# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b3bd7045-070a-538d-814e-e87a25a6015f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-03-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.03.2025 D-1883/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-1883-2025_2025-03-28.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-1883/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 8 .  M ä r z  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Contessina Theis, 

mit Zustimmung von Richter Simon Thurnheer;  

Gerichtsschreiber Martin Scheyli 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am [...], 

Iran,  

c/o Kantonspolizei Zürich, [...],  

vertreten durch Lea Hungerbühler, Rechtsanwältin,  

AsyLex, [...], 

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz 

  

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung (Flughafenverfahren);  

Verfügung des SEM vom 12. März 2025 

 

 

 

D-1883/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer, ein iranischer Staatsangehöriger, am 24. Feb-

ruar 2025 aus [...] kommend auf dem Luftweg in die Schweiz gelangte und 

am 25. Februar 2025 im Flughafen Zürich um Asyl ersuchte, 

dass das Staatssekretariat für Migration (SEM) mit Zwischenverfügung 

vom 25. Februar 2025 dem Beschwerdeführer unter anderem hinsichtlich 

einer allfälligen Verweigerung der Einreise in die Schweiz das rechtliche 

Gehör gewährte, 

dass die damalige Rechtsvertretung des Beschwerdeführers mit Eingabe 

an das SEM vom 27. Februar 2025 eine entsprechende Stellungnahme 

abgab, 

dass das Staatssekretariat mit Zwischenverfügung vom 27. Februar 2025 

dem Beschwerdeführer vorläufig die Einreise in die Schweiz verweigerte 

und ihm den Transitbereich des Flughafens für die Dauer von maximal 60 

Tagen als Aufenthaltsort zuwies, 

dass der Beschwerdeführer durch das SEM am 5. März 2025 zu seinen 

Asylgründen angehört wurde, 

dass das SEM am 10. März 2025 dem Beschwerdeführer den Entwurf sei-

nes Entscheids zur Stellungnahme unterbreitete, 

dass die damalige Rechtsvertretung dem Staatssekretariat mit Eingabe 

vom 11. März 2025 mitteilte, der Beschwerdeführer verzichte auf eine Stel-

lungnahme zum Entscheidentwurf, 

dass das SEM mit gleichentags eröffneter Verfügung vom 12. März 2025 

das Asylgesuch ablehnte, den Beschwerdeführer aus dem Transitbereich 

des Flughafens Zürich wegwies sowie dessen Wegweisung aus der 

Schweiz und den Vollzug anordnete, 

dass die damalige Rechtsvertretung gleichentags ihr Mandat für beendet 

erklärte, 

dass der Beschwerdeführer den Asylentscheid des SEM mit Eingabe vom 

19. März 2025 beim Bundesverwaltungsgericht anfocht, 

dass er dabei die Aufhebung der genannten Verfügung, seine Anerken-

nung als Flüchtling und die Gewährung des Asyls, eventualiter die 

D-1883/2025 

Seite 3 

Anordnung der vorläufigen Aufnahme wegen Undurchführbarkeit des Weg-

weisungsvollzugs, subeventualiter die Zurückweisung der Sache an die 

Vorinstanz zur weiteren Abklärung des Sachverhalts und erneuten Beurtei-

lung beantragte,  

dass er in prozessualer Hinsicht beantragte, es sei ihm die unentgeltliche 

Prozessführung im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG zu gewähren, seiner 

Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen und der Vollzug sei 

provisorisch auszusetzen, 

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls über Be-

schwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet 

(Art. 105 des Asylgesetzes [AsylG, SR 142.31] i.V.m. Art. 31–33 VGG),  

dass das Bundesverwaltungsgericht dabei – mit einer vorliegend nicht zu-

treffenden Ausnahme – endgültig entscheidet (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht im Anwendungs-

bereich des AsylG die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Miss-

brauch und Überschreitung des Ermessens, sowie die unrichtige oder un-

vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt wer-

den können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), 

dass sich die Kognition des Gerichts im Bereich des Ausländerrechts nach 

Art. 49 VwVG richtet (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass in Bezug auf die angefochtene Verfügung zunächst festzustellen ist, 

dass diese eine fehlerhafte Rechtsmittelbelehrung enthält, indem hinsicht-

lich der Beschwerdefrist auf Art. 108 Abs. 2 AsylG verwiesen wird, 

dass, nachdem es sich bei der angefochtenen Verfügung um einen Ent-

scheid am Flughafen im Sinne von Art. 23 Abs. 1 AsylG handelt, sich im 

vorliegenden Fall die Beschwerdefrist richtigerweise aus Art. 108 Abs. 3 

AsylG ergibt, 

dass, nachdem die Beschwerde innerhalb der Frist gemäss Art. 108 Abs. 3 

AsylG eingereicht wurde, dem Beschwerdeführer aus der unrichtigen 

Rechtsmittelbelehrung jedoch kein Nachteil erwachsen ist, womit sich aus 

dem genannten Mangel keine weitere Rechtsfolge ergibt, 

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Seite 4 

dass die Beschwerdeschrift zwar im eigenen Namen des Beschwerdefüh-

rers erfolgte und ausschliesslich dessen Unterschrift enthält, mit der Ein-

gabe jedoch eine von ihm unterzeichnete Vollmacht zugunsten von Lea 

Hungerbühler, Rechtsanwältin, sowie Elena Liechti (jeweils AsyLex) einge-

reicht wurde,  

dass somit vom Bestehen einer entsprechenden Rechtsvertretung auszu-

gehen ist (vgl. FRANK SEETHALER/FABIA PORTMANN, in: Bernhard Wald-

mann/Patrick L. Krauskopf [Hrsg.], Praxiskommentar VwVG, 3. Aufl., Zü-

rich/Genf 2023, Art. 52, N 17), 

dass der Beschwerdeführer legitimiert ist und auf seine frist- und formge-

recht eingereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 105 und Art. 108 Abs. 3 

AsylG; Art. 37 VGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass das Bundesverwaltungsgericht über offensichtlich unbegründete Be-

schwerden in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zwei-

ten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin entscheidet (Art. 111 

Bst. e AsylG), 

dass es sich vorliegend um eine solche Beschwerde handelt, weshalb das 

Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf die Durchführung eines Schrif-

tenwechsels verzichtet wird, 

dass die mit der Beschwerdeschrift gestellten Gesuche um Erteilung der 

aufschiebenden Wirkung und der Aussetzung des Vollzugs angesichts von 

Art. 42 AsylG gegenstandslos sind, 

dass mit der Beschwerdeschrift unter dem Titel eines Subeventualantrags, 

wonach die Sache zur weiteren Abklärung des Sachverhalts und erneuten 

Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen sei, geltend gemacht wird, 

der Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör sei verletzt 

worden, weil das SEM seiner Begründungspflicht in verschiedener Hinsicht 

nicht nachgekommen sei und den entsprechenden Sachverhalt nicht voll-

ständig abgeklärt habe, 

dass sich diese Rügen aufgrund der nachfolgenden Erwägungen sowohl 

hinsichtlich der Fragen der Asylgewährung wie auch des Wegweisungs-

vollzugs als offensichtlich unbegründet erweisen,  

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Seite 5 

dass gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich 

Asyl gewährt,  

dass als Flüchtling eine Person anerkannt wird, wenn sie in ihrem Heimat-

staat oder im Land, wo sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, 

Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder we-

gen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist 

oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden, 

dass als ernsthafte Nachteile namentlich die Gefährdung von Leib, Leben 

oder Freiheit sowie Massnahmen gelten, die einen unerträglichen psychi-

schen Druck bewirken (Art. 3 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer sein Asylgesuch im vorinstanzlichen Verfahren 

im Wesentlichen folgendermassen begründete,  

dass er zum einen seit längerem die im Iran herrschenden Zustände ver-

abscheue, nachdem er Gewalttaten gegen Frauen und Mädchen gesehen 

habe, 

dass allgemein Frauen von den iranischen Sicherheitskräften aus nichtigen 

Gründen wie ausserehelichem Geschlechtsverkehr oder dem Tragen offe-

ner Haare geschlagen werden dürften, 

dass auch eine seiner heute in Grossbritannien lebenden Töchter wegen 

ihres Hijabs im Iran eine Nacht in Haft verbracht habe, 

dass er vor neunzehn Jahren einmal beobachtet habe, wie Beamte zwei 

Mädchen in ein Auto gezerrt hätten, wobei er, als er interveniert habe, mit 

einem Schlagstock angegriffen und bedroht worden sei, 

dass er vor fünfzehn Jahren einmal am Telefon die iranische Regierung 

beleidigt habe, worauf Zivilbeamte in der Gasse seiner Wohnung nach ihm 

gefragt hätten, 

dass ferner vor einigen Jahren ein Bekannter von ihm wegen Alkoholkon-

sums ausgepeitscht worden sei, 

dass er sein Asylgesuch zum anderen damit begründete, er sei vor unge-

fähr einem Jahr als Muslim zum Christentum konvertiert und müsse daher 

im Iran mit Verfolgung rechnen, 

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Seite 6 

dass er in diesem Zusammenhang zu Protokoll gab, er glaube seit länge-

rem nicht mehr an den Islam, sei vor eineinhalb bis zwei Jahren durch ei-

nen Bekannten mit dem Christentum bekannt gemacht worden und habe 

seither zwanzig- bis dreissigmal die heimlichen Versammlungen einer 

christlichen Gruppe von fünf bis sechs Personen besucht, 

dass vor ungefähr zwei Monaten – gerechnet vom Tag der Anhörung – eine 

Versammlung dieser Gruppe vom iranischen staatlichen Sicherheitsdienst 

Ettela'at beobachtet worden sei,  

dass dabei von fünf Anwesenden zwei verhaftet worden seien, während 

die anderen, darunter sein Bekannter, hätten fliehen können, 

dass er selber die betreffende Versammlung früher verlassen habe, weil er 

seine Ehefrau zum Arzt habe begleiten müssen, 

dass er, nachdem er von seinem Bekannten vom Vorfall erfahren habe, 

noch am gleichen Tag sein Haus verlassen habe und zu seinem Bruder 

gegangen sei, um wenig später auszureisen,  

dass er, als er sich nach der Ausreise auf dem Weg in die Schweiz kurz-

zeitig in B._______ aufgehalten habe, von seiner Ehefrau informiert wor-

den sei, Angehörige des Ettela'at hätten nach ihm gesucht, 

dass das SEM in der angefochtenen Verfügung offensichtlich zu Recht 

festgestellt hat, den Vorbringen, wonach der Beschwerdeführer vor neun-

zehn und fünfzehn Jahren zweimal mit kurzen Konflikten mit den iranischen 

Sicherheitskräften konfrontiert gewesen sei, komme keine asylrechtliche 

Relevanz zu, 

dass das Staatssekretariat auch offensichtlich zutreffenderweise festge-

stellt hat, die behauptete Konversion des Beschwerdeführers zum Chris-

tentum und die damit verbundenen Probleme mit den iranischen Sicher-

heitsbehörden seien als unglaubhaft zu erachten, nachdem seine betref-

fenden Aussagen anlässlich der Anhörung in wesentlichen Punkten unsub-

stantiiert und stereotyp ausgefallen seien,  

dass zwar aufgrund der Aussagen im Rahmen der Anhörung nicht vollkom-

men ausgeschlossen werden kann, dass der Beschwerdeführer – nach-

dem er sich dem Islam schon länger entfremdet habe – sich für das Chris-

tentum interessierte und mit gewissen Inhalten auseinandersetzte,  

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Seite 7 

dass jedoch gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts ein Übertritt 

zum christlichen Glauben im Iran grundsätzlich nicht zu einer (individuel-

len) staatlichen Verfolgung führt, sofern die konvertierte Person den abso-

luten Machtanspruch der Muslime respektiert und nicht missionierend tätig 

wird,  

dass eine Verfolgung durch den iranischen Staat vielmehr erst dann zu be-

fürchten ist, wenn der Glaubenswechsel aufgrund einer missionierenden 

Tätigkeit bekannt wird und zugleich Aktivitäten des Konvertiten oder der 

Konvertitin vorliegen, die vom Regime als Angriff auf den Staat angesehen 

werden (vgl. BVGE 2009/28 E. 7.3.4), 

dass im vorliegenden Fall durch den Beschwerdeführer weder geltend ge-

macht wird, noch irgendwelche sonstige Hinweise vorliegen, er habe sich 

in soeben genannter Weise religiös betätigt, 

dass zudem festzustellen ist, dass der Beschwerdeführer anlässlich seiner 

Anhörung abgesehen vom einem Gebet (dem christlichen Vaterunser), das 

er rezitierte, und einiger Allgemeinplätze kaum Kenntnisse konkreter christ-

licher Bräuche und Glaubensinhalte vorzuweisen vermochte, 

dass der Beschwerdeführer anlässlich seiner Anhörung auf entsprechende 

Fragen hin aussagte, seine angebliche Konversion sei dadurch erfolgt, 

dass ein Gebet gesungen und ihm gesagt worden sei, er sei jetzt ein Christ, 

wobei es keine spezielle Zeremonie gegeben habe (Protokoll der Anhö-

rung, S. 20), 

dass er weiter angab, er habe keine Informationen darüber, wie er sonst 

noch christliche Gebete sprechen könne, was der wichtigste Feiertag im 

Christentum sei und ob er einer bestimmten christlichen Konfession ange-

höre (ebd., S. 21 f.), 

dass die Vorinstanz in ausführlicher Weise darlegte, in welchen sonstigen 

Punkten die Aussagen des Beschwerdeführers zur angeblichen Konver-

sion zum Christentum nicht den Anforderungen an die Glaubhaftmachung 

genügen würden, 

dass hinsichtlich weiterer Einzelheiten auf die angefochtene Verfügung 

(dortige S. 5 f.) zu verweisen ist, wobei auch diesen Einschätzungen offen-

sichtlich zuzustimmen ist, 

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Seite 8 

dass der Beschwerdeschrift nichts zu entnehmen ist, was die Einschätzung 

des SEM in Frage stellen könnte, dass die Vorbringen des Beschwerde-

führers entweder asylrechtlich nicht relevant oder nicht glaubhaft seien, 

dass das SEM das Asylgesuch des Beschwerdeführers nach dem Gesag-

ten zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer weder über eine ausländerrechtliche Aufent-

haltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung einer solchen ver-

fügt (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), 

dass die verfügte Wegweisung daher im Einklang mit den gesetzlichen 

Bestimmungen steht und von der Vorinstanz zu Recht angeordnet wurde, 

dass, ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 

nicht möglich, das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-

chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländerinnen 

und Ausländern regelt (Art. 44 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes 

über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration AIG, 

SR 142.20]), 

dass der Vollzug nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche Verpflichtungen 

der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den 

Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 

AIG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

dass gemäss Art. 25 Abs. 3 BV, Art. 3 des Übereinkommens vom 10. De-

zember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder er-

niedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu 

Art. 3 EMRK niemand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender 

Strafe oder Behandlung unterworfen werden darf, 

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Seite 9 

dass der Vollzug der Wegweisung durch Rückschaffung in den Iran unter 

dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig ist, weil der Beschwerdeführer – 

wie zuvor dargelegt – dort keinen Nachteilen im Sinne von Art. 3 AsylG 

ausgesetzt wäre, 

dass sich aus den Vorbringen des Beschwerdeführers ausserdem auch 

keine konkreten und gewichtigen Anhaltspunkte für die Annahme ergeben, 

er wäre im Falle einer Ausschaffung in den Iran mit beachtlicher Wahr-

scheinlichkeit einer nach Art. 3 EMRK verbotenen Strafe oder Behandlung 

ausgesetzt (vgl. aus der Praxis des Europäischen Gerichtshofs für Men-

schenrechte etwa die Urteile i.S. Bensaid, Rep. 2001-I, S. 303, sowie i.S. 

Saadi vom 28. Februar 2008 [Grosse Kammer], Beschwerde Nr. 37201/06, 

Ziff. 124 ff., jeweils m.w.N.), 

dass auch die allgemeine Menschenrechtssituation im Iran zum heutigen 

Zeitpunkt keinen konkreten Anlass zur Annahme bietet, dem Beschwerde-

führer drohe eine entsprechende Gefährdung, 

dass der Vollzug der Wegweisung somit sowohl im Sinne der landes- als 

auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, 

dass gemäss Art. 83 Abs. 4 AIG der Vollzug für Ausländerinnen und Aus-

länder unzumutbar sein kann, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat 

aufgrund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und 

medizinischer Notlage konkret gefährdet sind, 

dass, wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, unter Vorbehalt von 

Art. 83 Abs. 7 AIG die vorläufige Aufnahme zu gewähren ist,  

dass die allgemeine Lage im Iran weder von Bürgerkrieg noch von allge-

meiner Gewalt gekennzeichnet ist, so dass der Vollzug der Wegweisung 

dorthin grundsätzlich zumutbar erscheint, 

dass auch sonst keine Anhaltspunkte bestehen, die darauf schliessen lies-

sen, der Beschwerdeführer sei bei einer Rückkehr in den Iran einer kon-

kreten Gefährdung im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AIG ausgesetzt, 

dass der Beschwerdeführer zwar geltend macht, er sei von verschiedenen 

gesundheitlichen Schwierigkeiten betroffen,  

dass er nämlich an Arthrose leide, weshalb er vor rund 17 Jahren eine 

Knieoperation gehabt habe, dass ihm vor zehn oder zwölf Jahren wegen 

Problemen mit den Bandscheiben eine Platte in die Wirbelsäule eingesetzt 

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Seite 10 

worden sei, dass ihm aufgrund eines Tumors im Jahr 2019 oder 2020 eine 

Niere habe entfernt werden müssen, dass er Probleme mit der Prostata 

und Magenbeschwerden habe, 

dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung zutreffenderweise 

dargelegt hat, im Iran seien sämtliche vom Beschwerdeführer genannten 

gesundheitlichen Probleme behandelbar, 

dass den Ausführungen des Beschwerdeführers anlässlich seiner Anhö-

rung (entsprechendes Protokoll, S. 8 f.) zu entnehmen ist, dass er im Iran 

tatsächlich die erforderliche medizinische Unterstützung erhalten hat, wo-

bei gemäss seinen Angaben wenige Tage vor seiner Ausreise eine Ultra-

schalluntersuchung der verbliebenen Niere durchgeführt worden sei, wel-

che kein wesentliches Problem habe erkennen lassen, 

dass auch nicht davon auszugehen ist, der Beschwerdeführer werde bei 

seiner Rückkehr in den Heimatstaat in wirtschaftlicher Hinsicht in eine exis-

tenzbedrohende Situation gelangen, nachdem er dort gemäss seinen An-

gaben bis zu seiner Ausreise als Taxifahrer arbeitete und Eigentümer einer 

Wohnung ist, in welcher weiterhin seine Ehefrau und zwei Töchter leben, 

dass des Weiteren festzustellen ist, dass der Vollzug der Wegweisung 

mangels aktenkundiger objektiver Hindernisse auch möglich im Sinne von 

Art. 83 Abs. 2 AIG ist, 

dass die durch die Vorinstanz verfügte Wegweisung und deren Vollzug so-

mit in Übereinstimmung mit den zu beachtenden Bestimmungen stehen 

und zu bestätigen sind, 

dass nach dem Gesagten eine Anordnung der vorläufigen Aufnahme aus-

ser Betracht fällt (Art. 83 Abs. 1–4 AIG), 

dass nach den angestellten Erwägungen die angefochtene Verfügung Bun-

desrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig sowie 

vollständig feststellt und – soweit diesbezüglich überprüfbar – angemessen 

ist (Art. 106 AsylG; Art. 49 VwVG), 

dass die Beschwerde folglich abzuweisen ist, 

dass sich die Beschwerde aufgrund der angestellten Erwägungen als von 

vornherein aussichtslos erwiesen hat, 

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Seite 11 

dass das mit der Beschwerdeschrift gestellte Gesuch um Gewährung der 

unentgeltlichen Prozessführung im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG daher 

abzuweisen ist, 

dass somit als Folge der Abweisung der Beschwerde die Kosten des Ver-

fahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und 

auf insgesamt Fr. 750.– festzusetzen sind (Art. 1–3 des Reglements vom 

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-

verwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

D-1883/2025 

Seite 12 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird ab-

gewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die Flughafen-

polizei der Kantonspolizei Zürich. 

 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Contessina Theis Martin Scheyli