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**Case Identifier:** d1de46be-5b2e-55f2-9f98-75c13142818c
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-29
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 29.08.2025 100 2024 199
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2024-199_2025-08-29.pdf

## Full Text

100.2024.199U
STE/BIM/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 29. August 2025

Verwaltungsrichter Daum, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichterin Steinmann, Verwaltungsrichter Stohner
Gerichtsschreiberin Bickel

A.________
Verein, handelnd durch die statutarischen Organe

Beschwerdeführer 1

B.________
handelnd durch die statutarischen Organe

Beschwerdeführerin 2

Stockwerkeigentümergemeinschaft … bestehend aus:
­ C.________ und D.________ 
­ E.________ und F.________
­ G.________
­ H.________
­ I.________
­ J.________ und K.________
­ L.________ und M.________
­ N.________ und O.________
­ P.________
­ Q.________ und R.________
­ S.________
­ T.________ und U.________
­ V.________, …Immobilien AG

Beschwerdeführerin 3

Interessengemeinschaft W.________
Verein, handelnd durch die statutarischen Organe, 3000 Bern

Beschwerdeführer 4

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29.08.2025, Nr. 100.2024.199U, 
Seite 2

1. N.________
2. J.________ und K.________
3. S.________
4. T.________ und U.________
5. V.________

Beschwerdeführende 5

Beschwerdeführende 1-5 vertreten durch Rechtsanwältin …

gegen

Einwohnergemeinde Bern
Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün, Bundesgasse 38, 3011 Bern

Beschwerdegegnerin 1

X.________
Anstalt, handelnd durch die reglementarischen Organe
p.A. Einwohnergemeinde Bern, Direktion für Tiefbau, Verkehr und 
Stadtgrün, Bundesgasse 38, 3011 Bern

Beschwerdegegnerin 2

Y.________
Anstalt, handelnd durch die reglementarischen Organe
p.A. Einwohnergemeinde Bern, Direktion für Tiefbau, Verkehr und 
Stadtgrün, Bundesgasse 38, 3011 Bern

Beschwerdegegnerin 3

Beschwerdegegnerinnen 1-3 vertreten durch Rechtsanwältin … und 
Rechtsanwalt …

und

Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern
Rechtsamt, Reiterstrasse 11, 3013 Bern

betreffend Baubewilligung; Verschieben und behindertengerechter Ausbau 
einer Bushaltestelle mit Ladeinfrastruktur für Elektrobusse samt Nebenan-
lagen (Entscheid der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern vom 
13. Juni 2024; BVD 110/2023/63)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29.08.2025, Nr. 100.2024.199U, 
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Prozessgeschichte:

A.

Die Einwohnergemeinde (EG) Bern, X.________ und die Y.________ stell-
ten am 14. Januar 2021 bei der EG Bern ein Baugesuch für das Verschieben 
und den behindertengerechten Ausbau der Haltekante an der Bus-Endhal-
testelle Elfenau (Linie 19 Blinzern – Bern Bahnhof – Elfenau), die Errichtung 
einer Ladeinfrastruktur für Elektrobusse mit Ladearm und Trafostation für die 
Unterbringung der Power-Units, eine neue Wartehalle, den Umbau des be-
stehenden Veloabstellraums sowie eines neuen Velounterstands mit 
22 überdachten Veloabstellplätzen. Das Bauvorhaben ist angrenzend an 
den Elfenaupark geplant, grösstenteils auf der Strassenparzelle Bern 4 (Kir-
chenfeld, Schlosshalde) Gbbl. Nr. 1.________ (Manuelstrasse), im Übrigen 
(Fundament bzw. Gegengewicht des Ladearms) auf der Parzelle Bern 4 (Kir-
chenfeld, Schlosshalde) Gbbl. Nr. 2.________. Das Bauinspektorat der 
EG Bern leitete das Baugesuch am 13. April 2021 an das Regierungsstatt-
halteramt des Verwaltungskreises Bern-Mittelland weiter. Mit Projektände-
rung vom 9. September 2022 verzichteten die Baugesuchstellerinnen auf die 
ursprünglich geplante neue Wartehalle auf dem Trottoir der Manuelstrasse 
bei der neuen Haltestelle. Gegen das Bauvorhaben erhoben unter anderen 
der A.________, die B.________, die Stockwerkeigentümergemeinschaft … 
und die Interessengemeinschaft W.________ Einsprache. Mit Gesamtent-
scheid vom 13. März 2023 erteilte die Regierungsstatthalterin die Baubewil-
ligung und wies die Einsprachen ab.

B.

Dagegen führten der A.________, die B.________, die Stockwerkeigentü-
mergemeinschaft … und die W.________ am 13. April 2023 gemeinsam Be-
schwerde bei der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD). Mit 
Entscheid vom 13. Juni 2024 ergänzte die BVD die Baubewilligung mit der 
Auflage, dass der Ladearm in einer dezenten grünen Farbgebung gemäss 

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Visualisierungen der Baugesuchstellerinnen vom 30. November 2023 aus-
zuführen sei; der exakte Farbton sei vorgängig dem Bauinspektorat der 
EG Bern zur Genehmigung vorzulegen. Im Übrigen bestätigte sie den Ge-
samtentscheid der Regierungsstatthalterin vom 13. März 2023 und wies die 
Beschwerde ab, soweit sie darauf eintrat.

C.

Gegen diesen Entscheid haben der A.________, die B.________, die Stock-
werkeigentümergemeinschaft …, die W.________ sowie N.________, 
J.________ und K.________, S.________, T.________, U.________ und 
V.________ am 15. Juli 2024 gemeinsam Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
erhoben. Sie beantragen, der Entscheid der BVD sei aufzuheben und dem 
Baugesuch mit Projektänderung sei die Baubewilligung zu verweigern (Bau-
abschlag). Eventuell sei der Entscheid der BVD aufzuheben und die Sache 
zur richtigen und vollständigen Feststellung des Sachverhalts (Durchführung 
eines Augenscheins unter Beizug der Kantonalen Kommission zur Pflege 
der Orts- und Landschaftsbilder [OLK] und Einholung eines unabhängigen 
Verkehrsgutachtens) sowie neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzu-
weisen.

Die EG Bern, X.________ und Y.________ beantragen mit Beschwerdeant-
wort vom 19. August 2024, die Beschwerde sei abzuweisen. Die BVD 
schliesst mit Vernehmlassung vom 8. August 2024 ebenfalls auf Abweisung 
der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig. 

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1.2 Zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist befugt, wer am vorinstanzli-
chen Verfahren teilgenommen hat, durch den angefochtenen Entscheid be-
sonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung 
oder Änderung hat (Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 40 Abs. 5 i.V.m. 
Abs. 2 und Art. 35 Abs. 2 Bst. a des Baugesetzes vom 9. Juni 1985 [BauG; 
BSG 721.0]). Zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist ferner jede andere 
Person, Organisation oder Behörde befugt, die durch Gesetz oder Dekret 
dazu ermächtigt ist (Art. 79 Abs. 2 VRPG). Die Beschwerdeführenden 1-4 
haben am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen. Die als Beschwerde-
führende 1, 2 und 4 auftretenden privaten Organisationen sind von Gesetzes 
wegen zur Beschwerde befugt (Art. 79 Abs. 2 VRPG i.V.m. Art. 40a und 35a 
BauG). Die Beschwerdeführerin 3 ist als Nachbarin durch den angefochte-
nen Entscheid besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an 
dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Die Beschwerde-
führenden 5 führen neben der Stockwerkeigentümergemeinschaft … 
selbständig Beschwerde gegen den Entscheid der BVD vom 13. Juni 2024 
(vgl. Beschwerde S. 3 und Eingabe vom 31.10.2024, act. 10). Als Einzelper-
sonen haben sie aber keine Einsprache gegen das Bauprojekt erhoben und 
nicht am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen. Ihre Beschwerdebefug-
nis ist daher zu verneinen (vgl. Bau-, Energie- und Verkehrsdirektion des 
Kantons Bern [heute: BVD] 1.9.1993, in BVR 1994 S. 409 E. 1; VGE 17701 
vom 24.11.1988 E. 3b). Das ist insofern unschädlich, als die Beschwerde 
ohnehin behandelt werden muss.

1.3 Soweit die Beschwerdeführenden das Nichteintreten der Vorinstanz 
hinsichtlich Rechtsverwahrung sowie Licht- und Lärmimmissionen anfechten 
wollen (vgl. vorne Bst. C; angefochtener Entscheid E. 1b und c), ist auf die 
Beschwerde mangels Begründung nicht einzutreten (vgl. Art. 32 Abs. 2 
VRPG; BVR 2011 S. 490 [VGE 2010/363 vom 17.6.2011] nicht publ. E. 1.2; 
Michel Daum, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 
2. Aufl. 2020, Art. 32 N. 27). Im Übrigen sind die Bestimmungen über Form 
und Frist eingehalten (Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 VRPG) und ist auf die 
Beschwerde einzutreten.

1.4 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG). 

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2. 

2.1 Das Bauvorhaben ist auf den Parzellen Nrn. 1.________ und 
2.________ geplant. Die Strassenparzelle Nr. 1.________ ist im Zonenplan 
der EG Bern als weisse Verkehrsfläche ausgewiesen. Die südwestlich an-
schliessende Manuelmatte auf der Parzelle Nr. 2.________ befindet sich in 
der Zone für öffentliche Nutzungen Freifläche A (FA) und der an die Wende-
schlaufe angrenzende Teil der Parzelle Nr. 2.________ in der Schutzzone C 
(SZ C). Etwas weiter südlich liegt ausserdem das Elfenauhölzli, das dem üb-
rigen Gebiet/Wald zugeordnet ist (vgl. Zonenplan der EG Bern, einsehbar 
unter: <www.bern.ch>, Rubriken «Themen/Planen und Bauen/Nutzungspla-
nung/Baurechtliche Grundordnung [BGO]», sowie Auszug aus dem ÖREB-
Kataster zur Parzelle Nr. 2.________).

2.2 Die neue Bushaltekante mit Ladearm ist auf der Strassenparzelle 
Nr. 1.________ vor der Kurve der Wendeschlaufe geplant. Anders als bisher 
soll der Bus vom Stadtzentrum herkommend gerade an die neue Haltekante 
heranfahren und erst bei der Abfahrt den Wendekreis passieren (Situations-
plan vom 18.8.2022 [vgl. nachfolgende Grafik] und Situationsplan 1:100 vom 
22.8.2022, je Akten RSA 4B). Für den behindertengerechten Ausbau der 
Haltekante wird das bestehende Trottoir zulasten der Fahrbahn verbreitert 
und auf der gesamten Buslänge auf 22 cm erhöht (Randabschluss- und Ko-
tierungsplan vom 22.8.2022, Akten RSA 4B). Das Terrain auf der angren-
zenden Parzelle Nr. 2.________ muss deshalb auf einer Länge von 45,86 m 
und einer Breite von 1,5 m der neuen Höhe der Bushaltekante angepasst 
werden (Situationsplan 1:100 und Querprofile vom 22.8.2022, Akten RSA 
4B). Zur Elektrifizierung der Buslinie 19 (Spiegel, Blinzern – Bern, Elfenau) 
soll ein Ladearm errichtet werden. Dieser ist optisch mit einem umgekehrten 
«L» vergleichbar. Er wird 4,9 m hoch sein und 5,71 m quer in die Manuel-
strasse hineinragen. Die Breite des Ladearms beträgt 1,06 m. Das Funda-
ment bzw. Gegengewicht des Ladearms soll auf einer Länge von ca. 3 m, 
einer Breite von 2,1 m und einer Tiefe von 1,2 m unterirdisch auf der Parzelle 
Nr. 2.________ zu liegen kommen (Situationsplan 1:100 und Querprofile 
[Querprofil 5] vom 22.8.2022, Akten RSA 4B). Bei der bisherigen Bushalte-
kante sind neu 22 Veloabstellplätze vorgesehen. Der bestehende Veloraum 

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wird in einen Traforaum umgebaut (Plan «Anpassung Veloraum» vom 
7.9.2020, Akten RSA 4B).

Situationsplan vom 18. August 2022

3. 

Die Beschwerdeführenden rügen vorab eine unvollständige und fehlerhafte 
Sachverhaltsfeststellung und damit eine Verletzung des Untersuchungs-
grundsatzes durch die Vorinstanz.

3.1 Gemäss Art. 18 Abs. 1 VRPG stellen die Behörden den Sachverhalt 
von Amtes wegen fest (sog. Untersuchungsmaxime). Die Sachverhaltsfest-
stellung umfasst das Zusammentragen, Nachprüfen und Bewerten der Sa-
chumstände (Tatsachen), die für die Rechtsanwendung massgebend sind, 
d.h. die Behörde erhebt den rechtserheblichen Sachverhalt. Unvollständig 
ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn die Behörde nicht alle für den Ent-
scheid wesentlichen Sachumstände bzw. Beweismittel erhoben hat. Unrich-
tig ist sie, wenn die Behörde auf einen aktenwidrigen oder nach den Beweis-

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regeln nicht erhärteten Sachumstand abgestellt, die Beweismittel falsch ge-
würdigt oder einen rechtserheblichen Sachumstand nicht in das Beweisver-
fahren einbezogen hat (BVR 2004 S. 446 E. 4.2; Ruth Herzog, in Her-
zog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 80 
N. 30 i.V.m. Art. 66 N. 32).

3.2 Die Beschwerdeführenden beanstanden zunächst, der Beurteilung 
der Vorinstanz liege keine ganzheitliche Betrachtungsweise zugrunde; mit-
hin habe sie die räumliche Grosszügigkeit und unberührte Weitsichtigkeit als 
prägendes Element des Elfenauparks nicht berücksichtigt und hauptsächlich 
einzelne Sichtbeziehungen geprüft (Beschwerde S. 11 f.). Dies erweist sich 
als unbegründet: Die Vorinstanz hat den Elfenaupark im angefochtenen Ent-
scheid – gestützt auf die Umschreibung im von ihr eingeholten Bericht der 
OLK – allgemein beschrieben (vgl. angefochtener Entscheid E. 7b sowie 
Ziff. 4 des Berichts der OLK vom 19.9.2023, Akten BVD 4A pag. 112 ff. [im 
Folgenden: OLK-Bericht]). In diesem Zusammenhang hat sie ausgeführt, 
dass sich die Parkanlage «durch grosszügige unverbaute Grünflächen (ins-
besondere die Manuelmatte)» charakterisiere und der östliche Teil der Elfe-
nau als «offener Raum mit leicht amphitheaterartigem Charakter» umschrie-
ben werde. Zudem hat sie berücksichtigt, dass von verschiedenen Standor-
ten im Elfenaupark aus Sichtbeziehungen Richtung Muri und Aaretal sowie 
Gurten bestehen. Entgegen den Beschwerdeführenden hat die Vorinstanz 
die räumliche Grosszügigkeit und unverbaute Weitsicht – gerade im östli-
chen Teil des Elfenauparks – also beachtet. Dass sie in der Folge die einzel-
nen Sichtbeziehungen eingehend gewürdigt hat, ist nicht zu beanstanden, 
zumal die OLK hauptsächlich diese für eine allfällige Beeinträchtigung des 
Landschaftsbilds als massgeblich erachtet hat (vgl. hinten E. 5.2).

3.3 Die Beschwerdeführenden kritisieren weiter, dass die Vorinstanz kei-
nen Augenschein durchgeführt hat. Sie stellen vor Verwaltungsgericht erst-
mals einen entsprechenden Beweisantrag. Ein Augenschein sei erforderlich, 
um die räumlichen Qualitäten des Elfenauparks und die Atmosphäre an des-
sen Eingangspforte zu erfassen. Die Vorinstanz habe sich stattdessen 
hauptsächlich auf Fotoaufnahmen der Beschwerdegegnerinnen und eine 
Aufnahme aus Google Street View gestützt, was fragwürdig sei (Beschwerde 
S. 12 f.). – Aus den Akten ist ersichtlich, dass das Regierungsstatthalteramt 

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am 14. Dezember 2021 einen Augenschein durchgeführt und dazu ein Pro-
tokoll mit Fotos erstellt hat (Protokoll zum Augenschein des Regierungsstatt-
halteramts vom 14.12.2021, Akten RSA 4C pag. 338 ff.). Die örtlichen Ver-
hältnisse sind sodann durch weitere Fotos und Visualisierungen gut doku-
mentiert (vgl. u.a. Fotos 1-4 der Begehung durch die OLK im Anhang zum 
OLK-Bericht; Beilage «Visualisierungen der Endhaltestelle Elfenau Linie 19» 
zur Stellungnahme der Beschwerdegegnerinnen vom 30.11.2023, Akten 
BVD 4A pag. 137 ff., 144 ff. [im Folgenden: Visualisierungen der Beschwer-
degegnerinnen bzw. je einzeln Visualisierung A1-A3, B1-B3, C1 und C3]; 
Fotos in der Beschwerde vom 13.4.2023, Akten BVD 4A pag. 8 und 12 ff., 
und in der Beschwerde vom 15.7.2024, act. 1 S. 13, 17 und 19 f.). So sind 
insbesondere die Sichtbeziehungen im Anhang zum OLK-Bericht fotogra-
fisch festgehalten, aufgrund derer die OLK die Auswirkungen des Bauvorha-
bens beurteilt hat (OLK-Bericht S. 4 sowie Anhang Fotos 1-4). Die Be-
schwerdegegnerinnen haben die Kamerastandorte und Blickwinkel für 
die Fotoaufnahmen entsprechend den Fotos der OLK gewählt (Beschwerde-
antwort S. 17). Ihre gestützt auf diese Fotos hergestellten Visualisierungen 
tragen mit dazu bei, die Auswirkungen der geplanten Bushaltestelle mit La-
dearm zu veranschaulichen. Es ist deshalb entgegen den Beschwerde-
führenden nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz diese berücksichtigt 
hat. Warum sich die Vorinstanz sodann nicht auf die öffentlich zugängliche 
Aufnahme aus Google Street View stützen durfte, begründen die Beschwer-
deführenden nicht und ist auch nicht ersichtlich. Somit ergibt sich der mass-
gebliche Sachverhalt mit hinreichender Klarheit aus den Akten. Von einem 
Augenschein waren abgesehen von einem persönlichen Eindruck keine we-
sentlichen Erkenntnisse zu erwarten. Inwiefern ein persönlicher Eindruck der 
Stimmung bzw. Atmosphäre an der Eingangspforte zum Elfenaupark unent-
behrlich sein soll, legen die Beschwerdeführenden nicht dar und ist auch 
nicht erkennbar. Die Vorinstanz durfte daher auf einen Augenschein verzich-
ten. Soweit die Beschwerdeführenden vor Verwaltungsgericht einen Augen-
schein verlangen, wird dieser Antrag aus den genannten Gründen abgewie-
sen (vgl. BVR 2010 S. 78 E. 3.2, 2009 S. 503 E. 3.3.6; Michel Daum, a.a.O., 
Art. 18 N. 28, Art. 19 N. 82). 

3.4 Weiter machen die Beschwerdeführenden geltend, die Fotoaufnah-
men bzw. Visualisierungen der Beschwerdegegnerinnen würden die Situa-

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tion vor Ort falsch wiedergeben. In der Folge beanstanden sie allerdings nur 
Fehler im Zusammenhang mit der Visualisierung B3, die den Blick von Mett-
len (Gemeinde Muri) herkommend Richtung Stadtzentrum zeigt. Sie bringen 
vor, das Foto sei nicht vom Fussweg, sondern von der rechts davon liegen-
den Grasfläche aus aufgenommen worden. Deshalb sei die Manuelstrasse 
zu sehen, während sie vom Fussweg aus vollständig vom Bus verdeckt 
wäre. Dies werde dadurch akzentuiert, dass die Verbreiterung des Trottoirs 
bei der Halteposition des Busses nicht berücksichtigt worden sei. Dadurch 
werde sich der Bus weiter rechts als dargestellt befinden und die Sicht 
während längerer Zeit vollständig versperren. Zudem sei der Bus zu weit hin-
ten positioniert und trete deshalb «weniger» stark in Erscheinung (Be-
schwerde S. 12 f.). Die Beschwerdegegnerinnen führen zur Halteposition 
des Busses demgegenüber aus, die Busfahrerin bzw. der Busfahrer sei in-
struiert worden, genau am eingemessenen und künftig geplanten Haltepunkt 
anzuhalten, also mit dem exakten Abstand zur projektierten Haltekante (Be-
schwerdeantwort S. 8). – Der Fotostandort für die Visualisierung B3 ist ent-
sprechend den Fotos der OLK gewählt worden (E. 3.3 hiervor) und damit 
nicht zu beanstanden. Die Halteposition des Busses ist auf der Visualisie-
rung B3 so gewählt, dass der Bus einen Abstand zum heutigen Trottoir ein-
hält. Ob die geplante Verbreiterung des Trottoirs vollständig berücksichtigt 
wurde und der Bus auf der Visualisierung B3 unter dem Ladearm oder zu 
weit hinten dargestellt ist, ist – auch aufgrund der Perspektive – nicht ein-
deutig erkennbar. Die Frage braucht nicht abschliessend geklärt zu werden, 
da es sich höchstens um minimale Ungenauigkeiten handelt, die keinen Ein-
fluss auf das Ergebnis hätten (vgl. hinten E. 7.3 und 7.6). Inwiefern die übri-
gen Fotoaufnahmen bzw. Visualisierungen der Beschwerdegegnerinnen die 
Situation falsch wiedergeben, legen die Beschwerdeführenden nicht dar; sol-
ches ist auch nicht erkennbar.

3.5 Die Beschwerdeführenden bringen weiter vor, die Vorinstanz habe 
die Stellungnahmen der städtischen Denkmalpflege und von Stadtgrün Bern 
nicht in die Beurteilung einbezogen (Beschwerde S. 14). Zu Unrecht: Die 
Vorinstanz hat die verschiedenen Stellungnahmen der städtischen Denkmal-
pflege erwähnt und erläutert, dass sich die OLK – zumindest indirekt – mit 
der Auffassung dieser Fachbehörde auseinandergesetzt habe (angefochte-
ner Entscheid E. 5a ff., 7a). Die städtische Denkmalpflege ist im Baubewilli-

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gungsverfahren auch zuständig für gartendenkmalpflegerische Belange von 
Anlagen, die zu schützens- oder erhaltenswerten Bauten gehören (vgl. 
Art. 11 Abs. 3 der Verordnung vom 11. Dezember 2002 über die städtische 
Denkmalpflege [Denkmalpflegeverordnung, DPFV; SSSB 426.41]). Die Be-
urteilung durch Stadtgrün Bern (vgl. Anhang A zum technischen Kurzbericht 
zur Projektänderung vom 22.8.2022, Akten RSA 4C pag. 533) musste die 
Vorinstanz daher nicht separat erwähnen, zumal diese noch vor der Projek-
tänderung verfasst wurde. Dass sich die Vorinstanz hauptsächlich mit der 
abweichenden Meinung der OLK befasst hat, ist nicht zu beanstanden.

3.6 Soweit die Beschwerdeführenden schliesslich rügen, die Vorinstanz 
habe die Beeinträchtigung des Ortsbilds und der Landschaft unabhängig 
vom wartenden Bus beurteilt (Beschwerde S. 12), ist dies ebenfalls unbe-
gründet. Denn die Vorinstanz hat sich ausführlich dazu geäussert (vgl. an-
gefochtener Entscheid E. 7i). Im Übrigen ist fraglich, ob der wartende Bus 
überhaupt von Belang ist, stellt er doch keine baubewilligungspflichtige 
Baute oder Anlage dar. Soweit ersichtlich, sind Fahrzeuge des öffentlichen 
Verkehrs oder deren Farbe in der Rechtsprechung im Zusammenhang mit 
dem Ortsbild- und Landschaftsschutz denn auch noch nie thematisiert wor-
den. Die Frage kann mit Blick auf die nachfolgenden Erwägungen offenblei-
ben.

3.7 Nach dem Gesagten können der Vorinstanz keine Fehler in der Sach-
verhaltsfeststellung und damit auch keine Verletzung des Untersuchungs-
grundsatzes vorgeworfen werden. Die diesbezüglichen Rügen erweisen sich 
als unbegründet. Eine andere Frage ist, ob die Vorinstanz die Auswirkungen 
des Bauvorhabens auf das Orts- und Landschaftsbild zu Recht anders als 
die OLK beurteilt hat. Darauf ist im Folgenden einzugehen.

4. 

Umstritten sind ausschliesslich die Auswirkungen des Vorhabens auf das 
Ortsbild und die Landschaft, namentlich auf den angrenzenden Elfenaupark 
mit dem ehemaligen Landsitz Elfenau, der unter strengem Schutz steht.

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4.1 Zu beachten sind zunächst die kantonalen Bestimmungen zum Orts-
bild- und Landschaftsschutz (Art. 9 f. BauG). Nach Art. 9 BauG dürfen Bau-
ten, Anlagen, Reklamen, Anschriften und Bemalungen Landschaften sowie 
Orts- und Strassenbilder nicht beeinträchtigen (Abs. 1 Satz 1). Die Gemein-
den können nähere Vorschriften erlassen (Abs. 3). Art. 6 der Bauordnung 
der Stadt Bern vom 24. September 2006 [BO; SSSB 721.1]) bestimmt – so-
weit hier relevant – Folgendes:

Art. 6 Einordnung in das Stadt-, Quartier- und Strassenbild
1 Bauten, Gebäudeteile und Gestaltungen des öffentlichen sowie pri-

vaten Aussenraums, die sich in ihrer Erscheinung nicht in das Stadt-, 
Quartier- und Strassenbild sowie die Stadtsilhouette einfügen oder 
die Einheitlichkeit der wesentlichen Merkmale der betreffenden Be-
bauung nicht wahren, sind unzulässig, auch wenn sie den übrigen 
Bauvorschriften entsprechen.

2 Für die Einordnung sind insbesondere die Gestaltung und Anordnung 
folgender Elemente massgebend:

a. Standort, Stellung und Form (Baukubus und Dach) des Gebäudes;

b. Gliederung der Aussenflächen (Fassaden und Dach), insbesondere 
von Sockelgeschoss, Dachrand, Balkone, Erker und Attika;

c. Material und Farbe;

d. Eingänge, Ein- und Ausfahrten;

e. Aussenraum, insbesondere die Begrenzung gegenüber dem Stras-
senraum, die Lärmschutzmassnahmen, die Abstellplätze und die Be-
pflanzung.

[…]

Diese Bestimmungen gehen über die «ästhetische Generalklausel» von 
Art. 9 Abs. 1 BauG hinaus; ihnen kommt selbständige Bedeutung zu (vgl. 
Zaugg/Ludwig, Kommentar zum bernischen BauG, Band I/II, 5. Aufl. 
2020/2024, Art. 9-10 N. 4). Die Gemeinde hat den südwestlich an die Wen-
deschlaufe angrenzenden Teil der Parzelle Nr. 2.________ zudem der 
Schutzzone C zugeordnet (vgl. vorne E. 2.1). Nach den näheren Vorschriften 
der Gemeinde (vgl. Art. 9a Abs. 2 BauG) umfassen die Schutzzonen Gebiete 
von besonderer landschaftlicher, städtebaulicher oder ökologischer Bedeu-
tung (Art. 25 Abs. 1 BO). In der Zone SZ C (Naturschutzareal) dürfen nur 
Bauten erstellt werden, die dem Schutzzweck dienen (Art. 25 Abs. 5 Satz 1 
BO). Das Bauvorhaben betrifft den (rein ökologischen) Schutzzweck des Na-
turschutzareals nicht, zumal das Fundament bzw. Gegengewicht des Lade-
arms unterirdisch geplant ist (vgl. vorne E. 2.1 f.). 

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4.2 Zu berücksichtigen ist ferner, dass die Stadt Bern mit der Elfenau 
(Parklandschaft mit Stadtgärtnerei und Aarehang, Umgebungsrichtung XX-
XII) im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von na-
tionaler Bedeutung (ISOS) mit dem Erhaltungsziel a verzeichnet ist (Objekt 
Nr. 499 «Bern», einsehbar unter: <www.bak.admin.ch>, Rubriken «The-
men/ISOS/ISOS und Ortsbildschutz/ISOS-Geoportal»). 

4.2.1 Nach Art. 6 Abs. 1 NHG wird durch die Aufnahme eines Objekts von 
nationaler Bedeutung in ein Inventar des Bundes dargetan, dass es in be-
sonderem Masse die ungeschmälerte Erhaltung, jedenfalls aber unter Ein-
bezug von Wiederherstellungs- oder angemessenen Ersatzmassnahmen die 
grösstmögliche Schonung verdient. Bundesinventare wie das ISOS gelten 
zwar unmittelbar nur bei der Erfüllung von Bundesaufgaben, wozu die Ertei-
lung einer Baubewilligung in der Bauzone für nicht den Bund betreffende Ob-
jekte grundsätzlich nicht gehört (vgl. BGE 139 II 271 E. 10.1). Soweit – wie 
hier – keine Bundesaufgabe in Frage steht, wird der Schutz von Ortsbildern 
vorab durch kantonales bzw. kommunales Recht gewährleistet. Art. 6 Abs. 2 
NHG ist deshalb nicht unmittelbar anwendbar. Die Kriterien dieser Bestim-
mung und die Schutzinteressen der Bundesinventare sind aber nicht unbe-
achtlich. Das ISOS als anderes Inventar im Sinn von Art. 13e der Bauverord-
nung vom 6. März 1985 (BauV; BSG 721.1) gilt für die Behörden von Kanton 
und Gemeinden auch im Baubewilligungsverfahren zumindest als Empfeh-
lung (vgl. BVR 2008 S. 117 E. 2b; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 9-10 N. 33b).

4.2.2 Die Umgebungsrichtung XXXII reicht bis zur Manuelstrasse und um-
fasst insbesondere die Manuelmatte (vgl. Beschrieb zum Objekt Nr. 499 
«Bern», einsehbar unter: <www.bak.admin.ch>, Rubriken «The-
men/ISOS/ISOS und Ortsbildschutz/ISOS-Geoportal»). Die Manuelstrasse 
selber, die Wendeschlaufe und der östliche Zugangsweg zum Elfenaupark 
liegen ausserhalb des inventarisierten Gebiets, ebenso der grösste Teil des 
Elfenauhölzlis und das freie Feld in Richtung Muri südlich der Wende-
schlaufe und des Zugangswegs (vgl. Übersichtsplan, Aufnahmeplan und 
Planlegende zum Objekt Nr. 499 «Bern»). Eine Umgebungsrichtung ist ein 
Bereich von ein- oder mehrseitig unbegrenzbarer Ausdehnung und meist 
von Bedeutung für den weiträumigen Bezug zwischen Bebauung und Land-
schaft. Das Erhaltungsziel a bedeutet, dass die Beschaffenheit als Kulturland 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29.08.2025, Nr. 100.2024.199U, 
Seite 14

oder Freifläche erhalten werden soll, d.h. die für das Ortsbild wesentliche 
Vegetation und Altbauten sind zu bewahren und störende Veränderungen zu 
beseitigen (vgl. Art. 9 Abs. 4 Bst. a der Verordnung vom 13. November 2019 
über das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz [VI-
SOS; SR 451.12]; Bundesamt für Kultur [BAK], Erläuterungen zum ISOS, 
2021, S. 5 und 8, einsehbar unter: <www.bak.admin.ch>, Rubriken «Baukul-
tur/ISOS und Ortsbildschutz/Das ISOS in Kürze/ISOS-Methode»). Das Bau-
vorhaben berührt das Erhaltungsziel zwar nicht direkt, zumal es ausserhalb 
des Schutzgebiets liegt. Es ist aber nicht von vornherein ausgeschlossen, 
dass es Auswirkungen auf die Schutzziele hat, etwa indem es den freien 
Blick auf das geschützte Gebiet oder dessen Unberührtheit beeinträchtigt 
(BGE 115 Ib 311 E. 5e). Das ISOS ist insoweit zu beachten (so auch ange-
fochtener Entscheid E. 7d). 

4.3 Der Elfenaupark ist in weiteren Schutzinventaren aufgeführt, die hier 
aber unbeachtlich sind. So betrifft das Bauvorhaben die primär ökologischen 
Schutzziele des angrenzenden Objekts Nr. 1314 «Aarelandschaft zwischen 
Thun und Bern» nicht, das durch das Bundesinventar der Landschaften und 
Naturdenkmäler (BLN) geschützt ist (einsehbar unter: <www.bafu.ad-
min.ch>, Rubriken «Themen/Thema Landschaft/Landschaften nationaler 
Bedeutung/BLN/Objektbeschreibungen/13 Zentrales Mittelland»). Gleiches 
gilt für das Objekt Nr. 69 «Belper Giessen», das im Bundesinventar der Auen 
von nationaler Bedeutung aufgeführt ist (einsehbar unter: <www.bafu.ad-
min.ch>, Rubriken «Themen/Thema Biodiversität/Ökologische Infrastruk-
tur/Biotope von nationaler Bedeutung/Auen/Objektblätter»), und die kanto-
nalen Naturschutzgebiete Nr. 6 «Elfenau» und Nr. 48 «Aarelandschaft Thun-
Bern» (einsehbar unter: <www.naturschutzgebiete.sites.be.ch>, Rubriken 
«Schutzgebiete»; vgl. angefochtener Entscheid E. 7d). Auch der Schutz des 
«Elfenaupark[s] mit Campagne, Wirtschaftsgebäuden, Orangerie und Pavil-
lon» durch das Schweizerische Kulturgüterschutzinventar (KGS-Inventar, 
einsehbar unter: <www.babs.admin.ch>, Rubriken «Weitere 
Aufgabenfelder/Kulturgüterschutz/KGS-Inventar») braucht hier nicht beach-
tet zu werden; dieses beschränkt sich grundsätzlich auf den ereignisorien-
tierten Kulturgüterschutz, mithin den Schutz von Kulturgütern bei bewaffne-
ten Konflikten, bei Katastrophen und in Notlagen (Art. 1 Bst. a des Bundes-
gesetzes vom 20. Juni 2014 über den Schutz der Kulturgüter bei bewaffne-

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ten Konflikten, bei Katastrophen und in Notlagen [KGSG; SR 520.3]), was 
hier kein Thema ist. Soweit der Elfenaupark schliesslich in der Liste histori-
scher Gärten und Anlagen der Schweiz des International Council on Monu-
ments and Sites (ICOMOS) vermerkt ist (einsehbar unter: <www.ico-
mos.ch>, Rubriken «Arbeitsgruppen/Gartendenkmalpflege/Projekte und In-
formationen»), ist diese rechtlich nicht verbindlich (vgl. Erläuterungen zur 
Liste historischer Gärten und Anlagen Ziff. 1.2, einsehbar unter: <www.ico-
mos.ch>, Rubriken «Arbeitsgruppen/Gartendenkmalpflege/Projekte und In-
formationen). Gleiches gilt für das künftige Garteninventar der Stadt Bern, 
das derzeit erarbeitet wird (vgl. dazu <www.bern.ch>, Rubriken «The-
men/Planen und Bauen/
Denkmalpflege/Gartendenkmalpflege»).

5. 

Die BVD hat im vorinstanzlichen Verfahren die OLK konsultiert (Verfügung 
vom 14.8.2023, Akten BVD 4A pag. 99 ff.), welche in ihrem Bericht vom 
19. September 2023 zum Schluss kam, dass das Baugesuch abzulehnen 
sei.

5.1 Einleitend wies die OLK auf den hochgradig geschützten Land-
schaftsraum der Elfenau mit der historisch bedeutsamen Parkanlage hin, der 
als hochwertiges Naherholungsgebiet der Stadt Bern von ausserordentlicher 
historischer und landschaftsästhetischer Bedeutung sei. Im Einzelnen cha-
rakterisierte sie das Orts- und Landschaftsbild in der Umgebung des Bauvor-
habens und dessen prägende Elemente und Merkmale wie folgt (OLK-Be-
richt S. 3):

«Die Endhaltestelle des Elfenau-Busses befindet sich an der östlichen 
Ecke der historischen Parkanlage, wo verschiedene Landschaftsräume 
aufeinandertreffen. Einerseits ist es der Übergang vom malerisch ge-
stalteten Elfenaupark mit seiner von Bäumen gefassten, grossen Manu-
elmatte zum durchgrünten Wohnquartier, andererseits ist es gegen Süd-
westen hin ein weites offenes Feld, das den Blick über Muri hinaus in 
das Aaretal hinauf weitet. Der von einer kurzen Allee mächtiger Eichen 
gesäumte Weg Richtung Aare hinunter bietet als Einstieg einen freien 
Blick über den kulturlandschaftlich geprägten Ostbereich der Elfenau 
und auf den Gurten. Das von der Manuelstrasse sanft abfallende und 
fein modellierte Gelände geht in eine schmale Ebene über und steigt 
dann wieder leicht zur stark coupierten Geländeterrasse des Aarehangs 
an, wo die spätbarocke Campagne sitzt.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29.08.2025, Nr. 100.2024.199U, 
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Der östliche Teil des Landschaftsparks präsentiert sich als grosse, vom 
Waldsaum des Elfenauhölzli flankierte Senke, als offener Raum mit 
leicht amphitheaterartigem Charakter, der durch eine markante Gruppe 
imposanter, etwa 150 Jahre alter Bäume ein prägendes Gestaltungsele-
ment enthält. Zusammen mit den mächtigen Einzelbäumen in den 
Randbereichen wird ablesbar, dass dieses Gelände zu Beginn des 19. 
Jahrhunderts durch bewusste Landschaftsgestaltung sein heutiges Aus-
sehen erhalten hat. Dieser dem ab 1910 schrittweise überbauten, gar-
tenstadtähnlichen Wohnquartier zugewandte östliche Bereich des Elfe-
nauparks erfüllt aus landschaftsästhetischer Sicht eine entscheidende 
Funktion: Er ermöglicht weiträumige Sichtbeziehungen sowohl zum 
Gurten als auch über Muri hinweg zum oberen Aareraum bis zu den 
Alpen. Das heisst, dass von diesem leicht erhöhten Standort aus nicht 
nur die unmittelbar umliegende, gestaltete Parklandschaft erfasst wird, 
sondern auch der natürliche Landschaftsraum als weitgespannte, rah-
mende Kulisse – ganz im Sinn des Landschaftsempfindens der Roman-
tik um 1800. Der Bereich um die Wendeschlaufe ist zudem nicht nur 
einer der Zugänge zum Elfenaupark, sondern fungiert aufgrund seiner 
terrainmässig erhöhten Eckposition auch als prominenter Auftakt zum 
historischen Grünraum.»

5.2 Die Wirkung des Bauvorhabens in Bezug auf das umliegende Orts- 
und Landschaftsbild beurteilte die OLK wie folgt (OLK-Bericht S. 3 f.):

«Der Ladearm steht auf der feldseitigen Strassenseite, am Auftakt zur 
grossen, weitgespannten Landschaftskammer des Elfenauparks. Er ist 
umgeben von Bäumen unterschiedlichen Alters, wobei insbesondere 
die alten Eichen am Eingang zum Elfenauhölzli von Bedeutung sind. Der 
Ladearm steht topografisch an einer leicht erhöhten – und damit aus 
einzelnen Perspektiven von weitem einsehbaren – Stelle, einem abge-
flachten Geländerücken, der einen Übergangsbereich zwischen den 
beiden eingangs erwähnten Grünräumen bildet, die in unterschiedlicher 
Neigung gegen Südosten beziehungsweise Südwesten hin abfallen.

Der Ladearm tritt auch ohne die ursprünglich ebenfalls dort geplante 
Wartehalle je nach Standpunkt des Betrachters markant in Erscheinung; 
im Umfeld des alten Baumbestands am Auftakt zum Elfenauhölzli kann 
er daher als Störfaktor wahrgenommen werden. Zusammen mit den auf-
fälligen roten Bussen, die jeweils dort über einen längeren Zeitpunkt ab-
gestellt werden, kann der Ladearm eine nahezu permanente visuelle 
Beeinträchtigung darstellen. Es ist daher offensichtlich, dass der Lade-
arm nicht für sich allein beurteilt werden kann, sondern bezüglich seiner 
landschaftsästhetischen Wirkung stets in seiner ihm zugedachten Funk-
tion, d.h. zusammen mit den dort abgestellten roten Bussen, zu betrach-
ten ist. Aufgrund der am unmittelbaren Rand des Schutzperimeters ab-
gestellten Linienbusse kann die geplante Ladestation gesamthaft eine 
optische Wirkung entfalten, die aus unterschiedlicher Perspektive immer 
wieder als Störfaktor wahrgenommen werden kann. Der Vergleich der 
Visualisierung aus der Baubeschwerde […] mit den Fotos der OLK […] 
zeigt zudem, dass besagte optische Beeinträchtigung in der laublosen 
Vegetationsperiode entsprechend gewichtiger zu Buche schlagen 
wird.»

Weiter führte die OLK aus, Blickachsen und Sichtbeziehungen seien konsti-
tuierende Elemente von Landschaftsparks und im harmonisch strukturierten 
Geflecht aus natürlicher und gestalteter Landschaft von massgeblicher Be-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29.08.2025, Nr. 100.2024.199U, 
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deutung, weshalb bauliche Interventionen, wie sie der geplante Ladearm mit 
Bushaltestelle darstelle, auch in Randbereichen grosse negative Auswirkun-
gen hätten (vgl. OLK-Bericht S. 3 f.). Zu den hier massgebenden Sichtbezie-
hungen hielt die OLK im Einzelnen Folgendes fest (OLK-Bericht S. 4):

«Hier gilt das gleiche wie bei der vorangehenden Frage: Der Ladearm ist 
zusammen mit den roten Bussen zu beurteilen. Das Bauvorhaben wird 
nicht aus jeder Perspektive gleich beeinträchtigend wahrgenommen, je 
nachdem, ob von aussen auf den Standort oder aus dessen Umgebung 
in die Ferne geblickt wird. Am störendsten ist die Wirkung auf die Sicht 
aus südöstlichen sowie aus nordwestlichen bis südwestlichen Richtun-
gen. Foto 2 der OLK zeigt die Perspektive vom Mettlenquartier (Gde. 
Muri) her kommend, wo die Ladestation mit Bus die Blickachse der Ma-
nuelstrasse umso mehr versperrt, je näher man der Endhaltestelle 
kommt. Auch der Blick aus der entgegengesetzten Richtung, aus dem 
Bereich der Verzweigung von Egghölzli- und Manuelstrasse (Foto 1) ist 
entsprechend betroffen. Je weiter sich der Betrachter vom Bauvorhaben 
entfernt, desto weniger wird die Ladestation mit Bus wahrgenommen. 
Doch selbst aus dem mittleren Bereich der Elfenau, mit Blick über die 
grosse Matte hinauf zur Manuelstrasse, ist die Ladestation mit Bus zu 
sehen, weil sie auffällig am oberen Rand des Parks situiert ist. Es 
sind insbesondere auch die unterschiedlichen Ausblicke von verschie-
denen Standorten im Bereich der Endhaltestelle aus ins Umland (z.B. 
Aareraum mit Alpenpanorama in der Fernsicht oder Sicht über die of-
fene Manuelmatte hinunter zur Elfenau), die visuell stark tangiert sind – 
mithin also just am Auftakt zur wertvollen Parklandschaft der Elfenau. 
Dieser westliche [richtig: östliche] Eckpunkt des Elfenauparks nimmt 
nicht zuletzt aufgrund seiner topografisch erhöhten Lage am Übergang 
zweier Geländesenken bezüglich Sichtbeziehungen eine wichtige An-
gelfunktion ein.»

Im Anhang führte die OLK zu den Fotos sodann Folgendes aus:

«Foto 1: Blick Richtung Muri und Aaretal. Aus dieser Perspektive bilden 
die Baumkronen von Elfenau- und Mettlenhölzli eine natürliche Torsi-
tuation, die den Blick in die Landschaft hinaus lenkt – ein Gestaltungs-
element, das für Englische Gärten des frühen 19. Jahrhunderts kenn-
zeichnend ist. Und just hier hinein (im Bereich des Trottoirs, rechts ne-
ben dem Velofahrer) käme die Ladestation mit Bushaltestelle zu stehen, 
was die Blickachse zum Eckpunkt des Landschaftsparks nachhaltig 
stören würde.»

«Foto 2: Blick von Mettlen (Gde. Muri) her kommend Richtung Bern. Die 
Ladestation mit Bushaltestelle käme im Bereich des Trottoirs (neben der 
markanten Baumgruppe in der Bildmitte) zu stehen und würde die 
Blickachse entlang der Manuelstrasse – die den Landschaftspark gegen 
Norden begrenzt – stark beeinträchtigen.»

«Foto 3: Blick von der Elfenau über die offene Manuelmatte Richtung Ma-
nuelstrasse. Die Busendstation befindet sich rechts der markanten Villa. 
Von hier aus tritt der eindrückliche Bewuchs des historischen Elfenau-
wäldli raumprägend in Erscheinung. Ebenfalls ersichtlich ist die sanft ge-
wellte Topografie mit dem abgeflachten Geländerücken, auf dem die 
gartenstadtähnliche Quartierbebauung und der obere Eingang zum his-
torischen Landschaftspark liegen. Die Ladestation mit Bushaltestelle 
wäre von hier aus insbesondere in der laublosen Zeit klar erkennbar.»

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29.08.2025, Nr. 100.2024.199U, 
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5.3 Die Fachmeinung der OLK ist für die Behörden nicht verbindlich und 
es gilt diesbezüglich der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Das Ver-
waltungsgericht gesteht ihr aber regelmässig einen erheblichen Stellenwert 
zu (sog. erhöhte Beweiskraft). Es prüft insbesondere, ob die Fachmeinung 
gefestigt und gut abgestützt ist und ob sie – nach entsprechenden Erläute-
rungen – auch Laiinnen und Laien zu überzeugen vermag (BVR 2009 S. 328 
E. 5.7, 2004 S. 489 E. 4c; VGE 2016/1 vom 16.2.2016 [bestätigt durch 
BGer 1C_23/2017 vom 3.10.2017] E. 7.6; Michel Daum, a.a.O., Art. 19 N. 36 
und 58). 

6. 

Die Vorinstanz ist der Beurteilung der OLK aus verschiedenen Gründen nicht 
gefolgt. 

6.1 Zunächst beschrieb sie die Umgebung des Bauvorhabens anders, 
weil die OLK diese ungenügend erfasst habe. Zwar befinde sich unmittelbar 
beim Bauvorhaben die Manuelmatte und das Elfenauhölzli, womit die Um-
gebung stark durchgrünt sei. Ebenso liege unmittelbar südöstlich nach dem 
geplanten Standort der neuen Bushaltekante der östliche, etwas höher gele-
gene und von Bäumen geprägte Auftakt zum Elfenaupark. Die Umgebung 
des Bauvorhabens sei Richtung Südosten und Nordwesten sowie vom Elfe-
nauweg westlich der Manuelmatte (Fussweg) aus gesehen aber auch stark 
geprägt vom Strassenraum der Manuelstrasse. Die Strasseninfrastruktur sei 
gut ersichtlich. Die Manuelstrasse bilde eine klare Grenze zwischen den 
Wohnsiedlungen und dem Elfenaupark; der geplante Standort der neuen 
Bushaltestelle sei genau an dieser Grenze geplant. Bei einem mitten in der 
Stadt gelegenen Landschaftspark liege es auf der Hand, dass eine Grenze 
zum Strassenraum bzw. dem überbauten Stadtgebiet allenfalls abrupt er-
scheine und ein starker Kontrast zwischen Strasseninfrastruktur und Land-
schaftspark bestehe (angefochtener Entscheid E. 7c S. 25 f.). – Diese Aus-
führungen sind für das Verwaltungsgericht gut nachvollziehbar. Denn es fällt 
auf, dass die OLK in ihrer Beschreibung der Umgebung des Bauvorhabens 
den Elfenaupark bzw. die Manuelmatte, das durchgrünte Wohnquartier so-
wie das offene Feld im Südosten in Richtung der Gemeinde Muri besonders 

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hervorhebt; die Manuelstrasse mit der dazugehörigen Strasseninfrastruktur 
sowie die Wendeschlaufe lässt sie hingegen ausser Acht (vgl. vorne E. 5.2). 
Dadurch erweckt sie den Eindruck, die Übergänge zwischen den Land-
schaftsräumen bzw. von diesen zum Wohnquartier seien fliessend und 
durchgehend durchgrünt. Die Umgebung der neuen Bushaltestelle ist aller-
dings auch geprägt vom Strassenraum der Manuelstrasse, der bei der ge-
planten Bushaltekante immerhin rund 10 m breit ist, sowie der Wende-
schlaufe mit der bestehenden Infrastruktur (Haltekante, Warte- und Velo-
raum), was sich ohne weiteres aus den Plänen und Fotos in den Akten ergibt 
(vgl. Situationsplan 1:100 vom 22.8.2022, Akten RSA 4B). Dem durfte und 
musste die Vorinstanz entgegen der Auffassung der Beschwerdeführenden 
Rechnung tragen (vgl. Beschwerde S. 14 f.).

6.2 Im Weiteren beurteilte die Vorinstanz die optische Wirkung des La-
dearms und des wartenden Busses abweichend von der OLK: Der Ladearm 
trete nicht störend oder markant in Erscheinung, da er nicht über die Bäume 
hinausrage, eine dezente grüne Farbe aufweise und deshalb zur grünen Um-
gebung keinen grossen farblichen Kontrast herstelle. Er sei Teil der techni-
schen Infrastruktur des elektrifizierten öffentlichen Verkehrs und damit Be-
standteil eines modernen Strassenraums. Als solcher sei er klar als Infra-
struktur des Strassenraums zu erkennen (angefochtener Entscheid E. 7e, 7f 
und 7g). Zum wartenden Bus erwog die Vorinstanz, die roten Busse würden 
zum typischen Erscheinungsbild auf den Strassen in der Stadt Bern gehören. 
Sie seien auch in dem vom ISOS erfassten Gebiet (insbes. Altstadt) unter-
wegs. Der Bus sei zudem nicht auffälliger als die entlang der Manuelstrasse 
geparkten Autos, was sich aus der Visualisierung A3 der Beschwerdegeg-
nerinnen ergebe. Es sei nicht erkennbar, weshalb die rote Farbe des Busses 
störend sei, wenn zugleich Autos in allen möglichen Farben in unmittelbarer 
Nähe abgestellt würden (angefochtener Entscheid E. 7i). Die Beschwerde-
führenden sind hingegen der Auffassung, der Ladearm und der wartende 
Bus würden einen «erheblichen Gegensatz zur bestehenden weitläufig, un-
verbauten grünen Ebene» schaffen. Es sei die erste technische und am mas-
sivsten in Erscheinung tretende Anlage an der Seite der Manuelstrasse, die 
mit den bestehenden Anzeigetafeln, Beleuchtungskandelabern und derglei-
chen nicht vergleichbar sei. Daran vermöge der dezente Farbton nichts zu 
ändern. Der wartende Bus trete sodann nicht nur wegen seiner auffälligen 

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Farbe, sondern auch wegen seiner Volumetrie kräftig in Erscheinung. Er falle 
in der unbebauten grünen Landschaft stark auf. Die Autos seien dagegen 
nicht direkt an der Manuelmatte geparkt und aufgrund ihrer Grösse und Di-
stanz zur Eingangspforte auch weniger auffällig (Beschwerde S. 17 f.). – Auf 
den Visualisierungen A2 und B2 ist ersichtlich, dass der Ladearm durch die 
Farbgebung und seine Lage inmitten von Bäumen – zumindest wenn diese 
belaubt sind – nicht auffällt. Auch ordnet er sich in die Strasseninfrastruktur 
ein und tritt zwischen den bestehenden Kandelabern nicht markant in Er-
scheinung. Zwar ist der Ladearm in der vertikalen wie auch in der horizonta-
len Ausdehnung im Vergleich voluminöser. Wie die Vorinstanz zutreffend 
festgehalten hat, ist er allerdings als Teil der technischen Infrastruktur des 
elektrifizierten öffentlichen Verkehrs wahrnehmbar und damit Bestandteil ei-
nes modernen Strassenraums (vgl. angefochtener Entscheid E. 7g; vgl. 
auch Bilder von Ladearmen bei den bereits umgestellten Buslinien 17 und 
21 und der Endhaltestelle Blinzern der Buslinie 19, einsehbar unter: 
<www.bernmobil.ch>, Rubriken «Unternehmen/Projekte&Innovatio-
nen/Elektrifizierung Flotte/Streckenlader»; vgl. auch Fotos in Beschwerde 
S. 21 f.). Der Vorinstanz ist auch insofern zu folgen, als die roten Busse von 
Bernmobil zum Strassen- und damit zum Ortsbild der Stadt Bern gehören. 
Vor diesem Hintergrund ist mit der BVD davon auszugehen, dass der war-
tende Bus – soweit für das Orts- und Landschaftsbild überhaupt von Belang 
(vgl. vorne E. 3.6) – grundsätzlich nicht stört. 

7. 

Schliesslich beurteilte die Vorinstanz die Auswirkungen des Bauvorhabens 
namentlich mit Blick auf die Sichtbeziehungen abweichend von der OLK. 

7.1 Dazu ist in allgemeiner Hinsicht zunächst Folgendes festzuhalten: 
Die Manuelstrasse inkl. Wendeschlaufe, der östliche Zugangsweg zum Elfe-
naupark, ein grosser Teil des Elfenauhölzlis und das offene Feld im Südos-
ten der geplanten Bushaltekante liegen ausserhalb des im ISOS verzeichne-
ten Gebiets, d.h. sie sind von der Umgebungsrichtung XXXII nicht erfasst 
(vorne E. 4.2.2; vgl. auch angefochtener Entscheid E. 7g). Die Sicht von der 
Manuelstrasse in Richtung Muri und umgekehrt von der Wendeschlaufe aus 

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stadteinwärts ist für das ISOS-Gebiet also von vornherein höchstens inso-
weit relevant, als die freie Sicht auf die Manuelmatte (Wiese bis zum östli-
chen Zugangsweg) beeinträchtigt würde. Die Sicht entlang der Manuel-
strasse stadteinwärts und in Richtung Muri einschliesslich Sicht auf die öst-
liche Eingangspforte zum Elfenaupark und die Weitsicht in die Alpen betref-
fen das ISOS-Gebiet hingegen nicht; sie sind nur, aber immerhin im Rahmen 
des allgemeinen Ortsbild- und Landschaftsschutzes zu beachten.

7.2 Zur Sicht entlang der Manuelstrasse in Richtung Muri einschliesslich 
Sicht auf die östliche Eingangspforte zum Elfenaupark und die Weitsicht in 
die Alpen ergibt sich zunächst Folgendes:

7.2.1 Die Vorinstanz hat ausgeführt, auf dem Foto 1 im Bericht der OLK 
seien zwei Sichtkorridore zu sehen. Der schmalere ergebe sich aus der 
Fortsetzung der Manuelstrasse und der natürlichen Torsituation mit den Bäu-
men entlang der Manuelstrasse. Der Ladearm, der horizontal über der Ma-
nuelstrasse auskrage, komme vor diesen Sichtkorridor zu liegen. Die Visua-
lisierung A2 der Beschwerdegegnerinnen zeige aber auf, dass der Ladearm 
nur knapp in den schmaleren Sichtkorridor hineinrage und der Blick auf das 
Alpenpanorama nach wie vor möglich sei – soweit die Belaubung im Sommer 
diesen nicht verhindere. Mithin werde die Sicht durch den Ladearm nicht 
stärker eingeschränkt als dies durch die bestehenden Bäume im Hintergrund 
ohnehin bereits der Fall sei. Es sei daher nicht ersichtlich, dass diese Torsi-
tuation oder der Ausblick durch den Ladearm gestört werde. Der breitere 
Sichtkorridor rechts neben der Manuelstrasse oberhalb des alleeartigen 
Fusswegs und der Manuelmatte werde durch den Ladearm ebenfalls nicht 
gestört; denn dieser krage horizontal über die Manuelstrasse aus, also in 
entgegengesetzter Richtung zum breiteren Sichtkorridor. Der Ladearm be-
finde sich sodann inmitten von Bäumen; er werde von den mächtigen Bäu-
men auf der Manuelmatte bei weitem überragt bzw. von diesen je nach Per-
spektive verdeckt (angefochtener Entscheid E. 7e). Zum wartenden Bus 
führte die Vorinstanz aus, der breitere Sichtkorridor oberhalb des alleearti-
gen, von mächtigen Bäumen gesäumten Fusswegs sowie der Blick auf die-
sen und die Manuelmatte blieben vom Bus gänzlich unberührt. Auch der 
schmalere Sichtkorridor in der Flucht der Manuelstrasse und die Sicht auf 
das Alpenpanorama würden nicht beeinträchtigt. Der Bus sei weniger hoch 

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als der Ladearm und die Bäume im Hintergrund. Die Sichtbeziehungen wür-
den durch diesen nicht gestört (angefochtener Entscheid E. 7i). Die Sicht auf 
den alleeartigen Fussweg bleibe sodann unberührt (angefochtener Ent-
scheid E. 7e und i; vgl. auch hinten E. 7.5.1).

7.2.2 Die Beschwerdeführenden machen geltend, es gehe weniger um die 
Sichtkorridore, sondern vielmehr um die Auswirkungen der Bushaltestelle 
auf die Eingangspforte des Parks. Der Ladearm mit Bus greife «massiv» in 
den durch alten Eichenbestand geprägten östlichen Zugangsweg zum Elfe-
naupark ein und werte diesen ab. Dadurch werde die Atmosphäre des Park-
eintritts erheblich vermindert. Die Eingangspforte gelte als wichtiges prägen-
des Element; ihr komme grosse kulturlandschaftliche Wirkung sowie kultur-
historische Bedeutung zu. Der Ladearm mit wartendem Bus bewirke weiter 
einen Bruch in die unberührte Weitsichtigkeit und Grossräumigkeit, die für 
die Parkanlage als Merkmal von besonderer Bedeutung sei. Die Sicht auf 
die Eingangspforte werde durch den Ladearm und den wartenden Bus ver-
deckt, was sich aus ihrer eigenen Visualisierung ergebe. Zur Sicht auf das 
Alpenpanorama machen die Beschwerdeführenden weiter geltend, diese 
werde gestört, was vor allem vor Ort gut wahrnehmbar und mittels Fotos 
schwierig aufzuzeigen sei. Sodann bringen sie gestützt auf ihre Visualisie-
rung vor, dass sich weder der Ladearm noch der Bus hinter oder inmitten der 
Bäume befinde; von einer Unterordnung könne nicht die Rede sein. Auf der 
Visualisierung sei auch ersichtlich, dass der Ladearm die Bäume bei der Ein-
gangspforte überrage (Beschwerde S. 16 f.).

7.2.3 Die Beschwerdeführenden stützen ihre Argumentation massgeblich 
auf eine eigene Visualisierung zur Sichtbeziehung nach Südosten (Be-
schwerde S. 17). Die Betrachterin bzw. der Betrachter befindet sich bei die-
ser Visualisierung nicht auf dem Trottoir, sondern mitten auf der Manuel-
strasse in unmittelbarer Nähe der neuen Haltestelle. Die Visualisierung der 
Beschwerdeführenden ist deshalb nicht mit dem Foto 1 der OLK und den 
Visualisierungen A1-A3 der Beschwerdegegnerinnen vergleichbar, auf wel-
che sich die Vorinstanz gestützt hat. Zur Sicht auf die östliche Eingangspforte 
ist Folgendes festzuhalten: Der Eintritt zum geschützten Teil des Elfenau-
parks erfolgt zwar über den östlichen Zugangsweg, dieser liegt aber ausser-
halb des im ISOS verzeichneten Gebiets. Die Eingangspforte selbst ist also 

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landschaftlich nicht derart sensibel, wie dies die Beschwerdeführenden und 
die OLK ausführen. Zudem stören der Ladearm und Bus die unmittelbare 
Umgebung nicht (vorne E. 6.2). Auch die Sicht auf den östlichen Zugangs-
weg wird selbst auf der Visualisierung der Beschwerdeführenden nur etwas 
und der Blick auf die alten Eichen entlang des alleeartigen Fusswegs gar 
nicht beeinträchtigt. Es kann mithin nicht von einem «massiven Eingriff» in 
den durch alten Eichenbestand geprägten östlichen Zugangsweg zum Elfe-
naupark die Rede sein. Auch liegt entgegen der OLK keine «nahezu perma-
nente visuelle Beeinträchtigung» vor (vgl. vorne E. 5.2). Was die Weitsicht in 
die Alpen betrifft, vermögen die Beschwerdeführenden die schlüssigen Er-
wägungen der Vorinstanz nicht in Frage zu stellen: Diese hat nachvollziehbar 
dargelegt, dass die Sicht entlang der Manuelstrasse in Richtung Muri bereits 
durch die Bäume im Hintergrund der geplanten Bushaltekante eingeschränkt 
wird und der Ladearm sowie der wartende Bus diese nicht zusätzlich beein-
trächtigen (vgl. OLK-Bericht, Foto 1, Akten BVD 4A pag. 120; Visualisierun-
gen A1-A3). Dass der Ladearm und der wartende Bus grösser wirken, je 
näher man an sie herangeht, ändert daran nichts, gilt das doch auch für die 
Bäume im Hintergrund. Deshalb ist auch nicht relevant, dass der Ladearm 
aus der von den Beschwerdeführenden gewählten Perspektive weniger 
durch die Bäume vor der geplanten Bushaltestelle rechts neben dem Trottoir 
verdeckt wird (vgl. Beschwerde S. 17). Mit ihrer Visualisierung zeigen die 
Beschwerdeführenden weiter nicht auf, dass die Sicht in die Alpen durch den 
Ladearm mit Bus eingeschränkt wird. Vielmehr bleibt der Ausblick über die 
Bäume am Ende der Manuelstrasse hinweg in den Alpenraum auch in dieser 
Darstellung unberührt. Der breitere Sichtkorridor rechts neben der Manuel-
strasse oberhalb des alleeartigen Fusswegs ist darauf nicht erkennbar. Von 
einem «Bruch in die unberührte Weitsichtigkeit und Grossräumigkeit» kann 
nicht die Rede sein. Ebenso wenig wird die von der OLK beschriebene 
«Landschaftskulisse» des Elfenauparks beeinträchtigt (vgl. vorne E. 5.1). 
Soweit die Beschwerdeführenden insoweit einen Augenschein beantragen, 
erübrigt sich dieser. Selbst wenn die Alpen vor Ort besser sichtbar sein mö-
gen, sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten. Warum die behauptete Ein-
schränkung nicht mit Fotos bzw. Visualisierungen aufgezeigt werden kann, 
ist ohnehin nicht nachvollziehbar. Die Vorinstanz ist folglich zutreffend zum 
Schluss gekommen, dass der Ladearm und der wartende Bus die Sicht ent-
lang der Manuelstrasse in Richtung Muri einschliesslich Sicht auf die östliche 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29.08.2025, Nr. 100.2024.199U, 
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Eingangspforte und die Weitsicht in die Alpen nicht (zusätzlich) einschränken 
werden.

7.3 Strittig ist weiter, ob die Sicht vom südöstlichen Ende der Manuel-
strasse aus stadteinwärts (in Richtung Nordwesten) beeinträchtigt wird: Die 
Vorinstanz ist der Auffassung, die Manuelstrasse sei aus dieser Perspektive 
nach wie vor frei überblickbar und wirke Richtung Norden offen; sie sei zu-
dem in den Schutzinventaren nicht aufgeführt und bereits heute von der 
Strasseninfrastruktur (Beleuchtungskandelaber, Strassenschilder) sowie 
den parkierten Autos geprägt (angefochtener Entscheid E. 7g und 7i). – 
Diese Ausführungen sind nicht zu beanstanden. Soweit die Beschwerde-
führenden geltend machen, die OLK zeige mit ihrem Foto 2 auf, dass die 
Blickachse entlang der Manuelstrasse erheblich beeinträchtigt werde, über-
zeugt dies nicht. Der Ladearm mit Bus ist auf dem Foto der OLK nicht abge-
bildet; er ist aber auf der Visualisierung B3 der Beschwerdegegnerinnen zu 
sehen. Daraus ergibt sich, dass der Blick entlang der Manuelstrasse, aus der 
von der OLK gewählten Perspektive frei bleibt, selbst wenn der Bus noch 
etwas weiter rechts anhalten würde (vorne E. 3.4). Zudem weist die Vorin-
stanz zutreffend darauf hin, dass die Manuelstrasse bereits von Strassenin-
frastruktur und parkierten Autos geprägt ist; dadurch fallen der Ladearm und 
der wartende Bus weniger auf (vgl. auch vorne E. 6.2). Damit ist auch beim 
Blick in Richtung Nordwesten nicht von einer Beeinträchtigung der Sichtbe-
ziehung entlang der Manuelstrasse auszugehen.

7.4 Als Zwischenfazit steht damit fest, dass der Ladearm und der war-
tende Bus nicht markant bzw. als Fremdkörper in Erscheinung treten. Die 
Sichtbeziehungen stadteinwärts und in Richtung Muri einschliesslich Sicht 
auf die östliche Eingangspforte zum Elfenaupark und Weitsicht in die Alpen 
werden nicht (zusätzlich) bzw. höchstens geringfügig eingeschränkt. Es ist 
deshalb nicht ersichtlich, dass sich das Bauvorhaben insofern nicht gut in 
das Stadt-, Quartier- und Strassenbild einordnen soll (vgl. vorne E. 4.1), zu-
mal auch die Gemeinde die projektierte Variante aus ästhetischer Sicht zur 
Ausführung empfiehlt (vgl. Bericht Baupolizeibehörde vom 26.10.2022, Ak-
ten RSA 4B pag. 648) und sich das Verwaltungsgericht gegenüber der Auf-
fassung der Gemeinde eine gewisse Zurückhaltung auferlegt (statt vieler 

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BVR 2023 S. 25 E. 5.5; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 9-10 N. 5 mit weiteren 
Hinweisen).

7.5 Zu prüfen bleibt, ob das Bauvorhaben die Sichtbeziehungen in den 
vom ISOS geschützten Teil des Elfenauparks und innerhalb des Parks be-
einträchtigt, insbesondere die (freie) Sicht auf bzw. über die Manuelmatte. 
Zur Sicht von der Manuelstrasse her in den Elfenaupark in Richtung Südos-
ten ergibt sich Folgendes:

7.5.1 Die Vorinstanz hat erwogen, die Sicht von der Manuelstrasse rechts 
über die Manuelmatte auf die mächtigen Bäume bei der Eintrittspforte in den 
Park bleibe unverändert bestehen. Die Blickachse zum Eckpunkt des Land-
schaftsparks werde selbst in der laublosen Jahreszeit weder durch den La-
dearm noch durch den Bus beeinträchtigt (angefochtener Entscheid E. 7e 
und 7i). 

7.5.2 Diese Ausführungen sind gut nachvollziehbar: So wird auch auf der 
Visualisierung der Beschwerdeführenden (Beschwerde S. 17) die Sicht auf 
den östlichsten Punkt des vom ISOS geschützten Gebiets durch den Lade-
arm und den Bus nur etwas eingeschränkt. Der Blick auf die alten Eichen 
entlang des alleeartigen Fusswegs wird auch aus dieser Perspektive nicht 
beeinträchtigt. Ansonsten bleibt der Blick über die Manuelmatte frei für Fuss-
gängerinnen und Fussgänger, die sich auf der Manuelstrasse in Richtung 
der Bushaltestelle bewegen. Insoweit können die Beschwerdeführenden 
nichts aus ihrem Vorbringen ableiten, wonach der Blick von Personen, die 
sich auf der Manuelstrasse in Richtung Südosten bewegen, entgegen der 
Vorinstanz nicht in Richtung des Strassenverlaufs gezogen werde, sondern 
sich in Richtung Park richte (Beschwerde S. 16 ff.).

7.6 Zur Sicht vom südöstlichen Ende der Manuelstrasse aus in Richtung 
Nordwesten hat die Vorinstanz erwogen, die Sichtbeziehung zum Elfenau-
park mit Elfenauhölzli und Manuelmatte werde weder durch den Ladearm 
noch den wartenden Bus beeinträchtigt. Von der Manuelmatte sei aus dieser 
Blickrichtung ein schmaler Grünstreifen rechts der Baumgruppe zu erken-
nen; dieser werde vom Ladearm nicht verdeckt. Auf der Visualisierung B2 
bzw. B3 würden vielmehr die bestehenden Schilder (Fahr- und Parkverbot), 
die Wanderwegsignalisation, die Informationstafel und die Siloballen störend 

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auffallen (angefochtener Entscheid E. 7g und 7i). Die Beschwerdeführenden 
verweisen diesbezüglich auf ihre Kritik an der Visualisierung B3 der Be-
schwerdegegnerinnen. Sie machen geltend, der Bus müsse auf der Visuali-
sierung weiter vorne und weiter rechts stehen (vorne E. 3.4). Daraus können 
sie indes nichts zu ihren Gunsten ableiten: Selbst wenn die Position des Bus-
ses auf der Visualisierung B3 nicht der künftigen Halteposition entsprechen 
sollte, würde der Blick auf den Elfenaupark nicht bzw. noch weniger beein-
trächtigt, da der Bus weiter rechts stehen würde. Eine Beeinträchtigung der 
Sicht in den Elfenaupark ist von diesem Standort aus deshalb nicht erkenn-
bar.

7.7 Zur Sicht vom Elfenauweg (Fussweg) in Richtung Osten zur Bushal-
testelle ist Folgendes festzuhalten:

7.7.1 Die Vorinstanz hat erwogen, der Ladearm sei – entgegen der OLK – 
aus dieser Perspektive nicht zu erkennen, denn er verschwinde hinter den 
beiden mächtigen Bäumen, die links daneben auf der Manuelmatte stehen; 
dies zeige die Visualisierung C3 der Beschwerdegegnerinnen, welche die 
Situation mit Blick auf die bewilligten Projektpläne besser darstelle als die 
Beschreibung der OLK. Vom wartenden Bus sei lediglich der hintere Teil zu 
sehen; der Rest sei durch die Bäume verdeckt. Der Ladearm überrage die 
Bäume nicht; er könne somit nicht markant in Erscheinung treten bzw. sei 
nicht – wie die OLK ausführe – am oberen Rand des Parks auffällig situiert. 
Selbst wenn der Ladearm und der Bus in der laublosen Zeit (ganz) zu sehen 
sein sollten, würden sie aufgrund der grossen Distanz klein wirken. Mit Blick 
auf die entlang der Manuelstrasse geparkten Autos sei schwer zu sehen, auf 
welcher Strassenseite der Bus stehe. Eine Beeinträchtigung des Elfenau-
parks sei aus dieser Richtung nicht zu erkennen. Schliesslich sei der Bus 
vom alleeartigen Fussweg aus bereits heute sichtbar und gehöre zum Stras-
senbild. Mit der geplanten Bushaltekante ändere sich an diesem Zustand 
nichts (vgl. angefochtener Entscheid E. 7h f.).

7.7.2 Die Beschwerdeführenden machen geltend, der Ladearm werde auf-
grund des leicht erhöhten Standorts zumindest in der laublosen Zeit wahrge-
nommen. Der Blick werde aus dieser Perspektive von der Eingangspforte 
auf die neue Haltestelle gelenkt. Zudem sei zu beachten, dass vom Fussweg 
aus gesehen die räumliche Grenze bei den Hecken vor den bebauten Par-

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zellen liege. Weiter sei – entgegen der Behauptung der Vorinstanz – vom 
Fussweg «Elfenauweg» gut ersichtlich, auf welcher Strassenseite sich der 
wartende Bus befinde. Auf der Seite der Manuelstrasse trete der Bus stärker 
in Erscheinung als bei der bisherigen Haltestelle. Es sei zwar zutreffend, 
dass der Bus bereits heute je nach Standpunkt sichtbar sei. Die Vorinstanz 
verkenne jedoch, dass er neu an einem besonders empfindlichen Standort 
in Konkurrenz zu den Bäumen und zum Auftakt zum Elfenaupark stehen 
solle (Beschwerde S. 23).

7.7.3 Vorab ist festzuhalten, dass der Ladearm und der wartende Bus aus-
serhalb des vom ISOS geschützten Elfenauparks zu stehen kommen. Sie 
beeinträchtigten vom Elfenauweg aus die freie Sicht auf das ISOS-Gebiet 
nicht; der Blick über die Manuelmatte bleibt auch mit der neu geplanten Bus-
haltekante frei. Im Übrigen sind der Ladearm und der Bus kaum sichtbar und 
kann ihnen eine gute Einordnung nicht abgesprochen werden: Dass der La-
dearm in der laublosen Zeit vom Elfenauweg aus vermutlich zu sehen sein 
wird, hat die Vorinstanz berücksichtigt; sie hat dessen Wirkung aber auf-
grund der Distanz und der Bäume auf der Manuelmatte zu Recht relativiert. 
Aus dieser Entfernung ist auch nicht nachvollziehbar, dass der Blick auf die 
neue Haltestelle gelenkt würde, wie die Beschwerdeführenden geltend ma-
chen. Dies umso weniger, als der Auftakt zum Elfenaupark durch Bäume 
verdeckt wird und die Haltestelle sowie der Bus bereits heute an der beste-
henden Haltestelle zu sehen sind, worauf die Vorinstanz zutreffend hinge-
wiesen hat (vgl. Visualisierung C1 mit dem bestehenden Wartehäuschen im 
Hintergrund). Insofern verändert sich am bestehenden Zustand nichts; selbst 
wenn der hintere Teil des Busses vom Elfenauweg aus zu sehen sein sollte 
(vgl. Visualisierung C3). Dass der Bus näher am Elfenaupark stehen wird, 
fällt auf diese Distanz nicht ins Gewicht. Eine (zusätzliche) Beeinträchtigung 
der Sichtbeziehung nach Osten ist deshalb nicht zu erkennen.

7.8 Zu prüfen bleibt schliesslich die Sicht von der Wendeschlaufe aus in 
Richtung (Süd-)Westen über die Manuelmatte:

7.8.1 Die Vorinstanz hat erwogen, abgesehen von der Anwohnerschaft 
würden vor allem Personen in diese Richtung blicken, die den Elfenaupark 
besuchen und bei der neuen Bushaltestelle ein- und aussteigen. Die hori-
zontale Auskragung des Ladearms befinde sich über dem Bus bzw. der Ma-

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nuelstrasse und werde von den ein- und aussteigenden Fahrgästen deshalb 
kaum störend wahrgenommen. Auch die vertikale Ausdehnung des Lade-
arms stehe der freien Sicht über die Manuelmatte und zum Elfenauhölzli 
nicht entgegen, da sich die Fahrgäste auf der gleichen Linie wie der Ladearm 
befinden würden oder sich leicht daneben stellen könnten. Ohnehin würden 
sich ankommende Besucherinnen und Besucher des Parkes rasch zum al-
leeartigen Fussweg begeben; sie hätten den Ladearm damit nach kurzer Zeit 
im Rücken. Zu von den Beschwerdeführenden eingereichten Visualisierun-
gen, welche die Sicht vom Villettengässli herkommend bzw. von der beste-
henden Bushaltestelle aus zeigen (vgl. Beschwerde vom 13.4.2023, Akten 
BVD 4A pag. 1 ff., Visualisierungen Nrn. 1-3, 8 und 9), führte die Vorinstanz 
aus, der Ladearm weise zwar eine gewisse Grösse auf; es werde aber primär 
dessen vertikale Ausdehnung wahrgenommen. Der Ladearm sei lediglich 
1,06 m breit und werde die Bäume im Hintergrund nicht überragen. Im Ver-
gleich zur vertikalen Ausdehnung erscheine die horizontale Auskragung des 
Ladearms über der Manuelstrasse aufgrund der Perspektive deutlich ver-
kürzt; es komme deshalb nicht zu einer Barrierewirkung. Was den wartenden 
Bus betreffe, so stehe dieser zwar lange, aber nicht ununterbrochen bei der 
Ladestation. Links neben dem Bus bestehe nach wie vor freie Sicht auf den 
alleeartigen Fussweg und einen Teil der Manuelmatte. Der Bus sei ausser-
dem klar als Teil des öffentlichen Verkehrs erkennbar und stehe auf der öf-
fentlichen Gemeindestrasse. Insgesamt könne der OLK daher nicht gefolgt 
werden, dass der Blick vom bisherigen sowie vom neuen Standort der Bu-
sendhaltestelle über die Manuelmatte hinunter zur Elfenau visuell stark tan-
giert werde (angefochtener Entscheid E. 7f und 7i).

7.8.2 Die Beschwerdeführenden bringen vor, nicht alle Besucherinnen und 
Besucher des Elfenauparks würden mit dem Bus kommen; zahlreiche kä-
men zu Fuss vom Villettengässli oder auf der Manuelstrasse in Richtung Sü-
dosten. Die Vorinstanz anerkenne immerhin, dass die vertikale Ausdehnung 
des Ladearms vom Villettengässli aus voll wahrgenommen werde. Eine Bar-
rierewirkung habe sie aufgrund der perspektivischen Verkürzung der hori-
zontalen Auskragung aber zu Unrecht verneint; denn der Ladearm schaffe 
einen Gegensatz zur bestehenden unverbauten grünen Umgebung und trete 
durch die technische Ausgestaltung prominent in Erscheinung. Die Dimen-
sion des Ladearms und die Wirkung auf die Umgebung seien nicht zu unter-

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schätzen. Zusammen mit dem Bus werde der bisher freie Blick auf die ge-
samte Manuelmatte vollständig verdeckt (Beschwerde S. 19 f.).

7.8.3 Die Beschwerdeführenden haben vor Verwaltungsgericht die glei-
chen Visualisierungen zu den sich vom Villettengässli und von der bestehen-
den Busendhaltestelle präsentierenden Anblicken eingereicht, wie sie be-
reits die Vorinstanz beurteilt hat. Die diesbezüglichen Ausführungen der 
Vorinstanz sind auch für das Verwaltungsgericht nachvollziehbar. So führt 
die vertikale Ausdehnung des Ladearms vom Villettengässli her gesehen 
nicht zu einer Beeinträchtigung der Sicht auf die Manuelmatte. Gleiches gilt 
für die horizontale Ausdehnung, die verkürzt wahrgenommen wird (vgl. Be-
schwerde S. 19, Foto oben). Auch der wartende Bus verdeckt die Sicht nicht; 
je näher die Fussgängerinnen und Fussgänger dem alleeartigen Fussweg 
kommen, umso mehr öffnet sich der Blick auf die Manuelmatte (vgl. Be-
schwerde S. 20, Foto unten). Von der bestehenden Bushaltekante aus ge-
sehen, wird der freie Blick auf den östlichsten Teil der Manuelmatte vom La-
dearm nur wenig beschränkt. Die vertikale Ausdehnung des Ladearms wird 
zwar vollständig wahrgenommen; die Breite des Ladearms beträgt aber nur 
1,06 m (vgl. vorne E. 2.2). Die horizontale Ausdehnung ist praktisch nicht 
wahrnehmbar. Der freie Blick rechts über die Manuelmatte hinunter zur Elfe-
nau bleibt unberührt (vgl. Beschwerde S. 19, Foto unten). Von der bestehen-
den Bushaltekante aus gesehen verdeckt der wartende Bus die Sicht auf den 
östlichsten Teil der Manuelmatte. Mit der Vorinstanz ist aber festzuhalten, 
dass der Blick rechts am Bus vorbei über die Manuelmatte hinunter zur Elfe-
nau offenbleibt. Auf die Visualisierung der Beschwerdeführenden, die aus-
schliesslich den Bus mit Ladestation darstellt und die Umgebung rechts und 
links daneben fast vollständig ausblendet (vgl. Beschwerde S. 20 oben), 
kann insoweit nicht abgestellt werden. Sodann steht der Bus nicht ununter-
brochen an der Ladestation. Die Vorinstanz ist somit zu Recht zum Schluss 
gekommen, dass der Blick in Richtung (Süd-)Westen vom bisherigen sowie 
vom neuen Standort der Busendhaltestelle aus nicht «visuell stark tangiert» 
wird, wie dies die OLK ausgeführt hat (vgl. vorne E. 5.2). 

7.9 Daraus folgt, dass die (freie) Sicht auf den Elfenaupark – auch unter 
Berücksichtigung der Visualisierungen der Beschwerdeführenden – durch 
den Ladearm mit wartendem Bus nur punktuell von Standorten direkt hinter 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29.08.2025, Nr. 100.2024.199U, 
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dem Bus (Blickrichtung Südosten; vorne E. 7.2.3) bzw. von der bestehenden 
Bushaltestelle aus (Blickrichtung [Süd-]Westen; E. 7.8.3 hiervor) und nicht 
permanent beeinträchtigt wird. Die Sichtbeziehungen von den anderen 
Standorten aus und namentlich in den bzw. innerhalb des Elfenauparks wer-
den hingegen nicht verschlechtert.

7.10 Zusammenfassend erweisen sich die Ausführungen der Vorinstanz 
zur Umgebung rund um die geplante Bushaltekante, zur Einordnung des La-
dearms und des wartenden Busses in das Ortsbild und die Landschaft sowie 
zu den von der OLK beurteilten Sichtbeziehungen als schlüssig. Die Vor-
instanz hat aufgezeigt, dass die OLK die tatsächlichen Verhältnisse unvoll-
ständig dargestellt hat, was sich aufgrund der in den Akten befindlichen Fo-
tos und Visualisierungen ohne weiteres beurteilen lässt: So ist die Umge-
bung um die geplante Bushaltekante nicht durchgehend durchgrünt, sondern 
auch geprägt vom Strassenraum. Weiter hat die OLK die Position des Lade-
arms und des wartenden Busses teilweise falsch eingeschätzt, namentlich 
bei der Sicht nach Nordwesten (stadteinwärts) und vom Elfenauweg her ge-
sehen. Die – für den geschützten Teil des Elfenauparks nicht massgebende 
– Sicht entlang der Manuelstrasse in Richtung Muri einschliesslich Sicht auf 
die östliche Eingangspforte zum Elfenaupark und Weitsicht in die Alpen so-
wie stadteinwärts bleibt unberührt. Das Bauvorhaben berührt das Schutzziel 
der Umgebungsrichtung gemäss ISOS (Freihaltung) nicht direkt und die 
Sichtbeziehungen in den Elfenaupark werden nur punktuell und nicht perma-
nent, die Sichtbeziehungen innerhalb des Parks gar nicht eingeschränkt. So-
weit die Sichtbeziehungen für den Elfenaupark überhaupt von Bedeutung 
sind, werden diese also nur minim beeinträchtigt. Damit ist grundsätzlich 
nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Auswirkungen des Bauvorha-
bens auf das Orts- und Landschaftsbild sowie den Elfenaupark im Rahmen 
der freien Beweiswürdigung (vorne E. 5.3) anders beurteilt hat als die OLK.

8. 

8.1 Nach dem Gesagten berührt das Bauvorhaben das Schutzziel der 
Umgebungsrichtung gemäss ISOS (Freihaltung) nur indirekt; mithin wird da-
durch nicht von der ungeschmälerten Erhaltung des Objekts abgewichen. 

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Solche Beeinträchtigungen schliesst Art. 6 NHG nicht absolut aus. Da der 
Gesetzgeber dem Interesse an der ungeschmälerten Erhaltung der Inventa-
robjekte aber Vorrang einräumt und diesem somit grosses Gewicht zu-
kommt, können selbst geringe Beeinträchtigungen nur dann zugelassen wer-
den, wenn hinter dem Eingriff ein ebenfalls gewichtiges Interesse steht, das 
im konkreten Fall das Erhaltungsinteresse überwiegt. Zu beachten ist auch 
in diesem Fall das Gebot der grösstmöglichen Schonung. Zur grösstmögli-
chen Schonung eines Inventarobjekts im Sinn von Art. 6 NHG gehört, dass 
mögliche alternative Standorte für das streitige Vorhaben geprüft und deren 
Vor- und Nachteile für die Bauherrschaft und die Interessen des Natur- und 
Heimatschutzes gegeneinander abgewogen werden (vgl. BGE 115 Ib 311 
E. 5e; BVR 2009 S. 129 E. 9.1 und 9.4; Jörg Leimbacher, in Kommentar 
NHG, 2. Aufl. 2019, Art. 6 N. 9 und 17). Die Behörde ist dabei nur verpflich-
tet, ernsthaft in Betracht fallende Varianten näher zu prüfen (BGE 139 II 499 
E. 7.3.1).

8.2 Ein Ziel der neuen Bushaltestelle besteht darin, diese behindertenge-
recht auszugestalten. Das Bundesgesetz vom 13. Dezember 2002 über die 
Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen (Be-
hindertengleichstellungsgesetz, BehiG; SR 151.3) konkretisiert in seinem 
Geltungsbereich in verbindlicher Weise den verfassungsrechtlichen Gesetz-
gebungsauftrag zur Beseitigung von Benachteiligungen Behinderter (vgl. 
Art. 8 Abs. 4 der Bundesverfassung [BV; SR 101]; Art. 1 Abs. 1 BehiG). Be-
stehende Bauten und Anlagen sowie Fahrzeuge für den öffentlichen Verkehr 
hätten spätestens 20 Jahre nach dem Inkrafttreten des BehiG behinderten-
gerecht sein müssen (also bis Ende 2023). Art. 3 Abs. 1 der Verordnung vom 
12. November 2003 über die behindertengerechte Gestaltung des öffentli-
chen Verkehrs (VböV; SR 151.34) verlangt, dass Behinderte, die in der Lage 
sind, den öffentlichen Raum autonom zu benützen, auch Dienstleistungen 
des öffentlichen Verkehrs selbständig und möglichst spontan nutzen können. 
Die autonome Benützung öffentlicher Verkehrsmittel schliesst die Beanspru-
chung des Personals der Verkehrsunternehmen zwar nicht aus (vgl. Art. 3 
Abs. 2 VböV). Das schweizerische Behindertengleichstellungsrecht und die 
dazu ergangene Rechtsprechung messen der autonomen Benützung des öf-
fentlichen Verkehrs und somit dem niveaugleichen Einstieg aber einen ho-
hen Stellenwert bei (vgl. BVGE 2008/58 E. 7.4; BVGer A-5603/2011 vom 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 29.08.2025, Nr. 100.2024.199U, 
Seite 32

10.12.2012 E. 5.3; KGer FR 602 2019 143 vom 8.10.2020 E. 5.1.3; Bot-
schaft des Bundesrats zur Volksinitiative «Gleiche Rechte für Behinderte» 
und zum Entwurf eines Bundesgesetzes über die Beseitigung von Benach-
teiligungen behinderter Menschen, in BBl 2001 1715, 1776 und 1778; Erläu-
terungen vom 23.3.2016 des Bundesamts für Verkehr [BAV] zur Verordnung 
des UVEK über die technischen Anforderungen an die behindertengerechte 
Gestaltung des öffentlichen Verkehrs [VAböV; SR 151.342] S. 6, einsehbar 
unter: <www.bav.admin.ch>, Rubriken «Allgemeine Themen/Barrierefreiheit 
im öV/Gesetzliche Grundlagen/VAböV» [im Folgenden: Erläuterungen zur 
VAböV]). 

8.3 Die technischen Anforderungen an die behindertengerechte Gestal-
tung der Einrichtungen und Fahrzeuge des öffentlichen Verkehrs und insbe-
sondere des öffentlichen Bus- und Trolleybusverkehrs sind in der VAböV ge-
regelt (vgl. Art. 1 VAböV). Gemäss Art. 13 Bst. a VAböV ist für die Niveau-
differenz und die Spaltbreite zwischen Perron und Einstiegsbereich des 
Fahrgastraums Ziffer 2.3 des Anhangs der EU-Verordnung vom 18. Novem-
ber 2014 über die technischen Spezifikationen für die Interoperabilität be-
züglich der Zugänglichkeit des Eisenbahnsystems der Union für Menschen 
mit Behinderungen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität massge-
bend (VO EU Nr. 1300/2014, ABl. L 356/110; geändert durch Durch-
führungsverordnung EU Nr. 2019/772 vom 16.5.2019, ABl. L 139 I/1 [im Fol-
genden: EU-Verordnung Nr. 1300/2014]). Ziff. 2.3 des Anhangs der EU-Ver-
ordnung Nr. 1300/2014 sieht Folgendes vor:

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Niveaugleicher Einstieg

Ein «niveaugleicher Einstieg» ist ein Zugang zwischen dem Bahnsteig 
und der Türöffnung eines Fahrzeugs, für den Folgendes nachgewiesen 
werden kann:

- Der Spalt zwischen der Kante der Türschwelle (oder des ausgefah-
renen Schiebetritts) dieser Türöffnung und dem Bahnsteig beträgt 
horizontal nicht mehr als 75 mm und vertikal nicht mehr als 50 mm 
und

- zwischen Türschwelle und Fahrzeugvorraum ist keine Stufe vor-
handen.

Die Einhaltung dieser Anforderungen gewährleistet im Normalfall den Ein- 
und Ausstieg ohne Hilfestellung. Falls die Bedingungen dafür aus Verhält-
nismässigkeitsgründen nicht einhaltbar sind, muss der Ein- und Ausstieg für 
Personen im Rollstuhl durch eine fahrzeuggebundene oder mobile Rampe, 
einen Hublift oder eine technische Lösung gewährleistet werden (Art. 13 
Bst. b VAböV; vgl. Erläuterungen zur VAböV S. 6). Ein niveaugleicher Ein-
stieg ohne Rampe ist bei einer Haltestellenkantenhöhe von 22 cm möglich 
(vgl. Merkblatt des Amtes für öffentlichen Verkehr und Verkehrskoordination 
des Kantons Bern [AöV] zum BehiG vom 3.8.2023, einsehbar unter: 
<www.bvd.be.ch>, Rubriken «Themen/Mobilität/Öffentlicher Verkehr/Behin-
dertengleichstellung»).

8.4 Die projektierte Haltekante weist eine Höhe von 22 cm auf und durch 
die gerade Anfahrt an das Perron kann das maximale Spaltmass auf der 
gesamten Buslänge eingehalten werden; damit ist ein niveaugleicher Ein- 
und Ausstieg bei allen Türen sichergestellt (vgl. angefochtener Entscheid 
E. 8e). Die Beschwerdegegnerinnen haben vor Einreichen des Baugesuchs 
zwei Varianten geprüft und letztlich die Variante A gewählt. Die Variante B, 
bei welcher der Bus nach dem Wenden vor der Liegenschaft … strasse … 
gehalten hätte, hätte ebenfalls behindertengerecht ausgestaltet werden kön-
nen; die Beschwerdegegnerinnen haben sie aber verworfen, da sie eine we-
sentliche Beeinträchtigung für die Bewohnerinnen und Bewohner der … 
strasse … bedeute und das Befahren der Wendeschlaufe im Uhrzeigersinn 
für die übrigen Verkehrsteilnehmenden verwirrend sein könne (vgl. Techni-
scher Kurzbericht zur Projektänderung vom 22.8.2022 Anhang A, Akten 
RSA 4C pag. 532 und 535). 

8.5 Die Beschwerdeführenden haben ihrerseits im Baubewilligungsver-
fahren fünf Varianten zum geplanten Standort vorgeschlagen (Varianten 1-

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Seite 34

5) und die Varianten 3 und 5 in der Folge ergänzt bzw. weiterentwickelt. Die 
Varianten 1 und 2 bei der bisherigen Haltestelle sind nicht behindertenge-
recht, weshalb sie von vornherein ausser Betracht fielen (vorne E. 8.1; vgl. 
auch angefochtener Entscheid E. 8f sowie Beschwerde S. 27). Die Varia-
nte 3 bzw. die Untervarianten 3a, 3b und 3c sehen vor, die heutige Haltepo-
sition unter Anpassung der Zufahrtskurve und Erhöhung der Haltekante bei-
zubehalten. Bei den Varianten 4 und 5 soll die Bushaltekante neu auf der 
Mittelinsel der Wendeschlaufe platziert werden und der Bus im Uhrzeiger-
sinn wenden (vgl. Variantenstudie vom 25.10.2021, revidiert am 10.1.2022, 
Akten RSA 4C pag. 363 ff. [im Folgenden: revidierte Variantenstudie]; Replik 
vom 15.3.2022 zur Stellungnahme der Bauherrschaft zur Variantenstudie mit 
weiterentwickelter Variante 5, Akten RSA 4C pag. 427 ff. [im Folgenden: Re-
plik zur Variante 5]; Ergänzungsbericht vom 21.2.2024 mit aktualisierten Va-
rianten 3 und 5, Akten BVD 4A pag. 173 ff. [im Folgenden: Ergänzungsbe-
richt]; vgl. auch angefochtener Entscheid E. 8g ff.). Die Beschwerdeführen-
den machen geltend, die Varianten 3-5 seien ebenfalls behindertengerecht, 
denn ein niveaugleicher Einstieg auf der ganzen Haltestellenlänge bzw. bei 
sämtlichen Buseingängen sei dafür nicht erforderlich. Mit diesen Varianten 
wären zugleich keine oder nur minimale Eingriffe in den Elfenaupark verbun-
den, weshalb die Vorinstanz sie zu Unrecht nicht berücksichtigt habe. Ob-
wohl die Beschwerdegegnerinnen keine überzeugenden Belege dafür bei-
gebracht hätten, dass die Varianten aus betriebstechnischer Sicht nicht um-
setzbar wären, und das von ihnen (den Beschwerdeführenden) beauftragte 
Verkehrsbüro die angeblichen Sicherheits- und Betriebsrisiken allesamt 
nachvollziehbar widerlegt habe, sei die Vorinstanz hauptsächlich den Argu-
menten der Beschwerdegegnerinnen gefolgt, ohne ergänzende Abklärungen 
zu tätigen und ein unabhängiges Verkehrsgutachten einzuholen insbeson-
dere zur Frage der Realisierbarkeit und Fahrbarkeit der Variante 5 (vgl. Be-
schwerde S. 25 ff.).

8.6 Gegenüber der projektierten Bushaltestelle hätten die Varianten 3-5 
den Vorteil, dass die Haltestelle nicht direkt angrenzend an den Elfenaupark 
zu liegen käme und damit die Sichtbeziehungen noch weniger einschränken 
würde. Die Vorinstanz hat gegenüber der projektierten Bushaltestelle aber 
gewisse Nachteile bezüglich der Behindertengerechtigkeit und Betriebstaug-
lichkeit ausgemacht: Bei den Varianten 3a und 3b sei ein niveaugleicher Ein-

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stieg bei guter Fahrweise nur im vorderen Bereich des Busses möglich; im 
hinteren Bereich werde die maximale Spaltbreite zwischen Bus und Halte-
kante von 7,5 cm überschritten. Gleiches gelte für die Spaltbreite bei der 
Variante 4, wobei der Plan zu dieser Variante keine Angaben zur Höhe der 
Haltekante enthalte. Bei der Variante 3c erfolge der Einstieg für Rollstühle 
mit Hilfe einer fahrzeugseitigen Rampe, so dass für Gehbehinderte kein au-
tonomer Ein- und Ausstieg möglich sei. Lediglich die Variante 5 sei vollstän-
dig behindertengerecht (vgl. angefochtener Entscheid E. 8g ff.).

8.7 Die Vorinstanz stützte sich u.a. auf die Stellungnahme der Fachstelle 
Hindernisfreies Bauen Kanton Bern (procap) vom 28. September 2023, wo-
nach die projektierte Variante aus Sicht der Hindernisfreiheit gegenüber der 
(ursprünglichen) Variante 3 «klar (…) zu bevorzugen» sei, u.a. weil letztere 
den niveaugleichen Einstieg nicht zu allen Türen gewährleiste (Akten BVD 
4A pag. 130 f.). Im Baubewilligungsverfahren hatte procap sodann festge-
halten, in erster Priorität sei auf der ganzen Haltestellenlänge eine hohe 
Kante (22 cm) auszubilden. Wenn dies aufgrund der örtlichen Situation am 
bestehenden Standort nicht möglich sei, komme ein Verschieben der Halte-
stelle in Frage. Erst in zweiter Priorität könne eine Teilerhöhung über einen 
möglichst grossen Teil der Haltestelle, mindestens aber im Bereich des roll-
stuhlgerechten Einstiegs (beim Bus in der Regel bei der zweiten Türe) 
berücksichtigt werden (vgl. E-Mail vom 10.1.2022, Akten RSA 4C pag. 359; 
vgl. zu den Prioritäten auch Ergänzungsbericht S. 4 mit Verweis auf das 
Merkblatt 120 «Bus-Haltestellen» vom Februar 2019 der Fachstelle Hinder-
nisfreie Architektur S. 7, einsehbar unter: <www.hindernisfreie-architek-
tur.ch>, Rubriken «Publikationen/Öffentlicher Verkehr»). Vor diesem Hinter-
grund ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz bei den Varianten 3 und 
4 bezüglich der Behindertengerechtigkeit Nachteile ausgemacht hat. 

8.8 Die Vorinstanz stellte sodann die Betriebstauglichkeit der Varianten 3 
und 5 in Frage. So könne die Haltekante am heutigen Standort (Variante 3) 
nicht gerade angefahren werden. Diese Variante scheine deshalb hinsicht-
lich der Behindertengerechtigkeit und der Aufladung der Elektrobusse nicht 
betriebstauglich (angefochtener Entscheid E. 8g). Auch bei der Variante 5 
könne der Bus nicht auf einer Buslänge vor der Haltekante geradegestellt 
werden, was betriebstechnisch zur Einhaltung der Spaltmasse ungünstiger 

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sei. Zudem erscheine die Schleppkurve bei der Wegfahrt eng. Diese könne 
in der Praxis nicht ohne weiteres präzise gefahren werden und eine Lenkstock-
Leitlinie (punktförmige Markierung am Boden zur Hilfestellung für das Fahr-
personal) wäre je nach Wetter (Nebel, Schnee, Laub) nicht sichtbar. 
Schliesslich sei auch die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet, weil beim 
Wenden im Uhrzeigersinn die Gegenfahrbahn beansprucht werden müsste 
und tote Winkel bestünden (angefochtener Entscheid E. 8j).

8.9 Die Ausführungen der Vorinstanz zu den betriebstechnischen Nach-
teilen der Varianten 3 und 5 sind nachvollziehbar: So führt das von den Be-
schwerdeführenden beauftragte Verkehrsbüro selbst aus, eine Lösung mit 
geradliniger Anfahrt sei bezogen auf die Behindertengerechtigkeit optimal 
und die betrieblichen Vorteile der projektierten Variante seien unbestritten 
(revidierte Variantenstudie S. 3; Ergänzungsbericht S. 4 und 9). Bei der An-
fahrt an die heutige Halteposition (Variante 3) müsse damit gerechnet wer-
den, dass nicht jeder Bus «schön anlegen» werde; nur mit guter Fahrweise 
könne es gelingen, die erste und zweite Türe genügend nahe an die Perron-
kante zu bringen (revidierte Variantenstudie S. 4). Ein Perron auf der Mittel-
insel mit Buswende im Uhrzeigersinn (Varianten 4 und 5) ermögliche eine 
bessere Anfahrt an die erhöhte Perronkante; mit guter Fahrweise komme 
man nahe an eine Lösung mit geradliniger Anfahrt heran (revidierte Varian-
tenstudie S. 4). Auch die Variante 5 schneide betriebstechnisch aber weni-
ger gut ab als das Bauprojekt mit geradliniger Anfahrt (Replik zur Variante 5 
S. 4). Entgegen den Beschwerdeführenden hat die Vorinstanz die Machbar-
keit der Wegfahrt bei der Variante 5 sodann nicht verneint; sie hat lediglich 
festgestellt, die Schleppkurve erscheine eng, was sich ohne weiteres aus der 
Planbeilage der Beschwerdeführenden zur weiterentwickelten Variante 5 er-
gibt (Replik zur Variante 5, Plan «Variante 5 [weiterentwickelt] mit Schlepp-
kurve»). Gleiches gilt für die Variante 4, deren Betriebstauglichkeit die Vor-
instanz allerdings nicht ausdrücklich thematisiert hat (vgl. angefochtener Ent-
scheid E. 8j). Damit ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz bei den 
Varianten 3-5 Nachteile in der betrieblichen Umsetzung ausgemacht hat. Ein 
unabhängiges Verkehrsgutachten war dazu nicht erforderlich (vgl. dazu Mi-
chel Daum, a.a.O., Art. 19 N. 102). Auch spricht nichts dagegen, dass die 
Vorinstanz die Ausführungen der Beschwerdegegnerinnen sowie die be-
trieblich/technischen Stellungnahmen des von ihnen beauftragten Bau- und 

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Planungsbüros im Rahmen der freien Beweiswürdigung berücksichtigt hat 
(vgl. Michel Daum, a.a.O., Art. 19 N. 36). 

8.10 Die Variante 3 bzw. 3a hat schliesslich den Nachteil, dass zwei 
Bäume entfernt werden müssten, da bei der Anfahrt vor dem Perron weiter 
ausgeholt werden müsste (Erläuterungsbericht S. 6). Die Variante 5 (und 
wohl auch die Variante 4) berühren sodann den Wurzelbereich der Bäume 
auf der bestehenden Grüninsel, so dass eine Beeinträchtigung der Bäume 
nicht ausgeschlossen werden kann (vgl. aktualisierte Replik vom 31.1.2024 
zur 2. Stellungnahme der Bauherrschaft mit der betrieblich-technischen Be-
urteilung zur Variante 5, Akten BVD 4A pag. 188 ff., 191).

8.11 Zusammenfassend fallen die Varianten 1 und 2 von vornherein aus-
ser Betracht. Die Varianten 3-5 weisen gegenüber der projektierten Bushal-
testelle bedeutende Nachteile bezüglich Behindertengerechtigkeit auf und es 
bestehen erhebliche Zweifel an deren Betriebstauglichkeit. Diese Nachteile 
vermag nicht aufzuwiegen, dass die Varianten für die Sichtbeziehungen et-
was vorteilhafter wären als die projektierte Bushaltestelle. Soweit die Be-
schwerdeführenden die Verkehrssicherheit der projektierten Bushaltestelle 
in Frage stellen (Beschwerde S. 29), ist schliesslich Folgendes festzuhalten: 
Die Verkehrsplanung der Stadt Bern hat das Bauvorhaben geprüft und die 
Verkehrssicherheit nicht beanstandet (vgl. Zwischenbericht des Bauinspek-
torats der Stadt Bern vom 14.7.2021, Akten RSA 4C pag. 260 ff. bzw. Bericht 
des Bauinspektorats der Stadt Bern zur Projektänderung vom 26.10.2022, 
Akten RSA 4C pag. 645 ff.). Sodann sind die Ausführungen der Vorinstanz 
zum Verkehrsaufkommen und zur Durchfahrtsbreite für Kreuzungen des 
Verkehrs schlüssig und nachvollziehbar. Mit diesen setzen sich die Be-
schwerdeführenden nicht substanziiert auseinander. Die Bedenken zur Ver-
kehrssicherheit erweisen sich somit als unbegründet. Es ist deshalb nicht zu 
beanstanden, dass die Vorinstanz dem Bauprojekt den Vorzug gegeben und 
die Varianten 3-5 als Alternativen ausgeschieden hat. 

8.12 Zu prüfen bleibt, ob im konkreten Fall das Interesse an der Realisie-
rung des Bauvorhabens die (indirekte) Beeinträchtigung des Elfenauparks 
rechtfertigt (vorne E. 8.1): Hier steht dem Interesse an der ungeschmälerten 
Erhaltung des Elfenauparks insbesondere das Interesse an einer behinder-
tengerechten Gestaltung der Bushaltestelle «Elfenau» gegenüber. Bei der 

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Interessenabwägung ist zu berücksichtigen, dass der Eingriff in den Elfenau-
park minim ist, zumal das Bauvorhaben ausserhalb realisiert wird und die 
Sichtbeziehungen nur punktuell und nicht permanent beeinträchtigt werden 
(vorne E. 7.9); der Ladearm ist mitunter nicht vergleichbar mit einer Hoch-
spannungsleitung (vgl. BGE 115 Ib 311) oder einer Mobilfunkanlage (vgl. 
BVR 2009 S. 129 ff.). Vor diesem Hintergrund überwiegt das öffentliche In-
teresse an der behindertengerechten Ausgestaltung der Bushaltekante und 
letztlich auch an der behindertengerechten Erschliessung des Elfenauparks 
als hochwertiges Naherholungsgebiet der Stadt Bern. Damit kann offenblei-
ben, ob die Vorinstanz das Interesse an der Elektrifizierung der Buslinie im 
Rahmen der Interessenabwägung für den gewählten Standort berücksichti-
gen durfte, wie die Beschwerdeführenden rügen (vgl. Beschwerde S. 26).

9. 

Soweit die Beschwerdeführenden das Projekt schliesslich aus denkmal-
schutzrechtlicher Sicht beanstanden, gilt Folgendes: 

9.1 Das ehemalige Brunnaderngut ist als Baugruppe Elfenau im Bauin-
ventar der EG Bern eingetragen, einschliesslich der Parkumgebung, die sich 
im Nordosten bis zur Egghölzli- und zur Manuelstrasse, im Nordwesten bis 
auf die Höhe des Kistlerwegs erstreckt und im Süden durch die Gemeinde-
grenze eingefasst wird (vgl. Beschrieb im Bauinventar, einsehbar unter: 
<www.kultur.bkd.be.ch>, Rubriken «Themen/Denkmalpflege/Baudenkmäler 
im Kanton Bern/Bauinventar/Bauinventar online»). Baugruppen gelten als 
Baudenkmäler (Art. 10a Abs. 1 BauG); sie dürfen durch Veränderungen in 
ihrer Umgebung nicht beeinträchtigt werden (sog. Umgebungsschutz; 
Art. 10b Abs. 1 Satz 2 BauG). Das ist nicht absolut zu verstehen und bedeu-
tet nicht, dass die Umgebung überhaupt nicht verändert werden darf, soweit 
sie nicht selber schützens- oder erhaltenswert ist. Eine Veränderung soll 
aber auf das Baudenkmal grösstmögliche Rücksicht nehmen und dieses 
nicht wesentlich beeinträchtigen. Was das im konkreten Fall heisst, hängt 
vom Schutzbedarf des Baudenkmals und seiner Stellung in der Umgebung 
einerseits sowie vom Interesse an der Veränderung dieser Umgebung ande-
rerseits ab (BVR 2023 S. 25 nicht publ. E. 10.1.2, 2020 S. 380 E. 6.3). 

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9.2 Die denkmalgeschützten Bauten der Baugruppe sind von der geplan-
ten Bushaltestelle aus nicht einsehbar (vgl. angefochtener Entscheid E. 7d). 
Zudem berührt das Bauvorhaben die Manuelmatte als Freifläche nicht (vgl. 
vorne E. 7). Damit wird das Zusammenspiel der Elemente der Baugruppe 
«Elfenau» inkl. Umgebung nicht beeinträchtigt. Das Bauvorhaben verletzt 
Art. 10b Abs. 1 BauG folglich nicht.

10. 

10.1 Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen, 
soweit darauf eingetreten wird (vorne E. 1.2 f.).

10.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens haben die unterliegenden Be-
schwerdeführenden die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). 
Für die ihnen gemeinsam auferlegten Kosten haften sie solidarisch (Art. 106 
VRPG).

10.3 Die anwaltlich vertretenen Beschwerdegegnerinnen beantragen den 
Ersatz ihrer Parteikosten. Die Gemeinde sowie ewb und Bernmobil als 
selbständige, autonome öffentlich-rechtliche Anstalten haben Anspruch auf 
Ersatz ihrer Parteikosten, wenn die tatsächlichen und rechtlichen Verhält-
nisse es rechtfertigen (Art. 104 Abs. 4 i.V.m. Art. 2 Abs. 1 Bst. b VRPG). Als 
besondere Verhältnisse, welche einen Parteikostenersatz an die Gemeinde 
rechtfertigen, gelten namentlich die Grösse der Gemeinde, das Vorhanden-
sein eines eigenen Rechtsdiensts und die Komplexität der Streitsache 
(BVR 2025 S. 58 E. 5.3.2 f.). Die EG Bern, die vor der Vorinstanz noch für 
die Beschwerdegegnerinnen 2 und 3 handelte, verfügt als grosse Gemeinde 
über einen eigenen Rechtsdienst. Die Streitsache verursachte zwar einigen 
Aufwand, ist aber weder tatsächlich noch rechtlich besonders komplex. Aus 
diesen Gründen rechtfertigt sich ein Parteikostenersatz an die Beschwerde-
gegnerinnen nicht.

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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 6'000.--, werden den Beschwerdeführenden 
auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe entnom-
men.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführende 1-5
- Beschwerdegegnerinnen 1-3
- Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern
- Bundesamt für Kultur

und mitzuteilen:
- Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland
- Kantonale Kommission zur Pflege der Orts- und Landschaftsbilder

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundes-
gericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.