# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c1f22e6d-aafd-5e2a-9551-b445f086ead6
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-07-27
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 27.07.2018 III 2018 74
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-74_2018-07-27.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 74

Entscheid vom 27. Juli 2018 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. B.________,
Rathausweg 4, Postfach 2, 8808 Pfäffikon, 

gegen

1. Bau- und Umweltbehörde Einsiedeln, Hauptstrasse 78, 
Postfach 161, 8840 Einsiedeln,

2. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14, 
Postfach 1186, 6431 Schwyz,

3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Wiederherstellung; Abbruch)

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Sachverhalt:

A. A.________ (7/8) und C.________ (1/7) sind Miteigentümer der ausserhalb 
der Bauzone gelegenen Parzelle KTN D.________ in Einsiedeln. 

B. Im Rahmen der Beurteilung des am 9. Januar 2014 von A.________ einge-
reichten Baugesuchs für den Abbruch des bestehenden Autounterstandes und 
den Neubau einer Garage auf KTN D.________ stellte das kantonale Amt für 
Raumentwicklung (ARE) fest, dass an der nordwestlichen Ecke des auf KTN 
D.________ erstellten Wohnhauses eine Doppelgarage angebaut und im Norden 
der Parzelle ein Gartenhaus mit Zugangsweg ohne Baubewilligung erstellt wor-
den war. Es teilte A.________ in der Folge mit, dass mit diesen beiden Bauten 
das noch zulässige Erweiterungsmass von 18 m2 deutlich überschritten werde. 
Eine nachträgliche Ausnahmebewilligung für den bereits ausgeführten Garagen-
bau und für das Gartenhaus könne daher nicht in Aussicht gestellt werden; vor 
diesem Hintergrund sei auch vom vorliegenden Bauvorhaben abzusehen. 
Gleichzeitig wurde A.________ das rechtliche Gehör gewährt. 

Mit Beschluss Nr. 205 vom 10. November 2014 verweigerte die Baubehörde Ein-
siedeln - gestützt auf den Gesamtentscheid des ARE vom 29. Oktober 2014 - die 
Baubewilligung für den geplanten Neubau der Garage sowie die nachträgliche 
Baubewilligung für das Gartenhaus (inkl. befestigten Zugangsweg) wie folgt:

1. Die nachgesuchte Baubewilligung wird, im Sinne der Erwägungen, nicht 
erteilt. Insbesondere gilt:

1.1. Das Gartenhaus und der Autounterstand sind im Ausmass von 58 m2 bis 
spätestens 30.06.2015 rückzubauen und die Flächen wieder zu 
begrünen. Mindestens zwei Monate vor Abbruchbeginn ist ein 
entsprechendes Rückführungsprojekt beim Bezirk Einsiedeln zur 
Bewilligung einzureichen.

1.2. Der Zugangsweg ist vollständig [erg.: rückzubauen] und zu begrünen.

1.3. Der Gesamtentscheid des Amtes für Raumentwicklung vom 29.10.2014, 
mit den entsprechenden Bedingungen und Auflagen, ist integrierender 
Bestandteil dieser Verfügung.

(1.4  …). 

Die von A.________ gegen diese Bewilligungsverweigerung erhobene Be-
schwerde wies der Regierungsrat mit Beschluss (RRB) Nr. 1117/2015 vom 
24. November 2015 ab. Diesen Beschluss focht A.________ beim Verwaltungs-
gericht des Kantons Schwyz an, welches mit VGE III 2015 234 vom 21. April 
2016 wie folgt entschied:

1.1 Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der angefochtene RRB 
Nr. 1117/2015 vom 24. November 2015 sowie die Verfügung des ARE 
vom 29. Oktober 2014 und der Beschluss der Baubehörde Einsiedeln 

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vom 10. November 2014 werden im Sinne der Erwägungen insoweit 
aufgehoben, als von den angeordneten Rückbaumassnahmen auch der 
Autounter-stand betroffen ist. 

Im Übrigen werden der angefochtene RRB Nr. 1117/2015 vom 24. No-
vember 2015 sowie die Verfügung des ARE vom 29. Oktober 2014 und 
der Beschluss der Baubehörde Einsiedeln vom 10. November 2014 
bestätigt.

(1.2  ….).

Dieser Entscheid wurde von A.________ nicht angefochten. 

C. Mit Baugesuch vom 18. Juli 2016 (eingegangen beim Bezirk am 2.8.2016) 
ersuchte A.________ - im Sinne eines Rückführungsprojektes - um eine 
nachträgliche Baubewilligung für den östlichen Teil des Gartenhauses mit einer 
Fläche von 17.85 m². Das ARE wies A.________ am 16. September 2016 darauf 
hin, dass gestützt auf den verwaltungsgerichtlichen Entscheid vom 
21. April 2016 (III 2015 234) eine nachträgliche Baubewilligung selbst für ein re-
duziertes Gartenhaus im Umfang von nurmehr 17.85 m² nicht in Aussicht gestellt 
werden könne, und empfahl gleichzeitig eine Modifikation des Rückführungspro-
jektes. Hierzu äusserte sich A.________ mit Schreiben vom 4. November 2016 
und verlangte weiterhin die nachträgliche Baubewilligung für das von ihm am 18. 
Juli 2016 eingereichte Rückführungsprojekt. Mit Schreiben vom 2. Januar 2017 
gewährte das ARE erneut das rechtliche Gehör, wovon A.________ am 22. Fe-
bruar 2017 Gebrauch machte. Nachdem sich das ARE hierzu mit Schreiben vom 
11. April 2017 geäussert hatte, entschied es mit Gesamtentscheid vom 20. Juni 
2017 wie folgt über das Baugesuch:

1. Die kantonale Baubewilligung für das Baugesuch B2016-1148 von 
A.________, Einsiedeln wird im Sinne der Erwägungen verweigert.

2. Zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes sind das ohne 
Baubewilligung erstellte Gartenhaus sowie der dazugehörige 
Steinplattenweg innert einem Monat ab Rechtskraft dieser Verfügung im 
Sinne der Erwägungen zurückzubauen und die frei werdende Fläche 
wieder zu begrünen.

(…).

(3.-8.  Vollstreckungsandrohung; Eröffnung des Gesamtentscheides; Vollzug 
und Kontrolle der Rückführung; Gebühr; Rechtsmittelbelehrung; 
Zustellung).

Gestützt auf diesen Gesamtentscheid des ARE vom 20. Juni 2017 entschied die 
Bau- und Umweltbehörde des Bezirks Einsiedeln mit Beschluss Nr. 116 vom 
14. August 2017 wie folgt über das Baugesuch vom 18. Juli 2016:

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1. Der Gesamtentscheid des Amtes für Raumentwicklung vom 20.06.2017, 
mit den entsprechenden Bedingungen und Auflagen, ist integrierender 
Bestandteil dieser Verfügung. Gestützt auf dessen gilt wie folgt:

1.1. Für das vorliegende, nachträgliche Baubewilligungsverfahren wird 
die Baubewilligung, gestützt auf den kantonalen Gesamtentscheid 
vom 20.06.2017 sowie im Sinne der Erwägungen verweigert.

1.2. Zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes sind gemäss 
kantonalem Gesamtentscheid das Gartenhaus sowie der 
dazugehörige Steinplattenweg, innert einem Monat ab Rechtskraft 
dieser Verfügung sowie im Sinne der Erwägungen, zurückzubauen 
und die frei werdende Fläche wieder zu begrünen.

(1.3.-6.  Auflage betr. Rückbau; Vollstreckungsandrohungen; Meldepflichten; 
Umweltschutz; Gebühren; Rechtsmittel; Zufertigung).

D. Dagegen sowie gegen den Gesamtentscheid des ARE vom 20. Juni 2017 
erhob A.________ am 7. September 2017 Beschwerde beim Regierungsrat des 
Kantons Schwyz mit dem sinngemässen Antrag, es sei ihm die Bewilligung für 
das Baugesuch vom 18. Juli 2016 zu erteilen. Der Regierungsrat entschied mit 
RRB Nr.  226 vom 27. März 2018 wie folgt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden 
kann.

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1500.-- 
werden dem Beschwerdeführer auferlegt und mit dessen 
Kostenvorschuss (Fr. 1500.--) verrechnet. 

3. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.

(4.-6. Rechtsmittelbelehrung/Zustellung). 

E. Gegen diesen Regierungsratsbeschluss (Versand: 3.4.2018) lässt 
A.________ mit Eingabe vom 23. April 2018 (Postaufgabe am gleichen Tag) 
fristgerecht beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Beschwerde erheben 
mit den folgenden Anträgen:

1. Der angefochtene Beschluss sei aufzuheben.

2. Die Angelegenheit sei an die Vorinstanzen I und II zurückzuweisen, damit 
diese die Bewilligung für den Gartensitzplatz gemäss Baugesuch des 
Beschwerdeführers vom 18. Juli 2016 erteilen.

3. Dies unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Kantons 
Schwyz, evt. des Bezirks Einsiedeln für das Verfahren vor 
Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und für das Verfahren vor dem 
Regierungsrat des Kantons Schwyz.

F. Mit Schreiben vom 1. Mai 2018 verzichtet die Baubehörde Einsiedeln auf 
eine Vernehmlassung. Das ARE sowie das den Regierungsrat instruierende Si-
cherheitsdepartement beantragen mit Vernehmlassungen vom 1. Mai 2018 bzw. 

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8. Mai 2018 die Abweisung der Beschwerde - soweit darauf überhaupt eingetre-
ten werden kann -  unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Der Regierungsrat hat im angefochtenen Beschluss Nr. 226 vom 27. März 
2018 ausgeführt, der Autounterstand (40.6 m²) sowie das Gartenhaus (36 m²) mit 
Zugangsweg seien Gegenstand des (nachträglichen) Baugesuchs bzw. Baube-
willigungsverfahrens vom 2. Januar 2014 gewesen. Das Verwaltungsgericht ha-
be die Entscheide der Vorinstanzen (ARE, Gemeinderat, Regierungsrat) mit VGE 
III 2015 234 vom 24. April 2016 insoweit korrigiert, als der Autounterstand von 
40.6 m2 nicht abgebrochen werden müsse; im Übrigen habe es die vorinstanzli-
chen Entscheide bestätigt. Im vorliegend umstrittenen Baugesuch vom 18. Juli 
2016 gehe es um ein verkleinertes Gartenhaus mit einer Fläche von 18 m2 und 
damit um ein reduziertes Projekt im Vergleich zum Gartenhaus des Baugesuches 
vom 9. Januar 2014. Hierüber hätten die Vorinstanzen noch nicht entschieden. 
Die Vorinstanzen seien zu Recht auf das Baugesuch eingetreten. Aus dem Ge-
samtentscheid des ARE vom 29. Oktober 2014 könne der Beschwerdeführer 
keinen Anspruch auf eine Baubewilligung für ein verkleinertes Gartenhaus ablei-
ten. Die Ausführungen des VGE III 2015 234 vom 24. April 2016 seien für das 
vorliegende Verfahren bindend, soweit darin Fragen entschieden worden seien, 
welche sich erneut stellten. Soweit der Beschwerdeführer die Ausführungen des 
verwaltungsgerichtlichen Entscheides beanstande, könne auf die Beschwerde 
nicht eingetreten werden (Erw. 1.2). 

Der Beschwerdeführer sei der Ansicht, dass er im Rahmen der Erweiterung des 
Wohnhauses auf KTN D.________ das maximal zulässige Erweiterungsmass 
von 100 m2 im Umfang von 18 m2 noch nicht ausgeschöpft habe (Erw. 2). Hierzu 
führte der Regierungsrat im Wesentlichen aus, das Haus des Beschwerdeführers 
sei vor dem 1. Juli 1972 errichtet worden und gelte als altrechtliche Baute im 
Sinne von Art. 24c des Bundesgesetzes über die Raumplanung (Raumplanungs-
gesetz, RPG; SR 700) vom 22. Juni 1979 bzw. Art. 41 der Raumplanungsverord-
nung (RPV; SR 700.1) vom 28. Juni 2000. Am 30. Oktober 1992 habe das dama-
lige Amt für Raumplanung sowie am 1. Dezember 1992 der Bezirksrat den teil-
weisen Abbruch des Wohnhauses und die Errichtung eines Anbaus bewilligt. Die 
Vorinstanzen hätten dabei festgehalten, dass die bestehende Bruttogeschoss-
fläche von 306 m2 auf 407 m2 erhöht werde; gemäss den damals geltenden Be-
stimmungen habe der schon bestehende Autounterstand mit einer Fläche von 
35 m2 nicht berücksichtigt werden müssen. Zu einem nicht aktenkundigen Zeit-
punkt sei der Autounterstand auf 40.6 m2 erweitert worden (Erw. 2.3). Am 

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27. November 2003 habe das Amt für Raumplanung eine erneute Nutzflächenbe-
rechnung nach den seit 1. Januar 2000 geltenden Bestimmungen Art. 24c RPG, 
Art. 41 RPV und Art. 42 RPV vorgenommen. Demgemäss umfasse die beste-
hende altrechtliche Nutzfläche 498.6 m2. Mit dem Bauvorhaben im Jahr 1992 sei 
diese auf 580.4 m2 erhöht worden, womit eine Nutzungsreserve von 18 m2 be-
stehe. Das ARE habe im Gesamtentscheid vom 29. Oktober 2014 auf diese 
Nutzflächenberechnung abgestellt. Es habe die nachträgliche Baubewilligung für 
das Gartenhaus und den bestehenden Autounterstand verweigert und nicht 
nachträglich teilweise (im Umfang von 18 m2) bewilligt. Es habe mit Disp.-Ziff. 1, 
zweites Lemma, nur zum Ausdruck bringen wollen, dass dem Beschwerdeführer 
in einem erneuten, separaten Baubewilligungsverfahren ein reduziertes Garten-
haus oder ein reduzierter Autounterstand möglicherweise nachträglich bewilligt 
werden könne und deswegen nicht beide Gebäude vollständig abgebrochen 
werden müssten (Erw. 2.4). Die Berechnung des ARE sei vom Verwaltungsge-
richt mit VGE III 2015 234 vom 29. Oktober 2014 insoweit korrigiert worden, als 
der Autounterstand im Umfang von 34.9 m2 ebenfalls an die Erweiterungsfläche 
angerechnet werden müsse. Die Nutzfläche habe per Ende November 2003 so-
mit 615.3 m2 (580.4 m2 + 34.9 m2) betragen, womit sie um insgesamt 117 m2 
(615.3 m2 - 498.6 m2 [altrechtliche Nutzfläche]) erweitert worden sei. Somit seien 
weder eine Erweiterung des Autounterstandes von 34.9 m2 auf 40.6 m2 noch das 
Gartenhaus von 36 m2 bewilligungsfähig. Lediglich der Autounterstand im Um-
fang von rund 35 m2 könne bewilligt werden. Der Beschwerdeführer müsse das 
Gartenhaus, nicht aber den Autounterstand abbrechen. Soweit der Beschwerde-
führer die Nutzflächenberechnung beanstande, liege eine abgeurteilte Sache vor 
(Erw. 2.5). Seit dem Verwaltungsgerichtsentscheid habe sich die tatsächliche 
und rechtliche Ausgangslage nicht geändert (Erw. 2.6). 

1.2 Der Beschwerdeführer macht in seiner Beschwerde nach der Darstellung 
des Sachverhaltes Ausführungen zur Rechtskraft von Dispositiven und Erwägun-
gen (S. 6 ff. lit. B Ziff. 13 ff.), zu Bewilligungen und Rückbaumassnahmen (S. 9 f. 
lit. C Ziff. 28 ff.), zu Nutzflächen und deren Anrechenbarkeit (S. 10 ff. lit. D 
Ziff. 32 ff.) sowie zur Verhältnismässigkeit des Abbruchs des ganzen gedeckten 
Gartensitzplatzes (S. 14 f. lit. E Ziff. 46 ff.). Namentlich macht er geltend, das 
Verwaltungsgericht habe mit dem VGE III 2015 234 vom 21. April 2016 die vor-
instanzlichen Entscheide im Sinne der Erwägungen nur insoweit aufgehoben, als 
von den angeordneten Rückbaumassnahmen auch der Autounterstand betroffen 
sei. Im Übrigen habe das Verwaltungsgericht die angefochtenen Beschlüsse 
bzw. Verfügungen bestätigt. Die entsprechenden Anordnungen seien in Rechts-
kraft erwachsen und somit auch die Anordnung des ARE sowie der Baubehörde 
Einsiedeln, wonach die nachträgliche Bewilligung für das Gartenhaus bis auf eine 

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zulässige maximale Restfläche von 18 m² verweigert werde und dieses bis zu 
diesem Umfang abzubrechen sei. Die formelle Rechtskraft der Verfügungen des 
ARE und der Baubehörde vom 29. Oktober 2014 bzw. 10. November 2014 hät-
ten für diese Bindungswirkung (vgl. S. 6 Ziff. 16; S. 9 f. Ziff. 30). Auf Verfügungen 
können nur unter den vorliegend nicht gegebenen Voraussetzungen für einen 
Widerruf gemäss § 34 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRP; SRSZ 
234.110) vom 6. Juni 1974 zurückgekommen werden (S. 6 f. Ziff. 14 ff.). Bei der 
verwaltungsgerichtlichen Nutzflächenberechnung handle es sich lediglich um 
"obiter dicta" (S. 7 Ziff. 22). Bindend sei nur das Dispositiv eines Urteils (S. 8 
Ziff. 24). Eine Bindung des ARE ergebe sich auch aus dem Grundsatz von Treu 
und Glauben, nachdem es stets eine Nutzflächenreserve von 18 m2 bestätigt ha-
be (S. 10 Ziff. 31). Der Regierungsrat habe zudem die verwaltungsgerichtlichen 
Ausführungen zur Nutzflächenreserve nicht richtig analysiert. So sei die Pergola 
(Autounterstand) im Hinblick auf das Erweiterungspotential flächenneutral zu be-
werten (S. 10 ff. Ziff. 32 ff.). Basis der Berechnung müsse diejenige des ARE 
vom 27. November 2003 bilden (S. 13 Ziff. 43). Der Abbruch des ganzen gedeck-
ten Gartensitzplatzes sei auch unverhältnismässig (S. 14 lit. E). 

2.1.1 Gemäss § 27 VRP hat die Behörde vor Erlass einer Verfügung oder eines 
Entscheides zu prüfen, ob die Voraussetzungen für eine Sachverfügung oder ei-
nen Sachentscheid erfüllt sind. Ist eine dieser Voraussetzungen nicht gegeben, 
so trifft die Behörde eine Nichteintretensverfügung oder einen Nichteintreten-
sentscheid. Unter anderem ist von Amtes wegen zu prüfen, ob in der gleichen 
Sache schon ein Verfahren rechtshängig ist oder ein rechtskräftiger Entscheid 
ergangen ist (§ 27 Abs.1 lit. g VRP). Eine abgeurteilte Sache (res iudicata) liegt 
vor, wenn ein Anspruch aus demselben Rechtsgrund und gestützt auf denselben 
Sachverhalt dem Richter erneut zur Beurteilung unterbreitet wird (BGE 121 III 
474 Erw. 4a). 

2.1.2 Anfechtungsgegenstand bzw. Streitgegenstand ist das Dispositiv, nicht je-
doch einzelne Elemente der Begründung (Müller, in: Auer/ Müller/ Schindler, 
Kommentar VwVG, Art. 44 N 5; Hensler, Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde im 
Kanton Schwyz, S. 58). Die Begründung nimmt grundsätzlich nicht an der 
Rechtskraft teil. Nur das Dispositiv erwächst in (formelle) Rechtskraft. Ausführun-
gen, die allein in den Erwägungen enthalten sind, haben keine rechtliche Ver-
bindlichkeit. Allerdings können auch die Erwägungen an der Rechtskraft teilha-
ben, namentlich dann, wenn das Dispositiv ausdrücklich auf sie verweist (Griffel, 
in: Kommentar VRG, § 28 N. 7). Die Erwägungen sind auch insoweit für die 
Rechtsverbindlichkeit des Dispositivs unerlässlich und haben insofern auch ohne 
ausdrücklichen Hinweis an der Rechtskraftwirkung teil, als sie den Inhalt des 

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Dispositivs verdeutlichen (Camprubi, in: Auer/ Müller/ Schindler, Kommentar 
VwVG, Art. 61 N 24; betr. Wirkung der Dispositivformulierung "im Sinne der Er-
wägungen" siehe Weissenberger, in: Waldmann/ Weissenberger, Praxiskom-
mentar VwVG, Art. 61 N 43; Griffel, a.a.O.; vgl. Bundesgerichtsurteile 
1C_126/2008 vom 17.11.2008 Erw. 3.2; 1P.563/2004 + 1P.611/2003 vom 
17.5.2005 Erw. 3.4.2; 1P.348/2003 vom 4.11.2003 Erw. 2.2; ). Die Erwägungen 
sind zudem als Auslegungshilfe beizuziehen, wenn ein Entscheiddispositiv für 
sich alleine betrachtet nicht eindeutig ist (Bundesgerichtsurteil 1C_123/2015 vom 
3.6.2015 Erw. 2.4; 8C_162/2017 vom 19.4.2017 [i.S. E. vs. AXA] Erw. 2.2). 

2.2.1 Gemäss dem Gesamtentscheid des ARE sowie dem Beschluss der Bau-
behörde vom 29. Oktober 2014 bzw. 10. November 2014 war der Beschwerde-
führer verpflichtet worden, das Gartenhaus und den Autounterstand im Ausmass 
von 58 m2 zurückzubauen. 

Bei einem Gartenhaus von 36 m2 und einem Autounterstand von 40.6 m2 wäre 
gemäss dieser Anordnung somit grundsätzlich in Frage gekommen, entweder die 
eine Baute vollständig und die andere teilweise oder aber beide je teilweise 
zurückzubauen. Dies ergibt sich auch aus der Erwägung des Gesamtentscheides 
des ARE (S. 5), wonach es "in geeigneten Planunterlagen zu dokumentieren und 
den zuständigen Stellen zur Bewilligung zu unterbreiten (Rückführungsprojekt)" 
ist, "falls kein vollständiger Abbruch der beiden Bauten ins Auge gefasst wird und 
vom Gartenhaus oder von der Garage noch Gebäudeteile im Umfang der bun-
desrechtlich zulässigen Restnutzfläche von 18 m2 fortbestehen" sollten. Des Wei-
teren wurde unter Hinweis auf die Stellungnahme des Rechtsvertreters des Be-
schwerdeführers vom 4. Juli 2014 darauf hingewiesen, dass das Gartenhaus bei 
Bedarf auch zu einer Pergola, d.h. zu einem allseitig offenen Randgerüst respek-
tive einem mit Drähten bespannten Rahmen zurückgebaut werden könnte, wobei 
auch hierfür noch entsprechende Planunterlagen einzureichen gewesen wären. 

2.2.2 Die Baubehörde ordnete mit der Verweigerung der Baubewilligung vom 
10. November 2014 an, "das Gartenhaus und der Autounterstand sind im Aus-
mass von 58 m2 bis spätestens 30.06.2015 rückzubauen und die Flächen sind 
wieder zu begrünen. (…)" (Disp.-Ziff. 1.1). In den Erwägungen hielt die Bau-
behörde indessen unter Verweis auf den Gesamtentscheid des ARE vom 29. Ok-
tober 2014 vorbehaltlos folgendes fest (S. 3 Erw. 6.): 

(…). Zur Wiederherstellung eines rechtmässigen Zustandes ist das Gartenhaus 
vollständig und der Autounterstand teilweise, bis auf eine Restfläche von 18 m2, 
zurückzubauen. 

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Das Dispositiv der Baubewilligungsverweigerung findet seine erforderliche Klar-
heit erst durch diese Erwägung, die mithin Anteil an der Rechtsverbindlichkeit 
des Dispositivs findet. 

2.2.3 Gemäss dem Mitbericht der Abteilung Ortsplanung (OP) des ARE vom 
15. Januar 2015 (zit. In der Vernehmlassung des ARE vom 23.1.2015 im regie-
rungsrätlichen Beschwerdeverfahren, S. 2 f.) musste "leider die Rückführung des 
Gartenhauses gefordert werden"; wie das ARE in Aussicht gestellt habe, könne 
das Gartenhaus jedoch "auf eine eigentliche Pergola reduziert werden".

Der Regierungsrat führte im RRB Nr. 1117/2015 vom 24. November 2015 zum 
Gartenhaus unter anderem aus (Erw. 5.3 f.), das ARE habe das Gartenhaus auf 
seine Vereinbarkeit mit Art. 24c RPG geprüft. Die Anwendbarkeit dieser Bestim-
mung auf das Gartenhaus sei jedoch fraglich, da es sich beim Gartenhaus um 
ein eigenständiges Bauvorhaben handeln dürfte. Selbst wenn das Gartenhaus im 
Einklang mit dem ARE als teilweise Änderung der bestehenden Wohnbaute be-
trachtet werde, komme eine Bewilligung gestützt auf Art. 24c RPG nicht in Be-
tracht. Zum einen verändere das Gartenhaus die äussere Erscheinung der alt-
rechtlichen Wohnbaute deutlich und bringe wesentliche neue Auswirkungen auf 
die Nutzungsordnung mit sich. Zum andern werde die verbleibende Erweite-
rungsfläche von 18 m2 durch das Gartenhaus mit seiner Fläche von 18 m2 klar 
überschritten. Die Vorinstanzen hätten daher eine Ausnahmebewilligung für das 
Gartenhaus gestützt auf Art. 24c RPG zu Recht verweigert.

Der Regierungsrat hat die Beschwerde zwar ohne Verweis auf die Erwägungen 
abgewiesen. Angesichts der Diskrepanz betreffend den Rückbau zwischen dem 
Gesamtentscheid des ARE und dem Beschluss der Baubehörde vom 29. Okto-
ber 2014 bzw. 10. November 2014 sind diese Erwägungen für das Verständnis 
des Dispositivs unentbehrlich; verlangt wurde bei genauer Betrachtung - entge-
gen der Vernehmlassung des Sicherheitsdepartements vom 12. Januar 2016 
(S. 2 Ziff. 4) im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren III 2015 234 - be-
reits mit dem Regierungsratsbeschluss im Sinne der Baubewilligungsverweige-
rung seitens der Baubehörde der vollständige Rückbau des nicht bewilligungs-
fähigen Gartenhauses. 

2.2.4 Mit VGE III 2015 234 vom 21. April 2016 hat das Verwaltungsgericht die 
Beschwerde gegen den RRB Nr. 1117/2015 vom 24. November 2015 teilweise 
gutgeheissen und die vorinstanzlichen Entscheide "im Sinne der Erwägungen" 
insoweit aufgehoben, als von den angeordneten Rückbaumassnahmen auch der 
Autounterstand betroffen ist. In den Erwägungen wurden unter anderem folgende 
in diesem Zusammenhang bedeutende Ausführungen gemacht:

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4.2 (…).Die (unbewilligte) Anlage des Gartensitzplatzes von 36 m2 und die 
(unbewilligte) Erweiterung der Garage auf 40.16 m2 wie auch der vom Baugesuch 
vom 9. Januar 2014 betroffene Neubau der Garage mit einer auf 52.38 m2 
vergrösserten Grundfläche erweist sich folglich als (nachträglich) nicht 
bewilligungsfähig.

4.3 (…).

4.4.2 Die Vorinstanzen haben zu Recht festgehalten, dass das Gartenhaus (samt 
Gartensitzplatz) unbesehen der Unzulässigkeit infolge der Überschreitung der 
zulässigen Flächenerweiterung nicht bewilligungsfähig ist, was sowohl mit Bezug 
auf die vor wie auch nach dem Jahr 2000 anwendbaren raumplanungsrechtlichen 
Bestimmungen (Art. 24 aRPG bzw. Art. 24 ff. RPG) gilt. Bauten und Anlagen, die in 
keiner unmittelbaren funktionellen Beziehung zu einem überwiegend 
bodenabhängigen Landwirtschafts- oder Gartenbaubetrieb stehen, waren und sind 
in der Landwirtschaftszone grundsätzlich unzulässig. Ein Gartensitzplatz ist weder 
erforderlich noch standortgebunden. Namentlich kann die Standortgebundenheit 
nicht mit der Zugehörigkeit zu einer Baute begründet werden, die ihrerseits 
zonenfremd ist (vgl. angefochtener Entscheid Erw. 5.5 mit Hinweis auf Urteil des 
Bundesgerichts 1A.256/2004 vom 31.8.2005 Erw. 5; EGV-SZ 1997 Nr. 54). Zudem 
steht der Anlage eines Gartensitzplatzes in der Landwirtschaftszone das 
gesetzgeberische Ziel der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet als gewichtiges 
öffentliches Interesse entgegen.

Die allfällige Anwendbarkeit von Art. 24c RPG wird vom Regierungsrat zu Recht in 
Frage gestellt und die Bewilligungsfähigkeit des Gartenhauses/-sitzplatzes unter 
der Annahme der Anwendbarkeit dieser Bestimmung zu Recht verneint (an-
gefochtener Entscheid Erw. 5.3). Mit der Errichtung eines Sitzplatzes geht eine 
Veränderung des äusseren Erscheinungsbildes wie auch der Nutzungsmöglichkeit 
der Liegenschaft einher, welche sich nicht mehr mit Art. 24c Abs. 2 RPG ver-
einbaren lässt. Das gleiche gilt auch für den als Anlage zu qualifizierenden Plat-
tenweg, welcher das Gartenhaus/-sitzplatz erschliesst.

4.5 Als Zwischenergebnis ist festzuhalten, dass der Gartensitzplatz samt Plat-
tenweg nicht (nachträglich) bewilligungsfähig ist, während der Autounterstand im 
Umfang von rund 35 m2 bewilligungsfähig ist.

Selbst wenn das Dispositiv betreffend seinen wahren Sinn für sich allein betrach-
tet allenfalls noch Zweifel offen lassen könnte, werden sie durch diese Erwägun-
gen beiseite geräumt. Bestätigt wird dieses Ergebnis auch durch die gerichtlichen 
Erwägungen zur Frage allfälliger restitutorischer Massnahmen. Die regierungsrät-
liche Beurteilung wurde hinsichtlich des Gartenhauses/-sitzplatz sowie des Plat-
tenweges vollumfänglich bestätigt (Erw. 5.2.1). Die Entfernung sei sowohl 
geeignet wie auch erforderlich, um den rechtmässigen Zustand 
wiederherzustellen. Gewahrt sei auch die Verhältnismässigkeit im engeren Sinn, 
bei deren Prüfung auch der im Rahmen des öffentlichen Interesses hoch zu 
veranschlagenden Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet, welcher im Rahmen 
der RPG-Revision in Art. 1 Abs. 1 Satz 1 RPG (in Kraft seit 1.5.2014) an 
prominenter Stelle gesetzlich verankert worden sei, Rechnung getragen werden 

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dürfe. Aus dieser Optik wahre die angeordnete Entfernung in personeller wie in 
sachlicher Hinsicht das Gebot der Verhältnismässigkeit. 

2.2.5 Wie die Vorinstanzen zu Recht ausführen, hat der Beschwerdeführer die-
sen Entscheid nicht angefochten und muss ihn sich somit entgegenhalten lassen. 
Die Begründung, der Entscheid hätte infolge der Gutheissung beim Bundesge-
richt nicht angefochten werden können (Beschwerde S. 8 f. Ziff. 25), kann nicht 
verfangen (zumal das Bundesgericht selber über die Zulässigkeit einer Be-
schwerde zu befinden hat), nachdem der angefochtene RRB (und der Gesam-
tentscheid des ARE sowie die Baubewilligungsverweigerung der Baubehörde) 
"im Übrigen", d.h. soweit eben der Rückbau des Gartenhauses samt Plattenweg 
(sowie der geplante Wiederaufbau der Garage) betroffen waren, entgegen der 
Antragsstellung des Beschwerdeführers bestätigt worden waren. 

Abgesehen davon bietet § 165 des Justizgesetzes (JG; SRSZ 231.110) vom 
18. November 2009 für den Fall, dass ein Entscheid unklar ist (was in casu nicht 
der Fall ist/war) oder Widersprüche enthält, die Möglichkeit der Erläuterung bzw. 
eines entsprechenden Begehrens. Hiervon hat der Beschwerdeführer (zu Recht) 
ebenfalls keinen Gebrauch gemacht. Auch die Bestreitung der Verhältnismässig-
keit des Abbruchs des ganzen gedeckten Gartensitzplatzes ist daher im vorlie-
genden Verfahren angesichts des rechtskräftigen VGE III 2015 234 unbeachtlich 
und nicht mehr zu hören. Diesbezüglich kann daher vollumfänglich auf die ent-
sprechenden Erwägungen des VGE III 2015 234 verwiesen werden (Erw. 5.1 f.). 

2.3 Unter diesen Umständen und bei dieser Auslegung des Dispositivs unter 
(zulässigem) Einbezug der Erwägungen muss den Nutzflächenberechnungen im 
VGE III 2015 234 keine eigenständige Bedeutung im Sinne einer Teilhabe an der 
Rechtskraft beigemessen werden; insofern ist dem Beschwerdeführer bei-
zupflichten.

Indes drängen sich zu den Ausführungen des Beschwerdeführers - namentlich 
betreffend die Nutzflächenberechnung des ARE vom 27. November 2003 (vgl. 
Beschwerde S. 11 ff. Ziff. 38 ff. mit Hinweis auf die Nutzflächenberechnung des 
ARE vom 27.11.2003 [Bf-act. 3]) - folgende Bemerkungen auf:

Vorab ist festzuhalten, dass die Nutzflächenberechnung (aBGF und BNF) ohne 
die in der Baumappe "Projektergänzung Rückbau Gartenhaus" (Baugesuch-
Nr. 2014-0001) aktenkundig gemachten Planunterlagen, auf welche die Ziffern 
(betreffend bestehende Nutzfläche) bzw. Buchstaben (betreffend neue Nutz-
fläche) der Nutzflächenberechnung verweisen, nicht ohne weiteres nachvollzieh-
bar ist. 

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Der Vergleich der Nutzflächenberechnung des ARE ergibt folgendes Bild (Anga-
ben in m2, die einzelnen Positionen pro Geschoss aufaddiert):

Geschoss bestehend (total) neu (total) Differenz

UG 37.7 58.2 + 20.5

EG 150.2 138.1 - 12.1

1. OG 103.6 128.0 + 24.4

2. OG 103.6 128.0 + 24.4

3. OG 103.6 128.0 + 24.4

Total 498.7* 580.3* 81.6*

*Die Abweichungen gegenüber den Totals gemäss der Berechnung des ARE von 
498.6 bzw. 580.4 bzw. 81.8 dürfte rundundsbedingt sein (Rundungen der 
Flächenberechnungen des ARE auf eine Stelle nach dem Komma). 

Es fällt die Flächenreduktion im EG auf. Diese erklärt sich folgendermassen:

Bei der bestehenden Nutzfläche im Erdgeschoss (EG) wurden unter der Ziff. 4a 
die Pergola (bzw. Autounterstand) mit den Massen 9.70 m x 3.60 m (34.9 m2) 
ausgewiesen und ebenso auch bei der Nutzflächenberechnung angerechnet. 
Daneben wurden im EG unter der Ziff. 4 der Eingangsbereich von 11.7 m2 sowie 
unter der Ziff. 3 die restliche Nutzfläche des EG von 103.6 m2 berücksichtigt ent-
sprechend für das EG total 150.2 m2. 

Bei der Berechnung der neuen Nutzfläche des EG wurden unter der lit. D der ge-
genüber dem alten Zustand geringfügig verkleinerte Eingangsbereich von 
10.1 m2 sowie unter der lit. C die der Ziff. 3 entsprechende restliche Fläche des 
EG von 128 m2 berücksichtigt. Diese Erweiterung um 24.4 m2 erklärt sich mit der 
Verlängerung des 8.89 m breiten Gebäudes um 2.75 m. Eine Pergola (bzw. Au-
tounterstand) im Sinne der Ziff. 4a der Berechnung der bestehenden Nutzfläche 
wurde in den Planunterlagen nicht (mehr) ausgewiesen und entsprechend nicht 
berücksichtigt. 

Gemäss der Berechnung des ARE resultierte somit für das EG neu eine Nutz-
fläche von 138.1 m2, d.h. eine Verringerung gegenüber dem Vorzustand um 
12.1 m2. In Tat und Wahrheit wurde die Nutzfläche (ohne die Fläche der Pergola/ 
Autounterstand [Ziff. 4a], Total der Ziffern 3 und 4 von 115.3 m2 gegenüber dem 
Total der lit. D und C von 138.1 m2) um 22.8 m2 erweitert. Dies führt im Ergebnis 
zu einer Erweiterung um insgesamt 116.5 m2 (plus von 22.8 m2  gegenüber Ver-
ringerung um 12.1 m2 gemäss vorstehender tabellarischer Übersicht). Wird diese 
Erweiterung zur bestehenden Nutzfläche von 498.6 m2 addiert, ergibt sich eine 
(neue) Nutzfläche von 615.2 m2. Die Differenz von 34.9 m2 (mit Rundungseffekt) 
gegenüber der vom ARE ermittelten neuen Nutzfläche von 580.4 m2 muss 

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zwangsläufig dem vom ARE bei der neuen Nutzfläche nicht mehr angerechneten 
Pergola/Autounterstand entsprechen. Dies wurde in VGE III 2015 234 (Erw. 4.2) 
mathematisch anders (und verkürzt) hergeleitet, wo der Fehler der Berechnung 
des ARE damit begründet wurde, dass die Berechnung der Nutzfäche der neuen 
Situation offensichtlich in Unkenntnis des Fortbestandes des Autounterstandes 
vorgenommen worden war. 

Unbehelflich ist aufgrund des anderen Kontextes und der anderen Rechtslage im 
Jahr 1992, als die (Ausnahme-)Bewilligung für den teilweisen Abbruch des Hau-
ses und die Errichtung eines Anbaus zu beurteilen war, das (verkürzte) Zitat aus 
Erw. 3.5.3 des VGE III 2015 234 (vgl. Beschwerde S. 11 Ziff. 3.4). Soweit der 
Beschwerdeführer Erw. 3.7 zitiert (Beschwerde S. 12 f. Ziff. 42), weist das Si-
cherheitsdepartement zutreffend darauf hin (Vernehmlassung S. 2 Ziff. 4), dass 
sich dieses Zitat nicht auf das Gartenhaus bezieht. Unbegründet ist auch die Rü-
ge der Verletzung des rechtlichen Gehörs durch den Regierungsrat, weil dieser 
(wie auch das ARE) auf die Vorbringen zur Nutzflächenberechnung nicht einge-
gangen sei (Beschwerde S. 13 Ziff. 44). Hierzu bestand angesichts des nicht an-
gefochtenen VGE III 2015 234 und der Auffassung der Vorinstanz, diesbezüglich 
liege eine abgeurteilte Sache vor, kein Anlass. 

3.1 Der Regierungsrat hat das Vorgehen der Vorinstanzen, das Projekt für den 
Rückbau des Gartenhauses auf eine Fläche von 17.85 m2 (und eine Pergola von 
18.06 m2) als ein noch nicht beurteiltes Bauvorhaben entgegen zu nehmen, als 
rechtmässig erachtet, was nicht zu beanstanden ist. 

3.2 Art. 24 bis Art. 24e RPG regeln Ausnahmen für Bauten und Anlagen aus-
serhalb der Bauzonen. Art. 24c RPG enthält Bestimmungen zu zonenwidrigen 
Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen. Bestimmungsgemäss nutzbare 
Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform 
sind, werden in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt (Art. 24c Abs. 1 RPG). 
Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde 
erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, 
sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG). 
Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe 
Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet 
sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern (Art. 24c Abs. 4 RPG). In 
jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung 
vorbehalten (Art. 24c Abs. 5 RPG).

Als altrechtliche Bauten galten in der ursprünglichen Fassung von Art. 24c RPG 
grundsätzlich solche, die vor dem 1. Juli 1972 errichtet wurden, weil erst mit dem 

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damaligen Inkrafttreten der bundesgesetzlichen Bestimmungen über den Ge-
wässerschutz erstmals eine Trennung von Bau- und Nichtbaugebieten eingeführt 
wurde (BGE 129 II 396; in der seit dem 1.11.2012 geltenden Fassung wird unter 
bestimmten Voraussetzungen auch der Wiederaufbau altrechtlicher, vormals 
landwirtschaftlich genutzter Wohnbauten ausserhalb der Bauzonen gestattet; Art. 
24c Abs. 3 RPG; vgl. Bundesgerichtsurteil 1C_555/2013 vom 28.3.2014 Erw. 
7.1). 

Art. 41 RPV definiert den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG. Diese Bestim-
mung ist gemäss Art. 41 Abs. 1 RPV anwendbar auf Bauten und Anlagen, die 
rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grunds-
tück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (alt-
rechtliche Bauten und Anlagen). Er ist nicht anwendbar auf allein stehende, un-
bewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen (Art. 41 Abs. 2 RPV). Eine 
Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität 
der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zü-
gen gewahrt bleibt. Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig (Art. 42 
Abs. 1 RPV). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität 
ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung 
zum Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV). Ob die Identität der Baute oder 
Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Um-
stände zu beurteilen (Art. 42 Abs. 3 RPV). In jedem Fall gilt dabei, dass die anre-
chenbare Bruttogeschossfläche innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens 
nicht um mehr als 60 Prozent erweitert werden darf, wobei das Anbringen einer 
Aussenisolation als Erweiterung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens 
gilt (Art. 42 Abs. 3 lit. a RPV). Unter den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 
RPG kann eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens er-
folgen; die gesamte Erweiterung darf in diesem Fall sowohl bezüglich der anre-
chenbaren Bruttogeschossfläche als auch bezüglich der Gesamtfläche (Summe 
von anrechenbarer Bruttogeschossfläche und Brutto-Nebenfläche) weder 30% 
noch 100 m² überschreiten; die Erweiterungen innerhalb des bestehenden Ge-
bäudevolumens werden nur halb angerechnet (Art. 42 Abs. 3 lit. b RPV). Bauli-
che Veränderungen dürfen keine wesentlich veränderte Nutzung ursprünglich 
bloss zeitweise bewohnter Bauten ermöglichen (Art. 42 Abs. 3 lit. c RPV).

3.3 Der Regierungsrat hat sich im angefochtenen Entscheid (noch einmal) aus-
führlich zur Nutzflächenberechnung geäussert (Erw. 2.3 ff.; vgl. vorstehende Erw. 
1.1) und gefolgert, dass das zulässige Erweiterungsmass von 100 m2 bereits oh-
ne das Gartenhaus um 17 m2 überschritten wird. Die vom Beschwerdeführer im 
vorliegenden Verfahren (erneut) vorgebrachten Rügen betreffend die Nutz-

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flächenberechnung erweisen sich, wie vorstehend dargelegt, als unbegründet. Es 
ist daher irrelevant, ob sich die Rechtskraft des VGE III 2015 234 auch auf die 
Nutzflächenberechnung erstreckt. 

3.4 Abgesehen davon könnte auch das (verkleinerte) Gartenhaus selbst wenn 
eine Nutzungsreserve bestünde, nicht bewilligt werden. Wie das ARE in seiner 
Vernehmlassung vom 1. Mai 2018 (S. 2) zutreffend festhält, lässt sich das Gar-
tenhaus nicht mit Art. 24c RPG vereinbaren, weil damit offenkundig eine Verän-
derung des Erscheinungsbildes (der bestehenden Hauptbaute samt Umgebung) 
einhergeht (vgl. Alig/Hoffmann, in: FHB Öffentliches Baurecht, Rz. 3.195 ff.; 
Muggli, in: Aemisegger/Moor/Ruch/Tschannen, Praxiskommentar RPG: Bauen 
ausserhalb Bauzone, Zürich 2017, Art.24c Rz. 24 ff.). Hierauf hat das Verwal-
tungsgericht ebenfalls bereits mit VGE III 2015 234 (Erw. 4.4.2) hingewiesen (vgl. 
vorstehend Erw. 2.2.4). Diese Beurteilung behält seine Gültigkeit auch bezüglich 
eines redimensionierten Gartenhauses. Von einer Erweiterung im Sinne von 
Art. 42 Abs. 3 lit. b RPV kann auch deshalb nicht gesprochen, weil das Garten-
haus (wesensgemäss) getrennt und abseits vom Hauptgebäude zu stehen 
kommt (vgl. VGE III 2016 123 vom 31.1.2017 Erw. 3.1, bestätigt durch Bundes-
gerichtsurteil 1C_171/2017 vom 3.10.2017 Erw. 3.3 f. [i.S. M. vs. Bau- und Um-
weltbehörde Einsiedeln]). Es kann insgesamt jedenfalls nicht ernsthaft behauptet 
werden, das Gartenhaus könne den Anforderungen von Art. 42 RPV gerecht 
werden (vgl. Muggli, a.a.O.). Anzufügen ist, dass eine (Ausnahme-)Bewilligung 
auch nicht gestützt auf den allgemeinen Ausnahmetatbestand von Art. 24 RPG 
erteilt werden könnte. Es fehlt offensichtlich an der Standortgebundenheit einer 
(Wohn-)Nutzung des Gartenhauses in der Landwirtschaftszone durch den 
Beschwerdeführer. 

3.5 Über die Rechtmässigkeit der angeordneten Wiederherstellung des recht-
mässigen Zustandes (d.h. des vollständigen Abbruchs des Gartenhauses samt 
Steinplattenweg) wurde - wie vorstehend erwähnt (Erw. 2.2.4) - mit dem VGE III 
2015 234 rechtskräftig und somit abschliessend befunden. Dies gilt auch für das 
vom Beschwerdeführer erneut ins Felde geführten Vertrauensschutz (Beschwer-
de S. 15 Ziff. 49), der vom Regierungsrat (RRB Nr. 1117/2015), der dem Bf an-
gesichts seiner unbewilligten Bautätigkeit berechtigterweise einen fehlenden gu-
ten Glauben anlastete (Erw. 7.4) wie auch vom Verwaltungsgericht (VGE III 2015 
234) bei der entsprechenden Beurteilung berücksichtigt wurde. Eine Verände-
rung der tatsächlichen und/oder rechtlichen Ausgangslage liegt (auch diesbezüg-
lich) nicht vor und wird auch vom Beschwerdeführer nicht (substantiiert) geltend 
gemacht. Mithin besteht kein Grund, im vorliegenden Verfahren auf jene Beurtei-
lung zurückzukommen.

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3.6 Zu bestätigen ist auch die vom Regierungsrat im angefochtenen Beschluss 
(Erw. 2.7) vorgenommene zeitliche Terminierung des Abbruchs bzw. Rückbaus 
des Gartenhauses samt Steinplattenweg. Der Beschwerdeführer hat diese innert 
einem Monat ab Rechtskraft des vorliegenden Entscheides vorzunehmen. Fällt 
der Zeitpunkt der Rechtskraft auf das Winterhalbjahr (1.10. bis 30.4.), muss der 
Rückbau im darauffolgenden Frühling (d.h. im Mai) erfolgen. 

4. Im Sinne der vorstehenden Erwägungen erweist sich die Beschwerde als 
unbegründet und ist daher abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Dem Ver-
fahrensausgang entsprechend sind die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanz-
leikosten und Barauslagen) von Fr. 2'500.-- dem Beschwerdeführer aufzuerlegen 
(§ 72 Abs. 2 VRP). Parteientschädigungen (§ 74 VRP) sind keine zuzusprechen. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen, soweit darauf 
eingetreten werden kann.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) in 
der Höhe von Fr. 2'500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Er hat 
einen Kostenvorschuss in derselben Höhe geleistet, womit die Rechnung 
ausgeglichen ist.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:

- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Baubehörde Einsiedeln (R)
- den Regierungsrat 
- das Sicherheitsdepartement 
- das kantonale Amt für Raumentwicklung 
- und das Bundesamt für Raumentwicklung ARE, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 27. Juli 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Die Gerichtsschreiberin:

18

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 21. August 2018

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III