# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f4b6a4d5-89a8-5c1e-bf4d-e25ebbfce615
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-09-14
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 14.09.2023 725 2023 32 / 206 (725 23 32 / 206)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-2023-32---206_2023-09-14.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht 
 
 
vom 14. September 2023 (725 23 32 / 206) 
____________________________________________________________________ 
 
 
Unfallversicherung 
 
 
Würdigung der medizinischen Berichte zur Frage der Höhe der zumutbaren Restarbeits-
fähigkeit, Berechnung des Validen- und des Invalideneinkommens gestützt auf die LSE 
2020, Überprüfung der Höhe des Integritätsschadens 
 
 
 
Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Kantonsrichter Daniel Noll, Kantons-

richter Jgnaz Jermann, Gerichtsschreiberin Barbara Vögtli 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Holger Hügel, Rechtsan-
walt, Lange Gasse 90, 4052 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin, vertreten durch Reto Bachmann, Rechtsanwalt, LISCHER 
ZEMP & PARTNER, Schwanenplatz 4, 6004 Luzern 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
A. A.____, geboren 1969, arbeitete vom 4. Juni 2018 bis 28. Februar 2019 bei der B.____ 
AG als technischer Hauswart und war aufgrund dieses Arbeitsverhältnisses bei der Suva obliga-
torisch unfallversichert. Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses verlängerte er die Nichtbe-
rufsunfallversicherung bei der Suva bis 30. September 2019. Gemäss Schadenmeldung vom 20. 

 

 
 
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Juni 2019 stürzte er am 18. Juni 2019 bei der Gartenarbeit von der Leiter und zog sich einen 
Bruch am linken Fussgelenk zu. Diagnostiziert wurden vom erstbehandelnden Spital eine mehr-
fachfragmentäre calcaneale Gelenkfraktur links. Diese Verletzung machte die Reposition durch 
eine Osteosynthese sowie die Einsetzung einer Platte notwendig. Die Suva anerkannte in der 
Folge ihre Leistungspflicht und richtete die gesetzlichen Versicherungsleistungen aus. Im Rah-
men einer erneuten Operation vom 18. September 2020 wurde bei Status nach Osteosynthese 
mit nachfolgender Entwicklung eines CRPS (Complex regional pain syndrom) eine Metallentfer-
nung durchgeführt. Mit Schreiben vom 16. Dezember 2021 teilte die Suva dem Versicherten mit, 
dass sie die Heilkosten- und Taggeldleistungen per 31. Januar 2022 einstellen werde. Mit Verfü-
gung vom 17. Januar 2022 sprach sie A.____ eine Integritätsentschädigung im Betrag von 
Fr. 22'230.-- zu, basierend auf einem Integritätsschaden von 15 %. Die Ausrichtung einer Invali-
denrente lehnte sie ab. In der Begründung legte sie dar, dass dem Versicherten gemäss medizi-
nischer Beurteilung von Seiten der Unfallfolgen am linken Bein noch mindestens alle körperlich 
leichten Tätigkeiten, überwiegend sitzend und in Wechselbelastung, ganztags zumutbar seien. 
Zu vermeiden seien Arbeiten auf unebenem Gelände, Klettern auf Leitern und Gerüsten sowie 
Zwangshaltungen in der Hocke und das Treppensteigen sollte nur gelegentlich und kurzzeitig 
erfolgen. Für die Ermittlung des Invalideneinkommens stellte sie auf den Tabellenlohn der 
Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik (BfS) aus dem Jahr 
2018 ab, wobei sie das Total aller Wirtschaftszweige für Männer im Kompetenzniveau 2 heran-
zog. Auf die Anrechnung eines leidensbedingten Abzuges verzichtete sie. Im Zusammenhang mit 
der Berechnung des Valideneinkommens hielt die Suva fest, dass ebenfalls auf die LSE 2018 
abzustellen sei, da der Versicherte im Zeitpunkt des Unfalls auf Stellensuche im Ausland gewe-
sen sei. Da nicht nur ausschliesslich Hauswartstätigkeiten in Frage gekommen wären, sei die 
Verdienstmöglichkeit nicht auf den entsprechenden Wirtschaftszweig zu beschränken, sondern 
es könne auf das Total abgestellt werden. Da die Suva auch beim Valideneinkommen auf das 
Kompetenzniveau 2 abstellte, ergab sich keine unfallbedingte Einkommenseinbusse. Die dage-
gen vom Versicherten am 16. Februar 2022 erhobene Einsprache wies die Suva mit Einsprache-
entscheid vom 16. Dezember 2022 ab.  
 
B. Gegen diesen Entscheid erhob A.____, vertreten durch Rechtsanwalt Holger Hügel, mit 
Eingabe vom 1. Februar 2023 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung So-
zialversicherungsrecht (Kantonsgericht), und liess unter o/e-Kostenfolge beantragen, es sei der 
angefochtene Einspracheentscheid aufzuheben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflich-
ten, die gesetzlichen UVG-Leistungen zu gewähren, namentlich eine UVG-Rente sowie eine hö-
here als die mit Verfügung vom 17. Januar 2022 bislang zugesprochene Integritätsentschädi-
gung, die auf einer Integritätseinbusse von 15 % basiere. Eventualiter sei ein gerichtliches Gut-
achten eines/r unabhängigen Orthopäden/in (Fussspezialist/in) zur rechtsgenüglichen Abklärung 
des medizinischen Sachverhalts und dabei insbesondere zur Beurteilung der unfallkausalen Be-
einträchtigung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in quantitativer und qualitativer Hin-
sicht sowie der Integritätseinbusse einzuholen. Subeventualiter sei die Beschwerdegegnerin 
nach Aufhebung des Einspracheentscheids vom 16. Dezember 2022 und Rückweisung an diese 
zu verpflichten, nach einvernehmlicher Auswahl der Begutachtungsperson mit dem Beschwerde-
führer ein verwaltungsexternes Gutachten eines/r unabhängigen Orthopäden/in (Fussspezia-
list/in) zur rechtsgenüglichen Abklärung des medizinischen Sachverhalts und dabei insbesondere 

 

 
 
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zur Beurteilung der unfallkausalen Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers 
in quantitativer und qualitativer Hinsicht sowie der Integritätseinbusse einzuholen; alles unter o/e-
Kostenfolge zulasten der Beschwerdegegnerin. In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte der 
Beschwerdeführer um Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung mit seinem Rechtsvertre-
ter als unentgeltlichem Rechtsbeistand sowie um Einräumung des Replikrechts. In der Begrün-
dung brachte er zusammenfassend vor, dass die Annahme einer 100 %-igen Arbeitsfähigkeit in 
einer optimal behinderungsangepassten Tätigkeit offensichtlich zweifelhaft sei. Zudem seien 
beim durchgeführten Einkommensvergleich die herangezogenen Werte der Lohnstrukturerhe-
bung für das Validen- und das Invalideneinkommen in rechtswidriger Weise falsch ausgewählt 
worden. Hinzu komme, dass die Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs auf Seiten des 
Invalideneinkommens in ermessensfehlerhafter Weise und entgegen der bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung in vergleichbaren Fällen unterblieben sei. Zudem sei bei der Bemessung der 
Integritätseinbusse fälschlicherweise der günstigere Wert der Gelenkversteifung und nicht derje-
nige der aktuell vorhandenen schweren Arthrose im unteren Sprunggelenk herangezogen wor-
den. 
 
C. Mit Verfügung des instruierenden Präsidiums vom 3. Februar 2023 wurde dem Be-
schwerdeführer für das vorliegende Verfahren die unentgeltliche Verbeiständung mit seinem 
Rechtsvertreter als unentgeltlichem Rechtsbeistand bewilligt. 
 
D. Mit Vernehmlassung vom 22. Februar 2023 beantragte die Beschwerdegegnerin, vertre-
ten durch Rechtsanwalt Reto Bachmann, die Abweisung der Beschwerde. 
 
E. Nach Beizug der Akten der IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) und nachdem der Be-
schwerdeführer mit Eingabe vom 17. Mai 2023 auf die Einreichung einer Replik verzichtet hatte, 
wurde die Angelegenheit mit Verfügung des instruierenden Präsidiums vom 24. Mai 2023 der 
Dreierkammer zur Beurteilung überwiesen. 
 
Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie den Inhalt der Akten wird, soweit 
notwendig, in den nachfolgenden Erwägungen näher eingegangen. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Auf die frist- und formgerecht beim sachlich wie örtlich zuständigen Kantonsgericht er-
hobene Beschwerde vom 1. Februar 2023 ist einzutreten. 
 
2.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) vom 
20. März 1981 hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversicherung, soweit das 
Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsun-
fällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG räumt der versicherten Person 
Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehandlung) ein. Ist die versi-
cherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes 
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] vom 6. Oktober 2000), ist der 

 

 
 
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Unfallversicherer gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG verpflichtet, ihr ein Taggeld auszurichten. Besteht 
infolge des Unfalles eine mindestens 10 %-ige Invalidität (Art. 8 ATSG), so hat die versicherte 
Person Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Erleidet sie durch den Unfall eine 
dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität, so steht ihr nach Art. 
24 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung zu. Diese wird mit der 
Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung der ärzt-
lichen Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG). 
 
2.2 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche – insbesondere bei 
der Feststellung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person – ist 
die rechtsanwendende Behörde auf verlässliche medizinische Entscheidungsgrundlagen ange-
wiesen (BGE 134 V 231 E. 5.1). Das Gericht hat diese Unterlagen nach dem für den Sozialversi-
cherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG) frei, d.h. 
ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies 
bedeutet, dass alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen 
sind und danach zu entscheiden ist, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung 
des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf bei einander widersprechenden 
medizinischen Berichten der Prozess nicht erledigt werden, ohne das gesamte Beweismaterial 
zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum auf die eine und nicht auf die andere medizini-
sche These abgestellt wird (BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe-
richtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter-
suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten 
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und 
in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen be-
gründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1). Berichten und Gutachten versicherungsinterner Fachper-
sonen kommt nicht derselbe Beweiswert wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten 
Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten zu. An die Beweiswür-
digung sind strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Versicherungsfall ohne Einholung eines 
externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuver-
lässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergän-
zende Abklärungen vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1). Schliesslich bleibt darauf hinzuweisen, 
dass das sozialversicherungsrechtliche Verwaltungsverfahren und der Sozialversicherungspro-
zess vom Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG) beherrscht sind. 
Danach haben Verwaltung und Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Fest-
stellung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Sie dürfen eine Tatsache nur dann als 
bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. 
 
3.1 Zunächst ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente zu prüfen. Als 
Invalidität gilt nach Art. 8 Abs. 1 ATSG die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 
ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Diese wiederum entspricht dem durch Beeinträchtigung 
der körperlichen oder geistigen Gesundheit verursachten und nach zumutbarer Behandlung und 
Eingliederung verbleibenden ganzen oder teilweisen Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem 
in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). Der Rentenanspruch ent-

 

 
 
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steht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Ge-
sundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliede-
rungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn 
fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Ausgehend von 
der medizinischen Beurteilung ist der Invaliditätsgrad aufgrund eines Einkommensvergleichs zu 
bestimmen. Nach Art. 16 ATSG wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der me-
dizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tä-
tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung 
gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass 
die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei-
nander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt sich der Invaliditätsgrad 
bestimmen. 
 
3.2.1 Den medizinischen Akten des vorliegenden Falls lässt sich Folgendes entnehmen: 
 
3.2.2 Dr. med. C.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, führte im Bericht 
vom 10. Februar 2021 aus, dass die Situation bezüglich der Schmerzen im unteren Sprunggelenk 
soweit stabil sei. Für den Patienten zunehmend störend sei die Hyposensibilität im Bereich des 
Fussrückens mit Ausdehnung bis ins mittlere Drittel des linken Unterschenkels. Mit der Arthro-
dese werde noch zugewartet und zunächst ein Termin bei den Kollegen der Neurologie verein-
bart. 
 
3.2.3 Dr. med. D.____, FMH Neurologie, diagnostizierte im Bericht vom 16. Februar 2021 den 
Status nach Leitersturz mit Calcaneusfraktur links am 18. Juni 2019 bei Status nach Osteosyn-
these der Calcaneusfraktur am 20. Juni 2019 und CRPS, bei Metallentfernung am 18. September 
2020 mit Läsion der Nn. peroneus superficialis und suralis links sowie einer leichten sensiblen 
Polyneuropathie. Der Patient habe berichtet, dass seit der Metallentfernung ein Taubheitsgefühl 
und ein Schmerz im Bereich des gesamten Fussrückens und des distalen lateralen Unterschen-
kels links bestehen würden. Es sei eine Berührungsüberempfindlichkeit vorhanden und der 
Schmerz habe einen elektrisierend-kribbelnden Charakter. Die Temperatur werde normal wahr-
genommen. Beim Laufen spüre er, dass der Fuss anders sei, und er habe nach einer gewissen 
Laufdistanz Schmerzen, die im unteren Sprunggelenk lokalisiert seien. Am besten könne er mit 
dem Künzlischuh laufen, dann sei eine Gehzeit von 30 - 60 Minuten möglich. 
 
3.2.4 Nachdem das Sekretariat von Dr. C.____ der Beschwerdegegnerin mit Email vom 16. 
April 2021 mitgeteilt hatte, dass mit weiteren Behandlungsmassnahmen zugewartet werde, wurde 
der Beschwerdeführer von Kreisarzt Dr. med. E.____, Facharzt für orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates, persönlich untersucht. Im Bericht vom 20. Mai 2021 
führte Dr. E.____ aus, dass der Versicherte beim Laufen ständig Schmerzen im linken Fuss ver-
spüre. Auf ebenem Untergrund könne er mit Schmerzen etwa 30 - 60 Minuten in selbstgewähltem 
Tempo laufen. Dann benötige er eine Pause, gerne mit Hochlagern des Fusses. Unebener Grund 
sei ganz schlecht, hier sei die Dauer der Laufleistung wesentlich geringer. Schmerzmittel nehme 

 

 
 
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er bei Bedarf. Bis vor einem halben Jahr habe er regelmässig Schmerzmittel genommen. Physi-
otherapie mache er einmal pro Woche für den Fuss, diese habe aber keine Verbesserung ge-
bracht. Dr. E.____ diagnostizierte in der Folge den Status nach Fersenbeinfraktur mit Gelenkbe-
teiligung links vom 18. Juni 2019 bei Reposition und Osteosynthese des linken Fersenbeines am 
20. Juni 2019, im Verlauf klinischer Verdacht auf CRPS, neurologisch bestätigte Irritation der Nn. 
peronaeus superficialis und suralis links bei nebenbefundlich beginnender sensibler Polyneuro-
pathie. Aktuell bestünden Belastungsbeschwerden im linken unteren Sprunggelenk, Sensibilitäts-
störungen am distalen linken Oberschenkel und eine erhebliche Funktionseinschränkung des lin-
ken unteren Sprunggelenks. Es bestehe zudem eine posttraumatische Arthrose im unteren 
Sprunggelenk, aber kein Anhalt für ein florides CRPS. In seiner Beurteilung führte er aus, der 
Versicherte habe mit Dr. C.____ vereinbart, dass zumindest kurzfristig bezüglich des linken Fer-
senbeines keine weitere Behandlung stattfinde, weil zunächst die Problematik an beiden Hüftge-
lenken angegangen werden müsse. Aktuell sei von weiteren Behandlungen am linken Fuss des-
halb keine namhafte Verbesserung zu erwarten. Sobald jedoch die Sanierung der Hüftgelenke 
abgeschlossen sei, sei eine Arthrodese vorgesehen. Es sei somit gesamthaft noch nicht der me-
dizinische Endzustand eingetreten, weshalb er empfehle, den Integritätsschaden erst zu schät-
zen, wenn die Behandlung definitiv abgeschlossen und nach der Arthrodese ein dauerhafter Zu-
stand eingetreten sei. In Bezug auf die unfallkausale Arbeitsunfähigkeit hielt Dr. E.____ fest, dass 
dem Versicherten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt jetzt schon alle leichten, überwiegend sit-
zenden, wechselbelastenden Arbeiten ganztags zumutbar seien mit folgenden Einschränkungen: 
Keine Arbeiten auf unebenem Gelände, kein Klettern auf Leitern und Gerüsten, keine Zwangs-
haltungen in der Hocke, Treppensteigen nur gelegentlich und kurzzeitig. Nach der Arthrodese sei 
mit einer Verbesserung dieses Profils zu rechnen. Allerdings werde das Belastungsprofil auch mit 
Arthrodese eine wechselbelastende leichte und mittelschwere Tätigkeit mit möglichen weiteren 
Einschränkungen nicht überschreiten. Die angestammte Tätigkeit sei somit nicht mehr ohne nam-
hafte Einschränkungen ausführbar. 
 
3.2.5 Prof. Dr. med. F.____, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Be-
wegungsapparates FMH, diagnostizierte in seinem Bericht vom 1. November 2021 eine posttrau-
matische Arthrose subtalar links. Die Röntgenbilder von heute würden eine im Vergleich zu den 
Voraufnahmen vom Oktober 2020 stationäre, schwere posttraumatische Arthrose subtalar zei-
gen. Das MRT vom letzten Sommer zeige eine fragliche Osteonekrose des lateralen Fragmentes. 
Aktuell bestehe kein dringender Handlungsbedarf, da der Patient derzeit eine Symptomverbes-
serung verspüre. Langfristig werde eine Subtalararthrodese jedoch nicht zu umgehen sein. Als 
Alternative könne im Falle einer Schmerzexazerbation eine Infiltration subtalar erfolgen. In Bezug 
auf die Arbeitsfähigkeit sei eine Wiederintegration in den angestammten Beruf (Facility Manage-
ment) nicht realistisch. Derzeit seien keine weiteren Termine mehr eingeplant. 
 
3.2.6 Kreisarzt Dr. med. G.____, Facharzt für Chirurgie, führte in seiner Stellungnahme vom 
21. November 2021 aus, dass dem Versicherten alle leichten, überwiegend sitzenden, wechsel-
belastenden Arbeiten ganztags zumutbar seien. Nicht zumutbar seien Arbeiten auf unebenem 
Gelände, Klettern auf Leitern und Gerüsten und Zwangshaltungen in der Hocke. Das Treppen-
steigen sei nur gelegentlich und kurzzeitig möglich. Im Rahmen dieser Einschränkungen sei dem 
Versicherten eine ganztägige Arbeitsplatzpräsenz zumutbar. Die Arthrodese führe in der Regel 

 

 
 
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aufgrund der Schmerzreduktion zu einer Verbesserung der Belastbarkeit. Selbst unter Berück-
sichtigung einer Arthrodese seien aber weiterhin Tätigkeiten mit Gehen und Stehen in unebenem 
Gelände nicht mehr zumutbar. 
 
3.3.1 Zwischen den Parteien nicht umstritten ist, dass dem Beschwerdeführer die Tätigkeit als 
Technischer Hauswart aufgrund der Fersenverletzung nicht mehr zumutbar ist. Ebenfalls nicht 
umstritten sind der von Dr. E.____ erhobene Befund und die von ihm gestellten Diagnosen. Der 
Beschwerdeführer macht aber geltend, dass die Beurteilungen der Kreisärzte im Hinblick auf die 
zumutbare Restarbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in einer behinderungsange-
passten Tätigkeit nicht überzeugen würden. So sei der erhöhte Pausenbedarf, der sich unter 
anderem durch die Notwendigkeit des Hochlagernmüssens des linken Beines ergebe, nicht be-
rücksichtigt worden, obwohl er sich gegenüber Dr. E.____ in diesem Sinne geäussert habe. Zu-
dem könne eine Präsenz von 100 % am Arbeitsplatz nicht mit einer Arbeitsfähigkeit von 100 % 
gleichgesetzt werden. Angesichts der evidenten Schmerzsituation infolge der schweren Arthrose 
sei im Hinblick auf die qualitative Leistungsfähigkeit davon auszugehen, dass die Arthrose zu 
prozentualen Einbussen des Leistungsoutputs führe. Daneben werde die tatsächliche Zeit wäh-
rend eines Arbeitstages durch den erhöhten Bedarf an zusätzlichen Pausen reduziert. Vor diesem 
Hintergrund sei von einer mindestens 10 %-igen Leistungseinbusse und somit von einer maxi-
malen Arbeitsfähigkeit von 90 % auszugehen. 
 
3.3.2 Bei den Berichten von Dr. E.____ und von Dr. G.____ handelt es sich um versicherungs-
interne Beurteilungen, weshalb an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen sind 
und bereits geringe Zweifel genügen, um weitere medizinische Abklärungen in die Wege zu leiten 
(vgl. dazu Erwägung 2.2 hiervor). Der Bericht von Dr. E.____ vom 20. Mai 2021, der vorliegend 
im Zentrum der Beurteilung des Zumutbarkeitsprofils steht, erfüllt grundsätzlich die rechtspre-
chungsgemässen Voraussetzungen an einen beweistauglichen medizinischen Bericht. Dr. 
E.____ stützte sich auf die vollständigen Akten und untersuchte den Beschwerdeführer persön-
lich. Sein Bericht ist zudem nachvollziehbar und schlüssig. Von der definitiven Zumutbarkeitsbe-
urteilung sah er lediglich ab, da von den behandelnden Ärzten zunächst die Behebung der Hüft-
problematik und danach erst die Arthrodese geplant gewesen waren. Da in der Folge jedoch 
keine Arthrodese vorgenommen wurde und sich am medizinischen Gesamtzustand auch nichts 
Wesentliches mehr veränderte, ist die Zumutbarkeitsbeurteilung von Dr. E.____ noch immer ak-
tuell, und Dr. G.____ durfte sich ein halbes Jahr später darauf abstützen, ohne den Beschwerde-
führer erneut persönlich untersucht zu haben. Hinzu kommt, dass es in den vorliegenden Akten 
keine medizinischen Berichte gibt, die Zweifel an der kreisärztlichen Einschätzung der Zumutbar-
keit wecken würden. Der Beschwerdeführer ist zwar der Auffassung, dass die anhaltende 
Schmerzproblematik im linken Fuss kein vollzeitiges Pensum erlaube. Für eine zeitliche Ein-
schränkung in der Arbeitstätigkeit bzw. für einen erhöhten Pausenbedarf im Rahmen einer lei-
densangepassten Tätigkeit gibt es in den medizinischen Berichten keine konkreten Hinweise. Der 
Beschwerdeführer selbst schilderte zwar gegenüber Dr. E.____, dass er nach einem Spaziergang 
von 30 - 60 Minuten eine Pause brauche, gerne auch mit Hochlagern des Fusses. Dr. E.____ 
stellte diese Aussage des Beschwerdeführers nicht in Frage, sondern berücksichtigte sie im Zu-
mutbarkeitsprofil, indem er die Tätigkeiten auf "wechselbelastend und leicht" einschränkte. Die 

 

 
 
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Notwendigkeit einer wesentlichen Erholungszeit aufgrund von erheblichen Beschwerden und/o-
der Schmerzen im Rahmen der dem Leiden im linken Fuss angepassten Tätigkeit ist damit nicht 
überwiegend wahrscheinlich erstellt. Auch nicht ersichtlich ist, inwiefern die qualitative Leistungs-
fähigkeit zusätzlich eingeschränkt sein müsste. 
 
3.3.3 Es bestehen somit keine Zweifel an der Zuverlässigkeit der Beurteilung von Dr. E.____ 
betreffend das Zumutbarkeitsprofil. Die Beschwerdegegnerin ging zu Recht davon aus, dass der 
Beschwerdeführer in einer den Unfallfolgen im linken Fuss angepassten Tätigkeit zu 100 % ar-
beitsfähig sei. 
 
3.4 Zu prüfen ist der Einkommensvergleich. 
 
3.5.1 Die Beschwerdegegnerin zog für die Ermittlung des Valideneinkommens im Einsprache-
entscheid die LSE 2020 heran und ging von der Tabelle TA1 (TA1_tirage_skill_level), Totalwert, 
Männer, Kompetenzniveau 1, aus. Zur Begründung ihrer Wahl führte sie aus, es sei Fakt, dass 
der Versicherte zum Unfallzeitpunkt keine Anstellung und auch kein konkretes Jobangebot ge-
habt habe. Der Erwerbsbiographie sei zu entnehmen, dass es immer wieder zu Erwerbsunter-
brüchen gekommen sei. Dies spreche gegen das Abstellen auf einen LSE-Wert im Kompetenz-
niveau 2. Vielmehr sei es sachgerecht, auf das Kompetenzniveau 1 abzustellen. Der Beschwer-
deführer vertritt die Auffassung, es sei auf das Kompetenzniveau 2 abzustellen und von einem 
monatlichen Einkommen von Fr. 7'548.-- auszugehen. In seiner letzten Tätigkeit kurz vor dem 
Unfall im Jahr 2019 habe er ein Jahreseinkommen von Fr. 80'600.-- erzielt. Im Rahmen der von 
der Beschwerdegegnerin durchgeführten Standortbestimmung in der Klinik H.____ am 23. No-
vember 2020 sei festgehalten worden, es sei anzunehmen, dass der Versicherte aufgrund seines 
bisherigen "Einkommenslebenslaufes" bei guter Gesundheit in den letzten Berufsjahren sogar 
einen Einkommensanstieg erreicht hätte. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, er sei vor 
dem Unfallereignis als Technischer Hauswart und Haustechniker tätig gewesen. Diese Beschäf-
tigung in einer grossen Liegenschaft mit Gebäuden und Umgebung habe die Planung, Überwa-
chung und teilweise die Wartung und Instandhaltung sowie Reparaturarbeiten beinhaltet. Aus-
serdem habe er die Haustechnik via Gebäudeleitsystem überwachen müssen und darüber hinaus 
habe er Kontroll- und Sicherheitsrundgänge zu besorgen gehabt. 
 
3.5.2 Bei der Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicherte Person 
im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns – hier im Februar 2022 – aufgrund ihrer beruf-
lichen Fähigkeiten und ihrer persönlichen Umstände nach dem Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit ohne Gesundheitsschaden tatsächlich verdient hätte. Die Einkommensermitt-
lung hat so konkret wie möglich zu erfolgen. Da nach empirischer Erfahrung in der Regel ohne 
gesundheitliche Beeinträchtigung die bisherige Tätigkeit weitergeführt worden wäre, ist Anknüp-
fungspunkt für die Bestimmung des Valideneinkommens grundsätzlich der letzte vor Eintritt der 
Gesundheitsschädigung erzielte, nötigenfalls der der Teuerung und der realen Einkommensent-
wicklung angepasste Verdienst (BGE 134 V 322 E. 4.1). Ausnahmen müssen mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit erstellt sein. Lässt sich das Valideneinkommen aufgrund der tatsächlichen 
Verhältnisse nicht hinreichend genau beziffern, darf auf statistische Werte wie die LSE zurückge-

 

 
 
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griffen werden, sofern dabei die für die Entlöhnung im Einzelfall relevanten persönlichen und be-
ruflichen Faktoren mitberücksichtigt werden (BGE 139 V 28 E. 3.3.2 mit Hinweisen). Insbeson-
dere wenn die versicherte Person als Gesunde nicht mehr an der bisherigen Arbeitsstelle tätig 
wäre, ist das Valideneinkommen praxisgemäss mittels statistischer Werte zu bestimmen. 
 
3.5.3 Gestützt auf die letzte vom Beschwerdeführer ausgeübte Tätigkeit als Technischer 
Hauswart und die von ihm im Jahr 2018 abgeschlossene Ausbildung zum Hauswart ist zunächst 
davon auszugehen, dass er in diesem Tätigkeitsbereich eine neue Anstellung gefunden hätte. In 
diese Abwägung ist auch der Umstand miteinzubeziehen, dass er den Arbeitsvertrag mit der 
B.____ AG noch vor Abschluss seiner Ausbildung als Hauswart im Oktober 2018 unterzeichnet 
hatte. Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin ist deshalb nicht auf das Total der LSE 
2020 abzustellen, sondern auf den Sektor 3 Dienstleistungen (45-96). Die Beschwerdegegnerin 
stellte sodann im angefochtenen Entscheid auf das Kompetenzniveau 1 ab, das einfache Tätig-
keiten körperlicher oder handwerklicher Art beinhaltet. Diese Einstufung entspricht nun aber in 
keinster Weise den Fähigkeiten des Beschwerdeführers und den Aufgaben, die er in seiner bis-
herigen beruflichen Laufbahn innehatte. Der Beschwerdeführer erwarb im Jahr 2018 den eidge-
nössischen Fachausweis als Hauswart, zudem im Mai 2008 das Diplom als dipl. Techniker HF 
Informatik und im Jahr 1999 das Diplom als Wirtschaftstechniker SVTS-PHW. Ursprünglich 
schloss er im Jahr 1989 die Lehre als Elektromonteur erfolgreich ab. Bei diesen Tätigkeiten han-
delt es sich durchgehend um komplexe praktische Tätigkeiten, die ein grosses Wissen in einem 
Spezialgebiet voraussetzen, weshalb zur Berechnung des Valideneinkommens unter Berücksich-
tigung der persönlichen und beruflichen Faktoren des Beschwerdeführers auf das Kompetenzni-
veau 3 abzustellen ist. Ausgehend von einem monatlichen Lohn von Fr. 7'452.--, angepasst an 
die im Jahr 2022 betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 Wochenstunden zeigt sich ein 
monatliches Einkommen von Fr. 7'769.-- und ein Jahreseinkommen von Fr. 93'224.52. Ange-
passt an die Nominallohnentwicklung in den Jahren 2021  
(- 0.8 %) und 2022 (+ 1.3 %; vgl. BfS, Nominallohnentwicklung 2021-2022, Männer, Sektor 
Dienstleistungen, Tabelle T1.1.20) ergibt sich ein Jahreseinkommen von gerundet Fr. 93'681.--. 
Wenn nun dieses Jahreseinkommen mit dem auf www.jobs.ch publizierten Durchschnittslohn für 
einen Technischen Hauswart von Fr. 89'366.-- und den Einkommensangaben im IK-Auszug des 
Beschwerdeführers verglichen wird, so zeigt sich keine wesentliche Abweichung nach oben. Da-
mit dürfte ein Valideneinkommen von Fr. 93'681.-- mit überwiegender Wahrscheinlichkeit demje-
nigen Einkommen entsprechen, das der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall im frühestmögli-
chen Rentenbeginn hätte erzielen können.  
 
3.6.1 Zur Berechnung des Invalideneinkommens stützte sich die Beschwerdegegnerin im Ein-
spracheentscheid auf die LSE-Tabelle 2020, TA1_tirage_skill_level, Total, Männer, Kompetenz-
niveau 1. In der angefochtenen Verfügung ging sie noch vom Kompetenzniveau 2 aus. Einen 
leidensbedingten Abzug nahm sie nicht vor. 
 
3.6.2 Da der Beschwerdeführer nach dem Unfallereignis keine Erwerbstätigkeit mehr aufge-
nommen hatte, zog die Beschwerdegegnerin für die Bemessung des Invalideneinkommens zu 
Recht die LSE-Tabellenlöhne bei (BGE 143 V 295 E. 2.2). Dabei zeigt sich, dass das Kompe-
tenzniveau 1 trotz der vielen beruflichen Ausbildungen des Beschwerdeführers richtig gewählt 

 

 
 
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wurde. Die letzte Ausbildung als Technischer Hauswart kann der Beschwerdeführer unfallbedingt 
nicht mehr ausüben. Die früheren beruflichen Ausbildungen als diplomierter Techniker HF Infor-
matik (Mai 2008) bzw. als Wirtschaftstechniker SVTS-PHW (Dezember 1999) sowie als Elektro-
monteur (April 1989) kann er heute nicht mehr verwerten, da die technischen Entwicklungen auf 
diesem Gebiet in den letzten zehn Jahren so rasant vorangeschritten sind, dass eine arbeits-
marktliche Integration in diesem Bereich als wenig wahrscheinlich erscheint. Das Invalidenein-
kommen ist somit gestützt auf die folgenden Parameter zu berechnen: Ausgehend von einem 
monatlichen Einkommen von Fr. 5'261.-- und angepasst an die betriebsübliche wöchentliche Ar-
beitszeit von 41.7 Std. ergibt sich ein monatliches Einkommen von Fr. 5'484.59 und ein Jahres-
einkommen von Fr. 65'815.11. Angepasst an die Nominallohnentwicklung in den Jahren 2021 
(- 0.7 %) und 2022 (+ 1.1 %; vgl. BfS, Nominallohnentwicklung 2021-2022, Männer, Total, Ta-
belle T1.1.20) beträgt das Jahreseinkommen gerundet Fr. 66'073.--. 
 
3.6.3 Zu prüfen bleibt ein leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn, dessen "überragende 
Bedeutung als Korrekturinstrument bei der Festsetzung eines möglichst konkreten Invalidenein-
kommens" das Bundesgericht in BGE 148 V 174 E. 9.2.2 und 9.2.3 betonte. Wird das Invaliden-
einkommen auf der Grundlage von statistischen Lohndaten wie namentlich der LSE ermittelt, ist 
der so erhobene Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen 
werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Le-
bensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswir-
kungen auf die Lohnhöhe haben können, und die versicherte Person je nach Ausprägung des-
wegen die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nur mit un-
terdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann. Der Abzug soll aber nicht automatisch 
erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen 
gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen. Die Rechtsprechung gewährt insbeson-
dere dann einen Abzug vom Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rah-
men körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Allfällige 
bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Ein-
schränkungen dürfen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen 
und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen (BGE 148 V 174 E. 6.3). 
 
3.6.4 Die Beschwerdegegnerin nahm keinen Abzug vom Tabellenlohn vor. Demgegenüber 
erachtet der Beschwerdeführer einen leidensbedingten Abzug von mindestens 10 % als gerecht-
fertigt. Zur Begründung führt er aus, dass selbst für den Fall einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer 
angepassten Tätigkeit die Einschränkungen des Leistungsprofils erheblich ins Gewicht fallen wür-
den, weshalb die Vornahme eines leidensbedingten Abzugs von mindestens 10 % angemessen 
sei. Er verweist dabei unter anderem auf das Urteil des Bundesgerichts vom 4. November 2022, 
9C_395/2022, E. 4.5.3. Dieser Auffassung kann nicht zugestimmt werden. Die Einschränkungen 
des Beschwerdeführers unterscheiden sich wesentlich von denjenigen der versicherten Person 
im zitierten Entscheid, denn diese war in einer körperlich leichten Hilfsarbeitertätigkeit quantitativ 
zu 40 % eingeschränkt. Der Beschwerdeführer dagegen ist in zeitlicher Hinsicht nicht einge-
schränkt, sondern ist leidensangepasst in einem Vollzeitpensum einsetzbar. Das vorliegend von 
Dr. E.____ umschriebene Zumutbarkeitsprofil umfasst zwar nur noch leichte Arbeiten. Die lei-

 

 
 
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densbedingten Einschränkungen sind darin bereits berücksichtigt, weshalb sie gemäss bundes-
gerichtlicher Rechtsprechung nicht nochmals und somit doppelt als abzugsrelevant herangezo-
gen werden dürfen. Dass ihm nur noch leichte Tätigkeiten zumutbar sind, ist kein Grund für einen 
leidensbedingten Abzug, weil der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 schon eine Vielzahl von 
leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 9. Novem-
ber 2022, 8C_339/2022, E. 6.4.2). Mit Blick auf die körperlichen Einschränkungen ist davon aus-
zugehen, dass ein genügend breites Spektrum an möglichen Verweistätigkeiten auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Sprachliche Schwierigkeiten bestehen keine. Zudem 
war der Beschwerdeführer im Zeitpunkt, in dem seine Restarbeitsfähigkeit aus medizinischer 
Sicht feststand, 52 Jahre alt. Damit kann er sich auch nicht auf ein vorgerücktes Alter berufen, 
um einen zusätzlichen Abzug vom Invalideneinkommen zu begründen. Anlass für einen leidens-
bedingten Abzug besteht damit nicht und es bleibt bei einem Invalideneinkommen von Fr. 
66'073.--.  
 
3.7 Ein Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 93'681.-- mit dem vorgenannten Invali-
deneinkommen ergibt einen Invaliditätsgrad von gerundet 29 % (29,47 %). 
 
4.1 Zu prüfen bleibt die Integritätsentschädigung. Nach Art. 24 UVG hat die versicherte Per-
son Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall bzw. 
die Berufskrankheit (vgl. Art. 9 Abs. 3 UVG) eine dauernde erhebliche Schädigung der körperli-
chen oder geistigen Integrität erleidet. Nach Art. 36 der Verordnung über die Unfallversicherung 
(UVV) vom 20. Dezember 1982 gilt ein Integritätsschaden dann als dauernd, wenn er voraus-
sichtlich während des ganzen Lebens mindestens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, 
wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig 
oder stark beeinträchtigt wird. Die Höhe der Integritätsentschädigung wird nach Art. 25 UVG ent-
sprechend der Schwere des Integritätsschadens abgestuft; der Bundesrat erhält die Kompetenz 
zur Regelung der Bemessung der Entschädigung. Die Beurteilung des Integritätsschadens ba-
siert auf dem medizinischen Befund, weshalb Verwaltung und Gericht für die Beurteilung der 
einzelnen Integritätseinbussen auf ärztliche Sachverständige angewiesen sind. In einem ersten 
Schritt fällt es dem Arzt oder der Ärztin zu, sich unter Einbezug der in Anhang 3 der UVV und 
gegebenenfalls in den Tabellen der Suva aufgeführten Integritätsschäden dazu zu äussern, ob 
und inwieweit ein Schaden vorliegt, welcher dem Typus von Verordnung, Anhang oder Weisung 
entspricht. Verwaltung und Gericht obliegt es danach, gestützt auf die ärztliche Befunderhebung 
die rechtliche Beurteilung vorzunehmen, ob ein Integritätsschaden gegeben ist, ob die Erheblich-
keitsschwelle erreicht ist und, bejahendenfalls, welches Ausmass die erhebliche Schädigung an-
genommen hat. 
 
4.2.1 Die Beschwerdegegnerin bejahte den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Integ-
ritätsentschädigung für die verbliebene Beeinträchtigung aus dem Unfallereignis unter Hinweis 
auf die Beurteilung von Dr. G.____. Mit separatem Bericht zum Integritätsschaden vom 23. No-
vember 2021 diagnostizierte Dr. G.____ eine intraartikuläre Calcaneus-Fraktur am 20. Juni 2019 
mit offener Reposition und Plattenosteosynthese mit CRPS, mit Metallentfernung Calcaneus links 
am 18. September 2020 und mit aktuell symptomatischer posttraumatischer subtalarer Arthrose 
links. Bei bereits symptomatisch fortschreitender posttraumatischer Arthrose sei die Indikation 

 

 
 
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zur Arthrodese bereits gegeben. Entsprechend könne der Integritätsschaden wie bei einem Zu-
stand nach Arthrodese beurteilt werden. Gemäss Tabelle 5 (Integritätsschaden bei Arthrosen) 
betrage der Integritätsschaden bei Zustand nach subtalarer Arthrodese 15 %. 
 
4.2.2 Der Beschwerdeführer legt dar, dass sich aus dem Sprechstundenbericht von 
Prof. F.____ eine stationäre, schwere posttraumatische Arthrose subtalar des linken unteren 
Sprunggelenks ergebe. Prof. F.____ gehe weiter davon aus, dass eine Arthrodese langfristig 
nicht zu umgehen sein werde, er sehe aber aktuell keinen dringlichen Handlungsbedarf. Darüber 
hinaus beschreibe Prof. F.____, dass im Falle einer Schmerzexazerbation auch subtalare Infilt-
rationen vorgenommen werden könnten. Damit sei festzustellen, dass derzeit weder die Indika-
tion für eine Arthrodese abschliessend gestellt noch eine solche bisher durchgeführt worden sei. 
Ausserdem sei zu berücksichtigen, dass unfallfremd eine Verkürzung des rechten Beines von 1.8 
cm vorliege, sodass sowohl von Seiten der Ärzte als auch der Physiotherapeuten davon ausge-
gangen werde, dass eine Versteifung des linken unteren Sprunggelenks die vorhandenen Be-
schwerden verstärken dürften. Damit sei, unbeschadet der Tatsache, dass bei der Beurteilung 
des Integritätsschadens die Prognose der zukünftigen Entwicklung zu berücksichtigen sei, derzeit 
auf den unkorrigierten Zustand der schweren Arthrose im unteren Sprunggelenk abzustellen, wo-
bei sich ein Wert von 15 % in Anbetracht des Ausmasses der Arthrose und des vorhandenen 
Leidensbildes nicht rechtfertige. Gemäss Suva-Tabelle 5 sei bei einem Zustand einer schweren 
USG-Arthrose eine prozentuale Beeinträchtigung der Integrität im Umfang von 15 - 30 % zu be-
rücksichtigen. Im vorliegenden Fall seien 25% angemessen. 
 
4.2.3 Bei mässigen Arthrosen im unteren Sprunggelenk sieht die Suva-Tabelle 5 einen Wert 
von 5 - 15 % vor, bei schweren Arthrosen sind 15 - 30 % veranschlagt. Wurde das Gelenk mit 
Hilfe einer Arthrodese versteift, ist ein Wert von 15 % vorgesehen. Gestützt auf die Beurteilung 
von Prof. F.____ vom 21. November 2021 steht fest, dass eine stationäre, schwere posttrauma-
tische Arthrose subtalar besteht. Soweit aus den Akten ersichtlich, wurde die Arthrodese bis heute 
nicht vorgenommen. Den Schilderungen des Beschwerdeführers ist ausserdem zu entnehmen, 
dass die Versteifung des unteren Sprunggelenks auch noch nicht konkret eingeplant ist. Dieser 
Aspekt wurde von Dr. G.____ in seiner äusserst knappen Stellungnahme zu wenig gewürdigt. 
Zudem setzte er sich nicht mit der von den behandelnden Ärzten aufgeworfenen Problematik 
auseinander, dass eine Versteifung des unteren Sprunggelenks Auswirkungen auf die anderen 
körperlichen Leiden des Beschwerdeführers haben könnte. Überdies fehlt seiner Beurteilung die 
Diskussion, dass die Suva-Tabelle 5 bei einer schweren Arthrose im unteren Sprunggelenk, wie 
sie beim Beschwerdeführer gemäss Prof. F.____ vorliegt, einen Wert zwischen 15 % - 30 % vor-
sieht. Aus diesem Grund vermag die Einschätzung von Dr. G.____ nicht restlos zu überzeugen 
und es kann gestützt darauf die Höhe des Integritätsschadens nicht beurteilt werden. Eine andere 
medizinische Einschätzung des Integritätsschadens liegt nicht bei den Akten. Entgegen des An-
trags des Beschwerdeführers kann das Kantonsgericht die Beurteilung aufgrund der aktenkundi-
gen Diagnosen aber nicht selbst vornehmen, da die Ausschöpfung des in den Tabellen offen 
gelassenen Bemessungsspielraums entsprechende Fachkenntnisse voraussetzt und von einem 
medizinischen Laien eine zuverlässige Zuordnung nicht erwartet werden kann. 
 

 

 
 
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4.3 In diesem Punkt ist die Angelegenheit deshalb an die Beschwerdegegnerin zurückzu-
weisen, damit sie den Integritätsschaden mit Hilfe einer fachärztlichen Expertise, die im Rahmen 
eines verwaltungsexternen Gutachtens gemäss Art. 44 ATSG einzuholen sein wird, erneut ab-
klären lässt und danach neu verfügt. 
 
5. Zusammenfassend ergibt sich aus dem Gesagten, dass der angefochtene Einsprache-
entscheid aufgehoben wird. Es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer ab 1. Februar 2022 
Anspruch auf eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 29 % hat. In Bezug 
auf die Integritätsentschädigung wird die Angelegenheit zur weiteren medizinischen Abklärung 
mit Hilfe eines verwaltungsexternen Gutachtens einer/s Fussorthopäden/in im Sinne von Art. 44 
ATSG und zum Erlass einer neuen Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen. Die 
Beschwerde wird in diesem Sinne gutgeheissen.  
 
6.1 Nach Art. 61 lit. fbis ATSG ist das Verfahren bei Streitigkeiten über Leistungen kosten-
pflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist. Da das UVG keine Kostenpflicht 
vorsieht, sind für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben. 
 
6.2 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch 
auf Ersatz der Parteikosten. Dem Beschwerdeführer ist deshalb eine Parteientschädigung zu 
Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers 
macht in seiner Honorarnote vom 7. Juni 2023 für das vorliegende Beschwerdeverfahren einen 
Zeitaufwand von 18 Stunden und 5 Minuten sowie Auslagen in der Höhe von Fr. 135.63 geltend. 
Dieser Aufwand erweist sich umfangmässig und in Anbetracht der vorgebrachten Sachverhalts- 
und Rechtsfragen grundsätzlich als angemessen. Allerdings ist der geltend gemachte Aufwand 
im Zusammenhang mit der heutigen Urteilsberatung und der Nachbesprechung zu hoch. Hier ist 
praxisgemäss lediglich eine Stunde zu veranschlagen, weshalb 2 Stunden und 50 Minuten vom 
Aufwand abzuziehen sind, was ein Total von 15 Stunden und 15 Minuten ergibt. Dieser Aufwand 
ist zu dem in Sozialversicherungsprozessen für durchschnittliche Fälle zur Anwendung gelangen-
den Stundenansatz von Fr. 250.-- zu entschädigen. Damit erscheint es angemessen, dem Be-
schwerdeführer eine Parteientschädigung basierend auf einem Aufwand von 15 Stunden und 15 
Minuten, Auslagen von Fr. 114.40 und damit von insgesamt Fr. 4'229.30 (inkl. 7,7 % Mehrwert-
steuer) zuzusprechen. 
 
7. Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 
ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulässig ge-
gen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenentscheide sind 
– mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegehren 
(vgl. Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten anfechtbar, 
wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) 
oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit 
einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen 
würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt es sich 
bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur Aktenergänzung und an-

 

 
 
Seite 14   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

schliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um einen Zwischenent-
scheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückweisungsentscheid, mit 
dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiell-rechtlichen Anspruchsvorausset-
zungen) beantwortet wird (BGE 133 V 477 E. 4.2). Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid 
handelt es sich somit um einen Zwischenentscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn 
eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den 
in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Voraussetzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet 
das Bundesgericht. Die nachstehende Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrückli-
chen Vorbehalt. 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 

://: 1. Soweit sich die Beschwerde gegen die Ablehnung des Anspruchs auf 
eine Invalidenrente richtet, wird sie in dem Sinne gutgeheissen, als fest-
gestellt wird, dass der Beschwerdeführer ab 1. Februar 2022 Anspruch 
auf eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 29 % 
hat.  

 2. Soweit sich die Beschwerde gegen die Festsetzung des Anspruchs auf 
eine Integritätsentschädigung basierend auf einem Integritätsschaden 
von 15 % richtet, wird sie in dem Sinne gutgeheissen, als der angefoch-
tene Einspracheentscheid vom 16. Dezember 2022 aufgehoben und die 
Angelegenheit zu weiteren medizinischen Abklärungen im Sinne der Er-
wägungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die Beschwerde-
gegnerin zurückgewiesen wird. 

 3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 4. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteient-
schädigung in der Höhe von insgesamt Fr. 4'229.30 (inkl. Auslagen und 
Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

 
 
 
Gegen dieses Urteil erhob die Beschwerdegegnerin am 24. November 2023 Beschwerde beim 
Bundesgericht (8C_754/2023) 
 
 
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