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**Case Identifier:** 7d7308b0-a995-59eb-b6fa-1d4a546df82d
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-03
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 03.03.2025 200 2023 777
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2023-777_2025-03-03.pdf

## Full Text

IV 200 2023 777 
WIS/BRO/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 3. März 2025

Verwaltungsrichterin Wiedmer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichterin Mauerhofer, Verwaltungsrichter Furrer
Gerichtsschreiberin Brunner

A.________
vertreten durch B.________ AG, Rechtsanwalt MLaw C.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 26. Oktober 2023

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 3. März 2025, IV 200 2023 777

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Sachverhalt:

A.

Der 1974 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) 
meldete sich im August 2018 unter Hinweis auf starke Schmerzen in der 
rechten Schulter bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum 
Leistungsbezug an (Akten der IV-Stelle Bern [IVB bzw. Beschwerdegegne-
rin; act. II] 1). Die IVB tätigte diverse medizinische und erwerbliche Ab-
klärungen und verneinte mit Verfügung vom 3. August 2021 (act. II 76) bei 
einem Invaliditätsgrad von 0 % einen Rentenanspruch. Nach erhobener 
Beschwerde (act. II 77 S. 3 ff.) zog die IVB die angefochtene Verfügung in 
Wiedererwägung (act. II 80). In der Folge holte sie ein polydisziplinäres 
Gutachten bei der D.________ (MEDAS) ein (act. II 109.1 ff.). Gestützt 
darauf stellte sie mit Vorbescheid vom 11. August 2022 (act. II 111) bei 
einem Invaliditätsgrad von 0 % erneut die Verneinung des Rentenan-
spruchs in Aussicht. Nach erhobenem Einwand (act. II 115 S. 1 ff., 118 S. 2 
ff., 122) liess sie – auf Empfehlung des Regionalen Ärztlichen Dienstes 
(RAD; act. II 130) – zusätzlich ein psychiatrisches Gutachten bei 
Dr. med. E.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstel-
len (act. II 151.1). Nach erneut durchgeführtem Vorbescheidverfahren 
(act. II 152, 157) verneinte die IVB mit Verfügung vom 26. Oktober 2023 
(act. II 160) bei einem Invaliditätsgrad von 0 % bzw. ab dem 1. Januar 2020 
bei einem Invaliditätsgrad von 21 % einen Rentenanspruch. 

B.

Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt 
C.________, mit Eingabe vom 2. November 2023 Beschwerde mit den 
folgenden Anträgen: 

1. Die Verfügung vom 26. Oktober 2023 sei aufzuheben.
2. Es sei dem Beschwerdeführer eine Invalidenrente zuzusprechen. 
3. Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, eine neue 

psychiatrische Begutachtung in die Wege zu leiten. 

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich MWST zu 
Lasten der Beschwerdegegnerin.

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Mit Beschwerdeantwort vom 6. Dezember 2023 schloss die Beschwerde-
gegnerin auf Abweisung der Beschwerde. 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 26. Oktober 2023 
(act. II 160). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

2.1 Am 1. Januar 2022 sind die Änderungen vom 19. Juni 2020 des IVG 
(Weiterentwicklung der IV) und weiterer Erlasse (insbesondere der Verord-
nung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV, 
SR 831.201] und des ATSG) in Kraft getreten (AS 2021 705). In zeitlicher 
Hinsicht sind – vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelun-
gen – grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgeblich, die bei der Erfül-
lung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbe-
standes Geltung haben (BGE 150 V 323 E. 4.2 S. 328, 89 E. 3.2.1 S. 95, 
148 V 162 E. 3.2.1 S. 166, 144 V 210 E. 4.3.1 S. 213). Zwar datiert die an-
gefochtene Verfügung vom 26. Oktober 2023 (act. II 160), womit sie nach 
dem Inkrafttreten der IVG-Änderung vom 19. Juni 2020 erging. Indessen 
liegt der frühest mögliche Zeitpunkt der potentiellen Entstehung des Ren-
tenanspruchs sowie der von der Beschwerdegegnerin angeführte Revisi-
onsgrund (vgl. E. 4.1.3 hiernach) vor dem 1. Januar 2022, weshalb die Be-
stimmungen des IVG und diejenigen der IVV in der bis 31. Dezember 2021 
gültigen Fassung (fortan: aArt.) massgebend sind (vgl. Ziff. 9101 f. des 
Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen [BSV] über 
Invalidität und Rente in der Invalidenversicherung [KSIR]; zur Bedeutung 
von Verwaltungsweisungen vgl. BGE 150 V 1 E. 6.4.2 S. 6, 148 V 385 
E. 5.2 S. 391, 147 V 79 E. 7.3.2 S. 82, 146 V 224 E. 4.4.2 S. 228).

2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

2.3 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine 
Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a) und die zusätz-
lich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach 

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Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b 
und c). Gemäss aArt. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens nach 
Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs 
nach Art. 29 Abs. 1 ATSG.

2.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines 
Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf 
Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufge-
hoben (aArt. 17 Abs. 1 ATSG).

2.4.1 Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den 
tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit 
den Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invalidenrente ist deshalb nicht 
nur bei einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes, son-
dern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen 
(oder die Auswirkungen auf die Betätigung im üblichen Aufgabenbereich) 
des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert 
haben. Dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer 
Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Ein Revisionsgrund ist 
ferner unter Umständen auch dann gegeben, wenn eine andere Art der 
Bemessung der Invalidität zur Anwendung gelangt oder eine Wandlung des 
Aufgabenbereichs eingetreten ist (BGE 144 I 103 E. 2.1 S. 105, 141 V 9 
E. 2.3 S. 10; SVR 2021 IV Nr. 36 S. 109, 8C_280/2020 E. 3.1).

2.4.2 Liegt eine erhebliche Änderung des Sachverhalts vor, ist der Ren-
tenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig, d.h. unter 
Berücksichtigung des gesamten für die Leistungsberechtigung ausschlag-
gebenden Tatsachenspektrums, neu und ohne Bindung an frühere Invali-
ditätsschätzungen zu prüfen (BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 11, 117 V 198 E. 4b 
S. 200; SVR 2021 IV Nr. 36 S. 109, 8C_280/2020 E. 3.1).

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3.

3.1 Zum Gesundheitszustand respektive der Arbeits- und Leistungs-
fähigkeit lässt sich den medizinischen Akten im Wesentlichen Folgendes 
entnehmen:

3.1.1 Im MEDAS-Gutachten vom 25. Juli 2022 (act. II 109.1 ff.) stellten 
die Experten in der interdisziplinären Gesamtbeurteilung die Diagnose ei-
ner funktionellen Einschränkung des rechten Schulterbereichs nach Scapu-
lafraktur am 21. Februar 2018 und OP am 26. Februar 2018 mit verbliebe-
nem Material (ICD-10 S42.10; act. II 109.1 S. 9 Ziff. 4.2.1). In der ange-
stammten Tätigkeit bestehe eine volle Arbeitsunfähigkeit und in einer Ver-
weistätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit, wobei das im orthopädischen Teil-
gutachten formulierte Fähigkeitsprofil gelte (S. 11 Ziff. 4.7).

Im orthopädischen Teilgutachten vom 1. Juni 2022 (act. II 109.4) führte 
Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumato-
logie des Bewegungsapparates, aus, das vorgegebene Steifhalten des 
rechten Armes in rechtwinkliger Stellung am Körper sei nicht glaubhaft. 
Durch seinen völlig untrainierten Bewegungsapparat bei erheblicher Adipo-
sitas sei es möglich, dass Überlastungsbeschwerden im Bereich des ge-
samten Bewegungsapparates aufträten und die rechte Schulter durch ge-
gebenenfalls auch psychiatrisches Fehlverhalten teilweise versteife. Klar 
sei jedoch, dass keine Umfangverminderung der Muskulatur des rechten 
Armes feststellbar sei und eine beidseitige normale Handbeschwielung 
vorhanden sei. Es könne also keine nennenswerte Schonung des rechten 
Armes vorliegen (S. 19 Ziff. 6.4). Im geglaubt unbeobachteten Zustand ha-
be der Beschwerdeführer denn auch die feste Jeans mit beiden Händen 
und Armen kräftig hochgezogen und eine gute Fingerfertigkeit gezeigt. Sein 
Hemd habe er mit beiden Händen zugeknöpft und habe dabei entspre-
chend die Schulter bewegen müssen. Sodann habe er sich beim Aufstehen 
mit beiden Händen am Stuhl abgestützt. Als er dieses Verhalten bemerkt 
habe, habe er sofort den rechten Arm in gebeugter Stellung an den Körper 
genommen und ihn steifgehalten (S. 18 Ziff. 6.2.1). Die Tätigkeit als Hilfs... 
sei dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar (S. 21 Ziff. 8.1). Für leichte 
bis mittelschwere Tätigkeiten ohne Überkopfarbeiten bestehe jedoch seit 
Juni 2018 eine volle Arbeitsfähigkeit (S. 21 f. Ziff. 8.2). 

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Im allgemeinmedizinischen Teilgutachten vom 23. Juni 2022 (act. II 109.3) 
und rheumatologischen Teilgutachten vom 31. Mai 2022 (act. II 109.5) 
wurden keine Diagnosen gestellt. 

3.1.2 Dipl. Arzt G.________, im Medizinalberuferegister ohne Facharztti-
tel verzeichnet (vgl. <www.medregom.admin.ch>), und Dr. phil. 
H.________, eidg. anerkannter Psychotherapeut, hielten im Bericht vom 
24. November 2022 (act. II 122 S. 5 ff.) fest, der Beschwerdeführer sei seit 
April 2021 regelmässig bei ihnen in Behandlung. Aus ihrer Sicht sei eine 
mittelgradige Depression ausgewiesen. Es sei daher nicht verständlich, 
weshalb keine psychiatrische Begutachtung vorgenommen worden sei. 
Bereits 2020 sei der Beschwerdeführer vom Hausarzt wegen Nervosität, 
Schlafstörungen und einer Depression an Dr. med. I.________, Facharzt 
für Psychiatrie und Psychotherapie, verwiesen worden (S. 5 Ziff. 1 f.). 2020 
und 2021 sei er bei diesem monatlich in psychiatrischer Behandlung gewe-
sen (S. 6 Ziff. 3). Seit dem Unfall vom 21. Februar 2018 bestehe eine Ar-
beitsunfähigkeit von 100 % (S. 6 Ziff. 6). 

Im Bericht vom 3. Februar 2023 (act. II 128 S. 5 ff.) bestätigten die Behand-
ler – neben somatischen Diagnosen – die Diagnose einer mittelgradigen 
depressiven Episode (ICD-10 F32.1) und das Vorliegen einer 100%igen 
Arbeitsunfähigkeit seit dem Unfall vom 21. Februar 2018. Der Zustand ha-
be sich seither trotz Infiltrationen, psychiatrischer Behandlung und Medika-
tion nicht verbessert. Es bestehe eine schlechte Prognose. Der Beschwer-
deführer sei bereits bei leichten Haushaltsarbeiten überfordert. 

3.1.3 Im psychiatrischen Gutachten vom 8. September 2023 
(act. II 151.1) stellte Dr. med. E.________ die Diagnose einer leichten de-
pressiven Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10 F32.01; S. 10 Ziff. 
6.3). Anlässlich der psychiatrischen Exploration habe der Beschwerdefüh-
rer eine bedrückte Grundstimmung, Antriebsstörungen und eine verlang-
samte Psychomotorik aufgewiesen. Ergänzend zu den geklagten 
Schlafstörungen, allerdings bei erhaltenem Tag-Nachtrhythmus, erhaltener 
Pflege der sozialen Kontakte im Familienkreis sowie unter Mitberücksichti-
gung der fehlenden Störung der mnestischen Funktion könne objektiv von 
einer leichten depressiven Symptomatik ausgegangen werden. Obwohl 
leitliniengerecht nach ICD-10 auch eine Anpassungsstörung mit längerer 

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depressiver Reaktion diagnostiziert werden könnte, werde nach bereits 
mindestens zweijähriger unveränderter depressiver Symptomatik von der 
Entwicklung einer depressiven Episode ausgegangen. Aufgrund der fest-
gestellten depressiven Symptomatik könne von mittelschwerer Beeinträch-
tigung der allgemeinen psychischen Belastbarkeit und allgemeinen psy-
chophysischen Ausdauer und Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 20 bis 
30 % ausgegangen werden (S. 9 f. Ziff. 6.1). Aus psychiatrischer Sicht be-
stehe seit Anfang 2020 für sämtliche dem Bildungsniveau des Beschwerde-
führers entsprechende Tätigkeiten im Längsschnitt eine 20 bis 30%ige Ar-
beitsunfähigkeit. Unter konsequenter Weiterführung der bereits etablierten 
therapeutischen Massnahmen könne von der Erhaltung der 70 bis 80%igen 
Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden. Eine weitere Verbesserung der Ar-
beitsfähigkeit könne auch unter intensiven therapeutischen Massnahmen 
nicht erwartet werden (S. 11 Ziff. 8.1 ff.). 

3.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Den im Verwaltungsverfahren eingeholten Gutachten von externen Spezia-
lärzten, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchun-
gen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörte-
rung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei der Be-
weiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete 
Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 V 210 
E. 1.3.4 S. 227, 135 V 465 E. 4.4 S. 470, 125 V 351 E. 3b bb S. 353; 
SVR 2020 IV Nr. 71 S. 246, 8C_260/2020 E. 2.2). Eine von anderen mit der 
versicherten Person befassten Ärzten abweichende Beurteilung vermag die 

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Objektivität des Experten nicht in Frage zu stellen. Es gehört vielmehr zu 
den Pflichten eines Gutachters, sich kritisch mit dem Aktenmaterial ausein-
anderzusetzen und eine eigenständige Beurteilung abzugeben. Auf welche 
Einschätzung letztlich abgestellt werden kann, ist eine im Verwaltungs- und 
allenfalls Gerichtsverfahren zu klärende Frage der Beweiswürdigung (BGE 
132 V 93 E. 7.2.2 S. 110).

3.3 Die angefochtene Verfügung vom 26. Oktober 2023 (act. II 160) 
basiert in somatischer Hinsicht massgeblich auf dem MEDAS-Gutachten 
vom 25. Juli 2022 (act. II 109.1 ff.) und in psychiatrischer Hinsicht auf dem 
psychiatrischen Gutachten vom 8. September 2023 (act. II 151.1). Beide 
Gutachten erfüllen – jedenfalls was die Befunderhebung und die darauf 
basierende diagnostische Einschätzung anbelangt und in Bezug auf das 
MEDAS-Gutachten vom 25. Juli 2022 (act. II 109.1 ff.) auch was die Fol-
genabschätzung betrifft – die beweisrechtlichen Anforderungen der Recht-
sprechung an den Beweiswert versicherungsexterner Expertisen und über-
zeugen (vgl. E. 3.2 hiervor). Die darin enthaltenen Feststellungen und Aus-
führungen beruhen auf eingehenden fachärztlichen Abklärungen, sind unter 
Berücksichtigung der geklagten Einschränkungen sowie in Kenntnis bzw. 
Würdigung der Vorakten getroffen worden, wobei sich die gutachterlichen 
Befunde im Wesentlichen mit jenen der behandelnden Ärzte decken. Ge-
stützt darauf haben die Gutachter die Befundlage, die medizinischen Zu-
sammenhänge und die daraus zu ziehenden Schlüsse zum Gesundheits-
zustand nachvollziehbar dargestellt und überzeugend begründet. 

3.3.1 Dass dem MEDAS-Gutachten vom 25. Juli 2022 (act. II 109.1 ff.) 
volle Beweiskraft zukommt, wird vom anwaltlich vertretenen Beschwerde-
führer zu Recht nicht bestritten. So liegen keine fachärztlichen abweichen-
den Beurteilungen in den Akten, respektive konnten auch die behandeln-
den Ärzte keine Ursache für die nach der Schulteroperation vom 26. Fe-
bruar 2018 beklagten massiven Schmerzen im Bereich des Nackens bzw. 
der Schulter mit Ausstrahlung in die rechte Hand finden. Vielmehr wurde 
bereits in dem am 4. Dezember 2018 durchgeführten Röntgen eine gute 
Konsolidierung der Fraktur, welche abgeheilt sei mit korrekter Lage des 
Osteosynthesematerials ohne Lockerungszeichen, festgestellt (act. II 36.7 
S. 1). Was die gutachterliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit anbelangt, 

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steht diese sodann im Wesentlichen in Einklang mit den anlässlich der Eva-
luation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) in der Abklärungsstelle 
J.________ gemachten Beobachtungen (act. II 109.8). Dabei wurde insbe-
sondere mehrfach auf das selbstlimitierende Verhalten des Beschwerde-
führers hingewiesen, welches im Übrigen bereits von der Behandlerin des 
Spitals K.________ anlässlich der interdisziplinären Schmerzsprechstunde 
vom 27. November 2019 festgestellt wurde (act. II 59.76 S. 1 ff.). Sodann 
erachtete ebenfalls der behandelnde Dr. med. L.________, Facharzt für 
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, die 
Aufnahme einer Arbeitstätigkeit unter Schulterniveau jedenfalls bereits im 
September 2018 als möglich (act. II 30 S. 2 f.). Dass bei der Beurteilung 
der Arbeits- und Leistungsfähigkeit nicht auf den Beschwerdevortrag des 
Beschwerdeführers abgestellt werden kann, ergibt sich jedoch auch aus 
der Tatsache, dass er anlässlich der Begutachtung in vermeintlich unbeob-
achteten Momenten ein den rechten Arm deutlich weniger schonendes 
Verhalten zeigte als während des Rests der Begutachtung. So zog er mit 
beiden Händen und Armen die feste Jeans kräftig hoch, stützte sich beim 
Aufstehen mit beiden Händen auf dem Stuhl ab und zeigte eine gute Fin-
gerfertigkeit, indem er sein Hemd mit beiden Händen zuknöpfte 
(act. II 109.4 S. 18 Ziff. 6.2.1), während er ansonsten den rechten Arm am 
Körper steifhielt (S. 14 Ziff. 4.1). 

3.3.2 Im psychiatrischen Gutachten vom 8. September 2023 
(act. II 151.1) leitete Dr. med. E.________ die von ihm gestellte Diagnose 
einer leichten depressiven Episode mit somatischen Symptomen (ICD-10 
F32.01; S. 10 Ziff. 6.3.1) gestützt auf eine umfassende klinische Untersu-
chung des Beschwerdeführers (vgl. Urteil des Bundesgerichts [BGer] 
8C_138/2021 vom 7. Juni 2021 E. 4.2) und unter Berücksichtigung der ge-
klagten Einschränkungen sowie der medizinischen Akten nachvollziehbar 
und begründet her (vgl. S. 4 ff. Ziff. 2.1 und Ziff. 3.1 f., S. 9 f. Ziff. 6.1 f.). In 
Bezug auf die Kritik des Beschwerdeführers, obwohl kein Bericht des be-
handelnden Dr. med. I.________ in den Akten gelegen habe, sei vom Gut-
achter keiner nachgefordert worden (Beschwerde S. 13 Ziff. 34), ist festzu-
halten, dass dem Gutachter ein Bericht der Behandler dipl. Arzt 
G.________ und Dr. phil. H.________ vorlag (act. II 151.1 S. 4 Ziff. 2.1) 
und er zudem telefonisch Rücksprache mit Dr. med. I.________ nahm (S. 8 

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f. Ziff. 5), wobei deren Beurteilungen mit Ausnahme des Schweregrades 
der psychischen Beschwerden übereinstimmten. Inwiefern ein schriftlicher 
Bericht von Dr. med. I.________ an der gutachterlichen Beurteilung etwas 
hätte ändern können, ist nicht ersichtlich und wird in der Beschwerde auch 
nicht ansatzweise begründet, weshalb nicht zu beanstanden ist, dass ein 
solcher nicht eingeholt wurde. Überdies wäre es dem anwaltlich vertrete-
nen Beschwerdeführer offen gestanden, im Nachgang zur Begutachtung 
oder anlässlich des Beschwerdeverfahrens einen entsprechenden Bericht 
nachzureichen. Soweit dipl. Arzt G.________ und Dr. phil. H.________ im 
Übrigen eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit dem Unfall vom 21. Februar 
2018 postulieren (act. II 122 S. 6 Ziff. 6, 128 S. 6 Ziff. 9), ist festzuhalten, 
dass die Behandler dabei offensichtlich nicht nur die psychiatrischen, son-
dern auch die somatischen Beschwerden berücksichtigten, wobei sie einzig 
auf den Beschwerdevortrag des Beschwerdeführers abstellten, ohne die 
Einschränkungen auch nur ansatzweise zu begründen. Konkrete Indizien, 
welche gegen die Zuverlässigkeit der psychiatrischen Expertise sprechen 
(vgl. E. 3.2 hiervor), liegen jedenfalls nicht in den Akten.

3.4 Zusammenfassend bilden das MEDAS-Gutachten vom 25. Juli 2022 
(act. II 109.1 ff.) sowie das psychiatrische Gutachten vom 8. September 
2023 (act. II 151.1) eine zuverlässige Grundlage für die Beurteilung des 
medizinischen Sachverhalts, so dass darauf grundsätzlich abzustellen ist. 
Vor diesem Hintergrund kann auf das in der Beschwerde eventualiter bean-
tragte weitere psychiatrische Gutachten in antizipierter Beweiswürdigung 
verzichtet werden (BGE 144 V 361 E. 6.5 S. 368, 124 V 90 E. 4b S. 94, 
122 V 157 E. 1d S. 162; Urteil des BGer 9C_298/2024 vom 14. August 
2024 E. 5.2, zur Publikation vorgesehen; SVR 2019 IV Nr. 50 S. 162, 
9C_296/2018 E. 4). 

Demnach ist dem Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit als 
Hilfs... seit dem Unfall vom 21. Februar 2018 nicht mehr zumutbar. Ab Juni 
2018 besteht aus somatischer Sicht in einer angepassten leichten bis mit-
telschweren Tätigkeit ohne Überkopfarbeiten eine volle Arbeitsfähigkeit 
(act. II 109.1 S. 11 Ziff. 4.7, 109.4 S. 21 f. Ziff. 8.1 f.). Sodann besteht aus 
psychiatrischer Sicht seit Anfang 2020 für sämtliche Tätigkeiten eine Ar-
beitsunfähigkeit von 20 bis 30 % (act. II 151.1 S. 11 Ziff. 8).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 3. März 2025, IV 200 2023 777

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Mit Blick auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu depressiven 
Störungen leicht- bis mittelgradiger Natur (vgl. BGE 148 V 49), die 
grundsätzlich nennenswerte Interferenzen durch psychische Komorbi-
ditäten verlangt, damit in solchen Gesundheitsschäden aus rechtlicher Op-
tik ein invalidisierender Gesundheitsschaden zu erblicken ist, ist äusserst 
fraglich, ob das psychiatrische Gutachten einer Indikatorenprüfung (BGE 
143 V 418 E. 7 S. 427, 141 V 281 E. 4.1 S. 296) standhalten würde, da 
trotz bloss leichter depressiver Episode mit somatischen Symptomen (ICD-
10 F32.01; act. II 151.1 S. 10 Ziff. 6.3) eine Arbeitsunfähigkeit von 20 bis 
30 % attestiert wurde (S. 11 Ziff. 8), ohne dies näher zu begründen. Jeden-
falls liegen vorliegend weder nennenswerte psychische Komorbiditäten vor, 
noch wird mit monatlichen Behandlungen (act. II 122 S. 6 Ziff. 3) eine kon-
sequente Depressionstherapie durchgeführt (vgl. auch in BGE 143 V 66 
nicht publizierte E. 5.3.2 des Urteils 8C_814/2016 vom 3. April 2017). An-
gesichts des Ergebnisses (vgl. E. 4.2.3 hiernach) kann diese Frage jedoch 
offen bleiben. Bei einer gutachterlich attestierten Arbeitsunfähigkeit von 20 
bis 30 % (act. II 151.1 S. 11 Ziff. 8) ist sodann nicht zu beanstanden, dass 
die Beschwerdegegnerin von einer durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit 
von 25 % ausging (act. II 160 S. 2), was vom anwaltlich vertretenen Be-
schwerdeführer denn auch nicht bestritten wird. Selbst wenn jedoch – zu 
dessen Gunsten – von der maximalen Arbeitsunfähigkeit von 30 % ausge-
gangen würde, resultierte – wie nachfolgend zu zeigen sein wird (vgl. 
E. 4.2.3 hiernach) – ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad. 

4.

4.1 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein-
kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Art. 16 ATSG).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 3. März 2025, IV 200 2023 777

-13-

4.1.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-
passten Verdienst angeknüpft. Die Ermittlung des Valideneinkommens hat 
so konkret wie möglich zu erfolgen (BGE 144 I 103 E. 5.3 S. 110, 134 V 
322 E. 4.1 S. 325; SVR 2022 UV Nr. 4 S. 12, 8C_134/2021 E. 3.2).

Lässt sich aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse das ohne gesundheitli-
che Beeinträchtigung realisierbare Einkommen nicht hinreichend genau 
beziffern, ist auf statistische Werte wie die vom Bundesamt für Statistik 
(BFS) herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) abzustellen. Auf 
sie darf jedoch im Rahmen der Invaliditätsbemessung nur unter Mitberück-
sichtigung der für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten 
persönlichen und beruflichen Faktoren abgestellt werden (BGE 144 I 103 
E. 5.3 S. 110; SVR 2022 IV Nr. 22 S. 70, 8C_276/2021 E. 4.2).

4.1.2 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person konkret steht (BGE 148 V 174 E. 6.2 S. 181, 143 V 295 E. 2.2 
S. 296). Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens 
keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit 
aufgenommen, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne 
gemäss den vom BFS herausgegebenen LSE herangezogen werden. Da-
bei wird in der Regel der Totalwert angewendet. Praxisgemäss ist beim 
anhand der LSE vorgenommenen Einkommensvergleich sodann von der 
Tabellengruppe A (standardisierte Bruttolöhne) auszugehen, wobei übli-
cherweise auf die Tabelle TA1_tirage_skill_level, privater Sektor, abgestellt 
wird. Bei der Verwendung der standardisierten Bruttolöhne ist gemäss 
Rechtsprechung jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) auszuge-
hen (BGE 148 V 174 E. 6.2 S. 181, 143 V 295 E. 2.2 S. 297).

Es gilt zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, 
die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich 
zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern 
lohnmässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurch-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 3. März 2025, IV 200 2023 777

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schnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Diesem Umstand ist mit ei-
nem Abzug vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen (BGE 134 V 322 E. 5.2 
S. 327, 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481). Die Frage, ob und in welchem Ausmass 
Tabellenlöhne herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und 
beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Ein-
schränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Be-
schäftigungsgrad). Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalidenein-
kommen ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wo-
bei der Abzug auf insgesamt höchstens 25 % zu begrenzen ist 
(BGE 148 V 174 E. 6.3 S. 182, 135 V 297 E. 5.2 S. 301, 134 V 322 E. 5.2 
S. 327; SVR 2024 UV Nr. 14 S. 58, 8C_706/2022 E. 6.1.2, 2018 IV Nr. 46 
S. 147, 8C_211/2018 E. 3.3). Zu beachten ist, dass allfällige bereits in der 
Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche 
Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten 
Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Ge-
sichtspunkts führen dürfen (BGE 148 V 174 E. 6.3 S. 182, 146 V 16 E. 4.1 
S. 20; SVR 2023 IV Nr. 18 S. 63, 8C_332/2022 E. 5.2.1.1).

4.1.3 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt 
des frühestmöglichen Rentenbeginns massgeblich, wobei Validen- und 
Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfälli-
ge rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfü-
gungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 150 V 67 E. 4.1 S. 69, 
143 V 295 E. 4.1.3 S. 300, 129 V 222). Unter Berücksichtigung des Warte-
jahres (vgl. E. 2.3 hiervor; attestierte Arbeitsunfähigkeit von 100 % für die 
angestammte Tätigkeit als Hilfs... ab dem 21. Februar 2018 [vgl. E. 3.4 
hiervor]) und der Anmeldung im August 2018 (act. II 1) fällt der frühestmög-
liche Rentenbeginn in Anwendung von Art. 28 Abs. 1 lit. b und Art. 29 Abs. 
1 IVG auf Februar 2019. Auf diesen Zeitpunkt hin ist eine erste Invaliditäts-
bemessung vorzunehmen. Sodann besteht aus psychiatrischer Sicht seit 
Anfang 2020 für sämtliche Tätigkeiten eine Arbeitsunfähigkeit von 20 bis 
30 % (vgl. E. 3.4 hiervor). Diese gesundheitliche Verschlechterung stellt 
einen Revisionsgrund (vgl. E. 2.4.1 hiervor) dar. Damit ist auf diesen Zeit-
punkt hin eine weitere Invaliditätsbemessung vorzunehmen. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 3. März 2025, IV 200 2023 777

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4.2

4.2.1 Die Beschwerdegegnerin berechnete das Valideneinkommen an-
hand der Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin, wonach der Beschwerde-
führer Fr. 4'700.-- pro Monat (act. II 31 S. 3 Ziff. 2.10), ausmachend 
Fr. 56’400.-- pro Jahr, verdient hätte (act. II 160 S. 2). Der Beschwerdefüh-
rer bringt hingegen vor, seine ehemalige Arbeitgeberin, die M.________, 
habe ihm unter anderem wegen einer vorgesehenen Umstrukturierung des 
Unternehmens gekündigt. Ausserdem sei über die ehemalige Arbeitgeberin 
am 16. Februar 2023 der Konkurs eröffnet worden. Es sei daher mit über-
wiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass er im Zeitpunkt der 
Verfügung (auch bei guter Gesundheit) nicht mehr bei seiner ehemaligen 
Arbeitgeberin tätig wäre. Demzufolge sei bei der Ermittlung des Validenein-
kommens auf die LSE-Tabelle TA1, Sektor Total, Kompetenzniveau 1 für 
Männer abzustellen. Sollte das Gericht zum Schluss gelangen, dass zu 
Recht auf das zuletzt erzielte Einkommen abgestellt worden sei, so müss-
ten die Vergleichseinkommen parallelisiert werden, da das zuletzt erzielte 
Monatseinkommen von Fr. 4'700.-- mehr als 5 % vom Tabellenlohn in der 
Höhe von Fr. 5'261.-- abweiche (Beschwerde S. 9 Ziff. 22 f.). 

In Bezug auf das Vorbringen zur Parallelisierung der Vergleichseinkommen 
(vgl. hierzu BGE 148 V 174 E. 6.4 S. 183; SVR 2024 UV Nr. 17 S. 68, 
8C_756/2022 E. 5.1.1) verkennt der Beschwerdeführer, dass sein Ein-
kommen deutlich über dem Mindestlohn für ungelernte ... gemäss Gesamt-
arbeitsvertrag (GAV) in der ... vom 1. Januar 2019 lag (vgl. <https://....ch> 
unter ...) und daher von vornherein nicht als unterdurchschnittlich bezeich-
net werden kann, selbst wenn es unter dem Lohnniveau gemäss LSE liegt 
(Urteil des BGer 8C_65/2022 vom 3. Juni 2022 E. 6.1.2). Sodann ist entge-
gen dem Beschwerdeführer für das Valideneinkommen nicht entscheidend, 
was er im Zeitpunkt der Verfügung, sondern im Zeitpunkt des frühestmögli-
chen Rentenbeginns als Gesunder mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
verdient hätte (vgl. E. 4.1.1 hiervor). Folglich kann er aus dem Umstand, 
dass über seine ehemalige Arbeitgeberin, die M.________, am TT. MM 
2023 der Konkurs eröffnet wurde (<www.zefix.ch>), nichts zu seinen Guns-
ten ableiten. Sodann begründete die ehemalige Arbeitgeberin die Kündi-
gung per 29. März 2018 vordergründig zwar tatsächlich mit den wirtschaftli-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 3. März 2025, IV 200 2023 777

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chen Verhältnissen (act. II 15.13). Doch kann daraus nicht geschlossen 
werden, dem Beschwerdeführer wäre die Stelle auch gekündigt worden, 
wenn er arbeitsfähig geblieben wäre. So erlitt er bereits nach weniger als 
einen Monat nach Antritt seiner Arbeitsstelle bei der M.________ den Un-
fall mit längerer Arbeitsunfähigkeit (vgl. act. II 15.12 S. 1 f.) und aus dem 
Kündigungsschreiben vom 29. März 2018 (act. II 15.13) geht hervor, dass 
er sich nach einigen Monaten für die Prüfung einer Neuanstellung melden 
könne. Daher ist davon auszugehen, dass die wirtschaftlichen Gründe nur 
vorgeschoben waren und ihm im März 2019 die Stelle ohne gesundheitli-
che Beeinträchtigungen nicht gekündigt worden wäre. Allerdings wäre zu 
klären, ob das von der Beschwerdegegnerin anhand der Lohnangaben der 
ehemaligen Arbeitgeberin berechnete Einkommen nicht auf die Zeitpunkte 
der Einkommensvergleiche, d.h. auf die Jahre 2019 respektive 2020 (vgl. 
E. 4.1.3 in fine hiervor), zu indexieren wäre (vgl. E. 4.1.1 hiervor). Weite-
rungen hierzu erübrigen sich jedoch, denn selbst wenn – wie in der Be-
schwerde beantragt (S. 9 Ziff. 22) – auf statistische Werte abgestellt würde, 
resultierten – wie nachfolgend zu zeigen sein wird – rentenausschliessende 
Invaliditätsgrade (vgl. E. 4.2.3 hiernach). 

Diesfalls würde das Valideneinkommen per 2019 Fr. 67'105.45 (Fr. 5'317.-- 
[LSE 2018, Tabelle TA1, Total, Kompetenzniveau 1, Männer] x 12 / 40 x 
41.7 [BFS, betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Total, 
Wert 2019] / 101.5 x 102.4 [BFS, Tabelle T1.1.15, Nominallohnindex, Män-
ner 2016-2023, Ziff. 05-96: Total, Werte 2018 und 2019]) und per 2020 
Fr. 65'815.10 (Fr. 5'261.-- [LSE 2020, Tabelle TA1, Total, Kompetenzni-
veau 1, Männer] x 12 / 40 x 41.7 [BFS, betriebsübliche Arbeitszeit nach 
Wirtschaftsabteilungen, Total, Wert 2020]) betragen. 

4.2.2 Der Beschwerdeführer verwertet die ihm verbliebene Restarbeits-
fähigkeit (vgl. E. 3.4 hiervor) nicht, weshalb das Invalideneinkommen an-
hand statistischer Daten zu bestimmen ist, was vom anwaltlich vertretenen 
Beschwerdeführer denn auch nicht bestritten wird. Dieser macht jedoch 
geltend, ihm sei nicht – wie von der Beschwerdegegnerin vorgenommen – 
ein Abzug vom Tabellenlohn von 10 %, sondern von 25 % zu gewähren 
(Beschwerde S. 9 ff. Ziff. 24 ff.). Soweit er den (neurechtlichen) Pauschal-
abzug von 10 % gemäss dem am 1. Januar 2024 in Kraft getretenen Art. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 3. März 2025, IV 200 2023 777

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26bis Abs. 3 IVV (Beschwerde S. 10 f. Ziff. 27 f.) erwähnt, verkennt er, das 
dieser per definitionem 10 % beträgt und somit dem von der Beschwerde-
gegnerin vorgenommenen Abzug entspricht, weshalb sich Weiterungen zu 
dessen intertemporalrechtlicher Anwendbarkeit erübrigen. Sodann ist zwar 
richtig (zur diesbezüglichen Rüge vgl. hierzu Beschwerde S. 11 Ziff. 30), 
dass in der Konsensbeurteilung erwähnt wird, aus orthopädischer Sicht 
seien häufigere bzw. längere Erholungspausen notwendig (act. II 109.1 S. 
9 Ziff. 4.3). Im orthopädischen Teilgutachten selbst wird entsprechendes 
hingegen nicht erwähnt und in einer angepassten Tätigkeit wurde sowohl 
aus orthopädischer als auch aus interdisziplinärer (somatischer) Sicht ex-
plizit eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert (act. II 109.1 S. 11 Ziff. 4.7, 109.4 
S. 21 f. Ziff. 8.2). Mithin ist fraglich, ob – jedenfalls in einer angepassten 
Tätigkeit – tatsächlich ein erhöhter Pausenbedarf besteht. Weiterungen 
hierzu erübrigen sich jedoch. Denn selbst wenn ein solcher bestehen sollte, 
ist nicht ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführer hierfür nicht die vom 
psychiatrischen Gutachter attestierte 20 bis 30%ige Arbeitsunfähigkeit nut-
zen könnte. Ausserdem scheint der von der Beschwerdegegnerin gewährte 
Tabellenlohnabzug von 10 % ohnehin grosszügig bemessen. Denn recht-
sprechungsgemäss ist der Umstand, dass – wie vorliegend – nur noch 
leichte bis mittelschwere Tätigkeiten zumutbar sind auch bei eingeschränk-
ter Leistungsfähigkeit kein Grund für einen zusätzlichen leidensbedingten 
Abzug, weil der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl 
von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des BGer 
9C_507/2020 vom 29. Oktober 2020 E. 3.3.3.2). Gleiches gilt im Kompe-
tenzniveau 1 für die fehlenden Sprachkenntnisse (wobei in diesem Zu-
sammenhang darauf hinzuweisen bleibt, dass der Beschwerdeführer deut-
lich besser Deutsch verstehen dürfte, als er geltend macht [act. II 109.4 
S. 18 Ziff. 6.2.3]), und die fehlende berufliche Ausbildung in der Schweiz 
(Urteil des BGer 8C_589/2023 vom 4. Juni 2024 E. 4.3). Hinzu kommt, 
dass diese invaliditätsfremden Faktoren schon daher unberücksichtigt zu 
bleiben haben, da – zu Gunsten des Beschwerdeführers – beide Ver-
gleichseinkommen auf Tabellenlöhnen berechnet werden und die invali-
ditätsfremden Gesichtspunkte daher auch bei der Festsetzung des statis-
tisch erhobenen Valideneinkommens zu berücksichtigen wären (Urteil des 
BGer 8C_42/2008 vom 19. Januar 2009 E. 5). Letztlich wirkte sich in den 
hier massgebenden Jahren ein Pensum von 75 bis 80 % statistisch be-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 3. März 2025, IV 200 2023 777

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trachtet bei Männern ohne Kaderfunktion lohnerhöhend aus und ein sol-
ches zwischen 50 bis 74 % lediglich wenig lohnsenkend (BFS, T18 Monat-
licher Bruttolohn [Zentralwert] nach Beschäftigungsgrad, beruflicher Stel-
lung und Geschlecht, Schweiz 2018 und 2020, ohne Kaderfunktion, Män-
ner), weshalb sich auch deshalb vorliegend kein höherer Tabellenlohn 
rechtfertigt (Urteil des BGer 9C_517/2023 vom 13. Juni 2024 E. 6.1.3). 

Mithin beträgt das Invalideneinkommen per 2019 mindestens Fr. 60'394.90 
(Fr. 5'317.-- [LSE 2018, Tabelle TA1, Total, Kompetenzniveau 1, Männer] x 
12 / 40 x 41.7 [BFS, betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilun-
gen, Total, Wert 2019] / 101.5 x 102.4 [BFS, Tabelle T1.1.15, Nominal-
lohnindex, Männer 2016-2023, Ziff. 05-96: Total, Werte 2018 und 2019] x 
0.9 [Tabellenlohnabzug von 10 %]) und per 2020 mindestens Fr. 41'463.50 
(Fr. 5'261.-- [LSE 2020, Tabelle TA1, Total, Kompetenzniveau 1, Männer] x 
12 / 40 x 41.7 [BFS, betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilun-
gen, Total, Wert 2020] x 0.7 [Arbeitsunfähigkeit von maximal 30 % {vgl. 
E. 3.4 hiervor}] x 0.9 [Tabellenlohnabzug von 10 %]). 

4.2.3 Aus der Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen resul-
tiert per Februar 2019 ein gerundeter (BGE 130 V 121 E. 3.2 und 3.3 
S. 123; SVR 2019 IV Nr. 61 S. 196, 8C_575/2018 E. 7.1) Invaliditätsgrad 
von maximal 10 % ([Fr. 67'105.45 ./. Fr. 60'394.90] / Fr. 67'105.45 x 100) 
und per Januar 2020 von maximal 37 % ([Fr. 65'815.10 ./. Fr. 41'463.50] / 
Fr. 65'815.10 x 100). Demnach besteht – selbst wenn zu Gunsten des Be-
schwerdeführers die psychiatrischerseits attestierte Arbeitsunfähigkeit von 
20 bis 30 % im Umfang von 30 % berücksichtigt und das Valideneinkom-
men wie von ihm beantragt auf statistischen Werten berechnet würde (vgl. 
E. 4.2.1 hiervor), zu keinem Zeitpunkt ein rentenbegründender Invaliditäts-
grad (vgl. E. 2.3 hiervor). 

5.

Demnach ist die angefochtene Verfügung vom 26. Oktober 2023 
(act. II 160) nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde 
ist abzuweisen. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 3. März 2025, IV 200 2023 777

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6.

6.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei 
Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab-
hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzule-
gen.

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, werden entspre-
chend dem Ausgang des Verfahrens dem Beschwerdeführer zur Bezah-
lung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe ent-
nommen.

6.2 Bei diesem Verfahrensausgang besteht kein Anspruch auf eine Par-
teientschädigung (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehr-
schluss]).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4. Zu eröffnen (R):
- B.________ AG, Rechtsanwalt MLaw C.________ z.H. des Be-

schwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen

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Die Kammerpräsidentin: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.