# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** deb5d2dd-a6c3-5355-95a4-c0a2909a8949
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-08-19
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Sonstiges 19.08.2021 IV 2020/71
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Publikationen/SG_KGN_999_IV-2020-71_2021-08-19.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2020/71

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 09.06.2022

Entscheiddatum: 19.08.2021

Entscheid Versicherungsgericht, 19.08.2021
Beweiswürdigung mit Massgeblichkeit des Ergebnisses einer 
polydisziplinären Begutachtung (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 19. August 2021, IV 2020/71).

Entscheid vom 19. August 2021

Besetzung

Versicherungsrichterinnen Karin Huber-Studerus (Vorsitz), Christiane Gallati Schneider 

und Corinne Schambeck; Gerichtsschreiberin Fides Hautle

Geschäftsnr.

IV 2020/71

Parteien

A.___,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

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Rente

Sachverhalt

A.  

A.___ meldete sich am 3./8. Oktober 2018 (IV-act. 3) bei der 

Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle des Kantons St. Gallen zum Bezug von Leistungen 

der Invalidenversicherung an. Sie (Mutter eines 200_ geborenen Kindes) habe eine 

zweijährige Lehre (als ___, vgl. Beilage IV-act. 6-19) absolviert. Seit ca. 2013 habe sie 

Hüftprobleme (links zweimal operiert, rechts einmal) und ausserdem leide sie an 

psychischer Belastung, andauernden Kopf- und Rückenschmerzen und fast täglicher 

Migräne, Letzteres seit dem Kleinkindalter. Vom 29. März 2017 bis 30. April 2018 sei 

sie zu 60 % als ___/___ angestellt gewesen. Seit 1. Juni 2018 sei sie zu 100 % 

arbeitslos. Vom 1. Juli 2018 bis 22. August 2018 habe sie in einem Pensum von ca. 

35 % (bzw. 14 Stunden pro Woche) im Zwischenverdienst als ___mitarbeiterin 

gearbeitet. Sie sei zu 70 % arbeitsunfähig. - Die Versicherte legte ein Attest der Klinik 

B.___ vom 27. August 2018 (IV-act. 4) bei, wonach sie sich in regelmässigen 

Abständen dort in ambulanter Behandlung befinde und derzeit (und in den nächsten 

Monaten voraussichtlich ohne Besserung) aufgrund von anhaltenden 

Hüftgelenksschmerzen keine Tätigkeit im Stehen ausüben könne.

A.a. 

Die zuständige Arbeitslosenkasse teilte am 16. Oktober 2018 (IV-act. 10) mit, die 

Versicherte habe sich ab 1. Juni 2018 als arbeitslos gemeldet und suche eine Stelle zu 

80 %. Es werde ihr bei einem versicherten Lohn von Fr. 2'617.-- eine 

Arbeitslosenentschädigung ausgerichtet.

A.b. 

Die Arbeitgeberin der Anstellung als ___ teilte am 24. ___ 2018 (IV-act. 11) 

telefonisch mit, sie könne den Arbeitgeberfragebogen wegen [...] nicht vor [...] 

ausfüllen. - Die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle hielt weiter fest (IV-act. 63), die 

Arbeitgeberin habe ihr am 25. ___ 2018 telefonisch zur Auskunft gegeben, die 

Versicherte habe zu 60 % gearbeitet und ein Einkommen von 13-mal Fr. 2'___.-- 

erwirtschaftet (vgl. IV-act. 63-3). Die Versicherte selbst habe gleichentags (am 25. ___ 

2018) auf ebenfalls telefonische Anfrage mitgeteilt, ohne Gesundheitsschaden würde 

A.c. 

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sie eine Stelle mit einem Pensum von 80 bis 100 % suchen. Sie habe ein Kind. Die 

Tätigkeit im ___ wäre wechselbelastend und damit ideal gewesen, doch habe sie aus 

wirtschaftlichen Gründen die Kündigung bekommen (vgl. IV-act. 63-3). - Die 

Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle notierte am 25. Oktober 2018 (vgl. IV-act. 63-4), 

die Versicherte habe erklärt, vor den beiden Hüftoperationen ein höheres Pensum 

ausgeübt zu haben. Beim RAV sei sie zu 80 % angemeldet. Sie werde als 

Vollerwerbstätige qualifiziert. 

Med. pract. C.___, Allgemeinmedizin FMH, gab in seinem IV-Arztbericht zur 

Eingliederung vom 21. Dezember 2018 (IV-act. 18 f.) an, bei der Versicherten 

bestünden ein Status nach Re-Arthroskopie Hüfte links mit Offsetnachbesserung am 

26.05.16, ein Status nach initialer Hüftarthroskopie und Mini open-Offsetkorrektur 

12/2014, ein Status nach belastungsabhängigen Restbeschwerden Hüfte links im Sinn 

einer Schwäche des M. gluteus medius bei positiven Trendelenburg-Zeichen und ein 

Status nach Hüftgelenksarthroskopie und offener Schenkelhalsplastik rechts am 

19.12.13. In den letzten drei bzw. zwei Jahren habe die Versicherte ohne ein 

Arbeitsunfähigkeitsattest zu 20 bis 60 % (sc. ausserhäuslich) gearbeitet. Seit dem 

29. November 2018 habe er ihr aufgrund der geschilderten Schmerzsymptomatik eine 

Arbeitsunfähigkeit von 80 % attestiert. Es bestünden starke linksseitige 

Hüftschmerzen, insbesondere beim langen Stehen oder Sitzen. Es persistierten 

Dauerschmerzen, auch Nachtschmerzen. Für Tätigkeiten mit Wechselbelastung sei die 

Versicherte nach ihren Angaben allerhöchstens zu 20 % arbeitsfähig bzw. mehr als 

zwei bis drei Stunden Arbeit im Verkauf an einer ___ seien ihr nicht zumutbar. Aufgrund 

der Schmerzexazerbation müsse sie sich während der Haushaltaufgaben immer wieder 

hinlegen. Die Arbeitsfähigkeit in einem Beruf im Stehen bzw. Sitzen bleibe aufgrund der 

langjährigen Schmerzen ohne Aussicht auf erneute Operationserfolge - die seit 2016 

persistierenden Schmerzen seien weder durch Physiotherapie noch durch Analgesie 

adäquat beherrschbar - eingeschränkt. Das sollte durch ein Gutachten beurteilt 

werden. Er selber habe die Hüfte nie untersucht. Die Versicherte habe eine 

selbständige Medikation durchgeführt. - In einem beigelegten Bericht vom 30. Oktober 

2014 (IV-act. 19-18 f.) hatte die ___ D.___ (Dr. med. E.___) erklärt, es bestünden ein 

Impingementsyndrom Hüfte links und ein St. n. Hüftgelenksarthroskopie und offener 

Schenkelhalsplastik rechts 19.12.2013. Die Versicherte habe über seit gut drei Monaten 

A.d. 

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bestehende Schmerzen des linken Hüftgelenks berichtet, identisch zur (sc. wohl 

ehemaligen) Symptomatik rechts, wo sie postoperativ absolut beschwerdefrei sei. Am 

1. Mai 2015 (IV-act. 19-12 f.) war berichtet worden, es bestünden (nebst dem oben 

erwähnten Status rechts) ein St. n. CAM-Impingement Labrum vom 10.12.2014 bei 

Hüftgelenksarthroskopie, Labrumglättung und offener Schenkelhalsplastik. Hinsichtlich 

der inguinalen Schmerzen habe die Versicherte von der Operation deutlich profitiert 

und sei praktisch beschwerdefrei. Zum Teil bestünden aber unverändert 

belastungsabhängige, teilweise lageabhängige Schmerzen im Bereich der 

Hüftgelenksaussenseite. Die Funktion des linken Hüftgelenks sei aktiv und passiv gut. 

Die angebotene Infiltration wünsche die Versicherte nicht. - Die Klinik B.___ hatte am 

20. Juli 2018 (IV-act. 19-8 f., vgl. auch IV-act. 22-1 f.) festgehalten, vor zwei Jahren sei 

eine Re-Arthroskopie erfolgt, die eine gewisse Besserung gebracht habe. Der 

Dauerschmerz sei jedoch geblieben. Die ausgeprägten Hüftschmerzen links 

beeinträchtigten die Versicherte im Alltag deutlich. In der klinischen Untersuchung habe 

sich ein positiver vorderer und hinterer Impingement-Test gezeigt. Es sei ein neues 

MRI, auch zur Beurteilung der Ausrichtung des Acetabulums, zu empfehlen. Die 

Versicherte sei informiert worden, dass sie das verwendete Brufen (bis zu 5 à 800 mg) 

wegen der bei Überdosierung bestehenden Nephrotoxizität nicht mehr einnehmen 

solle. Am 22. August 2018 (IV-act. 19-10 f.) hatte die Klinik festgehalten, eine 

intraartikuläre Genese für die Schmerzsymptomatik habe sich aus dem Bildmaterial 

nicht erkennen lassen. Eine Tätigkeit im Sitzen, wie derzeit ausgeübt, sei der 

Versicherten aufgrund der Beschwerdesymptomatik nicht möglich. Über den Erfolg des 

Aufbautrainings werde sie in ca. drei Monaten berichten. Als Hauptdiagnose wurden 

belastungsabhängige Restbeschwerden Hüfte links im Sinn einer Schwäche des 

M. gluteus medius bei positivem Trendelenburg-Zeichen erwähnt, als Nebendiagnosen 

einerseits ein chronisches zerviko- und thorakolumbales Schmerzsyndrom mit 

Schulter- und Nackenhartspann und anderseits eine bekannte Migräne. Med. pract. 

C.___ antwortete am 28. März 2019 (IV-act. 42) auf Anfrage, an Migräne leide die 

Versicherte seit Jahrzehnten und sie behandle die Symptome mittels Zomig. Die 

zerviko- und thorakolumbalen Schmerzen würden sich durch die Hüftbeschwerden 

erklären und würden weniger im Vordergrund zu stehen scheinen.

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Die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle hatte am 24. Januar 2019 (vgl. IV-

act. 63-3) festgehalten, die Versicherte habe erklärt, direkte Arbeitsunfähigkeitsatteste 

für sie stelle die Klinik B.___ nicht aus. Es habe sich ergeben, dass Physiotherapie 

nichts bringe, weil kein muskuläres Problem bestehe. Sie sei zurzeit zu 20 % (zwei 

Vormittage pro Woche) in einem Einsatzprogramm des Regionalen 

Arbeitsvermittlungszentrums (RAV). Am 25. Januar 2019 (vgl. IV-act. 63-4) wurde 

festgehalten, der Eintritt des Gesundheitsschadens mit Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit sei auf den 29. November 2018 festzulegen.

A.e. 

In seinem Gutachten vom 13. August 2019 (IV-act. 54 bis 61; Begutachtungen in 

der Zeit vom 16. Juli bis 6. August 2019, IV-act. 54-4) benannte das BEGAZ Begut­

achtungszentrum BL als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 

Restbeschwerden Hüfte links bei St. n. Hüftarthroskopie links und Mini open-

Offsetkorrektur am 10.12.2014 und St. n. Rearthroskopie Hüfte links und 

Offsetnachbesserung am 26.05.2016. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit 

seien der St. n. Hüftarthroskopie rechts und offener Schenkelhalsplastik am 

19.12.2013, eine Misch-Cephalea (langjährige Migräne, Spannungskopfschmerz, 

Medikamentenübergebrauchskopfschmerz) und u.a. ein St. n Zystenoperation der 

Mamma. Tätigkeiten in ständigem (vgl. IV-act. 54-9) bzw. längerem (vgl. IV-act. 54-11) 

Stehen und Gehen und solche mit repetitivem Tragen und Heben schwerer Lasten 

seien aufgrund der verminderten Belastbarkeit wegen der anhaltenden residuellen 

Hüftbeschwerden links dauerhaft nicht mehr geeignet. An den Migränetagen sei die 

Versicherte zudem vorübergehend "ausser Gefecht gesetzt". Die diesbezügliche 

Leistungseinschränkung mache insgesamt weniger als 10 % aus. Neurologisch 

betrachtet sei die Versicherte vollschichtig arbeitsfähig. Wechselbelastende, also teils 

im Sitzen, teils im Gehen auszuübende Tätigkeiten sollten ihr rein orthopädisch 

medizinisch-theoretisch vollschichtig zumutbar sein, aufgrund der erheblichen 

Beschwerdeproblematik mit einem vermehrten Pausenbedarf von 20 %. Diese 

Einschätzung gelte spätestens nach Ablauf von sechs Monaten nach dem Hüfteingriff 

links vom 26. Mai 2016 (vgl. IV-act. 54-12 oben) bzw. nach Konsensbesprechung 

gesamtmedizinisch ab Januar 2017 (vgl. IV-act. 54-12 Mitte) für die angestammte 

Tätigkeit als ___. Diese Tätigkeit sei als weitgehend adaptiert zu betrachten, die zuletzt 

ausgeübte Tätigkeit in einem ___ dagegen sei nicht zumutbar.

A.f. 

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Der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) der Invalidenversicherung hielt am 

14. August 2019 (IV-act. 62) fest, auf das Gutachten könne abgestellt werden. Es gebe 

Hinweise auf relevante Inkonsistenzen. Die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle legte 

am 30. August 2019 (IV-act. 64) dar, aufgrund der subjektiven Überzeugung der 

Versicherten, lediglich zu 20 % arbeitsfähig zu sein, seien keine beruflichen 

Massnahmen anzubieten.

A.g. 

Mit Vorbescheid vom 30. August 2019 (IV-act. 65) stellte die 

Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle der Versicherten eine Abweisung des Gesuchs um 

berufliche Massnahmen in Aussicht. - Die Versicherte wandte am 8. Oktober 2019 (IV-

act. 72) ein, die Sache sei nochmals abzuklären, allenfalls durch eine ergänzende 

Begutachtung. Der Invaliditätsgrad und die Rente seien zu erhöhen und es seien 

berufliche Massnahmen zu gewähren. Sie befinde sich in einer Notsituation und sei 

nicht in der Lage, zu 80 % zu arbeiten. Ihre Schmerzen seien schlimmer, als sie in den 

Berichten der IV-Ärzte beschrieben worden seien. Med. pract. C.___ habe erklärt, es 

sei keine Besserung in Sicht und es bestünden mässige (gemeint ev. massive) 

Schmerzen. Gemäss seinem beigelegten Zeugnis vom 25. September 2019 (IV-

act. 72-2) sei sie zu 80 % arbeitsunfähig. Dem beigelegten Bericht über das RAV-

Einsatzprogramm im F.___ vom 5. April 2019 (IV-act. 72-3ff.) sei ebenfalls zu 

entnehmen, dass es ihr nicht möglich sei, mehr als zu 20 % zu arbeiten. - Die 

Einsatzprogrammleitung hatte in dem Bericht über die Arbeit vom 7. Januar bis 

12. April 2019 erklärt, es seien neun Krankheitstage, drei Tage Kinderbetreuung und 

eine Woche Ferien in diese Zeit gefallen. Die Versicherte sei an elf Tagen anwesend 

gewesen (Präsenzzeit an zwei Vormittagen pro Woche). Während der Anwesenheit sei 

es zu keinen Ausfällen wegen Migräneanfällen gekommen, da diese meistens am 

Nachmittag und an einem anderen Wochentag aufgetreten seien. Wegen der Absenzen 

und der Hüft- und Kopf-Schmerzsituation habe die Präsenzzeit von 20 % nicht erhöht 

werden können. Wenn die Schmerzen in einem erträglichen Rahmen gewesen seien, 

was ungefähr während der halben Zeit der Fall gewesen sei, habe die Versicherte eine 

volle Leistung erbracht, bei sehr starken Schmerzen eine solche zwischen 50 und 

60 %, durchschnittlich etwa 70 %. Die permanenten Schmerzen hätten die Versicherte 

auch psychisch belastet. Im April habe sie Zysten operieren lassen müssen.

A.h. 

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B.

Gegen diese Verfügung richtet sich die am 23. März 2020 bei der 

Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle des Kantons St. Gallen erhobene (IV-act. 80), von 

dieser am 30. März 2020 zuständigkeitshalber dem Versicherungsgericht des Kantons 

St. Gallen überwiesene (IV-act. 85) und von der Beschwerdeführerin am 24. April 2020 

verbesserte Beschwerde (act. G 1.1). Die Beschwerdeführerin beantragt die 

Ausrichtung einer Invalidenrente. Sie sei nicht in der Lage, zu 80 % zu arbeiten. Ihre 

Schmerzen seien schlimmer als in den Berichten der IV-Ärzte beschrieben. Eine 

nochmalige Operation würde die Situation noch verschlimmern. Sie nehme täglich bis 

zu sechzehn Tabletten, darunter auch Morphin in Reserve. Dem Bericht über das 

Der RAD hielt am 14. November 2019 (IV-act. 73) fest, eine ergänzende Abklärung 

könne nicht erfolgen, da bereits eine umfassende Begutachtung mit nachvollziehbarem 

Ergebnis stattgefunden habe. Dass die Versicherte zu 20 % am Einsatzprogramm 

teilgenommen und dass der Hausarzt eine Arbeitsunfähigkeit von 80 % attestiert habe, 

sei den Gutachtern bekannt gewesen. An den Schlussfolgerungen des Schlussberichts 

über das Einsatzprogramm sei kein Arzt beteiligt gewesen, so dass keine zuverlässigen 

Angaben zur objektiv noch realisierbaren Leistung möglich gewesen seien. Es lägen 

keine medizinischen Fakten vor, die eine gesundheitliche Verschlechterung seit der 

Begutachtung dokumentieren würden.

A.i. 

Mit Verfügung vom 21. November 2019 (IV-act. 75) wies die 

Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle einen Anspruch der Versicherten auf berufliche 

Massnahmen ab. Ein entsprechendes Angebot sei nicht zielführend und zweckmässig, 

da sie sich zurzeit in lediglich niedrigem Teilzeitpensum für arbeitsfähig halte.

A.j. 

Mit Verfügung vom 24. Februar 2020 (IV-act. 79; nach einem Vorbescheid vom 

7. Januar 2020, IV-act. 78) lehnte die Sozialversicherungsanstalt/IV-Stelle des Kantons 

St. Gallen einen Rentenanspruch der Versicherten ab. Sie berechnete den 

Invaliditätsgrad nach der gemischten Methode mit einer Aufteilung in 80 % 

Erwerbstätigkeit und 20 % Haushalttätigkeit. Seit Januar 2017 liege in angestammter 

wie ideal adaptierter Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 80 % vor. Werde die 

entsprechende Einschränkung von 20 % auf den Anteil von 80 % bezogen, ergebe sich 

im Erwerbsbereich ein Teilinvaliditätsgrad von 16 %. Im Haushaltbereich habe sie keine 

Einschränkung geltend gemacht. Damit bleibe es bei einem Invaliditätsgrad von 16 %.

A.k. 

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Einsatzprogramm könne entnommen werden, dass ihr eine Arbeit zu mehr als 20 % 

nicht möglich sei. Eine Arbeitsunfähigkeit von 80 % werde ihr auch ärztlich bescheinigt. 

- Am 29. Mai 2020 (act. G 7) beantragt die Beschwerdeführerin die Gewährung der 

unentgeltlichen Rechtspflege.

C.

In ihrer Beschwerdeantwort vom 8. Juli 2020 (act. G 11) beantragt die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde. Bei der Begutachtung habe eine 

umfassende polydisziplinäre Untersuchung stattgefunden. Der gutachterlichen 

Einschätzung komme ein grosses Gewicht zu. Das Gutachten habe sich auch mit der 

hohen Medikamenteneinnahme der Beschwerdeführerin auseinandergesetzt. Die Frage 

nach den zumutbaren Arbeitsleistungen sei in erster Linie durch die Ärzte zu 

beantworten. Das Ergebnis eines Einsatzprogramms sei erheblich von subjektiven 

Aspekten wie der Motivation abhängig. Eine rein subjektive Einschätzung der 

Arbeitsfähigkeit sei nicht massgebend.

D.

Am 9. Juli 2020 (act. G 12) ist dem Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen 

Rechtspflege (Befreiung von den Gerichtskosten) entsprochen worden.

E.

Von der ihr mit Schreiben vom 9. Juli 2020 (act. G 13) eingeräumten Möglichkeit, zur 

Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin Stellung zu nehmen, hat die 

Beschwerdeführerin keinen Gebrauch gemacht.

Erwägungen

1.

Im Streit liegt die Verfügung vom 24. Februar 2020, mit welcher die 

Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin abgelehnt hat. - 

Berufliche Massnahmen zu gewähren, hatte die Beschwerdegegnerin zuvor mit - 

formell rechtskräftiger - Verfügung vom 21. November 2019 abgelehnt, da sich die 

Beschwerdeführerin zu jenem Zeitpunkt in lediglich niedrigem Teilzeitpensum als 

arbeitsfähig erachtet habe.

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2.

Nach Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG, SR 

831.20) besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte 

Person mindestens zu 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 

zu 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch 

auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % Anspruch 

auf eine Viertelsrente.

3.  

Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen versicherten Personen ist 

gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar. Danach wird das 

Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 

Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 

Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum 

Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 

(Valideneinkommen; sog. allgemeine Methode der Invaliditätsbemessung). - Gemäss 

Art. 28a IVG wird bei nicht erwerbstätigen versicherten Personen, die im 

Aufgabenbereich tätig sind und denen die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nicht 

zugemutet werden kann, für die Bemessung der Invalidität in Abweichung von Art. 16 

ATSG darauf abgestellt, in welchem Mass sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu 

betätigen (Abs. 2; spezifische Methode; vgl. auch Art. 8 Abs. 3 ATSG). - Bei 

versicherten Personen, die nur zum Teil erwerbstätig sind (oder unentgeltlich im Betrieb 

des Ehegatten mitarbeiten), wird die Invalidität gemäss Art. 28a Abs. 3 IVG für diesen 

Teil nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgabenbereich tätig, 

so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Abs. 2 festgelegt. In diesem Fall sind der 

Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen 

und ist der Invaliditätsgrad in beiden Bereichen zu bemessen (gemischte Methode).

3.1. 

Die Beschwerdegegnerin hat den Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin in der 

angefochtenen Verfügung nach der gemischten Methode mit einer Aufteilung in 80 % 

Erwerbs- und 20 % Haushalttätigkeit berechnet. Diese Beurteilung erscheint nach der 

Aktenlage plausibel, doch kann die Frage dahingestellt bleiben, da ihr keine 

ausschlaggebende Bedeutung zukommt, wie sich aus dem Folgenden ergibt.

3.2. 

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4.  

Für die Invaliditätsbemessung sind zunächst die medizinischen Vorbedingungen 

von Bedeutung (vgl. BGE 107 V 17 = ZAK 1982 S. 34, BGE 132 V 99 f. E. 4, vgl. BGE 

141 V 281 E. 5.2.1).

4.1. 

Der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin sind im 

Juli/August 2019 polydisziplinär begutachtet worden.

4.2. 

Bei der allgemeininternistischen Begutachtung gab die Beschwerdeführerin an, 

die Probleme mit dem krummen Rücken habe sie seit etwa dem 14. Lebensjahr (vgl. 

IV-act. 55-6), die Hüftprobleme hätten etwa 2010 begonnen (vgl. IV-act. 55-7). Sie 

erachte sich als zu 80 % arbeitsunfähig; einen Tag pro Woche könnte sie Arbeit im 

Wechsel zwischen Sitzen, Gehen und Stehen ausüben (vgl. IV-act. 55-9). - Der 

Gutachter der Allgemeinen Inneren Medizin beschrieb kurz den erhobenen Befund (vgl. 

IV-act. 55-10). Er legte dar, welche Medikamente die Beschwerdeführerin einnehme 

(vgl. IV-act. 55-9) und wies auf eine Blutserumspiegelmessung für Zaldiar (Paracetamol 

und Tramadol) und Mephadolor (Mefenaminsäure) hin (vgl. IV-act. 55-10), ohne aber 

die Ergebnisse zu benennen oder zu bewerten (vgl. aber IV-act. 59-3 und 61: Tramal 

innerhalb Konsensusleitlinie, übrige beide - Paracetamol und Mefenaminsäure - nicht). 

Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit erhob er nicht (vgl. IV-act. 55-11). Als 

Inkonsistenz benannte der Gutachter, dass die geklagten Schmerzen (von 5 auf der 

VAS-Skala) klinisch nicht hätten nachvollzogen werden können (vgl. IV-act. 55-9).

4.2.1. 

Bei der orthopädischen Begutachtung teilte die Beschwerdeführerin mit, sie 

habe immerzu, auch nachts, Schmerzen. Beim Aufstehen komme es oft zu einer 

Blockierung der linken Hüfte und zu einem Krampf mit Ausstrahlung in den 

Kreuzbereich und in die linken Zehen, oft auch mit Taubheitsgefühl (vgl. IV-act. 56-6 f.). 

Sie habe wegen der Beschwerden schon zwölf Tabletten Zaldiar am Tag einnehmen 

müssen; zusätzlich nehme sie regelmässig Mephadolor und Novalgin ein. Zurzeit - am 

Untersuchungstag (2. August 2019) - habe sie starke Schmerzen und Kopfweh, 

derentwegen sie bis zur Begutachtung bereits vier Tabletten Zaldiar und ausserdem ein 

Migräne-Mittel (Zomig oro) eingenommen habe (vgl. IV-act. 56-7). Daneben mache sie 

gegen die Beschwerden regelmässig die im Fitness erlernten Übungen, nehme oft ein 

warmes Bad und verwende Tigerbalsam (vgl. IV-act. 56-7). Nachts wache sie im 

Stundentakt auf. Spazieren könne sie für rund eine halbe Stunde, Sitzen ohne 

Unterbruch rund eineinhalb Stunden. Am besten sei Liegen mit unterlegten Kissen, fast 

am schlimmsten und für maximal etwa eine Stunde möglich sei das Stehen an Ort (vgl. 

IV-act. 56-8). - Der Gutachter der Orthopädie beschrieb den erhobenen Befund (vgl. IV-

4.2.2. 

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act. 56-10 ff.) und konnte radiologische Untersuchungsbefunde mitbeurteilen (vgl. IV-

act. 56-12 ff.). Es wurde festgehalten, ein Arthro-MRI vom 4. Februar 2016 habe 

gemäss Bericht der Klinik B.___ eine ausgesprochen grosszügige Resektion am 

femoralen Kopf-/Hals-Übergang gezeigt. Die Restbeschwerden seien auf eine dortige 

ossäre Kante zurückgeführt worden. Am 31. August 2016 sei von deutlichen 

Fortschritten (sc. in der Besserung der linken Hüfte) berichtet worden (vgl. IV-act. 56-5). 

Am 10. August 2018 habe bildgebend ein Kapseldefekt festgestellt werden können (vgl. 

IV-act. 56-6). Beurteilend wies der Gutachter auf die bildgebend festgestellte 

grosszügige Korrektur der Offset-Problematik hin. Klinisch finde sich eine an sich 

beidseits gut erhaltene Hüftbeweglichkeit mit Endphasenschmerz insbesondere in 

Flexion, aber auch in Innenrotation. Seitens der ISG und der LWS habe keine relevante 

Pathologie bestanden (vgl. IV-act. 56-15). Es bestehe eine gewisse Diskrepanz 

zwischen den geäusserten Beschwerden und den objektivierbaren Befunden. Im 

spontanen Verhalten scheine die Beschwerdeführerin nicht sehr eingeschränkt zu sein. 

Beim Endphasenschmerz sei es nicht zu einer schmerzbedingten Gegeninnervation 

gekommen. Der SLR (wohl: Straight Leg Raise) sei links deutlich schwächer 

vorgetragen worden als rechts, während die Muskelumfänge symmetrisch gewesen 

seien (vgl. IV-act. 56-16). Es sei erstaunlich, dass die Beschwerden an der linken Hüfte 

auch heute noch sehr gross seien (vgl. IV-act. 56-16).

Bei der psychiatrischen Begutachtung erklärte die Beschwerdeführerin, sie habe 

keine psychischen Probleme. Die (sc. Schmerz-) Situation sei nicht ganz einfach und 

führe teilweise allenfalls zu leichteren Stimmungsschwankungen. Seit Kindheit leide sie 

an Durchschlafstörungen und schlafe in der Regel nicht mehr als vier oder fünf Stunden 

(vgl. IV-act. 57-3). - Der Gutachter der Psychiatrie hielt fest, es hätten keine Hinweise 

auf eine psychische Störung gefunden werden können (vgl. IV-act. 57-7). Die 

psychosoziale Situation sei belastet durch eine unklare Zukunftsperspektive und eine 

relativ hohe [...]. Die Beschwerdeführerin sei in der Lage, auf ihre Fähigkeiten 

zurückzugreifen und diese anzuwenden (vgl. IV-act. 57-8 f.).

4.2.3. 

Bei der neurologischen Begutachtung gab die Beschwerdeführerin an, die 

Migräneattacken mit massiver Intensität (VAS 10) dauerten je nachdem acht bis zwölf 

Stunden an. Sie träten in wechselnder Häufigkeit, im Durchschnitt zwischen einmal in 

zwei Monaten und zweimal pro Monat auf. Die Attacken erforderten jeweils den Notarzt 

oder die Ambulanz, die Morphium spritzten. Sie setze vier- bis zwölfmal täglich Zalidar, 

zwei- bis achtmal täglich Mephadolor und drei- bis viermal pro Woche Zomig oro ein, 

in Reserve sei Novalgin, einmal wöchentlich bis einmal alle zwei Wochen. Mit 

Ausnahme von Zomig oro nehme sie die Medikamente aber vor allem auch wegen der 

4.2.4. 

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Hüftschmerzen ein. Das früher eingenommene Irfen/Brufen dürfe sie wegen 

Magenproblemen nicht mehr einsetzen. Sie habe auch Physiotherapie, Massage- und 

naturärztliche Behandlungen sowie Akupunktur versucht, alles ohne Erfolg (vgl. IV-

act. 58-5). Neben der Migräne leide sie auch unter andersartigen, täglich (mit 

Ausnahme von höchstens einem bis maximal zwei Tagen pro Woche) auftretenden, 

konstanten Kopfschmerzen. Zurzeit der Untersuchung betrage die 

Kopfschmerzintensität VAS 6. Die Rückenschmerzen habe sie seit dem 17. bis 

18. Lebensjahr, sie seien immer vorhanden und hätten im Lauf der Jahre zugenommen. 

Zurzeit lägen sie bei VAS 7. Unter Fitnesstraining seien die Beschwerden noch viel 

schlimmer geworden (vgl. IV-act. 58-6 f.). - Der Gutachter der Neurologie beschrieb die 

erhobenen Befunde (vgl. IV-act. 58-11 f.). Mit der in erster Linie zu beurteilenden, 

langjährigen, im Verlauf unveränderten Kopfschmerzproblematik könne die seit 2014 

geltend gemachte erhebliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht begründet 

werden (vgl. IV-act. 58-13). Es bestehe ein chronisches unspezifisches vertebragenes 

Schmerzsyndrom mit thorakalem Maximum. Im Rahmen der klinisch neurologischen 

Untersuchung habe sich weder zervikal noch lumbal ein radikuläres Reiz- und 

Ausfallssyndrom feststellen lassen. Auch der übrige neurologische Status sei 

unauffällig gewesen (vgl. IV-act. 58-14). Das Verhalten der Beschwerdeführerin sei 

adäquat gewesen; das geltend gemachte Schmerzerleben habe sich in Mimik und 

Bewegungsverhalten jedoch nicht nachvollziehen lassen (vgl. IV-act. 58-14). Rein 

neurologisch betrachtet sei die Beschwerdeführerin vollschichtig arbeitsfähig. Die 

Leistungseinschränkung infolge der Migräne betrage insgesamt weniger als 10 % (vgl. 

IV-act. 58-15). Der hohe Schmerzmittelgebrauch verfestige die Komponente eines 

Medikamentenübergebrauchskopfschmerzes (vgl. IV-act. 58-16).

Wie sich aus dem oben Dargelegten ergibt, basiert das Begutachtungsergebnis 

von - die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin beeinträchtigenden - 

Restbeschwerden an der Hüfte links auf einem vollständigen und nachvollziehbar 

begründeten allseitigen Gutachten, das in Kenntnis der Aktenlage und nach Erfragen 

der Anamnese und der geklagten Beschwerden ergangen ist. Dem Gutachten vom 

13. August 2019 - mit dem Ergebnis einer Arbeitsunfähigkeit von 20 % - kommt daher 

ein grosser Beweiswert zu.

4.3. 

Im Einzelnen ist dazu des Weiteren festzuhalten, dass die schon seit Kindheit 

bestehende Migräne (vgl. IV-act. 54-8) im Gutachten unter die Diagnosen ohne Einfluss 

auf die Arbeitsfähigkeit eingeordnet wurde (vgl. IV-act. 54-9). Die dadurch bewirkte 

Leistungseinschränkung betrage weniger als 10 % (vgl. IV-act. 54-12). Gemäss dem 

Gutachten stehen die Hüftbeschwerden der Beschwerdeführerin im Vordergrund (vgl. 

4.3.1. 

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IV-act. 54-8). Es ist davon auszugehen, dass auch der Medikamentengebrauch im 

Gutachten ausreichend gewürdigt wurde.

Aus den Darlegungen der Beschwerdeführerin zum Tagesablauf wurde eine nicht 

zu vernachlässigende Einschränkung der Leistungsfähigkeit ersichtlich. So gab die 

Beschwerdeführerin bei der Begutachtung gegenüber dem Gutachter der Allgemeinen 

Inneren Medizin an, sie mache (als Hausfrau und Mutter) alles, was sie könne, aber 

langsam (vgl. IV-act. 55-8). Bei der psychiatrischen Expertise beschrieb sie, sie 

verrichte den Haushalt in Etappen und lege sich dazwischen hin und entspanne sich, 

ohne zu schlafen. Sobald sie schlafe, träten vermehrt Kopfschmerzen oder Migräne auf 

(vgl. IV-act. 57-3). Anlässlich der neurologischen Begutachtung erklärte sie gar, die 

Tage verbringe sie mehr liegend als stehend. Immer wieder müsse sie sich hinlegen 

oder absitzen (vgl. IV-act. 58-9). Die Einschränkungen wurden - wie es erforderlich ist - 

gutachterlich berücksichtigt. 

4.3.2. 

Zur Aussage des Gutachters der Orthopädie, es sei erstaunlich, dass die beiden 

Hüfteingriffe links keinerlei schmerzlindernden Effekt mit sich gebracht hätten (vgl. IV-

act. 56-16), ist zu erwähnen, dass gleichzeitig immerhin von einer "grosszügigen 

Korrektur" der Offset-Problematik (sowie von einem Kapseldefekt, nebst einer 

ehemaligen ossären Kante) an der linken Hüfte die Rede war (vgl. IV-act. 56-5 f, 56-15). 

Auch im spontanen Verhalten der Beschwerdeführerin war ein leichtes Schonhinken 

beobachtet worden (vgl. IV-act. 56-10 f.). Dagegen fällt etwa auf, dass bei der 

orthopädischen wie bei der neurologischen Untersuchung das Trendelenburg-Zeichen 

beidseits negativ gewesen war (vgl. IV-act. 56-11 und IV-act. 58-11). Die Angaben des 

Gutachters erscheinen insgesamt nachvollziehbar. Die bei der Begutachtung 

vorgefundenen Restbeschwerden der Beschwerdeführerin haben nach der 

einleuchtenden Beurteilung der Gutachter denn auch Grund für die attestierte (Teil-) 

Arbeitsunfähigkeit gebildet.

4.3.3. 

Im Gutachten wurden ferner auch Ausführungen zu möglichen weiteren 

Abklärungsmassnahmen gemacht. So wurde erwähnt, bei anhaltenden Beschwerden, 

die eine höhergradige Wiederaufnahme der Arbeit verunmöglichten, wäre unter 

Umständen ein weiterführendes SPECT-CT der linken Hüfte (mit der Frage nach 

relevanter ossärer/articulärer Hüftgelenkspathologie links) sinnvoll. Diagnostisch 

ebenfalls hilfreich wäre ausserdem eine allenfalls in Betracht zu ziehende Infiltration. 

Zum Ausschluss einer relevanten Weichteilpathologie wäre unter Umständen auch 

nochmals eine sonographische Beurteilung mit der Möglichkeit einer sonographisch 

gesteuerten Intervention sinnvoll. Es sei aber nochmals zu betonen, dass aus rein 

4.3.4. 

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orthopädischer Sicht klinisch ausser der schmerzbedingt eingeschränkten 

Hüftbeweglichkeit keine relevante Funktionseinbusse des linken Hüftgelenks 

festgestellt werden könne. Das Management der Kopfschmerzproblematik - mit dem 

hohen Schmerzmittelgebrauch - sei ungünstig. Aus neurologischer Sicht sei die 

Einleitung einer Migräne-Intervallbehandlung (Einsatz eines Betablockers Typ 

Propranolol oder Metoprolol; oder etwa von Topiramat; allenfalls flankierend mit einem 

gemischten Wiederaufnahmehemmer Typ Venlafaxin oder Duloxetin oder mit einem 

Trizyklikum Typ Amitriptylin) zu empfehlen. - Diese Hinweise stellen die abschliessend 

geäusserte Arbeitsfähigkeitsschätzung der Experten für den Begutachtungszeitraum 

nicht in Frage. Denn abgestellt wird diesbezüglich gemäss der entsprechenden 

Begründung auf den klinisch erhobenen Befund. Daher ist, auch wenn auf das Erstellen 

aktueller Bilder bei der Begutachtung verzichtet wurde, für den damaligen 

Gesundheitszustand mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer 

Arbeitsunfähigkeit des gutachterlich festgelegten Ausmasses auszugehen.

Auch die abweichende Beurteilung von med. pract. C.___ vermag keine 

erheblichen Zweifel am Beweiswert des Gutachtens zu begründen. Es sind keine 

Faktoren erwähnt, welche im Gutachten nicht berücksichtigt worden wären. Ebenso 

verhält es sich mit den Angaben im Bericht über das RAV-Einsatzprogramm. Dem 

Ergebnis der polydisziplinären Begutachtung der medizinisch zumutbaren Leistung 

kommt deshalb vorliegend der Vorrang zu.

4.3.5. 

Die Beschwerdegegnerin ist demnach für Tätigkeiten mit ständigem bzw. längerem 

Stehen und Gehen und für solche mit repetitivem Tragen und Heben schwerer Lasten 

nicht mehr arbeitsfähig, für wechselbelastende, also teils im Sitzen, teils im Gehen 

auszuübende Tätigkeiten hingegen vollschichtig arbeitsfähig, jedoch wegen der 

erheblichen Beschwerdeproblematik mit einem vermehrten Pausenbedarf von 20 %.

4.4. 

Diese Arbeitsunfähigkeitsschätzung lässt sich auch auf den Haushalt übertragen. 

Auch wenn in einem Haushalt auch Tätigkeiten im Stehen und Gehen (selten allenfalls 

auch mit Tragen von Lasten über 5 bis 10 kg, vgl. IV-act. 54-11) erforderlich sind, ist 

eine Wechselbelastung dort möglich. Unter dieser Voraussetzung wird im Gutachten 

für eine ausserhäusliche Erwerbsarbeit eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % attestiert. Eine 

höhere Arbeitsunfähigkeit kann demnach auch für den Tätigkeitsbereich im Haushalt 

mit der vergleichsweise freieren Arbeitseinteilung nicht angenommen werden.

4.5. 

Retrospektiv hielten die Gutachter fest, diese Einschätzung gelte spätestens ab 

dem Ablauf von sechs Monaten nach dem Hüfteingriff links vom 26. Mai 2016 (vgl. IV-

act. 54-12 oben) bzw. gemäss der Konsensbesprechung gesamtmedizinisch ab Januar 

4.6. 

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5.  

2017 (vgl. IV-act. 54-12 Mitte) für die angestammte, weitgehend adaptierte Tätigkeit als 

___. - Gemäss dieser Beurteilung ist davon auszugehen, dass in der Zeit vor diesem 

Datum (vom Januar 2017) zumindest ab der Operation vom Mai 2016 eine höhere 

Arbeitsunfähigkeit angenommen wurde (echtzeitlich dokumentiert wurde eine solche 

von 100 % vom 12. Juli 2016 bis 18. September 2016, danach für wechselbelastende 

Tätigkeiten eine solche von 50 %, vgl. IV-act. 33, 34, 36; dann weitere Verbesserung, 

vgl. IV-act. 37). Nach Lage der Akten erscheinen auch bereits früher - vorübergehende 

- höhere Arbeitsunfähigkeiten möglich, handelte es sich doch beim betreffenden 

Eingriff vom Mai 2016 um eine Re-Arthroskopie Hüfte links mit Offsetnachbesserung 

nach der ersten Hüftoperation links vom Dezember 2014. Med. pract. C.___ hat dazu 

festgehalten, die Beschwerdeführerin habe seit 2015 bzw. 2016 ohne Attest einer 

Arbeitsunfähigkeit nur teilzeitlich - zu 20 bis 60 % - gearbeitet. Er hat der 

Beschwerdeführerin allerdings erst ab 29. November 2018 ein solches Attest (einer 

Arbeitsunfähigkeit von 80 %) ausgestellt. Nach dem Dargelegten rechtfertigt sich 

insgesamt mit überwiegender Wahrscheinlichkeit die Annahme, dass keine Wartezeit 

von einem Jahr mit einer anhaltenden, ununterbrochenen, im Durchschnitt mindestens 

40 % ausmachenden Arbeitsunfähigkeit ablief, an deren Ende zudem eine 

Erwerbsunfähigkeit bzw. Invalidität rentenbegründenden Ausmasses (vgl. unten E. 5) 

vorlag.

In erwerblicher Hinsicht ist festzuhalten, dass der erlernte Beruf für die 

Beschwerdeführerin weiterhin geeignet und ihr seine Ausübung nach gutachterlicher 

medizinischer Beurteilung zu 80 % zumutbar ist.

5.1. 

Bei der Invaliditätsbemessung wird wie in Art. 16 ATSG angeordnet eine 

ausgeglichene Arbeitsmarktlage angenommen. Es kommt demnach nicht darauf an, ob 

eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen tatsächlich an eine 

Stelle vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob und in welchem Rahmen sie 

die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn die 

verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprächen (vgl. 

Bundesgerichtsurteil vom 4. Mai 2018, 9C_294/2017 E. 5.4.2., AHI 1998 S. 287 E. 3b). 

Der massgebliche theoretische und abstrakte ausgeglichene Markt (vgl. BGE 134 V 64, 

BGE 129 V 480 E. 4.2.2) hat nämlich rein hypothetischen Charakter und dient 

ausserdem dazu, die Risiken von Arbeitslosigkeit und Invalidität voneinander 

abzugrenzen (vgl. Bundesgerichtsurteil vom 23. September 2014, 9C_192/2014 E. 3.1; 

BGE 110 V 276 E. 4b, vgl. auch BGE 134 V 64, BGE 129 V 480 E. 4.2.2). Was die 

verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch den körperlichen 

5.2. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 16/18

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Einsatz angeht, weist er einen Fächer verschiedenster Tätigkeiten auf (vgl. 

Bundesgerichtsentscheide vom 5. November 2018, 9C_304/2018 E. 5.1.1, und vom 

10. April 2019, 8C_811/2018 E. 4.4.1). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts 

umfasst er selbst sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, 

bei welchen gesundheitlich Beeinträchtigte mit einem sozialen Entgegenkommen von 

Seiten des Arbeitgebers rechnen können (vgl. Bundesgerichtsurteile vom 18. Dezember 

2019, 9C_693/2019 E. 5.1.3, und vom 28. November 2014, 9C_485/2014). 

Realitätsfremde Einsatzmöglichkeiten dürfen bei der Invaliditätsbemessung aber nicht 

berücksichtigt werden. Von einer zumutbaren Tätigkeit im Sinn von Art. 16 ATSG kann 

insbesondere dort nicht gesprochen werden, wo sie nur in so eingeschränkter Form 

möglich ist, dass sie der allgemeine Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt, oder dass sie 

nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers 

möglich wäre und das Finden einer entsprechenden Stelle deshalb von vornherein als 

ausgeschlossen erscheint (vgl. Bundesgerichtsurteile vom 8. Oktober 2015, 

8C_582/2015, und vom 25. September 2018, 8C_290/2018 E. 5.4, ZAK 1991 S. 318 

E. 3b). 

In Anbetracht des Umstands, dass gemäss dem Gutachten eine teilweise 

anfallsartig auftretende Arbeitsunfähigkeit ("an den Migränetagen ... vorübergehend 

jeweils ausser Gefecht gesetzt", IV-act. 54-10) anzunehmen ist, erscheint die 

Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin selbst auf dem 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt erschwert. Zum Intervall der Migräneanfälle gab die 

Beschwerdeführerin bei der neurologischen Begutachtung an, diese träten in 

wechselnder Häufigkeit, im Durchschnitt zwischen einmal in zwei Monaten und 

zweimal pro Monat auf. Sie gab allerdings auch an, drei- bis viermal pro Woche (das 

Migränetherapeutikum) Zomig oro einzunehmen (der entsprechende Serumspiegel 

wurde - soweit ersichtlich - nicht gemessen). Gemäss dem Gutachten besteht die 

Migräne wie erwähnt schon seit Kindheit (vgl. IV-act. 54-8) und das Leiden bewirkt - 

nur, aber immerhin - eine Leistungseinschränkung von weniger als 10 % (vgl. IV-

act. 54-12). Die Ausübung der angestammten Tätigkeit ist der Beschwerdeführerin 

nach gutachterlicher Beurteilung, welcher wie erwähnt gefolgt werden kann, insgesamt 

weiterhin zu 80 % zumutbar. Die Beschwerdeführerin bezeichnete ihre zuletzt 

tatsächlich ausgeübte Tätigkeit in einem ___ als ideal; sie hat die - allerdings lediglich 

teilzeitliche - Stelle nicht aus gesundheitlichen, sondern aus wirtschaftlichen Gründen 

verloren. In Anbetracht der oben dargelegten weitreichenden Möglichkeiten der 

Verwertbarkeit von Arbeitsfähigkeit auf dem massgeblichen Arbeitsmarkt gemäss der 

Rechtsprechung (einschliesslich gar von Nischenarbeitsplätzen) und der konkreten 

Gegebenheiten kann angenommen werden, dass es auf einem ausgeglichenen 

5.3. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 17/18

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6.  

Arbeitsmarkt ausreichend viele zugängliche Arbeitsmöglichkeiten für die 

Beschwerdeführerin gibt.

Dementsprechend ist in einem Einkommensvergleich ein invaliditätsbedingter 

Einkommensausfall von etwa 20 % zu erwarten, der (da unter 40 % liegend) keinen 

Anspruch auf eine Rente gibt. Im Übrigen hat die Beschwerdeführerin vor Eintritt der 

gesundheitlichen Beeinträchtigung gemäss IK-Auszug auch kein im Vergleich zu den 

statistisch erhobenen Löhnen für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher 

Art (gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik, 

Kompetenzniveau 1) überdurchschnittliches Einkommen erzielt, so dass bei einer 

allfälligen anderweitigen (als der angestammten) Tätigkeit kein Unterschied im 

Lohnniveau für die Invaliditätsbemessung relevant ist. Ein Grund für einen 

rentenrelevanten Abzug besteht nicht.

5.4. 

Ein höherer Invaliditätsgrad ergibt sich wie oben dargelegt auch im Haushalt nicht. 

Daher ist die Methode der Invaliditätsbemessung vorliegend nicht ausschlaggebend.

5.5. 

Die angefochtene Rentenabweisung ist demnach nicht zu beanstanden.5.6. 

Eine Prüfung beruflicher Massnahmen kann die Beschwerdeführerin angesichts 

einer Arbeitsunfähigkeit von 20 % bei der Invalidenversicherung allenfalls nochmals 

beantragen. Angemerkt werden kann, dass es Voraussetzung einer Zusprache ist, dass 

die versicherte Person subjektiv eingliederungsfähig und -willig ist. Die Frage gehört 

allerdings - mangels Rentenanspruchs ohne solche Massnahme - nicht zum 

vorliegenden Streitgegenstand.

5.7. 

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen.6.1. 

Nach Art. 69 Abs. 1  IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die 

Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen 

Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand 

und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 200 bis 1000 Franken festgelegt. Die 

Beschwerdeführerin ist im Verfahren unterlegen, weshalb ihr die Gerichtskosten in der 

Höhe von Fr. 600.-- aufzuerlegen sind. Zufolge der Bewilligung der unentgeltlichen 

Prozessführung (Befreiung von den Gerichtskosten) am 9. Juli 2020 ist sie jedoch von 

deren Bezahlung zu befreien. - Wenn ihre wirtschaftlichen Verhältnisse es ihr gestatten, 

kann sie jedoch zur Nachzahlung der Gerichtskosten verpflichtet werden (vgl. Art. 123 

6.2. bis

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 18/18

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Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.

Die Beschwerdeführerin wird im Sinn der Erwägungen von der Bezahlung der 

Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- befreit.

der Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO; SR 272] i.V.m. Art. 99 Abs. 2 des st. 

gallischen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege [VRP/SG; sGS 951.1]).

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	Entscheid Versicherungsgericht, 19.08.2021
	Beweiswürdigung mit Massgeblichkeit des Ergebnisses einer polydisziplinären Begutachtung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 19. August 2021, IV 2020/71).

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		2024-05-27T01:37:02+0200
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