# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8b32fc92-8c62-545b-95ea-4067047ebb53
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-10-29
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 29.10.2009 E-6700/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-6700-2009_2009-10-29.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-6700/2009
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 9 .  O k t o b e r  2 0 0 9

Einzelrichter Kurt Gysi, 
mit Zustimmung von 
Richterin Jenny de Coulon Scuntaro;
Gerichtsschreiber Jonas Tschan.

A._______, 
Eritrea,
vertreten durch Felicina Proserpio,

Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 26. Oktober 2009 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-6700/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der aus Eritrea stammende Beschwerdeführer sein Heimatland 
eigenen Angaben zufolge am 10. Oktober 2006 verliess und über den 
Sudan,  Libyen  und  Italien  am  13.  Dezember  2008  in  die  Schweiz 
gelangte,  wo  er  am  15.  Dezember  2008  ein  erstes  Mal  um  Asyl 
nachsuchte,

dass  er  anlässlich  der  summarischen  Befragung  im  Empfangs-  und 
Verfahrenszentrum Kreuzlingen vom 7. Januar 2009 zur Begründung 
seines  Asylgesuchs  geltend  machte,  er  habe  Militärdienst  leisten 
müssen und sei aufgrund der harten Bedingungen geflüchtet,

dass für  den Inhalt  der  weiteren Aussagen auf  die  Akten verwiesen 
wird,

dass das BFM mit Verfügung vom 13. März 2009 in Anwendung von 
Art.  34  Abs.  2  Bst.  d  des  Asylgesetzes  vom 26. Juni  1998  (AsylG, 
SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und die Wegweisung aus 
der Schweiz nach Italien sowie den Vollzug anordnete,

dass  diese  Verfügung  in  der  Folge  unangefochten  geblieben  und  in 
Rechtskraft erwachsen ist,

dass der Beschwerdeführer am 10. Juni 2009 von Italien herkommend 
wieder in die Schweiz eingereist ist und im Empfangs- und Verfahrens-
zentrum Basel gleichentags sein zweites Asylgesuch einreichte,

dass  er  zur  Begründung  auf  seine  anlässlich  des  ersten  Asyl-
verfahrens gemachten Vorbringen verwies,

dass  das  BFM  dem  Beschwerdeführer  anlässlich  der  Befragung  im 
Rahmen des rechtlichen Gehörs mitteilte, dass mutmasslich Italien für 
die  Durchführung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  zuständig 
sei,  weshalb  gegebenenfalls  auf  sein  Asylgesuch  nicht  eingetreten 
werde,

dass der Beschwerdeführer in seiner Stellungnahme auf entsprechen-
de Frage antwortete, er werde hin- und hergeschickt und wisse nicht, 
wo er landen werde und was er tun solle,

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dass das BFM mit Verfügung vom 26. Oktober 2009 in Anwendung von 
Art. 34 Abs. 2 Bst. d  AsylG  auf das Asylgesuch nicht eintrat und die 
Wegweisung  aus  der  Schweiz  nach  Italien  sowie  den  Vollzug  an-
ordnete,

dass das Bundesamt gleichzeitig feststellte, einer allfälligen Beschwer-
de gegen diesen Entscheid komme keine aufschiebende Wirkung zu,

dass die Vorinstanz zur Begründung anführte, dass der Beschwerde-
führer am 21. Oktober 2008 in Lampedusa und am 10. Dezember 2008 
in Bari, jeweils Italien, im Zusammenhang mit einer illegalen Einreise 
daktyloskopisch erfasst worden sei,

dass  Italien  gestützt  auf  das  Abkommen  vom  26. Oktober  2004 
zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Europäi-
schen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung 
des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat 
oder  in  der  Schweiz  gestellten  Asylantrags  (Dublin-Assoziierungsab-
kommen [DAA, SR 0.142.392.68]) und auf  das Übereinkommen vom 
17.  Dezember  2004  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossen-
schaft,  der  Republik  Island  und dem Königreich  Norwegen über  die 
Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands 
und über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen 
Staates für die Prüfung eines in der Schweiz, in Island oder in Norwe-
gen  gestellten  Asylantrags  für  die  Durchführung  des  Asylverfahrens 
zuständig sei,

dass  die  italienischen  Behörden  am  3.  September  2009  der  Über-
nahme des Beschwerdeführers zugestimmt hätten,

dass er mit Rechtsmitteleingabe vom 26. Oktober 2009 (Poststempel) 
gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde 
erhob  und  in  materieller  Hinsicht  beantragt,  die  vorinstanzliche 
Verfügung sei  aufzuheben und das Bundesamt sei  anzuweisen, sein 
Recht  zum Selbsteintritt  auszuüben  und  sich  für  vorliegendes  Asyl-
gesuch als zuständig zu erachten,

dass er in prozessualer Hinsicht darum ersucht, der vorliegenden Be-
schwerde  die  aufschiebende  Wirkung  zu  erteilen  und  die  Vollzugs-
behörden anzuweisen, von einer Überstellung nach Italien abzusehen, 
bis das Bundesverwaltungsgericht  über den Suspensiveffekt der ein-
gereichten Beschwerde entschieden hat,

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dass er weiter um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege samt 
anwaltlicher Rechtsverbeiständung ersucht, ausserdem sei auf die Er-
hebung eines Kostenvorschusses zu verzichten,

dass das Bundesverwaltungsgericht den Vollzug der Wegweisung mit 
Verfügung vom 26. Oktober 2009 aussetzte, bis es nach Eingang der 
vorinstanzlichen Akten über die allfällige Gewährung der aufschieben-
den Wirkung befindet,

dass die vorinstanzlichen Akten am 27. Oktober 2009 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Be-
schwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. 
Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung eines zweiten Richters entschie-
den wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfol-
gend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeent-
scheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

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dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensent-
scheid  als  unrechtmässig  erachtet  – einer  selbständigen materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Entscheidun-
gen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission 
[EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl-
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass aufgrund der Abklärungen des BFM und der Angaben des Be-
schwerdeführers  feststeht,  dass  er  in  Italien daktyloskopisch  erfasst 
worden ist,

dass  somit  Italien  für  die  Prüfung  seines  am  10.  Juni  2009  in  der 
Schweiz eingereichten Asylantrags zuständig ist (vgl. vorstehend S. 3 
DAA  sowie  die  Verordnung  [EG] Nr.  343/2003  des  Rates  vom 
18.  Februar  2003  zur  Festlegung  der  Kriterien  und  Verfahren  zur 
Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem 
Drittstaatsangehörigen  in  einem  Mitgliedstaat  gestellten  Asylantrags 
zuständig ist [VO Dublin] und die Verordnung [EG] Nr. 1560/2003 der 
Kommission vom 2. September 2003 mit Durchführungsbestimmungen 
zur  Verordnung  [EG]  Nr. 343/2003  des  Rates  [DVO Dublin],  insbes. 
Art. 16 Abs. 1 Bst. e VO Dublin),

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dass  die  italienischen  Behörden  einer  Rückübernahme  des  Be-
schwerdeführers innert Frist zugestimmt haben und dementsprechend 
für die Durchführung seines Asylverfahrens zuständig sind,

dass  es  sich  angesichts  der  Sachlage  erübrigt,  auf  die  weiteren 
Ausführungen in der Beschwerde einzugehen, zumal diese nicht  ge-
eignet sind, eine andere Beurteilung herbeizuführen,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK, 
SR 0.142.30]),

dass Italien unter anderem Signatarstaat der FK, der  Konvention vom 
4. November  1950  zum  Schutze  der  Menschenrechte  und  Grund-

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freiheiten (EMRK, SR 0.101) und des Übereinkommens vom 10. De-
zember  1984  gegen  Folter  oder  andere  grausame,  unmenschliche 
oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) ist,

dass  aufgrund  der  Aktenlage  nicht  davon auszugehen  ist,  dass  der 
Beschwerdeführer  bei  einer  allfälligen  Wegweisung  nach  Italien  im 
Sinne der obgenannten Staatsverträge konkret gefährdet wäre,

dass in Italien keine Situation von Krieg, Bürgerkrieg oder allgemeiner 
Gewalt herrscht (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass kein Grund für die Annahme besteht, die Aufenthaltsbedingungen 
für sich im Rahmen eines Asylverfahrens in Italien aufhaltende Perso-
nen stellten eine konkrete Gefährdung des Beschwerdeführers dar,

dass sich aus den Akten auch keine individuellen Gründe ergeben, die 
gegen die Zumutbarkeit  des Wegweisungsvollzugs nach Italien spre-
chen,  und insbesondere  von der  Reisefähigkeit  des  Beschwerdefüh-
rers ausgegangen werden kann, 

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Italien 
faktisch möglich  ist,  weil  die  italienischen Behörden einer  Aufnahme 
des Beschwerdeführers zugestimmt haben (Art. 83 Abs. 2 AuG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

dass das Gesuch, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu 
erteilen, aufgrund des Direktentscheides in der Sache gegenstandslos 
geworden ist,

dass  das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege 
gemäss  Art.  65  Abs.  1  und  2  VwVG  ungeachtet  der  Frage  der 
Bedürftigkeit  des  Beschwerdeführers  abzuweisen  ist,  da  die 
Beschwerdebegehren  nach  dem  Gesagten  als  von  vornherein  aus-
sichtslos zu bezeichnen sind,

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dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.− 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  wird 
abgewiesen.

3.
Das  Gesuch  um  unentgeltliche  Rechtsverbeiständung  wird  abge-
wiesen.

4.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

5.
Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, an das BFM und an die 
zuständige kantonale Behörde.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Kurt Gysi Jonas Tschan

Versand: 

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