# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4c97b3cc-5b0b-5827-9be9-76eaab78cf67
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-05-16
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 16.05.2024 UE230266
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UE230266_2024-05-16.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
III. Strafkammer  

Geschäfts-Nr.: UE230266-O/U/GRO

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. D. Oehninger, Präsident, lic. iur. B. Stiefel und 

lic. iur. A. Flury sowie Gerichtsschreiberin Dr. iur. I. Babic

Verfügung und Beschluss vom 16. Mai 2024

in Sachen

A._____,
Beschwerdeführer

gegen

1. B._____,
2. Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat,
Beschwerdegegnerinnen

1 verteidigt durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____

betreffend Nichtanhandnahme

Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwalt-
schaft Zürich-Limmat vom 16. Juni 2023, D-7/ML/2023/10017242

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Erwägungen:

I.

1. Am 3. Mai 2023 liess A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) Strafan-

zeige gegen B._____ (Beschwerdegegnerin 1) und C._____ (Beschwerdegegner 

im sep. Verfahren: UE 230267-O) wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung, ver-

suchter Nötigung, allenfalls Urkunden- und Steuerdelikten, sowie allfälliger weite-

rer Delikte, erstatten (Urk. 4). Am 16. Juni 2023 verfügte die Staatsanwaltschaft 

Zürich-Limmat (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) die Nichtanhandnahme einer 

Strafuntersuchung gegen die Beschwerdegegnerin 1 betreffend falsche Anschul-

digung etc. (Urk. 3).

2. Mit Eingabe vom 19. Juli 2023 (Datum Poststempel: 20. Juli 2023) erhob der 

Beschwerdeführer Beschwerde gegen die ihm resp. seiner Rechtsvertretung am 

10. Juli 2023 zugestellte Nichtanhandnahmeverfügung, wobei er zudem um Ge-

währung der unentgeltlichen Rechtspflege und um Bestellung seiner Rechtsver-

tretung als unentgeltliche Rechtsbeiständin ersuchte (Urk. 2; Urk. 10).

3. Hierauf wurden die Akten bei der Staatsanwaltschaft (Untersuchungs-Nr. D-

7/2023/10017242) beigezogen (Urk. 7 f.) und mit Schreiben vom 14. August 2023 

den Parteien der Beschwerdeeingang zur Kenntnis gebracht (Urk. 11). Am 

15. August 2023 wurden alsdann die Untersuchungsakten betreffend das Verfah-

ren gegen den Beschwerdeführer wegen Drohung etc. (Untersuchungs-Nr. D-6/

2022/35732), welches aufgrund der Strafanzeige der Beschwerdegegnerin 1 vom 

29. September 2022 gegen diesen eröffnet und auf ihr Gesuch vom 14. März 

2023 hin am 20. März 2023 gestützt auf Art. 55a StGB sistiert worden war 

(Urk. 13/1; Urk. 13/6 Urk. 13/12), bei der Staatsanwaltschaft beigezogen 

(Urk. 12 f.).

4. Da sich die Beschwerde als offensichtlich unbegründet erweist, ergeht der 

Entscheid ohne Einholung von Stellungnahmen (Art. 390 Abs. 2 StPO). Das Ver-

fahren ist spruchreif.

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5. Lediglich soweit erforderlich, d. h. entscheidrelevant, ist nachfolgend auf die 

Ausführungen des Beschwerdeführers näher einzugehen. Der Klarheit halber ist 

festzuhalten, dass Beschwerdethema einzig die angefochtene Nichtanhandnah-

meverfügung ist, weshalb auf Ausführungen des Beschwerdeführers bezüglich 

anderweitiger Verfahren strafrechtlicher oder familienrechtlicher Natur nicht einzu-

gehen ist.

II.

1. Der Beschwerdeführer und die Beschwerdegegnerin 1 hatten am tt. Oktober 

2018 in Zürich geheiratet (Urk. 5/3). Mit der Beschwerdebegründung lässt der Be-

schwerdeführer im Wesentlichen geltend machen, es habe immer mal wieder 

Konflikte gegeben. Die Beziehung sei anfangs 2022 eskaliert und im Mai 2022 de-

finitiv auseinandergegangen. Im Nachgang zur Trennung habe die Beschwerde-

gegnerin 1 ihn dazu bringen wollen, ihren Vorschlag für die Trennungsfolgen zu 

akzeptieren. Zusammen mit C._____ (Beschwerdegegner im separaten Verfahren 

UE230267-O), der ihr Treuhänder gewesen sei, habe sie wiederholt auf ihn einge-

wirkt und ihm mit einer Strafanzeige gedroht, falls er ihrer Lösung nicht zustimme. 

Diesfalls würde sie sich gerichtlich von ihm scheiden lassen, er würde alles verlie-

ren und könne nicht mehr in der Schweiz bleiben. Die Beschwerdegegnerin 1 und 

C._____ hätten ihm die Fr. 35'000.–, welche er der D._____ AG bezahlt habe, 

nicht zurückzahlen wollen. Sie hätten ihn bezichtigt, schwarz zu arbeiten. 

Schliesslich sei es aber so gewesen, dass er ein Eheschutzgesuch eingereicht 

habe, worauf die Beschwerdegegnerin 1 ihre Drohung wahrgemacht und eine 

Strafanzeige gegen ihn eingereicht habe. Obwohl sie keine Beweise gehabt habe, 

sei die Strafuntersuchung gegen ihn wegen Drohung und Nötigung anhandge-

nommen worden. Es sei auffällig, dass sie die Strafanzeige erst eingereicht habe, 

nachdem er das Eheschutzbegehren gestellt habe. Er vermute, sie habe die 

Strafanzeige dazu instrumentalisiert, um im Eheschutzverfahren möglichst viel für 

sich herauszuholen. Nachdem nun das Eheschutzverfahren vorbei sei, habe sie 

die Sistierung des Strafverfahrens gegen ihn beantragt. Er vermute, dass sie die 

Strafanzeige als Nötigungsmittel gegen ihn eingesetzt habe (Urk. 2 S. 3, Rz 5 f.).

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Die Beschwerdegegnerin 1 und er seien auch geschäftlich miteinander ver-

bunden gewesen. Er persönlich habe der D._____ AG Fr. 35'000.– bezahlt und 

für diese Firma administrative Arbeiten erledigt. Als ihre Beziehung beendet ge-

wesen sei, habe die Beschwerdegegnerin 1 gewollt, dass er einen "Teilhaberver-

trag" unterzeichne. Er habe diese Fr. 35'000.– bezahlt, damit die D._____ AG den 

Kaufpreis für den Erwerb der Einzelunternehmung "E._____" habe zahlen kön-

nen. Er habe mit der Beschwerdegegnerin 1 vereinbart, dass sie je die Hälfte des 

Kaufpreises von Fr. 70'000.– bezahlen würden. Sie habe ihm versprochen, dass 

er dann mit 40% an der Unternehmung beteiligt sein würde. Im Teilhabervertrag, 

den sie ihm nach der Trennung zugesandt habe, sei eine Gewinnbeteiligung von 

40% vorgesehen. Weil er mit dem gesamten Trennungsvorschlag der Beschwer-

degegnerin 1 nicht einverstanden sei, stelle sich diese nun auch mit der D._____ 

AG quer und behaupte, dies sei alleine ihre Unternehmung. Sie wolle ihm keine 

Aktien übertragen, aber auch die Fr. 35'000.– nicht zurückzahlen. Er vermute, sie 

wolle das Geld für sich behalten (Urk. 2 S. 3, Rz 7).

Im Trennungsverfahren habe die Beschwerdegegnerin 1 ihre Steuererklä-

rung und Bankbelege eingereicht. Dabei sei ihm aufgefallen, dass es private Zah-

lungen auf das Konto der D._____ AG und umgekehrt gebe. Die Beschwerdegeg-

nerin 1 habe einen Nettolohn von Fr. 6'395.40 angegeben. Die Zahlungen vom 

Konto der Firma würden aber nicht mit dem angegebenen Lohn übereinstimmen. 

Er vermute, dass sie willkürlich Geld hin- und herschiebe und die Buchhaltung 

nicht richtig geführt werde. Da er Fr. 35'000.– investiert habe, welche bislang nicht 

zurückbezahlt worden seien, habe er ein persönliches Interesse an einer korrek-

ten Buchhaltung und Geschäftsführung. Er vermute, dass die Fr. 35'000.– bei der 

D._____ AG nicht mehr vorhanden, sondern willkürlich hin- und hergeschoben 

worden seien. Er habe den Verdacht, dass die Gelder nicht richtig verwendet wür-

den (Urk. 2 S. 3, Rz 8).

Aus den Beweismitteln, die er eingereicht habe, ergebe sich ein klarer Ver-

dacht, dass die Beschwerdegegnerin 1 und C._____ ihn zu nötigen versucht hät-

ten, den Lösungsvorschlag der Beschwerdegegnerin 1 anzunehmen, so zum Bei-

spiel, dass er nicht mehr in der Schweiz würde bleiben können. Es bestehe der 

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Verdacht, dass sie ihn mit ihrer Strafanzeige falsch angeschuldigt habe, weil sie 

im Rahmen der Trennung möglichst viel für sich habe herausholen wollen. Auf-

grund der willkürlichen Zahlungen bestehe der Verdacht der ungetreuen Ge-

schäftsbesorgung, allenfalls Urkundendelikte, Steuerdelikte, übrige Delikte, da 

Gelder nicht richtig verwendet und die Buchhaltung nicht richtig geführt worden 

seien. Der Verdacht werde dadurch bestärkt, dass die Fr. 35'000.– nie zurückbe-

zahlt worden seien (Urk. 2 S. 3, Rz 10 f.).

Die Staatsanwaltschaft habe sich nicht genügend mit den von ihm einge-

reichten Beweismitteln auseinandergesetzt und gegen den Grundsatz "in dubio 

pro duriore" verstossen, weshalb die Nichtanhandnahmeverfügung aufgehoben 

und die Untersuchung anhandgenommen werden müsse (ebenda, Rz 13).

2.

2.1. Nach Art. 309 Abs. 1 lit. a StPO eröffnet die Staatsanwaltschaft eine Unter-

suchung, wenn sich aus den Informationen und Berichten der Polizei, aus der 

Strafanzeige oder aus ihren eigenen Feststellungen ein hinreichender Tatver-

dacht ergibt. Gelangt sie zum Schluss, dass die fraglichen Straftatbestände oder 

die Prozessvoraussetzungen eindeutig nicht erfüllt sind, verfügt sie die Nichtan-

handnahme.

2.2. Die Frage, ob ein Strafverfahren mit einer Nichtanhandnahme erledigt wer-

den kann, beurteilt sich nach dem aus dem Legalitätsprinzip abgeleiteten Grund-

satz "in dubio pro duriore" (Art. 5 Abs. 1 BV sowie Art. 2 Abs. 1 i. V. m. Art. 319 

Abs. 1 und Art. 324 Abs. 1 StPO). Danach darf eine Nichtanhandnahme durch die 

Staatsanwaltschaft gestützt auf Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO nur in sachverhalts-

mässig und rechtlich klaren Fällen ergehen. Im Zweifelsfall, wenn die Gründe der 

Nichtanhandnahme nicht mit absoluter Sicherheit gegeben sind, muss das Ver-

fahren eröffnet werden. Der Grundsatz "in dubio pro duriore" ist unter Würdigung 

der im Einzelfall gegebenen Umstände zu handhaben (Urteile des Bundesgerichts 

6B_573/2017 vom 11. Januar 2018 E. 5.2 und 6B_594/2021 vom 6. September 

2021 E. 7).

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2.3. Eine Nichtanhandnahmeverfügung kann auch bei Fehlen eines zureichen-

den Verdachts erlassen werden. Die fraglichen Tatbestände können als eindeutig 

nicht erfüllt erachtet werden, wenn gar nie ein Verdacht hätte geschöpft werden 

dürfen oder sich der zu Beginn der Strafverfolgung vorhandene Anfangsverdacht 

vollständig entkräftet hat. Die zur Eröffnung einer Strafuntersuchung erforderli-

chen tatsächlichen Hinweise auf eine strafbare Handlung müssen erheblich und 

konkreter Natur sein. Blosse Gerüchte oder Vermutungen genügen nicht. Der An-

fangsverdacht soll eine plausible Tatsachengrundlage haben, aus der sich die 

konkrete Möglichkeit der Begehung einer Straftat ergibt (Urteile des Bundesge-

richts 6B_830/2013 vom 10. Dezember 2013 E. 1.4; 6B_455/2015 vom 26. Okto-

ber 2015 E. 4.1; 6B_897/2015 vom 7. März 2016 E. 2.1).

3. Ungetreue Geschäftsbesorgung und Steuer- oder Urkundendelikte

3.1. Nach dem Treubruchtatbestand gemäss Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 StGB macht 

sich der ungetreuen Geschäftsbesorgung strafbar, wer auf Grund des Gesetzes, 

eines behördlichen Auftrages oder eines Rechtsgeschäfts damit betraut ist, das 

Vermögen eines andern zu verwalten oder eine solche Vermögensverwaltung zu 

beaufsichtigen, und dabei unter Verletzung seiner Pflichten bewirkt oder zulässt, 

dass der andere am Vermögen geschädigt wird. Geschäftsführer im Sinne 

von Art. 158 StGB ist, wer in tatsächlich oder formell selbstständiger und verant-

wortlicher Stellung im Interesse eines anderen für einen nicht unerheblichen Ver-

mögenskomplex zu sorgen hat. 

3.2. Die ungetreue Geschäftsbesorgung – gleich wie die Veruntreuung – schützt 

den Wert des Vermögens als Ganzes. Als geschädigte Person gilt der jeweilige 

Vermögensinhaber. Bei einem solchen Vermögensdelikt zum Nachteil einer Akti-

engesellschaft oder einer GmbH sind weder die Aktionäre bzw. Gesellschaf-

ter noch die Gesellschaftsgläubiger unmittelbar verletzt (BGE 148 IV 170 E. 3.3.1; 

140 IV 155 E. 3.3.1; Mazzucchelli/Postizzi, in: Basler Kommentar, Schweizerische 

Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 56 zu Art. 115 StPO). Keine Geschädig-

tenstellung begründet somit eine lediglich mittelbare Beeinträchtigung, die erst 

durch das Hinzukommen weiterer Elemente eintritt. Bloss mittelbar verletzt – sog. 

Reflexgeschädigte – sind Dritte, die durch die Straftat nur deshalb wirtschaftlich 

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beeinträchtigt sind, weil sie in einer besonderen Beziehung zum Träger des ver-

letzten Rechtsgutes stehen. In diese Kategorie fällt auch der Gesellschafter bzw. 

der wirtschaftlich Berechtigte der unmittelbar verletzten juristischen Person (OGer 

ZH UE120223-O vom 11. Februar 2013, E. II.2-5 m.w.H.). Die Frage der Legiti-

mation kann beim Beschwerdeführer mit Blick auf das Ergebnis einstweilen offen-

gelassen werden. 

Urkundendelikte schützen in erster Linie die Allgemeinheit. Geschütztes 

Rechtsgut ist das besondere Vertrauen, welches im Rechtsverkehr einer Urkunde 

als Beweismittel entgegengebracht wird. Daneben können auch private Interes-

sen unmittelbar verletzt werden, falls die Urkundenfälschung auf die Benachteili-

gung einer bestimmten Person abzielt. Jedenfalls im Kontext der Urkundenfäl-

schung im engeren Sinn erfasst der Schutz dabei regelmässig nur diejenigen Teil-

nehmer am Rechtsverkehr, denen gegenüber die falsche oder unwahre Urkunde 

gebraucht wird oder werden soll, und die gestützt darauf rechtserhebliche Ent-

scheidungen treffen könnten (BGE 140 IV 155 E. 3.3.3 und Urteil des Bundesge-

richts 1C_51/2020 vom 19. Oktober 2020 E. 1.2.2; je m. w. H.).

3.3. In tatsächlicher Hinsicht erscheint unbestritten und ist durch die Akten be-

legt, dass der Beschwerdeführer Fr. 35'000.– an die Gesellschaft D._____ AG ge-

leistet hat (Bankbeleg; Teilhabervertrag: Urk. 5/12; Urk. 5/10 S. 2, Ziff. 2). Der Be-

schwerdeführer ist als Geldgeber an die Gesellschaft somit in Bezug auf die be-

hauptete zum Nachteil der D._____ AG begangene ungetreue Geschäftsbesor-

gung bloss mittelbar betroffen. Soweit die Nichtanhandnahmeverfügung den Vor-

wurf der ungetreuen Geschäftsbesorgung zum Nachteil der D._____ AG betrifft, 

ist er folglich nicht beschwerdelegitimiert. Auf die Beschwerde ist insoweit nicht 

einzutreten. 

Soweit der Beschwerdeführer Beschwerde gegen die Nichtanhandnahme 

der Strafuntersuchung betreffend Steuer- und Urkundendelikte erhebt, ist seine 

Legitimation nicht offensichtlich. Nachdem er nicht darlegt, inwieweit er durch die 

von der Beschwerdegegnerin gegenüber dem Gericht angegebene Information zu 

ihrem Einkommen und der allenfalls nicht korrekt geführten Buchhaltung in seinen 

rechtlich geschützten Interessen unmittelbar verletzt resp. in seinen Vermögens-

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werten unmittelbar geschädigt worden sein soll, ist auch insoweit auf die Be-

schwerde ebenfalls nicht einzutreten.

