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**Case Identifier:** 23a73636-a097-5bb6-bfe7-1cc129c7b248
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-11-07
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 07.11.2018 810 18 89
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-18-89_2018-11-07.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 7. November 2018 (810 18 89) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Ausländerrecht 

 

 

Widerruf der Aufenthaltsbewilligung / Nichterreichen der dreijährigen Dauer der eheli-

chen Gemeinschaft 

 

 
Besetzung Vizepräsident Daniel Ivanov, Kantonsrichter Hans Furer, Markus Clau-

sen, Claude Jeanneret, Stefan Schulthess, Gerichtsschreiberin Elena 
Diolaiutti 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Dr. Alex Hediger, Advokat 
  

 
gegen 
 
 

 Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal,  
Beschwerdegegner 
 

  
  
Betreff Widerruf der Aufenthaltsbewilligung (RRB Nr. 365 vom 13.  März 2018) 
 
 
 
A. Die mazedonische Staatsangehörige A.____, geboren am XX.XX.1994, reiste am 
4. August 2013 in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung zu Ausbildungszwe-
cken, da sie im September 2013 mit der Ausbildung zur Betriebsökonomin an der Fachhoch-
schule B.____ (B.____) begann. Auf den 13. Februar 2015 wurde die Beschwerdeführerin von 
der B.____ exmatrikuliert und zog am 1. April 2015 zu C.____, ihrem zukünftigen Schweizer 
Ehemann, geboren am XX.XX.1988, an die X.____strasse nach D.____. Am 20. Mai 2015 er-

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hielt A.____ eine Kurzaufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Heirat. Am 24. Juli 2015 hei-
rateten A.____ und C.____. Die Ehefrau erhielt alsdann eine Aufenthaltsbewilligung zum Ver-
bleib bei ihrem Ehemann, welche letztmals bis zum 23. Juli 2018 ausgestellt wurde.  
 
B. Das Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft (AfM) wurde im Dezember 2016 
mittels Mutationsmeldung darüber informiert, dass sich A.____ am 1. Dezember 2016 von ih-
rem Ehemann getrennt und die gemeinsame Wohnung verlassen habe und an die Y.____-
strasse in D.____ gezogen sei. Gemäss Urteil des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft Ost (Zi-
vilkreisgericht) vom 9. März 2017 wurde den Ehegatten das Getrenntleben bewilligt und festge-
stellt, dass sie dieses bereits per 20. Oktober 2016 aufgenommen hatten.  
 
Im Rahmen der Gewährung des rechtlichen Gehörs für den in Betracht gezogenen Widerruf der 
Aufenthaltsbewilligung und die in Betracht gezogene Wegweisung aus der Schweiz äusserte 
sich A.____ am 6. September 2017 zu ihrer Ehe und teilte unter anderem mit, dass sie zur Zeit 
eine Ausbildung zur Kauffrau EFZ (eidgenössischer Fähigkeitsausweis) E-Profil (erweiterte 
Grundbildung) bei der E.____ AG absolviere und hierfür die Kaufmännische Handelsschule in 
F.____ besuche. Der Ehemann nahm mit Schreiben vom 17. September 2017 Stellung.  
 
C. Mit Verfügung vom 19. Oktober 2017 widerrief das AfM die Aufenthaltsbewilligung von 
A.____ und wies sie bis spätestens am 20. November 2017 aus der Schweiz weg. Das AfM 
begründete seinen Entscheid im Wesentlichen damit, dass der Grund für die Erteilung der Auf-
enthaltsbewilligung infolge der gerichtlichen Trennung ihrer Ehe seit dem 20. Oktober 2016 
nicht mehr gegeben sei. Weil die Voraussetzungen gemäss Art. 50 Abs. 1 lit. a und b des Bun-
desgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG) vom 16. Dezember 2005 zur Ertei-
lung einer Aufenthaltsbewilligung nicht gegeben seien, sei diese zu widerrufen. Ebenso wenig 
bestehe ein Anspruch gestützt auf Art. 8 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und 
Grundfreiheiten (EMRK) vom 4. November 1950. Zudem erweise sich die Wegweisung als ver-
hältnismässig. Ein persönlicher Härtefall liege nicht vor.  
 
D.  Gegen diese Verfügung erhob A.____, nachfolgend immer durch Advokat Alex Hediger 
vertreten, beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft (Regierungsrat) Beschwerde und 
beantragte, es seien die angefochtene Verfügung aufzuheben und die der Beschwerdeführerin 
erteilte Aufenthaltsbewilligung nicht zu widerrufen bzw. zu verlängern, alles unter o/e-Kosten-
folge und im Falle des Unterliegens mit Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Im We-
sentlichen machte die Beschwerdeführerin geltend, die Ehe sei nicht gescheitert. Werde den-
noch von einer gescheiterten Ehe ausgegangen, liege ein nachehelicher Härtefall vor. Des Wei-
teren erklärte die Beschwerdeführerin, sich bereits vor der Ehe zu Ausbildungszwecken in der 
Schweiz aufgehalten und in Mazedonien ihre Zelte abgebrochen zu haben. Mitte 2019 werde 
sie ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Sie sei ein Vorzeigebeispiel einer gelungenen In-
tegration. Es sei somit unverhältnismässig, sie wegzuweisen.  
 
E. Mit Beschluss Nr. 365 vom 13. März 2018 wies der Regierungsrat die Beschwerde ab. 
Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wurde nicht entsprochen. Die Verfahrenskosten in 
der Höhe von Fr. 300.-- wurden der Beschwerdeführerin auferlegt. Der Regierungsrat führte in 

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seinem Entscheid aus, die Ehe habe objektiv betrachtet als gescheitert zu gelten, die Voraus-
setzungen für das Abweichen vom Erfordernis des Zusammenlebens seien nicht gegeben und 
die Ehe habe weniger als drei Jahre bestanden. Zudem liege kein nachehelicher Härtefall vor. 
Es ergebe sich weder aus lit. a noch aus lit. b des Abs. 1 des Art. 50 AuG noch aus Art. 8 
EMRK ein Anspruch. Die Wegweisung sei verhältnismässig. Es liege auch kein Härtefall im 
Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG vor. Überdies bestehe keine Veranlassung, der Beschwerde-
führerin im Rahmen des regierungsrätlichen Ermessens die Aufenthaltsbewilligung zu belassen. 
Der Regierungsrat kam zum Schluss, unter Würdigung der gesamten Umstände dränge sich 
der Verbleib der Beschwerdeführerin in der Schweiz nicht auf.  
 
