# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ba622436-db38-5477-9e7c-19658c7ba614
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-01-15
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 15.01.2019 KSK 2018 70
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2018-70_2019-01-15.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

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Entscheid vom 15. Januar 2019

Referenz KSK 18 70

Instanz Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 

Besetzung Michael Dürst, Vorsitzende
Fetz, Aktuarin ad hoc

Parteien X._____
Beschwerdeführer

gegen

Kanton O.1_____
Beschwerdegegner
vertreten durch Staatsanwaltschaft Abteilung O.1_____

Gegenstand Definitive Rechtsöffnung

Anfechtungsobj. Entscheid des Einzelrichters am Regionalgericht Maloja vom 19. 
Oktober 2018, mitgeteilt am 19. Oktober 2018 (Proz. Nr. 335-
2018-163)

Mitteilung 29. April 2019

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In Erwägung,

– dass das Kantonsgericht O.1_____ auf eine von X._____ erhobene Be-
schwerde gegen den Beschlagnahmebefehl der Staatsanwaltschaft Abteilung 
1 O.1_____ vom 8. März 2017 mit Verfügung vom 22. Mai 2017, schriftlich 
mitgeteilt am 26. Mai 2017, nicht eintrat und X._____ verpflichtete, die Ge-
richtsgebühr des Beschwerdeverfahrens in der Höhe von CHF 300.00 an die 
Staatsanwaltschaft Abteilung 1 O.1_____ zu bezahlen,

– dass das Bundesgericht auf die von X._____ gegen die Verfügung des Kan-
tonsgerichts O.1_____ vom 22. Mai 2017 erhobene Beschwerde am 5. Juli 
2017 nicht eintrat und die besagte Verfügung folglich in Rechtskraft erwach-
sen ist, 

– dass die Staatsanwaltschaft O.1_____ X._____ die ihm auferlegten Gerichts-
kosten von CHF 300.00 am 6. Oktober 2017 mit einer Zahlungsfrist von 30 
Tagen in Rechnung stellte,

– dass die Staatsanwaltschaft O.1_____ X._____ mit Schreiben vom 16. No-
vember 2017 letztmals mahnte und ihn um Begleichung des ausstehenden 
Betrages innert 10 Tagen ersuchte, andernfalls die Betreibung gegen ihn ein-
geleitet würde, 

– dass die Staatsanwaltschaft O.1_____ als Vertreterin des Kantons O.1_____ 
als Gläubiger der Forderung X._____ mit Zahlungsbefehl Nr. _____ des Be-
treibungs- und Konkursamtes der Region Maloja vom 14. August 2018 für die 
Beträge von CHF 300.00 zuzüglich Verzugszins von 5 % ab 16. November 
2017 sowie CHF 65.60 für bisherige Betreibungskosten betreiben liess, worauf 
X._____ fristgerecht Rechtsvorschlag erhob,

– dass die Staatsanwaltschaft O.1_____ in der Folge mit Gesuch vom 7. Sep-
tember 2018 um Erteilung der definitiven Rechtsöffnung für die Forderung von 
CHF 300.00 zuzüglich Verzugszins von 5 % seit dem 17. November 2017 und 
für die Kosten der Betreibung von inzwischen CHF 98.90 an das Regionalge-
richt Maloja gelangte,

– dass X._____ mit Stellungnahme vom 15. September 2018 die Abweisung 
des Rechtsöffnungsgesuches sowie die Durchführung einer mündlichen Ver-
handlung beantragte, wobei er unter anderem geltend machte, die Antragstel-
lerin habe die Forderung nach seinem Einschreiten gegen deren Fehlverhal-

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ten von ursprünglich CHF 300.00 auf CHF 120.00 reduziert und zudem die 
Ratenzahlung bewilligt,  

– dass er sodann mit Eingabe vom 17. September 2018 sinngemäss eine Sistie-
rung des Verfahrens verlangte und diesen Antrag damit begründete, er habe 
beim zuständigen Vermittleramt Maloja eine negative Feststellungsklage we-
gen Nichtbestehens der Schuld und Aufhebung der Betreibung eingereicht,

– dass die Staatsanwaltschaft O.1_____ mit Schreiben vom 1. Oktober 2018 
mitteilte, von einer negativen Feststellungsklage bis dahin keine Kenntnis er-
halten zu haben, und sie daher am Rechtsöffnungsbegehren festhielt, 

– dass X._____ daraufhin mit Eingabe vom 4. Oktober 2018 erneut geltend 
machte, am 20. August 2018 beim Vermittleramt Maloja Klage wegen Nicht-
bestehens einer Schuld erhoben zu haben, welche der dortigen Beklagten, die 
im Rechtsöffnungsverfahren als Antragstellerin zu derselben Forderung auftre-
te, entgegen deren wissentlich unwahren Angaben zugestellt worden sei, so 
dass das Begehren um Rechtsöffnung solange werde ruhen müssen, bis die 
Frage des Nichtbestehens dieser Schuld geklärt sei,

– dass der Einzelrichter SchKG am Regionalgericht Maloja mit Entscheid vom 
19. Oktober 2018, gleichentags mitgeteilt, in der Betreibung Nr. _____ des Be-
treibungs- und Konkursamtes der Region Maloja für den Betrag von CHF 
300.00 zuzüglich Verzugszins von 5 % seit dem 17. November 2017 die defi-
nitive Rechtsöffnung erteilte, die Kosten des Rechtsöffnungsverfahren von 
CHF 200.00 X._____ auferlegte und diesen verpflichtete, den Kanton 
O.1_____ mit CHF 200.00 ausseramtlich zu entschädigen, 

– dass X._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) gegen diesen Entscheid am 
23. Oktober 2018 beim Kantonsgericht von Graubünden Beschwerde erhob, 

– dass die Beschwerdefrist bei Rechtsöffnungssachen zehn Tage beträgt 
(Art. 321 Abs. 2 ZPO i.V.m. Art. 251 Abs. 1 ZPO) und diese mit der Eingabe 
vom 23. Oktober 2018 gewahrt wurde,

– dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe zwar keinen formellen Antrag 
gestellt hat, aus der Begründung der Beschwerde aber mit hinreichender 
Deutlichkeit hervorgeht, dass er eine Aufhebung des erstinstanzlichen Ent-
scheides und die Abweisung des Rechtsöffnungsgesuches unter Kostenfolge 
zulasten der Gegenpartei anstrebt,

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– dass die formellen Anforderungen an die Beschwerde (Art. 321 Abs. 1 ZPO), 
welche bei Laieneingaben nicht überspannt werden dürfen, damit priva vista 
erfüllt waren,

– dass die Vorsitzende der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer den Be-
schwerdeführer mittels prozessleitender Verfügung vom 24. Oktober 2018 zur 
Leistung eines Kostenvorschusses in Höhe von CHF 250.00 bis zum 5. No-
vember 2018 aufforderte,

– dass gleichentags die Akten der Vorinstanz angefordert (Art. 327 Abs. 1 ZPO) 
und dem Beschwerdegegner eine 10-tägige Frist zur Einreichung der Be-
schwerdeantwort angesetzt wurde (Art. 322 ZPO),

– dass die Staatsanwaltschaft O.1_____ mit Eingabe vom 29. Oktober 2018 
fristgerecht Stellung zur Beschwerde nahm und deren Abweisung verlangte,

– dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss innert der angesetzten Frist 
nicht leistete, weshalb die Vorsitzende der Schuldbetreibungs- und Konkurs-
kammer dem Beschwerdeführer mittels Verfügung vom 12. November 2018 
eine Nachfrist bis zum 23. November 2018 zur Zahlung des Kostenvorschus-
ses gewährte,

– dass dem Beschwerdeführer ebenfalls am 12. November 2018 ein Doppel der 
Beschwerdeantwort zugestellt und er darauf hingewiesen wurde, dass kein 
weiterer Schriftenwechsel vorgesehen war,

– dass der Beschwerdeführer daraufhin mit Schreiben vom 17. November 2018 
mitteilte, dass er "entgeltfreie" Rechtspflege beantragt habe und er deshalb 
das "rechtsgrundlose Schreiben vom 12. November 2018" zurückweise,

– dass die Vorsitzende der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer dem Be-
schwerdeführer mit Schreiben vom 19. November 2018 antwortete, dass bis 
dato kein Gesuch um unentgeltliche Prozessführung beim Kantonsgericht von 
Graubünden eingegangen sei und sich auch der Beschwerde vom 23. Oktober 
2018 kein dahingehender Antrag entnehmen lasse, weshalb die Aufforderung 
zur Bezahlung eines Kostenvorschusses ihre Gültigkeit behalte und die bereits 
angesetzte Nachfrist entgegenkommenderweise bis zum 30. November 2018 
erstreckt werde, 

– dass der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 23. November 2019 erklärte, 
dass er infolge langem Krankenstand weder über Einkommen noch Vermögen 

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verfüge und er deshalb mit Rechtsgrund die entgeltfreie Rechtspflege bean-
tragt habe,

– dass er damit innert der noch laufenden Nachfrist zur Leistung des Kostenvor-
schusses sinngemäss einen Antrag auf Gewährung der unentgeltlichen 
Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren gestellt hat (Art. 119 Abs. 5 ZPO), 
er aber keinerlei Belege zu seiner finanziellen Situation eingereicht hat und 
mithin nicht überprüft werden kann, ob die Voraussetzung der Mittellosigkeit 
(Art. 117 lit. a ZPO) erfüllt wäre,

– dass der ohne anwaltliche Vertretung prozessierende Beschwerdeführer be-
reits mit Schreiben vom 19. November 2018 darauf hingewiesen worden war, 
dass ein gehörig begründetes Gesuch um Erteilung der unentgeltlichen 
Rechtspflege eine urkundlich belegte Darstellung seiner aktuellen Bedarfs-, 
Einkommens- und Vermögensverhältnisse enthalten müsste, weshalb von der 
Ansetzung einer Nachfrist zur Nachreichung der fehlenden Unterlagen abge-
sehen werden konnte,

– dass der Antrag auf Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege zufolge der 
Verletzung der Mitwirkungspflicht (Art. 119 Abs. 2 ZPO) vielmehr ohne Weite-
res abzuweisen ist,

– dass im Übrigen dem Gesuch auch dann nicht hätte entsprochen werden, 
wenn die Mittellosigkeit vom Beschwerdeführer belegt worden wäre, da die 
Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nebst der Mittellosigkeit voraus-
setzt, dass das mit der Beschwerde gestellte Rechtsbegehren nicht aussichts-
los erscheint (Art. 117 lit. b ZPO),

– dass diese zweite Voraussetzung, wie die nachfolgenden Erwägungen zeigen, 
offenkundig nicht gegeben gewesen wäre, zumal der Beschwerde mit Blick 
auf die darin erhobenen Rügen von vornherein kein Erfolg beschieden sein 
konnte,

– dass mit der Beschwerde eine unrichtige Rechtsanwendung (Art. 320 lit. a 
ZPO) sowie die offensichtlich unrichtige, d.h. willkürliche Feststellung des 
Sachverhalts (Art. 320 lit. b ZPO) gerügt werden können,

– dass es dem Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen in der Beschwerde-
schrift nicht gelingt, einen derartigen Beschwerdegrund darzutun,

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– dass der Beschwerdeführer seine Beschwerde unter anderem damit begrün-
det, dass im erstinstanzlichen Verfahren keine mündliche Verhandlung durch-
geführt worden sei, obwohl eine solche schon deshalb geboten gewesen wä-
re, weil sich der Gesuchsteller seinen Anspruch faktisch selber habe bestäti-
gen können und die Parteien in einer mündlichen Verhandlung gehalten ge-
wesen wären, sich unter richterlicher Anleitung möglicherweise vergleichswei-
se anzunähern,

– dass gemäss Art. 256 Abs. 1 ZPO, auf welchen der Vorderrichter sowohl in 
seiner Aufforderung zur Einreichung einer schriftlichen Stellungnahme vom 
11. September 2018 als auch im angefochtenen Entscheid Bezug genommen 
hat, das Gericht auf eine mündliche Verhandlung verzichten kann, sofern das 
Gesetz nichts Anderes bestimmt,

– dass der Vorderrichter sodann im Einklang mit der bundesgerichtlichen Recht-
sprechung (BGE 141 I 97 E. 5) festgehalten hat, dass Vollstreckungsverfah-
ren, die einem gerichtlichen Verfahren nachfolgen, nicht in den Anwendungs-
bereich von Art. 6 Ziff. 1 EMRK fallen, weshalb auch unter diesem Aspekt kein 
Anspruch auf eine mündliche Verhandlung besteht, 

– dass es im Stadium der Vollstreckung eines gerichtlichen Entscheides 
schliesslich nicht mehr darum gehen kann, eine vergleichsweise Erledigung 
anzustreben, da der Anspruch selber bereits Gegenstand einer gerichtlichen 
Überprüfung war und dessen Bestand im vorangegangenen Verfahren rechts-
kräftig (oder zumindest in Form eines vollstreckbaren Erkenntnisses) festge-
stellt wurde,

– dass der Schuldner, wenn die Forderung auf einem vollstreckbaren gerichtli-
chen Entscheid im Sinne von Art. 80 Abs. 1 SchKG beruht, die Erteilung der 
Rechtsöffnung daher nur noch abwenden kann, wenn er durch Urkunden be-
weist, dass die Forderung seit Erlass des Entscheides getilgt oder gestundet 
worden ist, oder er die Verjährung anruft (Art. 81 Abs. 1 SchKG),

– dass Einwendungen, die darauf abzielen, die Begründetheit der im vollstreck-
baren Entscheid ausgewiesenen Forderung infrage zu stellen, demgegenüber 
nicht mehr zulässig sind und über die (ursprüngliche) Begründetheit der in Be-
treibung gesetzten Forderung in diesem Verfahrensstadium nicht mehr ent-
schieden wird,

– dass unter diesen Umständen dem Vorderrichter kein Verfahrensfehler vorzu-
werfen ist, wenn er dem Antrag des Beschwerdeführers auf Durchführung ei-

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ner mündlichen Verhandlung nicht stattgegeben hat, sondern er über die be-
antragte definitive Rechtsöffnung, wie zuvor angekündigt, auf Grund der Akten 
entschieden hat,

– dass dies umso mehr gilt, als der Beschwerdeführer auch im Beschwerdever-
fahren nicht dargetan hat, weshalb er die im Rechtsöffnungsverfahren noch 
zulässigen Einwendungen nicht im Rahmen seiner schriftlichen Stellungnah-
me hätte einbringen können,   

– dass der Beschwerdeführer seine Beschwerde ferner damit begründet, dass 
der Gesuchsteller den Anspruch, der Gegenstand der Betreibung _____ bilde, 
tatsächlich gar nicht besitze und jener mit dem Begehren um Rechtsöffnung 
versuche, "das anhängige Verfahren wegen Nichtbestehen einer Schuld ad 
absurdum zu führen, um zuvor noch einen Betrag für sich zu vereinnahmen, 
der gerade nicht in Betreibung zu setzen war",

– dass der Beschwerdeführer mit diesen Ausführungen offenbar auf seinen An-
trag auf Sistierung des Rechtsöffnungsverfahrens wegen der von ihm anhän-
gig gemachten negativen Feststellungsklage Bezug nimmt und sinngemäss 
rügt, dass in der gegenständlichen Betreibung keine Rechtsöffnung hätte er-
teilt werden dürfen, solange über die besagte Klage nicht entschieden wurde,

– dass der Vorderrichter in Zusammenhang mit diesem Antrag erwogen hat, 
Gegenstand des hiesigen Rechtsöffnungsverfahrens seien die dem Gesuchs-
gegner in einem Strafverfahren auferlegten Kosten und damit eine öffentlich-
rechtliche Forderung, weshalb dem Schuldner keine negative Feststellungs-
klage nach Massgabe der Zivilprozessordnung offenstehe,

– dass er deshalb zum Schluss kam, dass die besagte Klageanhebung der be-
antragten Rechtsöffnung nicht entgegenstehe und sich eine Sistierung des 
Verfahrens ebenso wenig rechtfertige,

– dass der Beschwerdeführer nicht auf diese Argumentation des Vorderrichters 
eingeht und lediglich seine eigene, vor erster Instanz vertretene Auffassung 
wiederholt, weshalb insoweit mangels ausreichender Begründung nicht auf die 
Beschwerde einzutreten ist, 

– dass im Übrigen festzustellen bleibt, dass der Beschwerdeführer einen Nach-
weis für die tatsächlich erfolgte Anhebung einer negativen Feststellungsklage 
schuldig geblieben ist, hat er sich im vorinstanzlichen Verfahren doch damit 
begnügt, ein nicht unterschriebenes Exemplar seiner Klageschrift vom 20. Au-

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gust 2018 einzureichen, und hat  selbst nachdem die Gegenpartei vorge-
bracht hatte, keine Kenntnis von einer solchen Klage zu haben  weder eine 
Eingangsbestätigung des Vermittleramtes noch einen sonstigen Beleg, aus 
dem die Zustellung der Klageschrift an die Gegenpartei hervorginge, einge-
reicht,

– dass der Vorwurf, die Gegenpartei mache wissentlich unwahre Angaben, 
ebenso unbewiesen geblieben ist wie die Behauptung, es sei eine negative 
Feststellungsklage rechtshängig,

– dass schliesslich, selbst wenn die Zulässigkeit einer negativen Feststellungs-
klage gemäss Art. 88 ZPO, wie sie der Beschwerdeführer nach eigenem Be-
kunden erhoben haben will, ähnlich wie jene einer Klage gemäss Art. 85a 
SchKG mit Bezug auf gewisse spezifische Rügen (Fehlen resp. Nichtigkeit ei-
nes materiell rechtskräftigen Entscheides oder seither erfolgte Tilgung bzw. 
Stundung der Schuld) auch für öffentlich-rechtliche Forderungen zu bejahen 
wäre (vgl. dazu Daniel Staehelin, in: Staehelin/Bauer/Staehelin [Hrsg.], Basler 
Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs I, Art. 1-
158 SchKG, 2. Auflage, Basel 2010, N 11c zu Art. 85a SchKG), die Rechts-
hängigkeit einer solchen Klage die Einleitung und Durchführung eines 
Rechtsöffnungsverfahren jedenfalls nicht ausschliessen würde,

– dass nämlich im Rechtsöffnungsverfahren einzig über das Vorliegen eines 
Vollstreckungstitels, der zur Fortsetzung des Betreibungsverfahrens berech-
tigt, und nicht über den materiell-rechtlichen Bestand der Forderung befunden 
wird, so dass von vornherein keine Klageidentität gegeben sein kann (vgl. 
BGE 136 III 583 E. 2.3),   

– dass unter den gegebenen Umständen der Vorderrichter eine Sistierung des 
Rechtsöffnungsverfahrens somit zu Recht abgelehnt hat, 

– dass sich der Beschwerdeführer in seinen weiteren Ausführungen sodann 
nicht mit dem angefochtenen Entscheid auseinandersetzt, sondern er erneut 
die Rechtmässigkeit des Beschlagnahmebefehls in Frage stellt und in diesem 
Zusammenhang vorbringt, es gehe fehl, zu seinen Lasten auf ein Strafverfah-
ren abstellen zu wollen, in dem sich einzig und allein die Gegenpartei unrichtig 
respektive im besten Fall grob pflichtverletzend verhalten habe, 

– dass der Beschwerdeführer dabei offensichtlich verkennt, dass im vorliegen-
den Beschwerdeverfahren nur der Rechtsöffnungsentscheid überprüft werden 
kann und damit einzig zu beurteilen ist, ob das Vorliegen eines Rechtsöff-

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nungstitels im Sinne von Art. 80 SchKG für die in Betreibung gesetzte Forde-
rung besteht und das Fehlen von Einwendungen gemäss Art. 81 Abs. 1 
SchKG zu Recht bejaht wurde, während die Rechtmässigkeit des zu vollstre-
ckenden Entscheids und des diesem zugrundeliegenden Strafverfahrens nicht 
mehr geprüft werden darf,

– dass sich daher nicht beanstanden lässt, wenn sich der Vorderrichter darauf 
beschränkte, das Vorliegen eines vollstreckbaren gerichtlichen Entscheides zu 
prüfen, und er dabei feststellte, dass der Gesuchsteller eine Verfügung ins 
Recht gelegt habe, wonach der Gesuchsgegner zur Zahlung von CHF 300.00 
verpflichtet sei, der Gesuchsgegner diese Verfügung zwar angefochten habe, 
das Bundesgericht auf die Beschwerde indessen nicht eingetreten sei und 
aufgrund dieser Entscheide feststehe, dass der Gesuchsgegner am gesamten 
Verfahren beteiligt gewesen sei, weshalb eine Nichtigkeit des Rechtsöffnungs-
titels nicht auszumachen sei,

