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**Case Identifier:** 140023d9-352f-559a-bcc7-efa13a37f6f3
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-05-28
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 28.05.2015 725 2014 350 / 137 (725 14 350 / 137)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-2014-350---137_2015-05-28.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 28. Mai 2015 (725 14 350 / 137) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Distorsion der Halswirbelsäule. Die Vorinstanz hat die Adäquanz des Kausalzusammen-

hangs zu Recht verneint. 

 
 
 
 
Besetzung Präsident Andreas Brunner, Kantonsrichter Christof Enderle, Kan-

tonsrichter Beat Hersberger, Gerichtsschreiber Pascal Acrémann 
 
 

Parteien A.___, Beschwerdeführer, vertreten durch Stephan Bläsi, Advokat, 
Birsigstrasse 34, 4011 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 SUVA, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen 
 
 
 
A. Der 1960 geborene A.____ arbeitete vom 1. Mai 2008 bis 31. Dezember 2009 als Me-
chaniker bei der B____AG und war in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversi-
cherungsgesellschaft (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankhei-
ten versichert. Am 14. Mai 2009 erlitt A.____ einen Auffahrunfall. Dabei erlitt er gemäss Bericht 
von Dr. med. C.____, FMH Allgemeine Innere Medizin, vom 5. Juni 2009 eine Distorsion der 

 

 
 
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Halswirbelsäule (HWS) mit vegetativen Symptomen. Die SUVA erbrachte für dieses Unfaller-
eignis die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 12. Juli 2010 stellte sie die Leistungen 
mangels adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen der gesundheitlichen Beeinträchtigung 
und dem Unfall vom 14. Mai 2009 per 31. Juli 2010 ein. Daran hielt sie auch auf Einsprache hin 
mit Entscheid vom 14. September 2010 fest. Die hiergegen erhobene Beschwerde hiess das 
Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht), mit 
Urteil vom 24. Februar 2011 gut. Es sei aufgrund der medizinischen Akten anzunehmen, dass 
weitere Therapieverfahren zwar keine Besserung des somatischen Gesundheitszustandes be-
wirken würden. Demgegenüber bestünde aber überwiegend wahrscheinlich Potential für eine 
namhafte Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit. Die 
SUVA habe den Fall zu früh abgeschlossen. In der Folge wies es die SUVA an, dem Be-
schwerdeführer über den 31. Juli 2010 hinaus die gesetzlichen Leistungen auszurichten.  
 
B. Nachdem die SUVA weitere Abklärungen durchgeführt hatte, stellte sie die Versi-
cherungsleistungen mit Verfügung vom 2. Dezember 2013 per 31. Dezember 2013 mangels 
adäquaten Kausalzusammenhangs erneut ein. Die gegen diesen Entscheid erhobene Einspra-
che wies die SUVA mit Entscheid vom 13. Oktober 2014 ab. 
 
C. Hiergegen erhob A.____, vertreten durch Advokat Stephan Bläsi, am 3. November 2014 
Beschwerde beim Kantonsgericht. Er beantrage, in Aufhebung des Einspracheentscheids vom 
13. Oktober 2014 sei die SUVA anzuhalten, ihm eine Integritätsentschädigung in noch zu be-
stimmender Höhe sowie rückwirkend eine der Höhe nach noch zu bestimmende UVG-Rente 
zuzusprechen; unter o/e- Kostenfolge. Die Beschwerde begründete er im Wesentlichen damit, 
dass die Vorinstanz die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zu Unrecht verneint habe.  
 
D. In ihrer Vernehmlassung vom 17. Dezember 2014 schloss die SUVA auf Abweisung der 
Beschwerde. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kan-
tons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vor-
liegend befindet sich dieser in X.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts 
Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- 
und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht 
als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Ein-
spracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich 

 

 
 
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zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und form-
gerecht erhobene – Beschwerde vom 3. November 2014 ist einzutreten. 
 
2. In ihrer Verfügung vom 2. Dezember 2013, welche sie mit dem angefochtenen Ein-
spracheentscheid vom 13. Oktober 2014 bestätigte, stellte die Beschwerdegegnerin ihre Versi-
cherungsleistungen per 31. Dezember 2013 ein. Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerde-
führer über dieses Datum hinaus weiterhin Anspruch auf Leistungen aus der obligatorischen 
Unfallversicherung hat.  
 
3. Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat 
sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeitsun-
fähigkeit 80% des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es entspre-
chend gekürzt (Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am drit-
ten Tag nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, 
mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. Art. 18 Abs. 1 UVG 
gewährt der versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des Unfal-
les zu mindestens 10% invalid ist. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der 
ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten 
Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenver-
sicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die 
Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person durch den Unfall 
eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, 
so hat sie nach Art. 24 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung. 
Diese wird mit der Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der 
Beendigung der ärztlichen Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG). 
 
4.1 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt als erstes voraus, dass 
zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Arbeitsunfä-
higkeit, Invalidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht 
(BGE 129 V 181 E. 3.1). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle 
Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht 
als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent-
sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs 
nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Stö-
rungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die 
körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, das Ereignis mit 
anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitli-
che Störung entfiele (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden 
Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist 
eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde – die Verwaltung oder im Streitfall das 

 

 
 
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Gericht – im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse 
Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht 
(BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
4.2 Zur Abklärung medizinischer Sachverhalte – wie der Beurteilung des Gesundheitszu-
standes und der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person sowie der Feststellung natürlicher 
Kausalzusammenhänge im Bereich der Medizin – ist die rechtsanwendende Behörde regel-
mässig auf Unterlagen angewiesen, die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu 
stellen sind (BGE 122 V 158 f. E. 1b mit zahlreichen weiteren Hinweisen). Das Gericht hat diese 
medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz 
der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle anderen Beweismittel – frei, d.h. 
ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. 
Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig, von wem 
sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen 
eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es 
bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das 
gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und 
nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe-
richtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allsei-
tigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen-
hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge-
rungen der Expertin  oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 
E. 3a, 122 V 160 E. 1c). 
 
5.1 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen 
dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang be-
steht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu 
gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenser-
fahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der 
Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint 
(BGE 129 V 181 E. 3.2 mit Hinweis). Der Voraussetzung des adäquaten Kausalzusammen-
hangs kommt dabei die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu (BGE 125 V 462 E. 5c, 
123 V 102 E. 3b mit Hinweisen). Ob bei Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhanges 
zwischen dem versicherten Ereignis und der eingetretenen gesundheitlichen Schädigung auch 
der erforderliche adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalzusammenhang besteht, ist eine 
Rechtsfrage, die nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln vom Gericht zu beurtei-
len ist (BGE 112 V 33 E. 1b).  
 
5.2 Im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen spielt die Adäquanz als recht-
liche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung 
des Unfallversicherers praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der na-
türlichen Kausalität deckt (BGE 134 V 111 f. E. 2.1, 127 V 103 E. 5b/bb). Als objektivierbar gel-

 

 
 
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ten Untersuchungsergebnisse, die reproduzierbar und von der Person des Untersuchenden und 
den Angaben des Patienten unabhängig sind. Würde lediglich auf Ergebnisse klinischer Unter-
suchungen abgestellt, so würde fast in allen Fällen ein organisches Substrat namhaft gemacht, 
welches eine Adäquanzprüfung als nicht erforderlich erscheinen liesse. Nach konstanter bun-
desgerichtlicher Rechtsprechung kann deshalb von organisch objektiv ausgewiesenen Unfall-
folgen erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen / bildge-
benden Abklärungen bestätigt werden (für viele: Urteil des Bundesgerichts vom 7. August 2008, 
8C_806/2007, E. 8.2 mit zahlreichen Hinweisen). Diese Untersuchungsmethoden müssen zu-
dem wissenschaftlich an erkannt sein (BGE 134 V 231 ff. mit Hinweisen). 
 
5.3 Im Entscheid 134 V 109 ff. hat sich das Bundesgericht einlässlich mit der Thematik be-
fasst, in welchem Zeitpunkt der Unfallversicherer die Prüfung des adäquaten Kausalzusam-
menhangs vornehmen dürfe. Dabei hat es deutlich gemacht, dass nicht danach zu fragen sei, in 
welchem Zeitpunkt die Adäquanzprüfung vorgenommen werden dürfe, sondern wann der Un-
fallversicherer einen Fall abzuschliessen und den Anspruch auf eine Invalidenrente und eine 
Integritätsentschädigung zu prüfen habe (BGE 134 V 113 E. 3.2). Dies habe, so das Bundesge-
richt weiter, gestützt auf Art. 19 Abs. 1 UVG in dem Zeitpunkt zu geschehen, in welchem von 
der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustan-
des der versicherten Person mehr erwartet werden könne und allfällige Eingliederungsmass-
nahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen seien (BGE 134 V 113 ff. E. 4). Was unter 
einer namhaften Besserung des Gesundheitszustandes zu verstehen sei, umschreibe das Ge-
setz nicht näher. Mit Blick darauf, dass die soziale Unfallversicherung ihrer Konzeption nach auf 
die erwerbstätigen Personen ausgerichtet sei (vgl. etwa Art. 1a und Art. 4 UVG), werde sich 
dies namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der 
Arbeitsfähigkeit, soweit unfallbedingt beeinträchtigt, bestimmen. Die Verwendung des Begriffes 
"namhaft" durch den Gesetzgeber verdeutliche dabei, dass die durch weitere Heilbehandlung 
zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen müsse. Unbedeutende Verbesserungen genügten 
nicht (BGE 134 V 115 E. 4.3 mit Hinweisen). 
 
5.4 Das Kantonsgericht stellte bereits in seinem Urteil vom 24. Februar 2011 fest, es sei 
aufgrund der medizinischen Akten anzunehmen, dass weitere Therapieverfahren zwar keine 
Besserung des somatischen Gesundheitszustandes bewirken würden. Demgegenüber bestün-
de aber überwiegend wahrscheinlich Potential für eine namhafte Verbesserung des psychi-
schen Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit. In der Folge nahm die SUVA weitere 
Abklärungen vor und holte einen Bericht vom Konsiliarpsychiater Dr. med. D.____, 
FMH Psychiatrie und Psychotherapie, ein. Am 6. November 2013 hielt dieser fest, dass von 
einer weiteren Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten 
sei. Insgesamt erweist sich der Bericht von Dr. D.____ vom 6. November 2013 als überzeugen-
de Entscheidungsgrundlage. Nach dem vorstehend Gesagten ist deshalb nicht zu beanstanden, 
dass die Beschwerdegegnerin den Fallabschluss gestützt auf diese Einschätzung von 
Dr. D.____ per 2. Dezember 2013 vorgenommen und im Hinblick auf allfällige Ansprüche auf 
eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung auf diesen Zeitpunkt hin geprüft hat, ob 
die beim Versicherten noch vorhandenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen in einem natürli-
chen und adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 14. Mai 2009 stehen. Der 

 

 
 
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von der Beschwerdegegnerin als massgeblich erachtete Zeitpunkt des Fallabschlusses wird 
denn auch vom Versicherten in der vorliegenden Beschwerde zu Recht nicht in Frage gestellt. 
 
6. Mit Urteil vom 24. Februar 2011 stellte das Kantonsgericht in den Erwägungen 4.2 f. 
fest, dass beim Versicherten keine objektivierbaren organischen Unfallfolgen, sondern aus-
schliesslich organisch nicht (hinreichend) nachweisbare Gesundheitsbeeinträchtigungen vorlie-
gen würden. Im Weiteren ist davon auszugehen, dass der Unfall vom 14. Mai 2009 zumindest 
eine Teilursache für die weiterhin persistierenden Beschwerden des Versicherten bildet. Somit 
kann der für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzte natürliche Kausalzu-
sammenhang zwischen dem Unfallereignis und den anhaltenden Beschwerden des Versicher-
ten – mit den Parteien – bejaht werden. 
 
7.1 Liegen wie im hier zu beurteilenden Fall keine organisch (hinreichend) nachweisbaren 
Unfallfolgeschäden vor, hat eine besondere Adäquanzprüfung zu erfolgen. Dabei ist rechtspre-
chungsgemäss (BGE 127 V 103 E. 5b/bb mit Hinweisen) wie folgt zu differenzieren: Hat die 
versicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma der HWS, einen äquivalenten Verlet-
zungsmechanismus oder ein Schädel-Hirntrauma, dessen Folgen sich mit jenen eines Schleu-
dertraumas vergleichen lassen (BGE 117 V 382 E. 4b), erlitten und liegt in der Folge das für 
diese Verletzung typische bunte Beschwerdebild vor (diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Kon-
zentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reiz-
barkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung usw., vgl. BGE 119 V 338 E. 1), so ist 
die Adäquanz nach Massgabe der in BGE 117 V 359 ff. entwickelten und mit BGE 134 V 109 ff. 
modifizierten (vgl. die nachfolgende E. 7) Grundsätze zu prüfen. Liegt kein Unfall mit einem 
Schleudertrauma oder einer adäquanzrechtlich äquivalenten Verletzung vor oder fehlt es nach 
einer solchen Verletzung an dem hierfür typischen bunten Beschwerdebild, so hat die Adä-
quanzbeurteilung psychischer Folgeschäden des Unfalls nach den in BGE 115 V 133 ff. entwi-
ckelten Kriterien zu erfolgen. Der Unterschied besteht darin, dass bei Unfällen mit einem 
Schleudertrauma der HWS oder einer äquivalenten Verletzung auf eine Differenzierung zwi-
schen physischen und psychischen Unfallfolgen verzichtet wird (BGE 134 V 117 E. 6.2.1, 
117 V 367 E. 6a in fine), währenddem bei den übrigen Unfällen für die Beurteilung der Adä-
quanz psychischer Fehlentwicklungen lediglich das Unfallereignis als solches und die dabei 
erlittenen körperlichen Gesundheitsschäden sowie deren objektive Folgen massgebend sind 
(BGE 115 V 140 E. 6c/aa). Als Ausnahme von diesen Regeln greift allerdings die auf die objek-
tiven, physischen Unfallfolgen beschränkte Adäquanzbeurteilung auch bei Unfällen mit Schleu-
dertrauma oder einer äquivalenten Verletzung Platz, wenn die zum hiefür typischen Beschwer-
debild (vgl. dazu BGE 119 V 338 E. 1, 117 V 382 E. 4b) gehörenden Beeinträchtigungen zwar 
teilweise gegeben sind, im Vergleich zu einer vorhandenen, ausgeprägten psychischen Prob-
lematik aber ganz in den Hintergrund treten (BGE 123 V 99 E. 2a mit Hinweisen).  
 
7.2 Wie den Akten entnommen werden kann, zog sich der Beschwerdeführer anlässlich des 
Auffahrunfalls vom 14. Mai 2009 eine HWS-Distorsion mit vegetativen Symptomen zu (vgl. Be-
richt von Dr. C.____, vom 5. Juni 2009). In der Folge klagte der Versicherte über über Kopf-, 
Nacken- und Schulterschmerzen, Tinnitus und Übelkeit (vgl. Dokumentationsbogen für Erstkon-
sultation nach kranio-zervikalem Beschleunigungstrauma vom 19. September 2009 und Erhe-

 

 
 
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bungsblatt für die Abklärung von HWS-Fällen vom 29. Juli 2009). Somit ist dokumentiert – und 
zwischen den Parteien zu Recht auch unbestritten –, dass beim Versicherten nach dem Unfall 
eine Symptomatik vorlag, die dem sog. bunten Beschwerdebild einer HWS-Distorsion ent-
spricht. Die Adäquanzprüfung hat deshalb nach Massgabe der in BGE 117 V 359 ff. dargeleg-
ten, mit BGE 134 V 109 ff. modifizierten (vgl. die nachfolgende E. 8.2) Grundsätze zu erfolgen. 
 
8.1 Im bereits mehrfach erwähnten BGE 134 V 109 ff. hat sich das Bundesgericht ausführ-
lich mit der bisherigen Praxis zur Kausalitätsprüfung bei Unfall mit Schleudertrauma, äquivalen-
ter Verletzung der HWS oder Schädel-Hirntrauma ohne organisch objektiv ausgewiesene Be-
schwerden (so genannte Schleudertrauma-Praxis nach BGE 117 V 359 ff.) befasst. Dabei hat 
es entschieden, dass am Erfordernis einer besonderen Adäquanzprüfung bei Unfällen mit sol-
chen Verletzungen festzuhalten sei (E. 7-9). Auch bestehe keine Veranlassung, die bewährten 
Grundsätze über die bei dieser Prüfung vorzunehmende Einteilung der Unfälle nach deren 
Schweregrad und den abhängig von der Unfallschwere gegebenenfalls erforderlichen Einbezug 
weiterer Kriterien in die Adäquanzbeurteilung zu ändern (E. 10.1). Demnach ist für die Bejahung 
des adäquaten Kausalzusammenhangs im Einzelfall nach wie vor zu verlangen, dass dem Un-
fall eine massgebende Bedeutung für die Entstehung der Arbeits- bzw. Erwerbsunfähigkeit zu-
kommt. Dies trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten 
ernsthaft ins Gewicht fällt. Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüp-
fen, wobei – ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf – zwischen banalen bzw. leich-
ten Unfällen einerseits, schweren Unfällen anderseits und schliesslich dem dazwischen liegen-
den mittleren Bereich unterschieden wird. Während der adäquate Kausalzusammenhang in der 
Regel bei schweren Unfällen ohne Weiteres bejaht und bei leichten Unfällen verneint werden 
kann, lässt sich die Frage der Adäquanz bei Unfällen aus dem mittleren Bereich nicht aufgrund 
des Unfallgeschehens allein schlüssig beantworten. Es sind weitere, objektiv erfassbare Um-
stände, welche unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang stehen oder als direkte bzw. indi-
rekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamtwürdigung einzubeziehen. Je nachdem, wo im 
mittleren Bereich der Unfall einzuordnen ist und abhängig davon, ob einzelne dieser Kriterien in 
besonders ausgeprägter Weise erfüllt sind, genügt zur Bejahung des adäquaten Kausalzu-
sammenhangs ein Kriterium oder müssen mehrere herangezogen werden (E. 10.1 mit Hinwei-
sen). 
8.2 Im Übrigen hat das Bundesgericht jedoch die bisherige Schleudertrauma-Praxis im ge-
nannten Urteil BGE 134 V 109 ff. in mehrfacher Hinsicht präzisiert. So hat es die Anforderungen 
an den Nachweis einer natürlich unfallkausalen Verletzung, welche die Anwendung der Schleu-
dertrauma-Praxis rechtfertigt, erhöht (E. 9) und die adäquanzrelevanten Kriterien teilweise mo-
difiziert (E. 10.2 und 10.3). Dies betrifft zunächst das Kriterium der "ungewöhnlich langen Dauer 
der ärztlichen Behandlung", das nur dann vorliegt, wenn nach dem Unfall fortgesetzt spezifische 
und die versicherte Person belastende ärztliche Behandlung im Zeitraum bis zum Fallabschluss 
notwendig gewesen war (E. 10.2.3). Weiter wird für die Erfüllung des Kriteriums "Dauerbe-
schwerden" vorausgesetzt, dass diese erheblich sind, was auf Grund glaubhaft geltend ge-
machter Schmerzen und nach der Beeinträchtigung, welche die verunfallte Person im Lebens-
alltag erfährt, zu beurteilen ist (E. 10.2.4). Hinsichtlich des Kriteriums "Grad und Dauer der Ar-
beitsunfähigkeit" schliesslich ist nicht die Dauer an sich, sondern eine erhebliche Arbeitsunfä-
higkeit als solche massgeblich, die zu überwinden die versicherte Person ernsthafte Anstren-

 

 
 
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gungen unternimmt (E. 10.2.7). Zusammenfassend hat das Bundesgericht den Katalog der bis-
herigen adäquanzrelevanten Kriterien (BGE 117 V 367 E. 6a, 383 E. 4b) in BGE 134 V 109 wie 
folgt neu gefasst (E. 10.3): 
 
- besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls; 
- die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen; 
- fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung; 
- erhebliche Beschwerden; 
- ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; 
- schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; 
- erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen. 
 
9.1 Im Rahmen der erforderlichen besonderen Adäquanzprüfung ist als erstes auf die Frage 
der Unfallschwere einzugehen. Massgebend für deren Beurteilung ist der augenfällige Gesche-
hensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kräften (vgl. Kranken- und Unfallversicherung - 
Rechtsprechung und Verwaltungspraxis [RKUV] 1999 Nr. U 335 S. 207 E. bb), nicht jedoch 
Folgen des Unfalles oder Begleitumstände, die nicht direkt dem Unfallgeschehen zugeordnet 
werden können. Derartigen dem eigentlichen Unfallgeschehen nicht zuzuordnenden Faktoren 
ist gegebenenfalls bei den Adäquanzkriterien Rechnung zu tragen. Dies gilt etwa für die – ein 
eigenes Kriterium bildenden – Verletzungen, welche sich die versicherte Person zuzieht, aber 
auch für – unter dem Gesichtspunkt der besonders dramatischen Begleitumstände oder beson-
deren Eindrücklichkeit des Unfalls zu prüfende – äussere Umstände, wie eine allfällige Dunkel-
heit im Unfallzeitpunkt oder Verletzungs- resp. gar Todesfolgen, die der Unfall für andere Per-
sonen nach sich zieht. Dieser Grundsatz gilt sowohl in Bezug auf die Adäquanzbeurteilung bei 
psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall (Sozialversicherungsrecht - Rechtsprechung [SVR] 
2008 UV Nr. 8 S. 27 E. 5.3.1) als auch bei Anwendung der Schleudertrauma-Praxis (Urteil des 
Bundesgerichts vom 11. Juni 2008, 8C_536/2007, E. 6.1). 
 
9.2 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung werden Auffahrkollisionen auf ein (hal-
tendes) Fahrzeug in der Regel als mittelschwere Unfälle im Grenzbereich zu den leichten Unfäl-
len betrachtet (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236 E. 5.1.2). Die Beschwerdegegnerin ist der Auffas-
sung, dass das Unfallereignis vom 14. Mai 2009 aufgrund der objektiven Gegebenheiten die-
sem Bereich zuzuordnen sei. Die Beschwerdeführerin geht von einem mittelschweren Unfall im 
engeren Sinne aus. Fest steht, dass das Ereignis weder den leichten Unfällen noch den schwe-
ren Unfällen oder dem Grenzbereich zu diesen zuzurechnen ist. Demnach sind weitere Kriterien 
in die Beurteilung einzubeziehen, von denen für eine Bejahung des adäquaten Kausalzusam-
menhanges entweder ein einzelnes in besonders ausgeprägter Weise oder aber mehrere in 
gehäufter oder auffallender Weise gegeben sein müssten (BGE 134 V 109 E. 10.1). Gehäuft im 
genannten Sinne liegen die Kriterien bei einem Grenzfall zu den leichten Unfällen, wie ihn die 
Vorinstanz angenommen hat, vor, wenn deren vier erfüllt sind. Bei einem mittelschweren Unfall 
im engeren Sinn, wie ihn die Versicherte postuliert, genügen dafür drei Kriterien (SVR 2010 UV 
Nr. 25 S. 100, 8C_897/2009 E. 4.5). Wie es sich diesbezüglich verhält, braucht an dieser Stelle 
nicht abschliessend geklärt zu werden, da sich die Beantwortung dieser Frage auf das Ergebnis 
der Adäquanzprüfung nicht auswirkt, wie die nachstehenden Ausführungen aufzeigen: 

 

 
 
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10.1 Zwischen den Parteien ist zu Recht unbestritten, dass die drei Kriterien der besonders 
dramatischen Begleitumstände oder besonderen Eindrücklichkeit des Unfalles, der Schwere 
oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen und der ärztlichen Fehlbehandlung, welche die 
Unfallfolgen erheblich verschlimmert, vorliegend nicht erfüllt sind. 
 
10.2 Im Zusammenhang mit dem Kriterium der erheblichen Beschwerden ist vorab festzuhal-
ten, dass nur diejenigen erheblichen Beschwerden adäquanzrelevant sein können, die in der 
Zeit zwischen dem Unfall und dem Fallabschluss nach Art. 19 Abs. 1 UVG ohne wesentlichen 
Unterbruch bestanden haben. Die Erheblichkeit beurteilt sich nach Massgabe der glaubhaften 
Schmerzen und der Beeinträchtigung, welche die verunfallte Person durch die Beschwerden im 
Lebensalltag erfährt (BGE 134 V 128 E. 10.2.4). Die vom Beschwerdeführer geklagten Schmer-
zen werden in quantitativer wie qualitativer Hinsicht durch die wesentlichen Berichte – zu nen-
nen sind namentlich die Berichte von Dr. C.____ vom 19. November 2012, der Psychologin lic. 
phil. E.____ vom 18. Juni 2012 und Dr. D.____ vom 6. November 2013 – bestätigt. Der Be-
schwerdeführer leidet an persistierenden Kopfschmerzen und Schmerzen an der linken Schul-
ter, die über den Oberarm ziehend bis in die Hand ausstrahlen. Die Funktion der linken Hand ist 
im Alltag gestört. Ausser den Kopfschmerzen bestehen eine vermehrte Vergesslichkeit, Kon-
zentrationsstörungen, Schwindel und eine Überempfindlichkeit auf Lärm sowie chronische 
Schlafstörungen. Die durchgeführte psychotherapeutische Behandlung bei lic. phil. E.____ ist 
gemäss Bericht von Dr. D.____ vom 6. November 2013 mittlerweile abgeschlossen. Die Be-
schwerden seien zwar etwa gleich geblieben, der Umgang des Patienten damit habe sich aber 
verbessert. Trotz dieser vielfältigen Beeinträchtigungen erachtet die Beschwerdegegnerin das 
Kriterium der erheblichen Beschwerden nicht als gegeben. Sie weist in diesem Zusammenhang 
darauf hin, dass der gesundheitliche Zustand seit dem Austritt aus der Rehaklinik Y.____ an-
fangs März 2010 wieder eine Haushaltsführung mit Einkaufen, Kochen und gewissen Gartenar-
beiten zulassen würde, der Beschwerdeführer seinen Analgetikakonsum deutlich reduzieren 
konnte und keine weiteren ärztlichen Behandlungen mehr benötige. Dieser Betrachtungsweise 
der Beschwerdegegnerin kann nicht gefolgt werden. Auf Grund der medizinischen Aktenlage 
und der vom Versicherten glaubhaft geschilderten Beschwerden ist vielmehr davon auszuge-
hen, dass der Alltag des Versicherten durch die geschilderte Beschwerden seit Jahren insge-
samt doch beträchtlich eingeschränkt ist, so dass das Kriterium der erheblichen Dauerbe-
schwerden als erfüllt angesehen werden kann. Das Kriterium liegt jedoch nicht besonders aus-
geprägt vor. 
 
10.3 Beim Kriterium der "erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen" 
ist nicht die Dauer der Arbeitsunfähigkeit massgebend, sondern eine erhebliche Arbeitsunfähig-
keit als solche, die zu überwinden die versicherte Person ernsthafte Anstrengungen unter-
nimmt. Darin liegt der Anreiz für die versicherte Person, alles daran zu setzen, wieder ganz  
oder teilweise arbeitsfähig zu werden. Gelingt es ihr trotz solcher Anstrengungen nicht, ist ihr 
dies durch Erfüllung des Kriteriums anzurechnen. Konkret muss ihr Wille erkennbar sein, sich 
durch aktive Mitwirkung raschmöglichst wieder optimal in den Arbeitsprozess einzugliedern. 
Solche Anstrengungen der versicherten Person können sich insbesondere in ernsthaften Ar-
beitsversuchen trotz allfälliger persönlicher Unannehmlichkeiten manifestieren. Dabei ist auch 

 

 
 
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der persönliche Einsatz im Rahmen von medizinischen Therapiemassnahmen zu berücksichti-
gen. Sodann können Bemühungen um alternative, der gesundheitlichen Einschränkung besser 
Rechnung tragende Tätigkeiten ins Gewicht fallen. Nur wer in der Zeit bis zum Fallabschluss 
nach Art. 19 Abs. 1 UVG in erheblichem Masse arbeitsunfähig ist und solche Anstrengungen 
auszuweisen vermag, kann das Kriterium erfüllen (BGE 134 V 129 E. 10.2.7 mit Hinweisen; 
Urteil des Bundesgerichts vom 16. Mai 2008, 8C_252/2007, E. 7.7.1 mit Hinweis). Zunächst ist 
festzustellen, dass – entgegen den Ausführungen in der Beschwerde, wonach seit dem Unfall-
ereignis vom 14. Mai 2009 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden haben soll – beim 
Beschwerdeführer gemäss Bericht von Dr. F.____ vom 3. Juni 2010 ab 1. April 2010 eine Ar-
beitsfähigkeit von 50% bestand. Weiter ist aktenkundig, dass sich der Beschwerdeführer im 
Umfang von 50% bei der Arbeitslosenversicherung anmeldete, worauf diese ab 1. April 2010 
die zweijährige Rahmenfrist für den Leistungsbezug eröffnete. Gemäss Unfallschein UVG wur-
de beim Versicherten ab 29. Juni 2010 eine Arbeitsunfähigkeit von 75% und ab 24. Juli 2010 
wiederum eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Abgesehen davon, dass sich der Be-
schwerdeführer auf eine Stelle als Möbelverkäufer bewarb und im Rahmen der von der Invali-
denversicherung durchgeführten Arbeitsvermittlung zwei Arbeitsversuche unternahm (vgl. Ver-
fügung der IV-Stelle Basel-Landschaft vom 3. November 2010), ist darüber hinaus nicht ersicht-
lich, dass der Beschwerdeführer besondere Anstrengungen unternahm, um sich raschmöglichst 
wieder optimal in den Arbeitsprozess einzugliedern. Zwar ist der Einsatz des Beschwerdefüh-
rers anerkennenswert, was denn auch rechtfertigt, das Kriterium grundsätzlich zu bejahen. Die 
gemachten Anstrengungen resp. Arbeitsbemühungen liegen aber nicht dermassen über dem 
üblicherweise zu erwartenden Mass, dass das Kriterium deswegen besonders ausgeprägt er-
füllt wäre. 
 
10.4 Im Zusammenhang mit dem Kriterium der ärztlichen Behandlung ist entscheidwesent-
lich, ob nach dem Unfall bis zum Fallabschluss eine fortgesetzt spezifische, die versicherte Per-
son belastende Behandlung notwendig war (BGE 134 V 128 E. 10.2.3). In diesem Zusammen-
hang ist auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu verweisen, wonach Abklärungsmass-
nahmen im Hinblick auf therapeutische und versicherungsrechtliche Fragen sowie blossen ärzt-
lichen (Verlaufs-) Kontrollen nicht die Qualität einer regelmässigen, zielgerichteten Behandlung 
zukommt, weshalb sie in diesem Rahmen nicht zu berücksichtigen sind (Urteil des Bundesge-
richts vom 25. Januar 2008, U 56/07, E. 6.3.1). Der Beschwerdeführer hat seit dem Unfall eine 
Vielzahl therapeutischer Massnahmen absolviert. Dabei handelte es sich allerdings vor allem 
um Physiotherapien und alternativmedizinische Therapien, die nach bundesgerichtlicher Praxis 
nicht als erheblich belastend taxiert werden. Zudem hat der Versicherte eine psychotherapeuti-
sche Behandlung durch lic. phil. E.____ in Anspruch genommen. Würdigt man den Umfang und 
die Dauer der ärztlichen Behandlung, so erscheint der therapeutische Aufwand insgesamt zwar 
als beachtlich, vor allem weil die Therapien bis zum Fallabschluss über mehrere Jahre durchge-
führt worden sind. Die Intensität der Therapien liegt letztlich aber nicht über dem Durchschnitt 
der bei HWS-Fällen anfallenden Behandlungen. Insgesamt ist daher das Kriterium der fortge-
setzt belastenden ärztlichen Behandlung zu verneinen. 
 
10.5 Dass keine durchgehende Beschwerdefreiheit erreicht wurde, genügt nicht für das Krite-
rium des schwierigen Heilungsverlaufs und erheblicher Komplikationen. Es bedürfte hiezu be-

 

 
 
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sonderer Gründe, welche die Heilung beeinträchtigt haben (Urteile 8C_29/2010 E. 5.3.2 und 
8C_283/2009 E. 9.2.4, je mit Hinweis). Solche Gründe liegen hier nicht vor. Das Kriterium ist 
daher nicht gegeben, schon gar nicht in besonders ausgeprägter Weise. 
 
10.6 Im Ergebnis können vorliegend somit zwei der sieben Adäquanzkriterien als erfüllt be-
trachtet werden, wobei diese jedoch nicht in besonders ausgeprägter Weise vorliegen. Der 
adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 14. Mai 2009 und den über 
den Zeitpunkt der Leistungseinstellung (31. Dezember 2013) hinaus vorhandenen Beschwer-
den des Versicherten ist demnach zu verneinen.  
 
11. Zusammenfassend ist nach dem Gesagten nicht zu beanstanden, dass es die Be-
schwerdegegnerin abgelehnt hat, dem Versicherten im Zusammenhang mit dem Unfallereignis 
vom 14. Mai 2009 über den 31. Dezember 2013 hinaus Leistungen aus der obligatorischen Un-
fallversicherung auszurichten. Die gegen den betreffenden Einspracheentscheid 13. Oktober 
2014 erhobene Beschwerde erweist sich demnach als unbegründet, weshalb sie abzuweisen 
ist. 
 
12. Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass der Prozess vor dem kantonalen Gericht für die Partei-
en kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erhe-
ben. Die ausserordentlichen Kosten sind dem Prozessausgang entsprechend wettzuschlagen. 
 

 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen. 
 

 

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