# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 163b2296-055d-5cef-9e3b-c1dec1244858
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-05-27
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 27.05.2021 SB200466
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB200466_2021-05-27.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 
 

Geschäfts-Nr.: SB200466-O/U/cwo 
 
Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. R. Naef, Präsident, lic. iur. B. Gut und lic. iur. 

B. Amacker sowie die Gerichtsschreiberin MLaw A. Donatsch 

Urteil vom 27. Mai 2021 
 

in Sachen 
 
A._____,  
Beschuldigter und I. Berufungskläger 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X1._____,  

ab 28. Mai 2021 verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X2._____, 

 

gegen 
 
B._____,  
Privatkläger und II. Berufungskläger (Nichteintreten) 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Y._____,  

 
 

sowie 
 
Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis,  
vertreten durch Leitende Staatsanwältin lic. iur. C. Wiederkehr, 

Anklägerin und Berufungsbeklagte 

 

 
 

betreffend Betrug etc. und Widerruf  
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Dietikon vom 29. Juni 2020  
(DG190039) 

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Anklage:  

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis vom 27. September 

2019 ist diesem Urteil beigeheftet (Urk. 32). 

Urteil der Vorinstanz:  
(Urk. 70 S. 62 ff.) 

"Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte ist schuldig 

− der ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 

StGB, 

− der groben Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 Abs. 2 SVG 

i.V.m. Art. 32 Abs. 2 SVG, Art. 4a Abs. 1 lit. a und Art. 4a Abs. 5 VRV.  

2. Vom Vorwurf des versuchten Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB i.V.m. 

Art. 22 Abs. 1 StGB (Anklageziffer 1.1) sowie des Fahrens ohne Haftpflichtversiche-

rung im Sinne von Art. 96 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. Art. 96 Abs. 3 SVG und Art. 63 Abs. 

1 SVG (Anklageziffer 1.4) wird der Beschuldigte freigesprochen. 

3. Der Beschuldigte wird bestraft mit 10 Monaten Freiheitsstrafe (wovon 1 Tag durch 

Haft erstanden ist).  

4. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen. 

5. Vom Widerruf des bedingten Vollzugs bezüglich des dem Beschuldigten mit Urteil 

des Bezirksgerichts Dietikon vom 14. Februar 2017 (Geschäfts-Nr. DG160040-M) 

auferlegten Strafteils von 30 Monaten Freiheitsstrafe und einer Geldstrafe von 

90 Tagessätzen zu Fr. 30.– wird abgesehen. Stattdessen wird die Probezeit um 

1.5 Jahre verlängert, beginnend ab heute.  

6. Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 27. September 

2019 beschlagnahmte Kaufvertrag betreffend Inhaberaktien C._____ AG wird dem 

Beschuldigten nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils auf erstes Verlangen 

herausgegeben resp. bei den Akten belassen, wenn die Herausgabe nicht innert 

3 Monaten nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils verlangt wird.  

- 3 - 

7. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 

27. September 2019 beschlagnahmten Gegenstände, lagernd bei der Bezirks-

gerichtskasse Dietikon, werden Rechtsanwältin lic. iur. Y._____ zuhanden des Pri-

vatklägers nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils auf erstes Verlangen 

herausgegeben resp. der Lagerbehörde zur Vernichtung überlassen, wenn die 

Herausgabe nicht innert 3 Monaten nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils verlangt 

wird: 

− CH-Identitätskarte lautend auf D._____, 
− CH-Führerausweis lautend auf D._____, 
− CH-Schiffsführerausweis lautend auf D._____, 
− Schweizer Pass (1) lautend auf D._____, 
− Schweizer Pass (X2) lautend auf D._____, 
− Deutscher Reisepass (3) lautend auf D._____, 
− Mastercard (4) lautend auf D._____, 
− ToppCC Einkaufsausweis lautend auf E._____ GmbH, 
− SBB Juniorkarte lautend auf F._____, 
− Zusammenarbeitsvertrag G._____ AG / D._____, 
− Bürgschaftsvertrag H._____ [Bank] lautend auf D._____, 
− Auftragsbestätigung vom 26.05.2008, 
− Öffentliche Urkunde über die Beschlüsse der Gesellschafterversammlung, 
− Mietvertrag I._____-Center 1/2, J._____, 
− K._____ Vertrag vom 10.02.2017, 
− Quittung vom 23.07.2012 über € 5'000.00, 
− Freigabe Mieterkautionssparkonto H._____ (Mieterexemplar), 
− Freigabe Mieterkautionssparkonto H._____ (Vermieterexemplar), 
− Kündigungsschreiben vom 31.10.2016 (Mietobjekt L._____-strasse ..., 

M._____), 
− Arbeitsbestätigung N._____ Reisen GmbH vom 03.03.2015, 
− Mietvertrag vom 14.01.2017 (O._____ ..., P._____), 
− Mietvertrag vom 19.07.2017 (Restaurant Q._____), 
− Vollmacht mit Substitutionsverfügung vom 21.01.2013, 
− Rücktrittsbestätigung Inhaberaktien und Rücktritt aus Verwaltungsrat, 
− Vertrag betr. Übertragung von Stammanteilen R._____ GmbH vom 

10.12.2015,  
− Auftrag zur Eröffnung eines Mieterkautionskontos vom 19.01.2017, 
− Zusatzbestimmungen zum Mietvertrag Restaurant Q._____, 

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− Protokoll über die Beschlüsse der ausserordentlichen Gesellschafterver-
sammlung. 

8. Der Privatkläger (B._____) wird mit seinem Schadenersatzbegehren auf den Weg 

des Zivilprozesses verwiesen. 

9. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 4'500.–;   die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 4'000.–   Gebühr für das Vorverfahren; 

Fr. 4'300.–   Auslagen (Gutachten); 

Fr. 1'080.–   Auslagen Polizei; 

Fr. 150.–   Entschädigung Zeugen. 

10. Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ wird für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidi-

ger aus der Gerichtskasse mit Fr. 9'511.20 (inkl. Barauslagen und 7.7 % MwSt.) 

entschädigt. 

11. Die Gebühr für das Vorverfahren (Fr. 4'000.–), die Auslagen der Polizei (Fr. 1'080.–

) und die Gerichtsgebühr (Fr. 4'500.– bzw. Fr. 3'000.–) werden dem Beschuldigten 

zu einem Drittel auferlegt. Im Übrigen werden die Kosten der Untersuchung und 

des gerichtlichen Verfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidi-

gung, auf die Gerichtskasse genommen.  

12. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen; 

vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO in der Höhe 

von einem Drittel. 

13. Dem Beschuldigten wird eine reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 3'557.50 für 

die erbetene Verteidigung (für den Zeitraum vom 8. März 2018 bis 23. Oktober 

2018) aus der Gerichtskasse zugesprochen. 

14.  (Mitteilungen) 

15. (Rechtsmittel)" 

 

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Berufungsanträge: 
(Prot. II S. 5) 

a) Der Verteidigung des Beschuldigten: 

 (Urk. 72; Prot. II S. 7) 

1. Es seien Ziffer 1 Lemma 1, Ziffern 3, 4, sowie 11 des Urteils des Bezirks-

gerichts Dietikon vom 29. Juni 2020, Prozess-Nr. DG190039, aufzuheben; 

2. es sei der Beschuldigte von Schuld und Strafe freizusprechen; 

3. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MwSt. zu Lasten des Staates. 

b) Der Staatsanwaltschaft: 

(Urk. 78, schriftlich) 

Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils 

Erwägungen: 

I. Verfahrensgang 

1. Zum Verfahrensgang bis zum vorinstanzlichen Urteil kann zwecks Ver-

meidung unnötiger Wiederholungen auf die zutreffenden Erwägungen im ange-

fochtenen Entscheid verwiesen werden (Urk. 70 S. 3 f.). 

2. Mit Urteil vom 29. Juni 2020 erkannte das Bezirksgericht Dietikon den 

Beschuldigten A._____ der ungetreuen Geschäftsbesorgung sowie der groben 

Verletzung der Verkehrsregeln für schuldig. Bezüglich der Vorwürfe des versuch-

ten Betrugs sowie des Fahrens ohne Haftpflichtversicherung sprach es den Be-

schuldigten frei. Es bestrafte ihn mit einer vollziehbaren Freiheitsstrafe von 

10 Monaten. Vom Widerruf des bedingten Vollzugs bezüglich der dem Beschul-

digten mit seinem Urteil vom 14. Februar 2017 auferlegten Strafteils von 30 Mo-

naten Freiheitsstrafe und Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu Fr. 30.– sah es ab 

und verlängerte stattdessen die Probezeit um 1,5 Jahre. Weiter wurde über si-

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chergestellte Gegenstände sowie das Schadenersatzbegehren des Privatklägers 

B._____ entschieden (Urk. 70 S. 62 ff.). 

3. Das Urteil wurde am 29. Juni 2020 mündlich eröffnet (Prot. I S. 33 ff.). Mit 

Eingabe vom 6. Juli 2020 liess der Beschuldigte daraufhin Berufung anmelden 

(Urk. 59), der Privatkläger tat dies mit Eingabe vom 9. Juli 2020 (Urk. 62). Am 

13. Juli 2020 erfolgte die Mitteilung der Berufungsanmeldungen an die Verfah-

rensbeteiligten (Urk. 63). In begründeter Fassung wurde das Urteil am 30. Okto-

ber 2020 versandt  und dem Beschuldigten am 2. November 2020 und dem Pri-

vatkläger am 9. November 2020 zugestellt (Urk. 68/1-2 und 69).  

4. Mit Datum vom 23. November 2020 reichte die amtliche Verteidigung die 

Berufungserklärung ein (Urk. 72). Mit Beschluss vom 8. Dezember 2020 wurde 

auf die Berufung des Privatklägers nicht eingetreten (Urk. 74). Mit Präsidialverfü-

gung vom 10. Dezember 2020 wurde dem Privatkläger und der Staatsanwalt-

schaft je eine Kopie der Berufungserklärung zugestellt und Frist angesetzt, um 

gegebenenfalls zu erklären, ob Anschlussberufung erhoben werde, oder um be-

gründet ein Nichteintreten auf die Berufung zu beantragen (Urk. 76). In der Folge 

beantragte die Staatsanwaltschaft die Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils 

und verzichtete auf Beweisanträge und die weitere Teilnahme am Verfahren, was 

sie mit Eingabe vom 14. Dezember 2020 bekannt gab (Urk. 78).  

5.  Anlässlich der heutigen Berufungsverhandlung erschien der Beschuldigte in 

Begleitung seines amtlichen Verteidigers, Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ (Prot. II 

S. 5). Zu Beginn der Berufungsverhandlung beschränkte der Beschuldigte seine 

Berufung und erklärte, der Schuldspruch betreffend grobe Verkehrsregel-

verletzung sei nicht mehr angefochten (Prot. II S. 6). Vorfragen waren keine zu 

entscheiden und – abgesehen von der Einvernahme des Beschuldigten (Urk. 83) 

– auch keine Beweise abzunehmen. Diverse Unterlagen wurden noch ins Recht 

gereicht (Prot. II S. 7 ff.; Urk. 85/1-7). Das Urteil erging im Anschluss an die 

Berufungsverhandlung (Prot. II S. 10 ff.). 

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II. Umfang und Gegenstand der Berufung 

Gemäss Art. 402 StPO hat die Berufung im Umfang der Anfechtung aufschieben-

de Wirkung und wird die Rechtskraft des angefochtenen Urteils dementsprechend 

gehemmt (vgl. SCHMID/JOSITSCH, StPO Praxiskommentar, 3. Aufl. 2018, Art. 402 

N 1). Der Beschuldigte lässt an der Berufungsverhandlung nur noch die Verur-

teilung wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung beanstanden. Als Folge davon 

beanstandet er die Sanktion sowie die Kostenauflage (Urk. 72; Prot. II S. 5 ff.). 

Daher ist vorweg mit Beschluss festzustellen, dass das Urteil des Bezirksgerichts 

Dietikon vom 29. Juni 2020 hinsichtlich Dispositivziffern 1 Lemma 2 (Schuld-

spruch betreffend grobe Verkehrsregelverletzung ), 2 (Freisprüche betreffend ver-

suchten Betrugs und Fahrens ohne Haftpflichtversicherung), 6 und 7 (Entscheid 

über beschlagnahmte Gegenstände), 8 (Entscheid Zivilanspruch Privatkläger), 9 

(Kostenfestsetzung), 10 (Entschädigung amtliche Verteidigung), 12 und 13 (Kos-

tendispositiv) in Rechtskraft erwachsen ist (Art. 399 Abs. 3 StPO i.V.m. Art. 402 

und 437 StPO). 

Im Übrigen steht das Urteil unter dem Vorbehalt des Verschlechterungsverbots 

zur Disposition.  

III. Sachverhalt/rechtliche Würdigung 

1. Unbestrittener Sachverhalt 

1.1. Der Beschuldigte hat für die S._____ AG (nachfolgend S._____ AG) mit 

T._____ am 8. Juli 2017 einen Darlehensvertrag über Fr. 70'000.– abgeschlos-

sen. Vereinbart waren die Rückzahlung per 31. Juli 2022 und die jährliche Verzin-

sung zu 5 %. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass T._____ jederzeit mit einer 

einmonatigen Kündigungsfrist die vorzeitige Rückzahlung von Fr. 10'000.– ver-

langen könne (Urk. 15/2). Unbestritten ist sodann die Auszahlung der Darlehens-

summe (vgl. Urk. 12/1 S. 12). Ebenso unbestritten ist, dass noch nichts zurück 

bezahlt wurde (Prot. I. S. 8; Urk. 83 S. 11 ff.).  

 

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2. Bestrittener Sachverhalt 

2.1. Vorwurf 

Die Anklage wirft dem Beschuldigten im Wesentlichen vor, als Inhaber und 

Geschäftsführer der Firma S._____ AG einen Darlehensvertrag zwischen der 

S._____ AG und T._____ über den Betrag von Fr. 70'000.– unterzeichnet, einen 

Darlehenszins von 5 % vereinbart und dadurch die S._____ AG zur Rückzahlung 

der Darlehenssumme an T._____ bis spätestens am 31. Juli 2022 sowie zur 

Zahlung des Darlehenszinses von 5 % verpflichtet zu haben. Dies habe er getan, 

um mit dem Geld eigene Privatschulden zurückzuzahlen. Er habe die Fr. 70'000.– 

sodann nicht pflichtgemäss der S._____ AG zukommen lassen, sondern damit, 

wie geplant, eigene Privatschulden bei einer unbekannten Drittperson beglichen. 

Die S._____ AG sei auf Grund der schlechten finanziellen Situation nicht in der 

Lage gewesen, T._____ den Betrag zurückzuzahlen und den Darlehenszins zu 

entrichten. Dadurch habe der Beschuldigte die finanzielle Situation der S._____ 

AG zusätzlich um Fr. 70'000.– und zusätzlich um 5 % der Darlehenssumme 

verschlechtert und sich unrechtmässig auf Kosten der S._____ AG im Betrag von 

Fr. 70'000.– und zusätzlich um 5 % der Darlehenssumme bereichert (Urk. 32 S. 4; 

Urk. 70 S. 29). 

2.2. Sachverhaltserstellung 

2.2.1. Die Vorinstanz hat die Grundsätze der Beweiswürdigung zutreffend und 

ausführlich dargelegt, weshalb vollumfänglich darauf verwiesen werden kann 

(Urk. 70 S. 7 f.). Zudem hat sie die einzelnen Beweismittel aufgeführt und insbe-

sondere die einzelnen Aussagen ausführlich wiedergegeben (Urk. 70 S. 30 ff.).  

2.2.2. Der Beschuldigte hat im Rahmen der Untersuchung bestätigt, dass die 

S._____ AG aus dem Geschäft keine Vorteile gehabt habe, sondern er das Dar-

lehen einzig aufgenommen habe, um eine persönliche weitere fällige Darlehens-

schuld, welche gegenüber einer Drittperson bestanden habe, zu tilgen. Die Zinsen 

habe er aus seinem Lohn bezahlen wollen, doch habe er sich keinen solchen 

auszahlen können (Urk 12/1 S. 12 f.; Urk. 12/3 S. 3 f., Urk. 12/5 S. 2; Urk. 12/7 S. 

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2 f.). Diese Aussagen sind klar, widerspruchsfrei, plausibel und es besteht kein 

Anlass an deren Richtigkeit zu zweifeln.  

2.2.3. Im Gegensatz dazu gab er anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhand-

lung an, dass er und D._____ die Absicht gehabt hätten, mit dem Geld zu arbei-

ten. Er habe das Geld investiert. Erst auf intensives Nachhaken gab er an, Fr. 

30'000.– oder Fr. 40'000.– für einen Autokauf und den Rest für die Geschäfts-

übernahme der C._____ AG verwendet zu haben. Auf erneutes Nachfragen und 

mit seinen früheren Aussagen konfrontiert gab er schliesslich an, dass es ein 

durcheinander sei, er hier und da etwas genommen habe und das Darlehen ent-

weder für das Geschäft oder zur Bezahlung der Schulden genommen habe (Prot. 

I S. 7 ff.). In einem späteren Zeitpunkt – zu einem weiteren Tatvorwurf befragt – 

kehrte der Beschuldigten sodann wieder zu seiner ursprünglichen Version zurück 

(Prot. I S. 17). 

2.2.3.1. Bei diesen eklatanten Widersprüchen und Ungenauigkeiten handelt es 

sich nicht einfach um Nuancen oder Folgen eines durch den Zeitablauf bedingten 

Verblassens der Erinnerung. Als einzige plausible Erklärung für dieses Aussage-

verhalten bleibt ein – misslungener – Beschönigungsversuch des Beschuldigten. 

Zudem sind einzig seine Aussagen in der Untersuchung mit den übrigen Umstän-

den und Beweisergebnissen in Einklang zu bringen, nicht jedoch die nachge-

schobene Darstellung, worauf noch näher eingegangen wird. 

2.2.3.2. So bestätigte die als Zeugin einvernommene Darlehensgeberin T._____ 

den Ablauf des vom Beschuldigten umschriebenen Vertragsabschlusses, präzi-

sierte aber, dass der Beschuldigte angegeben habe, mit dem Geld Autos kaufen 

zu wollen. Von einem Firmenkauf oder davon, dass das Geld an Herrn B._____ 

gehe, sei nicht die Rede gewesen (Urk. 13/2 S. 4 ff.). Diese klaren und wider-

spruchsfreien Aussagen geben keinen Anlass zu Zweifeln. 

2.2.3.3. Schliesslich geht auch aus dem Darlehensvertrag die S._____ AG als 

Empfängerin des Darlehens hervor. Hinweise für eine Drittbegünstigung ergeben 

sich daraus keine (Urk. 15/2). Der Einwand der Verteidigung vor Vorinstanz, wo-

nach es T._____ gleichgültig gewesen sei, mit wem sie den Vertrag abgeschlos-

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sen habe, findet noch nicht einmal in den Ausführungen des Beschuldigten eine 

Stütze und es ist nicht weiter darauf einzugehen (Urk. 56 S. 16).  

2.2.4. Anlässlich der Berufungsverhandlung gab der Beschuldigte wiederum eine 

etwas andere Sachverhaltsschilderung zu Protokoll. Er sei im damaligen Zeit-

punkt – zu Beginn der Untersuchung – unter Druck gestanden. Es sei nicht so 

gewesen, wie er damals ausgesagt habe, dass er das Darlehen aufgenommen 

habe, um eine persönliche, fällige Darlehensschuld gegenüber einer Drittperson 

zurückzuzahlen. Er habe diese Schuld von Fr. 102'000.– in bar mit Geld von Fa-

milienmitgliedern und Kollegen sowie einem eigenen Beitrag zurückbehalt. Er ha-

be mit dem Geld aus dem Darlehen von Frau T._____ Autos gekauft. Er habe da-

für auch Belege. Er habe mit dem erhaltenen Geld am 10. Juli 2017 und am 

13. Juli 2017 Zahlungen von insgesamt Fr. 46'000.– als Anzahlung für ein Lea-

sing-Fahrzeug der Marke Mercedes AMG gemacht. Auch mit dem restlichen Geld 

hätten sie – er und Herr B._____ – Fahrzeuge gekauft (Urk. 83 S. 12 ff.). 

2.2.4.1. Betreffend das erwähnte Leasing des Fahrzeugs Mercedes AMG reichte 

der Beschuldigte den Leasingvertrag zwischen der S._____ AG, unterzeichnet 

durch den Beschuldigten, und der Leasinggeberin U._____ Leasing AG vom 

13. Juli 2017 sowie das Übergabeprotokoll des Leasingobjekts vom selbigen Da-

tum ins Recht (Urk. 85/1-2). Des Weiteren dokumentieren E-Banking-Aufträge bei 

der H._____ ... vom 10. bzw. 13. Juli 2017 Überweisungen in der Höhe von 

Fr. 30'000.– bzw. Fr. 16'000.– an die U._____ Leasing AG (Urk. 85/4-5). Ebenfalls 

wurde diesbezüglich eine Rechnung der U._____ Leasing AG für eine Sonder-

zahlung in der Höhe von Fr. 46'000.– zu den Akten gereicht (Urk. 85/3). 

2.2.4.2. Der Leasingvertrag wurde fünf Tage nach der Darlehensvereinbarung der 

S._____ AG mit T._____ vom 8. Juli 2017 abgeschlossen und rückt damit 

in unmittelbare zeitliche Nähe der Darlehensauszahlung. Letztere erfolgte indes – 

auch gemäss den Angaben des Beschuldigten (Urk. 83 S. 12) – in bar. Eine Ein-

zahlung auf das entsprechende Konto hätte demgemäss umgehend erfolgen 

müssen. Einerseits liegt diesbezüglich kein Beleg für die Einzahlung der Darle-

henssumme auf das Konto vor, andererseits ist allgemein bekannt, dass es in der 

heutigen Zeit nicht mehr ohne weiteres möglich ist, einen so grossen Bargeldbe-

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trag auf ein Konto einer Schweizer Bank einzubezahlen, um dann lediglich zwei 

bzw. fünf Tage später wieder grössere Überweisungen in Auftrag zu geben (mit 

Hinweis auf die Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäscherei). Ein Konnex 

zwischen der Darlehenssumme und den Überweisungen vom Konto der H._____ 

... ist mithin nicht belegt. Des Weiteren entbehren die dokumentierten Überwei-

sungen dieser Bank an die Leasinggeberin jeglicher vertraglichen Grundlage. Im 

abgeschlossenen und unterzeichneten Leasingvertrag ist keine Kaution oder An-

zahlung vorgesehen bzw. vereinbart. Es ist denn auch von der bereits am 10. Juli 

2017 ausgelösten Zahlung von Fr. 30'000.–, mithin 3 Tage vor Vertrags-

unterzeichnung, keine Rede (vgl. Urk. 85/2 und Urk. 85/5). Die Zahlung von 

Fr. 16'000.– mit Vermerk "MwSt. für Mercedes Benz AMG GTR" (Urk. 85/4) ist 

sodann nicht nachvollziehbar, weder deren Höhe noch der Zeitpunkt und die Zah-

lung überhaupt, zumal der Leasingbetrag und die Monatsrate – entgegen der Be-

hauptung der Verteidigung (Prot. II S. 8) – inklusive Mehrwertsteuer von 8% ver-

einbart sowie im Vertrag festgehalten wurden (Urk. 85/2 S. 1) und eine Mehrwert-

steuer in dieser Grössenordnung für einen Betrag von rund Fr. 200'000.– sprä-

che, wovon im Leasingvertrag nirgendwo die Rede ist. Überdies müsste eine all-

fällige Mehrwertsteuer für den "Restwert" allenfalls erst bei Leasingende (d.h. En-

de Juli 2022) bei einem allfälligen Erwerb des Fahrzeugs bezahlt werden, wobei 

darauf hinzuweisen ist, dass im Vertrag in den allgemeinen Leasingbedingungen 

festgehalten wurde, dass der Leasingnehmer das Leasingfahrzeug für die Ver-

tragsdauer von 5 Jahren least und die Angabe des Rechtswerts im Leasingver-

trag lediglich der Information diene, aber den Leasingnehmer nicht berechtige, 

das Leasingobjekt zu erwerben (Urk. 85/2 S. 1 f.). Es war mithin im Zeitpunkt die-

ser Zahlung völlig unklar, ob nach Leasingende ein Verkauf des Leasingobjekts 

erfolgen würde oder nicht. Auch die zu den Akten gereichte Rechnung der Lea-

singgeberin betreffend Sonderzahlung entbehrt einer vertraglichen Grundlage im 

Leasingvertrag und ist zudem nicht unterzeichnet (Urk. 85/3). Schliesslich bleibt 

der Beschuldigte auch bezüglich der Verwendung der restlichen Darlehenssum-

me Belege schuldig. Gleiches gilt für die ihm angeblich von Familie und Freunde 

gewährten Darlehen für die Rückzahlung des privat geschuldeten Darlehens in 

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der Höhe von Fr. 102'000.–. Dass es bei solch stattlichen Summe keine Belege 

geben soll, erscheint höchst zweifelhaft. 

2.2.4.3. Zusammenfassend sind die anlässlich der Berufungsverhandlung ein-

gereichten Dokumente teilweise widersprüchlich bzw. nicht nachvollziehbar und 

vermögen die heutigen Behauptungen des Beschuldigten, mit dem erlangten Geld 

tatsächlich gearbeitet zu haben bzw. die Darlehenssumme tatsächlich für die 

S._____ AG verwendet zu haben, nicht zu stützen. Sodann hat sich der Beschul-

digte auch heute in weitere Ungereimtheiten verstrickt. So gab er – wie erwähnt – 

einerseits erneut an, mit dem erhaltenen Geld Autos gekauft zu haben (Urk. 83 

S. 12), was er auch der Darlehensgeberin mitgeteilt hat (Urk. 13/2 S. 4 f.). Im 

nächsten Atemzug brachte er indes vor, dass es sich beim genannten Fahrzeug 

um ein Leasingfahrzug gehandelt habe und sie ein Business mit Mietwagen hät-

ten aufbauen wollen. Dazu sei es indes dann nicht gekommen (Urk. 83 S. 13 f.). 

Der Beschuldigte wurde denn am 28. Mai 2018 und damit knapp 11 Monate nach 

erfolgter Übergabe des Leasingobjekts mit besagtem Fahrzeug als Fahrzeugfüh-

rer bei der heute ebenfalls zu sanktionierenden Verkehrsregelverletzung ertappt.  

2.2.4.4. Sodann erscheinen denn auch die heutigen Ausführungen des Beschul-

digten, wonach er die Fr. 10'000.– trotz vertraglicher Grundlage nicht zurückbe-

zahlt habe, wobei er sich in der Folge wieder versuchte, sich in ein besseres Licht 

zu rücken und die Situation zu beschönigen, geradezu symptomatisch für sein 

persönliches Auftreten und Verhalten in dieser Strafuntersuchung. 

2.2.5. Gesamthaft sind damit auch die im Berufungsverfahren getätigten Aussa-

gen des Beschuldigten – wie die Depositionen vor Vorinstanz – widersprüchlich 

und können insbesondere nicht mit den eingereichten Belegen, welche letztlich 

auch in sich nicht stimmig sind, in Einklang gebracht werden. Der Beschuldigte ist 

auf seine klaren, widerspruchsfeien, schlüssigen und nachvollziehbaren Aussa-

gen anlässlich der Einvernahmen im Rahmen der Untersuchung zu behaften, 

welche mit den übrigen Umständen und Beweisergebnissen in Einklang stehen. 

Entsprechend verbleiben keine ernsthaften Zweifel daran, dass der Beschuldigte 

mit der für die S._____ AG erhaltenen Darlehenssumme wie geplant eine private 

Schuld gegenüber einer Drittperson beglichen hat und diese entsprechend nicht 

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pflichtgemäss der S._____ AG hat zukommen lassen. Der Anklagesachverhalt ist 

damit erstellt. 

 

2.3. Rechtliche Würdigung  

Einer ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 StGB 

macht sich strafbar, wer aufgrund des Gesetzes, eines behördlichen Auftrages 

oder eines Rechtsgeschäfts damit betraut ist, Vermögen eines andern zu verwal-

ten oder eine solche Vermögensverwaltung zu beaufsichtigen, und dabei unter 

Verletzung seiner Pflichten bewirkt oder zulässt, dass der andere am Vermögen 

geschädigt wird. Bereits eine vorübergehende Schädigung respektive die blosse 

Gefährdung des Vermögens reicht nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung 

aus (BGE 121 IV 107). Subjektiv wird Vorsatz verlangt. Dieser muss sich auf die 

Pflichtwidrigkeit des Handelns oder Unterlassens, die Vermögensschädigung und 

den Kausalzusammenhang zwischen pflichtwidrigem Verhalten und dem Schaden 

beziehen. Eventualvorsatz reicht aus. An dessen Nachweis sind hohe Anforde-

rungen zu stellen (Urteil des Bundesgerichts 6B_491/2012 vom 18. April 2013 E. 

1.3.1. m.w.H.). 

Die Erfüllung des Tatbestands kennt damit vier Voraussetzungen, welche nach-

folgend im Einzelnen geprüft werden: die Geschäftsführerstellung des Täters, die 

Verletzung einer mit der Geschäftsführerstellung im Zusammenhang stehenden 

Pflicht, aus welcher ein Vermögensschaden entsteht, sowie Vorsatz hinsichtlich 

dieser Elemente (BSK StGB II-NIGGLI 4. Aufl. 2019, Art. 158 N 11 m.w.H.). 

2.3.1. Geschäftsführerstellung der Beschuldigten 

Geschäftsführer ist, wer in tatsächlich oder formell selbständiger und verantwort-

licher Stellung im Interesse eines anderen für einen nicht unerheblichen Vermö-

genskomplex zu sorgen hat (Urteil des Bundesgerichts 6S.604/1999 vom 2. März 

2000 E. 2c m.w.H.). Vorausgesetzt ist, dass der Täter fremdes Vermögen von ei-

nigem Gewicht verwaltet oder eine solche Verwaltung beaufsichtigt, er dies in 

fremdem Interesse tut, er bei seiner Tätigkeit über ein hohes Mass an Selbstän-

- 14 - 

digkeit verfügt sowie dass seine Pflichten gerade auf die Wahrnehmung fremder 

Vermögensinteressen gerichtet sind (BSK StGB II-NIGGLI, a.a.O., Art. 158 N 16 

ff.). Wer in untergeordneter Stellung oder als Berater bei der Betreuung von 

Vermögensinteressen mitwirkt, hat keine Geschäftsführerstellung (BGE 102 IV 

92). Indizien für eine Selbständigkeit der Stellung sind die Unterschriftenberechti-

gung mit Blick auf zumindest Teile der zu verwaltenden Vermögensinteressen 

(BGE 95 IV 66) sowie die weitgehende Freiheit in der Organisation der eigenen 

Tätigkeit. Als Vermögensverwalter ist beispielsweise anzusehen, wer über Bank- 

und Postguthaben verfügungsberechtigt ist (BGE 95 IV 66), in leitender Stellung 

über die Betriebsmittel und das Personal eines Unternehmens disponiert (BGE 81 

IV 279) oder in eigener Verantwortlichkeit für den Bestand und die Unversehrtheit 

von Gütern zu sorgen hat (BGE 100 IV 36). 

Der Beschuldigte beherrschte die S._____ AG wirtschaftlich und war auch deren 

Geschäftsführer (Urk. 12/6 S. 1). Mit der Vorinstanz ist deshalb seine Geschäfts-

führerstellung ohne weiteres zu bejahen (Urk. 70 S. 37).  

2.3.2. Verletzung einer Treuepflicht 

Die Tathandlung der Verletzung einer Treuepflicht wird vom Gesetz nicht näher 

umschrieben. Sie besteht nach einhelliger Lehre und Rechtsprechung in der Ver-

letzung gerade derjenigen besonderen Pflichten, die den konkreten Täter hinsicht-

lich seiner Tätigkeit als Geschäftsführer generell, aber auch hinsichtlich spezieller 

Geschäfte treffen (BSK StGB II-NIGGLI, a.a.o., Art. 158 N 124 m.w.H.). Ebenfalls 

nicht näher umschrieben wird in Art. 158 StGB der Inhalt der Treuepflicht. Dieser 

ergibt sich vielmehr aus der konkreten Vereinbarung (BSK StGB II-NIGGLI, a.a.o., 

Art. 158 N 61; TRECHSEL/CRAMERI, StGB-Praxiskommentar, 3. Aufl. 2018, Art. 158 

N 9). 

Was die Vorinstanz zu der dem Beschuldigten vorgeworfenen Pflichtverletzung 

erwogen hat, erweist sich in jeder Hinsicht als zutreffend und bedarf keiner weite-

ren Ausführungen. Sie hat die relevanten Aussagen der beteiligten Personen voll-

ständig wiedergegeben und zutreffend gewürdigt (Urk. 70 S. 36 ff.). 

- 15 - 

Die Ausführungen der Verteidigung vor Vorinstanz, wonach der Darlehensvertrag 

zwischen T._____ und dem Beschuldigten persönlich abgeschlossen worden sei, 

findet in den Akten keine Stütze. So will die Verteidigung in der Bezeichnung 

"Darlehensehmerin" als firmierende Partei einen Hinweis auf den Beschuldigten 

persönlich als Vertragspartei sehen (Urk. 56 S. 15 f.). Da es sich beim Beschul-

digten um einen Mann handelt, weist die verwendete weibliche Form auf die Ge-

sellschaft als Vertragspartei hin. Damit fehlt den rechtlichen Erwägungen der 

Verteidigung auf der Basis dieser Hypothese jede Grundlage, weshalb nicht wei-

ter darauf einzugehen ist.  

Wie erwähnt ist vielmehr davon auszugehen, dass der Beschuldigte, entgegen 

seiner Zusage an die Darlehensgeberin und entgegen dem Wortlaut des schrift-

lichen Darlehensvertrages, das Geld nicht für die S._____ AG, sondern für sich 

persönlich verwendet hat.  

