# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ca5d767a-73db-51eb-af5c-947a5d916b08
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-04
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 04.04.2025 100 2023 320
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2023-320_2025-04-04.pdf

## Full Text

100.2023.320U
STN/CHM/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 4. April 2025

Verwaltungsrichterin Herzog, präsidierendes Mitglied
Verwaltungsrichter Bürki, Verwaltungsrichter Stohner
Gerichtsschreiber Christen

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt …
Beschwerdeführer

gegen

Sicherheitsdirektion des Kantons Bern
Kramgasse 20, 3011 Bern

sowie

Einwohnergemeinde Bern
Einwohnerdienste, Migration und Fremdenpolizei, Predigergasse 5, 
3011 Bern

betreffend Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung infolge 
Schuldenwirtschaft sowie Wegweisung (Entscheid der Sicherheitsdirektion 
des Kantons Bern vom 1. November 2023; 2022.SIDGS.796)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 04.04.2025, Nr. 100.2023.320U, 
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Prozessgeschichte:

A.

Der nordmazedonische Staatsangehörige A.________ (Jg. 1963) reiste am 
2. August 1991 im Familiennachzug zu seiner Ehefrau, ebenfalls Staatsan-
gehörige von Nordmazedonien, in die Schweiz ein und erhielt gestützt auf 
die Ehe eine Aufenthaltsbewilligung. Aus der Ehe gingen drei Kinder 
(Jg. 1991, 1993 und 1998) hervor.

Die Aufenthaltsbewilligungen von A.________ und seiner Ehefrau wurden 
jährlich verlängert. Wegen Schuldenwirtschaft, Bezugs von Sozialhilfe 
und/oder strafrechtlichen Verurteilungen wurden die Aufenthaltsbewilligun-
gen wiederholt mit Bedingungen, Auflagen, Ermahnungen und/oder Verwar-
nungen, zuletzt bis zum 31. Dezember 2019, verlängert.

Mit Verfügung vom 16. November 2022 verweigerte die Einwohnergemeinde 
(EG) Bern, Einwohnerdienste, Migration und Fremdenpolizei (EMF), 
A.________ die Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung wegen Schul-
denwirtschaft sowie Nichteinhaltens von Bedingungen und wies ihn unter 
Ansetzung einer Ausreisefrist aus der Schweiz weg.

B.

Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 19. Dezember 2022 Be-
schwerde bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Bern (SID). Die SID wies 
die Beschwerde am 1. November 2023 ab und setzte ihm eine neue Ausrei-
sefrist auf den 28. Dezember 2023.

C.

Dagegen hat A.________ am 4. Dezember 2023 Verwaltungsgerichtsbe-
schwerde erhoben mit dem Antrag, der Entscheid der Vorinstanz vom 1. No-
vember 2023 sei aufzuheben und ihm sei die Aufenthaltsbewilligung zu er-

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teilen. Eventuell sei ihm die Aufenthaltsbewilligung unter Auflagen zu ertei-
len.

Die SID und die EG Bern beantragen mit Vernehmlassung bzw. Stellung-
nahme vom 29. Dezember 2023 bzw. 8. Januar 2024 die Abweisung der Be-
schwerde.

Im Verlauf des Verfahrens hat der Beschwerdeführer weitere Unterlagen ein-
gereicht.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilge-
nommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat 
ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 
Abs. 1 VRPG). Die Bestimmungen über Form und Frist sind eingehalten 
(Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 VRPG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG). 

2.

Aufgrund der Akten ist von folgendem Sachverhalt auszugehen:

2.1 Der Beschwerdeführer wurde am 6. August 1963 im heutigen Nord-
mazedonien geboren (Akten EG Bern 6C pag. 697). Er reiste am 2. August 
1991 im Familiennachzug zu seiner ebenfalls aus Nordmazedonien stam-

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menden Ehefrau in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung, 
die jährlich verlängert wurde (Akten EG Bern 6B pag. 8). Aus der Ehe gingen 
drei Kinder (geb. 1991, 1993 und 1998) hervor (Akten EG Bern 6B pag. 84). 
Die Ehefrau und die mittlerweile volljährigen Kinder verfügen über Aufent-
haltsbewilligungen (Akten EG Bern 6B pag. 227, Akten EG Bern 6C 
pag. 876). Die Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers wurde wegen 
Schuldenwirtschaft, Bezugs von Sozialhilfe und/oder strafrechtlichen Verur-
teilungen wiederholt mit Bedingungen, Auflagen, Ermahnungen und/oder 
Verwarnungen jeweils jährlich verlängert. Mit Verfügung vom 22. Januar 
2019 wurde seine Aufenthaltsbewilligung zuletzt bis zum 31. Dezember 
2019 verlängert (Akten EG Bern 6B pag. 473 f.). Während der jährlichen Prü-
fung der Aufenthaltsbewilligung nach der Verfallsanzeige vom 31. Oktober 
2019 meldeten der Beschwerdeführer und seine Ehefrau am 27. März 2020 
ihren Wegzug in den Kanton Solothurn. Am 9. September 2021 meldeten sie 
ihren erneuten Zuzug in die EG Bern (Akten EG Bern 6C pag. 608 ff.), worauf 
diese im Oktober 2021 das Verfahren auf Prüfung der Aufenthaltsbewilligun-
gen einleitete. Mit Schreiben vom 7. Juni 2022 gewährte die EG Bern dem 
Ehepaar das rechtliche Gehör zur in Aussicht genommenen Nichtverlänge-
rung der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung wegen Schuldenwirtschaft 
und Nichteinhaltens von Bedingungen (Akten EG Bern 6C pag. 676 ff.). Mit 
Verfügung vom 16. November 2022 verweigerte die EG Bern dem Be-
schwerdeführer die Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung und wies ihn 
unter Ansetzung einer Ausreisefrist aus der Schweiz weg (Akten EG Bern 
6C pag. 864 ff.). Gleichentags verfügte die EG Bern die Verlängerung der 
Aufenthaltsbewilligung der Ehefrau unter verschiedenen Bedingungen bis 
zum 31. Dezember 2023, sprach eine ausländerrechtliche Verwarnung aus 
und drohte ihr den Widerruf der Bewilligung und die Wegweisung an (Akten 
EG Bern 6C pag. 876 ff.).

2.2 Der Beschwerdeführer war seit seiner Einreise in die Schweiz gröss-
tenteils als Maurer/Gipser tätig. Er gründete in den Jahren 1997, 2006, 2008 
und 2020 eigene Maler-/Gipserbetriebe, über die jedoch alle der Konkurs 
eröffnet wurde (Akten EG Bern 6B pag. 342 ff., Akten EG Bern 6C 
pag. 827 ff.). Zwischen bzw. neben der selbständigen Erwerbstätigkeit war 
er als Maler/Gipser oder Reinigungsmitarbeiter bei verschiedenen Firmen 
angestellt (Akten EG Bern 6B pag. 5, 9 f., 24, 27, 34, 40, 58, 67, 80, 356, 

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399 f., 422 ff., 430, Akten EG Bern 6C pag. 711, 797) oder arbeitslos (Akten 
EG Bern 6C pag. 522 ff.). Seit Januar 2023 verfügt er über einen Einsatzver-
trag (unbefristet) als Baugipser bei einem Maler-/Gipsereibetrieb in … bei 
durchschnittlich 40 Stunden in der Woche mit einem Brutto-Stundenlohn von 
Fr. 37.-- (BB 5 und 6).

2.3 Der Beschwerdeführer ist seit dem Jahr 1997 verschuldet (Akten EG 
Bern 6B pag. 6 f., 88, 108 ff., 131, 150, 160, 169 ff., 213 ff., 220, 243 ff., 
257 ff., 278 ff., 306 ff., 318 ff., 357 ff., 431 ff., 461 ff., Akten EG Bern 6C 
pag. 481 ff.). Seine Schulden sind bis 2018 ständig angestiegen (Januar 
1998: Verlustscheine im Betrag von Fr. 30'676.50 [Akten EG Bern 6B 
pag. 6 f.]; Dezember 2018: nicht getilgte Verlustscheine aus Pfändungen der 
letzten 20 Jahre im Betrag von Fr. 353'271.85 [Akten EG Bern 6B 
pag. 461 ff.]). Im Dezember 2024 sind beim Beschwerdeführer, soweit ak-
tenkundig, 141 nicht getilgte Verlustscheine aus Pfändungen der letzten 
20 Jahre im Betrag von Fr. 306'994.65 beim Betreibungsregisteramt Bern-
Mittelland registriert (act. 10A).

2.4 Der Beschwerdeführer wurde mit seiner Familie ab dem Jahr 1998 
verschiedentlich von der Sozialhilfe unterstützt. Im Jahr 2015 belief sich die 
Gesamtsumme der bezogenen Sozialhilfeleistungen auf über 
Fr. 400'000.--. Ab dem Jahr 2018 wurden soweit ersichtlich keine Unterstüt-
zungsleistungen mehr bezogen (Akten EG Bern 6B pag. 25, 55, 117, 174, 
196, 211, 255, 274, 293, 317).

2.5 Der Beschwerdeführer trat während seines Aufenthalts in der 
Schweiz verschiedentlich strafrechtlich in Erscheinung und wurde seit 2005 
beinahe jährlich, gesamthaft über 20 Mal wegen Straftaten verurteilt. Er 
machte sich insbesondere strafbar wegen verschiedener Verstösse gegen 
die Strassenverkehrsgesetzgebung (Akten EG Bern 6B pag. 215, 470, Akten 
EG Bern 6C pag. 498 ff., 502 ff., 643 ff. 659 ff., 666 f., 668 f., 674 f., Akten 
SID pag. 41 f.), Vermögens- sowie Urkundendelikten (Betrug [Akten EG 
Bern 6B pag. 201] sowie Betrugs [Gehilfenschaft] und Urkundenfälschung 
[Akten EG Bern 6B pag. 218]). Hinzu kommen 20 Verurteilungen seiner Ehe-
frau, die laut Angabe des Beschwerdeführers auf Verkehrsdelikten beruhen, 
die nicht sie, sondern er begangen hat (Akten EG Bern 6C pag. 512, 514).

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3.

3.1 Der Beschwerdeführer verfügt nicht über einen Aufenthaltsanspruch 
nach dem Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen 
und Ausländer und über die Integration (Ausländer- und Integrationsgesetz, 
AIG; SR 142.20). Damit steht landesrechtlich bloss eine Ermessensbewilli-
gung in Frage. Für die Aufenthaltsbeendigung bedarf es daher nicht zwin-
gend eines Widerrufsgrunds (vgl. BGer 2C_319/2023 vom 23.2.2024 E. 4 
[betrifft VGE 2021/75 vom 25.4.2023], 2C_113/2023 vom 8.12.2023 E. 4 [be-
trifft VGE 2021/46 vom 17.1.2023]; zuletzt VGE 2021/378 vom 10.10.2024 
E. 2.2). 

3.2  Der Beschwerdeführer kann sich für sein Anwesenheitsrecht aber 
auf das Recht auf Achtung des Privatlebens gemäss Art. 8 Ziff. 1 der Eu-
ropäischen Menschenrechtskonvention (EMRK; SR 0.101) bzw. Art. 13 
Abs. 1 der Bundesverfassung (BV; SR 101) berufen. Er lebt seit über 30 Jah-
ren in der Schweiz. Sein rechtmässiger Aufenthalt übersteigt damit den 
Richtwert von zehn Jahren, womit davon auszugehen ist, dass seine sozia-
len Beziehungen in der Schweiz so eng geworden sind, dass es für eine 
Aufenthaltsbeendigung besonderer Gründe bedarf (BGE 144 I 266 E. 3.9, 
149 I 207 E. 5.3.4). Ob die Ehefrau des Beschwerdeführers über ein gefes-
tigtes Aufenthaltsrecht verfügt (vgl. etwa BGer 2C_314/2023 vom 22.2.2024 
E. 5.1, 2C_344/2023 vom 6.2.2024 E. 1.2), so dass sich der Beschwerde-
führer auch auf das Recht auf Achtung des Familienlebens berufen kann, 
kann mit Blick auf die nachfolgenden Erwägungen offen bleiben.

4.

4.1 Ein Eingriff in das Recht auf Achtung des Familien- und des Privatle-
bens nach Art. 8 Ziff. 1 EMRK ist nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK statthaft, soweit 
er gesetzlich vorgesehen ist und eine Massnahme darstellt, die in einer de-
mokratischen Gesellschaft notwendig ist für die nationale oder öffentliche Si-
cherheit, für das wirtschaftliche Wohl des Landes, zur Aufrechterhaltung der 
Ordnung, zur Verhütung von Straftaten, zum Schutz der Gesundheit oder 
der Moral oder zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer. Die Konven-

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tion verlangt demnach eine Abwägung der sich gegenüberstehenden Inter-
essen an der Erteilung der Bewilligung und der öffentlichen Interessen an 
deren Verweigerung, wobei Letztere in dem Sinn überwiegen müssen, dass 
sich der Eingriff als notwendig erweist (vgl. BGE 144 I 266 E. 3.7, 139 I 145 
E. 2.2, 135 I 143 E. 2.1). Die Interessenabwägung im Rahmen von Art. 8 
Ziff. 2 EMRK deckt sich mit jener nach Art. 13 Abs. 1 i.V.m. Art. 36 Abs. 3 BV 
(BGE 139 I 31 E. 2.3.2; BGer 2C_698/2023 vom 19.8.2024 E. 4.1, 
2C_43/2022 vom 18.1.2023 E. 4.1).

4.2 Bei der Interessenabwägung zu berücksichtigen sind insbesondere 
die Natur eines Fehlverhaltens des Betroffenen, der Grad seiner Integration 
bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit und die ihm und seiner Familie 
drohenden Nachteile. Auch ist der Qualität der sozialen, kulturellen und fa-
miliären Beziehungen zum Gast- wie zum Heimatstaat Rechnung zu tragen 
(BGE 144 I 266 E. 3.7, 139 I 16 E. 2.2.1, 135 II 377 E. 4.3; 
BGer 2C_364/2023 vom 12.7.2024 E. 7.1 [betrifft VGE 2021/282 vom 
25.5.2023]). Die gesetzlichen Widerrufsgründe sind dabei insofern zu be-
rücksichtigen, als diese ein legitimes öffentliches Interesse zum Ausdruck 
bringen können (BGer 2C_235/2023 vom 27.9.2023 E. 3).

5.

Hinsichtlich des öffentlichen Interesses ergibt sich Folgendes:

5.1 Der Beschwerdeführer hat während seines Aufenthalts Schulden an-
gehäuft. Die strittige Entfernungsmassnahme dient daher der Wahrung der 
öffentlichen Sicherheit und Ordnung und konkret dem Schutz des wirtschaft-
lichen Wohls des Landes. Das staatliche Anliegen, dass nicht jahrelang 
Gläubigerinnen und Gläubiger durch ausländische Personen geschädigt 
werden, ist als öffentliches Interesse anerkannt. Der Widerrufsgrund nach 
Art. 62 Abs. 1 Bst. c AIG (Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ord-
nung) begründet daher ein legitimes öffentliches Interesse, welches einen 
Eingriff in das Recht auf Familien- und Privatleben rechtfertigen kann (vgl. 
BGer 2C_882/2020 vom 6.5.2021 E. 3.3 mit Hinweisen). Ein erheblicher 
oder wiederholter Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung 

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gemäss Art. 62 Abs. 1 Bst. c AIG i.V.m Art. 77a Abs. 1 Bst. b der Verordnung 
vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit 
(VZAE; SR 142.201) liegt unter anderem bei mutwilliger Nichterfüllung 
öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Verpflichtungen vor. Die «Schul-
denwirtschaft» allein genügt für den Widerruf bzw. die Nichterneuerung ei-
nes Anwesenheitsrechts jedoch nicht. Die Verschuldung muss vielmehr 
selbst verursacht und der betroffenen Person qualifiziert vorwerfbar sein. Er-
forderlich ist zumindest ein erheblicher Ordnungsverstoss; ein solcher kann 
bereits in einer qualifizierten Leichtfertigkeit liegen (BGer 2C_573/2019 vom 
14.4.2020 E. 2.2, 2C_789/2017 vom 7.3.2018 E. 3.3.1). Die so umschrie-
bene Mutwilligkeit ist nicht leichthin anzunehmen (BGer 2C_354/2020 vom 
30.10.2020 E. 2.1 mit Hinweisen). Der Beweis dafür obliegt der Ausländer-
behörde (BGer 2C_724/2018 vom 24.6.2019 E. 3.1). Bei der Frage, ob Mut-
willigkeit anzunehmen ist, sind die Anstrengungen zur Schuldensanierung 
von entscheidender Bedeutung (vgl. BGer 2C_138/2018 vom 16.1.2019 
E. 2.2; zum Ganzen auch VGE 2020/142 vom 18.3.2021 E. 4.1, 2020/64 
vom 17.12.2020 E. 6.1). Wie hoch die Verschuldung in quantitativer Hinsicht 
insgesamt sein muss, um die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung 
wegen Schuldenwirtschaft zu rechtfertigen, ist gesetzlich nicht festgelegt. 
Das Bundesgericht erachtet einen Betrag von rund Fr. 32'000.-- oder weni-
ger als nicht genügend, hingegen einen Betrag von rund Fr. 80'000.-- und 
mehr als ausreichend (vgl. BGer 2C_834/2021 vom 24.2.2022 E. 3.3 mit 
Hinweisen).

Der Auszug aus dem Betreibungsregister des Beschwerdeführers weist per 
Ende 2024 offene Verlustscheine in der Höhe von Fr. 306'994.65 aus (vgl. 
vorne E. 2.3), womit diese Schwelle deutlich überschritten ist.

5.2 In Bezug auf die Mutwilligkeit ist Folgendes festzustellen: Massge-
bend ist entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (Beschwerde 
Rz. 17) grundsätzlich die gesamte Schuldensituation im Urteilszeitpunkt 
(VGE 2021/281 vom 25.5.2023 E. 3.2 [bestätigt durch BGer 2C_364/2023 
vom 12.7.2024]). Der Beschwerdeführer hat seit 1997 beträchtliche Schul-
den angehäuft. Die Schulden sind bis 2018 stetig angewachsen und trotz 
teilweisen Rückzahlungen seit 2018 bis zum aktuellen Zeitpunkt mit 
Fr. 306'994.65 (vgl. vorne E. 2.3) auf einem sehr hohen Niveau geblieben. 

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Nach dem vorübergehenden Umzug in den Kanton Solothurn (vgl. vorne 
E. 2.1) häufte der Beschwerdeführer zudem innert kurzer Zeit neue Verlust-
scheine im Betrag von Fr. 6'657.80 an (Akten EG Bern 6C pag. 748 f.). Der 
Vorinstanz ist zuzustimmen, dass der Beschwerdeführer entgegen seinen 
Vorbringen (Beschwerde Rz. 18) aus seinen gescheiterten selbständigen 
Tätigkeiten nichts zu seinen Gunsten ableiten kann (angefochtener Ent-
scheid E. 4.5.1). Die EG Bern hat den Beschwerdeführer bereits früh darauf 
hingewiesen, er solle sich eine unselbständige Erwerbstätigkeit suchen, mit 
welcher er sowohl die bestehenden Schulden abbauen als auch verhindern 
könne, neue zu generieren (vgl. Akten EG Bern 6B pag. 140 f.). Der Be-
schwerdeführer hielt aber an seiner Überzeugung (geäussert 2002) fest, 
dass er, «zwingend» selbständig erwerbstätig sein müsse, um eine Beschäf-
tigung auf Dauer zu sichern (Akten EG Bern 6B pag. 75). Sein diesbezügli-
ches Scheitern kann denn auch nicht als «Unvermögen» bezeichnet werden, 
so wenig wie ihn seine sog. «Steh-auf-Männchen-Mentalität» (Beschwerde 
Rz. 18) zu entlasten vermöchte. Er machte sich – im Gegenteil – immer wie-
der mit neuen Firmen selbständig, obwohl über alle der Konkurs eröffnet wer-
den musste und sie erhebliche Schulden generierten. Während der Phasen, 
in denen er angestellt war, häufte er jeweils weniger neue Schulden an und 
er gab diesbezüglich gegenüber der EG Bern im Jahr 2017 auch an, er habe 
eingesehen, seinen Lebensunterhalt nun im Angestelltenverhältnis zu ver-
dienen (Akten EG Bern 6B pag. 403 f.). Dennoch gründete er noch im Jahr 
2020 erneut eine eigene Firma, mit der er erneut Konkurs anmeldete (vgl. 
vorne E. 2.2). Bei dieser Sachlage kann mit der Vorinstanz von einer ausge-
prägten Einsichtslosigkeit in die Schuldensituation und einem hartnäckigen 
Festhalten an der Selbständigkeit gesprochen werden, das sich der Be-
schwerdeführer vorwerfen lassen muss. Er hätte sein Arbeitspotenzial in den 
letzten 30 Jahren, wie von der EG Bern verschiedentlich in Bedingungen, 
Auflagen und Ermahnungen gefordert, in einem Anstellungsverhältnis bes-
ser ausschöpfen können. Erst seit Januar 2023 ist er nun unbefristet ange-
stellt (vgl. vorne E. 2.2). Damit ist er (endlich) in der Lage, seine Lebenshal-
tungskosten zu decken; zudem ist eine Lohnpfändung angeordnet worden 
(Akten SID Beilage 7 zur Eingabe vom 27.9.2023). Dies ist zwar positiv zu 
würdigen, ändert aber nichts daran, dass es ihm nicht gelingen wird, seine 
Schulden entscheidend zu reduzieren. Der Beschwerdeführer kann ferner 
weder die Erkrankung seiner Ehefrau (Beschwerde Rz. 21) noch die ins Feld 

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geführte Bereitschaft der Kinder, «für allfällige Engpässe aufzukommen und 
für ihre Eltern zu sorgen» (Beschwerde Rz. 23), erfolgreich als Rechtferti-
gung für seine Verschuldung anführen. Die gesundheitliche Situation der 
Ehefrau ist seit 2018 aktenkundig (Akten EG Bern 6C pag. 516 ff.). Die Ver-
schuldung des Ehepaars begann hingegen bereits 1997 (vgl. vorne E. 2.3), 
mithin lange vor der Erkrankung der Ehefrau (vgl. auch hinten E. 6.4). Die 
Mutwilligkeit der Verschuldung ist damit zu bejahen.

5.3 Nach dem Gesagten besteht bereits aufgrund der Verschuldung des 
Beschwerdeführers ein namhaftes öffentliches Interesse, welches einen Ein-
griff in das Recht auf Familien- und Privatleben rechtfertigen kann. Zwar 
würde die hier strittige Entfernungsmassnahme dazu führen, dass Gläubige-
rinnen und Gläubiger faktisch keine Chance mehr hätten, für ihre Forderun-
gen befriedigt zu werden, doch dürfte dies weitgehend auch der Fall sein, 
wenn der Beschwerdeführer im Land verbliebe (vgl. für diese Würdigung 
etwa BGer 2C_789/2017 vom 7.3.2018 E. 5.2.2; VGE 2022/28 vom 
22.12.2023 E. 4.4 [bestätigt durch BGer 2C_76/2024 vom 4.9.2024]).

5.4 Dieses öffentliche Interesse erhält durch die folgenden Umstände zu-
sätzliches Gewicht: Der Beschwerdeführer hat seit seiner Einreise im Jahr 
1991 mit seiner Familie Sozialhilfegelder von über Fr. 400'000.-- bezogen 
(vgl. vorne E. 2.4). Zudem ist er verschiedentlich strafrechtlich in Erschei-
nung getreten. So wurde er über viele Jahre beinahe jährlich wegen 
Strassenverkehrs-, Vermögens- und Urkundendelikten verurteilt (vgl. vorne 
E. 2.5).

5.5 Im Ergebnis ist vor diesem Hintergrund von einem sehr gewichtigen 
öffentlichen Interesse an der Entfernungsmassnahme auszugehen.

6.

Hinsichtlich der privaten Interessen, welcher der Entfernungsmassnahme 
entgegenstehen können, ist Folgendes festzuhalten:

6.1 Der Beschwerdeführer lebt seit 33 Jahren gestützt auf eine Aufent-
haltsbewilligung in der Schweiz. Sein Aufenthalt ist daher als lang zu be-

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zeichnen und lässt auf ein erhebliches Interesse an einem Verbleib in der 
Schweiz schliessen.

6.2 Die beruflich-wirtschaftliche Integration des Beschwerdeführers muss 
als misslungen betrachtet werden. Er war zwar zum grossen Teil seiner An-
wesenheit in der Schweiz erwerbstätig (vgl. vorne E. 2.2), trotzdem häufte er 
aber massive Schulden an und bezog Sozialhilfeleistungen in einem be-
trächtlichen Ausmass (vgl. vorne E. 2.3 f.). Er gründete mehrere Firmen, mit 
denen er jeweils Konkurs anmelden musste, was seine Verschuldung ver-
grösserte. Die aktuelle unselbständige Anstellung im Stundenlohn sowie die 
seit 2023 laufende Lohnpfändung vermögen an dieser Einschätzung nichts 
Entscheidendes zu ändern. Die weiteren Vorbringen des Beschwerdefüh-
rers, habe einen «kollegialen Kreis» in der Schweiz und verfüge über gute 
Deutschkenntnisse (Beschwerde Rz. 32 und 35), bleiben unbelegt. Die ein-
gereichte Anmeldung für einen Deutschkurs auf Nieveau A1.1 (BB 11) lässt 
keinen anderen Schluss zu. Es wäre aufgrund der ihm obliegenden Mitwir-
kungspflicht am Beschwerdeführer, allfällige soziale Kontakte konkret darzu-
tun und sachdienlich zu belegen (Art. 20 Abs. 3 VRPG i.V.m. Art. 90 AIG und 
dazu etwa BGE 138 II 229 E. 3.2.3; allgemein zur Mitwirkungspflicht 
BVR 2015 S. 391 E. 5.5). Die soziale Integration ist somit nicht erstellt (so 
auch angefochtener Entscheid E. 5.3.2). Schliesslich sprechen die zahlrei-
chen strafrechtlichen Verurteilungen des Beschwerdeführers klar gegen eine 
erfolgreiche Integration in der Schweiz (vgl. vorne E. 2.5).

6.3 Der Vorinstanz ist zuzustimmen, dass eine Rückkehr ins Heimatland 
für den Beschwerdeführer zwar eine grosse Herausforderung darstellt. Die 
Rückkehr ist jedoch weder unmöglich noch unzumutbar (angefochtener Ent-
scheid E. 5.3.3). Der Beschwerdeführer verbrachte die ersten 28 Jahre sei-
nes Lebens überwiegend in seiner Heimat, heiratete eine Landsfrau und 
kehrte regelmässig zurück (Akten EG Bern 6B pag. 192, 205, 225, 756, Ak-
ten EG Bern 6C pag, 627, 730). Daher kann zweifelsfrei davon ausgegangen 
werden, dass er sowohl mit der Sprache als auch mit der Kultur und den 
Gepflogenheiten seines Heimatlands vertraut ist.

6.4 In familiärer Hinsicht ist die Beziehung des Beschwerdeführers zu 
seiner Ehefrau zu würdigen. Die Beziehungen zu den mittlerweile volljähri-
gen Kindern fallen zufolge Fehlens eines besonderen Abhängigkeitsverhält-

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nisses hingegen nicht in den Schutzbereich von Art. 8 Ziff. 1 EMRK und 
Art. 13 Abs. 1 BV (statt vieler: BGE 144 II 1 E. 6.1). Mit der Vorinstanz ist 
festzuhalten, dass die seit über 30 Jahren bestehende und in der Schweiz 
gelebte eheliche Beziehung ein namhaftes Interesse am Verbleib des Be-
schwerdeführers begründet (angefochtener Entscheid E. 5.3.4). Die fami-
liären Beziehungen hielten ihn jedoch nicht davon ab, sich zu verschulden 
und straffällig zu werden; zudem häufte auch die Ehefrau Schulden an, de-
rentwegen auch ihre Wegweisung im Raum steht (vgl. vorne E. 2.1 am 
Schluss). Das Ehepaar hat es daher hinzunehmen, wenn die Beziehung 
künftig nur noch unter erschwerten Bedingungen gelebt werden kann, sollte 
die Ehefrau dem Beschwerdeführer nicht nach Nordmazedonien folgen. Der 
Beschwerdeführer belegt sodann nicht, wieviel Betreuung und Unterstützung 
seine Ehefrau gesundheitsbedingt tatsächlich braucht und ob bzw. weshalb 
diese einzig von ihm erbracht werden kann (vgl. Beschwerde Rz. 34). Die 
Vorinstanz hält berechtigterweise fest, dass der Beschwerdeführer mittler-
weile erneut in einem 100 % Pensum arbeitstätig ist und sich folglich bereits 
bisher nur beschränkt um seine Ehefrau kümmern kann (angefochtener Ent-
scheid E. 5.3.4). Zudem leben alle drei Kinder in der Schweiz und könnten 
Hilfeleistungen erbringen oder es könnte eine externe Hilfe installiert werden. 
Bei einer örtlichen Trennung der Eheleute würden die persönlichen Kontakte 
zwischen den Eheleuten zwar erschwert, sie könnten ihre Beziehung aber 
über die modernen Kommunikationsmittel und im Rahmen gegenseitiger Be-
suche pflegen.

6.5 Zusammenfassend begründen die lange Aufenthaltsdauer des Be-
schwerdeführers und die eheliche Beziehung zwar ein nicht unerhebliches 
privates Interesse am weiteren Verbleib in der Schweiz. Der Beschwerde-
führer hat sich aber insgesamt kaum in die hiesigen Verhältnisse integrieren 
können. Mit den Lebensumständen in Nordmazedonien ist er nach wie vor 
vertraut. Die gesundheitlichen Probleme seiner Ehefrau stehen seiner Rück-
kehr nicht entgegen.

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7.

7.1 Die Abwägung der massgeblichen öffentlichen und privaten Interes-
sen ergibt Folgendes: Die öffentlichen Interessen an der Verweigerung der 
Aufenthaltsbewilligung und der Wegweisung sind sehr gewichtig. Der Be-
schwerdeführer hat seine hohe und langjährige Verschuldung mutwillig ver-
ursacht. Zudem hat er Sozialhilfe bezogen und wurde mehrfach straffällig. 
Demgegenüber sind seine privaten Interessen von geringerem Gewicht. 
Trotz seiner langen Aufenthaltsdauer ist der Beschwerdeführer in der 
Schweiz nur mangelhaft integriert. Insgesamt überwiegt das öffentliche In-
teresse an der strittigen Fernhaltemassnahme die privaten Interessen des 
Beschwerdeführers. Diesem ist die Rückkehr aufgrund der Gesamtheit der 
massgebenden Umstände zumutbar. Die Nichtverlängerung der Aufenthalts-
bewilligung und die Wegweisung erweisen sich im Licht von Art. 8 Ziff. 1 
EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV als verhältnismässig.

7.2 Der Beschwerdeführer beantragt, anstelle der Nichtverlängerung sei 
ihm eine Aufenthaltsbewilligung unter Auflagen zu erteilen. Erweist sich die 
Nichtverlängerung der Bewilligung als verhältnismässig, kommen eine er-
neute Verwarnung (vgl. vorne Bst. A) oder die Erteilung einer Aufenthaltsbe-
willigung unter Auflagen als mildere Massnahmen gegenüber der Nichtver-
längerung der Aufenthaltsbewilligung nicht in Betracht (statt vieler etwa BGer 
2C_637/2023 vom 5.6.2024 E. 5.7.1, 2C_952/2019 vom 8.5.2020 E. 4.3; 
VGE 2019/363 vom 19.2.2021 E. 5.2). Dem Eventualantrag kann deshalb 
nicht entsprochen werden.

7.3 Der Beschwerdeführer konnte sich sowohl im vorinstanzlichen als 
auch im verwaltungsgerichtlichen Verfahren eingehend schriftlich äussern. 
Von einer Befragung des Beschwerdeführers sind keine neuen Erkenntnisse 
zu erwarten, weshalb die entsprechenden Beweisanträge abgewiesen wer-
den (vgl. Beschwerde Rz. 9, 23, 25, 27, 37, 38; sog. antizipierte Beweiswür-
digung; vgl. hierzu statt vieler BVR 2022 S. 93 E. 4.5.4; Michel Daum, in 
Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, 
Art. 18 N. 27 f.).

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8.

Für den Fall der Beschwerdeabweisung beantragt der Beschwerdeführer die 
Reduktion der ihm auferlegten Verfahrenskosten (Beschwerde Rz. 38). Er 
habe mit seinem Subeventualbegehren, wonach ihm bis Ende 2023 Zeit zu 
gewähren sei, um die Schweiz zu verlassen (Akten SID pag. 17 und 28), 
teilweise obsiegt, da die SID die Ausreisefrist auf den 28. Dezember 2023 
festgelegt habe (angefochtener Entscheid Dispositiv Ziff. 2). Dieser Argu-
mentation kann nicht gefolgt werden. Da die ursprünglich festgelegte Ausrei-
sefrist abgelaufen war, hat ihm die SID im angefochtenen Entscheid vom 
1. November 2023 eine neue Ausreisefrist auf den 28. Dezember 2023 ge-
setzt. Aufgrund der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde nach Art. 68 
VRPG und der Verfahrensdauer sind die vorinstanzlich festgelegten Ausrei-
sefristen regelmässig abgelaufen. Die Festsetzung einer neuen Ausreisefrist 
stellt einen praxisüblichen Vorgang dar und bedeutet nicht, dass der Be-
schwerdeführer in diesem Punkt als teilweise obsiegend zu qualifizieren 
wäre, zumal sich die Dauer der gesetzten Ausreisefrist ebenfalls im Rahmen 
des Praxisüblichen hält. Es ist deshalb nicht zu beanstanden, dass die Vor-
instanz ihm die gesamten Verfahrenskosten auferlegt hat.

9.

Zusammenfassend kommt das Verwaltungsgericht zum Schluss, dass die 
Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers zu Recht nicht verlängert 
worden ist. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. Da die vorinstanzlich an-
gesetzte Ausreisefrist abgelaufen ist, ist praxisgemäss eine neue festzule-
gen (Art. 64 Abs. 1 AIG; vgl. BVR 2019 S. 314 E. 7).

10.

Bei diesem Verfahrensausgang wird der unterliegende Beschwerdeführer 
kostenpflichtig (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Parteikosten sind keine zu sprechen 
(Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 Abs. 1 VRPG).

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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. Dem Beschwerdeführer wird eine 
neue Ausreisefrist gesetzt auf den 30. Mai 2025.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3'000.--, werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe entnom-
men.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführer 
- Sicherheitsdirektion des Kantons Bern 
- Einwohnergemeinde Bern
- Staatssekretariat für Migration

Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.