# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1e5aeb2b-bddb-53c6-b8a6-7c0e3a17cccb
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-01-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.01.2011 C-3395/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3395-2009_2011-01-17.pdf

## Full Text

Bundesverwaltungsgericht

Tribunal administratif fédéral

Tribunale amministrativo federale

Tribunal administrativ federal

Abteilung III
C-3395/2009

Urteil vom 17. Januar 2011

Besetzung Richter Michael Peterli (Vorsitz),
Richterin Elena Avenati-Carpani, Richter Stefan Mesmer, 
Gerichtsschreiber Roger Stalder.

Parteien A._______, 
vertreten durch Ernest Osmani, memos Osmani, 
In der Ey 29, 8047 Zürich,
Beschwerdeführer, 

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, 
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, 
Vorinstanz

Gegenstand Invalidenrente; Verfügung der IVSTA vom 1. Mai 2009.

C-3395/2009

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Sachverhalt:

A. 
Der 1948 geborene und in seiner Heimat Kosovo wohnhafte A._______ 
(im Folgenden: Versicherter oder Beschwerdeführer) war in der Schweiz 
von 1983 bis 1993 als Hilfsarbeiter in der Landwirtschaft tätig und 
entrichtete während dieser Zeit Beiträge an die obligatorische Alters-, 
Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV). Am 28. Oktober 
2005 (Eingangsstempel: 17. November 2005) meldete er sich erstmals 
zum Bezug von IV-Leistungen in Form einer Rente an (vorinstanzliche 
Akten [im Folgenden: act.] 1 bis 4).

Nach Durchführung eines Teils der für die Beurteilung des Leistungsanspruches massgeblichen 
Abklärungen in beruflich-erwerblicher und medizinischer Hinsicht (act. 5 bis 22) empfahl Dr. med. 
B._______, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie Rheumatologie, am 23. Januar 
2007 eine multidisziplinäre Begutachtung (act. 23). Nachdem der Versicherte, vertreten durch Ernest 
Osmani, memos Osmani, eine Reiseunfähigkeit hatte geltend machen lassen (act. 29, 37 und 38) und der 
IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA; im Folgenden auch: Vorinstanz) weitere Dokumente 
nachgereicht worden waren (act. 30 bis 36), vertrat Dr. med. B._______ am 18. Mai 2007 die Auffassung, 
dass der Versicherte reisefähig sei (act. 40 und 41). Daraufhin erteilte die IVSTA am 13. November 2007 
den Begutachtungsauftrag (act. 42 bis 48). Gestützt auf das entsprechende Gutachten der C._______ vom 
24. April 2008 (act. 49) und eine weitere Stellungnahme von Dr. med. B._______ vom 13. Juni 2008 (act. 
51) stellte die IVSTA dem Versicherten mit Vorbescheid vom 20. Juni 2008 die Abweisung des 
Rentenbegehrens in Aussicht (act. 52).

Dagegen liess der Versicherte mit Eingaben vom 27. Juni und 16. August 2008 – unter Beilage eines 
weiteren Arztberichts und einem von ihm selbst verfassten Brief – seine Einwendungen vorbringen (act. 53, 
55 bis 57). Nachdem diese nachgereichten Dokumente Dr. med. B._______ zur Stellungnahme 
unterbreitet worden waren (act. 58) und dieser am 19. November 2008 und 22. April 2009 seine 
Beurteilungen abgegeben hatte (act. 59 bis 61), erliess die IVSTA am 1. Mai 2009 eine dem Vorbescheid 
vom 20. Juni 2008 im Ergebnis entsprechende Verfügung (act. 62).

B. 
Hiergegen liess der Versicherte beim Bundesverwaltungsgericht mit 
Eingabe vom 23. Mai 2009 vorsorglich Beschwerde erheben und die 
Gewährung einer ganzen IV-Rente beantragen (Akten im 
Beschwerdeverfahren [im Folgenden: B-act.] 1). Im Rahmen der 
ergänzenden Stellungnahme vom 6. Juni 2009 wurde ein weiteres 
ärztliches Dokument und ein Schreiben des Versicherten eingereicht und 
unter anderem beantragt, die Verfügung vom 1. Mai 2009 sei aufzuheben 
und es sei diesem eine ganze IV-Rente zuzusprechen; eventualiter sei 
die Angelegenheit an die Vorinstanz zurückzuweisen. Weiter wurde um 

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Erteilung des Rechts auf unentgeltliche Prozessführung ersucht (B-act. 
3).

Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, anhand der medizinischen Akten stehe fest, dass der 
Versicherte sowohl in der angestammten als auch in einer Verweisungstätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig 
sei. Mangels jeglicher Ressourcen bestehe weder eine Eingliederungsmöglichkeit noch eine 
Vermittelbarkeit. Die IVSTA erachte den Versicherten in einer leidensadaptierten Tätigkeit als zu 100 % 
arbeitsfähig. Tatsache sei jedoch, dass er seit seiner Rückkehr in den Kosovo diese Arbeitsfähigkeit aus 
gesundheitlichen Gründen nie habe ausüben können. Auf die Arztzeugnisse sei nicht genügend 
eingegangen worden. Aufgrund des Umstands, dass der Versicherte nicht in der Lage sei, mehrstündige 
Arbeiten zu verrichten, sei dringend eine Untersuchung geboten. Es sei dahingehend zu differenzieren, 
welche Beschwerden diese faktische Einschränkung seiner Arbeitsfähigkeit verursachten, wobei 
entscheidend sei, auf welche konkreten somatischen oder psychiatrischen Hintergründe die 
eingeschränkte Arbeitsfähigkeit zurückzuführen sei.

Betreffend das Gesuch um Erteilung des Rechts auf unentgeltliche Prozessführung wurde geltend 
gemacht, die formellen und materiellen Voraussetzungen zur Gewährung seien erfüllt.

C. 
Mit prozessleitender Verfügung vom 16. Juni 2009 wurde der Versicherte 
unter Hinweis auf die Säumnisfolgen aufgefordert, dem 
Bundesverwaltungsgericht das beigelegte Formular "Gesuch um 
unentgeltliche Rechtspflege" ausgefüllt und mit den nötigen Beweismitteln 
versehen einzureichen (B-act. 4); dieser Aufforderung kam der 
Versicherte in der Folge nicht nach (B-act. 17).

D. 
Nachdem der Versicherte mit Eingabe vom 22. August 2009 einen 
Bericht des Versicherungsträgers in D._______ sowie zwei Berichte der 
behandelnden Ärzte nachgereicht hatte (B-act. 8), wurde die Vorinstanz 
mit prozessleitender Verfügung vom 8. September 2009 ersucht, diese 
Dokumente im Rahmen der Vernehmlassung mitzuberücksichtigen (B-
act. 9).

E. 
In ihrer Vernehmlassung vom 18. Januar 2010 beantragte die Vorinstanz 
die Abweisung der Beschwerde (B-act. 15).

Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, der streitige Sachverhalt sei dem RAD wiederholt 
unterbreitet worden und auf dessen Ersuchen hin sei ein interdisziplinäres C._______-Gutachten 
veranlasst worden. Nicht zuletzt im Rahmen der Beschwerde seien die beurteilenden RAD-Fachärzte 
wiederholt zur Erkenntnis gelangt, dass der Beschwerdeführer aus medizinischer Sicht weder psychisch 

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noch physisch arbeitseinschränkende Leiden aufweise (act. 64). Da der RAD die vorliegenden 
medizinischen Unterlagen als für genügend erachtet habe, sei von der eventualiter beantragten Ergänzung 
des medizinischen Sachverhalts abzusehen.

F. 
Da der Beschwerdeführer seine Mittellosigkeit nicht hatte ausweisen 
können, wurde das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen 
Rechtspflege abgewiesen; infolgedessen wurde er mit 
Zwischenverfügung vom 29. Januar 2010 unter Hinweis auf die 
Säumnisfolgen aufgefordert, einen Kostenvorschuss von Fr. 300.- in der 
Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten (B-act. 17; vgl. 
auch Bst. C. hiervor); dieser Aufforderung wurde in der Folge 
nachgekommen (B-act. 19).

G. 
In seiner Replik vom 27. Februar 2010 liess der Beschwerdeführer die 
Gutheissung der Beschwerde beantragen und weitere Ausführungen 
machen (B-act. 20).

H. 
Mit prozessleitender Verfügung vom 4. März 2010 schloss der 
Instruktionsrichter den Schriftenwechsel (B-act. 21).

I. 
Auf den weiteren Inhalt der Akten sowie der Rechtsschriften der Parteien 
ist – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. 
Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem 
Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren 
(VwVG, SR 172.021), soweit das Verwaltungsgerichtsgesetz vom 17. 
Juni 2005 (VGG, SR 173.32) nichts anderes bestimmt (vgl. Art. 37 VGG). 
Gemäss Art. 3 Bst. dbis VwVG bleiben in sozialversicherungsrechtlichen 
Verfahren die besonderen Bestimmungen des Bundesgesetzes über den 
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG, SR 830.1) vorbehalten. Gemäss Art. 2 ATSG sind die 
Bestimmungen dieses Gesetzes auf die bundesgesetzlich geregelten 
Sozialversicherungen anwendbar, wenn und soweit die einzelnen 

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Sozialversicherungsgesetze es vorsehen. Nach Art. 1 des 
Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG, 
SR 831.20) sind die Bestimmungen des ATSG auf die 
Invalidenversicherung anwendbar (Art. 1a bis 70 IVG), soweit das IVG 
nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Dabei finden 
nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln in 
formellrechtlicher Hinsicht mangels anderslautender 
Übergangsbestimmungen grundsätzlich diejenigen Verfahrensregeln 
Anwendung, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung 
haben (BGE 130 V 1 E. 3.2).

1.1. Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht 
Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Zu den 
anfechtbaren Verfügungen gehören jene der IVSTA, die eine Vorinstanz 
des Bundesverwaltungsgerichts darstellt (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch 
Art. 69 Abs. 1 Bst. b IVG). Eine Ausnahme, was das Sachgebiet angeht, 
ist in casu nicht gegeben (Art. 32 VGG).

1.2. Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht worden 
(vgl. Art. 38 ff. und Art. 60 ATSG sowie Art. 52 VwVG). Als Adressat ist 
der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt und hat 
an deren Aufhebung oder Änderung ein schutzwürdiges Interesse 
(vgl. Art. 59 ATSG). Nachdem auch der Kostenvorschuss fristgerecht 
geleistet worden ist, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.3. Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht 
einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, 
die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen 
Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG).

1.4. Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung der Vorinstanz vom 1. Mai 
2009, mit welcher der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine IV-
Rente abgewiesen wurde. Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch 
und in diesem Zusammenhang insbesondere, ob die Vorinstanz den 
Sachverhalt rechtsgenüglich abgeklärt und gewürdigt hat.

2. 
Im Folgenden sind vorab die im vorliegenden Verfahren anwendbaren 
Normen und Rechtsgrundsätze darzustellen.

2.1. Nach dem Zerfall der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien blieben 
zunächst die Bestimmungen des Abkommens vom 8. Juni 1962 zwischen 

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der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen 
Volksrepublik Jugoslawien über Sozialversicherung (SR 0.831. 
109.818.1) für alle Staatsangehörigen des ehemaligen Jugoslawiens 
anwendbar (vgl. BGE 126 V 198 E. 2b, BGE 122 V 381 E. 1 mit 
Hinweisen). Zwischenzeitlich hat die Schweiz mit Nachfolgestaaten des 
ehemaligen Jugoslawiens (Kroatien, Slowenien, Mazedonien), nicht aber 
mit Serbien und Kosovo, neue Abkommen über soziale Sicherheit 
abgeschlossen. Mit dem Kosovo wird das Sozialversicherungsabkommen 
mit Jugoslawien seit dem 1. April 2010 nicht mehr weitergeführt. Für den 
Beschwerdeführer als Bürger des Kosovo findet demnach das 
schweizerisch-jugoslawische Sozialversicherungsabkommen vom 
8. Juni 1962 insoweit Anwendung, als Sachverhalte zu beurteilen sind, 
die sich vor dem 1. April 2010 ereignet haben (vgl. E. 2.2 hiernach). Nach 
Art. 2 dieses Abkommens stehen die Staatsangehörigen der 
Vertragsstaaten in ihren Rechten und Pflichten aus den in Art. 1 
genannten Rechtsvorschriften, zu welchen die schweizerische 
Bundesgesetzgebung über die IV gehört, einander gleich, soweit nichts 
anderes bestimmt ist.

Bestimmungen, die hinsichtlich der Voraussetzungen des Anspruchs auf eine schweizerische 
Invalidenrente und der anwendbaren Verfahrensbestimmungen von dem in Art. 2 des Abkommens 
aufgestellten Grundsatz der Gleichstellung abweichen, finden sich weder im Abkommen selbst noch in den 
seitherigen schweizerisch-jugoslawischen Vereinbarungen. Die Frage, ob und gegebenenfalls ab wann ein 
Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der IV besteht, bestimmt sich demnach allein aufgrund 
der schweizerischen Rechtsvorschriften resp. des IVG, der Verordnung über die Invalidenversicherung 
vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 832.201), des ATSG sowie der Verordnung vom 11. September 2002 über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11; vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4).

2.2. Am 1. Januar 2008 sind im Rahmen der 5. IV-Revision Änderungen 
des IVG und anderer Erlasse wie des ATSG in Kraft getreten. Weil in 
zeitlicher Hinsicht – vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher 
Regelungen – grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgeblich sind, 
die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen 
führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 132 V 220 E. 3.1.1, BGE 
131 V 11 E. 1), ist der Leistungsanspruch für die Zeit bis zum 
31. Dezember 2007 aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt 
nach den neuen Normen zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445).

Die 5. IV-Revision brachte für die Invaliditätsbemessung keine substanziellen Änderungen gegenüber der 
bis zum 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Rechtslage, sodass die zur altrechtlichen Regelung 
ergangene Rechtsprechung weiterhin zu beachten ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts [im Folgenden: BGer] 

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8C_373/2008 vom 28. August 2008 E. 2.1). Neu normiert wurde dagegen der Zeitpunkt des 
Rentenbeginns, der – sofern die entsprechenden Anspruchsvoraussetzungen gegeben sind – gemäss Art. 
29 Abs. 1 IVG (in der Fassung der 5. IV-Revision) frühestens sechs Monate nach Geltendmachung des 
Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG entsteht. Trat der Versicherungsfall allerdings vor dem 
1. Januar 2008 ein und wurde die Anmeldung bis spätestens am 31. Dezember 2008 eingereicht, so gilt 
das alte Recht (so auch das Rundschreiben Nr. 253 des Bundesamtes für Sozialversicherungen vom 
12. Dezember 2007 [5. IV-Revision und Intertemporalrecht]). Danach entsteht der Rentenanspruch 
frühestens ein Jahr nach Eintritt des Versicherungsfalls, wobei die Renten nur für die Zeit ab 12 Monaten 
vor der Anmeldung geleitet werden – abgesehen von einer Ausnahme, die vorliegend ohne Belang ist. (Art. 
29 Abs. 1 Bst. b und Art. 48 Abs. 2 IVG in der Fassung der 4. IV-Revision; vgl. auch E. 2.5 hiernach).

Im vorliegenden Verfahren finden demnach grundsätzlich jene Vorschriften Anwendung, die bei Eintritt des 
Versicherungsfalles, spätestens jedoch bei Erlass der Verfügung vom 1. Mai 2009 in Kraft standen; weiter 
aber auch solche Vorschriften, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft getreten waren, die aber für die 
Beurteilung eines allenfalls früher entstandenen Rentenanspruchs von Belang sind (das IVG ab dem 
1. Januar 2004 in der Fassung vom 21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IV-Revision] und ab dem 1. Januar 
2008 in der Fassung vom 6. Oktober 2006 [AS 2007 5129; 5. IV-Revision]; die IVV in den entsprechenden 
Fassungen der 4. und 5. IV-Revision [AS 2003 3859 und 2007 5155]). Da sich der Beschwerdeführer vor 
dem 31. Dezember 2008 angemeldet hatte, gilt hinsichtlich des Zeitpunkt des Rentenbeginns unter der 
Voraussetzung, dass der Versicherungsfall vor dem 1. Januar 2008 eingetreten ist, das alte Recht.

2.3. Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit 
dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG), 
die Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4 
Abs. 1 IVG). Invalidität ist somit der durch einen Gesundheitsschaden 
verursachte und nach zumutbarer Behandlung oder Eingliederung 
verbleibende länger dauernde (volle oder teilweise) Verlust der 
Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt resp. der Möglichkeit, sich im bisherigen Aufgabenbereich 
zu betätigen. Der Invaliditätsbegriff enthält damit zwei Elemente (vgl. Ueli 
Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Aufl., Zürich 2009, Art. 8 Rz. 7): ein 
medizinisches (Gesundheitsschaden mit Auswirkungen auf die 
Arbeitsfähigkeit) und ein wirtschaftliches im weiteren Sinn (dauerhafte 
oder länger dauernde Einschränkung der Erwerbsfähigkeit oder der 
Tätigkeit im Aufgabenbereich).

Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 
Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich 
zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf 
oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der 
körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und 

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Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht 
kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG).

2.4. Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG (in der von 2004 bis Ende 2007 gültig 
gewesenen Fassung) besteht der Anspruch auf eine ganze Rente, wenn 
die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem 
Invaliditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe 
Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher 
auf eine Viertelsrente. Hieran hat die 5. IV-Revision nichts geändert (Art. 
28 Abs. 2 IVG in der ab 2008 geltenden Fassung). Laut Art. 28 Abs. 1ter 
IVG (in der von 2004 bis Ende 2007 gültig gewesenen Fassung) bzw. Art. 
29 Abs. 4 IVG (in der ab 2008 geltenden Fassung) werden Renten, die 
einem Invaliditätsgrad von weniger als 50 % entsprechen, jedoch nur an 
Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt 
(Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben, soweit nicht völkerrechtliche 
Vereinbarungen eine abweichende Regelung vorsehen. Eine solche 
Ausnahme ist vorliegend nicht gegeben.

2.5. Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den 
Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in 
welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 
Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine 
wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche 
Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden 
können (BGE 125 V 256 E. 4, BGE 115 V 133 E. 2; AHI-Praxis 2002 S. 
62 E. 4b/cc).

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, 
in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen 
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die 
Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist somit 
grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a).

Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig 
erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 

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Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem Anstellungsverhältnis zum 
Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. 
Gleiches gilt, wenn ein frei praktizierender Arzt von einer Versicherung wiederholt für die Erstellung von 
Gutachten beigezogen wird (RKUV 1999 U 332 S. 193 E. 2a bb; SVR 2008 IV Nr. 22 S. 70 E. 2.4). Es 
bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung 
objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den 
Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters allerdings 
ein strenger Massstab anzulegen (BGE 125 V 351 E. 3b ee; SVR 2003 UV Nr. 15 S. 45 E. 3.2.2, 1999 KV 
Nr. 22 E. 3b; AHI 2001 S. 115 E. 3b ee).

Sofern RAD-Untersuchungsberichte den Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (BGE 125 V 351 E. 
3a) genügen, auch hinsichtlich der erforderlichen ärztlichen Qualifikationen, haben sie einen vergleichbaren 
Beweiswert wie ein anderes Gutachten (SVR 2009 IV Nr. 53 S. 165 E. 3.3.2 [nicht publizierte Textpassage 
der E. 3.3.2 des Entscheides BGE 135 V 254]). Soll allerdings ein Versicherungsfall ohne Einholung eines 
externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu 
stellen. Insbesondere sind die von der versicherten Person aufgelegten Berichte der behandelnden 
Ärztinnen und Ärzte mitzuberücksichtigen. Wird die Schlüssigkeit der Feststellungen der 
versicherungsinternen Fachpersonen durch einen nachvollziehbaren Bericht eines behandelnden Arztes in 
Zweifel gezogen, so genügt der pauschale Hinweis auf dessen auftragsrechtliche Stellung (BGE 125 V 351 
E. 3a cc) nicht, um solche Zweifel auszuräumen. Vielmehr wird das Gericht entweder ein 
Gerichtsgutachten anzuordnen oder die Sache an den Versicherungsträger zurückzuweisen haben, damit 
dieser im Verfahren nach Art. 44 ATSG eine Begutachtung veranlasst (BGE 135 V 465 E. 4.4 bis 4.6).

Das "Statut der medizinischen Abklärungsstellen in der IV" des BSV garantiert die erforderliche 
Unabhängigkeit der C._______ bei der Erfüllung von Gutachtensaufträgen (BGE 123 V 175 E. 4b; AHI 
1997 S. 120).

3. 
Die IVSTA stützte sich im Rahmen des Erlasses der angefochtenen 
Verfügung vom 1. Mai 2009 insbesondere auf das C-_______-Gutachten 
vom 24. April 2008 (act. 49) und die Stellungnahmen der RAD-Ärzte Dr. 
med. B._______, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation 
sowie Rheumatologie, und E._______, Facharzt für Psychiatrie und 
Psychotherapie, vom 13. Juni 2008, 22. April 2009 sowie vom 8., 11. und 
12. Januar 2010 (act. 51, 61 und 64). Diese medizinischen Dokumente 
sind in einem ersten Schritt zu würdigen und es ist zu prüfen, ob sich 
aufgrund dieser Beweismittel der Sachverhalt in medizinischer Hinsicht 
als rechtsgenüglich abgeklärt erweist.

3.1. Die Experten der C._______ diagnostizierten Vortäuschen von 
Beschwerden zur Erzielung von Versicherungsleistungen (ICD-10: Z76.5) 

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und berichteten im Wesentlichen, aufgrund der Akten könne einzig als 
einigermassen plausible Diagnosen von einer leichten Schwerhörigkeit 
sowie einer arteriellen Hypertonie gesprochen werden. Alle anderen 
Diagnosen seien nicht durch Befunde belegt und somit rein spekulativer 
Natur. Die Beschwerdeschilderung des Versicherten sei sehr vage, 
inkonsistent und widersprüchlich ausgefallen. Es sei nicht möglich, die 
wechselnden und diffusen Beschwerden unter nosologischen oder 
syndromalen Gesichtspunkten bekannten Krankheitsbildern zuzuordnen. 
Im Rahmen der durchgeführten orthopädisch-chirurgischen, 
neurologischen, psychiatrischen und neuropsychologischen 
Untersuchungen hätten keine schwerwiegenden und anhaltenden 
gesundheitlichen Beeinträchtigungen objektiviert und keine der in den 
Akten genannten Diagnosen mit objektiven Befunden bestätigt werden 
können. Hingegen habe festgestellt werden können, dass sich der 
Versicherte in den Untersuchungen sehr unkooperativ und inkonsistent 
verhalten und unwahre Angaben gemacht habe. Sein angeblich passiver 
Lebensstil mit aufgehobener Leistungsfähigkeit sei nur schon durch die 
deutliche Beschwielung an Händen und Füssen und die fehlenden 
Hinweise auf muskuläre Atrophien widerlegt. Damit könne aus 
versicherungsmedizinischer Sicht keine Leistungsminderung begründet 
werden. Aufgrund der fehlenden Hinweise auf objektivierbare anhaltende 
und schwerwiegende gesundheitliche Beeinträchtigungen sei die zuletzt 
ausgeübte Tätigkeit als Hilfsarbeiter in der Landwirtschaft weiterhin ohne 
zeitliche Einschränkungen und ohne Leistungsminderungen zumutbar. 
Eine medizinisch nachvollziehbare (d.h. durch entsprechende objektive 
Befunde belegte) Arbeitsunfähigkeit von 20 % liege jetzt nicht vor und 
könne aufgrund der äusserst dürftigen ärztlichen Befundberichte auch für 
die Vergangenheit nicht postuliert werden.

In seiner Stellungnahme vom 13. Juni 2008 führte Dr. med. B._______ aus, nach der Lektüre der sehr 
detaillierten und klaren Expertise sei definitiv die Schlussfolgerung zu ziehen, dass keinerlei 
Arbeitsunfähigkeit zu berücksichtigen sei.

In Kenntnis unter anderem des Berichts des Neuropsychiaters Dr. med. F._______ vom 26. Juni 2008 (act. 
55 und 56), worin eine schwere depressive Episode, eine Diskopathie, eine Lumboischialgie, eine Gon-
arthrose, eine Schwerhörigkeit sowie ein Bluthochdruck diagnostiziert wurde, führte Dr. med. B._______ 
am 22. April 2009 aus, die nachgereichten Dokumente würden an seiner Beurteilung, welche auf den im 
interdisziplinären Gutachten gezogenen klaren und glaubhaften Schlussfolgerungen beruhe, nichts ändern.

Nach Einsicht in die vom Beschwerdeführer im Rahmen des Beschwerdeverfahrens nachgereichten 
Berichte der Dres. med. F._______ und G._______ (Orthopäde/Traumatologe) vom 1. Juli 2009 

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berichteten die Dres. med. E._______ und B._______ am 11. resp. 12. Januar 2010, diesen Berichten 
seien keine neuen Elemente zu entnehmen, die nicht bereits in verschiedenen früheren Berichten erwähnt 
worden seien. Es sei unwahrscheinlich, dass es zu einer signifikanten Verschlechterung gekommen sei.

3.2. Die nach dem Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 1. Mai 
2009 verfassten Berichte der Dres. med. F._______, G._______, 
E._______ und B._______ sind im vorliegenden Verfahren ebenfalls zu 
berücksichtigen, denn sie nehmen (rückwirkend) Bezug auf den – bereits 
im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vorliegenden – 
gesundheitlichen Zustand, stehen demnach mit dem Streitgegenstand in 
engem Sachzusammenhang und sind deshalb geeignet, die Beurteilung 
im Zeitpunkt des Verfügungserlasses zu beeinflussen (vgl. BGE 116 V 80 
E. 6b; ZAK 1989 S. 111 E. 3b mit Hinweisen).

3.2.1. Die C._______-Expertise erfüllt die an den vollen Beweiswert eines 
ärztlichen Gutachtens gestellten Kriterien. Insbesondere ist sie für die 
streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, 
berücksichtigt die geklagten Beschwerden und wurde in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben. Sie ist zudem in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 
medizinischen Situation einleuchtend und in den Schlussfolgerungen 
begründet, sodass darauf abgestellt werden kann. Demnach lässt sich 
der gesundheitliche Zustand des Beschwerdeführers im vorliegenden 
Verfahren schlüssig und zuverlässig beurteilen (vgl. BGE 125 V 353 
E. 3b/bb; vgl. zum Ganzen auch E. 2.6 hiervor). Weitere 
Beweismassnahmen sind – entgegen des eventualiter gestellten 
Rechtsbegehrens – vorliegend nicht geboten (antizipierte 
Beweiswürdigung; vgl. BGE 122 V 157 E. 1d; SVR 2005 IV Nr. 8 S. 37 E. 
6.2, 2003 AHV Nr. 4 S. 11 E. 4.2.1). Es ist demnach davon auszugehen, 
dass dem Beschwerdeführer zufolge fehlender Hinweise auf 
objektivierbare anhaltende und schwerwiegende 
Gesundheitsbeeinträchtigungen die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als 
Hilfsarbeiter in der Landwirtschaft weiterhin ohne zeitliche 
Einschränkungen und ohne Leistungsminderungen zumutbar ist.

3.2.2. Daran ändern auch die im Beschwerdeverfahren eingereichten 
Arztberichte nichts. Dr. med. G._______ stellte in seinen Berichten vom 
25. Mai und 1. Juli 2009 (B-act. 1 und 8) im Wesentlichen die gleichen 
Diagnosen wie bereits in seinen früheren Berichten vom 16. Februar 
2007 (act. 35) und 28. Oktober 2005 (act. 18/1 und 21). Diese Berichte 
aus den Jahren 2007 und 2008 lagen den C._______-Experten vor; diese 

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führten überzeugend und schlüssig aus, dass resp. weshalb die darin von 
Dr. med. G._______ diagnostizierten Leiden und die Beurteilung der 
Leistungsfähigkeit nicht nachvollziehbar sind. Unter diesen 
Gegebenheiten kann auch den Berichten vom 25. Mai und 1. Juli 2009 
keine Beweiskraft zukommen. Das gilt aufgrund des voll beweiskräftigen 
C._______-Gutachtens überdies auch für den Bericht von Dr. med. 
H._______, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie, vom 9. 
September 2005 (act. 11).

3.2.3. Zu keinem andern Ergebnis führt auch der Bericht von Dr. med. 
F._______ vom 1. Juli 2009. Zwar wurden in demjenigen desselben 
Facharztes vom 27. Oktober 2005 (act. 18 und 19) bloss organische 
affektive Störungen (ICD-10: F06.3) diagnostiziert. Jedoch wurde die am 
23. Januar 2007 (act. 32) von Dr. med. F._______ erwähnte 
Verschlechterung resp. die diagnostizierte schwere depressive Störung 
auch anlässlich der C._______-Begutachtung berücksichtigt und 
gewürdigt. Die Experten kamen in überzeugender Weise zum Schluss, 
dass die Berichterstattung auf subjektiven Angaben des Versicherten 
beruht hatte und kein detaillierter Befund geschildert worden war. Da 
auch der Bericht vom 1. Juli 2009 in psychiatrischer Hinsicht ebenfalls die 
Diagnose einer schweren depressiven Episode (IDC-10: F32.2) 
beinhaltete und die C._______-Experten zu dieser von Dr. med. 
F._______ abgegebenen Diagnose in beweiskräftiger Art und Weise 
Stellung nahmen, kann der Beschwerdeführer daraus nichts zu seinen 
Gunsten ableiten.

3.2.4. Nach dem Dargelegten sind denn auch die Stellungnahmen der 
RAD-Ärzte Dres. med. B._______ und E._______ vom 13. Juni 2008, 22. 
April 2009 und 11. resp. 12. Januar 2010, welche entscheidrelevante 
Aktenstücke darstellen und in denen der medizinische Sachverhalt 
ebenfalls schlüssig und überzeugend gewürdigt wurde (vgl. hierzu bspw. 
Urteil des BGer 8C_756 vom 4. Juni 2009, E. 4.4 mit Hinweis), nicht zu 
beanstanden.

4. 
Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ergibt sich zusammenfassend, 
dass die Vorinstanz gestützt auf das überzeugende und schlüssige und 
somit voll beweiskräftige C._______-Gutachten sowie die 
nachvollziehbaren Stellungnahmen der RAD-Ärzte zu Recht davon 
ausgegangen war, dass beim Beschwerdeführer keine 
rentenbegründende Invalidität vorliegt. Die angefochtene Verfügung vom 

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1. Mai 2009 erweist sich demnach als rechtens, weshalb die dagegen 
erhobene Beschwerde vom 23. Mai 2009 abzuweisen ist.

5. 

5.1. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat der 
Beschwerdeführer die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 
Diese werden auf Fr. 300.- festgesetzt und sind mit dem geleisteten 
Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu verrechnen.

5.2. Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begehren 
eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig 
hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als 
Bundesbehörde hat die obsiegende Vorinstanz jedoch keinen Anspruch 
auf eine Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. 
Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Dem unterliegenden 
Beschwerdeführer ist entsprechend dem Verfahrensausgang keine 
Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. 
Die Verfahrenskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe 
verrechnet.

3. 
Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. 
Dieses Urteil geht an:

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. ______________; Gerichtsurkunde)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen

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Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Michael Peterli Roger Stalder

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat 
die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die 
Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die 
Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, 
beizulegen (Art. 42 BGG).

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