# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ee1dc8bc-e000-5b9c-8d43-17a2947d8d0b
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-05-24
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 24.05.2013 SB130021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB130021_2013-05-24.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    
 

 
 

Geschäfts-Nr. SB130021-O/U/rc 

 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. Spiess, Präsident, und lic. iur. Burger, die 

Ersatzoberrichterin lic. iur. Bertschi sowie die Gerichtsschreiberin 

lic. iur. Aardoom 

 

Urteil vom 24. Mai 2013 

 

in Sachen 

 

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat,  
vertreten durch Leitenden Staatsanwalt lic. iur. Kloiber, 

Anklägerin und Berufungsklägerin 

 

gegen 

 

A._____, 
Beschuldigte und Berufungsbeklagte 

 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ 

 

betreffend Raub etc. 
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 4. Abteilung, vom 
6. Dezember 2012 (DG120219) 

-   2   - 

 

Anklage:  

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Zürich - Limmat vom 6. Juli 2012 ist 

diesem Urteil beigeheftet (Urk. 14). 

Urteil der Vorinstanz: 

1. Die Beschuldigte A._____ ist schuldig 

− des Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB sowie 

− der mehrfachen Übertretung von Art. 19a Ziff. 1 BetmG. 

2. Die Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 300 Tagessätzen zu 

Fr. 60.–, wovon bis und mit heute 5 Tagessätze als durch Haft geleistet gel-

ten, sowie mit einer Busse von Fr. 300.–. 

3. Bezahlt die Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle 

eine Ersatzfreiheitsstrafe von 3 Tagen. 

4. Der Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre 

festgesetzt. Die Busse ist zu bezahlen. 

5. Der Privatkläger B._____ wird mit seinem Schadenersatzbegehren auf den 

Weg des Zivilprozesses verwiesen. 

6. Die Beschuldigte wird verpflichtet, dem Privatkläger B._____ Fr. 500.– als 

Genugtuung zu bezahlen. 

7. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

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Fr. 3'000.– ; die weiteren Auslagen betragen: 

Fr. 2'000.–   Gebühr Vorverfahren  

Fr. 1'690.45   Auslagen Untersuchung  

Fr. 6'168.95   amtliche Verteidigung 

Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

8. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden der 

Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden 

einstweilen auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nach-

forderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO. 

Berufungsanträge: 

a) Der Verteidigung der Beschuldigten: 

(Urk. 38/1 S. 1) 

1. Das erstinstanzliche Urteil sei vollumfänglich zu bestätigen.  

2. Es sei davon Vormerk zu nehmen, dass die Ziff. 1, sowie 5 - 8 des erst-

instanzlichen Urteils bereits rechtkräftig geworden sind.  

3. Die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens sowie der amtlichen Ver-

teidigung seien auf die Staatskasse zu nehmen.  

b) Der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat: 

(Urk. 37 S. 1) 

1. Bestätigung des vorinstanzlichen Schuldspruchs gemäss Ziffer 1 des 

Urteilsdispositivs;  

2. Bestrafung mit einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten, unter Anrechnung 

der erstandenen Haft von 5 Tagen, und einer Busse von Fr. 300.–, bei 

schuldhafter Nichtbezahlung der Busse Ausfällung einer Ersatzfrei-

heitsstrafe von 3 Tagen;  

-   4   - 

 

3. Gewährung des bedingten Vollzugs bezüglich der Freiheitsstrafe, unter 

Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren;  

4. Bestätigung des übrigen Urteils;  

5. unter Kostenfolgen zulasten der Beschuldigten.  

c) Der Privatklägerschaft:  

Keine Anträge. 

_______________________________________ 
 

Das Gericht erwägt: 

I. Gegenstand des Berufungsverfahrens 

Mit Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 4. Abteilung, vom 6. Dezember 2012 wurde 

die Beschuldigte des Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB und der 

mehrfachen Übertretung von Art. 19a Ziff. 1 BetmG schuldig gesprochen. Sie 

wurde bestraft mit einer bedingten Geldstrafe von 300 Tagessätzen zu Fr. 60.– 

und einer Busse von Fr. 300.–. Der Privatkläger B._____ wurde mit seinem Scha-

denersatzbegehren auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen und die Beschul-

digte wurde verpflichtet, dem Privatkläger eine Genugtuung von Fr. 500.– zu be-

zahlen. 

Mit Eingabe vom 7. Dezember 2010 hat die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat 

Berufung gegen das Urteil angemeldet (Urk. 27) und mit Eingabe vom 16. Januar 

2013 fristgerecht ihre Berufungserklärung eingereicht (Urk. 31). Sie beantragt die 

Ausfällung einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten und einer Busse von 

Fr. 300.–. 

Innert der mit Präsidialverfügung vom 31. Januar 2013 angesetzten Frist haben 

weder die Beschuldigte noch der Privatkläger Anschlussberufung erhoben. Dem-

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zufolge blieben die Dispositivziffern 1 (Schuldspruch), 2 mit Bezug auf die ausge-

fällte Busse, 3 (Ersatzfreiheitsstrafe), 5 und 6 (Zivilforderungen des Privatklägers) 

sowie 7 und 8 (Kostenregelung) unangefochten. In diesem Umfang ist das vor-

instanzliche Urteil in Rechtskraft erwachsen, wovon vorab Vormerk zu nehmen 

ist.  

Gegenstand des Berufungsverfahrens bildet somit einzig die für das Delikt des 

Raubes auszufällende Strafe. Die für die Übertretung des Betäubungsmittelgeset-

zes ausgefällte Busse von Fr. 300.– blieb unangefochten. 

II. Strafe 

1. Strafrahmen 

Der Strafrahmen für Raub im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB erstreckt sich 

von Geldstrafe nicht unter 180 Tagessätzen bis 10 Jahre Freiheitsstrafe. 

2. Strafzumessungsregeln 

Betreffend die Darlegung der Strafzumessungsregeln kann vollumfänglich auf die 

zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (Art. 82 Abs. 4 

StPO; Urk. 32 S. 5 f.). 

3. Strafzumessung 

3.1. Tatkomponente 

3.1.1. Objektive Tatschwere 

Die Beschuldigte ging einerseits planmässig vor, indem sie ein Messer mitnahm 

und das Ladenlokal gezielt aufsuchte im Wissen darum, dass der Ladeninhaber 

eine ältere Person ist und dass er jeweils allein im Laden war. Durch den Einsatz 

des Messers bestand die Gefahr, dass der Geschädigte sich je nach Reaktion 

hätte Verletzungen zuziehen können. Da es sich um ein Brot- bzw. Küchenmes-

ser handelte, liegt zwar noch der Grundtatbestand und keine qualifizierte Tatbe-

gehung vor. Innerhalb des Strafrahmens kann sich eine Tatbegehung unter Mit-

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führung eines Messers jedoch nicht am untersten Rand bewegen. Zwar trifft die 

Argumentation der Verteidigerin zu, dass eine Nötigungshandlung objektives Tat-

bestandsmerkmal des Raubes ist (Urk. 38/1 S. 2; Prot. II S. 7). Indessen sind 

weitaus geringfügigere Nötigungshandlungen vorstellbar, als ein Opfer mit einem 

Messer zu bedrohen. Die potentielle Gefährdung des Opfers ist dabei ungleich 

grösser als eine Gewaltandrohung ohne solches Tatwerkzeug. Andererseits wirk-

te das Vorgehen der Beschuldigten dilettantisch, zumal sie sich nicht maskierte, 

obwohl der Geschädigte sie zuvor mehrmals im Geschäft gesehen hatte und sie 

damit rechnen musste, dass er sie identifizieren könnte. Der erbeutete Geldbetrag 

liegt mit Fr. 380.– tief, was das Verschulden jedoch nicht erheblich relativiert, da 

der geringe Deliktsbetrag darauf zurückzuführen ist, dass sich nicht mehr Geld in 

der Kasse befand (vgl. Urk. 37 S. 4). 

In objektiver Hinsicht wiegt das Verschulden nicht mehr leicht. 

3.1.2. Subjektive Tatschwere 

In subjektiver Hinsicht fällt zugunsten der Beschuldigten ins Gewicht, dass sie 

nicht aus eigener Initiative handelte vielmehr von ihrem ehemaligen Lebens-

partner C._____ zur Tat angestiftet wurde. Er verlangte von ihr die Rückzahlung 

von Fr. 400.–. Das Motiv für die Tatbegehung war insoweit finanzieller Natur als 

die Beschuldigte sich rasch Geld beschaffen wollte, um C._____ den von ihm ge-

forderten Betrag zu bezahlen. In einer eigentlichen Notsituation befand sie sich 

nicht. Sie lebte in geordneten Verhältnissen und hatte ein Arbeitsstelle. Sie arbei-

tete im Gastgewerbe und erzielte ein monatliches Nettoeinkommen von 

Fr. 4'100.– netto zuzüglich Trinkgeld. Ihre Schulden betrugen Fr. 15'000.– 

(Urk. 12/2 S. 2).  

Die Beschuldigte sagte im Vorverfahren und vor Vorinstanz aus, C._____ habe 

sie damit bedroht, dass er ihrer schwer krebskranken Mutter von ihrem Rückfall in 

die Drogen erzählen werde, wenn sie ihm das Geld nicht gebe (Urk. 6/1 S. 10, 

Urk. 6/2 S.5 und Urk. 20 S. 3). Die Verteidigung macht dies auch heute wieder 

geltend (Urk. 38/1 S. 2). Die Vorinstanz hat zutreffend dargelegt, dass diese Dro-

hung von C._____ nicht die Voraussetzungen für den Strafmilderungsgrund der 

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schweren Bedrängnis oder der schweren Drohung im Sinne von Art. 48 lit. a StGB 

erfüllt. Weder befand sich die Beschuldigte in einer notstandsähnlichen Lage noch 

war ihr Verhalten verhältnismässig. Es kann auf die zutreffenden Ausführungen 

der Vorinstanz verwiesen werden (Art. 82 Abs. 4 StPO; Urk. 32 S. 4 f.). Dass die 

Beschuldigte von C._____ unter Druck gesetzt wurde und sie verhindern wollte, 

dass ihre schwer krebskranke Mutter von ihrem Rückfall in die Drogensucht er-

fährt und dadurch belastet wird, wirkt sich jedoch verschuldensmindernd aus.  

Festzuhalten ist, dass die Beschuldigte einen Blutalkoholgehalt von 1,23 Ge-

wichtspromille aufwies, da sie sich im Hinblick auf die Tatausführung Mut ange-

trunken hatte (Urk. 6/1 S. 9). Die Alkoholisierung und die damit verbundene Ent-

hemmung sind unter diesen Umständen gestützt auf Art. 19 Abs. 4 StGB nicht 

strafmindernd zu veranschlagen, wie dies die Vorinstanz zutreffend ausführte 

(Art. 82 Abs. 4 StPO; Urk. 32 S. 7). 

In subjektiver Hinsicht wiegt das Verschulden insgesamt ebenfalls nicht mehr 

leicht. 

3.1.3. Einsatzstrafe  

Dem insgesamt nicht mehr leichten Verschulden angemessen erscheint eine hy-

pothetische Einsatzstrafe im Bereich von 20 Monaten. 

3.2. Täterkomponente 

3.2.1. Vorleben und persönliche Verhältnisse 

Bezüglich der Darlegung der persönlichen Verhältnisse der Beschuldigten kann 

auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (Art. 82 Abs. 4 StPO; 

Urk. 32 S. 7 ). Es ergeben sich daraus und aus dem Vorleben der nicht vorbe-

straften Beschuldigten keine strafzumessungsrelevanten Faktoren. 

3.2.2. Geständnis und Einsicht 

Die Beschuldigte erklärte in der Einvernahme vor Vorinstanz glaubhaft, dass sie 

froh sei, dass man sie erwischt habe, denn so habe sie einsehen können, was für 

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eine fatale Entscheidung das damals gewesen sei. Ausserdem entschuldigte sie 

sich beim Geschädigten (Urk. 20 S. 4 und S. 5 ). Da die Beschuldigte direkt nach 

dem Raub durch einen Nachbar gestellt werden konnte, ist ihr Geständnis nur 

leicht strafmindernd zu berücksichtigen. Die glaubhaft gezeigte Reue und Einsicht 

sowie ihre Entschuldigung beim Geschädigten führen jedoch insgesamt zu einer 

deutlichen Strafminderung. 

3.3. Fazit 

In Würdigung aller Strafzumessungsfaktoren erweist sich eine Freiheitsstrafe von 

15 Monaten als angemessene Sanktion. An diese Strafe anzurechnen sind 5 Ta-

ge erstandener Haft. 

III. Vollzug 

Die Gewährung des bedingten Strafvollzuges unter Ansetzung einer Probezeit 

von zwei Jahren blieb unangefochten und ist auch für die heute auszufällende 

Sanktion der Freiheitsstrafe zu bestätigen. 

IV. Kostenfolgen  

Die Staatsanwaltschaft obsiegt im Berufungsverfahren dem Grundsatze nach be-

züglich Sanktionsart und Erhöhung der Strafe. Die Erhöhung erfolgt jedoch nicht 

in dem von ihr beantragten Umfang. Die Kosten des Berufungsverfahrens sind 

daher gestützt auf Art. 428 Abs. 1 StPO der Beschuldigten zu zwei Dritteln aufzu-

erlegen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung im Berufungsverfahren sind 

einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Vorbehalten bleibt die Nachforde-

rung im Umfang von zwei Dritteln. Anlass zur definitiven Abschreibung der Ver-

fahrenskosten besteht nicht, da die Beschuldigte berufstätig ist und ein regelmäs-

siges Einkommen erwirtschaftet. 

 

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Das Gericht beschliesst: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 4. Abteilung, 

vom 6. Dezember 2012, bezüglich der Dispositivziffern 1 (Schuldspruch), 2 

betreffend Busse, 3 (Ersatzfreiheitsstrafe), 5 und 6 (Zivilforderungen des 

Privatklägers B._____) sowie 7 und 8 (Kostendispositiv) in Rechtskraft er-

wachsen ist. 

2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.  

Das Gericht erkennt: 

1. Die Beschuldigte wird bestraft mit 15 Monaten Freiheitsstrafe, wovon 5 Tage 

durch Haft erstanden sind. 

2. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 2 

Jahre festgesetzt.  

3. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 2'400.–. Über 

die weiteren Kosten stellt die Obergerichtskasse Rechnung. 

4. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden zu zwei Dritteln der Beschul-

digten auferlegt und zu einem Drittel auf die Gerichtskasse genommen. Die 

Kosten der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse 

genommen. Vorbehalten bleibt die Nachforderung im Umfang von zwei Drit-

teln. 

5. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der 
Angeklagten (übergeben) 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat (übergeben) 
− die Privatklägerschaft (übergeben)  

 
(Eine begründete Urteilsausfertigung - und nur hinsichtlich ihrer eigenen 
Anträge [Art. 84 Abs. 4 StPO] - wird Privatklägern nur zugestellt, sofern sie 
dies innert 10 Tagen nach Erhalt des Dispositivs verlangen.) 

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sowie hernach in vollständiger Ausfertigung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der 
Angeklagten  

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat  

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung allfälli-

ger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 
− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A  
− die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und 

Vernichtung des ED-Materials". 

6. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesge-

richtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Strafkammer 
 
 

Zürich, 24. Mai 2013 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter lic. iur. Spiess 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. Aardoom 
 

 

	Urteil vom 24. Mai 2013
	Anklage:
	Urteil der Vorinstanz:
	1. Die Beschuldigte A._____ ist schuldig
	 des Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB sowie
	 der mehrfachen Übertretung von Art. 19a Ziff. 1 BetmG.

	2. Die Beschuldigte wird bestraft mit einer Geldstrafe von 300 Tagessätzen zu Fr. 60.–, wovon bis und mit heute 5 Tagessätze als durch Haft geleistet gelten, sowie mit einer Busse von Fr. 300.–.
	3. Bezahlt die Beschuldigte die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 3 Tagen.
	4. Der Vollzug der Geldstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt. Die Busse ist zu bezahlen.
	5. Der Privatkläger B._____ wird mit seinem Schadenersatzbegehren auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
	6. Die Beschuldigte wird verpflichtet, dem Privatkläger B._____ Fr. 500.– als Genugtuung zu bezahlen.
	7. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	8. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden der Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 S...
	Berufungsanträge:
	1. Das erstinstanzliche Urteil sei vollumfänglich zu bestätigen.
	2. Es sei davon Vormerk zu nehmen, dass die Ziff. 1, sowie 5 - 8 des erstinstanzlichen Urteils bereits rechtkräftig geworden sind.
	3. Die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens sowie der amtlichen Verteidigung seien auf die Staatskasse zu nehmen.
	1. Bestätigung des vorinstanzlichen Schuldspruchs gemäss Ziffer 1 des Urteilsdispositivs;
	2. Bestrafung mit einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten, unter Anrechnung der erstandenen Haft von 5 Tagen, und einer Busse von Fr. 300.–, bei schuldhafter Nichtbezahlung der Busse Ausfällung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 3 Tagen;
	3. Gewährung des bedingten Vollzugs bezüglich der Freiheitsstrafe, unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren;
	4. Bestätigung des übrigen Urteils;
	5. unter Kostenfolgen zulasten der Beschuldigten.

	Das Gericht erwägt:
	I.  Gegenstand des Berufungsverfahrens
	II.  Strafe
	III.  Vollzug
	IV.  Kostenfolgen

	Das Gericht beschliesst:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 4. Abteilung, vom 6. Dezember 2012, bezüglich der Dispositivziffern 1 (Schuldspruch), 2 betreffend Busse, 3 (Ersatzfreiheitsstrafe), 5 und 6 (Zivilforderungen des Privatklägers B.___...
	2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Das Gericht erkennt:
	1. Die Beschuldigte wird bestraft mit 15 Monaten Freiheitsstrafe, wovon 5 Tage durch Haft erstanden sind.
	2. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt.
	3. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 2'400.–. Über die weiteren Kosten stellt die Obergerichtskasse Rechnung.
	4. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden zu zwei Dritteln der Beschuldigten auferlegt und zu einem Drittel auf die Gerichtskasse genommen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Vorbehalten bleibt ...
	5. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Angeklagten (übergeben)
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat (übergeben)
	 die Privatklägerschaft (übergeben)   (Eine begründete Urteilsausfertigung - und nur hinsichtlich ihrer eigenen Anträge [Art. 84 Abs. 4 StPO] - wird Privatklägern nur zugestellt, sofern sie dies innert 10 Tagen nach Erhalt des Dispositivs verlangen.)
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Angeklagten
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat
	 die Vorinstanz
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A
	 die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials".

	6. Rechtsmittel:
	Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.