# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7b4ad59d-5a29-5522-bc80-83a274c238fb
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-12-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.12.2021 C-4543/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4543-2021_2021-12-09.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-4543/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  9 .  D e z e m b e r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Richter Daniel Stufetti (Vorsitz), 

Richter Christoph Rohrer,  

Richterin Viktoria Helfenstein,    

Gerichtsschreiberin Karin Wagner. 
 

 
 

Parteien 
 A.________ ,   

vertreten durch Dr. med. et lic. iur. Andreas Wildi, 

Rechtsanwalt, und MLaw Monja Sieber, Rechtsanwältin, 

Walder Wyss AG, Christoffelgasse 6, Postfach, 3001 Bern,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Bundesamt für Gesundheit,  

Schwarzenburgstrasse 157, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Krankenversicherung, Spezialitätenliste, Neuverlegung  

der Verfahrenskosten im Urteil BVGer C-6091/2018 vom  

20. August 2020.  

 

 

 

C-4543/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C-6091/2018 mit Urteil 

vom 20. August 2020 die Beschwerde der A._______ vom 24. Oktober 

2018 abwies, Dispositivziffer 2 der angefochtenen Verfügung vom 21. Sep-

tember 2018 dahingehend änderte, als die Publikumspreise für das Arznei-

mittel B._______ neu mit Fr. (…) (Packung 10 Stk), Fr. (…) (Packung 100 

Stk) und Fr. (…) (Packung 30) festgesetzt wurden, die Verfahrenskosten 

von Fr. 5'000.- unter Verwendung des einbezahlten Kostenvorschusses der 

Beschwerdeführerin auferlegt und keine Parteientschädigung zugespro-

chen wurden, 

dass das Bundesgericht mit Urteil 9C_612/2020 vom 22. September 2021 

in teilweiser Gutheissung der Beschwerde der Beschwerdeführerin den 

Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 20. August 2020 sowie die 

Verfügung der Vorinstanz vom 21. September 2018 aufhob und die Sache 

an die Vorinstanz zu neuer Verfügung im Sinne der Erwägungen und an 

das Bundesverwaltungsgericht zur Neuverlegung der Verfahrenskosten 

und der Parteientschädigung im vorangegangenen Verfahren zurückwies, 

dass demzufolge vorliegend über die Kostenverlegung im Beschwerdever-

fahren C-6091/2018 vor dem Bundesverwaltungsgericht neu zu befinden 

ist, 

dass das Bundesgericht in E. 8.2 des Urteils 9C_612/2020 erwog, dass der 

Beschwerdeführerin die Hälfte der Gerichtskosten aufzuerlegen sind, und 

die Vorinstanz der Beschwerdeführerin eine reduzierte Parteientschädi-

gung auszurichten hat,  

dass die Beschwerdeführerin somit im Verfahren C-6091/2018 als zur 

Hälfte obsiegend zu betrachten ist,  

dass der Beschwerdeführerin daher die Kosten des Verfahrens  

C-6091/2018 von insgesamt Fr. 5'000.- im Betrag von Fr. 2'500.- aufzuer-

legen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG), wobei der in der Höhe von Fr. 5'000.- 

einbezahlte Kostenvorschuss im Umfang von Fr. 2'500.- zur Bezahlung der 

Verfahrenskosten zu verwenden ist, und infolgedessen der Mehrbetrag von 

Fr. 2'500.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Entscheids der 

Beschwerdeführerin zurückzuerstatten ist, 

dass der Vorinstanz als Bundesbehörde keine Verfahrenskosten aufzuer-

legen sind (Art. 63 Abs. 2 VwVG),  

C-4543/2021 

Seite 3 

dass der teilweise obsiegenden anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin 

für das Verfahren C-6091/2018 eine Entschädigung für die ihr erwachse-

nen notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten zuzusprechen ist 

(Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 und Abs. 2 des Reglements über 

die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht vom 

21. Februar 2008 [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass die Parteientschädigung mangels Kostennote aufgrund der Akten 

festzulegen ist (Art. 14 Abs. 2 VGKE),  

dass sich aus den Akten ein verhältnismässiger und gebotener anwaltlicher 

Aufwand von rund 30 Stunden ergibt, woraus bei einem Stundenansatz 

von Fr. 300.- (Art. 10 Abs. 2 VGKE) ein Honorar von Fr. 9'000.- resultiert, 

welches aufgrund des teilweisen Obsiegens auf Fr. 4'500.- zu reduzieren 

ist, so dass der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung im Umfang 

von Fr. 4'500.- zulasten der Vorinstanz zuzusprechen ist,  

dass die Vorinstanz ihrerseits als Bundesbehörde keinen Anspruch auf 

eine Parteientschädigung hat (Art. 7 Abs. 3 VGKE),  

dass für den vorliegenden Kostenentscheid weder Kosten aufzuerlegen 

sind noch eine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 6 Bst. b VGKE 

und Art. 7 Abs. 3 und Abs. 4 VGKE; statt vieler: Urteil des BVGer A-

1417/2017 vom 9. März 2017). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Kosten des Verfahrens C-6091/2018 in der Höhe von Fr. 5'000.- wer-

den der Beschwerdeführerin im Umfang von Fr. 2'500.- auferlegt. Der ein-

bezahlte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 5'000.- wird im Umfang von 

Fr. 2'500.- zur Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet. Im Mehrbetrag 

von Fr. 2'500.- wird der Kostenvorschuss nach Eintritt der Rechtskraft des 

vorliegenden Entscheides zurückerstattet. Der Vorinstanz werden keine 

Verfahrenskosten auferlegt.  

2.  

Die Vorinstanz wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin für das Verfahren 

C-6091/2018 eine Parteientschädigung von Fr. 4'500.- zu bezahlen. 

C-4543/2021 

Seite 4 

3.  

Für das vorliegende Verfahren werden keine Verfahrenskosten auferlegt 

und es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.   

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular Zahl-

adresse) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Gerichtsurkunde) 

– das Eidgenössische Departement des Innern (Einschreiben) 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Stufetti Karin Wagner 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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