# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4ad19e5b-e2fd-52df-8eef-5cdfeb3cc04c
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-28
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 28.10.2025 SV2 2024 72
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_SV2-2024-72_2025-10-28.pdf

## Full Text

«I_NAM»
«I_ALI»
«I_BEM»

Urteil vom 28. Oktober 2025
mitgeteilt am 31. Oktober 2025

Referenz SV2 24 72

Instanz Zweite sozialversicherungsrechtliche Kammer

Besetzung von Salis, Vorsitz
Bäder Federspiel und Pedretti
Christen, Aktuarin ad hoc

Parteien A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt Mag. iur. Antonius Falkner

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva)
Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

Gegenstand Versicherungsleistungen nach UVG

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Sachverhalt

A. A.________, Jahrgang 1964, war als Elektriker bei der B.________ AG in 
C.________ angestellt und dadurch bei der Schweizerischen 
Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen 
versichert, als er am 26. Juli 2002 durch ein Loch in einem Treppenaufgang drei bis 
vier Meter in die Tiefe stürzte. Er wurde gleichentags in das Spital D.________ 
eingewiesen. Dort wurde am rechten Fuss eine Trimalleolarluxationsfraktur – eine 
schwere Fraktur mit drei Frakturzonen am oberen Sprunggelenk (OSG) – 
diagnostiziert, am rechten Ellbogen eine sehr proximale Olekranon-Trümmerfraktur. 
Beide Brüche mussten operativ versorgt werden. Die Suva übernahm die 
Heilungskosten und leistete Taggelder.

B. Das befristete Arbeitsverhältnis mit der B.________ AG endete, ohne dass 
A.________ die Arbeit wieder hatte aufnehmen können. Auch danach dauerte die 
100%ige Arbeitsunfähigkeit als Elektriker an. Am 3. Januar 2003 wurde der rechte 
Ellbogen wegen einer zwischenzeitlich entstandenen Pseudoarthrose erneut 
operiert und am 1. Juli 2003 wurde das Osteosynthesematerial am rechten Fuss 
entfernt, weil es Beschwerden verursacht hatte. Angesichts dieses Verlaufs wurde 
deutlich, dass nicht mit einer gänzlichen Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit im 
angestammten Beruf zu rechnen war. Während sich A.________ vom 26. 
November 2003 bis zum 9. Januar 2004 stationär in der Rehaklinik E.________ 
aufhielt, wurde deshalb auch die berufliche Wiedereingliederung abgeklärt. In der 
Folge begann A.________ am 1. April 2004 ein Praktikum im Hinblick auf die 
Umschulung zum Sonderpädagogen HFS am F.________ in G.________. Dabei 
wurde er durch die Invalidenversicherung (IV) unterstützt. Nach dem Abbruch 
dieses Praktikums am 14. Dezember 2004 begann er am 14. Februar 2005 eine 
Umschulung zum Autoverkäufer, welche er am 11. Juli 2005 beschwerdebedingt 
abbrach. Nachdem bereits am 16. September 2004 an der Uniklinik H.________ 
eine Revisionsoperation mit Metallentfernung am rechten Ellbogen stattgefunden 
hatte, wurde am 12. Juli 2005 eine weitere Operation am Ellbogen notwendig 
(Arthrolyse mit Débridement und Vorverlagerung des Ulnarisnervs).

C. Die kreisärztliche Untersuchung vom 1. Juni 2006 zeigte auf, dass am 
rechten OSG und am rechten Ellbogen dauernde und erhebliche Unfallfolgen 
verbleiben würden. Der Kreisarzt war der Ansicht, dass von weiteren operativen 
Behandlungsmassnahmen keine Verbesserung zu erwarten wäre und dass die 
Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit bei 100 % liege. Die 
Integritätseinbusse schätzte er auf 20 %, d.h. 10 % am rechten OSG und 10 % am 
rechten Ellbogen. Gestützt auf diese Beurteilung sprach die Suva A.________ mit 

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Verfügung vom 6. Juni 2006 eine Integritätsentschädigung von 20 % zu. Aufgrund 
einer Einsprache nahm die Suva diese Verfügung am 11. Oktober 2006 zurück. 
Eine Neubeurteilung durch den Kreisarzt am 30. November 2006 ergab eine 
unveränderte 100%ige Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit und eine auf 25 % 
erhöhte Integritätseinbusse (15 % am rechten Sprunggelenk, 10 % am rechten 
Ellbogen).

D. Eine nachhaltige Arbeitsintegration gelang weiterhin nicht. Die im Sommer 
2006 aufgenommene Tätigkeit als Automechaniker brach A.________ bereits nach 
kurzer Zeit ab, ebenso die Tätigkeit bei I.________ in J.________ im Rahmen einer 
arbeitsmarktlichen Massnahme im Herbst 2006. Die Tätigkeit als Klassenhilfe an 
der Primarschule K.________ von Oktober 2006 bis Januar 2007 war zwar 
erfolgreich, wurde aber nicht fortgesetzt. Vom 12. Februar 2007 bis zum 22. März 
2007 absolvierte A.________ eine von der IV veranlasste berufliche Abklärung in 
der BEFAS Allschwil. Im Anschluss daran begann er eine von der IV unterstützte 
Umschulung zum Arbeitsagogen. Er absolvierte zuerst ein Vorpraktikum bei der 
T.________ in U.________ und wurde vom 1. Juni 2008 bis zum 28. Oktober 2009 
bei der V.________ in W.________ ausgebildet. Mit Mitteilung vom 16. November 
2009 bestätigte die IV den erfolgreichen Abschluss der Umschulung und hielt fest, 
A.________ sei damit rentenausschliessend eingegliedert.

E. Vom 1. Februar 2010 bis zum 30. September 2011 arbeitete A.________ als 
Betreuer bei der X.________ in Y.________. Während dieser Zeit unterzog er sich 
am 22. September 2010 in der Uniklinik H.________ einer Korrekturosteotomie am 
rechten Sprunggelenk. Darauf war er bis Ende des Jahres 2010 zu 100 % 
arbeitsunfähig, vom 1. Januar 2011 bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses bei der 
X.________ am 30. September 2011 zu 30 %. 

F. Bei der kreisärztlichen Untersuchung vom 24. November 2011 wurde die 
100%ige Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit bestätigt, ebenso die 
Integritätseinbusse von 25 %. Gestützt auf diese Beurteilung sprach die Suva 
A.________ mit Verfügung vom 30. Dezember 2011 eine Integritätsentschädigung 
von 25 % in der Höhe von CHF 26‘700.00 zu. Einen Rentenanspruch verneinte sie. 
Mit Einspracheentscheid vom 20. März 2012 bestätigte die Suva die Verfügung. Die 
dagegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons 
St. Gallen mit Entscheid vom 3. Juli 2013 teilweise gut und sprach A.________ eine 
Übergangsrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 42 % vom 1. Januar 2012 
bis zum 30. November 2012 zu. Die Integritätsentschädigung von CHF 26‘700.00 
für eine Integritätseinbusse von 25 % wurde bestätigt. Dieses Urteil erwuchs 
unangefochten in Rechtskraft.

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G. Vom 19. März 2012 bis zum 21. September 2012 absolvierte A.________ 
unterstützt von der IV einen Arbeitsversuch bei Z.________ in Heerbrugg. Mit 
Verfügung vom 30. Januar 2013 erteilte die IV eine Kostengutsprache für die 
Nachqualifizierung als Arbeitsagoge HFP mit Praktikum beim AA.________ in 
Schaan. Danach trat A.________ am 1. Juni 2013 eine Stelle als Gruppenleiter in 
der Werkstatt beim AB.________ im Vollpensum an. Diese Stelle hatte er bis am 
31. Mai 2016, also rund drei Jahre lang, inne. Während dieser Zeit verneinte die 
Suva mit Verfügung vom 16. April 2014 einen Rentenanspruch. Diese Verfügung 
erwuchs unangefochten in Rechtskraft.

H. Im Sommer 2015, mithin nach rund zwei Jahren Arbeitstätigkeit beim 
AB.________, traten bei A.________ wieder vermehrt gesundheitliche Probleme 
auf. Ab dem 30. Juni 2015 attestierte ihm sein Hausarzt eine 100%ige 
Arbeitsunfähigkeit und am 30. Oktober 2015 unterzog sich A.________ einer 
weiteren Operation am rechten Ellbogen in der Uniklinik H.________ (Entfernung 
Osteotomieplatte). Danach nahm er die Arbeit beim AB.________ nicht wieder auf. 
Bis zum Vertragsende am 31. Mai 2016 wurde er freigestellt.

I. Ab dem 1. Juni 2016 war A.________ arbeitslos. Mit Mitteilung vom 26. 
August 2016 sprach ihm das Amt für Volkswirtschaft des Fürstentums Liechtenstein 
Taggelder der Arbeitslosenversicherung zu, bei einer Rahmenfrist vom 13. Juni 
2016 bis zum 12. Juni 2018.

J. Am 29. November 2017 trat A.________ im Rahmen eines 
Zwischenverdienstes eine Saisonstelle bei der Q.________ AG an. Durch das 
dauernde Tragen von Skischuhen verschlechterte sich die Situation an seinem 
rechten OSG. Mit Schadenmeldung vom 6. Februar 2018 meldete der Arbeitgeber 
der Suva einen Rückfall zum Unfall vom 26. Juli 2002 an. Die Suva sagte mit 
Schreiben vom 12. März 2018 die Übernahme der Heilungskosten und die 
Ausrichtung von Taggeldern zu. 

K. Nach dem Rückfall blieb A.________ über rund fünf Jahre zu 100 % 
arbeitsunfähig und musste sich acht Operationen am rechten Fuss unterziehen. Am 
16. April 2018 wurde von Dr. med. L.________, Facharzt für orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, im Spital Vaduz eine 
Arthroskopie des OSG rechts mit Abtragung einer Exostose (Knochenwucherung) 
vorgenommen. Am 1. April 2019 und am 16. August 2019 fanden an der Uniklinik 
H.________ zwei OSG-Arthroskopien mit Narbendébridement statt, am 31. Januar 
2020 wurde dort eine OSG-Prothese eingesetzt und am 14. August 2020 wurde 
eine Prothesenrevision vorgenommen. Zehn Monate später, am 18. Mai 2021, 

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wurde die Prothese in der Klinik M.________ ausgewechselt. In dieser Zeit 
entwickelte A.________ eine Anpassungsstörung und eine depressive Episode und 
liess sich ab dem Sommer 2021 psychotherapeutisch behandeln. Wegen eines 
Infekts an der tibialen Prothesenkomponente wurde die Prothese am 21. Oktober 
2021 an der Klinik M.________ ausgebaut und vorübergehend mit einem 
Zementspacer ersetzt. Am 12. Februar 2022 konnte die Prothese nach Abklingen 
des Infekts wieder eingesetzt werden. Danach stabilisierte sich die Situation. Vom 
4. April 2022 bis zum 21. April 2022 hielt sich A.________ zur Rehabilitation in der 
Klinik N.________ auf und mit Bericht vom 27. Februar 2023 hielt Dr. med. 
O.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 
Bewegungsapparates FMH, fest, die Prothese sei stabil, es bestünden 
gleichbleibende Restbeschwerden und er sehe mittel- und langfristig kein 
Besserungspotential. 

L. Mit ärztlicher Beurteilung vom 12. April 2023 hielt Dr. med. P.________, 
Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparats 
FMH, vom versicherungsmedizinischen Dienst der Suva fest, unter 
Berücksichtigung der aktuellen klinischen und bildmorphologischen Befunde am 
rechten Ellbogengelenk und am rechten OSG könne von weiteren Behandlungen 
keine namhafte Besserung des unfallbedingten Gesundheitszustandes erwartet 
werden. Die Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit liege bei 100 %. Adaptiert 
seien leichte, überwiegend sitzende Tätigkeiten mit zeitweisem Stehen und Gehen 
ohne Arbeiten im Gelände, ohne häufiges Treppensteigen, ohne Arbeiten auf 
Leitern und Gerüsten. Für den Ellbogen seien nur sehr leichte Tätigkeiten ohne 
häufige Umwendbewegungen, ohne Stoss- und Vibrationsbelastungen und ohne 
Erforderlichkeit einer sicheren Greiffunktion zumutbar. Die Integritätseinbusse 
schätzte Dr. med. P.________ auf 35 %, wobei 15 % auf das rechte OSG und (neu 
erhöht) 20 % auf den rechten Ellbogen entfielen. Gestützt auf diese 
versicherungsmedizinische Beurteilung stellte die Suva mit Mitteilung vom 28. Juni 
2023 ihre bis anhin erbrachten Kurzfristleistungen per 31. Juli 2023 ein.

M. Mit Verfügung vom 28. September 2023 sprach die Suva A.________ ab 
dem 1. August 2023 eine Rente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 20 % und 
eines versicherten Verdienstes von CHF 42‘493.00 zu. Sie berücksichtigte dabei die 
Beeinträchtigungen am rechten Fuss und am rechten Ellbogen. Das Vorliegen eines 
adäquaten Kausalzusammenhangs in Bezug auf die psychischen Beschwerden 
verneinte sie. Die bereits im Umfang von 25 % ausgerichtete 
Integritätsentschädigung erhöhte sie durch die Zusprache von weiteren 
CHF 10‘680.00 auf 35 %.

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N. Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache vom 30. Oktober 2023 
hiess die Suva mit Einspracheentscheid vom 8. Juli 2024 teilweise gut, indem sie 
den Invaliditätsgrad von 20 % auf 24 % erhöhte. Im Übrigen wurde die Einsprache 
abgewiesen.

O. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob A.________ (nachfolgend: 
Beschwerdeführer) mit Postaufgabe vom 9. September 2024 Beschwerde an das 
damalige Verwaltungsgericht und heutige Obergericht des Kantons Graubünden. 
Er beantragte, die Suva sei zu verpflichten, ihm bei einem Invaliditätsgrad von 
100 % eine monatliche Invalidenrente in der Höhe von CHF 5‘555.00 auszurichten. 
Eventualiter sei der angefochtene Einspracheentscheid aufzuheben und die 
Rechtssache zur neuerlichen Entscheidung an die Suva zurückzuweisen. Zur 
Begründung machte der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend, das 
Invalideneinkommen sei mit CHF 63‘241.85 zu hoch. Er könne angesichts der 
schwerwiegenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen überhaupt keine 
Erwerbstätigkeit mehr ausüben. Im angefochtenen Entscheid werde nicht 
aufgezeigt, welche Tätigkeiten ihm noch offenstehen würden. In Zusammenhang 
mit diesem Vorbringen beantragte der Beschwerdeführer die Einholung eines 
"berufskundlichen Sachverständigengutachtens zum Beweis dafür, dass sich auf 
dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt unter Bedachtnahme auf die Ausbildung, die 
Berufslaufbahn und die Einschränkungen des Beschwerdeführers keine 
ausreichende Anzahl von Stellen findet, die er noch bekleiden könnte". Weiter 
machte der Beschwerdeführer geltend, für den Fall, dass das Gericht seine 
Restarbeitsfähigkeit als verwertbar beurteilen würde, sei bei der Bemessung des 
Invalideneinkommens gestützt auf die Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für 
Statistik (LSE) nur das Kompetenzniveau 1 und nicht das Kompetenzniveau 2 
anzuwenden. Zudem sei der Leidensabzug von 15 % auf 25 % zu erhöhen. Der 
Beschwerdeführer beanstandete auch das Valideneinkommen. Es sei abzustellen 
auf das Einkommen, das er nach der Umschulung als Arbeitsagoge beim 
AB.________ erzielt habe und nicht auf das Einkommen als Elektriker bei der 
B.________ AG. Zum versicherten Verdienst machte der Beschwerdeführer 
geltend, es sei im Sinne von Art. 24 Abs. 2 UVV auf die konkrete 
Nominallohnentwicklung im Fachbereich der Elektriker abzustellen, bzw. auf die 
Angabe der B.________ AG, wonach sein Einkommen im Jahr 2023 bei 
CHF 83‘325.00 läge.

P. Die Suva beantragte in ihrer Beschwerdeantwort vom 25. September 2024 
die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des Einspracheentscheids. Zur 
Begründung verwies sie auf den angefochtenen Einspracheentscheid. Zudem 

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machte sie im Wesentlichen geltend, die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit sei 
gegeben. Massgeblich sei der hypothetisch ausgeglichene und nicht der 
tatsächliche Arbeitsmarkt und darin gebe es genügend realistische 
Betätigungsmöglichkeiten, wie etwa die Durchführung von Kontroll- und 
Überwachungsaufgaben, das Bedienen von Automaten und Produktionsmaschinen 
oder auch Verwaltungs- und Bürotätigkeiten. Das hypothetisch höhere Einkommen 
sei anzurechnen, was weniger auf der Schadenminderungspflicht beruhe, sondern 
auf der Überlegung, dass die Unfallversicherung lediglich die durch den 
unfallkausalen Gesundheitsschaden bedingte Lohneinbusse ausgleichen soll. Zur 
Bemessung des Invalideneinkommens führte die Suva aus, das Abstellen auf das 
Kompetenzniveau 2 der LSE sei angesichts der Ausbildung des Beschwerdeführers 
als Agoge gerechtfertigt. Der Leidensabzug sei mit 15 % bereits grosszügig, das 
ärztliche Zumutbarkeitsprofil rechtfertige keinen höheren Abzug. Zum 
Valideneinkommen hielt die Suva fest, sie habe dieses korrekt gestützt auf das 
Einkommen des Beschwerdeführers als Elektriker bei der B.________ AG 
festgelegt. Man könne nicht einfach den in der gesamten Berufskarriere höchsten 
jemals erwirtschafteten Lohn herausnehmen. Der versicherte Verdienst schliesslich 
sei korrekt gestützt auf Art. 15 Abs. 2 UVG nach dem Lohn bemessen worden, den 
der Beschwerdeführer innerhalb eines Jahres vor dem Unfall im Jahr 2002 bezogen 
habe.

Q. Mit Replik vom 11. Oktober 2024 (Poststempel) hielt der Beschwerdeführer 
an seinen Anträgen fest und vertiefte seinen Standpunkt. Die Suva verzichtete mit 
Schreiben vom 24. Oktober 2024 auf eine Duplik. 

Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften und im angefochtenen 
Einspracheentscheid sowie auf die im Recht liegenden Beweismittel wird, soweit 
erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1. Angefochten ist der Einspracheentscheid der Suva vom 8. Juli 2024. Gemäss 
Art. 1 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 56 Abs. 1 ATSG (SR 830.1) kann gegen 
diesen Entscheid Beschwerde erhoben werden. Das Obergericht des Kantons 
Graubünden ist seit dem 1. Januar 2025 aufgrund von Art. 57 ATSG und Art. 49 
Abs. 2 lit. a VRG (BR 370.100) als kantonales Versicherungsgericht zur Beurteilung 
der Beschwerde sachlich zuständig. Zuvor lag diese Zuständigkeit beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden (aArt. 49 Abs. 2 lit. a VRG). Das 
vorliegende Verfahren, welches am 1. Januar 2025 beim Verwaltungsgericht hängig 
war, wurde in Anwendung der Übergangsregelung von Art. 122 Abs. 5 GOG 

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(BR 173.000) dem Obergericht übertragen. Auch die örtliche Zuständigkeit ist 
gestützt auf Art. 58 Abs. 2 ATSG gegeben. Der Wohnsitz des Beschwerdeführers 
befindet sich im Fürstentum Liechtenstein, mithin im Ausland, so dass das 
Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig ist, in dem sein letzter 
schweizerischer Arbeitgeber – die Q.________ AG – ihren Sitz hat. Als formeller 
und materieller Adressat ist der Beschwerdeführer vom angefochtenen 
Einspracheentscheid unmittelbar betroffen und hat ein schutzwürdiges Interesse an 
dessen gerichtlicher Überprüfung (Art. 59 ATSG). Überdies wurde die Beschwerde 
frist- und formgerecht eingereicht (Art. 60, Art. 38 Abs. 4 lit. b und Art. 61 lit. b 
ATSG). Demzufolge ist auf die Beschwerde einzutreten.

2. Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine 
Invalidenrente der Unfallversicherung ab dem 1. August 2023. Während die Suva 
den Invaliditätsgrad im angefochtenen Einspracheentscheid auf 24 % festlegte, ist 
der Beschwerdeführer der Ansicht, der Invaliditätsgrad liege bei 100 %. Streitig sind 
die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit (siehe dazu Erwägung 7), die 
Bemessung des Invalideneinkommens (siehe dazu Erwägung 9), die Höhe des 
Leidensabzugs (siehe dazu Erwägung 10) und die Bemessung des 
Valideneinkommens (siehe dazu Erwägung 11). Uneinig sind sich die Parteien auch 
bei der Höhe des versicherten Verdienstes (siehe dazu Erwägung 13). Bei der 
Beurteilung der genannten streitigen Fragen ist der Sachverhalt zu berücksichtigen, 
der sich bis zum Erlass des angefochtenen Einspracheentscheids am 8. Juli 2024 
verwirklicht hat (BGE 142 V 337 E. 3.2.2). Massgeblich ist dabei der im 
Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit (BGE 146 V 51 E. 5.1) und abzustellen ist auf diejenigen 
Rechtssätze, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes 
Geltung hatten (BGE 141 V 657 E. 3.5.1).

3. Mit dem angefochtenen Einspracheentscheid bestätigte die Suva eine 
Integritätseinbusse von 35 %, wovon 15 % auf das rechte OSG und 20 % auf den 
rechten Ellbogen entfielen. Sie erhöhte die Integritätseinbusse damit gegenüber 
ihrer Verfügung vom 30. Dezember 2011 (Suva-act. 161) um 10 % und sprach dem 
Beschwerdeführer weitere CHF 10'680.00 an Integritätsentschädigung zu. Dies ist 
unbestritten.

4. Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung werden bei 
Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen oder Berufskrankheiten gewährt (Art. 6 Abs. 
1 UVG). Als Unfall gilt die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung 
eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine 
Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder 

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den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG). Vorliegend war stets unbestritten, dass der 
Beschwerdeführer mit dem Sturz am 26. Juli 2002 einen Unfall im Sinne von Art. 4 
ATSG erlitten hatte. Gemäss Art. 11 UVV (SR 832.202) werden 
Versicherungsleistungen auch für Rückfälle gewährt. Vorliegend sind sich die 
Parteien auch darin einig, dass der Beschwerdeführer einen Rückfall erlitt, als sein 
rechtes Sprunggelenk bei der Arbeitstätigkeit für die Q.________ AG in der 
Wintersaison 2017/2018 überlastet wurde (Suva-act. 347 S. 1). Entsprechend 
übernahm die Suva die Kosten für die umfangreichen Heilbehandlungen am rechten 
Fuss und richtete bis zum 31. Juli 2023 Taggelder aus (Suva-act. 348). 

5. Gemäss Art. 18 Abs. 1 UVG hat eine versicherte Person Anspruch auf eine 
Invalidenrente, wenn sie infolge eines Unfalles mindestens zu 10 Prozent invalid ist. 
Als rentenbegründende Invalidität im Sinne von Art. 18 Abs. 1 UVG gilt bei 
erwerbstätigen Versicherten die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit 
dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). 
Erwerbsunfähigkeit wiederum ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer 
Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der 
Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt nur vor, wenn sie 
aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Mit der allgemeinen 
Methode des Einkommensvergleichs gemäss Art. 16 ATSG wird für die 
Bestimmung des Invaliditätsgrades das Erwerbseinkommen, das die versicherte 
Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen 
Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare 
Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte 
(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie 
erzielen würde, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen; BGE 
148 V 195 E. 2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_687/2024 vom 22. August 2025 
E. 4.2.1). 

6. Nachfolgend wird geklärt, ob und inwieweit die Restarbeitsfähigkeit des 
Beschwerdeführers verwertbar ist.

6.1. Für die Bemessung des Invalideneinkommens und für die Beurteilung der 
Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit ist die Frage entscheidend, welche 
Arbeitsleistungen der versicherten Person in welchem Umfang noch zugemutet 
werden können, beziehungsweise wie gross die Arbeitsfähigkeit in einer optimal 
angepassten Tätigkeit ist. Für die Beantwortung dieser Frage ist die 
rechtsanwendende Behörde auf Unterlagen von medizinischen Fachpersonen 

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angewiesen. Aufgabe der medizinischen Fachleute ist es, den Gesundheitszustand 
der versicherten Person zu beurteilen und Stellung zu nehmen zur Frage, in 
welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten diese arbeitsunfähig ist. Im 
Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung 
der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können 
(BGE 132 V 93 E. 4, 125 V 261 E. 4). Der Beweiswert der ärztlichen 
Stellungnahmen hängt dabei nach der Rechtsprechung davon ab, ob sie für die 
streitigen Belange umfassend sind, auf allseitigen Untersuchungen beruhen, die 
geklagten Beschwerden berücksichtigen, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 
abgegeben wurden, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der 
medizinischen Situation einleuchten und in den daraus gezogenen 
Schlussfolgerungen zu überzeugen vermögen (BGE 134 V 231 E. 5.1). Nach der 
Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner 
Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar 
begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 
Zuverlässigkeit bestehen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1, 135 V 465 E. 4.4 
und 125 V 351 E. 3b/ee; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden 
S 21 122 vom 19. Dezember 2023 E. 6.1).

6.2. Vorliegend sind sich die Parteien darin einig, dass der Beschwerdeführer in 
seiner ursprünglichen Berufstätigkeit als Elektriker und in der umgeschulten 
Tätigkeit als Arbeitsagoge nicht mehr arbeitsfähig ist (Suva-act. 7, 32, 44, 695, 
1066). Streitig ist die Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit. Diesbezüglich stützt 
sich die Suva auf Dr. med. P.________ vom versicherungsmedizinischen Dienst. 
Dieser gab in seiner Beurteilung vom 12. April 2023 an, dem Beschwerdeführer sei 
eine adaptierte Tätigkeit in einem 100 %-Pensum zumutbar. Als adaptiert für das 
beeinträchtigte OSG umschrieb er leichte, überwiegend sitzende Tätigkeiten mit 
zeitweisem Stehen und Gehen ohne Arbeiten im Gelände, ohne häufiges 
Treppensteigen, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten. Als adaptiert für den 
rechten Ellbogen bezeichnete er sehr leichte Tätigkeiten ohne häufige 
Umwendbewegungen, ohne Stoss- und Vibrationsbelastungen und ohne 
Erforderlichkeit einer sicheren Greiffunktion (Suva-act. 1066 S. 7 f.). Der 
Beschwerdeführer beanstandet dieses Zumutbarkeitsprofil in seiner Beschwerde, 
führt indessen keinerlei Gründe dafür an, weshalb es nicht zutreffen sollte (act. A.1 
S. 4). Dieser pauschalen und unsubstanziierten Rüge kann nicht gefolgt werden. 
Bei den Akten finden sich keine medizinischen Unterlagen, welche Zweifel an dem 
von Dr. med. P.________ beschriebenen Zumutbarkeitsprofil wecken würden. 
Vielmehr bestätigte Dr. med. R.________, Fachärztin für Neurologie FMH, vom 
Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) am 3. Mai 2023 zuhanden der 

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Liechtensteinischen IV-Stelle, dass auf die Beurteilung von Dr. med. P.________ 
abgestellt werden könne (Suva-act. 1091). Der behandelnde Arzt Dr. med. 
S.________, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 
Bewegungsapparates FMH, verzichtete in seinem Bericht vom 5. Dezember 2023 
darauf, das zumutbare Arbeitspensum anzugeben, und führte lediglich aus, der 
Patient sehe eine ganztägige Arbeit nicht mehr. Zum rechten Ellbogen zitierte Dr. 
med. S.________ die Zumutbarkeitsbeurteilung von Dr. med. P.________ wörtlich, 
zum OSG machte er keine Ausführungen (Suva-act. 1169). Ebenfalls in Einklang 
mit der Beurteilung von Dr. med. P.________ steht das Arbeitsunfähigkeitszeugnis 
von Dr. med. O.________ vom 26. Februar 2024, womit für stehende Tätigkeiten 
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde, für Arbeiten in Wechselbelastung 
eine 50%ige und für sitzende Tätigkeiten eine solche von 0 % (Suva-act. 1180 S. 2). 
In seinem Bericht vom 4. März 2024 über die Untersuchung des Beschwerdeführers 
am 26. Februar 2024 hielt Dr. med. O.________ erneut fest, der Beschwerdeführer 
sei in einer adaptierten sitzenden Tätigkeit voll arbeitsfähig (Suva-act. 1184). Dass 
der Versicherungsmediziner Dr. med. P.________ den Beschwerdeführer nicht 
selber untersuchte, beeinträchtigt den Beweiswert seiner Beurteilung nicht 
wesentlich. Mit dem Bericht von Dr. med. L.________ vom 16. Januar 2023 zur 
Situation am Ellbogen (Suva-act. 1038) und mit dem Bericht von Dr. med. 
O.________ vom 27. Februar 2023 zur Situation am OSG (Suva-act. 1046) standen 
Dr. med. P.________ aktuelle und verlässliche fachärztliche Beurteilungen als 
Grundlage für seine Einschätzung zur Verfügung, ergänzt durch ein aktuelles 
Röntgenbild vom 20. Februar 2023 (Suva-act. 1066 S. 4 f.). Dr. med. P.________ 
kannte auch den Verlauf, hatte er sich doch eingehend mit den relevanten Vorakten 
auseinandergesetzt (Suva-act. 1066 S. 1 ff.). Seine Beurteilung der medizinischen 
Zusammenhänge leuchtet ein und seine Schlussfolgerungen vermögen zu 
überzeugen. Der Suva ist deshalb darin zu folgen, dass sich die Restarbeitsfähigkeit 
des Beschwerdeführers in verlässlicher Weise aus der versicherungsmedizinischen 
Beurteilung von Dr. med. P.________ vom 12. April 2023 erschliesst. 

7. Geprüft wird nun, ob die von Dr. med. P.________ beschriebene 
Restarbeitsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt verwertbar ist. Während die Suva die 
Verwertbarkeit bejaht, ist der Beschwerdeführer der Ansicht, ihm könne 
realistischerweise keine Invalidentätigkeit mehr zugemutet werden.

7.1. Nach der Rechtsprechung ist die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit vor 
dem Hintergrund des hypothetisch als ausgeglichen unterstellten Arbeitsmarkts zu 
prüfen und nicht vor dem Hintergrund des tatsächlichen Arbeitsmarkts. Dadurch 
wird der Leistungsbereich der Unfallversicherung von jenem der 

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Arbeitslosenversicherung abgegrenzt. Das theoretische Konzept des 
ausgeglichenen Arbeitsmarkts gelangt auch dann zur Anwendung, wenn es für die 
versicherte Person im Einzelfall schwierig oder gar unmöglich ist, im tatsächlichen 
Arbeitsmarkt eine entsprechende Stelle zu finden (BGE 148 V 174 E. 9.1 m.w.H.; 
Urteile des Bundesgerichts 8C_300/2022 vom 2. März 2023 E. 4.2 und 
8C_192/2022 vom 7. Juli 2022 E. 6.1.1). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt 
berücksichtigt die konkrete Arbeitsmarktlage nicht, umfasst in wirtschaftlich 
schwierigen Zeiten auch tatsächlich nicht vorhandene Stellenangebote und sieht 
von den fehlenden oder verringerten Chancen gesundheitlich Beeinträchtigter ab, 
tatsächlich eine zumutbare und geeignete Arbeitsstelle zu finden. Er umschliesst 
einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der 
Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von 
seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offenhält. Der 
ausgeglichene Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also 
Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen 
Entgegenkommen seitens des Arbeitgebers rechnen können (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts 8C_55/2022 vom 19. Mai 2022 E. 4.3 m.w.H.). An die 
Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten sind keine übermässigen Anforderungen 
zu stellen (vgl. BGE 138 V 457 E. 3.1; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_42/2023 
vom 11. Mai 2023 E. 3.3 und 8C_300/2022 vom 2. März 2023 E. 6.2). Die 
Möglichkeit einer versicherten Person, das verbliebene Leistungsvermögen auf 
dem allgemeinen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt von den 
konkreten Umständen des Einzelfalles ab. Massgebend sind 
rechtsprechungsgemäss die Art und die Beschaffenheit des Gesundheitsschadens, 
der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem 
Zusammenhang auch die vorhandenen Begabungen und Fertigkeiten, die 
Ausbildung und der berufliche Werdegang. Eine Unverwertbarkeit der 
Restarbeitsfähigkeit ist erst dann anzunehmen, wenn die zumutbare Tätigkeit in nur 
so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt 
praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines 
durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden einer 
entsprechenden Stelle daher zum Vornherein als ausgeschlossen erscheint (vgl. 
BGE 148 V 174 E. 9.1; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_42/2023 vom 11. Mai 
2023 E. 3.2, 9C_403/2022 vom 15. März 2023 E. 5.1; vgl. Urteil des Obergerichts 
des Kantons Graubünden SV1 24 114 vom 12. März 2025 E. 8.2). 

7.2. Der Beschwerdeführer hält seine Restarbeitsfähigkeit für unverwertbar, weil 
er aufgrund der unfallkausalen Verletzungen im Bereich des rechten 
Ellbogengelenkes mit dem rechten Arm keine brauchbare Arbeitstätigkeit mehr 

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verrichten könne. Dem kann nicht gefolgt werden. Nach der Rechtsprechung 
bestehen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt sogar für Personen, die funktionell 
als Einarmige zu betrachten sind und überdies nur noch leichte Arbeit verrichten 
können, genügend realistische Betätigungsmöglichkeiten (vgl. Urteile des 
Bundesgerichts 8C_55/2022 vom 19. Mai 2022 E. 4.4.1 und 8C_134/2020 vom 29. 
April 2020 E. 4.5). Beim Beschwerdeführer gibt es nach der Beurteilung von Dr. 
med. P.________ zwar bei der Belastbarkeit und Beweglichkeit des rechten Arms 
und bei der Greiffunktion der rechten Hand gewisse Einschränkungen, eine 
funktionelle Einarmigkeit liegt aber nicht vor.

7.3. Der Beschwerdeführer ist der Meinung, er könne keine Bürotätigkeiten 
ausüben. Dem kann nicht gefolgt werden. Der Beschwerdeführer verfügt über die 
für eine Bürotätigkeit nötigen intellektuellen Fähigkeiten, hat er doch die 
Umschulung zum Arbeitsagogen erfolgreich absolviert (Zwischenzeugnis 
V.________, Suva-act. 96; Zertifikat, Suva-act. 105). Diese Ausbildung ist auf der 
Tertiärstufe angesiedelt und Ausbildungsinhalt waren auch theoretische Themen 
wie Marketing, Akquisition, Personalentwicklung, Arbeitssicherheit, Arbeitsmarkt, 
Recht, Methodenlehre und Kommunikation (Berufsprofil, Suva-act. 165 und 166). 
Sodann darf angenommen werden, dass der Beschwerdeführer die üblichen 
Büroanwendungen auf dem Computer bedienen kann. Als es im Jahr 2007 darum 
ging, sich auf die Umschulung zum Arbeitsagogen vorzubereiten, absolvierte er 
Kurse zu den Programmen Excel und InDesign (Suva-act. 83 S. 1). Daraus lässt 
sich mit überwiegender Wahrscheinlichkeit schliessen, dass er mit dem 
grundlegenden Textverarbeitungsprogramm Word bereits vertraut war. Auch seine 
sprachliche Ausdrucksweise steht einer Bürotätigkeit nicht entgegen, wie 
zahlreichen, sich in den Akten befindlichen E-Mails entnommen werden kann (z.B. 
Suva-act. 841 f., 845 ff., 850 ff.). 

7.4. Der Beschwerdeführer beruft sich auf die Schäden an seinem OSG, welche 
nur noch eine überwiegend sitzende Tätigkeit zulassen. Seine Behauptung, 
überwiegend sitzende Tätigkeiten seien grundsätzlich nur sehr eingeschränkt auf 
dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu finden, trifft nicht zu. Das Bundesgericht 
bejaht regelmässig die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit für Versicherte, die 
nur noch vorwiegend sitzend arbeiten können, solange keine zusätzlichen, die 
Integration praktisch ausschliessenden Bedingungen vorliegen (z.B. Urteile des 
Bundesgerichts 8C_222/2024 vom 23. Januar 2025 E. 5 ff., 8C_95/2020 vom 14. 
Mai 2020 E. 5.2.3, 8C_330/2015 vom 19. August 2015 E. 3.2). 

7.5. Der Beschwerdeführer beruft sich weiter auf sein Alter. Auch darin kann ihm 
nicht gefolgt werden. Bei Erlass des angefochtenen Einspracheentscheids am 

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8. Juli 2024 war der am 21. September 1964 geborene Beschwerdeführer 59 Jahre 
und 10 Monate alt. Bis zur Pensionierung mit 65 Jahren verblieben somit noch gut 
fünf Jahre. Nach der Rechtsprechung gilt eine verbleibende Aktivitätsdauer von 
rund fünf Jahren grundsätzlich als ausreichend, um eine neue einfache 
Erwerbstätigkeit aufzunehmen, sich einzuarbeiten und die Arbeit auszuüben 
(Urteile des Bundesgerichts 8C_302/2024 vom 20. Dezember 2024 E. 11.3.1, 
8C_535/2021 vom 25. November 2021 E. 5.4.1, 8C_77/2019 vom 8. März 2019 E. 
3.2.3, 8C_759/2018 vom 13. Juni 2019 E. 7.3, 9C_677/2016 vom 7. März 2017 E. 
4.3, 9C_505/2016 vom 6. Juli 2017 E. 4.1.).

7.6. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ergibt sich auch in der 
Zusammenschau der vorstehend geprüften einschränkenden Aspekte keine 
Unverwertbarkeit seiner Restarbeitsfähigkeit. Zwar ist verständlich, dass der 
Beschwerdeführer die Einschränkungen durch die Schäden am rechten OSG und 
am rechten Ellbogen als "massiv" erlebt. Nach der Rechtsprechung begründen 
indessen in der Regel auch deutlich weitergehende Einschränkungen keine 
Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit. Am deutlichsten zeigt sich das dort, wo 
das Bundesgericht sich darauf beruft, dass der hypothetisch ausgeglichene 
Arbeitsmarkt auch Nischenarbeitsplätze umfasse, bei welchen wohlwollende 
Arbeitgeber Arbeitnehmern mit gesundheitlichen Einschränkungen in der 
Ausgestaltung ihrer Arbeitstätigkeit entgegenkämen (siehe Erwägung 7.1 
vorstehend). Die Suva stellt sich deshalb in nachvollziehbarer Weise auf den 
Standpunkt, dass es auf dem hypothetisch ausgeglichenen Arbeitsmarkt genügend 
realistische Betätigungsmöglichkeiten für den Beschwerdeführer gibt. Zu Recht 
nennt sie als Beispiele die Durchführung von Kontroll- und Überwachungsaufgaben, 
das Bedienen von Automaten und Produktionsmaschinen mit einfach zu 
bedienenden Touchscreens und Verwaltungs- und andere Bürotätigkeiten. Die 
Behauptung des Beschwerdeführers, diese Tätigkeiten würden Stehen 
voraussetzen, trifft nicht zu. Vielmehr können diese Tätigkeiten oftmals auch 
vorwiegend sitzend ausgeübt werden und belasten den rechten Ellbogen nicht in 
unzumutbarer Weise. 

8. Im Zusammenhang mit der Frage der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit 
beantragt der Beschwerdeführer die Einholung eines "berufskundlichen 
Sachverständigengutachtens zum Beweis dafür, dass sich auf dem ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt unter Bedachtnahme auf die Ausbildung, die Berufslaufbahn und die 
Einschränkungen keine ausreichende Anzahl von Stellen findet, die er noch 
bekleiden könnte" (Beschwerde, act. A.1 S. 7).

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8.1. Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst das Recht, Beweisanträge zu 
stellen, und die Pflicht der Behörde zur Beweisabnahme. Beweise sind indessen 
nur über jene Tatsachen abzunehmen, die für die Entscheidung der Streitsache 
erheblich sind. Gelangt das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur 
Überzeugung, dass die vorhandenen Unterlagen ein zuverlässiges Bild des 
relevanten Sachverhaltes ergeben, kann auf ein beantragtes Beweismittel 
verzichtet werden. Die damit verbundene antizipierte Beweiswürdigung ist nach 
konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung zulässig (BGE 141 I 60 E. 3.3, 136 
I 229 E. 5.3, 134 I 140 E. 5.3; Urteile des Bundesgerichts 8C_521/2021 vom 22. 
März 2022 E. 3.2 und 8C_68/2020 vom 11. März 2020 E. 5.2). 

8.2. Vor diesem Hintergrund kann dem Antrag des Beschwerdeführers auf 
Einholung eines Gutachtens nicht gefolgt werden. Entgegen der Ansicht des 
Beschwerdeführers handelt es sich bei der Frage der Verwertbarkeit der 
Restarbeitsfähigkeit nicht um eine berufskundliche, sondern um eine rechtliche 
Frage. Wie gezeigt, lässt sich die Situation des Beschwerdeführers gestützt auf die 
reiche Kasuistik des Bundesgerichtes ohne Weiteres rechtlich einordnen. Zudem 
sind sämtliche Sachverhaltselemente, welche im Zusammenhang mit der Frage der 
Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit eine wesentliche Rolle spielen, hinreichend 
bekannt, insbesondere das Zumutbarkeitsprofil von Dr. med. P.________ (Suva-
act. 1066), die berufliche Laufbahn des Beschwerdeführers mit einer Erstausbildung 
zum Elektriker (Suva-act. 1) und einer Umschulung zum Arbeitsagogen (Suva-act. 
106) und die verschiedenen Praktika und Arbeitsverhältnisse seit dem Unfall im Jahr 
2002 (Suva-act. 20, 22, 53, 61, 79, 113 S. 13, 186 S. 7, 229 S. 227, 333). 

9. Geprüft wird nun, ob die Suva das Invalideneinkommen korrekt bemessen 
und zu Recht auf CHF 63'241.85 festgelegt hat, wobei dieser Wert einem 
errechneten hypothetischen Jahreseinkommen von CHF 74'402.20 mit einem 
Leidensabzug von 15 % entspricht. 

9.1. Für die Ermittlung des Invalideneinkommens ist nach der 
bundesgerichtlichen Rechtsprechung primär von der konkreten, beruflich-
erwerblichen Situation der versicherten Person auszugehen. Hat diese nach dem 
Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder keine ihr an sich zumutbare neue 
Erwerbstätigkeit aufgenommen, ist das massgebliche Invalideneinkommen 
aufgrund der LSE zu bestimmen (BGE 148 V 174 E. 6.2 und E. 9.2.1 und 148 V 
419 E. 5.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_192/2023 vom 13. Dezember 2023 E. 
2.2). Vorliegend hat der Beschwerdeführer nach seinem Rückfall im Februar 2018 
keine Erwerbstätigkeit mehr aufgenommen. Mit der Festlegung seines 
Invalideneinkommens gestützt auf die LSE ist er denn auch grundsätzlich 

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einverstanden. Uneinigkeit besteht beim Kompetenzniveau. Während die Suva im 
angefochtenen Einspracheentscheid auf den Wert im Kompetenzniveau 2 abstellte, 
ist der Beschwerdeführer der Ansicht, es sei der tiefere Wert im Kompetenzniveau 
1 zu verwenden.

9.2. Das Kompetenzniveau 1 umfasst nach der Definition in der LSE "einfache 
Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art". Es entspricht nach der 
Rechtsprechung einfachen und repetitiven Arbeiten von ungelernten 
Arbeitnehmenden (Urteil des Bundesgerichts 8C_469/2016 vom 7. September 
2016 E. 4.3.2). Es kommt zur Anwendung, wenn einer versicherten Person nur 
Hilfsarbeiten offenstehen, weil sie keine berufliche Ausbildung und keine 
verwertbaren beruflichen Vorkenntnisse hat (Urteile des Bundesgerichts 
8C_734/2022 vom 23. Februar 2023 E. 5.2, 8C_250/2022 vom 8. November 2022 
E.5.3.1 und 8C_14/2017 vom 15. März 2017 E. 6.3). Das Kompetenzniveau 2 
umfasst nach der Definition in der LSE "praktische Tätigkeiten wie 
Verkauf/Pflege/Datenverarbeitung und Administration/Bedienen von Maschinen 
und elektronischen Geräten/Sicherheitsdienst/Fahrdienst" (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts 9C_559/2024 vom 11. März 2025 E. 4.3.1; Urteil des 
Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden S 16 65 vom 9. März 2017 E. 4e). 

9.3. Vorliegend sind sich die Parteien darin einig, dass der Beschwerdeführer 
unfallbedingt nicht mehr in den beiden erlernten Berufen Elektriker und 
Arbeitsagoge tätig sein kann und seine verbleibende Restarbeitsfähigkeit in einer 
Tätigkeit verwerten muss, für welche er weder eine formelle Ausbildung noch 
Berufserfahrung hat. Dem Beschwerdeführer ist deshalb darin zu folgen, dass für 
ihn nur Tätigkeiten im Kompetenzniveau 1 in Frage kommen. Die Schweiz kennt für 
praktisch jede über einfache Hilfstätigkeiten herausgehende Tätigkeit eine formale 
Berufsbildung (EGLI/FILIPO/GÄCHTER/MEIER, Grundprobleme der 
Invaliditätsbemessung in der Invalidenversicherung, S. 136, Rz. 342; einsehbar auf 
https://eizpublishing.ch/wp-content/uploads/2021/04/Grundprobleme-der-
Invaliditaetsbemessung-in-der-Invalidenversicherung-V1_02-20210427-
digital.pdf). Dies gilt auch für Bürotätigkeiten. Entsprechend anerkennt auch das 
Bundesgericht, dass eine kaufmännische Grundausbildung nach allgemeiner 
Lebenserfahrung selbst für relativ einfache Bürostellen regelmässig verlangt werde 
(Urteil des Bundesgerichts 8C_534/2019 vom 18. Dezember 2019 E. 5.3.3.3). Wie 
gezeigt, ist zwar mit der Suva davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer 
Bürotätigkeiten zumutbar sind. Dabei muss aber davon ausgegangen werden, dass 
dem Beschwerdeführer in diesem Bereich infolge seiner mangelnden 
kaufmännischen Berufsausbildung nur einfache Hilfstätigkeiten offenstehen 

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würden, wie sie dem Kompetenzniveau 1 entsprechen. Das Abstellen auf 
Kompetenzniveau 2 wäre nach der Rechtsprechung für eine Verweistätigkeit ohne 
Berufsausbildung nur gerechtfertigt, wenn die betroffene Person über besondere 
Fertigkeiten und Kenntnisse dafür verfügt (vgl. EGLI/FILIPO/GÄCHTER/MEIER, a.a.O., 
S. 135 f., Rz. 342 f.; Urteil des Bundesgerichts 8C_386/2013 vom 15. Oktober 2013 
E. 6.2). Solche besonderen Fertigkeiten und Kenntnisse rechnete das 
Bundesgericht zum Beispiel einem Versicherten an, der zwar keine kaufmännische 
Ausbildung aber Berufserfahrung in teilweise leitender Funktion hatte (Urteil des 
Bundesgerichts 8C_534/2019 vom 18. Dezember 2019 E. 5.3.3.3). Im vorliegenden 
Fall verfügt der Beschwerdeführer zwar über formale Ausbildungen (Elektriker, 
Arbeitsagoge) und entsprechende Berufserfahrung, es sind jedoch keine 
besonderen Fertigkeiten und Kenntnisse ersichtlich, welche sich positiv auf die 
Erwerbsmöglichkeiten auswirken und darauf schliessen lassen würden, dass der 
Beschwerdeführer realistischerweise seine Restarbeitsfähigkeit in einer 
Bürotätigkeit im Kompetenzniveau 2 verwerten könnte. Auch die anderen von der 
Suva genannten Verweistätigkeiten, mithin die Durchführung von Kontroll- und 
Überwachungsaufgaben und das Bedienen von Automaten und 
Produktionsmaschinen, sind als einfache Tätigkeiten ohne Erfordernis einer 
entsprechenden Berufsausbildung im Kompetenzniveau 1 einzuordnen. Es trifft – 
entgegen der Ansicht der Suva – nicht zu, dass der Beschwerdeführer seine in den 
beiden Berufsausbildungen erworbenen Kenntnisse und Befähigungen 
realistischerweise in einer anderen Tätigkeit auf Kompetenzniveau 2 verwerten 
könnte, weil er dort in Konkurrenz stünde zu Personen mit spezifischer 
Berufsausbildung. Die Suva beruft sich in diesem Zusammenhang auf das Urteil 
des Bundesgerichts 8C_545/2020 vom 4. November 2020. Daraus kann die Suva 
indessen nichts zu ihren Gunsten ableiten. In diesem Fall ging es um einen 
Versicherten, der nach einem Unfall zum Sozialpädagogen umgeschult und zum 
Zeitpunkt der Invaliditätsbemessung in diesem Beruf noch immer uneingeschränkt 
arbeitsfähig war. Anders als im vorliegenden Fall, wo die Tätigkeit im umgeschulten 
Beruf als Arbeitsagoge eben gerade nicht mehr zumutbar ist, wurde in jenem Fall 
die Tätigkeit als Sozialpädagoge zu Recht auf dem Kompetenzniveau 2 
eingeordnet.

9.4. Weil wie gezeigt bei der Bemessung des Invalideneinkommens nicht auf das 
Kompetenzniveau 2, sondern auf das Kompetenzniveau 1 abzustellen ist, wird 
nachfolgend eine Neuberechnung vorgenommen. Dabei ist auf die LSE 2022 
abzustellen, das heisst auf die aktuellsten verfügbaren statistischen Daten zum 
Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Einspracheentscheids (BGE 143 V 295 
E. 2.3). Weiter ist abzustellen auf die Tabelle TA1_tirage_skill_level für den privaten 

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Sektor und es ist der durchschnittliche Monatslohn aller Wirtschaftszweige gemäss 
der Zeile "Total" anzuwenden (BGE 148 V 174 E. 6.2). Die Tabelle 
TA1_tirage_skill_level (Privater Sektor, ganze Schweiz, 2022) weist für Männer im 
Kompetenzniveau 1 den Totalwert von CHF 5'305.00 aus. Umgerechnet von der in 
der LSE verwendeten Arbeitszeit von 40 Stunden auf die betriebsübliche Arbeitszeit 
von 41.7 Stunden und unter Berücksichtigung einer Nominallohnerhöhung bei 
Männern von 1.7 % vom Jahr 2022 zum Jahr 2023 ergibt sich ein Jahreseinkommen 
von CHF 67'493.80 (CHF 5'305.00 x 12 : 40 x 41.7 x 1.017).

10. Wird das Invalideneinkommen wie vorliegend gestützt auf die LSE 
bemessen, so steht der sogenannte Leidensabzug als Korrekturinstrument zur 
Verfügung, um den Umständen des konkreten Einzelfalls gegenüber einer 
standardisierten Betrachtung Rechnung zu tragen (BGE 148 V 174 E. 9.2.2). 
Vorliegend hat die Suva einen Leidensabzug von 15 % vorgenommen. Der 
Beschwerdeführer ist demgegenüber der Ansicht, angemessen sei ein 
Leidensabzug von 25 %.

10.1. Mit dem Leidensabzug soll nach der Rechtsprechung der Tatsache 
Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und 
Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder 
Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe 
haben können und die versicherte Person je nach Ausprägung deswegen die 
verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nur mit 
unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann. Der Abzug soll aber 
nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach 
pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht 
übersteigen. Allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit 
enthaltene gesundheitliche Einschränkungen dürfen nicht zusätzlich in die 
Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten 
Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen (zum Ganzen: BGE 148 V 174 E. 6.3 
und E. 9.2.2). Bei der Prüfung eines gesundheitlich bedingten Abzuges gilt es 
zwischen der verbleibenden Arbeitsfähigkeit sowie den erwerblichen Auswirkungen 
der Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit zu unterscheiden. Die Einschätzung der 
verbleibenden Arbeitsfähigkeit gehört zum Aufgabenbereich des Arztes oder der 
Ärztin. Erst im Rahmen der Bestimmung der erwerblichen Auswirkungen der ärztlich 
festgestellten Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit, was in den 
Zuständigkeitsbereich der Verwaltung und im Beschwerdefall in denjenigen des 
Gerichts fällt, stellt sich die Frage eines möglichen Abzugs vom statistischen Lohn 
(EGLI/FILIPO/GÄCHTER/MEIER, a.a.O., S. 144, Rz. 360). Bestehen über das ärztlich 

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beschriebene Beschäftigungspensum hinaus zusätzliche Einschränkungen – wie 
etwa ein vermindertes Rendement pro Zeiteinheit wegen verlangsamter 
Arbeitsweise oder ein Bedarf nach ausserordentlichen Pausen – oder ist die 
funktionelle Einschränkung ihrer besonderen Natur nach nicht ohne Weiteres mit 
den Anforderungen vereinbar, wie sie sich aus den gewöhnlichen betrieblichen 
Abläufen ergeben, kann dies bei der Bemessung des leidensbedingten Abzugs vom 
statistischen Tabellenlohn berücksichtigt werden (Urteil des Bundesgerichts 
8C_558/2017 vom 1. Februar 2018 E. 5.3.1). Die Rechtsprechung gewährt 
insbesondere dann einen Leidensabzug, wenn eine versicherte Person selbst im 
Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit 
eingeschränkt ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_166/2024 vom 28. Oktober 2024 
E. 4.2.1). Zwar sind im Totalwert des Kompetenzniveaus 1 bei den Männern auch 
Tätigkeiten enthalten, die versicherte Personen wegen ihres medizinischen 
Zumutbarkeitsprofils nicht mehr ausüben können, doch führt dies nicht dazu, dass 
grundsätzlich ein Leidensabzug vorzunehmen ist, weil der Tabellenlohn im 
Kompetenzniveau 1 eine Vielzahl von leichten bis mittelschweren Tätigkeiten 
erfasst. Inwieweit dem Beschwerdeführer anhand des anerkannten medizinischen 
Zumutbarkeitsprofils auf dem (hypothetisch) ausgeglichenen Arbeitsmarkt kein 
genügend breites Spektrum zumutbarer Verweistätigkeiten mehr verfügbar wäre, ist 
weder erkennbar noch (substanziiert) dargetan (vgl. statt vieler: Urteil des 
Bundesgerichts 8C_511/2022 vom 8. Februar 2023 E. 9.3 ff. m.w.H.).

10.2. Vorliegend ist der Suva darin zu folgen, dass im Falle des Beschwerdeführers 
ein Leidensabzug von 15 % gerechtfertigt ist. Dies zeigt ein Vergleich mit Fällen, in 
welchen das Bundesgericht einen 15%igen Leidensabzug als angemessen 
beurteilte (z.B. BGE 126 V 75 E. 7b und 129 V 472 E. 4.3.2; Urteile des 
Bundesgerichts 8C_227/2018 vom 14. Juni 2018 E. 4.2.1 und 4.2.3, 9C_35/2015 
vom 19. August 2015 E. 4.3; EGLI/FILIPO/GÄCHTER/MEIER, a.a.O., S. 154 ff.).

10.3. Bei einem unveränderten Leidensabzug vom 15 % ergibt sich angesichts des 
korrigierten hypothetischen Jahresverdienstes von CHF 67'493.80 
(Kompetenzniveau 1) ein korrigiertes Invalideneinkommen von CHF 57'369.80.

11. Geprüft wird nun das Valideneinkommen für das vorliegend massgebliche 
Vergleichsjahr 2023. Die Suva hat gestützt auf die Angaben der B.________ AG 
zum mutmasslichen Lohn im Jahr 2023 (Suva-act. 1122) ein Valideneinkommen 
von CHF 83'325.00 ermittelt. Der Beschwerdeführer ist hingegen der Ansicht, es sei 
auszugehen vom Lohn, den er beim AB.________ erwirtschaftet habe (Suva-act. 
255, 350), so dass sich ein Valideneinkommen von CHF 104'000.00 ergebe.  

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11.1. Das Valideneinkommen ist dasjenige Einkommen, das die versicherte 
Person erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). Für 
die Ermittlung des Valideneinkommens ist rechtsprechungsgemäss entscheidend, 
was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach 
dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ohne Unfall tatsächlich 
erzielen würde. Dabei wird in der Regel am letzten vor dem Unfall erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten 
Verdienst angeknüpft, da erfahrungsgemäss die bisherige Tätigkeit ohne 
Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen von diesem 
Erfahrungssatz müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 
139 V 28 E. 3.3.2 und 135 V 58 E. 3.1; Urteile des Bundesgerichts 8C_339/2022 
vom 9. November 2022 E. 6.2, 8C_152/2022 vom 21. Oktober 2022 E. 3.2.2 und 
8C_357/2021 vom 3. August 2021 E. 3.2). Nicht abzustellen ist auf das Einkommen, 
welches nach dem Unfall im Rahmen einer erfolgreichen Invalidenkarriere in einem 
neuen Tätigkeitsbereich erzielt wurde, wenn anzunehmen ist, dass dieses 
Einkommen ohne Unfall und ohne Umschulung mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit nicht erzielt worden wäre. Zudem darf aus einer erfolgreichen 
Invalidenkarriere in einem neuen Tätigkeitsbereich nicht ohne Weiteres abgeleitet 
werden, die versicherte Person hätte ohne Invalidität eine vergleichbare Position 
auch im angestammten Tätigkeitsgebiet erreicht (BGE 145 V 141 E. 5.2.1, 139 V 
28 E. 3.3.3.2; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_214/2023 vom 20. Februar 2024 
E. 5 ff., 8C_713/2020 vom 26. März 2021 E. 6.2, 9C_472/2020 vom 17. November 
2020 E. 2.2, 9C_316/2020 vom 6. Oktober 2020 E. 3.1, 8C_575/2018 vom 
30. Januar 2019 E. 5.1; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden S 
20 60 vom 14. Februar 2023 E. 5.2.1).

11.2. Vorliegend war der Beschwerdeführer vor dem Unfall bei der B.________ AG 
als Elektriker angestellt. Er macht nicht geltend, dass er damals Pläne hatte, sich 
auf seinem erlernten Beruf weiterzubilden oder einen anderen Beruf zu erlernen. 
Auch aus den Akten ergeben sich keine Hinweise auf Aus- und 
Weiterbildungspläne. Vielmehr geht aus den Akten hervor, dass der 
Beschwerdeführer sich in den dem Unfall vorangehenden Jahren mit kurzen 
Anstellungen und oftmals eher kleinen Arbeitspensen bei wechselnden 
Arbeitgebern begnügte (Auszug aus dem individuellen Konto, Suva-act. 705). Die 
Suva hat demnach für die Bemessung des Valideneinkommens entgegen der 
Ansicht des Beschwerdeführers zu Recht auf das vor dem Unfall bei der 
B.________ AG als Elektriker erzielte Einkommen abgestellt. Mit Schreiben vom 1. 
September 2023 hat die B.________ AG unter Berücksichtigung der mutmasslichen 
Lohnentwicklung für das Jahr 2023 ein Jahreseinkommen von brutto CHF 83’325.00 

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festgehalten (13 x CHF 6'145.00 + Zulagen von CHF 3'440.00; Suva-act. 1122). Der 
Beschwerdeführer vermag – wie nachstehend aufgezeigt wird – nichts geltend zu 
machen, was Zweifel an der Angemessenheit dieses mutmasslichen 
Jahreseinkommens wecken würde.

11.3. Der Beschwerdeführer bringt vor, als angestammte Tätigkeit sei nicht 
diejenige als Elektriker, sondern die nach der unfallbedingten Umschulung 
ausgeübte Tätigkeit als Arbeitsagoge beim AB.________ zu betrachten. Dem kann 
nicht gefolgt werden. Die Sichtweise des Beschwerdeführers widerspricht der 
dargelegten, klaren und eindeutigen Rechtsprechung, wonach in aller Regel die 
Tätigkeit vor dem Unfall und nicht die Tätigkeit nach einer unfallbedingten 
Umschulung relevant ist (siehe Erwägung 11.1 vorstehend). Das von der Suva auf 
CHF 83’325.00 festgelegte Valideneinkommen ist somit zu bestätigen. Dies umso 
mehr, als es in Bezug auf das Vorgehen bei seiner Bemessung mit dem Entscheid 
des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 3. Juli 2013 übereinstimmt 
(Suva-act. 235 S. 19 [Erwägung 4.5]).

12. Bei einem korrigierten Invalideneinkommen von CHF 57'369.80 und einem 
bestätigten Valideneinkommen von CHF 83'325.00 beträgt der Invaliditätsgrad neu 
gerundet 31 %.

13. Zu prüfen bleibt die Höhe des versicherten Verdienstes. Die Suva hat diesen 
im angefochtenen Einspracheentscheid auf CHF 42'493.00 festgelegt. Der 
Beschwerdeführer ist demgegenüber der Ansicht, der versicherte Verdienst liege 
bei CHF 83'385.00 (recte CHF 83'325.00).

13.1. Die Renten der Unfallversicherung werden nach dem versicherten Verdienst 
bemessen (Art. 15 Abs. 1 UVG). Bei Vollinvalidität beträgt die Invalidenrente 
80 Prozent des versicherten Verdienstes; bei Teilinvalidität wird sie entsprechend 
gekürzt (Art. 20 Abs. 1 UVG). Als versicherter Verdienst gilt dabei gemäss Art. 15 
Abs. 2 UVG im Regelfall der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn. 
Abzustellen ist, mit einigen hier nicht relevanten Abweichungen, auf den Lohn, der 
nach der Bundesgesetzgebung über die AHV massgebend ist (Art. 22 Abs. 2 UVV). 
Dauerte das Arbeitsverhältnis nicht das ganze Jahr, so wird der in dieser Zeit 
bezogene Lohn auf ein volles Jahr umgerechnet (Art. 22 Abs. 4 Satz 2 UVV). Bei 
einer zum Voraus befristeten Beschäftigung bleibt die Umrechnung auf die 
vorgesehene Dauer beschränkt, ausser wenn sich nach der bisherigen oder 
beabsichtigten Ausgestaltung der Erwerbsarbeitsbiografie eine andere 
Normaldauer der Beschäftigung ergibt (Art. 22 Abs. 4 Satz 3 UVV). Diesfalls erfolgt 
mithin keine Umrechnung auf ein Jahr, sondern als versicherter Verdienst gilt der 

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Lohn während der vereinbarten Dauer (BGE 148 V 84 E. 3.2). Damit spielt bei 
befristeten Arbeitsverhältnissen die normale Dauer der Beschäftigung, welche sich 
nach der bisherigen oder der beabsichtigten künftigen Ausgestaltung des 
Arbeitsverhältnisses in zeitlicher Hinsicht richtet, eine entscheidende Rolle (Urteil 
des Bundesgerichts 8C_182/2023 vom 17. April 2024 E. 5.1). 

Bei einer Rente, die mehr als fünf Jahre nach dem Unfall beginnt, ist gemäss Art. 24 
Abs. 2 UVV der Lohn massgebend, den der Versicherte ohne den Unfall im Jahr vor 
dem Rentenbeginn bezogen hätte, sofern er höher ist, als der im Regelfall relevante 
letzte vor dem Unfall erzielte Lohn. Diese Regelung hat in erster Linie den Sonderfall 
vor Augen, wo sich der Rentenbeginn zufolge langdauernder Heilbehandlung und 
entsprechendem Taggeldbezug beträchtlich verzögert. Rechtsprechungsgemäss 
gelangt diese Bestimmung aber auch bei Rückfällen oder Spätfolgen zur 
Anwendung, die mehr als fünf Jahre nach dem Unfall eingetreten sind, sei es, dass 
der Rentenanspruch überhaupt erstmals neu entsteht, sei es, dass er dies nach 
Befristung der Rente - mithin nach rentenloser Zeit - wieder tut (BGE 147 V 213 E. 
3.4.1 m.w.H.). Angestrebt wird damit die Anpassung an die normale 
Lohnentwicklung im angestammten Tätigkeitsbereich; Arbeitsverhältnisse, die erst 
nach dem Unfall angetreten werden, haben unbeachtlich zu bleiben (BGE 147 V 
213 E. 3.4.4). Praxisgemäss ist bei mehr als fünf Jahre nach dem Unfall 
beginnenden Renten bei der Bemessung des versicherten Verdienstes auf die 
allgemeine Nominallohnentwicklung im angestammten Beruf und nicht auf den 
möglichen Verdienst beim ehemaligen Arbeitgeber abzustellen (BGE 148 V 84 E. 
3.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_12/2022 vom 14. September 2022 E. 4.2.1).

13.2. In ihrer Verfügung vom 30. Dezember 2011 (Suva-act. 161) legte die Suva 
den für den versicherten Verdienst relevanten, im Jahr vor dem Unfall – also vom 
26. Juli 2001 bis zum 25. Juli 2002 – bezogenen Lohn, auf CHF 36'290.00 für das 
unterjährige Arbeitsverhältnis fest. Sie ging dabei davon aus, dass der 
Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des Unfalls bei der B.________ AG in einem 
befristeten Arbeitsverhältnis vom 18. März 2002 bis zum 31. August 2002 
gestanden hatte. Gestützt auf Art. 22 Abs. 4 Satz 3 UVV rechnete sie den in diesem 
Arbeitsverhältnis erzielten Lohn nicht auf ein Jahr hoch, sondern berücksichtigte nur 
den durch die Befristung vorgesehenen Zeitraum (Suva-act. 162 S. 1, 163, 169 
S. 30, 229 S. 14, 705 S. 4). Dieses Vorgehen bestätigte das Versicherungsgericht 
des Kantons St. Gallen in seinem Entscheid vom 3. Juli 2013. Dabei wies das 
Gericht darauf hin, dass der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des Unfalls keine 
unbefristete Anstellung angestrebt und in dem Jahr vor dem Unfall zusätzlich zur 
Tätigkeit als Elektriker bei der B.________ AG auch verschiedene nicht nach UVG 

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versicherte selbständige Tätigkeiten ausgeübt hatte, wie zum Beispiel als 
Fahrzeughändler, Immobilienverwalter/-vermittler, Marroniverkäufer und 
Unternehmensberater (Suva-act. 235 S. 21 ff. [Erwägung 4.8 ff.] und Suva-act. 169 
S. 32).

13.3. Vor diesem Hintergrund hat die Suva im vorliegenden Verfahren für die 
Bemessung des versicherten Verdienstes zu Recht auf den Ausgangswert von 
CHF 36'290.00 abgestellt. Diesen Wert hat sie sodann zu Recht gestützt auf die 
Sonderregel von Art. 24 Abs. 2 UVV entsprechend dem Nominallohnindex bis zum 
Jahr 2022 auf CHF 42'493.00 aufgerechnet (Suva-act. 1124), weil der vorliegend 
streitige Rentenanspruch am 1. August 2023 beginnt, mithin mehr als fünf Jahre 
nach dem Unfall am 26. Juli 2002. An diesem Ergebnis vermögen die vom 
Beschwerdeführer geltend gemachten Argumente – wie nachstehend gezeigt wird 
–  nichts zu ändern.

13.4. Der Beschwerdeführer beruft sich auf das von der Suva ausgehend von 
seinem Lohn bei der B.________ AG (Suva-act. 1122) ermittelte 
Valideneinkommen von CHF 83'385.00 (recte: CHF 83'325.00) und weist darauf 
hin, dass die LSE unter dem Titel "Energieversorgung" ein entsprechendes 
Jahreseinkommen für Elektriker ausweise. Zudem zeichne sich anhand der LSE für 
Elektrikerlöhne seit dem Jahr 2002 eine 40%ige Erhöhung ab. Daraus vermag er 
jedoch nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Er verkennt, dass das 
Valideneinkommen und der versicherte Verdienst nach unterschiedlichen 
Bemessungsregeln festzulegen sind. Während beim Valideneinkommen eine 
Vollzeittätigkeit während eines Jahres angenommen wird, ist vorliegend beim 
versicherten Verdienst wegen des befristeten Arbeitsverhältnisses vom 18. März 
2002 bis zum 31. August 2002 nur der Lohn von fünfeinhalb Monaten zu 
berücksichtigen und es findet keine Hochrechnung auf den Lohn statt, der in einem 
unbefristeten Jahresverhältnis während eines ganzen Jahres hätte erzielt werden 
können (Art. 22 Abs. 4 Satz 3 UVV, Art. 24 Abs. 2 UVV).

13.5. Der Beschwerdeführer macht geltend, es wäre stossend, wenn ihm, 
anknüpfend an alle Umstände seines Falles, lediglich das um die Teuerung erhöhte 
Einkommen aus dem Jahr 2002 als versicherter Verdienst unterstellt würde, habe 
er doch massive Anstrengungen auf sich genommen, um wieder ins Erwerbsleben 
integriert zu werden. Auch dieses Vorbringen ist unbehelflich. Wie gezeigt, bemisst 
sich der versicherte Verdienst ausschliesslich nach dem Lohn während des 
befristeten Arbeitsverhältnisses bei der B.________ AG im Jahr 2002, das 
Verhalten bei der Reintegration in den Arbeitsmarkt spielt hierbei keine Rolle. 

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14. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Suva zu Recht 
davon ausgegangen ist, dass die Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers 
verwertbar ist. Das von der Suva ermittelte Invalideneinkommen von CHF 63'241.85 
ist nicht korrekt. Es ist zu korrigieren auf CHF 57'369.80, weil auf den einschlägigen 
Betrag im Kompetenzniveau 1 und nicht im Kompetenzniveau 2 abzustellen ist. Das 
Valideneinkommen hingegen hat die Suva korrekt auf CHF 83'325.00 festgelegt. 
Der Invaliditätsgrad ist demnach auf 31 % zu korrigieren. Den versicherten 
Verdienst schliesslich hat die Suva zu Recht auf CHF 42'493.00 festgelegt. Die 
Beschwerde ist somit teilweise gutzuheissen.

15. Gemäss Art. 61 lit. fbis ATSG sind Verfahren vor dem kantonalen 
Versicherungsgericht bei Streitigkeiten über Leistungen kostenpflichtig, wenn dies 
im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist. Die Sonderbestimmungen zur 
Rechtspflege gemäss Art. 105 ff. UVG sehen keine generelle Kostenpflicht vor. 
Damit sind unfallversicherungsrechtliche Beschwerdeverfahren über Leistungen in 
der Regel kostenlos. Vorbehalten bleibt die Kostenauflage infolge – in casu nicht 
vorliegenden – mutwilligen oder leichtsinnigen Verhaltens (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. fbis in fine ATSG). Für das vorliegende Beschwerdeverfahren sind daher 
keine Kosten zu erheben.

16. Festzulegen bleibt die Parteientschädigung.

16.1. Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person 
Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht 
festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der 
Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. Der (tatsächliche 
und notwendige) zeitliche Aufwand der Rechtsvertretung wird zwar nicht 
ausdrücklich als Bemessungskriterium aufgeführt, ist aber ebenfalls zu 
berücksichtigen, soweit er, was regelmässig der Fall ist, von der Schwierigkeit des 
Prozesses mitbestimmt wird. Im Übrigen ist die Bemessung der 
Parteientschädigung für das erstinstanzliche Beschwerdeverfahren in 
Sozialversicherungsangelegenheiten dem kantonalen Recht überlassen (Art. 61 
Ingress ATSG; Urteil des Bundesgerichts 9C_455/2022 vom 13. November 2023 E. 
11.3.1). Im Sozialversicherungsrecht gilt es unter dem Gesichtspunkt des 
Anspruchs auf einen Parteikostenersatz in einer materiellen Betrachtungsweise als 
Obsiegen, wenn die Rechtsstellung der Partei durch den Entscheid im Vergleich zu 
derjenigen im Administrativverfahren verbessert wird (Urteil des Bundesgerichts 
8C_69/2024 vom 28. Oktober 2024 E. 6.1). Vorliegend wird der Invaliditätsgrad von 
24 % auf 31 % erhöht. Dadurch erhöht sich auch der Rentenanspruch des 
Beschwerdeführers und seine Rechtsstellung ist im Vergleich zu derjenigen im 

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Administrativverfahren verbessert, so dass ein Obsiegen vorliegt. Weil das Gericht 
dem Antrag des Beschwerdeführers auf Erhöhung des Invaliditätsgrads auf 100 % 
nicht folgt, ist aber nur von einem teilweisen Obsiegen auszugehen.

16.2. Gemäss Art. 15 Abs. 2 der kantonalen Verordnung über die Kosten in 
Verwaltungsverfahren (VKV; BR 370.120) wird bei nur teilweisem Obsiegen einer 
Partei die Parteientschädigung angemessen reduziert. Nach der höchstrichterlichen 
Rechtsprechung ist indessen auch bei bloss teilweisem Obsiegen eine ungekürzte 
Parteientschädigung zuzusprechen, wenn die versicherte Person im Grundsatz 
obsiegt und lediglich im Masslichen (teilweise) unterliegt. Dahinter steht die 
Überlegung, dass eine "Überklagung" eine Reduktion der Parteientschädigung nicht 
rechtfertigt, soweit das Rechtsbegehren keinen Einfluss auf den Prozessaufwand 
ausübt (Urteil des Bundesgerichts 8C_281/2022 vom 24. Oktober 2022 E. 7.1 
m.w.H.). Dies trifft in Streitigkeiten um die Höhe einer Invalidenrente zu, wenn nicht 
die beantragte ganze oder höhere Rente, sondern eine geringere Teilrente 
zugesprochen wird (Urteil des Bundesgerichts 9C_995/2012 vom 17. Januar 2013 
E. 3 m.w.H.). Vorliegend wird dem Beschwerdeführer nicht die beantragte ganze 
Rente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100 %, sondern nur eine Teilrente 
basierend auf einem Invaliditätsgrad von 31 % zugesprochen. Damit obsiegt er im 
Grundsatz – nämlich darin, dass der Invaliditätsgrad von 24 % im angefochtenen 
Einspracheentscheid zu tief war – und unterliegt lediglich im Masslichen, das heisst 
in der Frage, um wieviel der Invaliditätsgrad nach oben zu korrigieren ist. Er hat 
deshalb trotz nur teilweisen Obsiegens Anspruch auf eine ungekürzte 
Parteientschädigung.

16.3. Nach der Rechtsprechung ist die Zusprache einer pauschalen 
Parteientschädigung grundsätzlich statthaft, sofern sie im Einzelfall die effektiv 
entstandenen und von der Vertretung objektiv gerechtfertigten Kosten und 
Aufwendungen in angemessener Weise abgilt (Urteil des Bundesgerichts 
9C_321/2018 vom 16. Oktober 2018 E. 6.2). Vorliegend hat die Vorsitzende dem 
Rechtsvertreter des Beschwerdeführers mit Schreiben vom 28. Oktober 2024 
mitgeteilt, dass der Schriftenwechsel abgeschlossen sei. Im selben Schreiben hat 
sie ihn aufgefordert, die Honorarvereinbarung und die Kostennote einzureichen 
(act. F.4). Dieser Aufforderung ist der Rechtsvertreter nicht nachgekommen. Die 
aussergerichtliche Entschädigung wird deshalb nach Ermessen pauschal auf 
CHF 2’500.00 (inkl. MWST) festgelegt.

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Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und der Einspracheentscheid 
der Suva vom 8. Juli 2024 wird dahingehend geändert, dass der 
Invaliditätsgrad auf 31 % festgelegt wird. Im Übrigen wird die Beschwerde 
abgewiesen und der angefochtene Einspracheentscheid bestätigt.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Die Suva leistet A.________ einen Parteikostenersatz von pauschal 
CHF 2’500.00 (inkl. MWST).

4. [Rechtsmittelbelehrung]

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