# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6e8592c0-3a04-57d0-ba30-fe6f9fbb2f63
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-12-10
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 10.12.2025 E-9315/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-9315-2025_2025-12-10.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-9315/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 0 .  D e z e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Mathias Lanz, 

mit Zustimmung von Richter Simon Thurnheer;   

Gerichtsschreiberin Irène Meier. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Afghanistan,  

Beschwerdeführerin,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung  

(sicherer Drittstaat - Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG);  

Verfügung des SEM vom 24. November 2025 / N (…). 

 

 

 

E-9315/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Gemeinsam mit ihren Eltern, ihren drei minderjährigen Geschwistern 

(N […]) und ihrem volljährigen Bruder (N […]) ersuchte die Beschwerde-

führerin am 24. September 2025 in der Schweiz um Asyl. Ein Abgleich ihrer 

Fingerabdrücke mit der «Eurodac»-Datenbank ergab, dass die Beschwer-

deführerin am 11. März 2025 in Griechenland aufgegriffen wurde und dort 

am 20. März 2025 ein Asylgesuch eingereicht hatte. 

B.  

Am 30. September 2025 ersuchte das SEM die griechischen Behörden um 

Rückübernahme der Beschwerdeführerin. Diese stimmten dem Ersuchen 

am 6. Oktober 2025 zu und teilten gleichzeitig mit, die Beschwerdeführerin 

sei am 18. August 2025 in Griechenland als Flüchtling anerkannt worden 

und verfüge über eine bis zum 17. August 2028 gültige Aufenthaltsbewilli-

gung. 

C.  

Im Rahmen des Gespräches zur Rückführung in einen sicheren Drittstaat 

gewährte das SEM der Beschwerdeführerin im Beisein der ihr zugewiese-

nen Rechtsvertretung am 15. Oktober 2025 das rechtliche Gehör zum be-

absichtigten Nichteintretensentscheid gemäss Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG 

(SR 142.31), zur Wegweisung nach Griechenland sowie zum medizini-

schen Sachverhalt. 

D.  

Am 21. November 2025 nahm die zugewiesene Rechtsvertretung schrift-

lich Stellung zum Entscheidentwurf. 

E.  

Mit Verfügung vom 24. November 2025 – eröffnet tags darauf – trat das 

SEM in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG auf das Asylgesuch 

der Beschwerdeführerin nicht ein und ordnete die Wegweisung aus der 

Schweiz sowie den Vollzug an. 

F.  

Gegen diesen Entscheid erhob die Beschwerdeführerin am 2. Dezember 

2025 eine Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht. Sie beantragte, 

ihr Asylgesuch sei mit den Gesuchen ihrer Familienmitglieder zu koordinie-

ren. Im Weiteren sei die angefochtene Verfügung vollumfänglich aufzuhe-

ben und die Vorinstanz anzuweisen, auf ihr Asylgesuch einzutreten; 

E-9315/2025 

Seite 3 

eventualiter sei ihr die vorläufige Aufnahme zu gewähren; subeventualiter 

sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen; sub-

subeventualiter seien von den griechischen Behörden spezifische Garan-

tien einzuholen, um eine Unterbringung und eine medizinische Versorgung 

sicherzustellen. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der 

aufschiebenden Wirkung der Beschwerde sowie um superprovisorische 

Aussetzung des Wegweisungsvollzugs. Zudem sei ihr die unentgeltliche 

Prozessführung zu gewähren und auf die Erhebung eines Kostenvorschus-

ses zu verzichten. 

G.  

Die vorinstanzlichen Akten lagen dem Bundesverwaltungsgericht am 

3. Dezember 2025 in elektronischer Form vor (vgl. Art. 109 Abs. 3 AsylG). 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1. Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet auf dem Gebiet des Asyls 

– in der Regel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen 

Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 

VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). 

1.2. Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG). 

1.3. Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht worden (Art. 108 

Abs. 3 AsylG; Art. 52 Abs. 1 VwVG; Art. 105 AsylG). Die Beschwerdeführe-

rin ist als Verfügungsadressatin zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 48 

Abs. 1 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten. 

1.4. Auf die Verfahrensanträge auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung 

sowie superprovisorische Aussetzung des Wegweisungsvollzugs ist man-

gels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten, da der Beschwerde von 

Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 55 Abs. 1 VwVG) 

und diese von der Vorinstanz nicht entzogen wurde (Art. 55 Abs. 2 VwVG). 

1.5. Aufgrund des engen persönlichen und sachlichen Zusammenhangs 

wird das vorliegende Verfahren mit dem ebenfalls hängigen Beschwerde-

verfahren des Bruders (E-9317/2025) zeitlich koordiniert und vom gleichen 

Spruchkörper behandelt. 

E-9315/2025 

Seite 4 

2.  

2.1. Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rü-

gen richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5). 

2.2. Die vorliegende Beschwerde erweist sich – wie nachstehend aufge-

zeigt – als offensichtlich unbegründet und ist im Verfahren einzelrichterli-

cher Zuständigkeit mit Zustimmung einer zweiten Richterin oder eines 

zweiten Richters (Art. 111 Bst. e AsylG), ohne Durchführung eines Schrif-

tenwechsels und mit summarischer Begründung zu behandeln (Art. 111a 

Abs. 1 und 2 AsylG). 

3.  

Griechenland gilt als sicherer Drittstaat im Sinne von Art. 6a Abs. 2 Bst. b 

AsylG (vgl. Beschluss des Bundesrats vom 14. Dezember 2007). Die pau-

schalen Verweise der Beschwerdeführerin auf kritische Berichte nationaler 

und internationaler Organisationen sowie auf Urteile des Gerichtshofs der 

Europäischen Union (EuGH) und von deutschen Verwaltungsgerichten 

sind nicht geeignet, die Annahme zu widerlegen, wonach Griechenland die 

Anforderungen an einen sicheren Drittstaat erfüllt (statt vieler: Referenzur-

teil des BVGer D-559/2020 vom 13. Februar 2020 E. 5.1; Urteile des 

BVGer E-8738/2025 vom 21. November 2025 E. 6.4; E-8691/2025 vom 

20. November 2025 E. 7.3; E-7832/2025 vom 28. Oktober 2025 E. 5.3). 

Alsdann lassen auch die weiteren Ausführungen der Beschwerdeführerin 

keine Hinweise erkennen, dass in Griechenland ein effektiver Schutz vor 

Rückschiebung nicht gewährleistet wäre. Die Beschwerdeführerin wurde 

in Griechenland als Flüchtling anerkannt und verfügt über eine gültige Auf-

enthaltsbewilligung. Die griechischen Behörden stimmten ihrer Rücküber-

nahme zudem ausdrücklich zu. Damit sind die Voraussetzungen von 

Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG gegeben und die Vorinstanz ist zu Recht auf 

das Asylgesuch der Beschwerdeführerin nicht eingetreten. 

4.  

Die Wegweisung wurde vorliegend zu Recht angeordnet (vgl. Art. 44 

AsylG; BVGE 2013/37 E. 4.4 und 2009/50 E. 9, je m.w.H.). Soweit die Be-

schwerdeführerin anführt, sie kümmere sich um ihren gesundheitlich ange-

schlagenen Vater, ihre pflege- und unterstützungsbedürftige Mutter sowie 

ihre minderjährigen Geschwister, kann sie daraus vorliegend nichts für sich 

ableiten. Insbesondere lassen ihre Vorbringen nicht auf einen massgebli-

chen Unterstützungsbedarf der Eltern, respektive auf das Bestehen eines 

besonderen Abhängigkeitsverhältnisses im Sinne der Rechtsprechung 

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Seite 5 

schliessen. Eine lediglich moralische Unterstützung impliziert die Anwen-

dung von Art. 8 EMRK nicht (vgl. hierzu BGE 147 I 268 E. 1.2.3; 144 II 1 

E. 6.1; 135 I 143 E. 3.1; Urteil des BVGer E-5724/2025 vom 11. August 

2025 E. 6.2.2). Da überdies weder die Eltern noch die minderjährigen Ge-

schwister als Familienmitglieder gemäss Art. 1a Bst. e der Asylverord-

nung 1 vom 11. August 1999 (AsylV 1, SR 142.311) qualifizieren, verletzt 

die Wegweisung den Grundsatz der Einheit der Familie (Art. 44 AsylG) 

nicht und der Antrag auf koordinierte Behandlung ihres Asylgesuchs mit 

den (noch pendenten) Asylgesuchen der Eltern sowie der minderjährigen 

Geschwister ist abzuweisen (vgl. Urteile des BVGer E-8691/2025 E. 10.4;  

D-2435/2025 vom 16. April 2025 E. 6.2). Der volljährige Bruder wird auf-

grund des heutigen, zeitgleich gefällten Urteils (E-9317/2025) mit der Be-

schwerdeführerin nach Griechenland zurückkehren. 

5.  

Zu prüfen bleibt, ob das Anwesenheitsverhältnis der Beschwerdeführerin 

nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme zu re-

geln ist (Art. 44 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]). 

5.1. Der Vollzug der Wegweisung nach Griechenland erweist sich recht-

sprechungsgemäss in Beachtung der völker- und landesrechtlichen Best-

immungen als grundsätzlich zulässig. Griechenland hält sich nicht nur an 

das Rückschiebungsverbot, sondern kommt als Signatarstaat der EMRK, 

des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere 

grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe 

(FoK, SR 0.105) und des Abkommens über die Rechtsstellung der Flücht-

linge (FK, SR 0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 

1967 (SR 0.142.301) auch seinen weiteren, völkerrechtlichen Verpflichtun-

gen grundsätzlich nach. Trotz schwerer Lebensbedingungen und be-

schwerlicher Alltagsbewältigung ist in Griechenland nicht von einer Situa-

tion auszugehen, in der jeder Person mit Schutzstatus eine unangemes-

sene und erniedrigende Behandlung im Sinne einer Verletzung von Art. 3 

EMRK drohen würde (vgl. Referenzurteile des BVGer E-3427/2021,  

E-3431/2021 vom 28. März 2022 E. 7 und E. 11.2, D-559/2020 E. 8.2 und 

E. 9.1, je m.w.H.; bestätigt durch das Referenzurteil des BVGer  

D-2590/2025 vom 11. September 2025 E. 8.1 und E. 9.8). 

5.2. Gestützt auf Art. 83 Abs. 5 AIG i.V.m. Anhang 2 zu Art. 18 der Verord-

nung vom 11. August 1999 über den Vollzug der Weg- und Ausweisung 

sowie der Landesverweisung von ausländischen Personen (VVWAL; 

SR 142.281) besteht die Vermutung, dass eine Wegweisung nach 

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Seite 6 

Griechenland in der Regel zumutbar ist. Vorliegend hat die Beschwerde-

führerin in Griechenland keine hinreichenden Schritte unternommen, um 

sich dort eine Lebensgrundlage aufzubauen. Vielmehr verliess sie Grie-

chenland kurze Zeit nach Erhalt der Pässe und Aufenthaltsdokumente. Vor 

ihrer Weiterreise in die Schweiz arbeitete sie in Griechenland einen Monat 

lang in der Gastronomie und engagierte sich während fünf Monate in einer 

Hilfsorganisation in Samos. Mit Blick auf ihren Bildungsstand, ihre sprach-

lichen Kenntnisse – gemäss eigenen Angaben spricht sie nebst ihrer Mut-

tersprache Englisch und Türkisch – sowie ihre Arbeitserfahrungen in Grie-

chenland ist nicht davon auszugehen, sie würde trotz zumutbarer Anstren-

gungen nach einer Rückkehr in eine existenzielle Notlage geraten. Allein 

die Tatsache, dass sich die bisherige Integration in Griechenland als 

schwierig erwiesen hat, lässt den Vollzug der Wegweisung noch nicht un-

zumutbar erscheinen (vgl. Referenzurteile E-3427/2021, E-3431/2021 

E. 11.5.2; D-2590/2025 E. 9.8). In Griechenland wird sie nach der Rück-

kehr einen Sprachkurs belegen und von ihrem Bruder unterstützt werden 

können. Als anerkannter Flüchtling wird sich die Beschwerdeführerin so-

dann auf die sogenannte Qualifikationsrichtlinie der Europäischen Union 

(Richtlinie 2011/95/EU vom 13. Dezember 2011) berufen können. Die Er-

teilung einer Sozialversicherungsnummer steht ihr ebenfalls zu (vgl. Refe-

renzurteil D-2590/2025 E. 9.4.1). Eine allfällig notwendige, medizinische 

Behandlung aufgrund ihrer derzeit angeschlagenen psychischen Gesund-

heitsverfassung wird ihr in Griechenland somit zur Verfügung stehen 

(vgl. Referenzurteil D-2590/2025 E. 9.7; Urteil des BVGer E-8131/2024 

vom 8. Januar 2025 E. 9.6). Damit kann ihrer Traumatisierung aufgrund 

der fehlgeschlagenen Versuche, von der Türkei nach Griechenland einzu-

reisen, sowie den psychischen und physischen Gesundheitsbeeinträchti-

gungen aufgrund ihrer im Jahr 2018 erlittenen Verletzungen nach einem 

Selbstmordattentat (Depressionen sowie schmerzende Narben) hinrei-

chend Rechnung getragen werden. 

5.3. Nach dem Gesagten bestehen keine konkreten Anhaltspunkte dafür, 

dass die Beschwerdeführerin in Griechenland in eine existenzielle Notlage 

geraten würde. Ihr ist es mithin nicht gelungen, die Legalvermutung der 

Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs umzustossen. Weitere Abklärun-

gen zur (künftigen) Situation der Beschwerdeführerin und ihres Bruders in 

Griechenland oder zu ihrem Gesundheitszustand sind nicht erforderlich 

(vgl. BGE 141 I 60 E. 3.3; 136 I 229 E. 5.3). Der im Übrigen auch nicht 

weiter substantiierte Kassationsantrag ist daher abzuweisen. Garantien 

der griechischen Behörden bezüglich Obdach, Nahrung und medizinischer 

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Versorgung sind im Lichte der vorstehenden Erwägungen keine einzuho-

len. Der entsprechende Antrag ist ebenfalls abzuweisen. 

5.4. Schliesslich ist der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführerin 

nach Griechenland auch möglich, zumal die griechischen Behörden der 

Rückübernahme explizit zugestimmt haben und sie über eine gültige Auf-

enthaltsbewilligung verfügt. Es obliegt der Beschwerdeführerin, nötigen-

falls bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 47 

Abs. 1 AsylG; BVGE 2008/34 E. 12). Die Anordnung einer vorläufigen Auf-

nahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1–4 AIG). 

6.  

Es ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht ver-

letzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt 

(Art. 106 Abs. 1 AsylG) und – soweit diesbezüglich überprüfbar – angemes-

sen ist. Die Beschwerde ist abzuweisen. 

7.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist abzuwei-

sen, da die Begehren – wie sich aus den vorstehenden Erwägungen 

ergibt – als aussichtslos zu bezeichnen sind. Die Verfahrenskosten sind 

der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 

VwVG) und auf insgesamt Fr. 1’000.– festzusetzen (Art. 1 ff. des Regle-

ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor 

dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Der Antrag auf 

Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses erweist sich mit dem 

vorliegenden Urteil als gegenstandslos. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 8 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird ab-

gewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 1'000.– werden der Beschwerdeführerin auf-

erlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Mathias Lanz Irène Meier 

 

 

Versand: