# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** da8fa42d-f615-5d1f-8e50-258b2b701c3e
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-06-26
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Verwaltungsgericht 26.06.2013 WBE.2012.328
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_006_WBE-2012-328_2013-06-26.pdf

## Full Text

352 Obergericht, Abteilung Verwaltungsgericht 2013 

Damit ergeben sich aus den Akten keinerlei Anhaltspunkte da-
für, dass den Beschwerdeführer die Vollstreckung des Führeraus-
weisentzugs ab Dezember 2013 weniger empfindlich treffen würde 
als die nun angeordnete Entzugsdauer von Juli bis Oktober 2013. 

57 Vollstreckung 
Die Vorschriften über Rechtsstillstandsfristen gelten im Beschwerdever-
fahren gegen Vollstreckungsentscheide. 

Urteil des Verwaltungsgerichts, 3. Kammer, vom 26. Juni 2013 in Sachen A. 
gegen Gemeinderat B. (WBE.2012.328). 

58 Unentgeltliche Rechtspflege im Straf- und Massnahmenvollzug  
Die Praxis, wonach Strafgefangenen grundsätzlich keine vollumfängliche 
unentgeltliche Rechtspflege gewährt wird, verletzt den verfassungsrecht-
lich garantierten Mindestanspruch gemäss Art. 29 Abs. 3 BV. 

Urteil des Verwaltungsgerichts, 2. Kammer, vom 19. September 2013 in Sa-
chen X. (WBE.2013.317). 

Aus den Erwägungen 

10.1. 
10.1.1. 
Die Vorinstanz gewährte dem Beschwerdeführer die unentgeltli-

che Rechtspflege nur teilweise und auferlegte dem – anwaltlich nicht 
vertretenen – Beschwerdeführer reduzierte Verfahrenskosten in der 
Höhe von Fr. 150.00. 

10.1.2. 
Sie wies – unter Verweis auf unpublizierte frühere Regierungs-

ratsbeschlüsse, welche ihrerseits auf einen publizierten Entscheid des 
Regierungsrats vom 24. Oktober 1983 (AGVE 1983, S. 470 ff.) ver-
weisen – darauf hin, dass der Regierungsrat praxisgemäss Strafge-
fangene als in der Lage erachte, mit ihrem Pekulium geringe Verfah-
renskosten zu bezahlen, weshalb er ihnen grundsätzlich auch keine