# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ee2778b3-b74f-5a53-8167-83c7241d3c40
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-09-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.09.2009 D-5561/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5561-2009_2009-09-11.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-5561/2009
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 1 .  S e p t e m b e r  2 0 0 9

Einzelrichter Martin Zoller, 
mit Zustimmung von Richterin Regula Schenker Senn;
Gerichtsschreiberin Susanne Burgherr.

1. A._______, geboren (...),
2. B._______, geboren (...),
3. C._______, geboren (...),
4. D._______, geboren (...),
5. E._______, geboren (...),
Mazedonien,
Beschwerdeführende,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuche und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 24. August 2009 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-5561/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass die Beschwerdeführenden am 15. September 2008 - zusammen 
mit  dem  volljährigen  Sohn  F._______.  (Verfahrensnummer)  -  in  der 
Schweiz um Asyl nachsuchten,

dass die Beschwerdeführenden 1-4 im Rahmen der Erstbefragungen 
im  Empfangs-  und  Verfahrenszentrum  G._______  vom  8. Oktober 
2008 und den Anhörungen nach Art. 29 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 
26. Juni  1998  (AsylG,  SR  142.31)  durch  das  BFM  vom  27. und 
31. Oktober  2008  zur  Begründung  im  Wesentlichen  ausführten, 
Mazedonien  nach  dem  Kriegsausbruch  -  als  dort  grosse  Armut 
geherrscht habe -  im Jahr 1992 verlassen und seither in H._______ 
gelebt  zu  haben,  wo  die  Beschwerdeführenden 4  und  5  zur  Welt 
gekommen seien, 

dass sich die Situation für die Familie in H._______ in der letzten Zeit 
verschlechtert  habe,  da Roma schikaniert  würden und  sie  mit  ihren 
Tätigkeiten  im (...-)handel  und (...-)verkauf  kaum mehr  Einkünfte  er-
zielt  hätten  beziehungsweise  ihnen das Arbeiten  aufgrund fehlender 
Aufenthaltsbewilligungen verunmöglicht worden sei, 

dass sie H._______ deshalb am 12. September 2008 in ihrem eigenen 
Auto  verlassen  hätten  und  illegal  in  die  Schweiz  eingereist  seien, 
damit  insbesondere  die  Kinder  hier  ein  geregeltes  Leben  führen 
könnten,

dass bezüglich der weiteren Aussagen beziehungsweise der Einzelhei-
ten des rechtserheblichen Sachverhalts auf die Protokolle bei den Ak-
ten verwiesen wird (vgl. A1, A2, A3, A4, A18, A19, A20 und A21),

dass die (...)  Behörden am 3. Februar 2009 der Rückübernahme der 
Beschwerdeführenden zustimmten, 

dass  das  BFM mit  Verfügung vom 6. März  2009  in  Anwendung von 
Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG auf die Asylgesuche nicht eintrat und die 
Wegweisung  der  Beschwerdeführenden  aus  der  Schweiz  sowie  den 
Wegweisungsvollzug anordnete,

dass das BFM am 24. August 2009 seine Verfügung vom 6. März 2009 
aufhob und das Asylverfahren wieder aufnahm, 

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dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  24. August  2009  -  eröffnet  am 
28. August  2009  -  in  Anwendung  von  Art. 34  Abs. 1  AsylG  auf  die 
Asylgesuche  der  Beschwerdeführenden  vom  15. September  2008 
nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Wegwei-
sungsvollzug anordnete,

dass die Beschwerdeführenden dagegen mit Eingabe vom 4. Septem-
ber  2009  (Datum  Poststempel)  beim  Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerde  erhoben,  worin  um Aufhebung  der  vorinstanzlichen  Verfü-
gung und um Eintreten auf  die  Asylgesuche respektive um entspre-
chende Anweisung des BFM, eventualiter um Feststellung der Unzu-
lässigkeit und Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs und Gewäh-
rung der vorläufigen Aufnahme ersucht wurde, 

dass zudem in formeller Hinsicht um Gewährung der unentgeltlichen 
Rechtspflege im Sinne von Art. 65  Abs. 1  des  Bundesgesetzes  vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021)  und um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses 
ersucht wurde, 

dass die Beschwerdeführenden mit der Beschwerdeschrift eine Faxko-
pie  eines  Austrittsberichts  der  Klinik  I._______  vom 5. August  2009 
bezüglich der pulmonalen Rehabilitation des Beschwerdeführers 1 zu 
den Akten reichten,

dass die vollständigen vorinstanzlichen Akten am 9. September 2009 
beim Bundesverwaltungsgericht eintrafen (vgl. Art. 109 Abs. 2 AsylG), 

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG 
i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
[VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d  Ziff. 1  des Bundesgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass die Beschwerdeführenden durch die angefochtene Verfügung be-
sonders berührt  sind,  ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhe-
bung  beziehungsweise  Änderung  haben  und  daher  zur  Einreichung 
der  Beschwerde  legitimiert  sind  (Art. 6  AsylG  i.V.m.  Art. 48  Abs. 1 
VwVG), 

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dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten  ist  (Art. 108  Abs. 2  AsylG  sowie  Art. 6  AsylG i.V.m. Art. 52 
VwVG), 

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  kann  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG), 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, bei denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, 

dass sich die Beurteilungszuständigkeit der Beschwerdeinstanz somit 
darin erschöpft, bei Begründetheit des Rechtsmittels die angefochtene 
Verfügung aufzuheben und die Sache zur neuen Entscheidung an die 
Vorinstanz zurückgehen zu lassen (vgl. Entscheidungen und Mitteilun-
gen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 
E. 2.1 S. 240 f.),

dass indes die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs 
der Wegweisung materiell  prüft,  weshalb dem Bundesverwaltungsge-
richt diesbezüglich volle Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend - wie nachfolgend aufgezeigt - um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf Gesuche von Asylsuchenden aus verfolgungssicheren Staa-
ten nach Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG (sogenannte Safe-Country-Rege-
lung) nicht eingetreten wird, ausser es gebe Hinweise auf Verfolgung 
(Art. 34 Abs. 1 AsylG),

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dass die Beschwerdeführenden 1 bis 3 in  Mazedonien geboren wur-
den (vgl. A1 S. 1, A2 S. 1 und A3 S. 1 sowie Pass der Beschwerdefüh-
renden 2, in welchem auch die Beschwerdeführende 3 eingetragen ist) 
und  somit  gemäss  Art. 3  des  mazedonischen  Staatsbürgergesetzes 
vom 12. November 1992 mazedonische Staatsangehörige sind respek-
tive Anspruch auf Erteilung der mazedonischen Staatsbürgerschaft ha-
ben, 

dass  die  in  H._______  geborenen  Beschwerdeführenden 4  und  5 
aufgrund der Abstammung ebenfalls einen entsprechenden Anspruch 
besitzen (vgl. Art. 4 des mazedonischen Staatsbürgergesetzes),

dass die Vorbringen in der Beschwerdeschrift  hinsichtlich der Proble-
me von Roma bei der Ausstellung von Ausweisen in Staaten wie Serbi-
en oder Bosnien und Herzegowina an dieser Einschätzung nichts zu 
ändern vermögen,

dass der Bundesrat Mazedonien mit Beschluss vom 1. August 2003 zu 
einem verfolgungssicheren Staat (safe country) im obgenannten Sinn 
erklärt hat,

dass somit die formellen Voraussetzungen für den Erlass eines Nicht-
eintretensentscheids auf der Grundlage von Art. 34 Abs. 1 AsylG er-
füllt sind,

dass  zu  prüfen  bleibt,  ob  Hinweise  auf  eine  Verfolgung  vorliegen 
(Art. 34 Abs. 1 AsylG),

dass  bei  Art. 34  Abs. 1  AsylG  praxisgemäss  derselbe  weite  Verfol-
gungsbegriff  zur  Anwendung  kommt  wie  in  Art. 18,  Art. 33  Abs. 3 
Bst. b und Art. 35 AsylG (zu den beiden erstgenannten Bestimmungen 
vgl. EMARK 2004 Nr. 35 E. 4.3 S. 247),

dass  demzufolge  auch  bei  Asylsuchenden  aus  verfolgungssicheren 
Staaten einlässlich geprüft werden muss, ob sie die Flüchtlingseigen-
schaft erfüllen, sobald sich aus den Akten Hinweise auf Verfolgung er-
geben, deren Unglaubhaftigkeit  nicht bereits auf den ersten Blick er-
kannt werden kann (vgl. EMARK 2005 Nr. 2 E. 4.3 S. 16 f.),

dass die Beschwerdeführenden 1-3 Mazedonien gemäss eigenen An-
gaben im Jahr 1992 aufgrund des Kriegsausbruchs und der damit ver-
bundenen schwierigen Situation für die Bevölkerung verlassen haben,

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dass der Krieg in Mazedonien unterdessen seit vielen Jahren beendet 
ist, 

dass es den Beschwerdeführenden somit nicht gelungen ist, die in Be-
zug auf Mazedonien bestehende Vermutung der Verfolgungssicherheit 
zu widerlegen,

dass in der Beschwerde nichts geltend gemacht wird, das allenfalls zu 
einer anderen Beurteilung führen könnte,

dass die medizinischen Vorbringen ebenfalls nicht geeignet sind, zur 
Annahme  einer  Verfolgung  oder  einer  menschenrechtswidrigen  Be-
handlung  der  Beschwerdeführenden  in  Mazedonien  zu  führen,  son-
dern diese grundsätzlich unter dem Aspekt der Zumutbarkeit des Weg-
weisungsvollzugs zu prüfen sind, 

dass das BFM demnach zu Recht  in Anwendung von Art. 34 Abs. 1 
AsylG auf die Asylgesuche der Beschwerdeführenden nicht eingetre-
ten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
die Beschwerdeführenden weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzen 
noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen haben (vgl. EMARK 
2001 Nr. 21),  weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit  den 
gesetzlichen Bestimmungen steht  und demnach vom BFM zu Recht 
angeordnet wurde,

dass das BFM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Be-
stimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern  regelt, 
wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 
nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundesge-
setzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Auslän-
der [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 

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einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK,  SR 
0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es den Beschwerdeführenden nicht gelungen ist, eine asylrecht-
lich erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, 
weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtli-
chen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung 
findet  und  keine  Anhaltspunkte  für  eine  menschenrechtswidrige  Be-
handlung ersichtlich sind, die ihnen in Mazedonien droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass in Mazedonien keine Situation allgemeiner Gewalt herrscht, auf-
grund derer die Bevölkerung konkret  gefährdet  wäre und eine Rück-
führung dorthin als generell unzumutbar betrachtet werden müsste, 

dass  der  Umstand,  wonach der  Beschwerdeführer 1  an Tuberkulose 
erkrankt  ist  -  wobei  diese unterdessen nicht  mehr ansteckbar  ist,  er 
gemäss Austrittsbericht der Klinik I._______ vom 5. August 2009 am 
22. Juli 2009 in die ambulante Weiterbehandlung entlassen worden ist 
und aktuell ein guter Allgemeinzustand festgestellt  wurde -, nicht auf 
eine  konkrete  Gefährdung  aufgrund  einer  medizinischen  Notlage 
schliessen lässt, welche im Heimatstaat nicht behandelbar wäre,

dass aufgrund der medizinischen Versorgungslage in Mazedonien da-
von  ausgegangen  werden  kann,  dass  die  medikamentöse  Nachbe-
handlung  des  Beschwerdeführers 1  dort  ebenfalls  möglich  ist  (vgl. 
Europäisches Ministerforum der WHO: „Alle gegen Tuberkulose“,  Die 
Erklärung von Berlin, 2008), was ebenfalls für die Behandlung anderer 
Familienmitglieder bei allfälliger Ansteckung und auch für die von der 
Beschwerdeführenden 2  vorgebrachten  gesundheitlichen  Beschwer-
den (Medikamenteneinnahme nach erfolgter  Operation an der  [...] in 
H._______, vgl. A12 S. 2, A19 S. 3) gilt,

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dass die Beschwerdeführenden über Arbeitserfahrung als (...) und (...) 
verfügen,  die  Kinder  in  H._______  die  Schule  besucht  haben,  alle 
neben der Muttersprache auch über (...-)kenntnisse und teils weitere 
Fremdsprachenkenntnisse verfügen (vgl. A1 S. 3, A2 S. 3, A3 S. 3, A4 
S. 3) und sie zudem mit der (Verwandten) des Beschwerdeführers 1 in 
Mazedonien auch Verwandte haben (vgl. A1 S. 4),

dass überdies blosse soziale oder wirtschaftliche Schwierigkeiten, wie 
namentlich der Mangel an Arbeitsplätzen, von welchen die ansässige 
Bevölkerung  betroffen  ist,  keine  existenzbedrohende  Situation  dar-
stellt, welche den Wegweisungsvollzug in den Heimat- oder Herkunfts-
staat  als  unzumutbar  erscheinen  liesse  (vgl.  EMARK  2005  Nr. 24 
E. 10.1 S. 215), weshalb auch anfängliche wirtschaftliche Reintegrati-
onsschwierigkeiten dem Vollzug nicht entgegenstehen,

dass  schliesslich  bei  einem Wegweisungsvollzug  nach  einer  Aufent-
haltsdauer in der Schweiz von rund einem Jahr nicht von einer Entwur-
zelung der Kinder aus dem ihnen vertrauten Umfeld gesprochen wer-
den kann, wie in der Beschwerdeschrift geltend gemacht,

dass somit nach dem Gesagten der Vollzug der Wegweisung der Be-
schwerdeführenden insgesamt als zumutbar zu erachten ist,

dass der Vollzug der Wegweisung schliesslich auch möglich ist, da kei-
ne Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es den Be-
schwerdeführenden obliegt, bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere 
mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),

dass nach dem Gesagten der vom BFM verfügte Vollzug der Wegwei-
sung nach Mazedonien zu bestätigen ist,

dass es den Beschwerdeführenden demnach nicht gelungen ist darzu-
tun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststelle 
oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

dass mit vorliegendem Urteil ohne vorgängige Instruktion das Gesuch 
um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses gegenstands-
los geworden ist,

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dass  die  vorliegende  Beschwerde  aufgrund  obiger  Erwägungen  als 
aussichtslos zu qualifizieren ist und daher das Gesuch um Gewährung 
der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG - 
ungeachtet  der  allfälligen  Bedürftigkeit  der  Beschwerdeführenden  - 
abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2]) den Beschwerdeführenden aufzuerlegen sind (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  im 
Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG wird abgewiesen. 

3.
Die Verfahrenskosten von Fr. 600.- werden den Beschwerdeführenden 
auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  nach  Versand  des 
vorliegenden Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die  Beschwerdeführenden  (Einschreiben;  Beilage:  Einzahlungs-
schein)

- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N (...)  (per 
Kurier; in Kopie)

- (...) (in Kopie)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Martin Zoller Susanne Burgherr

Versand: 

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