# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 355e3a48-cb41-5873-858f-56e8a231e912
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2006-10-10
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 2. Kammer 10.10.2006 S 2006 63
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_002_S-2006-63_2006-10-10.pdf

## Full Text

S 06 63

2. Kammer als Versicherungsgericht

URTEIL
vom 10. Oktober 2006

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

betreffend Versicherungsleistungen nach UVG

1. …, geboren am … 1967, erlitt am 19. Januar 2006 anlässlich eines 

Abendessens mit seiner Frau im Restaurant „…“ einen Zahnschaden. Am 24. 

Januar 2006 meldete er das Unfallereignis der ÖKK Kranken- und 

Unfallversicherungen AG (ÖKK), bei der er obligatorisch gegen Berufs- und 

Nichtberufsunfälle versichert war. Dabei gab er an, er habe beim Verzehr 

eines Chicken Fingers auf „etwas Hartes“ gebissen und sich dabei den linken 

Schneidezahn abgebrochen. Auf Ergänzungsfragen der Versicherung hin 

teilte er mit, er habe den harten Gegenstand wohl geschluckt, nehme jedoch 

an, es habe sich um ein Knochenstückchen gehandelt.

2. Mit Verfügung vom 20. Februar 2006 lehnte die Versicherung ihre 

Leistungspflicht ab. Gemäss dem geschilderten Sachverhalt sei der Nachweis 

eines ungewöhnlichen äusseren Faktors nicht erbracht und daher könne das 

Ereignis nicht als Unfall qualifiziert werden. Die dagegen erhobene 

Einsprache wurde von der ÖKK mit Entscheid vom 29. März 2006 

abgewiesen. 

3. Dagegen erhob der Versicherte am 31. Juni 2006 frist- und formgerecht 

Beschwerde ans Verwaltungsgericht Graubünden und beantragte 

sinngemäss, der Beschwerdeentscheid sei aufzuheben und die 

Zahnarztkosten im Umfang von Fr. 2'202.55 seien durch die ÖKK zu 

übernehmen. Zur Begründung wurde vorgebracht „etwas Hartes“ könne sich 

sowohl auf ein Knochenstück als auch auf ein kleines Steinchen beziehen. Er 

habe bewusst diese Bezeichnung gewählt, da eine eindeutige Identifikation 

des Gegenstandes nicht möglich gewesen sei. Entscheidend sei jedoch, dass 

in einem Chickenfinger überhaupt nichts Hartes enthalten sein dürfe. Seine 

Frau habe das Knacken gehört. Auch habe er den abgebrochenen Zahn dem 

Chef des Restaurants gezeigt. Wie sein Zahnarzt bestätigt habe, sei der Zahn 

völlig gesund gewesen und ein gesunder Zahn breche nicht einfach beim 

Essen ab, sodass von einem ungewöhnlichem äusseren Faktor auszugehen 

sei. 

4. Die ÖKK beantrage in ihrer Vernehmlassung kostenfällige Abweisung der 

Beschwerde. Ein ungewöhnlicher äusserer Faktor sei bei einem Zahnschaden 

dann zu bejahen, wenn dieser durch einen Gegenstand verursacht werde, der 

üblicherweise nicht in dem betreffenden Nahrungsmittel vorhanden sei. Im 

vorliegenden Fall könne der Beschwerdeführer den behaupteten 

Geschehensablauf nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachweisen. 

Da er den fraglichen Gegenstand geschluckt habe, könne gar nicht beurteilt 

werden, was für ein Faktor vorgelegen habe und ob dieser ungewöhnlich sei. 

Die blosse Vermutung, dass die Zahnschädigung durch einen Fremdkörper 

verursacht worden sei, reiche rechtsprechungsgemäss nicht aus. Auf einen 

äusseren Faktor, geschweige auf dessen Ungewöhnlichkeit, lasse sich auch 

nicht daraus schliessen, dass ein gesunder Zahn beim Essen abgebrochen 

sei. Die vom Beschwerdeführer genannten Zeugen könnten nichts zur 

Klärung des Sachverhalts beitragen, da sie den fraglichen Gegenstand 

ebenso wenig gesehen hätten.

5. Die Parteien hielten im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels im 

Wesentlichen an ihren Rechtsstandpunkten fest. Der Beschwerdeführer wies 

bei dieser Gelegenheit unter anderem darauf hin, dass er nicht behauptet 

habe, den fraglichen Gegenstand verschluckt zu haben. Vielmehr habe er 

dies angenommen, weil in der Kaumasse weisse Stücke zu sehen waren, 

worunter sicher auch Teile des Zahnes gewesen seien. 

Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften wird, 

soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. 

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. Anfechtungsobjekt des vorliegenden Verfahrens bildet der 

Einspracheentscheid der ÖKK vom 29. März 2006. Vorliegend gilt es zu 

beurteilen, ob die Zahnschädigung als Unfall zu qualifizieren ist und ob die 

Beschwerdegegnerin für deren Kosten aufzukommen hat.

2. Als Unfall gilt gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil 

des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) die plötzliche, nicht 

beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren 

Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der 

Gesundheit zur Folge hat. Nach der Definition des Unfalls bezieht sich das 

Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren 

Faktors, sondern auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der 

Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls 

schwerwiegende Folgen nach sich zog. Er ist ungewöhnlich, wenn er den 

Rahmen des im jeweiligen Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen 

überschreitet. Ob dies zutrifft, beurteilt sich von Fall zu Fall, wobei 

grundsätzlich nur die objektiven Umstände in Betracht fallen (BGE 121 V 38; 

BGE 118 V 283 Erw. 2a mit Hinweisen).

3. Die Ungewöhnlichkeit ist gemäss Rechtsprechung des Eidgenössischen 

Versicherungsgerichts (EVG) bei Zahnschäden dann zu bejahen, wenn diese 

durch einen Gegenstand verursacht werden, der üblicherweise nicht in dem 

betreffenden Nahrungsmittel vorhanden ist (vgl. Rumo-Jungo, 

Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 

Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 3. Auflage, Zürich Basel Genf 

2003, S. 26). Bejaht wurde die Ungewöhnlichkeit beispielsweise bei einer 

Nussschale im Nussbrot oder in einer Nusstorte (BGE 114 V 169; RKUV 1988 

Nr. K 787 S. 420), ferner bei einem Knochensplitter in einer Wurst (BGE 112 

V 205 E. 3b). Als ungewöhnlicher Faktor - selbst in einem Entwicklungsland - 

erachtete das EVG im Weiteren ein Steinchen in einem Reisgericht (vgl. 

Rumo-Jungo, a.a.O., S. 31; RKUV 1999 Nr. U 349 S. 478 E. 3a). Dagegen 

wurde die Ungewöhnlichkeit verneint für Kirschsteine im selbstgebackenen 

Kirschkuchen, Dekorationsperlen auf oder in einem Kuchen, Meersalzkörner 

zum Würzen eines Roastbeefs, die Figur in einem Dreikönigskuchen, 

hartgebratene Haut eines Fleischstückes oder harte Knorpelreste in der 

Berner Zungenwurst (siehe Verweise bei Turtè Baer, Die Zahnschädigung als 

Unfall in der Sozialversicherung, SJZ 1992, S. 323 f.).

4. a) Ob der Versicherte beim Essen nicht die nötige Vorsicht walten liess, ist beim 

Verschulden zu prüfen und beschlägt die Frage des Unfallbegriffs nicht (Turtè 

Baer, a.a.O., S. 322). Indes ist es eine Beweisfrage und unterliegt damit der 

freien richterlichen Würdigung, ob ein ungewöhnlicher äusserer Faktor 

überhaupt vorgelegen hat. Im Sozialversicherungsrecht genügt in der Regel 

der Wahrscheinlichkeitsbeweis (BGE 108 V 101). Das Gericht hat daher der 

Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen 

Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 360 Erw. 

5b mit weiteren Hinweisen). Ein Beweis ist hingegen nicht erbracht, wenn 

bloss die Möglichkeit einer behaupteten Tatsache erreicht ist (BGE 103 V 

176). 

b) Das EVG hat in ständiger Rechtsprechung erkannt, dass die blosse 

Vermutung, der Zahnschaden sei durch einen Fremdkörper verursacht 

worden, nicht für die Annahme eines ungewöhnlichen äusseren Faktors 

genügt. In diesem Sinne hat das Gericht regelmässig entschieden, wenn die 

versicherte Person lediglich angeben konnte, auf „etwas Hartes“ oder einen 

„Fremdkörper“ gebissen zu haben, den Gegenstand jedoch nicht genauer 

beschreiben konnte. Derart unbestimmte Aussagen, ohne dass der Betroffene 

das „corpus delicti“ genauer und detaillierter zu beschreiben wüsste, liessen 

keine zuverlässige Beurteilung darüber zu, um welchen Faktor es sich dabei 

gehandelt habe, geschweige denn über seine Ungewöhnlichkeit (unter vielen 

EVG-Urteil vom 21. Februar 2003, U 229/01). 

c) Aus dem Gesagten darf indes nicht verkürzt gefolgert werden, ein 

ungewöhnlicher äusserer Faktor sei ausschliesslich nachgewiesen, wenn das 

corpus delicti durch einen direkten Nachweis eindeutig identifiziert sei. 

Vielmehr ist der Richter gemäss den Prinzipien der freien richterlichen 

Beweiswürdigung und des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) gehalten, 

erhebliche und taugliche Beweismittel zu würdigen, sofern der 

rechtserhebliche Sachverhalt nicht hinlänglich erstellt ist (e contrario zur 

antizipierten Beweiswürdigung, siehe BGE 122 II 469, 122 V 162, 119 Ib 505 

f., Kölz/Häner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege, 2. 

Auflage, Zürich 1998, N 320). Zu berücksichtigen ist neben dem direkten 

Beweis daher auch ein indirekter Beweis, wenn dieser stringent erbracht 

werden kann. Dies ist z.B. im Rahmen einer pathologischen Untersuchung 

denkbar, wenn nur eine bestimmte Ursache in Frage kommt und diese als 

ungewöhnlich zu qualifizieren ist. In der Regel kommt medizinischen 

Feststellungen allerdings nur die Bedeutung von Indizien zu (EVG-Urteil 

U 6/02). Ebenso kann der Nachweis eines ungewöhnlichen äusseren Faktors 

gelingen, wenn alle gewöhnlichen äusseren Faktoren mittels 

Ausschlussbeweises verneint werden können. Dieser Nachweis kann im Falle 

von Zahnverletzungen beim Kauvorgang allerdings nur gelingen, wenn in der 

betreffenden Nahrung ein harter Gegenstand überhaupt nicht enthalten sein 

dürfte und dessen Vorhandensein per se ungewöhnlich ist. Demnach ist stets 

zu prüfen, ob in der betreffenden Speise Fremdkörper enthalten sein können, 

welche als gewöhnliche äussere Faktoren für einen Zahnabbruch in Frage 

kommen. Ist dies zu verneinen und brach der Zahn dennoch aufgrund eines 

Fremdkörpers ab, ist der Nachweis eines ungewöhnlichen äusseren Faktors 

- zumindest mit überwiegender Wahrscheinlichkeit - erbracht. 

d) Gemäss Art. 43 ATSG nimmt der Versicherer die notwendigen Abklärungen 

von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein. Der  so 

festgelegte Untersuchungsgrundsatz gilt nicht nur, wenn es sich um die 

Abklärung des Unfalltatbestandes handelt; vielmehr muss der 

Unfallversicherer ihn immer befolgen, wenn er den Sachverhalt im Hinblick 

auf allfällige Verfügungen – Versicherungsleistungen, Prämien usw. – zu 

ermitteln und festzustellen hat (Maurer, Schweizerisches 

Unfallversicherungsrecht, Bern 1985, S. 147 ff.). Sofern der Unfallversicherer 

die tatsächlichen Verhältnisse mittels Frageblättern detailliert erhoben und 

damit seine Verpflichtung zur richtigen und vollständigen Feststellung des 

rechtserheblichen Sachverhalts erfüllt hat (Untersuchungsgrundsatz; vgl. 

BGE 125 V 195 Erw. 2, 122 V 158 Erw. 1a), überzeugt es 

rechtsprechungsgemäss nicht, wenn die versicherte Person den 

entsprechenden Sachverhalt erst nach der abschlägigen, einlässlich 

begründeten Verfügung darlegt, worauf er genau gebissen hat (EVG-Urteil U 

64/02). 

5. a) Es steht ausser Frage, dass der Versicherte sich anlässlich des 

beschriebenen Abendessens beim Biss auf einen harten Gegenstand den 

linken Schneidezahn abgebrochen hat. Damit ist aber noch nicht gesagt, dass 

er auf einen harten Gegenstand gebissen hat, der als ungewöhnlicher Faktor 

im Rechtssinne zu qualifizieren ist. So kann die Ungewöhnlichkeit nach den 

in Erwägung 3 dargelegten Grundsätzen beim Biss auf ein Knochenstückchen 

bejaht werden, nicht hingegen bei einem harten Knorpelstück, hartgebratener 

Haut eines Fleischstückes etc. Daher muss geprüft werden, ob sich die 

Ungewöhnlichkeit des äusseren Faktors im Sinne des Unfallbegriffs nach Art. 

4 ATSG nachweisen lässt. Zu diesem Zweck genügt die Angabe des 

Versicherten, er habe auf „etwas Hartes“, das er nicht genauer identifizieren 

konnte, rechtsprechungsgemäss nicht (siehe Erwägung 4b). 

b) Der Beschwerdeführer bringt vor, sein Zahnarzt habe ihm bestätigt, dass der 

beschädigte Zahn völlig gesund gewesen sei. Es handle sich daher beim 

geschilderten Vorfall ganz deutlich um einen ungewöhnlichen äusseren 

Faktor, weil ein gesunder Zahn beim Essen nicht einfach so abbreche. Im 

Lichte der vorgenannten Ausführungen, kann die Ungewöhnlichkeit indessen 

nicht allein aus der Tatsache geschlossen werden, dass der gesunde Zahn 

beim Essen abbrach. Der Zahnarzt müsste vielmehr eine Aussage darüber 

machen können, welcher Fremdkörper den Schaden verursacht hat, denn nur 

so kann eine rechtliche Qualifikation darüber vorgenommen werden, ob dieser 

ungewöhnlich war. Die Einschätzung seines Zahnarztes bringt den 

Beschwerdeführer daher nicht weiter, da der Biss auf einen harten 

Gegenstand als Schadensursache bereits hinlänglich erstellt ist. Immerhin 

dürfte dadurch mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein, 

dass der Zahn nicht beim normalen Kauen abgebrochen ist, bzw., dass das 

erwähnte Knacken nicht beim Biss auf den abgebrochenen Splitter ertönte. 

c) Schliesslich bleibt gemäss Erwägung 4c zu prüfen, ob der Nachweis eines 

ungewöhnlichen äusseren Faktors als Schadensursache durch Ausschluss 

erbracht werden kann. Chickenfinger sind wie Chicken Nuggets panierte 

Geflügelformfleischstückchen, welche frittiert oder gebraten werden. Als 

Rohstoff für die Verarbeitung dient in der Regel Restfleisch aus der 

Geflügelfleischproduktion, wobei beträchtliche Qualitätsunterschiede 

bestehen können. Chickenfinger sind somit in Bezug auf ihre Herstellung 

durchaus mit Wurstwaren vergleichbar. Dort hat das EVG wiederholt 

festgelegt, dass sie harte Knorpelreste aufweisen können und diese nicht als 

ungewöhnlich einzustufen sind. Es lässt sich somit nicht ausschliessen, dass 

der Zahnabbruch durch einen gewöhnlichen äusseren Faktor wie ein harter 

Knorpel oder dergleichen verursacht wurde und der Ausschlussbeweis gelingt 

nicht. Zwar besteht damit immer noch die Möglichkeit, dass ein 

Knochenstückchen oder ein kleiner Stein die Schadensursache war; die 

blosse Möglichkeit reicht für den Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit jedoch nicht. Daher bleibt unbewiesen, dass es sich beim 

harten Gegenstand um einen ungewöhnlichen äusseren Faktor handelte. 

6. Die Folgen der Beweislosigkeit hat der Beschwerdeführer zu tragen, welcher 

aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Da der 

Nachweis eines ungewöhnlichen äusseren Faktors scheitert, kann der 

geschilderte Vorgang nicht als Unfall im rechtlichen Sinne qualifiziert werden 

(Art. 4 ATSG). Die Beschwerdegegnerin trifft daher keine Pflicht zur 

Übernahme der Behandlungskosten. Somit erweist sich die Beschwerde als 

rechtlich unbegründet und ist abzuweisen.

7. Gemäss Art. 61 lit. a ATSG und Art. 11 der kantonalen Verordnung über das 

Verfahren in Sozialversicherungsstreitsachen (VVS; BR 542.300) ist das 

kantonale Beschwerdeverfahren bei Sozialversicherungsstreitigkeiten - 

ausser bei hier nicht vorliegender leichtsinniger oder mutwilliger 

Prozessführung - kostenlos. Eine aussergerichtliche Entschädigung steht 

dem Unfallversicherer nicht zu (Umkehrschluss aus Art. 61 lit. g ATSG).

Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.