# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fecea044-1ba0-5e20-948d-4af8ac397540
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-09-23
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsrekurskommission 23.09.2010 IV-2010/31
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VWEK_001_IV-2010-31_2010-09-23.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV-2010/31

Stelle: Verwaltungsrekurskommission

Rubrik: Verkehr

Publikationsdatum: 02.08.2019

Entscheiddatum: 23.09.2010

Entscheid Verwaltungsrekurskommission, 23.09.2010
Art. 16 Abs. 1, Art. 16d Abs. 1 lit. b SVG (SR 741.01), Art. 11b Abs. 1 lit. a und 
b VZV (SR 741.51). Sicherungsentzug nach zwei Trunkenheitsfahrten innert 
zwei Jahren mit jeweils hohen Blutalkoholkonzentrationswerten 
(Verwaltungsrekurskommission, Abteilung IV, 23. September 2010, 
IV-2010/31).

Präsident Urs Gmünder, Mitglieder Urs Früh und Beat Fritsche; Gerichtsschreiberin 

Sabrina Häberli

X, Rekurrent,

vertreten durch lic.iur. Erich Leuzinger, Rechtsanwalt, Hauptstrasse 47, 8750 Glarus,

gegen

Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt, Abteilung Administrativmassnahmen, 

Moosbruggstrasse 11, 9001 St. Gallen, Vorinstanz,

betreffend

Führerausweisentzug (Sicherungsentzug)

Sachverhalt:

A.- Am Samstag, 21. November 2009, fuhr X um 02.30 Uhr mit dem Personenwagen 

"Volvo" in G. Bei einer Kontrolle stellte die Polizei bei ihm Alkoholmundgeruch fest. Die 

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Blutprobe ergab eine minimale Blutalkoholkonzentration (abgekürzt: BAK) von 

1.96 Gew.-‰. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen.

X war der Führerausweis bereits vom 14. Dezember 2005 bis 13. März 2006 wegen 

Angetrunkenheit entzogen. Er hatte damals am 14. Dezember 2005 einen 

Personenwagen mit einer BAK von mindestens 1.53 Gew.-‰ gelenkt.

B.- Das Strassenverkehrsamt eröffnete am 3. Dezember 2009 gegenüber X ein 

Verfahren zur Abklärung der Fahreignung, kündigte die Anordnung einer 

verkehrsmedizinischen Untersuchung an und verbot ihm vorsorglich das Führen von 

Motorfahrzeugen aller Kategorien. Die Untersuchung durch die verkehrsmedizinische 

Abteilung des Instituts für Rechtsmedizin (abgekürzt: IRM) am Kantonsspital St. Gallen 

wurde mit Zwischenverfügung vom 11. Dezember 2009 angeordnet. Mit Strafbescheid 

des Untersuchungsamts Uznach vom 15. Dezember 2009 wurde X wegen Fahrens in 

fahrunfähigem Zustand zu einer unbedingten Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 

Fr. 180.-- verurteilt.

Im Gutachten vom 4. Februar 2010 kam der Verkehrsmediziner gestützt auf die 

Untersuchung vom 5. Januar 2010 zum Schluss, bei X sei von einer verkehrsrelevanten 

Alkoholmissbrauchsproblematik mit Suchtgefährdung auszugehen. Die Fahreignung 

könne nicht befürwortet werden. Er empfahl eine mindestens zwölfmonatige ärztlich 

kontrollierte und fachtherapeutisch betreute Alkoholabstinenz.

Mit Verfügung vom 10. März 2010 entzog das Strassenverkehrsamt X den 

Führerausweis bei einer Sperrfrist von zwölf Monaten auf unbestimmte Zeit. Für die 

Aufhebung des Entzugs wurde eine kontrollierte und fachlich betreute Alkoholabstinenz 

(Arzt und Beratungsstelle) von mindestens zwölf Monaten sowie eine 

verkehrsmedizinische Besprechung (inkl. Labor) verlangt. Einem allfälligen Rekurs 

wurde die aufschiebende Wirkung entzogen.

C.- Gegen diese Verfügung erhob X mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 25. März 

2010 Rekurs bei der Verwaltungsrekurskommission mit dem Rechtsbegehren, unter 

Kosten- und Entschädigungsfolgen sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und 

anstelle des Sicherungsentzugs ein Warnungsentzug für die Dauer von höchstens 

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einem Jahr anzuordnen. Die Vorinstanz liess sich am 28. April 2010 vernehmen und am 

5. August 2010 reichte sie einen Bericht des IRM vom 30. Juli 2010 ein, worin gestützt 

auf eine Haaranalyse eine Alkoholabstinenz von fünf bis sechs Monaten bescheinigt 

wird (Haarprobe vom 21. Juli 2010). Mit Eingabe vom 2. September 2010 übermittelte 

die Vorinstanz den positiv lautenden Semester-Bericht des Regionalen 

Beratungszentrums Uznach vom 31. August 2010 sowie einen Bericht des Hausarztes, 

welcher die Einhaltung der Alkoholabstinenz bestätigt.

