# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6e751e05-b93c-58a2-a8fa-7b31b825c944
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-06-26
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 26.06.2023 5D 100/2023 (5D_100/2023)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5D-100-2023_2023-06-26.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  5D_100/2023
  
 

 

 

    
  Urteil vom 26. Juni 2023
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, 

Gerichtsschreiber Zingg. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Staat Wallis, 

vertreten durch das Kantonale Inkassoamt 

für Betreibungs- und Konkursverfahren, 

Rue des Vergers 2, 1950 Sitten, 

Beschwerdegegner. 

 

Gegenstand 

Definitive Rechtsöffnung, 

 

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, 2. Zivilkammer, vom 31. Mai 2023 

(ZK 23 130, ZK 23 143). 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Mit Entscheid vom 27. März 2023 erteilte das Regionalgericht Emmental-Oberaargau dem Beschwerdegegner gegenüber dem Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. xxx die definitive Rechtsöffnung für Fr. 46.-- nebst Zins, Fr. 00.35 Verzugszins und Fr. 65.-- Mahnspesen und Betreibungsgebühren. 

Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 31. März 2023 Beschwerde beim Obergericht des Kantons Bern. Mit Entscheid vom 31. Mai 2023 trat das Obergericht auf die Beschwerde mangels genügender Begründung nicht ein. Das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren wies es infolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde ab. 

Dagegen hat der Beschwerdeführer am 7. Juni 2023 (Postaufgabe) subsidiäre Verfassungsbeschwerde an das Bundesgericht erhoben. 

 

    
  2. 
 

Aufgrund des unter Fr. 30'000.-- liegenden Streitwerts (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG) ist die subsidiäre Verfassungsbeschwerde das zutreffende Rechtsmittel (Art. 113 ff. BGG). Mit ihr kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 116 BGG). Verfassungsrügen müssen gemäss dem strengen Rügeprinzip von Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden. Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 133 II 396 E. 3.1; 142 III 364 E. 2.4). 

 

    
  3. 
 

Der Beschwerdeführer geht nicht darauf ein, dass er seine kantonale Beschwerde ungenügend begründet hat und dass diese aussichtslos war, und er nennt keine verfassungsmässigen Rechte, die verletzt worden sein sollen. Stattdessen äussert er sich unter anderem zu einer strafrechtlichen Angelegenheit und zu einer angeblichen Gegenforderung und erhebt Vorwürfe gegen die Walliser Behörden. 

Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. 

Das präsidierende Mitglied der Abteilung tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). 

 

    
  4. 
 

Es rechtfertigt sich ausnahmsweise, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 2. Zivilkammer, mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 26. Juni 2023 

 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Das präsidierende Mitglied:    Escher 

 

Der Gerichtsschreiber:    Zingg