# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 30921297-070f-5c4a-9fe3-fae28de384d0
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-01-19
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsbehörden Bau- und Verkehrsdirektion 19.01.2024 110 2023 64
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_BVD/BE_VB_001_110-2023-64_2024-01-19.pdf

## Full Text

1/25

Bau- und Verkehrsdirektion

Reiterstrasse 11
3013 Bern
Telefon +41 31 633 30 11
info.ra.bvd@be.ch
www.bvd.be.ch/ra

BVD 110/2023/64

Entscheid der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD)
vom 19. Januar 2024

in der Beschwerdesache zwischen

Frau A.________
Beschwerdeführerin

vertreten durch Herrn Rechtsanwalt B.________

und

Herrn C.________
Beschwerdegegner 1

Frau D.________
Beschwerdegegnerin 2

alle vertreten durch Herrn Rechtsanwalt und Notar E.________

sowie

Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Wimmis, Gemeindeverwaltung, Postfach 27,
3752 Wimmis

Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR), Nydeggasse 11/13, 3011 Bern

betreffend die Verfügung der Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Wimmis vom 21. März 
2023 (eBau Nr. 2022-18367; Luft- Wasser- Wärmepumpe) und die Verfügung des Amtes für 
Gemeinden und Raumordnung (AGR) vom 7. Februar 2023 (G.-Nr.: 2023.DIJ.881)

I. Sachverhalt

1. Die Beschwerdegegnerin und der Beschwerdegegner (im Folgenden: 
Beschwerdegegnerschaft) bewohnen ein Wohnhaus auf der Parzelle Wimmis Grundbuchblatt Nr. 
K.________. Die Parzelle liegt in der Landwirtschaftszone.1 Die Beschwerdegegnerschaft 
beabsichtigt, die im Jahre 1998 installierte Ölheizung durch eine aussen aufgestellte Luft-Wasser-
Wärmepumpe zu ersetzen. Das Aussengerät soll an der Nordfassade aufgestellt werden. Dafür 
reichte die Beschwerdegegnerschaft am 13. Dezember 2022 bei der Gemeinde Wimmis ein 

1 Zonenplan 1 der Gemeinde Wimmis vom 12. Juni 2008, genehmigt durch das AGR am 27. April 2009.

BVD 110/2023/64 

2/25

Baugesuch und ein Ausnahmegesuch für das Bauen ausserhalb der Bauzone ein. Die 
Beschwerdeführerin erhob gegen das Vorhaben Einsprache. Mit Entscheid vom 21. März 2023 
erteilte die Gemeinde Wimmis die Baubewilligung für die Luft-Wasser-Wärmepumpe und das Amt 
für Gemeinden und Raumordnung (AGR) mit Verfügung vom 7. Februar 2023 die 
Ausnahmebewilligung nach Art.  24c RPG2 für das Bauen ausserhalb der Bauzone.

2. Dagegen reichte die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 21. April 2023 Beschwerde bei 
der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD) ein. Sie stellt folgende 
Rechtsbegehren:
1. Die Baubewilligung der Gemeinde Wimmis vom 21. März 2023 sowie die Ausnahmebewilligung / 

Verfügung vom 7. Februar 2023 des Amts für Gemeinden und Raumordnung seien aufzuheben und 
dem Baugesuch Nummer 769/2022-041 betreffend «Ersatz Ölheizung durch Luft-Wasser 
Wärmepumpe aussen» sei der Bauabschlag zu erteilen.

2. Eventualiter seien die Baubewilligung der Gemeinde Wimmis vom 21. März 2023 sowie die 
Ausnahmebewilligung / Verfügung vom 7. Februar 2023 des Amts für Gemeinden und Raumordnung 
aufzuheben und das Baugesuch Nummer 769/2022-041 betreffend «Ersatz Ölheizung durch Luft-
Wasser Wärmepumpe aussen» sei zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

Die Beschwerdeführerin rügt zusammengefasst, das Vorhaben verletze das umweltrechtliche 
Vorsorgeprinzip. Zudem seien die Voraussetzungen für eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 
RPG und Art. 24c RPG nicht erfüllt.

3. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVD leitet3, führte den 
Schriftenwechsel durch und holte bei der Gemeinde Wimmis die Vorakten ein. In der 
Beschwerdeantwort vom 22. Mai 2023 beantragt die Beschwerdegegnerschaft die Abweisung der 
Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden könne. Die Gemeinde Wimmis beantragt in ihrer 
Stellungnahme vom 16. Mai 2023 ebenfalls die Abweisung der Beschwerde. Auch das AGR 
beantragt in seiner Stellungnahme vom 24. Mai 2023, die Beschwerde sei abzuweisen. Mit 
Verfügung vom 23. Juni 2023 stellte das Rechtsamt dem Amt für Umwelt und Energie (AUE), 
Abteilung Immissionsschutz, verschiedene Fragen zur Lärmsituation im Zusammenhang mit der 
geplanten Luft-Wasser-Wärmepumpe. Das AUE besichtigte die Situation am 6. Juli 2023 vor Ort 
und nahm eine eigene Lärmberechnung vor. Im Bericht vom 24. Juli 2023 stellte das AUE fest, 
dass die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe die Grenzwerte deutlich einhält. Weitere 
vorsorgliche Massnahmen seien nicht notwendig.

4. Die Parteien erhielten Gelegenheit, sich zum Beweisverfahren zu äussern und 
Schlussbemerkungen einzureichen. Mit Schreiben vom 21. August 2023 hielt das AGR fest, es 
verzichte auf die Einreichung von Schlussbemerkungen und verwies auf seine Verfügung vom 
7. Februar 2023 und seine Stellungnahme vom 24. Mai 2023. Mit Schreiben vom 22. August 2023 
reichte die Gemeinde Wimmis eine Kostenzusammenstellung über ihre Aufwendungen im 
Zusammenhang mit dem Beschwerdeverfahren ein. Sie ist der Ansicht, dass ihr gestützt auf die 
revidierte Bestimmung von Art. 104 Abs. 4 VRPG4 eine Parteientschädigung zusteht. In ihren 
Schlussbemerkungen vom 23. August 2023 hält die Beschwerdeführerin im Wesentlichen an ihren 
Rechtsbegehren und Ausführungen in der Beschwerde fest. Die Beschwerdegegnerschaft hat 
keine Schlussbemerkungen eingereicht.
5. Auf die Rechtsschriften, den Bericht des AUE sowie die vorliegenden Akten wird, soweit für 
den Entscheid relevant, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

2 Bundesgesetz vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700).
3 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau- und Verkehrsdirektion 
(Organisationsverordnung BVD, OrV BVD; BSG 152.221.191).
4 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21).

BVD 110/2023/64 

3/25

II. Erwägungen

1. Sachurteilsvoraussetzungen

a) Bauentscheide können nach Art. 40 BauG5 innert 30 Tagen seit ihrer Eröffnung mit 
Baubeschwerde bei der BVD angefochten werden. Verfügungen des AGR über die 
Zonenkonformität bei Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone sowie über Ausnahmegesuche nach 
den Art. 24 bis 24e und Art. 37a RPG können zusammen mit dem Bauentscheid ebenfalls mit 
Baubeschwerde bei der BVD angefochten werden (Art. 84 Abs. 4 BauG). Die BVD ist somit für die 
Beurteilung der Beschwerde zuständig. 

b) Beschwerdeberechtigt sind die Baugesuchstellerinnen und die Baugesuchsteller, die 
Einsprecherinnen und Einsprecher sowie die zuständige Gemeindebehörde (Art. 40 Abs. 2 
BauG). Die Beschwerdeführerin ist eine Nachbarin. Ihre Einsprache wurde abgewiesen. Sie ist 
somit durch die vorinstanzlichen Entscheide des AGR und der Gemeinde beschwert und daher 
zur Beschwerdeführung legitimiert. Auf ihre form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist 
grundsätzlich einzutreten.

2. Streitgegenstand

a) Anfechtungsobjekt bilden der Bauentscheid der Vorinstanz und die Verfügung des AGR 
über die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG. Der Streitgegenstand muss nicht mit dem 
Anfechtungsobjekt übereinstimmen, darf aber nicht darüber hinausgehen. Innerhalb dieses 
Rahmens bestimmen die Parteien den Streitgegenstand. Die Parteien können den 
Streitgegenstand im Laufe des Verfahrens nicht erweitern, sondern nur einschränken.6

b) In der Beschwerde macht die Beschwerdeführerin einerseits geltend, es sei von Amtes 
wegen abzuklären, ob die Beschwerdegegnerschaft weitere, nicht erwähnte An- und 
Erweiterungsbauten ausgeführt habe. Zum anderen kritisiert sie in den Schlussbemerkungen, 
dass am geplanten Anlagestandort bereits bauliche Vorbereitungen getroffen worden seien. Falls 
dies zutreffen sollte, seien baupolizeiliche Massnahmen zu prüfen. Die Vorbringen der 
Beschwerdeführerin haben baupolizeilichen Charakter und gehen über den Streitgegenstand 
hinaus. Zudem ist für die Beurteilung dieser Rügen nicht die BVD, sondern erstinstanzlich die 
Baupolizeibehörde der Gemeinde Wimmis zuständig. Auf die diesbezüglichen Vorbringen kann 
nicht eingegangen werden.

5 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721.0).
6 Ruth Herzog, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 72 N. 12 bis 14.

BVD 110/2023/64 

4/25

3. Einhaltung der Planungswerte

a) Bei der umstrittenen aussen aufgestellten Luft-Wasser-Wärmepumpe handelt es sich um 
eine ortsfeste Anlage im Sinn von Art. 7 Abs. 7 USG7 und Art. 2 Abs. 1 LSV8. Ihr Betrieb verursacht 
Lärmemissionen, weshalb die bundesrechtlichen Bestimmungen über den Lärmschutz anwendbar 
sind. Nach Art. 25 Abs. 1 USG dürfen ortsfeste Anlagen nur errichtet werden, wenn die durch 
diese Anlagen allein erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht 
überschreiten. Die Liegenschaften der Beschwerdegegnerschaft und der Beschwerdeführerin 
befinden sich in der Landwirtschaftszone, für welche die Vorschriften der Empfindlichkeitsstufe 
(ES) III gelten (Art. 241 Abs. 3 GBR9 in Verbindung mit Art. 43 Abs. 1 Bst. c LSV). Gemäss Art. 40 
Abs. 1 und Anhang 6 LSV, der unter anderem die Belastungsgrenzwerte für den Lärm von 
Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen regelt, gilt für die ES III ein Planungswert von 60 dB(A) 
am Tag und 50 dB(A) in der Nacht. Nach Anhang 6 LSV ergibt sich der massgebende 
Beurteilungspegel (Lr) aus der Summe des A-bewerteten Mittelungspegels (Leq) am 
Immissionsort und der Pegelkorrektur (K1-K3).10

b) Die Beschwerdegegnerschaft hat im Baubewilligungsverfahren einen Lärmschutznachweis 
eingereicht.11 Dieser datiert vom 13. Oktober 2022. Gemäss diesem wird bei der Berechnung des 
Beurteilungspegels Lr von einem maximalen Schallleistungspegel im Nachtbetrieb von 44.8 dB(A) 
und einer Distanz zum Empfangsort von 17.5 m ausgegangen. Daraus ergibt sich unter 
Berücksichtigung der Korrekturfaktoren (K1 bis K3) ein Beurteilungspegel von 26.9 dB(A).

c) Die BVD hat im Beschwerdeverfahren das AUE als zuständige kantonale Fachbehörde für 
Lärmfragen beigezogen. Das AUE hat am 12. Juli 2023 die äussere Umgebung des geplanten 
Anlagestandorts vor Ort besichtigt. Im Bericht vom 24. Juli 2023 hielt das AUE zunächst fest, dass 
die Webapplikation «Lärmschutznachweis» der Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz FWS 
für das geplante Gerät «F.________» der Firma G.________ AG Heizsysteme von einem 
maximalen Schallleistungspegel im Nachtbetrieb von 48 dB(A) ausgehe, während die 
Beschwerdegegnerschaft im Lärmschutznachweis vom 13. Oktober 2023 mit einem 
Schallleistungspegel von 44.8 dB(A) gerechnet habe. Der Schallleistungspegel von 44.8 dB(A) sei 
in verschiedenen Unterlagen der Firma G.________ AG Heizsysteme erwähnt worden. Die 
telefonische Abklärung bei der Firma G.________ AG habe indessen ergeben, dass mit einem 
Schallleistungspegel von 48 dB(A) zu rechnen sei. Weiter bemerkte das AUE, es habe bei der 
Besichtigung vor Ort mit dem Lasermessgerät eine Distanz zum Empfangsort von 18.40 m 
ermittelt. Wegen der vorhandenen Sträucher habe jedoch nicht bis zum Fenster, sondern nur bis 
zur Westfassade, die näher beim geplanten Anlagestandort liege als das Fenster, gemessen 
werden können. Das AUE führte sodann aus, dass sich nach der korrigierten Berechnung ein 
Beurteilungspegel von 29.7 dB(A) für die Nacht und ein Beurteilungspegel von 36.8 dB(A) für den 
Tag ergebe. Hinzu komme, dass die Wärmepumpe gegenüber dem Wohnhaus der 
Beschwerdeführerin zurückversetzt sei. Aufgrund dieser Gebäudeanordnung (Häusergeometrie) 
sei noch ein geringerer Beurteilungspegel als berechnet zu erwarten. Das AUE kam daher zum 
Schluss, dass die einzuhaltenden Planungswerte von 50 dB(A) nachts und 60 dB(A) tags mit 
grosser Reserve eingehalten seien.

d) In ihren Schlussbemerkungen stellt die Beschwerdeführerin den vom AUE für die 
Lärmbeurteilung verwendeten Schallleistungspegel von 48 dB(A) infrage. Sie kritisiert, dass dieser 
auf einer telefonischen Nachfrage des AUE bei der Herstellerfirma beruhe. Die Herstellerfirma 

7 Bundesgesetz vom 7. Oktober 1983 über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01).
8 Lärmschutz-Verordnung des Bundesrats vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41).
9 Gemeindebaureglement der Gemeinde Wimmis vom 12. Juni 2008, genehmigt durch das AGR am 27. April 2009.
10 Anhang 6 Ziff. 31 Abs. 2 LSV.
11 Vgl. pag. 6.18 in den Vorakten der Gemeinde Wimmis.

