# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a49f6188-4f88-56b6-90d7-2e48fde55b87
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-01-19
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 19.01.2023 I 2022 37
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2022-37_2023-01-19.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2022 37

Entscheid vom 19. Januar 2023 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

B.________
Vorinstanz,

Gegenstand Unfallversicherung (Leistungsverweigerung gestützt auf Art. 46 
Abs. 2 UVG; Rückforderung)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1960) ist alleinige Gesellschafterin, Geschäftsführerin und 
einzige Angestellte der C.________ GmbH. Diese bezweckt zur Hauptsache den 
Handel mit Waren aller Art, insbesondere mit Möbeln, Einrichtungs- und Haus-
haltgegenständen, Eisen- und Metallwaren. Sie bezweckt zudem die Pflege und 
Betreuung von Personen, insbesondere von älteren und pflegebedürftigen Per-
sonen. Sie kann alle mit den obengenannten Zwecken zusammenhängende 
Dienstleistungen und Beratungen erbringen (vgl. Handelsregisterauszug 
www.zefix.ch; eingesehen am 22.12.2022).

Infolge ihrer Anstellung als Geschäftsführerin bei der C.________ GmbH ist 
A.________ bei der B.________ AG obligatorisch unfallversichert (Vi-act 1).

B. Am 9. Januar 2020 reichte die D.________ AG für die C.________ GmbH 
der B.________ AG eine Unfallmeldung UVG ein (Vi-act. 3), dergemäss 
A.________ am 8. Januar 2020 beim Treppen hinuntersteigen einen Tritt nicht 
sah, dabei den Fuss umknickte und zurückschreckte. Durch die schreckartige 
Bewegung habe es einen Zwick im Rücken gegeben. Als betroffenen Körperteil 
wurde 'Rücken/Fuss/Hals' genannt und als Art der Schädigung 'Durch Schlag auf 
Atlas Schmerzen vom Rücken aus'. Es bestehe seit dem 9. Januar 2020 eine Ar-
beitsunfähigkeit. Die Behandlung erfolge durch Dr.med. E.________. Sie arbeite 
regelmässig (5 Tage/Woche, 42h) und verdiene einen Bruttolohn von Fr. 4'000 
pro Monat. 

C. Aufgrund der Lohnsummendeklaration für das Jahr 2019 vom 10. Februar 
2020 mit einer versicherten Lohnsumme 2019 von Fr. 24'000 und einer voraus-
sichtlichen Lohnsumme 2020 von Fr. 36'000 (Vi-act. 6) tätigte die B.________ 
AG interne Abklärungen betreffend versichertem Lohn (Vi-act. 10), welche aber 
folgenlos blieben.

D. Am 27. Oktober 2020 reichte die D.________ AG der B.________ AG eine 
weitere Unfallmeldung UVG ein (Vi-act. 12), dergemäss A.________ am 27. Ok-
tober 2020 auf der Treppe ausgerutscht ist und sich am rechten Fuss verletzt 
hat. Seit dem 27. Oktober 2020 bestehe eine Arbeitsunfähigkeit. Behandelnder 
Arzt war wiederum Dr.med. E.________. Zur Arbeitstätigkeit wurde wiederum 
angegeben, regelmässig (5 Tage/Woche, 42h) zu arbeiten zu einem Bruttolohn 
von Fr. 4'000 pro Monat.

Mit Schreiben vom 30. Oktober 2020 bestätigte die B.________ AG den Eingang 
der Unfallmeldung und die Übernahme der Kosten gemäss den gesetzlichen 
Vorgaben (Vi-act. 79; das Aktenverzeichnis notiert ein falsches Datum, entspre-

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chend ist das actorum chronologisch falsch eingeordnet). Eine weitere Bestäti-
gung der Leistungserbringung erfolgte (nach weiteren Abklärungen) am 6. Okto-
ber 2021 (Vi-act. 77).

E. Im Verlaufe der anhaltenden Arbeitsunfähigkeit nahm die B.________ AG 
am 8. April 2021 die Prüfung des versicherten Verdienstes neu auf, wobei auf 
entsprechende Anfrage hin die Ausgleichskasse Schwyz der B.________ AG ei-
nen für das Jahr 2020 von der Firma gemeldeten beitragspflichtigen Lohn für 
A.________ von Fr. 27'100 mitteilte (vgl. Vi-act. 10.3). 

Am 13. April 2021 wurde ein Taggeld von Fr. 105.20 ermittelt (Vi-act. 35). 

Am 16. April 2021 informierte die B.________ AG A.________, sie überprüfe den 
versicherten Verdienst. Unter Hinweis auf die bestehende Mitwirkungspflicht 
wurde A.________ aufgefordert, Kopien des Arbeitsvertrages, von Bankbelegen, 
welche Gehaltseingänge seit 2017 bis 2020 belegen, des individuellen AHV-
Kontos sowie eine Liste der seit 2017 beschäftigten Angestellten einzureichen 
(Vi-act. 36). Die Aufforderung wurde am 6. Mai 2021 erneuert (Vi-act. 42), worauf 
A.________ um Fristerstreckung ersuchte (Vi-act 46, 49 und 51).

Am 7. Juli 2021 teilte der Rechtsvertreter von A.________ der B.________ AG 
mit, es bestehe kein schriftlicher Arbeitsvertrag und es gebe keine Mitarbeiten-
den. Es sei von einem Monatslohn von Fr. 4'000 auszugehen, was sich auch aus 
den beigelegten Bankkontoauszügen ergebe. Beigelegt wurde ebenso der Aus-
zug aus dem individuellen AHV-Konto F.________ bis 2020 (Vi-act. 56). 

F. Am 23. Dezember 2021 erliess die B.________ AG eine Rückforderungs-
verfügung gegenüber A.________ (Vi-act. 84). Mit den Unfallmeldungen sei ein 
Monatsgehalt von Fr. 4'000 genannt worden. Aus den eingereichten Unterlagen 
und dem individuellen AHV-Konto gingen wesentlich tiefere Lohnzahlungen her-
vor, so aus dem individuellen Konto für 2018 von Fr. 36'000, 2019 Fr. 24'000 und 
2020 Fr. 27'000. Gemäss Art. 46 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Unfallver-
sicherung (UVG; SR 832.20) vom 20. März 1981 könne der Versicherer die Leis-
tung verweigern, wenn ihm absichtlich eine falsche Unfallmeldung erstattet wor-
den sei. Gestützt hierauf werde der gesamte Taggeldanspruch für die Unfälle 
vom 8. Januar 2020 und 27. Oktober 2020 abgelehnt; die bereits ausbezahlten 
Taggelder seien zu Unrecht bezogen worden. Die Taggelder seien in dem zu Un-
recht erhaltenen Betrag von Fr. 36'904.15 zurückzuerstatten.

G. Am 21. Januar 2022 lässt A.________ gegen die Rückforderungsverfügung 
Einsprache erheben mit den Anträgen (Vi-act. 88):

1. Die Verfügung der B.________ vom 23.12.2021 sei aufzuheben.

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2. Es sei von der Rückforderung im Betrag von Fr. 36'904.15 abzusehen bzw. 
darauf zu verzichten.

3. Es seien der Versicherten weiterhin die versicherungsrechtlichen Leistungen, 
insbesondere Taggelder und Heilungskosten, zuzusprechen.

4. Dem unterzeichnenden Anwalt seien sämtlichen Akten zuzustellen, und es sei 
ihm zusätzlich eine Nachfrist von mind. 30 Tagen zur weiteren Begründung der 
Einsprache zu gewähren.

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich MwSt. zulasten der 
B.________

Nach Einsicht in die Akten wird mit Schreiben vom 28. März 2022 ohne Ergän-
zungen an der Einsprache vom 21. Januar 2022 festgehalten (Vi-act. 98).

Mit Entscheid vom 13. Juni 2022 weist die B.________ AG die Einsprache ab; 
Verfahrenskosten wurden keine erhoben, eine Parteientschädigung wurde nicht 
ausgerichtet. Einer allfälligen Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung 
entzogen (Bf-act. 1).

H. Am 12. Juli 2022 (Postaufgabe 13.7.2022) lässt A.________ beim Verwal-
tungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit den 

Anträgen:

1. Der Einsprache-Entscheid der B.________ AG vom 13.06.2022 (inkl. Verfü-
gung vom 23.12.2021) sei aufzuheben.

2. Es seien der Beschwerdeführerin weiterhin die versicherungsrechtlichen Leis-
tungen, insbesondere Taggelder und Heilungskosten, zuzusprechen.

3. Es sei von der Rückforderung im Betrag von Fr. 36'904.15 abzusehen bzw. 
darauf zu verzichten.

Verfahrensanträgen:

4. Es sei im vorliegenden Verfahren - unter vorheriger Zustellung sämtlicher Akten 
- ein zweiter Schriftenwechsel mit Replik und Duplik durchzuführen.

5. Es sei im vorliegenden Verfahren eine Instruktionsverhandlung, eventualiter ei-
ne öffentliche Verhandlung im Sinne von Art. 6 Abs. 1 EMRK, durchzuführen, 
wobei insbesondere die Beschwerdeführerin vorzuladen und anzuhören sei.

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin 
zzgl. MwSt.

I. Mit Vernehmlassung vom 16. September 2022 beantragt die Vorinstanz:

1. Die Beschwerde sei abzuweisen und der Einspracheentscheid vom 13. Juni 
2022 sei zu bestätigen.

2. Jegliche anderweitigen Begehren sind abzuweisen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Versicherten.

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J. Die Beschwerdeführerin (neu nicht mehr anwaltschaftlich vertreten) repli-
ziert am 9. November 2022 und hält an den Beschwerdeanträgen fest. Auf eine 
Stellungnahme hierzu verzichtet die Vorinstanz am 13. Dezember 2022, wozu 
die Beschwerdeführerin am 23. Dezember 2022 Stellung nimmt.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Mit Verfügung vom 23. Dezember 2021 verweigerte die Vorinstanz der Be-
schwerdeführerin die Leistung von Taggeldern für die durch die Unfälle vom 
8. Januar 2020 und 27. Oktober 2020 verursachten Arbeitsunfähigkeiten gestützt 
auf Art. 46 Abs. 2 UVG; die Übernahme der Heilkosten wurde demgegenüber 
weder verweigert noch gekürzt. Die gestützt auf die verfügte Taggeldverweige-
rung zu Unrecht bereits geleisteten Taggelder in der Höhe von Fr. 36'904.15 for-
derte die Vorinstanz zurück. Eine gegen diese Verfügung erhobene Einsprache 
lehnte die Vorinstanz mit dem angefochtenen Einspracheentscheid ab. Dies 
gemäss Beschwerdeführerin zu Unrecht, da der gemeldete Bruttolohn in der 
Höhe von Fr. 4'000 gar nicht zu hoch sei und selbst wenn er zu hoch gemeldet 
worden wäre, wäre dies nicht absichtlich erfolgt. Zudem sei die Rückforderung 
vom 23. Dezember 2021 ohnehin verspätet erfolgt.

Strittig und nachfolgend zu prüfen ist damit, ob die Vorinstanz zu Recht am 
23. Dezember 2021 eine Rückforderung von infolge absichtlich falsch erstatteter 
Unfallmeldung (mit einem Monatsgehalt von brutto Fr. 4'000) zu Unrecht geleiste-
ter Taggelder in der Höhe von Fr. 36'904.15 verfügt hat.

2.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG werden Leistungen der Unfallversicherung bei 
Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit das 
Gesetz nichts anderes bestimmt. 

Vorliegend ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin am 8. Januar 2020 und 
am 27. Oktober 2020 Unfälle im Sinne von Art. 4 des Bundesgesetzes über den 
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 6. Okto-
ber 2000 erlitten hat, welche sowohl medizinische Untersuchungen und Behand-
lungen als auch eine Arbeitsunfähigkeit (Art. 6 ATSG) zur Folge hatten.

2.2.1  Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsun-
fähig, so hat sie Anspruch auf ein Taggeld (vgl. Art. 16 Abs. 1 UVG).

2.2.2  Taggelder werden gemäss Art. 15 Abs. 1 UVG nach dem versicherten 
Verdienst bemessen. Als versicherter Verdienst gilt in Anwendung von Art. 15 
Abs. 2 UVG für die Bemessung der Taggelder der letzte vor dem Unfall bezoge-

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ne Lohn. Als solcher gilt der nach der Bundesgesetzgebung über die AHV mass-
gebende Lohn (Art. 22 Abs. 2 der Verordnung über die Unfallversicherung [UVV; 
SR 832.202] vom 20.12.1982). 

2.2.3  Für mitarbeitende Familienmitglieder, Gesellschafter, Aktionäre und Ge-
nossenschafter statuiert Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV eine Abweichung vom Grund-
satz der Übereinstimmung von versichertem Verdienst und AHV-rechtlich mass-
gebendem Lohn (Art. 5 AHVG) dahingehend, dass für sie mindestens der berufs- 
und ortsübliche Lohn zu berücksichtigen ist. Entsprechend dem Sinn und Zweck 
dieser Sonderregel - Vermeidung einer Benachteiligung von Familienmitgliedern 
und anderen mit dem Betrieb verwandtschaftlich oder persönlich eng verbunde-
nen und darin mitarbeitenden Personen, die mit Rücksicht auf diese Bindung 
keine arbeitsmarktkonforme Entlöhnung erzielen können - ist der berufs- oder 
ortsübliche Lohn als versicherter Verdienst zu berücksichtigen, wenn er höher ist 
als der effektive Verdienst (Urteile BGer 8C_68/2022 vom 6.9.2022 Erw. 5.2 
8C_12/2021 vom 22.12.2021 Erw. 4.1.2 je mit weiteren Hinweisen).

2.2.4  Dem Begriff "berufs- und ortsüblicher Lohn" ist die Frage nach dem mit der 
Ausübung einer bestimmten Tätigkeit ordentlicherweise erzielbaren Verdienst ei-
gen. Darunter fallen auch (und in erster Linie) die Löhne von in vergleichbarer 
Funktion tätigen Angestellten ohne besondere Beziehung zum Arbeitgeber. Es 
soll damit sichergestellt werden, dass Personen mit persönlicher oder gesell-
schaftsrechtlicher Verflechtung mit dem Arbeitgeber mindestens einem marktkon-
formen Lohn entsprechend versichert sind. Der berufs- und ortsübliche Lohn ist 
daher nach seinem Sinn und Zweck ein hypothetisches Erwerbseinkommen, das 
die versicherte Person bei entsprechender Funktion, Leistung und Arbeitszeit in 
einem anderen Betrieb erzielen könnte. Hingegen geht es nicht darum, die 
tatsächlichen Einkommensverhältnisse (AHV-pflichtiger Lohn, zuzüglich verdeck-
te Gewinnausschüttung, nicht deklarierte Naturaleinkommen, in der Arbeitgeber-
firma belassene Gewinne etc.) zu erfassen. Er kann daher nötigenfalls auf einfa-
che Weise und ohne Mitwirkung der versicherten Person und/oder deren Arbeit-
geber bestimmt werden (Befragung ortsnaher Firmen, die eine vergleichbare 
Stelle anbieten, Tabellenlöhne, etc.; RKUV 2002 U 450 S. 57, U 282/99 Erw. 5c; 
vgl. auch Urteile BGer 8C_893/2011 vom 31.5.2012 Erw. 3.3; 8C_230/2007 vom 
1.2.2008 Erw. 3). Nicht relevant ist die Frage des wirtschaftlichen Erfolgs des Be-
triebes. Denn der Schutzzweck von Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV verlangt gerade, 
dass ein Versicherter nicht zu jenem niedrigeren Lohn versichert ist, den der Be-
trieb, an den er verwandtschaftlich, familiär oder aus anderen persönlichen 
Gründen gebunden ist, zu erwirtschaften und zu bezahlen in der Lage ist (Urteil 
BGer 8C_68/2022 vom 6.9.2022 Erw. 5.5).

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2.3.1  Der versicherte Arbeitnehmer hat seinem Arbeitgeber oder dem Versiche-
rer den Unfall, der eine ärztliche Behandlung erfordert oder eine Arbeitsunfähig-
keit zur Folge hat, unverzüglich zu melden (Art. 45 Abs. 1 UVG). Ebenso hat der 
Arbeitgeber dem Versicherer unverzüglich Mitteilung zu machen, sobald er er-
fährt, dass eine versicherte Person seines Betriebes einen Unfall erlitten hat, der 
eine ärztliche Behandlung erfordert, eine Arbeitsunfähigkeit oder den Tod zur 
Folge hat (Art. 45 Abs. 2 UVG). 

2.3.2  Versäumen die versicherte Person oder ihre Hinterlassenen die Unfallmel-
dung in unentschuldbarer Weise und erwachsen dem Versicherer daraus erheb-
liche Umtriebe, so können die auf die Zwischenzeit entfallenden Geldleistungen 
bis zur Hälfte entzogen werden (Art. 46 Abs. 1 UVG). Der Versicherer kann jede 
Leistung um die Hälfte kürzen, wenn ihm der Unfall oder der Tod infolge unent-
schuldbarer Versäumnis der versicherten Person oder ihrer Hinterlassenen nicht 
binnen dreier Monate gemeldet worden ist; er kann die Leistung verweigern, 
wenn ihm absichtlich eine falsche Unfallmeldung erstattet worden ist (Art. 46 
Abs. 2 UVG).

2.4.1  Soweit aufgrund einer Falschangabe in der Unfallmeldung ein Taggeld ge-
stützt auf einen zu hohen versicherten Verdienst und damit ein frankenmässig zu 
hohes Taggeld ausbezahlt wurde, hat die versicherte Person die Differenz 
grundsätzlich in Anwendung von Art. 25 Abs. 1 ATSG zurückzuerstatten (Urteil 
BGer 8C_68/2017 vom 4.9.2017 Erw. 4.3). 

2.4.2  Darüber hinausgehend kann der Versicherer auch - im Sinne einer Sank-
tion - in Anwendung von Art. 46 Abs. 2 UVG seine Leistungen (ganz oder teilwei-
se) verweigern und bereits erbrachte Leistungen zurückfordern. 

Voraussetzung für eine solche Sanktionierung ist, dass die falsche Angabe in der 
Unfallmeldung absichtlich erfolgte und sich die Absicht gerade darauf bezog, den 
Versicherer zur Auszahlung nicht geschuldeter oder zu hoher Leistungen zu ver-
anlassen. Dabei reicht jede falsche Angabe in der Unfallmeldung aus, sofern sie 
zur Entrichtung einer höheren als der aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse 
geschuldeten Leistung führt. Unter diese Bestimmung fällt somit auch die ab-
sichtliche Angabe eines zu hohen Lohnes, führt eine solche doch zur Ausrichtung 
von Geldleistungen aufgrund eines zu hohen versicherten Verdienstes (BGE 143 
V 393 = Pra 2018 Nr. 80).

Eine Sanktionierung der versicherten Person kommt aber nur dann in Frage, 
wenn die absichtliche Falschmeldung mit ihrem Wissen und Willen erfolgte. Es 
wird auf ein vorsätzliches Handeln mit Wissen und Willen der meldepflichtigen 
Person abgestellt. Die Mitteilung der falschen Angaben hat die Täuschung des 

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Versicherers zum Zweck und soll dadurch den Erhalt nicht geschuldeter Versi-
cherungsleistungen oder höhere als die gesetzlich vorgesehenen Beiträge er-
möglichen (Urteil BGer 8C_68/2017 vom 4.9.2017 Erw. 4.3; BSK UVG-Pärli / 
Kunz, Art. 46 N 15). Nicht gefordert ist indes ein eigentlich arglistiges Vorgehen 
der versicherten Person oder ihre strafrechtliche Verurteilung (BGE 143 V 393 
Erw. 7.3 = Pra 2018 Nr. 80).

Im Zusammenhang mit der Anwendung von Art. 46 Abs. 2 UVG verfügen der 
Versicherer und das kantonale Gericht über einen grossen Ermessensspielraum, 
wobei sie jedoch stets das Willkürverbot sowie das Gleichbehandlungs- und das 
Verhältnismässigkeitsprinzip beachten müssen (Urteile BGer 8C_68/2017 vom 
4.9.2017 Erw. 4.3; U 131/95 Erw. 2b/cc; SBVR-Soziale Sicherheit-Frésard/Mo-
ser-Szeless, 3. Auflage, N 594 f.). Anzufügen ist, dass für jede strittige Versiche-
rungsleistung gesondert zu prüfen ist, ob und - entsprechend den soeben ge-
nannten Prinzipien, insbesondere dem der Verhältnismässigkeit - in welchem 
Umfang sie zu kürzen, zu verweigern (oder zurückzuerstatten) ist. D.h. die Sank-
tionierung ist insbesondere für die Taggeld- und die Heilkostenleistung gesondert 
zu prüfen (BGE 143 V 393 Erw. 6.2 = Pra 2018 Nr. 80).

2.5 Die Ermittlung des versicherten Verdienstes nach Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV 
schliesst die Leistungskürzung oder Verweigerung nach Art. 46 Abs. 2 UVG nicht 
aus. Selbst wenn der für die Taggeldberechnung relevante versicherte Verdienst 
nicht aufgrund des effektiven AHV-rechtlich massgebenden Lohnes, sondern 
nach Branchen- und Ortsüblichkeit festgelegt wird (vgl. oben Erw. 2.2.4), kann 
eine Kürzung oder Verweigerung des (nach Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV ermittelten) 
Taggeldes erfolgen, wenn mit der Unfallmeldung hinsichtlich des tatsächlich er-
zielten Verdienstes absichtlich falsche Angaben gemacht wurden. Die Anrech-
nung eines hypothetischen Einkommens als versicherter Verdienst für die Tag-
geldberechnung entbindet die versicherte Person (bzw. die Arbeitgeberin) nicht 
von der Pflicht, mit der Unfallmeldung den tatsächlich erzielten Verdienst anzu-
geben. Und die Tatsache, dass das gestützt auf Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV ermittel-
te Taggeld allenfalls höher ist als der gemeldete Verdienst, hindert nicht, eine 
Sanktionierung nach Art. 46 Abs. 2 UVG zu verfügen (so Urteil BGer 8C_68/2022 
vom 6.9.2022 Erw. 6). 

2.6 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz be-
herrscht. Die Verwaltung als verfügende Instanz und - im Beschwerdefall - das 
Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ih-
rem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht ist der Entscheid da-
bei, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweis-
grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit ei-

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nes bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Der Rich-
ter und die Richterin haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die 
sie von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdi-
gen. 

Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne der Beweis-
führungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache der Verwaltungsstelle bzw. des 
Sozialversicherungsgerichts ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials 
besorgt zu sein. Im Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der 
Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Ent-
scheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen 
Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, 
wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes 
auf Grund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest 
die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 144 V 
427 Erw. 3.2 mit Hinweis).

Was die Beweislast im Rahmen einer Leistungskürzung oder -verweigerung nach 
Art. 46 Abs. 2 UVG anbelangt, so ist die dazu erforderliche Täuschungsabsicht 
durch den Versicherer mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich-
keit nachzuweisen (BSK UVG-Pärli /Kunz, Art. 46 N 16). Gelingt dieser Nachweis 
nicht, kann die Leistung weder gekürzt noch verweigert werden.

3.1.1  Sachverhaltsmässig ist unbestritten,

- dass in den Unfallmeldungen zu den Unfällen vom 8. Januar 2020 und 27. Ok-
tober 2020 jeweils ein Brutto-Monatsgehalt von Fr. 4'000 für die Beschwerde-
führerin angegeben wurde;

- dass die Unfallmeldungen durch die D.________ AG eingereicht wurden, wel-
che für die Versicherungsangelegenheiten der C.________ GmbH zuständig 
ist (Vi-act. 1 und 12);

- dass am 10. Februar 2020 gegenüber der Vorinstanz für die C.________ 
GmbH für das Jahr 2019 eine Lohnsumme von Fr. 24'000 und für das Jahr 
2020 eine voraussichtliche Lohnsumme von Fr. 36'000 deklariert wurde (Vi-
act. 6);

- dass das individuelle Konto der Beschwerdeführerin für 2018 ein Einkommen 
von Fr. 36'000 ausweist, für 2019 von Fr. 24'000 und für 2020 von Fr. 27'100 
(Vi-act. 56.29);

- dass die G.________-Privatkonto-Auszüge der Beschwerdeführerin als Lohn-
zahlung deklarierte Überweisungen belegen in der Höhe von Fr. 24'000 im 

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Jahr 2018, von Fr. 32'000 im Jahr 2019 und Fr. 33'500 im Jahr 2020, wobei in 
aller Regel Beträge von Fr. 4'000 oder Fr. 8'000 geleistet wurden (Vi-act. 56.6 
- 56.26);

- dass der Lohnausweis 2020 der Beschwerdeführerin einen Lohn von 
Fr. 27'100 sowie Unfalltaggelder von Fr. 9'468 ausweist (Vi-act. 56.21).

Im Einspracheentscheid vom 13. Juni 2022 wird (in Ziff. 12) sodann erwähnt, der 
Versicherungs-Broker habe der Vorinstanz am 21. Januar 2021 die definitive 
Lohnsumme 2020 eingereicht und dabei einen Betrag von Fr. 27'100 unterschrift-
lich bestätigt. Ein Beleg hierzu findet sich in den vorinstanzlichen Akten nicht.

3.1.2  In der Stellungnahme vom 7. Juli 2021 beteuerte die Beschwerdeführerin, 
ihr Monatslohn betrage Fr. 4'000 (Vi-act. 56.1). In der Einsprache wird - basie-
rend auf dem Auszug des individuellen Kontos 2020 und dem Lohnausweis 2020 
ein Bruttolohn 2020 von Fr. 38'935 geltend gemacht (Fr. 27'100 Lohn + [Fr. 9'468 
UV-Taggelder * 1.25]). 

3.1.3  Weiter ist der Replik zu entnehmen, dass die Unfallmeldung der 
D.________ AG mit Nennung eines Lohnes von Fr. 4'000 pro Monat im Wissen 
und in Absprache mit der Beschwerdeführerin erfolgt ist, führt sie doch aus, dass 
sie aufgrund der (Lohn-)Bezüge ohne viel zu überlegen auf entsprechende Frage 
hin angegeben habe, monatlich Fr. 4'000 zu verdienen (vgl. Replik S. 6, 7, 8). 
Soweit also noch in der Beschwerde durch den Rechtsvertreter geltend gemacht 
wurde, all die administrativen Tätigkeiten, namentlich der Verkehr mit der Vorin-
stanz, seien durch ihre Treuhänderin und die D.________ AG selbständig abge-
wickelt worden, so ist dies durch ihre eigenen Ausführungen in der Replik wider-
legt.

3.2 Damit kann Folgendes festgehalten werden:

a. In den Unfallmeldungen angegeben wurde im Wissen und in Absprache 
mit der Beschwerdeführerin ein Jahresgehalt von brutto Fr. 48'000 (brutto 
Fr. 4'000 / Monat).

b. Als Lohn von ihrer eigenen Gesellschaft effektiv ausbezahlt (als Lohnzahlung 
deklarierte Banküberweisung) hat sich die Beschwerdeführerin im Jahr 2019 
Fr. 32'000 und im Jahr 2020 Fr. 33'500 (im Jahr 2018 Fr. 24'000).

c. Als AHV-beitragspflichtigen Lohn abgerechnet wurde für die Beschwerde-
führerin im Jahr 2019 Fr. 24'000 und im Jahr 2020 Fr. 27'100 (im Jahr 2018 
Fr. 36'000).

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d. Im Lohnausweis für das Jahr 2020 deklariert wurden ein Lohn von Fr. 27'100 
und Taggeldzahlungen von Fr. 9'468.

Selbst wenn die Beschwerdeführerin als alleinige Gesellschafterin der 
C.________ GmbH und alleinige Geschäftsführerin sich selber regelmässig ei-
nen Betrag von Fr. 4'000 (für einen Monat) oder Fr. 8'000 (für zwei Monate) ef-
fektiv als Lohn ausbezahlt hat, so zahlte sie sich in keinem Jahr ein Brutto-
Jahresgehalt von Fr. 48'000 (gemäss Unfallmeldung) aus. Dies selbst dann nicht, 
wenn die Lohnbezüge als Nettozahlung berücksichtigt würden. An der Tatsache 
der falschen, d.h. zu hohen Meldung des erzielten Verdienstes ändert auch 
nichts, dass in den Jahren 2019 und 2020 mehr Lohn ausbezahlt/bezogen wurde 
als gegenüber der AHV abgerechnet oder im Lohnausweis (2020) deklariert wur-
de. Fakt ist, dass auf Basis der vorliegenden Akten die unterschiedlichen Zahlen 
ausgewiesen, aber in ihrer Widersprüchlichkeit nicht nachvollziehbar sind. Fest 
steht dabei aber, dass die Unfallmeldung mit einem Bruttojahresgehalt von 
Fr. 48'000 so oder anders auf alle Fälle falsch und zu hoch ist. Es ist dies sowohl 
höher als die effektiv bezogenen und als Lohn deklarierten Zahlungen, als insbe-
sondere auch höher als der dokumentierte AHV-beitragspflichtige Lohn.

4. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, sie habe keinen zu hohen 
Lohn gemeldet, da sich ihr Taggeldanspruch aus Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV ergebe 
und der branchen- und ortsübliche Lohn sicher höher als Fr. 48'000/Jahr sei (vgl. 
Replik S. 10 f.), so ist dies unbehilflich. Gestützt auf Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV wird 
für die Taggeldfestsetzung auf ein hypothetisches Einkommen als versicherten 
Verdienst abgestellt. Dies entbindet indes die versicherte Person nicht von der 
Pflicht, mit der Unfallmeldung den tatsächlich erzielten Verdienst mitzuteilen. 
Wird absichtlich ein falscher Lohn deklariert, so kann der Versicherer im Sinne 
einer Sanktionierung auch das gestützt auf Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV festgesetzte 
Taggeld kürzen oder verweigern bzw. zurückfordern (vgl. oben Erw. 2.5). 

Nachdem vorliegend feststeht, dass mit den Unfallmeldungen falsche (zu hohe) 
Lohnangaben gemacht wurden, braucht somit nicht geklärt zu werden, ob ein 
versicherter Verdienst nach Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV Fr. 48'000/Jahr betragen 
oder gar höher ausfallen würde. Für die Frage der Anwendbarkeit von Art. 46 
Abs. 2 UVG ist dies nicht entscheidend.

5.1 Eine falsche Lohnangabe allein rechtfertigt indes eine Kürzung oder Ver-
weigerung/Rückforderung des Taggeldes gestützt auf Art. 46 Abs. 2 UVG nicht. 
Die falsche Angabe muss (überwiegend wahrscheinlich) absichtlich (bewusst und 
vorsätzlich) erfolgt sein und eine höhere Taggeldzahlung bezweckt haben (vgl. 
oben Erw. 2.4.2).

12

5.2 Die Beschwerdeführerin bestreitet eine absichtliche Falschmeldung. 

5.2.1  Soweit noch in der Beschwerde ausgeführt wurde, die Angaben seien 
durch die D.________ AG (und die Treuhandfirma der Arbeitgeberin) ohne Betei-
ligung der Beschwerdeführerin erfolgt, so hat sie dies replizierend selbst wider-
legt. An mehreren Stellen der Replik führt sie sinngemäss aus, die Meldung sei 
nach Absprache mit ihr und in ihrem Wissen erfolgt. Sie habe auf entsprechende 
Anfrage den Monatslohn von Fr. 4'000 genannt (vgl. oben Erw. 3.1.3). Mithin ist 
davon auszugehen, dass die Meldung eines Bruttolohnes von Fr. 4'000 / Monat 
im Wissen und mit dem Willen der Beschwerdeführerin erfolgt ist.

5.2.2  Diese Meldung stelle nach Darstellung der Beschwerdeführerin aber keine 
absichtliche Täuschung dar; sie habe damit kein höheres Taggeld, als es ihr zu-
stehe, erwirken wollen. 

Wie dies bei inhabergeführten Gesellschaften ohne Angestellte nicht unüblich 
sei, habe sie aus steuerlichen Gründen eine GmbH gegründet. Dabei habe sich 
die Frage gestellt, welchen Lohn sie sich auszahlen solle. Die Treuhänderin habe 
bestätigt, die 'Herausnahme' eines Lohnes von Fr. 4'000 sei sicherlich in Ord-
nung. 

Dem entsprechend habe sie sich dann fast monatlich jeweils einen Lohn von ge-
nau Fr. 4'000 vom Geschäftskonto aufs Privatkonto übertragen. Dies lasse sich 
den Kontoauszügen unweigerlich entnehmen, würden doch die Bankbelege als 
Zahlungsgrund 'Lohn' aufführen und regelmässige Bezüge von Fr. 4'000 oder (für 
zwei Monate) von Fr. 8'000 bestätigen. Aufgrund ihrer finanziellen Verhältnisse 
spiele es ihr auch überhaupt keine Rolle, ob sie sich nun einen Lohn von 
Fr. 4'000 oder Fr. 3'000 oder Fr. 5'000 auszahle, da sie für die Bestreitung des 
Lebensunterhaltes ohnehin nicht auf diesen Lohn angewiesen sei. So gesehen 
habe sie etwa im Jahr 2019 auch nicht Fr. 32'000 verdient, sondern sich selber 
diesen Betrag als Lohn auf ihr Privatkonto ausbezahlt. 

Im Wissen um die Bestätigung der Angemessenheit eines Lohnes von Fr. 4'000 
durch den Treuhänder sowie im Wissen um die effektiven Bezüge über jeweils 
Fr. 4'000 habe sie dann "bei der Lohnmeldung auf entsprechende Frage hin den 
Betrag von CHF 4'000.00 im Kopf [gehabt], welchen Betrag dann im Unfallmelde-
formular aufgeführt wurde" (Replik S. 6). Denn sie sei selber immer davon aus-
gegangen, einen Monatslohn von Fr. 4'000 zu haben.

Eine Absicht mit dem Zweck, ein höheres Taggeld zu erwirken, sei das Ganze 
nicht gewesen. Es stimme wohl, dass die Beschwerdeführerin und der Versiche-
rungs-Broker die Meldung schlecht gemacht hätten; man habe einfach nicht viel 
überlegt; es sei bei ihr und dem Broker viel Unvermögen gewesen. Sie selber sei 

13

aber stets davon ausgegangen, die Lohnmeldung sei korrekt erfolgt, da sie effek-
tiv angenommen habe, ihr Lohn betrage Fr. 4'000. 

Entgegen der Ansicht der Vorinstanz habe sie auch aufgrund der Taggeldzah-
lungen nicht realisieren können, dass die Lohnangaben falsch gewesen seien. 
Denn sie sei ja von einem effektiven Monatslohn von Fr. 4'000 ausgegangen, 
weshalb ihres Erachtens auch die Taggeldzahlung korrekt gewesen sei. 

5.3.1  Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 13. Juni 2022 verweist die 
Vorinstanz auf die eingereichten Lohnsummenmeldungen (vgl. oben Erw. 3.1.1), 
die Einträge im individuellen Konto der Beschwerdeführerin (vgl. oben Erw. 3.2) 
sowie die von der Beschwerdeführerin als Lohn deklarierten Geldbezüge in den 
Jahren 2018 bis 2020 (vgl. oben Erw. 3.2). Die Vorinstanz stellt fest, dass keine 
dieser Zahlen übereinstimmen und auch nicht mit der in den Unfallmeldungen 
genannten Lohnhöhe. Seit der Anstellung der Beschwerdeführerin bei der 
C.________ GmbH würden die effektiven Lohnauszahlungen nicht mit den ge-
genüber der AHV und der Vorinstanz deklarierten Angaben übereinstimmen. Zu-
dem habe die Versicherte die Vorinstanz nie darauf hingewiesen, dass die Lohn-
angaben bzw. die Taggeldauszahlungen falsch bzw. zu hoch seien, obwohl sie 
als Geschäftsführerin und Lohnempfängerin informiert gewesen sei. Damit habe 
sie vorsätzlich geschwiegen, was eine Täuschung sei und eine absichtlich fal-
sche Lohndeklaration darstelle. Sie hätte spätestens reagieren müssen, als sie 
durch die Vorinstanz erstmals um Auskunft über die Lohnsituation angehalten 
worden sei. Ihr Rechtsvertreter habe in der Stellungnahme jedoch weiterhin be-
hauptet, sie beziehe einen Lohn von Fr. 4'000. Aus diesen Gründen sei klar, dass 
die Beschwerdeführerin absichtlich gehandelt und absichtlich falsche Lohndekla-
rationen getätigt habe.

5.3.2  Vernehmlassend bekräftigt die Vorinstanz, sie habe auf Basis der Unfall-
meldungen (mit einer Lohnangabe von Fr. 4'000/Mt) sowie der Angabe des 
Rechtsvertreters, die Versicherte habe stets einen Lohn von Fr. 4'000 bezogen, 
ein Taggeld von insgesamt Fr. 36'904.15 ausbezahlt. Die in den Jahren 2018, 
2019 und 2020 auf das Privatkonto der Beschwerdeführerin getätigten Lohnü-
berweisungen (vgl. oben Erw. 3.1.1) würden keineswegs einem Jahresbruttolohn 
von Fr. 48'000 entsprechen. Selbst wenn der auf dem Lohnausweis 2020 ver-
merkte Lohn und die Taggelder zusammengezählt würden (Fr. 27'100 + Fr. 9'468 
bzw. Fr. 11'835), werde der deklarierte Jahreslohn nicht erreicht. Die Vorinstanz 
wiederholt die Feststellung im Einspracheentscheid, wonach die Angaben / De-
klarationen seit Beginn der Anstellung nie übereingestimmt hätten und die Be-
schwerdeführerin die Vorinstanz nie darauf hingewiesen habe, dass die Taggeld-
zahlungen falsch bzw. zu hoch seien, obwohl sie durchaus informiert gewesen 

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sein müsse. Sie habe vorsätzlich geschwiegen, was eine absichtlich falsche 
Lohndeklaration darstelle, eine Täuschung. Die Arbeit der D.________ AG als 
beauftragte Hilfsperson habe sich die Beschwerdeführerin anrechnen zu lassen. 
Die falschen Lohnangaben durch die Beschwerdeführerin seien mit überwiegen-
der Wahrscheinlichkeit absichtlich erfolgt, weshalb die Sanktionierung gestützt 
auf Art. 46 Abs. 2 UVG und damit die Rückforderung der Taggelder in der Höhe 
von Fr. 36'904.15 verhältnismässig und gerechtfertigt sei. 

5.4.1  Bei der Absicht, der absichtlich falschen Unfallmeldung mit dem Zweck, zu 
hohe Versicherungsleistungen zu erhalten, handelt es sich um ein inneres Ge-
schehen. Als innere Tatsache ist die Täuschungsabsicht, die Irreführung des Un-
fallversicherers mit Wissen und Wollen, schwierig zu beweisen. Dass die Absicht 
nur mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen 
sein muss, ändert hieran wenig. Auch diesfalls muss die vorsätzliche Täuschung 
zwecks Erwirkung höherer Versicherungsleistungen von allen Möglichkeiten als 
die wahrscheinlichste erscheinen (BGE 144 V 427 Erw. 3.2). 

Die Tatsache einer fehlerhaften Meldung für sich allein vermag eine Absicht auf 
jeden Fall nicht zu belegen. Selbst wenn die Meldung - die sich als falsch erweist 
- im Wissen und Wollen der versicherten Person erfolgt ist, liegt noch keine Täu-
schung vor. Denn die Absicht (der Vorsatz) muss sich nicht nur auf den gemelde-
ten Verdienst, sondern auch auf die Täuschung beziehen; diese muss vorsätzlich 
sein. Um den Nachweis zu erbringen, müssen daher eindeutige Indizien für eine 
Täuschungsabsicht vorliegen. Solche können etwa in der bewusst falschen Aus-
stellung und Vorlage eines Arbeitsvertrages, eines gefälschten Arztzeugnisses 
oder auch fingierter Lohnabrechnungen bestehen, da diese auf den Willen 
zurückschliessen lassen können, höhere Versicherungsleistungen zu erwirken. 

5.4.2  Vorliegend verweist die Vorinstanz zu Recht auf die Widersprüche der 
Lohnüberweisungen, Lohnsummenmeldungen und Unfallmeldungen. Sie sind 
denn auch weitestgehend unbestritten. Es braucht nicht weiter auf diese Un-
stimmigkeiten eingegangen zu werden (vgl. oben Erw. 3). Dass die Unfallmel-
dungen bezogen auf den erzielten Verdienst falsch waren, ist erstellt.

Die Unstimmigkeiten als solche stellen aber kein Indiz dar für eine Absicht, durch 
eine falsche Angabe in der Unfallmeldung ein höheres Taggeld zu erwirken. Hin-
gegen sind diese Unstimmigkeiten derart offensichtlich und auch vielfältig, dass 
sie vielmehr Fragen bezüglich der Geschäfts- und Buchhaltungsführung durch 
die Beschwerdeführerin aufwerfen. Dies jedoch ist nicht Gegenstand des vorlie-
genden Verfahrens.

15

Auffallend ist, dass die Beschwerdeführerin bei der Firmengründung u.a. die 
notwendige, obligatorische Unfallversicherung abschloss und die Parteien dabei 
von einer Lohnsumme von Fr. 50'000 ausgingen (Vi-act. 1.2 und 1.10). Dies geht 
einher mit der Darstellung der Beschwerdeführerin, im Rahmen der Firmengrün-
dung habe ihre Treuhänderin bestätigt, ein Lohnbezug von Fr. 4'000 pro Monat 
sei angemessen. Soweit kann hier eine (annähernde) Übereinstimmung festge-
stellt werden (12 x Fr. 4'000 = Fr. 48'000). Zudem trifft zu, dass die Beschwerde-
führerin von Anbeginn an regelmässig - wenn auch nicht monatlich bzw. 12/Jahr 
- Fr. 4'000 vom Geschäftskonto auf das Privatkonto übertrug und dies als Lohn-
zahlung deklarierte. Auch dies stimmt sowohl mit der Versicherungspolice als 
auch der Aussage überein, man sei von einem monatlichen Gehalt von Fr. 4'000 
ausgegangen. Dass Lohnzahlungen bzw. -bezüge nicht monatlich erfolgt sind 
und auch eine Unschärfe bezüglich netto und brutto besteht, ist nicht zu bestrei-
ten. Es bestätigt die fragliche Geschäfts- und Buchführung, stellt aber kein Indiz 
für eine Versicherungstäuschung dar. Denn die genannten Unschärfen/Fehler 
bestanden bereits 2018 und 2019, als mit Sicherheit noch kein Unfall vorlag und 
keine Täuschungsabsicht bestehen konnte. 

Dass nach dem Unfall vom 8. Januar 2020 ein Monatsgehalt von Fr. 4'000 ange-
geben wurde, ist vor dem genannten Hintergrund nachvollziehbar. Bzw. erscheint 
es als glaubhaft, wenn die Beschwerdeführerin ausführt, sie sei seit der Ge-
schäftsgründung davon ausgegangen, einen Lohn von Fr. 4'000 zu haben, was 
ihr durch die Treuhänderin als angemessen bestätigt wurde, was der Versiche-
rungspolice entsprach und was sie sich auch regelmässig als Lohn ausbezahlt 
habe. Dass mit dieser Meldung eine absichtliche Täuschung der Versicherung 
beabsichtigt war, erscheint nicht überwiegend wahrscheinlich. Wahrscheinlicher 
erscheint geschäftliches Unvermögen der Beschwerdeführerin vorzuliegen.

Natürlich fällt auf, dass die D.________ AG der Vorinstanz im Februar 2020, also 
nur Wochen nach der Unfallmeldung, für 2019 eine definitive und für 2020 eine 
voraussichtliche Lohnsumme meldete, welche wesentlich tiefer lag als das Ge-
halt gemäss Unfallmeldung. In der Folge der Beschwerdeführerin ein absichtli-
ches Schweigen zu unterstellen und dies als absichtliche Täuschung der Versi-
cherung darzustellen, ist indes nicht angebracht. Vielmehr stellt sich die Frage, 
warum die Vorinstanz, welcher diese Diskrepanz auffiel, weshalb sie interne Ab-
klärungen traf (vgl. Vi-act. 10), verzichtete, die Beschwerdeführerin offen mit den 
Zweifeln an der Gehaltsmeldung zu konfrontieren. Eine entsprechende Nachfra-
ge würde zwar nichts an einer allfälligen Täuschungsabsicht und vollendeten 
Täuschung ändern, aber die Korrektur hätte frühzeitig vorgenommen werden 
können. Eine Untersuchung unter Mitbeteiligung der Beschwerdeführerin wurde 
erst am 16. April 2021 gestartet (Vi-act. 36). Dabei fällt auf, dass von der Be-

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schwerdeführerin zwar weitere Unterlagen eingefordert wurden, sie aber noch 
immer nicht auf die widersprüchlichen Lohnangaben hingewiesen wurde. Mithin 
hat die Vorinstanz die Beschwerdeführerin nicht orientiert, dass Zweifel an der 
Richtigkeit ihrer Unfallmeldung bestanden. Auch anlässlich der Besprechung 
vom 20. April 2021 war der gemeldete, versicherte oder tatsächliche Verdienst 
kein Thema (vgl. Vi-act. 37). Der am 26. April 2021 geäusserte Vorbehalt der 
Leistungserbringung wurde medizinisch begründet und nicht mit einer fraglichen 
Unfallmeldung (Vi-act. 40). Auch in den Erinnerungen (Vi-act. 42, 52 und 55) 
werden keine Zweifel an der Korrektheit der Unfallmeldungen geäussert. So ist 
es denn auch nicht weiter überraschend, dass die Beschwerdeführerin im 
Schreiben vom 7. Juli 2021 (Vi-act. 56) ausrichten liess, ihr Lohn betrage 
Fr. 4'000 pro Monat, wie dies in den Kontoauszügen (Banküberweisungen à 
Fr. 4'000) ersichtlich sei und wie auch das Taggeld ausbezahlt werde. Dass darin 
eine Täuschungsabsicht liegen könnte, ist nicht ersichtlich, auch wenn mit dem-
selben Schreiben auch die Auszüge des individuellen Kontos beigelegt wurden, 
welche mit den Lohnbezügen erwähntermassen nicht übereinstimmen. Für weite-
re Auskünfte buchhalterischer Art wurde an die Treuhänderin verwiesen, welche 
- soweit ersichtlich - durch die Vorinstanz nicht kontaktiert wurde. Damit aber 
kann auch im Schweigen der Beschwerdeführerin entgegen der Darstellung der 
Vorinstanz keine absichtliche Täuschung gesehen werden.

5.5 Damit steht zusammenfassend fest, dass die Unfallmeldungen vom 9. Ja-
nuar 2020 und 27. Oktober 2020 falsch waren in dem Sinne, als darin weder der 
effektiv erzielte Verdienst (als Lohn getätigte Bankbezüge bzw. -überweisungen) 
noch der AHV-beitragspflichtige Lohn angegebene wurde. Für diese falschen Un-
fallmeldungen kann indes keine beabsichtigte Täuschung der Vorinstanz gese-
hen werden; es bestehen keine Indizien, welche auf eine Täuschungsabsicht 
schliessen lassen. Vielmehr muss mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf ein 
Unvermögen der Beschwerdeführerin geschlossen werden, indem sie selber 
nicht wusste, welchen effektiven Verdienst sie bei der C.________ GmbH über-
haupt erzielt(e). Fehlt es aber an der Täuschungsabsicht, ist die Voraussetzung 
für eine Sanktionierung nach Art. 46 Abs. 2 UVG nicht gegeben. Damit aber hat 
die Vorinstanz zu Unrecht eine Rückforderung gestützt auf Art. 46 Abs. 2 UVG 
verfügt und mit Einspracheentscheid vom 13. Juni 2022 bestätigt. Die Beschwer-
de erweist sich darin als begründet.

Bei diesem Ausgang erübrigt sich die Durchführung einer mündlichen Hauptver-
handlung, wie sie von der Beschwerdeführerin beantragt und von der Vorinstanz 
als nicht notwendig beurteilt wurde (Urteil BGer 8C_221/2020 vom 2.7.2020 
Erw. 2.2 m.w.H.)

17

6.1 Es werden keine Kosten erhoben (Art. 61 lit. fbis ATSG).

6.2 Diesem Ausgang entsprechend hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf 
eine Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG). Dabei ist beachtlich, dass sie nur 
in der Beschwerdeerhebung anwaltschaftlich vertreten war, nicht mehr aber im 
zweiten Schriftenwechsel. Die Parteientschädigung ist in Beachtung dessen so-
wie des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) 
vom 27. Januar 1975, welcher für das Honorar im Verfahren vor Verwaltungsge-
richt in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, und unter Be-
achtung der in § 2 des Gebührentarifs enthaltenen Kriterien sowie in Ausübung 
des pflichtgemässen Ermessens auf insgesamt Fr. 1'500.-- (inkl. Barauslagen 
und MwSt) festzusetzen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 13. Ju-
ni 2022 aufgehoben.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Die Vorinstanz hat der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung von 
Fr. 1'500.-- (inkl. MwSt und Barauslagen) zu leisten. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

5. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Gesundheit BAG, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 19. Januar 2023

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 25. Januar 2023

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I