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**Case Identifier:** 67717c48-4013-5982-b9ad-2ff65bac44a1
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-03-16
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 16.03.2015 IV 2013/198
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2013-198_2015-03-16.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2013/198

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 11.05.2020

Entscheiddatum: 16.03.2015

Entscheid Versicherungsgericht, 16.03.2015
Art. 28 IVG und Art. 17 Abs. 1 ATSG. Revision Rentenanspruch. Würdigung 
Gutachten. Revisionsgrund bejaht. Zeitpunkt der Rentenaufhebung bei 
zwischenzeitlich wegen Taggeldbezugs sistierter Rentenausrichtung 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 16. März 
2015, IV 2013/198).

Präsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider

und Marie-Theres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiber Philipp Geertsen

Entscheid vom 16. März 2015

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Josef Jacober, Oberer Graben 44, Postfach, 

9001 St. Gallen,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

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Rentenrevision (Einstellung)

Sachverhalt:

A.

A.a  A.___ meldete sich am 9. August 2001 wegen eines chronischen Rückenleidens 

zum Bezug von IV-Leistungen an (IV-act. 1). Dr. med. B.___, FMH Physik. Medizin, 

berichtete am 22. August 2001, der Versicherte leide an einem chronischen 

therapieresistenten Lumbovertebralsyndrom bei beginnender Chondrose L4/5, 

Spondylolisthesis L5/S1 mit fraglicher Instabilität. Für die angestammte Tätigkeit als 

Maler sei er seit 14. Mai 2001 zu 100% arbeitsunfähig. Eine rückengerechte Arbeit sei 

zu 100% zumutbar (IV-act. 4). Ein Praktikum zur Vorbereitung auf eine Umschulung 

zum Arbeitsagogen musste gesundheitsbedingt vorzeitig abgebrochen werden (Bericht 

der Berufsberaterin vom 5. September 2003, IV-act. 31). Im Verlaufsbericht vom 

9. Oktober 2003 gab Dr. B.___ an, Ende Juli 2003 seien unklare Gefühlsstörungen und 

Dysästhesien im Bereich der "re.UE" mit unerklärlicher Falltendenz aufgetreten. Eine 

MR-Untersuchung habe keine Diagnose ergeben. Der weitere Arbeitseinsatz des 

Versicherten sei abhängig von der kommenden neurologischen Abklärung. Hinsichtlich 

allfälliger verminderter Leistungsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten sei eine 

verbindliche Antwort vorderhand nicht möglich (IV-act. 35). Die medizinischen 

Fachpersonen der Klinik für Neurologie des Kantonsspitals St. Gallen (KSSG) 

diagnostizierten eine unklare Hemihypästhesie rechts (ICD-10: R20.8) mit/bei DD 

chronisch entzündlichem ZNS-Prozess und DD funktionell überlagert; einen Status 

nach dorsaler Spondylodese L5/S1 02/02. Der Zustand des Versicherten sei 

besserungsfähig. Die Ätiologie der Hemihypästhesie rechts bleibe weiterhin ungeklärt. 

"Die streng mediane Begrenzung, unauffällige Elektrophysiologie bei 

altersentsprechend normalem ccMRI lässt uns an eine somatoforme Störung 

denken" (Berichte vom 12. November und 22. September 2003, IV-act. 42). Die IV-

Stelle sprach dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Mai 2002 eine ganze Rente zu 

(Verfügungen vom 25. November 2003, IV-act. 43, und vom 7. Juni 2004, IV-act. 53).

A.b  Im Revisionsbericht des Bundesamts für Sozialversicherung (BSV) vom 4. Oktober 

2004 wurde festgehalten, "eine Invalidität ist nicht ausgewiesen. Es besteht daher 

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aufgrund der Aktenlage weder Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen 

noch auf eine ganze Rente. Anlässlich der im November 2004 vorgesehenen 

Rentenrevision ist zur Überprüfung der medizinischen Sachlage ein rheumatologisches/

psychiatrisches Gutachten einzuholen" (IV-act. 54). Im Rahmen des von Amtes wegen 

eingeleiteten Revisionsverfahrens gab der Versicherte an, sein Gesundheitszustand sei 

gleich geblieben (Fragebogen vom 13. Dezember 2004, IV-act. 55). Der behandelnde 

Dr. med. C.___, Innere Medizin FMH, berichtete am 18. Januar 2005, der 

Gesundheitszustand des Versicherten sei stationär geblieben (IV-act. 58-3). Am 9. Mai 

und 26. Juni 2007 wurde der Versicherte bidisziplinär von Dr. med. D.___, u.a. 

Spezialarzt FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation, speziell 

Rheumaerkrankungen, und med. pract. E.___, Facharzt FMH Psychiatrie und 

Psychotherapie, begutachtet. Die Experten diagnostizierten eine chronische 

Lumboischialgie rechts bei/mit Spondylolyse L5 mit Olisthesis L5/S1 Grad I (nach 

Meierding), einem Status nach transforaminaler lumbaler intersomatischer Fusion L5/

S1 (20.2.02), einem sensiblem Ausfall- und intermittierendem Reizsyndrom der Wurzeln 

L5 und S1 rechts und dysfunktionalem Aktivierungsmuster des M. erector trunci; eine 

erschwerte Schmerzverarbeitung (ICD-10: F54) mit Symptomausweitung bei 

anamnestisch berichteter protrahierter Sprachentwicklung (ICD-10: F80) und 

Verhaltensauffälligkeiten in Kindheit und Jugend sowie erhöhter emotionaler 

Vulnerabilität (ICD-10: Z73.1). Aus psychiatrischer Sicht wurde für sämtliche Tätigkeiten 

eine 80%ige und aus somatischer Sicht für die angestammte Tätigkeit eine 20%ige 

sowie für leidensangepasste Tätigkeiten eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bescheinigt. 

Interdisziplinär bescheinigten die Gutachter eine 20%ige Arbeitsfähigkeit für die 

angestammte Tätigkeit und eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste 

Tätigkeiten (Gesamtgutachten vom 18. Juli 2007, IV-act. 70-1 ff.; siehe zum 

psychiatrischen Teilgutachten vom 5. Juli 2007, IV-act. 70-15 ff.). RAD-Arzt Dr. med. 

F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vertrat bei der Würdigung der 

gutachterlichen Beurteilung die Auffassung, im Vergleich zu den Altakten sei keine 

wesentliche Veränderung des Gesundheitszustands erkennbar. Die Bescheinigung 

einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten sei angesichts der 

beschriebenen Klinik schwer nachvollziehbar (in einer dem somatischen Leiden 

angepassten Tätigkeit wäre eine volle Arbeitsfähigkeit zu erwarten; Stellungnahme vom 

24. August 2007, IV-act. 72). Auf Ersuchen des RAD- Arztes Dr. F.___ (Stellungnahme 

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vom 31. August 2007, IV-act. 73) gelangte die IV-Stelle mit Rückfragen an Dr. D.___ 

(siehe hierzu Schreiben vom 31. August 2007, IV-act. 74). Dieser gab in der Antwort 

vom 10. September 2007 an, "soweit die mit vorliegendem Leiden in Verbindung 

stehenden Beschwerden/Einschränkungen Funktions- und Belastungsabhängigkeit 

aufweisen, lassen sich deren Auswirkungen auf eine Tätigkeit mittels obgenannter 

Massnahmen ausgleichen. Schmerzen/Einschränkungen ohne erkennbare 

Abhängigkeit von äusseren Bedingungsfaktoren, wie sie häufig im Rahmen 

somatischer Chronifizierungsprozesse (gleiches gilt für psychisch bestimmte 

Chronifizierungsvorgänge) und bei auf neuropathischer Grundlage basierenden 

Schmerzen auftreten, lassen sich mittels arbeitsmedizinischer Vorkehren bezüglich 

ihrer Tätigkeitsauswirkungen nicht beeinflussen, es sei denn über eine Reduktion der 

Arbeitsleistung bzw. Arbeitsfähigkeit. Letzteres trifft auch bei unserem Versicherten zu". 

Die somatische Einschränkung auf die Arbeitsfähigkeit angepasst gelte ab 

Spätsommer/Herbst 2003, angestammt ab 14. Mai 2001, laut Dr. B.___ (IV-act. 75-3). 

RAD-Arzt Dr. F.___ interpretierte die Ausführungen von Dr. D.___ dahingehend, dass 

dieser "wie erwartet" in einer dem somatischen Leiden adaptierten Tätigkeit eine volle 

Arbeitsfähigkeit bescheinigt habe. Unter Berücksichtigung des psychischen Leidens sei 

eine 80%ige Arbeitsfähigkeit nachvollziehbar (Stellungnahme vom 13. September 

2007, IV-act. 76).

A.c  Vom 27. Oktober bis 25. November 2008 nahm der Versicherte an einer 

beruflichen Abklärung in der BEFAS Appisberg teil. Die Abklärungspersonen hielten im 

Schlussbericht vom 15. Dezember 2008 fest, der Versicherte werde als fähig erachtet, 

eine praxisorientierte Weiterbildung oder Umschulung erfolgreich zu absolvieren. An 

erster Stelle empfahlen sie eine Tätigkeit im Detailhandel, wo der Versicherte das 

Sortiment betreue, Services ausführe und Kunden berate (IV-act. 103). Die IV-Stelle 

erteilte am 12. Januar 2009 Kostengutsprache für ein vom 6. Januar bis 31. März 2009 

dauerndes Praktikum in einem Fahrradgeschäft (IV-act. 109). Diese Tätigkeit stellte sich 

als ungenügend angepasst heraus (IV-act. 117). Am 25. März 2009 erteilte die IV-Stelle 

im Rahmen der Umschulung zum Technischen Kaufmann Kostengutsprache für einen 

Vorbereitungskurs vom 20. April bis 30. September 2009. Für die Zeit vom 1. April bis 

19. April 2009 bejahte sie den Anspruch auf ein Wartezeittaggeld (IV-act. 121). In der 

Verfügung vom 25. März 2009 ordnete sie wegen der vergleichsweise höheren 

Taggeldleistungen die Einstellung der Rentenleistung an (IV-act. 122). In der Folge 

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erteilte die IV-Stelle weitere Kostengutsprachen für die Umschulung zum Technischen 

Kaufmann (Mitteilungen vom 24. September 2009, IV-act. 131, vom 17. November 

2010, IV-act. 147 und 167; zu den Taggeldverfügungen siehe IV-act. 133f., 152, vgl. 

auch 168). Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 3. Januar 2012 mit, da er die 

Umschulung zum Technischen Kaufmann abgeschlossen habe (Abschluss mit 

internem Diplom; die eidgenössische Fachprüfung wurde nicht bestanden, IV-act. 180 

und 173), seien keine weiteren beruflichen Massnahmen angezeigt (IV-act. 184).

