# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 67ba8de8-6326-5520-a2cf-30eeb24520bb
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2019-07-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.07.2019 C-3268/2019
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3268-2019_2019-07-04.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
  
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-3268/2019 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  4 .  J u l i  2 0 1 9  

Besetzung 
 Einzelrichter Beat Weber, 

Gerichtsschreiber Daniel Golta. 
 

 
 

Parteien 
 Spital Thurgau AG,  

vertreten durch Daniel Staffelbach, Rechtsanwalt, und 

Dr. iur. Daniel Zimmerli, Rechtsanwalt, Walder Wyss AG, 

Gesuchstellerin, 

 
 

 
gegen 

 
 

Beschlussorgan der Interkantonalen Vereinbarung über 

die hochspezialisierte Medizin (HSM Beschlussorgan), 

vertreten durch lic. iur. Andrea Gysin, Advokatin, Neidhart 

Vollenweider Joset Stoll Gysin Marbot Advokatur u. Notariat, 

Vorinstanz. 

 
 

 
 

Gegenstand 
 Gesuch um Ausstand eines Bundesverwaltungsrichters im 

Verfahren C-3194/2019. 

 

 

 

C-3268/2019 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Gesuchstellerin in ihrer beim Bundesverwaltungsgericht einge-

reichten Beschwerde vom 21. Juni 2019, die sich in materieller Hinsicht 

gegen den Beschluss des HSM-Beschlussorgans vom 21. Mai 2019 be-

treffend Zuteilung der Leistungsaufträge für Pankreasresektion bei Er-

wachsenen richtet (Verfahren des BVGer C-3194/2019), den Verfahrens-

antrag gestellt hat, der Bundesverwaltungsrichter Michael Peterli-Caruel 

sei vom Bundesverwaltungsgericht in den Ausstand zu versetzen 

(BVGer-act. 1), 

dass das (vorsorgliche) Ausstandsbegehren im Wesentlichen damit be-

gründet wird, der mutmassliche Bruder des Bundesverwaltungsrichters Mi-

chael Peterli, Prof. Dr. med. A._______, sei Mitglied der Begleitgruppe 

HSM-Viszeralchirurgie, welche entscheidend am (im Verfahren 

C-3194/2019) angefochtenen Zuteilungsbeschluss vom 21. Mai 2019 des 

HSM-Beschlussorgans mitgewirkt habe, 

dass ausserdem im gleich gelagerten Beschwerdeverfahren C-1405/2019, 

in welchem ein analoges Ausstandsbegehren gestellt worden sei, Bundes-

verwaltungsrichter Michael Peterli von sich aus in den Ausstand getreten 

und das Ausstandsverfahren daraufhin als gegenstandslos abgeschrieben 

worden sei, 

dass gemäss Art. 38 VGG die Bestimmungen des BGG über den Ausstand 

(Art. 34 ff. BGG) im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht sinnge-

mäss gelten, 

dass der Spruchkörper am Bundesverwaltungsgericht durch ein EDV-ge-

stütztes Programm bestimmt wird, 

dass dieses Programm den Spruchkörper für den Einzelfall unter Berück-

sichtigung bestimmter Kriterien grundsätzlich zufällig bestimmt und nur in 

wenigen Fällen in die automatische Verteilung eingegriffen wird (vgl. Teil-

urteil des BVGer D-1549/1017 vom 2. Mai 2018 [S. 7 der im Internet auf-

geschalteten, anonymisierten Fassung]), 

dass das Zuteilungsprogramm den Bundesverwaltungsrichter Michael Pe-

terli nicht dem Spruchkörper des Verfahrens C-3194/2019 zugeteilt hat und 

in diese automatische Verteilung nicht eingegriffen worden ist,  

C-3268/2019 

Seite 3 

dass damit das Rechtsschutzinteresse der Gesuchstellerin weggefallen ist 

und das vorliegende Ausstandsverfahren daher im einzelrichterlichen Ver-

fahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 

Bst. a VGG), 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Verfahrenskosten zu erhe-

ben und keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind (vgl. Art. 5, Art. 6 

Bst. b, Art. 7 Abs. 3 und 4, Art. 15 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2] sowie Art. 63 Abs. 2 VwVG), 

dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das 

Bundesgericht gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversiche-

rung, die das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 33 Bst. i VGG in 

Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 KVG (SR 832.10) getroffen hat, gemäss 

Art. 83 Bst. r BGG unzulässig und der vorliegende Abschreibungsent-

scheid somit endgültig ist. 

 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Verfahren C-3268/2019 wird infolge Gegenstandslosigkeit abgeschrie-

ben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und keine Parteientschädigun-

gen zugesprochen. 

3.  

Dieser Entscheid geht an: 

– die Gesuchstellerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde; Beilage: Doppel der Be-

schwerde der Gesuchstellerin vom 21.06.2019 [BVGer-act. 1] zur 

Kenntnis) 

– das Beschwerdedossier des Bundesverwaltungsgerichts C-3194/2019  

– den Bundesverwaltungsrichter Michael Peterli (intern; zur Kenntnis) 

 

 

C-3268/2019 

Seite 4 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Beat Weber Daniel Golta 

 

 

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