# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fa451c5d-a952-53a0-b8e6-2388bcc94313
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-11-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.11.2015 C-5566/2013
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5566-2013_2015-11-04.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-5566/2013 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  4 .  N o v e m b e r  2 0 1 5  

Besetzung 
 Richter Daniel Stufetti (Vorsitz), 

Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz,  

Richter Michael Peterli,    

Gerichtsschreiberin Patrizia Levante. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

vertreten durch B._______,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 AHV, Waisenrente und Rückforderung,  

Einspracheentscheid der SAK vom 30. August 2013. 

 

 

 

C-5566/2013 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die am (…) 1987 geborene A._______ ist türkische Staatsangehörige und 

wohnt in der Türkei. Am 19. April 2007 verstarb ihr Vater, der in den Jahren 

1977 bis 1981 in der Schweiz erwerbstätig gewesen war und während die-

ser Zeit obligatorische Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlasse-

nen- und Invalidenversicherung (AHV/IV) geleistet hatte. Mit Verfügung 

vom 27. Februar 2009 sprach die Schweizerische Ausgleichskasse (SAK) 

A._______ rückwirkend ab dem 1. Oktober 2008 eine monatliche ordentli-

che Waisenrente von Fr. 90.- und ab dem 1. Januar 2009 eine solche von 

Fr. 93.- zu (vgl. SAK-act. 1, 3, 57). 

B.  

B.a Mit Schreiben vom 10. Mai 2010 (SAK-act. 43) teilte die SAK der Mut-

ter von A._______ mit, dass es aufgrund der vorliegenden Bescheinigung 

nicht möglich sei, ab Mai 2009 die Waisenrente für ihre Tochter A._______ 

weiterhin auszurichten. Die Rente könne erst wieder ausbezahlt werden, 

falls Einschreibebestätigungen für die Schuljahre/akademischen Jahre 

2008/2009 und 2009/2010 zugestellt würden. Ohne deren Erhalt innert 

nützlicher Frist werde die Rentenzahlung per Ende April 2009 definitiv ein-

gestellt. 

B.b Mit Verfügung vom 15. Juni 2010 (SAK-act. 46) machte die SAK der 

Mutter von A._______ die Mitteilung, dass mangels Vorliegen einer aktuel-

len Ausbildungsbescheinigung die Bezahlung der Waisenrente für 

A._______ per 30. April 2009 eingestellt werde. 

B.c Am 22. Juli 2010 gingen bei der SAK Ausbildungsbescheinigungen der 

C._______ Universität (SAK-act. 47, 48) ein, aus welchen hervorgeht, dass 

A._______ seit dem 22. September 2008 an der wirtschaftswissenschaftli-

chen Fakultät der C._______ Universität (Türkei) immatrikuliert war. 

B.d Mit Schreiben vom 12. November 2010 (SAK-act. 56) teilte die SAK 

der Mutter von A._______ mit, dass mit Wirkung ab 1. Mai 2009 für ihre 

Tochter A._______ eine monatliche ordentliche Waisenrente von Fr. 93.- 

ausgerichtet werde. In der Abrechnung wurde für die Zeit vom 1. Mai 2009 

bis 30. November 2010 eine (im Dezember 2010 zu erfolgende) Nachzah-

lung von insgesamt Fr. 1'767.- angekündigt.  

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Seite 3 

B.e Am 28. November 2011 ging bei der SAK erneut eine Bescheinigung 

der C._______ Universität ein (SAK-act. 61), wonach A._______ seit dem 

18. November 2011 an der sozialwissenschaftlichen Abteilung der 

C._______ Universität eingeschrieben ist. 

B.f Mit Schreiben vom 2. Dezember 2011 (SAK-act. 62, 66) teilte die SAK 

der Mutter von A._______ mit, dass es aufgrund der vorliegenden Beschei-

nigung nicht möglich sei, ab 1. April 2011 weiterhin eine Waisenrente für 

ihre Tochter A._______ auszurichten. Zwecks einer allfälligen erneuten 

Rentenauszahlung sei das beiliegende Formular auszufüllen und mitzutei-

len, ob A._______ das vorherige Studium "kamu yönetimi" abgeschlossen 

bzw. aus welchem Grund sie es gegebenenfalls abgebrochen habe. 

B.g In der Folge wurden bei der SAK nochmals eine Bescheinigung der 

C._______ Universität (SAK-act. 67/3) sowie der ausgefüllte Fragebogen 

(SAK-act. 67/1-2) eingereicht. Danach absolvierte A._______ an der sozi-

alwissenschaftlichen Abteilung der C._______ Universität von 2011 bis 

2012 als reguläre Studentin eine Ausbildung, wobei sie nach eigenen An-

gaben auch noch einem Nebenerwerb nachging. 

B.h Die SAK forderte sodann Belege ein betreffend den aktuellen wöchent-

lichen Studienaufwand von A._______ (SAK-act. 68, 76, 82), den Zeitpunkt 

und Grund ihres allfälligen Studienabbruchs bzw. - unterbruchs, ihren ob-

jektiv zumutbaren Einsatz beim derzeitigen Studium sowie aktuelle Studi-

enbescheinigungen (SAK-act. 82, 86, 89). A._______ reichte daraufhin di-

verse Schreiben (SAK-act. 70 [Übersetzung: 77], 83 [Übersetzung: 87], 

88/2 [Übersetzung: 88/1]), den ergänzten Fragebogen (SAK-act. 80) sowie 

Aufstellungen zum Studienaufwand (SAK-act.  81, 84, 85) ein. Sämtliche 

Unterlagen wurden zu den Akten genommen. 

B.i Mit Schreiben vom 14. September 2012 (SAK-act. 90) meldete sich 

B._______ (als Vertreterin der Mutter von A._______, SAK-act. 79) bei der 

SAK, machte Angaben zur Ausbildung von A._______ und ersuchte insbe-

sondere um Zustellung einer kompletten Aufstellung der bisher ausbezahl-

ten Beiträge. 

B.j Die SAK teilte B._______ daraufhin mit Schreiben vom 21. September 

2012 (SAK-act. 91) mit, welche Rentenleistungen A._______, ihrer Mutter 

und ihren beiden Geschwistern zugesprochen sowie tatsächlich überwie-

sen wurden. Gleichzeitig ersuchte die SAK nochmals um Zustellung einer 

aktuellen Studienbestätigung für A._______ innert 30 Tagen, andernfalls 

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Seite 4 

angenommen werde, dass diese seit Ende September 2009 nicht mehr in 

Ausbildung sei. Die SAK machte darauf aufmerksam, dass die von Oktober 

2009 bis März 2011 zu Unrecht ausbezahlten Waisenrenten im Betrag von 

Fr. 1'680.- zurückgefordert werden müssten, und sie gewährte diesbezüg-

lich gestützt auf Art. 42 ATSG (SR 830.1) das rechtliche Gehör. Die SAK 

stellte in Aussicht, nach Ablauf von 30 Tagen eine einsprachefähige Rück-

erstattungsverfügung zu erlassen. 

B.k B._______ gelangte mit Eingabe vom 5. Oktober 2012 (SAK-act. 93/1-

2) an die SAK und führte insbesondere aus, die erhaltene Liste mit den 

erfolgten Zahlungen sei nicht detailliert nachvollziehbar, da es sich bei den 

Beträgen um teilweise kombinierte Witwen- und Waisenrenten handle. Es 

sei daher nicht möglich, den geforderten Betrag von Fr. 1'680.- zu überprü-

fen. B._______ reichte in der Beilage eine eigene Aufstellung der ab Sep-

tember 2009 ausbezahlten Renten ein, aus welcher sich ein Betrag von 

lediglich Fr. 722.- ergibt, der zu viel ausbezahlt worden sei (SAK-act. 93/3). 

Mit Schreiben vom 16. Oktober 2012 (SAK-act. 94) liess B._______ der 

SAK sodann eine aktuelle, auf A._______ lautende Studienbescheinigung 

der C._______ Universität zukommen (SAK-act. 95).  

C.  

Mit Verfügung vom 13. November 2012 (SAK-act. 96) forderte die SAK ge-

stützt auf Art. 25 ATSG die Rückerstattung von Fr. 1'680.- mit der Begrün-

dung, A._______ habe ihre Ausbildung im September 2009 aus privaten 

Gründen abgebrochen, weshalb die Ausbezahlung der Waisenrenten von 

Oktober 2009 bis März 2011 (Oktober 2009 bis Dezember 2010: 15 Renten 

à Fr. 93.- = Fr. 1'395.-, Januar bis März 2011: 3 Renten à Fr. 95.- = Fr. 285.-

) zu Unrecht erfolgt sei. Die SAK führte zudem aus, dass hinsichtlich des 

sozialwissenschaftlichen Studiums, für welches A._______ seit dem 18. 

November 2011 eingeschrieben sei, keine Bestätigung vorliege, welche 

belege, dass sie dieses mit dem ihr objektiv zumutbaren Einsatz betreibe. 

Dieses Studium könne daher nicht als Ausbildung betrachtet werden. Die 

SAK machte schliesslich darauf aufmerksam, dass nach Rechtskraft der 

Verfügung ein Erlassgesuch eingereicht werden könne. Einer allfälligen ge-

gen die Verfügung gerichteten Einsprache wurde die aufschiebende Wir-

kung entzogen. 

 

D.  

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Seite 5 

D.a Mit Eingabe vom 10. Dezember 2012 (SAK-act. 99/1-3) erhob 

B._______ bei der SAK Einsprache gegen die Verfügung vom 13. Novem-

ber 2012 und stellte sinngemäss die Begehren, es sei mit der Ausrichtung 

der Waisenrente nach Wiederaufnahme des Studiums der Sozialwissen-

schaften ab Beginn am 18. November 2011 fortzufahren (a), es seien de-

taillierte, transparente und nachvollziehbare Unterlagen der tatsächlich und 

ausschliesslich an A._______ ausbezahlten Waisenrenten für die Zeit von 

Oktober 2009 bis 10. Dezember 2012 vorzulegen (b) und es sei die Ge-

samtschuld in der Höhe von Fr. 1'680.- zu erlassen (c). Zur Begründung 

wurde zusammengefasst ausgeführt, es sei belegt, dass A._______ sich 

im zweiten Ausbildungsjahr des am 18. November 2011 aufgenommenen 

Studiums der Sozialwissenschaften befinde. Sie sei sehr wohl bestrebt, 

dieses innert nützlicher Frist abzuschliessen. Es gebe keinen Grund, das 

Studium nicht als Ausbildung zu betrachten. Weiter habe die SAK beweis-

kräftig und transparent nachzuweisen, weshalb sie für die Zeit ab 1. Sep-

tember 2009 bis 1. September 2012 einen Gesamtbetrag von Fr. 1'680.- 

und nicht Fr. 772.- an zu viel ausbezahlten Waisenrenten fordere. Schliess-

lich sei die (bestrittene) Gesamtschuld von Fr. 1'680.- zu erlassen, da der 

Mutter von A._______ aufgrund ihrer prekären finanziellen Lage eine 

Rückzahlung nicht zumutbar wäre und sie die monatlichen Leistungen zu-

dem stets in gutem Glauben und Gewissen entgegengenommen habe. Mit 

der Einsprache wurden diverse Belege eingereicht (SAK-act. 99/5-9). 

D.b Die SAK nahm in der Folge verschiedene Abklärungen vor (SAK-

act. 102-104, 106) und forderte hinsichtlich der Ausbildung von A._______ 

weitere Belege ein (SAK-act. 105, 111-113, 121, 124). Die eingegangenen 

Angaben (SAK-act. 123/1) und Unterlagen wurden zu den Akten genom-

men (SAK-act. 117/2-4 [Übersetzungen: 120], 123/2).  

E.  

Mit Einspracheentscheid vom 30. August 2013 (SAK-act. 132) ersetzte die 

SAK ihre Verfügung vom 13. November 2012 und verfügte neu, dass be-

treffend A._______ mit Wirkung ab 1. November 2011 bis 30. September 

2012 (Vollendung des 25. Altersjahres) ein Anspruch auf eine ordentliche 

Waisenrente im Betrag von Fr. 95.- pro Monat bestanden habe. Es sei da-

her die Differenz zwischen den ab Oktober 2009 bis März 2011 zu Unrecht 

ausbezahlten Leistungen (Fr. 1'680.-) und den ab November 2011 bis Sep-

tember 2012 geschuldeten Leistungen (Fr. 1'045.-) in der Höhe von Fr. 

635.- zurückzuerstatten. Schliesslich wurde wiederum auf die Möglichkeit 

zur Einreichung eines Erlassgesuchs hingewiesen sowie die aufschie-

bende Wirkung entzogen. Im Begleitschreiben vom 4. September 2013 

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(SAK-act. 134/3) präzisierte die SAK, dass während des Ausbildungsun-

terbruchs keine Anspruchsberechtigung bestehe. Gleichzeitig wurde hin-

sichtlich des Erlassgesuchs das Formular "Ergänzungsblatt 3" beigelegt 

(SAK-act. 134/9-12). 

F.  

Mit Schreiben vom 6. September 2013 (SAK-act. 45/1) teilte die SAK 

B._______ mit, dass der Mutter von A._______ ab 1. November 2011 bis 

30. September 2012 ein Anspruch auf eine monatliche ordentliche Waisen-

rente von Fr. 95.- für ihre Tochter A._______ zustehe. In der beiliegenden 

Abrechnung (SAK-act. 45/2) wurde von den für den genannten Zeitraum 

geschuldeten Leistungen von insgesamt Fr. 1'045.- der Betrag von 

Fr. 1'680.- für bereits bezahlte Waisenrenten für den Zeitraum Oktober 

2009 bis März 2011 abgezogen, so dass zu Gunsten der SAK ein Betrag 

von Fr. 635.- resultierte. 

G.  

B._______ reichte als Vertreterin von A._______ (nachfolgend: Beschwer-

deführerin; BVGer-act. 5/1) gegen den Einspracheentscheid der SAK 

(nachfolgend: Vorinstanz) vom 30. August 2013 mit Eingabe vom 2. Okto-

ber 2013 beim Bundesverwaltungsgericht (Poststempel: 2. Oktober 2013; 

Eingang: 3. Oktober 2013) Beschwerde ein (BVGer-act. 1) und beantragte 

eine Restzahlung der ordentlichen Waisenrente für die Beschwerdeführe-

rin zu Gunsten von deren Mutter im Betrag von Fr. 323.-. Als Begründung 

wurde ausgeführt, der geforderte Betrag von Fr. 323.- ergebe sich aus der 

Gesamtforderung von Fr. 1'045.- abzüglich der während des Studienunter-

bruchs der Beschwerdeführerin unrechtmässig ausbezahlten Fr. 722.-. Die 

von der Vorinstanz geforderte Gesamtschuld von Fr. 1'680.- sei trotz mehr-

maliger Aufforderung nicht schriftlich belegt und aufgeschlüsselt worden. 

In der Beschwerde wurden der vorinstanzlich festgestellte Ausbildungsun-

terbruch der Beschwerdeführerin sowie der Zeitpunkt der Beendigung des 

Rentenspruchs als begründet bezeichnet und akzeptiert. 

H.  

In ihrer Vernehmlassung vom 29. November 2013 (BVGer-act. 8) stellte die 

Vorinstanz den Antrag, der angefochtene Einspracheentscheid sei zu be-

stätigen und die Beschwerde sei abzuweisen. Sie machte insbesondere 

geltend, die Beschwerdeführerin dringe mit ihrem Vorbringen, welches der 

Aktenlage widerspreche, nicht durch, nachdem ihr eine Zusammensetzung 

der Forderung zur Kenntnis gebracht worden sei und sie selber sich darauf 

beschränke, den unbestrittenen regelmässigen Rentenzahlungen eigene 

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Berechnungen entgegenzuhalten. Der Saldo von Fr. 1'045.- sei mit der Ge-

samtschuld von Fr. 1'680.- verrechnet worden, was grundsätzlich zulässig 

sei. Aus prozessökonomischen Überlegungen sei die Verrechnung bereits 

vor der Beurteilung eines allfälligen Erlassgesuchs erfolgt. Falls ein solches 

aber gestellt werden sollte, würde sie die entsprechenden Abklärungen un-

verzüglich vornehmen und sodann über das Gesuch entscheiden. 

I.  

Mit Replik vom 22. Januar 2014 (BVGer-act. 10) wurde am beschwerde-

weise gestellten Antrag festgehalten und der Eventualantrag gestellt, die 

Sache sei zur Neuberechnung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Zudem 

wurde beantragt, es sei die Vorinstanz anzuweisen, ihre "Sistierungsverfü-

gung" aufzuheben und die ausstehenden Witwenrenten unverzüglich aus-

zuzahlen. In der Begründung wurden im Wesentlichen die bisherigen Aus-

führungen erneuert und sodann geltend gemacht, die verfügte Rückerstat-

tung sei nicht gehörig begründet, weshalb der Beschwerdeführerin das 

rechtliche Gehör verweigert worden sei.  

J.  

Die Vorinstanz beantragte in ihrer Duplik vom 10. Februar 2014 (BVGer-

act. 12), es sei die Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, abzuweisen 

und die Verfügung vom 13. November 2013 (recte: 2012) zu bestätigen. 

Zusammengefasst machte die Vorinstanz geltend, auf das nicht fristge-

recht eingebrachte Begehren hinsichtlich der Witwenrente für die Mutter 

der Beschwerdeführerin könne nicht eingetreten werden, weil dies ein un-

zulässiger Nachschub darstelle, welcher nicht durch den Anfechtungsge-

genstand gedeckt sei. Im Übrigen hielt die Vorinstanz fest, der Rückerstat-

tungsbetrag sei rechtsgenüglich begründet und die Ausbezahlung der Ren-

ten sei nie bestritten worden.  

K.  

Auf weitere Parteivorbringen sowie die eingereichten Unterlagen wird – so-

weit erforderlich – in den nachstehenden Erwägungen eingegangen. 

 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Anfechtungsobjekt ist vorliegend der Einspracheentscheid vom 30. August 

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2013, mit welchem die Vorinstanz der Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 

1. November 2011 bis 30. September 2012 einen Anspruch auf eine mo-

natliche ordentliche Waisenrente in der Höhe von Fr. 95.- zusprach und die 

Rückerstattung von insgesamt Fr. 635.- forderte für die im Zeitraum von 

Oktober 2009 bis März 2011 unrechtmässig ausbezahlten Waisenrenten. 

1.1 Gemäss Art. 31 i.V.m. Art. 33 Bst. d VGG und Art. 85bis AHVG 

(SR 831.10) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden von 

Personen im Ausland gegen Verfügungen der SAK. Da keine Ausnahme 

im Sinne von Art. 32 VGG besteht, ist das Bundesverwaltungsgericht zur 

Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. 

1.2 Das VwVG findet aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG keine Anwendung 

in Sozialversicherungsrechtssachen, soweit das ATSG (SR 830.1) an-

wendbar ist. Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des 

ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversiche-

rung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung 

vom ATSG vorsieht. 

1.3 Die Beschwerdeführerin ist durch den angefochtenen Einspracheent-

scheid vom 30. August 2013 berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse 

an dessen Aufhebung oder Änderung, so dass sie im Sinne von Art. 59 

ATSG beschwerdelegitimiert ist. 

1.4 Da die Beschwerde im Übrigen fristgemäss (vgl. SAK-act. 135/3, 

BVGer-act. 1) und auch formgerecht (vgl. Art. 60 Abs. 1 ATSG und Art. 52 

Abs. 1 VwVG) eingereicht wurde, ist darauf einzutreten. 

2.  

2.1 Die Beschwerdeführerin ist türkische Staatsangehörige und wohnt in 

der Türkei. Vorliegend gelangt damit das Abkommen vom 1. Mai 1969 zwi-

schen der Schweiz und der Republik Türkei über soziale Sicherheit 

(SR 0.831.109.763.1; nachfolgend: Abkommen) zur Anwendung, welches 

am 1. Januar 1972 in Kraft getreten ist. Nach Art. 2 Abs. 1 des Abkommens 

sind die Staatsangehörigen der einen Vertragspartei sowie deren Angehö-

rige und Hinterlassene, soweit diese ihre Rechte von den genannten 

Staatsangehörigen ableiten, in ihren Rechten und Pflichten aus der Ge-

setzgebung der anderen Vertragspartei den Staatsangehörigen dieser Ver-

tragspartei gleichgestellt sind, soweit das Abkommen und sein Schlusspro-

tokoll nichts anderes bestimmen. Insbesondere bestimmt auch Art. 8 Abs. 

1 des Abkommens, dass türkische Staatsangehörige unter den gleichen 

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Voraussetzungen wie Schweizer Bürger Anspruch auf die ordentlichen 

Renten und die Hilflosenentschädigungen der schweizerischen AHV ha-

ben; vorbehalten bleibt Abs. 2 von Art. 8, welcher den Anspruch von nicht 

in der Schweiz wohnhaften türkischen Staatsangehörigen auf eine ordent-

liche Teilrente bzw. einmalige Abfindung regelt. Im Übrigen finden sich hin-

sichtlich der hier streitigen Hinterlassenenleistungen weder im Abkommen 

noch in der Verwaltungsvereinbarung vom 14. Januar 1970 (SR 

0.831.109.763.11) Bestimmungen, die von dem Grundsatz der Gleichstel-

lung der jeweiligen Staatsangehörigen abweichen. Vorliegend sind die zur 

Diskussion stehenden Leistungsansprüche daher nach den für schweize-

rische Staatsangehörige geltenden Regeln, insbesondere nach dem 

AHVG, der AHVV (SR 831.101), dem ATSG sowie der ATSV (SR 830.11) 

zu beurteilen. 

2.2 Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung einer Streit-

sache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen 

Entscheides (hier: 30. August 2013) eingetretenen Sachverhalt ab 

(BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweisen). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seit-

her verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwal-

tungsverfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b). 

2.3 In materiell-rechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtss-

ätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden 

Sachverhaltes Geltung hatten (BGE 132 V 215 E. 3.1.1; 130 V 329 E. 2.3). 

Ein allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel 

aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen 

zu prüfen (BGE 130 V 445 E. 1). Vorliegend sind Leistungen betreffend den 

Zeitraum von Oktober 2009 bis März 2011 streitig. Im Folgenden werden 

daher die für diese Zeitspanne gültigen Rechtsgrundlagen dargelegt. 

2.4 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerdever-

fahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Missbrauchs 

oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder unvollstän-

dige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes sowie Unangemes-

senheit des Entscheides rügen (Art. 49 VwVG). 

2.5 Das Bundesverwaltungsgericht ist gemäss dem Grundsatz der Rechts-

anwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Begehren der 

Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Beschwerde auch 

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aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den an-

gefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Begründung bestätigen, die 

von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. BVGE 2009/65 E. 2.1). 

2.6 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerdever-

fahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Missbrauchs 

oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder unvollstän-

dige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie die Unange-

messenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG). 

3.  

3.1 Kinder, deren Vater oder Mutter gestorben ist, haben Anspruch auf eine 

Waisenrente (Art. 25 Abs. 1 Satz 1 AHVG). Der Anspruch auf die Waisen-

rente entsteht am ersten Tag des dem Tode des Vaters oder der Mutter 

folgenden Monats. Er erlischt mit der Vollendung des 18. Altersjahres oder 

mit dem Tod der Waise (Art. 25 Abs. 4 AHVG). Für Kinder, die noch in Aus-

bildung sind, dauert der Rentenanspruch bis zu deren Abschluss, längs-

tens aber bis zum vollendeten 25. Altersjahr (Art. 25 Abs. 5 Satz 1 AHVG). 

Wer eine Ausbildung erst nach Vollendung des 18. Altersjahres aufnimmt, 

erhält die Waisenrente vom ersten Tag des Kalendermonats an, welcher 

dem Beginn der Ausbildung folgt (EVGE 1965 20 ff.). Der Bundesrat kann 

festlegen, was als Ausbildung gilt (Art. 25 Abs. 5 Satz 2 AHVG). Der Bun-

desrat hatte von seiner Kompetenz festzulegen, was als Ausbildung gilt, 

ursprünglich keinen Gebrauch gemacht. Die Rechtsprechung und Verwal-

tung entwickelten daher Grundsätze, welche ihren Niederschlag in der 

Wegleitung über die Renten (RWL) in der AHV fanden. Auf den 1. Januar 

2011 ergänzte der Bundesrat jedoch die AHVV um die Art. 49bis und Art. 

49ter (AS 2010 4573). In Art. 49bis AHVV wurde die zum Ausbildungsbegriff 

entwickelte Rechtspraxis aufgenommen. Gemäss Art. 49bis Abs. 1 AHVV 

ist ein Kind in Ausbildung, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungs-

gemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges 

systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsab-

schluss vorbereitet oder sich eine Allgemeinausbildung erwirbt, die Grund-

lage bildet für den Erwerb verschiedener Berufe. Art 49ter AHVV regelt 

schliesslich die Beendigung und Unterbrechung der Ausbildung. Danach 

gilt eine Ausbildung auch als beendet, wenn sie abgebrochen oder unter-

brochen wird (Abs. 2). Für die Berechnung der Waisenrente sind die Bei-

tragsdauer und das aufgrund der ungeteilten Einkommen der verstorbenen 

Person sowie ihrer Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften ermittelte 

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durchschnittliche Jahreseinkommen massgebend (Art. 33 Abs. 1 Satz 1 

AHVG). 

3.2  

3.2.1 Grundsätzlich sind nach Art. 25 Abs. 1 ATSG unrechtmässig bezo-

gene Leistungen zurückzuerstatten (Satz 1). Dies gilt jedoch nicht, wenn 

die Leistungen in gutem Glauben empfangen wurden und wenn eine 

grosse Härte vorliegt (Satz 2). Gemäss Art. 25 Abs. 2 ATSG erlischt der 

Rückforderungsanspruch mit dem Ablauf eines Jahres, nachdem die Ver-

sicherungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat, spätestens aber mit 

dem Ablauf von fünf Jahren nach der Entrichtung der einzelnen Leistung 

(Satz 1).  

3.2.2 Die Festlegung einer (allfälligen) Rückerstattung von Leistungen er-

folgt in einem mehrstufigen Verfahren: In einem ersten Entscheid ist über 

die Frage der Unrechtmässigkeit des Bezuges der Leistung zu befinden; 

dabei ist insbesondere auf Art. 53 ATSG bzw. Art. 17 ATSG abzustellen. 

Daran schliesst sich zweitens der Entscheid über die Rückerstattung auf 

der Grundlage von Art. 25 Abs. 1 Satz ATSG an. Die Rechtsprechung lässt 

es allerdings zu, dass über die Unrechtmässigkeit des Leistungsbezuges 

und über die allfällige sich daraus ergebende Rückerstattungspflicht ge-

meinsam entschieden wird (vgl. Urteil des BGer 9C_564/2009 vom 22. Ja-

nuar 2010 E. 6.4; UELI KIESER, Rückforderung unrechtmässig bezogener 

Leistungen von Dritten, in: Sozialversicherungsrechtstagung 2010, 2011, 

S. 224). Schliesslich ist drittens über den Erlass der zurückzuerstattenden 

Leistung gemäss Art. 25 Abs. 1 Satz 2 ATSG zu entscheiden (vgl. UELI KIE-

SER, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. 2009, Art. 25 N. 8). Massgebend für die 

Beurteilung, ob eine grosse Härte vorliegt, ist der Zeitpunkt, in welchem 

über die Rückforderung rechtskräftig entschieden ist (Art. 4 Abs. 2 ATSV). 

Bei einer Verrechnung fällt ein Erlass insbesondere dann in Betracht, wenn 

sie mit laufenden oder künftig fällig werdenden Leistungen erfolgt (BGE 

122 V 221 E. 5c). Im Falle rückwirkend ausgerichteter Rentennachzahlun-

gen ist die Erlassfrage zu prüfen, wenn die Nachzahlungen nicht dieselbe 

Zeitspanne betreffen wie die der verfügten Rückerstattung unterliegenden 

Leistungen (vgl. dazu BGE 122 V 211 E. 6d sowie RWL Rz. 10705). Ge-

mäss Art. 20 Abs. 2 Bst. a AHVG ist die Verrechnung von fälligen Leistun-

gen mit Forderungen aufgrund des AHVG zulässig. 

3.3 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz be-

herrscht (Art. 43 Abs. 1 ATSG). Danach hat das Gericht von Amtes wegen 

C-5566/2013 

Seite 12 

für die richtige und vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sach-

verhaltes zu sorgen. Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Be-

schwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen 

annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversi-

cherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht 

etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten 

Sachverhaltes genügt den Beweisanforderungen nicht. Der Richter und die 

Richterin haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie 

von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdi-

gen (BGE 138 V 218 E. 6 mit Hinweis u.a. auf BGE 126 V 353 E. 5b und 

BGE 125 V 193 E. 2). Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweis-

last im Sinne der Beweisführungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache 

des Sozialversicherungsgerichts (oder der verfügenden Verwaltungsstelle) 

ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein. Im So-

zialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Be-

weislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Un-

gunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sach-

verhalt Rechte ableiten wollte (BGE 138 V 218 E. 6). Die Folgen der Be-

weislosigkeit eines Sachumstandes trägt folglich die beweisbelastete Par-

tei (FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl. 1983, S. 208). 

4.  

Zunächst ist – entsprechend dem oben erwähnten mehrstufigen Verfahren 

– zu prüfen, ob die Vorinstanz zu Recht wiedererwägungsweise die monat-

liche Waisenrente der Beschwerdeführerin für die Zeit von Oktober 2009 

bis März 2011 rückwirkend aufgehoben und folglich eine unrechtmässige 

Auszahlung von Waisenrentenleistungen im genannten Zeitraum ange-

nommen hat. Dabei ist in einem ersten Schritt zu klären, ob die Wiederer-

wägungsvoraussetzungen erfüllt sind. Wird dies bejaht, ist in einem zwei-

ten Schritt zu prüfen, ob die neue Verfügung rechtmässig ist (vgl. Urteil des 

BVGer C-4587/2009 vom 15. Juni 2012 E. 2.4 mit weiteren Hinweisen; KIE-

SER, ATSG-Kommentar, a.a.O., Art. 53 N. 43). 

 

4.1  

4.1.1 Nach Art. 53 Abs. 2 ATSG kann der Versicherungsträger auf formell 

rechtskräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide zurückkommen, 

C-5566/2013 

Seite 13 

wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von er-

heblicher Bedeutung ist. Der Entscheid über die Vornahme der Wiederer-

wägung ist in das Ermessen des Versicherungsträgers gestellt (KIESER, 

ATSG-Kommentar, a.a.O., Art. 53 N. 35). Aus diesem Grund kann dieser 

grundsätzlich auch über die zeitliche Wirkung der Wiedererwägung bestim-

men (vgl. Urteil des BGer 8C_572/2007 vom 5. August 2008 E. 2.2; KIESER, 

ATSG-Kommentar, a.a.O., Art. 25 N. 14). 

4.1.2 Die für die Wiedererwägung rechtskräftiger Verfügungen vorausge-

setzte zweifellose Unrichtigkeit liegt praxisgemäss vor, wenn kein vernünf-

tiger Zweifel daran möglich ist, dass die Verfügung falsch war. Die Unrich-

tigkeit kann sich sowohl auf die Rechtsanwendung als auch auf die Sach-

verhaltsfeststellung beziehen (vgl. BGE 127 V 14 E. 4b). Es darf nur ein 

einziger Schluss – derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfügung – möglich 

sein (vgl. BGE 126 V 399 E. 2b/bb; 125 V 383 E. 6a; Urteil des BGer 

9C_760/2010 vom 17. November 2010 E. 2). Die Prüfung der Unrichtigkeit 

bezieht sich auf die Rechts- und Sachverhaltsverhältnisse im Zeitpunkt der 

ursprünglichen Verfügung (vgl. Urteil des BGer I 803/06 vom 21. Februar 

2007 E. 4.2). Grundlage der Wiedererwägung bildet also zwar der Sach-

verhalt, wie er im Zeitpunkt des Erlasses der ursprünglichen Verfügung be-

stand. Dass erst aufgrund späterer Abklärungen eine Unrichtigkeit festge-

stellt wird, schliesst eine Wiedererwägung praxisgemäss aber nicht aus 

(vgl. Urteil des BGer 8C_572/2007 vom 5. August 2008 E. 2.2). 

4.1.3 Im Weiteren kann die Wiedererwägung nur vorgenommen werden, 

wenn die infrage stehende Korrektur erheblich ist. Dies wird von der Recht-

sprechung so verstanden, dass mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit erstellt sein muss, dass eine korrekte Beurteilung hin-

sichtlich der konkreten Frage zu einem anderen Ergebnis geführt hätte. 

Nach der bisherigen Rechtsprechung ist eine erhebliche Bedeutung jeden-

falls dann noch nicht anzunehmen, wenn ein Betrag von wenigen Hundert 

Franken auf dem Spiel steht. Das Kriterium der Erheblichkeit findet sich 

auch in Art. 49 Abs. 1 ATSG; dort wird die Grenze des Erreichens der Er-

heblichkeit ebenfalls bei einigen Hundert Franken angenommen (vgl. KIE-

SER, ATSG-Kommentar, a.a.O., Art. 49 N. 15, Art. 53 N. 34). Praxisgemäss 

liegt die Grenze bei einmaligen Leistungen bei ungefähr Fr. 500.- (vgl. Ur-

teil des BGer 9C_828/2008 vom 25. Februar 2009 E. 6). Die Berichtigung 

periodischer Dauerleistungen ist regelmässig von erheblicher Bedeutung 

(vgl. BGE 119 V 475 E. 1c; Urteile des BGer 9C_507/2009 vom 29. Januar 

2010 E. 6.1; 9C_828/ 2008 vom 25. Februar 2009 E. 6; KIESER, ATSG-

Kommentar, a.a.O., Art. 53 N. 34). 

C-5566/2013 

Seite 14 

4.2 In der Verfügung vom 13. November 2012 (SAK-act. 96) sowie im an-

gefochtenen Einspracheentscheid vom 30. August 2013 (SAK-act. 132) 

stellte die Vorinstanz fest, von Oktober 2009 bis März 2011 seien für die 

Beschwerdeführerin nicht geschuldete Waisenrenten von insgesamt 

Fr. 1'680.- ausbezahlt worden. Die Unrechtmässigkeit der von Oktober 

2009 bis März 2011 ausbezahlten Waisenrenten wurde von der Vorinstanz 

damit begründet, dass die Beschwerdeführerin das Studium der Wirt-

schaftswissenschaften an der C._______ Universität, an welcher sie seit 

dem 22. September 2008 eingeschrieben sei, im September 2009 abge-

brochen habe. Der Anspruch auf Waisenrente sei daher am 30. September 

2009 erloschen und die Weiterzahlung der Waisenrenten von Oktober 

2009 bis März 2011 sei folglich zu Unrecht erfolgt. Damit zog die Vorinstanz 

ihre rechtswirksame Verfügung vom 12. November 2010 (SAK-act. 56) 

sinngemäss in Wiedererwägung, wonach für die Beschwerdeführerin mit 

Wirkung ab 1. Mai 2009 monatliche ordentliche Waisenrenten von Fr. 93.- 

auszurichten waren, wobei für den Zeitraum vom 1. Mai 2009 bis 30. No-

vember 2010 eine (im Dezember 2010 zu erfolgende) Nachzahlung von 

insgesamt Fr. 1'767.- angekündigt worden war.  

Die Beschwerdeführerin anerkennt im vorliegenden Verfahren die Tatsa-

che und den Zeitpunkt des vorinstanzlich festgestellten Studienabbruchs 

(BVGer-act. 1). Die von der Vorinstanz gemachten tatsächlichen Feststel-

lungen werden durch die Akten gestützt (SAK-act. 88, 90) und die von ihr 

getroffenen rechtlichen Schlussfolgerungen sind nicht zu beanstanden 

(vgl. E. 3.1). Demnach war die vorinstanzliche Verfügung vom 12. Novem-

ber 2010, wonach der Beschwerdeführerin für die Zeit von Oktober 2009 

bis März 2011 eine monatliche Waisenrente auszurichten war, zweifellos 

unrichtig, und zwar sowohl hinsichtlich der zu Grunde liegenden Sachver-

halts- als auch bezüglich der Rechtsverhältnisse. Die infrage stehende Kor-

rektur dieser Verfügung ist erheblich angesichts der Höhe der unrechtmäs-

sig ausgerichteten Leistungen. Die Vorinstanz durfte die besagte Verfü-

gung somit gestützt auf Art. 53 Abs. 2 ATSG in Wiedererwägung ziehen. 

4.3 Zu prüfen ist weiter, ob die vorinstanzliche Ermittlung der zu Unrecht 

bezogenen Leistungen von insgesamt Fr. 1'680.- korrekt war. Gemäss den 

Ausführungen der Vorinstanz setzt sich dieser Betrag zusammen aus mo-

natlichen Waisenrenten à Fr. 93.- für die Zeit von Oktober 2009 bis Dezem-

ber 2010 und aus solchen à Fr. 95.- für die Zeit von Januar bis März 2011 

(SAK-act. 91, 96). Die (rechtswirksam) verfügten Rentenbeträge von Fr. 

93.- (für 2009 und 2010, SAK-act. 57) bzw. Fr. 95.- (für 2011, vgl. SAK-

act. 45, 91) wurden seitens der Beschwerdeführerin zu keinem Zeitpunkt 

C-5566/2013 

Seite 15 

beanstandet und der gestützt auf diese Beträge für den Zeitraum von Ok-

tober 2009 bis März 2011 errechnete Rentenbetrag von insgesamt Fr. 

1'680.- ist richtig. Streitig ist indessen, in welcher Höhe die Vorinstanz für 

den besagten Zeitraum zu viel Waisenrenten für die Beschwerdeführerin 

ausgerichtet hat. Die Vorinstanz macht in einer detaillierten Auflistung der 

von ihr für die Beschwerdeführerin getätigten Rentenzahlungen geltend, 

dass am 7. Dezember 2010 Waisenrenten für den Zeitraum von Mai 2009 

bis Dezember 2010 im Gesamtbetrag von Fr. 1'860.- und für die Monate 

Januar bis März 2011 ebenfalls jeweils am 7. Tag des Monats Waisenren-

ten à Fr. 95.- ausgerichtet worden seien (SAK-act. 106). Auch aus der ak-

tenkundigen Abrechnung der Vorinstanz vom 12. November 2010 (SAK-

act. 56) ergibt sich für Dezember 2010 eine Zahlung von entsprechenden 

Rentenleistungen in der Höhe von Fr. 1'860.-. Für den hier massgebenden 

Zeitraum von Oktober 2009 bis März 2011 geht aus den vorinstanzlichen 

Akten somit eine Rentenzahlung für die Beschwerdeführerin von Fr. 1'680.- 

hervor.  

Die Vertreterin der Beschwerdeführerin berechnet für den besagten Zeit-

raum hingegen zu viel bezogene Renten in der Höhe von lediglich Fr. 722.-

. Sie reicht eine Aufstellung der an die Mutter der Beschwerdeführerin ge-

leisteten Rentenleistungen ein, die sie nicht weiter belegt (BVGer-act. 1/3). 

Immerhin ist in dieser Aufstellung für den Monat Dezember 2010 – entspre-

chend den vorinstanzlichen Angaben (SAK-act. 91, 106) – aber ebenfalls 

eine Auszahlung von insgesamt Fr. 2'410.- bzw. eine Differenz von 

Fr. 1'860.- ersichtlich. Für die Monate Januar bis März 2011 bestätigt die 

Vertreterin in ihrer Auflistung sodann zwar einen monatlichen Rentenbezug 

von Fr. 285.-, doch setzt sich dieser laut ihren Angaben aus monatlichen 

Rentenleistungen von Fr. 190.- für die Mutter der Beschwerdeführerin und 

Fr. 95.- für deren Bruder D._______ zusammen, weshalb in diesen drei 

Monaten kein unrechtmässiger Rentenbezug bestehe (BVGer-act. 1/3). 

Aus der aktenkundigen Abrechnung der Vorinstanz vom 23. März 2012 

(SAK-act. 75) ergibt sich aber, dass die Waisenrenten für D._______ für 

den Zeitraum von Dezember 2010 bis März 2012 erst im April 2012 ausbe-

zahlt wurden, was in der seitens der Beschwerdeführerin eingereichten 

Auflistung denn auch ausgewiesen ist. Die von Januar bis März 2011 un-

bestrittenermassen ausgerichteten monatlichen Rentenleistungen von je-

weils insgesamt Fr. 285.- (vgl. auch SAK-act. 91) setzen sich demnach aus 

der Witwenrente von Fr. 190.- und der Waisenrente für die Beschwerde-

führerin von Fr. 95.- zusammen. Daraus folgt, dass die vorinstanzliche Er-

C-5566/2013 

Seite 16 

mittlung des Rückerstattungsbetrags von Fr. 1'680.- aufgrund der vorlie-

genden Akten nachvollziehbar und korrekt ist. Eine Verletzung des rechtli-

chen Gehörs liegt nicht vor.  

Es ist daher davon auszugehen, dass der an die Mutter der Beschwerde-

führerin ausgerichtete Betrag von Fr. 1'680.- unrechtmässig bezogen 

wurde. 

5.  

Sodann ist zu klären, ob die Vorinstanz zu Recht die Rückerstattung der 

von der Mutter der Beschwerdeführerin bezogenen Leistungen von 

Fr. 1'680.- verlangt und diese Forderung mit den für die Zeit ab November 

2011 bis September 2012 zugesprochenen Leistungen von Fr. 1'045.- ver-

rechnet. 

Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 30. August 2013 wurde die 

Rückerstattungsforderung von Fr. 1'680.- mit den der Beschwerdeführerin 

für den Zeitraum November 2011 bis September 2012 zugesprochenen 

und unbestrittenen Leistungen von insgesamt Fr. 1'045.- verrechnet. Aller-

dings war die Verfügung vom 13. November 2012, welche von der Unrecht-

mässigkeit des Leistungsbezuges sowie der sich daraus ergebenden 

Rückerstattungspflicht ausging, im Zeitpunkt der Verrechnung noch nicht 

vollstreckbar im Sinne von Art. 54 ATSG bzw. Art. 39 VwVG: Der in dieser 

Verfügung sinngemäss vorgenommene Entzug der aufschiebenden Wir-

kung einer allfälligen Einsprache war unzulässig. Die in Art. 97 AHVG fest-

gelegte Möglichkeit, auch bei Verfügungen, die auf eine Geldleistung ge-

richtet ist, die aufschiebende Wirkung zu entziehen, bezieht sich nämlich 

nicht auf die Rückerstattung der Leistung (vgl. BGE 130 V 407 E. 3; KIE-

SER, ATSG-Kommentar, a.a.O., Art. 25 N. 10). Die besagte vorinstanzliche 

Verfügung war überdies aufgrund der dagegen erhobenen Einsprache und 

Beschwerde gar nie in Rechtskraft erwachsen. Die massgebliche Rücker-

stattungsforderung war somit nicht verrechenbar. Die Verwaltung kann 

aber nicht Verrechnungen vornehmen und dem Versicherten die gesetzlich 

vorgesehene Erlassmöglichkeit vorenthalten, bevor über die geltend ge-

machte Rückerstattungsschuld abschliessend befunden worden ist (vgl. 

Urteil des BGer C 21/07 vom 11. Februar 2008 E. 2.2). Zudem wurde hin-

sichtlich der Verrechnung kein vorinstanzliches Einspracheverfahren im 

Sinne von Art. 52 ATSG durchgeführt. Soweit (wie hier) eine Ausnahme 

oder eine Abweichung nicht vorgesehen ist, muss das Einspracheverfah-

ren aber zwingend durchlaufen werden (KIESER, ATSG-Kommentar, a.a.O., 

C-5566/2013 

Seite 17 

Art. 52 N. 9). Im Übrigen enthält auch der angefochtene Einspracheent-

scheid vom 30. August 2013 keine Begründung der Verrechnung, so dass 

die Beschwerdeführerin sich selbst im Beschwerdeverfahren dazu nicht 

angemessen äussern konnte. Eine Heilung der festgestellten Gehörsver-

letzung kommt vorliegend auch deshalb nicht in Betracht, weil die Verwal-

tung ihrer Pflicht, den rechtserheblichen Sachverhalt abzuklären, nicht 

nachgekommen ist (vgl. Urteil des BVGer C-5605/2009 vom 3. Februar 

2010 E. 3.4.7). Bei der Verrechnung einer Rente ist nämlich grundsätzlich 

das betreibungsrechtliche Existenzminimum zu wahren, was entspre-

chende Abklärungen erfordert (vgl. BGE 136 V 286 E. 6.1; RWL Rz. 10919 

ff.).  

Aus den genannten Gründen erweist sich das vorinstanzliche Vorgehen 

daher als nicht bundesrechtskonform. 

6.  

Die von Amtes wegen zu prüfende Frage der Verwirkung gemäss Art. 25 

Abs. 2 ATSG kann wie folgt beantwortet werden: Die Vorinstanz konnte 

bzw. musste frühestens nach Vorliegen der Schreiben der Beschwerdefüh-

rerin bzw. ihrer Vertreterin am 2. August 2012 (SAK-act. 88) bzw. 18. Sep-

tember 2012 (SAK-act. 90) erkennen, dass aufgrund des Studienabbruchs 

der Beschwerdeführerin im September 2009 die Voraussetzungen für eine 

Rückerstattung der im Dezember 2010 bis März 2011 für den Zeitraum von 

Oktober 2009 bis März 2011 unrechtmässig bezogenen Rentenleistungen 

bestehen, weshalb sie im November 2012 fristgemäss die Rückerstat-

tungsverfügung erlassen hat. 

7.  

Die Beschwerdeführerin stellt in der Replik erstmals den Antrag, die Vor-

instanz sei anzuweisen, ihre "Sistierungsverfügung" aufzuheben und die 

ausstehenden Witwenrenten unverzüglich auszuzahlen (BVGer-act. 10 

S. 1). Weitere Angaben oder Unterlagen dazu fehlen. Anfechtungsgegen-

stand bilden vorliegend lediglich die für die Beschwerdeführerin (für Okto-

ber 2009 bis März 2011) ausgerichteten bzw. (für November 2011 bis Sep-

tember 2012) zugesprochenen Waisenrenten. Die Voraussetzungen, um 

das vorliegende Beschwerdeverfahren auf die aufgeworfene, ausserhalb 

dieses Anfechtungsgegenstandes liegende, nicht spruchreife Frage der 

Witwenrente auszudehnen, sind nicht gegeben (vgl. KIESER, ATSG-Kom-

mentar, a.a.O., Art. 61 N. 56 mit weiteren Hinweisen). Auf den entsprechen-

den Antrag der Beschwerdeführerin ist daher nicht einzutreten. 

C-5566/2013 

Seite 18 

8.  

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerde teilweise gutzu-

heissen und der angefochtene Einspracheentscheid vom 30. August 2013 

hinsichtlich der Verrechnung des Rückforderungsbetrags von Fr. 1'680.- 

aufzuheben ist. Die Sache ist an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit 

diese nach Rechtskraft des vorliegenden Urteils bezüglich des Erlasses 

der Rückerstattung sowie einer allfälligen Verrechnung ein rechtskonfor-

mes Verwaltungsverfahren im Sinne der Erwägung 5 durchführe und an-

schliessend neu verfüge. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen. 

9.  

Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteient-

schädigung. 

9.1 Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (Art. 85bis Abs. 2 AHVG), 

so dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind. 

9.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begehren 

eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig 

hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Da der teilweise 

obsiegenden Beschwerdeführerin, welche nicht anwaltlich vertreten war, 

keine verhältnismässig hohen Kosten entstanden sind, ist ihr keine Partei-

entschädigung zuzusprechen (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 ff. des 

Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 

vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). 

9.3 Die teilweise obsiegende SAK hat keinen Anspruch auf Parteientschä-

digung (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

  

C-5566/2013 

Seite 19 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und der angefochtene Ein-

spracheentscheid vom 30. August 2013 wird hinsichtlich der Verrechnung 

des Rückforderungsbetrags von Fr. 1'680.- aufgehoben. Die Sache wird an 

die Vorinstanz zurückgewiesen, damit diese nach Rechtskraft des vorlie-

genden Urteils bezüglich des Erlasses der Rückerstattung sowie einer all-

fälligen Verrechnung ein rechtskonformes Verwaltungsverfahren im Sinne 

der Erwägung 5 durchführe und anschliessend neu verfüge. Im Übrigen 

wird die Beschwerde abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. _______) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Stufetti Patrizia Levante 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen 

gemäss Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG gegeben sind. Die Rechtsschrift ist 

in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begrün-

dung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der 

angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Be-

schwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

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