# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cd0ea03b-749b-5c06-9650-c1e6da2419df
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-12-09
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 09.12.2010 UV 2009/76
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2009-76_2010-12-09.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2009/76

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 08.04.2020

Entscheiddatum: 09.12.2010

Entscheid Versicherungsgericht, 09.12.2010
Art. 6 UVG: Unfallkausalität von Beschwerden im Nachgang zu einem 
Beschleunigungstrauma der HWS. Prüfung der Leistungseinstellung 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 9. 
Dezember 2010, UV 2009/76).

Präsident Martin Rutishauser, Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider und 

Versicherungsrichter Joachim Huber; Gerichtsschreiber Walter Schmid

Entscheid vom 9. Dezember 2010

in Sachen

B.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Nadeshna Ley, Blumenbergplatz 1, 

9000 St. Gallen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Versicherungsleistungen

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Sachverhalt:

A.       

A.a   B.___ war bei der A.___ in einem unbefristeten Teilzeitarbeitsverhältnis (50 %) tätig 

und dadurch bei der Suva unfallversichert, als am 14. Februar 2007 ein Auto auf das 

von ihr gelenkte Fahrzeug auffuhr. Im Unfallzeitpunkt arbeitete die Versicherte 

zusätzlich zu je 10 % bei der Schulverwaltung B.___ und der C.___ (UV-act. 1, 4, 8, 12). 

Dr. med. D.___ diagnostizierte am 1. Mai 2007 ein protrahiert verlaufendes 

posttraumatisches Zervikalsyndrom mit Beschwerden vor allem rechts. Bis zum 11. 

März 2007 war die Versicherte zu 100 %, bis zum 17. April 2007 zu 75 % und bis 30. 

Mai 2007 zu 50 % arbeitsunfähig. Ab 31. Mai 2007 bestand (mit einem Pensum von 70 

%) wieder eine volle Arbeitsfähigkeit (UV-act. 7, 18, 22, 24 S. 2). Die Suva anerkannte 

ihre Leistungspflicht.

A.b   Nach Durchführung von Behandlungen und Abklärungen, und nachdem sich ab 

14. Juli 2008 wieder eine 50 %ige Arbeitsunfähigkeit ergeben hatte (UV-act. 83), 

eröffnete die Suva der Rechtsvertreterin der Versicherten, Rechtsanwältin lic. iur. N. 

Ley, St. Gallen, mit Verfügung vom 25. September 2008 die Einstellung der 

Versicherungsleistungen auf den 30. September 2008. Zur Begründung legte sie dar, 

die noch bestehenden Beschwerden seien nicht mehr unfallkausal, sondern 

krankhafter Natur. Die Unfall-Adäquanz sei zu verneinen (UV-act. 91). Die gegen diesen 

Entscheid erhobene Einsprache (UV-act. 114) wies die Suva mit Einspracheentscheid 

vom 5. Juni 2009 ab. Eine vom Krankenversicherer vorsorglich erhobene Einsprache 

wurde wieder zurückgezogen (UV-act. 98, 104).

B.       

B.a   Gegen den Einspracheentscheid vom 5. Juni 2009 liess die Versicherte durch 

Rechtsanwältin Ley Guidon am 9. Juli 2009 Beschwerde erheben mit den 

Rechtsbegehren, der Einspracheentscheid und die Verfügung vom 25. September 

2008 seien aufzuheben. Die Angelegenheit sei zur weiteren Prüfung der 

Leistungsansprüche an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Die 

Beschwerdegegnerin sei gleichzeitig zu verpflichten, der Beschwerdeführerin die 

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gesetzlichen Versicherungsleistungen, namentlich Taggeld und Heilungskosten, zu 

entrichten. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Festsetzung von Invalidenrente, 

Integritätsentschädigung und Vergütung der Heilkosten an die Beschwerdegegnerin 

zurückzuweisen. Es seien die Akten sowohl der Vorinstanz als auch der IV beizuziehen. 

Zur Begründung führte die Rechtsvertreterin unter anderem aus, der Fallabschluss 

durch die Beschwerdegegnerin sei zu früh erfolgt, weil sowohl im Zeitpunkt der 

Verfügung als auch des Einspracheentscheids noch mit einer namhaften Verbesserung 

des Gesundheitszustands zu rechnen gewesen sei. Der angefochtene Entscheid 

basiere in medizinischer Hinsicht auf einer unvollständigen Aktenlage. Vor Erlass des 

angefochtenen Entscheids vorliegende Untersuchungsergebnisse sowie die Ergebnisse 

der psychotherapeutischen und osteopathischen Behandlung seien unberücksichtigt 

geblieben. In der Abklärungsphase habe eine interdisziplinäre Begutachtung zu 

erfolgen. Sodann könne kein Fallabschluss erfolgen, solange 

Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung nicht abgeschlossen seien. Die 

IV-Stelle habe über den Anspruch der Beschwerdeführerin auf berufliche Massnahmen 

im Zeitpunkt des angefochtenen Einspracheentscheids bereits positiv entschieden. Im 

Übrigen sei der Prozess der Leistungssteigerung, soweit erkennbar, noch nicht 

abgeschlossen, so dass eine weitere Verbesserung des Gesundheitszustands, 

gemessen an der Steigerung des Arbeitspensums, weiterhin zu erwarten sei. Wenn die 

Adäquanz dennoch geprüft werde, sei diese zu bejahen. Mindestens vier der 

massgeblichen Kriterien (Schwere oder besondere Art der Verletzung; fortgesetzt 

spezifische, belastende ärztliche Behandlung; erhebliche Beschwerden; erhebliche 

Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen) seien erfüllt, teils sogar in 

ausgeprägtem Mass.

B.b   In der Beschwerdeantwort vom 11. November 2009 beantragte die 

Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde und Bestätigung des angefochtenen 

Einspracheentscheids. Zur Begründung verwies sie auf die Darlegungen im 

angefochtenen Entscheid und führte unter anderem aus, an der Tatsache, dass bei der 

Beschwerdeführerin keine objektivierbaren Unfallfolgen ausgewiesen seien, 

vermöchten auch die vor Gericht neu aufgelegten medizinischen Berichte nichts zu 

ändern. Aus unfallversicherungsrechtlicher Sicht seien von weiteren Abklärungen keine 

neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb zu Recht auf solche verzichtet worden sei. 

Die Beschwerdeführerin sei eingehend abgeklärt worden. Weitere Abklärungen 

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betreffend der natürlichen Kausalität seien auch dann nicht erforderlich, wenn der 

(adäquate) Kausalzusammenhang zwischen den psychischen bzw. organisch nicht 

hinreichend nachweisbaren Beschwerden und dem Unfallereignis ohnehin verneint 

werden müsse. Die Durchführung eines polydisziplinären Gutachtens erübrige sich. Am 

30. September 2008 sei prognostisch keine namhafte Besserung des 

Gesundheitszustands mehr zu erwarten gewesen. Allein die Hoffnung auf eine positive 

Beeinflussung der Beschwerden genüge dafür nicht. Der Fallabschluss sei zu Recht auf 

das erwähnte Datum vorgenommen worden. Selbst wenn die Qualifikation als leichter 

Unfall nicht gerechtfertigt wäre, wäre die Adäquanz (bei Annahme eines mittelschweren 

Unfalls im Grenzbereich zu den leichten Unfällen) zu verneinen. Es seien zwei 

Adäquanzkriterien erfüllt, beide jedoch nicht in ausgeprägter Weise.

B.c   Mit Replik vom 22. Februar 2010 passte die Rechtsvertreterin der 

Beschwerdeführerin ihre Rechtsbegehren in dem Sinn an, dass sie die Rückweisung 

der Angelegenheit an die Beschwerdegegnerin zur weiteren Abklärung und Prüfung der 

Leistungsansprüche (einschliesslich Taggeld und Heilungskosten), eventuell zur 

Verfahrenssistierung, beantragte. Im Übrigen bestätigte sie die Darlegungen in der 

Beschwerdeschrift (act. G 13 S. 7). In der Duplik vom 29. April 2010 hielt die 

Beschwerdegegnerin an ihrem Standpunkt fest.

Erwägungen:

1.        

Streitig ist, ob die Heilkosten- und Taggeldleistungen, welche von der 

Beschwerdegegnerin im Anschluss an das Unfallereignis vom 14. Februar 2007 

ausgerichtet wurden, auf den 30. September 2008 eingestellt werden durften oder 

nicht. Die Beschwerdegegnerin legte in diesem Zusammenhang die rechtlichen 

Voraussetzungen des Vorliegens eines natürlichen und adäquaten 

Kausalzusammenhangs zwischen Unfall und gesundheitlichen Beschwerden im 

angefochtenen Entscheid (Erw. 1, 4, 5a, 6a) zutreffend dar; darauf ist zu verweisen.

2.        

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2.1    Eine Röntgenabklärung in der Klinik Stephanshorn vom 22. Februar 2007 zeigte 

bei der Beschwerdeführerin einen konturell und strukturell intakten Dens sowie eine 

normale Darstellung des Atlanto-Axial-Gelenks, ohne Nachweis einer ossären Läsion 

oder relevanter degenerativer Veränderungen (UV-act. 41/3). Eine Untersuchung durch 

Dr. med. E.___, Facharzt für Neurologie FMH, ergab gemäss Bericht vom 23. Oktober 

2007 ein persistierendes cervico-cephales und cervico-brachiales Schmerzsyndrom 

mit Lage- und belastungsabhängigen Parästhesien im linken Arm entsprechend dem 

Dermatom C6/C7. Differentialdiagnostisch komme entweder eine radikuläre Störung 

C6/C7 links in Frage oder aber eine Reizung des Armplexus im Sinn eines Thoracic-

outlet-Syndroms. Das MRI der HWS zeige keine relevante Kompression einer 

Nervenwurzel. Für eine abschliessende Beurteilung benötige er (der Arzt) jedoch noch 

die entsprechenden Bilder. Die Patientin habe trotz persistierender Beschwerden ihr 

Arbeitspensum wieder voll aufgenommen und plane, ab November als 

Sachbearbeiterin das Pensum auf 70 % zu erhöhen. Seines Erachtens sei die Patientin 

im Alltag chronisch überlastet. Dadurch könnten die Beschwerden nicht bessern. Er 

habe ihr deshalb geraten, die Abwartsstelle nach Möglichkeit aufzugeben. Die 

Physiotherapie müsse weitergeführt werden (UV-act. 29). Nach Durchsicht der 

Röntgenbilder hielt Dr. E.___ am 23. November 2007 ergänzend fest, insgesamt fänden 

sich bildgebend keine Hinweise für eine Affektion der Nervenwurzel C6/C7, so dass die 

Sensibilitätsstörungen wohl eher im Rahmen eines Thoracic-outlet-Syndroms zu 

interpretieren seien (UV-act. 35). Dr. D.___ berichtete am 8. Januar 2008, die 

Beschwerdeführerin habe die Tätigkeit im Büro wieder voll aufnehmen können. In der 

körperlich sehr anstrengenden Teilanstellung als Hauswartin sei sie zu 100 % 

arbeitsunfähig (UV-act. 38). Dr. med. F.___ stellte anlässlich einer therapeutischen 

Infiltration die Diagnose einer Zervikobrachialgie bei degenerativen Veränderungen C5/

C6 (UV-act. 50). Der Suva-Kreisarzt Dr. med. G.___, Facharzt für Chirurgie, kam im 

Bericht vom 29. Mai 2008 zum Schluss, somatische Folgen des Unfalls vom 

14. Februar 2007 seien klinisch nicht mehr fassbar. Das Ereignis habe gemäss den 

bisherigen Dokumentationen zu einer Verschlimmerung des erheblich degenerativen 

Vorzustandes der HWS geführt. Worin die Therapieresistenz begründet liege, sei nicht 

klar (UV-act. 54). Am 29. Mai 2008 berichtete Dr. D.___, trotz regelmässiger 

physikalischer Therapie und multimodaler Behandlung bei Dr. H.___ bestünden nach 

wie vor chronische belastungs- und haltungsabhängige Beschwerden vor allem im 

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Nacken im Sinn eines cervikocephalen und cervikobrachialen Schmerzsyndroms, 

intermittierende Sensibilitätsstörungen im Bereich des linken Armes entsprechend C6/

C7 und Verspannung der Schulter-Nackenmuskulatur (UV-act. 56).

2.2    Ein MRI der HWS vom 25. Juni 2008 ergab gemäss Bericht von Dr. med. I.___, 

FMH für medizinische Radiologie, unter anderem Zeichen der Dehydratation der 

Bandscheiben C2/3-C4/5 ohne Höhenminderung, eine im Vergleich zur 

Voruntersuchung vom 7. August 2007 unverändert bis diskret progrediente dorsale 

(und angedeutet auch ventrale) leichtgradige Spondylose C5/6, eine dehydrierte und 

höhengeminderte Bandscheibe C5/6 mit Diskusprotrusion/-Herniation, eine 

leichtgradige foraminelle Einengung C5/6 mit Verdacht auf Irritation der Nervenwurzel 

C6, eine dehydrierte, jedoch kaum höhengeminderte Bandscheibe C6/7 sowie im 

Bereich C7/B1 und distal davon unauffällige Verhältnisse (UV-act. 72). Suva-Kreisärztin 

Dr. med. J.___, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation, kam in der Beurteilung 

vom 6. August 2008 zum Schluss, im MRI vom 25. Juni 2008 finde sich wie bereits im 

vorhergehenden eine massiv degenerierte, mehrsegmentale Veränderung der HWS. Die 

minimen sichtbaren Progredienzen könnten nicht als unfallbedingt bzw. als 

richtunggebende Verschlechterung eines Vorzustandes gewertet werden. Das 

Ausmass der minimen Veränderungen entspreche dem natürlichen Alterungsverlauf. 

Somit lägen weder somatisch-klinisch noch radiologisch Unfallfolgen vor, und der 

Status quo sine sei bereits zum Zeitpunkt der kreisärztlichen Untersuchung am 29. Mai 

2008 erreicht worden (UV-act. 81). Anlässlich einer Besprechung vom 12. September 

2008 führte die Beschwerdeführerin unter anderem aus, vom Hausarzt habe sie 

schmerzstillende Spritzen bekommen. Zweimal pro Woche besuche sie die 

Physiotherapie. Sie habe permanent Kopfschmerzen, welche vom Nacken über den 

Kopf ausstrahlten und von unterschiedlicher Intensität seien. Im Mittel- und Zeigefinger 

habe sie ein Kälte-, Kribbel- und teilweise sogar Taubheitsgefühl, welches vom Nacken 

über die Schulter und den Arm bis hinunter in die linke Hand ausstrahle. Die 

Beweglichkeit des Kopfes sei eingeschränkt. Bereits leichteste Vibrationen würden 

Schmerzen auslösen oder verstärken. Unter den Schmerzen leide auch ihre 

Konzentration am Arbeitsplatz. Da sie bei der Arbeit ein Headset trage, könne sie 

aufstehen und sich etwas lockern. Die Nachtruhe sei schmerzbedingt gestört. Wegen 

eventuell nicht richtiger Unfallverarbeitung suche sie nun eine Psychiaterin (Dr. med. 

K.___) auf. Für die Tätigkeit bei der A.___ (70 %-Pensum) sei sie momentan zu 50 % 

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arbeitsfähig. Die beiden anderen 10 %-Anstellungen könne sie aufgrund ihrer 

Beschwerden noch nicht ausführen (UV-act. 87).

2.3    Der Rheumatologe Dr. med. L.___ diagnostizierte am 20. November 2008 ein 

chronisches cervico-cephales und cervico-thoraco-brachiales Syndrom links bei Status 

nach Auffahrunfall vom 14. Februar 2007 sowie ein leichtes Asthma bronchiale 

anamnestisch. Die Frage, ob die jetzigen Beschwerden posttraumatisch oder 

krankheitsbedingt seien, sei nicht schlüssig beurteilbar. Da die Beschwerdeführerin vor 

dem Unfall keine Nacken-, Kopf- und Rückenschmerzen gehabt habe, sei mit grosser 

Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass es sich immer noch um vorwiegend 

unfallbedingte Probleme handle. Dafür würden insbesondere auch die cervico-

cephalen Symptome sprechen, die bei nicht allzu starken degenerativen 

Veränderungen ohne Unfall selten auftreten würden. Die Arbeitsfähigkeit als 

Büroangestellte sei vorerst auf 40 % zu belassen. Wenn durch die Behandlung eine 

nochmalige Besserung erzielt werden könne, sei eine Steigerung möglich (act. G 1.1/5).

3.        

3.1    Im Bericht der Klinik für Neurologie des Kantonsspitals St. Gallen vom 18. 

November 2008 wurden der Beschwerdeführerin leichte kognitive Funktionsstörungen 

mit Schwerpunkt in der Aufmerksamkeit bescheinigt. Eine neuropsychologische 

Therapie sei nicht nötig. Empfehlenswert sei das Führen eines Schmerztagesbuches. 

Dazu könne eine antidepressive Medikation unterstützend wirken. Für ein 

verhaltenstherapeutisch-kognitives Training sei die Beschwerdeführerin bereits in 

psychotherapeutischer Behandlung. In der Regel stehe bei chronifizierten Verläufen 

nach HWS-Distorsionstrauma therapeutisch die Anpassung an die verminderte 

psychophysische Belastbarkeit im Vordergrund (act. G 1.1/6).

Es gibt Fälle, in denen bei sonst unauffälligen Untersuchungsbefunden 

neuropsychologische Abklärungen Hirnleistungsstörungen aufzeigen können und der 

neuropsychologische Befund der einzig verlässliche Parameter ist (BGE 117 V 378 

Erw. 3d). Jedenfalls bei eindeutigem, nicht diffusem Befund kann der 

neuropsychologischen Diagnostik - im Rahmen einer neurologischen 

Gesamtwürdigung - nach der Rechtsprechung auch bei der Kausalitätsbeurteilung ein 

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Aussagewert zukommen (BGE 119 V 343 Erw. 3c). Hingegen vermag es die 

Neuropsychologie nicht, selbständig die Beurteilung der Genese abschliessend 

vorzunehmen (RKUV 2000, 316 Erw. 3). Nach B.P. Radanov (Über den Stellenwert der 

neuropsychologischen Diagnostik bei Patienten nach HWS-Distorsion, SZS 1996, S. 

471 ff) sind psychologische Probleme (und die eingenommenen Medikamente) 

geeignet, die kognitiven Leistungen negativ zu beeinflussen (S. 477). Psychologische 

Probleme bzw. die Interrelation psychologischer und kognitiver Funktionen könnten die 

reduzierte Leistungsfähigkeit mit erklären (S. 475). - Nachdem anlässlich der 

neuropsychologischen Abklärung wie erwähnt insbesondere auch eine 

psychotherapeutische Behandlung als sinnvoll bezeichnet, gleichzeitig jedoch eine 

neuropsychologische Therapie als nicht notwendig erachtet wurde, ist davon 

auszugehen, dass kognitive Funktionen bei der Beschwerdeführerin durch 

psychiatrische Aspekte mit beeinflusst wurden. Damit können (eigenständige) 

neuropsychologische Unfall-Restfolgen nicht überwiegend wahrscheinlich 

angenommen werden. Nachdem ein Kopfanprall an harten Strukturen (Kopfstützen 

stellen keine solchen dar) wie dargelegt auszuschliessen ist, sind auch 

neuropsychologische Störungen, welche auf einem (hirn-)organischen Schaden 

beruhen, überwiegend wahrscheinlich zu verneinen (vgl. dazu Ruben Echemendia, 

Medizinische Mitteilungen der Suva Nr. 78, S. 82ff). Neuropsychologische 

Einschränkungen können hingegen Teil des typischen Beschwerdebildes nach HWS-

Verletzung bilden (vgl. dazu nachstehend Erw. 3.3).

3.2    Eine manuelle ärztliche Untersuchung der versicherten Person fördert klinische, 

nicht aber organisch-strukturelle Ergebnisse zu Tag. Bei letzteren handelt es sich um 

Ergebnisse, die reproduzierbar sind und von der Person des Untersuchenden und den 

Angaben des Patienten unabhängig sind. Würde auf Ergebnisse klinischer 

Untersuchungen abgestellt, so würde fast in allen Fällen ein organisches Substrat 

namhaft gemacht. Folglich kann von organisch-strukturell ausgewiesenen Unfallfolgen 

erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/

bildgebenden Abklärungen bestätigt werden (vgl. BGE 134 V 109 Erw. 9, 117 V 359 

Erw. 5d/aa; SVR 2007 UV Nr. 25 S. 81 Erw. 5.4 mit Hinweisen [U 479/05]). Diese 

Untersuchungsmethoden müssen zudem wissenschaftlich anerkannt sein (BGE 134 V 

231 Erw. 5.1 mit Hinweisen). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind 

beispielsweise ein Thoracic-outlet-Syndrom (TOS), myofasziale und tendinotische bzw. 

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myotendinotische Befunde für sich allein nicht als organisch-strukturell hinreichend 

nachweisbare Unfallfolgen zu betrachten. Auch Verhärtungen und Verspannungen der 

Muskulatur, Druckdolenzen im Nacken sowie Einschränkungen der HWS-Beweglichkeit 

können für sich allein nicht als klar ausgewiesenes organisches Substrat der 

Beschwerden qualifiziert werden. Gleiches gilt für Nackenverspannungen bei 

Streckhaltung der HWS mit Retrohaltung (Urteil des Bundesgerichts vom 17. Oktober 

2008 i/S H.B.-G. [8C_124/2008] mit vielen Hinweisen, sowie vom 7. Februar 2008 i/S D. 

[U13/07] Erw. 3.2 und 3.3).

Weder aus den durchgeführten Röntgen- und MRI-Abklärungen der HWS (vgl. UV-act. 

29, 35, 41/3, 72) noch aus dem Upright MRI der HWS vom 30. März 2009, welches 

unter anderem moderate Diskusdegenerationen und eine Hernierung C5/C6 bzw. 

Diskusprotrusion C6/C7 ergab (act. G 1.1/8), lässt sich überwiegend wahrscheinlich auf 

das Vorhandensein von unfallbedingten Strukturläsionen schliessen. Solche 

Aufnahmen können zwar einen bestehenden Gesundheitsschaden als solchen 

durchaus zuverlässig aufzeigen, sofern die Bildqualität stimmt. Nach der 

Rechtsprechung gelten jedoch fMRT-Untersuchungen (funktionale Aufnahmen) nicht 

als geeignetes Beweismittel zur Beurteilung der Unfallkausalität von Beschwerden nach 

HWS-Traumen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 26. Mai 2008 i/S K. [8C_152/2007 = 

BGE 134 V 231] Erw. 5; vgl. auch BGE 134 V 109 Erw. 7.2 S. 119). Die im erwähnten 

Upright-MRI angeführten Strukturveränderungen belegen zwar eine Schädigung, nicht 

jedoch den kausalen Zusammenhang zwischen der Schädigung und dem zwei Jahre 

früher aufgetretenen Unfallereignis. Dies ergibt sich implizit auch aus der Feststellung 

von Dr. D.___ vom 9. April 2009, wonach nicht ganz klar sei, ob die im Upright-MRI 

angeführte Diagnose Krankheitswert habe und ob es sich hier um Unfallfolgen handle 

(act. G 1.1/9). Der Beweis einer Unfallkausalität von strukturellen Schäden wäre 

allenfalls unter der Voraussetzung des Vorliegens von fMRT-Aufnahmen unmittelbar vor 

und nach dem Unfall - und daraus resultierender Vergleichbarkeit der Bilder - näher zu 

diskutieren. Diese Bedingung ist jedoch hier nicht gegeben. Was im Weiteren die 

Sensibilitätsstörungen und Parästhesien im linken Arm betrifft, schloss der Neurologe 

Dr. E.___ eine Affektion der Nervenwurzel C6/C7 als Ursache aus und interpretierte die 

Störungen im Rahmen eines Thoracic-outlet-Syndroms (UV-act. 35). Dessen 

Unfallursache ist weder behauptet noch aus den Akten ersichtlich.

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3.3    Ist ein Schleudertrauma oder eine äquivalente Verletzung der HWS diagnostiziert 

und liegt - wie dies konkret der Fall ist - kein fassbarer organisch-struktureller 

(unfallbedingter) Befund an der HWS im erwähnten Sinn vor, muss für die Bejahung der 

natürlichen Kausalität ein typisches Beschwerdebild mit einer Häufung von 

Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und 

Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit und Visusstörungen, Reizbarkeit, 

Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung usw. vorliegen (BGE 117 V 359 Erw. 

4b; vgl. auch BGE 117 V 369 Erw. 3e; Bestätigung in BGE 134 V 109 Erw. 9). Dieses 

Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden muss jedoch nicht in seiner 

umfassenden Ausprägung innerhalb von 24 bis höchstens 72 Stunden nach dem Unfall 

auftreten. Vielmehr genügt es, wenn sich in diesem Zeitraum Beschwerden in der 

Halsregion oder an der HWS manifestieren (Urteile des Bundesgerichts vom 30. Januar 

2007 [U 215/05] i/S T. und vom 15. März 2007 [U 258/06] i/S G.; RKUV 2000 Nr. 359 S. 

29 Erw. 5e). Im Weiteren muss nach der Rechtsprechung (vgl. z.B. Urteil des EVG 

[Eidgenössisches Versicherungsgericht; seit 1. Januar 2007: sozialrechtliche 

Abteilungen des Bundesgerichts] vom 4. November 2005 i/S K. [U 312/05]) nicht der 

gesamte Beschwerdekatalog vorliegen, um von einer Unfallkausalität ausgehen zu 

können.

Im Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach cranio-cervicalem 

Beschleunigungstrauma, ausgefüllt am 21. Februar 2007, gab die Beschwerdeführerin 

an, sie habe anlässlich des Unfalls vom 14. Februar 2007 keinen Kopfanprall erlitten. 

Nach einer Stunde seien Nackenschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen und 

nach zwei Stunden Kopfschmerzen aufgetreten. Nach drei bis vier Tagen habe sich ein 

Kribbeln im linken Arm ergeben. Eine Bewusstlosigkeit oder Gedächtnislücke sei nicht 

eingetreten (GCS-Score 15). Vor dem Unfall ("früher") hätten behandlungsbedürftige 

Kopf- bzw. Migränebeschwerden vorgelegen. Äussere Verletzungen hätte sie keine 

erlitten (UV-act. 3). Diese Angaben stimmen im Wesentlichen mit denjenigen im 

Erhebungsblatt über die Abklärung von HWS-Fällen überein, wobei als äussere 

Verletzung eine Prellmarke an der rechten Hüfte vermerkt wurde (UV-act. 24.1). Bei 

dieser Aktenlage lässt sich ein typisches Beschwerdebild nach 

schleudertraumaähnlicher Verletzung nicht in Abrede stellen. Die Beschwerdegegnerin 

anerkannte denn auch während eineinhalb Jahren ihre Leistungspflicht.

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3.4    Die Leistungspflicht des Unfallversicherers entfällt erst, wenn das Dahinfallen 

jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens 

mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen ist. Da es 

sich dabei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast - 

anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher 

Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht bei der versicherten Person, sondern beim 

Unfallversicherer (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 Erw. 2 mit Hinweisen). Dabei muss nicht 

etwa der Beweis für unfallfremde Ursachen erbracht werden. Welche Ursachen ein 

nach wie vor geklagtes Leiden hat, ist unerheblich. Denn es ist nicht so, dass der 

Unfallversicherer bei einmal bejahter Unfallkausalität so lange haftet, als er unfallfremde 

Ursachen nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachzuweisen vermag. 

Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen eines Gesundheitsschadens ihre 

kausale Bedeutung verloren haben (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 329 Erw. 3b). Ebenso 

wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass 

kein Gesundheitsschaden mehr vorliegt oder dass die versicherte Person nun bei voller 

Gesundheit sei (Urteile des EVG vom 18. Dezember 2003 i/S Z. [U 258/02], vom 25. 

Oktober 2002 i/S L. [U 143/02] und vom 31. August 2001 i/S O. [U 285/00] ).

3.5    Gestützt auf die dargelegten medizinischen Akten kann die Frage, ob es sich bei 

den auch nach dem streitigen Einstellungszeitpunkt (30. September 2008) bestehenden 

Gesundheitsstörungen um eine natürliche (Teil-)Folge des versicherten Unfalls handelt, 

nicht abschliessend beantwortet werden. Diese Frage kann jedoch auch offenbleiben, 

da - wie nachstehend zu zeigen sein wird - die Adäquanz zu verneinen ist. Auch bei 

Vorliegen einer schleudertraumaähnlichen Verletzung steht der Nachweis offen, dass 

es sich bei den nach einem Unfall aufgetretenen psychischen Störungen nicht um eine 

unfallkausale psychische Beeinträchtigung handelt (RKUV 2001, 79) oder dass eine 

ausgeprägte psychische Problematik ganz im Vordergrund steht (RKUV 1999, 407 

Erw. 3b). Aufgrund der medizinischen Akten ist ein Sachverhalt im erwähnten Sinn 

nicht ausgewiesen. Damit hat die Beurteilung der Adäquanz nach der 

Schleudertrauma-Rechtsprechung (BGE 134 V 109) zu erfolgen, womit zwischen 

psychisch und physisch bedingten Beschwerden nicht zu unterscheiden ist (RKUV 

1999, 407 Erw. 3b).

4.        

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4.1    Wie bereits in der Einsprache (UV-act. 114 S. 8) lässt die Beschwerdeführerin 

auch in diesem Verfahren einwenden, dass die Adäquanzprüfung per 30. September 

2008 zu früh erfolgt sei (act. G 1). Sie traf am 1. Juni 2009 mit der IV-Stelle eine 

Zielvereinbarung betreffend Anpassungen des Arbeitsplatzes im Rahmen von 

Massnahmen der Frühintervention und Arbeitsvermittlung bzw. Arbeitsplatzerhaltung 

(act. G 1.1/12). Mit Verfügung vom 26. Juni 2009 gewährte die IV-Stelle der 

Beschwerdeführerin Arbeitsvermittlung und am 2. Juli 2009 

Frühinterventionsmassnahmen in Form von Anpassungen am Arbeitsplatz (UV-act. 

138, 139).

Nach der Rechtsprechung wird die Prüfung der Adäquanz des Kausalzusammenhangs 

grundsätzlich auch dann als zulässig erachtet, wenn allfällige berufliche Massnahmen 

noch nicht abgeschlossen sind; entscheidend ist einzig, dass nach dem 30. September 

2008 von einer Fortsetzung der medizinischen Behandlung (im Sinn von Art. 10 Abs. 1 

UVG) keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands der Versicherten mehr 

erwartet werden konnte (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 19. Januar 2010 i/S A. 

[8C_895/2009] mit Hinweis auf Urteile 8C_129/2009 vom 15. September 2009, Erw. 

4.2, und 8C_304/2008 vom 1. April 2009, Erw. 3). Art. 19 Abs. 1 UVG, welcher vom 

Bundesgericht für die Klärung der Frage des Fallabschlusses als sinngemäss 

anwendbar erklärt wurde (BGE 134 V 109 Erw. 4), legt die zeitlichen und sachlichen 

Voraussetzungen für die Prüfung des Rentenanspruchs fest und hat daher einen ganz 

anderen sachlichen Hintergrund als er bei der hier in Frage stehenden 

Adäquanzprüfung vorliegt. Dabei ist insbesondere zu beachten, dass der 

Rentenanspruch die - hier erst noch zu prüfende - Adäquanz bereits voraussetzt. Diese 

Bestimmung kann somit für die Prüfung des Zeitpunkts des Fallabschlusses nicht 

unbesehen und undifferenziert herangezogen werden. Der Umstand, dass sich, wie 

dies vorliegend der Fall ist, der Abschluss von beruflichen und anderen Massnahmen 

der IV - aus welchen Gründen auch immer - verzögert, kann nicht dazu führen, dass im 

UV-Verfahren der Fallabschluss zeitlich beliebig verschoben und somit die Adäquanz 

nicht geprüft werden kann. Dies würde dazu führen, dass die Unfallversicherer unter 

Umständen Leistungen ohne Vorliegen bzw. Nachweis eines adäquaten 

Unfallkausalzusammenhangs während langer Zeit auszurichten hätten.

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Wird der Entscheid der IV über die (berufliche) Eingliederung erst später gefällt, kann 

dies Anlass für eine das Taggeld ablösende Übergangsrente nach Art. 19 Abs. 3 UVG 

in Verbindung mit Art. 30 UVV bilden. Die Übergangsrente ist (vorläufiges) Surrogat der 

allenfalls folgenden (definitiven) Invalidenrente nach Art. 18ff. UVG. Beim Entscheid 

über die Übergangsrente ist der Unfallversicherer, nicht anders als beim Entscheid über 

die definitive Invalidenrente, im Licht von BGE 134 V 109 gehalten, auch die 

Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts vom 28. Mai 2009 i/S A. 

[8C_306/2009] Erw. 4.3). Keinen Unterschied kann dabei die Tatsache machen, dass 

IV-Massnahmen bereits beschlossen und nicht lediglich geplant waren. Konkret lag 

jedoch im Zeitpunkt der streitigen Leistungseinstellung am 30. September 2008 noch 

kein IV-Entscheid vor; IV-Massnahmen standen erst Anfang 2009 zur Diskussion (act. 

G 1.1/10). Der Einwand der Beschwerdeführerin, dass das Adäquanzkriterium der 

erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen (vgl. dazu 

nachstehend Erw. 5.4) bei nicht abgeschlossenen Eingliederungsmassnahmen (hier: 

Arbeitsvermittlung) gar nicht geprüft werden könne (act. G 13 S. 4), trifft nicht zu: Die 

Frage der Arbeitsfähigkeit ist medizinischer Art und weist von da her keinen 

Zusammenhang zum Eingliederungsresultat bzw. dem Resultat der Arbeitsvermittlung 

auf. Zudem stellt bereits die Beantragung von IV-Eingliederungsmassnahmen einen 

Umstand dar, welcher bei der Adäquanzprüfung als Anstrengung im erwähnten Sinn zu 

berücksichtigen ist. Bei diesem Sachverhalt lässt es sich nicht beanstanden, dass die 

Beschwerdegegnerin den Zeitpunkt der Adäquanzprüfung ausschliesslich von der 

Frage abhängig machte, ob durch weitere Behandlung von einer namhaften 

Verbesserung der gesundheitlichen 

Situation auszugehen sei.

4.2    Am 19. Februar 2008 bestätigte Dr. D.___ einen weiterhin sehr protrahierten 

Verlauf trotz regelmässiger physikalischer Therapie und Behandlung bei Dr. med. H.___ 

(UV-act. 41/1). Kreisarzt Dr. G.___ hielt im Bericht vom 29. Mai 2008 fest, gemäss den 

Angaben der Beschwerdeführerin sei trotz laufender intensiver Physiotherapie ein 

Stillstand eingetreten (UV-act. 54). Dr. D.___ führte im Bericht vom 23. Juni 2008 

hinsichtlich des Therapieerfolgs aus, es hätten sich wiederholte Rückfälle der 

Beschwerden ergeben. Von der Fortsetzung der Therapie erwarte er Schmerzfreiheit 

und Mobilitätsverbesserung (UV-act. 75). Der Rheumatologe Dr. L.___ bejahte am 20. 

November 2008 das Vorliegen von unfallbedingten Gesundheitsproblemen und hielt 

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fest, nachdem bis zur aktuellen Untersuchung Physiotherapien durchgeführt wurden, 

erscheine es sinnvoll, die Osteopathie zu versuchen und das Gymnastik-

Heimprogramm auszubauen (act. G 1.1/5). Von Seiten der Klinik für Neurologie wurde 

im Zusammenhang mit einer neuropsychologischen Untersuchung am 18. November 

2008 ein verhaltenstherapeutisch-kognitives Training im Rahmen der 

psychotherapeutischen Behandlung (bei Dr. K.___) als sinnvoll erachtet (act. G 1.1/6 

S. 4). Im Rahmen der Besprechung vom 12. September 2008 hatte die 

Beschwerdeführerin unter anderem mitgeteilt, dass sie wegen einer allenfalls nicht 

richtigen Unfallverarbeitung die Psychotherapeutin Dr. K.___ aufsuche. Die Behandlung 

fand in der Folge soweit ersichtlich auch statt. Die Ostheopathie besuchte die 

Beschwerdeführerin nach ihren Angaben seit Ende 2008 (act. G 1 S. 6). Sodann wurde 

die Physiotherapie auch nach dem streitigen Einstellungszeitpunkt nach wie vor 

durchgeführt (UV-act. 100). Mit der Beschwerdegegnerin ist festzuhalten, dass für die 

Annahme einer namhaften Besserung durch weitere Behandlung allein die Hoffnung 

auf eine positive Beeinflussung der Beschwerden nicht genügt (act. G 7 S. 7). Konkret 

äusserten sich zwar die behandelnden Ärzte zur Frage, ob aufgrund der weiteren 

Behandlung nach dem 30. September 2008 (prognostisch) einenamhafte Besserung in 

Aussicht stehe, nicht, zumal ihnen diese Frage auch nicht vorgelegt wurde. Der 

Hausarzt Dr. D.___ bestätigte jedoch am 6. März 2009 - gut fünf Monate nach dem 

streitigen Einstellungsdatum -, dass sich die Beschwerden in den letzten Monaten eher 

verstärkt hätten. Mitsämtlichen Bemühungen habe bis jetzt kein wirklicher Erfolg erzielt 

werden können. Auch die länger durchgeführte intensive physikalische Therapie habe 

nicht zu einer anhaltenden Besserung beitragen können. Die Beschwerdeführerin sei 

auf die regelmässige Einnahme von Schmerzmitteln angewiesen (act. G 1.1/17). 

Aufgrund dieser Umstände kann die Notwendigkeit und Möglichkeit einer eigentlichen 

Behandlung von Schleudertraumafolgen mit Aussicht auf eine namhafte 

Zustandsverbesserung über den 30. September 2008 hinaus nicht angenommen 

werden, auch wenn sich dies erst im Nachhinein aufgrund der erwähnten 

hausärztlichen Bestätigung zeigte. Der Abschluss des Falls durch den Unfallversicherer 

bedingt lediglich, dass von weiteren medizinischen Massnahmen keine namhafte 

Besserung des Gesundheitszustands mehr erwartet werden kann, nicht aber, dass eine 

ärztliche Behandlung nicht länger erforderlich ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 4. 

November 2008 i /S G. [8C_467/2008], Erw. 5.2.2.2.). Auch die Beschwerdeführerin 

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selbst räumte ein, dass die osteopathische Behandlung keinerlei Erfolge gebracht habe 

und daher durch eine andere Therapieform ersetzt werde (act. G 1 S. 13). Die Prüfung 

der Adäquanz per 30. September 2008 erweist sich damit - wenn auch erst 

nachträglich - als rechtmässig. Eine weitere Abklärung der - unter den geschilderten 

Voraussetzungen rein hypothetischen - Frage, ob rückblickend im 

Einstellungszeitpunkt prognostisch eine namhafte Zustandsverbesserung durch weitere 

Behandlung noch in Aussicht gestanden hätte, macht unter den dargelegten 

Gegebenheiten keinen Sinn. Auch bedarf es für die Klärung von medizinischen Fragen 

im Zusammenhang mit der Adäquanzprüfung nicht eines polydisziplinären Gutachtens, 

wenn Berichte von Ärzten verschiedener Fachrichtungen vorliegen, die eine schlüssige 

Gesamtbeurteilung zulassen (Urteil des Bundesgerichts vom 27. November 2008 

[8C_527/2008] Erw. 3.2.2). Diese Voraussetzung ist auch konkret als gegeben zu 

erachten.

5.        

5.1    Für die Prüfung der adäquaten Unfallkausalität ist zunächst festzuhalten, dass der 

in Frage stehende Unfall vom 14. Februar 2007 aufgrund des Geschehensablaufs - ein 

anderes Fahrzeug fuhr auf das von der Beschwerdeführerin gelenkte Auto auf - und der 

Verletzungen (UV-act. 7) als mittelschweres Ereignis im Grenzbereich zu den leichten 

Unfällen einzustufen ist (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236). Gemäss biomechanischer 

Kurzbeurteilung vom 10. März 2008 dürfte die kollisionsbedingte 

Geschwindigkeitsänderung infolge der Heckkollision unterhalb oder knapp innerhalb 

eines Bereichs von 10-15 km/h gelegen haben. Biomechanisch relevante 

Besonderheiten seien nicht aktenkundig, weder bezüglich der Kollision noch der 

individuellen Gegebenheiten, zumal die degenerativen Veränderungen (zwei leichte 

Bandscheibenprotrusionen) nicht als wesentlich erachtet würden. Es liege somit keine 

Abweichung vom Normalfall vor. Die anschliessend an das Ereignis bei der 

Beschwerdeführerin festgestellten, von der HWS ausgehenden Beschwerden und 

Befunde seien durch die Kollisionseinwirkung im Normalfall "eher nicht erklärbar" (UV-

act. 46). Die Beschwerdeführerin lässt zwar die Verlässlichkeit der biomechanischen 

Beurteilung mit dem Hinweis in Frage stellen, dass in der Beurteilung die Rotation des 

Kopfs nach rechts im Unfallzeitpunkt nicht berücksichtigt worden sei (act. G 1 S. 12). 

Wie nachstehend zu zeigen sein wird, würde sich jedoch am Ergebnis auch unter 

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Annahme von durch die Kollisionseinwirkung "eher erklärbaren" Beschwerden nichts 

ändern. Die Veranlassung einer erneuten biomechanischen Beurteilung (act. G 1 S. 12) 

kann daher unterbleiben. Ein Kopfanprall anlässlich des Unfalls lag wie dargelegt nicht 

vor. Eine besondere Eindrücklichkeit oder dramatische Begleitumstände sind 

unbestrittenermassen nicht belegt.

5.2    Bei einem Beschleunigungstrauma handelt es sich grundsätzlich nicht um eine 

Gesundheitsschädigung, die durch ihre Schwere oder besondere Art charakterisiert 

wäre (vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 17. August 2007 i/S N. [8C_101/2007] Erw. 

5.2 und 5.3, und vom 21. Dezember 2007 i/S M. [U 558/06], Erw. 4.2.2, sowie Urteil 

des EVG vom 9. August 2004 i/S J. [U 116/04]). Das Bundesgericht präzisierte in 

Erw. 10.2.2 von BGE 134 V 109, dass es zur Bejahung dieses Kriteriums einer 

besonderen Schwere der für die gegebene Verletzung typischen Beschwerden oder 

besonderer Umstände, welche das Beschwerdebild beeinflussen können, bedürfe. Das 

Beschleunigungstrauma traf konkret - ausgehend von den Beurteilungen der Kreisärzte 

Dr. G.___ und Dr. J.___ (UV-act. 54 S. 3 und UV-act. 81 mit Hinweis auf UV-act. 72) - 

auf eine vorgeschädigte Wirbelsäule in Form einer massiv degenerierten, 

mehrsegmentalen Veränderung der HWS. Wenn abweichend davon im 

biomechanischen Bericht vom 10. März 2008 die degenerativen Veränderungen (zwei 

leichte Bandscheibenprotrusionen) nicht als wesentlich erachtet wurden (UV-act. 46), 

so ist dies möglicherweise darin begründet, dass damals das Ergebnis der späteren 

MRI-Abklärung vom 25. Juni 2008 (UV-act. 72) noch nicht vorlag. Einigkeit besteht 

jedoch hinsichtlich der Tatsache des Bestehens von (krankheitsbedingten) 

Degenerationen an der HWS, ohne dass deren Ausmass abschliessend beurteilt 

werden könnte. Nun hatten sich allerdings diese Degenerationen im HWS-Bereich nach 

Angaben der Beschwerdeführerin vor dem Unfall weder in Form von Beschwerden 

noch leistungsmindernd ausgewirkt. Laut Sachverhalt, welcher dem Urteil des 

Bundesgerichts vom 11. Juni 2008 (8C_785/2007, Erw. 4.4) zugrunde lag, bezog die 

dortige Beschwerdeführerin im Unfallzeitpunkt auf Grund ihres vorbestehenden 

Rückenleidens eine 60 % Rente der Invalidenversicherung, weshalb das erwähnte 

Kriterium - in nicht besonders ausgeprägtem Masse - als erfüllt angesehen wurde. 

Auch im Urteil des EVG vom 26. April 2006 i/S S. (U 39/04, Erw. 3.4.2) wurde das 

Kriterium bejaht, nachdem eine erhebliche Vorschädigung der HWS zur Zusprechung 

einer Rente von 25 % geführt hatte. Vorliegend kann - bei Fehlen von Auswirkungen 

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der HWS-Degenerationen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit vor dem Unfall - 

grundsätzlich nicht von einer Verletzung besonderer Art ausgegangen werden (vgl. 

Urteil des Bundesgerichts vom 20. November 2008 [8C_542/2008] Erw. 5.3). Das 

Kriterium könnte höchstens in geringem Umfang als erfüllt angesehen werden, wenn 

zusätzlich der im Unfallzeitpunkt nach rechts rotierte Kopf (UV-act. 3) als besondere 

Körperhaltung (Abweichung vom "Normalfall") qualifiziert würde. Nicht ausgewiesen 

sind in diesem Zusammenhang sodann erhebliche Verletzungen, welche sich die 

Beschwerdeführerin neben der HWS-Distorsion zuzog.

5.3    Im Weiteren ist entscheidwesentlich (vgl. BGE 134 V 109 Erw. 10.2.3), ob nach 

dem Unfall eine fortgesetzt spezifische, die versicherte Person belastende ärztliche 

Behandlung bis zum Fallabschluss notwendig war. Die Beschwerdeführerin steht seit 

dem Unfall in Behandlung. Sie unterzog sich verschiedenen Therapieverfahren und 

stand seit Sommer 2008 auch in psychotherapeutischer Behandlung (vgl. 

Zusammenstellung in act. G 1 S. 13f). Damit lässt sich für die Zeit nach dem Unfall bis 

zum Fallabschluss am 30. September 2008 eine fortgesetzt spezifische, die 

Beschwerdeführerin belastende ärztliche Behandlung in Anbetracht der bisherigen 

Rechtsprechung (Urteile des Bundesgerichts vom 8. August 2008 i/S H. [8C_144/2008] 

Erw. 7.3 und vom 2. Dezember 2008 [8C_209/2008] Erw. 5.4) jedoch nicht bejahen, 

zumal keine langdauernden stationären Behandlungen erfolgten. Zudem stellen die 

durchgeführten Untersuchungen und Abklärungen (act. G 1 S. 13f) keine 

Behandlungsmassnahmen dar. Adäquanzrelevant können im Weiteren in der Zeit 

zwischen dem Unfall und dem Fallabschluss ohne wesentlichen Unterbruch 

bestehende erhebliche Beschwerden sein. Die Erheblichkeit beurteilt sich nach den 

glaubhaften Schmerzen und nach der Beeinträchtigung, welche die verunfallte Person 

durch die Beschwerden im Lebensalltag erfährt (BGE 134 V 109 Erw. 10.2.4). Das 

erwähnte Kriterium ist im Fall der Beschwerdeführerin unbestritten zu bejahen, dies 

jedoch nicht in ausgeprägtem Umfang, da sie trotzdem gewisse Tätigkeiten im Haus 

erledigen und in einem Teilzeitpensum arbeiten konnte (vgl. Urteil des Bundesgerichts 

vom 2. Dezember 2008 i/S S. [8C_209/2008] Erw. 5.5). Für eine die Unfallfolgen 

erheblich verschlimmernde ärztliche Fehlbehandlung und einen schwieriger 

Heilungsverlauf mit erheblichen Komplikationen fehlt es an Anhaltspunkten in den 

Akten.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/19

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5.4    Was schliesslich das Kriterium der Arbeitsunfähigkeit anbelangt, ist gemäss 

BGE 134 V 109 Erw. 10.2.7 dem Umstand Rechnung zu tragen, dass bei leichten bis 

mittelschweren Schleudertraumen der HWS (und punkto Adäquanzbeurteilung gleich 

zu behandelnden Verletzungen) ein längerer oder gar dauernder Ausstieg aus dem 

Arbeitsprozess vom medizinischen Standpunkt aus als eher ungewöhnlich erscheint. 

Nicht die Dauer der Arbeitsunfähigkeit ist daher massgebend, sondern eine erhebliche 

Arbeitsunfähigkeit als solche, die zu überwinden die versicherte Person ernsthafte An­

strengungen unternimmt. Gelingt es ihr trotz solcher Anstrengungen nicht, ist ihr dies 

durch Erfüllung des Kriteriums anzurechnen. Konkret muss ihr Wille erkennbar sein, 

sich durch aktive Mitwirkung raschmöglichst wieder optimal in den Arbeitsprozess 

einzugliedern. Solche Anstrengungen der versicherten Person können sich 

insbesondere in ernsthaften Arbeitsversuchen trotz allfälliger persönlicher 

Unannehmlichkeiten manifestieren. Sodann können Bemühungen um alternative, der 

gesundheitlichen Einschränkung besser Rechnung tragende Tätigkeiten ins Gewicht 

fallen. Nur wer in der Zeit bis zum Fallabschluss nach Art. 19 Abs. 1 UVG in 

erheblichem Mass arbeitsunfähig ist und solche Anstrengungen auszuweisen vermag, 

kann das Kriterium erfüllen (BGE 134 V 109 Erw. 10.2.7 mit Hinweisen). Nachdem die 

Beschwerdeführerin seit 31. Mai 2007 von ihrem Hausarzt während mehr als einem 

Jahr voll arbeitsfähig geschrieben war, bescheinigte Dr. D.___ ab 14. Juli 2008 lediglich 

noch eine 50 %ige Arbeitsfähigkeit. Dies begründete er mit dem Auftreten von deutlich 

vermehrten Schmerzen, Muskelverspannungen und Blockierungen (UV-act. 78, 83; vgl. 

auch UV-act. 29, 38). Anstrengungen der Beschwerdeführerin, rasch wieder in den 

Arbeitsprozess einzusteigen, sind damit im Nachgang zum Unfall bis zum streitigen 

Einstellungszeitpunkt ohne weiteres ausgewiesen. Hingegen erscheint die 

(unfallbedingte) Erheblichkeit der Arbeitsunfähigkeit durch die relativ lange Periode mit 

praktisch uneingeschränkter Arbeitsfähigkeit nach dem Unfall in Frage gestellt. In 

diesem Zusammenhang lässt sich nicht ausschliessen, dass für den erneuten Eintritt 

einer teilweisen Arbeitsunfähigkeit (50 %) auch die von Dr. E.___ im Bericht vom 23. 

Oktober 2007 (UV-act. 29) angesprochene, und von der Beschwerdeführerin auch in 

diesem Verfahren implizit bestätigte (act. G 1 S. 14) chronische Überlastung 

(erwerbstätige alleinerziehende Mutter dreier Kinder) eine Rolle spielte. Das Kriterium 

ist daher - wenn überhaupt - höchstens in geringem Umfang zu bejahen. 

Zusammenfassend sind somit höchstens drei der in BGE 134 V 109 angeführten 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/19

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Adäquanzkriterien in geringem Umfang gegeben. Die Adäquanz der nach wie vor 

geklagten Beschwerden mit dem versicherten Unfall ist somit in Anwendung der 

einschlägigen höchstrichterlichen Rechtsprechung zu verneinen (vgl. Urteile des 

Bundesgerichts vom 29. Januar 2010 i/S S. [8C_897/2009] Erw. 4.5 und vom 31. Juli 

2009 i/S V. [8C_172/2009]) Erw. 5.3.5 sowie vom 11. September 2008 [8C_388/2007] 

Erw. 3.5 und vom 17. September 2008 [8C_9/2008] Erw. 6.1.5). Die 

Leistungseinstellung auf den 30. September 2008 lässt sich daher nicht beanstanden.

6.        

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten 

sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.       Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.       Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 09.12.2010
	Art. 6 UVG: Unfallkausalität von Beschwerden im Nachgang zu einem Beschleunigungstrauma der HWS. Prüfung der Leistungseinstellung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 9. Dezember 2010, UV 2009/76).

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