# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ba6c83ed-754a-5f4f-8264-b59d9de7ae15
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-09-07
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 07.09.2016 200 2015 490
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2015-490_2016-09-07.pdf

## Full Text

200 15 490 IV
LOU/COC/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 7. September 2016

Verwaltungsrichter Loosli, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Schütz, Verwaltungsrichter Scheidegger
Gerichtsschreiberin Collatz

A.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 27. April 2015

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2016, IV/15/490, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1977 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) fiel 
am 6. August 2012 bei der Arbeit von einer Leiter (Akten der Invalidenver-
sicherung [IV], Antwortbeilage [AB] 7.1 S. 2, 9). Die B.________, bei wel-
cher der Versicherte gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen 
versichert war, richtete bezüglich dieses Ereignisses die gesetzlichen Ver-
sicherungsleistungen aus (vgl. AB 7.1 S. 13). Mit Verfügung vom 28. Mai 
2013 (AB 7.1 S. 79) stellte die B.________ diese per 31. Mai 2013 ein, da 
die weiterhin geklagten Beschwerden in keinem adäquaten Kausalzusam-
menhang zum besagten Ereignis stünden. Ferner verneinte sie einen An-
spruch auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung. Eine 
hiergegen erhobene Einsprache wurde mit Entscheid vom 31. Juli 2013 
(AB 7.1 S. 95) rechtskräftig abgewiesen.

B.

Am 17. Dezember 2013 meldete sich der Versicherte bei der IV unter Hin-
weis auf den Unfall vom August 2012 zum Leistungsbezug an (AB 2). Dar-
aufhin führte die IV-Stelle Bern (IVB bzw. Beschwerdegegnerin) medizini-
sche und erwerbliche Erhebungen durch. Dabei liess sie den Versicherten 
insbesondere durch Dr. med. C.________, Fachärztin für Neurochirurgie, 
begutachten (Gutachten vom 12. September 2014, AB 37.2). Zudem liess 
sie einen Abklärungsbericht für Selbstständigerwerbende erstellen (AB 39). 
Gestützt auf die Ergebnisse der getätigten Erhebungen stellte die IVB mit 
Vorbescheid vom 17. Februar 2015 (AB 40) die Abweisung des Rentenbe-
gehrens bei einem ermittelten Invaliditätsgrad (IV-Grad) von 22% in Aus-
sicht. Damit zeigte sich der Versicherte nicht einverstanden (AB 45, 47). 

Nach Einholung einer Stellungnahme beim Regionalen Ärztlichen Dienst 
(RAD; AB 51) verfügte die IVB am 27. April 2015 wie im Vorbescheid an-
gekündigt und wies das Rentenbegehren ab (AB 52).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2016, IV/15/490, Seite 3

C.

Hiergegen erhebt der Versicherte am 28. Mai 2015 Beschwerde und bean-
tragt die kostenfällige Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie die 
Zusprache einer IV-Rente ab Juni 2014 bei einem IV-Grad von mindestens 
40%. Eventualiter beantragt er die Sistierung des Beschwerdeverfahrens 
bis zum Vorliegen des bereits in Auftrag gegebenen Gutachtens beim Spi-
tal G.________. 

Mit Eingabe vom 7. Juli 2015 verzichtet die Beschwerdegegnerin auf eine 
Stellungnahme in Form einer Beschwerdeantwort und beantragt die Abwei-
sung der Beschwerde.

Mit prozessleitender Verfügung vom 12. August 2016 gab der Instruktions-
richter dem Beschwerdeführer die Möglichkeit, bis am 1. September 2016 
Schlussbemerkungen einzureichen. Der Beschwerdeführer liess sich nicht 
vernehmen.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträgen 
nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt und hat 
ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie zur Be-
schwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist gegeben 
(Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2016, IV/15/490, Seite 4

vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen über 
Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 
23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwer-
de einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 27. April 2015 (AB 52). 
Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers. 

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

2.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem IV-Grad 
von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem 
IV-Grad von mindestens 40% ein solcher auf eine Viertelsrente.

2.3 Für die Bestimmung des IV-Grades wird bei einer erwerbstätigen 
versicherten Person das Erwerbseinkommen, das sie nach Eintritt der Inva-
lidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 
Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausge-
glichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Er-

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werbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden 
wäre (Art. 16 ATSG). 

2.4 Um den IV-Grad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 
Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte und 
gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 
Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu be-
urteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren sind 
ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, 
welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden können 
(BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

3.

3.1 Bezüglich der Arbeits- und Leistungsfähigkeit des Beschwerdefüh-
rers finden sich in den Akten insbesondere folgende Angaben:

3.1.1 Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates, diagnostizierte im Bericht vom 
19. November 2013 (AB 11 S. 7 f.) ein chronifiziertes therapieresistentes 
zervikobrachial linksseitiges Schmerzsyndrom bei Arbeitsunfall mit Sturz im 
August 2012. Seit einem Jahr bestehe ein diffuses Schmerzsyndrom unkla-
rer Genese. Das klinische Bild sei nicht sehr aufschlussreich. Es zeigten 
sich keine neurologischen sensomotorischen Störungen. Die Reflexe seien 
präsent und symmetrisch (S. 7). Die Halsbeweglichkeit sei weitgehend re-
gulär, auch wenn der Beschwerdeführer bei maximaler Inklination, Reklina-
tion und Seitneigung Schmerzen angebe. Die Muskulatur sei sehr weich, 
geschmeidig und gut tastbar. Es bestünden keine muskulären Verspan-
nungen des Trapezius oder der Armmuskulatur. Aus chirurgischer Sicht 
könne nicht geholfen werden (S. 8). 

Im Bericht vom 8. Januar 2014 (AB 11 S. 1 ff.) verneinte Dr. med. 
D.________ das Bestehen einer Einschränkung und erachtete die bisheri-
ge Tätigkeit ohne Leistungsminderung als zumutbar. Ab sofort könne mit 

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einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit im Umfang von 100% ge-
rechnet werden (S. 4). 

3.1.2 Dr. med. E.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH, 
diagnostizierte im Bericht vom 8. Februar 2014 (AB 16 S. 1 ff.) mit Auswir-
kungen auf die Arbeitsfähigkeit chronische Rückenschmerzen (S. 2). Ohne 
Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit führte er insbesondere eine isolierte 
ventrikuläre Extrasystolie und ein intermittierender idioventrikulärer Rhyth-
mus bei normaler linksventrikulärer Globalfunktion an (S. 3). Der Be-
schwerdeführer klage seit dem Sturz vom August 2012 über massive 
Schmerzen im Bereich des Nackens mit Ausstrahlung über die linke Schul-
ter und den linken Arm bis zur Hand. Initial bestünden auch starke Paräs-
thesien in der linken Hand (S. 3 f.). Vom 6. August 2012 bis am 31. Januar 
2014 attestierte der Arzt eine 100%-ige und ab Februar 2014 bis auf weite-
res eine 50%-ige Arbeitsunfähigkeit. Die Schmerzen im Nacken würden 
eine aktive Arbeit als … unmöglich machen. Der Beschwerdeführer sei 
aber in der Lage, Kontrollaufgaben zu leisten. Schwere körperliche Arbei-
ten seien nicht zumutbar (S. 5).

3.1.3 Dr. med. C.________ diagnostizierte im neurochirurgischen Gutach-
ten vom 12. September 2014 (AB 37.2) mit Auswirkungen auf die Arbeits-
fähigkeit ein chronifiziertes zervikales und zervikobrachialgieformes 
Schmerzsyndrom links mit/bei HWS-Fehlform/-haltung und degenerativen 
HWS-Veränderungen (S. 21 f. Ziff. 4). Der Beschwerdeführer klage über 
anhaltende, bewegungs- und belastungsabhängig verstärkte Nacken-
schmerzen, entlang der Oberarmrück- und Unterarminnenseite ar-
mausstrahlende Schmerzen links und rechts, eine subjektiv beeinträchtigte 
Kraftentfaltung des linken Armes, Gefühlsmissempfindungen im gesamten 
linken Arm und in der linken Handfläche und über thorakale und lumbale 
Rückenschmerzen (S. 22 lit. B). Diese körperlichen Beeinträchtigungen 
könnten qualitativ zum Teil, quantitativ jedoch keineswegs vollständig mit 
objektivierbaren Befunden erklärt werden. Bei der klinischen Untersuchung 
hätten sich Hinweise auf eine subjektive quantitative Ausgestaltung und 
dysfunktionale Überzeugungen ergeben. So korrespondiere die als 
schmerzhaft angegebene HWS-Beweglichkeit weder mit der in der Verhal-
tensbeobachtung und insbesondere ausserhalb der speziellen Prüfung 

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beobachtbaren bzw. dargebotenen unauffälligen spontanen Beweglichkeit 
noch mit der in den Röntgen-Funktionsaufnahmen abgebildeten, dort nicht 
eingeschränkten Beweglichkeit. Zudem berichte der Beschwerdeführer 
diskrepant zu den eher rechtslastigen Befunden der bildgebenden Diagnos-
tik über vornehmlich linksseitige Beschwerden. Schliesslich ergäben sich 
aus der unauffälligen und symmetrischen Muskeltrophik keine Anhaltspunk-
te für eine länger andauernde physische Immobilität oder Schonung. Die 
für den gesamten linken Arm und die linke Handfläche angegebenen Ge-
fühlsmissempfindungen müssten im Sinne einer Symptomausweitung ge-
wertet werden. In der elektrophysiologischen Untersuchung seien insbe-
sondere keine Anhaltspunkte für eine relevante proximale Nervenläsion, für 
eine Affektion der sensiblen Wurzeleintrittspforte oder für eine lemniskale 
Läsion gefunden worden. Die Elektromyographie habe lediglich sehr gerin-
ge Zeichen eines chronisch neurogenen Umbaus im M. triceps brachii links 
und rechts sowie im M. biceps brachii rechts ergeben, wobei der ebenfalls 
C6-versorgte M. brachioradialis rechts einen regelrechten Befund aufweise, 
was gegen eine relevante Affektion der Nervenwurzel C6 motorisch spre-
che. Für die Nervenwurzel C5 rechts hätten regelrechte Befunde nachge-
wiesen werden können (S. 24 f.). Aus neurochirurgischer Sicht seien dem 
Beschwerdeführer körperlich leichte bis mittelschwere (maximal 50%) 
wechselbelastende Tätigkeiten in einem zeitlichen Rahmen von 8.5 Stun-
den pro Tag an fünf Tagen der Woche mit einer Leistungsminderung von 
10% bis maximal 20% zumutbar. Ausgeschlossen seien körperlich schwe-
re, ständig resp. häufig/überwiegend mittelschwere und die LWS statisch 
belastende Tätigkeiten sowie Tätigkeiten mit Haltungs- und Positionsmono-
tonien der LWS, in Zwangshaltungen der LWS, mit repetitiven Rotations-
bewegungen der LWS und mit Vibrationen und Schlägen auf das Achsen-
organ. Das Heben, Tragen und Bewegen von Lasten sei mit 15kg limitiert, 
repetitiv mit 10kg. Ausgehend von diesem Leistungsprofil sei dem Be-
schwerdeführer die angestammte Tätigkeit (als …) in einem zeitlichen 
Rahmen von 4.5 Stunden an fünf Tagen der Woche mit einer Leistungs-
minderung von 10% zumutbar (S. 25 f.). 

3.1.4 Der RAD-Arzt Dr. med. F.________, Facharzt für Allgemeine Innere 
Medizin FMH, bezeichnete in seiner Stellungnahme vom 15. April 2015 das 
Gutachten von Dr. med. C.________ vom 12. September 2014 (AB 37.2) 

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als umfassend (AB 51). Die Gutachterin habe nebst dem Allgemeinstatus 
und dem Neurostatus den gesamten Bewegungsapparat ausführlich unter-
sucht. Ein rheumatologisches Gutachten sei deshalb entgegen dem Antrag 
des Beschwerdeführers nicht erforderlich, zumal sich weder aus der Vor-
geschichte noch anhand der Angaben des Beschwerdeführers und der 
Befunderhebung die geringsten Hinweise auf ein rheumatologisch-
entzündliches Leiden ergeben hätten (S. 3). 

3.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2015 IV Nr. 28 S. 86 E. 4.1).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

3.3 Die Beschwerdegegnerin hat sich in der vorliegend angefochtenen 
Verfügung massgeblich auf das Gutachten von Dr. med. C.________ vom 
12. September 2014 (AB 37.2) gestützt. Die Gutachterin hat sich in ihrer 
ärztlichen Beurteilung in Kenntnis der medizinischen Vorakten sorgfältig mit 
den gesundheitlichen Einschränkungen des Beschwerdeführers auseinan-
dergesetzt und ihre Schlussfolgerung insbesondere gestützt auf ihre eigene 
Untersuchung getroffen. Die Ausführungen in der Beurteilung der medizini-

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schen Zusammenhänge sind einleuchtend und die gezogenen Schlussfol-
gerungen zum Gesundheitszustand nachvollziehbar begründet. Somit er-
füllt das Gutachten die von der höchstrichterlichen Rechtsprechung an den 
Beweiswert eines medizinischen Gutachtens gestellten Anforderungen (vgl. 
E. 3.2 hiervor), weshalb ihm volle Beweiskraft zukommt (vgl. BGE 125 V 
351 E. 3b/bb S. 353). Die Gutachterin hat einlässlich begründet, dass der 
Beschwerdeführer (mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit) an einem chronifi-
zierten zervikalen und zervikobrachialgieformen Schmerzsyndrom links 
leidet (AB 37.2 S. 21 f. Ziff. 4). Weiter hat sie nachvollziehbar dargelegt, 
dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit als … in einem 
zeitlichen Rahmen von 4.5 Stunden pro Tag an fünf Tagen der Woche mit 
einer Leistungsminderung von 10% und eine angepasste (körperlich leichte 
bis mittelschwere, wechselbelastende) Tätigkeit in einem zeitlichen Rah-
men von 8.5 Stunden pro Tag an fünf Tagen der Woche mit einer Leis-
tungsminderung von 10% bis maximal 20% zumutbar ist (S. 25 f.). Diese 
Einschätzung ist nicht nur nachvollziehbar und überzeugend, sondern sie 
wurde vom RAD-Arzt Dr. med. F.________ in seiner Stellungnahme vom 
15. April 2015 (AB 51) bestätigt. Ferner steht die Beurteilung hinsichtlich 
des Gesundheitszustandes im Einklang mit derjenigen von Dr. med. 
D.________ im Bericht vom 19. November 2013 (AB 11 S. 7 f.).

Die gegen die Einschätzung von Dr. med. C.________ beschwerdeweise 
vorgebrachte Kritik verfängt nicht. Was vorab die in formeller Hinsicht 
gerügte Voreingenommenheit der Gutachterin und deren Mangel an Serio-
sität (Beschwerde S. 1 f., S. 4) anbelangt, ist darauf hinzuweisen, dass 
konkrete Umstände, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der 
Voreingenommenheit der Gutachterin objektiv zu begründen vermögen, 
nicht ersichtlich sind und im Übrigen auch nicht substantiiert geltend ge-
macht werden. Die Tatsache allein, dass sie „Teile ihres Einkommens von 
der IV bezieht“, reicht hierfür – entgegen der Auffassung des Beschwerde-
führers – nicht aus. Es kann von einem Sachverständigen nicht erwartet 
werden, dass er seinen Aufwand für eine Begutachtung nicht in Rechnung 
stellt. Zudem liegen keine Hinweise dafür vor, dass die Gutachterin ihren 
Bericht nicht neutral und sachlich abgefasst hätte (vgl. BGE 132 V 93 
E. 7.2.2 S. 110). Soweit in der Beschwerde (S. 4) ebenfalls die Unvorein-
genommenheit des RAD-Arztes Dr. med. F.________ in Zweifel gezogen 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2016, IV/15/490, Seite 10

wird, ist dem Beschwerdeführer zuzustimmen, dass sich der vom RAD-Arzt 
verwendete Begriff „Rechtsverdrehung des Beschwerdeführers“ (AB 51 
S. 3 unten) als ungehörig erweist. Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf 
die Schlüssigkeit und Verwertbarkeit des Gutachtens von Dr. med. 
C.________, auf welches vorliegend abzustellen ist. 

An der schlüssigen Einschätzung der Gutachterin ändert nichts, dass 
Dr. med. E.________ im Bericht vom 8. Februar 2014 aufgrund der dia-
gnostizierten chronischen Rückenschmerzen vom 6. August 2012 bis am 
31. Januar 2014 eine 100%-ige und ab Februar 2014 eine 50%-ige Ar-
beitsunfähigkeit attestiert hat (AB 16 S. 2, S. 5). Denn hierfür fehlt es an 
einer nachvollziehbaren Begründung in diesem Bericht. Zudem hat 
Dr. med. E.________ keine Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit in einer an-
gepassten Tätigkeit gemacht (vgl. AB 16 S. 5 Ziff. 1.7). Darüber hinaus ist 
der Beschwerdeführer in der Zeit, als er von Dr. med. E.________ zu 100% 
arbeitsunfähig geschrieben war, offenbar seiner beruflichen Tätigkeit nach-
gegangen (vgl. AB 14 S. 2 Ziff. 1), was ebenfalls gegen die Einschätzung 
der Arbeitsfähigkeit durch Dr. med. E.________ spricht. 

3.4 Zusammenfassend ist demnach festzuhalten, dass gestützt auf das 
schlüssige Gutachten von Dr. med. C.________ vom 12. September 2014 
(AB 37.2) in einer angepassten Tätigkeit von einer 100%-igen Arbeitsfähig-
keit mit einer verminderten Leistungsfähigkeit von durchschnittlich 15% 
auszugehen ist. Der Sachverhalt ist gestützt auf die vorliegenden Arztbe-
richte hinreichend erstellt, weshalb – entgegen dem Antrag des Beschwer-
deführers (Beschwerde S. 1 f.) – auf weitere Beweiserhebungen zu ver-
zichten ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 122 V 157 E. 1d S. 162).

Nachfolgend ist der IV-Grad mittels Einkommensvergleich zu ermitteln. 

4.

4.1

4.1.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2016, IV/15/490, Seite 11

nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-
passten Verdienst angeknüpft (BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30, 134 V 322 E. 
4.1 S. 325).

4.1.2 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person konkret steht (BGE 139 V 592 E. 2.3 S. 593; SVR 2014 IV Nr. 37 S. 
133 E. 7.1). Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsscha-
dens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätig-
keit aufgenommen, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne 
gemäss den vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruktur-
erhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3 S. 593; 
SVR 2014 IV Nr. 37 S. 133 E. 7.1). Es gilt zu berücksichtigen, dass ge-
sundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeiter-
tätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und ent-
sprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sind und 
deshalb in der Regel mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen 
müssen. Diesem Umstand ist mit einem Abzug vom Tabellenlohn Rech-
nung zu tragen (BGE 134 V 322 E. 5.2 S. 327, 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481). 
Die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, 
hängt von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des konkre-
ten Einzelfalles ab (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Na-
tionalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad). Der Einfluss sämt-
licher Merkmale auf das Invalideneinkommen ist nach pflichtgemässem 
Ermessen gesamthaft zu schätzen, wobei der Abzug auf insgesamt höchs-
tens 25 % zu begrenzen ist (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301, 134 V 322 
E. 5.2 S. 327; SVR 2015 IV Nr. 1 S. 1 E. 2.2).

4.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt 
des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei 
Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erhe-
ben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen 
bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222). Unter 
Berücksichtigung des Wartejahres und der Anmeldung im Dezember 2013 

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(AB 2) ist der frühest mögliche Rentenbeginn hier in Anwendung von 
Art. 28 Abs. 1 i.V.m. Art. 29 Abs. 1 IVG auf Juni 2014 festzusetzen. Auf 
diesen Zeitpunkt hin ist der Einkommensvergleich durchzuführen. 

4.2.1 Es ist unbestritten und aufgrund der Akten anzunehmen, dass der 
Beschwerdeführer bei guter Gesundheit seine selbständige Erwerbstätig-
keit als … in der bisherigen Art bzw. einem 100%-Pensum weitergeführt 
hätte, weshalb das Valideneinkommen grundsätzlich aufgrund des zuletzt – 
ohne Invalidität – erzielten Einkommens festzusetzen ist. 

Im Abklärungsbericht für Selbständigerwerbende vom 30. Januar 2015 
(AB 39) wurde das Valideneinkommen gestützt auf die Angaben im Auszug 
aus dem individuellen Konto (IK) des Beschwerdeführers festgelegt (S. 2 f. 
Ziff. 4 und 6). Dies ist grundsätzlich nicht zu beanstanden und wird auch 
nicht bestritten. Soweit jedoch auf das durchschnittliche Einkommen der 
Jahre 2011/2012 abgestellt wurde, kann der Beschwerdegegnerin nicht 
gefolgt werden. Denn der Beschwerdeführer ist seit seinem Unfall im Au-
gust 2012 seiner selbstständigen Erwerbstätigkeit nicht mehr nachgegan-
gen (vgl. AB 37.2 S. 9), weshalb das Einkommen des Jahres 2012 kein 
reines Valideneinkommen darstellt. Insbesondere wurden dem Beschwer-
deführer ab August 2012 Taggelder der Unfallversicherung ausgerichtet 
(vgl. u.a. AB 7.1 S. 14). Folglich ist das Valideneinkommen gestützt auf das 
durchschnittliche Einkommen der Jahre 2010/2011 in der Höhe von 
Fr. 65‘000.-- (AB 13 S. 3; 2010: Fr. 65‘000.--; 2011: Fr. 65‘000.--) zu ermit-
teln. Auf das massgebliche Jahr 2014 aufgerechnet ergibt dies ein jährli-
ches Einkommen von Fr. 66‘415.85 (Fr. 65‘000.-- : 101 x 103.2; Bundesamt 
für Statistik [BFS], Nominallöhne Männer 2010 – 2015, Tabelle T1.1.10, 
Total).

4.2.2 Die Beschwerdegegnerin hat das Invalideneinkommen gestützt auf 
die Tabellenlöhne ermittelt (AB 39 S. 3 Ziff. 6), weshalb vorab zu prüfen ist, 
ob dem Beschwerdeführer ein Berufswechsel und dabei insbesondere die 
Aufgabe seiner selbstständigen Erwerbstätigkeit zumutbar ist.

Bevor die versicherte Person Leistungen verlangt, hat sie aufgrund der 
Schadenminderungspflicht alles ihr Zumutbare selber vorzukehren, um die 
Folgen der Invalidität bestmöglich zu mindern. Ein Rentenanspruch ist zu 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2016, IV/15/490, Seite 13

verneinen, wenn sie selbst ohne Eingliederungsmassnahmen, nötigenfalls 
mit einem Berufswechsel, zumutbarerweise in der Lage ist, ein rentenaus-
schliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen. Für die Auslegung des un-
bestimmten Rechtsbegriffs der zumutbaren Tätigkeit im Allgemeinen, wie 
bei der Aufgabe der selbstständigen Erwerbstätigkeit im Besonderen, sind 
die gesamten subjektiven und objektiven Gegebenheiten des Einzelfalls zu 
berücksichtigen. Im Vordergrund stehen bei den subjektiven Umständen 
die verbliebene Leistungsfähigkeit sowie die weiteren persönlichen Ver-
hältnisse, wie Alter, berufliche Stellung, Verwurzelung am Wohnort etc. Bei 
den objektiven Umständen sind insbesondere der ausgeglichene Arbeits-
markt und die noch zu erwartende Aktivitätsdauer massgeblich. Eine Be-
triebsaufgabe ist nur unter strengen Voraussetzungen unzumutbar, und es 
kann ein Betrieb selbst dann nicht auf Kosten der Invalidenversicherung 
aufrecht erhalten werden, wenn die versicherte Person darin Arbeit von 
einer gewissen erwerblichen Bedeutung leistet (Entscheid des Bundesge-
richts vom 3. Mai 2016, 9C_644/2015, E. 4.3.1). Entsprechend dem medi-
zinischen Zumutbarkeitsprofil ist der Beschwerdeführer in einer angepass-
ten, körperlich leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit 
zu 100% arbeitsfähig mit einer Leistungsminderung von 15% (vgl. E. 3.3 f. 
hiervor). Folglich ist er in der Lage, in einer solchen angepassten Tätigkeit 
seine Restarbeitsfähigkeit besser zu verwerten als in seinem angestamm-
ten Beruf als …, welcher ihm noch in einem zeitlichen Rahmen von 4.5 
Stunden an fünf Tagen der Woche mit einer Leistungsminderung von 10% 
zumutbar ist (AB 37.2 S. 25 f.). Auch die weiteren Umstände, insbesondere 
die noch lange Aktivitätsdauer des Beschwerdeführers (Jahrgang 1977; 
AB 2 S. 1 Ziff. 1.3), sprechen für die Aufgabe der selbstständigen Erwerbs-
tätigkeit. Folglich ist dem Beschwerdeführer ein Berufswechsel resp. die 
Aufgabe seiner selbstständigen und die Aufnahme einer unselbstständigen 
Tätigkeit zumutbar.

Ausgehend vom Zumutbarkeitsprofil von Dr. med. C.________ und auf-
grund des Umstandes, dass der Beschwerdeführer keine Berufsausbildung 
abgeschlossen hat (AB 2 S. 4 Ziff. 5.3), hat die Beschwerdegegnerin für die 
Ermittlung des Invalideneinkommens zu Recht auf das Total des Kompe-
tenzniveaus 1 (einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art) 
der LSE 2012 abgestellt (AB 39 S. 3 Ziff. 6). Der massgebliche monatliche 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2016, IV/15/490, Seite 14

Bruttolohn für Männer beträgt dabei Fr. 5‘210.--. Auf die betriebsübliche 
Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden (BFS, Betriebsübliche Wochenar-
beitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Total) und auf das massgebende 
Jahr 2014 aufgerechnet sowie unter Berücksichtigung der durchschnittli-
chen Leistungsminderung von 15%, resultiert daraus ein jährliches Ein-
kommen von Fr. 56‘217.65 (Fr. 5‘210.--: 40 x 41.7 x 12 : 101.7 x 103.2 x 
0.85; vgl. BFS, Nominallöhne Männer 2010 –  2014, Tabelle T1.1.10, To-
tal). Ein zusätzlicher Abzug vom Tabellenlohn (vgl. E. 4.1.2 hiervor) ist hier 
nicht gerechtfertigt. Insbesondere sind die behinderungsbedingten Ein-
schränkungen bereits im Rahmen der eingeschränkten Leistungsfähigkeit 
von 15% berücksichtigt.

4.3 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 66‘415.85 und einem Invali-
deneinkommen von Fr. 56‘217.65 resultiert ein IV-Grad von gerundet 15% 
(zur Rundung: BGE 130 V 121 E. 3.2 und 3.3 S. 123). Es besteht folglich 
kein Anspruch auf eine IV-Rente (vgl. E. 2.2 hiervor).

4.4 Nach dem Dargelegten ist die angefochtene Verfügung nicht zu 
beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde als unbegründet ab-
zuweisen.

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdefüh-
rer die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 700.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss 
gleicher Höhe entnommen.

5.2 Vorliegend besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung 
(Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Sept. 2016, IV/15/490, Seite 15

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- A.________
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.