# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 90909210-4af2-539e-acc6-b77a2338e99a
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-01-07
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 07.01.2021 C-5051/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5051-2020_2021-01-07.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
  
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-5051/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  7 .  J a n u a r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichter Beat Weber, 

Gerichtsschreiber Daniel Golta. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Deutschland),  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 IV, Invalidenrente; 

Verfügung der IVSTA vom 9. September 2020. 

 

 

 

C-5051/2020 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) mit Verfügung vom 

9. September 2020 das IV-Leistungsbegehren von A._______ abgewiesen 

hat, 

dass A._______ (nachfolgend Beschwerdeführerin) am 12. Oktober 2020 

(Datum Poststempel) beim Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerde 

gegen diese Verfügung eingereicht hat, 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 VGG in Verbindung 

mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b IVG (SR 831.20) zur Beurteilung von Beschwerden 

gegen Verfügungen der IVSTA zuständig ist, und vorliegend keine Aus-

nahme im Sinne von Art. 32 VGG vorliegt, 

dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 15. Oktober 

2020 aufgefordert wurde, bis zum 16. November 2020 einen Kostenvor-

schuss von Fr. 800.- zu leisten, andernfalls auf die Beschwerde nicht ein-

getreten werde,  

dass die Beschwerdeführerin zudem aufgefordert wurde, innert derselben 

Frist Anträge/Begehren für das Beschwerdeverfahren zu stellen – im Un-

terlassungsfalle werde aufgrund der Akten entschieden, 

dass die Beschwerdeführerin innert angesetzter Frist weder den Kosten-

vorschuss zur Deckung der mutmasslichen Gerichtskosten geleistet noch 

Anträge/Begehren für das Beschwerdeverfahren gestellt hat, 

dass somit aufgrund der Nichtbezahlung des Kostenvorschusses andro-

hungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde 

nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass unter diesen Umständen der für den Fall, dass innert angesetzter Frist 

keine Anträge/Begehren gestellt würden, in Aussicht gestellte Aktenent-

scheid entfällt, 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es – wie hier – 

als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]),  

C-5051/2020 

Seite 3 

dass weder der unterliegenden Beschwerdeführerin noch der obsiegenden  

Vorinstanz eine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 1 VGKE 

e contrario, Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben; Beilage:  

Doppel der Beschwerde) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Beat Weber Daniel Golta 

 

  

C-5051/2020 

Seite 4 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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