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**Case Identifier:** ef9b2e8f-1e91-55dd-b4b2-0260b295f4be
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2012-12-11
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 5. Kammer 11.12.2012 R 2012 68
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_005_R-2012-68_2012-12-11.pdf

## Full Text

R 12 68

5. Kammer 

URTEIL
vom 11. Dezember 2012

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

betreffend Baueinsprache

1. a) Am 7. Juni 2012 bewilligte die Gemeinde … das Baugesuch der … GmbH für 

die Errichtung eines Dreifamilienhauses auf Parzelle 517 in … unter 

Bedingungen und Auflagen. Gleichentags versandte sie den 

Einspracheentscheid vom 14. Mai 2012, mit welchem die von … am 11. April 

2012 dagegen erhobene Einsprache abgewiesen wurde, soweit die Gemeinde 

darauf eintrat.

b) In seiner Einsprache hatte … geltend gemacht, die vier geplanten Parkplätze 

störten das Landschaftsbild und passten nicht in die dörfliche Umgebung. Die 

dafür notwendige Aufschüttung verändere die Landschaft in unnötiger Weise. 

Die Parkplätze müssten sanft in den Bau bzw. die Siedlung integriert werden, 

zum Beispiel durch Überdeckung mit Zufahrt von Süden. Weiter befürchtete er 

Schäden an seinem Gebäude. Zudem bemängelte er, dass aus dem 

Baugesuch nicht hervorgehe, ob Erst- oder Zweitwohnungen gebaut würden 

und die Beschränkung des Zweitwohnungsanteils von 20 % eingehalten sei.

c) Im Einspracheentscheid erwog die Gemeinde, Parkplätze müssten gemäss 

kommunalem Baurecht nicht überdeckt oder in den Hauptbau integriert werden. 

Somit könne die Bauherrschaft ihre Parkierungsanlage oberirdisch anlegen, 

wobei darauf zu achten sei, dass sie möglichst umgebungs- und 

landschaftsschonend erstellt werde. Dafür werde die Gemeinde im Rahmen der 

Baubegleitung sorgen. Auf die Befürchtungen betreffend Schäden trete sie 

nicht ein. Zweitwohnungen könnten 2012 noch nach bisherigem Recht bewilligt 

werden.

2. Am 9. Juli 2012 (Poststempel) erhob der Beschwerdeführer dagegen 

Beschwerde und beantragte die Aufhebung des Einspracheentscheides. Das 

Baugesuch sei für ungültig und die Baubewilligung für nichtig zu erklären. 

Eventualiter sei das Baugesuch der Gemeinde zur Neuauflage zurückzuweisen. 

Subeventualiter sei das Baugesuch der Gemeinde bezüglich der 

Aussenparkplätze zur Neuauflage zurückzuweisen. Der Beschwerde sei 

aufschiebende Wirkung zu erteilen (Gesuch am 22./23. August 2012 

abgewiesen).

Die Bauherrschaft habe sich im Baugesuch als Grundeigentümerin ausgegeben 

und dieses auch in dieser Funktion unterzeichnet. Die wirkliche 

Grundeigentümerin, …, habe das Gesuch hingegen nicht unterzeichnet. Der 

Baugesuchsteller habe sich in täuschender Absicht als Grundeigentümer 

ausgegeben und somit bestehe die Möglichkeit, dass ein Bauwerk gegen den 

Willen der Grundeigentümerin errichtet werde. Dies könne dazu führen, dass 

nicht rückgängig zu machende Tatsachen geschaffen würden. Es handle sich 

bei Art. 89 Abs. 3 des Raumplanungsgesetzes für den Kanton Graubünden 

(KRG) nicht nur um eine Ordnungsvorschrift. Die Baubewilligung sei nichtig. 

Selbst wenn die Grundeigentümerin nachträglich einverstanden sein sollte, 

wäre die Beschwerde gutzuheissen und das Baugesuch der Gemeinde zur 

Neuauflage zurückzuweisen, weil dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör 

nicht gehörig gewährt worden sei.

Hier seien dem Gesuch nicht alle Unterlagen beigelegen. Es wären gemäss Art. 

89 Ziff. 8 des kommunalen Baugesetzes (BG) Projektpläne für die 

Umgebungsarbeiten einzureichen gewesen. Zudem müsse jede Aufschüttung 

über 1 m hinaus profiliert werden (Art. 90 BG). Vorliegend seien vier Parkplätze 

vorgesehen, wovon zwei südwärts neben dem bestehenden Holzschopf, 

welcher abgebrochen werden solle. Dies sei ein Mangel, dem nicht mit der 

Baubegleitung begegnet werden könne. Immerhin müsse mit einer 

Aufschüttung von 5 m und mehr gerechnet werden (Foto). Der Schopf stehe auf 

über 2 m hohen Stützpfeilern. Die Parkplätze hätten profiliert werden müssen. 

Es solle eine eigentliche Parkplatzplattform errichtet werden. Dafür brauche es 

entsprechendes Mauerwerk. Der Beschwerdeführer habe die genaue 

Dimension der Aufschüttung nicht erkennen können.

Zudem füge sich das Bauprojekt nicht in das Ortsbild ein. Zwar liege das 

Grundstück in der Dorferweiterungszone 2. Der Baugrund sei sehr steil und die 

Bebauung entsprechend anspruchsvoll. Der Beizug eines Bauberaters wäre 

ratsam.

Beim Hauptgebäude fehle ein versicherter Höhenbezugspunkt (Art. 89 Ziff. 1 

BG). Auch die Koten des bestehenden Terrains seien an den Gebäudeecken 

nicht eingetragen. Es spreche alles dafür, dass die Pläne das gewachsene 

Terrain nicht wiedergäben. Die Pläne beschränkten sich auf die Traufhöhe. Die 

Firsthöhe sei nicht eingetragen und nicht profiliert gewesen. Ausserdem fehlten 

die Anschlüsse für Wasser, Kanalisation und Strom.

Unklar sei, wie der Zugang von den Parkplätzen zum Haus geplant sei. Es sei 

unklar, wo der Hauseingang geplant sei. Im Fassadenplan gebe es eine einzige 

Tür im Obergeschoss (OG). Aus dem Grundriss gehe diese Tür nicht hervor. 

Ein Zugang von den Parkplätzen zum Haus sei ohne zusätzliche bauliche 

Massnahmen wie Übergang oder Treppe nicht möglich. Zudem sei der Standort 

der Parkplätze wenig durchdacht. Das Grundstück sollte verkehrstechnisch auf 

der Südseite erschlossen werden.

Es fehlten ein Grundbuchauszug, eine Berechnung der Ausnützungsziffer (AZ) 

und eine Berechnung der Bruttogeschossfläche (BGF). Zudem fehlten der 

Energienachweis und Angaben zur geplanten Wärmepumpenanlage.

Ferner habe es an der nötigen Akteneinsicht gefehlt. Dies betreffe auch die 

Unterlagen, die nicht vorhanden gewesen seien. Der Beschwerdeführer habe 

sich nicht ein umfassendes Bild über die Dimension des Bauvorhabens machen 

können.

Sogar, wenn auf die Einsprache selbst abgestellt würde, sei das Gesuch 

mindestens im Rahmen der Parkplätze und der weiteren noch nicht 

genehmigten Bauwerke und Installationen (Parkplätze, verkehrstechnische 

Erschliessung, Zugang Parkplätze-Haus, Wärmepumpe) zu ergänzen. 

3. Am 30. August 2012 verzichtete die Gemeinde auf eine Vernehmlassung und 

beantragte die Abweisung der Beschwerde.

4. Am 19. September 2012 beantragte die Bauherrschaft (… GmbH), auf die 

Beschwerde sei nicht einzutreten, eventualiter sei sie abzuweisen.

Der Beschwerdeführer habe nur den Baueinspracheentscheid angefochten, 

nicht aber die Baubewilligung, welche damit trotzdem gelte. Somit fehle es am 

rechtserheblichen Interesse an der Aufhebung des Baueinspracheentscheides.

Die Bauherrschaft sei von der Grundeigentümerin bevollmächtigt worden, auf 

eigenen Namen und Rechnung ein Baubewilligungsverfahren für die 

Überbauung von Parzelle 517 durchzuführen. Hätte die Gemeinde Zweifel an 

der erforderlichen ausreichenden Nähe der … GmbH zum Baugrundstück 

gehabt, hätte sie gemäss Art. 44 Abs. 2 und 3 der kantonalen 

Raumplanungsverordnung (KRVO) die Vervollständigung des Gesuches 

verlangen müssen. Dies sei nicht geschehen.

Die Bauherrschaft habe mehrere Monate intensiv und sorgfältig das Bauprojekt 

geplant. Art. 73 Abs. 1 KRG sei eingehalten. Die Anforderungen an die 

Bauästhetik dürften nicht allzu hoch angesetzt werden, eine optimale 

Gesamtwirkung sei nicht verlangt. Die Architektur sei gut und gliedere sich ohne 

weiteres in die bestehende Bausubstanz ein. Es gebe keine architektonischen 

Experimente. Die Architektur sei zeitlos und gliedere sich gestalterisch gut in 

ein bescheidenes Bergdorf wie … ein. Für einen aus städtischem Gebiet 

stammenden Beschwerdeführer möge dies bieder erscheinen. Sein subjektives 

Empfinden sei aber nicht massgebend.

