# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 88e7f43d-f723-54a1-96d3-8afed43dfbfe
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250305-O2
**Docket/Reference:** PS250305-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250305-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250305-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur, Vorsitzender, Oberrichterin 

lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. E. Pahud sowie Gerichts-

schreiberin lic. iur. K. Würsch

Urteil vom 31. Oktober 2025

in Sachen

A._____ GmbH, 

Schuldnerin und Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X._____,

gegen

B._____, 

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin,

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes in Konkurssachen des 

Bezirksgerichtes Winterthur vom 17. September 2025 (EK250624)

- 2 -

Erwägungen:

1.

1.1. Die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (fortan Schuldnerin) ist seit dem 

tt.mm.2017 im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen. Gemäss Han-

delsregistereintrag bezweckt sie die Planung und Ausführung von … [Dienstleis-

tungen im Bereich Hausbau/Heizung/Rohrlegung] (act. 7). 

1.2. Mit Urteil vom 17. September 2025 eröffnete das Konkursgericht des Be-

zirksgerichts Winterthur (fortan Vorinstanz) in der Betreibung-Nr. 1 den Konkurs 

über die Schuldnerin für eine Forderung der Gläubigerin und Beschwerdegegne-

rin (fortan Gläubigerin) von Fr. 7'268.00 einschliesslich Zinsen und bisherige Be-

treibungskosten (act. 9/6 = act. 8 S. 2). 

1.3. Gegen das vorinstanzliche Urteil vom 17. September 2025 erhob die 

Schuldnerin am 26. September 2025 (Abgabezeitpunkt IncaMail) rechtzeitig Be-

schwerde beim Obergericht des Kantons Zürich (act. 2; zur Rechtzeitigkeit: 

act. 9/7 und act. 6/2-3). Mit Verfügung vom 29. September 2025 wurde der Be-

schwerde gegen die Konkurseröffnung einstweilen die aufschiebende Wirkung zu-

erkannt (act. 11). Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 9/1-7). Die 

Sache erweist sich als spruchreif.

2.

2.1.

Im Beschwerdeverfahren können neue Tatsachen geltend gemacht werden, 

wenn sie vor dem erstinstanzlichen angefochtenen Entscheid entstanden sind 

(Art. 174 Abs. 1 SchKG). Dazu gehört insbesondere, dass die Forderung der 

Gläubigerin schon vor der Konkurseröffnung nebst Zinsen und Kosten bezahlt 

wurde, was nach Art. 172 Ziff. 3 SchKG zur Abweisung des Konkursbegehrens 

geführt hätte, wenn es dem Konkursgericht bekannt gewesen wäre (KUKO 

SchKG-Diggelmann/Engler, 3. Aufl. 2025, Art. 174 N 7a). Gemäss Art. 174 Abs. 2 

SchKG kann die Konkurseröffnung auch aufgehoben werden, wenn die Schuldne-

rin ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden beweist, dass 

(nach der Konkurseröffnung) die Schuld einschliesslich der Zinsen und Kosten 

getilgt wurde, der geschuldete Betrag bei der Rechtsmittelinstanz zuhanden der 

- 3 -

Gläubigerin hinterlegt wurde oder die Gläubigerin auf die Durchführung des Kon-

kurses verzichtet hat. Die Tilgung resp. Hinterlegung muss in jedem Fall (das 

heisst in einem Fall nach Art. 174 Abs. 1 sowie Abs. 2 SchKG) einschliesslich Zin-

sen und Kosten erfolgt sein. Zudem müssen die Kosten des Konkursgerichts und 

des Konkursamtes, welche die Gläubigerin vorschiessen musste, von der Schuld-

nerin getilgt bzw. hinterlegt worden sein. Denn im Falle der Aufhebung des Kon-

kurses muss die Gläubigerin vollständig befriedigt sein und insbesondere den 

dem Konkursgericht bezahlten Vorschuss ungeschmälert zurück erhalten (vgl. 

Art. 169 SchKG; KUKO SchKG-Diggelmann/ Engler, a.a.O., Art. 174 N 7 und 10). 

Die Kammer verzichtete nach bisheriger Praxis auf die Prüfung der Zahlungsfä-

higkeit, wenn eine Schuldnerin in der Konstellation der Tilgung der Konkursforde-

rung vor Konkurseröffnung die Kosten des Konkursgerichts (zusammen mit jenen 

des Konkursamtes) erst nach der Konkurseröffnung sichergestellt hatte (vgl. zum 

Ganzen ZR 110/2011 Nr. 79). Nach neuerer bundesgerichtlicher Rechtsprechung 

gehört jedoch zum Konkurshinderungsgrund der Tilgung vor Konkurseröffnung im 

Sinne von Art. 174 Abs. 1 i.V.m. Art. 172 Ziff. 3 ZPO, dass sämtliche von Art. 172 

Ziff. 3 SchKG erfassten Kosten und damit namentlich auch die Kosten des Kon-

kursgerichts bereits vor der Konkurseröffnung getilgt wurden. Gemäss dem Bun-

desgericht kann nur in einem solchen Fall auf die Prüfung der Glaubhaftmachung 

der Zahlungsfähigkeit verzichtet werden. Stellt die Schuldnerin die Kosten des 

Konkursgerichts nicht vor der Konkurseröffnung sicher, sind die Voraussetzungen 

für die Abweisung des Konkursbegehrens gestützt auf Art. 172 Ziff. 3 SchKG nicht 

erfüllt. Es liegt stattdessen ein Anwendungsfall von Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1 oder 2 

SchKG vor (BGer 5A_375/2025 vom 11. August 2025 E. 3.4., zur Publikation vor-

gesehen; vgl. act. 2 S. 5 Rz. 19). 

2.2. Die Schuldnerin belegt, die Konkursforderung samt der Zinsen und Kosten 

nach Stellung des Konkursbegehrens am 14. Juli 2025 (act. 9/1), jedoch vor der 

Konkurseröffnung am 17. September 2025 getilgt zu haben. Sie reicht als Beleg 

eine Abrechnung (Zahlung) des Betreibungsamtes Winterthur-Wülflingen ein. Das 

Betreibungsamt bestätigt darin, mit Valutadatum vom 16. September 2025 den 

Endbetrag in der Betreibung-Nr. 1 erhalten zu haben (act. 5/4). Im Weiteren hat 

- 4 -

die Schuldnerin mit Zahlung vom 23. September 2025 und damit nach Konkurser-

öffnung beim Konkursamt Wülflingen-Winterthur zur Deckung der Kosten des 

Konkursverfahrens und des Konkursgerichts Fr. 800.00 sichergestellt (act. 5/5). 

Zudem hat die Schuldnerin am 24. September 2025 einen Kostenvorschuss von 

Fr. 750.00 für das obergerichtliche Beschwerdeverfahren geleistet (act. 5/6 und 

act. 10). 

Nach dem Gesagten hat die Schuldnerin zwar die Tilgung belegt, jedoch erfolgte 

diese nicht vollständig (inklusive der Kosten des Konkursgerichts) vor Konkurser-

öffnung. Um die Aufhebung der Konkurseröffnung zu erreichen, hat die Schuldne-

rin daher überdies ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen (vgl. Art. 174 

Abs. 2 SchKG).

2.3.1. Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichend liquide Mittel vorhanden 

sind, mit denen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden 

können. Die Schuldnerin hat deshalb aufzuzeigen, dass sie in der Lage ist, in nä-

herer Zukunft ihren laufenden Verbindlichkeiten nachzukommen sowie die beste-

henden Schulden (praxisgemäss innert längstens zweier Jahre; vgl. statt vieler 

OGer ZH PS140068 vom 29. April 2014 E. 2.2, und PS230169 vom 22. Septem-

ber 2023 E. 4.1) abzutragen. Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten las-

sen die Schuldnerin noch nicht als zahlungsunfähig erscheinen. Anders verhält es 

sich jedoch, wenn keine Anhaltspunkte für eine Verbesserung der finanziellen 

Lage zu erkennen sind und die Schuldnerin deshalb auf unabsehbare Zeit hinaus 

als illiquid erscheint. Die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit beruht auf einem auf-

grund der Zahlungsgewohnheiten einer Konkursitin gewonnenen Gesamteindruck 

(zum Ganzen vgl. BGer 5A_297/2012 vom 10. Juli 2012 E. 2.3; BGer 

5A_115/2012 vom 20. April 2012 E. 3; BGer 5A_33/2021 vom 28. September 

2021 E. 2.2). 

Auch wenn die Schuldnerin die Zahlungsfähigkeit nicht strikt beweisen, sondern 

nur glaubhaft machen muss, genügen ihre Behauptungen allein nicht. Sie muss 

die Angaben durch objektive Anhaltspunkte untermauern, sodass das Gericht zur 

Überzeugung gelangen kann, dass die Behauptungen zutreffend sind, auch wenn 

das Gegenteil noch für möglich gehalten wird (BGE 132 III 715 E. 3.1; BGer 

- 5 -

5A_251/2018 vom 31. Mai 2018 E. 3.1; BGer 5A_297/2012 vom 10. Juli 2012 E. 

2.3). Erhöhte Anforderungen an die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit sind 

zu stellen, wenn (weitere) Betreibungen im Stadium der Konkursandrohung oder 

Verlustscheine vorhanden sind (BGer 5A_615/2020 vom 30. September 2020 

E. 3.1; 5A_251/2018 vom 31. Mai 2018 E. 3.1; je m.w.H.). Hingegen ist der Mass-

stab bei einem ersten Konkurs in der Regel ein milderer, als wenn eine Schuldne-

rin innert vergleichsweise kurzer Zeit ein zweites Mal in Konkurs fällt (vgl. OGer 

ZH PS180162 vom 17. September 2018 E. 2.3).

2.3.2. Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzielle 

Lage einer Schuldnerin gibt insbesondere das Betreibungsregister. Der von der 

Schuldnerin eingereichte Betreibungsregisterauszug des Betreibungsamtes Win-

terthur-Wülflingen vom 23. September 2025 weist 22 Betreibungen aus. Davon 

tragen 20 Betreibungen den Code "Z" für bezahlt an das Betreibungsamt. Eine 

Betreibung trägt den Code "ZG" für bezahlt an den Gläubiger. Eine weitere Betrei-

bung (Nr. 2) der B._____ über Fr. 40'939.85 ist mit dem Code "K" für Konkurser-

öffnung gekennzeichnet (act. 5/3). 

Die Schuldnerin führt aus, ihr Gesellschafter und Geschäftsführer (C._____) habe 

ihr ein unverzinsliches Darlehen mit Rangrücktritt gewährt, womit die einzige noch 

offene Verbindlichkeit (inklusive Zinsen und Kosten) aus der Betreibung-Nr. 2 am 

24. September 2025 habe beglichen werden können (act. 2 S. 6). Die Schuldnerin 

reicht zu ihren Behauptungen den schriftlichen Darlehensvertrag mit Rangrücktritt 

vom 24. September 2025 sowie Kontobelege der Zürcher Kantonalbank über die 

mit Valutadatum von 24. September 2025 an die B._____ vorgenommenen Zah-

lung von Fr. 40'267.65 und Fr. 1'557.25 ein (act. 5/7-8). Aufgrund dieser Belege 

erweist sich die Tilgung der Forderung aus der Betreibung-Nr. 2 als hinreichend 

glaubhaft gemacht. Zusammengefasst bestehen gegenüber der Schuldnerin so-

mit keine offene Betreibungsforderungen mehr. Aus dem Betreibungsregisteraus-

zug gehen sodann keine früheren Konkurseröffnungen hervor. Es sind keine Ver-

lustscheine registriert (act. 5/3 S. 3).

2.3.3. Die Schuldnerin führt aus, sie bestehe seit acht Jahren und verfüge über 

genügend Aufträge, um erfolgreich geschäftstätig zu sein. Die Konkurseröffnung 

- 6 -

gehe auf die Revision des Art. 43 SchKG zurück; sie habe mit der Konkurseröff-

nung aufgrund einer öffentlich-rechtlichen Forderung nicht gerechnet und sei da-

von ausgegangen, dass das vorinstanzliche Verfahren mit der vollständigen Be-

zahlung der Forderung beim Betreibungsamt erledigt sei. Die Schuldnerin bringt 

weiter vor, ihr Bankkonto weise per 24. September 2025 einen Saldo von 

Fr. 23'968.78 aus. Zudem rechne sie kurz- und mittelfristig mit weiteren umfang-

reichen Mittelzuflüssen. Es bestünden Debitorenforderungen von derzeit knapp 

Fr. 40'000.00. Zudem verfüge sie über diverse laufende Aufträge (bestätigte Be-

stellungen und pendente Offerten). Zum Beispiel bestünden laufende Aufträge der 

D._____ AG. Diese Woche hätten Arbeiten zu einem Auftrag (ohne schriftliche 

Auftragsbestätigung) über Fr. 55'000.00 begonnen. Weitere Arbeiten im Rahmen 

eines Auftrages der D._____ AG über Fr. 86'000.00 würden kommenden Montag 

beginnen. Ferner könne sie (die Schuldnerin) einen Folgeauftrag am E._____ mit 

einem Auftragsvolumen von Fr. 35'000.00 offerieren. Die Schuldnerin macht gel-

tend, ihre Geschäftsaussichten seien gut und sie erwirtschafte schwarze Zahlen. 

Es seien sämtliche offenen Schulden beglichen und sie verfüge kurz- bis mittel-

fristig über genügend Mittel, um künftige Verbindlichkeiten mit den entsprechen-

den künftigen Einnahmen zu decken. Das Verhalten ihres Gesellschafters und 

Geschäftsführers (C._____) zeige ferner, dass er bereit und gewillt sei, bei Bedarf 

finanzielle Unterstützung zu bieten, um den Weiterbestand der Gesellschaft zu 

gewährleisten (act. 2 S. 6 f.).

2.3.4.

In Bezug auf den Geschäftsgang der Schuldnerin ergibt sich aus dem vor-

liegenden Jahresabschluss 2023 resp. der Aufstellung über die Gewinnverwen-

dung 2023, dass der Gewinnvortrag aus dem Jahr 2021 Fr. 4'316.88 betrug und 

im Jahr 2022 ein Verlust von Fr. 1'755.08 resultierte. Im Jahr 2023 bestand damit 

ein Gewinnvortrag von Fr. 2'561.80 (Fr. 4'316.88 ./. Fr. 1'755.08). Im Jahr 2023 

erzielte die Schuldnerin einen Gewinn von Fr. 329.91. Der zu verteilende Gewinn 

2023 von insgesamt Fr. 2'891.71 wurde weder den Reserven zugewiesen noch 

als Dividenden ausgeschüttet, sondern als Gewinnvortrag in das Geschäftsjahr 

2024 übertragen (act. 5/9). Die Schuldnerin macht geltend, die neueren (finalen) 

Zahlen würden noch nicht vorliegen, sich jedoch in einem ähnlichen Bereich be-

wegen (act. 2 S. 6). Die Schuldnerin meint damit wohl die Geschäftszahlen resp. 

- 7 -

den Geschäftsabschluss für das Jahr 2024. In Bezug auf das Jahr 2025 äussert 

sich die Schuldnerin nicht konkret und sie reicht auch keinen Zwischenabschluss 

ein. Aus den Kontobelegen betreffend das Firmenkonto der Schuldnerin bei der 

Zürcher Kantonalbank ergibt sich, dass die Gutschriften im Zeitraum vom 28. Au-

gust bis 24. September 2025 um rund Fr. 22'150.00 höher waren als die Belas-

tungen. Der Saldo des Firmenkontos der Schuldnerin betrug per 26. September 

2025 Fr. 23'068.18 (act. 5/9). Damit verfügt die Schuldnerin über gewisse flüssige 

Mittel zur Bestreitung der laufenden Verbindlichkeiten. Aufgrund der vorgelegten 

Rechnungen über insgesamt fast Fr. 34'650.00 (act. 5/11) und der Auftragsbestä-

tigung der D._____ AG (act. 5/12) sind bestehende resp. laufende Aufträge glaub-

haft gemacht, aus welchen zusätzliche künftige Mittelzugänge zu erwarten sind. 

In Bezug auf den Betreibungsregisterauszug der Schuldnerin ist zu bemerken, 

dass dieser zwar eine nicht unerhebliche Anzahl an in den letzten Jahren angeho-

benen Betreibungen enthält. Die vermerkten Betreibungsdaten zeigen, dass die 

Hälfte der Betreibungen im Jahr 2025 angehoben wurden. Gleichwohl zeichnet 

der Auszug kein Bild von ernsthaften finanziellen Engpässen bzw. anhaltenden 

Zahlungsschwierigkeiten der Schuldnerin, sondern eher von unzureichender Or-

ganisation oder mangelndem Zahlungswillen. Es kam zu keinen früheren Kon-

kurseröffnungen über die Schuldnerin und keiner Ausstellung von Verlustscheinen 

in der Vergangenheit. Zudem war die Schuldnerin in der Lage, alle gegen sie an-

gehobenen Betreibungen durch Bezahlung zu erledigen (act. 5/3). Zwar tilgte die 

Schuldnerin die letzte noch offene Betreibung der B._____ mit Geld aus einem 

Darlehen ihres Gesellschafters und Geschäftsführers (C._____). Es handelt sich 

bei der Darlehenssumme von Fr. 42'574.90 immer noch um Schulden und die Li-

quidität der Schuldnerin wurde durch das Darlehen nicht verbessert. Immerhin ist 

jedoch zu berücksichtigen, dass es sich um ein unverzinsliches Darlehen handelt 

und dieses unter Rangrücktritt (gegenüber bereits bestehenden und zukünftig ent-

stehenden Forderungen) gewährt wurde (act. 5/7). Es kann somit davon ausge-

gangen werden, dass keine kurzfristige Tilgung der Forderung von Fr. 42'574.90 

anstehen wird. Aus der Formulierung des Darlehensvertrages sowie den Beteue-

rungen der Schuldnerin ergibt sich, dass C._____ ein Interesse daran hat, dass 

- 8 -

die Schuldnerin zunächst ihren anderen laufenden bzw. kurzfristigen Verbindlich-

keiten nachkommen kann. 

In einer Gesamtbetrachtung bestehen objektive Anhaltspunkte dafür, dass die 

Schuldnerin in der Lage sein wird, ihren finanziellen Verpflichtungen künftig nach-

zukommen und noch bestehende Schulden abzubezahlen. Die bloss temporäre Il-

liquidität bzw. die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin erscheint als glaubhaft ge-

macht im Sinne von Art. 174 Abs. 2 SchKG. 

2.4. Das Gesagte führt zur Gutheissung der Beschwerde und zur Aufhebung des 

am 17. September 2025 über die Schuldnerin eröffneten Konkurses. 

3.

Obschon die Beschwerde gutgeheissen wird, sind die Gerichtsgebühren beider 

Instanzen der Schuldnerin aufzuerlegen, weil sie das Verfahren durch ihre Zah-

lungssäumnis verursacht hat. Parteientschädigungen sind nicht zuzusprechen.

- 9 -

Es wird erkannt:

1.

In Gutheissung der Beschwerde wird das angefochtene Urteil des Konkurs-

gerichtes des Bezirksgerichtes Winterthur vom 17. September 2025 aufge-

hoben. Das Konkursbegehren wird abgewiesen. 

2.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.00 festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet. Die von der Gläubigerin bezogene erstinstanzliche Entscheidge-

bühr von Fr. 300.00 wird bestätigt und der Schuldnerin auferlegt.

3.

Das Konkursamt Wülflingen-Winterthur wird angewiesen, von dem bei ihm 

einbezahlten Totalbetrag von Fr. 2'300.00 (Fr. 800.00 Zahlung der Schuld-

nerin sowie Fr. 1'500.00 Rest des von der Gläubigerin dem Konkursgericht 

geleisteten Vorschusses) der Gläubigerin Fr. 1'800.00 und der Schuldnerin 

einen nach Abzug seiner Kosten allfällig verbleibenden Restbetrag auszu-

zahlen.

4.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an das Konkursgericht des Bezirksgerichtes Win-

terthur (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkur-

samt Wülflingen-Winterthur, ferner im Urteils-Dispositiv an das Handelsregis-

teramt des Kantons Zürich und an das Betreibungsamt Winterthur-Wülflin-

gen, je gegen Empfangsschein.

5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

- 10 -

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

i.V. Die Gerichtsschreiberin:

MLaw N. Gautschi

versandt am:
4. November 2025