# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fc228ea5-25d5-51c6-821d-b0b415b54c42
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-01-26
**Language:** de
**Title:** Zürich Handelsgericht 26.01.2022 HE210147
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_HG_001_HE210147_2022-01-26.pdf

## Full Text

Handelsgericht des Kantons Zürich 
Einzelgericht    
 

 

Geschäfts-Nr.: HE210147-O U/mk 

 

 

Mitwirkend: Oberrichter Roland Schmid, Präsident, sowie Gerichtsschreiber 

Dr. Benjamin Büchler 

 

Urteil vom 26. Januar 2022 

 

in Sachen 

 

A._____ AG,  
Gesuchstellerin 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. X1._____,  

vertreten durch Rechtsanwalt X2._____,  

 

 

gegen 

 

B._____ AG [Bank],  
Gesuchsgegnerin 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____,  

 

 

betreffend Bauhandwerkerpfandrecht 
 

 

- 2 - 

Rechtsbegehren: 
(act. 1 S. 2 f.) 

"1. Das Gesuch sei gutzuheissen. 
 2. Der Grundbuchverwalter sei anzuweisen, auf dem Grundstück 

Gbbl. 1 Grundbuch Stadtquartier Zürich-C._____ (Alleineigentum 
der Gesuchsgegnerin), provisorisch ein Bauhandwerkerpfand-
recht mit folgender Pfandsumme einzutragen: 
CHF 393'627.70 nebst 5 % Zins p.a. seit 19. November 2021. 

 3. Der Grundbuchverwalter sei anzuweisen, auf dem Grundstück 
Gbbl. 2 Grundbuch Stadtquartier Zürich-C._____ (Alleineigentum 
der Gesuchsgegnerin), provisorisch ein Bauhandwerkerpfand-
recht mit folgender Pfandsumme einzutragen: 
CHF 236'176.60 nebst 5 % Zins p.a. seit 19. November 2021 

 4. Der Grundbuchverwalter sei anzuweisen, auf dem Grundstück 
Gbbl. 3 Grundbuch Stadtquartier Zürich-C._____ (Alleineigentum 
der Gesuchsgegnerin), provisorisch ein Bauhandwerkerpfand-
recht mit folgender Pfandsumme einzutragen: 
CHF 157'451.05 nebst 5 % Zins p.a. seit 19. November 2021. 

 5. Die Anordnung im Sinne der Rechtsbegehren 2 bis 3 hiervor sei 
in Form einer superprovisorischen Verfügung gemäss Art. 265 
ZPO zu erteilen. 

 Nachdem der Gesuchsgegnerin schriftlich oder mündlich die 
Möglichkeit zur Stellungnahme gewährt wurde: 

 6. Die provisorische Eintragung der Bauhandwerkerpfandrechte auf 
den in den Rechtsbegehren 2 bis 3 hiervor genannten Grundstü-
cken sei aufrechtzuerhalten. 

 7. Der Gesuchstellerin sei eine Frist von drei Monaten zu setzen, 
gerechnet ab Rechtskraft der Verfügung der provisorischen Ein-
tragung, um die definitive Eintragung der Bauhandwerkerpfand-
rechte zu verlangen. 

 8. Für den Fall, dass das provisorische Gesuch um Eintragung der 
Bauhandwerkerpfandrechte abgelehnt wird, sei die superproviso-
risch verfügte Eintragung für 20 weitere Tage aufrechtzuerhalten, 
um es der Gesuchstellerin zu ermöglichen, bei der Rechtsmitte-
linstanz aufschiebende Wirkung für ihre Berufung zu beantragen. 

 9. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Ge-
suchsgegnerin." 

- 3 - 

Das Einzelgericht zieht in Erwägung: 

1. Mit Eingabe vom 29. November 2021 stellte die Gesuchstellerin beim Ein-

zelgericht des Handelsgerichts das vorstehend aufgeführte Begehren (act. 1; act. 

3/2-58). Mit Verfügung vom tt.mm. 2021 wurde das Grundbuchamt C._____-

Zürich angewiesen, die Pfandrechte zugunsten der Gesuchstellerin einzutragen 

(act. 4). Gleichzeitig wurde der Gesuchsgegnerin Frist angesetzt, um zum Begeh-

ren der Gesuchstellerin Stellung zu nehmen (act. 4). Am 13. Januar 2022 erstatte-

te die Gesuchsgegnerin eine Eingabe, worin sie mitteilte, auf eine Stellungnahme 

und damit auf die Bestreitung der Zulässigkeit der provisorischen Eintragung zu 

verzichten und sich sämtliche Einreden, Bestreitungen und Einwendungen zum 

behaupteten Pfandanspruch für das ordentliche Verfahren vorzubehalten (act. 

11). Die Eingabe wurde der Gegenseite zugestellt (Prot. S. 7), welche sich dazu 

nicht vernehmen liess. 

2. Das Verfahren ist spruchreif. Vorab ist festzuhalten, dass ein Verzicht auf 

eine Stellungnahme nicht mit der Anerkennung des (vorsorglichen) Anspruchs 

gleichgesetzt werden kann. Entsprechend bleibt zu prüfen, ob der geltend ge-

machte Anspruch besteht. 

3. Die Gesuchsgegnerin ist Eigentümerin der Grundstücke bzw. Stockwerkei-

gentumsanteile, auf denen die von der Gesuchstellerin behaupteten Leistungen 

erbracht worden sind (act. 1 Rz. 11; act. 3/4). 

4. Die Gesuchstellerin macht geltend, sie sei auf dem Grundstück (der Über-

sichtlichkeit halber werden die Stockwerkeinheiten in der Folge - wo diese keine 

Relevanz haben - gesamthaft als Grundstück im Sinne des Stammgrundstücks 

bezeichnet) der Gesuchsgegnerin im Auftrag der D._____ Baumanagement AG 

bzw. der E._____ Management und Service AG tätig geworden. Im Rahmen der 

Sanierung des Gebäudes auf dem streitgegenständlichen Grundstück habe die 

Gesuchstellerin Betonelemente und Dämmungen geplant, hergestellt und geliefert 

(act. 1 Rz. 13 ff.). Zum Leistungsumfang gemäss Werkvertrag seien verschiedene 

Projektänderungen gekommen, welche in Nachtragsforderungen bzw. Bestel-

lungsänderungen resultiert hätten, die teilweise genehmigt worden seien (act. 1 

- 4 - 

Rz. 24 ff.). Gemäss Schlussabrechnung betrage die offene Werklohnforderung - 

unter Berücksichtigung sämtlicher Bestellungsänderungen, Minderleistungen und 

Zahlungen der Gesuchsgegnerin CHF 787'255.35 (act. 1 Rz. 91 ff.). Die Bauar-

beiten seien an gemeinschaftlichen Bauteilen ausgeführt worden, weshalb die 

Stockwerkeigentumseinheiten jeweils anteilsmässig nach den Wertquoten zu be-

lasten seien (act. 1 Rz. 97). 

5. Gemäss Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB besteht ein Anspruch auf Errichtung ei-

nes gesetzlichen Grundpfandrechts für die Forderungen der Handwerker oder Un-

ternehmer, die auf einem Grundstück zu Bauten oder anderen Werken, zu Ab-

brucharbeiten, zum Gerüstbau, zur Baugrubensicherung oder dergleichen Materi-

al und Arbeit oder Arbeit allein geliefert haben. Der Anspruch auf Errichtung eines 

Bauhandwerkerpfandrechts richtet sich gegen den jeweiligen Eigentümer des 

Grundstücks, auch wenn die Leistungen nicht in seinem Auftrag erbracht worden 

sind. Die Eintragung ins Grundbuch hat bis spätestens vier Monate nach der Voll-

endung der Arbeiten zu erfolgen und kann nicht verlangt werden, wenn der Eigen-

tümer für die angemeldete Forderung hinreichende Sicherheit leistet (Art. 839 

Abs. 2 und 4 ZGB). Reine Materiallieferungen sind dann pfandberechtigt, wenn es 

sich um Baustoffe handelt, welche aufgrund einer individuellen Bestellung für das 

konkrete Bauwerk hergestellt worden sind (RAINER SCHUMACHER/PASCAL REY, Das 

Bauhandwerkerpfandrecht, 4. Aufl., Zürich 2022, N 237). 

Geht es lediglich um die vorläufige Eintragung des Pfandrechts, so muss die 

Gesuchstellerin ihr Begehren nur glaubhaft machen. An die Glaubhaftmachung 

sind nach konstanter Lehre und Praxis keine strengen Anforderungen zu stellen: 

Die vorläufige Eintragung eines gesetzlichen Pfandrechts darf nur dann verwei-

gert werden, wenn der Bestand des Pfandrechts ausgeschlossen oder höchst 

unwahrscheinlich ist. Im Zweifelsfalle ist die vorläufige Eintragung zu bewilligen 

und die Entscheidung über Bestand und Umfang des Pfandrechts dem ordentli-

chen Gericht vorzubehalten. Dies gilt insbesondere bei unklarer oder unsicherer 

Rechtslage (BGE 86 I 270; BGE 102 Ia 86; BGE 112 Ib 484; DIETER ZOBL, Das 

Bauhandwerkerpfandrecht de lege lata und de lege ferenda, ZSR 101 [102] II 

Halbband, S. 158; ZR 79 Nr. 80 E. 1; SCHUMACHER/REY, a.a.O., N 1530 ff.). 

- 5 - 

6.1. Die Gesuchsgegnerin hat auf Ausführungen im vorsorglichen Verfahren ver-

zichtet, weshalb die Behauptungen der Gesuchstellerin im vorliegenden Verfah-

ren als unbestritten gelten. Die Gesuchsgegnerin hat sich Einreden, Bestreitun-

gen und Einwendungen für das ordentliche Verfahren vorbehalten und verhält 

sich entsprechend nicht widersprüchlich, wenn sie die einzelnen Tatsachenbe-

hauptungen in einem späteren Verfahren bestreitet. 

6.2. Glaubhaft behauptet und durch die eingereichte Offerte, die nachmalige Kor-

respondenz und insbesondere die Auftragsbestätigung belegt ist, dass die Ge-

suchstellerin die behaupteten Arbeiten für das Grundstück der Gesuchsgegnerin 

im Rahmen eines Werkvertrages geleistet hat (act. 1 Rz. 13 ff.; act. 3/6-8).  

6.3. Weiter ist glaubhaft und wird nicht bestritten, dass die von der Gesuchstelle-

rin erbrachten Leistungen pfandberechtigt sind. Es handelt sich demnach um die 

Fertigung von individuellen Betonelementen die spezifisch für die Baute auf dem 

streitgegenständlichen Grundstück erstellt worden sind (act. 1 Rz. 13 ff.). 

Eine andere Leistung zum Gegenstand hat die Projektänderung 07. Die Ge-

suchstellerin hält fest, dass die darin enthaltenen Kosten durch die Änderungen 

im Projektplan durch die Gesuchsgegnerin angefallen seien, welche eine bausei-

tige Verzögerung von 23 Wochen verursacht habe (act 1 Rz. 44 ff). Nach ständi-

ger Rechtsprechung besteht für Schadenersatzforderungen kein Anspruch auf 

Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts (vgl. SCHUMACHER/REY, a.a.O., N 

397 ff.). Selbst wenn mit SCHUMACHER/REY davon ausgegangen wird, dass die 

Pfandberechtigung bei einem Verzögerungsschaden nicht generell ausgeschlos-

sen ist (SCHUMACHER/REY, a.a.O., N 402), kann dies nur geltend, wenn durch die 

Verzögerung die eigentlichen Bauarbeiten teurer werden. Stehen einem Schaden 

bzw. Mehrkosten keine wertvermehrenden Leistungen am Grundstück gegen-

über, besteht auch kein Anspruch auf die Eintragung eines Bauhandwerkerpfand-

rechts. 

Mit der Projektänderung bzw. dem abgelehnten Nachtrag 07 vom 7. Juli 

2020 hat die Gesuchstellerin der Gesuchsgegnerin Lagerplatzgebühren offeriert, 

welche für die aufgrund der Verzögerung erforderliche Lagerung der bereits gefer-

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tigten Betonelemente angefallen sein sollen (act. 3/25). Dabei handelt es sich 

nicht um Leistungen, die einen Mehrwert bewirken können und für die ein Pfand-

recht eingetragen werden kann. Allerdings ist eine Pfandberechtigung nicht gänz-

lich ausgeschlossen, zumal der behauptete Mehraufwand bei der Gesuchstellerin 

im Zusammenhang mit der Produktion der Betonelemente und deren Bereitstel-

lung angefallen ist, was für sich eine pfandberechtigte Leistung darstellt. Unter 

diesen Umständen ist das Pfandrecht vorsorglich einzutragen und die Beurteilung 

der Pfandberechtigung ist dem Gericht im Hauptsacheverfahren zu überlassen.  

6.4. Sodann ist unbestritten geblieben, dass und in welchem Umfang die Arbei-

ten auch tatsächlich ausgeführt worden sind. Die entsprechenden Leistungen er-

geben sich aus dem Werkvertrag samt Nachträgen wie auch aus den gestellten 

Rechnungen (act. 1 Rz. 13 ff.; act. 3/6-30). 

6.5. Gestützt auf die glaubhaften Ausführungen der Gesuchstellerin und die der 

Berechnung zugrundeliegenden Urkunden resultiert - unter Berücksichtigung der 

geleisteten Akontozahlungen - eine offene (pfandberechtigte) Forderung der Ge-

suchstellerin von CHF 787'255.35 (act. 1 Rz. 91; act. 3/47; act. 3/51). 

6.6. Die von der Gesuchstellerin erbrachten Leistungen erfolgten auf drei im Ei-

gentum der Gesuchsgegnerin stehenden Stockwerkeinheiten. Die Gesuchstellerin 

leistete Arbeiten an der Gebäudefassade. Dass die Arbeiten den Stockwerkein-

heiten gleichermassen dienen und eine Aufteilung entsprechend der quotenmäs-

sigen Anteile angemessen ist (act. 1 Rz. 97), erscheint demnach glaubhaft. Somit 

entfällt auf die Einheit GBBl 1 ein Anteil von 50% also CHF 393'627.70, auf die 

Einheit GBBl 2 ein Anteil von 30% also CHF 236'176.60 und auf die Einheit GBBl 

3 ein Anteil von 20% also CHF 157'451.05 (jeweils auf CHF 0.05 gerundet). 

6.7. Die Gesuchstellerin beantragt eine Verzinsung ab dem 19. November 2021. 

Den Beginn des Zinsenlaufs begründet sie mit der Zustellung der Schlussrech-

nung unter Ansetzung einer Zahlungsfrist am 10. September 2021. Dennoch ver-

langt sie Verzugszins erst ab Zahlung einer (letzten) Akontorechnung am 19. No-

vember 2021 (act. 1 Rz. 95 f.). Der Verzug der Schuldnerin kann folglich glaubhaft 

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gemacht werden. Die Höhe des Zinssatzes leitet die Gesuchstellerin zu Recht aus 

Art. 104 Abs. 1 OR ab. 

6.8. Schliesslich ergibt sich aus dem eingereichten Tagesrapport, dass die letz-

ten Arbeiten (neu Versetzen der Serviceklappen an den Fassaden) am 9. Sep-

tember 2021 erfolgten (act. 1 Rz. 78; act. 3/42), wobei aufgrund der Darstellung 

der Gesuchstellerin glaubhaft erscheint, dass es sich dabei um fristauslösende 

Arbeiten im Sinne von Art. 839 Abs. 2 ZGB gehandelt hat. Die Viermonatsfrist 

wurde folglich mit der provisorischen Eintragung am tt.mm. 2021 eingehalten. 

6.9. Aus dem Gesagten ergibt sich, dass es der Gesuchstellerin gelingt, einen 

Anspruch auf Eintragung der folgenden Bauhandwerkerpfandrechte glaubhaft zu 

machen: 

- auf Stockwerkeigentumsanteil GBBl 1 für eine Pfandsumme von CHF 

393'627.70, 

- auf Stockwerkeigentumsanteil GBBl 2 für eine Pfandsumme von CHF 

236'176.60 und 

- auf Stockwerkeigentumsanteil GBBl 3 für eine Pfandsumme von CHF 

157'451.05 

jeweils nebst Zins von 5% seit 19. November 2021. 

7. Sodann ist der Gesuchstellerin Frist anzusetzen, um Klage auf definitive Ein-

tragung des Pfandrechts gegen die Gesuchsgegnerin anzuheben. Die Prosequie-

rungsfrist ist praxisgemäss auf 60 Tage festzulegen, allfällige Gerichtsferien sind 

nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht zu berücksichtigen (BGE 143 

III 554 E. 2.5.2). Weshalb - so der Antrag der Gesuchstellerin (act. 1 S. 3) - von 

dieser Praxis abzuweichen wäre, begründet die Gesuchstellerin nicht näher. Eine 

Verlängerung dieser Frist ist möglich, bedarf aber eines gesonderten und begrün-

deten Gesuches (Art. 144 Abs. 2 ZPO); dieses würde in einem kostenpflichtigen 

Nachverfahren behandelt. Als zureichende Gründe für eine Fristerstreckung ge-

mäss Art. 144 Abs. 2 ZPO werden nur entweder die Zustimmung der Gegenpartei 

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oder von der Partei nicht vorhersehbare oder nicht beeinflussbare Hinderungs-

gründe anerkannt. 

8. Die Höhe der Gerichtsgebühr wird nach der Gebührenverordnung des 

Obergerichts bestimmt (Art. 96 ZPO i.V.m. § 199 Abs. 1 GOG) und richtet sich in 

erster Linie nach dem Streitwert bzw. nach dem tatsächlichen Streitinteresse (§ 2 

Abs. 1 lit. a GebV OG). Es ist von einem Streitwert von CHF 787'255.35 auszuge-

hen, wobei die Gerichtsgebühr in Anwendung von § 4 Abs. 1 und 2 sowie § 8 

Abs. 1 GebV OG auf CHF 11'000.– festzusetzen ist. 

Über den Pfandanspruch der Gesuchstellerin ist noch nicht definitiv ent-

schieden. Es wird im ordentlichen Verfahren festzustellen sein, ob die Gesuch-

stellerin endgültig obsiegt. Daher rechtfertigt es sich, im vorliegenden Verfahren 

lediglich eine einstweilige Kostenregelung zu treffen. Gemäss Praxis des Einzel-

gerichts des Handelsgerichts des Kantons Zürich sind die Gerichtskosten im Ver-

fahren betreffend die vorläufige Eintragung des Pfandrechts von der Gesuchstel-

lerin zu beziehen, wobei der endgültige Entscheid des Gerichts im ordentlichen 

Verfahren vorbehalten bleibt.  

Auch der Entscheid betreffend die Entschädigungsfolgen ist dem ordentli-

chen Verfahren vorbehalten. Für den Fall, dass die Gesuchstellerin ihren An-

spruch jedoch nicht prosequieren sollte, ist der Gesuchsgegnerin eine Parteient-

schädigung zuzusprechen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Gesuchsgegne-

rin auf eine Stellungnahme verzichtet hat, aber konkret vorbringt, dass und wel-

che Aufwendungen für die Instruktion bei ihr angefallen sind (act. 11). In Anwen-

dung von § 4 Abs. 1 und 2, § 9 und § 11 Abs. 4 AnwGebV OG ist die bei Nicht-

prosequierung geschuldete Parteientschädigung demnach auf CHF 1'000.– fest-

zusetzen.  

Das Einzelgericht erkennt: 

1. Die einstweilige Anweisung an das Grundbuchamt C._____-Zürich wird be-

stätigt als vorläufige Eintragung im Sinne von Art. 961 ZGB mit Wirkung ab 

vorläufiger Eintragung gemäss Verfügung vom tt.mm. 2021 bis zur rechts-

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kräftigen Erledigung des gemäss Dispositiv-Ziffer 2 einzuleitenden Prozes-

ses 

auf Stockwerkeigentumsanteil, GBBl 1, EGRID CH4, (50/100 Miteigentum 

an GBBl 5, Kataster 6, EGRID CH7),  

F._____-strasse 8 und 9, Zürich-C._____, 

für eine Pfandsumme von CHF 393'627.70 nebst 5 % Zins p.a. seit 

19. November 2021,  

auf Stockwerkeigentumsanteil, GBBl 2, EGRID CH10, (30/100 Miteigentum 

an GBBl 5, Kataster 6, EGRID CH7),  

F._____-strasse 8 und 9 Zürich-C._____, 

für eine Pfandsumme von CHF 236'176.60 nebst 5 % Zins p.a. seit 

19. November 2021,  

auf Stockwerkeigentumsanteil, GBBl 3, EGRID CH11, (20/100 Miteigentum 

an GBBl 5, Kataster 6, EGRID CH7),  

F._____-strasse 8 und 9, Zürich-C._____, 

für eine Pfandsumme von CHF 157'451.05 nebst 5 % Zins p.a. seit 

19. November 2021. 

2. Der Gesuchstellerin wird eine Frist bis 1. April 2022 angesetzt, um eine Kla-

ge auf definitive Eintragung des Pfandrechts gegen die Gesuchsgegnerin 

anzuheben. Bei Säumnis kann die Gesuchsgegnerin den vorläufigen Eintrag 

(Dispositiv-Ziffer 1) löschen lassen. 

3. Die Gerichtsgebühr beträgt CHF 11'000.–. 

Weitere Kosten (insbesondere Kosten des Grundbuchamts) bleiben vorbe-

halten). 

4. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 3 werden von der Gesuchstellerin be-

zogen. Vorbehalten bleibt der endgültige Entscheid des Gerichts im nachfol-

genden ordentlichen Verfahren. Für den Fall, dass die Gesuchstellerin innert 

Frist gemäss Dispositiv-Ziffer 2 die Klage nicht anhängig macht, werden ihr 

die Kosten definitiv auferlegt. 

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5. Die Regelung der Entschädigungsfolgen wird dem Gericht im nachfolgenden 

ordentlichen Verfahren vorbehalten. Versäumt die Gesuchstellerin jedoch 

die ihr in Dispositiv-Ziffer 2 angesetzte Frist zur Anhängigmachung der Kla-

ge, wird sie verpflichtet, der Gesuchsgegnerin eine Parteientschädigung von 

CHF 1'000.– zu bezahlen. 

6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an das Grundbuchamt C._____-

Zürich. 

7. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb 

von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 

113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 und 

90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der Streitwert 

beträgt CHF 787'255.35. 

Die gesetzlichen Fristenstillstände gelten nicht (Art. 46 Abs. 2 BGG).  

 

Zürich, 26. Januar 2022 
 

HANDELSGERICHT DES KANTONS ZÜRICH 
Einzelgericht 

 
Der Gerichtsschreiber: 

 
 
 

Dr. Benjamin Büchler 
 

	Urteil vom 26. Januar 2022
	Rechtsbegehren: (act. 1 S. 2 f.)
	Das Einzelgericht zieht in Erwägung:
	Das Einzelgericht erkennt:
	1. Die einstweilige Anweisung an das Grundbuchamt C._____-Zürich wird bestätigt als vorläufige Eintragung im Sinne von Art. 961 ZGB mit Wirkung ab vorläufiger Eintragung gemäss Verfügung vom tt.mm. 2021 bis zur rechtskräftigen Erledigung des gemäss Di...
	auf Stockwerkeigentumsanteil, GBBl 1, EGRID CH4, (50/100 Miteigentum an GBBl 5, Kataster 6, EGRID CH7),  F._____-strasse 8 und 9, Zürich-C._____, für eine Pfandsumme von CHF 393'627.70 nebst 5 % Zins p.a. seit 19. November 2021,
	auf Stockwerkeigentumsanteil, GBBl 2, EGRID CH10, (30/100 Miteigentum an GBBl 5, Kataster 6, EGRID CH7),  F._____-strasse 8 und 9 Zürich-C._____, für eine Pfandsumme von CHF 236'176.60 nebst 5 % Zins p.a. seit 19. November 2021,
	auf Stockwerkeigentumsanteil, GBBl 3, EGRID CH11, (20/100 Miteigentum an GBBl 5, Kataster 6, EGRID CH7),  F._____-strasse 8 und 9, Zürich-C._____, für eine Pfandsumme von CHF 157'451.05 nebst 5 % Zins p.a. seit 19. November 2021.
	2. Der Gesuchstellerin wird eine Frist bis 1. April 2022 angesetzt, um eine Klage auf definitive Eintragung des Pfandrechts gegen die Gesuchsgegnerin anzuheben. Bei Säumnis kann die Gesuchsgegnerin den vorläufigen Eintrag (Dispositiv-Ziffer 1) löschen...
	3. Die Gerichtsgebühr beträgt CHF 11'000.–. Weitere Kosten (insbesondere Kosten des Grundbuchamts) bleiben vorbehalten).
	4. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 3 werden von der Gesuchstellerin bezogen. Vorbehalten bleibt der endgültige Entscheid des Gerichts im nachfolgenden ordentlichen Verfahren. Für den Fall, dass die Gesuchstellerin innert Frist gemäss Dispositiv-Zi...
	5. Die Regelung der Entschädigungsfolgen wird dem Gericht im nachfolgenden ordentlichen Verfahren vorbehalten. Versäumt die Gesuchstellerin jedoch die ihr in Dispositiv-Ziffer 2 angesetzte Frist zur Anhängigmachung der Klage, wird sie verpflichtet, de...
	6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an das Grundbuchamt C._____-Zürich.
	7. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff...
	Die gesetzlichen Fristenstillstände gelten nicht (Art. 46 Abs. 2 BGG).