# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 92a5e332-2528-55bf-bc59-90deca123c4a
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-14
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht Sonstiges 14.10.2025 GPR 2025 9
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_999_GPR-2025-9_2025-10-14.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Verfügung vom 14. Oktober 2025
GPR 2025 9

Mitwirkend Kantonsgerichtspräsident Reto Heizmann,
Gerichtsschreiberin Patrizia Castellazzi.

In Sachen A.________,
Beschuldigter und Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft, 4. Abteilung, Postfach 128, Bahnhofstrasse 4, 
8832 Wollerau,
Strafverfolgungsbehörde und Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Staatsanwältin B.________,

betreffend Einstellung Strafverfahren (wirtschaftliche Nebenfolgen)
(Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft vom 
28. August 2025, SU 2024 11598);-

hat der Kantonsgerichtspräsident,

Kantonsgericht Schwyz 2

nachdem sich ergeben und in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer erhob am 24. September 2025 (Datum Postauf-
gabe) Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft 
des Kantons Schwyz vom 28. August 2025 und beanstandete die darin enthal-
tene Kostenauflage (KG-act. 1). Verfahrensleitend wurde der Beschwerdefüh-
rer mit Verfügung vom 25. September 2025 darauf hingewiesen, dass die Be-
schwerde verspätet erscheine. Mit der Androhung, dass im Säumnisfall auf das 
Rechtsmittel voraussichtlich nicht eingetreten werde und mit dem Hinweis auf 
die Voraussetzungen der Fristwiederherstellung gemäss Art. 94 StPO wurde 
dem Beschwerdeführer eine zehntägige Frist angesetzt, um zur Frage der ver-
späteten Beschwerde Stellung zu nehmen (KG-act. 2).

2. Die Beschwerde ist innert zehn Tagen schriftlich und begründet bei der 
Beschwerdeinstanz einzureichen (Art. 396 Abs. 1 StPO). Die Beschwerdefrist 
kann als gesetzliche Frist nicht erstreckt werden (Art. 89 Abs. 1 StPO). Gemäss 
Art. 90 Abs. 1 StPO beginnen Fristen, die durch eine Mitteilung ausgelöst wer-
den, am folgenden Tag zu laufen. Eingaben müssen spätestens am letzten Tag 
der Frist bei der Strafbehörde abgegeben oder zu deren Handen der Schwei-
zerischen Post übergeben werden (Art. 91 Abs. 2 StPO). 

Gemäss Sendungsverfolgung der Schweizerischen Post nahm der Beschwer-
deführer die Einstellungsverfügung am 5. September 2025 am Postschalter 
entgegen (U-act. 21). Die zehntägige Beschwerdefrist endete somit am 
15. September 2025. Die Staatsanwaltschaft wies den Beschwerdeführer in der 
Einstellungsverfügung ausdrücklich darauf hin, dass die Beschwerde spätes-
tens am letzten Tag der Frist beim Kantonsgericht Schwyz abgegeben oder zu 
dessen Handen der Schweizerischen Post übergeben werden müsse (Disposi-
tivziffer 5 der Einstellungsverfügung). Die Beschwerde datiert zwar vom 
12. September 2025, der Beschwerdeführer übergab sie jedoch erst am 
24. September 2025, neun Tage nach Fristablauf am 15. September 2025, der 
Post. Die Beschwerde erfolgte somit verspätet. 

Kantonsgericht Schwyz 3

3. Der Beschwerdeführer unterliess es, innerhalb der ihm angesetzten Frist 
zur Frage der Verspätung der Beschwerde sowie zu allfälligen Fristwiederher-
stellungsgründen gemäss Art. 94 StPO Stellung zu nehmen (vgl. KG-act. 2). 
Androhungsgemäss ist auf die verspätete Beschwerde daher verfahrensleitend 
bzw. präsidial nicht einzutreten (Art. 388 Abs. 2 lit. a StPO; § 40 Abs. 2 JG). 
Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die (wegen des Nichteintre-
tens reduzierten) Kosten des Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdeführer 
aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 StPO);-

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verfügt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 300.00 werden dem Be-
schwerdeführer auferlegt. 

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Mass-
gabe von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in 
Strafsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die 
Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre-
chen.

4. Zufertigung an den Beschwerdeführer (1/R, unter Beilage einer Kopie von 
KG-act. 3), die Staatsanwaltschaft (1/A an die 4. Abteilung sowie 1/R an 
die Amtsleitung/zentraler Dienst) sowie nach definitiver Erledigung an die 
4. Abteilung der Staatsanwaltschaft (1/R, mit den Akten) und an die 
Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).

Der Kantonsgerichtspräsident Die Gerichtsschreiberin

Versand 14. Oktober 2025  amu