– dass der Vorderrichter die Verfügung des Kantonsgerichts O.1_____ vom 22. 
Mai 2017 damit völlig zu Recht als definitiven Rechtsöffnungstitel im Sinne von 
Art. 80 SchKG qualifizierte,

– dass der Vorderrichter ebenfalls zu Recht feststellte, dass der Beschwerdefüh-
rer weder die Einrede der Tilgung noch diejenige der Verjährung erhoben hat, 
sondern er einzig geltend machte, der Beschwerdegegner habe die Forderung 
von CHF 300.00 auf CHF 120.00 reduziert und ihm Ratenzahlungen bewilligt,

– dass der Vorderrichter diese Einwendung, mit der sinngemäss ein nachträgli-
cher Teilerlass mit Stundung der Restforderung behauptet wird, sodann wie-
derum zu Recht als nicht ausgewiesen erachtete, 

– dass nämlich die Urkunde, mit welcher der Beschwerdeführer sein Vorbringen 
zu belegen versuchte, die Akten-Nr. _____ trägt, während die Verfügung des 
Kantonsgerichts O.1_____ das Verfahren _____ betrifft, was in der Be-
schwerde nicht in Abrede gestellt wird,

– dass es somit effektiv am erforderlichen Urkundenbeweis für eine Reduktion 
und Stundung der betriebenen Forderung fehlt und der Vorderrichter zu Recht 
die definitive Rechtsöffnung für dieselbe erteilt hat,

– dass unter diesen Umständen auch kein Grund besteht, den erstinstanzlichen 
Kostenentscheid zu ändern, beanstandet der Beschwerdeführer die Auferle-
gung der Prozesskosten doch ausschliesslich mit dem Argument, dass es 

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dem Gesuchsteller möglich und zumutbar gewesen wäre, mit seinem 
Rechtsöffnungsbegehren den Ausgang des ergebnisoffen zu führenden Ver-
fahrens wegen Nichtbestehens einer Schuld abzuwarten,

– dass die Höhe der Gerichtskosten und die Zusprechung einer Parteientschä-
digung dagegen ungerügt bleiben und darauf im Beschwerdeverfahren daher 
nicht einzugehen ist,

– dass die Überbindung der Prozesskosten an die unterliegende Partei im Übri-
gen der gesetzlichen Regelung (Art. 106 Abs. 1 ZPO) entspricht und der Um-
stand, dass für die Betreibungskosten mit Verweis auf Art. 68 Abs. 2 SchKG 
keine Rechtsöffnung erteilt wurde, praxisgemäss ohne Auswirkungen auf die 
Kostenfolge bleibt, 

– dass sich der angefochtene Entscheid somit in allen Teilen als korrekt erweist, 
weshalb die Beschwerde abzuweisen ist,

– dass für das vorliegende Beschwerdeverfahren eine Gebühr von CHF 200.00 
zulasten des Beschwerdeführers erhoben wird (Art. 48 i.V.m. Art. 61 Abs. 1 
GebVSchKG i.V.m. Art. 106 Abs. 1 ZPO),

– dass der Staatsanwaltschaft O.1_____ mangels eines entsprechenden Antra-
ges keine Parteientschädigung zuzusprechen ist,

– dass dieser Entscheid in Anwendung von Art. 7 Abs. 2 lit. a EGzZPO in einzel-
richterlicher Kompetenz ergehen kann, weil der Streitwert von CHF 5'000.00 
nicht überschritten wird,

–

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wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. 

3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 200.00 gehen zulasten 
von X._____. 

4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

5. Gegen diese, einen Streitwert von weniger als CHF 30'000.00 betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72 und Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG Beschwer-
de in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 
14, geführt werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeu-
tung stellt. Andernfalls ist die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss 
Art. 113 ff. BGG gegeben. In beiden Fällen ist das Rechtsmittel dem Bun-
desgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Aus-
fertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen 
Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die 
weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die 
Art. 29 ff., 72 ff., 90 ff. und 113 ff. BGG.

6. Mitteilung an: