# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 77cdba63-2ebe-53e6-8176-9d300cacb8af
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-08-27
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 27.08.2018 5A 691/2018 (5A_691/2018)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5A-691-2018_2018-08-27.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  5A_691/2018
  
 

 

 

    
  Urteil vom 27. August 2018
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, 

Gerichtsschreiber Möckli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

B.________ AG, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Betreibung auf Konkurs, 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, II. Zivilappellationshof, vom 23. Juli 2018 (102 2018 168). 

 

 

    
  Sachverhalt:
  
 

Mit Urteil vom 23. Juli 2018 trat der Zivilappellationshof des Kantons Freiburg auf die von A.________ gegen das Konkurserkenntnis des Zivilgerichts des Seebezirks vom 28. Mai 2018 eingereichte Beschwerde nicht ein, nachdem der geforderte Kostenvorschuss auch innert Nachfrist nicht geleistet worden war. 

Gegen dieses Urteil hat A.________ am 22. August 2018 beim Bundesgericht sinngemäss eine Beschwerde eingereicht. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erfordert (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116). 

 

    
  2. 
 

Die Beschwerdeführerin hält fest, sie sei mit dem Urteil vom 23. Juli 2018 nicht einverstanden. Dies ist kein genügendes Rechtsbegehren im Zusammenhang mit einem reformatorischen Rechtsmittel. 

 

    
  3. 
 

Sodann fehlt es der Beschwerde auch an einer hinreichenden Auseinandersetzung mit der Begründung des Nichteintretensentscheides, indem die Beschwerdeführerin einzig festhält, sie habe mit einem Zeugen den Handelsregistereintrag ihrer Privatfirma gelöscht und alle aufgelaufenen Kosten getilgt. Vielmehr müsste sie darlegen, inwiefern sie den Kostenvorschuss geleistet hat und deshalb der Zivilappellationshof ihre Beschwerde materiell hätte behandeln müssen. 

 

    
  4. 
 

Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG durch Präsidialentscheid nicht einzutreten. 

 

    
  5. 
 

Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Freiburg, II. Zivilappellationshof, dem Handelsregisteramt des Kantons Freiburg, dem Kantonalen Konkursamt des Kantons Freiburg, dem Betreibungsamt des Seebezirks und dem Grundbuchamt des Seebezirks schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 27. August 2018 

 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Das präsidierende Mitglied:    Escher 

 

Der Gerichtsschreiber:    Möckli