# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9092acb5-9314-5a4a-b7d2-9b222baa67f0
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-03-30
**Language:** de
**Title:** Rückweisung zu weiteren Abklärungen (Aktenbeizug und anschliessende psychiatrische Begutachtung)
**Docket/Reference:** IV.2014.00376
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2014.00376.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2014.00376
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Philipp
Sozialversicherungsrichter Vogel
Gerichtsschreiber Ernst
Urteil
vom
30. März 2015
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwältin Susanne
Friedauer
Anwaltskanzlei
Kieser
Senn Partner
Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.1
X.___
, geboren 1965, reiste 2001 in die Schweiz ein und meldete sich am 26. Januar 2013 unter Hinweis auf einen aktuellen Aufenthalt in der
Psychiat
rischen Klinik
Y.___
sowie
eine seit 1990 bestehende und seit
2007 - delegiert durch
Dr.
med. Z.___
, Allgemeine Innere Medizin FMH - von
lic
. phil.
A.___
, Psychotherapeut SPV behandelte
posttraumatische
Belastungsstörung (PT
BS
, ICD-10: F43.1)
bei der
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
, zum Leistungsbezug an. Gemäss den Angaben im Anmeldeformular bestand zufolge der diagnostizierten PT
BS
seit dem 28. Juli 2012 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit
in der angestammten Tätigkeit als Koch bzw. angelernter
Gastronomiemitarbeiter
(Urk. 7/4).
1.2
Nach dem Eingang der Anmeldung führte die IV-Stelle erwerbliche Abklärun
gen beim Arbeitgeber des letzten, am 31. Januar 2013 zu Ende gegangenen Arbeitsverhältnisses von
X.___
durch (Fragebogen für
Arbeitgebende
vom 14. Februar 2013, Urk. 7/8)
und holte
die ärztlichen Berichte
Dr.
Z.___
vom 15. März 2013 und vom 17. April 2013 (Urk. 7/9 und Urk. 7/12) sowie der
Psy
chiatrischen Klinik
Y.___
vom 14. April 2013 (Urk.
7/17) ein, ferner die Berichte
A.___
vom 3. Juni 2013 (Urk. 7/21/5-6) und vom 23. Mai 2006 (Urk. 7/21/7-10). Weiter zog die IV-Stelle die Akten des Taggeldversicherers bei (Urk. 7/22
/1-70), welche unter anderem das psychiatrische
Kurzgutachten des Chefarztes des
B.___
,
Dr.
med.
C.___
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,
vom 2. Oktober 2012 enthielten (Urk. 7/22/53-59). Zudem berichtete die
D.___
am 6. September 2013
über die stationäre Behandlung
X.___
vom 27. März bis zum 8. Juli 2013 in der Spezialstation für
Traumafolgestörungen
(Urk. 7/26).
1.3
Am 2. Oktober 2013
äusserte sich der Regionale Ärztliche Dienst der IV-Stelle (RAD, med.
pract
.
E.___
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie) zum medizinischen Sachverhalt. Med.
pract
E.___
hielt dabei fest, dass die vorliegende Diagnose versicherungsmedizinisch zu den
ätiologisch
-pathogene
tisch
unklaren
syndromalen
Zustandsbildern ohne nachweisbare organische Grundlage gehöre und keine Anhaltspunkte für eine psychiatrische Komorbidi
tät von erheblicher Schwere und Dauer vorlägen. Ferner empfahl er die Fortset
zung der bisherigen Therapie und wies auf die Empfehlung der
D.___
für berufli
che Massnahmen hin (Urk. 7/27/3).
Daraufhin entschied die IV-Stelle, es seien dem Versicherten weder Eingliederungsmassnahmen noch Beratung und Begleitung zu gewähren, da kein invalidenversicherungsrelevanter
Gesund
heitsschaden
vorliege und stellte
X.___
mit Vorbescheid vom 15. Oktober 2013
in Aussicht, dass ihm keine Versicherungsleistungen gewährt würden (Urk. 7/29).
1.4
Mit Einwand vom 12. November 2013 (Urk. 7/31) - am 23. Januar 2014 ergän
zend begründet (Urk. 7/38) -
widersprach der nunmehr rechtskundig vertretene Versicherte der Ansicht, es läge kein anspruchsrelevanter Gesundheitsschaden vor.
Nach
der daraufhin erfolgten
Reevaluation
der medizinischen Akten vom 14. Februar 2014 hielt der RAD an seiner Stellungnahme vom 2. Oktober 2013 fest (Urk. 7/39/2), worauf die IV-Stelle am 28. Februar 2014 verfügte, dass
X.___
keinen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung habe (Urk. 2).
2.
2.1
Dagegen erhob
X.___
am 1. April 2014 Beschwerde mit dem
Rechtsbegeh
ren
, es sei die angefochtene Verfügung unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin aufzuheben und diese zu verpflichten, dem Beschwerdeführer die gesetzlich geschuldeten Leistungen zu erbringen, insbe
sondere ihm eine Invalidenrente zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht ver
langte
der Beschwerdeführer, es sei ein zweiter Schriftenwechsel durchzuführen (Urk. 1 S. 2).
Am 15. Mai 2014 liess sich die Beschwerdegegnerin mit dem Antrag auf Abwei
sung der Beschwerde vernehmen (Urk. 6).
2.2
Im Rahmen des vom Gericht mit Verfügung vom 16. Mai 2014 angeordneten zweiten Schriftenwechsels (Urk. 8) reichte der Beschwerdeführer mit seiner Rep
lik vom 17. September 2014 (Urk. 12
, mit dem Antrag auf Gutheissung der Beschwerde
) den Bericht der
F.___
über ein am 3. Juni 2014 mit dem Beschwerdeführer durchgeführtes psychiat
risches Assessment (Urk. 13/1)
sowie den Entscheid der Kindes- und
Erwachse
nenschutzbehörde
(KESB) des Bezirks
G.___
vom 12. Juni 2014 betreffend Errichtung einer Vertretungsbeistandschaft für den Beschwerdeführer (Urk. 13/2) zu den Akten.
Die Beschwerdegegnerin reichte mit ihrer Duplik vom 22. Oktober 2014 eine ausführliche Stellungnahme des RAD (
med.
pract
.
E.___
) vom 14. Oktober 2014 (Urk. 17) zu den Akten und hielt an ihrem bisherigen Standpunkt fest (Urk. 16). Hierüber wurde der Beschwerdeführer am 23. Oktober 2014 informiert (Urk. 18).
2.3
Mit Eingabe vom 19. Februar 2015 (Urk. 19) reichte der Beschwerdeführer den Bericht der
F.___
vom 11. Februar 2015 über seine Hospitalisierung vom
9.
bis zum 22. Dezember 2014 (Urk. 20) zu den Akten.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
1.2
.1
Zur Annahme der Invalidität nach
Art.
8 ATSG ist - auch bei psychischen Erkran
kungen - in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosozi
ale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor
handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven
Verstimmungszu
ständen
klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbstständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invali
dität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokul
turellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben
(BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).
Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli
chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver
selbstständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner - unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden - Fol
gen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend auswirken (Urteil
des Bundesgerichts
9C_
537/2011
vom
2
8.
Juni 20
12
E. 3.2
mit Hinwei
sen
).
1.2
.2
Eine fachärztlich (psychiatrisch) diagnostizierte anhaltende
somatoforme
Schmerzstörung begründet als solche noch keine Invalidität. Vielmehr besteht eine Vermutung, dass die
somatoforme
Schmerzstörung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar sind. Bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, können den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machen, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt. Ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, entscheidet sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien. Im Vordergrund steht die Feststellung einer psychischen Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprä
gung und Dauer. Massgebend sein können auch weitere mit gewisser Intensität und Konstanz erfüllte Faktoren, so: chronische körperliche
Begleiterkrankun
gen
; ein mehrjähriger,
chronifizierter
Krankheitsverlauf mit unveränderter oder progredienter Symptomatik ohne längerdauernde Rückbildung; ein ausgewiese
ner sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens; ein verfestigter, therapeu
tisch nicht mehr beeinflussbarer innerseelischer Verlauf einer an sich miss
glückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung (primärer
Krank
heitsgewinn
; „Flucht in die Krankheit"); ein
unbefriedigendes
Behandlungser
gebnis
trotz konsequent durchgeführter ambulanter und/oder stationärer Behandlung (auch mit unterschiedlichem therapeutischem Ansatz) und gescheiterte Rehabilitationsmassnahmen bei vorhandener Motivation und Eigenanstrengung (kooperative Haltung) der versicherten Person. Je mehr dieser Kriterien zutreffen und je ausgeprägter sich die entsprechenden Befunde dar
stellen, desto eher sind - ausnahmsweise - die Voraussetzungen für eine zumut
bare Willensanstrengung zu verneinen (BGE 130 V 352, 131 V 49 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3).
In BGE 139 V 547 hat das Bundesgericht an dieser Rechtsprechung unter Ausei
nandersetzung mit der daran geübten Kritik festgehalten und auf die besondere Bedeutung einer fachgerechten Abklärung hingewiesen
(E. 9.1.3, E. 9.2.1). Ins
besondere erkannte das Bundesgericht,
dass sich die unklaren Beschwerden hinsichtlich ihrer invalidisierenden Folgen von anderen (psychischen) Leiden durch die mangelnde Objektivierbarkeit unterscheiden. Dabei handelt es sich um ein sachliches Kriterium, das überprüft werden kann. Die hinreichende Objekti
vierbarkeit der gesundheitlichen Beeinträchtigung wird für Ansprüche auf
Sozi
alversicherungsleistungen
seit jeher vorausgesetzt und hat im Rahmen der 5. IV-Re
vision auch Eingang in die Gesetzgebung gefunden (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Von einer unbegründeten Schlechterstellung beziehungsweise einer Dis
kriminierung der betroffenen Versicherten in
verfassungsmässigem
Sinne bezie
hungsweise nach
Massgabe
der EMRK kann daher nicht gesprochen werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_142/2013 vom 20. November 2013 E. 4.2 mit Hinweis auf BGE 139 V 547 E. 5.6 in
fine
und E. 5.7).
Die im Bereich der
somatoformen
Schmerzstörungen entwickelten Grundsätze werden rechtsprechungsgemäss bei der Würdigung des invalidisierenden Cha
rakters von Fibromyalgien (BGE 132 V 65 E. 4), dissoziativen Sensibilitäts- und Empfindungsstörungen (Urteil des Bundesgerichts
9C_1
0/2014 vom 20. August 2014 E. 3.3, SVR 2007 IV Nr. 45 S. 150, I 9/07 E. 4 am Ende),
und
Konversi
onsstörungen
/dissoziativen Bewegungsstörungen (Urteile des Bundesgerichts 8C_810/2013 vom
9.
April 2014 E. 5.2.2 mit Hinweisen, 9C
_903/2007 vom 30. April 2008 E.
3.4)
sowie bei
Chronic
Fatigue
Syndrome (CFS; chronisches Müdigkeitssyndrom) und Neurasthenie (Urteile
des Bundesgerichts
9C_
662/2009 vom 17. August 2010 E.
2.3
,
9C_98/2010 vom 28. April 2010 E. 2.2.2 und I
70/07 vom 14. April 2008 E.
5), bei einer HWS-Verletzung (Schleudertrauma) ohne organisch nachweisbare Funktionsfälle (BGE 136 V 279, vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_136/2013 vom 16. Februar 2014 E. 4.1-2) sowie bei nicht organischer
Hypersomnie
(BGE 137 V 64 E. 4.1 und 4.2 mit Hinweisen) analog angewendet, nicht hingegen,
wenn sich die Frage nach der invalidisie
renden Wirkung einer
Cancer-related
Fatigue
stellt (
BGE
139 V 346 E. 3 mit Hinweisen).
Praxisgemäss
stellt die Diagnose einer "sonstigen andauernden
Persönlichkeitsän
derung
" nach ICD-10: F62.8 - und damit auch diejenige einer "nicht näher bezeichneten andauernden Persönlichkeitsänderung" nach ICD-10: F62.9 - für sich allein nicht einen invalidisierenden Gesundheitsschaden im Rechtssinne dar. Vielmehr ist auch bei dieser gesundheitlichen Beeinträchtigung die Frage der invalidisierenden Wirkung nach den rechtlichen Kriterien zu beurteilen, die für
somatoforme
Schmerzstörungen und ähnliche Leiden gelten (Urteil des Bundesgerichts 8C_822/2013 vom 4. Juni 2014 E.
4.4 mit Hinweis auf in BGE
136 V 362
nicht publizierte
E. 2.3 des Urteils
9
C_55/2010 vom 8. Oktober 2010).
1.2
.3
Nach der Rechtsprechung werden leicht- bis mittelgradige Episoden einer Depres
sion und selbst mittelgradige depressive Episoden
regelmässig
nicht als von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im Sinne eines verselbstständigten Gesundheitsschadens betrachtet, die es der betroffenen Person verunmöglicht, die Folgen der bestehenden Schmerzproblematik zu überwinden. Daran ändert nichts, wenn die depressive Episode vor dem Hintergrund einer rezidivierenden depressiven Störung diag
nostiziert worden ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_104/2014 vom 2
6.
Juni 2014 E. 3.3.4 mit Hinweisen
; vgl. auch U
rteil
9C_856/2013 vom 8.
Oktober 2014
E. 5.1.2
).
Das Bundesgericht hat verschiedentlich festgehalten, dass eine
Dysthymie
nach der im gebräuchlichen ICD-Klassifikationssystem enthaltenen Umschreibung eine chronische depressive Verstimmung ist, die weder schwer noch hinsichtlich einzelner Episoden anhaltend genug ist, um die Kriterien einer schweren, mit
telgradigen oder leichten rezidivierenden depressiven Störung zu erfüllen; daher sei sie in der Regel nicht invalidisierend (
Urteil des Bundesgerichts 8C_806/2013 vom
6.
März 2014 E. 6.2
mit Hinweisen). Diese Schlussfolgerung, die sich auf medizinische Empirie abstützt und damit eine Rechtsfrage darstellt, ist freilich nicht absolut zu setzen; eine
dysthyme
Störung kann die Arbeitsfähigkeit im Einzelfall erheblich beeinträchtigen, wenn sie zusammen mit anderen Befunden - wie etwa einer ernsthaften Persönlichkeitsstörung - auftritt (Urteil des Bun
desgerichts
8C_623/2013 vom 1
1.
März 2014 E. 3.2 mit Hinweis).
Zwar ist eine invalidisierende Wirkung einer mittelschweren depressiven Stö
rung nicht schlechthin
auszuschliessen
, indes bedingt deren Annahme, dass es sich nicht
bloss
um eine Begleiterscheinung einer Schmerzkrankheit, sondern um ein selbstständiges, vom psychogenen Schmerzsyndrom losgelöstes depres
sives Leiden handelt und im Weiteren, dass eine konsequente
Depressionsthera
pie
befolgt wird, deren Scheitern das Leiden als resistent ausweist (
Urteil des Bundesgerichts 8C_774/2013 vom
3.
April 2014 E.
4.2 mit Hinweisen).
„
Burn
out“ als solches fällt nicht unter den Begriff der invaliditätsrechtlich erheb
lichen Gesundheitsbeeinträchtigungen; es stellt grundsätzlich keinen inva
lidisierenden Gesundheitsschaden dar (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2
8.
Juni 2012 E. 3.1 mit Hinweisen).
Eine diagnostizierte rezidivierende depressive Störung als solche stellt keinen psychischen Gesundheitszustand dar, der eine Arbeitsunfähigkeit dauerhaft zu begründen vermag (vgl. Urteil des Bun
desgerichts 9C_506/2014 vom 10.
November 2014 E. 4.2).
Praxisgemäss
ist eine leichte depressive Episode mit somatischen Symptomen grundsätzlich nicht geeignet, eine leistungsspezifische Invalidität zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 9C_506/2014 vom 1
0.
November 2014 E. 4.2). Leichte bis höchstens mittelschwere psychische Störungen aus dem depressiven Formenkreis gelten zudem grundsätzlich als therapeutisch
angehbar
(
Urteil des Bundesgerichts 8C_759/2013 vom
4.
März 2014
E. 3.6.1 mit Hinweisen). Bei mittelschweren depressiven Episoden (ICD-10 F32.1) verneint das Bundesgericht
regelmässig
deren invalidisierende Wirkung (
Urteil des Bundesgerichts 8C_774/2013 vom
3.
April 2014 E.
4.2 mit Hinweisen).
Akzentuierte Persönlichkeitsanteile mit Selbstwertproblematik stellen keine psy
chische Erkrankung nach den diagnostischen Kriterien dar, etwa im Sinne einer Persönlichkeitsstörung. Diese Belastungen sind vielmehr den akzentuierten Persönlichkeitszügen zuzuordnen und fallen als solche nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_506/2014 vom 1
0.
November 2014 E. 4.2 mit Hinweis auf SVR 2008 IV Nr.
15 S.
43, I
514/06 E. 2.2.2.2).
1.3
Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vor
instanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (
§
26
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht,
GSVGer
). Gemäss ständiger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung - da diese das Verfahren verlängert und verteuert - abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der
entscheidrelevante
Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. SVR 1995 ALV Nr. 27 S. 69).
2.
2.1
Der bei Erlass des Vorbescheids vom 15. Oktober 2013 aktenkundig gewesene
medizinische
Sachverhalt präsentiert sich wie folgt:
2.1.1
Gemäss dem Psychologen
lic
. phil.
A.___
, welcher den Beschwerdeführer seit 2006 behandelte, stand damals eine psychosomatische Symptomatik mit Schmerz als Leitsymptom im Vordergrund. Berichtet wird auch über häufige
aggressive
Reaktionen des Beschwerdeführers am Arbeitsplatz,
Verfolgungs
ängste
nach Kriegs- und Foltererfahrungen vor der Einreise in die Schweiz
sowie Frustration und Verunsicherung nach der Einreise aufgrund des ungeklärten ausländerrechtlichen Status mit entsprechenden Einschränkungen der Aufenthalts- und Berufsausübungsfreiheit sowie der familiären Kontakte. Die Therapie war in erster Linie stützend (Bericht vom 23. Mai 2006, Urk. 7/21/7-11).
Im Verlaufsbericht vom 3. Juni 2013 schilderte
lic
. phil.
A.___
eine leichte Konsolidierung zwischen 2006 und einer Dekompensation im Sommer 2012 mit psychotischen Symptomen und Suizidalität. Als der Dekompensation vorange
gangene Ereignisse dokumentierte
lic
. phil.
A.___
die Einreise der Frau des Beschwerdeführers in die Schweiz sowie die Verweigerung eines
Touristenvi
sums
für den bereits volljährigen Sohn des Beschwerdeführers durch das
Mig
rationsamt.
Sodann
berichtete
lic
. phil.
A.___
über eine anhaltende
psy
chosomatische Symptomatik mit medikamentös behandelten Rücken-
und Beinschmerzen, über ‚
backflashs
‘ durch häufigen Konsum von Fernseh
-
berichten über die politische Situation der
H.___
in der
I.___
und über Wut und Frust
ration des Beschwerdeführers wegen seiner eingeschränkten Bewegungsfreiheit in Europa. Weiter ist dem Bericht zu entnehmen, dass
die psychotischen Symp
tome
des
Beschwerdeführers
in der
stationäre
n
Trauma
-
ther
apie (und unter der dortigen Medikation)
weitgehend remittiert seien, dass aber fraglich sei, ob d
ie Verbesserung ausserhalb des s
tationären Rahmens anhalten werde
(Urk. 7/21/5-6).
2.1.2
Dr.
C.___
erhob anlässlich seiner Untersuchung des Beschwerdeführers vom 24. September 2012 einen Befund mit deutlichen Einschränkungen von affekti
ver Schwingungsfähigkeit und Konzentration, bei Anhaltspunkten für Ich- und Wahrnehmungsstörungen sowie Ängsten Phobien und Zwängen. Er diagnosti
zierte eine
dekompensierte
posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1).
Zur Verbesserung empfahl er eine krankheitsspezifische Medikation sowie eine engmaschige Psychotherapie in einer mit der Behandlung von posttraumati
schen Belastungsstörungen erfahrenen Einrichtung bzw. bei einem erfahrenen Therapeuten. Als therapeutisch sinnvoll betrachtete er auch eine strukturierte regelmässige Arbeit mit Gewährleitung eines Tag-/Nachtrhythmus ohne Über
forderung. Dies
e
sei
dem Beschwerdeführer
im Kontext eines
gesamttherapeu
tische
n
-
bei aktuell zu attestierender vollständiger Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit
- zeitlich und leistungsmässig uneingeschränkt zumutbar (Kurzgutachten vom
2.
Oktober 2012, Urk. 7/22/53-59)
.
2.1.3
Im Austrittsbericht der Klinik
Y.___
vom 14. April 2013 zum Aufenthalt des Beschwerdeführers in der Zeit zwischen dem 29. Januar und dem 14. Februar 2013 wurden - im Wesentlichen - die psychopathologischen Befunde und die
Diagnose
Dr.
C.___
bestätigt sowie eine Remission der psychotischen Symp
tome im Verlauf festgestellt, weshalb
mit dem Beschwerdeführer
ein baldiger Eintritt in die
Spezialstation für
Traumafolgestörungen
des
D.___
vereinbart wurde (Urk. 7/17).
