# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 775e216e-9c69-51c4-8cae-d80a2f8cf5db
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-06-19
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Offentlich-rechtliche Abteilung 19.06.2017 2C 554/2017 (2C_554/2017)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_002_2C-554-2017_2017-06-19.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        
        
          2C_554/2017 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 19. Juni 2017
  
 

 

    
  II. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Seiler, Präsident, 

Gerichtsschreiber Klopfenstein. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

vertreten durch Beratungsstelle für Asylsuchende, MLaw Alexander Hedinger, 

 

    
  gegen
  
 

 

Staatssekretariat für Migration. 

 

Gegenstand 

Nichteintreten auf Asylgesuch (sicherer Drittstaat) und Wegweisung, 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung IV, vom 16. Mai 2017. 

 

 

    
  Nach Einsicht
  
 

in das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 16. Mai 2017, womit dieses eine Beschwerde von A.________s gegen eine Verfügung des Staatssekretariates für Migration vom 25. April 2017 (Nichteintreten auf das Asylgesuch und Wegweisung) abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist, 

in die von A.________s gegen dieses Urteil beim Bundesgericht erhobene Beschwerde vom 16. Juni 2017, worin er geltend macht, dieses habe zu prüfen, ob Anträge unbeurteilt geblieben seien und ob er - der Beschwerdeführer - in einer dauerhaften Beziehung im Sinne von Art. 8 EMRK lebe, 

 

 

    
  in Erwägung,
  
 

dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten auf dem Gebiet des Asyls unter Vorbehalt von hier nicht zutreffenden Ausnahmen unzulässig ist (und ebenso gegen die Wegweisung, vgl. Art. 83lit. c Ziff. 4 und lit. d Ziff. 1 BGG), 

dass das Bundesgericht entgegen der offenbaren Auffassung des Beschwerdeführers auch nicht für die Revision eines Entscheides des Bundesverwaltungsgerichts zuständig ist und sich der vom Beschwerdeführer angerufene Art. 121 BGG ausschliesslich auf Entscheide des 
  Bundesgerichts bezieht,
 

dass sich das Revisionsverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht vielmehr nach dem Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32) richtet, wobei die Artikel 121-128 BGG sinngemäss gelten (Art. 45 VGG), 

dass die vorliegende Beschwerde damit offensichtlich unzulässig erscheint und sie durch den Abteilungspräsidenten als Instruktionsrichter im Verfahren nach Art. 108 BGG zu erledigen ist, 

dass die Gerichtskosten ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer (der kein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt hat) aufzuerlegen sind, wobei seiner finanziellen Lage bei der Bemessung der Kosten Rechnung getragen werden kann (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG), 

 

 

    
  erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1.
  
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2.
  
 

Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

    
  3.
  
 

Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung IV, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 19. Juni 2017 

 

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Seiler 

 

Der Gerichtsschreiber:    Klopfenstein