# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3721ef67-dce9-5c67-89ac-d45df406a533
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-06
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 06.06.2018 KSK 2018 34
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2018-34_2018-06-06.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 06. Juni 2018 Schriftlich mitgeteilt am:
KSK 18 34 08. Juni 2018

Entscheid
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs

Vorsitz Brunner

In der Schuldbetreibungs- und Konkursbeschwerde

der X._____, vertreten durch Z._____, Beschwerdeführerin,

gegen

Y.1_____, vertreten durch Rechtsanwältin Andjelka Grubesa-Milic, Bahnhofstras-
se 28a, 8022 Zürich, Beschwerdegegner, 

Y . 2 _ _ _ _ _ , Beschwerdegegner, 

Y.3_____, Beschwerdegegner, 

Y . 4 _ _ _ _ _ , Beschwerdegegner, 

Y . 5 _ _ _ _ _ , vertreten durch Zentrale Inkassostelle der Gerichte, Beschwerde-
gegner,

Y . 6 _ _ _ _ _ , Beschwerdegegnerin,

betreffend rechtshilfeweise Verwertung einer Liegenschaft durch das Betreibungs- 
und Konkursamt der Region Albula,

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wird nach Einsichtnahme in die Beschwerde vom 21. Mai 2018 (Poststempel vom 
22. Mai 2018) samt mitgereichten Akten, in die vom Betreibungs- und Konkursamt 
der Region Albula zugestellten Verfahrensakten sowie nach Feststellung und in 
Erwägung,

– dass die im Ingress aufgeführten Beschwerdegegner die Schuldnerin X._____ 
vor dem Betreibungsamt O.1_____ betreiben,

– dass das Betreibungsamt O.1_____ am 11. April 2018 dem Betreibungs- und 
Konkursamt der Region Albula (im folgenden Betreibungsamt Albula) einen 
Verwertungsauftrag erteilte und darum ersuchte, die Liegenschaft Nr. _____ in 
der Gemeinde E._____ im Eigentum der Schuldnerin zu verwerten, 

– dass das Betreibungsamt Albula in der Folge erste Vorbereitungshandlungen 
zur Verwertung der Liegenschaft vornahm, 

– dass X._____ am 21. Mai 2018 (Poststempel vom 22. Mai 2018) beim Kan-
tonsgericht von Graubünden als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und 
Konkurs Aufsichtsbeschwerde gegen das Betreibungs- und Konkursamt der 
Region Albula sowie das Betreibungsamt O.1_____ einreichte und beantragte, 
es sei die Verwertung der Liegenschaft A._____ zu sistieren bis zum Ab-
schluss der Verwertung der Liegenschaften B._____, C._____ und D._____; 
eventualiter sei die Verwertung der Liegenschaft zu sistieren bis zum endgülti-
gen Entscheid des vor Bezirksgericht Meilen angehobenen Verfahrens mit der 
Geschäfts-Nr. _____, 

– dass das Kantonsgericht in der Folge beim Betreibungsamt Albula die Verfah-
rensakten einholte, 

– dass keine Vernehmlassungen eingeholt wurden,

– dass gemäss Art. 17 SchKG mit Ausnahme der Fälle, in denen dieses Gesetz 
den Weg der gerichtlichen Klage vorschreibt, gegen jede Verfügung eines Be-
treibungs- oder eines Konkursamtes innert 10 Tagen bei der Aufsichtsbehörde 
wegen Gesetzesverletzung oder Unangemessenheit Beschwerde geführt 
werden kann; dass wegen Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung je-
derzeit Beschwerde geführt werden kann,

– dass sich die Aufsichtsbeschwerde auch gegen das Betreibungsamt 
O.1_____ richtet, 

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– dass darauf von vornherein nicht eingetreten werden kann, da das Kantonsge-
richt von Graubünden nicht befugt ist, als Aufsichtsbehörde über Schuldbe-
treibung und Konkurs Handlungen eines Betreibungsamtes des Kantons 
F._____ zu beurteilen, 

– dass aber auch auf die gegen das Betreibungsamt Albula gerichtete Be-
schwerde aus zweierlei Gründen nicht einzutreten ist, 

– dass einerseits keine vom Betreibungsamt Albula erlassene Verfügung er-
sichtlich ist, welche die Beschwerdeführerin innert der Frist von 10 Tagen an-
gefochten hätte und die Beschwerdeführerin keine Rechtsverweigerung oder 
Rechtsverzögerung rügt, 

– dass somit ein rechtzeitig angefochtenes Beschwerdeobjekt fehlt, 

– dass die Beschwerdeführerin sodann mit ihrer Beschwerde keine unkorrekte 
Vorgehensweise des Betreibungsamtes Albula rügt, sondern vielmehr will, 
dass mit der Verwertung selbst zugewartet wird, bis andere Verwertungen im 
Kanton F._____ abgeschlossen sind bzw. das Bezirksgericht Meilen im glei-
chen Zusammenhang einen Entscheid gefällt hat, 

– dass gegen das Betreibungsamt Albula als das um Rechtshilfe nachgesuchte 
Amt beim Kantonsgericht von Graubünden als Aufsichtsbehörde über Schuld-
betreibung und Konkurs nur Beschwerde eingereicht werden könnte, wenn die 
Art und Weise, wie die angeordnete Verwertung ausgeführt wird, beanstandet 
würde, 

– dass das Betreibungsamt Albula dagegen verpflichtet ist, die requisitorisch 
nachgesuchte Amtshandlung auszuführen, ohne deren gesetzliche Zulässig-
keit zu untersuchen, 

– dass die Schuldnerin gegen die Anordnung der Verwertung vielmehr an die 
zuständige Aufsichtsbehörde des Kantons F._____ zu gelangen hat, was sie 
gemäss Aktenlage auch bereits getan hat (vgl. dazu BGE 141 III 580 E.3.3.1; 
Kurt Amonn/Fridolin Walther, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkurs-
rechts, 9. Aufl., Bern 2013, N 30 zu § 6 mit weiteren Hinweisen auf die bun-
desgerichtliche Rechtsprechung; Patrick Müggler, in Kren Kostkiewicz/Vock, 
Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 4. Aufl., 
Zürich 2017, N 9 zu Art. 4 SchKG),

– dass auf die Beschwerde somit gesamthaft nicht eingetreten werden kann, 

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– dass gemäss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG und Art. 61 Abs. 2 lit. a 
GebVSchKG das Beschwerdeverfahren unentgeltlich ist, so dass die Kosten 
des Beschwerdeverfahrens beim Kanton Graubünden verbleiben, 

– dass gemäss Art. 62 GebVSchKG im Beschwerdeverfahren keine Parteien-
tschädigungen zugesprochen werden dürfen, 

– dass dieser Entscheid in Anwendung von Art. 18 Abs. 3 GOG in einzelrichter-
licher Kompetenz ergeht, 

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entschieden:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 1'000.-- verbleiben beim 
Kanton Graubünden.

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c/d BGG Be-
schwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schrift-
lich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Ent-
scheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzurei-
chen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Vor-
aussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 
ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: