# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1e70d36c-158f-5c12-bbd2-b4bf68654f85
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-11
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Versicherungsgericht 11.09.2025 VBE.2024.584
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_007_VBE-2024-584_2025-09-11.pdf

## Full Text

Versicherungsgericht 

3. Kammer 

 

VBE.2024.584 / nb / nl  
Art. 111 

 

 

Urteil vom11. September 2025 
 

 

Besetzung  Oberrichterin Gössi, Präsidentin  

Oberrichter Kathriner  

Oberrichterin Fischer  

Gerichtsschreiber Battaglia          

 

 
   

Beschwerde- 

führer  

 A._____ 

 

     
   

Beschwerde- 

gegnerin  

 SVA Aargau, IV-Stelle, Bahnhofplatz 3C, Postfach, 5001 Aarau   

 

     
   

Beigeladene   Pensionskasse B._____ 

 

 
 

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend IVG Renten 

(Verfügung vom 8. November 2024) 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

   

Das Versicherungsgericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

Der 1985 geborene Beschwerdeführer meldete sich am 13. Februar 2024 

unter Hinweis auf eine chronische Ruptur der distalen Bicepssehne rechts 

bei der Beschwerdegegnerin zum Bezug von Leistungen der Eidgenössi-

schen Invalidenversicherung (IV) an. Die Beschwerdegegnerin tätigte Ab-

klärungen in medizinischer und erwerblicher Hinsicht, insbesondere holte 

sie die Akten des Unfallversicherers ein und hielt Rücksprache mit dem 

Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD). Nach durchgeführtem Vorbescheid-

verfahren verneinte sie einen Anspruch des Beschwerdeführers auf eine 

Rente mit Verfügung vom 8. November 2024. 

 

2. 

2.1. 

Mit (zunächst der Beschwerdegegnerin eingereichter) Eingabe vom 2. De-

zember 2024 erhob der Beschwerdeführer Beschwerde und beantragte 

sinngemäss die Aufhebung der Verfügung vom 8. November 2024 sowie 

die Vornahme weiterer Abklärungen. 

 

2.2. 

Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Vernehmlassung vom 30. Januar 

2025 die Abweisung der Beschwerde. 

 

2.3. 

Mit instruktionsrichterlicher Verfügung vom 7. Februar 2025 wurde die be-

rufliche Vorsorgeeinrichtung des Beschwerdeführers im Verfahren beigela-

den und ihr Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt. Die Beigeladene 

liess sich nicht vernehmen. 

 

2.4. 

Am 13. Februar, 14. April und 4. Juni 2025 (jeweils Postaufgabe) reichte 

der Beschwerdeführer weitere Unterlagen ein. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin den Anspruch des 

Beschwerdeführers auf eine Rente mit Verfügung vom 8. November 2024 

(Vernehmlassungsbeilage [VB] 42) zu Recht verneint hat. 

  

 - 3 - 

 

 

2. 

2.1. 

Anspruch auf eine Rente haben Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder 

die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare 

Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern 

können, während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durch-

schnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind 

und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) 

sind (Art. 28 Abs. 1 IVG). 

 

2.2. 

Invalidität gemäss Art. 4 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 7 f. ATSG bedeutet im All-

gemeinen den durch die Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder 

psychischen Gesundheit verursachten und nach zumutbarer Behandlung 

und Eingliederung verbleibenden ganzen oder teilweisen Verlust der Er-

werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-

beitsmarkt (MEYER/REICHMUTH, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum 

Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung 

[IVG], 4. Aufl. 2022, N. 123 zu Art. 4 IVG mit Hinweis auf BGE 130 V 343 

E. 3.2.1 S. 346). 

 

3. 

Die angefochtene Verfügung vom 8. November 2024 basiert in medizini-

scher Hinsicht im Wesentlichen auf der Stellungnahme des RAD-Arztes 

Dr. med. B._____, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo-

gie des Bewegungsapparates, vom 11. September 2024. Darin führte die-

ser aus, für die angestammte Tätigkeit im Lager bestehe keine Arbeitsfä-

higkeit mehr. In einer angepassten, körperlich sehr leichten Tätigkeit ohne 

Belastung der rechten oberen Extremität bestehe "aktuell" eine 100%ige 

Arbeitsfähigkeit (VB 36/2). 

 

An dieser Einschätzung hielt Dr. med. B._____ in seiner (mit der Vernehm-

lassung eingereichten) Beurteilung vom 27. Januar 2025 fest (VB 48). 

 

4. 

4.1. 

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob die-

ser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 

beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 

Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medi-

zinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation einleuchtet 

und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 134 V 

231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352). 

 

 - 4 - 

 

 

4.2. 

Auch wenn die Rechtsprechung den Berichten versicherungsinterner me-

dizinischer Fachpersonen stets Beweiswert zuerkannt hat, kommt ihnen 

praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft wie einem gerichtlichen oder ei-

nem im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger in Auftrag 

gegebenen Gutachten zu (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 ff.; 122 V 157 E. 1c 

S. 160 ff.). Zwar lässt das Anstellungsverhältnis der versicherungsinternen 

Fachperson zum Versicherungsträger alleine nicht schon auf mangelnde 

Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee 

S. 353 ff.). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen 

Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge 

Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zu-

verlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Fest-

stellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 

465 E. 4.4 S. 469 f.; 122 V 157 E. 1d S. 162 f.). 

 

4.3. 

Auch eine reine Aktenbeurteilung kann beweistauglich sein, wenn es im 

Wesentlichen um die Beurteilung eines feststehenden medizinischen 

Sachverhalts geht und sich neue Untersuchungen erübrigen (Urteile des 

Bundesgerichts 9C_411/2018 vom 24. Oktober 2018 E. 4.2; 9C_335/2015 

vom 1. September 2015 E. 3.1; 9C_1063/2009 vom 22. Januar 2010 

E. 4.2.1 mit Hinweis auf Urteil des Bundesgerichts I 1094/06 vom 14. No-

vember 2007 E. 3.1.1 in fine). 

 

5. 

5.1. 

Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, seine Alltagsaktivi-

täten seien eingeschränkt, er leide unter ständigen Schmerzen, und Funk-

tion, Beweglichkeit und Bewegungsumfang von Hand, Arm und Schulter 

seien eingeschränkt. 

 

5.2. 

Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass dem Beschwerdeführer in den ak-

tenkundigen medizinischen Unterlagen der behandelnden Ärzte (im vorlie-

gend relevanten Zeitraum ab Oktober 2024 [Ablauf des Wartejahres; 

vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG]) keine Arbeitsunfähigkeit in angepassten Tä-

tigkeiten attestiert wurde. Die einzigen Unterlagen, welche sich (betreffend 

die Zeit bis zum Verfügungserlass) zu dieser Thematik äussern, stammen 

von Dr. med. C._____, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma-

tologie des Bewegungsapparates, vom Kantonsspital E._____. Dieser ging 

bereits im Bericht vom 25. Juli 2024 davon aus, leichte Tätigkeiten mit Be-

lastungen von maximal 5 kg seien zu 50 % möglich (VB 30/4 f.). In seinem 

Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom 19. November 2024 hielt er schliesslich 

fest, dem Beschwerdeführer seien leichte Arbeiten ganztags zumutbar, so-

weit sie keine wiederholten oder maximalen Krafteinsätze, kein Steigen auf 

 - 5 - 

 

 

Leitern und Gerüste und keine Exposition gegenüber Stössen, Schlägen 

und Vibrationen beinhalteten (VB 43/3). Es besteht somit bezüglich der Ar-

beitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer Verweistätigkeit im Wesent-

lichen Einigkeit zwischen dem behandelnden Arzt des Kantonsspitals 

E._____ und RAD-Arzt Dr. med. B._____, welcher in seiner Stellungnahme 

vom 11. September 2024 gar bloss von der Zumutbarkeit einer sehr leich-

ten Tätigkeit ohne Belastung der rechten oberen Extremität ausging. Der 

RAD-Arzt verwies zudem darauf, dass der Bericht des Kantonsspitals 

E._____ vom 24. (gemeint wohl: 28.) August 2024 keine objektivierbaren 

pathologischen Befunde erkennen lasse (VB 36/2). Dies trifft denn auch zu. 

Ausser einem atrophen Musculus biceps brachii und einer Sensibilitätsstö-

rung wurden darin keine nennenswerten Befunde erhoben. Eine neurologi-

sche Abklärung (vgl. VB 34/2 ff.) habe ebenfalls keine weiteren Auffällig-

keiten ergeben. Dem Beschwerdeführer wurde eine weiterhin bestehende 

Arbeitsunfähigkeit für belastende Tätigkeiten attestiert (VB 34/5 f.).  

 

Auch den nach Beschwerdeerhebung entstandenen und/oder eingereich-

ten – indes vorliegend zu berücksichtigenden (vgl. BGE 121 V 362 E. 1b 

S. 366) – Arztberichten lassen sich keine neuen Erkenntnisse entnehmen, 

welche die übereinstimmende Beurteilung des behandelnden Orthopäden 

des Kantonsspitals E._____ und des RAD-Arztes Dr. med. B._____ einer 

vollständigen Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten in Zweifel zu zie-

hen vermöchten. Im Bericht der Klinik D._____ vom 3. Februar 2025 wird 

über eine Hypästhesie im Bereich des anterioren Vorderarmes und "eine 

subjektive Symptomatik in der Hand mit Schwäche/Gefühlsänderung" be-

richtet, weshalb eine neurologische Abklärung in die Wege geleitet werde, 

um eine eventuelle Schädigung des Nervus cutaneus antebrachii lateralis 

oder des PIN zu evaluieren (eingereicht mit Eingabe vom 13. Februar 

2025). Diese Untersuchung vom 19. März 2025 zeigte elektrophysiologi-

sche Normalbefunde. Lediglich die Neurographie des Nervus cutaneus an-

tebrachii lateralis sei bei Muskelartefakten bei Aktivierung des Musculus 

biceps rechts nicht ableitbar gewesen (Bericht der Klinik D._____ vom 

31. März 2025, eingereicht mit Eingabe vom 14. April 2025). Eine neuroso-

nographische Untersuchung vom 23. April 2025 ergab keine abgrenzbare 

Pathologie des Nervus radialis, insbesondere des ramus profundus, und 

fehlende Hinweise für eine axonale Veränderung der radial versorgten Ex-

tensorenlogen und keinen sicheren Nachweis eines Neuroms des Nervus 

cutaneus antebrachii lateralis rechts. Lediglich eine verdünnte und struktu-

rell alterierte Bizepssehne ohne sonographisch sicheren Nachweis einer 

intakten Insertion wurde festgestellt (Bericht der Klinik D._____ vom 5. Mai 

2025, eingereicht mit Eingabe vom 4. Juni 2025). Im Bericht vom 3. Juni 

2025 (ebenfalls eingereicht mit Eingabe vom 4. Juni 2025) hielten die Ärzte 

der Klinik D._____ fest, nach gründlicher Analyse und Bewertung aller re-

levanten Faktoren kämen sie aufgrund der Tatsache, dass die distale Bi-

zepssehne bei den bildgebenden Verfahren am richtigen Ort inseriert sei, 

wobei sie jedoch sehr ausgedünnt, aber trotzdem klinisch gut palpabel sei, 

 - 6 - 

 

 

zum Schluss, dass die vorliegenden Beschwerden als pseudo-neurolo-

gisch zu interpretieren seien. Es werde eine neue Refixation mit potenziel-

ler Allografts-Augmentation erwogen, um den aktuellen Zustand des Be-

schwerdeführers zu optimieren. Sie seien sich allerdings nicht sicher, in-

wiefern dies eine hilfreiche Massnahme darstellen könnte. Nach eingehen-

der Untersuchung sei zudem ein erneutes Auftreten eines subakromialen 

Impingements diagnostiziert worden, welches sich a.e. als Bursitis sub-

acromialis rechts manifestiere. Um eine eindeutige Diagnose stellen zu 

können, sei es notwendig, eine Arthro-MRT-Untersuchung durchzuführen, 

um eine Tendinopathie bzw. eine Partialruptur der Supraspinatussehne 

auszuschliessen.  

 

Davon abgesehen, dass daraus nicht erkennbar ist, ob das "erneute Auf-

treten eines subakromialen Impingements" bereits im relevanten Zeitraum 

bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vorlag (vgl. BGE 121 V 362 

E. 1b S. 366), bestehen damit keine neuen objektivierbaren Befunde, wel-

che Zweifel an den Beurteilungen des RAD-Arztes und des behandelnden 

Orthopäden des Kantonsspitals E._____ einer vollständigen Arbeitsfähig-

keit in einer angepassten, (sehr) leichten Tätigkeit ohne Belastung der 

rechten oberen Extremität zu begründen vermöchten, zumal auch der 

Hausarzt des Beschwerdeführers in seinen Arbeitsunfähigkeitszeugnissen 

vom 25. April und 4. Juni 2025 festhielt, eine leichte Arbeit (mit den bereits 

zuvor erwähnten Einschränkungen) sei dem Beschwerdeführer ganztags 

zumutbar (eingereicht mit Eingabe vom 4. Juni 2025). 

 

5.3. 

Soweit der Beschwerdeführer schliesslich auf eingeschränkte Alltagsaktivi-

täten und Schmerzen hinweist, ist darauf hinzuweisen, dass das blosse 

Abstellen auf subjektive Angaben des Beschwerdeführers oder dessen 

Schmerzangaben nicht genügt, um eine Arbeitsunfähigkeit zu begründen. 

Vielmehr wird verlangt, dass die Schmerzangaben durch damit korrelie-

rende, fachärztlich schlüssig feststellbare Befunde hinreichend erklärbar 

sind. Dabei müssen die Schmerzangaben zuverlässiger medizinischer 

Feststellung und Überprüfung zugänglich sein (BGE 143 V 124 E. 2.2 

S. 127 mit Hinweis auf BGE 130 V 396 E. 5.3.2 S. 398; vgl. auch BGE 139 

V 547 E. 5.4 S. 556). Dies ist vorliegend nach dem zuvor Dargelegten ge-

rade nicht der Fall. Darüber hinaus ist in diesem Zusammenhang auf die 

Beurteilung der Rehaklinik D._____ vom 25. Oktober 2024 hinzuweisen, in 

welcher von einer erheblichen Symptomausweitung des Beschwerdefüh-

rers im Rahmen der physischen Leistungstests ausgegangen wurde. Das 

Ausmass der demonstrierten physischen Einschränkungen lasse sich mit 

den objektivierbaren pathologischen Befunden der klinischen Untersu-

chung, der bildgebenden Abklärung sowie den Diagnosen aus somatischer 

Sicht nicht erklären (Beschwerdebeilagen). 

 

 - 7 - 

 

 

5.4. 

Zusammenfassend ergeben sich demnach keine auch nur geringen Zweifel 

an der Beurteilung von RAD-Arzt Dr. med. B._____, wonach der Beschwer-

deführer in einer angepassten, körperlich sehr leichten Tätigkeit ohne Be-

lastung der rechten oberen Extremität (spätestens) seit September 2024 

eine 100%ige Arbeitsfähigkeit aufweise (vgl. E. 3.). Der rechtserhebliche 

medizinische Sachverhalt erweist sich somit als rechtsgenüglich erstellt, 

weshalb auf weitere Abklärungen verzichtet werden kann (vgl. BGE 144 V 

361 E. 6.5 S. 368 mit Hinweisen).  

 

6. 

Der von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Einkommensvergleich 

unter Ermittlung eines rentenausschliessenden (vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. c 

IVG) Invaliditätsgrades von 12 % wird vom Beschwerdeführer nicht bean-

standet und gibt zu keinen Weiterungen Anlass. Die Beschwerdegegnerin 

hat einen Rentenanspruch des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 

8. November 2024 demnach zu Recht verneint, weshalb die dagegen er-

hobene Beschwerde abzuweisen ist. 

 

7. 

7.1. 

Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Kosten 

werden nach dem Verfahrensausgang und unabhängig vom Streitwert im 

Rahmen von Fr. 200.00 bis Fr. 1'000.00 festgesetzt. Für das vorliegende 

Verfahren betragen diese Fr. 800.00. Sie sind gemäss dem Verfahrensaus-

gang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. 

 

7.2. 

Dem Beschwerdeführer steht nach dem Ausgang des Verfahrens (Art. 61 

lit. g ATSG) und der Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Stellung als Sozi-

alversicherungsträgerin (BGE 126 V 143 E. 4 S. 149 ff.) keine Parteient-

schädigung zu. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. 

Die Verfahrenskosten von Fr. 800.00 werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. 

 

3. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 
 

 

 - 8 - 

 

 

 
   

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim 

Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung 

mit Art. 90 ff. BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom sieb-

ten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli 

bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar 

(Art. 46 BGG).  

 

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 

6004 Luzern, zuzustellen. 

 

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweis-

mittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Hän-

den hat (Art. 42 BGG). 

 

 
   

Aarau, 11. September 2025 

 

Versicherungsgericht des Kantons Aargau 

3. Kammer 

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

Gössi Battaglia