# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** da702a8d-dcd7-5ab6-af1a-2e2388aec7fb
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-10-25
**Language:** de
**Title:** Rentenrevision. Aufhebung der bisherigen ganzen Invalidenrente zufolge Verbesserung. Bidisziplinäres Gutachten ist beweiskräftig. Aggravation. Einkommensvergleich ergibt keinen rentenbegründenden Invaliditätsgrad. (BGE 9C_821/2019)
**Docket/Reference:** IV.2017.01341
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2017.01341.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2017.01341
V. Kammer
Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Philipp
Sozialversicherungsrichterin Senn
Gerichtsschreiberin Muraro
Urteil
vom
25. Oktober 2019
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwalt Markus Bischoff
Schifflände 22, Postfach, 8024 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.1
Die 1966 geborene
X.___
, welche in ihrem Heimatland die Ausbildung
zur
diplomierten
Krankenschwester
AKP
absolviert hatte, reiste 1991 in die Sc
hweiz ein, wurde Mutter zweier Kinder (1994 und 1996) und arbeitete ab August 1997 in der
Y.___
Klinik
Z.___
als Krankenschwester. Am 31. Janu
ar 2003
(Eingangsdatum)
meldete sie sich unter Hinweis auf eine Diskus
hernie C5/6 (Spondylodese C5/6), chronische Schmerzen im Nacken- und Schul
ter
bereich mit Ausstrahlung in Rücken und Arme sowie auf Depressionen, be
stehend seit Januar 2002, bei der
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
,
zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2
, Urk. 6/3/4-5
und Urk. 6/7).
Mit Ver
fügung vom 24.
Juni 2003 sprach die IV-Stelle der Versicherten ab dem 1. Januar 2003 eine ganze Rente der Invalidenversicherung bei einem Invaliditätsgrad von 100 % zu (Urk. 6/15-16). Mit Mitteilungen vom 28. Juni 2005 (Urk. 6/24) und 23. Oktober 2009 (Urk. 6/32) wurde der bisherige Anspruch auf eine ganze Rente
der Invalidenversicherung bei unverändertem Invaliditätsgrad von 100 % bestätigt
.
1.2
Im Rahmen des im Jahr 2014 von Amtes wegen eingeleiteten
Rentenr
e
visions
verfahrens (vgl. den
am 10.
Dezember 2014
von der Versicherten ausgefüllten
Fragebogen
[Urk. 6/34])
wurde
der Versicherten
von der IV-Stelle am 9. April 20
15 eine
bidisziplinäre
medizinische Untersuchung in Aussicht gestellt (Urk. 6/41
). Nach Intervention
der Versicherten (vgl. Urk. 6/47 und Urk. 6/52 f.) wurde der
Gut
achtensauftrag bei den ursprünglich vorgesehenen Gutachtern am 20. Novem
ber 2015 storniert (Urk. 6/56 und Urk. 6/58). Mit Mitteilung vom 14. Dezember 2015 wurde eine
bidisziplinäre
medizinische Untersuchung bei der
A.___
AG
vorgeschlagen (Urk. 6/60).
Sodann
wurde der Versicherten
m
it Mitteilung vom 15. Januar 2016 Frist ange
setzt, um bis am 29. Januar 2016 allfällige Einwände gegen die Gutachter geltend zu machen (Urk. 6/63). Nachdem die Versicherte mit Eingabe vom 29. Januar 2016 Einwand erhoben hatte und die Gutachtensstelle als versichertenfeindlich und die ausgewählten Gutachter als invalidenversicherungsfreundlich bezeichnet hatte (Urk. 6/65), hielt die IV-Stelle mit Zwischenverfügung vom 4. Februar 2016 an der Gutachterstelle
A.___
AG
sowie den vorgesehenen Gutachtern fest (Urk. 6/67). Diese Verfügung blieb unangefochten.
Die
A.___
AG erstattete das
bidisziplinäre
Gutachten in den Fachdisziplinen Psychiatrie und Rheumatologie am 2. August 2016 (Urk. 6/71/1-49). Mit Vorbe
scheid vom
13. Oktober 2016 wurde
der Versicherten
die Einstellung der Invali
denrente in Aussicht gestellt (Urk. 6/74). Am 26. Oktober 2016 wurden
ihr
beruf
liche Massnahmen in Form einer
vom 1. November 2016 bis 30.
April 2017
dau
ernden
Arbeitsvermittlung gewährt (Urk. 6/80). Am 4. Januar 2017 schloss die IV-Stelle die Eingliederungsmassnahmen ab und
nahm zur Kenntnis, dass die Versicherte
per 16. Januar 2017 eine
Stelle im
B.___
antritt
(Urk. 6/96). Mit Eingabe vom 9. Januar 2017 erhob die Versicherte Einwand gegen den Vorbescheid (Urk. 6/97).
D
ie IV-Stelle hob die bisherige ganze Rente der Invalidenversicherung
m
it Verfügung vom 28. September 2017
(Urk. 6/106) respektive 8. November 2017
(Urk. 2 [= Urk. 6/108])
auf Ende
des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf.
2.
Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 7. Dezember 2017 Beschwerde
und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr weiterhin mindestens eine
Viertelsrente
auszurichten
(Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 31. Januar 2018 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwer
de
führerin mit Verfügung vom 2. Februar 2018 angezeigt wurde (Urk. 7).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des
Bundesgesetz
es
über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts
[ATSG]). Sie kann Folge von Geburts
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]
)
. Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein
trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre
chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten
an
spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Ände
rung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs-
oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Fe
rner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachver
halts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbe
acht
lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).
Liegt in diesem Sinne ein Revi
sions
grund vor, ist der Rentenanspruch in recht
licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).
1.3
1.3
.1
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi
schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl.
BGE 139 V 547
E. 5,
131 V 49
E. 1.2,
130 V 352
E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4).
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.
3
.2
Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung).
Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit
lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlich
keit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweis
belastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).
1.3
.3
Rechtsprechungsgemäss liegt regelmässig kein versicherter Gesundheitsschaden vor, soweit die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstellation beruht. Dies trifft namentlich zu, wenn: eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen oder Einschränkungen und dem gezeigten Verhalten oder der Anamnese besteht; intensive Schmerzen angegeben werden, deren Charakterisierung jedoch vage bleibt; keine medizinische Behandlung und
Therapie in Anspruch genommen wird; demonstrativ vorgetragene Klagen auf d
en Sachverständigen unglaubwürdig wirken oder wenn schwere Einschrän
kungen im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfeld jedoch weitgehend intakt ist. Nicht per se auf Aggravation weist blosses verdeutlichendes Verhalten hin (BGE 141 V 281 E. 2.2.1, BGE 131 V 49 E. 1.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_899/2014 vom 2
9.
Juni 2015 E. 4.1 mit Hinweisen).
Eine auf Aggravation oder vergleichbaren Konstellationen beruhende Leistungs
einschränkung vermag einen versicherten Gesundheitsschaden nicht leichthin auszuschliessen, sondern nur, wenn im Einzelfall Klarheit darüber besteht, dass nach plausibler ärztlicher Beurteilung die Anhaltspunkte für eine klar als solche ausgewiesene Aggravation eindeutig überwiegen und die Grenzen eines bloss verdeutlichenden Verhaltens zweifellos überschritten sind, ohne dass das
aggra
vatorische
Verhalten auf eine verselbständigte, krankheitswertige psychische Störung zurückzuführen wäre (vgl. BGE 143 V 418 E. 8.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 6.1 und 9C_899/2014 vom 2
9.
Juni 2015 E. 4.2).
Steht fest, dass eine anspruchsausschliessende Aggravation oder ähnliche Kon
stellation im Sinne der Rechtsprechung gegeben ist, erübrigt sich die Durch
führung eines strukturierten Beweisverfahrens nach BGE 141 V 281 (vgl. BGE
141 V 281 E. 2.2.2; Urteil des Bundesgerichts 9C_899/2014 vom 2
9.
Juni 2015 E. 4.4).
1.4
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.5
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel
len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa
rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell
ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi
schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus
einandersetzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol
gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut
lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung im Wesent
lichen, die Beschwerdeführerin habe
aufgrund ihrer psychischen Beschwerden
seit Januar 2003 eine ganze Invalidenrente bezogen. Im Rahmen der per Oktober 2014 eingeleiteten Rentenrevision sei eine Veränderung des Gesundheitszustands festgestellt worden. Ein generalisierte
s
Weichteilschmerzsyndrom habe im aktuel
len Gutachten nicht mehr festgestellt werden können. Psychiatrisch habe
sodann
kein schwerer psychischer Gesundheitsschaden me
hr nachgewiesen werden können; e
s hätten sich
hingegen
deutliche Zeichen der Aggravation
gezeigt
.
Der
Einkommensvergleich ergebe keinen rentenbegründenden Invaliditätsgrad (Urk. 2
).
2.2
Demgegenüber brachte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom 7. Dezember 2017 vor,
es sei weder auf das Gutachten der
A.___
AG abzustellen noch sei der Einkommensvergleich korrekt. Zum einen sei nicht nachvollziehbar, weshalb kein polydisziplinäres Gutachten mit einem orthopädischen Teilgutach
ten in Auftrag gegeben worden sei, zumal gerade die Orthopädie Funktions
ein
schränkungen, welche von der Wirbelsäule herrührten, genau beleuchte. Das
bidis
z
i
plinäre
Gutachten sei damit ungenügend, und die Abklärungspflicht sei verletzt. Zum anderen seien die Gutachter
Dres
.
C.___
und
D.___
befangen. Gemäss dem Reporting 2014 der
SuisseMED
@P
zeichne
sich die
A.___
AG durch eine ausgesprochen versichertenfeindliche Haltung aus.
Eine IV-freundliche Haltung hätten auch die Gutachter
Dres
.
C.___
und
D.___
. Auffallend sei zudem, dass Dr.
C.___
erst seit kurzer Zeit über die Zulassu
ng als Arzt in der Schweiz verfüge
. Offenbar sei er hier nie als Arzt praktisch tätig ge
wesen, sondern sei einzig als Gutachter eingesetzt worden. Als Psychiater brauche er einen besonderen Zugang zum Menschen. Dazu gehörten auch die Kenntnisse des kulturellen Hintergrundes. Dieser Hintergrund sei in Deutschland ein völli
g anderer als in der Schweiz.
Dr.
C.___
sei deshalb für psychiatrische Begutach
tungen ungeeignet. Das Gutachten sei auch inhaltlich ungenügend. Es liege keine schlüssige Argumentation für das Vorliegen einer Aggravation oder einer Simu
lation vor.
Bloss aus dem Umstand, dass trotz Therapie keine Besserung des Ge
sundheitszustands eingetreten und keine Arbeit aufgenommen worden sei, zu schliessen, die Beschwerdeführerin aggraviere, sei eine einfach gestrickte Argu
men
tation. Schliesslich sei weder das Validen- noch das Invalideneinkommen korrekt ermittelt worden (Urk. 1).
3.
Den nachfolgenden Erwägungen ist vorauszuschicken, dass eine Verbesserung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin ausgewiesen ist, nachdem sie in der Vergangenheit eine ganze Invalidenrente, ausgehend von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit, bezogen hatte und seit dem 16. Januar 2017 wieder eine 60%ige Tätigkeit als Pflegefachfrau ausübt (Urk. 6/99/3-4, Urk. 6/104 und Urk. 1 S. 7). Es besteht somit Anlass für eine Rentenrevision, deren Voraussetzung eine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen ist (E. 1.1). Weite
rungen hierzu erübrigen sich. Zu prüfen bleibt, ob auf die gutachterliche Ein
schätzung abgestellt werden kann.
4.
Im
bidisziplinären
Gutachten der
A.___
AG vom 2. August 2016, welches auf psychiatrischen und rheumatologischen Untersuchungen basiert, wurde als Diag
nose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein
residuelles
zervikospondy
logenes
Schmerzsyndrom bei Status nach Dekompression und Spondylodese C5/C6 wegen grosser Diskushernie C5/C6 links mit
interkorporellem
Durchbau C5/C6,
Chondrose
C4/5 und
sehr
leicht ausgeprägter segmentaler Instabilität C4/5 diagnostiziert. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden eine
Dysthymia
(ICD-10: F34.1) sowie anamnestisch ein generalisiertes Weich
teilschmerzsyndrom diagnostiziert (Urk. 6/71/10).
Die Gutachter hielten sodann fest, i
m Rahmen
der
Untersuchungen
hätten
drei Störungsbilder festgestellt werden
können
, wobei sich das rheumatologische Krank
heitsbild partiell auf die Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf, nicht aber auf diejenige in
einer Verweistätigkeit auswirke.
Im Einzelnen sei festzu
halten, dass der Beschwerdeführerin d
ie bisherige Arbeitstätigkeit als Kranken
schwester aus rheumatologischer Sicht nicht mehr in vollem Umfang zu
mutbar sein dürfte
, ausser in der Funktion einer Ausbildnerin beziehungsweise zur Be
treu
ung von auszubildenden Fachangestellten. Für die bisherige Tätigkeit dürfte aus rheumatologischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 60
% bestehen. Dem
ge
genüber könne
der
Beschwerdeführerin
eine dem Leiden angepasste Verweis
tätigkeit in vollem Umfang zu
gemutet werden,
ohne rheumatologisch begründ
bare
Leistungsminderung. Bei einer all
fälligen beru
flichen Wiedereingliederung seien
Arbeitstätigkeiten, welche die repetitive Rotation beziehungsweise Rekli
na
tion der Halswirbelsäule erforder
ten, Arbeitstätig
keiten in der monotonen Vor
nei
ge
haltung des Nackens und Arbeitstätigkeiten ohne die Möglichkeit zu Wech
sel
po
sitionen
zu vermeiden
.
Aus psychi
atrischer Sicht
könne
der bisherigen Einschätzung, die
Beschwerdeführerin
leide an einer schweren depressiven Er
kran
kung, nicht gefolgt werden.
Sofern
überhaupt ein Störungsb
ild von Krank
heits
wert vorliege
, was hinsichtlich der Ergebnisse im Beschwerdevalidierungstest
j
edenfalls partiel
l in Zweifel gezogen werden müsse, könn
e dies
es
allenfalls als
Dysthymia
gewertet werden. Eine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit der
Beschwerdeführerin sei
nicht erkennbar
(Urk. 6/71/10)
.
Aus psychiatrischer Sicht
bestünden Hinweise, dass die Beschwerdeführerin mindestens aggraviere
; auch eine Simulation, also das zielgerichtete Vortäuschen nicht vorhandener Symp
tome, könne nicht ausgeschlossen werden. Es könne nicht mit Sicherheit fest
gestellt werden, ob überhaupt einmal eine psychiatrische Symptomatik vorge
legen habe, da die Symptomatik der Beschwerdeführerin
bisher
nicht kritisch hinterfragt worden sei. Dies sei nun anhand der beschriebenen Auffälligkeiten nachgeholt worden
(Urk. 6/71/11, Urk. 6/71/13 und Urk. 6/71/18 f.).
Hinsichtlich der rheumatologischen Symptomatik könne das früher beschriebene genera
li
sierte Weichteilschmerzsyndrom nicht mehr verifiziert werden; an den peripheren Ge
lenk
en der oberen und unteren Extremitäten seien keine alltagsrelevanten Pathologien feststellbar. Diese Aussage gelte auch für die unteren Abschnitte der Wirbelsäule (Urk. 6/71/11).
Im psychiatrischen Teilgutachten wurde
darüber hinaus festgehalten, es stelle sich zum einen die Frage, ob
die
depressive
Erkrankung, sollte sie in der vom Behand
ler angenommenen Schwere überhaupt vorhanden
gewesen sein
, leitlinieng
erecht be
handelt worden sei und
ob eine relevante Erkrankung überhaupt vorliege. Sollte dies der Fall sein, so seien die entsprechenden Symptome, auch vor dem Hin
ter
grund des signifikant schlechten Abschneidens in den durchgeführten Be
schwer
devalidierungstests, als allenfalls leicht anzusehen und als
Dysthymia
ein
zuord
nen. Mithin sei eine
Auswirkung auf die Arbeitsfähig
keit der Beschwerde
führerin
nicht erkennbar. Die Einschätzung des begutachtenden Psychiaters stehe derje
nigen des behandelnden Psychiaters und Psychotherapeuten der Beschwer
de
füh
rerin diametral gegenüber. Dies könne nur dadurch erklärt werden, dass der Behandler, was ihm nicht vorzuwerfen sei, offenbar nie in Betracht gezogen habe, dass die Beschwerdeführerin die ihm berichteten Beschwerden mindestens erheb
lic
h aggraviere (Urk. 6/71/30 f.). Die Ergebnisse des Tests
of
Memory
Malingering
(TOMM) sprächen mindestens für eine erhebliche Aggravation, wobei eine Simulation nicht sicher ausgeschlossen werden könne (Urk. 6/71/27).
5.
5.1
Das
bidisz
i
plinäre
Gutachten
der
A.___
AG vom 2. August 2016
vermag die an eine beweiskräftige ärzt
liche Expertise gestellten Anforderungen vollumfänglich zu erfüllen (E.
1.5
).
So tätigten die Gutachter sorgfältige, umfassende Abklä
rungen, berücksichtigten die geklagten Beschwerden und begründeten ihre Ein
schätzung in nachvollziehbarer Weise sowie in Auseinandersetzung mit den
Vorakten
. Sie legten die medizinischen Zusammenhänge und die medizinische Situation einleuchtend dar und begründeten ihre Folgerungen nachvollziehbar.
Die von der
Beschwerdeführer
in
vorgebrachten Einwände vermögen nichts an der Verwertbarkeit des Gutachtens zu ändern
, was nachfolgend aufzuzeigen ist
.
5.2
In somatischer Hinsicht stand die Abklärung der Ein
schränkungen zufolge der
Hals
wi
rbelsäulenproblematik im Vorder
grund. Mit dem Bewegungsapparat be
fassen sich sowo
hl Ärzte der Fachbereiche Ortho
pädie als auch der Rheuma
tologie, weshalb nicht zu beanstanden ist, dass (allein) eine rheumatologische Begutachtung s
tattfand (vgl. dazu auch die Ur
teile
des Bundesgerichts
9C_793/2016
vom 3. März 2017 E. 4.1.1 sowie 9C_312/2014 vom 19. September 2014 E. 4.1.2).
Kommt hinzu, dass die Beschwerdeführerin den Tatbeweis für die Richtigkeit der Einschätzung des begutachtenden Rheumatologen, welcher ihr betreffend die bisherige Tätigkeit als Pflegefachfrau eine 60%ige Arbeitsfähigkeit attestiert hatte, selbst erbrachte: Sie trat per 16. Januar 2017 beim
B.___
eine Festanstellung in einem 60 %-Pensum an (vgl. den Anstellungsvertrag vom
5.
beziehungsweise 13. Januar 2017 [Urk. 6/99/3-4] sowie die Meldung der Beschwerdeführerin vom 23. Juni 2017, sie habe die Probezeit erfolgreich bestanden und sie sei mit der Arbeitssituation zufrieden, obwohl sie körperlich merke, dass drei Tag
e
pro Woche das maximal Machbare seien. Zusätzlich solle sie noch einige Weiterbildungen absolvieren [Urk. 6/104]).
Die Beschwerdeführerin übt
e
diese Tätigkeit auch im Zeitpunkt der Beschwer
deerhebung
noch
aus, was der Beschwerdeschrift vom 7. Dezember 2017 ent
nommen werden kann (Urk. 1 S. 7).
In Anbetracht dessen ist
nicht ersichtlich,
in
wiefern eine zusätzliche Begutachtung durch einen Orthopäden weitere Erkennt
nisse über die Arbeitsfähigkeit zu Tage fö
rdern
könnte
, weshalb darauf
in anti
zipierter Beweisw
ürdigung (vgl. BGE 122 V 157 E.
1d mit Hinweisen) verzichtet werden kann.
Bei der bisherigen Tätigkeit als Pflegefachfrau handelt es sich nicht um eine opti
mal angepasste Tätigkeit, weshalb die Arbeitsfähigkeit in einer optimal ange
passten Tätigkeit selbstredend höher sein muss. Dass der begutachtende Rheuma
to
loge von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer optimal angepassten Tätig
keit
ohne Belastung der Halswirbelsäule
ausging, erweist sich als nachvollziehbar und überzeugend.
5.3
Der psychiatrische Gutachter
diagnostizierte aufgrund der im Zeitpunkt der Untersuchung zum depressiven Pol hin verschobenen Affektivität, mit der Mög
lichkeit zur Aufheiterung bei einer nur marginal beeinträchtigten affektiven Schwingungsfähigkeit (Urk. 6/71/26), eine Dysthymie (Urk. 6/71/27).
Abgesehen von
der
leicht beeinträchtigten Affektivität
wurde
ein
im Wesentlichen unauf
fälliger
Befund
erhoben
(Urk. 6/71/25 f.). In diametralem Gegensatz
zur gutach
terlichen Beurteilung
steht die Einschätzung des behandelnden Psychiaters
Dr.
med.
E.___
, welcher der Beschwerdeführerin aufgrund einer (schweren) depressiven Entwicklung seit Jahren eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert hatte (vgl.
die Berichte vom 26. März 2003 [
Urk. 6/11
]
,
20. Juni 2005 [
Urk. 6/22
]
und
5. September 2009 [
Urk. 6/29
]
)
, und welcher auch im aktuellen Renten
revisionsverfahren von einem unveränderten Gesundheitszustand berichtete (un
da
tierter Bericht mit Eingang bei der Beschwerdegegnerin am 21. Januar 2015 [Aktenverzeichnis Urk. 6/0 und Urk. 6/38]). I
n Bezug auf
die
Beurtei
lung des behandelnden Psychiaters ist zum einen
der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen,
dass behandelnde Ärzte und Ärz
tinnen mitun
ter im Hin
blick auf ihre auf
tragsrechtl
iche Vertrauensstel
lung in Zwei
felsfällen eher zu Gunsten ihrer Patien
tin
nen und Patienten aussagen (BGE
125 V 351 E. 3b/cc).
Zum anderen
ergaben sich aus dem anlässlich der psychiatrischen Untersuchung durchgeführten Vali
dierungstest
TOMM
(
Test
of
Memory
Malingering
)
deutliche Hinweise auf eine erhebliche
Aggravation. Beim besagten Validierungstest
handelt es sich um einen am weitesten verbreiteten und am besten untersuch
ten Beschwerde
validier
ungs
test (Urk. 6/71/27 inklusive Fussnote).
Es trifft somit nicht zu, dass
– wie dies die Beschwerdef
ührerin darzustellen versuchte
(Urk. 1 S. 5) –
der psychiatrische Gutachter
die Aggravation
einzig damit begründet
e
, dass trotz regelmässiger Therapie und Medikation keine Besserung des Gesund
heitszustand
es eingetreten sei; der letztgenannte Faktor unterstreicht
die Testergebnisse
betreffend Aggra
vation
aber
zusätzlich. Dasselbe gilt für den Umstand, dass sich die Be
schwer
deführerin anlässlich der psychiatrischen Untersuchung vom 16. Juni 2016 als
nicht arbeitsfähig bezeichnete, da ihre Symptomatik einfach zu
schwer sei (Urk. 6/71/25),
sie aber bereits per 16. Januar 2017 aufgrund eigener Suchbe
mühungen eine unbefristete Stelle als Pflegefachfrau mit einem Arbeitspensum von
60
% antreten konnte (Urk. 6/95/1 und Urk. 6/99/3-4).
Jedenfalls
ist
in der Expertise
des begutachtenden Psychiaters
nichts auszu
machen, was
den
Anschein der
persönlichen
Voreingenommenheit
zu begründen vermöchte.
5.4
Die
Vorbringen
der Beschwerdeführerin
gegen
die
Auswahl der
Gutachtensstelle sowie die
Gutachter
(vgl. Urk. 1 S. 4 f.)
gehen sodann fehl
.
Bereits im Ver
wal
tungsverfahren
hatte
sie
geltend gemacht, die
A.___
AG vertrete eine ver
si
cher
tenfeindliche Haltung
beziehungsweise die Gutachter verträten eine IV-freund
liche Haltung
und Dr.
C.___
verfüge erst seit kurzer Zeit über eine Zulassung in der Schweiz und habe daher zu wenige Kenntnisse des hiesigen kulturellen Hintergrunds (Schreiben vom 29. Januar 2016 an die Beschwerdegegnerin
[
Urk. 6/65]). Die
Beschwerdegegnerin
hielt in ihrer Zwischenverfügung vom
4. Februar 2016 (Urk. 6/67)
an der Gutachtensstelle der
A.___
AG sowie an den v
orgeschlagenen Gutachtern
Dres
.
D.___
und
C.___
fest
.
Dies begründete sie wie folgt: Gemäss
ständiger Rechtsprechung
könnten
nur die einzelnen Gutachter selbst und nicht die Gutachter
stelle als solche befangen sein
(
unter Hinweis auf
das Urteil des Bundesgerichts
9C_603/2010
vom 6. Oktober 2010 E.
5.2). Die
von der Beschwerdeführerin angeführten Prozentwerte würden sich
auf die gesamte Gutachterstelle
beziehen und damit
keine Rückschlüsse auf die Gutachter
erlau
ben. Allerdings könne
selbst aufgrund dieser
Prozentwerte
allein
e nicht bereits
auf eine Voreingenommenheit geschlossen werden. Hierzu wären weitere An
gaben notwendig. Die Ausführungen
der Beschwerdeführerin begründeten da
her keine
Ausstandsgründe
(
unter Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts
8C_599/2014
vom 18. Dezember 2015 E.
6.6). Auch die
weiteren
Vorbringen
würden k
eine
Ausstandsgründe
begründen
. Die vorgesehenen Gutachter verfüg
t
en in ihrem jeweiligen Fachgebiet
über einen Facharzttitel. Es seien
keine Gründe ersichtlich, weshalb sie nicht über das notwendige Fachwissen verfügen
sollten. Die Rechtsprechung habe
eine Praxistätigkeit zudem bisher nie als Voraussetzung für eine gutachterl
iche Tätigkeit genannt. Auch habe
das Bundesgericht eine kantonale Berufsausübungsbewilligung bislang nie als Voraussetzung für die Gutachtertätigkeit genannt (
unter Hinweis auf das
Urteil des Sozialversiche
rungs
gerichts des Kantons Zürich vom 20.
Februar
2013, IV.2012.001
75, E. 5.2.2
; vgl. auch das Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2016 vom 27. April 2016 E. 4.3 mit Hinweisen
).
Auf diese zutreffenden Erwägungen kann verwiesen werden.
5.5
Nach dem Gesagten bleibt
aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht für die An
nahme einer psychisch bedingten Arb
eitsunfähigkeit kein Raum
.
Da der Gut
achter bei fehlenden Hinweisen auf eine erhebliche psychiatrische Pathologie eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin nachvollziehbar aus
schloss, erübrigt sich die Vornahme eines strukturierten Beweisverfahrens nach BGE 141 V 281 (BGE 143 V 409 E. 4.5.3), zumal e
ine Aggravation
mit hinrei
chen
der Klarheit
ausgewiesen
ist
(E. 1.
3
.3).
5
.6
Es kann festgehalten werden, dass d
ie Beschwerdeführerin
m
it ihren Vorbringen gegen das
bidisziplinäre
Gutachten
der
A.___
AG nicht durch
zudringen
vermag,
womit
m
it dem im Sozialversicherungsrecht m
assgebenden Beweisgrad der über
wiegen
den Wahrscheinlichkeit fest
steht
, dass
ihr
spätestens seit der Begutachtung eine
angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar ist.
Zu beachten ist das vom begutachtenden Rheumatologen
umschriebene Belastungs
profil (vgl. E.
4
).
6.
6.1
Der Invaliditätsgrad ist
mithilfe eines Einkommensvergleichs
neu zu ermitteln. Da die
Herabsetzung oder Aufhebung der Renten nach Art. 88
bis
Abs. 2
der Ver
ordnung über die Invalidenversicherung (
IVV
)
grundsätzlich frühestens vom erste
n Tag des zweiten der Zustellung der Verfügung folgenden Monats an erfolgt, ist
der Einkommensvergleich
für das Jahr
2018
vorzunehmen.
Dem Ei
nkommensvergleich ist
Folgendes vorauszuschicken:
Die Beschwerdefüh
rerin gab anlässlich der Begutachtung an, sie habe zun
ächst bis ins Jahr 1996 in der Universitätsk
linik
F.___
und danach bis zum Jahre 2002 in der
Y.___
Klinik
Z.___
gearbeitet. Bereits per 1. Januar 2000 habe sie ihr Arbeitspensum auf 60 % reduziert, weil die Arbeitsbelastung zu gross gewesen sei und
in körperlicher Hinsicht
negative Auswirkungen auf ihre Ge
sund
heit gehabt habe (Urk. 6/71/24). Dem Auszug aus dem individuellen Konto
(IK-Auszug)
der Beschwerdeführerin vom 10. Februar 2003 lassen sich ab dem Jahr 1997 (Anstellung bei der
Y.___
Klinik
Z.___
) folgende Jahresein
kommen entnehmen: Fr. 23'924.-- während der Monate August bis Dezember 1997, Fr. 49'331.-- im Jahr 1998, Fr. 50'342.-- im Jahr 1999, Fr.
69
'
041
.-- im Jahr 2000 und Fr. 55'966.-- im Jahr 2001 (Urk. 6/5/1). Dem Fragebogen der Arbeitgeberin (
Y.___
Klinik
Z.___
) vom 14. März 2003 kann
ferner
entnommen werden, dass die Beschwerdeführerin vom 1. Januar bis 31. März 2000 in einem Teilzeitpensum von 60 %, vom 1. April bis 30. September 2000 vollzeitlich und ab dem 1. Oktober 2000 wieder in einem Teilzeitpensum von 60 % arbeitete. Der AHV-beitragspflichtige Lohn betrug ab dem 1. Januar 2002
bei einem Pensum von 60 %
Fr. 4'200.-- pro Monat, wobei das effektive Monats
einkommen bei unregelmässiger Arbeitszeit schwankte. Während ihrer vollzeit
lichen Anstellung in den Monaten April bis September 2000 erzielte die Be
schwer
deführerin einen durchschnittlichen
monatlichen
Lohn von Fr.
6
’
479.
-- (Fr. 6'051.50 im Monat April, Fr. 6'479.-- im Monat Mai, Fr. 6'631.50 im Monat Juni, Fr. 6'721.50 im Monat Juli, Fr. 6'140.25 im Monat August und Fr. 6'852.75 im Monat Septemb
er 2000 [Urk. 6/7/2]).
Der Blick auf diese Einkommenszahlen erhellt,
dass die Beschwerdeführerin nach der Geburt ihrer zweiten Tochter (24.
Oktober 1996
[Urk. 6/3/7]) – mit Ausnahme der Monate April bis September 2000 – bei der
Y.___
Klinik
Z.___
nicht vollzeitlich erwerbstätig war. Dass die Reduktion des Arbeitspensums nach der vorübergehenden Steigerung auf 100 % im Jahr 2000 aus gesundheitlichen Gründen erfolgte,
ist
sodann medizi
nisch nicht belegt; denkbar sind auch familiäre Gründe.
Die Beschwerdeführerin gab in ihrer Anmeldung vom 29. Januar 2003 denn auch an, die gesundheitliche Einschränkung bestehe seit Januar 2002 (Urk. 6/2/5). Dass sie trotzdem als Voll
zeit
erwerbstätige qualifiziert wurde, ist einem Versehen der Beschwerdegegnerin zuzuschreiben, denn im Feststellungsblatt vom 16. Apri
l 2003 wurde festgehal
ten, di
e Beschwerdeführerin
habe
gemäss Arbeitgeberbericht der
Y.___
Klinik
Z.___
trotz Kinder von August 1997 bis Oktober 2000 zu 100 % gearbeitet, weshalb sie als Vollzeiterwerbstätige zu qualifizieren sei (Urk. 6/13/3). Es trifft aber
, wie bereits dargelegt,
nicht zu, dass im Arbeitgeberbericht der
Y.___
Klinik
Z.___
vom 14. März 2003 festgehalten wurde, die Beschwerdeführerin habe von August 1997 bis Oktober 2000 zu 100 % gearbeitet. Es wurde lediglich festgehalten, sie habe ihr Arbeitspensum per 1. Oktober 2000 (wieder) a
uf 60 % reduziert (Urk. 6/7/2). In Kombination mit dem IK-Auszug (Urk. 6/7) ist somit erstellt, dass die Beschwerde
gegnerin
bei der Qualifikation der Beschwerde
füh
rerin als Vollzeiterwerbstä
t
ige im Rahmen
der
Rentenzusprache
von falschen An
nah
men ausgegangen war.
Damit
steht nicht nur die bisherige
(vorliegend nicht mehr relevante)
Qualifi
kation der Beschwerdeführerin als Vollzeiterwerbstätige in Frage, sondern auch
die (vorliegend relevante) Qualifikation
im Zeitpunkt der Rentenaufhebung
. Hier
zu wären grundsätzlich spezifische
Abklärungen
zu tätigen. Auf diese kann vor
liegend allerdings verzichtet werden, da selbst
bei einer Qualifikation der Be
schwerdeführerin als Vollzeiterwerbstätige kein rentenbegründe
nder Invaliditäts
gr
ad resultiert
, was
der nachfolgende Einkommensvergleich ergibt.
6.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie
nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensver
gleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbs
einkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Inva
liditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver
gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
6.3
6.3.1
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
einkommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest
möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein
lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus
nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).
Ist
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das
Valideneinkommen
auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) be
rechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls rele
vanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).
6.3.2
Die Beschwerdegegnerin zog für die Ermittlung des
Valideneinkommens
die
Tabel
lenlöhne der Schweizeris
chen Lohnstrukturerhebung (LSE) heran und errech
nete für das Jahr 2015
einen Lohn
für eine 100%ige Tätigkeit von Fr. 91'515.
60 (Urk. 2). Die Beschwerde
führerin
verlangte demgegenüber, dass auf den zuletzt ausbezahlten monatlichen Lohn von Fr. 4'200.-- bei einem Beschäfti
gungsgrad von 60 % abgestellt werde, was hochgerechnet
auf ein Vollzeitpensum
ein
Validen
einkommen
von Fr. 1
07'369.-- ergebe (Urk. 1 S. 6).
Da die Beschwerdeführerin die Arbeitsstelle bei der
Y.___
Klinik
Z.___
aus gesundheitlichen Gründen verlor,
ist
am zuletzt
dort
erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst
anzu
knüpfen (E. 6.3.1)
.
Gemäss Fragebogen der Arbeitgeberin (
Y.___
Klinik
Z.___
) vom 14. März 2003 betrug der AHV-beitragspflichtige Lohn der Beschwer
de
führerin
bei
einem 60 %-Pensum ab dem 1. Januar 2002
zwar
Fr. 4'200.-- pro Monat. Zu Recht hielt
indes
die Beschwerdegegnerin dafür, mit der Teilzeitbe
schäftigung habe die Beschwerdeführerin proportional mehr verdient als mit
einer Vollzeitanstellung (Urk.
6/72), e
ntspricht doch der Lohn von Fr.
4'200.-- verglichen mit dem in den Monaten April bis September 2000 mittels Vollzeit
pensums erzielten Einkommen
von durchschnittlich etwa Fr.
6'500.
-- (vgl. E. 6.1)
einem Beschäftigungsgrad
von rund 65
%.
Damit ist
ein
e Aufrechnung
des Teil
zeitlohns auf einen Vollzeitlohn
nicht
statthaft
,
was sich
zudem ferner auch
mit Blick auf die derzeitig –
nach
wie vor als Pflegefachfrau –
ausgeführte Tätigkeit
zeigt
, welche der Beschwerdeführerin gemäss vertraglicher Vereinbarung bei einer vollzeitigen Beschäftigun
g einen jährlichen Lohn von Fr.
87'620.
--
ein
bringen würde (Urk.
6/99/3).
Nach dem Gesagten wäre somit zur Ermittlung des
Valideneinkommens
auf den Lohn, den die Beschwerdeführerin mittels Vollzeitpensums in der
Y.___
Klinik
Z.___
erziel
en würde, abzustellen.
Auszugehen
ist
vom
monatlichen
Durchschnittslohn von Fr.
6
’
479.
--, welchen die Beschwerdeführerin während ihrer vollzeitlichen Anstellung in den Monaten April bis September 2000 erzielte (vgl. E. 6.1).
Das Jahreseinkommen von Fr.
84
'
227
.-- (
bei 13 Monatslöhnen;
vgl. Urk. 6/7/2) ist der branchenspezifischen Nominallohnentwicklung bei Frauen bis ins Jahr 2018 anzupassen: Bis ins Jahr 2005 ergibt sich ein Jahreseinkommen von Fr.
91
’
351.
-- (
Fr. 84'227.-- : 106.4 x 115.4;
vgl. die Tabelle
T1.2.93
[Nomi
nallohnindex, Frauen, 1993-
2001 beziehungsweise 2002-2006
] M,N,O von 106.4 [2000] auf 115.4
[2005] bei einem Index 1993=100
), bis ins Jahr 2010 ein Jahreseinkommen von Fr.
98
’294
.
--
(
Fr.
91
’
351.
