# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e2537d6c-a6c3-5f89-8a58-d3020ee0b303
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-08-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.08.2009 C-199/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-199-2008_2009-08-21.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-199/2008
{T 0/2}

A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d  v o m  2 1 . 
A u g u s t  2 0 0 9

Einzelrichter Beat Weber, 
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

Fürsorgestiftung der BSS Thermo Bettwaren AG, 
Kaltenbachstrasse 24, 8260 Stein am Rhein,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Kurt C. Schweizer, 
Rotfluhstrasse 91, 8702 Zollikon,
Beschwerdeführerin,

gegen

1. D._______,
2. B._______,
3. S._______,
alle vertreten durch D._______,
Beschwerdegegner,

Amt für berufliche Vorsorge und Stiftungen des 
Kantons Zürich (BVS),
Nordstrasse 20, Postfach, 8090 Zürich,
Vorinstanz

Ausrichtung einer Austrittsleistung 
(Aufsichtsbeschwerde); Verfügung des Amtes für 
berufliche Vorsorge vom 5. Dezember 2007.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-199/2008

Das  Bundesverwaltungsgericht  stellt  fest  und  zieht  in 
Erwägung, 

dass das Amt für berufliche Vorsorge und Stiftungen des Kantons Zü-
rich (BVS) mit Verfügung vom 5. Dezember 2007, in Gutheissung der 
Aufsichtsbeschwerde von D._______, B._______ und S._______ (Dis-
positivziffer  I.),  die  Fürsorgestiftung  der  BSS Thermo Bettwaren  AG 
angewiesen hat, diesen Personen eine gesetzeskonforme Austrittsleis-
tung  (Freizügigkeitsleistung)  auszurichten  (Dispositivziffer  II.)  sowie 
ihre Statuten (insbesondere Art. 4) und Reglemente (insbesondere Ziff. 
8.2.1 Hilfsfondsreglement) anzupassen (Dispositivziffer III.),

dass die Fürsorgestiftung der BSS Thermo Bettwaren AG (Beschwer-
deführerin)  diese  Verfügung  mit  Beschwerde  vom  10. Januar 2008 
beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,

dass  sich  die  Zuständigkeit  des  Bundesverwaltungsgerichts  gemäss 
Art.  31  und  33 Bst.  i  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17. Juni 
2005  (VGG,  SR  173.32)  in  Verbindung  mit  Art.  74  Abs.  1  des 
Bundesgesetzes  vom  25.  Juni  1982  über  die  berufliche  Alters-, 
Hinterlassenen-  und  Invalidenvorsorge  (BVG,  SR  831.40)  ergibt, 
sofern,  wie vorliegend,  keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben 
ist, 

dass die  Beschwerdeführerin  mit  schriftlicher  Erklärung vom 23. Juli 
2009 die Beschwerde vom 10. Januar 2008 zurückgezogen hat mit der 
Begründung,  es habe eine aussergerichtliche Einigung zwischen den 
Parteien  stattgefunden,  weshalb  sie  dem  Bundesverwaltungsgericht 
beantrage,  das  Verfahren  sei  zufolge  Rückzugs  als  gegenstandslos 
abzuschreiben,

dass  sich  die  Beschwerdeführerin  dabei  auf  eine  zwischen  den 
Parteien getroffene Vereinbarung vom 3. Juli  2009 stützt,  aus der im 
Wesentlichen hervorgeht, dass die Beschwerdeführerin per Saldo aller 
Ansprüche Austrittsleistungen per 30. Juni 2009 von Fr. 58'269.23 an 
den Beschwerdegegner 1, Fr. 38'697.25 an den Beschwerdegegner 2 
und Fr. 29'360.71 an den Beschwerdegegner 3 ausrichtet, 

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren 
als  durch  Rückzug  gegenstandslos  geworden  abzuschreiben  ist 
(Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), 

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dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden kön-
nen,  wenn,  wie  hier,  ein  Rechtsmittel  ohne erheblichen Aufwand für 
das Gericht durch Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a des Reglements 
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),

dass der Beschwerdeführerin der Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-, den 
sie gemäss Zwischenverfügung vom 21. Januar 2008 am 31. Januar 
2008 einbezahlt hat, zurückzuerstatten ist,

dass den obsiegenden Beschwerdegegnern eine von der Beschwerde-
führerin zu entrichtende Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 64 
Abs. 2 VwVG; Art. 7 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 15 VGKE),

dass  die  Parteien,  die  Anspruch  auf  Parteientschädigung  erheben, 
dem  Gericht  vor  dem  Entscheid  eine  detaillierte  Kostennote 
einzureichen haben (Art. 14 Abs. 1 VGKE),

dass  die  Beschwerdeführerin  mit  Eingabe  vom  23.  Juli  2009  eine 
detaillierte  Kostennote des Vertreters  der Beschwerdegegner  vom 3. 
Juli  2009  eingereicht  hat,  aus  welcher  hervorgeht,  dass  dieser  eine 
Entschädigung  von  Fr.  20'000.-  per  Saldo  aller  Ansprüche  gemäss 
Vereinbarung mit der Beschwerdeführerin geltend macht, 

dass  die  Beschwerdeführerin  dem  Bundesverwaltungsgericht  bean-
tragt, es sei  bei  der Zusprechung der Parteientschädigung auf diese 
Kostennote,  auf  welche  sich  die  Parteien  aussergerichtlich  geeinigt 
hätten, abzustellen,

dass somit die Frage der Parteientschädigung unter den Parteien nicht 
streitig ist und sich auch nach Einsicht in die Akten keine Anhaltspunk-
te ergeben, weshalb dem Antrag der Beschwerdeführerin nicht gefolgt 
werden sollte.

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Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos 
abgeschrieben.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der Beschwerdeführerin 
wird  der  geleistete Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-  nach Eintritt  der 
Rechtskraft des vorliegenden Entscheids zurückerstattet. 

3.
Die  Beschwerdeführerin  wird  verpflichtet,  den  Beschwerdegegnern 
eine Parteientschädigung von Fr. 20'000.- zu bezahlen.

4.
Dieser Entscheid geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Beschwerdegegner (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Gerichtsurkunde)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern,  Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 

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die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Be-
weismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen 
hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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