# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ff5cb629-bdb1-549b-8a04-b3811b712f04
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.11.2008 C-2251/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2251-2007_2008-11-13.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-2251/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 3 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Richter Alberto Meuli (Vorsitz), Richter Francesco 
Parrino, Richter Michael Peterli,
Gerichtsschreiber Jean-Marc Wichser.

X._______,
Zustelldomizil: Bozidar Jovanovic, Consul, Ambassade 
de la République de Serbie, Seminarstrasse 5, 3006 
Bern,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, 
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

IV-Leistungen.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-2251/2007

Sachverhalt:

A.

A.a Der  am  NN  geborene,  verheiratete,  in  seinem  Heimatstaat 
wohnhafte serbische Staatsangehörige X._______, der in den Jahren 
1986  bis  1992  in  der  Schweiz  (Hotel  H._______)  gearbeitet  und 
obligatorische Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- 
und Invalidenversicherung (AHV/IV) entrichtet hatte (vgl. act. 6 der IV-
Stelle für Versicherte im Ausland [IV-Stelle]), meldete sich am 3. Juli 
2003  beim  heimatlichen  Versicherungsträger  zum  Bezug  einer 
schweizerischen Invalidenrente an (act. 7 IV).

A.b In der Folge zog die IV-Stelle verschiedene Unterlagen wirtschaft-
lichen und medizinischen Inhalts zu den Akten, insbesondere:

- einen Fragebogen für Arbeits- und Lohnverhältnisse von Unselbstän-
digerwerbenden sowie einen Fragebogen für den Versicherten, welche 
beide vermutlich vom ehemaligen Arbeitgeber ausgefüllt  und am 17. 
Oktober  2005  unterzeichnet  wurden  und  woraus  hervorgeht,  dass 
X._______ vom 16. Oktober 1987 bis zum 12. März 2004 als Chauf-
feur gearbeitet habe, ab April 2003 mit längeren und wiederholten Un-
terbrechungen krankheitshalber, und dass er  ab dem 13. März 2004 
eine  Rente  der  Sozialversicherung  seines  Wohnsitzstaates  beziehe 
(act. 14 und 15 IV);

- einen Fragebogen für den Versicherten, diesmal von diesem selbst 
ausgefüllt  und am 23. Oktober 2005 unterzeichnet,  welchem zu ent-
nehmen ist, dass er im Personentransport im Strassenverkehr tätig ge-
wesen sei und diese Tätigkeit vorläufig am 7. April 2003 und endgültig 
am 12. März 2004 aufgegeben habe, da ein Gutachter seinen Berufs-
führerschein entzogen habe, und dass er diese Tätigkeit vorher bereits 
wegen Diabetes mellitus Typus 2 und Nierencysten mit  hohem Blut-
druck habe unterbrechen müssen (act. 16 IV);

-  einen  am  7.  Mai  2004  von  Dr.  med.  S._______  ausgefüllten 
Fragebogen für den Arzt, woraus hervorgeht, dass der Antragsteller an 
Diabetes mit einer damit zusammenhängenden Polyneuropathie leidet 
und deswegen mit Insulin behandelt wird, und bei ihm zusätzlich eine 
Hypertonie und Nierencysten diagnostiziert worden seien, woraus die 
Ärztin  folgert,  dass X._______ seit  dem 8. Dezember  2003 dauernd 

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und  zu  mehr  als  80%  arbeitsunfähig  ist,  dies  sowohl  in  seiner  an-
gestammten als auch in einer  anderen Tätigkeit (act. 73, 74 IV);

- ein ärztliches Gutachten vom 9. März 2004, in welchem im Rahmen 
des  Rentenverfahrens  im Wohnsitzstaat  im Wesentlichen  die  bereits 
genannten  Diagnosen  angeführt  werden  und  im  Übrigen  festgestellt 
wird, dass der Antragsteller als Berufschauffeur nicht (mehr) geeignet 
sei (act. 72 IV);  

- eine ärztliche Dokumentation aus dem Jahre 2003 sowie von anfangs 
2004, welche wohl dem ausländischen Rentenverfahren zugrunde lag 
(act. 23 bis 62 IV);

- ergänzende ärztliche Unterlagen von Ende Januar 2006, so Röntgen-
bilder  der  Nieren  und  des  Beckens,  ein  EKG  und  ein  Echocardio-
gramm (vgl. act. 64 bis 69 IV), sowie weitere Befunde von Februar und 
März 2006 (act. 115 bis 120 IV).

A.c Nach Einsichtnahme in diese Unterlagen hielt der IV-Stellen-Arzt 
Dr. med. Y._______ in  seinem Bericht  vom 5. Juni  2006 dafür,  dass 
beim  Versicherten  ein  insulinpflichtiger  Diabetes  mellitus,  eine 
Hypertonie,  beidseitige  Nierencysten  und  leichte  degenerative 
Wirbelsäulenveränderungen  diagnostiziert  werden  könnten,  wobei 
lediglich der Diabetes die Arbeitsfähigkeit beeinflusse, nämlich zu 70% 
in der  angestammten Tätigkeit  (Chauffeur)  und zu 0% in sämtlichen 
leichten  bis  mittelschweren  Verweisungstätigkeiten  (im  industriellen 
Bereich  sowie  im  Handels-  und  Dienstleistungsbereich  und  in  der 
Verwaltung).  Nach  Ansicht  dieses  Arztes  sei  ihm  der  Fahrausweis 
lediglich wegen potentieller Gefährdung als Berufschauffeur entzogen 
worden. Zu den Diagnosen führte Dr. Y._______ noch aus, dass der 
Diabetes  nur  zu  einer  leichten  Poly-neuropathie  geführt  habe,  keine 
Retinopathie  vorliege,  die  Herzleistung  genügend  sei,  die 
Nierenfunktion  trotz  der  Cysten  intakt  sei  und  insgesamt  ein  guter 
klinischer Zustand beschrieben worden sei (act. 79 IV).

A.d Einem von der IV-Stelle  am 17. August  2006 erstellten Einkom-
mensvergleich kann entnommen werden, dass die IV-Stelle von einem 
Valideneinkommen für einen Berufschauffeur in der Schweiz - mangels 
Angaben  für  Serbien  -  von  Fr.  5'456.85  ausging  sowie  ein  Invali-
deneinkommen für eine Vollzeitstelle in einer Verweisungstätigkeit mit 
einer zusätzlichen, einzelfallbedingten 10%-Kürzung von Fr. 4'294.37 
berechnete, was einen Invaliditätsgrad von 21% ergab (act. 135 IV).

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B.

B.a Mit Vorbescheid vom 28. August 2006 teilte die IV-Stelle dem An-
tragsteller mit,  dass sich aus den  Akten ergeben habe, dass weder 
eine  bleibende  Erwerbsunfähigkeit  noch  eine  gemäss  den  gesetzli-
chen Bestimmungen ausreichende durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit 
während eines  Jahres  vorliege. Zwar  sei  die letzte  gewinnbringende 
Tätigkeit aufgrund des Gesundheitszustands nicht mehr zumutbar. Die 
Ausübung einer anderen, leichteren, dem Gesundheitszustand besser 
angepassten  gewinnbringenden  Tätigkeit  wie  z.B.  nicht  qualifizierter 
Arbeiter  oder  Hilfsarbeiter  in  einer  Produktionsstätte,  Hausmeister, 
Aufseher,  Magaziner,  Reparateur  von  Kleingeräten,  Kassierer,  Bote, 
Telefonvermittlung, Datenerfassung etc. seien jedoch allesamt noch in 
rentenausschliessender Weise zumutbar.  Für die Bemessung des In-
validitätsgrades sei es im Übrigen unerheblich, ob eine zumutbare Tä-
tigkeit tatsächlich ausgeübt werde. Damit müsste das Leistungsbegeh-
ren abgewiesen werden (act. 80 IV).

B.b Der Antragsteller äusserte sich mit Schreiben vom 20. September 
2006 im Wesentlichen dahingehend, dass er nicht fähig sei, irgendeine 
Tätigkeit auszuüben, und dass die Tatsache nicht berücksichtigt wor-
den sei, dass er in Serbien und nicht in der Schweiz lebe (act. 88 IV). 
Gleichzeitig reichte er zwischen dem 13. und dem 20. September 2006 
erstellte, spitalärztliche Berichte ein (act. 81 bis 87, 96 bis 107 IV).

Mit  Schreiben  vom  13.  November  2006   wandte  sich  X._______ 
erneut an die IV-Stelle und wies unter anderem darauf hin, dass er in 
seinem Wohn- und Heimatstaat als Invalidenrentner auch nicht arbei-
ten  dürfe,  abgesehen davon,  dass  er  wegen seines  Gesundheitszu-
standes nicht arbeiten könne. Zudem sei diese heimatliche Rente für 
den Unterhalt seiner Familie völlig ungenügend (act. 121, 129 IV). Wie-
derum  reichte  er  medizinische  Kurzbefunde  vom  Oktober  2006  ein 
(act. 90 bis 95, 124 bis 128, 130, 131 IV).

B.c Mit  Bericht  vom  7.  Februar  2007  nahm  der  IV-Stellenarzt  Dr. 
Y._______  zum  Gesuch  mitsamt  den  neu  eingereichten 
spitalärztlichen Unterlagen  dahingehend  Stellung,  dass  er  nur  seine 
bisherigen  Ausführungen  wiederholen  könne.  Der  insulinpflichtige 
Diabetes  habe  bislang  zu  keinen  ernsthaften  sekundären 
Veränderungen  geführt.  Sowohl  die  Sehkraft  als  auch  die  Herz-
Lungenleistung  seien  erhalten.  X.________  sei  deshalb  weder 
hinsichtlich seiner Mobilität noch seiner Kraft in nennenswerter Weise 

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eingeschränkt.  Auch  dessen  Nierenfunktion  sei  nicht  eingeschränkt. 
Ebenso wenig würden die zusätzlich diagnostizierten Spondylosis und 
das  Angstsyndrom  die  Arbeitsfähigkeit  des  Antragstellers 
beeinflussen.  Insgesamt  dürfe  dieser  nicht  mehr  einen  Lastwagen 
fahren,  könne  aber  weiterhin  die  bereits  aufgelisteten  leichteren 
Verweisungstätigkeiten ausüben. Andere Ärzte hätten sich in ähnlicher 
Weise geäussert (act. 133 IV).

C.
Mit Verfügung vom 26. Februar 2007 wies die IV-Stelle das Rentenge-
such von X._______ ab im Wesentlichen mit  derselben Begründung, 
welche im Vorbescheid  vom 28. August  2006  enthalten  ist.  Die  neu 
eingereichten Arztzeugnisse des Spitals in Z._______ von September 
2006  seien  dem  internen  ärztlichen  Dienst  unterbreitet  worden, 
welcher die vorgängige Stellungnahme bestätigt habe (act. 136 IV).

D.
Mit  Eingabe vom 22. März  2007 erhob X._______ (nachfolgend der 
Beschwerdeführer)  beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde 
gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 26. Februar 2007 und beantrag-
te sinngemäss deren Aufhebung sowie die Zusprechung einer Rente. 
Dabei  machte  er  im  Wesentlichen  geltend,  dass  der  diagnostizierte 
Diabetes in ständiger Entwicklung sei und zu Komplikationen geführt 
habe, was die Zusprechung einer serbischen Invalidenrente ab dem 8. 
Dezember 2003 begründet habe, zumal er jede Arbeit dauernd nicht 
(mehr) ausüben könne. Die einjährige, gesetzliche Wartefrist sei eben-
falls erfüllt,  was der Beschwerdeführer unter Beilegung einer Aufstel-
lung  von  Arztterminen  zwischen  April  2003  und  April  2004  belegen 
will. Die Zusprechung der ausländischen Rente sei zu berücksichtigen, 
da der zuständige Versicherungsträger streng und objektiv  sei. Auch 
sei  seine schlechte finanzielle und soziale Lage nicht  zu vergessen. 
Schliesslich  seien die ärztlichen Befunde nicht  ernsthaft  einbezogen 
worden (act. 1, 3).

E.
Mit Schreiben vom 23. April und vom 11. Mai 2007 wies der zuständige 
Instruktionsrichter den Beschwerdeführer auf Art. 11b  des Bundesge-
setzes  vom  20.  Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren 
(VwVG, SR 172.021) hin, welcher die Bezeichnung eines Zustelldomi-
zils  in  der  Schweiz  vorschreibt  (vgl.  act.  5  und  7),  worauf  der  Be-

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schwerdeführer  mit  Schreiben  vom  22.  Mai  2007  die  Botschaft  von 
Serbien in der Schweiz als Zustelladresse angab (act. 8).

F.
Mit  Vernehmlassung  vom 19. Juli  2007 (vgl.  act.  11)  beantragte  die 
Vorinstanz  die  Abweisung  der  Beschwerde  und  die  Bestätigung  der 
angefochtenen Verfügung. Dabei legte sie im Wesentlichen dar, dass 
gemäss ständiger Rechtsprechung keine Bindung der schweizerischen 
Invalidenversicherung  an  die  Beurteilung  ausländischer  Versiche-
rungsträger, Behörden und Ärzten bestehe. Die Beschwerde sei dem 
ärztlichen Dienst der IV-Stelle vorgelegt worden, welcher zum Schluss 
gelangt sei, dass aus den neuen Unterlagen keinerlei Erkenntnisse er-
geben  habe,  welche  rechtfertigen  würden,  von  der  bisherigen  Ein-
schätzung  abzuweichen,  nämlich  die  Annahme einer  Einschränkung 
der  Arbeitsfähigkeit  in  der  angestammten  Tätigkeit  als  Chauffeur  zu 
70%, nicht jedoch in leichteren, leidensangepassten Verweisungstätig-
keiten, welche der Beschwerdeführer vollzeitlich ausüben könne (vgl. 
act. 138 IV). Ein Einkommensvergleich habe dabei eine Erwerbseinbu-
sse von 21% ergeben.

G.
Mit Replik vom 5. September 2007 hielt der Beschwerdeführer an sei-
nen Anträgen und an der Beschwerdebegründung vollumfänglich fest. 
Zudem machte er im Wesentlichen und namentlich geltend, dass die 
Gutachten vom  November 2006 nicht erwähnt und deshalb wohl nicht 
berücksichtigt worden seien, seine Halswirbelsäule geschädigt sei und 
er  deshalb  Schwindelanfälle  habe,  eine  Retinopathie  vorliege,  der 
hohe Blutdruck auf eine defekte Niere hinweise, er in Serbien als Früh-
rentner  ein  Arbeitsverbot  habe  und  den  Unterschied  zwischen  den 
ausländischen  und  schweizerischen  ärztlichen  Befunden nicht  nach-
vollziehen könne (act. 13, 14). Mit der Replik reichte der Beschwerde-
führer,  weitere,  zum  guten  Teil  bereits  aktenkundige  Gutachten  aus 
den Jahren 2003 bis 2006 ein, welche sich auch zur Arbeitsfähigkeit 
äussern,  so  etwa  ein  Befund  des  Facharztes  für  Urologie  Dr. 
T._______ vom 10. Juni 2003, wonach von urologischer Seite her die 
Arbeitsfähigkeit  für  schwere  physische  Tätigkeiten,  das  Heben  von 
Lasten, längeres Stehen und Gehen, verringert sei (vgl. auch act. 38), 
oder des Neuropsychiaters Dr. U._______ vom 15. September 2006, 
wonach  die  Arbeitsfähigkeit  wesentlich  und  dauerhaft  verringert  sei 
(vgl. auch act. 101), oder noch des Allgemeinmediziners Dr. V._______ 

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vom  3.  November  2006,  wonach  die  Arbeitsfähigkeit  des  Be-
schwerdeführers wesentlich verringert sei.

H.
Mit Duplik vom 16. November 2007 (vgl. act. 17) hielt auch die Vorins-
tanz an ihren Anträgen und deren Begründung fest, und zwar gestützt 
auf den Bericht ihres IV-Stellenarztes vom 9. November 2007, der im 
Wesentlichen feststellte,  dass  die  neu zugestellten  Berichte  und die 
Röntgendiskette keine neuen Aspekte aufzeigen würden, welche zu ei-
ner  Änderung  der  bisherigen  Beurteilung  veranlassen  könnten.  Die 
subjektiven Aussagen des Beschwerdeführers würden jeder objektiven 
medizinischen  Beurteilung  entbehren.  Die  Röntgendiskette  enthalte 
MRI-Bilder der (nach wie vor intakten) Niere und des Abdomens, wel-
che nichts über eine Arbeitsunfähigkeit aussagen würden. Es liege kei-
ne  relevante  neurologische  Erkrankung  oder  pathologische  Befunde 
vor,  welche  dagegen  sprechen  würden,  dass  der  Beschwerdeführer 
eine Verweisungstätigkeit nicht vollschichtig ausüben könnte (act. 140 
IV).

I.
Den mit  Zwischenverfügung  vom 17. August  2007  vom zuständigen 
Instruktionsrichter  geforderten  Kostenvorschuss  in  der  Höhe  von 
Fr. 300.-- hat der Beschwerdeführer fristgemäss überwiesen (act. 12, 
15).

J.
Mit derselben Verfügung vom 17. August 2007 teilte der Instruktions-
richter dem Beschwerdeführer die Zusammensetzung des Spruchkör-
pers mit, und mit Verfügung vom 12. Juni 2008 eine Änderung dessel-
ben. Bis heute ging kein Ausstandsbegehren ein (act. 12 und 21).

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni 
2005 (VGG, SR 173.32)  beurteilt  das Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20.  Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021). Zu den anfechtbaren Verfügungen gehören jene der IV-Stelle 
für Versicherte im Ausland, die zu den Vorinstanzen des Bundesver-
waltungsgerichts gehört (Art. 33 lit. d VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. 

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b  des  Bundesgesetzes  über  die  Invalidenversicherung  vom 19. Juni 
1959 [IVG, SR 831.20]). Eine Ausnahme, was das Sachgebiet angeht, 
ist in casu nicht gegeben (Art. 32 VGG).

1.2 Das VwVG findet keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, 
soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen 
Teil  des  Sozialversicherungsrechts  (ATSG, SR 830.1)  anwendbar  ist 
(Art. 3 Bst. dbis VwVG).

1.3 Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Verfü-
gung der IV-Stelle für Versicherte im Ausland vom 26. Februar 2007. 
Der Beschwerdeführer hat frist-  und formgerecht (Art. 60 ATSG) Be-
schwerde erhoben. Durch die Verfügung ist er besonders berührt und 
hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Änderung oder Aufhebung 
(Art. 59 ATSG). Nachdem auch der eingeforderte Kostenvorschuss ge-
leistet wurde, ist auf das ergriffene Rechtsmittel einzutreten.

2.
Das Bundesverwaltungsgericht  prüft  die  Verletzung von Bundesrecht 
einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermes-
sens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheb-
lichen Sachverhalts und die Unangemessenheit, wenn nicht eine kan-
tonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat (Art. 49 VwVG).

3.
Nach dem Zerfall  der  Föderativen Volksrepublik  Jugoslawien blieben 
zunächst  die Bestimmungen des Abkommens vom 8. Juni 1962 zwi-
schen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Föderativen 
Volksrepublik  Jugoslawien  über  Sozialversicherung  (SR  0.831. 
109.818.1; im Folgenden: Abkommen) für alle Staatsangehörigen des 
ehemaligen Jugoslawiens anwendbar (BGE 126 V 198 E. 2b, BGE 122 
V 381 E. 1 mit Hinweis). Zwischenzeitlich hat die Schweiz mit gewis-
sen Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens (Kroatien, Slowe-
nien, Mazedonien), nicht aber mit Serbien, neue Abkommen über So-
ziale  Sicherheit  abgeschlossen. Für  den Antragsteller  als  serbischer 
Staatsangehöriger findet demnach weiterhin das schweizerisch-jugos-
lawische Abkommen Anwendung. Nach Art. 2 des im Zeitpunkt des Er-
lasses der  streitigen Verfügung vom 26. Februar  2007 anwendbaren 
Abkommens stehen die Staatsangehörigen der Vertragsstaaten in ih-
ren Rechten und Pflichten aus den in Art. 1 des Abkommens genann-
ten Rechtsvorschriften, zu welchen die schweizerische Bundesgesetz-
gebung über die Invalidenversicherung gehört, einander gleich, soweit 

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nichts anderes bestimmt ist. Bestimmungen, die hinsichtlich der Vor-
aussetzungen des Anspruchs auf eine schweizerische Invalidenrente 
sowie der anwendbaren Verfahrensvorschriften von dem in Art. 2 des 
Abkommens  aufgestellten  Grundsatz  der  Gleichstellung  abweichen, 
finden sich weder im Abkommen selbst noch in anderen, auf Serbien 
anwendbaren völkerrechtlichen Vereinbarungen.

Nach dem Gesagten bestimmt sich vorliegend der Anspruch des Be-
schwerdeführers auf Leistungen der Invalidenversicherung nach dem 
schweizerischen Recht, insbesondere dem IVG, der Verordnung über 
die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201), des 
ATSG sowie der entsprechenden Verordnung vom 11. September 2002 
(ATSV, SR 830.11).

4.

4.1 Im Folgenden  zu prüfen ist,  ob  der  Beschwerdeführer  Anspruch 
auf eine schweizerische Invalidenrente hat. Weil in zeitlicher Hinsicht 
grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze  massgebend  sind,  die  bei  der 
Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben, 
und  weil  nach  ständiger  Praxis  der  Sozialversicherungsgerichte  bei 
der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt 
des Erlasses des angefochtenen Verwaltungsaktes (hier: 26. Februar 
2007) eingetretenen Sachverhalt  abgestellt  wird (BGE 132 V 2 E. 1, 
129 V 4 E. 1.2 mit Hinweisen), sind - zu jenem Zeitpunkt - die auf den 
1. Januar 2004 in Kraft  getretenen Bestimmungen der 4. IV-Revision 
anwendbar, nicht aber diejenigen der 5. IV-Revision. Pro rata temporis 
sind zudem für die Zeit ab Juli 2002 (1 Jahr vor der Gesuchsstellung, 
vgl. Art. 48 IVG) die Vorschriften des IVG in der Fassung vom 23. Juni 
2000 (AS 2000 2677 und 2685) anwendbar.

4.2 Bezüglich der vorliegend auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung 
mit  Art.  1  Abs. 1  IVG zu  berücksichtigenden  ATSG-Normen  zur  Ar-
beitsunfähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) 
und zur Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) hat das Schweize-
rische Bundesgericht (vormals Eidgenössisches Versicherungsgericht 
[EVG]) erkannt,  dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen 
Legaldefinitionen  in  aller  Regel  um eine  formellgesetzliche  Fassung 
der  höchstrichterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden Be-
griffen vor In-Kraft-Treten des ATSG handelt und sich inhaltlich damit 
keine Änderung ergibt, weshalb die hierzu entwickelte Rechtsprechung 
übernommen und weitergeführt werden kann (vgl. BGE 130 V 343 E. 

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3.1, 3.2 und 3.3). Auch die Normierung des Art. 16 ATSG führt nicht zu 
einer Modifizierung der bisherigen Judikatur zur Invaliditätsbemessung 
bei erwerbstätigen Versicherten, welche weiterhin nach der allgemei-
nen Methode des Einkommensvergleichs vorzunehmen ist (zu Art. 28 
Abs. 2 IVG in der bis zum 31. Dezember 2002 in Kraft  gestandenen 
Fassung vgl. BGE 128 V 29 E. 1, BGE 104 V 135 E. 2a und b).

5.

5.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). 
Nach  Art.  4  IVG  kann  die  Invalidität  Folge  von  Geburtsgebrechen, 
Krankheit oder Unfall sein (Abs. 1); sie gilt als eingetreten, sobald sie 
die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erfor-
derliche Art und Schwere erreicht hat (Abs. 2).

5.2 Anspruch auf  eine  ganze Invalidenrente  besteht  gemäss Art. 28 
Abs. 1 IVG (in der Fassung ab dem 1. Januar 2004) bei einem Invalidi-
tätsgrad von mindestens 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente bei 
einem solchen von mindestens 60%, derjenige auf eine halbe Rente 
ab einem Grad der Invalidität von 50% und derjenige auf eine Viertels-
rente ab einem solchen von 40%.  Für den Zeitraum bis zum 31. De-
zember 2003 ist ergänzend festzuhalten, dass die unmittelbar vorher-
gehende Fassung von Art. 28 Abs. 1 IVG ein Anspruch auf eine ganze 
Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 66 2/3% an-
nahm  und  keine  Dreiviertelsrente  vorsah.  Gemäss  Abs.  1ter dieser 
Norm werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50% 
entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohn-
sitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben. 
Nach der  Rechtsprechung des EVG stellt  Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht 
eine  blosse  Auszahlungsvorschrift,  sondern  eine  besondere  An-
spruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 275 E. 6c).

5.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; 
Art. 16 ATSG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise 
zu  erfolgen,  dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen zif-

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fernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt 
werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad 
bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen nicht ge-
nau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall 
bekannten Umstände zu schätzen und die  so  gewonnenen Annähe-
rungswerte miteinander zu vergleichen (allgemeine Methode des Ein-
kommensvergleichs; BGE 128 V 30 E. 1, 104 V 136 E. 2a und b; ZAK 
1990 S. 518 E. 2). Erwerbsunfähigkeit ist, vereinfacht ausgedrückt, die 
durch einen Gesundheitsschaden verursachte Unfähigkeit,  durch zu-
mutbare Arbeit Geld zu verdienen (ALFRED MAURER, Bundessozialversi-
cherungsrecht, Basel 1993, S. 140).

5.4 Der Begriff  der Invalidität  ist  demnach nicht  nach dem Ausmass 
der gesundheitlichen Beeinträchtigung definiert, sondern nach der dar-
aus folgenden Unfähigkeit, Erwerbseinkommen zu erzielen (BGE 110 
V 275 E. 4a, 102 V 166) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu 
betätigen. Dabei sind die Erwerbs- bzw. Arbeitsmöglichkeiten nicht nur 
im angestammten Beruf bzw. der bisherigen Tätigkeit, sondern – wenn 
erforderlich –  auch  in  zumutbaren  anderen  beruflichen  Tätigkeiten 
(Verweistätigkeiten) zu prüfen. Der Invaliditätsgrad ist also grundsätz-
lich nach wirtschaftlichen und nicht nach medizinischen Grundsätzen 
zu ermitteln. Das heisst,  dass  es  bei  der  Bemessung  der  Invalidität 
einzig und allein auf die objektiven wirtschaftlichen Folgen der funktio-
nellen  Behinderung  ankommt,  welche  nicht  unbedingt  mit  dem vom 
Arzt  festgelegten Grad  der  funktionellen  Einschränkung übereinstim-
men müssen (BGE 110 V 275; ZAK 1985 S. 459). Trotzdem ist die Ver-
waltung und im Beschwerdefall auch das Gericht auf Unterlagen ange-
wiesen,  die der  Arzt  und gegebenenfalls  auch andere Fachleute zur 
Verfügung gestellt haben.

Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher 
Tätigkeiten  der  Versicherte  arbeitsunfähig  ist.  Im  Weiteren  sind  die 
ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage,  welche  Arbeitsleistungen  dem  Versicherten  noch  zugemutet 
werden können (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c mit Hinweisen; 
ZAK 1991 S. 319 E. 1c). Dabei obliegt die Beurteilung der sich aus ei-
nem Gesundheitsschaden ergebenden funktionellen Leistungsfähigkeit 
(z.B. nur sitzende oder  stehende Arbeiten,  nur beschränktes Heben/ 
Tragen von Lasten, Arbeit  im Freien oder in geheizten Räumen u.a.) 
den  Ärzten,  wogegen  die  von  der  IV-Stelle  gegebenenfalls  heran-

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zuziehenden  Fachleute  der  Berufsberatung  bestimmen  können, 
welche  ganz  konkreten  beruflichen  Tätigkeiten  auf  Grund  der  ärztli-
chen Angaben und unter Berücksichtigung der übrigen Fähigkeiten der 
versicherten Person in Frage kommen (Urteil des Bundesgerichts vom 
4. Juli 2008, 9C_833/2007 E. 3.3.2 mit Hinweisen, SVR 2001 IV Nr. 10, 
E. 1). Die rein wirtschaftlichen und rechtlichen Beurteilungen,  insbe-
sondere im Zusammenhang mit der Bestimmung der Erwerbsfähigkeit, 
obliegt dagegen der Verwaltung und im Beschwerdefall dem Gericht.

5.5 Hinsichtlich der Entstehung des Anspruchs auf eine Invalidenrente 
schreibt Art. 29 Abs. 1 IVG (in der bis zum 31. Dezember 2007 gültig 
gewesenen Fassung) vor, dass der Rentenanspruch nach Art. 28 IVG 
frühestens in dem Zeitpunkt  entsteht,  in dem die versicherte Person 
mindestens zu 40% (bei einer im Ausland wohnenden Person wie vor-
liegend  50%)  bleibend  erwerbsunfähig  bzw.  bleibend  invalid  (vgl. 
THOMAS LOCHER, Grundriss des Sozialversicherungsrechts,  Bern 2003, 
§52 N13) geworden ist  (Bst. a: Dauerinvalidität)  oder während eines 
Jahres ohne wesentlichen Unterbruch zu mindestens 40% (im Ausland 
50%) arbeitsunfähig gewesen war (Bst. b: langdauernde Krankheit).

Für  die  Annahme bleibender  Invalidität  im  Sinne  von  Art. 29  Abs. 1 
Bst. a  IVG und  Art. 29  IVV  ist  nach  ständiger  Rechtsprechung  des 
EVG die überwiegende Wahrscheinlichkeit erforderlich, dass ein weit-
gehend stabilisierter,  im Wesentlichen irreversibler  Gesundheitsscha-
den vorliegt, welcher die Erwerbsfähigkeit der versicherten Person vor-
aussichtlich  dauernd  in  rentenbegründendem  Ausmass  beeinträchti-
gen wird. Als relativ stabilisiert kann ein ausgesprochen labil gewese-
nes  Leiden  nur  dann  betrachtet  werden,  wenn  sich  sein  Charakter 
deutlich in der Weise geändert hat, dass vorausgesehen werden kann, 
in  absehbarer Zeit  werde keine praktisch erhebliche Wandlung mehr 
erfolgen (BGE 119 V 102 E. 4a mit Hinweisen). Diese Rechtsprechung 
führt  dazu, dass die Annahme bleibender Invalidität  im Rahmen von 
Art.  29  IVG  Seltenheitswert  hat;  in  Betracht  fällt  sie  etwa  bei 
Amputationen  (ULRICH MEYER-BLASER,  Rechtsprechung  des  Bundesge-
richts zum IVG, Zürich 1997, S. 232 f., mit weiteren Hinweisen). Fehlen 
die genannten restriktiven Kriterien, so ist die Frage, wann ein allfälli-
ger Rentenanspruch entsteht und mithin der Versicherungsfall eintritt, 
stets nach Massgabe von Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG zu prüfen. Mit der 
in  dieser  Bestimmung vorgesehenen Wartezeit  von einem Jahr  wird 
eine  Abgrenzung  zwischen  den  Aufgaben  der  Invalidenversicherung 
und  denjenigen  der  sozialen  Kranken-  und  Unfallversicherung  be-

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zweckt; letztere haben während der Wartezeit  in  erster  Linie für den 
Erwerbsausfall bei Krankheit oder Unfall aufzukommen (BGE 111 V 23 
E. 3a). Nach Art. 29ter IVV liegt  ein wesentlicher  Unterbruch der  Ar-
beitsunfähigkeit im Sinne von Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG vor, wenn die 
versicherte Person an mindestens 30 aufeinanderfolgenden Tagen voll 
arbeitsfähig war.

5.6 Zu bemerken bleibt, dass aufgrund des im gesamten Sozialversi-
cherungsrecht  geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht 
ein invalider Versicherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit im 
angestammten oder einem anderen Berufs- oder Erwerbszweig zu su-
chen  und  anzunehmen,  soweit  sie  möglich  und  zumutbar  erscheint 
(BGE 113 V 28 E. 4a, 111 V 239 E. 2a). Deshalb ist es am behandeln-
den  Arzt  bzw.  am  Vertrauensarzt  einer  IV-Stelle  aus  medizinischer 
Sicht zu bestimmen, in welchem Ausmass ein Versicherter seine ver-
bliebene  Arbeitsfähigkeit  bei  zumutbarer  Tätigkeit  und  zumutbarem 
Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt einsetzen kann. Diese 
Arbeitsmöglichkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen.

6.
Der Beschwerdeführer hat zuletzt von Oktober 1987 bis März 2004 in 
seiner Heimat als Chauffeur gearbeitet. Gemäss dem Fragebogen für 
Arbeits-  und  Lohnverhältnisse  von  Unselbständigerwerbenden  (vgl. 
act. 14 und 15 IV) konnte er seine Tätigkeit bis zum 24. April 2003 voll-
schichtig und ohne jegliche Einschränkung oder Lohnreduktionen aus-
üben. Unter diesen Umständen kann ohne Weiteres festgehalten wer-
den, dass er bis zu diesem Zeitpunkt keine erhebliche Arbeitsunfähig-
keit aus gesundheitlichen Gründen erlitten hat. Diese Schlussfolgerung 
ist umso mehr gerechtfertigt, als Dr. S._______ in ihrem Fragebogen 
für  den Arzt  eine  Arbeitsunfähigkeit  erst  ab dem 8. Dezember  2003 
attestiert  (act. 73). Ab dem 24. April  2003 war der Beschwerdeführer 
krankgeschrieben  und  hat  dann  seine  Tätigkeit  am  12.  März  2004 
definitiv aufgegeben. Unter diesen Umständen ist für die Zeit ab dem 
24. April  2003 allein  aufgrund der  ärztlichen Angaben zu prüfen,  ob 
der  Beschwerdeführer  bis  zum  26.  Februar  2007  eine  rentenbe-
gründende Invalidität erlitten hat.

7.

7.1 Den Akten ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer im We-
sentlichen an einem insulinpflichtigen Diabetes mellitus sowie an einer 
Hypertonie infolge diagnostizierten Nierencysten und leichten degene-

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rativen Wirbelsäulenveränderungen leidet. Bei  diesen Leiden handelt 
es  sich  um  labile  pathologische  Geschehen,  so  dass  ein  allfälliger 
Rentenanspruch erst nach der gesetzlichen Wartezeit von einem Jahr 
entstehen  kann,  während  welchem der  Beschwerdeführer  ohne  we-
sentlichen Unterbruch zu mindestens 50% (vgl. E. 5.5) arbeitsunfähig 
gewesen war (Art. 29 Abs. 1 Bst. b in der bis zum 31. Dezember 2007 
gültig gewesenen Fassung).

7.2 Hinsichtlich des Einflusses dieser Leiden auf die Arbeitsfähigkeit 
des Beschwerdeführers ist unbestritten, dass ihm dessen frühere Tä-
tigkeit  nicht  mehr  zumutbar  ist. Zu prüfen ist  also im Folgenden,  ob 
dieser  Befund  auch  auf  eine  allfällige  Verweisungstätigkeit  zutrifft. 
Diesbezüglich  nimmt  die  Vorinstanz  an,  dass  der  Beschwerdeführer 
eine leichtere, leidensangepasste Tätigkeit im Bereiche der Industrie, 
des  Kleinhandwerks  oder  der  Dienstleistung  vollschichtig  ausüben 
könnte. Demgegenüber geht der Beschwerdeführer davon aus, dass er 
in jeglicher Tätigkeit zu mehr als 80% arbeitsunfähig sei.

8.

8.1 Erforderlich ist im Sozialversicherungsrecht grundsätzlich der Be-
weisgrad  der  überwiegenden  Wahrscheinlichkeit.  Dieser  Grad  über-
steigt einerseits die Annahme einer blossen Möglichkeit bzw. einer Hy-
pothese und liegt anderseits unter demjenigen der strikten Annahme 
der  zu  beweisenden  Tatsache.  Die  Wahrscheinlichkeit  ist  insoweit 
überwiegend, als der begründeten Überzeugung keine konkreten Ein-
wände  entgegenstehen (UELI KIESER,  ATSG-Kommentar,  Zürich  2003, 
Art. 43  Rz. 23;  THOMAS LOCHER,  Grundriss  des  Sozialversicherungs-
rechts, Bern 2003, § 68, Rz. 43 ff).

8.2 Hinsichtlich  des  Beweiswertes  eines  Arztberichtes  ist  entschei-
dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf all-
seitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be-
rücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden 
ist,  in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 
Beurteilung  der  medizinischen  Situation  einleuchtet  und  ob  die 
Schlussfolgerungen der  Expertin  oder  des Experten begründet  sind. 
Zudem sind Gutachten von externen Spezialärzten, welche auf Grund 
eingehender  Beobachtungen  und  Untersuchungen  sowie  nach  Ein-
sicht in die Akten erstellt wurden, grundsätzlich volle Beweiskraft zuzu-
erkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen deren Zuverlässigkeit 
sprechen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich we-

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der die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der einge-
reichten  oder  in  Auftrag  gegebenen Stellungnahme als  Bericht  oder 
Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3A, BGE 122 V 157 E. 1c).

8.3 Der  beigezogene  IV-Stellenarzt  Dr. med. Y._______,  auf  dessen 
Berichte sich die Vorinstanz abstützt, hat sich durchwegs, nämlich am 
5. Juni 2006 nach Einsichtnahme der Gesuchsunterlagen (vgl. Act. 79 
IV), am 7. Februar 2007 nach Prüfung weiterer, nach dem negativen 
Vorbescheid der Vorinstanz vom Beschwerdeführer eingereichten spi-
talärztlichen Berichte (vgl. act. 133 IV), am 9. Juli 2007 nach Eingang 
der Beschwerde (vgl. act. 138 IV) sowie am 9. November 2007 nach 
Eingang der Replik (vgl. act. 140 IV) hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in 
einer Verweisungstätigkeit sehr klar dahingehend geäussert, dass eine 
solche noch vollschichtig möglich sei,  was vorliegend nach durchge-
führtem Einkommensvergleich noch einen rentenausschliessenden In-
validitätsgrad von 21% bedeuten würde.

Was die ausländischen Gutachten anbelangt, ist bei näherer Prüfung 
festzustellen, dass etwa Dr. T._______, Facharzt für Urologie, in sei-
nem Bericht vom 10. Juni 2003 (vgl. act. 38) eine Einschränkung der 
Arbeitsfähigkeit  beim  Beschwerdeführer  lediglich  für  schwere  physi-
sche  Tätigkeiten  festgehalten  hat  und  der  Neuropsychiater  Dr. 
U._______ am 15. September 2006 (vgl. act. 101) einerseits und der 
Allgemeinmediziner Dr. V._______ am 3. November 2006 (vgl. act. 13, 
14)  andererseits  zwar  zum  Schluss  gekommen  sind,  dass  die 
Arbeitsfähigkeit wesentlich und dauernd verringert sei, aber ohne dass 
sie zwischen angestammter Tätigkeit und leichter Verweisungstätigkeit 
unterschieden  hätten.  Einzig  Dr.  med.  S._______  schätzte  die 
Sachlage anders ein und verneinte am 7. Mai 2004 im Fragebogen für 
den  Arzt  die  Frage  nach  der  möglichen  Ausübung  einer 
Verweisungstätigkeit durch den Beschwerdeführer (act. 73, 74 IV).

8.4 Im vorliegenden  Fall  sind  die  Befunde des IV-Stellenarztes,  wo-
nach die erwähnten Diagnosen (im Wesentlichen der insulinpflichtige 
Diabetes mellitus und die Hypertonie) zwar die Arbeitsfähigkeit in der 
angestammten Tätigkeit wesentlich eingeschränkt hätten, nicht aber in 
einer  leichteren,  leidensangepassten  Verweisungstätigkeit,  klar  und 
schlüssig; sie werden von der serbischen Ärzteschaft (mit einer Aus-
nahme  und  zwei  unklaren  Befunden)  auch  nicht  widerlegt.  Für  das 
Bundesverwaltungsgericht  gibt  es  keine  ersichtlichen  Gründe,  ent-
scheidend davon abzuweichen. Mit der Annahme, dass die Ausübung 

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einer  leichten  Verweisungstätigkeit  noch  vollschichtig  zumutbar  ist, 
wird  auf  die  genannten  Beschwerden  Rücksicht  genommen,  zumal 
auch insbesondere der Diabetes nicht zu massgebenden sekundären 
Komplikationen  geführt  hat.  So  hat  dieser  beim  Beschwerdeführer 
noch  keine  Retinopathie  verursacht,  ist  die  Polyneuropathie  nur 
leichten Grades und die Herzleistung noch genügend.

8.5 Was den von der Vorinstanz durchgeführten Einkommensvergleich 
anbelangt (vgl. act. 135 IV), so ist nicht zu beanstanden, dass sie man-
gels präzisen Lohnangaben durch den letzten serbischen Arbeitgeber 
(handelt es sich etwa bei den angegebenen 14'824,66 Din [vgl. act. 14, 
15 IV] um Bruttolohn oder Nettolohn und ist ein 13. Monatslohn inbe-
griffen?) für die Ermittlung von Validen- und Invalideneinkommen auf 
statistische Werte und diesbezüglich auf den schweizerischen Arbeits-
markt abgestellt hat, zumal auch ein hypothetisches serbisches Invali-
deneinkommen nicht  ins  Recht  gelegt  wurde. Aufgrund der  theoreti-
schen und abstrakten Natur des Begriffs der ausgeglichenen Arbeits-
marktlage ist für den Einkommensvergleich bedeutungslos, ob die ver-
sicherte  Person  im  Ausland  wohnt.  Entscheidend  ist  lediglich,  dass 
sich  die beiden massgebenden Vergleichseinkommen (also das Vali-
den- und das Invalideneinkommen) auf denselben Arbeitsmarkt bezie-
hen, weil es die Unterschiede in den Lohnniveaus und den Lebenshal-
tungskosten zwischen den Ländern nicht gestatten, über die Grenzen 
hinweg einen objektiven Vergleich der in Frage stehenden Einkommen 
vorzunehmen (Urteil des Bger 9C_335/2007 vom 8. Mai 2008, E. 3.3.2 
mit Hinweisen). Vorliegend sind sowohl das angenommene Validenein-
kommen von Fr. 5'456.85 als  auch das berechnete Invalideneinkom-
men von Fr. 4'294.37 für  eine leichtere Verweisungstätigkeit  nicht zu 
beanstanden. Im Übrigen ist die einzelfallbedingte Kürzung von 10% in 
casu angemessen.

Der so berechnete Invaliditätsgrad von 21% erreicht die für die Zuspre-
chung  einer  schweizerischen  Invalidenrente  massgebenden  Beein-
trächtigung der Erwerbstätigkeit von mindestens 50% für Personen im 
Ausland  (vgl.  E.  5.2)  gemäss  dem  massgeblichen  Beweisgrad  der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 E. 5b) zum mass-
geblichen Zeitpunkt  des  angefochtenen Entscheids  vom 26. Februar 
2007 nicht.

9.
Zu ergänzen bleibt, dass die Kriterien ausländischer Ärzte oder Versi-

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cherungsträger für die Annahme einer Arbeitsunfähigkeit die schwei-
zerischen Behörden in keiner Weise binden (vgl. ZAK 1989 S. 320 E. 
2). Ebenso wenig spielen für die Zusprechung einer Invalidenrente die 
finanzielle und soziale Situation des Versicherten eine Rolle.

Der  angefochtene  Einspracheentscheid  hält  demnach  einer  richterli-
chen Prüfung stand, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.

10.

10.1 Gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG werden die Verfahrenskosten in der 
Regel der unterliegenden Partei  auferlegt. Die Verfahrenskosten sind 
gemäss dem Reglement vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE,  SR 
173.320.2) u bestimmen. Sie werden auf Fr. 300.-- festgelegt.

10.2 Dem  unterliegenden,  anwaltlich  vertretenen  Beschwerdeführer 
wird keine Parteientschädigung zugesprochen (Art. 64 Abs. 1 VwVG a 
contrario).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr.  300.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Sie werden mit dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvor-
schuss verrechnet.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

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Alberto Meuli Jean-Marc Wichser

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern, Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  der  Beschwerdeführer  in  Händen  hat, 
beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand:

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