BVD 110/2023/64 

5/25

habe schon aus Marketinggründen ein erhebliches Interesse an der Angabe eines niedrigen 
Schallleistungspegels. Darüber hinaus bestreitet die Beschwerdeführerin die Einschätzung des 
AUE, dass am Fenster an der Westfassade ihres Gebäudes noch ein geringerer 
Beurteilungspegel als berechnet zu erwarten sei.

e) Das AUE hat im Beschwerdeverfahren eine eigene lärmtechnische Beurteilung 
vorgenommen. Dabei verwendete das AUE die von der Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz 
(FWS) in Zusammenarbeit mit dem Cercle Bruit entwickelte Webapplikation 
«Lärmschutznachweis».12 Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden. Es entspricht den 
Empfehlungen der Vollzugshilfe 6.21 des Cercle Bruit13 und gewährleistet einen einheitlichen 
Vollzug in der ganzen Schweiz. Gemäss der Webapplikation der FWS beträgt der maximale 
Schallleistungspegel der geplanten Wärmepumpe «F.________» der Firma G.________ AG im 
Nachtbetrieb 48 dB(A).14 Dieser ist für die Lärmberechnung massgebend und wurde auf Anfrage 
des AUE von der G.________ AG bestätigt. Damit ist die Richtigkeit des Schallleistungspegels 
von 48 dB(A) gewährleistet. Auf der Grundlage dieses Wertes hat das AUE die Lärmbeurteilung 
vorgenommen, wie aus dem Lärmschutznachweis vom 12. Juli 2023 hervorgeht.15 Das AUE ist 
damit von einem höheren Schallleistungspegel ausgegangen als die Beschwerdegegnerschaft im 
Lärmschutznachweis vom 13. Oktober 2022.16 Inwiefern der Schallleistungspegel in der 
Webapplikation der FWS unzutreffend sein soll, wird von der Beschwerdeführerin nicht dargelegt 
und ist auch nicht ersichtlich. Die allgemeine Kritik der Beschwerdeführerin, die Herstellerfirma 
habe schon aus Marketinggründen ein erhebliches Interesse an der Angabe eines tiefen 
Schallleistungspegels, verfängt nicht.

f) Die Beschwerdeführerin bestreitet sodann pauschal die Beurteilung des AUE, dass 
aufgrund der Gebäudegeometrie noch ein tieferer Beurteilungspegel als der berechnete zu 
erwarten sei. Weshalb diese Beurteilung des AUE unrichtig sein soll, zeigt die Beschwerdeführerin 
nicht ansatzweise auf. Es ist fraglich, ob dieser Einwand überhaupt eine genügende Begründung 
im Sinn von Art. 32 Abs. 2 VRPG darstellt. Die Frage kann offengelassen werden, da der Einwand 
ohnehin unbegründet ist.

Zunächst ist festzuhalten, dass der Beurteilung der Fachbehörden regelmässig erhöhte 
Beweiskraft zukommt. Die entscheidende Behörde soll davon nur aus triftigen Gründen 
abweichen.17 Im vorliegenden Fall ist die Beurteilung des AUE nachvollziehbar und schlüssig. 
Gemäss Art. 39 Abs. 1 LSV werden die Lärmimmissionen bei Gebäuden in der Mitte der 
geöffneten Fenster lärmempfindlicher Räume ermittelt. Als lärmempfindliche Räume gelten nach 
Art. 2 Abs. 1 Bst. a LSV in erster Linie Räume in Wohnungen wie Wohn-, Ess- und Schlafräume. 
Aus den Akten geht hervor, dass das Gebäude L.________strasse 23 der Beschwerdeführerin im 
hinteren (nördlichen) Teil eine Scheune und im vorderen (südlichen) Teil einen Wohnteil enthält.18 
Aufgrund der Bepflanzung vor Ort konnte das AUE mit dem Lasermessgerät nur die Distanz zur 
nördlichen Westfassade des Gebäudes L.________strasse 23 messen, welche 18.40 m betrug. 
Dort befindet sich die Scheune. Die lärmempfindlichen Räume des Gebäudes L.________strasse 
23 liegen jedoch weiter südlich an der Westfassade und damit weiter vom geplanten Standort der 
Luft-Wasser-Wärmepumpe entfernt. Der direkte Abstand zwischen dem Anlagestandort und dem 
Fenster des lärmempfindlichen Raumes an der Westfassade des Gebäudes der 
Beschwerdeführerin (rechtlich relevanter Immissionsort) ist somit grösser als 18.40 m, was zu 

12 Vgl. www.fws.ch > Dienstleistungen > Lärmschutznachweis.
13 Vollzugshilfe 6.21 «Lärmrechtliche Beurteilung von Luft/Wasser-Wärmepumpen in der Fassung vom 16. Juni 2022.
14 Vgl. www.fws.ch > Dienstleistungen > Schalldaten-Verzeichnis.
15 Vgl. Beilage zum Bericht vom 24. Juli 2023 des AUE in den Beschwerdeakten BVD 110/2023/64.
16 Vgl. pag. 19.9 in den Vorakten der Gemeinde Wimmis.
17 Vgl. Michel Daum, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 19 N. 53 ff.
18 Vgl. pag. 27.1 in den Vorakten der Gemeinde Wimmis.

BVD 110/2023/64 

6/25

einem tieferen Beurteilungspegel führt als vom AUE angenommen. Nach den Angaben der 
ortskundigen Baubewilligungsbehörde beträgt der Abstand zwischen dem geplanten Aussengerät 
und dem Wohnteil über 20 m, wie aus Ziffer 3.5f des angefochtenen Bauentscheids hervorgeht. 
Zudem ist der Wohnteil im Bereich der Westfassade des Nachbargebäudes der 
Beschwerdeführerin von der Lärmquelle abgewandt und durch die Nordfassade (nordöstliche 
Gebäudeecke) des Gebäudes der Beschwerdegegnerschaft zusätzlich abgeschirmt. Der Wohnteil 
des Gebäudes der Beschwerdeführerin ist daher nach der schlüssigen Beurteilung des AUE auch 
keinem Direktschall ausgesetzt. Dies ergibt sich im Übrigen auch aus dem Situationsplan in den 
Akten.19 Soweit dies die Beschwerdeführerin in den Schlussbemerkungen pauschal bestreitet, 
kann dem nicht gefolgt werden. Vielmehr kann in der Praxis bei derartigen Konstellationen eine 
Pegelreduktion von mindestens minus 3 dB bei der Lärmberechnung berücksichtigt werden, was 
das AUE zugunsten der Beschwerdeführerin nicht getan hat. Damit hat das AUE die 
Schallausbreitung der Wärmepumpe in Bezug auf das Gebäude der Beschwerdeführerin 
überschätzt.

Weiter ist zu beachten, dass bei der Lärmberechnung davon ausgegangen wird, dass die 
Wärmepumpe die ganze Nacht bzw. den ganzen Tag unter Volllast, also mit maximalem 
Schallleistungspegel, im Dauerbetrieb läuft. Dies entspricht dem ungünstigsten Fall. Vorliegend 
ist der Einsatz einer sogenannten modulierenden Wärmepumpe vorgesehen.20 Solche Geräte 
passen ihre Heizleistung stufenlos und vorausschauend in Abhängigkeit von der 
Aussentemperatur an den konkreten Wärmebedarf des Gebäudes an. Den maximalen 
Betriebslärm emittiert die Wärmepumpe nur bei Volllast, was nur an wenigen, sehr kalten Tagen 
der Fall ist. In der übrigen Zeit liegen die Lärmimmissionen deutlich tiefer, da die Wärmepumpe 
nicht dauernd unter Volllast läuft.21 Dem AUE folgend ist daher davon auszugehen, dass die 
berechneten Beurteilungspegel von 36.8 dB(A) am Tag und 29.7 dB(A) in der Nacht am offenen 
Schlafzimmerfenster an der Westfassade des Gebäudes der Beschwerdeführerin in der Realität 
tiefer liegen, da die tatsächlichen Verhältnisse in der Lärmberechnung sehr deutlich überschätzt 
wurden.

g) Die Beschwerdeführerin verweist in ihren Schlussbemerkungen auf die Vorsorgewerte in 
Misch-, Kern-, Landwirtschafts-, Gewerbe- und Arbeitszonen. Mangels Begründung ist unklar, was 
die Beschwerdeführerin aus diesem Verweis zu ihren Gunsten ableiten will. Vermutlich bezieht 
sich die Beschwerdeführerin auf Lemma vier der Bedingungen und Auflagen in Ziffer 5.1.1 des 
Dispositivs des angefochtenen Bauentscheids der Gemeinde Wimmis. Diese Auflage lautet wie 
folgt:
Die Schallpegelgrenzwerte gemäss beco, für die Empfindlichkeitsstufe III Tag (07:00 – 19.00) ≤ 45 dB(A), 
Nacht (19:00 – 07.00) ≤ 35 dB(A) gegenüber den Nachbarparzellen sind einzuhalten.

Hierzu ist Folgendes anzumerken: Für die streitgegenständliche Luft-Wasser-Wärmepumpe sind 
wie erwähnt die Belastungsgrenzwerte der LSV massgebend. Für die ES III gilt ein Planungswert 
von 60 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts. Die Werte sind so festgelegt, dass Immissionen unterhalb 
dieser Werte nach dem Stand der Wissenschaft und der Erfahrung die Bevölkerung in ihrem 
Wohlbefinden nicht erheblich stören. Ob die Anlage diese Planungswerte an den Immissionsorten 
einhält, wird durch die Ermittlung des Beurteilungspegels geprüft, der sich wie ausgeführt aus der 
Summe des A-bewerteten Mittelungspegels (Leq) am Immissionsort und den Pegelzuschlägen 
ergibt. Dies geht aus dem Bericht des AUE vom 24. Juli 2023 und dem Lärmschutznachweis des 
AUE vom 17. Juli 2023 hervor. Weder die LSV noch die Vollzugshilfe 6.21 des Cercle Bruit kennen 

19 Vgl. pag. 27.1 in den Vorakten der Gemeinde Wimmis.
20 Vgl. pag. 19.1 in den Vorakten der Gemeinde Wimmis.
21 Vgl. Vollzugshilfe 6.21 «Lärmrechtliche Beurteilung von Luft/Wasser-Wärmepumpen in der Fassung vom 16. Juni 
2022, Ziffer 2.3.

BVD 110/2023/64 

7/25

spezifische Vorsorgewerte. Die «Vorsorgewerte beco», die nicht mit den Planungswerten zu 
verwechseln sind, waren früher im Zusammenhang mit der Umsetzung des Vorsorgeprinzips von 
Bedeutung. Das AUE wendet die «Vorsorgewerte beco» seit 2018 aufgrund eines Urteils des 
Verwaltungsgerichts nicht mehr an.22 Der angefochtene Bauentscheid wird daher von Amtes 
wegen dahingehend korrigiert, dass die Auflage in Lemma vier unter dem Titel «Bedingungen und 
Auflagen» in Ziffer 5.1.1 des Dispositivs des angefochtenen Bauentscheids gestrichen wird. Die 
Umsetzung des Vorsorgeprinzips bei Luft-Wasser-Wärmepumpen ist in Art. 7 Abs. 3 LSV 
abschliessend durch Bundesrecht geregelt. Ob das Vorsorgeprinzip im vorliegenden Fall 
eingehalten wurde, ist Gegenstand der Erwägungen 5 bis 8.

h) Als Zwischenergebnis steht fest, dass gemäss der schlüssigen Beurteilung des AUE die für 
die ES IlI massgebenden Planungswerte von 60 dB(A) tags und 50 dB(A) nachts, bezogen auf 
das Nachbargebäude L.________strasse 23, mit einer sehr grossen Reserve eingehalten sind. 
Zutreffend sind auch die Ausführungen des AUE, wonach die Lärmimmissionen an der 
Westfassade des Gebäudes der Beschwerdeführerin in der Realität noch deutlich geringer 
ausfallen als berechnet. Das AUE hat in seiner Lärmprognose die tatsächliche Immissionssituation 
in mehrfacher Hinsicht überschätzt (keine Pegelkorrektur aufgrund der Gebäudegeometrie, zu 
geringer Abstand zum Immissionsort, Annahme eines Dauerbetriebs in der Nacht und Annahme 
eines maximalen Schallleistungspegels in der Nacht bzw. am Tag). Die Beschwerdeführerin bringt 
nichts Konkretes vor, was die schlüssige Beurteilung des AUE infrage stellen könnte. Die 
pauschalen Vorbringen der Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit der Einhaltung der 
Planungswerte sind unbehilflich.

4. Feststellung des Sachverhalts

a) Die Beschwerdeführerin rügt zusammengefasst, die Vorinstanz habe nicht geprüft, ob die 
Anlage mit zusätzlichen Schallschutzmassnahmen an der Quelle versehen werden könne oder ob 
Abschirmungen auf dem Ausbreitungsweg möglich seien. Die Vorinstanz habe auch nicht geprüft, 
ob eine Innenaufstellung technisch möglich und wirtschaftlich tragbar sei. Die Beschwerdeführerin 
ist der Ansicht, dass mangels Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts nicht 
abschliessend beurteilt werden könne, ob das umweltrechtliche Vorsorgeprinzip und das 
Verhältnismässigkeitsprinzip eingehalten sind. Sie verlangt, dass durch eine unabhängige und 
fachkundige Drittperson sowie durch die Herstellerfirma in den Räumen 1.1, 1.2, 1.3, 1.4, 1.5, 1.6, 
1.7, 1.8 und 1.9 abzuklären sei, weshalb dort eine Wärmepumpe technisch und betrieblich nicht 
aufgestellt werden könne, welche Massnahmen getroffen werden müssten und mit welchem 
finanziellen Aufwand die Umsetzung dieser Massnahmen verbunden wäre. Gleichzeitig sei 
darzulegen, welche Massnahmen für die Errichtung der Wärmepumpe am geplanten 
Aussenstandort notwendig und mit welchem finanziellen Aufwand diese Massnahmen verbunden 
wären.

b) Auch bei Einhaltung der Planungswerte ist im Einzelfall zu prüfen, ob im Rahmen des 
Vorsorgeprinzips, wonach die Lärmemissionen so weit zu begrenzen sind, als dies technisch und 
betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG in Verbindung mit Art. 7 
Abs. 1 Bst. a LSV), zusätzliche Emissionsbegrenzungen erforderlich sind.23 Ist eine Anlage zu 
beurteilen, welche die massgebenden Planungswerte einhält, gelten weitergehende 

22 Vgl. VGE 2026/82 vom 6. April 2017 E. 3.5.
23 Vgl. BGE 141 II 476 E. 3.2, 124 II 517 E. 4b; BGer 1C_204/2015 vom 18. Januar 2016 E. 3.7, 1C_393/2014 vom 
3. März 2016 E. 6.2, je mit Hinweisen.

BVD 110/2023/64 

8/25

Emissionsbeschränkungen nach der Praxis nur dann als verhältnismässig, wenn mit relativ 
geringem Aufwand eine wesentliche Reduktion der Emissionen erreicht werden kann.24

c) Nach der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichts ist im Rahmen der Vorsorge bei 
einer geplanten Aussenanlage zumindest summarisch zu prüfen, ob ein Innenstandort oder 
alternative Aussenstandorte technisch möglich und wirtschaftlich tragbar sind. Dabei genügt es, 
wenn der Ausschluss von Alternativstandorten plausibel begründet wird. Hingegen ist es 
bundesrechtswidrig, wenn jegliche Prüfung alternativer Innen- oder Aussenstandorten allein 
deshalb unterbleibt, weil letztere die Planungswerte deutlich einhalten. Lässt sich nämlich 
abschätzen, dass mit relativ wenig Aufwand für Schalldämpfungsmassnahmen ein für alle 
Betroffenen insgesamt viel leiserer Betrieb erreicht werden kann, so ist zur Wahrung des 
Vorsorgeprinzips nur eine Anlage am alternativen Innen- oder Aussenstandort bewilligungsfähig.25

d) Gemäss der Vollzugshilfe 6.21 des Cercle Bruit in der Fassung vom 16. Juni 2022 sind 
Pegelreduktionen unterhalb der Planungswerte von weniger als 3 dB als nicht wesentlich zu 
betrachten. Massnahmen, die eine geringere Wirkung erzielen, müssen daher aus 
Vorsorgegründen nicht umgesetzt werden. Pegelreduktionen von mehr als 3 dB müssen dann 
umgesetzt werden, wenn der Aufwand dafür relativ gering ist, was bis zu einem Prozent der 
Investitionskosten der Wärmepumpenanlage der Fall ist. Diese Vollzugspraxis des Cercle Bruit 
zur Umsetzung des Vorsorgeprinzips wurde mit der Änderung der LSV vom 29. September 2023 
in Art. 7 Abs. 3 LSV rechtlich verankert.26 Die Regelung von Art. 7 Abs. 3 LSV ist am 1. November 
2023 in Kraft getreten und lautet wie folgt:
Bei neuen Luft/Wasser-Wärmepumpen, die überwiegend der Raumheizung oder der Erwärmung von 
Trinkwasser dienen und deren Lärmimmissionen die Planungswerte nicht überschreiten, sind 
weitergehende Emissionsbegrenzungen nach Absatz 1 Buchstabe a nur zu treffen, wenn mit höchstens 
einem Prozent der Investitionskosten der Anlage eine Begrenzung der Emissionen von mindestens 3 dB 
erzielt werden kann.

Baugesuche sind zwar grundsätzlich – soweit das Bundesrecht nichts anderes bestimmt – nach 
dem Recht zu beurteilen, das im Zeitpunkt der Einreichung des Baugesuchs gilt (Art. 36 Abs. 1 
BauG). Tritt jedoch im Laufe des Verfahrens milderes Recht in Kraft, so ist nach den allgemeinen 
Regeln des Verwaltungsrechts das neuere, mildere Recht (lex mitior) für die Gesuchstellerinnen 
und Gesuchsteller anwendbar, da durch den Rückzug des Gesuches und dessen Neueinreichung 
ohne Weiteres die Anwendung des neuen Rechts erwirkt werden könnte.27 Die Regelung von 
Art. 7 Abs. 3 LSV bezweckt, die Unsicherheiten im Vollzug zu minimieren und der technischen 
Entwicklung im Bereich der Wärmepumpen angemessen Rechnung zu tragen.28 Die neue 
Regelung der LSV in der Fassung vom 29. September 2023 ist somit milder als die bisher geltende 
Regelung in der Fassung vom 1. Juli 2021. Art. 7 Abs. 3 LSV ist daher im Beschwerdeverfahren 
als milderes Recht zu berücksichtigen.

e) Die Beschwerdeführerin kritisiert in ihren Schlussbemerkungen, indem bloss ein Prozent der 
Investitionskosten in Relation zu den durch die Vorsorgemassnahmen verursachten Kosten 

24 BGer 1C_393/2014 vom 3. März 2016 E. 6.2 mit Hinweisen; BGE 133 II 169 E. 3.2; VGE 2017/319 vom 6. Juni 2018 
E. 3.2.
25 Vgl. VGE 2020/465 vom 3. März 2022 E. 5.2 mit Hinweis auf BGer 1C_389/2019 vom 27. Januar 2021 E. 4.3 f.
26 Vgl. AS 2023 582; Seiler Germanier Katharina, Lärmschutzverordnung und Wärmepumpen: Neue Bestimmungen, 
PBG 2023/4 S. 38 ff.
27 Vgl. BVR 1997 S. 355 E. 1a; Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, Band I, 5. 
Aufl., Bern 2020, Art. 26 N. 2a Bst. c.
28 Vgl. Erläuterungen zur Änderung der Lärmschutz-Verordnung (LSV, SR 814.41), Konkretisierung des 
Vorsorgeprinzips bei Wärmepumpen vom 29. September 2023, S. 8, Ziffer 4.1 (abrufbar unter: www.bafu.admin.ch > 
Lärm > Rechtsetzung und Vollzug > Erläuternde Berichte > Erläuterungen zu Inkraftsetzungen von Gesetzen und 
Verordnungen).

BVD 110/2023/64 

9/25

gesetzt werde, werde dem Vorsorgeprinzip nicht genügend Rechnung getragen. Der Kritik der 
Beschwerdeführerin kann nicht gefolgt werden. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis von einem Prozent 
ist geltendes Recht und entspricht der Vollzugspraxis des Cercle Bruit. Daran ist die BVD 
gebunden.

f) Im vorliegenden Fall hat sich das AGR in seiner Verfügung vom 7. Februar 2023 sehr 
ausführlich mit der Einhaltung des umweltrechtlichen Vorsorgeprinzips auseinandergesetzt. Es 
hat anhand der Projektpläne dargelegt, weshalb eine Innenaufstellung nicht möglich ist und 
weshalb alternative Aussenstandorte nicht besser geeignet sind als der geplante Standort. Die 
Vorinstanz durfte sich im angefochtenen Bauentscheid auf diese Beurteilung des AGR abstützen. 
Dass die Vorinstanz unter den gegebenen Umständen die Einhaltung des Vorsorgeprinzips nicht 
nochmals prüfte, ist nachvollziehbar und nicht zu beanstanden. Im Beschwerdeverfahren hat die 
BVD das AUE als Fachbehörde für Lärmfragen beigezogen. In seinem Bericht vom 24. Juli 2023 
hielt das AUE bezüglich der Umsetzung des umweltrechtlichen Vorsorgeprinzips ebenfalls fest, 
dass eine Innenaufstellung der Wärmepumpe oder alternative Aussenstandorte geprüft worden 
seien und es die Umsetzung dieser Massnahmen im Rahmen der Vorsorge als zu teuer (deutlich 
über einem Prozent der Investitionskosten der Wärmepumpe) oder technisch schlecht lösbar 
erachtete. Ebenso erachtete es zusätzliche technische oder bauliche 
Emissionsbegrenzungsmassnahmen als weitere vorsorgliche Massnahmen als 
unverhältnismässig.

g) Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin in ihren Schlussbemerkungen ist damit 
der rechtserhebliche Sachverhalt hinreichend geklärt. Unzutreffend ist die Kritik der 
Beschwerdeführerin, die Behörden hätten sich weder mit einem Innenstandort noch mit 
Alternativmodellen auseinandergesetzt. Vielmehr ist aktenkundig, dass sich das AGR mit der 
Innenaufstellung und der Standortwahl des Aussengeräts befasst hat. Auch das AUE befasst sich 
mit dem Projekt. Es besichtigte die Umgebungssituation vor Ort und äusserte sich unter anderem 
im Bericht vom 24. Juli 2023 zur Wahl des Wärmepumpenmodells. Zudem sind die Baukosten für 
die geplante Anlage im Baugesuchsformular 1.0 aufgeführt29 und die Beschwerdegegnerin reichte 
im Beschwerdeverfahren eine Kostenschätzung für die Baumeisterarbeiten bei einer allfälligen 
Innenaufstellung der Wärmepumpe sowie Fotos der Situation vor Ort zu den Akten. Mehr kann 
angesichts der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, die bei einer Aussenanlage lediglich eine 
summarische Prüfung von Innenstandorten verlangt, nicht gefordert werden. Vielmehr haben die 
Vorinstanz, das AGR und das AUE den Sachverhalt im Hinblick auf die Einhaltung des 
Vorsorgeprinzips ausreichend abgeklärt. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin kann 
die BVD im vorliegenden Fall anhand der vorhandenen Akten beurteilen, ob dem Vorsorgeprinzip 
genügend Rechnung getragen wurde. Zusätzliche Sachverhaltsabklärungen versprechen keine 
wesentlichen neuen Erkenntnisse. Dies gilt nach der Lehre und Rechtsprechung selbst dann, 
wenn noch nicht alle Möglichkeiten der Beweisführung ausgeschöpft sind.30 Die Beweisanträge 
der Beschwerdeführerin sind daher abzuweisen. Ob die materielle Beurteilung der Vorinstanz, des 
AGR und des AUE hinsichtlich des Vorsorgeprinzips sachlich vertretbar und rechtlich haltbar ist, 
ist Gegenstand der nachfolgenden Ausführungen.

5. Vorsorgeprinzip

a) Die Beschwerdeführerin rügt insbesondere die Verletzung des umweltrechtlichen 
Vorsorgeprinzips. Sie stellt sich auf den Standpunkt, dass im vorliegenden Fall verhältnismässige 
Massnahmen zur Reduktion der Lärmimmissionen umgesetzt werden könnten.

29 Vgl. pag. 6 der Vorakten der Gemeinde Wimmis.
30 Vgl. Michel Daum, a.a.O., Art. 18 N. 27; BVR 2011 S. 97 E. 4.2.1 mit weiteren Hinweisen.

BVD 110/2023/64 

10/25

b) Mit welchen konkreten Massnahmen eine deutliche Pegelreduktion von 3 dB erreicht 
werden kann, umschreibt die Vollzugshilfe 6.21 des Cercle Bruit. Dabei wird zwischen primär zu 
prüfenden (planerischen) Massnahmen und weiteren Massnahmen unterschieden. Zu den 
primären Massnahmen gehören die Wahl einer Anlage mit tiefem Schallleistungspegel, die 
Aktivierung des Flüstermodus in der Nacht (falls vorhanden), die Innenaufstellung der 
Wärmepumpe (in der Regel nur bei Neubauten oder wenn bei bestehenden Gebäuden bereits 
geeignete Öffnungen für die Zu- und Abluft vorhanden sind) und die Optimierung des 
Aufstellungsortes.31 Zu den weiteren Massnahmen zählen technische und bauliche Massnahmen 
wie beispielsweise Schalldämmhauben oder Lärmschutzwände.32 Die primären und weiteren zu 
prüfenden Massnahmen sind gemäss der Vollzugshilfe des Cercle Bruit und Art. 7 Abs. 3 LSV nur 
dann zu realisieren, wenn deren Kosten ein Prozent der Investitionskosten der Anlage nicht 
übersteigen.

6. Wahl einer Anlage mit tiefem Schallleistungspegel

a) Das AUE hat in seinem Bericht vom 24. Juli 2022 festgehalten, dass es sich bei der 
geplanten Luft-Wasser-Wärmepumpe um eine sehr leise Wärmepumpe handelt. Dieser 
Einschätzung ist zuzustimmen.

b) Die Schallemissionen, d.h. der Schallleistungspegel, von Luft-Wasser-Wärmepumpen 
liegen sich zwischen 45 und 80 dB(A).33 In der Praxis gelten Luft-Wasser-Wärmepumpen mit 
einem Schallleistungspegel von rund 59 dB(A) als leise.34 Aus der Erwägung 3e ergibt sich, dass 
der maximale Schallleistungspegel der geplanten Wärmepumpe «F.________» der Firma 
G.________ AG Heizsysteme im Nachtbetrieb 48 dB(A) beträgt. Entgegen der Auffassung der 
Beschwerdeführerin handelt es sich somit um eine sehr leise Wärmepumpe. Aus den Akten ergibt 
sich zudem, dass gemäss dem Lärmschutznachweis vom 13. Oktober 2022 der schallreduzierte 
Nachtbetrieb der strittigen Wärmepumpe in der Zeit von 19.00 bis 07.00 Uhr aktiviert werden 
muss.35 Der Lärmschutznachweis bildet Bestandteil der Baubewilligung und ist für die 
Beschwerdegegnerschaft verbindlich.

7. Innenaufstellung

a) Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Liegenschaft der Beschwerdegegnerschaft verfüge 
über zahlreiche Kellerräume. Diese seien für die Aufstellung einer Wärmepumpe prädestiniert.

b) Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen wird zwischen innen und aussen aufgestellten Anlagen 
unterschieden. Beide Aufstellungsarten führen zu Aussenlärmemissionen.36 Innen aufgestellte 
Anlagen sind bezüglich des Aussenlärms regelmässig weniger heikel als Aussenanlagen. Bei 
Innenanlagen erfolgt die Zu- und Abluft über Fassadenöffnungen in den Aussenwänden. Liegen 
die Aussenwände unter dem Terrain, erfolgt die Zu- und Abluft über Lichtschächte. Diese haben 

31 Cercle Bruit, Vollzugshilfe 6.21: Lärmrechtliche Beurteilung von Luft/Wasser-Wärmepumpen, Ziff. 2.1 und 2.2 
(Fassung vom 16. Juni 2022).
32 Cercle Bruit, Vollzugshilfe 6.21: Lärmrechtliche Beurteilung von Luft/Wasser-Wärmepumpen, Anhang 2 2 (Fassung 
vom 16. Juni 2022).
33 Vgl. http://www.laerm.ch/de/laermsorgen/laermquellen-und-beurteilung/energie-und-
versorgung/waermepumpen/waermepumpen.html.
34 Vgl. BVD  110/2018/133 vom 16. Juli 2019 E. 8i.
35 Vgl. pag. 6.18 der Vorakten der Gemeinde Wimmis.
36 Vgl. Cercle Bruit, Vollzugshilfe 6.21: Lärmrechtliche Beurteilung von Luft/Wasser-Wärmepumpen, Ziffer 1.1 
(Fassung vom 16. Juni 2022).

BVD 110/2023/64 

11/25

einen grossen Einfluss darauf, wie viel Schallenergie nach aussen tritt. Lichtschächte mit einer 
Tiefe von 1.5 m bis 2 m können gemäss der Vollzugshilfe 6.21 des Cercle Bruit eine 
Pegelreduktion bis zu 5 dB bewirken.37 Tendenziell ist daher aus Gründen der Vorsorge eine 
Innenanlage einer aussen aufgestellten Anlage vorzuziehen. Bei einer rein innen aufgestellten 
Wärmepumpenanlage erfolgt die Aufstellung entweder über Eck oder die Zu- und Abluftöffnungen 
werden längs an einer geraden Aussenwand erstellt, wobei die Zu- und Abluft über Lüftungskanäle 
an die Aussenwand geführt wird.

c) Bezüglich einer möglichen Innenaufstellung ergibt sich folgendes Bild: Der Raum mit der 
bestehenden und zu ersetzenden Ölheizung befindet sich nach den Planunterlagen im Heizraum 
1.0 des Untergeschosses.38 Der bestehende Heizraum 1.0 und der Raum 1.9 für die Dusche und 
WC sind allseitig von Räumen umschlossen und grenzen nirgends direkt an eine Aussenwand. 
Diese beiden Räume scheiden daher aus betrieblichen und technischen Gründen für eine 
Innenaufstellung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe von vornherein aus.

d) Aus dem Grundrissplan des Untergeschosses geht weiter hervor, dass sich im 
Untergeschoss weitere sieben separate Räume befinden, die von einer Aussenwand umschlossen 
sind. Es handelt sich dabei um die Kellerräume 1.1, 1.2, 1.3, den Waschraum 1.4, den Werkraum 
1.5, den Vorraum 1.6 und das Zimmer 1.7. Im Grundrissplan des Untergeschosses ist ausserdem 
der Wohnraum 2.9 eingezeichnet. Dieser Wohnraum ist nach dem Schnittplan A-A und dem 
Fassadenplan Süd nicht unterkellert bzw. liegt über dem Terrain.39 Er dient der Wohnnutzung und 
gilt als lärmempfindlicher Raum. In solchen Räumen dürfen neue Anlagen nach den 
lärmschutzrechtlichen Vorgaben höchstens geringfügige Störungen verursachen.40 Das von der 
Beschwerdeführerin in ihren Schlussbemerkungen erwähnte Innengerät des Typs «H.________» 
der Firma G.________ AG, welches über eine vergleichbare Heizleistung wie das geplante 
Wärmepumpenmodell verfügt, verursacht Innenlärmimmissionen.41 In einem Abstand von einem 
Meter Entfernung beträgt dessen Schalldruckpegel nach den Angaben der Herstellerfirma 
innerhalb des Gebäudes 43 dB(A).42 Die Innenaufstellung im lärmempfindlichen Wohnraum 2.9 
scheidet daher bereits aus Gründen der erheblichen Innenlärmimmissionen aus. Hinzu kommt, 
dass die innen aufgestellte Wärmepumpenanlage an den Zu- und Abluftöffnungen auch 
Aussenlärm verursacht. Die westseitige Aussenwand des Wohnraums 2.9 liegt, wie bereits 
erwähnt, nicht unter dem Terrain. Die Schallenergie würde somit ohne Abschirmwirkung durch die 
Zu- und Abluftöffnungen direkt nach aussen dringen. Nach dem Schalldatenverzeichnis der 
Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz beträgt der Schallleistungspegel des Innengeräts 
«H.________» an den Fassadenöffnungen im Nachtbetrieb maximal 51 dB(A). Der Abstand der 
westseitigen Fassadenöffnungen zur Südfassade des Wohnhauses L.________strasse 19 beträgt 
rund 18 m. Damit ergäbe sich an der Südfassade des Wohnhauses L.________strasse 19 nach 
einfacher Berechnung ein Beurteilungspegel von 32.9 dB(A). Gegenüber dem geplanten 
Aussenstandort würde sich die Immissionssituation damit insgesamt nicht verbessern, sondern 
verschlechtern.43 Die Erstellung neuer Zu- und Abluftöffnungen in der Aussenwand des 
Wohnzimmers 2.9 wäre zudem mit erheblichen Kosten verbunden. Dazu kämen Mehrkosten für 
die Verlegungen der gesamten Heizverteilungsleitungen aufgrund der neuen Positionierung der 
Heizung.

37 Vgl. Cercle Bruit, Vollzugshilfe 6.21: Lärmrechtliche Beurteilung von Luft/Wasser-Wärmepumpen, Anhang 2, S. 15 
(Fassung vom 16. Juni 2022).
38 Vgl. pag. 6.15 der Vorakten der Gemeinde Wimmis.
39 Vgl. pag. 27.6 der Vorakten der Gemeinde Wimmis.
40 Vgl. VGE 2020/315 vom 2. Dezember 2011 E. 4.5.
41 Vgl. Schalldaten-Verzeichnis der Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz abrufbar unter: 
https://www.fws.ch/schalldaten-verzeichnis.
42 Vgl. Datenblatt Luft Wasser Wärmepumpe LI 16i –TUR abrufbar unter: https://www.heim-
ag.ch/de/leistungen/waermepumpen/luft-wasser-waermepumpen#article-943.
43 https://www.fws.ch/laermschutznachweis/.

BVD 110/2023/64 

12/25

e) Weiter ist eine mögliche Innenaufstellung der Wärmepumpe im Kellerraum 1.1 zu prüfen. 
Dort befindet sich derzeit der Öltank. Dieser wird nach dem Ersatz der Ölheizung nicht mehr 
benötigt und weist damit eine genügend grosse Raumfläche für eine Innenaufstellung auf. Der 
Kellerraum 1.1 grenzt nach den Planunterlagen jedoch nur im Süden an eine Aussenmauer. Diese 
weist nach dem Grundrissplan des Untergeschosses eine Türöffnung von rund einem Meter Breite 
auf. Dies ist auch auf dem Foto in den Akten ersichtlich.44 Aufgrund der Lage der Türöffnung in 
der Aussenmauer des Kellerraums 1.1 verbleibt kein ausreichender Platz für Zu- und 
Abluftöffnungen einer innen aufgestellten Wärmpumpe. Nach dem von der Beschwerdeführerin 
zu den Akten gereichten Massblatt wäre für die Innenaufstellung des Modells «H.________» der 
Firma G.________ AG eine ununterbrochene gerade Fassadenlänge von mindestens 2.31 m 
erforderlich.45 Diese Voraussetzung ist aufgrund der Türöffnung nicht gegeben, wie dem 
Grundrissplan des Untergeschosses zu entnehmen ist.46 Der Kellerraum 1.1 kommt somit aus 
technischen Gründen für eine innen aufgestellte Wärmepumpe nicht infrage. Das Foto in den 
Akten zeigt zudem, dass die südseitige Aussenmauer aus Bruchsteinen besteht und grösstenteils 
nicht unter dem Terrain liegt. Die Durchdringung von tragenden Bruchsteinmauern kann die Statik 
des Gebäudes beeinträchtigen. Auch dies spricht gegen eine Aufstellung im Kellerraum 1.1. Hinzu 
kommt, dass im Kellerraum 1.1 die Fassadenöffnungen für die Zu- und Abluft nicht unter dem 
Terrain liegen würden. Der austretende Schall könnte daher nicht durch Lichtschächte 
abgeschirmt werden. Fehlt der Lichtschacht, dringt die Schallenergie bzw. der Lärm ohne 
Abschirmwirkung direkt nach aussen. Bei einem rein innen aufgestellten Wärmepumpenmodell 
derselben Herstellerin, z.B. das Modell «H.________», würde der Schallleistungspegel im 
Nachtbetrieb an der Fassadenöffnung wie erwähnt maximal 51 dB(A) betragen. Verglichen mit der 
geplanten aussen aufgestellten Wärmepumpe, deren Schallleistungspegel im Nachtbetrieb 
maximal 48 dB (A) beträgt, würde die Immissionssituation beim Wohnteil der Beschwerdeführerin 
mit der genannten innen aufgestellten Wärmepumpenanlage nicht verbessern. Auch aus diesem 
Grund scheidet die Innenaufstellung im Kellerraum 1.1 aus Vorsorgegründen aus. Darüber hinaus 
würde die Schaffung neuer Zu- und Abluftöffnungen im Kellerraum 1.1, sofern dies technisch 
überhaupt möglich wäre, aufwändige bauliche Massnahmen nach sich ziehen, sodass die 
Innenaufstellung im Kellerraum 1.1 auch unverhältnismässig wäre. Hinzu kämen die Kosten für 
die Verlegung der bestehenden Wärmeverteilung. Im Vergleich dazu wird bei der geplanten 
Wärmepumpenanlage das neue Aussengerät lediglich mit zwei Leitungen mit dem Innengerät im 
Heizraum verbunden, ohne dass die bestehende Heizverteilung im Heizraum verlegt werden 
muss.

f) Bei den Kellerräumen 1.2 und 1.3 scheint zwar aufgrund der Grösse ausreichend Platz für 
die Installation einer rein innen aufgestellten Wärmepumpe vorhanden zu sein. Eine 
Innenaufstellung in diesen Räumen erscheint daher aus technischen und betrieblichen Gründen 
nicht von vornherein ausgeschlossen. Allerdings ist zu beachten, dass der Kellerraum 1.2 von 
Bruchsteinaussenmauern umgeben ist, wie das aktenkundige Foto belegt.47 Dies spricht aus 
statischen Gründen gegen die Aufstellung einer Wärmepumpe im Kellerraum 1.2. Die 
Fassadenöffnungen für die Zu- und Abluftöffnungen entlang der östlichen Aussenwand lägen zwar 
unter dem Terrain, was mit einer Pegelreduktion von bis zu 5 dB berücksichtigt werden könnte. 
Dieser Vorteil wird jedoch durch den höheren Schallleistungspegel eines vergleichbaren 
Innenmodells (z.B. des Modells H.________» mit einem maximalen Schallleistungspegel von 51 
dB(A) im Nachtbetrieb), den geringeren Abstand zum Wohnteil der Beschwerdeführerin (Distanz 

44 Vgl. Foto Nr. 2 (Südansicht) in der Beilage 5 zur Beschwerdeantwort vom 22. Mai 2023.
45 Vgl. Massblatt der Innenanlage des Typs H.________ in der Beilage 4 der Schlussbemerkungen vom 23. August der 
Beschwerdeführerin.
46 Vgl. pag. 27.3 der Vorakten der Gemeinde Wimmis.
47 Vgl. Fotos Nr. 2 und 3 Süd- und Ostfassade in der Beilage 5 der Beschwerdeantwort vom 22. Mai 2023 der 
Beschwerdegegnerschaft.

BVD 110/2023/64 

13/25

zum Empfangsort von ca. 17 m) sowie die direkte Schalleinwirkung auf den Immissionsort wieder 
aufgehoben. In diesem Fall würde sich gegenüber der geplanten Wärmepumpenanlage unter 
Berücksichtigung der realen Verhältnisse (Pegelreduktion aufgrund der Häusergeometrie von 
3 dB(A) und Distanz zum Empfangsort von ca. 20 m) keine Verbesserung der Immissionssituation 
im Wohnteil der Beschwerdeführerin ergeben. Nach dem Gesagten kommt daher auch für die 
Kellerräume 1.2 und 1.3 eine Innenaufstellung gestützt auf das Vorsorgeprinzip mangels 
Verbesserung der Immissionssituation nicht in Betracht. Hinzu kommt, dass eine Innenaufstellung 
in diesen Räumen mit erheblichen Mehrkosten verbunden wäre, da Grabarbeiten, 
Wanddurchbrüche und der Einbau von Lichtschächten erforderlich wären. Die Kosten hierfür 
belaufen sich nach einer Schätzung der Beschwerdegegnerschaft auf rund CHF 10 000.00. Diese 
Kostenschätzung erscheint nach den Erfahrungen der BVD realistisch.48 Hinzu kämen wie beim 
Kellerraum 1.1 erhebliche Mehrkosten für die Verlegung der gesamten Heizverteilung. Nach Art. 
7 Abs. 3 LSV ist ein Mehraufwand von nur rund CHF 400.00 (1 Prozent der Investitionskosten von 
CHF 40 000.00) als gering und verhältnismässig zu betrachten. Im vorliegenden Fall ist jedoch 
bei einer Innenaufstellung in den Kellerräumen 1.2 und 1.3 mit Mehrkosten von über 25 Prozent 
der Investitionskosten der Anlage zu rechnen. Eine Innenaufstellung in den Kellerräumen 1.2 und 
1.3 würde daher auch aus Gründen der Verhältnismässigkeit ausscheiden. In den Kellerräumen 
1.2 und 1.3 wäre auch eine Innenaufstellung über Eck denkbar. Auch bei dieser 
Aufstellungsvariante würde sich die Immissionssituation beim Gebäude der Beschwerdeführerin 
nicht verbessern. Auch bei dieser Variante wäre eine Zu- bzw. Abluftöffnung direkt dem Gebäude 
der Beschwerdeführerin zugewandt und diese läge in einem geringeren Abstand zum Wohnteil 
des Gebäudes der Beschwerdeführerin als bei der geplanten Aufstellung an der Nordfassade. 
Dies würde zu einem höheren Beurteilungspegel führen. Darüber hinaus wären bei einer 
Eckaufstellung mit Kanal auch zusätzliche baulichen Massnahmen für die Wanddurchbrüche 
erforderlich. Hinzu kämen zusätzliche Kosten für die Verlegung der gesamten Heizverteilung.

g) Für den Waschraum 1.4 ergibt sich hinsichtlich der Innenaufstellung ein ähnliches Bild wie 
für den Kellerraum 1.1. Der Waschraum 1.4 grenzt im Norden an eine Betonaussenwand. Dies 
ergibt sich aus der schraffierten Darstellung der Wand im Grundrissplan des Untergeschosses 
(vgl. Baustoffkennzeichnung gemäss SIA 400 «Planbearbeitung im Hochbau») und deckt sich mit 
dem Foto in den Akten.49 Der Waschraum 1.4 verfügt gemäss dem Grundrissplan über ein 
Lüftungsfenster. Dieses ist notwendig, um die Raumlufthygiene zu gewährleisten, insbesondere 
um die Feuchtigkeit aus dem Waschraum abzuführen. Damit verbleibt für die Innenaufstellung 
eine Fassadenlänge von knapp 2.20 m und damit nicht mehr genügend Platz, um in der 
Aussenwand des Waschraums 1.4 Wanddurchbrüche für die Zu- und die Abluftöffnung zu 
erstellen. Erforderlich wäre, wie bereits erwähnt, eine ununterbrochene gerade Fassadenlänge 
von mindestens 2.31 m. Auf dem Foto in den Akten ist ausserdem ersichtlich, dass die 
Fassadenöffnungen für die Zu- und Abluft nicht unter dem Terrain liegen.50 Gegenüber der 
geplanten aussen aufgestellten Wärmepumpe, deren Schallleistungspegel im Nachtbetrieb tiefer 
liegt als bei einem vergleichbaren Innengerät (vgl. Ausführungen zu Kellerraum 1.1), würde sich 
die Immissionssituation beim Wohnhaus der Beschwerdeführerin somit nicht verbessern. Die 
Erstellung neuer Zu- und Abluftöffnungen im Kellerraum 1.4 würde, sofern technisch überhaupt 
möglich, zusätzliche, aufwändige bauliche Massnahmen im Umfang von mehreren Tausend 
Franken erfordern. Eine Innenaufstellung käme daher aus Gründen der Verhältnismässigkeit im 
Waschraum 1.4 nicht infrage.

48 Vgl. BVD 110/2021/172 vom 26. August 2022 E. 10a.
49 Vgl. Foto Nr. 4 (Nordansicht) in der Beilage 3 zur Beschwerdeantwort vom 22. Mai 2023 der 
Beschwerdegegnerschaft.
50 Vgl. Foto Nr. 4 (Nordansicht) in der Beilage 3 zur Beschwerdeantwort vom 22. Mai 2023 der 
Beschwerdegegnerschaft.

BVD 110/2023/64 

14/25

h) Bei den beiden Räumen 1.5 (Werken) und 1.7 (Zimmer) handelt es sich nach den 
Ausführungen des AGR um Wohnräume. Die Beschwerdeführerin bringt nichts vor, was die 
Beurteilung des AGR infrage stellen könnte. Die Wohnräume 1.5 und 1.7 dienen ebenso wie das 
Zimmer 2.9 dem Wohnen. Sie gelten als lärmempfindliche Räume, in denen neue Anlagen nach 
den Vorgaben des Lärmschutzrechts höchstens geringfügige Störungen verursachen dürfen.51 
Die Innenlärmimmissionen sprechen daher bereits gegen die Aufstellung eines Innengeräts in den 
lärmempfindlichen Räumen 1.5 und 1.7. Auf dem aktenkundigen Foto ist darüber hinaus zu 
erkennen, dass vor der westlichen Aussenmauern des Zimmers 1.5 ein Wintergarten angelegt 
ist.52 Aus den Planunterlagen ergibt sich weiter, dass die westliche Aussenmauer des Zimmers 
1.7 eine Fensteröffnung von 1.91 m aufweist. Aufgrund der Lage des Wintergartens und der 
Fensteröffnung verbleibt in der westlichen Aussenwand der Räume 1.5 und 1.7 nicht genügend 
Platz, um Wanddurchbrüche für Zu- und Abluftöffnungen einer innen aufgestellten Wärmepumpe 
zu erstellen. Eine Innenaufstellung in den Räumen 1.5 und 1.7 ist daher aus technischen Gründen 
nicht möglich. Selbst wenn in diesen Räumen eine Innenaufstellung technisch möglich wäre, 
würde sich zwar die Lärmsituation in Bezug auf die Liegenschaft der Beschwerdeführerin 
verbessern. Die Planunterlagen und das aktenkundige Foto zeigen jedoch, dass die westliche 
Aussenmauer der Räume 1.5 und 1.7 nicht unter dem Terrain liegt und der Lärm ohne 
Abschirmung direkt nach aussen dringen würde. Gegenüber der geplanten aussen aufgestellten 
Wärmepumpe, deren Schallleistungspegel im Nachtbetrieb tiefer liegt als bei einer vergleichbaren 
Innenanlage (vgl. Ausführungen zu Kellerraum 1.1), würde sich die Immissionssituation für das 
Wohnhaus L.________strasse 19, dessen Abstand zur Westfassade des Gebäudes 
L.________strasse 21 zwischen 10 m bis 20 m beträgt, im Nachtbetrieb verschlechtern.53 
Überdies würde die Erstellung neuer Zu- und Abluftöffnungen in den Aussenwänden der Räume 
1.5 und 1.7, sofern technisch machbar, zusätzliche aufwändige bauliche Massnahmen im Umfang 
von mehreren Tausend Franken erfordern. Eine Innenaufstellung in diesen Räumen wäre daher 
auch unverhältnismässig.

i) Es verbleibt noch der Raum 1.6 (Vorplatz). Dieser weist keine Aussenwand auf, sondern 
nach dem Grundrissplan des Untergeschosses eine Fassadenöffnung für eine Fenstertür von 
lediglich 1.67 m zur Erschliessung des Untergeschosses. Mangels Aussenfassade kann in diesem 
Raum von vornherein kein Innengerät aufgestellt werden. Im Übrigen wäre eine 
Erschliessungszone für die Aufstellung einer Wärmepumpenanlage ohnehin nicht geeignet.

j) Nach dem Gesagten dürfte eine Innenaufstellung im Untergeschoss nach dem 
Grundrissplan des Untergeschosses in den Räumen 1.2 und 1.3 aufgrund deren Grösse zwar 
theoretisch technisch und betrieblich möglich sein. Eine reine Innenaufstellung der 
Wärmepumpenanlage in diesen Räumen würde jedoch insgesamt zu keiner Verbesserung der 
Aussenlärmsituation führen: Bei den Wanddurchbrüchen auf der Süd- und Nordseite kommt die 
abschirmende Wirkung der Lichtschächte nicht zum Tragen, da diese Aussenwände nicht unter 
dem Terrain liegen. Entlang der Ostfassade liegen die Aussenwände der Kellerräume 1.2 und 1.3 
zwar unter dem Terrain. Die Fassadenöffnungen lägen in diesem Fall aber näher an der 
Westfassade des Gebäudes der Beschwerdeführerin als der geplante Anlagestandort. Auch 
wären diese Fassadenöffnungen direkt der Westfassade des Gebäudes der Beschwerdeführerin 
zugewandt. Zudem wären bei einer allfälligen Innenaufstellung mit Mehrkosten im Umfang von 
mehreren Tausend Franken für bauliche Veränderungen an der Gebäudehülle und für die 
Verlegung der bestehenden Erschliessungsleitungen zu rechnen. Unter diesen Umständen ist es 
im Lichte des Vorsorgeprinzips und unter Berücksichtigung des Verhältnismässigkeitsprinzips 

51 Vgl. VGE 2020/315 vom 2. Dezember 2011 E. 4.5.
52 Vgl. Foto Nr. 4 (Nordansicht) in der Beilage 3 zur Beschwerdeantwort vom 22. Mai 2023 der 
Beschwerdegegnerschaft.
53 Vgl. Lärmschutznachweis der Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz abrufbar unter: 
https://www.fws.ch/laermschutznachweis (zuletzt besucht am 2. Dezember 2023).

BVD 110/2023/64 

15/25

nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz, das AGR und das AUE eine Innenaufstellung 
ausgeschlossen haben. Der gegenteiligen Auffassung der Beschwerdeführerin kann nicht gefolgt 
werden.

8. Standortwahl und weitere Lärmschutzmassnahmen

a) Umstritten ist weiter der Standort des geplanten Aussengeräts und die Frage, ob weitere 
emissionsbegrenzende Massnahmen im Rahmen der Vorsorge erforderlich und verhältnismässig 
sind. Das AGR erachtete den Aufstellungsort in der Verfügung vom 7. Januar 2023 als gut 
gewählt. Zudem erachtete das AUE im Bericht vom 24. Juli 2023 weitere vorsorgliche (technische) 
Lärmschutzmassnahmen im Sinne der Vorsorge als unverhältnismässig.

b) Sind die Planungswerte wie hier klar eingehalten, so kommen weitere Massnahmen zur 
Emissionsbegrenzung nach Art. 7 Abs. 3 LSV nur infrage, wenn damit eine Pegelreduktion von 
3 dB und mehr erzielt werden kann. Bezüglich des Aufstellungsortes des geplanten Aussengeräts 
präsentiert sich die Situation wie folgt: Gemäss bewilligtem Situationsplan soll das Aussengerät 
an der Nordfassade des Gebäudes der Beschwerdegegnerschaft aufgestellt werden. Der Abstand 
des Aussengeräts zur Fassade des Gebäudes der Beschwerdeführerin und jener zum 
Nachbargebäude L.________strasse 19 ist, gemessen aus dem bewilligten Situationsplan, in 
etwa gleich gross. Um eine wesentliche Pegelreduktion von 3 dB bei der Liegenschaft der 
Beschwerdeführerin zu erreichen, müsste das Aussengerät um mindestens weitere 6 m 
verschoben werden. Die Platzierung der Wärmepumpe entlang der Ostfassade des Gebäudes der 
Beschwerdegegnerschaft würde die Immissionssituation gegenüber dem Gebäude der 
Beschwerdeführerin verschlechtern. Bei dieser Variante würde das Aussengerät näher an die 
Westfassade des Gebäudes der Beschwerdeführerin rücken, wie ein kurzer Blick auf den 
bewilligten Situationsplan zeigt. Durch den geringeren Abstand zur Westfassade des Gebäudes 
der Beschwerdeführerin ergäben sich höhere Beurteilungspegel als beim geplanten Standort.

Die Verschiebung des Aussengeräts entlang der Nordfassade nach Westen oder die Verlegung 
des Aussengeräts an die Westfassade des Gebäudes der Beschwerdegegnerschaft würde sich 
nachteilig auf das Gebäude L.________strasse 19 der Nachbarparzelle Nr. I.________ auswirken 
und nur eine Verlagerung, nicht aber eine Reduktion der Lärmimmissionen bewirken. Bei einer 
allfälligen Verschiebung der Wärmepumpe an die Südfassade des Gebäudes der 
Beschwerdegegnerschaft würde sodann der lärmempfindliche Wohnteil der Beschwerdeführerin 
stärker belastet. Darüber hinaus könnte das Aussengerät weiter nördlich, südlich und westlich im 
Aussenbereich des Gebäudes der Beschwerdegegnerschaft, nämlich im Garten, auf dem 
Sitzplatz, dem Vorplatz oder in der Einfahrt, aufgestellt werden. Der Abstand des Aufstellungsorts 
auf der Parzelle Nr. K.________ der Beschwerdegegnerschaft könnte so gewählt werden, dass 
theoretisch sowohl gegenüber dem Gebäude der Beschwerdeführerin als auch gegenüber dem 
Gebäude L.________strasse 19 eine Lärmreduktion von 3 dB erzielt werden könnte. Eine solche 
Platzierung würde jedoch zusätzlich eine längere Verrohrung, Isolierung und Grabarbeiten für die 
Leitungen erfordern. Dies würde die Installationskosten deutlich erhöhen. Längere Leitungen 
führen zudem zu Effizienzeinbussen und damit zu höheren Betriebskosten.

Hinzu kommt, dass gemäss dem Lärmschutznachweis des AUE vom 12. Juli 2023 beim Gebäude 
der Beschwerdeführerin ein Schalldruckpegel LpA am Empfangsort von nur 17.7 dB(A) nachts und 
29.8 dB(A) tags zu erwarten ist. Diese Werte werden vom AUE als «hörbarer» Schalldruckpegel 
bezeichnet. Dabei handelt es sich um den tatsächlich hörbaren Schalldruckpegel am berechneten 
Immissionspunkt ohne Pegelkorrektur. Nach den Erfahrungen des AUE liegt der hörbare 

BVD 110/2023/64 

16/25

Umgebungslärm in ruhigen Wohngebieten nachts zwischen ca. 28 und 35 dB(A).54 Demnach ist 
bei der Aufstellung des Aussengeräts am geplanten Standort der Schall beim Wohnteil der 
Beschwerdeführerin nachts nicht oder kaum hörbar. Denn die Umgebungsgeräusche in der Nacht 
überlagern den hörbaren Schallpegel von 17.7 dB(A) deutlich. Wie bereits in der Erwägung 3f 
erwähnt, dürfte dieser Wert in der Realität noch tiefer liegen, da es sich um eine Worst-Case-
Berechnung handelt. Die Lärmsituation könnte somit auch durch eine Verschiebung des 
Aussengeräts nach Süden, Norden und Westen in Bezug auf das Gebäude der 
Beschwerdeführerin mangels Hörbarkeit nicht wahrnehmbar verbessert werden. Die Befürchtung 
der Beschwerdeführerin, dass die Immissionen der Wärmepumpe am geplanten Standort bezogen 
auf ihr Gebäude als störend oder lästig empfunden werden könnten, erweist sich als unbegründet. 
Eine Verschiebung des Aussengeräts auf eine andere Gebäudeseite oder in den Aussenbereich 
des Gebäudes der Beschwerdegegnerschaft scheidet daher mangels Verbesserung der 
Immissionssituation und wegen erheblicher Mehrkosten ebenfalls aus.

c) Zu berücksichtigen ist hier, dass die Beschwerdegegnerschaft das Aussengerät nicht an der 
Ostfassade vorsieht. Dieser Standort wäre zwar ideal, weil die Distanz zwischen dem Aussengerät 
und dem Heizraum am kürzesten wäre und weniger Wände durchbohrt werden müssten. Dies 
geht aus dem Grundrissplan des Untergeschosses hervor. Trotzdem plant die 
Beschwerdegegnerschaft, das Aussengerät an der Nordfassade ihres Gebäudes zu installieren. 
Dies wirkt sich, wie ausgeführt, positiv auf die Immissionssituation gegenüber dem Wohnteil der 
Beschwerdeführerin und der Nachbarliegenschaft L.________strasse 19 aus. Dass das AGR, die 
Vorinstanz und das AUE den geplanten Standort der Ausseneinheit als gut gewählt beurteilten, 
ist nach dem Gesagten nicht zu beanstanden. Mit der Installation der fraglichen Luft-Wasser-
Wärmepumpe auf der Nordseite ist der Lärmschutz am besten gewährleistet.

d) Hinsichtlich weiterer technischer oder baulicher Lärmschutzmassnahmen für das aussen 
aufgestellte Gerät fallen hier eine Lärmschutzwand oder eine Schalldämmhaube, falls eine solche 
aus technischen Gründen überhaupt installiert werden könnte, in Betracht.55 Damit liesse sich 
zwar eine Pegelreduktion von 3 dB gemäss Art. 7 Abs. 3 LSV erreichen. So bewirken eine 
Lärmschutzwand oder eine Schalldämmhaube gemäss der Vollzugshilfe 6.21 des Cercle Bruit 
eine Lärmreduktion von je rund 8 dB.56 Solche Lärmschutzmassnahmen sind jedoch mit hohen 
Mehrkosten verbunden und belaufen sich, wie ein vergleichbarer Fall der BVD zeigt, auf Beträge 
von über CHF 10 000.00.57 Die im Baugesuch mit CHF 40 000.00 bezifferten Baukosten der 
Anlage würden sich damit um mindestens rund 25 Prozent verteuern. Gemäss Art. 7 Abs. 3 LSV 
gelten bereits Kosten für weitere technische und bauliche Massnahmen von mehr als einem 
Prozent der Investitionskosten der Wärmepumpenanlage als unverhältnismässig. Dasselbe gilt für 
sogennante Hutzen. Vor diesem Hintergrund ist die wirtschaftliche Tragbarkeit einer 
Lärmschutzwand oder Schalldämmhaube als emissionsreduzierende Massnahmen zu verneinen. 
Im Übrigen könnte hier durch eine Schalldämmhaube, Lärmschutzwand oder Hutzen ohnehin 
keine hörbare Verbesserung der Lärmsituation beim Wohnhaus der Beschwerdeführerin erreicht 
werden, da der hörbare Schalldruckpegel bei der Liegenschaft der Beschwerdeführerin nachts 

54 Vgl. BVD 110/2021/172 vom 26. August 2022 E. 9h (abrufbar unter: https://www.bvd-
entscheide.apps.be.ch/tribunapublikation/); vgl. auch Erläuterungen zur Änderung der Lärmschutz-Verordnung (LSV, 
SR 814.41), Konkretisierung des Vorsorgeprinzips bei Wärmepumpen vom 29. September 2023, S. 8, Ziffer 4.1.1.1 
(abrufbar unter: www.bafu.admin.ch > Lärm > Rechtsetzung und Vollzug > Erläuternde Berichte > Erläuterungen zu 
Inkraftsetzungen von Gesetzen und Verordnungen).
55 Vgl. Cercle Bruit, Vollzugshilfe 6.21: Lärmrechtliche Beurteilung von Luft/Wasser-Wärmepumpen, Ziffer 2.2.2 
(Fassung vom 16. Juni 2022).
56 Vgl. Cercle Bruit, Vollzugshilfe 6.21: Lärmrechtliche Beurteilung von Luft/Wasser-Wärmepumpen, Anhang 2, S. 17 f. 
(Fassung vom 16. Juni 2022).
57 Vgl. BVD 110/2021/172 vom 26. August 2022 E. 9f und 9g (abrufbar unter: https://www.bvd-
entscheide.apps.be.ch/tribunapublikation/).

BVD 110/2023/64 

17/25

deutlich unterhalb der ortsüblichen Umgebungslärmlage liegt. Auch aus diesem Grund scheiden 
weitere technische oder bauliche Lärmschutzmassnahmen hier aus.

e) Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beurteilung des AUE, wonach weitere 
Lärmschutzmassnahmen im Sinne der Vorsorge unverhältnismässig sind, überzeugt. Mit der Wahl 
eines lärmarmen Aussengeräts, der Aktivierung des Nachtbetriebs während der akustischen 
Nachtzeit und mit einem aus Sicht des Immissionsschutzes gut gewählten Aussenstandort wurde 
dem Vorsorgeprinzip gemäss Art. 11 Abs. 2 USG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 3 LSV ausreichend 
Rechnung getragen. Eine Innenaufstellung wäre aus technischen Gründen nur sehr beschränkt 
möglich, würde die Lärmsituation nicht verbessern und wäre zudem mit unverhältnismässig hohen 
Kosten verbunden. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin kann hier gestützt auf das 
Vorsorgeprinzip weder eine Innenaufstellung noch eine Versetzung der Ausseneinheit verlangt 
werden. Das Vorsorgeprinzip wurde ausreichend berücksichtigt und ist nicht verletzt. Somit ist der 
Ersatz der fossil betriebenen Ölheizung durch die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe als 
erneuerbares Heizsystem aus lärmrechtlicher Sicht bewilligungsfähig. Die Beschwerde ist in 
diesem Punkt unbegründet.

9. Rechtliche Grundlagen zu Art. 24c RPG

a) Strittig ist weiter, ob das AGR für die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe zu Recht eine 
Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt hat.

Das Gebäude der Beschwerdegegnerschaft befindet sich in der Landwirtschaftszone sowie im 
Streusiedlungsgebiet.58 Gemäss Art. 24c Abs. 1 RPG sind bestimmungsgemäss nutzbare Bauten 
und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, grundsätzlich in ihrem 
Bestand geschützt. Aus den Akten geht hervor, dass die Beschwerdegegnerschaft ihr Gebäude 
zu Wohnzwecken nutzt. Unbestritten ist, dass das bestehende Wohnhaus der 
Beschwerdegegnerschaft vor dem 1. Juli 1972 rechtmässig erstellt wurde und damit in den 
Anwendungsbereich von Art. 24c RPG fällt.

b) Bauten und Anlagen, die unter den Geltungsbereich von Art. 24c RPG fallen, können 
erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie 
rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). Bei den Änderungen kann 
es sich sowohl um innere Umbauten als auch um äussere Erweiterungen oder Zweckänderungen 
handeln. Ob die Identität der Baute im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der 
gesamten Umstände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 erster Satz RPV). In Art. 42 Abs. 3 Bst. a und b 
RPV sind fixe quantitative Obergrenzen festgelegt, bei deren Überschreiten die Identität der Baute 
in jedem Fall als nicht mehr gewahrt gilt: Innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens darf die 
anrechenbare Bruttogeschossfläche um nicht mehr als 60 Prozent erweitert werden, wobei das 
Anbringen einer Aussenisolation als Erweiterung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens gilt 
(Art. 42 Abs. 3 Bst. a RPV).59

c) Ausserhalb des bestehenden Gebäudes können Erweiterungen im Sinne von Art. 24c 
Abs. 2 RPG regelmässig zu einer Erhöhung des Gebäudevolumens führen. Art. 24c Abs. 4 RPG 
sieht deshalb vor, dass Erweiterungen ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens nur 
zulässig sind, wenn Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild für eine zeitgemässe 

58 Vgl. Kantonaler Richtplan des Streusiedlungsgebiets (abrufbar unter: 
https://www.bauen.dij.be.ch/de/start/bauenausserhalbderbauzonen/grundlagen.html).
59 Vgl. zum Ganzen auch ARE; Neues Raumplanungsrecht, Teil V: Bewilligungen nach Artikel 24c RPG: Änderungen 
an zonenwidrig gewordenen Bauten und Anlagen, Bern Februar 2001, Anhang 1, S. 21.

BVD 110/2023/64 

18/25

Wohnnutzung oder für eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sind, die 
Einpassung in die Landschaft zu verbessern. Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV enthält Maximalmasse für 
Erweiterungen ausserhalb des Gebäudes. Danach darf die gesamte Erweiterung ausserhalb des 
bestehenden Gebäudes sowohl bezüglich der anrechenbaren Bruttogeschossfläche als auch 
bezüglich der Gesamtfläche (Summe aus anrechenbarer Bruttogeschossfläche und Brutto-
Nebenfläche) weder 30 Prozent noch 100 m2 überschreiten; die Erweiterungen innerhalb des 
bestehenden Gebäudevolumens werden nur halb angerechnet. Nach der Rechtsprechung des 
Bundesgerichts und der Lehre darf die teilweise Erweiterung von zonenwidrigen Bauten und 
Anlagen ausserhalb der Bauzone einmal oder auch in mehreren Schritten erfolgen, insgesamt 
aber nur bis zur gesetzlichen Obergrenze, d.h. bis zu dem Punkt, an dem die Identität der 
Gesamtanlage nicht mehr gewahrt ist.60 Die Auffassung der Beschwerdeführerin, eine teilweise 
Erweiterung von zonenwidrigen Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone dürfe nach Art. 24c 
RPG nur einmal erfolgen, ist demnach unzutreffend.

d) Zu beachten ist, dass es sich bei der fraglichen Luft-Wasser-Wärmepumpe um eine 
technische Anlage handelt. Solche Anlagen beinhalten keine Nebennutzfläche und stellen, wie 
das AGR in der Verfügung vom 7. Februar 2023 schlüssig und zutreffend ausführte, kein 
anrechenbares Gebäudevolumen im Sinne von Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV dar. Damit kann die 
fragliche Luft-Wasser-Wärmpumpe zwar nicht in den Flächenvergleich nach Art. 42 Abs. 3 Bst. b 
RPV einbezogen werden. Der Anwendungsbereich von Art. 24c Abs. 4 RPG ist jedoch nicht auf 
«Erweiterungen der Geschossfläche» beschränkt, wie dies in Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV zum 
Ausdruck kommt. Vielmehr stellt auch ein nicht als Geschossfläche nutzbares Volumen, wie eine 
haustechnische Anlage, eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens dar. 
Die aussen aufgestellte Luft-Wasser-Wärmpumpe fällt somit in den Anwendungsbereich von 
Art. 24c Abs. 4 RPG. Dies entspricht der Praxis des AGR. So sind gemäss der BSIG 
Nr. 7/721.0/14.2 unter dem Titel «Energetische Sanierung» eine Aussenisolation der Fassaden, 
eine Änderung der Befensterung oder Anbauten für die Energieversorgung wie z.B. Luft-Wasser-
Wärmepumpen nach Art. 24c Abs. 4 RPG bewilligungsfähig, wenn die Identität (Umfang, 
Erscheinung, Zweck) der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen 
Zügen gewahrt bleibt und das Vorhaben mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar 
ist.61 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist bei der Frage der Identitätswahrung 
zudem darauf abzustellen, ob die Änderung bei einer Gesamtbetrachtung von untergeordneter 
Bedeutung ist. Die Wesensgleichheit der Baute muss in Bezug auf Umfang, äusseres 
Erscheinungsbild sowie Zweckbestimmung gewahrt bleiben und es dürfen keine wesentlichen 
neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, die Erschliessung und die Umwelt geschaffen 
werden. Gefordert wird nicht die völlige Gleichheit von Alt und Neu. Vielmehr bezieht sich die 
Identität auf die «wesentlichen Züge», also die aus raumplanerischer Sicht wichtigen Merkmale 
des Objekts. In die Gesamtbeurteilung einzubeziehen sind namentlich das äussere 
Erscheinungsbild, die Nutzungsart und das Nutzungsmass, die Anzahl Wohneinheiten, die 
Erschliessung, die wirtschaftliche Zweckbestimmung sowie die Auswirkungen auf die Raumordnung 
und die Umwelt.62

e) Nach dem Gesagten kann die Beschwerdeführerin aus der Rüge, die 
Beschwerdegegnerschaft habe ihr Gebäude bereits mehrfach raum- und zonenrelevant erweitert, 
nichts zu ihren Gunsten ableiten. Die fragliche Luft-Wasser-Wärmepumpe ist nach der schlüssigen 

60 BGer 1C_347/2014 vom 16. Januar 2015 E. 3; 1C_49/2019 vom 11. November 2019 E. 5; Rudolf Muggli, 
Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Art. 24c N. 28.
61 Bernische Systematische Information Gemeinden BSIG, Nr. 7/721.0/14.2 vom 13. September 2017, Ziff. 2.2, S. 3; 
vgl. auch David Inauen, Bewilligungen nach Art. 24c RPG: unter besonderer Berücksichtigung von Wohnbauten, Diss. 
St. Gallen 2022, S. 231.
62 BGE 1C_480/2019, 1C_481/2019 vom 16. Juli 2020, E. 4.1 mit weiteren Hinweisen; VGE 2017/169 vom 20. März 
2018, E. 2 mit weiteren Hinweisen.

BVD 110/2023/64 

19/25

Praxis des AGR mangels Geschossfläche nicht in den Flächenvergleich nach Art. 42 Abs. 3 Bst. 
b RPV einzubeziehen. Die feste quantitative Obergrenze von Art. 42 Abs. 2 Bst. b RPV ist somit in 
Bezug auf die geplante aussen aufgestellte Luft-Wasser-Wärmepumpe nicht relevant. Entgegen der 
Auffassung der Beschwerdeführerin ist es daher auch nicht zu beanstanden, dass das AGR im 
vorliegenden Fall die bisherigen Erweiterungen der Beschwerdegegnerschaft nicht erwähnt und 
näher geprüft hat.

BVD 110/2023/64 

20/25

10. Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG

a) Die Beschwerdeführerin macht zusammengefasst geltend, die Voraussetzungen für eine 
Ausnahmebewilligung nach Art. 24 und Art. 24c RPG seien nicht erfüllt. Sie bringt insbesondere 
vor, die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe sei für eine energetische Sanierung nicht nötig. 
Weiter stellt sie sich auf den Standpunkt, die fragliche Luft-Wasser-Wärmepumpe sei nicht 
standortgebunden und es stünden ihr überwiegende Interessen entgegen.

b) Das AGR erachtet die Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG als gerechtfertigt. In der 
Verfügung vom 7. Februar 2023 hielt es fest, dass der vorliegende Heizungsersatz der 
energetischen Sanierung diene. Zudem führte es aus, dass sich die Beschwerdegegnerschaft im 
Ausnahmegesuch mit alternativen Heizsystemen auseinandergesetzt habe und die Wahl eines 
Wärmepumpensystems nachvollziehbar sei. Auch hielt das AGR fest, ein rein innen aufgestelltes 
Wärmepumpensystem sei aufgrund der Platzverhältnisse und erforderlichen Abständen zu den 
An- und Absaugöffnungen nicht möglich. Die gewählte Positionierung auf der Nordseite und somit 
auf der rückwärtigen und sekundären Giebelseite sei aus optischen und technischen Gründen zu 
bevorzugen, wohingegen eine Aufstellung an der Hauptfassade zu vermeiden sei. Nach der 
Beurteilung des AGR stellt somit die Nordseite die einzige technisch sinnvolle Möglichkeit für die 
Aufstellung der geplanten Wärmepumpe dar. Auch die Gemeinde führte im angefochtenen 
Bauentscheid aus, dass alternative Heizsysteme, wie eine Erdwärmesonde (nach Geoprotal 
unzulässig) oder ein Fernwärmeanschluss (Anschlusspunkt über 970 m entfernt) nicht möglich 
seien. Aus diesem Grund könne die Baubewilligung für die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe 
erteilt werden. Auch die Beschwerdegegnerschaft erachtet die Voraussetzungen für eine 
Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG als erfüllt.

c) Zur Diskussion steht hier der Ersatz einer fossil betriebenen Ölheizung durch eine Luft-
Wasser-Wärmepumpe. Die Ölheizung ist nach den unbestrittenen Angaben der 
Beschwerdegegnerschaft 25 Jahre alt und der Brenner hat häufige Aussetzer.63 Bei Luft-Wasser-
Wärmepumpen wird die Umgebungstemperatur der Luft dazu genutzt, um über einen 
Wärmetauscher die benötigte Heizenergie zu erzeugen. Wärmepumpen, die Umweltwärme 
nutzen, können den Verbrauch fossiler Energieträger im Gebäudebereich deutlich senken. Der 
rasche Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme ist für die Erreichung der Klimaziele des 
Kantons Bern und des Bundes, namentlich für das Erreichen der Klimaneutralität bis 2050, von 
zentraler Bedeutung.64 Wärmepumpen spielen dabei eine wichtige Rolle für die Erreichung der 
Klimaziele und gelten als Schlüsseltechnologie.65 Zudem wird der Ersatz von Ölheizungen durch 
Luft-Wasser-Wärmepumpen im Kanton Bern finanziell gefördert.66

d) Wie dargelegt, wäre es zwar theoretisch möglich, im Untergeschoss des Gebäudes der 
Beschwerdegegnerschaft ein rein innen aufgestelltes Wärmepumpenmodell zu erstellen. Dies 
würde aber, wie in der Erwägung 7 ausgeführt, die Aussenlärmsituation nicht verbessern, sondern 
verschlechtern. Eine reine Innenaufstellung ist aus Sicht des Lärmschutzes somit nicht geeigneter 
als die geplante Aussenaufstellung. Hinzu kommt, dass sich bei einer Innenaufstellung die 
Investitionskosten für die Wärmepumpe zulasten der Beschwerdegegnerschaft um rund 25 

63 Vgl. pag. 16 in den Vorakten der Gemeinde Wimmis.
64 Vgl. Art. 31a KV und Bericht «Langfristige Klimastrategie der Schweiz» des Bundesrats vom 27. Januar 2021, S. 13 
(abrufbar unter: https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/65874.pdf).
65 Vgl. Erläuterungen zur Änderung der Lärmschutz-Verordnung (LSV, SR 814.41), Konkretisierung des 
Vorsorgeprinzips bei Wärmepumpen vom 29. September 2023, S. 1, Ziffer 1 (abrufbar unter: www.bafu.admin.ch > 
Lärm > Rechtsetzung und Vollzug > Erläuternde Berichte > Erläuterungen zu Inkraftsetzungen von Gesetzen und 
Verordnungen).
66 Vgl. https://www.weu.be.ch/de/start/themen/energie/foerderprogramm-energie/foerderbeitraege-
bedingungen/anlagen.html.

BVD 110/2023/64 

21/25

Prozent erhöhen würden. Damit sprechen auch die wirtschaftlichen Interessen der 
Beschwerdegegnerschaft gegen eine Innenaufstellung. Eine reine Innenaufstellung der Luft-
Wasser-Wärmepumpe scheidet daher aus. Daran vermag auch die Rechtsprechung des 
Bundesgerichts nichts zu ändern, wonach Erweiterungen primär innerhalb des bestehenden 
Volumens vorzunehmen sind.67
Ebenfalls ausser Betracht fallen eine Wärmepumpe mit Erdsonde oder der Anschluss des 
Gebäudes an einen Fernwärmeverbund. Dazu kann auf die zutreffenden Ausführungen der 
Gemeinde Wimmis im angefochtenen Bauentscheid verwiesen werden. Auch eine Pelletheizung 
erweist sich nicht als geeigneter als eine aussen aufgestellte Luft-Wasser-Wärmepumpe. Gegen 
eine Pelletheizung spricht, dass diese einen grossen Lagerraum für die Lagerung der Pellets 
benötigt. Dies erfordert unter Umständen einen Anbau ausserhalb des Gebäudes. Damit wäre aus 
Sicht des Raumplanungsrechts verglichen mit einer aussen aufgestellten Luft-Wasser-
Wärmepumpe nichts gewonnen. Zu beachten ist weiter, dass bei der Verbrennung von Pellets – 
wenn auch in geringem Mass – Stickoxide und Feinstaub entstehen, welche die Luft belasten 
können, wohingegen die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe keine derartigen Emissionen 
verursacht. Schliesslich sprechen auch die Gesamtkosten gegen eine Pelletheizung. Diese sind 
aufgrund der höheren Betriebs- und Unterhaltskosten über eine Lebensdauer der Heizsysteme 
von 20 Jahren betrachtet um rund 17 Prozent höher als bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Dies 
zeigt die Berechnung mit dem öffentlich zugänglichen Programm «Heizkostenrechner für kleine 
Gebäude» von energieschweiz.68 Die Aufstellung der geplanten Luft-Wasser-Wärmepumpe auf 
der Nordseite des Gebäudes der Beschwerdegegnerschaft erweist sich damit der Beurteilung des 
AGR folgend für die energetische Sanierung als nötig im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG. Der 
gegenteiligen Auffassung der Beschwerdeführerin kann nicht gefolgt werden.

e) Auch bleibt die Identität des bestehenden Wohngebäudes der Beschwerdegegnerschaft 
einschliesslich seiner Umgebung durch die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe gewahrt. Dabei 
ist zu berücksichtigen, dass das Bundesgericht keine völlige Gleichheit verlangt. Zu beachten ist 
auch, dass die Installation von Luft-Wasser-Wärmepumpen zur Erreichung der Klimaziele als 
Schlüsseltechnologie angesehen und finanziell gefördert wird. Daher ist bei der Installation einer 
aussen aufgestellten Luft-Wasser-Wärmepumpe mit grösserer Zurückhaltung als bei anderen 
Änderungen davon auszugehen, die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer 
Umgebung werde erheblich beeinträchtigt. Diesem Gedanken ist auch bei der 
Interessenabwägung nach Art. 24c Abs. 5 RPG Rechnung zu tragen (vgl. Erwägung 10g). 
Vorliegend befindet sich das Wohnhaus der Beschwerdegegnerschaft in einer optisch wenig 
sensiblen und heterogenen Umgebung. Das Wohnhaus liegt weder in einem geschützten Ortsbild 
noch in einem Landschaftsschutzgebiet, wie dem Zonenplan entnommen werden kann. Auch steht 
das Gebäude der Beschwerdegegnerschaft nicht unter Denkmalschutz. Aufgrund seiner 
Dimensionen (143 cm breit, 68 cm tief und 114 cm hoch) und seiner Lage auf der Nordseite ist 
die optische Wirkung des Aussengeräts begrenzt und wird höchstens aus kurzer Distanz 
erkennbar. Die Aussenanlage wird daher das Erscheinungsbild des Hauptgebäudes und die 
Aussenraumgestaltung kaum beeinflussen. Sie wird optisch auch nicht als Erweiterung des 
Gebäudevolumens wahrgenommen. In Bezug auf das bestehende Gebäude und die Umgebung 
ist die Änderung daher von untergeordneter Bedeutung. Die streitgegenständliche Luft-Wasser-
Wärmepumpe befindet sich zudem auf der Nordseite und beeinträchtigt daher nicht die für das 
Gebäude charakteristische südseitige Giebelfassade, die aus einer Holzfassade mit gemauertem 
Sockel besteht. Das Erscheinungsbild und die nähere Umgebung werden somit durch die 
Aussenanlage nicht negativ beeinflusst. Vielmehr wird durch die Platzierung der geplanten Anlage 
auf der Nordseite eine Minimierung möglicher optischer Einwirkungen erreicht. Die geplante Luft-
Wasser-Wärmpumpe führt auch nicht zu einer Nutzungserweiterung des Wohngebäudes der 

67 BGer 1C_247/2015 vom 14. Januar 2016 E. 4.2; 1C_480/2019 vom 16. Juli 2020 E. 3.3.
68 Vgl. https://erneuerbarheizen.ch/heizkostenrechner.

BVD 110/2023/64 

22/25

Beschwerdegegnerschaft oder zu einer Zweckänderung. Ebenso hat die geplante 
Heizungssanierung keine zusätzlichen Auswirkungen auf die Erschliessung und die Auswirkungen 
auf die Lärmsituation sind als sehr gering einzustufen. So ist nach der schlüssigen Beurteilung 
des AUE zu erwarten, dass der Schallpegel der Wärmepumpe in der Nacht von den 
Umgebungsgeräuschen überlagert wird und für die Beschwerdeführerin kaum wahrnehmbar sein 
wird. Weitere Emissionen, wie Stickoxide oder Feinstaub, fallen nicht an. Hinzu kommt, dass nach 
den Angaben der Beschwerdegegnerschaft ein Teil des benötigten Stroms aus der eigenen 
Fotovoltaikanlage genutzt werden kann.69 Die Auffassung das AGR, dass die Identität des 
bestehenden Hauptgebäudes einschliesslich seiner Umgebung in den wesentlichen Zügen 
gewahrt ist, ist unter Würdigung der gesamten Umstände nicht zu beanstanden. Das Vorhaben 
steht somit auch im Einklang mit Art. 42 Abs. 1 RPV.

f) Dem Bauvorhaben stehen keine spezialgesetzlichen Regelungen entgegen. Es bleibt damit 
zu prüfen, ob die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Art. 24c Abs. 5 RPG vereinbar ist. Die 
Regelung von Art. 24c Abs. 5 RPG hält fest, dass in jedem Fall die Vereinbarkeit mit den wichtigen 
Anliegen der Raumplanung vorbehalten bleibt. Dies bedingt eine Interessenabwägung, was sich 
auch aus Art. 43a Bst. e RPV ergibt. Nach Lehre und Rechtsprechung des Bundesgerichts 
bestimmen sich die wichtigen Anliegen im Sinne von Art. 24c Abs. 5 RPG in erster Linie nach den 
in Art. 1 und 3 RPG definierten Zielen und Grundsätzen der Raumplanung, wozu auch die 
Anliegen des Umwelt- und des Landschaftsschutzes gehören.70

Aus der Erwägung 10e folgt, dass die Änderung des äusseren Erscheinungsbilds geringfügig ist 
und nicht ins Gewicht fällt. Mit der geplanten Luft-Wasser-Wärmepumpe werden überdies keine 
wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, die Erschliessung und die Umwelt 
geschaffen. Im Gegenteil: Mit der geplanten Luft-Wasser-Wärmepumpe kann der CO2-Ausstoss 
reduziert werden. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin widerspricht die geplante 
Luft-Wasser-Wärmepumpe auch nicht dem Grundsatz der haushälterischen Nutzung des Bodens. 
Der zusätzliche Flächenverbrauch ist äusserst gering. Es wird lediglich eine Fläche von knapp 
einem Quadratmeter beansprucht. Die Aussenanlage liegt zudem in unmittelbarer Nähe der 
Hausfassade und steht teilweise unter dem Vordach des Wohnhauses, wie auf dem Foto in den 
Akten zu erkennen ist.71 Sodann beansprucht die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe auch keine 
landwirtschaftlichen Nutzflächen im Sinne von Art. 8a BauG und Art. 11a BauV. Das belegt die 
öffentlich einsehbare «Hinweiskarte Kulturland».72 Die landwirtschaftliche Bewirtschaftung der 
umliegenden Grundstücke ist offenkundig nicht gefährdet.

g) Zusammenfassend ergibt sich, dass der strittigen aussen aufgestellten Luft-Wasser-
Wärmepumpe keine überwiegenden öffentlichen Interessen entgegenstehen. Sie entspricht 
vollumfänglich den bau- und umweltrechtlichen Vorschriften und ist für die energetische Sanierung 
im Sinne von Art. 24c Abs. 4 RPG nötig. Ebenso bleibt das äussere Erscheinungsbild des 
bestehenden Gebäudes in seinen Grundzügen gewahrt. Die geplante Wärmepumpenanlage 
ermöglicht es der Beschwerdegegnerschaft, ihre durch Besitzstand geschützte Wohnnutzung im 
bisherigen Umfang weiterzuführen, was dem Sinn und Zweck von Art. 24c RPG entspricht und 
auch mit dem Trennungsgrundsatz von Bau- und Nichtbaugebiet vereinbar ist. Entgegen der 
Auffassung der Beschwerdeführerin ist der Lärmschutz durch die Aussenaufstellung der strittigen 
Luft-Wasser-Wärmepumpe auf der Nordseite des Gebäudes der Beschwerdegegnerschaft am 
besten gewährleistet (vgl. Erwägung 8). Andere alternative, erneuerbare Heizsysteme, die im 

69 Vgl. pag. 16 in der Vorakten der Gemeinde Wimmis.
70 Waldmann/Hänni, Handkommentar RPG, 2006, Art. 24c N 22; Inauen David, a.a.O., S. 296 ff.; BGE 115 Ib 472 
E. 2e; BGer 1C_394/2010 vom 10. Juni 2011 E. 5.
71 Vgl. Foto Nr. 4 (Nordansicht) in der Beilage 3 zur Beschwerdeantwort vom 22. Mai 2023 der 
Beschwerdegegnerschaft.
72 Vgl. Geoportal des Kantons Bern abrufbar unter https://www.map.apps.be.ch.

BVD 110/2023/64 

23/25

Innern des Gebäudes installiert werden könnten, sind nicht besser geeignet. Die Befürchtung der 
Beschwerdeführerin, dass die Lärmimmissionen der geplanten Luft-Wasser-Wärmepumpe 
bezogen auf ihr Gebäude als störend oder lästig empfunden werden, ist unbegründet. Vielmehr 
werden die Geräusche der geplanten Wärmepumpenanlage nach der schlüssigen Beurteilung des 
AUE beim Wohnteil der Beschwerdeführerin nachts nicht oder kaum hörbar sein. Der aussen 
aufgestellten Luft-Wasser-Wärmepumpe stehen damit auch keine überwiegenden privaten 
Interessen entgegen. Demgegenüber besteht an der Errichtung der fraglichen Luft-Wasser-
Wärmepumpe mit Blick auf die Senkung der CO2-Immisionen im Gebäudebereich ein grosses 
öffentliches Interesse. Diesem kommt im vorliegenden Fall ein hohes Gewicht zu. Die 
Interessenabwägung fällt somit unter Würdigung der gesamten Umstände klar zugunsten der 
geplanten Luft-Wasser-Wärmepumpe aus. Der gegenteiligen Auffassung der Beschwerdeführerin 
kann nicht gefolgt werden. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet.

h) Die Beschwerdeführerin macht in ihrer Beschwerde weiter geltend, Art. 24 RPG sei verletzt. 
Insbesondere rügt sie, das Vorhaben sei nicht standortgebunden im Sinne Art. 24 Bst. a RPG. 
Dazu ist festzuhalten, dass es sich bei Art. 24 RPG um eine ordentliche Ausnahmebewilligung 
handelt, die nach der Lehre nur subsidiär zu den Tatbeständen der erleichterten 
Ausnahmebewilligungen nach Art. 24a bis 24e RPG zur Anwendung kommt.73 Aus den 
Erwägungen ergibt sich, dass das AGR die Voraussetzungen für eine erleichterte 
Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG bejahte und für die geplante Luft-Wasser-Wärmepumpe 
zu Recht eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt hat. Unter diesen Umständen ist 
auf den Grundtatbestand von Art. 24 RPG nicht mehr zurückzugreifen. Es erübrigt sich daher, die 
Voraussetzungen von Art. 24 RPG zu prüfen. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, das 
Vorhaben verletze auch die Bestimmung von Art. 24 RPG und sei nicht standortgebunden im 
Sinne von Art. 24 Bst. a RPG, kann sie daraus von vornherein nichts zu ihren Gunsten ableiten. 
Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet.

11. Kosten

a) Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Die Verfügung des AGR vom 
7. Februar 2023 und der Bauentscheid der Gemeinde Wimmis vom 21. März 2023 werden 
bestätigt.

b) Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegt die Beschwerdeführerin. Sie hat die 
Verfahrenskosten zu tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden auf eine Pauschalgebühr von 
CHF 2100.00 festgesetzt (Art. 103 Abs. 2 VRPG in Verbindung mit Art. 19 Abs. 1 GebV74).

c) Die unterliegende Partei hat der Gegenpartei die Parteikosten zu ersetzen, sofern nicht 
deren prozessuales Verhalten oder die besonderen Umstände eine andere Teilung oder 
Wettschlagung gebieten oder die Auflage der Parteikosten an das Gemeinwesen als gerechtfertigt 
erscheint (Art. 108 Abs. 3 VRPG).

d) Die Parteikosten umfassen den durch die berufsmässige Parteivertretung anfallenden 
Aufwand (Art. 104 Abs. 1 VRPG). Nach Art. 11 Abs. 1 PKV75 beträgt das Honorar in 
verwaltungsrechtlichen Beschwerdeverfahren CHF 400.00 bis CHF 11 800.00 pro Instanz. 
Innerhalb des Rahmentarifs bemisst sich der Parteikostenersatz nach dem in der Sache 

73 Vgl. Waldmann/Hänni, a.a.O., Vorbemerkungen zu Art. 24 ff. N. 12.
74 Verordnung vom 22. Februar 1995 über die Gebühren der Kantonsverwaltung (Gebührenverordnung, GebV; BSG 
154.21).
75 Verordnung vom 17. Mai 2006 über die Bemessung des Parteikostenersatzes (Parteikostenverordnung, PKV; BSG 
168.811).

BVD 110/2023/64 

24/25

gebotenen Zeitaufwand sowie der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des 
Prozesses (Art. 41 Abs. 3 KAG76). Die Kostennote des Anwalts der Beschwerdegegnerschaft von 
CHF 4163.55 (Honorar CHF 3820.00, Auslagen CHF 45.90 und Mehrwertsteuer CHF 297.65) gibt 
zu keinen Bemerkungen Anlass. In Analogie zur Verteilung der Verfahrenskosten hat die 
Beschwerdeführerin daher der Beschwerdegegnerschaft die Parteikosten von CHF 4163.55 zu 
ersetzen.

e) Die Gemeinde Wimmis führt in ihrem Schreiben vom 22. August 2023 aus, das Verfassen 
der Stellungnahme sei für sie mit grossem Aufwand verbunden gewesen. Dies vor allem deshalb, 
weil die Beschwerdeführerin mit ihren Beschwerderügen Kontrollen ausgelöst habe, die nur 
indirekt mit dem Bauvorhaben in Zusammenhang stünden, die sie aber von Amtes wegen hätte 
prüfen müssen. Aus diesem Grund mache sie von der revidierten Bestimmung von Art. 104 Abs. 
4 VRPG Gebrauch. In der Beilage zu ihrem Schreiben vom 22. August 2023 reicht die Gemeinde 
Wimmis eine Gebührenzusammenstellung vom 17. August 2023 zu den Akten. Darin macht sie 
einen Aufwand von CHF 1400.00 geltend.

f) Der Parteikostenersatz nach Art. 104 Abs. 4 VRPG umfasst die Abgeltung des Aufwands 
für professionelle, d.h. die anwaltliche, Vertretung der Partei.77 Die Gemeinde war jedoch nicht 
anwaltlich vertreten. Ihr sind daher keine ersatzfähigen Parteikosten im Sinne des Gesetzes 
entstanden (Art. 104 Abs. 1 VRPG). Daran ändert auch der Umstand nichts, dass der Anspruch 
auf Parteikostenersatz in der neuen Fassung von Art. 104 Abs. 4 VRPG, die seit dem 1. April 2023 
in Kraft ist, zugunsten der Gemeinden weiter gelockert wurde.78 Die Gemeinde Wimmis hat daher 
ihre Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Beschwerdeverfahren selber zu tragen.

III. Entscheid

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.

Lemma vier unter dem Titel «Bedingungen und Auflagen» in der Ziffer 5.1.1 des Dispositivs 
des Bauentscheids der Gemeinde Wimmis vom 21. März 2023 wird von Amtes wegen 
gestrichen.

Im Übrigen werden die Verfügung des AGR vom 7. Februar 2023 und der Bauentscheid der 
Gemeinde Wimmis vom 21. März 2023 bestätigt.

2. Die Verfahrenskosten von CHF 2100.00 werden der Beschwerdeführerin zur Bezahlung 
auferlegt. Eine separate Zahlungseinladung folgt, sobald dieser Entscheid in Rechtskraft 
erwachsen ist.

3. Die Beschwerdeführerin hat der Beschwerdegegnerschaft die Parteikosten im Betrag von 
CHF 4163.55 (inkl. Mehrwertsteuer und Auslagen) zu ersetzen.

76 Kantonales Anwaltsgesetz vom 28. März 2006 (KAG; BSG 168.11).
77 Vgl. Ruth Herzog, a.a.O., Art. 104 N. 3.
78 Vgl. Michel Daum, Teilrevision 2023 des bernischen Gesetzes über die Verwaltungsgerichtspflege, in: BVR 2023
S. 292.

BVD 110/2023/64 

25/25

IV. Eröffnung

- Herrn Rechtsanwalt B.________, eingeschrieben
- Herrn E.________, eingeschrieben
- Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Wimmis, Gemeindeverwaltung, eingeschrieben
- Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR), per E-Mail
- Amt für Umwelt und Energie, Abteilung Immissionsschutz, zur Kenntnis, per E-Mail

Bau- und Verkehrsdirektion

Der Direktor

Christoph Neuhaus
Regierungsrat

Rechtsmittelbelehrung

Dieser Entscheid kann innert 30 Tagen seit seiner Eröffnung mit Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Speichergasse 12, 3011 Bern, angefochten werden. Eine 
allfällige Verwaltungsgerichtsbeschwerde, die mindestens in fünf Exemplaren einzureichen ist, 
muss einen Antrag, die Angabe von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begründung sowie eine 
Unterschrift enthalten; der angefochtene Entscheid und andere greifbare Beweismittel sind 
beizulegen.