Mit der Vorinstanz kann deshalb eine Pflichtverletzung ohne Weiteres bejaht 

werden. Der Beschuldigte verletzte seine Pflicht, die Vermögensinteressen der 

S._____ AG zu wahren, indem er auf deren Kosten das Darlehen für die Beglei-

chung privater Verpflichtungen verwendete, ohne ihr gleichzeitig in genügender 

Weise Mittel zukommen zu lassen oder zumindest solche in adäquater Weise zur 

Verfügung zu halten (vgl. Urteil des Bundesgerichts 6B_132/2009 vom 29. Mai 

2009 E. 4). Auch war diese Art des Mitteleinsatzes nicht durch den Geschäfts-

zweck bedingt und damit pflichtwidrig. Es sei in diesem Zusammenhang auf die 

reichhaltige Bundesgerichtliche Rechtsprechung verwiesen, welche beispielswei-

se ein Darlehen ohne adäquate Gegenleistung (BGer, StrA, 9.5.2008, 6B-

54/2008; StrA, 9.5.2008, 6B_66/2008), geschäftsmässig unbegründeten Aufwand 

(BGer StrA 23.11.2015, 6B_310/2014) oder generell die Übernahme privater Ver-

pflichtungen durch die Gesellschaft (BGer, StrA, 14.5.2009, 6B_101/2009) als 

pflichtwidrig qualifiziert. Eine solche Pflichtwidrigkeit ist in der Verwendung des an 

die S._____ AG gewährten Darlehens für private Zwecke ohne weiteres gegeben.  

2.3.3. Vermögensschaden 

- 16 - 

Als Folge der beschriebenen pflichtwidrigen Handlung muss es zu einem Ver-

mögensschaden kommen. Zwischen der Verletzung der Treuepflicht und dem 

Vermögensschaden muss somit ein Kausalzusammenhang bestehen. Eine 

vorübergehende Schädigung reicht aus (BSK StGB II-NIGGLI, a.a.o., Art. 158 N 

127 ff.). 

Diesbezüglich kann vollumfänglich auf die in jeder Hinsicht zutreffenden Erwä-

gungen der Vorinstanz verwiesen werden (Urk. 70 S. 37 ff.). Herausgestrichen sei 

an dieser Stelle, dass die Rechtsbeziehung zwischen der S._____ AG und 

T._____ in diesem Zusammenhang nicht weiter von Bedeutung ist. Entsprechend 

kommt ihr in diesem Verfahren auch nicht Parteistellung zu und es ist auch nicht 

weiter auf die Frage einzugehen, ob sie an ihrem Vermögen geschädigt wurde. 

Entscheidend ist einzig, ob der S._____ AG ein Vermögensschaden entstanden 

ist. Dass dem so ist, hat die Vorinstanz – wie erwähnt – überzeugend dargelegt. 

Daran ändert auch der Umstand nichts, dass der Beschuldigte anlässlich der erst-

instanzlichen Hauptverhandlung erstmals, und ohne die näheren Umstände ge-

nauer auszuführen, dargelegt hat, dass mittlerweile "das Geld schon wieder im 

Geschäft ist" (Prot. I. S. 7). Bereits mit der vorübergehenden Schädigung ist der 

Tatbestand erfüllt. Und da der Beschuldigte zum Tatzeitpunkt keinen Lohn bezog, 

stattdessen aber Schulden und laufende Betreibungen im Umfange von ca. Fr. 

18'000.– hatte (Urk. 12/1 S. 3), war der grundsätzlich bestehende Anspruch der 

S._____ AG gegenüber ihm gefährdet, weshalb ihr Vermögen in deren wirtschaft-

lichen Wert vermindert war. 

2.3.4. Vorsatz 

Gefordert ist Vorsatz, der sich insbesondere auf die Pflichtwidrigkeit der Handlung 

bzw. Unterlassung, den Vermögensschaden und den zwischen diesen Elementen 

bestehenden Kausalzusammenhang beziehen muss. Vorsatz bzw. Eventual-

vorsatz dürfen dabei nicht leichthin bejaht werden. Eventualvorsatz darf nur dann 

angenommen werden, wenn sich dem Täter der Eintritt des Erfolges als so wahr-

scheinlich aufdrängte, dass sein Handeln vernünftigerweise nicht anders denn als 

Billigung des Erfolges ausgelegt werden kann (BSK StGB II-NIGGLI, a.a.o., Art. 

158 N 136 f.). Gemäss erstelltem Sachverhalt nahm der Beschuldigte das Darle-

- 17 - 

hen auf, um persönliche Schulden bei einer Drittperson zu begleichen, namentlich 

um einem nicht namentlich erwähnten Kollegen ein früher bezogenes Darlehen 

zurückzubezahlen.  

Aus dem Gesagten erhellt, dass der Beschuldigte bei seiner Tat vorsätzlich ge-

handelt hat. Der Beschuldigte war sich bewusst, dass er das Darlehen aus-

schliesslich für die S._____ AG hätte verwenden dürfen. Dennoch verwendete er 

dieses für sich persönlich. Dass er die S._____ AG nicht hat schädigen wollen, 

erscheint zwar insbesondere auf Grund der persönlichen Verflechtung plausibel. 

Da er selbst verschuldet und auch die wirtschaftliche Situation der S._____ AG 

sehr schlecht war, hätte er damals die S._____ AG nicht schadlos halten können, 

was er wusste.  

Entgegen der Vorinstanz handelte der Beschuldigte überdies in der Absicht, sich 

unrechtmässig zu bereichern, zumal er wusste, dass er persönlich keinen An-

spruch auf das erhaltene Geld hatte und seinen persönlichen Verpflichtungen 

nicht auf andere Weise nachkommen konnte. An dieser Stelle ist aber das Ver-

schlechterungsverbot (reformatio in peius) zu beachten (Art. 391 Abs. 2 StPO). 

2.4. Fazit 

Es sind keine Rechtfertigungs- oder Schuldausschlussgründe ersichtlich. Der 

vorinstanzliche Schuldspruch wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung im Sinne 

von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 StGB ist somit zu bestätigen. 

IV. Strafzumessung 

1. Die Vorinstanz hat die Regeln der Strafzumessung ausführlich und zutref-

fend dargelegt, weshalb vollumfänglich darauf verwiesen werden kann, insbeson-

dere auch auf die Schlussfolgerung, wonach vorliegend aus spezialpräventiven 

Gründen für beide Delikte eine Freiheitsstrafe auszufällen ist (Urk. 70 S. 48 ff.). 

2. Gleiches gilt weitestgehend auch für die konkrete Strafzumessung bezüglich 

der ungetreuen Geschäftsbesorgung. Die Strafzumessungsgründe wurden – mit 

nachfolgender Korrektur – zutreffend dargelegt. Entgegen der Vorinstanz wurde 

- 18 - 

das Haftungssubstrat sehr wohl geschmälert. Gesamthaft erscheint die festge-

setzte Einsatzstrafe von 9,5 Monaten als angemessen (Urk. 70 S. 51 ff.).  

3. Die Strafzumessung der Verkehrsregelverletzung erweist sich mit dem 

Strafzuschlag von ½ Monat als angemessen, wenn man berücksichtigt, dass der 

Beschuldigte zum Tatzeitpunkt gemäss eigenen Angaben unter grosser An-

spannung gestanden hat. Entgegen den Ausführungen der Verteidigung wirkt sich 

dies nicht entlastend aus. Ganz im Gegenteil gilt gemäss Art. 31 Abs. 2 SVG als 

fahrunfähig und darf kein Fahrzeug führen, wer wegen Alkohol-, Betäubungsmit-

tel- oder Arzneimitteleinfluss oder aus anderen Gründen nicht über die erforderli-

che körperliche und geistige Leistungsfähigkeit verfügt. Fahrunfähigkeit kann 

durch eine Vielzahl von Faktoren begründet werden, neben Alkoholkonsum und 

Einnahme von Medikamenten oder Drogen bspw. auch durch Übermüdung, 

Stress, Überbeanspruchung, Daueranspannung, Zustände heftiger Gemütserre-

gung, Schwächegefühle, Unwohlsein, erhebliche Schmerzen, welche bspw. auf 

Krankheiten zurückzuführen oder auch unspezifischer Natur sein können; solche 

Faktoren der Fahrfähigkeitsbeeinträchtigung können zudem auch in Kombination 

auftreten (vgl. Schaffhauser, Grundriss des schweizerischen Strassenverkehrs-

rechts, Bd. I, 2. A., Bern 2002, Rz 524 f.). Auf Grund des Verschlechterungsver-

botes ist jedoch nicht weiter auf die Frage einzugehen, welchen Einfluss die gel-

tend gemachten Umstände auf seine Fahrfähigkeit hatten.  

4. Betreffend die Täterkomponente – welche bei der Festsetzung der Einsatz-

strafe bzw. des Strafzuschlags bereits Berücksichtigung fand – ist – mit nachfol-

gender Korrektur sowie Ergänzung – ebenfalls auf die zutreffenden Erwägungen 

der Vorinstanz zu verweisen (Urk. 70 S. 52 ff.). Zu beachten ist, dass der Be-

schuldigte mittlerweile nur noch zwei Vorstrafen zu verzeichnen hat (Urk. 82). So-

dann hat der Beschuldigte auch gemäss eigenen Angaben – entgegen den 

Ausführungen der Vorinstanz – nicht begonnen, das Darlehen zurückzubezahlen. 

Im Gegenteil hat er trotz vertraglich vereinbarter Verpflichtung (Urk. 15/2) nach 

der Aufforderung von T._____ zur Rückzahlung von Fr. 10'000.– (Urk. 15/1) und 

trotz eingeleiteter Betreibung keine Zahlung geleistet (Urk. 83 S. 13 ff.). Mit der 

Vorinstanz fällt die Täterkomponente straferhöhend ins Gewicht, was – wie be-

- 19 - 

reits erwähnt – bei der der Einsatzstrafe bzw. beim Strafzuschlag bereits berück-

sichtigt wurde. 

5. Die festgesetzte Sanktion von 10 Monaten Freiheitsstrafe erweist sich damit 

nicht als zu hoch.  

6. Der Anrechnung der erstandenen Untersuchungshaft von einem Tag steht 

nichts entgegen (Art. 51 StGB). 

V. Vollzug der Strafe 

1. Die Vorinstanz hat die Voraussetzungen, unter welchen der Vollzug einer 

Freiheitsstrafe aufgeschoben werden kann, zutreffend und ausführlich dargelegt, 

weshalb ebenso vollumfänglich darauf verwiesen werden kann wie auf die Fest-

stellung, dass vorliegend von der Vermutung einer Schlechtprognose auszugehen 

ist und ein Aufschub damit nur zulässig ist, wenn besonders günstige Umstände 

vorliegen (Urk. 70 S. 55 f.).  

2. Besonders günstig sind Umstände, welche ausschliessen, dass die Vortat 

die Prognose verschlechtert. Der bedingte Strafvollzug ist nur möglich, wenn eine 

Gesamtwürdigung aller massgebenden Faktoren den Schluss zulässt, dass trotz 

der Vortat eine begründete Aussicht auf Bewährung besteht. Dabei ist zu prüfen, 

ob die indizielle Befürchtung durch die besonders günstigen Umstände zumindest 

kompensiert wird. Das trifft etwa zu, wenn die neuerliche Straftat mit der früheren 

Verurteilung in keinerlei Zusammenhang steht oder bei einer besonders positiven 

Veränderung in den Lebensumständen des Täters (BGE 134 IV 1 E. 4.2.3 mit 

Hinweisen). Dem Sachgericht steht bei der Legalprognose des künftigen Ver-

haltens ein Ermessensspielraum zu (Urteil des Bundesgerichts 6B_23/2018 vom 

26. März 2019 E. 2.2; BGE 134 IV 140 E. 4.2 S. 142 f.). Herausgestrichen sei in 

diesem Zusammenhang, dass "keinerlei Zusammenhang" zu den früheren Verur-

teilungen nicht mit fehlender Einschlägigkeit gleichzusetzen ist. Ein Zusammen-

hang besteht bereits dann, wenn die Taten einem einheitlichen Verhaltensmuster 

entsprechen.  

- 20 - 

Mit Bezug auf die heute zu beurteilenden Taten fehlt ein solches einheitliches 

Verhaltensmuster beispielsweise zur früheren Verurteilung wegen fahrlässiger 

Verursachung einer Feuersbrunst. Hingegen ist in der Verurteilung wegen teilwei-

ser gewerbsmässiger Verbrechen gegen das Betäubungsmittelgesetz klar ein 

einheitliches Verhaltensmuster zu erkennen. In beiden Fällen hat sich der wirt-

schaftlich klamme Beschuldigte vorsätzlich und auf widerrechtliche Weise Vermö-

gensvorteile verschafft (vgl. Beizugsakten BG Dietikon DG160040 Urk. 17).  

3. Angesichts dieser Vorstrafen, des delinquenten Verhaltens während laufen-

der Probezeit sowie während laufender Strafuntersuchung kann von besonders 

günstigen Umständen keine Rede sein (vgl. Urk. 70 S. 56). 

4. Auch ist – entgegen der Verteidigung (Urk. 56 S. 25 f.; Prot. II S. 9 f.) – nicht 

ersichtlich, dass beim Beschuldigten in der Zwischenzeit eine deutliche Besse-

rung respektive Stabilisierung der Lebensumstände eingetreten ist. Im Gegenteil 

sind diese nach wie vor labil und die Zukunft ungewiss. Der Beschuldigte lebt 

nach wie vor von "der Hand in den Mund" und hat beträchtliche Schulden. Neu 

hat sich sodann ergeben, dass der Beschuldigte eine zusätzliche finanzielle Ver-

pflichtung eingegangen ist (Urk. 83 S. 3 ff.). Die S._____ AG hat sich wirtschaft-

lich noch immer nicht erholt. Dass ihre Zukunft tatsächlich – wie vom Beschuldig-

ten behauptet (Urk. 83 S. 10) – nun vielversprechend aussehen soll, ist ange-

sichts der konkreten Umstände stark zu bezweifeln. In Anbetracht der gesamten 

Umstände kann somit eindeutig nicht davon ausgegangen werden, dass sich die 

Verhältnisse des Beschuldigten tatsächlich massgeblich stabilisiert oder verbes-

sert haben. Mit anderen Worten liegen beim Beschuldigten die für den Aufschub 

der Strafe erforderlichen "besonders günstigen Umstände" nach Art. 42 Abs. 2 

StGB nach wie vor nicht einmal ansatzweise vor, weswegen die auszusprechen-

de Freiheitsstrafe zu vollziehen ist.  

VI. Verlängerung der Probezeit 

In Bezug auf die Voraussetzungen des Widerrufs beziehungsweise der Verlänge-

rung der Probezeit kann auf die theoretischen Ausführungen der Vorinstanz 

verwiesen werden. Auch hat diese zutreffend festgehalten, dass vorliegend ein 

- 21 - 

Widerruf zu prüfen ist (Urk. 70 S. 56 f.). Da sie schliesslich vom Widerruf abge-

sehen hat (Urk. 70 S. 57), ist in Berücksichtigung des Verschlechterungsverbots 

(reformatio in peius; Art. 391 Abs. 2 StPO) nicht weiter darauf einzugehen. Dass 

eine Verlängerung der Probezeit angesichts der konkreten Umstände angezeigt 

ist, ergibt sich aus der denkbar schlechten Legalprognose des Beschuldigten 

(vgl. Ziff. III 3. f.) ohne Weiteres. 

VII. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

1. Ausgangsgemäss ist die vorinstanzliche Kostenregelung zu bestätigen 

(Dispositivziffer 11 ). 

2. Die Gerichtsgebühr für das Berufungsverfahren ist praxisgemäss auf 

Fr. 3'000.– festzusetzen. 

3. Da der Beschuldigte im Berufungsverfahren mit seinen Anträgen vollum-

fänglich unterliegt, hat er die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der 

Kosten der amtlichen Verteidigung, zu tragen (Art. 423 Abs. 1 StPO und Art. 428 

Abs. 1 StPO). Die Kosten der amtlichen Verteidigung sind einstweilen auf die 

Gerichtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt 

gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO vorbehalten. 

4. Die amtliche Verteidigung des Beschuldigten ist gemäss ihren Aufwendun-

gen im Berufungsverfahren (Urk. 84) unter Berücksichtigung der tatsächlichen 

Dauer der Berufungsverhandlung mit pauschal Fr. 3'400.– (inkl. MwSt.) aus der 

Gerichtskasse zu entschädigen. 

Es wird beschlossen: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Dietikon vom 

29. Juni 2020 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist: 

"Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte ist schuldig 

- 22 - 

− (…) 

− der groben Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 Abs. 2 

SVG i.V.m. Art. 32 Abs. 2 SVG, Art. 4a Abs. 1 lit. a und Art. 4a Abs. 5 

VRV.  

2. Vom Vorwurf des versuchten Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB 

i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB (Anklageziffer 1.1) sowie des Fahrens ohne Haft-

pflichtversicherung im Sinne von Art. 96 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. Art. 96 Abs. 3 

SVG und Art. 63 Abs. 1 SVG (Anklageziffer 1.4) wird der Beschuldigte freige-

sprochen. 

3.-5. (…) 

6. Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 

27. September 2019 beschlagnahmte Kaufvertrag betreffend Inhaberaktien 

C._____ AG wird dem Beschuldigten nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils 

auf erstes Verlangen herausgegeben resp. bei den Akten belassen, wenn die 

Herausgabe nicht innert 3 Monaten nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils 

verlangt wird.  

7. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 

27. September 2019 beschlagnahmten Gegenstände, lagernd bei der Be-

zirksgerichtskasse Dietikon, werden Rechtsanwältin lic. iur. Y._____ zuhan-

den des Privatklägers nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils auf erstes Ver-

langen herausgegeben resp. der Lagerbehörde zur Vernichtung überlassen, 

wenn die Herausgabe nicht innert 3 Monaten nach Eintritt der Rechtskraft des 

Urteils verlangt wird: 

− CH-Identitätskarte lautend auf D._____, 
− CH-Führerausweis lautend auf D._____, 
− CH-Schiffsführerausweis lautend auf D._____, 
− Schweizer Pass (1) lautend auf D._____, 
− Schweizer Pass (X2) lautend auf D._____, 
− Deutscher Reisepass (3) lautend auf D._____, 
− Mastercard (4) lautend auf D._____, 
− ToppCC Einkaufsausweis lautend auf E._____ GmbH, 
− SBB Juniorkarte lautend auf F._____, 

- 23 - 

− Zusammenarbeitsvertrag G._____ AG / D._____, 
− Bürgschaftsvertrag H._____ lautend auf D._____, 
− Auftragsbestätigung vom 26.05.2008, 
− Öffentliche Urkunde über die Beschlüsse der Gesellschafterversamm-

lung, 
− Mietvertrag I._____-Center 1/2, J._____, 
− K._____ Vertrag vom 10.02.2017, 
− Quittung vom 23.07.2012 über € 5'000.00, 
− Freigabe Mieterkautionssparkonto H._____ (Mieterexemplar), 
− Freigabe Mieterkautionssparkonto H._____ (Vermieterexemplar), 
− Kündigungsschreiben vom 31.10.2016 (Mietobjekt L._____-strasse ..., 

M._____), 
− Arbeitsbestätigung N._____ Reisen GmbH vom 03.03.2015, 
− Mietvertrag vom 14.01.2017 (O._____ ..., P._____), 
− Mietvertrag vom 19.07.2017 (Restaurant Q._____), 
− Vollmacht mit Substitutionsverfügung vom 21.01.2013, 
− Rücktrittsbestätigung Inhaberaktien und Rücktritt aus Verwaltungsrat, 
− Vertrag betr. Übertragung von Stammanteilen R._____ GmbH vom 

10.12.2015,  
− Auftrag zur Eröffnung eines Mieterkautionskontos vom 19.01.2017, 
− Zusatzbestimmungen zum Mietvertrag Restaurant Q._____, 
− Protokoll über die Beschlüsse der ausserordentlichen Gesellschafter-

versammlung. 

8. Der Privatkläger (B._____) wird mit seinem Schadenersatzbegehren auf den 

Weg des Zivilprozesses verwiesen. 

9. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 4'500.–;   die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 4'000.–   Gebühr für das Vorverfahren; 

Fr. 4'300.–   Auslagen (Gutachten); 

Fr. 1'080.–   Auslagen Polizei; 

Fr. 150.–   Entschädigung Zeugen. 

10. Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ wird für seine Aufwendungen als amtlicher 

Verteidiger aus der Gerichtskasse mit Fr. 9'511.20 (inkl. Barauslagen und 

7.7 % MwSt.) entschädigt. 

- 24 - 

11. (…)  

12. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse ge-

nommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 

StPO in der Höhe von einem Drittel. 

13. Dem Beschuldigten wird eine reduzierte Prozessentschädigung von 

Fr. 3'557.50 für die erbetene Verteidigung (für den Zeitraum vom 8. März 

2018 bis 23. Oktober 2018) aus der Gerichtskasse zugesprochen. 

14. (Mitteilungen) 

15. (Rechtsmittel)" 

2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.  

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ ist sodann schuldig der ungetreuen 

Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 StGB. 

2. Der Beschuldigte wird bestraft mit 10 Monaten Freiheitsstrafe, wovon 1 Tag 

durch Untersuchungshaft erstanden ist. 

3. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen. 

4. Vom Widerruf des bedingten Vollzugs bezüglich des dem Beschuldigten mit 

Urteil des Bezirksgerichts Dietikon vom 14. Februar 2017 (Geschäfts-Nr. 

DG160040-M) auferlegten Strafteils von 30 Monaten Freiheitsstrafe und ei-

ner Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu Fr. 30.– wird abgesehen. Stattdessen 

wird die Probezeit um 1.5 Jahre verlängert, beginnend ab heute. 

5. Die erstinstanzliche Kostenverteilung (Ziff. 11) wird bestätigt. 

6. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

- 25 - 

Fr. 3'000.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 3'400.00   amtliche Verteidigung 

7. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der 

amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten 

der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse ge-

nommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt gemäss Art. 135 

Abs. 4 StPO vorbehalten. 

8. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten (übergeben) 

− die Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis (versandt) 
− die Vertreterin des Privatklägers B._____ im Doppel für sich und 

zuhanden des Privatklägers (versandt) 

sowie in vollständiger Ausfertigung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten  

− die Verteidigung Rechtsanwalt lic. iur. X2._____ 
− die Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis  
− die Vertreterin des Privatklägers B._____ im Doppel für sich und 

zuhanden des Privatklägers 

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung allfälli-

ger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 
− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 

Vollzugsdienste 
− das Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich, Abteilung Administrativ-

massnahmen, Richterliche Fahrverbote, 8090 Zürich   
(PIN-Nr. …) 

− die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit Formular A und Formular B 
− die Kordinationsstelle VOSTRA/DNA mit dem Formular "Löschung des 

DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung 
der Vernichtungs- und Löschungsdaten 

− das Bezirksgericht Dietikon in die Akten des Verfahrens DG160040-M, 
unter Hinweis auf Dispositiv-Ziffer 4. 

- 26 - 

9. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Strafkammer 
 
 

Zürich, 27. Mai 2021 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

lic. iur. R. Naef 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw A. Donatsch 
 

Zur Beachtung: 

Der/die Verurteilte wird auf die Folgen der Nichtbewährung während der Probezeit aufmerksam 

gemacht: 

Wurde der Vollzug einer Geldstrafe unter Ansetzung einer Probezeit aufgeschoben, muss sie vor-

erst nicht bezahlt werden. Bewährt sich der/die Verurteilte bis zum Ablauf der Probezeit, muss 

er/sie die Geldstrafe definitiv nicht mehr bezahlen (Art. 45 StGB); Analoges gilt für die bedingte 

Freiheitsstrafe. 

Eine bedingte Strafe bzw. der bedingte Teil einer Strafe kann im Übrigen vollzogen werden 

(Art. 46 Abs. 1 bzw. Abs. 4 StGB), 

- wenn der/die Verurteilte während der Probezeit ein Verbrechen oder Vergehen begeht, 

- wenn der/die Verurteilte sich der Bewährungshilfe entzieht oder die Weisungen missachtet. 

	Urteil vom 27. Mai 2021
	Anklage:
	Urteil der Vorinstanz:  (Urk. 70 S. 62 ff.)
	"Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte ist schuldig
	 der ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 StGB,
	 der groben Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 Abs. 2 SVG i.V.m. Art. 32 Abs. 2 SVG, Art. 4a Abs. 1 lit. a und Art. 4a Abs. 5 VRV.

	2. Vom Vorwurf des versuchten Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB (Anklageziffer 1.1) sowie des Fahrens ohne Haftpflichtversicherung im Sinne von Art. 96 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. Art. 96 Abs. 3 SVG und Art. 63 Abs. 1 SVG (...
	3. Der Beschuldigte wird bestraft mit 10 Monaten Freiheitsstrafe (wovon 1 Tag durch Haft erstanden ist).
	4. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen.
	5. Vom Widerruf des bedingten Vollzugs bezüglich des dem Beschuldigten mit Urteil des Bezirksgerichts Dietikon vom 14. Februar 2017 (Geschäfts-Nr. DG160040-M) auferlegten Strafteils von 30 Monaten Freiheitsstrafe und einer Geldstrafe von 90 Tagessätze...
	6. Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 27. September 2019 beschlagnahmte Kaufvertrag betreffend Inhaberaktien C._____ AG wird dem Beschuldigten nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils auf erstes Verlangen herausgegeben res...
	7. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 27. September 2019 beschlagnahmten Gegenstände, lagernd bei der Bezirksgerichtskasse Dietikon, werden Rechtsanwältin lic. iur. Y._____ zuhanden des Privatklägers nach Eintrit...
	 CH-Identitätskarte lautend auf D._____,
	 CH-Führerausweis lautend auf D._____,
	 CH-Schiffsführerausweis lautend auf D._____,
	 Schweizer Pass (1) lautend auf D._____,
	 Schweizer Pass (X2) lautend auf D._____,
	 Deutscher Reisepass (3) lautend auf D._____,
	 Mastercard (4) lautend auf D._____,
	 ToppCC Einkaufsausweis lautend auf E._____ GmbH,
	 SBB Juniorkarte lautend auf F._____,
	 Zusammenarbeitsvertrag G._____ AG / D._____,
	 Bürgschaftsvertrag H._____ [Bank] lautend auf D._____,
	 Auftragsbestätigung vom 26.05.2008,
	 Öffentliche Urkunde über die Beschlüsse der Gesellschafterversammlung,
	 Mietvertrag I._____-Center 1/2, J._____,
	 K._____ Vertrag vom 10.02.2017,
	 Quittung vom 23.07.2012 über € 5'000.00,
	 Freigabe Mieterkautionssparkonto H._____ (Mieterexemplar),
	 Freigabe Mieterkautionssparkonto H._____ (Vermieterexemplar),
	 Kündigungsschreiben vom 31.10.2016 (Mietobjekt L._____-strasse ..., M._____),
	 Arbeitsbestätigung N._____ Reisen GmbH vom 03.03.2015,
	 Mietvertrag vom 14.01.2017 (O._____ ..., P._____),
	 Mietvertrag vom 19.07.2017 (Restaurant Q._____),
	 Vollmacht mit Substitutionsverfügung vom 21.01.2013,
	 Rücktrittsbestätigung Inhaberaktien und Rücktritt aus Verwaltungsrat,
	 Vertrag betr. Übertragung von Stammanteilen R._____ GmbH vom 10.12.2015,
	 Auftrag zur Eröffnung eines Mieterkautionskontos vom 19.01.2017,
	 Zusatzbestimmungen zum Mietvertrag Restaurant Q._____,
	 Protokoll über die Beschlüsse der ausserordentlichen Gesellschafterversammlung.

	8. Der Privatkläger (B._____) wird mit seinem Schadenersatzbegehren auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
	9. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	10. Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ wird für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidiger aus der Gerichtskasse mit Fr. 9'511.20 (inkl. Barauslagen und 7.7 % MwSt.) entschädigt.
	11. Die Gebühr für das Vorverfahren (Fr. 4'000.–), die Auslagen der Polizei (Fr. 1'080.–) und die Gerichtsgebühr (Fr. 4'500.– bzw. Fr. 3'000.–) werden dem Beschuldigten zu einem Drittel auferlegt. Im Übrigen werden die Kosten der Untersuchung und des ...
	12. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO in der Höhe von einem Drittel.
	13. Dem Beschuldigten wird eine reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 3'557.50 für die erbetene Verteidigung (für den Zeitraum vom 8. März 2018 bis 23. Oktober 2018) aus der Gerichtskasse zugesprochen.
	14.  (Mitteilungen)
	15. (Rechtsmittel)"
	Berufungsanträge: (Prot. II S. 5)
	1. Es seien Ziffer 1 Lemma 1, Ziffern 3, 4, sowie 11 des Urteils des Bezirksgerichts Dietikon vom 29. Juni 2020, Prozess-Nr. DG190039, aufzuheben;
	2. es sei der Beschuldigte von Schuld und Strafe freizusprechen;
	3. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MwSt. zu Lasten des Staates.
	Erwägungen:
	I. Verfahrensgang
	II. Umfang und Gegenstand der Berufung
	III. Sachverhalt/rechtliche Würdigung
	IV. Strafzumessung
	V. Vollzug der Strafe
	VI. Verlängerung der Probezeit
	VII. Kosten- und Entschädigungsfolgen
	Es wird beschlossen:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Dietikon vom 29. Juni 2020 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	"Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte ist schuldig
	 (…)
	 der groben Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 Abs. 2 SVG i.V.m. Art. 32 Abs. 2 SVG, Art. 4a Abs. 1 lit. a und Art. 4a Abs. 5 VRV.

	2. Vom Vorwurf des versuchten Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB (Anklageziffer 1.1) sowie des Fahrens ohne Haftpflichtversicherung im Sinne von Art. 96 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. Art. 96 Abs. 3 SVG und Art. 63 Abs. 1 SVG (...
	3.-5. (…)
	6. Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 27. September 2019 beschlagnahmte Kaufvertrag betreffend Inhaberaktien C._____ AG wird dem Beschuldigten nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils auf erstes Verlangen herausgegeben res...
	7. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 27. September 2019 beschlagnahmten Gegenstände, lagernd bei der Bezirksgerichtskasse Dietikon, werden Rechtsanwältin lic. iur. Y._____ zuhanden des Privatklägers nach Eintritt...
	 CH-Identitätskarte lautend auf D._____,
	 CH-Führerausweis lautend auf D._____,
	 CH-Schiffsführerausweis lautend auf D._____,
	 Schweizer Pass (1) lautend auf D._____,
	 Schweizer Pass (X2) lautend auf D._____,
	 Deutscher Reisepass (3) lautend auf D._____,
	 Mastercard (4) lautend auf D._____,
	 ToppCC Einkaufsausweis lautend auf E._____ GmbH,
	 SBB Juniorkarte lautend auf F._____,
	 Zusammenarbeitsvertrag G._____ AG / D._____,
	 Bürgschaftsvertrag H._____ lautend auf D._____,
	 Auftragsbestätigung vom 26.05.2008,
	 Öffentliche Urkunde über die Beschlüsse der Gesellschafterversammlung,
	 Mietvertrag I._____-Center 1/2, J._____,
	 K._____ Vertrag vom 10.02.2017,
	 Quittung vom 23.07.2012 über € 5'000.00,
	 Freigabe Mieterkautionssparkonto H._____ (Mieterexemplar),
	 Freigabe Mieterkautionssparkonto H._____ (Vermieterexemplar),
	 Kündigungsschreiben vom 31.10.2016 (Mietobjekt L._____-strasse ..., M._____),
	 Arbeitsbestätigung N._____ Reisen GmbH vom 03.03.2015,
	 Mietvertrag vom 14.01.2017 (O._____ ..., P._____),
	 Mietvertrag vom 19.07.2017 (Restaurant Q._____),
	 Vollmacht mit Substitutionsverfügung vom 21.01.2013,
	 Rücktrittsbestätigung Inhaberaktien und Rücktritt aus Verwaltungsrat,
	 Vertrag betr. Übertragung von Stammanteilen R._____ GmbH vom 10.12.2015,
	 Auftrag zur Eröffnung eines Mieterkautionskontos vom 19.01.2017,
	 Zusatzbestimmungen zum Mietvertrag Restaurant Q._____,
	 Protokoll über die Beschlüsse der ausserordentlichen Gesellschafterversammlung.

	8. Der Privatkläger (B._____) wird mit seinem Schadenersatzbegehren auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
	9. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	10. Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ wird für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidiger aus der Gerichtskasse mit Fr. 9'511.20 (inkl. Barauslagen und 7.7 % MwSt.) entschädigt.
	11. (…)
	12. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO in der Höhe von einem Drittel.
	13. Dem Beschuldigten wird eine reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 3'557.50 für die erbetene Verteidigung (für den Zeitraum vom 8. März 2018 bis 23. Oktober 2018) aus der Gerichtskasse zugesprochen.
	14. (Mitteilungen)
	15. (Rechtsmittel)"
	2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ ist sodann schuldig der ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 StGB.
	2. Der Beschuldigte wird bestraft mit 10 Monaten Freiheitsstrafe, wovon 1 Tag durch Untersuchungshaft erstanden ist.
	3. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen.
	4. Vom Widerruf des bedingten Vollzugs bezüglich des dem Beschuldigten mit Urteil des Bezirksgerichts Dietikon vom 14. Februar 2017 (Geschäfts-Nr. DG160040-M) auferlegten Strafteils von 30 Monaten Freiheitsstrafe und einer Geldstrafe von 90 Tagessätze...
	5. Die erstinstanzliche Kostenverteilung (Ziff. 11) wird bestätigt.
	6. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	7. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschul...
	8. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten (übergeben)
	 die Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis (versandt)
	 die Vertreterin des Privatklägers B._____ im Doppel für sich und zuhanden des Privatklägers (versandt)
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Verteidigung Rechtsanwalt lic. iur. X2._____
	 die Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis
	 die Vertreterin des Privatklägers B._____ im Doppel für sich und zuhanden des Privatklägers
	 die Vorinstanz
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 das Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich, Abteilung Administrativmassnahmen, Richterliche Fahrverbote, 8090 Zürich   (PIN-Nr. …)
	 die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit Formular A und Formular B
	 die Kordinationsstelle VOSTRA/DNA mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- und Löschungsdaten
	 das Bezirksgericht Dietikon in die Akten des Verfahrens DG160040-M, unter Hinweis auf Dispositiv-Ziffer 4.

	9. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.
	Zur Beachtung:
	- wenn der/die Verurteilte sich der Bewährungshilfe entzieht oder die Weisungen missachtet.