# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 427ad79a-9912-5447-8dae-478211b24ce8
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-01-16
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 16.01.2009 BV.2008.20
**Docket/Reference:** BV.2008.20
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BV-2008-20_2009-01-16

## Full Text

Hausdurchsuchung und Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 und Art. 48 Abs. 1 VStrR);;Hausdurchsuchung und Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 und Art. 48 Abs. 1 VStrR);;Hausdurchsuchung und Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 und Art. 48 Abs. 1 VStrR);;Hausdurchsuchung und Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 und Art. 48 Abs. 1 VStrR)

Entscheid vom 16. Januar 2009  
I. Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Emanuel Hochstrasser, Vorsitz, 
Tito Ponti und Alex Staub, 
Gerichtsschreiberin Tanja Inniger 

   
 
Parteien 

  
A., 
 

Beschwerdeführer 
 

 gegen 
   

EIDGENÖSSISCHE ZOLLVERWALTUNG, Ober-
zolldirektion, 
 

Beschwerdegegnerin 
 

Gegenstand  Hausdurchsuchung und Beschlagnahme (Art. 26 
Abs. 1 i.V.m. Art. 46 und Art. 48 Abs. 1 VStrR) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  BV.2008.20 
 
 
 

 

 

- 2 - 

 

 

 
Die I. Beschwerdekammer hält fest, dass 
 
- die Oberzolldirektion der Eidgenössischen Zollverwaltung am 11. Dezember 

2008 gegen B. und A. ein Verwaltungsstrafverfahren eröffnete wegen des Ver-
dachts der illegalen Einfuhr von Mehl; 

 
- am 16. Dezember 2008 die Bäckerei von B. in Z., sein Café in Y. und unter 

anderem auch das vor der Bäckerei stehende Fahrzeug des Mitarbeiters A. 
durchsucht und dabei verschiedene Beweismittel beschlagnahmt wurden; 

 
- im Einverständnis von A. noch gleichentags im abgekürzten Verfahren ein 

Strafbescheid wegen illegaler Einfuhr von Mehl und weiteren Lebensmitteln 
erlassen und damit das Strafverfahren gegen A. rechtskräftig abgeschlossen 
wurde (Akten EZV, act. A5); 

 
- B. und eine weitere Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 18. Dezember 2008 

Beschwerde gegen die Hausdurchsuchung und Beschlagnahme erhoben; 
 
- A. mit Eingabe vom 19. Dezember 2008 an den Verteidiger von B. erklärte, er 

wolle sich dessen Beschwerde anschliessen, und seinerseits noch einige zu-
sätzliche Beschwerdepunkte geltend machte (act. 1); 

 
- der Verteidiger die Beschwerde von A. unverzüglich an die Oberzolldirektion 

weiterleitete, welche jene zusammen mit der Beschwerdeantwort am 29. De-
zember 2008 bei der I. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts einreich-
te (act. 2); 

 
- A. daraufhin eingeladen wurde, bis am 12. Januar 2009 einen Kostenvor-

schuss von Fr. 1'000.-- zu leisten und eine allfällige Beschwerdereplik einzu-
reichen (act. 3; act. 4); 

 
- A. mit Eingabe vom 6. Januar 2009 seine Beschwerde zurückzog, da sein 

Strafverfahren abgeschlossen sei (act. 5). 
 
 
 
 
 
 

- 3 - 

 

 

Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass 
 
- die unter dem Bundesgesetz vom 16. Dezember 1943 über die Organisation 

der Bundesrechtspflege (Bundesrechtspflegegesetz, OG) entwickelte Praxis 
zum Rückzug nun unter dem Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) weiterzuführen ist; 

 
- dementsprechend gemäss Art. 245 Abs. 1 BStP i.V.m. Art. 62 ff. und Art. 71 

BGG i.V.m. Art. 73 Abs. 1 BZP die Rückzugserklärung (Abstand) das anhän-
gige Verfahren beendet (zur Anwendbarkeit des Bundesgesetzes vom 4. De-
zember 1947 über den Bundeszivilprozess [BZP; SR 273] vgl. Urteil des Bun-
desgerichts 1S.15/2005 vom 24. Mai 2005 E. 2.2); 

 
- das Verfahren demzufolge als erledigt abzuschreiben ist; 

 
- bei diesem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführer als unterliegende 

Partei gilt und daher die Kosten zu tragen hat (Art. 245 Abs. 1 BStP i.V.m. 
Art. 66 Abs. 1 BGG); 

 
- die Gerichtsgebühr für den vorliegenden Entscheid auf Fr. 200.-- festzusetzen 

ist (Art. 245 Abs. 2 BStP i.V.m. Art. 3 des Reglements über die Gerichtsgebüh-
ren vor dem Bundesstrafgericht vom 11. Februar 2004, SR 173.711.32); 

 
 
 

- 4 - 

 

 

und erkennt: 
 
1. Das Verfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt abge-

schrieben.  
 
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 200.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 
 

Bellinzona, 19. Januar 2009 
 
Im Namen der I. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Der Präsident:    Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- A. 
- Eidgenössische Zollverwaltung, Oberzolldirektion 
 
 
 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide der I. Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen 
nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden 
(Art. 79 und 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005; BGG). 
Das Verfahren richtet sich nach den Artikeln 90 ff. BGG. 

Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn der 
Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin es anordnet (Art. 103 BGG).