# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 990f8062-2218-5f78-a9ac-c84133b179dc
**Source:** Appenzell Ausserrhoden (AR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2001-03-27
**Language:** de
**Title:** Appenzell Ausserrhoden Kantonsgericht Sammlung ARGVP 27.03.2001 Verwaltung ARGVP 2001 1373
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AR_Gerichte/AR_KG_005_Verwaltung-ARGVP-200_2001-03-27.pdf

## Full Text

A. Verwaltungsentscheide 1373 

 

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2. Bau- und Planungsrecht 

1373 

Nutzungsplanung. Einsprachelegitimation (Art. 48 Abs 3 und 91 Abs. 
1 EG zum RPG, bGS 721.1).  

 Gemäss Art. 48 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 91 Abs. 1 EG zum 
RPG ist in Nutzungsplanverfahren zu Einsprache und Rekurs legiti-
miert, wer durch den angefochtenen Gegenstand berührt ist und ein 
schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat. 
Ein schutzwürdiges Interesse ist gegeben, wenn die rechtliche oder 
tatsächliche Stellung des Rekurrenten durch den Ausgang des Re-
kursverfahrens unmittelbar beeinflusst werden kann, es sich mithin um 
ein eigenes unmittelbares Interesse handelt (AR GVP 2/1990, Nr. 
1199). Inwiefern im vorliegenden Verfahren ein solches Interesse 
geltend gemacht wird, ist nicht ersichtlich. Als Anstösser weist der 
Rekurrent zwar möglicherweise ideell eine nähere Beziehung zum 
Streitgegenstand auf als ein beliebiger Dritter. Der Rekurrent hat je-
doch weder im Einspracheverfahren noch im Rekursverfahren den 
persönlichen Vorteil dargelegt, den ihm eine Gutheissung seines An-
trags einbringen würde. Seine Legitimation ist mithin mangelhaft be-
legt, womit auf den vorliegenden Rekurs nicht einzutreten wäre. Der 
Rekurs ist indes, wie die nachstehenden Erwägungen zeigen, auch 
materiell unbegründet.  

Entscheid des Regierungsrates vom 27.3.2001