4. Nötigungsvorwurf und Rechtspflegedelikte

4.1. Den Tatbestand der Nötigung im Sinne von Art. 181 StGB erfüllt, wer jeman-

den durch Gewalt oder Androhung ernstlicher Nachteile oder durch andere Be-

schränkung seiner Handlungsfreiheit nötigt, etwas zu tun, zu unterlassen oder zu 

dulden. Bei der Androhung ernstlicher Nachteile stellt der Täter dem Opfer ein 

Übel in Aussicht, dessen Eintritt er als von seinem Willen abhängig erscheinen 

lässt. Ernstlich sind Nachteile, wenn ihre Androhung nach einem objektiven Mass-

stab geeignet ist, auch eine besonnene Person in der Lage des Betroffenen gefü-

gig zu machen und so seine Freiheit der Willensbildung oder -betätigung zu be-

schränken (Urteil des Bundesgerichts 6B_328/2021 vom 13. April 2022 E. 3.2.2). 

Die Tatbestandsvariante der "anderen Beschränkung der Handlungsfreiheit" ist 

nach der Rechtsprechung restriktiv auszulegen. Dieses Zwangsmittel muss, um 

tatbestandsmässig zu sein, das üblicherweise geduldete Mass an Beeinflussung 

in ähnlicher Weise eindeutig überschreiten, wie es für die ausdrücklich genannten 

Nötigungsmittel der Gewalt und der Androhung ernstlicher Nachteile gilt. Es führt 

somit nicht jeder noch so geringfügige Druck auf die Entscheidungsfreiheit eines 

anderen zu einer Bestrafung nach Art. 181 StGB. Eine Nötigung ist unrechtmäs-

sig, wenn das Mittel oder der Zweck unerlaubt ist oder wenn das Mittel zum ange-

strebten Zweck nicht im richtigen Verhältnis steht oder wenn die Verknüpfung zwi-

schen einem an sich zulässigen Mittel und einem erlaubten Zweck rechtsmiss-

bräuchlich oder sittenwidrig ist (Urteil des Bundesgerichts 6B_1424/2021 vom 

5. Oktober 2023 E. 4.3.2).

4.1.1. Die Geltendmachung einer Forderung oder die Drohung mit einer Strafan-

zeige (wenn man Opfer einer Straftat ist) sind grundsätzlich zulässig. Sie sind es 

nicht mehr, wenn das verwendete Mittel in keinem vernünftigen Verhältnis zum 

angestrebten Zweck steht und ein missbräuchliches Druckmittel darstellt, insbes. 

wenn der Gegenstand der Strafanzeige in keinem Zusammenhang mit der gefor-

derten Leistung steht oder wenn die Drohung einen ungerechtfertigten Vorteil ver-

schaffen soll. Widerrechtlich im Sinne einer strafbaren Nötigung handelt mithin 

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nur, wer das Anzeigerecht missbraucht, mithin keinen ernsthaften Grund für eine 

Strafanzeige hat und den Betroffenen damit bzw. mit deren Androhung zu einem 

bestimmten Verhalten bewegen will oder, wer eine mit dem Anzeigegegenstand in 

keinem sachlichen Zusammenhang stehende Forderung stellt oder einen unrecht-

mässigen Vorteil zu erlangen versucht (BGE 120 IV 17 [=Pra 84 (1995) Nr. 262] 

E. 2.a.bb).

4.1.2. Ein Scheidungsprozesses bei Gericht stellt einen vom Gesetz vorgesehe-

nen Weg zur Auflösung einer Ehe dar. Das in Aussicht stellen gegenüber dem 

Ehegatten, unter bestimmten Bedingungen ein Scheidungsverfahren anhängig-

machen zu wollen, so zum Beispiel, sofern keine Einigung über Nebenfolgen ei-

ner Trennung erzielt werden kann, ist daher ebenfalls grundsätzlich zulässig. Bei 

Ehen zwischen Schweizerischen Staatsangehörigen und einer Ehepartnerin oder 

einem Ehepartner mit ausländischer Staatsangehörigkeit, deren Aufenthaltstitel 

mit der Ehe im Zusammenhang steht, stellt ein möglicher Verlust desselben in-

folge Ehescheidung eine mögliche ausländerrechtliche und damit gesetzliche 

Folge der Auflösung der Ehe dar. Ein Aufmerksammachen des Ehepartners auf 

eine solche je nach Konstellation mögliche gesetzliche Folge bei Ehescheidung, 

deren Eintritt mithin nicht vom Willen des scheidungswilligen Ehepartners abhän-

gig ist, stellt damit ebenfalls einen zulässigen Hinweis an den ausländischen Ehe-

partner dar.

4.1.3. Im geltend gemachten Vorgehen der Beschwerdegegnerin 1, dem Be-

schwerdeführer diese möglichen gesetzlichen Folgen und ihre gesetzliche Mög-

lichkeit, gegebenenfalls das Scheidungsverfahren anhängig zu machen, in Aus-

sicht zu stellen, ist durchaus das Aufbauen einer gewissen Drucksituation im Hin-

blick auf das Erzielen einer Einigung bei den Trennungsfolgen zu erblicken. Diese 

gesetzlichen und teilweise gar nicht von ihrem Willen abhängigen möglichen 

Nachteile des Beschwerdeführers erreichen damit aber das üblicherweise gedul-

dete Mass an Beeinflussung nicht, geschweige denn überschreiten sie dieses, 

weshalb dieses Vorgehen den objektiven Tatbestand der Nötigung nicht erfüllt.

4.1.4. Nicht anders verhält es sich mit der von der Beschwerdegegnerin 1 einge-

reichten Strafanzeige vom 29. September 2022 gegen den Beschwerdeführer we-

https://bger.li/120-IV-17

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gen Drohung und Nötigung etc. (Urk. 5/5). Dass sie nach dem schliesslichen Er-

zielen einer Einigung über die Trennungsfolgen wiederum durch Inanspruch-

nahme einer gesetzlichen Möglichkeit gestützt auf Art. 55a StGB die Sistierung 

des gegen den Beschwerdeführer eröffneten Strafverfahrens beantragte und die-

ses sistiert wurde, ändert daran ebenfalls nichts. Der Umstand, dass die Be-

schwerdegegnerin 1 ihre Strafanzeige erst einreichte, nachdem der Beschwerde-

führer sein Eheschutzbegehren eingereicht hatte, stellt ebenso wenig eine Nöti-

gungshandlung dar. Inwiefern sie die Strafanzeige dazu instrumentalisiert haben 

soll, um im Eheschutzverfahren möglichst viel für sich herauszuholen, ist nicht er-

sichtlich, zumal keine Kinderbelange zu regeln waren, auf welche ein Strafverfah-

ren allenfalls negativen Einfluss hätte haben können, und wurde vom Beschwer-

deführer auch nicht über die von ihm geäusserte blosse Vermutung hinaus kon-

kretisiert. Hinzukommt, dass die Beschwerdegegnerin 1 keine Forderung gegen-

über dem Beschwerdeführer geltend machte, sondern ihm im Rahmen der Rege-

lung der Nebenfolgen der Trennung einen "Teilhabervertrag" unterbreitete, in wel-

chem sie namhafte geldwerte Leistungen an ihn vorgeschlagen hatte (vgl. Urk. 5/

10). Die Ablehnung dieses Vorschlages durch den Beschwerdeführer zeigt im Üb-

rigen, dass das Vorgehen der Beschwerdegegnerin 1, selbst wenn es den objekti-

ven Tatbestand der Nötigung erfüllt hätte, ihn nicht gefügig gemacht und damit 

seine Freiheit der Willensbildung oder -betätigung nicht beschränkte, womit gege-

benenfalls lediglich von einem Versuch auszugehen gewesen wäre.

4.2. Gemäss Art. 303 Ziff. 1 Abs. 1 StGB erfüllt den Tatbestand der falschen An-

schuldigung, wer einen Nichtschuldigen wider besseres Wissen bei der Behörde 

eines Verbrechens oder eines Vergehens beschuldigt, in der Absicht, eine Straf-

verfolgung gegen ihn herbeizuführen. Gemäss Abs. 2 derselben Bestimmung 

macht sich strafbar, wer in derselben Absicht in anderer Weise arglistige Veran-

staltungen trifft. Die Anschuldigung muss sich gegen einen Nichtschuldigen rich-

ten. Entscheidend ist die inhaltlich fehlende Schuld bezüglich einer strafbaren 

Handlung. Dies kann sich darauf beziehen, dass eine solche Straftat überhaupt 

nicht begangen worden ist oder dass diese zwar begangen wurde, jedoch von ei-

ner anderen Person. Als nicht schuldig gilt ferner, wer freigesprochen wurde so-

wie derjenige, gegen den ein Strafverfahren eingestellt worden ist (Delnon/Rüdy, 

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in: Basler Kommentar, Strafgesetzbuch II, 4. Auflage 2019, N 10 f. zu Art. 303 

StGB).

4.2.1. Selbst dann, wenn sich die Vorwürfe gegenüber dem Beschuldigten 

schliesslich als unbegründet erweisen sollten, ist die zu Unrecht erfolgte Beschul-

digung nicht notwendig mit einer falschen Anschuldigung gleichzusetzen; andern-

falls wäre jede letztlich erfolglose Strafanzeige tatbestandsmässig, was nicht sein 

kann. Wird ein Strafverfahren nach erfolgter Anzeige eingestellt, kann mithin nicht 

im Umkehrschluss unbesehen eine Strafklage gegen den Anzeigeerstatter einge-

reicht und ein entsprechendes Strafverfahren wegen falscher Anschuldigung er-

öffnet werden (vgl. BGE 136 IV 170 E. 2.2; Urteile des Bundesgerichts 

6B_1105/2013 E. 4.1; 6B_810/2011 E. 6.3).

4.2.2. Der subjektive Tatbestand erfordert Vorsatz und hinsichtlich der Unwahrheit 

der Beschuldigung ein Handeln wider besseres Wissen. Das Bewusstsein, die 

Behauptung könnte möglicherweise falsch sein, genügt mithin nicht. Der Täter 

muss vielmehr sicher darum wissen, dass die Anschuldigung unwahr ist. Insoweit 

scheidet Eventualvorsatz aus (BGE 136 IV 170 E. 2.1).

4.2.3. Die Beschwerdegegnerin 1 machte anlässlich der infolge ihrer Strafanzeige 

gegen den Beschwerdeführer durchgeführten polizeilichen Befragung vom 

10. November 2022 detaillierte anschauliche und damit glaubhafte Aussagen 

(Beizugsakten Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, D-1/2022/10035732, 

Urk. 13/4/1), welche ohne weiteres einen Tatverdacht zu begründen vermochten, 

während der Beschwerdeführer anlässlich derselben Gelegenheit am 17. Novem-

ber 2022 gänzlich von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machte 

(ebenda, Urk. 13/4/2). Die in seiner Strafanzeige vom 3. Mai 2023 gegen die Be-

schwerdegegnerin 1 gegen deren Darstellung ins Feld geführten ausgewählten 

Textnachrichten aus der Zeit vom 4. Oktober 2021 bis 20. April 2022 (Urk. 4 

S. 6 ff.) betreffen denn auch einen Zeitraum, der einige Zeit vor deren Anzeigeer-

stattung vom 29. September 2022 und ihren Aussagen am 10. November 2022 

bei der Polizei lag. Dafür, dass sie wider besseres Wissen unwahre Aussagen ge-

macht hätte, ergeben sich aus den Akten keine Anhaltspunkte. Wie bereits erwo-

gen, ist eine aus der Retrospektive betrachtet allenfalls zu Unrecht erfolgte Straf-

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anzeige nicht notwendig mit einer falschen Anschuldigung gleichzusetzen, auch 

wenn sich die Vorwürfe gegenüber der beschuldigten Person schliesslich als un-

begründet erweisen sollten, da andernfalls letztlich jede erfolglose Strafanzeige 

tatbestandsmässig wäre. 

4.2.4. Hinsichtlich des Vorwurfes, die Beschwerdegegnerin 1 und C._____ hätten 

ihn bezichtigt, schwarz zu arbeiten (Urk. 2 S. 3, Rz 5), enthält seine Strafanzeige 

bezüglich C._____ keinen Antrag, es sei auch ein Strafverfahren wegen falscher 

Anschuldigung gegen diesen zu eröffnen (vgl. Urk. 4 S. 2). Aus der in der Strafan-

zeige zitierten Textnachricht ergibt sich zudem, dass die Unterstellung von 

Schwarzarbeit in einer WhatsApp-Nachricht entgegen der Darstellung in der Be-

schwerdebegründung ausschliesslich von C._____ an den Beschwerdeführer per-

sönlich erfolgt sein soll (Urk. 4 S. 23 f. und S. 28, Rz 53), weshalb es diesbezüg-

lich offensichtlich bereits am Tatbestandselement fehlt, jemanden wider besseres 

Wissen bei der Behörde eines Verbrechens oder eines Vergehens zu beschuldi-

gen. Es fehlt auch an einer Beteiligung der Beschwerdegegnerin 1, zumal sich 

eine solche Behauptung auch in ihrer Strafanzeige vom 29. September 2022 und 

in ihren Aussagen bei der Polizei nicht findet (vgl. Urk. 5/5; Urk. 13/4/1).

4.3. Aus denselben, soeben dargelegten Gründen hat die Beschwerdegegnerin 1 

mangels eines Handelns wider besseres Wissen auch den Tatbestand der Irre-

führung der Rechtspflege nicht erfüllt.

5. Somit verfügte die Staatsanwaltschaft zu Recht die Nichtanhandnahme ei-

ner Strafuntersuchung gegen die Beschwerdegegnerin 1. Die Beschwerde ist ab-

zuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

III.

1. Der Beschwerdeführer liess die Gewährung der unentgeltlichen Rechts-

pflege und Rechtsverbeiständung beantragen (Urk. 2 S. 2, S. 7).

2. Im Sinne einer Minimalgarantie hat gestützt auf Art. 29 Abs. 3 BV jede Per-

son, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, Anspruch auf unentgeltliche 

Rechtspflege, wenn ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint. Der Privat-

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klägerschaft wird gemäss Art. 136 Abs. 1 StPO die unentgeltliche Rechtspflege 

gewährt, wenn sie nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und die Zivilklage 

nicht als aussichtslos erscheint. Aussichtslosigkeit ist gegeben, wenn die Gewinn-

aussichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und deshalb kaum 

als ernsthaft bezeichnet werden können (Mazzucchelli/Postizzi, a.a.O., N 14 zu 

Art. 136 StPO; Urteil des Bundesgerichts 1B_426/2020 vom 5. Januar 2021 

E. 3.3.2).

3. Was das Gesuch um Befreiung von den Verfahrenskosten und Bestellung 

eines unentgeltlichen Rechtsbeistands anbelangt, erweist sich der Standpunkt 

des Beschwerdeführers nach dem Dargelegten offensichtlich als unbegründet, 

weshalb sich die Beschwerde (wie auch eine allfällige Zivilklage) von vornherein 

als aussichtslos erweist. Folglich ist sein Gesuch um Bewilligung der unentgeltli-

chen Rechtspflege abzuweisen.

4. Die Gerichtsgebühr ist in Anwendung von § 17 Abs. 1 i. V. m. § 2 Abs. 1 lit. b 

– d GebV OG auf Fr. 1'000.– festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwer-

deführer aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Infolge Unterliegens ist ihm keine 

Entschädigung zuzusprechen. Da keine Stellungnahmen eingeholt wurden, sind 

keine weiteren Entschädigungsansprüche zu prüfen.

Es wird verfügt:
(Oberrichter lic. iur. D. Oehninger) 

1. Das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen 

Rechtspflege wird abgewiesen.

2. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit nachfolgendem Be-

schluss.

Sodann wird beschlossen:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

- 14 -

2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 1'000.– festgesetzt und dem Beschwerde-

führer auferlegt.

3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an:

 den Beschwerdeführer (per Gerichtsurkunde)
 die Rechtsanwältin lic. iur. X._____, zweifach, unter Beilage einer Ko-

pie von Urk. 2 (per Gerichtsurkunde)
 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, ad D-7/ML/2023/10017242, un-

ter Beilage einer Kopie von Urk. 2 (gegen Empfangsbestätigung)

sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger 

Rechtsmittel an:

 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, ad D-7/ML/2023/10017242, 
unter Rücksendung der beigezogenen Akten (Urk. 8; gegen Empfangs-
bestätigung) 

 die Zentrale Inkassostelle der Gerichte (elektronisch) 

5. Rechtsmittel:

Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben wer-
den.

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der 
gemäss Art. 35 und 35a BGerR zuständigen strafrechtlichen Abteilung des 

Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichts-

gesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.

- 15 -

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsge-

setzes.

Hinweis: Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht 
eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen 

diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden.

Zürich, 16. Mai 2024

Obergericht des Kantons Zürich
III. Strafkammer

Der Präsident:

lic. iur. D. Oehninger

Die Gerichtsschreiberin:

Dr. iur. I. Babic