# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 571c4fb2-d71f-51cb-a8ed-508f745494d7
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-14
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 14.03.2014 100 2012 476
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2012-476_2014-03-14.pdf

## Full Text

100.2012.476U
DAM/BER/LIR

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 14. März 2014

Verwaltungsrichter Burkhard, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Daum und Keller 
Gerichtsschreiberin Bernasconi Zenger

1. A.________
2. B.________
3. C.________
4. D.________
alle vertreten durch Fürsprecher …
Beschwerdeführer 

gegen

Einwohnergemeinde Schwarzenburg
handelnd durch den Gemeinderat, 3150 Schwarzenburg
vertreten durch Fürsprecher …
Beschwerdegegnerin 

und

Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion des Kantons Bern
Münstergasse 2, 3011 Bern

betreffend Revision der Ortsplanung Schwarzenburg (Entscheid der Justiz-, 
Gemeinde- und Kirchendirektion des Kantons Bern vom 21. November 2012; 
32.14-10.48)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.03.2014, Nr. 100.2012.476U, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Am 8. Dezember 2008 beschloss die Gemeindeversammlung der Einwohnergemeinde 
(EG) Wahlern (heute: EG Schwarzenburg) eine Revision ihrer Ortsplanung. Dabei 
zonte sie unter anderem einen Teil der im Gesamteigentum von A.________, 
B.________, C.________ und D.________ stehenden Parzelle Schwarzenburg 2 
(Wahlern) Gbbl. Nr. 1________ von der Landwirtschaftszone in die Bauzone um und 
wies das eingezonte Gebiet der Zone mit Planungspflicht (ZPP) Nr. 17 «Voremberg 
Ost» zu. Mit Verfügung vom 6. Juli 2010 genehmigte das Amt für Gemeinden und 
Raumordnung des Kantons Bern (AGR) – unter Vorbehalt kleinerer Ergänzungen und 
Anpassungen – die Ortsplanungsrevision und wies unter anderem die dagegen 
eingereichte Einsprache von A.________, B.________, C.________ und D.________ 
ab.

B.

Dagegen führten A.________, B.________, C.________ und D.________ mit Eingabe 
vom 6. August 2010 Beschwerde bei der Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion des 
Kantons Bern (JGK). Diese wies das Rechtsmittel mit Entscheid vom 21. November 
2012 ab.

C.

Gegen diesen Entscheid haben A.________, B.________, C.________ und 
D.________ am 24. Dezember 2012 Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben und die 
Rechtsbegehren gestellt, Art. 43 Abs. 4 des Gemeindebaureglements der EG Wahlern 
vom 8. Dezember 2008 (GBR) betreffend die ZPP Nr. 17 «Voremberg Ost» sei 
ersatzlos zu streichen. Die Vorschrift begrenzt die Höhe der Dachkonstruktion auf max. 
816 m.ü.M. Eventualiter sei die Höhenbegrenzung auf 821 m.ü.M. festzulegen. 

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Die EG Schwarzenburg beantragt mit Beschwerdeantwort vom 30. Januar 2013, die 
Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Die JGK schliesst mit 
Vernehmlassung vom 30. Januar 2013 ebenfalls auf Abweisung der Beschwerde. 

Mit Replik vom 24. Dezember 2012 (richtig: 28.3.2013) halten A.________, 
B.________, C.________ und D.________ an den gestellten Anträgen fest. Die EG 
Schwarzenburg beantragt mit Duplik vom 24. April 2013 weiterhin die Abweisung der 
Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist. Die JGK hat mit Eingabe vom 1. Mai 2013 
auf eine Stellungnahme verzichtet.

Am 13. August 2013 hat eine Delegation des Verwaltungsgerichts eine Augenscheins- 
und Instruktionsverhandlung unter Mitwirkung der Parteien sowie zweier Vertreter der 
kantonalen Kommission zur Pflege der Orts- und Landschaftsbilder (OLK) 
durchgeführt. 

Mit Verfügungen vom 2. September 2013 und 21. Januar 2014 hat der In-
struktionsrichter weitere Unterlagen zu den Akten erkannt. Die EG Schwarzenburg 
sowie A.________, B.________, C.________ und D.________ haben zum Protokoll 
Stellung genommen und sich abschliessend zum Verfahren geäussert. Die JGK hat auf 
weitere Ausführungen verzichtet. Die OLK hat zum Protokoll ebenfalls nicht Stellung 
genommen.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte kantonale 
Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 
über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig. Die 
Beschwerdeführer haben am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, sind durch den 
angefochtenen Entscheid besonders berührt und haben ein schutzwürdiges Interesse 
an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 61a Abs. 2 
Bst. a des Baugesetzes vom 9. Juni 1985 [BauG; BSG 721.0]). Auf die form- und 

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fristgerecht eingereichte Beschwerde ist grundsätzlich einzutreten (vgl. aber E. 1.2 
hiernach).

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG). Soweit die Beschwerdeführer die 
Unangemessenheit der Planung rügen wollen (Beschwerde, Ziff. II/4), ist auf die 
Beschwerde nicht einzutreten (Art. 80 Bst. c Ziff. 3 VRPG i.V.m. Art. 33 Abs. 3 Bst. b 
des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung [Raumplanungsgesetz, 
RPG; SR 700], Umkehrschluss; vgl. BVR 1994 S. 176 E. 3a; Markus Müller, Bernische 
Verwaltungsrechtspflege, 2. Aufl. 2011, S. 174). Tatsächlich werfen die Beschwer-
deführer ohnehin Rechts- und nicht Angemessenheitsfragen auf.

2.

Die Raumplanung dient der zweckmässigen und haushälterischen Nutzung des 
Bodens und der geordneten Besiedlung des Landes; sie hat eine auf die erwünschte 
Entwicklung des Landes ausgerichtete Ordnung der Besiedlung zu verwirklichen 
(Art. 75 Abs. 1 der Bundesverfassung [BV; SR 101]; Art. 1 Abs. 1 RPG). Bund, 
Kantone und Gemeinden unterstützen mit Massnahmen der Raumplanung unter 
anderem die Bestrebungen, die natürlichen Lebensgrundlagen und die Landschaft zu 
schützen sowie wohnliche Siedlungen zu schaffen und zu erhalten (Art. 1 Abs. 2 Bst. a 
und b RPG). Die Raumplanung stellt eine Gestaltungsaufgabe dar und unterliegt einer 
gesamthaften Abwägung und Abstimmung aller räumlich wesentlichen Gesichtspunkte 
und Interessen (Art. 2 Abs. 1 RPG; Art. 1-3 der Raumplanungsverordnung vom 
28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]; statt vieler BGE 136 II 204 E. 7.1; BVR 2012 S. 334 
E. 6.3, 2011 S. 259 E. 5.5, je mit weiteren Hinweisen). Nach Art. 3 Abs. 1 RPV haben 
die Behörden im Rahmen ihrer Handlungsspielräume alle betroffenen Interessen zu 
ermitteln und zu beurteilen. Darunter fallen neben den Zielen und Grundsätzen des 
Planungsrechts auch die öffentlichen Interessen ausserhalb der Raumplanung sowie 
private Interessen. Den Interessen ist aufgrund der Beurteilung im Entscheid möglichst 
umfassend Rechnung zu tragen (Waldmann/Hänni, Handkommentar RPG, 2006, 
Art. 3 N. 4; BVR 2013 S. 31 E. 3.2 mit Hinweisen). 

3.

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3.1 Im Rahmen der Ortsplanungsrevision hat die Gemeinde einen rund 35 m 
breiten und 200 m langen Streifen der im Gesamteigentum der Beschwerdeführer 
stehenden Parzelle Nr. 1________ von der Landwirtschaftszone in die Bauzone 
umgezont und der ZPP Nr. 17 «Voremberg Ost» zugewiesen (vgl. Zonenplan Siedlung 
Teil Süd vom 8. Dezember 2008; Vorakten JGK [act. 4F7]; vorne Bst. A). Als ZPP 
können Teile der Bauzone bezeichnet werden, deren Überbauung der Landschaft oder 
Siedlung besonders angepasst werden soll oder für die Ortsentwicklung besonders 
bedeutsam ist (z.B. Hanglagen, Kuppen, Altstadt- und Dorfkernzonen, Neubaugebiete), 
wenn es nicht möglich ist, die nötigen Vorschriften in der Grundordnung zu erlassen 
(Art. 73 Abs. 2 BauG). Das Bauen in einer ZPP setzt eine rechtskräftige 
Überbauungsordnung (ÜO) voraus (Art. 93 Abs. 1 BauG). Die Grundordnung hat für 
jede ZPP den Planungszweck, die Art der Nutzung, deren Mass als Planungswert und 
die Gestaltungsgrundsätze für Bauten, Anlagen und Aussenräume festzulegen (Art. 92 
Abs. 1 BauG).

3.2 Die massgebende Bestimmung zur ZPP Nr. 17 im GBR lautet wie folgt:

Art. 43 ZPP Nr. 17 «Voremberg Ost»

Zweck
1 Sicherstellung

- einer Siedlungsrandüberbauung, welche sich in die Landschaft integriert
- einer harmonischen Gestaltung des neu gebildeten Ortsrandes Richtung 

Norden
- einer qualitätsvollen Umgebungs- und Aussenraumgestaltung
- einer zweckmässigen Erschliessung
- der Hecke entlang der Berggasse

Art der Nutzung
2 Wohnen im Sinne der Wohnzone W2.

Mass der Nutzung
3 Das Mass der Nutzung richtet sich nach den Bestimmungen der W2.
4 Unter Einhaltung der baupolizeilichen Masse der W2 darf die Höhe der 
Dachkonstruktion die max. 816.00 m.ü.M. in keinem Punkt überragen.
5 Die zulässige AZ [Ausnützungsziffer] beträgt max. 0,4.

Gestaltungsgrundsätze
6 Auf eine rücksichtsvolle Gestaltung des Übergangs zwischen der neuen Siedlung 
und der offenen Landschaft sowie auf die Integration der Neubauten in die Hang- 
bzw. Kuppenlage ist Wert zu legen.
7 Bei Satteldächern muss die Firstlinie für Hauptbauten Richtung Ost-West verlaufen.

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8 Aussenräume (Wege, Gärten, Parkplätze, Spiel- und Aufenthaltsbereiche) sind 
zusammen mit dem Siedlungsentwurf sorgfältig zu gestalten.
9 Die Hecke entlang der Berggasse ist wenn möglich zu erhalten. Wird die Hecke 
durch Bauten oder Erschliessungsanlagen beeinträchtigt, ist in der näheren 
Umgebung für Ersatz zu sorgen.

Erschliessung und Parkierung
10 Die Erschliessung erfolgt ab der Berggasse über den bestehenden Güterweg.

Empflindlichkeitsstufe: ES II

3.3 Die Beschwerdeführer wehren sich ausschliesslich gegen Art. 43 Abs. 4 GBR, 
welcher festlegt, dass die Höhe der Dachkonstruktion höchstens 816 m.ü.M. betragen 
darf. Streitgegenstand vor dem Verwaltungsgericht bildet somit einzig die Frage, ob 
diese Höhenbeschränkung rechtmässig ist.

4.

Zunächst ist auf die öffentlichen Interessen einzugehen, welche die Gemeinde mit der 
umstrittenen Planungsmassnahme verfolgt.

4.1 Die Gemeinde begründet Art. 43 Abs. 4 GBR insbesondere mit den Anliegen 
des Landschaftsschutzes, zusätzlich auch mit denjenigen des Ortsbildschutzes. Sie ist 
der Ansicht, dass aufgrund der exponierten Hang- bzw. Kuppenlage des der ZPP 
Nr. 17 zugewiesenen Landes das Landschaftsbild beeinträchtigt würde, wenn die 
Überbauung den Hügelrücken überschreiten würde. Mit der Höhenbegrenzung will sie 
erreichen, dass die Überbauung einerseits allgemein von Norden her nicht sichtbar ist, 
weil sie vom Hügelzug verdeckt wird oder diesen nur marginal überschreitet, so dass 
die Häuser mit einfachen Mitteln (z.B. niedrigen Hecken) kaschiert werden können. 
Andererseits soll die Höhenbegrenzung dazu führen, dass sich eine künftige 
Überbauung von Süden her, also vom Dorfkern von Schwarzenburg aus betrachtet, 
harmonisch in die Horizontlinie einfügt. Die Höhenbegrenzung habe zur Folge, dass 
die neuen Bauten die bestehenden Gebäude östlich des auf der Nachbarparzelle 
Schwarzenburg 2 (Wahlern) Gbbl. Nr. 2________ liegenden Bauernhauses nicht oder 
nur minimal überragen würden und die neue Siedlung maximal die Höhe der Kuppe im 
Osten erreiche. 

4.2 Die Beschwerdeführer machen geltend, die Höhenbegrenzungslinie sei nicht 
geeignet, die Interessen des Landschaftsschutzes zu verwirklichen. Die OLK habe 

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mehrfach ausgeführt, sie lehne die teilweise Einzonung der Parzelle Nr. 1________ 
aus Gründen des Landschaftsschutzes ab; werde jedoch eingezont, erachte sie eine 
Höhenbeschränkung nicht als sinnvoll. Dieser Fachmeinung sei zu folgen. Für das 
Ortsbild sei die teilweise Einzonung der Parzelle Nr. 1________ zudem kaum relevant.

4.3 Vorab ist zu klären, ob sich die ZPP Nr. 17 in einer schützenswerten Landschaft 
befindet.

4.3.1 Der Planungsgrundsatz, wonach die Landschaft zu schonen ist, verlangt unter 
anderem, dass sich Siedlungen, Bauten und Anlagen in die Landschaft einordnen 
sollen (Art. 3 Abs. 2 Bst. b RPG; vgl. auch Art. 54 Abs. 2 Bst. f BauG). Zu den 
empfindlichen Landschaften in diesem Sinn gehören in erster Linie Gebiete, die 
entweder rechtlichen Schutzbestimmungen unterworfen sind (insbesondere 
Schutzzonen nach Art. 17 RPG bzw. Schutzgebiete nach Art. 86 BauG) oder 
Aufnahme in ein Inventar nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 über den 
Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451) gefunden haben (BVR 2013 S. 31 E. 4.2). 
Darüber hinaus werden aber auch Landschaften von durchschnittlicher Qualität vor 
Beeinträchtigungen durch Bauten und Anlagen geschützt (zum Ganzen BVR 2008 
S. 66 E. 5.3.1; Waldmann/Hänni, a.a.O., Art. 3 N. 25; Pierre Tschannen, in Kommentar 
RPG, 1999, Art. 3 N. 50; vgl. auch Zaugg/Ludwig, Kommentar zum bernischen BauG, 
Band II, 3. Aufl. 2010, Art. 54 N. 13). Bauten und Anlagen ordnen sich dann ein, wenn 
sie bezüglich ihres Standorts und ihrer Gestaltung die charakteristischen Eigenheiten 
der beanspruchten Landschaft nicht störend verändern. Ob der Planungsgrundsatz 
einem blossen Verunstaltungsverbot gleichkommt, ein Beeinträchtigungsverbot 
statuiert oder aber ein eigentliches Eingliederungsgebot enthält, lässt sich nicht in 
allgemeiner Weise sagen. Vielmehr hängt das Ausmass der geforderten Einfügung 
ganz entscheidend vom Grad der Schutzwürdigkeit der in Anspruch genommenen 
Landschaft ab (BGer 1C_520/2012 vom 30.7.2013, E. 2.2; Waldmann/Hänni, a.a.O., 
Art. 3 N. 27).

4.3.2 Die ZPP Nr. 17 liegt zwar selber nicht in einem Schutzgebiet, jedoch grenzt die 
Parzelle Nr. 1________, auf welcher sich die ZPP Nr. 17 befindet, nördlich an das 
weitgehend unverbaute kommunale Landschaftsschongebiet. Dieses bezweckt die 
Erhaltung von Gebieten besonderer Eigenart, Schönheit und von besonderem 
Erholungswert (Art. 63 Abs. 1 GBR; vgl. Zonenplan Landschaft Teil Süd vom 
8. Dezember 2008; Vorakten JGK [act. 4F9]). Die Gemeinde hat an der Augenscheins- 
und Instruktionsverhandlung vom 13. August 2013 erklärt, die ZPP Nr. 17 liege in einer 

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noch ziemlich intakten und besonders schützenswerten Landschaft (vgl. Protokoll der 
Augenscheins- und Instruktionsverhandlung [nachfolgend: Protokoll; act. 21], S. 3 f.). 
Im Erläuterungsbericht zur Revision der Ortsplanung vom August 2009 (nachfolgend: 
Erläuterungsbericht; Vorakten JGK [act. 4F4]) wird denn auch ausgeführt, die 
Ausdehnung des Siedlungsgebiets werde in diesem Gebiet aufgrund der Topographie 
(Kuppenlage) als kritisch erachtet. Um die Integration der Neubauten in die Landschaft 
sowie eine ansprechende Gestaltung des neuen Siedlungsrands zu sichern, werde 
eine ZPP erlassen. Damit keine Gebäudeteile die Horizontlinie des Voremberg 
überragen würden und von Norden her einsehbar wären, werde in der ZPP die 
maximale Gebäudehöhe bzw. Firsthöhe in Meter über Meer fixiert (vgl. S. 7). Auch das 
Siedlungsentwicklungskonzept vom 13. Oktober 2008 (nachfolgend: 
Siedlungsentwicklungskonzept; Vorakten JGK [act. 4F5]) betont die aussergewöhnlich 
hohe Qualität der Landschaft (und der Ortsbilder; vgl. S. 4). Im Weiteren macht es 
darauf aufmerksam, dass durch eine Überschreitung des Hügelrückens auf der 
Parzelle Nr. 1________ das Landschaftsbild beeinträchtigt werde und der Gestaltung 
des neuen Ortsrands Beachtung geschenkt werden müsse (S. 9). Die OLK bescheinigt 
der Landschaft in der nördlichen Umgebung der ZPP Nr. 17 ebenfalls besondere 
Qualität. So führt sie in ihrem Fachbericht vom 6. März 2012 an die JGK (nachfolgend: 
Fachbericht OLK; Vorakten JGK [act. 4A], pag. 91 ff.) aus, beim Hügelzug im Bereich 
der ZPP Nr. 17 handle es sich um eine weite und offene Landschaftskammer, die sich 
nördlich von den oberen Geländekanten des Sensegrabens über den Waldsaum im 
Bereich Wart bis zur Kirche Wahlern als einheitliche Kulturlandschaft präsentiere und 
so die ganze nördliche Landschaft von Schwarzenburg bis nach Steinhus präge. In der 
Kammer befänden sich keine stark störenden Bauten oder Anlagen, die die 
Gesamtqualität der Landschaft stark beeinträchtigen würden (pag. 92). Sie spricht 
auch vom intakten Landschaftsbild, welches durch eine Einzonung gestört würde (vgl. 
pag. 93), und stellt die Einzonung aufgrund der Kuppenlage als solche in Frage 
(Protokoll, S. 4 und 8). Am Augenschein der JGK vom 14. Juni 2012 führte ein 
Vertreter der OLK zudem aus, es sei bedauerlich, wenn die Kuppen baulich besetzt 
würden, denn damit verschwinde ein Stück geschichtsträchtige Landschaft (Vorakten 
JGK, pag. 105). 

4.3.3 Das Verwaltungsgericht konnte sich an seinem Augenschein vom 13. August 
2013 selber davon überzeugen, dass die Landschaft nördlich des eingezonten Gebiets 
schützenswert ist. So war etwa am Standort «Chatzestig» die schöne, offene und 
weitgehend unverbaute Landschaft mit dem Bauernhaus und der Kuppenlage gut 

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erkennbar (Fotodossier der Augenscheins- und Instruktionsverhandlung vom 
13.8.2013 [nachfolgend: Fotodossier; act. 21A], Fotos Nrn. 6 und 7). Auch am Standort 
Wart konnte sich das Verwaltungsgericht ein Bild von der attraktiven Landschaft mit 
Heckenelementen im Vordergrund und dem Guggershörnli im Hintergrund machen 
(Fotodossier, Fotos Nrn. 9 und 10). Im Folgenden ist deshalb davon auszugehen, dass 
sich die ZPP Nr. 17 in einer intakten und schützenswerten Landschaft befindet. Dies 
wird im Übrigen auch von den Beschwerdeführern nicht grundsätzlich in Frage gestellt 
(vgl. Replik, Ziff. III/71.1). Von Bedeutung ist dabei vorab die kleinräumige Sicht aus 
nördlicher Richtung. Aus einer weiteren Perspektive – namentlich von Süden her 
betrachtet (vgl. Standorte Langenwilweg und Galgenzälg; Fotodossier, Fotos 
Nrn. 13 ff.; Protokoll, S. 12 ff.) – verliert der Landschaftsschutz hingegen an Gewicht.

4.4 Weiter ist zu prüfen, ob der Ortsbildschutz für die ZPP Nr. 17 ebenfalls eine 
Rolle spielt.

4.4.1 Schwarzenburg (Wahlern) ist als Kleinstadt/Flecken von nationaler Bedeutung 
mit besonderen räumlichen und architekturhistorischen Qualitäten im Inventar der 
schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) verzeichnet (Art. 1 i.V.m. Anhang zur 
Verordnung vom 9. September 1981 über das Bundesinventar der schützenswerten 
Ortsbilder der Schweiz [VISOS; SR 451.12]; Kanton Bern, Band 4 Bern Land, S. 297-
313 [act. 12], einsehbar unter: <www.bak.admin.ch/isos>, Rubriken 
«Links/map.geo.admin.ch Bundesinventar ISOS»). Mit der Aufnahme eines Objekts in 
ein Inventar nach Art. 5 NHG wird dargetan, dass es sich um ein Objekt von nationaler 
Bedeutung handelt, welches in besonderem Mass die ungeschmälerte Erhaltung, 
jedenfalls aber unter Einbezug von Wiederherstellungs- oder angemessenen 
Ersatzmassnahmen die grösstmögliche Schonung verdient (Art. 5 Abs. 1 und Art. 6 
Abs. 1 NHG). Bundesinventare wie das ISOS gelten zwar unmittelbar nur bei der 
Erfüllung von Bundesaufgaben, wozu die Nutzungsplanung grundsätzlich nicht gehört; 
sie sind aber auch bei der Erfüllung von kantonalen und kommunalen Aufgaben von 
Bedeutung. Ihrer Natur nach kommen sie Sachplänen und Konzepten im Sinn von 
Art. 13 RPG gleich. Im Rahmen der allgemeinen Planungspflicht der Kantone (Art. 2 
RPG) legen diese die Planungsgrundlagen in ihrer Richtplanung im Allgemeinen fest 
(Art. 6 RPG) und berücksichtigen die Bundesinventare als besondere Form von 
Konzepten und Sachplänen im Speziellen (Art. 6 Abs. 4 RPG). Aufgrund der 
Behördenverbindlichkeit der Richtplanung (Art. 9 RPG) finden die Schutzanliegen der 
Bundesinventare auf diese Weise Eingang in die Nutzungsplanung (Art. 14 ff. RPG), 

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insbesondere mittels Ausscheidung von Schutzzonen (Art. 17 Abs. 1 RPG) und 
Anordnung von anderen Schutzmassnahmen (Art. 17 Abs. 2 RPG). Insoweit besteht 
für die Kantone und Gemeinden eine Pflicht zur Berücksichtigung von 
Bundesinventaren. Diese Pflicht findet zum einen ihren Niederschlag in der 
Anwendung der die Schutzanliegen umsetzenden (Nutzungs-) Planung, zum andern 
darin, dass im Einzelfall erforderliche Interessenabwägungen im Licht der 
Heimatschutzanliegen vorgenommen werden (vgl. BGE 135 II 209 E. 2.1 mit 
Hinweisen; BVR 2013 S. 31 E. 4.3.1; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 86 N. 3).

4.4.2 Die ZPP Nr. 17 liegt in der Umgebungsrichtung VII «Jüngere Wohnquartiere auf 
Hügelzug; heterogener Siedlungsteppich ohne erkennbare Planungsabsicht, in 
Kulturland übergehend» (vgl. ISOS, S. 304 f.), welche sich in der Aufnahmekategorie 
«b» mit Erhaltungsziel «b» befindet. Die Umgebungsrichtung VII ist damit ein 
empfindlicher Teil des Ortsbilds, d.h. häufig überbaut, und es gilt, die Eigenschaften zu 
erhalten, die für die angrenzenden Ortsbildteile wesentlich sind. Als generelle 
Erhaltungshinweise werden Gestaltungsvorschriften und Auflagen für Neubauten, 
Bepflanzung usw. genannt (vgl. dazu Erläuterungen zum ISOS, S. 4, einsehbar unter: 
<http://www.bak.admin.ch/isos>, Rubriken «Die nationalen Ortsbilder/Erläuterungen 
zum ISOS»).

4.4.3 Bei der Überbauung der ZPP Nr. 17 ist nach dem ISOS somit auf die 
angrenzenden Ortsbildteile Rücksicht zu nehmen und es gilt, deren wesentliche 
Eigenschaften zu erhalten. Wie der Augenschein gezeigt hat, grenzt die ZPP Nr. 17 
südlich an ein heterogen überbautes Wohnquartier von durchschnittlicher Qualität 
(Fotodossier, Fotos Nrn. 17, 20 und 24). Zudem befindet sie sich in beträchtlicher 
Entfernung zum empfindlichen Ortsbildschutzgebiet (vgl. Zonenplan Siedlung Teil Süd; 
Vorakten JGK [act. 4F7]). Das Verwaltungsgericht teilt deshalb die Auffassung der OLK 
(vgl. Fachbericht OLK, pag. 93; Protokoll, S. 4), dass die Überbauung der ZPP Nr. 17 
für das Ortsbild nicht bzw. kaum relevant ist und der Ortsbildschutz im vorliegenden 
Verfahren deshalb keine massgebende Rolle spielt.

4.5 Zu klären bleibt, ob die Begrenzung der maximal zulässigen Höhe gemäss 
Art. 43 Abs. 4 GBR geeignet ist, die Landschaft zu schützen.

4.5.1 Wie sich am Augenschein gezeigt hat, kann mit der Höhenbegrenzungslinie auf 
816 m.ü.M. erreicht werden, dass die zukünftige Überbauung vom – in Bezug auf den 
Landschaftsschutz sensiblen – Norden her (Chatzestig, Wart) nur noch knapp sichtbar 

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sein wird. Würde die Überbauung auf 821 m.ü.M. (Eventualbegehren) oder höher 
gebaut, wäre sie von Norden her hingegen sehr gut einsehbar (Protokoll, S. 7 f. und 
10 f., sowie Fotodossier, Fotos Nrn. 6, 7, 9 und 10, jeweils mit beiden Markierungen). 
Von Süden her (Langenwilweg) wird man die Überbauung sowohl mit 816 als auch mit 
821 m.ü.M. sehen, wobei eine Überbauung mit 816 m.ü.M. nur marginal in 
Erscheinung tritt und der Geländeverlauf weiterhin sichtbar bleibt (Protokoll, S. 12, 
sowie Fotodossier, Fotos Nrn. 13 f.). Vom Pilgerweg Richtung Aussichtspunkt 
Galgenzälg (Fotodossier, Fotos Nrn. 15 ff.), einem sowohl von Einwohnerinnen und 
Einwohnern von Schwarzenburg als auch von Auswärtigen viel besuchten Ort, wie 
auch vom Standort unterhalb des Aussichtspunkts Galgenzälg (Fotodossier, Fotos 
Nrn. 19 f.) aus, wird die Überbauung ebenfalls bereits mit einer Höhe von 816 m.ü.M. 
sichtbar sein. Jedoch bleibt bei dieser Höhe das Bauernhaus, welches den Übergang 
in die offene Landschaft darstellt, jedenfalls teilweise sichtbar, während es bei einer 
Höhe von 821 m.ü.M. verdeckt würde (Protokoll, S. 12 ff., sowie Fotodossier, Fotos 
Nrn. 17 und 20). Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die 
Höhenbeschränkung von 816 m.ü.M. bewirkt, dass die neue Überbauung zwar nicht 
uneinsehbar bleibt, jedoch von den von der Gemeinde als besonders sensibel 
erachteten Standorten und insbesondere vom landschaftlich empfindlichen Norden aus 
deutlich weniger prominent in Erscheinung tritt, als wenn sie – entsprechend dem 
Eventualbegehren der Beschwerdeführer – auf eine Maximalhöhe von 821 m.ü.M. oder 
ohne Höhenbeschränkung noch höher gebaut würde. Diese Wirkung der 
Höhenbegrenzungslinie stellen auch die Beschwerdeführer letztlich nicht in Frage; sie 
gewichten die Wirkung nur anders als die Gemeinde (vgl. dazu auch die Voten der 
Vertreter der OLK am Augenschein des Verwaltungsgerichts bzw. an demjenigen der 
JGK [Protokoll, S. 8, sowie Vorakten JGK, pag. 105]).

4.5.2 Wird die Überbauung nicht höher als 816 m.ü.M., erscheint es plausibel, dass 
sie – wie die Gemeinde an der Augenscheins- und Instruktionsverhandlung ausgeführt 
hat (Protokoll, S. 3 und 7 f.) – z.B. mit Hecken so kaschiert werden kann, dass man sie 
zumindest vom landschaftlich empfindlichen Gebiet im Norden her nicht mehr als 
Beeinträchtigung wahrnimmt. Dass die OLK die inzwischen rechtskräftige und deshalb 
nicht mehr zur Diskussion stehende Einzonung aus landschaftsschützerischen Überle-
gungen im Grundsatz ablehnt, ist für das Verwaltungsgericht zwar nachvollziehbar. 
Jedoch teilt es ihre Einschätzung nicht, wonach eine Höhenbegrenzung auf 816 m.ü.M. 
nicht sinnvoll sei, da die Höhe der Bauten im Fall einer Einzonung keine Rolle mehr 
spiele. Die Gemeinde hat plausibel dargelegt und das Verwaltungsgericht konnte sich 

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am Augenschein davon überzeugen, dass die Höhenbeschränkung Wirkung zeigt und 
mit ihr eine gute Einpassung der Neuüberbauung in die Landschaft erreicht werden 
kann. Die OLK gibt zwar zu bedenken, dass eine Überbauung grundsätzlich gezeigt 
und nicht mit Hecken und Bäumen kaschiert werden soll. Dieser Einwand ändert aber 
nichts daran, dass die Auswirkungen auf die schöne Landschaft wesentlich geringer 
sind, wenn die Gebäude in keinem Punkt die Höhe von 816 m.ü.M. übertreffen. Dass – 
wie die Beschwerdeführer in ihren Schlussbemerkungen geltend machen (vgl. Ziff. 6.9) 
– vom Standort Chatzestig aus die Neuüberbauung teilweise durch das Bauernhaus 
verdeckt und insoweit nicht wahrgenommen wird, mag sein, ändert jedoch nichts an 
der vorstehend umschriebenen Wirksamkeit der Höhenbeschränkung. 

4.6 Als Zwischenergebnis ist festzuhalten, dass die Höhenbeschränkung geeignet 
ist, das von der Gemeinde verfolgte öffentliche Interesse zur erreichen, den Einfluss 
der neuen Überbauung auf die Landschaft möglichst gering zu halten und die Bauten 
gut in die Landschaft einzupassen. Hingegen besteht insoweit kein massgebendes 
öffentliches Interesse am Ortsbildschutz.

5.

Dem öffentlichen Interesse an der Planungsmassnahme sind die privaten Interessen 
der Beschwerdeführer an der Überbaubarkeit ihrer Parzelle sowie die weiteren 
gegenläufigen Interessen gegenüberzustellen.

5.1 Die Beschwerdeführer machen geltend, die Höhenbeschränkung auf 816 
m.ü.M. lasse keine sinnvolle Überbauung zu; insbesondere dann nicht, wenn – wie im 
GBR vorgesehen – mit Satteldächern gebaut werde. Müsse das Terrain abgegraben 
werden, um die maximal zulässige Ausnützungsziffer zu beanspruchen, würden die 
Häuser in Gruben oder – falls das gesamte Terrain abgegraben werde – auf allgemein 
tieferem Niveau liegen. Werde der grosse Grenzabstand Richtung Süden 
unterschritten, hätten die «zukünftigen Bauten ihre Umgebung zum grössten Teil im 
Schattenbereich des Hauses» (Beschwerde, Ziff. III/39). Da sich das Mass der 
Nutzung in der ZPP Nr. 17 gemäss GBR nach der Wohnzone W2 richte, hätten die 
Beschwerdeführer – entgegen den Ausführungen der JGK – auch das Recht, überall 
zweigeschossig zu bauen. Zudem widerspreche die Höhenbegrenzungslinie dem 
raumplanerischen Ziel einer haushälterischen Bodennutzung.

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5.2 Vorab ist festzuhalten, dass das GBR – entgegen der Ansicht der 
Beschwerdeführer – für die ZPP Nr. 17 nicht zwingend Satteldächer vorsieht. Art. 43 
Abs. 7 GBR legt lediglich fest, dass bei Satteldächern die Firstlinie für Hauptbauten 
Richtung Ost-West verlaufen muss. Die Bestimmung lässt die Dachform jedoch offen. 
Das Siedlungsentwicklungskonzept erwähnt für den Fall einer Zone mit zwei erlaubten 
Geschossen ausdrücklich Flachdachhäuser (vgl. S. 9). Am Augenschein hat sich 
gezeigt, dass nach der übereinstimmenden Auffassung der Parteien eine sinnvolle 
Überbauung der ZPP Nr. 17 nur mit Flachdachbauten möglich ist (vgl. Protokoll, 
S. 9 f.). Aus Sicht der OLK ist die Dachform kein entscheidender Punkt (vgl. Protokoll, 
S. 10), kommen also Flachdachbauten ebenfalls in Betracht. Insofern ist Art. 43 Abs. 7 
GBR entbehrlich (vgl. dazu auch die Ausführungen der Gemeinde in ihrer 
Beschwerdeantwort, Ziff. III/4.4). Da die Beschwerdeführer keinen Anspruch haben, mit 
Satteldächern zu bauen und dies auch gar nicht verlangen (vgl. Protokoll, S. 9 f.), ist 
bei den nachfolgenden Erwägungen von einer Überbauung mit Flachdachbauten 
auszugehen. 

5.3 Die Beschwerdeführer haben mehrere Breiten- und Längsprofile von 
Flachdachhäusern eingereicht, um zu belegen, dass mit einer Höhenbeschränkung auf 
816 m.ü.M. auf der ZPP Nr. 17 keine sinnvolle Überbauung möglich ist bzw. für eine 
Überbauung viel Terrain abgegraben werden muss. Abzustellen ist vorab auf die 
aktuellsten, d.h. zuletzt eingereichten Längsprofile, welche die Positionierung von acht 
identischen, zweigeschossigen Flachdachhäusern auf der ZPP Nr. 17 zeigen (jeweils 
mit Südfassade, Hausmitte und Nordfassade; vgl. Beilagen Nrn. 58-61 zur Duplik), 
sowie auf die aktuellsten Breitenprofile (Beilagen Nrn. 41 sowie 43-45 zur 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde). Dazu ist festzuhalten, dass nicht abschliessend 
geklärt ist, ob das eingezeichnete gewachsene Terrain der Wirklichkeit entspricht. 
Diese Frage müsste von einem Geometer beantwortet werden. Die Profile scheinen 
jedoch professionell hergestellt zu sein und die Gemeinde hat sie auch nicht als 
offensichtlich falsch beurteilt, so dass zu Gunsten der Beschwerdeführer von deren 
Richtigkeit auszugehen ist. 

5.4 In den Profilen sind acht identische, in gleichmässigen Abständen angeordnete, 
zweigeschossige und relativ grosse Baukörper eingezeichnet (Grundfläche ca. 19,4 x 
9,6 m). Das Terrain der rund 35 m breiten und 200 m langen ZPP Nr. 17 (vgl. vorne 
E. 3.1) weist im mittleren Bereich eine Senke sowie im Osten eine Kuppe auf und ist 
gegen Süden hin abfallend (Fotodossier, Fotos Nrn. 22 ff.). Eine den Profilen der 

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Beschwerdeführer entsprechende Überbauung könnte wohl tatsächlich nicht ohne 
grössere Abgrabungen erstellt werden, entspricht jedoch auch nicht den Vorstellungen 
der Gemeinde und überschreitet – was auch die Beschwerdeführer letztlich 
anerkennen (Schlussbemerkungen, Ziff. 4) – das in Art. 43 Abs. 5 GBR vorgesehene 
Nutzungsmass (Protokoll, S. 18). Die Gemeinde stellt sich die Überbauung vielmehr so 
vor, dass diese im Westen kompakt ist (z.B. Doppel- oder Reiheneinfamilienhäuser) 
und sich gegen Osten und die Kuppe hin auflockert (vgl. Beschwerdeantwort, 
Ziff. III/4.3, sowie Protokoll, S. 15). Zudem geht sie davon aus, dass teilweise nur 
eingeschossig gebaut werden kann (Protokoll, S. 18), und erachtet eine gestaffelte 
Bauweise als sinnvoll, bei der nur ein Geschoss voll belichtet ist (Protokoll, S. 15, 
sowie am Augenschein angefertigte Skizze [act. 21B]). 

5.5 Da sich das eingezonte Gebiet in einer ZPP befindet (vgl. vorne Bst. A und 
E. 3.1), hat die Gemeinde die Möglichkeit, in der noch zu erlassenden ÜO dessen 
Überbauung unter Einhaltung der Vorgaben von Art. 43 GBR näher zu regeln. So kann 
sie z.B. Art, Zahl, Lage und Gestaltung der Bauten festlegen (Art. 88 Abs. 1 Bst. d 
BauG). Dabei gilt es zu beachten, dass das in Art. 43 Abs. 5 festgelegte 
Nutzungsmass für die ZPP als Ganze gilt. Bei der näheren Planung kann die Nutzung 
auf die einzelnen Parzellenteile unterschiedlich aufgeteilt werden (Zaugg/Ludwig, 
a.a.O., Art. 92-93 N. 1 Bst. b; VGE 2011/468 vom 29.6.2012, E. 3.2).

5.6 Die Beschwerdeführer haben demnach keinen Anspruch darauf, nach der 
Regelbauweise zu bauen und die Baukörper nach Wunsch bzw. Gutdünken zu 
platzieren. Geht man davon aus, dass nicht nach der Regelbauweise, sondern 
gestaffelt, zum Teil mit Reihen- und Doppeleinfamilienhäusern und unterschiedlich 
kompakt gebaut wird, sollte eine Überbauung mit einer Ausnützungsziffer von 0,4 
realisierbar sein. Möglicherweise sind kleinere Abgrabungen notwendig. Jedoch 
werden die Häuser sicher nicht – wie die Beschwerdeführer geltend machen – in einer 
Grube zu liegen kommen, ist doch auch die Gemeinde an einer attraktiven 
Überbauung interessiert (vgl. Protokoll, S. 15). Die von den Beschwerdeführern einge-
reichten Breiten- und Längsprofile, welche grosse Abgrabungen vorsehen, basieren 
auf unzutreffenden bzw. unrealistischen Annahmen. Dies ergibt sich auch aus den 
weiteren Ausführungen der Beschwerdeführer im verwaltungsgerichtlichen Verfahren:  
An der Augenscheins- und Instruktionsverhandlung haben sie zuerst ausgeführt, mit 
1,5-2 m zusätzlicher Höhe, also einer maximalen Höhe von 817,5 bzw. 818 m.ü.M., 
wäre eine Überbauung mit Flachdächern möglich (Protokoll, S. 16). Später haben sie 

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erklärt, mit einer Mehrhöhe von 1 m, also einer Höhenbegrenzung auf 817 m.ü.M., 
wären sie einverstanden, wenn sie mit Flachdächern bauen könnten (Protokoll, 
S. 16 f.). Diese Auffassung haben sie in ihren Schlussbemerkungen bestätigt (Ziff. 3). 
Die Beschwerdeführer gehen somit selber davon aus, dass sie ihre Parzelle mit einer 
Mehrhöhe von 1 m sinnvoll überbauen können. Dieser zusätzliche Meter ist aber kaum 
erforderlich, um die Ausnützungsziffer von 0,4 im Rahmen der übrigen Vorgaben von 
Art. 43 GBR zu erreichen. Eine Reduktion des grossen Grenzabstands Richtung 
Süden dürfte dafür ebenfalls nicht zwingend notwendig sein. Kann die 
Ausnützungsziffer von 0,4 erreicht werden, widerspricht die Höhenbegrenzung auch 
von vornherein nicht dem Ziel einer haushälterischen Bodennutzung. Jedoch müssen 
die Beschwerdeführer hinnehmen, dass sie aufgrund der Höhenbegrenzung 
möglicherweise nicht überall zweigeschossig bauen können. Zudem ist nicht 
ausgeschlossen, dass – wie die Beschwerdeführer geltend machen 
(Schlussbemerkungen, Ziff. 6.10) – bei Terrainveränderungen die Hauszufahrten ein 
(zusätzliches) Gefälle aufweisen. 

5.7 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass mit der Höhenbegrenzungslinie auf 
816 m.ü.M. die in Art. 43 Abs. 5 GBR vorgesehene Ausnützungsziffer von 0,4 
voraussichtlich erreicht werden kann. Die Einschränkungen für die Beschwerdeführer 
liegen lediglich darin, dass sie nicht mit Satteldächern und nicht überall zweigeschossig 
und gleich kompakt bauen können (z.T. wohl auch mit Doppel- oder 
Reiheneinfamilienhäusern); mit grosser Wahrscheinlichkeit kommen sie nicht ohne 
Abgrabungen aus, wobei sich diese möglicherweise auf das Gefälle der Hauszufahrten 
auswirken. Eine wesentliche Beeinträchtigung ihrer privaten Interessen liegt darin 
nicht.

5.8 Soweit die Beschwerdeführer geltend machen, beim Abschluss des Vertrags 
über die Abgeltung von Planungsvorteilen mit der EG Schwarzenburg seien sie von 
einer uneingeschränkten Nutzung ihrer Parzelle gemäss den Bestimmungen der 
Wohnzone W2 ausgegangen, und dieser Vertrag müsste – falls die 
Überbauungsmöglichkeiten mit der nachträglich eingeführten Höhenbeschränkung 
eingeschränkt würden – überdacht werden (Beschwerde, Ziff. III/42), ist ihnen 
entgegenzuhalten, dass dieser Vertrag nicht Streitgegenstand des vorliegenden 
Verfahrens bildet. Darauf ist nicht weiter einzugehen. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.03.2014, Nr. 100.2012.476U, Seite 16

6.

Bei der raumplanungsrechtlichen Interessenabwägung steht dem öffentlichen Interesse 
am Schutz einer intakten und schönen Landschaft und damit an einer Beschränkung 
der Bauhöhe somit im Wesentlichen das private Interesse der Beschwerdeführer an 
einer möglichst uneingeschränkten Nutzung ihrer Parzelle gegenüber. Dabei überwiegt 
das öffentliche Interesse das private bei Weitem, sind doch die Einschränkungen für 
die Beschwerdeführer wie ausgeführt gering. Dass mit diesen Einschränkungen keine 
attraktive Überbauung möglich ist, trifft – entgegen den Ausführungen der 
Beschwerdeführer – nicht zu. Sowohl die Beschwerdeführer als auch die Gemeinde 
haben ein Interesse an einer qualitativ hochstehenden Überbauung, und es wird 
Aufgabe der Gemeinde sein, bei der Ausarbeitung der ÜO die verschiedenen 
Interessen zu berücksichtigen und eine für alle Beteiligten ausgewogene Lösung zu 
finden. Unter diesen Voraussetzungen ist auch der Eingriff in die Eigentumsgarantie 
der Beschwerdeführer gerechtfertigt (vgl. Art. 36 BV).

7.

Schliesslich machen die Beschwerdeführer geltend, die Gemeinde verletze mit Art. 43 
Abs. 4 GBR das Gebot der Rechtsgleichheit.

7.1 Vorab ist festzuhalten, dass sich, entgegen den Ausführungen der 
Beschwerdeführer in ihren Schlussbemerkungen (S. 1 f.), Fotos vom Langenwilweg in 
Richtung Voremberg West im Fotodossier befinden (vgl. Fotos Nrn. 12 f.). Im Übrigen 
ergibt sich der für die nachfolgenden Erwägungen massgebende Sachverhalt ohne 
weiteres aus den vorhandenen Akten, weshalb keine weiteren Beweismassnahmen 
erforderlich sind.

7.2 Wie bereits die JGK ausgeführt hat (angefochtener Entscheid, E. 6.1) und von 
den Beschwerdeführern anerkannt wird (Beschwerde, Ziff. III/15), kommt dem 
Gleichheitsgebot nach ständiger Rechtsprechung bei Planungsmassnahmen nur eine 
abgeschwächte Bedeutung zu und genügt in verfassungsrechtlicher Hinsicht, dass die 
Planung sachlich vertretbar, d.h. nicht willkürlich ist. Das Gebot der Rechtsgleichheit 
fällt insoweit mit dem Willkürverbot zusammen (BGE 122 I 279 E. 5a; BVR 2003 S. 57 
E. 9b; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art.  61 N. 19).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.03.2014, Nr. 100.2012.476U, Seite 17

7.3 Die Beschwerdeführer sehen das Rechtsgleichheitsgebot in erster Linie darin 
verletzt, dass nach der Übersichtskarte zum Regionalen Gesamtverkehrs- und 
Siedlungskonzept RGSK Bern-Mittelland vom 10. Mai 2012 (aktualisierte Fassung vom 
23.10.2012; act. 22A) der Regionalkonferenz Bern-Mittelland (nachfolgend: 
Regionalkonferenz) im Voremberg West nicht nur – wie im Voremberg Ost vorgesehen 
– bis an die Kuppe gebaut werden soll, sondern über den Hügelzug hinaus weit in die 
nächste, nördlich gelegene und sensible Geländekammer hinein. Es sei nicht 
nachvollziehbar, weshalb aus landschaftsschützerischen Überlegungen nur gerade die 
Freihaltung der in der ZPP Nr. 17 liegenden Kuppe erforderlich sei. 

7.4 Beim RGSK handelt es sich um einen regionalen Teilrichtplan (vgl. Art. 98a 
Abs. 4 BauG), welcher behördenverbindlich ist (Art. 98 Abs. 3 BauG). Es trifft zu, dass 
die Übersichtskarte zum RGSK im Bereich Voremberg West ein Vorranggebiet 
Siedlungserweiterung Wohnen und Arbeiten vorsieht, welches über den Hügelzug 
nach Norden hinausreicht. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um eine 
Vororientierung (vgl. Massnahmeblätter zum RGSK [nachfolgend: Massnahmeblätter; 
act. 32B], S.  22, sowie Bericht zum RGSK [nachfolgend: Bericht; act. 32A], S. 166 
[beides auch einsehbar unter: <http://www.jgk.be.ch>, Rubriken «Raumpla-
nung/Regionale Raumplanung/Regionale Gesamtverkehrs- und Siedlungs-
konzepte/RGSK Bern-Mittelland»]). Vororientierungen zeigen auf, welche 
raumwirksamen Tätigkeiten sich erst in unbestimmten Konturen abzeichnen (Art. 5 
Abs. 2 Bst. c RPV; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art.  57 N. 1a). Gemäss RGSK stellen sie die 
schwächsten Verbindlichkeitsstufen dar und weisen (z.B. bezüglich Dimensionierung) 
noch grossen Koordinations- bzw. Klärungsbedarf auf (vgl. Massnahmeblätter, S. 5, 
und Bericht, S.  163). Beim Vorranggebiet im Voremberg West besteht insbesondere 
noch Koordinationsbedarf bezüglich des Konflikts mit dem Landschaftsschongebiet 
und den Hecken (vgl. Massnahmeblätter, S. 22). Dass Inhalt und Verfahren dieser 
Vororientierung noch mit den Gemeinden und den Fachstellen zu bereinigen sind, 
bestätigt auch der Leiter Raumplanung der Regionalkonferenz Bern-Mittelland. 
Gemäss seinen Ausführungen sollen im Rahmen der nächsten Aktualisierung des 
RGSK die Vorranggebiete für regionale Siedlungserweiterungen detaillierter betrachtet, 
Konflikte aufgezeigt, nach Möglichkeit gelöst (z.B. durch eine Anpassung oder 
Verkleinerung des Perimeters) und schliesslich in eine Festsetzung geführt werden 
(vgl. Mail vom 17.1.2013 [Beilage 4 zur Beschwerdeantwort; act. 3A]). Die genaue 
Siedlungsabgrenzung steht somit noch aus. Die Gemeinde hat dargelegt, dass sie 
nicht beabsichtigt und auch nie beabsichtigt hat, im Gebiet Voremberg West über die 

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Krete hinaus Land der Bauzone zuzuweisen (vgl. Protokoll, S. 5 f.). Aus der von der 
Gemeinde eingereichten E-Mail vom 13. Mai 2011 (Beilage 2 zur Beschwerdeantwort) 
ist denn auch ersichtlich, dass sich die von der Gemeinde im Rahmen der Anhörung 
zum RGSK vorgeschlagene Siedlungserweiterung auf das Gebiet südlich der Krete 
beschränkt und damit weniger weit geht als die in der Übersichtskarte zum RGSK 
eingetragene Vororientierung. Dies wird vom Leiter Raumplanung der 
Regionalkonferenz bestätigt (vgl. Beilage 4 zur Beschwerdeantwort). Gemäss seinen 
Ausführungen liegt die im RGSK eingetragene Siedlungserweiterung ca. 80 m weiter 
nördlich und 50 m weiter westlich als von der Gemeinde vorgeschlagen. Inzwischen 
hat die Gemeinde bei der Regionalkonferenz interveniert und ihr mitgeteilt, sie 
beabsichtige nicht, das Siedlungsgebiet Voremberg West über den Stand der 
Ortsplanung hinaus in nördlicher Richtung zu erweitern (vgl. Schreiben des 
Gemeinderats der EG Schwarzenburg vom 21.3.2013 [Beilage 9 zur Duplik; act. 9A]).

7.5 Daraus erhellt, dass das RGSK die Grenzen der Siedlungserweiterung im 
Voremberg West nicht abschliessend und verbindlich festlegt und daraus nicht 
geschlossen werden kann, die Gemeinde wolle das Gebiet über die Kuppe hinaus 
einzonen. Diese hat vielmehr überzeugend dargelegt, dass sie eine solche Einzonung 
gerade nicht beabsichtigt. Wie das Richtplanungsverfahren im Detail abgelaufen ist, 
inwiefern das Raumentwicklungskonzept Gantrisch in die Richtplanung eingeflossen ist 
und inwieweit die Gemeinde am Richtplanungsverfahren mitgewirkt hat, spielt dabei 
keine Rolle. Aus dem RGSK lässt sich somit keine Verletzung des Rechts-
gleichheitsgebots ableiten. 

7.6 Soweit die Beschwerdeführer weiter geltend machen, das Rechts-
gleichheitsgebot werde auch dadurch verletzt, dass im bestehenden Baugebiet 
Voremberg West ohne Höhenbeschränkung gebaut werden dürfe, kann ihnen 
ebenfalls nicht gefolgt werden. Das Gebiet Voremberg West unterscheidet sich in 
verschiedener Hinsicht vom Gebiet Voremberg Ost. Die ZPP Nr. 17 im Gebiet 
Voremberg Ost stellt eine beschränkte Erweiterung des Siedlungsgebiets am 
Siedlungsrand dar. Die Einzonung befindet sich an heikler Hang- bzw. Kuppenlage 
angrenzend an eine schützenswerte Landschaft und ist vom in dieser Hinsicht 
sensiblen Norden her gut einsehbar (vorne E. 4.3). Beim Gebiet Voremberg West 
handelt es sich um ein Siedlungsentwicklungsgebiet, in dem sich die Siedlungstätigkeit 
gegen Westen hin noch weiter ausdehnen kann. Das Gebiet ist bereits durch Bauten 
beeinträchtigt (vgl. Protokoll, S. 12, und Fotodossier, Fotos Nrn. 12 f.). Wie auch die 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.03.2014, Nr. 100.2012.476U, Seite 19

Vertreter der OLK am Augenschein ausgeführt haben, wurde dort über den 
Kuppenrand hinaus gebaut; die Bauten sind von Norden her gut einsehbar (Protokoll, 
S. 8, und Fotodossier, Fotos Nrn. 4 und 6). Entgegen der Ansicht der 
Beschwerdeführer ist die Landschaft im Gebiet Voremberg West deshalb insgesamt 
weniger schutzwürdig als diejenige im Gebiet Voremberg Ost. Dass das 
Siedlungsgebiet im Voremberg West teilweise direkt an das Landschaftsschongebiet 
angrenzt, ändert nichts an dieser Einschätzung. Weiter trifft zwar zu, dass nicht die 
ZPP Nr. 17 direkt an das Landschaftsschongebiet angrenzt, sondern die (nur teilweise 
eingezonte) Parzelle Nr. 1________ (vgl. Replik, Ziff. III//75.2). Wie die Gemeinde in 
ihrer Duplik ausführt (vgl. Ziff. III/4.2), hängt dies damit zusammen, dass sie die Grenze 
des Landschaftsschongebiets auf die Parzellengrenzen abgestimmt hat. Aber selbst 
wenn man zum Schluss käme, die Landschaft im Gebiet Voremberg West sei ebenso 
schutzwürdig wie diejenige im Gebiet Voremberg Ost, könnten die Beschwerdeführer 
daraus nichts zu ihren Gunsten ableiten. Die Gemeinde hat mehrfach ausgeführt, die 
Überbauungssituation im Voremberg West sei nicht vollständig befriedigend und sie 
wolle die dort gemachten Fehler nicht wiederholen (vgl. Beschwerdeantwort, 
Ziff. III/3.3; Duplik, Ziff. III/2.2; Protokoll, S. 6). Gestützt auf das Rechtsgleichheitsgebot 
kann sie nicht verpflichtet werden, eine nicht befriedigende Planung in einem anderen 
Gemeindegebiet zu wiederholen. Die Planung der Gemeinde ist sachlich vertretbar und 
daher nicht willkürlich bzw. rechtsungleich. 

7.7 Die Beschwerdeführer weisen schliesslich auf ihre Ausführungen zur 
Rechtsgleichheit vor der JGK hin (Beschwerde, Ziff. III/14). Insoweit kann auf die 
zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (angefochtener 
Entscheid, E. 6.2 und 6.3). Dagegen bringen die Beschwerdeführer nichts mehr vor. 

7.8 Eine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots ist somit zu verneinen.

8.

Die Beschwerde erweist sich zusammenfassend in allen Teilen als unbegründet und ist 
abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden 
die unterliegenden Beschwerdeführer kostenpflichtig. Sie haben die Kosten des 
verwaltungsgerichtlichen Verfahrens unter Solidarhaft zu tragen, einschliesslich der 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.03.2014, Nr. 100.2012.476U, Seite 20

Kosten des Augenscheins (Art. 106 und 108 Abs. 1 VRPG). Parteikosten sind keine zu 
sprechen (Art. 104 Abs.  4 VRPG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf eine 
Pauschalgebühr von Fr. 3'500.--, und die Kosten für die Bemühungen der OLK im 
verwaltungsgerichtlichen Verfahren von Fr. 1'009.70, insgesamt Fr. 4'509.70, 
werden den Beschwerdeführern auferlegt.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen. 

4. Zu eröffnen:
- den Beschwerdeführern
- der Beschwerdegegnerin
- der Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion des Kantons Bern
- dem Bundesamt für Kultur
- dem Bundesamt für Raumentwicklung

und mitzuteilen:
- dem Amt für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern z.H. der kantonalen 

Kommission zur Pflege der Orts- und Landschaftsbilder, Gruppe Bern-Mittelland

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 
gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 
Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.