# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 280b64b1-cf9c-5f41-a56c-04f7bab315c7
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-01-31
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 31.01.2013 LA120030
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LA120030_2013-01-31.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    

 
 

Geschäfts-Nr.: LA120030-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter Dr. R. Klopfer, Vorsitzender, Oberrichterin Dr. D. Scher-

rer und Ersatzoberrichter Dr. S. Mazan sowie Gerichtsschreiber 

lic. iur. Ch. Büchi 

Beschluss vom 31. Januar 2013 

 

in Sachen 

 

A._____ AG,  
Beklagte und Berufungsklägerin 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

B._____,  
Kläger und Berufungsbeklagter 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ 

 

betreffend Forderung 
 
Berufung gegen ein Urteil des Arbeitsgerichtes Zürich, 4. Abteilung, vom  
30. Oktober 2012 (AN110047) 

- 2 - 

 Nachdem der Beklagten und Berufungsklägerin (fortan Beklagte) in Anwen-

dung von Art. 101 Abs. 3 ZPO mit Verfügung vom 15. Januar 2013 Nachfrist an-

gesetzt worden war, um den ihr mit Verfügung vom 10. Dezember 2012 auferleg-

ten Kostenvorschuss von Fr. 16'800.– zu leisten (vgl. Urk. 39; Urk. 40), 

 die Beklagte dem innert der ihr angesetzten Nachfrist nicht nachgekommen 

ist, 

 damit androhungsgemäss auf die Berufung nicht einzutreten ist (vgl. Urk. 39 

S. 2, Dispositiv-Ziffer 1; Urk. 40 S. 2, Dispositivziffer 1), 

 die Beklagte für das vorliegenden Verfahren ausgangsgemäss kostenpflich-

tig ist (Art. 106 Abs. 1 ZPO), 

 unter Hinweis darauf, dass dem Kläger und Berufungsbeklagten (fortan Klä-

ger) mangels relevanter Umtriebe im Berufungsverfahren keine Parteientschädi-

gung zuzusprechen ist (vgl. Art. 95 Abs. 3 ZPO), der Beklagten nicht, weil sie un-

terliegt (Urk. 106 Abs. 1 ZPO), 

wird beschlossen: 

1. Auf die Berufung wird nicht eingetreten. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 5'600.– festgesetzt. 

3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden der Beklagten aufer-

legt. 

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Kläger unter Beilage eines 

Doppels von Urk. 35, sowie an das Arbeitsgericht Zürich, 4. Abteilung, sowie 

und an die Obergerichtskasse, je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

- 3 - 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine arbeitsrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 301'693.45. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 
Zürich, 31. Januar 2013 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. Ch. Büchi 
 
 
versandt am: 
mc 

	Beschluss vom 31. Januar 2013
	wird beschlossen:
	1. Auf die Berufung wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 5'600.– festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden der Beklagten auferlegt.
	4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Kläger unter Beilage eines Doppels von Urk. 35, sowie an das Arbeitsgericht Zürich, 4. Abteilung, sowie und an die Obergerichtskasse, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...