# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 08d644c3-4add-5eb6-89a1-ace7a09e8984
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-09-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.09.2025 C-4523/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4523-2022_2025-09-30.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-4523/2022 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  3 0 .  S e p t e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, 

Gerichtsschreiberin Rahel Schöb. 
 

 
 

Parteien 
 CSS Kranken-Versicherung AG,  

Recht & Compliance, 

Tribschenstrasse 21, 

Postfach 2568, 6002 Luzern,   

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Kantonsspital Winterthur, 

Brauerstrasse 15, Postfach 834, 8401 Winterthur,   

vertreten durch lic. iur. Michael Waldner, Rechtsanwalt, 

und MLaw Barbara Meier, Rechtsanwältin, Vischer AG, 

Schützengasse 1, Postfach, 8021 Zürich 1,  

Beschwerdegegnerin,  

 

Regierungsrat des Kantons Zürich,  

Staatskanzlei, Neumühlequai 10, Postfach, 8090 Zürich,   

handelnd durch Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich, 

Stampfenbachstrasse 30, 8090 Zürich,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Krankenversicherung (KVG), Tarif für stationär erbrachte 

akutsomatische Leistungen des Kantonsspitals Winterthur, 

Basisfallwert nach SwissDRG, Festsetzung; RRB des 

Kantons Zürich Nr. 1153 vom 31. August 2022. 

C-4523/2022 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass der Regierungsrat des Kantons Zürich (nachfolgend: Vorinstanz) mit 

Beschluss vom 31. August 2022 (RRB 1153/2022) für stationäre akutso-

matische Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, die 

nach SwissDRG abgerechnet werden, für das Kantonsspital Winterthur 

(KSW) einerseits und die von der CSS Kranken-Versicherung AG, der Ein-

kaufsgemeinschaft HSK AG und der tarifsuisse ag vertretenen Kranken-

versicherer anderseits mit Wirkung ab 1. Januar 2020 einen Swiss DRG-

Basisfallwert von Fr. 9'900.– festsetzte (vgl. Akten im Beschwerdeverfah-

ren [nachfolgend: BVGer-act.] 1, Beilage 2), 

dass die von der CSS-Kranken-Versicherung AG vertretenen Krankenver-

sicherer am 6. Oktober 2022 Beschwerde gegen den erwähnten Beschluss 

erhoben haben (BVGer-act. 1), 

dass die Arcosana AG per 1. Januar 2023 infolge Fusion auf die CSS Kran-

ken-Versicherung AG (nachfolgend: Beschwerdeführerin) übergegangen 

ist,  

dass die Beschwerdeführerin einen Kostenvorschuss von Fr. 5'000.– ge-

leistet hat (BVGer-act. 5), 

dass die zuständige Instruktionsrichterin den Schriftenwechsel im Be-

schwerdeverfahren durchgeführt und auch die Fachberichte der Preisüber-

wachung und des Bundesamtes für Gesundheit sowie die Schlussbemer-

kungen der Verfahrensbeteiligten eingeholt hat, 

dass die Beschwerdegegnerin am 23. Januar 2025 mit dem Einverständnis 

der Beschwerdeführerin einen Antrag auf Sistierung des Verfahrens 

C-4523/2022 stellte, da zwischenzeitlich eine (mündliche) Tarifeinigung 

zwischen den Parteien über die strittigen Tarifjahre habe erzielt werden 

können (BVGer-act. 20 inkl. Beilage), 

dass die Instruktionsrichterin das Beschwerdeverfahren C-4523/2022 mit 

dem Einverständnis der Verfahrensparteien mit Verfügung vom 12. Feb-

ruar 2025 bis zum 31. Dezember 2025 sistierte (BVGer-act. 21-26), 

dass die Beschwerdeführerin und die Beschwerdegegnerin am 24. Feb-

ruar 2025 einen unbefristeten Tarifvertrag mit der Vertragsnummer SP-212-

943, gültig ab 1. Januar 2020, betreffend die Leistungsabgeltung nach 

C-4523/2022 

Seite 3 

SwissDRG für akut-stationäre Behandlungen gemäss KVG unterzeichnet 

haben (BVGer-act. 27, Beilage 1), 

dass die Vorinstanz mit Beschluss vom 2. Juli 2025 (RRB 700/2025) den 

erwähnten Tarifvertrag genehmigte (BVGer-act. 27, Beilage 2 Ziff. I.8), 

dass die Vorinstanz das Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 

10. Juli 2025 im Beschwerdeverfahren C-4523/2022 über die Genehmi-

gung des Tarifvertrages zwischen der Beschwerdeführerin und der Be-

schwerdegegnerin informierte und darum ersuchte, die Sistierung aufzu-

heben und das Verfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben 

(BVGer-act. 27), 

dass die Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom 18. Juli 2025 der Abschrei-

bung des Verfahrens C-4523/2022 infolge Gegenstandslosigkeit zuge-

stimmt und das Gericht ersucht hat, auf die Erhebung von Gerichtskosten 

zu verzichten oder deren Höhe angemessen zu reduzieren und je zur 

Hälfte den Parteien aufzuerlegen sowie die Parteikosten wettzuschlagen 

(BVGer-act. 29), 

dass ausserdem die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 22. Juli 2025 

dem Antrag der Vorinstanz auf Abschreibung des Verfahrens C-4523/2022 

infolge Gegenstandslosigkeit unter hälftiger Verlegung der Gerichtskosten 

und Wettschlagung der Parteikosten beigepflichtet hat (BVGer-act. 30), 

dass gegen den RRB 700/2025 vom 2. Juli 2025 innert der im Beschluss 

genannten Rechtsmittelfrist beim Bundesverwaltungsgericht keine Be-

schwerde eingegangen ist, 

dass die Sistierung des Beschwerdeverfahrens C-4523/2022 demnach 

aufzuheben und im einzelrichterlichen Verfahren als durch aussergerichtli-

chen Abschluss des Tarifvertrags SP-212-943 und dessen Genehmigung 

durch die Vorinstanz mit RRB 700/2025 vom 2. Juli 2025 gegenstandslos 

geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung diesbezüglich nach 

dem materiellen Grund für das formelle Verhalten zu fragen ist und insofern 

C-4523/2022 

Seite 4 

unerheblich ist, wer die Prozesshandlung vornimmt, welche zur Abschrei-

bung führt (vgl. Urteil des BGer 2C_564/2013 vom 11. Februar 2014 E. 2.4; 

vgl. auch Urteil des BGer 8C_60/2010 vom 4. Mai 2010 E. 4.2.1), und die 

Frage, wie die Prozessaussichten vor Eintritt der Gegenstandslosigkeit zu 

würdigen gewesen wären, irrelevant ist, sofern die Gegenstandslosigkeit 

durch eine Partei bewirkt wurde (Urteil 8C_60/2010 E. 4.2.1), 

dass vorliegend die Beschwerdeführerin und die Beschwerdegegnerin 

durch die Unterzeichnung des Tarifvertrags SP-212-943 gleichermassen 

die Gegenstandslosigkeit bewirkt haben, wobei in diesem Zusammenhang 

– mit Blick auf die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. 

dazu auch Urteile des BVGer C-605/2022 vom 13. August 2024, 

C-4524/2022 vom 17. Oktober 2023 und C-4488/2022 vom 17. Oktober 

2023) – nicht ausschlaggebend sein kann, auf welchen Tarif sich die Par-

teien letztlich geeinigt haben, 

dass die bisher aufgelaufenen Verfahrenskosten von Fr. 2'000.– bei die-

sem Verfahrensausgang je zur Hälfte der Beschwerdeführerin und der Be-

schwerdegegnerin aufzuerlegen sind, 

dass der von der Beschwerdeführerin zu tragende Anteil an den Verfah-

renskosten von Fr. 1'000.– dem geleisteten Kostenvorschuss von 

Fr. 5'000.– zu entnehmen und der Restbetrag von Fr. 4'000.– zurückzuer-

statten ist, 

dass vor diesem Hintergrund die Parteikosten wettzuschlagen sind (vgl. 

Art. 15 i.V.m. Art. 5 VGKE), 

dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das 

Bundesgericht gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversiche-

rung, die das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 33 Bst. i VGG in 

Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 KVG getroffen hat, gemäss Art. 83 Bst. r des 

BGG unzulässig und das vorliegende Urteil somit endgültig ist. 

  

C-4523/2022 

Seite 5 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Sistierung des vorliegenden Verfahrens wird aufgehoben. 

2.  

Das Beschwerdeverfahren C-4523/2022 wird zufolge aussergerichtlicher 

Einigung und Vertragsgenehmigung durch die Vorinstanz als gegenstands-

los geworden abgeschrieben. 

3.  

3.1. Die Verfahrenskosten von Fr. 2'000.– werden je zur Hälfte der Be-

schwerdeführerin und der Beschwerdegegnerin auferlegt. 

3.2. Der von der Beschwerdeführerin zu tragende Anteil an den Verfah-

renskosten von Fr. 1'000.– wird dem geleisteten Kostenvorschuss von 

Fr. 5'000.– entnommen. Der Restbetrag von Fr. 4'000.– wird zurückerstat-

tet. 

3.3. Die Beschwerdegegnerin hat innert 30 Tagen ab Erhalt des vorliegen-

den Entscheides Fr. 1'000.- zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Die Parteientschädigungen werden wettgeschlagen. 

5.  

Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerin, die Beschwerdegegne-

rin, die Vorinstanz, das BAG und die Preisüberwachung. 

  

C-4523/2022 

Seite 6 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Viktoria Helfenstein Rahel Schöb 

 

 

 

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