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**Case Identifier:** e409bb9f-2be8-5911-a23c-76d1e552a3b3
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-09-20
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 20.09.2023 810 23 21
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-23-21_2023-09-20.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 
Verwaltungsrecht 
 
vom 20. September 2023 (810 23 21)  
____________________________________________________________________ 
 
 
 
Ausländerrecht 
 
 
Freizügigkeitsrechtlicher Aufenthaltsanspruch nach Art. 6 Anhang I FZA trotz Sozialhil-
feabhängigkeit  
 
 
 
Besetzung Vorsitzender Niklaus Ruckstuhl, Kantonsrichter Stefan Schulthess,  

Hans Furer, Jgnaz Jermann, Daniel Noll, Gerichtsschreiberin  
Stephanie Schlecht 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Dr. Nicolas Roulet, Advokat  
  

 
gegen 
 
 

 Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal,  
Vorinstanz 
 

  
  
Betreff Widerruf der Niederlassungsbewilligung  

(RRB Nr. 50 vom 17. Januar 2023) 
 
 
 
 
A. Der portugiesische Staatsangehörige A.____ (geb. 1977) reiste im Februar 1988 im 
Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein und ist im Besitz einer Niederlassungsbewil-
ligung. Nach der obligatorischen Schulzeit betrieb er professionell Kampfsport, nahm an natio-

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nalen und internationalen Wettkämpfen teil, erteilte Kampfsportunterricht und finanzierte damit 
seinen Lebensunterhalt. Über eine Ausbildung verfügt er nicht.  
 
B. Mit Urteil der Strafgerichtspräsidentin Basel-Stadt vom 13. Januar 2006 wurde A.____ 
wegen mehrfacher einfacher Körperverletzung, einfacher Körperverletzung (zum Nachteil einer 
wehrlosen/unter Obhut stehenden Person) und versuchter Nötigung, begangen im Jahr 2004, 
zu einer bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von sechs Monaten bei einer Probezeit von 2 Jah-
ren verurteilt.  
 
C. Im Jahr 2011 musste er seine Karriere als Profisportler aus gesundheitlichen Gründen 
beenden und war nur noch als Trainer tätig. Bis im Jahr 2014 arbeitete er in seinem eigenen 
Trainingscenter.  
 
D. Am 24. Februar 2014 verübte A.____ in Begleitung mehrerer maskierter Personen ei-
nen Überfall auf das Sportcenter B.____ von C.____ und forderte diesen zum Kampf auf. Im 
Nachgang zu diesem Vorfall musste er sein Trainingscenter aus wirtschaftlichen Gründen 
schliessen. Seither war er nicht mehr erwerbstätig. Mit Urteil des Strafgerichts Basel-Landschaft 
vom 20. September 2018 wurde A.____ wegen versuchter schwerer Körperverletzung (zum 
Nachteil von C.____), Angriffs, mehrfacher Freiheitsberaubung sowie einfacher Körperverlet-
zung (zum Nachteil von D.____) zu einer teilbedingt vollziehbaren Strafe von 2 Jahren und 
9 Monaten, davon 12 Monate unbedingt, bei einer Probezeit von 2 Jahren für den bedingten 
Teil der Strafe verurteilt. Diese Strafe wurde mit Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Straf-
recht, vom 21. Februar 2020 auf 2 Jahre, bedingt vollziehbar, bei einer Probezeit von 2 Jahren, 
reduziert (sog. "E.____-Prozess").  
 
E. Vom 9. Februar 2018 bis 30. April 2022 wurde A.____ von der Sozialhilfebehörde 
F.____ mit Leistungen im Umfang von Fr. 96'410.55 unterstützt. Seit dem 1. Mai 2022 bezieht 
er Sozialhilfe von der Soziallhilfebehörde G.____. Mit Verfügung vom 16. März 2021 verneinte 
die IV-Stelle Basel-Landschaft einen Anspruch auf Ausrichtung einer Invalidenrente. Zur Be-
gründung wurde ausgeführt, dass A.____ angepasste, vorwiegend sitzende Tätigkeiten im 
Rahmen einer Vollzeitstelle zumutbar seien. Bis zum 9. Mai 2022 wies er 8 Betreibungen im 
Umfang von Fr. 12'380.85 sowie 13 Verlustscheine in der Gesamthöhe von Fr. 70'375.65 auf.  
 
F. Nachdem A.____ das rechtliche Gehör zum beabsichtigten Widerruf der Niederlas-
sungsbewilligung und Wegweisung gewährt worden war, widerrief das Amt für Migration und 
Bürgerrecht (AfMB) am 29. August 2022 die Niederlassungsbewilligung von A.____ und wies 
ihn aus der Schweiz weg, wobei es eine Ausreisefrist bis spätestens am 29. September 2022 
ansetzte. Zur Begründung wurde ausgeführt, dass die Voraussetzungen für einen Widerruf der 
Niederlassungsbewilligung von A.____ – namentlich auch in Bezug auf die vorausgesetzte hin-
reichend schwere und gegenwärtige Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung – 
erfüllt seien. Ein Härtefall sei nicht ersichtlich und da er sich nicht an die schweizerische 
Rechtsordnung gehalten habe und wirtschaftlich nicht integriert sei, werde ihm die Niederlas-
sungsbewilligung auch nicht ermessensweise belassen. Der Widerruf der Niederlassungsbewil-
ligung erweise sich insgesamt als verhältnismässig.  

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G. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft (Regierungsrat) wies die dagegen 
erhobene Beschwerde mit Regierungsratsbeschluss (RRB) Nr. 2023-50 vom 17. Januar 2023 
ab und verfügte, dass A.____ die Schweiz innert dreissig Tagen ab Rechtskraft des RRB zu 
verlassen habe. Zur Begründung führte er zunächst aus, dass A.____ seit 2015 nicht mehr er-
werbstätig sei und aufgrund der fehlenden Erwerbstätigkeit über keinen Anspruch gemäss 
Art. 12 Abs. 1 Anhang I des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen 
Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten 
andererseits über die Freizügigkeit (FZA) verfüge. Das FZA regle in Art. 12 Abs. 6 zwar, dass 
einer selbständig erwerbstätigen Person eine gültige Aufenthaltsbewilligung nicht allein deshalb 
entzogen werden dürfe, weil sie aufgrund einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit infolge von 
Krankheit oder Unfall keine Erwerbstätigkeit mehr ausübe. Da es A.____ in den letzten acht 
Jahren nicht gelungen sei, auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuss zu fassen, könne jedoch nicht 
davon ausgegangen werden, dass er in absehbarer Zeit wieder erwerbstätig sein werde, wes-
halb er auch gestützt auf die vorstehende Regelung keinen Anspruch auf Aufenthalt ableiten 
könne. Wenn er sich auf das Verbleiberecht gemäss Art. 4 Abs. 1 Anhang I FZA berufe, weil er 
aus gesundheitlichen Gründen keiner Erwerbstätigkeit mehr habe nachgehen können, könne 
ihm ebenfalls nicht gefolgt werden. Dieser Anspruch setze eine dauernde Arbeitsunfähigkeit 
voraus, die vorliegend nicht gegeben sei, da er grundsätzlich arbeitsfähig sei, wenn auch nicht 
in seiner angestammten Tätigkeit. Art. 24 Abs. 1 Anhang I FZA regle die Aufenthaltsberechti-
gung von Personen ohne Arbeitnehmerstatus und setze unter anderem voraus, dass die Per-
son keine Sozialhilfe beanspruchen müsse, was vorliegend nicht der Fall sei. Zusammenfas-
send könne sich A.____ somit vorliegend nicht auf das FZA berufen. Demgegenüber könne er 
sich auf das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens berufen, wobei dieses nicht ab-
solut gelte. Er habe den Widerrufsgrund der Verurteilung zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe, 
des schwerwiegenden Verstosses gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung (aufgrund sei-
ner strafrechtlichen Verfehlungen und nicht aufgrund der Schuldensituation) sowie der Sozialhil-
feabhängigkeit gesetzt. Der Widerruf der Niederlassung und die Wegweisung von A.____ seien 
offensichtlich geeignet, um die fremdenpolizeilichen Interessen zu verfolgen. Demgegenüber 
sei die Erforderlichkeit der verfügten Anordnungen in Bezug auf die Widerrufsgründe der Verur-
teilung zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe sowie des schwerwiegenden Verstosses gegen 
die öffentliche Sicherheit und Ordnung nicht gegeben, da er seit 2014 nicht mehr straffällig ge-
worden sei und damit sein Verhalten nachhaltig verbessert habe. In Bezug auf den Widerrufs-
grund der Sozialhilfeabhängigkeit erachtete der Regierungsrat die ergriffenen Massnahmen als 
erforderlich, weil A.____ seit 2014 keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgegangen sei, obwohl dies 
möglich gewesen wäre. Es seien keine anderen Massnahmen ersichtlich, welche zu einer Be-
endigung der Sozialhilfeabhängigkeit führen könnten. Der Widerruf der Niederlassungsbewilli-
gung und die Wegweisung würden sich deshalb als zulässig und verhältnismässig erweisen. 
 
H. Mit Eingabe vom 18. Januar 2023 hat A.____, vertreten durch Dr. Nicolas Roulet, Ad-
vokat in Basel, beim Kantonsgericht, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsge-
richt), Beschwerde gegen den RRB vom 17. Januar 2023 erhoben. Er beantragt, es sei der an-
gefochtene Beschluss aufzuheben und dementsprechend festzustellen, dass er weiterhin über 
eine Niederlassungsbewilligung in der Schweiz verfüge. Eventualiter sei er zu verwarnen, sube-
ventualiter sei die Angelegenheit zur neuen Entscheidung im Sinne der Erwägungen an die  

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Vorinstanz zurückzuweisen. Dies habe unter o/e-Kostenfolge zu geschehen, wobei ihm eventu-
aliter die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen sei. In seiner Beschwerdebegründung vom 
22. März 2023 macht er geltend, dass er sich entgegen der Auffassung der Vorinstanz aufgrund 
seiner Staatsangehörigkeit und vergangenen selbständigen Erwerbstätigkeit ohne weiteres auf 
ein Verbleiberecht gemäss Art. 4 Abs. 1 Anhang I FZA i.V.m. Art. 24 Anhang I FZA berufen 
könne. Folglich würden die nationalrechtlichen Widerrufsgründe keine Anwendung finden. Das 
Bundesgericht habe sich noch nicht mit der konkreten Frage auseinandergesetzt, ob ein Ver-
bleiberecht gemäss Art. 4 Abs. 1 Anhang I FZA bei temporärer Beendigung der Erwerbstätigkeit 
aufgrund langer Therapie und Heilungszeit bestehe oder nicht. Die in den vergangenen zehn 
Jahren durchgeführten Knie-Arthroskopien würden es voraussichtlich ermöglichen, dass er 
künftig wieder als Trainer werde arbeiten können. Auch wenn die IV-Stelle von der Möglichkeit 
einer leidensadaptierten Tätigkeit zu 100 % ausgegangen sei, dürfe nicht übersehen werden, 
dass er in den vergangenen Jahren aufgrund der konkreten Situation nicht in der Lage gewesen 
sei, eine entsprechende hypothetische Erwerbstätigkeit tatsächlich umzusetzen. Aufgrund der 
unzähligen medizinischen Eingriffe wäre er immer nur für wenige Wochen einsatzfähig gewe-
sen und unter diesen Voraussetzungen hätte ihn niemand angestellt. Es komme hinzu, dass er 
keine Ausbildung habe und weitestgehend Legastheniker sei und deshalb bei der Erledigung 
administrativer Angelegenheiten auf Unterstützung angewiesen sei. Auch einfache Hilfstätigkei-
ten seien zumeist mit dem Tragen schwerer Lasten verbunden, was für ihn aufgrund seiner ge-
sundheitlichen Situation nicht möglich gewesen sei. Das Verbleiberecht dürfe einzig im Sinne 
von Art. 5 FZA eingeschränkt werden, was von der Vorinstanz aufgrund der Verneinung des 
Verbleiberechts jedoch nicht geprüft worden sei. Dieses würde vorliegend einem Widerruf der 
Niederlassungsbewilligung entgegenstehen. Auf das vom AfMB angeführte Urteil aus dem Jahr 
2006 dürfe nicht mehr abgestellt werden, da es sich seit sechs Jahren nicht mehr im Strafregis-
ter befinde. Seine Verurteilung im Februar 2020 rechtfertige eine Entfernungsmassnahme nicht, 
weil von ihm keine konkrete und gegenwärtige Gefahr ausgehe, welche ein Grundinteresse der 
Gesellschaft berühre. Das Kantonsgericht, Abteilung Strafrecht, habe keinen Anlass für die An-
nahme einer ungünstigen Prognose gesehen und die Rückfallgefahr damit verneint. Die  
Vorinstanz könne keine davon abweichende eigenständige Risikoanalyse vornehmen, sondern 
habe sich auch an diese Erkenntnis zu halten. Im Sinne einer Eventualerwägung sei zu beto-
nen, dass er sich unmittelbar auf Art. 8 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und 
Grundfreiheiten (EMRK) vom 4. November 1950 berufen könne und eine Wegweisung nicht 
erforderlich sei, um ihn von zukünftigen Straftaten abzuhalten, was auch die Vorinstanz festge-
halten habe. Demgegenüber solle gemäss den Ausführungen der Vorinstanz eine Wegweisung 
aufgrund des lang anhaltenden und mittlerweile hohen Sozialhilfebezugs von rund  
Fr. 100'000.-- verhältnismässig sein. Es sei nicht ersichtlich, weshalb eine weniger weitreichen-
de Massnahme nicht zielführend gewesen wäre. Er sei vorgängig nie verwarnt worden. Eine 
Rückstufung sei nicht in Erwägung gezogen worden. Es sei nicht nachvollziehbar, dass eine 
Wegweisung aufgrund der ihm zum Vorwurf gemachten vorgängig begangenen Straftaten nicht 
erforderlich sei, eine solche aber aufgrund der langjährigen Sozialhilfeabhängigkeit gerechtfer-
tigt sein solle. Im Falle des Entzugs der Niederlassungsbewilligung aufgrund langanhaltender 
Sozialhilfeabhängigkeit sei zwingend vorgängig eine Verwarnung auszusprechen. Mangels 
Aussprechens einer Verwarnung verstosse der angefochtene Beschluss gegen Bundesrecht 

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(Art. 8 EMRK und Art. 96 i.V.m. Art. 63 des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Aus-
länder und über die Integration [AIG] vom 16. Dezember 2005).  
 
I. Der Regierungsrat beantragt in seiner Vernehmlassung vom 19. April 2023 die kosten-
fällige Abweisung der Beschwerde. Er vertritt die Auffassung, dass beim Beschwerdeführer kei-
ne dauernde Arbeitsunfähigkeit vorliege, welche ihm ein Verbleiberecht verschaffen könne. 
Vielmehr hätte der Beschwerdeführer in den zwischen den Operationen liegenden Zeiträumen 
von jeweils 6 bis 15 Monaten arbeiten können, was er nicht getan habe. Er hätte zumindest 
befristete oder saisonale Anstellungen oder Anstellungen in einem Teilzeitpensum suchen kön-
nen. Entgegen seiner Darstellung seien einfache Hilfstätigkeiten nicht zwingend mit dem Tra-
gen schwerer Lasten verbunden. Auch keine andere Bestimmung des FZA sei vorliegend ein-
schlägig, weshalb sich der Beschwerdeführer darauf nicht berufen könne. Der Widerruf seiner 
Niederlassungsbewilligung stütze sich somit auf Landesrecht. Seine Sozialhilfeabhängigkeit sei 
aufgrund seiner jahrelangen Passivität bei der Stellensuche und der Fokussierung auf eine Tä-
tigkeit als Kampfsportlehrer verschuldet. Der Beschwerdeführer sei im September 2020 vom 
AfMB auf seine ungenügende wirtschaftliche Integration hingewiesen worden, habe sich jedoch 
nicht durchringen können, sein Verhalten zu ändern. Auch die in der angefochtenen Verfügung 
ausgesprochene Wegweisung habe zu keiner Verhaltensänderung geführt. Es sei deshalb da-
von auszugehen, dass eine Verwarnung nicht zielführend gewesen wäre. Die Wegweisung er-
weise sich demzufolge als verhältnismässig.  
 
J. Seit dem 1. Mai 2023 arbeitet der Beschwerdeführer als Trainer im Trainingscenter 
seiner Lebensgefährtin in einem Pensum von 20 % (vgl. Arbeitsvertrag vom 12. Mai 2023).  
 
K. Mit Präsidialverfügung vom 5. Juni 2023 wurde der Fall der Kammer zur Beurteilung im 
Rahmen einer Parteiverhandlung überwiesen und festgehalten, dass über das Gesuch um un-
entgeltliche Rechtspflege zusammen mit der Hauptsache entschieden werde.  
 
L. Mit Eingabe vom 31. August 2023 reichte der Beschwerdeführer aufforderungsgemäss 
aktuelle Belege betreffend seine Einkommens- und Vermögenssituation ein. Die Honorarnote 
datiert ebenfalls vom 31. August 2023. Am 5. September 2023 reichte er eine Kopie seines ar-
beitsrechtlichen Zusatzvertrags per 1. September 2023 ein.  
 
M. An der heutigen Parteiverhandlung nehmen der Beschwerdeführer und sein Rechtsver-
treter sowie eine Vertreterin des Regierungsrats teil. Der Beschwerdeführer reicht anlässlich der 
heutigen Parteiverhandlung eine weitere Honorarnote, datierend vom 19. September 2023, ein. 
Die Parteien halten an ihren schriftlich gestellten Anträgen fest. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss § 43 Abs. 1 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozess-
ordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 ist gegen Verfügungen und Entscheide des Regie-
rungsrats die verwaltungsgerichtliche Beschwerde beim Kantonsgericht zulässig. Demnach ist 

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das Kantonsgericht zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde örtlich und sachlich zustän-
dig. Der Beschwerdeführer ist vom angefochtenen Entscheid berührt und hat ein schutzwürdi-
ges Interesse an dessen Aufhebung. Auch die weiteren formellen Voraussetzungen sind erfüllt, 
sodass auf die Beschwerde einzutreten ist. 
 
1.2 Zu prüfen ist, ob auf alle Vorbringen einzutreten ist. Nach § 6 Abs. 2 VPO können die 
Parteien neue tatsächliche Behauptungen und Beweismittel bis zur gerichtlichen Beurteilung 
vorbringen, sofern ihnen dies unverschuldet nicht früher möglich war. Verspätete Vorbringen 
werden aus dem Recht gewiesen. § 16 Abs. 1 VPO statuiert sodann, dass das Gericht, bevor 
es entscheidet, alle erheblichen Vorbringen der Parteien würdigt. Nach § 16 Abs. 2 VPO wen-
det das Gericht das Recht von Amtes wegen an. Der Beschwerdeführer reichte dem Kantons-
gericht im Laufe des vorliegenden Beschwerdeverfahrens einen Bericht der H.____ vom 
14. März 2023 sowie seine Arbeitsverträge vom 1. Mai 2023 und 1. September 2023 ein. Diese 
Noveneingaben können grundsätzlich einen Anspruch auf Aufenthalt gestützt auf das FZA be-
gründen. Sie sind neue Beweismittel und der Beschwerdeführer konnte diese bzw. letztere auf-
grund seiner zuvor bestehenden und belegten Arbeitsunfähigkeit im Umfang von 100 % nicht 
früher einreichen. Dass das Einreichen dieser Belege früher möglich gewesen wäre, behauptet 
der Beschwerdegegner denn auch zu Recht nicht. Diese echten tatsächlichen Noven wurden 
ohne Verzug vorgebracht und sind dementsprechend nachfolgend zu berücksichtigen. 
 
2. Mit der verwaltungsgerichtlichen Beschwerde können nach § 45 Abs. 1 lit. a und b 
VPO Rechtsverletzungen einschliesslich Überschreitung, Unterschreitung oder Missbrauch des 
Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts gerügt wer-
den. Die Beurteilung der Angemessenheit ist dem Kantonsgericht dagegen – abgesehen von 
hier nicht vorliegenden Ausnahmefällen – untersagt (§ 45 Abs. 1 lit. c VPO e contrario). 
 
3. Streitgegenstand bildet die Frage, ob der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des 
Beschwerdeführers und dessen Wegweisung aus der Schweiz zu Recht erfolgten. 
 
4.1 Eine ausländische Person ist zur Anwesenheit in der Schweiz nur berechtigt, wenn sie 
eine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung besitzt oder wenn sie keiner solchen bedarf 
(Art. 10 und 11 AIG; vgl. auch Art. 2 AIG). Die zuständige kantonale Behörde entscheidet in den 
Fällen nach Art. 18 ff. und 27 ff. AIG – im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und Verträge 
mit dem Ausland – nach freiem Ermessen über die Zulassung zu einem Aufenthalt mit oder 
ohne Erwerbstätigkeit. Einen Rechtsanspruch auf die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung hat 
die ausländische Person somit grundsätzlich nicht, es sei denn, das AIG oder völkerrechtliche 
Verpflichtungen sehen dies vor (BGE 135 II 1 E. 1.1; PETER UEBERSAX/STEFAN SCHLEGEL, in: 
Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser/Vetterli [Hrsg.], Ausländerrecht, 3. Auflage, Basel 2022, § 9, 
Rz. 9.162 ff.). 
 
4.2 Zunächst ist festzuhalten, dass zwischen der Schweiz und Portugal keine staatsver-
tragliche Vereinbarung besteht, welche dem Beschwerdeführer einen Anspruch auf Aufenthalt 
in der Schweiz einräumen würde.  
 

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4.3 Die Erteilung bzw. Verlängerung von Aufenthaltsbewilligungen richtet sich grundsätz-
lich nach dem Ausländergesetz. Für Staatsangehörige der Mitgliederstaaten der Europäischen 
Union (EU) hat das Ausländergesetz allerdings nur insoweit Geltung, als das FZA keine abwei-
chende Bestimmung enthält oder das Ausländergesetz eine für den Ausländer vorteilhaftere 
Regelung enthält (Art. 2 Abs. 2 AIG).  
 
4.4 Als portugiesischer Staatsangehöriger fällt eine Anwendung des FZA grundsätzlich in 
Betracht. Konkret zu prüfen ist, ob die Tätigkeit als Trainer gemäss den Arbeitsverträgen vom 
1. Mai 2023 resp. 1. September 2023 dem Beschwerdeführer die Arbeitnehmereigenschaft im 
Sinne des FZA verleiht bzw. er gestützt auf diese grundlegende Sachverhaltsänderung über 
einen freizügigkeitsrechtlichen Bewilligungsanspruch verfügt. Kann sich ein Angehöriger eines 
Mitgliedstaates der EU auf ein aus dem FZA fliessendes Anwesenheitsrecht berufen, kommt ein 
Widerruf einer Niederlassungsbewilligung einer Beschränkung der aus dem FZA fliessenden 
Rechte gleich, weshalb der Bewilligungsentzug den Anforderungen dieses Abkommens zu ge-
nügen hat (BGE 139 II 121 E. 5.3).  
 
4.5 Die Vorinstanz stellt sich auf den Standpunkt, dass die Niederlassungsbewilligung des 
Beschwerdeführers zu widerrufen sei. Ihr zufolge sei der Beschwerdeführer weder als Arbeit-
nehmer gemäss Art. 6 Anhang I FZA einzustufen, wie sie heute ausführt, noch erfülle er die 
Voraussetzungen für ein Verbleiberecht nach Art. 4 Anhang I FZA. Er könne sich auch nicht auf 
eine andere Rechtsgrundlage berufen, welche ihm ein Recht auf Aufenthalt gestützt auf das 
FZA einräumen würde. Der Beschwerdeführer bestreitet dies.  
 
4.6 Gemäss Art. 6 Abs. 1 Anhang I FZA erhält ein Arbeitnehmer, der Staatsangehöriger 
einer Vertragspartei ist und mit einem Arbeitgeber des Aufnahmestaates ein Arbeitsverhältnis 
mit einer Dauer von mindestens einem Jahr eingegangen ist, eine Aufenthaltserlaubnis mit ei-
ner Gültigkeitsdauer von mindestens fünf Jahren, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Erteilung der 
Erlaubnis. Diese wird automatisch um mindestens fünf Jahre verlängert. Bei der ersten Verlän-
gerung kann die Gültigkeitsdauer beschränkt werden, wenn der Inhaber seit mehr als zwölf auf-
einanderfolgenden Monaten unfreiwillig arbeitslos ist; sie darf jedoch ein Jahr nicht unterschrei-
ten. Die Beschäftigungsdauer von mindestens einem Jahr kann sich aus einem befristeten Ar-
beitsvertrag ergeben. Bei solchen Verträgen und allen unbefristeten Beschäftigungsverhältnis-
sen ist in Übereinstimmung mit dem EWG-Recht eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA von 
fünfjähriger Gültigkeitsdauer zu erteilen (MARC SPESCHA, in: Spescha/Zünd/Bolzli/Hruschka/de 
Weck [Hrsg.], Kommentar Migrationsrecht, 5. Auflage, Zürich 2019, N 1 zu Art. 6 Anhang I 
FZA). 
 
4.7 Nach der Rechtsprechung kann nur dann von einem Arbeitnehmer im freizügigkeits-
rechtlichen Sinne und dem damit verbundenen Status ausgegangen werden, wenn der unselb-
ständig erwerbstätige Vertragsausländer (1) während einer bestimmten Zeit (2) Leistungen für 
eine andere Person nach deren Weisungen erbringt und (3) als Gegenleistung hierfür eine Ver-
gütung erhält (BGE 141 II 1 E. 2.2.3). Auf den zeitlichen Umfang der Aktivität und die Höhe des 
Lohnes oder die Produktivität kommt es grundsätzlich nicht an. Damit schliessen auch Teilzeit-
arbeitsverhältnisse sowie Lohnsummen unterhalb des Existenzminimums das Vorliegen eines 

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Arbeitnehmers im Sinne des FZA nicht aus. Erforderlich ist jedoch quantitativ und qualitativ eine 
echte und tatsächliche wirtschaftliche Tätigkeit. Die Beurteilung, ob eine solche besteht, muss 
sich auf objektive Kriterien stützen und – in einer Gesamtbewertung – allen Umständen Rech-
nung tragen, welche die Art der Tätigkeit und des fraglichen Arbeitsverhältnisses betreffen. Es 
ist dabei auch zu berücksichtigen, ob die erbrachten Leistungen auf dem allgemeinen Beschäf-
tigungsmarkt als üblich gelten können (BGE 141 II 1 E. 2.2.4; Urteil des Bundesgerichts 
2C_938/2018 vom 24. Juni 2019 E. 4.2.2; SPESCHA, a.a.O., N 1 zu Art. 6 Anhang I FZA).  
 
5.1 Die Vorinstanz stellt sich auf den Standpunkt, dass der Beschwerdeführer die Arbeit-
nehmereigenschaft gemäss FZA nicht erfülle. Zur Begründung verweist sie insbesondere auf 
das Urteil des Bundesgerichts 2C_168/2021 vom 23. November 2021, welches sich auf das 
Urteil des Bundesgerichts 2C_1137/2014 vom 6. August 2015 stützt, in welchem dieses ent-
schieden habe, dass eine Teilzeitbeschäftigung, welche ein monatliches Einkommen von bloss 
ungefähr Fr. 600.-- bis Fr. 800.-- einbringe, als marginal und nebensächlich anzusehen sei und 
folglich kein Arbeitsverhältnis im Sinne von Art. 6 Abs. 1 Anhang I FZA darstelle. Die Vorinstanz 
geht zudem davon aus, dass es sich bei den eingereichten Arbeitsverträgen um Gefälligkeits-
verträge handle. Die Arbeitstätigkeit des Beschwerdeführers würde lediglich eine Umverteilung 
des gemeinsamen Budgets des Beschwerdeführers und seiner Lebensgefährtin bedeuten. Mit 
anderen Worten fehle der Lebensgefährtin, was der Beschwerdeführer verdiene. Ferner vertritt 
die Vorinstanz die Auffassung, dass der Beschwerdeführer die aktuelle Anstellung einzig auf-
grund des Drucks des vorliegenden Verfahrens aufgenommen habe. Das Pensum sei sehr ge-
ring, d.h. selbst unter dem Druck des Verfahrens sei es ihm nicht gelungen, sich um eine echte 
tatsächliche Arbeitstätigkeit zu bemühen, obwohl es ihm grundsätzlich möglich wäre, in einer 
leidensadaptierten Tätigkeit in einem Vollzeitpensum tätig zu werden. Damit könne er sich nicht 
auf die Arbeitnehmereigenschaft berufen und Art. 6 Abs. 1 Anhang I FZA sei nicht einschlägig.  
 
5.2 Der Beschwerdeführer führt an der heutigen Parteiverhandlung aus, dass er sich seit 
rund einem Jahr keinem operativen Eingriff mehr habe unterziehen müssen, nachdem seine 
beiden Knie mit Prothesen ausgestattet worden seien. Zuvor sei er immobil gewesen, er habe 
weder stehen noch laufen können. Bei der letzten, ungefähr sechs Wochen zurückliegenden 
Untersuchung sei Dr. med. I.____, Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie und Traumatolo-
gie des Bewegungsapparates, von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % ausgegangen. Er selber füh-
le sich in der Lage, eine Arbeitstätigkeit im Umfang von 100 % aufzunehmen. Eine solche An-
stellung zu finden, gestalte sich für ihn jedoch als schwierig, da er die Schulzeit nach acht Jah-
ren beendet habe, über keine Ausbildung verfüge und sich seine gesamte bisherige Karriere im 
Bereich Leistungssport bewegt habe. Sein aktuelles Pensum könne er aufgrund von bei der 
Arbeitgeberin liegenden Gründen aktuell nicht erhöhen, dies sei aber künftig beabsichtigt. Er 
bekräftigt, sich von der Sozialhilfe lösen zu wollen und weist erneut darauf hin, dass dies in den 
vergangen fünf Jahren aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich gewesen sei. Er habe sich 
jährlich mindestens zwei bis drei Operationen unterziehen müssen und bei dieser Ausgangsla-
ge hätte ihn niemand eingestellt. Das aktuelle Einkommen reiche knapp aus, um sein Exis-
tenzminimum zu decken und eine vollständige Ablösung von der Sozialhilfe werde in den 
nächsten Wochen oder Monaten folgen. 
 

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5.3 Im vorliegenden Fall verfügt der Beschwerdeführer über eine Niederlassungsbewilli-
gung. Seit dem Jahr 2014 bis zum 1. Mai 2023 ist er keiner Beschäftigung mehr nachgegangen. 
Wie den Akten entnommen werden kann, erzielte er im Rahmen seines Pensums von 20 % 
einen Nettolohn von monatlich Fr. 870.--. Seit dem 1. September 2023 arbeitet er im Umfang 
von 39 % und konnte sein Einkommen folglich fast verdoppeln. Aus den Akten ergibt sich, dass 
sich das Existenzminimum des Beschwerdeführers auf Fr. 2'053.40 beläuft (vgl. Verfügung der 
Sozialhilfebehörde G.____ vom 14. Dezember 2022), wobei dem Beschwerdeführer jeweils 
Fr. 1'488.50 und Dritten Fr. 564.90 ausbezahlt wurden. Der Beschwerdeführer erhielt von der 
Sozialhilfebehörde G.____ für den Monat Mai 2023 eine Auszahlung in der Höhe von 
Fr. 1'188.50 und für den Monat Juni 2023 eine solche in der Höhe von Fr. 468.50 (vgl. Konto-
auszüge der Postfinance vom 1. Juni 2023 resp. 1. Juli 2023). Wenn der Regierungsrat in die-
sem Zusammenhang ausführt, der Beschwerdeführer verfüge nicht über ausreichende Mittel, 
um seinen Lebensunterhalt zu sichern, so trifft dies zwar zu. Wie vorstehend dargelegt 
(vgl. E. 4.7 hiervor), sind für das Vorliegen eines relevanten Anstellungsverhältnisses der zeitli-
che Umfang der Tätigkeit, die Höhe des Lohnes und die Produktivität der betroffenen Person für 
sich allein jedoch nicht massgebend. Der Beschwerdeführer dürfte aufgrund des erhöhten Ar-
beitspensums aktuell ein Einkommen von ungefähr Fr. 1'700.-- netto erzielen. Gemäss heutiger 
Aussage arbeitet der Beschwerdeführer ca. drei Stunden täglich, leitet Kurse und betreut Klien-
ten, je nachdem eine Stunde morgens und zwei Stunden abends oder umgekehrt. Damit ver-
richtet er seine Tätigkeit regelmässig, was praxisgemäss zu berücksichtigen ist. Zu beachten ist 
auch, dass der Beschwerdeführer sich in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis befindet, auch 
wenn er damit quantitativ nur ein geringes Einkommen zu erwirtschaften vermag. Zudem konn-
te die Sozialhilfeunterstützung seit Aufnahme der Erwerbstätigkeit deutlich reduziert werden 
bzw. ist davon auszugehen, dass diese künftig allenfalls sogar beendet werden kann. Die  
Vorinstanz stellt sich auf den Standpunkt, dass die Anstellung bei seiner Lebensgefährtin ledig-
lich zu einer Umverteilung der finanziellen Situation zwischen dem Beschwerdeführer und sei-
ner Lebensgefährtin führe und es sich ohnehin um Gefälligkeitsverträge handle. Entgegen der 
Auffassung der Vorinstanz kann nicht allein aus dem Umstand, dass der Beschwerdeführer bei 
seiner Lebensgefährtin angestellt ist, auf das Vorliegen von Gefälligkeitsverträgen geschlossen 
werden. Es ist zu berücksichtigen, dass seine Lebensgefährtin seit Jahren im selben Berufs-
zweig arbeitstätig ist, der Beschwerdeführer langjährig erwerbslos war, die Lebensgefährtin ein 
eigenes Fitnessstudio betreibt und somit in der Lage ist, dem Beschwerdeführer einen Wieder-
einstieg in die Berufsbranche zu ermöglichen. Dass die Anstellung erst vor wenigen Monaten 
erfolgen konnte, lässt sich mit seinem Gesundheitszustand und insbesondere mit dem Bericht 
der H.____ vom 14. März 2023 erklären. Vor diesem Hintergrund erscheint eine Anstellung bei 
seiner Lebensgefährtin plausibel. Überdies wurde der Lohn nachweislich ausbezahlt. Wenn die 
Vorinstanz ausführt, dass die vom Beschwerdeführer ausgeübte Tätigkeit als nebensächlich 
und marginal qualifiziert werden müsse, kann ihr nicht gefolgt werden. Das Bundesgericht hat in 
dem von der Vorinstanz in diesem Zusammenhang angeführten Fall eine Arbeitstätigkeit, mit 
der lediglich Fr. 600.-- bis Fr. 800.-- pro Monat erzielt wurden, zur Begründung der Arbeitneh-
mereigenschaft als nicht hinreichend beurteilt. Der vorliegende Fall unterscheidet sich jedoch 
massgeblich vom dortigen Fall. So ist zunächst darauf hinzuweisen, dass der vom Beschwerde-
führer erzielte Lohn das vorstehend angeführte Einkommen bereits in den ersten Monaten 
überstieg und seit September 2023 sogar um ein Mehrfaches. Weiter hat der Beschwerdeführer 

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in Abgrenzung zum erwähnten Fall neben seinen Arbeitsverträgen auch Lohnabrechnungen 
und Kontoauszüge vorgelegt und damit – wie vorstehend ausgeführt – den Beweis erbracht, 
dass sein Lohn ausbezahlt wurde. Zudem hat er anlässlich der heutigen Parteiverhandlung den 
Umfang und Inhalt seiner Arbeitsleistung dargelegt. Schliesslich ist zu beachten, dass seine 
Anstellung unbefristet und zu einem fixen Prozentsatz und Lohn erfolgte.  
 
5.4 Gestützt auf die vorstehenden Ausführungen und die erwähnten Belege ist davon aus-
zugehen, dass es sich bei der vom Beschwerdeführer ausgeübten Tätigkeit um eine quantitativ 
wie qualitativ echte und tatsächliche wirtschaftliche Tätigkeit im Sinne der dargelegten Recht-
sprechung handelt, welche seinen Status als Arbeitnehmer im freizügigkeitsrechtlichen Sinn 
begründet. Somit kann er sich auf Art. 6 Anhang I FZA berufen und das FZA kommt vorliegend 
zur Anwendung. Da eine Rechtsgrundlage für einen Aufenthaltsanspruch hinreichend ist, kann 
auf die Prüfung weiterer Anspruchsgrundlagen verzichtet werden.  
 
6.1 Der Widerruf von Bewilligungen ist im FZA nicht geregelt; Art. 23 Abs. 2 der Verord-
nung über den freien Personenverkehr zwischen der Schweiz und der Europäischen Union und 
deren Mitgliedstaaten, zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich sowie unter den 
Mitgliedstaaten der Europäischen Freihandelsassoziation (Verordnung über den freien Perso-
nenverkehr, VFP) vom 22. Mai 2002 bestimmt, dass für den Widerruf der Niederlassungsbewil-
ligung EU/EFTA Art. 63 AIG gilt. Ist einer der in Art. 63 AIG niedergelegten Widerrufsgründe 
erfüllt, stellt sich weiter die Frage, ob dem Widerruf das FZA entgegensteht und ob die Mass-
nahme im Sinn von Art. 96 Abs. 1 AIG und Art. 8 Ziff. 2 EMRK verhältnismässig ist (Urteil des 
Bundesgerichts 2C_432/2020 vom 26. August 2020 E. 3.2).  
 
6.2 Die Niederlassungsbewilligung kann widerrufen werden, wenn ein Ausländer zu einer 
längerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde (Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 lit. b 
AIG); die Ausländerin oder der Ausländer in schwerwiegender Weise gegen die öffentliche Si-
cherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland verstossen hat oder diese gefährdet oder 
die innere oder die äussere Sicherheit gefährdet (Art. 63 Abs. 1 lit. b) oder die Ausländerin oder 
der Ausländer oder eine Person, für die sie oder er zu sorgen hat, dauerhaft und in erheblichem 
Mass auf Sozialhilfe angewiesen ist (Art. 63 Abs. 1 lit. c AIG). Zunächst ist auf den Widerrufs-
grund der längerfristigen Freiheitsstrafe einzugehen. Als "längerfristig" gilt eine Freiheitsstrafe, 
wenn ihre Dauer ein Jahr überschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 und E. 4.5). Der Beschwerdefüh-
rer wurde zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt und damit ist der Widerrufsgrund 
von Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 lit. b AIG erfüllt. Der Widerruf der Niederlas-
sungsbewilligung des Beschwerdeführers kommt einer Beschränkung seiner aus dem FZA 
fliessenden Rechte gleich und demzufolge kann er sich auf Art. 5 Anhang I FZA berufen. 
 
6.3 Gemäss Art. 5 Abs. 1 Anhang I FZA dürfen die vom Freizügigkeitsabkommen gewähr-
ten Rechtsansprüche nur durch Massnahmen, die aus Gründen der öffentlichen Ordnung, Si-
cherheit und Gesundheit gerechtfertigt sind, eingeschränkt werden. Weitere Präzisierungen 
finden sich vor allem in der Richtlinie 64/221/EWG des Rates vom 25. Februar 1964 zur Koor-
dinierung der Sondervorschriften für die Einreise und den Aufenthalt von Ausländern; auf diese 
wird in Art. 5 Abs. 2 Anhang I FZA Bezug genommen. Nach der an die Praxis des Gerichtshofs 

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der Europäischen Union (EuGH) angeglichenen Rechtsprechung des Bundesgerichts setzen 
Entfernungs- oder Fernhaltemassnahmen eine hinreichend schwere und gegenwärtige Gefähr-
dung der öffentlichen Ordnung oder Sicherheit durch die betreffende ausländische Person vo-
raus. Eine strafrechtliche Verurteilung darf dabei nur insofern zum Anlass für eine derartige 
Massnahme genommen werden, als die ihr zugrundeliegenden Umstände ein persönliches 
Verhalten erkennen lassen, das eine gegenwärtige Gefährdung der öffentlichen Ordnung oder 
Sicherheit darstellt. Art. 5 Anhang I FZA steht somit Massnahmen entgegen, die (allein) aus 
generalpräventiven Gründen verfügt werden (vgl. BGE 129 II 215 E. 7; Urteil des Bundesge-
richts 2C_432/2020 vom 26. August 2020). Insoweit kommt es wesentlich auf das Rückfallrisiko 
an. Verlangt wird eine nach Art und Ausmass der möglichen Rechtsgüterverletzung zu differen-
zierende, hinreichende Wahrscheinlichkeit, dass der Ausländer auch künftig die öffentliche Si-
cherheit und Ordnung stören wird. Je schwerer die möglichen Rechtsgüterverletzungen wiegen, 
desto niedriger sind die Anforderungen, welche an die hinzunehmende Rückfallgefahr zu stellen 
sind (Urteil des Bundesgerichts 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 4.3, nicht publ. in: BGE 137 
II 233; BGE 136 II 5 E. 4.2, je mit Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 2C_485/2014 
vom 22. Januar 2015 E. 2.2). Als schwerwiegende Rechtsgüterverletzungen gelten Beeinträch-
tigungen der physischen, psychischen und sexuellen Integrität, organisierte Kriminalität und 
namentlich Terrorismus, Menschenhandel und Drogenhandel (BGE 139 II 121 E. 6.3, mit Hin-
weisen auf die Rechtsprechung zu Art. 5 Anhang I FZA; Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung 
Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV], vom 11. März 2015 [810 14 328] E. 5). 
 
6.4 Wie soeben dargelegt, darf eine strafrechtliche Verurteilung im Rahmen von Art. 5 
Abs. 1 Anhang I FZA mitberücksichtigt werden, wenn die ihr zugrundeliegenden Umstände ein 
persönliches Verhalten erkennen lassen, das eine gegenwärtige Gefährdung der öffentlichen 
Sicherheit und Ordnung darstellt. Die Prognose über das künftige Wohlverhalten im Rahmen 
der Interessenabwägung nach rein nationalem Ausländerrecht ist zwar mitzuberücksichtigen, 
aber nicht ausschlaggebend, kommt es bei Art. 5 Abs. 1 Anhang I FZA doch wesentlich auf das 
Rückfallrisiko an. Die Vorinstanz hat die für die Beurteilung der Verhältnismässigkeit des Wider-
rufs relevanten Kriterien zutreffend dargelegt und gewürdigt. Sie ist gestützt auf Landesrecht 
zum Schluss gekommen, dass sich ein Widerruf der Niederlassungsbewilligung aufgrund der 
längerfristigen Freiheitsstrafe im Sinne von Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 lit. b 
AIG und Art. 63 Abs. 1 lit. b AIG als unverhältnismässig erweisen würde. Auf die zutreffenden 
Erwägungen im angefochtenen Entscheid ist zu verweisen. Vor diesem Hintergrund erübrigt 
sich eine Prüfung nach Art. 5 Abs. 1 Anhang I FZA, auferlegt dieser doch zusätzliche Schran-
ken. Ein Widerruf der Niederlassungsbewilligung aufgrund der strafrechtlichen Verurteilung fällt 
damit ausser Betracht.  
 
6.5 Ferner hat die Vorinstanz im vorliegenden Fall den Widerrufsgrund der dauerhaften 
und erheblichen Sozialhilfeabhängigkeit als erfüllt betrachtet und die Verhältnismässigkeit des 
Widerrufs der Niederlassungsbewilligung bejaht. Nach der bundesgerichtlichen Praxis sind für 
die Beurteilung, ob die aufenthaltsbeendende Massnahme gestützt auf diesen Widerrufsgrund 
verhältnismässig erscheint, namentlich die Schwere des Verschuldens an der Sozialhilfeabhän-
gigkeit, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die der be-
troffenen Person und ihrer Familie drohenden Nachteile zu berücksichtigen (vgl. Urteil des Bun-

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desgerichts 2C_13/2018 vom 16. November 2018 E. 3.3). Zudem kann eine Erkrankung bzw. 
Arbeitsunfähigkeit, welche (auch im Zusammenspiel mit anderen Ursachen) zur Sozialhilfeab-
hängigkeit geführt hat, der betroffenen Person nicht unbesehen zum Vorwurf gemacht werden. 
"Nicht unbesehen" meint, dass die Umstände des Einzelfalls gebührend gewürdigt werden 
müssen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_13/2018 vom 16. November 2018 E. 3.5). Vorlie-
gend ist fraglich, ob der Widerrufsgrund der Sozialhilfeabhängigkeit aufgrund der grundlegen-
den Sachverhaltsänderung und mit Blick auf die Dauerhaftigkeit bejaht werden könnte und ob 
dem Beschwerdeführer, wie dies die Vorinstanz geltend gemacht hat, bei der geschilderten 
Ausgangslage tatsächlich vorgeworfen werden kann, dass er keiner Erwerbstätigkeit nachging 
oder keine Anstellung gesucht hat, sich nicht umorientierte bzw. sich nicht um eine seinem Ge-
sundheitszustand angepasste Erwerbstätigkeit bemüht hat. Insbesondere gestützt auf den Be-
richt der H.____ vom 14. März 2023 ist zweifelhaft, ob den Beschwerdeführer ein Verschulden 
an der Sozialhilfebedürftigkeit trifft, weil diese massgeblich auf seinen Gesundheitszustand zu-
rückzuführen ist. Wie es sich genau damit verhält, kann vorliegend jedoch offengelassen wer-
den, weil ein Widerruf gestützt auf die bestehende Sozialhilfeabhängigkeit vor dem FZA nicht 
standhält, was nachfolgend aufzuzeigen ist.  
 
6.6 In der Lehre ist umstritten, ob ein Anspruch nach Art. 6 Anhang I FZA infolge So-
zialhilfeabhängigkeit erlöschen kann. Andreas Zünd und Arthur Brunner vertreten die Auffas-
sung, dass der Widerrufsgrund der Sozialhilfeabhängigkeit auf Arbeitnehmer der EU und EFTA 
und ihre Familienangerhörigen nicht anwendbar sei (vgl. ANDREAS ZÜND/ARTHUR BRUNNER, in: 
Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser/Vetterli [Hrsg.], a.a.O., Rz. 10.81). Auch Valerio Priuli etwa 
spricht sich dagegen aus und hält fest, dass wirtschaftliche Zwecke als Rechtfertigungsgründe 
für eine Beschränkung der Freizügigkeitsrechte gegenüber Arbeitnehmenden gänzlich ausser 
Betracht fallen sollten (VALERIO PRIULI, in: Spescha/Zünd/Bolzli/Hruschka/de Weck [Hrsg.], 
a.a.O., N 6 zu Art. 5 Anhang I FZA). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist es zu-
mindest nicht ausgeschlossen, dass ein Anspruch gemäss Art. 6 Anhang I FZA fortbesteht, 
wenn die Sozialhilfeabhängigkeit erst nach der Wohnsitznahme und als Folge einer Krankheit 
eingetreten ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_13/2018 vom 16. November 2018 E. 4.2). In 
einem jüngeren Entscheid hat das Bundesgericht entschieden, dass, solange ein Arbeitnehmer 
eines Vertragsstaates des FZA in der Schweiz einer Erwerbstätigkeit im Sinne der erwähnten 
Rechtsprechung (E. 4.6 f. hiervor) nachgeht und gestützt hierauf über eine Aufenthalts- oder 
Niederlassungsbewilligung verfügt, seine Sozialhilfeabhängigkeit indessen kein Grund ist, eine 
gültige ausländerrechtliche Bewilligung zu widerrufen und den Aufenthalt zu beenden (Urteil 
des Bundesgerichts 2C_938/2018 vom 24. Juni 2019 E. 5.2).  
 
6.7 Im vorliegenden Fall ist der Beschwerdeführer seit dem 1. März 2018 sozialhilfeabhän-
gig, d.h. also lange nach der Wohnsitznahme in der Schweiz. Gestützt auf die eingereichten 
Belege und Arztzeugnisse erfolgte die Sozialhilfeabhängigkeit als Folge seiner gesundheitlichen 
Beeinträchtigungen, welche ihn quasi immobilisiert haben (vgl. Bericht der H.____ vom 
14. März 2023). Wie vorstehend dargelegt (E. 5.4), erfüllt der Beschwerdeführer im vorliegen-
den Fall die Arbeitnehmereigenschaft und sein aktueller geringer Sozialhilfebezug kann bei der 
geschilderten Ausgangslage und insbesondere mit Blick auf vorstehend dargelegte bundesge-
richtliche Rechtsprechung nicht zu einem Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung führen. 

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Die vorstehenden Erwägungen führen zum Ergebnis, dass der Widerruf der Niederlassungsbe-
willigung mit Art. 5 Abs. 1 Anhang I FZA nicht vereinbar ist und damit eine Beschränkung der 
Freizügigkeitsrechte nicht zulässig ist. Die Beschwerde ist demzufolge gutzuheissen. 
 
7.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor 
dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und 
die Beweiskosten und werden in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Aus-
mass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend werden die 
Verfahrenskosten in der Höhe von insgesamt Fr. 3'000.-- der unterliegenden Vorinstanz aufer-
legt.   
 
7.2 Der ganz oder teilweise obsiegenden Partei kann gemäss § 21 Abs. 1 VPO für den 
Beizug eines Anwalts oder einer Anwältin eine angemessene Parteientschädigung zulasten der 
Gegenpartei zugesprochen werden. Dem obsiegenden Beschwerdeführer ist ausgangsgemäss 
eine Parteientschädigung zuzusprechen. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers macht in 
seinen Honorarnoten vom 31. August 2023 und 19. September 2023 einen Aufwand von ge-
samthaft 10.75 Stunden zu einem Stundenansatz von Fr. 250.-- sowie Auslagen in der Höhe 
von Fr. 391.90 geltend, was angemessen ist. Für die heutige Parteiverhandlung sind zusätzlich 
2 Stunden zum selben Ansatz hinzuzurechnen. Demgemäss hat die Vorinstanz dem Be-
schwerdeführer eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 3'855.-- (inkl. Auslagen und 
7.7 % MWST) zu bezahlen.  
 
7.3 Da der Beschwerdeführer im vorliegenden Beschwerdeverfahren obsiegt, wird sein 
Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos. Bezüglich der Neuverlegung der Kos-
ten des vorinstanzlichen Verfahrens ist die Angelegenheit an den Regierungsrat zurückzuwei-
sen. 

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Entscheid des Regierungs-

rats des Kantons Basel-Landschaft Nr. 50 vom 23. Januar 2023 betref-
fend Widerruf der Niederlassungsbewilligung aufgehoben.  

   
 2. Die Angelegenheit wird zur Neuverlegung der Kosten des vorinstanzli-

chen Verfahrens an den Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft 
zurückgewiesen. 

   
 3. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 3'000.-- werden dem Regie-

rungsrat des Kantons Basel-Landschaft auferlegt. 
 

 4. Der Regierungsrat hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädi-
gung in der Höhe von Fr. 3'855.-- (inkl. Auslagen und 7.7 % MWST) zu 
bezahlen.