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**Case Identifier:** 3b63f099-a818-596e-9f23-e89a0763176e
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-11-27
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 27.11.2018 PS180214
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS180214_2018-11-27.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    

 
 

Geschäfts-Nr.: PS180214-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichter lic. iur. 

et phil. D. Glur und Oberrichter Dr. P. Higi sowie Gerichtsschreiberin 

MLaw R. Schneebeli 

Urteil vom 27. November 2018 

in Sachen 

 

A._____,  
Schuldner und Beschwerdeführer, 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ und / oder Rechtsanwalt MLaw 

X2._____, 

 

gegen 

 

B._____ Kranken- und Unfallversicherungen AG,  
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin, 

 
betreffend Konkurseröffnung 

 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes in Konkurssachen des Bezirks-
gerichtes Winterthur vom 22. Oktober 2018 (EK180577) 
 

- 2 - 

Erwägungen: 
 

1. 

1.1. Mit Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes Winterthur vom 

22. Oktober 2018,15:45 Uhr, wurde über den Schuldner und Beschwerdeführer 

(fortan Schuldner) der Konkurs eröffnet für eine Forderung der Gläubigerin und 

Beschwerdegegnerin (fortan Gläubigerin) in der Höhe von Fr. 3'756.95 ein-

schliesslich Zinsen und bisherige Betreibungskosten (act. 3 = act. 7 = act. 8/5, 

nachfolgend zitiert als act. 7). 

1.2. Mit Beschwerde vom 5. November 2018 (Datum Poststempel) beantragte 

der Schuldner rechtzeitig die Aufhebung des Konkurses unter Kosten- und Ent-

schädigungsfolgen zu Lasten der Gläubigerin (zzgl. MwSt.) und stellte einen An-

trag um Erteilung der aufschiebenden Wirkung für die Beschwerde (act. 2 S. 2). 

Mit Verfügung vom 6. November 2018 wurde der Beschwerde einstweilen die 

aufschiebende Wirkung zuerkannt (act. 10, Dispositivziffer 1). Auf eine Fristanset-

zung zur Leistung eines Kostenvorschusses konnte verzichtet werden, da der 

Schuldner die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 750.00 bereits vorge-

schossen hatte (act. 9). Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen  

(act. 8/1 - 6). Das Verfahren ist spruchreif. 

2. 

2.1. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Konkurseröffnung im Beschwer-

deverfahren aufgehoben werden, wenn der Schuldner mit dem Einlegen des 

Rechtsmittels seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden einen 

der drei gesetzlich vorgesehenen Konkurshinderungsgründe (Tilgung, Hinterle-

gung oder Gläubigerverzicht) nachweist. Neue Behauptungen und Urkundenbe-

weise über konkurshindernde Tatsachen sind im Beschwerdeverfahren unbe-

schränkt zugelassen, unabhängig davon, ob sie vor oder nach dem erstinstanzli-

chen Entscheid ergangen sind. Jedoch muss die Begründung samt Belegen voll-

ständig innert der zehntägigen Beschwerdefrist erfolgen (Art. 321 ZPO). Da es 

sich bei der Beschwerdefrist um eine gesetzliche Frist handelt, ist die Gewährung 

einer Fristerstreckung bzw. einer Nachfrist ausgeschlossen (Art. 144 Abs. 1 ZPO). 

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2.2. Der Schuldner hat belegt, dass er am 5. November 2018 Fr. 3'756.95 an 

die Gläubigerin überwiesen und damit die der Konkurseröffnung zugrunde liegen-

de Forderung inkl. Zins und Betreibungskosten bezahlt hat (vgl. act. 5/7). Sodann 

hat der Schuldner mit einer entsprechenden Bestätigung des Konkursamtes 

C._____ vom 1. November 2018 belegt, beim Konkursamt die Kosten des Kon-

kursgerichtes und des Konkursverfahrens bis zu einer allfälligen Konkursaufhe-

bung mit einer Zahlung von Fr. 500.– sichergestellt zu haben (act. 5/9). Mit Zah-

lung vom 2. November 2018 hat der Schuldner zudem einen Kostenvorschuss 

von Fr. 750.00 für das Beschwerdeverfahren geleistet (act. 5/3 und act. 9). Damit 

gelingt es dem Schuldner, den Konkursaufhebungsgrund der Tilgung im Sinne 

von Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1 SchKG nachzuweisen. 

2.3 Um die Aufhebung der Konkurseröffnung zu erreichen, hat der Schuldner 

überdies seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen. Zahlungsfähigkeit bedeu-

tet, dass ausreichend liquide Mittel vorhanden sind, mit denen die Gläubiger bei 

Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden können. Der Schuldner hat deshalb 

aufzuzeigen, dass er in der Lage ist, in näherer Zukunft seinen laufenden Ver-

bindlichkeiten nachzukommen sowie die bestehenden Schulden abzutragen. 

Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen den Schuldner noch nicht 

als zahlungsunfähig erscheinen. Anders verhält es sich jedoch, wenn keine An-

haltspunkte für eine Verbesserung der finanziellen Lage zu erkennen sind und der 

Schuldner deshalb auf nicht absehbare Zeit hinaus als illiquid erscheint. Auch 

wenn der Schuldner die Zahlungsfähigkeit nicht strikt beweisen, sondern nur 

glaubhaft machen muss, so genügen seine Behauptungen dazu allein nicht. Er 

muss die Angaben durch objektive Anhaltspunkte untermauern, so dass das Ge-

richt den Eindruck hat, die Behauptungen seien zutreffend, ohne das Gegenteil 

ausschliessen zu müssen (BGE 132 III 715 E. 3.1.; BGE 132 III 140 E. 4.1.2; 

BGer 5A_297/2012 vom 10. Juli 2012 E. 2.3). Nach Praxis der Kammer genügt es 

zur Annahme der Zahlungsfähigkeit, wenn glaubhaft gemacht ist, dass der 

Schuldner die aktuell dringendsten Verpflichtungen bedienen kann und innert 

längstens zwei Jahren neben den laufenden Verbindlichkeiten auch die vorbeste-

henden Schulden wird abtragen können (OGer ZH PS140068 vom 29. April 

2014). Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzielle 

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Lage eines Schuldners gibt insbesondere ein Auszug aus dem Betreibungsregis-

ter. 

2.4.1 Im Zusammenhang mit dem von ihm eingereichten Betreibungsregister-

auszug vom 25. Oktober 2018 macht der Schuldner in seiner Beschwerde im We-

sentlichen geltend, die daraus ersichtlichen offenen Betreibungen in der Höhe von 

total Fr. 59'217.10 seien um Fr. 4'429.65 reduziert worden, da die Betreibung 

Nr. 1 vom 16. Oktober 2017 aktuell nur noch ca. Fr. 1'700.– betrage. Weiter seien 

von den im Betreibungsregisterauszug aufgeführten Betreibungen im Gesamtbe-

trag von Fr. 59'217.10 die Betreibungen der D._____ AG vom 21. September 

2016 und vom 22. September 2016 in der Höhe von gesamthaft Fr. 21'402.05 ab-

zuziehen. Über diese Forderungen habe er (der Schuldner) eine mündliche Eini-

gung mit der D._____ AG erzielt und ohnehin sei die Frist für eine Konkurseröff-

nung nach Art. 166 Abs. 2 SchKG für diese Betreibungen längst abgelaufen. So-

mit beliefen sich die massgeblichen offenen Forderungen im Betreibungsregister-

auszug vom 25. Oktober 2018 noch auf gesamthaft Fr. 33'385.40 (vgl. act. 2 

Rz. 18 f.). 

 Weiter führt der Schuldner zu den ausgewiesenen Betreibungen allgemein 

aus, es handle sich bei den in Betreibung gesetzten Forderungen mehrheitlich um 

private Forderungen und nicht um geschäftlich begründete Schulden. Zudem 

reichten die offenen Betreibungen lediglich bis zum 21. September 2016 zurück, 

da er seine Schulden in der Vergangenheit regelmässig abbezahlt habe (act. 2 

Rz. 21. f.). Dies zeige einerseits seinen Willen, seine Schulden zurückzahlen zu 

wollen und andererseits auch sein entsprechendes langfristiges Können. Hinsicht-

lich der offenen Betreibungen handle es sich lediglich um eine temporäre Illiquidi-

tät, denn er erhebe nicht systematisch Rechtsvorschlag (vgl. act. 2 Rz. 23 - 25). 

Zu den einzelnen offenen Betreibungen erläutert der Schuldner im Weiteren, ob 

diese geschäftlich oder privat begründet sind. Dabei deklariert der Schuldner nur 

die Betreibungen Nrn. 2 vom 30. Juni 2017, Nr. 3 vom 9. April 2018, Nr. 4 vom 

22. Juni 2016 und Nr. 5 vom 21. September 2018 als geschäftlich begründet; alle 

anderen Forderungen, insbesondere auch die Konkursforderung der Gläubigerin 

- 5 - 

(Betreibung Nr. 6 vom 9. April 2018), beruhen nach Angaben des Schuldners auf 

privaten Anschaffungen/Ausgaben (vgl. act. 2 Rz. 26 - 33). 

2.4.2 Im Zusammenhang mit seiner Zahlungsfähigkeit führt der Schuldner so-

dann weiter aus, er werde die im Betreibungsregisterauszug aufgeführten offenen 

Forderungen im Falle des Widerrufes der Konkurseröffnung auf einen Schlag be-

gleichen können. Herr E._____, wohnhaft an der … [Adresse], sei bereit, ihm ein 

unverzinsliches Darlehen im Betrag von Fr. 40'000.– zu gewähren. Das Darlehen 

sei bereits auf das Konto seiner Ehefrau mit der Nr. … bei der F._____ AG [Bank] 

ausgezahlt bzw. hinterlegt worden mit der Anweisung, nach erfolgtem Widerruf 

des Konkurses über den Schuldner die gesamte Darlehenssumme auf das Konto 

desselben weiter zu überweisen. Das Darlehen dürfe ausschliesslich für die 

Schuldentilgung verwendet werden. Die monatliche Rückzahlung erfolge in 48 

monatlichen Raten à Fr. 850.–. Mit diesem Mechanismus – so der Schuldner wei-

ter – sei die Tilgung aller in Betreibung gesetzten Forderung inkl. Kosten, welche 

noch nicht beglichen wurden, sichergestellt (vgl. zum Ganzen act. 2 Rz. 35 - 38). 

Diese Ausführungen belegt der Schuldner anhand des Darlehensvertrages vom 2. 

November 2018 (act. 5/10) und einer Bescheinigung der F._____ AG über den 

Kontosaldo des Sparkontos Nr. …, lautend auf die Ehefrau des Schuldners, per 

5. November 2018 über Fr. 40'000.– (act. 5/11). 

2.4.3 Im Weiteren äussert sich der Schuldner in der Beschwerde zu den Ge-

schäftszahlen seiner Einzelunternehmung und macht diesbezüglich geltend, so-

wohl aus der Jahresrechnung 2017 als auch aus der vorläufigen Jahresrechnung 

2018 (bis zum Oktober 2018) gehe ein Betriebsertrag von Fr. 77'210.55 bei einem 

Reingewinn von Fr. 52'014.55 (Jahr 2017) bzw. ein Betriebsertrag von 

Fr. 74'069.15 bei einem Reingewinn von Fr. 48'555.25 (Jahr 2018) hervor. Der 

Reingewinn habe dabei jeweils dem Lohn entsprochen, welchen er (der Schuld-

ner) sich ausbezahlt habe. Dieser habe im Jahr 2018 gesteigert werden können 

und der Schuldner sie zuversichtlich, dass er seine Umsätze und damit seinen 

Lohn weiter erhöhen können werde (act. 2 Rz. 40). Weitere offene Kreditoren 

würden, abgesehen von den in Betreibung gesetzten Forderungen und solchen 

für Kleinmaterial in unbedeutendem Umfang nicht bestehen. Indes verfüge er ak-

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tuell noch über zwei offene Debitoren im Gesamtbetrag von Fr. 14'143.–, nament-

lich gegenüber der G._____ AG, … [Ortschaft], sowie gegenüber der H._____ 

Schreinerei, … [Ortschaft], welche zeitnah bezahlt würden (act. 2 Rz. 39 - 42). 

2.4.5 Schliesslich macht der Schuldner sinngemäss geltend, seine Liquiditäts-

schwierigkeiten seien massgeblich dadurch begründet, dass der Beginn der Selb-

ständigkeit und der private Hausbau, welchen er mit seiner Ehefrau in Angriff ge-

nommen habe, zeitlich zusammengefallen seien. So hätten gleichzeitig grössere 

Investitionen in den Aufbau seines Geschäfts und in den Hausbau getätigt werden 

müssen, wodurch eine finanzielle "Durststrecke" entstanden sei. Nachdem nun 

aber sowohl der Hausbau als auch der Aufbau seines Geschäftes abgeschlossen 

sei, verbessere sich die wirtschaftliche Lage kontinuierlich. Nicht zuletzt deshalb, 

weil seine Ehegattin als Leiterin Human Resources über eine sehr gut entlöhnte 

Anstellung verfüge (jährliches Bruttogehalt von Fr. 138'800.–), womit sie einen 

Grossteil der im Alltag anfallenden Kosten übernehme (vgl. act. 2 Rz. 7, Rz. 43 

und Rz. 45; act. 5/6). 

2.5.1 Der Schuldner ist Inhaber des seit dem tt.mm.2011, mithin seit bald acht 

Jahren, im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragenen Einzelunterneh-

mens "A._____ Schreinerei". Das Unternehmen ist mit folgendem Zweck im Han-

delsregister eingetragen: Schreinerei, …, …, Umbauten, Renovationen, Innen-

ausbau (act. 6). Zu einer Konkurseröffnung ist es – abgesehen vom vorliegend zu 

beurteilenden Konkurs – in den letzten fünf Jahren nicht gekommen (act. 5/8 

S. 7). 

2.5.2 Der vom Schuldner eingereichte Auszug über offene Betreibungen des Be-

treibungsamtes I._____ vom 25. Oktober 2018 weist – inklusive der zwischenzeit-

lich getilgten Konkursforderung – insgesamt einundzwanzig offene, zwischen dem 

21. September 2016 und dem 1. Oktober 2018 eingeleitete Betreibungen in der 

Höhe von gesamthaft Fr. 59'217.10 aus (act. 5/8). Für die Beurteilung der Zah-

lungsfähigkeit des Schuldners ist davon vorab die inzwischen getilgte Konkursfor-

derung in der Höhe von Fr. 3'433.80 (ohne aufgelaufenem Zins und Betreibungs-

kosten) in Abzug zu bringen, wie dies auch der Schuldner geltend macht. Nicht 

gefolgt werden kann den Ausführungen des Schuldners indes insoweit, als dieser 

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geltend macht, die im Betreibungsregisterauszug vom 25. Oktober 2018 mit dem 

Status "Konkursandrohung" vermerkten Forderungen der D._____ AG vom 

21. September 2016 und vom 22. September 2016 im Gesamtbetrag von 

Fr. 21'402.05 seien ebenfalls gänzlich unberücksichtigt zu lassen. Zwar behauptet 

der Schuldner, mit der D._____ AG eine mündliche Einigung erzielt zu haben, 

doch wird diese Behauptung durch keinerlei Belege (z.B. Korrespondenz mit der 

Gläubigerin D._____ AG, Abzahlungsvereinbarung, Belege über geleistete Ab-

zahlungen) untermauert, weshalb diese Behauptung nicht als glaubhaft gemacht 

erachtet werden kann. Dasselbe gilt für die mit Betreibung Nr. 1 vom 16. Oktober 

2017 in Betreibung gesetzte Steuerforderung des Kantons Zürich, welche mit 

Fr. 6'129.65 im Betreibungsregisterauszug vom 25. Oktober 2018 vermerkt, vom 

Schuldner aber behauptetermassen inzwischen teilweise abbezahlt worden ist 

und sich aktuell nur noch auf Fr. 1'700.– belaufen soll. Dazu hat der Schuldner 

ebenfalls keinerlei Belege ins Recht gelegt. Es ist deshalb davon auszugehen, 

dass diese Forderungen gegenüber dem Schuldner nach wie vor im vollen Um-

fang bestehen. 

 Zuzustimmen ist dem Schuldner aber immerhin insoweit, als dass die Frist 

von maximal 15 Monaten seit Zustellung des Zahlungsbefehls für eine Kon-

kurseröffnung nach Art. 166 Abs. 2 SchKG für die beiden Betreibungen der 

D._____ AG vom 21. bzw. 22. September 2016 inzwischen abgelaufen sein dürfte 

und darum gestützt darauf keine (erneute) Eröffnung des Konkurses unmittelbar 

droht. Die offenen Forderungen der D._____ AG gegenüber dem Schuldner in der 

Höhe von insgesamt Fr. 21'402.05 sind – wenn auch nicht als offene in Betrei-

bung gesetzte Schulden – immerhin als im Übrigen noch offene Schulden (sog. 

Altlasten) im Rahmen der Beurteilung der Zahlungsfähigkeit des Schuldners zu 

berücksichtigen, hat doch der Schuldner gemäss eigenen Angaben keinen 

Rechtsvorschlag dagegen erhoben und die Berechtigungen dieser in Betreibung 

gesetzten Forderung dem Grundsatz nach anerkannt (act. 2 Rz. 19). 

 Es ist dementsprechend von noch 18 offenen Betreibungen in der Höhe 

von insgesamt Fr. 34'381.25 auszugehen (gerechnet Fr. 59'217.10 abzüglich 

Fr. 21'402.05 [nicht mehr gültige Betreibungen der D._____ AG] abzüglich 

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Fr. 3'433.80 [Konkursforderung]) und von weiteren, noch nicht bzw. nicht mehr 

gültig in Betreibung gesetzten offenen Schulden des Schuldners in der Höhe von 

mindestens Fr. 21'402.05 (insbesondere Forderungen der D._____ AG). Davon 

sind zehn Betreibungen bereits bis zur Konkursandrohung vorgedrungen (vgl. 

act. 5/8). 

2.5.3 Der Schuldner hat während des aus dem Betreibungsregisterauszug er-

sichtlichen Zeitraums vom 26. Februar 2014 bis zum 25. Oktober 2018 eine be-

trächtliche Anzahl an Betreibungen auflaufen lassen; zugunsten des Schuldners  

– und als Zeichen für sein Bestreben, seine Schulden abzuzahlen – ist dabei zu 

werten, dass er die im Betreibungsregister vermerkten Schulden bis und mit 

5. September 2016 offenbar sukzessive abbezahlt hat, sofern bzw. soweit die da-

zugehörigen Betreibungen nicht aus anderen Gründen erloschen sind. Demge-

genüber wirkt sich für die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit des Schuldners nega-

tiv aus, dass er von den massgeblichen 18 offenen Betreibungen gemäss Betrei-

bungsregisterauszug vom 25. Oktober 2018 (ohne Konkursforderung und ohne 

die Forderungen der D._____ AG) zehn in das Stadium der Konkursandrohung 

hat kommen lassen, was auf erhebliche finanzielle Schwierigkeiten hindeutet. 

Damit es nach Aufhebung der vorliegenden Konkurseröffnung nicht sogleich zur 

nächsten Konkurseröffnung kommt, müssen zunächst kurzfristig abrufbare finan-

zielle Mittel in der Höhe von Fr. 19'555.20 vorhanden sein, um die zehn offenen 

Betreibungen (umgehend) zu begleichen, in welchen bereits die Konkursandro-

hung erging. 

2.5.4 Zwar verfügt der Schuldner nicht über eigene liquide Mittel in der Höhe von 

Fr. 19'555.20, doch belegt er durch das Einreichen des von ihm und Herr E._____ 

unterzeichneten Darlehensvertrages vom 2. November 2018 (act.  5/10), dass 

Letzterer dazu bereit ist, ihm ein unverzinsliches Darlehen im Betrag von 

Fr. 40'000.– zum Zweck der Schuldentilgung zur Verfügung zu stellen. Weiter hat 

der Schuldner belegt, dass der Darlehensgeber die Darlehenssumme von 

Fr. 40'000.– bereits an die Ehefrau des Schuldners ausgezahlt hat mit der Anwei-

sung, dieses nach Widerruf des Konkurses an den Schuldner weiter zu überwei-

sen (act. 5/11). Aufgrund des ihm unverzinslich gewährten Darlehens ist sicher-

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gestellt, dass der Schuldner die dringendsten Verbindlichkeiten unverzüglich nach 

Aufhebung des Konkurses tilgen und damit weitere unmittelbar drohende Kon-

kurseröffnungen abwenden kann. 

 Daneben wird es dem Schuldner nach Tilgung der zehn dringendsten im 

Betreibungsregisterauszug vom 25. Oktober 2018 vermerkten Verbindlichkeiten 

möglich sein, die restlichen acht in Betreibung gesetzten offenen Forderungen im 

Totalbetrag von Fr. 14'826.05 vollständig zu begleichen. Selbst danach sollte dem 

Schuldner aus dem gewährten Darlehen in der Höhe von Fr. 40'000.– noch ein 

rechnerischer "Überschuss" bzw. liquide Mittel von Fr. 5'618.75 (gerechnet: 

Fr. 40'000.– abzüglich Fr. 19'555.20 [Betreibungen im Stadium der Konkursan-

drohung] abzüglich Fr. 14'826.05 [Betreibungen im Stadium der Pfändung und der 

eingeleiteten Betreibung]) verbleiben. Zusammenfassend wird der Schuldner mit 

dem ihm gewährten zinslosen Darlehen sämtliche offenen, in Betreibung gesetz-

ten Forderungen tilgen können. Mit diesem Darlehen sind indessen neue Schul-

den begründet worden, was gewisse Zweifel erweckt. 

 Sodann hat der Schuldner anhand von zwei Rechnungen einerseits an die 

G._____ AG und andererseits an die H._____ Schreinerei glaubhaft gemacht, 

dass er aus bereits geleisteten Arbeiten über noch offene Forderungen in der Hö-

he von gesamthaft Fr. 10'837.– verfügt (act. 5/15 und act. 5/17). Anhaltspunkte 

dafür, dass diese beiden Forderungen nicht einbringlich wären, sind nicht ersicht-

lich, weshalb davon auszugehen ist, dass dem Kläger auch dieser Betrag in naher 

Zukunft zufliessen wird. Daraus und aus dem "Überschuss" in der Höhe von 

Fr. 5'618.75 des ihm von Herrn E._____ gewährten Darlehens sollte es dem 

Schuldner möglich sein, zumindest einen Teil seiner weiteren offenen Schulden 

im Umfang von mindestens Fr. 21'402.05 (Schulden gegenüber der D._____ AG), 

für die zurzeit keine bzw. keine gültige Betreibung besteht, abzutragen. 

Schliesslich zeichnen ebenso die von der Treuhänderin des Schuldners 

anhand von Belegen erstellten Aufstellungen mit einer Gegenüberstellung der 

Ausgaben und Einnahmen in den Jahren 2017 und 2018 (act. 5/12 - 13) das Bild 

eines an sich guten Geschäftsganges. Ausgehend von den Zahlen des Jahres 

2017 und den bisherigen Zahlen des Jahres 2018, wird der Schuldner in der Lage 

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sein, für sich privat einen monatlichen "Lohn" in der Höhe von mindestens 

Fr. 4'300.– zu beziehen. Nachdem der Schuldner mit seiner erwerbstätigen und 

finanziell offenbar leistungsfähigen Ehefrau zusammenlebt (vgl. act. 5/6) und die-

se nach den Aussagen des Schuldners für den Grossteil seiner Lebenshaltungs-

kosten aufkommt, kann trotz der vorhin erwähnten Zweifel noch davon ausgegan-

gen werden, dass es dem Schuldner möglich sein wird, auch die restlichen Ver-

pflichtungen gegenüber der D._____ AG und ab dem 1. Dezember 2018 zusätz-

lich gegenüber dem Darlehensgeber, Herrn E._____ (vgl. act. 5/10 Ziff. 6), innert 

längstens zwei Jahren abzutragen. 

2.5.5 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass eine bloss temporäre Zahlungs-

unfähigkeit des Schuldners als hinreichend glaubhaft im Sinne von Art. 174 Abs. 2 

SchKG gemacht wurde. Die Beschwerde ist folglich gutzuheissen und der über 

den Schuldner am 22. Oktober 2018 eröffnete Konkurs ist aufzuheben. Der 

Schuldner ist jedoch darauf hinzuweisen, dass im Falle eines erneuten Konkurses 

innerhalb des nächsten Jahres nicht mehr so leicht von einer bloss vorüberge-

henden Zahlungsunfähigkeit ausgegangen werden könnte. 

3. 

Obschon die Beschwerde gutgeheissen wird, sind die Gerichtsgebühren beider 

Instanzen dem Schuldner aufzuerlegen, weil er das Verfahren durch seine Zah-

lungssäumnis verursacht hat. Demzufolge ist dem Schuldner auch keine Ent-

schädigung zuzusprechen. Eine Entschädigung an die Gläubigerin entfällt, weil ihr 

im vorliegenden Verfahren keine Umtriebe entstanden sind, die es zu entschädi-

gen gölte. 

Es wird erkannt: 

1. In Gutheissung der Beschwerde wird das Urteil des Konkursgerichtes des 

Bezirksgerichtes Winterthur vom 22. Oktober 2018, mit dem über den 

Schuldner der Konkurs eröffnet wurde, aufgehoben. Das Konkursbegehren 

wird abgewiesen. 

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2. Die zweitinstanzliche Spruchgebühr wird auf Fr. 750.00 festgesetzt, dem 

Schuldner auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet. Die von der Gläubigerin bezogene erstinstanzliche Spruchgebühr 

von Fr. 300.00 wird bestätigt und dem Schuldner auferlegt. 

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4. Das Konkursamt C._____ wird angewiesen, von dem bei ihm einbezahlten 

Totalbetrag von Fr. 2'000.– (Fr. 500.– Zahlung des Schuldners sowie 

Fr. 1'500.– Rest des von der Gläubigerin dem Konkursgericht geleisteten 

Barvorschusses) der Gläubigerin Fr. 1'800.00 und dem Schuldner einen 

nach Abzug seiner Kosten allfällig verbleibenden Restbetrag auszuzahlen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an das Konkursgericht des Bezirksgerichtes Win-

terthur (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Kon-

kursamt C._____, ferner mit besonderer Anzeige an das Handelsregisteramt 

des Kantons Zürich, an das Grundbuchamt C._____ und an das Betrei-

bungsamt I._____, je gegen Empfangsschein. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

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Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw R. Schneebeli 
 
versandt am: 
27. November 2018 
 
 
 

	Urteil vom 27. November 2018
	Es wird erkannt:
	1. In Gutheissung der Beschwerde wird das Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes Winterthur vom 22. Oktober 2018, mit dem über den Schuldner der Konkurs eröffnet wurde, aufgehoben. Das Konkursbegehren wird abgewiesen.
	2. Die zweitinstanzliche Spruchgebühr wird auf Fr. 750.00 festgesetzt, dem Schuldner auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. Die von der Gläubigerin bezogene erstinstanzliche Spruchgebühr von Fr. 300.00 wird bestätigt und...
	3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	4. Das Konkursamt C._____ wird angewiesen, von dem bei ihm einbezahlten Totalbetrag von Fr. 2'000.– (Fr. 500.– Zahlung des Schuldners sowie Fr. 1'500.– Rest des von der Gläubigerin dem Konkursgericht geleisteten Barvorschusses) der Gläubigerin Fr. 1'8...
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des Doppels von act. 2, sowie an das Konkursgericht des Bezirksgerichtes Winterthur (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt C._____, ferner mit bes...
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...