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**Case Identifier:** 396774a8-579f-5cac-a108-bfb78b2394b3
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-20
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 20.10.2025 100 2024 141
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2024-141_2025-10-20.pdf

## Full Text

100.2024.141U
MAM/BTA/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 20. Oktober 2025

Verwaltungsrichterin Herzog, präsidierendes Mitglied
Verwaltungsrichterin Marti, Verwaltungsrichter Tissot
Gerichtsschreiberin Bader-Gnägi

A.________
zzt. im Strafvollzug, Justizvollzugsanstalt Witzwil, Lindenhof, 
3236 Gampelen
vertreten durch Rechtsanwältin …
Beschwerdeführer

gegen

Sicherheitsdirektion des Kantons Bern
Kramgasse 20, 3011 Bern

betreffend Widerruf der Niederlassungsbewilligung und Wegweisung 
infolge Straffälligkeit (Entscheid der Sicherheitsdirektion des Kantons Bern 
vom 9. April 2024; 2020.SIDGS.693)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20.10.2025, Nr. 100.2024.141U, 
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Prozessgeschichte:

A.

A.________ (Jg. 1983), Staatsbürger von Bosnien und Herzegowina, reiste 
am 30. August 1994 zusammen mit seinen Eltern in die Schweiz ein, wo sie 
am folgenden Tag ein Asylgesuch stellten. Am 25. Januar 1996 wurde der 
Familie unter Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft Asyl gewährt. 
A.________ erhielt zunächst eine Aufenthaltsbewilligung, anschliessend 
eine Niederlassungsbewilligung. 2003 heiratete er die Schweizer Bürgerin 
B.________. Aus der Ehe gingen die Söhne C.________ (Jg. 2004) und 
D.________ (Jg. 2008) hervor, welche ebenfalls Schweizer Bürger sind. Ge-
stützt auf das Schreiben vom 24. Dezember 2011, mit welchem A.________ 
auf seine Flüchtlingseigenschaft und sein Asyl verzichtete, stellte das dama-
lige Bundesamt für Migration (BFM; heute: Staatssekretariat für Migration 
[SEM]) am 6. Januar 2012 fest, dass das ihm in der Schweiz gewährte Asyl 
erloschen ist und er nicht mehr als Flüchtling gilt. Am 6. Juli 2018 verurteilte 
das Obergericht des Kantons Bern A.________ in Bestätigung des erstin-
stanzlichen Urteils wegen vorsätzlicher Brandstiftung, fahrlässiger Verursa-
chung einer Explosion, Gehilfenschaft zu versuchtem Betrug, falscher An-
schuldigung, Erpressung, mehrfacher Nötigung, mehrfacher versuchter Nöti-
gung, mehrfacher Drohung, Beschimpfung sowie wegen falschen Zeugnis-
ses zu einer Freiheitsstrafe von 42 Monaten und einer Geldstrafe von 
250 Tagessätzen zu Fr. 80.--. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das 
Bundesgericht am 9. September 2019 ab (Urteil 6B_1303/2018). 

Mit Verfügung vom 22. Juli 2020 widerrief das Amt für Bevölkerungsdienste 
(ABEV), Migrationsdienst (MIDI), die Niederlassungsbewilligung von 
A.________ und wies ihn auf den Tag, an dem er aus dem Strafvollzug ent-
lassen wird, aus der Schweiz weg. A.________ hat den Strafvollzug am 
2. April 2024 angetreten.

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B.

Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 24. August 2020 Be-
schwerde bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Bern (SID). Diese wies 
die Beschwerde mit Entscheid vom 9. April 2024 ab.

C.

Gegen den Entscheid der SID hat A.________ am 13. Mai 2024 Verwal-
tungsgerichtsbeschwerde erhoben. Er beantragt, der angefochtene Ent-
scheid sei aufzuheben, und es sei vom Widerruf der Niederlassungsbewilli-
gung sowie von der Wegweisung abzusehen. Eventuell sei er ausländer-
rechtlich zu verwarnen. Subeventuell sei die Sache zur Neubeurteilung so-
wie zur vollständigen und richtigen Abklärung des rechtserheblichen Sach-
verhalts an die Vorinstanz zurückzuweisen. Gleichzeitig hat er für das Ver-
fahren vor dem Verwaltungsgericht um unentgeltliche Rechtspflege unter 
Beiordnung seiner Rechtsvertreterin als amtliche Anwältin ersucht. Die SID 
beantragt mit Vernehmlassung vom 29. Mai 2024 die Abweisung der Be-
schwerde; zum Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege enthält sie sich ei-
nes Antrags. 

Mit Eingabe vom 25. August 2025 hat sich A.________ nochmals geäussert 
und am 2. September 2025 hat er ein weiteres Beweismittel eingereicht. Die 
SID hat am 4. September 2025 auf weitere Ausführungen verzichtet. 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilge-

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nommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat 
ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 
Abs. 1 VRPG). Die Bestimmungen über Form und Frist sind eingehalten 
(Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 VRPG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

2.

Der Beschwerdeführer rügt in formeller Hinsicht eine Verletzung seines An-
spruchs auf rechtliches Gehör und daraus resultierend eine unvollständige 
und unrichtige Sachverhaltsfeststellung (Beschwerde Ziff. III/2 ff.).

2.1 Er bringt vor, die SID habe fälschlicherweise eine Verletzung des 
rechtlichen Gehörs bzw. der Begründungspflicht verneint. So sei das ABEV 
bei der Beurteilung der Rückfallgefahr und der Reintegrationsmöglichkeiten 
weder auf seine ausführlichen Vorbringen noch auf die Einschätzung des 
Psychiaters Dr. med. E.________ eingegangen (Beschwerde Ziff. III/2 f.). Es 
habe auch nicht begründet, inwiefern es seiner Ehefrau und seinen Kindern 
zumutbar sein solle, ihm in sein Heimatland zu folgen (Beschwerde 
Ziff. III/4). Weiter habe die SID die in diesem Zusammenhang geltend ge-
machte Verletzung der Abklärungspflicht nicht geprüft (Beschwerde 
Ziff. III/6). Schliesslich habe sie – wie das ABEV – seine Kriegstraumata zu 
Unrecht in Zweifel gezogen und sei daher von einem falschen Sachverhalt 
im Zusammenhang mit den Reintegrationsmöglichkeiten im Heimatland aus-
gegangen (Beschwerde Ziff. III/2, 8 ff.).

2.2 Der Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bun-
desverfassung (BV; SR 101), Art. 26 Abs. 2 der Verfassung des Kantons 
Bern (KV; BSG 101.1) und Art. 21 ff. VRPG verpflichtet die Behörden, die 
Vorbringen der Betroffenen tatsächlich zu hören, zu prüfen und beim Ent-
scheid zu berücksichtigen. Daraus folgt die behördliche Begründungspflicht 
(statt vieler BGE 146 II 335 E. 5.1; BVR 2022 S. 51 E. 2.3; vgl. auch Art. 52 
Abs. 1 Bst. b VRPG). Die Behörde muss die Begründung ihres Entscheids 
zumindest so abfassen, dass die Betroffenen die Verfügung oder den 

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Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten können. Dies bedingt, 
dass wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich 
die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (statt vieler 
BGE 142 I 135 E. 2.1; BVR 2022 S. 51 E. 2.3, 2021 S. 285 E. 3.4.2). Nach 
dem Untersuchungsgrundsatz stellen die Behörden den Sachverhalt von 
Amtes wegen fest (Art. 18 Abs. 1 VRPG). Sie sind verpflichtet, diesen richtig 
und vollständig abzuklären, wobei der Untersuchungspflicht die Mitwirkungs-
pflicht der Parteien (Art. 20 Abs. 1 VRPG) gegenübersteht (vgl. Michel 
Daum, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 
2020, Art. 18 N. 1 und 5).

2.3 Die SID hat erwogen, aus der angefochtenen Verfügung gehe hervor, 
aus welchen Gründen das ABEV von einer Rückfallgefahr und intakten Re-
integrationsmöglichkeiten ausgegangen sei. Weiter habe das ABEV aus 
dem Schreiben des behandelnden Arztes zitiert und knapp begründet, aus 
welchen Gründen es zumutbar sei, dass die Familie des Beschwerdeführers 
in der Schweiz verbleibe oder sie ihm nach Bosnien und Herzegowina folge 
(angefochtener Entscheid E. 2.3). Unter diesen Umständen hat die SID zu 
Recht geschlossen, die Begründungspflicht sei nicht verletzt. Denn dem Be-
schwerdeführer waren die Überlegungen bekannt, von welchen sich die 
Behörde hat leiten lassen, auch wenn sie sich nicht mit jedem seiner Vor-
bringen auseinandergesetzt hat. Der SID ihrerseits ist auch keine Verletzung 
der Begründungspflicht vorzuwerfen: Sie hat in ihrem Entscheid einlässlich 
begründet, weshalb der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Be-
schwerdeführers zu bestätigen ist. Auch hat sie die Gründe genannt, anhand 
derer sie die Rückfallgefahr und die intakten Reintegrationsmöglichkeiten im 
Heimatland bejaht hat. Gestützt darauf war es dem Beschwerdeführer ohne 
weiteres möglich, den Entscheid sachgerecht anzufechten. Die Kritik des Be-
schwerdeführers, wonach seine Kriegstraumata zu Unrecht in Frage gestellt 
worden seien, zielt zudem im Wesentlichen auf die Sachverhaltswürdigung. 
Ob die Würdigung der SID inhaltlich zutreffend ist, ist keine Frage des recht-
lichen Gehörs, sondern der nachfolgend zu prüfenden materiellen Beurtei-
lung (vgl. etwa BGE 130 II 530 E. 4.3; BVR 2018 S. 310 E. 3.5; Michel 
Daum, a.a.O., Art. 21 N. 28). 

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2.4 Unbegründet ist sodann die Rüge, die SID habe das rechtliche Gehör 
verletzt, weil sie die vorgebrachte Verletzung der Abklärungspflicht nicht ge-
prüft habe (vgl. vorne E. 2.1): Wie die SID erwogen hat, ging das ABEV da-
von aus, dass die Familie getrennt vom Ehemann resp. Vater in der Schweiz 
verbleiben werde – auch wenn der Familie grundsätzlich auch offenstehen 
würde, ihm nach Bosnien und Herzegowina zu folgen (angefochtener Ent-
scheid E. 2.3 mit Hinweis auf die Verfügung des ABEV vom 22.7.2020 
E. 3.9.1; Akten MIDI pag. 235 ff., 244). Unter diesen Umständen war das 
ABEV nicht gehalten, die dortigen Integrationsmöglichkeiten der Familie wei-
ter abzuklären oder zu begründen. Auch wenn die SID eine Verletzung der 
Abklärungspflicht nicht ausdrücklich verneint hat, ist nicht auf eine Verlet-
zung des rechtlichen Gehörs zu schliessen. Diese Garantie verlangt nicht, 
dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich ausein-
andersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (vgl. 
BGE 146 II 335 E. 5.1; BVR 2021 S. 285 E. 3.4.2).

3.

Umstritten sind der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwer-
deführers und dessen Wegweisung aus der Schweiz.

3.1 Die Niederlassungsbewilligung wird unbefristet und ohne Bedingun-
gen erteilt (Art. 34 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 
über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration [Ausländer- 
und Integrationsgesetz, AIG; SR 142.20]). Sie kann widerrufen werden, 
wenn die Ausländerin oder der Ausländer zu einer längerfristigen Freiheits-
strafe verurteilt wurde (Art. 63 Abs. 1 Bst. a i.V.m. Art. 62 Abs. 1 Bst. b AIG). 
Darunter ist eine solche von mehr als einem Jahr zu verstehen 
(BGE 139 I 31 E. 2.1, 139 I 145 E. 2.1). Vorausgesetzt ist, dass das Strafur-
teil in Rechtskraft erwachsen ist (BVR 2015 S. 391 E. 3.1, 2013 S. 543 
E. 3.1).

3.2 Die Vorinstanzen stützen den Widerruf der Niederlassungsbewilli-
gung und die Wegweisung aus der Schweiz auf das Strafurteil des Oberge-
richts des Kantons Bern vom 6. Juli 2018 bzw. die damit beurteilten Straf-

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taten, welche der Beschwerdeführer im Zeitraum zwischen dem 1. Mai 2012 
und dem 10. Februar 2014 begangen hat (vgl. Strafregisterauszug vom 
17.7.2020, Akten MIDI pag. 247 ff.). Damit stehen ausschliesslich Straftaten 
zur Diskussion, die vor Inkrafttreten der Art. 66a ff. des Schweizerischen 
Strafgesetzbuchs (StGB; SR 311.0) über die Landesverweisung am 1. Ok-
tober 2016 verübt worden sind. Den Ausländerbehörden verbleit in dieser 
Situation die Kompetenz, eine ausländerrechtliche Entfernungsmassnahme 
anzuordnen. Art. 63 Abs. 3 AIG steht einem Widerruf mithin nicht entgegen 
(vgl. BGE 148 II 1 E. 4.3.1, 146 II 49 E. 5.3). 

3.3 Das Strafurteil des Obergerichts des Kantons Bern vom 6. Juli 2018, 
mit welchem der Beschwerdeführer zu einer Freiheitsstrafe von 42 Monaten 
verurteilt worden ist, ist nach erfolgloser Beschwerdeführung beim Bundes-
gericht (vorne Bst. A) in Rechtskraft erwachsen. Gleichwohl bestreitet der 
Beschwerdeführer, den Widerrufsgrund der längerfristigen Freiheitsstrafe 
gesetzt zu haben. Zur Begründung führt er aus, dass dieses Strafurteil im 
Privatauszug aus dem Strafregister vom 17. März 2022 nicht mehr ersicht-
lich sei. Daher dürften daran, gestützt auf den hier noch massgeblichen 
aArt. 369 Abs. 7 StGB, keine Rechtsfolgen geknüpft werden (Beschwerde 
Ziff. III/12 ff.; Privatauszug aus dem Strafregister vom 17.3.2022, Akten SID 
4A1 Beilage 7). 

3.3.1 Gestützt auf den bis zum 22. Januar 2023 geltenden aArt. 369 Abs. 7 
StGB durfte eine aufenthaltsbeendende Massnahme wie der Widerruf im 
Sinn von Art. 63 Abs. 1 Bst. a i.V.m. Art. 62 Abs. 1 Bst. b AIG nicht direkt 
gestützt auf eine im Strafregister bereits gelöschte Straftat angeordnet wer-
den (vgl. BGE 150 II 308 E. 5.6.1 f., 135 I 71 E. 2.10). Mit dem Bundesge-
setz vom 17. Juni 2016 über das Strafregister-Informationssystem VOSTRA 
(Strafregistergesetz, StReG; SR 330), das am 23. Januar 2023 in Kraft ge-
treten ist, ist das Verwertungsverbot nach aArt. 369 Abs. 7 StGB aufgehoben 
worden (vgl. Anhang 1 Ziff. 3 StReG; AS 2022 600). Gemäss Botschaft des 
Bundesrats hat es seine sachliche Rechtfertigung verloren (vgl. Botschaft 
des Bundesrats zum Strafregistergesetz, in BBl 2014 5713, 5724). Das neue 
Strafregisterrecht ist bei der Berücksichtigung von gelöschten Vorstrafen we-
niger restriktiv, was den Willen des Gesetzgebers widerspiegelt, die Bedeu-
tung des Rechts auf Vergessen einzuschränken (BGE 150 II 308 E. 5.6.3, 

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150 IV 103 E. 2.2.3). Die Bestimmungen des StReG sind auch auf Urteile 
und nachträgliche Entscheide anwendbar, die vor dem Inkrafttreten dieses 
Gesetzes rechtskräftig geworden sind (Art. 70 Abs. 1 StReG). 

3.3.2 Dem Beschwerdeführer ist insoweit zuzustimmen, als aArt. 369 
Abs. 7 StGB zum Zeitpunkt des Widerrufs der Niederlassungsbewilligung 
noch in Kraft war (Verfügung des ABEV vom 22.7.2020). Er übersieht jedoch, 
dass das Strafurteil des Obergerichts des Kantons Bern vom 6. Juli 2018 
damals im Strafregister (seit 23.1.2023: Strafregister-Informationssystem 
VOSTRA) eingetragen war und auch heute noch eingetragen ist. Entgegen 
der Auffassung des Beschwerdeführers ist dabei nicht der Privatauszug 
(Art. 41 i.V.m. Art. 40 StReG resp. aArt. 371 StGB) relevant, sondern das 
Strafregister (BGer 2C_41/2023 vom 1.3.2024 E. 6.4.2). Urteile, die eine 
Freiheitsstrafe von mindestens einem und weniger als fünf Jahren enthielten, 
wurden bis zum 22. Januar 2023 aus dem Strafregister entfernt, wenn über 
die gerichtlich zugemessene Strafe hinaus eine Frist von 15 Jahren verstri-
chen war (vgl. aArt. 369 Abs. 1 Bst. b StGB). Seither beträgt die Frist für die 
Entfernung solcher Urteile 20 Jahre (Art. 30 Abs. 2 Bst. a Ziff. 2 StReG). Im 
Privatauszug, der sich primär an Privatpersonen richtet, ist ein Strafurteil je-
doch bereits zu einem früheren Zeitpunkt nicht mehr ersichtlich (Art. 40 
Abs. 3 Bst. a i.V.m. Art. 38 Abs. 3 Bst. a–l StReG resp. aArt. 371 StGB). Aus 
dem Privatauszug vom 17. März 2022 kann der Beschwerdeführer somit 
nichts zu seinen Gunsten ableiten. Hinzu kommt, dass das besagte Urteil im 
Privatauszug vom 11. Juli 2025 gemäss neuem Recht (wieder) ersichtlich ist 
(BB 15 [act. 14A]; vgl. Art. 41 i.V.m. Art. 40 Abs. 3 Bst a und Art. 38 Abs. 3 
Bst. a Ziff. 2 StReG). Der Beschwerdeführer muss sich dieses Urteil somit 
entgegenhalten lassen. Der Widerrufsgrund der längerfristigen Freiheits-
strafe ist zu bejahen. 

4.

Der Beschwerdeführer rügt die Entfernungsmassnahme als unverhältnis-
mässig. 

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4.1 Da der Beschwerdeführer seit weit über zehn Jahren (Richtwert) 
rechtmässig in der Schweiz lebt (vgl. hinten E. 6.1), kann er sich auf das 
Recht auf Achtung des Privatlebens nach Art. 8 Ziff. 1 der Europäischen 
Menschenrechtskonvention (EMRK; SR 0.101) bzw. Art. 13 Abs. 1 BV beru-
fen (BGE 144 I 266 E. 3.9, 149 I 207 E. 5.3.4). 

4.2 Tangiert ist ebenfalls das Recht auf Familienleben, da die Beziehung 
zu seinem jüngeren Sohn D.________ unbestrittenermassen in den Schutz-
bereich von Art. 8 Ziff. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV fällt. Ob der Widerruf 
der Niederlassungsbewilligung auch mit Blick auf die Beziehung zu seiner 
Ehefrau in den Schutzbereich eingreift, kann dahingestellt bleiben (vgl. hin-
ten E. 6.4.1). In Bezug auf seinen älteren und schon volljährigen Sohn 
C.________ ist das Recht auf Familienleben hingegen nicht tangiert: 
C.________ ist nicht Teil der Kernfamilie, welche in erster Linie durch Art. 8 
Ziff. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV geschützt ist (Eheleute mit ihren min-
derjährigen Kindern). Ein konventionsrechtlicher Anspruch auf Bewilligung 
des Aufenthalts wäre daher nur dann in Betracht zu ziehen, wenn zwischen 
dem volljährigen Sohn und dem Beschwerdeführer ein besonderes Abhän-
gigkeitsverhältnis bestünde (vgl. BGE 144 II 1 E. 6.1 mit Hinweisen; 
BVR 2020 S. 443 E. 4.2.1). Ein solches besteht hier nicht. Der Umstand, 
dass C.________ einen Invaliditätsgrad von 94 % aufweist und bei seinen 
Eltern wohnt (Beschwerde Ziff. III/67 f.; Verfügung der IV vom 26.9.2023; Ak-
ten SID 4A1 Beilage 28), begründet jedenfalls noch keine Abhängigkeit im 
geforderten Ausmass, zumal er heute in Ausbildung zum Logistiker ist (Voll-
zugsplan vom 12.2.2025 Ziff. 10, BB 23 [act. 14A]). Der Beschwerdeführer 
belegt nicht, wieviel Betreuung und Pflege sein Sohn tatsächlich braucht. 
Auch ist nicht ersichtlich, dass diese Betreuung und Pflege einzig von ihm 
erbracht werden könnte. Der Beschwerdeführer war seinen Angaben zufolge 
vor seinem Strafantritt in einem 100 %-Pensum arbeitstätig (vgl. hinten 
E. 6.2.1) und konnte sich daher bereits damals nur begrenzt um seinen Sohn 
kümmern, auch wenn er für beide Kinder immer gut telefonisch erreichbar 
war (Beschwerde Ziff. III/69). Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung 
greift auch mit Blick auf die Beziehung zu seinen Eltern nicht in den Schutz-
bereich von Art. 8 Ziff. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV ein. Der Beschwer-
deführer behauptet zwar, seine Eltern seien psychisch und physisch krank 
und auf seine Unterstützung angewiesen (Eingabe vom 25.8.2025 S. 3, 

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act. 14), belegt dies aber nicht. Ein Abhängigkeitsverhältnis im Rechtssinn 
ist damit nicht erstellt. 

4.3 Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung und die Wegweisung 
sind auch bei Vorliegen eines Widerrufsgrunds nur zulässig, wenn sie auf-
grund der im Einzelfall vorzunehmenden Interessenabwägung als verhältnis-
mässig erscheinen (Art. 5 Abs. 2 BV und Art. 96 AIG). Im Rahmen dieser 
Prüfung sind die öffentlichen Interessen an der Entfernungsmassnahme aus 
Gründen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und die privaten Interes-
sen der betroffenen Person am weiteren Verbleib in der Schweiz gegenein-
ander abzuwägen. Zu berücksichtigen ist die Gesamtheit der rechtswesent-
lichen Umstände im Einzelfall (vgl. BGE 139 I 31 E. 2.3.1; BVR 2013 S. 543 
E. 4.1, je mit Hinweisen). Beeinträchtigt die Entfernungsmassnahme – wie 
hier – die weitere Pflege familiärer Beziehungen oder das Privatleben (Art. 8 
Ziff. 1 EMRK; Art. 13 Abs. 1 BV), bilden Grundlage dieser Interessenabwä-
gung Art. 8 Ziff. 2 EMRK und Art. 36 BV (BGE 144 II 1 E. 6.1, 143 I 21 E. 5.1; 
BVR 2015 S. 391 E. 4.1). Die von Art. 8 Ziff. 2 EMRK verlangte Interessen-
abwägung entspricht jener nach Art. 96 Abs. 1 AIG, weshalb in ein und dem-
selben Prüfschritt geklärt werden kann, ob die gegen den Beschwerdeführer 
gerichtete Entfernungsmassnahme mit Art. 96 Abs. 1 AIG und Art. 8 Ziff. 2 
EMRK vereinbar ist (vgl. BGE 139 I 31 E. 2.3.2; BGer 2C_498/2024 vom 
4.2.2025 E. 6.2; JTA 2023/172 vom 21.11.2023 E. 5.1 [bestätigt in 
BGer 2C_20/2024 vom 17.4.2024]). Dazu gehören auch die nach dem 
Übereinkommen vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes 
(Kinderrechtskonvention, KRK; SR 0.107) und Art. 11 BV massgebenden 
Interessen im Zusammenhang mit dem Kindeswohl, wenn die betroffene 
Person minderjährige Kinder hat (BGE 143 I 21 E. 5.5.1).

5.

Das öffentliche Interesse am Widerruf der Niederlassungsbewilligung und an 
der Wegweisung richtet sich nach der Schwere des Verschuldens, dem Ver-
halten gegenüber der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Allgemeinen 
und der Rückfallgefahr. 

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5.1 Zum Verschulden ist Folgendes festzuhalten:

5.1.1 Das Verschulden, welches die betroffene Person mit der längerfristi-
gen Freiheitsstrafe auf sich geladen hat, ist Ausgangspunkt der Beurteilung 
des öffentlichen Interesses. Die Schwere des Verschuldens bemisst sich re-
gelmässig nach der Höhe der vom Strafgericht verhängten Strafe 
(BGE 134 II 10 E. 4.2 [Pra 97/2008 Nr. 87]; BVR 2013 S. 543 E. 4.2). Pra-
xisgemäss sprechen Freiheitsstrafen ab 24 Monaten für ein schweres Ver-
schulden bzw. einen aus fremdenpolizeilicher Sicht sehr schwerwiegenden 
Verstoss gegen die schweizerische Rechtsordnung (BGE 139 I 145 E. 2.3 
und 3.4; BVR 2013 S. 543 E. 4.2.3).

5.1.2 Der Beschwerdeführer wurde zu einer Freiheitsstrafe von 42 Mona-
ten verurteilt wegen Brandstiftung, fahrlässiger Verursachung einer Explo-
sion, Gehilfenschaft zu versuchtem Betrug, falscher Anschuldigung, Erpres-
sung, mehrfacher Nötigung, mehrfacher Drohung, Beschimpfung und fal-
schen Zeugnisses. Bereits das Strafmass von 42 Monaten spricht für ein 
schweres Verschulden, ist doch die Grenze deutlich überschritten, ab wel-
cher unabhängig vom jeweiligen Delikt von einem sehr schwerwiegenden 
Verstoss gegen die schweizerische Rechtsordnung auszugehen ist. Dies 
wird vom Beschwerdeführer nicht bestritten (Beschwerde Ziff. III/24, 27). Es 
kann unter diesen Umständen offenbleiben, ob die SID berücksichtigen 
durfte, dass das Obergericht des Kantons Bern allein für die Tatkomponen-
ten eine Freiheitsstrafe von 51 Monaten als angemessen erachtet und einzig 
wegen des Verschlechterungsverbots (nur) eine Freiheitsstrafe von 42 Mo-
naten ausgesprochen hat (angefochtener Entscheid E. 4.2; Beschwerde 
Ziff. III/25; Urteil des Obergerichts des Kantons Bern vom 6.7.2018 E. 21.2.4, 
Akten MIDI pag. 85 ff. [nachfolgend: Urteil OGer]). 

5.1.3 Keine andere Einschätzung des Verschuldens ergibt sich entgegen 
der Auffassung des Beschwerdeführers (Beschwerde Ziff. III/27) aufgrund 
der konkreten Tatumstände. Am schwersten wiegen die Brandstiftung und 
die Verursachung einer Explosion, die er am 1. Mai 2012 begangen hat. Der 
Beschwerdeführer liess sich durch seinen damaligen Arbeitgeber anstiften, 
zusammen mit einer weiteren Person ein Lagergebäude in einem Industriea-
real in Brand zu stecken durch Entzünden eines zuvor ausgegossenen 
Brandbeschleunigers. Der Arbeitgeber hatte dabei kurze Zeit zuvor die sich 

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im Lagergebäude befindliche … gegen Feuer versichern lassen. Bei der 
Brandstiftung verursachten der Beschwerdeführer und sein Mittäter unbeab-
sichtigt eine Explosion. Dadurch wurde das Lagergebäude und die in ihr ein-
gelagerten Gegenstände komplett zerstört (Urteil OGer E. 11.1.2, 11.2.4; 
vgl. auch angefochtener Entscheid E. 4.2). Dem Beschwerdeführer ist zwar 
beizupflichten, dass das Obergericht in strafrechtlicher Hinsicht von einem 
noch leichten Verschulden bezüglich der Brandstiftung und einem mittel-
schweren Verschulden bezüglich der fahrlässigen Verursachung einer Ex-
plosion ausgegangen ist (Urteil OGer E. 21.1 und 21.2.1). Jedoch hielt es 
zugleich fest, dass nur angesichts des grossen Strafrahmens (1 bis 20 Jahre 
Freiheitsstrafe) von einem leichten Verschulden bezüglich der Brandstiftung 
auszugehen sei. Die Art und Weise, wie der Erfolg herbeigeführt wurde, 
spreche für eine erhebliche kriminelle Energie. Aufgrund der örtlichen Ver-
hältnisse hätte das Feuer auf weitere Gebäude auf dem Areal und insbeson-
dere auch auf Wohngebäude übergreifen können, handle es sich doch nicht 
um ein reines Industrieareal. Auch hätten Passanten durch herunterstür-
zende Trümmerteile gefährdet werden können. Somit seien weitere Ge-
bäude, Fahrzeuge und Personen auf dem Areal bzw. auf der nahen Durch-
gangsstrasse zumindest abstrakt gefährdet gewesen (Urteil OGer E. 21.1). 
Hiermit habe der Beschwerdeführer das Tatbestandsmerkmal der Gemein-
gefahr erfüllt (Urteil OGer E. 14.2). Mit der fahrlässigen Verursachung einer 
Explosion sei sodann eine Gefährdung entstanden, die deutlich über dieje-
nige der Feuersbrunst hinausgegangen sei. Der Beschwerdeführer habe 
diesbezüglich grobfahrlässig gehandelt (Urteil OGer E. 21.2.1). Unter diesen 
Umständen ist sein Verschulden nicht zu relativieren. Aus dem Umstand, 
dass er zu den Taten angestiftet worden ist (Beschwerde Ziff. III/27), kann 
der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Das Obergericht 
hielt explizit fest, dass die Strafe deswegen nicht zu reduzieren sei (Urteil 
OGer E. 21.1). Dem Beschwerdeführer sei vom Anstifter ein «Arbeitsvertrag, 
Geld, ein Auto und ein gutes Leben …» versprochen worden (Urteil OGer 
E. 11.2.3.6). Somit hat er aus rein egoistischen Beweggründen gehandelt. 
Zu seinen Ungunsten spricht weiter sein Nachtatverhalten, zeigte er doch im 
Strafverfahren keine aufrichtige Reue. Vielmehr machte er sich der falschen 
Anschuldigung schuldig und hielt an dieser sehr lange fest, obwohl das Straf-
verfahren gegen die von ihm beschuldigte Person bereits eingestellt worden 
war (Urteil OGer E. 21.2.2). Ausserdem legte er kein richtiges Geständnis 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20.10.2025, Nr. 100.2024.141U, 
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ab, bagatellisierte den eigenen Tatbeitrag und versuchte das Brandereignis 
als Unfall darzustellen (Urteil OGer E. 21.2.5). Hinzu kommt, dass er 
während hängigem Strafverfahren erneut delinquierte (vgl. hinten E. 5.2.2). 
Schliesslich durfte die SID entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers 
in ihre Würdigung einbeziehen, dass die Brandstiftung gemäss Art. 66a 
Abs. 1 Bst. i StGB zu den Anlasstaten gehört, die heute grundsätzlich obli-
gatorisch zu einer Landesverweisung führen (vgl. statt vieler 
BGer 6B_527/2024 vom 20.2.2025 E. 6.1; Beschwerde Ziff. III/28; angefoch-
tener Entscheid E. 4.2). Auch wenn diese Bestimmung hier nicht direkt an-
wendbar ist, weil die Tat vor deren Inkrafttreten begangen wurde, unter-
streicht sie die Schwere der Gesetzesverletzung und ist den darin enthalte-
nen verfassungsrechtlichen Wertungen (Art. 121 Abs. 3 Bst. a BV) insoweit 
Rechnung zu tragen, als dies zu keinem Widerspruch zu übergeordnetem 
Recht führt (BGE 139 I 31 E. 2.3.2; VGE 2022/123 vom 6.6.2024 E. 3.2 
[bestätigt durch BGer 2C_354/2024 vom 21.1.2025]).

5.1.4 Nach dem Gesagten bleibt kein Raum, die strafrichterliche Beurtei-
lung in Bezug auf das Verschulden zu relativieren (BVR 2013 S. 543 
E. 4.2.3). Insgesamt ist unter ausländerrechtlichen Gesichtspunkten auf ein 
schweres Verschulden des Beschwerdeführers zu schliessen.

5.2 Zu berücksichtigen ist sodann das Verhalten des Beschwerdeführers 
gegenüber der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Allgemeinen. 

5.2.1 Bei Personen, die mehrfach oder sogar regelmässig delinquiert ha-
ben, besteht aufgrund ihrer Einsichtslosigkeit ein erhebliches sicherheitspo-
lizeiliches Interesse, sie aus der Schweiz wegzuweisen. Wiederholte oder 
gar notorische Delinquenz zeigt in besonderer Weise, dass sich die betref-
fende Person von Strafurteilen nicht hat beeindrucken lassen, und führt zum 
Schluss, dass sie nicht willens oder fähig ist, sich an die hiesige Rechtsord-
nung zu halten (vgl. BGE 139 I 145 E. 3.8; BVR 2013 S. 543 E. 4.3 mit Hin-
weisen). 

5.2.2 Der Beschwerdeführer ist neben den Anlasstaten mehrfach verurteilt 
worden (Strafregisterauszug vom 17.7.2020; Akten MIDI pag. 247 ff.):

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20.10.2025, Nr. 100.2024.141U, 
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‒ Strafverfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn vom 2. No-
vember 2010: Verurteilung wegen Hehlerei, vorsätzlicher Beeinträchti-
gung der Betriebssicherheit (begangen am 28.4.2009 und 30.3.2010) zu 
einer Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu Fr. 80.-- (bedingt vollziehbar, 
Probezeit zwei Jahre) und einer Busse von Fr. 1'900.--;

‒ Strafbefehl der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland vom 
10. April 2013: Verurteilung wegen Drohung und grober Verletzung der 
Verkehrsregeln (begangen am 22.5.2011) zu einer Geldstrafe von 30 Ta-
gessätzen zu Fr. 70.-- und einer Busse von Fr. 300.--;

‒ Strafbefehl der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland vom 
31. August 2015: Verurteilung wegen mehrfacher versuchter Nötigung 
(begangen am 27.2.2015 und 4.3.2015) zu einer Geldstrafe von 30 Ta-
gessätzen zu Fr. 60.--;

‒ Strafbefehl der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland vom 
2. November 2017: Verurteilung wegen versuchter Erpressung (began-
gen am 22.6.2017) zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 60.--;

‒ Strafbefehl der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland vom 
22. November 2018: Verurteilung wegen Drohung, mehrfacher Be-
schimpfung und Vergehen gegen das Waffengesetz (begangen: Oktober 
2017; 31.1.2018; 1.5.2018-10.5.2018) zu einer Geldstrafe von 50 Tages-
sätzen zu Fr. 80.--.

Insgesamt hat der Beschwerdeführer erheblich gegen die Schweizerische 
Rechtsordnung verstossen. Er räumt ein, dass er während mehrerer Jahre 
mehrfach straffällig geworden ist, macht jedoch geltend, der Grossteil der 
Delikte liege bereits über zehn Jahre zurück und seien ihm gemäss aArt. 369 
Abs. 7 StGB nicht mehr entgegenzuhalten (Beschwerde Ziff. III/31). Recht-
sprechungsgemäss können strafrechtlich relevante Daten aber selbst nach 
deren Löschung im Strafregister in die Beurteilung des Verhaltens der aus-
ländischen Person im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung während 
ihrer gesamten Anwesenheit in der Schweiz einbezogen werden (vgl. 
BGE 150 II 308 E. 5.6.2; BVR 2013 S. 543 E. 4.3.1; BGer 2C_41/2023 vom 
1.3.2024 E. 6.4.2; zur Frage der Berücksichtigung solcher Urteile als Wider-
rufsgrund vgl. vorne E. 3.3). Auch wenn die Verfehlungen mehrere Jahre 
zurückliegen und von ihrem Unrechtsgehalt her nicht vergleichbar sind mit 
den Anlasstaten (so auch Beschwerde Ziff. III/33), zeugen sie doch davon, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20.10.2025, Nr. 100.2024.141U, 
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dass es dem Beschwerdeführer Mühe bereitete, die schweizerische Rechts-
ordnung einzuhalten. Weder die ausgesprochenen Geldstrafen, noch das 
Strafverfahren betreffend die Anlasstaten, schreckten ihn davon ab, weiter 
zu delinquieren. Der Schluss der Vorinstanz, sein Verhalten gegenüber der 
öffentlichen Ordnung und Sicherheit verleihe dem sicherheitspolizeilichen In-
teresse an der Entfernungsmassnahme zusätzliches Gewicht, ist folglich 
nicht zu beanstanden (vgl. angefochtener Entscheid E. 4.3).

5.3 Weiter ist die Rückfallgefahr zu beurteilen.

5.3.1 Aus fremdenpolizeilicher Sicht ist das Risiko eines Rückfalls umso 
weniger hinzunehmen, je schwerer die Tat wiegt, welche die ausländische 
Person verübt hat. Bei schweren Straftaten, insbesondere bei Gewalt-, Se-
xual- und schweren Betäubungsmitteldelikten, muss angesichts der von die-
sen Delikten ausgehenden potenziellen Gefahr für die Gesellschaft auslän-
derrechtlich selbst ein relativ geringes Rückfallrisiko nicht hingenommen 
werden (BGE 139 I 145 E. 2.5, 139 I 16 E. 2.2.1; BVR 2011 S. 289 E. 5.3.1). 
Da Art. 5 Anhang I des Freizügigkeitsabkommens (FZA; SR 0.142.112.681) 
hier nicht anwendbar ist, bildet das Vorliegen einer konkreten gegenwärtigen 
Gefahr nicht Voraussetzung für eine Entfernungsmassnahme. Vielmehr dür-
fen auch generalpräventive Überlegungen mitberücksichtigt werden. Der 
konkreten Prognose über das Wohlverhalten (und somit der Rückfallgefahr) 
sowie dem Resozialisierungsgedanken des Strafrechts ist zwar im Rahmen 
der umfassenden fremdenpolizeilichen Interessenabwägung ebenfalls 
Rechnung zu tragen; die beiden Umstände geben aber nicht den Ausschlag 
(BGE 136 II 5 E. 4.2; zum Ganzen BVR 2013 S. 543 E. 4.4.1 mit Hinweisen). 

5.3.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe in den letzten sieben 
Jahren gezeigt, dass er mit seiner deliktischen Vergangenheit abgeschlos-
sen habe (Beschwerde Ziff. III/41; Eingabe vom 25.8.2025 S. 1, act. 14). 
Nach dem Erwogenen ist er seit Mai 2018 nicht mehr straffällig geworden 
(vgl. vorne E. 5.2.2). Daraus lässt sich allerdings nicht automatisch schlies-
sen, es gehe vom Beschwerdeführer keine Rückfallgefahr mehr aus. Sein 
Wohlverhalten ist ausserdem zu relativieren, da das Strafverfahren bis zum 
Entscheid des Bundesgerichts am 9. September 2019 andauerte (vorne 
Bst. A), und er danach unter dem Druck des ausländerrechtlichen Verfah-
rens stand. Heute befindet er sich im Strafvollzug, in welchem er sich 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20.10.2025, Nr. 100.2024.141U, 
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grundsätzlich wohlverhält; die Justizvollzugsanstalt musste sich bisher nur 
einmal disziplinarisch mit ihm befassen (Vollzugsplan vom 12.2.2025 Ziff. 1, 
BB 23 [act. 14A]). Dem Wohlverhalten kommt praxisgemäss nur untergeord-
nete Bedeutung zu. So wird ein solches im Strafvollzug allgemein erwartet 
und stellt keine besondere Leistung dar (vgl. BGE 139 II 121 E. 5.5.2 
[Pra 103/2014 Nr. 1]; VGE 2023/102 vom 12.7.2024 E. 3.3.3 mit Hinweis). 
Nicht zielführend ist der Hinweis, in seinem Fall gehe es nicht um Gewalt-, 
Sexual- und schwere Betäubungsmitteldelikte (Beschwerde Ziff. III/39 f.). Es 
trifft zwar zu, dass der Beschwerdeführer keine Rechtsgüter in ausländer-
rechtlich besonders sensiblen Bereichen verletzt hat (E. 5.3.1 hiervor). Das 
bedeutet aber nicht, dass das Risiko bei gemeingefährlichen Delikten im Um-
kehrschluss zu relativieren ist. Gerade bei einer Brandstiftung, welche eine 
Gemeingefährlichkeit zum Ausdruck bringt, handelt es sich um ein Verhal-
ten, das der Verfassungs- und Gesetzgeber als besonders verwerflich er-
achtet (vgl. vorne E. 5.1.3). Ausländerrechtlich sind ausserdem – anders als 
der Beschwerdeführer meint (Eingabe vom 25.8.2025 S. 2, act. 14) – auch 
generalpräventive Überlegungen zu berücksichtigen (E. 5.3.1 hiervor). 

5.3.3 Der Beschwerdeführer macht geltend, nach einer schwer traumati-
sierenden Jugend (Kriegerlebnisse) und einer davon geprägten Adoleszenz 
habe er sich 2015 proaktiv in psychotherapeutische Behandlung begeben 
und einen Sinneswandel durchgemacht resp. eine «biografische Kehrt-
wende» vollzogen (Beschwerde Ziff. III/33 f., 41; Stellungnahme vom 
12.5.2020, Akten MIDI pag. 213 ff., 218; vgl. auch Eingabe vom 25.8.2025 
S. 1, act. 14). Er übersieht, dass sich seine persönlichen Verhältnisse seit 
Begehung der Anlasstaten nicht entscheidend verändert haben. So lebte er 
auch damals in geordneten Verhältnissen, war mit seiner jetzigen Ehefrau 
verheiratet und Vater zweier Söhne (vgl. vorne Bst. A). Seinen Angaben zu-
folge war er «immer arbeitstätig» und nie von der Sozialhilfe abhängig oder 
verschuldet (Beschwerde Ziff. III/49; vgl. auch hinten E. 6.2.1). Folglich ha-
ben ihn weder seine stabile finanzielle Situation noch die Verantwortung als 
Ehemann und Vater davon abgehalten, straffällig zu werden. Seinem Vor-
bringen, er wolle sein intaktes Familienleben in keiner Weise durch weitere 
Delinquenz aufs Spiel setzen (Beschwerde Ziff. III/41), ist damit die Grund-
lage entzogen. Positiv zu werten ist, dass er sich 2015 proaktiv in psycho-
therapeutische Behandlung begeben hat, auch wenn die Sitzungen in den 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20.10.2025, Nr. 100.2024.141U, 
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ersten Jahren nur sporadisch (2015 zwei Sitzungen, 2016 drei Sitzungen) 
und erst ab 2018 regelmässiger stattgefunden haben (forensisch-psychiatri-
sches Gutachten vom 1.7.2022, Akten SID 4A pag. 74 ff. [nachfolgend 
«forensisch-psychiatrisches Gutachten»], S. 17; zu den Diagnosen vgl. hin-
ten E. 6.3.3). Im Strafvollzug konsultiert er auf freiwilliger Basis die Univer-
sitären Psychiatrischen Dienste (UPD) auch im Sinn von Kriseninterventio-
nen (Vollzugsplan vom 12.2.2025 Ziff. 2, BB 23 [act. 14A]). Zudem erhält er 
Besuche von seinem Psychiater Dr. med. E.________ (Vollzugsplan vom 
12.2.2025 Ziff. 10, BB 23 [act. 14A]). Dieser ist der Ansicht, dass keine Rück-
fallgefahr bestehe (ärztlicher Bericht vom 16.3.2020, Akten MIDI pag. 224; 
ärztlicher Bericht vom 21.8.2020, Akten SID 4A1 Beilage 5; «persönlich mo-
tivierter» ärztlicher Bericht vom 8.7.2021, unpag. Akten SID 4C; ärztlicher 
Bericht vom 6.5.2024, BB 8 [act. 1C]). Jedoch ist zu berücksichtigen, dass 
es nicht an ihm ist, die Rückfallgefahr im ausländerrechtlichen Sinn zu beur-
teilen. Zudem sagen behandelnde Ärztinnen und Ärzte mitunter im Hinblick 
auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zuguns-
ten ihrer Patienten aus (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5; BVR 2016 S. 121 E. 4.6, 
2012 S. 424 [VGE 2011/215 vom 20.1.2012] nicht publ. E. 3.2). Insgesamt 
kann nicht auf eine besonders tiefgreifende Veränderung des zukünftigen 
Verhaltens des Beschwerdeführers geschlossen werden. Dafür spricht, dass 
er bisher keine Reue gezeigt hat (vgl. vorne E. 5.1.3). Auch im vorliegenden 
Verfahren lässt er eine konstruktive Auseinandersetzung mit den Delikten 
vermissen. Wenn er sich damit rechtfertigt, die Explosion habe um ca. 21 Uhr 
in einem Industrieareal stattgefunden, weshalb es unwahrscheinlich gewe-
sen sei, dass sich noch Personen auf dem Areal befunden hätten (Be-
schwerde Ziff. III/27), zeugt dies jedenfalls nicht von Einsicht in das Unrecht 
der begangenen Taten (Urteil OGer E. 21.1). Der Beschwerdeführer hat zu-
dem mehrfach angegeben, dass er seine Strafe als ungerecht empfinde, 
resp. dass er «verarscht» worden sei (ärztlicher Bericht vom 21.8.2020, Ak-
ten SID 4A1 Beilage 5; forensisch-psychiatrisches Gutachten S. 10; so auch 
angefochtener Entscheid E. 4.4). Nunmehr soll er sich der «Tataufarbei-
tung» widmen (Eingabe vom 25.8.2025 S. 1, act. 14). Diese scheint aber an-
gesichts seiner kürzlich erfolgten Schilderung seines Tatbeitrags, wonach 
der Mittäter den Brand verursacht habe und er ins brennende Lager zurück-
gekehrt sei, um diesem zu helfen (vgl. Vollzugsplan vom 12.2.2025 Ziff. 5, 
BB 23 [act. 14A]), noch nicht weit fortgeschritten. Im Übrigen zielt das Kon-

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Seite 18

zept der von ihm behaupteten «biografischen Kehrtwende» auf erheblich 
jüngere Ausländerinnen und Ausländer ab; an den Nachweis sind sehr hohe 
Anforderungen gestellt (vgl. VGE 2020/89 vom 21.10.2020 E. 5.3.2 mit Hin-
weisen [bestätigt durch BGer 2C_976/2020 vom 19.10.2021]; 
BGer 2C_568/2021 vom 17.8.2022 E. 4.3 mit Hinweis auf 
BGer 2C_634/2018 vom 5.2.2019 E. 6.3.1 f.). Die Taten, welche zur verfah-
rensauslösenden Freiheitsstrafe führten, beging der Beschwerdeführer mit 
über 29 Jahren und damit längst nicht mehr als junger Erwachsener. Aus 
dem Urteil BGer 2C_745/2008 vom 24.2.2009 E. 5.4.2 kann der Beschwer-
deführer nichts zu seinen Gunsten ableiten (Beschwerde Ziff. III/43). Der die-
sem Urteil zugrundeliegende Sachverhalt ist mit dem vorliegenden denn 
auch nicht vergleichbar: So ist der Beschwerdeführer im Jahr 2018 das letzte 
Mal straffällig geworden; also sind entgegen seinen Angaben noch keine 
zehn Jahre vergangen (vorne E. 5.2.2). Auch stellt sich seine persönliche 
Situation wie gesehen nicht massgeblich anders dar als im Deliktszeitpunkt. 
Ein «klares Anzeichen einer Besserung» ist also nicht ersichtlich. Insgesamt 
ist mit der Vorinstanz auf eine latente Rückfallgefahr zu schliessen, welche 
ausländerrechtlich nicht hinzunehmen ist (angefochtener Entscheid E. 4.4). 

5.4 Zusammenfassend besteht aufgrund des schweren Verschuldens, 
des Verhaltens gegenüber der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Allge-
meinen sowie der Rückfallgefahr ein gewichtiges öffentliches Interesse an 
der Entfernungsmassnahme (so auch angefochtener Entscheid E. 4.5).

6.

Bei den privaten Interessen, die der Entfernungsmassnahme entgegenste-
hen können, sind die Dauer der Anwesenheit und die Integration in der 
Schweiz sowie die dem Beschwerdeführer und seinen Angehörigen drohen-
den Nachteile zu berücksichtigen. 

6.1 Der heute 41-jährige Beschwerdeführer ist 1994 im Alter von 11 Jah-
ren in die Schweiz eingereist. Seinem prozeduralen Aufenthalt nach dem Wi-
derruf der Niederlassungsbewilligung durch das ABEV am 22. Juli 2020 
kann – wenngleich nicht bedeutungslos – rechtsprechungsgemäss nicht der-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20.10.2025, Nr. 100.2024.141U, 
Seite 19

selbe Stellenwert beigemessen werden wie einem bewilligten Aufenthalt 
(vgl. allgemein BGE 149 I 66 E. 4.4, 137 II 1 E. 4.3; BVR 2013 S. 543 E. 5.1). 
Folglich ist von einer massgebenden Aufenthaltsdauer von mindestens 26 
Jahren auszugehen, was sehr lang ist. 

6.2 Zur Integration des Beschwerdeführers ergibt sich Folgendes: 

6.2.1 Der Beschwerdeführer besuchte in der Schweiz die ordentliche 
Schule und begann nach einer einjährigen Anlehre die Lehre als Automon-
teur, schloss diese aber nicht ab. Später arbeitete er als Lagerist und Last-
wagenfahrer und absolvierte eine Ausbildung zum Personenschützer (vgl. 
forensisch-psychiatrisches Gutachten S. 5). Ab August 2019 sind Arbeitsver-
hältnisse als Chauffeur bei Transportfirmen mit zwischenzeitlichen Perioden 
der Arbeitslosigkeit dokumentiert (Akten MIDI pag. 193, 223, Akten SID 4A1 
Beilagen 3, 14, 20, 21; Akten SID 4A pag. 126 f.; ausführlich hierzu ange-
fochtener Entscheid E. 5.3). Vor Antritt seiner Haftstrafe haben er und seine 
Ehefrau eigenen Angaben zufolge je in einem Pensum von 100 % gearbeitet 
(Beschwerde Ziff. III/69). Per 15. Dezember 2025 hat der Beschwerdeführer 
im Rahmen eines Arbeitsexternats (AEX) eine Stelle als Chauffeur in Aus-
sicht (Arbeitsvertrag vom 10.6.2025, BB 19 [act. 14A]; vgl. auch Eingabe 
vom 25.8.2025 S. 2, act. 14). Der Beschwerdeführer ist sodann weder im 
Betreibungsregister verzeichnet (vgl. Betreibungsregisterauszug vom 
12.12.2023, Akten SID 4A1 Beilage 27) noch hat er je Sozialhilfe bezogen 
(Bestätigung vom 20.1.2020, Akten MIDI pag. 202). Ausserdem hat er mit 
Gläubigerinnen und Gläubigern Ratenzahlungsvereinbarungen getroffen 
(hierzu hinten E. 6.4.2). Mit der SID ist insgesamt festzuhalten, dass es dem 
Beschwerdeführer gelungen ist, sich beruflich-wirtschaftlich in der Schweiz 
zu integrieren (angefochtener Entscheid E. 5.3).

6.2.2 Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer sich zureichend 
sprachlich integriert hat und auch über enge soziale Kontakte in der Schweiz 
verfügt (angefochtener Entscheid E. 5.3; Beschwerde Ziff. III/50). Entgegen 
seiner Kritik (Beschwerde Ziff. III/51) ist nicht zu beanstanden, dass die Vor-
instanz im Rahmen der sozialen Integration seine Straffälligkeit berücksich-
tigt hat. Nach gängiger Rechtsprechung und Praxis spricht eine Straffälligkeit 
gegen eine erfolgreiche Integration, ist doch nach Wertung des Gesetzge-
bers die Respektierung der rechtsstaatlichen Ordnung ein zentraler Aspekt 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20.10.2025, Nr. 100.2024.141U, 
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jeglicher Integration (Art. 58a Abs. 1 Bst. a AIG; vgl. etwa VGE 2021/12 vom 
08.02.2022 E. 4.3.2). Insgesamt muss aufgrund seiner wiederholten straf-
rechtlichen Verfehlungen die soziale Integration als nicht komplett gelungen 
angesehen werden.

6.3 Zu würdigen sind weiter die dem Beschwerdeführer und seinen An-
gehörigen durch die Entfernungsmassnahme drohenden Nachteile.

6.3.1 Der Beschwerdeführer ist mit elf Jahren in die Schweiz eingereist und 
hat seinen eigenen Angaben zufolge sein Heimatland «einige Male» besucht 
(forensisch-psychiatrisches Gutachten S. 19). Es ist daher davon auszuge-
hen, dass er mit der Kultur seiner Heimat nach wie vor vertraut ist. Mit der 
Vorinstanz ist davon auszugehen, dass er die Sprache seines Heimatlands 
beherrscht oder sie zumindest mit minimalem Aufwand wieder erlernen 
könnte (angefochtener Entscheid E. 5.4). Dass er keine Verwandten mehr 
im Heimatland hat (Beschwerde Ziff. III/58; Eingabe vom 25.8.2025 S. 3 f., 
act. 14), ist unbehelflich, weil in seinem Fall, wie die SID zutreffend dargelegt 
hat (Vertrautheit mit den heimatlichen Gepflogenheiten, Alter, Arbeitsfähig-
keit usw.), ein familiäres oder soziales Netz für die Zumutbarkeit der Rück-
kehr letztlich nicht erforderlich ist (angefochtener Entscheid E. 5.4 mit Hin-
weis auf VGE 2015/315 vom 12.7.2016 E. 4.3.1 [bestätigt durch 
BGer 2C_378/2016 vom 27.7.2017]). Namentlich wird der vor Antritt des 
Strafvollzugs voll erwerbstätige Beschwerdeführer, der im Strafvollzug als 
Traktorfahrer eingesetzt ist und Umgang (inkl. Unterhalt) mit allen Landwirt-
schaftsmaschinen offenbar mit Erfolg erlernt (Vollzugsplan vom 12.2.2025 
Ziff. 4, BB 23 [act. 14A]), entgegen seiner Ansicht in der Lage sein, auch in 
Bosnien und Herzegowina einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Auch wenn 
seine in der Schweiz erworbenen Ausbildungen und gesammelten Arbeits-
erfahrungen nicht formell anerkannt werden sollten (Beschwerde Ziff. III/58), 
dürften sie ihm die berufliche Integration im Heimatland erleichtern.

6.3.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei schwer traumatisiert auf-
grund seiner Erlebnisse in der Kindheit im Jugoslawienkrieg. Bereits unter 
dem Aspekt einer möglichen Retraumatisierung sei eine Rückkehr ins Hei-
matland nicht zumutbar (Beschwerde Ziff. III/52 ff.). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20.10.2025, Nr. 100.2024.141U, 
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6.3.3 In den Akten finden sich mehrere Berichte des behandelnden Psych-
iaters Dr. med. E.________. Dieser stellte die Diagnosen schwere Depres-
sion mit Suizidalität sowie eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit Ag-
gressionshemmung, Impulshaftigkeit und posttraumatischen Anteilen. Der 
Beschwerdeführer leide ausserdem an einem chronischen massiven Span-
nungszustand und sei suizidal. Eine Wegweisung würde die Suizidalität ver-
schärfen und wäre mit einem hohen Risiko einer Dekompensation der posi-
tiven psychosozialen Entwicklung behaftet (ärztlicher Bericht vom 16.3.2020, 
Akten MIDI pag. 224; ärztlicher Bericht vom 21.8.2020, Akten SID 4A1 Bei-
lage 5, «persönlich motivierter» ärztlicher Bericht vom 8.7.2021, unpag. Ak-
ten SID 4C; ärztlicher Bericht vom 6.5.2024, BB 8 [act. 1C]; vgl. zum Ganzen 
angefochtener Entscheid E. 5.4.1). Am 1. Juli 2022 erstellte das Institut für 
Rechtsmedizin der Universität Bern ein forensisch-psychiatrisches Gutach-
ten zur Hafterstehungsfähigkeit des Beschwerdeführers (forensisch-psych-
iatrisches Gutachten, Akten SID 4A pag. 74 ff.). Der Gutachter stellte die Dia-
gnosen rezidivierende depressive Störung, aktuell mittelgradige depressive 
Episode (ICD-10 F 33.1) bei Verdacht auf eine Traumatisierung im Sinn einer 
posttraumatische Belastungsstörung (PTBS; ICD-11 6B41). Ausserdem be-
stehe ein regelmässiger Gebrauch von ärztlich verordneten Benzodiazepi-
nen (S. 26). Der Beschwerdeführer sei durch depressive Symptome, Ängste, 
Spannungszustände und Schlafstörungen beeinträchtigt. Es liege eine er-
höhte Suizidgefährdung vor (S. 32). Eine manifeste Persönlichkeitsstörung 
(ICD-10 F60-F61) liege hingegen nicht vor (S. 22). Es könne zudem nicht 
abschliessend beurteilt werden, ob die diagnostischen Kriterien für eine 
Traumafolgestörung in der Vergangenheit dauerhaft erfüllt gewesen seien. 
Es sei allerdings bei kriegstraumatisierten Personen ein relativ häufiges 
Phänomen, dass die PTBS-Symptomatik in belastenden Situationen reakti-
viert werde (vgl. auch Ergänzung vom 20.12.2022, Akten SID 4A pag. 111 ff.; 
vgl. zum Ganzen angefochtener Entscheid E. 5.4.3). 

6.3.4 Mit dem Obergericht (Beschluss vom 16.10.2023 Ziff. 30; unpag. Ak-
ten SID 4C) mutet es seltsam an, dass der Beschwerdeführer seine psychi-
schen Probleme und PTBS zufolge seiner Kriegserlebnisse in der Kindheit 
erst im Zusammenhang mit der Hafterstehungsfähigkeit – und nun mit der 
Wegweisung – vorgebracht hat und nicht bereits im Strafverfahren (vgl. auch 
angefochtener Entscheid E. 5.4.4). Seine diesbezügliche Erklärung, er habe 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20.10.2025, Nr. 100.2024.141U, 
Seite 22

dies unterlassen, da es dort nie um eine Rückkehr gegangen sei (Be-
schwerde Ziff. III/55), ist nicht schlüssig. So hat er selber vorgebracht, dass 
seine Straftaten im Zusammenhang mit einer Persönlichkeitsstörung stün-
den (Beschwerde an die SID vom 24.8.2020, Akten SID 4A pag. 17 ff., 25). 
Ausserdem ist notorisch, dass psychische Einschränkungen zu Strafmilde-
rungen führen könnten. Der Beschwerdeführer hätte somit allen Grund ge-
habt, allfällige psychische Probleme schon im Strafverfahren vorzubringen. 
Soweit er geltend macht, er habe erst Zeit gebraucht, sich im Rahmen seiner 
Therapie zu öffnen und sich mit seiner psychischen Verfassung auseinan-
derzusetzen (Beschwerde Ziff. III/55), ist ihm zu entgegnen, dass er zum 
Zeitpunkt des Strafurteils des Obergerichts vom 6. Juli 2018 bereits seit drei 
Jahren in psychiatrischer Behandlung war (vgl. vorne E. 5.3.3). Zumindest 
ein Hinweis auf diese Behandlungen, wenn auch (noch) nicht auf klare Dia-
gnosen, wären von ihm im Rahmen des obergerichtlichen Strafverfahrens zu 
erwarten gewesen. Mit der Vorinstanz sind sodann die Stellungnahmen von 
Dr. med. E.________ zurückhaltend zu würdigen, da er als behandelnder 
Psychiater im Zweifelsfall eher zugunsten seines Patienten aussagt (vgl. 
vorne E. 5.3.3; angefochtener Entscheid E. 5.4.4). Das späte Vorbringen 
dieser psychischen Probleme lässt diese somit insgesamt in einem fragli-
chen Licht erscheinen. Mit Blick auf das Folgende kann aber offenbleiben, 
ob sie wie die Vorinstanz als reine «Schutzbehauptungen» zu werten sind 
(angefochtener Entscheid E. 5.4.5). 

6.3.5 Medizinische Gründe stehen der Wegweisung nur dann entgegen, 
wenn die notwendigen Behandlungsmöglichkeiten im Heimatland gänzlich 
fehlen, sodass die Rückkehr zu einer raschen und lebensgefährdenden Be-
einträchtigung des Gesundheitszustands führt. Dabei wird als wesentlich die 
allgemeine und dringende medizinische Behandlung erachtet, welche zur 
Gewährleistung einer menschenwürdigen Existenz absolut notwendig ist. 
Unzumutbarkeit liegt jedenfalls nicht schon dann vor, wenn die im Heimat- 
oder Herkunftsstaat erhältliche medizinische Behandlung nicht dem schwei-
zerischen Standard entspricht (vgl. BGE 139 II 393 E. 6, 137 II 305 E. 4.3; 
BVR 2013 S. 543 E. 5.3.2 mit Hinweisen). – In Bosnien und Herzegowina 
besteht eine ausreichende medizinische Versorgung und die Behandlung 
von Kriegstraumata und psychischen Erkrankungen ist grundsätzlich mög-
lich (vgl. BGer 2C_940/2020 vom 9.8.2021 E. 3.3 mit Hinweis auf den ge-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20.10.2025, Nr. 100.2024.141U, 
Seite 23

meinsamen Bericht zur medizinischen Grundversorgung in Bosnien und Her-
zegowina des SEM und des Österreichischen Bundesamtes für Fremdenwe-
sen und Asyl [BFA], 2017; einsehbar unter: <www.sem.admin.ch>, Rubrik: 
«Internationales & Rückkehr/Herkunftsländerinformationen»). Der Be-
schwerdeführer macht denn auch nicht geltend, es gebe keine Behandlungs-
möglichkeiten in seinem Heimatland. Vielmehr bringt er vor, er werde bei 
einer Rückkehr retraumatisiert (Beschwerde Ziff. III/57). Dies ist insoweit 
fraglich, als der Beschwerdeführer – obwohl es «nicht angenehm» gewesen 
sei – sein Geburtsdorf «einige Male» besucht hat (forensisch-psychiatri-
sches Gutachten S. 19). Damit ist nicht davon auszugehen, dass sich diese 
Besuche negativ auf seinen psychischen Zustand ausgewirkt haben. Im Üb-
rigen steht es ihm frei, sich nach einer Rückkehr in einem anderen Ort als 
seinem Geburtsdorf niederzulassen. Gegen eine mögliche Retraumatisie-
rung spricht auch, dass der Beschwerdeführer freiwillig auf seine Flüchtlings-
eigenschaft und das ihm in der Schweiz gewährte Asyl verzichtet hat (vgl. 
Akten MIDI pag. 25 ff.; so auch angefochtener Entscheid E. 5.4.5). Einem 
allfälligen Suizidrisiko ist sodann im Rahmen der Rückkehrvorbereitung 
Rechnung zu tragen; bei dieser kann auch der behandelnde Psychiater mit-
wirken. Die schweizerischen Behörden sind gehalten, im Rahmen der kon-
kreten Rückkehrmassnahmen alles ihnen Zumutbare vorzukehren, um me-
dizinisch bzw. betreuungsweise sicherzustellen, dass das Leben und die Ge-
sundheit des Beschwerdeführers nicht beeinträchtigt werden; eine allfällige 
Selbstgefährdung begründet jedoch für sich allein keinen Anspruch auf einen 
weiteren Verbleib im Land (vgl. BGE 139 II 393 E. 5.2.2; BGer 2C_853/2022 
vom 29.3.2023 E. 3.3; VGE 2019/303 vom 17.12.2021 E. 6.4.4). Dass die 
Rückkehr nach Bosnien und Herzegowina beim Beschwerdeführer zu einer 
raschen und lebensgefährdenden Beeinträchtigung des Gesundheitszu-
stands führen würde, ist nach dem Gesagten nicht anzunehmen. Die Rück-
kehr ist ihm nach dem Erwogenen insgesamt auch gesundheitlich zumutbar.

6.4 In familiärer Hinsicht sind die Beziehungen des Beschwerdeführers 
zu seiner Ehefrau, seinen Kindern und Eltern unter Einbezug von Art. 8 
EMRK, Art. 13 BV und der KRK zu würdigen.

6.4.1 Von Bedeutung ist zunächst die Beziehung zu seinem jüngeren Sohn 
D.________, fällt diese doch in den Schutzbereich von Art. 8 Ziff. 1 EMRK 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20.10.2025, Nr. 100.2024.141U, 
Seite 24

bzw. Art. 13 Abs. 1 BV (vgl. vorne E. 4.2). D.________ ist nunmehr 17 Jahre 
alt, ist in der Schweiz geboren und verfügt über die Schweizerische Staats-
bürgerschaft. In den Schutzbereich der genannten Bestimmungen fällt 
grundsätzlich auch die Beziehung zu seiner Ehefrau, mit welcher er seit mehr 
als 20 Jahren verheiratet ist. Sowohl die Ehefrau als auch der Beschwerde-
führer berichten zwar von stabilen Familienverhältnissen (vgl. Beschwerde 
Ziff. III/72 und Schreiben der Ehefrau, BB 7 [act. 1C]). Es fällt aber auf, dass 
die Ehefrau vor allem die telefonische Betreuung der Söhne durch ihren Ehe-
mann und seine finanzielle Unterstützung hervorhebt. Im Strafvollzug hat sie 
ihn nicht besucht. Vielmehr hat er seine Beziehungsurlaube mit einer ande-
ren Frau verbracht (Vollzugsplan vom 12.2.2025 Ziff. 10 und 11, BB 23 
[act. 14A]). Wie es derzeit um das Eheleben steht, kann aber dahingestellt 
bleiben. Angesichts des Umstands, dass seine Ehefrau und sein jüngerer 
Sohn offenbar kein bosnisch sprechen und soweit ersichtlich nie in Bosnien 
und Herzegowina gelebt haben, ist es ihnen nicht ohne Weiteres zumutbar, 
dem Beschwerdeführer in sein Heimatland zu folgen. Die Entfernungsmass-
nahme würde die Beziehung zu seiner Ehefrau, sofern eine solche noch be-
steht, und jene zu seinem minderjährigen Sohn somit erheblich beeinträch-
tigen. Was den Beschwerdeführer betrifft, vermochte ihn die langjährige Be-
ziehung zu seiner Ehefrau und seine Verpflichtung als Vater indes nicht da-
von abzuhalten, zu delinquieren. Mit seinem Verhalten hat er den Fortbe-
stand des Familienlebens in der Schweiz selbstverschuldet und mutwillig 
aufs Spiel gesetzt. Daher hat er es hinzunehmen, wenn die Beziehung zu 
seiner Familie nur noch unter erschwerten Bedingungen gelebt werden kann 
(vgl. VGE 2020/469 vom 4.8.2022 E. 4.3.4 mit Hinweisen [bestätigt durch 
BGer 2C_738/2022 vom 6.2.2023]). Jedoch würde die Trennung den min-
derjährigen Sohn sicherlich hart treffen und begründet das Kindeswohl 
grundsätzlich ein bedeutendes privates Interesse an einem weiteren Ver-
bleib des Beschwerdeführers in der Schweiz (Art. 9 und 18 KRK), auch wenn 
die KRK keine über die Garantien von Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV 
hinausgehenden eigenständigen Bewilligungsansprüche verschafft (vgl. 
BGE 143 I 21 E. 5.5.1 f. mit Hinweisen). Wird sein Vater die Schweiz verlas-
sen, wird D.________ aber volljährig sein und in seinem vertrauten Umfeld 
bleiben können (vgl. hinten E. 8). Durch die Wegweisung des Beschwerde-
führers wird es für seine Familie schwierig, den persönlichen Kontakt zu ihm 
aufrechtzuerhalten bzw. zu pflegen. Immerhin kann der Kontakt aber entge-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20.10.2025, Nr. 100.2024.141U, 
Seite 25

gen der Beschwerde (Ziff. III/77) ohne weiteres telefonisch, mittels moderner 
Kommunikationsmittel und im Rahmen von Besuchen auch über die Gren-
zen hinweg aufrechterhalten werden (angefochtener Entscheid E. 5.5). Dies 
trifft auch auf die Beziehungen zu seinem älteren Sohn und seinen Eltern zu.

6.4.2 Der Beschwerdeführer bringt vor, seine Familie wäre längerfristig 
nicht in der Lage, ohne seine finanzielle Unterstützung über die Runden zu 
kommen und werde gegebenenfalls sozialhilfeabhängig (Beschwerde 
Ziff. III/37 mit Hinweis auf BB 7, sowie Ziff. III/73; Eingabe vom 25.8.2025 
S. 3, act. 14). Einem solchen rein finanziellen Interesse kommt nur unterge-
ordnete Bedeutung zu (vgl. zu dieser Würdigung VGE 2015/307 vom 
12.8.2016 E. 4.3.3 [bestätigt durch BGer 2C_861/2016 vom 21.12.2016). Im 
Übrigen muss die Familie bereits während seines Strafvollzugs seit 2. April 
2024 ohne ihn und sein Einkommen auskommen (vgl. Vollzugsauftrag/
Einweisungsverfügung vom 2.4.2024, Akten SID 4A pag. 157). Dasselbe gilt 
für sein Vorbringen, es spreche nicht nur sein eigenes privates Interesse, 
sondern auch ein gewisses finanzielles öffentliches Interesse gegen seine 
Wegweisung (Beschwerde Ziff. III/36). Aufgrund der bestehenden Rückfall-
gefahr kann nicht massgeblich ins Gewicht fallen, dass durch die Aufent-
haltsbeendigung der Schuldenabbau kompromittiert werden könnte. Auch 
fällt nicht ins Gewicht, dass er das AEX allenfalls nicht antreten könnte (vgl. 
Eingabe vom 25.8.2025 S. 2, act. 14). So ist das öffentliche Interesse am 
weiteren Aufenthalt ausländischer Personen, welcher einzig dem Schutz po-
tenzieller Gläubigerinnen und Gläubiger dient, von geringerem Gewicht als 
an der Wegweisung straffälliger Personen (vgl. BGer 2C_836/2021 vom 
20.9.2023 E. 6.3.3, 2C_789/2017 vom 7.3.2018 E. 3.3.1). 

6.5 Zusammenfassend hat sich der Beschwerdeführer in der Schweiz 
gesamthaft nicht erfolgreich integrieren können. Ein Neuanfang in Bosnien 
und Herzegowina, wo Behandlungsmöglichkeiten für seine psychischen Pro-
bleme bestehen, wäre ihm zudem zumutbar. Von Bedeutung sind hingegen 
die sehr lange Aufenthaltsdauer des Beschwerdeführers und seine Bezie-
hung zu seinem noch minderjährigen Sohn und allenfalls zu seiner Ehefrau. 
Insoweit ist von einem erheblichen privaten Interesse am Verbleib in der 
Schweiz auszugehen. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20.10.2025, Nr. 100.2024.141U, 
Seite 26

7.

7.1 Die Abwägung der massgeblichen öffentlichen und privaten Interes-
sen ergibt Folgendes:

7.1.1 Der Beschwerdeführer wurde unter anderem wegen vorsätzlicher 
Brandstiftung und fahrlässiger Verursachung einer Explosion zu einer Frei-
heitsstrafe von 42 Monaten und einer Geldstrafe verurteilt, was ein schweres 
Verschulden zum Ausdruck bringt. Bereits zuvor hatte er mehrfach gegen 
die Rechtsordnung verstossen und delinquierte nach der Anlasstat bis 2018 
weiter. Eine Rückfallgefahr ist zu bejahen. Insgesamt besteht ein gewichti-
ges öffentliches Interesse an der Entfernungsmassnahme. Dagegen haben 
die privaten Interessen an einem Verbleib in der Schweiz zurückzustehen. 
Der Beschwerdeführer, der sich schon sehr lange in der Schweiz aufhält, hat 
hier zwar beruflich-wirtschaftlich Fuss gefasst. Sein wiederholtes delikti-
sches Verhalten spricht allerdings gegen eine erfolgreiche Integration. Die 
Wiedereingliederung in Bosnien und Herzegowina ist ihm zumutbar, auch 
wenn ihm die Rückkehr insb. aufgrund seiner psychischen Probleme nicht 
leichtfallen dürfte. Die Entfernungsmassnahme ist sowohl mit dem Recht auf 
Familienleben als auch mit dem Recht auf Privatleben nach Art. 8 EMRK und 
Art. 13 BV (vgl. vorne E. 4.1 f.) vereinbar. Mit seiner Straffälligkeit liegen be-
sondere Gründe für die Aufenthaltsbeendigung vor (BGE 144 I 266 E. 3.9; 
BVR 2019 S. 314 E. 5.2 mit Hinweisen).

7.1.2 Zu keinem anderen Ergebnis ist mit Blick auf BGer 2C_1000/2013 
vom 20.7.2014 zu kommen (Beschwerde Ziff. III/85). Der Sachverhalt, der 
diesem als «Grenzfall» bezeichneten Urteil (E. 3.3.3) zugrunde liegt, ist mit 
der vorliegenden Situation nicht vergleichbar: Der betroffene Ausländer 
wurde zwar ebenfalls wegen Brandstiftung verurteilt, seine Freiheitsstrafe fiel 
aber mit 3 Jahren tiefer aus als jene des Beschwerdeführers. Zudem waren 
seine Kinder erst vier und sieben Jahre alt (im Zeitpunkt des vorinstanzlichen 
Urteils). Er hatte seit seiner Heirat mit Ausnahme der Anlasstat überhaupt 
nicht und zuvor nur in sehr untergeordneter Weise delinquiert. Im Gegensatz 
dazu ist der Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren neben der von ihm 
begangenen Brandstiftung mehrfach und nicht nur in untergeordneter Weise 
straffällig geworden. Auch der Eltern-Kind Beziehung kommt nicht dasselbe 
Gewicht zu, ist doch sein jüngerer Sohn bereits 17 Jahre alt. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20.10.2025, Nr. 100.2024.141U, 
Seite 27

7.1.3 Wie die vorstehenden Erwägungen zeigen, ergibt sich der entschei-
derhebliche Sachverhalt hinreichend klar aus den Akten. Auf die beantragte 
Parteibefragung kann folglich verzichtet werden. Sie verspricht keine zusätz-
lichen entscheidwesentlichen Erkenntnisse. Der entsprechende Beweisan-
trag (vgl. Beschwerde Ziff. III/5) ist abzuweisen (antizipierte Beweiswürdi-
gung; statt vieler BVR 2021 S. 239 E. 5.6; Michel Daum, a.a.O., Art. 18 
N. 27 f., je mit weiteren Hinweisen).

7.1.4 Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung und als Konsequenz da-
von die Wegweisung des Beschwerdeführers (Art. 64 Abs. 1 Bst. c AIG) er-
weisen sich nach dem Gesagten auch im Licht von Art. 8 EMRK und Art. 13 
Abs. 1 BV als verhältnismässig. Im Übrigen schliesst die Entfernungsmass-
nahme die Neuerteilung einer Aufenthaltsbewilligung nach Art. 42 AIG bzw. 
Art. 8 EMRK nicht aus, sofern der Beschwerdeführer keine Gefahr mehr für 
die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz darstellt (vgl. 
BVR 2015 S. 391 E. 4.2 und 7.4; BGer 2C_1062/2018 vom 27.5.2019 
E. 5.3, je mit weiteren Hinweisen).

7.2 Erweisen sich der Bewilligungswiderruf und die Wegweisung wie im 
vorliegenden Fall als verhältnismässig, fällt die vom Beschwerdeführer be-
antragte Verwarnung als mildere Massnahme (Eventualbegehren, Art. 96 
Abs. 2 AIG; vorne Bst. C; Beschwerde Ziff. III/91) regelmässig ausser Be-
tracht (angefochtener Entscheid E. 6.2; dazu statt vieler BGer 2C_637/2023 
vom 5.6.2024 E. 5.7.1; VGE 2023/102 vom 12.7.2024 E. 5.2). 

8.

Der angefochtene Entscheid hält der Rechtskontrolle stand. Die Beschwerde 
erweist sich somit als unbegründet und ist abzuweisen. Eine Rückweisung 
der Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz, wie sie der Be-
schwerdeführer subeventuell beantragt (vgl. vorne Bst. C), erübrigt sich. 

Die vom ABEV angesetzte Ausreisefrist (Tag der Haftentlassung) ist noch 
nicht abgelaufen (voraussichtliches Vollzugsende: 9.9.2027; vgl. Vollzugs-
auftrag und Einweisungsverfügung vom 2.4.2024, Akten SID 4A pag. 157). 
Es erübrigt sich daher, eine neue Ausreisefrist anzusetzen. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20.10.2025, Nr. 100.2024.141U, 
Seite 28

9.

9.1 Bei diesem Verfahrensausgang wird der unterliegende Beschwerde-
führer an sich kostenpflichtig (Art. 108 Abs. 1 VRPG) und hat seine Partei-
kosten selber zu tragen (Art. 108 Abs. 3 und Art. 104 Abs. 1 VRPG). Er hat 
jedoch um unentgeltliche Rechtspflege unter Beiordnung seiner Rechtsver-
treterin als amtliche Anwältin ersucht. 

9.2 Auf Gesuch hin befreit die Verwaltungsjustizbehörde eine Partei von 
den Verfahrenskosten, wenn die Partei nicht über die erforderlichen Mittel 
verfügt und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (Art. 111 Abs. 1 
VRPG; vgl. auch Art. 117 der Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 
19. Dezember 2008 [Zivilprozessordnung, ZPO; SR 272]). Unter den glei-
chen Voraussetzungen kann einer Partei überdies eine Anwältin oder ein 
Anwalt beigeordnet werden, wenn die tatsächlichen und rechtlichen Verhält-
nisse es rechtfertigen (Art. 111 Abs. 2 VRPG). 

9.3 Bedürftig ist eine Person, wenn sie die Kosten eines Prozesses nicht 
aufzubringen vermag, ohne Mittel anzugreifen, die sie zur Deckung des not-
wendigen Lebensunterhalts für sich und die Familie bedarf. Für die Feststel-
lung der Einkommensarmut ist vom betreibungsrechtlichen Existenzmini-
mum auszugehen, welches nach dem Kreisschreiben Nr. 1 der Zivilabteilung 
des Obergerichts und des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 
25. Januar 2011 über die Ermittlung und den Nachweis der Prozessarmut im 
Sinn von Art. 117 Bst. a ZPO und Art. 111 Abs. 1 VRPG (nachfolgend: KS 1; 
einsehbar unter: <www.justice.be.ch>, Rubriken «Verwaltungsgerichtsbar-
keit/Kosten/Unentgeltliche Rechtspflege») zu ermitteln ist. Die unentgeltliche 
Rechtspflege ist – vorbehältlich der materiellen Voraussetzung – zu gewäh-
ren, wenn das Einkommen geringer ist als der zivilprozessuale Zwangsbe-
darf oder ihn gerade erreicht bzw. bloss geringfügig übersteigt. Bei einem 
Überschuss sind Prozesskosten praxisgemäss bei weniger kostspieligen 
Verfahren innert Jahresfrist, bei anderen innert zwei Jahren zu tilgen (KS 1 
Bst. E). 

9.4 Dem Beschwerdeführer steht von dem im Strafvollzug erwirtschafte-
ten Arbeitsentgelt ein Betrag von durchschnittlich Fr. 432.60 pro Monat zur 
freien Verfügung (BB 16, 19 [act 14A], BB 24 [act. 16A]). Seine Ehefrau ver-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20.10.2025, Nr. 100.2024.141U, 
Seite 29

fügt über ein monatliches Einkommen von Fr. 5'926.-- (inkl. Anteil 13. Mo-
natslohn, vgl. Steuererklärung 2023, BB 14 [act. 1C]). Diesem Einkommen 
von Fr. 6'358.60 ist der zivilprozessuale Zwangsbedarf gegenüberzustellen 
(vgl. zum Grundbetrag und den Zuschlägen: Kreisschreiben Nr. B 1 des 
Obergerichts des Kantons Bern vom 1. April 2010 betreffend Richtlinien über 
die Berechnung des Existenzminimums [nachfolgend: KS B 1] Beilage 1, 
einsehbar unter: <www.justice.be.ch>, Rubriken «Verwaltungsgerichtsbar-
keit/Kosten/Unentgeltliche Rechtspflege»). Auch wenn Belege für gewisse 
Zuschläge (insb. Krankversicherungsbeiträge der Ehefrau und die laufenden 
Steuern) fehlen, beläuft sich der zivilprozessuale Zwangsbedarf bereits ohne 
die erwähnten Zuschläge auf Fr. 6'264.90 (Grundbetrag: Fr. 1700.-- + 
Fr. 600.--, zivilprozessualer Zuschlag: Fr. 690.--, Wohnkosten: Fr. 2'053.-- 
[Akten SID 4C1 Beilage 2 zum Kostenerlassgesuch], Krankenversicherungs-
beiträge: Fr. 482.35 + Fr. 119.55 [Beiträge für den Beschwerdeführer und 
seinen jüngeren Sohn, Akten SID 4C1 Beilage 3 zum Kostenerlassgesuch], 
auswärtige Verpflegung: Fr. 220.--, Fahrten zum Arbeitsplatz: Fr. 400.-- 
[Mindestbetrag gemäss KS 1 Bst. C Ziff. 2 Bst. d]). Der Überschuss von mo-
natlich Fr. 93.70 reicht nicht aus, um die Krankenkassenprämien der Ehefrau 
und die laufenden Steuern zu bezahlen, geschweige denn die Prozesskos-
ten innert eines Jahres zu begleichen. Die Prozessbedürftigkeit des Be-
schwerdeführers ist daher zu bejahen. Mit Blick auf die lange Aufenthalts-
dauer, die psychischen Probleme und die familiären Interessen des Be-
schwerdeführers kann die Beschwerde nicht als geradezu von vornherein 
aussichtslos bezeichnet werden. Die Verhältnisse rechtfertigen auch eine 
anwaltliche Vertretung. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist so-
mit gutzuheissen, und dem Beschwerdeführer ist für das verwaltungsgericht-
liche Beschwerdeverfahren seine Rechtsvertreterin als amtliche Anwältin 
beizuordnen.

9.5 Mit Blick auf den in der Sache gebotenen Zeitaufwand, die Bedeutung 
der Streitsache und die Schwierigkeit des Prozesses gibt die Kostennote der 
Rechtsvertreterin vom 25. August 2025 (act. 14B) zu keinen Bemerkungen 
Anlass. Der tarifmässige Parteikostenersatz ist entsprechend auf 
Fr. 3'750.--, zuzüglich Fr. 109.90 Auslagen und Fr. 312.65 MWSt (8,1 % von 
Fr. 3'859.90), insgesamt Fr. 4'172.55, festzusetzen (vgl. Art. 41 Abs. 3 i.V.m. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20.10.2025, Nr. 100.2024.141U, 
Seite 30

Art. 42a Abs. 3 des Kantonalen Anwaltsgesetzes vom 28. März 2006 [KAG; 
BSG 168.11]).

9.6 Die amtliche Entschädigung bestimmt sich nach Art. 112 Abs. 1 
VRPG i.V.m. Art. 42 KAG. Demnach bezahlt der Kanton den amtlich bestell-
ten Anwältinnen und Anwälten eine angemessene Entschädigung, die sich 
nach dem gebotenen Zeitaufwand bemisst und höchstens dem Honorar 
gemäss der Tarifordnung für den Parteikostenersatz entspricht (Art. 42 
Abs. 1 Satz 1 KAG). Der Stundenansatz beträgt Fr. 200.-- (Art. 42 Abs. 4 
KAG i.V.m. Art. 1 der Verordnung vom 20. Oktober 2010 über die Entschä-
digung der amtlichen Anwältinnen und Anwälte [EAV; BSG 168.711]). Aus-
lagen und Mehrwertsteuer werden zusätzlich entschädigt (Art. 42 Abs. 1 
Satz 3 KAG). Bei einem massgeblichen Zeitaufwand von 15 Stunden ist die 
amtliche Entschädigung auf Fr. 3'000.-- (15 x Fr. 200.--), zuzüglich 
Fr. 109.90 Auslagen und Fr. 251.90 MWSt (8,1 % von Fr. 3'109.90), insge-
samt Fr. 3'361.80, festzusetzen.

9.7 Die Verfahrenskosten hat vorerst der Kanton zu tragen. Die Rechts-
vertreterin ist vorerst aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Der Beschwer-
deführer ist gegenüber dem Kanton bzw. der Rechtsvertreterin zur Nachzah-
lung verpflichtet, sobald er dazu in der Lage ist (Art. 113 VRPG i.V.m. 
Art. 42a Abs. 2 KAG und Art. 123 ZPO).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird gutgeheissen.

3. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3'000.--, werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt. Die Kosten trägt vorerst der Kanton Bern. Vorbehalten bleibt die 
Nachzahlungspflicht des Beschwerdeführers.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 20.10.2025, Nr. 100.2024.141U, 
Seite 31

4. Für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht wird dem Beschwerdefüh-
rer Rechtsanwältin Ursigna Breiter-Marugg, Bern, als amtliche Anwältin 
beigeordnet. Der tarifmässige Parteikostenersatz wird in diesem Verfah-
ren auf Fr. 4'172.55 (inkl. Auslagen und MWSt) festgesetzt. Davon wird 
Rechtsanwältin Ursigna Breiter-Marugg aus der Gerichtskasse eine auf 
Fr. 3'361.80 (inkl. Auslagen und MWSt) festgesetzte Entschädigung ver-
gütet. Vorbehalten bleibt die Nachzahlungspflicht des Beschwerdefüh-
rers.

5. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführer 
- Sicherheitsdirektion des Kantons Bern 
- Staatssekretariat für Migration

Das präsidierende Mitglied: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundes-
gericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.