# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** aa690f8e-4b71-509d-8b40-546680964670
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2012-12-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.12.2012 D-6341/2012
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6341-2012_2012-12-18.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 
 Abteilung IV 

D-6341/2012 

law/auj/wif 

 

 

  U r t e i l  v o m  1 8 .  D e z e m b e r  2 0 1 2  

Besetzung 

 
Einzelrichter Walter Lang, 

mit Zustimmung von Richter Bendicht Tellenbach;  

Gerichtsschreiberin Jacqueline Augsburger  

 

   Parteien 
 

A._______, geboren (…), Irak,  

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Bundesamt für Migration (BFM),  

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch (Dublin-Verfahren) /  

Beschwerde gegen Wiedererwägungsentscheid;  

Verfügung des BFM vom 26. November 2012 / N (…). 

 

 

D-6341/2012 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 30. Juli 2012 in der Schweiz um Asyl 

nachsuchte und anlässlich der Erstbefragung durch das BFM am 8. Au-

gust 2012 zur Begründung angab, er habe seit 1998 als anerkannter 

Flüchtling in Deutschland gelebt, welches seine Flüchtlingsanerkennung 

nun jedoch widerrufen habe,  

dass seine deutsche Aufenthaltserlaubnis in zwei Monaten ablaufe und er 

aufgrund von Unregelmässigkeiten im Widerrufsverfahren sowie in weite-

ren Verfahren in Deutschland eine Abschiebung in den Irak befürchte (vgl. 

act. A4/13 S. 8 f.),  

dass das BFM mit Verfügung vom 17. September 2012 – eröffnet am 

1. Oktober 2012 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asylgeset-

zes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch des Be-

schwerdeführers vom 30. Juli 2012 nicht eintrat, die Wegweisung nach 

Deutschland verfügte und den Beschwerdeführer aufforderte, die Schweiz 

spätestens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen,  

dass dieser Entscheid unangefochten in Rechtskraft erwuchs,  

dass der Beschwerdeführer mit als Wiedererwägungsgesuch betitelter 

Eingabe vom 27. Oktober 2012 an das BFM gelangte und geltend mach-

te, er habe gegen den Nichteintretensentscheid der Vorinstanz keine Be-

schwerde erheben können, weil zwei kantonale Feiertage in die fünftägi-

ge Beschwerdefrist gefallen seien,  

dass er in der Eingabe beantragte, der Vollzug der Wegweisung nach 

Deutschland sei auszusetzen, es sei eine weitere Befragung durchzufüh-

ren und seine Gesuchsgründe seien in der Schweiz neu zu bewerten,  

dass er zur Begründung ausführte, in der ersten Befragung vom 8. Au-

gust 2012 sei es ihm aus Zeitgründen nicht möglich gewesen, alle Grün-

de zu nennen, welche ihm eine Rückkehr nach Deutschland bzw. eine 

daran gekoppelte Abschiebung in sein Herkunftsland verunmöglichten,  

dass sein Leben im Irak bedroht sei und ihm Verfolgung durch bestimmte 

Tätergruppen drohe, die teilweise immer noch in Deutschland lebten, teil-

weise aber auch in den Irak gegangen seien,  

dass er eine weitere Verbreitung von Informationen vermeiden wolle und 

daher seine Beweise an einer mündlichen Befragung vorlegen möchte,  

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dass er im Irak über keine sozialen Bindungen mehr verfüge, da er seine 

