# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7f57f11b-4f25-51a1-a0a6-83be81d8ad02
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-03-19
**Language:** de
**Title:** BGer 5A_218-2021
**Docket/Reference:** 5A_218-2021
**URL:** https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=18.02.2021&to_date=20.03.2021&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=5&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F19-03-2021-5A_218-2021&number_of_ranks=664

## Full Text

Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_218/2021
Urteil vom 19. März 2021
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer.
Gegenstand
Antrag auf Aufhebung der Beistandschaft,
Beschwerde gegen den Entscheid des Familiengerichts Zofingen vom 27. Januar 2021 (KE.2013.00241, KEMN.2020.804).
Sachverhalt:
Mit Entscheid der Vormundschaftsbehörde Uerkheim vom 5. Juli 1993 wurde für A.________ eine Beistandschaft gemäss Art. 393 Ziff. 2 aZGB errichtet und mit Entscheid vom 9. Februar 1998 in eine Beiratschaft gemäss Art. 395 Abs. 1 und 2 aZGB umgewandelt. Mit Entscheid des Familiengerichts Zofingen vom 16. Dezember 2015 wurde diese altrechtliche Massnahme weitergeführt als Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung gemäss
Art. 394 und 395 ZGB
, im Sinn von
Art. 397 ZGB
kombiniert mit einer Begleitbeistandschaft gemäss
Art. 393 ZGB
und einer Mitwirkungsbeistandschaft gemäss
Art. 396 ZGB
. Begehren von A.________ um Aufhebung der Beistandschaft wurden mehrmals abgewiesen.
Am 3. November 2020 machte A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau eine Eingabe mit dem Betreff "Beschwerde gegen Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung". Dieses leitete die Eingabe an das Familiengericht Zofingen weiter, welches sie als Begehren um Aufhebung der Beistandschaft entgegennahm und mit Entscheid vom 27. Januar 2021 abwies, unter Anordnung der Weiterführung der bestehenden erwachsenenschutzrechtlichen Massnahmen.
Mit als "Widerspruch" bezeichneter Eingabe vom 17. März 2021 wendet sich A.________ an das Bundesgericht mit der Bitte, die Punkte nochmals zu überprüfen.
Erwägungen:
1.
Beim Bundesgericht kann einzig gegen kantonal letztinstanzliche Entscheide Beschwerde im Bereich des Erwachsenenschutzrechts geführt werden (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 und
Art. 75 Abs. 1 BGG
).
2.
Das Familiengericht Zofingen ist keine solche Instanz. Es ist vorab beim Obergericht des Kantons Aargau Beschwerde zu führen, wie dies in der Rechtsmittelbelehrung auch festgehalten wird. Auf die Beschwerde ist mangels funktioneller Zuständigkeit nicht einzutreten. Im Übrigen vermöchte die Eingabe auch formell wie inhaltlich die an eine Beschwerde zu stellenden Anforderungen nicht zu erfüllen.
3.
Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach
Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG
nicht einzutreten.
4.
Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet (
Art. 66 Abs. 1 BGG
).
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Kosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Beistand, der Ersatzbeiständin und dem Familiengericht Zofingen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. März 2021
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident:    Herrmann
Der Gerichtsschreiber:    Möckli