# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9f0b21f6-fe49-5a62-86cf-564fd5a91c41
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-28
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 3. Kammer 28.09.2021 S 2021 29
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_003_S-2021-29_2021-09-28.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN
DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN
TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI

S 21 29

3. Kammer als Versicherungsgericht

Vorsitz Pedretti

RichterIn von Salis und Audétat

Aktuarin ad hoc Christen

URTEIL

vom 28. September 2021

in der versicherungsrechtlichen Streitsache

A._____,

vertreten durch B._____ Rechtsschutz-Versicherung AG,

Beschwerdeführerin

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Graubünden,

IV-Stelle, 

Beschwerdegegnerin

betreffend IV-Rente

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I. Sachverhalt:

1. A._____ wurde 1970 als deutsche Staatsangehörige geboren und machte 

eine Ausbildung als Restaurantfachfrau. Im Jahr 2005 kam sie in die 

Schweiz und arbeitete zunächst in einem Hotel in C._____. Im Mai 2008 

wechselte sie zum Hotel D.________ in E._____, wo sie in einem 100%-

Pensum als Chef de Service angestellt war.

2. Im Februar 2012 traten gesundheitliche Probleme auf und im März 2013 

war A._____ wegen Schmerzen beim Gehen und Sitzen erstmals teilweise 

arbeitsunfähig. Am 25. Juli 2013 fand in der F._____ Klinik in G._____ eine 

Arthroskopie des rechten Hüftgelenks statt. Knapp zwei Jahre später, am 

12. Mai 2015, wurde eine Rearthroskopie vorgenommen. Am 16. Novem-

ber 2015 zeigte eine Computertomographie eine stoffwechselaktive Hüft-

gelenksarthrose rechts und eine beginnende Hüftgelenksarthrose links so-

wie degenerative Wirbelsäulenveränderungen. Daraufhin wurden am 12. 

Januar 2016 in der F._____ Klinik beide Hüftgelenke mit Totalprothesen 

ersetzt.

3. Der Heilungsverlauf an der rechten Hüfte war gut, links hingegen zeigte 

sich eine zunehmende Einschränkung der Gehfähigkeit mit auffälliger In-

nenrotationstendenz des Fusses. Am 24. Februar 2016 meldete sich 

A._____ deshalb bei der IV-Stelle des Kantons Graubünden zum Bezug 

von Leistungen an. Rund zwei Monate nach der Operation versuchte sie, 

ihre angestammte Arbeit im Service in einem 50%-Pensum wiederaufzu-

nehmen. Dies klappte nicht, aufgrund starker Schmerzen war eine Reduk-

tion des Pensums auf 20 % notwendig. Vom 1. Mai bis zum 31. Juli 2016 

leistete die IV-Stelle im Rahmen einer Integrationsmassnahme Beiträge 

an den Arbeitgeber und richtete Taggelder an A._____ aus. Das Ziel die-

ser Massnahmen, mithin eine 100%ige Arbeitstätigkeit in der bisherigen 

Stelle, konnte indessen nicht erreicht werden. Die Integrationsmassnahme 

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wurde deshalb vom 1. September bis zum 30. November 2016 verlängert. 

Eine Steigerung des Arbeitspensums über 60 % war nicht möglich.

4. Vom 17. November bis zum 14. Dezember 2016 hielt sich A._____ zur 

stationären Rehabilitation in den Kliniken H._____ auf. Eine wesentliche 

Steigerung der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Stelle konnte dadurch 

aber nicht erzielt werden. Daraufhin gewährte die IV-Stelle Berufsberatung 

und in der Folge Kostengutsprache für eine berufsbegleitende Umschu-

lung zum kaufmännischen Handelsdiplom VSH. Diese Umschulung dau-

erte vom 22. August 2017 bis zum 19. Februar 2019.

5. Weil sich die Belastbarkeit des linken Beines verschlechterte und die 

Schmerzen zunahmen, fanden weitere medizinische Abklärungen statt. 

Dabei zeigte sich eine Rotationsfehlstellung des Prothesenschaftes an der 

linken Hüfte. Am 6. November 2018 wurde diese Fehlstellung an der Klinik 

I._____ mit einer Revisionsoperation korrigiert. Der Heilverlauf war 

schlecht, es stellten sich Ruheschmerzen im linken Oberschenkel ein und 

die Gehfähigkeit war durch Schmerzen und eine schlechte Ansteuerbar-

keit der Muskulatur mit Hinkneigung stark eingeschränkt.

6. Anfang 2019 löste A._____ ihr Arbeitsverhältnis mit dem Hotel 

D.________ auf. Die IV-Stelle gewährte ihr ein Bewerbungscoaching und 

am 15. April 2019 begann A._____ ein Praktikum als kaufmännische An-

gestellte bei J.________. Am 1. August 2019 wurde dieses in eine Fest-

anstellung mit einem 80%-Pensum umgewandelt. Zudem begann A._____ 

Ende August 2019 an der Q.________ eine berufsbegleitende Ausbildung 

für das höhere Wirtschaftsdiplom VSK. Nach rund acht Monaten verliess 

sie die Firma J.________ und ab dem 2. Juli 2020 arbeitete sie in einem 

40%-Pensum in der Personaladministration im Hotel K._____.

7. Mit Vorbescheid vom 9. Januar 2020 stellte die IV-Stelle A._____ eine 

halbe Rente vom 1. Juli 2017 bis zum 31. August 2018, eine ganze Rente 

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vom 1. bis 28. Februar 2019 und eine Viertelsrente ab dem 1. März 2019 

in Aussicht. Hiergegen erhob A._____ telefonisch Einwand. Sie machte 

geltend, ihr gesundheitlicher Zustand habe sich verschlechtert. Sie reichte 

diverse neue medizinische Berichte ein, worauf die IV-Stelle ein polydiszi-

plinäres medizinisches Gutachten in Auftrag gab. 

8. Mit Gutachten vom 22. Dezember 2020 diagnostizierte das Schweizeri-

sche Zentrum für medizinische Abklärungen und Beratungen (SMAB) mit 

Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine geringgradige Bewegungsein-

schränkung und Verdacht auf Schaftlockerung des linken Hüftgelenks bei 

zementfreier Hüft-TEP beidseits. Die Arbeitsfähigkeit sei aus neurologi-

scher, internistischer und psychiatrischer Sicht nicht eingeschränkt. Aus 

orthopädisch-traumatologischer Sicht bestehe eine 100%ige Arbeitsun-

fähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Chef de Service, in einer leidensa-

daptierten Tätigkeit liege eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit vor. Dies 

gelte seit Februar 2015, mit Ausnahme kurzer Phasen nach den Operati-

onen und der Zeit der Rehabilitation in den Kliniken H._____. Möglich 

seien körperlich leichte, selten leicht bis mittelschwere Tätigkeiten mit ver-

mehrtem Sitzen und nur seltenem Gehen und Stehen sowie ohne erhöhte 

Sturzgefahr. Bei der neurologischen und der orthopädisch-traumatologi-

schen Begutachtung wurden Inkonsistenzen beschrieben. 

9. Der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) wertete das Gutachten des SMAB 

als voll beweiskräftig und die IV-Stelle erliess am 11. Januar 2021 einen 

weiteren Vorbescheid, in welchem sie die Abweisung des Leistungsbe-

gehrens in Aussicht stellte. Hiergegen erhob A._____ am 21. Januar 2021 

Einwand. Mit Schreiben vom 18. Februar 2021 reichte sie die Begründung 

nach und bestritt insbesondere die im SMAB Gutachten attestierte 

100%ige Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit. Mit Verfügung 

vom 26. Februar 2021 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren bei einen 

Invaliditätsgrad von 31 % ab (Valideneinkommen CHF 80'175.60, Invali-

deneinkommen CHF 55'229.40).

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10. Gegen diese Verfügung erhob A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführe-

rin) am 19. März 2021 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kan-

tons Graubünden. Sie beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzu-

heben und es seien ihr Rentenleistungen der Invalidenversicherung zuzu-

sprechen, eventualiter sei die Angelegenheit zur erneuten Abklärung an 

die Vorinstanz zurückzuweisen. Zur Begründung machte sie im Wesentli-

chen geltend, die im SMAB Gutachten attestierte volle Arbeitsfähigkeit in 

adaptierter Tätigkeit sei nicht mit den diversen medizinischen Berichten in 

Einklang zu bringen. Die Arbeitsversuche hätten gezeigt, dass ein höheres 

Pensum, geschweige denn eine Vollzeitstelle, nicht möglich seien. Der 

Gutachter begründe die volle Arbeitsfähigkeit zu Unrecht mit einem hohen 

Aktivitätsniveau in Haushalt und Freizeit. Bis ein Jahr nach der Revisions-

operation, also bis zum 5. November 2019, müsse von einer vollen Ar-

beitsunfähigkeit ausgegangen werden, danach von einer Arbeitsfähigkeit 

von 40 %, später eventuell von einer solchen von 60 %. Die Beschwerde-

führerin beanstandete weiter die Ermittlung des Invalideneinkommens. Es 

sei auf die Löhne im Sektor Dienstleistungen gemäss LSE Tabelle TA1 

abzustellen, nicht auf die Löhne der Rubrik "Total". Und es sei ein Leidens-

abzug von 15 % vorzunehmen. In der Zeit vom 1. Januar 2017 bis zum 

30. April 2020 habe sie Anspruch auf eine ganze Rente, ab Mai 2020 auf 

eine Dreiviertelsrente. 

11. Mit Vernehmlassung vom 6. April 2021 beantragte die IV-Stelle (nachfol-

gend: Beschwerdegegnerin) die Abweisung der Beschwerde. Zur Begrün-

dung verwies sie auf die angefochtene Verfügung.

12. Mit Schreiben vom 8. April 2021 informierte die Instruktionsrichterin die 

Parteien, dass kein weiterer Schriftenwechsel angeordnet werde und dass 

bis zum 21. April 2021 eine fakultative Replik eingereicht werden könne. 

Darauf verzichtete die Beschwerdeführerin.

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Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften und in 

der angefochtenen Verfügung sowie auf die im Recht liegenden Beweis-

mittel wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.

II. Das Gericht zieht in Erwägung:

1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-

cherung (IVG; SR 831.20) sind Verfügungen der kantonalen IV-Stellen di-

rekt vor dem Versicherungsgericht am Ort der IV-Stelle anfechtbar. Die im 

vorliegenden Fall angefochtene Verfügung der IV-Stelle des Kantons 

Graubünden (nachfolgend: IV-Stelle) vom 26. Februar 2021 stellt dem-

nach ein taugliches Anfechtungsobjekt für ein Verfahren vor dem Verwal-

tungsgericht des Kantons Graubünden (nachfolgend: Verwaltungsgericht) 

dar. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts als Versiche-

rungsgericht ergibt sich aus Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allge-

meinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) in Verbin-

dung mit Art. 49 Abs. 2 lit. a des Gesetzes über die Verwaltungsrechts-

pflege (VRG; BR 370.100). Die Beschwerdeführerin ist als formelle und 

materielle Adressatin von der angefochtenen Verfügung berührt und hat 

ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung (Art. 59 

ATSG), weshalb sie zur Beschwerde legitimiert ist. Auf die zudem frist- 

und formgerecht eingereichte Beschwerde (Art. 60 und Art. 61 lit. b ATSG) 

ist somit einzutreten.

2. Streitig und zu prüfen ist, ob die IV-Stelle den Rentenanspruch der Be-

schwerdeführerin zu Recht verneint hat. Uneinig sind sich die Parteien 

beim Invalideneinkommen. Die Beschwerdeführerin beanstandet die Ar-

beitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit (siehe nachfolgend Er-

wägung 4 ff.), das Abstellen auf den Durchschnittswert aller Wirtschafts-

zweige der Tabelle TA1 der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für 

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Statistik (LSE, siehe unten Erwägung 5 ff.) und das Fehlen eines Leidens-

abzugs (siehe unten Erwägung 5.3 f.). Für die Beantwortung der streitigen 

Fragen ist der Sachverhalt zu berücksichtigen, der sich bis zum Erlass der 

angefochtenen Verfügung am 26. Februar 2021 verwirklicht hat. Anwend-

bar sind dabei in zeitlicher Hinsicht diejenigen materiellen Rechtssätze, 

die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Gel-

tung haben (BGE 143 V 409 E.2.1 und 132 V 215 E.3.1.1, Urteile des 

Bundesgerichts 8C_43/2021 vom 27. April 2021 E.2.1 und 9C_663/2018 

vom 12. Februar 2019 E.4). Massgeblich ist der im Sozialversicherungs-

recht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 

144 V 427 E.3.2). Einig sind sich die Parteien über den Beginn eines all-

fälligen Rentenanspruchs am 1. Januar 2017 und über das Validenein-

kommen von CHF 80'175.60 für das Vergleichsjahr 2020.

3. Als Invalidität gilt die durch einen körperlichen, geistigen oder psychischen 

Gesundheitsschaden als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder 

Unfall verursachte, voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 

ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit oder Unmöglichkeit, sich im bis-

herigen Aufgabenbereich zu betätigen (Art. 4 IVG i.V.m. Art. 8 ATSG). 

Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG hat die versicherte Person bei einem Invali-

ditätsgrad von mindestens 40 % Anspruch auf eine Viertelsrente, ab 50 % 

auf eine halbe Rente, ab 60 % auf eine Dreiviertelsrente und ab 70 % auf 

eine ganze Rente. Bei erwerbstätigen Personen erfolgt die Bemessung 

der Invalidität aufgrund eines Einkommensvergleichs (Art. 28a Abs. 1 IVG 

i.V.m. Art. 16 ATSG). Dabei wird das Erwerbseinkommen, das die versi-

cherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der me-

dizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch 

eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitslage erzielen 

könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkom-

men, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Vali-

deneinkommen). Für die Bemessung des Invalideneinkommens ist die 

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Frage entscheidend, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person in 

welchem Umfang noch zugemutet werden können, bzw. wie gross die Ar-

beitsfähigkeit in einer optimal angepassten Tätigkeit ist. 

4. Vorliegend hat die IV-Stelle die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in 

einer leidensadaptierten Tätigkeit gestützt auf das Gutachten des Schwei-

zerischen Zentrums für medizinische Abklärungen und Beratungen (nach-

folgend: SMAB) vom 22. Dezember 2020 auf 100 % festgelegt. Die Be-

schwerdeführerin macht hingegen geltend, bis zum 5. November 2019 

müsse von einer vollen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden, danach 

von einer Arbeitsfähigkeit von 40 %, später eventuell von einer solchen 

von 60 %.

4.1. Zur Einschätzung der Arbeitsfähigkeit sind Verwaltung und Gerichte auf 

Angaben ärztlicher Experten angewiesen. Aufgabe des Arztes ist es, den 

Gesundheitszustand der versicherten Person zu beurteilen und Stellung 

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten diese 

arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E.4). Bei der Beurteilung der Arbeits-

fähigkeit können sich die IV-Stellen und die Sozialversicherungsgerichte 

auf den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD, Art. 59 Abs. 2bis IVG), auf die 

Berichte der behandelnden Ärztinnen und Ärzte oder auf externe medizi-

nische Sachverständige stützen (Art. 59 Abs. 3 IVG). Arztberichte unter-

liegen wie sämtliche Beweismittel in sozialversicherungsrechtlichen Ver-

fahren der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Der Beweiswert 

der ärztlichen Stellungnahmen hängt deshalb nach der Rechtsprechung 

davon ab, ob sie für die streitigen Belange umfassend sind, auf allseitigen 

Untersuchungen beruhen, die geklagten Beschwerden berücksichtigen, in 

Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben wurden, in der Beurteilung 

der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation ein-

leuchten und in den daraus gezogenen Schlussfolgerungen zu überzeu-

gen vermögen (BGE 134 V 231 E.5.1, 125 V 351 E.3a). Richtlinien für die 

Beweiswürdigung in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 

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und Gutachten sind indessen mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdi-

gung vereinbar. So ist rechtsprechungsgemäss den im Rahmen des Ver-

waltungsverfahrens eingeholten Gutachten von versicherungsexternen 

Spezialärzten, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und Unter-

suchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der 

Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Be-

weiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete In-

dizien gegen ihre Zuverlässigkeit sprechen (BGE 137 V 210 E.1.3.4, 125 

V 353 E.3b/bb). 

4.2. Die IV-Stelle hat dem SMAB-Gutachten vom 22. Dezember 2020 volle Be-

weiskraft beigemessen. Dies ist in Anwendung der vorgenannten Grund-

sätze aus den nachfolgend dargelegten Gründen nicht zu beanstanden.

4.2.1. Das SMAB-Gutachten stammt von versicherungsexternen und damit un-

befangenen Spezialärzten. Es deckt die Fachgebiete Neurologie, Innere 

Medizin, Orthopädie/Traumatologie und Psychiatrie ab und ist damit ge-

eignet, den Gesundheitsschaden der Beschwerdeführerin in umfassender 

polydisziplinärer Weise zu erfassen und zu beurteilen. Den beteiligten 

Spezialärzten standen die wesentlichen medizinischen Vorakten vollum-

fänglich zur Verfügung und das Gutachten umfasst einen Aktenauszug, in 

welchem sämtliche wesentlichen Punkte der einzelnen Vorakten aufge-

führt sind (IV-act. 222 S. 14 ff.). Die beteiligten Gutachter führten alle eine 

eingehende Untersuchung der Beschwerdeführerin durch (IV-act. 222 

S. 24 ff., 40 ff., 52 ff. und 68 ff.). Das SMAB-Gutachten ist gut strukturiert 

und auch für medizinische Laien verständlich. Die einzelnen Teilgutachten 

sind in sich widerspruchsfrei, nachvollziehbar und einleuchtend, ebenso 

der polydisziplinäre Konsens.

4.2.2. Das SMAB-Gutachten wird von keiner medizinischen Fachperson in Frage 

gestellt. Vielmehr wird es vom RAD-Arzt Dr. med. L._____ bestätigt. Die-

ser gab in seiner Abschlussbeurteilung vom 8. Januar 2021 an, das 

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SMAB-Gutachten sei in sich widerspruchsfrei und die medizinischen 

Schlussfolgerungen seien versicherungsmedizinisch plausibel nachvoll-

ziehbar (IV-act. 236 S. 21 f.). Zwar handelt es sich hierbei um eine versi-

cherungsinterne Beurteilung. Sie hat aber dennoch insoweit Gewicht, als 

die RAD-Ärzte in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unab-

hängig sind (Art. 59 Abs. 2bis IVG). 

4.2.3. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin finden sich in den Akten 

keine konkreten Indizien, welche gegen die Zuverlässigkeit des SMAB-

Gutachtens sprechen würden. Nachfolgend wird dies im Detail aufgezeigt.

4.2.3.1. Die Beschwerdeführerin bezieht sich auf diverse Arztberichte aus der Zeit 

vor dem Beginn der Umschulung am 22. August 2017. Diesen Berichten 

lässt sich zu der hier relevanten Frage der Arbeitsfähigkeit in adaptierter 

Tätigkeit nichts entnehmen. Nach dem prothetischen Ersatz beider Hüft-

gelenke am 12. Januar 2016 wurde zunächst die Eingliederung der Be-

schwerdeführerin in die bisherige Tätigkeit beim Hotel D.________ ange-

strebt. Die ärztlichen Angaben zur Arbeitsfähigkeit in der Zeit bis zur Um-

schulung beziehen sich deshalb auf die Tätigkeit als Chef de Service. Dies 

gilt insbesondere für den Austrittsbericht der Kliniken H._____ vom 13. De-

zember 2016 (IV-act. 71) und für die Stellungnahme des RAD vom 16. 

Januar 2017, wo explizit vom Arbeitspensum "bei der vorwiegend stehen-

den/gehenden Tätigkeit" die Rede ist (IV-act. 92 S. 5; vgl. ferner Kosten-

gutsprachegesuch vom 29. September 2016 [IV-act. 57], Zuweisungs-

schreiben vom 13. Januar 2017 [IV-act. 85] und 25. Januar 2018 [IV-act. 

117 S. 3] sowie Bericht vom 19. Mai 2018 von Dr. med. M._____ [IV-act. 

125 S. 1 f.], Bericht der F._____ Klinik vom 23. Juni 2017 [IV-act. 116 

S. 2]). 

4.2.3.2. Der behandelnde Arzt Dr. med. M._____, Facharzt FMH für Innere Medi-

zin und für Rheumatologie, ging in seinem Bericht vom 20. April 2017 erst-

mals auf die Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit ein. Er attestierte der 

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Beschwerdeführerin in einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit mit He-

ben und Hantieren von maximal 15 kg, mit Gehen und Stehen von maximal 

zwei Stunden pro Tag eine ganztägige Arbeitsfähigkeit mit eingeschränk-

ter Leistungsfähigkeit (IV-act. 84 S. 2 f.). Diese Einschätzung steht entge-

gen der Ansicht der Beschwerdeführerin nicht in Widerspruch mit dem 

SMAB-Gutachten. Dr. med. M._____ ging von einer körperlich anspruchs-

volleren adaptierten Tätigkeit aus als das SMAB-Gutachten, wo körperlich 

leichte, selten leicht bis mittelschwere Tätigkeiten mit vermehrtem Sitzen 

und nur seltenem Gehen und Stehen sowie ohne erhöhte Sturzgefahr als 

adaptiert beschrieben werden (IV-act. 222 S. 9 und 65). Bezeichnender-

weise gab Dr. med. M._____ denn auch mit Zeugnis vom 28. August 2017 

an, die Beschwerdeführerin sei für die behinderungsangepasste Tätigkeit 

an der Rezeption und in der Schule wie auch für andere leichte, wechsel-

belastende Tätigkeiten uneingeschränkt arbeitsfähig (IV-act. 108; vgl. fer-

ner auch Bericht von Dr. med. M._____ vom 19. Mai 2018 [IV-act. 125 S. 

3]).

4.2.3.3. Der RAD ging vor dem Eingang des SMAB-Gutachtens von einer Arbeits-

fähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit von 70 bis 80 % aus (IV-act. 236 

S. 14). Diese Einschätzung stützte sich auf die zum damaligen Zeitpunkt 

verfügbaren medizinischen Unterlagen, insbesondere auf den in der vor-

stehenden Erwägung thematisierten Bericht des behandelnden Arztes Dr. 

med. M._____ vom 20. April 2017. Entgegen der Ansicht der Beschwer-

deführerin trifft es deshalb bei genauer Betrachtung nicht zu, dass der 

RAD seine Beurteilung wesentlich verändert hätte, basierte die damalige 

Einschätzung denn auch auf einem anspruchvolleren Belastungsprofil als 

in der RAD-Abschlussbeurteilung vom 8. Januar 2021 definiert wird (IV-

act. 236 S. 22).

4.2.3.4. Die Beschwerdeführerin beruft sich auf den Bericht der Klinik I._____ vom 

27. März 2019 (IV-act. 143). Dieser Bericht bezieht sich auf die Revisions-

operation vom 8. November 2018 an der linken Hüfte und legt für den sta-

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tionären Aufenthalt vom 6. bis 13. November 2018 und für die nachfol-

gende Zeit bis zum 31. Januar 2019 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit fest. 

Weiter wurde in diesem Bericht ausgeführt, die Beschwerdeführerin werde 

sicherlich noch eine gewisse Zeit eine Arbeitsunfähigkeit haben. Bis die 

Situation komplett muskulär aufgebaut sei, vergehe im Allgemeinen nach 

einem solchem Revisionseingriff ein Jahr. Entgegen der Ansicht der Be-

schwerdeführerin spricht dies nicht gegen die Zuverlässigkeit des SMAB-

Gutachtens. Die Aussage im Bericht der Klinik I._____ ist unspezifisch. 

Aus dem Hinweis auf den muskulären Aufbau lässt sich aber schliessen, 

dass damit eine Tätigkeit mit Gehen und Stehen und nicht eine vorwiegend 

sitzende, leidensangepasste Tätigkeit gemeint war.

4.2.3.5. In seinem Bericht vom 10. Dezember 2019 hielt der Hausarzt Dr. med. 

N._____, Facharzt FMH für Innere Medizin, fest, der Gesundheitszustand 

habe sich seit der Revisionsoperation verschlechtert. Faktisch sei die Be-

schwerdeführerin zur Immobilität gezwungen. Die bisherige Tätigkeit in 

der Gastronomie habe sie aufgeben müssen. Nach einer Umschulung ar-

beite sie nun als Büroangestellte zu 80 %. Dabei seien nur die sitzenden 

Tätigkeiten erträglich. Schon das Gehen ins nächste Büro sei beschwer-

lich und ermüdend. Bei der sitzenden Bürotätigkeit sei die Leistungsfähig-

keit unvermindert (IV-act. 151). Dieser Bericht steht in Einklang mit dem 

SMAB-Gutachten.

4.2.3.6. Mit Bericht vom 3. Februar 2020 hielt Dr. med. O._____ vom RAD fest, die 

Beschwerdeführerin sei in leichten körperlichen Arbeiten und in nichtkör-

perlichen Arbeiten 6.5 Stunden pro Tag arbeitsfähig (IV-act. 166 S. 13). 

Dieser Einschätzung kommt nur eine beschränkte Aussagekraft zu. Sie 

erfolgte ohne eigene Untersuchung und stützte sich nicht auf die gesam-

ten medizinischen Unterlagen, sondern nur auf die Berichte von Dr. med. 

M._____ vom 20. April 2017 und der Klinik I._____ vom 27. März 2019 

(IV-act. 166 S. 2; vgl. vorstehende Erwägungen 4.2.3.2 und 4.2.3.3). Der 

Bericht von Dr. med. O._____ wurde während laufendem Verfahren zur 

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vorläufigen Koordinierung der Versicherungsleistungen mit den deutschen 

Sozialversicherungen erstellt. Er vermag daher die Verlässlichkeit des 

SMAB-Gutachtens nicht in Frage zu stellen. 

4.2.3.7. Mit Bericht vom 21. Februar 2020 hielt der Hausarzt Dr. med. N._____ 

erneut fest, die sitzenden Tätigkeiten seien für die Beschwerdeführerin er-

träglich, bei Belastung nähmen hingegen die auch in Ruhe bestehenden 

Schmerzen in linken Oberschenkel deutlich zu. Tätigkeiten ausserhalb des 

Berufsalltags seien kaum mehr möglich (IV-act. 174). Entgegen der An-

sicht der Beschwerdeführerin lässt sich aus diesem Bericht nichts ableiten, 

was gegen das SMAB-Gutachten sprechen würde, spricht er sich doch 

ebenfalls für die Zumutbarkeit von sitzenden Tätigkeiten mit nur seltenem 

Gehen und Stehen aus.

4.2.3.8. Dr. med. von P._____, Facharzt für Neurologie FMH, ging in seinem Be-

richt vom 11. Juni 2020 von einer Teilschädigung des Nervus femoralis als 

(Teil-) Ursache der Beschwerden im linken Bein aus. Zur Arbeitsfähigkeit 

wurde in diesem Bericht einerseits angegeben, die Beschwerdeführerin 

könne sitzende Tätigkeiten nach wir vor recht gut ausüben. Andererseits 

wurde ausgeführt: "Eine Tätigkeit im Sitzen (auch mit einem Deputat von 

60 % vielleicht sogar mehr) halte ich längerfristig für machbar" (IV-act. 205 

S. 2). Diese zwei auf den ersten Blick widersprüchlichen Aussagen wer-

den verständlich, wenn man berücksichtigt, dass mit dem "Deputat von 

60 %" das zum damaligen Zeitpunkt geplante Arbeitsverhältnis im Hotel 

Seehof gemeint war. Der Bericht besagt also mit anderen Worten, dass 

das geplante 60%ige Pensum zu bewältigen sein sollte, dass die Arbeits-

fähigkeit in einer adaptierten vorwiegend sitzenden Tätigkeit aber auch 

höher liegen könne, weil die Beschwerdeführerin sitzende Tätigkeiten 

nach wie vor recht gut ausüben könne. Damit steht auch dieser Bericht 

nicht im Widerspruch mit dem SMAB-Gutachten. Zusammenfassend kann 

somit nochmals festgehalten werden, dass die aktenkundigen medizini-

schen Berichte in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit 

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mit dem SMAB-Gutachten in Einklang stehen bzw. dessen Beweiskraft 

nicht zu erschüttern vermögen.

4.2.4. Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, dass sich ihre gesundheitli-

che Situation seit der Begutachtung durch das SMAB verschlechtert habe. 

Bei den Akten befinden sich auch keine ärztlichen Berichte, welche eine 

Verschlechterung des Gesundheitszustandes aufzeigen würden.

4.2.5. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Arbeitsversuche hätten ge-

zeigt, dass ein höheres Pensum, geschweige denn eine Vollzeitstelle, 

nicht möglich sei. Das SMAB-Gutachten ignoriere sämtliche Arbeitsversu-

che und die Ergebnisse aus den beruflichen Massnahmen. Dem kann 

nicht gefolgt werden. Rund zwei Monate nach dem operativen Einsatz der 

Hüftgelenksprothesen am 12. Januar 2016 versuchte die Beschwerdefüh-

rerin, ihre angestammte Tätigkeit als Chef de Service im Hotel 

D.________ wiederaufzunehmen. Bereits nach zwei Tagen musste sie 

das Pensum auf 20 % reduzieren (IV-act. 24 S. 1). In der Folge versuchte 

sie unterstützt von der IV-Stelle das Pensum auf 100 % zu steigern. Dies 

gelang nicht, ein Pensum von mehr als 60 % war nicht möglich (IV-act. 26, 

35, 45, 57, 68, 92). Dieses Ergebnis ignorierte das SMAB-Gutachten nicht 

(vgl. IV-act. 222 S. 54 f. und 61 sowie Aktenauszug IV-act. 222 S. 15 und 

17 ff.; vgl. ferner zum beruflichen und schulischen Werdegang IV-act. 222 

S. 26 f., 31, 43, 48, 54 f., 61, 70 f., 75). Vielmehr hielt es folgerichtig fest, 

in der angestammten Tätigkeit sei die Beschwerdeführerin seit dem beid-

seitigen Einsatz der Hüftgelenksprothesen nicht mehr arbeitsfähig (IV-act. 

222 S. 10). Die Beschwerdeführerin übersieht, dass der Arbeitsversuch 

meist in der körperlich fordernden, im Stehen und im Gehen auszuüben-

den angestammten Tätigkeit im Service erfolgte. Rückschlüsse auf die Ar-

beitsfähigkeit in einer leidensadaptierten, vorwiegend sitzenden Tätigkeit 

lassen sich aus dem gescheiterten Arbeitsversuch nicht direkt ziehen.

- 15 -

4.2.6. Hinweise auf die Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit ergeben sich hin-

gegen daraus, wie es der Beschwerdeführerin während und nach ihrer 

Umschulung in vorwiegend sitzenden Tätigkeiten erging. Am 6.  April 2019 

begann sie ein Praktikum im Human Resources-Bereich und in der Admi-

nistration bei der Firma J.________ im Umfang von 60 %. Ab Mai 2019 

erhöhte sie ihr Pensum auf 100 %. Am 5. Juni 2019 teilte sie der IV-Stelle 

mit, die Arbeit bereite ihr viel Freude, das Pensum liege aktuell bei 100 %, 

sie könne dies momentan gut bewältigen (IV-act. 171 S. 2). Auf den 1. 

August 2019 erhielt die Beschwerdeführerin eine Festanstellung im Um-

fang von 80 % im Bereich Datenbewirtschaftung/Datenerfassung. Zudem 

begann sie Ende August 2019 an der Q.________ eine berufsbegleitende 

Ausbildung für das höhere Wirtschaftsdiplom VSK (IV-act. 171 S. 2). Diese 

80%ige Berufstätigkeit in Kombination mit dem Schulbesuch an zwei Ta-

gen pro Woche lässt die im SMAB-Gutachten festgestellte 100%ige Ar-

beitsfähigkeit in vorwiegend sitzender Tätigkeit als angemessen erschei-

nen.

4.2.7. Am 2. Juli 2020 trat die Beschwerdeführerin eine neue Anstellung beim 

Hotel K._____ in einem 40 % Pensum an (IV-act. 201). Sie macht nun 

geltend, ihre Beschwerden hätten sie an der vollen Ausübung der neu an-

gepassten Tätigkeit gehindert. Diese Behauptung vermag die Beweiskraft 

des SMAB-Gutachtens nicht zu erschüttern. Sie stammt nicht von einer 

medizinischen Fachperson, sondern von der Beschwerdeführerin selber. 

Dabei ist nicht auszuschliessen, dass beim Entscheid, nur in einem Teil-

zeitpensum tätig zu sein, invaliditätsfremde Gründe mitspielten. So hat 

sich anlässlich der polydisziplinären Begutachtung eine zu zurückhaltende 

Selbsteinschätzung der Beschwerdeführerin gezeigt (vgl. IV-act. 222 

S. 27, 43 f., 56, 63). Denkbar ist ferner ein freiwilliger Verzicht auf volle 

Erwerbstätigkeit aus Gründen der Lebensqualität. Auch die Corona Pan-

demie war möglicherweise ein Grund für das kleine Arbeitspensum. Be-

zeichnenderweise wurde denn auch der Arbeitsbeginn der Beschwerde-

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führerin vom 18. Mai auf den 2. Juli 2020 verschoben (IV-act. 192, 194) 

und gegenüber der orthopädisch-traumatologischen Teilgutachterin gab 

die Beschwerdeführerin an, nach der Corona Pandemie sei eine Steige-

rung ihres Pensums auf mindestens 60 % vorgesehen (IV-act. 222 S. 63).

4.2.8. Die Beschwerdeführerin kritisiert, das orthopädisch-traumatologische Teil-

gutachten begründe die volle Arbeitsfähigkeit mit einem hohen Aktivitäts-

niveau in Haushalt und Freizeit. Dieses hohe Aktivitätsniveau liege nicht 

vor. Sie lebe in einem einfachen 2-Personen-Haushalt ohne Haus, Garten 

und Haustiere und ihr Lebenspartner helfe mit. Ausser physiotherapeuti-

schen Übungen betreibe sie in ihrer Freizeit keine körperlich fordernden 

Aktivitäten. Dieses Vorbringen ist unbehelflich. Die Passage im Gutachten, 

auf welche sich die Beschwerdeführerin bezieht, findet sich unter der 

Überschrift "Beurteilung von Konsistenz und Plausibilität" und lautet: "Sie 

könne sich momentan keine Tätigkeit in einem höheren Pensum als mit 

40 % vorstellen, weil sie bei stärkerer Belastung mehr Schmerzmittel neh-

men müsse. Dies ist diskrepant zu den angegebenen Aktivitätsniveaus in 

den Bereichen Freizeit und Haushalt. Die Versicherte ist körperlich in der 

Lage, ihren Haushalt zu führen, einkaufen zu gehen, ihren Hobbys nach-

zugehen, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen und Auto zu fahren" (IV-

act. 222 S. 63). Mit dieser Aussage geht die orthopädisch-traumatologi-

sche Gutachterin korrekterweise von dem Aktivitätsniveau aus, das ihr von 

der Beschwerdeführerin geschildert und im Gutachten explizit festgehalten 

wurde (IV-act. 222 S. 55 f., erwähnt sind insbesondere das Wohnen in 

einer 4-Zimmer-Mietwohnung, die Mithilfe des Lebenspartners im Haus-

halt, das Erledigen von Arbeiten im Haushalt, der Arbeitsweg mit dem Zug, 

das Zubereiten der Mahlzeiten, die Hobbys Tontauben schiessen, Lesen 

und Fernsehen, und das Autofahren ohne Einschränkungen). Entschei-

dend ist, dass die Beschwerdeführerin einen Tagesablauf beschrieb, der 

keine geringeren körperlichen Anforderungen stellt als eine 100%ige Be-

rufstätigkeit, die vornehmlich im Sitzen ausgeübt werden kann. Insbeson-

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dere machte sie keinen Bedarf an regelmässigen längeren Pausen im Lie-

gen geltend (IV-act. 222 S. 55). Es ist deshalb nachvollziehbar, dass die 

Gutachterin sich durch das von der Beschwerdeführerin angegebene Ak-

tivitätsniveau in ihrer Beurteilung bestätigt sah, dass eine sitzende Tätig-

keit in einem Büro ganztags möglich sein sollte. Entgegen der Ansicht der 

Beschwerdeführerin war aber nicht nur das Aktivitätsniveau ausschlagge-

bend für die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit, sondern vielmehr sämtli-

che vorliegenden Informationsquellen, insbesondere die von der Gutach-

terin selbst erhobenen Befunde und der in den Akten dokumentierte Ver-

lauf.

4.3 Es hat sich gezeigt, dass die IV-Stelle dem SMAB-Gutachten zu Recht 

volle Beweiskraft beigemessen hat und gestützt darauf zu Recht von einer 

Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit von 100 % ausgeht. Als adaptiert 

gilt dabei eine körperlich leichte, selten leicht bis mittelschwere Tätigkeit 

mit vermehrtem Sitzen und nur seltenem Gehen und Stehen sowie ohne 

erhöhte Sturzgefahr. Diese uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit ist bei der 

Bemessung des Invalideneinkommens für die gesamte Zeit seit dem mög-

lichen Rentenbeginn am 1. Januar 2017 massgeblich. Zwar war die Be-

schwerdeführerin im Zusammenhang mit der Revisionsoperation an der 

linken Hüfte vom 6. November 2018 bis zum 31. Januar 2019 vorüberge-

hend auch in adaptierter Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig (IV-act. 143 

S. 1). Diese vorübergehende Verschlechterung dauerte aber weniger als 

drei Monate und ist deshalb gemäss Art. 88a Abs. 2 IVV zu kurz, um 

Berücksichtigung für eine allfällige Änderung des Rentenanspruchs zu fin-

den. 

5. Untersucht wird nun, ob die IV-Stelle das Invalideneinkommen mit 

CHF 55'229.40 korrekt bemessen hat. Die Beschwerdeführerin ist der An-

sicht, das Invalideneinkommen liege wesentlich tiefer.

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5.1. Für die Ermittlung des Invalideneinkommens ist nach der bundesgerichtli-

chen Rechtsprechung primär von der konkreten, beruflich-erwerblichen Si-

tuation der versicherten Person auszugehen. Hat diese nach dem Eintritt 

des Gesundheitsschadens keine oder keine ihr an sich zumutbare neue 

Erwerbstätigkeit aufgenommen, ist das massgebliche Invalideneinkom-

men aufgrund der periodisch vom Bundesamt für Statistik herausgegebe-

nen Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) zu 

bestimmen (BGE 142 V 178 E.2.5.7, 135 V 297 E.5.2). Im vorliegenden 

Fall schöpft die Beschwerdeführerin die ihr verbliebene 100%ige Arbeits-

fähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit mit der Teilzeitanstellung im 

Hotel K._____ nicht in zumutbarer Weise aus. Die Restarbeitsfähigkeit der 

Beschwerdeführerin ist unbestrittenermassen verwertbar, so dass die IV-

Stelle das Invalideneinkommen zu Recht gestützt auf die LSE ermittelt hat. 

Dies wird von der Beschwerdeführerin auch nicht beanstandet.

5.2. Die IV-Stelle hat korrekterweise auf die Tabelle TA1 der LSE 2018 abge-

stellt. Sie hat sodann den Durchschnittswert aller Wirtschaftszweige, mit-

hin den Wert "Total" im Betrag von CHF 4'371.00, als Ausgangswert für 

die Ermittlung des Invalideneinkommens verwendet. Damit ist die Be-

schwerdeführerin nicht einverstanden. Sie macht geltend, aufgrund ihrer 

körperlichen Einschränkung falle der gesamte Sektor Produktion weg, im 

Produktionssektor fänden sich praktisch keine für sie angepasste Tätigkei-

ten, es sei vom Wert im Sektor Dienstleistungen im Betrag von 

CHF 4'293.00 auszugehen. Dem kann nicht gefolgt werden. Die Be-

schwerdeführerin nimmt allem Anschein nach an, im Sektor Produktion 

seien Tätigkeiten angesiedelt, die körperlich höhere Anforderungen stell-

ten als die Tätigkeiten im Sektor Dienstleistungen. Dies trifft nicht zu. Viel-

mehr gibt es in beiden Sektoren ein breites Spektrum an Tätigkeiten mit 

unterschiedlichen Anforderungen an die körperliche Leistungsfähigkeit. Im 

Wirtschaftszweig Baugewerbe im Sektor Produktion zum Beispiel gibt es 

die planenden Tätigkeiten von Architekten und Bauökonomen, die vorwie-

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gend im Sitzen und am Computer ausgeübt werden, und es gibt die kör-

perlich sehr anspruchsvollen Hilfsarbeiten auf der Baustelle. Dasselbe Bild 

präsentiert sich im Wirtschaftszweig Post-, Kurier- und Expressdienste im 

Sektor Dienstleistungen. Auch hier gibt es in der Logistik und der Adminis-

tration körperlich leichte, sitzende Tätigkeiten, während in der konkreten 

Ausführung der Zustellungen viel Gehen gefordert ist. Das Leistungsprofil 

der Beschwerdeführerin gemäss SMAB-Gutachten (IV-act. 222 S. 9 und 

65) lässt darauf schliessen, dass ihr eine Vielzahl von adaptierten Tätig-

keiten auch in Wirtschaftsbereichen ausserhalb des Dienstleistungssek-

tors zumutbar sind. Mit anderen Worten ist es ihr trotz ihrer körperlichen 

Einschränkungen möglich, in vorwiegend sitzenden Positionen körperlich 

leichte, selten leicht bis mittelschwere Tätigkeiten mit nur seltenem Gehen 

und Stehen sowie ohne erhöhte Sturzgefahr auch in Produktions- bzw. 

produktionsnahen Betrieben auszuüben. Der Verwertbarkeit der verblie-

benen Arbeitsfähigkeit sind somit nicht derart enge Grenzen gesetzt, dass 

alle Tätigkeiten eines gesamten Sektors ausser Betracht fielen. Ein Ab-

weichen von der Regel, das Invalideneinkommen gestützt auf den dem 

Geschlecht entsprechenden Totalwert der LSE-Tabelle TA 1 zu bestim-

men, rechtfertigt sich daher nicht (vgl. Urteile des Bundesgerichts 

8C_411/2019 vom 16. Oktober 2019 E.7.2, 8C_227/2018 vom 14. Juni 

2018 E.4.2.1, 9C_325/2018 vom 29. Juni 2018 E.3.2.2, 8C_695/2015 vom 

19. November 2015 E.4.2 und 9C_633/2013 vom 23. Oktober 2013 E.4.2). 

Die IV-Stelle hat demnach das Invalideneinkommen zu Recht ausgehend 

vom Wert "Total" im Betrag von CHF 4'371.00 gemäss Tabelle TA1 der 

LSE 2018 ermittelt.

5.3. Die IV-Stelle hat den ungekürzten Tabellenlohn als Invalideneinkommen 

übernommen. Die Beschwerdeführerin ist demgegenüber der Ansicht, es 

sei ein Leidesabzug von 15 % vorzunehmen. Dieser Sichtweise kann, aus 

den nachfolgend dargelegten Gründen, nicht gefolgt werden. 

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5.3.1. Praxisgemäss können persönliche und berufliche Merkmale der versicher-

ten Person wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder 

Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad einen auf höchstens 25 % 

begrenzten Leidensabzug von dem nach den LSE-Tabellenlöhnen zu er-

mittelnden Invalideneinkommen rechtfertigen, soweit anzunehmen ist, 

dass die trotz des Gesundheitsschadens verbleibende Leistungsfähigkeit 

infolge eines oder mehrerer dieser Merkmale auf dem allgemeinen Ar-

beitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen verwertet werden 

kann (BGE 135 V 297 E. 5.2, Urteil des Bundesgerichts 8C_49/2018 vom 

8. November 2018 E.6.2.2.2). Bestehen über das ärztlich beschriebene 

Beschäftigungspensum hinaus zusätzliche Einschränkungen, wie bei-

spielsweise ein vermindertes Rendement pro Zeiteinheit wegen verlang-

samter Arbeitsweise oder ein Bedarf nach ausserordentlichen Pausen 

oder ist die funktionelle Einschränkung ihrer besonderen Natur nach nicht 

ohne Weiteres mit den Anforderungen vereinbar, wie sie sich aus den ge-

wöhnlichen betrieblichen Abläufen ergeben, kann dies bei der Bemessung 

des leidensbedingten Abzugs vom statistischen Tabellenlohn berücksich-

tigt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_219/2019 vom 30. September 

2019 E.5.2).

5.3.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie werde trotz der Ausübung ei-

ner angepassten Tätigkeit regelmässig schmerzbedingte Ausfälle erlei-

den, vermehrt Pausen machen müssen und auf einen verständnisvollen 

Arbeitgeber angewiesen sein. Einkommensreduzierend sei, dass sie nur 

teilzeiterwerbstätig sein könne, keine Erfahrung im Bürobereich mitbringe 

und nur sitzen und damit nicht sämtliche Tätigkeiten ausführen könne. 

Diese Argumente sind nicht stichhaltig. Ein Leidensabzug wegen Teilzeit-

tätigkeit kommt zum Vornherein nicht in Frage, da sich gezeigt hat, dass 

der Beschwerdeführerin nicht nur eine Teilzeittätigkeit, sondern ein volles 

Arbeitspensum zumutbar ist (vgl. vorne Erwägung 4 ff.). Sodann wurde die 

Beschwerdeführerin eben gerade deshalb auf eine Tätigkeit im kaufmän-

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nischen Bereich umgeschult, weil es in diesem Bereich möglich ist, weit-

gehend sitzend zu arbeiten. Es ist nicht ersichtlich, weshalb sie bei einer 

angepassten sitzenden Bürotätigkeit regelmässig schmerzbedingt ausfal-

len, vermehrt Pausen benötigen und auf einen verständnisvollen Arbeit-

geber angewiesen sein sollte. Ein Leidensabzug rechtfertigt sich schliess-

lich auch nicht wegen mangelnder Erfahrung im Bürobereich. Die IV-Stelle 

hat auf den LSE-Lohn im Kompetenzniveau 1 abgestellt, also auf den nied-

rigsten Lohn für einfache Tätigkeiten ohne Berufs- und Fachkenntnisse. 

Sie hat damit die erst seit der Umschulung bestehenden Erfahrung der 

Beschwerdeführerin im kaufmännischen Bereich mehr als genug berück-

sichtigt. Die Beschwerdeführerin verfügt über eine Erstausbildung als Re-

staurantfachfrau (IV-act. 2 S. 5), erlangte unterstützt durch die IV ein kauf-

männisches Handelsdiplom VSH (IV-act. 138) und bildete sich an der 

Q.________ im Hinblick auf das höhere Wirtschaftsdiplom VSK weiter (IV-

act. 171 S. 2). Mit diesem Ausbildungsstand fiele gar eine Einstufung im 

Kompetenzniveau 2 (mit höherem Tabellenlohn als im Kompetenzniveau 

1) in Betracht, sind doch Tätigkeiten im Bereich Datenverarbeitung und 

Administration definitionsgemäss dem Kompetenzniveau 2 zuzuordnen 

(vgl. Umschreibung des Kompetenzniveaus 2 gemäss LSE 2018: "Prakti-

sche Tätigkeiten wie Verkauf/ Pflege/ Datenverarbeitung und Administra-

tion/ Bedienen von Maschinen und elektronischen Geräten/ Sicherheits-

dienst/ Fahrdienst"). Zusammenfassend kann somit festgehalten werden, 

dass die Umstände im vorliegenden Fall entgegen der Ansicht der Be-

schwerdeführerin keinen Leidensabzug rechtfertigen.

5.4. Es hat sich gezeigt, dass die IV-Stelle zu Recht auf den Durchschnittswert 

aller Wirtschaftszweige der Tabelle TA1 der LSE 2018 abgestellt und kei-

nen Leidensabzug gewährt hat. Die übrigen Faktoren zur Ermittlung des 

Invalideneinkommens (Aufrechnung auf 41.7 Wochenstunden, Anpas-

sung an die Nominallohnentwicklung) sind korrekt und werden von der Be-

schwerdeführerin nicht beanstandet. Das für das Vergleichsjahr 2020 er-

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mittelte Invalideneinkommen von CHF 55'229.40 (CHF 4'371.00 x 12 : 40 

x 41.7 x 1.005 x 1.005) erweist sich somit als rechtmässig.

6. Bei einem unbestrittenen Valideneinkommen von CHF 80'175.60 und ei-

nem Invalideneinkommen von CHF 55'229.40 hat die IV-Stelle für den 

Zeitraum ab dem 1. Januar 2017 korrekterweise einen nicht rentenbegrün-

denden Invaliditätsgrad von 31 % ermittelt. Die angefochtene Verfügung 

ist somit rechtmässig und die Beschwerde ist abzuweisen.

7. Gemäss Art. 61 lit. fbis ATSG in Verbindung mit Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das 

Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über die Bewilligung oder die Ver-

weigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 

kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und un-

abhängig vom Streitwert im Rahmen von CHF 200.00 bis CHF 1'000.00 

festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in denen ein durchschnittli-

cher Aufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Kosten in Berücksich-

tigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens auf CHF 700.-- fest. Diese 

sind in Anwendung von Art. 61 erster Satz ATSG i.V.m. Art. 73 Abs. 1 

VRG von der unterliegenden Beschwerdeführerin zu tragen. Der obsie-

genden Beschwerdegegnerin steht kein Anspruch auf Ersatz der Partei-

kosten zu (vgl. Art. 61 lit. g ATSG e contrario).

III. Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten von CHF 700.00 gehen zulasten von A._____.

3. [Rechtsmittelbelehrung]

4. [Mitteilungen]