# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d2aeaff3-e80e-5483-8758-e9187ecbdf1e
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-01-28
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 28.01.2014 BG.2013.31
**Docket/Reference:** BG.2013.31
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BG-2013-31_2014-01-28

## Full Text

Gerichtsstandskonflikt (Art. 40 Abs. 2 StPO).;;Gerichtsstandskonflikt (Art. 40 Abs. 2 StPO).;;Gerichtsstandskonflikt (Art. 40 Abs. 2 StPO).;;Gerichtsstandskonflikt (Art. 40 Abs. 2 StPO).

Beschluss vom 28. Januar 2014 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, 

Emanuel Hochstrasser und Patrick Robert-Nicoud,  

Gerichtsschreiberin Chantal Blättler Grivet Fojaja  

   
 

Parteien 

  

KANTON AARGAU, 

Gesuchstellerin 

 

 gegen 

   

KANTON ZÜRICH, 

Gesuchsgegner 

 

Gegenstand  Gerichtsstandskonflikt (Art. 40 Abs. 2 StPO) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: BG.2013.31 

 

 

 

- 2 - 

 

 

 

Sachverhalt: 

 

A. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau hat am 24. Mai 2013 gegen A. ein 

Strafverfahren unter anderem wegen Betrugs im Sinne von Art. 146 

Abs. 1 StGB eröffnet. Ihm wird vorgeworfen, am 8. Mai 2013 unter falschen 

Angaben zu seinen Personalien und unter Vorlage eines nicht auf ihn lau-

tenden Führerausweises bei der "B." in Z. die Aushändigung eines Motor-

rades der Marke C. zum Kauf bewirkt zu haben, ohne in der Folge den ver-

einbarten Kaufpreis zu bezahlen (Verfahrensakten Staatsanwaltschaft 

Lenzburg-Aarau, Straftatendossier 4, pag. 128 ff.). Die Regionalpolizei 

Seetal zeigte ferner der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau mit Verfügung 

vom 29. Mai 2013 verschiedene, durch A. begangene Vergehen und Über-

tretungen gegen das Strassenverkehrsgesetz (SVG; SR 741.01) und das 

Ausländergesetz (AuG; SR 142.20) an (Verfahrensakten Staatsanwalt-

schaft Lenzburg-Aarau, Straftatendossier 3, pag. 113 ff.).  

 

 

B. Nachdem die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau am 25. Juni 2013 und 

26. Juli 2013 die in den Kantonen Uri und Bern gegen A. eröffneten Straf-

verfahren wegen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz und 

wegen Sachentziehung übernommen hatte (Verfahrensakten Staatsan-

waltschaft Lenzburg-Aarau, Gerichtsstandsakten, pag. 28 ff.), gelangte sie 

mit Schreiben vom 10. September 2013 an die Staatsanwaltschaft Limmat-

tal/Albis mit einem Ersuchen um Verfahrensübernahme der Strafverfahren 

gegen A. wegen Betrugs, Urkundenfälschung, Sachentziehung sowie di-

verser Widerhandlungen gegen das SVG und das AuG (Verfahrensakten 

Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau, Gerichtsstandsakten, pag. 36). Eine 

Verfahrensübernahme wurde von der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis 

mit Schreiben vom 17. September 2013 abgelehnt (Verfahrensakten 

Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau, Gerichtsstandsakten, pag. 37 f.). 

 

 

C. Mit Eingabe vom 7. Oktober 2013 gelangte die Staatsanwaltschaft Lenz-

burg-Aarau mit dem Ersuchen um Verfahrensübernahme an die Ober-

staatsanwaltschaft des Kantons Zürich (Verfahrensakten Staatsanwalt-

schaft Lenzburg-Aarau, Gerichtsstandsakten, pag. 39 ff.), was von dieser 

am 21. Oktober 2013 abgelehnt wurde (Verfahrensakten Staatsanwalt-

schaft Lenzburg-Aarau, Gerichtsstandsakten, pag. 41 ff.).  

 

 

D. In der Folge wandte sich die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau 

mit Schreiben vom 13. November 2013 an die Oberstaatsanwaltschaft des 

- 3 - 

 

 

Kantons Zürich und ersuchte diese, ihre Zuständigkeit zu anerkennen und 

die Strafverfahren gegen A. zu übernehmen (Verfahrensakten Staatsan-

waltschaft Lenzburg-Aarau, Gerichtsstandsakten, pag. 45 f.), was von letz-

terer am 27. November 2013 wiederum abgelehnt wurde (Verfahrensakten 

Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau, Gerichtsstandsakten,  pag. 47 f.).  

 

 

E. Mit Eingabe vom 9. Dezember 2013 gelangt der Kanton Aargau an die Be-

schwerdekammer des Bundesstrafgerichts und beantragt, die Behörden 

des Kantons Zürich für berechtigt und verpflichtet zu erklären, die dem Be-

schuldigten A. zur Last gelegten Delikte zu verfolgen und zu beurteilen 

(act. 1). Der Kanton Zürich beantragt in seiner Gesuchsantwort vom 

23. Dezember 2013 die Abweisung des Gesuchs des Kantons Aargau 

(act. 3), was diesem am 30. Dezember 2013 zur Kenntnis gebracht wird 

(act. 4).  

 

 Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, 

soweit notwendig, in den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen einge-

gangen.  

 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 

 

1. 

1.1 Die Strafbehörden prüfen ihre Zuständigkeit von Amtes wegen und leiten 

einen Fall wenn nötig der zuständigen Stelle weiter (Art. 39 Abs. 1 StPO). 

Erscheinen mehrere Strafbehörden als örtlich zuständig, so informieren 

sich die beteiligten Staatsanwaltschaften unverzüglich über die wesentli-

chen Elemente des Falles und bemühen sich um eine möglichst rasche Ei-

nigung (Art. 39 Abs. 2 StPO). Können sich die Strafverfolgungsbehörden 

verschiedener Kantone über den Gerichtsstand nicht einigen, so unterbrei-

tet die zuständige Behörde des Kantons, der zuerst mit der Sache befasst 

war, die Frage unverzüglich, in jedem Fall vor der Anklageerhebung, der 

Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts zum Entscheid (Art. 40 

Abs. 2 StPO i.V.m. Art. 37 Abs. 1 StBOG). Hinsichtlich der Frist, innerhalb 

welcher die ersuchende Behörde ihr Gesuch einzureichen hat, ist im Nor-

malfall die Frist von zehn Tagen gemäss Art. 396 Abs. 1 StPO analog an-

zuwenden (vgl. hierzu u. a. TPF 2011 94 E. 2.2). Die Behörden, welche be-

rechtigt sind, ihren Kanton im Meinungsaustausch und im Verfahren vor der 

Beschwerdekammer zu vertreten, bestimmen sich nach dem jeweiligen 

kantonalen Recht (Art. 14 Abs. 4 StPO; vgl. hierzu KUHN, Basler Kommen-

- 4 - 

 

 

tar, Basel 2011, Art. 39 StPO N. 9 sowie Art. 40 StPO N. 10; SCHMID, 

Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, Zürich/St. Gallen 2009, 

N. 488; GALLIANI/MARCELLINI, Codice svizzero di procedura penale [CPP] – 

Commentario, Zurigo/San Gallo 2010, n. 5 ad art. 40 CPP). 

 

1.2 Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau ist berechtigt, den Ge-

suchsteller bei interkantonalen Gerichtsstandskonflikten vor der Beschwer-

dekammer des Bundesstrafgerichts zu vertreten (Art. 40 Abs. 2 StPO i.V.m. 

§ 20 des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Strafprozessordnung 

des Kantons Aargau vom 16. März 2010 [EG StPO/AG; SAR 251.200]). Im 

Kanton Zürich steht diese Befugnis der Oberstaatsanwaltschaft zu (§ 107 

Abs. 1 lit. b des Gesetzes über die Gerichts- und Behördenorganisation im 

Zivil- und Strafprozess des Kantons Zürich vom 10. Mai 2010 [GOG/ZH; LS 

211.1]). Die übrigen Eintretensvoraussetzungen geben vorliegend zu kei-

nen weiteren Bemerkungen Anlass, weshalb auf das Gesuch einzutreten 

ist.  

 

 

2.  

2.1 Hat eine beschuldigte Person mehrere Straftaten an verschiedenen Orten 

verübt, so sind für die Verfolgung und Beurteilung sämtlicher Taten die Be-

hörden des Ortes zuständig, an dem die mit der schwersten Strafe bedroh-

te Tat begangen worden ist (Art. 34 Abs. 1 StPO). Die schwerste Tat im ge-

richtsstandsrechtlichen Sinn ist diejenige mit der höchsten abstrakten, ge-

setzlichen Strafdrohung, wobei Qualifizierungs- und Privilegierungselemen-

te des besonderen Teils des StGB, welche den Strafrahmen verändern, zu 

berücksichtigen sind (vgl. hierzu den Entscheid des Bundesstrafgerichts  

BK_G 031/04 vom 12. Mai 2004, E. 1.2 in fine; MOREILLON/PAREIN-

REYMOND, Petit commentaire du Code de procédure pénale, Lausanne 

2013, Art. 34 N. 4).  

 

2.2 Vorliegend sind sich die Parteien einig, dass das mit der schwersten Strafe 

bedrohte Delikt des geständigen A. – nämlich Betrug im Sinne von Art. 146 

Abs. 1 StGB – in Z., mithin im Kanton Zürich, begangen wurde (Verfah-

rensakten Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau, Gerichtsstandsakten, pag. 

36 ff.; act. 1 und 3). Der Gesuchsgegner ist jedoch der Ansicht, dass der 

Gesuchsteller seine Zuständigkeit konkludent anerkannt habe, indem er 

trotz der offensichtlichen Zuständigkeit des Kantons Zürich mehrere Mona-

te verstreichen liess, ohne den Gesuchsgegner um Verfahrensübernahme 

zu ersuchen (act. 3 S. 2).  

 

- 5 - 

 

 

Ein Abweichen vom gesetzlichen Gerichtsstand soll die Ausnahme bleiben. 

Eine Vereinbarung bzw. der Beschluss, einen gesetzlich nicht zuständigen 

Kanton mit der Verfolgung zu betrauen, setzt triftige Gründe voraus und die 

Überlegungen, welche den gesetzlichen Gerichtsstand als unzweckmässig 

erscheinen lassen, müssen sich gebieterisch aufdrängen; die Latte für ein 

Abweichen vom gesetzlichen Gerichtsstand ist entsprechend hoch anzu-

setzen. Überdies kann ein Kanton entgegen dem gesetzlichen Gerichts-

stand nur für zuständig erklärt werden resp. sich selber als zuständig erklä-

ren, wenn dort tatsächlich ein örtlicher Anknüpfungspunkt besteht (vgl. MO-

SER, Basler Kommentar, Basel 2011, Art. 38 StPO N. 2 m.w.H.; siehe auch 

BERTOSSA, Commentaire romand, Bâle 2011, n° 2 ad art. 38 CPP; GOLD-

SCHMID/MAURER/SOLLBERGER, Kommentierte Textausgabe zur Schweizeri-

schen Strafprozessordnung [StPO], Bern 2008, S. 32 f.; GALLIA-

NI/MARCELLINI, op. cit., n. 1 e 2 ad art. 38 CPP). 

 

Eine Gerichtsstandsvereinbarung zwischen zwei oder mehreren Kantonen 

kann ausdrücklich oder konkludent geschlossen werden (SCHWERI/BÄNZI-

GER, Interkantonale Gerichtsstandsbestimmung in Strafsachen, 2. Aufl., 

Bern 2004, S. 147 ff.). Eine konkludente Anerkennung des Gerichtsstandes 

darf nicht leichthin angenommen werden. Nach dem Eingang einer Straf-

anzeige haben die Strafverfolgungsbehörden von Amtes wegen zu prüfen, 

ob ihre örtliche Zuständigkeit und damit die Gerichtsbarkeit ihres Kantons 

gegeben ist. Diese Prüfung muss summarisch und beschleunigt erfolgen, 

um Verzögerungen des Verfahrens zu vermeiden. Die mit der Prüfung be-

fasste Behörde muss alle für die Festlegung des Gerichtsstandes wesentli-

chen Tatsachen erforschen, die dazu notwendigen Erhebungen durchfüh-

ren und insbesondere den Ausführungsort ermitteln. Hat der Beschuldigte 

in mehreren Kantonen delinquiert, so hat jeder Kanton vorerst die Ermitt-

lungen voranzutreiben, die für die Bestimmung des Gerichtsstandes we-

sentlich sind. Beschränkt sich ein Kanton nicht darauf, sondern nimmt er 

während längerer Zeit weitere Ermittlungen vor, obwohl längst Anlass be-

stand, die eigene Zuständigkeit abzuklären, so kann darin eine konkludente 

Anerkennung erblickt werden (BGE 119 IV 102, 104 E. 4b). Beschränkt 

sich die Behörde dagegen im Wesentlichen auf die Abklärung von Tatsa-

chen, die für die Bestimmung des Gerichtsstandes von Bedeutung sind 

oder führt eine Behörde während der Abklärung der Gerichtsstandsfrage 

die Strafuntersuchung mit der gebotenen Beschleunigung weiter, so kann 

darin keine konkludente Anerkennung des Gerichtsstandes gesehen wer-

den (SCHWERI/BÄNZIGER, a.a.O., S. 151 N. 443).  

 

2.3 Den Akten ist zu entnehmen, dass D., der Geschäftsführer der "B.", am 

17. Mai 2013 telefonisch und am 19. Mai 2013 persönlich bei der Kantons-

- 6 - 

 

 

polizei Lenzburg gegen A. Anzeige wegen Betrugs erstattete, worauf diese 

am 24. Mai 2013 eine Befragung von A. und dessen Bekannter, E., sowie 

eine Hausdurchsuchung am Wohnort Letzterer in Y. durchführte. Anlässlich 

der Hausdurchsuchung konnte das ertrogene Motorrad aufgefunden wer-

den. Am 28. Mai 2013 fand die Befragung des Geschädigten F. durch die 

Kantonspolizei Lenzburg statt, dessen Führerausweis A. für den Erwerb 

des Motorrades entwendet hatte (Verfahrensakten Staatsanwaltschaft 

Lenzburg-Aarau, Straftatendossier 4, pag. 128 ff.). Wie dem Rapport der 

Kantonspolizei Lenzburg vom 21. Juni 2013 zu entnehmen ist, bestanden 

zwar grundsätzlich bereits aufgrund der Anzeige Hinweise dafür, dass die 

Straftat nicht im Kanton Aargau ausgeführt worden war, sondern in Z. Dass 

der Gesuchsteller daraufhin eine Hausdurchsuchung und Befragungen der 

Geschädigten und des Beschuldigten durchführte, kann jedoch nicht dazu 

führen, eine konkludente Anerkennung der Zuständigkeit durch den Ge-

suchsteller anzunehmen, dienten doch gerade die Befragungen letztlich der 

Klärung des Sachverhalts (insbesondere der Beantwortung der Frage, wie 

der Beschuldigte in den Besitz des nicht auf ihn lautenden Ausweises ge-

kommen war) und damit der Ermittlung des Gerichtsstands. Die Haus-

durchsuchung mit der Beschlagnahme des der "B." gehörenden Motorrads 

stand klarerweise im Interesse einer raschen Abwicklung des Verfahrens 

und darf nun nicht zum Nachteil des Gesuchstellers gereichen (vgl. 

TPF 2009 189 E. 3.4; SCHWERI/BÄNZIGER, a.a.O., S. 151 N. 443). Dass in 

der Folge 3 ½ Monate zwischen der letzten aktenkundigen Sachverhalts-

ermittlung – nämlich der Befragung von F. vom 28. Mai 2013 – und dem 

Übernahmeersuchen vom 10. September 2013 an den Gesuchsgegner 

verstrichen, reicht noch nicht, um von einer konkludenten Anerkennung des 

Gerichtsstandes und einem Abweichen vom ordentlichen Gerichtsstand 

auszugehen, dürfte aber eher an der oberen Grenze liegen. Für die vorlie-

gende Gerichtsstandsfrage klarerweise nicht von Bedeutung oder gar prä-

judizierend ist, dass der Gesuchsteller die in den Kantonen Uri und Bern 

gegen den Beschuldigten geführten Strafverfahren wegen diverser Wider-

handlungen gegen das SVG und Verletzung der An- und Abmeldepflicht 

übernommen hat. Bei den übernommenen Delikten handelt es sich um 

Vergehen und Übertretungen, die – unabhängig von Ausgang des vorlie-

genden Gerichtsstandskonflikts – ohnehin dem Gerichtsstand der Hauptsa-

che folgen (Art. 34 Abs. 1 StPO). Schliesslich wird angesichts des weitge-

henden Geständnisses des Beschuldigten zudem die Übertragung der Ver-

fahren keine besonderen Umtriebe verursachen, sodass dadurch keine 

grossen Verfahrensverzögerungen zu befürchten sind (vgl. dazu BGE 129 

IV 202 E. 2). Triftige Gründe, die sich für ein Abweichen vom gesetzlichen 

Gerichtsstand aufdrängen würden, liegen damit keine vor. 

 

- 7 - 

 

 

 

3. Nach dem Gesagten erwiest sich das Gesuch als begründet, und es sind 

die Strafverfolgungsbehörden des Gesuchsgegners für berechtigt und ver-

pflichtet zu erklären, die A. zur Last gelegten Delikte zu verfolgen und zu 

beurteilen. 

 

 

4. Es sind keine Gerichtskosten zu erheben (Art. 423 Abs. 1 StPO). 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

- 8 - 

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Zürich sind berechtigt und ver-

pflichtet, die A. zur Last gelegten Delikte zu verfolgen und zu beurteilen. 

 

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.  

 

 

Bellinzona, 29. Januar 2014  

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau 

- Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.