# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5f13f76f-d0d5-5df6-aa97-dab37c2f167e
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-04-05
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 05.04.2022 RT220069
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RT220069_2022-04-05.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: RT220069-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. D. Scherrer, Vorsitzende,  

Oberrichter lic. iur. M. Spahn und Oberrichterin Dr. S. Janssen  

sowie Gerichtsschreiber lic. iur. F. Rieke 

Urteil vom 5. April 2022 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Gesuchsgegner und Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

Kanton Zürich,  
Gesuchsteller und Beschwerdegegner 

vertreten durch Zentrale Inkassostelle der Gerichte,  

 

betreffend Rechtsöffnung 

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts Audienz am Bezirksgericht 
Zürich vom 25. Februar 2022 (EB211533-L) 
 
  

- 2 - 

Erwägungen: 

1. a) Mit Urteil vom 25. Februar 2022 erteilte das Bezirksgericht Zürich 

(Vorinstanz) dem Gesuchsteller in der Betreibung Nr. … des Betreibungsamts Zü-

rich 7 (Zahlungsbefehl vom 22. Oktober 2021) – gestützt auf einen Beschluss der 

Kammer vom 26. April 2021 – für ausstehende Verfahrenskosten definitive 

Rechtsöffnung für Fr. 500.--; die Entscheidgebühr von Fr. 150.-- wurde dem Ge-

suchsgegner auferlegt, unter Vorbezug vom Gesuchsteller (Urk. 10 = Urk. 17; 

dem Gesuchsteller zugestellt am 3. März 2022, Urk. 11b). 

b) Mit Eingabe vom 5. März 2022 wandte sich der Gesuchsgegner an die 

Vorinstanz und machte darin u.a. geltend, die Kostenauflage an ihn sei gesetz-

widrig (Urk. 12 = Urk. 16, S. 2), woraufhin die Vorinstanz diese Eingabe der 

Kammer zukommen liess zur Prüfung, ob diese eine Beschwerde gegen das Ur-

teil vom 25. Februar 2022 darstelle. Da die Eingabe vom 5. März 2022 inhaltlich 

eine Beschwerde darstellt, jedoch formell nicht als Beschwerde bezeichnet war, 

wurde dem Gesuchsgegner am 14. März 2022 Gelegenheit zum Verzicht auf ein 

Beschwerdeverfahren gegeben unter der Ankündigung, dass ansonsten ein sol-

ches eröffnet werde (Urk. 18). Mit Eingabe vom 27. März 2022 erklärte der Ge-

suchsgegner, er sei nicht befugt, über die Durchführung eines Beschwerdeverfah-

rens zu entscheiden (Urk. 19), woraufhin ankündigungsgemäss das vorliegende 

Beschwerdeverfahren zu eröffnen war. Der Eingabe vom 5. März 2022 lässt sich 

der sinngemässe Beschwerdeantrag entnehmen (Urk. 16 S. 2): 

Dispositiv-Ziffer 2 des angefochtenen Urteils (Kostenauflage) sei aufzuheben 
und die Gerichtskosten seien nicht dem Gesuchsgegner aufzuerlegen. 

c) Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen. Da sich die Beschwer-

de sogleich als offensichtlich unbegründet erweist, kann auf weitere Prozesshand-

lungen verzichtet werden (vgl. Art. 322 Abs. 1 ZPO). Am 31. März 2022 erfolgte 

eine weitere Eingabe des Gesuchsgegners (Urk. 21). 

2. Die Eingabe vom 5. März 2022 ist am 11. März 2022 beim Obergericht 

eingegangen (Urk. 16). Die Beschwerdefrist von 10 Tagen (Art. 321 Abs. 2 ZPO) 

ist damit gewahrt. Auf die Beschwerde kann eingetreten werden. 

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3. a) Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und of-

fensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden 

(Art. 320 ZPO). Dabei bedeutet Geltendmachung, dass in der Beschwerde konk-

ret und im Einzelnen dargelegt werden muss, was genau am angefochtenen Ent-

scheid unrichtig sein soll. Das Beschwerdeverfahren ist nicht einfach eine Fort-

setzung des erstinstanzlichen Verfahrens, sondern es dient der Überprüfung des 

angefochtenen Entscheids im Lichte von konkret dagegen vorgebrachten Bean-

standungen. 

b) Im Beschwerdeverfahren umstritten ist einzig die im angefochtenen Ur-

teil entschiedene Kostenauflage an den Gesuchsgegner. Auf die sich nicht darauf 

beziehenden Ausführungen des Gesuchsgegners in seinen Eingaben vom 

5. März 2022 (Urk. 16), 27. März 2022 (Urk. 19) und 31. März 2022 (Urk. 21) 

braucht daher nicht weiter eingegangen zu werden. 

c) Hinsichtlich der vorinstanzlichen Gerichtskosten trägt der Gesuchsgeg-

ner zusammengefasst vor, die Vorinstanz habe ihn wissen lassen, dass er die Be-

ratungsphase siegreich überstanden habe, wofür er sich bedanke. Allerdings 

könnten seine juristischen Berater nicht verstehen, weshalb man ihm eine Ent-

scheidgebühr von Fr. 150.-- auferlegen möchte. Man bitte ihn sogar, den Punkt 2 

der Entscheidung der Bundesgerichtspräsidentin zur endgültigen Beurteilung vor-

zulegen; diese werde nicht verstehen können, weshalb ein solch gesetzeswidriger 

Entscheid getroffen worden sei (Urk. 16 S. 2). 

d) Dass der Gesuchsgegner eine "Beratungsphase siegreich überstan-

den" habe (Urk. 16 S. 2), kann sich nicht auf das vorliegende Verfahren beziehen 

(in diesem gab es keine Beratungsphase und von einem Obsiegen des Gesuchs-

gegners kann keine Rede sein; dazu sogleich); darauf ist nicht weiter einzugehen. 

Die vorinstanzliche Kostenauflage zulasten des Gesuchsgegners ist sodann kei-

neswegs gesetzwidrig, sondern entspricht im Gegenteil den massgeblichen ge-

setzlichen Bestimmungen. Im vorinstanzlichen Rechtsöffnungsverfahren wurde 

dem Gesuchsteller für die betriebene Forderung von Fr. 500.-- definitive Rechts-

öffnung erteilt und ist der Gesuchsgegner entsprechend unterlegen. Die Gerichts-

kosten sind sodann gemäss Art. 106 Abs. 1 ZPO der unterliegenden Partei auf-

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zuerlegen. Dies hat die Vorinstanz getan (Urk. 17 Erwägung 4). Einen Grund für 

eine von der Regel von Art. 106 Abs. 1 ZPO abweichende Kostenverteilung (vgl. 

Art. 106 Abs. 2 und Art. 107 f. ZPO), hat der Gesuchsgegner nicht geltend ge-

macht. Die Vorinstanz hat somit das Recht korrekt angewandt.  

e) Die Beschwerde erweist sich damit als unbegründet. Sie ist demge-

mäss abzuweisen. 

4. a) Für das Beschwerdeverfahren beträgt der Streitwert Fr. 150.--. 

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr ist in Anwendung von Art. 48 i.V.m. Art. 61 

Abs. 1 GebV SchKG auf Fr. 80.-- festzusetzen.  

b) Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens sind ausgangsgemäss 

dem unterliegenden Gesuchsgegner aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). 

c) Für das Beschwerdeverfahren sind keine Parteientschädigungen zuzu-

sprechen, dem Gesuchsgegner zufolge seines Unterliegens, dem Gesuchsteller 

mangels relevanter Umtriebe (Art. 106 Abs. 1, Art. 95 Abs. 3 ZPO). 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 80.-- festgesetzt. 

3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden dem Gesuchsgegner 

auferlegt. 

4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Gesuchsteller unter Beilage 

des Doppels von Urk. 16, und an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein. 

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Die vorinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermö-
gensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 150.--. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 

 
Zürich, 5. April 2022 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. F. Rieke 
 

 
versandt am: 
ip 

	Urteil vom 5. April 2022
	Erwägungen:
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 80.-- festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden dem Gesuchsgegner auferlegt.
	4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Gesuchsteller unter Beilage des Doppels von Urk. 16, und an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...