# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a7900e6b-bc6e-506e-ac5f-1a7f04eefa5b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-06-19
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 19.06.2008 B-7894/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-7894-2007_2008-06-19.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-7894/2007

{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 9 .  J u n i  2 0 0 8

Richterin Eva Schneeberger (Kammerpräsidentin), 
Richter Ronald Flury, Richter Jean-Luc Baechler, 
Gerichtsschreiber Michael Barnikol.

A._______, 
vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Monika Gattiker, 
KRSW Weinmann, Florastrasse 44, Postfach 1525, 
8032 Zürich
Beschwerdeführer,

gegen

FMH, Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte, 
Einsprachekommission Weiterbildungstitel, 
Elfenstrasse 18, Postfach 170, 3000 Bern 15
Vorinstanz,

Prüfungskommission der FMH, 
Schweizerische Gesellschaft, für Kardiologie, 
Schwarztorstrasse 18, 3007 Bern,
Erstinstanz.

Facharztprüfung, Facharzttitel für Kardiologie, 
Einspracheentscheid vom 29. Mai 2007.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

B-7894/2007

Sachverhalt:

A.
A._______  (Beschwerdeführer)  legte  im  Jahr  2006  die  Facharztprü-
fung für  die Erlangung des Facharzttitels  für  Kardiologie ab. Mit  Be-
scheid vom 14. November 2006 teilte ihm die Prüfungskommission der 
Schweizerischen Gesellschaft  für  Kardiologie  (Erstinstanz)  mit,  dass 
er die Prüfung nicht bestanden habe. Er habe die schriftliche Prüfung 
mit der Note 5.5 und sowohl das Konsilium als auch die Echokardio-
graphieprüfung  jeweils  mit  der  Note  4  bestanden.  In  der  klinischen 
Prüfung habe er hingegen die Note 3.2 erhalten, weshalb dieser Prü-
fungsteil  nicht  bestanden sei.  Der  Facharzttitel  in  Kardiologie  könne 
ihm nicht erteilt werden, weil dies voraussetze, dass die Prüfung in al-
len vier  Sparten bestanden worden sei. Der Beschwerdeführer  habe 
die Möglichkeit, den als ungenügend bewerteten Teil der Prüfung ("Kli-
nische  Prüfung")  anlässlich  der  nächstjährigen  Facharztprüfung  zu 
wiederholen. Eine Prüfungsgebühr werde für diese Nachprüfung nicht 
erhoben.

B.
Gegen diesen Bescheid erhob der Beschwerdeführer am 21. Dezem-
ber 2006 Einsprache bei der Einsprachekommission Weiterbildungsti-
tel  der  Verbindung  der  Schweizer  Ärztinnen  und  Ärzte  FMH  (Vorin-
stanz). Er rügte, dass die klinischen Fälle nur anhand von Akten be-
sprochen worden seien und dass die Zeitvorgaben nicht mit dem Prü-
fungsreglement  übereingestimmt  hätten.  Die  beiden  praktisch-klini-
schen Fälle hätten in lediglich 40 statt der vorgeschriebenen 60 bis 90 
Minuten abgehandelt  werden müssen. Ferner seien mehreren Kandi-
daten in der Echokardiographieprüfung hintereinander jeweils die glei-
chen Patienten präsentiert worden. Deshalb hätten die Kandidaten Ge-
legenheit  gehabt,  sich  über  Diagnosen  und  Befunde  der  Patienten 
auszutauschen. Somit seien nicht für alle Kandidaten die gleichen Prü-
fungsbedingungen gegeben gewesen. Ferner sei die Prüfung des klei-
neren klinischen Falles ("Konsilium")  von zwei  Prüfungsexperten an-
hand von Akten abgenommen worden. Es sei davon auszugehen, dass 
die für diesen Prüfungsteil erteilte Noten nicht von den Prüfungsexper-
ten, sondern durch den Ortspräsidenten festgesetzt worden sei. Dieser 
sei  allerdings während dieser Prüfung nicht anwesend gewesen. Der 
Beschwerdeführer  machte zudem geltend,  dass die Gesamtnote ba-
sierend auf vier Einzelprüfungen ermittelt worden sei. Dies verstosse 
gegen das geltende Prüfungsreglement, wonach die Prüfung sich aus 
drei  Teilen  ("Schriftliche  Prüfung",  "praktisch-klinische  Prüfung"  und 

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"praktisch-technische  Echokardiographieprüfung")  zusammensetze. 
Auch seien ihm in der Echokardiographieprüfung Prüfungsfragen vom 
Ortspräsidenten gestellt worden, obwohl dieser nicht als Prüfer für die-
se Teilprüfung eingeteilt worden sei.

C.
Mit  Entscheid  vom 29. Mai 2007  wies  die  Vorinstanz  die  Einsprache 
des Beschwerdeführers ab, soweit sie darauf eintrat. Zur Begründung 
führte sie aus, der Beschwerdeführer habe nicht dargelegt, in welcher 
Weise sich ein möglicher Verstoss gegen die Vorschriften im Prüfungs-
reglement,  wonach  die  Prüfung  grundsätzlich  an  Patienten  durchzu-
führen sei und 60 bis 90 Minuten an Prüfungszeit zur Verfügung ste-
hen müssten, auf das Prüfungsergebnis ausgewirkt haben könne. Das 
gleiche gelte für die Rüge des Beschwerdeführers, die Prüfungskom-
mission habe sich nicht an die vorgegebene Reihenfolge der Prüfungs-
teile gehalten. Hinzu komme, dass aus dem Prüfungsreglement keine 
sachlichen Gründe dafür erkennbar seien, dass die Prüfungskommis-
sion  bei  der  Durchführung  der  Prüfung eine  zwingende Reihenfolge 
einzuhalten habe. Die Rüge des Beschwerdeführers, andere Kandida-
ten  hätten  sich  untereinander  über  den  Inhalt  der  Prüfung  austau-
schen  können,  sei  unerheblich,  da  sie  sich  ausschliesslich  auf  die 
echokardiographische Prüfung beziehe. Bei dieser Prüfung handle es 
sich um einen separaten Prüfungsteil, den der Beschwerdeführer be-
standen habe, so dass selbst eine höhere Benotung dieses Teils der 
Prüfung auf das Gesamtergebnis der Prüfung keinen Einfluss haben 
würde. Dass die Experten für die praktisch-klinische Prüfung keine No-
ten erteilt hätten, sei durch nichts belegt. Es sei nicht ersichtlich, wes-
halb sie auf  eine Benotung hätten verzichten sollen. Das Vorbringen 
der Experten, es hätte keine Notenvergabe durch den Ortspräsidenten 
stattgefunden,  sondern  lediglich  eine  Rücksprache  mit  diesem,  sei 
nachvollziehbar. Der Beschwerdeführer habe unbestritten nicht um die 
Verschiebung der Prüfung ersucht,  obwohl  er  sich während der Prü-
fung aufgrund einer Erkältungserkrankung unwohl gefühlt habe. Des-
halb hätten die Experten genügenden Anlass gehabt, diesen Sachver-
halt  mit  dem Ortspräsidenten zu besprechen. Unerheblich sei ferner, 
dass  die  Teilprüfungen  in  Abweichung  zu  den  Vorschriften  des  Prü-
fungsreglements mit  Noten statt  mit  "bestanden" bzw. "nicht  bestan-
den" bewertet und für die praktisch-klinische Prüfung zwei statt einer 
Note erteilt worden seien. Auch durch eine Note werde zum Ausdruck 
gebracht, ob eine Prüfung bestanden oder nicht bestanden sei. Wenn 
die Prüfungskommission in  der  Übersicht  zu  den Prüfungsresultaten 
zwei Teilnoten einer Teilprüfung einzeln aufgeführt  habe, ändere dies 

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zudem nichts an der Tatsache, dass diese Teilprüfung als nicht genü-
gend bewertet worden sei.

D.
Gegen  diesen  Entscheid  erhebt  der  Beschwerdeführer  am  29.  Juni 
2007 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Er  beantragt,  der 
angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass 
er die Facharztprüfung für die Erlangung des Facharzttitels in Kardio-
logie bestanden habe. Das Zeugnis vom 14. November 2006 sei ent-
sprechend zu korrigieren. Hilfsweise beantragt der Beschwerdeführer, 
es sei anzuordnen, dass die Prüfungsexperten Dr. B._______ und Dr. 
C._______ als Prüfungsexperten die Note für die Prüfung zu erteilen 
hätten. Der  Beschwerdeführer  hält  an  den  Rügen,  die  er  bereits  im 
vorinstanzlichen Verfahren vorgebracht hat, fest. 

Zusätzlich macht er geltend, es bestehe die Besorgnis, dass der Orts-
präsident, der an der Prüfung teilgenommen habe, befangen gewesen 
sei. Der Beschwerdeführer sei im Rahmen eines Gastaufenthaltes im 
Universitätsspital X._______ ohne Angabe von Gründen neben seiner 
Tätigkeit im Herzkatheterlabor für Assistenztätigkeiten eingesetzt wor-
den. Der Beschwerdeführer habe sich gegen diesen Einsatz gewehrt, 
worauf  es  zu  einer  offenen  Auseinandersetzung  zwischen  dem  Be-
schwerdeführer und dem Ortspräsidenten gekommen sei. Deshalb sei 
das Verhältnis des Beschwerdeführers zum Ortspräsidenten belastet. 

Ferner bringt der Beschwerdeführer vor, der Ortspräsident sei an der 
fachlichen Beurteilung der mündlichen Prüfung beteiligt gewesen, ob-
wohl er ausschliesslich für die Organisation der Prüfung zuständig sei. 
Auch seien bei der Vergabe der Noten die einzelnen Teile der Prüfung 
unter Verstoss gegen das Prüfungsreglement falsch gewichtet worden. 
Zudem hätten sich die beiden Prüfungsexperten, welche die praktisch-
klinische Prüfung abgenommen hätten, nicht über die Gesamtnote ei-
nigen können, obwohl dies gemäss Prüfungsreglement zwingend er-
forderlich gewesen sei. Die Note sei  vielmehr  – ebenfalls  unter  Ver-
stoss gegen das Prüfungsreglement – vom Ortspräsidenten vergeben 
worden.

E.
Die  Vorinstanz  beantragt  in  ihrer  Vernehmlassung  vom  16.  August 
2007 und ihrer Duplik vom 14. November 2007 die Abweisung der Be-
schwerde. Sie bringt  vor, die beiden Prüfungsexperten, die die prak-
tisch-klinische Prüfung abgenommen hätten, seien sich über die Note 

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für diesen Prüfungsteil  sehr wohl einig gewesen. Die Note sei einzig 
von diesen beiden Experten erteilt worden. Nicht bestritten werde hin-
gegen, dass die Prüfungskommission auf der Mitteilung des Prüfungs-
ergebnisses zwei  Noten der  beiden Prüfungsteile  der  praktisch-klini-
schen Prüfung separat aufgeführt und entgegen Ziff. 4.6 des Weiterbil-
dungsprogramms in die Gesamtnote habe einfliessen lassen. Dies än-
dere jedoch nichts daran, dass der Beschwerdeführer auch bei korrek-
ter Anwendung des Prüfungsreglements nicht  bestanden haben wür-
de. Da der nicht bestandene Teil wiederholt werden könne und die Ge-
samtnote nach Bestehen des nachgeholten Prüfungsteils neu berech-
net werde, habe die Vergabe einer falschen Note vorliegend praktisch 
keine Bedeutung. Ferner seien Ausstandsgründe gemäss den Grund-
sätzen von Treu und Glauben so früh wie möglich geltend zu machen. 
Dies gelte auch für Prüfungsexperten. Spätestens nach Erhalt des ne-
gativen  Prüfungsentscheides  hätte  der  Beschwerdeführer  daher  die 
Besorgnis der Befangenheit der Prüfungsexperten rügen müssen. Da 
dies  erstmalig  im  Rahmen der  Beschwerde  vor  dem Bundesverwal-
tungsgericht erfolgt sei, müsse diese Rüge als verwirkt betrachtet wer-
den.

F.
In  seiner  Replik  vom 8. Oktober  2007  macht  der  Beschwerdeführer 
geltend,  es  sei  für  ihn  nicht  zumutbar,  die  Prüfung unter  denselben 
Prüfungsbedingungen  abzulegen,  da  er  befürchten  müsse,  sich  der 
Willkür  des  seiner  Ansicht  nach möglicherweise  befangenen Prüfers 
auszusetzen. Es sei ihm auch nicht zumutbar, die Prüfung an einem 
anderen  Universitätsspital  abzulegen,  da  sich  die  Prüfungssprache 
nach der jeweiligen Amtssprache richte. Hierdurch werde ihm faktisch 
der Zugang zur Prüfung verwehrt. Des Weiteren bringt der Beschwer-
deführer vor, in der praktisch-klinischen Prüfung sei zweimal die Zwi-
schennote 3.5 auf eine 3 abgerundet worden. Er ist der Ansicht, die-
ses Vorgehen sei rechtswidrig, weil es jeglicher rechtlichen Grundlage 
entbehre und willkürlich sei. Nach allgemeinen Regeln hätten die bei-
den Noten auf 4 aufgerundet werden müssen. Warum dies nicht erfolgt 
sei, sei sachlich nicht begründbar. 

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Der  Einspracheentscheid  der  Vorinstanz  vom 29. Mai 2007  stellt 
eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 2 des Bundesgesetzes über 
das  Verwaltungsverfahren  vom  20.  Dezember  1968  (VwVG,  SR 
172.021) dar. Nach Art. 31 und 33 Bst. h des Verwaltungsgerichtsge-
setzes  vom  17. Juni  2005  (VGG,  SR  173.32)  i.V.m.  Art. 5  und 
44 VwVG können  Verfügungen  der  Einsprachekommission  Weiterbil-
dungstitel mit Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht angefoch-
ten werden. Der Beschwerdeführer ist als Adressat der angefochtenen 
Verfügung durch diese berührt und hat deshalb jedenfalls insofern ein 
schutzwürdiges  Interesse an ihrer  Aufhebung oder  Änderung,  als  er 
vor der Vorinstanz mit  seinen Rechtsbegehren nicht durchgedrungen 
ist. Er ist daher in diesem Umfang zur Beschwerdeführung legitimiert 
(Art. 48 Abs. 1 VwVG). 

1.2 In seiner Replik legt der Beschwerdeführer dar, dass und warum 
er den praktisch-klinischen Prüfungsteil nicht in X._______ wiederho-
len möchte. 

1.2.1 Der  Streitgegenstand  in  einem  Beschwerdeverfahren  umfasst 
das durch die Verfügung geregelte Rechtsverhältnis, soweit dieses an-
gefochten wird. Er wird durch zwei Elemente bestimmt: Erstens durch 
den  Gegenstand  der  angefochtenen  Verfügung  (Anfechtungsgegen-
stand) und zweitens durch die Parteibegehren (vgl. dazu  FRITZ GYGI, 
Bundesverwaltungsrechtspflege,  2. Aufl.,  Bern  1983,  S. 42 ff.  und 
127 ff.; BGE 118 V 311 E. 3b; 117 V 294 E. 2a, jeweils mit Hinweisen). 
Gegenstand  des  Beschwerdeverfahrens  kann  nur  sein,  was  Gegen-
stand des vorinstanzlichen Verfahrens war oder nach richtiger Geset-
zesauslegung hätte sein sollen. Gegenstände, über welche die Vorin-
stanz  nicht  entschieden  hat  und  über  welche  sie  nicht  entscheiden 
musste, darf die Rechtsmittelinstanz nicht beurteilen, da sie sonst in 
die funktionelle Zuständigkeit der vorgelagerten Entscheidbehörde ein-
greifen würde. 

1.2.2 Streitgegenstand  des  Beschwerdeverfahrens  vor  dem Bundes-
verwaltungsgericht kann somit nur sein, worüber die Vorinstanz in ih-
rem  Einspracheentscheid  entschieden  hat  oder  hätte  entscheiden 
müssen.  Anfechtungsgegenstand  in  jenem  Verfahren  aber  war  aus-
schliesslich  die  Verfügung  der  Erstinstanz. Soweit  die  Ausführungen 
des Beschwerdeführers in seiner Replik zu den Gründen, weshalb er 

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die ihm angebotene Möglichkeit zur gebührenfreien Prüfungswiederho-
lung bisher nicht wahrgenommen hat, sinngemäss als Antrag auf be-
sondere Modalitäten dieser Prüfungswiederholung zu verstehen sind, 
kann daher darauf nicht eingetreten werden. Diese Fragen waren nicht 
Gegenstand des vorinstanzlichen Einspracheverfahrens.

1.3 Eingabefrist und -form sind gewahrt (Art. 50 und 52 Abs. 1 VwVG) 
und  der  Kostenvorschuss  wurde  fristgemäss  bezahlt 
(Art. 63 Abs. 4 VwVG). 

1.4 Auf die Beschwerde ist daher im dargelegten Umfang einzutreten.

2.
Im September 2007 ist  ein neues Medizinalberufegesetz (Bundesge-
setz  vom  23. Juni 2006  über  die  universitären  Medizinalberufe, 
MedBG,  SR 811.11)  in  Kraft  getreten.  Auch  das  Weiterbildungspro-
gramm der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte vom 1. Ja-
nuar 2006  (Weiterbildungsprogramm)  wurde  (letztmals  am 
13. Mai 2007)  revidiert.  Angesichts  dieser  Gesetzesänderungen  ist 
vorab die übergangsrechtliche Frage zu prüfen, welche Bestimmungen 
im vorliegenden Fall anwendbar sind. Die Beurteilung der Frage, wel-
ches Recht bei einer Rechtsänderung Anwendung findet,  richtet sich 
nach dem Grundsatz, dass diejenigen Rechtssätze massgebend sind, 
die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen 
führenden  Tatbestandes  Geltung  haben  (RENÉ A.  RHINOW/BEAT 
KRÄHENMANN,  Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Ergänzungs-
band, Basel 1990, Nr. 15 B I,  S. 44; BGE 126 III  431 E. 2a, 2b). Der 
Gesetzgeber kann eine davon abweichende übergangsrechtliche Re-
gelung treffen (BGE 107 Ib 133 E. 2b). Im MedBG findet sich im Hin-
blick auf die Frage, nach welchem Recht eine Medizinalprüfung durch-
zuführen  ist,  nur  eine  Übergangsbestimmung für  Prüfungen,  die  ein 
Medizinstudium  abschliessen  (Art. 62  MedBG).  Hingegen  fehlt  eine 
entsprechende Regelung für Weiterbildungen. Das Weiterbildungspro-
gramm enthält in Ziff. 6 eine Übergangsbestimmung, wonach ein Kan-
didat, der die Weiterbildung gemäss altem Programm bis 31. Dezem-
ber 2008 abgeschlossen hat, den Titel nach den alten Bestimmungen 
vom 1. Januar 2001 erwerben kann. Indessen ist  unstreitig,  dass der 
Beschwerdeführer  von dieser  Möglichkeit  keinen  Gebrauch  gemacht 
hat. Deshalb  bleibt  es beim oben genannten Grundsatz. Da der  Be-
schwerdeführer  die  Prüfung  am 8. und  9. November  2006  abgelegt 
hat,  ist  das Recht  anwendbar, welches zu diesem Zeitpunkt  in  Kraft 
war.

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Die für akkreditierte Weiterbildungsgänge verantwortlichen Organisati-
onen erlassen Verfügungen nach dem VwVG über  die Erteilung von 
Weiterbildungstiteln (Art. 55 Bst. d MedBG). Nach Art. 22 S. 1 der Wei-
terbildungsordnung der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte 
vom 21. Juni 2000, WBO, organisiert die Fachgesellschaft die Prüfung 
und legt - unter Berücksichtigung der Besonderheiten ihres Fachgebie-
tes - das Prüfungsziel, die Prüfungsart sowie die Bewertungskriterien 
fest. Sie arbeitet zu diesem Zweck ein Prüfungsreglement aus, das Be-
standteil  des  Weiterbildungsprogramms  ist  (Art. 22  S. 2  WBO).  Ge-
stützt auf diese Delegationsnormen hat die Verbindung der Schweizer 
Ärztinnen und Ärzte ein Weiterbildungsprogramm erlassen, welches in 
Ziff. 4 ein Prüfungsreglement enthält. Die Prüfung besteht aus drei Tei-
len, nämlich einer schriftlichen Prüfung, einer praktisch-klinischen Prü-
fung an zwei Patienten und einer praktisch-technischen Prüfung (Ziff. 
4.4 Weiterbildungsprogramm). Alle drei  Teile werden mit  "bestanden" 
oder  "nicht  bestanden"  bewertet  (Ziff. 4.6  S. 1  Weiterbildungspro-
gramm). Die Facharztprüfung gilt  als bestanden, wenn alle drei  Teile 
der Prüfung erfolgreich abgelegt werden (Ziff. 4.6 S. 2 Weiterbildungs-
programm). Die Schlussbeurteilung lautet "bestanden" oder "nicht be-
standen". Das Ergebnis der Prüfung ist dem Kandidaten schriftlich zu 
eröffnen (Ziff. 4.7 S. 1 Weiterbildungsprogramm). Jeder Teil der Fach-
arztprüfung kann einzeln beliebig oft wiederholt werden (Ziff. 4.7 S. 2 
Weiterbildungsprogramm).

3.
Nach Art. 49 VwVG kann mit Beschwerde die Verletzung von Bundes-
recht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, 
unrichtige  oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen 
Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Verfügung 
gerügt werden. Wie der Bundesrat (VPB 62.62 E. 3, 56.16 E. 2.1) und 
das Bundesgericht (BGE 121 I 225 E. 4b, 118 Ia 488 E. 4c, 106 Ia 1 
E. 3c) auferlegt sich auch das Bundesverwaltungsgericht bei der Über-
prüfung von Examensleistungen Zurückhaltung,  indem es in  Fragen, 
die seitens der Verwaltungsbehörden naturgemäss schwer überprüfbar 
sind,  nicht  ohne  Not  von  der  Beurteilung  der  erstinstanzlichen  Prü-
fungsorgane  und  Experten abweicht  (BVGE 2007/6  E. 3).  Dies  des-
halb, weil dem Gericht zumeist nicht alle massgebenden Faktoren der 
Bewertung bekannt sind und es ihm in der Regel nicht möglich ist, sich 
ein  zuverlässiges  Bild  über  die  Gesamtheit  der  Leistungen  des  Be-
schwerdeführers in der Prüfung und der Leistungen der übrigen Kandi-
daten  zu  machen. Überdies  haben  Prüfungen  häufig  Spezialgebiete 

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zum Gegenstand, in denen die Rechtsmittelbehörde über keine eige-
nen Fachkenntnisse verfügt. Eine freie und umfassende Überprüfung 
der Examensbewertung würde zudem die Gefahr von Ungerechtigkei-
ten und Ungleichheiten gegenüber anderen Kandidaten in sich bergen. 
Daher hat sich in ständiger Rechtsprechung die Auffassung durchge-
setzt, dass die Bewertung von Prüfungsleistungen nicht frei und um-
fassend, sondern nur mit  Zurückhaltung zu überprüfen sei  (vgl. BGE 
118 Ia 488 E. 4c, 106 Ia 1 E.3c). Diese Zurückhaltung rechtfertigt sich 
allerdings nur  bei  der  Bewertung von fachlichen Prüfungsleistungen. 
Sind  demgegenüber  die  Auslegung  und  Anwendung  von  Rechtsvor-
schriften streitig oder werden Verfahrensmängel im Prüfungsablauf ge-
rügt, hat das Gericht die erhobenen Einwendungen mit freier Kognition 
zu prüfen. Andernfalls würde es eine formelle Rechtsverweigerung be-
gehen  (vgl.  BVGE  2007/6  E. 3;  BGE 106 Ia 1  E. 3c;  RENÉ A. 
RHINOW/BEAT KRÄHENMANN,  Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, 
Ergänzungsband, Basel 1990, Nr. 80 B I f).

4.
Der Beschwerdeführer beantragt - über die ihm angebotene gebühren-
freie Wiederholung des praktisch-klinischen Prüfungsteils hinaus - die 
Erteilung des Facharzttitels. Zur Begründung macht er sowohl das Vor-
liegen  von  Fehlern  im  Prüfungsablauf  als  auch  die  Unterbewertung 
seiner Prüfungsleistung geltend.

4.1 Voraussetzung für  die Erteilung eines Diploms oder  eines Fach-
arzttitels ist in jedem Fall ein gültiges und genügendes Prüfungsresul-
tat. Es besteht ein gewichtiges öffentliches Interesse daran, dass nur 
Kandidaten den entsprechenden Ausweis erhalten, welche den damit 
verbundenen  hohen  Erwartungen  auch  nachgewiesenermassen  ent-
sprechen. Nach ständiger Praxis des Bundesverwaltungsgerichts und 
seiner Vorgängerorganisationen ist deshalb ein gültiges und nachweis-
lich  genügendes  Prüfungsresultat  grundsätzliche  Voraussetzung  für 
die Erteilung eines Prüfungsausweises. Liegt wegen Verfahrensfehlern 
kein gültiges Prüfungsergebnis vor oder kann der Nachweis der kon-
kreten Prüfungsleistung nicht erbracht und diese daher auch nicht ei-
ner nachträglichen Überprüfung durch einen unabhängigen Experten 
unterzogen  werden,  so  ist  diese  Voraussetzung  nicht  erfüllt  und  es 
bleibt in der Regel keine andere Lösung, als die betreffende Prüfung 
durch  den  Betroffenen  wiederholen  zu  lassen  (vgl.  REKO/EVD 
98/HB-012  E. 6.6.2,  publiziert  in:  VPB  64.106,  mit  Verweis  auf 
REKO/EVD 95/4K-037 E. 8.1, publiziert in: VPB 61.31).

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Fehlende  Prüfungsprotokolle  oder  Mängel  im  Prüfungsablauf,  selbst 
wenn  sie  unzweifelhaft  nachgewiesen  sind,  können  daher  nur  dazu 
führen,  dass  der  Beschwerdeführer  den betroffenen Prüfungsteil  ge-
bührenfrei wiederholen darf, nicht aber zur Erteilung des Prüfungsaus-
weises. 

4.2 Somit  ist  zu prüfen,  ob der Beschwerdeführer den Nachweis er-
bringen kann, dass er im praktisch-klinischen Prüfungsteil tatsächlich 
eine genügende Prüfungsleistung erbracht hat und seine Leistung of-
fensichtlich unterbewertet worden ist. 

4.2.1 Beide  Examinatoren  haben  diesbezüglich  unzweideutig  und 
schriftlich zum Ausdruck gebracht, dass sie seine Leistung insgesamt 
als ungenügend eingestuft haben. 

Der Beschwerdeführer rügt, in den Protokollen der Examinatoren fehl-
ten die von ihm gegebenen richtigen Antworten. Ob diese Rüge be-
gründet ist oder nicht, kann offen gelassen werden, da der Nachweis, 
welche Antworten der Beschwerdeführer tatsächlich gegeben hat, im 
Nachhinein nicht mehr erbracht werden kann. Selbst wenn die Proto-
kollierung  der  Prüfung  unvollständig  oder  fehlerhaft  gewesen  wäre, 
könnte der Beschwerdeführer daraus höchstens einen Verfahrensfeh-
ler und damit ein Recht auf eine gebührenfreie Wiederholung dieses 
Prüfungsteils  ableiten,  nicht  aber  einen  Anspruch  auf  Erteilung  des 
Facharzttitels. 

4.3 Weiter  rügt  der  Beschwerdeführer,  die  Examinatoren  hätten  die 
ihm erteilten Teilnoten für den praktisch-klinischen Prüfungsteil falsch 
gerundet; korrekterweise hätten die Durchschnittsnoten 3.5 auf eine 4 
und nicht auf eine 3 gerundet werden müssen. 

Massgebend für die Frage, wie Noten zu erteilen und wie bzw. ob sie 
zu  runden  sind,  ist  das  anwendbare  Reglement.  Gemäss  Weiterbil-
dungsprogramm ist  für  die  einzelnen  Prüfungsteile  die  Vergabe  von 
numerischen Noten nicht vorgesehen. Die Prüfungsteile sind vielmehr 
mit "bestanden" oder "nicht bestanden" zu beurteilen.

Aus den "Directives pour le déroulement de l'examen en Cardiologie" 
der  Schweizerischen  Gesellschaft  für  Kardiologie  (Direktiven)  ergibt 
sich weiter, dass das Ergebnis des praktisch-klinischen Prüfungsteils 
aufgrund von Positionsnoten zu errechnen ist. Die Prüfungsleistung in 
den Positionen 2.1 und 2.2 "Examen clinique et pratique d'un patient" 

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und "Analyse d'un cas clinique sur la base de documents" wird durch 
jeden der beiden Examinatoren mit je einer Note aus dem Bereich 1-6 
bewertet. Daraufhin wird je Position der Durchschnitt der von den bei-
den Examinatoren erteilten Noten errechnet. Das arithmetische Mittel 
der beiden so ermittelten Positionsnoten der Prüfungsteile 2.1 und 2.2 
ergibt  alsdann die Endnote für  den praktisch-klinischen Prüfungsteil, 
wobei dieser Prüfungsteil als bestanden gilt, wenn die Endnote 4 oder 
mehr beträgt. Eine Rundung der Endnote ist in diesen Direktiven nicht 
vorgesehen.  Es  besteht  auch  kein  allgemeiner  Grundsatz,  wonach 
eine Note nicht  als  Dezimalbruch dargestellt  werden kann und stets 
auf die nächste ganze Note auf- bzw. abzurunden ist. 

Aus dem "Protokoll  der  Facharztprüfung in  Kardiologie"  geht  hervor, 
dass  die  Examinatoren  dem Beschwerdeführer  für  die  beiden  "Exa-
men" bzw. Positionen sowie je für die Rubriken "Beschreibung + Inter-
pretation", "Diagnose + Prognose" sowie "Therapie" verschiedene Teil-
noten erteilt  haben,  welche sie  anschliessend in  Durchschnittsnoten 
pro Examen bzw. je  eine "Endnote"  pro Rubrik  umgerechnet  haben. 
Richtig ist, dass gemäss diesem Protokoll die Durchschnittsnoten 3.5 
zweimal in eine "Endnote" 3 abgerundet wurden. Es gibt indessen kei-
nerlei Anhaltspunkte für die Annahme, dass diese - gemäss Direktiven 
gar nicht vorgesehenen - "Endnoten" Eingang in die dem Beschwerde-
führer erteilten Positionsnoten gefunden hätten. Tatsächlich haben die 
Examinatoren – wie in den Direktiven vorgesehen – nämlich nicht drei 
Rubrikennoten, sondern zwei Positionsnoten erteilt. Warum diese Posi-
tionsnoten als 3.2 und 4 gesetzt wurden und nicht als 3.7 und 3.5, wie 
bei  einer  ungewichteten  Berechnung  des  arithmetischen  Mittels  der 
Teilnoten gemäss Protokoll zu erwarten gewesen wäre, bleibt zwar un-
klar. Diese Frage kann indessen offen bleiben. Dies einerseits deshalb, 
weil  den  Examinatoren  einer  mündlichen  oder  praktischen  Prüfung 
praxisgemäss ein grosser Ermessenspielraum bezüglich der Gewich-
tung von Teilnoten zusteht, vor allem aber deshalb, weil sich auch aus 
einer ungewichteten Berechnung des arithmetischen Mittels der Teilno-
ten gemäss Protokoll  jedenfalls keine Endnote von mindestens 4 für 
den praktisch-klinischen Teil ergeben würde.
 
Dass die Prüfungskommission in  ihrer  Verfügung den praktisch-klini-
schen Teil in zwei Einzelnoten "klinische Prüfung" und "Konsilium" und 
mit numerischen Noten bewertet hat, entspricht zwar nicht der Vorga-
be im Weiterbildungsprogramm. Diese Reglementswidrigkeit betrifft in-
dessen lediglich die Darstellungsweise, geht doch aus der Verfügung 
und den Stellungnahmen der Prüfungskommission unmissverständlich 

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hervor,  dass  sie  damit  den  praktisch-klinischen  Teil  Prüfungsteil  als 
"nicht  bestanden"  bewertet  hat. Die  Vorinstanz  ging daher  zu  Recht 
davon aus, dass diese nicht reglementskonforme Darstellung der Be-
wertung auf das Prüfungsresultat keine Auswirkung hatte.

4.4 Alle übrigen Rügen des Beschwerdeführers beziehen sich ledig-
lich darauf, dass die Prüfung seiner Meinung nach unkorrekt abgelau-
fen sei. So rügt  er,  bei  der  Durchführung der  Prüfung sei  sowohl  in 
zeitlicher Hinsicht als auch in Bezug auf die Reihenfolge der Prüfungs-
teile  vom Prüfungsreglement  abgewichen  worden. Andere  Prüfungs-
kandidaten hätten die Möglichkeit  gehabt,  sich untereinander auszu-
tauschen. Das Prüfungsprotokoll  sei  unzureichend und unvollständig. 
Zudem befürchte er, dass der Ortspräsident an der sachlichen Beurtei-
lung der Prüfung teilgenommen habe, obwohl er hierfür nicht zustän-
dig sei. Auch sei der Ortspräsident möglicherweise befangen gewesen. 

Wie bereits dargelegt, führen Mängel im Prüfungsablauf, selbst wenn 
sie rechtsgenüglich nachgewiesen sind, höchstens dazu, dass der an-
gefochtenen  Entscheid  aufzuheben  und  dem  Beschwerdeführer  die 
Möglichkeit zu gewähren ist, den betroffenen Prüfungsteil gebührenfrei 
zu wiederholen. Der rechtsgenügliche  Nachweis, dass der Prüfungs-
kandidat eine genügende Leistung erbracht hat, kann dadurch jedoch 
nicht ersetzt werden. 

Das Rechtsbegehren des Beschwerdeführers, ihm den Facharzttitel zu 
erteilen, ist daher abzuweisen.

5.
Die Prüfungskommission hat dem Beschwerdeführer bereits im Verfah-
ren vor der Vorinstanz eine gebührenfreie Wiederholung des praktisch-
klinischen  Prüfungsteils  angeboten,  ohne  jedoch  ihre  Verfügung  in 
Wiedererwägung zu ziehen. Die Vorinstanz ist in der Folge diesbezüg-
lich auf die Einsprache des Beschwerdeführers nicht eingetreten. 

Es  fragt  sich  daher,  inwieweit  der  Beschwerdeführer  diesbezüglich 
überhaupt ein schutzwürdiges Interesse an einer Aufhebung oder Än-
derung der angefochtenen Verfügung hat. 

5.1 Ein schutzwürdiges Interesse im Sinne von Art. 48  Bst. c  VwVG 
besteht, wenn es für den Beschwerdeführer in wirtschaftlicher, ideeller, 
materieller oder anders gearteter Weise von praktischem Nutzen wäre, 

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wenn  das  Gericht  die  Beschwerde  entsprechend  seinem  Begehren 
gutheissen würde (vgl. BGE 104 Ib 245 E. 5b). 

5.2 Zu prüfen ist daher, ob die Position des Beschwerdeführers sich in 
rechtlicher  und  tatsächlicher  Hinsicht  überhaupt  verbessern  würde, 
wenn das Bundesverwaltungsgericht  die Vorinstanz anweisen würde, 
auf die Einsprache des Beschwerdeführers einzutreten, soweit er Ver-
fahrensfehler  gerügt hat. Da die Prüfungskommission dem Beschwer-
deführer  bereits  in  ihrer  Verfügung eine gebührenfreie Wiederholung 
des praktisch-klinischen Prüfungsteils angeboten hatte, kann sich die-
se Frage nur darauf beziehen,  ob die Vorinstanz zusätzlich auch die 
Verfügung der Prüfungskommission hätte formell aufheben sollen.

In der Regel ist die Anzahl der zulässigen Versuche zur Absolvierung 
einer Prüfung beschränkt.  Die Prüfung, welche der Beschwerdeführer 
bestehen  muss,  um  den  angestrebten  Weiterbildungstitel  führen  zu 
dürfen, kann jedoch beliebig oft wiederholt werden (Ziff. 4.7 S. 2 Wei-
terbildungsprogramm). Es ist somit nicht ersichtlich, inwiefern der Be-
schwerdeführer  einen Nachteil  erleidet,  wenn dieser  erste  Prüfungs-
versuch als nicht bestanden gilt, weil die entsprechende Verfügung in 
Rechtskraft  erwächst. Der Beschwerdeführer hat denn auch keinerlei 
entsprechende Nachteile substantiiert.

Die Vorinstanz ist daher zu Recht auf die Einsprache des Beschwerde-
führers nicht eingetreten, soweit damit Mängel im Prüfungsablauf ge-
rügt wurden. Die Beschwerde erweist sich diesbezüglich als unbegrün-
det und ist abzuweisen, ohne dass geprüft werden müsste, ob bzw. in-
wiefern  die  Rügen  des  Beschwerdeführers  in  Bezug  auf  Mängel  im 
Prüfungsablauf begründet sind oder nicht.

6.
Die Beschwerde erweist sich insgesamt als unbegründet und ist abzu-
weisen, soweit auf sie einzutreten ist.

7.
Bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  sind  dem  unterliegenden  Be-
schwerdeführer  die  Verfahrenskosten  aufzuerlegen  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG). Diese sind mit  dem am 11. Juli 2007 geleisteten Kos-
tenvorschuss zu verrechnen.

8.
Dieser  Entscheid  kann  nicht  mit  Beschwerde  an  das  Bundesgericht 

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weitergezogen werden (Art. 83 Bst. t des Bundesgerichtsgesetzes vom 
17. Juni 2005, BGG, SR 173.110). Er ist somit endgültig.

9.
Dem unterliegenden Beschwerdeführer ist keine Parteientschädigung 
zuzusprechen (Art. 64  Abs. 1  VwVG, Art. 7  Abs. 1  des  Reglements 
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht, VGKE, SR 173.320.2).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf sie eingetreten wird. 

2.
Die  Verfahrenskosten  von Fr. 1'000.-  werden  dem Beschwerdeführer 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 1'000.- verrechnet.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beschwerdebeilagen zurück)
- die Vorinstanz (Einschreiben; Beilagen zurück)
- die Erstinstanz (Einschreiben)

Die Kammerpräsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Eva Schneeberger Michael Barnikol

Versand: 27. Juni 2008

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