Für die Erstellung von vier Aussenparkplätzen seien keine Böschungen oder 

Aufschüttungen von mehr als 0.8 m erforderlich. Damit seien sie gemäss Art. 43 

Abs. 1 KRVO nicht zu profilieren. Sollten wider Erwarten höhere Böschungen 

oder Aufschüttungen und Stützmauern erforderlich sein, oder sollten die 

Parkplätze gar an einen anderen Standort verschoben werden müssen, werde 

eine hierfür notwendige Bewilligung selbstverständlich nachträglich erteilt 

werden müssen, allenfalls mit entsprechender Profilierung. Zur diesbezüglichen 

Sicherstellung sei die behördliche Baubegleitung angeordnet worden.

Im Plan Fassaden Südseite sei mit roter Markierung der Nullpunkt auf der 

Höhenkote 1201.70 (m.ü.M.) festgelegt worden. Von dort aus könnten 

sämtliche Höhenangaben und Höhenkoten mit zureichender Genauigkeit 

ermittelt werden. Art. 89 Ziff. 1 BG sei eingehalten.

Der Hauseingang liege gemäss Fassadenplan Nord und Plan Erdgeschoss auf 

der Nordseite des Bauprojektes. Die neue Terrainlinie des geplanten 

Hauszuganges sei in den Fassadenplänen jeweils grün eingezeichnet. Aus den 

Plänen Fassaden Ost und Fassaden West könne der Verlauf des 

Hauszuganges bestens herausgelesen werden. Bei den Fussweganlagen zum 

Hauseingang handle es sich um Anlagen der Gartenraumgestaltung. Dafür sei 

gemäss Art. 40 Abs. 1 Ziff. 8 KRVO keine Bewilligung notwendig. Art. 89 Abs. 1 

Ziff. 8 BG werde durch das übergeordnete Recht derogiert.

Wenn die Gemeinde für die Behandlung des Baugesuches weitere Unterlagen 

benötigt hätte, hätte sie diese gemäss Art. 44 Abs. 2 und 3 KRVO 

nachverlangen müssen. Dies sei nicht erfolgt. Da das Verwaltungsgericht 

gemäss Art. 51 VRG umfassende Kognition besitze,  würden die Unterlagen 

dem Gericht zugestellt (AZ-Berechnung gemäss Art. 81 Abs. 1 Ziff. 7 BG und 

Energienachweis).

Die Bruttogeschossfläche berechne sich nach Art. 46 Abs. 2 BG. Sie sei in den 

Grundrissplänen jeweils mit gestrichelter roter Linie eingezeichnet (Wandstärke 

von 38 cm vorgesehen). Bei einer anrechenbaren Landfläche von 660 m² und 

einer anrechenbaren Bruttogeschossfläche von 395.47 m² ergebe sich eine 

Ausnützungsziffer von 0.599. In der Dorferweiterungszone 2 sei gemäss 

Zonenschema (Art. 44 BG) eine maximale Ausnützungsziffer von 0.6 

vorgesehen.

Das Fehlen des Energienachweises belaste den Beschwerdeführer nicht.

Die Bewilligung von Wärmepumpenanlagen sei Sache des Amtes für Natur und 

Umwelt (ANU) und diese Bewilligung müsse nicht schon zum Zeitpunkt der 

kommunalen Bewilligung vorliegen, sondern könne auch erst nachträglich 

eingeholt werden und müsse lediglich spätestens vor Baubeginn vorliegen.

Die Pläne entsprächen der SIA-Empfehlung 400 für die Planbearbeitung im 

Bauwesen.

Der Beschwerdeführer sei in der Lage gewesen, das Baugesuch sachgerecht 

zu prüfen und in Kenntnis der Sachlage dagegen Einsprache und Beschwerde 

einzureichen. Selbst, wenn das Baugesuch unvollständig gewesen wäre, würde 

die allfällige Verletzung des rechtlichen Gehörs geheilt, weil das Gericht über 

umfassende Kognition verfüge und den Entscheid in rechtlicher und 

tatsächlicher Hinsicht frei überprüfen könne.

5. Am 22. Oktober 2012 beantragte der Beschwerdeführer die Abweisung der 

Anträge der Bauherrschaft und die Gutheissung seiner Anträge. Eventualiter sei 

ihm eine Nachfrist zur erneuten Einreichung einer Beschwerde einzuräumen.

Gerade weil sich die Bauherrschaft in täuschender Absicht als 

Grundeigentümerin ausgebe, sei die Baubewilligung nichtig. Zudem hätte sie 

keine Fälle ohne weitere Auflagen erteilen dürfen.

Die Begründung des Nichteintretensantrages der Bauherrschaft sei überspitzt 

formalistisch. Auf die Beschwerde sei einzutreten.

Die Grundeigentümerin selbst halte das Bauvorhaben für "sehr bescheiden". 

Zudem sei ihr nicht klar, wo sich überhaupt der Hauseingang befinde.

Die eingereichte Vollmacht der Grundeigentümerin vom 5. März 2012 sei nach 

Einreichung der Beschwerde fabriziert worden, um über die wirklichen 

Begebenheiten hinwegzutäuschen. Das Problem sei aber nicht das Handeln 

ohne Vollmacht, sondern die Täuschung der kommunalen Baubehörde. Die 

Grundeigentümerin sei zudem nicht in die Planung oder ins 

Baugenehmigungsverfahren involviert gewesen.

Wenn die Baubehörde darauf beharre, es seien trotz Hanglage keine 

Böschungen oder Aufschüttungen von mehr als 0.8 m erforderlich, weil 

Aussenparkplätze auf dem bestehenden Plattform bzw. dem Unterbau des 

bestehenden Holzschopfes und der bereits bestehenden Böschung zu stehen 

kämen, sei ein Augenschein unumgänglich. Der bestehende Bau biete nicht 

einmal Platz für zwei Parkplätze. Zudem stehe er auf über 2 m hohen Pfeilern. 

Die neue Plattform mit vier parallelen Parkplätzen sei folglich über 5 m (zwei 

Breiten von parallelen senkrechten Parkplätzen) über die bestehende Baute 

hinaus (Beilage 3). Angesichts des steil abfallenden Geländes erfordere dies 

am äusseren Ende eine Mauer von 4-5 m Höhe. Zumindest den über den 

bestehenden Unterbau überragenden Teil der Plattform gelte es zu profilieren, 

damit die Dimension sich vor Ort überhaupt abschätzen lasse. Für die 

Beurteilung der Frage, ob hier eine Profilierung notwendig gewesen wäre, 

müsse auf die flächenmässige Vergrösserung der Parkplatzplattform 

eingegangen werden. Dies unterlasse die Baubehörde  geflissentlich, wenn sie 

behaupte, es werde lediglich eine Aufschüttung von 80 cm notwendig.

Aus den Grundrissplänen sei der Hauseingang nicht ersichtlich und auch der 

Zugang von den Parkplätzen zum Eingang nicht. Dabei handle es sich zwar um 

Anlagen der Gartenraumgestaltung. Man müsse sie aber trotzdem einzeichnen. 

Jede interessierte Partei müsse ein Bauprojekt inhaltlich überprüfen können, 

insbesondere Aufschüttungen bei Umgebungsarbeiten, welche die 80 cm leicht 

überschreiten könnten.

Zwar könne der Beschwerdeführer aus dem Fehlen des Energienachweises 

nichts ableiten. Jetzt reichte die Bauherrschaft Unterlagen zur AZ-Berechnung 

und den Energienachweis nach. Das belege die Lückenhaftigkeit des 

Baugesuchs und sei bei der Kostenverteilung zulasten der Gemeinde zu 

berücksichtigen.

6. Am 5. November 2012 verzichtete die Gemeinde auf die Einreichung einer 

Duplik.

7. Am 15. November 2012 hielt die Bauherrschaft duplicando an ihren Anträgen 

fest. Auf das Gesuch um Wiederherstellung der Beschwerdefrist sei nicht 

einzutreten.

Materiell sei alleine massgeblich, dass die Bauherrschaft von der 

Grundeigentümerin bevollmächtigt worden sei, auf eigenen Namen und auf 

eigene Rechnung ein Bewilligungsverfahren durchzuführen. Dies sei nicht 

aussergewöhnlich oder ausserordentlich. Die Grundeigentümerin habe die 

Vollmacht nicht nachträglich erteilt. Hätte die Bauherrschaft dies getan, hätte 

die Grundeigentümerin ihre Handlungen nachträglich genehmigt.

Es stimme nicht, dass die Grundeigentümerin das Bauvorhaben nicht kenne 

oder ihr dies nicht gefalle.

Im Jahr 2012 könnten noch Bewilligungen für Zweitwohnungen erteilt werden. 

Die Zweitwohnungsinitiative sei zudem nicht Anlass für das vorliegende Projekt.

Bei der Einschätzung der Gestaltung habe die Gemeinde ihren 

Ermessensspielraum nicht überschritten.

Das Gelände nördlich des bestehenden Holzschopfes entlang des Fusses der 

bestehenden Stützmauer nördlich von Parzelle 471 sei so eben, dass 

zusammen mit der bestehenden Plattform des bestehenden Holzschopfes für 

die Erstellung von vier Parkplätzen keine Aufschüttungen von mehr als 0.8 m 

erforderlich seien. Diese müssten nicht profiliert werden Die  Parkplätze seien in 

den Baugesuchsplänen nicht eingezeichnet, sondern nur im Situationsplan, 

wobei dort die Lage der Plätze nicht definitiv festgelegt worden sei. In der 

weitgehend ebenen Fläche, südlich begrenzt durch die bestehende Plattform 

des Holzschopfes und nördlich begrenzt durch die Stützmauer der Strasse, 

werde ohne weiteres die Erstellung von vier Aussenparkplätzen möglich sein, 

ohne dass Aufschüttungen von mehr als 0.8 m erforderlich seien. Es werde 

eine Skizze eingereicht, wo die entsprechenden Möglichkeiten eingetragen 

seien. Daraus werde ersichtlich, dass ohne Aufschüttungen von mehr als 0.8 m 

auch zwei Parkplätze südlich des projektierten Wohnhauses (P5 und P6) bzw. 

zwei Parkplätze auf der nördlich angrenzenden Parzelle 471 der … GmbH (P7 

und P8) erstellt werden könnten. Dies wäre gemäss Art. 28 Abs. 1 BG ebenfalls 

zulässig. Die Gemeinde habe dies richtig erkannt und zur Sicherstellung einer 

baurechtskonformen Ausführung mit der Baubewilligung die Auflage einer 

behördlichen Begleitung verknüpft. Sollte eine Böschung über 0.8 m 

unumgänglich sein, wäre damit auch sichergestellt, dass eine hierfür 

notwendige Bewilligung in einem nachträglichen Verfahren allenfalls mit 

entsprechender Profilierung einzuholen wäre.

Anerkanntermassen sei der Hauszugang eine Anlage der 

Gartenraumgestaltung und bedürfe keiner Bewilligung. Das Gelände zwischen 

Parkplätzen und geplantem Mehrfamilienhaus (MFH) sei nicht so steil, dass 

dafür Böschungen von mehr als 0.8 m erforderlich würden. Deswegen müsse 

der Fussweg zum Hauseingang nicht in den Plänen eingezeichnet und auch 

nicht profiliert werden.

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. Anfechtungsobjekt ist der Baubewilligungsentscheid vom 7. Juni 2012 (samt 

Einspracheentscheid vom 14. Mai, mitgeteilt am 7. Juni 2012), worin die 

Gemeinde (Beschwerdegegnerin 1/Vorinstanz) das Gesuch der  Bauherrschaft 

(Beschwerdegegnerin 2) betreffend Erstellung eines Dreifamilienhauses auf 

Parzelle 517 mit Auflagen und Bedingungen bewilligte und zugleich die 

dagegen erhobene Einsprache des Beschwerdeführers im vorliegenden 

Verfahren abwies. Beschwerdegegenstand bilden dabei die Fragen, ob die 

Vorinstanz das betreffende Bauvorhaben im Einklang mit den bestehenden 

Bauvorschriften – unter hinreichender Berücksichtigung des bestehenden Orts- 

und Landschaftsbildes - und in Kenntnis der erforderlichen Bau- und 

Projektrealisationspläne genehmigte. 

2. a) Zunächst gilt es formell festzuhalten, dass dem Antrag der 

Beschwerdegegnerin 2 bezüglich Nichteintretens auf die Beschwerde nicht 

gefolgt werden kann, da die Absicht des Beschwerdeführers auf Anfechtung 

sowohl des für ihn negativen Einspracheentscheides als auch der sachlich 

damit untrennbar verbundenen Baubewilligungserteilung offensichtlich ist, 

nämlich sich gegen das geplante Bauvorhaben auf der Nachbarparzelle 517 in 

der genehmigten Form und Ausgestaltung zur Wehr zu setzen. Der 

Baubewilligungs- und der Einspracheentscheid sind daher als „einheitliches 

Anfechtungsobjekt“ zu betrachten, weshalb auf die Beschwerde umfassend 

einzutreten ist. Jede gegenteilige Auffassung würde einen überspitzten 

Formalismus darstellen und keinen Rechtsschutz verdienen.

b) Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, die Grundeigentümerin von Parzelle 

517 habe möglicherweise gar keine Kenntnis von den Aktivitäten der 

Beschwerdegegnerin 2, weil das Baugesuch und die dazu eingereichten 

Dokumente nicht die Unterschrift der Grundeigentümerin enthielten. Dem ist 

entgegenzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin 2 unwiderlegt von der 

Grundeigentümerin zur Planung und zur Durchführung des 

Baubewilligungsverfahrens ermächtigt wurde. Dass die Eigentümerin der 

Parzelle 517 im Baugesuch selbst nicht namentlich erwähnt wurde, ist mit 

Sicherheit noch kein Grund für die Nichtigkeit der erteilten Baubewilligung, 

sondern macht diese aller höchstens anfechtbar. Die Tatsache an sich, dass 

die Beschwerdegegnerin 2 anstelle der Grundeigentümerin im Baugesuch 

aufgeführt wird, hat indessen keinen erkennbar negativen Einfluss auf die 

Rechtsstellung des Beschwerdeführers. Er konnte nämlich die Baubewilligung 

und den Einspracheentscheid – wie seine Beschwerde vom 9. Juli 2012 klar 

gezeigt hat – trotzdem sachgerecht anfechten. Die von ihm angeführten 

theoretischen Auswirkungen des Nicht-Bekanntseins der Grundeigentümerin 

sowie deren nicht gänzlich auszuschliessende Unwissenheit über die 

Verwendung ihrer Bauparzelle 517 vermögen nicht zu überzeugen. Im Übrigen 

handelt es sich dabei um Gründe, die bloss und einzig die Grundeigentümerin 

selbst betreffen bzw. belasten könnten und folglich auch nur von dieser 

persönlich geltend gemacht werden dürften. Ganz abgesehen davon hätte 

bereits ein kurzer Telefonanruf des Beschwerdeführers an das Grundbuchamt 

gereicht, um die Grundeigentümerin zu identifizieren bzw. diese in Erfahrung zu 

bringen und sie allenfalls über das gestellte Baugesuch zu informieren. 

c) Unbestritten lagen bei den eingereichten und beim Bauamt zur öffentlichen 

Einsichtnahme aufgelegten Bauakten sowohl der Energienachweis als auch die 

Berechnung der Bruttogeschossflächen (BGF) nicht vor. Diese für ein 

modernes und umweltgerechtes Bauvorhaben wichtigen Ökologie- und 

Nutzungsangaben wurden von der Bauherrschaft jedoch nachgereicht und der 

Beschwerdeführer konnte dazu auch noch Stellung nehmen, weshalb selbst 

eine allfällige Verletzung des rechtlichen Gehörs als geheilt zu betrachten wäre. 

Im Übrigen verfügt das Gericht nach Art. 51 Abs. 1 lit. b) des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege (VRG) über eine uneingeschränkte Überprüfungs- und 

Entscheidungsbefugnis (volle Kognition), falls mit der Beschwerde auch eine 

unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts 

(wie z.B. vorliegend das Fehlen konkreter, aussagekräftiger Bauakten) geltend 

gemacht wird. Die Unvollständigkeit eines eingereichten Baugesuches darf 

indessen bei der Kostenverteilung im Beschwerdeverfahren mitberücksichtigt 

werden, sofern dieses Versäumnis – sei es seitens der Bauwilligen 

(Beschwerdegegnerin 2) oder seitens der kontroll- und prüfungspflichtigen 

Baubehörde (Beschwerdegegnerin 1) – das Beschwerdeverfahren überhaupt 

erst verursacht oder zumindest im Wesentlichen mit „verschuldet“ hat.

d) Der Beschwerdeführer rügte explizit die Unvollständigkeit der eingereichten 

Baupläne und Bewilligungsunterlagen. Im Detail lägen keine Projektpläne für 

die Umgebung (siehe dazu unten Erw. 2e in fine und Erw. 2f, Absatz 2) und den 

Höhenbezugspunkt vor. Letzteres trifft aktenkundig nicht zu, zumal im Plan 

„Fassaden Süd“ der massgebliche Höhenbezugspunkt (Niveaupunkt) deutlich 

mit 1‘201.70 m.ü.M. vermerkt ist. Der weiter erhobene Einwand, die 

Höhenkoten seien an den Gebäudeecken nicht eingetragen, trifft 

demgegenüber zu. Diese Höhenkoten können aber vom Bezugspunkt 

(Niveaupunkt) aus gemessen werden. Die Darstellung, die Pläne gäben nicht 

das gewachsene Terrain wieder, ist lediglich eine Vermutung, welche durch 

keine Beweise oder Fakten untermauert wird. Der Vorwurf, die  Anschlüsse für 

Wasser, Kanalisation und Elektrizität fehlten auf den Plänen, stimmt zwar, doch 

gehen die geplanten Anschlusspunkte aus dem Baugesuch hervor 

(Kanalisation: Anschluss an Gemeindekanalisation; Wasser: Anschluss ans 

Wassernetz Gemeinde; Elektrizität: Werkanschluss). Weiter machte der 

Beschwerdeführer geltend, die Baupläne beschränkten sich auf die Traufhöhe 

und die Firsthöhe sei nicht eingetragen sowie nicht profiliert gewesen. Dass die 

Firsthöhe nicht profiliert gewesen sei, ist bloss eine Behauptung, die durch 

nichts belegt wird. Überdies hätte die Firsthöhe im Gelände selbst dann eruiert 

werden können, wenn lediglich die vier Gebäudeecken profiliert gewesen wären 

(vgl. dazu die Vorschrift über das Baugespann in Art. 43 Abs. 1 KRVO, welche 

die vor dem 1. November 2005 gültige kommunale Bauvorschrift [Art. 90 Abs. 1 

BG] abgelöst bzw. ersetzt hat). Das Baugespann muss danach Lage, Höhe und 

Gestalt der Baute klar erkennen lassen. Die Differenz zwischen Firsthöhe und 

Gebäudeeckenhöhen ist nämlich im Plan „Fassaden Süd“ festgehalten (2.06 

m), ebenfalls die Dachneigung (18.11°). Die zulässige Firsthöhe beträgt zudem 

in der Dorferweiterungszone 2 gemäss Zonenschema (Art. 44 BG) 12.5 m, 

wobei die Messweise in Art. 48 Abs. 4 BG definiert ist. Egal, ob man vom neuen 

Terrain, vom gewachsenen Boden oder vom Bezugspunkt aus bis Oberkant 

First misst, die zulässige Firsthöhe wird vorliegend in jedem Fall bei weitem 

eingehalten.

e) Der Beschwerdeführer bemängelte weiter, es sei aufgrund der Pläne unklar 

geblieben, wo sich der Hauseingang befinde und wo der Zugang zum Haus zu 

liegen käme. Logischerweise muss der Hauseingang beim Treppenhaus in der 

Nordfassade liegen. Warum der Hauseingang im Fassadenplan nicht 

entsprechend eingezeichnet ist, ist nicht klar, spielt für die Beurteilung der 

vorliegenden Angelegenheit jedoch auch keine entscheidende Rolle. Die 

Beschwerdegegnerinnen haben diesen Nebenpunkt jedoch vor Baubeginn 

noch zu bereinigen, indem sie einen entsprechend korrigierten Plan „Fassaden 

Nord“ noch erstellen und baupolizeilich auf seine Zulässigkeit prüfen. Der 

Zugang zum Haus ist eine Anlage der Gartengestaltung laut Art. 40 Abs. 1 Ziff. 

8 KRVO. Eine solche Anlage müsste nur dann profiliert und dem 

Baubewilligungsverfahren unterstellt werden, wenn sie Terrainveränderungen 

über 0.8 m Höhe oder Tiefe oder allenfalls eine veränderte Kubatur von 100 m3 

zur Folge hätte (Art. 40 Abs. 1 Ziff. 17 KRVO). Solange dies – wie die 

Beschwerdegegnerin 2 glaubhaft darlegt – nicht der Fall ist, braucht in der 

Hausumgebung diesbezüglich auch nichts bewilligt zu werden. 

f) Hauptsächlich stört sich der Beschwerdeführer an der Bereitstellung von vier 

oberirdischen Parkplätzen, weil sie bewilligungspflichtige Terrainveränderungen 

nach sich zögen und deshalb zu profilieren gewesen wären. Dieser Einwand in 

der Beschwerdeschrift hat im Ergebnis zu Tage gefördert, dass der 

Einzeichnung von vier Parkplätzen auf dem bewilligten Situationsplan keine 

Bedeutung zukommt. Die Standortmarkierung für die geplanten Parkplätze auf 

Parzelle 517 ist denn auch – entgegen der Vorgabe in Art. 42 Abs. 4 KRVO – 

nicht rot gefärbt, sondern schwarz belassen worden. Die Beilage 7 der 

Bauherrschaft zeigt, dass sich die Beschwerdegegnerin 2 hinsichtlich der Lage 

der Parkplätze noch überhaupt nicht festgelegt hat. Allenfalls kann dafür auch 

der Bodenstreifen auf Parzelle 471 (Parkfelder: P7 und P8), welcher im 

Eigentum der Beschwerdegegenerin 2 steht, verwendet werden. Bei dieser 

denkbaren Erstellungsvariante müssten aber sicherlich keine 

bewilligungspflichtigen Terrainveränderungen vorgenommen werden, weil 

Parzelle 471 unmittelbar und fast ebenerdig an die schon bestehende 

Erschliessungsstrasse angrenzt. In Bezug auf die Rüge der fehlenden oder 

unklaren Umgebungspläne verhält es sich nach Auffassung des Gerichts darum 

folgendermassen:

Es muss davon ausgegangen werden, dass die Vorinstanz die Umgebung gar 

nicht bewilligt hat, weil dort offenbar keine baubewilligungspflichtigen 

Änderungen vorgenommen werden sollten bzw. geplant waren. Ein 

Baubewilligungsverfahren könnte/müsste die Vorinstanz aufgrund von Art. 40 

Abs. 3 KRVO bezüglich der Umgebung aber nur dann noch durchführen, wenn 

Anzeichen dafür bestünden, dass durch ein bewilligungsfreies Bauvorhaben 

(hier: Gartengestaltung/Aufschüttungen/Parkplatzanlagen) Bauvorschriften 

verletzt sein könnten. Bei solchen Gestaltungsabsichten wäre noch zu prüfen, 

ob diesbezüglich Ästhetikvorschriften verletzt würden.

g) Hinsichtlich der optischen/visuellen Gestaltung des Bauvorhabens (Ästhetik) 

kritisierte der Beschwerdeführer, dass sich der geplante Neubau auf Parzelle 

517 nicht in die Umgebung einfüge. Dazu gilt es vorweg festzuhalten, dass sich 

das geplante Gebäude (3-Familienhaus) im Umfang des Grundrisses nicht 

wesentlich oder signifikant von den umliegenden Bauten – insbesondere auch 

nicht vom rechteckigen Grundriss des Gebäudes des Beschwerdeführers auf 

Parzelle 422 - unterscheidet (vgl. Situationsplan). Der geplante Neubau auf 

Parzelle 517 ist eindeutig von schlichter Architektur und verzichtet auf 

irgendwelche Extravaganzen. Die Fassadengestaltung ist ruhig und unauffällig. 

Die beiliegenden Fotos zeigen, dass sich das Gebäude ausreichend gut im 

Sinne von Art. 73 Abs. 1 KRG in die heterogene, es umgebende Nachbarschaft 

einfügt. Was die Grundeigentümerin angeblich davon hält, ist deren subjektive 

Auffassung und hier aus rechtlicher Sicht ohne jede fallrelevante Bedeutung.

3. a) Zusammengefasst ergibt sich, dass die Beschwerde vom 9. Juli 2012 im 

Resultat abzuweisen ist. Die Beschwerdegegnerin 1 hat vor Baubeginn von der 

Beschwerdegegnerin 2 aber noch einen revidierten Plan „Fassaden Nord“ 

einzufordern, woraus der Hauseingang und die allenfalls zugehörige 

Treppenkonstruktion planmässig hervorgehen. Sollten zudem noch 

bewilligungspflichtige Terrainveränderungen für die Verwirklichung der 

erforderlichen Pflichtparkplätze oder der übrigen Gartengestaltung (z.B. mittels 

Stützmauern) vorgenommen werden, müsste dafür selbstverständlich wiederum 

eine entsprechende Baubewilligung eingeholt werden.

b) Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten gestützt auf Art. 

73 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRG) zu ¼ der 

Beschwerdegegnerin 1 und zu ¾ dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Die 

Beschwerdegegnerin 1 hat den anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer 

zudem aussergerichtlich noch mit total Fr. 1‘000.-- (inklusive Mehrwertsteuer) 

zu entschädigen, da sie durch die Entgegennahme unvollständiger Baupläne 

bzw. deren Nichtrückweisung an die Beschwerdegegnerin 2 zur 

Planvervollständigung wesentlich zum vorliegenden Beschwerdeverfahren 

beigetragen bzw. dieses mit verursacht hat. Überdies hat die 

Beschwerdegegnerin 1 die anwaltlich vertretene Beschwerdegegnerin 2 

ebenfalls noch nach Art. 78 Abs. 1 VRG zu entschädigen, wobei das Gericht 

hier eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. 750.-- (inkl. MWST; ¼ von Fr. 

3‘000.--) für angemessen erachtet. Der Beschwerdeführer hat die anwaltlich 

vertretene (obsiegende) Beschwerdegegnerin 2 seinerseits noch reduziert mit 

insgesamt Fr. 2‘250.-- (inkl. MWST; ¾ von Fr. 3‘000.--) zu entschädigen. Der 

Beschwerdegegnerin 1 steht gemäss Art. 78 Abs. 2 VRG indessen keine solche 

Entschädigung zu, da sie lediglich in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegte.   

Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Gerichtskosten, bestehend

- aus einer Staatsgebühr von Fr. 2‘500.--

- und den Kanzleiauslagen von Fr. 390.--

zusammen Fr. 2‘890.--

gehen zu ¾ zulasten von … sowie zu ¼ zulasten der Gemeinde … und sind 

innert 30 Tagen seit Zustellung dieses Entscheides an die Finanzverwaltung des 

Kantons Graubünden, Chur, zu bezahlen.

3. a) Aussergerichtlich hat die Gemeinde … reduziert mit insgesamt Fr. 1‘000.-- (inkl. 

MWST) und die … GmbH mit total Fr. 750.-- (inkl. MWST) zu entschädigen.  

b) … hat die … GmbH aussergerichtlich mit insgesamt Fr. 2‘250.-- (inkl. MWST) zu 

entschädigen.