# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a60a28c1-4c6d-55ed-8377-614f43a14acc
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-03-15
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Vergabekammer 15.03.2024 V 2023 44
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_004_V-2023-44_2024-03-15.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

VERWALTUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: Dr. iur. Aldo Elsener, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub, Dr. iur. Matthias Suter
lic. iur. Ivo Klingler und lic. iur. Adrian Willimann
Gerichtsschreiberin: MLaw Andrea Henggeler

U R T E I L  vom 15. März 2024 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch RA B.________

gegen

1. Stadtrat von Zug
2. Regierungsrat des Kantons Zug

Beschwerdegegner 

betreffend

Baubewilligung (SZ-2021-366/15518)

V 2023 44

2

Urteil V 2023 44

A. Auf den Grundstücken 624 (GS 624), Loretostrasse 12, und 2713 (GS 2713), Lö-
berenstrasse 36, der Stadt Zug befindet sich das Schulhaus Loreto. Neben dem Schulpa-
villon auf GS 2713 (Assek.-Nr. 2127a) befindet sich in westlicher Richtung ein Bretter-
schopf (Assek.-Nr. 892b) sowie in südwestlicher Richtung ein Werkstattgebäude (Assek.-
Nr. 892a). Am 20. Dezember 2021 reichte das Baudepartement der Stadt Zug ein Bauge-
such betreffend Versetzung des auf GS 2713 gelegenen Schulpavillons auf die Sportwiese 
im Südosten ein (Baugesuch SZ-2021-366/15518). Das Werkstattgebäude sowie der Bret-
terschopf sollen abgebrochen und der versetzte Schulpavillon auf GS 624 erstellt werden. 
Der Schulpavillon soll als Provisorium während der Bauzeit der Neubauten Trakt 6 und 7 
für die Schulanlage Loreto dienen. Das Baugesuch für diese beiden Neubauten wurde am 
21. Dezember 2021 bzw. 17. Mai 2022 eingereicht (Baugesuch SZ-2021-367/15519; 
Streitgegenstand des Parallelverfahrens V 2023 43). Nach der geplanten Inbetriebnahme 
des Neubaus Trakt 7 auf GS 2713 soll der provisorische Schulpavillon auf der Sportwiese 
bis spätestens Ende 2024 zurückgebaut werden. Das Baugesuch SZ-2021-366/15518 
wurde im Amtsblatt publiziert und öffentlich aufgelegt. Dagegen erhob A.________, Ei-
gentümer des Grundstücks C.________ (GS C.________), Einsprache. Im Rahmen des 
Baubewilligungsverfahrens wurde bei der D.________ AG ein Lärmgutachten eingeholt 
(Gutachten vom 25. Februar 2022). Am 10. Mai 2022 erteilte der Stadtrat von Zug unter 
der Auflage, dass der provisorische Schulpavillon spätestens mit der Inbetriebnahme des 
Neubaus Trakt 7 zurückzubauen und der ursprüngliche Zustand der Grünfläche wieder-
herzustellen sei, die baurechtliche Bewilligung für den neuen Standort des provisorischen 
Schulpavillons. Die Einsprache von A.________ wurde abgewiesen. Gegen diesen Stadt-
ratsbeschluss reichte A.________ am 3. Juni 2022 Verwaltungsbeschwerde beim Regie-
rungsrat des Kantons Zug ein und beantragte darin die Aufhebung des Stadtratsbeschlus-
ses und der Baubewilligung, eventualiter die Zurückweisung zur neuen Entscheidung an 
den Stadtrat von Zug. Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens wurde beim Amt für Umwelt 
(AFU) ein Fachbericht zu den lärmrechtlichen Punkten eingeholt (Fachbericht vom 26. Juli 
2022). Am 4. April 2023 wies der Regierungsrat die Beschwerde ab.

B. Gegen den Entscheid des Regierungsrates betreffend Abbruch Bretterschopf und 
Werkstattgebäude sowie Verschiebung Schulpavillon liess A.________ am 11. Mai 2023 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde einreichen und beantragen, der Regierungsratsbeschluss 
vom 4. April 2023 und die Baubewilligung für das Baugesuch SZ-2021-366/15518 seien 
aufzuheben und die Baubewilligung zu verweigern. Eventualiter sei das Verfahren zur 
Neubeurteilung der Vorinstanz, subeventualiter dem Stadtrat von Zug zurückzuweisen; 

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Urteil V 2023 44

alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. MWST) zu Lasten der Beschwerde-
gegner unter solidarischer Haftung. In prozessualer Hinsicht liess der Beschwerdeführer 
die Einholung eines Lärmgutachtens beantragen. Zusammenfassend macht der Be-
schwerdeführer im Wesentlichen geltend, das Baugesuch entspreche nicht den geltenden 
umweltrechtlichen Vorschriften. Dabei stellt er sich insbesondere auf den Standpunkt, 
dass das Bauprojekt übermässige Lärmimmissionen durch Verengung und Verlagerung 
der Aktivitäten auf dem Sportplatz Loreto, durch motorisierten Mehrverkehr sowie durch 
übermässige Mehrnutzung des Fusswegrechts im E.________weg verursache. 

C. Der Kostenvorschuss von Fr. 2'500.– wurde rechtzeitig bezahlt. 

D. Mit Vernehmlassung vom 30. Juni 2023 beantragte die Baudirektion namens des 
Regierungsrats des Kantons Zug die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde unter 
Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers. Das Baudepartement der Stadt Zug na-
mens des Stadtrats von Zug schloss mit Vernehmlassung vom 12. Juli 2023 ebenfalls auf 
Abweisung der Beschwerde. 

E. Mit Replik vom 13. September 2023 liess der Beschwerdeführer an seinen Anträ-
gen festhalten. 

F. Die Baudirektion reichte am 3. Oktober 2023 eine Duplik ein, das Baudepartement 
der Stadt Zug am 31. Oktober 2023. Daraufhin äusserte sich der Beschwerdeführer mit 
Eingabe vom 8. November 2023 ein weiteres Mal.

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1.
1.1 Gemäss § 61 Abs. 1 Ziff. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG; 
BGS 162.1) ist gegen Verwaltungsentscheide des Regierungsrats die Beschwerde an das 
Verwaltungsgericht zulässig, soweit die Gesetzgebung den Weiterzug nicht ausnahms-
weise ausschliesst. Ein solcher Ausschluss liegt hier nicht vor. Der Beschwerdeführer hat 
sowohl am Einsprache- als auch am Verwaltungsbeschwerdeverfahren teilgenommen. Als 
Eigentümer des GS C.________, welches sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schul-

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haus Loreto befindet, ist er vom Bauvorhaben besonders berührt und hat ein schutzwürdi-
ges Interesse an der Änderung oder Aufhebung des Entscheids des Regierungsrats. Die 
Beschwerdeberechtigung ist folglich gestützt auf § 62 Abs. 1 VRG gegeben. Die Verwal-
tungsgerichtsbeschwerde wurde im Übrigen frist- und formgerecht (§ 64 und 65 VRG) ein-
gereicht, weshalb sie zu prüfen ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg 
gemäss § 29 der Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

1.2 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann jede Rechtsverletzung gerügt wer-
den. Als solche gelten die Nichtanwendung und die unrichtige Anwendung eines Rechts-
satzes, die unrichtige rechtliche Beurteilung einer Tatsache, der Missbrauch oder die 
Überschreitung des Ermessens, die Verletzung einer wesentlichen Verfahrensvorschrift 
sowie die Rechtsverweigerung und -verzögerung. Nicht gerügt werden kann die unrichtige 
Handhabung des Ermessens (§ 63 VRG).

2. Die Revision vom 22. Februar 2018 des Planungs- und Baugesetzes (nPBG; 
BGS 721.11) sowie die Totalrevision der Verordnung zum Planungs- und Baugesetz (nV 
PBG; BGS 721.111) sind per 1. Januar 2019 in Kraft getreten. Das vorliegend zu beurtei-
lende Baugesuch SZ-2021-366/15518 wurde am 20. Dezember 2021 eingereicht. Am 
10. Mai 2022 wurde die Baubewilligung erteilt. Übergangsrechtlich gelangt daher die Be-
stimmung von § 71a lit. b nPBG zur Anwendung, wonach auf Baugesuche und Sondernut-
zungspläne in denjenigen Gemeinden, welche ihre Zonenpläne und Bauvorschriften noch 
nicht an die sich an der Interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der Bau-
begriffe (IVHB) orientierenden Baubegriffe und Messweisen angepasst haben, das bishe-
rige Recht Anwendung findet.

3.
3.1 Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine Verletzung des rechtlichen Gehörs 
gemäss Art. 29 Abs. 2 BV. Im Einzelnen macht er geltend, die Vorinstanz habe sich nicht 
oder nur ungenügend mit seinen Argumenten auseinandergesetzt und sich mit Pauschali-
sierungen und Vereinfachungen begnügt. Damit komme die Vorinstanz ihrer Pflicht, sich 
mit den Vorbringen der vom Entscheid in ihrer Rechtsstellung Betroffenen auseinanderzu-
setzen, nicht genügend nach und verletze damit seinen Anspruch auf rechtliches Gehör. 

3.2 Wesentlicher Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist die Begrün-
dungspflicht. Die Begründung soll verhindern, dass sich die Behörde von unsachlichen 
Motiven leiten lässt, und dem Betroffenen ermöglichen, die Verfügung gegebenenfalls 

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sachgerecht anzufechten. Dies ist nur möglich, wenn sowohl er wie auch die Rechtsmittel-
instanz sich über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen können. In diesem Sinn 
müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde 
hat leiten lassen und auf welche sich ihr Entscheid stützt. Dies bedeutet indessen nicht, 
dass sie sich ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen 
Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid we-
sentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 133 I 270 E. 3.1).

3.3 In der vorliegenden Angelegenheit kann nach Auffassung des Gerichts von einer 
Gehörsverletzung nicht die Rede sein. Im angefochtenen Regierungsratsbeschluss vom 
4. April 2023 hat sich die Vorinstanz ausführlich zu den lärmrechtlichen Auswirkungen des 
Bauvorhabens geäussert und dabei die Argumentation des Beschwerdeführers genügend 
berücksichtigt. Aus dem Beschluss des Regierungsrats geht eindeutig hervor, von wel-
chen Überlegungen er sich bei der Entscheidfindung leiten liess. Wie oben dargelegt, be-
deutet der Anspruch auf rechtliches Gehör nicht, dass eine Behörde sich in ihrem Ent-
scheid mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen und jedes Vorbringen 
ausdrücklich widerlegen muss. Vorliegend konnte der Beschwerdeführer ohne Frage eru-
ieren, auf welchen Argumenten die Abweisung der Verwaltungsbeschwerde durch die Vor-
instanz beruhte und somit diesen Entscheid sachgerecht anfechten. Die Rüge des Be-
schwerdeführers ist somit unbegründet.  

4. Die GS 624 und 2713, auf welchen der Abbruch des Bretterschopfes sowie des 
Werkstattgebäudes und die provisorische Versetzung des Schulpavillons vorgesehen sind, 
befinden sich in der Zone des öffentlichen Interesses für Bauten und Anlagen (OeIB). Die 
Zone OeIB ist gemäss § 55 der Bauordnung der Stadt Zug und Zweckbestimmung An-
hang 4 (BO) u.a. für die Oberstufen-Schulanlage bestimmt. Die umliegenden Grundstücke 
der Nachbarschaft befinden sich in der Wohnzone 3. Alle vorliegend relevanten Nutzungs-
zonen sind der Lärmempfindlichkeitsstufe (ES) II zugeordnet. Nach Art. 43 Abs. 1 lit. b der 
Lärmschutz-Verordnung (LSV; SR 814.41) sind in Zonen mit ES II keine störenden Betrie-
be zugelassen.

5. Lärmrechtliche Beurteilung im Allgemeinen

5.1 Wie dem Katasterplan Provisorium vom 17. Dezember 2021 (Bg2-act. B16 Bel. 5) 
entnommen werden kann, wird mit dem vorliegenden Baugesuch der Rückbau eines Bret-
terschopfes und eines Werkstattgebäudes sowie der rund hälftige Rückbau eines Schul-

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pavillons beantragt. Die verbleibende Hälfte des Schulpavillons soll nach Osten bezie-
hungsweise auf den heute angrenzenden Sportplatz verschoben werden und dort als Pro-
visorium während der Bauzeit der Neubauten Trakt 6 und 7 für die Schulanlage Loreto 
dienen. Nach Inbetriebnahme des Neubaus Trakt 7 auf GS 2713 soll der provisorische 
Schulpavillon auf der Sportwiese zurückgebaut werden. Der Beschwerdeführer macht gel-
tend, durch die Versetzung des bestehenden Schulpavillons auf die Sportwiese verkleine-
re sich die Fläche der Sportwiese um 25 % und die Sport- und Freizeitaktivitäten würden 
sich auf das südöstliche Ende der Wiese verschieben. Die reduzierte Rasenfläche befinde 
sich unmittelbar gegenüber seinem Grundstück. Dadurch erfolge für ihn unweigerlich eine 
Zunahme der Lärmimmissionen, da die Nutzungskapazität gleichbleibe, aber sich kompak-
ter in seine Richtung verschiebe. Die zu erwartende Zunahme an Schüler in den kommen-
den Jahren verschärfe die Problematik respektive die Lärmbelastung weiter. 

Streitpunkt des vorliegenden Verfahrens sind somit die mit der Verschiebung des beste-
henden Schulpavillons einhergehenden Lärmemissionen. 

5.2
5.2.1 Bei der Schulanlage Loreto handelt es sich in seiner Gesamtheit mit allen sich 
darauf befindenden Anlagen um eine ortsfeste Anlage i.S.v. Art. 7 Abs. 7 des Bundesge-
setzes über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01) und Art. 2 Abs. 1 
LSV, die Aussenlärm erzeugt und somit der Umweltschutzgesetzgebung und der LSV un-
tersteht. Da die Schulanlage gesamthaft betrachtet vor dem Inkrafttreten des USG am 
1. Januar 1985 bewilligt und in Betrieb genommen wurde, ist von einer bestehenden Anla-
ge i.S.v. Art. 8 LSV auszugehen. Wird eine bestehende ortsfeste Anlage geändert, so 
müssen die Lärmemissionen der neuen oder geänderten Anlageteile nach den Anordnun-
gen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich mög-
lich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Art. 8 Abs. 1 LSV). Wird die Anlage wesentlich geän-
dert, so müssen die Lärmemissionen der gesamten Anlage mindestens so weit begrenzt 
werden, dass die Immissionsgrenzwerte (IGW) nicht überschritten werden (Art. 8 Abs. 2 
LSV). Als wesentliche Änderungen ortsfester Anlagen gelten Umbauten, Erweiterungen 
und vom Inhaber der Anlage verursachte Änderungen des Betriebs, wenn zu erwarten ist, 
dass die Anlage selbst oder die Mehrbeanspruchung bestehender Verkehrsanlagen wahr-
nehmbar stärkere Lärmimmissionen erzeugen. Der Wiederaufbau von Anlagen gilt in je-
dem Fall als wesentliche Änderung (Art. 8 Abs. 3 LSV). Als wesentliche Änderung gilt ins-
besondere die Zunahme des Beurteilungspegels um 1dB (A) oder mehr. Nach bundesge-
richtlicher Rechtsprechung ist die Änderung einer alten ortsfesten Anlage auch ohne pro-

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jektbedingte wahrnehmbare Lärmzunahme wesentlich im Sinne von Art. 8 LSV, wenn die 
Bausubstanz der Anlage stark verändert wird oder die Änderung erhebliche Kosten verur-
sacht (vgl. Vollzugshilfe des BAFU zur Beurteilung von Sportanlagen, 2017, S. 12 mit 
Hinweis auf BGer 1C_506/2014 vom 14. Oktober 2015). 

Für bestehende ortsfeste Anlagen besteht zudem eine Sanierungspflicht, wenn sie den 
Vorschriften des USG oder den Umweltvorschriften anderer Bundesgesetze nicht genügen 
(Art. 16 USG). Nach Art. 18 USG darf eine sanierungsbedürftige Anlage nur dann umge-
baut oder erweitert werden, wenn sie gleichzeitig saniert wird. Bei ortsfesten Anlagen, die 
wesentlich zur Überschreitung der Immissionsgrenzwerte beitragen, ordnet die Vollzugs-
behörde nach Anhören der Inhaber der Anlagen die notwendigen Sanierungen an (Art. 13 
Abs. 1 LSV). 

5.2.2 Die Lärmschutzverordnung soll die Bevölkerung vor schädlichem und lästigem 
Lärm schützen, der beim Betrieb neuer und bestehender Anlagen nach Art. 7 USG er-
zeugt wird (Art. 1 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a LSV). Vom Schutzzweck her erscheint es ange-
messen, alle einem Betrieb zurechenbaren Lärmemissionen in die Betrachtung mit einzu-
beziehen, d.h. alle Geräusche, die durch die bestimmungsgemässe Nutzung der Anlage 
verursacht werden (BGE 123 II 74 E. 3b), unabhängig davon, ob sie innerhalb oder aus-
serhalb des Gebäudes bzw. des Betriebsareals verursacht werden (BGE 123 II 325 
E. 4a/bb). Über den technischen Eigenlärm hinaus ist einer Sportanlage also derjenige 
Lärm zuzurechnen, der von ihren Benützern bei bestimmungsgemässer Nutzung innerhalb 
und ausserhalb der Anlage erzeugt wird. Dazu gehört der bei der Sportausübung selber 
erzeugte Lärm. Auch der Schall von Lautsprecheranlagen und ähnlichen Einrichtungen ist 
zum Betriebslärm zu rechnen, genauso wie der von Trainern, Sportlern und Zuschauern 
durch Rufe, Schreie und Pfiffe etc. verursachte Lärm (Thomas Widmer Dreifuss, Planung 
und Realisierung von Sportanlagen, Raumplanerische, baurechtliche und umweltrechtliche 
Aspekte beim Bau und der Sanierung von Sportanlagen, 2002, S. 346 f.). Für einige häufi-
ge, oft als besonders störend empfundene Schall- bzw. Lärmquellen (Strassenverkehr, 
Regionalflughäfen und Flugfelder, Industrie- und Gewerbebetriebe, Schiessanlagen) hat 
der Bundesrat gestützt auf Art. 13 Abs. 1 USG in den Anhängen 3 bis 7 der LSV mit den 
Belastungsgrenzwerten (Planungs-, Immissionsgrenz- und Alarmwerte; Art. 2 Abs. 5 LSV) 
objektive Beurteilungskriterien aufgestellt, die auf die durchschnittliche Reaktion normal 
lärmempfindlicher Personen abgestützt sind. Die LSV enthält jedoch nicht für alle Lärmar-
ten Belastungsgrenzwerte. Solche fehlen insbesondere für so genannten "untechnischen" 
Alltagslärm, wie er Sportanlagen immanent ist (vgl. Widmer Dreifuss, a.a.O., S. 332). 

http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&query_words=Sport+L%E4rm+&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-II-74%3Ade&number_of_ranks=0#page74
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Fehlen Belastungsgrenzwerte, so beurteilt die Vollzugsbehörde die Lärmimmissionen 
nach Art. 15 USG, unter Berücksichtigung auch der Art. 19 und 23 USG (Art. 40 Abs. 3 
LSV). Nach Art. 15 USG sind die Immissionsgrenzwerte für Lärm so festzulegen, dass 
nach dem Stand der Wissenschaft oder der Erfahrung Immissionen unterhalb dieser Wer-
te die Bevölkerung in ihrem Wohlbefinden nicht erheblich stören. Nach der bundesgericht-
lichen Rechtsprechung ist eine Einzelfallbeurteilung vorzunehmen, wobei der Charakter 
des Lärms, Zeitpunkt und Häufigkeit seines Auftretens sowie die Lärmempfindlichkeit bzw. 
Lärmvorbelastung zu berücksichtigen sind. Dabei ist nicht auf das subjektive Lärmempfin-
den einzelner Personen abzustellen, sondern eine objektivierte Betrachtung unter Berück-
sichtigung von Personen mit erhöhter Empfindlichkeit (Art. 13 Abs. 2 USG) vorzunehmen 
(BGE 133 II 292 E. 3.3).

5.3 Im Baubewilligungsverfahren wurde bei der D.________ AG ein Lärmgutachten 
eingeholt. Im "Gutachten Sport- und Alltagslärm" vom 25. Februar 2022 (Bg2-act. B16 Bel. 
17) wurden allfällige durch das Provisorium indirekt verursachte Lärmemissionen (insbe-
sondere in Form von Sport- und Alltagslärm) abgeklärt. Dabei wurde festgestellt, dass eine 
Veränderung der bisherigen Sportplatznutzung während der Zeit, in welcher das Proviso-
rium in Betrieb sei, nicht erwartet werde. Dies einerseits da keine Zunahme der Nutzerka-
pazität erfolge, andererseits weil der Sportplatz und dessen Nutzung sich abgesehen von 
einer Verkleinerung der Grösse nicht ändern würden. Der Rasenplatz weise im Bestand 
eine Länge von ca. 84 Metern auf. Das Provisorium verkürze diesen um 22 Meter, sodass 
eine Gesamtlänge von 62 Metern verbleibe. Eine zusätzliche, den Lärm verstärkende Re-
flektionswirkung werde aufgrund der bereits bestehenden Reflektionsflächen in Form des 
aktuellen Schulpavillons nicht erwartet. Die reduzierte Sportplatzgrösse während der Zeit 
des Provisoriums lasse nur noch Platz für ein vollwertiges Fussballfeld. Aufgrund dessen 
würden eine reduzierte Nutzung und somit tiefere Emissionen erwartet. Gemäss Art. 8 
Abs. 3 LSV würden diese Änderungen nicht als "wesentliche Änderung" der Sportanlage 
gelten. Aus diesem Grund werde darauf verzichtet, eine vertiefte Abklärung der Belastung 
durch Sportlärm aufgrund des Provisoriums durchzuführen. Die neben dem Provisorium 
erstellte, chaussierte Spielfläche gelte nicht als Sportfläche, sondern werde als Spiel- und 
Aufenthaltsplatz betrachtet und deshalb im Folgenden als Alltags- und nicht als Sportlärm 
beurteilt (Ziff. 1). 

Hinsichtlich des zu erwartenden Alltagslärms, welcher durch spielende Schulkinder auf der 
neu erstellten, chaussierten Spielfläche neben dem Provisorium zu erwarten ist, wurde 

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davon ausgegangen, dass aufgrund der gegebenen Schulzeiten Emissionen ausschliess-
lich während der Tageszeit (07:00 bis 19:00 Uhr) resultieren. Die Wahrnehmbarkeit wurde 
als laut und die Häufigkeit als häufig eingestuft. Als Charakter ging die D.________ AG 
von Kinderstimmen aus. Aufwachreaktionen wurden keine erwartet (Ziff. 4). Die Beurtei-
lung ergab eine höchstens geringfügige Störung. Die abgewandte Positionierung der 
Spielfläche zu den Wohnnutzung wurde als ausreichende Vorsorgemassnahme betrachtet 
(Ziff. 5). 

5.3.1 Das Lärmgutachten der D.________ AG ist in sich schlüssig und nachvollziehbar 
und entspricht den erforderlichen wissenschaftlichen Standards. Soweit der Beschwerde-
führer dagegen einwendet, es handle sich um ein einseitiges Parteigutachten, welches 
bloss zu Gunsten von dessen Auftraggeberin ausgearbeitet worden sei, kann er nicht 
gehört werden. Das genannte Lärmgutachten wurde von der D.________ AG erstellt. Un-
terzeichnet ist es von F.________, Dip. Akustiker SGA, und G.________, MSc ETH ETIT. 
Gemäss Homepage handelt es sich bei der D.________ AG um eine national führende 
und unabhängige Ingenieurunternehmung für Spezialleistungen in der Baubranche. Allein 
der Umstand, dass das Gutachten von der Bauherrschaft in Auftrag gegeben wurde, 
macht das Gutachten nicht unverwertbar. Vorliegend bestehen keinerlei Anhaltspunkte, 
welche auf eine mangelnde Objektivität oder Voreingenommenheit der unterzeichnenden 
Gutachter hindeuten würden. Schliesslich weist auch nichts darauf hin, dass die lärmrecht-
liche Beurteilung nicht sorgfältig oder der konkreten Fragestellung nicht angemessen vor-
genommen worden wäre. Auch das AFU erachtet das Gutachten als fachlich korrekt und 
lärmrechtskonform (Stellungnahme vom 26. Juli 2022 [Bg2-act. B6]). Für das Verwal-
tungsgericht besteht kein Anlass, von der Einschätzung der kantonalen Fachbehörde ab-
zuweichen. 

5.3.2 Ebenfalls nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer, wenn er einwendet, 
das Gutachten sei mangelhaft, weil auf eine vertiefte Abklärung der Belastung durch 
Sportlärm aufgrund des Provisoriums verzichtet worden sei. Es trifft zwar zu, dass das 
Gutachterbüro – neben der Beurteilung des Alltagslärms – auch damit beauftragt wurde, 
den mit dem Bauvorhaben einhergehenden Sportlärm abzuklären (vgl. auch Ziff. 1 "Aus-
gangslage"). Wie dem Gutachten jedoch ebenfalls entnommen werden kann, haben die 
Gutachter aus eigener Initiative auf eine vertiefte Abklärung der Belastung durch Sportlärm 
aufgrund des Provisoriums verzichtet und dies damit begründet, dass weder eine Verän-
derung der bisherigen Sportplatznutzung während der Betriebszeit des Provisoriums noch 
eine zusätzliche, den Lärm verstärkende Reflektionswirkung zu erwarten sei. Angesichts 

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dessen wurde im Gutachten davon ausgegangen, dass das Bauvorhaben keine wesentli-
che Änderung i.S.v. Art. 8 Abs. 3 LSV mit sich bringen würde und somit auf eine vertiefte 
Abklärung bezüglich Sportlärm verzichtet werden könne. 

Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers erscheint dies schlüssig. Einleitend ist 
noch einmal in Erinnerung zu rufen, dass es beim vorliegend zu beurteilenden Bauvorha-
ben lediglich um den Rückbau mehrerer Gebäude und die teilweise Verschiebung eines 
bereits bestehenden Pavillons geht. Die Erstellung neuer Anlagen ist demgegenüber nicht 
vorgesehen, insbesondere werden keine neuen Lärmquellen geschaffen. Die Verschie-
bung des Pavillons führt lediglich zu einer Verkleinerung des Sportplatzes. Dass die Ver-
ringerung der Sportplatzgrösse wesentliche Auswirkungen hätte, kann jedoch nicht gesagt 
werden. Dies ergibt sich einerseits daraus, dass der Sportplatz in Richtung des Grunds-
tücks des Beschwerdeführers unverändert bleibt und sich andererseits die Anzahl Sport-
platzbenutzer infolge des vorliegend zu beurteilenden Bauvorhabens nicht massgebend 
ändern wird. Von einer Zunahme der Nutzerkapazität kann jedenfalls keine Rede sein. In-
folge der reduzierten Spielfeldfläche, die während der Zeit des Provisoriums nur noch 
Platz für ein vollwertiges Fussballfeld lässt, wären – wennschon – vielmehr eine reduzierte 
Nutzung und damit einhergehend geringere Emissionen zu erwarten. Selbst wenn aber mit 
dem Beschwerdeführer von einer gleichbleibenden Nutzungskapazität ausgegangen wird, 
ist keine deutliche Zunahme der Lärmimmissionen zu erwarten. Zu berücksichtigen ist, 
dass die Sportfläche durch die Verschiebung des heute bestehenden Pavillons auf den 
Sportplatz nur unwesentlich verkleinert wird. Wie im Lärmgutachten vom 25. Februar 2022 
ausgeführt, weist der Rasenplatz zum heutigen Zeitpunkt eine Länge von ca. 84 m auf. 
Durch das Provisorium wird dieser lediglich um 22 m verkürzt, wodurch weiterhin ein 
Fussballfeld mit üblicher Grösse verbleibt. Angesichts der verbleibenden, ausreichend 
grossen Sportplatzfläche sind die vom Beschwerdeführer befürchteten Komprimierungsef-
fekte nicht zu erwarten. Von einer eigentlichen Konzentration des Lärms direkt gegenüber 
seinem Grundstück ist jedenfalls nicht auszugehen. Dies ergibt sich auch daraus, dass 
das Fussballspiel bereits durch die Anzahl Spieler beschränkt ist und das Spielverhalten 
nicht kontrollierbar ist. Im Übrigen befindet sich bereits zum heutigen Zeitpunkt ein vollwer-
tiges Fussballfeld direkt gegenüber dem Grundstück des Beschwerdeführers. Daran wird 
sich – zumindest während der Betriebszeit des Provisoriums – nichts ändern. 

Angesichts des soeben Ausgeführten kann der Schlussfolgerung im Lärmgutachten somit 
gefolgt werden, wonach durch das Bauvorhaben keine wesentlichen Änderungen der 
Sportanlage resultieren. Dementsprechend ist es auch nicht zu beanstanden, dass im 

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Gutachten vom 25. Februar 2022 auf eine eigentliche Beurteilung des Sportlärms verzich-
tet und stattdessen nur der Alltagslärm bewertet wurde, welcher vom Provisorium sowie 
der neu zu erstellenden chaussierten Spielfläche ausgeht. 

In diesem Zusammenhang darf sodann nicht unberücksichtigt bleiben, dass der vom 
Sportplatz ausgehende Lärm im Sinne einer Gesamtbeurteilung eingehend im Lärmgut-
achten der D.________ AG vom 3. Mai 2022 (Bg2-act. B16 Bel. 8) untersucht wurde. Da-
bei wurden selbst unter sehr konservativen Annahmen lediglich geringfügige Überschrei-
tungen der Immissionsgrenzwerte festgestellt und gleichzeitig in der Baubewilligung meh-
rere Auflagen verfügt, um die Lärmemissionen zu reduzieren. Die vom Beschwerdeführer 
beanstandeten Lärmemissionen, welche infolge der Erstellung der neuen Schultrakte 6 
und 7 und der damit zusammenhängenden Erhöhung der Schülerzahl vom Sportplatz 
ausgehen, sind Streitgegenstand des Baubewilligungsverfahrens SZ-2021-367/15519. In-
sofern der Beschwerdeführer auch im vorliegenden Verfahren Ausführungen dazu macht, 
ist er somit auf das Parallelverfahren V 2023 43 zu verweisen, in welchem sich das Ge-
richt ausführlich mit den Einwendungen des Beschwerdeführers auseinandergesetzt hat 
(insb. E. 5.3.2). Eine Wiederholung erübrigt sich somit an dieser Stelle. 

5.3.3  Wie dem Plan "Umgebung und Kanalisation Provisorium 1:500" vom 17. Dezem-
ber 2021 (Bg2-act. B16 Bel. 7) entnommen werden kann, wird neben dem auf GS 624 zu 
verschiebenden Schulpavillon neu eine chaussierte Spielfläche erstellt, die sowohl als 
Spielfläche als auch als Aufenthaltsplatz genutzt werden kann. Im Lärmgutachten der 
D.________ AG wurde der zu erwartende Alltagslärm, welcher aufgrund spielender Schul-
kinder auf dieser neu erstellten Spielfläche neben dem Provisorium zu erwarten ist, unter-
sucht (vgl. Ziff. 4 und Beilage 2). Dabei stützte sich das Lärmgutachten insbesondere auf 
die Vollzugshilfe des BAFU "Vollzugshilfe im Umfang mit Alltagslärm" aus dem Jahr 2014 
(nachfolgend Vollzugshilfe Alltagslärm). Diese Publikation bietet eine mögliche Grundlage 
für die Beurteilung von Lärmarten, für die keine Grenzwerte in der LSV festgelegt sind und 
liefert dadurch Entscheidungshilfen im Umgang mit Alltagslärm wie z.B. der Lärm von Kin-
derspielplätzen. In diesem Zusammenhang hat das BAFU ein Excel-Tool zur möglichen 
Einzelfallbeurteilung entwickelt, worauf auch die detaillierte Beurteilung der D.________ 
AG beruht.

Soweit der Beschwerdeführer diesbezüglich einwendet, der zu erwartende Alltagslärm sei 
im Gutachten falsch beurteilt worden und die Beurteilung habe sich auf unzutreffende Pa-
rameter gestützt, geht er fehl. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist es 

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Urteil V 2023 44

nicht zu beanstanden, dass das Lärmgutachten Emissionen ausschliesslich während der 
Tageszeit von 07:00 bis 19:00 Uhr erwartet. Da es vorliegend um die Beurteilung des All-
tagslärms geht, welcher durch spielende Schulkinder auf der neu erstellten Spielfläche 
neben dem Provisorium zu erwarten ist, macht es Sinn, dass sich die Gutachterin an den 
Schulzeiten orientierte, ist in den Abendstunden doch mit keinen spielenden Kindern zu 
rechnen. Im Hinblick auf den darüber hinausgehenden Lärm, der ab 19:00 Uhr bis zum 
Ende der erlaubten Nutzung des Sportplatzes zu erwarten ist, ist auf die im Parallelverfah-
ren V 2023 43 erfolgte Gesamtbeurteilung zu verweisen (insb. E. 5.3.4). Weitere Aus-
führungen hierzu erübrigen sich an dieser Stelle. Was den zu erwartenden Alltagslärm 
durch die spielenden Schulkinder anbelangt, hat der Stadtrat von Zug in seiner Vernehm-
lassung zutreffend darauf hingewiesen, dass die Schulanlage Loreto als Oberstufenschul-
haus grossmehrheitlich von Schülerinnen und Schülern unter 16 Jahren genutzt wird. An-
gesichts dessen wurde der Charakter des Lärms zu Recht als Kinderstimmen definiert. 
Darüber hinaus erschliesst sich dem Gericht nicht, weshalb der im Lärmgutachten bezüg-
lich seiner Wahrnehmbarkeit als laut und bezüglich seiner Häufigkeit als häufig eingestufte 
Alltagslärm gemäss Auffassung des Beschwerdeführers als sehr laut und sehr häufig be-
zeichnet werden müsste. Soweit der Beschwerdeführer lediglich vom Lärmgutachten ab-
weichende eigene Einschätzungen und Wertungen äussert, ist dies kein Grund, weshalb 
nicht auf das Fachgutachten abgestellt werden dürfte. 

Die Beurteilung im Lärmgutachten ergab, dass der zu erwartende Alltagslärm durch spie-
lende Kinder höchstens als "geringfügig störend" einzustufen ist (vgl. dazu auch das de-
taillierte Beurteilungsblatt in Beilage 2). Wie der Vollzugshilfe Alltagslärm entnommen wer-
den kann, sind bei einer höchstens geringfügigen Störung die Planungswerte eingehalten 
(Ziff. 2.2.3). Die D.________ AG betrachtete die abgewandte Positionierung der Spiel-
fläche zu den Wohnnutzungen denn auch als ausreichende Vorsorgemassnahme. Soweit 
dies der Beschwerdeführer beanstandet und darauf hinweist, dass sich das Spielfeld direkt 
gegenüber seinem Grundstück befinde, mithin direkt seinen Schlaf- und Wohnräumen zu-
gewandt, scheint er zu verkennen, dass im Lärmgutachten vom 25. Februar 2022 als 
Spielfläche jener chaussierte Spiel- und Aufenthaltsbereich definiert wurde, welcher direkt 
neben dem Provisorium erstellt werden soll. Entgegen der Auffassung des Beschwerde-
führers geht es dabei also nicht um die Positionierung des Sportplatzes an sich, worauf 
sich seine Ausführungen beziehen dürften. Wie der Stadtrat von Zug zutreffend darauf 
hingewiesen hat, befindet sich der Spiel- und Aufenthaltsbereich, dessen Lärmemissionen 
im Gutachten vom 25. Februar 2022 beurteilt wurden, weit weg von der Liegenschaft des 
Beschwerdeführers und ist von der solchen abgewandt. Damit hat es sein Bewenden. 

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Urteil V 2023 44

Nach dem soeben Ausgeführten erweist sich das Bauvorhaben auch hinsichtlich des 
durch spielende Kinder verursachten Alltagslärms als lärmrechtskonform. 

5.3.4 Inwiefern das vorliegend zu beurteilende Bauvorhaben einen Einfluss auf die 
sportfremde Nutzung des Sportplatzes (sog. Sekundärlärm) haben sollte, ist nicht ersicht-
lich und wird auch vom Beschwerdeführer nicht plausibel dargelegt. Dementsprechend 
erübrigen sich auch hierzu weitere Ausführungen und es kann auf Erwägung 5.3.4 des 
Parallelverfahrens V 2023 43 verwiesen werden. Nichts anderes hat im Hinblick auf die 
geltend gemachte Umnutzung des Sportplatzes von einer rein schulischen Nutzung zu ei-
ner Nutzung als umfassendes Freizeitgelände und das in diesem Zusammenhang gerügte 
fehlende Baubewilligungsverfahren zu gelten (insb. E. 7). 

5.3.5 Schliesslich kann der Beschwerdeführer auch aus dem von ihm bei der 
H.________ AG in Auftrag gegebenen Lärmgutachten vom 5. Mai 2023 (Bf-act. 2) für das 
vorliegende Verfahren nichts zu seinen Gunsten ableiten. Der Beschwerdeführer über-
sieht, dass das genannte Gutachten in Auftrag gegeben wurde, um die Schulhauserweite-
rung durch die Trakte 6 und 7 und die damit einhergehenden Auswirkungen auf die vom 
Sportplatz ausgehenden Lärmemissionen auf die Nachbarschaft zu beurteilen. Dabei er-
folgte die Lärmberechnung für die Emissionen von zwei Fussballfeldern und für den Vol-
leyballplatz. Die Betriebszeiten sowie das Nutzungskonzept wurden aus dem Lärmgutach-
ten der D.________ AG vom 3. Mai 2022, welches das parallel laufende Verfahren zum 
Baugesuch SZ-2021-367/15519 betrifft, übernommen. Allfällige durch das Provisorium in-
direkt verursachte Lärmemissionen wurden im Gutachten der H.________ AG indessen 
nicht abgeklärt. Dementsprechend kann aus dem Gutachten der H.________ AG auch 
nicht auf die Fehlerhaftigkeit des Gutachtens der D.________ AG vom 25. Februar 2022 
geschlossen werden, welches gerade Gegenstand des vorliegend zu beurteilenden Bau-
vorhabens bildet. 

Im Übrigen ist betreffend das Gutachten der H.________ AG sowie die Stellungnahme 
des AFU vom 27. Juni 2023 (Beilage zur Vernehmlassung der Baudirektion) und die dies-
bezüglichen Einwände dagegen wiederum auf das Parallelverfahren V 2023 43 (insb. 
E. 5.3.5) zu verweisen. 

5.3.6 Als Zwischenfazit ist somit festzustellen, dass dem Lärmgutachten der 
D.________ AG vom 25. Februar 2022 Beweiskraft zukommt. Gestützt darauf ist gegenü-
ber der heutigen Situation im Hinblick auf den Sportlärm nicht mit wahrnehmbar stärkeren 

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Urteil V 2023 44

Lärmimmissionen i.S.v. Art. 8 Abs. 3 LSV zu rechnen. Damit stellt die Errichtung des Pro-
visoriums auf GS 624 keine wesentliche Änderung einer bestehenden altrechtlichen Anla-
ge dar. Sodann ist dem Stadtrat von Zug Recht zu geben, wonach es sich lediglich um ei-
ne provisorische bauliche Massnahme während der Erstellung des Traktes 7 handelt, so-
dass eine allfällige Beeinträchtigung des Beschwerdeführers ohnehin nur vorübergehend 
wäre. Die Beurteilung des zu erwartenden Alltagslärms ergab ebenfalls eine höchstens 
geringfügige Störung.

6. Lärmimmissionen durch motorisierten Verkehr

6.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, aufgrund der geplanten Abriss-, Umbau- 
und Neubauarbeiten auf GS 2713 werde der vordere Teil des Blumenwegs verengt, wo es 
heute täglich mehrfach zur Anlieferung und Abholung von Schülern des Schulhauses Lo-
reto durch sogenannte Elterntaxis komme. Die geplanten Bauarbeiten führten kausal da-
zu, dass die chauffierenden Eltern ihre Kinder an dieser Stelle nicht mehr aus ihren Autos 
ein- und ausstiegen liessen und die Elterntaxis an dieser Stelle auch nicht mehr wenden 
könnten. In der Konsequenz würden die Elterntaxis die nur 3,5 bis 4 m schmale, private 
Zufahrtsstrasse E.________weg (GS I.________) bis zum Wendeplatz auf der Arealüber-
bauung GS I.________ befahren – vor seinem Grundstück –, liessen ihre Kinder an dieser 
Stelle ein- und aussteigen und würden ihre Autos auf dem engen Kehrplatz für die Rück-
fahrt über den schmalen E.________weg wieder wenden. Dieses Szenario könne bereits 
heute regelmässig beobachtet werden, obwohl es sich ab dem E.________weg 10 um ei-
ne Privatstrasse handle und die Zufahrt durch Unberechtigte verboten sei. Durch den 
Mehrverkehr werde die Privatstrasse E.________weg mehr beansprucht und die Immissi-
onsgrenzwerte überschritten. Dadurch werde er, der Beschwerdeführer, aufgrund des 
Bauvorhabens zusätzlich in Wohn- und Schlafzimmer störenden Immissionen ausgesetzt. 

6.2 Würdigend ist zunächst festzustellen, dass das vorliegend zu beurteilende Bau-
vorhaben zu keinerlei Zunahme der Anzahl Schülerinnen und Schüler führt, weshalb es 
auch keine Mehrbeanspruchung der Hin- und Wegfahrten zum Schulgelände geben wird. 
Von einem durch das vorliegende Bauvorhaben verursachten Mehrverkehr kann somit 
keine Rede sein. 

Im Weiteren hat der Regierungsrat darauf hingewiesen, dass die Erschliessung der 
Schulanlage Loreto über die Löberenstrasse als öffentliche Strasse erfolgt. Demgegenü-
ber handelt es sich beim E.________weg um eine schmale Privatstrasse mit Tempo 30, 

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welche nicht der Erschliessung des Bauperimeters dient. Den Ausführungen des Stadtrats 
von Zug kann im Weiteren entnommen werden, dass am E.________weg keine Bauarbei-
ten geplant sind und dieser Weg auch nicht für Bauarbeiten oder Bauinstallationen bean-
sprucht wird. Die vom Beschwerdeführer befürchtete Verstellung und Verengung der Pri-
vatstrasse droht folglich nicht. 

Darüber hinaus verfügt die Schulanlage Loreto beim Basketballplatz sowie zwischen den 
Trakten 1 und 4 über zwei eigene Parkanlagen. Diese liegen unbestrittenermassen näher 
an den Schulhauseingängen als der vom Beschwerdeführer angesprochene Wendeplatz 
auf der Arealüberbauung GS I.________. Mit dem Stadtrat von Zug ist somit einig zu ge-
hen, dass sich der Wendeplatz am Ende des E.________weges für Elterntaxis nicht eig-
net. Weiter handelt es sich beim E.________weg um eine mit einem Fahrverbot für Unbe-
rechtigte belegte Privatstrasse. Soweit diese Strasse unrechtmässig durch Eltern genutzt 
würde, wäre es somit am Beschwerdeführer, diese Nutzung durch Anrufung einer zivil-
rechtlichen Rechtsgrundlage zu unterbinden. Zurzeit bestehen keinerlei Anhaltspunkte, 
dass sich die Eltern nicht an die verkehrspolizeilichen Anordnungen halten würden. Im 
Weiteren darf nicht unberücksichtigt bleiben, dass es sich beim Loreto um ein Oberstufen-
schulhaus handelt. Angesichts dessen überzeugt die Schlussfolgerung des Stadtrats von 
Zug, wonach die Eltern ihre Kinder ohnehin viel seltener mit dem Auto in die Schule brin-
gen würden, als dies beispielsweise bei einem Primarschulhaus der Fall wäre. Darüber 
hinaus ist das Schulhaus Loreto mit dem öffentlichen Verkehr ebenfalls gut erschlossen. 
Angesichts dieser Umstände ist nicht davon auszugehen, dass das Bauvorhaben erhebli-
chen Mehrverkehr auslöst. Davon geht im Übrigen auch das AFU mit Stellungnahme vom 
26. Juli 2022 aus, schätzt es die Bedenken des Beschwerdeführers hinsichtlich der we-
sentlichen Zunahme von Lärmimmissionen auf Verkehrswegen doch als unbegründet ein 
(Ziff. 6b). 

7. Lärmimmissionen durch Nutzung des Fusswegrechts

7.1 Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, aufgrund der geplanten 
Bauarbeiten komme es auch zu einer Mehrbelastung seiner Grundstücke durch Fussgän-
ger. Für GS I.________ (Arealüberbauung) bestehe zu Gunsten der Gemeinde ein Fuss-
wegrecht. Es entstehe jedoch durch das geplante Bauvorhaben eine unzulässige und un-
verhältnismässige Nutzung dieser Dienstbarkeit, welche mit übermässigen Immissionen 
einhergehe. Die Fussgänger kämen über die Finnenbahn am östlichen Ende des Sport-
platzes, überquerten den Kehrplatz auf der Arealüberbauung und liefen den 

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E.________weg entlang bis zu dessen Einmündung in die K.________strasse. An dieser 
Stelle sei eine Verbotstafel und der Hinweis auf die Privatstrasse angebracht. Die Proble-
matik mit diesem faktischen Schul- bzw. Schleichweg sei dem Baudepartement der Stadt 
Zug seit längerem bekannt und es sei unverständlich, dass im Rahmen des Baugesuchs 
nun wiederum keine Massnahmen in dieser Hinsicht eingeplant worden seien. Teilweise 
würden die Schüler zur weiteren Abkürzung ihres Fusswegs vom Schulhaus Loreto zur 
K.________strasse (und zurück) sogar zwischen den Liegenschaften am E.________weg 
16 (GS C.________) und 18 (GS J.________) hindurchlaufen. Dieser Durchgang sei pri-
vat und das Betreten von Unbefugten verboten. Auch dieses Problem sei bereits im Jahr 
2015 von der Immobilienbewirtschafterin und im Jahr 2017 von ihm, dem Beschwerdefüh-
rer, mit der Schulleitung thematisiert und um Lösung ersucht worden – bisher erfolglos. 

7.2 Einleitend ist mit den Vorinstanzen festzustellen, dass der E.________weg mit ei-
nem öffentlichen Fusswegrecht beschwert ist. Sodann ist noch einmal in Erinnerung zu ru-
fen, dass der E.________weg ausserhalb des Bauperimeters liegt. In diesem Zusammen-
hang hat der Stadtrat von Zug denn auch darauf hingewiesen, dass die Fussgängerver-
bindungswege im Bereich des E.________wegs lediglich im Bereich des Baustellenperi-
meters beim GS 2713 verändert würden, der Zugang zum Sportplatz entlang des 
E.________wegs hingegen unverändert bleibe. Angesichts dessen ist gegenüber dem 
heutigen Zustand mit keiner zusätzlichen Mehrnutzung des Fusswegrechts zu rechnen. 
Dies hat umso mehr zu gelten, als durch das vorliegend zu beurteilende Bauvorhaben le-
diglich Gebäude zurückgebaut und die Hälfte des bestehenden Schulpavillons versetzt 
wird. Es werden jedoch weder zusätzliche Gebäude erstellt, noch hat das Bauvorhaben 
eine Zunahme der Anzahl Schülerinnen und Schüler zur Folge. Aufgrund dessen ist nicht 
ersichtlich, inwiefern die vorliegend zu beurteilenden baulichen Massnahmen zu einer 
Steigerung der mit dem Fussweg einhergehenden Lärmemissionen führen könnten. Da-
von geht im Übrigen auch das AFU mit Stellungnahme vom 26. Juli 2022 aus, schätzt es 
die Bedenken des Beschwerdeführers hinsichtlich der wesentlichen Zunahme von Lärm-
immissionen des Fussverkehrs doch als unbegründet ein (Ziff. 6b). Insofern der Be-
schwerdeführer zu guter Letzt eine unzulässige und unverhältnismässige Nutzung einer 
Dienstbarkeit geltend machen will, ist er auf den Zivilweg zu verweisen. 

8.
8.1 Aus dem verfassungsrechtlichen Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 
Abs. 2 BV ergibt sich für die Parteien das Recht, Beweisanträge zu stellen, und für die 
Behörden die Pflicht, rechtzeitig und formgültig angebotene Beweisbegehren entgegenzu-

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nehmen und zu berücksichtigen. Indessen kann der Richter Beweisanträge ablehnen, 
wenn er aufgrund bereits abgenommener Beweise seine Überzeugung gebildet hat und 
ohne Willkür in vorweggenommener antizipierter Beweiswürdigung annehmen kann, dass 
seine Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde 
(BGer 2C_921/2012 vom 21. März 2013 E. 4.3).

8.2 In Berücksichtigung sämtlicher Akten ist festzustellen, dass der Sachverhalt für die 
zu beurteilenden Rechtsfragen umfassend erstellt ist, konnten insbesondere aus dem 
Lärmgutachten der D.________ AG vom 25. Februar 2022 doch Schlussfolgerungen ge-
zogen werden, die in ihrer Begründung zu überzeugen vermögen und an deren Zuverläs-
sigkeit und Schlüssigkeit keine Zweifel bestehen. Schon für den Regierungsrat gab es da-
her keinen Grund, weitere Abklärungen vorzunehmen, durfte er doch auf das Lärmgutach-
ten der D.________ AG abstellen, zumal dieses auch dem AFU zur Überprüfung vorgelegt 
und von diesem als fachlich korrekt und lärmrechtskonform beurteilt wurde. Der Beweisan-
trag des Beschwerdeführers auf Einholung eines weiteren Lärmgutachtens ist somit in 
zulässiger Anwendung der antizipierten Beweiswürdigung abzulehnen und dem Be-
schwerdegegner 2 kann auch keine Verletzung des Rechts auf Beweis vorgehalten wer-
den. 

9. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass der Rückbau der Gebäude 
sowie die Verschiebung des hälftigen Schulpavillons auf die Sportwiese keine wesentliche 
Änderung i.S.v. Art. 8 Abs. 3 LSV mit sich bringen werden. Die neben dem zu verschie-
benden Schulpavillon neu zu erstellende chaussierte Spielfläche wird sich höchstens ge-
ringfügig störend auf die Nachbarschaft auswirken. Damit erweist sich das Bauvorhaben 
hinsichtlich Lärmimmissionen als bewilligungsfähig. Dementsprechend ist die Beschwerde 
als unbegründet abzuweisen.

10. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer gemäss § 23 
Abs. 1 Ziff. 3 VRG die Kosten des vorliegenden Verfahrens zu tragen. Diese werden auf 
Fr. 3'000.– festgelegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. Fr. 500.– 
werden dem Beschwerdeführer zusätzlich in Rechnung gestellt. Da der Beschwerdeführer 
unterliegt und der Stadtrat von Zug und der Regierungsrat in ihrem amtlichen Wirkungs-
kreis obsiegen, sind keine Parteientschädigungen zuzusprechen (§ 28 Abs. 2 und 2a 
VRG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Dem Beschwerdeführer wird eine Spruchgebühr von Fr. 3'000.– auferlegt und mit 
dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. Fr. 500.– werden dem Beschwerde-
führer zusätzlich in Rechnung gestellt.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an die Rechtsvertretung des Beschwerdeführers (im Doppel, Rechnung 
folgt nach Rechtskraft des Urteils), an den Stadtrat von Zug, an den Regierungsrat 
des Kantons Zug (dreifach) sowie zum Vollzug von Ziffer 2 im Dispositiv an die Fi-
nanzverwaltung des Kantons Zug (nur Dispositiv). 

Zug, 15. März 2024

Im Namen der
VERWALTUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am