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**Case Identifier:** 94ae7077-9038-5163-b4a0-b8346812923c
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-01-13
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 13.01.2014 200 2013 570
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2013-570_2014-01-13.pdf

## Full Text

200 13 570 IV
KOJ/PES/ARJ

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 13. Januar 2014

Verwaltungsrichter Kölliker, Kammerpräsident
Verwaltungsrichterin Stirnimann, Verwaltungsrichter Ackermann
Gerichtsschreiber Peter

A.________
vertreten durch B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern 
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 28. Mai 2013

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Jan. 2014, IV/13/570, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Im Juni 2000 meldete sich der 1967 geborene A.________ (nachfolgend 
Versicherter bzw. Beschwerdeführer) zum ersten Mal zum Bezug von IV-
Leistungen für Erwachsene an und beantragte Berufsberatung, Umschu-
lung auf eine neue Tätigkeit sowie eine Rente. Bezüglich Art der Behinde-
rung nannte er eine psychische Störung. Diese bestehe seit 1983 (Akten 
der Invalidenversicherung, Antwortbeilage [AB] 1). Die IV-Stelle Bern 
(nachfolgend IV-Stelle bzw. Beschwerdegegnerin) nahm in der Folge in 
medizinischer und erwerblicher Hinsicht Abklärungen vor (AB 4, 6, 7, 8, 9). 
Mit Verfügung vom 5. Januar 2001 sprach sie dem Versicherten mit Wir-
kung ab dem 1. September 2000 eine halbe Invalidenrente zu (AB 12). Am 
6. März 2001 wurde diese im Rahmen eines Revisionsverfahrens (vgl. 
AB 16) bestätigt (AB 17).

Auf eine Meldung des Versicherten vom 5. November 2001 hin, dass er 
sein Arbeitspensum in den letzten Monaten bis auf 80% habe steigern kön-
nen (vgl. AB 19), wurde dessen Rentenanspruch in der Folge erneut über-
prüft, wobei die Abklärungen ergaben, dass sein durch die Pensumssteige-
rung gesunkener Invaliditätsgrad keinen Rentenanspruch mehr begründet. 
Die Rente wurde in der Folge mit Verfügung vom 8. März 2002 per 30. April 
2002 aufgehoben (AB 26, 27).

B.

Am 4. Mai 2012 ging der IV-Stelle eine erneute Anmeldung des Versicher-
ten vom 30. April 2012 zu (AB 28). Bezüglich Art der gesundheitlichen Be-
einträchtigung nannte er eine rezidivierende depressive Störung, gegen-
wärtig schwere depressive Episode (ICD-10: F33.2), einen psychischen 
und physischen Erschöpfungszustand bei anhaltend massiver psychosozi-
aler Belastung sowie eine Verhaltensauffälligkeit, am ehesten auf der ihm 
eigenen Ursprünglichkeit und Naivität basierend. Seit dem 26. März 2012 
sei er zu 100% arbeitsunfähig (AB 28).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Jan. 2014, IV/13/570, Seite 3

Die IV-Stelle holte in der Folge u.a. bei den behandelnden Ärzten aktuelle 
Berichte (inkl. der medizinischen Vorakten; AB 34, 40, 48, 59), einen Aus-
zug aus dem individuellen Konto des Versicherten (AB 36), beim bisherigen 
Arbeitgeber einen Fragebogen für Arbeitgebende (AB 41) sowie die den 
Versicherten betreffenden Akten der Krankentaggeldversicherung (AB 45) 
ein.

Mit Verfügung vom 13. September 2012 erteilte die IV-Stelle dem Versi-
cherten Kostengutsprache für eine wirtschaftsnahe Integration mit Support 
am Arbeitsplatz (WISA) und Coaching für die Zeit vom 3. September 2012 
bis 30. November 2012 beim Einzelunternehmen D.________, (AB 57). 
Diese wurde mit Verfügung vom 29. November 2012 bis 28. Februar 2013 
verlängert (AB 68). 

In ihrem Bericht vom 21. Februar 2013 kam die Abklärungsstelle X in 
Übereinstimmung mit der Aktenbeurteilung des RAD vom 7. Februar 2013 
(vgl. AB 70) zum Schluss, dass der Versicherte, wenn er in guter Verfas-
sung sei, ein Pensum von 50% auf fünf Tage verteilt gut bewältigen könne. 
Bei Überforderung und Druck, bedingt durch sein Privatleben, sei er blo-
ckiert und werde zu 100% arbeitsunfähig. Im Moment sei eine Integration in 
den ersten Arbeitsmarkt unrealistisch (AB 73). 

Die IV-Stelle holte in der Folge beim behandelnden Psychiater Dr. med. 
F.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, einen Ver-
laufsbericht ein (AB 74). Nach Erhebung vom 1. März 2013 erstellte der 
Abklärungsdienst der IV-Stelle zudem am 15. März 2013 einen Ab-
klärungsbericht Haushalt (AB 77; siehe auch AB 92). Insbesondere gestützt 
auf diesen Abklärungsbericht stellte die IV-Stelle dem Versicherten mit 
Vorbescheid vom 25. März 2013 ausgehend von einem Status von 80% 
Erwerbstätigkeit, 10% … und 10% Aufgabenbereich … die Abweisung sei-
nes Leistungsbegehrens in Aussicht. Bei einem ermittelten Gesamtinvali-
ditätsgrad von 27% bestehe kein Anspruch auf eine Invalidenrente (AB 78). 

Mit Mitteilung vom 28. März 2013 gewährte die IV-Stelle dem Versicherten 
Kostengutsprache für ein Arbeitstraining bei der G.________ für die Zeit 
vom 2. April bis 30. April 2013 (AB 80).

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Gegen den Vorbescheid vom 25. März 2013 (AB 78) erhob der Versicherte, 
vertreten durch H.________ von der I.________, am 25. April 2013 Ein-
wand (AB 84).

Am 16. Mai 2013 verlängerte die IV-Stelle die Kostengutsprache für das 
Arbeitstraining bis am 31. Mai 2013 (AB 89).

Mit Verfügung vom 28. Mai 2013 wies die IV-Stelle nach Einholung einer 
Stellungnahme ihres Abklärungsdienstes zu den erhobenen Einwänden 
(vgl. AB 92) das Leistungsbegehren des Versicherten ihrem Vorbescheid 
entsprechend ab. Er habe keinen Anspruch auf eine Invalidenrente 
(AB 93).

Mit Mitteilung vom 31. Mai 2013 hob die IV-Stelle die erteilte Kostengut-
sprache für das Arbeitstraining per 21. Mai 2013 auf, nachdem dieses auf-
grund des instabilen Gesundheitszustands des Versicherten resp. von Vor-
kommnissen am Arbeitsplatz auf diesen Zeitpunkt hin vorzeitig abgebro-
chen werden musste (AB 94). Die Eingliederungsfachperson hielt in der 
Folge fest, aufgrund der beruflichen Erfahrungen mit dem Versicherten der 
letzten neun Monate erachte sie ihn als nicht eingliederbar, auch nicht an 
einem Nischenarbeitsplatz (vgl. AB 95 sowie das Protokoll der IV-Stelle per 
12. Juli 2013, Eintrag vom 29. Mai 2013, in den Gerichtsakten). 

C.

Gegen die einen Rentenanspruch verneinende Verfügung vom 28. Mai 
2013 (AB 93) erhob der Versicherte, vertreten durch B.________, am 
27. Juni 2013 Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit den Rechtsbegehren, 
die Verfügung sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu ver-
pflichten, ihm eine Invalidenrente zu gewähren – unter Entschädigungsfol-
ge.

Mit Beschwerdeantwort vom 12. Juli 2013 beantragt die Beschwerdegeg-
nerin die Abweisung der Beschwerde.

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten. 

1.2 Angefochten ist die Verfügung der IV-Stelle Bern vom 28. Mai 2013 
(AB 93). Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer im Rahmen 
seiner Neuanmeldung Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung 
hat.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Jan. 2014, IV/13/570, Seite 6

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer 
Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen 
Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem 
nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 
ATSG). 

2.2 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können 
auch psychische Gesundheitsschäden eine Invalidität bewirken (Art. 8 
i.V.m. Art. 7 ATSG).

Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit inva-
lidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkungen der 
Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten 
Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könn-
te; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt 
(BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50, 130 V 352 E. 2.2.1 S. 353; SVR 2007 IV 
Nr. 47 S. 154 E. 2.4). Entscheidend ist, ob und inwiefern es der versicher-
ten Person trotz ihres Leidens sozialpraktisch zumutbar ist, die Restarbeits-
fähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgegliche-
nen Arbeitsmarkt zu verwerten, und ob dies für die Gesellschaft tragbar ist. 
Dies ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu prüfen (BGE 
136 V 279 E. 3.2.1 S. 281).

Psychosoziale und soziokulturelle Faktoren lassen sich oft nicht klar vom 
medizinisch objektivierbaren Leiden trennen. Trotzdem können solche äus-
seren Umstände nicht als gesundheitliche Beeinträchtigungen im Sinne des 
Gesetzes verstanden werden, weil der gesetzliche Invaliditätsbegriff selber 
klar zwischen der versicherten Person als Trägerin des (invalidisierenden) 
Gesundheitsschadens und der durch ihn verursachten Erwerbsunfähigkeit 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Jan. 2014, IV/13/570, Seite 7

unterscheidet. Infolgedessen können psychische Störungen, welche durch 
soziale Umstände verursacht werden und bei Wegfall der Belastung wieder 
verschwinden, nicht zur Invalidenrente berechtigen. Zwar kann einer fach-
gerecht diagnostizierten psychischen Krankheit der invalidisierende Cha-
rakter nicht mit dem blossen Hinweis auf eine bestehende psychosoziale 
Belastungssituation abgesprochen werden. Je stärker aber psychosoziale 
und soziokulturelle Faktoren im Einzelfall in den Vordergrund treten und 
das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine 
fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden 
sein (BGE 127 V 294 E. 5a S. 299; SVR 2012 IV Nr. 52 S. 189 E. 3.2). Nur 
wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren einen derart 
verselbstständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder seine – 
unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen 
verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend auswirken 
(SVR 2010 IV Nr. 19 S. 59 E. 5.2). In diesem Sinn werden Wechselwirkun-
gen zwischen sich körperlich und psychisch manifestierenden Störungen 
und der sozialen Umwelt berücksichtigt, wenn auch bedeutend weniger 
stark als nach dem in der Medizin verbreiteten bio-psycho-sozialen Krank-
heitsmodell (SVR 2008 IV Nr. 62 S. 204 E. 4.2).

Wenn bei einem Versicherten vor allem Eigenheiten der Person, des Cha-
rakters und der Lebensführung auffallen, kommt Art. 8 ATSG auch eine 
Abgrenzungsfunktion zu. Personen, die auffallen bzw. mit der Gesellschaft 
und Arbeitswelt nicht zurecht kommen, bedürfen oft der staatlichen Hilfe, 
ohne dass sie deswegen bereits als invalid zu gelten haben. Dem Ge-
meinwesen stehen zur Unterstützung und Wiedereingliederung von Perso-
nen, die sich im Normalleben nicht einordnen können, keineswegs nur die 
Mittel der IV zur Verfügung. Der Staat kann auch über die Erwachsenen-
schutz- und Sozialhilfegesetzgebung intervenieren. Diese Eingriffs- und 
Hilfsmöglichkeiten des Gemeinwesens stehen gleichrangig neben den 
Massnahmen nach dem IVG, was im Einzelfall eine Abgrenzung erforder-
lich macht. Es dürfen deshalb Leistungen der IV nur dann gewährt werden, 
wenn feststeht, dass die versicherte Person aus gesundheitlichen Gründen 
daran gehindert ist, ihre Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt zu verwerten. 
Wenn aber die versicherte Person aus invaliditätsfremden Gründen bloss 
ungenügend erwerbstätig ist, dann liegt allenfalls ein Sozialhilfe- und nicht 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Jan. 2014, IV/13/570, Seite 8

ein Sozialversicherungsfall vor, so dass die Organe der IV nicht tätig wer-
den können.

2.3 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine 
Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), und die zusätz-
lich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach Ab-
lauf dieses Jahres zu mindestens 40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b und 
c). Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Rente, 
wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine Dreivier-
telsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad 
von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem 
Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein solcher auf eine Viertelsrente. Der 
Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens nach Ab-
lauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs 
nach Art. 29 Abs. 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollen-
dung des 18. Altersjahres folgt.

2.4 Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenan-
spruchs als auch anlässlich einer Rentenrevision stellt sich unter dem Ge-
sichtspunkt von Art. 8 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditäts-
bemessungsmethode (Art. 16 ATSG sowie Art. 28a Abs. 2 und 3 IVG).

Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig Erwerbstätige 
oder als Nichterwerbstätige einzustufen ist – was je zur Anwendung einer 
anderen Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, 
Betätigungsvergleich, gemischte Methode) führt –, ergibt sich aus der Prü-
fung, was sie bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine 
gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde (BGE 125 V 146 E. 2c S. 150). 
Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versi-
cherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in 
welchem Pensum sie hypothetisch erwerbstätig wäre (BGE 133 V 504 
E. 3.3 S. 508). Die Frage nach der anwendbaren Methode beurteilt sich 
praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der 
Verwaltungsverfügung (vgl. BGE 129 V 167 E. 1 S. 169) entwickelt haben, 

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wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten 
(Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad 
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 125 V 146 
E. 2c S. 150, 117 V 194 E. 3b S. 195).

2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99). 

Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass das 
Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, unab-
hängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

2.6 Wurde eine Rente wegen eines fehlenden oder zu geringen Invali-
ditätsgrades bereits einmal verweigert, so wird eine neue Anmeldung nur 
geprüft, wenn die versicherte Person glaubhaft macht, dass sich der Grad 
der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat 
(Art. 87 Abs. 2 und 3 IVV). Diese Eintretensvoraussetzung soll verhindern, 
dass sich die Verwaltung immer wieder mit gleichlautenden und nicht näher 
begründeten, d.h. keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Ren-
tengesuchen befassen muss (BGE 133 V 108 E. 5.3.1 S. 112).

Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache mate-
riell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Per-
son glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsäch-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Jan. 2014, IV/13/570, Seite 10

lich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revi-
sionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (SVR 2011 IV Nr. 2 S. 8 
E. 3.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren 
rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das 
neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zusätzlich noch zu prüfen, ob die fest-
gestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine rentenbegründende Inva-
lidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt 
die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 
E. 3a S. 198; SVR 2008 IV Nr. 35 S. 117 E. 2.1).

3.

3.1 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung des Beschwer-
deführers vom Mai 2012 eingetreten, hat materiell geprüft, ob eine renten-
begründende Invalidität zu bejahen ist und dies im Wesentlichen gestützt 
auf den am 15. März 2013 erstellten Abklärungsbericht Haushalt (AB 77; 
siehe auch AB 92) verneint und das erneute Leistungsbegehren des Be-
schwerdeführers entsprechend abgewiesen (AB 93). Zu prüfen ist, ob sie 
dies zu Recht getan hat, wobei die Frage des Eintretens auf die Neuan-
meldung hier nicht zu prüfen ist (BGE 109 V 108 E. 2b S. 114).

3.2 Die Beschwerdegegnerin ist bezüglich Status des Beschwerdefüh-
rers neu davon ausgegangen, dass dieser auch ohne gesundheitliche Be-
einträchtigung nur zu 80% einer Erwerbstätigkeit nachgehen würde und 
daneben 10% im Bereich … und 10% im Bereich … tätig wäre. Diese An-
nahme basiert im Wesentlichen auf der Aussage des Beschwerdeführers, 
dass er bei guter Gesundheit im 80%-Pensum arbeiten würde. 80% würden 
ihm reichen, damit er genügend Zeit habe, zum Haus zu schauen und sei-
ne Gesundheit nicht leiden würde (vgl. AB 77 S. 5 Ziff. 3.5). 

3.3 Wenn der Beschwerdeführer ausführt, er würde bei guter Gesund-
heit zu 80% einer Erwerbstätigkeit nachgehen, damit seine Gesundheit 
nicht leiden würde, geht er offensichtlich davon aus, dass bei einem höhe-
ren Beschäftigungsgrad sich sein Gesundheitszustand verschlechtern wür-
de, was seiner bisherigen Erfahrung mit der bei ihm diagnostizierten psy-
chischen Störung entspricht. Damit bezieht er sich aber auf seine Situation 

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mit Gesundheitsschaden, was für die Statusfrage gerade nicht entschei-
dend ist. 

Der Beschwerdeführer ist nach wie vor an der gleichen Adresse wohnhaft, 
wie bei der erstmaligen Rentenzusprache, als ihm im Rahmen der Status-
frage weder ein Bereich … noch ein Bereich … angerechnet wurden. Wie 
sich dem Abklärungsbericht Haushalt (AB 77 S. 2 f. sowie S. 6 f.) entneh-
men lässt, hatte der Beschwerdeführer damals deutlich mehr … als heute 
(sofern er heute denn überhaupt noch welche hat; vgl. Beschwerde S. 5 
lit. d) resp. er hat die Anzahl der … während der Dauer der beruflichen 
Massnahme reduziert (AB 73 S. 3). Auch sind keine Anhaltspunkte ersicht-
lich, dass im Haus heute mehr Unterhaltsarbeiten anfallen würden als 
früher, ist doch die früher vermietete Wohnung – in der der Beschwerdefüh-
rer heute selbst wohnt (vgl. Beschwerde S. 5 lit. d) – frisch renoviert (vgl. 
AB 7 S. 2). Den Haushalt führt der Beschwerdeführer, soweit das nicht sei-
ne Mutter für ihn übernimmt (AB 77 S. 8), nur für sich selbst. Weder der 
Aufwand für die Hausarbeit noch für seine Hobbys (…/…) oder die gele-
gentlichen Unterhaltsarbeiten am Haus rechtfertigen die Annahme eines 
eigenen Aufgabenbereichs, der einer Vollerwerbstätigkeit entgegenstehen 
würde, da solche Arbeiten durchaus neben einem 100%-Pensum geleistet 
werden können. Seit der erstmaligen Rentenzusprache haben sich die 
Verhältnisse nicht wesentlich geändert. Vielmehr hat der Aufwand für den 
aussererwerblichen Bereich eher abgenommen. Damit besteht kein Anlass 
für eine andere Invaliditätsbemessungsmethode als bei der erstmaligen 
Rentenzusprache. Anwendbar ist nach wie vor die allgemeine Methode des 
Einkommensvergleichs.

4.

4.1 Der Beschwerdeführer leidet gemäss den diesbezüglich überein-
stimmenden medizinischen Akten seit seiner Jugend an einer rezidivieren-
den depressiven Störung mit teilweise schweren depressiven Episoden 
(AB 6 S. 1, 4, 8, AB 8 S. 1, AB 34 S. 8, AB 40 S. 2, AB 48 S. 2, AB 59 S. 2, 
AB 70 S. 1, AB 74 S. 1). In den Akten wird zudem regelmässig auf akzentu-
ierte Persönlichkeitszüge hingewiesen, wobei die Beurteilungen dahinge-

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hend differieren, ob diese das Ausmass einer eigentlichen Persönlich-
keitsstörung erreichen oder nicht (vgl. AB 6 S. 1, 4, 8, AB 34 S. 8, AB 40 
S. 2, AB 48 S. 2, AB 59 S. 2, AB 70 S. 1, AB 74 S. 1). Bezüglich Zumutbar-
keit einer behinderungsangepassten Tätigkeit empfahl Dr. med. 
M.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, mit Bericht 
vom 16. September 2012 eine Abklärung via Belastbarkeitstraining (AB 59 
S. 4). Dr. med. F.________, der den Beschwerdeführer seit 1998 ambulant 
psychiatrisch behandelt (vgl. AB 40 S. 2), geht in seinem Verlaufsbericht 
vom 25. Februar 2013 von einer seit Jahren maximalen Arbeitsfähigkeit 
von 50% in einem angepassten Arbeitsrahmen aus (AB 74 S. 1), während 
der RAD in seiner reinen Aktenbeurteilung vom 12. Februar 2013 eine 
durchschnittlich auf 50% reduzierte Arbeitsfähigkeit in einer angepassten 
Tätigkeit für überwiegend wahrscheinlich hält (AB 70 S. 1), worauf die Be-
schwerdegegnerin schliesslich abgestellt hat (AB 77 S. 6 Ziff. 3.9, AB 93). 
Die Beschwerdegegnerin geht damit von einer erheblich geringeren Ar-
beitsfähigkeit des Beschwerdeführers aus als bei dem hier im Rahmen der 
Neuanmeldung massgebenden Vergleichszeitpunkt der Rentenaufhebung 
2002 (vgl. AB 26). Dies ist gestützt auf die diesbezüglich übereinstimmen-
den derzeit vorliegenden Akten (vgl. AB 40 S. 3, AB 59 S. 4, AB 70 S. 1, 
AB 74 S. 1) nicht zu beanstanden. Das Vorliegen eines Neuanmeldegrun-
des ist somit zu bejahen.

4.2 Vom 3. September 2012 bis am 28. Februar 2013 konnte der Be-
schwerdeführer beim Einzelunternehmen D.________ ein Praktikum absol-
vieren mit dem Ziel abzuklären, welche Arbeiten dem Beschwerdeführer in 
welchem Pensum noch möglich und zumutbar sind, damit er stabil im Ar-
beitsprozess bleiben kann (vgl. AB 52 S. 2, AB 55, AB 57, AB 64, AB 68). 
Das Praktikum ergab, dass der Beschwerdeführer in guter Verfassung ein 
Pensum von 50% auf 5 Tage verteilt gut bewältigen kann. Bei Überforde-
rung und Druck sei er blockiert und werde 100% arbeitsunfähig. So zog 
D.________ sein früher geäussertes Angebot, den Beschwerdeführer im 
Frühling fest anzustellen, zurück. Im Moment sehe er ihn nicht als arbeits-
fähig (AB 73 S. 4). Die Abklärungsstelle X erachtete in der Folge eine Inte-
gration des Beschwerdeführers in den ersten Arbeitsmarkt für unrealistisch 
(AB 73 S. 4). Ein ab dem 2. April 2013 durchgeführtes Arbeitstraining bei 
der G.________ musste am 21. Mai 2013 aufgrund des instabilen Gesund-

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heitszustands des Beschwerdeführers resp. aufgrund von Vorkommnissen 
am Arbeitsplatz vorzeitig abgebrochen werden (AB 94). Die Eingliede-
rungsfachperson hielt in der Folge fest, aufgrund der beruflichen Erfahrun-
gen mit dem Versicherten in den letzten neun Monaten erachte sie ihn als 
nicht eingliederbar, auch nicht an einem Nischenarbeitsplatz (vgl. AB 95 
sowie das Protokoll der IV-Stelle per 12. Juli 2013, Eintrag vom 29. Mai 
2013, welcher sich auf den Sachverhalt bis zum Erlass der angefochtenen 
Verfügung vom 28. Mai 2013 bezieht und daher vorliegend berücksichtigt 
werden kann; in den Gerichtsakten). Diese Einschätzung überzeugt, da es 
sich bei den gescheiterten Eingliederungsversuchen sowohl beim Einzelun-
ternehmen D.________, als auch bei der G.________ um solche Nischen-
arbeitsplätze gehandelt hat, bei denen der Arbeitgeber grosses Verständnis 
für den Beschwerdeführer zeigte (vgl. Protokoll der IV-Stelle per 12. Juli 
2013, in den Gerichtsakten).

4.3 Bei dieser Ausgangslage geht es nicht an, ohne weitergehende Ab-
klärungen auf eine reine Aktenbeurteilung des RAD mit einer durchschnitt-
lich auf 50% reduzierten Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit 
abzustellen, die im Übrigen in Unkenntnis des definitiven Ergebnisses so-
wohl des Praktikums als auch des Arbeitstrainings erstellt worden ist, ins-
besondere da der RAD selbst darauf hinweist, dass ihm für seine Beurtei-
lung keine aktuellen Berichte zur Einschätzung der Arbeitsfähigkeit sowie 
zur Erstellung eines Belastungsprofils vorgelegen hätten (vgl. AB 70). Hier-
bei genügt auch nicht, dass Dr. med. F.________ in seinem Verlaufsbericht 
vom 25. Februar 2013 von einer seit Jahren maximalen Arbeitsfähigkeit 
von 50% in einem angepassten Arbeitsrahmen ausgeht (AB 74 S. 1); dies 
deckt sich zwar mit den Ergebnissen des Praktikums bei D.________, wo-
nach der Beschwerdeführer in guter Verfassung ein Pensum von 50% auf 
5 Tage verteilt gut bewältigen kann (AB 73 S. 4), sagt aber noch nichts 
über seine langfristige durchschnittliche Arbeitsfähigkeit aus. 

Auch die gescheiterten Eingliederungsversuche lassen für sich keine defini-
tiven Schlüsse zu. Hierbei dürften auch invaliditätsfremde Faktoren eine 
Rolle gespielt haben. So wird im Bericht der Abklärungsstelle X auf den 
problematischen Umgang des Beschwerdeführers mit Hektik und Überfor-
derung hingewiesen, wobei unklar bleibt, in welchem Ausmass die Proble-

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matik durch einen psychischen Gesundheitsschaden oder lediglich eine 
hierzu prädestinierende Persönlichkeitsstruktur verursacht wird (vgl. AB 73 
S. 3). Auch die Einträge im Protokoll der IV-Stelle per 12. Juli 2013 lassen 
keine näheren Rückschlüsse zu. Gemäss Eintrag vom 19. Februar 2013 
(Protokoll S. 13) kam die Festanstellung bei D.________ nicht zustande, 
weil der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers zu riskant gewesen 
sei, womit offensichtlich ein invaliditätsbegründender Umstand vorlag. 
Demgegenüber scheiterte eine Anstellung bei der G.________ gemäss 
Eintrag vom 23. Mai 2013 (Protokoll S. 20) am Verhalten des Beschwerde-
führers. Dieser sei stur und unflexibel, er habe den Vorgesetzten provoziert 
und beschuldigt und könne auch keine Kritik annehmen.

4.4 Unter diesen Umständen ist die effektive Arbeits- und Leistungs-
fähigkeit des Beschwerdeführers – nachdem die verfügbaren Unterlagen 
keine zuverlässige Beurteilung gestatten – durch eine psychiatrische Be-
gutachtung abzuklären. Eine solche hat bislang nicht stattgefunden und ist 
nicht vom Gericht, sondern von der Beschwerdegegnerin vorzunehmen. In 
Gutheissung der Beschwerde ist die angefochtene Verfügung der IV-Stelle 
Bern vom 28. Mai 2013 (AB 93) deshalb aufzuheben und die Sache hierzu 
an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Nach Vornahme der notwen-
digen Abklärungen hat die Beschwerdegegnerin den Invaliditätsgrad neu 
zu ermitteln und über den Rentenanspruch neu zu verfügen, wobei schon 
hier darauf hinzuweisen ist, dass das Valideneinkommen dabei nicht auf 
der Basis dessen zu ermitteln ist, was der Beschwerdeführer als … ver-
dient hat, zumal es sich hierbei um das Einkommen handelt, dass er bei 
der Rentenaufhebung trotz seiner Behinderung damals zu erzielen in der 
Lage war.

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Jan. 2014, IV/13/570, Seite 15

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 700.--, hat bei diesem 
Ausgang des Verfahrens die unterliegende Beschwerdegegnerin zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG; BVR 2009 S. 186 E. 4). 

5.2 Der obsiegende Beschwerdeführer hat Anspruch auf Ersatz der 
Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht festgesetzt und oh-
ne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und 
nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. 
Art. 61 lit. g ATSG).

Gemäss der Praxis des Verwaltungsgerichts wird der Parteikostenersatz 
bei gemeinnützig tätigen Rechtsberatungsstellen im Sinne von BGE 135 I 1 
sowie Rechtsschutzversicherungen, Gewerkschaften und Berufsverbänden 
aufgrund eines allgemeingültigen pauschalisierten Stundenansatzes fest-
gesetzt, welcher im konkreten Fall mit dem gebotenen Aufwand multipliziert 
wird. Der Stundenansatz wird je nach fachlicher Qualifikation der Vertre-
tung festgelegt, wobei als fachlich qualifizierte Vertretung diejenige durch 
Juristinnen und Juristen sowie durch eidgenössisch diplomierte Sozialver-
sicherungsexpertinnen und -experten gilt. Als fachlich nicht qualifizierte 
Vertretung gelten alle übrigen Parteivertreterinnen und -vertreter (vgl. dazu 
Rundschreiben vom 16. Dezember 2009, im Internet abrufbar unter 
www.justice.be.ch). Im Falle der Vertretung durch eine gemeinnützig tätige 
Rechtsberatungsstelle im Sinne von BGE 135 I 1 wird der Stundenansatz 
bei einer fachlich qualifizierten Vertretung auf Fr. 130.-- festgelegt.

Vorliegend wurde der Beschwerdeführer durch B.________ vom 
C.________, einer gemeinnützig tätigen Rechtsberatungsstelle im Sinne 
von BGE 135 I 1, vertreten. Mit Kostennote vom 9. August 2013 wurde ein 
Aufwand von 8 Stunden 45 Minuten à Fr. 130.-- (= Fr. 1‘137.50) zuzüglich 
Fr. 52.-- Auslagen und Fr. 95.15 Mehrwertsteuer, total Fr. 1‘284.65, geltend 
gemacht, was nicht zu beanstanden ist. Die Parteientschädigung wird da-
mit auf Fr. 1‘284.65 festgesetzt; diesen Betrag hat die Beschwerdegegnerin 
dem Beschwerdeführer zu ersetzen.

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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der 
IV-Stelle Bern vom 28. Mai 2013 aufgehoben und die Sache an die 
Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie nach Vornahme der 
Abklärungen im Sinne der Erwägungen neu verfüge.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin 
zur Bezahlung auferlegt. Der vom Beschwerdeführer geleistete Kos-
tenvorschuss von Fr. 700.-- wird nach Rechtskraft des Urteils zurück-
erstattet.

3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer die Parteikosten, 
gerichtlich bestimmt auf Fr. 1‘284.65 (inkl. Auslagen und MWSt.), zu 
ersetzen.

4. Zu eröffnen (R):
- C.________ z.H. des Beschwerdeführers  (samt eingereichten Akten)
- IV-Stelle Bern (samt eingereichten Akten)
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Hinweis: Im Falle einer Anfechtung dieses Entscheides sind die Akten dem 
Bundesgericht zuzustellen.

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

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Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.