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**Case Identifier:** 705754ca-921b-561b-87fe-26d2c59a3809
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-11-18
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 18.11.2022 S 2022 117
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2022-117_2022-11-18.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und lic. iur. Ivo Klingler
Gerichtsschreiberin: MLaw Jeannine Suter

U R T E I L  vom 18. November 2022 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

Tellco pk, Bahnhofstrasse 4, 6431 Schwyz
Klägerin
vertreten durch Advokat A.________

gegen

B.________ GmbH
Beklagte 

betreffend

Berufliche Vorsorge 
(Beiträge)

S 2022 117

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Urteil S 2022 117

A. Die B.________ GmbH mit Sitz in C.________/ZG (vgl. KL-act. 2) schloss sich mit 
Vertrag vom 31. Oktober 2017 bzw. 6. November 2017 der "pensionskasse pro" (später: 
Tellco pkPRO; heute: Tellco pk [vgl. KL-act. 3]) rückwirkend per 1. Juni 2017 für die 
Durchführung der beruflichen Vorsorge an (KL-act. 4). Zunächst bezahlte die B.________ 
GmbH die Prämien regelmässig. Für die Beiträge der Jahre 2018 und 2019 musste die 
Tellco pk die B.________ GmbH mahnen, woraufhin die Arbeitgeberin den 
Zahlungsaufforderungen aber jeweils (noch) nachkam (KL-act. 8–14).

Nachdem im Jahr 2020 verschiedene Lohnmutationen, Ein- und Austritte (teilweise 
Nachträge aus dem Jahr 2019) durch die Tellco pk nachvollzogen und die entsprechenden 
Prämienrechnungen versandt wurden (KL-act. 15–27), wurde die B.________ GmbH mit 
Schreiben vom 5. Februar 2021 für den Prämienausstand per 31. Dezember 2020 
angemahnt mit der Bitte um Begleichung bis spätestens 22. Februar 2021 (KL-act. 28). 
Am 4. März 2021 wurde der Prämienausstand mangels Zahlung ein zweites Mal 
angemahnt mit der Bitte um Begleichung bis spätestens 22. März 2021 sowie dem 
Hinweis auf Kündigung des Anschlussvertrages bei nicht fristgerechter Zahlung (KL-
act. 29). Mit Schreiben vom 8. März 2021 stellte die Tellco pk der angeschlossenen Arbeit-
geberin die Beitragsabrechnung 2021 zu (KL-act. 30). Da keine Zahlungen eingingen, 
kündigte die Tellco pk den Anschlussvertrag mit Schreiben vom 25. März 2021 per 
31. März 2021 (KL-act. 31). Mit Schreiben vom 28. Juli 2021 liess die Tellco pk der 
B.________ GmbH die Schlussabrechnung zukommen, mit der Bitte um Begleichung des 
Ausstandes bis 20. August 2021 (KL-act. 32). Am 23. September 2021 wurde der 
Ausstand mit einer Zahlungsfrist von zehn Tagen noch einmal angemahnt (KL-act. 33). 
Am 6. Dezember 2021 setzte die Tellco pk die B.________ GmbH in Betreibung (KL-
act. 34). Der Zahlungsbefehl vom 7. Dezember 2021 wurde der B.________ GmbH am 
10. Dezember 2021 zugestellt, woraufhin diese gleichentags Rechtsvorschlag ohne 
Begründung erhob (KL-act. 35). Die Tellco pk gab der B.________ GmbH mit Schreiben 
vom 20. Dezember 2021 noch einmal Gelegenheit zur Bezahlung des Ausstandes und 
zum Rückzug des Rechtsvorschlages (KL-act. 36). In der Folge gingen abermals keine 
Zahlungen ein (vgl. KL-act. 8). 

B. Mit Klage vom 21. September 2022 beantragte die Tellco pk (nachfolgend: 
Klägerin), die B.________ GmbH (nachfolgend: Beklagte) sei zur Zahlung von 
Fr. 8'007.10 nebst Zins zu 6 % seit 20. August 2021 sowie von Fr. 1'250.– nebst Zins zu 
6 % seit Klageeinreichung sowie Betreibungskosten von Fr. 73.30 zu verurteilen. Es sei 
dementsprechend in der Höhe des Betrages von Fr. 8'007.10 nebst Zins zu 6 % seit 

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20. August 2021 in der Betreibung Nr. _______ des Betreibungsamtes C.________ der 
Rechtsvorschlag zu beseitigen und die Rechtsöffnung zu gewähren; alles unter Kosten- 
und Entschädigungsfolge zuzüglich MWST zu Lasten der Beklagten (act. 1). 

C. Die Beklagte liess sich nicht vernehmen (act. 2–3).

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1.
1.1 Jeder Kanton bezeichnet gemäss Art. 73 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 
berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG; SR 831.40) ein Gericht, 
das als letzte kantonale Instanz über Streitigkeiten zwischen Vorsorgeeinrichtungen, 
Arbeitgebern und Anspruchsberechtigten entscheidet. Gerichtsstand ist der 
schweizerische Sitz oder Wohnsitz der Beklagten oder der Ort des Betriebes, bei dem der 
Versicherte an-gestellt wurde (Art. 73 Abs. 3 BVG). Gemäss § 82 des Gesetzes über den 
Rechtsschutz in Verwaltungssachen (Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG; BGS 162.1) 
beurteilt das Verwaltungsgericht als einzige kantonale Instanz Klagen aus dem Gebiet der 
eidgenössischen Sozialversicherung, für deren Beurteilung das Bundesrecht eine einzige 
kantonale Gerichtsbehörde vorschreibt. 

Angesichts des Sitzes der Beklagten in C.________/ZG (vgl. KL-act. 2) ist das 
Verwaltungsgericht des Kantons Zug zur Beurteilung der vorliegenden Klage örtlich und 
sachlich zuständig. Die Klägerin liess die Klage durch ihren gehörig bevollmächtigten 
Rechtsvertreter (vgl. KL-act. 1 i.V.m. KL-act. 3) einreichen und ist als Gläubigerin der 
strittigen Forderung zur Anhebung der Klage gemäss Art. 73 BVG legitimiert. Auf die 
Klage ist somit einzutreten.

1.2 Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der 
Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

2. Die Rahmenbedingungen zur Durchführung der beruflichen Vorsorge finden sich 
im BVG. Artikel 2 BVG bestimmt, welche Arbeitnehmer dem Versicherungsobligatorium 
unterstellt sind. In Art. 7 ff. BVG ist die obligatorische Vorsorgeversicherung im Einzelnen 

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geregelt. Danach wird eine Arbeitgeberin, die obligatorisch zu versichernde Arbeitnehmer 
beschäftigt, verpflichtet, eine in das Register für die berufliche Vorsorge eingetragene 
Vorsorgeeinrichtung zu errichten oder sich einer solchen anzuschliessen, ansonsten die 
Auffangeinrichtung den Anschluss vornimmt (Art. 11 und Art. 60 BVG). Der Anschluss 
erfolgt gemäss Art. 11 Abs. 3 BVG rückwirkend. Die Finanzierung der Vorsorgeeinrichtung 
ist in Art. 65–72 BVG geregelt. Nach Art. 66 Abs. 1 BVG legt die Vorsorgeeinrichtung die 
Höhe der Beiträge der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer in den reglementarischen 
Bestimmungen fest. Der Arbeitgeber schuldet der Vorsorgeeinrichtung die gesamten den 
reglementarischen Bestimmungen entsprechenden Beiträge (Art. 66 Abs. 2 Satz 1 BVG). 
Für nicht rechtzeitig bezahlte Beiträge kann die Vorsorgeeinrichtung Verzugszinsen 
verlangen (Art. 66 Abs. 2 Satz 2 BVG). Die Abwicklungsmodalitäten, wonach die 
Arbeitgeberin den in den reglementarischen Bestimmungen der Vorsorgeeinrichtung 
festgelegten Beitragsanteil des Arbeitnehmers vom Lohn abzieht und diesen der 
Vorsorgeeinrichtung bis spätestens zum Ende des ersten Monats nach Kalender- oder 
Versicherungsjahr überweist, finden sich in Art. 66 Abs. 3 und 4 BVG.

3.
3.1 Im vorliegenden Verfahren beantragt die Klägerin in der Klageschrift vom 
21. September 2022 (act. 1) die Zusprechung einer Kapitalforderung von Fr. 8'007.10 
nebst Zins zu 6 % seit 20. August 2021, zuzüglich Fr. 1'250.– (vertraglich vereinbarte 
Verwaltungskosten infolge "Rechtsöffnung inkl. materielle Klagebegehren" [vgl. act. 1 
Ziff. 14]) nebst Zins zu 6 % seit Klageeinreichung sowie Betreibungskosten von Fr. 73.30. 
Im Folgenden sind die rechtlichen Grundlagen und die Höhe der geltend gemachten 
Forderungen zu prüfen.

In diesem Zusammenhang ist auf Art. 73 Abs. 2 BVG zu verweisen, wonach das 
Versicherungsgericht den Sachverhalt grundsätzlich von Amtes wegen abzuklären hat, 
weshalb die Korrektheit der eingeklagten Forderungssumme zu überprüfen ist. Allerdings 
hat der Untersuchungsgrundsatz sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht der Parteien (vgl. 
Hans-Ulrich Stauffer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 
Die beruflichen Vorsorge, 3. Aufl. 2013, Art. 73 I. Ziff. 7.5). Bleibt eine Partei dem 
Verfahren unentschuldigt fern – eine fehlende Klageantwort ist als unentschuldigtes 
Fernbleiben zu werten – und unterlässt es somit, die in der Klageschrift mindestens 
glaubhaft gemachte und durch Aktenstücke dokumentierte Forderung in Frage zu stellen, 
kann es nicht die Aufgabe des Sozialversicherungsgerichts sein, die Richtigkeit sämtlicher 
Positionen der mithin faktisch unbestrittenen Forderung quasi auf Vorrat aufgrund von 

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Abrechnungen, Listen und Tabellen im Detail zu prüfen. Da die Berechtigung der 
Forderung vorliegend zu keinem Zeitpunkt beanstandet wurde, kann sich das Gericht im 
Folgenden auf eine summarische Prüfung der Rechtmässigkeit der eingeklagten 
Positionen beschränken.

3.2 Bei der Klägerin handelt es sich um eine gemäss Art. 48 BVG registrierte 
Vorsorgeeinrichtung. Mit ihr schloss die Beklagte am 31. Oktober 2017 bzw. 6. November 
2017 rückwirkend per 1. Juni 2017 einen Anschlussvertrag ab (KL-act. 4). Es liegen keine 
Indizien dafür vor, dass dieser Anschluss nicht vorbehaltlos zustande kam. Die Beklage 
bestätigte mit der Unterzeichnung des Anschlussvertrages insbesondere die 
Geschäftsbedingungen, das Organisationsreglement, das Kostenreglement und das 
Vorsorgereglement zur Kenntnis genommen zu haben, welche integrierende Bestandteile 
des Anschlussvertrages bilden (KL-act. 4 S. 2; vgl. zur Beitragspflicht insb. Ziff. 49 des 
Vorsorgereglements, KL-act. 5).

4.
4.1 Mit der Abschlussrechnung vom 28. Juli 2021 hat die Klägerin den ausstehenden 
Betrag (nach Verbuchung der Auflösungskosten) mit Fr. 7'657.10 beziffert und die 
Beklagte um Überweisung dieses Betrages bis 20. August 2021 gebeten (KL-act. 32). 

Bei den Akten liegen sodann (unter anderem) der Auszug des Prämienkontokorrent vom 
1. Januar 2017 bis 11. Januar 2022 (KL-act. 8), die Beitragsabrechnung vom 18. März 
2020 inkl. Vorsorgeausweise 2020 (KL-act. 15), die Beitragsabrechnung vom 18. März 
2020 inkl. Vorsorgeausweise 2020 mit Nachträgen Neueintritte 2019 (KL-act. 21), die 
Beitragsabrechnung vom 8. März 2021 inkl. Vorsorgeausweise 2021 (KL-act. 30), diverse 
Schreiben im Zusammenhang mit den nachvollzogenen Ein- und Austritten sowie 
Lohnmutationen und Sistierungen (KL-act. 16–20 und 22–27), die erste Mahnung vom 
5. Februar 2021 betreffend den Ausstand per 31. Dezember 2020 (KL-act. 28), die zweite 
Mahnung vom 4. März 2021 betreffend den Ausstand per 31. Dezember 2020 (KL-
act. 29), die Kündigung des Anschlussvertrages vom 25. März 2021 per 31. März 2021 
(KL-act. 31), die Schlussabrechnung vom 28. Juli 2021 betreffend den Ausstand per 
31. März 2021 (KL-act. 32), die Mahnung vom 23. September 2021 betreffend den 
Ausstand gemäss Schlussrechnung per 31. März 2021 (KL-act. 33), das 
Betreibungsbegehren vom 6. Dezember 2021 (KL-act. 34) sowie den Zahlungsbefehl 
Nr. _______ des Betreibungsamtes C.________ vom 7. Dezember 2021 (KL-act. 35).

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4.2 Aus diesen Akten – insbesondere aus dem aufgelegten Kontoauszug (KL-act. 8) – 
geht ohne Weiteres hervor, dass die eingeklagte Kapitalforderung von Fr. 8'007.10 neben 
Prämienausständen und ordentlichen Verwaltungskosten auch Kosten für ausserordent-
liche administrative Umtriebe im Umfang von total Fr. 800.– (1. Mahngebühr vom 5. Febru-
ar 2021 von Fr. 50.–; 2. Mahngebühr vom 4. März 2021 von Fr. 100.–; 1. Mahngebühr 
Schlussabrechnung vom 23. September 2021 von Fr. 50.–; Spesen Vertragsauflösung von 
Fr. 300.–; Inkassospesen Betreibung Fr. 300.–) enthält. 

Gestützt auf die Akten sind nach summarischer Prüfung somit offene Beiträge (inkl. 
ordentlicher Verwaltungskosten) in der Höhe von insgesamt Fr. 7'207.10 (Fr. 8'007.10 
abzüglich Fr. 800.–) ausgewiesen. 

Die Beklagte hat sich mit der Unterzeichnung des Anschlussvertrages zur Bezahlung der 
in Rechnung gestellten Beiträge (inkl. ordentlicher Verwaltungskosten) verpflichtet. Die 
Höhe der offenen Beiträge wurde von der Beklagten im Übrigen nie bestritten (vgl. auch 
Ziff. 2k des Kostenreglements, wonach der Saldo des auf das Ende eines Kalenderjahres 
erstellten Kontoauszugs als anerkannt gilt, sofern der Arbeitgebende nicht innerhalb von 
vier Wochen nach Erhalt des Kontoauszugs schriftlich Widerspruch erhebt, KL-act. 6.4). 

4.3 Die eingeklagte Forderung enthält – wie vorstehend dargelegt – die erstellten 
Mahn- und Inkassogebühren sowie Verwaltungsspesen im Zusammenhang mit der 
Vertragsauflösung von gesamthaft Fr. 800.–. Hinzu kommt die mit der Klage geltend 
gemachte pauschale Entschädigung von Fr. 1'250.– für die Beseitigung der 
Rechtsöffnung. Diese ausserordentlichen Verwaltungskosten haben ihre Grundalge in Ziff. 
3.2 des Kostenreglements unter dem Titel "übrige Verwaltungskosten, Inkassoverfahren" 
und "Auflösung Anschlussvertrag" (KL-act. 6.4; vgl. zur Auflösung des Anschlussvertrages 
auch Ziff. 4.1 der Geschäftsbedingungen, KL-act. 6.1). Wohlgemerkt hat die säumige 
Beklagte die geltend gemachte Forderung auch diesbezüglich nie bestritten und das 
Kostenreglement als integrierenden Bestandteil des Anschlussvertrages anerkannt (vgl. zu 
den geltend gemachten Verzugszinsen in diesem Zusammenhang allerdings 
nachfolgende E. 4.4).

4.4 Im Weiteren werden auf die geltend gemachte Kapitalforderung von Fr. 8'007.10 
Verzugszinsen von 6 % seit 20. August 2021 verlangt. Zusätzlich dazu verlangt die 
Klägerin auch auf die Entschädigung von Fr. 1'250.– Verzugszinsen von 6 % seit 
Klageeinreichung, d.h. seit 21. September 2022.

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4.4.1 Die Verzugszinsen haben ihre rechtliche Grundlage zunächst in Art. 66 Abs. 2 
Satz 2 BVG, wonach die Vorsorgeeinrichtung für nicht rechtzeitig bezahlte Beiträge 
Verzugszinsen verlangen kann. Die Höhe der Verzugszinsen richtet sich in erster Linie 
nach der im Vorsorgevertrag getroffenen Parteivereinbarung und wo eine solche fehlt, 
nach den gesetzlichen Verzugszinsbestimmungen von Art. 102 ff. OR. 

In diesem Zusammenhang hält Ziff. 2f des Kostenreglements (KL-act. 6.4) fest: 
"Unabhängig vom Zeitpunkt der Rechnungsstellung und ohne Mahnung wird auf 
Ausstände (Beiträge, Verwaltungskosten usw.), welche bis zum Zeitpunkt der Fälligkeit 
nicht bezahlt sind, ab dem Fälligkeitsdatum ein Verzugszins von 6 % p.a. erhoben." Die 
Beklagte hat diese Pflicht zur Entrichtung eines Verzugszinses von 6 % durch die 
Unterzeichnung des Anschlussvertrags anerkannt.

4.4.2 Rechtsprechungsgemäss besteht in der beruflichen Vorsorge lediglich in Bezug 
auf Beitragsforderungen (Art. 66 Abs. 2 Satz 2 BVG) eine spezialgesetzliche Grundlage 
zur Erhebung von Verzugszinsen, nicht jedoch betreffend Nebenforderungen wie Kosten, 
denen kein Kapitalschuldcharakter zukommt. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 66 Abs. 2 
Satz 2 BVG können Verzugszinsen nur auf nicht rechtzeitig bezahlte Beiträge erhoben 
werden. Wohl umfasst Art. 66 BVG auch Verwaltungskosten. Gemeint sind damit jedoch 
die ordentlichen Verwaltungskosten (Art. 65 Abs. 3 BVG i.V.m. Art. 48a der Verordnung 
über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVV 2; SR 831.441.1]), 
welche im Sinne von Art. 66 Abs. 1 BVG (ebenfalls) paritätisch zu leisten und durch die 
Beiträge der Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden zu finanzieren sind. Davon gerade 
nicht erfasst sind Kosten, bei denen es sich um ausserordentliche administrative Umtriebe 
handelt, die einzig und allein zu Lasten der Arbeitgeberin gehen. Ebenso wenig belässt er 
Raum für das (subsidiäre) Heranziehen von Art. 104 Abs. 1 OR (BGer 9C_180/2019 vom 
2. März 2020 E. 3.2.1; VGer ZG S 2022 3 vom 19. Mai 2022 E. 4.5.3; S 2021 20 vom 
13. Januar 2022 E. 4.5.3; S 2020 158 vom 29. März 2021 E. 6.2.2). Weiter ist zu 
beachten, dass von Verzugszinsen keine Verzugszinsen erhoben werden dürfen, es gilt 
das Zinseszinsverbot, das Verbot des Anatozismus (Art. 105 Abs. 3 OR).

Somit besteht vorliegend kein Anspruch auf Verzugszins in Bezug auf die geltend 
gemachten ausserordentlichen Gebühren wie Mahn- und Vertragsauflösungskosten. Dies 
betrifft sowohl die in der Kapitalforderung enthaltenen Kosten für ausserordentliche 

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administrative Umtriebe im Umfang von total Fr. 800.– als auch die mit der Klage 
eingeforderte Entschädigung von Fr. 1'250.–. 

4.4.3 Folglich kann die Klägerin bloss auf den Betrag von Fr. 7'207.10 (Fr. 8'007.10 
abzüglich Fr. 800.–) Verzugszinsen verlangen. Der geltend gemachte Beginn des 
Verzugszinsenlaufs am 20. August 2021 ist mit Blick auf das Schreiben vom 28. Juli 2021 
(KL-act. 32), womit die Klägerin der Beklagten die Schlussrechnung per 31. März 2021 
zukommen liess und um Bezahlung des gesamten Ausstandes bis am 20. August 2021 
ersuchte, nicht zu beanstanden. 

4.4.4 Im Zahlungsbefehl vom 7. Dezember 2021 (KL-act. 35) sind allerdings nicht 
bezahlte "Pensionskassenbeiträge" von Fr. 8'007.10 festgehalten, worauf denn auch der 
Verzugszins von 6 % seit 20. August 2021 verlangt wird. 

In Berücksichtigung des vorstehend Ausgeführten sind sämtliche darin enthaltenen 
ausserordentlichen Verwaltungskosten (Fr. 800.–) bei der Betreibung als separate 
Forderung auszuweisen, weil auf diese keine Verzugszinsen geschuldet sind. Dies hat die 
Klägerin unterlassen, was es zu korrigieren gilt. 

Im Weiteren ist festzustellen, dass auch auf die zugesprochene Entschädigung von 
Fr. 1'250.– keine Verzugszinsen geschuldet sind. 

5. Zusammenfassend sind – nachdem die Beklagte nie Einspruch gegen die 
Beitragsrechnungen, die Schlussabrechnung und den Kontoauszug erhoben und auch im 
vorliegenden Verfahren die von der Klägerin geltend gemachte Forderung nicht bestritten 
hat – gestützt auf die vorliegende Aktenlage eine Beitragsforderung von Fr. 7'207.10 
zuzüglich Verzugszins von 6 % seit 20. August 2021 sowie ausserordentliche 
Verwaltungskosten von insgesamt Fr. 800.– ausgewiesen. Ebenso hat die Klägerin 
Anspruch auf die eingeforderte Entschädigung "Rechtsöffnung inkl. materieller 
Klagebegehren" von Fr. 1'250.–.

In diesem Sinne ist die Klage teilweise gutzuheissen. Teilweise deshalb, weil auf die 
ausserordentlichen Verwaltungskosten von Fr. 800.– und Fr. 1'250.–, anders als von der 
Klägerin gefordert, keine Verzugszinsen geschuldet sind. 

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6. Des Weiteren ist der Klägerin die definitive Rechtsöffnung zu erteilen. Für eine 
Forderung wird insoweit Rechtsöffnung erteilt, als sie berechtigterweise in Betreibung 
gesetzt wurde. In Berücksichtigung des Zahlungsbefehls Nr. _______ vom 7. Dezember 
2021 (KL-act. 35) ist für die eingeklagte Kapitalforderung im Umfang von Fr. 7'207.10 
zuzüglich Verzugszins von 6 % seit 20. August 2021 und ausserordentliche 
Verwaltungskosten von Fr. 800.– die definitive Rechtsöffnung zu erteilen. Der Umfang des 
in Betreibung gesetzten Betrages wird dadurch leicht unterschritten, da auf die 
Verwaltungsgebühren von total Fr. 800.– (welche im Zahlungsbefehl vom 7. Dezember 
2021 in der geltend gemachten Kapitalforderung von Fr. 8'007.10 enthalten sind) keine 
Verzugszinse geschuldet sind. Für die Betreibungskosten von Fr. 73.30 (Ausstellung des 
Zahlungsbefehls) braucht keine Rechtsöffnung erteilt zu werden, da die Gläubigerin 
gemäss Art. 68 Abs. 2 SchKG berechtigt ist, von den Zahlungen der Schuldnerin die 
Betreibungskosten vorab zu erheben.

7. Verfahrenskosten werden keine erhoben (Art. 73 Abs. 2 BVG). Die obsiegende 
Vorsorgeeinrichtung hat als Sozialversicherungsträgerin praxisgemäss grundsätzlich 
keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (BGE 128 V 323; 112 V 356 E. 6). Soweit 
der vorliegend anwaltlich vertretenden Klägerin unter Annahme der mutwilligen 
Prozessführung seitens der Beklagten eine Parteientschädigung zuzusprechen wäre 
(vgl. BGE 128 V 323), kann von dieser in Beachtung der von der Klägerin geltend 
gemachten und ihr auch zugesprochenen Entschädigung für die Rechtsöffnung "inkl. 
materielle Klagebegehren" (vgl. act. 1 Ziff. 14; sowie Ziff. 3.2 des Kostenreglements der 
Klägerin, KL-act. 6.4) in der Höhe von Fr. 1'250.– so oder anders abgesehen werden. 
Damit kann es diesbezüglich sein Bewenden haben. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Klage wird teilweise gutgeheissen und die Beklagte verpflichtet, der Klägerin 
Fr. 7'207.10 zuzüglich Zinsen von 6 % seit 20. August 2021 sowie 
ausserordentliche Verwaltungskosten von Fr. 800.– und Fr. 1'250.– zu bezahlen. 

2. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. _______ des Betreibungsamtes 
C.________ wird für den Betrag von Fr. 7'207.10 nebst Zins zu 6 % seit 
20. August 2021 und ausserordentliche Verwaltungskosten von Fr. 800.– 
aufgehoben und der Klägerin diesbezüglich die definitive Rechtsöffnung erteilt.

3. Es werden keine Kosten erhoben.

4. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

6. Mitteilung an den Rechtsvertreter der Klägerin (im Doppel), an die Beklagte (mit 
ausführlicher Rechtsmittelbelehrung) sowie an das Bundesamt für 
Sozialversicherungen, Bern.

Zug, 18. November 2022

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am