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**Case Identifier:** 567e1d0e-6675-51f5-afec-23798bae9d3b
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-04-01
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 01.04.2021 810 20 167
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-20-167_2021-04-01.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 1. April 2021 (810 20 167) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Umweltschutz, Wasser und Energie 

 

 

Lärmschutz / Einschränkung der Betriebszeiten einer Aussenwirtschaft / Schlüssigkeit 

des Gutachtens 

 

 
Besetzung Präsidentin Franziska Preiswerk-Vögtli, Kantonsrichter Markus  

Clausen, Hans Furer, Daniel Häring, Markus Mattle, Gerichtsschreiber 
Marius Wehren 
 
 

Beteiligte A.____, c/o Restaurant B.____, vertreten durch Hannes Baader, 
Rechtsanwalt 

  
 
gegen 
 
 

 Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal,  
Beschwerdegegner 
 

 Einwohnergemeinde C.____, Beigeladene  
 
D.____ und E.____, Beigeladene 
 
F.____ und G.____, Beigeladene 
 
H.____ und I.____, Beigeladene 

  
 
 

Betreff Lärmschutz; Einschränkung der Betriebszeiten  
(RRB Nr. 796 vom 2. Juni 2020) 

Seite 2 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

A. Mit Verfügung der Sicherheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft, Pass- und Pa-
tentbüro (heute: Sicherheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft, Fachbereich Bewilligungen 
[SID]) vom 24. Oktober 2013 wurde A.____ die Bewilligung zur Führung des Restaurants 
B.____ in C.____ (Parzelle Nr. 374) mit 72 Innen- und 60 Aussenplätzen erteilt. Nachdem es 
wiederholt zu Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern wegen Lärmimmissionen im 
Zusammenhang mit dem Betrieb des Restaurants bzw. dessen Aussenterrasse kam, gab die 
Abteilung Lärmschutz der Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basel-Landschaft 
(BUD) auf Betreiben der SID bei der Firma J.____ AG ein Lärmgutachten in Auftrag. Zum Gut-
achten der J.____ AG, welches am 20. November 2018 vorlag, und zu allfälligen Betriebszei-
teneinschränkungen wurde A.____ in der Folge das rechtliche Gehör gewährt.  
 
B. Am 28. Februar 2019 reichte A.____, vertreten durch Hannes Baader, Rechtsanwalt, 
ihre Stellungnahme ein mit dem Antrag, von einer Einschränkung der Betriebszeiten des Res-
taurants B.____ sei abzusehen. Mit ihrer Stellungnahme reichte sie ausserdem ein vom  
28. Januar 2019 datiertes Gutachten der Firma K.____ AG ein.   
 
C. Mit Verfügung der SID vom 19. Juni 2019 wurde der Betrieb des Restaurants B.____ 
dahingehend eingeschränkt, dass die Aussenterrasse wochentags sowie am Sonntag um  
22 Uhr und Freitagnacht sowie Samstagnacht um 23 Uhr zu schliessen sei (Ziff. 1). Nach die-
sen Zeiten hätten sämtliche Gäste die Aussenterrasse zu verlassen und es dürften weder Auf-
räum-, Reinigungs- noch andere lärmige Arbeiten verrichtet werden (Ziff. 2). Im Weiteren wurde 
auf die Strafbestimmung von Art. 292 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs (StGB) vom  
21. Dezember 1937 hingewiesen (Ziff. 3).  
 
D. Gegen die Verfügung der SID vom 19. Juni 2019 erhob A.____, vertreten durch Han-
nes Baader, Rechtsanwalt, mit Eingabe vom 1. Juli 2019 Beschwerde beim Regierungsrat des 
Kantons Basel-Landschaft, welcher diese mit Entscheid vom 2. Juni 2020 abwies.  
 
E. Mit Eingabe vom 15. Juni 2020 erhob A.____, vertreten durch Hannes Baader, 
Rechtsanwalt, gegen den Entscheid des Regierungsrats vom 2. Juni 2020 Beschwerde beim 
Kantonsgericht, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht. Die Beschwerdeführerin stellt 
das Begehren, der angefochtene Entscheid sowie die Verfügung der SID vom 19. Juni 2019 
seien ersatzlos aufzuheben (Ziff. 1). Eventualiter sei die Sache zwecks korrekter Sachverhalts-
feststellung und insbesondere zur Einholung einer unabhängigen Oberexpertise über die vom 
Restaurant B.____ ausgehenden Lärmemissionen an die Vorinstanz zurückzuweisen (Ziff. 2). 
Subeventualiter sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und Ziff. 1 des Dispositivs der Ver-
fügung der SID vom 19. Juni 2019 dahingehend neu zu formulieren, dass ab 3 Monaten nach 
Eintritt der Rechtskraft der Verfügung das Restaurant B.____ die Aussenterrasse montags und 
dienstags sowie donnerstags und sonntags um 23 Uhr und mittwochs, freitags und samstags 
um 24 Uhr zu schliessen habe. Ziffer 3 der Verfügung der SID vom 19. Juni 2019 sei ersatzlos 
zu streichen (Ziff. 3). Alles unter o/e-Kostenfolge (Ziff. 4). Am 5. August 2020 reichte die Be-
schwerdeführerin die Beschwerdebegründung ein. 
 

Seite 3 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

F. Die zum Verfahren beigeladenen Anwohner D.____ und E.____, F.____ und G.____ 
sowie H.____ und I.____ (Beigeladene) liessen sich am 15. September 2020 vernehmen mit 
dem Begehren, die Beschwerde sei abzuweisen.  
 
G. Mit Vernehmlassung vom 17. September 2020 beantragt der Regierungsrat, die Be-
schwerde sei abzuweisen. 
 
H. Am 12. Oktober 2020 reichte die Einwohnergemeinde B.____ eine Vernehmlassung 
ein, ohne in der Sache einen Antrag zu stellen.  
 
I. Mit Verfügung vom 16. November 2020 wurde der Fall der Kammer zur Beurteilung 
überwiesen.   
 
J. Anlässlich der am 31. März 2021 durchgeführten Parteiverhandlung mit vorgängigem 
Augenschein vor Ort hielten die Parteien an den gestellten Begehren fest.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss § 43 Abs. 1 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozess-
ordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 ist gegen Verfügungen und Entscheide des Regie-
rungsrates die verwaltungsgerichtliche Beschwerde beim Kantonsgericht zulässig. Da weder 
ein Ausschlusstatbestand nach § 44 VPO noch ein spezialgesetzlicher Ausschlusstatbestand 
vorliegen, ist die Zuständigkeit des Kantonsgerichts, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungs-
recht, zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde gegeben.      
 
1.2 Nach § 47 Abs. 1 lit. a VPO ist zur Beschwerde befugt, wer durch die angefochtene 
Verfügung oder den angefochtenen Entscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an 
der Änderung oder Aufhebung hat. Die Beschwerdeführerin ist durch den angefochtenen Ent-
scheid in schutzwürdigen Interessen betroffen und somit zur Beschwerde legitimiert. Die weite-
ren formellen Voraussetzungen sind ebenfalls erfüllt, weshalb auf die Beschwerde einzutreten 
ist. 
 
2. Mit der verwaltungsgerichtlichen Beschwerde können gemäss § 45 Abs. 1 lit. a und b 
VPO Rechtsverletzungen einschliesslich Überschreitung, Unterschreitung oder Missbrauch des 
Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts gerügt wer-
den. Die Beurteilung der Angemessenheit ist dem Kantonsgericht dagegen – abgesehen von 
hier nicht vorliegenden Ausnahmefällen – untersagt (§ 45 Abs. 1 lit. c VPO).  
 
3. Strittig sind die von der SID angeordneten Beschränkungen der Betriebszeiten des 
Restaurants B.____, wonach die Aussenterrasse wochentags sowie am Sonntag um 22 Uhr 
und am Freitag sowie Samstag um 23 Uhr zu schliessen ist. Die streitbetroffene Liegenschaft 
befindet sich in der Wohn- und Geschäftszone WG2 und ist der Empfindlichkeitsstufe III zuge-
ordnet. Die nördlich angrenzenden Parzellen der Beigeladenen liegen in der Wohnzone W2 und 

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sind der Empfindlichkeitsstufe II zugeordnet. Im bestehenden Gebäude auf der Parzelle Nr. 374 
ist ein Restaurationsbetrieb mit Aussenwirtschaft untergebracht, welcher 72 Innenplätze und 60 
Aussenplätze umfasst. Im Jahr 2017 bzw. 2018 erteilte das Bauinspektorat des Kantons Basel-
Landschaft der Beschwerdeführerin die Bewilligung, im überdachten Bereich der Gartenterras-
se jeweils von Oktober bis Ende Mai eine "saisonale Windschutzverkleidung" aufzustellen.  
 
3.1 Die SID erwog zusammengefasst, der Lärmschutz bei gastgewerblichen Betrieben sei 
jeweils im Einzelfall unter Berücksichtigung der konkreten Umstände zu beurteilen, wobei in 
diesem Zusammenhang praxisgemäss auf die Vollzugshilfe des Cercle Bruit abgestellt werde. 
Vorliegend seien die Lärmimmissionen im Gutachten der Firma J.____ AG vom 20. November 
2018 mittels Lärmmessungen und anhand des in Anhang 3 der Vollzugshilfe des Cercle Bruit 
für die Bewertung der Lärmart S 6 (Gästeverhalten und Bedienung auf der Terrasse) vorgese-
henen Excel-Formulars beurteilt worden. Die Beschwerdeführerin habe ihrerseits ein Gutachten 
der K.____ AG mit einer Beurteilung anhand der Vollzugshilfe des Cercle Bruit eingereicht, wel-
ches in Bezug auf einzelne Kriterien (Grösse der Aussenterrasse, Geometrie des Empfangs-
punktes, Auslastung in den Nachtstunden, Gästeverhalten in den Nachtstunden, Hintergrundge-
räusche in den Abendstunden sowie Ortsüblichkeit des Betriebs) zu einer abweichenden Beur-
teilung komme. Mit Ausnahme des Kriteriums der Ortsüblichkeit erweise sich die Beurteilung im 
Gutachten der J.____ AG als schlüssig. Mit der Korrektur hinsichtlich der Ortsüblichkeit sei fest-
zustellen, dass das Restaurant B.____ in den Abend- und Nachtstunden für störende Immissio-
nen sorge und die Planungswerte, nicht jedoch die Immissionsgrenzwerte überschreite. Da die 
von den Beigeladenen beantragte Einschränkung der Terrassenöffnungszeiten ab 19 Uhr deut-
liche Auswirkungen auf den Betrieb und den wirtschaftlichen Erfolg des Restaurants B.____ 
hätte, sei die Anordnung von Massnahmen bereits ab diesem Zeitpunkt abzulehnen. Dagegen 
steige das Ruhebedürfnis der Bevölkerung in den Nachtstunden ab 22 Uhr stark an und eine 
Einschränkung der Terrassenöffnungszeiten ab diesem Zeitpunkt sei für den Betrieb unter der 
Woche zumutbar. Aufgrund der Verschiebung der gewöhnlichen Schlafenszeit in den Nächten 
des Wochenendes sei es dagegen legitim, am Freitag- und Samstagabend eine Terrassenöff-
nungszeit bis 23 Uhr zuzulassen. Der Regierungsrat schloss sich der Beurteilung der SID im 
angefochtenen Entscheid vollumfänglich und mit im Wesentlichen analoger Begründung an.       
 
3.2 Die Beschwerdeführerin macht zusammengefasst geltend, sie sei in Verletzung ihres 
Anspruchs auf rechtliches Gehör von der Teilnahme an der Erhebung der wesentlichen Bewei-
se, namentlich der Erstellung des Gutachtens durch die J.____ AG und der in diesem Zusam-
menhang vorgenommenen verdeckten Messungen und Aufnahmen, ausgeschlossen worden. 
Die SID habe zudem die beantragte Einholung einer unabhängigen Oberexpertise verweigert 
und es sei offenbar nicht einmal die mit dem Gutachten beauftragte J.____ AG um eine Stel-
lungnahme zu den abweichenden Ergebnissen im Gutachten der K.____ AG gebeten worden. 
In materieller Hinsicht macht die Beschwerdeführerin zusammengefasst geltend, die im Gutach-
ten der J.____ AG vorgenommene Beurteilung anhand der Vollzugshilfe des Cercle Bruit er-
weise sich bezüglich diverser Kriterien als fehlerhaft. Namentlich seien die Auslastung bzw. 
Belegung der Terrasse nach 22 Uhr, die Dimension der Terrasse, die Geometrie des Emp-
fangspunktes, das Gästeverhalten sowie die Hintergrundgeräusche nicht korrekt ermittelt und 
nicht begründet worden. Gemäss zutreffender Beurteilung im Gutachten der K.____ AG verur-

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sache der Betrieb des Restaurants B.____ lediglich geringfügig störenden Lärm und halte die 
Planungswerte ein. Die Einschränkung der Öffnungszeiten würde im Übrigen zu einer Ein-
schränkung der Wirtschaftsfreiheit führen, für welche weder eine genügende gesetzliche Grund-
lage noch ein öffentliches Interesse bestehe und welche unverhältnismässig sei.   
 
4.1 Beim Restaurant B.____ handelt es sich um eine (ortsfeste) Anlage im Sinne von Art. 7 
Abs. 7 des Umweltschutzgesetzes (USG) vom 7. Oktober 1983 und Art. 2 Abs. 1 der Lärm-
schutz-Verordnung (LSV) vom 15. Dezember 1986, die den bundesrechtlichen Bestimmungen 
über den Lärmschutz unterliegt, soweit die mit dem Betrieb verbundenen Emissionen nach aus-
sen dringen (Aussenlärmemissionen; vgl. Art. 1 Abs. 2 lit. a LSV). Der Anlage zuzurechnen sind 
alle Geräusche, die durch ihre bestimmungsgemässe Benutzung verursacht werden, und zwar 
unabhängig davon, ob sie innerhalb oder ausserhalb des Gebäudes erzeugt werden (vgl. BGE 
133 II 292 E. 3.1; BGE 123 II 325 E. 4a/bb).  
 
4.2 Nach Art. 11 Abs. 2 USG sind Emissionen zunächst im Rahmen der Vorsorge so weit 
zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist (vorsorg-
liche Emissionsbegrenzung). Wenn feststeht oder zu erwarten ist, dass die Einwirkungen unter 
Berücksichtigung der bestehenden Umweltbelastung schädlich oder lästig werden, sind die 
Emissionsbegrenzungen zu verschärfen (Abs. 3). Solche Begrenzungen werden gemäss Art. 
12 Abs. 2 USG durch Verordnungen oder, soweit diese nichts vorsehen, durch unmittelbar auf 
das Umweltschutzgesetz abgestützte Verfügungen vorgeschrieben. Schutzmassnahmen nach 
Art. 12 Abs. 2 USG sind nicht erst zu ergreifen, wenn die Umweltbelastung schädlich oder lästig 
wird, sondern es müssen gestützt auf das Vorsorgeprinzip sämtliche unnötigen Emissionen 
vermieden werden (vgl. BGE 133 II 169 E. 3.1; BGE 126 II 366 E. 2b). Dies ist allerdings nicht 
so zu verstehen, dass jeder im strengen Sinne nicht nötige Lärm völlig untersagt werden müss-
te. Es gibt keinen absoluten Anspruch auf Ruhe; vielmehr sind geringfügige, nicht erhebliche 
Störungen hinzunehmen (Art. 15 USG; BGE 133 II 169 E. 3.2; BGE 126 II 366 E. 2b). Sofern 
sich geringfügige Emissionen mit kleinem Aufwand erheblich verringern lassen, dürfte es jedoch 
grundsätzlich verhältnismässig sein, entsprechende Massnahmen zu verlangen. Wenn sich 
eine Reduktion bei derartigen Emissionen hingegen als unverhältnismässig oder sogar als un-
möglich erweist, so ist dahingehend zu entscheiden, dass solche Immissionen von den Be-
troffenen hinzunehmen sind (vgl. BGE 126 II 366 E. 2b; Urteil des Bundesgerichts 1C_311/2007 
vom 21. Juli 2008 E. 3.2).   
 
4.3 Der Bundesrat hat gestützt auf Art. 13, 19 und 23 USG für einige häufige, oft als be-
sonders störend empfundene Schall- bzw. Lärmquellen (Strassenverkehr, Regionalflughäfen 
und Flugfelder, Industrie- und Gewerbebetriebe, Schiessanlagen) in den Anhängen 3 bis 8 der 
LSV mit den Belastungsgrenzwerten (Planungs-, Immissionsgrenz- und Alarmwerte; Art. 2  
Abs. 5 LSV) objektive Beurteilungskriterien aufgestellt, die auf die durchschnittliche Reaktion 
normal lärmempfindlicher Personen abgestützt sind (vgl. Urteile des Bundesgerichts 
1C_161/2013 vom 27. Februar 2014 E. 3.3; 1C_550/2010 vom 25. März 2011 E. 2.2). Für All-
tags- und Gaststättenlärm hat der Bundesrat keine Belastungsgrenzwerte festgesetzt. Die 
durch sie verursachten Immissionen sind daher von der Vollzugsbehörde unmittelbar gestützt 
auf das Gesetz, in Anwendung von Art. 15 in Verbindung mit Art. 19 und Art. 23 USG, zu beur-

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teilen (Art. 40 Abs. 3 LSV). Immissionsgrenzwerte für Lärm sind nach Art. 15 USG so festzule-
gen, dass nach dem Stand der Wissenschaft oder der Erfahrung Immissionen unterhalb dieser 
Werte die Bevölkerung in ihrem Wohlbefinden nicht erheblich stören (Art. 15 USG). Aufgrund 
des Verweises auf Art. 23 USG ist eine strengere Beurteilung angezeigt, wenn nicht eine be-
reits bestehende, sondern eine neue Anlage zur Diskussion steht. In diesem Fall sind die Pla-
nungswerte zu berücksichtigen, welche unter den Immissionsgrenzwerten liegen (Art. 23 und 
25 Abs. 1 USG, Art. 7 Abs. 1 lit. b LSV). Im Rahmen der vorzunehmenden Einzelfallbeurteilung 
sind der Charakter des Lärms, der Zeitpunkt und die Häufigkeit seines Auftretens sowie die 
Lärmempfindlichkeit bzw. Lärmvorbelastung zu berücksichtigen. Dabei ist nicht auf das subjek-
tive Lärmempfinden einzelner Personen abzustellen, sondern eine objektivierte Betrachtung 
unter Berücksichtigung von Personen mit erhöhter Empfindlichkeit (Art. 13 Abs. 2 USG) vorzu-
nehmen (vgl. BGE 133 II 292 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 1C_161/2013 vom 27. Februar 
2014 E. 3.3).  
 
4.4 Fachlich abgestützte private Richtlinien, wie namentlich die von der Vereinigung kanto-
naler Lärmschutzfachleute (Cercle Bruit) herausgegebene Vollzugshilfe zur Ermittlung und Be-
urteilung der Lärmbelastung im Zusammenhang mit dem Betrieb öffentlicher Lokale, können als 
Entscheidungshilfe für eine derartige objektivierte Betrachtung berücksichtigt werden (Vereini-
gung kantonaler Lärmschutzfachleute, Ermittlung und Beurteilung der Lärmbelastung durch den 
Betrieb öffentlicher Lokale: Vollzugshilfe vom 10. März 1999 [vollständig überarbeitete Version 
vom 1. Februar 2019]; Urteil des Bundesgerichts 1C_293/2017 vom 9. März 2018 E. 3.1.2; BGE 
133 II 292 E. 3.3). Die Beurteilung der vorliegend in Frage stehenden externen Schallquelle S6 
(Gästeverhalten und Bedienung auf der Terrasse) erfolgt nach Ziff. 5.2 der Vollzugshilfe ge-
mäss deren Anhang 3 (Excel-Formular). Danach werden folgende Kriterien berücksichtigt: Be-
triebszeiten, Anzahl Aussenplätze und Grösse der Terrasse, Position des Empfangspunktes in 
Bezug zur Terrasse, Gästeverhalten, Ausbreitung des Lärms in Funktion der örtlichen Gege-
benheiten, eventuelle Hinderniswirkung zwischen Terrasse und Empfangsort, Empfindlichkeits-
stufe am Empfangsort, Hintergrundgeräusch, Ortsüblichkeit, Saisonalität und Betriebszeiten. 
Das Resultat soll es ermöglichen, die Zulässigkeit der vorgesehenen Terrassennutzung zu be-
urteilen; dazu werden Störkategorien definiert (wenig störend, störend, stark störend und sehr 
stark störend; vgl. zum Ganzen Anhang 3 der Vollzugshilfe; Urteil des Verwaltungsgerichts des 
Kantons Zürich vom 18. Dezember 2019 [VB.2019.00268] E. 7.2). 
 
4.5 Nach der Praxis zum altrechtlichen § 2a Abs. 1 des Gesetzes über das Gastgewerbe 
und den Klein- und Mittelhandel mit alkoholhaltigen Getränken (Wirtschaftsgesetz, WiG) vom 
26. Februar 1959 werden die immissionsmässigen Auswirkungen eines Gastgewerbebetriebs 
einschliesslich der Einhaltung der Lärmschutzvorschriften des Bundes im gastgewerberechtli-
chen Bewilligungsverfahren geprüft (vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Basel-
Landschaft [VGE] vom 8. September 1999 [98/380] E. 5b; VGE vom 30. November 1994 
[94/69] E. 3; VGE vom 23. September 1992 [92/23] E. 4a; Basellandschaftliche Verwaltungsge-
richtsentscheide [BLVGE] 1995 S. 120 E. 3). Die Beurteilungskriterien der Standortbewilligung 
gemäss § 2a Abs. 1 WiG wurden mit der Einführung des Gastgewerbegesetzes (GGG) vom  
5. Juni 2003 übernommen und sind neu in § 9 Abs. 1 GGG ("Bauliche und betriebliche Voraus-
setzungen") geregelt (vgl. Vorlage an den Landrat 2003/37 über die Revision des Gesetzes 

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über das Gastgewerbe und den Klein- und Mittelhandel [Wirtschaftsgesetz] vom 4. Februar 
2003 [Landratsvorlage], S. 27). Danach wird die Bewilligung erteilt, wenn aufgrund der konkre-
ten Verhältnisse bezüglich Standort, Betriebscharakter und baulicher Gegebenheiten keine 
übermässige Beeinträchtigung der Wohnqualität und keine unzumutbare Störung der öffentli-
chen Ruhe, Ordnung oder Sicherheit zu erwarten sind (§ 9 Abs. 1 GGG). Die für die Bewilligung 
zuständige Behörde nimmt die erforderlichen Erhebungen vor und kann die Erteilung der Bewil-
ligung an Bedingungen knüpfen und/oder mit Auflagen versehen (§ 9 Abs. 3 GGG).  
 
5.1 Vorab ist auf die Rüge der Beschwerdeführerin einzugehen, die strittige Massnahme 
bzw. die damit verbundene Einschränkung der Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 der Bundesverfas-
sung der Schweizerischen Eidgenossenschaft [BV] vom 18. April 1999) könne sich nicht auf 
eine genügende gesetzliche Grundlage stützen. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die 
Massnahme sei gestützt auf § 28 GGG in Verbindung mit § 12 GGG sowie das in Art. 11 Abs. 2 
USG verankerte Vorsorgeprinzip angeordnet worden. § 28 Abs. 1 GGG sehe im Sinne einer 
Generalklausel vor, dass Verwaltungsmassnahmen getroffen werden könnten, wenn keine Ge-
währ für eine einwandfreie Betriebsführung gegeben sei. Diese Bestimmung in Kombination mit 
dem völlig offenen Vorsorgeprinzip lasse der rechtsanwendenden Behörde einen zu grossen 
Ermessensspielraum, um als gesetzliche Grundlage zu dienen. 
 
5.2 Die fehlende Gewähr für eine einwandfreie Betriebsführung gemäss § 28 Abs. 1 GGG, 
welche die Vorinstanzen als Grund für die angeordneten Betriebszeiteneinschränkungen anfüh-
ren, knüpft in erster Linie an die persönlichen Voraussetzungen der Bewilligungserteilung (§ 6 
Abs. 1 GGG) und nicht an die baulichen und betrieblichen Voraussetzungen (Standortbewilli-
gung) im Sinne von § 9 GGG an. Die strittige Einschränkung der Betriebszeiten erfolgte jedoch 
aufgrund von Lärmimmissionen, welche mit dem bestimmungsgemässen Betrieb der Aussen-
terrasse der Gastwirtschaft unvermeidlich verbunden sind. Vor diesem Hintergrund erscheint es 
naheliegend, die Einschränkung der Betriebszeiten als nachträgliche Anordnung einer Auflage 
gemäss § 9 Abs. 3 GGG und nicht als zeitliche Einschränkung gemäss § 28 Abs. 1 lit. b GGG 
zu qualifizieren (vgl. auch Landratsvorlage, S. 18). Das Vorliegen einer gesetzlichen Grundlage 
ist jedoch so oder anders zu bejahen. Im Weiteren stellen auch die bundesrechtlichen Lärm-
schutzvorschriften (Art. 11 ff. USG) eine genügende gesetzliche Grundlage für die Anordnung 
von Betriebsvorschriften bzw. Betriebszeiteneinschränkungen dar (vgl. Urteil des Bundesge-
richts 1C_440/2008 vom 14. Mai 2009 E. 4.1; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zü-
rich [VB.2017.00803] vom 28. Juni 2018 E. 4.2). Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, 
der Behörde komme bei der Anordnung von Massnahmen gestützt auf das Vorsorgeprinzip 
(Art. 11 Abs. 2 USG) ein weiter Ermessensspielraum zu, mag dies zutreffen, ändert jedoch 
nichts am Vorliegen einer genügenden gesetzlichen Grundlage.  
 
6.1 Die Beschwerdeführerin rügt im Weiteren eine unrichtige Feststellung des Sachver-
halts sowie eine willkürliche Beweiswürdigung. 
 
6.2 Zur Abklärung der von der Gartenterrasse des Restaurants B.____ ausgehenden  
Lärmimmissionen gab die SID bzw. die Abteilung Lärmschutz der BUD bei der J.____ AG ein 
Gutachten in Auftrag, welches am 20. November 2018 vorlag ("Bericht Lärmimmissionen aus-

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gehend von der Gartenterrasse - Beurteilung nach der Vollzugshilfe des Cercle Bruit"). Das 
Gutachten stützt sich auf die Resultate verdeckter Lärmmessungen sowie eine Beurteilung an-
hand des Anhangs 3 der Vollzugshilfe des Cercle Bruit bzw. des entsprechenden Excel-
Formulars. Die SID stellte bei der Anordnung der strittigen Betriebszeiteneinschränkungen nicht 
auf die vorgenommenen Lärmmessungen, sondern einzig auf die Beurteilung der J.____ AG 
anhand des Excel-Formulars ab. Dabei folgte sie mit Ausnahme des Kriteriums der Ortsüblich-
keit vollumfänglich der Beurteilung im Gutachten der J.____ AG. Die SID kam zum Schluss, 
dass von der Gartenterrasse sowohl in den Abendstunden (19 bis 22 Uhr) als auch in den 
Nachtstunden (22 bis 24 Uhr) störende Immissionen im Sinne der Vollzugshilfe des Cercle Bruit 
ausgehen. Die Beschwerdeführerin reichte ihrerseits bereits im erstinstanzlichen Verfahren ein 
Gutachten der K.____ AG ("Gutachten Gastrolärm nach Cercle Bruit") vom 28. Januar 2019 ein. 
Darin wird eine eigene Beurteilung der Lärmimmissionen der Gartenterrasse des Restaurants 
B.____ anhand der Vollzugshilfe des Cercle Bruit vorgenommen, welche bezüglich einzelner 
Kriterien vom Gutachten der J.____ AG abweicht. Aufgrund der Anpassung der entsprechen-
den Eingabewerte im Excel-Formular der Vollzugshilfe kommt die K.____ AG zum Schluss, 
dass der Betrieb der Gartenterrasse des Restaurants B.____ als höchstens geringfügig störend 
zu beurteilen sei und die Planungswerte im Sinne des Umweltschutzgesetzes eingehalten sei-
en. 
 
6.3.1 Die Beschwerdeführerin macht zunächst geltend, die im Gutachten der J.____ AG vor-
genommene Beurteilung der Immissionen der Aussenterrasse beziehe sich nur auf die Som-
mermonate. Da die J.____ AG ebenso wie die Vorinstanzen nie eine Abklärung der tatsächli-
chen Verhältnisse vor Ort durchgeführt habe, sei insbesondere auch die im Winter bestehende 
Aussenverkleidung der Terrasse ("Chalet") nie beachtet worden. Hinsichtlich der Beurteilung 
der einzelnen Kriterien der Vollzugshilfe durch die J.____ AG sei sodann festzustellen, dass die 
Auslastung bzw. Belegung der Terrasse nach 22 Uhr durchschnittlich maximal 15 % und nicht 
25 % betrage. Auch sei die Dimension der Terrasse zu Unrecht mit 17.6 m auf 12.5 m beziffert 
worden. Korrekt sei die im Gutachten der K.____ AG angenommene Länge von 12 m und Brei-
te von 9 m. Im Weiteren seien im Rahmen des Kriteriums "Geometrie des Empfangspunktes" 
die Positionen in X-Richtung und Y-Richtung nicht korrekt ermittelt und auch nicht begründet 
worden. Auch diesbezüglich sei auf die Annahmen im Gutachten der K.____ AG abzustellen. 
Entgegen dem Gutachten der J.____ AG sei das Gästeverhalten ab 22 Uhr sodann nicht als 
"mittel", sondern als "leise" zu bewerten, was bei einem Gartenrestaurant zudem grundsätzlich 
jederzeit der Fall sei. Zu korrigieren sei schliesslich auch die Bewertung der Hintergrundgeräu-
sche am Abend (19 bis 22 Uhr) von "leise" auf "mittel".  
 
6.3.2 Der Regierungsrat entgegnet zusammengefasst, dass die im Winter bestehende Aus-
senverkleidung der Terrasse in der Baubewilligung als einfache "Windschutzverkleidung" be-
zeichnet werde, wobei eine schallisolierende Wirkung des Materials einer Windschutzverklei-
dung kaum gegeben sein dürfte. Dennoch sei die fragliche Verkleidung im Gutachten der 
J.____ AG berücksichtigt worden, zumal die Terrasse beim Kriterium der "Saisonalität" als 
"Halbjahresbetrieb" bezeichnet worden sei. Dies, obwohl gemäss Gutachten der J.____ AG die 
Einhausung mit Blachendach keine hohe Luftschalldämmung erwarten lasse und obwohl im 
eingekleideten Teil der Terrasse Ganzjahresbetrieb herrsche. Vor diesem Hintergrund sei das 

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Chalet genügend in die Betrachtungen einbezogen worden. Fraglich sei eher, ob die Dämmwir-
kung der Verkleidung wirklich genügend sei, um von einem Halbjahresbetrieb auszugehen. 
Was die Annahme einer Belegung der Aussenterrasse von 25 % im Gutachten der J.____ AG 
anbelange, so sei diese vertretbar. Diesbezüglich sei namentlich auf die Aussagen der Be-
schwerdeführerin zu verweisen, wonach Gäste und Vereine des Öfteren erst nach 21 bzw.  
22 Uhr eintreffen würden und eine Schliessung der Terrasse um 22 Uhr deshalb einen Einbruch 
bei den Abendanlässen zur Folge hätte. Ausserdem werde eine Verlängerung der Öffnungszei-
ten am Mittwoch bis 24 Uhr beantragt, da an diesem Abend offenbar Vereine aus dem Dorf im 
Betrieb einkehrten. Hinsichtlich der Terrassengrösse sei festzustellen, dass gemäss der Voll-
zugshilfe des Cercle Bruit die maximale Flächenausdehnung der Terrasse – unter Einschluss 
unbenutzter Teile – anzugeben sei. Andernfalls würde bei einer künstlichen Verkleinerung der 
Terrassenfläche die nähest mögliche Schallquelle unberücksichtigt bleiben. Vorliegend handle 
es sich dabei um eine "Lounge" direkt an der Grundstücksgrenze im nordwestlichen Bereich der 
Terrasse. Hinsichtlich der Geometrie des Empfangspunktes sei festzustellen, dass für die im 
Gutachten der K.____ AG diesbezüglich vorgenommene Veränderung keine Begründung vor-
gebracht werde. Es werde lediglich festgehalten, dass die horizontale Lage des Empfangspunk-
tes anhand eines Fotos bestimmt worden sei. Was das Gästeverhalten nachts anbelange, so 
würden die festgestellten Nachtruhestörungen und die Ausführungen der Beschwerdeführerin, 
wonach das Restaurant abends oft von Vereinen aufgesucht werde, nicht für ein leises Gäste-
verhalten sprechen, weshalb eine Abweichung vom Gutachten der J.____ AG nicht gerechtfer-
tigt sei. Dasselbe gelte hinsichtlich der Hintergrundgeräusche in den Abendstunden, welche mit 
Blick auf die zu dieser Zeit nur leicht frequentierte Kantonsstrasse und die isolierte Lage der 
Gastwirtschaft abseits der Kernzone zu Recht als "leise" qualifiziert worden seien.   
 
6.3.3 Die Beigeladenen führen ergänzend aus, dass es sich beim Restaurant B.____ – im 
Hinblick auf das Aufstellen der saisonalen Windschutzverkleidung bzw. des "Chalet" – auch im 
Aussenbereich um einen Ganzjahresbetrieb handle. Im Weiteren sei darauf hinzuweisen, dass 
die Beschwerdeführerin den Aussenbereich seit der Übernahme des Restaurants immer weiter 
ausgebaut und im Frühjahr 2019 flächenmässig um rund das Doppelte vergrössert habe. Was 
die Auslastung der Gartenwirtschaft ab 22 Uhr anbelange, so führe die Beschwerdeführerin 
aus, dass es in den Jahren 2017 bis 2019 durchschnittlich 20 Abendanlässe pro Jahr gegeben 
habe. Weiter führe sie aus, dass regelmässig am Mittwoch und somit an mindestens 40 Aben-
den pro Jahr Vereine ab 22 Uhr die Gartenwirtschaft frequentieren würden. Da die Gartenwirt-
schaft während der warmen Jahreszeit zusätzlich noch von einer ähnlich hohen Zahl spontaner 
Besuchergruppen an anderen Tagen besucht werde, könne ohne weiteres davon ausgegangen 
werden, dass an über 100 Abenden bis weit nach 22 Uhr Normalbetrieb herrsche. Davon, dass 
an den allermeisten Tagen bereits kurz nach 22 Uhr Ruhe einkehre, könne keine Rede sein. Im 
Weiteren sei festzustellen, dass die von der Beschwerdeführerin behauptete Auslastung der 
Gartenwirtschaft nach 22 Uhr von 15 % durch keinerlei kalkulatorische Berechnungen zu den 
verschiedenen Bereichen ihres Betriebs belegt werde. Sie stehe zudem im Widerspruch zur 
Aussage der Beschwerdeführerin, wonach die Wirtschaftlichkeit des Restaurants ohne Bewir-
tungsmöglichkeit in der Gartenwirtschaft zwischen 22 und 24 Uhr nicht mehr gegeben sei. 
 
 

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6.4.1 Gemäss § 9 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes Basel-Landschaft (VwVG BL) 
vom 13. Juni 1988 untersucht die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen. Sie kann zu die-
sem Zweck unter anderem Gutachten anordnen (§ 9 Abs. 3 lit. e VwVG BL). Die Behörde ist bei 
der Würdigung des Gutachtens grundsätzlich frei. Sie darf in Fachfragen jedoch nicht ohne trif-
tige Gründe vom Gutachten abrücken und muss Abweichungen begründen. Auf eine nicht 
schlüssige Expertise abzustellen bzw. auf die gebotenen zusätzlichen Beweiserhebungen zu 
verzichten, kann gegen das Verbot willkürlicher Beweiswürdigung verstossen. Erscheint die 
Schlüssigkeit eines Gutachtens in wesentlichen Punkten zweifelhaft, hat die Behörde nötigen-
falls ergänzende Beweise zur Klärung zu erheben. Sofern die Behörde die Zweifel dank ihres 
Fachwissens nicht selbst beseitigen kann, kann ein Ergänzungsgutachten oder ein zweites 
Gutachten bei einem anderen Experten eingeholt werden. Ob ein Ergänzungs- oder Zweitgut-
achten angeordnet wird, liegt im Ermessen der zuständigen Behörde (vgl. MICHEL DAUM, in: 
Ruth Herzog/Michel Daum [Hrsg.], Kommentar zum Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege des Kantons Bern, 2. Aufl., Bern 2020, N 92 zu Art. 19; KASPAR PLÜSS, in: 
Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich 
[VRG], 3. Aufl., Zürich 2014, N 69 zu § 7; BGE 141 IV 369 E. 6.1; BGE 136 II 539 E. 3.2; BGE 
130 I 337 E. 5.4.2; jeweils mit Hinweisen). 
 
6.4.2 Gutachten, die von einer Partei eingeholt und in das Verfahren eingebracht werden, 
sind Partei- oder Privatgutachten. Sie haben nach der Praxis des Bundesgerichts nicht den 
gleichen Stellenwert wie ein Gutachten, das von der zuständigen Behörde eingeholt wurde. Den 
Ergebnissen eines im Auftrag einer Partei erstellten Privatgutachtens kommt lediglich die Be-
deutung einer der freien Beweiswürdigung unterliegenden Parteibehauptung bzw. eines Be-
standteils der Parteivorbringen zu, nicht die Qualität eines Beweismittels (vgl. BGE 132 III 83  
E. 3.4; BGE 127 I 73 E. 3f/bb; Urteil des Bundesgerichts 6B_215/2013 vom 27. Januar 2014  
E. 1.2). Ein Privatgutachten kann jedoch unter Umständen geeignet sein, Zweifel an der 
Schlüssigkeit eines amtlichen Gutachtens zu begründen. Ergibt sich daraus, dass entscheidre-
levante Aspekte im amtlich bestellten Gutachten nicht rechtsgenügend geprüft worden sind  
oder dass erhebliche Zweifel an den Schlussfolgerungen dieses Gutachtens bestehen, müssen 
diese abgeklärt bzw. ausgeräumt werden (vgl. BGE 145 II 70 E. 5.5; BGE 141 IV 369 E. 6.2; 
BGE 136 II 539 E. 3.2; jeweils mit Hinweisen; DAUM, a.a.O., N 102 zu Art. 19). 
  
6.5.1 Strittig ist zunächst, ob die Einhausung des überdachten Bereichs der Gartenterrasse 
("Chalet") während der Zeit von Oktober bis Ende Mai im Rahmen der Beurteilung der Lärmim-
missionen angemessen berücksichtigt wurde.  
 
6.5.2 Im Gutachten der J.____ AG wird diesbezüglich ausgeführt, dass die Hälfte des Gar-
tens des Restaurants B.____ mit einem fixen Storen überdeckt sei. Dieser Bereich werde im 
Winter zu einer Art Wintergarten verkleidet (Gutachten der J.____ AG, S. 4). Im Weiteren wird 
ausgeführt, dass von einem Halbjahresbetrieb ausgegangen worden sei, obwohl je nach Jahr 
die Saison stark in den Herbst verlängert werden könne. Der eingehauste Zustand sei nicht 
betrachtet worden, da die Einhausung mit Blachendach keine hohe Luftschalldämmung erwar-
ten lasse (Gutachten der J.____ AG, S. 6 f.). Demgegenüber hält die K.____ AG in ihrem Gut-
achten fest, die zur Gartenterrasse gehörenden Sitzplätze im Chalet-Bereich seien in der kalten 

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Jahreszeit mittels massiver Wände in Holzkonstruktion komplett eingehaust. Nur in der warmen 
Jahreszeit würden die Chaletwände entfernt und zusätzlich die offenen Aussenplätze genutzt. 
Im Bereich der Gartenterrasse sei deshalb von einem Halbjahresbetrieb auszugehen und der 
entsprechende Eingabewert der J.____ AG bleibe unverändert (Gutachten der K.____AG,  
S. 8).  
 
6.5.3 Wie aus dem Situationsplan im Gutachten der K.____ AG hervorgeht und anlässlich 
des Augenscheins ersichtlich war, ist der an die Liegenschaft angrenzende Aussenbereich des 
Restaurants B.____ auf einer Fläche von ca. 50 m2 überdacht (Gutachten der K.____ AG, S. 
10). Entgegen dem Gutachten der J.____ AG handelt es sich dabei nicht um einen "Storen" 
oder ein "Blachendach", sondern um ein mit dem Gebäude verbundenes Dach in massiver 
Holzkonstruktion. Der solchermassen überdachte Bereich der Aussenterrasse wird während der 
kalten Jahreszeit mit massiven Holzwänden eingekleidet, was es erlaubt, die Terrasse auch im 
Winter für den Betrieb als Speiserestaurant zu nutzen bzw. in diesem Bereich Gäste zu bewir-
ten. Die von der Aussenterrasse im eingehausten Zustand ausgehenden Lärmimmissionen sind 
angesichts dieser baulichen Gegebenheiten kaum mit denjenigen einer offenen Aussenterrasse 
vergleichbar. Vielmehr erscheint naheliegend, dass der Betrieb des "Chalets" gegenüber dem 
Betrieb der offenen Aussenterrasse mit deutlich geringeren Lärmimmissionen verbunden ist. 
Die J.____ AG und die Vorinstanzen durften sich vor diesem Hintergrund jedoch nicht mit dem 
Hinweis begnügen, von der Einhausung der Aussenterrasse sei keine oder kaum eine schalliso-
lierende Wirkung zu erwarten. Diesbezüglich wären vielmehr zusätzliche Abklärungen vorzu-
nehmen gewesen und es hätte eine Auseinandersetzung mit den Feststellungen im Gutachten 
der K.____ AG erfolgen müssen. Zumindest hätten die Vorinstanzen die Beurteilung der vom 
"Chalet" ausgehenden Lärmimmissionen durch die K.____ AG der amtlichen Gutachterin zur 
ergänzenden Begutachtung unterbreiten müssen, zumal in diesem Punkt konkrete Zweifel an 
der Schlüssigkeit des Gutachtens der J.____ AG bestanden. 
 
6.5.4 Soweit der Regierungsrat in der Vernehmlassung geltend macht, die Winterverkleidung 
der Terrasse sei im Gutachten der J.____ AG angemessen berücksichtigt worden, weil die Ter-
rasse beim Kriterium der "Saisonalität" als "Halbjahresbetrieb" bezeichnet worden sei, kann ihm 
nicht gefolgt werden. Die Argumentation des Regierungsrats wäre allenfalls unter der Voraus-
setzung zulässig, dass die strittigen Betriebszeiteneinschränkungen lediglich während des Be-
triebs der "offenen" Aussenterrasse in der warmen Jahreszeit gelten. Wie der Vertreter des Re-
gierungsrats anlässlich des Augenscheins ausführte, gelten die Einschränkungen der Betriebs-
zeiten jedoch ganzjährig und beziehen sich auch auf den "Chalet-Bereich" der Terrasse. Dies 
ergibt sich auch aus dem Dispositiv der Verfügung der SID vom 19. Juni 2019, welches für die 
kalte Jahreszeit bzw. den Betrieb des "Chalets" keine besondere Regelung enthält.  
 
6.5.5 Die Beurteilung der vom "Chalet" ausgehenden Lärmimmissionen durch die J.____ AG 
und die Vorinstanzen beruht nach dem Gesagten auf einer unvollständigen bzw. unrichtigen 
Sachverhaltsfeststellung. Hinsichtlich des Betriebs des "Chalets" sind daher zusätzliche Abklä-
rungen vorzunehmen; zu prüfen ist insbesondere, ob und inwiefern der Einhausung der Aus-
senterrasse im Rahmen der Beurteilung anhand der Vollzugshilfe des Cercle Bruit – beispiels-
weise beim Kriterium "Hinderniswirkung" – angemessen Rechnung getragen werden kann. 

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Ebenfalls ist zu prüfen, ob und inwiefern nebst allfälligen Betriebszeiteneinschränkungen mit 
zusätzlichen Auflagen in der kalten Jahreszeit (bauliche Massnahmen am "Chalet", Auflagen 
bezüglich des Aufenthalts der Gäste im Freien etc.) eine Reduktion der Lärmimmissionen er-
reicht werden kann.   
 
6.6.1 Strittig ist ausserdem die Beurteilung einzelner Kriterien des Excel-Formulars der Voll-
zugshilfe des Cercle Bruit.  
 
6.6.2 Was die Auslastung der Terrasse nach 22 Uhr anbelangt, so wird im Gutachten der 
J.____ AG festgehalten, für noch nicht existierende, in der Planung befindliche Betriebe werde 
eine pauschale Auslastung von 75 % in allen Tagesperioden empfohlen. Für bestehende Be-
triebe dürfe aber gemäss der effektiv vor Ort vorgefundenen Situation davon abgewichen wer-
den. Daher sei die Auslastung tageszeitabhängig, vor allem abends und nachts, recht massiv 
reduziert worden (Gutachten J.____ AG, S. 6). Weitere Ausführungen zur Belegung der Terras-
se lassen sich dem Gutachten der J.____ AG nicht entnehmen. Der Beschwerdeführerin ist 
beizupflichten, dass aus dem Gutachten der J.____ AG nicht hervorgeht, auf welcher Grundla-
ge von einer Belegung der Aussenterrasse von 25 % nach 22 Uhr ausgegangen wird. Das Gut-
achten der J.____ AG erweist sich diesbezüglich nicht als schlüssig. Dass die Vorinstanzen 
entsprechend der Vollzugshilfe des Cercle Bruit eine eigene Beurteilung aufgrund der effektiv 
vor Ort vorgefundenen Situation vorgenommen hätten, ist nicht ersichtlich. Diesbezüglich sind 
daher ergänzende Abklärungen unter Berücksichtigung der Beurteilung im Gutachten der 
K.____ AG vorzunehmen. Zumindest ist der Beschwerdeführerin Gelegenheit einzuräumen, die 
im Gutachten der K.____ AG geltend gemachte Auslastung der Terrasse von 15 % nach 22 Uhr 
zu belegen.  
 
6.6.3 Hinsichtlich der Dimension der Terrasse lassen sich dem Gutachten der J.____ AG 
keine näheren Angaben zur Berechnungsweise bzw. zur Frage, wie die entsprechenden Einga-
bewerte zustande gekommen sind, entnehmen. Soweit die Vorinstanzen geltend machen, ge-
mäss der Vollzugshilfe des Cercle Bruit sei jeweils die maximale Flächenausdehnung unter 
Einschluss unbenutzter Teile der Terrasse anzugeben, finden sich dazu in der Vollzugshilfe 
keine entsprechenden Angaben. Die von der Beschwerdeführerin vorgebrachten Einwände ge-
gen die Berechnungsweise im Gutachten der J.____ AG lassen sich deshalb mit den Ausfüh-
rungen der Vorinstanzen nicht entkräften. In Bezug auf das Kriterium "Geometrie des Emp-
fangspunktes" wird im Gutachten der J.____ AG ebenfalls nicht dargelegt, wie die entsprechen-
den Eingabewerte bzw. Positionen festgelegt wurden. Soweit die SID ausführt, es sei nicht da-
von auszugehen, dass die Angaben im Gutachten der J.____ AG fehlerhaft seien, vermag dies 
den Anforderungen an eine vollständige Sachverhaltsfeststellung nicht zu genügen. Bezüglich 
der genannten Kriterien sind demnach ebenfalls zusätzliche Abklärungen vorzunehmen, wobei 
einer allfälligen zwischenzeitlich erfolgten Veränderung der massgeblichen Terrassenfläche 
Rechnung zu tragen ist. 
 
6.6.4 Was die Beurteilung des Kriteriums "Hintergrundgeräusch" in den Abendstunden (19 
bis 22 Uhr) anbelangt, so ist nicht ersichtlich, inwiefern sich die bestehende Divergenz zwischen 
der Beurteilung der J.____ AG und derjenigen der K.____ AG auf die strittigen Massnahmen 

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auswirken könnte. Namentlich hat die SID davon abgesehen, während den Abendstunden eine 
Einschränkung der Betriebszeiten anzuordnen. Ob die J.____ AG die Hintergrundgeräusche in 
der Zeit von 19 bis 22 Uhr zu Recht als "leise" qualifizierte, kann daher offengelassen werden.   
 
6.6.5 In Bezug auf das Kriterium "Gästeverhalten" wird in der Vollzugshilfe festgehalten, 
dass das Gästeverhalten aus den Angaben zum Betriebskonzept resultiere, wobei eine Abstu-
fung zwischen "leise", "mittel" und "laut" vorgenommen wird. Das jeweilige Gästeverhalten wird 
in der Vollzugshilfe anhand von Beispielen konkretisiert. Dabei setzt die Qualifikation als "leise" 
ein ruhiges Gästeverhalten voraus, während "mittel" als Normalfall gilt und "laut" auf eine "Bier-
gartenatmosphäre" hinweist. Im Gutachten der J.____ AG wird kein Bezug genommen auf die 
Umschreibung des Gästeverhaltens in der Vollzugshilfe, sondern einzig auf nicht näher be-
zeichnete Aussagen der Anwohner bzw. Tonaufnahmen abgestellt. Im Rahmen der gebotenen 
Einholung eines Ergänzungs- oder Zweitgutachtens (E. 6.7.1 hiernach) wird daher auch hin-
sichtlich dieses Kriteriums eine erneute Beurteilung vorzunehmen sein.   
  
6.7.1 Nach dem Gesagten haben die Vorinstanzen den massgeblichen Sachverhalt unrichtig 
bzw. unvollständig festgestellt (§ 45 Abs. 1 lit. b VPO). Die notwendigen zusätzlichen Abklärun-
gen sind – im Hinblick auf die eingeschränkte Kognition des Kantonsgerichts und den bei der 
Anordnung von Lärmschutzmassnahmen bzw. Betriebszeiteneinschränkungen bestehenden 
Ermessensspielraum – nicht durch das Kantonsgericht, sondern die erstinstanzlich zuständige 
Behörde vorzunehmen. Die Angelegenheit ist daher an die SID zurückzuweisen, damit diese 
die erforderlichen zusätzlichen Abklärungen mittels Einholung eines Ergänzungs- oder Zweit-
gutachtens vornimmt und im Anschluss daran neu über die Anordnung von Massnahmen zur 
Lärmbegrenzung befindet.  
 
6.7.2 Im Rahmen der Neubeurteilung wird die aktuell bestehende Situation im Aussenbe-
reich des Restaurants B.____ zu berücksichtigen sein und die Beurteilung wird anhand der im 
Jahr 2019 angepassten Version der Vollzugshilfe des Cercle Bruit (Excel-Formular) vorzuneh-
men sein. Die Anforderungen an Lärmschutzmassnahmen können auch in Bezug auf Anord-
nungen, welche einzig gestützt auf das Vorsorgeprinzip erfolgen, bei altrechtlichen und neuen 
Betrieben zu unterschiedlichen Ergebnissen führen (vgl. ANDRÉ SCHRADE/HEIDI WIESTNER, 
Kommentar zum Umweltschutzgesetz, 2. Aufl., Zürich 2004, N 2 zu Art. 16). Die SID wird des-
halb die bisher offengelassene Frage zu beantworten haben, ob das Restaurant B.____ bzw. 
dessen Aussenterrasse als altrechtlicher, d.h. vor dem 1. Januar 1985 bewilligter Betrieb, oder 
als neuer Betrieb zu qualifizieren ist.    
 
6.8 Die Beschwerde ist gutzuheissen und die Angelegenheit ist zur Neubeurteilung im Sin-
ne der Erwägungen an die SID zurückzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang erübrigt es 
sich, auf die weiteren Rügen der Beschwerdeführerin einzugehen. 
 
7.1 Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor dem Kantonsgericht kostenpflichtig. 
Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und die Beweiskosten und werden in der 
Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Die 

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Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 3'000.-- sind dem unterliegenden Regierungsrat aufzuer-
legen.    
 
7.2 Nach § 21 Abs. 1 VPO kann der ganz oder teilweise obsiegenden Partei für den Bei-
zug eines Anwalts bzw. einer Anwältin eine angemessene Parteientschädigung zulasten der 
Gegenpartei zugesprochen werden. Im vorliegenden Fall ist der obsiegenden Beschwerdefüh-
rerin eine Parteientschädigung zulasten des Regierungsrats zuzusprechen. Unter Berücksichti-
gung des in der Honorarnote vom 16. Dezember 2020 geltend gemachten Aufwands von 16.33 
Stunden zuzüglich des für die Verhandlung und deren Vorbereitung zu berücksichtigenden 
Aufwands von 7.5 Stunden ist die Parteientschädigung unter Zugrundelegung eines Stunden-
ansatzes von Fr. 250.-- auf Fr. 6'942.90 (inkl. Auslagen und 7.7 % MWST) festzusetzen.  
 
7.3 Bezüglich der Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens ist die Sache zu neuem Ent-
scheid an den Regierungsrat zurückzuweisen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Entscheid des Regierungsrats 

vom 2. Juni 2020 aufgehoben und die Angelegenheit wird zur Neubeur-
teilung im Sinne der Erwägungen an die Sicherheitsdirektion des Kan-
tons Basel-Landschaft zurückgewiesen.  

   
 2. Zur Neuverlegung der Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens wird die 

Angelegenheit an den Regierungsrat zurückgewiesen. 
   
 3. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 3'000.-- werden dem Regie-

rungsrat auferlegt. Der Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 2'200.-- wird 
der Beschwerdeführerin zurückerstattet.   

   
 4. Der Beschwerdeführerin wird eine Parteientschädigung in der Höhe von 

Fr. 6'942.90 (inkl. Auslagen und 7.7 % MWST) zulasten des Regierungs-
rats zugesprochen.  

 
 
 
 
Präsidentin 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber