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**Case Identifier:** 0e17895b-0257-5ca5-b348-44b551119f04
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-08-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.08.2008 D-4930/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-4930-2008_2008-08-04.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-4930/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  4 .  A u g u s t  2 0 0 8

Einzelrichter Thomas Wespi, 
mit Zustimmung von Richter Bruno Huber, 
Gerichtsschreiberin Anna Kühler.

A._______, geboren C._______,
Pakistan,
D._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; Verfü-
gung des BFM vom 18. Juli 2008 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-4930/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge am 18. Januar 
2008 aus seinem Heimatstaat ausreiste und am 1. Juli 2008 illegal in 
die Schweiz einreiste, wo er gleichentags um Asyl nachsuchte,

dass er anlässlich der Kurzbefragung im D._______ vom 4. Juli 2008 
sowie der direkten Anhörung vom 14. Juli 2008 gemäss Art. 29 Abs. 1 
des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) vorbrachte, 
er sei über B._______, I._______ und Z._______ in die Schweiz ge-
langt, 

dass er keinen Pass besitze und sich seine Identitätskarte bei den El-
tern in Y._______ befinde, er jedoch von seinem Agenten, welcher sich 
um alle Formalitäten an den Grenzkontrollen gekümmert habe, für die 
Reise (u.a. Flug B._______ – I._______) einen pakistanischen Pass 
erhalten habe, 

dass  er  zur  Begründung  des  Asylgesuchs  im  Wesentlichen  geltend 
machte, er werde in seinem Heimatland gesucht, weil er an einem Un-
fall  mit  einem Motorrad  beteiligt  gewesen  sei,  welcher  sich  ereignet 
habe, als er mit  seinem Arbeitgeber und dessen Bruder geschäftlich 
mit dem Auto unterwegs gewesen sei und bei welchem zwei Motorrad-
fahrer ums Leben gekommen seien, 

dass der Vater der beiden Opfer Anzeige gegen ihn, seinen Arbeitge-
ber  und  dessen  Bruder  erstattet  habe,  diese  jedoch  mittels  Beste-
chung und dank dem Einfluss ihrer Partei (Q._______) hätten bewir-
ken können, dass ihr Name aus dem Polizeibericht gestrichen worden 
sei, so dass darin ausschliesslich sein Name gestanden habe, 

dass sein Arbeitgeber alles auf ihn abgewälzt und ausgesagt habe, der 
Beschwerdeführer habe das Auto gefahren und den Unfall verschuldet, 

dass sich der Beschwerdeführer, nachdem er durch seinen Onkel und 
andere Familienmitglieder von der Anzeige erfahren gehabt habe, bei 
seinem Onkel  in  M._______ versteckt  habe und anschliessend nach 
W._______ geflohen sei, 

dass  die  „gegnerische  Partei“  sehr  mächtig  sei  und  seine  Chance, 
dass  die  Wahrheit  ans  Licht  kommen  und  er  mit  seinem  Anliegen 

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durchdringen  würde,  gering  sei,  zumal  sein  Anwalt  für  das  Mandat 
eine zu hohe Summe verlangt habe, welche er und seine Familie nicht 
hätten bezahlen können,

dass der Vater der Unfallopfer beschlossen habe, ihn umzubringen und 
bereits mehrmals mit seinen Leuten sein Haus angegriffen habe,

dass auch die Polizei ihn suche und wiederholt bei ihm zu Hause er-
schienen sei, 

dass er seinen Heimatstaat verlassen habe und am 18. Januar 2008 in 
den B._______ gelangt sei, wo er per Telefon von seiner Familie erfah-
ren habe, der Vater der Unfallopfer sei zum Haus der Familie gekom-
men und habe gedroht, ihn zu töten, 

dass er mit Hilfe eines Schleppers von B._______ über I._______ und 
Z._______ in die Schweiz gelangt sei, 

dass das BFM in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das 
Asylgesuch des Beschwerdeführers mit  Verfügung vom 18. Juli  2008 
– eröffnet am gleichen Tag – nicht eintrat und die Wegweisung aus der 
Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass das Bundesamt zur Begründung im Wesentlichen anführte, der 
Beschwerdeführer habe innert der eingeräumten Frist von 48 Stunden 
keine Reise- oder Identitätspapiere abgegeben, 

dass  die  Aussagen  des  Beschwerdeführers,  nur  sein  Agent  sei  mit 
Pass und Visum befasst gewesen, haltlos seien, da Interkontinentalflü-
ge heutzutage kaum mehr ohne eigene und echte Reisepapiere mög-
lich seien, 

dass der Beschwerdeführer bis zum Entscheiderlass nichts Konkretes 
unternommen  habe,  um  die  fehlenden  Papiere  nachzureichen,  ob-
schon er beim Einreichen seines Asylgesuchs schriftlich auf diese Ob-
liegenheit hingewiesen worden sei, 

dass der Beschwerdeführer sich nach dem Unfall noch mehrere Mona-
te in seinem Heimatstaat aufgehalten habe, so dass er genügend Zeit 
gehabt hätte, Papiere zu beschaffen, und es zudem allgemein bekannt 
sei, dass Asylsuchende von ihren Schleppern instruiert würden, 

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dass deshalb vielmehr davon auszugehen sei, dass er dem BFM seine 
Reise-  oder  Identitätspapiere vorenthalte,  um eine allfällige Wegwei-
sung zu verzögern oder gar zu verhindern, 

dass demnach keine entschuldbaren Gründe vorliegen würden, die es 
dem Beschwerdeführer verunmöglichten, seine Reise- oder Identitäts-
papiere einzureichen, 

dass die Vorbringen des Beschwerdeführers als konstruiert zu qualifi-
zieren seien und seine Schilderungen nicht darauf schliessen liessen, 
er  sei  tatsächlich im Zentrum des Geschehens gestanden,  könne er 
doch nicht  überzeugend darlegen,  woher  er  Kenntnis  habe von den 
Abmachungen zwischen den involvierten Personen und dem abgeän-
derten Polizeibericht, 

dass der Beschwerdeführer, um die angeblichen Machenschaften sei-
ner Gegner in der dargestellten Weise zu kennen, persönlich hätte da-
bei sein müssen, er trotz wiederholter Nachfragen aber keine entspre-
chenden Hinweise gegeben habe, wonach es Dritten möglich gewesen 
wäre, diesen Sachverhalt in Erfahrung zu bringen, 

dass es den Vorbringen des Beschwerdeführers an konkreten Hinwei-
sen  sowie  Realkennzeichen  persönlicher  Eindrücke,  Empfindungen 
und Wahrnehmungen mangle, wie sie typischerweise von Personen zu 
hören seien,  welche die geschilderten Vorfälle tatsächlich erlebt  hät-
ten, 

dass insbesondere  die  Darstellung der  im Versteck bis  zur  Ausreise 
verbrachten Zeit diffus und ohne Anschaulichkeit bleibe und auch die 
Vorbringen  bezüglich  seiner  Rechtsvertretung  nicht  plausibel  schie-
nen, 

dass die Aussagen bezüglich der geltend gemachten Suche durch die 
Polizei und der Drohungen seitens der gegnerischen Familie vage sei-
en, was bestätige, dass der Beschwerdeführer die Vorbringen lediglich 
nacherzähle, 

dass der Beschwerdeführer mangels Glaubhaftigkeit seiner Vorbringen 
die  Flüchtlingseigenschaft  nicht  erfülle  und  aufgrund  der  Aktenlage 
keine zusätzlichen Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigen-
schaft  oder  eines  Wegweisungsvollzugshindernisses  erforderlich  sei-
en, 

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dass sich sodann der Vollzug der Wegweisung in den Heimatstaat als 
zulässig, zumutbar und möglich erweise,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 25. Juli 2008 gegen die-
sen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und 
beantragte, die Verfügung des BFM vom 18. Juli 2008 sei aufzuheben, 
die Vorinstanz sei anzuweisen, auf sein Asylgesuch einzutreten, seine 
Flüchtlingseigenschaft zu prüfen und eine neue Verfügung zu erlassen, 
weiter  sei  sie anzuweisen, die Kontaktaufnahme mit  seinem Heimat-
staat sowie jede Weitergabe von Daten an denselben bis zum Endent-
scheid über diese Beschwerde zu unterlassen, zudem sei die Vorins-
tanz vor einer allfälligen Ablehnung der Beschwerde anzuweisen, eine 
eventuell  bereits erfolgte Datenweitergabe an seinen Heimatstaat of-
fenzulegen und ihm dazu das rechtliche Gehör im Hinblick auf subjek-
tive Nachfluchtgründe zu gewähren, schliesslich sei ihm die unentgelt-
liche Rechtspflege zu gewähren und von der Erhebung eines Kosten-
vorschusses sei abzusehen, 

dass der Beschwerdeführer gemäss eigener Darstellung das Original 
seines pakistanischen Identitätsausweises am 16. Juli 2008 zu den Ak-
ten gab und mit  seiner Rechtsmitteleingabe einen Polizeibericht vom 
7. Oktober 2007 in Kopie einreichte,

dass die Akten der Vorinstanz am 28. Juli  2008 beim Bundesverwal-
tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten  ist  (Art.  108  Abs.  2  AsylG  und  Art. 6  AsylG  i.V.m.  Art. 52 
VwVG),

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dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass  das  BMF  den  angefochtenen  Nichteintretensentscheid  auf  der 
Grundlage von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG getroffen hat, 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, die gestützt 
auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG getroffen werden, die bisherige Beurtei-
lungszuständigkeit  der  Beschwerdeinstanz  auf  die  Überprüfung  der 
Frage beschränkt war, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch 
nicht eingetreten ist, 

dass bei  Begründetheit  der Beschwerde die angefochtene Verfügung 
aufgehoben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz 
zurückgewiesen wurde (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der vor-
maligen Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2000 Nr. 34 
E. 2.1 S. 240 f.), 

dass  nach  erfolgter  Gesetzesrevision  neu  seit  dem  1.  Januar  2007 
auch die Flüchtlingseigenschaft Prozessgegenstand des Beschwerde-
verfahrens bildet,  wobei  im Rahmen der  summarischen Prüfung das 
offenkundige  Bestehen  oder  Fehlen  der  Flüchtlingseigenschaft  und 
das  offenkundige  Fehlen  von  Wegweisungsvollzugshindernissen  zu 
beurteilen ist (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73), 

dass gemäss der revidierten,  am 1. Januar 2007 in  Kraft  getretenen 
Bestimmung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf ein Asylgesuch nicht 
eingetreten  wird,  wenn  Asylsuchende  den  Behörden  nicht  innerhalb 
von 48 Stunden nach Einreichung des Gesuchs Reise- oder Identitäts-
papiere abgeben, 

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dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn Asylsu-
chende glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren 
Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), oder wenn auf 
Grund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flücht-
lingseigenschaft  festgestellt  wird  (Art. 32  Abs. 3  Bst. b  AsylG),  oder 
wenn sich auf Grund der Anhörung die Notwendigkeit zusätzlicher Ab-
klärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines Weg-
weisungsvollzugshindernisses ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG), 

dass der Beschwerdeführer es im vorliegenden Asylverfahren unterlas-
sen  hat,  Reise-  oder  Identitätspapiere  im  Sinne  von  Art.  32  Abs. 2 
Bst. a AsylG innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Asylge-
suches abzugeben, 

dass der Beschwerdeführer zur Begründung vorbrachte, er habe seine 
Identitätskarte zu Hause gelassen, da er wegen seiner Probleme nur 
einmal („notfallmässig“) kurz dort gewesen sei, damals aber nicht dar-
an gedacht habe, sie mitzunehmen, und er danach nicht mehr nach 
Hause habe gehen können, 

dass er nach seiner Ausreise wegen der Probleme in seinem Heimat-
land keinen telefonischen Kontakt mit seiner Familie in Pakistan habe 
aufnehmen können, hingegen mit  seinem Onkel  Kontakt  gehabt  und 
ihm gesagt habe, er solle ihm so rasch als möglich seine Identitätskar-
te schicken, 

dass er für seine Reise jene Papiere verwendet habe, welche er vom 
Agenten erhalten habe, und nur dieser mit dem Pass und dem Visum 
zu tun gehabt habe, 

dass es, wie die Vorinstanz zu Recht ausführte, unglaubhaft ist, dass 
der Beschwerdeführer die von ihm gemäss seinen Angaben zurückge-
legte Reise – insbesondere den Flug – ohne eigene und echte Identi-
tätspapiere zurücklegen konnte, 

dass zudem die Beschreibung der Reise substanzlos und vage aus-
fällt,

dass der Beschwerdeführer demnach keine entschuldbaren Gründe für 
das Nichteinreichen von Dokumenten vorbringt,

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dass  der  Beschwerdeführer  zwar  seine  Identitätskarte  im  Original 
nachträglich zu den Akten gab, 

dass der Umstand, dass der pakistanische Identitätsausweis nachträg-
lich  vorgelegt  wurde,  indessen  praxisgemäss  nicht  dazu  führt,  dass 
der  Nichteintretenstatbestand von Art. 32  Abs. 2 Bst. a  AsylG keine 
Anwendung findet,  da  die gesetzliche Frist  zur  Einreichung entspre-
chender  Identitätsdokumente  längst  verstrichen  ist  und  es  bei  der 
48 Stunden-Frist von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG nicht um die Beschaf-
fung neuer Papiere, sondern um die Abgabe der für die Reise in die 
Schweiz verwendeten Papiere geht (vgl. dazu die nach wie vor zutref-
fende Praxis der ARK in EMARK 1999 Nr. 16 E. 5.c.aa S. 109 f.),

dass nach dem Gesagten die vorinstanzlichen Erwägungen nach einer 
Prüfung der Akten und unter Berücksichtigung der Beschwerdeeinga-
be als zutreffend zu erachten und zu bestätigen sind,

dass sodann, was die geltend gemachte Verfolgung betrifft, im vorlie-
genden Fall aufgrund der Aktenlage, wie sie sich nach der summari-
schen Befragung und der Direktanhörung darstellt,  unter Verzicht auf 
zusätzliche  tatbeständliche  oder  rechtliche  Abklärungen  im  Rahmen 
einer  bloss  summarischen  Prüfung  der  eindeutige  Schluss  gezogen 
werden kann,  dass  der  Beschwerdeführer  die  Flüchtlingseigenschaft 
offensichtlich nicht erfüllt und ebenso offensichtlich einem Vollzug sei-
ner  Wegweisung  keine  Hindernisse  entgegenstehen  (Art.  32  Abs. 3 
Bst. b und c AsylG),

dass die  Vorinstanz in  rechtsgenüglicher  Weise aufgezeigt  hat,  wes-
halb  sich  die  Ausführungen  des  Beschwerdeführers  zu  seinen Asyl-
gründen als offensichtlich unglaubhaft erweisen, 

dass diesbezüglich  zur  Vermeidung von Wiederholungen auf  die zu-
treffenden Erwägungen in der angefochtenen Verfügung zu verweisen 
ist (vgl. Art. 108 Abs. 3 BGG i.V.m. Art. 6 AsylG), 

dass zudem festzuhalten ist,  dass gegen den Beschwerdeführer, ge-
mäss  eigenen  Angaben,  lediglich  Anzeige  erstattet  wurde,  weshalb 
seine Schuld an dem Unfall nicht feststeht und es ihm möglich ist, sich 
gegen die Anschuldigungen mit rechtlichen Mitteln zu wehren, 

dass die Schilderungen des Beschwerdeführers, wie er und sein Onkel 
Kenntnis vom Polizeibericht und dessen Abänderung erhalten hätten, 

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widersprüchlich  sind,  zumal  gemäss den Angaben des Beschwerde-
führers  die  diesbezüglichen Dokumente  gar  nicht  ausgehändigt  wor-
den seien, 

dass das Vorbringen, die Kosten für den Anwalt seien zu hoch, nicht 
massgeblich sein kann, da der Beschwerdeführer wohl einen anderen 
Anwalt zur Vertretung seiner Interessen finden könnte, und er zudem 
anlässlich der direkten Anhörung aussagte, sein Anwalt habe bei den 
Polizeibehörden vorgesprochen,  weshalb auch dieses Vorbringen wi-
dersprüchlich ist, 

dass sodann in keiner Art und Weise erstellt ist, die dem Beschwerde-
führer  angeblich  drohende Gefährdung beruhe auf  politischen  Grün-
den, 

dass der Beschwerdeführer mit seiner Rechtsmitteleingabe einen Poli-
zeibericht vom 7. Oktober 2007 einreichte, der lediglich in Kopie vor-
liegt, weshalb er zum Beweis der geltend gemachten Verfolgung nicht 
tauglich ist,

dass – selbst  wenn das in  Aussicht  gestellte Original  vorliegen wür-
de – dies am Nichteintretensentscheid nichts ändern könnte, da sich 
der Beschwerdeführer – wie vorstehend ausgeführt  – gegen eine all-
fällige falsche Anschuldigung mit rechtlichen Mitteln wehren kann,

dass angesichts der festgestellten Haltlosigkeit der Vorbringen des Be-
schwerdeführers im vorliegenden Fall  nicht davon ausgegangen wer-
den kann, die Prüfung der von ihm geltend gemachten Vorbringen sei 
nicht völkerrechtskonform erfolgt, weshalb eine generelle Auseinander-
setzung mit der völkerrechtskonformen Auslegung von Art. 32 Abs. 2 
Bst. a und Abs. 3 AsylG vorliegend unterbleiben kann,

dass das BFM demnach zu Recht gestützt auf  Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
i.V.m. Art. 32 Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers 
nicht eingetreten ist, 

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein An-
spruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), 
weshalb  die  verfügte  Wegweisung im Einklang  mit  den gesetzlichen 

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Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeord-
net wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist  (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK, 
SR 0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
im Sinne von Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schut-
ze  der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  (EMRK,  SR  0.101)  er-
sichtlich sind, die im Heimatstaat droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass weder die allgemeine Lage im Heimatstaat des Beschwerdefüh-
rers noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle 
einer  Rückkehr schliessen lassen,  weshalb  der  Vollzug der  Wegwei-

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sung vorliegend zumutbar ist, zumal der Beschwerdeführer der vorins-
tanzlichen Würdigung in der Beschwerde keine substanziellen Anhalts-
punkte entgegen setzt, 

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt,  bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art. 8  Abs. 4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass sodann der Antrag, im Sinne einer vorsorglichen Massnahme sei 
die Kontaktaufnahme mit dem Heimat- oder Herkunftsstaat sowie jede 
Weitergabe von Daten an denselben bis zum Endentscheid zu unter-
lassen, mit  dem vorliegenden Urteil  gegenstandslos wird, zumal vor-
sorgliche Massnahmen ohnehin lediglich für die Dauer des Beschwer-
deverfahrens wirksam wären, 

dass  zudem  in  Bezug  auf  eine  allfällige  Kontaktaufnahme  mit  den 
pakistanischen Behörden weder  anlässlich  der  Befragungen noch in 
der Beschwerde eine Gefährdung des Beschwerdeführers oder seiner 
Angehörigen substanziiert wurde,

dass aus den Akten nicht hervorgeht, die Vorinstanz habe bereits Da-
ten an den Heimatstaat weitergegeben, weshalb der Antrag auf Offen-
legung eines solchen Kontaktes und auf  Gewährung des rechtlichen 
Gehörs im Hinblick auf subjektive Nachfluchtgründe abzuweisen ist, 

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

dass  die  Beschwerde  aufgrund  vorstehender  Erwägungen  als  aus-
sichtslos im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG zu qualifizieren und daher 
das  Gesuch  um Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  abzu-
weisen ist,

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dass das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschus-
ses mit vorliegendem Urteil gegenstandslos wird, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch  um Gewährung  der  unentgeltlichen  Prozessführung  im 
Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer durch Vermittlung des D._______ (Einschrei-
ben;  Beilagen:  angefochtene  Verfügung  im  Original,  Einzahlungs-
schein)

- das BFM, D._______ (per Telefax zu den Akten Ref.-Nr. N _______, 
mit  der  Bitte  um Eröffnung  des  Urteils  an  den  Beschwerdeführer 
und um Zustellung der beiliegenden Empfangsbestätigung an das 
Bundesverwaltungsgericht)

- das L._______ (per Telefax)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Thomas Wespi Anna Kühler

Versand: 

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