-- : 100 x 107.6;
vgl. die Tabelle
T1.2.05 [Nominallohnindex
,
Frauen
,
2006-2010] M,N,O
von
100 [2005] auf 107.6 [2010] bei einem Index 2005=100) und bis ins Jahr 2018 ein Jahreseinkommen von Fr. 101’
341
.
-- (
Fr.
98
’294
.
-- :100 x 103.1;
vgl. die Tabelle T1.2.10
[N
omi
nal
lohnindex
,
Frauen
,
2011-2018]
Q
86-88 von 100 [2010] auf 103.1
[2018] bei
einem Index 2010=100
).
Das
Valideneinkommen
beträgt demnach Fr. 101'
341
.--.
6.4
6.4.1
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge
gebe
nen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/
Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung,
3.
Auflage 2014,
Rn
55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).
6.4.2
In der Tätigkeit als Pflegefachfrau, welche die Beschwerdeführerin seit dem 16. Januar 2017 wieder zu 60 % ausü
bt
, erzielt sie gemäss Anstellungsvertrag vom 5. Januar 2017
einen Lohn von
Fr.
52
'
572
.-- (60
%
von Fr. 87'620.-- [vgl. Urk. 6/99/3-4]). In einer angepassten Tätigkeit wäre die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsfähig, weshalb die Tabellenlöhne der Schweize
rischen Lohnstruk
tur
erhebung (LSE) 2014
zur Ermittlung
des Invalideneinkommens
heranzuziehen
sind
, sofern die Beschwerdeführerin
damit
mehr verdienen könnte
als in
d
er effektiv ausgeübten Tätigkeit als Pflegefachfrau
in einem Alters- und
Spitex
zentrum
.
Die
Beschwerdeführer
in verfügt über
eine abgeschlossene
Ausbildung als Diplo
mierte Krankenschwester AKP (Urk. 6/2/
4)
sowie über eine zehnjährige Berufser
fahrung in dieser Tätigkeit (Urk. 6/5).
Da es im Bereich
Gesundheits- und Sozial
wesen
Tätigkeiten gibt, welche dem Anforderungsprofil entsprechen (keine
repe
ti
tive Rotation beziehungsweise Reklination der Halswirbelsäule,
keine
monotone Vorneigehaltung des Nackens
,
Möglichkeit zu Wechselpositionen
[Urk. 6/71/11]), und die Beschwerdeführerin ihre
b
eruflichen K
enntnisse auch in einer ange
passten Tätigkeit verwerten könnte, ist
–
wie sie auch selber einräumt (Urk. 1 S. 8
) –
auf den standardis
ierten Tabellenlohn der LSE 2014
, Tabelle TA1, Ziffer 86-88 (Bereich Gesundheits- und Sozialwesen) im Kompetenzniveau
2
Frauen
von monatlich Fr.
5'168.--
abzustellen
.
Unter Berücksichtigung
der durch
schnitt
li
chen A
rbeitszeit im Jahr 2018
von 41,6
Stunden pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen [NOGA 2008], in Stunden pro Woche, 2004-
2018
,
Q 86-88
) sowie der
branchenspezifischen
Nominallohnentwicklung
bei Frauen
bis ins Jahr 2018
(vgl. die Tabelle T1.2.10
[N
ominallohnindex
,
Frauen
,
2011-2018
] Q
86-88 von 101.4 [2014] auf 103.1
[2018] bei einem Index 2010=100
)
ergibt sich ein Jahreseinkommen in einer 100%igen Tätigkeit von Fr. 65’578
.
-- (Fr. 5'168.-- x 12 : 40 x 41.6 : 101.4 x 103.1). Die Beschwerdegegnerin hat mit Blick auf das Anforderungsprofil einen Abzug vom Invaliden
einkommen von 5 % gewährt (Urk.
6/72), was
zwar gross
zügig, jedoch
nicht
weiter
zu beanstanden ist, fehlt es
jedenfalls
an Hinweisen dafür, dass darüber hinaus weitere Faktoren lohnmindernd zu berücksichtigen wären. Gegenteils ist aktenkundig, dass die Beschwerdeführerin auch nach jahre
langer Abwesenheit vom Arbeitsmarkt in der Lage war, sich mühelos ins Erwerbs
leben einzugliedern (vgl. etwa Urk. 6/99/1, 6/104), was ebenfalls nicht darauf hinweist, dass sie unterdurchschnittliche Lohnansätze bei der Verwertung ihrer
Restarbeitsfähigkeit zu gewärtigen hätte. Mithin resultiert ein Invalidenein
kommen
von Fr.
62
’299.-- (95 % von Fr. 65’578
.
--).
6.5
Die aus dem Einkommensvergleich resultierende Erwerbseinbusse
würde
damit höchstens Fr.
39
’
042
.--
betragen
(
Valideneinkommen
von
Fr. 101'341.
--
abzüg
lich Invalideneinkommen von
Fr.
62
’299.--
), was einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von
38.52
5 %
,
gerundet
39
%
,
entspräche
.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass selbst unter Zugrundelegung der An
nah
me, die Beschwerdeführerin wäre bei guter Gesundheit vollzeitlich erwerbstätig - was nach dem Dargelegten (E. 6.1 am Schluss) zweifelhaft ist - ein Rentenan
spruch nicht zu begründen ist.
7.
Die Beschwerde erweist sich somit als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist.
8.
Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen und ausgangsge
mäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG).
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
800
.-- werden
der Beschwerdeführerin
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt Markus Bischoff
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
VogelMuraro