# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 31eb3c65-62ff-58a2-9fe3-ce0f7cf07bff
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-27
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 27.02.2025 PQ240040
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PQ240040_2025-02-27.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PQ240040-O/U 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Würsch

Urteil vom 27. Februar 2025

in Sachen

A._____, 
Beschwerdeführerin

sowie

B._____, 
Verfahrensbeteiligter

betreffend Genehmigung Schlussbericht

Beschwerde gegen eine Verfügung des Bezirksrates Horgen vom 24. April 
2024; VO.2023.25 (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bezirk Horgen)

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Erwägungen:

I.

1. Für C._____ (geb. tt. Dezember 1940) wurde mit Beschluss der Kindes- und 

Erwachsenenschutzbehörde Bezirk Horgen (fortan KESB) vom 10. Februar 2015 

eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung gemäss Art. 394 Abs. 1 

und 2 i.V.m. Art. 395 Abs. 1 ZGB errichtet und seine Tochter D._____ zur Bei-

ständin ernannt (KESB-act. 23 und 24). Mit Beschluss vom 14. Juli 2015 erfolgte 

ein Beistandswechsel zum heutigen Verfahrensbeteiligten (KESB-act. 54). Am 3. 

Februar 2016 wurde ein Besitzstandinventar per 10. Februar 2015 erstellt, wel-

ches die KESB mit Beschluss vom 12. Februar 2016 genehmigte (KESB-act. 77 

und 78). Am 29. Februar 2016 erstellte die Tochter des Verbeiständeten ihren 

Beistandsbericht für die Zeit vom 10. Februar bis am 31. Juli 2015, welchen die 

KESB mit Beschluss vom 21. März 2016 genehmigte (KESB-act. 88 und 89). Mit 

Beschluss vom 26. September 2016 genehmigte die KESB die Rechnung und 

den Beistandsbericht inkl. Liegenschaftenbuchhaltung für die Periode vom 1. Au-

gust 2015 bis 31. Juli 2016 (KESB-act. 103 und 105), mit Beschluss vom 29. Ja-

nuar 2018 die Rechnung und den Bericht für die Periode vom 1. August 2016 bis 

31. Juli 2017 (KESB-act. 111 und 123), mit Beschluss vom 8. November 2018 die 

Rechnung und den Bericht für die Periode vom 1. August 2017 bis 31. Juli 2018 

(KESB-act. 132 - 134), mit Beschluss 7. September 2020 die Rechnung und den 

Bericht für die Periode 1. August 2018 bis 31. Dezember 2019 (KESB-act. 141 - 

143) und mit Verfügung vom 7. Juli 2022 die Vermögensrechnung für die Periode 

vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2021 (KESB-act. 148 - 150).

2. Am 11. Oktober 2022 erstattete der Verfahrensbeteiligte seinen Beistands-

bericht und die Schlussbilanz per 29. September 2022, nachdem C._____ am 21. 

September 2022 verstorben war (KESB-act. 157 = BR-act. 2 Anhang). Mit Verfü-

gung Nr. 2023-EZ-REV-270 vom 23. März 2023 genehmigte die KESB die einge-

reichte Vermögensschlussrechnung und den Schlussbericht für die Periode vom 

1. Januar bis 21. September 2022 und entlastete die Beistandsperson im Sinne 

von Art. 425 Abs. 4 ZGB (KESB-act. 173 = BR-act. 2 Dispositiv Ziff. 1). Die KESB 

verwies ausdrücklich auf die Bestimmungen betreffend die Verantwortlichkeit 

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nach Art. 425 Abs. 3 und Art. 454 und 455 ZGB (Dispositiv Ziff. 2) und forderte die 

Beistandsperson auf, den ausgewiesenen Erben, deren legitimierten Vertretern 

oder im Falle der Ausschlagung dem Konkursamt das verwaltete Vermögen sowie 

die notwendigen Unterlagen unter Vornahme einer Übergaberechnung gegen 

Quittung zu übergeben (Dispositiv Ziff. 3). Die Entschädigung der Beistandsper-

son wurde auf Fr. 1'875.-- und die Gebühren wurden auf Fr. 800.-- festgelegt und 

der Erbengemeinschaft auferlegt (Dispositiv Ziff. 4 und 5). 

3. Mit Eingabe vom 4. Mai 2023 erhob die E._____ GmbH, vertreten durch 

F._____, namens und im Auftrag der Witwe von C._____, A._____ (Beschwerde-

führerin), Beschwerde (BR-act. 1). Er verlangte die Aufhebung der Verfügung der 

KESB und die Anweisung an die KESB (1) zu begründen, weshalb sie für die Sa-

nierung des Mehrfamilienhauses G._____-strasse 1 in H._____ (Brandfall vom 

18. Juni 2021) kein Sanierungskonzept mit Kostenvoranschlag eingefordert habe 

und weshalb sie den im Berichtsjahr ausgewiesenen Verlust von Fr. 99'236.40 

kommentarlos genehmigt habe, (2) bezüglich Sanierung des genannten Mehrfa-

milienhauses eine Bauabrechnung (Brandfall) per Todesfall einzufordern und den 

Verlust von Fr. 155'542.25 (per Todestag) zu begründen, und schliesslich (3) die 

Verantwortlichen für den Verlust von Fr. 99'236.40 (Berichtsjahr) bzw. den Verlust 

von Fr. 155'542.25 (Brandfall [BR-act. 1 S. 2]) festzustellen und die Verantwortli-

chen anzuweisen, den ausgewiesenen Verlust auf das Verkehrskonto G._____-

strasse 1 H._____ bei der Zürcher Kantonalbank zu überweisen, unter Kosten- 

und Entschädigungsfolgen zu Lasten der KESB. Am 17. Juni 2023 reichte die Be-

schwerdeführerin die genannte Beschwerde eigenhändig unterzeichnet nochmals 

ein, nachdem ihr dazu mit Verfügung des Bezirksratspräsidenten Horgen vom 8. 

Juni 2023 Gelegenheit gegeben und gleichzeitig Vormerk genommen worden 

war, dass die Beschwerdeführerin nicht durch F._____ vertreten werde (BR-act. 

7). Der Bezirksratspräsident holte eine Stellungnahme der KESB ein (BR-act. 10), 

wozu sich die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 21. August 2023 äusserte 

(BR-act. 13). Mit Verfügung vom 8. April 2024 setzte der Bezirksratspräsident der 

KESB Frist an, um sämtliche Unterlagen, welche bei der Erstellung der Buchhal-

tung sowie der Schlussrechnung per Todestag beigezogen worden waren, einzu-

reichen sowie sämtliche Unterlagen betreffend den Brandfall G._____-strasse 1 in 

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H._____ (BR-act. 15). Die KESB reichte dem Bezirksrat zwei Buchhaltungsordner 

betreffend die Mehrfamilienhäuser G._____-strasse 1 in H._____ und I._____-

strasse in Zürich nach (BR-act. 16). Mit Verfügung vom 24. April 2024 wies der 

Bezirksratspräsident die Beschwerde vollumfänglich ab, auferlegte der Beschwer-

deführerin die Kosten und sprach keine Parteientschädigung zu (BR-act. 17 = act. 

8). Der Entscheid wurde der Beschwerdeführerin am 26. April 2024 zugestellt 

(BR-act. 17/1 = act. 3/2).

4. Mit Eingabe vom 26. Mai 2024 (Poststempel 27. Mai 2024) erhob die Be-

schwerdeführerin Beschwerde gegen den Entscheid des Bezirksratspräsidenten. 

Sie stellt folgende Anträge (act. 2 S. 2): 

"2.1 Die Verfügung des Präsidenten des Bezirksrates Horgen vom 24. April 2024 sei aufzuheben 

und an die Vorinstanz zur Neubeurteilung zurückzuweisen.

2.2 Sämtliche aufgelaufenen Kosten der Beschwerdeführerin seien nach Einreichung der Kos-

tennote zu ersetzen. 

2.3 Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz."

Weiter stellte die Beschwerdeführerin verschiedene Verfahrensanträge (act. 2 

S. 1/2, Ziff. 1.1 - 1.7). Es wurden die Akten des Bezirksrates (act. 7/1 - 10 und 

7/12 - 17 = BR-act. 1 - 10 und 12 - 17), darin enthalten diejenigen der KESB (BR-

act. 11/1 - 184 = KESB-act. 1 - 184) beigezogen und der Beschwerdeeingang an-

gezeigt (act. 5/1 und 5/2). Das Verfahren ist spruchreif. 

II.
1. Das Beschwerdeverfahren in Kindes- und Erwachsenenschutzsachen richtet 

sich nach den Bestimmungen des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB) und 

des Einführungsgesetzes zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (EG KESR, 

LS 232.3). Enthalten diese Gesetze keine Regelung, gelten für die Verfahren vor 

den gerichtlichen Beschwerdeinstanzen die Bestimmungen des Gerichtsorganisa-

tionsgesetzes (GOG, LS 211.1) sowie subsidiär und sinngemäss die Bestimmun-

gen der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO; Art. 450f ZGB und § 40 EG 

KESR). 

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2. Beschwerden gegen Entscheide der KESB werden in erster Instanz vom Be-

zirksrat und in zweiter Instanz vom Obergericht beurteilt (Art. 450f ZGB i.V.m. §§ 

40 und 63 f. EG KESR und § 50 GOG). Die Beschwerde ist innert 30 Tagen ab 

Zustellung des angefochtenen Entscheides schriftlich und begründet bei der Be-

schwerdeinstanz einzureichen (Art. 450 Abs. 1 und Art. 450b Abs. 1 ZGB). Die 

Beschwerde wurde rechtzeitig (act. 2 i.V.m. act. 7/17/1) bei der zuständigen In-

stanz schriftlich begründet und mit Anträgen versehen eingereicht. Die Beschwer-

deführerin ist als nahestehende Person (Art. 450 Abs. 2 ZGB) zur Beschwerdeer-

hebung legitimiert und durch den abweisenden Entscheid der Vorinstanz be-

schwert. Dem Eintreten auf die Beschwerde steht nichts entgegen. 

3. Die Beschwerdeführerin stellt verschiedene Verfahrensanträge, auf die vor-

ab einzugehen ist. 

3.1 Mit Bezug auf die Zuständigkeit ist festzuhalten, dass für die Genehmigung 

von Schlussbericht und Schlussrechnung gemäss Art. 425 ZGB im Kanton Zürich 

ein einzelnes Mitglied der KESB zuständig ist (Art. 425 Abs. 2 ZGB i.V.m. § 45 

Abs. 1 lit. r EG KESR). Gegen solche Genehmigungsentscheide der KESB ist in 

der ersten Beschwerdeinstanz der Bezirksratspräsident zuständig (§ 63 Abs. 1 lit. 

a EG KESR). Die Beschwerdeführerin bestreitet damit zu Unrecht dessen Zustän-

digkeit (act. 2 S. 2 Ziff. 3.2). 

3.2 Soweit die Beschwerdeführerin verlangt, es sei die Untersuchungs- und Offi-

zialmaxime anzuwenden (act. 2 S. 1 Antrag Ziff. 1.1und S. 2 Ziff. 3.1), ist unklar, 

was sie daraus ableiten will. Unabhängig von der kantonalen Verfahrensorganisa-

tion gelten diese Verfahrensgrundsätze von Bundesrechts wegen (Art. 446 ZGB). 

3.3.1 Die Beschwerdeführerin verlangt die Anweisung an die Vorinstanzen, Bele-

ge und Originalrechnungen der Einnahmen und Ausgaben im Zeitraum 10. Fe-

bruar 2015 bis 21. September 2022 zu edieren und der Beschwerdeführerin aus-

zuhändigen, die Immobilienverwaltung aufzufordern, die Investitionen von rund 

1,8 Mio. Franken in die Liegenschaft G._____-strasse 1 in H._____ detailliert, an-

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hand von Originalofferten und -rechnungen, aufzuzeigen und zu begründen und 

nach Aushändigung der massgebenden Belege und Originalrechnungen an die 

Beschwerdeführerin ihr eine Frist zur Ergänzung der Beschwerde, in jedem Fall 

einen zweiten Schriftenwechsel und die Durchführung einer mündlichen Verhand-

lung anzuordnen (act. 2 S. 1 und 2 Anträge 1.3 - 1.7). Sie begründet die Anträge 

damit, dass sie mit Schreiben vom 3. November 2022, Mail vom 4. November 

2022 und wiederholten Schreiben und Telefonaten weder vom Beistand, noch der 

KESB oder der Steuerverwaltung die verlangten Akten mit Belegen und Original-

rechnungen erhalten habe, sondern nur Abschlüsse. Es sei damit wiederholt ihr 

rechtliches Gehör verletzt worden. Eine Gehörsverletzung liege auch darin, dass 

die Vorinstanz am 8. April 2024 von der KESB zusätzliche Buchhaltungsunterla-

gen verlangt, diese dann offenbar erhalten und in der Folge die Beschwerde ab-

gewiesen habe, ohne dass sie, die Beschwerdeführerin, die beigezogenen Unter-

lagen habe einsehen und sich dazu äussern können (act. 2 S. 2/3). 

3.3.2 Das Beschwerdeverfahren richtet sich nach § 66 EG KESR. Danach wird 

den Beteiligten in der Regel Frist zur Stellungnahme angesetzt, wenn sich die Be-

schwerde nicht als unzulässig oder unbegründet erweist. Eine mündliche Ver-

handlung kann angeordnet werden, welche dann eine Stellungnahme ersetzt. Ein 

Anspruch auf Durchführung einer mündlichen Verhandlung besteht damit nicht. 

Im zweitinstanzlichen Beschwerdeverfahren ist auch nicht zwingend eine Ver-

nehmlassung nach Art. 450d Abs. 1 ZGB einzuholen (BSK ZGB I - REUSSER, 7.A., 

Art. 450d N 10). Wie sich aus den nachstehenden Erwägungen ergibt, erscheint 

die Anordnung einer mündlichen Verhandlung nicht als angezeigt und es drängen 

sich auch sonst keine Weiterungen auf, weshalb die entsprechenden Anträge ab-

zuweisen sind. 

3.3.3 Aus dem verfassungsrechtlichen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 

Abs. 2 BV) leitet die Rechtsprechung insbesondere das Recht der Parteien ab, 

sich zu allen für das Urteil wesentlichen Tatsachen zu äussern, ihren Rechtss-

tandpunkt zu vertreten, ihre für den Entscheid wesentlichen Sachvorbringen mit 

tauglichen sowie rechtzeitig und formrichtig angebotenen Mitteln zu beweisen, 

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sich an den Verhandlungen zu beteiligen und in die Akten Einsicht zu nehmen 

(BGE 150 III 238 E. 4.a, BGE 147 III 379 E. 3.1 m.w.H.). Der Anspruch auf rechtli-

ches Gehör ist formeller Natur und führt grundsätzlich ungeachtet der Erfolgsaus-

sichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung der angefochtenen 

Verfügung. Vorbehalten bleiben praxisgemäss Fälle, in denen die Verletzung 

nicht besonders schwer wiegt und dadurch geheilt wird, dass die Partei, deren 

rechtliches Gehör verletzt wurde, sich vor einer Instanz äussern kann, welche so-

wohl die Tat- als auch die Rechtsfragen uneingeschränkt überprüft. Von einer Rü-

ckweisung der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs ist im Sinne einer 

Heilung des Mangels selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtli-

chen Gehörs abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalisti-

schen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem 

(der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beför-

derlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 

5.1 m.w.H.). 

Die Beschwerdeführerin hat mit Schreiben vom 3. November 2022 beim Beistand 

sämtliche Akten mit Abschlussbericht verlangt (act. 2 S. 3 und act. 3/3). Der Bei-

stand wies am folgenden Tag auf seinen Abschlussbericht hin, den er der KESB 

bereits übergeben habe, und verwies die Beschwerdeführerin an die KESB 

(act. 3/3). Dort liess die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 12. Januar 2023 

und unter Beilage einer Vollmacht zugunsten von F._____ um Aktenzustellung er-

suchen und verlangte namentlich genannte Unterlagen (act. 3/5 = KESB-act. 161 

und 162). Gleiches verlangte auch Rechtsanwalt Dr. X._____. Die KESB über-

liess Rechtsanwalt Dr. X._____ alsdann die Akten und erklärte diesem, die Akten 

würden Herrn F._____ nicht zugestellt, weil er kein Rechtsanwalt sei, worauf 

Rechtsanwalt Dr. X._____ erklärt haben soll, dass er dafür besorgt sein werde, 

dass Herr F._____ die Akten erhalte (KESB-act. 164). Wie es sich damit letztlich 

verhielt, lässt sich den Akten nicht entnehmen, eine Verletzung des Gehörsan-

spruchs der Beschwerdeführerin lässt sich aufgrund des geschilderten Ablaufs 

aus den Akten jedenfalls nicht erkennen. Demgegenüber ist aufgrund der bezirks-

rätlichen Akten ohne Weiteres erstellt, dass der Bezirksratspräsident seine die 

Beschwerde abweisende Verfügung erliess, ohne dass die Beschwerdeführerin 

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Gelegenheit erhielt, sich zu den zuvor eingeforderten Buchhaltungsordnern für die 

Mehrfamilienhäuser G._____-strasse 1 in H._____ und I._____-strasse in Zürich 

(BR-act. 16) zu äussern. Der Verfügung vom 8. April 2024 (BR-act. 15) lässt sich 

sodann entnehmen, dass der Bezirksratspräsident deren Beizug als für die Ent-

scheidfindung relevant erachtete (BR-act. 15). Die Beschwerdeführerin will erst 

mit der Zustellung der angefochtenen Präsidialverfügung davon erfahren haben, 

dass die Buchhaltungsordner beigezogen wurden (act. 2 S. 4). Mit dem gewählten 

Vorgehen verletzte der Bezirksratspräsident den Gehörsanspruch der Beschwer-

deführerin in erheblicher Weise. Immerhin bleibt anzumerken, dass der Be-

schwerdeführerin seit Kenntnis dieses Umstandes das umfassende Aktenein-

sichtsrecht zusteht. Gestützt auf die nachstehende Erwägung ist trotz erheblicher 

Gehörsverletzung von einer Rückweisung der Sache zur Gewährung des rechtli-

chen Gehörs abzusehen. 

4.1 Gegenstand des zweitinstanzlichen Beschwerdeverfahrens ist der Entscheid 

des Bezirksrats als Vorinstanz (Anfechtungsobjekt). Dies ist vorliegend der Ent-

scheid des Bezirksratspräsidenten, mit welchem die Beschwerde gegen die Ge-

nehmigung von Schlussbericht und Schlussrechnung des Verfahrensbeteiligten 

über seine Tätigkeit als Beistand im Zeitraum 1. Januar bis 21. September 2022 

abgewiesen wurde. Schlussbericht und Schlussrechnung dienen nach der Recht-

sprechung der Information und nicht der Überprüfung der Beistandschaft. Genü-

gen sie dieser Informationsfunktion, ist die Genehmigung auszusprechen, ohne 

dass die Behörde sich über allfällige Verfehlungen der Beistandsperson zu äus-

sern hätte. Die Genehmigung der Schlussrechnung hat weder unmittelbare mate-

riellrechtliche Bedeutung, noch wird der Mandatsperson die vollständige 

Décharge erteilt. Allfällige Rechtsansprüche der verbeiständeten Person (nament-

lich Verantwortlichkeitsansprüche gemäss Art. 454 ZGB) bleiben von der Geneh-

migung unberührt (BGer 5A_35/2018 vom 11. November 2019 E. 3.3.1; 

5A_274/2018 vom 21. September 2018 E. 4.3.1; 5A_714/2014 vom 2. Dezember 

2014 E. 4.3; 5A_151/2014 vom 4. April 2014 E. 6.1; je mit Hinweisen; BSK ZGB I-

Vogel/Affolter, 7.A., Art. 425 N 52 und 57). Hierauf wurde im angefochtenen Ent-

scheid zutreffend hingewiesen. Auch das zweitinstanzliche Beschwerdeverfahren 

kann nichts anderes zum Inhalt haben. Mit der Beschwerde gegen den Genehmi-

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gungsentscheid kann damit nur die Verletzung der Informationspflicht geltend ge-

macht werden. Innerhalb dieses (eng gefassten) Prüfgegenstandes hat die 

Rechtsmittelinstanz umfassende Kognition sowohl in tatsächlicher wie auch in 

rechtlicher Hinsicht. Dazu gehört auch die volle Ermessensüberprüfung (BSK 

ZGB I-DROESE, 7. A., Art. 450a N 3 und 10). Von der Beschwerde führenden Par-

tei ist indes darzulegen und aufzuzeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid 

als fehlerhaft erachtet wird. Sie muss sich sachbezogen mit dessen Entscheid-

gründen auseinandersetzen und darlegen, inwiefern sie den angefochtenen Ent-

scheid als fehlerhaft erachtet und die Vorinstanz das Recht falsch angewendet 

bzw. den Sachverhalt unrichtig festgestellt haben soll. Dies gilt auch im Bereich 

der Untersuchungsmaxime (Art. 446 ZGB, §§ 65 und 67 EG KESR; BGE 141 III 

569 E. 2.3.3; BGE 138 III 374 E. 4.3.1). Die Beschwerdeinstanz darf sich primär 

auf die geltend gemachten Rügen und Anträge konzentrieren (BSK ZGB I-

DROESE, a.a.O. Art. 450a N 5). Bei juristischen Laien werden geringere Anforde-

rungen an die Erhebung eines Rechtsmittels gestellt. Als Antrag genügt eine For-

mulierung, aus der sich mit gutem Willen herauslesen lässt, wie entschieden wer-

den soll. Als Begründung reicht aus, wenn zum Ausdruck kommt, an welchen 

Mängeln der angefochtene Entscheid leidet bzw. weshalb der vorinstanzliche Ent-

scheid in den angefochtenen Punkten unrichtig sein soll. Sind auch diese Anfor-

derungen nicht erfüllt, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.

4.2 Die Beschwerdeführerin beantragt in der Beschwerde in materieller Hinsicht 

lediglich die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und die Rückweisung 

der Sache an die Vorinstanz. Damit sagt sie nicht, wie materiell entschieden wer-

den soll. Der Antrag genügt insoweit den oberwähnten Anforderungen nicht. Aus 

der Begründung der Beschwerde lässt sich indes ableiten, dass die Beschwerde-

führerin davon ausgeht, dass Schlussbericht und Schlussrechnung nicht hätten 

genehmigt werden dürfen und eine Überarbeitung unabdingbar sei. Es ist damit 

noch von einem genügenden Antrag auszugehen. 

5.1  Die Vorinstanz kam zum Schluss, aus der Schlussbuchhaltung sei klar er-

sichtlich, wohin in der Periode vom 1. Januar bis 21. September 2022 die Gelder 

geflossen seien. Die Schlussrechnung sei auch hinsichtlich Transparenz nicht zu 

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bemängeln und die KESB sei ihren Pflichten nachgekommen. Auch wenn der 

Schlussbericht eher knapp ausgefallen sei, enthalte er die erforderlichen Informa-

tionen. Der Verfahrensbeteiligte habe den Verlust beziffert und Angaben über den 

Grund des Verlustes gemacht, womit die Informationspflicht nicht verletzt sei 

(act. 8 E. 5.2). Zusammenfassend hielt die Vorinstanz fest, dass Schlussbericht 

und Schlussrechnung der Informationspflicht genügten und die Genehmigung 

durch die KESB nicht zu beanstanden sei. Die übrigen Vorbringen der Beschwer-

deführerin, insbesondere die verlangten Anweisungen (vgl. vorne E. I.3) stünden 

im Zusammenhang mit einer möglichen Verantwortlichkeitsklage und müssten 

dort vorgebracht werden (act. 8 E. 7).

5.2 Die Beschwerdeführerin macht in ihrer Beschwerde vor der Kammer gel-

tend, gemäss Zusammenstellung der Immobilienverwaltung J._____ seien in den 

Jahren 2015 - 2022 in die Liegenschaft G._____-strasse 1 H._____ Investitionen 

in der Höhe von rund Fr. 1'800'000 getätigt worden. Die Gebäudeversicherung 

des Kantons Zürich habe nachweislich lediglich Fr. 944'489 übernommen, wes-

halb nach Abzug der Brandkosten mithin rund Fr. 850'000 investiert worden seien 

(auch im Berichtsjahr 2022), wofür es einer separaten Bauabrechnung bedürfe. 

Die Investitionen seien in den vorliegenden Buchhaltungen nicht nachvollziehbar 

und transparent gemacht, weshalb die Präsidialverfügung aufzuheben sei (act. 

2/3 S. 4 Ziff. 4.1). Die Beschwerdeführerin will weiter Auskunft und Belege über 

die Brandursache (Schadenereignis vom 18. Juni 2021), über die Verwendung 

des Betrages von rund Fr. 950'000, welcher die Gebäudeversicherung für die In-

standsetzung zur Verfügung gestellt habe, sowie darüber, welche Instandset-

zungs- und Erneuerungsmassnahmen konkret getätigt worden seien. Die Gebäu-

deversicherung habe den Versicherungswert infolge der Investitionen angepasst, 

was getätigte Investitionen beweise. Es stellten sich in diesem Zusammenhang 

verschiedene Fragen, so hinsichtlich der Brandursachen und der Schäden, der 

Verwendung des Betrages von rund Fr. 850'000 und ob und welche Erneuerun-

gen getätigt worden seien, die zu einem Mehrwert führten. Bis heute seien ihr Un-

terlagen wie Sanierungskonzepte, Kostenvoranschläge, detaillierte Bauabrech-

nungen, Detailbelege aber auch Protokolle der Gebäudeversicherung vorenthal-

ten worden, welche bei der Erbteilung wesentlich seien (act. 2 S. 5). Die Be-

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schwerdeführerin macht weitere Ausführungen ohne erkennbaren Bezug zum in 

Frage stehenden Genehmigungsentscheid (act. 2 S. 6), um dann zu erwähnen, 

dass nur die Jahre 2015 - 2017 sowie der Schlussbericht 2022 über detaillierte 

Belege (allerdings ohne Originalrechnungen) verfügten. Es gehe vorliegend um 

die getätigten Investitionen von Fr. 1'800'000. In diesem Bericht müssten die zu-

stimmungspflichtigen Investitionen separat geprüft werden, da diese teilweise im 

Berichtsjahr (und auch früher) getätigt worden seien. Die Vorinstanzen hätten die 

zustimmungsbedürftigen Geschäfte nicht geprüft, weshalb die Präsidialverfügung 

aufzuheben sei (act. 2 S. 7). Schliesslich macht die Beschwerdeführerin geltend, 

der Verfahrensbeteiligte habe alles Einkommen und Vermögen des Verbeistände-

ten verwaltet und nicht berücksichtigt, dass die Hälfte des Gesamteinkommens 

der Ehefrau gehöre. Es obliege der KESB als Aufsichtsbehörde über die Beistän-

de im Rahmen der Prüfung der Schlussberichte die Aufteilung des Einkommens 

zwischen Ehemann und Ehefrau zu verlangen, was vorliegend nicht geschehen 

sei. Die Präsidialverfügung sei auch aus diesem Grund aufzuheben und die Über-

arbeitung anzuordnen (act. 2 S. 7 Ziff. 4.4 und 4.5). 

5.3 Soweit sich die Beschwerdeführerin in der Beschwerde auf anderes als die 

Genehmigung von Schlussbericht und Schlussrechnung für die Periode 1. Januar 

bis 21. September 2022 bezieht, ist darauf zum vornherein nicht einzugehen, weil 

dies nicht Gegenstand der vorliegenden Beschwerde sein kann. Wenn die Be-

schwerdeführerin sodann die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides damit 

begründet, dass die Buchhaltung wegen fehlender separaten Bauabrechnungen 

über die getätigten Investitionen nicht nachvollziehbar und transparent sei, dann 

ist sie mit dieser Beanstandung nicht zu hören. Im vorliegenden Fall kann es ein-

zig um eine mögliche Informationspflichtverletzung gehen. Die Beschwerdeführe-

rin beanstandet - mit Blick auf die vorzunehmende Erbteilung - mit dem Einwand 

der fehlenden separaten Bauabrechnung die Mandatsführung. Dies wäre im Rah-

men einer allfälligen Verantwortlichkeitsklage geltend zu machen. Ebenso kann 

der Einwand, die KESB hätte die zustimmungsbedürftigen Geschäfte gar nicht ge-

prüft und damit ihre Pflichten verletzt, nicht im vorliegenden Verfahren geltend ge-

macht werden. Schliesslich wiederholt die Beschwerdeführerin die bereits vor 

Vorinstanz erhobene Rüge, der Verfahrensbeteiligte habe Vermögensanteile der 

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Ehefrau nicht berücksichtigt, ohne sich aber mit den diesbezüglichen Erwägungen 

der Vorinstanz auseinanderzusetzen, was den Anforderungen an eine Beschwer-

de nicht genügt. Auch dieser Einwand, wenn er zu berücksichtigen wäre, würde 

keine (allfällige) Informationspflichtverletzung betreffen und wäre im vorliegenden 

Verfahren demzufolge nicht zu hören. Die von der Beschwerdeführerin erhobenen 

Rügen erweisen sich damit zum vornherein als nicht geeignet, den vorinstanzli-

chen Entscheid und damit den Genehmigungsentscheid umzustossen. 

Da auch die im vorinstanzlichen Verfahren gestellten Anträge und Anliegen der 

Beschwerdeführerin nicht die Informationspflicht im Sinne von Art. 425 ZGB zum 

Gegenstand hatten, käme eine Rückweisung der Sache zur Gewährung des 

rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführerin (vgl. vorne E. II.3.3.3) einem Leerlauf 

gleich, weil am Ergebnis (Abweisung der Beschwerde) nichts zu ändern wäre. 

Von einer Rückweisung ist deshalb abzusehen. 

5.4 Die Beschwerde erweist sich nach dem Gesagten als unbegründet und ist 

abzuweisen. Mit der Abweisung der Beschwerde bleibt es beim Entscheid der 

KESB, wonach Schlussbericht und Schlussrechnung des Verfahrensbeteiligten 

für die Periode 1. Januar bis 21. September 2022 genehmigt sind. Ebenso bleibt 

es beim Hinweis der KESB auf die Bestimmungen betreffend die Verantwortlich-

keit nach Art. 425 Abs. 3 und Art. 454 und 455 ZGB (BR-act. 2 Dispositiv Ziff. 2) 

sowie beim Auftrag an den Verfahrensbeteiligten, den ausgewiesenen Erben, de-

ren legitimierten Vertreter oder im Falle der Ausschlagung dem Konkursamt das 

verwaltete Vermögen sowie die notwendigen Unterlagen unter Vornahme einer 

Übergangsrechnung gegen Quittung zu übergeben (BR-act. 2 Dispositiv Ziff. 3). 

III.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der Beschwerdeführerin auf-

zuerlegen (Art. 450f ZGB i.V.m. Art. 106 ZPO). Es besteht kein Raum für eine 

Kostenübernahme oder eine Entschädigung (act. 2 S. 2 Anträge 2.2 und 2.3). Die 

Entscheidgebühr ist auf Fr. 1'200.-- festzusetzen (Art. 450f i.V.m. Art. 96 und § 5 

der Gebührenverordnung des Obergerichts). 

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Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'200.-- festgesetzt und der Beschwerde-

führerin auferlegt. 

3. Es wird keine Entschädigung zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführerin und den Verfahrensbetei-

ligten, die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bezirk Horgen sowie an 

den Bezirksrat Horgen, je gegen Empfangsschein.

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfirst gehen die beigezogenen Ak-

ten an den Bezirksrat zurück. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. K. Würsch

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