslagen und MWSt.), zu 
ersetzen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwältin MLaw B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- Generali Allgemeine Versicherungen AG  
- Bundesamt für Gesundheit

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des 
Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom «D_END», 
«D_RGB»/«D_DNJ»/«D_DNN», Seite 11