# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e2c0d514-e770-5707-b22c-f72d12a4840e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-02-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.02.2025 E-3972/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-3972-2023_2025-02-17.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-3972/2023 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 7 .  F e b r u a r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter David R. Wenger, 

mit Zustimmung von Richterin Regina Derrer;   

Gerichtsschreiber Lukas Rathgeber. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Türkei,   

vertreten durch lic. iur. Fethiye Yalcin, 

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 12. Juni 2023 / N (…). 

 

 

 

E-3972/2023 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer in Begleitung seiner Mutter und seiner Ge-

schwister am 11. Mai 2022 in der Schweiz um Asyl nachsuchte, 

dass der Beschwerdeführer am 3. August 2022 im Beisein seiner damali-

gen Rechtsvertretung zu seinen Gesuchsgründen angehört und sein Asyl-

verfahren am 8. August 2024 dem erweiterten Verfahren zugeteilt wurde, 

dass er geltend machte, er sei türkischer Staatsangehöriger kurdischer 

Ethnie, stamme aus der Provinz Sirnak und habe die Schule bis zur ersten 

Klasse des Gymnasiums besucht und anschliessend eine Ausbildung als 

Automechaniker absolviert,  

dass er zur Begründung seines Asylgesuchs im Wesentlichen die politi-

sche Verfolgung durch staatliche Behörden aufgrund seiner Ethnie und sei-

ner, respektive der politischen Aktivitäten von Familienmitgliedern geltend 

machte, 

dass seine Familie mit der Demokratischen Partei der Völker (HDP) sym-

pathisiere und engen Kontakt mit der kurdischen Arbeiterpartei (PKK) 

pflege, so sei einer seiner Onkel mehrere Jahre bei der PKK gewesen und 

lebe heute in Deutschland,  

dass ein weiterer Onkel (N […]) in der Schweiz lebe, da er angeklagt und 

verurteilt worden sei, und dass seine Tante (N […]) aus politischen Grün-

den mit ihrem Mann in die Schweiz geflohen sei, 

dass er letztmals im März 2022 von türkischen Soldaten nach seinem in 

der Schweiz lebenden Onkel gefragt worden sei und seine Mutter mit auf 

den Polizeiposten genommen worden sei,  

dass er zwei Tage später mit seiner Mutter und seinen Geschwistern nach 

Istanbul gegangen sei, wo er begonnen habe auf den sozialen Medien aktiv 

zu sein und Fotos des Newroz Fests zu teilen,  

dass er im April 2022 von seinem Arbeitgeber informiert worden sei, dass 

Soldaten nach ihm gesucht hätten und nun wüssten, dass er sich in Istan-

bul aufhalte,  

dass er daraufhin mit seiner Mutter und seinen Geschwistern aus Angst 

vor der Polizei die Türkei am 28. April 2024 verlassen habe,  

dass ein Strafermittlungsverfahren wegen Terrorpropaganda gegen ihn 

eingeleitet worden sei,  

E-3972/2023 

Seite 3 

dass der Beschwerdeführer zur Stützung seiner Vorbringen im vorinstanz-

lichen Verfahren mehrere Justizdokumente aus der Türkei zu den Akten 

reichte, 

dass das SEM mit Verfügung vom 12. Juni 2023 die Flüchtlingseigenschaft 

des Beschwerdeführers verneinte, sein Asylgesuch abwies und die Weg-

weisung aus der Schweiz sowie den Wegweisungsvollzug anordnete,  

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe seiner Rechtsvertretung vom 

17. Juli 2023 gegen diese Verfügung beim Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerde erheben liess, 

dass in dieser beantragt wird, es sei die angefochtene Verfügung aufzuhe-

ben, es sei festzustellen, dass der Beschwerdeführer die Flüchtlingseigen-

schaft erfülle und es sei ihm Asyl zu gewähren, eventualiter sei die Unzu-

lässigkeit, allenfalls die Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs festzu-

stellen und als Folge davon sei dem Beschwerdeführer die vorläufige Auf-

nahme zu gewähren, 

dass subeventualiter beantragt wird, die Sache sei zur Neubeurteilung an 

das SEM zurückzuweisen, 

dass in prozessualer Hinsicht beantragt wird, es sei festzustellen, dass er 

sich bis zum Ende des Verfahrens in der Schweiz aufhalten dürfe und das 

SEM sei anzuweisen, von jeglichen Vollzugshandlungen abzusehen, 

dass in verfahrensrechtlicher Hinsicht weiter beantragt wird, es sei die un-

entgeltliche Prozessführung zu gewähren, auf die Erhebung eines Kosten-

vorschusses zu verzichten und die rubrizierte Rechtsvertreterin als unent-

geltlichen Rechtsbeistand einzusetzen, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 19. Juli 2023 den 

Eingang der Beschwerde bestätigte, 

dass der Instruktionsrichter mit Zwischenverfügung vom 10. November 

2023 die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und 

um Beiordnung eines amtlichen Rechtsbeistandes nach Feststellung Aus-

sichtslosigkeit der Beschwerde abwies und einen Kostenvorschuss ver-

langte,  

dass der Kostenvorschuss fristgerecht bezahlt wurde,  

E-3972/2023 

Seite 4 

dass der Beschwerdeführer mit Eingaben vom 23. November und vom 

7. Dezember 2023 eine Bestätigung des rechtmässigen Aufenthalts in der 

Schweiz verlangte, da seine Ehefrau einen Aufenthaltstitel in Österreich 

besitze und der Beschwerdeführer die Voraussetzungen für einen Famili-

ennachzug in Österreich erfülle,  

dass der Instruktionsrichter mit Schreiben vom 28. Dezember 2023 bestä-

tigte, dass der Beschwerdeführer den Ausgang des Verfahrens in der 

Schweiz abwarten darf und gleichzeitig auf die Möglichkeit eines Be-

schwerderückzugs hinwies,  

dass das SEM mit Verfügungen vom 12. Juni 2023 die Flüchtlingseigen-

schaft seiner Mutter und Geschwister verneinte, deren Asylgesuche ab-

wies und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Wegweisungsvoll-

zug anordnete,  

dass diese mit Eingabe ihrer Rechtsvertretung gegen die Verfügungen 

beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erheben liessen (Beschwer-

deverfahren E-3974/2023 und E-3977/2023). 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung, 

dass es auf dem Gebiet des Asyls – in der Regel und auch vorliegend – 

endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM 

entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. Art. 31–33 VGG; Art. 83 

Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),  

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG),  

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5),  

E-3972/2023 

Seite 5 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin zu entscheiden ist (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich 

– wie nachfolgend aufgezeigt – um ein solches Rechtsmittel handelt, wes-

halb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),  

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde,  

dass das vorliegende Beschwerdeverfahren mit denjenigen der Mutter und 

der Geschwister (E-3974/2023 und E-3977/2023) aufgrund des engen 

sachlichen und persönlichen Zusammenhangs koordiniert zu behandeln 

ist, 

dass die Feststellung des Sachverhalts richtig und vollständig und damit 

nicht zu beanstanden ist und dasselbe auch für die Begründungsdichte der 

angefochtenen Verfügung gilt, womit der Subeventualantrag der Rückwei-

sung der Sache an die Vorinstanz abzuweisen ist, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG),  

dass die Flüchtlingseigenschaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft 

zu machen ist (Art. 7 AsylG),  

dass das SEM seinen Asylentscheid im Wesentlichen damit begründet, die 

Vorbringen des Beschwerdeführers hielten den Anforderungen an die 

Flüchtlingseigenschaft und Glaubhaftigkeit nicht stand,  

dass der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe, unter Beilage 

einer Liste von verfolgten Familienmitgliedern und Märtyrern der Grossfa-

milie, die Vorbringen aus dem erstinstanzlichen Verfahren betreffend Re-

flexverfolgung im Wesentlichen wiederholt, 

dass erneut auf das laufende Strafermittlungsverfahren gegen den Be-

schwerdeführer wegen Propaganda für eine Terrororganisation und auf die 

angebliche Echtheit der eingereichten Justizdokumente verwiesen wird, 

E-3972/2023 

Seite 6 

dass das Gericht nach Durchsicht der Akten zum Schluss gelangt, dass 

das SEM in seiner Verfügung mit überzeugender Begründung zu Recht zur 

Erkenntnis gelangt ist, dass die Vorbringen des Beschwerdeführers den 

Anforderungen von Art. 3 und 7 AsylG nicht zu genügen vermögen,  

dass auf die Erwägungen des SEM verwiesen werden kann und es dem 

Beschwerdeführer nicht gelingt, diesen Argumenten auf Beschwerde-

ebene etwas Stichhaltiges entgegenzusetzen, 

dass mit der Vorinstanz festzustellen ist, dass die vom Beschwerdeführer 

vorgebrachten generellen Diskriminierungen von Kurden in der Türkei die 

flüchtlingsrechtlich relevante Intensität nicht erreichen, 

dass die Erkundungen nach dem Onkel flüchtlingsrechtlich nicht bedeut-

sam beziehungsweise zur Bejahung einer Reflexverfolgung nicht ausrei-

chend intensiv sind, 

dass die Aktivitäten in den sozialen Medien (Facebook) keine subjektiven 

Nachfluchtgründe begründen, zumal der Beschwerdeführer seine Flucht-

vorbringen betreffend seine Aktivitäten in den sozialen Medien im vo-

rinstanzlichen Verfahren auf gefälschte Justizdokumente abgestützt hat, 

weshalb die Glaubhaftigkeit dieser Vorbringen fraglich ist, 

dass abgesehen von der fraglichen Echtheit der Beweismittel darauf hin-

zuweisen ist, dass bei Strafverfahren wegen Propaganda für eine Terror-

organisation in der Ermittlungsphase nicht per se von einer zukünftigen, 

mit erheblicher Wahrscheinlichkeit drohenden Verfolgung im Sinne von Art. 

3 AsylG auszugehen ist (vgl. Referenzurteil des Bundesverwaltungsge-

richts E-4103/2024 vom 8. November 2024, E. 8ff.), 

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest aufzuzeigen, weshalb die Vorinstanz 

das Asylgesuch zu Unrecht abgelehnt hat,  

dass die Anordnung der Wegweisung aus der Schweiz im Einklang mit den 

gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist, da der Beschwer-

deführer insbesondere weder über einen Aufenthaltstitel für die Schweiz 

noch über eine Anspruchsgrundlage auf Erteilung eines solchen verfügt 

(Art. 44 [erster Satz] AsylG; BVGE 2013/37 E. 4.4 und 2009/50 E. 9, je 

m.w.H.),  

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der 

E-3972/2023 

Seite 7 

Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1–4 AIG [SR 142.20]), 

dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisungsvollzugshindernis-

sen gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweis-

standard wie bei der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, allfällige Weg-

weisungsvollzugshindernisse sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis 

möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 

2011/24 E. 10.2 m.w.H.),  

dass sich der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen 

völker- und landesrechtlichen Bestimmungen als zulässig erweist (Art. 83 

Abs. 3 AIG), da nach vorstehenden Erwägungen keine Hinweise auf eine 

flüchtlingsrechtlich relevante Verfolgung bestehen (Art. 5 Abs. 1 AsylG; 

Art. 33 Abs. 1 FK [SR 0.142.30]) und auch keine konkreten Anhaltspunkte 

für eine in der Heimat drohende menschenrechtswidrige Behandlung (im 

Sinne von Art. 3 EMRK) ersichtlich sind,  

dass der Vollzug der Wegweisung sich in Beachtung dieser massgeblichen 

völker- und landesrechtlichen Bestimmungen als zulässig erweist, 

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass der Beschwerdeführer aus Uludere (Provinz Sirnak) stammt und die 

Vorinstanz im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung zutref-

fend davon ausging, dass der Vollzug der Wegweisung in die Provinz 

Sirnak aufgrund gewaltsamer Auseinandersetzungen als generell nicht zu-

mutbar zu qualifizieren war (vgl. BVGE 2013/2 E. 9.6; Referenzurteil des 

BVGer E-1948/2018 vom 12. Juni 2018 E. 7.3.1), 

dass im Sinne des kürzlich ergangenen Koordinationsurteils des BVGer E-

4103/2024 vom 8. November 2024, E. 13.4.8, die Zumutbarkeit von Weg-

weisungsvollzügen in die Provinz Sirnak im Einzelfall nach individueller 

Prüfung zu bejahen ist, 

dass die Vorinstanz zutreffend davon ausging, dass der Beschwerdeführer 

über eine Aufenthaltsalternative innerhalb der Türkei verfügt und deren In-

anspruchnahme zumutbar ist, 

dass der Beschwerdeführer bereits vor der Ausreise mit seiner Mutter nach 

Istanbul zog, wo er Verwandte hat und er mit seiner Mutter und seinen 

E-3972/2023 

Seite 8 

Geschwistern, die ebenfalls in die Türkei zurückkehren müssen, leben 

kann (vgl. Urteile des BVGer E-3974/2023 und E-3977/2023 vom 17. Feb-

ruar 2025), 

dass sich eine individuelle Prüfung der Zumutbarkeit des Wegweisungs-

vollzugs in die Provinz Sirnak insofern erübrigt,  

dass schliesslich mit der Vorinstanz festzustellen ist, dass gemäss den bei 

den Akten liegenden medizinischen Unterlagen die gesundheitliche Situa-

tion des Beschwerdeführers der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs 

nicht entgegensteht, 

dass sich der Vollzug der Wegweisung somit in allgemeiner wie auch in 

individueller Hinsicht als zumutbar erweist, 

dass es dem Beschwerdeführer obliegt, sich die für seine Rückkehr allen-

falls benötigten Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; 

vgl. BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als 

möglich zu bezeichnen ist,  

dass die Anordnung der vorläufigen Aufnahme somit ausser Betracht fällt 

(Art. 83 Abs. 1-4 AIG),  

dass nach dem Gesagten die angefochtene Verfügung zu bestätigen und 

die eingereichte Beschwerde als offensichtlich unbegründet abzuweisen 

ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten, welche praxisge-

mäss auf Fr. 750.– zu bestimmen sind, dem Beschwerdeführer aufzuerle-

gen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG; Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 

2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-

gericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss zur Bezahlung der 

Verfahrenskosten zu verwenden ist. 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

E-3972/2023 

Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zum Begleichen 

dieser Kosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

David R. Wenger Lukas Rathgeber 

 

 

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