# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 25c96570-8245-54c9-9d73-fc70deea36e6
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-03-05
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 05.03.2014 RR.2014.51
**Docket/Reference:** RR.2014.51
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_RR-2014-51_2014-03-05

## Full Text

Stellvertretende Strafverfolgung. Übertragung an das Ausland (Art. 88 ff. IRSG).;;Stellvertretende Strafverfolgung. Übertragung an das Ausland (Art. 88 ff. IRSG).;;Stellvertretende Strafverfolgung. Übertragung an das Ausland (Art. 88 ff. IRSG).;;Stellvertretende Strafverfolgung. Übertragung an das Ausland (Art. 88 ff. IRSG).

Entscheid vom 5. März 2014 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, 

Andreas J. Keller und Cornelia Cova,  

Gerichtsschreiber Martin Eckner  

   
 

Parteien 

  

A.,  

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

STAATSANWALTSCHAFT GRAUBÜNDEN, 

Beschwerdegegnerin 

 

Gegenstand  Stellvertretende Strafverfolgung, 

Übertragung an das Ausland (Art. 88 ff. IRSG) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummern: RR.2014.51/  RP.2014.20 

 

 

 

- 2 - 

 

 

 

Sachverhalt: 

 

A. A. reichte am 16. Januar 2013 bei der Staatsanwaltschaft Graubünden 

Strafanzeige ein gegen B. und C. wegen Rassendiskriminierung 

(Art. 261
bis

 StGB), aufgrund eines von B. ins Internet gestellten Referates. 

Als B. dies auf dem Internet mit einer Videobotschaft kommentierte, reichte 

A. am 23. Januar 2013 bei der Staatsanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden 

Strafanzeige und Strafantrag ein (act. 1.2) und zwar wegen Verleumdung 

(Art. 174 StGB), evtl. übler Nachrede (Art. 173 StGB). 

 

 

B. Die Staatsanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden trat die Strafverfolgung am 

7. Mai 2013 an die Staatsanwaltschaft Graubünden ab (act. 1.7). Diese 

wiederum übertrug die Strafverfolgung mit Verfügung vom 6. Juni 2013 und 

in Anwendung von Art. 88 IRSG insgesamt an die Staatsanwaltschaft Mün-

chen II (act. 1.1).  

 

 

C. Gegen diese Verfügung und die Abtretung der Strafverfahren wegen Ver-

leumdung/übler Nachrede erhob A. am 20. Februar 2014 Beschwerde 

(act. 1).  

 

Am 21. Februar 2014 gewährte die Beschwerdekammer superprovisorisch 

die aufschiebende Wirkung. Dem Bundesamt für Justiz und der Staatsan-

waltschaft Graubünden wurde Frist zur Stellungnahme bis 3. März 2014 

angesetzt (act. 2).  

 

A. zog seine Beschwerde innert laufender Frist zurück; das Schreiben vom 

27. Februar 2014 (act. 3) ging beim Gericht am 28. Februar 2014 ein. Die 

laufenden Fristen wurden gleichentags abgenommen.  

 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 

 

Die Beschwerdeverfahren sind zufolge Rückzugs als erledigt abzuschrei-

ben. 

Wer seine Beschwerde zurückzieht, wird grundsätzlich als unterliegende 

Partei kostenpflichtig. Mangels Aufwands sind vorliegend keine Gerichts-

gebühren zu erheben (Art. 63 Abs. 1 VwVG).  

- 3 - 

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Die Verfahren RR.2014.51 und RP.2014.20 werden zufolge Rückzugs der 

Beschwerde als erledigt abgeschrieben. 

2. Es werden keine Gerichtsgebühren erhoben. 

 

 

Bellinzona, 5. März 2014 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:  

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- A. 

- Staatsanwaltschaft Graubünden 

- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde einge-
reicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die Be-
schwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von 
Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem Ge-
heimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 
Abs. 1 BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annah-
me bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im 
Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).