# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5b908ec6-39b5-5903-86fa-8cd45a7049aa
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-02-16
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Vergabekammer 16.02.2022 V 2020 1
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_004_V-2020-1_2022-02-16.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

VERWALTUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: Dr. iur. Aldo Elsener, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub, Dr. iur. Matthias Suter
lic. iur. Ivo Klingler und lic. iur. Adrian Willimann
Gerichtsschreiberin: lic. iur. Claudia Meier

U R T E I L  vom 16. Februar 2022
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführerin
vertreten durch RA Dr. iur. B.________

gegen

Regierungsrat des Kantons Zug, Regierungsgebäude, 6301 Zug
Beschwerdegegner 

betreffend

Personalrecht 
(Kündigung des Arbeitsverhältnisses)

V 2020 1

2

Urteil V 2020 1

3

Urteil V 2020 1

A. A.________, geboren 1957, arbeitete ab 1987 als Sprachlehrerin beim 
C.________. Im Verlauf der Jahre entstanden Differenzen über die Qualität ihrer 
Lehrtätigkeit. Nachdem verschiedene Massnahmen keine Besserung der Situation 
brachten, stellte das C.________ A.________ mit Verfügung vom 13. Februar 2018 von 
ihren Arbeitsverpflichtungen unter weiterhin bestehendem Anspruch auf Lohnzahlung 
vorsorglich per sofort frei (act. 8.8 im C.________-Ordner 1). 

Mit Verfügung vom 5. September 2018 löste das C.________ das Arbeitsverhältnis mit 
A.________ per 31. Juli 2019 auf. Die vorsorgliche Freistellung vom 13. Februar 2018 
wurde bestätigt, und es wurde festgehalten, dass A.________ bis zur Beendigung des 
Arbeitsverhältnisses am 31. Juli 2019 bei vollständiger Lohnzahlung freigestellt bleibe. 
Ferner wurde verfügt, dass A.________ die von ihr gemäss eingereichter Abrechnung 
vom 28. Juni 2016 geltend gemachten 26 Arbeitsstunden für die Erstellung und Korrektur 
der E.________-Aufnahmeprüfung 2016 zuzüglich von 5 % Zins ab dem 29. Juni 2016 
ohne Anerkennung irgendeiner Rechtsschuld ausbezahlt würden (BG-act. 001.02). Die 
von A.________ dagegen eingereichte Verwaltungsbeschwerde wies der Regierungsrat 
mit Beschluss vom 26. November 2019 ab (BG-act. 032). 

B. Dagegen liess A.________ am 30. Dezember 2019 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde erheben und folgendes Rechtsbegehren stellen (act. 1 
S. 2):

1. Der angefochtene Entscheid sei aufzuheben, und die Vorinstanz sei zu verpflichten, 
der Beschwerdeführerin zufolge von missbräuchlicher Kündigung neun 
Monatsgehälter zu zahlen.

2. Im Weiteren sei die Vorinstanz zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine 
Abgangsentschädigung von sechs Monatsgehältern zu zahlen.

3. Eventualiter sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und im Sinne der 
nachfolgenden Begründung zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

4. Im Beweispunkt werden der Beizug der vorinstanzlichen Akten ("Vorakten") von 
Amtes wegen sowie die Parteibefragung und Beweisaussage der Beschwerdeführerin 
beantragt.

5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin.

Zur Begründung brachte die Beschwerdeführerin zusammengefasst vor, ihr Pensum in 
den Jahren 1987 bis 2016 grundsätzlich zur Zufriedenheit der Arbeitgeberin erfüllt zu 
haben (act. 1 S. 4 f.). Am 28. Juni 2016 habe sie dem neuen Prorektor D.________ ihre 
Spesenabrechnung für die E.________-Aufnahmeprüfung im Fach Deutsch eingereicht 

4

Urteil V 2020 1

(act. 1 S. 5). Unmittelbar darauf habe die Schulleitung unter der Federführung des 
Prorektors einen Prozess gegen sie eingeleitet (act. 1 S. 6 ff.). Dieser Prozess sei auf eine 
Kündigung angelegt gewesen. Dabei habe sie keine reellen Chancen gehabt, die 
Kündigung zu vermeiden. Da sie nicht schuldhaft begründeten Anlass zur Auflösung des 
Arbeitsverhältnisses gegeben habe, habe sie Anspruch auf eine Abgangsentschädigung 
(act. 1 S. 23 f.) 

Weiter rügt die Beschwerdeführerin eine unrichtige und einseitige 
Sachverhaltsfeststellung, eine fehlende Auseinandersetzung mit den wesentlichen 
Vorbringen und eine aktenwidrige Sachverhaltsfeststellung. Dadurch sei der Grundsatz 
gleicher und gerechter Behandlung im Rahmen eines Verfahrens vor Gerichts- und 
Verwaltungsinstanzen sowie das rechtliche Gehör verletzt worden (act. 1 S. 14 ff., 20 f. 
und 24 ff.). 

Sodann wirft die Beschwerdeführerin dem C.________ vor, die Schüler animiert zu haben, 
sich bei der Schulleitung hinter ihrem Rücken zu beschweren. Die gehäuften kritischen 
Rückmeldungen von Lernenden seien von der Schulleitung zum Anlass genommen 
worden, sie durch fortan regelmässige Gespräche, Schulbesuche, anonyme 
Schülerumfragen und Diskussionen ihres Unterrichts unter Druck zu setzen und zu 
schikanieren. Allein dieses Vorgehen, welches Mobbing entspreche, führe dazu, dass die 
Kündigung unsachlich und damit missbräuchlich sei (act. 1 S. 21 f.).

C. Innert der ihr dafür gesetzten Frist bezahlte die Beschwerdeführerin den von ihr 
verlangten Kostenvorschuss von Fr. 8'000.– (act. 2 und 4).

D. In ihrer namens des Regierungsrats am 17. März 2020 eingereichten 
Vernehmlassung beantragte die Finanzdirektion des Kantons Zug die vollumfängliche 
Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 30. Dezember 2019 (act. 7 S. 1). Sie 
brachte zusammengefasst vor, aufgrund der kritischen Rückmeldungen im Sommer 2016 
habe die Schulleitung handeln müssen. Im Herbst 2016 seien strukturierte Gespräche 
geführt worden. Rückmeldungen der Lernenden seien dabei kritisch hinterfragt und auf 
Widersprüchlichkeiten überprüft worden. Ein grosser Anteil der Lernenden, teilweise 
ganze Klassen, sei mit zahlreichen wichtigen Aspekten des Lehrerhandelns und der 
Beziehungsebene unzufrieden gewesen. Die Kritikpunkte der Lernenden seien im 
Gesamtbild artverwandt, plausibel, in den Schulbesuchen verifizierbar und auch mit der in 
früheren Jahren zahlreich vorgetragenen Kritik kompatibel gewesen. Gestützt auf diese 

5

Urteil V 2020 1

Ergebnisse hätten Verbesserungsmassnahmen in die Wege geleitet werden müssen. Im 
Februar 2017 sei eine Einigkeit darüber erzielt worden. Nach wiederholten 
Unterrichtsbesuchen, Schülerfeedbacks und Besprechungen, an welchen die 
Zwischenergebnisse thematisiert worden seien, habe sich im Herbst 2017 gezeigt, dass 
die vereinbarten Ziele nicht erfüllt worden seien (act. 7 S. 3 ff.). 

E. Am 20. Mai 2020 reichte die Beschwerdeführerin eine Replik ein. Darin ergänzte 
und präzisierte sie ihr Rechtsbegehren wie folgt (act. 11 S. 1 f.):

1. Der angefochtene Entscheid sei aufzuheben, und der Regierungsrat sei zu 
verpflichten, der Beschwerdeführerin zufolge von missbräuchlicher Kündigung neun 
Monatsgehälter, total Fr. 112'420.90, zzgl. Zinsen von 5 % seit dem 1. August 2019 zu 
zahlen.

2. Im Weiteren sei der Regierungsrat zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine 
Abgangsentschädigung von sechs Monatsgehältern, total Fr. 74'947.25, zzgl. Zinsen 
von 5 % seit dem 1. August 2019 zu zahlen.

3. Weiter sei der Regierungsrat zu verpflichten, der Beschwerdeführerin als Dienstalters-
geschenk für das Ausscheiden nach 32 Jahren den Betrag von Fr. 8'071.25 zzgl. 
Zinsen von 5 % seit dem 1. August 2019 zu zahlen.

4. Eventualiter sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und im Sinne der 
Begründung zur neuen Beurteilung an den Regierungsrat zurückzuweisen.

5. Im Beweispunkt werden der Beizug der vorinstanzlichen Akten ("Vorakten") von 
Amtes wegen sowie die Parteibefragung und Beweisaussage der Beschwerdeführerin 
beantragt.

6. In formeller Hinsicht wird gestützt auf Art. 30 Abs. 3 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK die 
Durchführung einer öffentlichen Verhandlung beantragt.

7. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Regierungsrats.

In ihrer Replik nimmt die Beschwerdeführerin insbesondere zu einer ihrer Ansicht nach 
inhaltlich tendenziös und falsch zu ihren Lasten produzierten Aktennotiz des C.________ 
vom 27. März 2018 ausführlich Stellung. Diese Aktennotiz sei aktenwidrig und enthalte 
eine manipulative Zusammenfassung der Schülerantworten. Sie sei einseitig und 
parteiisch ausgestaltet (act. 11 S. 13 ff.).

F. Am 6. Juli 2020 duplizierte die Finanzdirektion und beantragte, die 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 30. Dezember 2019 sowie die in der Replik vom 
20. Mai 2020 zusätzlich gestellten Anträge seien vollumfänglich abzuweisen, soweit darauf 
einzutreten sei (act. 14 S. 1).

6

Urteil V 2020 1

G. Am 4. Dezember 2020 fand eine öffentliche Verhandlung statt, anlässlich welcher 
die Parteien ihre Standpunkte erneut darlegen konnten. Dabei wiederholten sie im 
Wesentlichen ihre früheren Ausführungen (act. 22).

H. Am 13. und 14. Januar 2021 reichten die Parteien ihre abschliessenden 
Stellungnahmen ein. Während die Beschwerdeführerin neu eine Parteientschädigung von 
je Fr. 10'000.– für das Verwaltungs- und das Beschwerdeverfahren beantragt (act. 24 
S. 4), hielt die Finanzdirektion nach erneuter ausführlicher Darlegung ihres Standpunktes 
an den gestellten Anträgen fest (act. 25 S. 17). Dazu äusserte sich die 
Beschwerdeführerin am 28. Januar 2021 und offerierte zum Beweis die Aussage 
verschiedener Zeugen sowie ihre eigene Befragung durch das Gericht (act. 27). 

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1.
1.1 Bei öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnissen richtet sich die Rechtspflege 
gemäss § 70 Abs. 1 des Gesetzes über das Arbeitsverhältnis des Staatspersonals 
(Personalgesetz, PG; BGS 154.21) nach den Bestimmungen des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG; BGS 162.1). Gemäss § 61 Abs. 1 Ziff. 2 VRG ist 
die Beschwerde an das Verwaltungsgericht zulässig gegen Verwaltungsentscheide des 
Regierungsrates, soweit die Gesetzgebung den Weiterzug nicht ausnahmsweise 
ausschliesst. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist innert 30 Tagen nach der Mitteilung 
des weiterziehbaren Entscheides einzureichen (§ 64 VRG). Zur Erhebung der 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist berechtigt, wer durch den angefochtenen Entscheid 
besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder 
Änderung hat (§ 62 Abs. 1 lit. b und c VRG).

1.2 Die Beschwerdeführerin stand in einem unbefristeten öffentlich-rechtlichen 
Arbeitsverhältnis zum Kanton (vgl. § 2 Abs. 1 PG), so dass vorliegend die Bestimmungen 
des VRG zur Anwendung gelangen. Die Kündigung vom 5. September 2018 berührt die 
Beschwerdeführerin besonders, und sie hat ein schutzwürdiges Interesse an der 
Aufhebung oder Änderung des Entscheids, weshalb sie beschwerdeberechtigt ist. Die 

7

Urteil V 2020 1

Beschwerde wurde fristgerecht eingereicht und entspricht den übrigen formellen 
Voraussetzungen, weshalb sie zu prüfen ist.

Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des 
Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

1.3 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann jede Rechtsverletzung gerügt 
werden (§ 63 Abs. 1 VRG). Als Rechtsverletzung gelten unter anderem die 
Nichtanwendung und die unrichtige Anwendung eines Rechtssatzes, die unrichtige 
rechtliche Beurteilung einer Tatsache, der Missbrauch oder die Überschreitung des 
Ermessens und die Verletzung einer wesentlichen Form- oder Verfahrensvorschrift (vgl. 
§ 63 Abs. 1 Ziff. 1–4 VRG). Vor Verwaltungsgericht kann überdies jede für den Entscheid 
erhebliche unrichtige oder ungenügende Feststellung des Sachverhalts angefochten 
werden (§ 63 Abs. 2 VRG). In Fällen, in denen wie hier Verwaltungsentscheide des 
Regierungsrates angefochten sind, kann die unrichtige Handhabung des Ermessens nicht 
gerügt werden (§ 63 Abs. 3 VRG e contrario). 

2.
2.1 Mitarbeitenden, die sich bewährt haben, wird nach 25 und 35 Dienstjahren ein 
Dienstaltersgeschenk in Höhe eines Monatsgehalts ausgerichtet. (§ 54 Abs. 1 PG). Bei 
Beendigung des Arbeitsverhältnisses zwischen dem 30. und dem 35. Dienstjahr wird das 
zweite Dienstaltersgeschenk gemäss § 19 Abs. 1 der Vollziehungsverordnung zum Gesetz 
über das Arbeitsverhältnis des Staatspersonals (Personalverordnung, PV; BGS 154.211) 
anteilsmässig zu je einem Fünftel pro vollendetes oder mindestens zur Hälfte erfülltes 
Dienstjahr ausgerichtet.

2.2 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur 
Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige 
Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung – Stellung 
genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiterziehbaren 
Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit 
an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist 
(BGE 125 V 413 E. 1a).

2.3 Die Beschwerdeführerin lässt in der Replik vom 20. Mai 2020 beantragen, der 
Regierungsrat sei zu verpflichten, ihr als Dienstaltersgeschenk für das Ausscheiden nach 

8

Urteil V 2020 1

32 Jahren den Betrag von Fr. 8'071.25 zzgl. Zinsen von 5 % seit dem 1. August 2019 zu 
zahlen (act. 11 S. 1 f.). Über einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf ein 
Dienstaltersgeschenk ist im Verwaltungsverfahren nicht befunden worden. Ein solcher 
stand im verwaltungsverfahren auch nicht zur Diskussion (vgl. Verwaltungsbeschwerde 
vom 26. September 2018 [BG-act. 001 S. 2]). Demzufolge kann auf den Antrag auf 
Zusprache eines Dienstaltersgeschenks im Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht 
– wie der Beschwerdegegner in act. 14 S. 15 zu Recht einwendet – nicht eingetreten 
werden.

3.
3.1 Gemäss § 8 PG endigt ein unbefristetes Arbeitsverhältnis durch schriftliche 
Kündigung seitens der Mitarbeiterin bzw. des Mitarbeiters oder seitens des Kantons. Der 
Kanton kann gemäss § 10 Abs. 1 PG das Arbeitsverhältnis unter Einhaltung der für die 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geltenden Kündigungsfristen kündigen. Vor der 
Kündigung ist den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das rechtliche Gehör zu gewähren, 
und die Kündigung ist zu begründen (§ 10 Abs. 3 PG; vgl. auch § 10 Abs. 1 PV).

3.2 Gemäss § 13 PG ist eine Kündigung seitens des Kantons missbräuchlich, wenn 
Verfahrensvorschriften verletzt wurden oder wenn sie sich nicht auf sachliche Gründe 
stützen lässt. Aus den Materialien zum Personalgesetz ergibt sich, dass der Gesetzgeber 
mit der Verletzung der Verfahrensvorschriften eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und 
der Begründungspflicht meint. Als sachliche Gründe für eine Kündigung werden in den 
Materialien etwa ungenügende fachliche, führungsmässige oder charakterliche 
Fähigkeiten oder Eignung, mangelnde Leistung, grobes Fehlverhalten, gravierende 
Dienstpflichtverletzung oder erhebliche Beeinträchtigung des Arbeitsklimas bezeichnet 
(vgl. hierzu den Bericht und Antrag des Regierungsrates zum Personalgesetz vom 
1. Februar 1994, Vorlage Nr. 130.4 – Laufnummer 8257, 25; vgl. BGer 8C_995/2012 E 3.1 
vom 27. Mai 2013 sowie 8C_690/2010 vom 1. November 2010 E. 4.2.2, welche 
unzureichende Leistungen, unbefriedigendes Verhalten, erhebliche Störungen der 
Arbeitsgemeinschaft oder betriebliche Motive als sachliche Gründe erwähnen). Die 
Gründe müssen nicht die Intensität eines wichtigen Grundes erreichen, welcher die 
Fortsetzung des Dienstverhältnisses unzumutbar macht, denn nur eine fristlose 
Entlassung verlangt einen wichtigen Grund. Als unsachlich gelten z.B. Gründe, welche im 
Sinne von Art. 336 OR missbräuchlich wären (vgl. hierzu den teilweise identischen 
Wortlaut von § 13 PG mit Art. 336 Abs. 1 OR). 

9

Urteil V 2020 1

Allgemein umschrieben ist eine Kündigung dann sachlich begründet, wenn die 
Weiterbeschäftigung des betreffenden Angestellten dem öffentlichen Interesse, 
insbesondere demjenigen an einer gut funktionierenden Verwaltung, widerspricht 
(Matthias Michel, Beamtenstatus im Wandel, Zürich 1998, S. 299). Zur Kündigung eines 
Arbeitsverhältnisses genügen auch objektive, nicht vom Mitarbeiter verschuldete Gründe 
wie gesundheitliche Probleme oder Verhaltensweisen, welche die Vertrauenswürdigkeit 
beeinträchtigen (VG ZH vom 2. September 1999, in: Peter Hänni, Das öffentliche 
Dienstrecht der Schweiz, 2. Aufl. 2008, S. 558). Weitere sachlich haltbare (triftige) Gründe 
zur ordentlichen Beendigung des Angestelltenverhältnisses sind folgenden Beispielen aus 
der Rechtsprechung verschiedener Kantone zu entnehmen: Fehlender Wille zur 
Zusammenarbeit, inexistentes gegenseitiges Vertrauen, undenkbare Zusammenarbeit; 
gestörtes Vertrauensverhältnis; quantitativ und qualitativ ungenügende Arbeitsleistungen; 
persönliche Schwierigkeiten sowohl mit Unterstellten als auch mit Vorgesetzten, die das 
Vertrauens- und Arbeitsverhältnis nachhaltig ungünstig beeinflussen; mangelhafte 
Leistungen des Angestellten und Spannungen zwischen diesem und seinem 
Vorgesetzten; mangelnde Sozialkompetenz, bei welcher eine Angestellte über einen 
längeren Zeitraum hinweg und bei unterschiedlichen Gelegenheiten immer wieder von 
Neuem Anlass zu Kritik bot, wobei die Kritik nicht bloss von einer Seite, sondern von 
Schülern, Eltern und Lehrerkollegen kam; ungenügende Arbeitsleistungen, die trotz 
Beizug von fachlicher Unterstützung nicht verbessert werden konnten; minimalistische 
Grundeinstellung bei der Umsetzung des Lehr- und Erziehungsauftrags (vgl. zum Ganzen 
Hänni, a.a.O., S. 567 f., mit weiteren Verweisen sowie BGer 8C_995/2012 vom 27. Mai 
2013 E. 3.1).

3.3 Im öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis gilt es weiter, das Willkürverbot, den 
Grundsatz von Treu und Glauben sowie den Grundsatz der Verhältnismässigkeit zu 
beachten. Letzterer findet seinen Niederschlag explizit in § 10 Abs. 4 PG, indem der 
Arbeitgeber vor der Entlassung die Angemessenheit weniger weitreichenden 
Massnahmen wie förmliche Erteilung eines Verweises, Gehaltskürzung, Aufschub oder 
Verweigerung der Treue- und Erfahrungszulage, Zuweisung anderer Arbeit, Versetzung 
an eine andere Stelle (Funktionsänderung) oder Androhung der Entlassung zu prüfen hat. 
Die Kündigung muss daher zur Lösung eines Problems nicht nur geeignet, sondern auch 
erforderlich sein. Die Abwägung der gegenseitigen Interessen muss eine Kündigung als 
gerechtfertigt erscheinen lassen (vgl. Michel, a.a.O., S. 301). Bei dieser 
Interessenabwägung kann bei Personen mit Beispielsfunktionen (wie dies etwa bei 
Lehrpersonen der Fall ist) oder mit Vorgesetztenfunktionen ein strengerer Massstab 

10

Urteil V 2020 1

angelegt werden. Anderseits ist auch die Dauer des bisher bestehenden 
Arbeitsverhältnisses in die Interessenabwägung einzubeziehen, ist doch eine Kündigung 
für eine langjährige Mitarbeiterin oder einen langjährigen Mitarbeiter von 
einschneidenderer Bedeutung als für eine jüngere Person. 

3.4 Anspruch auf eine Abgangsentschädigung besteht, wenn das Arbeitsverhältnis 
seitens des Kantons gekündigt wird, ohne dass die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter durch 
schuldhaftes Verhalten begründeten Anlass zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses 
gegeben hat (§ 24 Abs. 1 PG). Dieser Anspruch besteht unabhängig von anderen 
Leistungen aus dem Arbeitsverhältnis (§ 24 Abs. 2 PG). Die Abgangsentschädigung 
beträgt nach zehn Dienstjahren ein Monatsgehalt und erhöht sich mit jedem weiteren 
vollendeten Dienstjahr um ein Monatsgehalt bis auf sechs Monatsgehälter nach 15 oder 
mehr Dienstjahren (§ 25 Abs. 1 PG).

4. Zunächst ist die Einhaltung der Kündigungsformalitäten zu prüfen. Wie bereits 
erwähnt (E. 3.1 und 3.2 am Anfang) hat die Kündigung schriftlich und unter Einhaltung der 
im Einzelfall geltenden Kündigungsfrist zu erfolgen. Weiter ist der betroffenen Person das 
rechtliche Gehör zu gewähren und die Kündigung ist zu begründen.

Mit Verfügung vom 5. September 2018 löste das C.________ das Arbeitsverhältnis mit 
A.________ per 31. Juli 2019 auf (BG-act. 001.02). Damit wurden sowohl die gesetzliche 
Kündigungsfrist von sechs Monaten ab dem 15. Dienstjahr gemäss § 9 Abs. 2 lit. c PG als 
auch der für die Entlassung von Lehrkräften der kantonalen Schulen in § 10 Abs. 2 PG 
vorgesehene Kündigungstermin (Ende des Schuljahres) eingehalten. Vorgängig zu dieser 
einschneidenden personalrechtlichen Massnahme wurde die Beschwerdeführerin im 
Beisein ihres Rechtsvertreters gemäss § 10 Abs. 3 Satz 1 PG angehört (vgl. Protokoll vom 
28. November 2017 [act. 10.6 im C.________-Ordner 1]). In der Verfügungsbegründung 
wurden zudem in Beachtung von Satz 2 der genannten Bestimmung die Umstände, die 
zur Kündigung geführt haben, ausführlich geschildert. Die Einhaltung der 
Kündigungsformalitäten wurde von der Beschwerdeführerin denn auch nicht bemängelt, 
womit nicht weiter darauf einzugehen ist.

5. Mit der Begründung, die Kündigung sei missbräuchlich gewesen, beantragt die 
Beschwerdeführerin die Zusprechung von neun Monatsgehältern, insgesamt 
Fr. 112'420.90, zuzüglich Zinsen von 5 % seit dem 1. August 2019 (act. 11 S. 1).

11

Urteil V 2020 1

5.1 Wie in Erwägung 3.2 ausgeführt, ist eine vom Kanton ausgesprochene Kündigung 
missbräuchlich im Sinne von § 13 PG, wenn sie sich nicht auf sachliche Gründe stützen 
lässt.

5.2 Unter Hinweis auf ihre Einreihung in die höchste Stufe ihrer Lohnklasse sowie auf 
einen Gratulationsbrief des Regierungsrates nach 25 Dienstjahren im Jahr 2012 stellt sich 
die Beschwerdeführerin zunächst auf den Standpunkt, ihre Leistungen seien bis 2016 
grundsätzlich gut gewesen (act. 1 S. 4 f., act. 11 S. 3, act. 22 S. 2 der Plädoyernotizen). 
Die am 28. Juni 2016 eingereichte Spesenabrechnung für die E.________-Aufnah-
meprüfung sei der Auslöser der zur Kündigung führenden Vorfälle gewesen (act. 1 S. 5 f., 
act. 11 S. 19). Nachdem sich F.________-Lernende im Sommer 2016 über sie beschwert 
hätten, habe das C.________ ein regelrechtes Bossing und Mobbing betrieben (act. 11 
S. 6 f., act. 22 S. 3 f. der Plädoyernotizen). Die Schüler seien animiert worden, sich bei der 
Schulleitung hinter ihrem Rücken zu beschweren. Die gehäuften kritischen 
Rückmeldungen von Lernenden seien von der Schulleitung zum Anlass genommen 
worden, sie durch fortan regelmässige Gespräche, Schulbesuche, anonyme 
Schülerumfragen und Diskussion ihres Unterrichts in einer Klasse ohne ihre Anwesenheit 
unter Druck zu setzen und zu schikanieren (act. 1 S. 7 ff., 19 und 21 f.). Dabei seien 
belastende Elemente stark betont, zu ihren Gunsten ausgefallene Schülerfeedbacks 
dagegen nicht berücksichtigt worden (act. 1 S. 14 f., act. 11 S. 4 und 9, act. 27 S. 6).

Sodann bestreitet die Beschwerdeführerin, der am 28. Februar 2017 unterzeichneten 
Zielvereinbarung zugestimmt zu haben. Vielmehr sei diese von der Schulleitung einseitig 
angeordnet worden. Sie (die Beschwerdeführerin) habe lediglich das Protokoll der Sitzung 
vom 23. Februar 2017, an der es um die Zielvereinbarung gegangen sei, wie auch die 
Zielvereinbarung selbst mit dem Vermerk "Erhalt" versehen (act. 1 S. 17 f., act. 11 S. 20).

Weiter rügt die Beschwerdeführerin, das C.________ habe am 27. März 2018 eine 
faktenwidrige Aktennotiz erstellt. Darin seien die Ergebnisse der Schülerumfragen vom 
Januar und Februar 2018 tendenziös und einseitig zu ihren Lasten ausgelegt worden. Da 
sie (die Beschwerdeführerin) ab Dezember 2017 krankgeschrieben und nicht mehr in der 
Schule gewesen sei, untermauere diese Aktennotiz den Verdacht der negativen 
Beweismittelproduktion (act. 1 S. 16, act. 11 S. 13 ff. und 18, act. 27 S. 5).

12

Urteil V 2020 1

Schliesslich bestreitet die Beschwerdeführerin die Verhältnismässigkeit der Kündigung, 
weil keine milderen Massnahmen geprüft worden seien (act. 11 S. 11, act. 22 S. 8 der 
Plädoyernotizen).

5.3 Die ersten dokumentierten Reklamationen von Lernenden über den 
Schulunterricht der Beschwerdeführerin gehen auf das Jahr 1997 zurück. In der Folge 
gingen beim Rektorat beinahe jährlich negative Rückmeldungen von Lernenden und 
Lehrpersonen über Benotung, Unterrichtsqualität und Verhalten der Beschwerdeführerin 
im Unterricht bzw. im Lehrerkollegium ein (vgl. dazu die gesammelten Unterlagen im 
C.________-Ordner 5). Dies führte zu verschiedenen Massnahmen seitens der Schule. 
Nach verschiedenen Interventionen erteilte der Rektor der Beschwerdeführerin am 
14. Januar 2004 einen formellen Verweis gemäss § 10 Abs. 4 PG wegen mangelhafter 
Kooperationsbereitschaft und Termineinhaltung in Bezug auf den notwendigen 
Verbesserungsprozess (act. 9 im C.________-Ordner 5). Nachdem die 
Beschwerdeführerin im Februar 2007 einen Regierungsrat ausserhalb der dafür 
zuständigen Volkswirtschaftsdirektion persönlich angeschrieben hatte, um Unterstützung 
für ihre Anliegen dem C.________ gegenüber zu bekommen, wurde sie am 17. August 
2007 ein zweites Mal verwarnt (act. 14 im C.________-Ordner 5). 

In den Jahren 2004 bis 2007 unternahm die Beschwerdeführerin verschiedene Versuche, 
um ihr Arbeitspensum zu erhöhen (act. 3.1, 3.3 und 9.3 im C.________-Ordner 2). Dies 
veranlasste die Schulleitung im Wintersemester 2007/2008, eine externe 
Standortbestimmung in den Bereichen Unterrichtsgestaltung, kollegiale Zusammenarbeit 
und Zusammenarbeit der Beschwerdeführerin mit der Schulleitung in Auftrag zu geben 
(act. 2.20 im C.________-Ordner 2; vgl. Schlussbericht vom 18. März 2008; act. 19 im 
C.________-Ordner 5). Diese vom Supervisor Dr. phil. G.________ durchgeführte 
Abklärung ergab unter anderem ein zerrüttetes Verhältnis zwischen der Schulleitung und 
der Beschwerdeführerin. Weiter wurde der Beschwerdeführerin empfohlen, in 
Konfliktsituationen bereit zu sein, ihr Verhalten zu reflektieren, die eigenen Anteile zu 
erkennen und mit der anderen Konfliktpartei eine konstruktive Lösung zu entwickeln 
(act. 19 im C.________-Ordner 5 S. 6). Die Unterrichtsbeobachtung ergab zwar keine 
gravierenden Qualitätsdefizite, jedoch stellte Dr. G.________ unter anderem 
Optimierungsbedarf bei der Information der Lernenden zum Unterrichtsbeginn und bei der 
Beziehungspflege fest (act. 19 im C.________-Ordner 5). Die Auswertung der Feedbacks 
der Lernenden ergab einen eindeutigen Handlungsbedarf in Bezug auf Abwechslung im 
Unterricht, Umgang mit Kritik und Raum für Zwischenmenschliches. Hier wurde der 

13

Urteil V 2020 1

Beschwerdeführerin empfohlen, in allen Klassen je eine bis zwei geeignete Massnahmen 
zu überlegen, um die Situation zu verbessern (act. 19 im C.________-Ordner 5 S. 11). Ein 
klarer Handlungsbedarf wurde sodann in der kollegialen Zusammenarbeit der 
Beschwerdeführerin aufgezeigt. Der Beschwerdeführerin wurde unter anderem empfohlen, 
den Umgang mit Kritik zu reflektieren und die eigene Konfliktfähigkeit zu vergrössern 
(act. 19 im C.________-Ordner 5 S. 15). Dr. G.________ kam zum Schluss, es sei 
entscheidend, wie die Beschwerdeführerin die Aussagen des Schlussberichts aufnehme 
und ob sie eine Veränderungsbereitschaft aufbauen könne. Für eine gemeinsame Zukunft 
sei schliesslich die Frage zentral, ob in einer klärenden Aussprache zwischen der 
Schulleitung und der Beschwerdeführerin eine gemeinsame Basis für die weitere 
Zusammenarbeit gefunden werden könne. Es müsste ein detaillierter Massnahmenplan 
entwickelt und zu gegebener Zeit überprüft werden (act. 19 im C.________-Ordner 5 
S. 15).

In der Folge gingen in den Jahren 2010, 2011, 2014 und 2015 verschiedene negative 
Rückmeldungen über Unterrichtsqualität bzw. -inhalt, Prüfungsstoff, Benotung, und 
Verhalten der Beschwerdeführerin den Lernenden gegenüber beim Rektorat ein (vgl. dazu 
act. 25–30 im C.________-Ordner 5 sowie act. 0.1 und 0.4 im C.________-Ordner 3).

Im Sommersemester 2015 bezog die Beschwerdeführerin einen sechsmonatigen 
Bildungsurlaub. Während dieser Zeit musste sie sich auf Aufforderung des Rektors hin 
auch pädagogisch-didaktischen Themen widmen, um negative bzw. kritische 
Schülerfeedbacks künftig zu reduzieren (act. 02 und 03 im C.________-Ordner 3).

Im April 2016 gesammelte Schülerfeedbacks ergaben eine mangelnde Unterstützung der 
Lernenden durch die Beschwerdeführerin und eine verbreitete Unzufriedenheit mit deren 
Unterrichtsstil (act. 1.2 im C.________-Ordner 3). Im Juni 2016 beschwerten sich weitere 
Lernende, zwei davon unterstützt von der Lehrmeisterin (act. 1.3–1.7 im C.________-
Ordner 3). Am 26. August 2016 fand eine Besprechung der von der Beschwerdeführerin 
eingereichten Stundenabrechnung für die E.________-Aufnahmeprüfung und der seit 
Frühjahr 2016 eingegangenen Reklamationen der Lernenden statt. Teilgenommen hatten 
neben der Beschwerdeführerin Rektor H.________ und Prorektor D.________ seitens des 
C.________. Dabei wurden kurzfristige Massnahmen vereinbart, insbesondere ein den 
Erwartungen der Lernenden entgegenkommendes Verhalten der Beschwerdeführerin 
(unter anderem Gleichbehandlung, Hilfestellung, respektvolles und motivierendes 
Verhalten sowie faire Prüfungskorrektur), die Meldung von besonderen Vorkommnissen 

14

Urteil V 2020 1

und die Sammlung sämtlicher Prüfungsunterlagen zwecks allfälliger späterer Evaluation. 
Mit dem erklärten Ziel einer nachhaltigen Verbesserung und Vermeidung künftiger 
Probleme ähnlicher Natur wurde sodann das weitere Vorgehen skizziert. Konkret würden 
der Rektor oder der Prorektor Gespräche mit den beiden betroffenen Klassen in 
Abwesenheit der Beschwerdeführerin führen und die Klassen anonym befragen, allenfalls 
Unterrichtsvisitationen durchführen und Prüfungssetting, -aufgaben sowie -korrekturen 
evaluieren (act. 1.11 im C.________-Ordner 3). Dem folgte eine regelmässige 
Berichterstattung per E-Mail seitens der Beschwerdeführerin (act. 1.17, 1.19, 1.20 und 
2.2–2.5 im C.________-Ordner 3). 

Nach vorgängiger Orientierung der Beschwerdeführerin (act. 2.1 im C.________-Ordner 3) 
suchten der Rektor und der Prorektor im September 2016 die beiden betroffenen Klassen 
auf (act. 2.6 im C.________-Ordner 3) und konfrontierten die Beschwerdeführerin am 
28. September 2016 mit ihren Feststellungen anlässlich der Schulbesuche und mit den 
durchgeführten anonymen Umfragen. Anlässlich dieser Besprechung wies der Prorektor 
die Beschwerdeführerin an, einen Semester- und Prüfungsplan für die Klassen zu 
erstellen, Prüfungen transparent zu korrigieren, Lernziele je Doppellektionen schriftlich zu 
definieren und den Lernenden mitzuteilen. Erklärtes Ziel war wiederum, künftig solche und 
ähnliche Probleme zu vermeiden (act. 2.7 im C.________-Ordner 3). Die Schulleitung 
unterstützte im Beschluss vom 3. Oktober 2016 dieses Vorgehen. Sie ordnete eine 
anonyme schriftliche Befragung der Lernenden an und beauftragte Rektor und Prorektor 
mit der Gestaltung des anstehenden Prozesses (act. 3.3 im C.________-Ordner 3). Eine 
Erkrankung der Beschwerdeführerin verhinderte allerdings die im Oktober 2016 
angekündigten Schulbesuche (act. 2.10-2.12 und 3.1 im C.________-Ordner 3). Am 
30. Oktober 2016 nahm die Beschwerdeführerin detailliert zum Protokoll des 
Schulbesuchs vom 26. September 2016 Stellung und legte der Schulleitung nahe, andere 
Lehrpersonen der betroffenen Klassen zu befragen (act. 2.8 im C.________-Ordner 3). 

In der Folge fanden regelmässige Besprechungen zwischen Rektor, Prorektor und 
Beschwerdeführerin statt. Zunächst wurden Handlungsanweisungen erteilt (act. 4.1, 4.9, 
6.11, 7.7 und 7.12 im C.________-Ordner 3; vgl. auch act. 9.1, 11.1 und 12.2 im 
C.________-Ordner 3). Unzufrieden mit der als passiv beurteilten Beteiligung der 
Beschwerdeführerin am laufenden Prozess, wurde an der Besprechung vom 27. Januar 
2017 das weitere Vorgehen eröffnet. Zum ersten Mal wurde auch die Möglichkeit von 
personalrechtlichen Massnahmen erwähnt (act. 7.12 im C.________-Ordner 3). Am 
23. Februar 2017 wurde unter Beizug einer Vertrauensperson der Beschwerdeführerin aus 

15

Urteil V 2020 1

der Lehrerberatung folgende Zielvereinbarung getroffen (act. 8.5, 8.7 und 8.8 im 
C.________-Ordner 3): 

Unterrichtsvorbereitung
Vorgehen

• Jede Klasse erhält einen detaillierten Semesterplan, welcher mit den Lernenden 
regelmässig besprochen und nach Bedarf angepasst wird. Der Unterricht richtet sich 
nach diesem Plan.

• Für jede Lektion, Einheit oder Thema werden Unterrichts-, Lernziele definiert, welche 
den Lernenden in schriftlicher Form zur Verfügung gestellt werden. Die Unterrichtziele 
werden zu Beginn besprochen und müssen den Lernenden klar sein.

• Jede Lektion muss schriftlich vorbereitet werden. Inhalte und Setting sind dabei so 
festzuhalten, dass sie für Aussenstehende nachvollziehbar sind. Die Schulleitung 
kann jederzeit Einsicht in die Vorbereitung nehmen.

• Mindestens eine Woche vor den Prüfungen erhalten die Lernenden einen detaillierten 
Prüfungsplan mit den Lernzielen, der Form der Prüfung und falls möglich Aufgaben- 
und Punkteverteilung. Dieser Plan wird mit den Lernenden besprochen, Unklarheiten 
werden geklärt.

Ziel

Der Unterricht muss klar strukturiert sein. Die Lernenden wissen jederzeit woran sie 
arbeiten und was das Ziel ist. Dank transparenter Vorbereitung können sie auch 
selbständig und in ihrem Tempo arbeiten. Es bestehen keine Unsicherheiten bezüglich 
Unterrichts- und Prüfungsstoff.

Reflexion
Vorgehen

• Pro Quartal führt A.________ mit den Klassen DHF3e, DHF3d, E1d, DHF2b und 
DHF1b ein Feedback durch. Die Form ist frei wählbar, die Ergebnisse müssen jedoch 
schriftlich festgehalten werden (Unterschrift A.________ und Klassenchef).

• A.________ fasst die Ergebnisse zusammen und überlegt sich die daraus folgenden 
Konsequenzen, Veränderungen, Anpassungen für den Unterricht und das 
Lehrerverhalten.

• Die Erkenntnisse aus diesen Überlegungen zusammen mit den schriftlich 
festgehaltenen Feedbacks werden mit der Schulleitung besprochen und können zu 
weiteren pädagogisch-didaktischen Vorgaben führen.

• Sinnvolle Vorschläge und Anregungen der Lernenden werden aufgenommen und in 
den Semesterplan, die Lernziele eingearbeitet. Die Anpassungen werden mit der 
Klasse thematisiert.

Ziel

Ziel ist es, mit den Lernenden im Kontakt zu bleiben, ihre Anliegen und Ängste 
wahrzunehmen und gemeinsam mit ihnen an einem lehrreichen Unterricht zu arbeiten. 
Der Unterricht dient in erster Linie den Lernenden und ihren Bedürfnissen. Anpassungen 
der Planung oder der Lernformen sind unabdingbar. Damit verbunden sollte auch die 
Zufriedenheit der Lernenden steigen.

Unterrichtsdurchführung / Verhältnis der Lehrperson mit den Lernenden
Vorgehen

16

Urteil V 2020 1

• Es ist guter Unterricht nach den Grundsätzen und Zielsetzungen des C.________ 
durchzuführen. 

Der Unterricht wird mehrfach von Mitgliedern der Schulleitung besucht und beurteilt. 
Angekündigt und unangekündigt. Die Beobachtungen werden protokolliert und mit 
A.________ besprochen. Ziele werden konkretisiert und verfeinert und erneut 
beobachtet sowie beurteilt.

• Die Lernenden müssen sich gut betreut und ernst genommen fühlen.

Die Lernenden aller Klassen werden schriftlich und mündlich von Mitgliedern der 
Schulleitung befragt; die Kriterien orientieren sich an jenen der bereits durchgeführten 
Umfragen. Die Feedbacks finden – zum Schutz der Lernenden und zwecks 
Objektivität – ohne Anwesenheit der Lehrperson statt. Die Aussagen der Lernenden 
werden protokolliert. Die Feedbacks ausgewertet und beurteilt. 

Ziel

Ziel ist es, nebst den formalen Vorgaben (siehe oben) auch die Interaktion und das “class 
room management“ zu beurteilen, Fortschritte zu erkennen und zu unterstützen, allfällige 
Mängel transparent zu machen und zu dokumentieren.

Daneben besuchten Rektor H.________ und Prorektor D.________ im Januar und Mai 
2017 den Unterricht der Beschwerdeführerin. Die den Unterricht besuchenden Rektor und 
Prorektor bemängelten in ihren Notizen die ungenügende Strukturierung und fehlende 
Individualisierung des Unterrichts sowie eine zum durchgeführten Unterricht inhaltlich nicht 
passende Unterrichtsdisposition (act. 7.1, 7.5, 7.6, 12.6 und 12.7 im C.________-
Ordner 3). Im Mai 2017 durchgeführte Schülerbefragungen ergaben zwar bessere Werte 
als diejenigen im Herbst 2016. Diese wurden jedoch vom Rektor als noch deutlich zu tief 
betrachtet (act. 12.1 und 12.21 im C.________-Ordner 3; vgl. auch act. 1–8 im 
C.________-Ordner 4). Die Ergebnisse der jüngsten Schulbesuche und der neuesten 
Schülerbefragung wurden am 1. Juni 2017 besprochen. Dabei wurde die 
Beschwerdeführerin daran erinnert, dass der Prozess im Herbst 2017 abgeschlossen 
werden soll (act. 12.20 im C.________-Ordner 3). Nach zwei weiteren 
Unterrichtsbesuchen im September 2017 kam Prorektor D.________ zum Schluss, dass 
weder eine positive Veränderung des Unterrichts noch zumindest Bemühungen in diese 
Richtung ersichtlich gewesen seien. Die Zielvereinbarung sei nicht umgesetzt worden 
(act. 12.22 und 12.23 im C.________-Ordner 3). Nach erneuten negativen 
Rückmeldungen der Lernenden im Oktober 2017 (act. 13.1 und 13.2 im C.________-
Ordner 3) fand im November 2017 in der betroffenen Klasse eine Umfrage statt (act. 13.5 
im C.________-Ordner 3). Dem von der Beschwerdeführerin wiederum vorgetragenen 
Wunsch, dass andere Lehrpersonen der betroffenen Klassen befragt würden, entsprach 
der Rektor am 27. Oktober 2017 nicht. Er begründete dies damit, dass alle anderen 
Lehrpersonen von keinerlei Reklamationen betroffen seien (act. 13.4 im C.________-
Ordner 3). 

17

Urteil V 2020 1

Unzufrieden mit dem Ergebnis des seit Sommer 2016 laufenden Prozesses, lud der 
Rektor die nun anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin am 9. November 2017 zu einer 
informellen Besprechung (act. 16 im C.________-Ordner 3) und am 28. November 2017 
zur förmlichen Gewährung des rechtlichen Gehörs mit Blick auf mögliche 
personalrechtliche Massnahmen ein (act. 10.8 im C.________-Ordner 1). Am 
27. November 2017 nahm die Beschwerdeführerin zu den ihr übermittelten Akten 
zunächst schriftlich Stellung und ersuchte die Schulleitung, Schüler nicht in deren 
Abwesenheit zu befragen und von Mobbing-Handlungen abzusehen (act. 10.7 im 
C.________-Ordner 1). Tags darauf wurde ihr schliesslich das rechtliche Gehör zum 
Abschluss des nunmehr anderthalb Jahre dauernden Entwicklungs-, Zielvereinbarungs- 
und Beurteilungsprozesses mündlich gewährt. Thematisiert wurden Qualitätsmängel, 
Nichterfüllung der Zielsetzungen, fehlende Einsicht und Veränderungswille seitens der 
Beschwerdeführerin, fehlende Erfolgsaussichten weiterer Prozesse sowie 
Vertrauensmangel. Auch wurde die Auflösung des Arbeitsverhältnisses in Aussicht 
gestellt. Die Beschwerdeführerin gab dabei im Wesentlichen an, sich seit Übernahme der 
Prorektorenstelle durch D.________ gemobbt zu fühlen (act. 10.6 im C.________-
Ordner 1). Anschliessend erkrankte sie und war vom 6. Dezember 2017 bis 18. Februar 
2018 arbeitsunfähig (act. 10.2 und 10.3 im C.________-Ordner 1). Am 23. Januar 2018 
nahm sie zum Protokoll der Anhörung vom 28. November 2017 schriftlich Stellung. Sie 
bestritt den ihr vorgeworfenen Qualitätsmangel und beantragte die Beurteilung der 
Unterrichtsqualität durch eine neutrale Fachperson (act. 9 im C.________-Ordner 1). 

Nach vorgängiger Gewährung des rechtlichen Gehörs (act. 11.1 und 11.2 im C.________-
Ordner 1) verfügte der Rektor am 13. Februar 2018 die vorsorgliche Freistellung der 
Beschwerdeführerin (act. 8.8 im C.________-Ordner 1), womit diese trotz Attestierung 
einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ab 19. Februar 2018 die Arbeit nicht mehr 
wiederaufnehmen durfte (vgl. act. 9 Beilage 6 im C.________-Ordner 1). 

Im Januar/Februar 2018 erfassten die Lernenden elektronische Schülerfeedbacks. Deren 
Auswertung hielt der Rektor in einer Aktennotiz vom 27. März 2018 fest. Dabei hob er 
einerseits die auffallend hohe Anzahl an kritischen Äusserungen zum Unterricht der 
Beschwerdeführerin und andererseits die mangelhafte Durchführung der zum Pflichtenheft 
der Beschwerdeführerin als Klassenlehrperson gehörenden Coaching-Gespräche hervor 
(BF-act. 12). Am 29. März 2018 wurde die Beschwerdeführerin vom Rektor zu einer 
Stellungnahme dazu sowie zu weiteren, ihr zugestellten Akten aufgefordert. Daneben 

18

Urteil V 2020 1

hätte sie sich zu einer wenige Tage zuvor durchgeführten anonymen, für das C.________ 
nachteiligen Flugblattaktion in der Schule äussern sollen (BG-act. 001.16). In ihrer 
Stellungnahme vom 28. Mai 2018 äusserte sich die Beschwerdeführerin allerdings nur zu 
den an ihrem Unterricht erhobenen Kritiken und ersuchte um Aufhebung der Freistellung, 
evtl. um Zuweisung anderer Arbeit (BG-act. 001.18). Am 5. September 2018 folgte die 
Kündigung des Arbeitsverhältnisses seitens des C.________ (BG-act. 001.02).

5.4 Dem soeben wiedergegebenen, langjährigen Verlauf, lässt sich deutlich 
entnehmen, dass die Qualität des Unterrichts der Beschwerdeführerin schon mehrere 
Jahre vor Einleitung des zur Kündigung führenden Prozesses seitens der Schulleitung 
thematisiert wurde. Von durchwegs guten Leistungen kann daher entgegen der Meinung 
der Beschwerdeführerin nicht ausgegangen werden. 

Die 2008 vom C.________ in Auftrag gegebene externe Standortbestimmung zeigte 
Schwachpunkte auf und gab klare Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der 
Situation. In der Folge dürfte sich die Problematik einige Jahre lang abgeschwächt haben 
bzw. nicht mehr im Vordergrund gestanden sein. Denn trotz verschiedenen negativen 
Rückmeldungen über Unterrichtsqualität bzw. -inhalt, Prüfungsstoff, Benotung, und 
Verhalten der Beschwerdeführerin den Lernenden gegenüber, blieben weitere 
Massnahmen seitens der Schule in den Jahren 2010, 2011 und 2014 aus. Die Qualität der 
Leistungen in der Vergangenheit war für die Kündigung demzufolge offensichtlich nicht 
relevant, weshalb nicht weiter darauf einzugehen ist.

Erst im Rahmen der Planung ihres sechsmonatigen Bildungsurlaubs im Sommersemester 
2015 wurde die Beschwerdeführerin vom Rektor aufgefordert, sich auch pädagogisch-
didaktischen Themen zu widmen. Ziel dieser Weisung war es, negative bzw. kritische 
Schülerfeedbacks künftig zu reduzieren. Diese Auszeit führte allerdings nicht zur 
geforderten, nachhaltigen Besserung. Erneute Reklamationen von Lernenden nach der 
Rückkehr der Beschwerdeführerin aus dem Bildungsurlaub veranlassten die Schulleitung, 
die Lehrtätigkeit der Beschwerdeführerin nunmehr enger zu begleiten. Dass die 
Spesenabrechnung vom 28. Juni 2016 Auslöser der Massnahmen gewesen sein soll, 
erscheint in diesem Kontext wenig wahrscheinlich. Vielmehr ist die gleichzeitige 
Thematisierung der von der Schule nicht anerkannten Spesenabrechnung eher auf die 
zeitliche Konnexität zurückzuführen. Dies erhellt auch aus dem Inhalt der vom Anfang an 
auf eine positive Entwicklung der Unterrichtsqualität und des Lehrerverhaltens zielenden 
Massnahmen. Dabei setzte die Schule verschiedene Handlungsempfehlungen um, die 

19

Urteil V 2020 1

Dr. G.________ in seinem Schlussbericht vom 18. März 2008 (act. 19 im C.________-
Ordner 5) genannt hatte. So führte sie regelmässige Aussprachen und Unterrichtsbesuche 
ein und verlangte von der Beschwerdeführerin einerseits Bereitschaft zur Selbstreflexion 
und andererseits Verbesserungen in der Unterrichtsgestaltung. 

Dass das Verhältnis zwischen der Beschwerdeführerin und der Schulleitung vorbelastet 
war (Hinweise dazu findet man u.a. in act. 15.1 im C.________-Ordner 1 und act. 26.4 im 
C.________-Ordner 5), wurde bereits von Dr. G.________ festgestellt (act. 19 im 
C.________-Ordner 5 S. 6) und verwundert angesichts der oben wiedergegebenen 
Chronologie nicht. Von einem Bossing und Mobbing kann allerdings nicht die Rede sein. 
Auch die regelmässigen Schülerumfragen können nicht als Schikane betrachtet werden, 
dienten sie doch der möglichst breit abgestützten Beurteilung von Lehrerverhalten, 
Unterrichtsvorbereitung/-durchführung, Betreuung der Lernenden und schlussendlich der 
Erfüllung der Vorgaben gemäss der Zielvereinbarung vom 23. Februar 2017. 
Konsequenterweise kam den Schülerrückmeldungen in diesen Bereichen mehr Gewicht 
zu, was durch unbestrittenermassen vorhandene positive Feedbacks zu anderen Themen 
oder durch Umfragen, welche von der Beschwerdeführerin selbst ausgewertet wurden 
(vgl. dazu act. 10.10 im C.________-Ordner 1) nicht ausgeglichen werden kann. 
Ausserdem dürfte von einer erfahrenen Lehrperson erwartet werden, dass sie auch in 
"schwierigen Klassen" bzw. mit "schwierigen Schülern" einen qualitativ hochwertigen 
Unterricht anzubieten vermag. Daher vermochten auch offenbar deutlich bessere 
Resultate in einzelnen Klassen (vgl. dazu act. 4.9 im C.________-Ordner 3) den 
Gesamteindruck nicht zu verändern.

5.5 Weiter kann der Beschwerdeführerin nicht gefolgt werden, wenn sie bestreitet, der 
am 23. Februar 2017 unterzeichneten Zielvereinbarung zugestimmt zu haben. Dazu ist 
zunächst festzuhalten, dass der Beschwerdeführerin bereits im November 2016 
aufgetragen worden war, sich im Rahmen eines Konzeptes zu überlegen, wie sie in 
Zukunft auch mit schwierigen Klassen umgehen könne (vgl. act. 4.9 im C.________-
Ordner 3). Zur folgenden Besprechung am 6. Januar 2017 brachte sie jedoch laut 
Protokoll ein äusserst minimalistisches Konzept mit, worin sich die Massnahmen auf 
wenige allgemeine Stichworte beschränkten und pädagogische Grundhaltungen 
stichwortartig skizziert wurden. Ausführungen zu konkreten Massnahmen fehlten (act. 6.11 
im C.________-Ordner 3, BG-act. 020.24). Die Beschwerdeführerin hätte es somit in der 
Hand gehabt, sich in den laufenden Prozess aktiv einzubringen. In der Folge eröffneten 
Rektor H.________ und Prorektor D.________ an der Besprechung vom 27. Januar 2017 

20

Urteil V 2020 1

das weitere Vorgehen und die dabei zu erreichenden Ziele (act. 7.12 im C.________-
Ordner 3). Nach Besprechung der Details der Zielvereinbarung am 23. Februar 2017 
erklärte sich die Beschwerdeführerin laut dem Sitzungsprotokoll damit einverstanden. Ihr 
zweimal vorgebrachter Vorwurf, nie etwas zu sagen zu haben, wurde von H.________ und 
D.________ unter Hinweis auf den bisherigen Prozess dezidiert zurückgewiesen (act. 8.5 
im C.________-Ordner 3). Eine Woche später, an der Besprechung vom 3. März 2017, 
gab die Beschwerdeführerin an, mit den Protokollen vom 27. Januar und 23. Februar 2017 
einverstanden zu sein. Das dies festhaltende Protokoll genehmigte die 
Beschwerdeführerin am 16. März 2017. Gestützt darauf darf sich die Beschwerdegegnerin 
zu Recht auf eine Zustimmung der Beschwerdeführerin zur Zielvereinbarung berufen (vgl. 
act. 7 S. 18 f.).

5.6 Mit ihrem Vorwurf der negativen Beweismittelproduktion in Zusammenhang mit 
der Aktennotiz vom 27. März 2018 verkennt die Beschwerdeführerin, dass sie im Zeitpunkt 
der Auswertung der Ergebnisse der Schülerumfragen vom Unterricht bereits freigestellt 
worden war (act. 8.8 im C.________-Ordner 1). Der Entscheid, die seit Dezember 2017 
krankgeschriebene Beschwerdeführerin trotz der per 19. Februar 2018 erwarteten, 
teilweisen Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit nicht einzusetzen, wurde am 13. Februar 
2018 als vorsorgliche Massnahme im Rahmen des laufenden Verfahrens betreffend 
personalrechtliche Massnahmen gefällt. Dieses Verfahren wurde bereits am 28. November 
2017 mit der förmlichen Gewährung des rechtlichen Gehörs eingeleitet (act. 16 im 
C.________-Ordner 3). Die Schulleitung bemängelte aufgrund der Ergebnisse des 
anderthalb Jahren dauernden Entwicklungs-, Zielvereinbarungs- und 
Beurteilungsprozesses Arbeit und Verhalten der Beschwerdeführerin in qualitativer 
Hinsicht und strebte eine einvernehmliche Auflösung des Arbeitsverhältnisses an 
(act. 10.6 im C.________-Ordner 1). Demzufolge bestand die Absicht, sich von der 
Beschwerdeführerin zu trennen, bereits längere Zeit. Deren Weiterverfolgung wurde 
allerdings aufgrund der Erkrankung hinausgeschoben. Es bestand für die 
Beschwerdeführerin daher kein Anlass mehr, die Beschwerdeführerin belastende 
Dokumente zu produzieren.

5.7 Wenn die Beschwerdeführerin geltend macht, im Sinne einer milderen 
Massnahme anstelle der Kündigung hätten ihr durch die Schule vermehrt Klassen des 
intellektuell anspruchsvolleren E-Profils zugewiesen werden können (act. 11 S. 12), ist ihr 
zu entgegnen, dass auch von Schülern des E-Profils immer wieder kritische 
Rückmeldungen gekommen sind (vgl. act. 0.1, 12.1 im C.________-Ordner 3; vgl. ferner 

21

Urteil V 2020 1

die älteren Rückmeldungen in act. 12, 16, 25, 26, 28 und 30 im C.________-Ordner 5). 
Nach eigenen Angaben prüfte die Schule auch weitere, eine Kündigung verhindernde 
Massnahmen, wobei insbesondere eine Versetzung am fehlenden Bedarf seitens der 
angefragten – und angesichts der Qualifikationen der Beschwerdeführerin als geeignet 
erachteten – Institutionen scheiterte (vgl. BG-act. 013 S. 11 f.). Von der förmlichen 
Erteilung eines Verweises durfte sich die Schule angesichts der Vorgeschichte keine 
nachhaltige Wirkung auf die Unterrichtsqualität versprechen. Auch eine Gehaltskürzung 
oder den Aufschub bzw. Verweigerung der Treue- und Erfahrungszulage erscheinen nicht 
als geeignet, die den Lernenden geschuldete, rasche Besserung der Unterrichtsqualität 
und des Lehrerverhaltens herbeizuführen. Die Kündigung erweist sich deshalb als 
erforderliche Massnahme.

Bei der Abwägung der Verhältnismässigkeit der Kündigung ist zunächst das 
dreissigjährige Anstellungsverhältnis zu berücksichtigen. Unbestrittenermassen stellte die 
Kündigung für die kurz vor der Pensionierung stehende Beschwerdeführerin ein sehr 
einschneidendes Ereignis dar. Dieses dürfte sie jedoch nicht völlig unvorbereitet getroffen 
haben, denn ihr Lehrerverhalten sowie die Qualität des Unterrichts waren schon zehn 
Jahre vor der Kündigung ernsthaft thematisiert und unter anderem mit Hilfe eines 
Fachmanns angegangen worden. Zwei Jahre vor der Kündigung wurde ausserdem ein 
Prozess eingeleitet, dessen erklärte Ziele die Besserung der Situation und die 
Aufrechterhaltung der Arbeitsstelle waren. Zu berücksichtigen ist auf der anderen Seite die 
Tatsache, dass die Beschwerdeführerin als Lehrperson insbesondere ihren Schülern 
gegenüber eine Vorbildfunktion innehatte, weshalb die Interessen der Schule und der 
Schülerschaft auf einen qualitativ guten Unterricht höher zu gewichten sind als die 
Interessen der Beschwerdeführerin an einer Weiteranstellung bis zur Erreichung des 
ordentlichen Pensionsalters. Auch die Dauer des 1 ½ Jahre dauernden und auf eine 
Erhaltung des Arbeitsverhältnisses zielenden Prozesses ist als verhältnismässig zu 
werten, denn dadurch wurde der Beschwerdeführerin eine Chance gegeben, die von der 
Schule erwartete Veränderung zu vollbringen oder allenfalls sich beruflich umzuorientieren 
und dadurch eine Stellenlosigkeit zu vermeiden.

5.8 Schliesslich ist festzuhalten, dass die Kündigung angesichts der dem heutigen 
Lehrstandard und der unbestrittenermassen anspruchsvolleren Schülerschaft nicht mehr 
genügenden Leistungen der Beschwerdeführerin auch sachlich begründet ist.

22

Urteil V 2020 1

5.8.1 So erfüllte die Beschwerdeführerin das am 23. Februar 2017 vereinbarte Ziel der 
Verbindlichkeit in Bezug auf die Sorgfalt und Transparenz der Unterrichtsvorbereitung 
nicht. Insbesondere waren bei den Unterrichtsbesuchen vom 12. Mai, 6. und 19. Septem-
ber 2017 keine schriftliche Unterrichtsdispositionen vorhanden (act. 12.6, 12.22 und 12.23 
im C.________-Ordner 3). Es mag zutreffen, dass die Beschwerdeführerin ihre 
Unterrichtsdispositionen zu Hause gehabt habe (vgl. act. 22 S. 5). Dadurch hinderte sie 
jedoch die Schulleitung an der entsprechend der Zielvereinbarung erwarteten jederzeitigen 
Einsichtnahme in die Unterrichtsvorbereitung. Nicht hilfreich war ausserdem am 12. Mai 
2017 die nachträgliche Anpassung der Unterrichtsdisposition einer anderen Klasse, deren 
Inhalt jedoch wenig mit dem von Prorektor D.________ besuchten Unterricht gemeinsam 
hatte. Dieselbe Unterrichtsdisposition lag übrigens der von Rektor H.________ am 18. Mai 
2017 besuchten Lektion zugrunde (vgl. act. 12.7 im C.________-Ordner 3). 

Die Vorbereitung der beiden im September 2017 besuchten Lektionen bestand sodann 
aus wenigen Stichworten im Lehrerbuch. Laut Angaben der Beschwerdeführerin ihrem 
Anwalt gegenüber entsprach dies denn auch ihrer üblichen Unterrichtsvorbereitung (vgl. 
BG-act. 001.19 und 020.23). Selbst wenn die Beschwerdeführerin für die von Rektor 
H.________ am 19. September 2017 besuchte Lektion eine Unterrichtsdisposition 
vorbereitet hatte – die sie angeblich zu einem späteren Zeitpunkt der Schulleitung hatte 
zukommen lassen (vgl. act. 27 S. 11) –, verhinderte sie durch ihr Vorgehen wiederum die 
erwartete jederzeitige Einsichtnahme in die Unterrichtsvorbereitung. Gemäss 
Zielvereinbarung vom 23. Februar 2017 hätte die Beschwerdeführerin aber jede Lektion 
schriftlich vorbereiten und Inhalte sowie Setting so festhalten sollen, dass sie für 
Aussenstehende nachvollziehbar seien. Während den vier als angekündigte 
Stichkontrollen zu wertenden Unterrichtsbesuchen vermochte die Beschwerdeführerin 
dieses Ziel nicht zu erfüllen. Die erst im Rahmen des streitigen Verwaltungsverfahrens mit 
der Replik vom 21. Februar 2019 (BG-act. 020) nachgereichten Unterrichtsdispositionen 
(BG-act. 020.14–18) vermögen nichts daran zu ändern, denn sie decken nur einen Teil der 
ab der Zielvereinbarung vom 23. Februar 2017 bis zum Abschluss des Prozesses im 
November 2017 gehaltenen Lektionen ab. Auch der gemäss Angaben der Lernenden 
fehlende Einsatz von Prüfungsplänen mit Lernzielen (act. 12.6, 12.22 und 12.23 im 
C.________-Ordner 3) lässt darauf schliessen, dass die Beschwerdeführerin nicht bereit 
war, vom gewohnten Vorgehen abzuweichen und den von ihr erwarteten Einsatz in der 
Unterrichtsvorbereitung an den Tag zu legen.

23

Urteil V 2020 1

5.8.2 Weiter hätte die Beschwerdeführerin gemäss Zielvereinbarung vom 23. Februar 
2017 mit den Klassen E1d, DHF1b, DHF2b, DHF3d und DHF3e pro Quartal je ein 
Feedback durchführen und deren schriftlich festgehaltenen Ergebnisse vom jeweiligen 
Klassenchef unterschreiben lassen sollen. Bei den Akten liegt allerdings lediglich eine 
nicht unterzeichnete Notiz über eine am 9. Mai 2017 stattgefundene Aussprache mit der 
Klasse E1d (act. 12.5 im C.________-Ordner 3). In den Klassen DHF1b (bzw. im 
Schuljahr 2017/2018 DHF2b; vgl. act. 7 S. 18) und DHF2b (bzw. im Schuljahr 2017/2018 
DHF3b) wurden bis zu den Schulbesuchen im September 2017 keine Feedbacks 
eingeholt (act. 12.22–24 im C.________-Ordner 3). Von den Klassen DHF3d und DHF3e 
sind lediglich die von der Schule regelmässig durchgeführten Schülerumfragen 
dokumentiert (act. 1 und 2 im C.________-Ordner 4; vgl. auch act. 12.21 im C.________-
Ordner 3). 

Unbestrittenermassen wäre eine Erhebung von Rückmeldungen der Lernenden, wie sie in 
der Zielvereinbarung vom 23. Februar 2017 umschrieben wurde, für die 
Beschwerdeführerin keine angenehme Aufgabe gewesen. Durch die Nichtbeachtung 
dieses Ziels vermied sie es jedoch, sich mit den Erwartungen und Problemen der ihr 
anvertrauten Lernenden auseinandersetzen zu müssen, was wiederum auf eine fehlende 
Bereitschaft zu der von der Schulleitung geforderten Veränderung hinweist. 
Dementsprechend unterliess es die Beschwerdeführerin auch, Selbstreflexionen zu 
dokumentieren. Die mit der Replik vom 21. Februar 2019 im Verwaltungsverfahren 
nachgereichten Selbstreflexionen (BG-act. 020.19–22) decken gerade zwei Tage ab, den 
15. und den 16. Mai 2017. Darin finden sich allerdings keine Reflexionen des 
Lehrerverhaltens, sondern lediglich Beurteilungen und Beobachtungen von Lernenden 
sowie kurze, beschreibende Bemerkungen zum Unterrichtsgeschehen. Keine 
Selbstreflexionen stellen sodann die von der Beschwerdeführerin nach der öffentlichen 
Verhandlung eingereichten Unterlagen dar (BF-act. 23-36; vgl. dazu act. 24 S. 3). 
Inhaltlich handelt es sich dabei um Notizen zu einzelnen Schülern, was eher auf 
Coaching-Gespräche hinweisen dürfte. Noch in der Verwaltungsbeschwerde vom 
26. September 2018 wurden dieselben Notizen von der Beschwerdeführerin denn auch als 
Coaching-Protokolle bezeichnet und ins Recht gelegt (BG-act. 001 S. 15 und 001.21–34). 
Die mangelnde Bereitschaft der Beschwerdeführerin ihr Lehrerverhalten zu reflektieren 
bezeugt wiederum ihre abwehrende Haltung und mangelnde Kooperationsbereitschaft.

5.8.3 Die der Beschwerdeführerin gesetzten Ziele bezweckten eine mittelfristige 
Verbesserung der Unterrichtsqualität und des Lehrerverhaltens. Durch ihre mangelnde 

24

Urteil V 2020 1

Mitwirkung an der Erfüllung dieser Ziele bekundete die Beschwerdeführerin ihr 
Desinteresse an der von der Schule angesichts der verschiedenen Reklamationen 
geforderten Weiterentwicklung. Unter diesen Umständen hätte eine Weiterbeschäftigung 
nicht nur das Image einer gut funktionierenden Schule in Frage gestellt, sondern – und 
insbesondere – die berechtigten Interessen der betroffenen Lernenden missachtet. Die 
vom Kanton ausgesprochene Kündigung beruht daher auf sachlichen Gründen im Sinne 
von § 13 PG.

6. Die Verletzung von Verfahrensvorschriften kann ebenfalls zur Missbräuchlichkeit 
einer Kündigung führen. Damit sind eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und der 
Begründungspflicht gemeint (vgl. dazu E 3.2).

6.1 Wiederholt rügt die Beschwerdeführerin Verletzungen des rechtlichen Gehörs im 
Verlaufe der personalrechtlichen Massnahmen. So habe die Schulleitung des C.________ 
bereits am 3. Oktober 2016 gestützt auf das Protokoll eines Gesprächs zwischen Rektor, 
Prorektor und ihr vom 28. September 2016 beschlossen, einen Prozess gegen sie 
einzuleiten, obwohl ihr zugesichert worden sei, sich zu diesem Protokoll noch äussern zu 
dürfen, und ihr dafür Zeit eingeräumt worden sei (act. 1 S. 21). Sodann habe es der 
Beschwerdegegner versäumt, sich mit den Ausführungen zu einer inhaltlich falschen 
Aktennotiz des C.________ vom 27. März 2018 auseinanderzusetzen, und dadurch den 
Anspruch auf einen genügend begründeten Entscheid verletzt (act. 11 S. 14). Weiter habe 
der Beschwerdegegner beim Abstellen auf anonyme Schülerbefragungen das Recht auf 
Akteneinsicht verletzt, weil zur Möglichkeit, sich zu den Akten und zum Beweisverfahren 
zu äussern, auch das Wissen gehöre, wer etwas gesagt oder geschrieben habe (act. 1 
S. 25 und 11 S. 13; ferner act. 27 S. 7). Auch das Absehen von einer Parteibefragung 
sowie von Zeugenbefragungen unter Verweis auf die antizipierte Beweiswürdigung stelle 
eine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar (act. 1 S. 26 f.). 

6.2 Der verfassungsmässige Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) dient 
einerseits der Sachaufklärung, anderseits stellt er ein persönlichkeitsbezogenes 
Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, der in die Rechtsstellung des 
Einzelnen eingreift. Dazu gehört insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass 
eines solchen Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen und 
Einsicht in die Akten zu nehmen. Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst als 
Mitwirkungsrecht somit alle Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie in 
einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann. Voraussetzung des 

25

Urteil V 2020 1

Äusserungsrechts sind genügende Kenntnisse über den Verfahrensverlauf, was auf das 
Recht hinausläuft, in geeigneter Weise über die entscheidwesentlichen Vorgänge und 
Grundlagen vorweg orientiert zu werden. Wie weit dieses Recht geht, lässt sich nicht 
generell, sondern nur unter Würdigung der konkreten Umstände beurteilen. Im öffentlichen 
Personalrecht können auch relativ informelle Äusserungsgelegenheiten vor der Kündigung 
dem verfassungsrechtlichen Gehörsanspruch genügen, sofern der betroffenen Person klar 
war, dass sie mit einer solchen Massnahme zu rechnen hatte (BGE 144 I 11 E. 5.3 mit 
Hinweisen).

6.3 Den Akten lässt sich entnehmen, dass Prorektor D.________ das Protokoll des 
Gesprächs vom Vortag der Beschwerdeführerin am Donnerstag, 29. September 2016, um 
15.08 Uhr per E-Mail zugestellt und sie gebeten hatte, bis zum Abend des Montags, 
3. Oktober 2016, mitzuteilen, ob sie mit dem Protokoll einverstanden sei, d.h. ob das 
Protokoll den Inhalt der Sitzung wiedergebe (act. 2.13 im C.________-Ordner 3; vgl. auch 
act. 2.7 im C.________-Ordner 3). Mit keinem Wort wurde der Beschwerdeführerin in 
Aussicht gestellt, dass vor Einbezug der Schulleitung zwecks Festlegung der weiteren 
Schritte auf ihre Rückmeldung gewartet werde. Darüber hinaus nahm sich die 
Beschwerdeführerin trotz der ihr bis Montag 3. Oktober 2016 angesetzten Frist 
eigenmächtig bis zum 30. Oktober 2016 Zeit, um ihre Ergänzungen zum Inhalt des 
fraglichen Protokolls bekannt zu geben (act. 3.8 im C.________-Ordner 3; vgl. ferner 
act. 2.13, 3.5 und 3.6 im C.________-Ordner 3). Sie konnte daher nicht erwarten, dass die 
Schulleitung die Einleitung der im Protokoll vom 28. September 2016 erwähnten 
Sofortmassnahmen um mehrere Wochen hinausschiebt. Durch den Beschluss der 
Schulleitung vom 3. Oktober 2016 (act. 3.3 im C.________-Ordner 3) wurde der Anspruch 
der Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör in keinem seiner Teilaspekte tangiert.

6.4
6.4.1 Wesentlicher Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist die 
Begründungspflicht. Die Begründung soll verhindern, dass sich die Behörde von 
unsachlichen Motiven leiten lässt, und dem Betroffenen ermöglichen, die Verfügung 
gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist nur möglich, wenn sowohl er wie auch 
die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen können. 
In diesem Sinn müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen 
sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihr Entscheid stützt. Dies bedeutet 
indessen nicht, dass sie sich ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und 

26

Urteil V 2020 1

jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für 
den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 133 I 270 E. 3.1).

6.4.2 Zur Bedeutung der Aktennotiz vom 27. März 2018 wurde bereits in Erwägung 5.6 
im Zusammenhang mit dem Vorwurf der negativen Beweismittelproduktion Stellung 
genommen. Unter Verweis darauf kann festgehalten werden, dass sich in der fehlenden 
Auseinandersetzung des Beschwerdegegners mit dem Inhalt der fraglichen Aktennotiz im 
angefochtenen Entscheid vom 26. November 2019 keine Verletzung der 
Begründungspflicht erblicken lässt.

6.5
6.5.1 Art. 29 Abs. 2 BV räumt den Parteien und Betroffenen als allgemeine 
Verfahrensgarantie und Teil des Anspruchs auf rechtliches Gehör einen Anspruch auf 
Akteneinsicht ein. Im Hinblick auf den Erlass einer Verfügung sollen die 
Verfahrensbeteiligten von den Entscheidungsgrundlagen vorbehaltlos und ohne 
Geltendmachung eines besonderen Interesses Kenntnis nehmen können. Das 
Akteneinsichtsrecht findet indes seine Grenzen an überwiegenden öffentlichen Interessen 
des Staates oder an berechtigten Interessen Dritter. Diesfalls sind die einander 
entgegenstehenden Interessen an der Akteneinsicht einerseits und an deren 
Verweigerung andererseits sorgfältig gegeneinander abzuwägen (BGE 129 I 249 E. 3).

6.5.2 Vorliegend ist nicht einzusehen, welchen Nutzen die Beschwerdeführerin im 
Rahmen des personalrechtlichen Verfahrens aus der Kenntnis ziehen könnte, welche 
Angaben die einzelnen Lernenden in den anonymen Umfragen gemacht haben. 
Insbesondere machte die Schule die Beschwerdeführerin bereits zu Beginn des 
Verfahrens darauf aufmerksam, dass nicht die einzelnen Rückmeldungen der Lernenden 
im Detail massgebend seien, sondern das Gesamtbild. Dadurch wollte sie verhindern, 
dass die sich kritisch äussernden Lernenden in den laufenden Prozess hineingezogen 
werden und sich die Beschwerdeführerin veranlasst sieht, sich vor den betroffenen 
Klassen zu rechtfertigen oder die erhobenen Vorwürfe zu bestreiten (vgl. act. 2.7 im 
C.________-Ordner 3).

6.6
6.6.1 Zum Anspruch auf rechtliches Gehör gehört das Recht auf Abnahme der 
rechtzeitig und formrichtig angebotenen rechtserheblichen Beweismittel. Indessen steht 
die Verfassungsgarantie einer vorweggenommenen Beweiswürdigung nicht entgegen. 

27

Urteil V 2020 1

Das Gericht kann auf die Abnahme von Beweisen verzichten, wenn es aufgrund bereits 
abgenommener Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür annehmen 
kann, seine Überzeugung werde durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert. Der 
Anspruch auf rechtliches Gehör kann durch kantonales Verfahrensrecht über die 
Minimalgarantie von Art. 29 Abs. 2 BV hinaus ausgedehnt werden (BGE 134 I 140 E. 5.3; 
131 I 153 E. 3).

Auf kantonaler Ebene statuiert § 12 VRG das Untersuchungsprinzip. Zur Feststellung des 
Sachverhaltes kann die Behörde Parteien und Drittpersonen befragen, Urkunden 
beiziehen, Augenscheine vornehmen und Gutachten einholen. Dem Regierungsrat, den 
Direktionsvorstehern, den Generalsekretären sowie dem Verwaltungsgericht und dessen 
Generalsekretär steht überdies das Recht zur förmlichen Partei- und Zeugenbefragung zu 
(§ 13 VRG). Für das Beweisverfahren, insbesondere die Zeugnispflicht, das 
Zeugnisverweigerungsrecht, die Urkundenedition, den Augenschein, die 
Sachverständigen und die Sanktionen bei Nichtbefolgung von Pflichten im 
Beweisverfahren, verweist § 14 Abs. 1 VRG auf die entsprechenden Bestimmungen der 
Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO; SR 272). Gegenstand des Beweises sind 
gemäss Art. 150 Abs. 1 ZPO in erster Linie rechtserhebliche, streitige Tatsachen. Dabei 
räumt Art. 152 Abs. 1 ZPO den Parteien das Recht ein, dass das Gericht die von ihnen 
form- und fristgerecht angebotenen tauglichen Beweismittel abnimmt.

6.6.2 Sowohl im Rahmen des streitigen Verwaltungsverfahrens als auch im 
vorliegenden Beschwerdeverfahren offerierte die Beschwerdeführerin neben der eigenen 
Parteibefragung (vgl. u.a. act. 1 S. 2 und act. 11 S. 2) die Einvernahme verschiedener 
Zeugen. So soll eine Lehrerin am C.________ darüber Auskunft geben, dass eine 
Lernende im vollen Lift erwähnt haben soll, man habe die Beschwerdeführerin nicht 
"weggebracht". Zwei weitere Lehrerinnen sollen aussagen können, dass sich die Eltern 
dieser Lernenden auch über die Stellvertreterin der Beschwerdeführerin während deren 
Weiterbildungsurlaub im Jahre 2015 beschwert hätten (act. 1 S. 7). Sodann soll eine 
Lehrmeisterin ein für beide Seiten gut verlaufenes Gespräch sowie die Probleme einer 
weiteren Lernenden schildern (act. 1 S. 7 und 9). Weiter sollen vier Lehrpersonen den 
fehlenden Einsatz einer Klasse der Beschwerdeführerin bestätigen (act. 1 S. 9). Eine 
Reinigungsperson soll bestätigen, dass Prorektor D.________ im Herbst 2017 im Gang 
zwei Lernende über die Beschwerdeführerin ausgefragt habe (act. 1 S. 10). Zur 
psychischen Verfassung der Beschwerdeführerin nach den regelmässigen Gesprächen 
mit Rektor H.________ und Prorektor D.________ und zum erlittenen Mobbing sollen ihr 

28

Urteil V 2020 1

Sohn und die behandelnde Psychiaterin aussagen (act. 1 S. 9 und 12). Zwei Lehrerinnen 
sollen sodann darüber aussagen, wie schwache Problemschüler durch Denunziation der 
Lehrerin ihr schulisches Unvermögen zu kompensieren versucht hätten, und bestätigen, 
dass sie im Schuljahr 2017/2018 bis Weihnachten die Beschwerdeführerin bei 
verschiedenen Krisenfällen unterstützt hätten (act. 11 S. 4, 11 und 17). Weitere elf 
Lehrpersonen sollen bezeugen, dass auch über sie selbst oft Reklamationen bei der 
Schulleitung vorgetragen worden seien (act. 27 S. 2). Über Reklamationen über den 
Unterricht des Rektors selbst sollen schliesslich eine pensionierte Lehrerin und ein 
ehemaliger Regierungsrat aussagen (act. 27 S. 3).

6.6.3 Verschiedene der von der Beschwerdeführerin genannten Zeugen können 
offensichtlich lediglich zu vorliegend nicht relevanten Vorfällen Auskunft geben. 
Insbesondere darf aufgrund der Aussage einer Lernenden, man habe die Lehrerin nicht 
"weggebracht", nicht darauf geschlossen werden, dass sich die der Beschwerdeführerin 
gegenüber kritisch stehenden Lernenden verschiedener Klassen und Stufen 
zusammengeschlossen hätten, um sie mit negativen Rückmeldungen in Schwierigkeiten 
mit der Schulleitung zu bringen. Zu bedenken ist dabei, dass die ersten dokumentierten 
Reklamationen von Lernenden über den Schulunterricht der Beschwerdeführerin auf das 
Jahr 1997 zurückgehen und in der Folge beim Rektorat beinahe jährlich negative 
Rückmeldungen von Lernenden und Lehrpersonen eingingen (vgl. dazu E. 5.3). Zwar ist 
nicht auszuschliessen, dass andere Lehrpersonen von Reklamationen betroffen sind. 
Sollte dies häufig vorkommen, wird es Aufgabe der Schulleitung sein, dem nachzugehen. 
Daraus kann die Beschwerdeführerin allerdings nichts zu ihren Gunsten ableiten, denn 
allfällige mangelhafte Arbeitsleistungen anderer Lehrpersonen vermögen die Beurteilung 
ihrer eigenen Arbeitsleistung und insbesondere ihres Lehrerverhaltens nicht zu 
beeinflussen.

Schliesslich lässt sich ein Mobbing bzw. Bossing aufgrund der Aktenlage nicht erstellen. 
Es ist jedoch unbestritten, dass das Verhältnis zwischen der Beschwerdeführerin und der 
Schulleitung seit bereits mehreren Jahren vorbelastet war (vgl. auch E. 5.4). Dies 
schmälert die Beweiskraft der Aussagen von Zeugen, die darüber lediglich aufgrund der 
von der Beschwerdeführerin ihnen gegenüber gemachten Schilderungen berichten 
können.

29

Urteil V 2020 1

6.6.5 Aus diesen Gründen stellt das Absehen von einer Parteibefragung sowie von den 
beantragten Zeugenbefragungen unter dem Verweis auf die antizipierte Beweiswürdigung 
keine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar. 

7. Zusammenfassend lässt sich die vom Kanton am 5. September 2018 
ausgesprochene Kündigung auf sachliche Gründe stützen (E. 5). Auch wurden keine 
Verfahrensvorschriften verletzt (E. 6), weshalb die Kündigung nicht missbräuchlich im 
Sinne von § 13 PG ist. Eine Rückweisung zur Neubeurteilung (act. 1 S. 2 und 28, 11 S. 2) 
kommt unter diesen Umständen nicht in Betracht.

8. Mit dem Argument, dass sie nicht schuldhaft begründeten Anlass zur Auflösung 
des Arbeitsverhältnisses gegeben habe, erhebt die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine 
Abgangsentschädigung von sechs Monatsgehältern im Gesamtbetrag von Fr. 74'947.25, 
zuzüglich Zinsen von 5 % seit dem 1. August 2019 (act. 1 S. 23 f. und 11 S. 2). Wie 
bereits dargelegt (E. 5.8.3) bekundete die Beschwerdeführerin durch ihre mangelnde 
Mitwirkung an der Erfüllung der Zielvereinbarung vom 23. Februar 2017 ihr Desinteresse 
an der von der Schule angesichts der verschiedenen Reklamationen geforderten 
Weiterentwicklung. Dies führte zur Kündigung des Anstellungsverhältnisses. Gab die 
Beschwerdeführerin somit durch schuldhaftes Verhalten begründeten Anlass zur 
Auflösung des Arbeitsverhältnisses, steht ihr keine Abgangsentschädigung zu (§ 24 Abs. 1 
PG).

9. Aus diesen Gründen ergibt sich, dass die Beschwerde – soweit darauf eingetreten 
werden kann – als unbegründet abgewiesen werden muss. 

10. Verfahren im öffentlichen Personalrecht sind bis zu einem Streitwert von 
Fr. 30'000.– kostenlos (§ 70 Abs. 4 PG). Die Beschwerdeführerin beantragte eine 
Entschädigung im Betrag von Fr. 112'420.90, eine Abgangsentschädigung von 
Fr. 74'947.25 sowie ein Dienstaltersgeschenk von Fr. 8'071.25, jeweils zuzüglich Zinsen 
(act. 11 S. 1 f.). Damit liegt der Streitwert weit über Fr. 30'000.–, und das Verfahren ist 
kostenpflichtig. 

Die vor dem Verwaltungsgericht vollständig unterliegende Beschwerdeführerin hat die 
Verfahrenskosten zu tragen (§ 23 Abs. 1 Ziff. 3 VRG). Gemäss § 1 Abs. 2 der Verordnung 
über die Kosten im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht (BGS 162.12) werden die 
Kosten nach dem Zeit- und Arbeitsaufwand des Gerichtes, der Wichtigkeit und 

30

Urteil V 2020 1

Schwierigkeit der Sache sowie nach dem Streitwert oder den sonstigen Interessen der 
Parteien an der Beurteilung der Angelegenheit festgesetzt (vgl. dazu die vom 
Verwaltungsgericht publizierten Richtlinien für die Festlegung der Gerichtskosten vom 
25. Oktober 2017). In Nachachtung dieser Richtlinien werden die Gerichtskosten auf 
Fr. 8'000.– festgesetzt und mit dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss (act. 4) 
verrechnet. 

Die Ausrichtung einer Parteientschädigung ist bei diesem Verfahrensausgang nicht 
geschuldet. Den in ihrem Wirkungskreis amtenden Behörden wird gemäss § 28 Abs. 2a 
VRG keine Parteientschädigung ausgerichtet. Der unterliegenden Beschwerdeführerin 
steht keine Parteientschädigung zu.

31

Urteil V 2020 1

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.

2. Die Spruchgebühr von Fr. 8'000.– wird der Beschwerdeführerin auferlegt und mit 
dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. 

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten eingereicht werden.

4. Mitteilung an den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (im Doppel) und an den 
Regierungsrat des Kantons Zug (dreifach) und zum Vollzug von Ziffer 2 im 
Dispositiv an die Finanzverwaltung des Kantons Zug.

Zug, 16. Februar 2022

Im Namen der
VERWALTUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am