# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bf421688-525b-57a7-bf54-c85a0d5d4ef8
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-10-16
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 16.10.2017 C-801/2016
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-801-2016_2017-10-16.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-801/2016 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 6 .  O k t o b e r  2 0 1 7  

Besetzung 
 Richter David Weiss (Vorsitz), 

Richter Daniel Stufetti,  

Richter Franziska Schneider,    

Gerichtsschreiberin Tania Sutter. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Alters- und Hinterlassenenversicherung, Freiwillige Versiche-

rung, Einspracheentscheid vom 6. Januar 2016. 

 

 

 

C-801/2016 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die am (…) 1974 geborene, schweizerische Staatsangehörige A._______ 

(nachfolgend: Beschwerdeführerin) erklärte mit Formular vom 20. Dezem-

ber 2014 (Eingang bei der Vorinstanz: 5. Januar 2015) ihren Beitritt in die 

freiwillige Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (nachfol-

gend: freiwillige AHV/IV oder freiwillige Versicherung; Akten der Vorinstanz 

[act.] 19). 

B.  

B.a Mit Verfügung vom 29. Januar 2015 wies die Schweizerische Aus-

gleichskasse SAK (nachfolgend: Vorinstanz) das Beitrittsgesuch der Be-

schwerdeführerin vom 20. Dezember 2014 ab. Zur Begründung wurde an-

geführt, die Beschwerdeführerin sei im Dezember 2011 aus der obligatori-

schen AHV/IV ausgetreten und ihre Beitrittserklärung hätte spätestens im 

Dezember 2012 vorliegen müssen (act. 21). 

B.b Die Beschwerdeführerin erhob mit Schreiben vom 2. Juni 2015 Ein-

sprache gegen die Verfügung vom 29. Januar 2015. Sie machte geltend, 

sie habe während ihrer Tätigkeit als Forscherin in den USA – teils mit einem 

Stipendium der Institution B._______ unterstützt – in C._______ weiterhin 

AHV-Beiträge geleistet. Dies habe sie bis Dezember 2011 getan. Leider 

habe sie aus einem ihr noch unbekannten Grund die Einzahlungsscheine 

für die AHV-Beiträge der Jahre 2012 und 2013 nicht bekommen. Sie sei bis 

Mitte 2014 als Forschende in den USA tätig gewesen. Ende 2014 habe sie 

dann eine Arbeitsstelle in den USA angetreten und entsprechend ein Bei-

trittsgesuch an die freiwillige AHV/IV gestellt (act. 26). 

B.c Die Vorinstanz wies die Einsprache mit Entscheid vom 6. Januar 2016 

ab. Zur Begründung führte die Vorinstanz an, sie habe von der Beschwer-

deführerin keine Rückmeldung erhalten, ob sie die noch ausstehenden 

Beiträge bei der obligatorischen AHV/IV habe nachbezahlen können, wes-

halb es im heutigen Zeitpunkt nicht möglich sei, sie in die freiwillige Versi-

cherung aufzunehmen (act. 33). 

C.  

Gegen den Einspracheentscheid vom 6. Januar 2016 erhob die Beschwer-

deführerin mit Eingabe vom 29. Januar 2016 (Eingang beim Schweizeri-

schen Generalkonsulat in D._______: 4. Februar 2016) Beschwerde beim 

Bundesverwaltungsgericht (Akten im Beschwerdeverfahren [BVGer act.] 1, 

C-801/2016 

Seite 3 

ad 1). Zur Begründung machte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen 

dasselbe wie bereits im Einspracheverfahren geltend.  

D.  

Die Vorinstanz bestätigte mit Vernehmlassung vom 25. Februar 2016, die 

Beschwerdeführerin aufgrund der gegebenen Aktenlage nicht in die freiwil-

lige Versicherung aufnehmen zu können und beantragte die Abweisung der 

Beschwerde (BVGer act. 3). 

E.  

E.a Mit Instruktionsverfügung vom 4. März 2016 erhielt die Beschwerde-

führerin Gelegenheit, bis zum 18. April 2016 eine Stellungnahme (Replik) 

sowie entsprechende Beweismittel einzureichen und die Frage zu beant-

worten, ob es ihr möglich gewesen sei, die fehlenden Beiträge für die Jahre 

2012 und 2013 in die obligatorische Versicherung nachträglich einzube-

zahlen (BVGer act. 4). 

E.b Die Fristerstreckungsgesuche der Beschwerdeführerin vom 15. April 

2016, 14. Mai 2016 und 18. Juni 2016 wurden mit Instruktionsverfügungen 

vom 20. April 2016, 20. Mai 2016 bzw. 27. Juni 2016 gutgeheissen (BVGer 

act. 5–10).  

E.c Die Beschwerdeführerin teilte mit Schreiben vom 19. August 2016 

sinngemäss mit, die Antwort der AHV-Stelle C._______ sei immer noch 

ausstehend (BVGer act. 11). 

E.d Mit Zwischenverfügung vom 31. August 2016 wurde die AHV-Stelle 

C._______ aufgefordert, bis zum 31. Oktober 2016 mittels der Kopie einer 

begründeten Verfügung dem Bundesverwaltungsgericht die Frage zu be-

antworten, ob es der Beschwerdeführerin möglich sei oder nicht, die obli-

gatorischen Beiträge für die Jahre 2012/2013 nachzubezahlen (BVGer 

act. 12). 

E.e Die Beschwerdeführerin teilte mit Eingabe vom 29. August 2016 mit, 

gemäss Entscheid der AHV-Stelle C._______ könne der Beitrag für das 

Jahr 2012 nachgezahlt werden, nicht aber der Betrag für das Jahr 2013, 

und reichte eine Kopie des Schreibens der AHV-Stelle C._______ vom 

24. August 2016 ein (BVGer act. 13). 

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E.f Mit Zwischenverfügung vom 16. September 2016 wurde auf die schrift-

liche Auskunftserteilung durch die AHV-Stelle C._______ gemäss Ziffer 2 

der Zwischenverfügung vom 31. August 2016 verzichtet (BVGer act. 14). 

F.  

Die Vorinstanz bestätigte mit Stellungnahme vom 3. Oktober 2016, dass 

die Beschwerdeführerin anhand der heutigen Aktenlage nicht in die freiwil-

lige Versicherung aufgenommen werden könne und beantragte weiterhin 

die Abweisung der Beschwerde. Im Einzelnen hielt sie zunächst erneut 

fest, die Beschwerdeführerin habe die für die Beitrittserklärung vorgese-

hene Frist von 12 Monaten überschritten. Im Weiteren führte sie aus, im 

Laufe des Einspracheverfahrens sei die Frage zur Diskussion gestanden, 

ob die nachträgliche Zahlung von obligatorischen Beiträgen für die Jahre 

2012 und 2013 bei der Kasse des Kantons E._______ noch möglich wäre. 

Gemäss Entscheid der AHV-Stelle C._______ könne der Beitrag für das 

Jahr 2012 nachbezahlt werden, nicht aber für das Jahr 2013. Das fehlende 

Jahr stehe im Konflikt mit der Bedingung der ununterbrochenen Zugehö-

rigkeit zur obligatorischen AHV von 5 Jahren unmittelbar vor dem Aus-

scheiden aus dieser Versicherung (BVGer act. 18). 

G.  

Mit Instruktionsverfügung vom 12. Oktober 2016 erhielt die Beschwerde-

führerin Gelegenheit, bis zum 11. November 2016 gegebenenfalls 

Schlussbemerkungen einzureichen (BVGer act. 19). Die Beschwerdefüh-

rerin hat keine Schlussbemerkungen eingereicht, womit der Schriftenwech-

sel vorbehältlich weiterer Instruktionsmassnahmen per 11. November 2016 

abgeschlossen wurde (BVGer act. 19). 

H.  

Mit Instruktionsverfügung vom 16. Juni 2017 wurde die Beschwerdeführe-

rin ersucht, bis zum 17. August 2017 mitzuteilen, ob die AHV-Stelle 

C._______ betreffend die in Frage stehenden Jahre 2012 und 2013 eine 

Verfügung erlassen habe und gegebenenfalls, ob sie diese angefochten 

habe oder nicht (BVGer act. 21). Innert der angesetzten Frist ging keine 

Antwort der Beschwerdeführerin ein. 

I.  

Auf die Ausführungen der Parteien und die Beweismittel ist, soweit erfor-

derlich, in den folgenden Erwägungen näher einzugehen. 

 

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Seite 5 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Anfechtungsobjekt ist der Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 

6. Januar 2016, mit welchem die am 29. Januar 2015 verfügte Abweisung 

des Beitritts der Beschwerdeführerin in die freiwillige Versicherung bestä-

tigt wurde. 

1.2 Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden 

Beschwerde zuständig (Art. 31, 32 und 33 Bst. d VGG; Art. 85bis Abs. 1 

AHVG [SR 831.10]). Die Beschwerdeführerin ist durch die angefochtene 

Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhe-

bung, womit sie zur Erhebung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 59 ATSG 

[SR 830.1]). Die Beschwerde vom 29. Januar 2016 (Eingang beim Schwei-

zerischen Generalkonsulat in D._______: 4. Februar 2016) wurde frist- und 

formgerecht eingereicht, sodass auf sie einzutreten ist (Art. 60 ATSG; 

Art. 52 Abs. 1 VwVG). 

2.  

2.1 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht 

einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, 

die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen 

Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG). 

2.2 Es ist gemäss dem Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes we-

gen nicht an die Begründung der Begehren der Parteien gebunden (Art. 62 

Abs. 4 VwVG). Im Rahmen seiner Kognition kann es die Beschwerde auch 

aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den an-

gefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Begründung bestätigen, die 

von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. Urteil des BGer 2C_393/2015 vom 

26. Januar 2016 E. 1.2; BGE 132 II 47 E. 1.3 m.H.). 

3.  

3.1 Die Beschwerdeführerin ist Schweizer Staatsangehörige und wohnt ak-

tuell in den USA. 

3.2 Schweizer Bürger und Staatsangehörige der Mitgliedstaaten der Euro-

päischen Gemeinschaft oder der Europäischen Freihandelsassoziation, 

die nicht in einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaft oder der 

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Seite 6 

Europäischen Freihandelsassoziation leben, können der freiwilligen Versi-

cherung beitreten, falls sie unmittelbar vorher während mindestens fünf 

aufeinanderfolgenden Jahren obligatorisch versichert waren (Art. 2 Abs. 1 

AHVG). Der Bundesrat erlässt ergänzende Vorschriften über die freiwillige 

Versicherung; er bestimmt insbesondere die Frist und die Modalitäten des 

Beitritts, des Rücktritts und des Ausschlusses. Ferner regelt er die Festset-

zung und Erhebung der Beiträge sowie die Gewährung von Leistungen 

(vgl. Art. 2 Abs. 6 AHVG). 

3.3 Die Beitrittserklärung muss schriftlich bei der Ausgleichskasse oder 

subsidiär bei der zuständigen Auslandsvertretung innerhalb eines Jahres 

ab dem Zeitpunkt des Ausscheidens aus der obligatorischen Versicherung 

eingereicht werden. Nach Ablauf dieser Frist ist ein Beitritt zur freiwilligen 

Versicherung nicht mehr möglich (Art. 8 Abs. 1 der Verordnung über die 

freiwillige Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (VFV, SR 

831.111). Liegen ausserordentliche Verhältnisse vor, die nicht vom Antrag-

steller zu vertreten sind, kann die Ausgleichskasse auf Gesuch in Einzel-

fällen die Frist zur Abgabe der Beitrittserklärung um längstens ein Jahr er-

strecken. Die Gewährung oder die Ablehnung ist durch eine Kassenverfü-

gung zu treffen (Art. 11 VFV). 

4.  

Umstritten und nachfolgend zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin die 

Voraussetzungen für den Beitritt in die freiwillige Versicherung erfüllt. 

4.1 Gemäss Auszug aus dem individuellen Konto der Beschwerdeführerin 

hat sie in den Jahren 1995 bis 2011 Beiträge an die Schweizerische Aus-

gleichskasse geleistet (act. 20). 

4.2 Mit Schreiben vom 24. August 2016 hielt die AHV-Stelle C._______ 

fest, die Prüfung des Dossiers der Beschwerdeführerin habe ergeben, 

dass sie bis März 2012 ein Stipendium der Institution B._______ erhalten 

habe. Im 2013 sei sie von der Universität F._______ (USA) entlöhnt worden 

und von diesem Einkommen seien obligatorische Sozialbeiträge entrichtet 

worden. Nach erfolgloser Stellensuche in der Schweiz habe sie schliesslich 

ab 2014 die USA als Wohnsitz gewählt. Sodann führte die AHV-Stelle 

C._______ aus, dass Personen, die ihren zivilrechtlichen Wohnsitz in der 

Schweiz haben und in Anwendung des Abkommens zwischen der Schwei-

zerischen Eidgenossenschaft und den Vereinigten Staaten von Amerika 

über soziale Sicherheit einer obligatorischen Sozialversicherung unterwor-

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Seite 7 

fen sind, freiwillig der schweizerischen AHV/IV beitreten können. Die Ver-

sicherung beginne rückwirkend mit dem Tag an dem die zwischenstaatliche 

Vereinbarung wirksam werde, sofern der Beitritt innert sechs Monaten er-

klärt werde. Nach Ablauf dieser Frist beginne die Versicherung am ersten 

Tag des der Beitrittserklärung folgenden Monats. Das Beitrittsgesuch für 

die Jahre 2012 und 2013 sei am 3. August 2015 eingegangen, sodass ein 

rückwirkender Beitritt für das Jahr 2013 nicht möglich sei. Nichts anderes 

ergebe sich betreffend die von der Beschwerdeführerin erwähnte internati-

onale Sendung von Dezember 2014, welche die AHV-Stelle C._______ 

nicht erhalten habe. Hingegen werde bezüglich des Jahres 2012 der Beitritt 

als Nichterwerbstätige aufgrund des Stipendiums der Institution B._______ 

vorgenommen (vgl. Beilage zu BVGer act. 13). 

4.3 Beim Schreiben der AHV-Stelle C._______ vom 24. August 2016 han-

delt es sich um eine formlose Mitteilung. Nachdem die Anfrage an die Be-

schwerdeführerin gemäss Instruktionsverfügung vom 16. Juni 2017 unbe-

antwortet geblieben ist, bleibt offen, ob die AHV-Stelle C._______ nach-

träglich bezüglich der Jahre 2012 und 2013 eine anfechtbare Verfügung 

erlassen hat und ob die Beschwerdeführerin diese gegebenenfalls ange-

fochten hat. Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung erlangt aber auch 

eine (zu Unrecht) formlos mitgeteilte Entscheidung rechtliche Wirksamkeit, 

sofern die betroffene Person nicht innerhalb eines Jahres interveniert (vgl. 

BGE 134 V 145 E. 5). Da die Beschwerdeführerin spätestens am 29. Au-

gust 2016 von der Mitteilung vom 24. August 2016 Kenntnis hatte (vgl. 

BVGer act. 13) und sich aus den Akten keine Hinweise dafür ergeben, dass 

die Beschwerdeführerin diesbezüglich intervenierte, kann der formlosen 

Mitteilung vom 24. August 2016 spätestens ab dem 30. August 2017 recht-

liche Wirksamkeit zugerechnet werden. Somit steht fest, dass die Be-

schwerdeführerin bis und mit 2012 bei der schweizerischen AHV/IV obliga-

torisch versichert war. 

4.4 Nach dem Gesagten, ist die Beschwerdeführerin Ende 2012 aus der 

obligatorischen AHV/IV ausgeschieden. Entsprechend hätte die Beitrittser-

klärung für die freiwillige AHV/IV bis spätestens am 31. Dezember 2013 

gestellt werden müssen (Art. 8 Abs. 1 VFV). Damit erweist sich die Beitritts-

erklärung vom 20. Dezember 2014 (Eingang bei der Vorinstanz: 5. Januar 

2015) als deutlich verspätet. 

4.5 Ausserordentliche Verhältnisse im Sinne von Art. 11 VFV, welche eine 

Erstreckung der Frist für die Beitrittserklärung rechtfertigen würden sind 

nicht ersichtlich. Mangelndes Wissen einer versicherten Person um ihre 

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Rechte und Pflichten sowie der (Rechts-)Irrtum über den Versichertensta-

tus gehören nicht zu jenen ausserordentlichen Verhältnissen, die es erlau-

ben, die Frist für den Beitritt zur freiwilligen Versicherung gemäss Art. 11 

VFV zu verlängern (vgl. BGE 97 V 213 E. 2; 114 V 1). Angesichts des Um-

stands, dass sich die Grundlagen für die Unterstellung unter die schweize-

rische AHV/IV massgeblich änderten als die Beschwerdeführerin nicht 

mehr durch ein Stipendium der Institution B._______ unterstützt wurde, 

sondern stattdessen von der Universität F._______ (USA) entlöhnt wurde 

und infolgedessen kein Bezug mehr zwischen der Forschungstätigkeit der 

Beschwerdeführerin in den USA mit der Schweiz bestand, wäre es der Be-

schwerdeführerin zumutbar gewesen, sich rechtzeitig mit ihrem Versicher-

tenstatus im Rahmen der obligatorischen bzw. freiwilligen AHV/IV zu be-

fassen. 

4.6 Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beitrittserklärung der Be-

schwerdeführerin für die freiwillige Versicherung erst nach Ablauf der Jah-

resfrist gemäss Art. 8 Abs. 1 VFV erfolgte, weshalb der Beitritt zur freiwilli-

gen Versicherung nicht mehr möglich ist. Die vorliegende Beschwerde ist 

daher abzuweisen. 

5.  

5.1 Das Verfahren ist kostenlos (Art. 85bis Abs. 2 erster Satz AHVG), so-

dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind. 

5.2 Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden 

Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr er-

wachsene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zusprechen 

(Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bundesbehörde hat die obsiegende Vorinstanz 

jedoch keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des 

Reglements über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesver-

waltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Die unterliegenden Beschwerde-

führerin hat entsprechend dem Verfahrensausgang ebenfalls keinen An-

spruch auf eine Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). 

 

  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und keine Parteientschädigun-

gen zugesprochen. 

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr._______; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherung (Einschreiben) 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

David Weiss Tania Sutter 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-

scheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Hän-

den hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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