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**Case Identifier:** a83471ff-3a95-5ad8-8f09-752ff0b76c23
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-11-07
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 07.11.2014 200 2013 234
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2013-234_2014-11-07.pdf

## Full Text

200 13 234 UV
GRD/SCM/ARJ

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 7. November 2014

Verwaltungsrichter Grütter
Gerichtsschreiberin Schädeli

A.________
Beschwerdeführer

gegen

SUVA 
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 7. März 2013

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Nov. 2014, UV/13/234, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1963 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) war 
im Mai 1993 aufgrund seines derzeitigen Arbeitsverhältnisses bei der 
Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA bzw. Beschwerdegeg-
nerin) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als 
er einen Fahrradunfall mit Stirnhöhlenfraktur erlitt (Akten der SUVA [act. IA] 
6, 13 lit. A). Am 2. Januar 2005 erlitt er eine Auffahrkollision mit Halswir-
belsäulen-Schleudertrauma (Akten der SUVA [act. IIA] 1, 3 f., 6, 10) und 
am 21. Februar 2006 – nach zwischenzeitlicher Anmeldung zum Leis-
tungsbezug bei der Invalidenversicherung (IV; vgl. act. IIA 98) – verletzte er 
sich am Kopf, da er gegen einen Türrahmen lief (Akten der SUVA [act. IIC] 
1). Mit Verfügung vom 11. September 2008 (act. IIA 121) stellte die SUVA 
die infolge des Unfalls vom 2. Januar 2005 erbrachten Versicherungsleis-
tungen (Heilkosten und Taggeld) mangels Vorliegens adäquater Unfallfol-
gen per 30. September 2008 ein. Gleichzeitig lehnte sie einen Anspruch 
auf eine Invalidenrente, eine Integritätsentschädigung und eine Anpassung 
des Taggeldes ab. Hiergegen erhob der Versicherte am 4. Oktober 2008 
Einsprache (act. IIA 128), welche die SUVA am 30. Dezember 2008 ab-
wies, soweit sie darauf eintrat (act. IIA 133). Die gegen den Einspracheent-
scheid erhobene Beschwerde (Akten der SUVA [act. IIB] 140) wurde mit 
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. September 2010 
(VGE UV/2009/99; act. IIB 148) abgewiesen. In der Folge hat das Bundes-
gericht mit Entscheid vom 15. Februar 2011 (8C_844/2010 [act. IIB 154]) 
die Beschwerde des Versicherten in dem Sinne gutgeheissen, als der vor-
instanzliche Entscheid und der Einspracheentscheid aufgehoben wurden 
und die Sache an die SUVA zurückgewiesen wurde, damit sie nach weite-
ren Abklärungen über ihre Leistungspflicht ab 1. Oktober 2008 neu verfüge.

Nach Einholung eines interdisziplinären Gutachtens (act. IIB 177) lehnte 
die SUVA mit Verfügung vom 5. Februar 2013 (act. IIB 184) einen An-
spruch auf UV-Leistungen über den 30. September 2008 hinaus weiterhin 
ab. Die Versicherungsleistungen (Taggeld und Heilkosten) blieben somit 
per diesem Datum eingestellt. Hiergegen erhob der Versicherte erneut Ein-

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sprache (act. IIB 187), welche die SUVA mit Entscheid vom 4. Juli 2013 
(act. IA 1) abwies. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwal-
tungsgericht das Kantons Bern mit Entscheid vom 29. September 2014 
(VGE UV/2013/654) in dem Sinne gut, als dass der angefochtene Einspra-
cheentscheid aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin 
zurückgewiesen wurde, damit sie nach Vornahme weiterer Abklärungen im 
Sinne der Erwägungen neu verfüge.

B.

Mit Verfügung vom 18. März 2009 (act. IIB 138 f.) errechnete die SUVA – 
unter Berücksichtigung der rückwirkenden Rentenzusprache der IV per 
1. Juni 2005 – aus Überentschädigung einen Saldo von Fr. 8‘773.30 zu 
ihren Gunsten, welcher mit der Nachzahlung der IV verrechnet werde. Da-
gegen erhob der Versicherte am 30. März 2009 Einsprache (act. IIB 146), 
welche mit Entscheid vom 7. März 2013 (act. IIB 189) abgewiesen wurde.

C.

Hiergegen erhob der Versicherte am 18. März 2013 Beschwerde und bean-
tragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie die sinngemässe 
Auszahlung des Betrags von Fr. 8‘773.30 an ihn, zuzüglich Verzugszinsen 
und angemessener Prozessentschädigung.

Mit Beschwerdeantwort vom 27. Mai 2013 beantragte die Beschwerdegeg-
nerin, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. B.________, die vollumfängli-
che Abweisung der Beschwerde sowie die Wettschlagung der Kosten. 

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art.  81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Angefochten ist der Einspracheentscheid der SUVA vom 7. März 
2013 (act. IIB 189). Streitig und zu prüfen ist die von der SUVA ermittelte 
Überentschädigung und damit die Höhe des Rückforderungs- bzw. Ver-
rechnungsanspruchs der SUVA im Zusammenhang mit dem Unfall vom 
2. Januar 2005. Umstritten ist dabei insbesondere die Höhe des mutmass-
lich entgangenen Verdienstes im Sinne von Art. 69 Abs. 2 ATSG der Jahre 
2005 bis 2008. 

1.3 Der Streitwert liegt unter Fr. 20'000.–, weshalb die Beurteilung der 
Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 
GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

2.1 Gemäss Art. 16 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversi-
cherung vom 20. März 1981 (UVG; SR 832.20) hat der Versicherte An-
spruch auf ein Taggeld, wenn er infolge des Unfalles voll oder teilweise 
arbeitsunfähig (vgl. Art. 6 ATSG) ist. Der Anspruch auf Taggeld entsteht am 
dritten Tag nach dem Unfalltag. Er erlischt mit der Wiedererlangung der 
vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod des 
Versicherten (Art. 16 Abs. 2 UVG). Das Taggeld beträgt bei voller Arbeits-
unfähigkeit 80 Prozent des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Ar-
beitsunfähigkeit wird es entsprechend gekürzt (Art. 17 Abs. 1 UVG).

2.2 Die Taggelder und die Renten werden gemäss Art. 15 Abs. 1 UVG 
nach dem versicherten Verdienst bemessen. Als versicherter Verdienst gilt 
für die Bemessung der Taggelder der letzte vor dem Unfall bezogene Lohn, 
für die Bemessung der Renten der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall 
bezogene Lohn (Art. 15 Abs. 2 UVG). Bezieht der Versicherte wegen Mi-
litärdienst, Zivildienst, Zivilschutzdienst, Unfall, Krankheit, Mutterschaft oder 
Kurzarbeit keinen oder einen verminderten Lohn, so wird nach Art. 23 
Abs. 1 der Verordnung über die Unfallversicherung vom 20. Dezember 
1982 (UVV; SR 832.202) für die Berechnung des Taggeldes derjenige Ver-
dienst berücksichtigt, den er ohne Militärdienst, Zivildienst, Zivilschutz-
dienst, Unfall, Krankheit, Mutterschaft oder Kurzarbeit erzielt hätte.

2.3

2.3.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1 ATSG darf das Zusammentreffen von Leis-
tungen verschiedener Sozialversicherungen nicht zu einer Überentschädi-
gung der berechtigten Person führen. Eine Überentschädigung liegt in dem 
Masse vor, als die gesetzlichen Sozialversicherungsleistungen den wegen 
des Versicherungsfalls mutmasslich entgangenen Verdienst zuzüglich der 
durch den Versicherungsfall verursachten Mehrkosten und allfälliger Ein-
kommenseinbussen von Angehörigen übersteigen (Art. 69 Abs. 2 ATSG). 
Die Leistungen werden um den Betrag der Überentschädigung gekürzt. 
Von einer Kürzung ausgeschlossen sind die Renten der Alters- und Hinter-
lassenenversicherung und der Invalidenversicherung sowie alle Hilflosen- 

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und Integritätsentschädigungen. Bei Kapitalleistungen wird der Rentenwert 
berücksichtigt (Art. 69 Abs. 3 ATSG).

2.3.2 Gemäss Art. 51 Abs. 3 Satz 1 UVV entspricht der mutmasslich ent-
gangene Verdienst jenem Verdienst, den der Versicherte ohne schädigen-
des Ereignis erzielen würde. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-
passten Verdienst angeknüpft (vgl. BGE 134 V 322 E. 4.1 S. 325, 
129 V 222 E. 4.3.1 S. 224). 

2.3.3 Bei der Berechnung der Überentschädigung werden nur Leistungen 
gleicher Art und Zweckbestimmung berücksichtigt, die der anspruchsbe-
rechtigten Person auf Grund des schädigenden Ereignisses gewährt wer-
den. Nach dem Gesetzeswortlaut von Art. 69 Abs. 1 ATSG ist somit das 
versicherte Ereignis ausschlaggebend, das zur Überentschädigung führt. 
Damit wird die ereignisbezogene Kongruenz statuiert. Daraus ist zu 
schliessen, dass der faktische Verdienst vor dem Unfallereignis die Basis 
für die Bestimmung der Überentschädigung zu bilden hat. Nicht abzustellen 
ist daher, auf was die versicherte Person zumutbarerweise bei voller Ge-
sundheit an Einkommen erzielen würde, sondern auf dasjenige Einkom-
men, das sie ohne das in Frage stehende Ereignis tatsächlich verdient hat 
(Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 7. Juni 2013, 8C_512/2012, 
E. 5.3.2 und 6.1). 

2.4 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – 
das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn 
sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat 
das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nichts Abweichendes 
vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu 
fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhaltes genügt die-
sen Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat vielmehr jener Sachver-
haltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensabläufen 
als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 138 V 218 E. 6 S. 221; betreffend 
Ermittlung des mutmasslich entgangenen Verdienstes vgl. Entscheid des 
Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute BGer] vom 20. No-
vember 2006, U 33/05, E. 3.2.3).

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3.

3.1 Die Beschwerdegegnerin ist gestützt auf die Angaben der ehemali-
gen Arbeitgeberin des Beschwerdeführers (act. IIB 143 f.) davon ausge-
gangen, dass letzterer ohne schädigendes Ereignis bei einem 80 %-
Pensum im Jahr 2005 einen Verdienst von Fr. 68‘976.– (Fr. 5‘240.-- x 13 + 
Fr. 806.-- [Aktien] + Fr. 1‘050.-- [Erfolgsprämie] = Fr. 69‘976.--), im Jahr 
2006 einen solchen von Fr. 69‘619.80 (Fr. 5‘240.-- x 13 + Fr. 1‘088.-- [Akti-
en] + Fr. 1‘411.80 [Erfolgsprämie] = Fr. 70‘619.80), im Jahr 2007 von 
Fr. 73‘087.25 (Fr. 5‘360.-- x 13 + Fr. 1‘770.-- [Aktien] + Fr. 1‘637.25 [Er-
folgsprämie]) und im Jahr 2008 von Fr. 73‘337.50.-- (Fr. 5‘360.-- x 13 + 
Fr. 2‘337.50 [Aktien] + Fr. 1‘320.-- [Erfolgsprämie]) erzielt hätte. Demnach 
ging sie in ihrer Überentschädigungsberechnung vom 16. März 2009 von 
einem mutmasslich entgangenen Verdienst im Jahr 2005 von 
Fr. 68‘777.80, im Jahr 2006 von Fr. 69‘619.80, im Jahr 2007 von 
Fr. 73‘087.25 und im Jahr 2008 (bis 30. September) von Fr. 55‘046.60, vom 
5. Januar 2005 bis 30. September 2008 ausmachend total Fr. 266‘531.45 
aus (act. IIB 138 Ziff. 4).

Der Beschwerdeführer bringt hiergegen vor, zum Unfallzeitpunkt sei sein 
Einkommen wegen Unfall/Krankheit um 20 % reduziert gewesen und bean-
tragt sinngemäss, als mutmasslich entgangener Verdienst das Validenein-
kommen gemäss IV heranzuziehen. Die IV-Stelle Bern habe in ihrer Verfü-
gung vom 24. März 2009 (vgl. act. IIB 193) für das Jahr 2005 ein Validen-
einkommen von Fr. 85‘150.-- berechnet, auf welches auch hier abzustellen 
sei (vgl. Beschwerde, act. IIB 146). 

3.2 Aus den Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer zwischen 
dem 5. Januar 2005 und 30. September 2008 Sozialversicherungsleistun-
gen (SUVA-Taggelder und IV-Rente) im Betrag von total Fr. 109‘645.55 
bezogen hat (act. IIB 138 Ziff. 1-3). 

Die Taggeldzahlungen in der Höhe von Fr. 77‘032.55 erfolgten aufgrund 
des Unfalls vom 2. Januar 2005 (vgl. act. IIA 121). Da weder aufgrund der 
Parteivorbringen noch aufgrund der Akten Anlass besteht, diese unbestrit-
ten gebliebene Position in die Prüfung miteinzubeziehen, ist von der Rich-
tigkeit dieser Taggeldzahlungen auszugehen (vgl. BGE 110 V 48 E. 4a 

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S. 53; ZAK 1992 S. 487 E. 1b). Die Rentenzusprache vom 24. März 2009 
(act. IIB 193) begründete die IV damit, dass der Beschwerdeführer aus 
gesundheitlichen Gründen seit Jahren nicht mehr in der Lage sei, seiner 
Erwerbstätigkeit vollumfänglich nachzukommen. Eine durchschnittliche 
Arbeitsunfähigkeit von 40 % sei mit Datum vom 23. Juni 2005 erreicht wor-
den, womit ab dem 1. Juni 2005 Anspruch auf eine Viertelsrente bestehe. 
Seit Juni 2005 sei eine 50 %ige Arbeitsunfähigkeit gegeben, weshalb die 
Rente per 1. September 2005 auf eine halbe IV-Rente erhöht werde. Beim 
Einkommensvergleich für das Jahr 2005 werde im Gesundheitsfall von ei-
nem monatlichen Bruttoerwerbseinkommen von Fr. 5‘240.-- x 13 bei einem 
Beschäftigungsgrad von 80 % ausgegangen, welches auf 100 % aufge-
rechnet werde. Somit ging die IV bei der Ermittlung des Valideneinkom-
mens offenbar von einem Beschäftigungsgrad von 100 % und einer Er-
werbseinbusse von 20 % aus vor dem Unfall vom 2. Januar 2005 beste-
henden Gründen aus. Das Wartejahr gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b des Bun-
desgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG; SR 
831.20) begann im Juni 2004 und somit vor dem hier relevanten Unfall zu 
laufen. Demnach kann im Zeitraum vom Juni 2004 bis zum Unfallzeitpunkt 
im Januar 2005 – während sieben Monaten – von einer 20 %igen Arbeits-
unfähigkeit und von Januar bis Juni 2005 – während fünf Monaten – von 
einer 68 %igen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden, womit nach Ab-
lauf eines Jahres eine durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit von 40 % er-
reicht war (40 % x 12 Monate = 480 % [1 Jahr] - 140 % [20 % x 7 Monate] 
= 340 % : 5 Monate = 68 % [Februar - Juni 2005]). 

Vom ab 24. Juni 2005 ermittelten Invaliditätsgrad (IV-Grad) von 50 % ist 
überwiegend wahrscheinlich weniger als die Hälfte auf den Unfall vom 
2. Januar 2005 zurückzuführen. Hierzu ist zu beachten, dass der Wortlaut 
von Art. 69 Abs. 1 ATSG dafür spricht, dass nur auf die durch den Unfall 
ausgelösten Leistungen und nicht auf den dadurch verursachten IV-Grad 
abgestellt wird (vgl. BGer 8C_512/2012, E. 7.2.1). Die ärztliche Begutach-
tung des Beschwerdeführers brachte zudem hervor, dass durch dessen 
Persönlichkeitsstruktur keine adäquate Bewältigung oder Verarbeitung des 
Unfallereignisses sowie der Schmerzen möglich war (vgl. Akten der IV 
[act. III] 34 S. 13, act. III 44 S. 3 im Verfahren BV/2014/588). Allein diese 
Beurteilung zeigt auf, dass das Unfallereignis vom 2. Januar 2005 von ei-

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nem gesunden Versicherten in adäquater Weise hätte verarbeitet werden 
können und die Rentenzusprache der IV somit gar nicht bzw. nur in sehr 
geringem Umfang durch das Ereignis vom 2. Januar 2005 bedingt sein 
kann. 

Nach dem Dargelegten kann die ab Juni 2005 ausgerichtete Rente der IV 
nicht (bzw. allenfalls höchstens zu einem sehr geringen Teil) in die Übe-
rentschädigungsberechnung einbezogen werden und die im massgeben-
den Zeitraum ausgerichteten (relevanten) Sozialversicherungsleistungen 
belaufen sich auf Fr. 77‘032.55 (Taggeldleistungen; act. IIB 138 Ziff. 1).

3.3 Weiter ist zu prüfen, wie hoch der Verdienst des Beschwerdeführers 
ohne das Unfallereignis vom 2. Januar 2005 gewesen wäre.

Die Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin, der ..., erhellen, dass der Be-
schwerdeführer per 1. Januar 2001 zu 100 % eingestellt worden ist. Er hat 
dieses Pensum aber aufgrund der nicht mehr vollständigen Einsatzfähigkeit 
und Dauerabsenzen per 1. Mai 2004 auf 80 % reduziert (act. IIA 61, vgl. 
auch act. IIC 1 Ziff. 3). Die vormalige Arbeitgeberin, ..., hielt in ihrer Bestäti-
gung vom 29. September 2000 (act. IIB 140.6) fest, dass das damalige 
100 %-Pensum auf Wunsch des Beschwerdeführers (Renovation seines 
Hauses in ...) per 1. Januar 1996 auf 80 % reduziert worden sei. Weiter 
geht aus der Bestätigung hervor, dass die Arbeitgeberin im Jahr 2000 be-
reit gewesen ist, den Beschwerdeführer wiederum zu 100 % zu beschäfti-
gen, was letzterer seit einem Unfall im Juni 1998 (vgl. act. IA 15 S. 6) nicht 
mehr für möglich gehalten habe.

Folglich steht fest, dass der Beschwerdeführer sein Arbeitspensum bereits 
per 1. Januar 1996 bzw. per 1. Mai 2004 und somit vor dem Unfall vom 
2. Januar 2005 – welcher zur Überentschädigung geführt hat – auf 80 % 
reduziert hatte. Ob dies aufgrund vorheriger Unfallereignisse oder aus 
sonstigen privaten Gründen erfolgte, spielt vorliegend keine Rolle. Es ist 
deshalb davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer ohne den Unfall 
vom 2. Januar 2005 weiterhin am selben Ort bei einem Beschäftigungsgrad 
von 80 % tätig wäre und ein entsprechendes Einkommen erzielen würde. 
Die Beschwerdegegnerin hat demnach zu Recht auf die Angaben der 
ehemaligen Arbeitgeberin des Beschwerdeführers abgestellt (vgl. act. IIB 

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143 f.). Gemäss diesen hätte der Beschwerdeführer in den Jahren 2005 bis 
2008 nebst einem Grundlohn einen 13. Monatslohn sowie Aktien und eine 
Erfolgsprämie bezogen. Somit hätte er im Jahr 2005 Fr. 69‘784.30 
(Fr. 69‘976.-- / 365 x 364), im Jahr 2006 Fr. 70‘619.80, im Jahr 2007 
Fr. 73‘087.25 und im Jahr 2008 Fr. 55‘053.35 (Fr. 73‘337.50.-- / 365 x 274), 
insgesamt ausmachend Fr. 268‘544.70, erzielt (vgl. Zahlen gemäss E. 3.1, 
Satz 1 hiervor). Unter Berücksichtigung eines effektiven Eigenverdienstes 
von Fr. 165‘659.20 (act. IIB 138 Ziff. 5) ergibt sich im massgebenden Zeit-
raum vom 5. Januar 2005 bis 30. September 2008 ein entgangener Ver-
dienst von Fr. 102‘885.50 (Fr. 268‘544.70 - Fr. 165‘659.20). Bei diesem 
Ergebnis kann offen bleiben, ob die zwar von den Parteien nicht bestritte-
nen, jedoch fraglichen Positionen „Aktien“ und „Erfolgsprämie“ zu Recht 
Eingang in die Berechnung fanden. Mit Blick auf die vorliegenden Unterla-
gen und Art. 22 Abs. 3 UVV ist ein Rechtsanspruch hierauf nicht ausgewie-
sen. Die Ausscheidung der „Aktien“ und „Erfolgsprämie“ würde am Ergeb-
nis jedoch nichts ändern (Fr. 5‘240.-- x 13 / 365 x 364 [2005] + Fr. 5‘240.-- 
x 13 [2006] + Fr. 5‘360.-- x 13 [2007] + Fr. 5‘360.-- x 13 / 365 x 274 [2008] 
= Fr. 258‘041.05 > Fr. 258‘041.05 - Fr. 165‘659.20 = Fr. 92‘381.85 [entgan-
gener Verdienst]).

3.4 Nach dem Dargelegten liegt mit den ausgerichteten, anrechenbaren 
Sozialversicherungsleistungen im Betrag von Fr. 77‘032.55 (vgl. E. 3.2 
hiervor) und einem entgangenen Verdienst von Fr. 102‘885.50 (vgl. E. 3.3 
hiervor) keine Überentschädigung zugunsten der Beschwerdegegnerin vor. 
Demnach hat letztere dem Beschwerdeführer den Betrag von Fr. 8‘773.30 
zurückzuerstatten.

4.

4.1 Sofern die versicherte Person ihrer Mitwirkungspflicht vollumfänglich 
nachgekommen ist, werden die Sozialversicherungen für ihre Leistungen 
nach Ablauf von 24 Monaten nach der Entstehung des Anspruchs, frühes-
tens aber 12 Monate nach dessen Geltendmachung, verzugszinspflichtig 
(Art. 26 Abs. 2 ATSG). Dabei beginnt die Verzugszinspflicht zwei Jahre 
nach Beginn der Rentenberechtigung als solcher und nicht erst jeweils zwei 

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Jahre nach Fälligkeit jeder einzelnen Monatsrente (BGE 133 V 9 E. 3.6 
S. 13).

4.2 Gemäss Art. 7 Abs. 1 der Verordnung über den Allgemeinen Teil 
des Sozialversicherungsrechts (ATSV; SR 830.11) beträgt der Satz für den 
Verzugszins 5 Prozent im Jahr. Der Verzugszins wird monatlich auf dem 
bis Ende des Vormonats aufgelaufenen Leistungsanspruch berechnet. Die 
Zinspflicht beginnt am ersten Tag des Monats, in welchem der Anspruch 
auf Verzugszinsen entstanden ist, und endet am Ende des Monats, in 
welchem der Zahlungsauftrag erteilt wird (Abs. 2).

4.3 Mit IV-Verfügung vom 24. März 2009 (act. IIB 145) wurde dem Be-
schwerdeführer rückwirkend ab 1. Juni 2005 eine Viertelsrente bzw. ab 
1. September 2005 eine halbe Invalidenrente zugesprochen. Gleichzeitig 
wurde ein „Anspruch Dritter: SUVA …“ im Betrag von Fr. 8‘773.30 festge-
halten, welcher auf das Konto der SUVA … ausbezahlt wurde. Unter 
Berücksichtigung der Anmeldung zum Leistungsbezug bei der IV vom 
28. Dezember 2005 (vgl. act. IIA 98) sowie den von 2005 bis 2008 erbrach-
ten Taggeldleistungen (vgl. act. IIB 138 Ziff. 1), ist die zurückzuerstattende 
Leistung von Fr. 8‘773.30 ab Datum der Abrechnung der IV – welche mit 
Verfügung vom 24. März 2009 erfolgte – mit 5 % zu verzinsen, da in die-
sem Zeitpunkt die 24 Monate nach Entstehung des Anspruchs bzw. die 12 
Monate ab Geltendmachung bereits abgelaufen waren. 

5.

Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde gutzuheissen und die Be-
schwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer den Betrag von Fr. 8‘773.30 
nebst Verzugszins zu 5 % ab 24. März 2009 zurückzuerstatten. 

6.

6.1 Verfahrenskosten sind keine zu erheben (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. a ATSG).

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6.2 Der nicht anwaltlich vertretene Beschwerdeführer hat nach konstan-
ter Praxis trotz seines Obsiegens keinen Anspruch auf eine Parteientschä-
digung, da der Aufwand zur Wahrung seiner Interessen den Rahmen des-
sen nicht überschritten hat, was der Einzelne üblicher- und zumutbarerwei-
se nebenbei zur Besorgung seiner persönlichen Angelegenheiten auf sich 
zu nehmen hat (BGE 127 V 205 E. 4b S. 207).

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Einspracheent-
scheid der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt vom 7. März 
2013 aufgehoben und die Beschwerdegegnerin verurteilt, dem Be-
schwerdeführer den Betrag von Fr. 8‘773.30 nebst Zins zu 5 % seit dem 
24. März 2009 zu bezahlen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- A.________
- Rechtsanwalt B.________ z.H. der Beschwerdegegnerin 
- Bundesamt für Gesundheit

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.