# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8c781690-7d90-51ac-883d-46d61c6a6c8f
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-05-19
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 19.05.2017 LC170011
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LC170011_2017-05-19.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: LC170011-O/U 

 

Mitwirkend: die Oberrichterin Dr. L. Hunziker-Schnider, Vorsitzende,  

 Oberrichter Dr. H.A. Müller und Oberrichterin Dr. D. Scherrer sowie 

Gerichtsschreiberin lic. iur. P. Knoblauch  

Beschluss vom 19. Mai 2017 

 

in Sachen 

 

A._____,  

Beklagter und Berufungskläger 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

 

gegen 

 

B._____,  

Klägerin und Berufungsbeklagte 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ 

 

 
betreffend Ehescheidung 
 
Berufung gegen ein Teilurteil des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren 
am Bezirksgericht Winterthur, vom 9. Januar 2017 (FE150304-K) 

- 2 - 

Unter Hinweis auf das unter der Proz.-Nr. FE150304 ergangene Teilurteil 

der Vorinstanz vom 9. Januar 2017 (Urk. 2), mit dem die öffentliche Versteigerung 

der im gemeinschaftlichen Eigentum der Parteien stehenden, in der Gemeinde 

C._____ gelegenen Liegenschaft Grundbuchblatt 1, Kataster-Nr. 1, … [Adresse], 

angeordnet wurde und das Gemeindeammannamt der Gemeinde D._____ mit 

dem Vollzug beauftragt wurde; 

unter Hinweis darauf, dass der Beklagte das erwähnte Teilurteil mit der 

Berufung an das Obergericht weitergezogen hat; 

da die Kammer mit Beschluss vom 29. März 2017 (Urk. 13), das 

Armenrechtsgesuch des Beklagten und Berufungsklägers abgewiesen hat und 

dem Beklagten und Berufungskläger eine Frist zur Leistung des 

Kostenvorschusses von Fr. 3'000.00 angesetzt hat; 

da der Beklagte diesen Kostenvorschuss auch innert der mit Verfügung vom 

3. Mai 2017 gemäss Art. 101 Abs. 3 ZPO angesetzten Nachfrist nicht geleistet hat 

(Urk. 14), weshalb androhungsgemäss (Urk. 14 Dispositiv-Ziff. 1) und in 

Anwendung von Art. 101 Abs. 3 ZPO auf die Berufung nicht einzutreten ist; 

da der Beklagte unter diesen Umständen kostenpflichtig wird, wobei für 

dieses Berufungsverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen ist;- 

wird beschlossen: 

1. Auf die Berufung des Beklagten wird nicht eingetreten. 

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 750.00. 

3. Die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens werden dem Beklagten 

auferlegt. 

4. Für das Berufungsverfahren wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

- 3 - 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Vorinstanz sowie an das Ge-

meindeammannamt E._____ (unter Hinweis auf Dispositiv-Ziff. 3 des vor- 

instanzlichen Urteils), je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der 

Rechtsmittelfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb 

von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
über Fr. 30'000.00. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 
Zürich, 19. Mai 2017 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. P. Knoblauch 
 
 
versandt am: 
bz 

	Beschluss vom 19. Mai 2017
	wird beschlossen:
	1. Auf die Berufung des Beklagten wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 750.00.
	3. Die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens werden dem Beklagten auferlegt.
	4. Für das Berufungsverfahren wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Vorinstanz sowie an das Ge-meindeammannamt E._____ (unter Hinweis auf Dispositiv-Ziff. 3 des vor- instanzlichen Urteils), je gegen Empfangsschein.
	6. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff...