# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dc107e1d-5e51-50c0-99b6-e8f8f4bef237
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-24
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 24.04.2025 VR1 2024 59
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_VR1-2024-59_2025-04-24.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Graubünden Obere Plessurstrasse 1, 7001 Chur
Dretgira superiura dal chantun Grischun +41 81 257 39 90
Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni www.justiz-gr.ch

Urteil vom 24. April 2025

Referenz VR1 24 59

Instanz Erste verfassungs- und verwaltungsrechtliche Kammer

Besetzung Audétat, Vorsitz
Pedretti und von Salis
Hemmi, Aktuarin

Parteien A._____

Beschwerdeführerin

gegen

Bürgergemeinde B._____
Beschwerdegegnerin
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Mathias Davatz

Gegenstand Einbürgerung

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Sachverhalt

A. Die kosovarische Staatsangehörige A._____, Jahrgang 1985, reiste im Jahr 
2006 in die Schweiz ein und lebt seither zusammen mit ihrem Ehemann in der 
Gemeinde B._____. Sie verfügt über eine Niederlassungsbewilligung C. Ihre drei 
Kinder (Jahrgang 2009, 2014 und 2020) kamen in der Schweiz zur Welt und 
erwarben – ebenso wie ihr Ehemann – das Schweizer Bürgerrecht. A._____ arbeitet 
in einem 80 %-Pensum als "Assistant Store Manager" bei C._____ in D._____. 

B. Am 3. Juli 2022 (Eingang 14. Juli 2022) stellte A._____ beim Amt für 
Migration und Zivilrecht Graubünden (AFM) ein Gesuch um ordentliche 
Einbürgerung. Nach Prüfung der formellen Einbürgerungsvoraussetzungen trat das 
AFM am 18. Januar 2023 auf das Gesuch ein und überwies es zur weiteren 
Bearbeitung der Bürgergemeinde B._____.

C. Nachdem in der Folge am 13. März 2023 ein erstes Einbürgerungsgespräch 
stattgefunden hatte, teilte die Einbürgerungskommission B._____ A._____ am 
31. März 2023 mit, dass die anlässlich des Gesprächs gestellten Fragen gar nicht 
oder ungenügend beantwortet worden seien, und lud sie zu einem weiteren 
Gespräch ein. 

D. Das zweite Einbürgerungsgespräch wurde am 20. Juni 2023 durchgeführt. 
Da A._____ gemäss der Einbürgerungskommission B._____ auch im Rahmen 
dieses Gesprächs die Anforderungen nicht erfüllen konnte, wurde ihr die Möglichkeit 
eines dritten Gesprächs eingeräumt. 

E. Nachdem am 17. Juni 2024 das dritte Einbürgerungsgespräch durchgeführt 
worden war, beschloss der Bürgerrat B._____ auf Antrag der 
Einbürgerungskommission hin am 18. Juni 2024, das Einbürgerungsgesuch von 
A._____ abzuweisen. Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, dass 
Letztere mit den kantonalen und kommunalen Verhältnissen nicht vertraut sei. 

F. Dagegen erhob A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) mit Eingabe 
vom 13. September 2024 (Poststempel) Beschwerde beim damaligen 
Verwaltungsgericht bzw. heutigen Obergericht des Kantons Graubünden und 
beantragte sinngemäss die Aufhebung des Beschlusses des Bürgerrats B._____ 
vom 18. Juni 2024 und die Zusicherung des Gemeindebürgerrechts. Zur 
Begründung brachte sie im Wesentlichen vor, gemäss Medien sei bekannt, dass 
manche Gemeinden einiges täten, um einer Person die Einbürgerung zu 
verweigern. Trotz des Umstands, dass sie viele Fragen korrekt beantwortet habe, 
habe sie das Ziel nicht erreichen können. Es seien Fragen gestellt worden, die ein 

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normaler Bürger kaum beantworten könne. Sie lebe seit 18 Jahren in B._____ und 
arbeite seit 17 Jahren in D._____, zurzeit als stellvertretende Betriebsleiterin des 
Kettenrestaurants C._____. Sie sei weder vorbestraft noch habe sie Betreibungen 
und sei auch nie von der Sozialhilfe abhängig gewesen. Sie frage sich, wieso 
andere Gemeinden Personen mit kaum vorhandenen Deutschkenntnissen eine 
Einbürgerung ermöglichten, sie jedoch trotz ihrer Bemühungen einen negativen 
Bescheid erhalte.

G. Die Bürgergemeinde B._____ (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) schloss 
in ihrer Vernehmlassung vom 27. September 2024 auf Abweisung der Beschwerde. 
Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, die Beschwerdeführerin habe 
während drei Gesprächen die Gelegenheit gehabt, die materiellen 
Einbürgerungsvoraussetzungen von Art. 6 KBüV zu erfüllen. Diese habe sie jedoch 
nicht erfüllt, da sie anlässlich des dritten Gesprächs 55 von 99 Fragen richtig 
beantwortet und damit die geforderte Mindestpunktzahl (74 korrekte Antworten bzw. 
75 %) nicht erreicht habe. Auch treffe es nicht zu, dass die Beschwerdegegnerin im 
Vergleich zu anderen Gemeinden überdurchschnittlich streng wäre. Der Ehemann 
sowie die Kinder der Beschwerdeführerin seien im ersten Anlauf eingebürgert 
worden und hätten die ihnen gestellten Fragen somit in genügender Anzahl beim 
ersten Anlauf beantworten können. 

H. Die Beschwerdeführerin reichte trotz der ihr eingeräumten Frist keine Replik 
ein.

Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften, den angefochtenen 
Entscheid sowie die übrigen Akten wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden 
Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen den Entscheid vom 18. Juni 
2024, mitgeteilt am 19. August 2024, mit welchem die Beschwerdegegnerin das 
Einbürgerungsgesuch der Beschwerdeführerin vom 3. Juli 2022 (Eingang 14. Juli 
2022) abgewiesen hat (vgl. act. B.1). Gemäss Art. 49 Abs. 1 lit. a VRG (BR 370.100) 
i.V.m. Art. 26 Abs. 2 des Bürgerrechtsgesetzes des Kantons Graubünden (KBüG; 
BR 130.100) beurteilt das heutige Obergericht des Kantons Graubünden, auf das 
bei Inkrafttreten des GOG (BR 173.000) per 1. Januar 2025 hängige Verfahren des 
Verwaltungsgerichts übertragen worden sind (Art. 122 Abs. 5 GOG), Beschwerden 
gegen Entscheide der Bürgergemeinde. Folglich stellt der besagte Entscheid vom 
18. Juni 2024 ein taugliches Anfechtungsobjekt für ein Verfahren vor dem 

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Obergericht des Kantons Graubünden dar. Als formelle und materielle Adressatin 
des angefochtenen Entscheids ist die Beschwerdeführerin davon überdies berührt 
und sie weist ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung auf (Art. 50 VRG). 
Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde (Art. 38 Abs. 1 
und 2 sowie Art. 52 Abs. 1 VRG) ist somit einzutreten.

2. Streitgegenstand bildet vorliegend die Frage, ob die Beschwerdegegnerin 
das Einbürgerungsgesuch der Beschwerdeführerin zu Recht abgewiesen hat. 

3.1. Schweizerin oder Schweizer ist, wer das Bürgerrecht einer Gemeinde und 
das Bürgerrecht des Kantons besitzt (Art. 37 Abs. 1 BV). Hinsichtlich 
Einbürgerungen von Ausländerinnen und Ausländern sind die Kompetenzen zur 
Rechtsetzung und Rechtsanwendung zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden 
aufgeteilt (vgl. Art. 38 BV). Das Einbürgerungsverfahren ist dreistufig. 
Voraussetzung zur Erlangung des Schweizer Bürgerrechts ist die Erteilung des 
Gemeindebürgerrechts, des Kantonsbürgerrechts sowie der eidgenössischen 
Einbürgerungsbewilligung. Dabei müssen auf jeder Ebene sowohl formelle als auch 
materielle Einbürgerungsvoraussetzungen erfüllt sein. Nach Art. 38 Abs. 2 BV 
erlässt der Bund Mindestvorschriften über die Einbürgerung von Ausländerinnen 
und Ausländern durch die Kantone und erteilt die Einbürgerungsbewilligung. Für die 
ordentliche Einbürgerung verlangt das Bundesrecht in formeller Hinsicht zum einen, 
dass die bewerbende Person bei der Gesuchstellung eine 
Niederlassungsbewilligung besitzt; zum andern, dass sie einen Aufenthalt von 
insgesamt zehn Jahren in der Schweiz nachweist, wovon drei in den letzten fünf 
Jahren vor Einreichung des Gesuchs (Art. 9 Abs. 1 lit. a und lit. b des 
Bundesgesetzes über das Schweizer Bürgerrecht vom 20. Juni 2014 
[Bürgerrechtsgesetz, BüG; SR 141.0]). Art. 11 BüG setzt für die Einbürgerung 
sodann die erfolgreiche Integration der gesuchstellenden Person (lit. a) sowie die 
Vertrautheit mit den schweizerischen Lebensverhältnissen (lit. b) voraus; die 
Einbürgerung darf keine Gefährdung der inneren und äusseren Sicherheit der 
Schweiz darstellen (lit. c). Nach Art. 12 Abs. 1 BüG zeigt sich eine erfolgreiche 
Integration insbesondere im Beachten der öffentlichen Sicherheit und Ordnung 
(lit. a), in der Respektierung der Werte der Bundesverfassung (lit. b), in der 
Fähigkeit, sich im Alltag in Wort und Schrift in einer Landessprache zu verständigen 
(lit. c), in der Teilnahme am Wirtschaftsleben oder am Erwerb von Bildung (lit. d) 
und in der Förderung und Unterstützung der Integration der Ehefrau oder des 
Ehemannes, der eingetragenen Partnerin oder des eingetragenen Partners oder 
der minderjährigen Kinder, über welche die elterliche Sorge ausgeübt wird (lit. e). 
Gemäss Art. 12 Abs. 3 BüG können die Kantone weitere Integrationskriterien 

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vorsehen. Die Kantone sind in der Ausgestaltung der 
Einbürgerungsvoraussetzungen insoweit frei, als sie hinsichtlich der 
Wohnsitzerfordernisse oder der Eignung Konkretisierungen des bundesgesetzlich 
vorgeschriebenen Rahmens vornehmen können, solange ihre Anforderungen 
selbst verfassungskonform sind und eine Einbürgerung nicht übermässig 
erschweren (vgl. BGE 146 I 49 E. 2.2 m.w.H.). Sämtliche materiellen 
Voraussetzungen der ordentlichen Einbürgerung müssen sowohl im Zeitpunkt der 
Gesuchstellung als auch anlässlich der Einbürgerung erfüllt sein (vgl. BGE 140 II 
65 E. 2.1 und 135 II 161 E. 2).

3.2. Auf kantonaler Ebene bestimmt Art. 4 Abs. 1 KBüG, dass der Erwerb des 
Kantons- und Gemeindebürgerrechts für Ausländerinnen und Ausländer neben der 
Niederlassungsbewilligung einen Wohnsitz von mindestens fünf Jahren in der 
Einbürgerungsgemeinde bedingt, wovon zwei Jahre unmittelbar vor der 
Gesuchseinreichung. Die Aufnahme von Ausländerinnen und Ausländern in das 
Bürgerrecht setzt voraus, dass die Gesuchstellerin oder der Gesuchsteller nach 
Prüfung der persönlichen Verhältnisse als geeignet erscheint (Art. 5 Abs. 1 KBüG). 
Dies erfordert gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung insbesondere, dass sie oder er 
erfolgreich in die kantonale und kommunale Gemeinschaft integriert ist (lit. a), mit 
den kantonalen und kommunalen Verhältnissen vertraut ist (lit. b) und in den 
vergangenen zehn Jahren bezogene Sozialhilfegelder zurückbezahlt hat (lit. c). 
Nach Art. 6 Abs. 1 KBüG zeigt sich eine erfolgreiche Integration insbesondere im 
Beachten der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (lit. a), in der Respektierung der 
Werte der Bundesverfassung (lit. b), in der Fähigkeit, sich im Alltag in Wort und 
Schrift in einer Kantonssprache zu verständigen (lit. c), in der gesicherten 
Teilnahme am Wirtschaftsleben oder am Erwerb von Bildung sowie geordneten 
finanziellen Verhältnissen (lit. d) und in der Förderung und Unterstützung der 
Integration der Ehefrau oder des Ehemannes, der eingetragenen Partnerin oder des 
eingetragenen Partners oder der minderjährigen Kinder, über welche die elterliche 
Sorge ausgeübt wird (lit. e). Mit den kantonalen und kommunalen 
Lebensverhältnissen ist die Gesuchstellerin oder der Gesuchsteller gemäss Art. 6 
Abs. 1 der Verordnung zum Bürgerrechtsgesetz des Kantons Graubünden (KBüV; 
BR 130.110) vertraut, wenn sie oder er namentlich über Grundkenntnisse der 
geografischen, historischen, politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse verfügt 
(lit. a), am sozialen und kulturellen Leben der dortigen Gesellschaft teilnimmt (lit. b) 
und Kontakte zu Schweizerinnen und Schweizern pflegt (lit. c).

3.3. Das Einbürgerungsgesuch ist mit den erforderlichen Unterlagen beim AMZ 
einzureichen. Dieses leitet das Gesuch nach Prüfung der Wohnsitzfristen, des 

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strafrechtlichen Leumunds und der sprachlichen Integration an die zuständige 
Bürgergemeinde weiter (Art. 9 Abs. 1 und 2 KBüG und Art. 3 KBüV). Nach Art. 10 
Abs. 1 KBüG tätigt die Bürgergemeinde nach Erhalt des Einbürgerungsgesuchs die 
Erhebungen, welche für die Beurteilung der Einbürgerungsvoraussetzungen nötig 
sind. Über die Zusicherung oder Verweigerung des Gemeindebürgerrechts 
entscheidet die Bürgergemeindeversammlung mit Mehrheitsbeschluss (Art. 10 
Abs. 2 KBüG). Die Bürgergemeinde kann diese Kompetenzen dem Bürgervorstand 
oder einer besonderen Kommission übertragen (Art. 10 Abs. 4 KBüG). Gemäss 
Art. 26 Abs. 2 Satz 1 KBüV ist im Rahmen der Erhebungen die Durchführung eines 
zu protokollierenden Einbürgerungsgesprächs mit der Gesuchstellerin oder dem 
Gesuchsteller zwingend. Der Bürgergemeinde steht es frei, die Kenntnisse nach 
Art. 6 Abs. 1 lit. a im Rahmen eines schriftlichen Tests zu prüfen (Art. 26 Abs. 3 
Satz 1 KBüV). Nach Art. 51 Abs. 1 der Statuten der Beschwerdegegnerin (abrufbar 
unter: <https://E._____/>, besucht am 15. April 2025) prüft und behandelt die 
Einbürgerungskommission Einbürgerungsgesuche und leitet diese mit ihrer 
Empfehlung an den Bürgerrat weiter. Letzterem obliegt die Beschlussfassung über 
die Aufnahme in das Bürgerrecht (Art. 42 Abs. 1 Ziff. 10 der Statuten der 
Beschwerdegegnerin). 

3.4. Die Gemeinde verfügt beim Entscheid über eine ordentliche Einbürgerung 
über ein gewisses Ermessen. Obwohl diesem Entscheid auch eine politische 
Komponente innewohnt, ist das Einbürgerungsverfahren kein rechtsfreier Vorgang, 
wird doch darin über den rechtlichen Status von Einzelpersonen entschieden. Zu 
beachten sind deshalb die einschlägigen Verfahrensbestimmungen. Die Gemeinde 
darf nicht willkürlich, rechtsungleich oder diskriminierend entscheiden und muss ihr 
Ermessen insgesamt pflichtgemäss ausüben (vgl. BGE 146 I 49 E. 2.6, 140 I 99 
E. 3.1 und 138 I 305 E. 1.4.3). Dabei hat die Gemeinde insbesondere die Vorgaben 
des Rechts des Bundes und des Kantons zu wahren (vgl. BGE 146 I 49 E. 2.6; vgl. 
Urteil des Bundesgerichts 1D_4/2018 vom 11. Juli 2019 E. 2.5). Gemäss 
bundesgerichtlicher Praxis wäre es willkürlich und rechtsungleich, eine 
einbürgerungswillige Person, die alle Einbürgerungsvoraussetzungen erfüllt, nicht 
einzubürgern (vgl. BGE 146 I 49 E. 2.7 und 138 I 305 E. 1.4.5). Diesfalls verbleibt 
kein Ermessen für die Verweigerung der Einbürgerung (vgl. HAFNER/BUSER, in: 
Ehrenzeller/Egli/Hettich/ Hongler/Schindler/Schmid/Schweizer [Hrsg.], Die 
schweizerische Bundesverfassung, St. Galler Kommentar, 4. Aufl. 2023, Art. 38 
Rz. 18; ACHERMANN/VON RÜTTE, in: Waldmann/Belser/Epiney [Hrsg.], Basler 
Kommentar, Bundesverfassung, 2015, Art. 38 N 35). 

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4. Die Kognition des Obergerichts des Kantons Graubünden richtet sich nach 
der allgemeinen Vorschrift von Art. 51 Abs. 1 VRG. Demnach hat es zu prüfen, ob 
die Beschwerdegegnerin den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder 
unvollständig festgestellt, Rechtsverletzungen begangen oder das ihr zustehende 
Ermessen überschritten bzw. missbraucht hat. Dazu ist das Obergericht auch 
aufgrund von Art. 29a BV verpflichtet. In Bezug auf die 
Einbürgerungsvoraussetzungen obliegt dem Gericht eine freie Überprüfung. Jedoch 
berücksichtigt es bei der Prüfung der Rechtsfragen, dass die Gemeinden im 
Rahmen ihrer Autonomie die im Gesetz verwendeten unbestimmten Rechtsbegriffe 
selbstständig anwenden. Das kantonale Gericht muss die Rechtsanwendung und 
namentlich die Anwendung unbestimmter Rechtsbegriffe durch die Gemeinde aber 
dennoch auf ihre Vereinbarkeit mit den einschlägigen Normen des kantonalen 
Rechts und des Bundesrechts überprüfen. Es darf dabei nicht – auch nicht mit 
Rücksicht auf die Gemeindeautonomie – eine bloss willkürfreie Anwendung der 
bürgerrechtlichen Bestimmungen akzeptieren, wenn sich aus dem Bundesrecht 
oder anderen Rechtssätzen ergibt, dass eine andere Lösung vorzuziehen wäre (vgl. 
BGE 137 I 235 E. 2.5; siehe auch Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons 
Graubünden U 20 72 vom 11. März 2021 E. 2).

5. Vorliegend hat die Beschwerdegegnerin ihren abschlägigen Entscheid vom 
18. Juni 2024 damit begründet, dass die Beschwerdeführerin die Voraussetzungen 
von Art. 6 KBüV nicht erfülle und damit mit den hiesigen Verhältnissen nicht vertraut 
sei (vgl. act. B.1; siehe auch Vernehmlassung vom 27. September 2024 [act. A.2]). 
Insofern geht die Beschwerdegegnerin davon aus, dass die übrigen materiellen 
Einbürgerungsvoraussetzungen gegeben sind. Dem ist zuzustimmen. Die 
Beschwerdeführerin reiste im August 2006 zu ihrem Ehemann in die Schweiz ein 
und lebt seither zusammen mit ihm in der Gemeinde B._____. Gemeinsam haben 
sie drei Kinder (Jahrgang 2009, 2014 und 2020) (vgl. Niederlassungsbewilligung C 
[Einbürgerungsakten, act. 1], undatierter Lebenslauf sowie undatiertes 
Motivationsschreiben [Einbürgerungsakten, act. 3], Wohnsitzbescheinigung vom 
7. Juli 2022 [Einbürgerungsakten, act. 9] und Familienausweis vom 12. Juli 2022 
[Einbürgerungsakten, act. 15]). Aus den Akten ergeben sich keine Anhaltspunkte 
dafür, dass die Beschwerdeführerin die öffentliche Sicherheit und Ordnung nicht 
beachtet (vgl. Art. 12 Abs. 1 lit. a BüG und Art. 6 Abs. 1 lit. a KBüG). So bestätigte 
denn auch das AMZ am 18. Januar 2023, dass es keinen Eintrag im 
schweizerischen Strafregisterinformationssystem VOSTRA gebe, aufgrund des 
Berichts der Kantonspolizei Graubünden weder strafrechtliche Vorkommnisse noch 
sonstige Verstösse gegen den ordre public bekannt seien und aus 
fremdenpolizeilicher Sicht keine Gründe gegen eine Einbürgerung sprächen (vgl. 

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Einbürgerungsakten, act. 21; siehe ferner Art. 7 ff. KBüV; vgl. auch Bericht der 
Kantonspolizei Graubünden vom 29. Dezember 2022 [Einbürgerungsakten, act. 20] 
und das Dokument "Lebenslauf und Selbstdeklaration" vom 3. Juli 2022 
[Einbürgerungsakten, act. 7]). Auch ergeben sich keine Hinweise darauf, dass die 
Beschwerdeführerin die Werte der Bundesverfassung nicht respektiert (vgl. Art. 12 
Abs. 1 lit. b BüG, Art. 6 Abs. 1 lit. b KBüG und Art. 12 KBüV; siehe auch undatiertes 
Motivationsschreiben [Einbürgerungsakten, act. 3]). Was sodann die Fähigkeit 
anbelangt, sich im Alltag in Wort und Schrift in einer Kantonssprache zu 
verständigen (vgl. Art. 6 Abs. 1 lit. c KBüG; siehe auch Art. 12 Abs. 1 lit. c BüG), ist 
darauf hinzuweisen, dass das AMZ die sprachliche Integration als erfüllt erachtet 
hat. Es hielt am 18. Januar 2023 namentlich fest, dass die Beschwerdeführerin über 
mündliche Sprachkenntnisse in einer Kantonssprache entsprechend dem 
Referenzniveau B1 und über schriftliche Sprachkenntnisse in einer Kantonssprache 
entsprechend dem Referenzniveau A2 verfüge (vgl. Einbürgerungsakten, act. 21; 
siehe auch Art. 13 KBüV; vgl. ferner das Dokument "Lebenslauf und 
Selbstdeklaration" vom 3. Juli 2022 [Einbürgerungsakten, act. 7], das Zertifikat Start 
Deutsch 2, Europastufe A2 [Einbürgerungsakten, act. 4] sowie das Schreiben der 
Höheren Fachschule Südostschweiz vom 8. Juli 2022 und den dazugehörigen 
Ergebnisbogen, wonach die Beschwerdeführerin den mündlichen Teil der Deutsch-
B1-Prüfung bestanden habe [Einbürgerungsakten, act. 5]). Insofern erscheint nicht 
plausibel, wenn die Beschwerdegegnerin von sehr schlechten Deutschkenntnissen 
ausgeht (vgl. Anträge der Einbürgerungskommission zuhanden des Bürgerrats 
[Einbürgerungsakten, act. 31 und 40]). Ferner ist die Beschwerdeführerin seit dem 
1. November 2022 im Rahmen eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses als 
"Assistant Store Manager" bei der C._____ D._____ AG zu 80 % erwerbstätig (vgl. 
Arbeitgeberbestätigung vom 11. September 2024 [act. B.2]). Bereits zuvor arbeitete 
sie während etwas mehr als einem Jahr als Schichtführerin bei C._____ in einem 
60 %-Pensum mit einem Jahresbruttolohn von CHF 35'100.00 (vgl. 
Arbeitgeberbestätigung vom 8. Juli 2022 [Einbürgerungsakten, act. 13]), nachdem 
sie viele Jahre bei der F._____ ebenfalls als Schichtleiterin und bei G._____ als 
Serviceangestellte tätig war (vgl. das Dokument "Lebenslauf und Selbstdeklaration" 
vom 3. Juli 2022 [Einbürgerungsakten, act. 7] und undatierter Lebenslauf 
[Einbürgerungsakten, act. 3]). Ausserdem arbeitet der Ehemann der 
Beschwerdeführerin seit Juni 2007 als Mechaniker resp. seit Januar 2022 als 
Werkstattchef bei der H._____ AG (vgl. Arbeitgeberbestätigung vom 19. Oktober 
2022 [Einbürgerungsakten, act. 19]). Auch bestätigte das Fürsorgeamt B._____ am 
7. Juli 2022, dass die Ehegatten A._____ in den letzten zehn Jahren keine 
Sozialhilfe bezogen hätten (vgl. Einbürgerungsakten, act. 10; siehe ferner Art. 14 
Abs. 3 Satz 1 KBüV; vgl. auch die materielle Einbürgerungsvoraussetzung von 

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Art. 5 Abs. 2 lit. c KBüG, welche nach dem Gesagten erfüllt ist). Abgesehen davon, 
dass die Steuerverwaltung des Kantons Graubünden in ihren Bescheinigungen 
zuhanden der Einbürgerungsbehörden vom 8. Juli 2022 und 19. Oktober 2022 
anmerkte, dass Inkassohandlungen in den letzten fünf Jahren erforderlich gewesen 
seien, bestätigte sie, dass die Ehegatten A._____ die in den letzten fünf Jahren 
zugestellten provisorischen und definitiven Steuerrechnungen – abgesehen von 
noch ausstehenden Gemeindesteuern 2021 (Ratenvereinbarung) – 
ordnungsgemäss bezahlt hätten, gegen sie in den letzten fünf Jahren kein 
Verfahren wegen Steuerhinterziehung mit Buss- oder Straffolge eingeleitet worden 
sei und gegen sie in den letzten zwei Jahren keine Betreibungen wegen nicht 
bezahlter Steuern eingeleitet worden seien (vgl. Einbürgerungsakten, act. 14 und 
act. 18, wonach ausserdem ein steuersatzbestimmendes Einkommen von 
CHF 64'400.00 bzw. CHF 57'200.00 sowie ein Reinvermögen von CHF 108'156.00 
bzw. CHF 108'401.00 ausgewiesen wurden). Gleichermassen ergibt sich denn auch 
aus den im Recht liegenden Auszügen aus dem Betreibungsregister, dass 
betreffend die Namen I._____ und J._____ keine Betreibungen oder Verlustscheine 
registriert sind (vgl. Einbürgerungsakten, act. 11 und act. 12). Insofern ist von der 
Erfüllung des Kriteriums der gesicherten Teilnahme am Wirtschaftsleben und von 
geordneten finanziellen Verhältnissen im Sinne von Art. 12 Abs. 1 lit. d BüG und 
Art. 6 Abs. 1 lit. d KBüG bzw. Art. 14 und 15 KBüV auszugehen. In Bezug auf die 
Förderung und Unterstützung der Integration der Familienmitglieder (vgl. Art. 12 
Abs. 1 lit. e BüG, Art. 6 Abs. 1 lit. e KBüG und Art. 17 KBüV) ist im Weiteren darauf 
hinzuweisen, dass der Ehemann der Beschwerdeführerin sowie die gemeinsamen 
Kinder unbestrittenermassen bereits Schweizer Bürger sind (vgl. Beschwerdeschrift 
vom 13. September 2024 [act. A.1], Einbürgerungsgesuch vom 3. Juli 2022 
[Einbürgerungsakten, act. 8] und das Dokument "Lebenslauf und Selbstdeklaration 
vom 3. Juli 2022 [Einbürgerungsakten, act. 7]). Zudem ist davon auszugehen, dass 
der älteste Sohn in die Oberstufe geht, während der jüngere die Primarschule und 
die fünfjährige Tochter den Kindergarten in der Gemeinde B._____ besuchen (vgl. 
undatierter Lebenslauf sowie undatiertes Motivationsschreiben 
[Einbürgerungsakten, act. 3]), womit der Erwerb von Sprachkompetenzen in der 
deutschen Sprache bzw. Bildung und die Teilnahme am sozialen Leben in der 
Wohngemeinde einhergeht. Insofern ist auch dieses Integrationskriterium erfüllt.

6.1. Die Beschwerdegegnerin erachtet indessen das Erfordernis der Vertrautheit 
mit den schweizerischen, kantonalen und kommunalen Verhältnissen (vgl. Art. 11 
lit. b BüG, Art. 5 Abs. 2 lit. b KBüG und Art. 6 KBüV) aufgrund der Ergebnisse der 
Einbürgerungsgespräche als nicht erfüllt, was im Folgenden zu prüfen ist. 

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6.2.1. Dem Erfordernis der Eingliederung in die hiesigen Verhältnisse und des 
Vertrautseins mit den schweizerischen und lokalen Lebensumständen liegen 
unbestimmte und auslegungsbedürftige Rechtsbegriffe zugrunde. Gemeint sind 
einerseits die wirtschaftliche und soziale Eingliederung und andererseits 
Grundlagenkenntnisse der Staatskunde und Geschichte, der Geografie sowie von 
kulturellen Sitten und Gebräuchen. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung 
setzt eine genügende Integration nicht die Mitgliedschaft in Vereinen oder anderen 
Gemeindeorganisationen voraus. Die soziale Eingliederung kann auch über die 
Arbeit erfolgen. Selbst ein zurückgezogenes Leben schliesst eine Integration je 
nach den konkreten Umständen nicht von vornherein aus. Zwar kann eine gewisse 
Anpassung verlangt werden, die Aufgabe der eigenen kulturellen Herkunft und 
Identität aber nicht. Überdies müssen die Anforderungen insgesamt 
verhältnismässig und diskriminierungsfrei sein und sie dürfen nicht überzogen 
erscheinen. Insbesondere handelt es sich bei der Prüfung der 
Einbürgerungsvoraussetzungen nicht um ein Fachexamen, bei der sich 
Kandidierende über Spezialkenntnisse und -begriffe auszuweisen haben. Vielmehr 
geht es um die Beurteilung von Lebenssachverhalten und um Grundkenntnisse des 
Allgemeinwissens. Spitzfindigkeiten haben im Einbürgerungsverfahren keinen Platz 
und die Ansprüche an das Wissen der gesuchstellenden Person dürfen nicht 
überhöht werden. Es darf nicht mehr verlangt werden, als auch von einem 
durchschnittlichen Schweizer mit Wohnsitz in der Gemeinde vernünftigerweise 
erwartet werden dürfte (vgl. BGE 146 I 49 E. 4.3 m.w.H.). 

6.2.2. Schliesslich dürfen bei der Beurteilung der Integration als Ganzes die 
kantonalen und kommunalen Behörden zwar den einzelnen Kriterien eine gewisse 
eigene Gewichtung beimessen. Insgesamt muss die Beurteilung aber ausgewogen 
bleiben und darf nicht auf einem klaren Missverhältnis der Würdigung aller 
massgeblichen Gesichtspunkte beruhen. Die Fokussierung auf ein einziges 
Kriterium ist unzulässig, es sei denn, dieses falle, wie etwa eine erhebliche 
Straffälligkeit, bereits für sich allein entscheidend ins Gewicht. Erforderlich ist eine 
Gesamtwürdigung aller massgeblichen Aspekte im Einzelfall. Ein Manko bei einem 
Gesichtspunkt kann, solange dieser nicht für sich allein den Ausschlag gibt, durch 
Stärken bei anderen Kriterien ausgeglichen werden (vgl. BGE 146 I 49 E. 4.4 
m.w.H.). 

6.3. Nachdem die Beschwerdeführerin im Rahmen der Einbürgerungsgespräche 
vom 13. März 2023 und 20. Juni 2023 nach Auffassung der Beschwerdegegnerin 
die Einbürgerungsanforderungen nicht zu erfüllen vermocht hatte (vgl. 
Einbürgerungsakten, act. 24, 25, 31, 32, 33 und 34), erfolgte am 17. Juni 2024 ein 

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drittes Gespräch (vgl. Einbürgerungsakten, act. 41). Anlässlich dieser mündlichen 
Befragung prüfte die Beschwerdegegnerin – wie bereits zuvor – unter anderem die 
gesellschaftlichen und politischen (staatskundlichen) Kenntnisse der 
Beschwerdeführerin. Mit Blick auf deren Ergebnisse ist festzuhalten, dass die 
Beschwerdeführerin die allgemeinen Fragen über die Schweiz (Staatsform, 
Landessprachen, Kantone, Nachbarländer) korrekt beantwortete. Abgesehen 
davon, dass sie anstatt – wie verlangt – sieben nur – aber immerhin – drei 
Grundrechte aufzählen konnte und es ihr nicht möglich war, den Zeitpunkt des 
Erreichens der Volljährigkeit und die Definition dieses Begriffs zu erläutern, war sie 
in Bezug auf die Fragen betreffend "Rechte und Pflichten" in der Lage, einige 
Pflichten und das Stimmrecht als politisches Recht eines Schweizer Bürgers zu 
benennen. Zudem wusste sie, wann das Frauenstimmrecht in der Schweiz wirksam 
wurde, und sie konnte fünf politische Parteien aufzählen. Ebenso war es ihr möglich, 
sechs Sozialversicherungsbereiche aufzuzählen und das Dreisäulenprinzip der 
Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge kurz zu erläutern. Sodann wusste 
sie in Bezug auf das schweizerische Schulsystem zwar nicht, wie viele 
verschiedene Schulsysteme bzw. was es für freiwillige weiterführende Schulen gibt. 
Allerdings war ihr das obligatorische Schulsystem bekannt. Ferner konnte sie zwar 
keine Angaben zur Frage machen, ob in der Schweiz eine Religion vorgeschrieben 
sei, jedoch konnte sie die staatlich anerkannten Kirchen aufzählen. Auch war es ihr 
möglich, sämtliche Fragen zu den Eckdaten der Schweiz (Zahlen 1848 und 1291 
sowie Feiertage) richtig zu beantworten. Im Weiteren konnte sie – abgesehen vom 
obersten Grundgesetz der Schweiz – einige Gesetze aufzählen und wusste, wer für 
den Erlass von Gesetzen zuständig ist. Das Gesetzgebungsverfahren konnte sie 
hingegen nicht erläutern. In Bezug auf den Bund war sie in der Lage, Bundes- und 
Gerichtsaufgaben, die Mitgliederanzahl des Bundesparlaments, Zuständigkeiten 
der Bundesregierung und sowohl die Anzahl als auch die Namen der Bundesräte 
zu benennen. Hingegen konnte sie in diesem Zusammenhang hinsichtlich einiger 
Fragen (wer ist das Parlament bzw. die Bundesversammlung und die Regierung, 
wer wählt die Abgeordneten der beiden Räte, für was sind sie zuständig, wie heisst 
der Bundeskanzler bzw. Stabschef des Bundesrats, was für Aufgaben hat er, wer 
wählt das Bundesgericht) keine korrekte Antwort geben. Diesbezüglich ist jedoch in 
relativierender Weise festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin – wie dargelegt – 
die ihr bereits zuvor gestellte Frage, wer für den Erlass von Gesetzen zuständig sei, 
korrekt beantworten konnte. Im Weiteren konnte sie in Bezug auf die Kantone bzw. 
den Kanton Graubünden verschiedene kantonale Aufgaben, die gesetzgebende 
kantonale Behörde, deren Mitgliederanzahl, die Anzahl der Regierungsräte des 
Kantons Graubünden sowie neben dem Regierungspräsidenten 2024 zwei weitere 
Regierungsräte aufzählen. Den Standeskanzleidirektor kannte sie hingegen nicht. 

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Auch konnte sie keine Regierungsaufgabe und nur – aber immerhin – eine anstatt 
– wie verlangt – zwei Aufgaben des Grossen Rats nennen. Diesbezüglich ist jedoch 
ebenfalls relativierend festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin – wie dargelegt – 
die ihr zuvor gestellte Frage, wer die gesetzgebende Behörde des Kantons 
Graubünden sei, richtig beantworten konnte. Schliesslich war sie auch in der Lage, 
verschiedene kommunale Aufgaben aufzuzählen und sämtliche Fragen in Bezug 
auf den Gemeindevorstand B._____ (Gemeindepräsident, Anzahl Mitglieder, Name 
der übrigen Mitglieder, wer wählt den Gemeindevorstand inkl. Gemeindepräsident) 
richtig zu beantworten (vgl. Einbürgerungsakten, act. 41 S. 3 ff.). Vor diesem 
Hintergrund erhellt, dass die Beschwerdeführerin die gesellschaftlichen und 
politischen (staatskundlichen) Fragen der Beschwerdegegnerin mehrheitlich korrekt 
beantwortet hat. Dabei fällt allerdings auf, dass von ihr teilweise sehr spezifische 
Antworten verlangt bzw. ihr zum Teil Fragen gestellt wurden, welche auch ein 
durchschnittlicher Schweizer Einwohner der Gemeinde B._____ nicht unbedingt 
korrekt hätte beantworten können (vgl. z.B. die verlangten Antworten zu den 
Fragen: wie kommt ein Gesetz zu Stande, wie ist der Ablauf?; vgl. ferner die Fragen: 
was für Aufgaben hat der Stabschef des Bundesrats bzw. der Bundeskanzler?, 
kennen sie den Standeskanzleidirektor? [Einbürgerungsakten, act. 41 S. 4, S. 7, 
S. 11 und S. 13]). Auch hat die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin 
teilweise recht streng bewertet, indem sie ihr trotz der Aufzählung von einigen 
korrekten Antworten gar keine Punkte vergeben hat (vgl. z.B. die Fragen: was 
haben wir für Grundrechte in der Schweiz, welche kennen sie?, kennen sie die 
Regierungsräte des Kantons Graubünden? [Einbürgerungsakten, act. 41 S. 4 und 
S. 12 f.]). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung dürfen im 
Einbürgerungsverfahren allerdings – wie dargelegt – keine überzogenen 
Anforderungen bzw. überhöhten Ansprüche an das Wissen gestellt werden, 
sondern die Fragestellungen dürfen lediglich dazu dienen, einen Eindruck zu 
verschaffen, wie es um die Grundkenntnisse der gesuchstellenden Person steht 
(vgl. E. 6.2.1 hiervor). Diese sind nach dem Gesagten hinsichtlich der 
gesellschaftlichen und politischen (staatskundlichen) Verhältnisse entgegen der 
Auffassung der Beschwerdegegnerin positiv zu bewerten. 

6.4. Des Weiteren ist auf die Befragung zu den geografischen und historischen 
Verhältnissen einzugehen. Betreffend "B._____ und Umgebung Region K._____" 
beantwortete die Beschwerdeführerin die Frage nach der nächstgelegenen Stadt in 
der Region bzw. dem Hauptort des Kantons Graubünden richtig. Ebenso konnte sie 
zur Region K._____ gehörende Gemeinden und immerhin zwei regional 
zusammengelegte Ämter (verlangt wurden drei) aufzählen. Demgegenüber konnte 
sie hinsichtlich der Fragen, was die Region K._____ sei bzw. wo sich das 

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dazugehörige Regionalgericht befinde, keine Angaben machen. Abgesehen davon, 
dass von ihr in Bezug auf die erste Frage eine sehr spezifische Antwort verlangt 
wurde, ist nicht auszuschliessen, dass auch einem durchschnittlichen Schweizer 
Einwohner der Gemeinde B._____, der noch nie etwas mit dem besagten Gericht 
zu tun hatte, die entsprechende Örtlichkeit unbekannt ist (vgl. Einbürgerungsakten, 
act. 41 S. 16). Sodann ist in Bezug auf die örtlichen Verhältnisse und 
Gepflogenheiten der Gemeinde B._____ festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin 
die Fragen der Beschwerdegegnerin zum Wappen von B._____ richtig 
beantwortete. Ebenso konnte sie – wie verlangt – sechs Flurnamen, das Gebiet der 
N._____ der Beschwerdegegnerin, vier kommunale Spiel- und Freizeitanlagen bzw. 
Naherholungsgebiete, zwei Restaurants bzw. Cafés, zwei Einkaufsmöglichkeiten, 
zwei Möglichkeiten der Abwicklung von Finanzgeschäften, die Burg sowie die 
protestantische und katholische Kirche in B._____ benennen (vgl. 
Einbürgerungsakten, act. 41 S. 16 ff.). Allerdings erscheinen auch die in diesem 
Zusammenhang an die Beschwerdeführerin gestellten Anforderungen teilweise 
unverhältnismässig bzw. überhöht (vgl. z.B. die verlangte Antwort +/- 200 in Bezug 
auf die Einwohner- sowie Stimmberechtigtenzahl [die Beschwerdeführerin nannte 
die Zahlen 3'000 bzw. 3'200 resp. 2'000 und erhielt die Bewertung "nicht korrekt 
beantwortet"]; die verlangte Antwort, wonach der Einwohnerverein die Zeitschrift 
von B._____ publiziere und diese vier Mal pro Jahr erscheine; der verlangte exakte 
Name der Entsorgungsstation, Kenntnis über die entsprechende Örtlichkeit sollte 
genügen; das Aufzählen von 15 Strassennamen, sonst erfolgt die Bewertung "nicht 
korrekt beantwortet" [die Beschwerdeführerin konnte immerhin fünf Strassennamen 
nennen]; die verlangten spezifischen Informationen betreffend die Alpen von 
B._____; das Aufzählen von zwei roten bzw. weissen Traubensorten, Kenntnis, 
dass B._____ ein Weinbaudorf ist, sollte genügen [die Beschwerdeführerin konnte 
immerhin zwei rote Traubensorten und eine weisse Traubensorte nennen, erhielt 
aber in Bezug auf die Frage betreffend die weissen Traubensorten die Bewertung 
"nicht korrekt beantwortet"]; das Aufzählen der Schlösser, sonst erfolgt die 
Bewertung "nicht korrekt beantwortet" [die Beschwerdeführerin konnte immerhin ein 
Schloss aufzählen, wofür sie zunächst auch einen halben Punkt erhielt, der dann 
aber wieder gestrichen wurde]; die Frage betreffend das Verhältnis der beiden 
Kirchen im Dorf; das Aufzählen von fünf Dorfvereinen, sonst erfolgt die Bewertung 
"nicht korrekt beantwortet" [die Beschwerdeführerin konnte immerhin drei Vereine 
nennen] [Einbürgerungsakten, act. 41 S. 16 ff.]). Angesichts des Umstands, dass 
im Einbürgerungsverfahren die Beurteilung von Grundkenntnissen entscheidend ist 
(vgl. E. 6.2.1 hiervor), und der vorliegenden Antworten der Beschwerdeführerin zu 
den geografischen Verhältnissen sind solche diesbezüglich zu bejahen. In Bezug 
auf die der Beschwerdeführerin gestellten Fragen zu den geschichtlichen 

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Verhältnissen der Gemeinde B._____ ist festzuhalten, dass sie wusste, wann 
B._____ urkundlich das erste Mal erwähnt wird. Ebenso konnte sie konkrete 
Angaben hinsichtlich des grössten Q._____ und des oberen Schlosses von B._____ 
machen. Auch war sie in der Lage, die weibliche Berühmtheit, die im heutigen 
Schloss B._____ wohnte, namentlich zu nennen. Ausserdem waren ihr zumindest 
die Anfangsbuchstaben der gesuchten Bahngesellschaften bekannt. Abgesehen 
davon, dass von ihr hätte erwartet werden dürfen, die ungefähre Höhe von B._____ 
zu kennen, gehen die übrigen Fragestellungen grösstenteils über Grundkenntnisse 
des Allgemeinwissens bzw. über das, was ein durchschnittlicher Schweizer mit 
Wohnsitz in der Gemeinde B._____ vernünftigerweise wissen müsste, hinaus (vgl. 
z.B. die Fragen: für was wurde die L._____ zeitweise verwendet?, seit wann ist 
B._____ von der Rhätischen Bahn erschlossen?, mit welchem Datum wurde die 
älteste Urkunde mit gemeindeeigenem Siegel von B._____ datiert?, wann wurde 
M._____ von B._____ getrennt? [Einbürgerungsakten, act. 41 S. 19 f.]). Somit ging 
es bei den von der Beschwerdegegnerin gestellten Fragen zu den geschichtlichen 
Verhältnissen der Gemeinde B._____ mehrheitlich um Spezialkenntnisse und 
weniger um die im Einbürgerungsverfahren massgebliche Beurteilung von 
Grundkenntnissen (vgl. E. 6.2.1 hiervor). Insofern ist der Umstand, dass die 
Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang lediglich vier Fragen korrekt 
beantwortete (vgl. Einbürgerungsakten, act. 41 S. 19 f.), zu relativieren. Auch kann 
die Beschwerdegegnerin nach dem Gesagten aus ihrem (erstmals) im April 2023 
erfolgten Hinweis insbesondere auf die Webseiten betreffend die Gemeinde 
B._____ nichts zu ihren Gunsten ableiten (vgl. Schreiben vom 13. April 2023, 
21. September 2023 und 28. Februar 2024 samt Informationsblatt 
[Einbürgerungsakten, act. 29, 34 und 36]; siehe auch Schreiben vom 3. Februar 
2023 und vom 31. März 2023, wonach ein entsprechender Hinweis fehlte 
[Einbürgerungsakten, act. 23 und 25]). 

6.5. Des Weiteren ist den Akten zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin seit 
fast 19 Jahren in der Schweiz bzw. in der Gemeinde B._____ lebt (vgl. 
Niederlassungsbewilligung C [Einbürgerungsakten, act. 1], undatierter Lebenslauf 
und undatiertes Motivationsschreiben [Einbürgerungsakten, act. 3] sowie 
Wohnsitzbescheinigung vom 7. Juli 2022 [Einbürgerungsakten, act. 9]). Nachdem 
sie zunächst über acht Jahre als Serviceangestellte bei G._____ und anschliessend 
einige Jahre als Schichtleiterin bei der F._____ bzw. bei C._____ gearbeitet hatte 
(vgl. undatierter Lebenslauf sowie undatiertes Motivationsschreiben 
[Einbürgerungsakten, act. 3] und das Dokument "Lebenslauf und Selbstdeklaration" 
vom 3. Juli 2022 [Einbürgerungsakten, act. 7]), ist sie seit dem 1. November 2022 
als "Assistant Store Manager" bei C._____ im Rahmen eines unbefristeten 

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Arbeitsverhältnisses in einem 80 %-Pensum tätig (vgl. Beschwerdeschrift vom 
13. September 2024 [act. A.1] und Arbeitgeberbestätigung vom 11. September 
2024 [act. B.2]). Da die Beschwerdeführerin somit seit vielen Jahren in der Schweiz 
bzw. in der Nähe ihres Wohnorts erwerbstätig ist und sie sich dabei erfolgreich 
hochgearbeitet hat, kann entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin von einer 
genügenden sozialen Eingliederung im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. b KBüV 
ausgegangen werden (vgl. E. 6.2.1 hiervor, wonach gemäss bundesgerichtlicher 
Rechtsprechung die soziale Eingliederung auch über die Arbeit erfolgen kann; siehe 
auch Arbeitgeberbestätigung vom 11. September 2024, wonach die 
Beschwerdeführerin namentlich eine engagierte Person sei und sie sich mit ihren 
Arbeitskollegen sowie Vorgesetzten gut verstehe [act. B.2], und undatierte 
Aktennotiz [Einbürgerungsakten, act. 26]). Durch diese Teilhabe bekundet die 
Beschwerdeführerin denn auch ihren Willen, auf die hiesige Gesellschaft 
zuzugehen und sich mit deren sozialen Lebensbedingungen auseinanderzusetzen 
(vgl. BGE 146 I 49 E. 2.5, 141 I 60 E. 3.5 und 138 I 242 E. 5.3). Gegen die in Bezug 
auf die Beschwerdeführerin zu bejahende soziale Eingliederung spricht nach 
höchstrichterlicher Rechtsprechung zudem auch nicht, dass sie weder Mitglied in 
einem Verein noch in anderen Gemeindeorganisationen ist (vgl. E. 6.2.1 hiervor). 

6.6. Was schliesslich die Pflege von Kontakten zu Schweizerinnen und 
Schweizern gemäss Art. 6 Abs. 1 lit. c KBüV betrifft, ist festzuhalten, dass die 
Beschwerdeführerin im Gesuch um ordentliche Einbürgerung vom 3. Juli 2022 drei 
Referenzpersonen mit Schweizer Bürgerrecht aufführte (vgl. Einbürgerungsakten, 
act. 8). Bei der Telefonnummer der erstgenannten Referenzperson wurde der 
Vermerk "ungültige Nummer" angebracht (vgl. ebenda). In diesem Zusammenhang 
wäre die Beschwerdegegnerin jedoch zu weiteren Abklärungen verpflichtet 
gewesen und hätte bei der Beschwerdeführerin die korrekte Nummer ohne Weiteres 
nachfragen können (vgl. Art. 10 Abs. 1 KBüG, Art. 26 KBüV und Art. 11 Abs. 1 
VRG). Abgesehen davon telefonierte die Beschwerdegegnerin mit den beiden 
anderen Referenzpersonen am 31. März 2023 und 3. April 2023. Diesbezüglich 
ergibt sich aus der entsprechenden Aktennotiz, dass die beiden Referenzpersonen, 
welche das Schweizer Bürgerrecht erworben haben, mit der Beschwerdeführerin 
zusammengearbeitet (G._____ bzw. F._____) und noch heute Kontakt zu Letzterer 
hätten. Ausserdem wurde die Beschwerdeführerin von diesen Referenzpersonen 
als nette, interessierte und zuverlässige Person mit Kontakten bei der Arbeit 
beschrieben (vgl. undatierte Aktennotiz [Einbürgerungsakten, act. 26]). Da nach 
bundesgerichtlicher Rechtsprechung selbst ein zurückgezogenes Leben eine 
Integration nicht per se ausschliesst (vgl. E. 6.2.1 hiervor), sind die vorliegenden 
Kontakte zu Schweizer Bürgern entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin 

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als ausreichend zu betrachten. Zudem ist davon auszugehen, dass die 
Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit ebenfalls Kontake mit 
der einheimischen Bevölkerung hat. Dasselbe dürfte mit Blick auf das schulische 
Umfeld der Kinder der Beschwerdeführerin gelten. Schliesslich besitzen der 
Ehemann der Beschwerdeführerin und die gemeinsamen Kinder – wie dargelegt – 
das Schweizer Bürgerrecht, womit auch insofern von Kontakten zu Schweizerinnen 
und Schweizern auszugehen ist. Vor diesem Hintergrund vermag die 
Beschwerdegegnerin aus ihrem Vorbringen, wonach die Beschwerdeführerin keine 
Personen aus B._____ referenziert habe, nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. 

7. Die Gesamtwürdigung aller massgeblicher Aspekte ergibt vorliegend, dass 
die Beschwerdeführerin die materiellen Einbürgerungsvoraussetzungen und damit 
auch das Erfordernis des Vertrautseins mit den schweizerischen, kantonalen und 
kommunalen Verhältnissen (vgl. Art. 11 lit. b BüG, Art. 5 Abs. 2 lit. b KBüG und 
Art. 6 KBüV) erfüllt (vgl. E. 5 hiervor zu den weiteren materiellen Einbürgerungsvor-
aussetzungen). Insofern erscheint die Beschwerdeführerin für die Aufnahme in das 
Gemeindebürgerrecht als geeignet (vgl. Art. 5 Abs. 1 KBüG). Selbst wenn von 
Defiziten in Bezug auf die historischen Verhältnisse auszugehen wäre, wären diese 
nicht derart gewichtig, dass sie für sich alleine einer Einbürgerung 
entgegenstünden. Ein allfälliges diesbezügliches Manko würde durch die übrigen 
Kriterien ausreichend kompensiert (vgl. E. 6.2.2 hiervor; siehe auch Urteil des 
Bundesgerichts 1D_5/2022 vom 25. Oktober 2023 E. 6.1 f.). Indem die auf 
eidgenössischer sowie kantonaler Ebene statuierten gesetzlichen Voraussetzungen 
für die Einbürgerung von der Beschwerdeführerin insgesamt erfüllt werden, bleibt 
bei einer ausgewogenen Gesamtbetrachtung kein Ermessensspielraum für die 
Verweigerung der Erteilung des Gemeindebürgerrechts (vgl. E. 3.4 hiervor).

8. Im Ergebnis hat die Beschwerdegegnerin das Einbürgerungsgesuch der 
Beschwerdeführerin zu Unrecht abgewiesen. Somit ist die Beschwerde 
gutzuheissen, der angefochtene Entscheid vom 18. Juni 2024 aufzuheben und die 
Beschwerdegegnerin anzuweisen, der Beschwerdeführerin die Zusicherung für das 
Gemeindebürgerrecht zu erteilen (vgl. Art. 28 Abs. 1 KBüV). 

9.1. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten gestützt auf 
Art. 73 Abs. 1 VRG von der unterliegenden Partei zu tragen. Die Staatsgebühr wird 
vorliegend praxisgemäss auf CHF 1'500.00 festgesetzt (vgl. Art. 75 Abs. 2 VRG). 
Diese ist zusammen mit den Kanzleiauslagen der Beschwerdegegnerin 
aufzuerlegen. 

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9.2. Die unterliegende Partei wird ausserdem verpflichtet, der obsiegenden Partei 
die durch den Rechtsstreit verursachten notwendigen Kosten zu ersetzen (Art. 78 
Abs. 1 VRG). Da die Beschwerdeführerin im vorliegenden Verfahren nicht 
anwaltlich vertreten war, steht ihr praxisgemäss keine Parteientschädigung zu.

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Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen, der angefochtene Entscheid des 
Bürgerrats B._____ vom 18. Juni 2024 aufgehoben und Letzterer 
angewiesen, A._____ die Zusicherung für das Bürgerrecht der Gemeinde 
B._____ zu erteilen. 

2. Die Gerichtskosten, bestehend aus

– einer Staatsgebühr von CHF 1'500.00

– und den Kanzleiausgaben von CHF 376.00

Total CHF 1'876.00

gehen zulasten der Bürgergemeinde B._____. 

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilungen]