# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3ed57334-2228-5369-8974-dd27f3d02ada
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-05-05
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 05.05.2015 UE140353
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UE140353_2015-05-05.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: UE140353-O/U/bru 

 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. Th. Meyer, Präsident, und lic. iur. W. Meyer, 

Ersatzoberrichter lic. iur. A. Schärer und Gerichtsschreiber Dr. iur. 

S. Christen 

 

Beschluss vom 5. Mai 2015 

 

in Sachen 

 

1. A._____,  

2. B._____,  

Beschwerdeführer 

 

1, 2 vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

1. C._____, 
2. Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, 

Beschwerdegegnerinnen 

 

1 verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ 

 
betreffend Einstellung   
 
Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft Zü-
rich-Limmat vom 4. Dezember 2014, D-2/2014/121103088 

- 2 - 

Erwägungen: 

I. 

1. Am 17. April 2014 ereignete sich auf Kreuzung der D._____-Strasse 

E._____-Strasse in Zürich ein Unfall. Dabei kollidierte der von C._____ in Rich-

tung stadtauswärts gelenkte Personenwagen (Renault Clio, Kontrollschilder ZH 

…) mit dem von F._____ in Richtung Stadt gelenkten Motorrad (Honda, Kontroll-

schilder ZH …). F._____ verstarb am tt. April 2014 im Universitätsspital Zürich 

(Urk. 10/1/1 und 10/11/6 S. 2). 

In der Folge führte die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat eine Strafuntersuchung 

gegen C._____ wegen fahrlässiger Tötung (vgl. Urk. 10). Am 4. Dezember 2014 

stellte sie das Verfahren ein (Urk. 5). 

2. Die Eltern von F._____, A._____ und B._____, führen Beschwerde beim 

Obergericht des Kantons Zürich (Urk. 2). Sie beantragen die Aufhebung der Ein-

stellungsverfügung. Die Sache sei zur Anklageerhebung an die Staatsanwalt-

schaft zurückzuweisen. Eventualiter sei die Einstellungsverfügung aufzuheben 

und die Sache zu weiteren Untersuchungshandlungen, insbesondere zur Einho-

lung eines unfalltechnischen Gutachtens des Forensischen Instituts Zürich, an die 

Staatsanwaltschaft zurückzuweisen. Dabei sei der Fragenkatalog vorab A._____ 

und B._____ zur Ergänzung zuzustellen. 

Die Staatsanwaltschaft beantragt unter Verweis auf die Einstellungsverfügung die 

Abweisung der Beschwerde (Urk. 9). C._____ hat sich vernehmen lassen 

(Urk. 11). Sie beantragt die Abweisung der Beschwerde. A._____ und B._____ 

halten in der Replik an ihren Anträgen fest (Urk. 14). 

II.  

1. Angefochten ist eine Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft. Dage-

gen ist die Beschwerde beim Obergericht zulässig (Art. 322 Abs. 2 und Art. 393 

Abs. 1 lit. a StPO sowie § 49 GOG). Die Beschwerdeführer sind die Eltern des 

- 3 - 

verstorbenen F._____. Sie haben sich im Strafverfahren als Privatkläger konstitu-

iert (vgl. Urk. 10/12/1) und sind zur Erhebung der Beschwerde befugt (vgl. Art. 

382 Abs. 1 und Abs. 3 sowie Art. 121 StPO). Die weiteren Eintretensvoraus-

setzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde ist einzu-

treten. 

2. Gemäss Art. 319 Abs. 1 StPO verfügt die Staatsanwaltschaft die vollständi-

ge oder teilweise Einstellung des Verfahrens, wenn: a) kein Tatverdacht erhärtet 

ist, der eine Anklage rechtfertigt; b) kein Straftatbestand erfüllt ist; c) Rechtferti-

gungsgründe einen Straftatbestand unanwendbar machen; d) Prozessvorausset-

zungen definitiv nicht erfüllt werden können oder Prozesshindernisse aufgetreten 

sind; e) nach gesetzlicher Vorschrift auf Strafverfolgung oder Bestrafung verzich-

tet werden kann. 

Der Entscheid über die Einstellung des Verfahrens richtet sich nach dem aus dem 

Legalitätsprinzip fliessenden Grundsatz "in dubio pro duriore" (vgl. Art. 5 Abs. 1 

BV und Art. 2 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 319 Abs. 1 StPO und Art. 324 Abs. 1 StPO). 

Danach darf eine Einstellung durch die Staatsanwaltschaft nur bei klarer Straflo-

sigkeit bzw. offensichtlich fehlenden Prozessvoraussetzungen angeordnet wer-

den. Erscheint eine Verurteilung als wahrscheinlicher als ein Freispruch, ist An-

klage zu erheben. Dasselbe gilt in der Regel, wenn sich die Wahrscheinlichkeiten 

eines Freispruchs oder einer Verurteilung in etwa die Waage halten. Der Grund-

satz, dass im Zweifelsfall nicht eingestellt werden darf, ist unter Würdigung der im 

Einzelfall gegebenen Umstände anzuwenden. Bei zweifelhafter Beweis- bzw. 

Rechtslage hat mithin nicht die Untersuchungs- oder Anklagebehörde über die 

Stichhaltigkeit des strafrechtlichen Vorwurfs zu entscheiden, sondern das für die 

materielle Beurteilung zuständige Gericht (Urteile 6B_743/2013 vom 24. Juni 

2014 E. 3.1; 6B_699/2014 vom 27. November 2014 E. 2.1; 6B_707/2014 vom 18. 

Dezember 2014 E. 3.1; 6B_152/2014 vom 6. Januar 2015 E. 3.2; je mit Hinwei-

sen). 

3. 

3.1 Die Staatsanwaltschaft erwog (Urk. 5, insb. E. 6 S. 4), aufgrund der ermittel-

ten Umstände und erhobenen Beweise sei der Beschwerdegegnerin 1 keine kau-

- 4 - 

sale Sorgfaltspflichtverletzung vorzuwerfen. F._____ habe auf der D._____-

Strasse stadteinwärts fahrend seine Geschwindigkeit vor der Lichtsignalanlage 

der Kreuzung zur E._____-Strasse verringert, weil er einen Fussgänger habe 

passieren lassen wollen. Danach habe er die Geschwindigkeit massiv beschleu-

nigt. Mit grosser Wahrscheinlichkeit habe er die Lichtsignalanlage bei Rot über-

quert, weshalb er auf der Kreuzung mit dem Personenwagen der Beschwerde-

gegnerin 1 zusammengestossen sei. Aufgrund des Spurenbildes und insbesonde-

re der verschiedenen Zeugenaussagen sei davon auszugehen, dass der Tod von 

F._____ nicht durch ein sorgfaltswidriges Verhalten der Beschwerdegegnerin 1 

verursacht worden sei. Der Verunfallte habe durch das Missachten einer Ver-

kehrsvorschrift die Ursache für die zu seinem Tod führende Kollision geschaffen. 

3.2 Die Beschwerdeführer machen geltend (Urk. 2), dem Rapport der Stadtpoli-

zei Zürich vom 10. Mai 2014 seien zwei Sachverhaltsvarianten zu entnehmen: a) 

F._____ sei stadteinwärts gefahren. Die Beschwerdegegnerin 1 sei in die 

E._____-Strasse eingebogen, wobei sie F._____ übersehen habe und es zur Kol-

lision gekommen sei. b) F._____ sei stadteinwärts gefahren und habe das Rotlicht 

an der Verzweigung zur E._____-Strasse missachtet. Er habe mittels Bremse das 

Vorderrad blockiert, die Kontrolle über das Motorrad verloren, sei gestürzt und in 

den von der Beschwerdegegnerin 1 gelenkten Personenwagen geschlittert. Die 

Staatsanwaltschaft sei zum Schluss gekommen, dass sich der Sachverhalt "mit 

grosser Wahrscheinlichkeit" gemäss der Variante b) abgespielt habe. Die Be-

schwerdeführer seien mit dieser Beurteilung nicht einverstanden. Trotz unklaren 

Verhältnissen habe die Staatsanwaltschaft kein unfalltechnisches Gutachten in 

Auftrag gegeben. Eine zuverlässige Beurteilung der Sichtverhältnisse zum Unfall-

zeitpunkt bzw. allfällige Vermeidbarkeitsberechnungen seien für die Abklärung 

von Sorgfaltspflichtverletzungen unerlässlich. Die Aussagen der Zeugin G._____ 

seien nicht überzeugend. Es seien weitere Beweise zu erheben. 

4. 

4.1 Das Forensische Institut Zürich (nachfolgend FOR) hat im Spurenbericht 

vom 5. Mai 2014 den Unfallablauf aufgrund des Gesamtspurenbildes und seiner 

Voruntersuchungsergebnisse rekonstruiert. F._____ sei mit seinem Motorrad auf 

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der D._____-Strasse stadteinwärts gefahren. Auf der Höhe des Fussgängerstrei-

fens D._____-/E._____-Strasse habe er eine Vollbremsung gemacht. Durch das 

Blockieren des Vorderrads habe er die Kontrolle über sein Motorrad verloren. Das 

Vorderrad sei nach links weggerutscht, das Motorrad auf die rechte Seite gefallen 

und mit der Front in den die Fahrbahn querenden Personenwagen der Beschwer-

degegnerin 1 geschlittert. Dabei sei es zu einem heftigen Kontakt zwischen der 

Motorradfront und dem hinteren rechten Rad und Kotflügel des Personenwagens 

gekommen. Durch den Anprall habe sich das Heck des Personenwagens um ca. 

100° im Uhrzeigersinn gedreht. Gleichzeitig sei F._____ mit dem Kopf voran in 

Richtung des Personenwagens gerutscht. Er sei mit dem Helm (Bereich Hinter-

kopf) unmittelbar hinter dem rechten Vorderrad des Personenwagens in den Kot-

flügel und die Türschwelle geprallt (Urk. 10/9/2 S. 12 f.). 

4.2 Dieser Sachverhaltshergang erscheint aufgrund der Unfallspuren plausibel. 

Auf den Fotos der Polizei ist eine Pneudruckspur (Bremsspur) auf der Höhe des 

Fussgängerstreifens unmittelbar vor der Kreuzung zu sehen (Urk. 10/10/3/6 und 

Urk. 10/10/3/8). Zwischen der Pneudruckspur und der Endlage des Motorrads fin-

den sich Kratz- und Abriebspuren des Motorrads auf der Strasse (vgl. Urk. 

10/10/3/9 sowie Urk. 10/10/5). Die am Personenwagen und am Motorrad entstan-

denen Beschädigungen lassen ebenfalls auf eine plausible Schilderung des Un-

fallhergangs durch das FOR schliessen (vgl. Urk. 10/10/3/11-17). 

4.3 Inwiefern die von den Beschwerdeführern beantragten Beweiserhebungen 

an diesem Sachverhalt etwas ändern sollen, ist nicht ersichtlich. 

Das FOR bemerkte in seinem Bericht, es könnten keine abschliessenden Aussa-

gen darüber gemacht werden, ob die Beschwerdegegnerin 1 den Motorradfahrer 

während der vorkollisionären Phase habe erkennen können bzw. müssen. Für ei-

ne genauere Eingrenzung der Geschwindigkeit des Motorrads und/oder des Per-

sonenwagens sowie für die Beurteilung der Sichtverhältnisse resp. allfälliger Ver-

meidbarkeitsberechnungen könne ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag ge-

geben werden (Urk. 10/9/2). 

- 6 - 

Ein unfallanalytisches Gutachten würde demnach nichts an der massgebenden 

Sachverhaltsschilderung im Bericht des FOR ändern. Es könnten höchstens die 

Erkennbarkeit des Motorradfahrers für die Beschwerdegegnerin 1, die Geschwin-

digkeit der Fahrzeuge, die Beurteilung der Sichtverhältnisse und die Vermeidbar-

keit analysiert werden. Diese Umstände sind - wie nachfolgend aufzuzeigen - 

nicht massgebend. 

5. 

5.1 Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass F._____ "mit grosser Wahr-

scheinlichkeit" die Lichtsignalanlage bei Rot überquert habe. 

5.2 Die Beschwerdeführer machen geltend, damit seien noch keine klaren Ver-

hältnisse geschaffen. Ein unfallanalytisches Gutachten sei von Bedeutung (Urk. 2 

S. 6 Rz. 11). Die Staatsanwaltschaft stütze ihre Annahme vor allem auf die Aus-

sagen der Zeugin G._____ ab. Deren Aussagen seien jedoch nicht überzeugend 

(Urk. 2 S. 6 Rz. 12 ff.). 

5.3 G._____ sagte am 19. Juni 2014 anlässlich der staatsanwaltschaftlichen 

Einvernahme aus (Urk. 10/6/4), sie habe vom Aufenthaltsraum im 1. Stock des 

Seminar-Hotels H._____ beim …-Platz die Kreuzung sehen können. Es habe fast 

keinen Verkehr gehabt. Die Sonne sei stark gewesen. Die Sonne habe ihre Sicht 

geblendet. Sie habe gesehen, dass die Ampel auf rot gestanden habe. Sie habe 

sich gewundert, dass der Motorradfahrer nicht gebremst habe. Er sei einfach 

durchgefahren, als sei da gar keine Ampel. Er habe das Rotlicht überfahren, wo-

bei die Ampel bereits zwei bis drei Sekunden auf rot geschaltet gewesen sei. Sie 

habe ca. sechs bis sieben Sekunden vor dem Unfall aus dem Fenster geschaut. 

Auf die Frage, ob sie sicher sei, dass sie nicht zuerst den Kollisionsknall gehört 

habe und erst dann das Rotlicht angeschaut habe, antwortete sie, dass sie sicher 

sei. 

5.4 Die Beschwerdeführer machen geltend, die Zeugin wolle den Unfall gesehen 

habe, obschon die Sonne sie geblendet und sie den Unfall von einer Distanz von 

ca. 60 Metern beobachtet habe. Die Zeugin habe ausgesagt, dass die Ampel auf 

rot gestanden habe, als sie aus dem Fenster gesehen habe. Plötzlich sei ein Mo-

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torradfahrer, nicht in schnellem Tempo, etwa 40 km/h gekommen. Sie habe ge-

dacht, was macht denn der? In dieser Sekunde, als sie wieder aufgeschaut habe, 

sei das Auto gekommen und es sei zur Kollision gekommen. Sodann habe sie 

ausgesagt, es sei unbegreiflich, dass der Motorradfahrer einfach ohne Reaktion 

über das Rotlicht gefahren sei. Diese Aussagen würden erhebliche Zweifel an der 

Darstellung des Sachverhalts in der Einstellungsverfügung wecken. Es sei unbe-

greiflich, wie jemand, der sehe, wie ein Motorradfahrer auf ein Rotlicht zufahre 

und sich dabei denke, was macht denn der, zuerst wieder aufschauen müsse, um 

den weiteren Fortgang des Geschehens zu beobachten. Die Zeugin habe dem-

nach, als sie sich überlegt habe, weshalb der Motorradfahrer auf das Lichtsignal 

zufahre und sein Tempo nicht verlangsame, wieder nach unten - wahrscheinlich 

in die Zeitung - geschaut und erst als es zur Kollision gekommen sei, die Ge-

schehnisse wieder beobachtet. Würde eine Person, die sehe, dass jemand auf 

eine rote Ampel zufahre, und sich dabei denke, weshalb verlangsame der Ver-

kehrsteilnehmer seine Geschwindigkeit nicht, nicht eher das Geschehen ohne Un-

terbruch beobachten? Weshalb solle eine Person in diesem spannungsgeladenen 

Moment ihren Blick vom Geschehen abwenden? Das ergebe keinen Sinn. Die 

Aussagen der Zeugin seien nie verifiziert worden. Hier könne ein Gutachten be-

treffend die Sichtverhältnisse (Wetterlage und Sonnenstand zur Unfallzeit, Wahr-

nehmung einer roten Ampel aus ca. 60 Metern gegen blendende Sonne) auf-

schlussreiche Erkenntnisse bringen (Urk. 2 S. 6 f. Rz. 12 ff.). 

5.5 Die Zeugin hatte zu Beginn der Einvernahme ausgesagt, die Ampel sei rot 

gewesen, als sie aus dem Fenster gesehen habe. Sie habe hinausgeschaut. 

Plötzlich sei der Motorradfahrer gekommen, nicht in schnellem Tempo, etwa 40 

km/h und sie habe sich in dieser Sekunde gedacht, was macht denn der? In die-

ser Sekunde als sie wieder aufgeschaut habe, sei das Auto gekommen. Ihr sei 

klar gewesen, dass der Motorradfahrer über die Kreuzung habe fahren wollen. Als 

sie wieder aufgeschaut habe, sei das Auto gekommen, dann habe es "getäscht" 

(Urk. 10/6/4 S. 3). 

Die Beschwerdeführer verstehen die Aussagen so, dass die Zeugin den Motor-

radfahrer zunächst gesehen, den Blick abgewandt und dann wieder auf die Kreu-

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zung gesehen habe. Zwar mag die Aussage etwas verwirrend abgefasst sein. Der 

Ablauf der Beobachtungen der Zeugin ergibt sich indessen aus ihrer weiteren 

Schilderung in der Einvernahme. Sie sagte aus, sie habe ihren Blick insgesamt 

vielleicht zwei bis drei Minuten auf die Kreuzung gerichtet gehabt. Auf die Frage, 

ob ihr Blick die ganze Zeit auf die Kreuzung gerichtet gewesen sei oder sie auch 

wieder in die Zeitung gesehen habe, antwortete sie, nachdem sie das Rotlicht 

erstmals gesehen habe, habe sie zwei bis drei Sekunden runter in die Zeitung ge-

schaut und dann wieder hoch. Auf die Frage, wie lange vor dem Unfall sie schon 

aus dem Fenster gesehen habe, antwortete sie, wahrscheinlich sechs bis sieben 

Sekunden (Urk. 10/6/4 S. 6). Aus den Aussagen der Zeugin ergibt sich somit 

nicht, dass sie den Motorradfahrer erblickte, ihren Blick abwandte und dann wie-

der auf die Kreuzung schaute. Die Zeugin bezeichnete denn auch die Position 

des Motorradfahrers als sie diesen zum ersten Mal gesehen hatte. Das war weni-

ge Meter vor dem Fussgängerübergang unmittelbar vor der Kreuzung (Urk. 10/6/4 

letzte Seite). 

Soweit die Beschwerdeführer geltend machen, es sei fraglich, ob die Ampel bzw. 

das Rotlicht aus der Position der Zeugin erkennbar sei, ist auf die Fotodokumen-

tation der Polizei zu verweisen. In Urk. 10/9/3 S. 2 ff. ist die Position, von welcher 

die Zeugin die Situation beobachtet hatte, ersichtlich. Auf den Fotos ist die Ampel 

bzw. das Rotlicht für die Fahrbahn, welche der Motorradfahrer befuhr, erkennbar. 

Ebenfalls erkennbar ist, dass die Zeugin das Lichtsignal für die rechte Fahrbahn 

(Abzweigung nach rechts) nicht hatte erkennen können, wie sie dies ausgesagt 

hatte (vgl. Urk. 10/9/3 S. 2 ff. und Urk. 10/6/4 S. 4). Es mag zutreffen, dass die 

Sonne am Morgen des Unfalls blendete, wenn die Zeugin in Richtung Kreuzung 

schaute. Die Zeugin bestätigte dies (Urk. 10/6/4 S. 4). Damit hätte sie ihre eigene 

Aussage abschwächen können. Dieser Umstand spricht für den Wahrheitsgehalt 

der Aussage. Auch der Zeuge I._____ bestätigte, dass ihn die Sonne geblendet 

habe, wenn er stadteinwärts geblickt habe (vgl. Urk. 10/6/2 S. 2 und S. 4). Es gibt 

jedoch keine Anzeichen dafür, dass die Zeugin die Anzeige der Ampel aufgrund 

des Sonnenstandes nicht gesehen hatte. Sie konnte zwischen Rot- und Grünpha-

sen unterscheiden. Das ergibt sich aus ihrer Aussage, wonach sie ein Fahrzeug 

- 9 - 

beobachtet hatte, welches über die Kreuzung gefahren sei, als die Lichtsignalan-

lage auf grün geschaltet gewesen sei (Urk. 10/6/4 S. 5). 

Es ist nach dem Gesagten nicht ersichtlich, weshalb die Aussagen der Zeugin 

G._____ unzutreffend sein sollen. Die Beschwerdeführer vermögen jedenfalls 

keine Hinweise dafür zu geben. Es bestehen keine Zweifel an den Aussagen der 

Zeugin. 

5.6 Im Übrigen sind die Aussagen der Zeugin auch mit dem Amtsbericht der 

Dienstabteilung Verkehr der Stadt Zürich vom 10. Juni 2014 vereinbar. Die Be-

schwerdegegnerin 1 fuhr auf der Fahrbahn Nr. 4. Der Motorradfahrer fuhr auf der 

Fahrbahn Nr. 2. Der Zeuge J._____ überquerte die E._____-Strasse auf dem 

Fussgängerübergang Nr. 12 (vgl. Urk. 10/5 und Urk. 10/6/3). Gemäss dem Bericht 

erfolgt der Rotbeginn für die Fahrstreifen Nr. 2 und Nr. 4 immer gleichzeitig (Urk. 

