# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2d44251e-daa1-5592-88c3-b1347a383c89
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-10-19
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 19.10.2009 E-5346/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-5346-2009_2009-10-19.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-5346/2009/ame
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 9 .  O k t o b e r  2 0 0 9

Richterin Muriel Beck Kadima (Vorsitz), 
Richter Martin Zoller, Richterin Emilia Antonioni, 
Gerichtsschreiberin Mareile Lettau.

A._______,
Iran,
vertreten durch lic. iur. Salman Fesli,(...)
Gesuchsteller,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern.

Revision; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 
8. Juli 2009 / E-7709/2007.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-5346/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der  Gesuchsteller  am 9. Januar  2006  in  der  Schweiz  um Asyl 
nachsuchte, das BFM mit Verfügung vom 15. Oktober 2007 das Asyl-
gesuch ablehnte und das Bundesverwaltungsgericht die dagegen er-
hobene  Beschwerde  vom 15.  November  2007  mit  Urteil  vom 8. Juli 
2009 abwies,

dass das Bundesverwaltungsgericht in der Urteilsbegründung zusam-
menfassend und in Übereinstimmung mit der Vorinstanz festhielt,  die 
Schilderungen des Gesuchstellers erfüllten die Anforderungen an die 
Glaubhaftigkeit  im  Sinne  des  Art.  7  des  Asylgesetzes  vom 26. Juni 
1998 (AsylG, SR 142.31) und an die  Flüchtlingseigenschaft im Sinne 
des Art. 3 AsylG nicht,

dass das Bundesverwaltungsgericht die erstmals auf Beschwerdeebe-
ne  vorgebrachte  Mitgliedschaft  in  der  Partei  B._______  sowie  das 
exilpolitische  Engagement  in  dieser  Partei  bezweifelte  und  das 
Vorliegen  subjektiver  Nachfluchtgründe  im  Sinne  des  Art.  54  AsylG 
verneinte,

dass der Gesuchsteller durch seinen Rechtsvertreter mit Eingabe vom 
25. August 2009 um Revision dieses Urteils ersuchte und beantragte, 
die Beschwerde vom 15. November 2007 sei gutzuheissen, der Weg-
weisungsvollzug sei  auszusetzen sowie das Gesuch um Gewährung 
der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1  des Bundes-
gesetzes  vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren 
(VwVG, SR 172.021) sei unter Verzicht auf die Erhebung eines Kosten-
vorschusses gutzuheissen,

dass  er  das  Revisionsgesuch  allgemein  auf  den  Tatbestand  des 
Art. 123 Abs. 2 Bst. a des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
(BGG, SR 173.110), das Vorliegen nachträglich erfahrener erheblicher 
Tatsachen beziehungsweise nachträglich aufgefundener entscheiden-
der Beweismittel, stütze,

dass dem  Gesuch  folgende  Beweismittel  beilagen:  eine  Mitglied-
schaftsbestätigung  der  Partei  B._______  vom  21.  Juli  2009  auf 
Deutsch, eine Mitgliedschaftsbestätigung der Partei C._______ vom 6. 
August  2009  (mit  deutscher  Übersetzung)  sowie  Fotoausdrucke aus 
dem  Internet,  auf  denen  der  Gesuchsteller  auf  einer  B._______-

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Demonstration  in  D._______  vom 4. August  2009  zu sehen sei  und 
eine  Aufstellung  einiger  Internetadressen,  die  Bildmaterial  des 
Gesuchstellers  bei  Kundgebungen  gegen  den  iranischen  Staat 
zeigten,

dass  er  vorbrachte,  die  Mitgliedschaftsbescheinigungen  erst  am 
23. Juli  2009  (B._______)  beziehungsweise  7.  August  2009 
(C._______ ) erhalten zu haben,

dass die beigelegten Beweismittel  die exilpolitische Aktivität  des Ge-
suchstellers und seine Mitgliedschaft in der Partei B._______ und der 
Partei C._______ belegten und angesichts der vorhandenen Fotos des 
Gesuchstellers  bei  verschiedenen  staatskritischen  Kundgebungen 
davon auszugehen sei, dass er bei einer Rückkehr in sein Heimatland 
mit politischer Verfolgung zu rechnen habe,

dass die Instruktionsrichterin am 26. August 2009 die zuständige kan-
tonale Behörde anwies, vom Vollzug der Wegweisung einstweilen ab-
zusehen,

und zieht in Erwägung,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  gemäss  Art. 105  des  AsylG, 
endgültig  (vgl.  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  BGG) über  Beschwerden  gegen 
Verfügungen des BFM entscheidet,

dass das Bundesverwaltungsgericht  ausserdem für  die Revision  von 
Entscheiden  zuständig  ist,  die  es  in  seiner  Funktion  als 
Beschwerdeinstanz gefällt  hat (vgl. BVGE 2007/21 E. 2.1 S. 242, mit 
Hinweisen),

dass  gemäss  Art. 45  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17. Juni 
2005 (VGG, SR 173.32) für die Revision von Urteilen des Bundesver-
waltungsgerichts die Art. 121-128 BGG sinngemäss gelten,

dass gemäss Art. 47 VGG auf Inhalt, Form und Ergänzung des Revisi-
onsgesuches Art. 67 Abs. 3 VwVG Anwendung findet,

dass an die Begründung ausserordentlicher Rechtsmittel erhöhte An-
forderungen gestellt werden (Art. 125 BGG; Art. 67 Abs. 3 VwVG),

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dass in der Rechtsschrift die Rechtzeitigkeit des Revisionsbegehrens 
darzutun und zudem anzugeben ist, welcher gesetzliche Revisionstat-
bestand angerufen wird und inwieweit Anlass besteht, gerade diesen 
Grund geltend zu machen,

dass auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten ist, wenn diesem nicht 
genügend substantiierte, wirkliche Rechtsmittelgründe zu entnehmen 
sind,

dass mit dem ausserordentlichen Rechtsmittel der Revision die Unab-
änderlichkeit  und Massgeblichkeit  eines rechtskräftigen Beschwerde-
entscheides  angefochten  wird,  damit  in  der  Sache  neu  entschieden 
werden kann (vgl. PIERRE TSCHANNEN/ULRICH ZIMMERLI, Allgemeines Verwal-
tungsrecht, 2. Aufl., Bern 2005, S. 269),

dass das Bundesverwaltungsgericht auf Gesuch hin seine Urteile aus 
den in Art. 121-123 BGG genannten Gründen in Revision zieht (Art. 45 
VGG),

dass  vorliegend  der  Revisionsgrund  nachträglich  erfahrener  erhebli-
cher  Tatsachen  beziehungsweise  nachträglich  aufgefundener,  ent-
scheidender  Beweismittel  (123  Abs. 2  Bst. a  BGG)  geltend  gemacht 
wird,

dass die Angabe im Revisionsgesuch, der Gesuchsteller habe „vor we-
nigen Wochen“ die eingereichten Dokumente erhalten, keinen genau-
en Zeitpunkt enthält, was jedoch zur Prüfung, ob die Frist eingehalten 
wurde, unerlässlich ist,

dass angesichts der Daten der Beweismittel (23. Juli 2009 und 6. Au-
gust 2009 für die Mitgliedschaftsbescheinigungen und Angabe des Da-
tums 4. August 2009 für die beigelegten Fotoausdrucke) davon ausge-
gangen werden kann, dass die in Art. 124 Bst. d BGG enthaltene 90-
tägige Frist bezüglich der erwähnten Beweismittel eingehalten wurde, 
auch wenn  es  an  Zustellcouverts  oder  ähnlichem als  Beleg für  den 
Zeitpunkt der Kenntnisnahme des Gesuchstellers fehlt,

dass sich trotz der Erfüllung der Form- und Fristerfordernisse des Re-
visionsgesuches und  der  Tatsache,  dass  der Gesuchstellende durch 
das angefochtene Urteil besonders berührt ist und ein schutzwürdiges 
Interesse  an  dessen  Aufhebung  beziehungsweise  Änderung  hat 
(vgl. analog Art. 48 Abs. 1 VwVG;  URSINA BEERLI-BONORAND, Die ausser-

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ordentlichen Rechtsmittel des Bundes und der Kantone, Zürich 1985, 
S. 65 ff.), aber dennoch die Frage stellt, ob vorliegend auf das Revisi-
onsgesuch einzutreten ist,

dass die Mitgliedschaftsbestätigungen vom 21. Juli 2009 und 6. August 
2009 datieren und die Fotos nach Angaben des Gesuchstellers bei ei-
ner Demonstration vom 4. August 2009 aufgenommen worden seien, 
weshalb es sich um erst nach Abschluss des ordentlichen Beschwer-
deverfahrens  (mit  Urteil  vom 8. Juli  2009)  entstandene  Beweismittel 
handeln  könnte,  die  gemäss  Art.  123  Abs. 2  Bst.  a  (in  fine)  BGG 
keinen zulässigen Revisionsgrund darstellen könnten,

dass  sich  aber  die  Mitgliedschaftsbestätigung  der  Partei  B._______ 
vom 21. Juli 2009 sowie das beigelegte Fotomaterial auf die bereits im 
Beschwerdeverfahren  geltend  gemachte  Tatsache  der  B._______-
Mitgliedschaft und auf das exilpolitische Engagement für diese Partei 
beziehen  und  somit  nicht  auf  eine  erst  nachträglich  entstandene 
Tatsache,

dass sich die IFIR-Bescheinigung vom 6. August  2009 hingegen auf 
eine  gemäss dem Dokument  schon  zur  Zeit  des  Beschwerdeverfah-
rens bestehende Tatsache, die angebliche  Zusammenarbeit des Ge-
suchstellers mit der Exilorganisation seit dem Jahr 2007, bezieht und 
sich auch insofern die Eintretensfrage stellen könnte, als dass Art. 123 
Abs. 2 Bst. a BGG nämlich diejenigen Tatsachen nicht zur Revision zu-
lässt, die von der ersuchenden Partei bei genügender Sorgfalt bereits 
in  das  frühere  Verfahren  hätten  eingebracht  werden  können  (vgl. 
HANSJÖRG SEILER/NICOLAS VON WERDT/ANDREAS GÜNGERICH,  Bundesgerichts-
gesetz [BGG]: Bundesgesetz über das Bundesgericht, Handkommen-
tar, Bern 2007, Rz. 8 zu Art. 123 BGG),

dass mit anderen Worten die Revision nicht aus einem Grund verlangt 
werden kann,  der  schon im ordentlichen Beschwerdeverfahren hätte 
geltend gemacht werden können (vgl. sinngemäss Art. 46 VGG),

dass das Revisionsgesuch als ausserordentliches Rechtsmittel zu be-
greifen ist und das Revisionsverfahren nicht dazu dienen darf, im frü-
heren - ordentlichen - Verfahren begangene vermeidbare Unterlassun-
gen  der  gesuchstellenden  Partei  nachzuholen,  weil  diese  sonst  die 
Möglichkeit hätte, sich durch unvollständiges Vorbringen ein- oder so-
gar  mehrmalige  Neubeurteilungen ihres  Falles  zu sichern  (vgl. dazu 

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Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskom-
mission EMARK 1995 Nr. 9 E. 5 S. 81 f., mit Hinweisen),

dass  allerdings  vorliegend  zugunsten  des  Gesuchstellers  auch  hin-
sichtlich  der  C._______-Mitgliedschaft  auf  das  Revisionsgesuch 
eingetreten  wird,  da  diese  Mitgliedschaftsbescheinigung  im 
Gesamtkontext das bereits im Beschwerdeverfahren geltend gemachte 
exilpolitische  Engagement  des  Gesuchstellers  seit  dem  Jahr  2007 
unterstreichen  soll  und  somit  eine  bereits  im  Beschwerdeverfahren 
vorgebrachte Tatsache,

dass somit insgesamt auf das frist- und formgerecht eingereichte Revi-
sionsgesuch einzutreten ist,

dass jedoch aus den erwähnten Beweismitteln nichts hervorgeht, das 
die im ordentlichen Verfahren (siehe E-7709/2007 E. 4.7.5) getroffene 
Feststellung umzustossen vermag, wonach das exilpolitische Engage-
ment des Gesuchstellers als fraglich zu werten ist und nichts auf eine 
politisch  exponierte  Tätigkeit  des  Gesuchstellers  deute,  welche  von 
den iranischen Behörden als  Bedrohung wahrgenommen würde und 
Verfolgung  befürchten  liesse  (vgl.  dass  zur  Publikation  vorgesehene 
Urteil  des Bundesverwaltungsgerichts D-3357/2006 vom 9. Juli  2009 
E. 7.4.3)

dass die eingereichten Mitgliedschaftsbescheinigungen und das Foto-
material als nicht erheblich zu qualifizieren sind, zumal das Vorliegen 
subjektiver  Nachfluchtgründe bereits  ausführlich im ordentlichen Ver-
fahren geprüft wurde,

dass jedoch die Revision nie dazu dient, die Würdigung damaliger Vor-
bringen erneut  zu überprüfen (vgl.  ELISABETH ESCHER,  in: Basler  Kom-
mentar, Bundesgerichtsgesetz, Basel 2008, Art. 123 N. 7),

dass demnach die Beweismittel nicht zu einem anderen Urteil geführt 
hätten, wenn sie während des ordentlichen Beschwerdeverfahrens ein-
gereicht worden wären,

dass der Gesuchsteller überdies bereits im Beschwerdeverfahren ein 
Bestätigungsschreiben  der  B._______  vom 6.  November  2007,  eine 
Mitgliedschaftsbescheinigung vom 17. Mai 2009 sowie Fotos, die ihn 
bei B._______-Veranstaltungen zeigten, einreichte,

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dass  die  mit  dem  Revisionsgesuch  eingereichte   Mitgliedschaftsbe-
scheinigung vom 21. Juli 2009 inhaltlich im Wesentlichen der Beschei-
nigung vom 17. Mai 2009 entspricht und als unterzeichnender Vertreter 
derselbe Name angegeben ist, 

dass beide hingegen unterschiedliche Briefköpfe und Fusszeilen auf-
weisen,

dass in der Fusszeile unter dem Namen der Partei bei der Bescheini-
gung vom 21. Juli 2009 nicht, wie in der Bescheinigung vom 17. Mai 
2009, die Adresse der Organsation in E._______ abgedruckt ist,

dass sich in der Kopfzeile der Bescheinigung vom 21. Juli  2009 vier 
Zeilen auf Persisch neben dem Emblem befinden, in der vom 17. Mai 
2009 an der betreffenden Stelle aber nur zwei Zeilen,

dass  somit  auch  die  mit  dem  Revisionsgesuch  eingereichte 
B._______-Mitgliedschaftsbescheinigung  -  wie  bereits  die  im 
ordentlichen Verfahren eingereichten B._______-Dokumente - Zweifel 
hervorruft,

dass auf den zu den Akten gereichten Fotoauszügen der Gesuchstel-
ler als Demonstrationsteilnehmer unter vielen zu sehen ist, was nicht 
auf ein herausragendes exilpolitisches Engagement schliessen lässt,

dass bei  Abrufen der  angegebenen Internetseiten im Gegensatz zur 
Behauptung des Gesuchstellers  kein Foto und Filmmaterial  des Ge-
suchstellers  erscheint,  sondern  die  Homepages  verschiedener 
(Exil-)organisationen sowie ein Suchportal der Internet-Videoplattform 
„youtoube“,

dass hinsichtlich der C._______-Bescheinigung festzuhalten ist, dass 
dem  Schreiben  keine  konkreten  exilpolitischen  Aktivitäten  des 
Gesuchstellers  zu  entnehmen sind,  sondern  lediglich  eine  wie  auch 
immer  geartete  „Zusammenarbeit“  seit  dem  Jahr  2007  mit  der 
Exilorganisation  beziehungsweise  nicht  näher  umschriebene 
Mitgliedschaft (S. 2),

dass  aber  auch das Dokument  an sich,  ähnlich  wie  die  B._______-
Dokumente, Zweifel hervorruft, 

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dass  im  Dokument  der  C._______  der  Name  des  Vorsitzenden  der 
Organisation  in  der  Schweiz  anders  geschrieben  wurde  als  auf  der 
offiziellen Homepage der B._______-Schweiz,

dass auch der Name des  Gesuchstellers in diesem Schreiben falsch 
erscheint (A._______) und als dessen Fluchtgründe Angaben gemacht 
werden, die den Schilderungen des Gesuchstellers anlässlich der Be-
fragungen  im  ordentlichen  Verfahren  nicht  zu  entnehmen  sind 
(Sympathien  zu  einer  Oppositionsgruppe),  weshalb  sich  die  Frage 
stellt,  ob  es  sich  vorliegend  nicht  um  ein  Gefälligkeitsschreiben 
handeln könnte, 

dass diese Frage indessen offen bleiben kann, da das Dokument, wie 
oben erwähnt, nicht als erheblich im revisionsrechtlichen Sinn angese-
hen werden kann,

dass zusammenfassend der Revisionsgrund von Art. 123 Abs. 2 Bst. a 
BGG nicht erfüllt ist und das Revisionsgesuch somit abzuweisen ist,

dass sich mit  vorliegendem Urteil  das mit  der Revisionseingabe vom 
25. August 2009 gestellte Gesuch um Aussetzung des Wegweisungs-
vollzuges als gegenstandslos erweist und die mit Zwischenverfügung 
vom 26. August 2009 angeordnete Aussetzung des Wegweisungsvoll-
zuges hinfällig wird,

dass das Revisionsgesuch aufgrund der obigen Erwägungen als aus-
sichtslos  zu  bezeichnen  ist,  weshalb  das  Gesuch  um unentgeltliche 
Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen ist,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 1'200.-- 
(Art.  16  Abs.  1  Bst. a  VGG  i.V.m.  Art.  1-3  des  Reglements  vom 
21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Gesuchsteller 
aufzuerlegen sind (Art. 37 VGG i.V.m. Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG und 
Art. 68 Abs. 2 VwVG).

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(Dispositiv nächste Seite) 

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Das Revisionsgesuch wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sin-
ne von Art. 65 Abs. 1 VwVG wird abgewiesen.

3.
Die Verfahrenskosten von Fr. 1'200.-- werden dem Gesuchsteller auf-
erlegt.  Dieser  Betrag ist  innert  30  Tagen ab Versand  des  Urteils  zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses  Urteil  geht  an  den  Rechtsvertreter  des  Gesuchstellers,  das 
BFM und das zuständige kantonale Amt.

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Muriel Beck Kadima Mareile Lettau

Versand: 

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