# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 53ef4888-e697-5685-8718-cb7dce90a45d
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2012-12-13
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 13.12.2012 RB120041
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RB120041_2012-12-13.pdf

## Full Text

Art. 404 Abs. 1 ZPO, anwendbares Recht nach einer Rückweisung. Aufgabe 
der mit OGerZH NK100014 vom 12. Januar 2011 = ZR 110/2011 Nr. 6 
begründeten Praxis angesichts BGer 4A_471/2011 E. 3.3 vom 17. Januar 2012? 
Frage noch offen gelassen.  

 

(II) 1.2 Die Vorinstanz hat ihr Verfahren entgegen der im 

Rückweisungsbeschluss vom 12. April 2011 zum Ausdruck gebrachten 

Auffassung des Obergerichts nach altem Zürcher Zivilprozessrecht weitergeführt 

(vgl. act. 150 S. 6). Diese Ansicht vermag sich auf die Auffassung des 

Bundesgerichts zu stützen (BGer 4A_471/2011 vom 17. Januar 2012 E. 3.3). Die 

Kammer hat bislang anders entschieden und sich im Falle der Rückweisung der 

Sache durch eine Rechtsmittelinstanz nach Inkrafttreten der Schweizerischen 

Zivilprozessordnung für deren Anwendung ausgesprochen (vgl. OGerZH 

LF110101 vom 18. Mai 2012 mit weiteren Nachweisen).  

Vorliegend geht es einzig um die Kosten- und Entschädigungsregelung. 

Diesbezüglich stimmen die Bestimmungen des neuen Rechts, soweit für den zu 

treffenden Entscheid relevant, im Wesentlichen mit dem von der Vorinstanz 

angewendeten bisherigen Zürcher Prozessrecht überein. Die übergangsrechtliche 

Frage, welches Recht auf das vorinstanzliche Verfahren anzuwenden ist, kann 

daher offen bleiben.  

 
 

Obergericht, II. Zivilkammer 
Urteil vom 13. Dezember 2012 
Geschäfts-Nr.: RB120041-O/U