# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 31156127-d99b-58d7-83f5-c606aed877e1
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-07-07
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. öffentlich-rechtliche Abteilung 07.07.2010 1B 218/2010 (1B_218/2010)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1B-218-2010_2010-07-07.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

1B_218/2010 

 

Urteil vom 7. Juli 2010 

I. öffentlich-rechtliche Abteilung 

 

Besetzung 

Bundesrichter Féraud, Präsident, 

Gerichtsschreiber Bopp. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

Bezirksamt Lenzburg, Metzgplatz 18, Postfach, 

5600 Lenzburg 2, 

Justizvollzugsanstalt Lenzburg, Ziegeleiweg 13, Postfach 75, 5600 Lenzburg. 

 

Gegenstand 

Urlaubsgesuch, 

 

Beschwerde gegen die Verfügung vom 1. Juni 2010 

des Obergerichts des Kantons Aargau, 

Präsidium der Beschwerdekammer. 

 

In Erwägung, 

dass X.________ gegen die am 1. Juni 2010 betreffend Urlaubsgesuch ergangene Verfügung des Präsidiums der Beschwerdekammer des Obergerichts des Kantons Aargau der Sache nach Beschwerde in Strafsachen ans Bundesgericht führt; 

 

dass das Bundesgericht davon abgesehen hat, Vernehmlassungen einzuholen; 

 

dass der Beschwerdeführer die angefochtene Verfügung ganz allgemein kritisiert, dabei aber nicht im Einzelnen darlegt, inwiefern die ihr zugrunde liegende Begründung bzw. die Verfügung im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll; 

 

dass die Beschwerde daher den gesetzlichen Formerfordernissen (Art. 42 Abs. 2 sowie Art. 106 Abs. 2 BGG; s. in diesem Zusammenhang BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53 und 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht zu genügen vermag; 

 

dass demgemäss schon aus diesem Grund auf die Beschwerde nicht einzutreten ist; 

 

dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann; 

 

dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 BGG); 

 

wird erkannt: 

 

1. 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

2. 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

3. 

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Bezirksamt Lenzburg, der Justizvollzugsanstalt Lenzburg und dem Obergericht des Kantons Aargau, Präsidium der Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

Lausanne, 7. Juli 2010 

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

Der Präsident:  Der Gerichtsschreiber: 

 

Féraud  Bopp