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**Case Identifier:** b8ba6335-62e4-5e0e-8481-b2af61eea081
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-01-17
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 17.01.2022 B 2021/98
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Publikationen/SG_VGN_001_B-2021-98_2022-01-17.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2021/98

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 15.02.2022

Entscheiddatum: 17.01.2022

Entscheid Verwaltungsgericht, 17.01.2022
Modulbewertung Masterarbeit. Art. 29 Abs. 2 BV (SR 101) sowie Art. 6 
Ziff. 1 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten 
[SR 0.101, EMRK]. Das Verwaltungsgericht führte unter anderem aus, aus 
dem angefochtenen Entscheid ergebe sich mit genügender Klarheit, 
weshalb die Vorinstanz in der streitigen Bewertung/Benotung der 
Masterarbeit keine Rechtsverletzung erkannt habe. Eine 
Rechtsmittelbehörde - die Vorinstanz eingeschlossen - könne die 
Prüfungsdichte einschränken, ohne gegen den Anspruch auf rechtliches 
Gehör zu verstossen oder eine formelle Rechtsverweigerung zu begehen, da 
es sich bei Prüfungsnoten um stark ermessensgeprägte Bewertungen 
handle und die Rechtsmittelbehörden regelmässig nicht über besonderes 
Fachwissen verfügten, um die fachlichen Leistungen der zu prüfenden 
Person zu bewerten und diese auch im Vergleich zu dem zu erwartenden 
Leistungsniveau nach einem einheitlichen Massstab zu beurteilen. Das in 
diesem Verfahren von der Beschwerdegegnerin nachgereichte 
Expertengutachten vom 30. August 2020 zeige nachvollziehbar die 
Überlegungen auf, aufgrund derer die einzelnen Teilnoten des 
Bewertungsrasters festgelegt worden seien. Aufgrund der Akten könne als 
zureichend dargetan zu gelten, aus welchen Gründen die streitige 
Masterarbeit nicht mit einer genügenden Note bewertet worden sei. Die 
Bewertung sei von daher begründet, weise keine offensichtlichen Mängel 
auf und beruhe auch nicht auf sachfremden Kriterien. Von Seiten der 
Beschwerdegegnerin sei sodann anerkannt, dass der Beschwerdeführer die 
Arbeit wiederholen könne. In materieller Hinsicht sei die Beschwerde daher 
unter Bestätigung des angefochtenen Entscheids abzuweisen, soweit darauf 
einzutreten sei. Es sei davon auszugehen, dass das Nichtgelingen der 
Masterarbeit zu einem erheblichen Teil - jedoch nicht ausschliesslich - dem 
Verantwortungsbereich des Beschwerdeführers zuzuordnen sei. So 
anerkenne auch die Vorinstanz, dass Fehler auf beiden Seiten (Dozenten, 
Beschwerdeführer) passiert seien. Der Standpunkt des Beschwerdeführers, 

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dass die in einem relativ späten Zeitpunkt vom Betreuer verlangte Format-
Umstellung ihn vom Zeitplan her aus der Bahn geworfen habe, sei im 
vorliegenden Verfahren von der Beschwerdegegnerin und der Vorinstanz 
zwar bestritten, jedoch nicht begründet widerlegt worden. Im Weiteren habe 
die Vorinstanz Bemerkungen des Examinators während der mündlichen 
Prüfung betreffend eine ungenügende Gesamtbewertung zu Recht als weder 
nötig noch zweckdienlich erachtet. Ferner sei das Expertengutachten vom 
30. August 2020 erst im Beschwerdeverfahren nachgereicht worden, obwohl 
die fehlende Nachvollziehbarkeit der Notengebung schon im 
Rekursverfahren beanstandet worden sei. Dies rüge der Beschwerdeführer 
im vorliegenden Verfahren zu Recht. Der Umstand, dass erst im 
vorliegenden Verfahren weitere Akten vorgelegt worden seien, welche 
bereits im vorinstanzlichen Verfahren hätten eingereicht werden können, 
sowie die weiteren Gegebenheiten würden die Rechtsmittelerhebung 
(Rekurs und Beschwerde) durch den Beschwerdeführer erklärbar machen, 
auch wenn sie sich nicht auf das materielle Ergebnis auswirken würden. 
Dieser Umstand rechtfertige es, der Beschwerdegegnerin die amtlichen 
Kosten dieses Verfahrens nach dem Verursacherprinzip aufzuerlegen 
(Verwaltungsgericht, B 2021/98).

Entscheid vom 17. Januar 2022

Besetzung

Abteilungspräsident Zürn; Verwaltungsrichterin Bietenharder, Verwaltungsrichter 

Engeler; Gerichtsschreiber Schmid

Verfahrensbeteiligte

S.__,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Thomas Castelberg, Vincenz & Partner, 

Masanserstrasse 40, 7000 Chur,

gegen

Rekurskommission Ost - Ostschweizer Fachhochschule, 9402 Mörschwil,

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Vorinstanz,

Ost - Ostschweizer Fachhochschule, Oberseestrasse 10, 8640 Rapperswil,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Modulbewertung Masterarbeit

 

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A.  

B.  

Mit Semesterzeugnis (Verfügung) vom 31. August 2020 gab die Interstaatliche 

Hochschule für Technik, Buchs, S.__ bekannt, dass seine Masterarbeit mit dem 

Prädikat "nicht bestanden" (0 ECTS-Punkte) bewertet worden sei (act. G 9/2/1). 

Hiergegen erhob S.__ bei der Ost-Ostschweizer Fachhochschule mit Schreiben vom 

2. Oktober 2020 Rekurs (act. G 9/1). Zu den Vorbringen im Rekurs äusserten sich Dr. 

A.__ und Prof. B.__, welche die Erstellung der Arbeit betreut und sie bewertet hatten, in 

den Stellungnahmen vom 28. Oktober bzw. 2. November 2020 (act. G 9/6 f.).

A.a. 

Im Rahmen der Gewährung des rechtlichen Gehörs zu den vorerwähnten 

Stellungnahmen legte S.__ mit Schreiben vom 18. Dezember 2020 seinen Standpunkt 

dar (act. G 9/10). Die für die Rekursbearbeitung ab Januar 2021 zuständige 

Rekurskommission Ost, Ost-Ostschweizer Fachhochschule, räumte dem Rektor der 

Fachhochschule Gelegenheit ein, sich zum Schreiben vom 18. Dezember 2020 

vernehmen zu lassen. Diese erfolgte am 8. März 2021 (act. G 9/18). In der Folge wies 

die Rekurskommission Ost den Rekurs von S.__ mit Entscheid vom 8. April 2021 ab 

und verzichtete auf die Erhebung amtlicher Kosten (act. G 2).

A.b. 

Gegen diesen Entscheid erhoben Rechtsanwalt Dr. Th. Castelberg und Rechtsanwalt 

B.a. 

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Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1.

Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59  Abs. 1 des 

Dr. M. Kuster, Chur, für S.__ mit Eingabe vom 28. April 2021 (act. G 1) Beschwerde 

beim Verwaltungsgericht mit den Rechtsbegehren, der Entscheid sei aufzuheben und 

es sei die Masterarbeit des Beschwerdeführers mit der Note 4 oder höher zu bewerten 

(Ziffer 1). Eventualiter sei dem Beschwerdeführer zufolge Nichteinhaltung der 

Verfahrensvorschriften Gelegenheit zu geben, seine Masterarbeit zu ergänzen bzw. zu 

verbessern (Ziffer 2). Subeventualiter sei dem Beschwerdeführer Gelegenheit 

einzuräumen, die Masterarbeit zu wiederholen (Ziffer 3). Unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge (zuzüglich Mehrwertsteuer) zu Lasten der Ost-Ostschweizer 

Fachhochschule (Beschwerdegegnerin; Ziffer 4).

In der Vernehmlassung vom 14. Juni 2021 beantragte die Vorinstanz Abweisung der 

Beschwerde, unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers. Zur Begründung 

verwies sie auf den angefochtenen Entscheid und die von ihr eingereichten Akten. Sie 

sei im Übrigen weiterhin der Ansicht, dass es sich bei der Umstellung auf "XML" nicht 

um eine konzeptionelle Umstellung gehandelt habe und erachtete das entsprechende 

Vorbringen als Schutzbehauptung (act. G 11). Die Beschwerdegegnerin beantragte in 

ihrer Vernehmlassung vom 29. Juni 2021 Abweisung der Beschwerde, unter 

Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers. Zur Begründung verwies sie auf die 

Erwägungen im angefochtenen Entscheid sowie die von ihr ins Recht gelegten 

Unterlagen (act. G 16) und äusserte sich ergänzend zu den Vorbringen in der 

Beschwerde (act. G 15).

B.b. 

Mit Stellungnahme vom 9. August 2021 bestätigte Rechtsanwalt Castelberg den in der 

Beschwerde dargelegten Standpunkt. Den Antrag gemäss Ziffer 3 präzisierte er 

dahingehend, dass dem Beschwerdeführer Gelegenheit einzuräumen sei, die 

Masterarbeit zu wiederholen, ohne dass ihm ein erfolgloser Versuch im Zeugnis 

ausgewiesen werde (act. G 18). Die Beschwerdegegnerin teilte am 25. August 2021 

den Verzicht auf eine weitere Stellungnahme mit (act. G 20).

B.c. 

Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten in den Eingaben des vorliegenden 

Verfahrens wird, soweit für den Entscheid erforderlich, in den nachstehenden 

Erwägungen eingegangen.

B.d. 

bis

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Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1; VRP). Der Beschwerdeführer 

ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 

VRP). Die Beschwerde wurde mit Eingabe vom 28. April 2021 (act. G 1) rechtzeitig 

erhoben und erfüllt in formeller und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen 

Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 VRP). Auf 

die entsprechende Beschwerde ist somit einzutreten.

2.   

Mit dem Rekurs vor der Vorinstanz können alle Mängel der angefochtenen Verfügung 

oder des angefochtenen Entscheids geltend gemacht werden, besonders die 

Unzuständigkeit der erlassenden Behörde, der Verstoss gegen wesentliche Form- oder 

Verfahrensvorschriften oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts sowie die 

Rechtswidrigkeit und die Unangemessenheit des Inhaltes der Verfügung oder des 

Entscheids (Art. 46 Abs. 1 VRP). Die Natur der Streitsache kann allerdings einer 

unbeschränkten Ermessensüberprüfung entgegenstehen. Namentlich bei der 

materiellen Bewertung von Prüfungsleistungen (Benotung) darf sich die entscheidende 

Behörde Zurückhaltung bei der Ausübung ihrer (Rechts-)Kontrolle auferlegen, ohne den 

Gehörsanspruch der Parteien (Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der 

Schweizerischen Eidgenossenschaft, SR 101, BV) zu verletzen. Praxisgemäss ist es 

zulässig, wenn die Rechtsmittelinstanz erst dann einschreitet, wenn die Bewertung 

nicht nachvollziehbar ist, offensichtliche Mängel aufweist oder auf sachfremden 

Kriterien beruht (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.4.1 und E. 6.2; BGer 2C_304/2020 vom 

24. April 2020 E. 2.3, 2D_10/219 vom 6. August 2019 E. 5.1, 2D_41/2016 vom 

20. Januar 2017 E. 2.1; 2 und 2D_32/2013 vom 23. Juli 2013 E. 3.2.2). Indes haben die 

Rechtsmittelinstanzen Rügen, die organisatorische bzw. verfahrensrechtliche 

Gesichtspunkte oder die Auslegung und Anwendung von Rechtssätzen/Reglementen 

betreffen, im Rahmen ihrer Kognition uneingeschränkt zu überprüfen (VerwGE B 

2014/169 vom 28. Mai 2015 E. 4.2 und B 2014/151 vom 4. Dezember 2014 E. 2.2).

Im Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht können gemäss Art. 61 Abs. 1 und 

Abs. 2 VRP Rechtsverletzungen sowie die unrichtige Feststellung des Sachverhalts 

gerügt werden. Im Rahmen von Ermessensentscheiden stellen der Missbrauch sowie 

die Überschreitung oder Unterschreitung des Ermessensspielraums 

Rechtsverletzungen dar. Demgegenüber stellt die bloss unzweckmässige Ausübung 

des Ermessens keine Rechtsverletzung dar und kann entsprechend vom 

Verwaltungsgericht nicht korrigiert werden. Eine Ermessensüberschreitung liegt vor, 

2.1. 

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wenn die Behörde Ermessen ausübt, wo für dieses nach Gesetz kein Raum besteht. 

Eine Ermessensunterschreitung besteht, wenn sich eine Behörde gebunden fühlt, 

obwohl ihr Ermessen zusteht bzw. sie auf die Ausübung des ihr zustehenden 

Ermessens ganz oder teilweise verzichtet. Ermessensmissbrauch wird angenommen, 

wenn die Ermessensausübung von sachfremden Kriterien geleitet wurde. Die 

Ermessensbetätigung hat sich an den allgemeinen Rechtsgrundsätzen, den 

verwaltungsrechtlichen Grundprinzipien und den (weiteren) verfassungsrechtlichen 

Schranken, insbesondere den Grundsätzen der Rechtsgleichheit, der 

Verhältnismässigkeit oder des Willkürverbots, zu orientieren (vgl. zum Ganzen Cavelti/

Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, 2. Aufl., St. Gallen 2003, 

Rz. 739ff., Looser/Looser-Herzog, in: Rizvi/Schindler/Cavelti [Hrsg.], Gesetz über die 

Verwaltungsrechtspflege, Praxiskommentar, Zürich/St. Gallen 2020, N 3 ff. zu Art. 61 

VRP). Willkürlich ist ein Entscheid, der offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen 

Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen 

Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken 

zuwiderläuft (BGE 131 I 467 E. 3.1 m.H.).

In der Stellungnahme vom 2. November 2020 hielt Prof. B.__ unter anderem fest, der 

Beschwerdeführer habe das Thema seiner Masterarbeit und auch den Experten Dr. 

A.__ selber ausgesucht. Die Aufgabenstellung sei von Anfang an klar definiert gewesen. 

Die Meetings seien alles andere als reibungslos verlaufen. Er habe ein 

unentschuldbares Verhalten (in der Stellungnahme dargelegt) und mangelnde 

Kooperationsbereitschaft gezeigt. Dies habe dazu geführt, dass die Betreuung für ihn 

und Dr. A.__ insgesamt sehr schwierig gewesen sei Das Argument, wonach die 

Verwendung von "XML" statt "HTML" den Beschwerdeführer um Wochen 

zurückgeworfen habe, sei haltlos. Offensichtlich habe der Beschwerdeführer den 

Vorteil von "XML" nie verstanden. Weil er (Prof. B.__) Zweifel gehabt habe, dass die 

Arbeit rechtzeitig fertig werde, habe er einen "Sechs-Punkte-Plan" (vom 11. August 

2020; "zu erledigen bis 21. August 2020"; act. G 9/2/16) erarbeitet. Damit habe er dem 

Beschwerdeführer klar machen wollen, dass die wesentlichen Schritte noch nicht 

angepackt worden seien. Er habe deshalb eine Verlängerung der Arbeit erwirkt und 

dem Beschwerdeführer sei mitgeteilt worden, er möge doch die Fertigstellung der 

Arbeit die restlichen Punkte angehen. Der Beschwerdeführer habe erst kurz vor 

Schluss realisiert, dass es sich bei der Arbeit um einen (wie er sage) "Scherbenhaufen" 

handle. Er habe trotz Aufforderung, in der verbleibenden Zeit die restlichen Schritte zu 

diskutieren, eine unvollständige Arbeit mit "To do's" abgegeben, weshalb keine 

genügende Note habe erteilt werden können. Die Arbeit sei vom Thema her für eine 

2.2. 

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Masterarbeit passend gewesen. Der Beschwerdeführer habe sich jedoch bis zum 

Schluss nicht helfen lassen wollen (act. G 9/6). Dr. A.__ führte in der Stellungnahme 

vom 28. Oktober 2020 unter anderem aus, sein Eindruck sei gewesen, dass der 

Beschwerdeführer die fachliche Argumentation von Prof. B.__ (Verwendung von XML 

statt HTML, um Schwierigkeiten bei der maschinellen Bearbeitung zu vermeiden) gut 

habe nachvollziehen können. Er habe nicht erkennen lassen, dass dieser Wechsel ihn 

aus der Bahn werfen würde, schon gar nicht derart stark, wie er es jetzt im Rekurs 

darstelle. Derartige Änderungen seien in einem nicht-trivialen Projekt gang und gäbe. 

Um in der Arbeit weiter voranzukommen, habe ein Dokument, egal ob HTML oder XML, 

in eine Datenstruktur transformiert werden müssen, die maschinell bearbeitet werden 

könne. Da dem Beschwerdeführer das diesbezügliche Vorgehen unklar gewesen sei, 

hätten er (Dr. A.__) und Prof. B.__ die Bearbeitung von Musterbeispielen zu dieser 

Thematik vorgeschlagen. Der Beschwerdeführer habe die Idee gerne aufgenommen 

und die Beispiele erfolgreich bearbeitet. Im Rekurs werde nun gute Hilfestellung im 

Nachhinein umgedeutet. Irgendwie sei der Beschwerdeführer mit seiner Arbeit nicht 

vom Fleck gekommen. Die beiden zentralen Fragen der Aufgabenstellung habe er 

immer mehr aus den Augen verloren. Prof. B.__ und er (Dr. A.__) hätten immer wieder 

auf diesen Punkt gedrängt, was dann im "Sechs-Punkte-Plan" kulminiert habe. Der 

Beschwerdeführer habe es vorgezogen, völlig irrelevante Programmierarbeiten "noch 

sauber zu Ende zu führen" und den Bericht vom 26. Juni 2020 "in bestehender Form" 

am 20. August 2020 mit jeder Menge "To do's" und einem nicht vorhandenen 

Literaturverzeichnis einzureichen. Die Arbeit sei nicht daran gescheitert, dass der 

Beschwerdeführer die Programmiersprache Haskell verwendet habe. Mit einer anderen 

Programmiersprache wie z.B. Java wäre die Arbeit sicher nicht besser 

herausgekommen. Zur mündlichen Prüfung sei der Beschwerdeführer physisch nach 

Buchs eingeladen gewesen; er sei jedoch nur online anwesend gewesen, und ohne 

dass man sein Gesicht habe sehen können. Die Anerkennung der vorhandenen Arbeit 

sei indiskutabel. Er empfehle, dem Beschwerdeführer zu gestatten, eine neue 

Masterarbeit anzufertigen (act. G 9/7/1).

Die Vorinstanz legte im angefochtenen Entscheid dar, gemäss dem Bewertungsraster 

der Masterarbeit (act. G 9/8), welcher dem Beschwerdeführer gemäss Art. 15 Abs. 2 

des Anhangs II zur Studien- und Prüfungsordnung der Interstaatlichen Hochschule für 

Technik Buchs (NTB) für das Studium Master of Science in Engineering (MSE) zu 

Beginn der Masterarbeit bekanntgegeben worden sei, werde die Modulnote anhand 

von drei Teilnoten berechnet. Für alle drei Teilnoten ("technischer und 

wissenschaftlicher Gehalt", "Bericht" und "Master-Vortrag") würden einzelne 

2.3. 

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Bewertungskriterien aufgeführt, woraus jeweils eine Note ermittelt werde. Der 

Beschwerdeführer lege nicht substantiiert dar, welche Bewertungskriterien er erfüllt 

habe und welche nicht. Mit seiner Behauptung, wonach er aufgrund der erreichten 

Punkte des "Sechs-Punkte-Plans" eine genügende Note erhalte müsse, verkenne er, 

dass für die Festsetzung der Schlussnote zahlreiche weitere Bewertungskriterien 

ausschlaggebend seien, z.B. ein Literaturverzeichnis, welches nicht erstellt worden sei. 

Bei einer Masterarbeit handle es sich um einen besonderen Leistungsnachweis. 

Ausschlaggebend für das Gelingen einer solchen Arbeit seien, nebst dem hohen 

Arbeitseinsatz, z.B. auch konzeptionelle und kommunikative Fähigkeiten. Der Einsatz 

für die Masterarbeit stelle im Rahmen der Teilnote "technischer und wissenschaftlicher 

Gehalt" lediglich ein vernachlässigbares Subbewertungskriterium dar. Der hohe 

Arbeitseinsatz des Beschwerdeführers habe auf die Schlussnote lediglich einen 

geringen Einfluss. Es sei davon auszugehen, dass die Note - auch wenn sich die 

beiden Fachexperten in einzelnen Fragen allenfalls teilweise uneinig gewesen seien - 

nicht willkürlich zustande gekommen sei. Nachvollziehbar sei, dass die späte 

Umstellung auf "XML" für den Beschwerdeführer umständlich bzw. ärgerlich gewesen 

sei. Mit Dr. A.__ sei allerdings festzuhalten, dass solche Wechsel bei einer Masterarbeit 

auftreten könnten, weshalb sie entsprechend einzuplanen seien. Das Erstellen einer 

Masterarbeit sei seitens der Studierenden immer auch eine "Holschuld". Es hätte vom 

Beschwerdeführer verlangt werden können, die Betreuer mit (unzumutbaren") 

Konsequenzen der Umstellung umgehend zu konfrontieren, soweit solche gegeben 

gewesen seien. Dasselbe gelte für die Musterbeispiele, sofern der Beschwerdeführer 

deren Sinn nicht verstanden haben sollte. Dass Fehler auf beiden Seiten (Dozenten, 

Beschwerdeführer) passieren würden, sei menschlich. Jedoch seien Fehler, welche 

eine Korrektur der Bewertung der Masterarbeit nach sich ziehen würden, nicht 

ersichtlich und würden auch nicht substantiiert dargetan (act. G 2 S. 5 f.).

Mit Hinweis auf Art. 5, 6 und 8 Anhang II der Studien- und Prüfungsordnung MSE 

führte die Vorinstanz im Weiteren sinngemäss aus, es liege im Ermessen des 

Referenten (Prof. B.__), die Häufigkeit der Besprechungen zwischen Referent und 

Studierenden festzulegen. Es sei zwar stossend und suboptimal, wenn der Referent 

einzelnen Besprechungen fernbleibe und lediglich der Experte (Dr. A.__) anwesend sei. 

Reglementwidrig sei dies solange nicht, als es die Ausnahme bleibe, der Referent 

"zweckdienlich" vertreten sei und die Häufigkeit der Treffen mit dem Referenten im 

üblichen Rahmen liege. Gemäss Bewertungsraster der Masterarbeit mache der 

"Master-Vortrag" lediglich 15 % der Schlussnote aus. Es sei nicht per se abwegig, 

wenn sich Prof. B.__ aufgrund der ungenügenden Bewertung der übrigen Teilbereiche 

bereits während des Master-Vortrags dahingehend äussere, dass die Bewertung 

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insgesamt wohl ungenügend ausfallen werde. Allerdings sei eine solche Bemerkung 

während der mündlichen Prüfung weder nötig noch zweckdienlich (act. G 2 S. 6).

Prof. B.__ und Dr. A.__ würden in ihren Stellungnahmen festhalten, dass die Betreuung 

des Beschwerdeführers schwierig gewesen sei. Die NTB sei dem Beschwerdeführer 

durch den Wechsel des Referenten und des Experten entgegengekommen. Sodann 

seien keine Hinweise ersichtlich, wonach ein unbeteiligter Experte (ehemaliger Betreuer 

des Beschwerdeführers) in unzulässiger Weise bei der Notenfestsetzung mitgewirkt 

habe. Vielmehr sei davon auszugehen, dass die Note anhand des Bewertungsrasters 

korrekt ermittelt worden sei. Im Anhang II der Studien- und Prüfungsordnung MSE sei 

sodann kein Betreuungsvertrag vorgesehen. Es sei auch nicht ersichtlich, welchen 

Nutzen die Einsichtnahme in einen solche (allfälligen) Vertrag hätte, zumal dieser für die 

Bewertung der Masterarbeit an sich irrelevant sei. Insgesamt sei weder die 

Durchführung noch die Bewertung der Masterarbeit gesetzes- oder reglementswidrig 

oder offensichtlich unhaltbar/willkürlich, weshalb kein Anlass bestehe, die Note zu 

korrigieren. Zwar seien die Ausführungen der Beschwerdegegnerin zur Replik des 

Beschwerdeführers im Rekursverfahren knapp ausgefallen; allerdings seien diese 

zusammen mit der ersten Stellungnahme (der Beschwerdegegnerin) zu würdigen und 

damit grundsätzlich nachvollziehbar (act. G 2 S. 7 f.)

Der Beschwerdeführer hält hierzu unter anderem fest, zunächst sei vorgesehen 

gewesen, die Masterarbeit mit Prof. C.__ und Prof. B.__ als Betreuer und Experten zu 

erarbeiten. Prof. C.__ habe dann vorgesehen, den Prof. D.__ anstelle von Prof. B.__ in 

die Masterarbeit mit einzubeziehen. In der Folge sei es zu persönlichen Differenzen 

(zwischen ihm und Prof. C.__) gekommen, weshalb schlussendlich Prof. B.__ und Dr. 

A.__ die Betreuung der Masterarbeit mit anderem Themenschwerpunkt übernommen 

hätten. Nichtsdestotrotz habe Prof. B.__ den Prof. C.__ mit E-Mails betreffend die 

Masterarbeit bedient und ihn sogar bei der mündlichen Präsentation der Arbeit 

beiziehen wollen. Das Thema der Masterarbeit habe der Beschwerdeführer - in 

Absprache mit dem Experten und dem Betreuer - selbst bestimmt. Es habe sich um ein 

anspruchsvolles Themenfeld gehandelt. Die ersten Fachbesprechungen habe der 

Beschwerdeführer mit Dr. A.__ und nicht mit Prof. B.__ geführt. Prof. B.__ habe aber 

rund 8 Wochen vor dem Abgabetermin Änderungen eingebracht, indem die KMIP-

HTML-Ausgangsdatei, die bis anhin als Arbeitsgrundlage gedient habe, durch eine viel 

komplexere XML-Datei hätte ersetzt werden sollen. Die Änderung habe dazu geführt, 

dass der Beschwerdeführer mit seinem Zeitplan derart aus der Bahn geworfen worden 

sei, dass er die Fertigstellung der Arbeit innert Frist nicht mehr geschafft habe. Der 

2.4. 

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geforderte Formatwechsel sei keineswegs trivial und leicht durchzuführen gewesen. Er 

habe dazu geführt, dass ein beträchtlicher Teil der bereits erarbeiteten 

Errungenschaften vernichtet und unter anderen Vorzeichen noch hätte erstellt werden 

sollen (vgl. Bericht vom 27. April 2021; act. G 4.1). Es müsse davon ausgegangen 

werden, dass im Dreiecksverhältnis zwischen Experten, Betreuer und 

Beschwerdeführer Missverständnisse in Bezug auf die Arbeit entstanden seien, die erst 

viel zu spät geklärt worden seien. Zu diesem Zeitpunkt habe der Beschwerdeführer 

keine Chance mehr gehabt, die Masterarbeit mit den vom Betreuer gewünschten 

Änderungen fertigzustellen. Daran habe auch der Sechspunkteplan des Betreuers 

nichts geändert. Dieser sei dem Beschwerdeführer am 11. August 2020, 10 Tage vor 

dem Abgabetermin, zugestellt worden. Es dränge sich der Eindruck auf, dass der 

Betreuer (Prof. B.__) sich erst viel zu spät in die fachliche Diskussion eingebracht habe. 

Der Beschwerdeführer habe sich darauf verlassen dürfen, dass seine Stossrichtung, 

wie er sie stets mit dem Experten besprochen habe, zum Ziel führe (Chronologie zur 

Masterarbeit vom 26. April 2021; act. G 4.2). Eine Überprüfung des Zustandekommens 

der Note nach verfahrensrechtlichen Gesichtspunkten sei bisher unmöglich geblieben. 

Die nicht reibungslose Kommunikation via "Teams" könne nicht dem 

Beschwerdeführer angelastet werden. Ein Bewertungsraster betreffend Masterarbeit 

habe der Beschwerdeführer nie erhalten. Auch liege weder ein Protokoll über die 

mündliche Prüfung noch ein Gutachten des Betreuers oder des Experten in Bezug auf 

die Bewertung des Berichts vor. Weder die Gewichtung der einzelnen Teilelemente 

noch die für die Gesamtbewertung massgebenden Punkte könnten nachvollzogen 

werden. Dass der offensichtlich vorbefasste Prof. C.__ sich mit Prof. B.__ in Bezug auf 

die Masterarbeit ausgetauscht habe, erwecke den Anschein, dass Prof. B.__ teilweise 

von Prof. C.__ beeinflusst worden sei. Dafür spreche auch, dass er anlässlich der 

mündlichen Prüfung die Note verkündet habe, noch bevor die Prüfung abgeschlossen 

gewesen sei. Dem Beschwerdeführer vorzuwerfen, er habe sich nicht substantiiert zum 

Zustandekommen der Note geäussert, deren Zustandekommen er nicht habe 

überprüfen können, ergebe keinen Sinn. Es sei dem Beschwerdeführer, sofern die 

Arbeit nicht ohnehin mit einer genügenden Note zu bewerten sei, Gelegenheit 

einzuräumen, die Masterthesis zu verbessern oder diese zu wiederholen (act. G 1).

Dem Beschwerdeführer seien das Bewertungsschema für die Masterarbeit sowie die 

weiteren rechtlichen Grundlagen unbekannt gewesen. Mit ihm sei weder ein Gespräch 

in Bezug auf seine ungenügende Note geführt noch sei ihm Einsicht in die 

Beurteilungsraster, Expertengutachten, Rechtsgrundlagen oder Protokolle gewährt 

worden. Er sei nie zu einer Prüfungseinsicht eingeladen worden. Dass die Vorinstanz 

nicht von Amtes wegen sämtliche Protokolle, Notizen, Bewertungsschemen und 

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3.  

Gutachten von der Beschwerdegegnerin eingeholt habe, disqualifizierte ihren 

Rekursentscheid. Es sei nicht möglich, eine wilkürfreie Beurteilung der Masterarbeit 

festzustellen, ohne überhaupt zu überprüfen, wie diese Beurteilung zustande 

gekommen sei. Nachdem nun die einschlägigen Dokumente ins Recht gelegt worden 

seien, habe sich die Relevanz bezüglich Zugang des Beschwerdeführers zum Intranet 

etwas vermindert. Die Vorinstanz zeige (in der Stellungnahme vom 14. Juni 2021) nicht 

auf, wer der von ihr behauptete Experte in ihrem Gremium sein solle und inwiefern 

dieser fachlich geeignet sein solle, die Frage der Wesentlichkeit der Umstellung HTML/

XML zu beantworten. Eine Notwendigkeit, auf XML zu wechseln, habe aus der Sicht 

des Beschwerdeführers nicht bestanden. Bestritten werde, dass der Beschwerdeführer 

Zugang zu sämtlichen notwendigen Dokumenten gehabt haben solle. Die unter keinen 

Gesichtspunkten überprüfbare Notengebung sei willkürlich, zumal sie das Resultat 

einer äusserst fragwürdigen Vorgeschichte sei. Es liege kein einziges Dokument im 

Recht, dass in nachvollziehbarer Art und Weise darlege, aufgrund welcher Faktoren die 

einzelnen Teilnoten eingesetzt worden seien. Zähle man, ausgehend von den 

Ausführungen von Dr. A.__ in seinem Expertengutachten (act. G 16/2/5), die einzelnen 

Teilnoten mit der gemäss Bewertungsblatt (act. G 9/8) vorgegebenen Gewichtung 

zusammen, ergebe sich die (genügende) Note 4 (act. G 18).

Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich mit genügender Klarheit, weshalb die 

Vorin-stanz in der streitigen Bewertung/Benotung der Masterarbeit keine 

Rechtsverletzung erkannte. Die Begründungspflicht als Teilgehalt des Anspruchs auf 

rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV sowie Art. 6 Ziff. 1 der Konvention zum Schutze 

der Menschenrechte und Grundfreiheiten [SR 0.101, EMRK]) verlangt nicht, dass sich 

die Rechtsmittelinstanz mit sämtlichen vorgebrachten Sachverhaltselementen, 

Beweismitteln und Rügen auseinandersetzt. Vielmehr kann sie sich auf die 

wesentlichen Überlegungen, welche zum Entscheid führten, beschränken. Die 

Begründung soll dem Betroffenen ermöglichen, die Tragweite des Entscheides zu 

erfassen und diesen in Kenntnis der Überlegungen der Rechtsmittelinstanz 

anzufechten (BGE 143 III 65 E. 5.2, 141 III 28 E. 3.2.4, BGer 2C_397/2018 vom 1. Mai 

2019 E. 3.2 und 2D_14/2018 vom 13. August 2018 E. 3.1.1). Diese Voraussetzungen 

erfüllte die Begründung des angefochtenen Entscheids. Wie bereits dargelegt 

(vorstehende E. 2.1) kann eine Rechtsmittelbehörde - die Vorinstanz eingeschlossen - 

die Prüfungsdichte einschränken, ohne gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör zu 

verstossen oder eine formelle Rechtsverweigerung zu begehen, da es sich bei 

3.1. 

https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=2c_878%2F2018&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-III-65%3Ade&number_of_ranks=0#page65
https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=2c_878%2F2018&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-III-28%3Ade&number_of_ranks=0#page28

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Prüfungsnoten um stark ermessensgeprägte Bewertungen handelt und die 

Rechtsmittelbehörden regelmässig nicht über besonderes Fachwissen verfügen, um 

die fachlichen Leistungen der zu prüfenden Person zu bewerten und diese auch im 

Vergleich zu dem zu erwartenden Leistungsniveau nach einem einheitlichen Massstab 

zu beurteilen (vgl. BGer 2D_32/2013 vom 23. Juli 2013 E. 3.2.2). Bei der inhaltlichen 

Bewertung einer wissenschaftlichen Arbeit bestehen regelmässig 

Beurteilungsspielräume, die es zwangsläufig mit sich bringen, dass dieselbe Arbeit 

verschiedenen Einschätzungen auch von Fachleuten unterliegen kann. 

Rechtsmittelinstanzen müssen sich insoweit Zurückhaltung auferlegen, als es keine 

Hinweise auf krasse Fehleinschätzungen gibt.  

 

Vorliegend geht es in erster Linie um die Bewertung/Benotung der Master-Arbeit des 

Beschwerdeführers. Die von den Parteien kontrovers diskutierte Frage, ob der 

Beschwerdeführer nach wie vor auf die Reglemente einschliesslich Anhang II zur 

Studien- und Prüfungsordnung der NTB für das Studium MSE via Intranet zugreifen 

kann (act. G 11 und G 15) oder nicht (act. G 18 S. 3 f.), braucht von daher nicht weiter 

geklärt werden. In den im Beschwerdeverfahren nachgereichten Stellungnahmen vom 

31. Mai 2021 bestätigten der Betreuer/Referent sowie der Experte der Master-Arbeit 

ihre bereits zuvor geäusserten Standpunkte. Prof. B.__ hielt unter anderem fest, eine 

Bewertung der Arbeit mit einer genügenden Note würde die Arbeiten anderer 

Studierender herabstufen und wäre somit ungerecht. Die Arbeit könne auch nicht in 

vernünftiger Zeit verbessert werden. Dazu sei deren technischer Gehalt zu gering (act. 

G 16/1). Dr. A.__ verwies in der Stellungnahme vom 31. Mai 2021 auf sein Gutachten 

vom 30. August 2020 (der Stellungnahme beigelegt) und führte unter anderem aus, es 

gehe konkret nicht um eine knapp bestandene Arbeit, sondern um eine in jeder 

Hinsicht ungenügende Arbeit. Entsprechend sei die Arbeit in allen drei Teilaspekten 

(act. G 9/8) als ungenügend bewertet worden. Verfahrensfehler oder Willkür in der 

Beurteilung/Bewertung könne er auch nach dem Studium der neuerlichen 

Ausführungen des Beschwerdeführers nicht erkennen (act. G 16/2).

Das in diesem Verfahren von der Beschwerdegegnerin nachgereichte 

Expertengutachten vom 30. August 2020 (act. G 16/2/5) zeigt nachvollziehbar die 

Überlegungen auf, aufgrund derer die einzelnen Teilnoten des Bewertungsrasters (act. 

G 9/8) festgelegt wurden. Zusammenfassend hält der Gutachter fest, dass die an sich 

gute Idee, möglichst automatisch Codes aus einem Standard zu erzeugen, nicht zu 

einer guten Arbeit geführt hätten. Die beiden zentralen Fragen der Arbeit seien nicht 

beantwortet worden; insbesondere sei kein Code erzeugt worden. Der vom 

3.2. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 13/16

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Beschwerdeführer verfasste Bericht sei inakzeptabel. Warum sich die Arbeit nach 

einem durchaus erfreulichen Beginn so negativ entwickelt habe, erschliesse sich ihm 

(dem Gutachter) nicht (act. G 16/2/5). - Aufgrund der erwähnten Akten (act. 

Bewertungsraster, G 8/9; Berichte von Dr. A.__ und Prof. B.__, act. G 16/1, G 16/2) hat 

als zureichend dargetan zu gelten, aus welchen Gründen die streitige Masterarbeit 

nicht mit einer genügenden Note bewertet wurde. Die eingereichten Belege - 

insbesondere auch nachgereichte das Expertengutachten vom 30. August 2020 (act. G 

16/2/5) - machen die einzelnen Teilnoten des Bewertungsrasters (act. G 9/8) 

nachvollziehbar. Die Bewertung ist von daher begründet, weist keine offensichtlichen 

Mängel auf und beruht auch nicht auf sachfremden Kriterien. Von Seiten der 

Beschwerdegegnerin (act. G 15 S. 2) ist sodann anerkannt, dass der Beschwerdeführer 

die Arbeit wiederholen kann. Auf das Begehren, im Fall der Wiederholung der 

Masterarbeit auf einen Ausweis des erfolglosen Versuchs im Zeugnis (vgl. 

Rechtsbegehren Ziffer 3 in act. G 18) zu verzichten, ist nicht einzutreten, da diese 

Frage zum einen nicht Gegenstand des vorinstanzlichen Entscheids gebildet hatte und 

zum anderen auch kein aktuelles Rechtsschutzinteresse des Beschwerdeführers an 

einer diesbezüglichen Feststellung ersichtlich ist. In materieller Hinsicht ist die 

Beschwerde daher unter Bestätigung des angefochtenen Entscheids abzuweisen, 

soweit darauf einzutreten ist.

 3.3. 

Auch wenn dies an der Bewertung der Masterarbeit als solcher nichts zu ändern 

vermag, bleibt die - vorab für die Kostenverlegung massgebende - Frage zu 

beantworten, welche Ursachen dem Scheitern des Beschwerdeführers bei der 

Erstellung seiner Master-Arbeit zugrunde liegen. Der Umstand allein, dass der 

Beschwerdeführer seine Arbeit als "Scherbenhaufen" bezeichnete (vgl. act. G 16/1/2), 

stellt dabei noch keine Antwort auf diese Frage dar. Der Beschwerdeführer rügt wie 

erwähnt, dass ihm vom Experten (Dr. A.__) vorerst zugestanden worden sei, die HTML-

Form zu verwenden und danach zu einem späten Zeitpunkt vom Betreuer (Prof. B.__) 

die Umstellung auf XML verordnet worden sei. Der Grund für den "Scherbenhaufen" 

liegt nach Auffassung des Beschwerdeführers darin, dass seine bis Juni 2020 

erfolgreiche Vorarbeit durch die Vorgabe von Prof. B.__ betreffend Umstellung von 

HTML auf XML zerstört worden sei. Den Satz im Protokoll vom 16. März 2020, dass die 

XML-Variante unter geringem Aufwand beigezogen werden könne (act. G 16/2/1 S. 7), 

habe er (der Beschwerdeführer) im Anfangsstadium der Masterarbeit festgehalten. 

Fortan habe er auf der Basis von HTML gearbeitet; das Protokoll vom 16. März 2020 

3.3.1. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 14/16

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belege, dass dies so abgesprochen und gewollt gewesen sei. Je länger er sich in der 

Folge die Basis der Arbeit mit HTML erarbeitet habe, desto klarer sei geworden, dass 

eine Umstellung auf XML auszuscheiden habe. Mit der Anordnung der Umstellung auf 

XML, für welche kein klarer Grund ersichtlich sei, habe Prof. B.__ rund acht Wochen 

vor dem Abgabetermin Vorgaben gemacht, durch welche der Grossteil der bisherigen 

Arbeit vernichtet worden sei. Hätte Prof. B.__ auf dem XML-Format bestehen wollen, 

hätte er dies zu Beginn der Arbeit tun müssen (act. G 18 S. 5-7).

Diese Darlegungen des Beschwerdeführers blieben im vorliegenden 

Beschwerdeverfahren im Wesentlichen unerwidert. Insbesondere Prof. B.__ äusserte 

sich dazu - sowie zu den weiteren Vorwürfen betreffend Miteinbezug von Prof. C.__ 

(der mit dem Beschwerdeführer Differenzen gehabt habe und ihm nicht wohlgesonnen 

gewesen sei; act. G 18 S. 13) und betreffend negative Äusserungen während der 

mündlichen Prüfung vor der Besprechung mit dem Experten - in seiner Stellungnahme 

vom 31. Mai 2021 nicht (act. G 16/1). Dr. A.__ vermerkte in diesem Zusammenhang 

lediglich, dass Prof. B.__ auf die Umstellung von HTML auf XML gedrängt habe, da der 

Beschwerdeführer mit der Transformation von HTML nicht wirklich weitergekommen 

sei, XML sich aber einfacher transformieren lasse als HTML (act. G 16/1 S. 2). Prof. 

B.__ und Dr. A.__ machten mithin keine Ausführungen, welche die Vorbringen des 

Beschwerdeführers betreffend Formatumstellung inhaltlich (und für Laien verständlich) 

zu widerlegen vermöchten. Die Vorinstanz legte zudem in ihrer Stellungnahme vom 

14. Juni 2021 (act. G 11) nicht dar, wer der "fachlich versierte Professor" in ihrem 

Gremium ist und mit welcher Begründung dieser die Frage der Wesentlichkeit der 

Umstellung HTML/XML verneinte. Die lapidare Feststellung der Vorinstanz, wonach das 

Vorbringen des Beschwerdeführers betreffend Wesentlichkeit der Formatumstellung 

eine Schutzbehauptung darstelle, blieb somit ohne Begründung und als Folge davon 

beweislos (vgl. act. G 11). Hieran vermag der Hinweis im Protokoll vom 16. März 2020, 

dass im Fall des Auftretens von Problemen aufgrund fehlender formaler Konsistenz die 

XML-Variante immer noch unter geringem Aufwand beigezogen werden könne (act. G 

16/2/1 S. 7), nichts zu ändern, zumal eine diesbezüglich veränderte Situation im 

weiteren Verlauf der Arbeit nicht ohne Weiteres ausgeschlossen werden kann. Indes 

wäre es vorab am Beschwerdeführer gewesen, im Zeitpunkt der von Prof. B.__ 

verlangten Format-Umstellung zu reagieren und die gegebenenfalls aus seiner Sicht 

bestehenden Probleme bei der Realisierung der Format-Änderung von HTML zu XML 

dem Betreuer und dem Experten deutlich zu signalisieren. Eine solche Reaktion 

erfolgte nach Lage der Akten nicht.

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 15/16

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Angesichts der geschilderten Gegebenheiten ist davon auszugehen, dass das 

Nichtgelingen der Masterarbeit zwar zu einem erheblichen Teil - jedoch nicht 

ausschliesslich - dem Verantwortungsbereich des Beschwerdeführers zuzuordnen ist. 

So anerkennt auch die Vorinstanz, dass Fehler auf beiden Seiten (Dozenten, 

Beschwerdeführer) passiert seien (act. G 2 S. 6 oben). Der ausführlich geschilderte 

Standpunkt des Beschwerdeführers, dass die in einem relativ späten Zeitpunkt vom 

Betreuer verlangte Format-Umstellung ihn vom Zeitplan her aus der Bahn geworfen 

habe, wurde im vorliegenden Verfahren wie dargelegt von der Beschwerdegegnerin 

und der Vorinstanz zwar bestritten, jedoch nicht begründet widerlegt. Im Weiteren 

erachtete die Vorinstanz Bemerkungen des Examinators während der mündlichen 

Prüfung betreffend eine ungenügende Gesamtbewertung (vgl. act. G 9/1 S. 9 Mitte und 

S. 14) zu Recht als weder nötig noch zweckdienlich (act. G 2 S. 6). Ferner wurde das 

Expertengutachten vom 30. August 2020 (act. G 16/2/5) - welches neben weiteren 

Unterlagen schlüssig aufzeigt, aufgrund welcher Gegebenheiten die einzelnen Teilnoten 

des Bewertungsrasters festgelegt wurden - erst im Beschwerdeverfahren nachgereicht 

(act. G 16/1 und 16/2), und dies obwohl die fehlende Nachvollziehbarkeit der 

Notengebung schon im Rekursverfahren (act. G 9/1) beanstandet worden war. Dies 

wiederum rügt der Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren zu Recht (act. G 18 S. 

4).

In Streitigkeiten hat grundsätzlich jener Beteiligte die Kosten zu tragen, dessen 

Begehren ganz oder teilweise abgewiesen werden (Art. 95 Abs. 1 VRP). Kosten, die ein 

Beteiligter, sein Rechtsbeistand oder sein Vertreter durch Trölerei oder anderes 

ungehöriges Verhalten oder durch Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften 

veranlasst, gehen zu seinen Lasten (Art. 95 Abs. 2 Satz 1 VRP). Verfahrensbeteiligte 

haben nach Art. 95 Abs. 2 Satz 2 VRP die Kosten zu übernehmen, die durch 

nachträgliches Vorbringen von Begehren, Tatsachen oder Beweismitteln entstehen, 

deren rechtzeitige Geltendmachung ihnen möglich und zumutbar gewesen wäre. Der 

Umstand, dass erst im vorliegenden Verfahren weitere Akten vorgelegt wurden, welche 

bereits im vorinstanzlichen Verfahren hätten eingereicht werden können, sowie die 

weiteren in E. 3.3.1 dargelegten Gegebenheiten machen die Rechtsmittelerhebung 

(Rekurs und Beschwerde) durch den Beschwerdeführer erklärbar, auch wenn sie sich 

nicht auf das materielle Ergebnis auswirken. Dieser Umstand rechtfertigt es, der 

Beschwerdegegnerin die amtlichen Kosten dieses Verfahrens nach dem 

Verursacherprinzip aufzuerlegen. Angemessen erscheint eine Entscheidgebühr von 

CHF 1'500 (Art. 7 Ziff. 222 der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12); auf die 

3.3.2. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 16/16

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht auf dem Zirkulationsweg zu Recht:

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.

Die Beschwerdegegnerin trägt die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von 

CHF 1'500; auf die Erhebung wird verzichtet. Dem Beschwerdeführer wird der von ihm 

geleistete Kostenvorschuss von CHF 1'500 zurückerstattet.

3.

Ausseramtliche Kosten werden nicht entschädigt.

 

Erhebung wird verzichtet (Art. 95 Abs. 3 VRP). Der vom Beschwerdeführer geleistete 

Kostenvorschuss von CHF 1'500 wird ihm zurückerstattet.

Ausseramtliche Kosten sind dem Beschwerdeführer weder für das 

Beschwerdeverfahren noch für das vorinstanzliche Verfahren zu entschädigen, da er 

nicht mehrheitlich obsiegt hat, sondern in der Sache unterlegen ist. 

Beschwerdegegnerin und Vorinstanz haben keinen Anspruch auf ausseramtliche 

Entschädigung (Art. 98 Abs. 1 VRP in Verbindung mit Art. 98  VRP). Entsprechend 

sind ihre diesbezüglichen Anträge ("unter Kostenfolge"; act. G 11 und G 15) soweit sie 

sich auf die Zusprechung ausseramtlicher Kosten beziehen, abzuweisen.

3.3.3. 

bis

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 17.01.2022
	Modulbewertung Masterarbeit. Art. 29 Abs. 2 BV (SR 101) sowie Art. 6 Ziff. 1 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten [SR 0.101, EMRK]. Das Verwaltungsgericht führte unter anderem aus, aus dem angefochtenen Entscheid ergebe sich mit genügender Klarheit, weshalb die Vorinstanz in der streitigen Bewertung/Benotung der Masterarbeit keine Rechtsverletzung erkannt habe. Eine Rechtsmittelbehörde - die Vorinstanz eingeschlossen - könne die Prüfungsdichte einschränken, ohne gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör zu verstossen oder eine formelle Rechtsverweigerung zu begehen, da es sich bei Prüfungsnoten um stark ermessensgeprägte Bewertungen handle und die Rechtsmittelbehörden regelmässig nicht über besonderes Fachwissen verfügten, um die fachlichen Leistungen der zu prüfenden Person zu bewerten und diese auch im Vergleich zu dem zu erwartenden Leistungsniveau nach einem einheitlichen Massstab zu beurteilen. Das in diesem Verfahren von der Beschwerdegegnerin nachgereichte Expertengutachten vom 30. August 2020 zeige nachvollziehbar die Überlegungen auf, aufgrund derer die einzelnen Teilnoten des Bewertungsrasters festgelegt worden seien. Aufgrund der Akten könne als zureichend dargetan zu gelten, aus welchen Gründen die streitige Masterarbeit nicht mit einer genügenden Note bewertet worden sei. Die Bewertung sei von daher begründet, weise keine offensichtlichen Mängel auf und beruhe auch nicht auf sachfremden Kriterien. Von Seiten der Beschwerdegegnerin sei sodann anerkannt, dass der Beschwerdeführer die Arbeit wiederholen könne. In materieller Hinsicht sei die Beschwerde daher unter Bestätigung des angefochtenen Entscheids abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Es sei davon auszugehen, dass das Nichtgelingen der Masterarbeit zu einem erheblichen Teil - jedoch nicht ausschliesslich - dem Verantwortungsbereich des Beschwerdeführers zuzuordnen sei. So anerkenne auch die Vorinstanz, dass Fehler auf beiden Seiten (Dozenten, Beschwerdeführer) passiert seien. Der Standpunkt des Beschwerdeführers,

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	dass die in einem relativ späten Zeitpunkt vom Betreuer verlangte Format-Umstellung ihn vom Zeitplan her aus der Bahn geworfen habe, sei im vorliegenden Verfahren von der Beschwerdegegnerin und der Vorinstanz zwar bestritten, jedoch nicht begründet widerlegt worden. Im Weiteren habe die Vorinstanz Bemerkungen des Examinators während der mündlichen Prüfung betreffend eine ungenügende Gesamtbewertung zu Recht als weder nötig noch zweckdienlich erachtet. Ferner sei das Expertengutachten vom 30. August 2020 erst im Beschwerdeverfahren nachgereicht worden, obwohl die fehlende Nachvollziehbarkeit der Notengebung schon im Rekursverfahren beanstandet worden sei. Dies rüge der Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren zu Recht. Der Umstand, dass erst im vorliegenden Verfahren weitere Akten vorgelegt worden seien, welche bereits im vorinstanzlichen Verfahren hätten eingereicht werden können, sowie die weiteren Gegebenheiten würden die Rechtsmittelerhebung (Rekurs und Beschwerde) durch den Beschwerdeführer erklärbar machen, auch wenn sie sich nicht auf das materielle Ergebnis auswirken würden. Dieser Umstand rechtfertige es, der Beschwerdegegnerin die amtlichen Kosten dieses Verfahrens nach dem Verursacherprinzip aufzuerlegen (Verwaltungsgericht, B 2021/98).

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