# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a01df6ab-7ece-5eee-8491-cd70430863df
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-04-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.04.2021 C-496/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-496-2021_2021-04-09.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 

Das BGer ist mit Entscheid vom 

30.06.2021 auf die Beschwerde nicht 

eingetreten (9C_334/2021) 

 
 
    
 

  

  

 

 Abteilung III 

C-496/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  9 .  A p r i l  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichter Beat Weber, 

Gerichtsschreiberin Yvette Märki. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Deutschland),  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 IV, Invalidenrente;  

Verfügung der IVSTA vom 15. Januar 2021. 

 

 

 

C-496/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend IVSTA oder Vo-

rinstanz) mit Verfügung vom 15. Januar 2021 das Leistungsbegehren von 

A._______ nachfolgend: Beschwerdeführer) abgewiesen hat, 

dass der Beschwerdeführer mit elektronischer Eingabe an die IVSTA vom 

28. Januar 2021 ein Rechtsmittel gegen die Verfügung vom 15. Januar 

2021 ergriffen hat (Beschwerdeakten [B-act.] 1),  

dass die Vorinstanz diese Eingabe zuständigkeitshalber an das Bundes-

verwaltungsgericht weiterleitete (B-act. 2), 

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen 

Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. De-

zember 1968 (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach 

Art. 32 VGG vorliegt, 

dass die IVSTA eine Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG ist und keine 

Ausnahme im Sinn von Art. 32 VGG vorliegt, weshalb das Bundesverwal-

tungsgericht für die Behandlung der Beschwerde zuständig ist, 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder Vertre-

ters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass die Beschwerdeinstanz dem Beschwerdeführer eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder 

Unterschrift fehlen und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach 

ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 52 

Abs. 2 und 3 VwVG), 

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 12. Februar 2021 

aufgefordert wurde, innert fünf Tagen ab Erhalt der Zwischenverfügung sei-

nen Beschwerdewillen zu bekunden und die Rechtsschrift zu 

unterschreiben (Art. 52 Abs. 2 VwVG), ansonsten auf das Rechtsmittel 

nicht eingetreten werde (B-act. 3), 

C-496/2021 

Seite 3 

dass der Beschwerdeführer mit gleicher Zwischenverfügung zur Leistung 

eines Kostenvorschusses innert 30 Tagen ab Erhalt dieser Zwischenverfü-

gung aufgefordert wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten 

werde (B-act. 3),   

dass die Zwischenverfügung vom 12. Februar 2021 gemäss Rückschein 

dem Beschwerdeführer, nach einem ersten erfolglosen Zustellungsversuch 

am 15. Februar 2021, am 18. Februar 2021 zugestellt worden ist (B-act. 4), 

dass sich der Beschwerdeführer innert der gesetzten Frist nicht geäussert 

und keine Beschwerdeverbesserung eingereicht hat,  

dass innert angesetzter Frist auch der Kostenvorschuss nicht geleistet wor-

den ist (B-act. 5), 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]), 

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

  

C-496/2021 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine Parteient-

schädigung zugesprochen. 

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Beat Weber Yvette Märki 

 

  

C-496/2021 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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