A.d  Ausgehend von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit stellte die IV-Stelle dem 

Versicherten mit Vorbescheid vom 17. Februar 2012 in Aussicht, die Rentenleistungen 

mangels rentenbegründenden Invaliditätsgrads revisionsweise einzustellen (IV-

act. 188). Dagegen erhob der Versicherte am 19. März 2012 Einwand (IV-act. 190; zur 

ergänzenden Begründung vom 20. April 2012 siehe IV-act. 194). RAD-Ärztin Dr. med. 

G.___, Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation, empfahl, ein 

Verlaufsgutachten einzuholen (Stellungnahme vom 10. Mai 2012, IV-act. 195). Im 

Bericht vom 28. Juni 2012 gab med. pract. H.___ an, im Januar 2012 habe eine 

dreimalige CT-Infiltrationsanästhesie mit intermittierender Besserung stattgefunden. 

Seit März 2012 finde Physiotherapie statt. Seit einem Rezidiv im Mai sei eine 

Injektionsbehandlung mit anthroposophischen Medikamenten durchgeführt worden. 

Seither sei eine deutliche Besserung aller Symptome aufgetreten. Der 

Gesundheitszustand sei besserungsfähig. Für die angestammte Tätigkeit bestehe eine 

vollständige Arbeitsunfähigkeit (IV-act. 202). Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 

16. August 2012 ihre Absicht mit, ihn im MGSG Medizinisches Gutachtenzentrum 

St. Gallen orthopädisch-psychiatrisch begutachten zu lassen (IV-act. 206). Med. pract. 

H.___ ersuchte die IV-Stelle um Mitbegutachtung durch einen neurologischen 

Experten. Der Versicherte hielt darüber hinaus eine rheumatologische Abklärung für 

angezeigt (IV-act. 210; diese Anliegen leitete die IV-Stelle an das MGSG weiter mit der 

Bemerkung, dass aus ihrer Sicht eine bidisziplinäre orthopädisch-psychiatrische 

Begutachtung ausreichend sei, IV-act. 211). Am 12. September 2012 wurde der 

Versicherte im MGSG bidisziplinär (orthopädisch durch Dr. med. I.___, Spezialarzt 

Orthopädie FMH, und psychiatrisch durch Dr. med. J.___, Facharzt für Psychiatrie und 

Psychotherapie) begutachtet. Am 24. und 25. Oktober 2012 nahm der Versicherte im 

Rahmen der Begutachtung an einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit 

(EFL) teil (siehe hierzu EFL-Bericht vom 30. Oktober 2012, IV-act. 214-39 ff.). Die 

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Gutachter diagnostizierten mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Status nach 

transforaminaler lumbaler intersomatischer Fusion L5/S1 02/2002, eine mässige 

Degeneration der Bandscheibe L4/5 mit kleiner Protrusion ohne neurale Kompression 

und Anpassungsstörungen mit vorwiegender Beeinträchtigung von anderen Gefühlen 

(ICD-10: F43.23), bestehend seit etwa 10/2011. Die ebenfalls diagnostizierte 

somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) habe keine Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit. Die EFL habe ergeben, dass eine leidensangepasste mittelschwere 

Tätigkeit ganztags möglich sei. Für die angestammte Tätigkeit bescheinigten die 

MGSG-Gutachter eine 50%ige und für leidensangepasste Tätigkeiten eine 100%ige 

Arbeitsfähigkeit (IV-act. 214). Dr. G.___ hielt die MGSG-Beurteilung für ausführlich, 

schlüssig und nachvollziehbar (Stellungnahme vom 20. November 2012, IV-act. 216).

A.e  Der Versicherte reichte am 20. November 2012 (IV-act. 218) ein ärztliches Zeugnis 

von med. pract. H.___ vom 15. Oktober 2012, worin diese eine 50%ige Arbeitsfähigkeit 

für leidensangepasste Tätigkeiten bescheinigte (IV-act. 219), sowie eine 

Arbeitsbestätigung der K.___ AG vom 14. September 2012 betreffend die im Rahmen 

einer arbeitsmarktlichen Massnahme vom 6. August bis 14. September 2012 

ausgeübte Tätigkeit des Versicherten ein (IV-act. 220; siehe hierzu sowie zur im 

Rahmen eines 15%igen Pensums ausgeübten Tätigkeit in einem Kaffeehaus IV-

act. 214-3; vgl. zu letzterer Tätigkeit auch act. G 1, S. 11).

A.f Mit neuerlichem Vorbescheid vom 3. Dezember 2012 stellte die IV-Stelle dem 

Versicherten in Aussicht, ausgehend von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit für 

leidensangepasste Tätigkeiten die Rente revisionsweise einzustellen. Die Rente bleibe 

deshalb eingestellt (IV-act. 222). Dagegen erhob der Versicherte am 15. März 2013 

Einwand (IV-act. 228). Nach der Einholung einer weiteren RAD-Stellungnahme (IV-

act. 230) verfügte die IV-Stelle am 28. März 2013 "die Rente bleibt weiterhin 

eingestellt". Einer allfälligen Beschwerde entzog sie die aufschiebende Wirkung (IV-

act. 231).

B.

B.a  Gegen die Verfügung vom 28. März 2013 richtet sich die vorliegende Beschwerde 

vom 3. Mai 2013. Der Beschwerdeführer beantragt darin unter Kosten- und 

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Entschädigungsfolge deren Aufhebung und die Einholung eines neutralen, 

interdisziplinären neurologisch-orthopädisch-rheumatologischen Gutachtens. 

Eventualiter sei ihm eine halbe Rente zuzusprechen. Er hält die im MGSG-Gutachten 

enthaltene Arbeitsfähigkeitsbeurteilung aus verschiedenen Gründen für nicht 

beweiskräftig. Des Weiteren rügt er die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene 

Ermittlung des Invalideneinkommens (act. G 1). Mit der Beschwerde reicht der 

Beschwerdeführer u.a. Berichte von med. pract. H.___ vom 25. April 2013 (act. G 1.5) 

und vom behandelnden Dr. med. L.___, Facharzt FMH für Kinder- und 

Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, vom 28. April 2013 (act. G 1.6) ein.

B.b  Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 3. Juli 2013, 

u.a. gestützt auf die Stellungnahme von RAD-Ärztin Dr. G.___ vom 17. Juni 2013 (IV-

act. 239), die Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung bringt sie vor, es könne 

ohne Abstriche auf das MGSG-Gutachten abgestellt werden. Weitere medizinische 

Abklärungen seien unnötig. Mangels rentenbegründenden Invaliditätsgrads habe der 

Beschwerdeführer keinen Anspruch auf Rentenleistungen mehr (act. G 4).

B.c  In der Replik vom 23. September 2013 hält der Beschwerdeführer unverändert an 

der Beschwerde fest (act. G 9).

B.d  Die Beschwerdegegnerin hat auf eine Duplik verzichtet (act. G 11).

Erwägungen:

1. 

Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist die Rechtmässigkeit 

der von der Beschwerdegegnerin verfügten revisionsweisen Renteneinstellung.

1.1 Nach Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; 

SR 831.20) besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte 

Person mindestens zu 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 

zu 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch 

auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % Anspruch 

auf eine Viertelsrente.

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1.2 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer rentenbeziehenden Person erheblich, so wird 

die Rente gemäss Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für 

die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben. Anlass zu einer 

Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die 

geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. 

Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet 

dabei die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, die auf 

einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer 

Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines 

Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen 

Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die 

Rechtsprechung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 133 V 108). 

Nach der Rechtsprechung ist die Invalidenrente nicht nur bei einer wesentlichen 

Veränderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die 

erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes 

erheblich verändert haben (BGE 130 V 349 E. 3.5). Eine bloss unterschiedliche 

Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts stellt keine 

revisionsbegründende Änderung dar (BGE 112 V 372 E. 2 mit Hinweisen). Eine 

anspruchsbeeinflussende Änderung ist zu berücksichtigen, sobald sie ohne 

wesentliche Unterbrechung 3 Monate angedauert hat (Art. 88a der Verordnung über die 

Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]).

1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Be­

schwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls 

auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der 

Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in 

welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person 

arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes 

wegen festzustellen und demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine 

zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Die 

Rechtsprechung hat es mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar 

erachtet, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten 

Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (BGE 125 V 351 E. 3b). Das im 

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Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholte Gutachten von externen Spezialärzten, 

die aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in 

die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen 

Ergebnissen gelangen, besitzt bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft, solange 

nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 

351 E. 3b/bb).

1.4 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. 

Danach haben Gericht und Verwaltung von Amtes wegen für die richtige und 

vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Wenn der 

entscheid-relevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt wurde, kann das Gericht die 

Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen (vgl. Ueli Kieser, 

ATSG-Kommentar, 2. Auflage, Zürich 2009, N 62 zu Art. 61).

2. 

Zunächst ist die Frage zu beantworten, ob ein Revisionsgrund im Sinn von Art. 17 

Abs. 1 ATSG vorliegt, der eine Anpassung der am 25. November 2003 verfügten 

Rentenleistung rechtfertigt. Der ursprünglichen Rentenzusprache lag die Annahme 

einer vollständigen Erwerbsunfähigkeit zugrunde (siehe IV-act. 40). Angesichts der 

Einschätzung im Gutachten vom 18. Juli 2007 (50% Arbeitsfähigkeit leidensangepasst, 

IV-act. 70), der vom Beschwerdeführer abgeschlossenen Umschulung zum 

Technischen Kaufmann (IV-act. 184), der Ergebnisse der EFL (siehe EFL-Bericht vom 

30. Oktober 2012, IV-act. 214-39 ff.), der Beurteilung durch die MGSG-Gutachter 

(100%ige Arbeitsfähigkeit leidensangepasst, IV-act. 214), der Selbsteinschätzung des 

Beschwerdeführers (50%ige Arbeitsfähigkeit, IV-act. 214-16) sowie des "z. H. RAV" 

erstellten ärztlichen Zeugnisses von med. pract. H.___ vom 15. Oktober 2012 (50%ige 

Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten, IV-act. 219) sind mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit eine wesentliche Verbesserung der Erwerbsfähigkeit im Vergleich 

zur vormals berücksichtigten vollständigen Erwerbsunfähigkeit und damit ein 

Anpassungsgrund im Sinn von Art. 17 Abs. 1 ATSG zu bejahen.

3. 

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Sodann ist zu prüfen, ob die medizinische Aktenlage eine verlässliche Grundlage für 

eine Beurteilung des seit der ursprünglichen Rentenverfügung vom 25. November 2003 

bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 28. März 2013 eingetretenen 

Gesundheitsverlaufs zulässt. Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der 

angefochtenen Verfügung im Wesentlichen auf das orthopädisch-psychiatrische 

MGSG-Gutachten vom 10. November 2012, wonach der Beschwerdeführer für eine 

leidensangepasste Tätigkeit über eine 100%ige Arbeitsfähigkeit verfüge (IV-act. 231). 

Der Beschwerdeführer erhebt verschiedene Rügen gegen das MGSG-Gutachten (act. 

G 1 und G 9).

3.1 Zunächst rügt der Beschwerdeführer formelle Mängel. Einerseits stellt er die fach­

liche Kompetenz von Dr. J.___, andererseits die notwendige Unabhängigkeit der 

Gutachter in Frage. Schliesslich bemängelt er, die Begutachtung sei "im 

Schnelldurchlauf" erfolgt (act. G 1, Rz 32, und G 9, Rz 4).

3.1.1 Was die fachliche Kompetenz von Dr. J.___ betrifft, so hat die 

Beschwerdegegnerin zutreffend auf das Urteil des Bundesgerichts vom 14. März 2013, 

8C_646/2012, verwiesen (act. G 4, Rz 2), worin dieses dessen fachliche Kompetenz 

bestätigte (E. 3.2.3). Der Beschwerdeführer setzt sich mit diesem Urteil nicht 

auseinander und legt keine Gründe dar, die ein Abweichen davon rechtfertigen.

3.1.2 Hinsichtlich der Befangenheitsrüge (vgl. hierzu Art. 36 Abs. 1 ATSG) ist zu 

bemerken, dass der Beschwerdeführer keine konkreten Gesichtspunkte am MGSG-

Gutachten benennt, die auf eine befangene oder sonstwie unsachliche Beurteilung 

schliessen lassen. Solche sind auch nicht erkennbar. Des Weiteren wurden dem 

rechtskundig vertretenen Beschwerdeführer die Personen der Gutachter vorab 

mitgeteilt (Schreiben vom 16. August 2012, IV-act. 206). Vor dem zu seinen Ungunsten 

ausgefallenen MGSG-Gutachten erhob er keine Rügen gegen die Person der Experten, 

sondern erstmals im Einwand vom 15. März 2013 (IV-act. 228-11). Deshalb ist die 

Befangenheitsrüge, die umgehend, d.h. grundsätzlich sobald die betroffene Person 

Kenntnis von den entsprechenden Tatsachen erhält, geltend zu machen ist, ohnehin als 

verspätet zu betrachten. Denn wer den Mangel nicht unverzüglich vorbringt, wenn er 

davon Kenntnis erhält, sondern sich stillschweigend auf ein Verfahren einlässt, verwirkt 

den Anspruch auf spätere Anrufung der vermeintlich verletzten Ausstandsbestimmung 

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(vgl. zum Ganzen Urteil des Bundesgerichts vom 12. November 2013, 8C_545/2013, 

E. 4.5 mit Hinweis auf BGE 132 II 496 E. 4.3).

3.1.3 In zeitlicher Hinsicht besteht kein Anlass für die Annahme eines Mangels an der 

Begutachtung. Aus den Ausführungen des Beschwerdeführers, wonach er um 12:00 

Uhr von Dr. J.___ und anschliessend um 15:00 Uhr von Dr. I.___ untersucht worden sei 

(act. G 1, Rz 32; vgl. auch die Terminbestätigung in IV-act. 213), erschliesst sich keine 

zeitliche Unzulänglichkeit der Exploration. Der Beschwerdeführer legt denn auch nicht 

konkret dar, dass wesentliche orthopädische oder psychiatrische Aspekte ausser Acht 

geblieben sind. Solche ergeben sich auch nicht aus den Akten. Zu ergänzen ist, dass 

die Gutachter Kenntnis von der Voraktenlage hatten und sich auf umfassende (u.a. 

bildgebende) Untersuchungsergebnisse, insbesondere auch aus der durchgeführten 

EFL, zu stützen vermochten. Entgegen der nicht näher begründeten Auffassung des 

Beschwerdeführers begründet der Umstand, dass die Konsensbeurteilung knapp 

2 Monate nach der Exploration stattfand, keinen Mangel. Es bestehen insbesondere 

keine Hinweise für die Vermutung des Beschwerdeführers, die Gutachter hätten bei der 

Konsensbeurteilung die Fakten nicht mehr präsent gehabt, kann doch ohne weiteres 

davon ausgegangen werden, dass anlässlich der Untersuchungen vom 12. September 

2012 Notizen erstellt und diese Grundlage der Konsensbeurteilung bildeten. Im Übrigen 

bringt der Beschwerdeführer keine Fakten vor, die vergessen worden sind.

3.2 Was die Beurteilung von Dr. J.___ anbelangt, wonach aus psychiatrischer Sicht 

keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten besteht (IV-

act. 214-21), ist zu bemerken, dass auch der behandelnde Dr. L.___ aus rein 

psychiatrischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit bescheinigt (act. G 1.6, S. 2) und der 

Beschwerdeführer sich auf dessen Beurteilung stützt (act. G 1, Rz 30). Vor diesem 

Hintergrund ist mit den Parteien (act. G 1, Rz 30 f., und G 4, Rz 3) zumindest ein 

weiterer psychiatrischer Abklärungsbedarf zu verneinen und aus psychiatrischer Sicht 

für eine leidensangepasste Tätigkeit von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit 

auszugehen.

3.3 Einen Mangel an der gutachterlichen Beurteilung erblickt der Beschwerdeführer 

ferner darin, dass er nicht neurologisch und rheumatologisch abgeklärt worden sei (act. 

G 1, Rz 24 und Rz 29, und G 9, Rz 5). RAD-Ärztin Dr. G.___ hat in der Stellungnahme 

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vom 17. Juni 2013 ausführlich und nachvollziehbar begründet (namentlich mit Blick auf 

die neurologisch nicht auffälligen Ergebnisse der zahlreichen bildgebenden 

Untersuchungsergebnisse und auf die damit zu vereinbarende fachneurologische 

Aktenlage), weshalb die unter Einschluss einer EFL durchgeführte orthopädisch-

psychiatrische Beurteilung ausreichend für die Erfassung und Würdigung des 

Krankheitsbilds des Beschwerdeführers gewesen ist. Auf diese - in Einklang mit der 

Rechtsprechung zum Verhältnis der Orthopädie zur Rheumatologie stehenden (Urteile 

des Bundesgerichts vom 21. September 2010, 9C_203/2010, E. 4.1, und vom 23. Mai 

2012, 9C_270/2012, E. 4.2) - Ausführungen kann verwiesen werden. Aus den 

Schreiben der behandelnden medizinischen Fachpersonen (act. G 1.5 und G 1.6) 

ergeben sich keine überzeugenden Argumente, welche die Ausführungen von RAD-

Ärztin Dr. G.___ in Zweifel zu ziehen vermögen. Ergänzend ist zu bemerken, dass 

Dr. J.___ auch über einen österreichischen Facharzttitel für Neurologie verfügt (Urteil 

des Bundesgerichts vom 14. März 2013, 8C_646/2012, E. 3.2.3). Zwar hat er - im 

Gegensatz zu Dr. I.___ (vgl. IV-act. 214-5 ff.) - keine neurologisch relevanten Unter­

suchungen vorgenommen. Allerdings war ihm die orthopädische Beurteilung bekannt. 

Ferner unterzeichnete er das Gesamtgutachten und nahm an der Konsensbesprechung 

teil. Es kann daher davon ausgegangen werden, dass er im Fall eines zusätzlichen 

neurologischen Abklärungsbedarfs entsprechende Untersuchungen in die Wege 

geleitet hätte, zumal die Beschwerdegegnerin die Gutachter auf die Begehren des 

Beschwerdeführers hinsichtlich des Einbezugs weiterer Fachrichtungen aufmerksam 

gemacht hat (siehe hierzu IV-act. 211). Auch wenn es wünschenswert gewesen wäre, 

dass in den Akten vermerkt worden wäre, weshalb die MGSG-Gutachter weitere 

fachärztliche (neurologische oder rheumatologische) Untersuchungen für nicht 

angezeigt hielten und dafür die Vornahme einer EFL befürworteten, erschüttert das 

Fehlen weiterer fachärztlicher Untersuchungen nicht die Beweiskraft des MGSG-

Gutachtens. (In den Akten liegt lediglich ein Schreiben der Sachbearbeiterin vom 

25. September 2012, wonach die Durchführung einer EFL laut RAD-Ärztin Dr. G.___ in 

Ordnung gehe [IV-act. 212]. Weder die Anfrage von Dr. I.___ noch die Antwort der 

RAD-Ärztin sind in den Akten festgehalten. Eine Bezugnahme erfolgte erst in der RAD-

Stellungnahme vom 17. Juni 2013, IV-act. 239).

3.4 Der Beschwerdeführer hält das MGSG-Gutachten sodann mit Blick auf die davon 

abweichenden Beurteilungen der behandelnden medizinischen Fachpersonen für nicht 

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überzeugend (act. G 1, Rz 30 f.). Da sich aus deren Stellungnahmen, worin im 

Wesentlichen die somatische Einschätzung der Gutachter kritisiert wird, keine 

objektiven Gesichtspunkte ergeben, die im Gutachten ausser Acht gelassen worden 

sind, vermögen sie den Beweiswert des Gutachtens nicht in Frage zu stellen, wie die 

Beschwerdegegnerin zutreffend mit Hinweisen auf die Rechtsprechung ausgeführt hat 

(act. G 4, Rz 3). Die behandelnden medizinischen Fachpersonen würdigen lediglich den 

gleichen Sachverhalt anders. Bezüglich des von Dr. L.___ bestrittenen Vorliegens eines 

somatoformen Leidens (act. G 1.6, S. 2) gilt es festzustellen, dass Dr. J.___ die 

Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung begründete (IV-

act. 214-18). Diese Beurteilung ist mit den Vorakten vereinbar (siehe Bericht der Klinik 

für Neurologie am KSSG vom 22. September 2003: "lässt uns an eine somatoforme 

Störung denken", IV-act. 42-5; der psychiatrische Gutachter E.___ wies 

differentialdiagnostisch auf ein "somatoformes bzw. konversionsneurotisches 

Geschehen" hin und diagnostizierte eine erschwerte Schmerzverarbeitung [ICD-10: 

F54] mit Symptomausweitung, IV-act. 70-25; Dr. D.___ gab an, der Beschwerdeführer 

neige zur Bildung körperlicher Beschwerden ohne organische Pathologie, teils an 

dissoziative Symptome erinnernd, IV-act. 70-12; Dr. B.___ sprach u.a. von einer 

"aetiologisch unklaren Dysaesthesie", IV-act. 35-1).

3.5 Was die Rüge gegen die von den MGSG-Gutachtern bescheinigte 50%ige 

Arbeitsfähigkeit für die angestammte Tätigkeit als Maler anbelangt (act. G 1, Rz 33 am 

Schluss), so wurde diese gestützt auf die erhobenen Befunde sowie die Erkenntnisse 

der EFL sowie in Diskussion der davon abweichenden Einschätzungen in den Vorakten 

begründet (IV-act. 214-7 f.). Entscheidend ist weiter, dass der für die angestammte 

Tätigkeit bescheinigten Arbeitsunfähigkeit keine Bedeutung für die Frage nach der 

Erwerbsunfähigkeit bzw. der für leidensangepasste Tätigkeiten bestehenden 

Arbeitsunfähigkeit zukommt. Die MGSG-Gutachter haben ferner bei der Beurteilung der 

Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten keine Schlüsse aus der für die 

angestammte Tätigkeit bescheinigten 50%igen Arbeitsfähigkeit gezogen. Vor diesem 

Hintergrund kann die Frage nach der für die angestammte Tätigkeit bestehenden 

Arbeitsfähigkeit offen bleiben.

3.6 Soweit sich die Kritik des Beschwerdeführers an die Umschulungsvorkehren und 

an den Schlussbericht der BEFAS richtet (act. G 1, Rz 26 f.), erübrigen sich 

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Weiterungen hierzu, da weder erkennbar noch von ihm konkret dargelegt wurde, 

inwiefern die darin gezogenen Schlüsse für die Beurteilung des Rentenanspruchs 

massgeblich sind oder Zweifel an der medizinischen Einschätzung der MGSG-Experten 

entstehen lassen.

3.7 Insgesamt besteht kein Anlass, von der die rechtsprechungsgemässen 

Anforderungen (siehe hierzu vorstehende E. 1.3) erfüllenden, sich auf eine vom 

Beschwerdeführer nicht konkret beanstandeten EFL stützenden bidisziplinären 

Beurteilung der MGSG-Gutachter hinsichtlich der für leidensangepasste Tätigkeiten 

bescheinigten 100%igen Arbeitsfähigkeit abzuweichen.

4. 

Entgegen des vom Beschwerdeführer vertretenen Standpunkts besteht kein Grund für 

die Vermutung, es bestünden keine ausreichenden Arbeitsangebote auf dem "freien 

Arbeitsmarkt", welche die zu beachtenden Anforderungen erfüllen (act. G 1, S. 14 f.).

4.1 Das invalidenversicherungsrechtlich festgelegte Invalideneinkommen wird auf der 

Grundlage eines ausgeglichenen Arbeitsmarktes (Art. 16 ATSG) ermittelt. Damit grenzt 

sich die Invalidenversicherung von der Arbeitslosenversicherung ab. Der ausgeglichene 

Arbeitsmarkt ist deshalb ein theoretischer und abstrakter Begriff. Er berücksichtigt die 

konkrete Arbeitsmarktlage nicht, umfasst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auch 

tatsächlich nicht vorhandene Stellenangebote und sieht von den fehlenden oder 

verringerten Chancen teilinvalider Personen ab, eine zumutbare und geeignete 

Arbeitsstelle zu finden (BGE 134 V 70 f. E. 4.2.1 mit Hinweis).

4.2 Die MGSG-Gutachter umschrieben eine leidensangepasste Tätigkeit wie folgt: 

"Körperlich leichte und mittelschwere Arbeiten, die abwechslungsweise sitzend und 

stehend ausgeübt werden können und die nicht mit häufigen inklinierten und rotierten 

Körperhaltungen sowie häufigen Arbeiten über Schulterhöhe verbunden sind und bei 

denen vom Boden bis Taillenhöhe selten nicht mehr als 22,5 kg und selten bis 

Kopfhöhe 17,5 kg sowie selten einhändig bis 25 kg Lasten getragen werden müssen 

und Arbeiten ohne erhöhte Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche 

geistige Flexibilität und ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung" (IV-act. 214-37).

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4.3 Die Umschreibung ist zwar detailliert, schränkt jedoch inhaltlich leichte bis 

mittelschwere wechselbelastende Tätigkeiten nicht übermässig ein. Diese Sichtweise 

wird durch die Ergebnisse der EFL bestätigt (IV-act. 214-39 ff.). Insbesondere 

administrative oder kaufmännische Tätigkeiten (allenfalls mit Stehpult) dürften den 

Anforderungen entsprechen, zumal dem Beschwerdeführer immerhin noch eine 

durchschnittliche emotionale Belastung und Dauerbelastung zugemutet werden kann. 

Dass der Beschwerdeführer durchaus in der Lage ist, zumindest durchschnittliche 

kognitive Leistungen zu erbringen, wird durch den schulinternen Abschluss der 

Ausbildung zum Technischen Kaufmann bekräftigt.

4.4 Der Vollständigkeit halber bleibt zu ergänzen, dass sich die Auffassung des 

Beschwerdeführers auch nicht mit der Einschätzung von med. pract. H.___ deckt, die 

ebenfalls kein, eine Tätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt ausschliessendes 

Anforderungsprofil umschrieben hat (50%ige Arbeitsfähigkeit für einen Arbeitsplatz, der 

nicht über längere Zeit mit derselben Körperhaltung verbunden ist und wo keine Lasten 

über 8 kg getragen werden muss; sehr hilfreich wäre eine ergonomische Gestaltung, 

IV-act. 219).

4.5 Obschon eine leidensangepasste Tätigkeit erhebliche Anforderungen an einen 

Arbeitsplatz stellt, besteht insgesamt nach dem Gesagten kein Anlass, die 

Zumutbarkeit der Verwertbarkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt und damit 

jegliche zumutbare Erwerbsmöglichkeit zu verneinen.

5. 

Ausgehend von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten 

kann offen gelassen werden, ob die von der Beschwerdegegnerin berücksichtigten 

Vergleichseinkommen (IV-act. 231-2 bzw. act. G 4, Rz 5) zutreffend sind. Denn selbst 

wenn zugunsten des Beschwerdeführers bei der Bestimmung des 

Invalideneinkommens auf den Hilfsarbeiterlohn abgestellt bzw. die aufgrund des 

Abschlusses der Umschulung zu erwartende Erhöhung der Erwerbsfähigkeit ausser 

Acht gelassen würden und ein Tabellenlohnabzug von 25% berücksichtigt würde, 

resultierte kein rentenbegründender Invaliditätsgrad mehr. Ausgehend vom in der 

ursprünglichen Verfügung ermittelten Valideneinkommen auf dem Stand des Jahres 

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2003 von Fr. 64'776.-- (IV-act. 37-2 und 40-1) und des durchschnittlichen 

Hilfsarbeiterlohns von Fr. 57'745.-- resultierten unter Berücksichtigung eines 25%igen 

Abzugs ein Invalideneinkommen von Fr. 43'309.-- (Fr. 57'745.-- x 0.75), eine 

Erwerbseinbusse von Fr. 21'467.-- (Fr. 64'776.- - Fr. 43'309.-) und ein Invaliditätsgrad 

von 33% ([Fr. 21'467.-- / Fr. 64'776.--] x 100). Die Beschwerdegegnerin hat damit den 

Rentenanspruch des Beschwerdeführers zu Recht revisionsweise aufgehoben.

6. 

Zu prüfen bleibt damit noch der Zeitpunkt der Einstellung. Mit Verfügung vom 25. März 

2009 hatte die Beschwerdegegnerin die Rentenleistungen in Nachachtung von Art. 43 

Abs. 2 IVG eingestellt. Diese aus (intrasystemischer) koordinationsrechtlicher Sicht 

erfolgte Einstellung der Rentenausrichtung führt nicht zum Untergang des 

Rentenanspruchs an sich. Die gestützt auf Art. 43 Abs. 2 IVG verfügte Sistierung der 

Ausrichtung der Rentenleistungen fällt ohne weiteres dahin und die Rentenausrichtung 

lebt wieder auf, wenn kein Anspruch mehr auf Taggeldleistungen besteht. Eine Prüfung 

des Rentenanspruchs für die Zukunft hat unter dem Gesichtspunkt der Revision 

gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG zu erfolgen (vgl. Ulrich Meyer/Marco Reichmuth, 

Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage, Zürich 2014, S. 514 mit 

Hinweis auf AHI 1998 179 E. 2-3). Bezogen auf den vorliegenden Fall haben diese 

Erwägungen die Konsequenz, dass dem Beschwerdeführer nach dem Wegfall der 

Taggeldleistungen bis zum in Art. 88  Abs. 2 lit. a IVV vorgesehenen 

Aufhebungszeitpunkt (erster Tag des zweiten der Zustellung der Verfügung folgenden 

Monats an) wieder Rentenleistungen entsprechend der ursprünglichen Verfügung vom 

25. November 2003 auszurichten sind. Dies hat die Beschwerdegegnerin bei Erlass der 

angefochtenen Verfügung übersehen, worin sie anordnete, "die Rente bleibt weiterhin 

eingestellt" (IV-act. 231-2). Die Rentenaufhebung hat daher erst per 1. Mai 2013 zu 

erfolgen und der Beschwerdeführer hat demnach ausserhalb der Phasen des 

Taggeldbezugs bis 30. April 2013 Anspruch auf eine ganze Rente.

7. 

7.1 In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist die Verfügung vom 28. März 2013 

aufzuheben. Der Rentenanspruch des Beschwerdeführers ist per 1. Mai 2013 aufzu­

bis

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heben. Zur Festsetzung und Ausrichtung der Leistungen im Sinn der Erwägungen ist 

die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Im Übrigen ist die Beschwerde 

abzuweisen.

7.2 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 

Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- 

erscheint als angemessen. Hieran hat der Beschwerdeführer, der lediglich teilweise 

(zwei Fünftel) obsiegt (Verlängerung des Anspruchs auf Rentenleistungen), Fr. 360.-- zu 

tragen. Den Restbetrag von Fr. 240.-- hat die Beschwerdegegnerin zu bezahlen, und 

dem Beschwerdeführer ist in diesem Umfang der geleistete Kostenvorschuss 

zurückzuerstatten.

7.3 Da der Beschwerdeführer teilweise obsiegt, hat er einen reduzierten Anspruch auf 

eine Parteientschädigung. Dieser ist vom Gericht ermessensweise festzusetzen, wobei 

insbesondere der Bedeutung der Streitsache und dem Aufwand Rechnung zu tragen 

ist. Bei vollständigem Obsiegen wäre eine Parteientschädigung von Fr. 3‘500.-- 

(inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) angemessen. Wegen des nur teilweisen 

Obsiegens entsprechend zwei Fünfteln erscheint eine Parteientschädigung von 

Fr. 1‘400.-- als gerechtfertigt. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer 

somit eine Parteientschädigung von Fr. 1‘400.-- (inklusive Barauslagen und 

Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

entschieden:

1.  In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 28. März 2013 

aufgehoben. Der Rentenanspruch wird per 1. Mai 2013 aufgehoben. Zur Festsetzung 

und Ausrichtung der Leistungen im Sinn der Erwägungen wird die Sache an die 

Beschwerdegegnerin zurückgewiesen. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

bis

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2.  Die Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- bezahlen die Beschwerdegegnerin im Betrag von 

Fr. 240.-- und der Beschwerdeführer im Betrag von Fr. 360.--. Der geleistete 

Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird dem Beschwerdeführer daran angerechnet und im 

Umfang von Fr. 240.-- zurückerstattet.

3.  Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von 

Fr. 1‘400.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 16.03.2015
	Art. 28 IVG und Art. 17 Abs. 1 ATSG. Revision Rentenanspruch. Würdigung Gutachten. Revisionsgrund bejaht. Zeitpunkt der Rentenaufhebung bei zwischenzeitlich wegen Taggeldbezugs sistierter Rentenausrichtung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 16. März 2015, IV 2013/198).

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