# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fd8edbb6-1b90-541c-bd54-f5efc3629643
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-05-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.05.2018 B-1252/2018
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-1252-2018_2018-05-28.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-1252/2018 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 8 .  M a i  2 0 1 8  

Besetzung 
 Richterin Eva Schneeberger (Vorsitz), 

Richter Pascal Richard, Richter Pietro Angeli-Busi,    

Gerichtsschreiberin Astrid Hirzel. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

Gesuchstellerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Bildung,  

Forschung und Innovation SBFI,  

Vorinstanz,  

 

Höhere Fachschule für Wirtschaft AKAD Business,  

Prüfungskommission,  

Erstinstanz. 

 

Gegenstand 
 Revisionsgesuch betreffend Urteil des Bundesverwaltungsgerichts 

B-2186/2014 vom 28. Oktober 2014. 

 

B-1252/2018 

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die zuständige Schulleiterin der Höheren Fachschule für Wirtschaft 

AKAD Business A._______ (nachfolgend: Gesuchstellerin) mit Verfügung 

vom 7. Mai 2013 mitteilte, sie habe die erste Teilprüfung des 2. Semesters 

des Bildungsgangs Betriebswirtschaft zum zweiten Mal nicht bestanden, 

weshalb sie ausgeschlossen werde und ihr Studium nicht fortsetzen könne, 

dass die Gesuchstellerin dagegen Rekurs erhob, den die Prüfungskommis-

sion der Höheren Fachschule für Wirtschaft AKAD Business (nachfolgend: 

Erstinstanz) mit Entscheid vom 11. Juli 2013 abwies, 

dass die Gesuchstellerin diesen Entscheid mit Beschwerde an das Staats-

sekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI (nachfolgend: Vor-

instanz) weiterzog und die Vorinstanz die Beschwerde mit Entscheid vom 

16. April 2014 abwies, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil B-2186/2014 vom 28. Okto-

ber 2014 die von der Gesuchstellerin dagegen geführte Beschwerde ab-

wies und dieses Urteil rechtskräftig ist, 

dass die Gesuchstellerin mit undatierter Eingabe (eingegangen am 1. März 

2018) sinngemäss ein Revisionsgesuch an das Bundesverwaltungsgericht 

– unter Beilage einer E-Mail vom 19. März 2013 – eingereicht hat und 

(ebenfalls sinngemäss) die Aufhebung des Urteils B-2186/2014 des Bun-

desverwaltungsgerichts vom 28. Oktober 2014 sowie die Wiederaufnahme 

des betreffenden Beschwerdeverfahrens beantragt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 6. März 

2018 den Eingang des Revisionsgesuchs bestätigt und von der Gesuch-

stellerin einen Kostenvorschuss erhoben hat, den diese fristgemäss geleis-

tet hat, 

dass das Bundesverwaltungsgericht für die Beurteilung von Revisionsge-

suchen in Bezug auf seine eigenen Urteile zuständig ist (vgl. BVGE 

2007/21 E. 2.1), 

dass gemäss Art. 45 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) für die Revision von Entscheiden des Bundesverwal-

tungsgerichts die Art. 121-128 des Bundesgerichtgesetzes vom 17. Juni 

2005 (BGG, SR 173.110) sinngemäss gelten, 

B-1252/2018 

Seite 3 

dass die Revision verlangt werden kann, wenn die ersuchende Partei nach-

träglich erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auf-

findet, die sie im früheren Verfahren nicht beibringen konnte, unter Aus-

schluss der Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem Entscheid ent-

standen sind (Art. 123 Abs. 2 Bst. a BGG), 

dass ein Revisionsbegehren betreffend einen Revisionsgrund von Art. 123 

Abs. 2 Bst. a BGG innert 90 Tagen nach dessen Entdeckung einzureichen 

ist (Art. 45 VGG i.V.m. Art. 124 Abs. 1 Bst. d BGG), 

dass die Begründung des Revisionsgesuchs insbesondere den Revisions-

grund sowie die Rechtzeitigkeit des Revisionsbegehrens darzutun und die 

Begehren für den Fall eines neuen Beschwerdeentscheides zu enthalten 

hat (Art. 47 VGG i.V.m. Art. 67 Abs. 3 VwVG), 

dass die Gesuchstellerin in ihrem Revisionsgesuch nicht darlegt, wann sie 

das neue Beweismittel entdeckt hat und weshalb sie dieses im früheren 

Verfahren nicht hat beibringen können, sondern lediglich erklärt, die einge-

reichte E-Mail beweise, dass andere Studenten von der Fachkommission 

bevorzugt worden seien, 

dass das Bundesverwaltungsgericht in der Zwischenverfügung betreffend 

Kostenvorschuss die genannten Bestimmungen dargelegt und die Ge-

suchstellerin darauf hingewiesen hat, dass die ersuchende Partei dabei die 

Beweislast trage, und zwar nicht nur für die erheblichen Tatsachen oder 

Beweismittel, sondern auch dafür, wann sie diese entdeckt habe und dass 

sie diese im früheren Verfahren nicht beibringen konnte, wobei es der Ge-

suchstellerin frei stehe, ihr Gesuch innert der für die Bezahlung des Kos-

tenvorschusses angesetzten Frist diesbezüglich zu verbessern, 

dass sich die Gesuchstellerin innert Frist nicht geäussert hat und damit den 

Nachweis der Rechtzeitigkeit des Revisionsgesuchs nicht erbracht hat, 

dass auf das Revisionsgesuch demnach nicht einzutreten ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 250.– der Ge-

suchstellerin aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG und Art. 1 ff. des 

Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 

vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass das vorliegende Urteil endgültig ist (vgl. Art. 83 Bst. t BGG). 

 

B-1252/2018 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf das Revisionsgesuch betreffend das Urteil des Bundesverwaltungsge-

richts B-2186/2014 vom 28. Oktober 2014 wird nicht eingetreten. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 250.– werden der Gesuchstellerin auferlegt. 

Dieser Betrag wird dem Kostenvorschuss entnommen. Der Restbetrag von 

Fr. 750.– wird der Gesuchstellerin zurückerstattet. 

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Gesuchstellerin (Einschreiben; Beilage: Rückerstattungsformular; 

Beschwerdebeilagen zurück) 

– die Erstinstanz (Einschreiben) 

– die Vorinstanz (Einschreiben) 

 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Eva Schneeberger Astrid Hirzel 

 

 

Versand: 31. Mai 2018