# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 59f3b333-f616-54bd-91d4-d26a40e794f7
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-10-19
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 19.10.2020 PS200174
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS200174_2020-10-19.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: PS200174-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichter 

lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller sowie 

Gerichtsschreiber PD Dr. S. Zogg 

Beschluss vom 19. Oktober 2020 

in Sachen 

 

A._____ AG,  
Schuldnerin und Beschwerdeführerin, 

 

gegen 

 

B._____ Pensionskasse,  
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin, 

 
betreffend Konkurseröffnung 

 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes Zürich 
vom 19. August 2020 (EK201111) 
 

- 2 - 

Erwägungen: 
 

1. Mit Urteil vom 19. August 2020 (act. 3) eröffnete das Konkursgericht des 

Bezirksgerichts Zürich (Vorinstanz) den Konkurs über die A._____ AG (Be-

schwerdeführerin). Mit Beschwerde vom 27. August 2020 (Datum Poststempel; 

act. 2) beantragte die Beschwerdeführerin die Aufhebung des Konkurses. 

2. Mit Verfügung vom 28. August 2020 wurde die Beschwerdeführerin darauf 

hingewiesen, dass sie ihre Beschwerdeschrift bis zum Ablauf der Rechtsmittelfrist 

im Sinne der Erwägungen ergänzen könne, und es wurde ihr Frist zur Leistung 

eines Kostenvorschusses für das Beschwerdeverfahren angesetzt (act. 9). Die 

Frist zur Leistung des Kostenvorschusses blieb ungenutzt (vgl. act. 10/1 und 

Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO), weshalb der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 

25. September 2020 in Anwendung von Art. 101 Abs. 3 ZPO eine einmalige 

Nachfrist von fünf Tagen angesetzt wurde, um den Kostenvorschuss zu leisten, 

unter Androhung, dass andernfalls auf die Beschwerde nicht eingetreten werde 

(act. 11). Die entsprechende Postsendung holte die Beschwerdeführerin nicht ab 

(erfolgloser Zustellversuch am 28. September 2020; act. 12), weshalb ihr die Ver-

fügung in Anwendung von Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO als am 5. Oktober 2020 zu-

gestellt gilt. Da bis heute kein Kostenvorschuss eingegangen ist, lief die der Be-

schwerdeführerin angesetzte Nachfrist somit ebenfalls ungenutzt ab, weshalb auf 

die Beschwerde androhungsgemäss nicht einzutreten ist (Art. 101 Abs. 3 ZPO). 

3. Ausgangsgemäss wird die Beschwerdeführerin für das Beschwerdeverfah-

ren kostenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr 

ist auf Fr. 500.– festzulegen. Eine Parteientschädigung ist der Beschwerdegegne-

rin mangels ihr entstandener Umtriebe nicht zuzusprechen. 

- 3 - 

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.  

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt und der 

Beschwerdeführerin auferlegt. 

3. Die Gerichtskosten für das Beschwerdeverfahren werden vorsorglich zur 

Kollokation angemeldet. 

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter 

Beilage einer Kopie von act. 2, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung 

der erstinstanzlichen Akten), das Konkursamt Unterstrass-Zürich, das Be-

treibungsamt Zürich 6, das Handelsregisteramt des Kantons Zürich, je ge-

gen Empfangsschein, und an die Obergerichtskasse. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 
Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG. 
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 

PD Dr. S. Zogg 
versandt am: 
19. Oktober 2020 

	Beschluss vom 19. Oktober 2020
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt und der Beschwerdeführerin auferlegt.
	3. Die Gerichtskosten für das Beschwerdeverfahren werden vorsorglich zur Kollokation angemeldet.
	4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter Beilage einer Kopie von act. 2, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten), das Konkursamt Unterstrass-Zürich, das Betreibungsamt Zürich 6, das Ha...
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...