# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e9e898b9-5e01-5a8e-9d84-fdd696c5967b
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-07-16
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Verwaltungskommission 16.07.2021 VW210005
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_004_VW210005_2021-07-16.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
Verwaltungskommission    
 

 

Geschäfts-Nr.: VW210005-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Präsidentin, Oberrichte-

rin lic. iur. Ch. von Moos Würgler und Oberrichter lic. iur. Ch. Prinz 

sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. A. Leu 

 

Beschluss vom 16. Juli 2021 
 

in Sachen 

 

A._____,  
Gesuchsteller 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____,  

 

betreffend Kostenerlass 
 
 

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Erwägungen: 

1. A._____ (nachfolgend: Gesuchsteller) schuldet dem Kanton Zürich aus dem 

am Bezirksgericht Zürich durchgeführten Verfahren Geschäfts-

Nr. DG190190-L und dem am Obergericht des Kantons Zürich durchgeführ-

ten Rechtsmittelverfahren Geschäfts-Nr. SB190587-O einen Betrag von ins-

gesamt Fr. 41'352.45, bestehend aus nicht betreibbaren Forderungen von 

Fr. 24'340.20 sowie betreibbaren Forderungen von Fr. 17'012.25 (act. 3). 

Nachdem die Zentrale Inkassostelle der Gerichte (nachfolgend: Zentrale In-

kassostelle) die Betreibung eingeleitet hatte (act. 4/1), gelangte Rechtsan-

walt Dr. iur. X._____ mit Eingabe vom 8. Juli 2020 (act. 4/2) als Rechtsver-

treter des Gesuchstellers an die Zentrale Inkassostelle und ersuchte um Er-

lass der Verfahrenskosten von Fr. 16'508.95 und von Fr. 400.-, eventualiter 

um eine Stundung der erwähnten Kosten bis zur Verbesserung der wirt-

schaftlichen Verhältnisse des Gesuchstellers. Zur Begründung brachte er 

vor, der Gesuchsteller verfüge über keinerlei finanzielle Mittel, um diese Ver-

fahrenskosten begleichen zu können. Am 16. Juli 2020 (act. 4/4) teilte die 

Zentrale Inkassostelle dem Rechtsvertreter des Gesuchstellers mit, dass ei-

ne informelle Prüfung des Gesuchs durch ihren Fachspezialisten ergeben 

habe, dass die Voraussetzungen für einen Erlass der ausstehenden Verfah-

renskosten wohl nicht erfüllt seien. Trotz dieser negativen Rückmeldung hielt 

der Gesuchsteller am 17. August 2020 weiterhin an seinem Erlassgesuch 

fest (act. 4/5). Nach weiterer Korrespondenz zwischen den Parteien 

(act. 4/6-7) lehnte der Obergerichtspräsident das Gesuch einstweilen ab 

(act. 4/9), was dem Gesuchsteller am 27. April 2021 (act. 4/10 = act. 3) zu-

sammen mit dem Angebot einer Stundung der Gesamtschuld für fünf Jahre 

mitgeteilt wurde. Gleichzeitig wurde ihm die Möglichkeit eingeräumt, sein 

Gesuch im Rahmen eines formellen Verfahrens durch die Verwaltungskom-

mission überprüfen zu lassen. Von diesem Recht machte der Gesuchsteller 

mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 31. Mai 2021 (act. 2) Gebrauch. 

Mit Schreiben vom 5. Juli 2021 überwies die Zentrale Inkassostelle das Er-

lassgesuch daher an die Verwaltungskommission (act. 1). 

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2. Gemäss § 18 Abs. 1 lit. q der Verordnung über die Organisation des Ober-

gerichts (LS 212.51) entscheidet die Verwaltungskommission über nachträg-

liche Gesuche um Erlass von Verfahrenskosten (vgl. auch § 5 der Verord-

nung des Obergerichts über das Rechnungswesen der Bezirksgerichte und 

des Obergerichts sowie über das zentrale Inkasso vom 9. April 2003 

[LS 211.14]). Sie ist daher zur Behandlung des vorliegenden Gesuchs zu-

ständig.  

3. Der Gesuchsteller lässt zur Begründung seines Gesuchs zusammengefasst 

vorbringen, im Jahre 2018 habe er ein steuerbares Einkommen von 

Fr. 18'300.- erzielt. Damit habe er eine vierköpfige Familie unterhalten müs-

sen. Das Einkommen werde im laufenden Jahr noch tiefer ausfallen als in 

den Vorjahren, da er als selbständiger Taxifahrer besonders unter der 

Corona-Pandemie leide. Seit dem 1. April 2020 werde er von den Sozialen 

Diensten Zürich finanziell unterstützt. Selbst ein Einkommen wie jenes vor 

der Corona-Pandemie reiche lediglich zur Deckung des Existenzminimums 

der Familie. Es sei nicht ersichtlich, wie er je in der Lage sein solle, die Ver-

fahrenskosten von rund Fr. 17'000.- zu begleichen (act. 4/2, act. 2). 

4.1. Der Kostenerlass als Akt der Justizverwaltung darf nicht dazu benutzt wer-

den, von gesetzeskonform zusammengesetzten Spruchkörpern erlassene 

Entscheide zu korrigieren bzw. die von diesen angewendeten gesetzlichen 

Erfordernisse zu umgehen. Zur Aufhebung oder Abänderung rechtskräftiger 

Entscheide haben die Gesuchstellenden vielmehr auf die von den einschlä-

gigen prozessualen Gesetzen vorgesehenen Rechtsmittel zurückzugreifen, 

zu denen ein Gesuch um Kostenerlass nicht zu zählen ist (Entscheide der 

Rekurskommission OGer ZH vom 2. November 2017, Nr. KD170005-O, 

E. 3.2, und vom 18. März 2016, Nr. KD160001-O, E. 3.3). Aus dem Um-

stand, dass die Organe des Inkassos nicht befugt sind, Gerichtsentscheide 

abzuändern, folgt, dass der Erlass rechtskräftig festgesetzter Gerichtskosten 

nur mit Zurückhaltung bewilligt werden kann. So kann ein Kostenerlass in al-

ler Regel dann nicht genehmigt werden, wenn es die gesuchstellende Partei 

im dem Kostenerlassgesuch vorausgehenden Gerichtsverfahren trotz be-

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stehender Mittellosigkeit unterliess, um unentgeltliche Rechtspflege nachzu-

suchen, oder wenn ein solches Gesuch wegen Aussichtslosigkeit abgewie-

sen wurde (Art. 117 ff. ZPO; Art. 136 f. und Art. 425 StPO; Entscheid der 

Rekurskommission OGer ZH vom 17. Oktober 2017, Nr. KD170003-O, 

E. 3.3). Denn sowohl im Zivil- als auch im Strafprozess ist es bereits der 

Sachinstanz möglich, im Rahmen der Kostenauflage der finanziellen Lage 

der kostenpflichtigen Person Rechnung zu tragen (Art. 117 ZPO, Art. 425 

StPO). In beiden Fällen kann sodann mit einem Rechtsmittel (oder beim 

Strafbefehl mittels Einsprache) gegen den Sachentscheid geltend gemacht 

werden, es sei dem nicht oder zu wenig Rechnung getragen worden. Eine 

spätere Korrektur durch die Organe des Inkassos ist grundsätzlich nicht 

möglich, zumal die in der Zivil- und Strafprozessordnung vorgesehenen 

Bestimmungen zur unentgeltlichen Rechtspflege bzw. zum Erlass ihres Sin-

nes entleert würden, könnte man sie ohne Weiteres mit einem nachträgli-

chen Kostenerlassgesuch umgehen. Das schliesst indes nicht aus, dass ei-

ner Partei, welche mangels "Prozessarmut" keine unentgeltliche Rechtspfle-

ge verlangen konnte oder deshalb mit ihrem Gesuch abgewiesen wurde, 

wegen nachträglich eingetretener finanzieller Schwierigkeiten ein Erlass der 

Kosten bewilligt wird (Entscheid der Rekurskommission OGer ZH vom 

17. Oktober 2017, Nr. KD170003-O, E. 3.3).  

4.2. Eine solche letztgenannte Konstellation besteht vorliegend nicht. Gemäss 

der Steuererklärung 2018 generierte der Gesuchsteller im Jahre 2018 aus 

unselbständiger Erwerbstätigkeit ein Jahreseinkommen von Fr. 15'567.- so-

wie aus selbständiger Erwerbstätigkeit ein solches von Fr. 29'677.-, insge-

samt somit Fr. 45'244.- (act. 4/3/2 S. 8, act. 4/3/7). Das steuerbare Einkom-

men belief sich auf Fr. 18'300.- (act. 4/3/2 S. 5). Zudem verfügte er über 

Vermögenswerte von Fr. 3'913.- (act. 4/3/2 S. 10), wies aber gleichzeitig 

Darlehensschulden von Fr. 1'379.- sowie weitere Schulden von Fr. 3'313.45 

auf (act. 4/3/2 S. 13, act. 4/8/3 S. 2). Im Jahre 2019 verdiente der Gesuch-

steller sodann bei der pro B._____ AG Fr. 17'399.40 netto (act. 4/3/5), wobei 

er für diese Zeitperiode keine Steuererklärung ins Recht reichte. Auch für 

das Jahr 2020 belegte er seine Einkünfte nicht mit einer Steuererklärung. 

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Die finanzielle Unterstützung durch die Sozialen Dienste der Stadt Zürich im 

Jahre 2020 war sodann auf wenige Monate beschränkt (act. 4/3/1 S. 2). Be-

lege, dass der Gesuchsteller diese auch heute noch erhalten würde, sind 

keine aktenkundig.  

 Aus den ins Recht gereichten Unterlagen ergibt sich demnach, dass die Ein-

künfte aus der Erwerbstätigkeit des Gesuchstellers im Jahre 2018 zwar hö-

her ausfielen als im Jahre 2019, dass das steuerbare Einkommen aber be-

reits im Jahre 2018, d.h. vor dem Ergehen der beiden massgeblichen Ent-

scheide des Bezirksgerichts Zürich und des Obergerichts des Kantons Zü-

rich, gering war und der Gesuchsteller schon damals über kein nennenswer-

tes Vermögen verfügte. Die kurzfristige Reduktion in den Jahren 2019 und 

2020 war unter anderem auf die Corona Pandemie zurückzuführen. Selbst 

der Gesuchsteller geht davon aus, dass er in Zukunft wieder ein Einkommen 

in ähnlicher Höhe wie vor der Corona-Pandemie erzielen wird (act. 4/2 

Rz 7). Unter diesen Umständen bestehen keine Hinweise, dass der Ge-

suchsteller erst nach der Fällung der massgeblichen Entscheide in finanziel-

le Schwierigkeiten geraten und dauernd mittellos geworden wäre. Könnte 

der Gesuchsteller bei diesen Gegebenheiten die Kostenauflage auf dem 

Weg des Erlasses korrigieren, so würden der Kostenentscheid und Art. 29 

Abs. 3 BV bzw. die weiteren massgeblichen gesetzlichen Bestimmungen 

bedeutungslos (vgl. dazu auch Bericht zum Vorentwurf der Expertenkom-

mission zur ZPO vom Juni 2003, S. 54). Die Gutheissung eines Kostener-

lassgesuchs wäre mit dem öffentlichen Interesse an einer gleichmässigen 

und konsequenten Durchsetzung staatlicher Ansprüche, welche aus neue-

ren Entscheiden resultieren, nicht zu vereinbaren (vgl. auch Entscheide der 

Rekurskommission OGer ZH vom 19. Februar 2019, Nr. KD190002-O, 

E. 3.2, vom 2. November 2017, Nr. KD170005-O, E. 3.2 und vom 18. März 

2016, Nr. KD160001-O, E. 3.3; Entscheid VerwGer ZH vom 23. August 

2011, Nr. KE.2011.0001; Entscheid OGer BE vom 13. September 2011, ZK 

11 72 EIC mit Hinweis auf OGer SH 60/1999/44 vom 29. Dezember 2000). 

Das Kostenerlassgesuch ist daher abzuweisen. 

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5. Obwohl der Gesuchsteller in seinem Ersuchen vom 8. Juli 2020 (act. 4/2) le-

diglich um Erlass der Verfahrenskosten von Fr. 16'508.95 bzw. von Fr. 400.-, 

d.h. der betreibbaren Forderungen (act. 3), ersucht, rechtfertigt es sich an-

gesichts der Prüfung des Gesuchs durch den Obergerichtspräsidenten, sich 

nachfolgend auch zu den aktuell nicht betreibbaren Teilforderungen von ins-

gesamt Fr. 24'340.20 zu äussern. Diese Teilforderungen wurden einstweilen 

auf die Gerichtskasse genommen. Sie können von der Zentralen Inkasso-

stelle der Gerichte erst und nur eingefordert bzw. gegebenenfalls in Betrei-

bung gesetzt werden, wenn der Gesuchsteller in günstige wirtschaftliche 

Verhältnisse gelangt resp. zur Nachzahlung in der Lage ist (Art. 135 Abs. 4 

StPO, vgl. auch Art. 123 Abs. 1 ZPO) und dies gerichtlich festgestellt wurde. 

Vor diesem Zeitpunkt bzw. vor der Durchführung eines entsprechenden Ver-

fahrens liegt keine hinreichende Belastung des Gesuchstellers vor und fehlt 

es daher an den Voraussetzungen für die Annahme eines Härtefalles, wel-

cher einen Kostenerlass rechtfertigen würde. Da ein entsprechender Ge-

richtsentscheid der Verwaltungskommission nicht bekannt ist, die Zentrale 

Inkassostelle die aus dem genannten Verfahren resultierende Forderung 

von insgesamt Fr. 24'340.20 zudem als zurzeit nicht betreibbar qualifiziert 

und diese somit das wirtschaftliche Fortkommen des Gesuchstellers man-

gels Erscheinens im Betreibungsregister nicht hindert, ist ein Kostenerlass 

im jetzigen Zeitpunkt im erwähnten Umfang ausgeschlossen, weil der Ge-

suchsteller in diesem Umfang aktuell nicht beschwert ist (vgl. auch Be-

schluss der Rekurskommission OGer ZH Nr. KD160006-O vom 

21. September 2016, E. 3). 

6.1. Der Gesuchsteller ersucht sodann eventualiter um Stundung der dargeleg-

ten Forderungen bis zur Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse 

(act. 4/2 RB 2). Eine Stundung ist primär dann zu gewähren, wenn die Mit-

tellosigkeit nur kürzere Zeit andauert und dadurch die Aussichten, nach Ab-

lauf der Stundung eine vollständige Zahlung der Gerichtskosten zu erwirken, 

erhöht werden kann bzw. wenn sich der Gesuchsteller vorübergehend in fi-

nanziellen Schwierigkeiten befindet. Es besteht indes kein Anspruch auf ei-

ne Stundung. Vielmehr verbleibt es im Ermessen der zuständigen Behörde, 

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eine solche zu gewähren oder nicht. Im Falle ihrer Gewährung bewirkt die 

Stundung, dass die Fälligkeit der Gerichtskostenforderung während einer 

bestimmten Frist aufgeschoben bzw. aufgehoben wird (vgl. zum Ganzen 

Jenny in Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Sutter-

Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 

2016, Art. 112 N 4; Urteil des Appellationsgerichts Basel-Stadt vom 

30. August 2018, Nr. DG.2018.29, E. 3.2). 

6.2. Wie dargelegt, verschlechterte sich die schon ohnehin nicht günstige finan-

zielle Situation des Gesuchstellers aufgrund der Corona-Pandemie und er-

forderte diese eine kurzfristige Unterstützung durch die Sozialen Dienste der 

Stadt Zürich (act. 4/3/1). Entsprechend den Ausführungen des Gesuchstel-

lers (act. 4/2 Rz 7) ist indes davon auszugehen, dass sich seine Einkünfte in 

Zukunft wieder erhöhen werden. Unter diesen Umständen rechtfertigt es 

sich, die betreibbare Teilforderung sowie - entsprechend den Ausführungen 

der Zentralen Inkassostelle (act. 3) - die Teilforderung von Fr. 24'340.20, 

welche aktuell zwar noch nicht fällig ist, aber mit der Durchführung eines 

Nachverfahrens zumindest theoretisch fällig werden könnte, einstweilen zu 

stunden. Eine Stundung für fünf Jahre, wie sie die Zentrale Inkassostelle 

vorschlägt (act. 3), erscheint angemessen. Eine positive Entwicklung der fi-

nanziellen Verhältnisse des Gesuchstellers während dieser fünf Jahre liegt 

durchaus im Rahmen des Möglichen, zumal die Unterhaltspflicht des Ge-

suchstellers gegenüber seinen minderjährigen Kindern nach Ablauf der 

Stundungsfrist wegfallen dürfte (act. 4/3/2). Sollte sich die finanzielle Situati-

on des Gesuchstellers bis zu diesem Zeitpunkt nicht verbessert haben und 

sollten dannzumal auch Ratenzahlungen unzumutbar sein, kann der Ge-

suchsteller immer noch ein erneutes Gesuch um Stundung stellen. Eine län-

gere Stundungsfrist erweist sich daher entgegen den Ausführungen des Ge-

suchstellers (act. 1 S. 2) als nicht notwendig.  

7. Zusammenfassend ist damit festzuhalten, dass das Kostenerlassgesuch 

zwar abzuweisen ist, die Gesamtschuld aus den Verfahren Geschäfts-Nrn. 

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DG190190-L und SB190587-O jedoch für fünf Jahre (ab Entscheiddatum) zu 

stunden ist.  

8.1. Die Gerichtsgebühr für das vorliegende Verfahren ist auf Fr. 500.- festzuset-

zen (§ 20 GebV OG, LS 211.11). Die Kosten des Verfahrens gehen aus-

gangsgemäss zu Lasten des Gesuchstellers.  

8.2. Prozessentschädigungen sind mangels Antrags keine zuzusprechen (§ 17 

Abs. 2 VRG).  

9. Hinzuweisen ist schliesslich auf das Rechtsmittel des Rekurses an die Re-

kurskommission. 

 

Es wird beschlossen: 

1. Das Gesuch um Kostenerlass wird abgewiesen.  

2. Dem Gesuchsteller wird die noch offene Schuld gegenüber dem Kanton Zü-

rich aus den Verfahren Geschäfts-Nr. DG190190-L des Bezirksgerichts Zü-

rich und Geschäfts-Nr. SB190587-O des Obergerichts des Kantons Zürich 

für fünf Jahre, ab Entscheiddatum, gestundet.  

3. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt. 

4. Die Kosten des Verfahrens werden dem Gesuchsteller auferlegt.  

5. Es werden keine Prozessentschädigungen zugesprochen.  

6. Schriftliche Mitteilung, je gegen Empfangsschein, an: 

- den Rechtsvertreter des Gesuchstellers, zweifach, für sich und den 

Gesuchsteller, sowie 

- an die Zentrale Inkassostelle der Gerichte. 

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7. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an ge-
rechnet, bei der Rekurskommission des Obergerichts, Hirschengraben 

13/15, Postfach, 8021 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. 

Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der 

angefochtene Entscheid ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind 

genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formel-

le Entscheide der Rekursinstanz sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im 

Verfahren unterliegende Partei zu tragen. 

 
Zürich, 16. Juli 2021 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
Verwaltungskommission 

 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 
 
 
 

lic. iur. A. Leu 

 

versandt am: 

 

	Beschluss vom 16. Juli 2021
	Erwägungen:
	8.2. Prozessentschädigungen sind mangels Antrags keine zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG).
	Es wird beschlossen:
	1. Das Gesuch um Kostenerlass wird abgewiesen.
	2. Dem Gesuchsteller wird die noch offene Schuld gegenüber dem Kanton Zürich aus den Verfahren Geschäfts-Nr. DG190190-L des Bezirksgerichts Zürich und Geschäfts-Nr. SB190587-O des Obergerichts des Kantons Zürich für fünf Jahre, ab Entscheiddatum, gest...
	3. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt.
	4. Die Kosten des Verfahrens werden dem Gesuchsteller auferlegt.
	5. Es werden keine Prozessentschädigungen zugesprochen.
	6. Schriftliche Mitteilung, je gegen Empfangsschein, an:
	- den Rechtsvertreter des Gesuchstellers, zweifach, für sich und den Gesuchsteller, sowie
	- an die Zentrale Inkassostelle der Gerichte.

	7. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, bei der Rekurskommission des Obergerichts, Hirschengraben 13/15, Postfach, 8021 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden.
	Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Entscheide der Rekursinstanz s...