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**Case Identifier:** 47083fe8-b4b9-50a0-9caf-d5609dd57a4f
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-04-17
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 17.04.2014 200 2014 118
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2014-118_2014-04-17.pdf

## Full Text

200 14 118 UV
MAW/SCM/KRK

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 17. April 2014

Verwaltungsrichter Matti, Kammerpräsident
Verwaltungsrichterin Stirnimann, Verwaltungsrichter Schwegler
Gerichtsschreiberin Schädeli

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. B.________
Beschwerdeführerin

gegen

SWICA Versicherungen AG 
Rechtsdienst UVG, Römerstrasse 37, 8401 Winterthur
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 18. Dezember 2013 (9930/0019.84232.13.2)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. April 2014, UV/14/118, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1985 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) ist 
durch ihre Arbeitgeberin bei der SWICA Versicherungen AG (Swica bzw. 
Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle 
sowie gegen Berufskrankheiten versichert. Am 7. Mai 2013 erlitt sie einen 
Auffahrunfall, wobei sie sich noch gleichentags zur Erstkonsultation ins 
Spital E.________ begab und Schmerzen im Kopf-, Rücken-, Nacken- und 
Schulterbereich aufführte (Antwortbeilagen der Swica [AB] 1, 2, 25, 34). Mit 
Schreiben vom 31. Mai 2013 (AB 7) bestätigte die Swica der Versicherten 
den Anspruch auf Ausrichtung von Behandlungskosten und Taggeldleis-
tungen. Zur Beurteilung weiterer Leistungsansprüche sah sie eine medizi-
nische Untersuchung durch Dr. med. C.________, Facharzt für Rheumato-
logie FMH sowie Physikalische Medizin und Rehabilitation FMH, vor (AB 
16 - 19). In der Folge stellte sie der Versicherten am 9. August 2013 
(AB 22) die Einstellung der Leistungen für Heilbehandlungen, Kostenver-
gütungen und Taggelder per 2. August 2013 in Aussicht, da die aktuellen 
Gesundheitsbeschwerden nicht mehr unfallkausal seien. Am 3. September 
2013 (AB 27) verfügte die Swica wie angekündigt. Die hiergegen erhobene 
Einsprache (AB 31, 37) wies sie mit Entscheid vom 18. Dezember 2013 
(AB 41) ab.

B.

Dagegen erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. 
B.________, am 3. Februar 2014 Beschwerde und beantragte, der ergan-
gene  Einspracheentscheid (AB 41) sei aufzuheben, es sei festzustellen, 
dass weiterhin ein Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung bestehe 
und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die gesetzlichen Leistun-
gen zu erbringen. 

Mit Beschwerdeantwort vom 20. Februar 2014 beantragte die Beschwer-
degegnerin die Abweisung der Beschwerde. 

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Angefochten ist der Einspracheentscheid vom 18. Dezember 2013 
(AB 41). Streitig ist der Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes über die Unfallversicherung vom 20. März 1981 [UVG; 

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SR 832.20]). Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Ein-
wirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen 
Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi-
schen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

2.2 Der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung 
setzt nebst anderem einen natürlichen und adäquaten Kausalzusammen-
hang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus (BGE 
129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1). Ursa-
chen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, 
ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der 
gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden 
kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürli-
chen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige 
oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass 
das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körper-
liche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der 
Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch 
die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele ("conditio sine qua non"; 
BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 S. 337; SVR 2010 UV Nr. 30 
S. 121 E. 5.1). Für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs 
genügt es, wenn der Unfall für eine bestimmte gesundheitliche Störung 
eine Teilursache darstellt (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125, 123 V 43 E. 2b 
S. 45; SVR 2009 UV Nr. 3 S. 12 E. 8.3).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 
worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 
der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu be-
finden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für die 
Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 
S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert 
oder überhaupt erst manifest, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversi-
cherers erst, wenn der Unfall nicht die natürliche und adäquate Ursache 

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des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und aus-
schliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn 
entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem 
Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er 
sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustan-
des auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine) 
erreicht ist (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2; RKUV 1994 U 206 S. 328 
E. 3b). 

Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang 
muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursa-
chen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht 
allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender 
ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei 
um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast – an-
ders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzu-
sammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern 
beim Unfallversicherer (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2).

2.4  

2.4.1 Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursa-
che eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der 
Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, 
einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt die-
ses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint 
(BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181, 125 V 456 E. 5a S. 461; SVR 2010 UV 
Nr. 30 S. 122 E. 5.2).

2.4.2 Bei organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen deckt sich die 
adäquate Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die 
Adäquanz hat hier praktisch keine selbstständige Bedeutung (BGE 
138 V 248 E. 4 S. 250, 134 V 109 E. 2.1 S. 112). 

Objektivierbar sind Untersuchungsergebnisse, die reproduzierbar sind und 
von der Person des Untersuchenden und den Angaben des Patienten un-
abhängig sind. Von organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann 

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somit erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit ap-
parativen, insbesondere bildgebenden Abklärungen bestätigt wurden und 
die hierbei angewendeten Untersuchungsmethoden wissenschaftlich aner-
kannt sind (BGE 138 V 248 E. 5.1 S. 251).

2.4.3 Bei organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden ist für die 
Beurteilung der Adäquanz vom augenfälligen Geschehensablauf auszuge-
hen, und es sind je nachdem weitere unfallbezogene Kriterien einzubezie-
hen. Bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall werden diese 
Adäquanzkriterien unter Ausschluss psychischer Aspekte geprüft (BGE 
115 V 133 E. 6c aa S. 140), während bei Schleudertraumen und äquivalen-
ten Verletzungen der Halswirbelsäule sowie Schädel-Hirntraumen auf eine 
Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten ver-
zichtet wird (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1). 
Dabei ist wie folgt zu differenzieren: Es ist zunächst abzuklären, ob die ver-
sicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule, eine 
dem Schleudertrauma äquivalente Verletzung (SVR 1997 UV Nr. 95 S. 346 
E. 2a, 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2) oder ein Schädel-Hirntrauma (BGE 
117 V 369 E. 4b S. 382; SVR 2001 UV Nr. 1 S. 2 E. 3) erlitten hat, wobei 
die Schleudertrauma-Praxis nur dann Anwendung findet, wenn sich innert 
der Latenzzeit von 24 bis 72 Stunden Beschwerden in der Halsregion und 
der Halswirbelsäule (HWS) manifestieren (SVR 2009 UV Nr. 30 S. 107 E. 
5.2). Liegt keine der erwähnten Verletzungen vor, gelangt die Rechtspre-
chung gemäss BGE 115 V 133 für Unfälle mit psychischen Folgeschäden 
zur Anwendung. Ergeben die Abklärungen indessen, dass die versicherte 
Person eine der soeben erwähnten Verletzungen erlitten hat, muss beurteilt 
werden, ob die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung 
gehörenden Beeinträchtigungen (diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Kon-
zentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Vi-
susstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung 
usw; BGE 119 V 335 E. 1 S. 338, 117 V 359 E. 4b S. 360) zwar teilweise 
vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber bereits unmittel-
bar nach dem Unfall ganz in den Hintergrund treten oder die physischen 
Beschwerden im Verlaufe der ganzen Entwicklung vom Unfall bis zum Be-
urteilungszeitpunkt gesamthaft nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt 
haben und damit ganz in den Hintergrund getreten sind (vgl. RKUV 2002 

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U 465 S. 438 E. 3a). Trifft dies zu, sind für die Adäquanzbeurteilung eben-
falls die in BGE 115 V 133 für Unfälle mit psychischen Folgeschäden auf-
gestellten Grundsätze massgebend; andernfalls erfolgt die Beurteilung der 
Adäquanz gemäss den in der Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 109, 
117 V 359) festgelegten Kriterien, d.h. ohne Unterscheidung zwischen kör-
perlichen und psychischen Beschwerden (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112, 
127 V 102 E. 5b bb S. 103).

2.4.4 Nach der Schleudertrauma-Praxis ist analog zu den bei psychi-
schen Fehlentwicklungen nach Unfall geltenden Grundsätzen (BGE 
115 V 133) für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs im 
Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- 
bzw. Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies 
trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen 
Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Für die Beurteilung dieser Frage ist an 
das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom augenfälligen 
Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kräften (SVR 2012 
UV Nr. 2 S. 6 E. 3.4) – zwischen banalen bzw. leichten Unfällen einerseits, 
schweren Unfällen anderseits und schliesslich dem dazwischen liegenden 
mittleren Bereich unterschieden wird. Dabei können die erlittenen Verlet-
zungen Rückschlüsse auf die Kräfte, die sich beim Unfall entwickelt haben, 
gestatten (SVR 2011 UV Nr. 10 S. 37 E. 4.2.2). Während der adäquate 
Kausalzusammenhang in der Regel bei schweren Unfällen ohne weiteres 
bejaht und bei leichten Unfällen verneint werden kann, lässt sich die Frage 
der Adäquanz bei Unfällen aus dem mittleren Bereich nicht aufgrund des 
Unfallgeschehens allein schlüssig beantworten. Es sind weitere, objektiv 
erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall in Zusammen-
hang stehen oder als direkte bzw. indirekte Folgen davon erscheinen, in 
eine Gesamtwürdigung einzubeziehen (BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126). Je 
nach den konkreten Umständen kann für die Beurteilung des adäquaten 
Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft einer-
seits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den 
schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall 
zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist. Anderseits kann im gesamten 
mittleren Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders 
ausgeprägter Weise erfüllt ist. Liegt im eigentlichen mittleren Bereich kei-

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nes der Einzelkriterien in besonders ausgeprägter oder auffallender Weise 
vor, so müssen für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs 
drei Kriterien erfüllt sein (SVR 2012 UV Nr. 2 S. 7 E. 3.5). Handelt es sich 
um einen mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den leichten Unfällen 
müssen für die Bejahung der Adäquanz vier Kriterien gegeben sein (SVR 
2010 UV Nr. 25 S. 102 E. 4.5). Diese Würdigung des Unfalles zusammen 
mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung des 
adäquaten Kausalzusammenhangs (BGE 117 V 359 E. 6 S. 366, 
117 V 369 E. 4c S. 384).

In Präzisierung der Rechtsprechung hat das Bundesgericht (BGer) den 
Katalog der adäquanzrelevanten Kriterien (BGE 117 V 359 E. 6a S. 367, 
117 V 369 E. 4b S. 383) in BGE 134 V 109, E. 10.2 S. 127 und E. 10.3 
S. 130, neu gefasst, wobei die Aufzählung der Kriterien abschliessend ist:

- besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrück-
lichkeit des Unfalls;
- die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen;
- fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung;
- erhebliche Beschwerden;
- ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich ver-
schlimmert;
- schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;
- erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen.

Im Rahmen der Schleudertrauma-Praxis wird bei der Beurteilung der vor-
stehend genannten Kriterien auf eine Differenzierung zwischen physischen 
und psychischen Komponenten verzichtet, weil hier nicht entscheidend ist, 
ob Beschwerden medizinisch eher als organisch und/oder psychischer Na-
tur bezeichnet werden (BGE 117 V 359 E. 5d aa S. 364 und E. 6a S. 367; 
RKUV 1999 U 341 S. 409 E. 3b, 1997 U 272 S. 174 E. 4a). Voraussetzung 
für die Anwendung dieser Praxis ist aber, dass die psychischen Beschwer-
den aus dem Unfall hervorgehen und zusammen mit den organischen Be-
schwerden, die ebenfalls auf das Unfallereignis zurückzuführen sind, ein 
komplexes Gesamtbild ergeben (SVR 2001 UV Nr. 13 S. 48 E. 3b). 

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2.4.5 Ob beim Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhanges zwi-
schen dem versicherten Ereignis und der eingetretenen gesundheitlichen 
Schädigung auch der erforderliche adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausal-
zusammenhang besteht, ist eine Rechtsfrage, die nach den von Doktrin 
und Praxis entwickelten Regeln zu beurteilen ist. Dabei hat die Beantwor-
tung der Frage nach der Adäquanz von Unfallfolgen als einer Rechtsfrage 
– im Gegensatz zur Frage nach dem natürlichen Kausalzusammenhang – 
nicht nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu er-
folgen (BGE 112 V 30 E. 1b S. 33).

2.5 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

3.

3.1 Unbestritten und durch die Akten belegt ist, dass die Beschwerde-
führerin am 7. Mai 2013 einen Unfall im Rechtssinne erlitten hat (vgl. AB 1, 

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34). Die Beschwerdegegnerin hat denn auch entsprechende Versiche-
rungsleistungen erbracht (vgl. AB 7). Umstritten ist hingegen, ob die Be-
schwerdeführerin über die von der Beschwerdegegnerin verfügte Leis-
tungseinstellung per 2. August 2013 (AB 27) hinaus weiterhin Anspruch auf 
Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung hat. Dabei ist zu prüfen, 
ob die nach diesem Zeitpunkt weiterhin geklagten Beschwerden in einem 
anspruchsbegründenden natürlichen und adäquaten Kausalzusammen-
hang mit dem Unfall vom 7. Mai 2013 stehen.

3.2 Zu den von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Beschwer-
den lässt sich den Akten im Wesentlichen Folgendes entnehmen:

3.2.1 Gemäss „Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach kranio-
zervikalem Beschleunigungstrauma“ des Spitals E.________ vom 8. Mai 
2013 (AB 2) erlitt die Beschwerdeführerin am 7. Mai 2013 um 20h35 einen 
Unfall, wobei die Erstuntersuchung am gleichen Abend um 22h30 stattfand. 
Ihren Angaben zufolge ereignete sich eine Heckkollision, wobei sie nicht 
auf die Kollision gefasst gewesen sei. Ein Kopfanprall habe nicht stattge-
funden, ihre Kopfstellung sei gerade und ihre Sitzposition aufrecht gewe-
sen. Sofort nach dem Unfall habe sie Kopf- und Nackenschmerzen ver-
spürt. Als Diagnose führte das Spital E.________ einen Grad von Null auf 
der Quebec Task Force (QTF; keine Nackenbeschwerden, keine somati-
schen Befunde) auf und attestierte der Beschwerdeführerin eine Arbeitsun-
fähigkeit vom 7. bis 10. Mai 2013.

3.2.2 Im ärztlichen Zeugnis vom 6. August 2013 (AB 35) führte Dr. med. 
E.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH, auf, dass sich 
die gesundheitliche Situation der Beschwerdeführerin im Anschluss an das 
Schleudertrauma dramatisch verschlechtert habe. Infolgedessen sei sie 
gegenwärtig unter Polymedikation (vgl. hierzu auch die Arbeitsunfähig-
keitsbescheinigungen vom 7. Mai bis 5. Juni 2013 [AB 10] und vom 6. Juni 
bis 31. Juli 2013 [AB 13]).

3.2.3 Im rheumatologischen Gutachten vom 6. August 2013 (AB 19) dia-
gnostizierte Dr. med. C.________ einen Status nach Beschleunigungs-
trauma am 7. Mai 2013 mit/bei unauffälliger Neurologie, keinen ossären 
Läsionen an der HWS, unauffälligem MRI der HWS und des Schädels vom 

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15. Mai 2013, unauffälliger Beweglichkeit der oberen und unteren Extre-
mitäten sowie sehr gut erhaltener Beweglichkeit der Hals- und gesamten 
Wirbelsäule; weiter eine juvenile myoklone Epilepsie, angeborene 
Klumpfüsse bds. bei Status nach mehreren Fussoperationen, Hautpsoriasis 
sowie einen Status nach hormonellen Störungen im Alter von 16 Jahren, 
nach Magenverkleinerungsoperation 2011 und nach psychischer Störung 
sowie Behandlung 2012, eine Abklärung wegen ADHS 2012 und eine klas-
sische Form von Weichteilrheumatismus. Die beklagten Nackenbeschwer-
den und Schmerzen im Bereich des Schultergürtels, die Schmerzausstrah-
lung in den linken Arm sowie die Schmerzen im lumbalen Bereich seien im 
weitesten Sinne im Rahmen des generalisierten Weichteilrheumatismus 
zuzuordnen. Auch die Druckdolenzen im paravertebralen Bereich seien im 
Rahmen der generalisierten Fibromyalgie einzustufen. Somit bestünden 
keine Befunde, die dem Unfall vom 7. Mai 2013 zugerechnet werden könn-
ten. Im Vergleich zum Unfallzeitpunkt dürfte eine namhafte Verbesserung 
der Gesundheitsschädigung erreicht sein. In Bezug auf den lokalen Befund 
im Bereich des Nackens und die kurz nach dem Ereignis verspürten 
Schmerzen im Nackenbereich sei die Annahme zulässig, dass der Unfall 
die einzige Ursache der festgestellten gesundheitlichen Störung im Na-
ckenbereich sei (reaktiv). Das Beschleunigungstrauma vom 7. Mai 2013 
scheine eher von milder Natur zu sein. Nebst diesem Beschleunigungsef-
fekt, welcher kaum gravierend zu sein scheine, dürften die Schmerzen von 
kurzer Dauer sein. Aufgrund der erforderlichen Abklärungen und Behand-
lungen könne eine achtwöchige Arbeitsunfähigkeit akzeptiert werden. Den-
noch sei er der Auffassung, dass der Status quo ante, allein in Bezug auf 
das Unfallereignis, spätestens per Mitte Juni 2013 erreicht sein dürfte. Die 
Beschwerdeführerin sei sowohl in ihrer bisherigen Tätigkeit als … als auch 
in einer Verweistätigkeit ab sofort (ab 1. August 2013) voll arbeitsfähig 
(42h/Woche).

3.2.4 Im neu ausgefüllten „Dokumentationsbogen für Erstkonsultation 
nach kranio-zervikalem Beschleunigungstrauma“ vom 19. August 2013 
(AB 25) ging das Spital E.________ – wegen angeblichen Fehlern des in-
itial ausgestellten Erstkonsultationsbogens (AB 2) – von einem Beschleuni-
gungstrauma bei einer QTF-Qualifikation Grad I-II aus (Grad I: Nackenbe-
schwerden mit Schmerz, Steifigkeitsgefühl oder nur Schmerzhaftigkeit, 

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keine somatischen Befunde, normale Beweglichkeit; Grad II: Nackenbe-
schwerden und muskuloskelettale Befunde [verminderte Beweglichkeit und 
punktuelle Druckschmerzhaftigkeit mit eingeschlossen]). Es wurde eine 
100 %-ige Arbeitsunfähigkeit vom 7. Mai bis 19. August 2013 attestiert. 
Gemäss (ausführlichen telefonischen) Angaben der Beschwerdeführerin 
wurde neu festgehalten, dass die Kopfstellung im Unfallzeitpunkt rotiert 
gewesen sei (AB 25 Ziff. 2b; vgl. AB 2 Ziff. 2b [Kopfstellung gerade]). Na-
ckenschmerzen seien sofort nach dem Unfallereignis, Kopfschmerzen und 
Schwindel nach etwa ein bis zwei Stunden aufgetreten. Zusätzlich habe sie 
nach ein bis zwei Stunden ein Taubheitsgefühl des linken Arms bzw. am 
Folgetag bei beiden Armen festgestellt (AB 25 Ziff. 4). Ein Druckschmerz 
im Nacken- und Schulterbereich sowie Ruheschmerzen seien nach dem 
Unfall ebenfalls vorhanden gewesen (AB 25 Ziff. 6). Es werde um Reeva-
luation des medizinischen Gutachtens (AB 19) und der daraus resultieren-
den versicherungsrelevanten Entscheide gebeten.

3.2.5 Im ärztlichen Bericht vom 6. September 2013 (AB 29) diagnostizier-
te Dr. med. D.________, Facharzt für Neurologie FMH, einen Status nach 
Unfallereignis am 10. Mai 2013 (richtig: 7. Mai 2013) mit Beschleunigungs-
trauma der HWS Grad I nach QTF, klinisch: Sensibilitätsstörungen der Ar-
me und Füsse beidseits, Müdigkeit und Muskelschmerzen, elektrophysiolo-
gisch Ulnarisneuropathie ausgeschlossen, keine Hinweise auf Plexopathie, 
normale sensible Afferenz, MRI der HWS vom 15. Mai 2013: Normalbe-
fund. Weiter diagnostizierte er eine juvenile Myoklonus-Epilepsie. Klinisch 
bestehe seit dem Unfall eine gewisse Verbesserung hinsichtlich der Ge-
fühlsstörungen; so seien die Hypästhesien entlang der ulnaren Handkante 
regredient und auch die Missempfindungen der Kopfhaut gebessert. Para-
vertebral imponierten dahingegen weiterhin Druckdolenzen, wenn auch 
weniger stark ausgeprägt als im Juni 2013, wobei sich jedoch myelogeloti-
sche Veränderungen nachweisen liessen. Hier seien die physiotherapeuti-
schen Bemühungen über sechs Monate fortzusetzen, um einer Chronifizie-
rung vorzubeugen. Aufgrund der Vorgeschichte sei nicht in Abrede zu stel-
len, dass durch das vorliegende Unfalltrauma eine Kaskade ausgelöst wor-
den sei, welche die Arbeitsfähigkeit weiterhin beeinträchtige. Es sei durch-
aus so, dass die Beschwerdeführerin rein aufgrund der HWS einer Arbeits-
tätigkeit nachgehen könnte. Werde aber die Gesamtkonstellation betrach-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. April 2014, UV/14/118, Seite 13

tet, so sei dies zurzeit illusorisch, wobei sich höchstens die Frage stelle, 
welcher Anteil der Arbeitsunfähigkeit kausal auf das Unfallereignis zurück-
geführt werden müsste. Abschliessend empfahl Dr. med. D.________ eine 
stationäre Rehabilitation in der Klinik F.________. 

4.

4.1 Der angefochtene Einspracheentscheid stützt sich massgeblich auf 
das rheumatologische Gutachten von Dr. med. C.________ vom 6. August 
2013 (AB 19). Dieses erfüllt die von der höchstrichterlichen Rechtspre-
chung an den Beweiswert eines medizinischen Berichts gestellten Anforde-
rungen (vgl. E. 2.5 hiervor), weshalb ihm volle Beweiskraft zukommt (BGE 
125 V 351 E. 3b ee S. 353 f.). Die Ausführungen in der Beurteilung der 
medizinischen Zusammenhänge sind einleuchtend und die gezogenen 
Schlussfolgerungen zum Gesundheitszustand nachvollziehbar begründet, 
so dass – entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin (vgl. Be-
schwerde S. 7 f.) – darauf abzustellen ist. 

Aus dem Gutachten geht klar und schlüssig hervor, dass anlässlich der 
Untersuchung vom 2. August 2013 keine kausal durch den Unfall vom 
7. Mai 2013 bedingten Befunde (mehr) objektiviert werden konnten (vgl. 
S. 9 Ziff. 4) und die Beschwerdeführerin ab sofort voll arbeitsfähig ist (S. 10 
Ziff. 8). Daran ändert nichts, dass der „Dokumentationsbogen für Erstkon-
sultation nach kranio-zervikalem Beschleunigungstrauma“ durch das Spital 
E.________ nachträglich abgeändert worden ist (AB 25). Abgesehen da-
von, dass eine solche nachträgliche Korrektur eines ärztlichen Berichts 
problematisch erscheint, vermag sie nicht zu ändern, dass bei der Be-
schwerdeführerin keine unfallkausalen strukturellen Verletzungen vorhan-
den waren und sind (vgl. AB 19 S. 7, Diagnosen [„keine ossären Läsionen 
an der Halswirbelsäule“]; AB 29 S. 2, 1. Abschnitt). Das anerkennt auch Dr. 
med. D.________ in seinem Bericht vom 6. September 2013, indem er 
einräumt, dass die Beschwerdeführerin „rein aufgrund der Halswirbelsäule“ 
einer Erwerbstätigkeit nachgehen könnte. Er führt die von ihm attestierte 
Arbeitsunfähigkeit denn auch nicht auf die beim Unfall erlittenen Verletzun-
gen, sondern auf den aktuellen Gesamtzustand zurück, der – nebst dem 

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Unfall – durch verschiedene vorbestehende gesundheitliche Probleme be-
dingt ist (AB 29 S. 2). Da es sich vorliegend um einen harmlosen Auffah-
runfall handelte, anlässlich welchem die beiden beteiligten Fahrzeuge gar 
keine bzw. nur eine sehr geringe Geschwindigkeit aufwiesen und optisch 
nur geringe Schäden entstanden sind (vgl. AB 34 Unfallhergang und Un-
fallaufnahmeprotokoll Zusatzblatt), ist bereits die natürliche Kausalität der 
von Dr. med. D.________ geltend gemachten Gefühlsstörungen und Mis-
sempfindungen (AB 29 S. 2, 1. Abschnitt) nicht gegeben (vgl. E. 2.2 hier-
vor). Damit sind auch die Behandlungskosten für die aus Sicht von Dr. 
med. D.________ notwendige Physiotherapie nicht mehr von der Unfall-
versicherung zu übernehmen, denn es ist davon auszugehen, dass die 
unfallbedingten Beschwerden vollständig abgeklungen sind. Demnach ist – 
entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (vgl. Beschwerde S. 8) – 
auch keine polydisziplinäre Begutachtung anzuordnen. An diesem Ergebnis 
vermag auch der in Aussicht gestellte Bericht der Klinik G.________ (vgl. 
Beschwerde S. 5 Ziff. 7) nichts zu ändern.

4.2 Selbst wenn davon auszugehen wäre, dass der natürliche Kausal-
zusammenhang nicht per 2. August 2013 dahingefallen wäre, müsste die 
Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin über den genannten Zeitpunkt 
hinaus verneint werden, da jedenfalls die adäquate Kausalität – wie so-
gleich darzulegen ist (vgl. E. 4.3 hiernach) – nicht gegeben wäre. 

4.3 Die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden sind orga-
nisch nicht objektiv ausgewiesen. Der Auffahrunfall vom 7. Mai 2013 führte 
innert der Latenzzeit von 24 bis 72 Stunden zu Beschwerden in der Halsre-
gion und der HWS, die im Rahmen eines Schleudertraumas oft zu beob-
achten sind (vgl. AB 2, 19, 25; E. 2.4.3 hiervor). Damit ist vorliegend von 
einem Schleudertrauma auszugehen, was zur Anwendung der entspre-
chenden bundesgerichtlichen Praxis führt (vgl. E. 2.4.4 hiervor).

Im vorliegenden Fall ist das Unfallereignis nach dem geschilderten 
Hergang (AB 34) und mit Blick auf die diesbezügliche Rechtsprechung (vgl. 
Entscheid des BGer vom 2. Oktober 2009, 8C_421/2009, E. 5; E. 2.4.4 
hiervor) als leichtes Ereignis einzustufen. Selbst wenn es als mittelschwer 
im Grenzbereich zu den leichten Unfällen eingestuft würde, würde dies 
nichts ändern. Es schadet hierbei – entgegen dem Vorbringen der Be-

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schwerdeführerin (AB 37 S. 4 Ziff. 6) –  nicht, dass in den Akten keine Un-
fallanalyse und keine Berechnung des Delta-v-Wertes vorhanden sind. 
Eine Prüfung der praxisgemäss bei mittelschweren Unfällen zu 
berücksichtigenden adäquanzrelevanten Kriterien (BGE 134 V 109 E. 1.2 
S. 127 und E. 10.3 S. 130) ergäbe ohne weiteres, dass die 
Voraussetzungen im vorliegenden Fall nicht erfüllt und damit die Adäquanz 
zu verneinen wäre: Das Kriterium der besonders dramatischen Begleit-
umstände oder einer besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls ist klarerwei-
se zu verneinen. Die erlittenen Verletzungen waren weder schwer noch von 
besonderer Art. Das Spital E.________ diagnostizierte bei der Erstkonsul-
tation am Unfalltag ein kranio-zervikales Beschleunigungstrauma QTF-
Grad 0 (AB 2) bzw. im nachträglich korrigierten Bericht vom 19. August 
2013 ein solches von QTF-Grad I-II (AB 25), ohne äussere Verletzungen zu 
vermerken. Die Diagnose eines Schleudertraumas genügt für sich allein 
nicht, um das Kriterium der Schwere und besonderen Art der erlittenen 
Verletzungen zu erfüllen. Es bedarf dazu viel mehr einer besonderen 
Schwere der für das Schleudertrauma typischen Beschwerden oder be-
sonderer Umstände, welche das Beschwerdebild beeinflussen können. 
Diese können beispielsweise in einer beim Unfall eingenommenen beson-
deren Körperhaltung und den dadurch bewirkten Komplikationen bestehen 
(BGE 134 V 109 E. 10.2.2 S. 127). Ob allenfalls beim Unfall eine besonde-
re Körperhaltung gegeben war, weil die Beschwerdeführerin den Kopf nach 
rechts oder links gedreht hatte (AB 25 Ziff. 2b), kann vorliegend offen blei-
ben. Denn selbst wenn dieses Kriterium als erfüllt angesehen würde, ist die 
adäquate Kausalität zu verneinen (E. 4.4 hiernach). Eine fortgesetzte spe-
zifische, belastende ärztliche Behandlung hat nicht stattgefunden. Obwohl 
gewisse Beschwerden durchaus noch vorhanden sind (Schmerzen im Na-
cken- und Schulterbereich, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Konzentrati-
onsprobleme, Stimmungsschwankungen [AB 19 S. 4]), erfüllen sie das Kri-
terium der Erheblichkeit nicht. Die Erheblichkeit beurteilt sich nach den 
glaubhaften Schmerzen und nach der Beeinträchtigung, welche die verun-
fallte Person durch die Beschwerden im Lebensalltag erfährt (BGE 134 V 
109 E. 10.2.4 S. 128). Abgesehen von einer vorübergehenden Arbeitsun-
fähigkeit (vgl. E. 3.2.2 hiervor) sind keine Einschränkungen im Lebensalltag 
aktenkundig. Hinweise auf eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die Un-
fallfolgen erheblich verschlimmert hätte, finden sich in den Akten nicht. Ein 

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schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen sind ebenfalls 
nicht gegeben (vgl. auch Entscheid des BGer vom 4. Februar 2011, 
8C_680/2010, E. 5.3.4). Schliesslich liegt auch keine erhebliche Arbeitsun-
fähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen vor.

4.4 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass von den sieben Kriterien 
allenfalls eines erfüllt ist (Schwere oder besondere Art der erlittenen Verlet-
zungen bedingt durch besondere Körperhaltung aufgrund des zur Seite 
gedrehten Kopfes [E. 4.3 hiervor]), dies jedoch keinesfalls in ausgeprägter 
Weise. Zur Bejahung der Adäquanz zwischen Unfallereignis und geklagten 
Beschwerden genügt dies nicht (vgl. E. 2.4.4 hiervor).

5.

Nach dem Ausgeführten liegen bei der Beschwerdeführerin keine kausalen 
Unfallfolgen mehr vor und der Anspruch auf Leistungen der Unfallversiche-
rung besteht somit nicht mehr. Die Einstellung der Leistungen auf den 
2. August 2013 (AB 27) ist nicht zu beanstanden und die Beschwerde 
demnach abzuweisen.

6.

6.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 61 lit. a 
ATSG sind keine Verfahrenskosten zu erheben.

6.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die unterliegende Be-
schwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Umkehr-
schluss aus Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG).

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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt Dr. iur. B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- SWICA Versicherungen AG 
- Bundesamt für Gesundheit 

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.