# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0be53774-dd1d-5b7d-81bd-ee75213b2f77
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-05-02
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 02.05.2025 SBK 2025 27
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_SBK-2025-27_2025-05-02.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Graubünden
Dretgira superiura dal chantun Grischun
Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni

Entscheid vom 2. Mai 2025
"mitgeteilt am"

Referenz SBK 25 27

Instanz Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Besetzung Cavegn, Vorsitz
Jakupi, Aktuar ad hoc

Parteien A._____
Beschwerdeführer

Gegenstand Pfändung

Anfechtungsobj. Verfügung Betreibungs- und Konkursamt der Region Plessur vom 
20. März 2025

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Nach Feststellung und in Erwägung,

– dass das Betreibungsamt- und Konkursamt der Region Plessur (nachfolgend: 
Betreibungsamt Plessur) am 20. März 2025 die Pfändungsurkunde in der Pfän-
dung Nr. Z.1._____ erliess und diese A._____ am 24. März 2025 zugestellt 
wurde,

– dass dabei eine Einkommenspfändung, nämlich das Existenzminimum von 
CHF 2'976.00 übersteigende Einkommen, sowie eine Sachpfändung durch 
Pfändung des Motorrads KTM 690 SMC R vorgenommen wurden,

– dass A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) dagegen am 4. April 2025 Be-
schwerde an das Obergericht des Kantons Graubünden als Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs erhob und beantragte, dass das Motorrad 
KTM 690 SMC R aus der Pfändungsurkunde zu streichen und die Pfändung 
dieses Gegenstands aufzuheben sei,

– dass der Beschwerdeführer als Begründung unter anderem aufführte, dass das 
Motorrad zur Berufsausübung notwendig und i.S.v. Art. 92 SchKG unpfändbar 
sei,

– dass das Betreibungsamt Plessur mit Stellungnahme vom 14. April 2025 die 
Abweisung der Beschwerde beantragte, sofern darauf einzutreten sei, und aus-
führte, dass die Beschwerde verspätet erfolgt sei und der Beschwerdeführer 
seine Arbeitstätigkeit nicht hinreichend dargelegt habe,

– dass gemäss Art. 17 SchKG mit Ausnahme der Fälle, in denen dieses Gesetz 
den Weg der gerichtlichen Klage vorschreibt, gegen jede Verfügung eines Be-
treibungs- oder eines Konkursamtes innert 10 Tagen bei der Aufsichtsbehörde 
wegen Gesetzesverletzung oder Unangemessenheit Beschwerde geführt wer-
den kann, 

– dass die Beschwerdefrist am auf die Zustellung der angefochtenen Verfügung 
folgenden Tag zu laufen beginnt (Art. 31 SchKG i.V.m. Art. 142 Abs. 1 ZPO) 
und eingehalten ist, wenn die Beschwerdeschrift am letzten Tag der Frist beim 
Gericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder ei-
ner schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben 
wird (Art. 31 SchKG i.V.m. Art. 143 Abs. 1 ZPO),

– dass die Beschwerdefrist eine Verwirkungsfrist ist, deren Einhaltung von der 
Aufsichtsbehörde von Amtes wegen zu überprüfen ist (Urteil des Bundesge-
richts 5A_934/2012 vom 12. März 2013 E. 3.2),

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– dass dem Beschwerdeführer die Verfügung vom 20. März 2025 am 24. März 
2025 zugestellt wurde,

– dass die 10-tägige Beschwerdefrist damit am 25. März 2025 begann und am 3. 
April 2025 endete,

– dass die Beschwerde am 4. April 2025 (Poststempel) bei der Post aufgegeben 
wurde,

– dass die Beschwerde damit verspätet eingereicht wurde, so dass darauf nicht 
einzutreten ist,

– dass sie ohnehin abgewiesen werden müsste, zumal der Beschwerdeführer 
eine Arbeitstätigkeit in O.1._____ weder nachgewiesen noch vor der Beschwer-
deerhebung überhaupt jemals behauptet hat,

– dass dem Beschwerdeführer zudem bei der Existenzminimumberechnung die 
Kosten für ein Streckenabonnement O.2._____ – O.3._____ im Umfang von 
monatlich CHF 152.00 zur Wahrnehmung seiner Arbeitstätigkeit bei den 
B._____ AG aufgerechnet wurden, 

– dass schliesslich – insbesondere angesichts der noch bestehenden Restforde-
rungen in den Pfändungsgruppen Nr. Z.2._____, Nr. Z.3._____ und Z.4._____ 
– nicht ersichtlich ist, inwiefern mit der Pfändung eines Motorrads eine Unver-
hältnismässigkeit der Pfändung vorliegen könnte, 

– dass gemäss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG das Verfahren kostenlos ist, so dass 
die Kosten des Beschwerdeverfahrens beim Kanton Graubünden verbleiben, 

– dass dieser Entscheid in Anwendung von Art. 38 Abs. 3 GOG (BR 173.000) in 
einzelrichterlicher Kompetenz ergeht,

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wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. [Rechtsmittelbelehrung]

4. [Mitteilung an:]