# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6653fecf-835a-5265-9649-16cf89e01dd2
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-11-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.11.2014 C-2416/2013
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2416-2013_2014-11-14.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-2416/2013 

 

 

  U r t e i l  v o m  1 4 .  N o v e m b e r  2 0 1 4   

Besetzung 

 
Richter David Weiss (Vorsitz), 

Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz,  

Richter Daniel Stufetti,    

Gerichtsschreiber Lukas Schobinger. 
 

 
 

Parteien 

 
A._______,  

vertreten durch Advokat Christof Enderle,  

Enderle, Felix, Haidlauf, Schmid,  

Hauptstrasse 8, Postfach 732, 4153 Reinach BL, 

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 

 
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Invalidenversicherung, Rentenanspruch,  

Verfügung vom 20. März 2013. 

 

 

C-2416/2013 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der in Thailand wohnhafte, verheiratete, schweizerische Staatsangehöri-

ge A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) wurde am (…) 1953 ge-

boren und ist gelernter Radioelektriker. Zuletzt war er bis am 31. Juli 2010 

als Servicetechniker angestellt. Am 30. April 2010 meldete er sich bei der 

schweizerischen Invalidenversicherung (IV) für Massnahmen zur berufli-

chen Eingliederung sowie zum Rentenbezug an. Dabei gab er Herzinsuf-

fizienz und psychische Langzeitprobleme als gesundheitliche Beeinträch-

tigung an (Akten der Vorinstanz [nachfolgend: act.] 1).  

B.  

Mit Mitteilung vom 10. Januar 2011 teilte die IV-Stelle B._______ dem 

Beschwerdeführer mit, gemäss den Abklärungen seien aufgrund des Ge-

sundheitszustands zurzeit keine Eingliederungsmassnahmen möglich. 

Der Anspruch auf eine Invalidenrente werde geprüft. Die Verfügung zum 

Rentenanspruch folge zu einem späteren Zeitpunkt (act. 17).  

C.  

Im Mai 2011 wurde der Beschwerdeführer im Begutachtungszentrum 

(nachfolgend: Begaz) allgemeinmedizinisch, kardiologisch und psychiat-

risch begutachtet. Gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten vom 22. 

Juni 2011 (act. 23) wurde dem Beschwerdeführer mit Vorbescheid vom 8. 

August 2011 eine befristete ganze Invalidenrente von April bis August 

2011 in Aussicht gestellt (act. 27).  

D.  

Dagegen erhob der Beschwerdeführer, vertreten durch Advokat Christof 

Enderle, am 14. September 2011 diverse Einwände. Zur Begründung 

wurde im Wesentlichen ausgeführt, das Begaz-Gutachten sei unvollstän-

dig, da die Verletzungen an Fuss (1977), Knie (2003) und Handgelenk 

(2009) unberücksichtigt geblieben seien. Auch die Einschätzung der psy-

chiatrischen und kardiologischen Situation sei nicht schlüssig. Für den 

Beschwerdeführer würde es auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt keine ge-

eignete Stelle geben (act. 31).  

E.  

In der Folge bat die IV-Stelle B._______ das Begaz um eine Stellung-

nahme zu den Einwänden (act. 36). Mit Eingabe vom 21. Februar 2012 

wurde vom Begaz im Wesentlichen ausgeführt, aus kardiologischer Sicht 

seien dem Beschwerdeführer schwere körperliche Arbeiten nicht zumut-

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Seite 3 

bar. Für leichte Tätigkeiten sei er hingegen ganz arbeitsfähig. Diesbezüg-

lich bestehe kein Widerspruch mit der Einschätzung, wonach eine schwe-

re körperliche Einschränkung vorliege. Bei der psychiatrischen Untersu-

chung habe sich keine affektive Störung finden lassen. Aufgrund der sub-

jektiven Angaben sei der Beschwerdeführer als vermindert belastbar ein-

gestuft worden, weshalb insofern eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 

vorliege, als Arbeiten unter Zeitdruck und mit körperlicher Belastung un-

geeignet seien. Bis zum Untersuchungszeitpunkt sei aufgrund der wenig 

aussagekräftigen Unterlagen zu Gunsten des Beschwerdeführers von ei-

ner vollen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen worden, obschon seine Aktivi-

täten in dieser Zeit zumindest auf eine Teilarbeitsfähigkeit schliessen las-

sen würden. Beschwerden des Bewegungsapparats seien weder in den 

Unterlagen aufgelistet gewesen noch vom Beschwerdeführer angegeben 

worden. Die allgemeine internistische klinische Untersuchung im Begaz 

habe diesbezüglich keine Auffälligkeiten gezeigt. Eine zusätzliche rheu-

matologische oder orthopädische Abklärung sei deshalb nicht notwendig 

(act. 41).  

F.  

In der Folge gewährte die IV-Stelle B._______ dem Beschwerdeführer 

das rechtliche Gehör zum ergänzenden Begaz-Bericht (act. 43). Mit Ein-

gabe vom 16. April 2012 nahm der Beschwerdeführer Stellung, wobei er 

unter Beilage zweier Arztberichte darauf hinwies, dass bei der Suva zwi-

schenzeitlich die Wiederaufnahme des Unfalls 2003 beantragt worden sei 

(act. 47).  

G.  

Mit Stellungnahme vom 24. Mai 2012 bestätigte der Regionale Ärztliche 

Dienst (nachfolgend: RAD) die Einschätzung im Begaz-Gutachten (act. 

48). Daraufhin gewährte die IV-Stelle B._______ dem Beschwerdeführer 

das rechtliche Gehör zur RAD-Stellungnahme (act. 49).  

H.  

Mit Schreiben vom 20. Juli 2012 führte der Beschwerdeführer unter Bei-

lage von vier Arztberichten aus, es bestehe eine posttraumatische Varus-

gonarthrose am rechten Knie, welche die Arbeitsfähigkeit zusätzlich be-

einträchtige. Es zeige sich, dass die Sachverhaltsabklärung unvollständig 

sei. Die Suva habe den Unfall 2003 wieder aufgenommen (act. 56).  

I.  

Daraufhin bat die IV-Stelle B._______ die Suva Kreisagentur C._______ 

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um Zusendung der Akten zur Rückfallmeldung des Unfalls 2003 (act. 57). 

Die Akten der Suva (act. 58) wurden vom RAD gewürdigt (act. 63). Wäh-

rend eines Aufenthalts im Universitätsspital D._______ vom 22. August 

bis zum 5. September 2012 unterzog sich der Beschwerdeführer einer 

Operation am rechten Knie (BVGer act. 1). Auf Empfehlung des RAD for-

derte die IV-Stelle B._______ einen Operations- und Austrittsbericht vom 

Universitätsspital D._______ an (act. 66). Auch von der Suva wurden wei-

tere Akten einverlangt (act. 68 und 70).  

J.  

Der Austrittsbericht des Universitätsspitals D._______ (act. 67) und die 

Akten der Suva (act. 69 und 71) wurden dem RAD zur Beurteilung vorge-

legt. In der Stellungnahme vom 9. November 2012 führte der RAD im 

Wesentlichen aus, nach der Begutachtung im Begaz im Mai 2011 habe 

sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers mit Bezug auf das 

rechte Knie verschlechtert. Durch eine chirurgische Therapie mit Einbau 

einer Knieendototalprothese im August 2012 hätten die Beschwerden ge-

bessert werden können, sodass sogar eine leichte Besserung gegenüber 

dem status quo ante eingetreten sei. Aus orthopädisch-chirurgischer Sicht 

sei dem Beschwerdeführer eine überwiegend sitzende Tätigkeit nun wie-

der ganztags zumutbar. Eine zusätzliche Limitierung der Arbeitsfähigkeit 

ergebe sich aus der Knieproblematik nicht. Durch die Eingriffe am Knie 

habe einzig vom 21. März bis zum 18. April 2012 und vom 23. August bis 

zum 31. Oktober 2012 eine volle Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeit 

bestanden (act. 72).  

K.  

Die IV-Stelle B._______ gewährte das rechtliche Gehör zur RAD-

Stellungnahme (act. 73). Mit Eingabe vom 26. November 2012 wurde 

vom Beschwerdeführer geltend gemacht, gemäss Arztzeugnis des Uni-

versitätsspitals D._______ habe von August bis November 2012 eine vol-

le Arbeitsunfähigkeit bestanden. Im RAD-Bericht werde immerhin aner-

kannt, dass es nach der Begutachtung im Begaz zu einer Verschlechte-

rung des Gesundheitszustands gekommen sei. Die Rentenfrage werde 

von der Suva erst im nächsten Frühjahr geprüft (act. 75). In der Folge 

forderte die IV-Stelle B._______ Akten von der Suva an (act. 76). Die Ak-

ten der Suva liegen vor (act. 77).  

L.  

Per Ende Oktober 2012 verliess der Beschwerdeführer die Schweiz und 

meldete sich nach Thailand ab (act. 78 und 79). Mit Verfügung vom 20. 

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Seite 5 

März 2013 sprach die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (nach-

folgend: Vorinstanz) dem Beschwerdeführer eine befristete ganze Invali-

denrente von April bis August 2011 zu. (act. 83).  

M.  

Gegen die Verfügung vom 20. März 2013 liess der Beschwerdeführer 

durch Advokat Christof Enderle am 30. April 2013 Beschwerde beim Bun-

desverwaltungsgericht führen. Er beantragte unter Kostenfolge die Auf-

hebung der angefochtenen Verfügung und die Gewährung einer unbefris-

teten ganzen Invalidenrente. Zur Begründung machte er im Wesentlichen 

geltend, die gesundheitliche Situation sei ungenügend abgeklärt worden. 

Auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im Begaz-Gutachten vom 22. 

Juni 2011 könne nicht abgestellt werden. 2011 habe sich der Gesund-

heitszustand mit Bezug auf das rechte Knie massiv verschlechtert. Es sei 

eine posttraumatische Vargusgonarthrose diagnostiziert worden. Im März 

2012 sei ein arthroskopisches Débridement durchgeführt worden. Wäh-

rend eines Aufenthalts im Universitätsspital D._______ vom 22. August 

bis zum 5. September 2012 sei das rechte Knie operativ versorgt worden. 

Der Kreisarzt der Suva habe danach einen guten Heilverlauf berichtet. 

Dem Begaz-Gutachten seien keine Ausführungen zur Knieproblematik zu 

entnehmen. Eine rheumatologische oder orthopädische Untersuchung 

habe nicht stattgefunden. Auch der ergänzende Begaz-Bericht vom 21. 

Februar 2012 schweige sich zur Knieproblematik aus. Der RAD habe oh-

ne weitere Abklärungen eine volle Arbeitsfähigkeit nur während der Spi-

talaufenthalte und der anschliessenden Rekonvaleszenz angenommen. 

Diese Einschätzung sei weder begründet noch nachvollziehbar. Gemäss 

den Akten habe aufgrund der schmerzhaften Knieproblematik schon ab 

September 2011 eine wesentliche Arbeitsunfähigkeit bestanden. Das Be-

gaz-Gutachten sei auch in kardiologischer und psychiatrischer Hinsicht 

mangelhaft. Insbesondere sei keine Auseinandersetzung mit der abwei-

chenden Einschätzung der behandelnden Psychiaterin erfolgt. Der Gut-

achter habe trotz des schwankenden Krankheitsverlaufs keine Rückspra-

che mit der behandelnden Psychiaterin genommen. Die psychische Ein-

schränkung sei erheblich grösser als sie im Gutachten beschrieben wer-

de. Bei der schweren Krankheit am Herz führe jegliche Tätigkeit zu einer 

Belastung, die Erholungsphasen notwendig mache. Auch eine sitzende 

Tätigkeit sei nicht ganztags zumutbar (BVGer act. 1).  

N.  

Mit Vernehmlassung vom 17. Juni 2013 beantragte die Vorinstanz unter 

Beilage der Akten die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung 

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Seite 6 

der angefochtenen Verfügung. Bezüglich der Knieproblematik könne aus 

den Unterlagen entnommen werden, dass vor allem belastungsabhängi-

ge Schmerzen bestanden hätten. Dem Beschwerdeführer sei nach den 

beiden operativen Eingriffen umgehend eine Mobilisation unter voller Be-

lastung zugemutet worden. Demnach sei eine körperlich leichte, vorwie-

gend sitzende Tätigkeit sowohl vor als auch nach den Operationen mög-

lich gewesen. Dies werde durch den Umstand noch verdeutlicht, dass ei-

ne Umschulung im Dezember 2011 und im Juni 2012 ärztlicherseits als 

durchführbar erachtet worden sei. Die Eingriffe am rechten Knie seien 

ohne Auswirkung auf den Rentenanspruch. Der Kreisarzt der Suva habe 

eine überwiegend sitzende Tätigkeit ab November 2012 ganztags für zu-

mutbar erklärt (BVGer act. 3).  

O.  

Mit Replik vom 16. September 2013 hielt der Beschwerdeführer am ge-

stellten Antrag fest. Die kreisärztliche Beurteilung der Suva vom 1. No-

vember 2012 sei nicht abschliessend und umfassend. Sie befasse sich 

lediglich mit der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus unfallkausaler 

Sicht. Eine gesamtmedizinische Darlegung in Berücksichtigung sämtli-

cher gesundheitlicher Beschwerden fehle. Deshalb sei ein polydisziplinä-

res Gerichtsgutachten einzuholen. In einem orthopädischen Arztbericht 

vom 31. Januar 2012 sei ein deutliches Schonhinken und regelmässige 

Schmerzen und Schwellungen berichtet worden. Daher sei auch bei einer 

rein sitzenden Tätigkeit mit einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu 

rechnen. Die Vorinstanz nehme in diesem Punkt eine unzulässige medi-

zinische Würdigung vor. Der Verweis auf die denkbaren Umschulungs-

möglichkeiten sei unbehelflich. Die Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit 

ab August 2011 sei ungeklärt. Ebenso seien die Auswirkungen der Unfälle 

ungeklärt, welche 1977 und 1992 stattgefunden hätten. Der Invaliditäts-

grad könne erst nach vollständiger Kenntnis der gesundheitlichen Situati-

on bemessen werden. Auf jeden Fall sei der maximale Leidensabzug von 

25 % zu gewähren. Mit Blick auf das Alter von 60 Jahren im Verfügungs-

zeitpunkt sei die Verwertbarkeit der allfälligen Restarbeitsfähigkeit selbst 

bei Annahme eines ausgeglichenen Arbeitsmarktes nicht gewährleistet 

(BVGer act. 9).  

P.  

Mit Duplik vom 14. Oktober 2013 wiederholte die Vorinstanz ihren Abwei-

sungsantrag. Die Vernehmlassung basiere auf der RAD-Stellungnahme 

vom 9. November 2012. Eine unzulässige medizinische Würdigung sei 

nicht vorgenommen worden. Die Operation am rechten Knie sei notwen-

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dig geworden, weil der Beschwerdeführer hauptsächlich über belas-

tungsabhängige Schmerzen etwa beim Treppensteigen geklagt habe. 

Deshalb habe er gelegentlich Schmerzmittel einnehmen müssen. Nach 

dem Eingriff sei er im September 2012 in gutem Allgemeinzustand und 

mit reizlosen Wunden selbständig mobilisiert aus dem Universitätsspital 

D._______ entlassen worden. Auch nach der ersten Operation im März 

2012 habe der Beschwerdeführer problemlos mit zwei Krücken und unter 

Vollbelastung mobilisiert werden können. Trotz der Unfälle, welche der 

Beschwerdeführer in den Jahren 1977 und 1992 erlitten habe, sei es ihm 

in der Folge möglich gewesen, seine zum Teil schwere Tätigkeit bis 2010 

auszuüben. Der bereits berücksichtigte Leidensabzug von 20 % liege an 

der oberen Grenze. Die Restarbeitsfähigkeit sei trotz eines Alters von 

59 Jahren im Verfügungszeitpunkt verwertbar. Beim beschriebenen Leis-

tungsprofil sei eine Vielzahl von Betätigungsmöglichkeiten wie beispiels-

weise Portierdienste, leichte Montage- oder Sortiertätigkeiten oder Über-

wachungsarbeiten denkbar (BVGer act. 11).  

Q.  

Mit Stellungnahme vom 21. November 2013 reichte der Beschwerdefüh-

rer einen Einspracheentscheid der Suva vom 22. März 2013 und seine 

Honorarnote über Fr. 3'872.75 ein. Die Ausführungen der Vorinstanz wur-

den erneut bestritten (BVGer act. 13). Mit Eingabe vom 16. Dezember 

2013 verzichtete die Vorinstanz auf eine weitere Stellungnahme (BVGer 

act. 15). Mit Verfügung vom 20. Dezember 2013 wurde der Schriften-

wechsel abgeschlossen (BVGer act. 16). Auf die weiteren Vorbringen der 

Parteien und die eingereichten Unterlagen wird – soweit für die Ent-

scheidfindung erforderlich – im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen 

eingegangen.  

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Das Bundesverwaltungsgericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozess-

voraussetzungen erfüllt sind und ob auf eine Beschwerde einzutreten ist 

(BVGE 2007/6 E. 1 mit Hinweisen).  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist zuständig für die Beurteilung von 

Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfah-

rensgesetzes vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021), sofern kein 

Ausnahmetatbestand erfüllt ist (vgl. Art. 31 und 32 des Verwaltungsge-

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Seite 8 

richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]). Zulässig sind Be-

schwerden gegen Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG. 

Die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA ist eine Vorinstanz im Sin-

ne von Art. 33 Bst. d VGG (vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesge-

setzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831. 

20]). Deren Verfügung vom 20. März 2013 stellt eine Verfügung nach Art. 

5 VwVG dar. Eine Ausnahme nach Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bun-

desverwaltungsgericht ist zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde 

zuständig.  

1.2 Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom-

men, ist als Adressat durch die angefochtene Verfügung in besonderer 

Weise berührt und hat an deren Aufhebung oder Änderung ein schutz-

würdiges Interesse (Art. 48 Abs. 1 VwVG; vgl. auch Art. 59 des Bundes-

gesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialver-

sicherungsrechts [ATSG, SR 830.1]). Er ist zur Beschwerde legitimiert.  

1.3 Die angefochtene Verfügung datiert vom 20. März 2013 und wurde 

dem Vertreter des Beschwerdeführers am 22. März 2013 zugestellt. Die 

Beschwerdeschrift datiert vom 30. April 2013 und ging am 1. Mai 2013 

beim Bundesverwaltungsgericht ein (BVGer act. 1). Unter Berücksichti-

gung des Fristenstillstands vom siebten Tag vor Ostern (Sonntag, 31. 

März 2013) bis und mit dem siebten Tag nach Ostern wurde die Be-

schwerde demnach fristgerecht innerhalb von dreissig Tagen nach Eröff-

nung der angefochtenen Verfügung eingereicht (vgl. Art. 22a VwVG in 

Verbindung mit Art. 60 ATSG).  

1.4 Die Beschwerde enthält einen Antrag und eine Begründung und wur-

de vom Vertreter des Beschwerdeführers unterschrieben. Eine Kopie der 

angefochtenen Verfügung und weitere Unterlagen wurden beigelegt (vgl. 

BVGer act. 1, Beilage). Eine Vollmacht liegt in den Akten (act. 29). Die 

Beschwerde wurde formgerecht eingereicht (Art. 52 Abs. 1 VwVG). 

Nachdem auch der Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Ver-

fahrenskosten von Fr. 400.- rechtzeitig einbezahlt wurde (BVGer act. 6), 

kann auf die Beschwerde eingetreten werden.  

2.  

Zum Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht ist vorab Folgendes anzu-

merken:  

C-2416/2013 

Seite 9 

2.1 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach 

dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt. Gemäss Art. 3 

Bst. d
bis

 VwVG bleiben in den sozialversicherungsrechtlichen Verfahren 

die besonderen Bestimmungen des ATSG vorbehalten. Gemäss Art. 2 

ATSG sind die Bestimmungen dieses Gesetzes auf die bundesgesetzlich 

geregelten Sozialversicherungen anwendbar, wenn und soweit die ein-

zelnen Sozialversicherungsgesetze es vorsehen. Nach Art. 1 IVG sind die 

Bestimmungen des ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a bis 70 

IVG) anwendbar, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung 

vom ATSG vorsieht. Dabei finden nach den allgemeinen intertemporal-

rechtlichen Regeln in formellrechtlicher Hinsicht mangels anderslautender 

Übergangsbestimmungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze Anwen-

dung, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben 

(BGE 130 V 1 E. 3.2).  

2.2 Im Sozialversicherungsprozess hat das Gericht seinen Entscheid, so-

fern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweis-

grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Mög-

lichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen 

nicht. Das Gericht hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, 

die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichs-

te würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b, 125 V 193 E. 2, je mit Hinweisen).  

2.3 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht 

einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, 

die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen 

Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG; Kognition, vgl. 

BENJAMIN SCHINDLER, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum 

Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, Zürich 2008, Rz. 1 ff. zu 

Art. 49).  

2.4 Das Bundesverwaltungsgericht ist gemäss dem Grundsatz der 

Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Be-

gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Im Rahmen seiner 

Kognition (vgl. Erwägung 2.3 hiervor) kann es die Beschwerde auch aus 

anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den ange-

fochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Begründung bestätigen, die 

von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ GYGI, Bundesverwaltungs-

rechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212; vgl. BGE 128 II 145 E. 1.2.2, 

BGE 127 II 264 E. 1b).  

C-2416/2013 

Seite 10 

3.  

Im Folgenden sind die im vorliegenden Verfahren anwendbaren Normen 

und Rechtsgrundsätze zur Prüfung der befristeten Invalidenrente darzu-

stellen. 

3.1 In materiellrechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechts-

vorschriften anwendbar, die bei Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden 

Sachverhalts Geltung haben (BGE 134 V 315 E. 1.2; BGE 130 V 329 

E. 2.3). Da zwischen der Schweiz und Thailand kein Abkommen im Be-

reich des Sozialversicherungsrechts besteht und der Beschwerdeführer 

schweizerischer Staatsangehöriger ist, kommt das schweizerische Recht 

zur Anwendung.  

3.2 Ein allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechts-

wechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neu-

en Normen zu prüfen (pro rata temporis; vgl. BGE 130 V 445). Damit fin-

den grundsätzlich jene schweizerischen Rechtsvorschriften Anwendung, 

die beim Erlass der angefochtenen Verfügung vom 20. März 2013 in Kraft 

standen. Es handelt sich dabei insbesondere um das IVG in der Fassung 

vom 18. März 2011 (AS 2011 5659; 6. IV-Revision) und die Verordnung 

vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) in 

der entsprechenden Fassung.  

3.3 Weiter sind das ATSG und die Verordnung vom 11. September 2002 

über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830. 

11) anwendbar. Die im ATSG enthaltenen Formulierungen der Arbeitsun-

fähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und des 

Einkommensvergleichs (Art. 16) entsprechen den bisherigen von der 

Rechtsprechung zur Invalidenversicherung entwickelten Begriffen und 

Grundsätzen (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.1 ff.). Daran hat sich auch nach 

Inkrafttreten der 5. und 6. IV-Revision nichts geändert, weshalb im Fol-

genden auf die dortigen Begriffsbestimmungen verwiesen wird.  

4.  

4.1 Unter Invalidität wird die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit 

dauernde, ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit oder Unmöglichkeit, 

sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen, verstanden (vgl. Art. 8 

Abs. 1 und 3 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist dabei der durch eine Beein-

trächtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit verursachte und 

nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze 

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Seite 11 

oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom-

menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG).  

4.2 Der Grad der für einen allfälligen Rentenanspruch massgebenden In-

validität wird gemäss Art. 16 ATSG durch einen Einkommensvergleich 

ermittelt, bei dem das Einkommen, das die versicherte Person nach dem 

Eintritt der Invalidität und nach der Durchführung der notwendigen und 

zumutbaren Eingliederungsmassnahmen bei ausgeglichener Arbeits-

marktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt 

wird zum Einkommen, das die versicherte Person erzielen könnte, wenn 

sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen).  

4.3 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG (in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fas-

sung) haben jene Versicherten Anspruch auf eine Rente, die ihre Er-

werbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, 

nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er-

halten oder verbessern können (Bst. a), und die zusätzlich während eines 

Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % 

arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und auch nach Ablauf dieses 

Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (Bst. b und c).  

4.4 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG (in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fas-

sung) besteht der Anspruch auf eine ganze Rente, wenn die versicherte 

Person mindestens 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie 

mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 

50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditäts-

grad von mindestens 40 % ein solcher auf eine Viertelsrente. Ändert sich 

der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers 

erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für 

die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 

Abs. 1 ATSG).  

4.5 Die Verfügung über eine befristete Rente umfasst einerseits die Zu-

sprechung der Leistung und anderseits deren Aufhebung, was das Vor-

liegen von Revisionsgründen voraussetzt (Art. 17 Abs. 1 ATSG; BGE 133 

V 545). Dabei ist der Zeitpunkt der Aufhebung nach Massgabe des ana-

log anwendbaren Art. 88a IVV festzusetzen. Nach dieser Norm kann eine 

Rente aufgehoben werden, nachdem die Verbesserung der Erwerbsfä-

higkeit drei Monate ohne wesentliche Unterbrechung angedauert hat 

(BGE 121 V 264 E. 6b/dd). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche 

Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befris-

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Seite 12 

tung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich in dieser 

Konstellation durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Renten-

zusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhe-

bung der Rente (Urteil des Bundesgerichts [BGer] 8C_53/2010 vom 26. 

Mai 2010 E. 2.2; BGE 125 V 413 E. 2d, 368 E. 2 mit Hinweisen). 

5.  

5.1 Nach Art. 43 Abs. 1 ATSG prüft der Versicherungsträger die Begeh-

ren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt 

die erforderlichen Auskünfte ein. Das Gesetz weist dem Durchführungs-

organ die Aufgabe zu, den rechtserheblichen Sachverhalt nach dem 

Untersuchungsgrundsatz abzuklären, so dass gestützt darauf die Verfü-

gung über die in Frage stehende Leistung ergehen kann (Art. 49 ATSG; 

SUSANNE LEUZINGER-NAEF, Die Auswahl der medizinischen Sachverstän-

digen im Sozialversicherungsverfahren [Art. 44 ATSG], in: Riemer-Kafka/ 

Rumo-Jungo [Hrsg.], Soziale Sicherheit – Soziale Unsicherheit, Bern 

2010, S. 413 f.). Auf dem Gebiet der Invalidenversicherung obliegen die-

se Pflichten der zuständigen IV-Stelle (Art. 54 bis 56 in Verbindung mit 

Art. 57 Abs. 1 Bst. c bis g IVG).  

5.2 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und 

im Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche 

und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-

ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand 

zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und be-

züglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im 

Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die 

Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person 

noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4, BGE 115 V 133 

E. 2; AHI-Praxis 2002 S. 62 E. 4b/cc). Eine zumutbare Arbeitsmöglichkeit 

hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensangepasste Verwei-

sungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.).  

5.3 Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob 

der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter-

suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in 

Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurtei-

lung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der me-

dizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Ex-

perten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund-

C-2416/2013 

Seite 13 

sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeich-

nung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahmen als 

Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a).  

5.4 Gemäss Art. 59 Abs. 2
bis

 IVG stehen die regionalen ärztlichen Dienste 

den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des 

Leistungsanspruchs zur Verfügung. Versicherungsinterne Ärzte müssen 

über die im Einzelfall gefragten persönlichen und fachlichen Qualifikatio-

nen verfügen, spielt doch die fachliche Qualifikation des Experten für die 

richterliche Würdigung einer Expertise eine erhebliche Rolle. Bezüglich 

der medizinischen Stichhaltigkeit eines Gutachtens müssen sich Verwal-

tung und Gerichte auf die Fachkenntnisse des Experten verlassen kön-

nen. Gestützt auf die Angaben des medizinischen Dienstes kann die IV-

Stelle über die Leistungsberechtigung befinden, wobei sie auf die Stel-

lungnahmen des medizinischen Dienstes nur abstellen kann, wenn diese 

den allgemeinen beweisrechtlichen Anforderungen an einen ärztlichen 

Bericht genügen (Urteil des BGer 9C_1063/2009 vom 22. Januar 2010 E. 

4.2.3 mit Hinweis auf das Urteil des Eidgenössischen Versicherungsge-

richts [EVG, seit 1. Januar 2007: Sozialrechtliche Abteilungen des Bun-

desgerichts] I 694/05 vom 15. Dezember 2006 E. 2). Nimmt der medizini-

sche Dienst selber keine Untersuchung vor, hat der versicherungsinterne 

Arzt zunächst zu überprüfen, ob die medizinischen Akten ein vollständi-

ges Bild über Anamnese, Verlauf und gegenwärtigen Status ergeben re-

spektive ob ein von ihm angefordertes Gutachten den Anforderungen der 

Rechtsprechung entspricht und die im konkreten Fall erforderlichen Un-

tersuchungen vorgenommen und dokumentiert wurden (vgl. zu den An-

forderungen an einen Aktenbericht das Urteil des BGer 8C_653/2009 

vom 28. Oktober 2009 E. 5.2, Urteil des BGer I 1094/06 vom 14. Novem-

ber 2007 E. 3.1.1).  

6.  

6.1 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu 

würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwerdeverfahren 

gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben Versiche-

rungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, das heisst 

ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu 

würdigen. Dies bedeutet für das Gericht, dass es alle Beweismittel, unab-

hängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu ent-

scheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurtei-

lung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei 

C-2416/2013 

Seite 14 

einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht 

erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Grün-

de anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizini-

sche These abstellt.  

6.2 Gleichwohl erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 

freien Beweiswürdigung als vereinbar, Richtlinien für die Beweiswürdi-

gung in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gut-

achten aufzustellen (vgl. hierzu BGE 125 V 352 E. 3b; AHI 2001 S. 114 

E. 3b; Urteil des BGer I 128/98 vom 24. Januar 2000 E. 3b). So ist den 

im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer 

Spezialärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Unter-

suchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der 

Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der 

Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkre-

te Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 

353 E. 3b/bb, mit weiteren Hinweisen). Berichte der behandelnden Ärzte 

sind aufgrund deren auftragsrechtlicher Vertrauensstellung zum Patienten 

mit Vorbehalt zu würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies gilt für den all-

gemein praktizierenden Hausarzt wie auch für den behandelnden Spezi-

alarzt (Urteil des BGer I 655/05 vom 20. März 2006 E. 5.4 mit Hinweisen; 

vgl. aber Urteil des BGer 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2). 

6.3 Den Berichten und Gutachten der versicherungsinternen Ärzte kommt 

Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be-

gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 

Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in 

einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht 

schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es 

bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Un-

parteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen 

(BGE 125 V 351 E. 3b/ee mit Hinweisen).  

7.  

Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine 

Invalidenrente. In medizinischer Hinsicht ist Folgendes festzuhalten:  

7.1 In allgemeinmedizinischer, psychiatrischer und kardiologischer Hin-

sicht hat die Vorinstanz den Beschwerdeführer im Mai 2011 durch das 

Begaz begutachten lassen. In der Folge war das vom Begaz erstattete 

polydisziplinäre Gutachten vom 22. Juni 2011 (act. 23) sowohl für den 

C-2416/2013 

Seite 15 

Vorbescheid vom 8. August 2011 (act. 27) als auch für die Verfügung vom 

20. März 2013 (act. 83) von ausschlaggebender Bedeutung. Darin kamen 

die involvierten Ärzte in einer zusammenfassenden Beurteilung überein, 

dem Beschwerdeführer seien ab dem Zeitpunkt der Begutachtung ledig-

lich noch körperlich leichte, überwiegend sitzende Tätigkeiten ohne hohen 

zeitlichen Druck zumutbar. Für solche Tätigkeiten wurde eine Einschrän-

kung implizit verneint. Für mittelschwere bis schwere körperliche Tätigkei-

ten sei der Beschwerdeführer hingegen nicht mehr geeignet (act. 23, Sei-

te 29). Aufgrund der wenig aussagekräftigen Unterlagen wurde aus psy-

chiatrischer Sicht für die Zeit von April 2010 bis zur Begutachtung im Mai 

2011 eine volle Arbeitsunfähigkeit angenommen (act. 23, Seite 26). Mit 

einem Bericht vom 21. Februar 2012 hat das Begaz die im Gutachten 

gemachten Aussagen ergänzend erläutert, wobei inhaltlich keine Korrek-

tur vorgenommen wurde (act. 41).  

7.2 Das Begaz-Gutachten ist für die allgemeinmedizinische, psychiatri-

sche und kardiologische Situation umfassend. Es beruht auf allseitigen 

Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und ist in 

Kenntnis der Vorakten abgegeben worden. Es leuchtet in der Beurteilung 

der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation ein 

und die Schlussfolgerungen der Experten sind begründet. Es handelt sich 

mithin um ein voll beweiskräftiges Gutachten im Sinne der Recht-

sprechung (vgl. die Erwägungen 5.3 und 6.2 hiervor). Auch der RAD be-

stätigte in seiner Stellungnahme vom 5. Juli 2011 die Vollständigkeit und 

die Schlüssigkeit des Begaz-Gutachtens (act. 25).  

7.3 Die Einwände, welche der Beschwerdeführer namentlich mit Bezug 

auf die psychiatrische und kardiologische Situation vorbringt, überzeugen 

in Anbetracht des Gutachtens (act. 23) und des ergänzenden Berichts 

(act. 41) nicht. Im Einzelnen lässt sich Folgendes feststellen:  

7.3.1 Die Einschätzung der behandelnden Psychiaterin, wonach der Be-

schwerdeführer infolge der rezidivierenden depressiven Störung mit so-

matischem Syndrom ab 15. April 2010 fortdauernd voll arbeitsunfähig 

gewesen sein soll, wurde vom psychiatrischen Gutachter wiedergegeben 

(act. 23, Seite 24) und war diesem somit bekannt. Der Gutachter erklärt 

und relativiert diese Einschätzung damit, dass die behandelnde Psychia-

terin auf die Kündigungssituation Rücksicht genommen und deswegen 

eine prolongierte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestätigt habe (act. 

23, Seite 26). Nachdem die behandelnde Psychiaterin gemäss den Aus-

führungen in der Beschwerde mehrfach der Krankentaggeldversicherung 

C-2416/2013 

Seite 16 

berichtet hat (vgl. BVGer act. 1, Beilagen 2 bis 5), leuchtet diese Erklä-

rung denn auch ohne weiteres ein. Die Berichte der behandelnden Psy-

chiaterin sind aufgrund der auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zum 

Patienten mit Vorbehalt zu würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc; vgl. Erwä-

gung 6.2 hiervor) und vermögen die gutachterliche Einschätzung nicht in 

Zweifel zu ziehen.  

7.3.2 Die abweichende Auffassung wird vom psychiatrischen Gutachter 

sodann einlässlich begründet (act. 23, Seite 18 ff.). Er verweist insbeson-

dere auf fehlende objektive Hinweise für eine depressive Störung. Der Af-

fekt wird von ihm allenfalls noch als ernst, doch deutlich aufhellbar und 

weitgehend unauffällig beschrieben. Eine kognitive Störung oder Hinwei-

se auf Zwänge, Wahn oder psychotische Phänomene fanden sich nicht. 

Zudem werden gute soziale Funktionen und verschiedene Interessen und 

Aktivitäten wie Haushalten, Einkaufen, Kochen, Spazieren, Motorradfah-

ren oder als Vorstandsmitglied im Fasnachtsverein berichtet. Es könne 

einzig festgestellt werden, dass der Beschwerdeführer bei Belastungen 

schnell psychisch reagiere. Im Ergebnis wird vom Gutachter nachvoll-

ziehbar dargelegt, dass trotz der verminderten Belastbarkeit keine Ein-

schränkung der Arbeitsfähigkeit angenommen werden kann, sofern es 

sich um eine klar strukturierte Tätigkeit ohne zeitlichen Druck handelt. 

Dieses Zumutbarkeitsprofil trägt der eher etwas labilen Persönlichkeits-

struktur des Beschwerdeführers angemessen Rechnung. Wie die Vorin-

stanz in der Vernehmlassung (BVGer act. 3) zutreffend vorbringt, ist nicht 

einzusehen, weshalb der Beschwerdeführer nicht in der Lage sein soll, 

einfache angepasste Tätigkeiten wie zum Beispiel Montage-, Sortier-, 

Kontroll- oder Aufsichtsarbeiten auszuführen.  

7.3.3 Dem psychiatrischen Gutachter war es nach pflichtgemässem Er-

messen freigestellt, Rücksprache mit der behandelnden Psychiaterin zu 

nehmen. Die Vorinstanz verweist diesbezüglich in der Vernehmlassung 

zu Recht auf das Urteil des Bundesgerichts 9C_671/2012 vom 15. No-

vember 2012 E. 4.5. Demnach liegt der Entscheid, ob eine Rücksprache 

mit der behandelnden Arzt angezeigt ist, grundsätzlich im Ermessen des 

begutachtenden Experten. Dass es sich dabei um eine sinnvolle Mass-

nahme für die Verbesserung der Gutachtensakzeptanz handelt, ändert 

nichts am Fehlen eines diesbezüglichen Rechtsanspruches der versicher-

ten Person. Ein solcher Anspruch lässt sich auch nicht aus BGE 137 V 

210 E. 3.1.3.3 S. 244 ableiten (vgl. Urteil des BGer 9C_270/2012 vom 23. 

Mai 2012 E. 4.2). Dass der psychiatrische Gutachter in Würdigung der 

Vorakten keinen Anlass sah für eine Rücksprache mit der behandelnden 

C-2416/2013 

Seite 17 

Psychiaterin, ist dem Beweiswert seiner Beurteilung nicht abträglich. Im 

Übrigen ist anzumerken, dass die Einschätzung der behandelnden Psy-

chiaterin aus den gewürdigten Vorakten entnommen werden konnte. Da-

bei handelt es sich namentlich um deren Berichte vom 24. Januar 2007 

(act. 7, Seite 6 f.), vom 23. Juni 2010 (act. 8) und vom 17. Dezember 

2010 (act. 12) sowie um die Kurzatteste vom 22. und 29. April 2010 (act. 

26). Diese und weitere gewürdigte Unterlagen wurden im Gutachten in 

chronologischer Reihenfolge aufgelistet (act. 23, Seite 5 ff.).  

7.3.4 Überdies ist festzuhalten, dass die psychiatrische Exploration von 

der Natur der Sache her nicht ermessensfrei erfolgen kann. Sie eröffnet 

dem begutachtenden Psychiater deshalb praktisch immer einen gewissen 

Spielraum, innerhalb dessen verschiedene medizinisch-psychiatrische In-

terpretationen möglich, zulässig und zu respektieren sind, sofern der Ex-

perte lege artis vorgegangen ist. Daher und unter Beachtung der Diver-

genz von medizinischem Behandlungs- und Abklärungsauftrag (BGE 124 

I 170 E. 4 S. 175) kann es nicht angehen, eine medizinische Administra-

tiv- oder Gerichtsexpertise stets dann in Frage zu stellen und zum Anlass 

weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte nachher 

zu unterschiedlichen Einschätzungen gelangen oder an vorgängig ge-

äusserten abweichenden Auffassungen festhalten. Anders verhält es sich 

hingegen dann, wenn die behandelnden Ärzte objektiv feststellbare Ge-

sichtspunkte vorbringen, welche im Rahmen der psychiatrischen Begut-

achtung unerkannt geblieben und geeignet sind, zu einer abweichenden 

Beurteilung zu führen (vgl. die Urteile des BGer 8C_694/2008 E. 5.1 und I 

51/06 vom 19. September 2006 E. 3.1.2). Dies ist vorliegend aber nicht 

der Fall.  

7.3.5 Zur kardiologischen Situation wurde im ergänzenden Begaz-Bericht 

vom 21. Februar 2012 (act. 41) überzeugend ausgeführt, der Beschwer-

deführer habe bei der Fahrradergonomie eine schwer eingeschränkte Be-

lastbarkeit von 91 Watt gezeigt, was 47 % der Sollleistung von 200 Watt 

entspreche. Die verminderte Belastbarkeit von 91 Watt würde indessen 

bei leichten körperlichen Tätigkeiten nicht limitierend wirken. Leichte kör-

perliche Tätigkeiten wie zum Beispiel vorwiegend sitzende Büro- oder 

Aufsichtsarbeiten seien mit einer Wattzahl zwischen 50 und 75 zumutbar. 

Indem mittelschwere und schwere körperlichen Tätigkeiten als unzumut-

bar gelten, werde der schweren körperlichen Einschränkung Rechnung 

getragen. Die fachkundigen kardiologischen Ausführungen im Gutachten 

und im ergänzenden Bericht sind schlüssig und werden durch die Vor-

bringen des Beschwerdeführers nicht nachvollziehbar entkräftet.  

C-2416/2013 

Seite 18 

7.3.6 Ebenfalls nicht zu folgen ist dem Beschwerdeführer, wenn er unter 

Hinweis auf Unfälle in den Jahren 1977 und 1992 zusätzliche medizini-

sche Abklärungen beantragt. Nachdem anlässlich der allgemein internis-

tischen klinischen Untersuchung durch das Begaz keine Beeinträchtigung 

des Bewegungsapparats erhoben werden konnte, erscheint eine zusätzli-

che rheumatologische oder orthopädische Untersuchung nicht notwendig. 

Auch vom Beschwerdeführer wurden diesbezüglich in der Anamneseer-

hebung keinerlei Beschwerden angegeben (act. 41), und das, obwohl die 

Unfälle zur Sprache kamen (act. 23, Seite 9). Überdies wird vom Begaz 

im ergänzenden Bericht und von der Vorinstanz in der Vernehmlassung 

(BVGer act. 3) zutreffend auf die Tatsache hingewiesen, dass diese nun 

schon langjährig zurückliegenden Probleme den Beschwerdeführer bis 

2010 nicht von der Ausübung seiner notabene körperlichen schweren Er-

werbstätigkeit abgehalten haben. Invalidisierende Folgen der Unfälle von 

1977 und 1992 hinsichtlich einer körperlich leichten, überwiegenden sit-

zenden Tätigkeit sind deshalb faktisch ausgeschlossen. Nachdem keiner-

lei Beschwerden am Bewegungsapparat geklagt wurden, ist mit überwie-

gender Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass solche im Zeitpunkt der 

Begutachtung nicht bestanden haben. Das Begaz-Gutachten ist hinsicht-

lich der Unfallfolgen also nicht als unvollständig zu erachten. Wie die Vor-

instanz in der Vernehmlassung (BVGer act. 3) zutreffend ausgeführt hat, 

ist ausserdem zu beachten, dass es den Gutachtern überlassen ist, über 

Art und Umfang der erforderlichen Untersuchung zu befinden (vgl. das 

Urteil des BGer 8C_124/2008 vom 17. Oktober 2008 E. 6.3.1 mit Hinweis 

auf BGE 134 V 231 E. 5.1).  

7.4 Die Beschwerden am rechten Knie, welche im Laufe des Jahres 2011 

wiederaufgetreten sind, werden im Begaz-Gutachten nicht diskutiert, was 

nicht verwunderlich ist, nachdem sich zum Zeitpunkt der allgemein inter-

nistischen klinischen Untersuchung im Mai 2011 keine Auffälligkeiten von 

Seiten des Bewegungsapparats finden liessen. Auch diesbezüglich gab 

der Beschwerdeführer in der Anamneseerhebung keine Beschwerden an 

(act. 41), obwohl der Sturz von einer Leiter im Jahr 2003 und der an-

schliessende operative Eingriff am rechten Knie in der gutachterlichen 

Untersuchung thematisiert wurde (act. 23, Seite 9). Gemäss den vorlie-

genden Akten der Suva stellt sich der Sachverhalt folgendermassen dar:  

7.4.1 Am 27. August 2003 trat der Beschwerdeführer während der Arbeit 

beim Abstieg von einer Leiter ins Leere und erlitt dabei eine Distorsion am 

rechten Knie. Im Laufe des Jahres 2003 erfolgte eine Arthroskopie mit 

Teilmeniscektomie, Pinning und Bakerzysten-Resektion. Am 31. August 

C-2416/2013 

Seite 19 

2011, mithin nach der Begutachtung durch das Begaz im Mai 2011, such-

te der Beschwerdeführer den Hausarzt Dr. med. E._______ auf wegen 

Zunahme der Schmerzen am rechten Knie. Der Versicherte wurde in der 

Folge dem Orthopäden Dr. med. F._______ zugewiesen (act. 77.8).  

7.4.2 Im Bericht des Orthopäden Dr. med. F._______ vom 24. Januar 

2012 wurde eine posttraumatische Varusgonarthrose rechts diagnosti-

ziert. Es wurden regelmässige Schmerzen nach wenigen hundert Metern 

Gehstrecke und regelmässige Schwellungen erwähnt und ein deutliches 

Schonhinken in der Belastungsphase sowie eine eingeschränkte Beweg-

lichkeit festgestellt. Zwischenzeitlich trug der Beschwerdeführer offenbar 

eine Bandage am rechten Knie (act. 58.36, Seite 7 f.).  

7.4.3 Am 21. März 2012 wurde von Dr. med. F._______ ein arthroskopi-

sches Débridement des rechten Kniegelenks durchgeführt. Nach dem 

Débridement erfolgte eine Mobilisation mit Vollbelastung, was gut toleriert 

wurde. Bereits am folgenden Tag konnte der Beschwerdeführer mit reiz-

losen Wundverhältnissen und wenig Restschwellung nach Hause entlas-

sen werden. Es wurde das selbständige Fortführen von physiotherapeuti-

schen Übungen empfohlen und eine Medikation mit Schmerzmitteln ver-

schrieben (act. 58.36, Seite 6).  

7.4.4 Am 11. Juni 2012 berichtete der Hausarzt Dr. med. E._______ dem 

Universitätsspital D._______, der Beschwerdeführer leide an schweren 

Knieschmerzen, welche auch in der Nacht und in Ruhe persistieren wür-

den. Belastungen würden die Beschwerden exacerbieren lassen und zu 

schmerzhaften Dauerschwellungen führen. Das arthroskopische Débri-

dement vom 21. März 2012 habe keine Minderung der Beschwerden be-

wirkt. Die Beschwerden hätten im Gegenteil eher noch zugenommen 

(act. 58.36, Seite 4).  

7.4.5 Am 16. Juni 2012 berichtete der Hausarzt Dr. med. E._______ der 

Suva massiv behindernde Schmerzen, Schwellungen und Funktionsein-

schränkungen am rechten Knie. Der Beschwerdeführer sei daher an das 

Universitätsspital D._______ zur weiteren chirurgischen Behandlung vor-

aussichtlich mittels Knieprothese überwiesen worden. Mit einer Wieder-

aufnahme einer körperlichen Arbeit könne indessen auch nach einer all-

fälligen Sanierung nicht gerechnet werden. Eine Umschulung auf nicht 

körperliche Arbeit sei dagegen denkbar (act. 58.36, Seite 1 ff.).  

C-2416/2013 

Seite 20 

7.4.6 Am 21. Juni 2011 wurde eine orthopädische Kontrolle am Universi-

tätsspital D._______ durchgeführt, bei der eine Arthro-CT-Untersuchung 

des rechten Kniegelenks vorgenommen wurde (act. 77.8). Am 30. Juli 

2012 berichtete das Universitätsspital D._______ hauptsächlich belas-

tungsabhängige Schmerzen beim Treppenhochsteigen und insbesondere 

beim Treppenruntergehen. Zum Teil würden Anlaufschmerzen nach dem 

Sitzen auftreten. Die Schmerzen seien meist an der Innenseite, selten 

über der Kniescheibe lokalisiert. Die gelegentliche Einnahme von Dafal-

gan habe eine unzureichende Wirkung (act. 69.5).  

7.4.7 Am 23. August 2012 wurde schliesslich am Universitätsspital 

D._______ eine Knietotalprothese rechts implantiert. Am 11. Oktober 

2012 zeigte sich bei einer orthopädischen Nachkontrolle am Universitäts-

spital D._______ eine gute Beweglichkeit des rechten Kniegelenks. Der 

Beschwerdeführer war schmerzfrei. Radiologisch zeigte sich eine ein-

wandfreie Lage der Prothesenkomponenten. Es fanden sich keine Hin-

weise auf eine Lockerung (act. 77.8). Anlässlich einer Verlaufskontrolle 

vom 26. Oktober 2012 berichtete das Universitätsspital D._______, der 

Beschwerdeführer sei mit dem Operationserfolg subjektiv sehr zufrieden. 

Er beklage keine Schmerzen mehr und sei in der Beweglichkeit und der 

Belastbarkeit des frisch implantierten Kniegelenks nicht eingeschränkt. 

Nun freue er sich auf seine bevorstehende Auswanderung nach Thailand. 

Die Ärzte waren ihrerseits mit dem Ergebnis ebenfalls sehr zufrieden, 

wobei zur endgültigen Mobilisierung und zur Sicherung des Operationser-

folgs eine weitere Physiotherapie empfohlen wurde (act. 77.6). Zum Zeit-

punkt der kreisärztlichen Untersuchung vom 1. November 2012 wurden 

überwiegend sitzende Tätigkeiten von Seiten des rechten Kniegelenks 

bereits wieder als ganztags zumutbar erachtet, wobei von einer weiteren 

Verbesserung ausgegangen wurde (act. 77.8).  

7.5 Zu den Auswirkungen der Kniebeschwerden auf die Arbeitsfähigkeit 

ist Folgendes festzuhalten:  

7.5.1 Vom RAD wurde aufgrund der besagten Eingriffe am rechten Knie 

und der anschliessenden Rekonvaleszenz eine volle Arbeitsunfähigkeit 

für jegliche Tätigkeit lediglich vom 21. März bis 18. April 2012 und vom 

23. August bis 31. Oktober 2012 anerkannt. Ansonsten sei für eine kör-

perlich leichte, vorwiegend sitzende Tätigkeit keine Arbeitsunfähigkeit do-

kumentiert, weshalb solche Arbeiten vor und nach diesen Zeiten zumut-

bar gewesen seien (act. 72).  

C-2416/2013 

Seite 21 

7.5.2 Bei der besagten Stellungnahme des RAD handelt es sich um eine 

reine Aktenbeurteilung. Eine persönliche Untersuchung des Beschwerde-

führers durch einen Arzt des RAD ist nicht erfolgt. Ein Aktenbericht ist nur 

dann zulässig, wenn die Akten ein vollständiges Bild über Anamnese, 

Verlauf und gegenwärtigen Status ergeben und diese Daten unbestritten 

sind. Der Untersuchungsbefund muss lückenlos vorliegen, damit der Ex-

perte imstande ist, sich aufgrund der vorhandenen Unterlagen ein ge-

samthaft lückenloses Bild zu verschaffen (RKUV 1993 Nr. U 167 S. 95 E. 

5d; Urteil des BGer 8C_514/2008 vom 31. März 2009 E. 5). Mithin hat 

sich ein Aktengutachten des medizinischen Dienstes auf beweiskräftige 

Arztberichte abzustützen (vgl. Urteil des BGer 9C_58/2011 vom 25. März 

2011 E. 3.3).  

7.5.3 Die Voraussetzungen für einen Aktenbericht sind vorliegend erfüllt. 

Die in der Erwägung 7.4 erwähnten Akten der Suva geben ein vollständi-

ges Bild über Anamnese, Verlauf und gegenwärtigen Status. Aufgrund der 

unbestrittenen Daten konnte sich der medizinische Experte des RAD ge-

samthaft lückenloses Bild verschaffen. Als Allgemeinmediziner FMH und 

medizinischer Gutachter SIM verfügt der betreffende RAD-Arzt über die 

erforderliche persönliche und fachliche Qualifikation für eine Stellung-

nahme zum fraglichen Geschehen (act. 72).  

7.5.4 Die Einschätzung des RAD erscheint aufgrund der bestehenden Ak-

tenlage nachvollziehbar. Obwohl die Beschwerden am rechten Knie mit 

Schmerzen und Schwellungen verbunden waren, wie dies auch vom Be-

schwerdeführer geltend gemacht wird (BVGer act. 9), ist eine länger an-

dauernde Arbeitsunfähigkeit für eine vorwiegend sitzende Tätigkeit nicht 

dokumentiert. Nach der Einschätzung der Orthopäden des Universitäts-

spitals D._______ im Bericht vom 30. Juli 2012 traten die Schmerzen am 

rechten Knie hauptsächlich in Abhängigkeit von einer Belastung auf, wie 

beispielsweise beim Treppenhochsteigen und insbesondere beim Trep-

penruntergehen. Auch Anlaufschmerzen nach dem Sitzen und eine unzu-

reichende Wirkung der gelegentlichen Einnahme von Dafalgan wurden 

erwähnt (act. 69.5). Im Sitzen werden Belastungen der Knie indessen 

weitgehend vermieden, sodass in dieser Haltung die Schmerzen kontrol-

lierbar sein sollten. Aus den Kniebeschwerden kann deshalb nicht auf ei-

ne Arbeitsunfähigkeit in einer körperlich leichten und vorwiegend sitzen-

den Tätigkeit geschlossen werden. Nach der Begründung des RAD lagen 

die Beschwerden am rechten Knie innerhalb der Limiten, die durch die 

koronare Herzkrankheit vorgegeben sind, und begründen daher keine zu-

sätzliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit.  

C-2416/2013 

Seite 22 

7.5.5 Damit ist schlüssig begründet, weshalb eine volle Arbeitsunfähigkeit 

für jegliche Tätigkeit nur während der chirurgischen Eingriffe und der an-

schliessend Rekonvaleszenz ausgewiesen ist. Da diese Phasen nicht 

länger als drei Monate gedauert haben, führen sie keinen weitergehen-

den Anspruch auf eine Invalidenrente herbei (Art. 88a Abs. 2 IVV). Dem 

widerspruchsfreien Aktenbericht des RAD kommt Beweiswert zu (vgl. die 

Erwägung 6.3 hiervor). Es finden sich keine Indizien, die gegen die Zu-

verlässigkeit dieser Einschätzung sprechen.  

7.6 Als Zwischenfazit ist somit festzuhalten, dass sich die Annahme der 

Vorinstanz, wonach dem Beschwerdeführer seit dem Begutachtungszeit-

punkt im Mai 2011 eine körperlich leichte, vorwiegend sitzende, gut struk-

turierte Tätigkeit ohne zeitlichen Druck zumutbar ist, gestützt auf das 

Gutachten des Begaz und die Unterlagen der Suva als berechtigt erweist. 

Die Vorinstanz hat den medizinischen Sachverhalt zutreffend gewürdigt. 

Weitere Abklärungen, wie sie vom Beschwerdeführer gefordert werden, 

erübrigen sich. Wenn die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärun-

gen - wie im vorliegenden Fall - bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur 

Überzeugung führen, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend 

wahrscheinlich zu betrachten und weitere Beweismassnahmen könnten 

an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, so ist in antizi-

pierter Beweiswürdigung auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzich-

ten (vgl. UELI KIESER, Das Verwaltungsverfahren in der Sozialversiche-

rung, Zürich 1999, S. 212, Rz. 450; FRITZ GYGI, a.a.O., S. 274; vgl. auch 

BGE 122 II 464 E. 4a, BGE 122 III 219 E. 3c, BGE 120 1b 224 E. 2b, 

BGE 119 V 335 E. 3c mit Hinweisen). 

8.  

Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitsscha-

dens. 

8.1 Die Vorinstanz ist beim Beschwerdeführer (Jahrgang 1953), der im 

Verfügungszeitpunkt bereits 59 Jahre alt war, von der Verwertbarkeit sei-

nes verbleibenden Leistungsvermögens ausgegangen, ohne dass vor-

gängig eingehendere Abklärungen stattgefunden hätten. Das fortgeschrit-

tene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der 

Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weite-

ren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass 

die einer versicherten Person verbliebene Restarbeitsfähigkeit auf dem 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt 

wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteinglie-

C-2416/2013 

Seite 23 

derungslast nicht mehr zumutbar ist. Fehlt es an einer wirtschaftlich ver-

wertbaren Restarbeitsfähigkeit, liegt eine vollständige Erwerbsunfähigkeit 

vor, die einen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente begründet (Urteil 

des EVG I 831/05 vom 21. August 2006 E. 4.1.1 mit Hinweisen). Der Ein-

fluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungs-

vermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich 

nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt von den 

Umständen des Einzelfalls ab. Massgebend können die Art und Beschaf-

fenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare 

Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang 

auch die Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkei-

ten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder die Anwendbarkeit von Be-

rufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (Urteile des BGer 

9C_153/2011 vom 22. März 2012 E. 3.1 und 9C_918/2008 vom 28. Mai 

2009 E. 4.2.2 mit Hinweisen). Bei der Beurteilung der Frage nach der 

Verwertbarkeit ist auf den Zeitpunkt abzustellen haben, in dem die medi-

zinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbsfähigkeit feststeht. Die medizi-

nische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit steht fest, sobald die 

medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhalts-

feststellung erlauben (BGE 138 V 457 E. 3.3 f).  

8.2 In der angefochtenen Verfügung führte die Vorinstanz im Zusammen-

hang mit dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt aus, dieser sei für sie als IV-

Stelle bei der Beurteilung der Umsetzbarkeit einer zumutbaren Arbeitsfä-

higkeit massgebend. Dabei handle es sich um einen theoretischen und 

abstrakten Begriff, der dazu diene, den Leistungsanspruch der Invaliden-

versicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Der 

Begriff umschliesse einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen 

dem Stellenangebot und der Nachfrage. Andererseits bezeichne er einen 

Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur einen Fächer verschiedenster Tätig-

keiten offen hält, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten berufli-

chen und intellektuellen Voraussetzungen als auch hinsichtlich des kör-

perlichen Einsatzes. Nach diesen Gesichtspunkten bestimme sich im 

Einzelfall, ob die invalide Person die Möglichkeit habe, ihre verbleibende 

Erwerbsfähigkeit zu verwerten. Für die Bemessung der Invalidität sei 

nicht darauf abzustellen, ob eine invalide Person unter den konkreten Ar-

beitsmarktverhältnissen vermittelt werden könne, sondern einzig darauf, 

ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, 

wenn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften ent-

sprechen würden (act. 83, Seite 10). Die Vorinstanz zitierte damit die ein-

C-2416/2013 

Seite 24 

schlägige Rechtsprechung (BGE 110 V 276 E. 4b; ZAK 1991 Seite 320 E. 

3b und AHI 1998 S. 291 E. 2b). 

8.3 Unter den Bedingungen eines ausgeglichenen Stellenmarktes wurde 

auf Seiten der Vorinstanz zu Recht von der wirtschaftlichen Umsetzbar-

keit des verbleibenden Leistungsvermögens ausgegangen. Nachdem der 

Beschwerdeführer in einer körperlich leichten, vorwiegend sitzenden, gut 

strukturierten Tätigkeit ohne zeitlichen Druck nicht eingeschränkt ist, fal-

len als zumutbare Beschäftigungsmöglichkeiten insbesondere die von der 

Vorinstanz in der Vernehmlassung und der Duplik genannten Arbeiten wie 

beispielsweise Portierdienste, leichte Montage-, Kontroll- oder Sortiertä-

tigkeiten und Überwachungsarbeiten in Betracht (BVGer act. 3 und 11). 

Auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt besteht eine Nachfrage nach Ar-

beitskräften für leichte und repetitive Tätigkeiten. Insofern kann auch das 

fortgeschrittene Alter des Beschwerdeführers von 59 Jahren im Verfü-

gungszeitpunkt nicht von ausschlaggebender Bedeutung sein, zumal die 

verbleibende Erwerbsdauer immerhin noch fünf Jahre und drei Monate 

betrug. Die in der Replik (BVGer act. 9) geltend gemachte Chancenlosig-

keit auf dem Stellenmarkt fällt nach dem Gesagten nicht in den Leis-

tungsbereich der Invalidenversicherung.  

8.4 Im Übrigen ist anzumerken, dass der Beschwerdeführer gemäss der 

angefochtenen Verfügung bis April 2011 eine lückenlose Beitragsdauer 

aufweist und er seit 1971 immer erwerbstätig war (act. 83, Seite 5). Er 

verfügt demnach über eine grosse berufliche Erfahrung. Zuletzt war er als 

Servicetechniker angestellt. Der dafür erforderliche technische Sachver-

stand und die berufliche Erfahrung wären ihm bei der Suche nach einer 

der gesundheitlichen Einschränkung angepassten Stelle zugutegekom-

men. Aktive Suchbemühungen haben gemäss Begaz-Gutachten indes-

sen nicht stattgefunden (act. 23, Seite 29). Die geltend gemachte Chan-

cenlosigkeit bei der Stellensuche ist entsprechend nicht dokumentiert.  

8.5 Beim Einkommensvergleich wurde das sogenannte Valideneinkom-

men von Fr. 72'358.- in Anknüpfung an das zuletzt erzielte Einkommen 

als Servicetechniker festgelegt, was sachgerecht ist. Das Invalidenein-

kommen von Fr. 49'540.-, welches ab dem Zeitpunkt der Begutachtung 

(26. Mai 2011) angerechnet wurde, basiert auf der schweizerischen 

Lohnstrukturerhebung 2010 des Bundesamts für Statistik, Tabelle TA 1, 

Privater Sektor, Anforderungsniveau 4, Männer, was ebenfalls sachge-

recht ist, nachdem der Beschwerdeführer keine neue Erwerbstätigkeit 

aufgenommen hat. Teuerung und betriebsübliche Arbeitszeit wurden von 

C-2416/2013 

Seite 25 

der Vorinstanz berücksichtigt. Vom Invalideneinkommen wurde für die in-

validitätsbedingte Beeinträchtigung ein leidensbedingter Abzug von 20 % 

gewährt, was in Anbetracht der konkreten Umstände angemessen er-

scheint. Die Vorinstanz hat ihr diesbezügliches Ermessen korrekt ausge-

übt. Daher drängt sich seitens des Bundesverwaltungsgerichts keine Kor-

rektur auf. Auch das fortgeschrittene Alter des Beschwerdeführers von 59 

Jahren im Verfügungszeitpunkt rechtfertigt nicht pauschal einen höheren 

Abzug. Ganz abgesehen davon würde auch der maximale Leidensabzug 

von 25 % keinen rentenbegründenden Invaliditätsgrad von mindestens 

40 % herbeiführen. Der Einkommensvergleich in der angefochtenen Ver-

fügung ist nicht zu beanstanden.  

8.6 Aufgrund des resultierenden Invaliditätsgrads von 32 % hat die Vorin-

stanz einen Anspruch auf eine Invalidenrente ab 1. September 2011 zu 

Recht verneint (Art. 88a Abs. 1 IVV). Anspruch auf die ganze Invaliden-

rente besteht nur von April bis August 2011.  

9.  

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die angefochtene Verfü-

gung gestützt auf die obigen Erwägungen als rechtmässig erweist, wes-

halb die Beschwerde unbegründet und vollumfänglich abzuweisen ist. Die 

angefochtene Verfügung ist zu bestätigen. 

10.  

Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 400.- festgelegt und mit dem Kos-

tenvorschuss des Beschwerdeführers in der gleichen Höhe verrechnet. 

Weder die obsiegende Vorinstanz noch der unterliegende Beschwerde-

führer haben einen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des 

Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 

vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] und Art. 64 

Abs. 1 VwVG e contrario).  

 

  

C-2416/2013 

Seite 26 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 400.- festgelegt und mit dem Kos-

tenvorschuss des Beschwerdeführers in der gleichen Höhe verrechnet.  

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.  

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr.______) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

David Weiss Lukas Schobinger 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 

Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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