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**Case Identifier:** e05ca1fb-9d99-5748-9c94-2a839bd4d8ed
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-17
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 17.03.2025 200 2024 737
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2024-737_2025-03-17.pdf

## Full Text

IV 200 2024 737 
JAP/LUB/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 17. März 2025

Verwaltungsrichter Jakob, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Kölliker, Verwaltungsrichterin Mauerhofer 
Gerichtsschreiber Lüthi

A.________
vertreten durch Fürsprecher B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 9. Oktober 2024

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. März 2025, IV 200 2024 737

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Sachverhalt:

A.

Der 1977 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) 
meldete sich im November 2011 unter Hinweis auf persistierende Schmer-
zen an der Hals- und Brustwirbelsäule (HWS und BWS) sowie den Rippen 
nach Status nach Kontusion am 26. März 2011, eine angebliche posttrau-
matisch aufgetretene Konzentrationsstörung, neuropsychologisches Defizit, 
und einen Status nach Schädelhirntrauma 1995 anlässlich eines Verkehrs-
unfalls bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungs-
bezug an (Akten der IV [act. II] 1). Die IV-Stelle Bern (IVB bzw. Beschwer-
degegnerin) tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen. Insbeson-
dere holte sie bei der MEDAS C.________ ein polydisziplinäres Gutachten 
vom 6. Juni 2016 (act. II 112.1; inkl. Teilgutachten; act. II 112.2-5) und bei 
ihrem Abklärungsdienst einen Abklärungsbericht für Selbständigerwerben-
de vom 14. Oktober 2016 (act. II 131) ein. Nach durchgeführtem Vorbe-
scheidverfahren (act. II 133) sprach sie dem Versicherten mit Verfügung 
vom 10. März 2017 (act. II 144) in Anwendung der ausserordentlichen Be-
messungsmethode ab Juni 2012 beim einem Invaliditätsgrad von 50 % 
eine halbe Rente zu.

B.

Im Rahmen eines im Jahr 2019 von Amtes wegen eingeleiteten Revisions-
verfahrens (vgl. act. II 158, 162 f.) veranlasste die IVB eine polydisziplinäre 
Begutachtung durch die D.________ AG (act. II 333). Nachdem das Gut-
achten am 12. August 2024 erstattet worden war (act. II 402.1; inkl. Teil-
gutachten; act. II 402.2-3), liess die IVB durch ihren Abklärungsdienst wie-
derum einen Abklärungsbericht für Selbständigerwerbende erstellen (Be-
richt vom 15. August 2024; act. II 404). Mit Vorbescheid vom 16. August 
2024 (act. II 407) stellte die IVB dem Versicherten die Aufhebung der halb-
en Rente in Aussicht. Auf Einwand des Versicherten hin (act. II 410, 417) 
verfügte sie am 9. Oktober 2024 wie im Vorbescheid angekündigt und hob 
die halbe Rente auf Ende des folgenden Monats auf (act. II 420).

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C.

Mit Eingabe vom 5. November 2024 erhob der Versicherte, vertreten durch 
Fürsprecher B.________, Beschwerde mit folgenden Rechtsbegehren:

1. Die IV-Verfügung vom 9. Oktober 2024 sei aufzuheben.

2. Dem Versicherten sei weiterhin eine halbe IV-Rente auszurich-
ten.

3. Eventualiter sei das Dossier zur weiteren Bearbeitung an die 
IV-Stelle zurückzuweisen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.

Mit Beschwerdeantwort vom 2. Dezember 2024 schloss die Beschwerde-
gegnerin auf Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-

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tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 9. Oktober 2024 
(act. II 420). Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch und dabei ins-
besondere, ob die Beschwerdegegnerin die laufende halbe Rente zulässi-
gerweise per 30. November 2024 aufhob.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 In formeller Hinsicht rügt der Beschwerdeführer vorab sinngemäss 
eine Verletzung des rechtlichen Gehörs bzw. namentlich der Begründungs-
pflicht. So macht er geltend, am 29. September (2024) habe die Beschwer-
degegnerin den Eingang des Einwands quittiert, am 10. Oktober 2024 sei 
schon die Verfügung ergangen, die sich wiederum mit dem Einwand mate-
riell kaum auseinandersetze (Beschwerde S. 3 Ziff. III Ziff. 2 in fine).

2.2 Die Begründungspflicht ist wesentlicher Bestandteil des Anspruchs 
auf rechtliches Gehör im Sinne von Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung 
(BV; SR 101). Sie soll verhindern, dass sich die Behörde von unsachlichen 
Motiven leiten lässt, und den Betroffenen ermöglichen, die Verfügung ge-
gebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist nur möglich, wenn sowohl 
die betroffene Person als auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Trag-
weite des Entscheids ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen 
wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die 
Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihre Verfügung stützt. Dies 
bedeutet indessen nicht, dass sie sich ausdrücklich mit jeder tatbeständli-
chen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen 
muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Ge-

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sichtspunkte beschränken (BGE 136 I 229 E. 5.2 S. 236, 124 V 180 E. 1a 
S. 181; Urteil des Bundesgerichts [BGer] 9C_717/2023 vom 7. August 2024 
E. 8.2, zur Publikation vorgesehen; SVR 2022 IV Nr. 37 S. 121, 
8C_572/2021 E. 5.1).

2.3 Die Beschwerdegegnerin nannte in der angefochtenen Verfügung 
vom 9. Oktober 2024 (act. II 420) die wesentlichen Gründe für das Festhal-
ten am Vorbescheid bzw. die Aufhebung der laufenden halben Rente auf 
das Ende des der Verfügungszustellung folgenden Monats. Sie begründete 
dies im Wesentlichen damit, dass in medizinischer Hinsicht mit dem poly-
disziplinären Gutachten der D.________ AG eine umfassende, schlüssige 
und nachvollziehbare Expertise vorliege; substanziierte medizinische Be-
richte, welche die versicherungsmedizinische Einschätzung in Zweifel zu 
ziehen vermöchten, seien weder eingereicht noch in Aussicht gestellt wor-
den. In revisionsrechtlicher Hinsicht legte sie dar, dass mit dem vom Be-
schwerdeführer im Jahr 2020 erzielten Erwerbseinkommen ein erwerblicher 
Revisionsgrund vorliege, weshalb eine umfassende Prüfung ohne Bindung 
an frühere Einschätzungen erfolge; aus den Einwänden ergäben sich keine 
neuen, leistungsbeeinflussend auswirkenden Erkenntnisse (act. II 420/2). 
Sie zeigte damit hinreichend auf, auf welche Überlegungen sie ihren Ent-
scheid stützte, wobei sie sich zulässigerweise auf die wesentlichen Ge-
sichtspunkte beschränkte. Abgesehen davon, dass eine ausdrückliche und 
einlässliche Auseinandersetzung mit jeder einzelnen Rüge nicht erforder-
lich ist (vgl. E. 2.2 hiervor). Der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer war 
denn auch in der Lage, die Verfügung sachgerecht anzufechten (vgl. SVR 
2021 ALV Nr. 13 S. 46, 8C_56/2021 E. 5.2; Urteil des BGer 8C_122/2024 
vom 18. November 2024 E. 4.2.1). Die sinngemässe Rüge der Verletzung 
der Begründungspflicht ist nicht stichhaltig (Beschwerdeantwort S. 2 lit. C 
Ziff. 5). Hinzu kommt ohnehin, dass eine diesbezügliche Verletzung des 
rechtlichen Gehörs nicht besonders schwer wöge und angesichts der un-
eingeschränkten gerichtlichen Kognition (vgl. E. 1.4 hiervor) als geheilt gäl-
te (vgl. hierzu BGE 137 I 195 E. 2.3.2 S. 197, 126 V 130 E. 2b S. 132; 
SVR 2021 IV Nr. 43 S. 139, 9C_555/2020 E. 4.4.1, 2020 IV Nr. 57 S. 193, 
8C_25/2020 E. 3.3.1).

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3.

3.1 Am 1. Januar 2022 sind die Änderungen vom 19. Juni 2020 des IVG 
(Weiterentwicklung der IV [WEIV]) und weiterer Erlasse (insbesondere der 
Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV, 
SR 831.201] und des ATSG) in Kraft getreten (AS 2021 705). In zeitlicher 
Hinsicht sind – vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen 
– grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgeblich, die bei der Erfüllung 
des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes 
Geltung haben (BGE 150 V 323 E. 4.2 S. 328, 150 V 89 E. 3.2.1 S. 95, 148 
V 162 E. 3.2.1 S. 166, 144 V 210 E. 4.3.1 S. 213). Für Rentenbezügerinnen 
und -bezüger, deren Rentenanspruch vor Inkrafttreten der Änderung vom 
19. Juni 2020 – d.h. vor dem 1. Januar 2022 – entstanden ist und die bei 
Inkrafttreten dieser Änderung das 55. Altersjahr noch nicht vollendet haben, 
was auf den 1977 geborenen und seit Juni 2012 eine Rente beziehenden 
Beschwerdeführer (act. II 3/1, 144) zutrifft, bleibt der bisherige Rentenan-
spruch solange bestehen, bis sich der IV-Grad nach Art. 17 Abs. 1 ATSG 
ändert (Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 19. Juni 
2020 WEIV).

In Revisionsfällen nach Art. 17 ATSG – wie dem vorliegenden – gilt 
gemäss Rz. 9102 des Kreisschreibens über Invalidität und Rente in der 
Invalidenversicherung (KSIR; zur Bedeutung von Verwaltungsweisungen 
vgl. BGE 150 V 1 E. 6.4.2 S. 6, 148 V 385 E. 5.2 S. 391, 147 V 79 E. 7.3.2 
S. 82, 146 V 224 E. 4.4.2 S. 228) Folgendes: Liegt die massgebende Ände-
rung vor dem 1. Januar 2022, finden die Bestimmungen des IVG und dieje-
nigen der IVV in der Fassung gültig bis 31. Dezember 2021 Anwendung. 
Liegt die massgebende Änderung nach diesem Zeitpunkt, finden die Be-
stimmungen des IVG und diejenigen der IVV in der Fassung gültig ab 
1. Januar 2022 Anwendung. Der Zeitpunkt der massgebenden Änderung 
bestimmt sich nach Art. 88a IVV (vgl. Urteil des BGer 8C_658/2022 vom 
30. Juni 2023 E. 3.2).

Hier liegt die massgebliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen 
(Erzielung eines für den Rentenanspruch relevanten Erwerbseinkommens 
im Jahr 2020; vgl. E. 4.1 hiernach) vor dem 1. Januar 2022; damit wie auch 
mangels eines weiteren Revisionsgrundes mit Neufestsetzung des Ren-

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tenanspruchs nach dem 1. Januar 2022 ist das bis 31. Dezember 2021 
geltende Recht (fortan: aArt.) anwendbar.

3.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346).

3.3 Gemäss aArt. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

3.4 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein-
kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Art. 16 ATSG).

3.5 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines 
Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf 
Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufge-
hoben (aArt. 17 Abs. 1 ATSG).

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3.5.1 Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den 
tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit 
den Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invalidenrente ist deshalb nicht 
nur bei einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes, son-
dern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen 
(oder die Auswirkungen auf die Betätigung im üblichen Aufgabenbereich) 
des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert 
haben. Dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer 
Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Ein Revisionsgrund ist 
ferner unter Umständen auch dann gegeben, wenn eine andere Art der 
Bemessung der Invalidität zur Anwendung gelangt oder eine Wandlung des 
Aufgabenbereichs eingetreten ist (BGE 144 I 103 E. 2.1 S. 105, 141 V 9 
E. 2.3 S. 10; SVR 2021 IV Nr. 36 S. 109, 8C_280/2020 E. 3.1).

3.5.2 Liegt eine erhebliche Änderung des Sachverhalts vor, ist der Ren-
tenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig, d.h. unter 
Berücksichtigung des gesamten für die Leistungsberechtigung ausschlag-
gebenden Tatsachenspektrums, neu und ohne Bindung an frühere Invali-
ditätsschätzungen zu prüfen (BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 11, 117 V 198 E. 4b 
S. 200; SVR 2021 IV Nr. 36 S. 109, 8C_280/2020 E. 3.1).

3.5.3 Als zeitliche Vergleichsbasis ist einerseits der Sachverhalt im Zeit-
punkt der ursprünglichen Rentenverfügung und anderseits derjenige zur 
Zeit der streitigen Revisionsverfügung zu berücksichtigen (BGE 130 V 343 
E. 3.5.2 S. 351, 125 V 368 E. 2 S. 369; SVR 2010 IV Nr. 53 S. 165, 
9C_8/2010 E. 3.1).

3.5.4 Bei Versicherten, welche die Leistung weder unrechtmässig erwirkt 
noch die Meldepflicht verletzt haben, erfolgt die Herabsetzung oder Aufhe-
bung der Renten frühestens vom ersten Tag des zweiten der Zustellung 
der Verfügung folgenden Monats an (Art. 88bis Abs. 2 IVV).

3.6 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-

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lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99; SVR 2021 IV 
Nr. 54 S. 180, 9C_540/2020 E. 2.3).

4.

4.1 Zu vergleichen ist der Sachverhalt zur Zeit der Verfügung vom 
10. März 2017 (act. II 144) mit demjenigen, der sich bis zum Erlass der 
Verfügung vom 9. Oktober 2024 (act. II 420) entwickelte, wobei hier das 
Vorliegen eines erwerblichen Revisionsgrundes streitig ist. In den diversen 
Rentenverfügungen, welche ebenfalls im erwähnten Zeitraum ergangen 
sind (vgl. act. 145, 152, 178, 240 276, 316), wurden allein administrative 
Anpassungen (u.a. Hinzukommen von Kinderrenten) vorgenommen. Eine 
hinreichende materielle Prüfung der anspruchserheblichen Tatsachen ging 
diesen Verfügungen nicht voraus, weshalb sie in dieser Hinsicht unbeacht-
lich sind (BGE 133 V 108 E. 5.4 S. 114; SVR 2019 IV Nr. 68 S. 220, 
9C_382/2018 E. 2).

Im Rahmen der ursprünglichen Rentenzusprache erfolgte in der Referenz-
verfügung vom 10. März 2017 (act. II 144) die Invaliditätsbemessung – un-
ter Annahme, der Beschwerdeführer wäre im Gesundheitsfall weiterhin als 
… bei seiner eigenen Unternehmung, der E.________ GmbH (über welche 
per …. ... … der Konkurs eröffnet und die per …. … … im Handelsregister 
gelöscht wurde [vgl. SHAB-Publikationen vom ... … … und ... … …]) tätig – 
anhand der ausserordentlichen Bemessungsmethode (act. II 131). Dabei 
wurde gestützt auf die statistischen Werte der vom Bundesamt für Statistik 
(BFS) herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) für 2012 (Tabelle 
TA 1, NOGA-Wirtschaftszweig Ziff. ..-.., Kompetenzniveau 4) und gewichtet 
gemäss den Aufgabenbereichen des Betätigungsvergleichs (je 25 % …/… 
bzw. … und 50 % …) ein Valideneinkommen von Fr. 176'316.-- ermittelt 
(act. II 131/9 Ziff. 9, 144/5). Dass der Beschwerdeführer diese Tätigkeit als 
"Quasi-Selbständigerwerbender" allenfalls bereits vorher effektiv aufgab, ist 
nicht entscheidend. Entscheidend ist allein, dass er diese im hypotheti-

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schen Validitätsfall weitergeführt hätte. Insoweit ist in der Aufgabe der 
Tätigkeit für die E.________ GmbH bzw. jener für die von ihm ebenfalls 
mitgegründete F.________ GmbH (vgl. SHAB-Publikationen vom …. … 
bzw. …. … …) auch kein Statuswechsel zu erblicken. Indes erzielte der 
Beschwerdeführer im Jahr 2020 als Angestellter der G.________ AG 
(act. II 183, 205) ein für den Rentenanspruch relevantes Erwerbseinkom-
men von Fr. 114'645.-- (act. II 337/2, 389/3; vgl. auch act. II 275). Ange-
sichts des der ursprünglichen Invaliditätsbemessung zugrunde liegenden 
und auf das Jahr 2020 aufindexierten Valideneinkommens von 
Fr. 188'059.-- (Fr. 176'316.-- / 102.1 x 108.9 [BFS, Tabelle T.1.1.10, Nomi-
nallohnindex, Männer, NOGA-Wirtschaftszweig Ziff. …-…, Indices 2012 
bzw. 2020]) hätte dieses Erwerbseinkommen zu einem rentenausschlies-
senden Invaliditätsgrad von 39 % geführt ([Fr. 188'059.-- ./. Fr. 114'645.--] / 
Fr. 188'059.-- x 100). Dass diese Einkommenssteigerung nur vorüberge-
hend erfolgte und allenfalls auf einen "Covid-Effekt" zurückzuführen war 
(Beschwerde S. 13 Ziff. III Ziff. 3.3; vgl. aber auch act. II 264/43), ist dabei 
irrelevant. Zwar ist rechtsprechungsgemäss zur Annahme eines Revisions-
grundes grundsätzlich gefordert, dass es sich um eine zumutbare und dau-
erhafte Einkommenserzielung handelt (vgl. MEYER/ REICHMUTH, Bundesge-
setz über die Invalidenversicherung [IVG], 4. Aufl. 2022, S. 30 N. 23). Auch 
wenn der Beschwerdeführer das Arbeitsverhältnis mit der G.________ AG 
wegen interner Umstrukturierung verlor (act. II 264/32) und dort schon al-
lein wegen der Änderung der internen …srichtlinien (act. II 281/1) sicherlich 
nicht über Jahre hinweg ein solch hohes Einkommen hätte erzielen kön-
nen, erbrachte er jedoch ohne weiteres den Tatbeweis, dass er – unbese-
hen seines Gesundheitszustandes – dennoch über längere Zeit ein renten-
ausschliessendes Erwerbseinkommen zu erwirtschaften vermochte. Dies 
stellt allemal eine für den Leistungsanspruch wesentliche Sachverhaltsän-
derung dar (act. II 404/5 Ziff. 4; Beschwerdeantwort S. 2 f. lit. C Ziff. 7). Ein 
Revisionsgrund in Form einer Änderung des Invalideneinkommens liegt 
vor, wenn das Leistungsvermögen der versicherten Person unverändert 
bleibt, sich aber ihre erwerblichen Möglichkeiten oder ihre berufliche Situa-
tion geändert haben. Das Auffinden einer besser bezahlten Stelle stellt eine 
revisionsrechtlich bedeutsame Änderung des Sachverhalts dar, soweit es 
sich nicht um einen absolut einmaligen Glücksfall handelt (Urteil des BGer 
8C_728/2020 vom 23. Juni 2021 E. 3.2); ein solcher Glücksfall liegt mit der 

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Anstellung bei der G.________ AG nicht vor. Folglich ist der Rentenan-
spruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu 
prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (vgl. E. 3.5.2 
hiervor). 

4.2 Die angefochtene Verfügung vom 9. Oktober 2024 (act. II 420) ba-
siert in medizinischer Hinsicht auf dem interdisziplinäre Gutachten der 
D.________ AG vom 12. August 2024 (act. II 402.1) mit Untersuchungen in 
den Bereichen der Psychiatrie (act. II 402.2/1-38), Allgemeinen Inneren 
Medizin (act. II 402.2/39-62), Neuropsychologie (act. II 402.2/63-86) und 
Orthopädie (act. II 402.3). In der interdisziplinären Gesamtbeurteilung stell-
ten die Gutachter keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. 
Als Diagnosen ohne Auswirkung seien eine Neigung zu Wirbelsäulenbe-
schwerden ohne wesentliche funktionelle Beeinträchtigung (ICD-10 M54.5), 
Aufbrauchveränderungen des rechten Grosszehengrundgelenks (ICD-10 
M20.2), eine Präadipositas (ICD-10 66.09), eine gastroösophageale Reflu-
xerkrankung (ICD-10 K21.0), ein Reinke-Ödem (ICD-10 J38.4) und ein Ni-
kotinkonsum, kumulativ circa 44 py ("pack years"; ICD-10 Z72.0; 
act. II 402.1/9 Ziff. 4.3). Allgemein-internistischer- und orthopädischerseits 
ergäben sich aktuell keine Anhaltspunkte für Erkrankungen mit Auswirkung 
auf die Arbeitsfähigkeit. Orthopädischerseits habe das Ausmass der vorge-
tragenen Schmerzsymptomatik nicht auf entsprechende körperliche Unter-
suchungsbefunde abgestützt werden können. Von Seiten des psychiatri-
schen Fachgebietes hätten sich keine ausreichenden Anhaltspunkte für 
das Vorhandensein einer chronischen Schmerzstörung mit psychischen 
und somatischen Faktoren als mögliche Erklärungen dafür ergeben. So 
habe der Beschwerdeführer klinisch nicht im vorgegebenen Ausmass 
schmerzbeeinträchtigt gewirkt, es fehlten paravertebrale schmerzaktive 
Muskelverspannungen. Psychiatrisch ergäben sich unter Einbezug der 
neuropsychologischen Befunde keine ausreichenden Hinweise für das Vor-
liegen einer psychischen Erkrankung mit oder ohne Auswirkung auf die 
Arbeitsfähigkeit. Ein neuropsychologisches Leistungsprofil habe nicht er-
stellt werden können, da die erhobenen Befunde nicht ausreichend valide 
seien. Auch widersprächen die vormals erhobenen neuropsychologischen 
Befunde der klinischen Untersuchung und dem vom Beschwerdeführer 
berichteten alltäglichen Funktionsniveau. Die im Rahmen der Vorbegutach-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. März 2025, IV 200 2024 737

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tung diagnostizierte leichte bis mittelgradige neuropsychologische Störung 
könne somit nicht bestätigt werden. Psychiatrischerseits könnten die postu-
lierten Vordiagnosen wie Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung 
(ADHS), emotionale instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Ty-
pus, posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Persönlichkeitsverände-
rung nach Re-Traumatisierung und chronische Schmerzstörung mit psychi-
schen und somatischen Faktoren nicht mit dem notwendigen Grad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit bestätigt werden (act. II 402.1/7 f. 
Ziff. 4.1). Wesentliche Beeinträchtigungen seitens des Bewegungsappara-
tes seien nicht zu objektivieren gewesen. Die Bewegungseinschränkung 
des rechten Grosszehengelenks habe dem kernspintomographischen Be-
fund einer Grosszehengelenksarthrose entsprochen. Psychiatrischerseits 
seien die vom Beschwerdeführer beschriebene Konzentrationsbeeinträch-
tigung und die Vergesslichkeit nicht im Rahmen der klinisch-
psychiatrischen Untersuchung nachvollziehbar gewesen. Das berichtete 
alltägliche Funktionsniveau deute nicht auf eine namhafte psychische oder 
neuropsychologische Beeinträchtigung hin. Dazu passend sei auch in der 
Gegenübertragung keine namhafte psychische Beeinträchtigung aufspür-
bar. Die aktuell geringe psychiatrische Behandlungsfrequenz widerspreche 
auch einer namhaften Beeinträchtigung. Es erfolge keine Psychopharma-
katherapie (act. II 402.1/8 f. Ziff. 4.2). Orthopädischerseits seien für die 
Wirbelsäule belastende Tätigkeiten nicht mehr ausführbar. Die angestamm-
te Tätigkeit sei ausreichend angepasst. Allgemein-internistischerseits und 
psychiatrischerseits beständen keine Funktionseinschränkungen 
(act. II 402.1/9 Ziff. 4.3). Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Persönlich-
keitsstörung oder -akzentuierung ergäben sich aus der soziobiographi-
schen/psychiatrischen Anamnese und der aktuellen psychiatrischen Unter-
suchung nicht (act. II 402.1/9 Ziff. 4.4). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit 
sei der Beschwerdeführer konsensuell zu einer Präsenz von 8.5 Stunden 
befähigt, während dieser Anwesenheitszeit bestehe keine Einschränkung 
der Leistung. Die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit (bezogen auf 
ein 100 %-Pensum) betrage konsensuell 100 % seit mindestens der Verfü-
gung vom 10. März 2017 (act. II 402.1/10 Ziff. 4.5). Konsensuell bestehe 
überwiegend wahrscheinlich keine arbeitsfähigkeitsrelevante Veränderung 
des Gesundheitszustands. Zwischenzeitlich seien ein Asthma bronchiale 
sowie eine gastroösophageale Refluxkrankheit diagnostiziert worden, bei-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. März 2025, IV 200 2024 737

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des ohne dauerhaften Einfluss auf die berufliche Belastbarkeit 
(act. II 402.1/11/Ziff. 4.9).

4.3 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Den im Verwaltungsverfahren eingeholten Gutachten von externen Spezia-
lärzten, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchun-
gen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörte-
rung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei der Be-
weiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete 
Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 V 210 
E. 1.3.4 S. 227, 135 V 465 E. 4.4 S. 470, 125 V 351 E. 3b bb S. 353; SVR 
2020 IV Nr. 71 S. 246, 8C_260/2020 E. 2.2).

4.4 Das interdisziplinäre Gutachten der D.________ AG vom 12. Au-
gust 2024 (act. II 402.1) erfüllt die von der höchstrichterlichen Rechtspre-
chung an den Beweiswert einer medizinischen Expertise gestellten Anfor-
derungen (vgl. E. 4.3 hiervor). Die darin enthaltenen Feststellungen beru-
hen auf eigenen Abklärungen, sind in Kenntnis der Vorakten sowie unter 
Berücksichtigung der geklagten Beschwerden getroffen worden. Die Aus-
führungen in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sind ein-
leuchtend und die gezogenen Schlussfolgerungen zum Gesundheitszu-
stand wurden nachvollziehbar, umfassend und einlässlich begründet. Die 
Beurteilung des Gesundheitszustandes erfolgte unter Einbezug sämtlicher 
hier relevanten medizinischen Fachdisziplinen und beruht auf kongruenten 
Einschätzungen anlässlich der interdisziplinären Gesamtbeurteilung (vgl. 
act. II 402.1). Dem Gutachten (inkl. Teilgutachten, vgl. act. II 402.2/1-38, 

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/39-62, /63-86, act. II 402.3) kommt damit voller Beweiswert zu, so dass 
darauf abzustellen ist. Die dagegen erhobene Kritik des Beschwerdeführers 
verfängt nicht:

4.4.1 In somatischer Hinsicht setzten sich die Gutachter der D.________ 
AG eingehend mit dem der Verfügung vom 10. März 2017 (act. II 144) zu-
grunde liegenden Gutachten der MEDAS C.________ vom 6. Juni 2016 
(act. II 112.1) auseinander und zeigten insbesondere nachvollziehbar auf, 
dass seitens des Bewegungsapparates weder anhand der Exploration noch 
bildgebend wesentliche Beeinträchtigungen zu objektivieren waren 
(act. II 402.1/7 f. Ziff. 4.1 f.). So stellte Dr. med. H.________, Facharzt für 
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, im 
orthopädischen Teilgutachten vom 10. Januar 2024 (act. II 402.3) im Rah-
men der klinischen Untersuchung (inkl. Neutral-0-Durchgangsmethode 
[act. II 402.3/21 f.]) sowohl einen Becken- als auch einen Schultergerade-
stand fest und es ergaben sich ein regelrechtes Krümmungsverhalten so-
wie ein lotgerechter Aufbau der Wirbelsäule. Das Vorbeugen gelang mühe-
los bis zu einem Fingerbodenabstand von 10 cm mit problemlosem Wie-
deraufrichten aus der tiefen Rumpfbeuge. Die segmentale Entfaltbarkeit 
der BWS und der Lendenwirbelsäule (LWS) war nicht eingeschränkt und 
Nervenwurzelreizungen lagen keine vor (act. II 402.3/13 Ziff. 4.3 und /16 
Ziff. 6.1). Zwar stellt die klinische Untersuchung und Befunderhebung im 
Bereich der Wirbelsäule die wichtigste und feinste Prüfung dar (Urteil des 
BGer 8C_431/2024 vom 16. Dezember 2024 E. 6.3.2). Der orthopädische 
Gutachter würdigte darüber hinaus aber auch die diversen MRI-
Untersuchungen von HWS, BWS und LWS, wobei er dem Alter des Be-
schwerdeführers vorauseilende degenerative Veränderungen am Achsen-
organ ausschloss (act. II 402.3/16 Ziff. 6.1). Dass in den Vorakten eine 
Skoliose befundet wurde (Beschwerde S. 4 Ziff. III Ziff. 3.1), ist nicht geeig-
net, den Beweiswert der orthopädischen Expertise zu schmälern, wurde 
diese doch u.a. nur als "diskret", "gering" oder "leicht" beschrieben 
(act. II 5.7/5, 5.15/3, 30.13/17 f., 64/1 Ziff. 1.1, 216/2, 239.3/60 f.). Zudem 
vermerkte auch bereits Dr. med. I.________, Facharzt für Chirurgie, im zu 
Handen des Taggeldversicherers erstellten Gutachten der … vom 7. Mai 
2012 "keine wesentliche Skoliose" (act. II 39.4/15 f. Ziff. 4.1.2). Die im MRI-
Befundbericht vom 10. Februar 2020 (act. II 239.3/51 f.) festgehaltene 

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linkskonvexe skoliotische Fehlhaltung der BWS interpretierte der behan-
delnde PD Dr. med. J.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates, als leicht (act. II 239/49). Die 
wegen dem Verdacht auf einen Morbus Bechterew am 30. März 2020 
durchgeführte MRI-Untersuchung der LWS und der Sakroiliakalgelenke 
ergab keine Skoliose (act. II 213/3).

Wie der begutachtende Dr. med. H.________ zutreffend festhielt 
(act. II 402.3/17 Ziff. 6.2), korrelieren die von ihm aufgezeigten Inkonsisten-
zen – das Ausmass der vorgetragenen Schmerzsymptomatik liess sich 
nicht auf entsprechende körperliche Untersuchungsbefunde abstützen bzw. 
wesentliche Beeinträchtigungen seitens des Bewegungsapparates waren 
nicht zu objektivieren – im Übrigen mit den Feststellungen der Dres. med. 
J.________ und K.________, Praktischer Arzt und Facharzt für Rheumato-
logie, in den Berichten vom 26. Februar 2020 (act. II 239.3/49 f.) und 
26. März 2020 (act. II 216/2 f.). Der behandelnde orthopädische Chirurge 
hielt zusammenfassend fest, dass sich bis auf leichte degenerative Verän-
derungen im Bereich der BWL an der gesamten Wirbelsäule keine höher-
gradigen Degenerationszeichen oder posttraumatische Zeichen finden lies-
sen, welche die starken Schmerzen adäquat erklärten (act. II 239.3/50). 
Der behandelnde Rheumatologe erwähnte, weder anamnestisch noch kli-
nisch noch sonographisch fänden sich eindeutige Anhaltspunkte für eine 
axiale Spondylarthritis. Der normale Schober-Test sowie die Prüfung der 
Atemexkursion im normalen Bereich sprächen gegen eine Ankylosis der 
Wirbelsäule; eine Erklärung für die Schulterschmerzen links finde er nicht. 
Auch ging er lediglich von einem diskreten Ausmass des Befundes aus 
(act. II 216/3).

Was den im Gutachten der MEDAS C.________ vom 6. Juni 2016 
(act. II 112.1/29 Ziff. 4.4, /36 Ziff. 5.3.1; vgl. auch dazugehöriges chirurgi-
sches Teilgutachten vom 21. September 2015; act. 112.4/2 Ziff. 6, /4 
Ziff. 9.1) erwähnten Schulterschiefstand anbelangt (Beschwerde S. 5 
Ziff. III Ziff. 3.1), konnte dieser Befund im Rahmen der klinisch-
gutachterlichen Exploration durch Dr. med. H.________ nicht mehr festge-
stellt werden. Vielmehr zeigte sich ein Schultergeradestand (act. II 402.3/13 
Ziff. 4.3). Dass Dr. med. H.________ über einen Facharzttitel für Orthopä-

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dische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates und nicht 
einen solchen für Rheumatologie verfügt (Beschwerde S. 6 Ziff. III Ziff. 3.1), 
ist unerheblich, handelt es sich bei den vom Beschwerdeführer geltend 
gemachten Rückenbeschwerden doch um ein medizinisches Geschehen 
im Schnittstellenbereich zwischen Rheumatologie und Orthopädie. Ersteres 
Fachgebiet befasst sich mit den Erkrankungen des Bindegewebes und 
schmerzhaften Störungen des Bewegungsapparates, Zweiteres, mit 
Störungen und Anomalien in Form oder Funktion des Stütz- und Bewe-
gungsapparates (PSCHYREMBEL, Klinisches Wörterbuch, 267. Auflage 
2017, S. 601 ["rheumatischer Formenkreis"], S. 1561 ["Rheumatologie"] 
und S. 1314 ["Orthopädie"]). Insoweit war hier nicht ausschlaggebend, ob 
die gutachterliche Beurteilung aus orthopädischem oder rheumatologi-
schem Blickwinkel erfolgte. Hinweise auf "grobe handwerkliche Fehler sei-
tens der MEDAS Gutachter" bestehen nicht, insbesondere ist die subjektive 
Auffassung des Beschwerdeführers, wonach der Fussbodenabstand aus 
seiner Sicht grösser gewesen sei als die dokumentierten 10 cm, nicht be-
weisend für die Annahme, Messwerte seien generell falsch erfasst worden 
(Beschwerde S. 6 Ziff. III Ziff. 3.1).

Beim im Gutachten der MEDAS C.________ diagnostizierten Panverte-
bralsyndrom (act. II 112.1/29 Ziff. 4.4, /36 Ziff. 5.3.1) handelt es sich – wie 
der Name schon sagt – um ein sogenanntes Syndrom, das heisst um eine 
Entität, die durch eine Kombination von Symptomen, die typischerweise 
gemeinsam auftreten, gekennzeichnet ist (vgl. a.a.O. PSCHYREMBEL 
S. 1756 ["Syndrom"]). Mit anderen Worten liegt dieser Diagnose nicht 
zwingend ein struktureller Schaden zu Grunde. Das Beschwerdebild wurde 
von den damaligen Gutachtern dementsprechend auch unter M54.80 der 
ICD-10 ("Sonstige Rückenschmerzen") klassifiziert. Indem die Sachver-
ständigen der D.________ AG kein organisches Korrelat für die Rücken-
schmerzen objektivieren konnten, ist nachvollziehbar, dass sie diese Dia-
gnose nicht stellten; mithin steht diesbezüglich keine "Heilung", sondern 
eine unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebe-
nen Sachverhalts im Raum (Beschwerde S. 7 f. Ziff. 3.1).

4.4.2 In psychiatrischer Hinsicht setzte sich der Gutachter, Dr. med. 
L.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, im psychiatri-

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schen Teilgutachten der D.________ AG vom 17. Juli 2024 (act. II 402.2/1-
38) ebenfalls eingehend mit der Expertise der MEDAS C.________ vom 
6. Juni 2016 (act. II 112.1) sowie der weiteren medizinischen Aktenlage 
auseinander und zeigte gestützt auf die Anamnese sowie den erhobenen 
psychopathologischen Befund – auch mit Blick auf die klinisch-
diagnostischen Leitlinien (vgl. DILLING/MOMBOUR/SCHMIDT [Hrsg.], Internati-
onale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-
diagnostische Leitlinien, 10. Aufl., 2015, S. 207 f. und S. 358 ff.) – nachvoll-
ziehbar und überzeugend auf, dass die verschiedentlich postulierten Dia-
gnosen einer ADHS und PTBS nicht vorliegen (act. II 402.2/27 ff. Ziff. 6.1; 
Beschwerde S. 8 Ziff. III Ziff. 3.1). Dr. med. L.________ diskutierte etwa 
den der ADHS inhärenten Rückbezug auf das frühe Kindesalter und die 
Überaktivität (vgl. a.a.O. DILLING et al., S. 359 f.). Er führte aus, dass der 
Beschwerdeführer die Schulzeit betreffend weder über Schwierigkeiten, 
Flüchtigkeitsfehler, übermässige Ermahnungen, Verhaltensauffälligkeiten 
(Verhalten im Sinne eines "Klassenkaspers"), Konzentrationsstörungen, 
Verträumtheit, Unruhe im Unterricht berichtet habe, sondern lediglich über 
eine ausgeprägte sportliche Aktivität (act. II 402.2/25, /28, /32 f. Ziff. 6.1). 
Eine für die ADHS massgeblich ungewöhnliche Entwicklung in der Kindheit 
ist gestützt darauf nicht zu erblicken. Vielmehr erwähnte der Beschwerde-
führer, immer ein guter Schüler gewesen zu sein (act. II 402.2/20 Ziff. 3.2). 
Weiter wies der Gutachter zutreffend darauf hin, dass auch die berufliche 
Laufbahn und der berufliche Erfolg (vgl. act. II 402.2/20 Ziff. 3.2) gegen 
eine emotionale Instabilität mit Impulsivität sprechen, zumal letzterer als … 
auf Interaktion fusste (act. II 402.2/28 Ziff. 6.1). Einleuchtend legte Dr. med. 
L.________ weiter dar, dass eine PTBS nicht diagnostiziert werden kann, 
da der Beschwerdeführer den im Jahre 1995 zugetragenen Unfall nicht 
bewusst erlebt habe ("er wisse nur noch, dass es geregnet habe, habe an-
sonsten keine Erinnerungen"; act. II 402.2/18 Ziff. 3.2); der Beschwerdefüh-
rer beschreibe diesbezüglich auch keine Intrusion, Flashbacks, keinen Hy-
perarousal, keine traumabezogenen Albträume, sondern berichte lediglich 
von einem traumabezogenen Vermeidungsverhalten in der Art, dass er 
vermeide bei Regen zu fahren (act. II 402.2/29 Ziff. 6.1). Diese Einschät-
zung korreliert denn auch mit der einschlägigen bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung. Eine PTBS gemäss ICD-10 F43.1 (auch in der 2022 gel-
tenden Fassung) setzt voraus, dass sie mit einer Latenz von wenigen Wo-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. März 2025, IV 200 2024 737

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chen bis Monaten nach einem Ereignis mit aussergewöhnlicher Bedrohung 
oder katastrophenartigem Ausmass auftritt, das bei fast jedem eine tiefe 
Verzweiflung hervorrufen würde. Prädisponierende Faktoren können die 
Schwelle zur Entwicklung dieses Syndroms zwar senken und den Verlauf 
erschweren, sind aber weder notwendig noch ausreichend, um dessen 
Auftreten erklären zu können (Urteil des BGer 9C_228/2013 vom 26. Juni 
2013 E. 4.1.2). Eine weniger einschränkende Formulierung des Belas-
tungskriteriums und damit die Berücksichtigung von Ereignissen, die weder 
eine aussergewöhnliche Bedrohung noch eine Katastrophe darstellen, 
dennoch aber im Erleben einer versicherten Person eine "Traumatisierung" 
auslösen können, mag therapeutisch Sinn machen. Dasselbe gilt für eine 
weniger einschränkende Formulierung der zeitlichen Latenz mit Berück-
sichtigung von einem erst lange nach den "traumatischen Ereignissen" be-
ginnenden Krankheitsverlauf. Hingegen verlangt die Leistungsberechtigung 
in der Invalidenversicherung zwangsläufig eine gewisse Objektivierung, 
weshalb solche Konstellationen ausser Betracht bleiben müssen (Urteile 
des BGer 9C_39/2014 vom 19. Mai 2014 E. 4.3 und 9C_228/2013, 
E. 4.1.3). Abgesehen davon hätte eine entsprechende psychische Störung 
mit mehrjährigem chronischem Verlauf – wenn sie nicht inzwischen remit-
tierte – gemäss den diagnostischen Leitlinien längstens in eine dauernde 
Persönlichkeitsänderung übergehen müssen (vgl. a.a.O. DILLING et al., 
S. 208). Eine solche Persönlichkeitsänderung schloss Dr. med. L.________ 
aber gerade explizit und nachvollziehbar aus (act. II 402.2/29, /33 Ziff. 6.1).

Soweit der Beschwerdeführer aus dem seines Erachtens "sehr eigenarti-
gen" und "eher erratisch" verlaufenden Gesprächsklima, in welchem die 
psychiatrische Exploration stattgefunden haben soll, psychiatrische Schlüs-
se ziehen will (Beschwerde S. 9 Ziff. III Ziff. 3.1), ist dies unbehelflich. Ei-
nerseits handelt es sich um aus der medizinischen Laiensphäre heraus 
getroffene subjektive Einschätzungen, welche den Beweiswert der 
fachärztlichen Beurteilung von vornherein nicht zu mindern vermögen. An-
dererseits wird zu Recht nicht vorgebracht, der wesentliche Inhalt der 
Tonaufnahme (Akten der Beschwerdegegnerin [act. IIC]) sei im Gutachten 
falsch oder unvollständig dokumentiert.

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4.5 Der Sachverhalt ist damit hinreichend geklärt, weshalb sich weitere 
Erhebungen, insbesondere in Form des eventualiter beantragten Obergut-
achtens (Beschwerde S. 9 Ziff. III Ziff. 3.1) in antizipierter Beweiswürdigung 
erübrigen (vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5 S. 368, 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 
157 E. 1d S. 162; Urteil des BGer 9C_298/2024 vom 14. August 2024 
E. 5.2, zur Publikation vorgesehen; SVR 2019 IV Nr. 50 S. 162, 
9C_296/2018 E. 4). Die Frage, ob eine unterschiedliche Beurteilung eines 
im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts vorliegt (Beschwerde 
S. 2 Ziff. III Ziff. 2 Lemma 2, S. 11 Ziff. III Ziff. 3.2; Beschwerdeantwort S. 2 
lit. C Ziff. 6), beschlägt einzig das revisionsrechtliche Beweisthema und ist 
nicht entscheidend. Dies zumal bereits ein erwerblicher Revisionsgrund 
gegeben ist und mit der freien Prüfung keine Bindung an frühere Beurtei-
lungen besteht (vgl. E. 4.1 in fine hiervor).

4.6 Mangels Vorliegens einer Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits-
fähigkeit erübrigt sich die Invaliditätsbemessung. Vor diesem Hintergrund 
erübrigen sich auch Weiterungen zur Frage des (ab 1. Januar 2024 an-
wendbaren) Pauschalabzuges im Falle eines anhand statistischer Löhne 
ermittelten Invalideneinkommens (Art. 26bis IVV; Beschwerde S. 14 Ziff. III 
Ziff. 3.4).

4.7 Zusammenfassend ist weder aus somatischer noch aus psychiatri-
scher Sicht ein invalidisierender Gesundheitsschaden ausgewiesen, womit 
kein Rentenanspruch mehr besteht (vgl. E. 3.3 hiervor). Mangels einer 
ausgewiesenen Verletzung der Meldepflicht (Art. 77 IVV) hob die Be-
schwerdegegnerin die laufende Invalidenrente zu Recht nicht rückwirkend 
auf (vgl. Art. 88bis Abs. 2 lit. b IVV). Der Beschwerdeführer teilte im Revisi-
onsfragebogen am 27. November 2019 (act. II 163) mit, dass er eine Teil-
zeiterwerbstätigkeit aufgenommen habe und liess durch seinen Rechtsver-
treter im Dezember 2019 nähere Angaben über die Arbeitgeberin sowie 
den Beschäftigungsgrad mitteilen (act. II 167). Im April 2020 übermittelte 
der Beschwerdeführer den von ihm selbst eingeholten IK-Auszug 
(act. II 216), welcher systembedingt jedoch das Jahreseinkommen pro 
2020 noch nicht enthielt. Dass sich unter Berücksichtigung der schwanken-
den … insgesamt im Jahr 2020 schliesslich ein für den Rentenanspruch 
relevantes Bruttoeinkommen ergeben würde, musste ihm im Laufe des 

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Jahres noch nicht bewusst sein. Zudem hatte die Beschwerdegegnerin 
aufgrund der Akten bereits im Januar 2021 Kenntnis über die teilweise ho-
hen … (act. II 239.1). Die Beschwerdegegnerin hob folglich die Invaliden-
rente in Anwendung von Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV zu Recht auf das Ende 
des der Verfügungszustellung folgenden Monats, mithin per 30. November 
2024, auf. Die angefochtene Verfügung vom 9. Oktober 2024 (act. II 420) 
ist nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde ist abzu-
weisen.

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei 
Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab-
hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzule-
gen.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdefüh-
rer die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss in 
gleicher Höhe entnommen.

5.2 Es besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 
Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

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3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Fürsprecher B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.