# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 76c45ab3-8813-57ee-9adb-e91727b29a80
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-10-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.10.2022 C-3822/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3822-2022_2022-10-26.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-3822/2022 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 6 .  O k t o b e r  2 0 2 2  

Besetzung 
 Einzelrichter Michael Peterli, 

Gerichtsschreiberin Barbara Camenzind. 
 

 
 

Parteien 
 X._______ AG,  

Beschwerdeführerin, 

 
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG,  

Vorinstanz. 

 
 

 
 

Gegenstand 
 Berufliche Vorsorge,  

Zwangsanschluss an die Auffangeinrichtung,  

Wiedererwägungsverfügung vom 23. August 2022. 

 

 

 

C-3822/2022 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (im Folgenden: Vorinstanz) mit 

Verfügung vom 30. Mai 2022 die X._______ AG (im Folgenden: Beschwer-

deführerin) rückwirkend per 1. September 2021 der Stiftung Auffangein-

richtung BVG zwangsweise angeschlossen hat (BVGer-act. 1, Beilage 1 

[C-2839/2022]), 

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 23. August 2022 den Zwangsan-

schluss aufgehoben hat (BVGer-act. 1, Beilage 1), 

dass die Beschwerdeführerin diese Verfügung mit Beschwerde vom 

1. September 2022 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat 

(BVGer-act. 1), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich des  Zwangsanschluss an die 

Auffangeinrichtung vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 8. Septem-

ber 2022 zur Leistung eines Kostenvorschusses bis zum 10. Oktober 2022 

aufgefordert wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten 

werde, 

dass die Beschwerdeführerin den Vorschuss innert der gesetzten Frist 

nicht geleistet hat, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch 

Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]), 

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

C-3822/2022 

Seite 3 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz, das 

Bundesamt für Sozialversicherungen und die Oberaufsichtskommission 

BVG. 

 

(Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen) 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Michael Peterli Barbara Camenzind 

 

  

C-3822/2022 

Seite 4 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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