# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6624bd3a-7566-597d-9041-9db553e15501
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-12-01
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 01.12.2014 100 2014 171
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2014-171_2014-12-01.pdf

## Full Text

100.2014.171U
ARB/ROC/RAP

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 1. Dezember 2014

Verwaltungsrichter Burkhard, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichterinnen Arn De Rosa und Herzog
Gerichtsschreiber Röthlisberger Brandenburg

Kunsteisbahn-Genossenschaft A.________
handelnd durch die statutarischen Organe
Beschwerdeführerin

gegen

Kanton Bern
handelnd durch den Regierungsrat, dieser vertreten durch die Polizei- und 
Militärdirektion, Kramgasse 20, 3011 Bern
Beschwerdegegner

betreffend Beitrag aus dem Sportfonds an die Sanierung eines Hallendachs (RRB 693 
vom 28. Mai 2014)

Sachverhalt:

A.

Die Kunsteisbahn-Genossenschaft A.________ wird seit Jahren von der 
Einwohnergemeinde (EG) B.________ finanziell unterstützt. Auf Antrag des 
Gemeinderats beschlossen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der EG 
B.________ am 29. November 2013, der A.________ für die Sanierung des Dachs der 
Kunsteisbahn Beiträge von insgesamt 1,72 Mio. Franken zu gewähren. Darin enthalten 
ist ein «Überbrückungsdarlehen» von Fr. 370'000.-- für den gemäss 
Abstimmungsbotschaft vom Sportfonds zu erwartenden Beitrag. Die A.________ hatte 
am 6. November 2013 bei der Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern (POM) ein 
Gesuch um Zusicherung eines Beitrags aus dem Sportfonds an die Hallendach-
Sanierung der Kunsteisbahn gestellt. Nach Annahme des Sanierungskredits durch die 
Gemeinde reichte die A.________ der POM auf Nachfrage weitere Unterlagen ein, 
namentlich einen nach dem Baukostenplan (BKP) ausgearbeiteten Kostenvoranschlag, 
der Sanierungskosten von insgesamt Fr. 2'015'300.-- ausweist. Mit 
Regierungsratsbeschluss Nr. 693 vom 28. Mai 2014 (nachfolgend: RRB), welcher der 
A.________ am 5. Juni 2014 durch die POM eröffnet wurde, sicherte der 
Regierungsrat des Kantons Bern der A.________ an die geplante Sanierung des 
Hallendachs einen Beitrag aus dem Sportfonds von Fr. 257'000.-- zu. Er ging von 
anrechenbaren Baukosten in der Höhe von Fr. 1'603'250.-- aus.

B.

Gegen den RRB hat die A.________ am 20. Juni 2014 Verwaltungsgerichts-
beschwerde erhoben mit dem sinngemässen Begehren, die Verfügung sei insoweit 
aufzuheben, als ein Fr. 257'000.-- übersteigender Betrag verweigert wird. Bei der 
Beitragsberechnung seien weitere unabdingbare Baukosten mitzuberücksichtigen und 
mithin ein Fr. 257'000.-- übersteigender Beitrag zuzusichern. Der Regierungsrat (POM) 
beantragt mit Beschwerdeantwort vom 19. August 2014 die Abweisung der 
Beschwerde.

Mit Eingabe vom 1. September 2014 hat die A.________ ihre Anträge dahingehend 
präzisiert, dass «die POM anzuweisen [sei], die Abbrucharbeiten sowie die inneren und 
äusseren Gerüstungen im Betrag von ca. Fr. 215'000.-- als subventionsberechtigte 
Kosten zu anerkennen».

Erwägungen:

1.

1.1 Der RRB stützt sich auf öffentliches Recht. Das Verwaltungsgericht ist zur 
Beurteilung der Beschwerde als letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
(VRPG; BSG 155.21) zuständig (vgl. auch Art. 43 Abs. 1 des Lotteriegesetzes vom 
4. Mai 1993 [LotG; BSG 935.52]). Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen 
Verfahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Beschluss besonders berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 
Abs. 1 VRPG). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.

1.2 Die Beschwerde richtet sich gegen die teilweise Verweigerung eines Beitrags 
aus dem Sportfonds des Kantons Bern. Solche Verfügungen überprüft das 
Verwaltungsgericht auf Rechtsverletzungen hin (Art. 43 Abs. 2 LotG i.V.m. Art. 80 
VRPG). Gerügt werden können mithin die unrichtige oder unvollständige Feststellung 
des Sachverhalts sowie andere Rechtsverletzungen einschliesslich Rechtsfehler bei 
der Ausübung des Ermessens (Art. 80 Bst. a und b VRPG; vgl. zur Prüfungsdichte bei 
der Rechtskontrolle hinten E. 3.4).

2.

Umstritten ist, ob der Regierungsrat das Gesuch der Beschwerdeführerin um 
Gewährung eines Beitrags an die Sanierung des Hallendachs der Kunsteisbahn zu 
Recht teilweise abgewiesen hat.

2.1 Lotteriegelder dürfen nur für gemeinnützige oder wohltätige Zwecke verwendet 
werden (vgl. Art. 3 und 5 des Bundesgesetzes vom 8. Juni 1923 betreffend die 
Lotterien und die gewerbsmässigen Wetten [SR 935.51; nachfolgend: LG] i.V.m. 
Art. 26 der Interkantonalen Vereinbarung vom 7. Januar 2005 über die Aufsicht sowie 
die Bewilligung und Ertragsverwendung von interkantonal oder gesamtschweizerisch 
durchgeführten Lotterien und Wetten [nachfolgend: IVLW; BSG 945.4]). Jeder Einsatz 
von Lotteriegeldern setzt eine Rechtsgrundlage im Lotteriegesetz voraus (Art. 34 
Abs. 1 LotG). Die von Swisslos überwiesenen Reinertragsanteile fallen in den Lotterie-
fonds (Art. 45 Abs. 1 LotG; vgl. auch Art. 36 Abs. 1 LotG). Die Mittel aus dem 
Lotteriefonds werden einerseits (direkt) für kulturelle Einrichtungen, Veranstaltungen 
und Publikationen, Denkmalpflege, Heimat-, Natur- und Umweltschutz, Katastrophen- 
und Entwicklungshilfe und für weitere gemeinnützige oder wohltätige Projekte verwen-
det (vgl. Art. 46 Abs. 2 LotG); andererseits werden damit der Sportfonds und der 

Kulturförderungsfonds gemäss der Kulturförderungsgesetzgebung gespeist (vgl. 
Art. 45 Abs. 2 LotG; zum Ganzen BVR 2013 S. 183 E. 2.1, 2012 S. 109 E. 2.1 f., 
S. 121 E. 3.1 ff.).

2.2 Der Sportfonds wird von der POM verwaltet (Art. 46a Abs. 1 LotG). Die POM 
beschliesst über die Ablehnung von Gesuchen sowie – im Rahmen ihrer 
Finanzkompetenz (vorliegend: bis Fr. 200'000.--) – über die Bewilligung von Beiträgen 
aus dem Sportfonds; nimmt sie die Zusprechung eines Beitrags in Aussicht, für den ihr 
die Finanzkompetenz fehlt, leitet sie das Gesuch an das finanzkompetente Organ 
weiter (hier: Regierungsrat; vgl. Art. 42 Abs. 1 und 2 LotG i.V.m. Art. 4 Abs. 1 und 2 der 
Sportfondsverordnung vom 24. März 2010 [SpfV; BSG 437.63]).

2.3 Gemäss Art. 46a Abs. 2 Bst. a LotG können Mittel aus dem Sportfonds 
namentlich für den Bau und die Sanierung von Sportanlagen verwendet werden (vgl. 
auch Art. 7 der Interkantonalen Vereinbarung vom 26. Mai 1937 betreffend die 
gemeinsame Durchführung von Lotterien [BSG 945.3; nachfolgend: IKV], wonach die 
Verwendung von Lotteriegeldern für sportliche Zwecke als gemeinnützig im Sinn von 
Art. 3 LG gilt). Beiträge können gewährt werden für den Bau und die Instandsetzung 
von Sportbauten und -anlagen im Kanton Bern, die unmittelbar der Sportausübung 
dienen (Art. 7 Abs. 1 SpfV; vgl. auch Art. 5 Abs. 2 SpfV). Die durch den Sportfonds mit-
finanzierten Sportbauten und -anlagen sind der Öffentlichkeit und allen nicht 
gewinnorientierten Benützergruppen unentgeltlich oder zu höchstens kostendeckenden 
Preisen zur Verfügung zu stellen (Art. 7 Abs. 2 SpfV). Bei Sportbauten und -anlagen, 
die aufgrund einer öffentlich-rechtlichen Verpflichtung zu erstellen sind, können die 
über die gesetzliche Verpflichtung hinausgehenden Nutzungsmöglichkeiten für Vereine 
durch den Sportfonds mitunterstützt werden (Art. 7 Abs. 3 SpfV). Anrechenbar sind 
mithin diejenigen Kosten, die im Zusammenhang mit der Erstellung von unmittelbar 
sportlichen Zwecken dienenden Sportbauten und Sportanlageteilen entstehen (Art. 7 
Abs. 4 SpfV), soweit damit keine öffentlich-rechtliche Verpflichtung erfüllt wird (Art. 34 
Abs. 2 LotG; ebenso Art. 5 Abs. 2 LG sowie Art. 7 IKV). Ausgehend von den 
anrechenbaren Kosten bemessen sich die Beiträge nach degressiven Sätzen, wobei 
sich der jeweilige Beitragssatz aus der in Anhang 1 der SpfV aufgeführten Formel 
ergibt (Art. 8 Abs. 1 SpfV).

2.4 Auf die Ausrichtung von Beiträgen aus dem Sportfonds besteht kein Rechtsan-
spruch (vgl. Art. 27 IVLW; Art. 34 Abs. 5 LotG; Art. 5 Abs. 1 SpfV). Sind die 
Voraussetzungen bzw. Bedingungen für eine Beitragsgewährung im Einzelfall erfüllt, 
entscheidet die zuständige Behörde (hier: der Regierungsrat) nach pflichtgemässem 
Ermessen, ob und wenn ja in welcher Höhe ein Beitrag aus dem Sportfonds 
ausgerichtet wird (sog. Entschliessungs- und Rahmenausfüllungsermessen). Die 
massgebenden Rechtsnormen legen mithin nur bestimmte, für die Gesuchsbeurteilung 
bedeutsame Kriterien und Gesichtspunkte fest, ohne dass eine behördliche 

Verpflichtung besteht, bei Erfüllung dieser Anforderungen dem Gesuch zu entsprechen 
(BVR 2013 S. 183 E. 2.1, 2012 S. 109 E. 2.4, S. 121 E. 3.6, je mit Hinweisen).

2.5 Die POM hat zur Konkretisierung der Bestimmungen der SpfV eine Wegleitung 
erlassen. Mit Blick auf den Zeitpunkt der Gesuchseinreichung (vorne Bst. B) ist hier die 
Wegleitung vom 20. November 2012 (gültig ab 1.1.2013) massgeblich (die soweit hier 
interessierend gleichlautende Wegleitung vom 10.3.2014 ist einsehbar unter 
<http://www.pom.be.ch>, Rubriken «Lotterie- und Sportfonds/Sportfonds/Wegleitung»; 
nachfolgend: Wegleitung SpfV). Diese regelt u.a. Termine, einzureichende 
Gesuchsunterlagen, Beitragsvoraussetzungen, Berechnungsgrundlagen sowie 
Kriterien für Beitragssätze, -obergrenzen und -ausschlüsse. In Bezug auf die Beiträge 
für den Bau und die Instandsetzung von Sportbauten und Sportanlagen sieht sie, 
soweit hier interessierend, Folgendes vor (S. 3 f.):

«2. Beiträge für den Bau und die Instandsetzung von Sportbauten und Sportanlagen […]

[…] […]
Beitragsfest-
legung

Für die Beitragsfestlegung werden durch den Sport-
fonds auf der Grundlage der eingereichten Baukos-
tenpläne und/oder Kostenvoranschläge die anrechen-
baren Kosten der unmittelbar sportlichen Zwecken 
dienenden Anlagenteile ermittelt. Nicht alle Anlagen-
teile sind anrechenbar. Unmittelbar sportlichen Zwe-
cken dienen insbesondere:
- Sporthallen
- Sportanlagen
- Garderoben
- Duschen
- Lagerräume für das Sportmaterial
- Heizungen (anteilig)
[…]

[…] […]
[…]»

3.

3.1 Der Regierungsrat hat der Beschwerdeführerin anstatt der erwarteten 
Fr. 370'000.-- (vgl. Botschaft für die Sanierung des Dachs bei der Kunsteisbahn in 
B.________, Vorakten POM, pag. 36) lediglich einen Beitrag von Fr. 257'000.-- aus 
dem Sportfonds zugesichert (vgl. Bst. A vorne). Die Abweichung ergibt sich 
insbesondere daraus, dass ausgewiesene Baukosten von insgesamt Fr. 412'050.-- 
nicht als beitragsberechtigt anerkannt worden sind (vgl. Berechnung der 
anrechenbaren Baukosten [Beilage zum Schreiben der POM vom 5.6.2014]). Zur 
Begründung verweist der Regierungsrat im Wesentlichen auf die Praxis zur 
Abgrenzung der anrechenbaren Kosten. Danach seien primär die «materialisierten» 
Baukosten und damit die Gebäudekosten im Sinn der Position 2 des BKP 
anrechenbar, da nur diese in einem «überdauernden Zusammenhang mit der 

sportlichen Nutzung des Gebäudes im engeren Sinn» stünden. Weiter seien auch 
praktische Gründe zu beachten. So beinhalteten Vorbereitungsarbeiten temporäre 
Einrichtungen wie namentlich Gerüste, deren effektive Kosten sich im Nachhinein 
kaum mehr «valide beurteilen» liessen. Sodann würden insbesondere mit 
Abbrucharbeiten keine bleibenden Werte im Sinn der Lotteriegesetzgebung 
geschaffen. Zusammengefasst könnten schlecht überprüfbare, temporäre, variable und 
weitere Kosten nicht angerechnet werden, auch wenn diese aus bautechnischer Sicht 
zwingend anfielen. Nicht zuletzt weist der Regierungsrat auf die beschränkten 
finanziellen Mittel des Sportfonds hin, die nicht ausreichten, um sämtliche Kosten der 
an sich beitragsberechtigten Bauten zu berücksichtigen.

3.2 Die Beschwerdeführerin beanstandet diese Abgrenzungspraxis. Nach ihrem 
Dafürhalten hätte der Regierungsrat namentlich die Kosten für die Abbruch- bzw. 
Rückbauarbeiten von Fr. 100'000.-- sowie für die inneren und äusseren Gerüste von 
Fr. 115'000.-- (Fr. 86'000.-- + Fr. 29'000.--) berücksichtigen müssen (vgl. Eingabe vom 
1.9.2014, Ziff. 6). Es treffe nicht zu, dass sich nur die «materialisierten» Baukosten 
überprüfen liessen. Weiter sei nicht nachvollziehbar, weshalb Abbrucharbeiten keine 
bleibenden Werte im Sinn der Lotteriegesetzgebung darstellten. Die Abbruch- und 
Rückbauarbeiten seien zur Werterhaltung der übrigen Teile der Kunsteisbahn 
unumgänglich gewesen und hätten einen bedeutenden Kostenfaktor dargestellt. 
Gleiches gelte für die Gerüste, die aufgrund der bauüblichen Sicherheitsvorgaben 
unverzichtbar seien. Schliesslich weist die Beschwerdeführerin darauf hin, dass der 
Kunsteisbahn … auch eine regionale und überregionale Bedeutung zukomme und 
dass sie von ungefähr 60 Mannschaften aus einem weiten Umkreis benutzt werde.

3.3 Die Beschwerdeführerin beruft sich zu Recht nicht auf den Grundsatz von Treu 
und Glauben (Art. 9 der Bundesverfassung [BV; SR 101]; Art. 11 Abs. 2 der 
Verfassung des Kantons Bern [KV; BSG 101.1]). Sie macht insbesondere nicht 
geltend, es seien von Seite der zuständigen Behörde vertrauensbegründende 
Auskünfte erteilt worden. Im Gegenteil räumt sie ein, dass sie – trotz Abklärungen im 
Vorfeld der Gesuchseinreichung – den mutmasslichen Sportfondsbeitrag zu 
optimistisch eingeschätzt und die POM auf diesen Umstand vor der Versammlung 
hingewiesen habe (vgl. Eingabe vom 1.9.2014, Ziff. 2; E-Mail vom 1.11.2013 [Vorakten 
POM, pag. 27]). Weiter bringt die Beschwerdeführerin zu Recht nicht vor, dass der 
Regierungsrat nicht korrekt nach den Berechnungsmodalitäten gemäss Anhang 1 der 
SpfV vorgegangen sei. Ferner hat die Beschwerdeführerin zwar festgehalten, dass im 
Nachhinein beträchtliche Mehrkosten mitunter für die Starkstrom- und 
Photovoltaikanlage entstanden seien, an welchen sich der Sportfonds nicht beteilige. 
Sie anerkennt jedoch – worauf im RRB auch ausdrücklich hingewiesen wird –, dass 
spätere Kostenüberschreitungen nicht berücksichtigt werden können, weshalb sich 
diesbezüglich Weiterungen erübrigen. Schliesslich ist ebenfalls unbestritten, dass das 

Hallendach der Kunsteisbahn als fester Bestandteil dieser Sportbaute unmittelbar der 
Sportausübung dient (Art. 7 Abs. 1 und 4 SpfV) und als solches auch die übrigen 
Voraussetzungen von Art. 7 SpfV grundsätzlich erfüllt sind (vgl. vorne E. 2.3 und 2.5). 
Soweit die Beschwerdeführerin auf die grosse Bedeutung der Kunsteisbahn … für viele 
Vereine weit über die Region hinaus hinweist, ergibt sich daraus mithin nicht mehr als 
ihr mit dem angefochtenen Beschluss bereits zugestanden worden ist. Umstritten und 
zu prüfen ist, ob der Regierungsrat zu Recht die Kosten für die Abbruch- und 
Rückbauarbeiten bzw. die Gerüste als nicht «materialisierte» Baukosten von der 
Beitragsberechtigung ausgeschlossen hat.

3.4 Nach der Praxis des Regierungsrats bzw. der POM werden auch bei 
grundsätzlich beitragsberechtigten Sportbauten und -anlagen gewisse Aufwendungen 
bzw. BKP-Positionen als nicht «materialisierte» Baukosten ganz oder teilweise von der 
Beitragsberechtigung ausgeschlossen. Diese Praxis dient der Konkretisierung der in 
Art. 7 Abs. 1 und 4 SpfV enthaltenen Vorgabe der unmittelbaren Sportdienlichkeit (vgl. 
vorne E. 2.3). Die Auslegung und Anwendung solch unbestimmter Rechtsbegriffe ist 
einer einzelfallbezogenen Rechtskontrolle zu unterziehen (vgl. vorne E. 1.3). Allerdings 
vermittelt die offene Normierung der zuständigen Verwaltungsbehörde einen zu 
respektierenden Beurteilungsspielraum. Denn eine umfassende verwal-
tungsgerichtliche Rechtskontrolle scheiterte vorab am fehlenden Überblick über die 
gesamte Beitragspraxis, unter Umständen aber auch an fachtechnischem Wissen in 
Einzelfragen. Entsprechend hat das Verwaltungsgericht seine diesbezügliche 
Prüfungsdichte zu reduzieren. Im Licht der Zuständigkeitsabgrenzung zwischen 
Verwaltung und Gericht ist lediglich zu prüfen, ob sich die Behörde bei der Auslegung 
von sachlichen Überlegungen hat leiten lassen und ob der auf ihrer wertenden Teilkon-
kretisierung beruhende Entscheid namentlich unter dem Gesichtswinkel des Rechts-
gleichheitsgebots als vertretbar erscheint (BVR 2012 S. 109 E. 3.2, 121 E. 4.1.1).

3.5 Das Verwaltungsgericht hat die Ausscheidung nicht «materialisierter» 
Baukosten bei der Beitragsberechnung durch den Regierungsrat mit Entscheid vom 
18. Februar 2014 als zulässig beurteilt (VGE 2013/321, E. 4.3). Es hat erwogen, 
aufgrund der massgeblichen Rechtsgrundlagen erscheine es vertretbar, wenn, wie die 
nicht abschliessende Aufzählung in Ziff. 2 der Wegleitung SpfV erkennen lasse (vgl. 
E. 2.5 vorne unter «Beitragsfestlegung»), grundsätzlich nur die sog. materialisierten 
Baukosten berücksichtigt würden, zumal nach den lotterierechtlichen Grundsätzen in 
erster Linie Vorhaben mit bleibendem Wert zu unterstützen seien (vgl. Art. 35 Abs. 1 
der Lotterieverordnung vom 20. Oktober 2004 [LV; BSG 935.520]). Weiter sei zu 
berücksichtigen, dass das Erfordernis der unmittelbar zweckgebundenen Verwendung 
der Sportfondsgelder praktikabel sein müsse und im Übrigen zu einer Selektion der 
beitragsberechtigten Kosten zwinge, da die finanziellen Mittel des Sportfonds stets 
limitiert seien und – unter Sicherung der Fondsliquidität – kaum je ausreichten, um 

sämtliche an sich förderungswürdigen Vorhaben zu unterstützen (vgl. VGE 2013/113 
vom 26.11.2013, E. 4.4, 2010/274 vom 15.9.2011, E. 3.5.5). Der Regierungsrat habe 
diesbezüglich überzeugend auf das «Mengengerüst» des Sportfonds hingewiesen, 
wonach das Investitionsvolumen der Beitragsgesuche die verfügbaren Mittel zuweilen 
um ein Mehrfaches übersteige (vgl. auch Beschwerdeantwort, S. 3).

3.6 An dieser Beurteilung ist festzuhalten: Zwar ist der Beschwerdeführerin 
zuzustimmen, dass sich wohl grundsätzlich auch die Kosten für Abbruch- und 
Rückbauarbeiten bzw. Gerüste überprüfen liessen. Dieser Umstand allein lässt die 
angeführte Abgrenzungspraxis aber nicht als unhaltbar erscheinen. Wenn der 
Regierungsrat von «materialisierten» Baukosten spricht, geht es ihm in erster Linie 
darum, Aufwendungen zu unterstützen, die sich in bleibenden Werten im Sinn der 
Lotteriegesetzgebung (Art. 35 Abs. 1 LV) niederschlagen. Es erscheint sachgerecht, 
wenn er dabei namentlich Abbruch- und Rückbauarbeiten sowie Gerüste, die zur Vor-
bereitung und Ausführung der Baute zwar unbestrittenermassen notwendig sind, selber 
aber nicht unmittelbar sportlichen Zwecken dienen (vgl. Art. 7 Abs. 1 und 4 SpfV), von 
der Beitragsberechtigung ausschliesst. Anders als die Beschwerdeführerin offenbar 
annimmt, begründet die Notwendigkeit einer Aufwendung noch nicht deren 
Anrechenbarkeit aus sportfondsrechtlicher Sicht, selbst wenn es sich dabei um 
bedeutende Kosten handelt. Daran ändert nichts, dass bei Sanierungsprojekten – 
anders als bei Neubauten – zuweilen mit unabdingbaren Rückbauarbeiten zu rechnen 
ist (vgl. Eingabe vom 1.9.2014, Ziff. 5). Die Praxis der POM bzw. des Regierungsrats – 
mit welcher der angefochtene Beschluss unbestrittenermassen in Einklang steht – 
erweist sich mithin auch vorliegend als sachgerecht.

3.7 Anderes, das darauf hindeutete, dass der Regierungsrat die fraglichen 
Bestimmungen der SpfV in Missachtung allgemeiner Grundsätze konkretisiert hätte 
oder dass er sich von sachfremden Kriterien hätte leiten lassen, ist von der 
Beschwerdeführerin nicht dargelegt worden und auch nicht ersichtlich. Es ergibt sich 
somit, dass der Entscheid des Regierungsrats der Rechtskontrolle standhält.

4.

Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist abzuweisen. 
Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die unterliegende Beschwerdeführerin kos-
tenpflichtig (vgl. Art. 108 Abs. 1 VRPG). Parteikosten sind keine zu sprechen (vgl. 
Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 Abs. 1 und 3 VRPG). 

5.

Nach Art. 83 Bst. k des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht 
(Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) ist die Beschwerde an das Bundesgericht 
unzulässig gegen Entscheide betreffend Subventionen, auf die kein Anspruch besteht. 
Der strittige Beitrag stellt wohl keine Anspruchssubvention (vgl. etwa 
BGer 2C_360/2012 vom 17.8.2012, E. 1.1, 2C_762/2008 vom 8.5.2009, E. 1.1). Gegen 
den vorliegenden Entscheid dürfte somit lediglich die subsidiäre 
Verfassungsbeschwerde offenstehen, weshalb in der Rechtsmittelbelehrung auf diese 
verwiesen wird. Mit der subsidiären Verfassungsbeschwerde kann einzig die 
Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (vgl. Art. 116 BGG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf eine 
Pauschalgebühr von Fr. 3'000.--, werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

4. Zu eröffnen:
- der Beschwerdeführerin
- dem Beschwerdegegner

Der Abteilungspräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 39 ff. und 
113 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.