Auf die Ausführungen des Rekurrenten zur Begründung seiner Anträge sowie die Akten 

wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:

1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die 

Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur 

Rekurserhebung ist gegeben. Der Rekurs vom 25. März 2010 ist rechtzeitig eingereicht 

worden. Er erfüllt in formeller und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen Anforderungen 

(Art. 41 , 45, 47 und 48 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, 

abgekürzt: VRP). Auf den Rekurs ist einzutreten.

2.- Im Rekurs ist umstritten, ob die Vorinstanz dem Rekurrenten den Führerausweis 

gestützt auf das verkehrsmedizinische Gutachten vom 4. Januar 2010 zu Recht wegen 

einer verkehrsrelevanten Alkoholmissbrauchsproblematik mit Suchtgefährdung für 

unbestimmte Zeit entzogen hat.

a) Bestehen Zweifel an der körperlichen oder psychischen Fahreignung eines 

Fahrzeugführers, sind medizinische, psychologische oder psychiatrische Abklärungen 

vorzunehmen (Art. 11b Abs. 1 lit. a und b der Verordnung über die Zulassung von 

Personen und Fahrzeugen zum Strassenverkehr, SR 741.51, abgekürzt: VZV). Wird 

dabei festgestellt, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für die Erteilung nicht oder 

nicht mehr bestehen, muss der Führerausweis entzogen werden (Art. 16 Abs. 1 SVG). 

In diesen Fällen dient der Entzug des Ausweises der Sicherung des Verkehrs vor 

ungeeigneten Fahrzeugführern (Sicherungsentzug). Der Entzug wird grundsätzlich auf 

unbestimmte Zeit ausgesprochen (Art. 16d Abs. 1 Ingress SVG).

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aa) Wegen fehlender Fahreignung wird einer Person der Führerausweis entzogen, wenn 

sie an einer Sucht leidet, welche die Fahreignung ausschliesst (Art. 16d Abs. 1 lit. b 

SVG), wie beispielsweise Alkohol-, Betäubungs- und Arzneimittelabhängigkeit (vgl. 

Botschaft zur Änderung des Strassenverkehrsgesetzes vom 31. März 1999, in: BBl 

1999 S. 4462 ff., S. 4491). Die Rechtsprechung bejaht eine Trunksucht, wenn die 

betroffene Person regelmässig so viel Alkohol konsumiert, dass ihre Fahrfähigkeit 

vermindert wird und sie diese Neigung zum übermässigen Alkoholgenuss durch den 

eigenen Willen nicht zu überwinden oder zu kontrollieren vermag. Der Begriff der 

Trunksucht oder der Alkoholabhängigkeit im Sinn des Strassenverkehrsgesetzes ist 

nicht identisch mit demjenigen im medizinischen oder gesellschaftlichen Sinn. Art. 16d 

Abs. 1 lit. b SVG geht von einem mehr oder weniger lang dauernden, als Sucht zu 

bezeichnenden Zustand aus, bei welchem die Gefahr besteht, dass der Betroffene die 

Sicherheit des Strassenverkehrs beeinträchtigt, wenn er ein Fahrzeug führt. Dabei ist 

nicht erforderlich, dass der Süchtige gerade im Zeitpunkt, da über die Erteilung oder 

den Entzug des Führerausweises entschieden wird, fahrunfähig ist; massgebend ist die 

potenzielle Gefahr. Immerhin genügt die blosse Möglichkeit einer späteren Gefährdung 

nicht. Die Trunksucht muss derart sein, dass der Betroffene mehr als jede andere 

Person der Gefahr ausgesetzt ist, sich ans Steuer eines Fahrzeuges zu setzen in einem 

– dauernden oder zeitweiligen – Zustand, der das sichere Führen nicht mehr 

gewährleistet. Nach der Rechtsprechung darf auf fehlende Fahreignung geschlossen 

werden, wenn er nicht mehr in der Lage ist, Alkoholkonsum und Strassenverkehr 

ausreichend zu trennen, oder wenn die nahe liegende Gefahr besteht, dass er im 

akuten Rauschzustand am motorisierten Strassenverkehr teilnimmt. Dieses Verständnis 

der Trunksucht erlaubt es, auch bloss suchtgefährdete Personen, bei denen aber 

jedenfalls ein Alkoholmissbrauch vorliegt, vom Strassenverkehr fernzuhalten (vgl. BGE 

129 II 86, E. 4.1 mit Hinweisen), wenn sie das Führen von Motorfahrzeugen und einen 

die Fahrfähigkeit beeinträchtigenden Alkoholkonsum nicht hinreichend sicher trennen 

können (R. Seeger, Fahreignung und Alkohol, in: Probleme der Verkehrsmedizin, hrsg. 

vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich, 1999).

bb) Der Untersuchungsgrundsatz verlangt von der Verwaltung und vom Gericht die 

richtige und vollständige Abklärung des massgebenden Sachverhalts, d.h. die 

Ermittlung der materiellen Wahrheit (vgl. F. Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. 

Aufl. 1983, S. 207). Je tiefer in den Persönlichkeitsbereich eingegriffen wird, desto 

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sorgfältiger ist diesem Grundsatz nachzuleben (vgl. R. Schaffhauser, Zur Entwicklung 

von Recht und Praxis des Sicherungsentzugs von Führerausweisen, in: AJP 1/1992, S.

17 ff., insbesondere S. 33, N 58). Da ein Sicherungsentzug stark in den 

Persönlichkeitsbereich eingreift, ist eine genaue Abklärung der persönlichen 

Verhältnisse des Betroffenen in jedem Fall und von Amtes wegen vorzunehmen. Nach 

der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kommt den - neben den chemischen und 

hämatologischen Laborbefunden - für den Nachweis einer Trunksucht erforderlichen 

Abklärungen eine besondere Bedeutung zu, wenn ein einziger Blutwert erhöht und 

allenfalls grenzwertig ist und wenn gleichzeitig keine Alkoholabhängigkeit gemäss 

ICD-10 diagnostiziert wird. Dies muss vor allem dann gelten, wenn sich alle 

Laborbefunde im Normbereich bewegen. Unter diesen Umständen ist ein Gutachter 

verpflichtet, eine gründliche Prüfung der persönlichen Verhältnisse (Einholen von 

Fremdberichten, einlässliche Aufarbeitung der konkreten Trunkenheitsfahren, 

Erforschung der Trinkgewohnheiten und des Trinkmusters des Betroffenen und dessen 

subjektive Einstellung dazu) und eine körperliche Untersuchung vorzunehmen, mit 

besonderer Berücksichtigung von alkoholbedingten Hautveränderungen (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts 6A.31/2003 vom 4. August 2003, E. 5.2 mit Hinweis auf BGE 129 II 82, 

E. 6.2.2). Gemäss Bundesgericht ist die Haaranalyse eine zuverlässige Methode für den 

Nachweis einer Alkoholproblematik (Urteil des Bundesgerichts 6A.8/2007 vom 1. Mai 

2007).

cc) Die vorliegenden Beweismittel, und damit auch das verkehrsmedizinische 

Gutachten, unterliegen der freien richterlichen Beweiswürdigung (Art. 21 Abs. 3 in 

Verbindung mit Art. 58 Abs. 1 VRP). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung 

kann ärztlichen Gutachten Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig 

erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine 

Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 123 V 331 E. 1c). In Sachfragen 

weicht das Gericht nur aus triftigen Gründen von einer gerichtlichen Expertise ab (BGE 

133 II 384 E. 4.2.3). Das gilt auch für verkehrsmedizinische Gutachten.

b) Im Rekurs wird im Wesentlichen geltend gemacht, bezüglich der körperlichen 

Befunde sowie des erhöhten GGT-Werts werde im Gutachten zunächst ausgeführt, 

eine Verursachung durch Alkohol könne nicht belegt werden. Dann werde im 

Gutachten doch eine Alkoholkausalität der erwähnten Umstände unterstellt. Dies sei 

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fachlich vollkommen unhaltbar. In Wirklichkeit hätte ein negatives Resultat eingeräumt 

werden müssen. Der Hausarzt des Rekurrenten negiere das Vorhandensein einer 

Suchtproblematik klar und bejahe die Einsichtigkeit des Rekurrenten. Das Gutachten 

vermöge keinen ausreichenden Nachweis einer Alkoholgefährdung des Rekurrenten zu 

erbringen. Ebenso wenig sei ein Unvermögen, Alkoholkonsum und Verkehr 

ausreichend zu trennen, belegt, oder gar eine psychische Alkoholabhängigkeit. 

Bezüglich des Ergebnisses der Haaranalyse werde dem Rekurrenten absurderweise 

angelastet, dass er seinen Alkoholkonsum vor der Begutachtung nicht reduziert, 

sondern erhöht habe. Er habe anlässlich der Untersuchung durch das IRM am 5. 

Januar 2010 zum ersten Mal in seinem Leben gehört, dass er möglicherweise ein 

Alkoholproblem haben könnte. Ein erhöhter Alkoholkonsum während den Fest- und 

Feiertagen könne ihm nicht im Geringsten angelastet werden, denn er habe ja keinen 

Führerausweis gehabt und sei auch nie gefahren. Der höhere Ethylglucuronid 

(abgekürzt: ETG)-Wert von 46 pg/mg stamme genau aus dieser Zeit. Für die Zeit davor 

sei ein sehr niedriger Wert von 33 pg/mg ermittelt worden, welcher sich noch in einem 

tolerablen Bereich bewege, d.h. äusserst knapp über dem Limit für blosses "social 

drinking". Die Haaranalyse belege also, dass gerade keine relevante 

Alkoholproblematik vorliege. Auch das IRM-Gutachten stelle kaum entscheidend 

darauf ab.

c) aa) Der Verkehrsmediziner gab im Gutachten vom 4. Februar 2010 (act. 9/11) die 

Angaben des Rekurrenten zur Krankenvorgeschichte und sozialen Situation, zum 

Alkohol sowie zu den FiaZ-Ereignissen wieder.

Der Rekurrent erklärte, er trinke Bier, eventuell mal zum Essen ein Glas Wein. Er trinke 

nicht regelmässig und nicht tagsüber, sondern am Feierabend mit Kollegen im Rahmen 

von zwei bis drei Stangen oder am Wochenende im Ausgang im Rahmen von fünf 

Stangen. Im Schnitt habe er ein- bis zweimal pro Woche Kontakt mit Alkohol. 

Angetrunken oder betrunken sei er beim FiaZ-Ereignis gewesen. Solche Vorfälle könne 

es am Wochenende geben. Dies geschehe ca. alle zwei Wochen. Es sei schwierig zu 

beurteilen, was zu viel sei. Fünf Stangen seien im Prinzip zu viel, das merke er. Nach 

dem Ereignis sei es ihm ganz schlecht gegangen. Er habe einen belämmerten Kopf 

gehabt und sei nicht topfit gewesen. Letztmals habe er in der Silvesternacht Alkohol 

konsumiert. Diese Trinkgewohnheiten bestünden etwa seit fünf Jahren so. Davor habe 

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er über sieben bis acht Jahre sehr wenig Alkohol getrunken. Eine Alkoholgewöhnung 

bestehe nicht. Der Alkohol sei schon ein Problem und es sei schon zu viel, was "man" 

trinke.

Zum FiaZ-Ereignis vom 21. November 2009 gab er an, er habe am Freitag bis 18.00 

Uhr gearbeitet. Er sei mit Kollegen zusammen und dann bei einem Fest gewesen. Dort 

seien auch harte Sachen getrunken worden. Von etwa 22.00 bis 01.00 Uhr habe er Bier 

und Shots getrunken. Eine Mengenangabe sei nicht möglich. Dann habe er nach Hause 

fahren wollen, weil er nur 800 Meter entfernt gewohnt habe. Die Alkoholwirkung sei 

stark gewesen. Bezüglich des FiaZ-Ereignisses vom 14. Dezember 2005 führte er aus, 

er habe das Auto abgestellt, da er nicht mehr habe fahren wollen. Es sei am 

Wochenende gewesen und er sei abends zu einem Fest gegangen. Zwei Kollegen 

hätten dann später wo anders hingewollt. Diese seien nicht mit dem Auto da gewesen. 

Er habe sich zum Fahren überreden lassen. Die Alkoholwirkung sei stark gewesen. Er 

habe sich überschätzt. Das Fahren sei noch gegangen. Als Erklärung für die beiden 

FiaZ-Ereignisse meinte er, man sei stark betrunken und handhabe es nicht so rigoros 

wie sonst. Ein erneutes FiaZ komme nicht mehr vor. Ab dem zweiten Bier lasse er das 

Auto stehen und fahre mit dem Taxi. Sein Ziel sei es, weniger zu trinken.

Gegenüber der Polizei und anlässlich der Blutentnahme im IRM gab der Rekurrent an, 

er habe am 21. November 2009, von 00.10 bis 2.10 Uhr sechs Bier à 3.3 dl getrunken. 

Diese Angaben des Rekurrenten zur konsumierten Alkoholmenge in der Nacht vor der 

Trunkenheitsfahrt sowie die Vorbringen zu den normalen Trinkgewohnheiten sind stark 

bagatellisierend. Die Alkoholisierung während der Trunkenheitsfahrt vom 21. November 

2009 war mit 1.96 bis 2.45 Gew.-‰ sehr hoch. Es lag ein schwerer Rauschzustand 

vor. Trotzdem gab der Rekurrent gegenüber der Polizei an, er habe sich noch fahrfähig 

gefühlt. Selbst die Polizei stellte bis auf Alkoholmundgeruch keine Auffälligkeiten fest 

und bezeichnete die Sprache des Rekurrenten, seine Pupillenweite und Augen als 

unauffällig und seinen Stand als sicher (act. 9/2). Dies deutet auf eine erhebliche 

Alkoholgewöhnung hin. Aus der Beurteilung des Verkehrsmediziners geht hervor, dass 

allein aufgrund der ermittelten Ereignis-BAK der beiden FiaZ-Ereignisse von einer 

deutlichen Alkoholgewöhnung auszugehen ist. Dies sei Folge eines normabweichenden 

Trinkverhaltens. Die vom Rekurrenten angegebene Trinkmenge sei aber nicht geeignet, 

eine Alkoholgewöhnung aufzubauen, die ihn in die Lage versetzen könnte, mit einer 

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BAK von minimal 1.96 Gew.-‰ noch am Verkehr teilnehmen zu können. Er 

bagatellisiere die Trinkangaben.

Diese Schlussfolgerungen sind ausführlich dargelegt und nachvollziehbar. Der 

Rekurrent hat seine Alkoholkonsumgewohnheiten massiv heruntergespielt. Dass er im 

November 2009 alkoholisiert ein Fahrzeug geführt hat, ohne sich bei der hohen 

Ereignis-BAK wesentlich beeinträchtigt gefühlt zu haben, lässt auf eine ausgeprägte 

Alkoholgewöhnung schliessen, die sich nur nach lang andauerndem, regelmässigem 

Alkoholüberkonsum entwickeln kann. Normabweichende Trinkgewohnheiten lassen 

sich aus den Angaben des Rekurrenten jedoch nicht ableiten. Erfahrungsgemäss führt 

der gesellschaftlich übliche Alkoholkonsum in der Regel, auch bei besonderen 

Trinkanlässen, nur zu Spitzenwerten zwischen 0.8 und 1.1 Gew.-‰. Das Überschreiten 

von 1.3 Gew.-‰ lässt auf eine hohe respektive besondere Trinkfestigkeit schliessen, 

die durch ein über dem gesellschaftlichen Konsum liegendes Trinkverhalten erworben 

worden sein muss. Von der durchschnittlich alkoholgewohnten Bevölkerung werden 

Werte von über 1.6 Gew.-‰ nicht erreicht und bei einer BAK über 2 Gew.-‰ treten 

Zeichen einer Alkoholvergiftung auf. Allein das Überschreiten von Werten über 1.6 

Gew.-‰ belegt einen gesundheitsschädigenden Umgang mit Alkohol und ist ein 

Zeichen für eine Suchtgefährdung. Erfahrungsgemäss erreichen trinkgewohnte 

Konsumenten schnell BAK-Werte jenseits der 0.5 Gew.-‰, ohne die Alkoholwirkung so 

stark zu spüren, dass sie vor einer Verkehrsteilnahme zurückschrecken. Darin liegt die 

verkehrsrelevante Problematik einer hohen Alkoholgewöhnung. Sie führt dazu, dass die 

körperlichen Gefahrensignale für eine bestehende Trunkenheit nicht mehr zuverlässig 

wahrgenommen werden und eine verantwortliche, an den möglichen Folgen orientierte 

Verhaltenslenkung durch ein impulsives, an spontanen Einfällen und Stimmungen 

orientiertes Verhalten abgelöst wird. Dies ist geschehen, als der Rekurrent trotz der 

früheren Erfahrung im Dezember 2005 mit einem Führerausweisentzug wegen 

Angetrunkenheit erneut alkoholisiert in sein Fahrzeug gestiegen ist. Dieses Verhalten ist 

auch deshalb nicht nachvollziehbar, weil er die kurze Strecke bis zu seinem Zuhause 

(ca. 800 Meter) ohne weiteres zu Fuss hätte bewältigen können. Hier wird ein 

erheblicher Kontrollverlust im Umgang mit Alkohol deutlich.

bb) Bei der körperlichen Untersuchung fielen eine geringe Rötung der Haut am Gesicht 

und Dekolleté, ein erhöhter Blutdruck sowie das Zittern der Hände auf. Der 

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Verkehrsmediziner bezeichnet diese Veränderungen als unspezifischer Natur, wobei sie 

im Kontext mit Alkohol stehen könnten. Weitere Ausführungen dazu finden sich im 

Gutachten nicht. Insbesondere wird im Gutachten gerade keine kausale Verbindung 

zum Alkoholkonsum unterstellt. Auch bezüglich des bei der Blutuntersuchung 

auffälligen erhöhten GGT-Wertes erwähnt der Gutachter nur, dies könne 

alkoholbedingt sein. Die Urin-Untersuchung ergab positive ETG-Werte. Die 

Fremdauskunft seitens des Hausarztes ergab keine Hinweise auf eine 

Alkoholproblematik.

Das Gutachten stellt insbesondere auf die Ergebnisse der Haaranalyse ab. Anders als 

bei der Laboranalytik zur Überprüfung des Alkoholkonsums anhand der in der Regel 

aus dem Blut ermittelten Parameter CDT, GGT, GOT, GPT und MCV, mit welchen der 

Alkoholkonsum nicht direkt nachgewiesen werden kann, handelt es sich bei der 

forensisch-toxikologischen Haaranalyse auf ETG um eine direkte, beweiskräftige 

Analysemethode. ETG ist ein nicht oxydatives Nebenprodukt des Stoffwechsels von 

Trinkalkohol. Weil es ein Abbauprodukt von Alkohol ist, belegt dessen Nachweis den 

Konsum von Alkohol. Aufgrund des Kopfhaar-Längenwachstums von ca. 1 cm pro 

Monat lassen sich Aussagen über den Alkoholkonsum während der entsprechenden 

Zeit vor der Haarentnahme machen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 6A.8/2007 vom 1. 

Mai 2007, E. 2.3). Ein positiver ETG-Befund ist stets Beweis für einen zurückliegenden 

Alkoholkonsum (A. Th. Nguyen, Fahreignungsbeurteilung mit Hilfe der Haaranalyse auf 

Ethylglucuronid, ein Stoffwechselprodukt von Trinkalkohol [Ethanol], Zürich 2008, 

S. 22). Eine ETG-Konzentration von mehr als 30 pg/mg Haar deutet auf einen 

chronischen exzessiven Alkoholmissbrauch von über 60 g Ethanol/Tag hin. Bei einer 

Konzentration zwischen 8 und 30 pg/mg kann ein moderater Alkoholkonsum 

angenommen werden. Ein chronischer Alkoholmissbrauch kann jedoch nicht sicher 

ausgeschlossen werden. Eine Konzentration von weniger als 8 pg/mg wird im Sinne 

einer Alkoholabstinenz oder eines sehr geringen Alkoholkonsums gewertet (Nguyen, 

a.a.O., S. 276; vgl. auch www.labkrone.de neues Fenster, unter Analysenverzeichnis/

Ethylglucuronid, aufgesucht im Juli 2010; vgl. auch U. Grimm, Beurteilung der 

Fahreignung und Aussagemöglichkeit der Laborparameter, publiziert auf 

www.fosumos.ch neues Fenster, unter Referate, aufgesucht im Juli 2010). Beim 

Rekurrenten wurden bei der Haaranalyse ETG-Werte von 33 pg/mg (Segment 

2.5-5.5 cm) und 46 pg/mg (Segment 0-2.5 cm) ermittelt. Diese Konzentrationen liegen 

http://www.labkrone.de/
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http://www.fosumos.ch/
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nicht mehr im unteren Bereich, bei welchem von einem geringen Alkoholkonsum 

gesprochen werden könnte. Vielmehr belegen sie einen doch beträchtlichen 

Alkoholkonsum innerhalb der letzten fünf Monate vor dem Untersuch, d.h. im Zeitraum 

von August 2009 bis anfangs Januar 2010. Bereits eine Konzentration von 30 pg/mg 

entspricht einem täglichen Alkoholkonsum von über 60 g oder 1.5 Litern Bier. Im 

Gutachten wird dazu ausgeführt, das Analysenergebnis der Haarprobe spreche für 

einen regelmässigen und vermehrten Alkoholkonsum, welcher im Widerspruch zu den 

Konsumangaben des Rekurrenten stünden.

Nach der Fahrt in angetrunkenem Zustand vom 21. November 2009 hat der Rekurrent 

die Trinkmenge demnach nicht verringert, sondern in den eineinhalb Monaten bis zum 

Untersuch regelmässig und übermässig Alkohol konsumiert. Der Vorfall vermochte ihn 

also trotz der erheblich negativen Folgen nicht von einer Fortsetzung des 

Alkoholkonsums abzuhalten. Dass er bis zur Untersuchung am 5. Januar 2010 nichts 

von einer Alkoholproblematik gewusst haben will, erstaunt aufgrund des bereits 

zweiten FiaZ-Ereignisses innerhalb von vier Jahren sowie des am 3. Dezember 2009 

eröffneten Verfahrens zur Fahreigungsabklärung und der strafrechtlichen Verurteilung 

vom 15. Dezember 2009 sehr. Er hat damit keinerlei Bemühungen unternommen, den 

Alkoholkonsum zu reduzieren, sondern diesen sogar noch erhöht (ETG-Wert August bis 

Oktober 2009: 33 pg/mg, November 2009 bis anfangs Januar 2010: 46 pg/mg). Die im 

Rekurs als Erklärung angeführten Fest- und Feiertage ändern daran ebenso wenig, wie 

die Tatsache, dass ihm während dieser Zeit der Führerausweis vorsorglich entzogen 

war und er deshalb nicht Auto fahren durfte. Im Hinblick auf eine 

Fahreignungsbegutachtung würde eine Person ohne Alkoholprobleme in der Situation 

des Rekurrenten auf Alkohol verzichten. Dass er dies nicht tat, lässt ebenfalls auf eine 

Alkoholmissbrauchsproblematik schliessen. Im Weiteren bagatellisiert er sein 

Trinkverhalten, indem er angibt, ein- bis zweimal pro Woche zwei bis fünf Stangen Bier 

zu trinken. Mit solchen Konsummengen wären keinesfalls ETG-Werte von über 30 pg/

mg erreichbar.

cc) Der Gutachter kommt aufgrund dieser Feststellungen zum Schluss, es sei von 

einem verkehrsrelevanten Alkoholmissbrauch mit Suchtgefährdung auszugehen. Die 

Frage einer Alkoholproblematik habe der Rekurrent ambivalent beantwortet. Er sehe 

wohl ein Problem, seine Angaben seien aber vage geblieben. Bislang sei es zu keiner 

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Verhaltensänderung gekommen. Zwar sei eine Absichtserklärung zur Reduktion des 

Konsums abgegeben worden. Der Rekurrent sei jedoch bislang dazu nicht in der Lage 

gewesen. Somit könne nicht von einer von Einsicht getragenen und stabilen 

Verhaltensänderung ausgegangen werden, so dass insgesamt von einer 

überdurchschnittlichen Rückfallgefährdung auszugehen sei. Die Fahreignung könne 

nicht befürwortet werden.

dd) Das verkehrsmedizinische Gutachten erscheint nachvollziehbar, widerspruchsfrei 

und schlüssig. Beim Rekurrenten konnte ein missbräuchlicher Alkoholkonsum 

hinreichend nachgewiesen werden. Er hat sich in vier Jahren zwei Trunkenheitsfahrten 

zu Schulden kommen lassen (14. Dezember 2005 und 21. November 2009), wobei in 

beiden Fällen mit minimalen BAK von 1.53 und 1.96 Gew.-‰ erhebliche 

Alkoholisierungsgrade vorlagen. Bei beiden Trunkenheitsfahrten konnte er Trinken und 

Fahren nicht trennen, weshalb der nachgewiesene missbräuchliche Alkoholkonsum 

verkehrsrelevant ist. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung genügt es, dass ein 

Fahrzeuglenker zum Alkoholmissbrauch neigt (BGE 129 II 82, E. 4.1 mit Hinweisen).

d) Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz zu Recht auf das 

verkehrsmedizinische Gutachten vom 4. Februar 2010 abgestellt, die Fahreignung des 

Rekurrenten gestützt auf Art. 16d Abs. 1 lit. b SVG verneint und den Führerausweis auf 

unbestimmte Zeit entzogen hat. Es besteht keine mildere Massnahme, mit der 

gewährleistet werden könnte, dass der Rekurrent nicht in fahruntüchtigem Zustand am 

Verkehr teilnimmt. Der damit verbundene Eingriff in die Persönlichkeitssphäre des 

Rekurrenten ist angesichts der auf dem Spiel stehenden öffentlichen Interessen der 

Sicherheit von Passagieren und anderen Verkehrsteilnehmern erforderlich und 

angemessen und liegt nicht zuletzt auch in seinem eigenen, wohlverstandenen 

Interesse (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts 6A.15/2000 vom 28. Juni 2000, E. 4).

3.- In der Vernehmlassung führte die Vorinstanz aus, dass sie entgegen der 

angefochtenen Verfügung und der Empfehlung des Gutachters bereit sei, die 

Bedingungen für die Aufhebung des Entzugs (unter Einhaltung der Sperrfrist) zu lockern 

und lediglich von einer mindestens sechsmonatigen ärztlich kontrollierten und fachlich 

betreuten Alkoholabstinenz gemäss Informationsblatt des IRM abhängig zu machen. 

Nach dem aktuellen Bericht wurde in den am 21. Juli 2010 abgenommenen, 5 bis 6 cm 

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langen Haaren kein ETG nachgewiesen. Dies bedeutet, dass dem Rekurrenten seit der 

ersten Haarprobenentnahme vom 5. Januar 2010 kein Alkoholkonsum nachgewiesen 

werden konnte. Zudem wird im aktuellen Semester-Bericht des Regionalen 

Beratungszentrums Uznach vom 31. August 2010 darauf hingewiesen, dass der 

Beratungsprozess positiv beurteilt werden könne und die Abstinenzkontrolle 

vollständig erfüllt worden sei. Gestützt auf die Laborkontrollen bestätigte der Hausarzt 

ebenfalls, dass der Rekurrent die Alkoholabstinenz eingehalten habe. Unter diesen 

Umständen besteht kein Anlass, die von der Vorinstanz beantragte Lockerung der 

Bedingung für die Aufhebung des Sicherungsentzugs - Herabsetzung der kontrollierten 

und fachlich betreuten Alkoholabstinenz (Arzt und Beratungsstelle) von zwölf auf sechs 

Monate (gemäss Info-Blatt) - nicht zuzulassen. Entsprechend ist Ziff. 6 der 

angefochtenen Verfügung anzupassen. Eine allfällige Überprüfung der Aufhebung wird 

indessen erst nach Ablauf der Sperrfrist möglich sein. Letztere läuft noch bis zum 20. 

November 2010.

4.- Der Rekurrent dringt lediglich in einem Nebenpunkt durch, so dass ihm die 

amtlichen Kosten zu fünf Sechsteln und dem Staat zu einem Sechstel aufzuerlegen 

sind (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von Fr. 1'500.-- erscheint angemessen 

(vgl. Art. 13 Ziff. 522 des Gerichtskostentarifs, sGS 941.12). Der Kostenvorschuss von 

Fr. 1'500.-- ist zu verrechnen. Bei diesem Verfahrensausgang besteht kein Anspruch 

auf Entschädigung der ausseramtlichen Kosten (vgl. Art. 98  und 98  VRP; R. Hirt, 

Die Regelung der Kosten nach st. gallischem Verwaltungsrechtspflegegesetz, St. 

Gallen 2004, S. 182 ff.).

Entscheid:

  1.  Ziff. 6 der angefochtenen Verfügung vom 10. März 2010 wird wie folgt geändert:

"Bedingung für die Aufhebung des Entzugs ist eine:

· Kontrollierte und fachlich betreute Alkoholabstinenz (Arzt und Beratungsstelle) von

mindestens 6 Monaten (gemäss Info-Blatt)

 · Verkehrsmedizinische Besprechung (inkl. Labor)".

bis ter

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

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 Im Übrigen wird der Rekurs abgewiesen.

  2.  Die amtlichen Kosten von Fr. 1'500.-- bezahlen der Rekurrent zu fünf Sechsteln 

und

der Staat zu einem Sechstel. Der Kostenvorschuss wird im Betrag von Fr. 1'250.--

verrechnet und dem Rekurrenten im Mehrbetrag zurückbezahlt.

3. Die Finanzverwaltung wird angewiesen, dem Rekurrenten Fr. 250.--

 zurückzuerstatten.

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	Entscheid Verwaltungsrekurskommission, 23.09.2010
	Art. 16 Abs. 1, Art. 16d Abs. 1 lit. b SVG (SR 741.01), Art. 11b Abs. 1 lit. a und b VZV (SR 741.51). Sicherungsentzug nach zwei Trunkenheitsfahrten innert zwei Jahren mit jeweils hohen Blutalkoholkonzentrationswerten (Verwaltungsrekurskommission, Abteilung IV, 23. September 2010, IV-2010/31).

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