# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ca2adeb5-2129-5d70-873c-e4a7c40b8714
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-10-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.10.2010 A-3812/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-3812-2010_2010-10-27.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-3812/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 7 .  O k t o b e r  2 0 1 0

Richterin Charlotte Schoder (Vorsitz), 
Richter Daniel de Vries Reilingh, 
Richterin Salome Zimmermann, 
Gerichtsschreiberin Gabriela Meier.

X._______,...,
vertreten durch ...,
Beschwerdeführerin,

gegen

Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV,
Task Force Amtshilfe USA, Eigerstrasse 65, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Amtshilfe (DBA-USA).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

A-3812/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  die  Schweizerische  Eidgenossenschaft  (Schweiz)  und  die  Ver-
einigten Staaten von Amerika (USA) am 19. August 2009 ein Abkom-
men über ein Amtshilfegesuch des Internal Revenue Service der USA 
betreffend UBS AG, einer nach schweizerischem Recht errichteten Ak-
tiengesellschaft, schlossen (AS 2009 5669, Abkommen 09),

dass sich die Schweiz darin verpflichtete, anhand im Anhang zum Ab-
kommen festgelegter Kriterien und gestützt auf das geltende Abkom-
men vom 2. Oktober  1996 zwischen der  Schweizerischen Eidgenos-
senschaft  und den Vereinigten Staaten von Amerika zur Vermeidung 
der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen 
(SR 0.672.933.61, DBA-USA 96) ein Amtshilfegesuch der USA zu be-
arbeiten,

dass die amerikanische Einkommenssteuerbehörde (Internal Revenue 
Service in Washington, IRS) am 31. August 2009 unter Berufung auf 
das  Abkommen 09 ein  Ersuchen um Amtshilfe an die Eidgenössische 
Steuerverwaltung (ESTV) richtete,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Urteil  A-7789/2009  vom 
21. Januar 2010 eine Beschwerde gegen eine Schlussverfügung der 
ESTV, welche einen Fall der Kategorie 2/A/b gemäss dem Anhang des 
Abkommens  09  betraf,  guthiess  mit  der  Begründung,  das  Abkom-
men 09  sei  eine  Verständigungsvereinbarung  und  habe  sich  an  das 
Stammabkommen zu halten,  welches Amtshilfe nur bei  Steuer-  oder 
Abgabebetrug, nicht aber bei Steuerhinterziehung vorsehe,

dass in der Folge der Bundesrat nach weiteren Verhandlungen mit den 
USA am 31. März 2010 ein Protokoll zur Änderung des Abkommens 
zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  den  Ver-
einigten Staaten von Amerika über  ein Amtshilfegesuch des Internal 
Revenue  Service  der  Vereinigten  Staaten  von  Amerika  betreffend 
UBS AG, einer nach schweizerischem Recht errichteten Aktiengesell-
schaft, unterzeichnet in Washington am 19. August 2009 (Änderungs-
protokoll Amtshilfeabkommen, AS 2010 1459), abschloss und die vor-
läufige Anwendung des Vertrages beschloss,

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dass  die  ESTV  daraufhin  mit  Schlussverfügung  vom  20. April  2010 
entschied, dem IRS betreffend X._______ (nachfolgend: Beschwerde-
führerin) Amtshilfe  zu  leisten,  weil  sie  (aus  näher  dargelegten 
Gründen) zum Schluss kam, es handle sich um einen Fall der Kate-
gorie 2/A/b, für den gemäss dem Abkommen 09 in der Fassung vom 
31. März  2010  (SR 0.672.933.612,  Staatsvertrag 10)  Amtshilfe  zu 
gewähren sei,

dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 26. Mai 2010 gegen die 
vorerwähnte Schlussverfügung der ESTV beim Bundesverwaltungsge-
richt  Beschwerde  erhob  und  im  Wesentlichen  beantragte,  die  ange-
fochtene Verfügung aufzuheben und das Verfahren zur Gewährung des 
rechtlichen  Gehörs  an  die  Vorinstanz  zurückzuweisen  –  alles  unter 
Kosten- und Entschädigungsfolge,

dass das Bundesverwaltungsgericht  mit  Schreiben vom 2. Juni  2010 
den  Beschwerdeeingang  bestätigte  und  weitere  Instruktionsverfü-
gungen nach Vorliegen eines Entscheids im entsprechenden Pilotver-
fahren in Aussicht stellte,

dass  die  Bundesversammlung  mit  Bundesbeschluss  vom  17. Juni 
2010 über die Genehmigung des Abkommens zwischen der Schweiz 
und den  Vereinigten  Staaten  von Amerika  über  ein  Amtshilfegesuch 
betreffend  UBS AG sowie  des Änderungsprotokolls  (AS 2010  2907) 
das  Abkommen 09  und  das  Änderungsprotokoll  Amtshilfeabkommen 
genehmigte und den Bundesrat ermächtigte, diese zu ratifizieren, und 
der eben genannte Bundesbeschluss nicht dem Staatsvertragsreferen-
dum unterstellt wurde,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 22. Juli  2010 
der Beschwerdeführerin mitteilte, es – das Bundesverwaltungsgericht 
– habe am 15. Juli  2010 im Pilotfall  A-4013/2010 über die Gültigkeit 
des Abkommens vom 19. August 2009 zwischen der Schweizerischen 
Eidgenossenschaft und den Vereinigten Staaten von Amerika über ein 
Amtshilfegesuch des Internal Revenue Service der Vereinigten Staaten 
von Amerika betreffend UBS AG, einer nach schweizerischem Recht 
errichteten  Aktiengesellschaft,  (mit  Anhang  und  Erkl.; 
SR 0.672.933.612) entschieden,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Zwischenverfügung  vom 
20. August  2010  der  Beschwerdeführerin  Frist  zur  Bezahlung  eines 
Kostenvorschusses von Fr. 20'000.-- ansetzte,

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dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 9. September 2010 um 
Beschränkung des Verfahrens auf die Frage der Verletzung des recht-
lichen Gehörs und Reduktion des Kostenvorschusses auf Fr. 5'000.-- 
ersuchte,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Zwischenverfügung  vom 
16. September 2010 das Verfahren antragsgemäss auf die Frage der 
Verletzung  des  rechtlichen  Gehörs  beschränkte  und  den  Kostenvor-
schuss vorerst auf Fr. 5'000.-- reduzierte,

dass der reduzierte Kostenvorschuss innert einer erstmals erstreckten 
Frist geleistet wurde,

dass die  Vorinstanz in  ihrer  Vernehmlassung vom 12. Oktober  2010 
beantragte, die angefochtene Schlussverfügung aufzuheben und das 
Verfahren  zur  Gewährung  des  rechtlichen  Gehörs  an  sie  zurückzu-
weisen,

dass das Bundesverwaltungsgericht zuständig ist zur Beurteilung von 
Beschwerden  gegen  Schlussverfügungen  der  ESTV  betreffend  die 
Amtshilfe gestützt auf Art. 26 DBA-USA (vgl. Art. 20k Abs. 1 und 4 der 
Verordnung  vom  15. Juni  1998  zum  schweizerisch-amerikanischen 
Doppelbesteuerungsabkommen  vom  2. Oktober  1996  [Vo DBA-USA, 
SR 672.933.61]  i.V.m. Art.  31  -  33  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32] i.V.m. Art. 5 des Bundesgesetzes 
vom 20. Dezember  1968 über  das Verwaltungsverfahren  [VwVG, SR 
172.021]) und sich das Verfahren nach dem VwVG richtet, soweit das 
VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG),

dass die  Beschwerdeführerin  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders  berührt  ist  und  an  deren  Aufhebung  ein  schutzwürdiges 
Interesse hat (Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  auf  die  frist-  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  somit 
einzutreten ist,

dass unter dem Titel "Rechte der betroffenen Person" Art. 20e Abs. 1 
Vo DBA-USA  bestimmt,  dass  die  ESTV  die  an  den  Informations-
inhaber  gerichtete  Verfügung  sowie  eine  Kopie  des  Ersuchens  der 
amerikanischen  Behörde  (soweit  darin  nicht  ausdrücklich  die 
Geheimhaltung verlangt wird) auch der betroffenen Person, die einen 
schweizerischen Zustellungsbevollmächtigten bezeichnet hat, eröffnet; 

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hat  die  betroffene  Person  keinen  Zustellungsbevollmächtigten  be-
zeichnet,  so  ist  die  Eröffnung  von  der  zuständigen  amerikanischen 
Behörde nach amerikanischem Recht vorzunehmen; gleichzeitig setzt 
die ESTV der Person eine Frist zur Zustimmung zum Informationsaus-
tausch  oder  zur  Bestellung  eines  Zustellungsbevollmächtigten 
(Art. 20e Abs. 2 Vo DBA-USA),

dass gemäss Art. 20e Abs. 3 Vo DBA-USA die vom Amtshilfeverfahren 
betroffene Person sich  am vorinstanzlichen Verfahren beteiligen und 
Einsicht in die Akten nehmen kann,

dass  letztere  Regelung  auch  dem in  Art. 29  Abs. 2  der  Bundesver-
fassung der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  vom 18. April  1999 
(BV,  SR  101)  festgehaltenen  und  in  den  Art.  26  –  33  VwVG 
exemplarisch  konkretisierten  Grundsatz  der  Gewährung  des  recht-
lichen Gehörs entspricht, wonach Parteien ein Recht haben, in einem 
vor  einer  Verwaltungs-  oder  Justizbehörde  geführten  Verfahren  sich 
vor Erlass eines belastenden Entscheids zur Sache zu äussern, Be-
gehren zu stellen und Einblick in die Akten zu erhalten (BGE 135 II 
286 E. 5.1; 132  II  485 E. 3.2,  129 I  232 E. 3.2; Urteil  des  Bundes-
gerichts  1P.26/2007  vom 4.  Juli  2007  E. 3.1;  BVGE 2009/36  E. 7.1; 
Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-4034/2010 vom 11. Oktober 
2010, A-4936/2010 vom 21. September 2010 E. 4.2, A-3786/2010 vom 
15. Juli 2010, A-3123/2008 vom 27. April 2010 E. 2.2),

dass der Gehörsanspruch gemäss ständiger Rechtsprechung formeller 
Natur ist, mit der Folge, dass seine Verletzung ungeachtet der Erfolgs-
aussichten der Beschwerde grundsätzlich zur Aufhebung des mit dem 
Verfahrensmangel  behafteten  Entscheids  führt;  es  somit  mit  andern 
Worten nicht darauf ankommt, ob die Anhörung im konkreten Fall für 
den  Ausgang  der  materiellen  Streitentscheidung  von  Bedeutung  ist, 
d.h. die Behörde zu einer Änderung ihres Entscheides veranlasst wird 
oder  nicht  (statt  vieler:  BGE  126  V  130  E. 2b;  Urteil  des  Bundes-
gerichts  9C_363/2009  vom  18.  März  2010  E. 3.1;  BVGE  2008/47 
E. 3.3.4;  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  A-3123/2008  vom 
27. April 2010 E. 2.2); 

dass nach der Rechtsprechung eine Verletzung des Gehörsanspruchs 
als geheilt gelten kann, wenn die unterbliebene Gewährung des recht -
lichen Gehörs  (also  etwa die  unterlassene  Anhörung,  Akteneinsicht, 
Begründung) in einem Rechtsmittelverfahren nachgeholt wird, in dem 

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die Beschwerdeinstanz mit der gleichen Prüfungsbefugnis entscheidet 
wie  die  untere  Instanz;  dass  die  Heilung  aber  ausgeschlossen  ist,  
wenn  es  sich  um  eine  besonders  schwerwiegende  Verletzung  der 
Parteirechte handelt, zudem dem Beschwerdeführer kein Nachteil er-
wachsen darf und die Heilung die Ausnahme bleiben soll (BGE 126 V 
130 E. 2b; Urteil des Bundesgerichts 1C_148/2010 vom 6. September 
2010 E. 4.3; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-4034/2010 vom 
11.  Oktober  2010,  A-3123/2008  vom  27. April  2010  E. 2.2.3,  A-
1681/2006 vom 13. März 2008 E. 2.4; ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX 
UHLMANN,  Allgemeines  Verwaltungsrecht,  6. Aufl.,  Zürich/Basel/Genf 
2010, Rz. 1709 ff.),

dass die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerdeschrift  vom 26. Mai 
2010 vorbringt, sie habe erst mit Zustellung der Schlussverfügung vom 
20. April  2010  von  dem  gegen  sie  eröffneten  Amtshilfeverfahren 
Kenntnis nehmen können, ohne dass sie die Möglichkeit gehabt habe, 
sich dazu vernehmen zu lassen,

dass sie damit die Verletzung des rechtlichen Gehörs rügt,

dass  die  Vorinstanz in  ihrer  Vernehmlassung vom 12. Oktober  2010 
beantragt,  die Schlussverfügung aufzuheben und die Sache zur Ge-
währung des rechtlichen Gehörs an sie – die Vorinstanz – zurückzu-
weisen,

dass auch aus den Akten nicht ersichtlich ist,  dass die Beschwerde-
führerin  vor Zugang der  Schlussverfügung bereits  auf  andere Weise 
vom  vorinstanzlichen  Verfahren  Kenntnis  erhalten  hätte  oder  sich 
daran hätte beteiligen können,

dass  die  Vorinstanz  somit  das  rechtliche  Gehör  der  Beschwerde-
führerin verletzt hat,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  im  vorliegenden  Amtshilfever-
fahren als zugleich erste und letzte gerichtliche Instanz über die Ge-
währung  der  Amtshilfe  entscheidet  und dass dem vorliegenden Ver-
fahren auch kein verwaltungsinternes Einsprache- oder Beschwerde-
verfahren  vorausging;  dass  diese  bedeutende  Gehörsverletzung  im 
vorliegenden Verfahren deshalb nicht geheilt werden kann (Urteile des 
Bundesverwaltungsgerichts  A-4034/2010  vom 11. Oktober  2010  und 
A-4936/2010 vom 21. September 2010 E. 5.2),

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dass den übereinstimmenden Anträgen der Prozessparteien deshalb 
stattzugeben ist,

dass es sich aufgrund des Gesagten rechtfertigt, die Beschwerde im 
Sinn  der  Erwägungen  gutzuheissen,  den  angefochtenen  Entscheid 
aufzuheben und die Streitsache zur Gewährung des rechtlichen Ge-
hörs  und zum allfälligen Erlass  eines  neuen Entscheids  an die  Vor-
instanz zurückzuweisen,

dass es sich unter diesen Umständen erübrigt,  auf die weiteren Vor-
bringen der Beschwerdeführerin einzugehen,

dass  gemäss  bundesgerichtlicher  Rechtsprechung  die  Rückweisung 
der Sache an die Vorinstanz zu neuem Entscheid  mit  noch offenem 
Ausgang  als  volles  Obsiegen  der  beschwerdeführenden  Partei  gilt 
(BGE 132 V 215 E. 6.1;  MARCEL MAILLARD, in:  Praxiskommentar VwVG, 
Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Zürich 2009, Art. 63 N 14),

dass  der  Beschwerdeführerin  demzufolge  keine  Verfahrenskosten 
aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG e contrario) und der geleistete 
Kostenvorschuss  von  Fr. 5'000.--  der  Beschwerdeführerin  somit 
zurückzuerstatten ist,

dass  auch  der  unterliegenden  Vorinstanz  als  Bundesbehörde  keine 
Verfahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 2 VwVG),

dass der Beschwerdeführerin nach Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 
Abs. 1  des  Reglements  vom 21. Februar  2008  über  die  Kosten  und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE,  SR 
173.320.2) eine Parteientschädigung zuzusprechen ist,

dass das Bundesverwaltungsgericht den Entscheid über die Parteient-
schädigung  von Amtes wegen aufgrund  der  Kostennote,  sofern  vor-
handen, sowie der Akten und in der Regel ohne eingehende Begrün-
dung trifft (Art. 10 ff. VGKE),

dass das Gericht im vorliegenden Verfahren unter Würdigung der ein-
gereichten  Rechtsschriften  und  unter  Berücksichtigung  der  Be-
schränkung  des  Verfahrens auf  die  Frage der  Verletzung  des recht-
lichen  Gehörs  zur  Auffassung  gelangt,  Kosten  von  pauschal 
Fr. 5'000.-- seien als notwendig für die Vertretung zu qualifizieren,

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dass dieser  Entscheid nicht  mit  Beschwerde in  öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten  an  das  Bundesgericht  weitergezogen  werden  kann 
(Art. 83 Bst. h BGG).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird im Sinn der Erwägungen gutgeheissen. Der an-
gefochtene  Entscheid  wird  aufgehoben  und  die  Streitsache  zur  Ge-
währung  des  rechtlichen  Gehörs  und  zum  allfälligen  Erlass  eines 
neuen Entscheids an die Vorinstanz zurückgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 5'000.-- wird der Beschwerdeführerin zurückerstattet.

3.
Die Vorinstanz wird verpflichtet,  der Beschwerdeführerin eine Partei-
entschädigung in Höhe von Fr. 5'000.-- zu bezahlen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Einschreiben)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Einschreiben)

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Charlotte Schoder Gabriela Meier

Versand:

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