# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4bebabf3-b0ca-5b15-89c7-ff72564a45cd
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-06-24
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 24.06.2020 810 20 78
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-20-78_2020-06-24.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 24. Juni 2020 (810 20 78) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Kindes- und Erwachsenenschutzrecht 

 

 

Antrag auf Beistandswechsel 

 

 
Besetzung Vorsitzender Stefan Schulthess, Kantonsrichter Claude Jeanneret, Mar-

kus Clausen, Daniel Häring, Markus Mattle, Gerichtsschreiberin i.V. 

Anne-Catherine Sturzenegger 

 

 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Silvan Ulrich, Advokat 

  

 

gegen 

 

 

 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____, Vorinstanz 

 

 C.____, Beigeladene, vertreten durch Peter Epple, Advokat 

 

  

 

Betreff Antrag auf Beistandswechsel 

(Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____  

vom 11. Dezember 2019) 

 

 
A. C.____ (geb. 1978) und A.____ (geb. 1968) sind die Eltern von D.____ (geb. 2006) und 

E.____ (geb. 2008). Mit Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ (KESB) 

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vom 18. Januar 2017 wurden F.____ für E.____ und G.____ für D.____ (dieser bis zum 30. Sep-

tember 2017; ab 1. Oktober 2017 H.____) als Erziehungsbeistände eingesetzt. 

 

B. Mit Entscheid der KESB vom 11. April 2018 wurde den Eltern das Aufenthaltsbestim-

mungsrecht über D.____ und E.____ entzogen und diese im Durchgangsheim "I.____" in Basel 

platziert. Gleichzeitig wurde das Durchgangsheim damit beauftragt, die beiden Kinder in Zusam-

menarbeit mit der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik Basel (KJPK) abzuklären. Die Uni-

versitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) wurden beauftragt, die Erziehungsfähigkeit der Eltern 

zu beurteilen. Als Begründung wurde aufgeführt, dass seit Jahren grosse Konflikte zwischen den 

Kindseltern bestünden, die schon mehrfach zu Gewaltanwendungen des Kindsvaters gegenüber 

der Kindsmutter C.____, teilweise auch vor den Augen der Kinder, geführt hätten.  

 

C. Mit Entscheid vom 23. April 2018 errichtete die KESB für die beiden Kinder eine Verfah-

rens- und Kollisionsbeistandschaft und setzte J.____, Advokatin, als Beiständin ein. Sie wurde 

beauftragt, die Interessen der Kinder im Verfahren der KESB betreffend Entzug des Aufenthalts-

bestimmungsrechts, der Platzierung und Abklärungen der UPK zu vertreten. Die Mandatsführung 

der beiden Beiständinnen F.____ und H.____ endete per 30. Juni 2018. Die KESB setzte darauf-

hin K.____ per 1. Juli 2018 als Berufsbeistand für D.____ und E.____ ein.  

 

D. Mit Entscheid vom 12. November 2018 hob die KESB den Entzug des Aufenthaltsbe-

stimmungsrechts und die Platzierung im Durchgangsheim "I.____" per 16. November 2018 wie-

der auf. Die Eltern wurden gestützt auf Art. 307 Abs. 3 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches 

(ZGB) vom 10. Dezember 1907 und unter Androhung von Art. 292 des Schweizerischen Strafge-

setzbuches (StGB) vom 21. Dezember 1937 verpflichtet, verschiedene Auflagen und Weisungen 

der KESB einzuhalten und zu befolgen. Der Beistand wurde gleichzeitig damit beauftragt, die 

Familie bei der Umsetzung der Weisungen zu unterstützen und deren Einhaltung zu überwachen 

und zu koordinieren, regelmässige Standortgespräche zur Entwicklung der sozialpädagogischen 

Familienbegleitung durchzuführen und Zwischenziele festzulegen, Berichte der KESB über den 

Verlauf der sozialpädagogischen Familienbegleitung zu erstatten und zu berichten, ob und in 

welchem Umfang diese weitergeführt werden soll. Zudem wurde er beauftragt, regelmässig zu 

überprüfen, ob der elterliche Druck auf die Kinder und deren Parentifzierung reduziert werde so-

wie der KESB halbjährlich über die Eltern und Kinder Bericht zu erstatten.  

 

E. Der Beistand K.____ reichte mit einem Schreiben vom 2. Mai 2019 bei der Staatsanwalt-

schaft Basel-Landschaft (Staatsanwaltschaft) gegen A.____ Strafanzeige ein, nachdem dieser 

seinen Sohn D.____ angestiftet habe, mithilfe eines iPads den Gesprächsinhalt zwischen dem 

Beistand, C.____ und der Familienbegleitung unerlaubterweise aufzuzeichnen. Gleichzeitig er-

stattete der Beistand Anzeige gegen D.____ wegen Abhören und Aufnehmen fremder Gespräche 

gemäss Art. 179bis StGB.  

 

F. Am 30. August 2019 stellte die leitende Jugendanwältin des Kantons Basel-Landschaft 

gegen D.____ einen Strafbefehl aus und sprach ihn wegen Abhören und Aufnehmen fremder 

Gespräche gemäss Art. 179bis StGB schuldig. In Anwendung von Art. 23 Abs. 1 i.V.m. Art. 35 

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Abs. 1 des Jugendstrafgesetzes (JStG) vom 20. Juni 2003 verurteilte sie ihn zu einer persönli-

chen Leistung von vier halben Tagen (zu je vier Arbeitsstunden), wovon zwei halbe Tage unbe-

dingt vollziehbar und zwei halbe Tage bedingt vollziehbar waren. 

 

G. Mit Schreiben vom 24. Juni 2019 beantragte A.____ durch seinen Rechtsvertreter, Sil-

van Ulrich, Advokat, bei der KESB einen Beistandswechsel. Als Begründung führte er im We-

sentlichen aus, dass er die Eignung von K.____ für die Ausübung des Amtes als Beistand von 

E.____ und D.____ nicht mehr als gegeben erachte, weil dieser gegen D.____ eine Strafanzeige 

eingereicht und den Kindern mit einer erneuten Platzierung im Heim gedroht habe.  

 

H. Mit Entscheid vom 11. Dezember 2019 (zugestellt am 6. Februar 2020) wies die KESB 

den Antrag des Kindsvaters auf Beistandswechsel ab. Als Begründung wurde im Wesentlichen 

ausgeführt, dass der Beschwerdeführer selbst dafür verantwortlich sei, dass der Beistand gegen 

ihn und seinen Sohn eine Strafanzeige eingereicht habe. Der Antrag auf Wechsel des Beistandes 

sei deshalb stossend, weil der Beschwerdeführer wegen der durch sein eigenes Verhalten her-

vorgerufenen Strafanzeige nun die Neutralität des Beistandes bestreite. Der Beistand sei auf-

grund seiner Erfahrung und Professionalität als Beistand der Kinder eingesetzt worden und es 

lägen keine Hinweise für eine fehlende oder dahingefallene Eignung des Beistandes vor.  

 

I. Gestützt auf ihren Entscheid vom 12. November 2018 und der damit verbundenen An-

drohung der Ungehorsamkeitsstrafe gemäss Art. 292 StGB reichte die KESB mit Schreiben vom 

5. Februar 2020 eine Strafanzeige gegen A.____ ein. Dieser habe sich geweigert, sich an die 

Weisungen der KESB, vor allem Punkt 3.1 (Weisung zur sozialpädagogischen Familienberatung) 

und Punkt 5 (wöchentliche Gespräche mit dem Beistand), zu halten.  

 

J. Mit Eingabe vom 9. März 2020 erhob A.____, weiterhin vertreten durch Silvan Ulrich, 

Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungs-

recht (Kantonsgericht), gegen den Entscheid der KESB vom 11. Dezember 2019 betreffend die 

Abweisung des Antrags auf Wechsel des Beistandes. Darin stellt er die Begehren, es sei der 

Entscheid der KESB vom 11. Dezember 2019 aufzuheben und diese anzuweisen, den bisherigen 

Beistand der Kinder, K.____, auszuwechseln (Ziff. 1); unter o/e-Kostenfolge (Ziff. 2). Zudem sei 

dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege mit dem unterzeichneten Anwalt zu ge-

währen (Ziff. 3) und ihm die vollständige Akteneinsicht sowie die Möglichkeit der Ergänzung der 

Beschwerde nach der Akteneinsicht zu gewähren (Ziff. 4).  

 

K. Am 21. März 2020 reichte die KESB ihre Vernehmlassung ein und beantragt die kosten-

fällige Abweisung der Beschwerde.  

 

L. Am 24. März 2020 reichte der Rechtsvertreter der Kindsmutter C.____, Peter Epple, Ad-

vokat, die Vernehmlassung zur Beschwerde ein und beantragt ebenfalls die kostenfällige, voll-

umfängliche Abweisung der Beschwerde (Ziff. 1 und Ziff. 3), sowie die Gewährung der unentgelt-

lichen Rechtspflege für die Kindsmutter C.____ (Ziff. 2).  

 

M. Mit Präsidialverfügung vom 30. April 2020 wurde der Fall der Kammer zur Beurteilung 

überwiesen.  

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Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 

 

1.1 Gemäss Art. 450 Abs. 1 ZGB kann gegen Entscheide einer Erwachsenenschutzbehörde 

Beschwerde beim zuständigen Gericht erhoben werden. § 66 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes 

über die Einführung des Zivilgesetzbuches (EG ZGB) vom 16. November 2006 erklärt für die Be-

urteilung von Beschwerden nach Art. 450 Abs. 1 ZGB das Kantonsgericht, Abteilung Verfas-

sungs- und Verwaltungsrecht, für zuständig. Das Verfahren richtet sich nach den Art. 450 ZGB 

bis Art. 450e ZGB. Im Übrigen sind die Bestimmungen des kantonalen Verwaltungsprozessrechts 

anwendbar (§ 66 Abs. 2 EG ZGB). Nach dem Gesagten ist die Fünferkammer der Abteilung Ver-

fassungs- und Verwaltungsrecht des Kantonsgerichts zur Beurteilung der vorliegenden Be-

schwerde zuständig (§ 1 Abs. 2 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozess-

ordnung [VPO] vom 16. Dezember 1993). Nach Art. 450 Abs. 2 ZGB sind Personen zur Be-

schwerde befugt, die am Verfahren beteiligt sind (Ziff. 1), die der betroffenen Person nahestehen 

(Ziff. 2) oder die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des ange-

fochtenen Entscheids haben (Ziff. 3). Der Beschwerdeführer ist gemäss Art. 450 Abs. 2 Ziff. 1 

ZGB zur Beschwerdeerhebung legitimiert. Da auch die übrigen formellen Voraussetzungen ge-

geben sind, kann auf die Beschwerde eingetreten werden. 

 

1.2 Gemäss Art. 450a Abs. 1 ZGB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen (Ziff. 1), 

die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts (Ziff. 2) sowie die Unangemes-

senheit (Ziff. 3) gerügt werden. Dem Kantonsgericht kommt bei der Beurteilung der vorliegenden 

Beschwerde somit volle Kognition zu. Das Kantonsgericht auferlegt sich jedoch entsprechend der 

Rechtsprechung des Bundesgerichts bei der Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe und bei der 

Ermessenskontrolle eine gewisse Zurückhaltung und weicht nicht ohne Not von der Auffassung 

der Vorinstanz ab. Dies insbesondere deshalb, weil die Kindes- und Erwachsenenschutzbehör-

den als Fachbehörden anzusehen sind (vgl. Art. 440 Abs. 1 ZGB; Urteil des Kantonsgerichts, Ab-

teilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV] vom 17. Juli 2013 [810 13 134] E. 2; KGE 

VV vom 8. Mai 2013 [810 13 10] E. 1.4; LORENZ DROESE/DANIEL STECK, in: Geiser/Fountoulakis 

[Hrsg.], Basler Kommentar zum Zivilgesetzbuch I., 6. Aufl., Basel 2018, N 17 ff. zu Art. 450a 

ZGB). 

 

2.1 Streitgegenstand bildet vorliegend die Frage, ob wichtige Gründe vorliegen, die einen 

Wechsel des Beistandes nach Art. 423 Abs. 1 ZGB notwendig machen und ob die KESB den 

Antrag des Beschwerdeführers auf Wechsel des Beistandes zu Recht abgewiesen hat.  

 

2.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, der gegenwärtige Beistand sei zur Ausführung 

des Mandats nicht geeignet. Als Gründe führt er unter anderem die gegen ihn und seinen Sohn 

D.____ eingereichten Strafanzeigen auf. Auf Wunsch von D.____ sei eine E-Mail vom 8. März 

2019 durch seinen Rechtsvertreter an den Beistand verfasst worden, um sich bei diesem für die 

heimliche Aufnahme zu entschuldigen. Nicht zuletzt sei damit auch die Absicht verfolgt worden, 

dass der Beistand seine Strafanzeige gegen D.____ zurückziehe, was jedoch in der Folge nicht 

geschehen sei. Der Griff zum Strafrecht habe die Situation nicht beruhigt, sondern habe vielmehr 

unnötigerweise Unruhe gestiftet. Der Beistand habe ausserdem anlässlich eines Besuches der 

Familie die Kinder angeschrien und diesen damit gedroht, sie ins Heim zurückzuschicken. Die in 

einem Bericht des Beistandes vom 10. September 2019 an das Zivilkreisgericht enthaltenen 

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Äusserungen, wonach der Beistand eine psychiatrische Begutachtung des Beschwerdeführers 

verlange und er diesem eine fehlende Erziehungsfähigkeit attestiere, seien ebenfalls unange-

bracht, da dessen Ausführungen nicht auf Erkenntnissen von Fachleuten beruhen, sondern le-

diglich die einseitig gegen den Beschwerdeführer gerichtete Haltung des Beistandes widerspie-

geln würden. Es scheine, dass nicht das Kindswohl im Zentrum stehe, sondern der Beistand 

seine eigenen Ansichten äussere, insbesondere gegen die Person des Beschwerdeführers. Er 

selbst setze sich vollumfänglich für seine Kinder und deren Wohlergehen ein, wobei die Art und 

Weise dem Beistand – und offenbar auch der KESB – nicht passe. Ausserdem habe der Beistand 

sich vollends auf die Seite der Ehefrau und damit gegen ihn gestellt. Die Ehefrau habe den Ent-

scheid des Zivilkreisgerichts betreffend das Eheschutzverfahren mit Unterstützung des Beistan-

des denn auch ans Kantonsgericht weitergezogen. Die Kinder sollen sich gegenüber dem 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers dahingehend geäussert haben, mit dem Beistand nichts 

mehr zu tun haben zu wollen. Auch sei es unmittelbar nach einem Elterngespräch, bei welchem 

der Beistand entgegen dem Wunsch des Beschwerdeführers habe teilnehmen wollen, zu einem 

Disput gekommen, woraufhin die KESB mit Schreiben vom 5. Februar 2020 erneut eine Strafan-

zeige gegen ihn erhoben habe. Solche Probleme beständen nur mit dem Beistand. Es würden 

zwar nicht die beruflichen Qualifikationen des Beistandes in Diskussion stehen, Fakt sei aber, 

dass dieser mit den Kindern und dem Beschwerdeführer im Streit stehe und deshalb eine ziel-

führende Zusammenarbeit undenkbar sei. Die Voraussetzungen für die Ausübung des Amtes 

seien nicht mehr gegeben, da das Vertrauensverhältnis zwischen dem Beistand und der Familie 

zerbrochen sei. 

 

2.3 Demgegenüber macht die Vorinstanz geltend, dass der Antrag auf Beistandswechsel 

ausschliesslich im Interesse des Vaters und nicht der Kinder erfolge. Als Begründung für die Ab-

weisung des Antrags auf Wechsel des Beistandes führt sie auf, dass der Beschwerdeführer selbst 

dafür verantwortlich sei, dass der Beistand eine Anzeige gegen ihn eingereicht habe, weil dieser 

seinen Sohn zu einer Straftat angestiftet habe. D.____ selbst habe sich via den Rechtsvertreter 

des Beschwerdeführers beim Beistand für die Aufnahme entschuldigt. Es sei deshalb stossend, 

wenn der Vater wegen der durch eigenes Verhalten provozierten Strafanzeige die Neutralität des 

Beistandes bestreite. Die Neutralität des Beistandes sei dadurch nicht in Frage zu stellen. Ob 

Aussagen über eine erneute Fremdplatzierung der Kinder erfolgt seien, könne die KESB nicht 

abschliessend beurteilen, eine solche stelle jedoch aufgrund des verweigernden Verhaltens des 

Kindsvaters eine realistische Möglichkeit dar. Dass die Kinder sich dazu geäussert haben sollen, 

nichts mehr mit dem Beistand zu tun haben zu wollen, werde von der KESB auch nicht bezweifelt. 

Solche Aussagen seien jedoch dadurch zu begründen, dass der Beschwerdeführer D.____ und 

E.____ massiv beeinflusse und deshalb ohne Rücksicht auf deren eigenen Interessen und das 

Kindswohl im Allgemeinen ihre Loyalität einfordere. Der Beistand sei aufgrund seiner Erfahrung 

und Professionalität als Erziehungsbeistand von D.____ und E.____ eingesetzt worden und zur 

Wahrung des Kindeswohls verpflichtet, selbst wenn er dabei gegen den Willen der Kindseltern 

handeln müsse. Diese Aufgaben habe er insoweit wahrgenommen und es lägen keine Hinweise 

für eine fehlende oder dahingefallene Eignung des Beistandes vor. Es bestehe eine sehr lange 

und eher schwierige Kindesschutzgeschichte und der Beschwerdeführer stelle sich auf den 

Standpunkt, dass wenn die Behörden ihn und seine Kinder in Ruhe liessen, es keine Probleme 

gebe. Folge davon sei, dass der Beschwerdeführer kaum zur Kooperation bereit sei und auch 

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Auflagen der Behörden missachte, was bedauerlicherweise zu einer erneuten Strafanzeige ge-

führt habe. Eine Zusammenarbeit des Beschwerdeführers mit einem Beistand (es habe schon 

mehrere gegeben) sei für jede Beistandsperson mehr als schwierig. Aufgrund dieser Erfahrungen 

sei die Vorinstanz überzeugt, dass mit einem Beistandswechsel keine bessere Kooperation mit 

dem Kindsvater erreicht werden könne. 

 

2.4 Die Beigeladene C.____ äusserte sich dahingehend, dass seit der Einsetzung des Bei-

standes durch die KESB der Beschwerdeführer gegen diesen opponiere, obwohl der Beistand 

mit allen Mitteln versuche, das familiäre Verhältnis, unter den gegebenen Umständen und so gut 

es irgendwie gehe, zu bewahren und zu fördern. Das schwierige Verhältnis gründe auf dem Ver-

halten des Beschwerdeführers, welcher nachhaltig die Zusammenarbeit mit dem Beistand er-

schwere, indem er die Anordnungen der KESB missachte. Der durch den Beschwerdeführer er-

wähnte Vorfall, in welchem der Beistand mit D.____ ein klärendes Gespräch geführt habe, nach-

dem dieser im Auftrag des Beschwerdeführers versucht habe, ein privates Gespräch zwischen 

der Beigeladenen und dem Beistand aufzuzeichnen, zeige exemplarisch, dass der Beschwerde-

führer nicht sein eigenes Verhalten reflektiere, sondern die Reaktion des Beistandes kritisiere. 

Auch wenn der Beistand mit einer erneuten Heimeinweisung zur Konsequenz gedroht hätte, sei 

dies nichts weiter als die ehrliche Darlegung der damaligen Situation gewesen. Genau diese 

kompetente Betreuung der Kinder in solch schwierigen Situationen sei es denn auch, die einen 

guten Beistand auszeichne. Der Beschwerdeführer zeige vielmehr selbst auf, dass er es ist, der 

die Zusammenarbeit mit dem Beistand permanent torpediere. Der erwähnte Disput sei offenbar 

alleine deshalb entstanden, weil der Beistand seine Funktion auftragsgemäss ausgeführt und an 

einem Elterngespräch teilgenommen habe. Der Beschwerdeführer verkenne, dass gerade in sol-

chen Situationen der Beistand im Interesse der Kinder und zur Unterstützung der Eltern dabei 

sein müsse. Auch die Strafanzeige der Vorinstanz aufgrund der wiederholten fehlenden Koope-

rationsbereitschaft des Beschwerdeführers unterstreiche, in welchem Ausmass der Beschwerde-

führer sich gegen eine Zusammenarbeit sträube. Ausserdem hält die Beigeladene fest, dass die 

Tatsache, dass der Beschwerdeführer den Beistand nicht nach seinem Belieben kontrollieren und 

beeinflussen könne, äusserst unangenehm sei. Indem der Beistand seine ihm behördlich aufer-

legten Pflichten ausführe und er die Familie so gut es geht zu unterstützen versuche, leiste er 

einen essentiellen Beitrag dafür, dass das Familiengefüge überhaupt noch funktioniere. Werde 

der Beistand durch eine Person ersetzt, welche durch den Beschwerdeführer manipuliert und 

benutzt werde, sei die Unterstützung der Familie nicht mehr gewährleistet und zum Scheitern 

verurteilt.  

 

3.1 Gemäss Art. 400 Abs. 1 ZGB kann das Amt eines Beistandes oder einer Beiständin von 

einer natürlichen Person ausgeübt werden, die für die vorgesehenen Aufgaben persönlich und 

fachlich geeignet ist. Die Eignung ist ein relativer Begriff und bezieht sich auf die Aufgaben der 

Mandatsperson. Die Frage der Eignung bedarf einer Bilanzierung der vorhandenen und fehlen-

den Fähigkeiten der Mandatsperson in Bezug auf Sozial-, Selbst-, Methoden- und Fachkompe-

tenz für das konkrete Mandat (vgl. DANIEL ROSCH, in: Büchler/Häfeli/Leuba/Stettler [Hrsg.], Fam-

Komm Erwachsenenschutz, Bern 2013, N 7 zu Art. 423 ZGB).  

 

3.2 Die KESB entlässt einen Beistand oder eine Beiständin gemäss Art. 423 Abs. 1 ZGB 

unabhängig von seinem beziehungsweise ihrem Willen von Amtes wegen, wenn die Eignung für 

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die Aufgaben nicht mehr besteht (Ziff. 1) oder ein anderer wichtiger Grund für die Entlassung 

vorliegt (Ziff. 2). Die Entlassung eines Beistandes ist auch auf Antrag der betroffenen oder einer 

ihr nahestehenden Person möglich (Art. 423 Abs. 2 ZGB). Der KESB kommt bei der Beurteilung 

der Entlassung grosses Ermessen zu. Sie hat sich dabei nach den Interessen und dem Wohl der 

betroffenen Person zu richten. Für die Entlassung ist eine erhebliche (ernstliche) Gefährdung der 

Interessen beziehungsweise des Wohls der betroffenen Person zu verlangen (PATRICK FASSBIND, 

in: Kren Kostkiewicz/Nobel/Schwander/Wolf [Hrsg.], ZGB Kommentar, 3. Aufl., Bern 2016, N 1 zu 

Art. 423 ZGB). Es gilt eine Interessenabwägung zwischen den Interessen an der Weiterführung 

des Mandats und denjenigen an dessen Beendigung vorzunehmen. Dabei ist insbesondere das 

Vertrauensverhältnis zwischen Mandatsträger und schutzbedürftiger Person zu beachten. Neben 

der nicht mehr bestehenden Eignung des Mandatsträgers kann dieser auch entlassen werden, 

wenn ein anderer wichtiger Grund für eine Entlassung vorliegt. Auch hier liegt der Fokus primär 

auf den Interessen der schutzbedürftigen Person (vgl. ROSCH, a.a.O., N 7 f. zu Art. 423 ZGB). 

Ein wichtiger Grund für die Entlassung einer Mandatsperson kann beispielsweise dann gegeben 

sein, wenn die verbeiständete Person generell das Vertrauen zur Mandatsperson verliert, Strei-

tigkeiten vorliegen oder eine unüberwindbare, gestörte Beziehung besteht. Das Vorliegen eines 

wichtigen Grundes darf jedoch nicht leichthin angenommen werden. Oftmals sind gerade die ge-

störten persönlichen Beziehungen zur Mandatsperson Teil des Problems, welche in der grundle-

genden Problematik des Schwächezustandes der von der Massnahme betroffenen Person be-

gründet sind und zu einer angeordneten Betreuung und damit nicht selbstbestimmten Beziehung 

führen. Ein Wechsel der Mandatsperson ist in einer solchen Situation meist nicht zielführend, 

zumal die Störung resp. der Vertrauensverlust nicht von der individuellen Persönlichkeit der das 

Amt ausführenden Person abhängig ist und bei jeder neu eingesetzten Person über kurz oder 

lang eintreten würde (URS VOGEL, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar zum Zivil-

gesetzbuch I, 6. Aufl., Basel 2018, N 26 zu Art. 421-424 ZGB). 

 

4.1 Vorliegend sind keine Indizien ersichtlich, die darauf hindeuten würden, dass der Bei-

stand persönlich nicht geeignet wäre, das Mandat zu führen. Dasselbe gilt für seine fachliche 

Eignung. Der Beistand ist als Geschäftsinhaber beim Familienberatungsunternehmen L.____ 

GmbH und ausgebildeter dipl. Paar- und Familientherapeut tätig, womit seine fachliche Qualifi-

kation für die Führung eines solchen Mandats gegeben ist und vom Beschwerdeführer auch nicht 

in Frage gestellt wird. 

 

4.2 Die KESB entlässt eine Mandatsperson aus dem Amt, wenn nebst der fehlenden Eig-

nung andere wichtige Gründe vorliegen, die eine Entlassung rechtfertigen. Aus den Akten ist zwar 

ersichtlich, dass sich der Beschwerdeführer mehrmals negativ über den Beistand seiner Kinder 

geäussert hat. Andererseits lässt sich aus den Akten jedoch erahnen, wie schwierig eine Zusam-

menarbeit mit dem Beschwerdeführer ist. Zwar erscheint die Einreichung einer Strafanzeige ge-

gen D.____ wohl nicht die geeignetste Massnahme, die der Beistand hätte ergreifen können, um 

D.____ zu zeigen, dass dessen Verhalten nicht in Ordnung sei. Der Beistand ist jedoch für die 

Wahrung des Kindeswohls der beiden Söhne D.____ und E.____ eingesetzt worden und es lie-

gen keine Hinweise vor, dass durch seine Mandatsführung das Kindeswohl gefährdet gewesen 

sei. Dass er dabei teilweise gegen die Interessen des Beschwerdeführers handeln muss, geht 

mit der Beistandschaft Hand in Hand, solange das Kindeswohl dabei geschützt wird. Aus den 

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Akten lässt sich entnehmen, dass das Problem vorliegend nicht im Verhältnis zwischen dem Bei-

stand und den Kindern, sondern vielmehr zwischen dem Beistand und dem Kindsvater als Be-

schwerdeführer liegt. Gemäss dem psychiatrischen Gutachten der UPK Basel vom 24. Septem-

ber 2018 werden die Reaktions- und Verhaltensweisen des Beschwerdeführers als akzentuierte 

Persönlichkeitszüge mit rigiden, dominanten, reizbar-impulsiven Anteilen klassifiziert. Eine Ände-

rung dieser Beurteilung ist aus den Akten bis anhin nicht ersichtlich. Diese Charaktereigenschaf-

ten erklären entsprechend auch die Haltung des Beschwerdeführers und die schwierige Zusam-

menarbeit mit dem Beistand. Es entsteht der Eindruck, dass es dem Beschwerdeführer wohl am 

liebsten wäre, wenn überhaupt kein Beistand eingesetzt werde. Dabei übersieht er jedoch die 

Probleme der Kinder, die sich unter anderem in der Loyalitätseinforderung ihm gegenüber wider-

spiegeln, oder in der Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätsstörung (ADHS), welche sich bei 

E.____ äussert und bislang nicht behandelt wurde, weil sich der Beschwerdeführer sträubt zu 

akzeptieren, dass sein Sohn Hilfe von aussen benötigt. Es zeigt sich somit, dass keine wichtigen 

Gründe im Sinne von Art. 423 Abs. 1 Ziff. 2 ZGB vorliegen, die eine Entlassung des Beistandes 

erfordern würden. Der Grund für die Unstimmigkeiten liegt vielmehr in der Beziehung zwischen 

dem Beistand und dem Beschwerdeführer. Ob die Kinder selbst geäussert haben, dass sie einen 

Wechsel des Beistandes verlangen, ist nicht zu eruieren. Zwar gibt der Beschwerdeführer an, 

dass die Kinder nichts mehr mit dem Beistand zu tun haben wollten. Selbst wenn die Kinder dies 

in einem Gespräch gegenüber dem Beschwerdeführer gesagt hätten, ist es jedoch fraglich, ob 

sie diese Auffassung tatsächlich vertreten oder ob sie sich damit nicht dem Druck des Vaters 

beugten. In einem Gespräch mit der Kindsvertreterin im Eheschutzverfahren sollen die Kinder 

gesagt haben, dass der Beistand nicht viel mit ihnen unternehme. Die Frage jedoch, ob sie sich 

denn wünschten, mehr mit ihrem Beistand zu tun haben zu wollen, sei jedoch unbeantwortet 

geblieben.  

 

4.3 Nach dem Gesagten ist in Übereinstimmung mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass 

ein Wechsel der Mandatsperson nicht zu einer Verbesserung der Situation beitragen würde. Die 

Abweisung des Antrags auf Beistandswechsel scheint auch geeignet und erforderlich zu sein, 

das Kindeswohl durch den Einsatz des Beistandes zu schützen. Es ist anzunehmen, dass der 

Beschwerdeführer auch mit einer neuen Mandatsperson Schwierigkeiten haben würde, weil der 

Vertrauensverlust nicht von der individuellen Persönlichkeit des Beistandes abhängt, sondern 

sich die vorliegend schwierige Situation vielmehr durch die Beziehung zwischen dem Beistand 

und dem Beschwerdeführer ergibt. Die Interessen an der Weiterführung des Mandates überwie-

gen gegenüber denjenigen an dessen Beendigung, zumal der Beistand bereits mit dem heraus-

fordernden Mandat vertraut ist. Es wäre ein unverhältnismässig grosser Aufwand, wenn sich eine 

neue Mandatsperson in den Fall einarbeiten müsste. Da keine wichtigen Gründe für einen Bei-

standswechsel, respektive keine Gefährdung der Interessen des Wohls der Kinder durch den 

Beistand ersichtlich sind, erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist folglich abzuwei-

sen.  

 

5.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Der Beschwerdeführer hat im vorliegenden Verfah-

ren fristgerecht ein Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeistän-

dung einschliesslich der erforderlichen Belege eingereicht. Unter Berücksichtigung dieser Unter-

lagen ist die Bedürftigkeit für das vorliegende Beschwerdeverfahren nachgewiesen. Die Be-

schwerde ist zudem bei summarischer Prüfung nicht als offensichtlich aussichtslos anzusehen 

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und die Notwendigkeit der Verbeiständung ist gestützt auf die sich im vorliegenden Verfahren 

stellenden Rechtsfragen zu bejahen. Die Voraussetzungen von § 22 Abs. 1 und 2 VPO sind damit 

erfüllt, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung des Be-

schwerdeführers zu bewilligen ist.  

 

5.2 Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die 

Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und die Beweiskosten und werden in der Re-

gel der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Vorlie-

gend sind die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'400.-- dem unterliegenden Beschwerde-

führer aufzuerlegen. Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung gehen die Verfah-

renskosten zu Lasten der Gerichtskasse.  

 

5.3 Der ganz oder teilweise obsiegenden Partei kann gemäss § 21 Abs. 1 VPO für den Beizug 

eines Anwalts oder einer Anwältin eine angemessene Parteientschädigung zulasten der Gegen-

partei zugesprochen werden. Dem Kanton wird keine Parteientschädigung zugesprochen (§ 21 

Abs. 2 VPO). Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers macht in seiner Honorarnote vom 

20. Mai 2020 einen Zeitaufwand von 5.42 Stunden zu Fr. 200.-- sowie Auslagen in der Höhe von 

Fr. 49.30 geltend, was tarifkonform und angemessen ist. Der Rechtsvertreter der Beigeladenen 

macht in seiner Honorarnote vom 6. Mai 2020 einen Zeitaufwand von 5.6 Stunden zu Fr. 200.-- 

sowie Auslagen in der Höhe von Fr. 33.60 geltend, was ebenfalls nicht zu beanstanden ist. Ge-

mäss dem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer der anwaltlich vertretenen Beige-

ladenen eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 1'149.05 (inkl. Auslagen und 7.7% MWST) 

zu entrichten. Zufolge der Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung ist dem Rechtsvertre-

ter des Beschwerdeführers ein Honorar in der Höhe von Fr. 1'291.85 (inkl. Auslagen und 7.7% 

MWST) zulasten der Gerichtskasse auszurichten. Die übrigen Parteikosten sind wettzuschlagen. 

 

5.4 Der Beschwerdeführer wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er zur Nachzahlung 

der in diesem Verfahren infolge Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege der Gerichtskasse 

belasteten Kosten verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist (§ 53a Abs. 1 des Gesetzes über 

die Organisation der Gerichte [Gerichtsorganisationsgesetz, GOG] vom 22. Februar 2001). 

 
  

http://www.bl.ch/kantonsgericht

Seite 10 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.  

   

 2. Das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Prozessführung 

und Verbeiständung wird gutgeheissen. 

   

 3. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'400.-- werden dem Be-

schwerdeführer auferlegt.  

 

Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung gehen die Ver-

fahrenskosten zulasten der Gerichtskasse.  

   

 4. Der Beschwerdeführer hat der Beigeladenen eine Parteientschädigung 

in der Höhe von Fr. 1'149.05 (inkl. Auslagen und 7.7% MWST) zu ent-

richten.  

   

 5.  Die übrigen Parteikosten werden wettgeschlagen.  

 

Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung wird dem 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers ein Honorar in der Höhe von 

Fr. 1'291.85 (inkl. Auslagen und 7.7% MWST) aus der Gerichtskasse 

ausgerichtet.  

 

 

 

 

 

Kantonsrichter 

 

 

 

Gerichtsschreiberin i.V. 

 

 

 

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