# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9988ebc1-8981-5d5b-9e77-3c31072093a8
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-08-29
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 29.08.2023 D-4578/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-4578-2023_2023-08-29.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-4578/2023 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 9 .  A u g u s t  2 0 2 3  

Besetzung 
 Einzelrichterin Contessina Theis, 

mit Zustimmung von Richterin Deborah D'Aveni; 

Gerichtsschreiber Martin Scheyli 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am [...], 

und ihr Kind 

B._______, geboren am [...], 

Georgien,  

[...],  

Beschwerdeführende,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz 

   

Gegenstand 

 
Vollzug der Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 18. August 2023 

 

 

 

D-4578/2023 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass die Beschwerdeführenden, georgische Staatsangehörige, am 25. Juli 

2023 in die Schweiz einreisten und gleichentags um Asyl ersuchten, 

dass die Beschwerdeführenden am 2. August 2023 den Rechtsschutz für 

Asylsuchende im Bundesasylzentrum Region Zürich mit ihrer Rechtsver-

tretung mandatierten,  

dass das Staatssekretariat für Migration (SEM) die Beschwerdeführerin 

(Mutter) am 3. August 2023 zu ihren Personalien befragte, 

dass die damalige Rechtsvertretung dem SEM mit Schreiben vom 8. Au-

gust 2023 vier ärztliche Zeugnisse aus Georgien – wovon eines in engli-

scher Sprache – übermittelte,  

dass die Beschwerdeführerin durch das SEM am 9. August 2023 zu ihren 

und ihres Kindes Asylgründen angehört wurde, 

dass sie dabei im Wesentlichen zu Protokoll gab, der einzige Grund für ihre 

Asylgesuche sei, dass ihr Kind – mutmasslich als Folge einer COVID-Er-

krankung – an Augenproblemen leide und auf dem rechten Auge zu erblin-

den drohe, 

dass sie in diesem Zusammenhang weiter ausführte, obwohl ihr Kind in 

Georgien fünf Monate lang in ärztlicher Behandlung gewesen sei, habe 

sich sein Zustand verschlechtert, 

dass ihr Kind danach durch einen anderen Arzt untersucht worden sei, wel-

cher eine sofortige Operation empfohlen habe und für die Durchführung 

derartiger Operationen auch bekannt sei,  

dass ihr Ehemann jedoch recherchiert und dabei herausgefunden habe, 

dass einige Operationen dieses Arztes nicht erfolgreich gewesen seien,  

dass es in Georgien zwar gute Geräte gebe, sie aber den Ärzten dort nicht 

traue und ihnen die Gesundheit ihres Sohnes nicht habe anvertrauen kön-

nen, 

dass sie wünsche, dass sich ihr Sohn gut entwickle, er aber mit nur einem 

Auge nichts erreichen könne, 

D-4578/2023 

Seite 3 

dass sie aus diesen Gründen mit ihrem Sohn in die Schweiz gelangt sei, 

weil die Medizin hier auf einem hohen Niveau sei, 

dass ihr Sohn bereits im Universitätsspital Zürich untersucht worden sei, 

wobei im September eine entsprechende Operation geplant sei, 

dass die damalige Rechtsvertretung mit Eingabe an das SEM vom 10. Au-

gust 2023 ein ärztliches Zeugnis der Augenklinik des Universitätsspitals 

Zürich einreichte,  

dass das Staatssekretariat am 16. August 2023 der damaligen Rechtsver-

treterin den Entwurf seines Entscheids zur Stellungnahme unterbreitete, 

dass die damalige Rechtsvertreterin gleichentags eine entsprechende 

Stellungnahme abgab, 

dass das SEM mit gleichentags eröffneter Verfügung vom 18. August 2023 

gestützt auf Art. 31a Abs. 3 des Asylgesetzes (AsylG, SR 142.31) auf die 

Asylgesuche der Beschwerdeführenden nicht eintrat und deren Wegwei-

sung sowie den Vollzug anordnete, 

dass die damalige Rechtsvertreterin mit Erklärung vom 18. August 2023 

ihr Mandat niederlegte, 

dass die Beschwerdeführenden den Entscheid des SEM mit Eingabe vom 

24. August 2023 beim Bundesverwaltungsgericht anfochten,  

dass sie dabei beantragen, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben 

und wegen Undurchführbarkeit des Wegweisungsvollzugs ihre vorläufige 

Aufnahme anzuordnen, eventualiter sei die Sache zur vollständigen Abklä-

rung des Sachverhalts an die Vorinstanz zurückzuweisen,  

dass sie zudem in prozessualer Hinsicht beantragen, es seien ihnen die 

unentgeltliche Prozessführung sowie die unentgeltliche Rechtsverbeistän-

dung zu gewähren,  

dass in prozessualer Hinsicht des Weiteren beantragt wird, der Be-

schwerde sei die aufschiebende Wirkung zu gewähren, wobei ein super-

provisorischer Vollzugsstopp zu erlassen und die zuständige kantonale Be-

hörde entsprechend anzuweisen sei, 

 

D-4578/2023 

Seite 4 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls über Be-

schwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet, 

(Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31–33 VGG),  

dass das Bundesverwaltungsgericht – mit einer vorliegend nicht zutreffen-

den Ausnahme – endgültig entscheidet (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass die Beschwerdeführenden durch die angefochtene Verfügung beson-

ders berührt sind und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 

haben, womit sie zur Einreichung der Beschwerde legitimiert sind (Art. 105 

AsylG; Art. 37 VGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass die prozessualen Anträge auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung 

und auf Erlass eines superprovisorischen Vollzugsstopps im vorliegenden 

Fall gegenstandslos sind (vgl. Art. 42 AsylG), weshalb auf sie nicht einzu-

treten ist, 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich 

vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb 

der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a 

Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wird, 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das 

SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen, 

die Beurteilungskompetenz der Beschwerdeinstanz grundsätzlich auf die 

Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht 

eingetreten ist (vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1, 2012/4 E. 2.2), 

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dass sich demnach die Beschwerdeinstanz, falls sie den Nichteintretens-

entscheid als unrechtmässig erachtet, einer selbständigen materiellen Prü-

fung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu neuer 

Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. BVGE 2014/39 E. 3), 

dass gemäss Art. 31a Abs. 3 AsylG das SEM auf ein Gesuch nicht eintritt, 

welches die Voraussetzungen von Art. 18 AsylG nicht erfüllt, was nament-

lich der Fall ist, wenn das Asylgesuch ausschliesslich aus wirtschaftlichen 

oder medizinischen Gründen eingereicht worden ist, 

dass ein Asylgesuch gemäss Art. 18 AsylG vorliegt, wenn die ersuchende 

Person zu erkennen gibt, dass sie die Schweiz um Schutz vor Verfolgung 

ersucht, 

dass das Vorgehen des SEM, gestützt auf die genannten Gesetzesbestim-

mungen auf die Asylgesuche der Beschwerdeführenden nicht einzutreten, 

in der Beschwerdeschrift nicht in Frage gestellt wird, 

dass sich das vorliegende Beschwerdeverfahren folglich auf die Frage der 

Durchführbarkeit des Wegweisungsvollzugs beschränkt, 

dass in der Beschwerdeschrift zwar formell beantragt wird, es sei die vor-

läufige Aufnahme der Beschwerdeführenden wegen Unzumutbarkeit be-

ziehungsweise Unzulässigkeit des Vollzugs der Wegweisung anzuordnen, 

dass in der Begründung der Beschwerde jedoch nicht dargelegt wird, in-

wiefern die angefochtene Verfügung hinsichtlich der Frage der Zulässigkeit 

des Wegweisungsvollzugs Bundesrecht verletzen oder den rechtserhebli-

chen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellen sollte, 

dass auch keine konkreten Anhaltspunkte bestehen, welche darauf hindeu-

ten würden, dass die Vorinstanz den Vollzug der Wegweisung zu Unrecht 

als zulässig bezeichnet haben könnte, 

dass sich somit einzig die Frage zu stellen vermag, ob wegen Unzumut-

barkeit aus medizinischen Gründen – worauf sich die Vorbringen in der Be-

schwerdeschrift beschränken – anstelle des Vollzugs der Wegweisung die 

vorläufige Aufnahme der Beschwerdeführenden anzuordnen sei (Art. 44 

AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 und 4 AIG), 

dass gemäss Art. 83 Abs. 4 AIG der Vollzug für Ausländerinnen und Aus-

länder unzumutbar sein kann, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat 

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aufgrund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und 

medizinischer Notlage konkret gefährdet sind, 

dass – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AIG – die vorläufige Aufnahme 

zu gewähren ist, wenn in diesem Sinne eine konkrete Gefährdung festge-

stellt wird,  

dass das SEM in der angefochtenen Verfügung unter dem einzig zu beur-

teilenden Gesichtspunkt medizinischer Gründe unter Hinweis auf die 

Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVGE 2009/2 E. 9.3.2) 

im Wesentlichen ausführte, die Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs 

aufgrund einer gesundheitlichen Notlage sei nur dann anzunehmen, wenn 

eine notwendige medizinische Behandlung im Heimatland nicht zur Verfü-

gung stehe und die Rückkehr zu einer raschen und lebensgefährdenden 

Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes führe,  

dass dabei als wesentlich die allgemeine dringende medizinische Behand-

lung erachtet werde, welche zur Gewährleistung einer menschenwürdigen 

Existenz absolut notwendig sei, 

dass der Vollzug der Wegweisung auch dann zumutbar sei, wenn im Hei-

mat- oder Herkunftsstaat eine nicht dem schweizerischen Standard ent-

sprechende medizinische Behandlung möglich und dauerhaft zugänglich 

sei, 

dass der Beschwerdeführer (Sohn der Beschwerdeführerin) gemäss den 

vorliegenden ärztlichen Berichten an einer peripheren Netzhautdegenera-

tion mit Rissen in der Netzhaut leide, wobei eine Operation empfohlen 

werde, 

dass – wie sich aus den Aussagen der Beschwerdeführerin selbst ergebe 

– der Beschwerdeführer in Georgien bereits medizinisch versorgt gewesen 

sei und die Behandlung seines gesundheitlichen Leidens dort auch mög-

lich sei,  

dass die Beschwerdeführerin zwar geltend gemacht habe, für die Behand-

lung ihres Sohnes ein wenig Schulden aufgenommen zu haben, gleichzei-

tig aber angegeben habe, in ihrem Heimatstaat über eine Krankenversi-

cherung zu verfügen, 

dass somit keine medizinische Notlage vorliege, zumal eine hinreichende 

medizinische Versorgung in Georgien als gewährleistet zu erachten sei, 

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dass die Beschwerdeführerin im Übrigen bis unmittelbar vor ihrer Ausreise 

aus Georgien als Pharmazeutin gearbeitet habe und ihre Familie über eine 

eigene Wohnung und landwirtschaftliche Grundstücke verfüge, 

dass die Beschwerdeführenden im Übrigen die Möglichkeit hätten, medizi-

nische Rückkehrhilfe gemäss Art. 93 Abs.1 Bst. d AsylG zu beantragen,  

dass mit der Beschwerdeschrift – über das bereits im vorinstanzlichen Ver-

fahren Vorgebrachte hinaus – im Wesentlichen geltend gemacht wird, auf-

grund ihrer finanziellen Situation hätten die Beschwerdeführenden in Ge-

orgien keinen gesicherten Zugang zur erforderlichen Behandlung und de-

ren Kosten würden sie in eine finanzielle Notlage bringen, 

dass weiter vorgebracht wird, der Beschwerdeführer könne in Georgien 

nicht angemessen behandelt werden, weshalb ihm eine lebenslange er-

hebliche Einschränkung des Sehvermögens drohe, 

dass hinsichtlich der Behandlungsmöglichkeiten in Bezug auf die gesund-

heitlichen Probleme des Beschwerdeführers in Georgien auf die Ausfüh-

rungen der Vorinstanz zu verweisen ist, welche zu bezweifeln keinerlei kon-

kreter Anlass besteht, 

dass in Bezug auf das Vorbringen hinsichtlich der Finanzierung über das 

vom SEM in der angefochtenen Verfügung bereits Gesagte hinaus auf ein 

in Georgien bestehendes Sozialhilfeprogramm für Armutsbetroffene sowie 

auf das staatlich finanzierte "Universal Health Care Program" (UHCP) zu 

verweisen ist, die einen Grossteil der Gesundheitskosten decken, welche 

die Beschwerdeführenden zu erwarten haben dürften (vgl. etwa Urteil des 

BVGer D-5903/2020 vom 22. Dezember 2020 E. 5.3.3 m.w.N.), 

dass zudem in Bestätigung der Ausführungen in der angefochtenen Verfü-

gung hervorzuheben ist, dass die finanzielle Situation der Beschwerdefüh-

renden gemäss eigenen Aussagen der Beschwerdeführerin im vorinstanz-

lichen Verfahren nach georgischen Massstäben als gut zu bezeichnen ist, 

indem sie selbst bis zu ihrer Ausreise zum Zweck der Behandlung ihres 

Kindes – wofür sie Ferien genommen habe – vollzeitlich als Pharmazeutin 

in einer Apotheke arbeitete und ihr Ehemann einen eigenen Weinberg und 

weitere landwirtschaftliche Grundstücke bewirtschaftet,  

dass zudem darauf hinzuweisen ist, dass den Beschwerdeführenden, wie 

vom SEM bereits erwähnt, die Inanspruchnahme einer medizinischen 

Rückkehrhilfe gemäss Art. 93 Abs.1 Bst. d AsylG offensteht, welche auch 

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die Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung zur befristeten medizini-

schen Betreuung umfasst und gegebenenfalls die erforderlichen Massnah-

men in Georgien, etwa die Durchführung der erforderlichen Operation, in 

dieser Hinsicht erleichtern könnte, 

dass sich der vom SEM angeordnete Vollzug der Wegweisung nach dem 

Gesagten als zumutbar erweist und somit in Einklang mit den zu beachten-

den Bestimmungen steht,  

dass die Anordnung der vorläufigen Aufnahme gestützt auf Art. 83 Abs. 1 

und 4 AIG somit ausser Betracht fällt, 

dass die angefochtene Verfügung mithin Bundesrecht nicht verletzt, den 

rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt sowie – so-

weit diesbezüglich überprüfbar – angemessen ist (Art. 49 VwVG), 

dass die Beschwerde folglich abzuweisen ist,  

dass die mit der Beschwerdeschrift gestellten Gesuche um Gewährung der 

unentgeltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Rechtsverbeistän-

dung abzuweisen sind, da die hauptsächlichen Begehren – wie sich aus 

den angestellten Erwägungen ergibt – als aussichtslos im Sinne von Art. 65 

Abs. 1 VwVG zu bezeichnen sind,  

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten den Beschwer-

deführenden aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt 

Fr. 750.– festzusetzen sind (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 

2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-

gericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass im Übrigen darauf hinzuweisen ist, dass die Frage der Durchführung 

einer in der Schweiz demnächst geplanten medizinischen Operation eine 

solche der Vollzugsmodalitäten ist, deren Beurteilung in der Zuständigkeit 

der kantonalen Behörden liegt. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und der 

unentgeltlichen Rechtsverbeiständung werden abgewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden den Beschwerdeführenden 

auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zuguns-

ten der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden, das SEM und die zustän-

dige kantonale Behörde. 

 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Contessina Theis Martin Scheyli