# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0b8a1cb0-ead0-568c-b501-4bf50403484d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2012-02-16
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 16.02.2012 E-5295/2011
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-5295-2011_2012-02-16.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

Abteilung V
E­5295/2011

U r t e i l   v om   1 6 .   F e b r u a r   2 0 1 2

Besetzung Einzelrichterin Regula Schenker Senn,
mit Zustimmung von Richter Kurt Gysi;  
Gerichtsschreiberin Néomie Nicolet.

Parteien A._______,
Türkei,  
vertreten durch (…), Advokaturbüro Albrecht & Riedo,
Beschwerdeführer, 

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,   
Vorinstanz. 

Gegenstand Asyl und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 22. August 2011 / N (…).

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer, ein türkischer Staatsangehöriger, kurdischer 
Ethnie  und  muslimischen  Glaubens,  seinen  Heimatstaat  eigenen 
Angaben  zufolge  am  3. Juli  2011  verliess  und  am  18.  Juli  2011  in  die 
Schweiz  einreiste,  wo  er  gleichentags  im  Empfangs­  und 
Verfahrenszentrum (EVZ) B._______ um Asyl nachsuchte,

dass  er  anlässlich  der  Kurzbefragung  vom  26. Juli  2011  und  der 
einlässlichen  Anhörung  vom  9. August  2011  zu  seinen  Asylgründen  im 
Wesentlichen  ausführte,  die  Behörden  wie  auch  die  PKK  (Partiya 
Karkerên  Kurdistan,  Arbeiterpartei  Kurdistans)  würden  ihn  und  seine 
Familie der Zusammenarbeit mit der Hizbullah verdächtigen,

dass  zuhause  in C._______  bis  zu  zweimal wöchentlich Razzien  durch 
die  Behörden  durchgeführt  würden,  wobei  zwei  seiner  Brüder  schon 
mehrfach und für mehrere Jahre inhaftiert worden seien, 

dass  er  im  Jahr  2002  wegen  der  anhaltenden  Belästigungen  nach 
Istanbul gezogen sei, dort in einer Textilfabrik gearbeitet und ab Mai 2006 
bis August 2007 seinen Militärdienst absolviert habe, 

dass er  im Anschluss an den Dienst wegen seiner Herkunft  und seines 
Glaubens  in  Istanbul  keine  Arbeit  gefunden  habe,  in  sein  Heimatdorf 
C._______ zurückgekehrt und dort als Händler tätig gewesen sei,

dass die behördlichen Belästigungen nach wie  vor  stattgefunden hätten 
und  er  und  einer  seiner  Brüder  anlässlich  einer  Razzia  am  (…)  2011 
festgenommen  worden  seien  mit  dem  Vorwurf,  sie  würden  mit  der 
Hizbullah zusammenarbeiten,

dass  er  (der  Beschwerdeführer)  nach  einem  Tag  wieder  freigelassen 
worden sei, da er die Anschuldigungen bestritten habe und die Behörden 
ihm nichts hätten nachweisen können,

dass  wegen  diesen  –  während  Jahren  andauernden  –  Belästigungen 
durch die Behörden und die PKK er sich im Juli 2011 entschlossen habe, 
die Türkei zu verlassen,

dass  der  Beschwerdeführer  eine  Kopie  seiner  Identitätskarte,  des 
Führerscheins  und  des  Zivilstandsregisterauszuges  sowie  Kopien  aus 

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zwei  fremdsprachigen  Urteilen  betreffend  seine  Brüder  zu  den  Akten 
reichte, 

dass  das  BFM  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  mit  Verfügung 
vom 22. August 2011 – eröffnet am 25. August 2011 – ablehnte und die 
Wegweisung aus der Schweiz sowie deren Vollzug anordnete,

dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, die Vorbringen 
des  Beschwerdeführers  hielten  den  Anforderungen  an  die 
Flüchtlingseigenschaft  gemäss  Art.  3  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni 
1998 (AsylG, SR 142.31) nicht stand, 

dass  die  genannten  Behelligungen  und  Belästigungen  sowie  die 
einmalige,  mehrstündige  Verhaftung  von  der  Intensität  her  nicht 
asylrelevant seien,

dass die Behörden die Verfahren gegen die Brüder eingestellt hätten, da 
sich  die  geäusserten  Anschuldigungen  als  haltlos  erwiesen  hätten, 
weshalb  die  vom  Beschwerdeführer  vorgebrachten 
Verfolgungsmassnahmen  auch  unter  Berücksichtigung  der  Situation 
seiner  Brüder  als  zu  wenig  intensiv  zu  werten  seien,  als  ihnen 
Verfolgungscharakter im Sinne des Asylgesetzes zukommen würde,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 23. September 2011 gegen 
die vorinstanzliche Verfügung Beschwerde erhob und deren Aufhebung, 
die  Feststellung  der  Flüchtlingseigenschaft,  die  Gewährung  des  Asyls, 
eventualiter  die  Rückweisung  der  Sache  zur  Neubeurteilung  an  die 
Vorinstanz  sowie  die  Feststellung  der  Unzulässigkeit,  Unzumutbarkeit 
und Unmöglichkeit des Wegweisungsvollzugs beantragte, 

dass  er  in  prozessualer  Hinsicht  um  Gewährung  der  unentgeltlichen 
Rechtspflege ersuchte,

dass er zur Begründung im Wesentlichen die Verfolgungssituation seiner 
Familie wiederholte und anführte,  seine Brüder  seien zu Geständnissen 
gezwungen  worden,  welche  für  die  ganze  Familie  gravierende  Folgen 
hätten,

dass  ein  Onkel  bereits  getötet  worden  sei  und  ihm  (dem 
Beschwerdeführer)  in  absehbarer  Zukunft  ähnliches  drohen  könne, 
weshalb insbesondere auch aufgrund der Gezieltheit der Verfolgung eine 
asylrelevante Gefährdung vorliege, 

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dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Zwischenverfügung  vom  18. 
Oktober  2011  das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen 
Rechtspflege abwies und einen Kostenvorschuss einforderte, welcher am 
1. November 2011 fristgereicht geleistet wurde, 

dass  die  Instruktionsrichterin  zur  Begründung  der  Aussichtslosigkeit  im 
Wesentlichen Folgendes erwog (Zitat:),

"dass  das  BFM  in  seinen  Erwägungen mit  überzeugender  Begründung 
zur Erkenntnis gelangt ist, die Vorbringen des Beschwerdeführers würden 
den  Anforderungen  an  die  Flüchtlingseigenschaft  nicht  standhalten, 
weshalb sein Asylgesuch abzulehnen sei, 

dass mithin  vollumfänglich auf die diesbezüglichen Ausführungen  in der 
vorinstanzlichen Verfügung verwiesen werden kann und die Einwände in 
der  vorliegenden  Beschwerde  nicht  geeignet  scheinen,  die 
vorinstanzlichen Schlussfolgerungen umzustossen,

dass  sich  die  Beschwerdeeingabe  zu  einem  grossen  Teil  in  der 
Darstellung des vorgebrachten Sachverhaltes erschöpft, 

dass  weiter  die  Argumentationslinie  in  der  Rechtsmitteleingabe 
hinsichtlich Glaubhaftigkeit der Sachverhaltsdarstellung  fehl geht, da die 
Vorinstanz das Asylgesuch aufgrund fehlender Asylrelevanz abgewiesen 
hat,

dass  auch  der  Einwand,  die  Brüder  des  Beschwerdeführers  seien  zu 
Geständnissen  gezwungen  worden,  welche  für  die  Familie  gravierende 
Folgen  hätten,  an  der  fehlenden  Intensität  der  geltend  gemachten 
Nachteile  nichts  zu  ändern  vermag,  zumal  gemäss  Aussagen  des 
Beschwerdeführers  aktuell  gegen  keinen  der  Brüder  ein 
Gerichtsverfahren hängig ist (vgl. A8/15 S. 6 ff.),"

dass  der  Beschwerdeführer  gemäss  Mitteilung  des  Zivilstandsamtes 
Basel­Stadt  am  (…)  2011  eine  türkische  Staatsangehörige  mit 
Niederlassungsbewilligung  geheiratet,  das  Migrationsamt  Basel­Stadt 
dem Familiennachzug des Beschwerdeführers mit Datum vom (…) 2012 
zugestimmt hat und ihm eine Aufenthaltsbewilligung erteilt worden ist,

dass  aufgrund  der  Heirat  der  Beschwerdeführer  vom 
Bundesverwaltungsgericht  bis  zum  22.  Dezember  2011  um  Mitteilung 
ersucht worden  ist, ob er an der Beschwerde vom 23. September 2011, 

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insoweit  nicht  gegenstandslos  geworden,  festhalten  oder  diese 
zurückziehen wolle, und  im Unterlassungsfall aufgrund der Aktenlage zu 
entscheiden sei,

dass sich der Beschwerdeführer nicht vernehmen liess,

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 
über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG, 
SR 172.021])  des  BFM  entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines 
Auslieferungsersuchens  des  Staates,  vor  welchem  die 
beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht  (Art. 105  des  Asylgesetzes 
vom  26. Juni  1998  [AsylG,  SR 142.31]  i. V. m.  Art. 31 – 33  des 
Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [VGG,  SR 173.32]; 
Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005 
[BGG, SR 173.110]),

dass  sich  das  Verfahren  nach  dem  VwVG,  dem  VGG  und  dem  BGG 
richtet,  soweit  das  AsylG  nichts  anderes  bestimmt  (Art. 37  VGG  und 
Art. 6 AsylG),

dass  der  Beschwerdeführer  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz 
teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 
ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise 
Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist 
(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde 
einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG),

dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und 
die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 
Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise 
einer zweiten Richterin entschieden wird  (Art. 111 Bst. e AsylG) und es 
sich  vorliegend,  wie  nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt, 

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weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  begründen  ist 
(Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art.  111a  Abs.  1  AsylG  auf  einen  Schriftenwechsel 
verzichtet wurde,

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl  gewährt  (Art. 2 Abs. 1 
AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die  in  ihrem Heimatstaat oder 
im  Land,  in  dem  sie  zuletzt  wohnten,  wegen  ihrer  Rasse,  Religion, 
Nationalität,  Zugehörigkeit  zu  einer  bestimmten  sozialen  Gruppe  oder 
wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt 
sind  oder  begründete  Furcht  haben,  solchen  Nachteilen  ausgesetzt  zu 
werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG),

dass  die  Vorinstanz  gesetzes­  und  praxiskonform  erkannt  hat,  die  vom 
Beschwerdeführer  geltend  gemachten  Vorbringen  würden  den 
Anforderungen  an  die  Flüchtlingseigenschaft  nicht  genügen,  und 
demzufolge  darauf  verzichtet  werden  kann,  deren  Glaubhaftigkeit  zu 
überprüfen,

dass  zur  Vermeidung  von  Wiederholungen  vollumfänglich  auf  die 
ausführlichen Erwägungen in der angefochtenen Verfügung und die obige 
zusammenfassende Darstellung derselben sowie auf die Erwägungen  in 
der zitierten Zwischenverfügung vom 18. Oktober 2011 verwiesen werden 
kann,

dass  es  sich  erübrigt,  auf  weitere  Vorbringen  in  der  Rechtsmittelschrift 
näher  einzugehen,  da  sich  diese  auf  das  Glaubhaftmachen  der 
Flüchtlingseigenschaft gestützt auf Art.7 AsylG beziehen, die Vorinstanz 
das  Gesuch  aber  wegen  fehlender  Asylrelevanz  nach  Art.  3  AsylG 
abgewiesen hat, 

dass  es  dem  Beschwerdeführer  somit  nicht  gelingt,  die 
Flüchtlingseigenschaft  nachzuweisen  oder  zumindest  glaubhaft  zu 
machen,  weshalb  das  Bundesamt  das  Asylgesuch  zu  Recht  abgelehnt 
hat,

dass  der  Beschwerdeführer  am  (…)  2012  eine  Aufenthaltsbewilligung 
erhalten  hat  und  somit  die  Beschwerde  hinsichtlich  Wegweisung  und 
deren  Vollzug  gegenstandslos  geworden  und  diesbezüglich 
abzuschreiben ist,

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dass  der  Beschwerdeführer  mit  seinem  Begehren  um  Feststellung  der 
Flüchtlingseigenschaft  und  Gewährung  von  Asyl  unterlegen  ist  und 
insoweit kostenpflichtig wird (vgl. Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG),

dass  bei  einem  (partiell)  gegenstandslos  gewordenen  Verfahren  die 
Kosten  jener  Partei  aufzuerlegen  sind,  deren  Verhalten  die 
Gegenstandlosigkeit  bewirkt  hat  sowie  für  den Fall,  dass das Verfahren 
ohne  Zutun  der  Parteien  gegenstandslos  geworden  ist,  die  Kosten  auf 
Grund  der  Sachlage  vor  Eintritt  des  Erledigungsgrundes  festgelegt 
werden  (Art.  5  des Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten 
und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]),

dass  vorliegend  die  partielle  Gegenstandlosigkeit  infolge  der  dem 
Beschwerdeführer  von  der  kantonalen  Behörde  erteilten 
Aufenthaltsbewilligung und somit ohne Zutun der Partei eingetreten ist, 

dass  deshalb  betreffend  Kostenauferlegung  hinsichtlich  die  Begehren 
bezüglich Wegweisung und deren Vollzug nach der Sachlage vor Eintritt 
der Gegenstandslosigkeit zu befinden ist,  

dass  aufgrund  der  Aktenlage  davon  auszugehen  ist,  dass  der 
Beschwerdeführer  mit  diesen  Begehren  nicht  durchgedrungen  wäre, 
zumal  die  Instruktionsrichterin  bereits  mit  Zwischenverfügung  vom  18. 
Oktober  2011  die  Aussichtslosigkeit  aller  Beschwerdebegehren 
festgestellt hat,

dass  die  Kosten  des  Verfahrens  somit  vollumfänglich  dem 
Beschwerdeführer  aufzuerlegen  (Art.  63  Abs.  1  VwVG),  auf  insgesamt 
Fr. 600.–  festzusetzen  (Art.  1­3  VGKE)  und  mit  dem  am  1.  November 
2011 in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen sind, 

dass die Ausrichtung einer Parteientschädigung bei diesem Ausgang des 
Verfahrens nicht in Betracht fällt (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG sowie Art. 15 
i.V.m. Art. 5 zweiter Satz VGKE).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die  Beschwerde  betreffend  Asyl  und  Flüchtlingseigenschaft  wird 
abgewiesen.  Hinsichtlich  der  Wegweisung  aus  der  Schweiz  und  deren 
Vollzug  wird  die  Beschwerde  als  gegenstandslos  geworden 
abgeschrieben.  

2.  
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.–  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Sie  sind  durch  den  in  gleicher  Höhe  bezahlten 
Kostenvorschuss gedeckt und werden mit diesem verrechnet.

3. 
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. 
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die 
zuständige kantonale Behörde.

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

Regula Schenker Senn Néomie Nicolet

Versand: