# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3dab4df7-0dea-5b46-91e2-d19385b605f6
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-09-02
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 02.09.2011 BG.2011.18
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_BG-2011-18_2011-09-02.pdf

## Full Text

Beschluss vom 2. September 2011  
I. Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Tito Ponti, Vorsitz, 
Emanuel Hochstrasser und Joséphine Contu,  
Gerichtsschreiber Stefan Graf  

   
 
Parteien 

  
KANTON LUZERN, Oberstaatsanwaltschaft, 

 
Gesuchsteller 

 
 gegen 
   

KANTON BERN, Generalstaatsanwaltschaft, 
 

Gesuchsgegner 
 
 

Gegenstand  Gerichtsstandskonflikt (Art. 40 Abs. 2 StPO) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  BG.2011.18 
 
 
 

 

 

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Sachverhalt: 
 

A. Die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Luzern bzw. die Staatsanwalt-
schaft 3 Abteilung Sursee (nachfolgend „Staatsanwaltschaft Sursee“) füh-
ren gegen A. sowie gegen B. je ein Strafverfahren u. a. wegen des Ver-
dachts der in Mittäterschaft begangenen qualifizierten Widerhandlungen 
gegen das Bundesgesetz vom 3. Oktober 1951 über die Betäubungsmittel 
und die psychotropen Stoffe (Betäubungsmittelgesetz, BetmG; 
SR 812.121). Im Verlaufe dieser Untersuchung wurde bekannt, dass gegen 
A. zu einem früheren Zeitpunkt im Kanton Bern bereits wegen des Ver-
dachts der qualifizierten Widerhandlungen gegen das BetmG Ermittlungs-
handlungen getätigt worden waren und er durch das Polizeikommando 
Bern zur Verhaftung ausgeschrieben war (Untersuchungsakten ASS 10 
4600 03, Reg. 4, Bel. 6).  
 
 

B. Mit Schreiben vom 10. Februar 2011 ersuchte die Staatsanwaltschaft Sur-
see die Kantonale Staatsanwaltschaft des Kantons Bern unter Hinweis auf 
verschiedene telefonische Vorbesprechungen und „die bereits mündlich 
zugesicherte Übernahme des Verfahrens“ um schriftliche Bestätigung der 
Übernahme des gegen A. laufenden Strafverfahrens (act. 3.4). Die Gene-
ralstaatsanwaltschaft des Kantons Bern teilte der Staatsanwaltschaft Sur-
see am 22. Februar 2011 mit, dass das im Kanton Bern gegen A. geführte 
Strafverfahren zwischenzeitlich eingestellt worden bzw. dass gegen diesen 
im Kanton Bern kein Verfahren mehr hängig sei (act. 3.6). Hierauf gelangte 
die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern am 7. April 2011 an die 
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern und ersuchte diese um Über-
nahme der Strafverfahren gegen A. und B. (act. 3.9). In ihrer Antwort vom 
24. Mai 2011 hielt die Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern fest, 
dass sich eine Abtretung des Verfahrens an die Strafverfolgungsbehörden 
des Kantons Bern im Sinne der Prozessökonomie nicht rechtfertige  
(act. 3.11). Ein weiteres Ersuchen der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons 
Luzern um Übernahme der gegen A. und B. geführten Verfahren (act. 3.12) 
lehnte die Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern mit Schreiben vom 
7. Juli 2011 ab (act. 3.13). 

 
 
C. Mit Gesuch vom 12. Juli 2011 (Postaufgabe 13. Juli 2011) gelangte die 

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern an die I. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts und beantragt, es seien die Behörden des Kan-
tons Bern als berechtigt und verpflichtet zu erklären, die zurzeit im Kanton 

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Luzern gegen A. und B. hängigen Strafverfahren zu verfolgen und zu beur-
teilen (act. 1). 
 
Die Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern schliesst in ihrer Ge-
suchsantwort vom 21. Juli 2011 auf Abweisung des Gesuchs und bean-
tragt, es seien die Behörden des Kantons Luzern zur Verfolgung und Beur-
teilung der den Angeschuldigten A. und B. vorgeworfenen Taten für be-
rechtigt und verpflichtet zu erklären (act. 3). Ein Doppel dieser Gesuchs-
antwort wurde der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern am 25. Ju-
li 2011 zur Kenntnis gebracht (act. 4). 
 
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, so-
weit erforderlich, in den folgenden rechtlichen Erwägungen Bezug genom-
men. 
 
 
 
Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 
 

1.  
1.1 Die Strafbehörden prüfen ihre Zuständigkeit von Amtes wegen und leiten 

einen Fall wenn nötig der zuständigen Stelle weiter (Art. 39 Abs. 1 StPO). 
Erscheinen mehrere Strafbehörden als örtlich zuständig, so informieren 
sich die beteiligten Staatsanwaltschaften unverzüglich über die wesentli-
chen Elemente des Falles und bemühen sich um eine möglichst rasche Ei-
nigung (Art. 39 Abs. 2 StPO). Können sich die Strafverfolgungsbehörden 
verschiedener Kantone über den Gerichtsstand nicht einigen, so unterbrei-
tet die Staatsanwaltschaft des Kantons, der zuerst mit der Sache befasst 
war, die Frage unverzüglich, in jedem Fall vor der Anklageerhebung, der 
I. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts zum Entscheid (Art. 40 
Abs. 2 StPO i.V.m. Art. 37 Abs. 1 StBOG und Art. 19 Abs. 1 des Organisa-
tionsreglements vom 31. August 2010 für das Bundesstrafgericht [Organi-
sationsreglement BStGer, BStGerOR; SR 173.713.161]). Hinsichtlich der 
Frist, innerhalb welcher die ersuchende Behörde ihr Gesuch einzureichen 
hat, hielt die I. Beschwerdekammer fest, dass im Normalfall auf die Frist 
von zehn Tagen gemäss Art. 396 Abs. 1 StPO, welche auch im Beschwer-
deverfahren nach den Bestimmungen der Art. 393 ff. StPO Anwendung fin-
det, verwiesen werden kann, wobei ein Abweichen von dieser Frist nur un-
ter besonderen, vom jeweiligen Gesuchsteller zu spezifizierenden Umstän-
den möglich ist (vgl. hierzu u. a. die Beschlüsse des Bundesstrafgerichts 
BG.2011.17 vom 15. Juli 2011, E. 2.1, und BG.2011.7 vom 17. Juni 2011, 
E. 2.2). Die Behörden, welche berechtigt sind, ihren Kanton im Meinungs-
austausch und im Verfahren vor der I. Beschwerdekammer zu vertreten, 

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bestimmen sich nach dem jeweiligen kantonalen Recht (Art. 14 Abs. 4 
StPO; vgl. hierzu KUHN, Basler Kommentar, Basel 2011, Art. 39 StPO N. 9 
sowie Art. 40 StPO N. 10; SCHMID, Handbuch des schweizerischen Straf-
prozessrechts, Zürich/St. Gallen 2009, N. 488; GALLIANI/MARCELLINI, Codi-
ce svizzero di procedura penale [CPP] - Commentario, Zurigo/San Gal-
lo 2010, n. 5 ad art. 40 CPP).  

 
1.2 Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern ist berechtigt, den Ge-

suchsteller bei interkantonalen Gerichtsstandskonflikten vor der I. Be-
schwerdekammer zu vertreten (§ 4 der Verordnung über die Staatsanwalt-
schaft des Kantons Luzern vom 14. Dezember 2010; SRL 275). Bezüglich 
des Gesuchsgegners steht diese Befugnis der Generalstaatsanwaltschaft 
des Kantons Bern zu (Art. 24 lit. b des Einführungsgesetzes zur Zivilpro-
zessordnung, zur Strafprozessordnung und zur Jugendstrafprozessord-
nung des Kantons Bern vom 11. Juni 2009 [EG ZSJ/BE; BSG 271.1]). Die 
übrigen Eintretensvoraussetzungen geben vorliegend zu keinen weiteren 
Bemerkungen Anlass, weshalb auf das Gesuch einzutreten ist.  

 
 
2. Unbestrittenermassen bildet das für die Bestimmung des Gerichtsstandes 

schwerste Delikt der Vorwurf des mengenmässig qualifizierten Betäu-
bungsmittelhandels gemäss Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG, bezüglich dessen 
die Untersuchung gegen A. zuerst im Kanton Bern angehoben wurde.  
Ebenso unbestritten scheint, dass sich der gesetzliche Gerichtsstand dem-
zufolge im Kanton Bern befindet (vgl. hierzu die Art. 33 Abs. 2 und Art. 34 
Abs. 1 StPO), nachdem der Gesuchsgegner sowohl im Rahmen des Mei-
nungsaustauschs (vgl. act. 3.11 und 3.13) als auch im Gesuchsverfahren 
vor der I. Beschwerdekammer (vgl. act. 3) ausschliesslich Argumente vor-
brachte, welche in Anwendung von Art. 38 Abs. 1 StPO ein Abweichen vom 
gesetzlichen Gerichtsstand zur Folge hätten. 

 
 
3.  
3.1 Die I. Beschwerdekammer kann (wie die beteiligten Staatsanwaltschaften 

untereinander auch) einen andern als den in den Art. 31 – 37 StPO vorge-
sehenen Gerichtsstand festlegen, wenn der Schwerpunkt der deliktischen 
Tätigkeit oder die persönlichen Verhältnisse der beschuldigten Person es 
erfordern oder andere triftige Gründe vorliegen (Art. 40 Abs. 3 StPO). Ein 
solches Abweichen vom gesetzlichen Gerichtsstand soll indes die Aus-
nahme bleiben. Eine Vereinbarung bzw. der Beschluss, einen gesetzlich 
nicht zuständigen Kanton mit der Verfolgung zu betrauen, setzt triftige 
Gründe voraus. Die Überlegungen, welche den gesetzlichen Gerichtsstand 
als unzweckmässig erscheinen lassen, müssen sich gebieterisch aufdrän-

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gen. Überdies kann ein Kanton entgegen dem gesetzlichen Gerichtsstand 
nur für zuständig erklärt werden resp. sich selber für zuständig erklären, 
wenn dort tatsächlich ein örtlicher Anknüpfungspunkt besteht (vgl. MOSER, 
Basler Kommentar, Basel 2011, Art. 38 StPO N. 2 m.w.H.; siehe auch 
GOLDSCHMID/MAURER/SOLLBERGER, Kommentierte Textausgabe zur 
Schweizerischen Strafprozessordnung, Bern 2008, S. 32 f.; GALLIA-
NI/MARCELLINI, op. cit., n. 1 e 2 ad art. 38 CPP). 

 
3.2 Der Gesuchsgegner begründet seinen Standpunkt primär damit, dass der 

Schwerpunkt der zur Untersuchung anstehenden deliktischen Tätigkeit im 
Kanton Luzern liege (act. 3, Ziff. 2.3). Der Gesuchsteller bringt dagegen 
vor, diese Haltung beruhe lediglich auf einer zahlenmässigen Gegenüber-
stellung, sei aber aus prozessökonomischer Sicht nicht haltbar (act. 1, 
Ziff. 4.5). Insbesondere aber sei ein Abweichen vom gesetzlichen Gerichts-
stand aufgrund der Vorgeschichte im vorliegenden Fall stossend (act. 1, 
Ziff. 4.4). 
 
Ein triftiger Grund für das Abweichen vom gesetzlichen Gerichtsstand liegt 
im Schwergewicht der deliktischen Tätigkeit der Beschuldigten (vgl. Art. 38 
Abs. 1 und Art. 40 Abs. 3 StPO). Gemäss konstanter Praxis der I. Be-
schwerdekammer kann von einem solchen Schwergewicht ausgegangen 
werden, wenn mehr als zwei Drittel einer grösseren Anzahl von Straftaten 
auf einen einzigen Kanton entfallen. In einem Fall erwog die I. Beschwer-
dekammer, diese Zwei-Drittel-Praxis, die sich vor allem bei Raubtaten und 
Diebstählen entwickelt hatte, auch auf Fälle von Drogenhandel anzuwen-
den und hier zum Beispiel die Drogenmengen zu vergleichen (vgl. GUI-
DON/BÄNZIGER, Die aktuelle Rechtsprechung des Bundesstrafgerichts zum 
interkantonalen Gerichtsstand in Strafsachen, Jusletter 21. Mai 2007, 
[Rz 46] mit Hinweis auf den Entscheid des Bundesstrafgerichts 
BK_G 166/04 vom 11. November 2004, E. 3.2). 
 
Gegenstand des bernischen Verfahrens bildete der Vorwurf, wonach A. An-
fang Mai 2009 einmalig 250 Gramm Kokaingemisch von schlechter Qualität 
an C. verkauft haben soll (Untersuchungsakten ASS 10 4600 03, Reg. Ge-
richtsstandsakten, Bel. 4.1, S. 2). Die Luzerner Polizei geht derweil in ihrer 
Strafanzeige vom 12. Februar 2011 davon aus, dass A. zusammen mit B.  
bis zum Zeitpunkt der Festnahme insgesamt 3098,75 bis 3133,75 Gramm 
Kokain umgesetzt hätten. Davon hätten die beiden Beschuldigten ihren ei-
genen Angaben zufolge insgesamt 2035 Gramm Kokain selber konsumiert. 
Ausserdem hätten sie zusammen in der Stadt und der Agglomeration Lu-
zern an mehrere Kokainkonsumenten und Zwischenhändler Kokain ver-
kauft. Die im Zeitraum vom Januar 2009 bis Oktober 2010 verkaufte Menge 
betrage mindestens 1063,75 bis 1098,75 Gramm Kokain. Das Kokain sei 

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zur Hauptsache von B. beschafft worden (Untersuchungsakten ASS 10 
4600 03, Reg. 4, Bel. 5). Aus den Akten ergibt sich damit, dass A. im Kan-
ton Bern lediglich ein einzelnes Drogengeschäft zum Vorwurf gemacht 
wird, währenddem er sich im Kanton Luzern einer erheblichen Anzahl von 
Einzelgeschäften schuldig gemacht haben soll. Die Menge der im Kanton 
Luzern umgesetzten Betäubungsmittel sowie der hieraus erzielte Gewinn 
sind denn hier auch ungemein grösser, so dass im vorliegenden Fall tat-
sächlich von einem Schwerpunkt der deliktischen Tätigkeit im Kanton Lu-
zern auszugehen ist. Dazu kommt, dass die Mitbeschuldigte B. im Zusam-
menhang mit dem bernischen Verfahren offenbar in keinerlei Hinsicht be-
schuldigt wird. 
 
Der Gesuchsteller erachtet diesen Schluss aufgrund der angeblich münd-
lich vorbehaltlos abgegebenen Anerkennung des seinerzeit zuständigen 
Staatsanwalts des Kantons Bern als stossend. Diesbezüglich ist festzuhal-
ten, dass eine solche Anerkennung nicht aktenkundig ist. Offenbar wurde 
aber von den bernischen Behörden bereits am 20. Oktober 2010 verbali-
siert, dass der zuständigen Verfahrensleiterin des Kantons Luzern im 
Rahmen der ersten Kontakte mitgeteilt wurde, innerhalb des Kantons Bern 
sei nur die Generalprokuratur (heute die Generalstaatsanwaltschaft) für 
Gerichtsstandsentscheide zuständig (Beilage 2 zu act. 3.5). Es fehlte somit 
offenbar von Beginn weg an der notwendigen Vertrauensgrundlage, welche 
es erlauben würde, dass sich der Gesuchsteller auf eine – zudem bestritte-
ne – mündliche Anerkennung durch eine hierzu unzuständige Behörde be-
rufen könnte. Die darüber hinaus gemachten Ausführungen des Ge-
suchstellers zu den prozessökonomischen Vorteilen einer Übernahme des 
ganzen Verfahrens durch den Gesuchsgegner (act. 1, Ziff. 4.5) entgegen 
dem offensichtlich vorhandenen Schwergewicht deliktischen Handelns im 
Kanton Luzern vermögen nicht zu überzeugen. 

 
 
4. Nach dem Gesagten erweist sich das Gesuch als unbegründet und ist da-

her abzuweisen. Demnach sind die Strafverfolgungsbehörden des Ge-
suchstellers für berechtigt und verpflichtet zu erklären, die A. und B. zur 
Last gelegten Delikte zu verfolgen und zu beurteilen. 

 
 
5. Es werden keine Gerichtskosten erhoben (Art. 423 Abs. 1 StPO). 

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Demnach erkennt die I. Beschwerdekammer: 
 
1. Die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Luzern sind berechtigt und ver-

pflichtet, die A. und B. zur Last gelegten Delikte zu verfolgen und zu beurtei-
len. 

 
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 
 

Bellinzona, 2. September 2011 
 
Im Namen der I. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Der Präsident:    Der Gerichtsschreiber:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern (mitsamt den eingereichten 

Akten) 
- Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern (mitsamt den eingereichten 

Akten) 
 
 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen diesen Beschluss ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.