# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7662efe3-c26c-54dd-8e4b-24e9891d10c8
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-13
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 13.02.2025 III 2024 139
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2024-139_2025-02-13.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2024 139

Entscheid vom 13. Februar 2025 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Irene Thalmann, Richterin
MLaw Marco Lacher, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. B.________, 

gegen

1. Gemeinderat C.________,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. D.________,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

3. E.________,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwältin MLaw F.________,

Gegenstand Korporationsrecht (Gründung einer Flurgenossenschaft)

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Sachverhalt:

A. Die E.________ ist Eigentümerin der Grundstücke KTN 01________, KTN 
02________, KTN 03________, KTN 04________, KTN 05________ und KTN 
06________ in C.________. Mit den Grundstücken KTN 01________ und KTN 
04________ C.________ ist sie damit auch Eigentümerin von Strassenflächen 
der G.________-strasse. Am 28. März 2023 reichte sie bei der Gemeinde 
C.________ ein Begehren zur Gründung der Flurgenossenschaft H.________ 
ein (RR-act. II/02/B-1). Mit Schreiben vom 28. März 2023 hat die Gemeinde 
C.________ die betroffenen Grundeigentümer der G.________-strasse zu einer 
Orientierungsversammlung eingeladen, welche am 20. April 2023 stattfand (RR-
act. II/02/B-2).

B. A.________ ist Eigentümer des Grundstücks KTN 07________ 
C.________, welches an die G.________-strasse grenzt. Mit Schreiben vom 22. 
Mai 2023 liess er der Gemeinde C.________ mitteilen, dass kein öffentliches 
oder privates Interesse für die Gründung der Flurgenossenschaft H.________ 
bestehe und er liess die Abweisung des Gesuchs der E.________ beantragen 
(RR-act. II/02/B-4). Mit Schreiben vom 11. Juli 2023 beantragte A.________ 
beim Gemeinderat C.________ unter anderem, auf das Gesuch der E.________ 
zur Gründung einer Flurgenossenschaft sei mangels gemeinschaftlichen Interes-
ses nicht einzutreten (RR-act. II/02/B-7). Mit E-Mail vom 24. August 2023 teilte 
die Gemeinde C.________ A.________ sinngemäss mit, dass die E.________ 
am Gesuch um Gründung der Flurgenossenschaft H.________ festhalte und der 
Gemeinderat zu einer Gründungsversammlung einladen müsse (RR-act. II/02/B-
11).

C. Am 7. September 2023 erhob A.________ beim Regierungsrat eine 
Rechtsverweigerungsbeschwerde (RR-act. I/01). Mit RRB Nr. 598/2024 vom 
20. August 2024 entschied der Regierungsrat wie folgt:

1. Die Rechtsverweigerungsbeschwerde wird gutgeheissen und es wird festgestellt, 
dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer mit einer anfechtbaren Verfügung 
hätte antworten müssen.

2. Soweit der Beschwerdeführer vom Regierungsrat verlangt, die Gemeinde 
C.________ sei anzuhalten, auf das Gesuch der Beschwerdegegnerin zur Grün-
dung einer Flurgenossenschaft "H.________" mangels öffentlichem Interesse 
nicht einzutreten, ist die Beschwerde im Sinne der Erwägungen abzuweisen.

 3.-7. (Verfahrenskosten, Parteientschädigung, Rechtsmittelbelehrung, Zustellung).

D. Gegen diesen RRB Nr. 598/2024 (Versand am 27.8.2024) lässt 
A.________ mit Eingabe vom 16. September 2024 (Postaufgabe gleichentags) 

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fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den 
folgenden Anträgen erheben:

1. Der Entscheid des Regierungsrates des Kantons Schwyz vom 20.08.2024, Be-
schluss Nr. 598/2024 (VB 189/2023) sei vollumfänglich aufzuheben.

2. Eventualiter sei der Entscheid zwecks inhaltlicher Prüfung an die Vorinstanz 
zurückzuweisen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gemeinde C.________.

E. Mit Eingabe vom 14. Oktober 2024 trägt das Sicherheitsdepartement die 
Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers 
an.

F. Mit Vernehmlassung vom 22. Oktober 2024 lässt die Beschwerdegegnerin 
folgende Anträge stellen:

1. Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei nicht einzutreten.
2. Eventualiter sei die Verwaltungsgerichtsbeschwerde vollumfänglich abzuweisen.
3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Beschwerdeführers.

G. Der Gemeinderat C.________ lässt mit Vernehmlassung vom 8. November 
2024 folgende Anträge stellen:

1. Die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beschwerdeführers.

H. Mit Eingabe vom 30. Januar 2025 lässt der Beschwerdeführer seinen Ver-
zicht auf Replik unter Festhaltung an den Anträgen und der Begründung in seiner 
Beschwerde sowie die Bestreitung der beschwerdegegnerischen Ausführungen 
mitteilen.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Verwaltungsgericht von Amtes we-
gen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind; ist eine dieser 
Voraussetzungen nicht erfüllt, trifft das Gericht einen Nichteintretensentscheid 
(§ 27 Abs. 1 und 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] 
vom 6.6.1974).

1.2.1 In formeller Hinsicht beantragt die Beschwerdegegnerin Nichteintreten mit 
der Begründung, es fehle dem Beschwerdeführer an der Beschwerdelegitimati-
on. Sie macht geltend, der Beschwerdeführer beantrage eine vollumfängliche 
Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides. Im vorinstanzlichen Verfahren sei 
eine Rechtsverweigerung festgestellt und dem Beschwerdeführer diesbezüglich 
Recht gegeben worden; dieser habe somit in der Hauptsache obsiegt. Entspre-

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che der angefochtene Entscheid den eigenen Anträgen, sei ein schützenswertes 
Interesse regelmässig zu verneinen. Das fehlende Rechtsschutzinteresse ver-
deutliche sich darin, dass der Beschwerdeführer mit dem Entscheid der Vorin-
stanz in der Hauptsache einverstanden sei. Seine Kritik beschränke sich auf die 
vorinstanzliche Entscheidbegründung, was ihn nicht zur Beschwerde legitimiere. 
Vielmehr müsste der Beschwerdeführer eine für ihn begünstigende/entlastende 
Änderung des Dispositivs verlangen (Bg-Vernehmlassung Rz. 5 f.).

