# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 368c8ad8-c4be-56c6-9232-43d33f4e2c0b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-07-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.07.2009 C-5822/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5822-2007_2009-07-22.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-5822/2007/mes/wam
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 2 .  J u l i  2 0 0 9

Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), 
Richterin Madeleine Hirsig, 
Richterin Franziska Schneider, 
Gerichtsschreiber Marc Wälti.

A._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

IV, Verfügung vom 14. August 2007.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-5822/2007

Sachverhalt:

A.
Der  am  _______  1948  geborene,  verheiratete  Schweizerbürger 
A._______ (im Folgenden: Beschwerdeführer) arbeitete zuletzt bis am 
31. März 2000 bei der B._______ als Chefmonteur (act. 6 S. 8 bis 10, 
20,  24  und  25  S.  3).  Laut  Angaben  der  IV-Stelle  des  Kantons 
Graubünden (im Folgenden: IV-Stelle Graubünden) leistete er während 
30 Monaten Beiträge an die  schweizerische  Alters-,  Hinterlassenen- 
und Invalidenversicherung (AHV/IV; vgl. act. 13 S. 1 und 32 S.1). 

B.
Mit in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 8. Juni 2000 sprach die 
IV-Stelle  Graubünden dem damals  noch in  der  Schweiz  wohnhaften 
Beschwerdeführer auf Gesuch vom 20. Februar 1999 hin (act. 1) infol-
ge  langdauernder  Krankheit  rückwirkend ab  dem 1. November  1999 
eine  halbe Invalidenrente  sowie  eine entsprechende Zusatzrente  für 
seine Ehefrau zu (act. 10 und 13).

C.
Am 20. Juli  2000 beantragte der  Beschwerdeführer  bei  der IV-Stelle 
Graubünden,  es sei  zu überprüfen,  ob er  Anspruch auf  ganze Inva-
lidenrenten  habe.  Er  führte  an,  sein  gesundheitlicher  Zustand  habe 
sich verschlechtert (act. 15). 

Nachdem die  IV-Stelle  Graubünden ein  Revisionsverfahren  durchge-
führt  hatte,  sprach sie dem Beschwerdeführer  mit  in  Rechtskraft  er-
wachsener  Verfügung  vom 6.  September  2001  rückwirkend  ab  dem 
1. Juli  2000  eine  ganze  Invalidenrente  zu,  zuzüglich  einer  ent-
sprechenden Zusatzrente für seine Ehefrau (act. 32). Zur Begründung 
führte sie im Wesentlichen an, der Gesundheitszustand des Beschwer-
deführers habe sich verschlechtert. Seit dem 1. April 2000 sei ihm die 
Ausübung  der  Tätigkeit  als  Chefmonteur  nicht  mehr  zumutbar, 
indessen könne er halbtags bzw. zu 50% eine leidensangepasste Ver-
weisungstätigkeit als Magaziner, Betriebsangestellter oder als Ersatz-
teillagerangestellter  ausüben.  Den  Termin  für  eine  Rentenrevisions 
setzte  die  IV-Stelle  Graubünden  verwaltungsintern  auf  den  31.  Mai 
2004 fest (act. 24, 25 und 32).

D.
Da  der  Beschwerdeführer  seinen  Wohnsitz  nach  Thailand  verlegt 

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hatte, überwies die IV-Stelle Graubünden am 20. Dezember 2004 die 
gesamten IV-Akten der nunmehr zuständigen IV-Stelle für Versicherte 
im Ausland (im Folgenden: Vorinstanz [act. 41, 42, 45 und 47]), welche 
anschliessend von Amtes wegen ein Revisionsverfahren einleitete (act. 
50 bis 66).

E.
Mit Verfügung vom 14. August 2007, in welcher sie ihren Vorbescheid 
vom 17. April 2007 (act. 67) im Wesentlichen bestätigte, setzte die Vor-
instanz  die  ganzen  Invalidenrenten  des  Beschwerdeführers  mit  Wir-
kung ab dem 1. Oktober 2007 auf Dreiviertelsrenten herab. Zugleich 
entzog sie einer gegen diese Verfügung gerichteten Beschwerde die 
aufschiebende Wirkung. Zur  Begründung führte  sie  im Wesentlichen 
aus, der Beschwerdeführer sei  wieder in der Lage, eine seinem Ge-
sundheitszustand angepasste Tätigkeit auszuüben, bei der er mehr als 
30% des Valideneinkommens erzielen könne (act. 82).

F.
In seiner Beschwerdeschrift vom 28. August 2007 und der Beschwer-
deergänzung vom 31. August 2007 (im Folgenden: Beschwerde) bean-
tragte der Beschwerdeführer sinngemäss, die Verfügung vom 14. Au-
gust 2007 sei aufzuheben, und es sei ihm mit Wirkung ab 1. Oktober 
2007 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen – zuzüglich einer ent-
sprechenden Zusatzrente für seine Ehefrau. Zur Begründung machte 
er  im  Wesentlichen  geltend,  die  Vorinstanz  habe  die  Rentenherab-
setzung „ohne  jegliche konkrete  Begründung“  verfügt. Sein  Gesund-
heitszustand habe sich seit  einer in der Schweiz am 15. März 2002 
durchgeführten MRI-Untersuchung nicht verbessert. Er leide nach wie 
vor an erheblichen gesundheitlichen Problemen und sei nicht arbeits-
fähig.  Auch  habe  die  Vorinstanz  verkannt,  dass  ihm  Dr.  med. 
C._______ am 16. Mai 2007 eine Arbeitsunfähigkeit von 70% attestiert 
habe. 

G.
In  ihrer  Vernehmlassung  vom  25.  Januar  2008  beantragte  die  Vor-
instanz die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung der ange-
fochtenen Verfügung. Zur Begründung hielt  sie im Wesentlichen fest, 
aufgrund der Stellungnahmen ihres ärztlichen Dienstes vom 6. Februar 
2007 und 19. Juli 2007 (act. 65 und 79) sei erstellt,  dass sich der ge-
sundheitliche  Zustand  des  Beschwerdeführers  seit  Erlass  der  Ver-
fügung der IV-Stelle Graubünden vom 6. September 2001 wesentlich 

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verbessert  habe. Gemäss dem korrekt durchgeführtem Einkommens-
vergleich  betrage  sein  Invaliditätsgrad  61%,  was  den  Anspruch  auf 
Dreiviertelsrenten  begründe.  Die  dem  Beschwerdeführer  im  Bericht 
vom 16. Mai 2007 von Dr. med. C._______ ohne weitere Begründung 
attestierte Arbeitsunfähigkeit von 70% sei dagegen medizinisch nicht 
nachvollziehbar. 

H.
Mit  Verfügung  vom 28.  Februar  2008  wies  das  Bundesverwaltungs-
gericht das Gesuch des Beschwerdeführers vom 5./20. Februar 2008 
um unentgeltliche Rechtspflege bzw. um Befreiung von der Bezahlung 
der Verfahrenskosten ab. Der einverlangte Verfahrenskostenvorschuss 
wurde innert der gesetzten Frist geleistet.

I.
In seiner Replik vom 15. April 2008 bekräftigte der Beschwerdeführer 
die Beschwerdebegehren. Zudem stellte er sinngemäss den Eventual-
antrag, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Sache sei 
mit  der  Anweisung  an  die  Vorinstanz  zurückzuweisen,  eine  medizi-
nische  Untersuchung  seines  Gesundheitszustandes  zu  veranlassen. 
Zur  Begründung  führte  er  im  Wesentlichen  an,  die  Vorinstanz  habe 
nicht  nachvollziehbar  begründet,  weshalb  sein  Invaliditätsgrad  61% 
betrage;  er  sei  insbesondere  auch  nicht  mit  dem  massgebenden 
Einkommensvergleich dokumentiert worden. Sein Gesundheitszustand 
habe sich nicht verbessert, die Dres. med. C. _______ und D. _______ 
hätten ihn lediglich äusserst kurz bzw. nicht vollständig untersucht. Er 
sei keineswegs in der Lage, eine Verweisungstätigkeit auszuüben. Die 
Vorinstanz  sei  willkürlich  vorgegangen;  insbesondere  habe  sie  ver-
kannt, dass er aufgrund seiner Leiden (multiple Sklerose, Rückenbe-
schwerden und Koordinationsprobleme) am 14. Dezember 2007 einen 
Verkehrsunfall erlitten habe. Zudem sei seine multiple Sklerose keines-
wegs,  so  wie  von  der  Vorinstanz  behauptet,  seit  dem  Jahre  1999 
schubfrei verlaufen. Auch leide er weiterhin häufig an akuten Rücken-
schmerzen.  Gegenüber  Dr.  med.  C._______,  der  in  seinem  Bericht 
vom  5. Oktober  2006  (act.  58)  ein  falsches  Untersuchungsdatum 
anführe, habe er nie erklärt, keine Rückenschmerzen zu haben. 

J.
Mit  Duplik vom 10. Juni 2008 bestätigte die Vorinstanz ihre Anträge. 
Zur  Begründung  verwies  sie  hauptsächlich  auf  die  Stellungnahme 

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ihres  ärztlichen  Dienstes  vom  26.  Mai  2008  (act.  84)  und  den  am 
19. März 2007 durchgeführten Einkommensvergleich (act. 66).

K.
Am 17. Juni 2008 wurde der Schriftenwechsel geschlossen.

L.
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien sowie die eingereichten 
Unterlagen  wird  – soweit  erforderlich  – in  den nachfolgenden 
Erwägungen näher eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1
Gemäss  Art.  31  des  Bundesgesetzes  vom  17.  Juni  2006  über  das 
Bundesverwaltungsgericht  (VGG,  SR  173.32)  beurteilt  das  Bundes-
verwaltungsgericht  Beschwerden  gegen  Verfügungen  im  Sinne  von 
Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwalt-
ungsverfahren (VwVG, SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 
32 VGG vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 VGG genannten 
Behörden.  Zu  diesen  gehört  auch  die  IV-Stelle  für  Versicherte  im 
Ausland,  die  mit  Verfügungen über  Rentengesuche befindet  (Art.  33 
Bst. d VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 
19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]).

1.2 Nach Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den 
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) ist 
zur Beschwerdeführung vor dem Bundesverwaltungsgericht legitimiert, 
wer  durch  die  angefochtene  Verfügung  berührt  ist  und  ein  schutz-
würdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (vgl. auch 
Art. 48 Abs. 1 VwVG). Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen 
Verfahren als Partei teilgenommen. Er ist als Adressat durch die ange-
fochtene  Verfügung  besonders  berührt,  und  hat  an  ihrer  Aufhebung 
bzw. Änderung ein schutzwürdiges Interesse. Da aufgrund der Akten 
davon auszugehen ist, dass ihm dieselbe am 24. August 2007 eröffnet 
und auch der einverlangte Verfahrenskostenvorschuss fristgerecht ge-
leistet wurde, ist auf die am 28. bzw. 31. August 2007 frist- und form-
gerecht eingereichte Beschwerde einzutreten (Art. 60 ATSG; vgl. auch 
Art. 20 Abs. 1, Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG).

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2.
Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich  im 
Wesentlichen nach den Vorschriften des VGG, des VwVG (vgl. Art. 37 
VGG) sowie des ATSG (vgl. Art. 3 Bst. dbis  VwVG). Dabei finden nach 
den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  diejenigen  Ver-
fahrensregeln  Anwendung,  welche  im  Zeitpunkt  der  Beschwerdebe-
urteilung in Kraft stehen (BGE 130 V 1 E. 3.2; vgl. auch Art. 53 Abs. 2 
VGG).

2.1 Mit  der  Beschwerde  kann  gerügt  werden,  die  vorinstanzliche 
Verfügung  verletze  Bundesrecht  (einschliesslich  der  Überschreitung 
oder  des  Missbrauchs  von Ermessen),  beruhe  auf  einer  unrichtigen 
oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts 
oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG).

2.2 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung  von  Amtes  wegen  nicht  an  die  Begründung  der 
Begehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die 
Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen 
gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit  einer 
Begründung  bestätigen,  die  von  jener  der  Vorinstanz  abweicht  (vgl. 
FRITZ GYGI,  Bundesverwaltungsrechtspflege,  2.  Auflage,  Bern  1983, 
S. 212).

2.3 Das  Sozialversicherungsverfahren  ist  vom  Untersuchungsgrund-
satz  beherrscht. Danach haben die Verwaltung und das Gericht  von 
Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechts-
erheblichen Sachverhalts  zu  sorgen. Dieser  Grundsatz  gilt  indessen 
nicht  uneingeschränkt. Zum einen findet  er  sein Korrelat  in  den Mit-
wirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2, BGE 122 V 157 
E. 1a,  je  mit  Hinweisen); zum anderen umfasst  die  behördliche und 
richterliche  Abklärungspflicht  nicht  unbesehen  alles,  was  von  einer 
Partei behauptet oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf 
den im Rahmen des streitigen Rechtsverhältnisses (Streitgegenstand) 
rechtserheblichen  Sachverhalt.  Rechtserheblich  sind  alle  Tatsachen, 
von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so 
oder anders zu entscheiden ist  (vgl.  GYGI,  a.a.O.,  S. 43 und 273). In 
diesem  Rahmen  haben  Verwaltungsbehörden  und  Sozialversiche-
rungsgerichte  zusätzliche  Abklärungen  stets  vorzunehmen  oder  zu 
veranlassen, wenn hierzu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer 
sich  aus  den Akten ergebender  Anhaltspunkte  hinreichender  Anlass 

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besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit Hinweis; Urteil des Eidgenössischen 
Versicherungsgerichts  [im  Folgenden:  EVG;  heute  Schweizerisches 
Bundesgericht] I 520/99 vom 20. Juli 2000).

2.4 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall  – 
das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, 
wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind (MAX KUMMER, Grundriss 
des Zivilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136).

2.4.1 Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, 
sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 
Möglichkeit  eines  bestimmten  Sachverhalts  genügt  den  Beweisan-
forderungen nicht. Der Richter und die Richterin haben vielmehr jener 
Sachverhaltsdarstellung  zu  folgen,  die  sie  von  allen  möglichen  Ge-
schehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 126 V 353 
E. 5b, BGE 125 V 193 E. 2, je mit Hinweisen). Führen die von Amtes 
wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das Gericht 
bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein bestimm-
ter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten und 
weitere Beweismassnahmen könnten an diesem feststehenden Ergeb-
nis nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu 
verzichten (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. UELI KIESER, Das Verwalt-
ungsverfahren in der Sozialversicherung, Zürich 1999, S. 212 Rz. 450; 
ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER,  Verwaltungsverfahren  und  Verwaltungs-
rechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 111 und 320; GYGI, 
a.a.O., S. 274; vgl. auch BGE 122 II 464 E. 4a, BGE 122 III 219 E. 3c, 
BGE 120 1b 224 E. 2b, BGE 119 V 335 E. 3c mit Hinweisen).

2.4.2 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweis-
mittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwer-
deverfahren  gilt  der  Grundsatz  der  freien  Beweiswürdigung. Danach 
haben  Versicherungsträger  und  Sozialversicherungsgerichte  die  Be-
weise  frei,  d.h. ohne  förmliche  Beweisregeln,  sowie  umfassend  und 
pflichtgemäss  zu  würdigen. Bezüglich  des  Beweiswertes  eines  Arzt-
berichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend 
ist,  auf  allseitigen  Untersuchungen  beruht,  auch  die  geklagten  Be-
schwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abge-
geben worden ist,  in  der  Beurteilung der  medizinischen Zusammen-
hänge und Situationen einleuchtet, und ob die Schlussfolgerungen der 
Experten  begründet  sind.  Ausschlaggebend  für  den  Beweiswert  ist 

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grundsätzlich  somit  weder  die  Herkunft  des  Beweismittels  noch  die 
Bezeichnung der  eingereichten oder  in  Auftrag gegebenen Stellung-
nahme als Bericht oder als Gutachten (vgl. dazu das Urteil des EVG I 
268/2005 vom 26. Januar 2006 E. 1.2, mit Hinweis auf BGE 125 V 351 
E. 3.a).

3.
In  formeller  Hinsicht  beanstandet  der  Beschwerdeführer  im  We-
sentlichen,  die  angefochtene  Verfügung  sei  nicht  rechtsgenüglich 
begründet  worden,  insbesondere  auch  nicht  die  dieser  Verfügung 
zugrunde liegende Invaliditätsgradbemessung. Ferner  beanstandet er, 
er sei von der Vorinstanz nicht mit dem für die Invaliditätsgradbemes-
sung  massgebenden  Einkommensvergleich  dokumentiert  worden. 
Somit  rügt  er  sinngemäss  auch  eine  Verletzung  des  Aktenein-
sichtsrechts (vgl. lit. F und I hiervor).

3.1 Zum  verfassungsmässigen  Anspruch  auf  rechtliches  Gehör 
(Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenos-
senschaft vom 18. April 1999 [BV, SR 101]), der für das Verwaltungs-
verfahren in den Art. 26 ff. VwVG wie auch in den Art. 42 ff. ATSG kon-
kretisiert  worden  ist,  gehören  auch  das  Akteneinsichtsrecht  und  die 
Begründungspflicht  (vgl.  zum  Ganzen:  LORENZ KNEUBÜHLER in:  Kom-
mentar  zum  Bundesgesetz  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG), 
Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Zürich 2008 [im Folgenden: Kommentar 
zum VwVG], Rz. 4 ff. zu Art. 35; STEPHAN C. BRUNNER in: Kommentar zum 
VwVG, Rz. 1 zu Art. 26;   UELI KIESER,  ATSG-Kommentar,  2.  Auflage, 
Zürich  2009 [im  Folgenden:  KIESER,  ATSG],  Rz.  11  ff.  zu  Art.  42, 

Rz. 13 ff. zu Art. 47 sowie Rz. 23 f. zu Art. 49). 

Wer Partei in einem Verwaltungsverfahren ist, hat  – auf Gesuch hin – 
Anspruch auf Einsicht in alle Akten, die geeignet sind, Grundlage für 
die spätere Verfügung zu bilden (vgl. zum Ganzen: Art. 26 VwVG, Art. 
47 Abs. 1 Bst. a ATSG und Art. 8 f. ATSV; KÖLZ/HÄNER, a.a.O., Rz. 296 
ff.; KIESER, ATSG, Rz. 13 und 17 ff. zu Art. 47; BGE 121 I 225 E. 2a mit 
Hinweisen;  Verwaltungspraxis  der  Bundesbehörden  [VPB]  64.105 
E. 2a mit  Hinweis und VPB 53.12 E. 3). Nach gefestigter  bundesge-
richtlicher  Rechtsprechung  muss  sodann  ein  Verwaltungsakt  so  be-
gründet  sein,  dass  die  Betroffenen  ihn  gegebenenfalls  sachgerecht 
anfechten können (BGE 125 II 369 E. 2c, BGE 124 V 180 E. 1a). Dies 
ist  nur dann möglich,  wenn sich sowohl  der Betroffene als  auch die 
Rechtsmittelinstanz  ein  Bild  über  die  Tragweite  des  Entscheides 

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machen  können.  Somit  müssen  in  jedem  Fall  die  Überlegungen 
angeführt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und 
auf  die  sie  ihren  Entscheid  stützt,  wobei  sie  sich  jedoch  auf  die 
wesentlichen Gesichtspunkte beschränken darf. Erforderlich ist,  dass 
sich aus der Gesamtheit der Begründung ergibt, weshalb die Behörde 
den Vorbringen der Partei nicht folgen konnte. Die Anforderungen an 
die  Begründungsdichte  sind  je  nach  Komplexität  des  Sachverhalts 
bzw.  des  der  Behörde  eingeräumten  Ermessensspielraums  unter-
schiedlich. So müssen insbesondere die Auslegung von unbestimmten 
Gesetzesbegriffen  und  die  Ermessensbetätigung  so  erklärt  werden, 
dass sie nachvollziehbar sind (vgl. zum Ganzen: BGE 122 IV 8 E. 2c 
mit Hinweisen, BGE 117 IV 401 E. 4b; LORENZ KNEUBÜHLER in: Kommen-
tar zum VwVG, Rz. 6 bis 17 zu Art. 35; KIESER ATSG, Rz. 23 zu Art. 49).

3.2 Unbestrittenermassen  wurde  der  Einkommensvergleich  vom 
13. März 2007 (act. 66), auf dem die der angefochtenen Verfügung zu-
grunde liegende Invaliditätsgradbemessung beruht  (vgl. E. 8  ff. hier-
nach), dem Beschwerdeführer von der Vorinstanz nicht zugestellt. Den 
Akten  kann  allerdings  nicht  entnommen  werden,  dass  er  im  vor-
instanzlichen Verfahren ein entsprechendes Einsichtsbegehren gestellt 
hätte, weshalb die Rüge der Verletzung des Akteneinsichtsrechts nicht 
gerechtfertigt ist (vgl. E. 3.1 hiervor). 

Hingegen ist die Begründung der angefochtenen Verfügung, welche in-
haltlich  weitestgehend  mir  derjenigen  des  Vorbescheids  überein-
stimmt,  sehr  knapp  ausgefallen  (vgl. act.  82  und 67).  Sie  beinhaltet 
weder  einen Einkommensvergleich  noch  Erwägungen zum  durchaus 
entscheidwesentlichen  Einkommensvergleich.  Insbesondere  hat  die 
Vorinstanz nicht näher ausgeführt, weshalb die Annahme eines Invali-
ditätsgrads von weniger als 70% bzw. von 61% ungeachtet  der dem 
Beschwerdeführer  im  Bericht  vom  16.  Mai  2007  von  Dr.  med. 
C._______  attestierten  70%-igen  Arbeitsunfähigkeit  (act.  71) 
gerechtfertigt  sein soll. Ferner ist  nicht zu übersehen, dass auch die 
(stillschweigende)  Abweisung  des  mit  Stellungnahme  vom  29.  April 
2007  zum  Vorbescheid  gestellten  Antrags  auf  umfassende  ärztliche 
Begutachtung (act. 68 S. 2) nicht begründet wird. Wenngleich es dem 
Beschwerdeführer  möglich  war,  in  seiner  Beschwerde  sachgerechte 
Rügen  vorzubringen,  ist  in  diesem  Vorgehen  der  Vorinstanz  eine 
Gehörsverletzung zu erkennen.

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3.3 Diese  Gehörsverletzung ist  aber  nicht  als  besonders  schwer  zu 
qualifizieren  und  im vorliegenden  Beschwerdeverfahren,  in  dem das 
Bundesverwaltungsgericht den rechtserheblichen Sachverhalt umfass-
end  sowie  die  Rechtslage  mit  voller  Kognition  zu  überprüfen  hat, 
geheilt worden. Die Vorinstanz hat einlässlich zur angefochtenen Ver-
fügung  Stellung  genommen  und  diese  ergänzend  begründet. 
Insbesondere  hat  sie  sich  einlässlich  zur  Beurteilung  des  Gesund-
heitszustandes und der (Rest-)Arbeitsfähigkeit geäussert – und damit 
auch zu den Schlussfolgerungen im Bericht vom 16. Mai 2007 von Dr. 
med. C._______ sowie zur  Frage des Erfordernisses  einer  erneuten 
ärztlichen  Begutachtung.  Der  Beschwerdeführer  hatte  im  Rahmen 
eines doppelten Schriftenwechsels ausreichend Gelegenheit, sich aus-
führlich zu den umstrittenen Fragen zu äussern, und er hätte die Mög-
lichkeit  gehabt,  ein  Akteneinsichtsgesuch  zu  stellen,  was  er  nicht 
getan hat (vgl. zum Ganzen: BGE 127 V 431 E. 3d/aa, BGE 126 V 130 
E. 2b, BGE 124 V 389 E. 5a und BGE 116 V 182 E. 1b, je mit  Hin-
weisen).

4.
In  materieller  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze 
massgebend,  die  bei  der  Erfüllung  des  zu  Rechtsfolgen  führenden 
Tatbestandes  Geltung  haben  (BGE  130  V  329).  Ein  allfälliger 
Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund 
der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu 
prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445).

Sodann sind nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts für 
die  richterliche  Beurteilung  grundsätzlich  die  tatsächlichen  Verhält-
nisse zur Zeit des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 14. August 
2007) massgebend (BGE 132 V 368 E.6.1,  BGE 129 V 1 E. 1.2 mit 
Hinweisen). Veränderungen des Sachverhalts,  die  nach diesem Zeit-
punkt eintraten, sind im vorliegenden Verfahren grundsätzlich nicht zu 
berücksichtigen.  Allerdings  können  Tatsachen,  die  den  Sachverhalt 
seither  verändert  haben,  unter  Umständen Gegenstand einer  neuen 
Verwaltungsverfügung  sein  (BGE  121  V  362  E.  1b  mit  Hinweisen; 
THOMAS LOCHER,  Grundriss  des  Sozialversicherungsrechts,  3. Auflage, 
Bern 2003, S. 489 Rz. 20 f.).

4.1 Da der Beschwerdeführer Schweizerbürger ist, sind im vorliegen-
den  Verfahren  ausschliesslich  die  einschlägigen  schweizerischen 
Rechtsvorschriften  anwendbar. Es  ist  auf  jene Vorschriften  abzustel-

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len,  die  bei  Erlass  der  Verfügung  vom  14.  August  2007  in  Kraft 
standen;  weiter  aber  auch  auf  solche  Vorschriften,  die  zu  jenem 
Zeitpunkt  bereits  ausser  Kraft  getreten  waren,  die  aber  für  die 
Beurteilung  der  streitigen  Rentenherabsetzung  im  vorliegend  mass-
geblichen Zeitraum von Belang sind (für das IVG: ab dem 1. Januar 
2001  in  der  Fassung  vom  23.  Juni  2000  [AS  2000  2685];  ab  dem 
1. Juni 2002 in der Fassung vom 8. Oktober 1999 [AS 2002 701 sowie 
AS 2002 685]; ab dem 1. Januar 2003 in der Fassung vom 6. Oktober 
2000 [AS 2002 3371 und 3453]  und ab dem 1. Januar  2004 in  der 
Fassung vom 21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IVG-Revision]).

Am  1.  Januar  2003  sind  das  ATSG  sowie  die  entsprechende  Ver-
ordnung  vom  11.  September  2002  über  den  Allgemeinen  Teil  des 
Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11) in Kraft getreten, welche 
für  die  Beurteilung  des  vorliegend  geltend  gemachten  Leistungsan-
spruchs in ihrer Fassung der 4. IVG-Revision (AS 2003 3853) anwend-
bar sind. Bezüglich der auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung mit 
Art. 1  Abs. 1  IVG zu berücksichtigenden ATSG-Normen zur  Arbeits-
unfähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und 
zur Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sowie zur Revision der 
Invalidenrente und anderer Dauerleistungen (Art.17) hat das EVG er-
kannt,  dass  es  sich  bei  den in  Art.  3  bis  Art. 13  ATSG enthaltenen 
Legaldefinitionen  in  aller  Regel  um eine  formellgesetzliche  Fassung 
der  höchstrichterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden Be-
griffen  vor  Inkrafttreten  des  ATSG  handelt.  Inhaltlich  haben  sich  in 
dieser Beziehung keine Änderungen ergeben, so dass die zu den er-
wähnten  Begriffen  entwickelte  Rechtsprechung  übernommen  und 
weitergeführt werden kann (BGE 130 V 343 E. 3.1, 3.2 und 3.3). 

Die Änderungen des IVG und des ATSG vom 6. Oktober 2006 sowie 
der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung 
(IVV,  SR  831.201)  und  der  ATSV vom  28.  September  2007  (5.  IV-
Revision,  AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155,  in Kraft  seit  1. Januar 
2008)  sind im vorliegenden Verfahren indessen nicht  anwendbar, da 
die  angefochtene  Verfügung  vor  Inkrafttreten  der  entsprechenden 
Bestimmungen ergangen ist (vgl. auch KIESER, ATSG, Rz. 5 zu Art. 82).

5.
Im Folgenden werden die  für  den Begriff  der  Invalidität,  die  Bestim-
mung  des  Invaliditätsgrades  und  die  Rentenrevision  massgebenden 
Grundsätze und Normen dargestellt.

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5.1 Anspruch auf  eine Rente der schweizerischen Invalidenversiche-
rung hat,  wer  invalid  im Sinne des Gesetzes ist  (Art. 8  ATSG),  und 
beim Eintritt  der  Invalidität  während  mindestens  eines  vollen  Jahres 
Beiträge  an  die  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung 
(AHV/IV)  geleistet  hat  (Art. 36  Abs. 1  IVG in  der  bis  31.  Dezember 
2007 gültig gewesenen Fassung [AS 2007 5140]). Diese Bedingungen 
müssen  kumulativ  erfüllt  sein;  fehlt  eine,  so  entsteht  kein  Renten-
anspruch, selbst wenn die andere erfüllt ist.

Der  Beschwerdeführer  hat  aktenkundigerweise  (act. 13  S. 1  und  32 
S.1)  und  unbestrittenermassen  während  insgesamt  mehr  als  einem 
Jahr Beiträge an die schweizerische Alters-,  Hinterlassenen- und In-
validenversicherung geleistet, so dass die Voraussetzung der Mindest-
beitragsdauer  für  den  Anspruch  auf  eine  ordentliche  Invalidenrente 
erfüllt ist.

5.2 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis Ende 2003 gültig gewesenen 
Fassung bestand ein Anspruch auf  eine ganze Invalidenrente,  wenn 
die versicherte Person zu mindestens zwei Dritteln, derjenige auf eine 
halbe Rente, wenn sie mindestens zur Hälfte, und derjenige auf eine 
Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40% invalid war. Die seit dem 
1. Januar 2004 in Kraft stehenden neuen Rentenabstufungen gemäss 
Art. 28 Abs. 1 IVG geben bei  einem Invaliditätsgrad von mindestens 
40%  Anspruch  auf  eine  Viertelsrente,  bei  einem  solchen  von 
mindestens 50% Anspruch auf  eine halbe Rente, bei  einem solchen 
von  mindestens  60%  Anspruch  auf  eine  Dreiviertelsrente  und  bei 
einem solchen von mindestens 70% Anspruch auf eine ganze Rente.

Laut  Art. 28 Abs. 1ter IVG werden Renten,  die einem Invaliditätsgrad 
von weniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die 
ihren  Wohnsitz  und  gewöhnlichen  Aufenthalt  (Art.  13  ATSG)  in  der 
Schweiz haben. Nach der  bundesgerichtlichen Rechtsprechung stellt 
Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern 
eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 264 E. 6c). 
Eine  Ausnahme  von  diesem  Prinzip  gilt  seit  dem  1. Juni  2002  für 
Schweizer  Bürger  und  Staatsangehörige  der  Europäischen  Gemein-
schaft,  denen bei  einem Invaliditätsgrad ab  40% eine Rente  ausge-
richtet  wird,  wenn  sie  in  einem  Mitgliedstaat  der  Europäischen  Ge-
meinschaft Wohnsitz haben – was vorliegend nicht der Fall ist.

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5.3 Invalidität  ist  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit 
dauernde  ganze  oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  oder  Unmöglich-
keit,  sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (Art. 8 Abs. 1 
und 3 ATSG). Nach Art. 4 IVG kann die Invalidität Folge von Geburts-
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Abs. 1); sie gilt als eingetreten, 
sobald  sie  die  für  die  Begründung  des  Anspruchs  auf  die  jeweilige 
Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (Abs. 2).

5.3.1 Der Begriff der Invalidität ist demnach nicht nach medizinischen 
Kriterien definiert,  sondern nach der Unfähigkeit, Erwerbseinkommen 
zu  erzielen  oder  sich  im  bisherigen  Aufgabenbereich  zu  betätigen 
(BGE 110 V 273 E. 4a, BGE 102 V 165). Dabei sind die Erwerbs- bzw. 
Arbeitsmöglichkeiten nicht  nur im angestammten Beruf  bzw. der bis-
herigen Tätigkeit, sondern  – wenn erforderlich  – auch in zumutbaren 
Verweisungstätigkeiten zu prüfen. Der Invaliditätsgrad ist  also grund-
sätzlich  nach  wirtschaftlichen  und  nicht  nach  medizinischen  Grund-
sätzen zu ermitteln. Bei der Bemessung der Invalidität kommt es somit 
einzig  auf  die  objektiven  wirtschaftlichen  Folgen  einer  funktionellen 
Behinderung an, und nicht allein auf den ärztlich festgelegten Grad der 
funktionellen Einschränkung (BGE 110 V 273; ZAK 1985 S. 459).

Trotzdem ist die Verwaltung und im Beschwerdefall auch das Gericht 
auf  Unterlagen  angewiesen,  die  der  Arzt  und  gegebenenfalls  auch 
andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes 
ist  es,  den  Gesundheitszustand  zu  beurteilen  und  dazu  Stellung zu 
nehmen,  in  welchem Umfang und bezüglich  welcher  Tätigkeiten  der 
Versicherte  arbeitsunfähig  ist.  Im  Weiteren  sind  die  ärztlichen  Aus-
künfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche 
Arbeitsleistungen  dem Versicherten  noch  zugemutet  werden  können 
(BGE 115 V 134 E. 2, BGE 114 V 314 E. 3c mit Hinweisen; ZAK 1991 
S. 319 E. 1c). Die rein wirtschaftlichen und rechtlichen Beurteilungen, 
insbesondere  im  Zusammenhang  mit  der  Bestimmung der  Erwerbs-
fähigkeit,  obliegen  dagegen  der  Verwaltung  und  im  Beschwerdefall 
dem Gericht.

5.3.2 Aufgrund des im gesamten Sozialversicherungsrecht geltenden 
Grundsatzes der Schadenminderungspflicht ist sodann ein dauernd in 
seiner  Arbeitsfähigkeit  eingeschränkter  Versicherter  gehalten,  innert 
nützlicher Frist Arbeit im angestammten oder einem anderen Berufs- 
oder  Erwerbszweig  zu  suchen  und  anzunehmen,  soweit  sie  noch 
möglich und zumutbar erscheint (BGE 113 V 22 E. 4a, BGE 111 V 235 

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E. 2a). Deshalb ist es am behandelnden Arzt bzw. am Vertrauensarzt 
der IV-Stelle, aus medizinischer Sicht zu entscheiden, in welchem Aus-
mass  ein  Versicherter  seine  verbliebene  Arbeitsfähigkeit  bei  zumut-
barer  Tätigkeit  und  zumutbarem  Einsatz  auf  dem  ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt  einsetzen  kann.  Diese  Arbeitsmöglichkeit  hat  sich  der 
Versicherte  anrechnen  zu  lassen  (leidensangepasste  Verweisungs-
tätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.),  wobei  es unerheblich ist,  ob er seine 
Restarbeitsfähigkeit tatsächlich verwertet oder nicht.

5.4 Für  die  Bestimmung  des  Invaliditätsgrades  Erwerbstätiger  wird 
das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt  der 
Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und 
allfälliger  Eingliederungsmassnahmen  durch  eine  ihr  zumutbare 
Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. In-
valideneinkommen),  in  Beziehung  gesetzt  zum  Erwerbseinkommen, 
das sie erzielen könnte,  wenn sie nicht  invalid  geworden wäre (sog. 
Valideneinkommen; Art. 16 ATSG). Dieser Einkommensvergleich hat in 
der Regel so zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbsein-
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen-
übergestellt  werden,  worauf  sich  aus  der  Einkommensdifferenz  der 
Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Soweit die fraglichen Erwerbseinkom-
men ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach 
Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die 
so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen (allge-
meine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 29 E. 1, BGE 
104 V 135 E. 2a und b; ZAK 1990 S. 518 E. 2).

5.4.1 Bei  der  Bestimmung  des  Invalideneinkommens  ist  primär  von 
der  beruflich-erwerblichen Situation  auszugehen,  in  welcher  die  ver-
sicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Er-
werbseinkommen  gegeben,  namentlich  weil  die  versicherte  Person 
nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr 
an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit  aufgenommen hat,  so sind 
nach  der  Rechtsprechung  in  der  Regel  die  gesamtschweizerischen 
Tabellenlöhne  gemäss  den  vom  Bundesamt  für  Statistik  seit  dem 
Jahre  1994  periodisch  herausgegebenen  Lohnstrukturerhebungen 
(LSE)  heranzuziehen  (vgl.  das  Urteil  des  EVG  U  75/03  vom 
12. Oktober  2006),  allenfalls  die  Zahlen  der  Dokumentation  über 
Arbeitsplätze (DAP; vgl. BGE 129 V 472 E. 4.2.1, BGE 126 V 75 E. 3b).

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5.4.2 Der Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG setzt voraus, dass 
bei  der  Ermittlung  der  beiden  Vergleichseinkommen  gleich  vorge-
gangen  wird,  dass  also  eine  gleichartige  Vergleichsbasis  vorliegt 
(Gleichartigkeit der Vergleichseinkommen; vgl. KIESER, ATSG, Rz. 8 zu 
Art. 16). In zeitlicher Hinsicht sind die Verhältnisse bei Entstehen des 
(hypothetischen)  Rentenanspruchs  massgebend,  wobei  Validen-  und 
Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und all-
fällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum 
Erlass  der  angefochtenen  Verfügung  (hier:  14. August  2007)  zu  be-
rücksichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4.1). Die für die Invaliditätsgrad-
bemessung  massgebenden  Vergleichseinkommen  eines  im  Ausland 
wohnenden  Versicherten  müssen  sich  zudem  auf  den  gleichen 
Arbeitsmarkt beziehen, weil es die Unterschiede in den Lohnniveaus 
und  den  Lebenshaltungskosten  nicht  gestatten,  einen  objektiven 
Vergleich  der  in  Frage  stehenden  Einkommen vorzunehmen  (KIESER, 
ATSG, Rz. 8 zu Art. 16; Urteil des EVG I 817/05 vom 5. Februar 2007 
E. 8.1, Urteil des EVG U 262/02 vom 8. April 2003 E. 4.4).

5.5 Ändert  sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, 
so  wird  die  Rente  von  Amtes  wegen  oder  auf  Gesuch  hin  für  die 
Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 
Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änder-
ung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invalidi-
tätsgrad  und  damit  den  Rentenanspruch  zu  beeinflussen.  Eine  In-
validenrente ist demnach nicht nur bei einer wesentlichen Veränderung 
des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich 
die  erwerblichen  Auswirkungen  des  an  sich  gleich  gebliebenen 
Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 
3.5,  BGE  117  V  198  E.  3b  mit  Hinweisen).  Dagegen  ist  die  unter-
schiedliche  Beurteilung  eines  im  Wesentlichen  unverändert  geblie-
benen  Sachverhalts  kein  Revisionsgrund;  unterschiedliche  Beurtei-
lungen sind revisionsrechtlich nur dann beachtlich, wenn sie Ausdruck 
von Änderungen der tatsächlichen Verhältnisse sind (BGE 117 V 199 
E. 3b, 112 V 390 E. 1b, 372 E. 2b; ZAK 1987 S. 36 ff.).

5.5.1 Ob  eine  Änderung  des  Invaliditätsgrades  eingetreten  ist,  be-
urteilt  sich  aufgrund  eines  Vergleichs  des  Sachverhaltes,  wie  er  im 
Zeitpunkt  der  letzten,  der  versicherten  Person  eröffneten  rechts-
kräftigen  Verfügung,  welche  auf  einer  umfassenden  materiellen 
Prüfung  des  Rentenanspruchs  mit  rechtskonformer  Sachverhalts-
abklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensver-

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gleichs  (bei  Anhaltspunkten  für  eine  Änderung  in  den  erwerblichen 
Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht,  mit  demjenigen zur 
Zeit der streitigen Verfügung (BGE 133 V 108 E. 5.4 mit Hinweisen).

Vor Erlass der angefochtenen Verfügung fand eine umfassende materi-
elle Überprüfung des Rentenanspruchs letztmals im Rahmen des Ver-
fahrens statt, das mit Verfügung der IV-Stelle Graubünden vom 6. Sep-
tember 2001 abgeschlossen wurde (vgl. act. 15 bis 25 sowie act. 32). 
Daher  hat  das Bundesverwaltungsgericht  zu prüfen, ob  – und gege-
benenfalls ab wann – sich der gesundheitliche Zustand des Beschwer-
deführers  seit  Erlass  der  Verfügung  der  IV-Stelle  Graubünden  vom 
6. September 2001 bis zum Erlass der hier streitigen Verfügung vom 
14. August 2007 in massgebender Weise verändert hat.

5.5.2 Bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit ist die anspruchs-
beeinflussende Änderung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in 
dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit 
dauern  wird.  Sie  ist  in  jedem  Fall  zu  berücksichtigen,  nachdem sie 
ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und vor-
aussichtlich weiterhin andauern wird (Art. 88a Abs. 1 IVV); Art. 29 Abs. 
1 IVG ist dabei nicht anwendbar (BGE 109 V 125 E. 4a; vgl. auch BGE 
133  V  108).  Führt  die  Verbesserung  der  Erwerbsfähigkeit  zu  einer 
derartigen Verminderung des Invaliditätsgrades, dass die Rente herab-
gesetzt werden muss, so erfolgt gemäss Art. 88bis Abs. 2 Bst. a IVV die 
Anpassung  der  Rente  grundsätzlich  frühestens  vom ersten  Tag des 
zweiten der Zustellung der Revisionsverfügung folgenden Monats an.

6.
Der Beschwerdeführer beanstandet sinngemäss, die Vorinstanz habe 
den rechtserheblichen Sachverhalt nicht vollständig abgeklärt und ver-
kannt,  dass  sich  sein  Gesundheitszustand  seit  dem  6.  September 
2001 nicht verbessert habe.

6.1 Ihre  Verfügung  vom 6. September  2001 (act.  32)  erliess  die  IV-
Stelle  Graubünden  gestützt  auf  einen  Vergleich  des  damaligen 
Gesundheitszustands des Beschwerdeführers mit demjenigen im Zeit-
punkt des Erlasses ihrer Verfügung vom 8. Juni 2000 (act. 13, 24 und 
25),  wobei  sie  im  Wesentlichen  den  vom  Beschwerdeführer  ausge-
füllten  Fragebogen  für  Rentenrevision  vom 9. September  2000  (act. 
17),  die  beruflichen Abklärungen und  Schlussfolgerungen von Herrn 
X._______ aus der Zeit vom 9. Dezember 1999 bis zum 13. Februar 

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2001 (act. 6, 12 und 22) sowie die fachärztlichen Berichte von Dr. med. 
E._______  aus  der  Zeit  vom 16. Juni  1999  bis  10. November  2000 
(act. 3, 7, 11, 16 und 20) berücksichtigte.

6.1.1 Den  vor  Erlass  der  Verfügung  der  IV-Stelle  Graubünden  vom 
8. Juni  2000  erstellten  fachärztlichen  Berichten  vom  16.  Juni  1999, 
10. Februar 2000 und 8. Mai 2000 von Dr. med. E._______ (act. 3, 7 
und 11) kann unter anderem entnommen werden, dass der Beschwer-
deführer damals sowohl an einer schubförmig remittierenden multiplen 
Sklerose – mit grossem Schub im Juli/August 1996 und letztem Schub 
im  Januar  1999  –  als  auch  an  Ermüdbarkeit,  an  Taubheitsgefühlen 
beidseits im Bereich der unteren Extremitäten und an Sehstörungen 
litt. Dr. med. E._______ gelangte angesichts dieses Beschwerdebildes 
zum Schluss,  der  Beschwerdeführer  sei  in  seiner  Berufstätigkeit  als 
Chefmonteur vom 1. bis zum 15. November 1998 sowie vom 14. April 
1999 bis zum 2. Mai 1999 zu 100%, vom 16. November 1998 bis zum 
2. Januar 1999 und vom 8. März 1999 bis zum 13. April 1999 jeweils 
zu  50%  arbeitsunfähig  gewesen.  Ferner  attestierte  er  ihm  ab  dem 
3. Mai  1999  eine  Arbeitsunfähigkeit  von  60%  bis  80%  in  leidens-
angepassten  Verweisungstätigkeiten  sowie  eine  solche  von  50% als 
Chefmonteur, und er empfahl die Weiterbeschäftigung des Beschwer-
deführers in seiner angestammten Tätigkeit (act. 3 und 7). Gestützt auf 
diese  Schlussfolgerungen  bemass  die  Vorinstanz  in  der  Folge  den 
Invaliditätsgrad  des  Beschwerdeführers  auf  52.19%  (act.  8  und  10) 
und sprach ihm mit Verfügung vom 8. Juni 2000 eine halbe Invaliden-
rente zu. 

6.1.2 In seinen nach Erlass der Verfügung vom 8. Juni 2000 der IV-
Stelle  Graubünden am 18. August  2000 und 10. November 2000 er-
stellten Berichten diagnostizierte Dr. med. E._______ beim Beschwer-
deführer  nebst  der  multiplen  Sklerose  und  den  vorerwähnten 
Symptomen (vgl. E. 6.1.1 hiervor) ein chronisches lumbo-vertebrales 
Syndrom  bei  struktureller  Fehlform  der  Wirbelsäule  (lange  thorako-
lumbale  Kyphose,  leichte  Torsion),  degenerative  Veränderungen  der 
Wirbelsäule  (Chondrose  L2/3  mit  vorderer  und hinterer  Spondylose) 
sowie  einen  Zustand  nach  TUR-Blase  am  11.  April  1991  wegen 
papillarem Urothelkarzinom der rechten Blasenwand. Insbesondere die 
zusätzlich  zur  multiplen  Sklerose  diagnostizierte  Wirbelsäulen-
erkrankung  würdigend,  gelangte  er  zum  Schluss,  der  Gesundheits-
zustand des Beschwerdeführers habe sich verschlechtert; er sei  seit 
dem 1. April 2000 als Chefmonteur zu 70% bis 80% arbeitsunfähig. Ob 

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er in leidensangepassten Verweisungstätigkeiten zu 50% arbeitsfähig 
wäre,  wurde  offen  gelassen,  da  in  entsprechenden  zumutbaren  und 
möglichen Tätigkeiten die Erwerbschancen sehr gering wären (act. 16 
und 20). Davon ausgehend, dass dem Beschwerdeführer  ab dem 1. 
April  2000  eine  Erwerbstätigkeit  als  Chefmonteur  nicht  mehr 
zugemutet werden konnte und er in einer leidensangepassten Verweis-
ungstätigkeit als Magaziner, Betriebsangestellter oder Ersatzteillager-
angestellter  zu  50%  arbeitsfähig  war,  bemass  die  Vorinstanz  den 
Invaliditätsgrad auf 77% (act. 24 und 25).

6.2 Ihren  Vorbescheid  vom  17.  April  2007  (act.  67)  und  die  ange-
fochtene  Verfügung  vom  14.  August  2007  (act.  82)  erliess  die  Vor-
instanz im Wesentlichen gestützt auf die Stellungnahmen vom 23. Mai 
2006 (act. 51),  18. Juli  2006 (act. 53), 6. Februar 2007 (act. 65) und 
19. Juli  2007  (act.  79)  von  Dr.  med.  F._______  vom  regionalen 
ärztlichen Dienst Rhone (im Folgenden: RAD Rhone). 

6.2.1 In  seinen  Stellungnahmen würdigte  Dr. med. F._______  nebst 
den  Vorakten  insbesondere  einen  fachärztlichen  Bericht  vom  28. 
September 2006 von Dr. med. D._______ (act. 57) sowie fachärztliche 
Berichte  vom  5.  Oktober  2006  und  16.  Mai  2007  von  Dr.  med. 
C._______ (act. 58 und 71). 

Diesen fachärztlichen Berichten kann entnommen werden, dass beim 
Beschwerdeführer  eine  multiple  Sklerose  mit  einer  klinisch  milden 
Ataxie  und  einem  unsicheren  Gang  diagnostiziert  wurde.  Dr.  med. 
D._______  führte  zudem  an,  die  multiple  Sklerose  werde  nicht 
medikamentös  behandelt,  sei  seit  Jahren  „klinisch  stabil“,  und  die 
Aufnahme-  und  Kommunikationsfähigkeit  des  Beschwerdeführers 
seien gut. Auch leide der Beschwerdeführer weder an einer Dysarthrie 
noch  an  Problemen  beim  Urinieren  (act.  57).  Dr.  med.  C._______ 
stellte ferner eine gute Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule mit einem 
Fingerbodenabstand  von  0  cm  und  einen  normalen  physischen  All-
gemeinzustand fest  (act. 58 S. 2). Er gelangte zum Schluss, der Be-
schwerdeführer  sei  angesichts  seiner  multiplen  Sklerose mindestens 
zu 70% arbeitsunfähig (act. 71). 

In seinen Stellungnahmen gelangte Dr. med. F._______ zum Schluss, 
der Beschwerdeführer leide nicht mehr an den im Zusammenhang mit 
der  multiplen  Sklerose  ursprünglich  festgestellten  Sensibilitätsstör-
ungen  und  Ermüdungszuständen.  Da  zudem  keine  Wirbelsäulen-

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erkrankung bzw. Rückenbeschwerden mehr bestünden, der Beschwer-
deführer  überdies  keine  Probleme  mit  der  Schliessmuskulatur  habe 
und sich  sein physischer  Zustand im normalen Bereich  bewege, sei 
sowohl hinsichtlich der multiplen Sklerose als auch der Rückenleiden 
eine Verbesserung seines Gesundheitszustandes eingetreten. Infolge-
dessen sei  die dem Beschwerdeführer im Bericht  vom 16. Mai 2007 
von Dr. med. C._______ (act. 71) ohne weitere Begründung attestierte 
Arbeitsunfähigkeit  von 70% medizinisch nicht gerechtfertigt. Vielmehr 
sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer seit dem Zeitpunkt 
der  Untersuchung bei  Dr. med. D._______,  d.h. dem 28. September 
2006 (act. 57), in einer vorwiegend sitzend ausübbaren leichten oder 
mittelschweren Verweisungstätigkeit, wie zum Beispiel als Lieferant mit 
Fahrzeug,  Verkäufer,  Kassierer,  Billettverkäufer,  Rezeptionist  oder 
Telefonist,  zu  100%  arbeitsfähig  sei  (act.  65  und  79).  Gestützt  auf 
diese Schlussfolgerung sowie davon ausgehend, dass dem Beschwer-
deführer  die  Ausübung  seiner  bisherigen  beruflichen  Tätigkeit  als 
Chemonteur  nicht  mehr  zumutbar  ist,  bemass  die  Vorinstanz  den 
Invaliditätsgrad auf 60.95% (act. 66). 

6.3 Den mit  Replik vom 15. April  2008 eingereichten Röntgenbefund 
vom  21.  März  2008  sowie  den  Bericht  von  Dr.  med.  C._______ 
gleichen Datums, wonach der Beschwerdeführer seit dem Jahre 2003 
konstant an Beschwerden vom Nacken bis in den Kreuzbereich leide, 
und  die  Beweglichkeit  seiner  Wirbelsäule  mit  einem  Fingerboden-
abstand  von  40  cm  eingeschränkt  sei,  unterbreitete  die  Vorinstanz 
zusammen  mit  den  Vorakten  Dr.  med.  G._______  vom  ärztlichen 
Dienst zur Beurteilung (act. 83). 

6.3.1 In seiner Stellungnahme vom 26. Mai 2008 (act. 84) führte Dr. 
med. G._______ im Wesentlichen aus, es sei davon auszugehen, dass 
sich  die  multiple  Sklerose  anfänglich  in  einer  funktionell  stark  ein-
schränkenden Weise mit Paresen der unteren Extremitäten und einer 
Sensibilitätsstörung auf  Höhe thorakal  10  geäussert  habe. Da  diese 
Symptome nach einer Kortisonbehandlung zurück gegangen seien, im 
Bericht  vom 28. September  2006  von Dr. med. D._______  (act.  57) 
lediglich eine milde Ataxie und ein unsicherer Gang erwähnt würden, 
und im Bericht vom 21. März 2008 von Dr. med. C._______ überhaupt 
keine neurologischen Auffälligkeiten mehr genannt würden, bestünden 
keine  Zweifel  an  einer  wesentlichen  klinischen  und  funktionellen 
Verbesserung der  neurologischen Symptomatik. Angesichts  der Aus-
führungen  von  Dr.  med.  C._______  im  vorerwähnten  Bericht  sei 

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indessen davon auszugehen, dass sich die fluktuierend verlaufenden 
Rückenbeschwerden nicht wesentlich verbessert  hätten, obschon der 
Röntgenbefund  vom  21.  März  2003  nebst  einer  Bandscheibenver-
schmälerung  C3  bis  C  6  und  L3  bis  S1  lediglich  eine  altersent-
sprechend  zu  erwartende  generalisierte  Spondylose  dokumentiere. 
Bereits die Verbesserung der neurologischen Symptomatik rechtfertige 
aber  die  Schlussfolgerungen  vom  19.  Juli  2007  von  Dr.  med. 
F._______ zur (Rest-)Arbeitsfähigkeit (act. 79).

7.
In  den  der  Verfügung  der  IV-Stelle  Graubünden  vom  6.  September 
2001  zugrunde  liegenden  fachärztlichen  Berichten  von  Dr.  med. 
E._______ aus der Zeit vom 16. Juni 1999 bis 10. November 2000 (vgl. 
E. 6.1 f. hiervor)  wurden der Gesundheitszustand und die (Rest-)Ar-
beitsfähigkeit des Beschwerdeführers anhand der damaligen Vorakten 
sowie  gestützt  auf  allseitige,  die  geklagten  Beschwerden  berück-
sichtigende  medizinische  Untersuchungen  festgestellt,  und  nachvoll-
ziehbar sowie einleuchtend begründet; denselben kommt somit  auch 
im vorliegenden Verfahren ein erheblicher Beweiswert zu (vgl. E. 2.4.2 
hiervor). 

7.1 Es  kann  daher  auch  als  überwiegend  wahrscheinlich  erstellt 
gelten  (vgl.  E.  2.4.1  hiervor),  dass  Dr.  med.  E._______  die  beim 
Beschwerdeführer  diagnostizierte  schubförmig  remittierende  multiple 
Sklerose zu Recht als relativ stark invalidisierend erachtete – vor allem 
aufgrund  der  Symptome,  namentlich  der  Ermüdbarkeit  sowie  der 
Taubheitsgefühle  beidseits  im Bereich  der  unteren Extremitäten. Die 
Höhe  des  damals  festgestellten  Invaliditätsgrads  von  52.19%  war 
damit hauptsächlich wegen dieser Symptome gerechtfertigt. Aufgrund 
der  Berichte  vom 18. August  2000  und 10. November  2000 von Dr. 
med. E._______  (vgl.  E. 6.1.2  hiervor)  sowie  der  Angaben  des  Be-
schwerdeführers im Fragebogen für Rentenrevision vom 9. September 
2000 (vgl. act. 17 S. 1) ist zudem davon auszugehen, dass dieser auch 
noch  am  6.  September  2001,  im  Zeitpunkt  der  revisionsweise 
verfügten  Rentenerhöhung  (act.  32),  an  stark  invalidisierenden 
Symptomen der multiplen Sklerose litt. 

Die  am 6.  September  2001  verfügte  Rentenerhöhung  war  demnach 
ausschliesslich  durch  die  zusätzlich  diagnostizierten  Wirbelsäulen- 
bzw.  Rückenbeschwerden  gerechtfertigt  (vgl.  insbes.  auch  act.  20 
S. 3).

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7.2 Vor diesem Hintergrund sind denn auch die Stellungnahmen von 
Dr. med. F._______, auf der die angefochtene Verfügung im Wesent-
lichen beruht  (vgl. E. 6.2.1  hiervor),  und die  Stellungnahme von Dr. 
med. G._______ vom 26. Mai 2008 (vgl. E. 6.3.1 hiervor) überzeugend. 

Dem Bericht  vom 21. März 2008 von Dr. med. C._______  – der  Dr. 
med.  F._______  nicht  vorlag  – kann  zwar  durchaus  entnommen 
werden,  dass  der  Beschwerdeführer  nach  wie  vor  an  den  seit  dem 
Jahre 2003 perpetuierenden Wirbelsäulen- bzw. Rückenbeschwerden 
leidet.  Medizinisch  nachvollziehbar  ist  daher  auch  die 
Schlussfolgerung  von  Dr.  med.  G._______,  dass  –  obschon  eine 
altersentsprechende  Spondylose  diagnostiziert  wurde  – in  dieser 
Hinsicht  im  Vergleich  zur  Situation  am  6.  September  2001  keine 
wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustandes eingetreten ist. 

Da  den  fachärztlichen  Berichten  der  Des  med.  D._______  und 
C._______ (act. 57 und 58) nichts Gegenteiliges entnommen werden 
kann,  muss  allerdings  auch  davon  ausgegangen  werden,  dass  der 
Beschwerdeführer  (spätestens)  seit  September  2006  nicht  mehr  an 
den relativ stark invalidisierenden Symptomen der multiplen Sklerose 
(Taubheitsgefühle im Bereich der unteren Extremitäten sowie Ermüd-
barkeit; vgl. E. 7.1 hiervor) leidet. Diese Fachärzte erwähnen nur noch 
eine milde Ataxie sowie einen unsicheren Gang, und eine seit Jahren 
klinisch  stabile  multiple  Sklerose.  Die  Behauptung  des 
Beschwerdeführers,  seit  Erlass  der  Verfügung  der  IV-Stelle 
Graubünden  vom  6.  September  2001  hätten  sich  mehrere  Schübe 
ereignet  und  die  multiple  Sklerose  sei  für  einen  am  14.  Dezember 
2007  erlittenen  Verkehrsunfall  ursächlich  gewesen,  sind  in  keiner 
Weise  belegt.  Angesichts  der  Ergebnisse  der  fachärztlichen 
Abklärungen  erscheinen  die  behaupteten  Folgen  der  multiplen 
Sklerose medizinisch weder objektivier- noch nachvollziehbar. Sodann 
spricht  auch  die  Tatsache,  dass  die  Dres.  med.  D._______  und 
C.________  dem  Beschwerdeführer  einen  physisch  normalen  All-
gemeinzustand attestierten,  für  die  Zuverlässigkeit  der  von den Des 
med. F.______ und G.______ – jeweils in Kenntnis sämtlicher Vorakten 
– erstellten  Beurteilung  der  (Rest-)Arbeitsfähigkeit.  Die  Schluss-
folgerung  von  Dr.  med.  G._______,  wonach  der  Beschwerdeführer 
alleine schon aufgrund der Verbesserung der neurologischen Sympto-
matik  seit dem 28. September 2006 in einer leidensangepassten Ver-
weisungstätigkeit  zu  100%  arbeitsfähig  ist,  erscheint  unter  diesen 

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Umständen  medizinisch  nachvollziehbar  und  einleuchtend  –  nicht 
dagegen  diejenige  im  Kurzbericht  vom  16.  Mai  2007  von  Dr.  med. 
C._______, der dem Beschwerdeführer  – ohne Bezugnahme auf die 
Vorakten  und  ohne  jede  Begründung  – aufgrund  der  multiplen 
Sklerose undifferenziert  eine Arbeitsunfähigkeit  von  70%  attestierte 
(act. 71). 

7.3 Die  Feststellungen  und  Schlussfolgerungen  der  Des  med. 
F.______  und  G.______ sind  demnach  im  Ergebnis  nicht  zu 
beanstandenden. Daher  kann  als überwiegend wahrscheinlich erstellt 
gelten, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit 
dem 6. September  2001 (vgl. E. 5.5.1  hiervor)  insofern  in  revisions-
rechtlich  relevanter  Weise  verbessert  hat,  als  ihm  ab  dem  28. 
September 2006 hinsichtlich der in der Stellungnahme vom 6. Februar 
2007  von  Dr.  med.  F._______  aufgeführten  Verweisungstätigkeiten 
(act. 65) ein Arbeitspensum von 100% zuzumuten ist. 

Unter diesen Umständen erübrigt sich auch eine weitere medizinische 
Untersuchung, wie dies der Beschwerdeführer eventualiter beantragt. 
Insbesondere vermögen ein von Dr. med. C._______ irrtümlich falsch 
angegebenes  Untersuchungsdatum  sowie  der  Umstand,  dass  die 
ärztlichen Untersuchungen nur relativ kurze Zeit gedauert haben (vgl. 
lit.  I  hiervor),  nichts  an  der  Beweistauglichkeit  der  aktenkundigen 
Berichte der  Des med. D._______ und C._______ zu ändern. Diese 
Berichte und ihre einlässliche Beurteilung durch den RAD Rhone und 
den  ärztlichen  Dienst  der  Vorinstanz  zeigen  vielmehr  auf,  dass  in 
Thailand allseitige und die geklagten Beschwerden berücksichtigende 
Untersuchungen  stattgefunden  haben.  Zusammen  mit  den  übrigen 
Verfahrensakten ergeben sie ein umfassendes Bild, das durchaus eine 
zuverlässige Beurteilung des für den streitigen Rentenanspruch mass-
geblichen  Gesundheitszustandes  und  dessen  Auswirkungen  auf  die 
Arbeitsfähigkeit  des  Beschwerdeführers  im  vorliegend  interessieren-
den  Zeitraum  ermöglicht.  Da  zudem  keine  Anhaltspunkte  für  das 
Vorliegen  weiterer  gesundheitlicher  Beschwerden bestehen,  ist  nicht 
einzusehen, inwiefern die eventualiter  beantragte Beweismassnahme 
am  rechtserheblichen  Sachverhalt  etwas  Entscheidwesentliches  zu 
ändern  vermöchte.  In  antizipierter  Beweiswürdigung  ist  daher  auf 
diese Beweismassnahme zu verzichten (vgl. E. 2.4.1 hiervor).

8.
Aufgrund  einer  Gegenüberstellung  des  hypothetischen  Validenein-

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kommens  und  des  aus  zumutbarer  Verweisungstätigkeit  erzielbaren 
Invalideneinkommens bemass die Vorinstanz den Invaliditätsgrad des 
Beschwerdeführers auf 60.95% (act. 66).

8.1 Den Akten kann entnommen werden, dass der Beschwerdeführer 
bei der B._______ vom 13. Mai 1991 bis zum 1. November 1998 zu 
100%  als  Chefleitungsmonteur  arbeitete  und  ein  Jahreseinkommen 
von  Fr. 106'047.-  erzielte  (act.  3  S. 1,  6  S. 9  bis  10  und  10  S. 3). 
Danach arbeitete er in dieser Firma krankheitsbedingt noch bis Ende 
März 2000 zu 50% in der gleichen Funktion. Ab dem 1. April 2000 war 
ihm die Ausübung der angestammten Tätigkeit nicht mehr möglich und 
er ging keiner Erwerbstätigkeit mehr nach (act. 20 S. 1, 22 S. 2, 24. S. 
2 und 25 S. 3). Es war daher durchaus gerechtfertigt,  dass die Vor-
instanz – wie bereits die IV-Stelle Graubünden – für das Jahr 1998 auf 
ein Valideneinkommen von Fr. 106'047.- schloss (act. 10 S. 3 und 66). 
Ebenso wenig ist zu beanstanden, dass sie das Invalideneinkommen 
anhand der  Tabellenlöhne  gemäss den  vom Bundesamt  für  Statistik 
herausgegebenen  Lohnstrukturerhebungen  (im  Folgenden: LSE) 
bemass (vgl. E. 5.4 ff. hiervor).

8.1.1 Entgegen der Berechnung der Vorinstanz sind allerdings die Ver-
gleichseinkommen aufgrund der Verhältnisse im Jahre 2006 und nicht 
2004 zu bemessen (vgl. act. 66), ist doch von einer Verbesserung der 
Leistungsfähigkeit  ab  dem  28.  September  2006  auszugehen.  Das 
Valideneinkommen von Fr. 106'047.- ist daher unter Berücksichtigung 
der bis zum Jahre 2006 eingetretenen Nominallohnentwicklung zu be-
stimmen.  Aufgrund  der  in  den  Tabellen  "T1.1.93  Nominallohnindex, 
Männer,  Abschnitt  F, Baugewerbe,  1993-2001  bzw. 2002-2007"  des 
Bundesamtes für Statistik (im Folgenden: BFS) festgehaltenen Indizes 
für die Jahre 1998 und 2006 von 105 bzw. 115.3 Punkten resultiert ein 
Valideneinkommen im Jahre 2006 von Fr. 116'449.71 ([Fr. 106'047.-  x 
115.3] / 105 = Fr. 116'449.71), also von monatlich Fr. 9'704.14.

8.1.2 Da dem Beschwerdeführer die Ausübung der letzten beruflichen 
Tätigkeit  als  Chefmonteur  nicht  mehr  zuzumuten  ist,  indessen  zu 
100%  Verweisungstätigkeiten  im  Gross-  und  Detailhandel  sowie  im 
Sektor Dienstleistungen für Unternehmen (vgl. act. 65 S. 2 sowie act. 
66), ist  zur  Bestimmung  des  Invalideneinkommens  von  einem  in 
diesen  Tätigkeiten  durchschnittlich  im  Jahre  2006  erzielbaren  Ein-
kommen  von  monatlich  Fr.  4'579.33  auszugehen  (vgl.  LSE  2006, 
Privater Sektor, TA 1, Ziff. 51, 52, 70-74, Männer, Anforderungsniveau 

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4 [einfache und repetitive Tätigkeiten] sowie Urteil  des EVG I 655/02 
vom 16. Juli  2003 E. 2.3). Diesem Tabellenlohn liegt eine Arbeitszeit 
von 40 Stunden pro Woche zugrunde, so dass unter Berücksichtigung 
der durchschnittlichen Arbeitszeit in sämtlichen Sektoren von wöchent-
lich 41.7 Stunden im Jahr 2006 (vgl. BGE 126 V 75 E 3b/bb; Die Volks-
wirtschaft, 2007, Heft 12, Tabelle B 9.2) ein monatliches Invalidenein-
kommen von Fr. 4'773.95 bei  vollzeitiger  Tätigkeit  resultiert. Die Vor-
instanz hat sodann von dem mittels Tabellen ermittelten Invalidenein-
kommen einen leidensbedingten Abzug von 20% vorgenommen (act. 
66),  was  angesichts  des  Alters  des  Beschwerdeführers,  der  ge-
leisteten  Dienstjahre,  der  Dauer  seiner  leidensbedingten  Ein-
schränkung sowie des Umstandes, dass er eine für ihn gänzlich neue 
Verweisungstätigkeit  antreten  muss,  gerechtfertigt  ist  (vgl.  zum 
Ganzen: BGE 126 V 75 E. 5a mit  Hinweisen). Demnach beträgt das 
heranzuziehende monatliche Invalideneinkommen Fr. 3'819.16.

8.2 Aus  der  Gegenüberstellung  der  massgeblichen  Einkommen  re-
sultiert ein Invaliditätsgrad von aufgerundet 61% ([9'704.14 – 3'819.16] 
x 100 / 9'704.14 = 60.64%), was den Anspruch auf eine Dreiviertels-
invalidenrente begründet (vgl. E. 5.2 hiervor; zur Aufrundung BGE 130 
V  121  E.  3.2).  Anzumerken  bleibt,  dass  selbst  bei  Vornahme  eines 
maximal zulässigen leidensbedingten Abzugs von 25% (vgl. BGE 126 
V 75 E. 5b/cc ) keine höheren Rentenansprüche resultieren würden. 
Zudem ist festzuhalten, dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer zu 
Recht weiterhin eine entsprechende Zusatzrente für seine Ehefrau zu-
erkannt hat (vgl.  UELI KIESER,  Alters- und Hinterlassenenversicherung, 
in: Ulrich Meyer (Hrsg.), Soziale Sicherheit, Schweizerisches Bundes-
verwaltungsrecht Bd. XIV, 2. Aufl., Basel/Genf/München 2007, S. 1327 
Rz. 379, mit Hinweisen).

9.
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Vorinstanz den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  vollständig  und  korrekt  ermittelt,  und 
die  ganzen  Invalidenrenten  des  Beschwerdeführers  im  Ergebnis  zu 
Recht revisionsweise auf Dreiviertelsinvalidenrenten herabgesetzt hat. 
Demnach ist auch die Rüge nicht gerechtfertigt,  die Vorinstanz habe 
willkürlich gehandelt  (vgl. lit. I  hiervor; zum Willkürverbot etwa  ULRICH 
HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN,  Allgemeines  Verwaltungsrecht, 
5. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2006, Rz. 524 ff.). Die Beschwerde ist ab-
zuweisen.

Seite 24

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10.
Laut  einer  im  vorliegenden  Verfahren  am  5.  Februar  2008  einge-
reichten  Übersetzung  vom  20.  April  2007  einer  thailändischen  Ge-
burtsurkunde, ist der Beschwerdeführer am 28. März 2007 –  also vor 
Erlass der angefochtenen Verfügung  – Vater einer Tochter geworden. 
Den Akten kann nicht  entnommen werden,  dass er  diesen Umstand 
der Vorinstanz mitgeteilt hätte, so dass die Frage nach der Ausrichtung 
einer  Kinderrente  nicht  Gegenstand  der  angefochtenen  Verfügung 
bildete  und vom Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens nicht 
umfasst ist (vgl.  CHRISTOPH AUER, in:  Kommentar zum VwVG, Rz. 10 ff. 
zu Art. 12). Daher ist die Eingabe des Beschwerdeführers vom 5. Feb-
ruar 2008 sinngemäss als Gesuch um Ausrichtung einer Kinderrente 
zu qualifizieren und die  Eingabe samt Beilagen ist  der Vorinstanz zur 
Prüfung dieses Gesuchs zu übermitteln. 

11.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung. 

11.1 Nachdem das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche 
Rechtspflege abgewiesen wurde (vgl. lit. H hiervor), hat er als unter-
liegende Partei die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG), 
die sich aus der Gerichtsgebühr und den Auslagen zusammensetzen. 
Sie werden unter Berücksichtigung des Umfanges und der Schwierig-
keit der Streitsache im vorliegenden Verfahren auf pauschal Fr. 400.- 
festgesetzt (Art. 63 Abs. 4bis  VwVG sowie Art. 1, 2 und 4 des Regle-
ments vom 21. Februar  2008 über die Kosten und Entschädigungen 
vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR  173.320.2])  und  mit 
dem bereits  geleisteten Verfahrenskostenvorschuss in  gleicher  Höhe 
verrechnet. 

11.2 Als  unterliegender  Partei  kann  dem  Beschwerdeführer  keine 
Parteientschädigung  zugesprochen  werden  (Art.  64  Abs.  1  VwVG e 
contrario).  Die  obsiegende  Vorinstanz  hat  nach  Art.  7  Abs. 3  VGKE 
keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Seite 25

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Eine Kopie der Eingabe vom 5. Februar 2008 samt Beilagen wird der 
Vorinstanz zur Prüfung als  Gesuch des Beschwerdeführers um Aus-
richtung einer Kinderrente übermittelt.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr.  400.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 400.- verrechnet.

4.
Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die  Vorinstanz  (Ref-Nr. _______; Beilage:  Kopie  der  Eingabe des 

Beschwerdeführers vom 5. Februar 2008 samt Beilagen in Kopie)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Stefan Mesmer Marc Wälti

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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