# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e07d2f98-705c-5325-9274-57ce86a02931
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-03-16
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 16.03.2015 C-3233/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3233-2014_2015-03-16.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-3233/2014 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 6 .  M ä r z  2 0 1 5  

Besetzung 
 Richter Markus Metz (Einzelrichter) 

Gerichtsschreiber Yves Rubeli. 
 

 
 

Parteien 
 A.______,  

(…),  

 

Zustelladresse: c/o (…) 

 

vertreten durch (…) 

 

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,  

1211 Genf 2,    

 

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Alters- und Hinterlassenenversicherung, Altersrente;  

Einspracheentscheid der SAK vom 21. Mai 2014. 

 

C-3233/2014 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass der in Kosovo wohnende, am 19. Juli 1947 in Kosovo geborene und 

kosovarische Staatsangehörige, A.______ (AHV-Nr. …) (nachfolgend Ver-

sicherter) am 11. April 2013 der Schweizerischen Ausgleichskasse SAK 

(nachfolgend Vorinstanz) ein Gesuch um Ausrichtung einer ordentlichen 

Altersrente einreichte, 

dass die Vorinstanz das Gesuch geprüft und mit Schreiben vom 18. Feb-

ruar 2014 dem Versicherten mitgeteilt hat, er könne statt einer Rente die 

Rückvergütung der einbezahlten Beiträge beantragen, 

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 19. März 2014 den Antrag auf eine 

ordentliche Altersrente abgewiesen hat mit der Begründung, dass im Ver-

hältnis zu Kosovo seit dem 31. März 2010 kein zwischenstaatliches Ab-

kommen mehr bestehe, weshalb mangels Wohnsitz in der Schweiz kein 

Anspruch auf eine Altersrente bestehe (SAK-act. 15), 

dass der Beschwerdeführer daraufhin am 3. April 2014 Einsprache erho-

ben hat (SAK-act. 16), 

dass die Vorinstanz mit Einspracheentscheid vom 21. Mai 2014 an ihrer 

Abweisung des Leistungsbegehrens festgehalten hat (act. 18), 

dass der Beschwerdeführer gegen diesen Einspracheentscheid am 6. Juni 

2014 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhoben hat (Akten im 

Beschwerdeverfahren, [im Folgenden: B-act.] 1) und die Ausrichtung einer 

ordentlichen Altersrente fordert,  

dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 31. Juli 2014 (B-act. 6) 

die Abweisung der Beschwerde unter Verweis auf das Grundsatzurteil des 

Bundesgerichts vom 19. Juni 2013 (9C_662/2013) beantragt und geltend 

macht, der Beschwerdeführer sei ausschliesslich kosovarischer Staatsbür-

ger und habe seinen gesetzlichen Wohnsitz ausserhalb der Schweiz, 

dass sich die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts gemäss 

Art. 31 und Art. 33 Bst. d des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 

2005 (VGG, SR 173.32), sofern wie hier keine Ausnahme nach Art. 32 VGG 

gegeben ist, sowie gemäss Art. 85bis Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. 

Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG, 

SR 831.10) ergibt, 

C-3233/2014 

Seite 3 

dass die Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind (vgl. Art. 59 des Bundes-

gesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversi-

cherungsrechts [ATSG, SR 830.1], Art. 60 ATSG und Art. 52 des Bundes-

gesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, 

SR 172.021]), 

dass Ausländerinnen und Ausländer sowie ihre Hinterlassenen ohne 

Schweizer Bürgerrecht gemäss Art. 18 Abs. 2 AHVG nur rentenberechtigt 

sind, solange sie ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 

ATSG) in der Schweiz haben, soweit keine abweichende zwischenstaatli-

che Vereinbarung besteht, 

dass gemäss Urteil des Bundesgerichts 9C_663/2012 vom 19. Juni 2013 

das Abkommen vom 8. Juni 1962 zwischen der Schweizerischen Eidge-

nossenschaft und der ehemaligen Föderativen Volksrepublik Jugoslawien 

über Sozialversicherung (SR 0.831.109.818.1) sowie die Verwaltungsver-

einbarung vom 5. Juli 1963 betreffend die Durchführung des Abkommens 

(SR 0.831.109.818.12) ab 1. April 2010 nicht weiter auf kosovarische 

Staatsangehörige anzuwenden sind, 

dass der Beschwerdeführer gemäss den Akten (vgl. Extract of Birth, SAK-

act. 2) kosovarischer Staatsangehöriger ist und in Kosovo wohnt, 

dass der Beschwerdeführer auch keine Doppelbürgerschaft, welche eine 

allfällige Weiteranwendung des Abkommens mit sich bringen könnte 

(vgl. dazu Urteile des Bundesgerichts 8C_109/2013 vom 9. Juli 2013 E. 5.1 

und 9C_662/2012 vom 19. Juni 2013 E. 9 ff. und E. 12.2), bewiesen hätte, 

dass der Beschwerdeführer damit als Angehöriger eines Nichtvertrags-

staates zu gelten hat,  

dass der Beschwerdeführer auch die Voraussetzungen eines Wohnsitzes 

und gewöhnlichen Aufenthalts in der Schweiz nach Art. 18 Abs. 2 AHVG 

nicht erfüllt,  

dass der Beschwerdeführer aus diesen Gründen keinen Anspruch auf eine 

ordentliche Altersrente als einmalige Abfindung der AHV hat, 

dass die Beschwerde somit offensichtlich unbegründet und im einzelrich-

terlichen Verfahren abzuweisen ist (Art. 23 Abs. 2 VGG i.V.m. Art. 85bis Abs. 

3 AHVG), 

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Seite 4 

dass der vorinstanzliche Einspracheentscheid vom 21. Mai 2014 zu bestä-

tigen ist,  

dass das Verfahren für die Parteien kostenlos ist (Art. 85bis Abs. 2 AHVG), 

sodass keine Verfahrenskosten zu erheben sind, 

dass dem unterliegenden Beschwerdeführer entsprechend dem Verfahren-

sausgang gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario in Verbindung mit Art. 

7 ff. des Reglements vom 21. Februar 2009 über die Kosten und Entschä-

digungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) keine 

Parteientschädigung zuzusprechen ist,  

dass die obsiegende SAK als Bundesbehörde keinen Anspruch auf Partei-

entschädigung hat und die Voraussetzungen einer Ausnahme im vorliegen-

den Fall nicht erfüllt sind (BGE 126 V 143 E. 4b; Art. 46 Abs. 1 VwVG i.V.m. 

Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

  

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Seite 5 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine Parteient-

schädigung ausgerichtet. 

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr ______; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Markus Metz Yves Rubeli 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die 

Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-

schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 

sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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