# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 54133517-acdf-5f47-8959-5ba0431d7ede
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-05-09
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Öffentlich-rechtliche Abteilung 09.05.2022 1B 224/2022 (1B_224/2022)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1B-224-2022_2022-05-09.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  1B_224/2022
  
 

 

 

    
  Urteil vom 9. Mai 2022
  
 

 

    
  I. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Kneubühler, Präsident, 

Gerichtsschreiber Störi. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Staatsanwaltschaft See/Oberland, 

Büro B-3, Postfach, 8610 Uster. 

 

Gegenstand 

Verlängerung der Sicherheitshaft, 

 

Beschwerde gegen die Verfügung des Bezirksgerichts Hinwil, Zwangsmassnahmengericht, vom 26. April 2022 (GH220033-E / U01). 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1.
  
 

Mit Verfügung vom 26. April 2022 hat die Zwangsmassnahmenrichterin am Bezirksgericht Hinwil die Sicherheitshaft gegen A.________ längstens bis zum 30. Juli 2022 verlängert. 

Mit eigenhändiger Eingabe vom 3. Mai 2022 stellt A.________ diese Verfügung dem Bundesgericht zu. 

Vernehmlassungen wurden keine eingeholt. 

 

    
  2.
  
 

Angefochten ist ein Haftentscheid, gegen den die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG grundsätzlich offen steht. Es ist allerdings Sache des Beschwerdeführers, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt (BGE 135 III 127 E. 1.6; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2; je mit Hinweisen). 

Der angefochtene Entscheid ist nicht kantonal letztinstanzlich und damit nicht anfechtbar (Art. 80 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdeführer stellt keinen Antrag und setzt sich mit dem Haftentscheid nicht auseinander. Soweit verständlich, beklagt er sich darüber, dass ihm für polizeiliche Transporte Fussfesseln angelegt würden. Auch seine weiteren, kaum nachvollziehbaren Ausführungen haben keinen erkennbaren Bezug zum Haftentscheid. Aus der Beschwerdeschrift ergibt sich damit nicht, inwiefern er Bundesrecht verletzt, und das ist auch nicht ersichtlich. Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten verzichtet werden kann. 

 

 

    
   Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, Rechtsanwältin Claudia Kolb, der Staatsanwaltschaft See/Oberland und dem Bezirksgericht Hinwil, Zwangsmassnahmengericht, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 9. Mai 2022 

 

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Kneubühler 

 

Der Gerichtsschreiber:    Störi