# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** adae3594-06fd-53a0-ad42-9b71ea09c6c8
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-12-27
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 27.12.2013 200 2013 40
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2013-40_2013-12-27.pdf

## Full Text

Eine gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenhei-
ten hat das Bundesgericht am 8. Juli 2014 abgewiesen (8C_120/2014).

200 13 40 IV
FUR/IMD/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 27. Dezember 2013

Verwaltungsrichterin Fuhrer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Matti, Verwaltungsrichter Kölliker
Gerichtsschreiber Imhasly

A.________
vertreten durch Fürsprecher B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern 
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 29. November 2012

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2013, IV/13/40, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1955 geborene A.________ (nachfolgend Versicherter bzw. Be-
schwerdeführer) meldete sich im September 2011 unter Verweis auf eine 
Lupus-Erkrankung bei der Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug 
an (Akten der Invalidenversicherung, Antwortbeilage [AB] 1). Die IV-Stelle 
Bern (nachfolgend IVB bzw. Beschwerdegegnerin) nahm erwerbliche und 
medizinische Abklärungen vor, insbesondere liess sie den Versicherten 
durch eine Ärztin ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) untersuchen 
(Berichte vom 6. August 2012 und 17. September 2012; AB 23 und 27). 
Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (AB 28, 33), in dessen 
Verlauf eine weitere Stellungnahme beim RAD eingeholt wurde (AB 35), 
verneinte die IVB mit Verfügung vom 29. November 2012 einen Anspruch 
auf eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 30 % (AB 36).

B.

Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch Fürsprecher B.________, 
mit Eingabe vom 17. Januar 2013 Beschwerde und beantragte die Aufhe-
bung der angefochtenen Verfügung sowie die Zusprache mindestens einer 
halben Invalidenrente. Eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung 
an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Zur Begründung wurde im 
Wesentlichen vorgebracht, die Beschwerdegegnerin stütze ihre Verfügung 
statt auf fachärztliche Berichte auf die Aussagen der RAD-Ärztin, welche 
nicht Spezialistin für die vom Beschwerdeführer beklagten Erkrankungen 
und deren Folgen sei. Gestützt auf die Aussagen des Facharztes sei von 
einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % auszugehen. Im Weiteren sei ein höhe-
res Valideneinkommen und bezüglich des Invalideneinkommens ein Sozial-
lohnanteil in die Invaliditätsbemessung miteinzubeziehen. Insgesamt resul-
tiere ein Invaliditätsgrad von 53 %. Falls auf die Berichte des behandelnden 
Facharztes nicht abgestellt werden könne, sei durch die Beschwerdegeg-
nerin ein externes Gutachten einzuholen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2013, IV/13/40, Seite 3

Mit Beschwerdeantwort vom 20. März 2013 schloss die Beschwerdegegne-
rin unter Verweis auf die Ausführungen in der angefochtenen Verfügung 
und die beigelegte RAD-Stellungnahme vom 19. Februar 2013 (AB 41) auf 
Abweisung der Beschwerde.

Mit Replik vom 6. Juni 2013 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen 
und der Kritik an der Einschätzung durch die RAD-Ärztin fest. Er führte aus, 
entgegen der Ansicht der RAD-Ärztin bestehe die von ihm ausgeübte Ar-
beit nicht lediglich aus leichten, administrativen Tätigkeiten, womit das von 
ihr festgehaltene Zumutbarkeitsprofil nicht beim jetzigen Arbeitgeber umge-
setzt werden könnte. Entsprechend müsste bei der Berechnung des Invali-
deneinkommens auf einen Tabellenlohn abgestellt werden, woraus ein tie-
feres Invalideneinkommen resultierte.

Im Rahmen der Duplik vom 8. Juli 2013 reichte die Beschwerdegegnerin 
eine weitere Stellungnahme der RAD-Ärztin vom 18. Juni 2013 (AB 51) ein.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-

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cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Angefochten ist die Verfügung vom 29. November 2013 (AB 36). 
Strittig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine 
Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a) und die zusätz-
lich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach 
Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b 
und c). Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-

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ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

2.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein-
kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Art. 16 ATSG).

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99).

3. 

3.1 Zur Beurteilung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit 
ist den Akten im Wesentlichen das Folgende zu entnehmen:

3.1.1 Im Arztzeugnis vom 10. Juni 2011 (AB 3.1 S. 7) zu Handen des zu-
ständigen Krankentaggeldversicherers diagnostizierte Dr. med. 
D.________, Facharzt für Nephrologie und Innere Medizin FMH, eine Lu-
pus-Nephritis Stadium IV. In der Kontrollkarte (AB 3.2) attestierte er eine 
Arbeitsunfähigkeit von 100 % zwischen dem 11. und 13. Mai 2011, von 50 
% ab dem 14. Mai 2011 und wiederum von 100 % ab dem 24. Juni 2011.

3.1.2 Im Bericht vom 22. August 2011 des Salem-Spitals (AB 20 S. 7 ff.) 
bezüglich einer Hospitalisation zwischen dem 13. Juli 2011 und dem 

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23. August 2011 wurden – soweit vorliegend von Bedeutung – eine Pneu-
mocystis jirovecii-Pneumonie (Infekt im Rahmen der Immunsuppression), 
eine CMV-Reaktivierung im Rahmen der Immunsuppression, ein systemi-
scher Lupus erythematodes (SLE) mit Lupus-Nephritis IV, Niereninsuffizi-
enz Stadium III und Polyarthritis/Polyarthralgien, eine schwere muskuläre 
Dekonditionierung nach intensivmedizinischer Behandlung und eine akute 
Gastroenteritis unter Immunsuppression nach Spanienaufenthalt im Juni 
2011 diagnostiziert. Aufgrund der Pneumonie habe der Versicherte zwölf 
Tage auf der Intensivstation verbracht. Nach langem und schwerem Krank-
heitsverlauf sei er muskulär stark dekonditioniert, bei Austritt sei eine knap-
pe Mobilität am Rollator möglich gewesen. Hinsichtlich des systemischen 
Lupus erythematodes mit schwerer Lupusnephritis sei der Zustand stabil. 

3.1.3 Im undatierten Bericht, der am 5. Dezember 2011 bei der Be-
schwerdegegnerin eingegangen ist (AB 16), hielt Dr. med. D.________ 
fest, der Patient beklage eine geringe körperliche Belastbarkeit und rasche 
Ermüdung. Es bestehe eine muskuläre Dekonditionierung. Der Patient sei 
nur halbtags arbeitsfähig, wobei Hebearbeit nicht möglich sei.

3.1.4 Im Verlaufsbericht vom 25. April 2012 (AB 20 S. 1 f.) attestierte 
Dr. med. D.________ eine Arbeitsfähigkeit von 50 % seit Oktober 2011. 
Der Krankheitsverlauf sei von mehreren schweren Komplikationen begleitet 
gewesen, es bestehe weiterhin eine schwere muskuläre Dekonditionierung. 
Der Versicherte müsse zur Behandlung der Systemerkrankung weiterhin 
eine Immunsuppression einnehmen und sei deswegen körperlich und psy-
chisch eingeschränkt. Tragearbeit über 20 kg, Heben und Tragen über 
Kopfhöhe über 10 kg sowie Autofahren über zwei Stunden seien nicht mög-
lich. Arbeiten im Sitzen und Stehen sei möglich, dasselbe gelte für Konzen-
trations- und Ausdauerarbeiten, letztere jedoch verlangsamt. 

3.1.5 Im Untersuchungsbericht vom 6. August 2012 (AB 23) diagnostizier-
te die RAD-Ärztin Dr. med. E.________, Fachärztin für Allgemeine Medizin 
FMH, eine Niereninsuffizienz auf der Basis eines Lupus erythematodes 
ohne objektivierbare weitere Manifestationen und anamnestisch Gelenk-
schmerzen, klinisch bland. Bei der körperlichen Untersuchung hätten sich 
bis auf ein Systolikum keine pathologischen Befunde, insbesondere keine 
Gelenkschwellungen oder manifesten Bewegungseinschränkungen gefun-

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den. Auf Grund der Laborwerte, besonders auch der Anämie, sei eine 
leichte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nachvollziehbar. Eine Ein-
schränkung von 50 % erscheine aber gestützt auf die objektivierbaren Be-
funde eigentlich zu hoch für eine Tätigkeit, die körperlich nicht anstrengend 
sei. Wenigstens zwei mal drei Stunden Arbeit mit verlängerter Mittagspau-
se sollten zumutbar sein.

3.1.6 Im Bericht vom 17. September 2012 (AB 27) hielt die RAD-Ärztin – 
nachdem beim behandelnden Arzt Informationen bezüglich der vom Be-
schwerdeführer einzunehmenden Medikamente eingeholt wurden (AB 26) 
– fest, dass sich der Versicherte von den schweren Komplikationen schon 
lange erholt habe. Die Grunderkrankung eines systemischen Lupus ery-
thematodes mit Auswirkungen insbesondere auf die Niere sei geblieben. 
Bezüglich deren Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führte sie aus, dass 
eine gewisse Ermüdbarkeit aufgrund der nierenbedingten Anämie anhand 
der Laborresultate nachvollziehbar sei. Die Immunsuppression per se be-
wirke ohne auftretende Infektionen keine Minderung der Arbeitsfähigkeit. 
Ob von der Grunderkrankung des Lupus auch andere Systeme befallen 
seien, sei bisher nicht dargelegt worden. Da der Versicherte über Atemnot 
berichte, wäre dies zumindest möglich. Es müssten dann vor allem körper-
lich belastende Arbeiten eingeschränkt werden. Da der Versicherte leiten-
der Angestellter bzw. J.________ sei, müsse er wohl keine körperlich sehr 
schweren Arbeiten verrichten. Statt des Besuchs eines Fitnesszentrums, 
Spaziergängen und Lesen in der zweiten Tageshälfte, sei ihm sicher auch 
zumutbar, länger als bis mittags, insgesamt sechs Stunden, in seiner bishe-
rigen Tätigkeit zu arbeiten.

3.1.7 Dr. med. D.________ gab der RAD-Ärztin in der Stellungnahme 
vom 31. Oktober 2012 (AB 33 S. 4 ff.) insoweit grundsätzlich recht, als rein 
vom Nierenwert her keine Bestätigung einer Arbeitsunfähigkeit festzulegen 
sei. Das bedeute, dass der Nierenwert an sich nicht mit dem Befindlich-
keitszustand des Patienten korrelieren müsse. Eine Einschätzung der Leis-
tungsfähigkeit des Beschwerdeführers erscheine ihm nach einmaliger Un-
tersuchung nur schwer möglich. Ihm sei der Patient seit zirka eineinhalb 
Jahren bekannt und er könne den Krankheitsverlauf regelmässig beobach-
ten. Der Beschwerdeführer sei überdurchschnittlich arbeitseifrig, sehr com-

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pliant und immer bemüht. Die Beschwerden im Rahmen des SLE seien 
nicht immer gut objektivierbar. Gesichert sei eine mittelschwere bis schwe-
re Niereninsuffizienz mit einer renalen Anämie. Es bestünden weiterhin 
eine leistungsabhängige Dyspnoe bei leichter körperlicher Tätigkeit und 
eine deutliche muskuläre Dekonditionierung trotz medizinischer Trainings-
therapie. Subjektiv stark einschränkend seien die sehr schmerzhaften ubi-
quitären Arthralgien. Unter der notwendigen Immunsuppression leide der 
Beschwerdeführer unter medikamentösen Nebenwirkungen (Anämie mit 
Erythropoetin- und Eisensubstitutionsbedürftigkeit, Schlafstörungen und 
Schwindel). Unter Berücksichtigung dieser Krankheitssituation sei bereits 
eine Arbeitsfähigkeit von 50 % aussergewöhnlich und nur durch die ar-
beitsbejahende, leistungsgewohnte Persönlichkeitsstruktur des Patienten 
möglich. 

3.1.8 In der Stellungnahme vom 20. November 2012 (AB 35) bemerkte 
die RAD-Ärztin dazu, der Nierenspezialist führe keine objektiven Argumen-
te an, weshalb dem Versicherten nicht mehr als 50 % Arbeitsfähigkeit zu-
mutbar sein solle. Sie habe nie bestritten, dass während der akuten Krank-
heitsphase eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden habe. Die nun-
mehr vorliegende Arbeitsunfähigkeit müsse nun aber aufgrund der aktuel-
len Befunde und nicht anhand der durchgemachten Krankheiten – auch 
wenn diese schwer waren – sowie der Prognose festgelegt werden. So sei 
auch nicht entscheidend, ob der Versicherte "arbeitseifrig" sei. Die von ihr 
als zumutbar erachtete Arbeitsfähigkeit von sechs Stunden gelte für eine 
körperlich leichte mit vereinzelt auch mittelschwerer Tätigkeit.

3.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 

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dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis-
wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet 
sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverläs-
sigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem An-
stellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf 
mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Gleiches gilt, 
wenn ein frei praktizierender Arzt von einer Versicherung wiederholt für die 
Erstellung von Gutachten beigezogen wird (SVR 2008 IV Nr. 22 S. 70 
E. 2.4). Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen 
in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen 
lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten 
im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gut-
achters allerdings ein strenger Massstab anzulegen (BGE 125 V 351 E. 3b 
ee S. 354).

Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass das 
Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, unab-
hängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander wi-
dersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, oh-
ne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, 
warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt 
(SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

3.3 Der RAD-Untersuchungsbericht vom 6. August 2012 (AB 23) erfüllt 
die von der höchstrichterlichen Rechtsprechung an den Beweiswert eines 
derartigen Berichts gestellten Anforderungen (vgl. E. 3.2 hiervor). Er ist für 
die streitigen Belange umfassend, berücksichtigt die geklagten Beschwer-
den und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben. Er ist in 
der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge einleuchtend und die 
Schlussfolgerungen sind begründet. Weil den Anforderungen an ein ärztli-
ches Gutachten damit genüge getan wird, ist dem Untersuchungsbericht 
ein vergleichbarer Beweiswert wie einem anderen Gutachten zuzuerken-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2013, IV/13/40, Seite 10

nen. Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit (6 Stunden am Tag für leichte 
bis gelegentlich mittelschwere Tätigkeiten unterbrochen durch eine längere 
Pause) durch die RAD-Ärztin ist schlüssig begründet und nachvollziehbar. 
Demgegenüber ist bezüglich der von Dr. med. D.________ festgehaltenen 
Arbeitsunfähigkeit von 50 % in der bisherigen Tätigkeit auch der Erfah-
rungstatsache Rechnung tragen, dass Hausärzte bzw. behandelnde 
Fachärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstel-
lung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 
351 E. 3b cc S. 353).

3.4 Was der Beschwerdeführer gegen die Ausführungen der RAD-
Ärztin vorbringt, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu führen:

3.4.1 Zunächst einmal kann der Beschwerdeführer aus der in der Be-
schwerde vorgebrachten Tatsache, dass die RAD-Ärztin über keinen Fach-
arzttitel in Nephrologie verfügt, nichts für sich ableiten: Der behandelnde 
Facharzt gibt der RAD-Ärztin darin recht, dass rein vom Nierenwert her 
keine Bestätigung einer Arbeitsunfähigkeit festzulegen sei (AB 33 S. 4 
Ziff. 1). Als einschränkend führt er eine persistierende leistungsabhängige 
Dyspnoe bei leichter körperlicher Tätigkeit sowie eine deutliche muskuläre 
Dekonditionierung an. Subjektiv stark einschränkend seien die sehr 
schmerzhaften ubiquitären Arthralgien. Zusätzlich bestehe eine medika-
mentös induzierte Anämie (AB 33 S. 5 Ziff. 2). Dabei handelt es sich nicht 
um Beschwerdebilder aus dem Fachgebiet der Nephrologie. Dementspre-
chend hat der behandelnde Facharzt denn auch Abklärungen bei einem 
Rheumatologen und einem Pneumologen veranlasst. Die diesbezüglichen 
– im Rahmen der Beschwerde eingereichten – Berichte, datierend vom 
23. November 2012 (Bericht von Dr. med. F.________, Facharzt für 
Rheumatologie FMH; AB 39 S. 21 ff.) bzw. vom 11. Januar 2013 (Bericht 
von Dr. med. G.________, Facharzt für Pneumologie FMH; AB 39 
S. 16 ff.), bieten keine Veranlassung, die Beurteilung der RAD-Ärztin in 
Frage zu stellen. Der Rheumatologe fand für die beklagten Arthralgien der 
grossen Gelenke keine Hinweise für eine systemisch-entzündlich-
rheumatische Genese. Als Ursachen seien degenerativ-mechanische Ge-
lenkveränderungen zu sehen (AB 39 S. 23). Eine Arbeitsunfähigkeit wurde 
von ihm nicht attestiert. Der Pneumologe hielt zusammenfassend fest, es 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2013, IV/13/40, Seite 11

lasse sich eine mässiggradig eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit 
dokumentieren, welche weder atemmechanisch noch kardiozirkulatorisch 
limitiert sei. Die maximale Sauerstoffaufnahme sei mässiggradig einge-
schränkt (AB 39 S. 19). Die RAD-Ärztin bemerkte dazu in der Stellungnah-
me vom 19. Februar 2013 (AB 41), dass infolge der Abnützungserschei-
nungen an den Gelenken und der subjektiven Atemnot schwere oder kör-
perlich anstrengende Arbeiten nicht mehr zumutbar seien, was dem von ihr 
aufgeführten Zumutbarkeitsprofil entspreche, wonach leichte Tätigkeiten im 
Rahmen von zwei mal drei Stunden möglich seien. Diese Einschätzung 
überzeugt und ist nicht zu beanstanden.

3.4.2 Der im Rahmen der Replik vom 6. Juni 2013 eingereichte Bericht 
vom 28. Mai 2013 von Dr. med. H.________, Facharzt für Allgemeine Inne-
re Medizin FMH, vermag an diesem Ergebnis ebenfalls nichts zu ändern. 
Darin wird insbesondere die Fähigkeit der RAD-Ärztin als Allgemeinmedizi-
nerin zur Beurteilung der Krankheit des Beschwerdeführers bzw. deren 
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit in Zweifel gezogen. Wie vorstehend 
bereits dargelegt, schadet der fehlende Facharzttitel der RAD-Ärztin dem 
Beweiswert des Untersuchungsberichts vom 6. August 2012 (AB 23) nicht. 
Soweit Dr. med. H.________ kritisiert, es sei kein Bericht beim behandeln-
den Hausarzt bzw. bei der Klinik I.________ eingeholt worden, ist darauf 
hinzuweisen, dass einerseits der Hausarzt mit Schreiben vom 7. Oktober 
2011 (AB 7) der Beschwerdegegnerin mitgeteilt hat, der Beschwerdeführer 
befinde sich nicht mehr bei ihm in Behandlung und andererseits ist nicht 
ersichtlich, welche wesentlichen Erkenntnisse sich aus einem Bericht der 
Klinik I.________ für die Beurteilung der im Verfügungszeitpunkt bestehen-
den Arbeitsunfähigkeit gewinnen lassen könnten, hat sich der Beschwerde-
führer dort doch zur Rehabilitation aufgrund seiner schweren muskulären 
Dekonditionierung nach intensivmedizinischer Behandlung befunden (AB 
20 S. 5 f.). Während dieser Zeit bestand denn auch unbestrittenermassen 
eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Schliesslich bleibt noch festzuhalten, 
dass Dr. med. H.________ den Beschwerdeführer im Gegensatz zur RAD-
Ärztin nicht persönlich untersucht hat. 

3.5 Bezüglich seiner bisherigen Tätigkeit bringt der Beschwerdeführer 
vor, es handle sich dabei entgegen der Annahme der Beschwerdegegnerin 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2013, IV/13/40, Seite 12

nicht um lediglich administrative und damit körperlich leichte Arbeit. Die 
Beschwerdegegnerin stützt diese Einschätzung einerseits auf die "Meldung 
der Arbeitsunfähigkeit" vom 27. Mai 2011 an den zuständigen Krankentag-
geldversicherer (AB 3.1 S. 2 f.), worin die aktuelle berufliche Tätigkeit mit 
"J.________" und die prozentuale Aufteilung der Tätigkeit als zu 100 % 
administrativ angegeben wurde. Die Tätigkeit belaste weder den Rücken 
noch die Schultern, es seien nicht regelmässig Gewichte über 10 kg zu 
heben. Andererseits gab der Beschwerdeführer anlässlich der RAD-Unter-
suchung an, er arbeite in der K.________ und im N.________, manchmal 
helfe er auch bei der L.________ (AB 23 S. 3). Im Schreiben vom 29. April 
2013 (in den Gerichtsakten) führte die Arbeitgeberin aus, die Meldung an 
den Krankentaggeldversicherer sei von der Personalabteilung unter dem 
Aspekt der Funktion des Beschwerdeführers als J.________ (mittleres Ka-
der) und als "administrativ" in dem Sinne eingestuft worden, dass es sich 
dabei nicht um eine vorwiegend handwerkliche Tätigkeit handle. Die Auf-
gabe des Beschwerdeführers umfasse jedoch auch das Heben und Tragen 
von über 10 kg schweren Gewichten, was von der Personalabteilung nicht 
realisiert worden sei. Er müsse sehr wohl immer wieder mittelschwere und 
schwere Gewichte (10 - 25 kg bzw. über 25 kg) heben bzw. tragen, was 
auch im Fragebogen der Beschwerdegegnerin festgehalten worden sei 
(AB 10). Hierzu hat der Beschwerdeführer in der Beschwerde (S. 4 Art. 5) 
ausgeführt, er müsse bei der Einrichtung von M.________ schwere Ge-
wichte heben, wozu ihm die Arbeitgeberin seit der Erkrankung eine Hilfs-
person zur Seite stelle. Gemäss der Liste vom 17. Januar 2013 (Be-
schwerdebeilage [BB] 5) stattete der Beschwerdeführer im Jahr 2012 ins-
gesamt 21 solcher begleiteter Kundenbesuche ab, womit seine Darstellung, 
er müsse häufig schwere Gewichte heben und tragen, stark relativiert wird. 
Entsprechend ist auf die zunächst gemachten Aussagen abzustellen. Die-
sen ist ein höheres Gewicht beizumessen als den später vorgebrachten 
Einwänden, gilt doch im Sozialversicherungsrecht die Beweismaxime, wo-
nach die sogenannten spontanen "Aussagen der ersten Stunde" in der Re-
gel unbefangener und zuverlässiger sind als spätere Darstellungen, die 
bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungs-
rechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a 
S. 47, 115 V 133 E. 8c S. 143; RKUV 2004 U 515 S. 420 E. 1.2). Es ist 
damit davon auszugehen, dass das von der RAD-Ärztin definierte Zumut-

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barkeitsprofil im Rahmen der bisherigen Tätigkeit verwertbar ist, womit ge-
stützt darauf nachfolgend die Invaliditätsbemessung vorzunehmen ist.

4.

4.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-
passten Verdienst angeknüpft (BGE 134 V 322 E. 4.1 S. 325, 129 V 222 
E. 4.3.1 S. 224).

Die Beschwerdegegnerin hat das Valideneinkommen anhand der Angaben 
der Arbeitgeberin für das Jahr 2011 (AB 10 S. 3) auf Fr. 108'940.-- festge-
setzt. Bei einem frühestmöglichen Rentenbeginn im Mai 2012 – bei einer 
Arbeitsunfähigkeit seit Mai 2011 (AB 1 S. 3) – wären die Zahlen aus dem 
Jahr 2011 korrekterweise auf das Jahr 2012 aufzuindexieren. Da das Inva-
lideneinkommen jedoch auf derselben Basis zu bestimmen ist (vgl. E. 4.2 
hiernach), kann diese Frage offen gelassen werden. 

Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, es sei das Einkommen aus dem 
Jahr 2010 heranzuziehen und auf das Jahr 2012 aufzuindexieren, da er im 
Jahr 2011 aufgrund seiner Krankheit weniger Bonus und Gratifikation erhal-
ten habe. Entsprechend sei von einem Valideneinkommen von 
Fr. 116'443.-- auszugehen. Auch diese Frage kann offen bleiben, wie nach-
folgend aufzuzeigen ist (vgl. E. 4.2 hiernach).

4.2 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person konkret steht (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301; SVR 2011 IV Nr. 37 
S. 110 E. 4.1).

Mit einem Arbeitspensum von 50 % verwertet der Beschwerdeführer die 
ihm zumutbare Restarbeitsfähigkeit von zwei mal drei Stunden täglich (vgl. 
E. 3.3 hiervor) nicht vollumfänglich. Damit verbietet sich die Gleichsetzung 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2013, IV/13/40, Seite 14

des tatsächlich erzielten Lohnes mit dem Invalideneinkommen (vgl. BGE 
135 V 297 E. 5.2 S. 301; SVR 2011 IV Nr. 37 S. 110 E. 4.1). Da nichts da-
gegen spricht, dass die Arbeitgeberin den Beschwerdeführer auch zu ei-
nem Pensum von 71 % (6 Stunden / Normale Arbeitszeit im Betrieb von 8.5 
Stunden [AB 10 S. 3] x 100) beschäftigen würde, ist das Invalideneinkom-
men auf der Basis des Valideneinkommens zu bestimmen, was einem Be-
trag von Fr. 77'347.-- (Fr. 108'940.-- x 0.71) entspricht. Dies ergibt einen 
Invaliditätsgrad von 29 % ([Fr. 108'940.-- - Fr. 77'347.--] / Fr. 108'940.-- x 
100). Würde das Valideneinkommen – wie vom Beschwerdeführer bean-
tragt – auf Fr. 116'443.-- festgesetzt, ergäbe sich ein ebenfalls rentenaus-
schliessender Invaliditätsgrad von 34 % ([Fr. 116'443.-- - Fr. 77'347.--] / Fr. 
116'443.-- x 100), wobei diesfalls auch das Invalideneinkommen noch der 
Lohnentwicklung angepasst werden müsste, was eine Reduzierung des 
Invaliditätsgrades zur Folge hätte.

4.3 Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin einen Rentenan-
spruch zu Recht abgewiesen. Die Beschwerde erweist sich als unbegrün-
det und ist abzuweisen.

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzulegen.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdefüh-
rer die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 700.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss 
gleicher Höhe entnommen.

5.2 Gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 61 lit. g ATSG 
(Umkehrschluss) besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Dez. 2013, IV/13/40, Seite 15

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Fürsprecher B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Die Kammerpräsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.