# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 69c5838d-ead9-5ce3-b170-53b1e94e324d
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-12-02
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 02.12.2024 SK.2024.60
**Docket/Reference:** SK.2024.60
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_SK-2024-60_2024-12-02

## Full Text

Rückweisung der Anklageschrift;;Rückweisung der Anklageschrift;;Rückweisung der Anklageschrift;;Rückweisung der Anklageschrift

Beschluss vom 2. Dezember 2024 
Strafkammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stefan Heimgartner, Vorsitz 

Martin Stupf und Alberto Fabbri, 

Gerichtsschreiber David Heeb  

Parteien  BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten 

durch Staatsanwalt des Bundes Manuel Knellwolf 

 

 
gegen 

 

  
1. A., amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt Marco Uf-

fer 

 

2. B., amtlich verteidigt durch Rechtsanwältin Viviane 

Andrea Hasler 

 

Gegenstand  
Rückweisung der Anklageschrift 

  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

Geschäftsnummer:  SK.2024.60 

- 2 - 

SK.2024.60 

Die Strafkammer erwägt: 

1. Mit Schreiben vom 28. Oktober 2024 übermittelte die Bundesanwaltschaft zwei 

Anklageschriften im abgekürzten Verfahren betreffend A. und B. wegen qualifi-

zierter Geldwäscherei (Art. 305bis Ziff. 1 i.V.m. Ziff. 2 StGB) mit den Akten an die 

Strafkammer des Bundesstrafgerichts. 

2.  

2.1 Die Bestimmungen über die Vorbereitung der Hauptverhandlung im ordentlichen 

erstinstanzlichen Verfahren gemäss Art. 329 StPO sind auf die Hauptverhand-

lung des abgekürzten Verfahrens anwendbar, vorbehaltlich der Sonderregeln in 

Art. 361 und Art. 362 StPO (PERRIN/PREUX, Commentaire romand CPP, 2e éd., 

2019, N. 3 et 4 ad art. 361 CPP; BGE 139 IV 233 E. 2.5.1; siehe auch Botschaft 

des Bundesrates zur Vereinheitlichung des Strafprozessrechts, in BBl 2006 

1057, 1272). Eine Rückweisung der Anklage steht der erneuten Durchführung 

eines abgekürzten Verfahrens nicht entgegen (vgl. SCHWARZENEGGER, Zürcher 

Kommentar, 3. Aufl. 2020, Art. 362 StPO N. 8). Dies gilt a fortiori bei Rückwei-

sungen der Anklage im abgekürzten Verfahren zur formellen Korrektur i.S. von 

Art. 329 Abs. 2 SPO. 

2.2 Das Gericht hat sich gemäss Art. 329 Abs. 1 lit. a StPO von Amtes wegen zu 

vergewissern, dass die Anklageschrift und die Akten ordnungsgemäss erstellt 

sind (GREINER/JAGGI, Basler Kommentar, 3. Aufl. 2023, Art. 361 StPO N. 6). Ge-

mäss Art. 360 Abs. 1 lit. a StPO hat die Anklageschrift im abgekürzten Verfahren 

unter anderem die Angaben nach Art. 325 StPO zu enthalten. Art. 325 StPO de-

finiert, welche Informationen die Anklageschrift zu enthalten hat und spezifiziert 

insbesondere, auf welche Weise der Sachverhalt i.S. des Anklageprinzips ge-

mäss Art. 9 StPO (siehe E. 2.3) zu umschreiben ist (HEIMGARTNER/NIGGLI, Basler 

Kommentar, 3. Aufl. 2023, Art. 325 StPO N. 1). Das Gericht sistiert das Verfahren 

und weist, falls erforderlich, die Anklage zur Ergänzung oder Berichtigung an die 

Staatsanwaltschaft zurück, wenn sich aufgrund dieser Prüfung oder später im 

Verfahren ergibt, dass ein Urteil zurzeit nicht ergehen kann (Art. 329 Abs. 2 

StPO). Das Gericht entscheidet, ob ein sistierter Fall bei ihm hängig bleibt 

(Art. 329 Abs. 3 StPO).  

2.3 Nach dem aus Art. 29 Abs. 2 und Art. 32 Abs. 2 BV sowie aus Art. 6 Ziff. 1 und 

Ziff. 3 lit. a und b EMRK abgeleiteten und in Art. 9 Abs. 1 StPO festgeschriebenen 

Anklagegrundsatz bestimmt die Anklageschrift den Gegenstand des Gerichts-

verfahrens (Umgrenzungsfunktion). In der Anklageschrift sind (unter anderem) 

die der beschuldigten Person vorgeworfenen Taten mit Beschreibung von Ort, 

Datum, Zeit, Art und Folgen der Tatausführung möglichst kurz, aber genau zu 

bezeichnen (Art. 325 Abs. 1 lit. f StPO). Durch klare Umgrenzung des 

- 3 - 

SK.2024.60 

Prozessgegenstands und Vermittlung der für die Verteidigung notwendigen 

Informationen soll dem Betroffenen ein faires Verfahren garantiert werden. 

Entscheidend ist, dass der Beschuldigte genau weiss, was ihm konkret 

vorgeworfen wird, damit er seine Verteidigungsrechte angemessen ausüben 

kann (BGE 149 IV 128 E. 1.2, 133 IV 235 E. 6.2 f.; Urteile des Bundesgerichts 

6B_959/2022 vom 7. August 2023 E. 2.1; 6B_209/2010 vom 2. Dezember 2010 

E. 2.4; 6B_794/2007 vom 14. April 2008, E. 2.1, je m.w.H.). 

3. Die Bundesanwaltschaft wirft den Beschuldigten zusammenfassend vor, zwi-

schen Frühjahr 2019 und Juni 2023 gemeinsam als Teil eines insbesondere in 

Italien, Deutschland, Holland, der Türkei, den Arabischen Emiraten und der 

Schweiz konspirativ agierenden Netzwerks in 87 Fällen verbrecherische Vermö-

genswerte in der Höhe von EUR 34 Millionen, CHF 1 Million sowie Gold im Um-

fang von rund 830 Kilogramm in Missachtung geltender Deklarationspflichten 

verschoben zu haben. Sie hätten dadurch Vermögenswerte verbrecherischer 

Herkunft gewerbsmässig gewaschen. 

Die Anklageschriften sind aus den folgenden Gründen zu beanstanden: 

3.1 Ausländische Vortaten 

a) Den Anklagen ist in Bezug auf die kriminelle Herkunft der Vermögenswerte zu 

entnehmen, dass das grenzüberschreitend verschobene und gewaschene Bar-

geld aus dem qualifizierten, internationalen Betäubungsmittelhandel stamme, 

was die Beschuldigten gewusst oder zumindest billigend in Kauf genommen hät-

ten. Die Vermögenswerte würden aus dem bestens organisierten Betäubungs-

mittelschmuggel von Südamerika nach Europa bzw. Betäubungsmittelhandel in 

Europa im grossen Stil herrühren. 

b) Der Geldwäschereitatbestand setzt aufgrund seines akzessorischen Charak-

ters neben dem Nachweis der Geldwäschereihandlung sowohl den Nachweis der 

Vortat – eines Verbrechens i.S.v. Art. 10 Abs. 2 StGB – als auch den Nachweis, 

dass die Vermögenswerte aus eben dieser Vortat herrühren, voraus 

(vgl. BGE 136 IV 179; 126 IV 255 E. 3a). Der Täter wird auch bestraft, wenn diese 

Vortat im Ausland begangen wurde und diese auch am Begehungsort strafbar ist 

(Art. 305bis Ziff. 3 StGB). Damit findet das Prinzip der doppelten Strafbarkeit An-

wendung (BGE 136 IV 179; 126 IV 255 E. 3a und 3b/aa). Gemäss Rechtspre-

chung des Bundesgerichts ist die verbrecherische Herkunft der Vermögenswerte 

nicht strikte zu beweisen; das Bundesgericht fordert lediglich eine lockere Ver-

bindung zwischen dem Delikt, aus dem die Vermögenswerte stammen, und der 

Geldwäscherei. Insbesondere müssen weder der Täter noch die genauen Um-

stände der Vortat bekannt sein. Es genügt die Gewissheit, dass die Vermögens-

werte aus einem Verbrechen stammen. Folglich ist kein strikter 

http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=anklagegrundsatz+stpo&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-235%3Ade&number_of_ranks=0#page235

- 4 - 

SK.2024.60 

Einzeltatnachweis erforderlich. Die gewaschenen Werte müssen aber in einem 

adäquaten Kausalzusammenhang zur Vortat stehen (BGE 137 IV 80). Soweit wie 

aufgrund der Akten- und Beweislage möglich, sind in der Anklageschrift diesbe-

zügliche Anhaltspunkte darzutun.  

c) Die ausländischen Vortaten sind mit der Nennung des Herkunftskontinents 

(Südamerika) der Betäubungsmittel und deren grossen Handel in Europa (u.a. 

Italien, Niederlande) lediglich rudimentär umschrieben. Den Anklageschriften 

sind keine Angaben zum konkreten Herkunftsland, zur Art und zum Umfang der 

Drogen aus dem internationalen Betäubungsmittelhandel zu entnehmen. Eine 

prima facie-Sichtung der Akten ergibt, dass die polizeilichen Berichte diesbezüg-

liche spezifische Hinweise enthalten (Rubriken 10; BA 10.1.2.1.0009]), mithin die 

Beweislage hinreichend erscheint, um die Vortaten in tatbestandsmässiger Hin-

sicht konkreter zu umschreiben. Die objektiven Sachverhaltselemente des quali-

fizierten Drogenhandels sollten daher in örtlicher, zeitlicher und mengenmässiger 

Hinsicht approximativ umschrieben werden. Auch sollte die Anklageschrift An-

haltspunkte enthalten, die den Trail zwischen den Drogengeldern und den gewa-

schenen Geldern ansatzweise nachvollziehen lassen.  

Die ausländischen Vortaten sind insgesamt nicht zureichend umschrieben, wes-

halb die dem Anklageprinzip inhärente Informationsfunktion verletzt ist. Auch feh-

len in den Anklageschriften Angaben zum ausländischen Recht (bspw. nieder-

ländisches und/oder italienisches Recht), was bei ausländischen Vortaten Sach-

verhalts-/Beweisthema bildet. In diesem Sinne sind in Nachachtung des Anklage- 

und Legalitätsprinzips auch die einschlägigen ausländischen Strafnormen (inkl. 

Übersetzung) anzugeben. 

3.2 Teilnahmeform 

Die in den Anklageschriften umschriebene Teilnahmeform der Mittäterschaft ent-

hält folgende Unklarheiten: 

a) Den Anklageschriften ist bei der Umschreibung der Tathandlungen einleitend 

zu entnehmen, die Beschuldigten hätten in Mittäterschaft gehandelt («aufgrund 

eines gemeinsam getragenen Tatentschlusses und gemeinsamer Planung sowie 

durch gleich massgebliches, arbeitsteiliges Zusammenwirken bei der Tatausfüh-

rung, wobei jeder mit den Tathandlungen des anderen einverstanden war»). 

Nebst der lehrbuchartigen Wiedergabe der charakteristischen Merkmale für eine 

mittäterschaftliche Tatbegehung erschöpfen sich die Anklagen im Wesentlichen 

in der Feststellung, dass verschiedentlich A. und vornehmlich B. die Vermögens-

werte verbrecherischer Herkunft vom Ausland in die Schweiz gebracht und so-

dann gemeinsam erneut grenzüberschreitend verschoben hätten. Wie, wann und 

wo die gemeinsame Tatplanung zustande gekommen und was das arbeitsteilige 

Zusammenwirken bezüglich der Tatausführung gewesen sein soll, wird hingegen 

nicht mit der erforderlichen Klarheit umschrieben. Mit anderen Worten fehlt in den 

- 5 - 

SK.2024.60 

Anklageschriften die zureichende Umschreibung der vom gemeinsamen Tatent-

schluss getragenen individualisierten Tatbeiträge. 

b) Wie bereits erwähnt, wirft die Anklage dem Beschuldigten B. formell – auf zu-

meist abstrakte Weise – mittäterschaftliche Tatbegehung vor (siehe E. 3.2a). Im 

Rahmen der rechtlichen Würdigung ist indes eine Prüfung einer «blossen» Ge-

hilfenschaft indiziert, umschreiben doch die konkreten Ausführungen mehrheit-

lich funktional untergeordnete Tatbeiträge. Laut Anklage soll beispielsweise B. 

als Angestellter von A. und in dessen Auftrag die Fahrten mit den inkriminierten 

Vermögenswerten vom Ausland in die Schweiz ausgeführt haben. Aus der An-

klage sollte hervorgehen, warum B. trotz des umschriebenen Unterordnungsver-

hältnisses, welche er als weisungsgebundener Kurier offensichtlich innehatte, 

dennoch eine bedeutende Rolle als Mittäter zukommen soll. Ausserdem fällt auf, 

dass die Anklageschrift betreffend A. im Unterschied zu jener betreffend B. den 

Zusatz erhält, dass er einen Gewinn von CHF 500’000 erzielt habe. Angesichts 

des Umstands, dass eine partizipative Gewinnaufteilung charakteristisches 

Merkmal der Mittäterschaft bildet, sollte die Anklage umschreiben, aus welchen 

anderen, kompensatorischen Gründen B. in objektiver und subjektiver Hinsicht 

eine massgebliche Rolle bei der Tatentschlussfassung, -planung oder -ausfüh-

rung eingenommen hat, sodass er als Mittäter zu betrachten ist.  

 Schliesslich ist vor dem Hintergrund der mittäterschaftlich angeklagten Tatbege-

hung nur schwer nachvollziehbar, weshalb die ausgehandelten Strafmasse – 

Freiheitsstrafe von 36 Monaten bei A. und bedingte Freiheitsstrafe von 18 Mona-

ten bei B. – eine solche eklatante Diskrepanz aufweisen und ausschliesslich bei 

A. die Begründung einer Ersatzforderung von CHF 500'000 beantragt wird, soll 

doch der deliktische Gewinn gemeinsam erwirtschaftet worden sein. 

c) Aufgrund der aufgezeigten Inkonsistenz lässt sich die strafrechtliche Relevanz 

der einzelnen Tatbeiträge nicht beurteilen. Insofern genügt die Anklage ihrer In-

formationsfunktion nicht und verletzt auch in diesen Punkten den Anklagegrund-

satz. 

3.3 Strafmasse 

a) In den Urteilsvorschlägen werden bei gewaschenen Vermögenswerten von 

umgerechnet rund CHF 55 Millionen Freiheitsstrafen von 36 bzw. 18 Monaten 

beantragt (siehe E. 3.2b). 

b) Das Gericht befindet grundsätzlich frei darüber, ob die beantragten Sanktionen 

angemessen sind. Die Gerichte stehen angesichts ihrer wichtigen Kontrollfunk-

tion im abgekürzten Verfahren in der Pflicht, das vereinbarte Strafmass verant-

wortungsbewusst und umfassend zu überprüfen und gegebenenfalls – vorbehalt-

lich allfälliger Nachverhandlungen – zurückzuweisen, sollten sie der Ansicht sein, 

es sprenge den gesetzlich zulässigen Ermessensspielraum. Da das 

- 6 - 

SK.2024.60 

staatsanwaltliche Ermessen und die Absprachen ohne entsprechende Dokumen-

tation aber nur schwer überprüfbar sind, wäre es für eine wirksame richterliche 

Kontrolle zu begrüssen, wenn die Höhe des vereinbarten Strafmasses nachvoll-

ziehbar erscheint. In diesem Sinne werden im Kanton Zürich die staatsanwalt-

schaftlichen Überlegungen zur Festlegung des Strafmasses, welches hypothe-

tisch im ordentlichen Verfahren beantragt würde, aktenkundig gemacht (vgl. Wei-

sungen der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich vom 10. Juli 2024, Ziff. 

14.3.2; GIGER, Die Unverwertbarkeit der Erklärungen nach Art. 362 Abs. 4 StPO: 

Rückschluss auf das Strafmassermessen der Staatsanwaltschaft im abgekürzten 

Verfahren? – Besprechung von BGE 144 IV 189, forumpoenale, 2019, S. 78 

m.w.H.). 

c) In den Akten fehlen Hinweise der Bundesanwaltschaft zu den Überlegungen 

zur Festlegung der Strafmasse. Die Bundesanwaltschaft wird daher eingeladen 

in einer Notiz darzulegen, welche Kriterien i.S.v. Art. 47 f. StGB der ausgehan-

delten Strafhöhe zu Grunde liegen (Bewertung des Verschuldens etc., Umfang 

der Reduktion aufgrund des Geständnisses bzw. abgekürzten Verfahrens) und 

die Überlegungen zum Verzicht auf den Widerruf der bedingten Vorstrafe von A. 

4. Im Ergebnis sind die Anklagen wegen Verletzung des Anklagegrundsatzes und 

zur frei gestellten Begründung der Strafmasse an die Bundesanwaltschaft zu-

rückzuweisen (Art. 360 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 325 und Art. 329 Abs. 2 StPO). 

5. Das Verfahren ist zu sistieren. 

6. Die Strafkammer vermag den für die Überarbeitung der Anklagen im abgekürzten 

Verfahren erforderlichen Aufwand nicht abzuschätzen, zumal es der Anklagebe-

hörde obliegt, den konkreten Umfang der Anklagen zu bestimmen. Bei dieser 

Sachlage ist es angezeigt, die Rechtshängigkeit bis zur (Wieder-) Einreichung 

der Anklagen im abgekürzten Verfahren wieder auf die Bundesanwaltschaft zu 

übertragen (Art. 329 Abs. 3 StPO). Die Akten (SV.19.1054) sind daher an die 

Bundesanwaltschaft zurückzugeben. 

7. Für diesen Beschluss sind keine Kosten zu erheben. 

  

- 7 - 

SK.2024.60 

Die Strafkammer beschliesst: 

1. Die Anklagen werden zur Verbesserung im Sinne der Erwägungen an die Bundes-

anwaltschaft zurückgewiesen. 

2. Das Verfahren SK.2024.60 wird sistiert. 

3. Die Rechtshängigkeit geht an die Bundesanwaltschaft über. 

4. Für diesen Beschluss werden keine Kosten erhoben. 

5. Dieser Beschluss wird den Parteien schriftlich mitgeteilt. 

Im Namen der Strafkammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Vorsitzende Der Gerichtsschreiber 

 

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts 

Gegen Verfügungen und Beschlüsse sowie die Verfahrenshandlungen der Strafkammer des Bundesstrafge-

richts als erstinstanzliches Gericht, ausgenommen verfahrensleitende Entscheide, kann innert 10 Tagen 

schriftlich und begründet Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts geführt werden 

(Art. 393 Abs. 1 lit. b und Art. 396 Abs. 1 StPO; Art. 37 Abs. 1 StBOG). 

 

Mit der Beschwerde können gerügt werden: a. Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Miss-

brauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung; b. die unvollständige oder unrichtige 

Feststellung des Sachverhalts; c. Unangemessenheit (Art. 393 Abs. 2 StPO). 

Einhaltung der Fristen 

Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist bei der Strafbehörde abgegeben oder zu deren Handen 

der Schweizerischen Post, einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung oder, im 

Falle von inhaftierten Personen, der Anstaltsleitung übergeben werden (Art. 91 Abs. 2 StPO). 

 

 

  Versand: 2. Dezember 2024