2.1.4
Auch im Bericht
vom 6. September
2013 über die
stationäre Behandlung des Beschwerdeführers
in der Spezialstation für
Traumafolgestörungen
des
D.___
vom 27. März bis zum 8. Juli 2013 wurden - im Wesentlichen - die psychopa
thologischen Befunde, die Diagnose und die Arbeitsfähigkeitsbeurteilung
Dr.
C.___
bestätigt,
wobei auch
von dieser Seite
trotz Attestierung einer voll
ständigen Arbeitsunfähigkeit bei Austritt Eingliederungsmassnahmen („eine Massnahme zur Abklärung der Arbeitsfähigkeit durch die IV im vorgesehenen Arbeitsumfeld“) empfohlen wurden (Urk. 7/26)
2.2
2.2
.1
Die Ausein
ander
setzung der Parteien um
die rentenanspruchsbegründende
Invalidität
in ihren Rechtsschriften dreht sich vornehmlich um die Diagnostik bzw. die Erfüllung klassifikationsspezifischer Diagnosekriterien. Dies ist
im Lichte der unter Erwägung 1.2
dargelegten
- auch stark an der Diagnostik ori
entierten -
Rechtsprechung des Bun
desgerichts zwar verständlich
,
lässt aber in den
Hintergrund treten, dass
für den Nachweis
einer
rentenanspruchsgenügen
den
Invalidität die Erfüllung
der diagnostischen
Kriterien
einer klassifizierten Gesundheitsstörung zwar Voraus
setzung ist, aber nicht genügt.
F
ür die Bejahung einer im Sinne von Art.
7 ATSG
und Art. 28
Abs.
1
lit
. a IVG invalidisierenden
Erwerbsunfähigkeit
bedarf es zusätzlich der überwiegenden Wahrscheinlichkeit, dass die klassifizierte Gesundheitsstörung auch eine thera
peutisch nicht (bzw. medizinisch-prognostisch kaum) mehr
beeinflussbare
Symptomatik verursacht und unterhält
, welche die Arbeits- bzw. Erwerbsfähig
keit dauerhaft einschränkt
.
2.2
.2
Im vorliegenden Fall war der Beschwerdeführer nach Aktenlage offenbar bereits bei seiner Einreise in die Schweiz
im Jahr 2001
aufgrund von Kriegs- und
Fol
tererfahrungen
seit Beginn der 90er-Jahre
schwer traumatisiert
(vgl. Urk. 7/4)
. Diese Vorgeschichte lässt
zwar den Schluss
zu,
das die die Arbeitsfähigkeit stark einschränkende psychotische Symptomatik des Beschwerdeführers seiner durch die posttraumatische Belastungsstörung  erhöhten Vulnerabilität zuzuschreiben ist,
erklärt aber
nicht hinreichend, weshalb der Beschwerdeführer
nach mehr als zehnjährigem Aufenthalt
in der Schweiz
dekompensierte
.
Insbesondere geben d
ie vorliegenden Akten
noch
keinen genügenden Aufschluss über akute psy
chische
Belastungsfaktoren, welche
die Dekompensation auslösten und - gege
benenfalls -
der Therapierbarkeit
anhaltend
entgegenstehen.
B
ereits d
em
Bericht des
langjährig
behandelnde
n
Psychologe
n
vom 3. Juni 2013 (Urk. 7/21/5-6)
waren
Hinweise
auf
mit der migrationsrechtlichen Situation des Beschwerdeführers zusammenhängende
belastende Lebensumstände
zu
entneh
men (
Stress
durch
das
Wieder-Zusammenleben mit der
im Jahr 2010 „ebenfalls über den Asylstatus“ in die Schweiz eingereisten Ehefrau
,
die
Verweigerung eines Touristenv
isums für den volljährigen Sohn
)
. Und sowohl
in dem
mit der Replik zu den Akten gereichten Bericht über das
psychiatrische
Assessment
des Beschwerdeführers vom 3. Juni 2014 (Urk. 13/1
S. 3 unten
)
,
als auch in dem
am 19. Februar 2015
nachgereichten
provisorischen Austrittsbericht vom 11. Februar 2015 über die fürsorgliche Unterbringung des Beschwerdeführers in der
F.___
vom
9.
bis zum 22. Dezember 2014 (Urk.
20
S. 3 unten
) wird eine starke psychische Belastung des Beschwer
deführers durch eine drohende Ausschaffung
erwähnt.
Aufgrund dieser Hinweise kann d
ie migrationsrechtliche
Situatio
n
des Beschwer
deführers
bei der Prüfung der Frage, ob eine im Sinne von Art. 7 ATSG und Art. 28
Abs.
1
lit
. a IVG invalidisierenden Erwerbsunfähigkeit
vor
liegt,
nicht ohne
Weiteres
als invaliditätsfremder psychosozialer Faktor
ausge
blendet werden (vgl. Urk. 16 und Urk. 17), da sie sich
durchaus
(sowohl in ihrem Einfluss auf die invalidisierende Symptomatik als auch
durch eine sich aus ihr ergebende Beschränkung der Eingliederungsmöglichkeiten)
mittelbar invaliditätsbegründend auswirken
kann
(vgl. E. 1.2
.1)
.
2.
3
Damit erweist sich der
entscheidwesentliche
Sachverhalt als ungenügend abge
klärt.
2.3.1
Aufgrund der vorstehenden Ausführungen ist davon auszugehen, dass die
migrati
onsrechtliche
Situation des Beschwerdeführers im Verlauf seit seiner Einreise in die Schweiz einen für das sozialversicherungsrechtliche Verfahren wesentlichen Sachverhalt darstellt, welchen die Beschwerdegegnerin von Amtes wegen abzuklären hat (
Art.
43
Abs.
1 ATSG). Die Beschwerdegegnerin wird daher zunächst die migrationsamtlichen Akten des Beschwerdeführers auf dem Amts- und Verwaltungshilfeweg (vgl.
Art.
32 ATSG) bei der zuständigen Behörde anzufordern
haben.
2.3.2
Sodann ist aus dem Verlauf seit Erlass der angefochtenen Verfügung ersichtlich, dass bereits behördliche Massnahmen für die Reintegration des Beschwerde
führers getroffen worden sind (vgl. Entscheid der KESB des Bezirks
G.___
vom 12. Juni 2014, Urk. 13/2), weshalb die Beschwerdegegnerin auf ihre Pflicht zur interinstitutionellen Zusammenarbeit (
Art.
68
bis
IVG) hinzu
weisen ist. Im
Rahmen
der interinstitutionellen Zusammenarbeit mit der KESB des Bezirks
G.___
wird
die Beschwerdegegnerin auch deren Akten beizuziehen und den von
der KESB eingesetzten Beistand bei seinen
reintegrativen
Aufgaben mit den Mitteln der Invalidenversicherung zu unterstützen
haben
.
2.3.3
Schliesslich wird die Beschwerdegegnerin
eine psychiatrische Begutachtung durchzuführen haben
, wobei
dem Gutachter die
gemäss den vorstehenden Erwägungen beizuziehenden Akten zur Verfügung zu stellen sind.
Denn für die Beantwortung der Frage ob und in welchem Umfang sich die beim Beschwer
deführer vorliegende posttraumatische Belastungsstörung invalidisierend aus
wirkt, muss nicht
in erster Linie
die initiale Traumatisierung
vor der
Versiche
rungszeit
weiter ausgeleuchtet werden, sondern müssen die psychischen
Belas
tungsfaktoren
während der Versicherungszeit eruiert werden
, welche zur Dekompensation geführt haben und die - gegebenenfalls - einer Rekompensa
tion entgegenstehen
(vgl. E.2.2.2).
3.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus
gang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin
aufzuerlegen.
Ausgangsgemäss hat die Beschwerdegegnerin dem
Beschwerdeführer e
ine
ange
messene
Prozessentschädigung zu bezahlen. Dem aus den Prozessschriften
ersichtlichen Aufwand und der Schwierigkeit des Prozesses entsprechend recht
fertigt sich die Zus
prechung eines Betrags von Fr. 2‘8
00.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
).
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung der
Beschwerde
gegnerin
vom 28. Februar 2014 aufgehoben und die Sache an diese zurückgewiesen
wird
, damit sie
nach Durchführung der erforderlichen Abklärungen
im Sinne der Erwägungen
neu über den Leistungsanspruch
des Beschwerdeführers
verfüge
.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
800
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rech
nung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts
kraft zugestellt.
3.
Die Beschwerdegegnerin wird
verpflichtet,
dem Beschwerdeführer
eine
Prozessentschä
digung
von
Fr.
2'800
.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwältin Susanne
Friedauer
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
HurstErnst