Heimat vor 17 Jahren verlassen habe und nie mehr dorthin zurückgekehrt 

sei, und seine gesamte Familie in Deutschland und in London lebe,  

dass seine wesentlichen Asylgründe aus der beiliegenden Eingabe beim 

Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) ersichtlich seien, 

und er auch eine Kopie der Antwort des Gerichtshofes einreiche,  

dass das BFM mit Verfügung vom 26. November 2012 das Wiedererwä-

gungsgesuch vom 27. Oktober 2012 abwies und die Rechtskraft und Voll-

streckbarkeit der Verfügung vom 17. September 2012 feststellte, eine Be-

handlungsgebühr in der Höhe von Fr. 600.– erhob und diese mit dem am 

19. November 2012 geleisteten Gebührenvorschuss verrechnete sowie 

festhielt, einer allfälligen Beschwerde komme keine aufschiebende Wir-

kung zu,  

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 4. Dezember 2012 (Datum 

Poststempel: 5. Dezember 2012) gegen diesen Entscheid beim Bundes-

verwaltungsgericht Beschwerde erhob und darin beantragt, es sei der 

Entscheid des BFM vom 26. November 2012 aufzuheben, sein Asylge-

such in der Schweiz durch eine weitere Anhörung zu prüfen und der Voll-

zug der Wegweisung nach Deutschland auszusetzen,  

dass er zur Untermauerung seiner Vorbringen u.a. folgende Unterlagen 

einreichte: Eine Kopie einer undatierten, beim EGMR eingereichten Be-

schwerde gegen Deutschland, eine Kopie eines vom 26. November 2012 

datierenden Schreibens an den EGMR die Schweiz betreffend sowie das 

entsprechende Antwortschreiben des Gerichtshofes an ihn vom 29. No-

vember 2012; ferner ein Urteil des deutschen Bundesverwaltungsgerichts 

vom 5. Juni 2012 und einen Bescheid des Bundesamtes für Migration 

und Flüchtlinge in Berlin vom 2. Juli 2009,  

 

und zieht in Erwägung,  

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls in der Re-

gel – so auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Ver-

waltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 

AsylG i. V. m. Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 

2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes 

vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), 

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dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist 

(Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 50 und 52 VwVG),  

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters entschieden wird 

(Art. 111 Bst. e AsylG), und es sich, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine 

solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 

begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich 

Missbrauch und Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder un-

vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Un-

angemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),  

dass die Wiedererwägung im Verwaltungsverfahren ein gesetzlich nicht 

geregelter Rechtsbehelf ist, auf dessen Behandlung durch die verfügende 

Behörde grundsätzlich kein Anspruch besteht, jedoch gemäss herrschen-

der Lehre und ständiger Praxis des Bundesgerichts aus Art. 29 der Bun-

desverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 

1999 (BV, SR 101) unter bestimmten Voraussetzungen ein verfassungs-

mässiger Anspruch auf Wiedererwägung abgeleitet wird (vgl. BGE 136 II 

177 E. 2 S. 181 f., mit weiteren Hinweisen),  

dass danach die zuständige Behörde eine selbst getroffene Verfügung in 

Wiedererwägung zu ziehen hat, wenn sich der rechtserhebliche Sachver-

halt seit dem ursprünglichen Entscheid beziehungsweise seit dem Urteil 

der mit Beschwerde angerufenen Rechtsmittelinstanz in wesentlicher 

Weise verändert hat und mithin die ursprünglich fehlerfreie Verfügung an 

nachträglich eingetretene Veränderungen der Sachlage anzupassen ist,  

dass sodann auch Revisionsgründe im Sinne von Art. 66 Abs. 2 VwVG ei-

nen Anspruch auf Wiedererwägung begründen können, sofern sie sich 

auf eine in materielle Rechtskraft erwachsene Verfügung beziehen, die 

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entweder unangefochten geblieben oder deren Beschwerdeverfahren mit 

einem formellen Prozessurteil abgeschlossen worden ist, und ein sol-

chermassen als qualifiziertes Wiedererwägungsgesuch zu bezeichnen-

des Rechtsmittel grundsätzlich nach den Regeln des Revisionsverfahrens 

zu behandeln ist,  

dass auf ein Wiedererwägungsgesuch nicht einzutreten ist, wenn lediglich 

eine neue Würdigung der beim früheren Entscheid bereits bekannten Tat-

sachen herbeigeführt werden soll oder Gründe angeführt werden, die be-

reits in einem ordentlichen Beschwerdeverfahren gegen die frühere Ver-

fügung hätten geltend gemacht werden können, und eine Wiedererwä-

gung ausserdem dann nicht in Betracht fällt, wenn zu deren Begründung 

lediglich unsubstanziierte Behauptungen aufgestellt werden und aus der 

Rechtsschrift die tatsächlichen Anhaltspunkte, die auf das Vorliegen eines 

Wiedererwägungsgrundes hindeuten sollen, nicht ersichtlich sind, hinge-

gen auf ein Gesuch einzutreten ist, wenn die gesuchstellende Person Tat-

sachen vorbringt, die an sich geeignet sein könnten, zu einem anderen 

Entscheid zu führen, 

dass die Frage, ob solche Tatsachen gegeben und auch geeignet sind, im 

konkreten Fall zu einer anderen Betrachtungsweise zu führen, Ge-

gen stand der materiellen Prüfung der Eingabe ist (vgl. Entscheidungen 

und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 

2005 Nr. 25 E. 4.2 S. 227 f., EMARK 2003 Nr. 17 E. 2a und b S. 103 f., 

EMARK 2003 Nr. 7 E. 4a S. 44),  

dass das BFM in seiner Verfügung nicht näher darlegt, inwiefern im so-

eben erwähnten Sinn Gründe vorliegen sollen, welche dem Beschwerde-

führer einen Anspruch auf Wiedererwägung der rechtskräftigen Verfügung 

vom 17. September 2012 vermitteln sollen, 

dass der Frage, ob aufgrund des Wiedererwägungsgesuchs vom 27. Ok-

tober 2012 solche Gründe überhaupt vorgelegen hätten, indessen nicht 

weiter nachzugehen ist, weil dem Beschwerdeführer dadurch, dass das 

BFM auf sein Wiedererwägungsgesuch eingetreten ist und dieses mate-

riell geprüft hat, jedenfalls kein Rechtsnachteil erwachsen ist, 

dass das BFM in der Verfügung vom 26. November 2012 zutreffend fest-

gehalten hat, die Schweiz habe in diesem Entscheid nicht die Rückkehr 

des Beschwerdeführers in den Irak angeordnet, sondern seine Wegwei-

sung nach Deutschland, d.h. in den nach dem Dublin-Assoziierungsab-

kommen vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenos-

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senschaft und der Europäischen Gemeinschaft über die Kriterien und 

Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines 

in einem Mitgliedstaat oder in der Schweiz gestellten Asylantrags (Dublin-

Assoziierungsabkommen [DAA, SR 0.142.392.68]) für eine Beurteilung 

von allfälligen Asylgründen des Beschwerdeführers zuständigen Staat,  

dass der Beschwerdeführer einwendet, die Schweiz hätte auf sein Asyl-

gesuch eintreten und seine Asylgründe materiell prüfen müssen, weil das 

DAA vorliegend aufgrund der Tatsache nicht anwendbar sei, dass er in 

Deutschland während 15 Jahren anerkannter Flüchtling gewesen sei,  

dass ein Nichteintretensentscheid gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. d AsylG 

in der Tat ausgeschlossen ist, wenn der Gesuchsteller – wie vorliegend 

der Beschwerdeführer im Jahr 1998 in Deutschland – bereits von einem 

anderen Mitgliedstaat der Verordnung Nr. 343/2003 des Rates vom 

18. Februar 2003 zur Festlegung von Kriterien und Verfahren zur Bestim-

mung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaats-

angehörigen in einem Mitgliedstaat gestellten Asylantrags zuständig ist 

(Dublin-II-VO), als Flüchtling anerkannt worden ist (vgl. BVGE 2010/56 

E. 2.2 S. 813 f.),  

dass das deutsche Bundesverwaltungsgericht jedoch mit Revisionsurteil 

vom 5. Juni 2012 den Widerruf der Flüchtlingsanerkennung des Be-

schwerdeführers letztinstanzlich bestätigt hat (vgl. act. A1/1), weshalb das 

DAA vorliegend anwendbar ist,  

dass gestützt auf dessen einleitende Bestimmungen sowie Art. 1 Abs. 1 

DAA i.V.m. Art. 29a Abs. 1 der Asylverordnung 1 über Verfahrensfragen 

vom 11. August 1999 (AsylV 1, SR 142.311) die Prüfung der staatsver-

traglichen Zuständigkeit zur (materiellen) Behandlung eines Asylgesu-

ches nach den Kriterien der Dublin-II-VO zu erfolgen hat,  

dass die deutschen Behörden am 12. September 2012 dem Übernahme-

ersuchen des BFM vom Vortag (vgl. act. A13/9, A14/2) gestützt auf Art. 9 

Abs. 1 Dublin-II-VO (gültiger Aufenthaltstitel) entsprochen haben (vgl. act. 

A15/2, A16/2), womit der staatsvertraglich zuständige Staat einer Über-

nahme der asylsuchenden Person zugestimmt hat (vgl. Art. 29a Abs. 2 

AsylV 1),  

dass das BFM daher mit Verfügung vom 17. September 2012 auf das 

Asylgesuch des Beschwerdeführers zu Recht in Anwendung von Art. 34 

Abs. 2 Bst. d AsylG nicht eingetreten ist und die Wegweisung nach 

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Seite 7 

Deutschland als für die Prüfung allfälliger Asyl- oder Wegweisungsgründe 

zuständigem Staat angeordnet hat,  

dass die Argumentation des Beschwerdeführers, seine Asylgründe beträ-

fen teilweise auch Deutschland, und er verfüge dort nach dem Widerruf 

der Flüchtlingsanerkennung über keinen Status mehr und sei schutzlos, 

nicht stichhaltig ist,  

dass gemäss dem Urteil des deutschen Bundesverwaltungsgerichts vom 

5. Juni 2012 (E. II 18 S. 10) mit dem Widerruf der Flüchtlingsanerkennung 

nicht zugleich über den weiteren Aufenthalt des Beschwerdeführers in 

Deutschland entschieden worden ist,  

dass die in den Vollzugsakten befindliche Aufenthaltserlaubnis für 

Deutschland entgegen der Aussage des Beschwerdeführers anlässlich 

der Befragung vom 8. August 2012 (vgl. act. A4/13 S. 8 unten) nicht ab-

läuft, sondern bis am 24. Oktober 2014 gültig ist,  

dass vorliegend keine Veranlassung besteht, das Urteil des deutschen 

Bundesverwaltungsgerichts vom 5. Juni 2012 und/oder in Deutschland 

gegen den Beschwerdeführer durchgeführte Strafverfahren sowie Pfän-

dungen zu kommentieren, zumal Deutschland ein Rechtsstaat ist und der 

Beschwerdeführer sich an die zuständigen deutschen Stellen zu wenden 

hat, sofern er mit einem Entscheid von deutschen Behörden oder Gerich-

ten nicht einverstanden ist,  

dass ferner in Übereinstimmung mit dem BFM festzuhalten ist, dass 

Deutschland Signatarstaat des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die 

Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) ist, die Konvention vom 

4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreihei-

ten (EMRK, SR 0.101) sowie das Übereinkommen vom 10. Dezember 

1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedri-

gende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) ratifiziert hat und keine 

konkreten Anhaltspunkte dafür bestehen, der deutsche Staat würde sich 

allgemein oder in Bezug auf die Person des Beschwerdeführers nicht an 

die daraus resultierenden Verpflichtungen halten,  

dass das BFM das Wiedererwägungsgesuch vom 27. Oktober 2012 dem-

nach zu Recht abgewiesen hat,  

dass die Beschwerde infolgedessen abzuweisen ist, 

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Seite 8 

dass der Antrag auf Vollzugsaussetzung mit dem Direktentscheid in der 

Sache gegenstandslos geworden ist,  

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten von Fr. 1'200.– 

(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 

und Abs. 5 VwVG).  

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen.  

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 1'200.– werden dem Beschwerdeführer 

auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 

Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.  

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die zuständi-

ge kantonale Behörde.  

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Walter Lang Jacqueline Augsburger 

 

 

Versand: