# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3f816c9c-31c6-5ea0-9a21-673aceb25d69
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2012-03-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.03.2012 E-1135/2012
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-1135-2012_2012-03-14.pdf

## Full Text

B u n d e s ve r w a l t u n g s g e r i c h t  

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 
 Abteilung V 

E-1135/2012 

 

 

  U r t e i l  v o m  1 4 .  M ä r z  2 0 1 2  

Besetzung 

 
Einzelrichter Kurt Gysi, 

mit Zustimmung von Richter Thomas Wespi; 

Gerichtsschreiber Peter Jaggi. 

   Parteien 
 

A._______, geboren (…), 

Eritrea, 

p. A. Schweizerische Botschaft in Khartum (Sudan), 

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Bundesamt für Migration (BFM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

 

Gegenstand 

 
Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; 

Verfügung des BFM vom 19. Dezember 2011 / N (…). 

 

 

E-1135/2012 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer mit schriftlicher Eingabe vom 21. Februar 

2011 bei der Schweizerischen Botschaft in Khartum (in der Folge: die 

Botschaft) um Bewilligung der Einreise in die Schweiz sowie um Asyl 

nachsuchte und zur Stützung seiner Vorbringen verschiedene Dokumente 

(…) einreichte, 

dass das BFM dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 27. Juni 2011 

mitteilte, aufgrund von Kapazitätsengpässen werde auf eine Anhörung zu 

den Asylgründen verzichtet, 

dass das Bundesamt ihn gleichzeitig unter Hinweis auf seine Mitwir-

kungspflicht aufforderte, zu den im Schreiben aufgeführten Fragen ergän-

zende Angaben zum Asylgesuch zu machen, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 25. Juli 2011 die nachge-

suchten Angaben zu den Akten reichte, 

dass er zur Begründung seines Asylgesuchs im Wesentlichen vorbrachte, 

er sei in (…) (Eritrea) geboren und in (…) (Äthiopien) aufgewachsen, 

dass er sich (…) Jahre in (…), wo er einer Erwerbstätigkeit nachgegan-

gen sei, aufgehalten habe und am (…) nach dem Machtwechsel in Äthio-

pien freiwillig dorthin zurückgekehrt sei, 

dass er nach seiner Rückkehr eine Äthiopierin geheiratet habe und (…), 

dass er im Zuge des Grenzkonflikts zwischen Äthiopien und Eritrea von 

den äthiopischen Behörden enteignet und nach Eritrea deportiert worden 

sei, wo er ins Militär eingezogen und wegen seiner Weigerung, (…), (…) 

worden sei, 

dass er seit seiner Deportation keinen Kontakt mehr zu seiner Ehefrau 

und (…) habe, 

dass er im Jahre (…) illegal in den Sudan gereist sei, wo er sich beim 

UNHCR als Flüchtling habe registrieren lassen, 

dass er einmal beim Versuch, nach (…) zu reisen, von den sudanesi-

schen Behörden angehalten und inhaftiert worden sei, 

E-1135/2012 

Seite 3 

dass er sein weiteres Vorhaben, nach (…) zu gelangen, wegen der ge-

fährlichen Situation im Grenzgebiet zwischen diesem Staat und (…) ab-

gebrochen habe und in den Sudan zurückgekehrt sei, 

dass er zur Zeit mit anderen eritreischen Flüchtlingen zusammenlebe und 

wegen der ständigen Observation durch eritreische Agenten Angst habe, 

nach Eritrea verschleppt zu werden, 

dass für die weiteren Vorbringen auf die Akten verwiesen wird, 

dass das BFM mit Verfügung vom 19. Dezember 2011 – gemäss der sich 

bei den Akten befindlichen Empfangsbestätigung am 9. Februar 2012 er-

öffnet – die Einreise in die Schweiz nicht bewilligte und das Asylgesuch 

ablehnte, 

dass die an die Botschaft gerichtete Rechtsmitteleingabe des Beschwer-

deführers (in englischer Sprache) vom 16. Februar 2012 via das Bundes-

amt am 29. Februar 2012 beim Bundesverwaltungsgericht einging, 

dass der Beschwerdeführer sinngemäss die Aufhebung der Verfügung 

vom 19. Dezember 2011 und die Bewilligung der Einreise in die Schweiz 

sowie die Gewährung von Asyl beantragt, 

dass auf die Begründung der Rechtsbegehren, soweit für den Entscheid 

wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen wird, 

 

und erwägt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 

über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 

20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, 

SR 172.021]) des BFM entscheidet, ausser bei Vorliegen eines Ausliefe-

rungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Per-

son Schutz sucht (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, 

SR 142.31] i. V. m. Art. 31 – 33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 

17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesge-

richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), 

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG rich-

tet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 

AsylG), 

E-1135/2012 

Seite 4 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist 

(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass die Beschwerde nicht in einer Amtssprache des Bundes abgefasst 

ist, auf die Ansetzung einer Frist zur Beschwerdeverbesserung indessen 

gemäss Praxis des Gerichts in Fällen wie dem vorliegenden Verfahren 

verzichtet werden kann, da der in Englisch verfassten Eingabe genügend 

klare Rechtsbegehren mit entsprechender Begründung entnommen und 

ohne Weiteres darüber befunden werden kann, 

dass somit auf die frist- und – abgesehen vom vorerwähnten sprachlichen 

Mangel – formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 

Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG), 

dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die 

Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters entschieden wird 

(Art. 111 Bst. e AsylG), und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufge-

zeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur 

summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf die Durchführung des Schrif-

tenwechsels verzichtet wird, 

dass die Schweiz gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG Flüchtlingen grundsätzlich 

Asyl gewährt und eine ausländische Person als Flüchtling anerkannt wird, 

wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnte, 

wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer be-

stimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen 

ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, sol-

chen Nachteilen ausgesetzt zu werden, wobei als ernsthafte Nachteile 

namentlich die Gefährdung von Leib, Leben oder Freiheit und Massnah-

men gelten, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken, 

dass das BFM ein im Ausland gestelltes Asylgesuch ablehnen kann, 

wenn die asylsuchenden Personen keine Verfolgung glaubhaft machen 

E-1135/2012 

Seite 5 

können oder wenn ihnen die Aufnahme in einem Drittstaat zugemutet 

werden kann, wobei Vorbringen glaubhaft gemacht sind, wenn die Be-

hörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für ge-

geben hält, und unglaubhaft insbesondere Vorbringen sind, die in we-

sentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, 

den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder 

verfälschte Beweismittel abgestützt werden (vgl. Art. 3, Art. 7 und Art. 52 

Abs. 2 AsylG), 

dass das Bundesamt gemäss Art. 20 Abs. 2 AsylG Asylsuchenden die 

Einreise zur Abklärung des Sachverhaltes bewilligt, wenn ihnen nicht zu-

gemutet werden kann, im Wohnsitz- oder Aufenthaltsstaat zu bleiben oder 

in ein anderes Land auszureisen, und gestützt auf Art. 20 Abs. 3 AsylG 

das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) schweizeri-

sche Vertretungen ermächtigen kann, Asylsuchenden, die glaubhaft ma-

chen, dass eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben oder für die Frei-

heit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG besteht, die Einreise zu 

bewilligen, 

dass bei diesem Entscheid für die Erteilung einer Einreisebewilligung re-

striktive Voraussetzungen gelten, wobei den Behörden ein weiter Ermes-

sensspielraum zukommt und neben der erforderlichen Gefährdung im 

Sinne von Art. 3 AsylG namentlich die Beziehungsnähe zur Schweiz, die 

Möglichkeit der Schutzgewährung durch einen anderen Staat, die Bezie-

hungsnähe zu anderen Staaten, die praktische Möglichkeit und objektive 

Zumutbarkeit zur anderweitigen Schutzsuche sowie die voraussichtlichen 

Eingliederungs- und Assimilationsmöglichkeiten in Betracht zu ziehen 

sind (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der [vormaligen] Schweizeri-

schen Asylrekurskommission [EMARK] 1997 Nr. 15 E. 2.e.- g. S. 131 ff., 

die dort beschriebene Praxis hat nach bloss redaktionellen Änderungen 

bei der letzten Totalrevision des Asylgesetzes nach wie vor Gültigkeit), 

dass gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts die asylsuchende 

Person im Auslandverfahren in der Regel zu befragen ist und davon nur 

abgewichen kann, wenn eine Befragung faktisch oder aus organisatori-

schen beziehungsweise kapazitätsbedingten Gründen nicht möglich ist, 

dass gegebenenfalls die asylsuchende Person – soweit möglich und not-

wendig – unter anderem mittels eines individualisierten und konkretisier-

ten Schreibens aufzufordern ist, ihre Gründe für das Asylgesuch schrift-

lich einzureichen, und dabei auf die allfällige Konsequenz eines negativen 

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Seite 6 

Entscheides infolge Verletzung ihrer Mitwirkungspflicht aufmerksam zu 

machen ist (BVGE 2007/30 E. 5), 

dass vorliegend das BFM zwar keine Befragung durchgeführt, diesem 

Umstand aber in seiner Zwischenverfügung vom 27. Juni 2011 hinrei-

chend Rechnung getragen, den Verzicht auf eine Befragung in rechtsge-

nüglicher Weise begründet, den Beschwerdeführer auf seine Mitwir-

kungspflicht aufmerksam gemacht und ihm vorgängig das rechtliche Ge-

hör zu einem allfälligen negativen Verfahrensausgang gewährt hat, 

dass das Bundesamt in seiner angefochtenen Verfügung anführt, die 

Voraussetzungen für die Bewilligung der Einreise in die Schweiz gestützt 

auf Art. 20 Abs. 2 AsylG seien vorliegend nicht erfüllt, weil der Sachver-

halt vollständig erstellt sei und dem Beschwerdeführer als eritreischer 

Staatsangehöriger zugemutet werden könne, weiterhin im Sudan, wo er 

als Flüchtling registriert sei und genügend Schutz geniesse, zu verblei-

ben, 

dass sich gemäss Bericht des "United States Committee for Refugees 

and Immigrants, World Refugee Survey 2009 – Sudan" vom 17. Juni 

2009 rund 165'800 eritreische Flüchtlinge und Asylbewerber im Sudan 

aufhielten, 

dass zwar nicht zu verkennen sei, dass die Lage vor Ort für diese Men-

schen nicht einfach sei, aber dennoch keine konkreten Anhaltspunkte für 

einen unzumutbaren oder unmöglichen weiteren Verbleib des Beschwer-

deführers im Sudan bestünden, 

dass seine Befürchtung, nach Eritrea verschleppt zu werden, unbegrün-

det sei, zumal gemäss gesicherten Erkenntnissen des Amtes das Risiko 

einer Deportation oder Verschleppung von im Sudan vom UNHCR als 

Flüchtlinge anerkannten Personen gering sei, 

dass das Bundesverwaltungsgericht diese Erkenntnisse in vergleichbaren 

Fällen (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts D-2047/2010 vom 29. Ap-

ril 2010 und D-7225/2010 vom 14. Februar 2011) bestätigt und die Be-

schwerden als offensichtlich unbegründet abgewiesen habe, 

dass sich der Beschwerdeführer als vom UNHCR registrierter Flüchtling 

in einem ihm von den sudanesischen Behörden zugewiesenen Flücht-

lingslager aufhalten und dort die notwendige Versorgung erhalten könne, 

zumal das Bundesverwaltungsgericht (Urteil E-145/2010 vom 11. Februar 

E-1135/2012 

Seite 7 

2010) von der grundsätzlichen Zumutbarkeit des Aufenthaltes eritreischer 

Flüchtlinge in äthiopischen Flüchtlingslagern ausgehe und dies ange-

sichts der vergleichbaren Situation auch für den Sudan gelten müsse, 

dass angesichts dieser Sachlage die Voraussetzungen von Art. 52 Abs. 2 

AsylG erfüllt seien, womit dieser nicht auf den Schutz der Schweiz ange-

wiesen sei, 

dass für den Inhalt der weiteren Ausführungen auf die Akten verwiesen 

wird, 

dass das Bundesverwaltungsgericht nach Prüfung der Akten zum Schluss 

gelangt, dass der Entscheid der Vorinstanz in keiner Weise zu beanstan-

den ist, 

dass sich die Beschwerde im Wesentlichen darin erschöpft, unter Verweis 

auf die mündlichen Vorbringen zur Begründung des Asylgesuchs und die 

zu deren Stützung eingereichten Dokumente die Asylrelevanz des gel-

tend gemachten Sachverhaltes zu bekräftigen, ohne indessen in sub-

stanziierter Weise zu den Ausführungen der Vorinstanz Stellung zu neh-

men, 

dass es dem Beschwerdeführer auch mit seinem Vorbringen in der 

Rechtsmitteleingabe, aufgrund eines Übersetzungsfehlers sei sein Ge-

burtsdatum nicht korrekt wiedergegeben worden, er sei in Wirklichkeit am 

(…) geboren, offensichtlich nicht gelingt, eine aktuelle und unmittelbare 

Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG beziehungsweise konkrete Hinwei-

se auf eine künftige, asylrelevante Verfolgung und eine damit einherge-

hende, begründete Verfolgungsfurcht darzutun, weshalb er nicht auf den 

(subsidiären) Schutz der Schweiz angewiesen ist und ihm ein weiterer 

Verbleib im Sudan zuzumuten ist, 

dass der Beschwerdeführer auch keine besondere Beziehungsnähe zur 

Schweiz geltend macht und das Gericht in Übereinstimmung mit dem 

Bundesamt feststellt, dass die schweizerische Gesetzgebung nicht vor-

sieht, Personen, welche im Ausland ein Asylgesuch stellen, die Einreise 

unabhängig von einer Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG  – und damit 

der Aussicht auf Asylgewährung in der Schweiz – schon deshalb zu be-

willigen, weil sie sich in einer schwierigen Situation befinden, wie das vom 

Beschwerdeführer geltend gemacht wird, 

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Seite 8 

dass das Bundesamt demnach zu Recht die Einreise in die Schweiz nicht 

bewilligt und das Asylgesuch abgelehnt hat, 

dass sich aus diesen Erwägungen ergibt, dass die angefochtene Ver-

fügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt 

richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG), 

weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten grundsätzlich dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen wären (Art. 63 Abs. 1 VwVG), aus ver-

waltungsökonomischen Gründen und in Anwendung von Art. 63 Abs. 1 in 

fine VwVG und Art. 2 sowie Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 

2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal-

tungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) vorliegend jedoch auf die Erhebung 

von Verfahrenskosten zu verzichten ist. 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und (…). 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Kurt Gysi Peter Jaggi 

 

 

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