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**Case Identifier:** 0ee8c40e-9676-5f18-a7f4-8fb9cc75725d
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2008-09-17
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 17.09.2008 IV 2007/208
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2007-208_2008-09-17.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2007/208

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 23.06.2020

Entscheiddatum: 17.09.2008

Entscheid Versicherungsgericht, 17.09.2008
Art. 44 ATSG. Arbeitsfähigkeitsschätzungen der behandelnden Ärzte, die aus 
der Zeit vor Erstellung des Gutachtens datieren und von der Einschätzung 
der Gutachter abweichen, sind nicht geeignet, das den Anforderungen (für 
die streitigen Belange umfassend, in Darlegung der medizinischen 
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtend, in den Schlussfolgerungen begründet) entsprechende 
Gutachten in Zweifel zu ziehen (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 17. September 2008, IV 2007/208).

Präsident Franz Schlauri, Versicherungsrichterinnen Monika Gehrer-Hug und Karin 

Huber-Studerus; Gerichtsschreiberin Christina Angst

Entscheid vom 17. September 2008

in Sachen

Sp.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Jürg Knus, Molkereistrasse 1, Postfach, 

8645 Jona,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

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betreffend

Rente

Sachverhalt:

A.   

A.a  Die 1969 geborene Sp.___ meldete sich am 20. November 2000 ein erstes Mal bei 

der Invalidenversicherung an und beantragte namentlich Berufsberatung, Umschulung 

auf eine neue Tätigkeit, besondere medizinische Eingliederungsmassnahmen und eine 

Rente. Sie gab an, nach dem Besuch der Primar- und Realschule in A.___ als 

Hilfsarbeiterin in verschiedenen Firmen gearbeitet zu haben. Im Jahr 1992 habe sie bei 

der B.___ AG eine interne Ausbildung als Verkäuferin gemacht und danach als 

Verkäuferin und Sachbearbeiterin Kundendienst gearbeitet. Seit mehreren Jahren leide 

sie an Weichteilrheuma bzw. Fibromyalgie, welche in diesem Jahr voll ausgebrochen 

sei (act. G 4.1/2).

A.b Mit Arztbericht vom 20. April 2001 (act. G 4.1/11) teilte Dr. med. C.___, FMH für 

Physikalische Medizin, mit, die Versicherte leide an Fibromyalgie und einem 

Panvertebralsyndrom mit lumbospondylogener Ausstrahlung links bei/mit 

Streckhaltung der BWS. Nach einem Aufenthalt in der Rheuma- und 

Rehabilitationsklinik Zurzach vom 6. Februar bis 6. März 2001 sei sie derzeit noch zu 

50% arbeitsunfähig, wobei eine Steigerung der Arbeitstätigkeit auf 100% im Mai 2001 

vorgesehen sei. Mittelfristig könne sie am bestehenden Arbeitsplatz ohne Anpassungen 

die bisherige Arbeit erfüllen. Im Verlaufsbericht vom 10. Juli 2001 (act. G 4.1/14) hielt 

Dr. C.___ fest, der Gesundheitszustand der Versicherten sei stationär. Sie könne aber 

ihre bisherige Stelle als Bürohilfskraft nicht beibehalten und müsste wieder in den 

Verkauf zurück, was wegen dem Panvertebralsyndrom infolge Streckhaltung der BWS 

und muskulärer Dysbalance keine geeignete Tätigkeit sei. Es dürfte dabei zur 

Auslösung von verstärkten myotendinotischen Schmerzen kommen. Als Verkäuferin sei 

die Versicherte zu mindestens 50% dauernd eingeschränkt. Für eine leichte körperliche 

Tätigkeit mit gemischten Positionen (Sitzen, Gehen, Stehen) und unter Einhaltung 

ergonomischer Arbeitsweisen am PC sei die Arbeitsfähigkeit jedoch erhalten.

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A.c  Der Berufsberater der IV-Stelle hielt in seinem Schlussbericht vom 4. Dezember 

2001 (act. G 4.1/17) fest, die Versicherte habe am 1. November 2001 eine Stelle als 

Büroangestellte angetreten. Damit sei sie zur Zeit beruflich wieder gut eingegliedert. 

Daraufhin wies die IV-Stelle mit Verfügung vom 15. Februar 2002 (act. G 4.1/19) das 

Gesuch um berufliche Eingliederungsmassnahmen ab.

B.  

B.a Mit Schreiben vom 2. Juli 2003 (act. G 4.1/21) meldete sich Sp.___ erneut bei der 

Invalidenversicherung. Sie teilte mit, sie sei im Juni 2002 überraschenderweise 

schwanger geworden und habe infolge Schwangerschaft ab dem sechsten Monat nur 

noch 50% und seit Dezember 2002 gar nicht mehr gearbeitet. Das Kind sei am 

2. Februar 2003 gesund zur Welt gekommen. Ihre Beschwerden hätten während der 

Schwangerschaft zugenommen und sie sei wieder in intensiver Behandlung bei Dr. 

med. C.___. Sie bitte deshalb um erneute Prüfung ihres Gesuchs zum Bezug von IV-

Leistungen (Rente) vom Juni 2000.

B.b Mit Fragebogen für den Arbeitgeber vom 23. Juli 2003 (act. G 4.1/24) teilte die 

D.___ AG mit, die Versicherte sei vom 1. November 2001 bis 31. März 2003 als 

Mitarbeiterin in der Auftragsbearbeitung bei ihr beschäftigt gewesen. Die Kündigung 

des Arbeitsverhältnisses sei durch die Versicherte erfolgt, wegen der Geburt ihres 

Kindes. Bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 41.5 Stunden pro Woche habe die 

Versicherte im Jahr 2002 Fr. 58'891.-- verdient.

B.c Dr. med. C.___ führte im Arztbericht vom 14. August 2003 (act. G 4.1/27) aus, die 

Versicherte leide seit 1995 an schwerer Fibromyalgie, die sich, interkurrent gebessert, 

ab Frühjahr 2003 wesentlich verschlimmert habe und an einem Panvertebralsyndrom 

mit Streckhaltung der BWS. Vom 1. Oktober bis 13. Dezember 2002 sei sie zu 50% 

und seit dem 28. April 2003 bis auf unbestimmte Zeit zu 100% arbeitsunfähig gewesen. 

Nach eigenen Angaben leide sie an ubiquitären Schmerzen, ausgeprägter Müdigkeit 

und Schwindel sowie an Versagensängsten. Die körperliche wie psychosoziale 

Belastung in der relativ späten Mutterschaft hätte das Vollbild der Fibromyalgie wieder 

auftreten lassen. Derzeit und auf unbestimmte Dauer sei sie komplett arbeitsunfähig, 

sie sei durch ihre Mutterpflichten voll ausgelastet bzw. überlastet. Bei entsprechender 

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Besserung, wie sie bereits 2001 erstaunlicherweise einmal eingetreten sei, sei damit zu 

rechnen, dass sich wiederum eine Teil- bis Vollarbeitsfähigkeit für leichte körperliche 

Tätigkeiten, wie sie die Versicherte bis anhin ausgeübt habe, realisieren lasse. Der 

Zeitpunkt sei allerdings noch unbestimmt.

Mit Verlaufsbericht vom 17. Februar 2005 (act. G 4.1/40) teilte Dr. C.___ mit, der 

Gesundheitszustand der Versicherten sei stationär, die Beschwerden seien seit August 

2003 gleich geblieben. Vom 17. Februar bis 27. Mai 2004 habe die Versicherte an 

einem interdisziplinären ambulanten Schmerzprogramm der Rheumapolyklinik des 

Universitätsspitals Zürich teilgenommen. Subjektiv habe sich an der Situation damit 

nichts Wesentliches geändert. Die ausgeprägten generalisierten myofaszialen 

Schmerzen bei Panvertebralsyndrom und generalisierter Bandlaxizität liessen eine 

Erwerbstätigkeit derzeit nicht zu. Dennoch sollte eine Teilarbeitsfähigkeit zu einem 

noch unbestimmten Zeitpunkt erreichbar sein. Die Versicherte sei im Übrigen auch in 

Behandlung beim Psychiater Dr. E.___ von der Sozialpsychiatrischen Stelle.

Dr. med. E.___, Oberarzt, Fachstelle für Sozialpsychiatrie und Psychotherapie, hielt in 

seinem Bericht vom 1. April 2005 (act. G 4.1/42) fest, die Versicherte leide seit 2003 an 

einem generalisierten myofaszialen Schmerzsyndrom mit/bei Panvertebralsyndrom bei 

generalisierter Bandlaxizität und Wirbelsäulenfehlform/Haltung sowie an 

verlaufsbestimmenden psychischen und Kontextfaktoren (ICD-10: F54). Seit dem 

28. April 2003 und bis auf Weiteres sei sie zu 100% arbeitsunfähig. Neben der 

invalidisierenden Schmerzsymptomatik hätten sich rasch Ich-strukturelle Defizite 

gezeigt, die es der Versicherten erschwerten, mit den vorhandenen psychosozialen 

Belastungen und Konflikten adäquat umzugehen. Sie entwickle hierbei immer wieder 

überschiessende Reaktionen und Verhaltensweisen, welche die psychischen und 

physischen Aspekte ihrer Erkrankung verstärkten. Neben der Schmerzsymptomatik sei 

aus psychiatrischer Sicht ein depressives Erleben bedeutsam, das aus 

Kränkungserfahrungen gespeist werde. Hierbei werde die Versicherte von den 

negativen Emotionen überschwemmt und gerate in tage- bis wochenlange emotionale 

Verstimmungen, die durchaus den Schweregrad einer mittelgradigen Depression 

erreichten. Ferner müsse vom Vorliegen Ich-struktureller Defizite ausgegangen werden, 

welche die Vulnerabilität gleichzeitig begründeten wie auch abbildeten. Prinzipiell sei 

der Zustand der Versicherten besserungsfähig. Solange sie jedoch noch derart von 

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kränkenden und wahrscheinlich traumatisie-renden Erlebnissen überschwemmt werde, 

sei sie in ihrem Alltag als Ehefrau und Mutter bereits am Rande ihrer Kapazität 

angelangt. Sobald eine hinreichende psychische Stabilisierung eingetreten sei sollte die 

Versicherte jedoch wieder in der Lage sein, eine Teilzeitbeschäftigung aufzunehmen.

B.d Am 8. Februar 2005 führte die IV-Stelle eine Abklärung an Ort und Stelle durch. 

Dem Abklärungsbericht Haushalt vom 7. April 2005 (act. G 4.1/43) ist zu entnehmen, 

dass die Versicherte ohne Behinderung seit Juni 2003 wieder im Rahmen von 50% 

arbeiten würde, da sie und ihr Mann nicht mehr an ein Kind geglaubt und daher ein 

relativ teures Einfamilienhaus gebaut hätten. Einschränkungen bestünden in den 

Bereichen Ernährung (50%), Wohnungspflege (54%), Einkauf und weitere Besorgungen 

(70%), Wäsche und Kleiderpflege (30%), Kinderbetreuung (30%) und Pflanzen- und 

Gartenpflege (55%). Die Arbeiten im Haushalt, die sie nicht mehr verrichten könne, wie 

Tragen von Gegenständen über drei bis fünf Kilogramm, Staubsaugen, Bodenpflege, 

Fensterputzen, Gartenarbeiten, Kinderbetreuung, Badreinigung, etc. würden vom 

Ehemann und von einer einmal wöchentlich für zwei Stunden kommenden 

Haushalthilfe erledigt. Der Abklärungsbericht ermittelte eine Einschränkung im Haushalt 

von 45%. Da für den Bereich der Erwerbstätigkeit von einer Arbeitsunfähigkeit von 

100% ausgegangen wurde, ergab sich gesamthaft eine Einschränkung von 72.5%.

B.e In seiner Stellungnahme vom 14. April 2005 (act. G 4.1/45) hielt der Regionale 

Ärztliche Dienst (RAD) Ostschweiz fest, der Beruf einer Büroangestellten sei aus 

arbeitsmedizinischer Sicht als körperlich leicht einzustufen. Allein aufgrund der 

somatischen Anteile der Fibromyalgie erscheine damit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit 

nicht nachvollziehbar. Die 45%ige Einschränkung in der Haushaltsführung erscheine 

auch auf das Berufsleben übertragbar, es sei nicht plausibel, dass im Beruf nichts 

mehr, im Haushalt aber noch 55% geleistet werden können soll. Eine bidisziplinäre 

Begutachtung (Rheumatologie, Psychiatrie) sei angezeigt.

B.f  Mit Schreiben vom 27. Februar 2006 (act. G 4.1/49) reichte die Versicherte zwei 

ärztliche Berichte von Dr. med. G.___, Dermatologie und Venerologie FMH, Spez. 

Allergologie und klinische Immunologie, vom 24. Januar 2006 (act. G 4.1/50) und von 

Dr. med. H.___, Pneumologie FMH, Allergologie und Immunologie FMH, Innere Medizin 

FMH, Schlafmedizin, vom 26. Januar 2006 (act. G 4.1/51) ein. Dr. G.___ hielt fest, seit 

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eineinhalb Jahren bestünden an den Ellbogenstreckseiten und Unterarmen scharf 

umschriebene, erythematosquamöse, verruciforme Plaques mit dicken 

Hyperkeratosen, Beschwerden bestünden keine. Sie diagnostizierte eine Psoriasis 

vulgaris. Dr. H.___ diagnostizierte eine chronisch asthmatische Bronchitis bei 

Nikotinkonsum seit dem 16. Lebensjahr, eine Analgetikaintoleranz mit anamnestisch 

Urtikaria und Quincke-Ödemen, Differentialdiagnose: Analgetika-Asthma, eine 

Intoleranz auf Hormonbehandlung/Antidepressiva (trizyklische Antidepressiva) mit 

anamnestisch generalisierter Urtikaria sowie eine Fibromyalgie. Der Nikotinkonsum sei 

unbedingt zu stoppen und es sei bei der doch deutlichen bronchialen Hyperreaktivität 

und starken Lungenfunktionsschwankungen als Ausdruck einer Asthmakomponente 

mit regelmässigen Asthmainhalationen mit einem kombinierten Präparat zu beginnen.

B.g Am 11. September 2006 wurde die Versicherte von Dr. med. I.___, Spezialarzt FMH 

Innere Medizin, Spezialarzt FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation, speziell 

Rheumaerkrankungen, rheumatologisch und am 16. Januar 2007 von Dr. med. K.___, 

Facharzt FMH Psychiatrie und Psychotherapie, Forensik, psychiatrisch begutachtet. 

Dem Gutachten vom 2. Februar 2007 (act. G 4.1/57) ist zu entnehmen, dass die 

Versicherte an weit ausgebreiteten chronisch-unspezifischen Schmerzbeschwerden 

ohne diagnostische Zuordnung sowie an psychischen Verhaltenseinflüssen mit 

inadäquater Krankheitsverarbeitung (ICD-10: F54) bei generalisiertem myofaszialen 

Schmerzsyndrom und akzentuierter Persönlichkeit mit selbstunsicheren Zügen 

(ICD-10: Z73.1) leidet. Die Versicherte habe offenbar vor dem Hintergrund eines 

langjährigen und auch auf medizinische Intervention hin unerfüllt gebliebenen 

Kinderwunsches und der vor drei Jahren schliesslich unerwartet eingetretenen 

Schwangerschaft, über welche die Versicherte mehr als von einem ihre Grenzen in 

Frage stellenden als die Erfüllung eines lang ersehnten Wunsches bedeutenden 

Ereignisses spreche, mit chronischen unspezifischen Schmerzbeschwerden reagiert. 

Deren Bedeutung sei vielmehr in einer psychischen Schutz- und Konflikt regulierenden 

als in einer biologischen Funktion zu suchen. An klinischen Befunden lasse sich eine 

Diskrepanz zwischen subjektiven Schmerzklagen, spontan gezeigtem 

Schmerzverhalten und physikalischer Befunderhebung, eine in dolorimetrischer 

Hinsicht abnorme, als Allodynie zu beurteilende, Schmerzempfindung sowie eine 

leichte depressive Verstimmung bei einer wenig Selbstwertempfinden vermittelnden, 

ihr verinnerlichtes und reales Selbstbild diskrepant erlebenden Persönlichkeit 

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beobachten. Aus somatischer Sicht lasse sich keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 

weder in der angestammten Tätigkeit als Büroangestellte noch in der Funktion als 

Hausfrau ableiten. Aus psychiatrischer Sicht habe die Versicherte vor dem Hintergrund 

einer Persönlichkeit mit selbstunsicheren Zügen, erhöhter Kränkbarkeit und daraus 

resultierender Selbstwertproblematik mit Tendenz zur Überforderung und depressiven 

Dekompensation im Zusammenhang mit einer konflikthaft erlebten 

Fruchtbarkeitsbehandlung vor zehn Jahren ein komplexes muskuläres 

Schmerzbeschwerdebild ohne ein zuordnenbares organisches Korrelat entwickelt. Eine 

Verstärkung der Beschwerden mit zusätzlich depressiver Entwicklung sei vor drei 

Jahren mit der nicht mehr erwarteten Geburt ihres Kindes und damit im 

Zusammenhang geschilderten Ängsten und Überforderungserleben sowie berichtetem 

finanziellem Druck aufgetreten. Die aktuelle Psychopathologie sei bestimmt von einer 

übervorsichtigen Schonhaltung mit Angst vor Überforderung und 

Zustandsverschlechterung vor dem Hintergrund der beschriebenen 

Persönlichkeitsstruktur. Die skizzierte Dynamik beeinflusse Schmerzerleben und -

verarbeitung, gleichzeitig zeige sich in Anamnese und Persönlichkeitsbefund, dass die 

Versicherte tatsächlich gefährdet sei, sich im Rahmen ihrer Selbstwertproblematik zu 

überfordern und im Zusammenhang mit zusätzlichem Kränkungserleben depressiv zu 

dekompensieren. Der Schmerz erlaube es dabei der Versicherten, sich selbst Grenzen 

zu gestatten und gegenüber der Umgebung Nein zu sagen. Derzeit sei aus 

psychiatrischer Sicht ein maximal 70%iges Arbeitspensum in einer 

wechselbelastenden leichten (Büro-) Tätigkeit mit Möglichkeit zur freien Zeiteinteilung 

zumutbar. Idealerweise sollte die Versicherte dabei wohlwollend begleitet und gestützt 

werden, was mit einem langsamen Aufbau des Arbeitspensums erfolgversprechend 

sein könne.

B.h Auf Anfrage hin führte der RAD in seiner Stellungnahme vom 7. Februar 2006 

(act. G 4.1/58) aus, der Gesundheitszustand sei als stabil anzusehen, somatisch lasse 

sich nachvollziehbar keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ableiten, limitierend 

seien die psychischen Faktoren. Aus psychischen Gründen sei die Versicherte in der 

Stellensuche eingeschränkt. Auch im Haushalt sei die Versicherte vor allem wegen der 

psychischen Faktoren nachvollziehbar zu 30% eingeschränkt.

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B.i Der Eingliederungsberater der IV-Stelle hielt im Eingliederungsplan vom 28. Februar 

2007 (act. G 4.1/62) fest, die Versicherte fühle sich aufgrund der momentanen 

gesundheitlichen Situation nicht arbeitsfähig.

B.j Gestützt auf das Gutachten der Dres. med. I.___ und K.___, die Stellungnahme des 

RAD und den Bericht des Eingliederungsberaters erliess die IV-Stelle am 5. März 2007 

einen Vorbescheid (act. G4.1/69), mit welchem sie bei einem Invaliditätsgrad von 15% 

das Leistungsbegehren abwies.

B.k Gegen diesen Vorbescheid erhob Rechtsanwalt Dr. iur. Jürg Knus, Jona, am 

20. April 2007 für die Versicherte Einwand (act. G 4.1/73) mit dem Antrag, es sei eine 

polydisziplinäre Begutachtung durch eine Medas durchzuführen. Zur Begründung 

führte Rechtsanwalt Knus aus, die rheumatischen und psychiatrischen Beschwerden 

der Versicherten dauerten nun schon seit einigen Jahren an, wobei es früher auch 

Phasen mit leichter Besserung gegeben habe. Die Gutachter hätten kein ganzheitliches 

Gutachten erstellen können. Es seien inzwischen auch noch weitere Probleme 

dazugekommen, welche nicht in das Gutachten einbezogen worden seien. Hier helfe 

nur ein ganzheitliches, d.h. polydisziplinäres Gutachten. Die Versicherte sei der Ansicht, 

sie sei von den Gutachtern nicht ernst genommen worden und man habe ihren 

Problemen zu wenig Zeit gewidmet. Sie sei nicht in der Lage, die täglich anfallenden 

Arbeiten zu verrichten, seit mehreren Jahren werde sie von einer Haushalthilfe, dem 

Ehemann oder den Eltern unterstützt.

B.l Mit Verfügung vom 26. April 2007 (act. G 4.1/74) wies die IV-Stelle das 

Rentenbegehren ab. In der bisherigen wie auch jeder anderen angepassten 

Erwerbstätigkeit bestehe eine volle Arbeitsfähigkeit im Teilpensum. Im 

Haushaltsbereich betrage die Einschränkung, unter Berücksichtigung der Mithilfe der 

Familienangehörigen 30%. Es resultiere gesamthaft eine Einschränkung von 15%.

C.  

Gegen diese Verfügung richtet sich die von Rechtsanwalt Knus für die Betroffene am 

24. Mai 2007 erhobene Beschwerde (act. G 1) mit den Anträgen, die Verfügung vom 

26. April 2007 sei aufzuheben, es sei ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag zu 

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geben und in der Folge sei die Arbeitsunfähigkeit und die Rente neu zu verfügen. Zur 

Begründung führt Rechtsanwalt Knus aus, der Gesundheitszustand habe sich seit 

2005, als der Abklärungsbericht Haushalt eine Invalidität von 72% ermittelte, nicht 

gebessert, sondern sogar verschlechtert. Seit Jahren werde die Beschwerdeführerin im 

Haushalt von einer Haushalthilfe, dem Ehemann und den Eltern unterstützt. Dies zeige, 

dass die Behinderung im Haushalt grösser sei, als dies die IV-Stelle angenommen 

habe. Auch die Kinderbetreuung habe teilweise ausgelagert werden müssen, der Sohn 

der Beschwerdeführerin gehe an drei Tagen pro Woche in ein Kinderheim. Im Übrigen 

habe sich auch Dr. L.___, der Hausarzt der Beschwerdeführerin, erstaunt gezeigt über 

die Abweisung des Leistungsbegehrens. Die Ausführungen der Dres. I.___ und K.___ 

würden bestritten, sie stellten kein ganzheitliches Gutachten dar und die weiter 

hinzugekommenen Probleme seien von ihnen nicht erfasst worden. Wegen der 

Widersprüche und Ungereimtheiten komme man nicht umhin, ein detailliertes 

Gutachten in Auftrag zu geben, nur so werde man der Situation der 

Beschwerdeführerin gerecht.

D.  

Die Beschwerdegegnerin beantragt mit Beschwerdeantwort vom 7. August 2007 

(act. G 4) Abweisung der Beschwerde. Dem rheumatologisch-psychiatrischen 

Gutachten sei zu entnehmen, dass an klinischen Befunden eine Diskrepanz zwischen 

subjektiven Schmerzklagen, spontan gezeigtem Schmerzverhalten und physikalischer 

Befunderhebung sowie eine in dolorimetrischer Hinsicht abnorme, als Allodynie zu 

beurteilende Schmerzempfindung zu beobachten seien. Der psychiatrische Gutachter 

habe dargelegt, dass die Beschwerdeführerin vor dem Hintergrund einer Persönlichkeit 

mit selbstunsicheren Zügen, erhöhter Kränkbarkeit und daraus resultierender 

Schmerzproblematik mit Tendenz zur Überforderung und depressiven Dekompensation 

im Zusammenhang mit einer konflikthaft erlebten Fruchtbarkeitsbehandlung vor zehn 

Jahren ein komplexes muskuläres Schmerzbeschwerdebild ohne ein organisches 

Korrelat entwickelt habe. Eine Verstärkung der Beschwerden mit zusätzlich depressiver 

Entwicklung sei vor drei Jahren mit der nicht mehr erwarteten Geburt ihres Sohnes und 

damit im Zusammenhang geschilderten Ängsten und Überforderungserleben sowie 

berichtetem finanziellem Druck aufgetreten. In einer interdisziplinären Besprechung 

hätten die Gutachter die Beschwerdeführerin als zu 70% arbeitsfähig beurteilt. Diese 

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Schlussfolgerungen seien einleuchtend und überzeugend begründet. Das Gutachten 

würdige zudem die geklagten Beschwerden und berücksichtige die Vorakten, weshalb 

es grundsätzlich sämtliche Kriterien für eine beweiskräftige medizinische 

Entscheidungsgrundlage erfülle. Die dem Gutachten widersprechenden 

Arbeitsunfähigkeitsschätzungen durch den Rheumatologen Dr. C.___ und durch die 

Fachstelle für Sozialpsychiatrie vermöchten demgegenüber nicht zu überzeugen und 

erweckten keine Zweifel an der Zuverlässigkeit des Gutachtens. Wie die Stellungnahme 

des RAD vom 2. August 2007 (act. G 4.1/80) überzeugend darlege beeinträchtige 

ausserdem die gemäss den Arztberichten von Dr. H.___ und Dr. G.___ neu 

hinzugekommene gesundheitliche Problematik die im Gutachten attestierte 

Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten Tätigkeit nicht zusätzlich, da die chronische 

asthmatische Bronchitis relativ gut behandelbar sei. Bezüglich der Hauptproblematik 

seien keine Beschwerden beschrieben worden. Es sei demnach von einer zumutbaren 

70%igen Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit 

auszugehen. Damit müsse die Beschwerdeführerin in einer angepassten Hilfstätigkeit 

im 50%-Pensum keine invaliditätsbedingte Erwerbseinbusse hinnehmen und im Erwerb 

liege somit keine Invalidität vor. Im Tätigkeitsgebiet Haushalt sei von einer 

Einschränkung von höchstens 30% aus psychischen Gründen auszugehen. Auf die im 

Abklärungsbericht Haushalt ermittelte Einschränkung von 45% könne nicht abgestellt 

werden, denn die Ermittlung der behinderungsbedingten Einschränkung in einem 

Betätigungsbereich setze zwingend eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsschätzung voraus. 

Es resultiere somit höchstens ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 15%.

E.  

Mit Replik vom 20. September 2007 (act. G 8) lässt die Beschwerdeführerin an ihren 

Beschwerdeanträgen festhalten. Sie leide an Rückenschmerzen, Asthma, Allergie und 

überhaupt andauernden körperlichen Schmerzen. So seien keine dauernden und 

konstanten Leistungen möglich. Gehe sie an die Schmerzgrenze, so würden die 

Schmerzen stärker, bis sie in einen eigentlichen Erschöpfungszustand verfalle. Ein 

Arbeiten, sowohl auswärts wie zu Hause, sei so nicht möglich.

F.   

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Mit Duplik vom 8. Oktober 2007 (act. G 12) hält die Beschwerdegegnerin an ihrem 

Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest.

Erwägungen:

1.   

Am 1. Januar 2008 ist die 5. IV-Revision in Kraft getreten. Dadurch sind im 

Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) verschiedene 

Änderungen erfolgt. Da die streitige Verfügung am 26. April 2007, mithin vor dem 

1. Januar 2008, erging, sind vorliegend noch die bis zum 31. Dezember 2007 geltenden 

materiellen Bestimmungen anwendbar (BGE 127 V 467 E. 1 und BGE 121 V 366 E. 1b).

2.   

2.1  Nach Art. 28 Abs. 1 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn 

die versicherte Person mindestens zu 70%, und derjenige auf eine Dreiviertelsrente, 

wenn sie mindestens zu 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 

50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von 

mindestens 40% Anspruch auf eine Viertelsrente. Unter Invalidität wird die 

voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise 

Erwerbsunfähigkeit verstanden (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch 

eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit verursachte und 

nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 

Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). Ist die versicherte Person vor dem Eintritt der 

Gesundheitsbeeinträchtigung nicht erwerbstätig gewesen gilt nach Art. 8 Abs. 3 ATSG 

die Unmöglichkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, als Invalidität.

2.2  Die Invaliditätsbemessung soll das Mass der Zurücksetzung der erwerblichen 

Leistungsfähigkeit infolge gesundheitlicher Beeinträchtigung ergeben. Um den 

Invaliditätsgrad festlegen zu können, sind daher medizinische Grundlagen wesentlich. 

Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beschreiben und 

dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 

versicherte Person arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind in der Folge eine 

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wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der 

versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 E. 4; ZAK 1982 

S. 34; Rz 3047 f des vom Bundesamt für Sozialversicherungen erlassenen 

Kreisschreibens über die Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung = 

KSIH). Die IV-Stelle hat zu prüfen, wie sich die invaliditätsbedingten Faktoren auf die 

Vermittlungsfähigkeit und die Erwerbsmöglichkeiten auswirken (Rz 3049 KSIH). Ob die 

versicherte Person eine ihr zumutbare Tätigkeit auch tatsächlich ausübt, ist für die 

Invaliditätsbemessung hingegen unerheblich (Rz 3046 KSIH).

3.   

3.1  Strittig ist vorliegend die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Während die 

Beschwerdegegnerin gestützt auf das Gutachten vom 2. Februar 2007 davon ausgeht, 

die Beschwerdeführerin sei sowohl in ihrer bisherigen wie auch in einer angepassten 

Tätigkeit sowie im Haushalt zu 70% arbeitsfähig, lässt die Beschwerdeführerin geltend 

machen, sie seit weit mehr eingeschränkt und ein Arbeiten sei weder auswärts noch zu 

Hause möglich.

3.2  Gemäss Gutachten leidet die Beschwerdeführerin an weit ausgebreiteten, 

diagnostisch nicht klassifizierbaren Schmerzbeschwerden, die aus psychiatrischer 

Sicht unter dem Einfluss von psychologischen Faktoren und Verhaltenseinflüssen 

(ICD-10: F54) vor dem Hintergrund einer selbstunsicheren Persönlichkeit (ICD-10: 

Z73.1) eine Fehlverarbeitung erfahren haben. Diese Diagnosen führten zu einer 

Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen wie auch in einer adaptierten Tätigkeit von 30%. 

Die Dres. med. C.___ und E.___ hingegen attestieren der Beschwerdeführerin in ihren 

Berichten vom 17. Februar und 1. April 2005 eine Arbeitsunfähigkeit von 100%. Sie 

begründen dies damit, dass die Beschwerdeführerin als Hausfrau und Mutter bereits 

am Rande ihrer Kapazität angelangt sei. Sobald eine hinreichende psychische Stabilität 

eingetreten sei, sollte sie jedoch in der Lage sein, eine Teilzeitbeschäftigung 

aufzunehmen. Eine organische Ursache für die geklagten Beschwerden nennen die 

Berichte von Dr. C.___ und Dr. E.___ nicht, sie gehen, wie auch das Gutachten, davon 

aus, dass einzig die psychiatrischen Befunde limitierend sind. Diesbezüglich ist 

festzuhalten, dass gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung die psychiatrische 

Exploration von der Natur der Sache her nicht ermessensfrei erfolgen kann. Sie eröffnet 

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dem begutachtenden Psychiater deshalb praktisch immer einen gewissen Spielraum, 

innerhalb dessen verschiedene medizinisch-psychiatrische Interpretationen möglich, 

zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte lege artis vorgegangen ist. Daher 

und unter Beachtung der Divergenz von medizinischem Behandlungs- und 

Abklärungsauftrag kann es nicht angehen, eine medizinische Administrativ- oder 

Gerichtsexpertise stets dann in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen 

zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu unterschiedlichen Einschätzungen 

gelangen oder an vorgängig geäusserten abweichenden Auffassungen festhalten 

(Bundesgerichtsentscheid i/S H. vom 18. April 2006 [I 783/2005] E. 2.2). Nach der 

ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung ist überdies stets der 

Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde Ärzte im Hinblick auf ihre 

auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten 

aussagen (vgl. Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts i/S S. vom 

17. August 2005 [I 212/05]). Die zumutbare Leistungsfähigkeit wird im Rahmen der 

therapeutischen Bemühungen oft bewusst tief angesetzt.

3.3  Hinsichtlich der mit Schreiben vom 27. Februar 2006 eingereichten Berichte der 

Dres. med. G.___ und H.___ vom 24. und 26. Januar 2006, welche bei der 

Beschwerdeführerin eine chronisch asthmatische Bronchitis, eine Analgetikaintoleranz 

(Differentialdiagnose: Analgetika-Asthma), eine Intoleranz auf Hormonbehandlung/

Antidepressiva und eine Psoriasis vulgaris diagnostizieren, ist festzuhalten, dass sich 

beide Berichte nicht zu allfälligen Auswirkungen dieser Diagnosen auf die 

Arbeitsfähigkeit äussern. Sowohl Dr. H.___ wie auch Dr. G.___ machen lediglich 

Behandlungsvorschläge. In seiner Stellungnahme vom 2. August 2007 führt der RAD 

aus, dass die von Dr. H.___ diagnostizierte chronische asthmatische Bronchitis relativ 

gut behandelbar sei und daher die im Gutachten attestierte Arbeitsfähigkeit von 70% in 

einer körperlich leichten Tätigkeit nicht zusätzlich beeinträchtige. Auch diese 

Einschätzung erscheint nachvollziehbar.

3.4  Zusammenfassend ist daher festzuhalten, dass weder die Arztbericht von Dr. 

C.___ und Dr. E.___ vom 17. Februar 2005 und 1. April 2005 noch diejenigen von Dr. 

G.___ und Dr. H.___ vom 24. und 26. Januar 2006 geeignet sind, das Gutachten vom 

2. Februar 2007 in Zweifel zu ziehen. Die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch die 

Dres. med. I.___ und K.___ erfolgte unter Berücksichtigung sowohl der körperlichen 

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Beschwerden wie auch der psychischen Probleme. Sie bezieht sich auf eine bei gutem 

Willen objektiv zumutbare Leistung in einer leidensadaptierten Tätigkeit. Ihr ist der 

Vorrang zu geben. Es ist deshalb davon auszugehen, dass eine Arbeitsfähigkeit von 

70% besteht.

4.   

4.1  Laut eigenen Aussagen wäre die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden in 

einem 50%-Pensum erwerbstätig. Vorliegend ist daher zur Ermittlung des 

Invaliditätsgrades die gemischte Methode anwendbar. Gemäss Gutachten vom 

2. Februar 2007 besteht im Erwerbsbereich eine effektive Arbeitsfähigkeit von 70%. 

Während im Haushaltsbereich gemäss Abklärungsbericht Haushalt eine Einschränkung 

von 45% bestehen soll, wird eine solche gemäss Gutachten auf lediglich 30% 

festgelegt. Der RAD hält diesen niedrigeren Wert für zutreffend, da auch im Haushalt 

vor allem die psychischen Faktoren limitierend seien (vgl. die Stellungnahme vom 

7. Februar 2006, act. G 4.1/58-2). Ein rentenbegründender Invaliditätsgrad von 40% 

wird damit nicht erreicht.

4.2  Ob sich die Belastungen in den beiden Teilbereichen gegenseitig beeinflussen und 

damit die Einschränkungen in den Teilbereichen erhöhen, kann hier offen bleiben. Nach 

der Rechtsprechung (BGE 134 V 9) sind allfällige Wechselwirkungen auf maximal 15% 

zu limitieren, so dass selbst die Berücksichtigung einer Wechselwirkung mit dem 

Maximalsatz nicht zu einem Invaliditätsgrad führen würde, welcher der 

Beschwerdeführerin Anspruch auf eine IV-Rente gäbe.

5.   

Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Die 

Gerichtskosten sind auf Fr. 600.-- festzusetzen. Dem Ausgang des Verfahrens gemäss 

sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen und mit dem von ihr geleisteten 

Kostenvorschuss von Fr. 600.-- zu verrechnen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

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entschieden:

1.  Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt und mit 

dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet

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	Entscheid Versicherungsgericht, 17.09.2008
	Art. 44 ATSG. Arbeitsfähigkeitsschätzungen der behandelnden Ärzte, die aus der Zeit vor Erstellung des Gutachtens datieren und von der Einschätzung der Gutachter abweichen, sind nicht geeignet, das den Anforderungen (für die streitigen Belange umfassend, in Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtend, in den Schlussfolgerungen begründet) entsprechende Gutachten in Zweifel zu ziehen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 17. September 2008, IV 2007/208).

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