# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e32b1f7d-891d-52f1-8ac3-7e93b74f5089
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-09
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 09.09.2025 200 2025 493
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2025-493_2025-09-09.pdf

## Full Text

ALV 200 2025 493 
FUE/IMD/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 9. September 2025

Verwaltungsrichter Furrer
Gerichtsschreiber Imhasly

A.________
vertreten durch B.________
Beschwerdeführer

gegen

Amt für Arbeitslosenversicherung des Kantons Bern
Recht und Dienste, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegner

betreffend Einspracheentscheid vom 1. Juli 2025

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 9. Sept. 2025, ALV 200 2025 493

- 2 -

Sachverhalt:

A.

Der 1995 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) 
meldete sich am 29. November 2024 (erneut) beim Regionalen Arbeits-
vermittlungszentrum (RAV) Bern West zur Arbeitsvermittlung an (vgl. Akten 
des Amts für Arbeitslosenversicherung des Kantons Bern [AVA], Dossier 
RAV-Region Bern-Mittelland [act. IIA] 189 f.) und stellte gleichentags einen 
Antrag auf Arbeitslosenentschädigung (vgl. Akten des AVA, Dossier Ar-
beitslosenkasse Bern [act. II] 120). Mit Schreiben vom 22. April 2025 
(act. IIA 115) forderte das AVA den Versicherten zur Stellungnahme bezüg-
lich des Vorwurfs fehlender Arbeitsbemühungen während der Kontrollperi-
ode März 2025 auf. Nach unbenutztem Ablauf der angesetzten Frist verfüg-
te das AVA am 14. Mai 2025 (act. IIA 96 f.) die Einstellung in der An-
spruchsberechtigung für acht Tage ab dem 1. April 2025 wegen erstmalig 
fehlender Arbeitsbemühungen während der Arbeitslosigkeit. Die dagegen 
erhobene Einsprache (act. IIA 88 f.) wies das AVA, Rechtsdienst (heute: 
Recht und Dienste; Beschwerdegegner), mit Einspracheentscheid vom 
1. Juli 2025 (act. IIA 56 ff.) ab.

B.

Mit an den Beschwerdegegner adressierter und von diesem zuständig-
keitshalber an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern weitergeleiteter 
Eingabe vom 12. August 2025 erhob der Versicherte, vertreten durch sei-
nen Vater B.________, Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 
1. Juli 2025. Er beantragt eine Reduktion des Einstellmasses.

Der Beschwerdegegner schliesst mit Beschwerdeantwort vom 25. August 
2025 auf Abweisung der Beschwerde.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 9. Sept. 2025, ALV 200 2025 493

- 3 -

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seien Anträgen 
nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt und hat 
ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er zur Be-
schwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist gegeben 
(Art. 100 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die obligato-
rische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [AVIG; 
SR 837.0] i.V.m. Art. 128 Abs. 2 der Verordnung vom 31. August 1983 über 
die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädi-
gung [AVIV; SR 837.02]). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 

1.2 Angefochten ist der Einspracheentscheid vom 1. Juli 2025 
(act. IIA 56 ff.). Streitig und zu prüfen ist die Einstellung des Beschwerde-
führers in der Anspruchsberechtigung ab 1. April 2025 im Umfang von acht 
Tagen (act. II 96).

1.3 Bei einer Einstelldauer von acht Tagen und einem Taggeldan-
spruch von Fr. 213.15 (act. II 21) liegt der Streitwert unter Fr. 20'000.--, 
womit die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständig-
keit fällt (Art. 57 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 9. Sept. 2025, ALV 200 2025 493

- 4 -

2.

2.1 Nach Art. 17 Abs. 1 AVIG müssen Versicherte, die Versicherungs-
leistungen beanspruchen wollen, mit Unterstützung des zuständigen Ar-
beitsamtes alles Zumutbare unternehmen, um Arbeitslosigkeit zu vermei-
den oder zu verkürzen. Insbesondere sind sie verpflichtet, Arbeit zu su-
chen, nötigenfalls auch ausserhalb ihres bisherigen Berufs. Sie müssen 
ihre Bemühungen nachweisen können. Gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG 
ist die versicherte Person in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn 
sie sich persönlich nicht genügend um zumutbare Arbeit bemüht. Bei der 
Beurteilung der Frage, ob sich eine versicherte Person genügend um zu-
mutbare Arbeit bemüht hat, ist nicht nur die Quantität, sondern auch die 
Qualität ihrer Bewerbungen von Bedeutung (BGE 139 V 524 E. 2.1.1 
S. 525 und E. 2.1.4 S. 528).

2.2 Eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung setzt nicht (zwin-
gend) den Nachweis eines Kausalzusammenhangs zwischen dem Verhal-
ten der versicherten Person und der Verlängerung der Arbeitslosigkeit, mit-
hin dem (auch) der Arbeitslosenversicherung entstandenen Schaden vor-
aus. Vielmehr werden bestimmte Handlungen und Unterlassungen bereits 
dann sanktioniert, wenn sie ein Schadensrisiko in sich bergen (BGE 141 V 
365 E. 2.1 S. 367; SVR 2022 ALV Nr. 20 S. 67, 8C_24/2021 E. 3.1).

Bei der Schadenminderungspflicht der versicherten Person handelt es sich 
um einen allgemeinen Grundsatz des Sozialversicherungsrechts (BGE 129 
V 460 E. 4.2 S. 463; SVR 2020 EL Nr. 6 S. 21, 9C_251/2019 E. 7.3.1). Ei-
ner versicherten Person sind im Rahmen der Schadenminderungspflicht 
Massnahmen zuzumuten, die ein vernünftiger Mensch in der gleichen Lage 
ergreifen würde, wenn er keinerlei Entschädigung zu erwarten hätte 
(BGE 140 V 267 E. 5.2.1 S. 274).

2.3 Mit der Verknüpfung von Schadenminderungspflicht und Sanktion 
will das AVIG Arbeitslose zur Stellensuche anspornen und eine miss-
bräuchliche Beanspruchung der Arbeitslosenversicherung verhindern. Die 
Einstellung in der Anspruchsberechtigung unterliegt ausschliesslich den 
spezifischen Bestimmungen der Arbeitslosenversicherung (nicht Art. 43 
Abs. 3 ATSG). Daraus folgt, dass vorbehältlich eines entschuldbaren 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 9. Sept. 2025, ALV 200 2025 493

- 5 -

Grundes eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung ausgesprochen 
werden kann, wenn die Nachweise der Arbeitsbemühungen nicht innert der 
Frist des Art. 26 Abs. 2 AVIV eingereicht werden, ohne dass eine zusätzli-
che Frist gewährt werden müsste. Unerheblich ist, dass die Nachweise 
später erbracht werden, zum Beispiel in einem Einspracheverfahren 
(BGE 139 V 164).

2.4 In quantitativer Hinsicht werden in der Praxis durchschnittlich zehn 
bis zwölf Stellenbewerbungen pro Monat in der Regel als genügend erach-
tet (BGE 141 V 365 E. 4.1 S. 369, 139 V 524 E. 2.1.4 S. 528). Dabei ist 
allerdings nicht schematisch auf eine rein quantitative Grenze abzustellen. 
Vielmehr ist die Qualität des Vorgehens der versicherten Person mit Blick 
auf die konkreten Umstände zu prüfen, wobei mitunter eine gezielte Ar-
beitssuche und gut dargestellte Bewerbungen besser sind als zahlreiche 
Arbeitsbemühungen (Urteil des Bundesgerichts [BGer] 8C_737/2017 vom 
8. Januar 2018 E. 2.2).

3.

3.1 In der vom Beschwerdeführer am 19. Dezember 2024 unterzeich-
neten Wiedereingliederungsvereinbarung (act. IIA 179 f.) verpflichtete die-
ser sich, mindestens acht Arbeitsbemühungen pro Monat nachzuweisen. 
Betreffend die hier interessierende Kontrollperiode März 2025 wies er in-
nerhalb der hierfür vorgesehenen Frist (vgl. Art. 26 Abs. 2 AVIV) keine Ar-
beitsbemühungen nach (act. IIA 96, 115), was unbestritten geblieben ist. 
Dies stellt eine Verletzung der Schadenminderungspflicht dar (vgl. E. 2.2 
hiervor).

3.2 Der Beschwerdeführer bestreitet eine Verletzung der Schaden-
minderungsflicht und macht geltend, ihm sei am 25. April 2025 von der Ab-
klärungsstelle C.________ der Beginn eines Aufbautrainings bestätigt wor-
den. Diese Bestätigung sei einem "normalen" Arbeitsvertrag gemäss 
Art. 320 (richtig wohl: Art. 319) des Schweizerischen Obligationenrechts 
(OR; SR 220) gleichzusetzen. Damit ein solcher Arbeitsvertrag zu Stande 
komme, seien im Vorfeld entsprechende Bemühungen zu unternehmen. 
Spätestens zu diesem Zeitpunkt (somit 25. April 2025) sei nachweislich 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 9. Sept. 2025, ALV 200 2025 493

- 6 -

festgehalten, dass (alles) Zumutbare unternommen worden sei, um die 
Arbeitslosigkeit zu verkürzen (Beschwerde S. 1 f.; vgl. auch act. IIA 89).

Mit dieser Argumentation vermag der Beschwerdeführer nichts für sich ab-
zuleiten. Beim genannten Aufbautraining in der Abklärungsstelle 
C.________, welches vom 12. Mai bis zum 11. August 2025 dauern sollte 
(act. IIA 94), handelte es sich um eine Massnahme zur beruflichen Einglie-
derung der Invalidenversicherung (IV) gemäss Art. 8 Abs. 3 des Bundesge-
setzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20). 
Hierfür erhielt der Beschwerdeführer ein Taggeld der IV (vgl. act. IIA 99), 
weswegen er per 11. Mai 2025 beim RAV abgemeldet wurde (act. IIA 104 
f.). Der Antritt der Eingliederungsmassnahme per 12. Mai 2025 entband 
den Beschwerdeführer im März 2025 jedoch nicht von der Pflicht, sich um 
eine Arbeit zu bemühen, zumal er die Zusage hierfür erst am 25. April 2025 
erhielt (act. IIA 94). Aufgrund der gesetzlichen Schadenminderungspflicht 
müssen nämlich grundsätzlich so lange genügende Arbeitsbemühungen 
nachgewiesen werden, wie Versicherungsleistungen in Anspruch genom-
men werden (vgl. dazu Urteil des BGer 8C_40/2016 vom 21. April 2016 
E. 4.2). Solche sind – wie bereits vorstehend ausgeführt (vgl. E. 3.1) – für 
die hier interessierende Kontrollperiode März 2025 nicht aktenkundig. Dies 
insbesondere auch nicht im Zusammenhang mit dem Aufbautraining, wor-
auf der Beschwerdegegner in der Beschwerdeantwort zu Recht hingewie-
sen hat (S. 2 Art. 2).

3.3 Nach dem Dargelegten ist der Beschwerdeführer seiner Scha-
denminderungspflicht (vgl. E. 2.2 hiervor) nicht nachgekommen, womit die 
Einstellung in der Anspruchsberechtigung zu Recht erfolgt ist.

4.

Zu prüfen bleibt die Angemessenheit der verfügten Sanktion von acht Ein-
stelltagen.

4.1 Die Dauer der Einstellung in der Anspruchsberechtigung bemisst 
sich nach dem Grad des Verschuldens (Art. 30 Abs. 3 Satz 3 AVIG) und 
nicht nach der tatsächlichen Dauer der Arbeitslosigkeit (BGE 113 V 154; 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 9. Sept. 2025, ALV 200 2025 493

- 7 -

ARV 2023 S. 279 E. 4.1). Massgebend ist das Gesamtverhalten der versi-
cherten Person, das unter Berücksichtigung aller wesentlichen Umstände 
des Einzelfalls, d.h. der objektiven und subjektiven Gegebenheiten zu wür-
digen ist (BGE 141 V 365 E. 4.1 S. 369). Die Dauer der Einstellung beträgt 
1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30 Tage bei mittelschwerem und 31 bis 
60 Tage bei schwerem Verschulden (Art. 45 Abs. 3 lit. a - c AVIV). Wird die 
versicherte Person wiederholt in der Anspruchsberechtigung eingestellt, so 
wird die Einstellungsdauer angemessen verlängert. Für die Verlängerung 
werden die Einstellungen der letzten zwei Jahre berücksichtigt (Art. 45 
Abs. 5 AVIV). Innerhalb dieses Rahmens entscheidet die Kasse nach 
pflichtgemässem Ermessen. Das Sozialversicherungsgericht darf sein Er-
messen nicht ohne triftigen Grund anstelle desjenigen der Verwaltung set-
zen; es muss sich somit auf Gegebenheiten abstützen können, die seine 
abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen 
(BGE 123 V 150 E. 2 S. 152; SVR 2020 ALV Nr. 11 S. 35, 8C_331/2019 
E. 3.3; ARV 2023 S. 279 E. 4.3, S. 197 E. 5.3, 2022 S. 444 E. 3.3).

4.2 Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung im Umfang von acht 
Tagen entspricht einer Sanktion im mittleren Bereich des leichten Ver-
schuldens (vgl. E. 4.1 hiervor). Das verfügte Einstellmass liegt innerhalb 
des vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) herausgegebenen "Ein-
stellrasters", wonach bei erstmals fehlenden Arbeitsbemühungen während 
der Kontrollperiode eine Einstelldauer von fünf bis neun Tagen vorgesehen 
ist (AVIG-Praxis ALE, D79 Ziff. 1.D/1, <www.arbeit.swiss>). Der Beschwer-
degegner berücksichtigte dabei schuldmildernd, dass der Beschwerdefüh-
rer vom 1. März bis zum 30. April 2025 lediglich zu 20 % arbeitsfähig war 
(act. II 42). Zu Recht trug sie demgegenüber auch der Tatsache Rechnung, 
dass der Beschwerdeführer bereits in der Kontrollperiode August 2024 für 
vier Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt worden war 
(vgl. act. II 108 f.). Unter Berücksichtigung der Gesamtumstände besteht 
damit keine Veranlassung, in die Ermessensausübung der Verwaltung bei 
der Bestimmung der zu treffenden Sanktion einzugreifen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 9. Sept. 2025, ALV 200 2025 493

- 8 -

5.

Nach dem Dargelegten lässt sich die Einstellung in der Anspruchsberechti-
gung von acht Tagen weder vom Grundsatz noch von der Dauer her bean-
standen. Die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 1. Juli 
2025 (act. IIA 56 ff.) erweist sich somit als unbegründet und ist abzuweisen.

6.

6.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG 
(Umkehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu 
erheben.

6.2 Bei diesem Verfahrensausgang besteht kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 61 
lit. g ATSG).

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- Amt für Arbeitslosenversicherung des Kantons Bern, Recht und 

Dienste
- Staatssekretariat für Wirtschaft – SECO

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 9. Sept. 2025, ALV 200 2025 493

- 9 -

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.