# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 01b81777-bc42-5977-aee5-f1b148655b45
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-08-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.08.2017 A-385/2017
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-385-2017_2017-08-21.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung I 

A-385/2017 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 1 .  A u g u s t  2 0 1 7  

Besetzung 
 Richter Jürg Steiger (Vorsitz), 

Richter Jérôme Candrian, Richterin Kathrin Dietrich, 

Gerichtsschreiber Oliver Herrmann. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, 

vertreten durch Rechtsanwälte 

Dr. iur. Martin Ammann und MLaw Renato Bucher, 

Beschwerdeführer, 

 
 

 
gegen 

 
 

Eidgenössisches Departement für 

auswärtige Angelegenheiten EDA, 

Direktion für Ressourcen (DR), 

Freiburgstrasse 130, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

 
 

 
 

Gegenstand 
 Einstellung des Disziplinarverfahrens infolge Verjährung. 

 

 

 

A-385/2017 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A._______ wurde (…) zum konsularischen Dienst des Eidgenössischen 

Departements für auswärtige Angelegenheiten EDA zugelassen und war 

ab (…) als Postenchef (Leiter der […] Vertretung) im (…) in (…) eingesetzt. 

B.  

Im Nachgang zu einer Prüfung ([der Vertretung]) durch die Interne Revision 

des EDA und gestützt auf den entsprechenden Prüfbericht vom 27. Okto-

ber 2015, der auf Probleme im Bereich Personal hindeutete, nahm das 

EDA, Direktion für Ressourcen DR (nachfolgend: EDA-DR), zusätzliche 

Abklärungen vor, wobei auch Gespräche mit den Mitarbeitenden ([der Ver-

tretung]) geführt wurden. 

C.  

Anlässlich eines persönlichen Gesprächs zwischen Vertretern des EDA-

DR und A._______ wurde Letzterem am 14. Dezember 2015 Gelegenheit 

gegeben, zu verschiedenen Vorwürfen im Zusammenhang mit der Amts-

führung Stellung zu nehmen. Unmittelbar im Anschluss an dieses Ge-

spräch wurde A._______ ein vom gleichen Tag datierender Versetzungs-

entscheid ausgehändigt, mit dem ihm mit sofortiger Wirkung seine bishe-

rige Funktion entzogen und er an die Zentrale des EDA nach Bern versetzt 

wurde. Dort trat er am (…) 2016 eine neue Stelle als (…) an. 

D.  

Mit Verfügung vom 1. März 2016 trat das EDA-DR nicht auf das Gesuch 

von A._______ ein, im Zusammenhang mit dem Versetzungsentscheid 

vom 14. Dezember 2015 eine beschwerdefähige Verfügung im Sinne von 

Art. 25 Abs. 3 und Art. 34 Abs. 1 des Bundespersonalgesetzes (BPG, 

SR 172.220.1) zu erlassen. 

E.  

A._______ erhob gegen diesen Entscheid Beschwerde beim Bundesver-

waltungsgericht, das die Beschwerde in diesem Punkt mit inzwischen 

rechtskräftigem Urteil A-2180/2016 vom 30. August 2016 guthiess und das 

EDA-DR anwies, "im Zusammenhang mit dem Versetzungsentscheid vom 

14. Dezember 2015 eine Verfügung im Sinne von Art. 5 VwVG zu erlassen 

und in der Sache zu entscheiden". Es hatte erwogen, bei der Versetzung 

von A._______ habe es sich entgegen der Auffassung des EDA-DR nicht 

um eine Versetzung im Rahmen der Versetzungspflicht (vgl. dazu Art. 132 

A-385/2017 

Seite 3 

Abs. 1 der Verordnung des EDA vom 20. September 2002 zur Bundesper-

sonalverordnung [VBPV-EDA, SR 172.220.111.343.3]) gehandelt, sondern 

– wie A._______ geltend gemacht hatte – um eine Disziplinarmassnahme 

im Sinne von Art. 25 Abs. 2 Bst. c BPG in Verbindung mit Art. 99 Abs. 2 

Bst. c und Abs. 3 Bst. d der Bundespersonalverordnung (BPV, 

SR 172.220.111.3). 

F.  

Am 13. Oktober 2016 eröffnete das EDA-DR gestützt auf Art. 25 BPG in 

Verbindung mit Art. 98 Abs. 1 BPV eine Disziplinaruntersuchung, die es mit 

Verfügung vom 6. Dezember 2016 infolge Verjährung einstellte. 

G.  

Gegen diese Verfügung des EDA-DR (nachfolgend: Vorinstanz) erhebt 

A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 17. Januar 

2017 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht mit nachfolgenden 

Rechtsbegehren: 

"1. Die Verfügung der Direktion für Ressourcen DR vom 7. [recte: 6.] De-

zember 2016 (Referenz/Aktenzeichen: […]) sei aufzuheben. 

2. Es sei festzustellen, dass die mit Versetzungsentscheid vom 14. Dezem-

ber 2015 angeordnete Versetzung des Beschwerdeführers nach Bern 

und der damit verbundene Entzug der Funktion als Postenchef ([der Ver-

tretung]) in (…) rechtswidrig erfolgt sind. 

3. Es sei die Vorinstanz zu verpflichten, den Beschwerdeführer in eine 

Funktion zu versetzen, welche mindestens im Funktionsband B3.2 und 

mindestens der Lohnklasse 28 zugeteilt ist. 

4. Es sei die Vorinstanz zu verpflichten, dem Beschwerdeführer eine Ent-

schädigung in der Höhe von einem Jahreslohn (Basis Bruttolohn 2015 

plus regelmässig ausgerichtete Zulagen) zu bezahlen. 

5. Eventualiter zu Rechtsbegehren Ziff. 2, 3 und 4: Es sei die Vorinstanz zu 

verpflichten, innert zehn Tagen nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils 

eine Verfügung zum Versetzungsentscheid vom 14. Dezember 2015 zu 

erlassen. 

6. Unter Entschädigungsfolgen (zzgl. Mehrwertsteuer) zulasten der Vorin-

stanz bzw. der schweizerischen Eidgenossenschaft." 

A-385/2017 

Seite 4 

H.  

Die Vorinstanz beantragt mit Vernehmlassung vom 6. Februar 2017, auf 

die Beschwerde nicht einzutreten. 

I.  

Der Beschwerdeführer nimmt am 7. März 2017 Stellung zur Vernehmlas-

sung der Vorinstanz und hält an seinen Anträgen fest. 

J.  

Die Vorinstanz reicht am 17. März 2017 eine weitere Eingabe ein. 

K.  

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die sich bei den Akten be-

findlichen Dokumente wird – soweit entscheidrelevant – in den nachfolgen-

den Erwägungen eingegangen. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um eine Verfügung im 

Sinne von Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVG, SR 172.021), 

die von einer Vorinstanz im Sinne von Art. 33 Bst. d des Verwaltungsge-

richtsgesetzes (VGG, SR 173.32) erlassen wurde und direkt beim Bundes-

verwaltungsgericht angefochten werden kann (Art. 36 Abs. 1 BPG). Da 

keine Ausnahme gemäss Art. 32 VGG vorliegt, ist das Bundesverwaltungs-

gericht zur Beurteilung der Beschwerde zuständig (Art. 31 VGG und Art. 44 

VwVG). 

Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem 

VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). 

1.2 Gemäss Art. 48 Abs. 1 VwVG ist zur Beschwerde berechtigt, wer vor 

der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teil-

nahme erhalten hat (Bst. a), durch die angefochtene Verfügung besonders 

berührt ist (Bst. b) und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 

oder Änderung hat (Bst. c). 

A-385/2017 

Seite 5 

Der Beschwerdeführer hat sich am vorinstanzlichen Verfahren beteiligt und 

ist als Adressat der angefochtenen Verfügung durch diese besonders be-

rührt. Fraglich ist, ob er ein schutzwürdiges Interesse an ihrer Änderung 

oder Aufhebung hat, was die Vorinstanz bestreitet. 

Die Beschwerdelegitimation ist wegen des im Verwaltungsbeschwerdever-

fahren geltenden Untersuchungsgrundsatzes von Amtes wegen zu prüfen 

(Art. 12 VwVG); die beschwerdeführende Person ist jedoch zur Mitwirkung 

verpflichtet (vgl. Art. 13 Abt. 1 Bst. b und Art. 52 VwVG). Es trifft sie die Ob-

liegenheit, ihre Beschwerdeberechtigung – soweit diese nicht offensichtlich 

gegeben ist – substanziiert darzulegen, das heisst eingehend zu erörtern 

bzw. zu begründen. Andernfalls ist auf die Beschwerde nicht einzutreten 

(Zwischenentscheid des Bundesverwaltungsgerichts [BVGer] A-7678/2015 

vom 10. März 2016 E. 3.1; Urteile des BVGer B-6161/2014 vom 5. Oktober 

2015 E. 3.1 und A-7021/2014 vom 12. Mai 2015 E. 4.5.1 m.w.H.; vgl. ferner 

BGE 133 II 249 E. 1.1; Urteil des Bundesgerichts [BGer] 1C_128/2016 vom 

11. Juli 2016 E. 3.2). 

Ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung der ange-

fochtenen Verfügung wird vom Beschwerdeführer nicht substanziiert dar-

gelegt. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern er durch die Einstellung der Dis-

ziplinaruntersuchung (ohne Kostenfolgen) materiell beschwert sein soll 

und welchen rechtlichen oder tatsächlichen Vorteil er aus einer Aufhebung 

oder Änderung der Verfügung zu ziehen vermöchte, zumal eine Änderung 

nur innerhalb des Streitgegenstandes (vgl. dazu sogleich E. 1.3) erfolgen 

könnte. Überdies stellt sich auch der Beschwerdeführer ausdrücklich auf 

den Standpunkt, dass ein allfälliges – von ihm bestrittenes – disziplinar-

rechtlich relevantes Fehlverhalten verjährt wäre; er beanstandet die Ver-

fahrenseinstellung mithin explizit nicht. Auf das Rechtsbegehren 1 ist daher 

mangels eines schutzwürdigen Interesses nicht einzutreten (zur Beschwer-

delegitimation betreffend die Rechtsverweigerungsbeschwerde vgl. nach-

folgend E. 1.4). 

1.3  

1.3.1 Streitgegenstand der nachträglichen Verwaltungsrechtspflege und 

damit des Beschwerdeverfahrens ist grundsätzlich einzig das Rechtsver-

hältnis, das Gegenstand des angefochtenen Entscheides bildet oder bei 

richtiger Rechtsanwendung hätte bilden sollen, soweit es nach Massgabe 

der Beschwerdebegehren im Streit liegt. Der Entscheid der unteren Instanz 

(Anfechtungsobjekt) bildet somit den Rahmen, der den möglichen Umfang 

A-385/2017 

Seite 6 

des Streitgegenstandes begrenzt: Gegenstand des Beschwerdeverfah-

rens kann nur sein, was Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens war 

bzw. des angefochtenen Entscheides ist oder hätte sein müssen. Gegen-

stände, über welche die vorinstanzliche Behörde nicht entschieden hat und 

nicht zu entscheiden hatte, darf die Beschwerdeinstanz grundsätzlich nicht 

beurteilen, da sie ansonsten in die funktionelle Zuständigkeit der Vorin-

stanz eingreifen würde. Insoweit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten 

(statt vieler Urteil des BVGer A-6111/2016 vom 27. Juli 2017 E. 1.3 m.H.). 

1.3.2 Streitgegenstand der angefochtenen Verfügung ist einzig die Diszip-

linaruntersuchung bzw. deren Einstellung infolge Verjährung. Das vom 

Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 30. August 2016 entschiedene 

Verfahren A-2180/2016, auf das die Rechtsbegehren 2–4 Bezug nehmen, 

war demgegenüber zwar Auslöser des von der Vorinstanz eingeleiteten 

und eingestellten Disziplinarverfahrens; es ist jedoch nicht Gegenstand 

des angefochtenen Entscheides. Ebenso wenig waren die genannten Be-

gehren des Beschwerdeführers Streitthema des vorinstanzlichen Verfah-

rens. Auf die Rechtsbegehren 2–4 ist deshalb nicht einzutreten. 

Nicht geprüft werden muss bei diesem Ergebnis, ob im Fall von Einstel-

lungsverfügungen wie bei Nichteintretensentscheiden (vgl. dazu statt vieler 

Urteil des BVGer A-2262/2017 vom 23. Mai 2017 E. 2; ferner Urteil des 

BGer 2C_298/2015 vom 26. April 2017 E. 2.2; je m.w.H.) im Beschwerde-

verfahren grundsätzlich nur das Nichteintreten bzw. das Einstellen durch 

die Vorinstanz beanstandet und keine materielle Beurteilung verlangt wer-

den kann. 

1.4 Mit seinem Eventualbegehren erhebt der Beschwerdeführer Rechts-

verweigerungsbeschwerde und beantragt, die Vorinstanz sei zu verpflich-

ten, eine Verfügung zum Versetzungsentscheid vom 14. Dezember 2015 

zu erlassen. 

