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**Case Identifier:** 88b5cd86-3adf-5b60-802d-01cf814a9e80
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-26
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 26.06.2018 II 2018 42
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2018-42_2018-06-26.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2018 42

Entscheid vom 26. Juni 2018 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Philipp Mazenauer, a.o. Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Alters- und Hinterlassenenversicherung (Schadenersatz nach 
Art. 52 AHVG)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geboren am ________.1964) war seit ihrer Gründung am 10. 
April 2014 (= TR-Datum; SHAB-Nr. 01.________) bis zur Konkurseröffnung am 
20. Januar 2017 (SHAB-Nr. KK 02.________) einzelzeichnungsberechtigtes 
Verwaltungsratsmitglied der B.________ AG mit Sitz in C.________ (aus dem 
Handelsregister gelöscht am 8. September 2017 (SHAB-Nr. 03.________).

B. Seit dem 1. April 2014 war die B.________ AG als beitragspflichtige Ar-
beitgeberin bei der Ausgleichskasse Schwyz angeschlossen. Nachdem die Revi-
sionsstelle der Ausgleichskassen im Rahmen ihrer Schlusskontrolle infolge Kon-
kurs per 31.1.2017 feststellte, dass die B.________ AG zu tiefe Lohnzahlungen 
bescheinigt hatte (Vi-act. 3), meldete die Ausgleichskasse Schwyz am 22. März 
2017 eine Forderung im Umfang von Fr. 18'832.80 beim Konkursamt 
D.________ an (Vi-act. 5).

C. Am 23. August 2017 (Posteingang) stellte das Konkursamt D.________ der 
Ausgleichskasse Schwyz einen Verlustschein über die gesamte Forderung von 
Fr. 18'832.80 aus (Vi-act. 6). Am 7. September 2017 wurde schliesslich das Kon-
kursverfahren als abgeschlossen erklärt und die Gesellschaft aus dem Handels-
register gelöscht.

D. Mit Verfügung vom 5. September 2017 forderte die Ausgleichskasse 
Schwyz von A.________ Schadenersatz für unbezahlt gebliebene Sozialversi-
cherungsbeiträge, Verwaltungskostenbeiträge, Verzugszinsen und Einzugsspe-
sen den Betrag von Fr. 18'832.80 (Vi-act. 12).

E. Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 5. Oktober 2017 (Eingang) 
fristgerecht Einsprache, welche die Ausgleichskasse Schwyz mit Entscheid vom 
6. März 2018 abwies, wobei sie an der ursprünglichen Verfügung festhielt (Vi-
act. 15). 

F. Gegen diesen Entscheid reicht A.________ am 3. April 2018 fristgerecht 
Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz ein, und bestreitet 
sowohl die Forderung im Grundsatz als auch deren Höhe. Zur Begründung sei-
ner Beschwerde ersuchte er um die Gewährung einer Nachfrist, welche ihm mit 
Verfügung vom 3. April 2018 bis 20. April 2018 gewährt wurde. Am 19. April 2018 
(Postaufgabe) reichte er diese nach. Am 1. Mai 2018 ging schliesslich die Ver-
nehmlassung der Ausgleichskasse des Kantons Schwyz ein, wobei diese um 
Abweisung der Beschwerde ersuchte. 

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Fügt ein Arbeitgeber durch absichtliche oder grobfahrlässige Missachtung 
von Vorschriften der Versicherung einen Schaden zu, so hat er diesen zu erset-
zen (Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenver-
sicherung [AHVG; SR 831.10] vom 20.12.1946). Die zuständige Ausgleichskasse 
macht den Schadenersatzanspruch durch Verfügung geltend (Art. 52 Abs. 4 
AHVG). Der Schadenersatzanspruch verjährt zwei Jahre, nachdem die zuständi-
ge Ausgleichskasse vom Schaden Kenntnis erhalten hat, spätestens aber fünf 
Jahre nach Eintritt des Schadens (Art. 52 Abs. 3 erster Satz AHVG). Handelt es 
sich beim Arbeitgeber um eine juristische Person, so haften subsidiär die Mitglie-
der der Verwaltung und alle mit der Geschäftsführung oder Liquidation befassten 
Personen. Sind mehrere Personen für den gleichen Schaden verantwortlich, so 
haften sie für den Schaden solidarisch (Art. 52 Abs. 2 AHVG). 

In Abweichung von Artikel 58 Absatz 1 des Bundesgesetzes über den allgemei-
nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 6. Oktober 2000, 
wonach zur Beurteilung von Beschwerden das Versicherungsgericht desjenigen 
Kantons zuständig ist, in dem die versicherte Person oder der Beschwerde 
führende Dritte zur Zeit der Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat, ist für die Be-
schwerde nach Art. 52 AHVG das Versicherungsgericht des Kantons zuständig, 
in welchem der Arbeitgeber seinen Wohnsitz hat (Art. 52 Abs. 5 AHVG).

1.1 Mit den für eine juristische Person subsidiär haftenden Mitgliedern der 
Verwaltung und aller mit der Geschäftsführung oder Liquidation befassten Per-
sonen sind die Organe angesprochen. 

Die Praxis zum Organbegriff in Art. 52 AHVG verläuft grundsätzlich parallel zu 
jener im Bereich der aktienrechtlichen Verantwortlichkeit gemäss Art. 754 f. des 
Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetz-
buches (Fünfter Teil: Obligationenrecht, OR; SR 220) vom 30. März 1911 (BGE 
114 V 219 E. 3; BGE 96 V 124 E. 3). Die Schadenersatzpflicht erstreckt sich so-
mit auf alle Personen mit Entscheidungsbefugnissen, welche ihnen von Gesetzes 
wegen (formelle Organe) oder aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse zukom-
men (faktische Organe)(Ueli Kieser, Alters- und Hinterlassenenversicherung, in: 
Ulrich Meyer (Hrsg.), SBVR Soziale Sicherheit, 3. Aufl., Basel 2016, N Rz. 487).

Dem Mitglied des Verwaltungsrates einer Aktiengesellschaft kommt typischer-
weise formelle Organstellung zu. Der Verwaltungsrat hat – nach Art. 716a OR 
eine Reihe von Aufgaben, die nicht übertragbar sind. Dazu gehört grundsätzlich 
die Überprüfung der zutreffenden AHV-rechtlichen Beitragserhebung und -be-
zahlung (Kieser, a.a.O., N Rz. 497 m. Verw. auf N Rz. 473). Die sozialversiche-

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rungsrechtliche Betrachtungsweise differenziert allerdings zwischen dem ge-
schäftsführenden und dem nicht-geschäftsführenden Verwaltungsratsmitglied. 
Wer als Verwaltungsrat die Geschäfte nicht selber führt, darf sich nach der bun-
desgerichtlichen Rechtsprechung im Urteil BGE 114 V 223 auf die Überprüfung 
der Tätigkeit der Geschäftsleitung und des Geschäftsganges verlassen; aller-
dings wird von ihm verlangt, dass er sich laufend über den Geschäftsgang infor-
miert, Rapporte verlangt, sie sorgfältig studiert, nötigenfalls ergänzende Auskünf-
te einzieht und Irrtümer abzuklären versucht (Kieser a.a.O., N Rz. 473).

In der Rechtsprechung hat es sich zudem etabliert, das Ausmass der Pflichten 
von der Unternehmensgrösse abhängig zu machen. Bei einem kleinen Unter-
nehmen mit einer einfachen Verwaltungsstruktur wird vom einzigen Verwaltungs-
rat, der zugleich die Verwaltung der Gesellschaft zu besorgen hat, der Überblick 
über alle wesentlichen Belange verlangt, ohne dass er sich durch Delegation be-
stimmter Befugnisse entlasten könnte (BGE 112 V 1 E. 1.2.a; Kieser, a.a.O., 
N Rz. 476). 

1.2 In zeitlicher Hinsicht beginnt die Organhaftung grundsätzlich mit der effekti-
ven Organstellung, spätestens mit der Eintragung im Handelsregister, und hält so 
lange, als die Person eine formelle, materielle oder faktische Organstellung inne-
hatte (und damit über allenfalls vorhandenes Vermögen disponieren und Zahlun-
gen an die Ausgleichskasse veranlassen konnte; Marco Reichmuth, Die Haftung 
des Arbeitgebers und seiner Organe nach Art. 52 AHVG, St. Gallen 2008, 
Rz. 242 und 256 mit Hinweisen). Sie endet mit anderen Worten in jenem Zeit-
punkt, in welchem die Person den Geschäftsgang nicht mehr beeinflussen kann, 
sei es durch Handlungen oder Unterlassungen (BGE 126 V 61 E. 4a: Fehlen 
einer formellen und einer faktischen Organstellung). Zudem ist das Organ auch 
für die vor der Übernahme der Organfunktion unbezahlt gebliebenen Beiträge 
haftbar, soweit die Kausalität nicht durch eine bereits vorbestehende Zahlungs-
unfähigkeit der juristischen Person unterbrochen wird (VGE II 2009 120 vom 
23.2.2010 E. 5.2; Reichmuth, a.a.O., Rz. 275 und 277).

1.3 Eine Haftungsvoraussetzung ist, dass die zuständige Ausgleichskasse ei-
nen Schaden erlitten hat. Ein solcher gilt als eingetreten, sobald anzunehmen ist, 
dass die geschuldeten Beiträge aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht 
mehr erhoben werden können. Der Ausgleichskasse kann somit grundsätzlich 
auf zweierlei Arten ein Schaden entstehen: durch Eintritt der Beitragsverwirkung 
oder durch Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers (vgl. Thomas Nussbaumer, Die 
Haftung des Verwaltungsrates nach Art. 52 AHVG, AJP 9/1996, S. 1076).

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Der Schaden setzt sich im Bereich von Art. 52 AHVG zur Hauptsache aus den 
nicht abgelieferten paritätischen Sozialversicherungsbeiträgen (AHV/IV/EO/FAK 
inkl. ALV) zusammen. Dazu können noch die Verwaltungskostenbeiträge, Mahn-
gebühren, Veranlagungs- und Betreibungskosten sowie Verzugszinsen für 
rückständige Beiträge kommen (Kieser, a.a.O., N Rz. 444 m. Verw. Auf SVR 
1999 AHV Nr. 16 E. 5; vgl. Thomas Nussbaumer, Die Haftung des Verwaltungs-
rates nach Art. 52 AHVG, AJP 9/1996, S. 1076).

1.4 Als Haftungsvoraussetzung für den Schadenersatzanspruch des Versiche-
rers gemäss Art. 52 Abs. 1 AHVG wird weiter verlangt, dass ein Arbeitgeber 
durch absichtliche oder grobfahrlässige Missachtung von Vorschriften der Ver-
sicherung einen Schaden zufügt. Absichtlich handelt, wer etwas mit Wissen und 
Willen begeht (ZAK 1987, S. 206). Grobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn ein 
Arbeitgeber das ausser Acht lässt, was jedem verständigen Menschen in gleicher 
Lage und unter gleichen Umständen als beachtlich hätte einleuchten müssen 
(Kieser, a.a.O., N Rz. 460, 465; BGE 112 V 159 = Pra 76 Nr. 132). Ist der Arbeit-
geber eine Aktiengesellschaft, so sind grundsätzlich strenge Anforderungen an 
die Sorgfaltspflicht der Organe zu stellen. Dieser Grundsatz gilt besonders für Ak-
tiengesellschaften mit bescheidener Firmengrösse (vgl. E. 1.1). Das Verschulden 
ist nach den Verhältnissen im Einzelfall zu beurteilen (vgl. VGE 172/94 vom 
12.4.1995 E. 3c; VGE 254/96 vom 17.9.1997 E. 1c; VGE 327/98 vom 13.5.1998 
E. 1c; VGE 489/98 vom 21.4.1999 E. 1c; VGE II 2017 15 vom 30.3.2017 E. 1.4).

Mit der "absichtlichen oder grobfahrlässigen Missachtung von Vorschriften" ist in 
erster Linie die Beitrags- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers angesprochen 
(Art. 14 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 34 Abs. 1 der Verordnung über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung [AHVV; SR 831.101] vom 31.10.1947). Die Nichter-
füllung dieser Aufgabe stellt eine Missachtung von Vorschriften im Sinne von 
Art. 52 AHVG dar. Unter dem Begriff der Vorschriften von Art. 52 AHVG sind 
nicht nur die Vorschriften der AHV-Gesetzgebung zu verstehen, sondern auch 
die nach den objektiven Umständen und den persönlichen Verhältnissen gebote-
ne Pflicht dafür zu sorgen, dass keine Zahlungsunfähigkeit eintritt (vgl. ZAK 
1985, S. 575ff.; VGE 172/94 vom 12.4.1995 E. 1a; VGE 254/96 vom 17.9.1997 
E. 1a; VGE II 2017 15 vom 30.3.2017 E. 1.4).

Bei der Verschuldenshaftung nach Art. 52 AHVG handelt es sich um eine Ver-
schuldenshaftung aus öffentlichem Recht. Indessen ist nach ständiger Recht-
sprechung des Bundesgerichts (bzw. bis 31.12.2006 des Eidg. Versicherungsge-
richts) nicht jede Verletzung der öffentlich-rechtlichen Aufgaben des Arbeitgebers 
als Institution der Versicherungsdurchführung ohne weiteres als qualifiziertes 
Verschulden ihrer Organe im Sinne von Art. 52 AHVG zu werten. Das absicht-

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liche oder grobfahrlässige Missachten von Vorschriften verlangt vielmehr einen 
Normverstoss von einer gewissen Schwere (vgl. BGE 121 V 244 E. 4b mit Hin-
weisen, u.a. auf ZAK 1985, S. 576 und 619 f.; VGE 489/90 vom 21.4.1999 E. 3). 
Dagegen kann beispielsweise die relativ kurze Dauer des Beitragsausstandes 
sprechen (vgl. BGE 121 V 244 E. 4b mit Hinweis auf das nicht veröffentlichte Ur-
teil Q. vom 22.11.1993), wobei aber immer eine Würdigung sämtlicher konkreten 
Umstände des Einzelfalles Platz zu greifen hat. Die Frage der Dauer des Norm-
verstosses ist somit ein Beurteilungskriterium, welches im Rahmen der Gesamt-
würdigung zu berücksichtigen ist und im Sinne der Rechtsprechung zu den Ent-
lastungsgründen (BGE 108 V 183 E. 1b; 108 V 199 E. 1) zur Verneinung der 
Schadenersatzpflicht führen kann. Ebenso ist eine Schadenersatzpflicht zu ver-
neinen, wenn besondere Umstände die Nichtbefolgung der einschlägigen Vor-
schriften als erlaubt oder nicht schuldhaft erscheinen lassen (vgl. VGE 137/94 
vom 28.8.1996 E. 1d mit Verweis auf BGE 108 V 183; Urteil des EVG H 61/01 
vom 16.3.2002 E. 3a). Zur Beurteilung des Verschuldens eines Organs sind zu-
dem die privatrechtlichen Bestimmungen über die Organhaftung beizuziehen 
(Kieser, a.a.O., N Rz. 463).

1.5 Die Schadenersatzpflicht setzt voraus, dass zwischen der absichtlichen 
oder grobfahrlässigen Verletzung von Vorschriften durch den Arbeitgeber und 
seiner Organe einerseits und dem Eintritt des Schadens bei der Ausgleichskasse 
andererseits sowohl ein natürlicher als auch ein adäquater Kausalzusammen-
hang besteht. Der adäquate Kausalzusammenhang wird bei jedem Umstand an-
genommen, der nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemei-
nen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetre-
tenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allge-
mein begünstigt erscheint (BGE 119 V 406 E. 4a m.H. = AHI 1994 204). Dabei 
gilt der Beweis als erbracht, wenn das Gericht gestützt auf die ihm zur Verfügung 
stehenden Unterlagen die Überzeugung gewinnt, ein pflichtgemässes Verhalten 
hätte mit überwiegender Wahrscheinlichkeit die durch Erfahrungssätze indizier-
ten Auswirkungen gezeitigt (vgl. Reichmuth, a.a.O., Rz. 768-771).

2.1 Die B.________ AG, als deren einziger Verwaltungsrat der Beschwerde-
führer ins Recht gefasst worden ist, hatte Ihren Sitz während ihres ganzen Be-
stehens, seit dem 10. April 2014 bis zu ihrer Löschung aus dem Handelsregister 
am 8. September 2017, in C.________. Das Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz ist somit zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig (vgl. 
oben E. 1; statt vieler: Urteil des BGer H 106/06 vom 26.6.2007 E. 4.2 m. Hinw.).

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2.2.1 Vorab ist die Frage der Anspruchsverjährung von Amtes wegen zu prüfen 
(vgl. Reichmuth, a.a.O., Rz. 815), zumal gemäss der bundesgerichtlichen Recht-
sprechung Schadenersatzforderungen insbesondere auch während der Dauer 
des Einspracheverfahrens verjähren können (BGE 135 V 74 [= 9C_473/2008 
vom 19.12.2008]). Gemäss Art. 52 Abs. 3 AHVG verjähren Schadenersatzan-
sprüche zwei Jahre, nachdem die zuständige Ausgleichskasse Kenntnis erhalten 
hat, spätestens aber fünf Jahre nach Eintritt des Schadens.

2.2.2 Zum Kriterium der Kenntnis des Schadens hat das Bundesgericht 
Regelzeitpunkte entwickelt, in welchen von der Schadenskenntnis ausgegangen 
wird (Reichmuth, a.a.O., Rz. 822). Um solche Regelzeitpunkte handelt es sich 
bei der Zustellung des definitiven Pfändungsverlustscheins, bei der Auflage des 
Kollokationsplanes sowie bei der Einstellung des Konkursverfahrens mangels 
Aktiven (Kieser, a.a.O., N Rz. 522 ff.; Reichmuth, a.a.O., Fn. 1164 zu Rz. 822 mit 
Verweis auf BGE 126 V 443 E. 3; und das Urteil des EVG H 131/00 vom 
21.12.2001 E. 2a; siehe weiter die Urteile des BGer 9C_910/2009 vom 29.1.2010 
E. 3.3.2 m. w. Verw.; 9C_131/2008 vom 28.5.2009 E. 3.3.2; Urteile des EVG H 
74/05 vom 8.11.2005 E. 4.2; H 137/00 vom 6.11.2000 E. 4c). Schadenskenntnis 
vor dem Regelzeitpunkt ist nur unter besonderen Umständen anzunehmen, 
namentlich einer gesicherten Kenntnis des entstandenen Schadens (Reichmuth, 
a.a.O., Rz. 823 mit Verweisen auf die Rechtsprechung). Von einer 
Kenntnisnahme des Schadens nach dem Regelzeitpunkt ist ebenfalls nur 
ausnahmsweise auszugehen, z.B. infolge Unkenntnis des 
Schadenersatzpflichtigen (Reichmuth, a.a.O., Rz. 826). 

2.2.3 Mit dem Arbeitgeberkontrollbericht vom 1. März 2017 hatte die Vorinstanz 
(frühestens) Kenntnis über den Ausstand der Sozialversicherungsbeiträge im 
Grundsatz wie in der Höhe. Am 22. März 2017 gab sie ihre Forderung im 
Konkurs der Unternehmung ein; am 22. August 2017 wurde der Verlustschein 
ausgestellt. Die Schadenersatzverfügung vom 5. September 2017 erging somit 
klarerweise innert der Verjährungsfrist; der Einspracheentscheid folgte nur sechs 
Monate später am 6.3.2018. 

2.3 Es ist unbestritten und geht überdies aus dem Handelsregisterauszug der 
B.________ AG (Vi-act. 7) hervor, dass der Beschwerdeführer seit ihrer Grün-
dung bis zum Konkurs das einzige Mitglied des Verwaltungsrates war. In seiner 
Beschwerde vom 3. April 2018 (Eingang) anerkennt der Beschwerdeführer zu-
dem, Geschäftsführer der B.________ AG gewesen zu sein. Folglich ist dem Be-
schwerdeführer die Organstellung sowohl formell als auch materiell zuzuerken-
nen (vgl. vorstehend E. 1.1). Daran mögen die Vorbringen des Beschwerdefüh-

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rers, er sei vor April 2016 lediglich ein normaler Angestellter und nicht Aktionär 
der B.________ AG gewesen, nichts zu ändern. Nach dem Gesagten ist der ge-
schäftsführende Verwaltungsrat zweifellos ein Organ.

3.1.1 Die Vorinstanz begründet die Schadenersatzforderung für das Jahr 2015 
einerseits mit der für das Jahr 2015 ausgewiesenen Lohnsumme von 
Fr. 140'914.00 (Vi-act. 1) sowie der gemäss Arbeitgeberkontrollbericht der 
Revisionsstelle der Ausgleichskassen zu wenig bescheinigten Lohnzahlung über 
Fr. 1'988.00 (Vi-act. 3). Gestützt auf diese Lohnsumme von Fr. 142'902.00 
errechnete die Vorinstanz den Schaden für das Jahr 2015 gemäss Einspra-
cheentscheid (Vi-act. 15) folgendermassen:

AHV/IV/EO-Beiträge (10,3%) Fr. 14'718.90

ALV-Beiträge (2,2%) Fr. 3'143.85

FAK-Beiträge Fr. 2'143.50

Verwaltungskosten Fr. 735.95

Mahngebühren Fr. 30.00

Verzugszinsen Fr. 52.35

./. Teilzahlung vom 27.7.2015 Fr. -1'436.90

./. Teilzahlung vom 12.11.2015 Fr. -3'210.20

./. Teilzahlung vom 16.12.2015 Fr. -3'180.20

./. CO2-Gutschrift Fr. -49.35

./. FAK-Zul. an Arbeitnehmer Fr. -2'520.00

Schaden im Jahr 2015 Fr. 10'427.90

3.1.2 Die von der Vorinstanz geltend gemachten Schadenersatzforderungen be-
treffen Sozialversicherungsbeiträge inkl. Verwaltungs- und Mahnungskosten so-
wie Verzugszinsen. Aufgrund der den Parteien obliegenden Mitwirkungspflichten 
ist es Sache der Ausgleichskasse, die Schadenersatzforderung so weit zu sub-
stantiieren, dass sie überprüft werden kann. Andererseits obliegt es im Bestrei-
tungsfall dem Beschwerdeführer, substantiiert darzulegen, weshalb der von der 
Kasse ermittelte Schadensbetrag unzutreffend ist (Urteil des EVG H 253/02 vom 
23.1.2003 E. 5.1; Urteil des BGer 9C_901/2008 vom 8.7.2009 E. 4.1; ZAK 991 
S. 126 E. II/1b; VGE II 2016 2 E. 5.2).

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3.1.3 In den vorinstanzlichen Akten liegen neben der Lohnbescheinigung (Vi-
act. 1) und dem Arbeitgeberkontrollbericht (Vi-act. 3) das Abschreibungsprotokoll 
2015 (Vi-act 8) sowie der Kontoauszug der B.________ AG des Jahres 2015 (Vi-
act. 10). Sämtliche Akten weisen übereinstimmende Positionen aus. Damit ist die 
Schadenshöhe hinreichend substantiiert dargelegt. Hingegen bringt der 
Beschwerdeführer keine Begründungen vor, inwiefern die errechnete Schadens-
höhe unrichtig sei, weshalb der Schaden hinreichend nachgewiesen ist.

3.2 Nachdem der Beschwerdeführer den für das Jahr 2016 geltend gemachten 
(und ebenfalls belegten) Schaden in der Höhe von Fr. 8'404.90 in seiner Begrün-
dung vom 20. April 2018 ausdrücklich anerkennt, ist der von der Vorinstanz 
geltend gemachte Schaden von total Fr. 18'832.80 hinreichend nachgewiesen.

3.3 Hinsichtlich der Widerrechtlichkeit der Schädigung wird in casu festgestellt, 
dass die unterbliebene Erfüllung der Beitragszahlungs- und Abrechnungspflicht 
einen Verstoss gegen eine haftungsbegründende Norm darstellt (Art. 14 Abs. 1 
AHVG i.V.m. Art. 34 ff. AHVV). Nach der Rechtsprechung darf grundsätzlich bei 
finanziellen Schwierigkeiten nur so viel Lohn ausbezahlt werden, als die darauf 
unmittelbar entstehenden Beitragsforderungen gedeckt sind (Urteil des EVG 
H 394/01 vom 19.11.2003 E. 6.2.3 mit Verweis auf SVR 1995 AHV Nr. 70 S. 214 
E. 5). Vorliegend verletzte die B.________ AG als Arbeitgeberin ihre Abrech-
nungs- und Beitragszahlungspflichten, indem sie die Arbeitgeberbeiträge der 
Jahre 2015 und 2016 nicht vollständig leistete, was bei der Ausgleichskasse zu 
einem Schaden führte. Der Beschwerdeführer als einziger Verwaltungsrat und 
Geschäftsführer war verantwortliches Organ der B.________ AG und ist seinen 
Pflichten im Sinne von Art. 52 AHVG und 716a OR nicht nachgekommen, wes-
halb die Widerrechtlichkeit zu bejahen ist.

3.4.1 Hinsichtlich des Verschuldens bringt der Beschwerdeführer vor, er hätte bis 
zum 3. Januar 2017 an ein Weiterbestehen der B.________ AG geglaubt, und 
hätte diese nach bestem Wissen und Gewissen geführt und vor einem Konkurs 
bewahren wollen. Im Übrigen sei er vom beherrschenden Aktionariat getäuscht 
worden. 

3.4.2 Die Nichtbezahlung von Sozialversicherungsbeiträgen kann ausnahmswei-
se in entschuldbarer Weise erfolgen, wenn bei ungenügender Liquidität eine Ar-
beitgeberin zunächst für das Überleben des Unternehmens wesentliche andere 
Forderungen (insbesondere solche der Arbeitnehmer und Lieferanten) befriedigt, 
sofern sie auf Grund der objektiven Umstände und einer seriösen Beurteilung der 
Lage annehmen darf, sie werde die geschuldeten Beiträge innert nützlicher Frist 
nachzahlen können (BGE 108 V 183 E. 2, bestätigt in BGE 121 V 243; 132 III 

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523 E. 4.6; ZAK 1992 S. 248 E. 4b). Eine relativ kurze Dauer des Beitrags-
ausstandes schliesst zwar ein grobes Verschulden nicht zwingend aus, kann 
aber für sich allein - in Abwesenheit anderer Umstände - nicht als grobfahrlässig 
gewertet werden (BGE 121 V 243 E. 4b). Eine kurze Dauer bzw. "nützliche Frist" 
in diesem Sinne ist z.B. überschritten, wenn die Beitragszahlungspflicht über ein 
Jahr lang verletzt wird (Urteil des BGer 9C_111/2007 vom 17.9.2007 E. 3.1), zu-
mal wenn dabei kein gezieltes, auch in zeitlicher Hinsicht konkretes Sanierungs-
konzept vorliegt (Urteil des EVG H 34/02 vom 4.3.2004 E. 5.2) oder wenn eine 
Sanierung erst nach einem jahrelang defizitären Geschäftsgang erwartet werden 
kann (Urteil des EVG H 295/02 vom 2.12.2003 E. 5.2.1). Nicht entschuldbar ist 
die Beitragsrückbehaltung, wenn eine Sanierung überhaupt nicht ernsthaft er-
wartet werden kann (Urteil des EVG H 28/84 vom 21.8.1985 E. 3; zum Ganzen: 
Urteil des BGer 9C_330/2010 vom 18.1.2011 E. 3.4; vgl. auch Kieser, Recht-
sprechung zur AHV, 3. Aufl., Art. 52 Rz. 48 ff.). 

3.4.3 Die guten Absichten des Beschwerdeführers werden zwar grundsätzlich 
nicht infrage gestellt, vermögen aber das widerrechtliche Handeln nicht zu recht-
fertigen (vgl. BGE 109 V 86 E. 5). Aus den Akten geht hervor, dass der Be-
schwerdeführer bereits im Jahre 2015, mithin zwei Jahre vor Eröffnung des Kon-
kurses mit den Zahlungen an die Vorinstanz im Rückstand war. Hingegen geht 
aus den Akten weder hervor, er habe ein Sanierungskonzept ausgearbeitet und 
umsetzen wollen, noch dass er die Vorinstanz über den Liquiditätsengpass der 
B.________ AG informiert und um Zahlungsaufschub gebeten hätte, wie es 
Art. 34b AHVV vorsieht. 

Auch das Vorbringen des Beschwerdeführers, er habe auf seinen Buchhalter ver-
traut, schlägt im vorliegenden Fall fehl. Als Verwaltungsrat einer Firma, die sich in 
eine schwierigen finanziellen Lage befand (worauf u.a. die Bilanz [Vi-act. 13], die 
E-Mail Korrespondenz vom 30. Dezember 2016 [Vi-act. 13] hinweisen), war der 
Beschwerdeführer verpflichtet, sich einen Überblick über die hängigen Verbind-
lichkeiten und deren Bedeutung zu verschaffen. Er musste wissen, dass und in 
welchem Umfang AHV-Beiträge ausstehend waren und er hätte dafür sorgen 
müssen, dass mit den Löhnen auch die AHV-Beiträge bezahlt werden. Indem er 
diesen Pflichten nicht nachgekommen ist, hat er ausser Acht gelassen, was je-
dem verständigen Menschen in gleicher Lage und unter gleichen Umständen als 
beachtlich hätte einleuchten müssen (vgl. BGE 109 V 86 E. 6). Damit erfüllt die 
Pflichtverletzung des Beschwerdeführers das Kriterium der Grobfahrlässigkeit. 
Ob und inwiefern der Buchhalter durch eigenes Fehlverhalten Haftpflichtan-
sprüche des Beschwerdeführers begründet, ist nicht Gegenstand dieses Verfah-
rens.

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3.5 Der natürliche und adäquate Kausalzusammenhang zwischen der grob-
fahrlässigen Verletzung der Abrechnungs- und Beitragspflicht gemäss Art. 14 
Abs. 1 AHVG und Art. 34 AHVV und dem durch Nichtleisten der geschuldeten 
Beiträge ist im vorliegenden Fall zweifellos gegeben und wird vom Beschwerde-
führer bezüglich der Forderungen aus dem Jahr 2016 anerkannt und bezüglich 
der gleichartigen Forderungen aus dem Jahr 2015 nicht substantiiert bestritten.

4. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Vorinstanz den 
Schaden im Umfang von Fr. 18'832.80 substantiiert dargelegt, der Beschwerde-
führer hingegen den für das Jahr 2015 geltend gemachten Schaden nicht sub-
stantiiert bestreiten kann und jenen für das Jahr 2016 sogar ausdrücklich aner-
kennt. Dieser Schaden wurde in widerrechtlicher Weise durch grobfahrlässiges 
Handeln von der B.________ AG verursacht. Aufgrund seiner Organfunktion für 
die B.________ AG hat sich der Beschwerdeführer deren Handlungen zurechnen 
zu lassen und der Vorinstanz den entstandenen Schaden zu ersetzen.

5. Das vorliegende Beschwerdeverfahren ist kostenlos (Art. 1 Abs. 1 AHVG 
i.V.m. Art. 61 lit. a ATSG). 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Abweisung der Beschwerde wird der Beschwerdeführer im Sinne der 
Erwägungen verpflichtet, der Vorinstanz einen Schadenersatz von 
Fr. 18'832.80 zu bezahlen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht, BGG, SR 173.110).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungs-
beschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen 
Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern (A). 

Schwyz, 26. Juni 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der a.o. Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 27. Juni 2018