# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1ff6561c-5a8a-55d1-b8b2-8e95a02140b2
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-01-24
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 24.01.2018 BEK 2017 121
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2017-121_2018-01-24.html

## Full Text

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\n       	Kantonsgericht Schwyz

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\n   Beschluss vom 24. Januar 2018
\n   BEK 2017 121
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\n      	Mitwirkend

\n      	Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann,
Kantonsrichter Clara Betschart und Josef Reichlin,
Gerichtsschreiberin lic. iur. Gabriela Thurnherr.

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\n      	In Sachen

\n      	A.________,
Privatklägerin und Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwältin B.________,
 
gegen
 
1. C.________,
 Beschuldigter und Beschwerdegegner,
 vertreten durch Rechtsanwältin D.________,
2. E.________,
 Privatkläger und Beschwerdegegner,
3. Staatsanwaltschaft March, Postfach 162, Rathausplatz 1, 8853 Lachen,
 Strafverfolgungsbehörde und Beschwerdegegnerin,
 vertreten durch Staatsanwalt F.________,
 
 

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\n      	betreffend

\n      	Einstellung Strafverfahren

\n     \n    \n   \n   (Beschwerde gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft March vom 3. Juli 2017, SUM 2016 625);-
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\n   hat die Beschwerdekammer,
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\n    nachdem sich ergeben und in Erwägung:
\n   1. A.________ (nachfolgend Privatklägerin) erstattete am 11. März 2016 Strafanzeige bzw. Strafantrag (U-act. 3.1.01) gegen ihren von ihr getrennt lebenden Ehemann C.________ (nachfolgend Beschuldigter) wegen Tätlichkeiten, Drohung in einer Beziehung und Nötigung (U-act. 8.1.01), woraufhin sie am gleichen Tag polizeilich befragt wurde (U-act. 8.1.02). Gleichentags stellte der Bruder der Privatklägerin, E.________ (nachfolgend Privatkläger), einen Strafantrag gegen den Beschuldigten wegen Sachbeschädigung an seinem Fahrzeug (U-act. 3.2.01). Diesen Fahrzeugschaden dokumentieren Fotos (U-act.  8.1.03). Der Beschuldigte wurde am 27. Juni 2016 einvernommen (U-act. 10.1.01, delegierte Einvernahme durch die Polizei). Nachdem die Staatsanwaltschaft March (nachfolgend Strafverfolgungsbehörde) am 21. Oktober 2016 den Abschluss der Untersuchung verfügte (U-act. 15.1.01), beantragte die Privatklägerin mit Eingabe vom 9. Dezember 2016 die Einvernahme des Privatklägers, von I.________ und von Dr. med. G.________ als Zeugen und reichte weitere Beweise ein (U-act. 15.1.06). Daraufhin wurde I.________ am 20. Mai 2017 polizeilich befragt (U-act. 8.1.05). Mit Verfügung vom 3. Juli 2017 stellte die Strafverfolgungsbehörde das Verfahren ein, nahm die Verfahrenskosten zu Lasten des Staates und entschädigte den Beschuldigten, richtete ihm aber keine Genugtuung aus (U-act. 0.1.01).
\n   Dagegen erhob die Privatklägerin am 21. Juli 2017 Beschwerde mit folgenden Anträgen (KG-act. 1):
\n   1. Die Einstellungsverfügung SUM 2016 625 vom 3. Juli 2017 sei aufzuheben und an die Vorinstanz zur Anklageerhebung zurückzuweisen.
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\n   2. Eventualiter sei die Vorinstanz anzuweisen, die im vorinstanzlichen Verfahren beantragten Beweise (Befragung von J.________, Dr. med. H.________, Psychologin K.________) abzunehmen.
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\n   3. Der Privatklägerin sei die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und die Unterzeichnende als ihre Rechtsbeiständin zu bestellen.
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\n   4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zuzüglich MWST).
\n   Mit Beschwerdeantwort vom 3. August 2017 beantragte der Beschuldigte die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Privatklägerin (KG-act. 4). Die Strafverfolgungsbehörde beantragte am 7. August 2017 ebenfalls die zu Lasten der Privatklägerin kostenpflichtige Abweisung der Beschwerde, unter Verweis auf die angefochtene Verfügung (KG-act. 6). Mit Eingabe vom 23. August 2017 nahm die Privatklägerin Stellung zur Beschwerdeantwort des Beschuldigten und reichte Unterlagen zum Antrag um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ein (KG-act. 8).
\n   2. Die Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft ist zulässig (