# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a15bcd18-62b6-5fb4-bf19-979620b9b377
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-03-24
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 24.03.2020 BB.2020.59
**Docket/Reference:** BB.2020.59
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BB-2020-59_2020-03-24

## Full Text

Vereinigung von Verfahren (Art. 30 StPO). Aufschiebende Wirkung (Art. 387 StPO).;;Vereinigung von Verfahren (Art. 30 StPO). Aufschiebende Wirkung (Art. 387 StPO).;;Vereinigung von Verfahren (Art. 30 StPO). Aufschiebende Wirkung (Art. 387 StPO).;;Vereinigung von Verfahren (Art. 30 StPO). Aufschiebende Wirkung (Art. 387 StPO).

Beschluss vom 24. März 2020 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter 
Cornelia Cova, Vorsitz, 
Andreas J. Keller und Patrick Robert-Nicoud,  
Gerichtsschreiberin Santina Pizzonia  

   
 
Parteien 

  
A.,  

Beschwerdeführer 
 

 gegen 
   

1. BUNDESANWALTSCHAFT,  

2. B.,  

3. C., vertreten durch Rechtsanwalt Michael Mráz,  

Beschwerdegegnerinnen 
 
 
 

Gegenstand  Vereinigung von Verfahren (Art. 30 StPO) 

  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: BB.2020.59 
Nebenverfahren: BP.2020.30 
 
 
 

- 2 - 

 

 

Die Beschwerdekammer hält fest, dass: 
 

- die Bundesanwaltschaft ein Strafverfahren gegen A. und Unbekannt wegen 
qualifizierter ungetreuer Geschäftsbesorgung, evtl. Veruntreuung führt; 

 
- die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl gegen A. eine Strafuntersuchung wegen 

mehrfachen Hausfriedensbruchs, Diebstahls, Tätlichkeiten und Be-     
schimpfung führt; 

 
- auf Übernahmeersuchen der Zürcher Behörden hin die Bundesanwaltschaft 

mit Verfügung vom 30. Januar 2020 die Vereinigung in ihren Händen ihrer 
Strafuntersuchung mit dem zürcherischen Strafverfahren anordnete; die 
Bundesanwaltschaft ihr Verfahren gegen A. auf den Verdacht des mehrfa-
chen Hausfriedensbruchs, des Diebstahls, der Tätlichkeiten und der Be-
schimpfung ausdehnte; sie abschliessend anordnete, dass die Akten der Un-
tersuchungen weiterhin getrennt geführt werden (act. 1.1); 

 
- dagegen A. Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafge-

richts erhebt (act. 1). 
 
 
 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 
 

- die Beschwerdeinstanz Beschwerden gegen Verfügungen und Verfahrens-
handlungen der Staatsanwaltschaft beurteilt (Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO 
i.V.m. Art. 37 Abs. 1 StBOG);  

 
- die Beschwerde innert einer Frist von 10 Tagen schriftlich und begründet bei 

der Beschwerdekammer einzureichen ist (Art. 396 Abs. 1 StPO); die Rechts-
mittelfrist bei anderen Entscheiden als Urteilen mit der Zustellung des Ent-
scheides beginnt (vgl. Art. 384 lit. b StPO); 

 
- die angefochtene Verfügung vom 30. Januar 2020 dem Beschwerdeführer 

am 6. Februar 2020 eröffnet wurde (act. 3.2.2);  
 
- demzufolge dessen Beschwerde mit Postaufgabe vom 11. März 2020 offen-

sichtlich nicht innerhalb der 10-tägigen Frist erhoben wurde, weshalb ohne 
weiteren Schriftenwechsel darauf nicht einzutreten ist (vgl. Art. 390 Abs. 2 
StPO e contrario); 

 

- 3 - 

 

 

- unter diesen Umständen die weiteren Eintretensvoraussetzungen offen blei-
ben können;  

 
- das Gesuch um aufschiebende Wirkung mit dem vorliegenden Beschluss 

hinfällig wird und als gegenstandslos abzuschreiben ist; 
 
- bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichtskosten dem Beschwerde-

führer aufzuerlegen sind (Art. 428 Abs. 1 StPO); 
 
-  diese auf das gesetzliche Minimum von Fr. 200.-- festzusetzen sind (vgl. 

Art. 73 StBOG und Art. 5 und 8 Abs. 1 des Reglements des Bundesstrafge-
richts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Entschädigun-
gen in Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]). 

 
 
 

- 4 - 

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 
 
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 
 
2. Das Gesuch um aufschiebende Wirkung wird als gegenstandslos abgeschrie-

ben. 

3. Die Gerichtsgebühr von Fr. 200.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. 
 
 

Bellinzona, 25. März 2020 
 
Im Namen der Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Die Vizepräsidentin: Die Gerichtsschreiberin:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- A.  
- B., samt act. 1 in Kopie  
- Bundesanwaltschaft, samt act. 1 in Kopie  
- Rechtsanwalt Michael Mráz, samt act. 1 in Kopie  
 
 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.