# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b95dcba4-9d92-58a5-89d6-b3c6ac99d2a8
**Source:** Zürich Steuerrekursgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-11-27
**Language:** de
**Title:** Direkte Bundessteuer (1.1. - 31.7.2019) sowie Staats- und Gemeindesteuern (1.1. - 31.7.2019)
**Docket/Reference:** DB.2024.129
**URL:** https://www.strgzh.ch/assets/entscheide/1-db.2024.129--1-st.2024.164.pdf

## Full Text

Steuerrekursgericht  
des Kantons Zürich 

1. Abteilung 

1 DB.2024.129 
1 ST.2024.164 

Entscheid 

27. November 2024 

Mitwirkend: 

Einzelrichterin Christina Hefti und Gerichtsschreiber Fabian Steiner 

In Sachen 

1.  A ,    

2.  B ,    

vertreten durch Treuhand- und Revisionsgesellschaft 
Mattig-Suter und Partner,  
Bahnhofstrasse 28, Postfach 556, 6431 Schwyz,  

gegen 

Beschwerdeführer/ 
Rekurrenten,  

K a n t o n   Z ü r i c h ,    

vertreten durch das kant. Steueramt, Quellensteuer,  
Bändliweg 21, Postfach, 8090 Zürich,  

Beschwerde-/ 
Rekursgegner,  

betreffend 

Direkte Bundessteuer (1.1. - 31.7.2019) sowie  
Staats- und Gemeindesteuern (1.1. - 31.7.2019) 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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hat sich ergeben: 

A.  A  und  B  (nachfolgend  der  bzw.  die  Pflichtige,  zusammen  die  Pflichtigen) 

lebten  zusammen mit  ihren  Töchtern  (Jahrgang 2007  und 2009)  in  der  zürcherischen 

Gemeinde C. Im Verlaufe der Steuerperiode 2019 zogen die Pflichtigen mit ihren Töch-

tern nach Mailand/IT, wobei sich der Pflichtige am 1. März 2019 von der zürcherischen 

Gemeinde C abmeldete, während sich die Pflichtige mit den Töchtern erst per 31. Juli 

2019  abmeldete.  Hintergrund  des  Umzugs  war  der  Stellenwechsel  des  Pflichtigen  

vom einen Bankinstitut in der Schweiz (bis 28. Februar 2019) zum neuen Bankinstitut 

in Italien (ab 1. März 2019).  

Für  die  Steuerperiode  2019  deklarierten  die  Pflichtigen  ein  steuerbares  Ein-

kommen von Fr. 60'300.- (satzbestimmend Fr. 793'900.-) für die direkte Bundessteuer 

bzw. ein steuerbares Einkommen von Fr. 59'900.- (satzbestimmend Fr. 788'600.-) und 

ein steuerbares Vermögen von Fr. 1'063'000.- (satzbestimmend Fr. 3'303'000.-) für die 

Staats- und Gemeindesteuern. Die in der Schweiz als steuerbar deklarierten Einkünfte 

stammen im Wesentlichen aus der Beschäftigung des Pflichtigen für das Bankinstitut in 

der Schweiz (1.1. - 28.2.2019).  

Mit  Auflage  vom  17.  August  2021  ersuchte  das  kantonale  Steueramt  die 

Pflichtigen um folgende Angaben/Unterlagen: 

• 

• 

Beleg für das Einkommen beim Finanzinstitut in Italien vor Steuerabzug; 

Detaillierter  Reisekalender  des  Pflichtigen  für  die  Zeit  vom  1.  März  bis 

31. Juli 2019.  Es  hat  ersichtlich  zu  sein,  wann  er  sich  wo  aufgehalten  hat. 

Ausserdem ist zwischen Arbeits- und Nichtarbeitstagen zu unterscheiden.  

Die Auflage wurde am 7. Oktober 2021 beantwortet.  

Am  11.  November  2021  wurden  die  Pflichtigen  mit  einem  steuerbaren  Ein-

kommen von Fr. 109'100.- (satzbestimmend Fr. 1'051'800.-) veranlagt bzw. mit einem 

steuerbaren Einkommen von Fr. 108'500.- (satzbestimmend Fr. 1'046'500.-) und einem 

steuerbaren  Vermögen  von  Fr.  3'382'000.-  (satzbestimmend  Fr.  5'675'000.-)  einge-

schätzt. Der Pflichtige sei bis 31. Juli 2019 weiterhin in der Schweiz steuerlich ansässig 

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gewesen,  weswegen  der  Schweiz  das  Besteuerungsrecht  auf  den  Arbeitstagen  aus-

serhalb von Italien zustehe.   

B.  Hiergegen  erhoben  die  Pflichtigen  am  8.  Dezember  2021  Einsprache  mit 

dem  Antrag  auf  Feststellung,  dass  der  Pflichtige  am  1.  März  2019  seinen  Wohnsitz 

nach Italien verlegt habe, und auf entsprechende Besteuerung.  

Am  28.  August  2023  und  am  7.  Juni  2024  unterbreitete  die  Vorinstanz  den 

Pflichtigen  Veranlagungs-  bzw.  Einschätzungsvorschläge,  in  welchen  unter  anderem 

implizit  eine  Höhertaxation  betreffend  die  direkte  Bundessteuer  in  Aussicht  gestellt 

wurde. Die Vorschläge wurden abgelehnt.  

Die  Einsprache  wurde  am  18.  Juli  2024  abgewiesen  (recte:  betreffend  die 

Staats- und Gemeindesteuern teilweise gutgeheissen). Die Pflichtigen wurden entspre-

chend  den  Vorschlägen  vom  7.  Juni  2024  mit  einem  steuerbaren  Einkommen  von 

Fr. 109'500.-  (satzbestimmend  Fr.  1'051'800.-)  veranlagt  bzw.  mit  einem  steuerbaren 

Einkommen von Fr. 108'900.- (satzbestimmend Fr. 1'046'500.-) und einem steuerbaren 

Vermögen  von  Fr.  1'063'000.-  (satzbestimmend  Fr.  3'303'000.-)  eingeschätzt.  Dabei 

ging  das  kantonale  Steueramt  unverändert  von  einer  steuerlichen  Ansässigkeit  des 

Pflichtigen in der Schweiz/in der zürcherischen Gemeinde C bis 31. Juli 2019 aus.  

C. Mit Beschwerde und Rekurs vom 29. Juli 2024 beantragten die Pflichtigen, 

das  steuerbare  Einkommen  sei  für  die  direkte  Bundessteuer  auf  Fr. 59'700.-  (satzbe-

stimmend  Fr.  1'051'800.-)  und  für  die  Staats-  und  Gemeindesteuern  auf  Fr.  59'000.- 

(satzbestimmend Fr. 1'046'500.-) festzusetzen.  

Das  Steuerrekursgericht  ersuchte  die  Pflichtigen  mit  Verfügung  vom 

31. Juli 2024 um Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 750.- für die direkte Bun-

dessteuer  bzw.  von  Fr.  1'250.-  für  die  Staats-  und  Gemeindesteuern.  Die  Kautionen 

gingen fristgerecht ein.  

Das kantonale Steueramt schloss am 4. September 2024 auf Abweisung der 

Rechtsmittel. Die eidgenössische Steuerverwaltung liess sich nicht vernehmen.  

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Auf  die  weiteren  Vorbringen  der  Parteien  wird,  sofern rechtserheblich,  in  den 

nachfolgenden Erwägungen eingegangen.  

Die Einzelrichterin zieht in Erwägung: 

1.  a)  Zwischen  den Parteien  ist  streitig,  ob  sich der  Wohnsitz  des  Pflichtigen 

von dessen formellen Abmeldung von der zürcherischen Gemeinde C am 1. März 2019 

bis  zur  formellen  Abmeldung  seiner  Ehefrau  und  der  zwei  Töchter  am  31.  Juli  2019 

bereits in Mailand/IT oder noch in der Schweiz bzw. im Kanton Zürich befunden hat. 

b)  Unbestritten  ist,  dass  im  Falle  der  Ansässigkeit  des  Pflichtigen  in  der 

Schweiz,  die  Einkünfte,  die  auf  Arbeit  ausserhalb  von  Italien  angefallen  sind,  der 

Schweiz zur Besteuerung zuzuweisen sind (Art. 15 Abs. 1 des Abkommens zwischen 

der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Italienischen  Republik  zur  Vermei-

dung  der  Doppelbesteuerung  und  zur  Regelung  anderer  Fragen  auf  dem  Gebiet  der 

Steuern  vom  Einkommen  und  vom  Vermögen  vom  9.  März  1976  (SR  0.672.945.41; 

nachfolgend  DBA-IT).  Ebenfalls  sind  sich  die  Parteien  über  die  Höhe  der  betroffenen 

Einkünfte einig.  

2. a) aa) Natürliche Personen sind aufgrund persönlicher Zugehörigkeit unbe-

schränkt  steuerpflichtig,  wenn  sie  ihren  steuerrechtlichen  Wohnsitz  oder  Aufenthalt  in 

der Schweiz bzw. im Kanton haben (Art. 3 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die direkte 

Bundessteuer  vom  14.  Dezember  1990  [DBG]  bzw.  §  3  Abs.  1  des  Steuergesetzes 

vom 8. Juni 1997 [StG]).  

Der  Begriff  des  steuerrechtlichen  Wohnsitzes  im  Sinn  von  Art.  3  Abs.  1 

und 2 DBG  bzw.  §  3  Abs.  1  und  2  StG  stellt  einen  eigenständigen,  steuerrechtlichen 

Rechtsbegriff  dar,  der  sich  jedoch  im  Wesentlichen  an  den  Wohnsitzbegriff  des 

Schweizerischen  Zivilgesetzbuchs  (ZGB)  anlehnt  (Richner/Frei/Kaufmann/Rohner, 

Handkommentar zum DBG, 4. A., 2023, Art. 3 N 4 DBG, und Kommentar zum Zürcher 

Steuergesetz, 4. A., 2021, § 3 N 4 StG).  

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bb) Soweit sich der steuerrechtliche Wohnsitz nicht aufgrund des gesetzlichen 

Wohnsitzes ergibt, ist er derjenige Ort, wo sich eine Person mit der Absicht dauernden 

Verbleibens aufhält bzw. wo sich der Mittelpunkt ihrer persönlichen und wirtschaftlichen 

Interessen befindet (Mittelpunkt der Lebensinteressen). Dies ist jener Ort, zu dem eine 

Person mit Bezug auf ihre Familienverhältnisse, die Art ihrer Erwerbstätigkeit, Aufent-

haltsdauer und -zweck sowie die Wohnverhältnisse gesamthaft die engsten Beziehun-

gen unterhält (Richner/Frei/Kaufmann/Rohner, Art. 3 N 8 ff. DBG und § 3 N 8 ff. StG, je 

mit Hinweisen). Hat eine Person im internationalen oder interkantonalen Verhältnis zu 

mehreren  Orten  intensive  Beziehungen,  ist  im  Einzelfall  in  Würdigung  der  gesamten 

individuellen  Verhältnisse  abzuwägen,  welche  dieser  Beziehungen  die  stärkste  und 

somit massgeblich für die Bestimmung des Steuerdomizils ist (vgl. zum Ganzen Rich-

ner/Frei/Kaufmann/Rohner, Art. 3 N 20 ff. DBG und § 3 N 20 ff. StG). 

Die Begründung eines Wohnsitzes setzt eine Absicht dauernden Verbleibens 

voraus. Zwar ist es nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts nicht nötig, dass ein 

Steuerpflichtiger auf unbestimmte Zeit oder gar für immer an einem Ort verbleiben will 

(Richner/Frei/Kaufmann/Rohner,  Art.  3  N  20  ff.  DBG  und  §  3  N  18  ff.  StG),  doch  ist 

immerhin erforderlich, dass er beabsichtigt, diesen Ort zum Mittelpunkt seiner Lebens-

interessen  sowie  seiner  persönlichen  und  beruflichen  Beziehungen  zu  machen,  so 

dass  er  seinem  Aufenthalt  eine  gewisse  Stabilität  verleiht  (Xaver  Oberson,  Précis  de 

droit fiscal international, 5. A., 2022, § 6 N 221 mit Hinweisen). 

Bei Ungewissheit der tatsächlichen Verhältnisse sind Indizien für den Lebens-

mittelpunkt  unter  anderem  der  gewöhnliche  Aufenthalt  und  der  Schwerpunkt  der  per-

sönlichen, familiären und gesellschaftlichen Beziehungen, der Zivilstand und die Fami-

lienverhältnisse  (Heirat  und  Konkubinat),  die  regelmässige  Heimkehr,  das  Alter,  die 

Art  der  Erwerbstätigkeit  (selbstständig  oder  unselbstständige  berufliche  Aktivität),  die 

Dauer  und  der  Zweck  des  Aufenthalts  (Dauer-  oder  temporärer  Aufenthalt)  sowie  die 

Wohnverhältnisse an den jeweiligen Orten, z.B. eigenes Haus, Wohnung, Hotelaufent-

halt (Zweifel/Hunziker, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Internationa-

les Steuerrecht, 2015, Art. 4 N 41). Auf formelle Kriterien wie polizeiliche An- und Ab-

meldung,  Niederlassungsbewilligung,  Hinterlegung  der  Schriften,  Ausübung  des 

Stimmrechts  oder  Eintrag  im  Handelsregister  kommt  es  nicht  an.  Solche  Elemente 

können allerdings ebenfalls Indizien für die Absicht dauernden Verbleibens sein, wenn 

auch das übrige Verhalten der Person dafür spricht (vgl. BGE 132 I 29). Im Übrigen gilt 

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bei  internationalen  Verhältnissen  der  Grundsatz  von  Art.  24  Abs.  1  ZGB  analog,  wo-

nach  der  einmal  begründete  Wohnsitz  in  der  Schweiz  grundsätzlich  bis  zum  Erwerb 

eines neuen Wohnsitzes im Ausland weiterbesteht (BGE 138 II 300). 

cc)  Auch  in  aufrechter  Ehe  stehende  Ehegatten  können  je  einen  eigenen 

steuerrechtlichen  Wohnsitz  haben,  und  dies  selbst  in  internationalen  Verhältnissen 

(vgl.  Richner/Frei/Kaufmann/Rohner,  Art.  3  N  31  ff.  DBG;  BGE  121  I  14  =  StE  1995 

A 24.24.3 Nr. 1; BGr, 11. Mai 2001, 2A.421/2000 = StE 2001 B 11.3 Nr. 12 = StR 57, 

151). Die Eheschliessung allein begründet nämlich noch keinen gemeinsamen steuer-

rechtlichen  Wohnsitz.  Die  Annahme  eines  getrennten  steuerrechtlichen  Wohnsitzes 

von  Ehegatten  setzt  allerdings  voraus,  dass  die  äusseren  Umstände  klar  zum  Aus-

druck bringen, dass der eine steuerrechtliche Wohnsitz nur für einen der beiden Ehe-

gatten  bestimmt  ist.  Der  steuerliche  Wohnsitz  von  verheirateten  Personen  mit  Bezie-

hungen  zu  mehreren  Orten  wird  auch  im  internationalen  Verhältnis  regelmässig  an 

dem Ort angenommen, wo sich die Familie aufhält. Dabei wird bei grösserer räumlicher 

Entfernung zwischen Arbeits- und Familienort nicht erwartet, dass eine Person bei je-

der  sich  bietenden  Gelegenheit  an  den  Familienort  zurückkehrt.  Die  wirtschaftlichen 

Beziehungen  sind  bei  Führungskräften  der  Wirtschaft  nicht  grundsätzlich  stärker  zu 

gewichten  als  die persönlichen  Beziehungen.  In  internationalen  Verhältnissen  können 

die  geschäftlichen  Interessen  des  Steuerpflichtigen  nur  dann  von  Bedeutung  sein, 

wenn  sie  einen  überwiegenden  Teil  seiner  Gesamtinteressen  darstellen  (Zweifel/ 

Hunziker, Art. 4 N 42 f.) 

b)  Im  internationalen  Verhältnis  ist  jedoch  das  zwischenstaatliche  Recht  zu 

beachten.  Die  von  der  Schweiz  abgeschlossenen  Doppelbesteuerungsabkommen 

(DBA)  bilden  Staatsvertragsrecht.  Entsprechende  Abmachungen  gehen  dem  internen 

Recht  vor  (BGr,  30.  Januar  2009,  2C_625/2008  =  StE 2009  B 11.3  Nr. 20,  auch  zum 

Folgenden;  Locher/Marantelli/Opel,  Einführung  in  das  internationale  Steuerrecht  der 

Schweiz, 4. A., 2019, S. 43). Damit es den Vorrang beanspruchen kann bzw. muss, ist 

indes  stets  Voraussetzung,  dass  entgegengesetztes  internes  Recht  vorliegt.  Entspre-

chend der negativen Wirkung kann Doppelbesteuerungsrecht keine Steuerpflicht bzw. 

Besteuerung begründen, sondern einzig eine solche auf interner Grundlage gründende 

Möglichkeit beschränken oder gänzlich aufheben. Die Modalitäten der Besteuerung in 

materieller Hinsicht hat einzig jener Staat zu regeln, welchem nach dem DBA die Be-

steuerungskompetenz zusteht. Zu unterscheiden ist somit zwischen der im DBA gere-

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gelten Kompetenz und deren abkommenskonformen Ausübung im internen Recht. Im 

vorliegenden Zusammenhang greift das DBA-IT. 

c)  aa)  Bei  kollidierenden  Steueransprüchen  ist  gemäss  bestimmten,  kaska-

denartig  aufgebauten  Kriterien  –  entsprechend  Art. 4  des  OECD-Musterabkommens 

auf  dem  Gebiet  der  Steuern  vom  Einkommen  und  vom  Vermögen  von  2017  

(OECD-MA)  –  zu  beurteilen,  ob  die  Schweiz  oder  der  Partnerstaat  den  Vorrang  als 

"Ansässigkeitsstaat" im Sinn des entsprechenden Doppelbesteuerungsabkommens hat 

(Locher/Marantelli/Opel, S. 270 f.). 

bb) Nach Art. 4 Abs. 1 DBA-IT ist eine Person in dem Vertragsstaat ansässig, 

die  nach  dem  Recht  dieses  Staates  dort  aufgrund  ihres  Wohnsitzes,  ihres  ständigen 

Aufenthalts, des Ortes ihrer Geschäftsleitung oder eines anderen ähnlichen Merkmals 

steuerpflichtig ist. Ist eine natürliche Person in beiden Vertragsstaaten ansässig, so gilt 

sie  gemäss  Art. 4  Abs. 2  lit. a  DBA-IT  als  in  dem  Vertragsstaat  ansässig,  in  dem  sie 

über eine ständige Wohnstätte verfügt; verfügt sie in beiden Staaten über eine ständige 

Wohnstätte, so gilt sie als in dem Staat ansässig, zu dem sie die engeren persönlichen 

und  wirtschaftlichen  Beziehungen  hat  (Mittelpunkt  der  Lebensinteressen).  Kann  nicht 

bestimmt werden, in welchem Staat die Person den Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen 

hat, oder verfügt sie in keinem der Vertragsstaaten über eine ständige Wohnstätte, so 

gilt sie als in dem Vertragsstaat ansässig, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat 

(Art. 4  Abs. 2  lit. b  DBA-IT).  Hat  die  Person  ihren  gewöhnlichen  Aufenthalt  in  beiden 

Staaten, so gilt sie als in dem Staat ansässig, dessen Staatsangehöriger sie ist (Art. 4 

Abs. 2 lit. c DBA-IT). 

d) Die Steuerbehörde ist gehalten, die Umstände darzutun und zu beweisen, 

aus  denen  folgt,  dass  sich  der  steuerrechtliche  Wohnsitz  einer  natürlichen  Person  in 

der  Schweiz  befindet.  Das  ergibt  sich  allgemein  aus  dem  Grundsatz,  dass  steuerbe-

gründende  Tatsachen  von  der  die  Steuerhoheit  beanspruchenden  Steuerbehörde  zu 

beweisen sind. Erscheint jedoch der von der Steuerbehörde angenommene Wohnsitz 

in der Schweiz als sehr wahrscheinlich, so genügt dies in der Regel als Hauptbeweis 

und  es  obliegt  alsdann  der  betroffenen  Person,  den  Gegenbeweis  für  den  von  ihr  

behaupteten  Lebensmittelpunkt  im  Ausland  zu  erbringen  (BGr,  16. Februar 2010, 

2C_625/2009, E. 3.2; VGr, 3. Oktober 2012, SB.2011.00174, E. 2.3, mit weiteren Hin-

weisen).  

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Im  Rahmen  des  Gegenbeweises  hat  die  betroffene  Person  das  von  ihr  ver-

fochtene  Fehlen  der  subjektiven  Steuerpflicht  von  sich  aus  durch  eine  hinreichende 

substanziierte  Sachdarstellung  darzulegen  und  hierfür  beweiskräftige  Unterlagen  ein-

zureichen  oder  die  Beweismittel  wenigstens  unter  genauer  Bezeichnung  anzubieten. 

Eine Verlegung des Lebensmittelpunkts ist dann eingetreten, wenn der frühere Wohn-

sitz  klarerweise  und  äusserlich  erkennbar  aufgegeben  wurde.  Das frühere  Domizil  ist 

somit  dann  als  fortbestehend  zu  betrachten,  wenn  der  Nachweis  der  Wohnsitzverle-

gung nicht erbracht ist (Zweifel/Hunziker, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuer-

recht, Interkantonales Steuerrecht, 2. A., 2021, § 6 N 94 ff., mit weiteren Hinweisen). 

3.  Es  stellt  sich  die  Frage,  ob  das  allfällige  Besteuerungsrecht  der  Schweiz 

bzw. des Kantons Zürich durch das genannte DBA-IT zurückgedrängt wird, denn diese 

völkerrechtlichen Bestimmungen gehen anerkanntermassen den Normen des Bundes-

steuerrechts und des kantonalen Steuerrechts vor (Locher/Marantelli/Opel, S. 43; BGr, 

6. Mai 2008, 2C_276/2007 = StE 2008 A 32 Nr. 10).  

a) Mit ständiger Wohnstätte gemäss Art. 4 Abs. 2 lit. a (erster Satzteil) DBA-IT 

ist sowohl ein Haus als auch eine Wohnung gemeint. Vorausgesetzt ist allerdings, dass 

die Wohnmöglichkeit immer und für eine längere Zeit zur Verfügung steht, im Gegen-

satz  zu Ferienaufhalten oder Geschäftsreisen  u.ä. (Model  Tax  Convention  on Income 

and on Capital, Condensed Version, OECD 2017, Commentary on Article 4 N 12 und 

13).  Dem  Pflichtigen  steht  unstreitig  eine  ständige  Wohnstätte  im  erwähnten  Sinn  in 

beiden Vertragsstaaten zur Verfügung.  

b)  Verfügt  eine  Person  in  beiden  Vertragsstaaten  über  eine  ständige 

Wohnstätte, so gilt sie gemäss Art. 4 Abs. 2 lit. a (zweiter Satzteil) DBA-IT als in dem 

Vertragsstaat ansässig, zu dem sie die engeren persönlichen und wirtschaftlichen Be-

ziehungen  hat  (Mittelpunkt  der  Lebensinteressen).  Dabei  ist  insbesondere  zu  beach-

ten: "If a person who has a home in one State sets up a second in the other State while 

retaining the first, the fact that he retains the first in the environment where he has al-

ways lived, where he has worked, and where he has his family and possessions, can, 

together with other elements, go to demonstrate that he has retained his centre of vital 

interests in the first state." (Model Tax Convention on Income and on Capital, Article 4 

N 15; übersetzt: "Begründet eine Person, die in einem Staat über eine Wohnstätte ver-

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fügt,  ohne  diese  aufzugeben,  im  anderen  Staat  eine  zweite  Wohnstätte,  so  kann  die 

Tatsache, dass sie die erste Wohnstätte dort beibehält, wo sie bisher stets gelebt und 

gearbeitet  hat  und  wo  sie  ihre  Familie  und  ihren  Besitz  hat,  zusammen  mit  anderen 

Gesichtspunkten als Zeichen dafür sprechen, dass diese Person den Mittelpunkt ihrer 

Lebensinteressen im ersten Staat beibehalten hat").  

c) Der Sachverhalt ist unbestritten und ist nachfolgend darzulegen.  

aa)  Der  Pflichtige  ist  italienischer  Staatsangehöriger,  während  die  Pflichtige 

deutsche Staatsangehörige ist. Unbestritten hatten sie beide zusammen mit ihren min-

derjährigen  Töchtern  bis  Ende  Februar  2019  ihren  steuerrechtlichen  Wohnsitz  in  der 

zürcherischen  Gemeinde  C.  In  dieser  Zeit  arbeitete  der  Pflichtige  für  das  im  Kanton 

Zürich domizilierte Bankinstitut. Ab dem 1. März 2019 war er für ein italienisches Ban-

kinstitut in Mailand tätig (R-act. 2, T-act. S. 3 ff.). Die Pflichtige arbeitete als Schwimm-

lehrerin.  

Die  Töchter  der  Pflichtigen  sind  noch  schulpflichtig,  weswegen  die  Pflichtige 

mit  ihnen  mindestens  bis  zum  Ende  des  Schuljahrs  2019  (Sommerferienbeginn 

15. Juli 2019) in der zürcherischen Gemeinde C bleiben musste.  

In der Zeit vom 1. März 2019 bis 31. Juli 2019 hielt sich der Pflichtige in Mai-

land an der Viale ……. auf (R-act. 2, auch zum Folgenden). Die Wohnung an der Viale 

……. gehöre Freunden der Familie und sei zum Zeitpunkt des Umzugs kurzfristig frei 

gewesen. Mit seiner Familie zog der Pflichtige sodann an die Via ……..in Mailand.  

Zu  seinen  Aufenthalten  in  der  zürcherischen  Gemeinde  C  zwischen  dem  1. 

März und dem 31. Juli 2019 führt der Pflichtige aus, im März habe er alle Wochenen-

den in der Schweiz verbracht; im April nur das Wochenende vom 13./14. Im Mai habe 

er alle Wochenenden ausser dem 4./5. in der Schweiz verbracht, im Juni alle Wochen-

enden ausser dem 1./2. Im Juli habe er nur das Wochenende vom 6./7. in der Schweiz 

verbracht. 

bb) Vorliegend bestehen sowohl nach nationalem wie auch nach internationa-

lem  Recht  starke  Indizien,  die gegen  eine  Wohnsitzverlegung  des  Pflichtigen von  der 

zürcherischen Gemeinde C nach Mailand vor dem 31. Juli 2019 sprechen. Namentlich 

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stand ihm die Familienwohnung in der zürcherischen Gemeinde C weiterhin zur Verfü-

gung  und  hielten sich seine  Ehefrau  und  Kinder  weiterhin dort  auf.  Ferner  verbrachte 

der Pflichtige 14 Wochenenden von 20 (die Wochenenden zwischen dem 20. und dem 

30. April 2019 werden nicht mitgezählt, da ferienhalber in einem Drittland verbracht) bei 

seiner Familie in der zürcherischen Gemeinde C, wohingegen Aufenthalte seiner Fami-

lie in Mailand weder behauptet noch belegt wurden, sodass der Mittelpunkt seiner per-

sönlichen Lebensinteressen in dieser Zeit zweifelsohne im Kanton Zürich anzusiedeln 

war.  

Nach der dargelegten Rechtsprechung und aufgrund der darlegten Indizien ist 

somit die Verlegung des Wohnsitzes des Pflichtigen per 1. März 2019 durch die Pflich-

tigen nachzuweisen, da es sehr wahrscheinlich erscheint, dass der bisherige Lebens-

mittelpunkt in der Schweiz bzw. im Kanton Zürich erst per 31. Juli 2019 definitiv aufge-

geben wurde.  

Weil für steueraufhebende und -mindernde Tatsachen, für welche die steuer-

pflichtige  Person  die  Beweislast  trägt,  regelmässig  die  natürliche  Vermutung  streitet, 

dass  die  steuerpflichtige  Person  alle  sie  entlastenden  Umstände  von  sich  aus  vor-

bringt,  besteht  ihre  Obliegenheit  zur  Mitwirkung  hinsichtlich  solcher  Tatsachen  auch 

darin, sie geltend zu machen, darzutun und nachzuweisen (RB 1987 Nr. 35).  

4. a) Die Pflichtigen führen aus, die Wohnungen, die die Familie bewohnt ha-

be, hätten folgende Grössen: In der zürcherischen Gemeinde C 300 m², Mailand Viale 

……. 160 m², Mailand Via ………….180 m² (R-act. 2, auch zum Folgenden). Die Woh-

nung  an  der  Viale  …….gehöre  Freunden  der  Familie und sei  zum  Zeitpunkt  des  Um-

zugs  kurzfristig frei  gewesen.  Daraus  lasse  sich  nichts  gegen die definitive Wohnsitz-

nahme des Pflichtigen am 1. März 2019 ableiten. Nach Ansicht des Steueramts seien 

die persönlichen Bindungen im internationalen Verhältnis wichtiger einzustufen als die 

wirtschaftlichen, weswegen der Wohnsitz des Pflichtigen nur dann in Italien liegen kön-

ne, wenn die Familie ihn mehrheitlich an den Wochenenden besucht habe. Diese Be-

trachtungsweise greife zu kurz. Bei der Beurteilung der persönlichen Bindungen habe 

die Vorinstanz wesentliche Aspekte ausser Acht gelassen, wie:  

•  Mitgliedschaft  im  Tennisclub:  Bereits  im  Mai  2019  habe  der  Pflichtige  seine 

Mitgliedschaft im Tennisclub einer Nachbarsgemeinde der zürcherischen Ge-

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meinde  C  aufgegeben  und  sich  und  seine  Frau  in  einem  Tennisclub  in  Mai-

land angemeldet.  

• 

Privatfahrzeug: Bereits im Februar 2019 habe der Pflichtige sich um die Auflö-

sung des Leasingvertrags seines Privatfahrzeugs bemüht. 

• 

Nachmietersuche:  Bereits  im  Mai  2019  hätten  sich  die  Pflichtigen  um  einen 

Nachmieter bemüht. 

•  Mobiltelefon-Abonnement: Der Pflichtige habe sein Abo in der Schweiz bereits 

im April 2019 gekündigt. 

• 

Steuerpflicht Familie: Nicht nur der Pflichtige, sondern dessen gesamte Fami-

lie sei bereits seit März 2019 der Steuerpflicht in Italien unterstellt worden. 

• 

Private Vermögensverwaltung: Bereits im März 2019 habe der Pflichtige in Ita-

lien ein Bankkonto eröffnet, auf dem sich ein wesentlicher Teil seines bewegli-

chen Vermögens befinde. Darüber hinaus habe er seine Wertschriftenanlagen 

seit März 2019 aus Mailand verwaltet.  

Dies  alles  könne  nur  zum  Schluss  führen,  dass  die  persönlichen  Bindungen 

des Pflichtigen zu Italien höher zu gewichten seien als durch das Steueramt angenom-

men.  Das  blosse  Abstellen  auf  die  Aufenthaltstage  an  den  Wochenenden  in  der 

Schweiz, die im Wesentlichen für die Organisation des physischen Umzugs nach Italien 

genutzt worden seien, greife zu kurz. Darüber hinaus könne die wirtschaftliche Bindung 

des  Pflichtigen  bei  der  Bestimmung  des  Mittelpunkts  der  Lebensinteressen  nicht  völlig 

ausser Acht gelassen werden. Dieser sei seit seinem Wegzug im März 2019 als leiten-

der Ausgestellter (Head of Global Family Office) für das börsenkotierte italienische Ban-

kinstitut tätig und verantworte dort die internationale Beratungssparte, die neben Italien 

auch in Deutschland, Österreich und Luxemburg tätig sei. Wirtschaftliche Bindungen zur 

Schweiz bestünden nicht mehr.  

Könne nicht bestimmt werden, in welchem Vertragsstaat die Person den Mit-

telpunkt der Lebensinteressen habe, gelte sie subsidiär nach Art. 4 Abs. 2 lit. b DBA-IT 

als in dem Vertragsstaat ansässig, in welchem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt habe. 

Das sei unzweifelhaft Italien.  

b) Die Pflichtigen vermögen eine persönliche Bindung des Pflichtigen zu Mai-

land in der Zeit vor dem 31. Juli 2019 entgegen ihrer Ansicht weder substanziiert dar-

zulegen  noch  zu  belegen.  Aktenkundig  ist,  dass  der  Pflichtige  am  31.  Mai  2019  den 

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Tennis Club in Milano um Mitgliedschaft als temporärer Gast für die Zeit von Juni 2019 

bis  Juni  2020  ersuchte  (R-act.  3/6).  Der  Rechnung  vom  6. Juni  2019  lässt  sich  ent-

nehmen,  dass  er  aufgenommen  wurde.  Gesuch  und  Rechnung  lauten  entgegen  den 

Ausführungen der Pflichtigen allein auf den Namen des Pflichtigen selbst. Diesbezüg-

lich gilt, dass sportliche Betätigung und eine damit zusammenhängende Mitgliedschaft 

in  einem  Sportverein  auch  bei  Wochenaufenthalter  üblich  sind,  sodass  sich  daraus 

kaum eine Verbundenheit zu einem Ort ableiten lässt. Im Übrigen begann die Mitglied-

schaft des Pflichtigen erst im Juni 2019, somit kurz vor dem Umzug der restlichen Fa-

milie,  was  eher  die  Würdigung  des  kantonalen  Steueramts  untermauert.  Die  übrigen 

aufgeführten  Punkte  betreffen  primär  administrative  Belange  (Leasing,  Mobiltelefon, 

Bankkonto, Krankenkasse), die der Pflichtige aufgrund der Verlegung seiner Schriften 

nach Mailand und der dortigen Arbeitsstelle erledigen musste, sodass sich daraus we-

nig ableiten lässt. Dass mit der Suche nach einem Nachmieter für die Wohnung in der 

zürcherischen Gemeinde C im Mai 2019 begonnen wurde, kann angesichts des Weg-

zugs  der  Familie  per  31.  Juli  2019  als  nicht  besonders  früh  bezeichnet  werden,  son-

dern entspricht vielmehr dem üblichen Vorgehen. Schliesslich ist auch die Berufung auf 

die Meldung der Pflichtigen und der Töchter in Mailand per März 2019 (R-act. 3/5/1-3) 

unbehilflich, wohnten diese doch unbestritten zu dieser Zeit noch in der zürcherischen 

Gemeinde C, weswegen sie sich dort auch nicht abgemeldet hatten.  

c) Es bleibt somit dabei, dass in der Zeit vom 1. März 2019 bis 31. Juli 2019 

lediglich  die  wirtschaftliche  Verknüpfung  des  Pflichtigen  für  eine  Wohnsitznahme  in 

Mailand spricht.  Indes  ist  weder  substanziiert  behauptet  noch  belegt,  dass  und  inwie-

fern  diese  die  familiären  Beziehungen  in  der  zürcherischen  Gemeinde  C  überwogen 

hat.  

5. a) Zusammenfassend gelingt es den nach den Regeln des nationalen sowie 

internationalen  Rechts  beweisbelasteten  Pflichtigen  nicht,  die  natürliche  Vermutung 

eines Weiterbestehens des Wohnsitzes des Pflichtigen in der zürcherischen Gemeinde 

C bis zum Wegzug seiner ganzen Familie umzustossen.  

b)  Diese  Erwägungen  führen  zur  Abweisung  der  Rechtsmittel.  Ausgangs-

gemäss  sind  die  Kosten  des  Verfahrens  den  Pflichtigen  aufzuerlegen  (Art. 144 

Abs. 1 DBG bzw. § 151 Abs. 1 StG).  

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Demgemäss erkennt die Einzelrichterin: 

1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  Der Rekurs wird abgewiesen. 

[…] 

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