# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b5357a8e-f832-5bc3-9a57-3bae9340b460
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-17
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 17.09.2021 KSK 2021 39
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2021-39_2021-09-17.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Entscheid vom 17. September 2021

Referenz KSK 21 39

Instanz Schuldbetreibungs- und Konkurskammer als Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs

Besetzung Cavegn, Vorsitzender
Bergamin und Michael Dürst
Guetg, Aktuar

Parteien A._____ AG
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Stefan Metzger
Via dal Bagn 3, Postfach 3086, 7500 St. Moritz 

gegen

B._____
Beschwerdegegnerin

Gegenstand Mitteilung Lastenverzeichnis/Frist zur Klage auf Aberkennung

Anfechtungsobj. Verfügungen des Betreibungs- und Konkursamtes der Region Ma-
loja vom 27.05.2021 und vom 09.06.2021

Mitteilung 20. September 2021

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Sachverhalt

A. Die B._____ gewährte der A._____ AG mit Kreditvertrag vom 26. August 
2016 einen Baukredit in Höhe von maximal CHF 7'000'000.00. Der Betrag wurde 
mit Nachtrag vom 28. Dezember 2017 auf maximal CHF 6'612'500.00 reduziert. 

B. Zur Sicherung der Forderung wurden gemäss Sicherungsvereinbarung vom 
20. August 2013 ein Inhaberschuldbrief im 1. Rang über nominal 
CHF 4'500'000.00, lastend auf C._____, D._____, G._____, und ein Register-
schuldbrief im 1. Rang über nominal CHF 2'500'000.00, lastend auf Baurechts-
grundstück C._____, Miteigentumsanteil Nr. H._____ und Nr. I._____, Parzelle Nr. 
J._____ und im 2. Rang, lastend auf Grundbuch G._____, D._____, G._____ (im 
Sinne eines Gesamtpfandes), der B._____ fiduziarisch zu Eigentum respektive 
Vollrecht übertragen. 

C. Aufgrund von Zins- und Amortisationsausständen kündigte die B._____ die 
Kreditvereinbarung mit Schreiben vom 22. August 2019 per 30. September 2019. 
Im gleichen Schreiben wurden auch die Forderungen aus den sicherungsübereig-
neten Schuldbriefen von total (nominal) CHF 7'000'000.00 im 1. und 2. Rang per 
30. September 2019 zur vollständigen Zahlung fällig gestellt. 

D. Mit Eingabe vom 4. Dezember 2019 ersuchte die B._____ das Regionalge-
richt Maloja um provisorische Rechtsöffnung in der von ihr gegen die A._____ AG 
eingeleiteten Betreibung Nr. E._____ für den Betrag von CHF 7'000'000.00, zu-
züglich 10% Zins seit 1. Oktober 2019, eventualiter 5% Zins, und für das Grund-
pfand. 

E. Mit Entscheid des Regionalgerichts Maloja vom 5. Februar 2020 wurde das 
Gesuch teilweise gutgeheissen und der B._____ die provisorische Rechtsöffnung 
für den Betrag von CHF 6'387'500.00 sowie für die Grundpfandrechte erteilt. Nach 
Ansicht des Regionalgerichts Maloja war aufgrund der Aktenlage (nur) nachge-
wiesen, dass im Juni 2018 eine Grundforderung von lediglich CHF 6'387'500.00 
geschuldet gewesen sei. Für den seit Juni 2018 beanspruchten Darlehenszins von 
10% könne keine Rechtsöffnung erteilt werden. Dieser entspreche lediglich dem 
im Schuldbrief festgeschriebenen Maximalzinsfuss. Schuldbriefe könnten hinsicht-
lich der Zinsforderungen nicht als Rechtsöffnungstitel gelten. Es handle sich um 
eine Verpfändungsklausel und nicht um ein Schuldversprechen. Soll auch in die-
sem Fall Rechtsöffnung für die Zinse erteilt werden, so müsse die vom Schuldner 
unterschriebene separate Vereinbarung vorgelegt werden, was vorliegend nicht 
geschehen sei.

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F. Im Rahmen des weitergeführten Betreibungsverfahrens auf Pfandverwer-
tung setzte das Betreibungs- und Konkursamt der Region Maloja (fortan: Betrei-
bungsamt Maloja) den Steigerungstermin auf den _____ 2021 fest und forderte 
unter anderem die B._____ dazu auf, ihre Forderung zur Aufnahme in das Lasten-
verzeichnis anzumelden. Dieser Aufforderung kam die B._____ mit Schreiben vom 
21. April 2021 nach und meldete folgende Forderung an:
[…]

Forderung: CHF 6'830'232.63 Kapitalforderung

CHF 170'777.80 unbezahltes Zins-/Spesenbetreffnis vom 30.06.2019

CHF 175'045.25 unbezahltes Zins-/Spesenbetreffnis vom 30.09.2019 

CHF 7'176'055.68 Schuldsaldo Fälligkeit Wert 30.09.2019 zuzüglich 10% 
Zinsen seit 1.10.2019 bis Pfandverwertung

CHF 1'267'769.84 10% Zinsen vom 01.10.2019 bis 06.07.2021

CHF 425.30 Kosten Zahlungsbefehl

CHF 28.60 Kosten Betreibungsamt (Zustellung Zahlungsbefehl)

CHF 8'444'279.42 Total der Forderung, Wert Steigerungstag 06.07.2021

G. Mit Schreiben vom 27. Mai 2021 übermittelte das Betreibungsamt Maloja 
der A._____ das ausgefertigte Lastenverzeichnis vom 26. Mai 2021. Darin ist un-
ter anderem was folgt aufgeführt:

A. Grundpfandgesicherte Forderungen D._____, H._____, I._____ im Grundbuch G._____

Nr. Gläubiger und Forderungs-
urkunde

Einzelbeträge
CHF

Gesamtbetrag
CHF

zu überbinden
CHF

bar zu bezah-
len CHF

[…]

Vertragliche Pfandrechte

1.

Auf dem Grundstück J._____
Keine

Auf den Grundstücken 
D._____ H._____, I._____

1. & 2. Pfandstelle

B._____
F._____strasse 45
K._____

Sicherheiten:

1. Pfandstelle nur auf D._____: 
Inhaberschuldbrief Nr. 
L._____, CHF 4'500'000.00, 
Höchstzinsfuss 10 %, 
13.12.2010 Beleg M._____

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2. Pfandstelle auf D._____, 1. 
Pfandstelle auf H._____, 
I._____: Register-Schuldbrief 
Nr. N._____, 
CHF 2'500'000.00, Höchstzins-
fuss 10 %, mit Nachrückungs-
recht (Vormerkung), 
06.11.2013 Beleg 2393

Fällige, zugelassene Forde-
rung gemäss Anmeldung:

Kapitalforderung
Unbezahltes Zinsbetreffnis 
vom 30.06.2019
Unbezahltes Zinsbetreffnis 
vom 30.09.2019
Spesen
Zins vom 01.10.2019 bis 
Pfandverwertung auf Total von 
CHF 7'176'055.68
Kosten Zahlungsbefehl
Kosten Betreibungsamt (Zu-
stellung ZB)

6'830'232.63

170'757.80

175'025.25
40.00

1'267'769.84
425.30

28.60 8'444'279.42 0.00 8'444'279.42
[…]

H. Die A._____ AG bestritt mit Schreiben vom 7. Juni 2021 gegenüber dem 
Betreibungsamt Maloja die unter Position 1 in das Lastenverzeichnis aufgenom-
mene Forderung, soweit diese den Betrag von CHF 6'391'053.90 übersteige. 
Gleichzeitig machte sie im Schreiben das Folgende geltend:

Sofern das Betreibungsamt selbst den Fehler gemacht hat, also die Zinsen 
von sich aus in Position 1 des Lastenverzeichnisses zugerechnet hat, liegt 
ein Verfahrensfehler des Amtes vor. 

Die vorliegende Eingabe ist in dieser Hinsicht auch eine hiermit form- und 
fristgerecht erhobene betreibungsrechtliche Beschwerde mit dem An-
trag, die "Zinsbetreffnisse" und "Zinsen" aus der Position 1 des Las-
tenverzeichnisses ersatzlos herauszunehmen und die Hauptforderung 
nur auf den Betrag CHF 6'387'500.-- zuzüglich Verfahrenskosten und 
ausseramtliche Kosten gemäss Betreibungsrechnung vom 6. Mai 
2021 in Position 1 zuzulassen.

Gleichzeitig wird beantragt, der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu-
zuerkennen mit der Bedeutung, dass der Steigerungstermin vom 6. Juli 
2021 abzitiert wird. Sofern das Betreibungsamt ihre Verfügungen nicht wi-
derruft, also das Lastenverzeichnis im Sinne der hier gestellten Anträge 
korrigiert und den Steigerungstermin abzitiert, sei die Beschwerde zur Be-
handlung der Aufsichtsbehörde von Amtes und Gesetzes wegen weiterzu-
leiten. 

I. Mit Verfügung vom 9. Juni 2021 setzte das Betreibungsamt Maloja der 
A._____ AG Frist von 20 Tagen zur Einleitung einer Klage auf Aberkennung des 
Anspruches der B._____. 

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J. Mit Eingabe vom 21. Juni 2021 liess die A._____ AG (fortan: Beschwerde-
führerin), vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur Stefan Metzger, gegen das Lasten-
verzeichnis sowie gegen die ihr gegenüber angesetzte Frist zur Klageerhebung 
beim Kantonsgericht von Graubünden betreibungsrechtliche Beschwerde erheben 
mit folgenden Anträgen:

1. In Gutheissung der Beschwerde sei das Betreibungsamt der Region 
Maloja anzuweisen, die betreibungsrechtliche Beschwerde vom 7. Juni 
2021 an [das] Kantonsgericht zur Behandlung weiterzuleiten. 

Die von der B._____ angemeldeten "Zinsbetreffnisse" und "Zinsen" in 
der Position 1 des Lastenverzeichnisses vom 26. Mai 2021 des Betrei-
bungsamtes der Region Maloja in der Betreibung Nr. 
E._____/Verwertung Nr. O.________ seien nicht zuzulassen, also er-
satzlos [zu] streichen, und die von der B._____ angemeldete Kapital-
forderung dort nur auf den Betrag von CHF 6'387'500.-- zuzüglich Ver-
fahrenskosten und ausseramtliche Kosten zuzulassen und im höheren 
Betrag nicht zuzulassen.

Eventualiter ist im Sinne der Erwägungen die Angelegenheit an das 
Betreibungsamt zur Neuverfügung zurückzuweisen.

2. Die Klägerrolle für die "Klage auf Aberkennung" über den Betrag von 
CHF 6'387'500.-- hinaus sei in Gutheissung der Beschwerde und ent-
sprechender Aufhebung der Verfügung vom 9. Juni 2021 des Betrei-
bungsamtes der Region Maloja nicht der Beschwerdeführerin zuzu-
weisen. 

Eventualiter ist im Sinne der Erwägungen die Angelegenheit an das 
Betreibungsamt zur Neuverfügung zurückzuweisen.

3. Unter gesetzlicher Kostenfolge zulasten des Staates. 

Es sei – auch superprovisorisch – den Beschwerden die aufschiebende 
Wirkung zuzuerkennen und es sei die der Beschwerdeführerin gesetzte 
Frist zur Einreichung der Klage auf Aberkennung der Forderung pendente 
lite abzunehmen und das Betreibungsamt der Region Maloja anzuweisen, 
den auf den _____ 2021 anberaumten Steigerungstermin pendente lite ab-
zuzitieren. 

K. Mit Verfügung vom 25. Juni 2021 wurde der Beschwerde einstweilen die 
aufschiebende Wirkung erteilt.

L. In seiner Stellungnahme vom 1. Juli 2021 beantragte das Betreibungsamt 
Maloja, die Beschwerde sei abzuweisen. 

M. Die B._____ (fortan: Beschwerdegegnerin) beantragte ihrerseits mit Einga-
be vom 1. Juli 2021 die kostenfällige Abweisung der Beschwerde sowie des An-
trages um Gewährung der aufschiebenden Wirkung. 

N. Die Beschwerdeführerin replizierte mit Eingabe vom 13. Juli 2021. 

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Erwägungen

1.1. Gegen jede Verfügung eines Betreibungs- oder eines Konkursamtes kann 
nach Art. 17 Abs. 1 SchKG bei der Aufsichtsbehörde wegen Gesetzesverletzung 
oder Unangemessenheit Beschwerde geführt werden. Im Kontext von Betrei-
bungshandlungen kann sich der Beschwerdeführer somit auf jede Verletzung der 
Bestimmungen über deren Vollzug berufen. Im Kanton Graubünden amtet das 
Kantonsgericht nach Art. 13 SchKG i.V.m. Art. 13 EGzSchKG (BR 220.000) als 
einzige Aufsichtsbehörde über die Betreibungs- und Konkursämter. Die interne 
Zuständigkeit fällt dabei der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer zu (Art. 8 
Abs. 1 KGV [BR 173.100]). Die Beschwerde ist schriftlich (Art. 17 Abs. 1 
EGzSchKG) und binnen einer Frist von zehn Tagen seit Kenntnisnahme von der 
angefochtenen Verfügung (Art. 17 Abs. 2 SchKG) einzureichen. Beschwerde we-
gen Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung kann jederzeit geltend gemacht 
werden (Art. 17 Abs. 3 SchKG). Im Übrigen richtet sich das Verfahren gemäss Art. 
10 EGzSchKG, soweit das SchKG und das EGzSchKG keine Vorschriften enthal-
ten, nach der ZPO und dem EGzZPO (BR 320.100). 

1.2. Zur Beschwerde nach Art. 17 SchKG ist legitimiert, wer durch die angefoch-
tene Verfügung oder durch eine Untätigkeit eines Vollstreckungsorgans in seinen 
rechtlich geschützten oder zumindest tatsächlichen Interessen betroffen und da-
durch beschwert ist und deshalb ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung 
oder Änderung der Verfügung hat (Pra 2019 Nr. 57 E. 3.2; Pra 2019 Nr. 33 E. 
4.2.2). 

2. Die Kantone regeln – unter Beachtung der bundesrechtlichen Minimalvor-
schriften (Art. 20a Abs. 2 SchKG) – im Weiteren das Verfahren vor der kantonalen 
Aufsichtsbehörde (Art. 20a Abs. 3 SchKG). Gemäss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG 
hat die Aufsichtsbehörde den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen (vgl. 
auch Art. 17 Abs. 2 EGzSchKG).

3. Die Beschwerdeführerin wendet sich in ihrer Beschwerdeschrift vom 21. 
Juni 2021 gegen dreierlei. Aufgrund des angeblichen Untätigbleibens des Betrei-
bungsamtes Maloja rügt sie eine Rechtsverweigerung und beantragt, das Betrei-
bungsamt habe ihre Beschwerdeeingabe vom 7. Juni 2021 an die zuständige Be-
schwerdeinstanz zu überweisen (vgl. act. A.1, Begehren Ziffer 1, Absatz 1). So-
dann beanstandet sie das Lastenverzeichnis vom 26. Mai 2021. Sie beantragt, die 
unter Position 1 im Lastenverzeichnis aufgenommenen Zinsbetreffnisse sowie 
Zinsen aus dem Lastenverzeichnis zu streichen und die Kapitalforderung nur in 
einem geringeren Umfang von CHF 6'387'500.00 zuzulassen. Das Lastenver-

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zeichnis sei dementsprechend hinsichtlich Position 1 aufzuheben (act. A.1, Begeh-
ren Ziffer 1, Absatz 2). Drittens wendet sie sich gegen die ihr mit Verfügung vom 9. 
Juni 2021 zugewiesene Klägerrolle samt Fristansetzung zur Klage auf Aberken-
nung (act. A.1, Begehren 2). Die Anfechtung mehrerer Akte im Rahmen einer ein-
zigen Beschwerdeschrift ist möglich. Auf die einzelnen Anfechtungen ist nachfol-
gend einzugehen. 

4.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe mit Eingabe vom 7. Juni 
2021 an das Betreibungsamt Maloja unter anderem eine betreibungsrechtliche 
Beschwerde gegen das ihr mit Schreiben vom 27. Mai 2021 übermittelte Lasten-
verzeichnis vom 26. Mai 2021 erhoben. Diese habe sie bedingt erhoben für den 
Fall, dass das Betreibungsamt das Lastenverzeichnis nicht selbst widerrufen wür-
de. Konkret habe sie darin beantragt, die Zinsbetreffnisse und Zinsen aus Position 
1 des Lastenverzeichnisses ersatzlos herauszunehmen und die Hauptforderung 
nur für den Betrag von CHF 6'387'500.00 zuzüglich Verfahrenskosten und ausser-
amtliche Entschädigung gemäss Betreibungsabrechnung vom 6. Mai 2021 zuzu-
lassen. Das Betreibungsamt habe weder den Fehler von sich aus korrigiert noch 
habe es die Beschwerde antragsgemäss an die zuständige Beschwerdeinstanz 
weitergeleitet. Damit habe das Betreibungsamt Recht verweigert. Dies sei dadurch 
zu korrigieren, indem die Beschwerdeinstanz die Beschwerde vom 7. Juni 2021 im 
vorliegenden Beschwerdeverfahren behandle (act. A.1, S. 9, Ziff. 3.1.1.). 

4.2. Wie in E. 1.1 ausgeführt, kann wegen Rechtsverweigerung jederzeit Be-
schwerde geführt werden (Art. 17 Abs. 3 SchKG; vgl. E. 1.1). Die Beschwerdefüh-
rerin ist durch die ihrer Ansicht nach unzulässige Weigerung des Betreibsamtes 
Maloja, ihre "Beschwerdeeingabe" vom 7. Juni 2021 an die zuständige Aufsichts-
behörde weiterzuleiten, beschwert. Dies, weil dadurch ein Entscheid über die Be-
schwerdeeingabe vom 7. Juni 2021 verunmöglicht wird. Die übrigen formellen 
Voraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass, sodass auf die überdies 
schriftlich und begründet erfolgte Rechtsverweigerungsbeschwerde eingetreten 
werden kann. 

4.3. Unter Rechtsverweigerung i.S.v. Art. 17 Abs. 3 SchKG versteht die Recht-
sprechung bloss die formelle Rechtsverweigerung (BGE 97 III 28 E. 3). Eine sol-
che liegt vor, wenn eine Behörde auf eine ihr frist- und formgerecht unterbreitete 
Sache nicht eintritt, obschon sie darüber befinden müsste (BGer 5A_918/2012 v. 
18.2.2013 E. 5.1.1). Hiervon ist die – vorliegend nicht einschlägige – materielle 
Rechtsverweigerung (willkürliche Rechtsverweigerung) zu unterscheiden. Diese 
setzt das Bestehen einer Verfügung voraus und stellt eine Gesetzesverletzung 

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i.S.v. Abs. 1 dar (Markus Dieth/Georg Wohl, in: Hunkeler [Hrsg.], Kurzkommentar, 
SchKG, 2. Aufl., Basel 2014, N 31 zu Art. 17 SchKG).

4.4. Vorab bedarf es einer Klarstellung. Die Beschwerdeführerin beantragt ei-
nerseits in Gutheissung ihrer Rechtsverweigerungsbeschwerde, das Betreibungs-
amt Maloja sei anzuweisen, ihre "Beschwerdeeingabe" vom 7. Juni 2021 an die 
Beschwerdeinstanz weiterzuleiten (act. A.1, Begehren Ziffer 1, 1. Absatz). Gleich-
zeitig beantragt sie, jene Beschwerde im Rahmen des vorliegenden Beschwerde-
verfahrens (Eingabe vom 21. Juni 2021) materiell zu behandeln (act. A.1, Begeh-
ren Ziffer 1, 2. Absatz). Die Beschwerdeführerin verkennt damit Offensichtliches. 
Selbst wenn im vorliegenden Beschwerdeverfahren (Eingabe vom 21. Juni 2021) 
die Rechtsverweigerungsbeschwerde gutgeheissen würde, könnte nicht zugleich 
materiell in der Sache entschieden werden. Die Aufsichtsbehörde könnte diesfalls 
lediglich das Betreibungsamt Maloja zur Vornahme der gebotenen Handlung, kon-
kret zur Weiterleitung der "Beschwerdeeingabe" vom 7. Juni 2021 anweisen (BGer 
5A_9/2011 v. 28.3.2011 E. 3.2). Eine inhaltliche Prüfung der "Beschwerdeeinga-
be" vom 7. Juni 2021 im Zusammenhang mit der Rechtsverweigerungsbeschwer-
de fällt folglich ausser Betracht. 

4.5. Es gilt nun zu prüfen, ob das Betreibungsamt Maloja überhaupt verpflichtet 
ist, die Eingabe vom 7. Juni 2021 (act. B.10) an die Beschwerdeinstanz weiterzu-
leiten. Nur diesfalls würde es durch sein Untätigbleiben Recht verweigern. Eine 
Weiterleitungspflicht könnte sich im vorliegenden Kontext ausschliesslich aus 
Art. 32 Abs. 2 SchKG ergeben. Gemäss dieser Bestimmung hat ein unzuständiges 
Betreibungs- oder Konkursamt die an sie gerichtete Eingabe unverzüglich dem 
zuständigen Amt weiterzuleiten. Die Bestimmung findet auch dann Anwendung, 
wenn die Eingabe richtigerweise an die Aufsichtsbehörde hätte erfolgen sollen 
(BGE 145 III 487 E. 3.4.5). Der Zweck der Bestimmung liegt im Wesentlichen dar-
in begründet, dass der Rechtssuchende nicht ohne Not durch die rechtzeitige Ein-
gabe bei einer unzuständigen Behörde seines Rechtsschutzes verlustig gehen soll 
(Dominik Baeriswyl/Dominik Milani/Jean-Daniel Schmid, in: Kren Kostkiewicz/Vock 
[Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs 
[SchKG], 4. Aufl., Zürich 2017, N 4 zu Art. 32 SchKG m.w.H.). Mit Blick auf den 
erwähnten Zweck setzt die Anwendung der Bestimmung in negativer Hinsicht vor-
aus, dass es sich bei der Eingabe bei der unzuständigen Behörde – in Bezug auf 
die Frage der Unzuständigkeit – um ein Versehen handelt ("Irrläufer" bzw. "blanker 
Irrtum", vgl. OGer ZH PS110210-O/U v. 6.12.2011 E. 4 sowie PS120092-O/U v. 
22.5.2012 E. 4, was in BGer 5A_421/2012 v. 20.12.2012 E. 2.2 f. und E. 3.1 nicht 

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infrage gestellt wurde; vgl. auch BGE 145 III 487 E. 3.4.5 und BGer 5A_1057/2019 
v. 6.1.2020 E. 2). 

4.6 Zweifellos reichte die Beschwerdeführerin ihre "Beschwerdeeingabe" vom 
7. Juni 2021 bewusst beim unzuständigen Betreibungsamt Maloja ein. Dies geht 
schon aus deren Inhalt hervor, wird darin das Betreibungsamt Maloja doch explizit 
dazu aufgefordert, die Eingabe an die zuständige Beschwerdeinstanz weiterzulei-
ten, sofern es seine Verfügung nicht selbst wiedererwägungsweise widerrufen 
sollte (vgl. act. B.10 und Sachverhalt B.). Angesichts dieser bewusst an ein unzu-
ständiges Betreibungsamt erfolgten Eingabe findet Art. 32 Abs. 2 SchKG keine 
Anwendung. Für das Betreibungsamt Maloja besteht folglich hinsichtlich der "Be-
schwerdeeingabe" vom 7. Juni 2021 keine Weiterleitungspflicht, womit der 
Rechtsverweigerungsrüge die Grundlage entzogen ist. Das Verhalten der Be-
schwerdeführerin grenzt zudem an Rechtsmissbrauch. Augenscheinlich versuchte 
sie mit ihrem Vorgehen, das Betreibungsamt Maloja mit der in Aussicht gestellten 
Beschwerde zum Widerruf seiner Verfügung anzuhalten. Anders liesse sich ihr 
Vorgehen nicht erklären. Angesichts der sich ihr darstellenden Ausgangslage wäre 
die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin insbesondere mit Blick auf die an-
waltliche Sorgfaltspflicht gehalten gewesen, zeitgleich mit dem Wiedererwägungs-
gesuch beim Betreibungsamt Maloja eine Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde 
einzureichen. Dies umso mehr, weil hinsichtlich des in ihrer Eingabe vom 7. Juni 
2021 enthaltenen Wiedererwägungsgesuches kein Anspruch auf Behandlung be-
stand (Franco Lorandi, Betreibungsrechtliche Beschwerde und Nichtigkeit, Kom-
mentar zu den Artikeln 13 – 30 SchKG, Basel 2000, N 317 zu Art. 17 SchKG). 

4.7. Vor dem Hintergrund des Gesagten ist die Rüge der Rechtsverweigerung 
als unbegründet abzuweisen. 

5. Aus der Beschwerde vom 21. Juni 2021 geht nicht eindeutig hervor, ob die 
in Begehren Ziffer 1, Absatz 2 beantragte Aufhebung des Lastenverzeichnisses 
auch im Sinne eines eigenständigen Antrages zu verstehen ist, d.h. ob dieser An-
trag losgelöst von der Beurteilung der Rechtsverweigerungsbeschwerde und der 
möglichen Weiterleitung der "Beschwerdeeingabe" vom 7. Juni 2021 gestellt wird 
(vgl. act. A.1, Begehren Ziffer 1, Absatz 1). Soweit Begehren Ziffer 1, Absatz 2 
einen eigenständigen Antrag um Aufhebung des Lastenverzeichnisses infolge Ge-
setzesverletzung (Art. 17 Abs. 1 SchKG) darstellt, kann darauf infolge Verspätung 
nicht eingetreten werden. Das Lastenverzeichnis vom 26. Mai 2021 wurde dem 
Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 27. Mai 2018 am 28. 
Mai 2021 zugestellt (vgl. act. B.7 und B.8). Die Beschwerdefrist war damit zum 
Zeitpunkt der Beschwerdeeingabe vom 21. Juni 2021 längst abgelaufen. Entge-

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gen der Ansicht der Beschwerdeführerin wurde die Beschwerdefrist auch mit Ein-
gabe vom 7. Juni 2021 an das unzuständige Betreibungsamt Maloja nicht ge-
wahrt. Hierzu kann grundsätzlich auf das bereits in E. 4.5 f. Ausgeführte verwiesen 
werden. Aufgrund der bewusst an das unzuständige Betreibungsamt Maloja 
adressierten Beschwerde kommt der Eingabe keine fristwahrende Wirkung zu. 

6.1. In ihrer Eingabe vom 21. Juni 2021 macht die Beschwerdeführerin geltend, 
das Regionalgericht Maloja habe die provisorische Rechtsöffnung lediglich im Um-
fange von CHF 6'387'500.00 (Kapitalforderung) gewährt, jedoch nicht im von der 
Beschwerdegegnerin geltend gemachten Mehrumfang und ebenso nicht hinsicht-
lich der von jener geltend gemachten Zinsbetreffnisse bzw. Zinsen. Bezüglich die-
ses Mehrumfanges und der Zinsen bestehe der Rechtsvorschlag weiter fort. Die 
verfügte Fortführung der Betreibung, konkret die Aufnahme der Kapitalforderung 
im Mehrumfange und die Aufnahme der Zinsbetreffnisse sowie Zinsen trotz 
Rechtsvorschlag in das Lastenverzeichnis, sei nichtig (act. A.1, S. 6, Ziff. 1.3 und 
1.4 und S. 8, Ziff. 2.4). 

6.2. Es zeigt sich eine gewisse Diskrepanz zwischen dem Beschwerdeantrag 
Ziffer 1, Absatz 2 und der Beschwerdebegründung. In letzterer beruft sich die Be-
schwerdeführerin mehrfach auf (Teil-)Nichtigkeit des Lastenverzeichnisses vom 
26. Mai 2021. Ein entsprechendes Feststellungsbegehren fehlt jedoch. Die Be-
schwerdeführerin beantragt lediglich die Abänderung des Lastenverzeichnisses 
hinsichtlich Position 1 (Begrenzung der zugelassenen Last auf CHF 6'387'500 oh-
ne Zinsbetreffnisse und Zinsen). Angesichts des bei Vorliegen eines Nichtigkeits-
grundes zu sprechenden Feststellungsentscheides (vgl. Art. 22 Abs. 1 Satz 2 
SchKG) wäre von der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin ein adäquat for-
muliertes Feststellungsbegehren zu erwarten gewesen. Dessen Fehlen gereicht 
ihr vorliegend dennoch nicht zum Nachteil, geht doch aus der Begründung zumin-
dest sinngemäss hervor, dass sie – nebst der Rechtsfehlerhaftigkeit der Verfü-
gung (Art. 17 Abs. 1 SchKG) – auch die (Teil-)Nichtigkeit derselben geltend macht. 

6.3. Soweit die Beschwerdeführerin nun eine (Teil-)Nichtigkeit des Lastenver-
zeichnisses vom 26. Mai 2021 im Rahmen ihrer Beschwerde vom 21. Juni 2021 
moniert, ist sie an keine Frist gebunden (BGer 5A_11/2016 v. 26.4.2016 E. 3.1). 
Die hiesige Aufsichtsbehörde muss diesen Aspekt von Amtes wegen im Rahmen 
der Beschwerde prüfen (Art. 22 Abs. 1 SchKG). Sachlich zuständig für die Beurtei-
lung der Nichtigkeit ist das Kantonsgericht von Graubünden als einzige Aufsichts-
behörde (Art. 22 Abs. 1 und Art. 13 SchKG i.V.m. Art. 13 EGzSchKG). Die übrigen 
Voraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die bei der zustän-

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digen Aufsichtsbehörde formgerecht eingereichte Nichtigkeitsbeschwerde ist ein-
zutreten. 

7.1. Verstossen Verfügungen gegen Vorschriften, die im öffentlichen Interesse 
oder im Interesse von am Verfahren nicht beteiligten Personen erlassen worden 
sind, so sind sie nichtig. Mit Blick auf die Rechtssicherheit bildet die Nichtigkeit 
einer Verfügung eine Ausnahme. Eine Verfügung ist nur dann nichtig, d.h. absolut 
unwirksam, wenn der ihr anhaftende Mangel besonders schwer wiegt bzw. offen-
sichtlich oder zumindest leicht erkennbar ist und zudem die Annahme der Nichtig-
keit die Rechtssicherheit nicht ernsthaft gefährdet (vgl. Falvio Cometta/Urs Peter 
Möckli, in: Staehelin/Bauer/Staehelin [Hrsg.], Basler Kommentar, Schuldbetrei-
bungs- und Konkursrecht I, 2. Aufl., Basel 2010, N 8 zu Art. 22 SchKG m.w.H.). 

7.2. Es trifft zwar zu, dass weiterführende Betreibungshandlungen, die trotz 
Rechtsvorschlag erhoben wurden, nichtig sind (vgl. etwa BGer 5A_713/2018 v. 
23.1.2019 E. 2.2 m.w.H.). Diese Rechtsprechung, auf welche sich die Beschwer-
deführerin beruft, ist vorliegend jedoch nicht einschlägig. Das Bundesgericht hat 
nämlich ebenso festgehalten, dass der betreibende Pfandgläubiger andere und 
umfangreichere Rechte als die im Betreibungsbegehren verlangten geltend ma-
chen könne, zum Beispiel zusätzliche Zinsen. Wie jeder Drittgläubiger könne er 
verlangen, dass auch nicht in Betreibung gesetzte Ansprüche im Lastenverzeich-
nis berücksichtigt würden. Aus dem gleichen Grund könne er auch denjenigen Teil 
der Forderung anmelden, für den ihm die Rechtsöffnung verweigert worden sei 
(Pra 2010 Nr. 142 E. 3.4; BGer 5C.266/2005 v. 2.2.2006 E. 3.2 m.w.H.). Im Übri-
gen kennt der Rechtsöffnungsrichter im Stadium seines Entscheides den Tag des 
Verwertungsbegehrens noch nicht und ist daher nicht in der Lage, die laufenden 
Zinsen zu bewilligen (Art. 818 Abs. 1 Ziff. 3 in fine ZGB). Die Argumentation der 
Beschwerdeführerin zielt angesichts dieser Rechtsprechung ins Leere. Gleiches 
ist hinsichtlich der weiteren von der Beschwerdeführerin vorgetragenen Nichtig-
keitsgründe festzuhalten. So kann der Beschwerdeführerin nicht gefolgt werden, 
wenn sie der Beschwerdegegnerin ein treuwidriges und rechtsmissbräuchliches 
Verhalten vorwirft, weil jene eine Forderung anmeldete, für welche keine 
Rechtsöffnung erteilt worden war (act. A.1, S. 6, Ziff. 1.2). Wie soeben gezeigt, 
machte die Beschwerdegegnerin lediglich von einem ihr zustehenden Recht Ge-
brauch. Das beschwerdeführerische Vorbringen, die Beschwerdegegnerin sei 
nicht zur Anmeldung der Last berechtigt gewesen, findet in den Akten keine Stüt-
ze. Angesichts ihrer namentlichen Nennung im Grundbuch erscheint die Be-
schwerdegegnerin nicht als zur Anmeldung offensichtlich unberechtigte Person 
(vgl. act. C.6 ff.). Ohnehin erschiene es fraglich, ob die behauptete fehlende Be-

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rechtigung zur Forderungsanmeldung zugleich die Nichtigkeit derselben zur Folge 
haben würde. Dies, weil schon umstritten ist, ob der Betreibungsbeamte über-
haupt einen Nachweis der Berechtigung verlangen darf (BGE 87 III 64 E. 2. f.), 
sondern stattdessen vielmehr praktisch jede Anmeldung, die nicht offensichtlich 
unhaltbar ist, entgegenzunehmen hat (vgl. zum Ganzen Ingrid Jent-Sørensen, Die 
Rechtsdurchsetzung bei der Grundstückverwertung in der Spezialexekution, 
Zürich 2003, N 174 und N 815 f.). Es läge folglich kein offensichtlicher und leicht 
erkennbarer Fehler vor (vgl. E. 7.1).

Die Beschwerdeführerin trägt weder weitere mögliche Nichtigkeitsgründe vor, 
noch sind solche für die Beschwerdeinstanz ersichtlich.

7.3. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die von der Beschwerdeführerin 
geltend gemachte (Teil-)Nichtigkeit hinsichtlich der Position 1 des Lastenverzeich-
nisses vom 26. Mai 2021 nicht besteht. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt 
abzuweisen. 

8.1. Schliesslich ficht die Beschwerdeführerin auch die Verfügung des Betrei-
bungsamtes Maloja vom 9. Juni 2021 an. In dieser wurde der Beschwerdeführerin 
Frist zur Klage auf Aberkennung im Umfange der von ihr bestrittenen Position Nr. 
1 des Lastenverzeichnisses gesetzt (vgl. act. B.11.) Die Beschwerdeführerin bean-
tragt die Aufhebung der Verfügung (act. A.1, Begehren Ziffer 2). 

8.2. Die betreibungsrechtliche Beschwerde vom 21. Juni 2021 gegen die Verfü-
gung vom 9. Juni 2021 erweist sich als form- und fristgerecht (Art. 17 Abs. 2 
SchKG). Die weiteren formellen Voraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen 
Anlass. Auf die Beschwerde ist einzutreten. 

9.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass der Rechtöffnungsentscheid 
des Regionalgerichts Maloja (act. B.3) auch Auswirkungen auf die nun vom Be-
treibungsamt vorgenommene Verteilung der Klägerrollen zeitigen würde. Sie wirft 
dem Betreibungsamt Maloja vor, den Rechtsöffnungsentscheid, welcher auch im 
vorliegenden Betreibungsverfahren verbindlich sei, übergangen zu haben, indem 
es ihr die Klägerrolle zugewiesen habe. Das Betreibungsamt Maloja habe Art. 79 
SchKG missachtet, wonach es an der Gläubigerin liegen würde, den Rechtsvor-
schlag zu beseitigen. Eine andere Beurteilung erachte sie als widersprüchlich 
(rechtsmissbräuchlich) und unlogisch, woran die Art. 140 Abs. 2 i.V.m. Art. 106 ff. 
SchKG nichts ändern würden. Die Klägerrolle hinsichtlich der Kapitalforderung sei 
nicht ihr zuzuteilen, soweit ein Betrag im Lastenverzeichnis aufgenommen worden 
sei, welcher über demjenigen liege, für welchen die Rechtsöffnung erteilt worden 

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sei. Gleiches gelte bezüglich sämtlicher Zinsbetreffnisse sowie Zinsen (vgl. etwa 
act. A.1, S. 7, Ziff. 2.2, und S. 8 f., Ziff. 2.4). 

9.2. Gemäss Art. 156 SchKG i.V.m. Art. 140 Abs. 2 SchKG sind bei Bestreitung 
des Lastenverzeichnisses die Art. 106-109 SchKG anwendbar, um das bestrittene 
Lastenverzeichnis zu bereinigen. Das Grundprinzip wird dabei in Art. 107 Abs. 1 
Ziff. 3 SchKG bzw. Art. 108 Abs. 1 Ziff. 3 SchKG ausgesprochen und in Art. 39 
VZG wiederholt: Bestreitet ein Beteiligter ein Recht, welches sich aus dem Grund-
buch ergibt, so setzt ihm das Betreibungsamt eine Frist von 20 Tagen zur Klage 
auf Aberkennung des bestrittenen Rechts an. Bestreitet ein Beteiligter eine Last, 
welche nicht auf dem Grundbuch, sondern lediglich auf einer Anmeldung von 
Rechten beruht, welche im Gefolge der Aufforderung zur Forderungseingabe 
gemäss Art. 138 SchKG bzw. 139 SchKG erfolgte, so setzt das Betreibungsamt 
dem Ansprecher eine Frist von 20 Tagen zur Klage auf Feststellung des Beste-
hens dieses Rechts. Bei Schuldbriefforderungen erstreckt sich der Eintrag auf die 
maximale Deckung nach Art. 818 ZGB (Andreas Feuz, in: Staehe-
lin/Bauer/Staehelin [Hrsg.], Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetrei-
bung und Konkurs I, Basel 2010, 2. Aufl., N 124 zu Art. 140 SchKG). Das Betrei-
bungsamt hat die Fristen zur Klageerhebung unmittelbar nach Eingang der Be-
streitungen anzusetzen und ist nicht gehalten, die Bestreitungen zunächst den 
betroffenen Gläubigern zur Vernehmlassung zuzustellen (Feuz, a.a.O., N 123 zu 
Art. 140 SchKG). Bestreitet jemand die Zinsen der Schuldbriefforderung, so ist ihm 
die Klägerrolle zuzuweisen, auch wenn bloss ein Maximalzins eingetragen wurde 
(BGE 141 III 141 E. 4.3). 

9.3. Vorliegend ist die Beschwerdegegnerin als Gläubigerin der Schuldbrieffor-
derungen von total CHF 7'000'000.00 samt Maximalzins von jeweils 10% im 
Grundbuch eingetragen (vgl. Sachverhalt B.; vgl. act. C.6 ff.). Die Beschwerde-
gegnerin meldete eine Forderung in Höhe von CHF 8'444'279.42 an (bestehend 
aus: CHF 6'830'232.63 Kapitalforderung; CHF 170'757.80 unbezahltes Zinsbe-
treffnis vom 30.06.2019; CHF 175'025.25 unbezahltes Zinsbetreffnis vom 
30.09.2019; CHF 40.00 Spesen; CHF 1'267'769.84 Zins vom 01.10.2019 bis 
Pfandverwertung auf Total von CHF 7'176'055.68; CHF 425.30 Kosten Zahlungs-
befehl; CHF 28.60 Kosten Betreibungsamt [Zustellung ZB]; vgl. act. B.12). Bei 
Schuldbriefforderungen erstreckt sich der Eintrag auf die maximale Deckung 
gemäss Art. 818 ZGB (Feuz, a.a.O., N 124 zu Art. 140 SchKG), d.h. für die Kapita-
lforderung, die Kosten der Betreibung und die Verzugszinsen sowie für drei zur 
Zeit des Pfandverwertungsbegehrens verfallene Jahreszinsen und den seit dem 
letzten Zinstag laufenden Zins. Als Kosten der Betreibung gelten auch allfällige 

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Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens (Christina Schmid-Tschirren, in: Kren Kost-
kiewicz et. al. [Hrsg.], Orell Füssli Kommentar, ZGB, 3. Aufl., Zürich 2016, N 8 zu 
Art. 818 ZGB). Der Beschwerdeinstanz ergeben sich keine Anhaltspunkte, wonach 
diese angemeldeten Forderungen über der durch die Pfandrechte nominal und 
maximal gesicherten Betragshöhe liegen würden. Die Beschwerdeführerin bringt 
dies auch nicht vor. Damit ergeben sich aber alle von der Beschwerdeführerin an-
gemeldeten Forderungen aus dem Grundbuch. Das Betreibungsamt hat folglich zu 
Recht die Klägerrolle der Beschwerdeführerin zugeteilt. Soweit die Beschwerde-
führerin auch die Zulässigkeit der Sicherungsübereignung in Frage stellt, ist sie 
daran zu erinnern, dass es sich hierbei um eine materiell-rechtliche Frage handelt 
(Bestand von Forderungen, Fälligkeiten, Höhe und Dauer der Zinsen, Legitimati-
on, Eigentum an gepfändeten Gegenständen etc.), die im Beschwerdeverfahren 
nicht überprüft werden kann. Hierüber hat der Richter zu entscheiden (Jent-
Sørensen, a.a.O., N 419). 

Vor dem Hintergrund des Gesagten ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin 
mit ihren Rügen ins Leere stösst. Vielmehr hat das Betreibungsamt in Nachach-
tung der gesetzlichen Regelung die Klägerrolle zu Recht der bestreitenden Be-
schwerdeführerin zugewiesen und ihr Frist zur Klage auf Aberkennung der Forde-
rung gesetzt. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen.

10. Der vorliegenden Beschwerde wurde mit Verfügung des Vorsitzenden der 
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Kantonsgerichts von Graubünden 
als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs vom 25. Juni 2021 
einstweilen die aufschiebende Wirkung erteilt (act. D.1). Damit hat die hiesige Auf-
sichtsbehörde das Betreibungsamt Maloja anzuweisen, die Frist zur Klage auf 
Aberkennung gegenüber der Beschwerdeführerin neu anzusetzen (BGer 
5A_638/2008 v. 5.12.2008 E. 7). 

11.1. Gemäss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 Satz 1 SchKG und Art. 61 Abs. 2 lit. a GebV 
SchKG (SR 281.35) ist das Beschwerdeverfahren vor der kantonalen Aufsichts-
behörde kostenlos. Die – rein intern zu verbuchenden – Verfahrenskosten von 
CHF 1'500.00 verbleiben demnach beim Kanton.

11.2. Nach Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG darf im Beschwerdeverfahren nach 
Art. 17 ff. SchKG keine Parteientschädigung zugesprochen werden. 

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Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.

2. Das Betreibungsamt der Region Maloja wird angewiesen, die der A._____ 
AG mit Verfügung vom 9. Juni 2021 angesetzte Frist von 20 Tagen zur Kla-
ge auf Aberkennung des Anspruches der B._____ neu anzusetzen.

3. Die Kosten für das Beschwerdeverfahren von CHF 1'500.00 verbleiben 
beim Kanton Graubünden. 

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG Be-
schwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schrift-
lich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Ent-
scheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzurei-
chen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Vor-
aussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 
ff. und Art. 90 ff. BGG.

6. Mitteilung an: