# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b02c2812-880e-5adb-af88-358b8a93ecd0
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht Praxis des Verwaltungsgerichts (PVG) 00.00.0000 PVG 2007 15
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_006_PVG-2007-15_0000-00-00.pdf

## Full Text

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Erwerbsersatzentschädigung (EO) für Durchdiener.
– Nach Art. 9 Abs. 1 EOG beträgt die tägliche Grundent- 

schädigung während der Rekrutenschule für unverheira- tete 
Wehrmänner ohne Berufsausbildung 25% des 
Höchstbetrags der Gesamtentschädigung (E.1).

– Sinn und Zweck des mit der Armeereform XXI (2004) neu 
geschaffenen Durchdiener-Modells (E.2).

– Beurteilung einer Zusatzausbildung als SRK Pflegehelfer 
während der «300-tägigen Blockzeit» der Grundausbil- 
dung als Durchdiener für EO (E.3).

Indennità per perdita di guadagno (IPG) per militare in 
ferma continuata.
– Giusta l’art. 9 cpv. 1 LIPG, l’indennità giornaliera di base 

durante la scuola reclute per militari celibi senza forma- 
zione professionale ammonta al 25% dell’indennità to- tale 
massima (cons. 1).

– Senso e scopo del nuovo modello del militare in ferma 
continuata introdotto con la riforma dell’esercito XXI 
(cons. 2).

–Valutazione di una formazione supplementare in qualità di 
ausiliario sanitario della CRS durante il «totale obbli- 
gatorio di 300 giorni di servizio d’istruzione» della for- 
mazione di base come militare in ferma continuata 
(cons. 3).

Erwägungen:
1. Nach Art. 9 Abs. 1 EOG beträgt die tägliche Grundent-

schädigung – während der Rekrutierung [Aushebung], der Rekru- 
tenschule [RS] sowie der Grundausbildung von Personen, die ihre 
Dienstpflicht ohne Unterbruch erfüllen [Durchdiener] – 25% des 
Höchstbetrags der Gesamtentschädigung. Nach Art. 10 Abs. 2 EOG 
entspricht die tägliche Grundentschädigung den Mindestbeträgen 
gemäss Art. 16 Abs. 1– 3 EOG, falls die dienstpflichtige Person vor 
Beginn des Militärdienstes nicht erwerbstätig war. Laut Art.  16 
Abs. 3 lit. a darf die Tagesentschädigung für Dienstleistende ohne 
Kinder 25% des Höchstbetrags laut Art. 16a EOG nicht unter- 
schreiten (dito Durchdiener). Der Höchstbetrag der Gesamtent- 
schädigung beträgt Fr. 215.– im Tag (25% = Fr. 54.–). Gemäss Art. 1 
EOV gelten Dienstpflichtige dann als Erwerbstätige, wenn sie in 
den letzten 12 Monaten vor dem Einrücken während mindestens 
vier Wochen erwerbstätig waren (Abs. 1). Den Erwerbstätigen

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gleichgestellt sind Personen, die glaubhaft machen, dass sie eine 
Erwerbstätigkeit von längerer Dauer aufgenommen hätten, wenn 
sie nicht eingerückt wären (Abs. 2 lit. b); oder Dienstpflichtige, die 
unmittelbar vor dem Einrücken ihre Ausbildung abgeschlossen 
haben oder dieselbe während des Dienstes beendet hätten (Abs. 2 
lit. c). Im Lichte dieser Bestimmungen gilt es vorliegend zu ent- 
scheiden, ob der Beschwerdeführer ab Ende RS (Empfang Pflege- 
helferausweis SRK am 27.10.2006) bzw. ab Beginn der daran 
anschliessenden «Durchdiener-Phase» (ab 11.11.2006) tatsächlich 
Anspruch auf eine höhere Erwerbsausfallentschädigung (EO) als 
die ihm von der Vorinstanz gewährten Fr. 54.–/pro Tag für die hier 
zur Diskussion stehende Zeitspanne (11.11.-01.12.2006) gehabt 
hätte.

2. a) Ausgangspunkt für die Beurteilung dieser Frage muss 
vorab eine nähere Betrachtung und Würdigung des im Zuge der 
Armeereform XXI (2004) erst neu geschaffenen Dienstleistungs- 
modells des «Durchdienens» sein. Laut dem am 01.01.2004 in Kraft 
getretenen Art. 54a des Militärgesetzes (MG; SR 510.10) gilt dazu 
was folgt: Der Militärdienstpflichtige kann seine Ausbildungs- 
pflicht freiwillig ohne Unterbrechung erfüllen. Die Anzahl der 
berücksichtigten Dienstpflichtigen richtet sich nach dem Bedarf 
der Armee (Abs. 1). Wer seine Ausbildungsdienstpflicht ohne Un- 
terbrechung leistet, absolviert vorweg die Rekrutenschule [RS] 
und leistet unmittelbar danach die restlichen Diensttage ohne Un- 
terbruch [Durchdiener] (Abs. 2). Der Anteil eines Rekrutenjahrgan- 
ges, der seinen Ausbildungsdienst ohne Unterbruch leistet, darf 
15% nicht überschreiten (Abs. 3).

b) Die «Durchdiener» sind also Milizsoldaten, die freiwillig 
ihre gesamte Ausbildungsdienstpflicht an einem Stück erfüllen. 
Das Durchdiener-Modell ist eine moderne, attraktive Alternative 
zum WK-Modell. Es schafft erprobte Mehrwerte für alle Seiten und 
kann von männlichen sowie weiblichen Armeeangehörigen (AdA) 
anlässlich der Rekrutierung [Aushebung] gewählt werden. Durch- 
diener-Soldaten leisten 300, Unteroffiziere 430, Hauptfeldweibel 
und Fouriere 500, Subalternoffiziere 600 Tage Militärdienst an ei- 
nem Stück. Danach werden sie für zehn Jahre in die Reserve ein- 
geteilt und müssen keine jährlichen Wiederholungskurse (mehr) 
absolvieren. Durchdiener stehen somit grundsätzlich ab erfülltem
20. Altersjahr dem beruflichen und familiären Leben uneinge- 
schränkt zur Verfügung. Im Moment werden Durchdiener in rund
40 Funktionen rekrutiert: Bei der Infanterie bzw. Militärischen 
Sicherheit  (Bereitschaftskompanien),  den  Genie-  und  Rettungs-

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truppen (Katastrophenhilfe), den Logistiktruppen (Verkehrs- und 
Transporttruppen; Mobile Logistik), den Sanitätstruppen, der 
strategischen Funkaufklärung, der Führungsunterstützung «Luft- 
waffe» sowie den Flieger- und Fliegerabwehrtruppen (FLAB). Die 
Grundausbildung erhalten die Durchdiener in den Rekruten- 
schulen der einzelnen Truppengattungen. Im Ausbildungsdienst 
[Durchdiener] erfolgt dann eine einsatzorientierte Schulung, um 
anschliessend subsidiäre Aufträge zur Prävention und Bewälti- 
gung existenzieller Gefahren zu übernehmen (z.B. wichtige 
Schutz-, Bewachungs- und Unterstützungsaufgaben für militäri- 
sche sowie zivile Partner, inkl. Einsätze für Unwetter-/Katastro- 
phenhilfe). Durchdiener sind also typischerweise stets innert we- 
niger Stunden einsatzbereit.

c) Die Wirtschaftlichkeit der Durchdiener ist im Vergleich zu 
WK-Soldaten in Bezug auf die Leistungsausschöpfung wie auch 
auf die Kosten (namentlich also auch im Hinblick auf die Erwerbs- 
ausfallentschädigung [EO]) markant höher. Dank des zusammen- 
hängenden Dienstes wird ein maximaler Ausbildungsstand er- 
reicht. Die Kantone schätzen die Durchdiener wegen ihrer 
wertvollen Einsätze zu Gunsten der Bevölkerung. Allseits aner- 
kannt sind ihre hohe Kompetenz, Flexibilität und Motivation. Die 
grössten Chancen, als Durchdiener rekrutiert zu werden, haben 
junge Leute mit einem Lehrabschluss, mit Berufskenntnissen aus 
dem Baugewerbe, der Sanität, Informatik, dem kaufmännischen 
Bereich und aus dem Gastgewerbe sowie Maturanden und Stu- 
denten. Mit dem Durchdienen verbessern sie ihre Berufschancen; 
denn aus ihrem Militärdienst können sie wertvolle und intensive 
Praxiserfahrungen vorweisen, die sie in 300 Tagen – für Kader in 
bis zu 600 Tagen – unter nicht alltäglichen Bedingungen und Bela- 
stungen gesammelt haben. Jedem Durchdiener wird am Schluss 
des Dienstes ein Arbeitszeugnis überreicht, das seine Leistungen 
attestiert und sein berufliches Fortkommen fördern soll. Nebst der 
Zertifizierung einzelner Module der  Führungsausbildung  können 
in gewissen Truppengattungen Ausweise erworben werden, die 
auch zivil anerkannt sind (LKW-Führerausweise; andere Fachaus- 
weise wie speziell jener eines «Pflegehelfers SRK»). Die daran an- 
schliessende Ausbildungspraxis in einer Krankenabteilung erhöht 
ohne Zweifel die Chance, später nach Ablauf der Militärdienstzeit 
an einem Stück allenfalls eine Festanstellung in einem zivilen Spi- 
tal zu finden (vgl. VBS: Schweizer Armee 2007/08, S. 407– 408; 
www.armee.ch).

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d) Zusammengefasst ergibt sich somit: Die individuelle 
Wahlfreiheit von länger dauernden militärischen Verpflichtungen 
(mit Selbsterklärung bei Aushebung inkl. Privileg wegen Rekrutie- 
rungsquote von bloss 15% pro Jahr), die speziellen Leistungs- und 
Fachausweise (wie Pflegehelfer SRK; LKW-Motorfahrer; ausgebil- 
deter Truppenkoch; Hubschrauber-Mechaniker etc.) sowie die im 
täglichen Umgang mit Menschen häufig erlangte Führungskom- 
petenz sind letztlich Garant genug dafür, dass das Interesse der 
Wirtschaft an Absolventen jenes Dienstleistungsmodells als be- 
gründet und für alle Beteiligten als äusserst vorteilhaft angesehen 
werden kann. Dem ist umso mehr beizupflichten, als der «Durch- 
diener» seine obligatorische Militärdienstpflicht (vgl. Art.  58/59  
BV) so bereits im Alter von etwa 20 Jahren vollständig erfüllt hat, 
was bestimmt nicht von Nachteil ist, da es den meisten Dienst- 
pflichtigen mit zunehmendem Alter sowie ihren weiteren Ver- 
pflichtungen (im Beruf, in der Gesellschaft und Familie) erfah- 
rungsgemäss immer schwerer fällt, sich stattdessen für die 
alternativ bis 34 bzw. allenfalls noch länger zu besuchenden Wie- 
derholungskurse «freizustellen».

3. a) Im Lichte der soeben gemachten Ausführungen ist 
das Gericht zur Überzeugung gelangt, dass der  Argumentation 
des Beschwerdeführers für eine höhere EO-Entschädigung ab 
Ende RS bzw. ab Beginn der Durchdiener-Phase infolge Erhalts 
des Zertifikats Pflegehelfer SRK am 27.10.2006 während der lau- 
fenden Grundausbildung (RS) bereits im Grundsatz nicht gefolgt 
werden kann, obwohl das dadurch erlangte Zusatzwissen auf dem 
Gebiet der Krankenpflege (laut Ausweis SRK: 120 StundenTheorie 
vom 10.07.–10.09.2006 und ein  4-wöchiges  Praktikum  vom 
11.09.– 06.10.2006 absolviert) und die damit auch beruflich erlangte 
Wertsteigerung auf dem zivilen Arbeitsmarkt unbestritten  sind.  
Für die Bezugsberechtigung und die Höhe der EO-Entschädigung 
ist laut den oben zitierten Bestimmungen (Art. 9, 10, 16, 16a EOG
i.V.m. Art. 1 EOV) aber einzig auf die Erwerbsverhältnisse zum 
Zeitpunkt des erstmaligen Einrückens (hier 05.07.2006) abzustel- 
len. Aktenkundig war der Dienstpflichtige bis zum Erhalt des Ma- 
turitätszeugnisses im Juni 2006 weder 12 Monate zuvor noch die 
verbleibenden drei Wochen danach erwerbstätig, womit  er  von 
der Vorinstanz zu Recht als unverheirateter Nichterwerbstätiger 
bzw. lediger Student eingestuft wurde, wofür als EO-Entschädi- 
gung indessen nur der Mindestansatz von Fr. 54.–/pro Tag ausbe- 
zahlt wird (25% der Höchstentschädigung von Fr. 215.–/pro Tag). 
Kein  höherer  Verdienst  ist  auch  der  Informationstabelle  unter

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www.durchdiener.ch zu entnehmen, wonach die EO für 300 Tage 
bei Soldaten (Mannschaft) insgesamt Fr. 16 200.– beträgt. Daran 
ändert auch die Sachdarstellung nichts, wonach die während der 
RS genossene Zusatzausbildung zum SRK Pflegehelfer (ab sofort) 
im zivilen Berufsleben zu einem höheren Verdienst (Anfangslohn: 
Krankenpflegeberuf mit Basis Fr. 3 311.40 x 13 Mt.) geführt hätte. 
Eine solche Betrachtungsweise übersieht gerade die typischen 
Wesensmerkmale des «Durchdiener-Modells», das als «einheit- 
liches Blockmodell» zur Erfüllung der ordentlichen Militärdienst- 
pflicht ausgestaltet wurde und ausdrücklich keine Unter- 
brechungen innerhalb der ganzen Ausbildungszeit (RS; Durchdie- 
ner-Phase) zulässt. Die Behauptung, wonach der Pflichtige schon 
im Herbst 2006 oder ab anfangs 2007 eine (besser) bezahlte Fest- 
anstellung hätte annehmen können und deshalb eben auch An- 
spruch auf eine erhöhte EO gehabt hätte, stimmt daher so nicht. 
Vielmehr hat sich der Pflichtige bereits anlässlich der Aushebung 
im September 2005 wissentlich und handschriftlich verpflichtet, ab 
Sommer 2006 als «Durchdiener» seine Militärdienstpflicht (laut 
Marschbefehl vom 05.07.2006 bis 05.05.2007) an einem Stück zu 
absolvieren. Die Annahme und Ausübung einer «zivilen Pfleger- 
stelle» stand bis im Mai 2007 somit jedoch faktisch gar nicht zur 
Disposition, weshalb der Pflichtige auch aus der Arbeitgeberbe- 
stätigung vom 06.09.2006 nichts zu seinen Gunsten ableiten kann. 
Mit der Wahl des Durchdienermodells aus freien Stücken hat sich 
der Pflichtige zugleich dazu verpflichtet, seine Zeit und seine kör- 
perlichen, geistigen und fachlichen Fähigkeiten für eine Zeit- 
spanne von 300 Tagen ununterbrochen der Schweizer Armee bzw. 
allenfalls der zivilen Bevölkerung zur Verfügung zu stellen, und da- 
mit implizite auch seine eigene private Berufs- und Karrierepla- 
nung bis zum Ende der allgemein bekannten Militärdienstzeit für 
Soldaten zurückzustellen.

b) Insofern der Beschwerdeführer den «entschädigungs- 
pflichtigen Mehrwert» seiner Person mit dem erlangten Zertifikat 
(SRK-Ausweis) begründete, gilt es an dieser Stelle doch noch klar- 
zustellen, dass jener Mehrwert während der laufenden Militär- 
dienstzeit geschaffen wurde. Mithin kann also weder von einem 
Abschluss einer Berufsausbildung während der vorgesehenen 
Dienstpflichtzeit noch von einer vor dem Einrückungstag erbrach- 
ten Zusatzleistung die Rede sein; vielmehr erfolgten Beginn und 
Ende jener Zusatzausbildung innerhalb der «300-tägigen Block- 
zeit» im Zuge des Durchdiener-Modells und somit ausschliesslich 
während der üblichen Militärdienstzeit. Aus demselben Grunde

http://www.durchdiener.ch/

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stösst der Beschwerdeführer mit dem Hinweis auf die EO-Melde- 
karte unter Ziff. 12 ins Leere, da dort nur solche Zusatzausbildun- 
gen gemeint sind, welche entweder bereits vor dem Einrückens- 
tag oder sonst eben kurz danach während des Militärdienstes 
abgeschlossen werden konnten. Abgesehen vom Privileg, dass 
nur 15% pro Jahrgang in den Genuss jenes Modells kommen, gilt 
es zu betonen, dass alle anderen Wehrdienstpflichtigen (Soldaten) 
bis zur Erfüllung ihrer alljährlich stattfindenden Wiederholungs- 
kurse (6 – 8 Mal) oder bis max. zum 34. Lebensalter stets von 
Neuem aus dem zivilen Berufs-, Gesellschafts- und Familienleben 
gerissen werden, was sowohl finanziell als auch persönlich zu- 
nehmend mit Nachteilen und Terminkollisionen einhergeht.

c) Schliesslich dringt der Beschwerdeführer auch mit 
seinem Einwand der Ungleichbehandlung gegenüber anderen 
Dienstpflichtigen nicht durch, da namentlich die bevorzugte 
Berücksichtigung von Maturanden und Studenten für das Durch- 
diener-Modell auf sachlich vernünftigen Gründen beruht und der 
Beschwerdeführer keineswegs stringent bewiesen hat, dass die 
von ihm beigelegten Abrechnungsbelege von Dienstkameraden 
(aus anderen Kantonen) auf den genau gleichen Voraussetzungen 
und Vorgaben wie die von ihm angefochtene EO-Abrechnung vom 
20.12.2006 basierten. Selbst wenn dem aber nicht so wäre und in 
anderen Kantonen tatsächlich eine höhere EO-Entschädigung al- 
lein aufgrund des während des Militärdienstes zusätzlich erwor- 
benen Berufs-/Fachwissens gewährt worden wäre, kann der Be- 
schwerdeführer daraus nun nichts für seinen Standpunkt ableiten, 
zumal das BSV in seiner Stellungnahme erneut ausdrücklich be- 
teuerte, dass es an seiner einschlägigen Wegleitung betreffend 
Entschädigung für Durchdiener (Ziff. 4018 f. WEO) unverändert 
festhalte sowie künftig für die korrekte Einhaltung und rechtsglei- 
che Umsetzung jener Vorgaben in allen Kantonen (AHV-Ausgleich- 
kassen) sorgen werde.
S 07 72 Urteil vom 19. Oktober 2007