# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** eaabe503-8711-567e-b03a-d5bd4fc5ff6c
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-10-12
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 12.10.2017 LB170044
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LB170044_2017-10-12.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: LB170044-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, 

die Oberrichter Dr. H.A. Müller und Dr. M. Kriech sowie 

Gerichtsschreiber lic. iur. M. Kirchheimer 

Urteil vom 12. Oktober 2017 

 

in Sachen 

 
A._____, lic. iur.,  

Kläger und Berufungskläger 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ 

 

gegen 

 
B._____,   

Beklagter und Berufungsbeklagter 

 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Y._____ 

 
betreffend Forderung 
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 4. Abteilung, vom 
1. Juni 2015 (CG120057-L) 
 
Rückweisung: Urteil des Bundesgerichts vom 13. Juni 2017 (vormaliges 
Verfahren: LB150037-O) 

- 2 - 

Erwägungen: 

 1. Der Kläger hat mit Klage vom 25. Mai 2012 vom Beklagten die Bezahlung 

von Fr. 494‘053.90 nebst 5 % Zins seit 27. August 2011 gefordert (Urk. 3 S. 2). 

Das Bezirksgericht Zürich, 4. Abteilung, wies die Klage mit Urteil vom 1. Juni 2015 

ab (Urk. 64). Mit Urteil vom 25. Februar 2016 verpflichtete die I. Zivilkammer des 

Obergerichts des Kantons Zürich den Beklagten, dem Kläger Fr. 294‘127.40 

nebst 5 % Zins seit 27. August 2011 zu bezahlen. Im Mehrbetrag wurde die Klage 

abgewiesen (Urk. 77). Das Bundesgericht hob diesen Entscheid mit Urteil vom 

13. Juni 2017 auf, wies die Klage ab und wies die Sache zur Neuverlegung der 

Kosten des kantonalen Verfahrens an das hiesige Gericht zurück (Urk. 81). 

 2. Bei diesem Verfahrensausgang ist die erstinstanzliche Kosten- und Ent-

schädigungsregelung zu bestätigen (Urk. 64 S. 48). Der Kläger wird auch für das 

Berufungsverfahren kosten- und entschädigungspflichtig. Die zweitinstanzliche 

Entscheidgebühr ist auf Fr. 20‘600.– festzusetzen (§ 12 Abs. 1 GebV OG). Die 

volle Parteientschädigung für das zweitinstanzliche Verfahren beträgt Fr. 12‘000.– 

zuzüglich 8 % Mehrwertsteuer (§ 13 Abs. 2 AnwGebV). Es resultiert eine Gesamt-

entschädigung von Fr. 43‘130.–. 

Es wird erkannt: 

1. Die erst- und die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf je Fr. 20‘600.–

festgesetzt. 

2. Die erst- und die zweitinstanzlichen Gerichtskosten werden dem Kläger auf-

erlegt und aus den von ihm geleisteten Kostenvorschüssen bezogen. Im 

Mehrbetrag stellt die Gerichtskasse Rechnung. 

3. Der Kläger wird verpflichtet, dem Beklagten für beide Verfahren eine Partei-

entschädigung von Fr. 43‘130.– zu bezahlen. 

- 3 - 

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien und an das Bezirksgericht Zürich, je 

gegen Empfangsschein. 

Nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert in der 
Hauptsache beträgt Fr. 494‘053.90. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 
Zürich, 12. Oktober 2017 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Die Vorsitzende: 
 
 
 

Dr. L. Hunziker Schnider 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. M. Kirchheimer 
 
 
versandt am: jo 

	Urteil vom 12. Oktober 2017
	Erwägungen:
	Es wird erkannt:
	1. Die erst- und die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf je Fr. 20‘600.–festgesetzt.
	2. Die erst- und die zweitinstanzlichen Gerichtskosten werden dem Kläger auferlegt und aus den von ihm geleisteten Kostenvorschüssen bezogen. Im Mehrbetrag stellt die Gerichtskasse Rechnung.
	3. Der Kläger wird verpflichtet, dem Beklagten für beide Verfahren eine Parteientschädigung von Fr. 43‘130.– zu bezahlen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien und an das Bezirksgericht Zürich, je gegen Empfangsschein.
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...