# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e2d1aec1-f353-5712-a5c1-90636ffe27e7
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-11-10
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 2. Kammer 10.11.2014 S 2014 109
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_002_S-2014-109_2014-11-10.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT
DES KANTONS GRAUBÜNDEN

S 14 109

Versicherungsgericht

Verwaltungsrichterin Moser als Einzelrichterin und Lehmann als 

Aktuar ad hoc

URTEIL
vom 10. November 2014

in der versicherungsrechtlichen Streitsache

A._____,

Beschwerdeführerin

gegen 

Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit Graubünden,

Beschwerdegegner

betreffend Einstellung in der Anspruchsberechtigung

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1. A._____ arbeitete seit dem 1. April 2014 für die Firma B._____ AG in 

X._____. Dieses Arbeitsverhältnis lösten sie und ihre Arbeitgeberin am 

26. Juni 2014 auf den 30. Juni 2014 im gegenseitigen Einvernehmen auf. 

Am 3. Juli 2014 meldete A._____ einen Anspruch auf 

Arbeitslosenversicherungstaggeld im Umfang von 70 % ab selbigem 

Datum an.

2. Mit Schreiben vom 6. August 2014 gab die Arbeitslosenkasse (ALK) 

Graubünden A._____ Gelegenheit, sich zu den Gründen der Auflösung 

des Arbeitsverhältnisses vom 26. Juni 2014 zu äussern. Daraufhin ging 

am 21. August 2014 eine Stellungnahme bei der ALK Graubünden ein. 

3. Mit Verfügung vom 18. August 2014 stellte die ALK Graubünden A._____ 

wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit für 26 Tage in der 

Anspruchsberechtigung ein. Dies im Wesentlichen mit der Begründung, 

dass A._____ ihr Arbeitsverhältnis ohne Zusicherung einer anderen 

Arbeitsstelle aufgelöst habe. In ihrer Stellungnahme vermöge sie keine 

triftigen Gründe vorzubringen, die geeignet seien, eine Unzumutbarkeit 

des Verbleibens am bisherigen Arbeitsplatz zu begründen.

4. Gegen die Verfügung vom 18. August 2014 erhob A._____ am 19. August 

2014 Einsprache bei der ALK Graubünden. Zur Begründung führte sie wie 

bereits in ihrer vorgängigen Stellungnahme aus, dass ihr die Arbeit 

grundsätzlich gefallen habe und dass lediglich die Zusammenarbeit mit 

einer Mitarbeiterin das Problem gewesen sei. Dies könne ihr jedoch nicht 

angelastet werden. Sie habe die Stelle nicht freiwillig verlassen 

beziehungsweise nicht vorsätzlich gekündigt, weshalb von einer 

Einstellung in der Anspruchsberechtigung abzusehen sei. Die Einsprache 

von A._____ wies das Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit 

Graubünden (KIGA) mit Entscheid vom 28. August 2014 ab.

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5. Dagegen erhob A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) am 

4. September 2014 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons 

Graubünden. Dabei beantragte sie sinngemäss die Aufhebung des 

angefochtenen Entscheids. In der Beschwerde führte sie aus, dass sie 

nicht vorsätzlich gekündigt habe. An ihrem Arbeitsplatz sei es zu 

Problemen in der Zusammenarbeit mit einer Mitarbeiterin gekommen. 

Diese sei weder gesprächsbereit noch kooperativ gewesen. Nach drei 

Monaten habe sie sich schliesslich an ihren Vorgesetzten gewandt. 

Dieser habe ausgeführt, dass unter den vorliegenden Umständen keine 

weitere Zusammenarbeit mehr möglich sei. Auf das Verhalten seiner 

Mitarbeiterin der Beschwerdeführerin gegenüber könne er keinen Einfluss 

nehmen. Im Anschluss an das Gespräch habe der Vorgesetzte ihr dann 

ein Schreiben zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses im gegenseitigen 

Einvernehmen vorgelegt. Dieses habe sie widerwillig unterschrieben. Die 

sich aus der Unterschrift ergebenden Konsequenzen seien ihr zu diesem 

Zeitpunkt nicht bewusst gewesen. Im Weiteren legte sie der Beschwerde 

ein Schreiben von Dr. phil. C._____, Psychotherapeutin SPV, vom 

1. September 2014 bei und führte dazu aus, dass sie an ihrer vormaligen 

Arbeitsstelle gemobbt worden sei und ein Zusammenbruch mit 

darauffolgendem Burnout erlitten habe. Aufgrund dieser Ereignisse sei sie 

noch bis vor kurzem in psychotherapeutischer Behandlung gewesen. Die 

genannte Krankheit habe sie an der neu angetretenen Arbeitsstelle nicht 

noch einmal erleben wollen und das bestehende Arbeitsklima nicht länger 

ertragen können, weshalb sie das Gespräch mit ihrer Mitarbeiterin und 

ihrem Vorgesetzten gesucht habe. Leider hätten die Gespräche jedoch zu 

keinem Erfolg, sondern vielmehr zur direkten Auflösung des 

Arbeitsverhältnisses, geführt. Die Arbeitsstelle habe sie aber nicht 

freiwillig verlassen. 

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6. In seiner Stellungnahme vom 26. September 2014 verlangte das KIGA 

(nachfolgend: Beschwerdegegner) die Abweisung der Beschwerde. Im 

vorliegenden Fall habe die Beschwerdeführerin das Arbeitsverhältnis mit 

ihrer Arbeitgeberin im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Eine 

solche Auflösung sei nach herrschender Lehre und Rechtsprechung als 

Selbstkündigung zu qualifizieren. Die Berechtigung zur Auflösung des 

Arbeitsverhältnisses liege aus arbeitslosenversicherungsrechtlicher Sicht 

nur dann vor, wenn das Verbleiben am Arbeitsplatz unzumutbar 

erscheinen würde. Ein angespanntes Verhältnis am Arbeitsplatz, was die 

Beschwerdeführerin in casu sinngemäss geltend mache, führe noch nicht 

zur Unzumutbarkeit des Verbleibens an der Arbeitsstelle. Dazu müsste 

das angespannte Verhältnis etwa zu gesundheitlichen Problemen der 

versicherten Person führen. Mache eine versicherte Person 

gesundheitliche Gründe für die Auflösung des Arbeitsverhältnisses 

geltend, müsse dies gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung durch 

ärztliches Attest belegt werden. Bei Dr. phil. C._____ handle es sich nicht 

um eine Ärztin im Sinne dieser Rechtsprechung. Im Weiteren könne 

vorliegend auch nicht von einer Mobbing-Situation ausgegangen werden. 

Mobbing sei nur dann gegeben, wenn die Mobbing-Handlungen 

mindestens einmal pro Woche stattfinden und ein halbes Jahr lang 

andauern würden. Die Beschwerdeführerin habe ihre Stelle nach knapp 

drei Monaten wieder aufgegeben, womit keine Mobbing-Situation 

vorliege. Selbst wenn das Arbeitsverhältnis tatsächlich unzumutbar 

gewesen wäre, wäre die Beschwerdeführerin verpflichtet gewesen, noch 

eine Zeit lang im unbefriedigenden Arbeitsverhältnis zu bleiben, um von 

dort aus eine neue, unmittelbar anschliessende Stelle zu suchen. Das 

Bundesgericht halte dabei eine Frist von sechs Monaten für zumutbar. 

Eine frühere Auflösung des Arbeitsverhältnisses wäre sanktionsfrei 

denkbar gewesen, wenn ein Arzt dringend dazu angeraten hätte, was 

aber vorliegend nicht der Fall gewesen sei.

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Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften sowie 

auf den angefochtenen Einspracheentscheid wird, soweit erforderlich, in 

den nachstehenden Erwägungen eingegangen.

Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:

1. a) Aus Art. 56 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 831.1) i.V.m. Art. 49 Abs. 2 lit. a 

des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100) 

ergibt sich die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts des 

Kantons Graubünden zur Beurteilung der vorliegenden Streitsache. Da 

die Beschwerdeführerin ihren Wohnsitz in Chur/GR hat, ist das 

angerufene Verwaltungsgericht auch örtlich zuständig (Art. 58 Abs. 1 

ATSG). Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte 

Beschwerde ist somit einzutreten (Art. 60 und Art. 61 lit. b ATSG).

b) Gemäss Art. 43 Abs. 3 lit. a VRG entscheidet das Verwaltungsgericht in 

einzelrichterlicher Kompetenz, wenn der Streitwert Fr. 5‘000.-- nicht 

überschreitet und keine Fünferbesetzung vorgeschrieben ist. Der 

versicherte Verdienst der Beschwerdeführerin beträgt Fr. 4‘006.--. Dieser 

wird ihr im Umfang von 80 % entschädigt, womit sie ein Taggeld von 

Fr. 147.70 erhält (Fr. 4‘006.-- × 0.8 ÷ 21.7 Tage/Monat). Die vorliegende 

Beschwerde richtet sich gegen die Einstellung in der 

Anspruchsberechtigung für 26 Tage. Der Streitwert beträgt damit 

Fr. 3‘840.20 (26 x Fr. 147.70). Da die vorliegende Streitsache gemäss 

Art. 43 Abs. 2 VRG nicht in Fünferbesetzung zu entscheiden ist, ist die 

Zuständigkeit der Einzelrichterin offensichtlich gegeben.

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2. Anfechtungsobjekt im vorliegenden Beschwerdeverfahren bildet der Ein-

spracheentscheid des Beschwerdegegners vom 28. August 2014. Streitig 

und nachfolgend zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin zu Recht 

wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit für 26 Tage in der 

Anspruchsberechtigung eingestellt wurde.

3. a) Gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die obligatorische 

Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG; 

SR 837.0) ist die Versicherte in der Anspruchsberechtigung einzustellen, 

wenn sie durch eigenes Verschulden arbeitslos ist. Ein Selbstverschulden 

im Sinne der Arbeitslosenversicherung liegt dann vor, wenn und soweit 

der Eintritt der Arbeitslosigkeit nicht objektiven Faktoren zuzuschreiben 

ist, sondern in einem nach den persönlichen Umständen und 

Verhältnissen vermeidbaren Verhalten der Versicherten liegt, für das die 

Arbeitslosenversicherung die Haftung nicht übernimmt (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts 8C_958/2008 vom 30. April 2009 E.2.2 mit weiteren 

Hinweisen). Als selbstverschuldet gilt die Arbeitslosigkeit unter anderem 

auch dann, wenn die Versicherte das Arbeitsverhältnis von sich aus 

aufgelöst hat, ohne dass ihr eine andere Stelle zugesichert war, es sei 

denn, dass ihr das Verbleiben an der Arbeitsstelle nicht zugemutet 

werden konnte (Art. 44 Abs. 1 lit. b der Verordnung über die 

obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung 

[AVIV; SR 837.02]).

b) Im Bereich der freiwilligen Stellenaufgabe nach Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV 

findet das sozialversicherungsrechtliche Schadenminderungsprinzip 

(Art. 17 Abs. 1 AVIG) seine Grenze am Zumutbarkeitsgedanken (Art. 16 

Abs. 2 AVIG). Gesetzlicher Anknüpfungspunkt für den Begriff der 

zumutbaren Arbeit bildet Art. 16 AVIG, wonach grundsätzlich jede Arbeit 

zumutbar ist (Abs. 1), es sei denn, einer der in Abs. 2 lit. a – i 

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abschliessend aufgezählten Ausnahmetatbestände liege vor (vgl. BGE 

124 V 62 E.3b). Die Unzumutbarkeitsgründe müssen kumulativ 

ausgeschlossen sein, damit eine zumutbare Arbeit angenommen werden 

kann. Eine Stelle, die im Sinne von Art. 16 Abs. 2 AVIG unzumutbar und 

damit von der Annahmepflicht ausgenommen ist, kann der versicherten 

Person auch nicht zum Beibehalten zugemutet werden. Dabei ist bei der 

Bewertung der Zumutbarkeit bezüglich Beibehaltung einer Stelle ein 

strengerer Massstab anzuwenden, als bei der Annahme einer solchen 

(vgl. GERHARDS, Kommentar zum AVIG, Bd. I, Bern 1987, Art. 30 Rz. 13). 

Der versicherten Person darf aufgrund der ihr obliegenden 

Schadenminderungspflicht in der Regel zugemutet werden, für eine 

begrenzte Zeit im unbefriedigenden Arbeitsverhältnis zu bleiben und sich 

von dort aus um eine neue Stelle zu bemühen (vgl. FAESI, 

Arbeitslosenentschädigung und Zwischenverdienst, Diss. Zürich 1999, 

S. 309; CHOPARD, Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung, Diss. 

Zürich 1998, S. 116).

c) Bei der Prüfung der Frage, ob eine Sanktion wegen Selbstaufgabe der 

Stelle im Sinne von Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV zulässig ist, gilt es, das 

Übereinkommen Nr. 168 der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) 

über die Beschäftigungsförderung und den Schutz gegen Arbeitslosigkeit 

vom 21. Juni 1988 (SR 0.822.726.8; Übereinkommen) zu beachten, das 

für die Schweiz am 17. Oktober 1991 in Kraft getreten ist. Nach Art. 20 

lit. c des Übereinkommens können Leistungen der 

Arbeitslosenversicherung verweigert, entzogen, zum Ruhen gebracht 

oder gekürzt werden, wenn die zuständige Stelle festgestellt hat, dass die 

betreffende Person ihre Beschäftigung freiwillig („volontairement“) und 

ohne triftigen Grund („sans motif légitime“) aufgegeben hat; hierfür muss 

kein qualifiziertes Verschulden gegeben sein (vgl. BGE 124 V 234 E.3b). 

Wie auch das Bundesgericht festgehalten hat, kann nicht von einer 

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freiwilligen Beschäftigungsaufgabe im Sinne des Übereinkommens 

gesprochen werden, wenn die versicherte Person für das Verlassen der 

Stelle legitime Gründe zu nennen vermag (vgl. BGE 124 V 234 E.4b/aa).

d) Eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses im gegenseitigen Einvernehmen 

wird aus arbeitslosenversicherungsrechtlicher Sicht als solche durch die 

versicherte Person betrachtet, sofern diese nicht gezwungen war, ihr 

Einverständnis zu geben, um zum Beispiel einer drohenden Kündigung 

zuvorzukommen. Ist die Versicherte vom Arbeitgeber zur 

Selbstkündigung gedrängt worden, gibt dies praxisgemäss Anlass zur 

Anwendung von Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV (vgl. BGE 124 V 234 E.2b, E.3c; 

Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts C 212/04 vom 16. 

Februar 2005 E.1.2.2; ARV 1977 Nr. 23 S. 120; AVIG-Praxis 

Arbeitslosenentschädigung des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO 

vom Januar 2015 [AVIG- Praxis ALE] D24).

4. Vorliegend gilt in tatsächlicher Hinsicht als erstellt, dass die 

Beschwerdeführerin das Arbeitsverhältnis mit ihrer Arbeitgeberin am 

26. Juni 2014 auf den 30. Juni 2014 im gegenseitigen Einvernehmen 

schriftlich aufgelöst hat (vgl. beschwerdegegnerische Akten [Bg-act.] 6). 

Unbestritten ist sodann auch, dass ihr im Zeitpunkt der Auflösung des 

Arbeitsverhältnisses keine andere Arbeitsstelle zugesichert war. Im 

Zusammenhang mit der Auflösung des Arbeitsverhältnisses bringt die 

Beschwerdeführerin zwar vor, dass ihr die Konsequenzen der Unterschrift 

im Zeitpunkt der Auflösung nicht bewusst gewesen seien und sie 

dummerweise unterschrieben habe. Nicht geltend macht die 

Beschwerdeführerin hingegen, dass sie von ihrem Vorgesetzten etwa zur 

Auflösung des Arbeitsverhältnisses gedrängt worden sei. Dieser hat – wie 

die Beschwerdeführerin ausführt – die Fortführung des 

Arbeitsverhältnisses wohl aufgrund der bestehenden Differenzen 

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zwischen seinen Mitarbeiterinnen als chancenlos betrachtet und ihr das 

Schreiben zur einvernehmlichen Auflösung des Arbeitsverhältnisses 

vorgelegt. Daraus lässt sich jedoch noch keine Zwangslage ableiten, in 

welcher der Beschwerdeführerin lediglich das widerwillige Einverständnis 

zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses übrig geblieben wäre. Dem 

Gericht liegen insbesondere keine weitergehenden Hinweise vor, dass 

der Beschwerdeführerin allenfalls die Kündigung seitens der 

Arbeitgeberin angedroht worden wäre und sie einer solchen mittels 

Auflösung im gegenseitigen Einvernehmen hätte zuvorkommen müssen. 

Damit ist vorliegend von einer freiwilligen Auflösung des 

Arbeitsverhältnisses durch die Beschwerdeführerin auszugehen. Dazu 

wäre sie aus arbeitslosenversicherungsrechtlicher Sicht indessen nur 

berechtigt gewesen, wenn ihr das Verbleiben an der Arbeitsstelle im 

Sinne von Art. 16 Abs. 2 lit. a – i AVIG nicht zumutbar gewesen wäre, was 

nachfolgend zu prüfen ist.

5. Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts vermögen ein 

schlechtes Arbeitsklima und Meinungsverschiedenheiten mit 

Vorgesetzten oder Arbeitskolleginnen grundsätzlich keine Unzumutbarkeit 

des Verbleibens an der Arbeitsstelle zu begründen (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts 8C_12/2010 vom 4. Mai 2010 E.3.1 mit Hinweis auf SVR 

1997 ALV Nr. 105 S. 323, C 128/96). Belegt die versicherte Person 

allerdings durch ein eindeutiges ärztliches Zeugnis oder allenfalls durch 

andere geeignete Beweismittel, dass ihr das Verbleiben aus 

gesundheitlichen Gründen nicht mehr zumutbar ist, ist grundsätzlich von 

einer Unzumutbarkeit aus gesundheitlichen Gründen auszugehen. Aus 

Gründen der Rechtssicherheit darf sich die Arbeitslosenkasse nicht mit 

blossen Behauptungen begnügen, sondern benötigt vielmehr 

zweckdienliche Beweismittel, welche primär die versicherte Person im 

Rahmen der ihr obliegenden Mitwirkungspflicht bei der Abklärung des 

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Sachverhalts beizubringen hat (vgl. Urteile des Bundesgerichts 

8C_742/2013 vom 27. November 2013 E.4.1, 8C_943/2012 vom 13. März 

2013 E.2, C 153/06 vom 12. März 2007 E.3.4, BGE 124 V 234 E.4b/bb; 

Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts C 155/00 vom 20. April 

2001 E.2c; KUPFER BUCHER, in: MURER/STAUFFER [Hrsg.], Rechtsprechung 

des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, AVIG, 4. Aufl., Zürich 

2013, S. 165).

6. a) Vorliegend führte die Beschwerdeführerin bezüglich der betrieblichen 

Situation mehrfach aus, dass es zu Problemen in der Zusammenarbeit 

mit einer Mitarbeiterin gekommen sei. Diese sei nicht gut auf sie zu 

sprechen gewesen, habe sich quergestellt und sei weder gesprächsbereit 

noch kooperativ gewesen. Auch habe sie Informationen zurückbehalten 

und die Beschwerdeführerin angehalten, Fehler auszubügeln. Diese 

Fehler seien jedoch von der Mitarbeiterin selbst verursacht worden (vgl. 

Bg-act. 8 und 10). Der Beschwerdegegner hält dazu in seiner 

Stellungnahme fest, dass die Beschwerdeführerin mit diesen Vorbringen 

sinngemäss ein angespanntes Verhältnis am Arbeitsplatz geltend mache. 

Eine Mobbing-Situation könne bereits aufgrund der kurzen Dauer der 

Anstellung nicht vorliegen. Dazu ist vorab zu erwähnen, dass die 

Beschwerdeführerin keine expliziten Mobbing-Vorwürfe erhebt, welche im 

Zusammenhang mit der Mitarbeiterin oder ihrem Vorgesetzten stehen 

würden. Von Mobbing (aus dem Englischen: to mob = anpöbeln, 

attackieren, angreifen, schikanieren) wäre nach einer auch vom 

Bundesgericht verwendeten Definition etwa dann auszugehen, wenn ein 

systematisches, feindliches, über einen längeren Zeitraum anhaltendes 

Verhalten besteht, mit dem eine Person an ihrem Arbeitsplatz isoliert, 

ausgegrenzt oder gar von ihrem Arbeitsplatz entfernt werden soll (vgl. 

Urteil des Bundesgerichts 8C_900/2013 vom 5. Mai 2014 E.4.2). Eine 

Mobbing-Situation liegt aber beispielsweise nicht schon dann vor, wenn 

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ein Arbeitskonflikt oder eine schlechte Arbeitsatmosphäre besteht (vgl. 

Urteil des Bundesgerichts 8C_446/2010 vom 25. Januar 2011 E.4.1 mit 

weiteren Hinweisen). Vorausgesetzt wird demnach eine gewisse 

Intensität und Dauer der Mobbing-Tathandlungen. Von einem längeren 

Zeitraum wird gemäss Lehre ab einem halben Jahr gesprochen. Die 

Intensität bedingt mindestens eine Mobbing-Handlung pro Woche (vgl. 

ULRICH, Mobbing am Arbeitsplatz, in: Sicherheit und Recht Nr. 3 [2014], 

S. 223 f.; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden S 08 

100 vom 8. September 2008 E.4c mit Hinweis auf die Mobbing-Definition 

von Leymann). 

b) Nach dem vorstehend Gesagten ist damit in casu nicht von einer 

Mobbing-Situation auszugehen. Anhand der Ausführungen der 

Beschwerdeführerin bestehen keine hinreichenden Anhaltspunkte für ein 

systematisches, feindliches, über einen längeren Zeitraum anhaltendes 

Verhalten, welches auf Isolation beziehungsweise Ausgrenzung gerichtet 

gewesen wäre. Insbesondere müssten sich die Handlungen über 

mindestens ein halbes Jahr erstreckt haben. Die Anstellung der 

Beschwerdeführerin dauerte lediglich etwa drei Monate, womit das 

Vorliegen einer Mobbing-Situation schon aufgrund der fehlenden Dauer 

allfälliger Handlungen zu verneinen ist. Die von der Beschwerdeführerin 

geschilderten Probleme sind damit vielmehr als angespanntes Verhältnis 

zu einer Mitarbeiterin zu qualifizieren, was die Unzumutbarkeit des 

Verbleibens an der Arbeitsstelle jedoch grundsätzlich nicht zu begründen 

vermag (vgl. oben E.5). Selbst wenn aber vorliegend von einer 

Unzumutbarkeit auszugehen wäre, wäre die Beschwerdeführerin 

verpflichtet gewesen vorläufig an der bisherigen Arbeitsstelle zu 

verbleiben, um von dort aus eine neue unmittelbar anschliessende Stelle 

zu suchen. Dies, zumal der versicherten Person aufgrund der ihr 

obliegenden Schadenminderungspflicht in der Regel zugemutet werden 

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darf, für eine begrenzte Zeit im unbefriedigenden Arbeitsverhältnis zu 

bleiben und sich von dort aus um eine neue Stelle zu bemühen (vgl. oben 

E.3b sowie auch das Urteil des Bundesgerichts 8C_958/2008 vom 

30. April 2009 E.4.2.1, in welchem das Gericht ein Verbleib an der 

bisherigen Arbeitsstelle während der Dauer von sechs Monaten als 

zumutbar erachtete). 

7. a) Im Zusammenhang mit der gesundheitlichen Situation der 

Beschwerdeführerin ist zunächst festzuhalten, dass diese im Verfahren 

vor der Vorinstanz keine gesundheitlichen Gründe für die Auflösung des 

Arbeitsverhältnisses angab. Auch in der vorliegenden Beschwerde vom 

4. September 2014 bringt sie nicht explizit vor, ihr Arbeitsverhältnis 

aufgrund von gesundheitlichen Problemen aufgelöst zu haben. Indes legt 

sie der Beschwerde ein Schreiben von Dr. phil. C._____ vom 

1. September 2014 bei (vgl. Beilage der Beschwerdeführerin), welches 

Auskunft über ihre Gesundheit im Zeitraum der Auflösung des 

Arbeitsverhältnisses gibt. Nachfolgend gilt es somit zu prüfen, ob ihr das 

Verbleiben an der letzten Arbeitsstelle aus gesundheitlichen Gründen 

nicht zumutbar gewesen ist (vgl. Art. 16 Abs. 2 lit. c AVIG).

b) Wie bereits dargelegt (vgl. vorne E.5), hat die versicherte Person die 

Unzumutbarkeit des Verbleibens an der Arbeitsstelle aus 

gesundheitlichen Gründen durch ein eindeutiges ärztliches Zeugnis zu 

belegen. Das von der Beschwerdeführerin eingereichte Schreiben von 

Dr. phil. C._____ vom 1. September 2014 vermag diesen Anforderungen 

allerdings nicht zu genügen. Wie der Beschwerdegegner zutreffend 

erkannt hat, müsste es von einer Ärztin oder Arzt verfasst 

beziehungsweise ausgestellt worden sein. Bei Dr. phil. C._____ handelt 

es sich – ohne an deren fachlicher Kompetenz zu zweifeln – nicht um 

eine Ärztin im Sinne der vorstehend erwähnten Rechtsprechung (vgl. 

oben E.5). Im Weiteren wird im genannten Schreiben zwar unter anderem 

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bestätigt, dass die Beschwerdeführerin vom Juli 2013 bis im August 2014 

in psychotherapeutischer Behandlung war und an ihrem vormaligen 

Arbeitsplatz ein Zusammenbruch und Burnout aufgrund von Mobbing 

erlitten hatte. Sodann wird ausgeführt, dass sich die Beschwerdeführerin 

nach dem Burnout an ihrem vormaligen Arbeitsplatz wieder erholt habe 

und anschliessend auch eine neue Arbeitsstelle habe antreten können. 

Nach Antritt ihrer neuen (letzten) Arbeitsstelle habe sich aber schon bald 

gezeigt, dass das dortige Arbeitsklima ähnlich schlecht wie bei ihrer 

vormaligen Arbeitgeberin gewesen sei. In der Folge sei es der 

Beschwerdeführerin gesundheitlich auch wieder deutlich schlechter 

gegangen. Dr. phil. C._____ hält sodann fest, dass ihr die Arbeitsfähigkeit 

der Beschwerdeführerin unter dem neuen Betriebsklima gefährdet schien, 

weshalb sie ihr zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses geraten habe. 

Was im Schreiben von Dr. phil. C._____ hingegen fehlt, sind 

weitergehende, konkrete Angaben zur Gesundheit der 

Beschwerdeführerin und die klare Feststellung, dass die sofortige 

Auflösung des Arbeitsverhältnisses aus medizinischer Sicht notwendig 

gewesen wäre. Zudem wird auch nicht bescheinigt, dass sie im Zeitraum 

der Auflösung des Arbeitsverhältnisses aufgrund einer Beeinträchtigung 

der körperlichen oder psychischen Gesundheit, etwa verursacht durch die 

angespannte Situation am Arbeitsplatz beziehungsweise allenfalls durch 

Mobbing, arbeitsunfähig gewesen wäre. Selbst wenn somit vorliegend 

von einem ärztlichen Zeugnis auszugehen wäre, könnte damit die 

Unzumutbarkeit des Verbleibens an der Arbeitsstelle aus 

gesundheitlichen Gründen nicht rechtsgenüglich belegt werden, da sich 

das Schreiben von Dr. phil. C._____ in Bezug auf die gesundheitliche 

Situation der Beschwerdeführerin nicht als eindeutig erweist. Weitere 

allenfalls geeignete Beweismittel, welche auf eine Unzumutbarkeit aus 

gesundheitlichen Gründen schliessen lassen würden, liegen sodann keine 

vor.

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8. Zusammenfassend kann somit festgehalten werden, dass aus dem 

vorstehend erwähnten Schreiben zwar gesundheitliche Probleme der 

Beschwerdeführerin hervorgehen. Vorliegend fehlen jedoch 

dahingehende, eindeutige Hinweise beziehungsweise ärztliche 

Bestätigungen, dass die Auflösung ihres letzten Arbeitsverhältnisses 

aufgrund ihres damaligen Gesundheitszustands aus medizinischer Sicht 

notwendig und der Verbleib an der dortigen Arbeitsstelle unzumutbar 

gewesen wäre. Auch ist vorliegend nicht von einer Mobbing-Situation an 

ihrer letzten Arbeitsstelle auszugehen. Die von der Beschwerdeführerin 

geschilderte betriebliche Situation lässt vielmehr auf ein angespanntes 

Arbeitsklima und Meinungsverschiedenheiten mit Arbeitskolleginnen 

schliessen, welche rechtsprechungsgemäss grundsätzlich noch nicht zu 

einer Unzumutbarkeit des Verbleibens an der Arbeitsstelle führen. Damit 

konnte die Beschwerdeführerin nicht rechtsgenüglich darlegen, dass ein 

zwingender Grund für die Stellenaufgabe beziehungsweise für das 

Nichtverbleiben an der bisherigen Arbeitsstelle bis zum anschliessenden 

Auffinden einer neuen Stelle vorlag. Im vorliegenden Fall ist damit von 

einer selbstverschuldeten Arbeitslosigkeit im Sinne von Art. 44 Abs. 1 

lit. b AVIV auszugehen, zumal die Beschwerdeführerin das 

Arbeitsverhältnis von sich aus aufgelöst hatte, ohne das ihr eine 

unmittelbar anschliessende andere Arbeitsstelle zugesichert war (vgl. 

vorne Erwägung 4). Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung erweist 

sich somit als rechtmässig. Zu prüfen bleibt, ob die Dauer der Einstellung 

angemessen ist.

9. a) Gemäss Art. 30 Abs. 3 AVIG bemisst sich die Dauer der Einstellung nach 

dem Grad des Verschuldens und beträgt je nach Einstellungsgrund 1 bis 

15 Tage bei leichtem, 16 bis 30 Tage bei mittelschwerem und 31 bis 

60 Tage bei schwerem Verschulden (Art. 45 Abs. 3 AVIV). Als 

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sachgemässer Ausgangspunkt für die individuelle 

Verschuldensbeurteilung im Bereich des schweren Verschuldens ist nach 

der Rechtsprechung grundsätzlich ein Mittelwert der Skala zu wählen. 

Diese Vorgehensweise ermöglicht unter Berücksichtigung der gegebenen 

Umstände des konkreten Einzelfalls einerseits eine Verschärfung der 

verwaltungsrechtlichen Sanktion. Anderseits erlauben Milderungsgründe 

eine angemessene Reduktion (vgl. BGE 123 V 150 E.3c). Von Gesetzes 

wegen liegt nach Art. 45 Abs. 4 lit. a AVIV ein schweres Verschulden vor, 

wenn die versicherte Person ohne entschuldbaren Grund eine zumutbare 

Arbeitsstelle ohne Zusicherung einer neuen Arbeitsstelle aufgegeben hat. 

Unter einem entschuldbaren Grund ist ein Grund zu verstehen, der 

geeignet ist, das Verschulden als mittelschwer oder leicht erscheinen zu 

lassen. Ein solcher im konkreten Einzelfall liegender Grund kann die 

subjektive Situation der betroffenen Person (z.B. gesundheitliche 

Probleme) oder eine objektive Gegebenheit (z.B. die Befristung einer 

Stelle) beschlagen (vgl. BGE 130 V 125 E.3.4.3. und 3.5; Urteil des 

Eidgenössischen Versicherungsgerichts C 161/06 vom 6. Dezember 2006 

E.3.2).

b) Da es sich bei der Dauer der Einstellung naturgemäss um einen 

Ermessensentscheid handelt, bei welchem den Verfügungsinstanzen ein 

grosser Ermessungsspielraum zusteht, ist dem Verwaltungsgericht bei 

der Beurteilung der Einstellungsdauer Zurückhaltung geboten (vgl. BGE 

126 V 353 E.5d; Urteil des Bundesgerichts 8C_22/2008 vom 5. März 

2008 E.3). Es darf sein Ermessen nicht ohne triftige Gründe an die Stelle 

desjenigen der Verwaltung setzen, sondern muss sich bei der Korrektur 

auf Gegebenheiten abstützen können, welche eine abweichende 

Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (vgl. BGE 126 

V 353 E.5d, 123 V 150 E.2 mit weiteren Hinweisen).

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c) Im vorliegenden Fall hat der Beschwerdegegner die Beschwerdeführerin 

für 26 Tage, also im Bereich des mittelschweren Verschuldens, in der 

Anspruchsberechtigung eingestellt. Dabei wurde die objektive 

Gegebenheit berücksichtigt, dass die Vertragsbeendigung noch innerhalb 

der Probezeit erfolgte. Nachdem eine Kündigung in der Probezeit 

grundsätzlich als entschuldbar gilt und nicht zum vornherein als schweres 

Verschulden zu würdigen ist (vgl. CHOPARD, a.a.O., S. 120 f und 170), 

erscheint dem Gericht die verfügte Einstellungsdauer von 26 Tagen 

insgesamt als angemessen und ist nicht zu beanstanden. 

10. a) Der angefochtene Einspracheentscheid erweist sich somit in allen 

Punkten als begründet und rechtens, weshalb die Beschwerde 

abzuweisen ist.

b) Gerichtskosten werden vorliegend keine erhoben, da das Verfahren vor 

dem kantonalen Versicherungsgericht – ausser bei mutwilliger oder 

leichtsinniger Prozessführung – gemäss Art. 1 Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 61 

lit. a ATSG kostenlos ist. Dem obsiegenden Beschwerdegegner steht kein 

Anspruch auf eine aussergerichtliche Entschädigung zu (Art. 61 lit. g 

ATSG e contrario).

Demnach erkennt die Einzelrichterin

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. [Rechtsmittelbelehrung]

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4. [Mitteilungen]