# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fe38393f-0b95-540d-8e8e-3c05b729a5f8
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-09-21
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 21.09.2018 III 2018 99
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-99_2018-09-21.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 99

Entscheid vom 21. September 2018 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien 1. A.________,
2. B.________,
3. C.________,
4. D.________,

Beschwerdeführer,
alle vertreten durch Rechtsanwalt E.________,

gegen

1. Gemeinderat Wollerau, Hauptstrasse 15, Postfach 335, 8832 Wol-
lerau,

2. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14, 
Postfach 1186, 6431 Schwyz,

3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

4. F.________AG,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt G.________,

5. N.________AG,
Beigeladene,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Baubewilligung)

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Sachverhalt:

A. Am 21. Oktober 2015 reichte die O.________GmbH (heute 
F.________AG; nachstehend Bauherrschaft) dem Gemeinderat Wollerau das 
Baugesuch für den Neubau des Schulhauses "P.________" mit Photovoltaikan-
lage auf dem in der Gewerbezone G1 gelegenen Grundstück KTN H.________ 
in Wollerau ein. Gegen dieses im Amtsblatt publizierte und öffentlich aufgelegte 
Baugesuch erhoben neben anderen auch A.________ und Mitbeteiligte öffent-
lich-rechtliche Einsprache. Die Bauherrschaft nahm hierauf verschiedene Projekt-
anpassungen vor. Die Projektänderungen wurden im Amtsblatt publiziert und öf-
fentlich aufgelegt. Wiederum erhoben A.________ und Mitbeteiligte öffentlich-
rechtliche Einsprache beim Gemeinderat. 

Gestützt auf den Gesamtentscheid des Amtes für Raumentwicklung (ARE) vom 
20. Juli 2016 erteilte der Gemeinderat mit Beschluss (GRB) Nr. 2016.275 vom 
31. Oktober 2016 die Baubewilligung unter Auflagen. Die beantragte Ausnahme 
zur Unterschreitung des ordentlichen Abstandes entlang der Q.________strasse 
durch die beiden unterirdischen Tiefgaragengeschosse wurde gewährt. Die Pho-
tovoltaikanlage wurde mit Auflagen bewilligt. 

Gegen diese Baubewilligung erhoben neben anderen (Verfahren VB 277/2016 
und VB 208/2016) A.________ und Mitbeteiligte am 17. November 2016 Be-
schwerde beim Regierungsrat mit dem Antrag auf Aufhebung der Baubewilligung 
und Rückweisung zur Neubeurteilung durch den Gemeinderat und dem Eventu-
alantrag auf Verweigerung der Baubewilligung (Verfahren VB 271/2016). Mit Be-
schluss (RRB) Nr. 413/2017 vom 30. Mai 2017 hiess der Regierungsrat die Be-
schwerde gut und hob die gemeinderätliche Baubewilligung vom 31. Oktober 
2016 und den Gesamtentscheid des ARE vom 20. Juli 2016 auf. 

B. Am 12. Juni 2017 reichte die Bauherrschaft dem Gemeinderat Wollerau ein 
neues Baugesuch für das Bauobjekt Schulhaus P.________ (BSP) ein, welches 
im Amtsblatt publiziert und öffentlich aufgelegt wurde. Hiergegen erhoben neben 
Dritten auch A.________ und Mitbeteiligte wiederum Einsprache beim Gemein-
derat Wollerau. 

Mit Gesamtentscheid vom 1. September 2017 erteilte das ARE die kantonale 
Baubewilligung im Sinne der Erwägungen und unter Auflagen und Nebenbe-
stimmungen. Die Einsprachen wurden aus kantonaler Sicht abgewiesen. Am 
16. Oktober 2017 reichte die Bauherrschaft auf Ersuchen des Gemeinderates 
nochmals geänderte Projektpläne ein, welche die Aufhebung von vier Buspark-
plätzen entlang der Q.________strasse beinhalteten. 

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Mit GRB Nr. 2017.314 vom 27. November 2017 erteilte der Gemeinderat die 
Baubewilligung mit Auflagen. Die Bauherrschaft wurde verpflichtet, sich an die 
genehmigten Projektpläne zu halten (Disp.-Ziff. 1). Der Gesamtentscheid des 
ARE bilde integrierenden Bestandteil der Baubewilligung; dessen Bedingungen 
und Auflagen seien zu beachten (Disp.-Ziff. 2). Die Photovoltaikanlage wurde 
ebenfalls mit Auflagen bewilligt (Disp.-Ziff. 3). Die Einsprache von A.________ 
und Mitbeteiligten wurde - wie die Dritteinsprache - unter Kostenfolge (Fr. 360.--) 
abgewiesen (Disp.-Ziff. 4 f.).

C. Gegen diesen GRB Nr. 2017.134 vom 27. November 2017 erhoben 
A.________ und Mitbeteiligte mit Eingabe vom 20. Dezember 2017 Beschwerde 
beim Regierungsrat des Kantons Schwyz mit den folgenden Anträgen: 

1. Der Beschluss-Nr. 2017.134 des Gemeinderates Wollerau vom 27. November 
2017 und der kant. Gesamtentscheid des Amtes für Raumentwicklung vom 
1. September 2017 im Verfahren B2017-0750 seien aufzuheben und die An-
gelegenheit sei zur Durchführung eines gehörigen Verfahrens an die Vi 
zurückzuweisen, evtl. sei die Baubewilligung zu verweigern.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Bg/Vi. 

D. Mit RRB Nr. 298/2018 vom 24. April 2018 wies der Regierungsrat die Be-
schwerde ab (Disp.-Ziff. 1). Die Verfahrenskosten von Fr. 1'500.-- wurden zu 
zwei Dritteln (Fr. 1'000.--) den Beschwerdeführern und zu einem Drittel (Fr. 500.--) 
der Gemeinde Wollerau auferlegt (Disp.-Ziff. 2). Der Beschwerdegegnerin (Bau-
herrschaft) wurde eine Parteientschädigung von insgesamt Fr. 1'200.-- zu Lasten 
der hierfür solidarisch haftenden Beschwerdeführer zugesprochen (Disp.-Ziff. 3). 

E. Gegen diesen RRB Nr. 298/2018 vom 24. April 2018 (Versand am 
25.4.2018; Zustellung am 3.5.2018) erheben A.________ und Mitbeteiligte mit 
Eingabe vom 23. Mai 2018 (Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht Be-
schwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den folgenden An-
trägen:

1. Der Regierungsratsbeschluss Nr. 298/2018 vom 24. April 2018, der Gemein-
deratsbeschluss Wollerau Nr. 2017.134 vom 27. November 2017 und der kan-
tonale Gesamtentscheid B2017-0750 vom 1. September 2017 seien aufzuhe-
ben, evtl. sei der Regierungsratsbeschluss Nr. 298/2018 vom 24. April 2018 
aufzuheben und an die Vi3 zur Neubeurteilung und gehöriger Begründung 
zurück zu weisen. 

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge für das Verfahren vor der Vi3 und für 
dieses Verfahren zu Lasten der Bg. 

F. Das Sicherheitsdepartement beantragt mit Vernehmlassung vom 30. Mai 
2018, die Beschwerde sei unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführer ab-

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zuweisen, soweit überhaupt darauf eingetreten werden könne. Das ARE bean-
tragt mit Vernehmlassung vom 6. Juni 2018, unter anderem unter Bezugnahme 
auf einen Mitbericht des Amtes für Umweltschutz (AfU) vom 1. Juni 2018, aus 
kantonaler Sicht die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge. Die Be-
schwerdegegner beantragen vernehmlassend am 14. Juni 2018 die Abweisung 
der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Be-
schwerdeführer. Ebenso beantragt der Gemeinderat mit Stellungnahme vom 
27. Juni 2018 die Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädi-
gungsfolgen zu Lasten der Beschwerdeführer. Die Beigeladene hat sich nicht 
vernehmen lassen. 

G. Mit Eingabe vom 4. Juli 2018 äussern sich die Beschwerdeführer zu den 
Vernehmlassungen. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Die Bauherrschaft beabsichtigt gemäss ihrer Absichtserklärung vom 
13. Juni 2017 (RR-act. III/03/B6) die Realisierung einer Schule für die gesamte 
obligatorische Schulzeit vom Vorkindergarten bis zur Oberstufe. Das Einzugsge-
biet erstreckt sich über die Regionen Zimmerberg, Höfe und March sowie - zum 
geringeren Teil - ins Ägerital, den Raum Sihlsee, entlang des linken Zürichsee-
ufers und in die Region Rapperswil. Insgesamt sollen rund 600 Kinder unterrich-
tet werden. Bestandteil des Verkehrskonzeptes ist daher ein Schulbuskonzept. 

Das Bauprojekt nimmt in seinen Grundrissen die Grundstücksform auf und hat 
eine im Wesentlichen rechteckige Form mit Seitenlängen von rund 50 m ([Süd-] 
West-[Nord-]Ost-Richtung) und rund 60 m (Süd[-Ost]-Nord[-West]-Richtung) (vgl. 
Katasterplan 100_C im Massstab 1:500 vom 12.6.2017). Im Innern befindet sich 
ein offener Innenhof von rund 18 m auf 20 m (354 m2). 

Das Bauprojekt umfasst zwei Untergeschosse (UG), welche als Tiefgarage ge-
nutzt werden mit 105 Parkplätzen (2. UG) und 59 Parkplätzen (1. UG). Die Un-
tergeschosse weisen grössere Grundrisse von rund 73 m (West-Ost-Richtung) 
auf 70 m (Süd-Nord-Richtung) auf. Der Strassenabstand zur Q.________strasse 
im südlichen Bereich beträgt 4 m. Geplant sind im UG entlang der Südostseite 
zusätzlich fünf Parkplätze für Schulbusse und sechs Parkstellen als Drop-Off 
(vgl. zu den Parkplätzen Lärmschutznachweis der R.________AG vom 
13.6.2017 [aktualisierte Version] S. 7 Ziff. 4.1; 89 Parkplätze im 2. UG gemäss 
dem Plan 101_C Untergeschoss 2 im Massstab 1:200 vom 12.6.2017; 16 Drop-
Off Parkplätze und 26 Drop-Off Parkplätze mit Standzeit und 25 Parkplätze sowie 

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fünf Parkplätze für Schulbusse gemäss dem Plan 102_C Untergeschoss 2 im 
Massstab 1:200 vom 5.10.2017). 

Im Erdgeschoss (EG) befinden sich insbesondere Räume für Kinder im Vorschul-
alter/Kindergarten, Büros sowie eine Mensa für maximal 250 Personen. Das ers-
te und zweite Obergeschoss (1. OG und 2. OG) umfassen namentlich "Learning 
Studios", "Da Vinci Studios", "Input"- und weitere Räume; das 2. OG zudem auch 
eine Mensa für maximal 250 Personen. Das 3. OG/Attika enthält weitere Schul-
räumlichkeiten wie "Science Lab" und Ateliers. Auf dem Dach ist die Photovol-
taikanlage geplant. 

Die mutmassliche Anzahl Arbeitnehmer (Lehrer, Küchenpersonal, Reinigungs-
personal) beträgt 80 bis 90 Personen (vgl. Baugesuchsunterlagen vom 21.6.2017 
Formular Z08.1 "Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz", Baubeschrieb für Be-
triebe; rund 110 gemäss dem Verkehrsgutachten der S.________AG vom 
6.10.2017 S. 6 Ziff. 3.5). 

1.2.1  Der Regierungsrat hat mit RRB Nr. 413/2017 vom 30. Mai 2017 die Bau-
bewilligung vom 31. Oktober 2016 und den Gesamtentscheid des ARE vom 
20. Juli 2016 aufgehoben, weil das Bauvorhaben den Strassenabstand zur 
Q.________strasse unterschritt und hierfür zu Unrecht eine Ausnahmebewilli-
gung erteilt worden war (Erw. 7.6 f. und Erw. 11). Zudem erachtete er den Sach-
verhalt in Bezug auf die Lärmsituation für ungenügend abgeklärt (Erw. 10.4 f. und 
Erw. 11). 

Weitere Rügen hat der Regierungsrat als unbegründet beurteilt. Es betraf dies 
die Wahrung des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführer (Erw. 2), die Rechts-
genüglichkeit der Baugesuchsunterlagen (Erw. 3), die Zonenkonformität des 
Bauvorhabens in der Gewerbezone (Erw. 4), die hinreichende Erschliessung des 
Baugrundstückes (Erw. 5), die Verkehrssicherheit (Erw. 6) und die Überbauungs-
ziffer (Erw. 9).

1.2.2  Mit dem vorliegend angefochtenen RRB hat der Regierungsrat die formelle 
Rüge, die geänderten Projektpläne vom 16. Oktober 2017 seien nach dem Ge-
samtentscheid des ARE vom 1. September 2017 erstellt und nicht ans ARE bzw. 
die Baugesuchszentrale weitergeleitet worden, als grundsätzlich berechtigt und 
das Vorgehen des Gemeinderates als nicht korrekt erachtet (Erw. 2.2). Die Ände-
rungen (Aufhebung von vier Busparkplätzen entlang der Q.________strasse) sei 
jedoch von untergeordneter Bedeutung. Dass die nachgereichten Unterlagen 
nicht an die Baugesuchszentrale weitergeleitet worden seien, könne geduldet 
werden. Der Verfahrensfehler der Gemeinde werde sich aber auf die Kostenver-
teilung auswirken (Erw. 2.3 f.). Betreffend die Rüge der ungenügenden Er-

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schliessung verwies der Regierungsrat auf seinen Beschluss vom 30. Mai 2017 
(Erw. 3.1). Das neue Verkehrsgutachten vom 12. Juni 2017 mit Überarbeitung 
vom 6. Oktober 2017, das inhaltlich auf den Vorgängerversionen vom 16. Okto-
ber 2015 und 29. Januar 2016 basiere, sei ausreichend und zeige plausibel auf, 
dass das Bauvorhaben das übergeordnete Strassennetz nicht übermässig belas-
ten bzw. eine allfällige bestehende Überlastung nicht wesentlich verschärfen 
werde (Erw. 3.2). Die Q.________strasse wie auch die Zufahrts- bzw. Stichstras-
se auf KTN H.________ zum Bauvorhaben seien genügend breit und verkehrssi-
cher (Erw. 3.3). Der Absichtserklärung der Beschwerdeführerin komme aus bau-
rechtlicher Sicht keine zentrale Bedeutung zu. Die Beschwerdeführerin sei weder 
verpflichtet, eine solche Erklärung abzugeben noch sei eine solche Vorausset-
zung für die Erteilung der Baubewilligung (Erw. 3.4). 

Das von der Bauherrschaft am 15. Juni 2017 eingereichte Lärmgutachten der 
R.________AG zur Lärmbelastung auf der Q.________strasse sei am 7. Juli 
2017 noch ergänzt und am 10. Juli 2017 von der T.________AG einer Plausibili-
sierung unterzogen worden. Ein zweites Lärmgutachten der R.________AG vom 
13. Juni 2017 befasse sich mit der Lärmbelastung, welche durch die Tiefgara-
genzufahrt und die Lüftungsanlagen auf dem Dach verursacht werde (Erw. 4.). 
Mit der Rüge der Überbauungsziffer habe sich der Regierungsrat auch bereits im 
ersten Entscheid auseinandergesetzt; hierauf könne verwiesen werden (Erw. 5). 

2.1.1  Die Beschwerdeführer rügen eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, da 
der neue Beschwerdeentscheid nicht gehörig begründet worden sei. Es gehe 
nicht an, auf einen Entscheid in einem anderen Baubewilligungsverfahren, bei 
welchem nicht einmal die gleichen Parteien beteiligt gewesen seien, zu verwei-
sen. Die Sache sei daher zu gehöriger Begründung an den Regierungsrat zurück 
zu weisen. Der guten Ordnung halber werde der RRB Nr. 413/2017 vom 30. Mai 
2017 ebenfalls eingereicht (Beschwerde S. 3 f. Ziff. 5). 

2.1.2  Mit dem RRB Nr. 413/2017 vom 30. Mai 2017 wurden die Baubewilligung 
vom 31. Oktober 2016 sowie der Gesamtentscheid des ARE vom 20. Juli 2016 in 
Gutheissung der Beschwerde aufgehoben. Zur Aufhebung führte die zu Unrecht 
gewährte Ausnahmebewilligung für die Unterschreitung des Strassenabstandes 
durch die beiden UG gegenüber der Q.________strasse. Dies hat den Regie-
rungsrat indes nicht daran gehindert, auch die weiteren Rügen der vorliegenden 
wie der Dritt-Beschwerdeführer zu prüfen und namentlich festzustellen, dass die 
Lärmsituation nur unzureichend abgeklärt worden war (vgl. vorstehend 
Erw. 1.2.1). Dieses - bei der Beurteilung von Bauvorhaben nicht atypische - Vor-
gehen hat der Regierungsrat zu Recht mit dem verfahrensökonomischen Argu-

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ment begründet, dass sich die aufgeworfenen Fragen "jederzeit in einem allfälli-
gen Nachfolgeprojekt wieder stellen können" (Erw. 8). 

Insoweit lässt sich der RRB Nr. 413/2017 vom 30. Mai 2017 durchaus mit einem 
Rückweisungsentscheid vergleichen. Bei einem Rückweisungsentscheid ist die 
rückweisende Instanz bei einem allfälligen erneuten Weiterzug grundsätzlich an 
ihre im ersten Rechtsgang vertretene Auffassung gebunden, sofern die 
Grundlagen des Rückweisungsentscheids unverändert geblieben sind 
(Donatsch, in: Kommentar VRG, § 64 N 19 ff.; besonders N 23 f.). Mithin ist in 
diesem Fall ein Verweis im neuen Entscheid auf die Erwägungen im ersten 
Entscheid durchaus zulässig. 

Nachdem vorliegend nur zwei Wochen nach dem RRB Nr. 413/2017 das 
Baugesuch für das Nachfolgeprojekt, das mit dem ersten Projekt (weitestgehend) 
identisch ist, was unbestritten ist, eingereicht wurde, und die vorliegenden 
Beschwerdeführer erneut Einsprache und Beschwerde gegen dieses Bauprojekt 
erhoben haben, ist es grundsätzlich nicht zu beanstanden, wenn der 
Regierungsrat in der Entscheidbegründung auf den ersten Entscheid verweist. 
Allerdings können mit dieser "Verweisungsbegründung" auch Probleme 
verbunden sein, welche einem solchen methodischen Vorgehen 
entgegenstehen. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn gegen das neue 
Bauprojekt Einsprache (und anschliessend gegen den Einspracheentscheid bzw. 
die Baubewilligung) Beschwerden von Dritten erhoben werden, welche im ersten 
Rechtsdurchgang - aus welchen Gründen auch immer - noch nicht 
Verfahrenspartei waren. Bei dieser Konstellation verbietet sich der Verweis auf 
einen früheren Entscheid, welcher den Dritten nicht bekannt ist bzw. nicht 
vorliegt. Es fällt denn auch auf, dass der Gemeinderat in der Baubewilligung vom 
27. November 2017, nachdem auch eine im ersten Verfahren noch nicht 
vertretene Drittpartei Einsprache erhoben hatte (vgl. GRB Nr. 2017.041 S. 7), zu 
Recht nur zurückhaltend auf den RRB Nr. 413/2017 verweist und dies nur im 
Sinne der Bestätigung seiner Erwägungen im neuen GRB (vgl. z.B. S. 7, 10, 11). 

Es ist daher jedenfalls dann von einer "Verweisungsbegründung" abzusehen, 
wenn Dritte Einsprache erstmalig gegen ein Nachfolgebaugesuch erheben. 
Abgesehen davon spricht an und für sich auch sonst nichts dagegen, 
Begründungselemente des früheren Entscheides, soweit sie von Relevanz für die 
Beurteilung eines Nachfolgebaugesuches sind, tel quel in den neuen Entscheid 
zu übernehmen. Damit ist mit Blick auf die Rüge der Beschwerdeführer im 
vorliegenden Verfahren indessen gleichzeitig auch gesagt, dass eine 
Rückweisung an den Regierungsrat mit der (sinngemässen) Anweisung, die 
ausführlichen Begründungen des ersten Entscheides in den neuen Entscheid 

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einfliessen zu lassen bzw. zu übertragen, einen Verfahrensleerlauf darstellen 
würde und ein solcher Entscheid als überspitzt formalistisch erachtet werden 
müsste. 

2.1.3  Soweit die Beschwerdeführer in ihrer Beschwerdebegründung vereinzelt 
noch einmal eine unzulässige "Verweisbegründung" geltend machen und hieraus 
eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ableiten wollen (z.B. Beschwerde S. 17 
Ziff. 5.2 f.; S. 21 Ziff. 5), können sie im Sinne der vorstehenden Ausführungen 
nichts zu ihren Gunsten herleiten. 

2.2 Die Beschwerdeführer halten an ihrer mit der Verwaltungsbeschwerde vor-
gebrachten Rüge der mangelhaften Verfahrenskoordination fest; es werde je-
doch verzichtet, die Aufhebung des regierungsrätlichen Entscheids zu verlangen, 
auch wenn von der neu offenbar grosszügigen Haltung des Regierungsrates ge-
genüber kommunalen Verfahrensunzulänglichkeiten Kenntnis genommen werde 
(S. 5 f. lit. B.1 ff.).

Es erübrigt sich daher weiter auf diese Rüge einzugehen. Indes ist zu präzisie-
ren, dass von einer neuen diesbezüglichen grosszügigen Haltung des Regie-
rungsrates nicht die Rede sein kann. Der Regierungsrat hat das Vorgehen des 
Gemeinderates ohne wenn und aber als nicht korrekt bezeichnet und von einem 
blossen Dulden des unkorrekten Vorgehens im konkreten Fall (Aufhebung von 
vier Busparkplätzen entlang der Q.________strasse, was als "minus" im Ver-
gleich zum ursprünglichen Baugesuch zu werten ist) gesprochen. Überdies hat er 
(auch kraft seiner Eigenschaft als Aufsichtsbehörde) den Gemeinderat unmiss-
verständlich angewiesen, in Zukunft die Baugesuchszentrale auch mit den im 
Verlaufe des Verfahrens vorgenommenen Projektänderungen zu bedienen. 

3.1 Die Beschwerdeführer rügen weiter, die Lärmbeurteilung sei ungenügend. 
Die drei Lärmschutznachweise (betreffend Betriebslärm des Gebäudes selber 
vom 16.12.2015, aktualisiert am 29.2.2016 und 13.6.2017; den Strassenlärm 
vom 15.6.2017 sowie Strassenlärm vom 7.7.2017) beruhten auf nicht aktuellen 
Plänen und auf dem Verkehrskonzept und -gutachten der S.________AG vom 
29. Januar 2016, welches durch das Gutachten vom 12. Juni 2017 (Version 2.1) 
und dieses durch das Gutachten vom 6. Oktober 2017 (Version 2.2) abgelöst 
worden sei. Es fehle auch eine Gesamtlärmbeurteilung unter Einschluss des aus 
der BSP selber stammenden Lärms. Dem Regierungsrat könne zwar soweit ge-
folgt werden, dass hierfür keine Belastungsgrenzwerte bestünden; ebenso sei 
zur Kenntnis zu nehmen, dass aus formellen Gründen keine Gesamtlärmbegut-
achtung möglich sei, weil die Belastungsgrenze für den Betriebslärm und für den 
Strassenlärm in verschiedenen Anhängen der LSV geregelt sei. Wenn der Beur-

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teilungspegel bereits durch den Betriebslärm überschritten werde und in Anbe-
tracht der Tatsache, dass in allen Gebäuden mit Ausnahme des Gebäudes 06 
des Beschwerdeführers Ziff. 1 Wohnnutzungen bestünden, sei der Schluss des 
Regierungsrates jedoch stossend. Der Beschluss des Regierungsrates sei jeden-
falls insofern mangelhaft, als er nicht darauf eingehe, dass die Lärmgutachten 
auf falschen Grundlagen beruhten (S. 6 ff. lit. C.1 ff.). 

3.2.1  Einwirkungen (wie Luftverunreinigungen, Lärm, Erschütterungen, Strah-
len), die schädlich oder lästig sein können, müssen frühzeitig durch Massnahmen 
an der Quelle begrenzt werden (Art. 1 Abs. 1 und Art. 11 Abs. 1 des Bundesge-
setzes über den Umweltschutz [Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01] vom 
7.10.1983). Es gilt zunächst das Vorsorgeprinzip, wonach unabhängig von der 
bestehenden Umweltbelastung Emissionen im Rahmen der Vorsorge so weit be-
grenzt werden müssen, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaft-
lich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG). In einem zweiten Schritt werden die Emissi-
onsbegrenzungen verschärft, wenn feststeht oder zu erwarten ist, dass die Ein-
wirkungen unter Berücksichtigung der bestehenden Umweltbelastungen schäd-
lich oder lästig werden (Art. 11 Abs. 3 USG; sog. "zweistufiges Schutzkonzept"). 

3.2.2  Ortsfeste Anlagen dürfen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anla-
gen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht 
überschreiten; die Bewilligungsbehörde kann eine Lärmprognose verlangen 
(Art. 25 Abs. 1 USG). Die Lärmimmissionen einer neuen ortsfesten wie auch der 
Änderung einer neuen ortsfesten Anlage sind so weit zu begrenzen, als dies 
technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist und (kumulativ) 
dass die von der Anlage allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte 
nicht überschreiten (Art. 7 Abs. 1 lit. a und b sowie Art. 8 Abs. 4 LSV). 

Emissionen werden unter anderem eingeschränkt durch den Erlass von Emissi-
onsgrenzwerten sowie durch Verkehrs- oder Betriebsvorschriften (Art. 12 Abs. 1 
lit. a und c USG); nach den Immissionsgrenzwerten bestimmt sich, ob von schäd-
lichen oder lästigen Einwirkungen auszugehen ist (Art. 13 Abs. 1 USG). Die An-
hänge 3 bis 9 der LSV mit den Planungs-, Immissions-, und Alarmwerten (vgl. 
Art. 2 Abs. 5 LSV) bieten objektive Beurteilungskriterien, die auf die durchschnitt-
liche Reaktion normal lärmempfindlicher Personen abgestützt sind (BGE 133 II 
292 Erw. 3.2) und für die jeweiligen Empfindlichkeitsstufen (ES) sowie für Tag 
und Nacht verschieden hoch angesetzt sind.

Für Industrie- und Gewerbelärm wie auch für Strassenverkehrslärm gelten in der 
Empfindlichkeitsstufe III Planungswerte bei Tag von 60 dB(A) und bei Nacht von 
50 dB(A) (Anhänge Ziff. 3 und 6 jeweils Ziff. 2 LSV), die Immissionsgrenzwerte 

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bei 65 dB(A) bzw. 55 dB(A). Bei Räumen in Betrieben (Art. 2 Abs. 6 lit. B LSV), 
die in Gebieten der Empfindlichkeitsstufen I, II oder III liegen, gelten um 5 dB(A) 
höhere Planungswerte und Immissionsgrenzwerte (Art. 42 Abs. 1 LSV). Dies gilt 
jedoch nicht für Räume in Schulen, Anstalten und Heimen (Art. 42 Abs. 1 Satz 1 
LSV). 

Bei Fehlen von Belastungsgrenzwerten - wie z.B. für Tierlärm - werden die Lärm-
immissionen gemäss Art. 40 Abs. 3 LSV nach Art. 15 USG (Immissionsgrenzwer-
te für Lärm und Erschütterungen) unter Berücksichtigung von Art. 19 (Alarmwer-
te) und 23 USG (Planungswerte) beurteilt, d.h. die Immissionen sind in solchen 
konkreten Einzelfällen so zu begrenzen, dass die Wohnbevölkerung in der Um-
gebung in ihrem Wohlbefinden nicht erheblich gestört wird. Im Rahmen dieser 
Einzelfallbetrachtung sind der Charakter des Lärms, Zeitpunkt und Häufigkeit 
seines Auftretens sowie die Lärmempfindlichkeit bzw. Lärmbelastung zu berück-
sichtigen. Dabei ist nicht auf das subjektive Lärmempfinden einzelner Personen 
abzustellen, sondern eine objektivierte Betrachtung unter Berücksichtigung von 
Personen mit erhöhter Empfindlichkeit (Art. 13 Abs. 2 USG) vorzunehmen (BGE 
133 II 292 Erw. 3.3; Bundesgerichtsurteil 1C_297/2009 vom 18.1.2010 Erw. 2.1 f. 
[Glockenspiel Kirche Gossau]). 

Der Betrieb neuer oder wesentlich geänderter ortsfester Anlagen darf gemäss 
Art. 9 LSV nicht dazu führen, dass durch die Mehrbeanspruchung einer 
Verkehrsanlage die Immissionsgrenzwerte überschritten werden (lit. a) oder 
durch die Mehrbeanspruchung einer sanierungsbedürftigen Verkehrsanlage 
wahrnehm-bar stärkere Lärmimmissionen erzeugt werden (lit. b). Als (deutlich) 
wahrnehmbar gilt die Zunahme des Lärms um 1 dB, was einer Verkehrszunahme 
von 26% entspricht (EGV-SZ 2003 Nr. B 8.7, Erw. 7.c).

3.2.3  Wer eine ortsfeste Anlage neu errichten oder eine bestehende ändern will, 
die Lärmimmissionen verursacht, hat zusammen mit dem Baugesuch der 
zuständigen Vollzugsbehörde (d.h. das Amt für Umweltschutz, AfU, vgl. § 27 
Abs. 2 lit. a der Vollzugsverordnung zum Einführungsgesetz zum 
Umweltschutzgesetz [VVzUSG; SRSZ 711.111] vom 3.7.2001) eine 
Lärmprognose gemäss Art. 36 LSV abzugeben (§ 41 VVzUSG). Gemäss Art. 36 
Abs. 1 LSV ermittelt die Vollzugsbehörde die Aussenlärmimmissionen ortsfester 
Anlagen oder ordnet deren Ermittlung an, wenn sie Grund zur Annahme hat, 
dass die massgebenden Belastungsgrenzwerte überschritten sind oder ihre 
Überschreitung zu erwarten ist.

Die Frage, ob Grund zur Annahme besteht, dass die Belastungsgrenzwerte 
überschritten werden, verlangt eine vorweggenommene Würdigung der 
Lärmsituation. Ist diese Frage zu bejahen, so ist die Behörde zur Durchführung 

11

eines Beweis- und Ermittlungsverfahrens nach den Art. 36 ff. LSV und den 
Anhängen 2-7 LSV verpflichtet, ohne dass ihr insoweit noch ein 
Ermessensspielraum zustünde. Dies gilt für alle Bauvorhaben, auch für 
vermeintlich "unbedeutende": Massgeblich ist einzig, ob die zu erwartenden 
Aussenlärmimmissionen des Vorhabens die Planungswerte überschreiten 
können. Dabei dürfen keine hohen Anforderungen an die Wahrscheinlichkeit 
einer Überschreitung der Planungswerte gestellt werden. Dies gilt zumindest im 
Kontext von Art. 25 Abs. 1 USG: Setzt die Erteilung der Baubewilligung eine 
positive Prognose hinsichtlich der Einhaltung der Planungswerte voraus, so sind 
weitere Ermittlungen in Form einer Lärmprognose (i.S.v. Art. 25 Abs. 2 Satz 1 
und Art. 36 ff. LSV) schon dann geboten, wenn eine Überschreitung der 
Planungswerte möglich erscheint, d.h. beim aktuellen Kenntnisstand nicht 
ausgeschlossen werden kann (Bundesgerichtsurteile 1A.58/2002 vom 2.9.2002 
Erw. 2.4 und 1C_311/2007 vom 21.7.2008 Erw. 3.6 mit Hinweis auf BGE 115 Ib 
446 Erw. 3a und die französische Fassung von Art. 36 Abs. 1 LSV ["pourraient 
l'être"], wonach die Möglichkeit einer Überschreitung genügt). Dies muss auch für 
Anlagen gelten, deren Lärmimmissionen direkt aufgrund von Art. 15 USG zu 
beurteilen sind (Bundesgerichtsurteil 1A.241/2004 vom 7.3.2005 Erw. 2.2).

3.3 Das Baugrundstück liegt in der Gewerbezone G1, welche für nicht störende 
bis höchstens mässig störende gewerbliche und kleinere Industriebetriebe 
bestimmt ist (Art. 66 Abs. 1 BauR). Es gilt die Empfindlichkeitsstufe III (Art. 43 
Abs. 1 lit. c LSV; vgl. kommunaler Zonenplan vom 28.2.2016). Südwestlich der 
Q.________strasse befindet sich eine (lärmvorbelastete) Zone für öffentliche 
Bauten und Anlagen, welche der Empfindlichkeitsstufe II zugeteilt ist.  

3.4 Der Regierungsrat hat im RRB Nr. 413/2017 vom 30. Mai 2017 unter 
Bezugnahme auf einen Lärmschutznachweis der R.________AG (dem 
Gemeinderat eingereicht am 2.3.2016), der vom AfU als zuständige 
Fachbehörde geprüft und als ausreichend befunden worden war, die 
Lärmproblematik beurteilt. Er kam zum Schluss, dass nicht zu beanstanden sei, 
dass bezüglich den durch die Schüler verursachten Lärm keine Prognose erstellt 
worden sei, da dieser Lärm gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung 
nicht als unangenehm empfunden werde; ausserdem gebe es für diesen Lärm 
keine Belastungsgrenzwerte (Erw. 10.4). Hingegen werde sich das 
Verkehrsaufkommen auf der Q.________strasse nahezu verdoppeln; zwischen 
08.00 Uhr und 09.00 Uhr werde der Verkehr sogar um rund 218 % zunehmen. 
Die bestehende Lärmbelastung auf der Q.________strasse sei nicht 
aktenkundig. Aufgrund der markanten Verkehrszunahme erweise es sich als 
durchaus möglich, dass die massgeblichen Belastungsgrenzwerte überschritten 

12

würden. In diesem Punkt sei der rechtserhebliche Sachverhalt nur unzureichend 
abgeklärt worden. 

3.5.1  Aktenkundig ist der Lärmschutznachweis betreffend "Tiefgaragenzufahrt, 
Industrie- und Gewerbelärm" der R.________AG vom 16. Dezember 2015, 
aktualisiert am 29. Februar 2016 und 13. Juni 2016 (RR-act. III/03/B6 [Beilagen 
Akten ARE]). Dieser Lärmschutznachweis beurteilt sämtliche technischen 
Installationen wie Lüftungsöffnungen und Rückkühler, sowie die Zufahrt zur 
Tiefgarage". Nicht behandelt werden "Strassenlärm und der Nachweis wegen 
des zusätzlichen Verkehrsaufkommens" (S. 3 Ziff. 1). 

Daneben ist ein weiterer Lärmschutznachweis der R.________AG mit dem 
gleichen Betreff vom 15. Juni 2017 aktenkundig (Baugesuchsunterlagen der 
Gemeinde), mit welchem unter Bezugnahmen auf den ersten RRB "der 
Mehrverkehr der Q.________strasse in einem Lärmschutz nachgewiesen 
werden" müsse. Erst mit der ergänzten Version vom 7. Juli 2017, welche sich bei 
den Baugesuchsunterlagen wie den Akten des ARE befindet, wird die gebotene 
Abgrenzung dieses Gutachtens auch im Rubrum (betreffend "Strassenlärm") 
vorgenommen (vom Gemeinderat wurde denn auch mit den [unnummerierten] 
Beilagen 5 und 6 gemäss dem Aktenverzeichnis nur der Lärmschutznachweis 
betreffend den Strassenlärm [einmal in der Version vom 15.6.2017 und einmal in 
der ergänzten Fassung vom 7.7.2017 eingereicht!]).

3.5.2  Der Lärmschutznachweis betreffend die Tiefgaragenzufahrt kommt zum 
Ergebnis, dass die geforderten Belastungsgrenzwerte bei allen umliegenden 
Nachbargebäuden wie auch an der BSP selber eingehalten werden (S. 9). 
Betreffend den Industrie- und Gewerbelärm, der namentlich aus Lüftungsanlagen 
resultiert, wurde der Beurteilungspegel nachts bei sechs von zehn 
Nachbargebäuden überschritten. Hierbei handelt es sich durchwegs um 
Gewerbebauten, wobei drei Nachbargebäude (03: Beschwerdeführer Ziff. 4; 04: 
Beschwerdeführer Ziff. 3, 05: Beschwerdeführer Ziff. 1) noch Wohnnutzungen 
aufweisen. 

Im Sinne der Vorsorge wurde empfohlen, die Tiefgarage im Einfahrtsbereich 
dreiseitig mit einer absorbierenden Verkleidung zu belegen, ebenso den 
Rampenbereich. Betreffend die Lüftungsanlagen sei die einfachste Massnahme 
die Reduktion der Leistung während der Abend- und Nachtstunden. Die Anlagen 
seien so zu betreiben, dass der Emissionspegel in den Abend- und 
Nachtstunden um mindestens 8 dB tiefer ausfalle als in den technischen 
Datenblättern ausgewiesen. Grundsätzlich werde im Sinne der Vorsorge der 
Einbau von Schalldämpfern für sämtliche Anlagen, nicht nur in der 

13

Gesamtlüftungsanlage, empfohlen. Zudem seien für die Aufbauten auf dem Dach 
und auch die vier Anlagen neben der Tiefgaragenzufahrt schalldämmende 
Wetterschutzlamellen empfohlen. 

Es ist nicht davon auszugehen, dass die vier zusätzlichen Plätze in der 
Tiefgarage infolge der Verlegung der Busparkplätze von der Q.________strasse 
ins Tiefgaragengeschoss (vgl. Schreiben der Gemeinde vom 16. Oktober 2017 
an die Beschwerdeführer) relevante Auswirkungen auf die Lärmsituation haben. 

3.5.3  Betreffend den Strassenlärm wurde in der ergänzten Fassung vom 7. Juli 
2017 zusammenfassend in Berücksichtigung des Verkehrs auf der 
Q.________strasse und der Zufahrt (Stichstrasse, KTN I.________) zur 
Tiefgarage (vgl. S. 7 Ziff. 3.3 und 9) festgehalten, die gesetzlichen Vorgaben 
könnten durchwegs eingehalten werden (S. 3 Ziff. 1). An allen umliegenden 
Nachbargebäuden sowie auch an der BSP selber hielten die Beurteilungspegel 
die geforderten Belastungsgrenzwerte (Immissionsgrenzwerte) ein. Da sich in 
drei Gebäuden auch noch Wohnungen befänden, sei bei den gesetzlichen 
Grenzwerten keine Beaufschlagung von 5 dB vorgenommen worden (S. 10). 

Die T.________AG erachtete diese Beurteilung mit Stellungnahme vom 10. Juli 
2017 als plausibel. 

3.5.4  Das AfU stimmte den Lärmschutznachweisen der R.________AG mit 
Fachbericht vom 16. Juni/25. August 2017 zu und übernahm die im Sinne des 
Vorsorgeprinzips gemachten Empfehlungen als Auflagen zur Bewilligung. Die 
Leistungsreduktion der Lüftungseinheiten wurde für die Zeit von 19.00 Uhr bis 
07.00 Uhr verlangt. Das ARE übernahm diese Auflagen in den Gesamtentscheid 
vom 1. September 2017. Mit Mitbericht vom 1. Juni 2018 z.H. des ARE bestätigt 
das AfU im vorliegenden Verfahren die Gültigkeit des Lärmschutznachweises. 

3.5.5  Die Kritik der Beschwerdeführer an der Beurteilung der Lärmproblematik, 
diese basiere auf überholten Grundlagen, ist unbegründet. 

Es ist dem Sicherheitsdepartement beizupflichten (Vernehmlassung S. 2 Ziff. 3), 
dass sich am Bauprojekt selbst gegenüber dem Vorprojekt nichts Wesentliches 
geändert hat. Ebenso hat sich an den Werten des Verkehrsgutachtens (vgl. 
nachstehend Erw. 4.3.1 ff.), welche für den Lärmschutznachweis übernommen 
wurden, nichts Grundlegendes geändert. Weder das eine noch das andere wird 
von den Beschwerdeführern substantiiert in Abrede gestellt. Das Lärmgutachten 
basiert mithin nicht auf veralteten Grundlagen. Vielmehr weist die Bauherrschaft 
(Beschwerdegegnerin) zu Recht darauf hin, dass dem Lärmschutznachweis die 
Spitzenbelastung zwischen 08.00 Uhr und 09.00 Uhr für den ganzen Tag (06.00 

14

Uhr bis 22.00 Uhr) zugrunde gelegt wurde (vgl. Lärmschutznachweis S. 6 
Ziff. 2.9); die Immissionswerte dürften während der überwiegenden Tageszeit 
daher (erheblich) tiefer liegen. 

Es besteht auch kein Anlass an der rechtsgenüglichen Überprüfung des 
Lärmschutznachweises durch das AfU als Fachbehörde zu zweifeln. Was den 
allenfalls durch die Schüler verursachten Lärm anbelangt, ist zu beachten, dass 
der Lärm spielender Kinder eine hohe soziale Akzeptanz geniesst und zur 
Wohnzone gehört. Lärm von Kinderspielplätzen wird daher in aller Regel nicht 
als störend empfunden (vgl. Bundesgerichtsurteile 1C_278/2010 vom 31.1.2011 
Erw. 4.4.9; 1C_148/2010 vom 6.9.2010 Erw. 2.2.3); umso mehr muss dies für 
den Lärm von Kindern und Jugendlichen in einer Gewerbezone gelten. Was die 
von den Beschwerdeführern geltend gemachte und von Art. 8 USG grundsätzlich 
verlangte Betrachtung der Gesamtlärmbelastung anbelangt, so bestimmt Art. 40 
Abs. 2 LSV nur, dass die Belastungsgrenzwerte auch überschritten sind, wenn 
die Summe gleichartiger Lärmimmissionen, die von mehreren Anlagen erzeugt 
werden, sie überschreitet. Dies gilt jedoch nicht für die Planungswerte bei neuen 
ortsfesten Anlagen. Zudem hat der Regierungsrat im angefochtenen Entscheid 
unter Hinweis auf die Lehre (Zäch/Wolf, Kommentar zum Umweltschutzgesetz, 
Art. 15 N 29 sowie BGE 126 II 522 Erw. 37e; vgl. auch Arbeitsring Lärm [ALD] 
der Deutschen Akustischen Gesellschaft: Stand und Perspektiven der 
Lärmbekämpfung, Herbsttagung SGA-SSA zusammen mit Cercle Bruit und 
Empa, 25.11.2016, S. 33 und 36 betreffend wünschenswerte 
Immissionsgrenzwerte für die Gesamtbelastung [https://www.sga-
ssa.ch/docs/events//21_sga-ssa_cb_em-pa_2016_heinecke-schmitt.pdf; 
eingesehen am 5.9.2018]) ausgeführt, dass eine Beurteilung der gesamten 
Belastung durch unterschiedliche Lärmarten aufgrund des heutigen Standes von 
Wissenschaften und Erfahrung offenbar nicht möglich sei. Diese Feststellung hat 
ihre Richtigkeit. In ähnlichem Sinne hat auch das Verwaltungsgericht des 
Kantons Zürich (unter Bezugnahme auf die zitierte Lehrmeinung) im Urteil 
VB.2004.00483 vom 8. März 2006 festgehalten (Erw. 5), mangels Grenzwerten 
für die Beurteilung einer Gesamtbelastung aus verschiedenen Lärmarten sei 
deren Zusammenwirken gestützt auf Art. 8 USG im Einzelfall zu beurteilen. Dabei 
könnten Immissionen anderer Lärmarten nicht einfach zu jenen der beurteilten 
Anlage hinzugerechnet werden, seien aber immerhin zu berücksichtigen. Wie 
dies zu geschehen habe, werde aus der Rechtsprechung nicht deutlich. Neben 
der Lärmart mit dem höchsten Beurteilungspegel würden andere Lärmarten im 
Hinblick auf die Einhaltung der Immissionsgrenzwerte jedenfalls nur 
berücksichtigt werden können, wenn deren zusätzliche Störwirkung deutlich 

15

zutage trete. Dieser Forderung sei im konkreten Fall bereits mit der vorsorglichen 
Emissionsbegrenzung Rechnung getragen worden. 

Nachdem auch vorliegend Massnahmen/Auflagen gestützt auf das 
Vorsorgeprinzip verlangt werden, womit die im Wesentlichen (betreffend die 
Tiefgarageneinfahrt und den Strassenlärm) bereits gewahrten Planungs- bzw. 
Immissionsgrenzwerte noch deutlicher unterschritten werden können, darf ohne 
Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes und in zulässiger antizipierter 
Beweiswürdigung gefolgert werden, dass auch die Gesamtlärmbelastung die 
gesetzlichen Limiten wahrt. 

4.1 Des Weiteren rügen die Beschwerdeführer eine ungenügende Erschlies-
sung, ungenügende Verkehrsgutachten, insbesondere einen ungenügenden Be-
obachtungsperimeter sowie eine ungenügende Prüfung der Gutachten und eine 
untaugliche "Absichtserklärung" der Bauherrschaft (S. 8 ff. lit. D.1 ff.). Die Belas-
tung der Q.________strasse betrage derzeit 1'510 Fahrzeuge pro Werktag 
(DWV). Der Neubau der BSP bringe zusätzliche 978 Fahrzeuge (Fz) pro Tag, 
was zu einem neuen DWV von 2'488 Fz führe. Das maximale Verkehrsaufkom-
men be-trage gemäss dem Verkehrskonzept/-gutachten der S.________AG vom 
6. Oktober 2017 455 Fz/Std. Die maximale Kapazität der Q.________strasse lie-
ge bei 500 Fz/Std.; diese werde mit dem Bau der BSP somit zu 91 % ausgelastet 
und gelange an die Kapazitätsgrenze (S. 8 lit. D.1). Das Gutachten beschränke 
sich auf die Beurteilung der Erschliessung in Bezug auf die Q.________strasse, 
den Knoten Y/Z.________strasse sowie auf die arealinterne Parkierung und Er-
schliessung. Die grossräumigen Auswirkungen des Mehrverkehrs von rund 1000 
Fahrten pro Tag insbesondere in Bezug auf den Knoten U.________ und den 
Kreisel im Zentrum von Wollerau würden nicht weiter beurteilt. In der Plausibili-
sierung der T.________AG vom 19. November 2015 (und ähnlich in der Stel-
lungnahme vom 25. Februar 2016) sei festgehalten worden, dass sich das Ver-
kehrsnetz von Wollerau insbesondere im Zentrumsbereich bereits heute während 
der Spitzenstunden an der Leistungsgrenze bewege und dass das geplante Pro-
jekt das Verkehrsnetz zusätzlich massgeblich beeinflussen werde (S. 9 ff. 
Ziff. 2.2; vgl. S. 18 Ziff. 5.3.1). Das Verkehrsgutachten befasse sich auch über-
haupt nicht mit der Frage, ob die Stichstrasse auf KTN I.________ inkl. Einfahrt 
in die Q.________strasse dem zusätzlichen Verkehrsaufkommen gewachsen 
sei. Alleine zwischen 7 und 9 Uhr sei gemäss dem Verkehrsaufkommen mit zu-
sätzlichen 450 Fz zu rechnen. Über die Strassenparzelle I.________ würden zu-
dem die noch unüberbauten Grundstücke KTN J.________ erschlossen. Es sei 
daher auch zu prüfen, ob diese Grundstücke noch über ausreichend Reserven 
für die eigene Entwicklung hätten. Hierfür sei das Bundesgerichtsurteil 

16

1C_178/2014 vom 2. Mai 2016 nicht einschlägig, weil es sich vorliegend nicht um 
eine kommunale Erschliessungsanlage, sondern eine private Feinerschliessung 
handle (S. 11 f. Ziff. 2.3 ff.; vgl. S. 17 Ziff. 5.2; S. 18 f. Ziff. 5.3.2 f.). Angesichts 
der kurzen Zeitspanne der rund 290 Ein- und Ausfahrten in die Tiefgarage (mit 
Auslad der Kinder, Parkmanövern der Schulbusse in der Tiefgarage) während 
nur rund einer halben Stunde am Morgen sei das Verkehrschaos absehbar 
(S. 13 Ziff. 3.1). Die angenommenen 40 Busfahrten seien unrealistisch tief. Es 
sei stattdessen mit rund 60 Fahrten zu rechnen (227 Schüler auf maximal 16 
Sitzplätze). Ein solches Angebot könne nicht mehr zu attraktiven Konditionen be-
trieben werden. Eine Verschiebung der Transportmengen von den Schulbussen 
zu vermehrten privaten Transporten würde jedoch zu einem Systemkollaps 
führen (S. 13 f. Ziff. 3.2). Auf den Antrag, das Gutachten in Bezug auf verschie-
dene offene Fragen durch eine neutrale Fachstelle prüfen zu lassen, sei der Ge-
meinderat nicht eingegangen, indem die aufgeworfenen Fragen als "Vermutun-
gen ohne Darlegung einer Berechnungsgrundlage" bezeichnet worden seien 
(S. 14 f. Ziff. 3.3). Die Absichtserklärung der Bauherrschaft sei eine "Anhäufung 
von schwammigen und unbestimmten Begriffen und Aussagen" (S. 16 Ziff. 4.3; 
vgl. S. 19 f. Ziff. 5.3.5). Der Regierungsrat habe sich mit den detailliert vorgetra-
genen Rügen, Berechnungen und Fragen der Beschwerdeführer ebenfalls nicht 
auseinandergesetzt und dadurch das rechtliche Gehör der Beschwerdeführer 
verletzt. Die Beschwerdeführer hätten im Detail nachgewiesen, dass das Ver-
kehrsgutachten auf verschiedenen unbewiesenen und nicht weiter geprüften An-
nahmen der Bauherrschaft beruhe. Es sei zutreffend, dass das Verkehrsgutach-
ten auf Prognosen abstellen müsse; doch dürften solche Prognosen nicht einfach 
völlig unkritisch übernommen werden (S. 17 ff. Ziff. 5.3). 

4.2.1  Gemäss Art. 22 Abs. 2 lit. b des Bundesgesetzes über die Raumplanung 
(RPG; SR 700) vom 22. Juni 1979 ist die Erschliessung des zu überbauenden 
Landes eine Bewilligungsvoraussetzung. 

Land ist erschlossen, wenn die für die betreffende Nutzung hinreichende Zufahrt 
besteht und die erforderlichen Wasser-, Energie- sowie Abwasserleitungen so 
nahe heranführen, dass ein Anschluss ohne erheblichen Aufwand möglich ist 
(Art. 19 Abs. 1 RPG; § 37 Abs. 1 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes 
[PBG; SRSZ 400.100] vom 14.5.1987). Bei der Erschliessung ist auf eine 
haushälterische Nutzung des Bodens Rücksicht zu nehmen (§ 37 Abs. 2 PBG). 
Genügende Zugänglichkeit setzt eine rechtlich gesicherte und technisch 
hinreichende Zufahrt, ausnahmsweise einen blossen Zugang voraus. Technisch 
hinreichend ist eine Zufahrt, wenn sie verkehrssicher und so beschaffen ist, dass 
sie der zu erwartenden Beanspruchung durch Benützer und öffentliche Dienste 

17

gewachsen ist (§ 37 Abs. 3 PBG). Der Erschliessungspflicht wird primär mit der 
Grob- und Feinerschliessung gemäss Art. 4 f. des Wohnbau- und 
Eigentumsförderungsgesetzes (WEG; SR 843) vom 4. Oktober 1974 
nachgekommen. Art. 4 Abs. 1 WEG definiert "Groberschliessung" als die 
Versorgung eines zu überbauenden Gebiets mit den Hauptsträngen der 
Erschliessungsanlagen, namentlich Wasser-, Energieversorgungs- und 
Abwasserleitungen sowie Strassen und Wege, die unmittelbar dem zu 
erschliessenden Gebiet dienen (vgl. § 37 Abs. 4 PBG). Die Feinerschliessung 
umfasst den Anschluss der einzelnen Grundstücke an die Hauptstränge der 
Erschliessungsanlagen mit Einschluss von öffentlich zugänglichen 
Quartierstrassen und öffentlichen Leitungen (Art. 4 Abs. 2 WEG; vgl. § 37 Abs. 5 
PBG). 

4.2.2  Gemäss ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts sollen die 
Zufahrten verkehrssicher sein und haben sich nach den zonengerechten 
Baumöglichkeiten jener Flächen zu richten, die sie erschliessen sollen (BGE 136 
III 135 Erw. 3.3.2; BGE 117 Ib 314 Erw. 4.a; Bundesgerichtsurteil 1C_290/2011 
vom 1.2.2012 Erw. 3.1). Ebenso hat das Bundesgericht im den Kanton Schwyz 
betreffenden Urteil 1P.539/2000 vom 20.12.2000 (Erw. 2.d) klargestellt, dass sich 
"aus der Bau- und Zonenordnung die zulässige Nutzungsintensität" ergibt, "so 
dass bekannt ist, für welche Verkehrsansprüche die Zufahrt ausgelegt werden 
muss". Die konkrete Ausgestaltung der Erschliessung ist entsprechend je nach 
Nutzungszone unterschiedlich. Die Erschliessung richtet sich an der 
zonenkonformen Nutzung sowie der konkret beanspruchten Grundstücksnutzung 
aus. Die Erschliessung einer Industriezone ist anders auszugestalten als 
diejenige einer Einfamilienhauszone. Dabei ist die Erschliessung dann 
genügend, wenn sie sämtlichen Verkehr der entsprechenden Zone aufnehmen 
kann. Für die Beurteilung des Genügens einer Zufahrt ist die gesamte aus dem 
Einzugsgebiet zu erwartende Verkehrsbelastung, unter Einschluss der 
Nachbarschaft und der Allgemeinheit, miteinzubeziehen. Massgebend ist die zu 
erwartende Verkehrsbelastung des ganzen Gebietes bei Bebauung nach 
zonengerechten Baumöglichkeiten (Häuptli, in: Baumann et al., Kommentar zum 
Baugesetz des Kantons Aargau, Bern 2013, § 32 N 25 f. mit weiteren Hinweisen; 
Fritzsche/Bösch/Wipf; Zürcher Planungs- und Baurecht, Planungsrecht, 
Verfahren und Rechtsschutz, 5. Aufl., Zürich 2011, S. 187; Hänni, Planungs-, 
Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 6. Aufl., Bern 2016, S. 278; vgl. 
Waldmann/Hänni, Kommentar zum RPG, Bern 2006, Art. 19 N 21). 

4.2.3  Mit Urteil 1C_178/2014 vom 2. Mai 2016 (i.Sa. A. AG vs. Gemeinderat 
Schwyz) hat das Bundesgericht (betreffend die Erschliessungssituation in einer 

18

Industriezone) unter anderem erwogen, dass das Gemeinwesen die Bauzonen 
gemäss Art. 19 Abs. 2 RPG innerhalb der im Erschliessungsprogramm 
vorgesehenen Frist zu erschliessen habe; es könne die Erschliessung bei Bedarf 
etappieren. Die Erschliessung habe sich nach den zonengerechten 
Baumöglichkeiten jener Fläche zu richten, die sie erschliessen soll (vgl. BGE 121 
I 65 Erw. 3a S. 68 mit Hinweisen). Die Festlegung von Bauzonen bewirke daher 
die Verpflichtung der Gemeinwesen, diese fristgerecht zu erschliessen. Diese 
Verpflichtung verschaffe den betroffenen Grundeigentümern jedoch keinen 
durchsetzbaren Anspruch auf Erschliessung ihrer Grundstücke. Wenn das 
Gemeinwesen die Bauzonen nicht fristgerecht erschliesse, könnten die 
Eigentümer von Bauzonenland gemäss Art. 19 Abs. 3 PRG jedoch verlangen, 
dass ihnen gestattet wird, ihr Land nach den vom Gemeinwesen genehmigten 
Plänen selber zu erschliessen oder die Erschliessung durch das Gemeinwesen 
nach den Bestimmungen des kantonalen Rechts zu bevorschussen. Könne oder 
möchte ein Gemeinwesen seiner Obliegenheit zur Erschliessung des 
unüberbauten Baulands nicht nach-kommen, habe es nutzungsplanerische 
Konsequenzen zu ziehen, indem es restriktive Zonenvorschriften erlässt (z.B. 
Beschränkung der Ladenfläche) oder die Bauzonen redimensioniert. Das 
Gemeinwesen könne seiner Verpflichtung zur Erschliessung von Bauland jedoch 
nicht dadurch entgehen, dass es Baubewilligungen bereits vor Ausschöpfung der 
zu ihrer Erschliessung erforderlichen Strassenkapazitäten unter Verweis auf eine 
ungenügende künftige Erschliessung noch unüberbauten Baulands verweigere. 
Entsprechend habe das Schwyzer Verwaltungsgericht in seinem früheren 
Entscheid vom 12. März 2009 [VGE III 2008 220] zutreffend ausgeführt, die 
Gemeinde dürfe zonenkonforme Baugesuche nicht mit dem Argument ablehnen, 
sie würden mit dem verursachten Verkehr keinen Raum für andere Bauvorhaben 
lassen. Vielmehr obliege der Gemeinde die Aufgabe, ihr Baugebiet hinreichend 
zu erschliessen und die nötigen Massnahmen vorzukehren. Dabei komme auch 
ein besonderes Verkehrsregime mit Temporeduktionen, Einbahnverkehr, 
Steuerung durch Lichtsignalanlagen usw. in Betracht (Erw. 4.3).

Mit Urteil 1C_667/2017 vom 18. Juni 2018 (i.Sa. W. vs. Gemeinderat Arth, 
Erw. 2.4; vgl. auch Bundesgerichtsurteil 1C_488/2017 vom 22.5.2018 i.Sa. 
Evang.-ref. Kirchgemeinde Höfe vs. Gemeinderat Freienbach, Erw. 3.7) hat das 
Bundesgericht den Einwand, der zitierte Entscheid betreffe eine Industriezone, 
die hinsichtlich ihrer Zwecksetzung nicht mit Wohnzonen gleichgesetzt werden 
könne, als zutreffend erachtet. Es hat jedoch im Weiteren unter anderem auch 
festgehalten, das Bundesgericht sei zwar davon ausgegangen, bei der 
Beurteilung der hinreichenden strassenmässigen Erschliessung müssten 
grundsätzlich auch die zukünftigen Überbauungsmöglichkeiten auf den 

19

erschlossenen Grundstücken mitberücksichtigt werden. Es habe den kantonalen 
und kommunalen Behörden bei der Beurteilung dieser Frage jedoch ein 
erhebliches Ermessen eingeräumt. Im Rahmen dieses Ermessens dürften die 
Baubehörden die hinreichende strassenmässige Erschliessung eines 
Bauprojekts bundesrechtskonform gestützt auf die konkrete und vorhersehbare 
Entwicklung in absehbarer Zeit beurteilen, ohne einen hypothetischen 
Erschliessungsbedarf weiterer Parzellen zu berücksichtigen. Das damit erlaubte 
Abstellen auf den aktuellen Bedarf und die konkret vorhersehbare Entwicklung 
stehe entgegen der Meinung des Beschwerdeführers mit der vom Bundesrecht 
verlangten Planung der Erschliessung von Bauland nicht im Widerspruch. So 
sehe Art. 5 Abs. 1 WEG vor, dass die Grob- und Feinerschliessung der für den 
Wohnungsbau bestimmten Bauzonen entsprechend dem Bedarf in 
angemessenen Etappen innerhalb von 10 bis 15 Jahren durchzuführen sei. Auch 
Art. 19 Abs. 2 PRG lasse zu, dass das Gemeinwesen die Erschliessung bei 
Bedarf etappiere. Die Zulässigkeit der Etappierung der Erschliessung der 
Bauzonen erlaube dem Gemeinwesen jedoch nicht, sich seiner langfristigen 
Verpflichtung zur gänzlichen Erschliessung dieser Zonen dadurch zu entziehen, 
dass es Bauvorhaben bereits vor Ausschöpfung der zu ihrer Erschliessung 
erforderlichen Strassenkapazitäten unter Verweis auf eine ungenügende künftige 
Erschliessung noch unüberbauten Baulands verweigere.  

4.2.4  Das Erschliessungserfordernis bezieht sich auch auf die 
Basiserschliessung (VGE III 2013 103 vom 19.2.2014 Erw. 2.2). Gemäss der 
Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts ist aufgrund der konkreten Verhältnis-
se zu beurteilen, in welchem Umkreis eines Bauvorhabens das übergeordnete 
Strassennetz in die Beurteilung mit einzubeziehen ist. Das Verwaltungsgericht 
hat folgende Grund-sätze für die Beurteilung von Verkehrsüberlastungen des 
übergeordneten Strassennetzes formuliert: Verschärft ein Bauvorhaben eine be-
stehende Überlastung des übergeordneten Strassennetzes wesentlich oder wird 
eine bis anhin knapp genügende Strassenkapazität derart beansprucht, dass sie 
neu wesentlich überlastet wird, so ist die hinreichende Erschliessung ernsthaft in 
Frage gestellt und anhand der konkreten Umstände zu überprüfen. Je weiter ein 
übergeordneter und überlasteter Strassenknoten vom Bauvorhaben entfernt ist, 
desto weniger fällt der Aspekt der Überlastung ins Gewicht, da sich in der Regel 
das Verkehrsaufkommen eines konkreten Bauobjektes mit der Zunahme der Ent-
fernung auf verschiedene Verkehrsträger verteilt und die Kurzfahrten nicht zu 
entfernteren Engpässen führen. Schliesslich folgerte das Verwaltungsgericht, der 
Gesamtbeanspruchung komme beim übergeordneten Strassennetz nicht die 
gleiche entscheidende Bedeutung zu wie bei der Fein- und Groberschliessung 
(vgl. VGE III 2015 228 vom 26.10.2016 Erw. 2.3.3; VGE III 2008 6+7 vom 

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15.4.2008 Erw. 3.1). Zu beachten ist schliesslich, dass eine Erschliessung auch 
den umweltschutzrechtlichen Vorschriften zu genügen hat (VGE III 2008 6+7 
Erw. 3.1 m. Hinweis auf Waldmann/Hänni, Handkommentar RPG, Art. 22 N 61; 
vgl. zum Ganzen auch VGE III 2013 103 vom 19.2.2014 Erw. 2.2). 

4.2.5  Im Urteil 1C_178/2014 vom 2. Mai 2016 hat das Bundesgericht zur Frage 
der rechtsgenüglichen Erschliessung auch die Rechtsprechung des Verwaltungs-
gerichts angeführt (Erw. 3.1.4), gemäss welcher die Tatsache, dass es auf einer 
Strasse gelegentlich zu Staulagen komme, die Bejahung der hinreichenden 
Zufahrt nicht hindert, da solche Staulagen in den Stosszeiten auf vielen 
Hauptstrassen üblich seien und sich kaum vermeiden liessen, solange der 
Individualverkehr nicht zwangsweise eingedämmt werde (VGE 677/92 vom 
11.2.1993 Erw. 6c, in: Entscheide der Gerichts- und Verwaltungsbehörden des 
Kantons Schwyz [EGV-SZ] 1993 Nr. 11). Diese Rechtsprechung habe das 
Verwaltungsgericht im Jahr 1996 bestätigt und insoweit ergänzt, als es ausführte, 
bei Verkehrsüberlastungen des übergeordneten Strassennetzes sei vom 
Grundsatz auszugehen, dass die hinreichende Erschliessung ernsthaft in Frage 
gestellt sei, wenn ein Bauvorhaben eine bestehende Überlastung des 
übergeordneten Strassennetzes wesentlich verschärfe oder eine bis anhin knapp 
genügende Strassenkapazität derart beanspruche, dass sie neu wesentlich 
überlastet werde (VGE 728/95 vom 18.7.1996 Erw. 2c und e, in: EGV-SZ 1996 
Nr. 5). 

4.3.1  Der Beurteilung der Erschliessungsfrage (Verkehrssituation) im ersten 
regierungsrätlichen Beschwerdeverfahren (RRB Nr. 413/2017 Erw. 5.4.1 ff.) lag 
ein Verkehrsgutachten der S.________AG vom 16. Oktober 2015 mit 
Überarbeitung vom 29. Januar 2016 zugrunde. Die T.________AG bemängelte 
bei der Überprüfung des Verkehrskonzeptes am 25. Februar 2016, dass die 
Folgen des Bauvorhabens auf das übergeordnete Strassennetz (Kantonsstrasse) 
- insbesondere den Knoten U.________ und den Kreisel im Dorfzentrum - nicht 
aufgezeigt wurden. Der Regierungsrat erachtete es hingegen nicht als Mangel 
(Erw. 5.4.3), dass das übergeordnete Strassennetz nicht explizit in die Ist-
Zustandsaufnahme aufgenommen worden war. Die Gutachter der 
S.________AG hätten immerhin die zukünftige zusätzliche Verkehrsbelastung 
des Bauvorhabens auch am Knoten U.________ und beim Kreisel Wollerau 
aufgezeigt. 

Der Regierungsrat legte dar, dass das potentielle Verkehrsaufkommen aufgrund 
der Faktoren Langzeitparkierung, Holen und Bringen sowie des Lieferverkehrs 
berechnet worden sei. 40 % bis 50 % der Schüler (entsprechend 232) sollten mit 
dem Schulbus zur BSP gelangen, wobei fünf Kleinbusse (je 16 Plätze), fünf 

21

grosse Kleinbusse (je 24 Plätze) und zwei Standardbusse (je 40 Plätze) 
eingesetzt werden sollten, womit insgesamt 40 Busfahrten pro Tag generiert 
würden (Erw. 5.5.1). Bei der Berechnung des Verkehrsaufkommens durch Holen 
und Bringen wurden Annahmen von Anreisen von je 7.3 % der Schüler im 
Langsamverkehr und öffentlichen Verkehr, 39.2 % per Schulbus und 46.2 % per 
motorisierten Individualverkehr getroffen (sog. Modal Split); von 578 Schülern 
würden 267 von Begleitpersonen mit dem Auto zur BSP gebracht, wofür unter 
der Annahme einer Belegung von 1.41 Schüler/Fz 189 Fahrzeuge erforderlich 
seien. Dies ergebe bei vier täglichen Fahrten 756 Bewegungen (Erw. 5.5.2). Bei 
den Langzeitparkierungen wurde mit 2.5 Fahrten pro jedes der hierfür 
vorgesehenen 70 Parkfelder gerechnet, was 175 Fahrten pro Werktag ergibt. 
Zudem wurden sieben Lieferfahrten pro Tag angenommen (Erw. 5.5.3). Bei 
insgesamt 978 Werktagsfahrten (DWV) bzw. einem täglichen Verkehr (DTV) von 
699 Fahrten ermittelten die Gutachter folgendes Bild (Erw. 5.5.4):

DWV [Fz/d]
(Querschnitt)

[Fz/h]

07.00-08.00 Uhr
(Querschnitt)

[Fz/h]

08.00-09.00 Uhr
(Querschnitt)

[Fz/h]

17.00-18.00 Uhr
(Querschnitt)

[Fz/h]

Bestehendes 
Verkehrsaufkommen

1510
(754/756)

123
(84/39)

143
(108/35)

155
(34/121)

Verkehrsaufkommen 
BSP

978
(489/489)

138
(85/83)

312
(165/147)

89
(41/48)

Künftiges 
Verkehrsaufkommen

2488
(1243/1245)

261
(169/92)

455
(273/182)

244
75/169

Die S.________AG gehe von einer Verkehrskapazität der Q.________strasse 
von 500 Fz/Std. aus, womit nach Verwirklichung des Bauvorhabens eine 
Restkapazität von 45 Fz/Std. in der Zeit des maximalen Verkehrsaufkommens 
(08.00 - 09.00 Uhr) resultiere. Indessen enthalte die von der S.________AG 
angeführte VSS-Norm 640 044, welche eine Kapazität von 500 Fz/Std. für 
siedlungsorientierte Quartiersammelstrassen nenne, keine Angaben zur 
maximalen theoretischen Leistungsfähigkeit; vielmehr sei dieser Wert als 
Richtwert zu verstehen. Dessen Überschreitung führe daher nicht zwingend zu 
einer wesentlichen Überlastung einer Strasse bzw. zu übermässigen Staus, die 
eine hinreichende Erschliessung in Frage stellen könnten (Erw. 5.5.5). 

Die T._______AG habe zwar die Aufschlüsselung der Morgenspitzenstunden in 
zwei Bereiche als eher unangebracht bezeichnet, da die BSP um 08.30 Uhr 
beginne und die geographische Verkehrsverteilung als nicht realistisch 
bezeichnet. Hiervon abgesehen habe sie die Berechnungsmethoden und 
verwendeten Zahlen jedoch nicht angezweifelt oder für falsch befunden. Es 
bestehe daher für den Regierungsrat kein Anlass, vom Gutachten abzuweichen. 

22

Die Einholung eines behördlichen Gutachtens erübrige sich (Erw. 5.5.7). Es sei 
nicht davon auszugehen, dass das Bauvorhaben das übergeordnete 
Strassennetz übermässig belasten bzw. eine allfällig bestehende Überlastung 
wesentlich verschärfen werde. Das S.________AG-Gutachten habe auch 
aufgezeigt, dass die zusätzliche Verkehrsbelastung am Knoten U.________ und 
beim Kreisel im Dorfzentrum in den Morgen- und Abendspitzenstunden nur 
marginal ausfalle. Das Argument der Beschwerdeführer, die Eigentümer der 
noch nicht überbauten Parzellen an der Q.________strasse müssten sich mit der 
Restkapazität von 45 Fz/h begnügen, werde durch das Bundesgerichtsurteil 
1C_178/2014 vom 2. Mai 2016 entkräftet (Erw. 5.6). 

4.3.2  Mit dem neuen Baugesuch haben die Beschwerdeführer ein 
Verkehrskonzept und -gutachten der S.________AG vom 6. Oktober 2017 
eingereicht. Es knüpft an das vorhergehende Gutachten an (S. 1 Ziff. 1). 

Die Zeitfenster für die einzelnen Schulstufen sind unterschiedlich (09.00 bis 16.00 
Uhr: 64 Kinder Vorkindergarten/Kindertagesstätte; 08.30 bis 15.45 Uhr: 90 Kinder 
Kindergarten und 216 Schüler Primarstufe; 08.15 bis 16.00 Uhr: 208 Kinder Ober-
stufe; 07.15 bis 08.30 Uhr: 18 Kinder Frühbetreuung; ergänzende Nachmittags-
aktivitäten und Spätbetreuung mit 41 bzw. 45 Kindern dauern bis ca. 17.45 Uhr 
bzw. 18.30 Uhr). Die Annahme der Verteilung der insgesamt 578 Kinder/Schüler 
auf die Verkehrsmittel (Modal Split) blieb unverändert (S. 11 Ziff. 4.3). 
Unverändert blieben auch die Daten des Ist-Zustandes des 
Verkehrsaufkommens, welche auf Erhebungen von November 2014 basieren 
(S. 12 f. Ziff. 5.1). Erhoben worden waren auch die Verkehrsbewegungen auf der 
V.________strasse sowie die Verkehrsströme beim Knoten 
Y/Z.________strasse. Festgehalten wurde an der Gliederung in 
Langzeitparkierung, Holen und Bringen sowie Lieferverkehr, wobei auch hier die 
angenommenen Zahlen unverändert blieben (S. 17 Ziff. 5.2.1), d.h. ein DWV von 
978, ein DTV (5/7 DWV) von 699 und unter Beachtung der Schulferien (40/52 
DTV) von 538. Das Verkehrsaufkommen für die einzelnen Bereiche wurde in 
Abhängigkeit von der Tageszeit beurteilt, wobei aufgrund fehlender 
Normen/Angaben in der Literatur teils Annahmen getroffen werden mussten. Das 
zu erwartende Verkehrsaufkommen wurde zeitlich wie folgt gegliedert (S. 19): 

Tageszeit Verkehrsaufkommen 
Zielverkehr [Fz/h]

Verkehrsaufkommen 
Quellverkehr [Fz/h]

Verkehrsaufkommen 
Total [Fz/h]

07.00 - 08.00 Uhr 85 53 138

08.00 - 09.00 Uhr 165 147 312

17.00 - 18.00 Uhr 41 48 89

23

Aufgezeigt wurde im Weiteren auch das zusätzliche Verkehrsaufkommen beim 
Knoten U.________ und beim Kreisel Wollerau Zentrum. Für den Mehrverkehr 
beim Kreisel Wollerau Zentrum wurde eine Reduktion der absoluten 
Verkehrszahlen um 20 % angenommen, da ein Teil des Verkehrs bereits im 
bestehenden Zustand ohne die Fahrten von und zur BSP über den Kreisel fahre. 
Es zeigte sich, dass das zusätzliche Verkehrsaufkommen insbesondere beim 
Kreisel Wollerau Zentrum, aber auch beim Knoten U.________, in der Morgen- 
und Abendspitzenstunde (07.00 bis 08.00 Uhr bzw. 17.00 bis 18.00 Uhr) gering 
ausfällt. Das grösste Verkehrsaufkommen der BSP werde ausserhalb dieser 
Hauptverkehrszeiten erzeugt (S. 22). 

Die Beurteilung des Verkehrsaufkommens auf der Q.________strasse lautete 
gleich wie im Vorgutachten. 

Zur Ermittlung des Verkehrsaufkommens 2035 wurde von einer jährlichen 
Verkehrszunahme von 1 % ausgegangen. Berücksichtigt wurden auch weitere 
Nutzungen an der Q.________strasse (S. 25 f. Ziff. 5.4.2). Für die Nutzung der 
nicht überbauten Grundstücke KTN K.________ (2'172 m2), KTN L.________ 
(390 m2) und KTN M.________ (2'498 m2), für welche keine konkreten Projekte 
vorliegen, wurde mit 63 Beschäftigten pro Hektare gerechnet, d.h. bei 0.51 ha 
effektiv mit 32 Beschäftigten und einem DWV von 77 Fz/Tag. Hinzu gerechnet 
wurden für Kunden ein DWV von 26 Fz/Tag und für LKW-Fahrten von 16 Fz/Tag 
entsprechend einem totalen Verkehrsaufkommen (DWV) von 119 Fz/Tag. 
Insgesamt ergebe sich aus einer allfälligen zukünftigen Nutzung dieser Flächen 
nur ein sehr geringes Verkehrsaufkommen. Zudem sei zu beachten, dass die 
bestehenden Betriebe zu grossen Teilen auch direkt ab der V.________strasse 
erschlossen seien. Auf das vorliegende Verkehrskonzept habe die allfällige 
Nutzung der noch unüberbauten Parzellen keinen entscheidenden Einfluss. 

Bei der Beurteilung der Erschliessung wird dargelegt (S. 29 ff. Ziff. 6), dass die 
Q.________strasse mit 5.40 m Fahrbahnbreite (auf der westlichen Seite befindet 
sich zudem ein Trottoir von 1.5 m Breite) die geforderte Breite für 
Erschliessungsstrassen von 4.50 m deutlich überschreite, aber nicht den 
geforderten Abmessungen für eine Sammelstrasse (6.0 m) entspreche. Die 
Hauptaufgabe der Strasse bestehe jedoch im Sammeln wie auch im 
Erschliessen; die signalisierte Höchstgeschwindigkeit liege bei 40 km/h; der 
Charakter der Strasse sei eher siedlungsorientiert. Quartiersammelstrassen 
wiesen eine Kapazität von maximal 500 Fz/Std. auf. Das höchste 
Verkehrsaufkommen betrage in der massgebenden Spitzenstunde im Ist-Zustand 
143 Fz/h, mit den von der BSP in dieser Phase generierten 312 Fz/h insgesamt 
455 Fz/h. Im Zustand 2035 betrage das Verkehrsaufkommen inkl. Mehrverkehr 

24

durch mögliche zusätzliche Nutzungen in der massgebenden Spitzenstunde 
463 Fz/h. 

Die Beurteilung des Knotens Y/Z.________strasse (S. 32 ff. Ziff. 7.1) zeigte, 
dass mit der BSP in allen geprüften Verkehrszeiten immer noch mindestens die 
sehr gute Verkehrsqualitätsstufe B erreicht werde. Die längsten Wartezeiten 
träten zwischen 08.00 und 09.00 Uhr auf, wobei die durchschnittliche Wartezeit 
für Linkseinmünder 12.4 sek. betrage. Die 95 %-Rückstaulängen auf der 
Q.________strasse änderten sich gegenüber dem Ist-Zustand in der 
Abendspitze nicht. Die durchschnittliche Rückstaulänge nehme zwar etwas zu, 
liege aber weiterhin auf tiefem Niveau. Am Abend träten auf der 
V.________strasse auch mit der BSP im Normalfall keine Rückstaus auf. 
Aufgrund des höheren Verkehrsaufkommens am Morgen könne es aufgrund von 
Abbiegern zu kurzen Rückstaus auf der V.________strasse aus Richtung 
Wollerau kommen. Diese seien in der Regel jedoch sehr kurz und führten zu 
keinen relevanten Auswirkungen für die Geradeausbeziehung. 

Untersucht wurden auch die Anforderungen an die Parkierung und Erschliessung 
(S. 35 ff. Ziff. 8). Es wurde ein minimaler Parkfeldbedarf für Langzeitparkierung 
von 71 Plätzen, ein maximaler von 126 und ein mittlerer von 110 errechnet. 

Beim Bedarf an Parkfeldern für Kurzzeitparkierung wurde von 189 Fahrzeugen 
für 267 Kinder (1.41/Fz) ausgegangen abzüglich 13 Fahrten für 18 Kinder der 
Frühbetreuung. Innerhalb einer Spitzenzeit von 10 min wurde mit einem 
maximalen Verkehrsaufkommen von 2/3 der Fahrten entsprechend 118 
Fahrzeugen gerechnet. Der Anteil der Kinder, welche einer Begleitung bedürfen, 
wurde auf 25 % (29.5 Fz) geschätzt. Hierfür wurde eine Verweildauer von 
5 min/Fz eingesetzt, für den Drop Off-Anteil (75 % entsprechend 88.5 Fz) von 
1 min/Fz. Hieraus ergaben sich bei einer Verweildauer von insgesamt 147.5 min. 
für Kurzparkierer ein Parkfeldbedarf von 15, und von insgesamt 88.5 min. für 
Drop Off deren 9. Es gelte jedoch zu beachten, dass auch innerhalb der Spitzen-
10-Minuten Schwankungen auftreten könnten, weshalb etwas mehr Parkfelder 
als gemäss Parkfeldbedarf je Minute gefordert werden, erstellt werden sollten. 

Der Parkplatzbedarf wurde zusammenfassend (S. 38) auf 70 Parkfelder 
Langzeitparkierung, 40 Parkplatzfelder Anrainer BSP, 15 Kurzzeitparkfelder, 9 
Drop-Off-Parkplätze, 5 Abstellplätze für Schulbusse und zwei Parkplätze für 
Warenumschlag veranschlagt. Effektiv stünden 26 Parkfelder für 
Kurzzeitparkierung (Drop-Off mit Standzeit) und rund 13 Plätze für Fahrzeuge im 
Drop-Off-Bereich zur Verfügung, womit auch ausserordentliche Spitzen 
problemlos abgedeckt werden könnten. Die Parkfelder im 2. UG seien 
ausschliesslich für die Langzeitparkierung vorgesehen. Die Abmessungen der 

25

Kurzzeitparkfelder seien deutlich grosszügiger als gemäss der Norm gefordert, 
womit sie einfacher befahren werden könnten. Der Drop-Off-Bereich werde 
ausschliesslich vorwärts befahren, was ein sicheres und einfaches Befahren 
ermögliche. Die Schüler kreuzten die Fahrwege der Autos nicht, womit ein hohes 
Mass an Sicherheit erreicht werde. Ebenso werde für die Kinder, welche die 
Schulbusse benutzten, ein hohes Mass an Sicherheit gewährleistet (S. 39 f. 
Ziff. 9). 

Unter "Fazit" (S. 43 f.) wird abschliessend gefolgert, dass die BSP unter der 
Annahme eines attraktiven Schulbussystems ein werktägliches 
Verkehrsaufkommen von rund 978 Fahrten generiere, welche am Morgen eine 
hohe Konzentration von 312 Fahrten erreiche. Die Kapazitätsgrenze der 
Q.________strasse werde trotz des zusätzlichen Verkehrsaufkommens nicht 
überschritten. Das Erschliessungskonzept verhindere, dass die umliegenden 
Strassen durch Manöver belastet würden. Der gesamte private motorisierte 
Verkehr sowie die regulären Schulbusse würden in die Tiefgarage geführt. 
Oberirdisch fänden einzig Anlieferungen statt sowie ein allfälliger Ein- und Auslad 
grosser Schulbusse, welche aber regulär nicht vorgesehen seien. Der Knoten 
Y/Z.________strasse erreiche selbst im Zeithorizont auch mit der BSP immer 
noch die sehr gute VQS B. 

4.4.1  Vorab ist festzuhalten, dass derzeit (bzw. im Zeitpunkt des Gutachtens) 
erst 440 Schüler die BSP an ihrem bisherigen Standort besuchen (Gutachten 
S. 5 Ziff. 3.4). Auch wenn nicht gesagt ist, ob und wann die BSP ihre maximale 
Auslastung von 578 Kindern erreicht, geht das Verkehrsgutachten zwar zu Recht 
von einer vollen Auslastung der BSP (578 Kinder) aus. Indessen kann mithin 
gesagt werden, dass es sich bei den angenommenen Zahlen und 
Verkehrsbewegungen auch tatsächlich um Maxima handelt, welche kaum 
überschritten werden (sofern sie überhaupt erreicht werden). Hinzu kommt, dass 
das Gutachten aufzeigt, dass die Parkierungsanlage, namentlich was die 
reibungslose Abwicklung der Verkehrsbewegungen auf der Liegenschaft selbst 
anbelangt, bei den Drop-Offs (Kurzzeitparkierer mit und ohne Standzeit) eine 
beträchtliche Reserve (26 bei 15 erforderlichen Kurzzeitparkfelder; 13 bei 9 
erforderlichen Drop-Off-Park-plätzen) aufweist. Reserven dürfte auch die 
Normverweildauer von 1 min/Fz für Drop Off des "Normalfalles" aufweisen für 
das Aussteigen von 1.41 Kindern/Fz. Ein speditives Drop Off wird auch durch die 
Situierung und Abmessung der entsprechenden Parkplätze in der Tiefgarage 
gewährleistet. Bei der (durchschnittlichen) Verweildauer von 5 min. für den Drop 
Off der Kinder, welche einer Begleitung bedürfen, darf berücksichtigt werden, 
dass sich dieser (durchschnittliche) Zeitbedarf erfahrungsgemäss aufgrund eines 

26

gewissen Angewöhnungseffektes auch der (kleineren) Kinder nach einer 
gewissen Anlaufzeit tendenziell verkürzen wird, was ebenfalls positive 
Auswirkungen auf den Verkehrsfluss haben dürfte. 

Bei den angenommenen 40 Busfahrten wurde im Gutachten transparent 
gemacht, dass diese Circa-Angabe abhängig von Fahrzeuggrösse und 
Nachfrage sei (S. 17 Ziff. 5.2.1; vgl. auch S. 9 Ziff. 4.2.3). Eruiert wurde auch ein 
mögliches Liniennetz (S. 10 Ziff. 4.2.5). Gemessen an der maximalen 
Gesamtzahl von 578 Schülern wurde mit 227 (39.2 %) gerechnet, welche den 
Schulbus benutzen. Dieser Prozentsatz liegt mithin geringfügig unter den 
gleichenorts angenommenen 40 % bzw. 50 % (S. 11 Ziff. 4.3) Schüler der 
Kindergarten- bzw. Primarschulstufe, welche den Schulbus benutzen werden. 
Diese Zahlenannahmen erscheinen indes durchaus als plausibel. Soweit die 
Beschwerdeführer der Ansicht sind, es seien mehr Busse erforderlich, dürfte die 
Annahme berechtigt sein, dass die BSP allein aus betriebswirtschaftlichen 
Gründen auf ein effizientes Bustransportsystem achten wird. Es darf denn auch 
anhand des Einzugsgebietes der Schüler mit einer Konzentration auf den Bezirk 
Höfe (vgl. Gutachten S. 5 Ziff. 3.4) angenommen werden, dass nicht bloss 
Kleinbusse (mit je 16 Plätzen) zum Einsatz kommen, sondern Busse mit mehr 
Kapazität, wie dies der Regierungsrat im RRB Nr. 413/2017 vom 30. Mai 2017 
dargelegt hat (vgl. vorstehend Erw. 4.3.1). Erhöht sich die Zahl der Busbenützer, 
werden sich die privaten Transporte entsprechend reduzieren. Im umgekehrten 
Fall dürfte die Reduktion der Busbenützer angesichts der erwähnten 
geographischen Herkunft des Fahrgast- bzw. Schülerpotentials (vgl. Gutachten 
S. 8 Ziff. 4.2.2) nicht derart erheblich sein, dass infolge allenfalls vermehrter 
Privatfahrten ein Systemkollaps eintreten wird. Im Übrigen ist dem Gemeinderat 
beizupflichten, dass der Gemeinderat im gegenteiligen Fall berechtigt wäre, im 
Sinne der grundsätzlich nicht rechtsverbindlichen Absichtserklärung der 
Bauherrschaft vom 13. Juni 2017 entsprechende Massnahmen zu treffen bzw. 
anzuordnen (Vernehmlassung des Gemeinderates vom 27.6.2018 S. 2 Ziff. 2.3). 

4.4.2  Die Stichstrasse auf KTN I.________ ist ungefähr gleich breit, wie die 
Q.________strasse, d.h. rund 5.4 m, und weist ein Trottoir auf (vgl. (RRB 
Nr. 413/2017 vom 30.5.2017 Erw. 6.5; GRB Nr. 2017.314 vom 27.11.2017 S. 8; 
Vernehmlassung der Beschwerdegegnerin S. 13 Ziff. 5.2.2). Gemäss den 
Feststellungen des Gemeinderates, an deren Richtigkeit nicht zu zweifeln ist, 
zumal die aktenkundigen Planunterlagen auch auf nichts Gegenteiliges 
schliessen lassen, entspricht die Geometrie der Ein- und Ausfahrt der 
Stichstrasse in die Q.________strasse den verkehrstechnischen Anforderungen 
für eine rechtsgenügliche Erschliessung. Auch wenn sich das Gutachten zum 

27

"Knoten" Stichstrasse/Q.________strasse nicht explizit im Sinne einer 
zusammenfassenden Beurteilung äussert, lässt sich die Beurteilung des Knotens 
Q.________strasse/ V.________strasse bzw. der durch die BSP bedingten 
Mehreinfahrten von der Q.________strasse in die V.________strasse daher 
ohne weiteres auch auf die Einfahrt von der Stichstrasse in die 
Q.________strasse übertragen, da es sich um denselben Mehrverkehr handelt. 
Nachdem der Ist-Zustand in der Spitzenstunde 143 Fz/h beträgt, die Kapazität 
500 Fz/h und der Verkehr aus der BSP in der Spitzenstunde 312 Fz/h, ergibt sich 
auch rechnerisch eine hinreichende Kapazität der Q.________strasse zur 
Aufnahme des Verkehrs aus der Stichstrasse. Betreffend die Kapazität von 
500 Fz/h kann dem Regierungsrat beigepflichtet werden, dass es sich hierbei 
grundsätzlich um einen Richtwert handelt (vgl. vorstehend Erw. 4.3.1) und eine 
Überschreitung nicht per se mit einer unzulänglichen Erschliessung gleichgesetzt 
werden kann. 

Das Gutachten trägt auch einer möglichen zusätzlichen Nutzung im Zustand 
2035 durch eine Erhöhung des Verkehrs auf der Q.________strasse auf 
463 Fz/h in einem gewissen Masse Rechnung. Dabei ist mit dem Regierungsrat 
von der Anwendbarkeit der Rechtsprechung gemäss dem Bundesgerichtsurteil 
1C_178/2014 vom 2. Mai 2016 auch auf die vorliegende Konstellation 
auszugehen (vgl. vorstehend Erw. 4.2.3). 

4.4.3  Das Gutachten ging auch auf die Auswirkungen der BSP auf das weitere 
Verkehrsnetz, namentlich beim Knoten U.________ und beim Kreisel Wollerau, 
ein und hat das durch die BSP bewirkte zusätzliche Verkehrsaufkommen als 
gering veranschlagt. Die Begründung, das (hauptsächliche) Verkehrsaufkommen 
der BSP liege ausserhalb der Hauptverkehrszeiten, ist nachvollziehbar und 
plausibel. 

4.4.4  Insgesamt besteht kein Anlass, am Aussagewert des Verkehrsgutachtens 
betreffend die Erschliessungsfrage zu zweifeln. Es ist sehr ausführlich und 
umfassend gehalten und vermag in seinen (Be-)Wertungen zu überzeugen. Der 
Beurteilungsperimeter wurde rechtsgenüglich abgesteckt. Nachdem die Zahlen, 
welche dem Gutachten zugrunde gelegt wurden, im Wesentlichen unbestritten 
sind, besteht und bestand auch kein Grund für ein neutrales Fachgutachten bzw. 
für eine Überprüfung des Fachgutachtens. Unbegründet ist auch die Rüge, im 
Zusammenhang mit dem Verkehrsgutachten sei das rechtliche Gehör der 
Beschwerdeführer verletzt worden. Die Begründungspflicht als Teilgehalt des 
verfassungsmässigen Anspruchs auf das rechtliche Gehör verlangt nicht, dass 
sich die Behörde mit jedem Parteistandpunkt im Einzelnen einlässlich auseinan-
dersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Die Behörde kann 

28

sich vielmehr auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte bzw. auf jene As-
pekte beschränken, die von der Behörde ohne Willkür als wesentlich betrachtet 
werden (vgl. BGE 136 I 229 Erw. 5.2; BGE 136 I 184 Erw. 2.2.1; Bundes-
gerichtsurteil 1C_452/2012 vom 18.11.2013 i.Sa. A. et al. vs. VerwGer SZ 
Erw. 2.2). Diesen Vorgaben wird der angefochtene Entscheid (Erw. 3.1 ff.) vollauf 
gerecht. Hieran ändert sich, wie vorstehend erwähnt (Erw. 2.1.1 ff.), nichts, wenn 
der Regierungsrat dabei zusätzlich auch auf die Begründung in seinem RRB 
Nr. 413/2017 vom 30. Mai 2017 verwiesen hat. 

5.1 Festgehalten wird schliesslich auch an der Rüge der Überschreitung der 
Überbauungsziffer (ÜZ) infolge unzulässigen Abzugs des allseits umschlossenen 
Innenhofs. Gemäss Art. 31 Abs. 1 des kommunalen Baureglements (BauR) vom 
7. März 2010 seien alle oberirdischen Gebäude zur überbauten Fläche zu 
zählen. Gemäss Art. 31 Abs. 1 BauR gelte dabei für die Berechnung der über-
bauten Fläche "die senkrechte Projektion der grössten oberirdischen Gebäude-
umfassung". Der geplante Bau trete als einziger Gebäudekörper in Erscheinung; 
der Innenhof sei von aussen nicht zu sehen. Mit der ÜZ soll gewissermassen ein 
"Fussabdruck" des Gebäudes definiert werden. Für diesen sei aber der allseits 
umschlossene Innenhof relevant. Der Regierungsrat verweise in seiner Begrün-
dung auf den ersten Entscheid, was grundsätzlich unzulässig sei. Die Beurteilung 
im RRB Nr. 413/2017 (Erw. 9.5) sei falsch. Ein Innenhof liege per definitionem 
immer innerhalb der grössten Gebäudeumfassung. Faktisch beurteile der Regie-
rungsrat alle vier Seiten der Innenhofumrandung als je einzelne Gebäude (S. 21 
Ziff. 5). 

5.2 Die Überbauungsziffer gibt an, welcher Teil der anrechenbaren Landfläche 
mit oberirdischen Gebäuden (An- und Nebenbauten eingeschlossen) belegt 
werden darf (Art. 31 Abs. 1 BauR; ÜZ = überbaute Fläche/anrechenbare 
Landfläche). Als oberirdisch gelten Bauteile über dem fertigen Terrain. 
Unberücksichtigt bleiben einzelne Abgrabungen für Treppen, Rampen usw. 
(Art. 31 Abs. 2 BauR). Für die Berechnung der überbauten Fläche gilt die senk-
rechte Projektion der grössten oberirdischen Gebäudeumfassung. Nicht zur 
überbauten Fläche werden Dachvorsprünge und offene Balkone bis zu 1.5 m 
Ausladung, aussenliegende Keller- und Eingangstreppen, Stützmauern, äussere 
Lichtschächte und dgl. gerechnet (Art. 31 Abs. 3 BauR). 

5.3 Massgebend ist gemäss dem Gesetzeswortlaut die senkrechte Projektion 
der grössten oberirdischen Gebäudeumfassung. Zum einen ist die Rede von der 
"überbauten" Fläche. Dies trifft auf einen Innenhof, der keine Fläche überbaut, 
offenkundig nicht zu. Mithin ist bereits im Grundsatz ausgeschlossen, dass der 

29

Innenhof als nicht überbaute Fläche mitberücksichtigt wird. Zum andern ist die 
überbaute Fläche aus der Vogelperspektive zu beurteilen, wie der Wortlaut 
("senkrechte Projektion") nahelegt. Dies schliesst ebenfalls aus, dass eine 
nichtüberbaute Fläche mitberücksichtigt wird. Es kann denn auch keine Rolle 
spielen, ob ein Innenhof allseitig umschlossen ist oder ob er auf eine Seite (z.B. 
U-för-miger Grundriss) geöffnet ist. Aus der Massgeblichkeit der grössten 
oberirdischen Gebäudeumfassung lässt sich nichts anderes ableiten. Dies 
bedeutet nur, dass nicht zwingend auf den Gebäudegrundriss auf Terrainebene 
abzustellen ist. Ist die auf das Terrain projizierte Fläche eines höher liegenden 
Baubereiches/ Stockwerkes grösser, was beispielsweise der Fall ist, wenn das 
Gebäude Dachvorsprünge und offene Balkone mit einer Ausladung von mehr als 
1.5 m aufweist, ist diese Fläche für die Überbauungsziffer massgebend. Das 
gleiche gilt auch für einen Innenhof, sofern dieser Balkone und Dachvorsprünge 
mit einer Ausladung von mehr als 1.5 m aufweist; die projizierte Fläche dieser 
Balkone/Dachvor-sprünge ist mitzuberücksichtigen, nicht aber die ausserhalb 
dieser Projektionsfläche liegende Innenhoffläche. Im Weiteren kann 
beispielsweise auf die Definition der Flächennutzungsziffer (FNZ) gemäss Art. 11 
des Baureglements der Gemeinde Lachen vom 29. September 1995 verwiesen 
werden. Demgemäss gibt die FNZ einer Zone an, "welchem Bruchteil der 
anrechenbaren Landfläche die senkrecht projizierte Innengrundfläche aller 
oberirdischen Baukörper (einschliesslich Nebenbauten) entsprechen darf" 
(Abs. 1). Abgesehen davon, dass in diesem Fall anders als gemäss dem BauR 
Wollerau die Innengrundfläche für massgeblich erklärt wird, ist explizit von 
oberirdischen Baukörpern die Rede, was auf einen Innenhof nicht zutrifft. Nichts 
anderes kann vorliegend gelten. Im interkantonalen Vergleich kann Art. 59 des 
Ausführungsreglements vom 18. Dezem-ber 1984 zum Raumplanungs- und 
Baugesetz vom 9. Mai 1983 des Kantons Freiburg angeführt werden. 
Zugängliche Innenhöfe werden grundsätzlich wie Vordächer etc. explizit von der 
Anrechnung ausgenommen (Abs. 2 lit. d). 

Da die Ermittlung der Überbauungsziffer in nummerischer Hinsicht im Übrigen 
unbestritten ist, erweist sich die Beschwerde auch diesbezüglich als 
unbegründet. 

6.1 Nachdem sich die Beschwerde insgesamt als unbegründet erweist und 
daher abzuweisen ist, sind die Kosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und 
Barauslagen) diesem Verfahrensausgang entsprechend den Beschwerdeführern 
- unter solidarischer Haftbarkeit - aufzuerlegen (§ 72 Abs. 2 VRP). 

6.2 Ebenfalls dem Verfahrensausgang entsprechend haben die 
Beschwerdeführer - unter solidarischer Haftbarkeit - der beanwalteten 

30

Beschwerdegegnerin eine Parteientschädigung zu entrichten (§ 74 Abs. 1 VRP). 
Diese wird in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte 
(GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, der ordentlicherweise für das 
Honorar in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von 
Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht und in § 2 die Bemessungskriterien erwähnt, 
unter Ausübung des pflichtgemässen Ermessens auf Fr. 2'500.-- (inkl. Barausla-
gen und MwSt), festgelegt.

31

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
von insgesamt Fr. 2'500.-- werden den Beschwerdeführern unter solidari-
scher Haftbarkeit auferlegt. Sie haben am 28. Mai 2018 einen Kostenvor-
schuss in gleicher Höhe geleistet, so dass die Rechnung ausgeglichen ist. 

3. Der beanwalteten Beschwerdegegnerin wird zu Lasten der Beschwerde-
führer - unter solidarischer Haftbarkeit - eine Parteientschädigung von 
Fr. 2'500.-- zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführer (5/R)
- den Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin (2/R)
- die Beigeladene (R)
- den Gemeinderat Wollerau (R)
- den Regierungsrat 
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst 
- das kantonale Amt für Raumentwicklung
- und das Bundesamt für Umweltschutz (BAFU). 

Schwyz, 21. September 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

32

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 18. Oktober 2018