F. Mit Eingabe vom 26. März 2018 erhob die Beschwerdeführerin gegen diesen Ent-
scheid beim Kantonsgericht, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht), 
Beschwerde und beantragte, es seien die Verfügung des AfM vom 19. Oktober 2017 bzw. der 
Entscheid des Regierungsrates vom 13. März 2018 vollumfänglich aufzuheben und die der Be-
schwerdeführerin erteilte Aufenthaltsbewilligung nicht zu widerrufen bzw. angemessen zu ver-
längern. Es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen. Es sei der Be-
schwerdeführerin sowohl für die o/e-Kosten des Verfahrens vor Kantonsgericht als auch für die 
Kosten des Beschwerdeverfahrens vor Regierungsrat der Kostenerlass mit dem sie vertreten-
den Anwalt als unentgeltlichem Rechtsbeistand zu bewilligen; alles unter o/e-Kostenfolge. In-
nert erstreckter Frist reichte die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 26. April 2018 die Unter-
lagen für das Kostenerlassgesuch und mit Eingabe vom 23. Mai 2018 die ergänzende Be-
schwerdebegründung ein.  
 
In seiner Vernehmlassung vom 28. Mai 2018 beantragte der Regierungsrat die kostenfällige 
Abweisung der Beschwerde.  
 
G. Mit Verfügung vom 19. Juni 2018 überwies das Gerichtspräsidium den Fall der Kam-
mer zur Beurteilung im Rahmen einer Urteilsberatung. Es wies den Beweisantrag der Be-
schwerdeführerin auf Parteibefragung ab und verfügte, dass über das Gesuch um unentgeltli-
che Prozessführung und Verbeiständung zusammen mit der Hauptsache entschieden werde.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1. Gemäss § 43 Abs. 1 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozess-
ordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 ist gegen Verfügungen und Entscheide des Regie-
rungsrats die verwaltungsgerichtliche Beschwerde beim Kantonsgericht zulässig. Demnach ist 
das Kantonsgericht zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde örtlich und sachlich zustän-
dig. Die Beschwerdeführerin ist vom angefochtenen Entscheid berührt und hat ein schutzwürdi-
ges Interesse an dessen Aufhebung. Auch die weiteren formellen Voraussetzungen nach 
§§ 43 ff. VPO sind erfüllt, so dass auf die Beschwerde eingetreten werden kann. 
 
2. Mit der verwaltungsgerichtlichen Beschwerde können nach § 45 Abs. 1 lit. a und b 
VPO Rechtsverletzungen einschliesslich Überschreitung, Unterschreitung oder Missbrauch des 

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Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts gerügt wer-
den. Die Beurteilung der Angemessenheit ist dem Kantonsgericht dagegen – abgesehen von 
hier nicht vorliegenden Ausnahmefällen – untersagt (§ 45 Abs. 1 lit. c VPO e contratrio). 
 
3. Streitgegenstand bildet die Frage, ob die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung 
der Beschwerdeführerin und deren Wegweisung aus der Schweiz zu Recht erfolgten.  
 
4.1. Eine ausländische Person ist zur Anwesenheit in der Schweiz nur berechtigt, wenn sie 
eine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung besitzt oder wenn sie keiner solchen bedarf 
(Art. 10 f. AuG; vgl. auch Art. 2 AuG). Die zuständige kantonale Behörde entscheidet nach 
Art. 18 ff. und 27 ff. AuG – im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und Verträge mit dem Aus-
land – nach freiem Ermessen über die Zulassung zu einem Aufenthalt mit oder ohne Erwerbstä-
tigkeit. Einen Rechtsanspruch auf die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung hat die ausländi-
sche Person somit grundsätzlich nicht, es sei denn, das AuG oder völkerrechtliche Verpflich-
tungen sehen dies vor (BGE 135 II 1 E. 1.1; PETER UEBERSAX, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/
Geiser [Hrsg.], Ausländerrecht, 2. Aufl., Basel 2009, Rz. 7.84 ff.). 
 
4.2. Zunächst ist festzuhalten, dass zwischen der Schweiz und Mazedonien keine staats-
vertragliche Vereinbarung besteht, welche der Beschwerdeführerin einen Anspruch auf Aufent-
halt in der Schweiz einräumen würde. 
 
4.3. Die Beschwerdeführerin reiste am 4. August 2013 zu Ausbildungszwecken in die 
Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung zu Ausbildungszwecken nach Art. 27 AuG. 
Gemäss Art. 27 Abs. 3 AuG richtet sich der weitere Aufenthalt in der Schweiz nach Abschluss 
oder Abbruch der Aus- oder Weiterbildung nach den allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen 
des AuG. Am 13. Februar 2015 wurde die Beschwerdeführerin von der B.____ exmatrikuliert, 
da die Beschwerdeführerin nach eigenen Angaben (siehe Schreiben vom 23. April 2015 an das 
AfM) im Januar 2015 die Prüfung zur Assessment Stufe nicht bestanden habe. Somit erlosch 
der Grund für ihre Aufenthaltsbewilligung zwecks Ausbildung und die Beschwerdeführerin hätte 
– wie ihr im Schreiben des AfM vom 8. Mai 2015 mitgeteilt wurde – die Schweiz verlassen müs-
sen. In diesem Zusammenhang kann überdies festgehalten werden, dass die Beschwerdefüh-
rerin am 22. April 2013 eine Erklärung unterzeichnet hatte, wonach sie sich verpflichtete, nach 
Abschluss oder Abbruch ihres Studiums die Schweiz zu verlassen. Es kann also – entgegen 
ihrer in den Rechtsschriften vertretenen Auffassung – nicht die Rede davon sein, dass sie im 
Zeitpunkt der Einreise in die Schweiz zwecks Ausbildungszwecken berechtigterweise der Mei-
nung gewesen sei, sie könne in ihrem Heimatland die Zelte abbrechen und hier eine neue Exis-
tenz aufbauen.  
 
5.1. Ein gesetzlicher Anspruch einer ausländischen Person auf Anwesenheit in der Schweiz 
liegt gemäss Art. 42 Abs. 1 AuG dann vor, wenn diese mit einem Schweizer bzw. einer Schwei-
zerin verheiratet ist und mit dieser Person zusammenwohnt. Nach Art. 49 AuG besteht das Er-
fordernis des Zusammenwohnens nach den Artikeln 42 - 44 AuG nicht, wenn für getrennte 
Wohnorte wichtige Gründe geltend gemacht werden und die Familiengemeinschaft weiter be-
steht. Als wichtige Gründe gelten gemäss Art. 76 der Verordnung über Zulassung, Aufenthalt 

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und Erwerbstätigkeit (VZAE) vom 24. Oktober 2007 berufliche Verpflichtungen oder eine vo-
rübergehende Trennung wegen erheblicher familiärer Probleme. Regelmässige eheliche Kon-
takte, namentlich auch der Besuch einer Ehetherapie während einem krisenbedingten Getrennt-
leben, sprechen für den Weiterbestand der ehelichen Gemeinschaft und sind daher als Recht-
fertigungsgründe des Getrenntlebens für eine Übergangszeit von sechs bis zwölf Monaten gel-
ten zu lassen. Vorbehältlich durch Therapiebesuche oder anderswie belegter Versöhnungsbe-
mühungen, etwa gemeinsamer Ferien, wird als Faustregel das Getrenntleben von über drei 
Monaten nicht mehr unter Art. 49 AuG subsumiert bzw. als Auflösung der Ehegemeinschaft 
interpretiert (vgl. MARC SPESCHA in: Spescha/Thür/Zünd/Bolzli [Hrsg.], Kommentar Migrations-
recht, 4. Aufl., Zürich 2015, Art. 49 AuG N 1 ff.). 
 
5.2 Gilt die Ehegemeinschaft als aufgelöst, so besteht der Anspruch des Ehegatten auf 
Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 50 Abs. 1 AuG i.V.m. Art. 42 
AuG weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolg-
reiche Integration vorliegt (lit. a) oder wenn wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufent-
halt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). Art. 50 AuG kommt erst zur Anwendung, wenn 
mindestens faktisch von einer definitiven Auflösung der Familiengemeinschaft auszugehen ist. 
Massgeblicher Zeitpunkt für die retrospektive Berechnung der Dauer der ehelichen Gemein-
schaft ist in der Regel die Aufgabe der Haushaltsgemeinschaft; demgegenüber ist nicht rele-
vant, wie lange die Ehe nach Beendigung des Zusammenlebens formell noch bestanden hat 
(BGE 136 II 113 E. 3.2). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung liegt eine (relevante) 
Ehegemeinschaft vor, solange die eheliche Beziehung tatsächlich gelebt wird und ein gegensei-
tiger Ehewille besteht. Mit Blick auf Art. 49 AuG ist jeweils aufgrund sämtlicher Umstände im 
Einzelfall zu bestimmen, ab welchem Zeitpunkt die eheliche Gemeinschaft als definitiv aufgelöst 
zu gelten hat (BGE 137 II 345 E. 3.1.2; Urteil des Bundesgerichts 2C_501/2012 vom 21. De-
zember 2012 E. 6.4.2). Für die Annahme einer Auflösung der Ehegemeinschaft ist somit weder 
eine eheschutzrichterliche oder gerichtliche Trennung noch eine Scheidung der Ehegatten er-
forderlich (SPESCHA, a.a.O., Art. 50 AuG N 1). 
 
5.3. Die Beschwerdeführerin heiratete am 24. Juli 2015 den Schweizer C.____ und erhielt 
eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei ihrem Ehemann. Das AfM wurde im Dezember 
2016 informiert, die Beschwerdeführerin habe sich am 1. Dezember 2016 von ihrem Ehemann 
getrennt, die gemeinsame Wohnung verlassen und eine Wohnung an der Y.____strasse in 
D.____ bezogen. Mit Entscheid vom 9. März 2017 bewilligte das Zivilkreisgericht den Ehegatten 
rückwirkend das Getrenntleben per 20. Oktober 2016. Gegen die Höhe der durch das Zivil-
kreisgericht festgelegten Unterhaltsbeiträge erhoben beide Ehegatten Berufung. Am 11. Juli 
2017 fand eine Hauptverhandlung vor dem Kantonsgericht, Abteilung Zivilrecht, statt, an wel-
cher sich die Parteien vergleichsweise über die noch strittigen Unterhaltsbeiträge einigten. In 
der Stellungnahme an das AfM vom 20. September 2017 bestätigte die Beschwerdeführerin auf 
Frage des AfM, dass sie seit 1. Dezember 2016 von ihrem Ehemann getrennt lebe. Die Be-
schwerdeführerin machte zwar in ihrer Stellungnahme vom 20. September 2017 an das AfM 
geltend, ihr sei im Vorfeld zur Trennung klar gewesen, dass ihr Ehemann "nicht mehr wolle". Es 
sei jedoch durchaus möglich, dass er nach wenigen Monaten wieder auf sie zugehen werde 
und mit ihr zusammenleben wolle. Sie habe für ihn immer noch starke Gefühle. Sie erklärte in 

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ihrer Stellungnahme vom 20. September 2017 weiter, keinen Kontakt zu ihrem Ehemann zu 
haben und ihn das letzte Mal bei der Trennungsverhandlung gesehen zu haben. Der Ehemann 
erklärte in seiner Stellungnahme an das AfM vom 17. September 2017, dass die Ehe von seiner 
Seite aus definitiv gescheitert sei. Mit Verfügung vom 19. Oktober 2017 widerrief das AfM die 
Aufenthaltsbewilligung. Die Beschwerdeführerin macht in ihrer Beschwerde an das Kantonsge-
richt geltend, dass die Trennung insbesondere aus finanziellen Gründen erfolgt sei, weil der 
Ehemann nicht mehr damit einverstanden gewesen sei, dass die Beschwerdeführerin ihre ur-
sprüngliche Anstellung zu Gunsten einer kaufmännischen Ausbildung aufgegeben habe und 
eine kaufmännische Lehre bei der E.____ AG absolviere. Die Beschwerdeführerin sei nach wie 
vor der Meinung, dass die Ehe mit ihrem Ehemann nicht definitiv gescheitert sei und sei ohne 
weiteres bereit, einen Neubeginn zu wagen, wenn dies auch dem Wunsch des Ehemannes ent-
spreche.  
 
5.4. Wie die obigen Ausführungen zeigen, wohnen die Beschwerdeführerin und ihr Ehe-
mann spätestens seit dem 1. Dezember 2016 nicht mehr zusammen. Im Zeitpunkt der Verfü-
gung des AfM vom 19. Oktober 2017 lebten die Ehegatten somit seit mindestens über zehn 
Monaten getrennt. Die Beschwerdeführerin bringt auch nichts vor, was als Indiz auf eine Wie-
derannäherung der Ehegatten hindeutet. So wird nicht einmal geltend gemacht, die Ehegatten 
hätten wieder Kontakt miteinander. Aus dem Argument der Beschwerdeführerin, sie könne sich 
die Fortführung der Ehe vorstellen, kann nichts zu ihren Gunsten abgeleitet werden, da ihr 
Ehemann die Fortführung der Ehegemeinschaft nicht wünscht und keinerlei Anhaltspunkte für 
eine Wiederannäherung oder für Versöhnungsbemühungen dargelegt wurden. Damit lagen im 
Zeitpunkt des Verfügungserlasses keine Rechtfertigungsgründe für das Nichtzusammenwohnen 
im Sinne von Art. 49 AuG vor und die Ehegemeinschaft hat spätestens per 1. Dezember 2016 
als aufgelöst zu gelten, womit die Ehegemeinschaft maximal 16 Monate und damit weniger als 
drei Jahre bestanden hat. Folglich hat die Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. a 
AuG keinen Anspruch auf Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung.  
 
6.1. Zu prüfen ist als nächstes, ob ein Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilli-
gung nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG besteht. Dieser ist gegeben, wenn wichtige persönliche 
Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen. Nach Art. 50 Abs. 2 AuG 
können wichtige persönliche Gründe nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG namentlich vorliegen, wenn 
die Ehegattin oder der Ehegatte Opfer ehelicher Gewalt wurde oder die Ehe nicht aus freiem 
Willen geschlossen hat oder die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet 
erscheint. Dabei ist etwa an geschiedene Frauen (mit Kindern) zu denken, welche in ein patri-
archalisches Gesellschaftssystem zurückkehren und dort wegen ihres Status als Geschiedene 
mit Diskriminierungen oder Ächtungen rechnen müssten. Mögliche weitere Anwendungsfälle 
bilden (gescheiterte) unter Zwang eingegangene Ehen oder solche im Zusammenhang mit 
Menschenhandel. Der Verbleib in der Schweiz kann sich zudem auch dann als erforderlich er-
weisen, wenn der Ehegatte, von dem sich die Aufenthaltsberechtigung ableitet, verstirbt (vgl. 
BGE 137 II 1 E. 3 f.). Schliesslich ist nach der Ehe auch den Interessen gemeinsamer Kinder 
Rechnung zu tragen, falls eine enge Beziehung zu ihnen besteht und diese in der Schweiz ih-
rerseits gut integriert sind (Botschaft zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Auslän-
der vom 8. März 2002 [Botschaft AuG], BBl 2002, 3754 Ziff. 1.3.7.6). Ein wichtiger persönlicher 

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Grund kann sich aber auch aus anderen Umständen oder Aspekten im In- oder Heimatland der 
betroffenen Person ergeben. Die in Art. 31 Abs. 1 VZAE erwähnten Gesichtspunkte können bei 
der entsprechenden Wertung eine Rolle spielen, auch wenn sie einzeln betrachtet grundsätzlich 
noch keinen Härtefall begründen, so etwa der Grad der Integration, die Respektierung der 
Rechtsordnung, die Familienverhältnisse, die finanziellen Umstände, die Dauer der Anwesen-
heit oder der Gesundheitszustand des Betroffenen und seiner Familie (BGE 137 II 345 E. 3.2.3; 
SPESCHA, a.a.O., Art. 50 AuG N 7). Bei Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG geht es darum, nacheheliche 
ausländerrechtliche Härtefälle bei der Bewilligungsverlängerung nach der Auflösung der eheli-
chen Gemeinschaft zu vermeiden. Anders als der Härtefall nach Art. 30 Abs. 1 AuG, der eine 
Ermessensbetätigung in Härtefällen ermöglicht, ist der nacheheliche Härtefall gemäss Art. 50 
Abs. 1 lit. b AuG als Anspruchsbewilligung geregelt. Des Weiteren ist im Unterschied zum all-
gemeinen ausländerrechtlichen Härtefall nach Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG hier nicht von Bedeu-
tung, wie stark der einzelne Kanton das öffentliche Interesse an einer restriktiven Einwande-
rungspolitik gewichtet, sondern allein, wie sich die Pflicht des Ausländers, die Schweiz verlas-
sen zu müssen, nach der gescheiterten Ehe auf seine persönliche Situation auswirkt (BGE 137 
II 345 E. 3.2.1 ff.). Verlangt wird eine erhebliche Intensität der Konsequenzen für das Privat- 
und Familienleben, die mit der Lebenssituation nach dem Dahinfallen der abgeleiteten Anwe-
senheitsberechtigung verbunden sein muss. Entscheidend ist, ob die persönliche, berufliche 
und familiäre Wiedereingliederung als stark gefährdet zu gelten hat, und nicht, ob ein Leben in 
der Schweiz einfacher wäre.  
 
