# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 24029d18-63ab-597e-b420-0501f2e6e08c
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-05-27
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 27.05.2024 6B 367/2024 (6B_367/2024)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-367-2024_2024-05-27.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  6B_367/2024
  
 

 

 

    
  Urteil vom 27. Mai 2024
  
 

 

    
  I. strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Muschietti, als präsidierendes Mitglied, 

Gerichtsschreiberin Arquint Hill. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Obergericht des Kantons Bern, 1. Strafkammer, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern. 

 

Gegenstand 

Kostenerlass-/Stundungsgesuch; Nichteintreten, 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts 

des Kantons Bern, 1. Strafkammer, vom 22. April 2024 (SK 24 156). 

 

 

    
  Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1. 
 

Mit Beschluss vom 22. April 2024 hiess das Obergericht des Kantons Bern das Gesuch um Kostenerlass vom 25. März 2024 insofern gut, als es die dem Beschwerdeführer mit Urteil vom 28. November 2017 auferlegten Verfahrenskosten von Fr. 69'627.50 bis 30. April 2027 stundete. Soweit weitergehend wies es das Gesuch ab. Dass und inwiefern der angefochtene Beschluss verfassungs- und/oder sonst wie bundesrechtswidrig sein könnte, zeigt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde nicht im Ansatz auf (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Der Begründungsmangel ist evident. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Offen bleiben kann unter diesen Umständen, ob der Beschwerdeführer zur Beschwerde überhaupt legitimiert wäre. 

 

    
  2. 
 

Auf Kosten kann angesichts der konkreten Umstände ausnahmsweise verzichtet werden. 

 

 

    
   Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Bern, 1. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 27. Mai 2024 

 

Im Namen der I. strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Das präsidierende Mitglied:    Muschietti 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Arquint Hill