# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d81c3986-7c26-5581-99b4-331bc6ffb57b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-06-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.06.2024 B-6055/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-6055-2023_2024-06-20.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-6055/2023 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 0 .  J u n i  2 0 2 4  

Besetzung 
 Richter Christian Winiger (Vorsitz), 

Richter David Aschmann, Richter Pietro Angeli-Busi,    

Gerichtsschreiber Thomas Reidy. 
 

 
 

Parteien 
 A.________,  

Beschwerdeführerin, 

  
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Bildung,  

Forschung und Innovation SBFI,  

Einsteinstrasse 2, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

  

Gegenstand 
 Beiträge an vorbereitende Kurse der eidgenössischen  

höheren Fachprüfung (Komplementär Therapeutin mit  

eidgenössischem Diplom). 

 

 

 

B-6055/2023 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Nach Bestehen der eidgenössischen Höheren Fachprüfung "Komplemen-

tär Therapeutin mit eidgenössischem Diplom" (Prüfungsverfügung vom 

25. September 2020) reichte A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführe-

rin) am 1. August 2023 beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und 

Innovation SBFI (nachfolgend: Vorinstanz) ein Gesuch um Beiträge für vor-

bereitende Kurse in der Höhe von Fr. 1'387.50 ein. 

B.  

Mit Verfügung vom 6. Oktober 2023 wies die Vorinstanz das Gesuch der 

Beschwerdeführerin ab. Sie begründete ihren Entscheid damit, dass das 

Gesuch später als zwei Jahre nach Eröffnung der Prüfungsverfügung ein-

gereicht worden sei und somit die Beitragsvoraussetzung nach Art. 66c 

Abs. 1 Bst. f BBV (vollständig zitiert in E. 2.1 nachfolgend) nicht erfülle.  

C.  

Mit Beschwerde vom 30. Oktober 2023 beantragte die Beschwerdeführerin 

sinngemäss die Aufhebung der genannten Verfügung und die Bejahung ih-

res Anspruchs auf finanzielle Unterstützung für die absolvierten vorberei-

tenden Kurse. Zur Begründung machte sie geltend, dass die damals gül-

tige offizielle Broschüre der Vorinstanz, in welcher über die finanzielle Un-

terstützung informiert worden sei, keine zeitliche Angabe für die Gesuchs-

einreichung enthalten habe. Zudem habe sie im Anschluss an das eidge-

nössische Diplom Komplementärmedizin zusätzlich das eidgenössische 

Diplom in Traditioneller Europäischer Naturheilkunde TEN erlangt (Prü-

fungsverfügung vom 24. Februar 2023). Im Online-Portal der Vorinstanz 

könne jeweils nur ein Berufsbild erfasst werden. 

D.  

In ihrer Vernehmlassung vom 1. Februar 2024 beantragte die Vorinstanz 

die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge. Ihren Antrag begrün-

dete sie im Wesentlichen wiederum damit, dass das Gesuch der Be-

schwerdeführerin zu spät eingereicht worden sei. Daran würden auch die 

Vorbringen der Beschwerdeführerin in der Beschwerde nichts ändern.  

E.  

Mit Verfügung vom 5. Februar 2024 wurde die Vernehmlassung der Be-

schwerdeführerin zur Kenntnis gebracht. 

B-6055/2023 

Seite 3 

Auf die weiteren Ausführungen der Parteien wird, soweit erforderlich, in den 

nachfolgenden Erwägungen Bezug genommen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht prüft von Amtes wegen und mit freier 

Kognition, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind und ob auf die Be-

schwerde einzutreten ist (Urteil des BVGer B-3797/2015 vom 13. Ap-

ril 2016 E.1.1, auszugsweise publiziert in BVGE 2017/IV/4; 2007/6 E.1.1, 

je mit Hinweisen). 

1.2 Gemäss Art. 61 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes vom 13. Dezember 

2002 (BBG, SR 412.10) i.V.m. Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes 

vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsge-

richt Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfah-

rensgesetzes vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021), sofern sie 

von Behörden erlassen wurden, die gemäss Art. 33 VGG als Vorinstanzen 

gelten und überdies keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Das 

Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation gehört zu den Be-

hörden nach Art. 33 Bst. d VGG und ist daher Vorinstanz im Sinne des Ge-

setzes. Eine Ausnahme nach Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesver-

waltungsgericht ist für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zu-

ständig. 

1.3 Zur Beschwerde ist nach Art. 48 Abs. 1 VwVG berechtigt, wer vor der 

Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teil-

nahme erhalten hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 

ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Abände-

rung hat. Die Beschwerdeführerin ist als Adressatin der angefochtenen 

Verfügung zur Beschwerde legitimiert. 

1.4 Die Eingabefrist sowie die Anforderungen an Form und Inhalt der Be-

schwerdeschrift sind gewahrt (Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG). 

Auch der Kostenvorschuss wurde fristgemäss geleistet (Art. 63 Abs. 4 

VwVG).  

1.5 Auf die Beschwerde ist daher einzutreten. 

B-6055/2023 

Seite 4 

2.  

Der Bund kann Beiträge an Absolvierende von Kursen leisten, die auf eid-

genössische Berufsprüfungen oder eidgenössische höhere Fachprüfun-

gen vorbereiten (Art. 56a Abs. 1 BBG). Zweck dieser Norm ist es, die fi-

nanzielle Belastung der Absolvierenden durch direkte Beitragszahlungen 

zu senken, um ein breites und durchlässiges Berufsbildungsangebot zu 

fördern (Art. 63 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 [BV, 

SR 101]; Urteil des BVGer B-1130/2023 vom 27. Februar 2024 E. 3.1.1 

m.w.H.). Die Bundesbeiträge sollen überdies zur Deckung des Fachkräf-

tebedarfs (Fachkräfteinitiative) beitragen (Urteil des BVGer B-574/2022 

vom 1. Dezember 2022 E. 2.2).  

2.1 Die Vorinstanz richtet Beiträge aus, wenn sechs Anspruchsvorausset-

zungen erfüllt sind (Art. 56a BBG i.V.m. Art. 66c Abs. 1 Bst. a bis f der Be-

rufsbildungsverordnung vom 19. November 2003 [BBV, SR 412.101]; Ur-

teile des BVGer B-574/2022 E. 2.3; B-2491/2021 vom 24. August 2021 

E. 2.1). Unter anderem muss eine vom Anbieter des vorbereitenden Kur-

ses ausgestellte Bestätigung über die von der Absolventin oder dem Ab-

solventen bezahlten, anrechenbaren Kursgebühren vorliegen, welche nicht 

bereits im Rahmen eines anderen Kostengesuchs eingereicht wurde 

(Art. 66c Abs. 1 Bst. d BBV), und das Gesuch muss innerhalb von zwei 

Jahren nach Eröffnung der Verfügung über das Bestehen oder Nichtbeste-

hen der eidgenössischen Berufsprüfung oder der eidgenössischen höhe-

ren Fachprüfung (Prüfungsverfügung) eingereicht worden sein (Art. 66c 

Abs. 1 Bst. f BBV). 

2.2 Bei gesetzlichen Fristen handelt es sich in der Regel um Verwirkungs-

fristen (vgl. Urteil des BVGer A-988/2019 vom 7. November 2019 E. 2.5.1). 

Auch die vorliegende zweijährige Frist hat den Zweck, den Anspruch auf 

die Bundesbeiträge in zeitlicher Hinsicht aus Gründen der Rechtssicherheit 

zu beschränken. Wer eine einschlägige Prüfung absolviert hat, soll nur für 

einen überschaubaren Zeitraum einen Teil der Kurskosten vom Bund zu-

rückfordern können. Je länger die Prüfung zurückliegt, desto geringer ist 

das Interesse, im Nachhinein noch finanzielle Unterstützung zu erhalten 

(Urteil des BVGer B-1130/2023 E. 3.2). 

2.2.1 Verwirkungsfristen greifen stark in die Rechtsstellung der Betroffenen 

ein (HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 8. Aufl. 

2020, N. 783). Sie müssen deshalb grundsätzlich in einem formellen Ge-

setz vorgesehen oder zumindest umrissen werden (Urteile des BGer 

1C_41/2017 und 1C_42/2017 vom 1. September 2017 E. 4.3.1; 

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Seite 5 

2C_923/2014 vom 22. April 2016 E. 6.2; 2C_744/2014 vom 23. März 2016 

E. 6.2). Es ist indes nicht ausgeschlossen, dass Verwirkungsfristen auch in 

Rechtsverordnungen vorgesehen werden, ohne dass der Gesetzgeber sie 

im formellen Gesetz verankert hat, sofern er dem Verordnungsgeber die 

Regelung einer gesamten Materie bzw. eines ganzen Verfahrens weitge-

hend überlässt (Urteile des BGer 2C_923/2014 vom 22. April 2016 E. 6-8; 

2C_744/2014 vom 23. März 2016 E. 6-8; siehe auch Urteil des BGer 

9C_847/2008 vom 21. August 2009 E. 1, wobei der Bundesrat dort das 

ganze Verfahren zu regeln hatte und eine Verwirkungsfrist in der Verord-

nung geschützt wurde). 

2.2.2 Das übergeordnete Recht gilt folglich als eingehalten, wenn sich un-

selbständige Verordnungen auf eine gesetzliche Delegation stützen 

(Art. 164 Abs. 2 BV) (BGE 144 II 454 E. 3.2; BGE 143 II 87 E. 4.4). Erweist 

sich die Verordnung als gesetzmässig und ermächtigt das Gesetz den Bun-

desrat nicht, von der Bundesverfassung abzuweichen, ist zudem die Ver-

fassungsmässigkeit der Rechtsverordnung zu prüfen (BGE 144 II 454 

E. 3.2; BGE 141 II 169 E. 3.4). Schliesslich kann das Gericht die Auslegung 

und Anwendung der Verordnung überprüfen. 

Räumt die gesetzliche Delegationsnorm dem Verordnungsgeber einen 

Spielraum für die inhaltliche Ausgestaltung der unselbständigen Verord-

nung ein, so ist dieser Gestaltungsbereich für die rechtsanwendenden Be-

hörden verbindlich (Art. 190 BV; BGE 144 V 138 E. 2.4; Urteil des BVGer 

B-1130/2023 E. 3.2.1 f.). 

2.3 Wie das Bundesverwaltungsgericht bereits festgestellt hat, legt der 

Bundesrat die "Voraussetzungen für die Beitragsberechtigung, […]" fest 

(Art. 56a Abs. 3 BBG), womit der Gesetzgeber es in weiten Teilen dem 

Bundesrat überlassen hat, die Anspruchsvoraussetzungen zu regeln. Ent-

sprechend kann dieser kompetenzgemäss auch auf dem Verordnungsweg 

eine Frist vorsehen. Der gesetzlich eingeräumte Spielraum ist gestützt auf 

Art. 190 BV zu respektieren (Urteil des BVGer B-1130/2023 E. 4.1).  

2.4 Auf Verordnungsebene lässt die zweijährige Frist als Wenn-Dann-Be-

stimmung keinen Raum für Ausnahmen (vgl. Wortlaut von Art. 66c Abs. 1 

Bst. f BBV; Urteile des BVGer B-1130/2023 E. 4.2 und B-2491/2021 E. 2.4). 

Entsprechend wird in den Verordnungsmaterialien festgehalten: "Die Be-

rechtigung zur Gesuchstellung erlischt 2 Jahre nach Absolvierung der eid-

genössischen Prüfung […]." (EIDGENÖSSISCHES DEPARTEMENT FÜR WIRT-

SCHAFT, BILDUNG, FORSCHUNG WBF, Änderung der Verordnung über die 

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Seite 6 

Berufsbildung [BBV]: Stärkung der höheren Berufsbildung, Erläuternder 

Bericht, 2017, S. 4). Diese Befristung ist mit dem Gesetzeszweck – insbe-

sondere um Rechtssicherheit zu schaffen – vereinbar. Sie ist mit ihrer 

Dauer von zwei Jahren seit Eröffnung der Prüfungsverfügung nicht geset-

zeswidrig, und verhindert oder erschwert den Anspruch auf die gesetzlich 

vorgesehenen Beitragsansprüche nicht übermässig.  

Die zweijährige Frist erweist sich im Ergebnis als verfassungs- und geset-

zeskonform (Urteile des BVGer B-1130/2023 E. 4.3 und B-2491/2021 

E. 2.4). 

3.  

Vorliegend ist strittig, ob die Beschwerdeführerin ihr Beitragsgesuch recht-

zeitig eingereicht hat. 

  

3.1 Die auf den 25. September 2020 datierte Prüfungsverfügung wurde der 

Beschwerdeführerin im Anschluss daran eröffnet. Die zweijährige Frist lief 

demnach im September 2022 ab. Die Beschwerdeführerin reichte ihr Bei-

tragsgesuch unbestrittenermassen am 1. August 2023 ein.  

3.2 Daraus folgt, dass die Anspruchsvoraussetzung von Art. 66c Abs. 1 

Bst. f BBV klarerweise nicht erfüllt ist. Daran vermögen auch die von der 

Beschwerdeführerin in der Beschwerde vorgebrachten Argumente nichts 

zu ändern. Denn bei dieser Bestimmung handelt es sich einerseits - wie in 

E. 2.4 ausgeführt - um eine Wenn-Dann-Formulierung, die keinen Raum 

für Ausnahmen lässt. Andererseits ist die strittige Beitragsvoraussetzung, 

auch wenn nicht in der von der Beschwerdeführerin erwähnten Broschüre 

der Vorinstanz, so doch auf der vorinstanzlichen Homepage prominent er-

wähnt (vgl. https://www.sbfi.admin.ch > Bildung > Höhere Berufsbildung > 

Bundesbeiträge für Kurse, die auf eidgenössische Prüfungen vorbereiten 

> Alle Informationen zur Finanzierung für Absolventinnen & Absolventen > 

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, besucht am 10. Juni 2024). 

3.3 Wie die Vorinstanz zudem zu Recht geltend macht, führt die von der 

Beschwerdeführerin mit der Beschwerde eingereichte Prüfungsverfügung 

Naturheilpraktikerin mit eidgenössischem Diplom vom 24. Februar 2023 zu 

keinem anderen Ergebnis. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens kann 

einzig das Gesuch der Beschwerdeführerin vom 1. August 2023 bezüglich 

der Bundesbeiträge für Vorbereitungskurse für die Prüfung Komplementär 

Therapeutin (mit eidgenössischem Diplom) sein. Die in diesem Gesuch von 

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Seite 7 

der Beschwerdeführerin erwähnten Kurse bereiten denn auch ausschliess-

lich auf die Prüfung Komplementär Therapeutin mit eidgenössischem Dip-

lom vor. Entsprechend können allfällige von der Beschwerdeführerin ab-

solvierte Vorbereitungskurse für die Prüfung zur Naturheilpraktikerin mit 

eidgenössischem Diplom nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens 

sein. Hierfür könnte die Beschwerdeführerin bei der Vorinstanz immer noch 

ein Gesuch um Bundesbeiträge für absolvierte Vorbereitungskurse stellen. 

4.  

Im Ergebnis hat die Beschwerdeführerin in Bezug auf das Gesuch vom 

1. August 2023 die Frist von Art. 66c Abs. 1 Bst. f BBV verpasst, weshalb 

sie hierfür keinen Anspruch auf Bundesbeiträge hat. Da die Beschwerde-

führerin auch keine Fristwiederherstellungsgründe gemäss Art. 24 Abs. 1 

VwVG geltend macht und auch keine entschuldbaren Gründe aktenmässig 

ersichtlich sind, erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist folg-

lich abzuweisen.   

5.  

Entsprechend dem Verfahrensausgang hat die Beschwerdeführerin die 

Verfahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG sowie Art. 1 ff. des Reg-

lements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor 

dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Diese werden mit 

Blick auf den Verfahrensaufwand und die Schwierigkeit der Streitsache auf 

Fr. 300.– festgesetzt (Art. 63 Abs. 4bis VwVG und Art. 2 Abs. 1 VGKE). Der 

von der Beschwerdeführerin geleistete Kostenvorschuss wird zur Beglei-

chung dieser Verfahrenskosten verwendet.  

Der unterliegenden Beschwerdeführerin steht keine Parteientschädigung 

zu (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 VGKE e contrario). Der Vor-

instanz ist als Bundesbehörde ebenfalls keine Parteientschädigung zuzu-

sprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

6.  

Das vorliegende Urteil kann insofern mit Beschwerde in öffentlich-rechtli-

chen Angelegenheiten beim Bundesgericht angefochten werden, als es 

sich bei den in Frage stehenden Subventionen um Anspruchssubventionen 

handelt (Art. 83 Bst. k des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

[BGG, SR 173.110] e contrario). Dies würde voraussetzen, dass der zu-

grundeliegende Erlass genügend konkret umschreibt, unter welchen Be-

dingungen die beantragte Unterstützung zu gewähren ist, ohne dass es im 

Ermessen der Behörde läge, ob sie einen Beitrag gewähren will oder nicht 

B-6055/2023 

Seite 8 

(BGE 145 I 121 E. 1.2). Ob diese Bedingung erfüllt ist, hätte die Beschwer-

deführerin bei einer Anfechtung darzulegen. Das Bundesgericht hat die 

Frage zuletzt offengelassen (Urteil des BGer 2C_598/2021 vom 24. August 

2021 E. 1). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 300.– werden der Beschwerdeführerin aufer-

legt. Sie werden dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss ent-

nommen. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das Eid-

genössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Christian Winiger Thomas Reidy 

 

  

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Seite 9 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen gemäss Art. 82 

ff., 90 ff. und 100 BGG gegeben sind. Die Frist ist gewahrt, wenn die Be-

schwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht einge-

reicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer 

schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung überge-

ben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

Versand: 24. Juni 2024 

  

B-6055/2023 

Seite 10 

Zustellung erfolgt an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. 109894; Gerichtsurkunde) 

– das Eidgenössische Departement für Wirtschaft,  

Bildung und Forschung WBF (Gerichtsurkunde)