Hat der Aufenthalt nur kürzere Zeit gedauert und wurden keine engen Beziehungen zur 
Schweiz geknüpft, lässt sich der Anspruch auf weiteren Verbleib in der Schweiz nicht begrün-
den, wenn die erneute Integration im Herkunftsland keine besonderen Probleme bereitet (137 II 
345 E. 3.2.3; SPESCHA, a.a.O., Art. 50 AuG N 7; Botschaft AuG, a.a.O., 3754 Ziff. 1.3.7.6). So 
hat das Bundesgericht z.B. einen neunjährigen Aufenthalt in der Schweiz im Rahmen zweier 
Ehen nicht als kurz bewertet, jedoch auch nicht als so lange, dass eine Rückkehr in die Heimat 
(Ukraine) deswegen unzumutbar wäre (Urteil des Bundesgerichts 2C_480/2014 vom 15. Januar 
2015 E. 5.4.2). Ebenso stellt die alleinige Tatsache, dass die ausländische Person in ihrem 
Herkunftsland Lebensbedingungen vorfinden muss, die dort üblich sind, nicht einen wichtigen 
persönlichen Grund im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG dar (Urteile des Bundesgerichts 
2C_1119/2012 vom 4. Juli 2013 E. 5.1; 2C_1258/2012 vom 2. August 2013 E. 5.1). Ebenso 
genügt allein die lange Aufenthaltsdauer und die Integration (geregelte Arbeit, keine Straffällig-
keit, keine Sozialhilfeabhängigkeit) nicht, um den weiteren Aufenthalt i.S. v. Art. 50 Abs. 1 lit. b 
AuG erforderlich zu machen (Urteil des Bundesgerichts 2C_682/2010 vom 17. Januar 2011 
E. 3.2 mit weiteren Hinweisen).  
 
6.2. Vorliegendenfalls liegt kein Fall von ehelicher Gewalt vor. Zu prüfen ist, ob die soziale 
Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet ist. Die Beschwerdeführerin lebt seit fünf 
Jahren in der Schweiz. Seit der Eheschliessung sind etwas mehr als drei Jahre vergangen, wo-
bei die Beschwerdeführerin lediglich während maximal 16 Monaten in Ehegemeinschaft gelebt 
hat. Die Beschwerdeführerin hat ihre ersten 19 Lebensjahre in ihrer Heimat verbracht, hat dort 
die Schulen besucht und ist mit den Gebräuchen und der Sprache ihres Heimatlandes bestens 
vertraut. Ihre Eltern und ihr Bruder leben dort. Sie hat in den letzten Jahren auch ihr Heimatland 

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besucht. Sie ist jung, gesund und hat gemäss ihrem Lebenslauf in Mazedonien einen Mittel-
schulabschluss mit Matur mit Bestnoten. Sie hat in der Schweiz Deutsch gelernt, was ihr in ih-
rem Heimatland von Nutzen sein kann. Es liegen keine Anzeichen für eine Gefährdung der so-
zialen Wiedereingliederung in Mazedonien vor.  
 
Die Beschwerdeführerin ist hier offensichtlich gut integriert, spricht Deutsch, absolviert eine 
Lehre als Kauffrau, hat überdies noch eine weitere Stelle, um finanziell über die Runden zu 
kommen, und ist nicht sozialhilfeabhängig. Wie oben ausgeführt, genügen jedoch selbst die 
lange Aufenthaltsdauer und die Integration (geregelte Arbeit, keine Straffälligkeit, keine Sozial-
hilfeabhängigkeit) nicht, um den weiteren Aufenthalt i.S. v. Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG erforderlich 
zu machen. Vorliegendenfalls ist die Aufenthaltsdauer der Beschwerdeführerin in der Schweiz 
mit fünf Jahren auch nicht als lange zu bezeichnen. Sicherlich wird die Rückkehr nach Mazedo-
nien für die Beschwerdeführerin nicht einfach sein. Wie oben ausgeführt stellt aber die alleinige 
Tatsache, dass die ausländische Person in ihrem Heimatland Lebensbedingungen vorfinden 
muss, die dort üblich sind, nicht einen wichtigen persönlichen Grund im Sinne von Art. 50 
Abs. 1 lit. b AuG dar. 
 
6.3. Aufgrund der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin nicht sehr lange in der Schweiz 
gelebt hat, hier keine Kinder hat und die Wiedereingliederung in ihrem Land nicht gefährdet ist, 
kann ein nachehelicher Härtefall nicht bejaht werden, selbst wenn sie hier in den fünf Jahren 
soziale Bindungen geknüpft hat und hier integriert ist. Somit liegt auch gestützt auf Art. 50 
Abs. 1 lit.  b AuG kein Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung vor.  
 
7. Des Weiteren können ausländische Staatsangehörige in besonderen Fällen einen An-
spruch auf Aufenthalt oder Verbleib in einem andern Staat aus dem in Art. 8 Ziff. 1 EMRK sowie 
dem inhaltlich gleichwertigen Art. 13 Abs. 1 BV geschützten Recht auf Achtung des Privat- und 
Familienlebens ableiten, wenn eine staatliche Entfernungsmassnahme zur Trennung von Fami-
lienmitgliedern führt (vgl. ANDREAS ZÜND/THOMAS HUGI YAR, Aufenthaltsbeendende Massnah-
men im schweizerischen Ausländerrecht, insbesondere unter dem Aspekt des Privat- und Fami-
lienlebens, Europäische Grundrechte-Zeitschrift [EuGRZ] 2013, S. 10 ff.; BGE 135 I 153 E. 2.1). 
Diese Familienangehörigen müssen zur Kernfamilie (Ehegatte oder im gleichen Haushalt le-
bende, minderjährige Kinder) gehören und es muss eine enge, tatsächliche und intakte Bezie-
hung zu ihnen bestehen (vgl. BGE 135 I 143 E. 1.3.1; BGE 130 II 281 E. 3.1; BGE 127 II 60 
E. 1d/aa). Gemäss Angaben der Beschwerdeführerin leben ihr Onkel, seine Frau und deren 
zwei Kinder in F.____. Damit hat die Beschwerdeführerin keine Familienmitglieder im Sinne von 
Art. 8 Ziff. 1 EMRK in der Schweiz, womit sie auch gestützt auf diese Bestimmung keinen An-
spruch auf Verbleib in der Schweiz hat. Im Übrigen liegt vorliegend weder ein Fall von kombi-
niertem Schutzbereich von Privat- und Familienleben noch ein Fall von Schutzbereich des Pri-
vatlebens vor (BGE 130 II 281 E. 3.2.2; BGE 129 II 193 E. 5.4; Urteile des Bundesgerichts 
2C_105/2017 vom 8. Mai 2018 E. 3.3 ff.; 2C_480/2013 vom 24. Oktober 2013 E. 4.4.1). 
 
8.1. Besteht nach dem Gesagten kein Rechtsanspruch der Beschwerdeführerin auf Er-
teilung der Aufenthaltsbewilligung, so liegt deren Verlängerung im Ermessen der Behörde (vgl. 
Art. 33 Abs. 3 AuG). Dazu bedarf es eines Ermessensentscheids, welcher nach den allgemei-

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nen Grundsätzen pflichtgemäss und unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls zu 
treffen ist (vgl. ANDREAS ZÜND/LADINA ARQUINT HILL, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser 
[Hrsg.], Ausländerrecht, 2. Aufl., Basel 2009, Rz. 8.44; BENJAMIN SCHINDLER, in: Caroni/
Gächter/Thurnherr [Hrsg.], Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer, Bern 2010, 
Art. 96 Rz. 7). Im Rahmen ihrer Ermessensausübung haben die Behörden gemäss Art. 96 
Abs. 1 AuG die öffentlichen Interessen und die persönlichen Verhältnisse sowie den Grad der 
Integration zu berücksichtigen.  
 
8.2. Im angefochtenen Entscheid vom 13. März 2018 (E. 7) hat der Regierungsrat die rele-
vanten Kriterien ausführlich geprüft, unter Berücksichtigung sämtlicher Umstände des Einzelfal-
les beurteilt und seinen Entscheid nachvollziehbar begründet. Es ist demzufolge nicht zu bean-
standen, dass es der Regierungsrat abgelehnt hat, der Beschwerdeführerin die Aufenthaltsbe-
willigung ermessensweise zu verlängern. 
 
9.1. In einem weiteren Schritt gilt es zu beurteilen, ob die Nichtverlängerung der Aufent-
haltsbewilligung und die damit verbundene Wegweisung (vgl. Art. 64 Abs. 1 lit. c AuG) gestützt 
auf eine umfassende Güterabwägung verhältnismässig erscheinen. Nach dem Grundsatz der 
Verhältnismässigkeit muss eine Verwaltungsmassnahme zur Verwirklichung des im öffentlichen 
Interesse liegenden Ziels geeignet und notwendig sein. Ausserdem muss der angestrebte 
Zweck in einem vernünftigen Verhältnis zu den Belastungen stehen, die dem Privaten auferlegt 
werden (vgl. ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 
7. Aufl., Zürich 2016, Rz. 514 ff.). Im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung sind die be-
kannten Kriterien wie Dauer der Anwesenheit, persönliche Beziehungen zur Schweiz, berufliche 
Situation, Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage, persönliches Verhalten sowie Integrationsgrad zu 
berücksichtigen (vgl. BGE 135 II 377 E. 4.3 ff.; Urteil des Bundesgerichts 2C_705/2013 vom 
11. November 2013 E. 3.2). 
 
9.2. Es steht ausser Frage, dass eine Wegweisung für die Erreichung der fremdenpolizeili-
chen Ziele eine geeignete Massnahme darstellt. Ausländer, deren Aufenthaltszweck weggefal-
len ist, haben die Schweiz unter bestimmten Umständen zu verlassen. Es ist zu prüfen, ob die 
Massnahme als verhältnismässig im engeren Sinne zu qualifizieren ist, ob also der angestrebte 
Zweck in einem vernünftigen Verhältnis zu den Belastungen steht, die der Beschwerdeführerin 
mit der Wegweisung auferlegt werden. Diesbezüglich muss eine Interessenabwägung vorge-
nommen werden. 
 
9.3. Als zulässiges öffentliches Interesse fällt insbesondere das Durchsetzen einer re-
striktiven Einwanderungspolitik in Betracht. Eine solche rechtfertigt sich im Hinblick auf ein aus-
gewogenes Verhältnis zwischen schweizerischer und ausländischer Wohnbevölkerung, auf die 
Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für die Eingliederung der in der Schweiz bereits an-
sässigen Ausländer und die Verbesserung der Arbeitsmarktstruktur sowie auf eine möglichst 
ausgeglichene Beschäftigung (BGE 135 I 153 E. 2.2.1; BGE 135 I 143 E. 2.2). 
 
9.4. Die Beschwerdeführerin lebt seit fünf Jahren in der Schweiz, wobei sie im Übrigen erst 
ab frühestens Frühjahr 2015 davon ausgehen konnte, in der Schweiz bleiben zu können. Somit 

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kann nicht von einer langen Anwesenheitsdauer in der Schweiz die Rede sein. Ihre Kindheit 
und Jugend hat sie in Mazedonien verbracht. Sie ist mit den dortigen Bräuchen und der Spra-
che vertraut. Ihre Eltern und ihr Bruder leben in Mazedonien. Es ist davon auszugehen, dass 
sie auch Freunde und Bekannte aus der Schulzeit dort hat. Sie ist in den letzten fünf Jahren 
besuchshalber in ihre Heimat zurückgekehrt und hat Kontakt zu ihrem Heimatland. Demzufolge 
ist eine Wiedereingliederung in ihr Heimatland möglich. Die Beschwerdeführerin absolviert eine 
kaufmännische Lehre und wird damit auch nach Beendigung derselben keine gesuchte Fach-
kraft auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt sein. Die Beschwerdeführerin hat keine Familien-
angehörige im Sinne von Art. 8 EMRK in der Schweiz. Die Beschwerdeführerin spricht Deutsch, 
hat sich wohlverhalten, absolviert eine Lehre, arbeitet auch ausserhalb des Lehrbetriebes und 
bezieht keine Sozialhilfe. Damit kann sie als gut integriert betrachtet werden. In Anbetracht, 
dass sich die Beschwerdeführerin nicht lange in der Schweiz aufgehalten hat, sie gute Reinte-
grationsmöglichkeiten in ihrem Heimatland hat, in ihrem Heimatland ihre Familie lebt und sie 
keine gesuchte Fachkraft ist, überwiegt das öffentliche Interesse an der Gleichbehandlung der 
Ausländerinnen und Ausländer im Rahmen der Ausländergesetzgebung das private Interesse 
der Beschwerdeführerin trotz guter Integration an einem weiteren Verbleib in der Schweiz. Die 
Tatsache, dass sie in ihrem Herkunftsland Lebensbedingungen – wie die in der Beschwerdebe-
gründung angeführte Arbeitslosigkeit des Vaters und lediglich befristete Anstellung der Mutter – 
vorfinden wird, die dort üblich sind, und die Rückkehr für die Beschwerdeführerin allenfalls mit 
Nachteilen verbunden ist, reicht nicht aus, um die  Massnahme als unverhältnismässig zu quali-
fizieren. Der angefochtene Entscheid erweist sich als verhältnismässig im engeren Sinn. 
 
10. Das Vorliegen eines Härtefalles im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG wird von der 
Beschwerdeführerin nicht geltend gemacht und ist im Übrigen zu verneinen. Diesbezüglich 
kann auf den angefochtenen Regierungsratsbeschluss (E. 9) verwiesen werden. 
 
11. Damit erweisen sich die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und die Weg-
weisung als rechtmässig.  
 
12. Gemäss Art. 64d Abs. 1 AuG ist mit der Wegweisungsverfügung eine angemessene 
Ausreisefrist zwischen sieben und dreissig Tagen anzusetzen. Eine längere Ausreisefrist ist 
anzusetzen, wenn besondere Umstände wie die familiäre Situation, gesundheitliche Probleme 
oder eine lange Aufenthaltsdauer dies erfordern. Die Beschwerdeführerin musste die Ausbil-
dung an der B.____ abbrechen, weil sie eine Prüfung nicht bestanden hatte. Gemäss Schreiben 
der E.____ AG vom 31. Oktober 2017 arbeitet die Beschwerdeführerin seit 1. August 2016 bei 
Erstgenannter. Die Beschwerdeführerin befindet sich in der Ausbildung zur Kauffrau EFZ  
E-Profil und wird diese voraussichtlich am 31. Juli 2019 abschliessen. Die Beschwerdeführerin 
hat sich wohlverhalten, ihr Leben in die Hand genommen und sie wird in ihrem Lehrbetrieb ge-
schätzt. Da die Beschwerdeführerin im Sommer 2019 und damit in wenigen Monaten voraus-
sichtlich ihre Ausbildung beenden wird und ihr der Lehrabschluss berufliche Vorteile bringen 
wird, ist die Ausreisefrist bis zum 15. August 2019 anzusetzen, so dass die Beschwerdeführerin 
ihre Ausbildung beenden kann. 
 

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13. Die Beschwerdeführerin bemängelt weiter, dass der Regierungsrat ihr nicht die unent-
geltliche Prozessführung und Verbeiständung für das Verfahren vor Regierungsrat bewilligt ha-
be. Sie macht geltend, dass das Einkommen, welches der Regierungsrat als Basis für die Prü-
fung des Anspruchs auf unentgeltliche Rechtspflege herangezogen habe, nur dadurch zustande 
gekommen sei, indem die Beschwerdeführerin mehr gearbeitet habe als gesetzlich erlaubt. So 
habe sie ihr damaliges monatliches Einkommen von rund Fr. 2'750.-- in dieser Höhe nur erwirt-
schaften können, weil sie nebst ihrer 100%igen Erwerbstätigkeit als Lehrling auch noch zwei 
Nebenjobs ausgeübt habe, welche aber insgesamt zu einer Arbeitszeit geführt hätten, welche 
das gemäss Arbeitsgesetz zulässige Höchstmass von 50 Wochenstunden überschritten habe. 
Dies sei auch der Grund, weshalb sie den Nebenjob bei der G.____ AG F.____ per Ende März 
2018 gekündigt habe und gegenwärtig nur noch einen Nebenjob bei einer Filiale von H.____ 
ausübe.  
 
Tatsache ist, dass die Beschwerdeführerin die monatlichen Einnahmen in der Höhe von 
Fr. 2'750.-- erzielt hat, weswegen nicht zu beanstanden ist, dass der Regierungsrat diese für die 
Prüfung des Anspruchs auf unentgeltliche Rechtspflege herangezogen hat. Damit ist die Be-
schwerde auch in diesem Punkt abzuweisen.  
 
14.1. Es bleibt über die Kosten des vorliegenden Verfahrens zu befinden. Gemäss § 20 
Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten werden 
in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt. Die Verfahrens-
kosten in der Höhe von insgesamt Fr. 1'400.-- sind demzufolge der unterliegenden Beschwer-
deführerin aufzuerlegen. Die Parteientschädigung ist gemäss § 21 Abs. 1 VPO wettzuschlagen.  
 
14.2. Die Beschwerdeführerin beantragt in ihrer Beschwerde die unentgeltliche Prozessfüh-
rung und Verbeiständung. Gemäss § 22 VPO wird eine Partei auf ihr Begehren von der Bezah-
lung der Verfahrenskosten und der Kosten von Beweismassnahmen befreit, sofern ihr die nöti-
gen Mittel fehlen und ihr Begehren nicht offensichtlich als aussichtslos erscheint. Für die Darle-
gung der Mittellosigkeit gilt die Schweizerische Zivilprozessordnung (ZPO) vom 19. Dezember 
2008 (Abs. 1). Unter den gleichen Voraussetzungen wird einer Partei der kostenlose Beizug 
eines Anwaltes bzw. einer Anwältin gewährt, sofern dies zur Wahrung ihrer Rechte notwendig 
erscheint (Abs. 2).  
 
14.3. Das Begehren der Beschwerdeführerin erscheint nicht offensichtlich als aussichtslos, 
und zur Wahrung der Rechte erscheint der Beizug eines Anwaltes bzw. einer Anwältin notwen-
dig. Zu prüfen ist, ob die Voraussetzung der Mittellosigkeit gegeben ist. Gemäss Lohnabrech-
nung vom März 2018 beträgt der Lehrlingslohn monatlich Fr. 857.60. Der in den Monaten Janu-
ar bis März 2018 bei einer Filiale von H.____ erzielte Lohn betrug durchschnittlich Fr. 653.70 
(Fr. 382.45, Fr. 866.15, Fr. 712.50). Gemäss Kündigungsbestätigung der G.____ AG vom 
13. März 2018 wurde die Kündigung der Beschwerdeführerin per 30. April 2018 bestätigt. Ge-
mäss Entscheid vom 11. Juli 2017 des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, 
und Vereinbarung vom 11. Juli 2017 erhielt die Beschwerdeführerin von ihrem Ehemann für die 
Zeit vom 1. Januar 2018 bis 31. Juli 2018 einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 600.-- 
und für die Zeit vom 1. August 2018 bis 30. November 2018 Fr. 300.--. Ab 1. Dezember 2018 ist 

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kein Unterhalt mehr geschuldet. Die monatlichen Einnahmen der Beschwerdeführerin beliefen 
sich somit in den Monaten Mai 2018 bis Juli 2018 auf Fr. 2'111.30 (Fr. 857.60 + Fr. 653.70 + 
Fr. 600.--) und in den Monaten August 2018 bis November 2018 auf Fr. 1'811.30 (Fr. 857.60 + 
Fr. 653.70 + Fr. 300.--). Ab 1. Dezember 2018 betragen die monatlichen Einnahmen 
Fr. 1'511.30 (Fr. 857.60 + Fr. 653.70).  
 
Auf der Ausgabeseite sind zumindest monatlich der Grundbetrag von Fr. 1'200.--, die Erweite-
rung des Grundbetrags in der Höhe von Fr. 180.--, die Mietkosten von Fr. 591.--, die Kranken-
kassenprämien inkl. Selbstbehalte (gemäss Prämien- und Kostenübersicht für das Steuerjahr 
2017) nach Berücksichtigung der Prämienverbilligung in der Höhe von Fr. 286.-- und die Kosten 
für das U-Abo von Fr. 53.-- zu berücksichtigen. Damit betragen die monatlichen Ausgaben 
Fr. 2'310.--, womit für das Verfahren vor Kantonsgericht die unentgeltliche Prozessführung und 
Verbeiständung zu bewilligen ist.  
 
14.4. Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung sind die Verfahrenskosten in 
der Höhe von Fr. 1'400.-- somit der Gerichtskasse zu überbinden.  
 
14.5. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin macht in seiner Honorarnote vom 21. Juni 
2018 einen Aufwand von 10 Stunden und Auslagen in der Höhe von Fr. 145.70 geltend, was 
nicht zu beanstanden ist. Bei unentgeltlicher Verbeiständung beträgt der Stundenansatz ge-
mäss § 3 Abs. 2 der Tarifordnung für die Anwältinnen und Anwälte des Kantons Basel-
Landschaft vom 17. November 2003 Fr. 200.--, womit ein Betrag von Fr. 2'310.90 (10 Stunden 
à Fr. 200.-- zuzüglich Auslagen in der Höhe von Fr. 145.70 und 7.7 % Mehrwertsteuer) resul-
tiert. Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung ist dem Rechtsvertreter der Be-
schwerdeführerin somit ein Honorar in der Höhe von Fr. 2'310.90 (inkl. Auslagen und 7.7 % 
Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse auszurichten.  
 
14.6. Die Beschwerdeführerin wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sie zur Nachzah-
lung der in diesem Verfahren infolge Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege der Gerichts-
kasse belasteten Kosten verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist (§ 53a Abs. 1 des Ge-
setzes über die Organisation der Gerichte [GOG] vom 22. Februar 2001). 
 
 
 
 
  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 
   
 2. Die Beschwerdeführerin hat die Schweiz spätestens bis zum 15. Au-

gust 2019 zu verlassen.  
   
 3. Der Beschwerdeführerin wird für das vorliegende Verfahren die unent-

geltliche Prozessführung und Verbeiständung bewilligt.  
 

 4. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1‘400.-- werden der Be-
schwerdeführerin auferlegt.  
 
Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung gehen die 
Verfahrenskosten zu Lasten der Gerichtskasse.  
 

 5. Die Parteikosten werden wettgeschlagen.  
 
Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung wird dem 
Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin ein Honorar in der Höhe von 
Fr. 2‘310.90 (inkl. Auslagen und 7.7 % Mehrwertsteuer) aus der Ge-
richtskasse ausgerichtet.  

 
 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin