# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f2e130e5-8d77-5d53-b0d0-e23657aa9d01
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-12-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.12.2008 B-7202/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-7202-2008_2008-12-01.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-7202/2008/urh/ret/san
{T 0/2}

A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d 
v o m  1 .  D e z e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Hans Urech, 
Gerichtsschreiber Thomas Reidy.

IG A._______, bestehend aus:
1. B._______,
2. C._______
beide vertreten durch B.,
Beschwerdeführerinnen,

gegen

Schweizerische Bundesbahnen SBB,
Infrastruktur Projektmanagement, Region Zürich, 
Postfach, 8021 Zürich,
Vergabestelle.

Öffentliches Beschaffungswesen (Neubau 
Lehnenviadukt: Planerleistungen).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Gegenstand

Parteien

B-7202/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in Erwä-
gung, 

dass die  Schweizerischen Bundesbahnen SBB (Infrastruktur,  Projekt 
Management Zürich; nachfolgend: Vergabestelle) am 20. Oktober 2008 
den Zuschlag für die Planerleistungen des Projekts „Neubau Lehnen-
viadukt zur Entflechtung des Schnellzugverkehrs-Heitersberglinie und 
des Güterverkehrs RBL) an die D._______ erteilte und den Zuschlag 
im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB Nr. 206 vom 23. Oktober 
2008) veröffentlichte,

dass die Beschwerdeführerinnen  gegen diesen Zuschlag am 12. No-
vember  2008  beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  erhoben 
haben mit den Rechtsbegehren, die Zuschlagsverfügung vom 20. Ok-
tober 2008 sei aufzuheben und der Zuschlag sei an die Beschwerde-
führerinnen zu erteilen, eventuell sei die Sache mit verbindlichen Wei-
sungen an die Vergabestelle zurückzuweisen, damit diese einen neuen 
Zuschlagsentscheid fälle,

dass die Beschwerdeführerinnen gleichzeitig beantragten, es sei ihnen 
umfassende Akteneinsicht zu gewähren und der Beschwerde sei  die 
aufschiebende Wirkung zu erteilen,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 13. November 
2008  unter  anderem  angeordnet  hat,  bis  zum  Entscheid  über  die 
aufschiebende  Wirkung  hätten  sämtliche  Vollzugsvorkehrungen  zu 
unterbleiben,  und die Vergabestelle sowie die Zuschlagsempfängerin 
eingeladen hat, zum Begehren der Beschwerdeführerin auf Erteilung 
der aufschiebenden Wirkung Stellung zu nehmen,

dass die Beschwerdeführerinnen den verlangten Kostenvorschuss von 
CHF 6'000.- innert Frist bezahlt haben,

dass die Vergabestelle mit Schreiben vom 27. November 2008 die Ab-
schreibung des Verfahrens beantragte, da sich die Beschwerdeführe-
rinnen nach einer Besprechung bereit erklärt hätten, ihre Beschwerde 
zurückzuziehen,

dass  die  Beschwerdeführerinnen  mit  schriftlicher  Erklärung  vom 
27. November 2008 die Beschwerde vom 12. November 2008 zurück-
gezogen haben,

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B-7202/2008

dass das Beschwerdeverfahren infolge Rückzugs der Beschwerde im 
einzelrichterlichen  Verfahren  als  gegenstandslos  geworden  abzu-
schreiben ist  (Art. 23 Abs. 1 Bst. a  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]),

dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  in  Anwendung  von 
Art. 63 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das 
Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) i.V.m. Art. 5 und 6 Bst. a 
des  Reglements  vom 11. Dezember 2006  über  die  Kosten  und  Ent-
schädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE,  SR 
173.320.2)  keine  Verfahrenskosten  zu  erheben  sind  und  der  bereits 
geleistete Kostenvorschuss zurückzuerstatten ist.

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B-7202/2008

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Schreiben der Beschwerdeführerinnen und der Vergabestelle vom 
27. November 2008 werden den Parteien zur Kenntnis gebracht.

2.
Das  Beschwerdeverfahren  B-7202/2008  wird  zufolge  Rückzugs  der 
Beschwerde als gegenstandslos abgeschrieben.

3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der Kostenvorschuss von 
Fr.  6'000.-  wird  den  Beschwerdeführerinnen  aus  der  Gerichtskasse 
zurückerstattet.

4.
Es wirk keine Parteientschädigung zugesprochen.

5.
Dieser Entscheid geht an: 

- die Beschwerdeführerinnen (Einschreiben; Beilage gemäss Disposi-
tivziffer 1 und Beschwerdebeilagen zurück)

- die Zuschlagsempfängerin (auszugsweise; Einschreiben)
- die  Vergabestelle  (Ref-Nr.  SHAB  Nr.  206;  Beilage  gemäss 

Dispositivziffer 1)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Hans Urech Thomas Reidy

Versand: 2. Dezember 2008

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