# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 191c1b7e-60d2-5f5e-8d7c-0b8acf9c5871
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-06-12
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 12.06.2019 810 19 4
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-19-4_2019-06-12.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 12. Juni 2019 (810 19 4) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Zivilgesetzbuch 

 

 

Beschwerde gegen die Mandatsperson / kein Rechtsschutzinteresse im Zeitpunkt der 

Beurteilung durch die KESB 

 

 
Besetzung Vizepräsident Daniel Ivanov, Kantonsrichter Stefan Schulthess,  

Markus Clausen, Claude Jeanneret, Niklaus Ruckstuhl, Gerichtsschrei-
berin Elena Diolaiutti 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführer 
  

 
gegen 
 
 

 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____, Vorinstanz 
 
C.____, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Dr. Sabine Aeschlimann, 
Advokatin 
 

  
  
Betreff Beschwerde gegen die Mandatsperson  

(Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ vom 
11. Dezember 2018) 

 
 
 
 

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A. A.____ und C.____ sind die geschiedenen Eltern von D.____, geboren 2007, und 
E.____, geboren 2009. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ (KESB) setzte mit 
Entscheid vom 14. Dezember 2015 F.____ rückwirkend per 5. Dezember 2015 als Beistand der 
Kinder ein. Mit Entscheid vom 27. Januar 2016 wies die KESB den Antrag des Kindsvaters auf 
Entlassung des Beistandes F.____ ab. Nach zahlreichen Eingaben des Kindsvaters, damals 
vertreten durch Oliver Borer, Advokat, in denen geltend gemacht wurde, der Beistand sei in-
kompetent und durch eine andere Beistandsperson zu ersetzen, bestätigte die KESB mit Ent-
scheid vom 28. Mai 2016 wiederum F.____ als Beistand. Mit elektronischer Mitteilung vom 
26. Januar 2017 zweifelte der Kindsvater erneut die fachliche Qualifikation des Beistandes an 
und bemängelte abermals das vom Beistand ausgearbeitete Besuchskonzept. Die KESB nahm 
diese Eingabe als formelle Beschwerde entgegen.  
 
B. Nachdem F.____ der KESB am 29. Juni 2017 mitgeteilt hatte, dass er sein Mandat aus 
persönlichen Gründen abzugeben wünsche, entliess ihn die KESB mit Entscheid vom 28. No-
vember 2017 rückwirkend per 30. Juni 2017 aus seinem Amt und setzte eine neue Person als 
Beiständin ein. Im gleichen Entscheid verfügte die KESB des Weiteren aufgrund der durch den 
Kindsvater gegen F.____ erhobenen Vorwürfe, eine unabhängige Prüfung des Verhaltens und 
der Aufgabenerfüllung des ehemaligen Beistandes durch die G.____-Stiftung in Auftrag zu ge-
ben. H.____ von der G.____-Stiftung kam in seinem Bericht vom 22. März 2018 zum Schluss, 
dass der Beistand seinen Verpflichtungen nachgekommen sei. Für diesen Bericht stellte die 
G.____-Stiftung gleichentags eine Rechnung in der Höhe von Fr. 940.50 (Aufwand vom 
13. Dezember 2017 bis 19. März 2018) aus. Im Nachgang zu diesem Bericht nahm der Kinds-
vater mit H.____ Kontakt auf, worauf zwei Gespräche zwischen ihnen stattfanden. Nach diesen 
Gesprächen verfasste H.____ am 4. September 2019 einen zweiten, neuen Bericht, welcher 
gemäss seinen Ausführungen seinen ersten Bericht vom 22. März 2018 ersetze. Darin kam 
H.____ zum Schluss, dass der Beistand über breite und gute berufliche Qualifikationen, viel 
Lebenserfahrung und auch langjährige Erfahrungen in politischen Ämtern verfüge. Dem Bei-
stand hätten jedoch für diesen Fall die spezifischen Fach- und Methodenkompetenzen gefehlt. 
Die KESB hätte von Anfang an zwingend einen Berufsbeistand oder Fachbeistand für das kom-
plexe Kindesschutzmandat einsetzen oder zu einem späteren Zeitpunkt F.____ durch eine 
neue Fachbeistandschaft ersetzen müssen. Die KESB habe die Voraussetzungen gemäss 
Art. 400 Abs. 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) vom 10. Dezember 1907 nicht 
genügend beachtet.  
 
C. In ihrem Entscheid vom 11. Dezember 2018 erklärte die KESB, der Kindsvater habe in 
Anbetracht, dass der Beistand mit Entscheid der KESB vom 28. Mai 2016 in seinem Amt bestä-
tigt worden sei und er per 30. Juni 2017 sein Amt niedergelegt habe, kein Rechtsschutzinteres-
se in der Sache. Da sich diese Anliegen für den Kindsvater offenbar dennoch nicht erledigt hät-
ten, habe die KESB beschlossen, "letztmalig auf die Beschwerde vom 26.01.2017 in ihrer Ge-
samtheit" einzugehen. Die KESB bestritt in ihrem Entscheid die im zweiten Bericht der G.____-
Stiftung enthaltenen Vorwürfe und kam zum Schluss, dass der Beistand über die notwendigen 
Kompetenzen zur Führung des Mandats verfügt habe und ihm nichts vorgeworfen werden kön-
ne. Die KESB wies die Beschwerde des Kindsvaters ab und verzichtete auf die Erhebung von 
Verfahrenskosten. Die Kosten für die in Auftrag gegebene Prüfung durch die G.____-Stiftung in 

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der Höhe von Fr. 940.-- wurden dem Kindsvater auferlegt. Mit der Begründung, dem Kindsvater 
sei die unentgeltliche Rechtspflege gewährt worden, entschied die KESB weiter, dass diese 
Rechnung (Fr. 940.--) nach Eintritt der Rechtskraft gestützt auf "§ 14 KESB-Vertrag" der Ge-
meinde I.____ zugestellt werde (so Ziffer 3 des Dispositivs). Begründet wurde die Kostenverle-
gung auf den Beschwerdeführer damit, dass die Kosten für die in Auftrag gegebene Prüfung 
durch die G.____-Stiftung in der Höhe von Fr. 940.-- auf Veranlassung des Beschwerdeführers 
entstanden und deshalb diesem zu überbinden seien.  
 
D. Mit Eingabe vom 10. Januar 2019 erhob der Kindsvater gegen den Entscheid der KESB 
vom 11. Dezember 2018 beim Kantonsgericht, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 
(Kantonsgericht), Beschwerde. Er führte aus, dass F.____ nicht kompetent gewesen sei und 
aus diesem Grund seine Beschwerde "respektiert" werden müsse. Des Weiteren seien alle "an-
fallenden Kosten" von der KESB zu tragen. Seine eigenen Kosten würden sich auf Fr. 2'000.-- 
belaufen.  
 
Die KESB hielt in ihrer Eingabe vom 15. Januar 2019 vollumfänglich an ihrem Entscheid fest 
und verzichtete unter Verweis auf die Verfahrensakten darauf, sich vernehmen zu lassen.  
 
Die Kindsmutter, vertreten durch Dr. Sabine Aeschlimann, Advokatin, beantragte in ihrer Ein-
gabe vom 4. Februar 2019, es sei auf die Beschwerde nicht einzutreten bzw. diese sei abzu-
weisen. Die Beschwerde genüge den formellen Anforderungen an eine Beschwerdeschrift nicht. 
Der Beschwerdeführer habe weder Anträge gestellt, noch gehe aus der Eingabe hervor, wel-
chen Zweck er mit seiner Beschwerde verfolge. Soweit Verfehlungen des früheren Beistandes 
moniert würden, fehle dem Beschwerdeführer ein Rechtsschutzinteresse, da der besagte Bei-
stand bereits seit längerem nicht mehr im Amt sei. Die Kindsmutter verzichtete im Übrigen auf 
eine aktive Teilnahme am vorliegenden Verfahren.  
 
E. Mit präsidialer Verfügung vom 6. März 2019 überwies das Kantonsgericht den Fall der 
Kammer zur Beurteilung im Rahmen einer Urteilsberatung und bewilligte dem Beschwerdefüh-
rer die unentgeltliche Prozessführung.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1. Gemäss § 16 Abs. 2 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessord-
nung (VPO) vom 16. Dezember 1993 wendet das Gericht das Recht von Amtes wegen an. Es 
prüft insbesondere, ob die Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind. Das Gericht hat damit zu 
prüfen, ob ein zulässiges Beschwerdeobjekt vorliegt, die Vorinstanz zum Erlass des angefoch-
tenen Entscheids zuständig war, die beschwerdeführenden Parteien zur Beschwerde befugt 
sind, die geltend gemachten Beschwerdegründe zulässig und die Formalien eingehalten sind. 
Letztgenannte sind eingehalten, wenn die Beschwerdeschrift fristgemäss eingereicht wurde, die 
notwendigen Rechtsbegehren mit den Beweismitteln enthält sowie begründet und unterschrie-
ben wurde (vgl. zu den Eintretensvoraussetzungen, die auch Sachentscheidungs- oder Sachur-
teilsvoraussetzungen genannt werden, RENÉ RHINOW/HEINRICH KOLLER/CHRISTINA KISS/DANIELA 

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THURNHERR/DENISE BRÜHL-MOSER, Öffentliches Prozessrecht, 3. Auflage, Basel 2014, 
Rz 1035 ff., Rz 1136 ff.).  
 
2.1. Gemäss Art. 450 Abs. 1 ZGB i.V.m. Art. 314 Abs. 1 ZGB kann gegen Entscheide einer 
Kindesschutzbehörde Beschwerde beim zuständigen Gericht erhoben werden. § 66 Abs. 1 des 
kantonalen Gesetzes über die Einführung des Zivilgesetzbuches (EG ZGB) vom 16. November 
2006 erklärt für die Beurteilung von Beschwerden nach Art. 450 Abs. 1 ZGB die Abteilung Ver-
fassungs- und Verwaltungsrecht des Kantonsgerichts für zuständig. Das Verfahren richtet sich 
nach den Art. 450 ZGB bis Art. 450e ZGB. Im Übrigen sind die Bestimmungen des kantonalen 
Verwaltungsprozessrechts anwendbar (§ 66 Abs. 2 EG ZGB; §§ 43 ff. VPO). Nach Art. 450 
Abs. 2 ZGB sind Personen zur Beschwerde befugt, die am Verfahren beteiligt sind (Ziff. 1), die 
der betroffenen Person nahe stehen (Ziff. 2) oder die ein rechtlich geschütztes Interesse an der 
Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids haben (Ziff. 3). Als direkter Verfah-
rensbeteiligter und Kindsvater von D.___ und E.____ ist der Beschwerdeführer grundsätzlich 
zur Beschwerdeerhebung legitimiert.  
 
2.2. Eine Beschwerde muss gemäss § 5 Abs. 1 VPO ein klar umschriebenes Rechtsbegeh-
ren enthalten. Vorliegend enthält die Beschwerde abgesehen vom Antrag bezüglich Kosten 
(Auferlegung der Kosten für die Überprüfung durch die G.____-Stiftung) kein klar umschriebe-
nes Rechtsbegehren, jedoch ist die vom Beschwerdeführer eingereichte Laieneingabe sinnge-
mäss als Antrag auf Aufhebung des streitgegenständlichen Entscheids zu verstehen und auf 
materielle Behandlung des gegenüber dem Beistand erhobenen Vorwurfs der Inkompetenz. Mit 
Blick darauf, dass es sich um eine Laienbeschwerde handelt, ist das Rechtsbegehren als genü-
gend klar zu qualifizieren (vgl. Urteil des Kantonsgericht, Abteilung Verfassungs- und Verwal-
tungsrecht [KGE VV], vom 14. Juni 2017 [810 17 24] E. 1).  
 
3.1. Im Rahmen der Prüfung der Prozessvoraussetzungen – auch Sachurteilsvoraussetzun-
gen genannt – hat die einer Rechtsmittelinstanz nachfolgende Instanz gleichermassen von Am-
tes wegen zu prüfen, ob die Prozessvoraussetzungen bei der Vorinstanz gegeben waren. Hat 
die Vorinstanz trotz Fehlens einer Prozessvoraussetzung materiell entschieden, ist der ange-
fochtene Entscheid aufzuheben (BGE 132 V 93 E. 2; Urteile des Bundesgerichts 8C_804/2012 
vom 21. Juni 2013 E. 1; I 328/03 vom 23. Oktober 2003 E. 2; H 65/02 vom 25. Oktober 2002 
E. 2.1). Ging hingegen die Vorinstanz vom Fehlen einer Prozessvoraussetzung aus und macht 
die beschwerdeführende Person geltend, die Vorinstanz sei zu Unrecht auf ihr Rechtsmittel 
nicht eingetreten, tritt die übergeordnete Instanz auf die Beschwerde ein, wenn die übrigen Pro-
zessvoraussetzungen des Verfahrens vor der oberen Instanz erfüllt sind. Kommt sie demnach 
zum Schluss, die Vorinstanz sei zu Recht nicht auf das Rechtsmittel der beschwerdeführenden 
Person eingetreten, erfolgt eine materielle Abweisung (vgl. BGE 131 II 497). Hat hingegen die 
Vorinstanz das Vorliegen der Prozessvoraussetzungen zu Unrecht verneint, ist die Beschwerde 
grundsätzlich gutzuheissen und die Sache an die Vorinstanz zur materiellen Prüfung zurückzu-
weisen (BGE 135 II 38 E. 1.2; vgl. zum Ganzen ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER/MARTIN 
BERTSCHI, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, Zürich/Basel/Genf 
2013, 3. Aufl., Rz 693 und 695).  
 

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3.2. Fraglich ist vorliegend, ob die Vorinstanz zu Recht auf die Beschwerde des Beschwer-
deführers eingetreten ist.  
 
3.3. Gemäss § 69 Abs. 4 EG ZGB richtet sich das Verfahren vor der Kindes- und Erwachse-
nenschutzbehörde nach Art. 443 ff. sowie Art. 314 ff. ZGB. Im Übrigen sind die Bestimmungen 
des kantonalen Verwaltungsverfahrensrechts anwendbar. Gemäss dem vorliegend anwendba-
ren § 31 lit. a des Verwaltungsverfahrensgesetzes Basel-Landschaft (VwVG BL) vom 13. Juni 
1988 ist zur Beschwerde befugt, wer durch die angefochtene Verfügung berührt ist und ein 
schutzwürdiges Interesse an deren Änderung oder Aufhebung hat. Ein schutzwürdiges Interes-
se im Sinne dieser Bestimmung vermag nur eine Person darzutun, die ein aktuelles Interesse 
an der Behandlung eines Rechtsmittels hat und für die ein günstiger Entscheid von praktischem 
Nutzen wäre. Die Voraussetzung ist damit gegeben, wenn der angefochtene Akt einen Nachteil 
entstehen lässt, der im Zeitpunkt der Beurteilung noch vorhanden ist (Urteile des Bundesge-
richts 8C_804/2012 vom 21. Juni 2013 E. 3.1; 9C_78/2010 vom 22. November 2011 E. 2.1; 
vgl. zum Ganzen KGE VV vom 7. Februar 2018 [810 17 171] E. 4.1 f.; vom 16. Januar 2019 
[810 18 119] E. 4.1. ff.). Das Erfordernis des aktuellen Interesses soll sicherstellen, dass die 
Rechtsmittelbehörde über konkrete und nicht bloss theoretische Fragen entscheidet, und dient 
damit der Prozessökonomie (BGE 137 I 23 E. 1.3.1; 137 IV 87 E. 1; 136 I 274 E. 1.3; 128 II 34 
E. 1b; KGE VV vom 7. Februar 2018 [810 17 171] E. 4.1). Fällt das schutzwürdige Interesse im 
Laufe des Verfahrens dahin, wird die Sache als erledigt erklärt; fehlte es schon bei der Be-
schwerdeeinreichung, ist auf die Eingabe nicht einzutreten (Urteil des Bundesgerichts 
8C_804/2012 vom 21. Juni 2013 E. 3.1 mit weiteren Hinweisen). 
 
Auf das Erfordernis eines aktuellen Interesses im Zeitpunkt der Beurteilung kann jedoch ver-
zichtet werden, wenn sich die mit der Beschwerde aufgeworfene Frage jederzeit und unter glei-
chen oder ähnlichen Umständen wieder stellen könnte, an ihrer Beantwortung wegen ihrer 
grundsätzlichen Bedeutung ein hinreichendes öffentliches Interesse besteht und eine rechtzeiti-
ge gerichtliche Prüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre (vgl. BGE 137 I 23 E. 1.3.1; 135 I 79 
E. 1.1; 135 II 430 E. 2.2; 127 I 164 E. 1a; 125 I 394 E. 4b; Urteil des Bundesgerichts 
1P.396/2006 vom 4. September 2006 E. 1.2; jeweils mit Hinweisen; vgl. zum Ganzen KGE VV 
vom 7. Februar 2018 [810 17 171] E. 4.1 f.).  
 
3.4. Am 26. Januar 2017 zweifelte der Beschwerdeführer in einer von der KESB als formelle 
Beschwerde entgegengenommenen Eingabe wiederum die fachliche Qualifikation von F.____ 
an und wünschte implizit den Wechsel der Beistandsperson. Am 29. Juni 2017 teilte der dama-
lige Beistand der KESB mit, sein Mandat abgeben zu wollen. Mit Entscheid vom 28. November 
2017 entliess die KESB F.____ rückwirkend per 30. Juni 2017 aus seinem Amt, setzte eine 
neue Person als Beiständin ein und entschied aufgrund der durch den Kindsvater gegen F.____ 
erhobenen Vorwürfe, eine unabhängige Prüfung des Verhaltens und der Aufgabenerfüllung des 
ehemaligen Beistandes durch die G.____-Stiftung in Auftrag zu geben. Die KESB fällte ihren 
Entscheid am 11. Dezember 2018. Im Zeitpunkt der Entscheidfällung durch die KESB und im 
Übrigen auch im Zeitpunkt der Auftragserteilung an die G.____-Stiftung war F.____ nicht mehr 
Beistand und der Beschwerdeführer hatte – wie die KESB im angefochtenen Entscheid selber 

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festhält – somit auch kein aktuelles Rechtsschutzinteresse daran, die gegen F.____ erhobenen 
Vorwürfe überprüfen zu lassen.  
 
3.5. Zu prüfen ist weiter, ob besondere Umstände (vgl. hiervor E. 3.3) vorlagen, bei deren 
Vorhandensein auf das aktuelle Interesse verzichtet werden konnte. F.____ war seit dem 
5. Dezember 2015 Beistand der beiden Kinder. Der Beschwerdeführer machte wiederholt gel-
tend, der Beistand sei fachlich inkompetent und/oder befangen, und verlangte mehrmals den 
Wechsel der Mandatsperson. Die KESB ist wiederholt auf diese Vorwürfe und den Antrag des 
Beschwerdeführers auf Wechsel der Beistandsperson eingegangen, so hat sie z.B. mit Ent-
scheid vom 27. Januar 2016 den Antrag des Kindsvaters auf Entlassung von F.____ abgewie-
sen und auch mit Entscheid vom 28. Mai 2016 F.____ als Beistand wiederum bestätigt. In bei-
den Entscheiden hat sich die KESB mit der Geeignetheit von F.____ als Beistand auseinander-
gesetzt, wobei sie im Entscheid vom 28. Mai 2016 eingehend die Frage der fachlichen Qualifi-
kation des fraglichen Beistandes behandelt hat. Diese Entscheide der KESB, mit welchen sie 
die fachliche Qualifikation des Beistandes geprüft und den Wunsch auf Wechsel der Beistands-
person behandelt hat, erhellen, dass nicht nur die rechtzeitige Überprüfungen durch die KESB 
hätten stattfinden können, sondern auch stattgefunden haben. Überdies hätte bei Weiterzug der 
Entscheide der KESB an das Kantonsgericht auch die rechtzeitige Überprüfung durch das Kan-
tonsgericht stattfinden können. Damit lag kein besonderer Umstand vor, bei welchem die Vor-
instanz von der Voraussetzung des aktuellen Rechtsschutzinteresses absehen konnte.  
 
3.6. Aufgrund des Wegfalls des aktuellen Rechtsschutzinteresses nach Einreichung der 
Beschwerde hätte die KESB nicht materiell entscheiden dürfen, sondern das Verfahren infolge 
Gegenstandslosigkeit abschreiben müssen. Von einer förmlichen Aufhebung der Ziffern 1 und 2 
des angefochtenen Entscheids ist indessen aus prozessualen Gründen abzusehen (vgl. Urteile 
des Bundesgerichts 8C_804/2012 vom 21. Juni 2013 E. 3.2.3; 9C_143/2012 vom 22. März 
2012 E. 4.4; 9C_194/2009 vom 15. Dezember 2009 E. 2.5; KGE VV vom 26. Juli 2018 [810 18 
120] E. 3; vom 16. Januar 2019 [810 18 119] E. 4.4). Zu den vom Beschwerdeführer gegen den 
ehemaligen Beistand erhobenen Vorwürfen hat das Kantonsgericht folglich nicht materiell Stel-
lung zu nehmen (BGE 122 V 372 E. 2.c). 
 
3.7. Der Beschwerdeführer moniert, dass ihm die KESB in Ziffer 3 des Dispositivs des an-
gefochtenen Entscheids die Kosten für die in Auftrag gegebene Prüfung durch die G.____-
Stiftung in der Höhe von Fr. 940.-- auferlegt hat. Das aktuelle Rechtsschutzinteresse war be-
reits im Zeitpunkt der Auftragserteilung durch die KESB an die G.____-Stiftung nicht mehr ge-
geben. Damit hätte die KESB die Prüfung nicht bzw. nicht im Rahmen der Beschwerde des Be-
schwerdeführers in Auftrag geben dürfen. Die Kosten für die Prüfung der G.____-Stiftung kön-
nen damit auch nicht dem Beschwerdeführer auferlegt werden. Die Beschwerde wird diesbe-
züglich gutgeheissen und Ziffer 3 des angefochtenen Entscheids aufgehoben.  
 
3.8. Der Beschwerdeführer wehrt sich, wie hiervor ausgeführt, gegen die Auferlegung der 
Kosten für die Prüfung durch die G.____-Stiftung. In Klammern verweist er in seiner Beschwer-
de an das Kantonsgericht des Weiteren darauf, dass seine eigenen Kosten bei Fr. 2'000.-- lä-
gen. Da diese unter anderem in keiner Weise substantiiert worden sind und sich ebenso wenig 

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in einem entsprechenden, auch nicht sinngemässen, Antrag wiederfinden, ist darauf nicht wei-
ter einzugehen. 
 
4.1. Es bleibt noch über die Kosten für das Verfahren vor Kantonsgericht zu entscheiden. 
Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfah-
renskosten umfassen die Gerichtsgebühren und die Beweiskosten und werden in der Regel der 
unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Nach § 1 
Abs. 1 lit. g der Verordnung über die Gebühren der Gerichte (Gebührentarif, GebT) vom 
15. November 2010 i.V.m. § 4 GebT kann in besonderen Fällen von der Erhebung einer Ent-
scheidgebühr abgesehen werden. Vorliegend rechtfertigt es sich, dem Beschwerdeführer keine 
Verfahrenskosten aufzuerlegen, da er durch den materiellen Entscheid der KESB zumindest 
teilweise zur Beschwerde animiert worden ist. Des Weiteren rechtfertigt es sich auch nicht, der 
KESB Verfahrenskosten aufzuerlegen, da im Hinblick auf die äusserst schwierigen Verhältnisse 
in Bezug auf die Besuchsregelung und wohl in der Hoffnung, die Prüfung durch die G.____-
Stiftung könne für die Zukunft zu einer Entspannung der Situation führen und damit dem Kinds-
wohl dienen, nachvollziehbar ist, dass die KESB im Wissen um das fehlende Rechtsschutzinte-
resse die Beschwerde materiell behandelt hat. Es gibt auch keine Veranlassung, die Verfah-
renskosten der Kindsmutter, die im Übrigen auf die aktive Teilnahme im vorliegenden Verfahren 
verzichtet hat, aufzuerlegen. Damit sind für das vorliegende Verfahren keine Verfahrenskosten 
zu erheben.  
 
4.2. Gemäss § 21 Abs. 1 VPO können der ganz oder teilweise obsiegenden Partei für den 
Beizug eines Anwalts bzw. einer Anwältin eine angemessene Parteientschädigung zu Lasten 
der Gegenpartei zugesprochen werden. Der Beschwerdeführer war nicht anwaltlich vertreten. 
Die anwaltlich vertretene Kindsmutter verzichtete mit Eingabe vom 4. Februar 2019 auf eine 
aktive Teilnahme am vorliegenden Verfahren. Die Parteikosten sind demzufolge wettzuschla-
gen.  
  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen teilweise gutgeheissen 

und Ziffer 3 des Entscheides der Kindes- und Erwachsenenschutzbe-
hörde B.____ vom 11. Dezember 2018 wird aufgehoben. 

   
 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 

 
 
 
 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin