# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 50134564-1aba-591b-af7b-f87dce8e0624
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-07-03
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 03.07.2018 NP180015
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_NP180015_2018-07-03.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: NP180015-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichter 

lic. iur. M. Spahn und Oberrichterin Dr. S. Janssen sowie Gerichts-

schreiber lic. iur. A. Baumgartner 

Beschluss vom 3. Juli 2018 

 

in Sachen 

 
A._____ GmbH,  

Beklagte und Berufungsklägerin 

 

gegen 

 
B._____ GmbH,  

Klägerin und Berufungsbeklagte 

 

betreffend Forderung 
 
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im vereinfachten Verfahren am 
Bezirksgericht Winterthur vom 5. März 2018 (FV170033-K) 

- 2 - 

Unter Hinweis auf die Präsidialverfügungen vom 22. Mai 2018 (Urk. 37) und 

vom 13. Juni 2018 (Urk. 38), 

unter Hinweis darauf, dass die Präsidialverfügung vom 13. Juni 2018 am 

19. Juni 2018 für die Berufungsklägerin entgegengenommen wurde (vgl. die an 

Urk. 38 angeheftete Empfangsbestätigung), 

da somit die fünftägige Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses von 

Fr. 1'200.– am 25. Juni 2018 abgelaufen ist, 

da bis zum heutigen Tag hierorts keine Zahlung des Kostenvorschusses 

eingegangen ist, 

weshalb auf die Berufung nicht einzutreten ist (Art. 101 Abs. 3 ZPO), der Be-

rufungsklägerin die zweitinstanzliche Entscheidgebühr aufzuerlegen ist (Art. 106 

Abs. 1 ZPO, § 4 Abs. 1 und 2 GebV OG, § 10 Abs. 1 GebV OG, § 12 Abs. 1 und 2 

GebV OG) und der Berufungsbeklagten mangels wesentlicher Umtriebe für das 

Berufungsverfahren keine Entschädigung zuzusprechen ist, 

wird beschlossen: 

1. Auf die Berufung der Berufungsklägerin wird nicht eingetreten. 

2. Die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren wird auf Fr. 600.– festge-

setzt. 

3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden der Berufungsklägerin 

auferlegt. 

4. Der Berufungsbeklagten wird für das Berufungsverfahren keine Parteient-

schädigung zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Berufungsbeklagte unter Beila-

ge einer Kopie der Urk. 32 sowie der Doppel der Urk. 35 und 36/1-15, und 

an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein. 

- 3 - 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Streitigkeit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 6'037.20. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 
 
Zürich, 3. Juli 2018 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. A. Baumgartner 
versandt am:  
am 

	Beschluss vom 3. Juli 2018
	wird beschlossen:
	1. Auf die Berufung der Berufungsklägerin wird nicht eingetreten.
	2. Die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren wird auf Fr. 600.– festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden der Berufungsklägerin auferlegt.
	4. Der Berufungsbeklagten wird für das Berufungsverfahren keine Parteientschädigung zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Berufungsbeklagte unter Beilage einer Kopie der Urk. 32 sowie der Doppel der Urk. 35 und 36/1-15, und an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...