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**Case Identifier:** f8fe6a71-8868-554a-b9c0-708842bd422b
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-11-30
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 30.11.2016 200 2016 353
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2016-353_2016-11-30.pdf

## Full Text

200 16 353 UV
ACT/SHE/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 30. November 2016

Verwaltungsrichter Ackermann, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Schütz, Verwaltungsrichter Schwegler 
Gerichtsschreiber Schnyder

A.________ 
vertreten durch B.________, Advokatin lic. iur. C.________
Beschwerdeführerin

gegen

SUVA 
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 18. Februar 2016 (E 0193/16)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Nov. 2016, UV/16/353, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1970 geborene A.________ (nachfolgend Versicherte bzw. Beschwer-
deführerin) war über ihre berufliche Tätigkeit bei der Schweizerischen Un-
fallversicherungsanstalt (SUVA oder Beschwerdegegnerin) nach dem Bun-
desgesetz über die Unfallversicherung vom 20. März 1981 (UVG; SR 
832.20) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen 
sowie Berufskrankheiten versichert, als sie gemäss Schadenmeldung UVG 
vom 6. Februar 2015 (Akten der SUVA, Antwortbeilage [AB] 2) am 2. Fe-
bruar 2015 eine Zerrung des linken Fussgelenks erlitten habe. Die SUVA 
anerkannte ihre Leistungspflicht und kam für die Kosten der Heilbehand-
lung und Arbeitsunfähigkeit auf (vgl. AB 5). Die Versicherte unterzog sich 
am 3. Juli 2015 operativen Eingriffen am linken Sprunggelenk (AB 61), der 
rechten Brust (AB 56) und am linken Vorderarm (AB 54). Nach getätigten 
medizinischen Abklärungen stellte die SUVA mit Verfügung vom 23. No-
vember 2015 (AB 100) die Leistungen im Zusammenhang mit dem Unfall 
vom 2. Februar 2015 per 31. Mai 2015 ein. Die hiergegen erhobene Ein-
sprache (AB 105) wies sie nach weiteren Abklärungen (vgl. AB 114) mit 
Entscheid vom 18. Februar 2016 (AB 115) ab. 

B.

Mit Eingabe vom 7. April 2016 erhob die Versicherte, vertreten durch Advo-
katin C.________ von der B.________, Beschwerde mit dem Rechtsbe-
gehren, der Einspracheentscheid vom 18. Februar 2016 sei aufzuheben 
und es seien in Gutheissung der Beschwerde über den 31. Mai 2015 hin-
aus UVG-Leistungen auszurichten. Der Beschwerde beigelegt war eine 
Aktenbeurteilung der Dres. med. D.________, Facharzt für Allgemeine In-
nere Medizin, und E.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 16. März 2016 (Akten 
der Beschwerdeführerin, Beschwerdebeilage [BB] 3). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Nov. 2016, UV/16/353, Seite 3

Die Beschwerdegegnerin schloss mit Eingabe vom 9. Juni 2016 auf Abwei-
sung der Beschwerde. Beigelegt war eine Aktenbeurteilung von PD Dr. 
med. F.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie 
des Bewegungsapparates, Abteilung Versicherungsmedizin der Beschwer-
degegnerin, vom 1. Juni 2016 (in den Gerichtsakten). 

In einem zweiten Schriftenwechsel hielten die Parteien an ihren Rechtsbe-
gehren fest.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des Ver-
waltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über den 
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 11. 
Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist ge-
geben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG; vgl. Sendungsverfolgung der Schweizerischen Post [in den Ge-
richtsakten]) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 
des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 
1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzu-
treten.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Nov. 2016, UV/16/353, Seite 4

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 18. Februar 
2016 (AB 115). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf UVG-Versiche-
rungsleistungen im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 2. Februar 2015. 

1.3. Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; Art. 
80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 UVG). 
Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines 
ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine 
Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit 
oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

2.2 Der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung 
setzt nebst anderem einen natürlichen und adäquaten Kausalzusammen-
hang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus (BGE 
129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

2.2.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Nov. 2016, UV/16/353, Seite 5

("conditio sine qua non"; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 S. 
337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1). Für die Bejahung des natürlichen 
Kausalzusammenhangs genügt es, wenn der Unfall für eine bestimmte 
gesundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 134 V 109 E. 9.5 
S. 125, 123 V 43 E. 2b S. 45; SVR 2009 UV Nr. 3 S. 12 E. 8.3).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 
worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 
der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu be-
finden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für die 
Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 
181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.2.2 Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursa-
che eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der 
Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, 
einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt die-
ses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint 
(BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181, 125 V 456 E. 5a S. 461; SVR 2010 UV Nr. 
30 S. 122 E. 5.2).

2.2.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert 
oder überhaupt erst manifest, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversi-
cherers erst, wenn der Unfall nicht die natürliche und adäquate Ursache 
des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und aus-
schliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn 
entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem 
Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er 
sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustan-
des auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine) 
erreicht ist (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2; RKUV 1994 U 206 S. 328 E. 
3b).

2.3 Der Versicherungsträger kann die formlos verfügten Taggeldleis-
tungen ohne Berufung auf einen Wiedererwägungs- oder Revisionsgrund 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Nov. 2016, UV/16/353, Seite 6

„ex nunc et pro futuro“ einstellen, etwa mit dem Argument, bei richtiger Be-
trachtung liege kein versichertes Ereignis vor, oder der Kausalzusammen-
hang zwischen Unfallereignis und dem leistungsbegründenden Gesund-
heitsschaden sei dahingefallen. Eine solche Einstellung kann auch rückwir-
kend erfolgen; etwas anderes gilt in jenen Fällen, in denen der Versiche-
rungsträger die zu Unrecht ausbezahlten Leistungen zurückfordert. Eine 
Rückforderung bereits erbrachter Taggeld- und Heilbehandlungsleistungen 
ist demnach an die Voraussetzung eines Rückkommenstitels (Wiedererwä-
gung [wegen zweifelloser Unrichtigkeit der Leistungserbringung und erheb-
licher Bedeutung der Berichtigung] oder prozessualer Revision [wegen vor-
bestandener neuer Tatsachen oder Beweismittel]) geknüpft (Entscheid des 
Bundesgerichts [BGer] vom 9. Januar 2013, 8C_155/2012, E. 6.1). 

2.4 Der Versicherungsträger übernimmt die Kosten der Abklärung, so-
weit er die Massnahmen angeordnet hat. Hat er keine Massnahmen ange-
ordnet, so übernimmt er deren Kosten dennoch, wenn die Massnahmen für 
die Beurteilung des Anspruchs unerlässlich waren oder Bestandteil 
nachträglich zugesprochener Leistungen bilden (Art. 45 Abs. 1 ATSG). Der 
Versicherungsträger entschädigt die Partei und die Auskunftsperson für 
Erwerbsausfall und Spesen (Abs. 2).

3.

3.1 Aufgrund der Akten steht fest und ist unbestritten, dass die Be-
schwerdeführerin am 2. Februar 2015 einen Unfall im Rechtssinne erlitten 
hat (vgl. u.a. AB 2 und E. 2.1 hiervor). Weiter ist aufgrund der übereinstim-
menden und insoweit überzeugenden Einschätzungen der SUVA -Ärzte 
Dres. med. G.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau-
matologie des Bewegungsapparates sowie Physikalische Medizin und Re-
habilitation (Berichte vom 3. [AB 80] und 19. November 2015 [AB 91] sowie 
3. Februar 2016 [AB 114]), und F.________ (Bericht vom 1. Juni 2016 S. 8 
[in den Gerichtsakten]) sowie der Dres. med. D.________ und E.________ 
(Bericht vom 16. März 2016 S. 20 f. [BB 3]) erstellt, dass aktuell hinsichtlich 
des Fussgelenkes keine Unfallfolgen mehr vorliegen. Diese Schlussfolge-
rungen werden denn auch von den Parteien zu Recht anerkannt und Ab-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Nov. 2016, UV/16/353, Seite 7

weichendes von der Beschwerdeführerin nicht (mehr) geltend gemacht. 
Streitig und nachfolgend zu prüfen sind dagegen einerseits der Zeitpunkt, 
ab dem keine Unfallfolgen bezüglich des Ereignisses vom 2. Februar 2015 
mehr vorlagen, und andererseits der Zeitpunkt, in dem dies erstellt war, 
insbesondere die Frage, ob sich diese Erkenntnis erst durch die Operation 
vom 3. Juli 2015 (AB 61) ergeben hat. Diesbezüglich ergibt sich aus den 
Akten das Folgende:

3.1.1  In der Stellungnahme vom 9. November 2015 (AB 80) führte Kreis-
arzt Dr. med. G.________ aus, im MRI vom 13. Mai 2015 seien keine un-
fallbedingten strukturellen Läsionen festgestellt worden. Der Vorzustand sei 
Mitte Mai 2015 erreicht worden, weshalb Behandlungen nach diesem Da-
tum als nicht mehr unfallkausal anzusehen seien. 

3.1.2 PD Dr. med. H.________ gab im Bericht vom 12. November 2015 
(AB 87/2) an, bei der Operation vom 3. Juli 2015 habe sich die im Ultra-
schall vermutete Längsruptur der Peroneus-longus-Sehne nicht bestätigt. 
Im Rahmen des Unfalles vom 2. Februar 2015 sei es sehr wahrscheinlich 
zur Partialruptur, zumindest Zerrung oder Überdehnung, der Peronealgrup-
pe gekommen, infolge dessen zu einer chronischen Schwellung, einem 
erhöhten Druck und dadurch zu entzündlichen Beschwerden. Die MRI- und 
Sonographieabklärungen hätten dies bestätigt. Somit seien die Beschwer-
den eindeutig auf den Unfall zurückzuführen. Zuvor sei die Versicherte ab-
solut beschwerdefrei gewesen. 

3.1.3 Dr. med. G.________ führte in der Stellungnahme vom 19. Novem-
ber 2015 (AB 91) aus, die von PD Dr. med. H.________ angenommene 
Partialruptur, Zerrung bzw. Überdehnung der Sehnen sei weder durch bild-
gebende Verfahren noch histologisch nachgewiesen. Die Sprunggelenks-
distorsion müsse deshalb weiterhin als vorübergehende Traumatisierung 
angesehen werden, da keine strukturellen Schäden nachgewiesen worden 
seien. Eine solche Traumatisierung sei unter konservativer Behandlung in 
angemessener Zeit zur Ausheilung zu bringen. Somit bestehe keine Unfall-
kausalität der Operation zum Unfallereignis (S. 3).

3.1.4 In der Stellungnahme an die Rechtsschutzversicherung vom 6. Ja-
nuar 2016 (AB 105/8) nannte PD Dr. med. H.________ als Diagnose, wel-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Nov. 2016, UV/16/353, Seite 8

che überwiegend wahrscheinlich auf den Unfall vom 2. Februar 2015 
zurückzuführen sei - auch noch nach dem 21. Mai 2015 - ein posttraumati-
sches chronisches Kompartment nach Kontusion der Peronealsehnenloge 
und Peroneus quartus links (S. 8 Ziff. 1 und 2). Unfallfremd bestehe das 
angeborene Vorliegen eines überzähligen Muskels (Peroneus quartus) und 
eines weit nach distal reichenden Muskelbauches des Peroneus brevis 
(Ziff. 3). Ohne Unfall wäre es nicht zur chronischen Schwellung, zum er-
höhten Logendruck und dadurch zu den entzündlichen Beschwerden in der 
nun zu engen Muskelloge gekommen, im Sinne eines chronischen Kom-
partments (S. 9 Ziff. 4.1). Der Status quo ante vel sine sei noch nicht wie-
der erreicht (Ziff. 4.2). Spätestens im Sommer 2016 sollte dieser erreicht 
werden können (Ziff. 4.3). Das heftige Anschlagen des lateralen oberen 
Sprunggelenkes bzw. Knöchels sei geeignet, dass ein subklinisches, bis-
lang asymptomatisches Kompartmentsyndrom der Peronealsehnenloge 
nach Anschlagen Beschwerden machen könne. Die Beschwerden hätten 
letztlich über sechs Monate bis zur Operation angehalten. Da die Be-
schwerden erst mit dem Unfall aufgetreten seien und nach der Operation 
nun gebessert hätten, sei daher eine Unfallkausalität gegeben (Ziff. 5). 

3.1.5 Dr. med. G.________ führte im Bericht vom 3. Februar 2016 (AB 
114) aus, es könne hier nicht von einem chronischen Kompartmentsyn-
drom ausgegangen werden. Weder klinisch noch bildgebend oder histolo-
gisch sei eine Schädigung des tiefsitzenden Bauches des Musculus pero-
neus brevis noch des Peroneus quartus nachgewiesen worden. Auch der 
Operationsbericht enthalte keine Angaben über eine Traumatisierung der 
genannten Muskeln. Versicherungsmedizinisch lasse sich daraus ableiten, 
dass eine richtunggebende strukturelle unfallbedingte Läsion nicht vorgele-
gen habe (S. 2 Ziff. 1). Der natürliche Kausalzusammenhang zwischen 
dem tiefsitzenden Muskelbauch des Peroneus brevis sowie dem überzähli-
gen Peroneus quartus und dem Unfallereignis sei nicht gegeben (Ziff. 2). 
Es müsse von einer vorübergehenden unfallbedingten Verschlimmerung 
ausgegangen werden. Da bereits intraoperativ keine strukturellen Läsionen 
mehr nachweisbar gewesen seien, könne davon ausgegangen werden, 
dass der Vorzustand bereits zum Zeitpunkt der Operation wieder eingetre-
ten gewesen sei (S. 3 Ziff. 4.2). Die Unfallkausalität sei nicht daraus herzu-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Nov. 2016, UV/16/353, Seite 9

leiten, dass vor dem Unfall keine Beschwerden bestanden hätten und diese 
erst nach dem Ereignis eingetreten seien (Ziff. 5). 

3.1.6 Wie die Dres. med. D.________ und E.________ im Aktenbericht 
vom 16. März 2016 (BB 3) ausführten, habe sich eine vorübergehende Ver-
schlimmerung einer angeborenen prädisponierenden Schadensanlage in 
Form eines Peroneus quartus überwiegend wahrscheinlich als Folge der 
OSG-Distorsion mit Kontusion im lateralen hinteren Fussbereich ergeben. 
Die Operation habe, ohne dass ein struktureller Schaden an der Peroneus-
quartus-Sehne bzw. an der Peroneusmuskelgruppe oder an anderen Pero-
neussehnen vorgelegen habe, die angeborene Schadensanlage und somit 
den Vorzustand behoben. Der Status quo sine sei erreicht worden. Die Fra-
ge sei lediglich, an welchem Datum. Weder durch die Sonographie noch 
durch die MRI-Bildgebung sei vorher die Problematik festgestellt worden. 
Erst die Operation habe eröffnet, worin das tatsächliche Problem bestan-
den habe. Dies bedeute, dass die Operation im Sinne der Abklärung zu 
Lasten der Unfallversicherung gehe. Jedoch gehe die nachfolgende Ar-
beitsunfähigkeit, die nur noch auf die Fussproblematik zurückzuführen sei, 
nicht mehr zu Lasten des Unfallversicherers, da es sich ja um eine Behe-
bung eines Vorzustandes gehandelt habe. Daher sei der Status quo sine 
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit per 13. August 2015 eingetreten (S. 
20).

3.1.7 PD Dr. med. F.________, Abteilung Versicherungsmedizin der Be-
schwerdegegnerin, stellte in seiner Aktenbeurteilung vom 1. Juni 2016 (in 
den Gerichtsakten) fest, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit sei es durch 
das Unfallereignis vom 2. Februar 2015 zu keiner Verschlimmerung eines 
Vorzustandes gekommen. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit hätten 
zum Zeitpunkt der kernspintomographischen Untersuchung vom 13. Mai 
2015 keine Unfallfolgen mehr bestanden. Ein weitergehender Handlungs-
bedarf im Sinne der Abklärungspflicht des Unfallversicherers habe auch in 
der heutigen Rückschau mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu diesem 
Zeitpunkt nicht mehr bestanden (S. 9).

3.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Nov. 2016, UV/16/353, Seite 10

ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2015 IV Nr. 28 S. 86 E. 4.1).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352). Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte 
kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar 
begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 
Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in 
einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht 
schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Glei-
ches gilt, wenn ein frei praktizierender Arzt von einer Versicherung wieder-
holt für die Erstellung von Gutachten beigezogen wird (SVR 2008 IV Nr. 22 
S. 70 E. 2.4). Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Miss-
trauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet er-
scheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den 
Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unpartei-
lichkeit des Gutachters allerdings ein strenger Massstab anzulegen (BGE 
125 V 351 E. 3b ee S. 354). Die Kreisärzte der SUVA sind nach ihrer Funk-
tion und beruflichen Stellung Fachärzte im Bereich der Unfallmedizin. Da 
sie ausschliesslich Unfallpatienten, unfallähnliche Körperschädigungen und 
Berufskrankheiten diagnostisch beurteilen und therapeutisch begleiten, 
verfügen sie über besonders ausgeprägte traumatologische Kenntnisse 
und Erfahrungen. Im Verhältnis zu den Allgemeinpraktikern kommt ihnen 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Nov. 2016, UV/16/353, Seite 11

eine spezialärztliche Stellung zu, wobei diese neben überwachenden und 
korrigierenden auch beratende Funktion umfasst (Entscheid des BGer vom 
3. Oktober 2008, 8C_510/2007, E. 7.5.4). Gleiches gilt für die Ärzte der 
Versicherungsmedizin der SUVA.

3.3 Die orthopädisch-chirurgische Aktenbeurteilung von PD Dr. med. 
F.________, Abteilung Versicherungsmedizin der Beschwerdegegnerin, 
vom 1. Juni 2016 (in den Gerichtsakten) erfüllt die Voraussetzungen an 
medizinische Berichte (vgl. E. 3.2 hiervor) und überzeugt. Der Facharzt hat 
sich in der Beurteilung sorgfältig mit den gesundheitlichen Einschränkun-
gen auseinandergesetzt und seine Schlussfolgerungen insbesondere ge-
stützt auf die Akten getroffen. Die Ausführungen in der Beurteilung der me-
dizinischen Zusammenhänge sind einleuchtend und die gezogenen 
Schlussfolgerungen zum Gesundheitszustand nachvollziehbar begründet. 
Einer eigenen Untersuchung bedurfte es nicht, da der medizinische Sach-
verhalt feststeht und es allein um die medizinische Würdigung dieses 
Sachverhalts geht. Damit sind im vorliegenden Fall die Voraussetzungen 
für einen rechtsgenüglichen Aktenbericht (Entscheid des BGer vom 14. 
November 2007, I 1094/06, E. 3.1.1 in fine) erfüllt und der Aktenbeurteilung 
kommt voller Beweiswert zu. In der Folge ist darauf abzustellen.

An diesen Erkenntnissen ändern weder die medizinischen Akten, noch die 
Ausführungen der Beschwerdeführerin etwas. Insbesondere vermögen sie 
nicht, den Beweiswert der Aktenbeurteilung von PD Dr. med. F.________ 
zu schmälern bzw. begründen keine - auch nicht nur geringe - Zweifel an 
der Zuverlässigkeit seiner Einschätzung. Die Dres. med. D.________ und 
E.________ halten zwar eine vorübergehende unfallbedingte Verschlimme-
rung des krankhaften Vorzustandes für überwiegend wahrscheinlich (BB 
3/20), eine Begründung dafür, liefern sie allerdings nicht. Wie PD Dr. med. 
F.________ zu dieser Annahme korrekt vorbringt, liessen diese die Tatsa-
che undiskutiert, dass zeitnah zum Unfall vom 2. Februar 2015 keinerlei 
klinische oder bildgebende Befunde bestanden und Hinweise auf Be-
schwerden in der Region der Peronealsehnen erstmalig über drei Monate 
später dokumentiert wurden (S. 7). Auch wies er überzeugend darauf hin, 
dass die betroffenen Sehnen (Peronealsehnen) in anatomischer Ferne zum 
vom Ereignis betroffenen Band (Ligementum fibulotalare anterius) verlau-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Nov. 2016, UV/16/353, Seite 12

fen (S. 6). Weiter begründet auch der SUVA -Kreisarzt Dr. med. 
G.________ in seinen Berichten vom 9. November 2015 (AB 80), 19. No-
vember 2015 (AB 91) und 3. Februar 2016 (AB 114) nicht, weshalb er von 
einer vorübergehenden unfallbedingten Verschlimmerung eines krankhaf-
ten Vorzustandes ausgeht. Auch ändern die Berichte des operierenden 
Arztes PD Dr. med. H.________ vom 12. November 2015 (AB 87/2) und 6. 
Januar 2016 (AB 105/8) nichts an den Schlussfolgerungen von PD Dr. 
med. F.________, zumal sich der Operateur zur Begründung der Unfall-
kausalität in unzulässiger Weise einzig auf die Formel "post hoc, ergo 
propter hoc" beruft, nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädi-
gung schon dann als durch einen Unfall verursacht gilt, wenn sie nach die-
sem aufgetreten ist (BGE 119 V 335 E. 2b bb S. 341; SVR 2008 UV Nr. 11 
S. 36 E. 4.2.3).

3.4 Aufgrund des Dargelegten ist erstellt, dass das Ereignis vom 2. Fe-
bruar 2015 zu keiner Verschlimmerung des - erst in der Operation vom 
3. Juli 2015 (AB 61) festgestellten - unfallfremden vorbestehenden Vorzu-
standes geführt hat. Dadurch wird jedoch nicht ausgeschlossen, dass kurz-
fristig gewisse Einschränkungen resp. Schmerzen anderer Teile des Kör-
pers bestanden haben, die jedoch in kurzer Zeit abgeheilt sind. Hinweise 
darauf, dass die entsprechenden Beschwerden über den 13 Mai 2015 
(MRI-Untersuchung [AB 28]) hinaus bestanden hätten, finden sich in den 
Akten keine, zumal eine Verschlimmerung des Vorzustandes ausgeschlos-
sen ist. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin 
die UVG-Versicherungsleistungen im Zusammenhang mit dem Unfall vom 
2. Februar 2015 per 15. Mai 2015 eingestellt hat (vgl. Verfügung vom 23. 
November 2015 [AB 100] und Einspracheentscheid vom 18. Februar 2016 
[AB 115]).

Zur Frage, in welchem Zeitpunkt die soeben dargelegten Schlüsse festge-
standen haben, ist ebenfalls auf die vollständig beweiskräftige Beurteilung 
von PD Dr. med. F.________ vom 1. Juni 2016 abzustellen. Danach wur-
den für den am 3. Juli 2015 intraoperativ festgestellten krankhaften Vorzu-
stand vor Durchführung der operativen Massnahme keine Hinweise gese-
hen (S. 7). Damit bestand hier ausnahmsweise erst nach der durchgeführ-
ten Operation Klarheit über den Sachverhalt. In der Folge hat die Be-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 30. Nov. 2016, UV/16/353, Seite 13

schwerdegegnerin nach Art. 45 Abs. 1 ATSG die Kosten der Operation 
vom 3. Juli 2015 am linken Sprunggelenk (AB 61) zu tragen. Auch hat sie 
für einen allfälligen Erwerbsausfall während der nachfolgend notwendigen 
Zeit der Rekonvaleszenz aufzukommen (Art. 45 Abs. 2 ATSG). Dieser all-
fällige Erwerbsausfall ist in Form eines Taggeldes geschuldet (vgl. UELI 
KIESER, Kommentar zum ATSG, 3. Aufl. 2015, Art. 45 N. 25 ff.) und von der 
Beschwerdegegnerin festzulegen.

3.5 Aufgrund des Dargelegten ist die Beschwerde teilweise gutzuheis-
sen und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie 
im Sinne der Erwägungen neu verfüge. Soweit weitergehend ist die Be-
schwerde unbegründet und abzuweisen.

4.

4.1 Verfahrenskosten sind keine zu erheben (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. a ATSG).

4.2 Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten (Art. 61 lit. g ATSG). Nach der Rechtsprechung hat 
die beschwerdeführende Partei bei teilweisem Obsiegen mindestens An-
spruch auf eine reduzierte Parteientschädigung (BGE 110 V 54 E. 3a S. 57; 
SVR 2003 EL Nr. 5 S. 14 E. 4.1). Gemäss der Praxis des Verwaltungsge-
richts wird der Parteikostenersatz bei gemeinnützig tätigen Rechtsbera-
tungsstellen sowie Rechtsschutzversicherungen, Gewerkschaften und Be-
rufsverbänden aufgrund eines allgemeingültigen pauschalisierten Stunden-
ansatzes festgesetzt, welcher im konkreten Fall mit dem gebotenen Auf-
wand multipliziert wird. Der Stundenansatz wird je nach fachlicher Qualifi-
kation der Vertretung festgelegt, wobei als fachlich qualifizierte Vertretung 
diejenige durch Juristinnen und Juristen sowie durch eidgenössisch diplo-
mierte Sozialversicherungsexpertinnen und -experten gilt. Als fachlich nicht 
qualifizierte Vertretung gelten alle übrigen Parteivertreterinnen und -ver-
treter (vgl. Rundschreiben der Sozialversicherungsrechtlichen Abteilung 
und der Abteilung für französischsprachige Geschäfte des Verwaltungsge-
richts des Kantons Bern vom 16. Dezember 2009, abrufbar unter 
www.justice.be.ch). Im Falle der Vertretung durch Rechtsschutzversiche-

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rungen, Gewerkschaften und Berufsverbände wird der Stundenansatz bei 
einer fachlich qualifizierten Vertretung auf Fr. 180.-- und bei einer fachlich 
nicht qualifizierten Vertretung auf Fr. 100.-- festgelegt.

Advokatin C.________ macht in ihrer Honorarnote vom 6. Oktober 2016 
einen zeitlichen Aufwand von 7.25 Stunden geltend, was nicht zu bean-
standen ist. Multipliziert mit dem pauschalisierten Stundenansatz für eine 
fachlich qualifizierte Vertretung (Fr. 180.--), zuzüglich Auslagen von 
Fr. 45.90 und MWSt. von 108.05 (8% von Fr. 1‘350.90), ergibt dies ein Ho-
norar von Fr. 1‘458.95. Mit Blick auf den Verfahrensausgang sind der Be-
schwerdeführerin für den Anteil ihres Obsiegens die hälftigen Parteikosten 
von Fr. 729.50 (inkl. Auslagen und MWSt.) zuzusprechen.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die SUVA verurteilt, die 
Kosten der Operation vom 3. Juli 2015 sowie ein allfällig deshalb ein-
getretener Erwerbsausfall zu übernehmen. Die Sache wird in diesem 
Umfang an die SUVA zurückgewiesen, damit sie im Sinne der Erwä-
gungen neu verfüge. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin eine reduzierte 
Parteientschädigung von insgesamt Fr. 729.50 (inkl. Auslagen und 
MWSt.) zu bezahlen.

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4. Zu eröffnen (R):
-  B.________ AG z.H. der Beschwerdeführerin
- SUVA
- Bundesamt für Gesundheit 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.