# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** eb60a391-e323-5eab-ab91-47a76f70fa88
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-24
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 24.09.2021 KSK 2021 49
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2021-49_2021-09-24.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Entscheid vom 24. September 2021

Referenz KSK 21 49

Instanz Schuldbetreibungs- und Konkurskammer als Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs

Besetzung Cavegn, Vorsitzender
Bergamin und Michael Dürst
Brunner, Aktuar ad hoc

Parteien A._____
Beschwerdeführer

gegen

B._____
Beschwerdegegnerin
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Thomas Reimann
Forchstrasse 2, Postfach 1467, 8032 Zürich 

Gegenstand Nichtigkeit Pfändungsankündigung

Anfechtungsobj. Pfändungsankündigung des Betreibungsamts Rapperswil-Jona 
vom 10. August 2021

Mitteilung 27. September 2021

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Sachverhalt

A. Mit Zahlungsbefehl Nr. C._____ des Betreibungsamts Zürich 9 vom 1. Ok-
tober 2019 betrieb B._____ A._____ für den Betrag von CHF 26'132.15 zuzüglich 
Zins von 4.12% seit 1. Oktober 2019, Zinsen von CHF 3'322.50 sowie Kosten von 
CHF 103.30 für die Ausstellung des Zahlungsbefehls. Der dagegen von A._____ 
erhobene Rechtsvorschlag wurde vom Bezirksgericht Zürich mit Rechtsöffnungs-
entscheid vom 11. Juni 2020 beseitigt und es wurde die definitive Rechtsöffnung 
für den Betrag von CHF 26'132.15 nebst Zins zu 4.12% seit 1. Oktober 2019 so-
wie für CHF 3'322.50 erteilt. Eine dagegen erhobene Beschwerde wurde vom 
Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 14. Oktober 2020 abgewiesen. Da-
gegen gelangte A._____ mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde an das Bundes-
gericht, welches nach Abweisung des Gesuchs um aufschiebende Wirkung mit 
Urteil vom 11. Juni 2021 die subsidiäre Verfassungsbeschwerde abwies, soweit es 
darauf eintrat. Bereits mit Urteil vom 2. März 2021 hatte das Obergericht des Kan-
tons Zürich ein Revisionsgesuch von A._____ gegen das Urteil vom 14. Oktober 
2020 abgewiesen.

B. Am 19. Januar 2021 stellte B._____ beim Ufficio Esecuzioni Regione Ber-
nina (nachfolgend Betreibungsamt Bernina) das Fortsetzungsbegehren, nachdem 
A._____ seinen Wohnsitz nach D._____ verlegt hatte. Daraufhin wurde am 
20. Januar 2021 die Pfändungsankündigung für den Betrag von CHF 32'767.15 
ausgestellt. 

C. In der Folge ersuchte A._____ wiederholt um Terminverschiebungen und 
machte geltend, verschiedene Verfahren seien in dieser Angelegenheit noch hän-
gig. Sodann reichte er am 1. März 2021 ein Gesuch um Sistierung des Verfahrens 
ein. 

D. Am 26. März 2021 gelangte das Betreibungsamt Bernina rechtshilfeweise 
an das Betreibungsamt Zürich 9 und beauftragte dieses mit der Pfändung. Dieses 
Rechtshilfegesuch wurde am 30. April 2021 zurückgewiesen, da A._____ nicht in 
Zürich angetroffen werden konnte.

E. Am 6. August 2021 beauftragte das Betreibungsamt Bernina das Betrei-
bungsamt Rapperswil-Jona, bei A._____ die Pfändung zu vollziehen, woraufhin 
das Betreibungsamt Rapperswil-Jona am 10. August 2021 eine Pfändungsankün-
digung erliess. Einem am 16. August 2021 von A._____ eingereichten Sistie-
rungsgesuch wurde nicht entsprochen, was das Betreibungsamt Rapperswil-Jona 
ihm mit Schreiben vom 17. August 2021 mitteilte. Gleichzeitig wurde A._____ ge-

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beten, bis spätestens am 27. August 2021 beim Betreibungsamt Rapperswil-Jona 
vorbeizukommen.

F. Dagegen erhob A._____ (nachfolgend Beschwerdeführer) am 19. August 
2021 beim Kreisgericht E._____ als untere Aufsichtsbehörde für SchKG-
Angelegenheiten Beschwerde mit folgenden Anträgen:

1. Die Pfändungsankündigung des Betreibungsamts Jona-Rapperswil 
vom 10.08.2021 sowie die Verfügung des Betreibungsamts Jona-
Rapperswil vom 17.08.2021 seien als nichtig zu erklären.

2. Eventualantrag: Die auf den 27.08.2021 festgesetzte Pfändung des 
Beschwerdeführers sei bis zum rechtskräftigen Ausgang der nachfol-
gend aufgeführten Rechtsmittelverfahren, als da sind:

2.1. Restitutionsklage an das Landgericht F._____ vom 03.02.2021;

2.2. Strafanzeige gegen 1. B._____ etc. an die Staatsanwaltschaft 
Zürich und F._____, je vom 28.01.2021 und

2.3. Beschwerde an das Kantonsgericht Graubünden betr. Gesuch um 
einvernehmliche private Schuldenbereinigung vom 19.02.2021 

einstweilen aufzuschieben.

3. Subeventualantrag: Im Falle der Abweisung des Haupt- und Eventual-
antrages sei das Betreibungsamt anzuweisen, lediglich den dem Be-
schwerdeführer im Hinblick auf seine Berufshaftpflichtversicherung bei 
der G._____ zustehenden Versicherungsanspruch zu pfänden.

4. Es sei der vorliegenden Beschwerde aufschiebende Wirkung zu ertei-
len.

G. Mit Entscheid vom 20. August 2021 trat das Kreisgericht E._____ nicht auf 
die Beschwerde ein und überwies diese dem Kantonsgericht von Graubünden 
(fortan Kantonsgericht). Im Wesentlichen wurde ausgeführt, die Beschwerde ge-
gen die rechtshilfeweise erwirkte Amtshandlung richte sich nicht gegen die Art und 
Weise, wie das Betreibungsamt Rapperswil-Jona seine Amtshandlung durchge-
führt habe, sondern gegen die Pfändung als solche. Eine solche Rüge sei bei der 
Aufsichtsbehörde des ersuchenden Amtes einzureichen.

H. Mit Verfügung vom 23. August 2021 forderte der Vorsitzende der Schuldbe-
treibungs- und Konkurskammer des Kantonsgerichts B._____ (nachfolgend Be-
schwerdegegnerin) zur Vernehmlassung sowie das Betreibungsamt Bernina zur 
Vernehmlassung und Aktenzustellung auf. Der Beschwerde wurde einstweilen 
keine aufschiebende Wirkung erteilt.

I. Mit Eingabe vom 26. August 2021 beantragte die Beschwerdegegnerin die 
Abweisung sämtlicher Anträge, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kön-
ne. Ebenso sei der Antrag auf aufschiebende Wirkung abzuweisen. Darüber hin-

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aus seien dem Beschwerdeführer eine Busse von CHF 1'500.00 für bös- oder 
mutwillige Prozessführung sowie alle Kosten und Gebühren aufzuerlegen.

J. Das Betreibungsamt Bernina beantragte mit Stellungnahme vom 3. Sep-
tember 2021 die Abweisung der Beschwerde.

Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften sowie auf die Verfahrensak-
ten wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1.1. Gemäss Art. 17 Abs. 1 und 2 SchKG kann mit Ausnahme der Fälle, in de-
nen das SchKG den Weg der gerichtlichen Klage vorschreibt, gegen jede Verfü-
gung eines Betreibungs- oder eines Konkursamtes innert 10 Tagen wegen Geset-
zesverletzung oder Unangemessenheit Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde ge-
führt werden. Als einzige kantonale Beschwerdeinstanz ist das Kantonsgericht für 
die Beurteilung solcher Beschwerden zuständig (Art. 13 EGzSchKG 
[BR 220.000]). Der Begriff "Gesetz" im Sinne von Art. 17 SchKG ist dabei weit 
auszulegen, sodass auch Verordnungen, Reglemente und Weisungen des Voll-
streckungsrechts mitgemeint sind (Philippe Maier/Ivan Vagnato, in: Kren Kostki-
ewicz/Vock [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und 
Konkurs, 4. Aufl., Zürich 2017, N 20 zu Art. 17 SchKG). In jedem Fall können aber 
lediglich Verfahrensfehler gerügt werden; über materiell-rechtliche Fragen wird im 
Beschwerdeverfahren grundsätzlich nicht entschieden (vgl. BGer 7B.11/2002 v. 
5.3.2002 E. 3a). Die Nichtigkeit einer Verfügung kann jederzeit geltend gemacht 
werden und ist von der Aufsichtsbehörde von Amtes wegen zu beachten (Art. 22 
Abs. 1 SchKG). Mit Blick auf die Rechtssicherheit bildet die Nichtigkeit einer Ver-
fügung indessen die Ausnahme. Eine Verfügung ist nur dann nichtig, wenn der ihr 
anhaftende Mangel besonders schwer wiegt bzw. offensichtlich oder zumindest 
leicht erkennbar ist und zudem die Annahme der Nichtigkeit die Rechtssicherheit 
nicht ernsthaft gefährdet (Jolanta Kren Kostkiewicz, SchKG Kommentar, 20. Aufl., 
Zürich 2020, N 2 zu Art. 22 SchKG). 

1.2. Das Verfahren vor der Aufsichtsbehörde richtet sich prinzipiell nach den 
kantonalen Verfahrensbestimmungen (Art. 20a Abs. 3 SchKG), wobei die bundes-
rechtlichen Minimalvorschriften zu beachten sind (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 1-5 SchKG). 
Letztere geben unter anderem vor, dass die Aufsichtsbehörde den Sachverhalt 
von Amtes wegen festzustellen hat (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG). Die damit ge-
setzlich festgeschriebene Untersuchungsmaxime verpflichtet die kantonale Auf-
sichtsbehörde, das Verfahren zu leiten, die rechtserheblichen Tatsachen und er-

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forderlichen Beweismittel zu bezeichnen, die Beweise zu erheben und sie zu wür-
digen. Sie hat die relevanten Tatsachen selbst festzustellen. Die Beweise sind 
durch die Aufsichtsbehörde frei zu würdigen (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 3 SchKG) und 
sie darf unter Vorbehalt der Nichtigkeit der Verfügung nicht über die Anträge der 
Parteien hinausgehen (sog. Dispositionsmaxime; vgl. Art. 20a Abs. 2 Ziff. 3, 
2. Teilsatz SchKG). Der Beschwerdeentscheid hat sodann begründet und mit ei-
ner Rechtsmittelbelehrung zu erfolgen und ist den Parteien, dem betroffenen Amt 
sowie den allfällig weiteren Beteiligten schriftlich zu eröffnen (Ziff. 4). Das Verfah-
ren vor der Aufsichtsbehörde ist sodann grundsätzlich kostenlos (Ziff. 5). Ein Par-
teivortritt findet im Verfahren vor der Aufsichtsbehörde nicht statt (Art. 17 Abs. 3 
EGzSchKG). Im Übrigen finden die Bestimmungen der Zivilprozessordnung auf 
das aufsichtsrechtliche Beschwerdeverfahren – im Sinne kantonalen Verfahrens-
rechts – sinngemässe Anwendung (Art. 17 Abs. 4 EGzSchKG). 

2.1. Die vorliegend angefochtene Pfändungsankündigung des Betreibungsamts 
Rapperswil-Jona datiert vom 10. August 2021. Die Beschwerde vom 19. August 
2021 erfolgte damit frist- und formgerecht, sodass – unter Vorbehalt der nachfol-
genden Ausführungen – auf die Beschwerde einzutreten ist.

2.2. Anfechtbar sind Verfügungen oder Beschlüsse des Vollstreckungsorgans, 
also konkrete Anordnungen der zuständigen Behörde, welche das Vollstreckungs-
verfahren weiterführen und dementsprechend gegen aussen in Erscheinung tre-
ten. Es muss sich um eine individuell-konkrete Anordnung der zuständigen Voll-
streckungsbehörde handeln, welche einen bestimmten Sachverhalt betrifft. Mit der 
Anordnung muss das Vollstreckungsverfahren vorangetrieben oder gestoppt und 
die Rechtsstellung der vom Verfahren betroffenen Person beeinträchtigt werden 
(Maier/Vagnato, a.a.O., N 14 zu Art. 17 SchKG). Blosse Bestätigungen oder Wie-
derholungen von bereits getroffenen Anordnungen der Vollstreckungsbehörde 
sind nicht anfechtbar (Maier/Vagnato, a.a.O., N 16 zu Art. 17 SchKG).

2.3. Der Beschwerdeführer reichte mit seiner Eingabe vom 19. August 2021 an 
das Kreisgericht E._____ auch Beschwerde gegen "die Verfügung vom 
17.08.2021" des Betreibungsamts Rapperswil-Jona ein. Beim Schreiben des Be-
treibungsamts Rapperswil-Jona vom 17. August 2021 handelt es sich indessen 
nicht um eine selbständige Verfügung, sondern um ein Antwortschreiben auf eine 
Eingabe des Beschwerdeführers vom 16. August 2021, worin dieser um einen vor-
läufigen Aufschub der Pfändung gebeten hatte. Mit Schreiben vom 17. August 
2021 teilte das Betreibungsamt Rapperswil-Jona dem Beschwerdeführer lediglich 
mit, dass es an der Pfändungsankündigung vom 10. August 2021 festhalte. Die-
ses Schreiben ist für sich alleine kein taugliches Anfechtungsobjekt. Eine anfecht-

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bare Betreibungshandlung stellt lediglich die Pfändungsankündigung vom 10. Au-
gust 2021 des Betreibungsamts Rapperswil-Jona dar. Soweit sich die Beschwerde 
daher auf das Schreiben des Betreibungsamts Rapperswil-Jona vom 17. August 
2021 bezieht, kann darauf nicht eingetreten werden.

3. Der Beschwerdeführer begründet seine Beschwerde im Wesentlichen da-
mit, dass gegen die Pfändung ein klares Vollstreckungshindernis bestehe, und 
verweist in seinen Ausführungen auf eine Restitutionsklage an das Landgericht 
F._____, eine Beschwerde gegen einen Einstellungsentscheid der Staatsanwalt-
schaft Stuttgart (recte: wohl F._____) sowie eine Beschwerde an das Kantonsge-
richt von Graubünden gegen einen Entscheid des Einzelrichters des Regionalge-
richts Bernina betreffend einvernehmliche private Schuldenbereinigung (vgl. 
act. A.1, Rz. 11). Er bestreitet somit in seiner Beschwerde die Rechtmässigkeit der 
Pfändungsankündigung durch das Betreibungsamt Bernina als solche und – so-
weit aus der Rechtschrift des Beschwerdeführers ersichtlich – rügt nicht eine feh-
lerhafte Betreibungshandlung des Betreibungsamts Rapperswil-Jona als ersuch-
tes Amt. Somit hat das Kreisgericht E._____ die Beschwerde zu Recht an das 
Kantonsgericht von Graubünden weitergeleitet (vgl. Urs Möckli, in: Hunkeler 
[Hrsg.], Kurzkommentar SchKG, Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz, 2. Aufl., 
Basel 2014, N 11 zu Art. 4 SchKG).

4.1. Gemäss Art. 88 Abs. 2 SchKG kann der Gläubiger nach erfolgter 
Rechtsöffnung das Fortsetzungsbegehren stellen. Zuständig ist dafür das Betrei-
bungsamt am Wohnsitz des Schuldners (Art. 46 Abs. 1 SchKG). Nach Empfang 
des Fortsetzungsbegehrens hat das Betreibungsamt unverzüglich die Pfändung 
zu vollziehen (Art. 89 SchKG). Zu diesem Zweck kündigt das Betreibungsamt 
spätestens am vorhergehenden Tag dem Schuldner die Pfändung an (Art. 90 
SchKG). Die Pfändungsankündigung führt dabei gemäss Art. 53 SchKG zur Fixie-
rung des Betreibungsstands, sodass spätere Wohnsitzveränderungen unbeacht-
lich sind (BGE 136 III 373 E. 3.3). Für die Durchführung einer Pfändung ausser-
halb des eigenen Betreibungskreises hat das Betreibungsamt rechtshilfeweise an 
das Amt zu gelangen, das am Ort, an dem die Pfändung vorzunehmen ist, zu-
ständig ist (Art. 4 Abs. 2 SchKG).

4.2. Vorliegend stellte die Beschwerdegegnerin am 19. Januar 2021 ihr Fortset-
zungsbegehren beim Betreibungsamt Bernina. Diesem legte sie eine Kopie des 
definitiven Rechtsöffnungsentscheids des Bezirksgerichts Zürich vom 11. Juni 
2020 sowie eine Kopie des Urteils des Obergerichts Zürich vom 14. Oktober 2020, 
welches den Rechtsöffnungsentscheid bestätigte, bei. Die Rechtskraft und Voll-
streckbarkeit wurde am 22. Dezember 2020 bescheinigt (act. C.7). Daraufhin er-

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liess das Betreibungsamt Bernina am 20. Januar 2021 die Pfändungsankündigung 
und bat den Beschwerdeführer, sich zwecks Durchführung der Pfändung am 
27. Januar 2021 mit dem Betreibungsamt in Verbindung zu setzen (act. C.8). Die-
se Pfändungsankündigung ging beim Beschwerdeführer am 21. Januar 2021 ein, 
was dieser dem Betreibungsamt Bernina mit Schreiben vom 26. Januar 2021 
bestätigte. Mit Schreiben vom 26. Januar und 8. Februar 2021 ersuchte der Be-
schwerdeführer wiederholt um eine Verschiebung des Termins (BA act. 3 und 4), 
woraufhin das Betreibungsamt Bernina am 15. Februar 2021 um Einsetzung eines 
Vertreters bat (BA act. 5). Dieser Aufforderung kam der Beschwerdeführer nicht 
nach. Vielmehr beantragte er am 1. März 2021 die Sistierung des Verfahrens, da 
er am 19. Februar 2021 ein Gesuch um einvernehmliche private Schuldenbereini-
gung beim Regionalgericht Bernina gestellt und in der Angelegenheit ein Revisi-
onsgesuch beim Zürcher Obergericht sowie eine Restitutionsklage beim Landge-
richt F._____ eingereicht habe (BA act. 6). Diesem Antrag kam das Betreibungs-
amt Bernina nicht nach und gelangte am 26. März 2021 rechtshilfeweise ans Be-
treibungsamt Zürich 9 (BA act. 7). Nachdem dieses am 30. April 2021 mitteilte, 
dass es die Pfändung mangels Wohn- bzw. Arbeitsortes in Zürich nicht durch-
führen könne (BA act. 10), gelangte das Betreibungsamt Bernina am 6. August 
2021 rechtshilfeweise ans Betreibungsamt Rapperswil-Jona (BA act. 13). In der 
Zwischenzeit hatte der Beschwerdeführer am 14. April und 6. Mai 2021 erneut die 
Sistierung des Verfahrens beantragt (BA act. 8 und 11). Das Betreibungsamt 
Rapperswil-Jona erliess am 10. August 2021 eine Pfändungsankündigung und bat 
den Beschwerdeführer, am 17. August 2021 auf dem Betreibungsamt zum Vollzug 
der Pfändung zu erscheinen (act. B.1). 

4.3. Die vorliegend umstrittene Pfändungsankündigung bzw. die Pfändung be-
ruhen damit auf dem Fortsetzungsbegehren der Beschwerdegegnerin, welches 
sich auf den rechtskräftigen Rechtsöffnungsentscheid des Bezirksgerichts Zürich 
stützt, der vom Obergericht Zürich und vom Bundesgericht bestätigt wurde. Die 
anbegehrte Revision wurde vom Zürcher Obergericht abgewiesen. An der Rechts-
kraft dieses Urteils vermögen die vom Beschwerdeführer vorgebrachten hängigen 
Verfahren (Restitutionsklage am Landgericht F._____, Beschwerdeverfahren bei 
der Generalstaatsanwaltschaft H._____) nichts zu ändern. Von einem klaren Voll-
streckungshindernis, wie der Beschwerdeführer es geltend macht, kann damit kei-
ne Rede sein. Die blosse Einreichung von Revisions- bzw. Restitutionsbegehren 
sowie Beschwerden gegen eingestellte Strafverfahren vermag an der Vollstreck-
barkeit rechtskräftiger Entscheide nichts zu ändern. Hinzu kommt, dass es sich bei 
der Restitutionsklage um ein ausserordentliches Rechtsmittel handelt. Die vom 
Beschwerdeführer angeführte Beschwerde ans Kantonsgericht gegen die Abwei-

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sung des Gesuchs auf einvernehmliche private Schuldenbereinigung wurde mit 
Entscheid vom 13. September 2021 zudem abgewiesen (KGer GR KSK 21 44). 
Stützt sich das Fortsetzungsbegehren der Beschwerdegegnerin aber auf einen 
rechtskräftigen definitiven Rechtsöffnungsentscheid, kann im Vorgehen des Be-
treibungsamtes Bernina keine rechtsfehlerhafte oder unangemessene Betrei-
bungshandlung erblickt werden, geschweige denn die Nichtigkeit der Pfändungs-
ankündigung im Sinne von Art. 22 SchKG. Der Hauptantrag des Beschwerdefüh-
rers ist daher abzuweisen. Dies würde im Übrigen auch für das Schreiben des Be-
treibungsamts Rapperswil-Jona vom 17. August 2021 gelten, würde dieses als 
eigenständige Verfügung behandelt.

5. Eventualiter beantragt der Beschwerdeführer die Aufschiebung der Pfän-
dung bis zum rechtskräftigen Ausgang der am Landgericht F._____ hängigen Re-
stitutionsklage, der bei den Staatsanwaltschaften Zürich und F._____ hängigen 
Strafanzeigen gegen die Beschwerdegegnerin sowie der Beschwerde an das Kan-
tonsgericht betreffend das Gesuch um einvernehmliche private Schuldenbereini-
gung. Dieser Antrag ist in Anbetracht des rechtskräftigen Rechtsöffnungsent-
scheids ebenfalls abzuweisen, zumal eine Pfändung nach Art. 89 SchKG unver-
züglich nach Eingang des Fortsetzungsbegehrens vorzunehmen ist, sodass kein 
Anlass für einen Aufschub der Pfändung zu erkennen ist. Die blosse Eingabe ei-
ner Restitutionsklage vermag daran nichts zu ändern. Nur am Rande sei erwähnt, 
dass aus den Akten nicht zu erkennen ist, dass die vom Beschwerdeführer er-
wähnten Rechtsbehelfe erfolgsversprechend wären. Die Beschwerde betreffend 
das Gesuch um einvernehmliche private Schuldenbereinigung wurde vom Kan-
tonsgericht – wie erwähnt – bereits abgewiesen.

6. Subeventualiter beantragt der Beschwerdeführer, dass lediglich der ge-
genüber seiner Berufshaftpflichtversicherung zustehende Versicherungsanspruch 
zu pfänden sei. Beschwerdeobjekt ist grundsätzlich einzig die Verfügung, die der 
Beschwerdeführer im konkreten Fall anficht (BGer 5A_652/2013 E. 4.2 v. 
22.10.2013). Weder die angefochtene Pfändungsankündigung noch der Pfän-
dungsauftrag sprechen sich über die zu pfändenden Vermögenswerte aus. Diese 
Frage kann somit nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens 
sein. Im Übrigen ist für die Reihenfolge der Pfändung auf Art. 95 ff. SchKG zu 
verweisen. Auf den Subeventualantrag ist daher nicht einzutreten.

7. Gemäss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 Satz 1 SchKG und Art. 61 Abs. 2 lit. a GebV 
ist das Beschwerdeverfahren vor der kantonalen Aufsichtsbehörde kostenlos. Von 
der von der Beschwerdegegnerin beantragten Auferlegung einer Busse und der 
Gebühren und Auslagen an den Beschwerdeführer infolge böswilliger oder mutwil-

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liger Prozessführung im Sinne von Art. 20 Abs. 2 Ziff. 5 SchKG wird abgesehen, 
zumal kein erheblicher Verfahrensaufwand entstanden ist. Die – rein intern zu 
verbuchenden – Verfahrenskosten von CHF 800.00 verbleiben demnach beim 
Kanton Graubünden.

8. Im Beschwerdeverfahren nach den Art. 17 ff. SchKG darf keine Parteien-
tschädigung zugesprochen werden (Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG). 

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Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 800.00 verbleiben beim 
Kanton Graubünden und werden zu Lasten der Gerichtskasse verbucht.

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG Be-
schwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schrift-
lich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Ent-
scheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzurei-
chen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Vor-
aussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 
72 ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: