# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** df9d32e7-6095-5122-ab0c-907c52610e79
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-03-18
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 18.03.2021 II 2020 94
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2020-94_2021-03-18.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2020 94

Entscheid vom 18. März 2021 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. B.________,

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Alters- und Hinterlassenenversicherung (Beitragsstatus 
2018 + 2019)

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Sachverhalt:

A. Mit Verfügungen vom 30. Dezember 2019 erhob die Ausgleichskasse 
Schwyz gegenüber A.________ (geb. _____1967) die provisorischen Beiträge 
für Nichterwerbstätige von Fr. 7'547.55 (Fr. 8'712.50 AHV/IV/EO-Beiträge abzgl. 
Fr. 1'524.35 Beiträge aus Erwerbseinkommen zzgl. Fr. 359.40 Verwaltungskos-
ten) für das Jahr 2018 (Vi-act. 5) sowie Fr. 9'148.15 (Fr. 8'712.50 AHV/IV/EO-
Beiträge zzgl. Fr. 435.65 Verwaltungskosten) für das Jahr 2019 (Vi-act. 9). 
Gleichzeitig verfügte sie die Verzugszinsen für die Beitragsforderung 2018 für 
den Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis 30. Dezember 2019 von Fr. 377.40 (vgl. Vi-
act. 7).

B. Nachdem die Ausgleichskasse keine fristgerechten Beitrags- und Verzugs-
zinszahlungen verzeichnet hatte, stellte sie am 10. Februar 2020 entsprechende 
Mahnungen aus (Vi-act. 8, 11). Anlässlich eines Telefongesprächs mit der Aus-
gleichkasse Schwyz erklärte A.________, die Beitragsverfügungen 2018 und 
2019 sowie die Verzugszinsverfügung 2018 vom 30. Dezember 2019 nicht erhal-
ten zu haben. Diese von der Ausgleichskasse Schwyz in der Folge erneut ver-
sendeten Verfügungen vom 30. Dezember 2019 gingen A.________ am 
10. März 2020 zu (vgl. angefochtener Einspracheentscheid Ingress lit. D). Mit 
Eingabe vom 12. März 2020 (Postaufgabe am 13.3.2020) liess A.________ Ein-
sprache "gegen die Erfassung als Nichterwerbstätige Person" erheben und sinn-
gemäss beantragen, er sei für die Jahre 2018 und 2019 als erwerbstätige Person 
zu erfassen (vgl. Vi-act. 12). 

C. Die Ausgleichskasse Schwyz verlangte am 6. April 2020 weitere Unterla-
gen ein, welche ihr mit Schreiben vom 17. April 2020 zugestellt wurden (Vi-
act. 15 ff.).

D. Mit Einspracheentscheid Nr. 1080/20 vom 10. September 2020 erkannte 
die Ausgleichskasse Schwyz was folgt (vgl. Vi-act. 19 S. 7):

1. Die Einsprache vom 12. März 2020 wird als im Sinne der Erwägungen 
abgewiesen unter gleichzeitiger Bestätigung der angefochtenen Verfügungen 
vom 30. Dezember 2019.

2.-4. (Kostenloses Verfahren; Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

E. Gegen diesen Einspracheentscheid vom 10. September 2020 (Versand am 
gleichen Tag) lässt A.________ mit Eingabe vom 12. Oktober 2020 (Montag, 
Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht 
des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Rechtsbegehren:

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1. Es sei der Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 10. September 2020 
aufzuheben.

2. Eventualiter sei der Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 10. September 
2020 aufzuheben und die Angelegenheit an die Vorinstanz zurückzuweisen für 
zusätzliche Sachabklärungen und den Erlass einer neuen Verfügung im Sinne 
der Erwägung des Verwaltungsgerichts.

3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Vorinstanz. 

F. Mit Schreiben vom 6. November 2020 an den Beschwerdeführer ersuchte 
die Vorinstanz um Einreichung weiterer Unterlagen (Vi-act. 21). 

G. Mit Vernehmlassung vom 10. Dezember 2020 beantragt die Vorinstanz die 
Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Am 23. Dezember 2020 lässt 
der Beschwerdeführer weitere Unterlagen einreichen und ersuchen, antrags-
gemäss zu verfahren. Mit unaufgeforderter Eingabe vom 7. Januar 2021 nimmt 
die Vorinstanz zum Schreiben des Beschwerdeführers vom 23. Dezember 2020 
Stellung. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Der AHV-Beitragspflicht unterliegt grundsätzlich, wer obligatorisch - bzw. 
freiwillig - versichert ist. Obligatorisch versichert sind nach Art. 1a Abs. 1 lit. a des 
Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 
831.10) vom 20. Dezember 1946 die natürlichen Personen, die in der Schweiz ih-
ren zivilrechtlichen Wohnsitz haben. Gemäss Art. 1a Abs. 1 lit. b AHVG sind auch 
die natürlichen Personen versichert, die in der Schweiz eine Erwerbstätigkeit 
ausüben (auch wenn sie nicht hier wohnen, vgl. Maurer/Scartazzini/Hürzeler, 
Bundessozialversicherungsrecht, 3. Aufl., S. 101, Rz. 30). 

Für Nichterwerbstätige beginnt die Beitragspflicht am 1. Januar nach Vollendung 
des 20. Altersjahres und dauert bis zum Ende des Monats, in welchem Frauen 
das 64. und Männer das 65. Altersjahr vollendet haben (vgl. Art. 3 Abs. 1 Satz 2 
AHVG). Die Beiträge der Nichterwerbstätigen, für die nicht der jährliche Mindest-
beitrag von aktuell 413 Franken (Art. 10 Abs. 1 AHVG; bzw. Fr. 503.-- AHV/IV/EO 
insgesamt) vorgesehen ist, bemessen sich nach Art. 28 Abs. 1 der Verordnung 
über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV; SR 831.101) vom 
31. Oktober 1947 aufgrund ihres Vermögens und Renteneinkommens. Für die 
Berechnung des Beitrages ist das Vermögen einschliesslich des mit 20 multipli-
zierten jährlichen Rentenbetrages auf die nächsten 50'000 Franken abzurunden 
(Art. 28 Abs. 3 AHVV). 

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1.2.1  Als nichterwerbstätig gelten Personen, die entweder keine Erwerbstätigkeit 
ausüben oder aber Personen, die zwar erwerbstätig sind, diese Erwerbstätigkeit 
jedoch nicht dauernd voll ausüben und damit in einem Kalenderjahr nicht min-
destens die Hälfe des Minimalbeitrages abgeben (vgl. Art. 10 Abs. 1 AHVG 
i.V.m. Art. 28bis AHVV). 

1.2.2  Die Kategorie der nicht dauernd voll Erwerbstätigen sind zum einen durch 
eine Dauer der Erwerbstätigkeit von weniger als neun Monaten pro Kalenderjahr 
oder andererseits durch weniger als die Hälfte der üblichen Arbeitszeit charakte-
risiert (vgl. Wegleitung über die Beiträge der Selbständigerwerbenden und Nich-
terwerbstätigen in der AHV, IV und EO [nachfolgend: WSN] vom 1.1.2008, Stand 
1.1.2020 Rz. 2039). Es sind also Personen, die zwar dauernd, aber nicht voll, 
oder zwar voll, aber nicht dauernd erwerbstätig sind. Diese Personen müssen 
unter Umständen, nach Vornahme einer Vergleichsrechnung, Beiträge wie Nicht-
erwerbstätige leisten (Rz. 2033 WSN). Das Nichtvorhandensein einer dieser Vor-
aussetzungen (dauernd/voll) reicht schon aus, um von Nichterwerbstätigkeit aus-
zugehen. Die Erwerbstätigkeit dieser Personen ist also in zeitlicher und mass-
licher Hinsicht von untergeordneter Rolle.

1.2.3  Wenn Personen als nicht dauernd voll erwerbstätig eingestuft werden, 
muss eine Vergleichsrechnung zwischen den eingezahlten Beiträgen und der 
Hälfte des hypothetischen Beitrags aufgrund der Vermögens- und Rentenver-
hältnisse vorgenommen werden. Ist der hypothetische Beitrag höher, so gilt die 
Person als nichterwerbstätig (Art. 28bis AHVV; Rz. 2041 ff. WSN). 

1.3.1  Im Falle eines im Vorruhestandsurlaub befindlichen Angehörigen des 
Grenzwachtkorps erwog das Bundesgericht, dass auch jene Personen als Nich-
terwerbstätige gelten, deren Erwerbstätigkeit in zeitlicher und masslicher Hinsicht 
nur unbedeutend ist (sogenannte Schwergewichtsmethode; BGE 139 V 12 
Erw. 4.2). Die Frage, ob ein Beitragspflichtiger überhaupt erwerbstätig ist, beur-
teilt sich nicht nach der Höhe der Beiträge nach Art. 10 Abs. 1 AHVG, sondern 
nach den tatsächlichen wirtschaftlichen Gegebenheiten (BGE 139 V 12 Erw. 5.2). 

1.3.2  Die bundesgerichtliche Rechtsprechung hält zur Qualifikation von Arbeits-
leistungen, welche ohne signifikanten oder gänzlich ohne Lohn geleistet werden 
und/oder wenn zusätzlich Teile der Arbeit nicht nur auf Erwerbsabsicht ausgelegt 
sind, folgendes fest: Zur Beurteilung der Frage, ob volle Erwerbstätigkeit gege-
ben ist, ist überall dort, wo nicht (nur) eine Erwerbsabsicht verfolgt, die Tätigkeit 
vielmehr (auch) als gemeinnütziges Ehrenamt oder aus persönlichem Interesse 
versehen wird, nicht die gesamte zeitliche Inanspruchnahme massgebend; der 
Zeitaufwand ist vielmehr nur im Umfang seiner Erwerbsorientierung zu berück-

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sichtigen. Damit bei Betätigungen, denen sowohl eine ehrenamtliche wie auch 
eine erwerbliche Motivation zugrundeliegen, von voller Erwerbstätigkeit im Sinne 
von Art. 28bis Abs. 1 AHVV ausgegangen werden kann, muss für einen Teil, der 
mindestens der halben üblichen Arbeitszeit entspricht, Erwerbsabsicht zum Aus-
druck kommen. Dies geschieht in Form eines angemessenen Verhältnisses zwi-
schen Leistung und Entgelt. Im Bereich der Selbständigkeit darf die volle Er-
werbstätigkeit tatsächlich nicht schon aufgrund eines einfachen Vergleichs der 
erzielten Gewinne mit dem Durchschnittsverdienst aus einer entsprechenden un-
selbständigen Erwerbstätigkeit verneint werden, wo eine selbständige Betätigung 
erst nach längerer Zeit zu Einkünften führt oder vorübergehende Ertragsein-
brüche, Investitionen, Amortisationen oder Veränderungen im wirtschaftlichen 
Umfeld etc. die betriebliche Rechnung negativ beeinflussen. Sofern die tatsächli-
chen wirtschaftlichen Gegebenheiten nicht auf Nichterwerbstätigkeit, bloss vor-
gegebene Erwerbstätigkeit oder Erwerbstätigkeit unbedeutenden Umfangs 
schliessen lassen, ist die Erwerbsabsicht nicht in Frage gestellt. Das gilt auch für 
den (unselbständigerwerbenden) mitarbeitenden Alleinaktionär, der infolge 
schlechter Liquiditätslage teilweise auf sein Gehalt verzichtet. Von diesen Fällen 
unterscheidet sich das (Teil-)Ehrenamt oder etwa eine Tätigkeit kultureller Art, 
die sich vorwiegend als Liebhaberei darstellt, erheblich; denn hier wahrt der Ein-
kommens(teil)verzicht nicht die Aussichten, mit der gleichen Tätigkeit künftig ei-
nen Erwerb erzielen zu können (BGE 140 V 338 Erw. 2.2.2, 2.2.3 und 2.3.1). In 
diesem Fall ging es um die Qualifikation bei gemischt ehrenamtlicher und er-
werbstätiger Arbeit einer Stiftungspräsidentin, die nicht nachzuweisen vermochte, 
dass bezüglich des von ihr zusätzlich geleisteten Pensums eine Erwerbstätigkeit 
und nicht etwa ehrenamtlicher Mehraufwand vorlag. 

1.3.3  Im Urteil des Bundesgerichts 9C_428/2016 vom 22. Mai 2017 ging es um 
einen selbständigen Anwalt und Notar, der nachträglich als Nichterwerbstätiger 
respektive dessen Tätigkeit als Anwalt und Notar nachträglich als "Nebenerwerb" 
eingestuft wurde; dies aufgrund der Tatsache, dass er zwar einer Kanzlei ange-
schlossen war, er aber gleichzeitig noch mit seiner Ehefrau zusammen Kollektiv-
gesellschafter zu je 50 % einer Gesellschaft war, welche ein Hotel und zwei Re-
staurants betrieb, die aber konstant Verluste erwirtschaftete, sodass der Anwalt 
und Notar jeweils nur den Mindestbeitrag bei der Ausgleichskasse abliefern 
musste. Unter anderem bestätigte das Bundesgericht die vorerwähnten Erwä-
gungen und führte aus, wenn eine üblicherweise erwerbliche Tätigkeit auf Dauer 
ohne Gewinn ausgeübt werde, so lasse das Ausbleiben des finanziellen Erfolges 
regelmässig auf das Fehlen erwerblicher Zielsetzung schliessen; denn wer wirk-
lich eine Erwerbstätigkeit ausübe, werde sich in der Regel nach längeren berufli-

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chen Misserfolgen von der Zwecklosigkeit seines Unterfangens überzeugen und 
die betreffende Tätigkeit aufgeben (Erw. 3.3.2). 

Bezüglich des Zeitraums, in welchem Gewinn erzielt werden soll, äusserte sich 
das Bundesgericht wie folgt: Der Zeitraum, innert welchem zwingend Gewinne zu 
erwirtschaften sind, damit noch von einer Gewinnerzielungsabsicht ausgegangen 
werden kann, lässt sich nicht generell festlegen. Auch bei der im Steuerrecht 
mitunter herangezogenen 10-Jahres-Frist handelt es sich nur um eine grobe 
Faustregel. Im Einzelfall sind die Art der Tätigkeit und die konkreten Verhältnisse 
(wie beispielsweise die Gegebenheiten am Markt) entscheidend (Urteil des Bun-
desgerichts 9C_427/2016 vom 22.5.2017 Erw. 4.2.4).

Auch für den Fall von nachträglich gemeldetem Einkommen, welches in keinem 
Verhältnis zum behaupteten Arbeitsaufwand und zur behaupteten Position stand, 
entschied das Bundesgericht, wie folgt: Richtig ist auch, dass dabei rechtspre-
chungsgemäss nicht die gesamte zeitliche Inanspruchnahme massgeblich ist, 
wenn nicht (nur) eine Erwerbsabsicht verfolgt, sondern die Tätigkeit etwa (auch) 
als gemeinnütziges Ehrenamt oder aus persönlichem Interesse versehen wird. 
Diesfalls ist der Zeitaufwand nur im Umfang seiner Erwerbsorientierung zu 
berücksichtigen. Für eine Qualifikation als erwerbstätig muss für einen Teil, der 
mindestens der halben üblichen Arbeitszeit entspricht, Erwerbsabsicht - in Form 
eines angemessenen Verhältnisses zwischen Leistung und Entgelt - zum Aus-
druck kommen, wobei es bei der Bezeichnung für die Annahme einer vollen    
Erwerbstätigkeit um eine Rechtsfrage gehe (Urteil des Bundesgerichts 
9C_699/2018 vom 25.3.2019 Erw. 3.2).

2.1 Die Vorinstanz führt in ihrem Einspracheentscheid vom 10. September 
2020 im Wesentlichen sinngemäss aus, der eingeholte IK-Auszug des Be-
schwerdeführers zeige, dass er zwar durchgehend, aber aufgrund des relativ tie-
fen erzielten Einkommens in den Jahren 2018 und 2019 von Fr. 14'871.-- bzw. 
Fr. 16'907.65 vermutlich nur in geringem Umfang erwerbstätig gewesen sei 
(Erw. 6). Er sei in den Jahren 2018 und 2019 jeweils während des gesamten Ka-
lenderjahres und somit dauernd erwerbstätig gewesen (Erw. 8). Angesichts des 
relativ geringen Einkommens könne in den beiden Jahren nicht mit überwiegen-
der Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass die selbständige Er-
werbstätigkeit des Beschwerdeführers bei der C.________ AG mindestens ei-
nem Pensum von 50% entsprochen habe (Erw. 8.1). Der Beschwerdeführer ver-
kenne mit seiner Argumentation, wonach er zu 100% angestellt sei, dass nur der 
Zeitaufwand im Umfang einer eigentlichen Erwerbsorientierung berücksichtigt 
werde. Die bei der C.________ AG erzielten Beträge seien in keiner Weise ei-
nem 100%-Pensum angemessen. Gemäss Arbeitsvertrag vom 12. Dezember 

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2017 richte sich das Gehalt nach dem Arbeitsaufwand in Stunden à Fr. 150.--; 
mindestens seien es aber Fr. 2'000.-- (13 Stunden) pro Monat. Die jeweiligen 
Jahreseinkommen dividiert durch Fr. 150.-- ergäben 99 Arbeitsstunden für das 
Jahr 2018 bzw. 112 Arbeitsstunden für das Jahr 2019, was deutlich mache, dass 
der Beschwerdeführer nicht in einem 50%-Pensum und schon gar nicht in einem 
- wie von ihm behauptet - 100%-Pensum habe beschäftigt sein können. Auch sei 
im Arbeitsvertrag keine Rede von einem 100%-Pensum. Sofern der Beschwerde-
führer dennoch in einem 100%-Pensum gearbeitet habe, könne dieser Zeitauf-
wand aufgrund der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht berücksichtigt 
werden; es würde offensichtlich ein massives Missverhältnis zwischen Leistung 
und Gegenleistung vorliegen und es wäre davon auszugehen, dass der Be-
schwerdeführer seine Tätigkeit vorwiegend aus persönlichem Interesse ausgeübt 
habe (Erw. 8.3). Der Beschwerdeführer sei damit als nicht dauernd voll Erwerbs-
tätiger zu qualifizieren (Erw. 8.4). 

Die Vergleichsrechnung zeige, dass die Beiträge vom Erwerbseinkommen aus 
unselbständiger Tätigkeit tiefer seien als die Hälfte der Beiträge, welche der Be-
schwerdeführer als Nichterwerbstätiger bezahlen müsse. Daraus folge, dass er 
Beiträge als Nichterwerbstätiger zu leisten habe; entsprechend sei die vor-
instanzliche Qualifikation des Beschwerdeführers für die Jahre 2018 und 2019 
als Nichterwerbstätiger nicht zu beanstanden (Erw. 9). 

Die Verzugszinsen seien nicht explizit angefochten worden. Aufgrund einer 
summarischen Prüfung seien keine offensichtlichen Berechnungsfehler ersicht-
lich (Erw. 10). 

2.2 Der Beschwerdeführer rügt beschwerdeweise eine unrichtige Feststellung 
des Sachverhalts sowie eine Rechtswidrigkeit des angefochtenen Einspra-
cheentscheids (S. 3 lit. B). Er macht im Wesentlichen sinngemäss geltend, die 
Vor-instanz anerkenne mit Erlass der Verfügung vom 1. Oktober 2020 (vgl. Bf-
act. 3), dass er seit 2020 ausreichend Lohn von seiner C.________ AG beziehe 
und dass ihm im Rahmen des Unternehmensaufbaus sehr wohl Erfolg beschie-
den gewesen sei. Dies sei ein wichtiger Hinweis zur Beantwortung der Frage, ob 
in den Jahren 2018 und 2019 eine eigentliche Erwerbsorientierung vorgelegen 
habe oder nicht. Man verkenne die Realität, wenn man davon ausgehen würde, 
es lasse sich ab April 2017 bis Ende 2019 ein Unternehmen innert zwei Jahren 
aufbauen, das trotz angeblich fehlender Erwerbsorientierung in den Jahren 2018 
und 2019 im Jahr 2020 die Erzielung eines Gewinnes und die Auszahlung eines 
marktüblichen Lohnes erlauben würde (S. 3 Rz. 5). 

Aus den Arbeitsrapporten/Logs liessen sich Pensen von 63.7% bzw. 66.9% ab-
leiten (S. 3 Rz. 6). Die Vorinstanz beachte die verwaltungsgerichtliche Recht-

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sprechung in Auslegung "jenes bundesgerichtlichen Urteils" bzw. die Konkretisie-
rung in VGE II 2020 25 vom 24. Juni 2020 (Erw. 2.3.2 f., Erw. 5.3.1) nicht (S. 3 f. 
Rz. 7). Diese Rechtsprechung sei auch bei Start-ups gültig. Es sei vollkommen 
unschädlich, wenn es sich der Beschwerdeführer habe leisten können, in der An-
fangsphase - als es um den Aufbau des Unternehmens gegangen sei - einen ge-
ringeren Lohn auszuzahlen (S. 4 Rz. 8). 

Er halte 50% am Aktienkapital der C.________ AG. Das im Jahr 2017 gegründe-
te Unternehmen habe vom 1. April 2017 bis 31. Dezember 2018 in der Schweiz 
einen Umsatz von Fr. 143'710.56 bzw. unter Einbezug von "D und AUT" von total 
Fr. 392'147.97 erzielt und eine schwarze Null geschrieben. Dies entspreche beim 
überlangen Geschäftsjahr 2017/2018 (21 Monate) einem Umsatz in der Schweiz 
von rund Fr. 7'000.--/Monat. Im Jahr 2019 habe bei einem Umsatz in der Schweiz 
von Fr. 217'373.14 (Fr. 18'000.--/Monat) bereits ein Gewinn von Fr. 50'540.03 re-
sultiert. Der Gewinn entspreche der Tatsache, dass Dienstleistungen Aussenste-
hender neu durch das Unternehmen selbst erbracht worden seien. Das Unter-
nehmen sei per Ende 2019 grundsätzlich selbsttragend gewesen. Es sei nicht 
nachvollziehbar, wie die Vorinstanz ein Unternehmen, welches innert zweieinhalb 
Jahren selbsttragend einen Umsatz von Fr. 217'000.-- in der Schweiz erziele und 
eine Lohnauszahlung von über Fr. 50'000.-- aus dem Gewinn erlaube, als ohne 
eigentliche Erwerbsorientierung operierend bezeichnen könne (S. 5 Rz. 9).

Nach Massgabe insbesondere der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung sei 
klar, dass die Tätigkeit des Beschwerdeführers erwerbsorientiert sei und er nicht 
als Nichterwerbstätiger qualifiziert werden könne (S. 5 in fine). 

2.3 Mit Vernehmlassung vom 10. Dezember 2020 hält die Vorinstanz im We-
sentlichen fest (S. 2 Ziff. 2), sie habe den Beschwerdeführer darum ersucht, ihr 
Versicherungsunterlagen zuzustellen, aus welchen allenfalls der Abschluss einer 
Nichtbetriebsunfallversicherung hervorgehe. Dies hätte einen Hinweis darauf ge-
ben können, ob er wenigstens acht Stunden pro Woche einer Arbeitstätigkeit 
nachgehe. Dem Ersuchen sei der Beschwerdeführer nicht nachgekommen. 

2.4 Mit Eingabe vom 23. Dezember 2020 bzw. Stellungnahme vom 7. Januar 
2021 halten der Beschwerdeführer bzw. die Vorinstanz je an ihren Standpunkten 
fest.

2.5 Der Beschwerdeführer arbeitete unbestrittenermassen dauernd (Einspra-
cheentscheid S. 4 Erw. 8). Fraglich aber und zu prüfen ist, ob es sich bei den 
Tätigkeiten des Beschwerdeführers um eine volle Erwerbstätigkeit handelte.

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3.1.1  Gemäss dem aktenkundigen Arbeitsvertrag vom 12. Dezember 2017 (Vi-
act. 18) wurde der Beschwerdeführer als Geschäftsführer der C.________ AG 
bei einem Gehalt nach Arbeitsaufwand in Stunden à Fr. 150.--, mindestens aber 
Fr. 2'000.--/Monat, angestellt. Ein festgelegtes Arbeitspensum ergeht nicht aus 
dem Arbeitsvertrag. Es wurde sodann u.a. vereinbart, dass der Arbeitsvertrag auf 
ein Jahr abgeschlossen werde und sich dieser automatisch um ein weiteres Jahr 
verlängere, wenn eine Kündigung sechs Wochen vor Ablauf nicht erfolge. 

In diesem Zusammenhang liess der Beschwerdeführer im Einspracheverfahren 
zum einen vorbringen, dieser Arbeitsvertrag vom 12. Dezember 2017 sei "für den 
Antrag der Aufenthaltsbewilligung B ausgestellt" worden. Zum andern arbeite er 
aufgrund des saisonalen Geschäfts in der Hauptsaison von März bis Oktober in 
einem Pensum von "mehr als 100%" und in der Nebensaison von November bis 
Februar "mit rund 20%" (vgl. Vi-act. 16). 

3.1.2  Der Beschwerdeführer ist Präsident des Verwaltungsrats mit Einzelunter-
schrift (seit 29.8.2018 [TR-Datum]; mutierend, zuvor Mitglied mit Einzelunter-
schrift) der im April 2017 ins Handelsregister eingetragenen C.________ AG mit 
Sitz in D.________. Der Gesellschaftszweck ist u.a. umschrieben mit "Handel, 
Vermietung, Installation und Wartung von Wärme-, Klima- und Kältesystemen, 
einschliesslich der angrenzenden Gewerke wie Elektro und Sanitär" sowie der 
Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Energieberatung und Gebäude-
management (vgl. zum Ganzen Handelsregistereintrag [nicht in den vorinstanzli-
chen Akten], www.zefix.ch, zuletzt eingesehen am 26.2.2021). Der Beschwerde-
führer hält nach eigenen Angaben 50% am Aktienkapital der C.________ AG 
(vgl. Beschwerde S. 5 oben). 

3.1.3  Den aktenkundigen Geschäftsabschlüssen lässt sich bezüglich der fi-
nanziellen Situation und Entwicklung der Unternehmung namentlich entnehmen 
(Vi-act. 17; vgl. Bf-act. 5 f.), dass sich der Betriebsertrag der C.________ AG 
im  Langjahr 2017/2018 auf rund Fr. 392'148.-- und im Jahr 2019 auf rund 
Fr. 217'373.-- belief, dies bei einem Gewinn von rund Fr. 406.-- (2017/2018) bzw. 
rund Fr. 50'540.-- (2019). Als langfristiges Fremdkapital bestehen seit 2017/2018 
und im Jahr 2019 betragsmässig unverändert gebliebene Darlehen mutmasslich 
des Beschwerdeführers ("___" [Initialen von A.________]) im Total von 
Fr. 61'473.--.

Diese Angaben werden von der Vorinstanz nicht in Abrede gestellt. Es besteht 
auch kein Grund, an der Richtigkeit dieser Angaben zu zweifeln.

3.1.4  Der IK-Auszug vom 29. Oktober 2019 weist für den Beschwerdeführer im 
Jahr 2018 ein Einkommen von Fr. 14'871.-- aus (Vi-act. 2). Gemäss den vor-

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instanzlichen Ausführungen sei aus dem IK-Auszug des Beschwerdeführers so-
dann für das Jahr 2019 ein Einkommen von Fr. 16'907.65 ersichtlich (angefoch-
tener Einspracheentscheid S. 4 Erw. 6 und 8.1). Diese vorinstanzliche Angabe 
lässt sich insofern nicht verifizieren, als dass der (einzige) dem Verwaltungsge-
richt vorliegende IK-Auszug (Vi-act. 2) sich auf die Jahre 2009 bis 2018 bezieht, 
mithin das Jahr 2019 nicht mitenthält. Für das Verwaltungsgericht besteht aber 
kein Anlass, das vorinstanzlich angeführte Einkommen im Jahr 2019 in Zweifel 
zu ziehen, nachdem der Beschwerdeführer diese Angabe nicht beanstandet.

3.2 Im angefochtenen Einspracheentscheid wird der Beschwerdeführer einmal 
als Selbständigerwerbender (S. 4 Erw. 8.1), einmal als Unselbständigerwerben-
der bezeichnet (S. 6 Erw. 9). Die vorerwähnte Rechtsprechung (Erw. 1.3.3 hier-
vor) bezieht sich grundsätzlich auf Selbständigerwerbende. Indes gilt sie (vgl. 
vorstehend Erw. 1.3.2) auch für den unselbständigerwerbenden mitarbeitenden 
Alleinaktionär. Mithin ist die Qualifikation, ob beim Beschwerdeführer eine 
selbständige oder eine unselbständige (wovon rechtlich auszugehen ist) Er-
werbstätigkeit vorliegt, für die Beurteilung letztlich nicht entscheidend. 

3.3.1  Festzuhalten ist, dass gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung (Urteil 
BGer 9C_168/2016 vom 1.7.2016 Erw. 4.1) generell weder ein hohes Rentenein-
kommen noch ein vergleichsweise tiefer Lohn gegen eine den Nichterwerbstäti-
gen-Status ausschliessende Erwerbsabsicht im AHV-beitragsrechtlichen Sinne 
sprechen. Wer Beiträge in der Höhe des Minimalbeitrages oder mehr entrichtet, 
ist nach dem Willen des Gesetzgebers grundsätzlich stets als Erwerbstätiger zu 
erfassen, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob er über Vermögen oder Renten-
einkommen verfügt und darauf mehr Beiträge als auf dem Erwerbseinkommen zu 
bezahlen hätte (BGE 115 V 161 Erw. 6c-d). Die gegenteilige Auffassung bedeu-
tete, dass allen Versicherten, die es sich leisten könnten, überhaupt nicht (mehr) 
erwerbstätig zu sein, von vornherein der Erwerbstätigenstatus abzuerkennen wä-
re, was offensichtlich weder dem Wortlaut von Art. 4 Abs. 1 AHVG (und Art. 6 
Abs. 1 AHVV) noch Sinn und Zweck dieser Regelung entspräche. Im Übrigen er-
höht grundsätzlich jedes Einkommen die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, wie 
gering es verglichen mit Einkünften aus einer anderen erwerblichen Tätigkeit  
oder Erträgen aus (beweglichen oder unbeweglichem) Vermögen auch sein mag.

3.3.2  Der Beschwerdeführer liess bereits im vorinstanzlichen Verfahren aus-
führen, dass der Lohn in den "ersten Aufbaujahren", welche im Jahr 2022 abge-
schlossen sein sollen, tief gehalten werde, damit die Kosten der Firma tragbar 
seien, und dass nach der Aufbauphase ein marktüblicher Lohn bezogen werde. 

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Diese Argumentation des Beschwerdeführers ist angesichts der Neugründung 
der C.________ AG im Jahr 2017 grundsätzlich nachvollziehbar und es erscheint 
daher plausibel, dass der Beschwerdeführer als 50%-Aktionär, Mitglied bzw. 
später Präsident des Verwaltungsrats und Geschäftsführer (mit Einzelunter-
schrift) dieser Unternehmung mit Fr. 14'871.-- bzw. Fr. 16'907.65 sehr geringe 
Gehälter bezog. Allein hieraus lässt sich jedenfalls nicht der Schluss ziehen, 
dass der Beschwerdeführer keinen als im ahv-beitragsrechtlichen Sinne "voll" zu 
qualifizierenden Arbeitseinsatz erbrachte. 

3.3.3  Die relativ tiefe Entlöhnung in den Jahren 2018 und 2019 kann vorliegend 
grundsätzlich auch weder mit einer fehlenden Gewinnerzielungsabsicht des Be-
schwerdeführers gleichgesetzt werden noch lässt sich allein hieraus per se ab-
leiten, dass die (Erwerbs-)Tätigkeit des Beschwerdeführers für den Betrieb nicht 
als eine volle qualifiziert werden kann. Wenn sich der Beschwerdeführer dank 
seiner unbestrittenen Vermögenslage in den hier massgeblichen Jahren 2018 
und 2019 (gemäss Vermögen-Selbstangabe im provisorischen Beitragsverfahren 
Fr. 3'483'571.--, vgl. angefochtener Einspracheentscheid S. 6 Erw. 8.1 f.) eine 
Aufbauphase "seines" Betriebes "leisten" konnte und er mit dem relativ geringen 
Gehalt von Fr. 14'871.-- bzw. Fr. 16'907.65 über die Runden kam, kann ihm dies 
nicht ohne Weiteres ahv-beitragsrechtlich nachteilig angelastet werden. 

3.3.4  Zu beachten ist zudem, dass für die im Jahr 2017 gegründete C.________ 
AG eine Aufbauphase bis 2022 vorgesehen ist (Vi-act. 12). Eine solche Plandau-
er kann in Beachtung des Unternehmenszweckes nicht als überrissen bzw. viel-
mehr als angemessen bezeichnet werden. Mit dem Beschwerdeführer ist sodann 
festzuhalten, dass sich die Umsatzzahlen positiv entwickeln, im Jahr 2018 (abge-
rundet) "eine schwarze Null" und bereits im Jahr 2019 ein Gewinn resultierte (vgl. 
Vi-act. 12; Beschwerde S. 5 Ziff. 9; Bf-act. 6 in fine; Erw. 3.1.3 hiervor). Mitzu-
berücksichtigen ist ferner der Umstand, dass die Vorinstanz den Beschwerdefüh-
rer für das Jahr 2020 offensichtlich nicht mehr als Nichterwerbstätigen qualifiziert 
hat (Verfügung vom 1.10.2020 = Bf-act. 3; vgl. Beschwerde S. 3 Ziff. 3, Ziff. 5; 
wenngleich dies in einem gewissen Widerspruch zur vom Beschwerdeführer am 
12.12.2019 gemachten Angabe steht, er werde zwar weiterhin erwerbstätig sein, 
indes weniger als 9 - 12 Monate zu mindestens 50%, nämlich von Mai bis Sep-
tember nach Bedarf [vgl. Vi-act. 4 Ziff. 5]), was ebenso für einen bis dato gelun-
genen Firmenaufbau spricht. Vor dem Hintergrund dieser Sachlage, namentlich 
der Gewinnerwirtschaftung innert drei Jahren seit Unternehmensgründung, und 
der oberwähnten Rechtsprechung (vgl. insbesondere Erw. 1.3.3 hiervor) kann 
dem Beschwerdeführer eine Gewinnerzielungsabsicht nicht abgesprochen wer-
den. 

12

3.4 Damit ist indes noch nichts darüber gesagt, zu welchem Prozentsatz in 
pensummässiger Hinsicht die vom Beschwerdeführer erbrachte Arbeitsleistung 
zu veranschlagen ist. 

3.4.1  Die Vorinstanz erwog, der Beschwerdeführer mache geltend, er sei bei der 
C.________ AG zu 100% angestellt (gewesen) (vgl. angefochtener Einspra-
cheentscheid S. 5 Erw. 8.2). Dem kann nur zum Teil gefolgt werden. Zwar trifft es 
zu, dass der Beschwerdeführer im Rahmen des Einspracheverfahrens zunächst 
vorbringen liess, er sei zu 100% angestellt (Vi-act. 12). Indes liess er in demsel-
ben Verfahren später sinngemäss vorbringen, aufgrund des saisonalen Ge-
schäfts betrage sein Pensum während den vier Monaten Januar, Februar, No-
vember und Dezember "rund 20%"; in der achtmonatigen Hauptsaison März bis 
Oktober betrage es "mehr als 100%" (vgl. Vi-act. 16). Eine gerichtliche Berech-
nung zeitigt, dass das letztere Vorbringen einem durchschnittlichen Jahrespen-
sum von (mindestens) rund 73% entsprechen würde (8 x 100% + 4 x 20% = 
880%; 880% / 12 = 73.33%). 

3.4.2  Mit 63.7% für das Jahr 2018 sowie 66.9% für das Jahr 2019 macht der 
Beschwerdeführer vor Verwaltungsgericht wiederum abweichende Pensen gel-
tend (Beschwerde S. 3 Ziff. 6; vgl. Bf-act. 4). Insoweit erweisen sich seine dies-
bezüglichen Vorbringen als inkonsistent. 

3.4.3  Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, aus den "Arbeitsrapporten/Logs" 
(Bf-act. 4a, 4b) könnten Arbeitspensen von 63.7% und 66.9% für die Jahre 2018 
bzw. 2019 abgeleitet werden (vgl. Beschwerde S. 3 Ziff. 6; Bf-act. 4), kann ihm 
von vornherein insofern nicht gefolgt werden, als er diese Pensen anhand der 
Anzahl Tage, an welchen er eine Tätigkeit für die C.________ AG verrichtet ha-
ben will, errechnete. Das Arbeitspensum aber ist praxisgemäss nicht anhand der 
Anzahl geleisteten Arbeitstage, sondern anhand der geleisteten Arbeitsstunden 
zu eruieren. Andernfalls wäre - im Sinne der Auffassung des Beschwerdeführers 
- einer Person, welche z.B. täglich eine Stunde arbeitstätig ist, ein Pensum von 
100% zuzurechnen, was offenkundig nicht angehen kann. 

3.4.4  Mit den erwähnten Arbeitsrapporten (Bf-act. 4a und 4b) hat der Beschwer-
deführer sein geltend gemachtes Pensum in einer "Übersicht Einsätze ___" [Initi-
alen von A.________] bei C.________ AG" (Bf-act. 4) in stundenmässiger Hin-
sicht quantifiziert: Für das Jahr 2018 ergab sich demgemäss ein Pensum von 
46.1% und für das Jahr 2019 ein solches von 58.1%. Damit errechnet der Be-
schwerdeführer zum einen für das Jahr 2019 eine volle, zum andern aber für das 
Jahr 2018 - da er nicht während mindestens der halben üblichen Arbeitszeit von 

13

50% (erwerbs-)tätig war - eine nicht volle Erwerbstätigkeit (vgl. Erw. 1.2.1 ff. hier-
vor). 

3.4.5  Praxisgemäss billigt das Verwaltungsgericht Arbeits(zeit)dokumentationen, 
wie sie der Beschwerdeführer erst im vorliegenden Verfahren für den hier mass-
geblichen Zeitraum der Jahre 2018 und 2019 nachgereicht hat (vgl. Bf-act. 4, 4a, 
4b), grundsätzlich keinen Beweiswert zu, wenn es sich hierbei nicht um eine er-
sichtlich bzw. belegte echtzeitliche Dokumentation handelt (vgl. VGE II 2020 63 
vom 16.9.2020 Erw. 4.4). 

Es ist nachstehend zu prüfen, wie es sich diesbezüglich vorliegend mit dem vom 
Beschwerdeführer eingereichten Arbeitsrapport verhält. Dies rechtfertigt sich na-
mentlich aufgrund des Umstandes, dass bei einer Unternehmung, die erst aufge-
baut wird, der effektiv erbrachte bzw. zu erbringende Arbeitseinsatz in der Regel 
(und abhängig von der Branche) mehr oder weniger erheblich grösser sein kann 
als der verrechenbare Aufwand, womit sich entsprechend auch eine mehr oder 
weniger erhebliche Diskrepanz zwischen Gehalt und Arbeitszeit eröffnen kann. 

3.4.6  Dem vom Beschwerdeführer eingereichten Arbeitsrapport kann zwar nicht 
a priori jede Glaubwürdigkeit und Aussagekraft abgesprochen werden. Hierfür 
spricht der gewisse Detaillierungsgrad der Angaben (Bezeichnung konkreter Ar-
beitstage und -stunden, Kurzbeschriebe der Orte und Projekte; genannte Betrie-
be finden sich auch bei den Referenzen auf der Homepage der C.________ AG 
[https://C.________.ch, besucht am 26.2.2021] wieder). Indes weist der Arbeits-
rapport auch erhebliche Mängel auf, welche seine Glaubwürdigkeit und Aussa-
gekraft erschüttern bzw. (erheblich) mindern. Vorab fehlt eine Datierung als mög-
liches Indiz für die Echtzeitlichkeit.

Formal fehlt zum einen zunächst in der zusammenfassenden Übersicht über die 
Einsätze eine durchgängige Differenzierung zwischen den Zahlenangaben in Ar-
beitstagen und Arbeitsstunden. Dann ist die Differenzierung von Fettdruck (für 
Zwischentotale der Monate) und Normaldruck (für Einzelpositionen) inkonse-
quent und unsorgfältig. Bei der Zusammenfassung der Gesamttotale für das Jahr 
2018 ging in der Spalte "Lieferscheine" offensichtlich die Einfügung der Summen-
formel vergessen, womit die entsprechenden Summen "von Hand bzw. Kopf" er-
rechnet werden müssen, was der Beschwerdeführer, soweit ersichtlich nicht ge-
macht hat. Teils fehlt es an der korrekten Ermittlung von Zwischentotalen über 
die Seitenumbrüche hinweg, was wohl auch auf eine unsorgfältige Einfügung der 
Summenformel zurückzuführen ist. Des Weiteren werden die drei Spalten ("Std.", 
"Lieferscheine" und "Offerte") nicht näher erläutert; hierzu macht(e) der Be-
schwerdeführer auch anderswo keine Ausführungen, namentlich nicht in seinen 

14

Rechtsschriften. In der Spalte "Offerte" werden pro Monat pauschal verbuchte 
Stunden ohne jegliches Stichwort vermerkt, wobei es sich teils um erhebliche 
Stundenzahlen handelt (z.B. 108 Stunden für den Monat Juli 2019). 

Dabei fehlt es auch an klaren Abgrenzungen, finden sich doch beispielsweise un-
ter "Std." auch Stundenangaben mit dem Stichwort "Offerten" (vgl. z.B. 
15.5.2018, 17.-20.7.2018; 17.5.2019, 21.6.2019 u.w.). Schlichtweg unverständ-
lich ist, was unter einem Stichwort wie "Freundliche Grüsse" zu verstehen ist 
(z.B. 29.5.2018, 31.5.2018, je zwei Stunden; 19.3.2019 mit sechs Stunden, 
21.6.2019 mit 8 Stunden [allerdings je unter Einbezug von weiteren Stichworten] 
u.w.). 

Zum andern sind entsprechend auch rechnerische Inkonsequenzen/Fehler fest-
stellbar. So errechnet sich "von Hand bzw. Kopf" für den Mai 2018 für die erste 
Spalte (Stunden) ein Total von 68 Stunden statt 62, für den Oktober 2018 für die 
zweite Spalte ("Lieferscheine") ein Total von acht Stunden statt zwei, für den No-
vember 2018 von zehn Stunden statt sechs. Für den Oktober 2019 weist die 
zweite Spalte ein Total von 0 Stunden statt vier und für den November 2019 ein 
Total von sieben statt elf Stunden aus, die erste Spalte für denselben Monat zwei 
Stunden statt vier. 

3.4.7 Der Beschwerdeführer rechnet mit 1'712 Jahresstunden (2018 wie 2019). 
Praxisgemäss ist bei einem 100%-Pensum jedoch regelmässig von 1'848 Jah-
resarbeitsstunden auszugehen (220 Arbeitstage à 8.4 Stunden). Die Statistik 
weist für Männer und einen vollzeitlichen Beschäftigungsgrad für das Jahr 2019 
eine tatsächliche Arbeitszeit von 1'901 Stunden aus (Tabelle T 03.02.03.01.02.02 
des Bundesamtes für Statistik). 

Das vom Beschwerdeführer selber ermittelte Pensum 2019 von 995 Stunden 
macht zwar mehr als 50 % dieses Jahrespensums von rund 1'900 Stunden aus. 
Indessen können allein schon die 313 unter der Spalte "Offerte" pauschal aufge-
führten Stunden mangels jeglicher Konkretisierung nicht berücksichtigt werden. 
Diesbezüglich ist anzufügen, dass für den Juli 2019 insgesamt 262 Stunden (ers-
te Spalte: 66 Stunden; zweite Spalte: 88 Stunden; dritte Spalte: 108 Stunden), 
also mehr als ein Viertel des Jahrestotals, verbucht sind. Ein solcher Hauptauf-
wand in der Hauptferienzeit erscheint als unglaubwürdig. Mithin kann somit im 
besten Fall für das Jahr 2019 von einer anrechenbaren Arbeitszeit von knapp 
700 Stunden ausgegangen werden, was rund 37 % eines vollen Arbeitspensums 
entspricht. 

Mithin ist nach dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. BGE 134 V 109 Erw. 9.5; Urteil BGer 

15

9C_709/2011 vom 8.6.2012 Erw. 3.3; H 318/01 vom 10.7.2003 Erw. 3 [betr. Bei-
tragsstatus]), zu folgern, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2019 kein volles Ar-
beitspensum erbracht hat. Nachdem der Beschwerdeführer für das Jahr 2018 
selber ein Gesamttotal von 790 Stunden deklariert und die vorstehenden Überle-
gungen zum Jahr 2019 ebenso für das Jahr 2018 Geltung beanspruchen, ist der 
gleiche Schluss auch für das Jahr 2018 (Vollzeitpensum gemäss der erwähnten 
Tabelle T 03.02.03.01.02.02 für das Jahr 2018: 1'910 Stunden) zu ziehen. An 
diesem Ergebnis kann auch die Unfallversicherungspolice (Bf-act. 7) nichts än-
dern.

3.4.8  Vor dem Hintergrund der vorstehenden Berechnung ist auch die Herleitung 
einer nicht vollen Erwerbstätigkeit anhand des Einkommens, wie es die Vor-
instanz gemacht hat, nicht zu beanstanden. Ein gesamter Personalaufwand von 
rund Fr. 45'000.-- im überjährigen ersten Geschäftsjahr (1.4.2017 bis 31.12.2018) 
bzw. umgerechnet auf das Jahr 2018 von rund Fr. 25'700.-- und ein gesamter 
Personalaufwand von rund Fr.18'400.-- im Jahr 2019 (vgl. Erfolgsrechnung) ent-
spricht bei einem arbeitsvertraglich vereinbarten Stundenhonorar von Fr. 150.-- 
(vgl. Vi-act. 18) fakturierbaren bzw. fakturieren rund 171 bzw. 123 Arbeitsstun-
den. Wird für das Jahr 2019 von den vorstehend ermittelten knapp 700 erbrach-
ten Arbeitsstunden des Beschwerdeführers ausgegangen, heisst dies also, dass 
(maximal) jede fünfte Arbeitsstunde verrechnet wurde bzw. verrechnet werden 
konnte, bzw. bei 790 Stunden im Jahr 2018 (maximal) jede vierte Stunde. Damit 
ist auch der vom Beschwerdeführer geltend gemachten Aufbauphase hinrei-
chend Rechnung getragen. Hierbei ist anzufügen, dass sich den Akten nicht ent-
nehmen lässt, ob es sich beim Beschwerdeführer um den einzigen Lohnbezüger 
der Unternehmung handelt oder nicht. Dies ist für die Beurteilung jedoch auf-
grund der vorstehenden Berechnungen unerheblich. 

3.5 Zusammenfassend ergibt sich somit, dass die Kriterien für eine "volle" Er-
werbstätigkeit im Sinn von Art. 28bis Abs. 1 AHVV und der Rechtsprechung für die 
Jahre 2018 und 2019 nicht erfüllt sind. Wenn die Vorinstanz für das Folgejahr 
2020, das nicht zum Streitgegenstand gehört, allenfalls zu einem anderen Er-
gebnis gekommen ist, kann hierauf für die beiden vorliegend betroffenen Jahre 
2018 und 2019 nichts abgeleitet werden. 

3.6 Die dem Einspracheentscheid zugrundeliegende Beitragsverfügung wird in 
rein masslicher Hinsicht nicht bestritten. Gegen die im Einspracheentscheid vor-
genommene Vergleichsrechnung bringt der Beschwerdeführer nichts Substanti-
iertes vor. Aufgrund der Akten ergeben sich keine Hinweise, wonach die Ver-
gleichsrechnungen oder die Beiträge als Nichterwerbstätiger für die Jahre 2018 

16

und 2019 nicht korrekt vorgenommen bzw. festgesetzt wurden. Die Beschwerde 
ist somit abzuweisen. 

4.1 Gemäss dem bis 31. Dezember 2020 gültigen Art. 61 lit. a ATSG i.V.m. 
Art. 1 Abs. 1 AHVG musste das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsge-
richt u.a. für die Parteien kostenlos sein. Für nach dem 1. Januar 2021 eingelei-
tete Verfahren gilt neu Art. 61 lit. fbis ATSG (vgl. Übergangsbestimmung Art. 83 
ATSG). Danach ist das Verfahren bei Streitigkeiten über Leistungen kostenpflich-
tig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist; sieht das Einzelgesetz 
keine Kostenpflicht bei solchen Streitigkeiten vor, so kann das Gericht einer Par-
tei, die sich mutwillig oder leichtsinnig verhält, Gerichtskosten auferlegen. Mithin 
wurde die allgemeine Kostenlosigkeit gestrichen und es kommt bezüglich Verfah-
renskosten das kantonale Recht zur Anwendung (Art. 61 Satz 1 ATSG; § 71 ff. 
VRP), soweit nicht die Kostenlosigkeit gemäss neuem Art. 61 lit. fbis ATSG greift. 
Vorliegend handelt es sich um eine Streitigkeit über den Beitragsstatus der Jahre 
2018 und 2019, womit grundsätzlich beim Unterliegen Kosten auferlegt werden 
können. Indes bestimmt Art. 83 ATSG übergangsrechtlich, dass für im Zeitpunkt 
des Inkrafttretens der Änderung vom 21. Juni 2019 beim erstinstanzlichen Ge-
richt hängige Beschwerden das bisherige Recht gilt. Für das vorliegende Verfah-
ren betreffend Beitragsstatus 2018 und 2019 sind daher keine Kosten zu erhe-
ben. 

4.2 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Partei 
Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht 
festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der 
Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. Zufolge des 
vollständigen Unterliegens des Beschwerdeführers ist ihm keine Parteientschä-
digung zuzusprechen. 

17

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und keine Parteientschädigun-
gen zugesprochen. 

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen, 3003 Bern (A).

Schwyz, 18. März 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 30. März 2021

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II