# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 882f4e56-1110-59f2-8a28-fb3df0a47ef0
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-02-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.02.2014 C-2615/2013
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2615-2013_2014-02-06.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-2615/2013 

 

 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  6 .  F e b r u a r  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Einzelrichter Vito Valenti, 

Gerichtsschreiberin Madeleine Keel. 

 

 
 

Parteien 

 
A._______,  

vertreten durch B._______,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 

 
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
IV-Rente, Verfügung der IVSTA vom 9. April 2013. 

 

 

C-2615/2013 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) A._______ mit Ver-

fügung vom 9. April 2013 eine ganze IV-Rente ab 1. Oktober 2012 zuge-

sprochen hat, 

dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer), vertreten durch 

B._______, diese Verfügung mit Beschwerde vom 8. Mai 2013 beim 

Bundesverwaltungsgericht angefochten hat (B-act. 1), 

dass der Beschwerdeführer den ihm mit Zwischenverfügung vom 7. Juni 

2013 (B-act. 3) auferlegten Kostenvorschuss von Fr. 400.- fristgerecht 

einbezahlt hat,  

dass der Instruktionsrichter nach Abschluss des Schriftenwechsels am 

22. Januar 2014 eine prozessleitende Verfügung (B-act. 12) erliess, mit 

welcher dem Beschwerdeführer mitgeteilt wurde, es werde erwogen, die 

Verfügung vom 9. April 2013 aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz 

zwecks weiteren Abklärungen zurückzuweisen, wobei sich neue Abklä-

rungsergebnisse nicht nur zu seinen Gunsten, sondern auch zu seinen 

Ungunsten auswirken könnten, weshalb ihm in Anwendung der bundes-

gerichtlichen Rechtsprechung zur reformatio in peius (BGE 137 V 314 

E. 3.2.4) bis zum 3. Februar 2014 Gelegenheit gegeben werde, seine Be-

schwerde zurückzuziehen,  

dass der Beschwerdeführer daraufhin seine Beschwerde vom 8. Mai 

2013 mit schriftlicher Erklärung vom 27. Januar 2014 vollumfänglich und 

vorbehaltlos zurückzog (vgl. B-act. 14),  

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen 

Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 

über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern – 

wie vorliegend – keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,  

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,  

dass Verfügungen der Vorinstanz gemäss Art. 33 lit. d VGG i.V.m. Art. 69 

Abs. 1 lit. b des  Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 

19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar 

sind,  

C-2615/2013 

Seite 3 

dass das vorliegende Beschwerdeverfahren im einzelrichterlichen Verfah-

ren als durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist 

(Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn ein Rechtsmittel - wie hier - ohne erheblichen Aufwand für das 

Gericht durch Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a des Reglements vom 

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 

Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),  

dass dem Beschwerdeführer der geleistete Kostenvorschuss von 

Fr. 400.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Abschreibungs-

entscheides zurückzuerstatten ist, 

dass bei Rückzug eines Rechtsmittels in der Regel keine Parteientschä-

digung zuzusprechen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C-440/2012 

vom 27. August 2013 E. 5.1 und Verfügung des Bundesgerichts 1C-

521/2009 vom 11. März 2010), der Beschwerdeführer im konkreten Fall 

keine Ausnahme geltend macht und eine solche auch aus den Akten nicht 

hervorgeht,  

dass der vorliegend obsiegenden Vorinstanz als Bundesbehörde eben-

falls keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).  

 

 

 

 

 

 

 

(Dispositiv auf der nächsten Seite) 

  

C-2615/2013 

Seite 4 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos 

geworden abgeschrieben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-

schuss von Fr. 400.- ist dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechts-

kraft des vorliegenden Abschreibungsentscheides auf ein von ihm zu be-

zeichnendes Konto zurückzuerstatten. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.   

4.  

Dieser Entscheid geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Formular Zahlungsadresse) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr.; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Vito Valenti Madeleine Keel 

 

  

C-2615/2013 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 

Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen 

hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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