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**Case Identifier:** c50610d4-dcc6-5062-b763-7e450fa8402d
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-04-04
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 04.04.2016 200 2015 938
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2015-938_2016-04-04.pdf

## Full Text

Eine gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten hat das Bundesgericht am 1. September 2016 abgewie-
sen (8C_345/2016).

200 15 938 IV
KNB/BRM/ARJ

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 4. April 2016

Verwaltungsrichter Knapp, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Matti
Gerichtsschreiber Braune

A.________
vertreten durch Fürsprecher B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 25. September 2015

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. April 2016, IV/15/938, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Nachdem die mit den Verfügungen vom 4. September 1992 (Akten der IV-
Stelle Bern [IVB; act. II und IIA] act. II 1.1 S. 32 – 39) zugesprochene IV-
Rente, revisionsweise bestätigt mit Verfügung vom 14. März 1994 (act. II 
1.1. S. 22), infolge veränderter (wirtschaftlicher) Verhältnisse mit – unange-
fochten gebliebener – Verfügung vom 6. Oktober 1995 aufgehoben worden 
war, meldete sich der 1963 geborene A.________ am 12. Oktober 2011 
erneut zur Beruflichen Integration/Rente bei der IVB an (act. II 2). Der IVB 
gingen zudem verschiedene medizinische Unterlagen (act. II 3.2) sowie die 
Akten der Visana (Taggeldversicherer; act. II 3.1) zu. Ferner holte die IVB 
erwerbliche (act. II 7, 8, 11.1, 11.2) und ärztliche (act. II 12) Unterlagen ein. 
In der Folge liess die IVB den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) zur me-
dizinischen Situation Stellung nehmen (act. II 15), gewährte dem Versicher-
ten Beratung und Unterstützung beim Erhalt des derzeitigen Arbeitsplatzes 
(act. II 16) und holte Berichte im Zusammenhang mit der am 6. Juli 2012 
durchgeführten Rückenoperation (act. II 19) sowie weitere Arztberichte 
(act. II 21.1. 21.2, 23, act. IIA 33) ein. 

Auf entsprechende Anfrage (act. IIA 34) empfahl der RAD, Dr. med. 
C.________, FMH Allgemeine Medizin, eine MEDAS-Untersuchung unter 
Beteiligung der Disziplinen Angiologie ev. Kardiologie, Neurologie, Or-
thopädie oder Neurochirurgie sowie – bei Verdacht auf Schmerzsyndrom 
auch – Psychiatrie (act. IIA 35). Das daraufhin bei der PMEDA AG Polydis-
ziplinäre Medizinische Abklärungen in Auftrag gegebene (vgl. act. IIA 36, 
43) Gutachten wurde am 5. Februar 2014 erstattet (act. II 46.1) 

B.

Gestützt auf diese Unterlagen ermittelte die IVB einen Invaliditätsgrad von 
27% und stellte dem Versicherten mit Vorbescheid vom 5. März 2014 die 
Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (act. IIA 49). 

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Auf Einwand des Versicherten, vertreten durch die D.________, vom 31. 
März (act. IIA 55) bzw. 25. April 2014 (act. IIA 56) holte die IVB die Akten 
der SUVA (act. IIA 58.1 – 58.3), einen Verlaufsbricht der behandelnden 
Ärztin, Dr. med. E.________ (act. IIA 59), ein, gab dem Versicherten Gele-
genheit, weitere medizinische Unterlagen einzureichen, wovon dieser am 
27. Mai 2014 samt ergänzenden Ausführungen Gebrauch machte (act. IIA 
60), und liess sich mittels eines Fragebogens für Arbeitgebende den der-
zeitigen Arbeitsplatz des Versicherten dokumentieren (act. IIA 64). Sodann 
gelangte sie mit verschiedenen Rückfragen an die Gutachterstelle PMEDA 
AG (act. IIA 68); am 28. August 2014 wurde hierzu Stellung genommen 
(act. IIA 69), die eigentlichen Fragen wurden am 31. März 2015 beantwor-
tet (act. IIA 79.1). 

Mit Eingabe vom 15. Dezember 2014 hatte sich die den Versicherten nun-
mehr im Auftrag der D.________ vertretende Rechtsanwältin F.________ 
an die IVB gewandt und auf die beigelegten Arztberichte betreffend die 
psychische und die koronare Situation sowie das im Gutachten nicht 
berücksichtigte TOS an der rechten Hand hingewiesen, welches nebst der 
Arthrose am linken Handgelenk für die Beurteilung der Erwerbsfähigkeit 
wesentlich sei (act. IIA 75). 