10/5 S. 2). Das Grünende für den Fahrstreifen Nr. 4 erfolgt immer mindestens 

zwei Sekunden vor dem Grünende für den Fussgängerübergang Nr. 12, könne 

aber auch zeitlich erhöht ausfallen (Urk. 10/5 S. 3). Rotlichtmissachtungen wür-

den nicht protokolliert (Urk. 10/5 S. 3). 

Gemäss dem Zeugen J._____ sei das Lichtsignal beim Fussgängerübergang Nr. 

12 nach dem Unfall noch immer auf grün geschaltet gewesen (Urk. 10/6/3 S. 3). 

Es ist nach dem Gesagten zeitlich möglich, dass das Lichtsignal für die Fahrbahn 

Nr. 2 auf rot geschaltet war, als F._____ am Lichtsignal vorbeifuhr. 

5.7 Zusammenfassend ist davon auszugehen, F._____ habe das Rotlicht miss-

achtet, als er mit dem Motorrad auf die Kreuzung fuhr. 

6. 

6.1 Wer fahrlässig den Tod eines Menschen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe 

bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft (Art. 117 StGB). 

Fahrlässig handelt, wer die Folge seines Verhaltens aus pflichtwidriger Unvorsich-

tigkeit nicht bedenkt oder darauf nicht Rücksicht nimmt (Art. 12 Abs. 3 StGB). Ein 

Schuldspruch wegen fahrlässiger Tötung gemäss Art. 117 StGB setzt voraus, 

dass der Täter den Erfolg durch Verletzung einer Sorgfaltspflicht verursacht hat 

- 10 - 

(Urteil 6B_165/2013 vom 17. Januar 2014 E. 2.2 mit Hinweisen). Eine Sorgfalts-

pflichtverletzung ist nur anzunehmen, wenn der Täter eine Gefährdung der 

Rechtsgüter von Dritten hätte voraussehen können und müssen. Für die Beant-

wortung dieser Frage gilt der Massstab der Adäquanz. Danach muss das Verhal-

ten geeignet sein, nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und den Erfahrungen 

des Lebens einen Erfolg wie den eingetretenen herbeizuführen oder mindestens 

zu begünstigen. Die Adäquanz ist nur zu verneinen, wenn ganz aussergewöhnli-

che Umstände, wie das Mitverschulden des Opfers beziehungsweise eines Drit-

ten oder Material- oder Konstruktionsfehler, als Mitursache hinzutreten, mit denen 

schlechthin nicht gerechnet werden musste und die derart schwer wiegen, dass 

sie als wahrscheinlichste und unmittelbarste Ursache des Erfolgs erscheinen und 

so alle anderen mitverursachenden Faktoren - namentlich das Verhalten des An-

geschuldigten - in den Hintergrund drängen (BGE 135 IV 56 E. 2.1; Urteile 

6B_163/2010 vom 23. April 2010 E. 4.3; 6B_885/2013 vom 24. März 2014 E. 2.2; 

6B_614/2014 vom 1. Dezember 2014 E. 4.1; je mit Hinweisen). 

6.2 Rotes Licht eines Lichtsignals bedeutet «Halt» (vgl. Art. 68 Abs. 1bis SSV). 

Die Nichtbeachtung des Lichtsignals (Art. 27 Abs. 1 SVG i.V.m. Art. 68 SSV) ist 

grundsätzlich eine schwere Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz 

(Art. 90 Abs. 2 SVG; vgl. Urteile 6B_61/2013 vom 21. Februar 2013 E. 3.2; 

6B_480/2014 vom 23. Februar 2015 E. 3.4). 

Ist davon auszugehen, dass F._____ bei Rotlicht auf die Kreuzung fuhr, missach-

tete er eine Verkehrsregel. Hätte er sie eingehalten, wäre der Unfall nicht gesche-

hen. F._____ trifft ein derart starkes Mitverschulden, dass die Missachtung des 

Rotlichts als wahrscheinlichste und unmittelbarste Ursache für den Unfall und 

damit seinen Tod erscheint. Diese Tatsache drängt ein allfälliges Verschulden der 

Beschwerdegegnerin 1 in den Hintergrund. Die Adäquanz ist zu verneinen. Allfäl-

lige Sorgfaltspflichtverletzungen der Beschwerdegegnerin 1, welche mitverursa-

chend für den Unfall bzw. Tod von F._____ sein könnten, sind insofern nicht mas-

sgebend bzw. werden durch das Verschulden von F._____ verdrängt. 

6.3 Die von den Beschwerdeführern beantragten Beweiserhebungen können an 

dieser Erkenntnis nichts ändern. Ein unfallanalytisches Gutachten ändert an der 

- 11 - 

Rotlichtmissachtung nichts. Die Ausmasse der "Wartezone" vor dem Fussgän-

gerübergang der E._____-Strasse sind nicht massgebend (vgl. Urk. 2 S. 7 Rz. 

16). Auch wenn die Beschwerdegegnerin 1 mit ihrem Fahrzeug in der "Wartezo-

ne" genügend Platz gehabt hätte, wäre der Unfall ohne die Rotlichtmissachtung 

nicht geschehen. Auch die Lärmemissionen des Motorrads sind nicht entschei-

dend (vgl. Urk. 2 S. 8 Rz. 17). Mit ihnen lässt sich nicht darlegen, dass das Rot-

licht nicht missachtet wurde. Es spielt keine Rolle, ob der Motor des Motorrads 

aufheulte. Dieser kann auch bei Ziehen der Kupplung unter gleichzeitiger Betäti-

gung des Gasdrehgriffs aufheulen bzw. erhöht Lärm von sich geben, ohne dass 

das Motorrad dabei beschleunigt. Schliesslich sind auch die weiteren Vorbringen 

der Beschwerdeführer (Urk. 2 S. 8 ff. Rz. 18 ff.) nicht geeignet, die Adäquanz in 

einem anderen Licht erscheinen zu lassen. 

6.4 Unter Würdigung der Umstände des vorliegenden Falls erscheint eine Verur-

teilung der Beschwerdegegnerin 1 ausgeschlossen, jedenfalls aber deutlich weni-

ger wahrscheinlich als ein Freispruch. Die Beweis- und Rechtslage ist nicht zwei-

felhaft. Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren zu Recht eingestellt (Art. 319 

Abs. 1 lit. a StPO). 

7. 

7.1 Die Beschwerde ist abzuweisen. Die Beschwerdeführer unterliegen. Sie ha-

ben die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu tragen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Da 

sie durch eine gemeinsam eingereichte Beschwerde die Kosten des Beschwerde-

verfahrens gemeinsam verursacht haben, haften sie solidarisch (Art. 418 Abs. 2 

StPO). 

Angesichts der Bedeutung und Schwierigkeit des Falls sowie des Zeitaufwands 

des Gerichts ist die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren auf Fr. 1'000.-- 

festzusetzen (§ 17 Abs. 1 und § 2 Abs. 1 GebV OG). 

7.2 Da die Beschwerdeführer unterliegen, ist ihnen für das Beschwerdeverfah-

ren keine Entschädigung zuzusprechen (Art. 436 StPO). 

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7.3 Wird die einzig von der Privatklägerschaft erhobene Berufung abgewiesen, 

hat jene die Verteidigungskosten der beschuldigten Person zu tragen (BGE 139 

IV 45 E. 1 = Pra. 2013 Nr. 60). Gleich zu entscheiden ist, wo einzig der Private 

Beschwerde gegen eine Nichtanhandnahme- oder Einstellungsverfügung erhoben 

hat und unterliegt (Bundesstrafgericht, Beschwerdekammer, Beschluss 

BB.2014.20 vom 13. Mai 2014 E. 4; vgl. auch Obergericht Bern, Beschluss BK 

2012 226 vom 11. Februar 2013, in: forumpoenale 6/2013 S. 351). Die Entschä-

digungsfrage folgt den gleichen Regeln wie der Kostenentscheid. Die Beschwer-

deführer haben demnach die Beschwerdegegnerin 1 für das Beschwerdeverfah-

ren zu entschädigen. 

Die Beschwerdegegnerin 1 hat sich im Beschwerdeverfahren durch einen Anwalt 

vertreten lassen (Urk. 11). Sie hat mit ihrer Vernehmlassung keine Honorarnote 

des Anwalts eingereicht. Für die Höhe der Entschädigung ist die Verordnung vom 

8. September 2010 über die Anwaltsgebühren (AnwGebV) massgebend. Ange-

sichts der Bedeutung und Schwierigkeit des Falls sowie der Verantwortung und 

des Zeitaufwands des Anwalts ist die Entschädigung auf Fr. 900.-- (zuzüglich 8% 

Mehrwertsteuer) festzusetzen (§ 19 Abs. 1 und § 2 Abs. 1 AnwGebV). Die Be-

schwerdeführer haften für die Entschädigung solidarisch (Art. 418 Abs. 2 StPO 

analog). 

7.4 Die Beschwerdeführer haben für das Beschwerdeverfahren eine Sicher-

heitsleistung von Fr. 3'000.-- geleistet (vgl. Art. 383 StPO; Urk. 6-7). Die Sicher-

heitsleistung ist im Umfang von Fr. 1'000.-- zur Deckung der Gerichtskosten und 

im Umfang von Fr. 972.--  zur Deckung der Entschädigung zu verwenden. Im 

Restbetrag ist die Sicherheitsleistung den Beschwerdeführern nach Ablauf der 

Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger Rechtsmittelverfahren - unter 

Vorbehalt allfälliger Verrechnungsansprüche des Staates - zurückzuerstatten. 

 
Es wird beschlossen: 

 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

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2. Die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren wird auf Fr. 1'000.-- fest-

gesetzt und den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftung auferlegt. 

3. Die Beschwerdeführer werden unter solidarischer Haftung verpflichtet, die 

Beschwerdegegnerin 1 für das Beschwerdeverfahren mit Fr. 972.-- zu ent-

schädigen. 

4. Die von den Beschwerdeführern geleistete Sicherheitsleistung in der Höhe 

von Fr. 3'000.-- wird im Umfang von Fr. 1'000.-- zur Deckung der Gerichts-

kosten (Dispositiv-Ziffer 2) und im Umfang von Fr. 972.-- zur Deckung der 

Entschädigung der Beschwerdegegnerin 1 (Dispositiv-Ziffer 3) verwendet. 

Im Restbetrag ist die Sicherheitsleistung den Beschwerdeführern - unter 

Vorbehalt allfälliger Verrechnungsansprüche des Staates - zurückzuerstat-

ten. 

5. Schriftliche Mitteilung an: 

− Rechtsanwalt lic. iur. X._____, dreifach, für sich und die Beschwerde-
führer, per Gerichtsurkunde 

− Rechtsanwalt lic. iur. Y._____, zweifach, für sich und die Beschwerde-
gegnerin 1, unter Beilage einer Kopie von Urk. 14, per Gerichtsurkunde 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, ad D-2/2014/121103088, unter 
Beilage je einer Kopie von Urk. 11 und Urk. 14, gegen Empfangsbestä-
tigung 

sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger 

Rechtsmittel an: 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, ad D-2/2014/121103088, unter 
Rücksendung der beigezogenen Akten (Urk. 10), gegen Empfangsbe-
stätigung 

− die Zentrale Inkassostelle der Gerichte  

6. Rechtsmittel: 
Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben wer-

den. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei 

der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in 

der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schrift-

lich einzureichen. Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwer-

- 14 - 

devoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen 

des Bundesgerichtsgesetzes. 

 
 
Zürich, 5. Mai 2015 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

III. Strafkammer 
 

Präsident: 
 
 
 

lic. iur. Th. Meyer 

Gerichtsschreiber: 
 
 
 

Dr. iur. S. Christen 
 

	Beschluss vom 5. Mai 2015
	Erwägungen:
	I.
	II.

	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren wird auf Fr. 1'000.-- festgesetzt und den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftung auferlegt.
	3. Die Beschwerdeführer werden unter solidarischer Haftung verpflichtet, die Beschwerdegegnerin 1 für das Beschwerdeverfahren mit Fr. 972.-- zu entschädigen.
	4. Die von den Beschwerdeführern geleistete Sicherheitsleistung in der Höhe von Fr. 3'000.-- wird im Umfang von Fr. 1'000.-- zur Deckung der Gerichtskosten (Dispositiv-Ziffer 2) und im Umfang von Fr. 972.-- zur Deckung der Entschädigung der Beschwerde...
	5. Schriftliche Mitteilung an:
	 Rechtsanwalt lic. iur. X._____, dreifach, für sich und die Beschwerdeführer, per Gerichtsurkunde
	 Rechtsanwalt lic. iur. Y._____, zweifach, für sich und die Beschwerdegegnerin 1, unter Beilage einer Kopie von Urk. 14, per Gerichtsurkunde
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, ad D-2/2014/121103088, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 11 und Urk. 14, gegen Empfangsbestätigung

	sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger Rechtsmittel an:
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, ad D-2/2014/121103088, unter Rücksendung der beigezogenen Akten (Urk. 10), gegen Empfangsbestätigung
	 die Zentrale Inkassostelle der Gerichte

	6. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bunde...