# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 54613c55-d8e6-5077-9fb6-5e6fdc915aab
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-02-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.02.2025 E-620/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-620-2025_2025-02-14.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-620/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 4 .  F e b r u a r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Mathias Lanz, 

mit Zustimmung von Richter Yanick Felley;   

Gerichtsschreiberin Nina Ermanni. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Eritrea,  

(…), 

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung (beschleunigtes Verfahren);  

Verfügung des SEM vom 20. Januar 2025 / N (…). 

 

 

 

E-620/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der Beschwerdeführer suchte am 30. September 2024 in der Schweiz um 

Asyl nach. 

B.  

Am 7. Oktober 2024 nahm das SEM mittels Direkterfassung im Zentralen 

Migrationsinformationssystem (ZEMIS) die Personalien des Beschwerde-

führers auf. Es beendete am 13. Dezember 2024 das eingeleitete Dublin-

Verfahren mit Italien und eröffnete das nationale Verfahren. 

C.  

Das SEM hörte den Beschwerdeführer am 23. Dezember 2024 zu seinen 

Asylgründen an und führte am 9. Januar 2025 eine ergänzende Anhörung 

durch. In diesem Rahmen führte der Beschwerdeführer zur Begründung 

seines Asylgesuches im Wesentlichen an, er habe sich in Eritrea dem ob-

ligatorischen Militärdienst entzogen. Vom Dorfverwalter sei er aufgefordert 

worden, sich bei den Behörden für eine militärische Ausbildung zu melden. 

Weil er sich geweigert habe, habe er das achte Schuljahr nicht mehr wie-

derholen dürfen. Zudem seien der Familie keine Lebensmittelcoupons 

mehr abgegeben worden. Er habe sich rund ein Jahr lang in den Feldern 

vor der Dorfverwaltung respektive vor der sogenannten Silya (d.h. Geheim-

dienst, Sicherheitsdienst oder Grenzsoldaten) versteckt gehalten. Letztere 

seien der Verwaltung untergeordnet. Die Behörden hätten vergeblich ver-

sucht, seinen Eltern eine an ihn gerichtete Vorladung für den Militärdienst 

zu übergeben. Normalerweise habe er in den Feldern beziehungsweise in 

der Wildnis ausserhalb des Dorfes übernachtet und sei am Tag nach der 

Razzia wieder nach Hause gegangen. Nachdem der Druck stetig zuge-

nommen habe, und im Familiendomizil mehrmals Razzien durchgeführt 

worden seien, sei er am 5. März 2024 zu Fuss in den B._______ ausge-

reist. Von dort sei er über C._______ und Italien in die Schweiz gereist. Der 

Beschwerdeführer reichte im Asylverfahren eine Niederlassungs- und eine 

Aufenthaltsbewilligung seiner beiden in der Schweiz wohnhaften Brüder 

sowie Ausweisdokumente seiner Eltern ein. 

D.  

Am 17. Januar 2025 nahm die zugewiesene Rechtsvertretung Stellung 

zum Entwurf des Asylentscheids des SEM vom 16. Januar 2025. 

E.  

Mit Verfügung vom 20. Januar 2025 – gleichentags eröffnet – stellte die 

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Seite 3 

Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft 

nicht, lehnte sein Asylgesuch ab, wies ihn aus der Schweiz weg, beauf-

tragte den zuständigen Kanton mit dem Wegweisungsvollzug und verfügte 

die Aushändigung der editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis. 

F.  

Die zugewiesene Rechtsvertretung legte am 21. Januar 2025 das Mandat 

nieder. 

G.  

Gegen die vorinstanzliche Verfügung vom 20. Januar 2025 gelangte der 

Beschwerdeführer mit einer Rechtsmitteleingabe vom 28. Januar 2025 an 

das Bundesverwaltungsgericht. Er beantragt, die Verfügung des SEM sei 

aufzuheben, die Flüchtlingseigenschaft sei anzuerkennen und es sei ihm 

Asyl zu gewähren. Eventualiter sei festzustellen, dass der Vollzug der Weg-

weisung unzulässig, unzumutbar oder unmöglich sei und es sei die vorläu-

fige Aufnahme anzuordnen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersucht er um 

unentgeltliche Prozessführung und amtliche Rechtsverbeiständung sowie 

Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses. Der Eingabe legte 

der Beschwerdeführer unter anderem einen vom 19. November 2024 da-

tierten Bericht einer Hörzentrale sowie einen undatierten, nicht unterzeich-

neten medizinischen Bericht (verfassende Person ist nicht erkennbar) bei, 

wonach auf dem rechten Ohr des Beschwerdeführers eine hochgradige, 

bis an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit bestehe. Eine Hörgerätever-

sorgung sei nicht empfohlen, jedoch eine Untersuchung des rechten Ohres 

durch eine Hals-, Nasen-, Ohren-Fachperson.  

H.  

Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte dem Beschwerdeführer mit 

Schreiben vom 31. Januar 2025 den Eingang seiner Beschwerde. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurtei-

lung von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig 

und entscheidet auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – wie auch vorlie-

gend – endgültig (Art. 105 AsylG [SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). 

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Seite 4 

1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG). 

1.3 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht (Art. 108 Abs. 1 

AsylG; Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 Abs. 1 VwVG). Der 

Beschwerdeführer ist zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 105 

AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die Beschwerde 

ist einzutreten. 

2.  

Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen 

richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des Aus-

länderrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5). 

3.  

Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters oder einer zweiten 

Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachstehend aufgezeigt, 

handelt es sich um eine solche, weshalb das Urteil nur summarisch zu be-

gründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG). Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG 

wurde auf einen Schriftenwechsel verzichtet. 

4.  

Strittig und zu prüfen ist zunächst die Flüchtlingseigenschaft des Be-

schwerdeführers und mithin die Gewährung von Asyl. Die Vorinstanz stellt 

sich dabei auf den Standpunkt, die Vorbringen des Beschwerdeführers be-

treffend Militärdienst sowie die Suche der Behörden nach ihm hielten den 

Anforderungen an die Glaubhaftigkeit nicht Stand, sodass deren Asylrele-

vanz nicht geprüft werden müsse. 

4.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grund-

sätzlich Asyl. Flüchtlinge sind Personen, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG). Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung 

des Leibes, des Lebens oder der Freiheit sowie Massnahmen, die einen 

unerträglichen psychischen Druck bewirken (Art. 3 Abs. 2 AsylG). 

4.2 Keine Flüchtlinge sind Personen, die wegen Wehrdienstverweigerung 

oder Desertion ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder begründete 

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Seite 5 

Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Vorbehalten 

bleibt die Einhaltung des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechts-

stellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30; Art. 3 Abs. 3 AsylG). 

4.3 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft nachweisen 

oder zumindest glaubhaft machen (Art. 7 Abs. 1 AsylG). Vorbringen sind 

dann glaubhaft, wenn sie genügend substanziiert, in sich schlüssig und 

plausibel sind; sie dürfen sich nicht in vagen Schilderungen erschöpfen, in 

wesentlichen Punkten widersprüchlich sein oder der inneren Logik entbeh-

ren und auch nicht den Tatsachen oder der allgemeinen Erfahrung wider-

sprechen. Darüber hinaus muss die asylsuchende Person persönlich 

glaubwürdig erscheinen, was insbesondere dann nicht der Fall ist, wenn 

sie ihre Vorbringen auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abstützt 

(vgl. Art. 7 Abs. 3 AsylG), aber auch dann, wenn sie wichtige Tatsachen 

unterdrückt oder bewusst falsch darstellt, im Laufe des Verfahrens Vorbrin-

gen auswechselt, steigert oder unbegründet nachschiebt, mangelndes In-

teresse am Verfahren zeigt oder die nötige Mitwirkung verweigert. Glaub-

haftmachung bedeutet ferner – im Gegensatz zum strikten Beweis – ein 

reduziertes Beweismass und lässt durchaus Raum für gewisse Einwände 

und Zweifel an den Vorbringen der Gesuchstellenden. Eine Behauptung 

gilt bereits als glaubhaft gemacht, wenn das Gericht von ihrer Wahrheit 

nicht völlig überzeugt ist, sie aber überwiegend für wahr hält, obwohl nicht 

alle Zweifel beseitigt sind (vgl. Art. 7 Abs. 2 AsylG). Für die Glaubhaftma-

chung reicht es demgegenüber nicht aus, wenn der Inhalt der Vorbringen 

zwar möglich ist, aber in Würdigung der gesamten Aspekte wesentliche 

und überwiegende Umstände gegen die vorgebrachte Sachverhaltsdar-

stellung sprechen. Entscheidend ist im Sinne einer Gesamtwürdigung, ob 

die Gründe, die für eine Richtigkeit der Sachverhaltsdarstellung sprechen, 

überwiegen oder nicht; dabei ist auf eine objektivierte Sichtweise abzustel-

len (vgl. BVGE 2015/3 E. 6.5.1 m.w.H.; 2012/5 E. 2.2; 2010/57 E. 2.3). 

5.  

Die Vorinstanz führt an, die Aussagen des Beschwerdeführers bei den An-

hörungen fielen in wesentlichen Punkten widersprüchlich aus. Der Be-

schwerdeführer bestreitet dies. 

5.1 In der ersten Anhörung vom 23. Dezember 2024 erklärte der Be-

schwerdeführer, bis im Jahr 2023 die Schule besucht zu haben (vgl. SEM-

Akte […]-32/18 F58). Auf Nachfrage der Vorinstanz hin korrigierte er sich 

und gab an, im Juni 2022 letztmals zur Schule gegangen zu sein (vgl. SEM-

Akte […]-32/18 F61 – F63). In der Anhörung vom 9. Januar 2025 bestätigte 

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Seite 6 

er dann, im Juni 2022 den letzten Schultag gehabt zu haben (vgl. SEM-

Akte […]-35/18 F43 f.). Im Oktober 2022 habe man ihm die Registrierung 

für den weiteren Schulbesuch verweigert (vgl. SEM-Akte […]-35/18 F71, 

F83 – F86). Auf Beschwerdeebene versucht der Beschwerdeführer nun, 

seine Ausführungen nachträglich dahingehend zu präzisieren, dass sein 

letzter Schulbesuch im Juni 2022, der Schulabschluss nach den Ferien im 

Oktober 2022 und das Zeugnis der Schule bis 2023 gültig gewesen sei 

(vgl. BVGer-act. 1 Ziff. 2). Weshalb der Beschwerdeführer in der ersten An-

hörung aber die Gültigkeitsdauer des Zeugnisses mit dem Zeitpunkt des 

letzten Schultages verwechselt haben soll, leuchtet weder ein noch wird 

dies von ihm näher dargelegt. 

5.2 Was das Datum der religiösen Hochzeit mit seiner Ehefrau anbetrifft, 

so legt sich der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe auf «De-

zember 2022» fest (vgl. BVGer-act. 1 Ziff. 3). Dabei lässt er gänzlich aus-

sen vor, dass er sich gegen Ende der zweiten Anhörung korrigierte und mit 

Nachdruck erklärte, Ende 2021 geheiratet zu haben. Dass er diese offen-

bar unzutreffende Korrektur aus Überforderung vorgenommen haben soll, 

überzeugt nicht, zumal er sie ohne Not und ohne Nachfrage seitens der 

befragenden Person anbrachte (vgl. SEM-Akte […]-35/18 F170 – F173).  

5.3 Wenig stringent ist weiter die Angabe des Beschwerdeführers vor dem 

hiesigen Gericht, er habe im Dezember 2022 heiraten können, weil er zu 

diesem Zeitpunkt noch nicht gesucht worden sei. Bis Anfang 2023 habe er 

sich bei den Behörden nicht gemeldet, weshalb man erst dann angefangen 

habe, nach ihm zu suchen. Im Dezember 2022 sei er «noch nicht offiziell 

auf der Flucht» gewesen (vgl. BVGer-act. 1 Ziff. 3 und 4). In seiner Anhö-

rung vom 23. Dezember 2024 erklärte er zwar auf Nachfrage hin, zum ers-

ten Mal bedroht worden zu sein, «sofort» nachdem er im Jahr 2023 die 

Schule abgebrochen habe (vgl. SEM-Akte […]-32/18 F148 f.). Da der Be-

schwerdeführer das Schulende nunmehr im Juni 2022 verortet, kann es 

nicht zutreffen, dass er im Dezember 2022 in seinem Heimatdorf unbe-

schwert ein grosses Hochzeitsfest hat feiern können, an welchem das 

ganze Dorf eingeladen war. Darüber hinaus kontrastiert auch seine Aus-

sage, wonach er im Zeitpunkt seiner Hochzeit noch Schuldokumente ge-

habt habe, mit dem angegebenen Schulende im Juni 2022. 

5.4 Zutreffend hat die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid aufgezeigt, 

dass der Bruder des Beschwerdeführers anlässlich seiner Asylanhörung 

am (…). März 20(…) angegeben hatte, der Beschwerdeführer sei derzeit 

im B._______. Vor Bundesverwaltungsgericht schiebt der 

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Seite 7 

Beschwerdeführer nun nach, er habe 20(…) ein zweites Mal versucht, nach 

Europa zu fliehen, sei im B._______ aber blockiert worden (vgl. BVGer-

act. 1 Ziff. 5 und 6). Weshalb er in seinen beiden Anhörungen zu keinem 

Zeitpunkt erwähnte, im Jahr 20(…) einen Ausreiseversuch unternommen 

zu haben, ist nicht nachvollziehbar. Dies insbesondere vor dem Hinter-

grund, dass der Beschwerdeführer mit Stellungnahme vom 17. Januar 

2025 noch erklärte, er habe zu dieser Zeit keinen Kontakt zum Bruder ge-

habt, sodass dieser allenfalls im Anhörungszeitpunkt im März 20(…) irr-

tümlich angenommen habe, er sei nach seiner Ausreise in den B._______ 

im Jahr 20(…) bis 20(…) nicht nach Eritrea zurückgekehrt (vgl. SEM-Akte 

[…]-46/2).  

5.5 Die Ausführungen des Beschwerdeführers insbesondere zum Aufgebot 

zur Leistung von Militärdienst durch die Dorfverwaltung, zu den Razzien, 

den nach ihm suchenden Behörden und Personen, seinem monatelangen 

Verbergen in den «Feldern» oder zu seiner Hochzeit sind äusserst vage 

und ohne jegliche Details gehalten. Ihm ist es insgesamt nicht gelungen, 

Vorfluchtgründe stringent aufzuzeigen. Betreffend den Besuch der Schule, 

deren Abschluss und seine Reisen in den B._______ sind seine Angaben 

sogar offensichtlich widersprüchlich. Mit der Vorinstanz ist deshalb festzu-

halten, dass die asylbezogenen Vorbringen des Beschwerdeführers die 

Anforderungen an die Glaubhaftigkeit im Sinne von Art. 7 AsylG nicht erfül-

len (vgl. oben E. 4.3).  

5.6 Soweit der Beschwerdeführer versucht, seine ungenauen und in sich 

wenig stimmigen Ausführungen zur Begründung seines Asylgesuches mit 

seinen akustischen Einschränkungen, kognitiven und schulischen Schwie-

rigkeiten sowie Verständnisproblemen infolge Analphabetismus zu erklä-

ren, kann ihm nicht gefolgt werden. An beiden Anhörungen wurde er ge-

fragt, ob er den Dolmetscher verstehe (vgl. SEM-Akte […]-32/18 F1; […]-

35/18 F1). In der Anhörung vom 23. Dezember 2024 wechselte er sogar 

den Platz, um die Dolmetscherin besser hören zu können. Der Beschwer-

deführer wurde darauf hingewiesen, sich zu melden, falls er etwas nicht 

verstehe (vgl. SEM-Akte […]-32/18 F3 – F5). Abschliessend bestätigte er 

ausdrücklich, keine Verständigungsschwierigkeiten gehabt zu haben (vgl. 

SEM-Akte […]-32/18 F175 f.). Ausserdem ist vorliegend in Abrede zu stel-

len, dass ihn kognitive Schwierigkeiten hätten daran hindern können, seine 

Fluchtgründe plausibel und schlüssig darzulegen. Trotz rechtlicher Unter-

stützung war er nicht in der Lage, die Abfolgen und Geschehnisse in Eritrea 

rund um seine angebliche Dienstverweigerung auch nur ansatzweise 

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Seite 8 

nachvollziehbar zu erklären. Die entsprechenden Einwände sind daher zu-

rückzuweisen. 

6.  

6.1 Damit gelingt es dem Beschwerdeführer nicht, eine flüchtlingsrechtlich 

relevante Verfolgung in seinem Heimatstaat Eritrea glaubhaft darzulegen. 

Die von ihm behauptete illegale Ausreise aus Eritrea genügt für sich alleine 

nicht, um von intensiven und flüchtlingsrechtlich begründeten Nachteilen 

auszugehen (vgl. Referenzurteil des BVGer D-7898/2015 vom 30. Januar 

2017 E. 5.1 sowie statt vieler: Urteile des BVGer E-1849/2020 vom 16. Ja-

nuar 2025 E. 5.2 und E-5017/2022 vom 22. August 2024 E. 7.3). Weitere 

Faktoren, welche im Zusammenhang mit der illegalen Einreise inskünftig 

eine asylrechtlich relevante Verfolgung auslösen könnten, sind nicht er-

sichtlich. Ein politisches Profil hat der Beschwerdeführer unbestrittener-

massen keines.  

6.2 Die Möglichkeit einer Einziehung in den eritreischen Nationaldienst 

(welcher sowohl einen zivilen als auch einen militärischen Bereich umfasst) 

ist asylrechtlich nicht von Relevanz. Praxisgemäss handelt es sich dabei 

nicht um eine Massnahme, die aus Motiven im Sinne des Asylgesetzes 

erfolgt (vgl. Referenzurteil D-7898/2015 E. 5.1 sowie statt vieler: Urteile 

des BVGer D-3311/2024 vom 13. September 2024 E. 7.3; D-4285/2024 

vom 5. September 2024 E. 5.2.3; E-5017/2022 E. 7.5). 

6.3 Eine Reflexverfolgung des Beschwerdeführers aufgrund einer flücht-

lingsrechtlich relevanten Verfolgung der Geschwister ist vorliegend nicht 

auszumachen (zur Reflexverfolgung vgl. BVGE 2010/57 E. 4.1.3; 2007/19 

E. 3.3 m.w.H.). Zwar ist nicht zu verkennen, dass zwei Brüder des Be-

schwerdeführers (d.h. D._______, geb. […] [N {…}], und E._______, geb. 

[…] [N {…}) in der Schweiz Asyl erhalten haben. Eine Reflexverfolgung 

betreffend D._______, der sich seit 20[…] in der Schweiz aufhält, hat der 

Beschwerdeführer jedoch weder in den Anhörungen noch in der Beschwer-

deschrift substantiiert geltend gemacht. E._______ wurde nach Angaben 

des Beschwerdeführers im Militärdienst gefoltert, weil er die Namen von 

Deserteuren nicht nennen wollte. Inwiefern sich daraus für den Beschwer-

deführer eine Gefährdung ableiten könnte, ist nicht ersichtlich. In der An-

hörung vom 23. Dezember 2024 erklärte der Beschwerdeführer denn auch 

ausdrücklich, dass seine beiden Brüder in der Schweiz separate Probleme 

gehabt haben (vgl. SEM-Akte […]-32/18 F52 – F55). Selbst wenn sich der 

Bruder F._______ derzeit in Eritrea im Militär befindet, stellt dies für den 

Beschwerdeführer kein Asylgrund dar. Schliesslich ist das pauschale 

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Seite 9 

Vorbringen, wonach sich der Bruder G._______ seit drei Jahren im Ge-

fängnis befinde, weil er bei seiner Rückkehr aus dem B._______ unter Fol-

ter gezwungen worden sei zuzugeben, dass er ein Schlepper sei, gänzlich 

unbelegt. Asylrelevante Auswirkungen auf den Beschwerdeführer ergeben 

sich daraus jedenfalls nicht. Eine mögliche Reflexverfolgung brachte der 

Beschwerdeführer zur Begründung seines Asylgesuches während des ge-

samten vorinstanzlichen Verfahrens zu keinem Zeitpunkt vor. Entspre-

chend erachtet das Bundesverwaltungsgericht die Vorbringen betreffend 

Reflexverfolgung als nachgeschoben. Nach dem Gesagten ist denn auch 

nicht davon auszugehen, die Familie des Beschwerdeführers befinde sich 

auf dem Radar des eritreischen Staates. 

7.  

Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die 

Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers verneint und dessen Asyl-

gesuch abgelehnt hat. Der Beschwerdeführer verfügt insbesondere weder 

über eine ausländerrechtliche Aufenthaltsbewilligung noch über einen An-

spruch auf Erteilung einer solchen. Die Wegweisung wurde demnach 

ebenfalls zu Recht angeordnet (vgl. Art. 44 AsylG; BVGE 2013/37 E. 4.4; 

2009/50 E. 9, je m.w.H.). 

8.  

Zu prüfen bleibt, ob Wegweisungsvollzugshindernisse vorliegen. 

8.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 

nicht möglich, so regelt das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den 

gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme (Art. 44 AsylG; 

Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]). Beim Geltendmachen von Wegweisungs-

vollzugshindernissen gilt gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts 

der gleiche Beweisstandard wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigen-

schaft; das heisst, sie sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich 

ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 

E. 10.2 m.w.H.). 

8.2  

8.2.1 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche Verpflichtungen 

der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den 

Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 

AIG). So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land 

gezwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

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Seite 10 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 FK). Gemäss Art. 25 Abs. 3 BV, Art. 3 des 

Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grau-

same, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, 

SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK darf niemand der Folter oder 

unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen 

werden. Zu beachten ist insbesondere auch das Verbot der Zwangsarbeit 

nach Art. 4 Abs. 2 EMRK. 

8.2.2 Eine asylrelevante Gefährdung besteht vorliegend nicht (vgl. oben 

E. 5 f.). Das Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulement sowie der 

in Art. 5 AsylG verankerte Grundsatz der Nichtrückschiebung finden im vor-

liegenden Verfahren keine Anwendung. Eine Rückkehr des Beschwerde-

führers nach Eritrea ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG recht-

mässig. 

8.2.3 Der Beschwerdeführer vermochte nicht glaubhaft zu machen, dass 

er für den eritreischen Militärdienst hätte rekrutiert werden sollen (vgl. oben 

E. 5). Grundsätzlich befindet er sich jedoch im wehrpflichtigen Alter, und 

aufgrund der Akten ist nicht davon auszugehen, dass er den Nationaldienst 

bereits geleistet hat oder aus diesem entlassen wurde. Die Zulässigkeit 

des Wegweisungsvollzugs bei bevorstehender Einziehung in den eritrei-

schen Nationaldienst untersuchte das Bundesverwaltungsgericht sowohl 

unter dem Gesichtspunkt des Verbots der Sklaverei und Leibeigenschaft 

(Art. 4 Abs. 1 EMRK) sowie des Zwangsarbeitsverbots (Art. 4 Abs. 2 

EMRK) als auch unter jenem des Verbots der Folter und der unmenschli-

chen und erniedrigenden Behandlung (Art. 3 EMRK). Rechtsprechungsge-

mäss ist von einer drohenden Verletzung dieser völkerrechtlichen Bestim-

mungen selbst bei einer allfälligen Einziehung in den eritreischen National-

dienst nicht auszugehen (vgl. BVGE 2018 VI/4 E. 6.1; statt vieler: Urteile 

des BVGer E-8243/2024 vom 13. Januar 2025 E. 8; D-4285/2024 E. 7.2.5; 

E-1652/2024 vom 11. April 2024). Die vom Beschwerdeführer zitierte 

Rechtsprechung sowie die beschwerdeweise angeführten Quellen vermö-

gen daran nichts zu ändern. 

8.2.4 Weitere Gründe für die Annahme der Unzulässigkeit des Wegwei-

sungsvollzugs ergeben sich weder aus den Akten noch aus der Beschwer-

deschrift. Stichhaltige Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer für 

den Fall einer Ausschaffung in den Heimatstaat dort mit beachtlicher Wahr-

scheinlichkeit einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe 

oder Behandlung ausgesetzt wäre, sind keine ersichtlich. Ein 

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Seite 11 

Abhängigkeitsverhältnis zu seinen beiden in der Schweiz lebenden Brü-

dern wird vom Beschwerdeführer weder behauptet noch ist ein solches aus 

den Akten erkennbar (vgl. BGE 144 II 1 E. 6.1). Die Wegweisung verletzt 

Art. 8 EMRK somit nicht. Demnach ist der Vollzug der Wegweisung sowohl 

im Sinne der landes- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zuläs-

sig. 

8.3  

8.3.1 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AIG kann der Vollzug für Ausländerinnen und 

Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf-

grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und me-

dizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung 

festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AIG – die vorläufige 

Aufnahme zu gewähren. 

8.3.2 Eine drohende Einberufung in den Nationaldienst führt für sich ge-

nommen nicht zur Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs (vgl. 

BVGE 2018 VI/4 E. 6.2), weshalb der Vollzug vorliegend unter diesem As-

pekt als zumutbar zu erachten ist. 

8.3.3 Eritrea ist nicht von einem Krieg, Bürgerkrieg oder einer Situation all-

gemeiner Gewalt beziehungsweise einer generellen Unzumutbarkeit des 

Wegweisungsvollzugs auszugehen. Zwar ist die wirtschaftliche Lage nach 

wie vor schwierig, jedoch haben sich die Lebensbedingungen in jüngerer 

Zeit in einigen Bereichen auch verbessert, indem sich namentlich die me-

dizinische Grundversorgung, die Ernährungssituation, der Zugang zu Was-

ser und zur Bildung stabilisiert haben. Der Krieg ist seit Jahren beendet 

und ernsthafte flächendeckende ethnische oder religiöse Konflikte sind 

nicht zu verzeichnen. Von den umfangreichen Zahlungen aus der Diaspora 

profitiert ein Grossteil der Bevölkerung. Angesichts der schwierigen allge-

meinen Lage in Eritrea kann aber in Einzelfällen nach wie vor eine Exis-

tenzbedrohung gegeben sein (vgl. Referenzurteil des BVGer D-2311/2016 

vom 17. August 2017 E. 17; Urteile des BVGer E-2046/2023 vom 18. De-

zember 2024 E. 9.4.2; D-4285/2024 E. 7.3.2). 

8.3.4 Vorliegend ergeben sich aus den Akten keine individuellen Gründe 

oder besondere Umstände, die auf eine solche Existenzbedrohung hinwei-

sen und den Wegweisungsvollzug als unzumutbar erscheinen liessen. Der 

Beschwerdeführer ist jung und gemäss den Akten – abgesehen von der 

festgestellten Schwerhörigkeit (siehe hierzu oben Bst. G) – grundsätzlich 

gesund, hat eine schulische Ausbildung zumindest absolviert und bereits 

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Seite 12 

Arbeitserfahrungen als (…) gesammelt (vgl. SEM-Akte […]-32/18 F7 – F9, 

F56, F60, F74 f., F81 – F85; […]-35/18 F40, F42). Eine Hörgeräteversor-

gung aufgrund seiner Schwerhörigkeit ist nicht erforderlich (vgl. BVGer-

act. 1). Im Weiteren hält sich seine Familie nach wie vor in seinem Heimat-

dorf H._______ auf, womit davon auszugehen ist, dass er in sein vertrautes 

soziales Umfeld wird zurückkehren können (vgl. SEM-Akte […]-32/18 F22, 

F29; […]-35/18 F25 – F27). Der Wegweisungsvollzug ist demnach als zu-

mutbar zu erachten. 

8.4 Die Möglichkeit der freiwilligen Rückkehr steht praxisgemäss der Fest-

stellung der Unmöglichkeit des Wegweisungsvollzugs im Sinne von Art. 83 

Abs. 2 AIG entgegen (BVGE 2018 VI/4 E. 6.3). Daher obliegt es dem 

Beschwerdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung des Heimatstaates 

die für eine Rückkehr notwendigen Reisedokumente zu beschaffen (vgl. 

Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Voll-

zug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 

AIG). 

8.5 Zusammenfassend hat die Vorinstanz den Wegweisungsvollzug zu 

Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet. Eine Anordnung der 

vorläufigen Aufnahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1–4 AIG). 

9.  

Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 

Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig so-

wie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG) und – soweit diesbezüglich 

überprüfbar – angemessen ist. Die Beschwerde ist abzuweisen. 

10.  

10.1 Die Beschwerdebegehren erweisen sich aufgrund der vorstehenden 

Erwägungen als aussichtslos, womit es an den materiellen Voraussetzun-

gen zur Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und der amtlichen 

Rechtsverbeiständung (Art. 65 Abs. 1 VwVG und Art. 102m Abs. 4 AsylG) 

fehlt. Die entsprechenden Gesuche sind abzuweisen. 

10.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt 

Fr. 750.– festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]). Das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines 

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Seite 13 

Kostenvorschusses ist mit der Ausfällung des vorliegenden Urteils gegen-

standslos geworden. 

 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 14 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und amt-

lichen Rechtsverbeiständung werden abgewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Mathias Lanz Nina Ermanni 

 

 

Versand: