# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c550ee57-b6f8-533a-9c31-69c163830f5f
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2003-12-31
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Verwaltungsgericht 31.12.2003 AGVE_2003_75
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_006_AGVE-2003-75_2003-12-31.pdf

## Full Text

308 Verwaltungsgericht 2003 

74 Beschwerdelegitimation (§ 38 Abs. 1 VRPG). 
- Sozialhilfe, Kostengutsprachegesuch zu Gunsten einer Institution. Zur 

Beschwerde gegen die Verweigerung der Kostengutsprache ist die 
Institution nicht legitimiert. 

 
vgl. AGVE 2003 68 288 

75 Beschwerdebegründung (§ 39 Abs. 2 VRPG). 
- Anforderungen an die Beschwerdebegründung, wenn eine Verletzung 

des Kostendeckungsprinzips geltend gemacht wird. 
 
vgl. AGVE 2003 32 105 

76 Beschwerde, aufschiebende Wirkung. 
- Der vorsorgliche Entzug der aufschiebenden Wirkung durch die ver-

fügende Behörde (§ 44 Abs. 1 VRPG) muss begründet werden. 

Entscheid des Verwaltungsgerichts, 2. Kammer, vom 19. November 2003 in 
Sachen R.B. gegen Entscheid des Bezirksamts L. 

Sachverhalt 

Dem Sozialhilfeempfänger wurde wegen Nichtbefolgung von 
Weisungen die materielle Hilfe um den Grundbedarf II gekürzt. Ei-
ner allfälligen Beschwerde gegen diesen Beschluss entzog der Ge-
meinderat vorsorglich die aufschiebende Wirkung.  

Aus den Erwägungen 

Der vorsorgliche Entzug der aufschiebenden Wirkung wurde in 
der Verfügung mit keinem Wort begründet. Die aufschiebende Wir-
kung ist die Regel, der vorsorgliche Entzug hat den Charakter einer 
klaren Ausnahme, die nur "aus wichtigen Gründen" angeordnet wer-
den darf (§ 44 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Michael Merker, Rechtsmit-