1.2.2 Der Entscheid in einer Rechtsverweigerungs- und Rechtsverzögerungs-
streitigkeit hat feststellenden Charakter. Die Justizbehörde stellt lediglich fest, ob 
das Verfahren zu Unrecht gar nicht oder verzögert behandelt wurde. Im Übrigen 
weist sie die untätige Behörde an, umgehend zu verfügen, ohne sich grundsätz-
lich dazu zu äussern, wie der Entscheid der Vorinstanz auszufallen hat oder die 
Entscheidung gleich selbst zu treffen. Denn es geht bei der Rechtsverweige-
rungs- und Rechtsverzögerungsbeschwerde lediglich um "die Durchsetzung des 
Anspruchs auf Erledigung eines Begehrens durch jene untere Behörde, bei der 
es eingeleitet worden ist" (VGE I 2019 98 vom 16.3.2020 E. 2.5 m.H.; Urteil BGer 
2C_45/2009 vom 26.5.2009 E. 2.2.2). In Einzelfällen kann ein Entscheid durch 
die Beschwerdeinstanz aber zulässig sein, zum Beispiel dann, wenn die Behörde 
eine Rechtsverweigerung begeht, indem sie es unrechtmässig versäumt hat, ei-
ne negative Verfügung (z.B. Nichteintreten wegen fehlender Zuständigkeit oder 
Parteieigenschaft) zu erlassen. Eine Rückweisung kommt dann aus prozessöko-
nomischen Gründen meistens nicht in Frage. Es erscheint vielmehr sachgerecht, 
im Rahmen der Rechtsverweigerungsbeschwerde zugleich zu prüfen, ob die 
Behörde zu Recht keine Sachverfügung erlassen hat (Müller/Bieri, in: Au-
er/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwal-
tungsverfahren, 2. Aufl., Zürich 2019, Art. 46a Rz. 26 ff.; BVGE 2009/1 E. 4.2).

1.2.3 Der Regierungsrat hiess die vom Beschwerdeführer erhobene Rechtsver-
weigerungsbeschwerde gut und stellte fest, dass die Gemeinde C.________ dem 
Beschwerdeführer mit einer anfechtbaren Verfügung hätte antworten müssen 
(angefochtener RRB Dispositiv Ziff. 1). Er erwog in diesem Zusammenhang, dass 
der Regierungsrat nicht erstinstanzliche Entscheidbehörde sei und es grundsätz-
lich nicht ihm obliege, die von der Vorinstanz versäumten Handlungen im 
Rechtsmittelverfahren nachzuholen resp. die Begründung dafür nachzuliefern. 
Soweit die Gemeinde C.________ vernehmlassend ihre Position aber bereits 
bezogen habe, führe die Rückweisung der Sache an sie zu einem formalisti-
schen Leerlauf. Im Sinne der Prozessökonomie rechtfertige es sich, dass der 
Regierungsrat die von der Vorinstanz versäumte Handlung im Rechtsmittelver-
fahren nachhole (angefochtener RRB E. 2.5).

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In der Folge prüfte der Regierungsrat, ob die Gemeinde C.________ auf den An-
trag des Beschwerdeführers gemäss Eingabe vom 11. Juli 2023 hätte eintreten 
müssen. Er verneinte dies, da gesetzlich kein Raum für eine materielle Vorprü-
fung durch die Gemeinde bleibe, und liess sämtliche materiellen Rügen des Be-
schwerdeführers im Zusammenhang mit der Gründung der Flurgenossenschaft 
offen (angefochtener RRB E. 3 ff.). Er wies die diesbezügliche Beschwerde im 
Sinne der Erwägungen ab (angefochtener RRB Dispositiv Ziff. 2).

1.2.4 Zwar beantragt der Beschwerdeführer vor dem Verwaltungsgericht tatsäch-
lich die vollumfängliche Aufhebung des Regierungsratsbeschlusses. In seiner 
Begründung erklärt er sich jedoch insofern mit dem Beschluss einverstanden, als 
der Regierungsrat eine Rechtsverweigerung durch die Gemeinde C.________ 
erkannte (Beschwerde S. 3 Rz. 5) und schränkt somit den Streitgegenstand sel-
ber auf Ziff. 2 des Dispositivs ein. Die Gemeinde C.________ hat bzw. konnte 
seit Beschluss des Regierungsrates keine eigene Verfügung erlassen. Die Grün-
dungsversammlung der angedachten Flurgenossenschaft H.________ hat noch 
nicht stattgefunden. Der Beschwerdeführer hat vor dem Regierungsrat als Vor-
instanz am Verfahren teilgenommen. Er hat folglich ein aktuelles, rechtlich ge-
schütztes Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Beschlusses (betref-
fend Ziff. 2 des Dispositivs) und ist somit gemäss § 37 Abs. 1 VRP zur Be-
schwerde legitimiert.

1.3.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur 
Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige 
Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung (bzw. eines 
Beschlusses) - Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den 
beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es 
an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, 
wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist. Diesbezüglich wird in der kan-
tonalen Rechtsprechung festgehalten, dass nach konstanter Praxis der Umfang 
der Tätigkeit des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz durch den Anfech-
tungsgegenstand abgegrenzt wird. Es kann nur das Gegenstand des Beschwer-
deverfahrens sein, was auch Gegenstand der zugrundeliegenden Verfügung war 
bzw. nach richtiger Gesetzesauslegung hätte sein müssen. Gegenstände, über 
welche die erste Instanz bzw. die Vorinstanz zu Recht (noch) nicht entschieden 
hat, fallen nicht in den Kompetenzbereich des Verwaltungsgerichts als Be-
schwerdeinstanz (vgl. statt vieler VGE II 2024 21 vom 18.6.2024 E. 1.2 mit zahl-
reichen Hinweisen auf Lehre und Rechtsprechung).

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1.3.2 Wie vorstehend dargelegt, bildet lediglich Ziff. 2 des Dispositivs des ange-
fochtenen Beschlusses Streitgegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfah-
rens und somit die Frage, ob der Regierungsrat zu Recht zum Ergebnis gekom-
men ist, gesetzlich bleibe kein Raum für eine materielle/inhaltliche (Vor-)Prüfung 
der Gründungsunterlagen der geplanten Flurgenossenschaft H.________ durch 
die Gemeinde C.________ und letztere hätte folglich auf den Antrag des Be-
schwerdeführers nicht eintreten müssen. 

Nicht Streitgegenstand bilden dagegen materielle/inhaltliche Fragen, denn der 
Regierungsrat liess explizit sämtliche materiellen Rügen des Beschwerdeführers 
offen (vgl. vorstehende E. 1.2.4). Soweit der Beschwerdeführer in seiner Be-
schwerde daher materielle/inhaltliche Themenbereiche wie einen unzulässigen 
Perimeter (S. 5 Rz. 5 ff.), den Einbezug der Gemeinde C.________ in den Peri-
meter bzw. als Partei ins Gründungsverfahren (S. 6 Rz. 9 f.), das mutmassliche 
Einzugsgebiet der Flurgenossenschaft (S. 7 Rz. 11), das fehlende gemeinschaft-
liche und quantitative Interesse für die Gründung der Flurgenossenschaft (S. 9 
Rz. 20 ff.; S. 10 Rz. 27) und eine fehlende Planung (S. 10 Rz. 25 f.) vorbringt, 
geht dies über den Streitgegenstand hinaus und ist insofern auf die Beschwerde 
nicht einzutreten. Insbesondere ist der Beschwerdegegnerin beizupflichten, wenn 
sie festhält, entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers handle es sich 
hierbei nicht um formelle Prüfpunkte, sondern um materielle/inhaltliche Fragen im 
Zusammenhang mit der Gründung der Flurgenossenschaft.

1.4 Da die weiteren Eintretensvoraussetzungen gemäss § 27 VRP erfüllt sind, 
ist im Übrigen auf die Beschwerde einzutreten.

2.1 Der Regierungsrat hat zur strittigen Frage, ob der Gemeinde im Grün-
dungsverfahren einer Flurgenossenschaft die Pflicht zu einer materiel-
len/inhaltlichen Vorprüfung des Gründungsgesuches zukomme, namentlich fol-
gendes erwogen (angefochtener RRB E. 3 ff.): 

Soweit der Beschwerdeführer in § 68 Abs. 2 des Einführungsgesetzes zum 
schweizerischen Zivilgesetzbuch (EGzZGB; SRSZ 210.100) vom 14. September 
1978 Eintretensvoraussetzungen für die Gemeinde erblicke, sei diese Ansicht 
weder nachvollziehbar noch könne ihr zugestimmt werden. Der Gemeinderat 
C.________ habe nach dieser Bestimmung nichts nachzuweisen. Des Weiteren 
fände sich im Gesetz keine Bestimmung, die eine der Gründungsversammlung 
vorangehende inhaltliche Überprüfung des Gesuchs weder durch die Gemeinde 
noch durch den Regierungsrat vorschreiben würde. Es sei sodann fraglich, unter 
welchen Gesichtspunkten und in welchem Umfang eine derartige Vorprüfung 
überhaupt zu erfolgen hätte. Die Unzulässigkeit der materiellen Vorprüfung durch 

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die Gemeinde ergebe sich auch aus dem Umstand, dass eben gerade an der 
Gründungsversammlung über das Ansinnen des Gesuchstellers beraten werden 
solle. Die Gründung einer Flurgenossenschaft werde von den teilnehmenden 
Stimmberechtigten durch den Gründungsbeschluss anlässlich der Gründungs-
versammlung beschlossen. Der Gründungsbeschluss und die Gründungsver-
sammlung hätten demnach konstituierenden Charakter für die Flurgenossen-
schaft. Dem Gemeinderat C.________ sei zuzustimmen, dass die Gemeinde 
einzig dazu verpflichtet sei, die formelle Vollständigkeit des Gesuchs um Grün-
dung der Flurgenossenschaft H.________ zu überprüfen. Dies habe sie getan 
und zur Orientierungsversammlung eingeladen. Die Gemeinde hätte demnach 
nicht auf den Antrag des Beschwerdeführers eintreten müssen. Insofern könnten 
sämtliche materiellen Rügen offengelassen werden. Sie seien im Nachgang der 
Gründungsversammlung mittels Beschwerde gegen einen allfälligen Gründungs-
beschluss geltend zu machen. Gleiches gelte, soweit der Beschwerdeführer die 
Unvollständigkeit des Gesuchs zur Gründungsversammlung moniere.

2.2 Der Beschwerdeführer macht vor dem Verwaltungsgericht geltend, die 
Gemeinde C.________ habe die formelle Prüfung der Gründungsunterlagen 
nicht korrekt und die materielle Prüfung des Begehrens zur Gründung der Flur-
genossenschaft H.________ gar nicht vorgenommen. Die Gemeinde habe damit 
eine Pflicht zur materiellen Überprüfung implizit und der Regierungsrat im ange-
fochtenen Beschluss explizit abgelehnt (Beschwerde S. 4 Rz. 1). Er bringt für 
seinen Standpunkt, die Gemeinde habe auch eine materielle/inhaltliche Prüfung 
vorzunehmen, im Wesentlichen folgende Argumente vor:

- Der Regierungsrat widerspreche sich selbst, wenn er sage, dass es keine Be-
stimmung für eine inhaltliche Prüfung gäbe, dann aber trotzdem eine formelle 
Vollständigkeitsprüfung aus demselben Gesetz herleiten wolle (S. 4 Rz. 3 f.).

- Wie der Regierungsrat korrekt festgehalten habe, gebe es im Gesetz keine 
explizite Bestimmung darüber, ob eine Prüfung des Gesuchs durch die 
Behörde vorgenommen werden müsse oder nicht. Weil diesbezüglich keine 
Angaben zu finden seien, handle es sich um eine Lücke. Den Materialien hin-
sichtlich des Gesetzeserlasses aus dem Jahr 1979 sei kein Hinweis zu ent-
nehmen, dass diese Frage der inhaltlichen Prüfung des Gründungsgesuchs 
beim Gesetzgeber je ein Thema gewesen sei. Ein qualifiziertes Schweigen 
des Gesetzgebers könne ausgeschlossen werden. Mithin sei das Gesetz in 
diesem Punkt unvollständig, weshalb es sich um eine echte Lücke handle. 
Käme es zu einer Abstimmung eines formell nicht korrekt erstellten Grün-
dungsgesuches, hätte dies zur Folge, dass die gegründete Flurgenossen-
schaft, welche auf nichtigen Unterlagen gründe, erst durch den Regierungsrat 

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aufgehoben werden könnte. Dies führe zu stossenden Ergebnissen, Wieder-
holungen der öffentlichen Auflage bzw. Einladungen etc. Da es sich um eine 
echte Lücke handle, werde das angerufene Gericht ersucht, die Lücke richter-
lich zu füllen, und zwar in dem Sinne, als die angerufene Gemeindebehörde 
eine objektiv sinnvolle Prüfung vornehme. Diese Vorprüfung könne sich auf 
den Perimeter und das Vorhandensein eines gemeinschaftlichen Interesses 
beschränken (S. 8 Rz. 15 ff.).

- Die fehlende materielle Prüfung durch die Gemeinde widerspreche dem 
Grundsatz des Vertrauensschutzes. Alleine die Tatsache, dass der Gesuch-
steller für die Gründung einer Flurgenossenschaft bei der Gemeinde ein ent-
sprechendes Begehren mit den im Gesetz genannten Belegen einreichen 
müsse, lasse die Vermutung bzw. die Erwartung aufkommen, dass die Ge-
meinde das Begehren auf irgendeine Art und Weise prüfe. Aus dem gesetzli-
chen Verfahren, wonach die Gemeinde nach Eingang des Gesuchs zur Grün-
dungsversammlung einlade, lasse die Privaten im Anschein, dass es sich um 
eine behördliche Einladung handle und deren Inhalt entsprechend geprüft 
worden sei. Ausserdem würde dieses Vorgehen den Anschein wecken, dass 
die Gründungsunterlagen objektiv korrekt und von der Gemeinde auf die wich-
tigsten Punkte wie Zulässigkeit des Perimeters, Vorliegen eines öffentlichen 
Interesses etc. kontrolliert worden seien. Der Vertrauensschutz greife vorlie-
gend in Bezug auf das Verfahren, wie auch auf die inhaltlichen Hürden (S. 7 
Rz. 12 ff.).

- Es werde bestritten, dass das Gesetz über die Flurgenossenschaften (FlurG; 
SRSZ 213.110) vom 28. Juni 1979 mit der Bundesverfassung der Schweizeri-
schen Eidgenossenschaft (BV; SR 101) vom 18. April 1999 vereinbar sei. Die 
Eigentumsfreiheit des Beschwerdeführers werde dadurch beeinträchtigt, dass 
fehlende anwesende Stimmberechtigte als zustimmend gelten würden. Dieses 
Verfahren komme einer massiven Einschränkung bzw. Beeinträchtigung der 
Eigentumsrechte gleich und dürfe nur unter besonderen Umständen zum Tra-
gen kommen. Damit diese Einschränkungen im Eigentumsrecht gerechtfertigt 
seien, bedürfe es für die Gründung einer Flurgenossenschaft eines ausgewie-
senen und qualitativ starken öffentlichen Interesses. Dieses spezielle Verfah-
ren selbst sei ein Grund mehr, warum eine inhaltliche Prüfung durch die Ge-
meinde zu erfolgen und nicht erst nachgelagert zur Gründung stattzufinden 
habe. Das Verfahren rund um die Gründung einer Flurgenossenschaft sei nur 
dann mit den verfassungsmässigen Grundrechten der Eigentumsfreiheit ver-
einbar, wenn beim Gründungsverfahren selbst bereits ein öffentliches Interes-
se festgestellt worden sei (S. 11 Rz. 30 ff.).

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2.3 Die Gemeinde C.________ und die Beschwerdegegnerin schliessen sich in 
ihren Vernehmlassungen grundsätzlich den Erwägungen des Regierungsratsbe-
schlusses an und bestreiten die Vorbringen des Beschwerdeführers, insbesonde-
re eine materielle/inhaltliche Prüfungspflicht der Gemeinde.

2.4 Indem der Regierungsrat im angefochtenen Beschluss festhielt, im Gesetz 
fände sich keine Bestimmung, die eine der Gründungsversammlung vorange-
hende materielle/inhaltliche Überprüfung des (Gründungs-)Gesuchs der Flurge-
nossenschaft durch die Gemeinde vorschreiben würde (angefochtener RRB 
E. 4), hat er die Zuständigkeit der Gemeinde zu einer solchen Prüfung verneint.

Streitig und zu prüfen ist mithin, ob der Gemeinde C.________ im Gründungsver-
fahren hinsichtlich des von der Beschwerdegegnerin eingereichten Gründungs-
gesuchs betreffend die Flurgenossenschaft H.________ eine materiel-
le/inhaltliche (Standpunkt des Beschwerdeführers) oder lediglich eine formelle 
(Standpunkt der Vorinstanzen und der Beschwerdegegnerin) Prüfungspflicht zu-
kommt bzw. die Gemeinde dafür zuständig ist.

3.1 Zur Durchführung von Bodenverbesserungen innerhalb und ausserhalb des 
Baugebietes, wie Weg- und Strassenanlagen, Trinkwasserversorgungen, Güter-
zusammenlegungen, Alpverbesserungen, Entwässerungen usw., können die be-
teiligten Grundeigentümer eine Flurgenossenschaft bilden (Art. 703 Schweizeri-
sches Zivilgesetzbuch [ZGB; SR 210] vom 10.12.1907 i.V.m. § 68 EGzZGB). Die 
Kantone ordnen das Verfahren (Art. 703 Abs. 2 erster Satz ZGB); das Verfahren 
der Bodenverbesserungen bleibt demnach Sache des kantonalen Rechts 
(vgl. BGE 116 Ib 24 E. 4c).

Können Bodenverbesserungen nur gemeinschaftlich in zweckmässiger Weise 
durchgeführt und unterhalten werden und hat die Mehrheit der beteiligten Grun-
deigentümer, denen zugleich mehr als die Hälfte des einbezogenen Bodens 
gehört, dem Unternehmen zugestimmt, so sind die übrigen Grundeigentümer 
zum Beitritt verpflichtet (§ 68 Abs. 2 EGzZGB). Gestützt auf § 68 Abs. 3 EGzZGB 
hat der Kantonsrat das FlurG erlassen.

3.2 Die Errichtung einer Flurgenossenschaft erfolgt in einem zweistufigen Ver-
fahren: In einer ersten Stufe wird die Gründung beschlossen, die Statuten wer-
den angenommen und die notwendigen Organe bestellt. Die Beschlüsse der 
Gründungsversammlung können innerhalb von 20 Tagen beim Regierungsrat 
angefochten werden. Die Gründung und die Statuen müssen in jedem Falle vom 
Regierungsrat genehmigt werden (§§ 2 bis 5 FlurG; vgl. die Überschrift 
"II. Gründungsverfahren"). Nach der regierungsrätlichen Genehmigung kann die 
zweite Stufe des Verfahrens beginnen. Es wird ein Ausführungsprojekt mit Kos-

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tenvoranschlag und durch die Schätzungskommission ein Erstellungs- und Un-
terhaltskostenverteilplan ausgearbeitet. Ausführungsprojekt mit Kostenvoran-
schlag und Kostenverteilplan werden darauf öffentlich aufgelegt. Das Auflagever-
fahren ist mit einem Einsprache- und Beschwerdeverfahren verbunden. Der Vor-
stand unterbreitet die aufgelegten Unterlagen dem Regierungsrat; dieser geneh-
migt das Ausführungsprojekt, den Plan des Einzugsgebietes sowie den Kosten-
voranschlag, wenn die Voraussetzungen des § 4 Abs. 2 FlurG weiterhin gegeben 
sind (§§ 6 bis 12 FlurG; vgl. die Überschrift "III. Ausführung des Unternehmens") 
(vgl. VGE 515/84 vom 27.11.1984 [Prot. 917 ff.] E. 1; siehe auch EGV-SZ 1992 
Nr. 15 E. 2 in fine).

3.3 Das im vorliegenden Fall im Zentrum stehende Gründungsverfahren (erste 
Stufe) einer Flurgenossenschaft gestaltet sich im Detail wie folgt (siehe zum 
Ganzen auch Huwyler, Flurgenossenschaften im Kanton Schwyz, erweiterter 
Vortrag anlässlich der Jahresversammlung des Schwyzerischen Gemeinde-
schreiberverbandes vom 13.10.1983 in Lachen, maschinengeschriebenes Manu-
skript, S. 4 ff.): 

Wer die Gründung einer Flurgenossenschaft anstrebt, hat dem Gemeinderat je-
ner Gemeinde, in welcher das Land ganz oder zum grösseren Teil liegt, mit 
schriftlicher Eingabe ein entsprechendes Begehren zu stellen, einen Statuten-
entwurf und, soweit erforderlich, ein Vorprojekt mit Kostenschätzung einzurei-
chen; im Begehren sind namentlich der Zweck, die Art der Durchführung, das 
mutmassliche Einzugsgebiet auf einem Grundbuchplan, die Namen und Adres-
sen der Grund- und Werkeigentümer und die Möglichkeiten der Finanzierung des 
Vorhabens darzulegen (§ 2 Abs. 1 FlurG). Der Gemeinderat lädt die beteiligten 
Eigentümer schriftlich oder, wenn ihr Aufenthaltsort unbekannt ist, öffentlich min-
destens 20 Tage zum Voraus und mit dem Hinweis, dass die eingereichten Un-
terlagen auf der Gemeindekanzlei eingesehen werden können, zur Gründungs-
versammlung ein (§ 2 Abs. 2 FlurG). Der Gemeinderat kann zuvor zu einer Ori-
entierungsversammlung einladen (§ 2 Abs. 3 FlurG).

Ein Mitglied des Gemeinderates leitet die Gründungsversammlung; der Gemein-
deschreiber oder ein Stellvertreter führt hierüber Protokoll (§ 3 Abs. 1 FlurG). Der 
Gründungsbeschluss richtet sich nach § 68 Abs. 2 EGzZGB. Wer an der Be-
schlussfassung nicht mitwirkt, jedoch ordnungsgemäss eingeladen wurde, gilt als 
zustimmend (§ 3 Abs. 2 FlurG). Nach dem Beschluss der Gründung ist über den 
Statutenentwurf zu beraten und abzustimmen; nach Annahme der Statuten sind 
die statutarischen Organe zu bestellen (§ 3 Abs. 3 FlurG). Unter Vorbehalt des 
Gründungsbeschlusses werden alle Beschlüsse mit der Mehrheit der an der Ab-
stimmung teilnehmenden Stimmberechtigten gefasst. Miteigentümer stimmen 

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dabei nach Bruchteilen entsprechend ihren Anteilen; Gesamteigentümer haben 
einen Vertreter zu bestellen (§ 3 Abs. 4 FlurG). Jeder Stimmberechtigte kann sich 
durch eine handlungsfähige Person mit schriftlicher Vollmacht vertreten lassen; 
ein Bevollmächtigter darf nicht mehr als einen Stimmberechtigten vertreten (§ 3 
Abs. 5 FlurG). Innerhalb von 20 Tagen nach Durchführung der Gründungsver-
sammlung kann gegen deren Beschlüsse Beschwerde beim Regierungsrat ge-
führt werden; darauf sind die Mitglieder bereits bei der Einladung zur Gründungs-
versammlung hinzuweisen (§ 3 Abs. 6 FlurG). 

Das Protokoll der Gründungsversammlung, die Statuten, das Vorprojekt und das 
Gründungsgesuch sind dem Regierungsrat einzureichen (§ 4 Abs. 1 FlurG). Der 
Regierungsrat genehmigt die Gründung und die Statuten, wenn das Unterneh-
men eine gemeinschaftliche Mitwirkung erfordert, wenn der Aufwand in einem 
angemessenen Verhältnis zu dessen Nutzen steht und wenn die Statuten die 
vom FlurG vorgesehenen Bestimmungen enthalten (vgl. § 4 Abs. 2 FlurG). Mit 
der Genehmigung der Gründung und der Statuten durch den Regierungsrat wird 
die Flurgenossenschaft zur juristischen Person des öffentlichen Rechtes und 
steht unter der Aufsicht des Regierungsrates (vgl. § 4 Abs. 3 FlurG). 

Mit dem Erwerb der Rechtspersönlichkeit der Genossenschaft dürfen auf den be-
teiligten Grundstücken und Werken keine Veränderungen vorgenommen werden, 
welche die Durchführung des Unternehmens erschweren könnten (§ 5 FlurG).

3.4 Das Gründungsverfahren enthält somit Bestimmungen zum eigentlichen 
Gründungsverfahren (§ 2 und § 3 FlurG), zum sogenannten Genehmigungsver-
fahren (§ 4 FlurG) und zum Veränderungsverbot als Konsequenz der Genehmi-
gung (§ 5 FlurG).

4.1 Einleitend gilt es mit dem Regierungsrat festzuhalten, dass aus § 68 Abs. 2 
EGzZGB keine Pflichten zur Prüfung des Gründungsgesuches bzw. Eintretens-
voraussetzungen für die Gemeinde abgeleitet werden können. § 68 Abs. 2 EGz-
ZGB wiederholt grundsätzlich lediglich, was bundesrechtlich mit Art. 703 Abs. 1 
erster Satz ZGB vorgegeben wird und beschränkt sich auf eine Grundsatzbe-
stimmung (§ 68 Abs. 1 und 2 EGzZGB) und eine Kompetenzdelegation an den 
Kantonsrat (§ 68 Abs. 3 EGzZGB; vgl. VGE III 2010 100 vom 28.10.2010 [aus-
zugsweise publiziert in EGV-SZ 2010 B 6.1] E. 2.2 mit Verweis auf Huwyler, 
a.a.O., S. 2 Ziff. 3). 

4.2 Der Beschwerdeführer lässt auch vor Verwaltungsgericht offen, aus wel-
cher Rechtsgrundlage er eine materielle/inhaltliche Vorprüfung des Gründungs-
gesuches durch die Gemeinde herleitet. Dem Wortlaut - als Ausgangspunkt jeder 
Auslegung - von § 2 FlurG ist eine Prüfungspflicht nicht zu entnehmen, wovon 

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auch die Verfahrensparteien ausgehen. Abs. 1 regelt die Mindestanforderungen 
an das bei der zuständigen Gemeinde einzureichende Gründungsbegehren inkl. 
den notwendigen Gründungsunterlagen. Mit Abs. 2 und 3 normiert der Gesetz-
geber bereits den nächsten Verfahrensschritt, wonach der Gemeinderat die be-
teiligten Eigentümer schriftlich mit den entsprechenden Hinweisen zur Grün-
dungsversammlung einzuladen hat, eventualiter mit vorgängiger Einladung zu 
einer Orientierungsversammlung. Eine materielle Gesuchsprüfung seitens Ge-
meinde ist nicht vorgesehen.

Auch aus der vom Beschwerdeführer vorgebrachten Formulierung "Nach Durch-
sicht der Unterlagen" im Merkblatt zur Gründung einer Flurgenossenschaft des 
Kantons Schwyz und des vszgb (vgl. Ziff. 3a; abrufbar unter <https://www.vszgb-
handbuch.ch/Inhalt/Raumplanung-Verkehr>, zuletzt besucht am 28.1.2025) kann 
er nichts zu seinen Gunsten ableiten. Einerseits kann aus einem solchen Merk-
blatt grundsätzlich keine vom Gesetz abweichende Behandlung gerechtfertigt 
werden (vgl. Weber-Dürler, Neuere Entwicklung des Vertrauensschutzes, in: ZBl 
103/2002, S. 281 ff., S. 294 f.). Andererseits lässt die Wortwahl "Durchsicht" ge-
rade auch darauf schliessen, dass keine inhaltliche Prüfung vorzunehmen ist, 
wäre doch sonst von 'Prüfung des Gesuches und der Unterlagen' die Rede. 

Die auf formale Aspekte eingeschränkte Prüfungsbefugnis des Gemeinderates 
ergibt sich jedoch bereits aus der Marginalie von § 2 FlurG "Vorbereitung" (der 
Gründungsversammlung); der Regierungsrat spricht diesbezüglich passend vom 
"Vorbereitungsstadium" (vgl. RR-Vernehmlassung S. 2). Gemäss § 4 Abs. 1 
FlurG sind das Protokoll der Gründungsversammlung, die Statuten, das Vorpro-
jekt und das Gründungsgesuch (durch den Gemeinderat) dem Regierungsrat 
einzureichen. Es fällt auf, dass das Gesetz die einzureichenden Unterlagen ab-
schliessend aufführt; die Einreichung eines gemeinderätlichen Beschlus-
ses/Verfügung bzw. eines Prüfungsergebnisses sieht das Gesetz hingegen nicht 
vor (was den Gemeinderat jedoch nicht daran hindert, seiner Eingabe an den 
Regierungsrat Bemerkungen beizufügen, wenn er dafürhält, eine gesetzliche 
Vorschrift sei nicht erfüllt; vgl. Huwyler, a.a.O., S. 11 f. Ziff. 2).

4.3 Während des Gesetzgebungsprozesses zum FlurG hielt der Regierungsrat 
in seinem Bericht an den Kantonsrat fest, dass sich die Vorlage hinsichtlich des 
Gründungsverfahrens (§§ 2 - 5 FlurG) stark nach der bewährten Regelung im 
Regierungsratsbeschluss betreffend den Vollzug des Gesetzes über Staatsbei-
träge an landwirtschaftliche Meliorationsmassnahmen vom 8. April 1968 (GS 15, 
S. 487 ff.) richte (vgl. Bericht und Vorlage zur Verordnung über die Flurgenos-
senschaften und Verordnung über land- und forstwirtschaftliche Flurgenossen-
schaften sowie Einzelmassnahmen zur Bodenverbesserung des RR an den KR, 

13

RRB Nr. 637 vom 2.4.1979, S. 3). Damals hatte er das Verfahren weitestgehend 
geändert und die Aufgaben der Gemeinderäte beschränkt auf das eigentliche 
Gründungsverfahren (§§ 55 ff. der Verordnung vom 8.4.1968). Diese Verordnung 
sei zum Vorbild für die Regelung im FlurG geworden (Huwlyer, a.a.O., S. 2 Ziff. 
2). Weiter hielt der Regierungsrat fest, dass kein Anlass für ein Mitspracherecht 
der Gemeinden (über das in Aussicht genommene Projekt) im Gründungsverfah-
ren bestehe, weil die Bezirke und Gemeinden aufgrund des kantonalen Rechts 
keine Beiträge an andere private Erschliessungswerke auszurichten hätten (RRB 
Nr. 637 vom 2.4.1979, S. 3 f.). Im Kantonsrat ist der Vorlage des Regierungsra-
tes - insb. betreffend §§ 2 bis 5 FlurG - kein Widerstand erwachsen (vgl. Kan-
tonsratsprotokoll der ordentlichen Sommersession des Kantonsrates vom 
27./28.6.1979). Namentlich hat der Kantonsrat auch die Autonomie der Gründer 
und der Genossenschafter anerkannt, indem den Gemeinden ausdrücklich keine 
Einflussnahme auf das Projekt, den Perimeter und andere Gründungsunterlagen 
usw., zugestanden wurde (Huwyler, a.a.O., S. 3).

Ein Blick in die genannten Vorgängerbestimmen zeitigen kein anderes Ergebnis. 
Weder §§ 55 ff. der Verordnung vom 8. April 1968 noch §§ 179 ff. aEGzZGB (vgl. 
Reichlin, Schwyzer Rechtsbuch, 1937, Nr. 75) sahen eine Pflicht der Gemeinden 
zu einer Vorprüfung bzw. eine materielle/inhaltliche Prüfung des Gründungsbe-
gehrens durch die Gemeinden vor.

4.4 Neben diesen historischen und systematischen Gesichtspunkten sprechen 
auch teleologische für eine nur auf formale Aspekte beschränkte Prüfung durch 
die Gemeinde. Mit einer materiellen/inhaltlichen Prüfung durch die Gemeinde im 
Vorbereitungsstadium würden die Stimmberechtigten an der Gründungsver-
sammlung nicht nur der unvoreingenommenen Beratung und Abstimmung über 
das Unternehmen, die Bestimmungen der Statuten (u.a. auch über die Um-
schreibung des Einzugsgebietes mit Angabe der Beteiligten; vgl. § 4 Abs. 2 Ziff. 
2 FlurG) und somit der ihnen zugestandenen Autonomie beraubt, sondern es 
würde sich auch eine anschliessende Genehmigung, d.h. eine materielle Prüfung 
durch den Regierungsrat gemäss § 4 Abs. 2 FlurG erübrigen. Es ist offensichtlich 
gesetzlich nicht vorgesehen und würde jeder Logik entbehren, dass nach Einrei-
chung eines Gründungsgesuches zuerst die Gemeinde darüber materiell befin-
det, anschliessend die Stimmberechtigten an der Gründungsversammlung einen 
(eventuell davon abweichenden) materiellen Beschluss fassen und hernach noch 
der Regierungsrat - allenfalls im Rahmen eines Beschwerde-, sicher aber im Ge-
nehmigungsverfahren - umfassend prüft, ob die materiellen Anforderungen erfüllt 
sind und das Vorhaben genehmigt werden kann. Auch geht es nicht an, eine ma-
terielle Prüfung (z.B. betreffend den Perimeter) durch den Gemeinderat im Vor-

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bereitungsstadium über den Weg der Rüge der formalen Unvollständigkeit des 
Gesuches herbeizuführen. Wer ein den formalen Anforderungen gemäss § 2 
Abs. 1 FlurG genügendes Gründungsgesuch einreicht, hat Anspruch auf Durch-
führung der Gründungsversammlung. Ob das Unternehmen eine gemeinschaftli-
che Mitwirkung erfordert, der Aufwand in einem angemessenen Verhältnis zu 
dessen Nutzen steht und die Statuten den gesetzlichen Anforderungen genügen, 
überprüft erst der Regierungsrat im Rahmen des Beschwerde- resp. Genehmi-
gungsverfahrens (§ 4 Abs. 2 FlurG). Mithin obliegt die materielle Prüfung gemäss 
klarem Willen des Gesetzgebers dem Regierungsrat (Huwyler, a.a.O., S. 7).

4.5 Im Ergebnis beschränkt sich die Prüfungsbefugnis der Gemeinde somit 
einzig auf die formale Vollständigkeit der Gründungseingabe. Dagegen hat der 
Regierungsrat in den beiden anschliessenden Genehmigungsverfahren (§ 4 
Abs. 2 FlurG betr. Genehmigung der Gründung und der Statuten; § 10 Abs. 2 
FlurG betr. Genehmigung des Ausführungsprojektes, Plan des Einzugsgebietes 
und des Kostenvoranschlages) wie auch in einem allfälligen Beschwerdeverfah-
ren umfassend zu prüfen, ob die materiellen Anforderungen erfüllt sind, bei-
spielsweise hinsichtlich der Übereinstimmung des Werkes mit verbindlichen Pla-
nungsvorschriften. Dies entspricht im Übrigen auch der langjährigen Rechtspre-
chung des Verwaltungsgerichtes (vgl. VGE III 2022 92 vom 13.1.2023 E. 5.1; 
VGE III 2008 139 vom 29.10.2008 E. 4; je mit Verweis auf Huwyler, a.a.O., S. 7 
Ziff. 3 sowie S. 11 f. Ziff. IV.2).

Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers weist nichts darauf hin, der Ge-
setzgeber habe darüber hinaus der Gemeinde eine materielle/inhaltliche Über-
prüfungsbefugnis einräumen wollen, oder das Gesetz enthalte eine in diesem 
Sinne zu füllende echte Lücke. Vielmehr wäre - wenn überhaupt - von einem 
qualifizierten Schweigen des Gesetzgebers auszugehen (so auch Bg-
Vernehmlassung S. 8 Rz. 25), wodurch kein Raum für richterliche Lückenfüllung 
bliebe (vgl. BGE 145 III 169 E. 3.3; BGE 144 II 281 E. 4.5.1).

5. Was der Beschwerdeführer im Weiteren vorbringt, mag nicht zu verfangen. 

5.1.1 Der in Art. 9 BV verankerte Grundsatz von Treu und Glauben statuiert ein 
Verbot widersprüchlichen Verhaltens und verleiht einer Person Anspruch auf 
Schutz des berechtigten Vertrauens in behördliche Zusicherungen oder sonsti-
ges, bestimmte Erwartungen begründendes Verhalten der Behörden. Die Vor-
aussetzung für eine Berufung auf Vertrauensschutz, die unter bestimmten Vor-
aussetzungen eine vom materiellen Recht abweichende Behandlung der Recht-
suchenden gebieten kann, ist erfüllt: 1. wenn die Behörde in einer konkreten Si-
tuation mit Bezug auf bestimmte Personen gehandelt hat; 2. wenn sie für die Er-

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teilung der betreffenden Auskunft zuständig war oder wenn die rechtsuchende 
Person die Behörde aus zureichenden Gründen als zuständig betrachten durfte; 
3. wenn die Person die Unrichtigkeit der Auskunft nicht ohne weiteres erkennen 
konnte; 4. wenn sie im Vertrauen auf die Richtigkeit der Auskunft Dispositionen 
getroffen hat, die nicht ohne Nachteil rückgängig gemacht werden können, und 5. 
wenn die gesetzliche Ordnung seit der Auskunftserteilung keine Änderung erfah-
ren hat. Der unrichtigen Auskunft gleichgestellt ist die Unterlassung einer behörd-
lichen Auskunft, die gesetzlich vorgeschrieben oder nach den im Einzelfall gege-
benen Umständen geboten war. Die dritte Voraussetzung lautet diesfalls: wenn 
die Person den Inhalt der unterbliebenen Auskunft nicht kannte oder deren Inhalt 
so selbstverständlich war, dass sie mit einer anderen Auskunft nicht hätte rech-
nen müssen (BGE 148 II 233 E. 5.5.1; BGE 146 I 105 E. 5.1.1; BGE 143 V 341 
E. 5.2.1; VGE II 2023 89 vom 13.2.2024 E. 3.4).

5.1.2 Die Berufung auf den Vertrauensgrundsatz scheitert bereits an der vom 
Beschwerdeführer vorgebrachten Vermutung bzw. seiner Erwartung an die Ge-
meinde. Soweit der Beschwerdeführer damit meint, es ergebe sich schon aus 
dem FlurG bzw. dem Umstand, dass bei der Gemeinde ein Gesuch einzureichen 
ist, eine Vertrauensgrundlage, kann ihm nicht gefolgt werden. Nach Lehre und 
Rechtsprechung schaffen Rechtsetzungsakte in der Regel keine Vertrauens-
grundlage (vgl. Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 8. Aufl. 
2020, Rz. 640 m.H.). Ein falsches oder zum eigenen Vorteil interpretiertes Ge-
setzesverständnis kann jedenfalls keine Vertrauensgrundlage schaffen.

Auch auf eine unrichtige behördliche Auskunft kann sich der Beschwerdeführer 
nicht berufen, denn auch hier fehlt es an einer Vertrauensgrundlage. Die Ge-
meinde C.________ trat gegenüber dem Beschwerdeführer lediglich mit dem 
Einladungsschreiben vom 28. März 2023 betreffend die Orientierungsversamm-
lung sowie der E-Mail vom 24. August 2023, wonach an der Gründungsver-
sammlung festgehalten werden müsse, in Kontakt (vgl. Ingress lit. A und B). In 
beiden wird nicht einmal ansatzweise erwähnt bzw. angedeutet, dass die Ge-
meinde das Gründungsgesuch materiell überprüfen werde oder bereits überprüft 
habe. Selbst ein juristischer Laie kann damit aber nicht davon ausgehen, dass 
die Gemeinde das Gesuch inkl. Unterlagen materiell/inhaltlich prüft, zumal sich 
der Beschwerdeführer bei gegenteiliger Auffassung bei der Gemeinde - vor oder 
während der Orientierungsversammlung - diesbezüglich hätte informieren kön-
nen. Es ist sodann nicht gesetzlich vorgeschrieben, dass die Gemeinde die ein-
zuladenden Beteiligten aufzuklären hat, dass lediglich eine formelle Prüfung des 
Gesuches erfolgt. Kommt hinzu, dass der Beschwerdeführer sich - soweit ersicht-
lich - im Anschluss an die Orientierungsversammlung im April 2024 anwaltlich 

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vertreten liess (vgl. RR-act. II/02/B-4), wodurch er sich spätestens ab diesem 
Zeitpunkt das Fachwissen der Vertreterin anrechnen lassen muss. Schliesslich 
wird weder vorgebracht noch ist ersichtlich, inwiefern der Beschwerdeführer ge-
stützt auf die - wie dargelegt nicht vorhandene - Vertrauensgrundlage eine Dis-
position getätigt hat, die ohne Nachteil nicht wieder rückgängig gemacht werden 
kann.

Die Voraussetzungen zur Bejahung des Vertrauensschutzes müssen kumulativ 
erfüllt sein, womit sich ergibt, dass der Vertrauensschutz nicht greifen kann, 
wenn auch nur eine Voraussetzung nicht erfüllt ist (vgl. VGE III 2024 48 vom 
29.8.2024 E. 2.3.3).

5.2 Zudem bestreitet der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde unter dem 
Titel "Abschliessende Bemerkungen zum Gesetz über die Flurgenossenschaften" 
die Vereinbarkeit des FlurG mit der Bundesverfassung, insbesondere der Eigen-
tumsgarantie (Art. 26 BV). 

5.2.1 Soweit der Beschwerdeführer damit eine allgemeine, verfassungsmässige 
Überprüfung des FlurG zu erreichen versucht, ist dies zum vorneherein zum 
Scheitern verurteilt: Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gemäss § 51 VRP 
können grundsätzlich nur individuell-konkrete Akte angefochten werden (Verfü-
gungen oder Entscheide), nicht aber generell-abstrakte Erlasse (vgl. Hensler, Die 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Kanton Schwyz, 1980, S. 56 ff.). Eine abs-
trakte Normenkontrolle auf kantonaler Ebene, d.h. die selbständige Überprüfbar-
keit der Rechtmässigkeit von kantonalen Erlassen, kennt das schwyzerische 
Recht nicht (vgl. BGE 143 I 426 E. 1.2; Urteile BGer 1C_388/2019 vom 
26.10.2020 E. 1.2; 2C_586/2016 vom 8.5.2017; 2P.287/2002 vom 22.12.2003; 
VGE III 2014 98 vom 28.1.2015 E. 2.3 m.w.H.; siehe auch Grundlagenbericht, 
Totalrevision der Verfassung des eidgenössischen Standes Schwyz, 2004, 
S. 112). Vorbehalten bleibt die akzessorische Überprüfung eines kantonalen 
Rechtserlasses (vgl. zum Ganzen VGE III 2020 189 vom 10.11.2020 E. 2), wozu 
vorliegend indes kein Raum besteht, nachdem eine materielle Überprüfung vor 
der Gründung nach dem Gesagten ausgeschlossen ist.

5.2.2  Unabhängig davon kann bereits an dieser Stelle auf Folgendes hingewie-
sen werden: Die Gründung von Flurgenossenschaften bzw. die Zwangsmit-
gliedschaft findet ihre gesetzliche Grundlage in Art. 703 ZGB i.V.m. § 68 EGz-
ZGB. Im FlurG wird das Gründungsverfahren normiert. Das öffentliche Interesse 
liegt in der Verbesserung und Erschliessung des Bodens (vgl. § 1 Abs. 1 FlurG). 
Dem Verhältnismässigkeitsprinzip wird mit dem Erfordernis einer gemeinschaftli-
chen Mitwirkung und dem angemessenen Verhältnis zwischen Aufwand und 

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dessen Nutzen (§ 4 Abs. 1 FlurG) Rechnung getragen (vgl. VGE III 2008 139 
vom 29.10.2008 E. 5.5). Soweit ein Eingriff in die Eigentumsfreiheit vorliegt, sind 
die verfassungsmässigen Voraussetzungen (Art. 36 BV) hierfür somit gegeben. 
Im Rahmen des Kostenverteilplanes kann im Sinne des Verhältnismässigkeits-
grundsatzes unter anderem auch der unterschiedlichen Benützungsintensität 
Rechnung getragen werden (vgl. VGE III 2017 37 vom 24.10.2017 E. 6.2). Der 
blosse Einbezug als solcher in eine Flurgenossenschaft ist entschädigungslos 
hinzunehmen, da damit das Eigentum nur beschränkt und nicht entzogen wird 
(vgl. VGE III 2008 139 vom 29.10.2008 E. 5.5).

5.2.3  Es gilt zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer bis anhin lediglich 
zur (bereits stattgefundenen) Orientierungsversammlung der beabsichtigten 
Flurgenossenschaft H.________ eingeladen wurde und in einem nächsten 
Schritt deren Gründungsversammlung ansteht. Inwiefern er dadurch in seinen 
Eigentumsrechten verletzt sein soll, ist nicht ersichtlich und wird von ihm auch 
nicht substantiiert vorgebracht. Seine Kritik am gesetzlich vorgesehenen Vertre-
tungsrecht (§ 3 Abs. 5 FlurG) bleibt letztlich appellatorisch. Darauf ist nicht weiter 
einzugehen.

6.1 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass eine Gemeinde im Gründungsver-
fahren einer Flurgenossenschaft gemäss § 2 FlurG lediglich die Pflicht hat, das 
bei ihr eingereichte (Gründungs-)Begehren und die dazugehörigen Unterlagen 
auf ihre formale Vollständigkeit hin zu überprüfen und im Anschluss gemäss § 2 
Abs. 2 FlurG - eventualiter zuerst gemäss § 2 Abs. 3 FlurG - zu verfahren. Sie 
hat dagegen keine Pflicht und ist (vorbehältlich eigener Betroffenheit als Grun-
deigentümerin im Perimeter) auch nicht dazu berechtigt, eine irgendwie geartete 
materielle/inhaltliche Prüfung des (Gründungs-)Begehrens sowie der dazugehö-
rigen Unterlagen zu tätigen. 

Der Regierungsrat ist daher zu Recht zum Schluss gekommen, dass die Ge-
meinde C.________ auf den Antrag des Beschwerdeführers in seiner Eingabe 
vom 22. Juli 2023 nicht eintreten durfte (dies aber in einem förmlichen Beschluss 
hätte beschliessen müssen). Demnach hat der Beschwerdeführer materiel-
le/inhaltliche Bestrebungen an der Gründungsversammlung der Flurgenossen-
schaft H.________ einzubringen bzw. die von ihm vorgebrachten, materiellen 
Rügen (vgl. vorstehende E. 1.3.2) - wie der Regierungsrat bereits im angefochte-
nen Beschluss zutreffend festgehalten hat (angefochtener RRB E. 4) - im Nach-
gang der Gründungsversammlung mittels Beschwerde gegen einen allfälligen 
Gründungsbeschluss geltend zu machen (§ 3 Abs. 6 FlurG). 

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6.2 Die Beschwerde erweist sich insgesamt als unbegründet und ist abzuwei-
sen, soweit darauf einzutreten ist.

7.1 Die Kosten des vorliegenden Verfahrens von Fr. 800.-- (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) sind mithin dem Verfahrensausgang entspre-
chend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (§ 72 Abs. 2 VRP).

7.2 Der Beschwerdeführer hat ebenfalls dem Verfahrensausgang entspre-
chend der beanwalteten Beschwerdegegnerin und dem beanwalteten Gemeinde-
rat C.________ je eine Parteientschädigung auszurichten (§ 74 Abs. 1 und 2 
VRP). Diese wird in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte 
(GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, der ordentlicherweise für das 
Honorar in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von 
Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht und in § 2 die Bemessungskriterien erwähnt, 
unter Ausübung des pflichtgemässen Ermessens auf je Fr. 1’000.-- (je inkl. Bar-
auslagen und MwSt) festgelegt.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten, Barauslagen) von 
insgesamt Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Er hat am 
24. September 2024 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- bezahlt, so dass 
die Rechnung ausgeglichen ist. 

3. Der Beschwerdeführer hat der anwaltschaftlich vertretenen Beschwerde-
gegnerin sowie dem anwaltlich vertretenen Gemeinderat C.________ für 
das verwaltungsgerichtliche Beschwerdeverfahren eine Parteientschädi-
gung von je Fr. 1’000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) auszurichten.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

5. Zustellung an:
- die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (2/R)
- die Rechtsvertreterin der Beschwerdegegnerin (2/R)
- den Rechtsvertreter des Gemeinderats C.________ (2/R)
- den Regierungsrat (EB)
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB).

Schwyz, 13. Februar 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 5. März 2025