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**Case Identifier:** 9d65c420-2c0c-5ff9-88fc-d4c1f55c8d1e
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-06-30
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 30.06.2020 200 2020 217
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2020-217_2020-06-30.pdf

## Full Text

200 20 217 UV
FUE/GET/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 30. Juni 2020

Verwaltungsrichter Furrer, Kammerpräsident
Verwaltungsrichterin Fuhrer, Verwaltungsrichter Loosli
Gerichtsschreiber Germann

B.________ AG
vertreten durch Fürsprecher C.________
Beschwerdeführerin

gegen

Suva
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

in Sachen

A.________
Versicherter

betreffend Einspracheentscheid vom 17. Februar 2020

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Juni 2020, UV/20/217, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der … geborene A.________ (nachfolgend Versicherter bzw. Beschwerde-
führer) war seit August 2014 arbeitslos gemeldet und dadurch bei der 
Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend Suva bzw. Be-
schwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nicht-
berufsunfällen versichert (Akten der Suva [act. II] 1; 84 S. 50; 108 S. 2), als 
er am TT.MM.2014 bei einem Fussballspiel mit dem rechten Knie bei der 
Landung einknickte (act. II 1). Die erstbehandelnde Ärztin, med. pract. 
D.________, diagnostizierte am 20. Oktober 2014 eine Re-Ruptur des vor-
deren Kreuzbandes Knie rechts und wies darauf hin, dass der Versicherte 
bereits am TT.MM.2013 (bei einem Fussballspiel) eine Ruptur des vorde-
ren Kreuzbandes (mit operativer Versorgung am 18. September 2013 [act. 
II 33 S. 10]) daselbst erlitten habe (act. II 27). Am 3. Dezember 2014 erfolg-
te ein operativer Eingriff, insbesondere eine arthroskopisch assistierte Re-
Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes rechts und eine Trimmung der 
lateralen Hinterhornaufhängung (act. II 10 S. 2). Die Suva klärte den Sach-
verhalt zum Ereignishergang sowie in medizinischer Hinsicht ab; insbeson-
dere holte sie bei Dr. med. E.________, Facharzt für Chirurgie sowie 
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, 
Versicherungsmedizin Kompetenzzentrum Suva, eine orthopädisch-
chirurgische Beurteilung ein (act. II 61). Mit (formlosem) Schreiben vom 31. 
März 2016 (act. II 65 S. 1 f.) teilte die Suva dem Versicherten mit, mangels 
Vorliegens eines Unfalles oder einer unfallähnlichen Körperschädigung 
bestehe kein Anspruch auf Versicherungsleistungen. Es handle sich um 
einen Rückfall zum Unfall vom TT.MM.2013, als ein anderer UVG-
Versicherer zuständig gewesen sei. Weil es sich um eine "Leistungspflicht 
bei negativem Kompetenzkonflikt" handle, werde die Suva im Sinne von 
Vorleistungen sämtliche Versicherungsleistungen ausrichten; die Zustän-
digkeit werde unter den UVG-Versicherern geregelt. 

In diesem Sinne informierte die Suva am 19. Mai 2016 (act. II 74) die 
B.________ AG (nachfolgend B.________ bzw. Beschwerdeführerin), zu-
ständiger und leistungserbringender UVG-Versicherer für das Ereignis vom 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Juni 2020, UV/20/217, Seite 3

TT.MM.2013 (vgl. Beschwerde, S. 2, Art. 1), und ersuchte sie, ihrerseits die 
Leistungspflicht zu prüfen. Mit Schreiben vom 1. Juli 2016 (act. II 75 S. 1) 
stellte die B.________ der Suva eine ärztliche Beurteilung von Dr. med. 
F.________, Facharzt für Chirurgie, vom 20. Juni 2016 (act. II 75 S. 2 – 16) 
zu und teilte ihr gestützt darauf mit, die vom Versicherten geklagten Be-
schwerden bezögen sich ausschliesslich auf das Ereignis vom 
TT.MM.2014, woraufhin die Suva bei Dr. med. G.________, Facharzt für 
Chirurgie sowie Arbeitsmedizin, Versicherungsmedizin Kompetenzzentrum 
Suva, eine Beurteilung einholte (act. II 80) und danach die B.________ 
erneut aufforderte, ihre Leistungspflicht zu prüfen (act. II 81). In der Folge 
veranlasste die B.________ bei Dr. med. F.________ einen weiteren Be-
richt (act. II 82 S. 2 – 6) und lehnte mit Schreiben vom 9. Juni 2017 ihre 
Leistungspflicht abermals ab (act. II 82 S. 1). Nachdem eine Einigung unter 
den Parteien gescheitert war (act. II 89) und die Suva hernach bei Dr. med. 
H.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 
Bewegungsapparates, eine weitere Beurteilung eingeholt hatte (act. II 92), 
verneinte sie mit Verfügung vom 25. Oktober 2019 (act. II 93) einen An-
spruch auf Versicherungsleistungen in Zusammenhang mit dem Ereignis 
vom TT.MM.2014. Die dagegen von der B.________ (act. II 98) sowie vom 
zuständigen obligatorischen Krankenpflegeversicherer I.________ (act. II 
106 S. 1 f.) erhobenen Einsprachen wies die Suva mit Entscheid vom 17. 
Februar 2020 (act. II 108) ab. 

B.

Dagegen liess die B.________, vertreten durch Fürsprecher C.________, 
mit Eingabe vom 12. März 2020 Beschwerde erheben. Sie stellt das fol-
gende Rechtsbegehren: 

Der Einspracheentscheid der Suva vom 17. Februar 2020 bzw. die Verfügung 
vom 25. Oktober 2019 sei aufzuheben und die Suva als Beschwerdegegnerin 
anzuweisen die gesetzlichen Leistungen aus UVG für das Ereignis vom 
TT.MM.2014, den Versicherten A.________, betreffend zu erbringen.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolge 

Mit Beschwerdeantwort vom 30. März 2020 beantragt die Beschwerdegeg-
nerin die Abweisung der Beschwerde. 

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) grundsätzlich Beschwerden gegen sol-
che Entscheide.

Die Beschwerdegegnerin hielt im Verwaltungsverfahren indessen wieder-
holt fest, es liege ein negativer Kompetenzkonflikt vor (act. II 65; 74; 81; 
zum Begriff, vgl. SUSANNE GENNER, in: Frésard-Fellay/Leuzinger/Pärli 
[Hrsg.], Basler Kommentar zum Unfallversicherungsgesetz, 2019, N 4 zu 
Art. 78a UVG). Dies trifft zu, verneinen die Parteien doch jeweils ihre eige-
ne Leistungspflicht, bejahen jedoch grundsätzlich einen Leistungsanspruch 
des Versicherten. Entsprechend hat die Beschwerdegegnerin Vorleistun-
gen erbracht (vgl. hierzu Empfehlung Nr. 3/89 der Ad-hoc-Kommission 
Schaden UVG [zur Bedeutung von Verwaltungsweisungen, vgl. BGE 144 V 
195 E. 4.2 S. 198]; Art. 102a der Verordnung vom 20. Dezember 1982 über 
die Unfallversicherung [UVV; SR 832.202; in Kraft seit 1. Januar 2017]; 
GENNER a.a.O., N 19 zu Art. 78a UVG). Dass die Parteien "in Anbetracht 
der Schadenhöhe" dennoch keine Vorlage an das Bundesamt für Gesund-
heit (BAG) in Betracht gezogen haben (act. II 89), ist unter den gegebenen 
Umständen jedoch nicht zu beanstanden. Denn nach der Rechtsprechung 
kommt Art. 78a des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfall-
versicherung (UVG; SR 832.20) nur subsidiär zum Tragen. Das Bundesge-
richt verweist beim (intrasystemischen) negativen Kompetenzkonflikt, in 
dessen Rahmen eine negative Leistungsverfügung erlassen wird, den kon-
kurrierenden Versicherer auf den Weg der Drittanfechtung pro Adressat 
(GENNER, a.a.O., N 7 zu Art. 78a UVG; ALEXANDRA RUMO-JUNGO/ANDRÉ 
PIERRE HOLZER, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. 2012, 
S. 279). Vorliegend wurde im angefochtenen Einspracheentscheid nicht 

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über eine allfällige Rückerstattung von Versicherungsleistungen befunden 
(vgl. GENNER, a.a.O., N 3 zu Art. 78a UVG) und macht die Beschwerdefüh-
rerin Leistungen nicht im eigenen Namen, sondern zu Gunsten des Versi-
cherten geltend (vgl. Beschwerde, S. 2), womit die sachliche Zuständigkeit 
des angerufenen Verwaltungsgerichts trotz negativem Kompetenzkonflikt 
gegeben ist. Ferner hat die Beschwerdegegnerin mit dem angefochtenen 
Einspracheentscheid ihre Leistungspflicht abgelehnt, womit die Beschwer-
deführerin als dadurch berührter Unfallversicherer zur Anfechtung "pro 
Adressat" befugt ist. Sie hat ein selbstständiges, eigenes Rechtsschutz-
interesse an der Beschwerdeerhebung, da sie damit rechnen muss, in Be-
zug auf das bei ihr versicherte Ereignis vom TT.MM.2013 für die 
Ausrichtung von Versicherungsleistungen hinsichtlich der geltend gemach-
ten gesundheitlichen Beschwerden des Versicherten in Anspruch genom-
men zu werden (vgl. Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 
20. Dezember 2018, 8C_670/2018, E. 3.1). 

Im Weiteren ist die örtliche Zuständigkeit gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch 
die Bestimmungen über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b 
ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 
1989 über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten 
sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Angefochten ist der die Verfügung vom 25. Oktober 2019 (act. II 
93) bestätigende Einspracheentscheid vom 17. Februar 2020 (act. II 108). 
Streitig ist der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversiche-
rung im Zusammenhang mit den Ereignissen vom TT.MM.2013 und vom 
TT.MM.2014 (vgl. GENNER, a.a.O., N 7 zu Art. 78a UVG).

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

2.1 Am 1. Januar 2017 sind die Änderung vom 25. September 2015 
des UVG und die Änderung vom 9. November 2016 der Verordnung vom 
20. Dezember 1982 über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) in 
Kraft getreten. Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich 
– wie vorliegend – vor dem Inkrafttreten der Änderung vom 25. September 
2015 des UVG ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem 
Zeitpunkt ausgebrochen sind, werden nach bisherigem Recht gewährt 
(Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 
2015 des UVG).

2.2 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen 
Unfallversicherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, 
eines Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit (Art. 6 Abs. 1 UVG) 
sowie eines natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen 
dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus (BGE 129 V 177 E. 3.1 
und 3.2 S. 181; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

2.2.1 Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwir-
kung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Kör-
per, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 
Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

2.2.2 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg-gedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
("conditio sine qua non"; BGE 142 V435 E. 1 S.438, 129 V 177E. 3.1 
S. 181; SVR 20191V Nr. 9 S. 26 E. 3.1; Entscheid des BGer vom 21. Sep-
tember 2018, 8C_781/2017, E. 5.1). 

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Für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs genügt es, wenn 
der Unfall für eine bestimmte gesundheitliche Störung eine Teilursache 
darstellt (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125, 123 V 43 E. 2b S. 45; SVR 2009 
UV Nr. 3 S. 12 E. 8.3).

2.2.3 Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheit-
lichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tat-
frage, worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im 
Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversi-
cherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für 
die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 142 V 435 E. 1 
S. 438, 129 V 177 E. 3.1 S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30S. 121 E. 5.1).

2.3

2.3.1 Nach der bis am 31. Dezember 2016 gültigen (und vorliegend 
massgeblichen [vgl. E. 2.1 vorne]) Rechtslage haben die Unfallversicherer 
auch Versicherungsleistungen für die in der Verordnung abschliessend 
aufgezählten unfallähnlichen Körperschädigungen zu übernehmen, sofern 
diese nicht eindeutig auf Erkrankung oder Degeneration zurückzuführen 
sind (aArt. 6 Abs. 2 UVG in der bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen 
Fassung; aArt. 9 Abs. 2 lit. a - h UVV, gültig gewesen bis 31. Dezember 
2016). Dabei müssen sämtliche Begriffsmerkmale eines Unfalles mit Aus-
nahme der Ungewöhnlichkeit erfüllt sein. Besondere Bedeutung kommt 
hierbei der Voraussetzung eines äusseren Ereignisses zu, d.h. eines aus-
serhalb des Körpers liegenden, objektiv feststellbaren, sinnfälligen, eben 
unfallähnlichen Vorfalles (BGE 129 V 466 E. 2.2 S. 467). Für die Bejahung 
eines äusseren auf den menschlichen Körper schädigend einwirkenden 
Faktors ist stets ein Geschehen verlangt, dem ein gewisses gesteigertes 
Gefährdungspotenzial innewohnt. Das ist zu bejahen, wenn die zum ein-
schiessenden Schmerz führende Tätigkeit im Rahmen einer allgemein ge-
steigerten Gefahrenlage vorgenommen wird, wie dies etwa für viele 
sportliche Betätigungen zutreffen kann. Der äussere Faktor mit erhebli-
chem Schädigungspotenzial ist sodann auch zu bejahen, wenn die in Frage 
stehende Lebensverrichtung einer mehr als physiologisch normalen und 
psychologisch beherrschten Beanspruchung des Körpers, insbesondere 

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seiner Gliedmassen, gleichkommt (BGE 129 V 466 E. 4.2.2 S. 470; SVR 
2014 UV Nr. 29 S. 98 E. 2.2.3, 2011 UV N. 6 S. 22 E. 5.2).

Ein degenerativer oder pathologischer Vorzustand schliesst eine unfallähn-
liche Körperschädigung nicht aus, sofern ein unfallähnliches Ereignis den 
vorbestehenden Gesundheitsschaden verschlimmert oder manifest werden 
lässt; es genügt somit, wenn eine schädigende, äussere Einwirkung we-
nigstens im Sinne eines Auslösungsfaktors zu den vor- oder überwiegend 
krankhaften oder degenerativen Ursachen hinzutritt (BGE 123 V 43 E. 2b 
S. 45; SVR 2008 UV Nr. 15 S. 49E. 3). 

2.3.2 Zwischen einer unfallähnlichen Körperschädigung 
(Listenverletzung) und dem potentiell anspruchsbegründenden sinnfälligen 
Ereignis muss – wie zwischen Unfall und Körperschädigung – mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit ein natürlicher Kausalzusammenhang 
bestehen (vgl. Entscheid des BGer vom 28. Februar 2019, 8C_167/2018, 
E. 6.6). 

2.4 Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer 
vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, 
möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt. Von 
Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe 
längerer Zeit organische oder psychische Veränderungen bewirkt, die zu 
einem anders gearteten Krankheitsbild führen können (BGE 144 V 245 E. 
6.1 S. 254, 118 V 293 E. 2c S. 296).

Liegt ein Rückfall oder eine Spätfolge vor, so besteht eine Leistungspflicht 
im Sinne von Art. 11 UVV des Unfallversicherers nur dann, wenn zwischen 
den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim 
versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und 
adäquater Kausalzusammenhang besteht. Dabei kann der 
Unfallversicherer nicht auf der Anerkennung des Kausalzusammenhangs 
beim Grundfall oder einem früheren Rückfall behaftet werden (BGE 118 V 
293 E. 2c S. 296; RKUV 1994 U 206 S. 327 E. 2 und S. 328 E. 3b; SVR 
2016 UV Nr. 15 S. 47 E. 3.2 und Nr. 18 S. 56 E. 2.1.2). Bei Rückfällen und 
Spätfolgen obliegt es der versicherten Person, das Vorliegen eines 
natürlichen Kausal-zusammenhangs zwischen dem neuen Beschwerdebild 

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und dem Unfall mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Je 
grösser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Auftreten der 
gesundheitlichen Beeinträchtigung ist, desto strengere Anforderungen sind 
an den Wahrschein-lichkeitsbeweis des natürlichen 
Kausalzusammenhangs zu stellen. Bei Beweislosigkeit fällt der Entscheid 
zu Lasten der versicherten Person aus (SVR 2016 UV Nr. 18 S. 57 E. 
2.2.2; Entscheid des BGer vom 19. Dezember 2016, 8C_61/2016, E. 3.2).

Ist die Unfallkausalität zwischen Rückfall bzw. Spätfolge und Unfallereignis 
nachgewiesen, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, 
wenn entweder der status quo ante oder der status quo sine erreicht ist. 
Die Beweislast hierfür trägt der Unfallversicherer (RKUV 1994 U 206 S. 328 
E. 3b).

3.

3.1 Die Parteien verneinen in Bezug auf das Ereignis vom 
TT.MM.2014 einen Unfall im Rechtssinne (act. II 108 S. 4 E. 2.2.3; 
Beschwerde, S. 3, Art. 2). Während die Beschwerdegegnerin sodann die 
Frage nach dem Vorliegen eines tatbeständlichen Ereignisses im Rahmen 
von aArt. 6 Abs. 2 UVG bzw. aArt. 9 Abs. 2 UVV im angefochtenen 
Entscheid offen liess (act. II 108 S. 9 E. 3.4), macht die 
Beschwerdeführerin beschwerdeweise geltend, das Geschehen vom 
TT.MM.2014 stelle ein objektiv feststellbares sinnfälliges Ereignis im Sinne 
einer unfallähnlichen Körperschädigung (vgl. E. 2.3.1 vorne) dar 
(Beschwerde, S. 3 f., Art. 2).

3.2

3.2.1 In der Schadenmeldung UVG vom 18. November 2014 (act. II 1) 
wurde angegeben, der Versicherte sei während einem Fussballmatch mit 
dem rechten Knie bei der Landung eingeknickt. Diese Darstellung 
wiederholte der Versicherte in Beantwortung eines Fragenkatalogs zu 
Handen der Beschwerdegegnerin am 2. Dezember 2014 (act. II 8). Die 
Dres. med. J.________ und K.________, beide Facharzt für Orthopädische 

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Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hielten im Bericht 
vom 4. November 2014 anamnestisch fest, der Beschwerdeführer sei auf-
gesprungen und habe bei der Landung gespürt, wie etwas im rechten Knie 
nachgelassen habe. Anschliessend habe er eine deutliche Schwellung des 
Kniegelenks und seither wieder ein lnstabilitätsgefühl verspürt (act. II 14 S. 
2). Im Operationsbericht wurde das Ereignis wie folgt beschrieben: "Beim 
Fussballspiel am TT.MM.2014 unglückliche Landung nach einem Sprung 
mit Knacken im rechten Knie. Danach Schwellung und lnstabilitätsgefühl" 
(act. II 10 S. 2). Im Rahmen einer persönlichen Vorsprache bei der Be-
schwerdegegnerin schilderte der Beschwerdeführer den Vorgang sodann 
wie folgt: "Anlässlich des ... kam es in der ersten Halbzeit zu einem Kopf-
ballduell mit einem Gegenspieler. Wir sprangen beide max. 30 Zentimeter 
hoch. In der Luft berührten wir uns leicht, wobei ich (183 cm gross, 78 Kilo-
gramm schwer) dadurch das Gleichgewicht nicht verlor. Bei der Landung 
einzig auf dem rechten Bein ist das Knie eingeknickt. In wie weit das rechte 
Bein dabei gestreckt war, weiss ich nicht mehr. Sofort Schmerzen. An ein 
Weiterspielen war nicht mehr zu denken, ich musste ausgewechselt wer-
den" (act. II 46). 

3.2.2 Im Lichte dieser – im Wesentlichen übereinstimmenden – Her-
gangsschilderungen ist mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr-
scheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer anlässlich eines 
...matches nach einem Kopfballduell allein auf dem rechten Bein landete 
und dabei mit dem rechten Knie einknickte. Der Versicherte ist weder ge-
stürzt noch (erheblich) mit jemandem zusammengestossen. Er machte 
auch keine unkoordinierte Bewegung in dem Sinne geltend, dass sein Be-
wegungsablauf durch etwas Programmwidriges oder Sinnfälliges, wie ein 
Ausgleiten, ein Stolpern oder ein reflexartiges Abwehren eines Sturzes etc., 
gestört worden wäre. Das für die Bejahung eines Unfalls im Rechtssinne 
erforderliche Merkmal eines ungewöhnlichen äusseren Faktors (vgl. 
E. 2.2.1 vorne) ist folglich – mit den Parteien (vgl. E. 3.1 vorne) – nicht er-
füllt. 

Indessen stellt das Fussballspiel eine erhöht risikogeneigte Sportart dar, 
indem eine Vielzahl von nicht alltäglichen Bewegungen (wie abruptes Be-
schleunigen und Stoppen, seit- und rückwärts Laufen, Drehen, Strecken, 

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Schiessen des Balls, Hochspringen beim Kopfball etc.), die den gesamten 
Körper mannigfach belasten, ausgeführt werden. Es stellt auch für einen 
geübten Fussballer nicht eine alltägliche Lebensverrichtung wie etwa das 
blosse Bewegen im Raum dar (vgl. Entscheid des BGer vom 12. März 
2007, U 611/06, E. 5.1). Wie die Beschwerdeführerin deshalb zu Recht 
geltend macht (Beschwerde, S. 4, Art. 2) – und die Beschwerdegegnerin im 
Beschwerdeverfahren unwidersprochen liess –, entsprechen auch die Si-
tuation und das Geschehen vom TT.MM.2014, welche die Beschwerdefüh-
rerin als sinnfälliges Ereignis für die in der Folge operativ versorgte Re-
Ruptur des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie als ursächlich geltend 
macht, nicht mehr einem gewöhnlichen und alltäglichen 
Gefährdungspotenzial. Vielmehr stellt ein Kopfballduell bei einem ...match 
eine kompetitive Situation mit hohem physischem Einsatz dar, der einer 
mehr als physiologisch normalen und psychologisch beherrschten Bean-
spruchung des Körpers, insbesondere seiner Gliedmassen, gleichkommt. 
Dies gilt umso mehr, als der Versicherte auf nur einem Bein landete, womit 
das (bereits operativ versorgte) Knie abermals erheblich belastet wurde. 
Nachdem die übrigen Tatbestandsvoraussetzungen (vgl. E. 2.2.1 und 2.3.1 
vorne) offensichtlich erfüllt sind (zur Frage nach dem Vorliegen einer Lis-
tenverletzung, vgl. E. 3.5.1 hinten), ist das Ereignis vom TT.MM.2014 als 
sinnfällig und damit tatbestandsmässig im Sinne der bis am 31. Dezember 
2016 gültigen Rechtslage zu qualifizieren, was denn auch die Beschwerde-
gegnerin im (nicht streitigen) Verwaltungsverfahren noch ausdrücklich an-
erkannt hatte (vgl. act. II 49 S. 1; 61 S. 8; 81 S. 1).

3.3 Die Parteien beurteilen die Frage nach dem (anspruchsrelevanten 
[vgl. E. 2.3.2 vorne]) Vorliegen des (natürlichen) Kausalzusammenhangs 
zwischen dem unfallähnlichen Ereignis vom TT.MM.2014 und der hernach 
erfolgten (und am 3. Dezember 2014 operativ versorgten [act. II 10 S. 2 f.]) 
Knieverletzung rechts unterschiedlich: Während die Beschwerdegegnerin 
geltend macht, es handle sich um einen Rückfall zum (bei der Beschwerde-
führerin versicherten) Ereignis vom TT.MM.2013 (act. II 65 S. 2), stellt sich 
die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, die Gesundheitsbeeinträchti-
gung sei auf das (bei der Beschwerdegegnerin versicherte) Ereignis vom 
TT.MM.2014 zurückzuführen (Beschwerde, S. 6, Art. 3). 

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Zum Gesundheitszustand und zur Kausalität lässt sich den medizinischen 
Akten im hier massgeblichen Beurteilungszeitraum bis zum angefochtenen 
Einspracheentscheid vom 17. Februar 2020 (act. II 108) im Wesentlichen 
Folgendes entnehmen:

3.3.1 Am TT.MM.2013 zog sich der Versicherte bei einem Fussballspiel 
eine isolierte vordere Kreuzbandruptur rechts zu (act. II 33 S. 17 f.), welche 
mittels einer arthroskopisch assistierten vorderen Kreuzbandrekonstruktion 
rechts aus der Quadrizepssehne am 18. September 2013 operativ behan-
delt wurde (act. II 33 S. 10 – 12). Sechs Monate nach der Kreuzbandrekon-
struktion zeigte sich ein gutes Ergebnis (act. II 33 S. 4).

3.3.2 Med. pract. D.________ diagnostizierte im (bei der Beschwerde-
gegnerin am 27. Januar 2015 eingegangenen) Arztzeugnis UVG eine Re-
Ruptur des vorderen Kreuzbandes Knie rechts und bejahte die Kausalität 
zum Ereignis vom TT.MM.2014 durch Ankreuzen des entsprechenden Fel-
des (act. II 27).

3.3.3 In der zu Handen der Beschwerdegegnerin verfassten orthopä-
disch-chirurgischen Beurteilung vom 27. Januar 2016 (act. II 61) hielt Dr. 
med. E.________ fest, die Ersatzplastik selber, welche nach dem bei der 
Beschwerdegegnerin versicherten Ereignis vom TT.MM.2014 gefehlt habe, 
sei nicht in der Liste unfallähnliche Körperschädigungen abgebildet. Vor 
dem Hintergrund, dass nach dem Ereignis die Sehne fehle, die als operati-
ver Ersatz des Bandes implantiert worden sei, liege sinngemäss eine UKS-
Diagnose gemäss Art. 9 Abs. 2 UVV lit. f (Sehnenrisse) oder lit. g 
(Bandläsionen) vor (S. 13). Gegen den ursächlichen Zusammenhang zwi-
schen dem Ereignis vom TT.MM.2014 und dem Verlust des vorderen 
Kreuzbandtransplantates sprächen ein fast vollständiges Fehlen des vorde-
ren Kreuzbandes gut eineinhalb Monate nach dem inkriminierten Ereignis, 
fehlende Residuen einer wesentlichen Gewalteinwirkung auf das rechte 
Kniegelenk (kein Bone bruise, allenfalls zartes Spongiosaödem), der Ereig-
nishergang mit Einknicken bei einer koordinierten Bewegung mit dem rech-
ten Kniegelenk nach gewöhnlichem Hochspringen und Landen auf dem 
rechten Fuss, ohne Besonderheiten oder Einwirken einer äusseren Kraft, 
und ein nach der Kreuzbandersatzoperation vom 18. September 2013 do-
kumentiertes kontinuierliches Nachlassen der Stabilität (S. 12). Mit stark 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Juni 2020, UV/20/217, Seite 13

überwiegender Wahrscheinlichkeit habe der Zustand des Kreuzbandtrans-
plantates, wie er sich nach dem Ereignis vom TT.MM.2014 dargestellt ha-
be, schon vor dem unfallähnlichen Ereignis bestanden (S. 13).

3.3.4 In der zu Handen der Beschwerdeführerin verfassten Beurteilung 
vom 20. Juni 2016 (act. II 75 S. 2 – 16) hielt Dr. med. F.________ fest, oh-
ne Frage hätten am TT.MM.2013 wie auch beim Ereignis am TT.MM.2014 
mit dem Fussballspielen Voraussetzungen bestanden, die geeignet seien, 
eine Kreuzbandruptur zu verursachen, insbesondere, wenn das Kreuzband 
schon geschwächt gewesen sei. Dass beim Ereignis am TT.MM.2014 eine 
Schädigung des rechten Kniegelenkes erfolgt sei, ergebe sich schon allei-
ne aufgrund des radiologisch nachgewiesenen Kniegelenksergusses, der 
gerissenen Kreuzbandanteile und der Knochenmarksödeme (S. 14). Das 
Postulat eines vollständig fehlenden Kreuzbandes lasse sich nicht aufrecht 
halten, zumal im MRI noch, selbst gemäss Dr. med. E.________, eine in-
homogene Masse als Substrat der vorderen Kreuzbandrekonstruktion vor-
gelegen habe. Radiologisch sei man von einer im mittleren und femoralen 
Anteil diffusen Desintegration der vorderen Kreuzbandplastik ausgegan-
gen, vereinbar mit einer erneuten Ruptur. Dass das vordere Kreuzband 
sich intraoperativ nicht mehr dargestellt habe, sei nicht beweisend dafür, 
dass es zum Zeitpunkt des Unfalls nicht mehr in Form von Restfasern vor-
gelegen habe. Die Tatsache, dass es reaktiv sofort zu einer Instabilität und 
zu einem deutlichen Kniegelenkserguss gekommen sei, spreche eindeutig 
dafür, dass Restfasern noch vorgelegen hätten. Insofern bestehe klar eine 
Teilkausalität hinsichtlich des Ereignisses vom TT.MM.2014 (S. 15).

3.3.5 Dr. med. G.________ hielt im zu Handen der Beschwerdegegnerin 
erstellten Bericht vom 10. April 2017 (act. II 80) fest, wäre am TT.MM.2014 
tatsächlich eine strukturelle Läsion im Sinne der Zerreissung eines noch 
vorhandenen Kreuzbandes erfolgt, so wären 16 Tage später zum einen 
noch Blutspuren im Gelenk erkennbar gewesen und zum anderen noch 
Reste des zerrissenen Kreuzbandes. Es hätten sich jedoch weder Blut 
noch Reste eines Kreuzbandersatzes finden lassen. Der Operateur schrei-
be explizit, dass das vordere Kreuzband vollständig gefehlt habe. Eine rest-
lose Resorption eines frisch gerissenen Kreuzband-Transplantates könne 
aber unmöglich binnen 16 Tagen erfolgen. Diese beiden dokumentierten 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Juni 2020, UV/20/217, Seite 14

Fakten sprächen ganz klar gegen die Theorie von Dr. med. F.________, 
wonach am TT.MM.2014 noch ein Rest eines funktionstüchtigen vorderen 
Kreuzbandes im rechten Kniegelenk des Versicherten existiert habe. Mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit habe zum Zeitpunkt des Ereignisses 
vom TT.MM.2014 im rechten Kniegelenk kein auch nur in Ansätzen noch 
funktionstüchtiges Transplantat des vorderen Kreuzbandes mehr vorgele-
gen (S. 2).

3.3.6 Dr. med. F.________ bekräftigte in seiner zweiten Beurteilung vom 
31. Mai 2017 (act. II 82 S. 2 – 6), mit dem Ereignis vom TT.MM.2014 sei es 
zu unfallähnlichen Körperschädigungen gekommen. Ein vorderes, wahr-
scheinlich schon teilrupturiertes, aber noch funktionell wirkendes Kreuz-
bandtransplantat, sei mit dem Ereignis komplett rupturiert. Zudem sei es 
mit dem Trauma zu klassischen Kollateralschäden mit einem Innenband-
schaden und einer medialen Gelenkkapselschädigung gekommen (S. 5 f.).

3.3.7 PD Dr. med. H.________ hielt im zu Handen der Beschwerdegeg-
nerin verfassten Bericht vom 31. Januar 2019 (act. II 92) fest, mit überwie-
gender Wahrscheinlichkeit sei von keiner Läsion des 
Innenbandes/medialen Seitenbandes und von keinem Meniskusriss auszu-
gehen (S. 2). 

3.4

3.4.1 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

3.4.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Juni 2020, UV/20/217, Seite 15

medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Auch reine Aktengutachten können beweiskräftig sein, sofern ein lückenlo-
ser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beur-
teilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, 
mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den 
Hintergrund rückt (Entscheid des BGer vom 26. Mai 2020, 9C_661/2019, 
E. 4.1). Zudem kann insbesondere (auch) die Kausalität im Rahmen eines 
Aktengutachtens erörtert werden (Entscheid des BGer vom 9. November 
2011, 8C_383/2011, E. 4.2). Dabei kommt Berichten von Suva-Kreisärzten 
der Beweiswert versicherungsinterner ärztlicher Feststellungen zu. Daher 
genügen bereits geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit, 
um ergänzende Abklärungen vornehmen zu müssen (vgl. Entscheid des 
BGer vom 23. Januar 2020, 8C_661/2019, E. 4.1).

3.5

3.5.1 Zunächst hat PD Dr. med. H.________ überzeugend und schlüs-
sig dargelegt (vgl. E. 3.4.2 vorne), dass eine Läsion des innenseitigen Sei-
tenbandes sowie ein Riss des Meniskus überwiegend wahrscheinlich nicht 
erstellt sind (act. II 92), was denn auch die Beschwerdeführerin beschwer-
deweise nicht beanstandet. Im Weiteren ist hinsichtlich der Ruptur des vor-
deren Kreuzbandes eine Listendiagnose gemäss aArt. 9 Abs. 2 UVV im 
Sinne einer Bandläsion (lit. g) oder aber Sehnenläsion (lit. f) gegeben (vgl. 
act. II 61 S. 9). Dass es sich beim rupturierten Kreuzband um eine Ersatz-
plastik handelte, ist rechtlich nicht von Belang. 

3.5.2 Bei der Kausalitätsbeurteilung stützte sich die Beschwerdegegne-
rin im angefochtenen Einspracheentscheid vom 17. Februar 2020 im We-
sentlichen auf die Einschätzung ihres Kreisarztes Dr. med. E.________ 
(act. II 61; 108 S. 8), welcher verschiedene Gesichtspunkte ins Feld führte, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Juni 2020, UV/20/217, Seite 16

die seines Erachtens gegen einen Ursache-Wirkung-Zusammenhang zwi-
schen dem Ereignis vom TT.MM.2014 und der hernach gestellten Listen-
diagnose (vgl. E. 3.5.1 vorne) einer vorderen Kreuzbandruptur sprächen 
(vgl. act. II 61 S. 12). Was zunächst den Ereignishergang (vgl. E. 3.2.2 vor-
ne) – welchem Dr. med. E.________ die biomechanische Geeignetheit für 
die Verursachung einer Kreuzbandruptur abspricht (vgl. act. II 61 S. 12) – 
anbetrifft, so ist mit Dr. med. F.________ festzuhalten, dass ausweislich 
der Akten zwar ein koordiniertes Bewegungsmuster bestand, jedoch der 
Gesamtsituation mit Hochspringen bei einem Kopfballduell und Landen auf 
nur einem Bein (mit bereits operativ versorgtem Knie) – zumal während 
eines Wettkampfs – nicht ohne weiteres die Eignung für die erlittene Ver-
letzung abgesprochen werden kann (act. II 82 S. 3 f.). Dies umso weniger, 
als der Versicherte unmittelbar nach dem Ereignis Schmerzen verspürte 
(vgl. act. II 8), am Weiterspielen gehindert war (act. II 46) und auch bereits 
am 20. Oktober 2014 ärztliche Behandlung in Anspruch nahm (act. II 27), 
wobei sich das Knie rechts deutlich geschwollen und instabil präsentierte. 
Wenngleich für den Nachweis einer unfallkausalen gesundheitlichen Schä-
digung die Formel "post hoc, ergo propter hoc", nach deren Bedeutung 
eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch einen Unfall verur-
sacht gilt, wenn sie nach diesem aufgetreten ist, nicht massgebend ist 
(BGE 119 V 335 E. 2b bb S. 341; SVR 2016 UV Nr. 24 S. 78 E. 7.2), so 
vermögen Ereignishergang – welchen Dr. med. F.________ als für eine 
"VKB-Ruptur geradezu klassisch" bezeichnet (act. II 75 S. 13) – und der 
daran anschliessende dokumentierte Beschwerdeverlauf bereits insoweit 
zumindest geringe Zweifel an der kreisärztlich postulierten Einschätzung zu 
wecken. 

Im Weiteren steht fest, dass im MRI vom 22. Oktober 2014 (act. II 24) ein 
"Zartes subchondrales Spongiosaödem im posteromedialen Tibiaplateau 
auf Niveau des Innenmeniskushinterhornes sowie auch angedeutetes 
Ödem im posterolateralen Tibiaplateau […]" sowie "auch etwas ödematöse 
Veränderungen an der posteromedialen Gelenkkapsel" festgehalten wur-
den. Dr. med. E.________ führte dazu im Bericht vom 27. Januar 2016 
lediglich aus, im Vergleich dazu zeige das MRI vom 6. September 2013 
(vgl. act. II 54) – welches das bei der Beschwerdeführerin versicherte Er-
eignis betrifft – Residuen einer grossen Gewalteinwirkung im Sinne eines 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Juni 2020, UV/20/217, Seite 17

Bone bruise sowohl femoralseitig als auch lateralseitig (act. II 61 S. 9). 
Gleichzeitig schliesst er aus dem MRI-Befund vom 22. Oktober 2014 auf 
fehlende Residuen einer wesentlichen Gewalteinwirkung auf das rechte 
Kniegelenk (S. 12). Dr. med. F.________ hielt demgegenüber fest, die ra-
diologisch festgestellten Schäden seien "beweisend und klassisch für eine 
VKB-Ruptur, auch wenn sie nicht in der ausgeprägten Form wie 2013" vor-
gelegen hätten (vgl. act. II 75 S. 12). Daraus folgt, dass der bildgebend 
dokumentierten posttraumatischen Befundlage grundsätzlich und überein-
stimmend Relevanz hinsichtlich der Kausalitätsfrage beigemessen wird, die 
involvierten Fachärzte den fachradiologischen Befund unter dem Blickwin-
kel der in Frage stehenden Kausalität jedoch unterschiedlich beurteilen. Auf 
diese unterschiedliche Interpretation wird sodann weder im Bericht von Dr. 
med. G.________ vom 10. April 2017 (act. II 80) noch im Bericht von PD 
Dr. med. H.________ vom 31. Januar 2019 (act. II 92) Bezug genommen, 
so dass die widersprüchlichen Einschätzungen unaufgelöst im Raum ste-
hen bleiben und namentlich auch nicht auf dem Wege der Beweiswürdi-
gung beseitigt werden können.

Schliesslich führte Dr. med. E.________ als Argument gegen die Kausalität 
ins Feld, das vordere Kreuzband habe bereits gut eineinhalb Monate nach 
dem Ereignis vom TT.MM.2014 gefehlt (act. II 61 S. 12). Sodann könne er 
– Dr. med. E.________ – bei eigener Beurteilung des MRI vom 22. Oktober 
2014 nur eine inhomogene, kaum abgrenzbare Masse erkennen. Am Ort, 
an den das Transplantat platziert worden sei, finde sich weder das Signal-
verhalten einer Sehne noch eines Bandes. Diese Beurteilung korreliere – 
so Dr. med. E.________ weiter – mit der Formulierung im Operationsbe-
richt vom 3. November (richtig: Dezember) 2014, wonach das vordere 
Kreuzband vollständig fehle und noch einige Restfasern femoralseitig 
beständen (vgl. act. II 10 S. 2). Es werde also in Übereinstimmung mit dem 
MRI nicht ein Band- oder Sehnenstumpf beschrieben, wie er gut anderthalb 
Monate nach einer frischen Ruptur zu erwarten wäre. Das Kreuz-
bandtransplantat fehle, es scheine bis auf einige wenige Restfasern resor-
biert (act. II 61 S. 9). Daraus schliesst Dr. med. E.________, der Zustand, 
wie er sich nach dem inkriminierten Ereignis dargestellt habe, habe schon 
vor diesem Ereignis bestanden, womit es gar nicht mehr zu einer strukturel-
len Veränderung des Kreuzbandtransplantates habe kommen können (S. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Juni 2020, UV/20/217, Seite 18

12). Demgegenüber hielt Dr. med. F.________ fest, dass das vordere 
Kreuzband sich intraoperativ nicht mehr dargestellt habe, sei nicht bewei-
send dafür, dass es zum Zeitpunkt des Unfalls nicht mehr in Form von 
Restfasern vorgelegen habe. Die Tatsache, dass es reaktiv sofort zu einer 
Instabilität und zu einem deutlichen Kniegelenkserguss gekommen sei, 
spreche eindeutig dafür, dass Restfasern noch vorgelegen hätten (act. II 75 
S. 15). Mit dem Ereignis vom TT.MM.2014 sei es zu einer Bandruptur bzw. 
zu einer Ruptur des vorderen Kreuzbandes gekommen, auch wenn bereits 
ein erheblicher Vorschaden bestanden habe. Dass Faserreste des vorde-
ren Kreuzbandes noch vorgelegen hätten, die dann durch das Ereignis vom 
TT.MM.2014 mit überwiegender Wahrscheinlich vollständig rupturiert seien, 
könne aufgrund des klassischen Ereignisses, der sofort aufgetretenen Kli-
nik, der radiologischen Befunde und des intraoperativen Situs nicht bestrit-
ten werden (S. 16). Aufgrund dieser kontroversen Ausgangslage gelangte 
die Beschwerdegegnerin mit der Frage an Dr. med. G.________, ob davon 
ausgegangen werden könne, dass vor dem Ereignis vom TT.MM.2014 kei-
ne Restfasern des Kreuzband-Transplantates mehr bestanden hätten. Die-
ser kam im Bericht vom 10. April 2017 (act. II 80) zum Schluss, mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit habe zum Zeitpunkt des Ereignisses 
vom TT.MM.2014 im rechten Kniegelenk des Versicherten kein auch nur in 
Ansätzen noch funktionstüchtiges Transplantat des vorderen Kreuzbandes 
mehr vorgelegen. In der Begründung führte er an, eine restlose Resorption 
eines frisch gerissenen Kreuzband-Transplantates könne unmöglich binnen 
16 Tagen erfolgen, was gegen die These von Dr. med. F.________ spre-
che, dass zum Zeitpunkt vom TT.MM.2014 noch ein Rest eines funktions-
tüchtigen vorderen Kreuzbandes im rechten Kniegelenk des Versicherten 
existiert habe (S. 2). Damit legte Dr. med. G.________ seiner Beurteilung 
ein falsches Operationsdatum zugrunde. Tatsächlich erfolgte der Eingriff 
nicht – wie unter "OP-Datum" angegeben (act. II 10 S. 2) – am 3. Novem-
ber 2014, sondern – wie am Ende des Berichts datiert (S. 3) – am 3. De-
zember 2014. Dies ergibt sich zweifelsfrei aus dem 
Kostengutsprachegesuch vom 24. November 2014 (act. II 6), aber auch 
aus weiteren Dokumenten (act. II 8; 27; 84 S. 21; 92 S. 2). Damit lagen 
zwischen dem Ereignis vom TT.MM.2014 und dem operativen Eingriff am 
rechten Knie nicht 16 Tage – wie von Dr. med. G.________ als Begrün-
dung ins Feld geführt – sondern gut eineinhalb Monate. Das zeitliche Ele-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Juni 2020, UV/20/217, Seite 19

ment, mit dem der Facharzt im Wesentlichen argumentiert, ist damit in kei-
ner Weise überzeugend, ist doch unklar, ob nach diesem längeren Zeitab-
lauf die von ihm erwähnten Blutspuren noch hätten vorhanden sein müssen 
bzw. ob die Reste des Kreuzbandersatzes hätten resorbiert werden kön-
nen. 

3.5.3 Demnach bestehen angesichts der Beurteilungen von Dr. med. 
F.________ zumindest geringe Zweifel (vgl. E. 3.4.2 vorne) an den versi-
cherungsinternen Aktenbeurteilungen der Dres. med. E.________ und 
G.________, womit gestützt darauf die Frage, ob zwischen dem Ereignis 
vom TT.MM.2014 und der hernach erstellten Ruptur des vorderen Kreuz-
bandes überwiegend wahrscheinlich ein Kausalzusammenhang besteht 
(vgl. E. 2.2.2 f. und E. 2.3.2 vorne), nicht abschliessend beantwortet wer-
den kann. Da bei gegebener Aktenlage nicht von Beweislosigkeit 
auszugehen ist, wird die Beschwerdegegnerin deshalb weitere 
Abklärungen vorzunehmen und ein verwaltungsexternes Aktengutachten 
zu veranlassen haben. Weil die Beschwerdeführerin für das Ereignis vom 
TT.MM.2013 Leistungen erbracht hat (Beschwerde, S. 2, Art. 1) und 
folglich in Bezug auf das Ereignis vom TT.MM.2014 eine Leistungspflicht 
im Sinne von Art. 11 UVV potentiell in Betracht fällt (vgl. E. 2.4 vorne), wird 
sich das Aktengutachten überdies allenfalls auch zur Frage nach einem 
allfälligen Rückfall zum Ereignis vom TT.MM.2013 zu äussern haben (vgl. 
E. 1.2 f. vorne). 

3.6 Zusammenfassend ist in Gutheissung der Beschwerde der Ein-
spracheentscheid vom 17. Februar 2020 (act. II 108) aufzuheben und die 
Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie nach Vor-
nahme der Abklärungen im Sinne der Erwägungen über den Leistungsan-
spruch neu verfüge. 

4.

4.1 Verfahrenskosten sind keine zu erheben (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. a ATSG).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Juni 2020, UV/20/217, Seite 20

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht weder für die unter-
liegende Beschwerdegegnerin noch für die obsiegende Beschwerdeführe-
rin – da in ihrer Funktion als Sozialversicherungsträgerin handelnd (vgl. 
UELI KIESER, Kommentar zum ATSG, 4. Aufl. 2020, Art. 61 N 219) – ein 
Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 
lit. g ATSG; BGE 128 V 124 E. 5b S. 133).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Einspra-
cheentscheid der Suva vom 17. Februar 2020 aufgehoben und die Sa-
che an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie – nach 
Vornahme der Abklärungen im Sinne der Erwägungen – neu verfüge.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Partei-
entschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- Fürsprecher C.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- Suva 
- A.________
- Bundesamt für Gesundheit

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Juni 2020, UV/20/217, Seite 21

Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.