1.4.1 Gegen das unrechtmässige Verweigern oder Verzögern einer Verfü-

gung kann jederzeit Beschwerde geführt werden (Art. 46a und Art. 50 

Abs. 2 VwVG). In einem solchen Fall fehlt grundsätzlich ein Anfechtungs-

objekt; dieses ist im unrechtmässigen Verweigern oder Verzögern des Ver-

fahrens, mithin dem Fehlen eines anfechtbaren Entscheides, auf dessen 

Erlass ein Anspruch der rechtsuchenden Person besteht, zu erblicken. 

Art. 46a VwVG schafft bzw. "fingiert" im Fall einer (formlosen) Rechtsver-

weigerung oder Rechtsverzögerung das erforderliche Anfechtungsobjekt 

(Urteil des BGer 4A_8/2015 vom 20. Februar 2015 E. 2.1). Voraussetzung 

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Seite 7 

für die Zulässigkeit der Rechtsverweigerungsbeschwerde ist, dass der 

Rechtsuchende vor dem Einreichen der Beschwerde ein Begehren um Er-

lass einer anfechtbaren Verfügung bei der zuständigen Behörde gestellt 

hat. Eine Rechtsverweigerungsbeschwerde soll sodann nur dann zur An-

wendung kommen, wenn die verweigerte Verfügung grundsätzlich selbst 

anfechtbar wäre. Die beschwerdeführende Person hat im Sinne einer Ein-

tretensvoraussetzung zumindest glaubhaft zu machen, dass ein Anspruch 

auf Erlass einer anfechtbaren Verfügung besteht. Ein solcher Anspruch 

liegt dann vor, wenn einerseits die ersuchte Behörde nach dem anzuwen-

denden Recht verpflichtet ist, in Verfügungsform zu handeln, und wenn an-

dererseits die gesuchstellende Person nach Art. 6 und Art. 48 Abs. 1 VwVG 

Parteistellung beanspruchen kann (statt vieler BVGE 2016/20 E. 3 m.w.H.; 

zum Ganzen Urteil des BVGer A-7484/2015 vom 19. Februar 2016 

E. 1.3.1 f. m.w.H.). Sind die Voraussetzungen für den Erlass einer Verfü-

gung gegeben und unterlässt die zuständige Behörde dies dennoch, 

begeht sie eine widerrechtliche Rechtsverweigerung oder -verzögerung 

(Urteil des BVGer A-2923/2015 vom 27. Juli 2015 E. 1.3.1 m.H.). Ob dies 

der Fall ist, bildet indes nicht Gegenstand der Eintretensprüfung; diese 

Frage ist vielmehr im Rahmen der materiellen Prüfung der Beschwerde zu 

klären (zum Ganzen Urteile des BVGer B-3026/2015 vom 21. Dezember 

2016 E. 1.3.2 und A-7443/2015 vom 18. Juli 2016 E. 1.1, je m.w.H.). 

1.4.2 Die Eintretensvoraussetzungen für die Rechtsverweigerungsbe-

schwerde sind vorliegend erfüllt: Die Vorinstanz ist die zuständige Behörde 

für die verlangte Verfügung und vom Bundesverwaltungsgericht mit Urteil 

vom 30. August 2016 zu deren Erlass verpflichtet worden. Der Beschwer-

deführer hat diesbezüglich Parteistellung inne und die Verfügung wird vo-

raussichtlich mit Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht anfechtbar 

sein. Dass der Beschwerdeführer – soweit ersichtlich – nach Ergehen des 

genannten Urteils und vor Erheben der Rechtsverweigerungsbeschwerde 

die Vorinstanz nicht mehr ausdrücklich um Erlass einer Verfügung betref-

fend den Versetzungsentscheid vom 14. Dezember 2015 ersucht hat, 

reicht ihm ausnahmsweise nicht zum Nachteil: Einerseits ist die Vorinstanz 

bereits im erwähnten Urteil des Bundesverwaltungsgerichts verpflichtet 

worden, eine entsprechende Verfügung in der Sache zu erlassen; anderer-

seits durfte der Beschwerdeführer angesichts der von der Vorinstanz ein-

geleiteten Disziplinaruntersuchung nach Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 

der Bundesverfassung [BV, SR 101]) davon ausgehen, dass sie die gefor-

derte Verfügung von sich aus erlassen würde. 

A-385/2017 

Seite 8 

1.5 Zusammenfassend ergibt sich, dass auf die Beschwerde im Umfang 

der Rechtsbegehren 1–4 mangels eines schutzwürdigen Interesses bzw. 

wegen Überschreitens des Streitgegenstandes nicht einzutreten ist. Es 

kann daher offenbleiben, ob die Einstellung eines Disziplinarverfahrens 

überhaupt in Verfügungsform zu ergehen hat und mit Beschwerde anfecht-

bar ist. 

Auf die eventualiter erhobene Rechtsverweigerungsbeschwerde (Rechts-

begehren 5) ist dagegen einzutreten. 

Für den Fall des Eintretens auf die Beschwerde hat die Vorinstanz in ihrer 

Vernehmlassung eine Nachfrist zur Ergänzung ihrer – im Wesentlichen auf 

die Eintretensvoraussetzungen beschränkten – Ausführungen beantragt. 

Davon ist jedoch abzusehen, nachdem das Bundesverwaltungsgericht nur 

im Umfang der vom Beschwerdeführer geltend gemachten Rechtsverwei-

gerung auf die Beschwerde eintritt und sich die Vorinstanz zu diesem Even-

tualbegehren sowohl in formeller als auch materieller Hinsicht explizit und 

implizit bereits geäussert hat. 

2.  

Eine formelle Rechtsverweigerung liegt vor, wenn eine Behörde auf eine 

ihr frist- und formgerecht unterbreitete Sache nicht eintritt bzw. diese nicht 

behandelt, obwohl sie darüber befinden müsste (vgl. statt vieler Urteil des 

BGer 1C_642/2015 vom 8. November 2016 E. 2.2 m.w.H.). 

2.1 Dem von einem Rechtsuchenden frist- und formgerecht eingereichten 

Gesuch um Erlass eines Entscheides gleichzustellen ist vorliegend die 

rechtskräftige Anweisung in Dispositiv-Ziff. 1 des Urteils des Bundesver-

waltungsgerichts vom 30. August 2016. Die Vorinstanz hat unzweideutig 

zum Ausdruck gebracht, dass sie im Zusammenhang mit dieser Anweisung 

keine (weitere) Verfügung zu erlassen beabsichtigt, nachdem sie das Dis-

ziplinarverfahren gegen den Beschwerdeführer eingestellt hat. Nachfol-

gend ist zu prüfen, ob die Vorinstanz der Anweisung in der genannten Dis-

positiv-Ziffer, "im Zusammenhang mit dem Versetzungsentscheid vom 

14. Dezember 2015 eine Verfügung im Sinne von Art. 5 VwVG zu erlassen 

und in der Sache zu entscheiden", rechtsgenüglich nachgekommen ist, in-

dem sie eine Disziplinaruntersuchung gegen den Beschwerdeführer einge-

leitet und diese wegen Verjährung eingestellt hat. Andernfalls beging sie 

eine unzulässige Rechtsverweigerung. 

A-385/2017 

Seite 9 

2.2  

2.2.1 Das Bundesverwaltungsgericht hat mit inzwischen rechtskräftigem 

Urteil vom 30. August 2016 entschieden, dass es sich beim Versetzungs-

entscheid vom 14. Dezember 2015 um eine Disziplinarmassnahme im 

Sinne von Art. 25 Abs. 2 Bst. c BPG in Verbindung mit Art. 99 Abs. 2 Bst. c 

und Abs. 3 Bst. d BPV handelte (a.a.O., E. 6.3). Disziplinarmassnahmen 

sind in der Form einer anfechtbaren Verfügung zu erlassen, sofern der be-

troffene Arbeitnehmer der von der Arbeitgeberin vorgesehenen Massnah-

me nicht zustimmt, mithin keine Einigung zwischen den Parteien erzielt 

wird (vgl. Art. 34 Abs. 1 i.V.m. Art. 25 Abs. 3 BPG; Urteil des BVGer 

A-2180/2016 vom 30. August 2016 E. 3.2; PETER HELBLING, in: Portmann/

Uhlmann [Hrsg.], Stämpflis Handkommentar zum BPG, 2013, Art. 25 

N 29 ff.; Kommentar des Eidgenössischen Personalamtes EPA vom März 

2017 zu Art. 99 Abs. 1 BPV). 

Die Vorinstanz hatte dem Beschwerdeführer seine Versetzung mit schriftli-

chem "Versetzungsentscheid" vom 14. Dezember 2015 mitgeteilt. Da es 

sich dabei zumindest der Form nach um ein gewöhnliches Schreiben han-

delte, verlangte der Beschwerdeführer in der Folge eine beschwerdefähige 

Verfügung, die ihm die Vorinstanz zu Unrecht verweigerte, indem sie auf 

sein Gesuch mit Verfügung vom 1. März 2016 nicht eintrat. Das Bundes-

verwaltungsgericht wies die Vorinstanz daher mit Urteil vom 30. August 

2016 an, eine formelle Verfügung zu erlassen. Sodann verlangte es aus-

drücklich einen materiellen Entscheid "in der Sache". 

2.2.2 Dieser Verpflichtung ist die Vorinstanz mit ihrem Einstellungsent-

scheid (noch) nicht rechtsgenüglich nachgekommen. Zwar ist nicht zu be-

anstanden, dass sie – wenn auch ohne entsprechende Aufforderung durch 

das Bundesverwaltungsgericht – eine Disziplinaruntersuchung gegen den 

Beschwerdeführer einleitete, und ebenso wenig, dass sie diese einstellte, 

nachdem sie die Verjährung seiner disziplinarischen Verantwortlichkeit 

festgestellt hatte. Dies entbindet die Vorinstanz jedoch nicht von der Pflicht, 

die disziplinarrechtliche Versetzung des Beschwerdeführers – das heisst 

deren Rechtmässigkeit – in einer anfechtbaren Verfügung materiell zu be-

urteilen. Der Beschwerdeführer muss die Möglichkeit erhalten, sich gegen 

eine allenfalls unzulässige disziplinarische Versetzung rechtlich zur Wehr 

setzen zu können (vgl. dazu auch das Urteil vom 30. August 2016 E. 6.3, 

2. Abschnitt). Die Vorinstanz kommt in der angefochtenen Verfügung zwar 

zum Schluss, infolge der Verfahrenseinstellung hätten die Vorkommnisse 

A-385/2017 

Seite 10 

([in der Vertretung]) in (…) für den Beschwerdeführer keine disziplinari-

schen Folgen (a.a.O., E. 4a). Diese Feststellung ist jedoch unzutreffend, 

ordnete die Vorinstanz doch aufgrund der genannten Geschehnisse bereits 

vor der formellen Eröffnung eines Disziplinarverfahrens eine Disziplinar-

massnahme an: die Versetzung des Beschwerdeführers vom 14. Dezem-

ber 2015. Über deren Rechtmässigkeit hat sie einen beschwerdefähigen 

Entscheid zu fällen. Zu prüfen ist einerseits, ob die disziplinarische Verset-

zung in prozessualer Hinsicht korrekt zustande kam. Andererseits und vor 

allem ist zu untersuchen, ob die Versetzung als Disziplinarmassnahme ma-

teriell bzw. inhaltlich gerechtfertigt war. 

Sollte sich die Versetzung als unrechtmässig erweisen, sind sodann die 

Rechtsfolgen dieser Rechtsverletzung zu bestimmen. Ob sich diesfalls – 

wie der Beschwerdeführer geltend macht – eine analoge Anwendung von 

Art. 34b Abs. 1 Bst. a BPG rechtfertigt, kann vorliegend offenbleiben. 

2.3 Die Rechtsverweigerungsbeschwerde ist demnach gutzuheissen. 

Der Beschwerdeführer verlangt zusätzlich, der Vorinstanz sei zum Erlass 

der geforderten Verfügung eine Frist von zehn Tagen ab Rechtskraft des 

vorliegenden Urteils anzusetzen. Eine solche Massnahme drängt sich je-

doch (noch) nicht auf, weshalb einstweilen darauf zu verzichten ist (vgl. 

statt vieler Urteil des BVGer A-6037/2011 vom 15. Mai 2012 E. 7.2 m.H.), 

umso mehr als es auch im Interesse des Beschwerdeführers ist, dass der 

der Verfügung zugrunde liegende Sachverhalt korrekt ermittelt und jene 

rechtsgenüglich begründet wird. Sollte die Vorinstanz den Entscheid indes 

unzulässig verzögern, wäre es dem Beschwerdeführer unbenommen, 

beim Bundesverwaltungsgericht eine Rechtsverzögerungsbeschwerde 

einzureichen. 

3.  

Heisst das Bundesverwaltungsgericht eine Rechtsverweigerungs- oder 

Rechtsverzögerungsbeschwerde gut, überweist es die Sache mit verbind-

lichen Weisungen an die zuständige Instanz (vgl. Art. 61 Abs. 1 VwVG). 

Eine andere Möglichkeit, den rechtmässigen Zustand herzustellen, gibt es 

regelmässig nicht; das Gericht darf grundsätzlich insbesondere nicht an-

stelle der das Recht verweigernden Behörde entscheiden, würden dadurch 

doch der Instanzenzug verkürzt und allenfalls weitere Rechte der Verfah-

rensbeteiligten verletzt (statt vieler Urteil des BVGer C-5148/2016 vom 

13. Februar 2017 E. 2.2 m.H.). Ein Entscheid in der Sache durch das Bun-

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Seite 11 

desverwaltungsgericht kommt nur ausnahmsweise in Frage, wenn pro-

zessuale Leerläufe vermieden werden sollen oder die Feststellung der 

Rechtsverweigerung zur Wiedergutmachung nicht genügt und weitere An-

ordnungen zu treffen sind (zum Ganzen statt vieler BVGE 2016/20 E. 10.1 

m.w.H.). 

Die Voraussetzungen für einen ausnahmsweisen Entscheid in der Sache 

durch das Bundesverwaltungsgericht sind vorliegend nicht erfüllt. Die Vor-

instanz ist besser mit den konkreten Umständen vertraut und geeignet, um 

die für den geforderten Entscheid notwendigen Untersuchungshandlungen 

und Beweismassnahmen durchzuführen. Sie hat daher die im Zusammen-

hang mit dem Versetzungsentscheid vom 14. Dezember 2015 noch erfor-

derlichen Sachverhaltsabklärungen und Beweiserhebungen vorzuneh-

men, dem Beschwerdeführer in geeigneter Form das rechtliche Gehör zu 

gewähren, soweit dies nicht bereits geschehen ist, sowie anschliessend – 

in der Form einer Verfügung im Sinne von Art. 5 VwVG – einen Entscheid 

in der Sache zu fällen. 

4.  

4.1 Das Beschwerdeverfahren ist in personalrechtlichen Angelegenheiten 

unabhängig vom Verfahrensausgang grundsätzlich kostenlos (Art. 34 

Abs. 2 BPG), weshalb keine Verfahrenskosten zu erheben sind. 

4.2  

4.2.1 Dem teilweise obsiegenden Beschwerdeführer ist eine angemessene 

(reduzierte) Parteientschädigung für die ihm erwachsenen notwendigen 

und verhältnismässig hohen Kosten zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG 

sowie Art. 7 Abs. 1 und 2 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]). Die Parteientschädigung umfasst die Kosten der Vertre-

tung sowie allfällige weitere Auslagen der Partei; unnötiger Aufwand wird 

nicht entschädigt (Art. 8 VGKE). 

Für die Beurteilung, ob es sich beim geltend gemachten Aufwand um not-

wendige Kosten handelt, steht dem Bundesverwaltungsgericht ein erhebli-

cher Ermessensspielraum zu. Neben der Komplexität der Streitsache ist 

etwa in Betracht zu ziehen, ob der Rechtsvertretung die Sach- und Rechts-

lage bereits bekannt war. Zu einer Reduktion der Parteientschädigung füh-

ren sodann Wiederholungen in Rechtsschriften und Eingaben. Ferner kann 

vermeidbarer Koordinationsaufwand beim Beizug mehrerer Rechtsanwälte 

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Seite 12 

zu einer Herabsetzung führen, ebenso eine Doppelvertretung, sofern de-

ren Unerlässlichkeit nicht begründet wird. Gelangt das Bundesverwaltungs-

gericht zum Ergebnis, dass die Kostennote zu reduzieren ist, kürzt es sie 

in pauschaler Weise und ohne einlässliche Berechnung (zum Ganzen statt 

vieler Urteil des BVGer A-5664/2014 vom 18. November 2015 E. 10.2.1.2 

m.w.H.). 

4.2.2 Der Beschwerdeführer bzw. seine Rechtsvertretung hat mit den Be-

merkungen zur Vernehmlassung eine Kostennote für den Zeitraum 17. De-

zember 2015 bis 7. März 2017 über knapp Fr. 100'000.– (entsprechend ei-

nem Arbeitsaufwand von rund 250 Stunden) eingereicht. Zu den im vorlie-

genden Beschwerdeverfahren zu entschädigenden Kosten gehören indes-

sen weder diejenigen, die im Zusammenhang mit dem Verfahren 

A-2180/2016 angefallenen sind, noch – mangels entsprechender spezial-

gesetzlicher Bestimmung – die Kosten des erstinstanzlichen Verwaltungs-

verfahrens vor der Vorinstanz bzw. der Disziplinaruntersuchung (statt vieler 

Urteil des BVGer A-4005/2016 vom 27. Juni 2017 E. 9.2.3 m.H.). Ebenso 

wenig ist der im Zusammenhang mit dem Staatshaftungsbegehren vom 

13. Dezember 2016 entstandene Aufwand zu berücksichtigen. Massge-

bend sein können von vornherein nur diejenigen Kosten, die seit dem Er-

gehen der angefochtenen Verfügung am 6. Dezember 2016 in direktem 

Zusammenhang mit dem vorliegenden Beschwerdeverfahren angefallen 

sind. Dies gilt auch für die Rechtsverweigerungsbeschwerde, wurde sie 

doch offensichtlich erst aufgrund der angefochtenen Verfügung als Even-

tualbegehren erhoben. Zu den in Verbindung mit dem vorliegenden Be-

schwerdeverfahren stehenden Kosten gehört grundsätzlich der für den 

Zeitraum ab dem 3. Januar 2017 geltend gemachte Aufwand von 

Fr. 16'245.05 (entsprechend knapp 50 Stunden) und ein – wohl eher ge-

ringfügiger – Teil der für den Zeitraum 12. September bis 22. Dezember 

2016 ausgewiesenen Kosten von Fr. 20'514.90 (entsprechend rund 

50 Stunden, wobei sich der Kostennote nicht entnehmen lässt, welcher An-

teil im Zusammenhang mit dem vorliegenden Beschwerdeverfahren steht). 

Soweit einer der beiden Rechtsvertreter sodann einen Stundenansatz von 

Fr. 520.– verrechnet, ist auf Art. 10 Abs. 2 VGKE zu verweisen, der eine 

entsprechende Obergrenze von Fr. 400.– vorsieht. 

Angesichts der konkreten Verhältnisse, namentlich des Umstandes, dass 

sich der Beschwerdeführer durch zwei Rechtsanwälte vertreten lässt, de-

nen überdies die Sach- und Rechtslage bereits bekannt war, ist die (volle) 

angemessene Parteientschädigung auf Fr. 12'000.– festzusetzen. Da der 

Beschwerdeführer lediglich im Eventualpunkt obsiegt, rechtfertigt es sich, 

A-385/2017 

Seite 13 

diesen Betrag auf einen Viertel zu reduzieren und ihm eine Parteientschä-

digung von Fr. 3'000.– (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuerzuschlag im 

Sinne von Art. 9 Abs. 1 Bst. c VGKE) zuzusprechen. Sie ist der Vorinstanz 

zur Bezahlung aufzuerlegen (Art. 64 Abs. 2 VwVG), die ihrerseits keinen 

Anspruch auf Parteientschädigung hat (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Verfügung der Vorinstanz vom 6. Dezember 2016 wird bestätigt. Auf 

die Beschwerde wird insoweit nicht eingetreten. 

2.  

Die Rechtsverweigerungsbeschwerde wird gutgeheissen und die Vorin-

stanz angewiesen, im Zusammenhang mit dem Versetzungsentscheid vom 

14. Dezember 2015 eine Verfügung im Sinne von Art. 5 VwVG zu erlassen 

und in der Sache zu entscheiden. 

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.  

Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechtskraft des 

vorliegenden Urteils eine Parteientschädigung von Fr. 3'000.– zu bezahlen. 

5.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Gerichtsurkunde) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Jürg Steiger Oliver Herrmann 

A-385/2017 

Seite 14 

Rechtsmittelbelehrung: 

Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts auf dem Gebiet der öffentlich-

rechtlichen Arbeitsverhältnisse können beim Bundesgericht angefochten 

werden, sofern es um eine vermögensrechtliche Angelegenheit geht, bei 

welcher der Streitwert mindestens Fr. 15'000.– beträgt oder bei der sich 

eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (vgl. Art. 85 Abs. 1 

Bst. b und Abs. 2 des Bundesgerichtsgesetzes [BGG, SR 173.110]). Bei 

einer nicht vermögensrechtlichen Angelegenheit ist die Beschwerde nur 

zulässig, wenn sie die Gleichstellung der Geschlechter betrifft (vgl. Art. 83 

Bst. g BGG). Steht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenhei-

ten offen, kann sie innert 30 Tagen nach Eröffnung dieses Entscheides 

beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden 

(Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache 

abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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