Anschliessend gelangte die IVB am 21. April 2015 erneut mit Ergänzungs-
fragen an die PMEDA AG (act. IIA 80); diese wurden am 15. Juni 2015 
beantwortet (act. IIA 86). 

Mit – denjenigen vom 5. März 2014 ersetzenden und annullierenden – Vor-
bescheid vom 28. Juli 2015 kündigte die IVB dem Versicherten (wiederum) 
die Abweisung des Leistungsbegehrens mangels eines rentenbegründen-
den Invaliditätsgrades (24%) an (act. II 88) und verfügte, nachdem sie den 
RAD, Dr. med. C.________, zu dem am 21. August 2015 erhobenen Ein-
wand (act. IIA 91) hatte Stellung nehmen lassen (act. IIA 95), am 25. Sep-
tember 2015 wie angekündigt (act. IIA 97). 

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C.

Hiergegen lässt der Versicherte, nunmehr vertreten durch Fürsprecher 
B.________, Beschwerde führen mit dem Rechtsbegehren, die Verfügung 
vom 25. September 2015 sei aufzuheben und dem Beschwerdeführer sei 
eine Rente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von mindestens 60% auszu-
richten, allenfalls unter Rückweisung der Akten an die Beschwerdegegnerin 
zwecks Vornahme weiterer Abklärungen. Zur Begründung wird im Wesent-
lichen geltend gemacht, dass das PMEDA-Gutachten weder in Kenntnis 
der Vorakten noch in Kenntnis der aktuellsten ärztlichen Berichte erstellt 
worden sei und dass die auf ergänzter Aktenkenntnis abgegebene Stel-
lungnahme der Gutachter vom 31. März 2015 weder auf allseitigen Unter-
suchungen beruhe noch in der Darlegung der medizinischen Zusammen-
hänge einleuchte. Nach je zweimaligen Operationen am Herz und an der 
Halswirbelsäule sei es im Jahre 2011 zu einer gesundheitlichen Zäsur 
(Leistungsknick) gekommen; zudem habe sich im unfallverletzten linken 
Handgelenk eine Arthrose sowie am rechten Arm ein TOS entwickelt und 
es bestünden medizinisch erklärbare Einschränkungen in der HWS. Des-
halb könne der Beschwerdeführer heute nur noch 25% seiner effektiven 
Leistung am Arbeitsplatz erbringen. Unter den gegebenen Umständen 
könne das von der Beschwerdegegnerin postulierte Zumutbarkeitsprofil 
nicht aufrecht erhalten werden und es könne entgegen deren Auffassung 
nicht davon ausgegangen werden, dass keine rentenbegründende Invali-
dität vorliege. Gerügt wird im Rahmen der Invaliditätsbemessung ferner die 
Festsetzung des Valideneinkommens (richtig: Invalideneinkommens) sowie 
die Bemessung des invaliditätsbedingten Abzuges, welcher unter Berück-
sichtigung sämtlicher Faktoren mindestens 15% betragen müsse.

In ihrer Beschwerdeantwort vom 30. November 2015 beantragt die IVB 
unter Hinweis auf die Ausführungen in der angefochtenen Verfügung die 
Abweisung der Beschwerde.

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seien Anträgen 
nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt und hat 
ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er zur Be-
schwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist gegeben 
(Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung 
vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen über 
Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 
23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwer-
de einzutreten. 

1.2 Angefochten ist die Verfügung der IVB vom 25. September 2015 (act. 
IIA 97). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf 
eine Rente der Invalidenversicherung. Nachzugehen ist dabei insbesonde-
re der Frage, ob der Sachverhalt rechtsgenüglich abgeklärt ist.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend aus 
drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). Sie beurteilen of-
fensichtlich begründete oder offensichtlich unbegründete Fälle in Zweierbe-
setzung (Art. 56 Abs. 3 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; Art. 
80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf 
eine Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgaben-
bereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a) und die zusätz-
lich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach 
Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b 
und c). Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

2.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein-
kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Art. 16 ATSG).

2.4 Wurde eine Rente wegen eines fehlenden oder zu geringen Invali-
ditätsgrades bereits einmal verweigert, so wird eine neue Anmeldung nur 
geprüft, wenn die versicherte Person glaubhaft macht, dass sich der Grad 
der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat 

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(Art. 87 Abs. 2 und 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV; 
SR 831.201]; bis 31. Dezember 2011 Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV).

Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache mate-
riell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Per-
son glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsäch-
lich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revi-
sionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (SVR 2011 IV Nr. 2 S. 8 E. 
3.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechts-
kräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue 
Gesuch ab. Andernfalls hat sie zusätzlich noch zu prüfen, ob die festge-
stellte Veränderung genügt, um nunmehr eine rentenbegründende Invali-
dität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt 
die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 
3a S. 198; SVR 2008 IV Nr. 35 S. 117 E. 2.1).

Ob eine anspruchsbegründende Änderung in den für den Invaliditätsgrad 
erheblichen Tatsachen eingetreten ist, beurteilt sich im Neuanmeldungsver-
fahren – analog zur Rentenrevision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG – durch Ver-
gleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der letzten materiellen Beur-
teilung und rechtskräftigen Ablehnung bestanden hat, mit demjenigen zur 
Zeit der streitigen neuen Verfügung (BGE 133 V 108 E. 5.3 S. 112; 130 V 
71 E. 3.2.3 S. 77; AHI 1999 S. 84 E. 1b).

2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 

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Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass das 
Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, unab-
hängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

3.

3.1 Nach Bezug einer ab September 1988 zugesprochenen (vgl. Ver-
fügung vom 4. September 1992 [act. II 1.1 S. 32 – 39]) und mit Verfügung 
vom 6. Oktober 1995 (act. II 1.1 S. 1 – 3) revisionsweise aufgehobenen 
Rente hat sich der Beschwerdeführer im Oktober 2011 (act. II 2) erneut 
zum Leistungsbezug angemeldet und die Ausrichtung einer Rente bean-
tragt. Die IVB hat im Rahmen dieser Neuanmeldung medizinische Ab-
klärungen getroffen. 

Sie ist mithin auf die Neuanmeldung eingetreten und hat eine umfassende 
materielle Prüfung des Leistungsanspruchs vorgenommen. Der Eintretens-
frage ist daher im vorliegenden Verfahren nicht nachzugehen (vgl. BGE 
117 V 198 E. 3a S. 198; SVR 2008 IV Nr. 35 S. 117 E. 2.1). 

Das Eintreten besagt für sich allein jedoch nicht bereits, dass tatsächlich 
ein Revisionsgrund vorliegt. Ob sich die Situation tatsächlich verändert hat 

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und falls ja, welche Auswirkungen eine solche Veränderung zeitigt, ist im 
vorliegenden Verfahren zu prüfen.

Ob eine anspruchsbegründende Änderung in den für den Invaliditätsgrad 
erheblichen Tatsachen eingetreten ist, beurteilt sich im Neuanmeldungsver-
fahren – analog zur Rentenrevision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG – durch Ver-
gleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der Rentenaufhebung (vgl. 
Verfügung vom 6. Oktober 1995; act. II 1.1 S. 1 – 3) bestanden hat, mit 
demjenigen zur Zeit der streitigen neuen Verfügung (BGE 133 V 108 E. 5.3 
S. 112; 130 V 71 E. 3.2.3 S. 77; AHI 1999 S. 84 E. 1b).

3.2 In medizinischer Hinsicht ist den Akten im Wesentlichen Folgen-
des zu entnehmen:

3.2.1 Im Rahmen des mit der Verfügung vom 6. Oktober 1995 (Renten-
aufhebung) abgeschlossenen Revisionsverfahrens konnten offenbar man-
gels damaliger Behandlungsbedürftigkeit keine Arztberichte beigebracht 
werden (vgl. act. II 1.1 S. 18); aussagekräftige medizinische Unterlagen im 
Zeitpunkt der Rentenaufhebung liegen mithin nicht vor. Die Rentenaufhe-
bung erfolgte denn letztlich auch aufgrund der erwerblichen Situation des 
Beschwerdeführers, welcher seit 1989 in der Firma G.________ angestellt 
war (Montieren von leichten Hydraulik-Elementen) und im Jahre 1995 – bei 
einem ohne Gesundheitsschaden möglichen Verdienst von Fr. 4‘100.— pro 
Monat – mit einem vollzeitlichen Pensum einen Lohn von Fr. 2‘850.— er-
zielte. 

In medizinischer Hinsicht war damals für die Berentung eine in der Folge 
eines bei einem Unfall im September 1987 (vgl. act. II 1.2 S. 96) erlittenen 
Distorsionstraumas aufgetretene schwere Handgelenksinstabilität links 
(act. II 1.2 S. 90) massgebend, welche durch zweimalige Handgelenks-
teilarthrodese operativ angegangen wurde (act. II 1.2 S. 88, 85). Nach der 
Rekonvaleszenz liess die IVB den Versicherten in der Handchirurgie des 
Spitals I.________ begutachten; im Gutachten vom 11. September 1990 
(act. II 1.1. S. 97 – 103) wurden als Diagnosen eine Interkarpalarthrose 
(luno-capital) links bei Status mit luno-hamato-triquetraler Teilarthrodese 
bei ulnarer interkarpaler Bandinstabilität, ein Verdacht auf ein Impingement 
durch Schraubenkopf bei Ulnarduktion sowie ein Verdacht auf sensible 

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Ulnariskompressionsneuropathie im bereich der Loge de Guyon festgehal-
ten. Als Zumutbarkeitsprofil wurde definiert, dass Arbeit mit komprimieren-
dem axialem Druck sowie Schlägen auf das linke Handgelenk vermieden 
werden sollte, für den Patienten somit nur leichtere Tätigkeit wie Feinme-
chanik oder Botengängen in Frage kämen. Bei Feinarbeit sei er zu 100% 
arbeitsunfähig und eine Umschulung in diesem Sinn sei zu befürworten. 
Die Arbeit als …, welche mit dem Heben von schweren Lasten verbunden 
sei, scheide aus. Die psychische und physische Belastbarkeit werde als 
voll und in der Norm liegend erachtet. Bemerkt wurde ergänzend, dass jede 
knöcherne Überbrückung von zwei Karpalknochen das Bewegungsaus-
mass der Flexion/Extensions-achse des Handgelenks um ca. 50% ein-
schränke, was indessen nicht zu einer Behinderung führen müsse (norma-
ler täglicher Gebrauch eines gesunden Handgelenks Flexion/Extension 30-
0-15°).

3.2.2 Anlässlich der Neuanmeldung im Oktober 2011 gingen bei der IVB 
ärztliche Berichte ein, in welchen eine koronare 2-Gefässerkrankung sowie 
die erfolgte Versorgung beschrieben wurden (act. II 3.2 S. 2 – 13). In ihrem 
Bericht vom 15. Dezember 2011 hielt die behandelnde Ärztin Dr. med. 
E.________ nebst dieser als weitere Diagnose (mit Auswirkung auf die 
Arbeitsfähigkeit) eine seit Juli 2011 bestehende Cervikobrachialgie links bei 
breitbasiger Diskusprotrusion C 6/7 fest; ohne Auswirkung auf die Arbeits-
fähigkeit bestehe eine Hypercholesterinämie sowie muskulo-skelettale Tho-
rax-schmerzen. Bezüglich der kardialen Symptomatik sei der Patient wie-
der gut leistungsfähig, er verspüre keine Atemnot oder Thoraxschmerzen, 
dagegen beklage er Müdigkeit sowie immer wiederkehrende limitierende 
Beschwerden in der linken Schulter; entsprechende Abklärungen hätten die 
Diagnose einer Spinalkanalstenose bei Diskushernie C 6/7 ergeben, eine 
neurochirurgische Operation sei geplant. Körperlich seien vor allem die 
Nacken- und Kopfschmerzen mit Ausstrahlung in den lateralen Oberarmbe-
reich bis in die Finger störend; es bestehe ein deutlicher Nachtschmerz und 
die Beschwerden würden durch arbeiten verstärkt. Heben von schweren 
Lasten und über Kopf arbeiten sei nicht möglich, geistige und psychische 
Einschränkungen bestünden keine. Die bisherige Tätigkeit sei derzeit zu 
50% zumutbar (act. II 12 S. 12 ff.).

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3.2.3 Nach erstmaliger ventraler Diskektomie am 6. Juli 2012 mit nicht 
zufriedenstellendem postoperativem Resultat (act. II 19) wurde anlässlich 
weiterer Abklärungen ein arterielles Thoracic-outlet-Syndrom rechts festge-
stellt (act. II 21.2 S. 12) und im März 2013 erneut eine Operation an der 
HWS durchgeführt (act. IIA 33 S. 3, 38).

3.2.4 Das auf Empfehlung des RAD in Auftrag gegebene (act. IIA 35) und 
am 5. Februar 2014 erstattete Gutachten der PMEDA AG hielt als Diagno-
sen fest:

 internistisch: Koronare Herzkrankheit mit Implantation mehrerer Stents 
in langstreckigen Stenosen des RIVA und in die RCA im Jahre 2011, 
die linksventikuläre Funktion wird aktenkundig post-interventionell als 
gut beschrieben, eine Verlaufskontrolle habe keine erneuten Stenosen 
gezeigt.

 angiologisch-gefässchirurgisch: Arterielles Thoracic-outlet-Syndrom 
(TOS) rechts, Erstdiagnose 9/2012.

 neurologisch: Kein ausreichender Anhalt für eine die Arbeitsfähigkeit 
mindernde Läsion am zentralen und peripheren Nervensystem.

 neurochirurgisch: Klinisch mögliche leichtgradige Wurzelkompression C 
6 links.

 psychiatrisch: Anpassungsstörung mit längerer leichtgradiger depressi-
ver Reaktion.

In der Konsensbeurteilung gelangten die Gutachter zum Schluss, dass die 
Arbeitsfähigkeit des Versicherten in der angestammten Tätigkeit aufgrund 
eines arteriellen TOS und des postoperativen zervikalen Defektzustandes 
dauerhaft auf 50% herabgesunken und auch durch therapeutische Mass-
nahmen nicht mehr wesentlich besserbar sei. In einer angepassten Tätig-
keit mit körperlich leichter, wechselbelastender oder überwiegend sitzender 
Arbeit ohne hohen repetitiven Einsatz des – dominanten – rechten Armes 
sei jedoch von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit auszugehen; gut 
geeignet seien zum Beispiel Tätigkeiten an Pforten, im Detailhandel oder in 
Hol- und Bringdiensten (Postverteiler). Eine gravierende psychiatrische 
Erkrankung mit erheblichem Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bestehe nicht, 
lediglich sei ein Vermeiden von Nachtarbeit für weitere 3 Monate zu emp-
fehlen. Deutlich sei in der Begutachtung eine bewusstseinsnahe Aggravati-

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on geworden; da jedoch an der organischen Kernstörung kein Zweifel be-
stehe, sei die definierte Einschränkung gerechtfertigt. Zumutbar sei das 
Heben und Tragen von Gewichten bis 5 kg, gelegentlich bis 10 kg, wech-
selbelastende oder überwiegend sitzende Tätigkeit bis 9 Stunden täglich 
bei unlimitierter Gehstrecke (act. IIA 46.1).

3.2.5 In einem Verlaufsbericht vom 14. Mai 2014 (act. IIA 59 S. 1 f.) be-
scheinigte Dr. med. E.________ bei unveränderter Diagnosestellung – 
wofür auf diverse beigelegte Berichte verwiesen wurde – einen stationären 
bzw. verschlechterten Gesundheitszustand und attestierte seit dem 1. Sep-
tember 2013 bis aktuell eine gesundheitlich begründete Arbeitsunfähigkeit 
von 75% (vorher 100% Arbeitsunfähigkeit). 

3.2.6 Am 16. April 2014 hatte die Klinik H.________ des Spitals 
I.________ von persistierenden Zervikobrachialgien nach der Entfernung 
des Zero-P-Cages im März 2013 sowie von neuen Schmerzen im Nacken 
bei Elevation des linken Armes mit pseudoradikulärer, teils C 6-
Radikulopathie berichtet und die Veranlassung einer MRI der HWS in Aus-
sicht gestellt (act. IIA 60 S. 8 f.). 

3.2.7 Aus dem Bericht von Dr. med. E.________ vom 28. November 2014 
geht hervor, dass im Verlauf des Jahres neue Diagnosen hinzugekommen 
seien, namentlich Angstzustände, eine depressive Verstimmung, Energie-
losigkeit und Schlafstörungen. Allenfalls werde eine psychiatrische Beurtei-
lung/Therapie notwendig. Bei zunehmenden Beschwerden sei Ende No-
vember die Bescheinigung einer 100% Arbeitsunfähigkeit nötig gewesen. 
Wegen Schonen des rechten Armes infolge des TOS werde die linke Hand 
wieder vermehrt belastet, was zusätzlich Schmerzen verursache. Bezüglich 
TOS rechts und Cervikobrachialgie links habe sich keine Veränderung er-
geben. Anlässlich einer aufgrund immer wieder auftretender Thorax-
schmerzen erneut durchgeführten Koronarangiographie habe wieder ein 
Gefäss mit einem Stent versorgt werden müssen (act. IIA 75).  

3.2.8 Die ihr am 24. Juli 2014 unterbreiteten Ergänzungsfragen (act. IIA 
68) beantwortete die PMEDA AG am 31. März 2015. Es wurde ausgeführt, 
dass die Fragen 1 bis 3 (1. Seit wann besteht eine medizinisch begründete 
Arbeitsunfähigkeit von 20% oder mehr?, 2. Wie hat sich der Grad der Ar-

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beitsfähigkeit seither entwickelt?, 3. Welche körperlichen, geistigen oder 
psychischen Beeinträchtigungen bestehen und wie wirken sich diese – auf-
grund der objektiven und nachvollziehbaren Befunde – zeitlich und leis-
tungsmässig auf a) die angestammte Tätigkeit als Montagemitarbeiter und 
b) eine optimal angepasste Tätigkeit aus?) bereits im Gutachten vollum-
fänglich und schlüssig beantwortet worden seien, woran sich aufgrund der 
nachgereichten Unterlagen nichts ändere. Das Tätigkeitsprofil für ange-
passte Tätigkeiten und die diesbezügliche Arbeitsfähigkeit von 100% gelte 
ex tunc. Die wesentlichen Vordiagnosen in den zur Verfügung stehenden 
Akten seien vollumfänglich berücksichtigt worden, während die nachträglich 
eingereichten und die nach der Begutachtung erstellten Berichte natur-
gemäss nicht haben berücksichtigt werden können; letztere belegten in-
dessen keine weiteren Gesundheitsstörungen mit Einfluss auf die Arbeits-
fähigkeit. Zu den nicht definitiven Einschätzungen der behandelnden Ärztin 
Dr. med. E.________ sei von Seiten der Gutachter begründet Stellung ge-
nommen worden, soweit eine abweichende Meinung vertreten worden sei 
(act. IIA 79.1 insb. S. 16 ff.). Auf nochmalige Rückfrage vom 21. April 2015 
seitens der IVB unter Vorlage weiterer nach der Begutachtung erstellter 
Berichte (act. IIA 80) hielt die PMEDA AG am 15. Juni 2015 fest, dass auch 
diese nicht geeignet seien, eine Änderung der Beurteilung gemäss Gutach-
ten zu bewirken (act. IIA 86).

3.2.9 In ihrer im Rahmen der Anhörung zum Vorbescheid vom 28. Juli 
2015 abgegebenen Stellungnahme beurteilte die RAD-Ärztin Dr. med. 
C.________ das PMEDA-Gutachten mit ausführlicher Begründung als um-
fassend und schlüssig; alle massgebenden gesundheitlichen Einschrän-
kungen seien darin berücksichtigt worden, sodass es keiner weiteren Ab-
klärungen bedürfe. Auf das gutachterlich definierte Zumutbarkeitsprofil 
könne uneingeschränkt abgestellt werden.

3.3 Angesichts der oben zusammengefassten Arztberichte ist eine po-
tentiell rentenrelevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes in 
Bezug auf die Herz-, Arm- und Rückenproblematik ausgewiesen. Der Leis-
tungsanspruch ist unter revisionsrechtlichen Aspekten frei zu prüfen (vgl. E. 
2.4 hiervor). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. April 2016, IV/15/938, Seite 14

4.

4.1 In medizinischer Hinsicht hat die IVB die angefochtene Verfügung 
auf das Gutachten der PMEDA AG vom 5. Februar 2014 samt ergänzen-
den Stellungnahmen vom 31. März sowie vom 15. Juni 2015 gestützt. Da-
nach ist die Arbeitsfähigkeit des Versicherten aufgrund eines arteriellen 
TOS und des postoperativen zervikalen Defektzustandes in der ange-
stammten Tätigkeit dauerhaft auf 50% herabgesunken, dagegen ist in einer 
angepassten Tätigkeit mit körperlich leichter, wechselbelastender oder 
überwiegend sitzender Arbeit ohne hohen repetitiven Einsatz des – domi-
nanten – rechten Armes von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit aus-
zugehen. 

Dass Gericht hat keinen Anlass, an der Schlüssigkeit dieser gutachterli-
chen Beurteilung zu zweifeln. Das Gutachten erfüllt die nach der  geltenden 
höchstrichterlichen Rechtsprechung an eine Expertise gestellten Anforde-
rungen (vgl. E. 2.4. hiervor). Es beruht auf für die streitigen Belange ein-
lässlichen Untersuchungen und wurde in Kenntnis der Vorakten (vgl. nach-
folgende Ausführungen) sowie in Berücksichtigung der geklagten Be-
schwerden abgegeben. Es überzeugt auch inhaltlich, indem es in der Dar-
legung der medizinischen Zusammenhänge und der Beurteilung der medi-
zinischen Situation einleuchtet und die Schlussfolgerungen nachvollziehbar 
begründet sind (vgl. nachfolgende Ausführungen). 

4.2 Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag zu keinem 
anderen Ergebnis zu führen:

Was den Einwand betrifft, das Gutachten sei ohne Kenntnis der Vorakten 
erstellt worden, wurde diesem formellen Aspekt jedenfalls mit der Unter-
breitung von Ergänzungsfragen auf vervollständigter Aktengrundlage 
nachträglich Genüge getan, ganz abgesehen davon, dass die bereits früher 
aufgetretenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen – worauf in der Stel-
lungnahme der PMEDA AG vom 31. März 2015 zutreffend hingewiesen 
wird – im Gutachten aufgrund der erhobenen Anamnese sowie der durch-
geführten einlässlichen Untersuchungen jedenfalls in die Beurteilung einge-
flossen sind. Nach Erstattung des Gutachtens erstellte Arztberichte konn-
ten bei der Beurteilung naturgemäss nicht berücksichtigt werden. Ferner 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. April 2016, IV/15/938, Seite 15

waren die Akten der Erstanmeldung für die Beurteilung der aktuellen Ein-
schränkung in der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit – entgegen der offensicht-
lichen Auffassung des Beschwerdeführers – insofern entbehrlich, als der 
Beschwerdeführer während mehr als sechs Jahren (vermutungsweise 
nämlich schon vor der revisionsweisen Rentenaufhebung; act. II 1.1 S. 1 – 
3) rentenausschliessend erwerbstätig war und er sich aufgrund neu aufge-
tretener gesundheitlicher Beschwerden und nicht wegen allfällig persistie-
renden bzw. verstärkten Beschwerden im unfallbedingt geschädigten 
Handgelenk erneut bei der Invalidenversicherung angemeldet hat. Im 
Rahmen der polydisziplinären Begutachtung bzw. der ergänzenden Stel-
lungnahmen wurden letztlich sämtliche medizinisch relevanten Aspekte, 
welcher es zur Einschätzung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit unter me-
dizinischen Gesichtspunkten bedurfte, hinreichend berücksichtigt. Insbe-
sondere haben die Gutachter auch die anamnestisch erhobene Situation 
(act. IIA 46.1 S. 10 vorletzter Absatz) am linken Handgelenk in ihre Ein-
schätzung mit einbezogen (vgl. act. IIA 46.1 S. 23, 25). Im Übrigen befass-
ten sich die hier vom Beschwerdeführer als nicht berücksichtigt gerügten 
Arztberichte schwergewichtig mit der Herz- und HWS-Problematik sowie 
den Beschwerden am rechten Arm, sodass die medizinische Situation mit 
Blick auf die Begutachtung bei der PMEDA AG gut dokumentiert war; die 
residuellen Beschwerden am linken Handgelenk, welche beschwerdeweise 
als wesentlicher wechselwirkender Faktor der nunmehr bestehenden Ein-
schränkungen der Arbeitsfähigkeit dargestellt werden, standen auch nach 
den genannten Arztbericht nicht im Vordergrund, sondern wurden teilweise 
sogar lediglich als Nebendiagnosen geführt (vgl. act. IIA 59 S. 4 ff., 60 S. 4 
ff., 65 S. 3 ff. und 75 S. 3 – 6). Immerhin war der Beschwerdeführer denn 
auch in der Lage bis zum Auftreten der neuen gesundheitlichen Probleme 
im Jahre 2011 ein volles Pensum bei seiner langjährigen Arbeitgeberin zu 
leisten (act. II 7).

Nach Vorlage weiterer Unterlagen haben die begutachtenden Ärzte zu den 
Ergänzungsfragen der IVB (act. IIA 61) am 31. März 2015 Stellung ge-
nommen und ihre bisherige Beurteilung auch im Lichte der nachgereichten 
Unterlagen bestätigt. Vor allem wurden dabei – sowohl nach den anlässlich 
des Gutachtens verfügbaren wie auch nach den nunmehr vorliegenden 
Berichten – dauerhafte unfallbedingte Verletzungen, die eine generelle Ar-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. April 2016, IV/15/938, Seite 16

beitsunfähigkeit rechtfertigten, ausgeschlossen; die im Gutachten zitierten 
Berichte hätten letztlich keine residuelle Behinderung im Bereich der linken 
Hand (oder des Beins) beschrieben. Hieraus kann – anders als der Be-
schwerdeführer dies darstellt – nicht abgleitet werden, es sei eine wesentli-
che Gesundheitsstörung nicht berücksichtigt worden. Dies umso weniger, 
als im Gutachten ausdrücklich auf fehlende Anzeichen einer Inaktivität der 
linken Hand (keine Athrophie, seitengleiche Beschwielung der Hände) hin-
gewiesen worden ist. Soweit beanstandet wird, die Gutachter hätten sich 
nicht mit den berechtigten Einwänden des Beschwerdeführers auseinan-
dergesetzt, ist festzuhalten, dass es in erster Linie Aufgabe der begutach-
tenden Ärzte ist, den Gesundheitszustand des Exploranden aufgrund der 
zur Verfügung stehenden Unterlagen sowie eigener Untersuchungen fest-
zustellen und dazu Stellung zu nehmen, welche Tätigkeiten und in wel-
chem Mass solche aus medizinischer Sicht noch zumutbar bzw. nicht mehr 
zumutbar sind (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99). 

Unter den gegebenen Umständen bedurfte es für die Stellungnahme der 
PMEDA AG vom 31. März 2015 keiner weiteren Untersuchung des Patien-
ten. Nicht auszumachen ist schliesslich, inwiefern das in der Beschwerde 
behauptete Ignorieren der Notwendigkeit beruflicher Eingliederung sowie 
eines sozialen Arbeitgebers nach der unfallbedingten Verletzung der linken 
Hand durch die Gutachter am Ergebnis der Beurteilung der aktuellen ge-
sundheitlichen Situation etwas zu ändern vermöchte. Die heute auftreten-
den Beschwerden in der linken Hand wurden letztlich auf die Problematik 
an der HWS zurückgeführt (vgl. Bericht Dr. med. C.________ vom 7. Sep-
tember 2015; act. IIA 95), welche jedenfalls zusammen mit den übrigen 
gesundheitlichen Beeinträchtigungen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig-
keit bei der Definition des Zumutbarkeitsprofils berücksichtigt wurde.

4.3 Nach dem oben Gesagten ist vom schlüssigen Gutachten der 
PMEDA AG vom 5. Februar 2014 auszugehen und auf das darin definierte 
Zumutbarkeitsprofil, wonach der Beschwerdeführer in einer angepassten 
Tätigkeit uneingeschränkt arbeitsfähig sei (vgl. E. 3.2.4 hiervor), abzustel-
len.

4.4 Der auf der Grundlage dieser medizinischen Vorgaben durchgeführ-
te Einkommensvergleich zur Bestimmung des Invaliditätsgrades, welcher 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. April 2016, IV/15/938, Seite 17

eine Einschränkung der Erwerbsfähigkeit von 24% ergeben hat, ist nicht zu 
beanstanden. Die IVB ist bei der Festlegung des Valideneinkommens von 
den Angaben der – soweit ersichtlich nach wie vor aktuellen – Arbeitgebe-
rin im Fragebogen vom 4. November 2011 (act. II 7) betreffend das Jahr 
2010 ausgegangen und hat den entsprechenden Betrag auf das Jahr 2012 
indexiert. Dies gibt zu keinen Bemerkungen Anlass und wird auch von Sei-
ten des Beschwerdeführers nicht bestritten. 

Dagegen bestreitet der Beschwerdeführer die Bemessung des – wenn 
auch fälschlicherweise als Valideneinkommen bezeichneten – Invaliden-
einkommens. Es sei nicht nachvollziehbar, wenn die IVB im Vorbescheid 
vom 5. März 2014 einen Betrag von Fr. 63‘366.— und in der vorliegend 
angefochtenen Verfügung einen solchen von Fr. 65‘177.— (jeweils ohne 
Abzug) heranziehe. 

Diese Differenz lässt sich zwanglos dadurch erklären, dass im Rahmen des 
genannten Vorbescheides auf den massgebenden Tabellenwert der Lohn-
strukturerhebung (LSE) 2010 abgestellt und dieser auf das Jahr 2012 inde-
xiert wurde. Demgegenüber hat die IVB das Invalideneinkommen bei Er-
lass der angefochtenen Verfügung grundsätzlich zu Recht anhand der ak-
tuellen – seinerzeit aber noch nicht verfügbaren – LSE 2012 bemessen. 
Die Differenz wirkt sich indessen, wie ein Vergleich der Berechnungen 
zeigt, nicht relevant auf den Invaliditätsgrad aus, und zwar selbst dann 
nicht, wenn auf dem auf der Grundlage der LSE 2010 ermittelten Invaliden-
einkommen der vom Beschwerdeführer beschwerdeweise postulierte Ab-
zug vom Tabellenlohn von mindestens 15% vorgenommen würde, was 
einen Invaliditätsgrad von 31.03% (62‘366.— x 0.85 gemessen am Vali-
deneinkommen von 76‘864.—) ergäbe.

Weitergehende Bemerkungen in diesem Zusammenhang erübrigen sich 
mithin. 

4.5 Angesichts der obigen Ausführungen erweist sich die Beschwerde 
als offensichtlich unbegründet und ist mithin abzuweisen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. April 2016, IV/15/938, Seite 18

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor 
dem kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung 
oder Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach 
dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.— bis Fr. 1'000.— festzulegen. 

Vorliegend werden die Verfahrenskosten auf Fr. 800.— festgesetzt und 
dem unterliegenden Beschwerdeführer auferlegt.

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht gemäss Art. 1 Abs. 1 
IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG (Umkehrschluss) kein Anspruch auf eine Par-
teientschädigung; auch die obsiegende IVB hat keinen Anspruch auf Aus-
richtung einer Parteientschädigung (Art. 104 Abs. 3 VRPG). 

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.— werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt und dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss ent-
nommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Fürsprecher B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

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Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.