# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7ce4bccb-2c0e-56ac-aa75-686faccd8733
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-04
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Strafgericht 04.03.2025 SBK.2024.345
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_008_SBK-2024-345_2025-03-04.pdf

## Full Text

Obergericht 

Beschwerdekammer in Strafsachen 

 

SBK.2024.345  
(STA.2024.2802)  

Art. 66 

 

 

Entscheid vom 4. März 2025 
 

 

Besetzung  Oberrichter Richli, Präsident  

Oberrichterin Massari  

Oberrichter Giese  

Gerichtsschreiberin Flütsch  

 

 
   

Beschwerde-

führer  

 A._____, geboren am tt.mm.jjjj, von […],  

[…]  

verteidigt durch Rechtsanwalt Werner Amrein,  

[…]  

 

 
    

Beschwerde-

gegnerin  

 Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm,  

Untere Grabenstrasse 32, Postfach, 4800 Zofingen  

 

 
   

Anfechtungs-

gegenstand 

 Verfügung der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm vom 25. November 2024 

betreffend amtliche Verteidigung 

 

in der Strafsache gegen A._____ 

 

  

 - 2 - 

 

 

   

Die Beschwerdekammer entnimmt den Akten: 

 

1. 

1.1. 

Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm eröffnete am 19. Juli 2024 ein Straf-

verfahren gegen A._____ (fortan: Beschwerdeführer) wegen Verdachts auf 

Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz. Anlass dafür waren 

fünf anonyme Schreiben an die Kantonspolizei Aargau im Zeitraum zwi-

schen Januar und April 2024, in denen der Beschwerdeführer des Betäu-

bungsmittelhandels in seiner Wohnung bzw. Garage in S._____ beschul-

digt wurde, sowie die in diesem Zusammenhang durch die Kantonspolizei 

Aargau durchgeführte Observation des Wohnorts des Beschwerdeführers 

vom 25. Mai 2024 bis am 20. Juni 2024. 

 

1.2. 

Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm erliess mit Bezug auf die Wohnung 

und die Garage des Beschwerdeführers am 19. Juli 2024 einen Durchsu-

chungs- und Beschlagnahmebefehl. Diese Durchsuchung wurde am 

13. August 2024 durchgeführt. 

 

2. 

2.1. 

Mit Eingabe vom 14. September 2024 ersuchte der Beschwerdeführer ins-

besondere um Einsetzung von Rechtsanwalt Werner Amrein als amtlichen 

Verteidiger. Das Gesuch um Anordnung der amtlichen Verteidigung be-

gründete er mit Eingabe vom 29. September 2024. 

 

2.2. 

Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm wies das Gesuch um Anordnung der 

amtlichen Verteidigung mit Verfügung vom 25. November 2024 ab. 

 

3. 

3.1. 

Gegen diese ihm am 28. November 2024 zugestellte Verfügung erhob der 

Beschwerdeführer am 6. Dezember 2024 (Postaufgabe) bei der Beschwer-

dekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau Be-

schwerde mit folgenden Anträgen: 

 

" 1. 
Die angefochtene Verfügung der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm vom 
25. November 2024 betreffend das Gesuch um amtliche Verteidigung 
(Kant. Ref.: 2086-7056.5) (Abweisung) sei aufzuheben. 
 
2. 
Für den Beschuldigten A._____ sei eine notwendige amtliche bzw. gege-
benenfalls eine amtliche Verteidigung zu bestellen. 
 
 

 - 3 - 

 

 

3.     
Als amtlicher Verteidiger sei lic.iur. Werner Amrein, Rechtsanwalt zu er-
nennen. 
 
4. 
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Staates." 

 

3.2. 

Mit Beschwerdeantwort vom 23. Dezember 2024 beantragte die Staatsan-

waltschaft Zofingen-Kulm die kostenfällige Abweisung der Beschwerde. 

 

3.3. 

Mit Stellungnahme vom 10. Januar 2025 (Postaufgabe) hielt der Beschwer-

deführer an seinen Beschwerdeanträgen fest. 

 

 
   

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 

 

1. 

Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Staatsanwaltschaft sind ge-

mäss Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO mit Beschwerde anfechtbar. Nachdem 

keine Beschwerdeausschlussgründe i.S.v. Art. 394 StPO bestehen, ist die 

Beschwerde zulässig. Die übrigen Eintretensvoraussetzungen sind erfüllt 

und geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die frist- und formgerecht 

erhobene Beschwerde (vgl. Art. 396 Abs. 1 i.V.m. Art. 385 Abs. 1 StPO) ist 

somit einzutreten. 

 

2. 

2.1. 

Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm wies das Gesuch des Beschwerde-

führers um Einsetzung einer amtlichen Verteidigung im Wesentlichen mit 

der Begründung ab, der Beschwerdeführer verfüge gestützt auf die von ihm 

eingereichten Belege über einen monatlichen Überschuss von Fr. 674.55, 

womit keine Bedürftigkeit im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtspre-

chung und damit kein Anspruch auf eine amtliche Verteidigung vorliege. 

Auf die Prüfung der weiteren Voraussetzungen für die Anordnung der amt-

lichen Verteidigung könne daher verzichtet werden. 

 

2.2. 

Der Beschwerdeführer bringt mit Beschwerde vor, er habe mit Blick auf die 

am 12. August 2024 (wohl gemeint: 13. August 2024) unter Einsatz von 

drei Polizeifahrzeugen und schätzungsweise über einem Dutzend Polizis-

ten durchgeführte Hausdurchsuchung sowie den Umstand, dass er im An-

schluss in Handschellen gelegt und für eine Nacht in Untersuchungshaft 

verbracht worden sei, davon ausgehen müssen, dass kein Bagatellfall vor-

liege. Bis heute gehe aus den Akten nicht klar hervor, was ihm eigentlich 

vorgeworfen werde. Unter solchen Umständen müsse eine notwendige 

 - 4 - 

 

 

Verteidigung bestellt werden (Beschwerde, Ziff. II.A.3 f.). Die Staatsanwalt-

schaft Zofingen-Kulm führe in der Begründung der angefochtenen Verfü-

gung mit keinem Wort aus, weshalb "nur" ein Bagatellfall vorliege (Be-

schwerde, Ziff. II.A.7). Die Polizei habe sich seinerzeit scheinbar auf eine 

anonyme Quelle berufen, deren Glaubwürdigkeit sie nicht hinreichend ge-

prüft habe und die den Beschwerdeführer und dessen Wohnung bzw. Ga-

rage in ihrer Fantasie und aufgrund bestehender Vorurteile als "verdächti-

gen Ort" eingeschätzt habe. Bei einer derart komplexen Ausgangslage sei 

es angezeigt, dem Beschwerdeführer eine amtliche Verteidigung zu bestel-

len. Dabei gehe es auch um den Schutz des Beschwerdeführers, welcher 

nicht in der Schweiz aufgewachsen sei, kein Deutsch spreche und mit den 

hiesigen rechtlichen Gepflogenheiten nicht vertraut sei (Beschwerde, 

Ziff. II.A.8). Ausserdem verfüge der Beschwerdeführer nicht über die nöti-

gen finanziellen Mittel, um einen privaten Verteidiger zu bezahlen. Seine 

Lebenspartnerin sei aufgrund der Vorkommnisse im Zusammenhang mit 

der Hausdurchsuchung aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen, so 

dass er allein für die Wohnungsmiete aufkommen müsse und daher von 

Wohnkosten von Fr. 1'160.00 und nicht von Fr. 580.00 auszugehen sei. Es 

resultiere dem Beschwerdeführer lediglich ein monatlicher Überschuss von 

Fr. 94.55, womit eine Bedürftigkeit im Sinne des Gesetzes vorliege (Be-

schwerde, Rz. II.B.1). 

 

2.3. 

Mit Beschwerdeantwort führt die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm aus, 

sie habe im Zeitpunkt des Gesuchs um Anordnung der amtlichen Verteidi-

gung von einer fehlenden Mittellosigkeit des Beschwerdeführers ausgehen 

dürfen. Soweit der Beschwerdeführer geltend mache, seine finanziellen 

Verhältnisse hätten sich zwischenzeitlich verschlechtert, seien die weiteren 

Voraussetzungen für die Anordnung einer amtlichen Verteidigung zu prü-

fen (Beschwerdeantwort, Ziff. 1.a). Dazu sei festzuhalten, dass der anfäng-

lich gegen den Beschwerdeführer bestehende, hinreichende Tatverdacht 

auf Betäubungsmittelhandel anlässlich der Hausdurchsuchung vom 

13. August 2024 nicht habe erhärtet werden können. Im Vollzugsbericht sei 

jedoch festgehalten, dass diverse rezeptpflichtige Medikamente aufgefun-

den worden seien, welche mutmasslich zumindest teilweise ohne Rezept 

aus dem Ausland eingeführt worden seien. Ob sich der Beschwerdeführer 

in diesem Zusammenhang strafbar gemacht habe, sei Gegenstand der Er-

mittlungen. Ausgehend vom nun bestehenden Tatvorwurf der Widerhand-

lung gegen das Heilmittelgesetz sei keinesfalls eine Freiheitsstrafe von 

mehr als vier Monaten oder eine Geldstrafe von mehr als 120 Tagessätzen 

zu erwarten, weshalb ein Bagatellfall vorliege. Die sich stellenden tatsäch-

lichen und rechtlichen Fragen seien dabei weder komplex noch für einen 

Laien schwer zu bewältigen. Entsprechend sei der Beschwerdeführer in der 

Lage, seine Interessen im Strafverfahren auch ohne anwaltliche Unterstüt-

zung wahrzunehmen. Daran änderten seine allenfalls mangelhaften 

Deutschkenntnisse nichts, zumal in solchen Fällen ein Dolmetscher 

 - 5 - 

 

 

beizuziehen sei. Ein Anspruch auf amtliche Verteidigung bestehe nicht. 

Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers liege auch kein Fall der 

notwendigen Verteidigung vor. In diesem Zusammenhang sei festzuhalten, 

dass der Beschwerdeführer zu keinem Zeitpunkt in Untersuchungshaft ge-

wesen sei (Beschwerdeantwort, Ziff. 1.b). 

 

3. 

3.1. 

3.1.1. 

Die beschuldigte Person muss unter anderem verteidigt werden, wenn die 

Untersuchungshaft einschliesslich einer vorläufigen Festnahme mehr als 

10 Tage gedauert hat (Art. 130 lit. a StPO) oder ihr eine Freiheitsstrafe von 

mehr als einem Jahr, eine freiheitsentziehende Massnahme oder eine Lan-

desverweisung droht (Art. 130 lit. b StPO). Sind die Voraussetzungen not-

wendiger Verteidigung bei Einleitung des Vorverfahrens erfüllt, so ist die 

Verteidigung vor der ersten Einvernahme sicherzustellen, welche die 

Staatsanwaltschaft oder in deren Auftrag die Polizei durchführt (Art. 131 

Abs. 2 StPO). 

 

3.1.2. 

Der Beschwerdeführer wurde am 13. August 2024 ohne Verteidigung ein-

vernommen. Ob ihm anlässlich dieser Einvernahme eine notwendige Ver-

teidigung zu bestellen gewesen wäre (Beschwerde, Ziff. II.2 und II.4), be-

trifft lediglich die Frage der Verwertbarkeit seiner anlässlich dieser Einver-

nahme getätigten Aussagen (Art. 131 Abs. 3 StPO), welche im Beschwer-

deverfahren allerdings nicht zu prüfen ist. Entsprechend erübrigen sich wei-

tere Ausführungen dazu. Weiter ist festzuhalten, dass der Beschwerdefüh-

rer am 4. September 2024 Rechtsanwalt Werner Amrein mit seiner Wahl-

verteidigung betraut hat (Beilage 2 der Beschwerde) und seither von die-

sem verteidigt wird. Entsprechend stellt sich – wie dies auch für die Staats-

anwaltschaft Zofingen-Kulm in der angefochtenen Verfügung der Fall war 

– nur noch die Frage, ob die Anordnung einer amtlichen Verteidigung ge-

stützt auf Art. 132 StPO geboten ist, worauf im Folgenden einzugehen ist.  

 

3.2. 

3.2.1. 

Gemäss Art. 132 Abs. 1 lit. b StPO wird eine amtliche Verteidigung ange-

ordnet, wenn die beschuldigte Person nicht über die erforderlichen Mittel 

verfügt und die Verteidigung zur Wahrung ihrer Interessen geboten ist. Zur 

Wahrung der Interessen der beschuldigten Person ist die Verteidigung na-

mentlich geboten, wenn es sich nicht um einen Bagatellfall handelt und (ku-

mulativ) der Straffall in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht Schwierigkei-

ten bietet, denen die beschuldigte Person allein nicht gewachsen wäre 

(Art. 132 Abs. 2 StPO). Infrage kommt nach der Bestimmung von Art. 132 

Abs. 1 lit. b StPO auch eine Umwandlung einer Wahlverteidigung in eine 

amtliche Verteidigung, wenn die beschuldigte Person nicht (mehr) über die 

 - 6 - 

 

 

erforderlichen finanziellen Mittel verfügt, um die Wahlverteidigung zu finan-

zieren (vgl. Urteile des Bundesgerichts 6B_178/2021 vom 24. Februar 2022 

E. 1.3.2; 6B_390/2022 vom 27. Juli 2022 E. 2.2). 

 

3.2.2. 

Ungeachtet der Frage der Mittellosigkeit des Beschwerdeführers ist mit der 

Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm nicht davon auszugehen, dass der Be-

schwerdeführer seine Interessen im gegen ihn geführten Strafverfahren 

nicht selbständig zu wahren vermag. Wie die Staatsanwaltschaft Zofingen-

Kulm in der Beschwerdeantwort ausführt, konnte der anfänglich gegen den 

Beschwerdeführer bestehende Verdacht der Widerhandlung gegen das 

Betäubungsmittelgesetz anlässlich der Hausdurchsuchung vom 13. August 

2024 nicht erhärtet werden (Beschwerdeantwort, Ziff. 1.b). Wie dem Ver-

zeichnis der beschlagnahmten Gegenstände vom 13. August 2024 zu ent-

nehmen ist, wurden allerdings in etwa 15 verschiedene, teilweise ange-

brauchte Medikamente (u.a. Tabletten, Tropfen, Cremes) festgestellt, wel-

che gemäss Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm rezeptpflichtig und teil-

weise aus dem Ausland eingeführt worden sein dürften. Entsprechend 

steht gemäss Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm nur noch der Verdacht der 

Widerhandlung gegen das Heilmittelgesetz im Raum (Beschwerdeantwort, 

Ziff. 1.b). Unter Berücksichtigung des Umstands, dass keine grösseren 

Mengen aufgefunden wurden, ein Teil der Medikamente wohl der Partnerin 

des Beschwerdeführers gehört und zumindest die Schmerzmittel nach Aus-

sage des Beschwerdeführers auf eine Fussverletzung bzw. eine in diesem 

Zusammenhang erfolgte Operation zurückzuführen seien (Einvernahme 

vom 13. August 2024, Fragen 48 ff.), handelt es sich ohne Weiteres um 

keine schwere Widerhandlung gegen das Heilmittelgesetz und damit um 

einen Bagatellfall, der keiner anwaltlichen Verteidigung bedarf. Es stellen 

sich entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers denn auch keine 

komplexen tatsächlichen oder rechtlichen Fragen. Im Kern geht es nämlich 

lediglich darum, ob der Beschwerdeführer mit Blick auf die aufgefundenen 

Medikamente über die entsprechenden Rezepte verfügt bzw. ob er allen-

falls im Ausland erstandene Medikamente rechtmässig in die Schweiz ein-

geführt hat. Es ist nicht nachvollziehbar, aus welchen Gründen der Be-

schwerdeführer angesichts dieser Fragestellung seiner eigenen Verteidi-

gung nicht gewachsen sein sollte. Daran ändert – wie die Staatsanwalt-

schaft Zofingen-Kulm zu Recht festhält (Beschwerdeantwort, Ziff. 1.b) – 

nichts, dass der Beschwerdeführer offenbar der deutschen Sprache nicht 

mächtig ist, zumal sprachliche Schwierigkeiten mit einem Dolmetscher 

überwunden werden können und für sich allein keine amtliche Verteidigung 

erforderlich machen (Urteil des Bundesgerichts 1B_654/2020 vom 

22. März 2021 E. 2.5 mit weiteren Hinweisen). Warum dies im Falle des 

spanischsprechenden Beschwerdeführers anders sein soll, ist nicht er-

sichtlich. So war der Beschwerdeführer denn auch in der Lage, unter Zuhil-

fenahme einer Dolmetscherin seiner Befragung im Rahmen der Ersteinver-

nahme zu folgen (Einvernahme vom 13. August 2024, Fragen 3 und 7). Da 

 - 7 - 

 

 

eine amtliche Verteidigung bereits aus diesem Grund nicht geboten ist, 

kann auf die Prüfung einer allfälligen Mittellosigkeit des Beschwerdeführers 

an dieser Stelle verzichtet werden. 

 

3.3. 

Zusammengefasst hat der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf amtli-

che Verteidigung. Die angefochtene Verfügung ist nicht zu beanstanden, 

weshalb die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist. 

 

4. 

Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe 

ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO), weshalb sie 

dem Beschwerdeführer vollumfänglich aufzuerlegen sind und er keinen An-

spruch auf Entschädigung und Genugtuung hat (Art. 436 Abs. 1 StPO 

i.V.m. Art. 429 Abs. 1 StPO). 

 

 
   

Die Beschwerdekammer entscheidet: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. 

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestehend aus einer Gerichtsge-

bühr von Fr. 800.00 und den Auslagen von Fr. 52.00, zusammen 

Fr. 852.00, werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

 
   

Zustellung an: 

[…] 

 
   

Rechtsmittelbelehrung für die Beschwerde in Strafsachen (Art. 78 ff., Art. 90 ff. BGG) 

 

Gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen, kann innert 30 Tagen, von der schrift-

lichen Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheides an gerechnet, die Be-

schwerde an das Schweizerische Bundesgericht erhoben werden. Dieselbe Beschwerde 

kann erhoben werden gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide, wenn 

diese einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können oder wenn die Gutheis-

sung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeuten-

den Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde 

(Art. 44 Abs. 1, Art. 78, Art. 90, Art. 93, Art. 100 Abs. 1 und Art. 112 Abs. 1 BGG). 

 

Die Beschwerde ist schriftlich oder in elektronischer Form beim Schweizerischen Bundes-

gericht einzureichen (Art. 42, Art. 100 Abs. 1 BGG). 

 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschriften bzw. eine anerkannte 

elektronische Signatur zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, 

inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 ff. BGG) verletzt. Die Urkunden, auf 

 - 8 - 

 

 

die sich eine Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 

hat; ebenso ist der angefochtene Entscheid beizulegen (Art. 42 BGG). Für die Beschwerde- 

legitimation ist Art. 81 BGG massgebend. 

 

 
   

Aarau, 4. März 2025 

 

Obergericht des Kantons Aargau 

Beschwerdekammer in Strafsachen 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

 

Richli Flütsch