# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 32f4dfd9-adf4-58f2-aee1-bd1fcf1620d4
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-10-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.10.2009 C-1576/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1576-2007_2009-10-13.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-1576/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 3 .  O k t o b e r  2 0 0 9

Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), 
Richter Stefan Mesmer, Richter Francesco Parrino, 
Gerichtsschreiberin Susanne Genner.

V._______,
vertreten durch lic. iur. Gojko Reljic, 
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.

Invalidenrente.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-1576/2007

Sachverhalt:

A.
Der am (...) 1953 geborene Beschwerdeführer serbischer Nationalität 
arbeitete  seit  Juni  1989  als  Saisonnier  in  der  Schweiz.  Am  22. 
November  1995  erlitt  er  bei  der  Arbeit  in  einem  Steinbruch  einen 
Unfall,  bei  dem er aus 10 Metern Höhe über eine Felswand stürzte. 
Dabei  zog  er  sich  eine  distale  intraartikuläre  Radiustrümmerfraktur 
links mit  Abriss des Processus styloideus ulnae,  Fraktur  des Ramus 
superior  des  Os  pubis  und  des  Os  ischii  links  zu  (vgl.  Ärztliche 
Abschlussuntersuchung der  SUVA vom 12. Dezember  1996,  act.  25 
SUVA-Akten).

B.
Mit Verfügung vom 30. Dezember 1996 (act. 18 SUVA-Akten) sprach 
die  SUVA dem  Beschwerdeführer  eine  30%ige  Integritätsentschädi-
gung zu. Eine gegen die Verfügung vom 30. Dezember 1996 erhobene 
Einsprache wies die SUVA mit Einspracheentscheid vom 5. Mai 1997 
(act.  17  SUVA-Akten)  ab. Mit  Verfügung  vom 25. März  2004  (act.  2 
SUVA-Akten) sprach sie dem Beschwerdeführer eine weitere Integri-
tätsentschädigung von 20% zu.

C.
Mit Verfügung vom 12. September 1997 (act. 15 SUVA-Akten) sprach 
die  SUVA  dem  Beschwerdeführer  eine  Invalidenrente  von  30%  mit 
Wirkung ab 1. August 1997 zu. Mit Verfügung vom 25. März 2004 (act. 
2 SUVA-Akten) erhöhte sie die bisher gewährte Rente mit Wirkung ab 
1. Dezember  2002  auf  38%. Eine  gegen  diese  Verfügung  erhobene 
Einsprache wurde mit Einspracheentscheid der SUVA vom 28. Januar 
2005 (act. 3 SUVA-Akten) abgewiesen.

D.
Am 12. September 1997 verliess der Beschwerdeführer die Schweiz 
und lebt  seither in Serbien. Abgesehen von einem gescheiterten Ar-
beitsversuch vom 1. Juni 1996 bis zum 14. Juni 1996 (vgl. act. 1 S. 4) 
übte er nach dem Unfall vom 22. November 1995 keine Erwerbstätig-
keit mehr aus.

E.
Mit Gesuch vom 5. November 1996 (act. 1), eingegangen bei der IV-
Stelle des Kantons Graubünden am 25. November 1996, meldete sich 

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der Beschwerdeführer zum Bezug von Leistungen der Invalidenversi-
cherung an.

F.
Mit Verfügung vom 27. Juli 1998 sprach ihm die IV-Stelle des Kantons 
Graubünden eine vom 1. November 1996 bis zum 31. Juli 1997 befris-
tete ganze Invalidenrente zu.

G.
Am 14. November 2000 (vgl. act. 11) liess der Beschwerdeführer, ver-
treten durch lic. iur. G. Reljic, bei der IV-Stelle für Versicherte im Aus-
land (nachfolgend: Vorinstanz) ein auf den 13. Oktober 2000 datiertes 
Gesuch  um  Zusprechung  einer  Invalidenrente  (act.  10)  einreichen, 
welches er mit Eingabe vom 28. Februar 2001 (act. 14) nachbesserte.

H.
Mit Beschluss betreffend Invalidität vom 14. Juli 2004 (act. 27) setzte 
die Vorinstanz den Invaliditätsgrad auf 61% und den Anspruchsbeginn 
auf  den 1. April  2002 fest. Mit  Verfügungen vom 3. September 2004 
(act.  33  bzw. act.  34)  sprach  die  Vorinstanz  dem Beschwerdeführer 
eine halbe Invalidenrente mit Wirkung ab 1. April 2002 und eine Drei-
viertelsrente mit Wirkung ab 1. Januar 2004 zu. Eine dagegen erhobe-
ne Einsprache vom 7. September 2004 (act. 151) wies die Vorinstanz 
mit Einspracheentscheid vom 1. November 2004 (act. 36) ab, welcher 
unangefochten in Rechtskraft erwuchs.

I.
Mit Eingabe vom 10. August 2006 (act. 168), eingegangen bei der Vor-
instanz  am 15. August  2006,  liess  der  Beschwerdeführer,  wiederum 
vertreten durch lic. iur. G. Reljic, ein Gesuch um Erhöhung der bis an-
hin ausgerichteten Dreiviertelsrente auf eine ganze Rente stellen. Zum 
Beweis für die geltend gemachte Verschlechterung des Gesundheits-
zustands reichte er nebst verschiedenen, nicht spezifizierten Unterla-
gen (act. 157-165) 5 Röntgenbilder vom 8. Juni 2006 sowie einen Be-
richt  von Dr. M._______,  Spezialist  für  Arbeitsmedizin,  vom 20. Juli 
2006 (act. 166, übersetzt in act. 167) ein. Darin stellte der Arzt eine 
Verschlechterung  des  Gesundheitszustands  sowie  eine  vollständige 
Arbeitsunfähigkeit fest und nannte folgende Diagnosen: 

• "Sy cervicobrachialis bill. chr. pp. lat. sin.
• Radiculopathia C7C8
• Carpal tunnel Sy bill. / EMNG du 21.06.2006
• Lumboischialgia lat. sin. chr.

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• Spondylosis deformans lumbalis. Spondylosis et uncarthrosis cervica-
lis

• Discopathia gravis et Sy Schmorl L5
• Insuffitientio motorica manus bill. pp lat. sin.
• DEPRESSIO F32.2
• St  post  fracturam antebrachi  sin.  et  Contractura  art.  radiocarpalis  l. 

sin."

J.
Am 15. September 2006 richtete die Vorinstanz folgendes Schreiben 
(act. 169) an die Ärztin der IV-Stelle:

"Art. 87 Abs. 3 IVV: Revisionsgesuch

Die obgenannte Person bezieht seit 01.04. 2002 eine zuerst ½, dann ab 
01.01.2004 eine ¾-Rente (Invaliditätsgrad 61%). Mit Schreiben vom 15. 
08.2006 wurde ein Gesuch um Revision eingereicht. 

Wird durch die beigefügten medizinischen Unterlagen glaubhaft gemacht, 
dass sich der Grad der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen 
Weise geändert hat? Falls ja, ab welchem Datum und in welchem Um-
fang (%)?

Wir weisen darauf hin, dass die SUVA ab 01.08.1997 / 01.12.2002 (Invali-
ditätsgrad 30% / 38%) eine Rente bezahlt.

Der Versicherte hat von 1.11.1996 bis 31.07.1997 eine ganze Rente be-
zogen (IV-Grad 100%).

Wir haben den Bericht vom 20.07.2006 übersetzen lassen."

K.
Dr.  E._______  kam  im  Schlussbericht  des  Regionalen  Ärztlichen 
Dienstes (RAD) Rhone vom 22. Januar 2007 (act. 170) in Würdigung 
der  vorgelegten  Unterlagen  zum  Schluss,  es  liege  keine  erhebliche 
Veränderung des Gesundheitszustands vor.

L.
Mit Vorbescheid vom 24. Januar 2007 (act. 171) teilte die Vorinstanz 
dem Beschwerdeführer mit,  aufgrund der neu erhaltenen Unterlagen 
habe sie festgestellt, dass nach wie vor eine dem Gesundheitszustand 
angepasste  Erwerbstätigkeit  ausgeübt  werden  könnte.  Da  mehr  als 
30% desjenigen Erwerbseinkommens erzielt  werden könnte, welches 
im Zeitpunkt des Vorbescheids ohne Invalidität erreicht würde, bestehe 
weiterhin Anspruch auf eine Dreiviertelsrente. 

M.
Gegen den Vorbescheid vom 24. Januar 2007 (act. 171) liess der Be-

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schwerdeführer mit Eingabe vom 29. Januar 2007 (act. 173) Einwand 
erheben. Mit Einwandergänzung vom 7. Februar 2007 (act. 174) wies 
er  darauf  hin,  lediglich  der  Bericht  von Dr. M._______  vom 20. Juli 
2006 sei übersetzt worden, während auf die Übersetzung der übrigen 
6 spezialärztlichen Berichte verzichtet  worden sei. In  Anbetracht  der 
verschiedenen Diagnosen und Gesundheitsschäden des Beschwerde-
führers hätte die Beurteilung einer Fachgruppe eingeholt werden müs-
sen.  Die  Beurteilung  von  Dr. E._______,  wonach  sich  der  Gesund-
heitszustand  des  Beschwerdeführers  nicht  wesentlich  verschlechtert 
habe, könne nicht akzeptiert werden. 

N.
Mit Verfügung vom 14. Februar 2007 (act. 176) gab die Vorinstanz be-
kannt, sie trete auf das Revisionsgesuch nicht ein; es bestehe daher 
weiterhin Anspruch auf eine Dreiviertelsrente. Zur Begründung führte 
sie  an, die eingewendeten Vorbringen vermöchten an der Richtigkeit 
des Vorbescheids vom 24. Januar 2007 nichts zu ändern. Der ärztliche 
Dienst der Vorinstanz sei in der Lage, die in serbo-kroatischer Sprache 
verfassten Unterlagen vollständig zu verstehen, da die ärztliche Grup-
pe  auch  aus  serbischen  Ärzten  zusammengesetzt  sei.  Dementspre-
chend werde auf  die Anfrage des Beschwerdeführers nicht eingetre-
ten.

O.
Mit  Beschwerde  vom 26. Februar  2007  liess  der  Beschwerdeführer, 
weiterhin vertreten durch lic. iur. G. Reljic, die Verfügung vom 14. Feb-
ruar 2007 (act. 176) beim Bundesverwaltungsgericht anfechten. Er be-
antragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, dem Beschwer-
deführer sei eine ganze Invalidenrente zuzusprechen oder die Sache 
sei erneut abzuklären. Zur Begründung führte er an, aus den bei der 
Vorinstanz neu eingereichten ärztlichen Unterlagen gehe hervor, dass 
der  Beschwerdeführer  für  sämtliche  Tätigkeiten  zu  mindestens  70% 
arbeitsunfähig sei. Für die weitere Begründung, warum die Vorausset-
zungen für die Zusprechung einer ganzen Rente erfüllt seien, verwies 
der Beschwerdeführer auf die Einwandergänzung vom 7. Februar 2007 
(act. 174). Weiter machte er geltend, die Vorinstanz begründe in der 
angefochtenen Verfügung nicht, weshalb sie die Beurteilung des Ge-
sundheitszustands  durch  die  Fachgruppe  abgelehnt  habe.  In  Anbe-
tracht der unterschiedlichen Beurteilungen der serbischen Spezialärz-
te einerseits und der Ärztin des RAD Rhone andererseits sei eine mul-
tidisziplinäre Untersuchung in der Schweiz angezeigt.

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P.
Mit  Vernehmlassung vom 7. Mai  2007 beantragte die  Vorinstanz  die 
Abweisung  der  Beschwerde.  Das  Revisionsgesuch  sei  abgewiesen 
worden,  da eine erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades im Sinn 
von Art. 87 Abs. 3 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invali-
denversicherung (IVV, SR 831.201) nicht habe glaubhaft gemacht wer-
den können. Gemäss ständiger Rechtsprechung des Schweizerischen 
Bundesgerichts bestehe keine Bindung der schweizerischen Invaliden-
versicherung  an  die  Beurteilung  ausländischer  Versicherungsträger, 
Krankenkassen,  anderer  Behörden  und  Ärzte.  Sämtliche  medizini-
schen Akten seien dem RAD Rhone vorgelegt worden. Die beurteilen-
de Ärztin Dr. E._______ sei der serbischen Sprache mächtig, so dass 
sich eine Übersetzung der Unterlagen aus ökonomischen Gründen er-
übrigt  habe.  Dr.  E._______  sei  in  ihrer  knappen  Begründung  zur 
Schlussfolgerung gelangt, dass seit der letzten Rentenverfügung vom 
3. September 2004 (act. 150) keine wesentliche Verschlechterung des 
Gesundheitszustands eingetreten sei. Dem Vorwurf der mangelhaften 
Begründung könne insofern entgegengetreten werden, als die allfällige 
Verletzung der Begründungspflicht durch den Verweis auf die ausführ-
liche Stellungnahme des IV-Stellenarztes Dr. med. F._______ vom 6. 
April 2004 (act. 143) im ursprünglichen Rentenverfahren als geheilt be-
urteilt werden könne, da keine wesentliche Sachverhaltsänderung ein-
getreten sei. Da der RAD Rhone die vorliegenden medizinischen Un-
terlagen im Rahmen seiner  sorgfältigen Begutachtung als  genügend 
erachtet habe, sei von der beantragten Ergänzung durch weitere Gut-
achten abzusehen.

Q.
Mit Replik vom 7. Juni 2007 liess der Beschwerdeführer mitteilen, er 
halte seine Beschwerde aufrecht. Der mit Verfügung vom 13. Juni 2007 
einverlangte Kostenvorschuss wurde fristgerecht bezahlt.

R.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien ist, soweit sie rechtserheblich 
sind, in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  (VGG,  SR 
173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht unter Vorbehalt der in 
Art. 32 VGG genannten Ausnahmen Beschwerden gegen Verfügungen 

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nach Art. 5  des Bundesgesetzes  vom 20. Dezember  1968 über  das 
Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), welche von Vorinstanzen 
gemäss Art. 33 VGG erlassen wurden. Beim angefochtenen Entscheid 
handelt es sich um eine Verfügung im Sinn von Art. 5 VwVG, und die 
IV-Stelle für Versicherte im Ausland ist eine Vorinstanz im Sinn von Art. 
33 Bst. d VGG. Gemäss Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 
19. Juni  1959 über  die  Invalidenversicherung (IVG,  SR 831.20)  sind 
die Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland direkt beim 
Bundesverwaltungsgericht anfechtbar. Dieses ist somit für die Behand-
lung der vorliegenden Beschwerde zuständig.

1.2 Der Beschwerdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilge-
nommen. Er ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 
und hat an deren Aufhebung oder Änderung ein schutzwürdiges Inter-
esse (Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den All-
gemeinen Teil  des Sozialversicherungsrechts [ATSG, SR 830.1],  vgl. 
auch Art. 48 Abs. 1 VwVG). Er ist daher zur Beschwerdeführung legiti-
miert.

1.3 Die  angefochtene  Verfügung  trägt  das  Datum  vom  14.  Februar 
2007. Die am 28. Februar 2007 der Schweizerischen Post übergebene 
Beschwerde wurde somit fristgemäss im Sinn von Art. 60 Abs. 1 ATSG 
(vgl. auch Art. 50 Abs. 1 VwVG) eingereicht. Auch die Formerfordernis-
se gemäss Art. 52 Abs. 1 VwVG sind erfüllt, so dass grundsätzlich auf 
die Beschwerde einzutreten ist.

2.
2.1 Mit  der  Beschwerde an das  Bundesverwaltungsgericht  kann ge-
rügt  werden,  die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht  (ein-
schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens), beruhe 
auf einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtser-
heblichen Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG).

2.2 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung  von  Amtes  wegen  nicht  an  die  Begründung  der 
Begehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die 
Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen 
gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit  einer 
Begründung  bestätigen,  die  von  jener  der  Vorinstanz  abweicht  (vgl. 
FRITZ GYGI,  Bundesverwaltungsrechtspflege,  2.  Auflage,  Bern  1983, 
S. 212).

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3.
Vorab ist zu prüfen, welche Rechtsnormen im vorliegenden Verfahren 
zur Anwendung gelangen.

3.1 Nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  sind  in 
verfahrensrechtlicher  Hinsicht  mangels  anders  lautender  Übergangs-
bestimmungen diejenigen Rechtssätze massgebend, welche im Zeit-
punkt  der  Beschwerdebeurteilung  Geltung  haben  (BGE 130  V  1  E. 
3.2).

3.2 In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen 
Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen 
führenden Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3).

3.2.1 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger der Republik Serbi-
en. Ein Abkommen über soziale Sicherheit  zwischen der Schweizeri-
schen Eidgenossenschaft und der Republik Serbien wird derzeit aus-
gearbeitet. Bis zu dessen Inkrafttreten ist das Abkommen vom 8. Juni 
1962 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Föde-
rativen  Volksrepublik  Jugoslawien  über  Sozialversicherung  (SR 
0.831.109.818.1, in Kraft seit 1. März 1964) anwendbar. Gemäss Art. 2 
des Abkommens sind Angehörige der Vertragsstaaten in den Rechten 
und  Pflichten  aus  der  Bundesgesetzgebung  über  die  Invalidenversi-
cherung einander gleichgestellt, soweit in diesem Abkommen und sei-
nem Schlussprotokoll nichts Abweichendes bestimmt ist.

3.2.2 Am 1. Januar 2004 sind die Änderungen des IVG und des ATSG 
vom 21. März 2003 sowie der Verordnung über die Invalidenversiche-
rung vom 21. Mai 2003 (IVV, SR 831.201) in Kraft getreten (4. IV-Revi-
sion, AS 2003 3837 bzw. AS 2003 3859). Da eine allfällige Erhöhung 
der Rente im vorliegenden Fall  frühestens mit  Wirkung ab 1. August 
2006 erfolgen kann (vgl. Art. 88bis Abs. 1 Bst. a IVV), ist die vom 1. Ja-
nuar 2004 bis zum 31. Dezember 2007 gültig gewesene Fassung des 
IVG, vorbehältlich der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 21. 
März 2003 (AS 2003 3850), anwendbar. Die Änderungen des IVG und 
des  ATSG vom 6. Oktober  2006  sowie  der  IVV  und  der  ATSV vom 
28. September  2007  (5.  IV-Revision,  AS  2007  5129  bzw.  AS  2007 
5155,  in  Kraft  seit  1.  Januar  2008)  sind  im  vorliegenden  Verfahren 
nicht anwendbar, da der angefochtene Entscheid vor Inkrafttreten der 
entsprechenden  Bestimmungen  ergangen  ist  (vgl.  auch  UELI KIESER, 
ATSG-Kommentar, 2. Auflage, Zürich Basel Genf 2009, Art. 82 Rz. 5 
ff.).

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Nach  der  vorliegend  anwendbaren,  vom  1.  Januar  2004  bis  zum 
31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung des Art. 28 Abs. 1 IVG 
besteht Anspruch auf eine ganze Rente bei einem Grad der Invalidität 
von mindestens 70%, auf eine Dreiviertelsrente bei einem solchen von 
mindestens 60%, auf eine halbe Rente bei einem solchen von mindes-
tens 50% und auf  eine Viertelsrente bei einem solchen von mindes-
tens 40%. 

Gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG (in der bis zum 31. Dezember 2007 gültig 
gewesenen Fassung)  werden Renten,  die einem Invaliditätsgrad von 
weniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die ih-
ren  Wohnsitz  und  gewöhnlichen  Aufenthalt  (Art.  13  ATSG)  in  der 
Schweiz  haben.  Eine  Ausnahme  von  diesem  Prinzip  gilt  ab  1.  Juni 
2002  für  Schweizer  Bürgerinnen  und  Bürger  sowie  Angehörige  von 
Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft, welche Anspruch auf 
Viertelsrenten  haben,  wenn  sie  in  einem  Mitgliedstaat  der  Europäi-
schen Gemeinschaft Wohnsitz haben. Nach der Rechtsprechung des 
Schweizerischen Bundesgerichts stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG (in der bis 
zum 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung) nicht eine blosse 
Auszahlungsvorschrift,  sondern  eine besondere Anspruchsvorausset-
zung dar (BGE 121 V 264 E. 6c).

4.
Der Beschwerdeführer beantragt, es sei ihm eine ganze Invalidenrente 
zuzusprechen; eventualiter sei die Sache erneut abzuklären. Der Be-
schwerdeführer  setzt  somit  voraus,  dass  die  Vorinstanz das Gesuch 
um Rentenrevision materiell abgewiesen hat. Ob dies zutrifft, ist nach-
folgend zu prüfen. 

4.1 Die angefochtene Verfügung vom 14. Februar 2007 (act. 176) ent-
hält folgende Entscheidformel: "Dementsprechend treffen wir folgende 
Verfügung: Es besteht weiterhin Anspruch auf eine Dreiviertelsrente." 
Die  diesem Passus vorangestellten  Ausführungen enden mit  folgen-
dem Satz: "Es wird somit auf o. g. Anfrage nicht eingetreten." Mit Blick 
auf den zitierten Wortlaut ist zu fragen, ob die angefochtene Verfügung 
einen Nichteintretensentscheid darstellt oder ob die Vorinstanz materi-
ell die Abweisung des Revisionsgesuchs verfügt hat. 

Gemäss Art. 87 Abs. 3 IVV ist in einem Revisionsgesuch glaubhaft zu 
machen, dass sich der Grad der Invalidität in einer für den Anspruch 
erheblichen Weise geändert hat. Nach der Rechtsprechung ist die Ver-
waltung nicht  nur bei  einer Neuanmeldung,  sondern  auch beim Ein-

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gang eines Revisionsgesuchs zur Prüfung der  Frage verpflichtet,  ob 
die Vorbringen der versicherten Person glaubhaft erscheinen; verneint 
sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch 
Nichteintreten (vgl. BGE 109 V 262 E. 3). Demnach stellt  die Glaub-
haftmachung  einer  anspruchserheblichen  Änderung  des  Invaliditäts-
grades eine Voraussetzung für das Eintreten auf das Revisionsgesuch 
dar. Anders als im zitierten Urteil kann im vorliegenden Fall nicht ohne 
Weiteres davon ausgegangen werden, die Vorinstanz habe die Voraus-
setzungen von Art. 87 Abs. 3 IVV stillschweigend als erfüllt  erachtet 
und das Revisionsgesuch materiell behandelt. Insbesondere kann aus 
der Feststellung, es bestehe weiterhin Anspruch auf eine Dreiviertels-
rente, diesbezüglich nichts abgeleitet werden, da diese Rechtslage so-
wohl Folge eines (formellen) Nichteintretens- als auch eines (materiel-
len) Abweisungsentscheids sein kann. 

Für  die  Annahme  einer  materiellen,  abweisenden  Verfügung  spricht 
die Tatsache, dass die Vorinstanz ihren Vorbescheid vom 24. Januar 
2007 (act. 171) ausschliesslich materiell begründet und diese Begrün-
dung in der Verfügung vom 14. Februar 2007 (act. 176) wiederholt. Die 
Frage, ob das Vorbringen des Beschwerdeführers glaubhaft sei,  wird 
weder  im Vorbescheid  noch in  der  angefochtenen Verfügung behan-
delt. Deswegen erscheint die Erwägung der Vorinstanz, es werde auf 
die Anfrage des Beschwerdeführers nicht eingetreten, nicht folgerich-
tig,  zumal  diese  Erwägung  trotz  ihres  Entscheidcharakters  nicht  als 
Teil der Entscheidformel abgefasst ist. 

Für  die  Annahme  einer  Nichteintretensverfügung  sprechen  mehrere 
Anhaltspunkte. Zunächst ist darauf hinzweisen, dass die Vorinstanz in 
ihrem  an  den  medizinischen  Dienst  gerichteten  Schreiben  vom 
15. September 2006 (act. 169) ausdrücklich die Frage gestellt hat, ob 
durch  die  beigefügten  medizinischen  Unterlagen  glaubhaft  gemacht 
werde, dass sich der Grad der Invalidität in einer für den Anspruch er-
heblichen Weise geändert habe. Diese Anfrage war die einzige Abklä-
rung, die im vorinstanzlichen Verfahren überhaupt getätigt wurde. Die 
Vorinstanz liess es bei der im Schlussbericht des RAD Rhone vom 22. 
Januar 2007 (act. 170) genannten Antwort von Dr. E._______ bewen-
den, welche folgendermassen lautete: "Keine erhebliche Veränderung 
von der Gesundheitszustand. Daher bleibt der zugesprochene IV-Ren-
tengrad unverändert." In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuwei-
sen, dass die dem RAD zu unterbreitende Frage zu lauten hat, ob sich 
der Gesundheitszustand in einer die Arbeitsfähigkeit beeinflussenden 

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Weise verändert habe; die Bemessung des Invaliditätsgrades ist hin-
gegen keine ärztliche Aufgabe. Im vorliegenden Fall  erkundigte  sich 
die Vorinstanz beim RAD Rhone weder nach dem Grad der Arbeitsun-
fähigkeit  des Beschwerdeführers,  noch veranlasste  sie  die Übersen-
dung  weiterer  ärztlicher  Unterlagen  seitens  des  Beschwerdeführers 
oder  des  serbischen  Versicherungsträgers.  Eine  materielle  Behand-
lung des Revisionsgesuchs hätte zumindest die Festsetzung des Gra-
des der Arbeitsunfähigkeit erfordert sowie, bei einer Änderung dessel-
ben  im  Vergleich  zur  letzten  rechtskräftigen  Rentenverfügung,  die 
Durchführung eines Einkommensvergleichs. 

Aufgrund dieser  Erwägungen ist  davon auszugehen,  dass die  Vorin-
stanz lediglich überprüft hat, ob eine anspruchsrelevante Veränderung 
des Invaliditätsgrades glaubhaft dargelegt worden ist, und diese Frage 
schliesslich  verneint  hat.  Die  angefochtene  Verfügung  ist  somit  als 
Nichteintretensentscheid zu qualifizieren. 

4.2 Entsprechend diesem Ergebnis wird die Frage des Anspruchs auf 
eine Rentenerhöhung nicht vom Anfechtungsgegenstand umfasst. Da 
im Rahmen einer  Beschwerde gegen einen Nichteintretensentscheid 
keine Begehren mit Bezug auf die Sache selbst gestellt werden kön-
nen (vgl.  ANDRÉ MOSER, in: Christoph Auer / Markus Müller / Benjamin 
Schindler,  Kommentar  zum  Bundesgesetz  über  das  Verwaltungsver-
fahren [VwVG], Zürich / St. Gallen 2008, Art. 52 Rz. 3), ist auf den An-
trag, dem Beschwerdeführer sei eine ganze Invalidenrente zuzuspre-
chen, nicht einzutreten. Der Streitgegenstand beschränkt sich im vor-
liegenden Verfahren auf  die Frage,  ob die Vorinstanz zu Recht  nicht 
auf das Gesuch um Erhöhung der Rente eingetreten ist. 

5.
Die Vorinstanz begründet ihre Verfügung vom 14. Februar 2007 im We-
sentlichen wie folgt: Auf Grund der neu eingereichten Unterlagen habe 
sie festgestellt, dass nach wie vor eine dem Gesundheitszustand an-
gepasste  Tätigkeit  ausgeübt  werden  könnte. Dabei  könnte  mehr  als 
30% des Erwerbseinkommens erzielt werden, das heute erreicht wür-
de, wenn keine Invalidität vorläge. 

In ihrer Vernehmlassung vom 7. Mai 2007 hält die Vorinstanz an ihrer 
Auffassung fest, räumt jedoch ein, die Begründung von Dr. E._______ 
sei knapp ausgefallen. Eine allfällig begangene Verletzung der Begrün-
dungspflicht sei durch die im ursprünglichen Rentenverfahren von Dr. 
med. F._______ abgegebene ausführliche Stellungnahme vom 6. April 

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2004 (act. 143) als geheilt zu betrachten, da seither keine wesentliche 
Sachverhaltsänderung eingetreten sei. 

5.1 Im Rahmen der mit  Verfügung vom 3. September 2004 erfolgten 
Zusprechung einer Dreiviertelsrente war der Invaliditätsgrad des Be-
schwerdeführers auf 61% festgesetzt worden. Die Vorinstanz legt der 
angefochtenen Nichteintretensverfügung die  Feststellung  zu Grunde, 
die für  die materielle  Behandlung des Revisionsgesuchs notwendige 
Änderung des Invaliditätsgrades von 61% auf  mindestens  70% (vgl. 
dazu Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis am 31. Dezember 2007 gültig gewe-
senen Fassung) werde im Revisionsgesuch nicht glaubhaft gemacht. 

5.2 Die Vorinstanz stützt ihren Entscheid auf die Stellungnahme von 
Dr. E._______ vom 22. Januar 2007 (act. 170). Diese enthält eine kur-
ze Zusammenfassung der  beim Unfall  vom 22. November  1995 ent-
standenen Verletzungen, ergänzt durch die Erwähnung altersbedingter 
Nacken- und Rückenschmerzen sowie einer Depression. Die vom Be-
schwerdeführer  eingereichten  ärztlichen  Unterlagen  werden  von  Dr. 
E._______ weder erwähnt noch gewürdigt; insbesondere werden die 
im Bericht von Dr. M._______ vom 20. Juli 2006 (act. 166, übersetzt in 
act. 167)  genannten Diagnosen sowie  dessen Einschätzung der  Ar-
beitsfähigkeit  des  Beschwerdeführers  nicht  diskutiert.  Die  Vorinstanz 
hat die Beurteilung von Dr. E._______ übernommen, ohne wenigstens 
auf einem summarischen Vergleich mit den früheren Diagnosen zu be-
stehen.  Ob  in  diesem  Vorgehen  eine  Verletzung  der  Begründungs-
pflicht zu erblicken ist, kann vorliegend offen bleiben, wie die nachfol-
gende Erwägung zeigen wird. 

6.
Der  Beschwerdeführer  beruft  sich  für  die  geltend  gemachte  Ver-
schlechterung des Gesundheitszustands neben dem Bericht  von Dr. 
M._______, Spezialist für Arbeitsmedizin, vom 20. Juli 2006 (act. 166, 
übersetzt  in act. 167) auf  5 weitere Arztberichte der Gesundheitsan-
stalt,  neurologische Abteilung, in C._______ welche dem Bundesver-
waltungsgericht  ebenfalls  in  Übersetzung  vorliegen.  Im  Arztbericht 
vom 8. Juni 2006 (act. 158, ärztliche Unterschrift nicht lesbar) wird ge-
sagt: "Der heutige Befund im Vergleich zur Beschreibung 2002 zeigt 
klar, dass die Lage der Lumbalen Wirbel schlimmer geworden ist." Dr. 
P._______  kommt  in  seinem  undatierten  Bericht  (act.  163)  zum 
Schluss, wegen der Aussicht auf Verschlimmerung des Gesundheits-
zustandes  des  Patienten  sei  eine  Rehabilitation  angezeigt.  Dr. 

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D._______, Neuropsychiater, erwähnt in seinem Bericht vom 19. Juli 
2006  (act.  165)  "chronische  Beschwerden,  welche  mit  den  Jahren 
schlimmer werden", und schliesst mit den Worten: "[...] arbeitsunfähig, 
und weitere Behandlung ist notwendig." Diese Äusserungen stimmen 
überein mit  der  Einschätzung von Dr. M._______,  wonach eine Ver-
schlechterung des Gesundheitszustand eingetreten sei. An die Glaub-
haftmachung der Verschlechterung dürfen keine allzu hohen Anforde-
rungen gestellt  werden. Insbesondere ist  bei  der  Eintretensfrage die 
Regel zu relativieren, wonach in Bezug auf Berichte der behandelnden 
Ärzte die Erfahrungstatsache berücksichtigt werden soll, dass Letztere 
mitunter  im Hinblick auf  ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in 
Zweifelsfällen  eher  zu  Gunsten  ihrer  Patienten  aussagen  (vgl.  BGE 
125 V 351 E. 3cc). Bei der Einreichung eines Revisionsgesuchs sind 
medizinische Unterlagen der behandelnden Ärzte das probate Mittel, 
eine Verschlechterung des Gesundheitszustands darzulegen und da-
mit  eine  anspruchsrelevante  Änderung  des  Invaliditätsgrades  glaub-
haft zu machen. Im vorliegenden Fall kommen die behandelnden Ärzte 
übereinstimmend zur Auffassung, der Zustand des Beschwerdeführers 
habe sich verschlechtert. Dieser vermag mit den eingereichten Arztbe-
richten somit zumindest glaubhaft zu machen, dass seit der Rentenzu-
sprache im Jahr 2004 eine anspruchsrelevante Änderung des Invalidi-
tätsgrades eingetreten ist. Demzufolge ist  die  Vorinstanz zu  Unrecht 
nicht auf das Revisionsgesuch des Beschwerdeführers eingetreten.

7.
Aus  den  vorstehenden  Erwägungen  ergibt  sich,  dass  sich  die  Be-
schwerde als begründet erweist und teilweise gutzuheissen ist. Dem 
Antrag des Beschwerdeführers auf Aufhebung der angefochtenen Ver-
fügung ist somit stattzugeben, und die Angelegenheit ist gestützt auf 
Art. 61 Abs. 1 VwVG an die Vorinstanz zurückzuweisen. Diese hat auf 
das Revisionsgesuch einzutreten und es materiell zu behandeln. Dafür 
trifft sie weitere medizinische Abklärungen, setzt den Grad der Arbeits-
unfähigkeit fest und führt gegebenenfalls einen Einkommensvergleich 
durch. Je nach Höhe des ermittelten Invaliditätsgrades heisst die Vor-
instanz das Revisionsgesuch entweder gut oder weist es ab. 

In  jedem Fall  ist  eine Verfügung gemäss Art. 5  Abs. 1 Bst. a  VwVG 
(Gutheissung des Gesuchs) oder Art. 5 Abs. 1 Bst. c VwVG (Abwei-
sung  des  Gesuchs)  zu  erlassen.  Eine  Entscheidformel  mit  Feststel-
lungscharakter ist in der vorliegenden Konstellation nicht zulässig, da 
die Behandlung eines Gesuchs mit rechtsgestaltender Verfügung erle-

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digt werden kann und letztere gegenüber der Feststellungsverfügung 
Vorrang hat (VPB 60.57 E. 3.2). Im Gegensatz zur rechtsgestaltenden 
Verfügung gemäss Art. 5 Abs. 1 Bst. a und c VwVG dient die Feststel-
lungsverfügung gemäss Art. 5 Abs. 1 Bst. b VwVG nicht zur Festlegung 
eines  Rechtsverhältnisses,  sondern  nur  zu  dessen  Feststellung.  Wo 
die Rechtslage mittels  Gestaltungs-  oder  Leistungsverfügung festge-
legt werden kann, bleibt für die Feststellungsverfügung kein Raum (vgl. 
MARKUS MÜLLER, in: Christoph Auer / Markus Müller / Benjamin Schind-
ler,  Kommentar  zum  Bundesgesetz  über  das  Verwaltungsverfahren 
[VwVG], Zürich / St. Gallen 2008, Art. 5 Rz. 57). 

8.
8.1 Der Beschwerdeführer obsiegt in diesem Verfahren nur teilweise. 
Auf den Hauptantrag konnte nicht eingetreten werden. Der Eventualan-
trag wurde in dem Sinn gutgeheissen,  dass die angefochtene Verfü-
gung aufgehoben und die Angelegenheit zur materiellen Behandlung 
des Revisionsgesuchs an die Vorinstanz zurückgewiesen wird. Demge-
mäss wären die Verfahrenskosten nach Massgabe des Unterliegens zu 
auferlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Da jedoch aus der angefochtenen 
Verfügung  nicht  ohne  Weiteres  hervorgeht,  dass  es  sich  um  einen 
Nichteintretensentscheid handelt, sind die Verfahrenskosten im vorlie-
genden Fall gestützt auf Art. 63 Abs. 1 letzter Satz VwVG ausnahms-
weise zu erlassen. Der am 13. Juli 2007 einbezahlte Kostenvorschuss 
von Fr. 300.- ist dem Beschwerdeführer zurückzuerstatten.

8.2 Gemäss  Art.  7  Abs. 1  und  2  des  Reglements  vom 21. Februar 
2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal-
tungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) hat die teilweise obsiegende Par-
tei  für  die  ihr  erwachsenen  notwendigen  Kosten  Anspruch  auf  eine 
Parteientschädigung, welche nach Massgabe des Unterliegens zu kür-
zen ist. In  Anbetracht  der  Tatsache,  dass  der  Beschwerdeführer  mit 
seinem  Antrag  auf  Rentenerhöhung  nicht  durchdringt,  dass  die  Be-
schwerdeschrift  äusserst  knapp gehalten  ist,  dass darin  als  Begrün-
dung pauschal auf eine frühere Rechtsschrift verwiesen wird und dass 
mit ihr keine Beweismittel eingereicht wurden, ist vorliegend die Partei-
entschädigung auf Fr. 200.- inkl. Mehrwertsteuer zu Lasten der Vorin-
stanz festzusetzen.

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird im Sinn der Erwägungen gutgeheissen, und die 
angefochtene Verfügung wird aufgehoben.

2.
Die Sache wird zur materiellen Behandlung des Revisionsgesuchs und 
zum Erlass einer neuen Verfügung an die Vorinstanz zurückgewiesen.

3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der einbezahlte Kosten-
vorschuss von 300.- wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet. 

4.
Die  Vorinstanz  hat  dem Beschwerdeführer  eine  Parteientschädigung 
von Fr. 200.- zu bezahlen.

5.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Franziska Schneider Susanne Genner

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern,  Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die  Vor-
aussetzungen der Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgeset-
zes vom 17. Juni  2005 (BGG, SR 173.110)  erfüllt  sind. Die Rechts-
schrift  hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis-
mittel  und die Unterschrift  zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 
und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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