# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b8221110-323b-53ce-abe7-79f9f7dd057e
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-06-24
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 24.06.2020 UV 2018/85
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2018-85_2020-06-24.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2018/85

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 30.09.2020

Entscheiddatum: 24.06.2020

Entscheid Versicherungsgericht, 24.06.2020
Art. 18 UVG. Adäquanz zwischen den psychischen Beschwerden und dem 
Unfall nach der sogenannten "Psycho-Praxis" (BGE 115 V 133) verneint. Im 
Zeitpunkt des Fallabschlusses lagen noch gewisse unfallkausale organische 
Beschwerden vor, der Beschwerdeführer war aber adaptiert voll 
arbeitsfähig. Einkommensvergleich. Kein Rentenanspruch, Abweisung der 
Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen 
vom 24. Juni 2020, UV 2018/85).

Entscheid vom 24. Juni 2020

Besetzung

Versicherungsrichter Joachim Huber (Vorsitz), Versicherungsrichterinnen Miriam 

Lendfers und Marie-Theres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiberin Katja Meili

Geschäftsnr.

UV 2018/85

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Scarpatetti, Caviezel Thöny Cantieni 

Scarpatetti, Bahnhofstrasse 8, Postfach 115, 7000 Chur,

gegen

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Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Invalidenrente

Sachverhalt

A.  

A.___ war als Produktionsmitarbeiter bei der B.___ AG tätig und dadurch bei der 

Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: Suva) gegen die Folgen von 

Unfällen obligatorisch versichert, als er am 2. August 2015 (in den Akten ist als 

Unfalldatum teilweise der 31. Juli 2015 erwähnt; vgl. z.B. Suva-act. 8) auf einer Treppe 

ausrutschte und sich ein Supinationstrauma am Fuss/oberen Sprunggelenk (OSG) links 

zuzog (Suva-act. 1, 19). Der erstbehandelnde Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine 

Innere Medizin FMH, attestierte ihm ab 4. August 2015 eine Arbeitsunfähigkeit von 

100% (Suva-act. 2, 7, 19). Die Suva entrichtete Taggelder und kam für die Kosten der 

Heilbehandlung auf (Suva-act. 3).

A.a. 

Eine am 18. August 2015 durchgeführte MR-Untersuchung des OSG links brachte 

keine knöcherne Verletzung, aber ein geringes Knochenödem des anteromedialen 

Talus und des Os cuboideum, eine Muskelzerrung des Musculus extensor digitorum 

brevis, ein ausgeprägtes Ödem im Subkutangewebe betont über dem lateralen 

Fussrücken sowie eine Zerrung des Ligamentum fibulotalare posterius zur Darstellung 

(Suva-act. 12).

A.b. 

Prof. Dr. med. D.___, Facharzt FMH Neurologie, berichtete am 14. September 

2015 über ein komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS, Morbus Sudeck) nach 

Supinationstrauma. Er empfahl, die bereits begonnene medikamentöse Therapie 

auszubauen (Suva-act. 8). Am 26. Oktober 2015 wurde der Versicherte erstmals von 

Dr. med. E.___, FMH Anästhesie und Schmerztherapie, Schmerzzentrum F.___, 

A.c. 

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behandelt. Diese befand am 27. Oktober 2015, die Physiotherapiebehandlungen sollten 

weitergeführt und zusätzlich eine Ergotherapie begonnen werden. Sie stellte ein Rezept 

für eine Lagerungsschiene zur Ruhigstellung des linken Fusses aus und attestierte dem 

Versicherten bis zum 30. November 2015 eine Arbeitsunfähigkeit von 100% (Suva-act. 

27, 38, zu früheren Arbeitsunfähigkeitsattesten vgl. Suva-act. 23, 33).

Vom 11. bis 22. Januar 2016 befand sich der Versicherte stationär im Spital G.___ 

zur Mobilisation des OSG links unter einer Popliteablockade. Die behandelnden Ärzte 

berichteten am 29. Januar 2016, im Verlauf habe der Versicherte in der Region der 

Einstichstelle ein entzündliches Erythem entwickelt (Weichteilinfektion in der Region Dg 

1). Zusätzlich sei es zu einer allergischen Reaktion auf das verordnete Antibiotikum 

gekommen (Suva-act. 63). Dr. E.___ berichtete am 3. Februar 2016, die stationäre 

Behandlung habe leider kein erfolgreiches Ergebnis gebracht (Suva-act. 66). Am 22. 

Februar 2016 befand Dr. E.___, ein erneuter stationärer Aufenthalt erscheine 

unumgänglich, wobei die psychische Komponente deutlich im Vordergrund stehen 

müsse (Suva-act. 71, vgl. Suva-act. 76).

A.d. 

Die Arbeitgeberin hatte das Arbeitsverhältnis per 31. Januar 2016 gekündigt 

(Suva-act. 44-3).

A.e. 

Dr. med. H.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, beurteilte nach einem 

Erstgespräch am 10. März 2016, es liege keine psychiatrische Diagnose mit 

Krankheitswert oder Relevanz für die Arbeitsfähigkeit bei bekanntem CRPS nach 

Bagatelltrauma vor. Aus psychiatrischer Sicht bestehe keine akute 

Behandlungsindikation (Suva-act. 83). Dr. E.___ attestierte dem Versicherten weiterhin 

eine Arbeitsunfähigkeit von 100% (Suva-act. 69, 91).

A.f. 

Vom 2. bis 21. Mai 2016 befand sich der Versicherte stationär in der Klinik für 

Schmerztherapie des Kantonsspitals I.___. Die dort behandelnden Ärzte listeten in 

ihrem Austrittsbericht vom 25. Mai 2016 als Diagnosen unter anderem eine chronische 

Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41), eine 

angstbetonte Anpassungsstörung mit depressiven Anteilen (ICD-10: F43.2), eine 

ängstliche/vermeidende Persönlichkeitsstörung (ICD10: F60.6) und Probleme mit 

A.g. 

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Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung (ICD-10: Z73) auf (Suva-act. 

104).

Vom 7. Juni bis 12. Juli 2016 wurde der Versicherte stationär in der Rehaklinik 

Bellikon behandelt. Die dort zuständigen Ärzte berichteten am 13. Juli 2016, bei Austritt 

habe der Versicherte bei belastungsabhängigen Schmerzen im Fuss/OSG links an 

einem Handstock gehen können. Es habe eine eingeschränkte OSG Beweglichkeit 

links und eine erhebliche Symptomausweitung bestanden. Die angestammte sowie 

eine adaptierte Tätigkeit sei ihm ab 2. August 2016 ganztags zumutbar (Suva-act. 128).

A.h. 

Mit Schreiben vom 14. Juli 2016 teilte die Suva dem Versicherten mit, sie stelle ihre 

Heilkosten- und Taggeldleistungen per 1. August 2016 ein (Suva-act. 125). Nachdem 

Dr. E.___ diesen Entscheid in Frage gestellt hatte (vgl. Suva-act. 129, 134 ff.), wurde 

der Versicherte am 15. August 2016 durch Suva-Kreisarzt Dr. med. J.___, Facharzt für 

Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, untersucht. 

Dieser hielt tags darauf als Diagnosen einen Status nach Fehltritt Fuss links am 2. 

August 2015 sowie ein anhaltendes Schmerzsyndrom bei CRPS fest. Er sei der 

Ansicht, dass noch eine erheblich verminderte Belastbarkeit des Fusses vorliege und 

eine weitere Behandlung indiziert sei. Der Versicherte sei nicht arbeitsfähig (Suva-act. 

140). Die Suva nahm rückwirkend per 2. August 2016 die Taggeldzahlungen wieder auf 

(vgl. Suva-act. 141).

A.i. 

Vom 31. Oktober bis 5. November 2016 war der Versicherte erneut in der Klinik für 

Schmerztherapie des Kantonsspitals I.___ hospitalisiert. Die zuständigen Ärzte 

attestierten ihm bis zum Austritt eine Arbeitsunfähigkeit von 100%. Danach könne eine 

adaptierte Tätigkeit versuchsweise mit einem Pensum von 50% begonnen werden 

(Suva-act. 161).

A.j. 

Der Versicherte befand sich vom 19. Dezember 2016 bis 11. Februar 2017 

stationär in der Klinik K.___. Die dort behandelnden Ärztinnen hielten in ihrem 

Austrittsbericht vom 3. April 2017 als Diagnosen eine chronische Schmerzstörung mit 

somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41), eine mittelgradige agitiert-

depressive Episode (ICD-10: F32.1) sowie akzentuierte Persönlichkeitszüge, ängstlich-

vermeidend bei Selbstwertproblematik und Regression, fest. Sie gingen von einer 

A.k. 

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Arbeitsunfähigkeit von 100% auf dem ersten Arbeitsmarkt aus und empfahlen eine IV-

unterstützte Wiedereingliederung (Suva-act. 208).

Die IV-Stelle übernahm die Kosten für ein Belastbarkeitstraining vom 23. März bis 

2. Juli 2017 im Reha-Zentrum Valens (EVAL) und entrichtete Taggelder (Suva-act. 204). 

Nach einer Untersuchung des Versicherten hatte Suva-Kreisarzt Dr. med. L.___, 

Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, am 

19. Mai 2017 befunden, für die angestammte Tätigkeit bestehe weiterhin eine 

Arbeitsunfähigkeit. Es sei davon auszugehen, dass eine künftige berufliche Tätigkeit 

vorwiegend im Sitzen stattfinden müsse. Das Fortführen der Physiotherapie, des 

Aufbautrainings im EVAL und der psychiatrischen Behandlungen sei sinnvoll (Suva-act. 

215). Nachdem der Versicherte das verlangte Pensum erreicht hatte, verlängerte die IV-

Stelle die berufliche Massnahme im Sinne eines Aufbautrainings mehrmals bis 

schliesslich zum 31. März 2018 (vgl. Suva-act. 226 f., 244 f., 247, 252 f., 256).

A.l. 

Suva-Kreisarzt Dr. L.___ hatte den Versicherten am 12. Februar 2018 untersucht. 

Tags darauf hatte er beurteilt, es sei davon auszugehen, dass der Endzustand 

annähernd erreicht sei. Die angestammte Tätigkeit sei dem Versicherten nicht 

zumutbar. Für eine adaptierte Tätigkeit sei er ganztags einsetzbar, eventuell sei in der 

Anfangszeit im Sinne einer Angewöhnung von einer Arbeitsfähigkeit von 50% 

auszugehen. Aus dem Unfallereignis vom 2. August 2015 seien dauernde und 

erhebliche Restfolgen zurückgeblieben (Suva-act. 260). Dr. L.___ hatte den 

Integritätsschaden auf 15% geschätzt (Suva-act. 261).

A.m. 

Die behandelnden Ärzte des Psychiatrie-Zentrums M.___, wo sich der Versicherte 

seit 6. Juli 2017 in ambulanter Behandlung befunden hatte, hatten am 26. Februar 2018 

über eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren 

(ICD-10: F45.41), eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1), akzentuierte 

Persönlichkeitszüge und eine mittelschwere, gemischte Schlafapnoe berichtet (Suva-

act. 268; zur Diagnose der Schlafapnoe vgl. Suva-act. 297).

A.n. 

Mit Schreiben vom 26. Februar 2018 hatte die Suva dem Versicherten mitgeteilt, 

sie stelle die Übernahme der Heilkosten per 31. März 2018 ein. Die Taggeldzahlungen 

seien bereits per 3. April 2017 eingestellt worden (Suva-act. 264).

A.o. 

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B.  

C.  

Mit Verfügung vom 4. April 2018 sprach die Suva dem Versicherten eine 

Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 15% zu und 

verneinte den Anspruch auf eine Invalidenrente (Suva-act. 281).

A.p. 

Gegen die Verfügung vom 4. April 2018 erhob der Versicherte am 24. April 2018 

Einsprache (Suva-act. 288).

B.a. 

Mit Verfügung vom 4. Mai 2018 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren um 

(weitere) berufliche Massnahmen ab (Suva-act. 294). Sie kündigte mit Mitteilung vom 8. 

August 2018 eine bidisziplinäre (orthopädisch, psychiatrisch) medizinische 

Untersuchung an (Suva-act. 300).

B.b. 

Mit Entscheid vom 13. Dezember 2018 wies die Suva die Einsprache ab (Suva-act. 

305).

B.c. 

Gegen den Einspracheentscheid vom 13. Dezember 2018 erhob der Versicherte 

(nachfolgend: Beschwerdeführer) die vorliegende Beschwerde vom 17. Dezember 

2018. Er beantragte darin dessen Aufhebung und es sei ihm eine in der Höhe noch zu 

bestimmende Rente auszuzahlen. Weiter sei das Beschwerdeverfahren zu sistieren, bis 

im Rahmen der Rentenprüfung durch die IV-Stelle sein Invaliditätsgrad rechtskräftig 

feststehe; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge (act. G1). Er reichte unter 

anderem eine Mitteilung der IV-Stelle vom 5. November 2018 ein, in der diese 

zusätzlich zum in Auftrag gegebenen bidisziplinären Gutachten eine 

neuropsychologische Untersuchung angekündigt hatte (act. G1.5)

C.a. 

Am 16. Januar 2019 nahm die Suva (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) nach 

Aufforderung der Verfahrensleitung (act. G2) Stellung zum Sistierungsgesuch des 

Beschwerdeführers und beantragte dessen Abweisung (act. G3).

C.b. 

Die Verfahrensleitung teilte den Parteien mit Schreiben vom 21. Januar 2019 mit, 

auf die beantragte Verfahrenssistierung werde verzichtet (act. G4).

C.c. 

Die Beschwerdegegnerin beantragte am 8. Februar 2019 die Abweisung der 

Beschwerde und die Bestätigung des angefochtenen Einspracheentscheids (act. G5).

C.d. 

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Erwägungen

1.

Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversicherung 

(UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Gemäss Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur 

Änderung vom 25. September 2015 werden Versicherungsleistungen für Unfälle, die 

sich vor deren Inkrafttreten ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem 

Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt. Vorliegend finden 

daher, nachdem ein Ereignis aus dem Jahr 2015 zur Diskussion steht, die bis 31. 

Dezember 2016 gültigen Bestimmungen Anwendung.

Mit Replik vom 6. März 2019 beantragte der Beschwerdeführer die Aufhebung des 

Einspracheentscheids vom 13. Dezember 2018 und es sei ihm rückwirkend per 

Anspruchszeitpunkt eine 30%-ige UVG-Rente, eventualiter eine UVG-Rente nach 

richterlichem Ermessen, zuzusprechen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge 

(act. G7). Er reichte das von der IV-Stelle in Auftrag gegebene bidisziplinäre Gutachten 

vom 15. Dezember 2018 von Dr. med. N.___, Fachärztin für Psychiatrie und 

Psychotherapie, und Dr. med. O.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und 

Traumatologie des Bewegungsapparates, ein. Diese hatten die neuropsychologische 

Begutachtung durch P.___, Fachpsychologin für Neuropsychologie, vom 28. November 

2018 miteinbezogen (act. G7.1).

C.e. 

In ihrer Duplik vom 5. April 2019 hielt die Beschwerdegegnerin an ihrem Antrag fest 

(act. G9).

C.f. 

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2.

Zwischen den Parteien umstritten und vorliegend zu prüfen ist der Anspruch des 

Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente gegenüber der Beschwerdegegnerin. 

Inzwischen nicht mehr umstritten ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine 

Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 15%. 

Diesbezüglich ist der angefochtene Einspracheentscheid vom 13. Dezember 2018 in 

Teilrechtskraft erwachsen.

Ist die versicherte Person infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 

6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

[ATSG; SR 830.1]), so hat sie Anspruch auf ein Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG). Sie hat 

zudem Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Art. 10 UVG). Ist 

die versicherte Person infolge des Unfalls mindestens zu 10 Prozent invalid, so hat sie 

Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Wenn von der Fortsetzung der 

ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands der 

versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige 

Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind, 

entsteht der Rentenanspruch. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die 

Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).

2.1. 

Nach Art. 6 Abs. 1 UVG werden Leistungen der Unfallversicherung bei 

Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz 

nichts anderes bestimmt. Anspruchsvoraussetzung für jegliche Leistungen der 

Unfallversicherung bildet die Unfallkausalität. Eine Leistungspflicht des 

Unfallversicherers besteht demnach nur für Gesundheitsschäden, die natürlich und 

adäquat kausal mit einem versicherten Unfallereignis zusammenhängen (Alexandra 

Rumo-Jungo/André Pierre Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum 

Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/

Basel/Genf 2012, S. 53 ff.). Während es Aufgabe der Ärztin oder des Arztes ist, den 

natürlichen Kausalzusammenhang zu beurteilen, obliegt es dem Gericht, die Frage 

nach dem adäquaten Kausalzusammenhang zu beantworten (Rumo-Jungo/Holzer, 

a.a.O., S. 55, 58; BGE 125 V 456; 123 III 110; 112 V 30). Im Bereich klar ausgewiesener 

organischer Unfallfolgen im Sinn von nachweisbaren strukturellen Veränderungen spielt 

die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der aus dem natürlichen 

Kausalzusammenhang sich ergebenden Haftung des Unfallversicherers praktisch keine 

Rolle (vgl. BGE 117 V 359, E. 5d/bb, unten, mit Hinweisen auf Lehre und 

Rechtsprechung; BGE 118 V 286, E. 3a). Sind dagegen die Unfallfolgen organisch nicht 

2.2. 

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3.

Vorerst ist zu prüfen, welche organisch objektivierbaren Unfallfolgen bei der 

Leistungseinstellung per 31. März 2018 noch vorhanden waren und wie sich diese auf 

die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirkten. Der Zeitpunkt des 

Fallabschlusses (Art. 19 Abs. 1 UVG) wurde vom Beschwerdeführer nicht substantiiert 

bestritten und ist aufgrund der medizinischen Akten ausgewiesen (vgl. Suva-act. 260).

(hinreichend) fassbar, bewirkt die Bejahung der natürlichen Kausalität nicht 

automatisch auch die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs. In diesen 

Fällen ist eine eigenständige Adäquanzbeurteilung nach der Rechtsprechung gemäss 

BGE 115 V 133, E. 6c/aa vorzunehmen.

Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die 

urteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln 

sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel unabhängig 

davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die 

verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs 

gestatten. Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der 

Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 

auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der 

Anamnese abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen 

Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und 

ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Fachperson begründet und 

nachvollziehbar sind (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweisen).

2.3. 

Kreisarzt Dr. L.___ listete in seinem Bericht vom 14. Februar 2018 als somatische 

Diagnosen einen Status nach Fehltritt des Fusses links am 2. August 2015 mit 

Distorsionsverletzung des OSG links, ein anhaltendes Schmerzsyndrom bei CRPS mit 

Dysästhesie und mässiger Funktionseinbusse der Sprunggelenksfunktionen sowie eine 

mässiggradig verminderte Belastbarkeit und Beweglichkeit des Sprunggelenks bzw. 

des Fusses links auf (Suva-act. 260-4). Diese Diagnosen bzw. die damit 

zusammenhängenden Restbeschwerden im Zeitpunkt des Fallabschlusses werden von 

den Parteien nicht in Frage gestellt. Zudem entsprechen sie im Wesentlichen den vom 

orthopädischen Gutachter Dr. O.___ im Gutachten vom 15. Dezember 2018 

festgehaltenen Residualbeschwerden am linken OSG (vgl. act. G7.1, S. 15).

3.1. 

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4.

Weiter zu prüfen ist, ob zwischen den vorliegenden psychischen Beschwerden und 

dem Unfall vom 2. August 2015 ein adäquater Kausalzusammenhang besteht.

Der Beschwerdeführer ist in seiner angestammten Tätigkeit als 

Produktionsmitarbeiter unbestritten nicht mehr arbeitsfähig. Dr. L.___ befand am 14. 

Februar 2018 hingegen, eine sehr leichte Tätigkeit, die im Sitzen erbracht werden 

könne und weder das Arbeiten auf Leitern, noch in kauernder oder kniender 

Körperposition erfordere, sei ihm ganztags zumutbar. Eventuell sei in der Anfangszeit 

für rund drei Wochen von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit im Sinne einer Angewöhnung 

auszugehen (Suva-act. 260-4). Dr. O.___ bezeichnete die Einschätzung sowie die 

Schlussfolgerungen von Dr. L.___ als nachvollziehbar. Er legte die Adaptionskriterien 

im Ergebnis identisch fest und ging ebenfalls von einer Arbeitsfähigkeit von 100% in 

einer adaptierten Tätigkeit aus (act. G7.1, S. 28 f.).

3.2. 

Folglich lagen im Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 31. März 2018 noch 

unfallkausale somatische Restfolgen vor, der Beschwerdeführer war aber diesbezüglich 

in einer adaptierten Tätigkeit zu 100% arbeitsfähig.

3.3. 

Wie der Beschwerdeführer zu Recht geltend macht (act. G7), ist ein CRPS 

grundsätzlich geeignet, eine psychische Fehlentwicklung im Sinne einer sekundären 

psychischen Störung auszulösen (vgl. dazu E. Wehking: Das komplexe regionale 

Schmerzsyndrom [CRPS] in Abgrenzung psychogener Störungen, in: 

Versicherungsmedizin 59 [2007] Heft 1; Urteile des Versicherungsgerichts des Kanton 

St. Gallen vom 28. Januar 2011, UV 2010/17, vom 27. Juli 2007, UV 2006/89, und vom 

18. Oktober 2005, UV 2005/28). Die Adäquanz ist jedoch nicht per se zu bejahen. 

Vorliegend ist weiter zu beachten, dass die psychischen Beschwerden gemäss 

gutachterlicher Feststellung bereits im Oktober 2015 (vgl. act. G7.1, S. 15) bzw. 

aktenkundig im Januar 2016 (vgl. Suva-act. 45) festgestellt wurden und damit bereits 

kurz nach dem erstmals im September 2015 diagnostizierten CRPS auftraten (vgl. 

Suva-act. 8, 20). Die psychischen Beschwerden entwickelten sich damit nicht nach 

einer langwierigen und belastenden Behandlung des CRPS, weshalb nicht von 

sekundären Folgen auszugehen ist. Der adäquate Kausalzusammenhang der 

psychischen Beschwerden ist damit nach der sogenannten Psycho-Praxis (BGE 115 V 

133) zu prüfen.

4.1. 

Gemäss dieser Rechtsprechung ist bei der Beurteilung des 

Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und einer anschliessend einsetzenden 

4.2. 

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psychischen Fehlentwicklung mit Einschränkung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit 

vom Unfallereignis auszugehen. Dabei lassen Lehre und Rechtsprechung den sozialen 

Unfallversicherer für Schäden nur dann einstehen, wenn diese sowohl in einem 

natürlichen wie auch in einem adäquaten Kausalzusammenhang mit dem 

schädigenden Ereignis stehen (vgl. vorstehende E. 2.2). Der Voraussetzung des 

adäquaten Kausalzusammenhangs kommt dabei die Funktion einer 

Haftungsbeschränkung zu (BGE 123 V 102 E. 3b). Ein adäquater 

Kausalzusammenhang zwischen den Beschwerden und dem Unfall besteht, wenn dem 

Unfall eine massgebende Bedeutung für die Entstehung der Beschwerden zukommt. In 

objektivierter Betrachtungsweise werden die Unfälle nach ihrer erfahrungsgemässen 

Eignung, psychische Beschwerden zu bewirken, eingeteilt in banale und leichte Unfälle 

einerseits, schwere Unfälle andererseits und in einen dazwischenliegenden Bereich der 

mittelschweren Unfälle. Bei banalen Unfällen kann der adäquate Kausalzusammenhang 

zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsstörungen in der Regel ohne 

weiteres verneint werden, weil auf Grund der allgemeinen Lebenserfahrung davon 

ausgegangen werden kann, dass ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen 

invalidisierenden psychischen Gesundheitsschaden zu verursachen. Bei schweren 

Unfällen dagegen ist der adäquate Kausalzusammenhang in der Regel zu bejahen, 

denn nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen 

Lebenserfahrung sind solche Unfälle geeignet, invalidisierende psychische 

Gesundheitsschäden zu bewirken.

Bei Unfällen im mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen dem Unfall und 

der psychisch bedingten Erwerbsunfähigkeit ein adäquater Kausalzusammenhang 

besteht, nicht aufgrund des Unfalls allein schlüssig beantworten. Vielmehr sind weitere, 

objektiv fassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang 

stehen oder als direkte bzw. indirekte Folge davon erscheinen, in eine 

Gesamtwürdigung einzubeziehen. Die wichtigsten Kriterien sind dabei besonders 

dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls; die 

Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzung, insbesondere ihre 

erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; eine 

ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; körperliche Dauerschmerzen; 

eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erhebliche verschlimmert; ein 

schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen sowie der Grad und die 

Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 115 V 133 E. 6). Um die 

adäquate Kausalität bejahen zu können, müssen nicht alle Umstände gegeben sein. 

Vielmehr genügt ein Kriterium, wenn es sich um einen schweren Unfall im mittleren 

Bereich handelt. Falls keinem Kriterium besonderes Gewicht zukommt, müssen 

4.3. 

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mehrere unfallbezogene Kriterien bejaht werden können. Dabei gilt, dass je leichter der 

Unfall ist, desto mehr Kriterien erfüllt sein müssen. Diese Würdigung führt zur Bejahung 

oder Verneinung des adäquaten Kausalzusammenhangs, ohne dass nach weiteren 

Ursachen geforscht werden muss, die eine psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit 

begünstigt haben könnten (SVR 1999 UV Nr. 10 S. 32). Mit Urteil vom 29. Januar 2010 

(8C_897/2009 E. 4.5) hat das Bundesgericht die Rechtsprechung zur Anzahl der zu 

erfüllenden Adäquanzkriterien bei mittelschweren Unfällen insofern präzisiert, als bei 

mittelschweren Unfällen im engeren Sinn drei Adäquanzkriterien genügen, auch wenn 

sie nicht in besonders ausgeprägter oder auffallender Weise vorliegen. Bei Unfällen im 

mittleren Bereich an der Grenze zu den leichten Unfällen sind hingegen vier 

Adäquanzkriterien zu erfüllen (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts vom 7. Dezember 

2009, 8C_487/2009 E. 5 mit Hinweis).

Vorliegend rutschte der Beschwerdeführer gemäss Schadenmeldung vom 14. 

August 2015 auf einer Treppe aus und verletzte sich dabei am Fuss links (Suva-act. 1). 

Am 30. September 2015 führte der Beschwerdeführer aus, er habe am Sonntag, 2. 

August 2015, in seiner Wohnung die Treppe hinuntergehen wollen. Dabei habe er einen 

Fehltritt gemacht. Am Montag sei er normal zur Arbeit gegangen. Am Dienstag sei sein 

Fuss beim Aufstehen stark geschwollen und blau verfärbt gewesen, so dass er nicht 

mehr darauf habe stehen können. Er habe dann seinen Hausarzt aufgesucht (Suva-act. 

13). Aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs ist grundsätzlich von einem 

leichten Unfall auszugehen. Selbst wenn entsprechend der Ansicht des 

Beschwerdeführers von einem mittelschweren Ereignis im Grenzbereich zu den 

leichten Unfällen ausgegangen würde, wäre - wie sich nachfolgend ergibt - die 

Adäquanz zu verneinen.

4.4. 

Bei einem mittelschweren Ereignis im Grenzbereich zu den leichten Unfällen 

müssen für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs mindestens vier der 

relevanten Kriterien oder ein einzelnes Kriterium in besonders ausgeprägter Weise 

erfüllt sein. Bei der Prüfung dieser Kriterien sind psychische Aspekte ausser Acht zu 

lassen (BGE 115 V 133 E. 6c/aa).

4.5. 

Bei der Beurteilung des Kriteriums der dramatischen Begleitumstände oder der 

besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls sind objektive Massstäbe anzuwenden. Nicht 

was in der einzelnen betroffenen Person beim Unfall psychisch vorgeht, soll 

entscheidend sein, sondern die objektive Eignung solcher Begleitumstände, bei ihr 

psychische Vorgänge auszulösen (RKUV 1999 Nr. U 335 S. 209 E. 3b/cc). Zu beachten 

ist auch, dass jedem mindestens mittelschweren Unfall eine gewisse Eindrücklichkeit 

4.5.1. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/19

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eigen ist, die noch nicht für die Bejahung dieses Adäquanzkriteriums ausreichen kann 

(vgl. SVR 2009 UV Nr. 41 S. 142). Es bestehen keine Hinweise auf besonders 

dramatische Begleitumstände oder eine besondere Eindrücklichkeit des Unfalls vom 2. 

August 2015.

Der Beschwerdeführer erlitt beim Unfall vom 2. August 2015 ein 

Supinationstrauma am Fuss bzw. OSG links. Eine am 18. August 2015 durchgeführte 

MR-Untersuchung hatte den Nachweis eines geringen Knochenödems des 

anteromedialen Talus und des Os cuboideum, einer Muskelzerrung des Musculus 

extensor digitorum brevis, eines ausgeprägten Ödems im Subkutangewebe betont 

über dem lateralen Fussrücken sowie einer Zerrung des Ligamentum fibulotalare 

posterius erbracht (vgl. Suva-act. 1, 12, 19). Diese Verletzungen können weder als 

besonders schwer, noch als Verletzungen besonderer Art eingestuft werden. Auch sind 

derartige Verletzungen in der Regel nicht geeignet, psychische Fehlentwicklungen 

auszulösen.

4.5.2. 

Zur Beantwortung der Frage der Dauer der ärztlichen Behandlung ist nicht allein 

der zeitliche Massstab massgeblich. Ebenfalls in die Prüfung einzubeziehen sind die Art 

und Intensität der Behandlung sowie die Frage, inwieweit davon noch eine Besserung 

des Gesundheitszustands zu erwarten war (Urteil des EVG vom 20. Oktober 2006, U 

488/05, E. 3.2.3, BGE 134 V 128, E. 10.2.3). Eine Behandlung, die lediglich noch der 

Erhaltung des Gesundheitszustands und nicht der Heilung dient, ist im Rahmen der 

Adäquanzprüfung grundsätzlich nicht relevant. Abklärungsmassnahmen und blossen 

ärztlichen Kontrollen kommt nicht die Qualität einer regelmässigen, zielgerichteten 

Behandlung zu (Urteil des Bundesgerichts vom 27. Februar 2008, U11/07, E. 5.3.1 mit 

Hinweisen). Der Beschwerdeführer wurde nach dem Unfall medikamentös behandelt 

und ging an Krücken. Zusätzlich wurde er physiotherapeutisch betreut und unterzog 

sich aufgrund des CRPS ab September 2015 einer Steroidtherapie (vgl. Suva-act. 13, 

18, 20). Ab 26. Oktober 2015 wurde der Beschwerdeführer durch Dr. E.___ behandelt, 

welche ihm neben der Physio- auch Ergotherapie sowie eine Lagerungsschiene zur 

Ruhigstellung des linken Fusses verschrieb. Zudem erachtete sie eine psychologische 

Betreuung für notwendig (Suva-act. 38). Vom 11. bis 22. Januar 2016 befand sich der 

Beschwerdeführer stationär im Spital G.___ zur Mobilisation des OSG links unter einer 

Poplitealblockade (Suva-act. 63). Dr. E.___ erachtete mit Bericht vom 22. Februar 2016 

einen weiteren stationären Aufenthalt für unumgänglich, wobei die psychische 

Komponente deutlich im Vordergrund stehen müsse (Suva-act. 71; Dr. H.___ verneinte 

jedoch eine psychiatrische Behandlungsindikation; vgl. Suva-act. 83). Vom 2. bis 21. 

Mai 2016 war der Beschwerdeführer im Kantonsspital I.___ hospitalisiert. Nebst der 

4.5.3. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/19

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Behandlung des CRPS erfolgte auch eine psychosomatische/psychotherapeutische 

Betreuung (Suva-act. 104). Vom 7. Juni bis 12. Juli 2016 wurde der Beschwerdeführer 

sodann stationär in der Rehaklinik Bellikon behandelt. Die dort zuständigen Ärzte 

erachteten die Psychosomatik, unter anderem die ängstlich akzentuierten 

Persönlichkeitszüge, als wichtige Komponente (Suva-act. 128). Der Beschwerdeführer 

befand sich vom 31. Oktober bis 5. November 2016 erneut in der Klinik für 

Schmerztherapie des Kantonsspitals I.___. Die dort behandelnden Ärzte berichteten am 

5. November 2016 im Vordergrund über psychische Probleme, insbesondere eine 

chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: 

F45.41), und erachteten den Beschwerdeführer bei Austritt als zu 50% arbeitsfähig in 

einer adaptierten Tätigkeit (Suva-act. 161). Vom 19. Dezember 2016 bis 11. Februar 

2017 befand sich der Beschwerdeführer sodann in stationärer psychosomatisch-

sozialmedizinischer Rehabilitationsbehandlung in der Klinik K.___ (Suva-act. 208). Ab 

23. März 2017 absolvierte der Beschwerdeführer ein durch die IV-Stelle finanziertes 

Belastbarkeitstraining im Reha-Zentrum Valens (Suva-act. 204). Kreisarzt Dr. L.___ 

befand am 19. Mai 2017, das Fortführern der Physiotherapie, des Aufbautrainings und 

der psychiatrischen Behandlungen sei sinnvoll (Suva-act. 215). Der Beschwerdeführer 

nahm in der Folge bis zum 31. März 2018 an einem beruflichen Aufbautraining teil 

(Suva-act. 226 f., 244 f., 247, 252 f., 256). Der Beschwerdeführer unterzog sich 

mehreren stationären Behandlungen bis letztmals zum 11. Februar 2017, mithin rund 

anderthalb Jahre nach dem Unfall vom 2. August 2015. Die Hospitalisationen ab 

Frühjahr 2016 waren jedoch zu einem wesentlichen Teil auf die psychische Problematik 

zurückzuführen. Ab Februar 2017 beschränkten sich die medizinischen Massnahmen 

im Wesentlichen auf Kontrolluntersuchungen und die Erhaltung des somatischen 

Gesundheitszustandes (vgl. Suva-act. 230, 241, 245). Das Kriterium der langen Dauer 

der ärztlichen Behandlung ist damit nicht als erfüllt zu erachten.

Der Beschwerdeführer äusserte aufgrund des CRPS in nahezu sämtlichen 

aktenkundigen Arztberichten Schmerzen und wurde unter anderem durch die am F.___ 

tätige Dr. E.___ behandelt (vgl. u.a. Suva-act. 38, 66, 71, 149, 165, 241). Das Kriterium 

der Dauerschmerzen ist zwar als erfüllt zu erachten, wegen der psychosomatischen 

Komponente (chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren) 

jedoch nicht in besonders ausgeprägter Weise.

4.5.4. 

Hinweise auf eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich 

verschlimmert hätte, ergeben sich weder aus den Akten noch werden solche von den 

Parteien geltend gemacht.

4.5.5. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/19

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Die Dauer der ärztlichen Behandlung und die geklagten Beschwerden deuten 

alleine nicht schon auf einen schwierigen Heilungsverlauf hin. Das entsprechende 

Kriterium erfordert besondere Gründe, welche die Heilung beeinträchtigt und verzögert 

haben (vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 7. Februar 2008, U 590/06, E. 4.3.2, und 

vom 10. Juli 2008, 8C_61/2008, E. 7.6). Rechtsprechungsgemäss liegt die Entwicklung 

eines CRPS deutlich ausserhalb des normalen Heilungsverlaufs (vgl. Urteil des 

Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG] vom 23. Juni 2006, U 304/05, E. 3.4). 

Daneben traten infolge der anlässlich der Hospitalisation vom 11. bis 22. Januar 2016 

durchgeführten Poplitealblockade ein entzündliches Erythem sowie eine allergische 

Reaktion auf die Antibiotikatherapie auf (vgl. Suva-act. 63). Diese vorübergehenden 

Komplikationen klangen jedoch offenbar nach kurzer Zeit folgenlos ab. Von einer 

besonders ausgeprägten Erfüllung des Kriteriums kann nicht gesprochen werden.

4.5.6. 

Der Beschwerdeführer war ab 4. August 2015 bis mindestens 5. November 2016 

zu 100% arbeitsunfähig geschrieben (Suva-act. 2, 23, 27, 33, 69, 91). Die 

behandelnden Ärzte der Rehaklinik Bellikon hatten ihn zwar ab 2. August 2016 als zu 

100% arbeitsfähig erachtet (vgl. Suva-act. 128), diese Einschätzung konnte von 

Kreisarzt Dr. J.___ jedoch nicht geteilt werden (Suva-act. 140). Die behandelnden Ärzte 

des Kantonsspitals I.___ befanden, ab dem 6. November 2016 könne eine adaptierte 

Tätigkeit versuchsweise mit einem Pensum von 50% begonnen werden (Suva-act. 

161). Die zuständigen Ärzte der Privatklinik Oberwaid attestierten dem 

Beschwerdeführer mit Austrittsbericht vom 3. April 2017 zwar weiterhin eine 

Arbeitsunfähigkeit von 100%. Diese bezog sich jedoch primär auf die psychischen 

Einschränkungen des Beschwerdeführers (vgl. Suva-act. 208). Bereits zuvor ist davon 

auszugehen, dass die Arbeitsunfähigkeit mindestens teilweise auf die psychischen 

Beschwerden zurückzuführen war. Kreisarzt Dr. L.___ befand am 19. Mai 2017, für die 

angestammte Tätigkeit bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit. Eine weitere 

Behandlung und die Weiterführung des Aufbautrainings erachtete er für sinnvoll. Er 

führte zwar aus, es sei davon auszugehen, dass eine künftige berufliche Tätigkeit 

vorwiegend im Sitzen stattfinden müsse, äusserte sich jedoch nicht konkret zur 

Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit (Suva-act. 215). Erst am 13. Februar 

2018, mithin kurz vor Ende des durch die IV-Stelle finanzierten Aufbautrainings per 31. 

März 2018 (vgl. Suva-act. 252 f., 256), führte Dr. L.___ eine kreisärztliche 

Abschlussuntersuchung durch und hielt den Beschwerdeführer für 100% arbeitsfähig 

in einer adaptierten Tätigkeit (vgl. Suva-act. 260). Insgesamt ist davon auszugehen, 

dass spätestens ab Februar 2018, mithin rund 2.5 Jahre nach dem Unfall, eine volle 

Arbeitsfähigkeit, wahrscheinlich aber bereits während des ab 23. März 2017 

4.5.7. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/19

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5.

Basierend auf einer Arbeitsfähigkeit von 100% in einer adaptierten Tätigkeit ist im 

Rahmen eines Einkommensvergleichs der Invaliditätsgrad zu ermitteln.

begonnenen Aufbautrainings mindestens eine Teilarbeitsfähigkeit bestanden hatte. 

Zudem ist darauf hinzuweisen, dass die Arbeitsfähigkeit bereits in einem frühen 

Zeitpunkt auch massgeblich durch die psychischen Beschwerden beeinträchtigt 

worden war. Das Kriterium ist damit eher als erfüllt zu erachten, jedoch nicht in 

besonders ausgeprägter Weise.

Da somit höchstens drei der zu berücksichtigenden Kriterien erfüllt sind, keines 

jedoch in besonders ausgeprägter Weise, ist der adäquate Kausalzusammenhang 

zwischen dem Unfall vom 2. August 2015 und den geklagten psychischen 

Beschwerden zu verneinen.

4.5.8. 

Für das Valideneinkommen ist massgebend, was die versicherte Person aufgrund 

ihrer beruflichen Fähigkeiten und ihrer persönlichen Umstände nach dem Beweisgrad 

der überwiegenden Wahrscheinlichkeit im massgebenden Zeitpunkt des allfälligen 

Rentenbeginns verdient hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Dabei ist in der 

Regel vom zuletzt – d.h. grundsätzlich vor dem Beginn der unfallbedingten ganzen oder 

teilweisen Arbeitsunfähigkeit – erzielten Verdienst auszugehen (BGE 139 V 30 E. 3.3.2, 

je mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts vom 18. März 2015, 8C_590/2014, E. 5.1). 

Die durch die Beschwerdegegnerin vorgenommene Festlegung des jährlichen 

Valideneinkommens auf Fr. 53'506.-- (vgl. Suva-act. 281, 305), welche sich auf die 

Angaben der früheren Arbeitgeberin bezüglich des hypothetischen Jahreslohnes des 

Beschwerdeführers im Jahr 2018 ohne erlittenen Unfall stützt (Suva-act. 269), ist nicht 

zu beanstanden. Auch der Beschwerdeführer wendet gegen die Berechnung des 

Validenlohns grundsätzlich nichts ein, hält jedoch eine Parallelisierung für notwendig 

(vgl. act. G1, G7, nachfolgende E. 5.2.2).

5.1. 

 5.2. 

Art. 16 ATSG umschreibt das Invalideneinkommen als hypothetisches 

Einkommen. Nach der ständigen Verwaltungspraxis und Rechtsprechung steht für 

dessen Ermittlung der Beizug von Tabellen und vergleichbaren Übersichten im 

Vordergrund (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, 2015, Art. 16 N 46 ff.). Hat die 

versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine 

an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen, so können entweder LSE-

5.2.1. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/19

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Tabellenlöhne oder die DAP-Zahlen herangezogen werden (BGE 129 V 475 E. 4.2.1 mit 

Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts vom 6. Januar 2010, 8C_579/2009, E. 2.1). Es ist 

damit grundsätzlich nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin zur 

Festsetzung des Invalidenlohns DAP-Daten beigezogen hat, was zur Berechnung eines 

Invaliditätsgrades von 0% geführt hat (vgl. Suva-act. 278, 305). Die gewählten DAP-

Profile entsprechen den Adaptionskriterien des Beschwerdeführers (vgl. Suva-act. 260) 

weitgehend. Selbst wenn entsprechend dem Standpunkt des Beschwerdeführers (act. 

G7) der Invalidenlohn anhand LSE-Tabellenlöhnen festgelegt wird, resultierte jedoch - 

wie sich nachfolgend ergibt - kein rentenbegründender Invaliditätsgrad.

Da dem Beschwerdeführer Hilfsarbeitertätigkeiten zumutbar sind, rechtfertigt es 

sich diesfalls, das Invalideneinkommen gestützt auf die LSE 2014, Total sämtlicher 

Wirtschaftszweige, Kompetenzniveau 1, Männer, zu bestimmen (die LSE 2016 war zum 

Zeitpunkt des Einspracheentscheids noch nicht publiziert und daher nicht anwendbar; 

vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 27. November 2019, 8C_64/2019, E. 6.2.1). Der 

entsprechende Lohn belief sich im Jahr 2014 auf Fr. 5'312.-- pro Monat bzw. Fr. 

63'744.-- jährlich. Aufgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 

41.7 Stunden und angepasst an die Nominallohnentwicklung bis 2018 (Index 2014: 

2'220, 2018: 2'260) ergibt sich ein massgebliches Jahreseinkommen von Fr. 67'650.--. 

Verglichen mit dem Valideneinkommen von 2018 von Fr. 53'506.-- liegt eine 

Unterdurchschnittlichkeit von rund 21% vor. Folglich ist eine Parallelisierung im 

Ausmass von 16% vorzunehmen (zum Erheblichkeitsgrenzwert von 5% vgl. BGE 135 V 

297 E. 6.2). Es resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 56'826.-- (0.84 x Fr. 

67'650.--). Entgegen der Vorbringen der Parteien (vgl. act. G7, G9) ist die 

Unterdurchschnittlichkeit rechtsprechungsgemäss nicht durch Vergleich des 

Valideneinkommens und des Einkommens eines Arbeiters im Produktionssektor bzw. 

in einer spezifischen Branche festzulegen (Urteil des Bundesgerichts vom 8. Mai 2018, 

8C_759/2017, E. 3.2.3.2). Dies rechtfertigt sich auch deshalb nicht, weil der 

Beschwerdeführer vor seinem Unfall als ungelernter Hilfsarbeiter tätig und jeweils nur 

vergleichsweise kurz beim gleichen Arbeitgeber beschäftigt war (vgl. Suva-act. 85-6; 

act. G7.1, S. 5).

5.2.2. 

Mit dem Tabellenlohnabzug ist zu berücksichtigen, dass gesundheitlich 

beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten (Hilfsarbeiter-)Tätigkeiten behindert 

sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren 

arbeitnehmenden Personen lohnmässig benachteiligt sind und deshalb mit 

unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Sodann wird dem Umstand 

Rechnung getragen, dass weitere persönliche und berufliche Merkmale einer 

5.2.3. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/19

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6.  

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen.

versicherten Person, wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder 

Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad, Auswirkungen auf die Lohnhöhe 

haben können (BGE 129 V 481 E. 4.2.3, vgl. auch BGE 134 V 327 E. 5.2). Der 

Beschwerdeführer hat gewisse qualitative Einschränkungen (sehr leichte, sitzende 

Tätigkeit, kein Besteigen von Leitern, keine kauernde oder kniende Körperposition; vgl. 

Suva-act. 260-4). Er ist im Vergleich zu voll leistungsfähigen Arbeitnehmern damit 

lohnmässig benachteiligt und muss mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen 

(vgl. zum Ganzen Philipp Geertsen, Der Tabellenlohnabzug, in Ueli Kieser/Miriam 

Lendfers [Hrsg.]: Jahrbuch zum Sozialversicherungsrecht 2012, S. 139 ff.; Urteil des 

Bundesgerichts vom 28. Januar 2014, 9C_796/2013, E 3.1.2). Vorliegend rechtfertigt es 

sich, den Tabellenlohnabzug auf 10% festzusetzen, womit ein Invalideneinkommen von 

Fr. 51'143.-- (0.9 x Fr. 56'826.--) resultiert. Ein höherer Abzug rechtfertigt sich nicht. 

Insbesondere sind entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers seine psychischen 

Beschwerden mangels Kausalität nicht zu berücksichtigen und er ist nicht als 

Teilerwerbstätiger zu betrachten (vgl. act. G7).

Ausgehend von einer Arbeitsfähigkeit von 100% in einer adaptierten Tätigkeit bei 

einem Valideneinkommen von Fr. 53'506.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 

51'143.-- resultiert ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von rund 4%. Wie die 

Beschwerdegegnerin zu Recht geltend macht (act. G9), entfaltet die 

Invaliditätsbemessung durch die IV-Stelle entgegen der Ansicht des 

Beschwerdeführers (act. G7) keine Bindungswirkung und ist daher vorliegend 

unbeachtlich.

5.3. 

Nach dem Gesagten ist der angefochtene Einspracheentscheid nicht zu 

beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen.

6.1. 

Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).6.2. 

Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine 

Parteientschädigung.

6.3. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/19

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2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 24.06.2020
	Art. 18 UVG. Adäquanz zwischen den psychischen Beschwerden und dem Unfall nach der sogenannten "Psycho-Praxis" (BGE 115 V 133) verneint. Im Zeitpunkt des Fallabschlusses lagen noch gewisse unfallkausale organische Beschwerden vor, der Beschwerdeführer war aber adaptiert voll arbeitsfähig. Einkommensvergleich. Kein Rentenanspruch, Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 24. Juni 2020, UV 2018/85).

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