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**Case Identifier:** a178242c-99d6-54d4-bf7e-585ce1ff0361
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-09-24
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 24.09.2018 200 2018 354
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2018-354_2018-09-24.pdf

## Full Text

200 18 354 IV
FUR/ABE/ARJ

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 24. September 2018

Verwaltungsrichterin Fuhrer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Furrer, Verwaltungsrichter Grütter
Gerichtsschreiberin Abenhaim

A.________
vertreten durch lic. iur. B.________, c/o C.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 3. April 2018

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Sept. 2018, IV/18/354, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1964 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) 
meldete sich im Juli 2009 erneut (vgl. Antwortbeilage [AB] 1.1/49, 1.1/26, 4) 
bei der IV-Stelle Bern (IVB bzw. Beschwerdegegnerin) zum Leistungsbe-
zug an, nachdem er am 23. Dezember 2008 einen Arbeitsunfall erlitten 
hatte (AB 5). Insbesondere gestützt auf ein polydisziplinäres Gutachten des 
D.________ (MEDAS) vom 12. Dezember 2013 (AB 121.1/2) sprach die 
IVB dem Versicherten mit unangefochten gebliebener Verfügung vom 20. 
Juni 2014 (AB 130/2) eine befristete ganze Invalidenrente für die Zeit vom 
1. Januar bis zum 31. Oktober 2010 zu.

Auf eine Neuanmeldung vom 20. Juni 2015 (AB 134) trat die IVB mangels 
einer glaubhaft gemachten wesentlichen Veränderung der tatsächlichen 
Verhältnisse nicht ein (Verfügung vom 16. Oktober 2015 [AB 153]), was 
vom Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Urteil vom 17. Februar 2016 
(VGE IV/2015/1007 [AB 157]) geschützt wurde.

B.

Am 13. Februar 2017 meldete sich der Versicherte erneut bei der IVB zum 
Leistungsbezug an, wobei er auf einen Herzinfarkt verwies (AB 160). Nach 
Vornahme medizinischer und erwerblicher Abklärungen (AB 164 ff.) sowie 
Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; AB 180-184) 
stellte die IVB dem Versicherten mit Vorbescheid vom 29. Januar 2018 
(AB 185) die Abweisung des Leistungsgesuchs in Aussicht (Invaliditäts-
grad: 22%). Dagegen opponierte der Versicherte, vertreten durch lic. iur. 
B.________, C.________, am 21. März 2018 und reichte neue Arztberichte 
ein (AB 191). Nachdem die IVB letztere dem RAD zur Stellungnahme un-
terbreitet hatte (AB 193), verfügte sie am 3. April 2018 wie angekündigt (AB 
195).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Sept. 2018, IV/18/354, Seite 3

C.

Hiergegen erhob der Versicherte, weiterhin vertreten durch lic. iur. 
B.________, C.________, am 7. Mai 2018 Beschwerde mit folgenden An-
trägen:

1. Es sei die Verfügung vom 3. April 2018 aufzuheben.

2. Es sei dem Beschwerdeführer eine volle Invalidenrente zuzusprechen.

3. Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, weitere medizi-
nische Abklärungen oder Untersuchungen (Gutachten) vorzunehmen.

unter Kosten- und Entschädigungsfolge.

Zur Begründung wird im Wesentlichen geltend gemacht, der Gesundheits-
zustand habe sich aufgrund des Herzinfarkts massiv verschlechtert.

Mit Beschwerdeantwort vom 7. Juni 2018 schloss die Beschwerdegegnerin 
auf Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 

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gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 3. April 2018 (AB 195). 
Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

2.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und 
bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein solcher auf eine Vier-
telsrente.

2.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-

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ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

2.4 Wurde eine Rente wegen eines fehlenden oder zu geringen Invali-
ditätsgrades bereits einmal verweigert, so wird eine neue Anmeldung nur 
geprüft, wenn die versicherte Person glaubhaft macht, dass sich der Grad 
der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat 
(Art. 87 Abs. 2 und 3 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invali-
denversicherung [IVV; SR 831.201]).

Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung oder das Revisionsgesuch ein, 
so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die 
von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invali-
ditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist. Stellt sie fest, dass der Invali-
ditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine 
Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls 
hat sie zusätzlich noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, 
um nunmehr eine rentenbegründende (bzw. anspruchsrelevant höhere) 
Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall 
obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 
198 E. 3a S. 198; SVR 2008 IV Nr. 35 S. 117 E. 2.1).

Ob eine anspruchsbegründende Änderung in den für den Invaliditätsgrad 
erheblichen Tatsachen eingetreten ist, beurteilt sich im Neuanmeldungsver-
fahren – analog zur Rentenrevision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG – durch Ver-
gleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der letzten materiellen 
Beurteilung und rechtskräftigen Ablehnung bestanden hat, mit demjenigen 
zur Zeit der streitigen neuen Verfügung (BGE 133 V 108 E. 5.3 S. 112; 130 
V 71 E. 3.2.3 S. 77; AHI 1999 S. 84 E. 1b).

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3.

Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung eingetreten und hat 
den Leistungsanspruch materiell geprüft, womit die Eintretensfrage nicht 
richterlich zu beurteilen ist (BGE 109 V 108 E. 2b S. 114). In VGE 
IV/2015/1007 (AB 157) wurde keine materielle Beurteilung vorgenommen, 
weshalb es vorliegend zunächst zu prüfen gilt, ob im Vergleich zur Sachla-
ge, wie sie der Verfügung vom 20. Juni 2014 (AB 130/2) zu Grunde lag, im 
Zeitpunkt der nunmehr angefochtenen Verfügung vom 3. April 2018 (AB 
195) in den tatsächlichen Verhältnissen eine relevante Änderung eingetre-
ten ist (vgl. E. 2.4 hiervor). Gegebenenfalls ist anschliessend der Renten-
anspruch allseitig frei zu beurteilen (vgl. BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 11).

3.1 Die Verfügung vom 20. Juni 2014 (AB 130/2) stützte sich in medizi-
nischer Hinsicht massgeblich auf das MEDAS-Gutachten vom 12. Dezem-
ber 2013 (AB 121.1/2). Nach allgemeininternistischen, psychiatrischen, 
orthopädischen und neurologischen Untersuchungen nannten die Experten 
folgende Diagnosen:

Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit

• Chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.5/Z98.8)

- Status nach Sturz auf den Rücken am 23.12.2008

- Status nach Dekompression LWK 4/5 beidseits sowie Stabilisation am 

01.04.2008

- Radiologisch regelrechter postoperativer Befund

Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit

• Leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0)

• Störung durch Opioidanalgetika, ständiger Gebrauch (ICD-10 F11.25)

• Funktionelle Gangstörung, DD Symptomausweitung (ICD-10 F54)

• Anamnestisch Verdacht auf Migräne (ICD-10 G43)

• Anamnestisch Verdacht auf Hirnstammischämie (ICD-10 I63) ohne Residuen

• Status nach Abtragung einer Exostose am linken Fussrücken am 21.04.2010 (ICD-

10 Z98.8)

• Hyperurikämie (ICD-10 E79.0)

• Fortgesetzter Nikotinkonsum, schädlicher Gebrauch (ca. 20 packyears; ICD-10 

F17.1)

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In der Gesamtbeurteilung wurde festgehalten, der Explorand sei für eine 
körperlich leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit mit einer 
Gewichtslimite von 15 kg – spätestens seit Juli 2010 – zu 100% arbeits- 
und leistungsfähig. Diese Arbeitsfähigkeit betreffe auch die früher ausgeüb-
te Tätigkeit in der ... (S. 25). Bei den Untersuchungen hätten sich verschie-
dene Diskrepanzen zwischen den Beschwerdeangaben, dem 
Spontanverhalten und den anamnestischen Angaben ergeben. Die Ein-
schränkung beim Gehen könne aus somatischer Sicht nicht erklärt werden. 
Psychiatrisch bestehe keine Arbeitsunfähigkeit; gewisse der angegebenen 
Konzentrationsstörungen seien auf den übermässigen Schmerzmittelkon-
sum zurückzuführen, wobei eine Reduktion bzw. Entzugsbehandlung mit 
Medikamentenumstellung zumutbar sei. In diagnostischer Hinsicht könne 
weder eine Persönlichkeitsstörung noch eine mittelgradige depressive Epi-
sode bestätigt werden (S. 26).

3.2 Den im Rahmen der Neuanmeldung eingereichten medizinischen 
Unterlagen ist im Wesentlichen Folgendes zu entnehmen:

3.2.1 Im Bericht des Spitals E.________, vom 24. Januar 2017 (AB 
165/8) wurden folgende Diagnosen genannt: 

1. Akuter Myokardinfarkt bei koronarer Dreigefässerkrankung

- 23.01.2017 Koronarangiographie und PCI mit kompletter Revaskularisation; 

hochgradige Stenose prox. RIVA: PTCA/DES, schwere Stenose mittlerer 

RIVA: PTCA/DESx2, schwere Stenose mittlerer RCX: PTCA/DES, hochgradi-

ge Stenose RCA: PTCA/DESx2, LV-EF 65%

- Herzenzyme: OK max. 86U/I. Troponin 239ng/I

2. Chronische tieflumbale belastungsabhängige Rückenschmerzen bei:

- Spinalkanalstenose L4/L5 bei Spondylarthrose, Flavumhypertrophie und

Diskusprotusion, epidurale Infiltration L4/L5 rechts 01/2009

3. St. n. Kolonkarzinom (anmnestisch aktuell stabil)

4. Nebendiagnosen:

- St. n. Hirnstamminfarkt 2000

- St. n. Cholezystektomie, 03/2005

- St. n. mehrmaligen Gichtschüben

- Otosklerose mit St. n. Stapesplastik 1991

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Sept. 2018, IV/18/354, Seite 8

In der invasiven Untersuchung sei als Ursache für den akuten Myokardin-
farkt eine koronare Dreigefässerkrankung mit diversen Stenosen gefunden 
worden. Nach der Behandlung habe sich ein gutes angiographisches Re-
sultat ohne Reststenose gezeigt. Postinterventionell seien keine relevanten 
Rhythmusstörungen aufgetreten und die Herzenzyme hätten sich stabil 
gezeigt. Der Patient sei in stabilem Allgemeinzustand verlegt worden.

3.2.2 Dr. med. F.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, 
nannte im Bericht vom 30. Juni 2017 (172/2) folgende Diagnosen mit Aus-
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit:

• Posttraumatische Belastungsstörung

• Somatische Belastungsstörung

• Kombinierte Persönlichkeitsstörung

• Tramadol-Abhängigkeit

• Koronare Mehrgefässerkrankung

• Rektum-Karzinom

Es bestehe seit Ende Dezember 2008 eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit. 
Seit dem Myokardinfarkt beständen eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit 
mit vermehrtem Schlafbedarf, gehäuft Herzstechen, vermehrte Anstren-
gungsdyspnoe und Angstgefühle.

3.2.3 Dr. med. G.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychothera-
pie, nannte im Bericht vom 15. September 2017 (AB 178/2) folgende Dia-
gnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:

• Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33.4) seit 

ca. 1997

• Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F 43.10) seit Jugendalter

• Somatische Belastungsstörung (ICD-10 F54.1) wahrscheinlich seit Unfall im 

Jahr 2007

• Kombinierte Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen, histrionischen, emotio-

nal-instabilen Zügen, seit dem Erwachsenenalter

• Opioid-Abhängigkeit (Tramadol; ICD-10 F11.24) seit 2010

• Multiple somatische Erkrankungen, u.a. lumbovertebragenes Schmerzsyn-

drom, St. nach Karzinom des Kolons OP 2014, Status nach Herzinfarkt 2017

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Es werde eine stützende Gesprächspsychotherapie durchgeführt; Psycho-
pharmaka lehne der Patient ab. Die Entwicklung der somatischen Erkran-
kungen stehe im Mittelpunkt seiner Gedanken und seines Erlebens. Der 
Patient sei ein Opfer von vielen unglücklichen Lebensumständen. Eine 
psychiatrische Begutachtung wäre empfehlenswert. Eingeschränkt seien 
sowohl das Konzentrations- und das Auffassungsvermögen als auch die 
Anpassungsfähigkeit und die Belastbarkeit. 

3.2.4 In den Stellungnahmen des RAD wurde Folgendes dargelegt: 

Dr. med. H.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte 
am 13. Dezember 2017 aus, aus psychiatrischer Sicht scheine keine Neu-
beurteilung gerechtfertigt; die Arbeitsfähigkeit müsse nicht neu beurteilt 
werden (AB 180/7).

Dr. med. I.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumato-
logie des Bewegungsapparates, resumierte am 22. Dezember 2017, die 
orthopädische Situation sei unverändert. Es könne nach wie vor auf das 
MEDAS-Gutachten vom 12. Dezember 2013 abgestellt werden (AB 183/2).

Dr. med. J.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, legte am 11. 
Januar 2018 dar (AB 184/2), die Situation nach dem Kolon-Karzinom bzw. 
der ersten Operation sei anamnestisch stabil gewesen, eine Kontrollkolo-
skopie im Juni 2016 habe zwar einen Grenzbefund mit einem verdächtigen 
Adenom gezeigt, das nicht sicher im Gesunden abgetragen worden sei, 
weshalb die nächste Kontrolle bereits nach einem Jahr vereinbart worden 
sei. Auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit sollte diese Diagnose bei wei-
terhin blanden Befunden aber keinen Einfluss haben. Bezüglich des Zu-
stands nach dem Myokardinfarkt bestehe nach den Stenteinlagen ein gutes 
Ergebnis mit nicht eingeschränkter Herzpumpfunktion. Bei stabilem Verlauf 
sollte diese Erkrankung keinen entscheidenden Einfluss auf die Arbeits-
fähigkeit haben. 

3.2.5 Prof. Dr. med. K.________, Facharzt für Kardiologie, Spital 
E.________, führte im Bericht vom 5. März 2018 (AB 191/5) aus, der Be-
schwerdeführer habe am 22. Januar 2017 einen akuten Vorderwandinfarkt 
im Rahmen der koronaren Herzerkrankung erlitten. Die Herzkatheter-
Untersuchung habe formal eine koronare 3-Gefässerkrankung mit hoch-

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gradigen Stenosen des RIVA, der RCX und der RCA gezeigt. Diese Steno-
sen seien mittels PTCA und Stenteinlage erfolgreich behandelt worden. 
Eine Kontrollangiographie am 22. Januar 2018 habe ein zufriedenstellen-
des Resultat in den intervenierten Stenosen mit einer normalen Aus-
wurffraktion gezeigt. Die koronare Herzerkrankung sei eine Erkrankung, 
welche mit erhöhtem Risiko für Herzinfarkt und Tod vergesellschaftet sei. 
Beim Beschwerdeführer bestehe eine fortgeschrittene koronare Herzer-
krankung in relativ jungem Alter. Nach der Revaskularisation sei ein zufrie-
denstellendes Resultat mit guter Perfusion in den Herzkranzgefässen 
gewährleistet worden. Mit einer intensiven medikamentösen Therapie sei 
davon auszugehen, dass der Krankheitsprozess kontrolliert werden könne.

3.2.6 Am 22. März 2018 legte der RAD-Psychiater Dr. med. H.________ 
dar, an den RAD-ärztlichen Zumutbarkeitsprofilen (AB 183/2 [orthopädisch] 
und AB 184/2 [allgemeinmedizinisch]) könne festgehalten werden (AB 
193).

3.3 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass das 
Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, unab-
hängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Sept. 2018, IV/18/354, Seite 11

ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

3.4 Die Beschwerdegegnerin stützte sich beim Erlass der angefochte-
nen Verfügung (AB 195) massgeblich auf die Stellungnahmen des RAD 
(AB 180/7, 183/2, 184/2, 193/2). Aktenbeurteilungen kann durchaus Be-
weiswert zukommen. Entsprechende Einschätzungen sind nicht zu bean-
standen, wenn die Akten ein vollständiges Bild über Anamnese, Verlauf 
und gegenwärtigen Status ergeben und diese Daten unbestritten sind. Der 
Untersuchungsbefund muss lückenlos vorliegen und der Experte muss sich 
aufgrund vorhandener Unterlagen ein gesamthaft lückenloses Bild machen 
können (vgl. RKUV 2006 U 578 S. 175 E. 3.4, 1988 U 56 S. 371 E. 5b; vgl. 
auch Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 25. März 2011, 
9C_58/2011, E. 2.2 mit Hinweisen). Dies ist vorliegend jedoch nicht in allen 
Teilen der Fall (vgl. E. 3.4.4 hiernach):

3.4.1 Was zunächst die Rückenprobleme anbelangt, ist nicht von einer 
relevanten Veränderung auszugehen. Der Beschwerdeführer leidet nach 
wie vor unter einem chronischen lumbalen Schmerzsyndrom (vgl. AB 
165/16, 191/7). Diesbezüglich wird eine Veränderung weder geltend ge-
macht noch bestehen entsprechende Anhaltspunkte (vgl. auch AB 183/2).

3.4.2 Sodann ist auch hinsichtlich der psychischen Situation keine Verän-
derung erstellt. Die behandelnde Psychiaterin Dr. med. G.________ hat 
den von ihr diagnostizierten psychischen Störungen denn auch keinen 
neuen Charakter zugeschrieben, sondern vielmehr angegeben, sämtliche 
psychischen Gesundheitsschäden beständen seit vielen Jahren (AB 178/2; 
vgl. auch AB 165/21). Geht selbst die behandelnde Fachärztin nicht von 
veränderten Verhältnissen im Vergleich zum Referenzzeitpunkt aus, was 
im Übrigen auch der RAD-Psychiater bestätigte (AB 180/7), braucht die 
Frage nach der diagnostischen Einordnung der psychiatrischen Störungen 
nicht näher geprüft zu werden, wurde doch insbesondere eine Persönlich-
keitsstörung bereits anlässlich der Exploration in der MEDAS im Jahr 2013 
explizit verworfen (vgl. AB 121.1/15).

3.4.3 In Bezug auf das Kolonkarzinom bzw. die Polypen im Darm waren 
nach der endoskopischen Abtragung im Jahr 2015 (AB 148/11) bei 

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vollständig entferntem Karzinom keine weiteren Therapiemassnahmen in-
diziert; auch lag keine relevante funktionelle Einschränkung vor (AB 152/2). 
Zwar traten im Jahr 2016 erneut Mehrfachpolypen auf, die im Juni 2016 
entfernt wurden (AB 165/19), indessen wurde deswegen in der Folge we-
der eine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit attestiert noch waren – ab-
gesehen von der jährlichen Kontrolluntersuchung (AB 165/18) – weitere 
Massnahmen notwendig. Insofern ist diesbezüglich nicht von einer potenti-
ell relevanten Veränderung im revisionsrechtlichen Sinne auszugehen, zu-
mal der Beschwerdeführer dies auch nicht geltend macht. 

3.4.4 Was schliesslich die kardiologische Erkrankung anbelangt, liegt un-
bestrittenermassen eine relevante Veränderung vor. Am 22. Januar 2017 
erlitt der Beschwerdeführer einen akuten Myokardinfarkt, wobei mehrere 
hochgradige Stenosen mittels Herzkranzgefässerweiterung sowie Stent-
Implantation behandelt wurden (AB 165/11). In der Folge zeigte sich ein 
gutes angiographisches Resultat ohne Reststenose und mit Beschwer-
derückgang (AB 165/12). Indessen liegen betreffend die nachfolgenden 
Untersuchungen keine Befunde oder anderweitige Unterlagen vor, wie der 
RAD-Arzt zutreffend festhält (AB 184/2). Dessen Annahme, der Verlauf sei 
stabil und die Herzerkrankung sollte „keinen entscheidenden Einfluss auf 
die Arbeitsfähigkeit haben“ (AB 184/2 unten), basiert allein auf Mutmas-
sungen. Der Hausarzt hat Mitte 2017 denn auch angegeben, der Be-
schwerdeführer stehe nach wie vor in kardiologischer Rehabilitations-
behandlung mit regelmässigen Echokardiogrammen, Ergotherapie und 
medikamentöser Therapie, wobei „neu“ eine Einschränkung der Leistungs-
fähigkeit nach dem Herzinfarkt bestehe (AB 165/2, 172/2). Entsprechende 
Berichte finden sich nicht in den Akten. Aktenkundig ist allein der Bericht 
über die Kotrolluntersuchung im Spital E.________ vom 22. Januar 2018 
(AB 191/10), dem zu entnehmen ist, dass ein Jahr nach dem stattgehabten 
Myokardinfarkt weiterhin (vgl. schon AB 165/5) eine zufriedenstellende 
Pumpfunktion (LVEF [left ventricular ejection fraction]) von 65% gemessen 
wurde, der Patient – nach der initial verspürten Besserung anfangs 2017 – 
aber seit Sommer 2017 wieder häufiger thorakales Stechen verspüre (AB 
191/10). So führt der Hausarzt die von ihm attestierte Arbeitsunfähigkeit 
denn unter anderem auch auf die kardiologische Erkrankung zurück 
(AB 191/7). Während zudem im MEDAS-Gutachten von 2013 eine Arbeits-

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fähigkeit für körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten angenommen 
wurde (AB 121.1/26), geht der RAD-Arzt Dr. med. J.________ nunmehr 
von einer Arbeitsfähigkeit für lediglich leichte Tätigkeiten aus (AB 184/2).

Bei diesen Gegebenheiten kann – in Bezug auf die kardiologischen Ver-
hältnisse – nicht davon gesprochen werden, die Akten ergäben ein 
vollständiges Bild über den gegenwärtigen Gesundheitszustand und die 
entsprechenden Daten seien unbestritten (vgl. RKUV 2006 U 578 S. 175 
E. 3.4). Vielmehr liegen Diskrepanzen und offene Fragen vor, womit die 
Voraussetzungen für eine reine Aktenbeurteilung nicht gegeben sind. Hinzu 
kommt, dass die Einschätzung des RAD-Psychiaters Dr. med. H.________ 
nicht zu überzeugen vermag. Auch RAD-Ärzte müssen über die im Einzel-
fall gefragten fachlichen Qualifikationen verfügen (Entscheid des BGer vom 
14. Juli 2009, 9C_323/2009, E. 4.3.1). Dr. med. H.________ ist jedoch we-
der Internist noch Kardiologe, womit seine Einschätzung, es könne auch 
unter Berücksichtigung des Berichts des Herzspezialisten (AB 191/5) auf 
das Zumutbarkeitsprofil des RAD abgestellt werden (AB 193), nicht als
abschliessende Beurteilungsgrundlage zu dienen vermag. Daran ändert – 
entgegen der in der Beschwerdeantwort (S. 4) vertretenen Ansicht – nichts, 
dass der fragliche RAD-Bericht keinen Untersuchungsbericht im Sinne von 
Art. 49 Abs. 2 IVV darstellt. Zu beachten ist vielmehr, dass an die Beweis-
würdigung strenge Anforderungen zu stellen sind, wenn ein Versicherungs-
fall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. 
Wird die Schlüssigkeit der Feststellungen des versicherungsinternen Arztes 
– wie hier – durch nachvollziehbare Berichte behandelnder Ärzte in Zweifel 
gezogen, so genügt der pauschale Hinweis auf dessen auftragsrechtliche 
Stellung nicht, um solche Zweifel auszuräumen (BGE 142 V 58 E. 5.1 S. 
65, 135 V 465 E. 4.4 ff. S. 469). Nach dem Dargelegten sind – mit Bezug 
auf die kardiologische Situation – an den RAD-Beurteilungen mehr als ge-
ringe Zweifel angebracht, weswegen nicht darauf abgestellt werden kann.

3.5 Auch die übrigen im Recht liegenden ärztlichen Einschätzungen 
erlauben keine zuverlässige und schlüssige Beurteilung der Frage, welche 
Auswirkungen der Herzkrankheit zukommt. Insbesondere kann nicht ab-
schliessend auf den Bericht des Prof. Dr. med. K.________ vom 5. März 
2018 (AB 191/5) abgestellt werden, äussert er sich doch nicht zur hier 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Sept. 2018, IV/18/354, Seite 14

massgebenden Frage der Arbeitsfähigkeit. Wie er im ergänzenden Bericht 
vom 13. April 2018 (Beschwerdebeilage [BB] 3) selbst ausführte, ist diese 
durch eine unabhängige Fachperson zu prüfen.

3.6 Nach dem Ausgeführten basiert die angefochtene Verfügung vom 
3. April 2018 (AB 195) auf einem ungenügend abgeklärten Sachverhalt. Sie 
ist in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und die Akten sind an die 
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese in Nachachtung der 
Untersuchungsmaxime eine kardiologische Untersuchung veranlasse und 
anschliessend neu über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers 
befinde.

4.

4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor 
dem kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung 
oder Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach 
dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen.

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, hat bei diesem 
Ausgang des Verfahrens die unterliegende Beschwerdegegnerin zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG; BVR 2009 S. 186 E. 4). Der vom Beschwerdeführer 
geleistete Kostenvorschuss von Fr. 800.-- ist zurückzuerstatten.

4.2 Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Gericht festgesetzt und ohne 
Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach 
der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g ATSG).

Der obsiegende Beschwerdeführer wird von lic. iur. B.________, 
C.________, vertreten, welcher nicht im Anwaltsregister eingetragen ist. 
Seine Kostennote vom 8. September 2018 beinhaltet auch vorprozessuale 
Bemühungen, die nicht zu berücksichtigen sind (vgl. BGE 117 V 401 E. 1a 
S. 402). Zu entschädigen sind somit die Aufwendungen ab dem 9. April 
2018 bzw. ein Aufwand von 4.5 Stunden. Die Beschwerdegegnerin hat 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Sept. 2018, IV/18/354, Seite 15

dem Beschwerdeführer folglich eine Parteientschädigung von Fr. 1‘211.60 
(inkl. MWSt.) zu bezahlen.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der 
IV-Stelle Bern vom 3. April 2018 aufgehoben und die Sache an die Be-
schwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie – nach Vornahme der 
Abklärungen im Sinne der Erwägungen – neu verfüge.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin 
zur Bezahlung auferlegt. Der vom Beschwerdeführer geleistete Kos-
tenvorschuss von Fr. 800.-- wird nach Rechtskraft des Urteils zurück-
erstattet.

3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer die Parteikosten, 
gerichtlich bestimmt auf Fr. 1‘211.60 (inkl. MWSt.), zu ersetzen.

4. Zu eröffnen (R):
- lic. iur. B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Die Kammerpräsidentin: Die Gerichtsschreiberin:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Sept. 2018, IV/18/354, Seite 16

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des 
Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.