# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9c4a7758-8183-578b-8dba-6ca2f40f90ef
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-04-09
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 09.04.2014 BG.2014.8
**Docket/Reference:** BG.2014.8
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BG-2014-8_2014-04-09

## Full Text

Gerichtsstandskonflikt (Art. 40 Abs. 2 StPO).;;Gerichtsstandskonflikt (Art. 40 Abs. 2 StPO).;;Gerichtsstandskonflikt (Art. 40 Abs. 2 StPO).;;Gerichtsstandskonflikt (Art. 40 Abs. 2 StPO).

Beschluss vom 9. April 2014  
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, 

Emanuel Hochstrasser und Andreas J. Keller,  

Gerichtsschreiber Miro Dangubic  

   
 

Parteien 

  

KANTON ZÜRICH, 

 

Gesuchsteller 

 

 gegen 

   

1. KANTON BERN, 

2. KANTON BASEL-LANDSCHAFT, 

3. KANTON WALLIS, 

 

Gesuchsgegner 

   

Gegenstand  Gerichtsstandskonflikt (Art. 40 Abs. 2 StPO) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: BG.2014.8 

 

 

 

- 2 - 

 

 

 

Sachverhalt: 

 

A. Am 26. Oktober 2013 um ca. 10.30 Uhr begaben sich A., B., C., D. und E., 

allesamt rumänische Staatsangehörige ohne Wohnsitz in der Schweiz, ins 

Einkaufsgeschäft F. (Kanton Thurgau). Dort entwendeten sie 33 Zigaret-

tenstangen, indem die drei Frauen die Zigarettenstangen vor dem Durch-

schreiten des Kassenbereichs unter ihren Kleidern versteckten und das 

Geschäft ohne die Zigaretten zu bezahlen verliessen. Um 14.58 Uhr alar-

mierte ein Angestellter die Kantonspolizei Thurgau (act. 1, S. 3).  

 

 

B. Gleichentags entwendeten die Obgenannten 49 Zigarettenstangen im Ein-

kaufsgeschäft G. (Kanton Zürich). Angestellte des Einkaufsgeschäftes G. 

versuchten A. et. al. anzuhalten, jedoch gelang diesen die Flucht mit einem 

silberfarbenen Opel Zafira. In der Folge alarmierte ein Angestellter die Poli-

zei. Der Kantonspolizei Zürich ist es anschliessend - nach einer Verfol-

gungsjagd, bei welcher A. als Lenker des Fahrzeugs zahlreiche Wider-

handlungen gegen das SVG beging - gelungen, A. et. al. anzuhalten und 

festzunehmen. Im Personenwagen wurden 98 Zigarettenstangen sicherge-

stellt, somit 16 mehr als bei den oben erwähnten Sachverhalten entwendet 

wurden. Der protokollführende Polizist der Kantonspolizei Zürich hielt dies-

bezüglich fest, dass davon auszugehen sei, dass die 16 Zigarettenstangen 

aus einem weiteren Delikt stammten (Verfahrensakten C-3/2013/5283, S. 

16 ff.).  

 

 

C. A. wurde am 27. Oktober 2013 durch die Kantonspolizei Zürich und am 

28. Oktober 2013 durch die Staatsanwaltschaft See/Oberland (nachfolgend 

"StA See/Oberland") einvernommen. Während er bei der Befragung durch 

die Kantonspolizei Zürich die ihm vorgeworfenen Diebstähle bestritt, legte 

er bei der StA See/Oberland diesbezüglich ein Geständnis ab (Verfahrens-

akten C-3/2013/5283, S. 31 ff.).  

 

 

D. C., D., E. und B. wurden einzeln am 26., 27. und 28. Oktober 2013 jeweils 

einmal durch die Kantonspolizei Zürich und die StA See/Oberland einver-

nommen, wobei alle ein Geständnis ablegten (Verfahrensakten  

C-3/2013/5283, S. 31 ff.).  

 

 

E. Am 28. Oktober 2013 erliess die StA See/Oberland Strafbefehle gegen B., 

C., D. und E. wegen bandenmässigen Diebstahls. Sie wurden bestraft mit 

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einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten. Der Vollzug der Freiheitstrafe wurde 

aufgeschoben, unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren (Verfah-

rensakten C-3/2013/5283, S. 246 ff.). Gegen A. wurde hingegen am 

29. Oktober 2013 die Untersuchungshaft verfügt und am 27. Januar 2014 

bis 25. April 2014 verlängert (Verfahrensakten C-3/2013/5283, S. 181 ff.).  

 

 

F. Am 29. Oktober 2013 erteilte die StA See/Oberland der Kantonspolizei Zü-

rich einen Ermittlungsauftrag in Sachen A. Dabei sollte u.a. abgeklärt wer-

den, ob A. weitere Diebstähle verübt habe (Verfahrensakten  

C-3/2013/5283, S. 206 ff.). Die Ermittlungen brachten zutage, dass A. am 

21. Oktober 2013 in Z. (Kanton Basel-Landschaft) einen bandenmässigen 

Diebstahl in Mittäterschaft mit C., B. und zwei unbekannten Mittätern be-

gangen haben soll. Zudem soll er in Y. (Kanton Bern) einen räuberischen 

Diebstahl in Mittäterschaft mit C., B. und zwei weiteren Mittätern begangen 

haben (act. 1).  

 

G. Am 29. Oktober 2013 bestellte die OStA ZH Rechtsanwalt H. (X. [Kanton 

Zürich]) als amtlichen Verteidiger von A. (Verfahrensakten C-3/2013/5283, 

S. 221).  

 

 

H. Mit Ersuchen um Verfahrensübernahme vom 6. Dezember 2013 und 

16. Dezember 2013 ersuchte die StA See/Oberland die Staatsanwaltschaft 

Basel-Landschaft (nachfolgend "StA BL") um Verfahrensübernahme betref-

fend A. Sie hielt darin fest, dass das polizeiliche Ermittlungsverfahren 

betreffend die Diebstähle vom 26. Oktober 2013 abgeschlossen sei 

(act. 1.1 und 1.3). Die StA BL lehnte die Übernahme mit Schreiben vom 

12. Dezember 2013 bzw. 20. Dezember 2013 ab, und ersuchte ihrerseits 

die OStA ZH um Übernahme des bei ihr hängigen Verfahrens (act. 1.2 und 

1.4).  

 

 

I. Am 22. November 2013 wurde A. in Gegenwart seines Verteidigers von der 

Kantonspolizei Zürich betreffend die Vorfälle vom 21. Oktober 2013 in W. 

(Kanton Bern) und Z. (Kanton Bern) einvernommen, wobei er ein Geständ-

nis ablegte (Verfahrensakten, Akten betr. Fall Y. BE, S. 22 ff.; LI 1 13/2640, 

2641, 2642, S. 33 ff.).  

 

 

J. Am 11. Dezember 2013 wurde A. in Anwesenheit seines Verteidigers durch 

die Kantonspolizei betreffend die ihm vorgeworfenen SVG Delikte einver-

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nommen. In diesem Zusammenhang markierte die Kantonspolizei Zürich 

die von A. gefahrene Strecke auf einer Karte und erstellte eine diesbezügli-

che Legende (Verfahrensakten C-3/2013/5283, ND 3 S. 10 ff.).  

 

 

K. Am 17. Januar 2014 fragte die StA See/Oberland die Generalstaatsanwalt-

schaft des Kantons Bern (nachfolgend "GStA BE") um Verfahrensüber-

nahme an (act. 1.5). Diese lehnte die Übernahme mit Schreiben vom 

27. Januar 2014 ab (act. 1.6), worauf sich der Oberstaatsanwalt des Kan-

tons Zürich an den stellvertretenden Generalstaatsanwalt des Kantons 

Bern wendete (act. 1.8). Mit Schreiben vom 24. Februar 2014 lehnte die 

GStA BE die Verfahrensübernahme erneut ab (1.10).  

 

 

L. Mit Ersuchen um Verfahrensübernahme vom 25. Februar 2014 ersuchte 

die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich (nachfolgend "OStA ZH") 

die StA BL um Verfahrensübernahme (act. 1.11). Diese lehnte die Über-

nahme mit Schreiben vom 10. März 2014 ab (act. 1.16). 

 

 

M. Am 26. Januar 2014 ersuchte die OStA ZH die Staatsanwaltschaft des 

Kantons Wallis (nachfolgend "StA VS") um Verfahrensübernahme 

(act. 1.12). Die StA VS lehnte diese mit Schreiben vom 28. Februar 2014 

ab (act. 1.14).  

 

 

N. Mit Gesuch vom 24. März 2014 stellt die OStA ZH bei diesem Gericht fol-

genden Antrag (act. 1):  

 

"Es seien die Strafbehörden des Kantons Bern, eventualiter die Strafbehör-

den des Kantons Basel-Landschaft für berechtigt und verpflichtet zu erklä-

ren, die den beschuldigten Personen zur Last gelegten Straftaten zu verfol-

gen und zu beurteilen".  

 

O. Die StA VS verzichtete auf die Einreichung einer Gesuchsantwort (act. 3). 

Die StA BL stellte am 27. März 2014 den Antrag, es seien die Strafbehör-

den des Kantons Bern, eventualiter die Strafbehörden des Kantons Zürich 

für berechtigt und verpflichtet zu erklären, die den beschuldigten Personen 

zur Last gelegten Straftaten zu verfolgen und zu beurteilen (act. 4). Die 

GStA BE beantragte am 28. März 2014, es seien die Strafbehörden des 

Kantons Basel-Landschaft, eventualiter die Strafbehörden des Kantons Zü-

rich für berechtigt und verpflichtet zu erklären, die den beschuldigten Per-

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sonen zur Last gelegten Straftaten zu verfolgen und zu beurteilen (act. 5). 

Die jeweiligen Gesuchsantworten wurden am 31. März 2014 den entspre-

chenden Staatsanwaltschaften zur Kenntnis gebracht (act. 6).  

 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 

 

1.  

1.1 Die Strafbehörden prüfen ihre Zuständigkeit von Amtes wegen und leiten 

einen Fall wenn nötig der zuständigen Stelle weiter (Art. 39 Abs. 1 StPO). 

Erscheinen mehrere Strafbehörden als örtlich zuständig, so informieren 

sich die beteiligten Staatsanwaltschaften unverzüglich über die wesentli-

chen Elemente des Falles und bemühen sich um eine möglichst rasche Ei-

nigung (Art. 39 Abs. 2 StPO). Können sich die Strafverfolgungsbehörden 

verschiedener Kantone über den Gerichtsstand nicht einigen, so unterbrei-

tet die Staatsanwaltschaft des Kantons, der zuerst mit der Sache befasst 

war, die Frage unverzüglich, in jedem Fall vor der Anklageerhebung, der 

Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts zum Entscheid (Art. 40 

Abs. 2 StPO i.V.m. Art. 37 Abs. 1 StBOG). Hinsichtlich der Frist, innerhalb 

welcher die ersuchende Behörde ihr Gesuch einzureichen hat, ist im Nor-

malfall die Frist von zehn Tagen gemäss Art. 396 Abs. 1 StPO analog an-

zuwenden (vgl. hierzu u. a. TPF 2011 94 E. 2.2). Die Behörden, welche be-

rechtigt sind, ihren Kanton im Meinungsaustausch und im Verfahren vor der 

Beschwerdekammer zu vertreten, bestimmen sich nach dem jeweiligen 

kantonalen Recht (Art. 14 Abs. 4 StPO; vgl. hierzu KUHN, Basler Kommen-

tar, Basel 2011, Art. 39 StPO N. 9 sowie Art. 40 StPO N. 10; SCHMID, 

Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, 2. Aufl., Zürich/St. Gal-

len 2013, N. 488; GALLIANI/MARCELLINI, Codice svizzero di procedura pena-

le [CPP] – Commentario, Zürich/St. Gallen 2010, n. 5 ad art. 40 CPP). 

 

1.2 Die Eintretensvoraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf 

das Gesuch ist einzutreten.  

 

 

2.  

2.1 Die Beschwerdekammer kann (wie die beteiligten Staatsanwaltschaften un-

tereinander auch) einen andern als den in den Art. 31 – 37 StPO vorgese-

henen Gerichtsstand festlegen, wenn der Schwerpunkt der deliktischen Tä-

tigkeit oder die persönlichen Verhältnisse der beschuldigten Person es er-

fordern oder andere triftige Gründe vorliegen (Art. 40 Abs. 3 StPO). Ein 

solches Abweichen vom gesetzlichen Gerichtsstand soll indes die Aus-

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nahme bleiben. Eine Vereinbarung bzw. der Beschluss, einen gesetzlich 

nicht zuständigen Kanton mit der Verfolgung zu betrauen, setzt triftige 

Gründe voraus; dies kann aus Zweckmässigkeits-, Wirtschaftlichkeits- oder 

prozessökonomischen Gründen gerechtfertigt sein (BGE 129 IV 202 E. 2 

S. 203; Entscheid des Bundesstrafgerichts BG.2007.2 vom 1. März 2007 

E. 3.1 m.w.H.; Entscheid des Bundesstrafgerichts BG.2008.19 vom 21. Ok-

tober 2008, E. 3.1). Ein Abweichen vom gesetzlichen Gerichtsstand ist u. a. 

möglich, sofern ein Kanton das Verfahren durch bestimmte Prozesshand-

lungen konkludent übernommen hat. Eine konkludente Anerkennung liegt 

u.a. beim Erlass eines Strafbefehls vor (Entscheid des Bundesstrafgerichts 

BG.2008.19 vom 21. Oktober 2008, E. 3.2). Gemäss geltender Rechtspre-

chung ist in der Regel eine Änderung des Gerichtsstandes nicht mehr ge-

rechtfertigt, wenn die Untersuchung gänzlich oder nahezu abgeschlossen 

ist (BGE 129 IV 202 E. 2 S. 203; Entscheid des Bundesstrafgerichts 

BG.2006.13 vom 21. August 2006 E. 4.1).  

 

2.2 Am 26. Oktober 2013 entwendeten A. et. al. im F. und im G. insgesamt 82 

Zigarettenstangen. Bei ihrer gleichentags erfolgten Anhaltung stellte die 

Kantonspolizei Zürich 98 Zigarettenstangen sicher. Der protokollführende 

Polizist der Kantonspolizei Zürich hielt diesbezüglich fest, dass davon aus-

zugehen sei, dass die 16 Zigarettenstangen aus einem weiteren Delikt 

stammten. Nach durchgeführten Einvernahmen von A. et. al. erliess die 

StA See/Oberland bereits am 28. Oktober 2013 Strafbefehle gegen B., C., 

D. und E. wegen bandenmässigen Diebstahls. Am 29. Oktober 2013 erteil-

te die StA See/Oberland einen Ermittlungsauftrag an die Polizei betreffend 

A., wobei u.a. abgeklärt werden sollte, ob A. weitere Diebstähle verübt ha-

be. Das soeben wiedergegebene Vorgehen der StA See/Oberland er-

staunt. Obschon klare diesbezügliche Indizien bestanden und sich die Zür-

cher Strafverfolgungsbehörden bewusst waren, dass A. zusammen mit an-

deren Tätern noch weitere Delikte begangen haben musste, erliess die 

StA See/Oberland Strafbefehle gegen C., D., E. und B., ohne vorher weite-

re Ermittlungen zu tätigen. Dieses Vorgehen war zwar einerseits effizient 

und verfahrensökonomisch, es erschwert andererseits jedoch auch das 

Vorgehen gegen die gleichen Täter bezüglich der in den Kantonen Basel-

Landschaft, Bern und Wallis begangenen weiteren Straftaten. Das Vorge-

hen des Kantons Zürich widersprach somit auch Sinn und Zweck der 

Art. 33 und 34 StPO, wonach sämtliche Straftaten eines Täters und mehre-

re Täter für die gleiche(n) Tat(en) von der gleichen Behörde gemeinsam 

verfolgt und beurteilt werden sollen.  

 

2.3 Es gilt festzuhalten, dass die StA See/Oberland mit dem Erlass der Strafbe-

fehle gegen C., D., E. und B. den Gerichtsstand betreffend die Diebstähle 

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vom 26. Oktober 2013 konkludent anerkannte. Hinzu kommt, dass ein 

Wechsel des Gerichtsstandes auch zu vermeiden ist, weil die 

Diebstahlsuntersuchung betreffend A. nahezu abgeschlossen ist. Dasselbe 

gilt für die A. vorgeworfenen SVG Delikte - die Kantonspolizei hat diese 

Widerhandlungen sorgfältig untersucht und ihn dazu einvernommen (siehe 

supra lit. J.). Die Untersuchungen in den Kantonen Bern, Basel-Landschaft 

und Wallis hingegen befinden sich nicht in diesem Stadium; es liegen ledig-

lich die Aussagen von Auskunftspersonen und A. vor - der Aufenthaltsort 

der Mittäter ist unbekannt. Entsprechend konnten diese nicht zur Sache 

einvernommen werden.  

 

Aus den soeben genannten insbesondere verfahrensökonomischen Grün-

den sind die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Zürich für berechtigt 

und verpflichtet zu erklären, die den Beschuldigten zur Last gelegten Delik-

te zu verfolgen und zu beurteilen.  

 

 

3. Es sind keine Gerichtskosten zu erheben (Art. 423 Abs. 1 StPO).  

 

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Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Zürich sind berechtigt und ver-

pflichtet, die A., B., C., D. und E. zur Last gelegten Delikte zu verfolgen und 

zu beurteilen.  

 

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.  

 

 

 

Bellinzona, 9. April 2014 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:  

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an  

 

- Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich 

- Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern 

- Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft 

- Zentrale Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.