# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4655b776-bd37-53c1-8c18-b582f85c5474
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-03-05
**Language:** de
**Title:** RAD-Beurteilung überzeugt nicht, Rückweisung zu weiteren Abklärungen insbesondere Auch Frage der Verwertbarkeit der Rest-AF
**Docket/Reference:** IV.2018.00867
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2018.00867.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2018.00867
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna
Sozialversicherungsrichterin Fankhauser
Gerichtsschreiberin Geiger
Urteil
vom
5.
März 2020
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste
lic
.
iur
.
Y.___
, Sozialversicherungsrecht, Team Recht
Hönggerstrasse
24, 8037 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
Der 1957 geborene
X.___
stammt aus Serbien, ist gelernter Schweisser
,
reiste 2005 in die Schweiz ein
und hat mittlerweile die Niederlassungsbewilli
gung C
. Der Versicherte arbeitete ab dem 22. Juni 2009 in einem Qualifizierungs
programm der
Z.___
im Bereich Metallbearbeitung bei einem 100%-Pensum. Nachdem das Pensum per 1. Juni 2012 auf 80 %
reduziert worden war, wurde das Beschäftigungsverhältnis auf
dem zweiten Arbeitsmarkt schliesslich per 30. September 2012 aufgelöst
(Urk. 7/3 und Urk. 7/17)
.
Am 21. Juni 2017 meldete sich
X.___
wegen Rückenproblemen, Depression
und Blutdruck bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3
). In der Folge tätigte die IV-
Stelle medizinische und erwerbliche Abklärungen. Der Versicherte war vom 6. November bis 14. Dezember 2017 in der
A.___
hospitalisiert (vgl. Bericht der
A.___
vom 19. Dezember 2017, Urk. 7/51 S. 5-10). Mit Schreiben vom 15. Januar 2018 teilte die IV-Stelle
X.___
mit, dass aufgrund seines Gesundheitszustandes keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen angezeigt seien (Urk. 7/32).
Gestützt auf die versi
cherungsmedizinische B
eurteilung von Dr. med. B.___
, Facharzt für Chirurgie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD
) vom 1
7.
Januar 2018 (
Urk. 7/33 S. 3-4) kündigte die IV-Stelle dem Versicherten m
it Vorbescheid vom 25
. Januar 2018
die Abweisung seines Leistungsbegehrens (Rente) an (Urk. 7/35), wogegen er am 26. Februar respektive 14. März 2008 Einwand erhob (Urk. 7/40 und Urk. 7/44). Die IV-Stelle holte daraufhin einen Arztbericht bei der behan
delnden Psychiaterin
Dr.
med.
C.___
, FMH Psychiatrie und Psychothe
rapie, ein, welche den Austrittsbericht der
A.___
vom 19. Dezember 2017 betref
fend den
stationären Aufenthalt des
Versicherten vom 6. November bis 14. De
zember 2017 beilegte (undatiert, eingegangen am 26. Juni 2018, Urk. 7/51).
Nachdem
X.___
mit Eingabe vom
13.
August 2018
dazu
Stellung
genom
men hatte
(Urk. 7/52-53
), verfügte die IV-Stelle am
11.
September 2018
die vorbeschiedene Ab
weisung des Rentengesuchs (Urk. 2).
2.
Hiergegen erhob
X.___
am 4. Oktober 2018 Beschwerde und beantragte, es sei ihm unter Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 11. September 2018 spätestens ab Januar 2018 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. In pro
zessualer Hinsicht ersuchte er um die Gewährung der unentgeltlichen Prozess
führung (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 9.
November 2018 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-58). Mit Verfügung vom 13. November 2018 wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet
(Urk. 8),
woraufhin am
22. November 2018
die
Rep
lik
einging (Urk. 10). Die Beschwerdegegnerin verzichte
te auf Duplik (Urk. 12), was dem Beschwerdeführer
am
15. Januar 2018
mitgeteilt wurde (Urk. 13).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird - soweit erforderlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
1.2
.1
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidität (
IVG
)
sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege
artis
auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifi
kationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich ein
wandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich
bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Be
einträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Mass
stab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Ar
beitsleistung zu erbringen
(BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2.2
Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk
turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).
Das strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indikatoren, die es
–
unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einer
seits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits
–
erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 15.
Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Inva
liditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizi
nisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwie
gender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).
Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Ja
nuar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, er
halten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.4
Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funkti
onelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2
bis
IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fach
kompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersu
chen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).
Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – ge
wissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu na
mentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzu
stellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).
RAD-Berichte sind versicherungsinterne Dokumente, die von Art. 44 ATSG be
treffend Gutachten nicht erfasst werden; die in dieser Norm vorgesehenen Ver
fahrensregeln entfalten daher bei Einholung von RAD-Berichten keine Wirkung (Urteil des Bundesgerichts 8C_385/2014 vom 16. September 2014 E. 4.2.1 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.4).
Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die ge
klagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abge
geben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und die Schlussfolgerun
gen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bun
desgerichts
8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4).
Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter
ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den pra
xisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (
BGE 134 V 231
E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt (
BGE 137 V 210
E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis versiche
rungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Ok
tober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf
BGE 139 V 225
E. 5.2;
135 V 465
E. 4.4 und E. 4.7).
1.5
Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen,
besonders
wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht,
GSVGer
). Gemäss stän
diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver
fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie
rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der
ent
scheidrelevante
Sach
verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Ver
fügung (Urk. 2) gestützt auf die
RAD-Stellungnahmen vom 17. Januar
und
3. Juli 2018 davon aus, dass dem Beschwerdeführer
die bisherige schwere Tätigkeit als
Hilfsarbeiter nicht mehr möglich sei, ihm
hingegen eine angepasste Tätigkeit weiterhin zu 100 % zumut
bar sei.
Das psychische Leiden des Beschwerdeführers sei nur vorübergehend ge
wesen, weshalb keine dauerhafte und
regelmässige
Verschlechterung des Gesund
heitszustandes mit Auswirkung auf die Erwerbsfähigkeit ausgewiesen sei.
2.2
Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), die
(fachfremde) Beurteilung des
RAD
-Arztes
könne nicht als Grundlage fü
r d
ie Be
messung der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit dienen, da sie
drei fach
ärztlichen (psychiatrischen) Einschätzungen widerspreche
.
Die depressive Erkran
kung
habe sich
chronifiziert
und es bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeit.
3.
3.1
Der behandelnde Hausarzt
Dr.
med.
D.___
, Praktischer Arzt, n
annte in seinem Bericht vom 26.
August 2017 (Urk. 7/11) zuhanden der Beschwerde
gegnerin folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
-
Tendinopathie
Schulter links (seit 2010)
-
Tendinopathie
Schulter rechts (seit 2011)
-
Chronisches
Zerviko
-b
rachiales Schmerzsyndrom links (seit 2013)
-
Chronische
Fasc
i
itis
plantaris
rechts (seit 2011)
-
C
hronisches
Lumboverte
b
ral
-Syndrom bei
Spondylarthrosen
L4/5,
Ner
venwurzel L4 tangiert, enger Spinalkanal L4/5, Lipomatose intraspinal
mit Kompression des Lumbalsackes (seit 2016)
-
D
epressive Verstimmung
Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit verblieben folgende Diagnosen:
-
Arterielle Hypertonie
-
Adipositas
-
Hypercholesterinämie
-
Leichtes Schlafapnoe-Syndrom
Er behandle den Beschwerdeführer seit 200
9.
Es zeige sich ein chronischer Ver
lauf. Der Beschwerdeführer sei für jede körperlich belastende Arbeit zu 100 % arbeitsunfähig, da er nicht lange stehen könne. Er habe diverse Schmerzzustände des Bewegungsapparates (Schulter, Rücken, Fuss), sodass er höchstens leichte, wechselnd sitzende und stehende körperliche Arbeiten erledigen könne. Die bis
herige Tätigkeit sei ihm aus medizinischer Sicht nicht mehr zumutbar. Die Ein
schränkungen liessen sich auch durch medizinische Massnahmen nicht vermin
dern. Es könne nicht mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit gerech
net werden.
3.2
Dr.
C.___
, welche den
Beschwerdeführer
seit Januar 2017 psychiatrisch
be
handelt
, stellte in ihrem Bericht vom 28. September 2017 (Urk. 7/13 S. 1-5) zu
handen der Beschwerdegegnerin die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, aktuell mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F33.1). Diese bestehe seit circa 201
2.
(vgl.
beiglegten
Bericht der
A.___
vom 26. Juli 2017 über die dor
tige ambulante
Behandlung des Beschwerdeführers vom 29. August bis 1. Okto
ber 2012
,
S. 6-7)
. Bei Behandlungsbeginn habe ein depressives Zustandsbild mit Freude-
und
Lustlosigkeit, deprimierter Stimmung, Schlaflosigkeit sowie An
triebsminderung dominiert. Dazu habe der Beschwerdeführer
über
diverse Kör
perschmerzen, vor allem Rücken- und Knieschmerzen, geklagt. Es habe eine kom
binierte pharmakologische und psychotherapeutische Behandlung stattgefunden. Neu sei das Antidepressivum
Cym
b
alta
30mg/Tag angesetzt worden. Bei guter
Verträglichkeit sei die Dosis im weiteren
Verlauf auf 60 mg/
Tag erhöht worden. Es sei zu einer leichten Stabilisierung gekommen, jedoch wegen der Scheidung im Juni 2017 habe sich die Depression wieder verschlechtert. Aktuell
zeige sich vermehrt Grübeln, Perspektivlosigkeit, Interessenlosigkeit, Antriebslosigkeit und starke Insomnie. Der
Beschwerdeführer
habe zuletzt im angestammten Beruf als Schweisser gearbeitet. Die letzten Jahre habe er zuhau
se seine schwer kranke
Ex-Frau gepflegt. Infolge bereits stattgefundener
Chronifizierung
der Depression so
wie schwere
r
körperliche
r
Beeinträchtigungen (Hypertonie,
Parasthesien
,
Claudi
catio
intermittens) sei ein Wiedereins
t
ieg in den Arbeitsmarkt nicht
realistisch
. Der
Beschwerdeführer
sei in seiner
zuletzt
ausgeübten Tätigkeit als Schweisser seit
Januar
2017
bis
auf Weiteres zu 100
% arbeitsunfähig.
Er sei in der Fähigkeit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben, der Flexibilität und Umstellfä
higkeit sowie Durchhaltefähigkeit eingeschränkt.
Diese Einschränkungen liessen sich durch medizinische Massnahmen nicht vermindern.
3.3
Im Bericht der
A.___
vom 20. Dezember 2017 (Urk. 7/31), welchen die Beschwer
degegnerin auf entsprechenden Hinweis der Sozialarbeiterin der
A.___
hin, wonach sich der Beschwerdeführer seit dem 6. November 2017 dort in stationärer psychi
atrischer Behandlung befinde (Urk. 7/30), einholte, wurden als Diagnose mit Aus
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung,
gegen
wärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10: F33.2, bestehend seit 2010) sowie mnestische Defizite unklarer Genese (differentialdiagnostisch im Rahmen ICD-10: F33.2, bestehend seit 2010) aufgeführt.
Seit Januar 2017 sei es zu einer Zustandsverschlechterung gekommen, nachdem die Ex-Frau eine By
pass-Operation am Herzen gehabt habe. Der Beschwerdeführer habe unter starker Nervosität gelitten und sei noch vergesslicher geworden. Seit 2010 zeigten sich mnestische Defizite, Nervosität und eine zunehmende depressive Symptomatik. Zudem leide er an somatischen Beschwerden im Sinne multipler Schmerzen im Rücken und den Extremitäten ohne vorausgegangene Traumata.
Die Ex-Frau be
stätige, dass sie den Beschwerdeführer seit Beginn der mnestischen Defizite zu
nehmend «kontrollieren»
müsse, da er alleine mit der Bewältigung alltäglicher Aufgaben überfordert sei. Er leide zudem unter Orientierungsstörungen, auch an ihm bekannten Orten. Der Beschwerdeführer sei in der zuletzt ausgeübten Tätig
keit als Metallschweisser seit 2010 bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig.
Auf
grund von ausgeprägten mnestischen Defiziten und Orientierungsstörungen sei die Arbeitsfähigkeit deutlich eingeschränkt. Zudem sei das Arbeitstempo auf
grund der reduzierten Belastbarkeit verlangsamt. Teil
e
dem Beschwerdeführer be
kannte, automatische Arbeits- und Handlungsprozesse könnten aufgrund der mnestischen Defizite nicht oder unzureichend abgerufen und ausgeführt werden. Ob dem Beschwerdeführer eine behinderungsangepasste Tätigkeit zumutbar sei, könne erst nach vollständiger Remission der depressiven Symptomatik und nach erneuter Beurteilung der mnestischen Defizite
eruiert werden.
Unter Berücksich
tigung des Schweregrads der mnestischen Defizite sowie der konsekutiven Ver
schlechterung trotz multipler Behandlungsversuche bei weiterhin unklarer Ge
nese sei prognostisch eine vollständige Remission als unwahrscheinlich zu beur
teilen. Auch bei einer Reintegration in den
zweiten Arbeitsmarkt sei eine schritt
weise Steigerung des Pensums zur
Rezidivprophylaxe
empfohlen.
3.4
RAD-Arzt
Dr.
B.___
stellte in seiner Stellungnahme
vom
17.
Januar 2018
auf den von
Dr.
D.___
dargelegten medizinischen Sachverhalt ab
(Ur
k. 7/33 S. 3-4 und vgl. E. 3.1)
. Der Beschwerdeführer sei demnach in der bisherigen Tätigkeit als Hilfsarbeiter seit Mai 2017 bis auf Weiteres zu 100 % arbeitsunfähig. In einer leichten angepassten Tätigkeit (
in Wechselbelastung ohne Heben, Tragen und Transportieren von Lasten über 5 Kilogramm, ohne Verharren in Zwangshaltun
gen oder Überkopfarbeiten) seien dem Beschwerdeführer medizinisch-theoretisch seit jeher zu 100 % zumutbar.
3.5
Im Rahmen des
Vorbescheidverfahrens
holte die Be
schwerdegegnerin einen Ver
laufsbericht bei
Dr.
C.___
ein (
undatiert, eingegangen am 26. Juni 2018,
Urk. 7/
51), worin die zuvor bereits gestellte Diagnose einer rezidivierenden de
pressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10: F33.1) wieder
holte. Diagnostisch liege eine mittelgradige bis schwere Episode vor, wobei sich der Gesundheitszustand des
Beschwerdeführers verschlechtert habe. Das Zu
standsbild sei von gedrückter Stimmung, Interesse- und Freudlosigkeit, Antriebs
losigkeit und Schlafstörungen geprägt.
A
usserdem beständen Grü
beln, Gedan
kendrängen, negative
Zukunftsgedanken, Gedächtnis- und Konzentrationsstö
rungen. Vom 6. November bis 14. Dezember 2017 sei der Beschwerdeführer auf
grund einer psychischen Dekompensation in der
A.___
hospitalisiert gewesen. Dank der medikamentösen
Umstellung (Augmentation mit Lithium) habe eine leichte Stabilisierung erreicht werden können, die aber nicht nachhaltig gewesen sei. Infolge erneuter psychosozialer Belastungen sei es in den letzten Monaten zu einer deutlichen Verschlechterung der Symptomatik gekommen. Seit Januar 2017 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit
und auch eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei nicht möglich
. Infolge der
Chronifizierung
der Depression sowie schwerer körperlicher Beeinträchtigungen sei ein Wiedereinstieg in den Arbeits
markt nicht realistisch. Die Arbeitsfähigkeit könne auch durch medizinische Mas
snahmen nicht verbessert werden.
3.6
In der Stellungnahme vom
3.
Juli 2018 (Urk. 7/54 S. 3) führte RAD-Arzt Dr.
B.___
aus, dass der Bericht der
A.___
vom 1
9.
respektive 20. Dezember 2017 (Urk. 7/31 respektive Urk. 7/51 S. 5-10) in
sein
er Stellungnahme vom 17.
Januar
201
8 (E. 3.4)
nicht berücksichtigt worden sei. Zwischenzeitlich sei es jedoch zu einer deutlichen Remission der schweren depressiven Störung gekommen, welche auf eine mittelgradige Episode heruntergest
uft worden sei. Daher sei die Epis
ode mit stationärem Aufenthalt im Dezember 2017 als vorübergehend anzusehen und verleibe ohne dauerhafte Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Der Beschwer
deführer sei daher
in einer angepassten Tätigkeit
weiterhin zu 100 % arbeitsfähig.
4.
4.1
Vorliegend ist unbestritten und
gemäss Aktenlage
ausgewiesen, dass der Be
schwerdeführer aufgrund seiner körperlichen Beschwerden (
unter anderem
Schul
tern, Rücken) in seiner angesta
mmten Tätigkeit als Schweisser respektive Hilfs
arbeiter
zu 100 % arbeitsunfä
h
ig ist.
Streitig ist dagegen, in welchem Umfang der Beschwerdeführer in einer behinderungsangepassten Tätigkeit arbeitsfähig ist.
4.2
Die IV-Stelle stützte sich in
ihrer ablehnenden
Verfügung vom 11.
September 2018
(Urk. 2)
auf die Einschätzung des
RAD
-Arztes
Dr.
B.___
, namentlich auf die Stellungnahme
n
vom 17.
Januar 2018 und vom 3. Juli 2018 (vgl. E. 3.4 und E. 3.6
hievor
), ab. Der
RAD
-Arzt nahm dabei keine eigene Untersuchung vor, sondern zog lediglich die zitierten Berichte bei.
In psychiatrischer - fachfremder - Hinsicht führte
Dr.
B.___
aus, dass es sich
bei der diagnostizierten Depression
nur um ein vorübergehend
es und damit inval
idenversicherungsrechtlich irrele
vantes Leiden
handle
, da es zu einer deutlichen Remission der schweren depres
siven Störung gekommen sei
.
Die behandelnde Psychiaterin
Dr.
C.___
attestierte dem Beschwerdeführer auf
grund einer seit Jahren bestehenden
-
chronifizierten
-
rezidivierenden depressi
ven Störung (gegenwärtig mittelgradige depressive Episode, ICD-10: F33.1)
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit und hielt explizit fest, dass auch eine behinderungsangepasste Tätigkeit nicht möglich sei (vgl. E. 3.2 und E. 3.5).
Zwar sei es kurzzeitig unter einer Erhöhung der Medikation zu einer leichten Stabilisierung gekommen, doch sei diese nicht nachhaltig gewesen und die Symptomatik habe sich zuletzt sogar deutlich verschlechtert.
Die Ärzte der
A.___
gingen
ebenfalls
von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Täti
gkeit als
Metallschweisser
aus. In welchem Umfang dem Beschwerdeführer eine behinderungsangepasste Tätigkeit möglich sei, könne dagegen erst nach vollständiger Remission der
(schweren)
depressiven Symptomatik und nach er
neuter Beurteilung der
ausgeprägten
mnestischen Defizite eruiert werden (vgl. E. 3.3).
Die fachfremde psychiatrische Einschätzung von
RAD-Arzt
Dr.
B.___
, wonach es zu einer deutlichen Remission der schweren depressiven Symptomatik gekom
men sei
und das psychische Leiden entsprechend nur vorübergehend gewesen sei
, widerspricht
damit
den beiden fachärztlichen Beurteilung
von Dr.
C.___
und den Ärzten der
A.___
.
Insbesondere
Dr.
C.___
ging zuletzt bei einer deutlich verschlechterten depressiven Symptomatik (mittelgradig bis schwer) von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigk
eit aus
. Auch wenn sich die depressive Symptomatik des Beschwerdeführers kurzzeitig von schwer auf mit
telgradig gebessert haben sollte,
ist
angesichts der neusten bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. E. 1.2)
nicht
auszuschliessen
, dass die diagnostizierte de
pressive Störung eine Eigenständigkeit und ein
Ausmass
erreicht hat, das invali
denvers
icherungsrechtlich relevant ist
.
Überdies bedürfen die
beim Beschwerdeführer befundenen Konzentrations-, Ge
dächtnis- und Orientierungsstörungen im Sinne von mnestischen Defiziten
, wel
che RAD-Arzt
Dr.
B.___
gänzlich unberücksichtigt
liess
,
weiterer (neuropsycho
logischer)
Abklärungen zur Genese sowie zu deren Auswirkungen auf die Ar
beitsfähigkeit
(vgl. Vorbehalt im
A.___
-Bericht vom 20. Dezember 2017, E. 3.3).
Als Facharzt für Chirurgie
, beurteilte Dr.
B.___
das psychiatrische Krankheits
geschehen divergent zu den behandelnden Fachärzten, weshalb a
ngesichts
dieser
dargelegten Zweifel
an
der
Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit
der
versicherungs
interne
n
ärztliche
n
Abklärungen
(
RAD
-Bericht
von
Dr.
B.___
gestützt auf einer reinen Aktenbeurteilung)
nicht
darauf abgestellt werden
kann
(vgl. E. 1.4).
4.3
Gestützt auf die vorliegenden Berichte kann der Gesundheitszustand de
s
Be
schwerdeführers
nicht
abschliessend
beurteilt werden. Vielmehr besteht weiterer Abklärungsbedarf bezüglich der
(psychiatrischen und/oder
neurologi
schen/
neu
-
ropsychologischen
)
Leistungseinschränkungen und deren Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Mithin ist die Sache zur Abklärung des Gesundheitszu
stands und deren Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
und zur neuen Verfügung
an die Be
schwerdegegnerin zurückzuweisen.
4.4
Für den Zeitpunkt, in welchem die Frage nach der
Verwertbarkeit der Restarbeits
fähigkeit im fortgeschrittenen Alter
beantwortet wird, ist auf das Feststehen
der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbstätigkeit abzustellen (BGE 138 V 457 E. 3.4). Diese genügende medizinische Grundlage
wird
im Nach
gang zu den weiteren medizinischen Abklärungen durch die Beschwerdegegnerin
gemäss
vorliegendem Rückweisungs-Urteil
voraussichtlich erst
vorliegen, wenn der am 15. Mai 1957 geborene Beschwerdeführer
schon
63 Jahre alt sein wird.
Angesichts des dannzumal fortgeschrittenen Alte
r
s des Beschwerdeführers, seiner multiplen gesundheitlichen Probleme, der zahlreichen Einschränkungen auch bei angepassten Tätigkeiten
und
der langjährigen Arbeitsabsenz
(letzte Anstellung von 2009 bis 2012 im zweiten Arbeitsmarkt) wird seine verbliebende Restarbeits
fähigkeit mit einem besonderen Augenmerk zu prüfen sein.
5.
Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin
zurückzuweisen, damit diese den psychischen und/oder
neurologischen/
neuropsychologischen
Gesundheitszustand - insbeson
dere auch im Zusammenwirken mit den zahlreichen somatischen Beschwerden -
und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit abkläre und hernach übe
r d
as L
eistungsbegehren neu entscheide.
6
.
6
.1
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 7
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver
fahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
6
.2.
Entsprec
hend erweist sich das Gesuch des Beschwerdeführers
um Gewährung der unentgeltlic
hen Rechtspflege (Urk. 1 S. 2, 3
. Antrag) als gegenstandslos.
Das Gericht erkennt:
1.
Die Beschwerde wird in dem Sinne
gutgeheissen
, dass die angefochtene Verfügung vom
11. September 2018
aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen,
über den Leistungsanspruch
neu verfüge.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
700
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu
gestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Stadt Zürich Soziale Dienste
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundesge
setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu
legen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
HurstGeiger