# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2e1aaba0-a1ce-566b-bf1b-2e72ef8f1fa9
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-23
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 23.09.2025 IV 2025/13
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2025-13_2025-09-23.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/8

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2025/13

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 09.10.2025

Entscheiddatum: 23.09.2025

Entscheid Versicherungsgericht, 23.09.2025
Art. 28 Abs. 1 IVG. Art. 16 ATSG. Invalidenrente. Medizinische Eingliederung. 
Länger dauernde Arbeitsunfähigkeit (Entscheid des Versicherungsgerichts 
des Kantons St. Gallen vom 23. September 2025, IV 2025/13).

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Kanton St.Gallen  
Gerichte 
 
 

 
 
 
 

 
 1/7 

 

 
 
Versicherungsgericht 
Abteilung II 

 

 

 
 
 
 

 Entscheid vom 23. September 2025 

Besetzung  Präsident Ralph Jöhl, Versicherungsrichterinnen Karin Huber-Studerus 
und Tanja Petrik-Haltiner; Gerichtsschreiber Tobias Bolt  

   

Geschäftsnr.   IV 2025/13 

   

Parteien 
 

 A.___,  
Beschwerdeführerin,  

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Roland Zahner, Studer Zahner  
Anwälte AG, Neugasse 40, Postfach 2020, 9000 St. Gallen,  
 
 

  gegen 

  I V - S t e l l e  d e s  K a n t o n s  S t .  G a l l e n ,  Postfach 368, 
9016 St. Gallen,  

Beschwerdegegnerin,  
 
 

 
  

Gegenstand  Rente 
 
 
 

 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

IV 2025/13 
 

 

2/7 

Sachverhalt 
A.  

A.a A.___ meldete sich im Dezember 2018 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an 
(IV-act. 1). Sie gab an, sie habe in ihrem Herkunftsland eine gastronomische und touristische 

Hochschule besucht. Sie arbeite in einem Vollpensum als „Koch und Geschäftsführer“ für eine ihr 

gehörende Unternehmung (vgl. IV-act. 6). Der Allgemeinmediziner Dr. med. B.___ berichtete im 

Dezember 2018 (IV-act. 12), die Versicherte leide an einer Psoriasis vulgaris mit Nagel- und 

Gelenkbeteiligung. Bis auf weiteres sei sie vollständig arbeitsunfähig. Bereits am 20. November 2018 
war die Versicherte im Auftrag der Krankentaggeldversicherung von Prof. Dr. med. C.___ 

rheumatologisch begutachtet worden. Der Sachverständige hatte in seinem Gutachten vom 26. 

November 2018 festgehalten (Fremdakten), die Versicherte leide an einer Nagelpsoriasis der Hände 

und der Füsse mit einer begleitenden Psoriasisarthropathie. Die Psoriasis sei aktuell klinisch aktiv im 

Bereich des rechten Ringfingers und des linken Mittelfingers. Hinweise auf einen systemischen Befall 

lägen nicht vor. Insbesondere seien die Haut nicht befallen, die Augen nicht beteiligt und keine Arthritis 

an den Iliosacralgelenken, keine anderweitig lokalisierten Arthritiden, keine Spondylarthropathie sowie 

keine Enthesitiden festzustellen. Aktuell sei der Versicherten die angestammte Tätigkeit aus 

gesundheitlichen und hygienischen Gründen nicht möglich. Der Entzündungsprozess an den Händen 

befinde sich aber in Remission. Nach der Ausheilung werde die Versicherte die angestammte Tätigkeit 

wieder ausüben können. Für eine leichte bis mittelschwere, angepasste Tätigkeit sei die Versicherte 

bereits jetzt schon uneingeschränkt arbeitsfähig.  

A.b Eine Eingliederungsverantwortliche der IV-Stelle notierte nach einem mit der Versicherten am 23. 
Januar 2019 geführten Gespräch (IV-act. 20), die Versicherte sei als ungelernte Köchin im eigenen 
Restaurant tätig gewesen. Das Restaurant sei klein, weshalb keine Umplatzierungsmöglichkeiten 

bestünden. Den Versuch, das Gespräch in Richtung adaptierte Tätigkeiten zu lenken, habe die 

Versicherte abgeblockt. Sie habe geltend gemacht, dass sie an Schubschmerzen in den Gelenken 

sowie an morgendlichen Anlaufschmerzen leide und deshalb keine Erwerbstätigkeit mehr ausüben 

könne. Insgesamt habe die Versicherte sehr desinteressiert gewirkt. Mit einer Mitteilung vom 5. Februar 

2019 wies die IV-Stelle das Begehren um berufliche Eingliederungsmassnahmen und das 

Rentenbegehren ab (IV-act. 24). Die Versicherte reagierte nicht auf diese Mitteilung. 

A.c Im August 2021 meldete sich die Versicherte erneut zum Bezug von Leistungen der 
Invalidenversicherung an (IV-act. 26). Sie gab an (IV-act. 52), eine ihrer Kolleginnen habe sich in einem 

privaten Club mit einem Herrn gestritten. Sie, die Versicherte, sei aufgestanden und habe die Kollegin 

gebeten, sich zu beruhigen. Als sie sich umgedreht habe, habe der Mann ihr ohne Grund direkt mit der 

Faust ins Gesicht geschlagen. Der Schlag habe wahrscheinlich der Kollegin gegolten und sie, die 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

IV 2025/13 
 

 

3/7 

Versicherte, lediglich aus Versehen getroffen. Im August 2021 berichtete der Oto-Rhino-Laryngologe 

Dr. med. D.___, der um eine Zweitmeinung gebeten worden war (Fremdakten), die Versicherte leide 

an einem Status nach einer Nasenbein-Reposition nach einer traumatischen Nasenbeinfraktur mit 

Septumfraktur sowie aktuell an einer persistierenden subjektiven Nasenatmungsbehinderung und an 

Schmerzen über der Nasenflanke links. Bei der klinischen Untersuchung habe sich eine gerade 
Nasenpyramide ohne Schwellung gezeigt. Die anteriore Rhinoskopie habe ein mittelständiges 

Nasenseptum bei einer leichten Nasenmuschelhyperplasie beidseits gezeigt. Die fiberoptische 

Untersuchung der Nase habe einen unauffälligen Befund geliefert. Die enorale Untersuchung sei 

ebenfalls unauffällig ausgefallen. Die Palpation des Orbitalbodens sei unauffällig gewesen. 

Zusammenfassend habe keine ausgeprägte Pathologie festgestellt werden können. Die 

Nasenatmungsbehinderung sei am ehesten durch die Nasenmuschelhyperplasie bedingt. Allenfalls sei 

eine erneute Turbinoplastik zu empfehlen. Die Schmerzen könnten durch die Narbe verursacht sein, 

weshalb diesbezüglich eine Narbenlösung zu diskutieren sei. Im September 2021 teilte der Psychiater 

Dr. med. E.___ der IV-Stelle mit (IV-act. 55), die Versicherte sei nach einem Faustschlag, den sie Ende 

Januar 2021 ins Gesicht erhalten habe, ohnmächtig geworden. Nach der Notfallversorgung sei sie 

innerhalb von zehn Tagen zweimal operiert worden (Os orbitale). Auch ihre Armprothese sei kaputt und 

müsse ärztlich behandelt werden. Insgesamt stünden der Versicherten noch drei Operationen bevor. 

Seit dem Vorfall schlafe sie nicht. Sie habe Albträume und erwache nachts mit Unruhe und Zittern. 
Tagsüber fühle sie sich müde. Sie sei schreckhaft und habe immer wieder Herzrasenattacken. Vor dem 

Schlafengehen belasteten sie grosse Ängste. Der beratende Arzt der Unfallversicherung notierte am 1. 

Dezember 2021 (Fremdakten), mit einer milden traumatischen Hirnverletzung, einer leichten 

posttraumatischen Belastungsstörung sowie einem Status nach Nasenbeinfraktur lasse sich eine 

Arbeitsunfähigkeit nicht weiter begründen. Nach der am 30. September 2021 durchgeführten Operation 

habe maximal bis Mitte Oktober 2021 noch eine Arbeitsunfähigkeit bestanden. Mit einer Verfügung vom 

2. März 2022 stellte die Unfallversicherung die Taggeldleistungen per 14. Oktober 2021 ein 

(Fremdakten). Eine dagegen erhobene Einsprache wurde mit einem Entscheid vom 2. Februar 2023 

abgewiesen (Fremdakten). 

A.d Im April 2022 berichtete Dr. E.___ (IV-act. 93), die Versicherte leide an einer leichten 
posttraumatischen Belastungsstörung sowie an einer Anpassungsstörung mit einer depressiven 

Reaktion. Die Prognose sei gut. Aus fachärztlicher Sicht sei mit dem Wiedererlangen einer 

uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit zu rechnen. Mit einer Mitteilung vom 2. August 2022 wies die IV-

Stelle das Begehren um berufliche Eingliederungsmassnahmen mit der Begründung ab, die Versicherte 
könne sich ihre Arbeit und ihr Pensum bei ihrer selbständigen Erwerbstätigkeit entsprechend ihrem 

Gesundheitszustand frei einteilen, weshalb berufliche Eingliederungsmassnahmen nicht angezeigt 

seien (IV-act. 102). 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

IV 2025/13 
 

 

4/7 

A.e Am 28. Juni 2023 teilte die Versicherte der IV-Stelle mit (IV-act. 112), dass sie seit dem 1. Juli 
2022 wieder zu 100 Prozent erwerbstätig sei. In der Zeit vom 11. April bis zum 30. Juni 2022 habe sie 

zu 50 Prozent gearbeitet. Mit einem Vorbescheid vom 13. Juli 2023 teilte die IV-Stelle der Versicherten 

mit, dass sie die Abweisung des Rentenbegehrens mangels eines rentenbegründenden 

Invaliditätsgrades vorsehe (IV-act. 115). Am 6. September 2023 teilte die Versicherte der IV-Stelle mit, 
dass sie erneut operiert worden sei; aktuell sei sie wieder vollständig arbeitsunfähig (IV-act. 119). Einem 

Operationsbericht der Hals-Nasen-Ohrenklinik des Kantonsspitals St. Gallen vom 4. September 2023 

liess sich entnehmen, dass am 1. September 2023 eine Turbinoplastik beidseits durchgeführt worden 

war (IV-act. 126). Am 19. September 2023 liess die Versicherte gegen den Vorbescheid vom 13. Juli 

2023 einwenden (IV-act. 128), sie sei aktenkundig vom 26. Januar 2021 bis zum 10. April 2022 

vollständig und anschliessend bis zum 30. Juni 2022 zu 50 Prozent arbeitsunfähig gewesen. Folglich 

bestehe zumindest ein Anspruch auf eine befristete Rente. Am 4. Dezember 2023 notierte Dr. med. 

F.___ vom IV-internen regionalen ärztlichen Dienst (RAD) nach einer Würdigung der medizinischen 

Akten (IV-act. 134), bezüglich der Psoriasisarthritis lägen keine aktuellen Berichte vor. Diesbezüglich 

müsse die Aktenlage noch vervollständigt werden. Der Hausarzt Dr. B.___ habe eine vollständige 

Arbeitsunfähigkeit mindestens bis Ende Oktober 2023 attestiert. Eine Begründung dafür fehle und sei 

auch nicht ersichtlich. Der Hausarzt sei zu einer Stellungnahme aufzufordern. Am 27. März 2024 teilte 

Dr. B.___ der IV-Stelle mit, der Versicherten sei die angestammte Tätigkeit uneingeschränkt zumutbar 
(IV-act. 140). Die RAD-Ärztin Dr. F.___ notierte am 5. April 2024, der Gesundheitszustand sei stabil; 

die Versicherte sei uneingeschränkt arbeitsfähig (IV-act. 142).  

A.f Mit einem zweiten Vorbescheid vom 19. April 2024 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass 
sie weiterhin die Abweisung des Rentenbegehrens vorsehe (IV-act. 145). Dagegen liess die Versicherte 

am 23. Mai 2024 einwenden (IV-act. 149), ihr stehe zumindest eine befristete Rente zu. Sie sei vom 26. 

Januar 2021 bis Ende Juni 2022 arbeitsunfähig gewesen. Mit einer Verfügung vom 6. Dezember 2024 

wies die IV-Stelle das Rentenbegehren ab (IV-act. 163). 

B.  

B.a Am 20. Januar 2025 liess die Versicherte (nachfolgend: die Beschwerdeführerin) eine 
Beschwerde gegen die Verfügung vom 6. Dezember 2024 erheben (act. G 1). Sie liess die Aufhebung 

der angefochtenen Verfügung, die Zusprache einer befristeten Rente für die Zeit vom 1. Februar 2022 

bis zum 30. September 2022 sowie eventualiter die Rückweisung der Sache an die IV-Stelle 

(nachfolgend: die Beschwerdegegnerin) zu weiteren Abklärungen beantragen. Zur Begründung liess 

sie ausführen, sie sei ab Ende Januar 2021 arbeitsunfähig gewesen. Da sie erst ab Juli 2022 wieder 
arbeitsfähig gewesen sei, bestehe ein befristeter Rentenanspruch. Der von der Beschwerdegegnerin 

vorgenommene Einkommensvergleich sei falsch. 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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5/7 

B.b Die Beschwerdegegnerin beantragte am 11. März 2025 die Abweisung der Beschwerde (act. G 
4). Zur Begründung führte sie an, die Beschwerdeführerin habe lediglich an einer reaktiven psychischen 

Störung gelitten, die auf das Unfallereignis zurückzuführen gewesen sei. Einer solchen Störung komme 

aber nach der Praxis des Bundesgerichtes keine invalidisierende Wirkung zu, „ansonsten der 

gesetzliche Invaliditätsbegriff seine Konturen verlöre“. 

B.c Die Beschwerdeführerin liess am 23. April 2025 an ihren Anträgen festhalten (act. G 6). Die 
Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Duplik (act. G 8). 

Erwägungen 
1.  

1.1 Dieses Beschwerdeverfahren bezweckt die Überprüfung der angefochtenen Verfügung auf deren 
Rechtmässigkeit, weshalb sein Gegenstand jenem des vorangegangenen Verwaltungsverfahrens 

entsprechen muss. Dieses hat sich nach der verbindlichen Abweisung des Begehrens um berufliche 

Eingliederungsmassnahmen am 2. August 2022 auf die Prüfung des im August 2021 eingereichten 

Rentenbegehrens und damit auf die Frage beschränkt, ob die Beschwerdeführerin frühestens ab dem 

1. Februar 2022 (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG) einen Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung 

gehabt hat.  

1.2 Bei der im August 2021 eingereichten Anmeldung hat es sich um eine sogenannte 
Wiederanmeldung nach der Abweisung eines früheren Rentenbegehrens gehandelt, weshalb die 

Eintretenshürde des Art. 87 Abs. 3 IVV hat gemeistert, das heisst eine relevante 

Sachverhaltsveränderung hat glaubhaft gemacht werden müssen. Das ist der Beschwerdeführerin mit 

dem Hinweis auf den Ende Januar 2021 erlittenen Unfall gelungen, weshalb die Beschwerdegegnerin 

zu Recht auf die Anmeldung eingetreten ist. 

2.  

Eine versicherte Person hat gemäss dem Art. 28 Abs. 1 IVG einen Anspruch auf eine Rente der 

Invalidenversicherung, wenn ihre Erwerbsfähigkeit nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 

wieder hergestellt, erhalten oder verbessert werden kann, wenn sie während eines Jahres ohne einen 

wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 Prozent arbeitsunfähig gewesen ist und wenn 

sie nach dem Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ist. Für die Bemessung der 

Invalidität wird gemäss dem Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit dem Art. 16 ATSG das 

Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach dem Eintritt der Gesundheitsbeeinträchtigung 

und nach der Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen 

durch eine ihr zumutbare Erwerbstätigkeit bei einer ausgeglichenen Arbeitsmarktlage erzielen könnte, 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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6/7 

in Beziehung zu jenem Erwerbseinkommen gesetzt, das sie erzielen könnte, wenn sie gesund 

geblieben wäre. 

3.  

Die Beschwerdeführerin hat angegeben, dass sie in ihrem Herkunftsland eine Ausbildung im 

Gastronomiebereich absolviert hat. Entsprechende Belege hat sie allerdings nicht eingereicht. 
Entscheidend ist, dass es der Beschwerdeführerin nach der Einreise in die Schweiz nicht möglich 

gewesen ist, eine Erwerbstätigkeit auszuüben, für die ein Ausbildungsnachweis im Sinne eines 

eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses erforderlich gewesen wäre. Sie hat typische Hilfsarbeiten 

verrichtet und ein entsprechendes Erwerbseinkommen erzielt. Die Frage, wie hoch das im eigenen 

Betrieb effektiv erzielte Erwerbseinkommen gewesen ist, muss nicht beantwortet werden, denn 

massgebend für die Invaliditätsbemessung sind die Erwerbsmöglichkeiten auf dem allgemeinen und 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Diese haben hier jenen einer typischen Hilfsarbeiterin entsprochen, 

weshalb das Valideneinkommen dem statistischen Zentralwert der Hilfsarbeiterinnenlöhne entspricht. 

4.  

Die Akten belegen mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit, dass die 

Beschwerdeführerin spätestens ab dem 1. Juli 2022 in ihrer angestammten Tätigkeit wieder 

uneingeschränkt arbeitsfähig gewesen ist. Aus unfallversicherungsrechtlicher Sicht hatte sich bereits 

ab Mitte Oktober 2021 keine Arbeitsunfähigkeit mehr begründen lassen (Fremdakten). Der Psychiater 
Dr. E.___ hat schon am 13. April 2022 keine Arbeitsunfähigkeit mehr attestiert und auch der Hausarzt 

Dr. B.___ hat angegeben, die Beschwerdeführerin sei ab Anfang Januar 2022 nicht mehr arbeitsunfähig 

gewesen. Ab dem Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns am 1. Februar 2022 hat folglich 

überwiegend wahrscheinlich keine relevante Arbeitsunfähigkeit mehr vorgelegen. Im Ergebnis erweist 

sich damit die angefochtene Verfügung, mit der die Beschwerdegegnerin das Rentenbegehren der 

Beschwerdeführerin abgewiesen hat, als rechtmässig, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 

5.  

Die angesichts des durchschnittlichen Verfahrensaufwandes praxisgemäss auf 600 Franken 

festzusetzenden Gerichtskosten sind der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Sie sind 

durch den von ihr geleisteten Kostenvorschuss von 600 Franken gedeckt. Die unterliegende 

Beschwerdeführerin hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. 

  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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7/7 

Entscheid 
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP  

1.  
Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  
Die Beschwerdeführerin hat die Gerichtskosten von 600 Franken zu bezahlen; diese sind durch den 

von ihr geleisteten Kostenvorschuss von 600 Franken gedeckt. 

3.  
Das Begehren um eine Parteientschädigung wird abgewiesen. 

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	Entscheid Versicherungsgericht, 23.09.2025
	Art. 28 Abs. 1 IVG. Art. 16 ATSG. Invalidenrente. Medizinische Eingliederung. Länger dauernde Arbeitsunfähigkeit (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. September 2025, IV 2025/13).

		2026-01-28T04:08:01+0100
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen