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**Case Identifier:** 014b46ab-24b5-53c5-a755-2469e1813732
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-17
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 17.09.2025 200 2025 41
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2025-41_2025-09-17.pdf

## Full Text

IV 200 2025 41 
FUE/SAW/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 17. September 2025

Verwaltungsrichter Furrer, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Ackermann, Verwaltungsrichterin Mauerhofer
Gerichtsschreiberin Baumann

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern  
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 4. Dezember 2024

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Sept. 2025, IV 200 2025 41

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Sachverhalt:

A.

Die 1970 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin), 
gelernte ... sowie ... (Akten der IV-Stelle Bern [IVB bzw. Beschwerdegegne-
rin], [act. II] 11 S. 2 f.), zuletzt bis am 31. August 2022 als ... in einer ... zu 
40 % erwerbstätig gewesen (act. II 30 S. 2 f. Ziff. 1 f.), meldete sich im Juli 
2023 unter Hinweis auf diverse gesundheitliche Beeinträchtigungen bei der 
Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an (act. II 
9). Die IVB führte in der Folge erwerbliche sowie medizinische Erhebungen 
durch und legte das Dossier Dr. med. C.________, Praktische Ärztin, Re-
gionaler Ärztlicher Dienst (RAD), zur Beurteilung vor (vgl. Aktenbericht vom 
26. Oktober; act. II 38 S. 5 ff.). Mit Verfügung vom 13. Februar 2024 (act. II 
47 S. 2 ff.) sprach die IVB der Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 
43 % ab dem 1. Januar 2024 eine Rente von 32.5 % einer ganzen Rente 
zu. Diese Verfügung blieb unangefochten. 

Am 30. August 2024 machte die Versicherte unter Hinweis auf neue bild-
gebende Befunde (act. II 52 S. 1 ff.) geltend, der Gesundheitszustand habe 
sich verschlechtert (act. II 52 S. 8 f.). Nach Einholung einer Stellungnahme 
der RAD-Ärztin Dr. med. C.________ vom 24. September 2024 (act. II 54 
S. 3 f.) stellte die IVB mit Vorbescheid vom 2. Oktober 2024 (act. II 55) die 
Abweisung des Rentenerhöhungsgesuchs in Aussicht. Zur Begründung 
legte sie dar, aufgrund der eingereichten Berichte sei eine Verschlechte-
rung des Gesundheitsschadens nicht ausgewiesen. Dagegen erhob die 
Versicherte am 23. Oktober 2024 Einwand (act. II 56 S. 1) und reichte ei-
nen Bericht ihrer Hausärztin, Dr. med. D.________, Fachärztin für Allge-
meine Innere Medizin, vom 19. Oktober 2024 (act. II 56 S. 2 ff.) ein. Nach 
Stellungnahme der RAD-Ärztin Dr. med. C.________ vom 23. Oktober 
2024 zum Bericht der Hausärztin reichte die Versicherte aufforderungs-
gemäss (act. II 60) zusätzliche Arztberichte ein (act. II 61 S. 3 ff.), die wie-
derum der RAD-Ärztin vorgelegt wurden (Stellungnahme vom 3. Dezember 
2024; act. II 63 S. 2 f.). Mit Verfügung vom 4. Dezember 2024 (act. II 64) 
wies die IVB das Rentenerhöhungsgesuch ab.

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B.

Dagegen liess die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 
mit Eingabe vom 20. Januar 2025 Beschwerde erheben mit den folgenden 
Rechtsbegehren: 

1. Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 4. Dezember 2024 
sei aufzuheben.

2. Die Sache sei durch die Beschwerdegegnerin erneut zu beurteilen.
3. Es seien der Beschwerdeführerin die gesetzlich geschuldeten Leis-

tungen auszurichten. 
- unter Kosten- und Entschädigungsfolge -

Mit Beschwerdeantwort vom 12. Februar 2025 schloss die Beschwerde-
gegnerin auf Abweisung der Beschwerde.

Am 13. März 2025 reichte die Beschwerdeführerin zusammen mit der Kos-
tennote diverse weitere Arztberichte ein (Akten der Beschwerdeführerin 
[act. I] 7-15) und hielt an den gestellten Rechtsbegehren fest.

Die Beschwerdegegnerin hielt in der Stellungnahme vom 7. April 2025 un-
ter Hinweis auf eine Aktennotiz des RAD-Arztes Dr. med. E.________, 
Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs-
apparates, sowie gestützt auf eine erneute Stellungnahme der RAD-Ärztin 
Dr. med. C.________, je datiert vom 27. März 2025 (in den Gerichtsakten), 
an ihrem Antrag auf Abweisung fest. Da es in den neu eingereichten Arzt-
berichten aber Hinweise darauf gebe, dass sich der Gesundheitszustand 
im Januar 2025 verschlechtert haben könnte, werde die Eingabe vom 
13. März 2025 als Neuanmeldung entgegengenommen. Diese Stellung-
nahme wurde der Beschwerdeführerin am 8. April 2025 zugestellt.

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Angefochten ist die Verfügung vom 4. Dezember 2024 (act. II 64). 
Streitig und zu prüfen ist das Gesuch um Rentenerhöhung und dabei ins-
besondere, ob seit der rentenzusprechenden Verfügung vom 13. Februar 
2024 (act. II 47 S. 2 ff.) eine gesundheitliche Verschlechterung eingetreten 
ist.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

2.2 Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Rentenanspruchs in 
prozentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem Invali-
ditätsgrad von 50 bis 69 % entspricht der prozentuale Anteil dem Invali-
ditätsgrad (Art. 28b Abs. 2 IVG), bei einem Invaliditätsgrad ab 70 % besteht 
Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28b Abs. 3 IVG). Bei einem Invali-
ditätsgrad zwischen 40 und 49 % gelten die prozentualen Anteile nach 
Massgabe von Art. 28b Abs. 4 IVG.

2.3

2.3.1 Gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG wird die Invalidenrente von Amtes 
wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft erhöht, herabgesetzt oder auf-
gehoben, wenn der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Ren-
tenbezügers sich um mindestens fünf Prozentpunkte ändert (lit. a) oder auf 
100 % erhöht (lit. b). Wird ein Gesuch um Revision eingereicht, so ist darin 
glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität in einer für den 
Anspruch erheblichen Weise geändert hat (Art. 87 Abs. 2 der Verordnung 
vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]). 

2.3.2 Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den 
tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit 
den Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invalidenrente ist deshalb nicht 
nur bei einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes, son-
dern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen 
(oder die Auswirkungen auf die Betätigung im üblichen Aufgabenbereich) 
des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert 
haben. Dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer 
Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Ein Revisionsgrund ist 

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ferner unter Umständen auch dann gegeben, wenn eine andere Art der 
Bemessung der Invalidität zur Anwendung gelangt oder eine Wandlung des 
Aufgabenbereichs eingetreten ist (BGE 144 I 103 E. 2.1 S. 105, 141 V 9 
E. 2.3 S. 10; SVR 2021 IV Nr. 36 S. 109, 8C_280/2020 E. 3.1).

2.3.3 Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung oder das Revisionsge-
such ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewis-
sern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung 
des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist. Stellt sie fest, dass 
der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine 
Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls 
hat sie zusätzlich noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, 
um nunmehr eine rentenbegründende (bzw. anspruchsrelevant höhere) 
Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall 
obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 
198 E. 3a S. 198; SVR 2008 IV Nr. 35 S. 117, I 822/06 E. 2.1).

2.3.4 Als zeitliche Vergleichsbasis ist einerseits der Sachverhalt im Zeit-
punkt der ursprünglichen Rentenverfügung und anderseits derjenige zur 
Zeit der streitigen Revisionsverfügung zu berücksichtigen (BGE 130 V 343 
E. 3.5.2 S. 351, 125 V 368 E. 2 S. 369; SVR 2010 IV Nr. 53 S. 165, 
9C_8/2010 E. 3.1).

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99; SVR 2021 IV 
Nr. 54 S. 180, 9C_540/2020 E. 2.3).

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3.

3.1 Die Verwaltung ist auf das Revisionsgesuch vom 30. August 2024 
eingetreten, weshalb die Eintretensfrage praxisgemäss nicht zu überprüfen 
ist (vgl. BGE 109 V 108 E. 2b S. 114). Nachfolgend ist durch einen Ver-
gleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der rentenzusprechenden Verfügung 
vom 13. Februar 2024 (act. II 47 S. 2 ff.) mit demjenigen im Zeitpunkt der 
angefochtenen Verfügung vom 4. Dezember 2024 (act. II 64) zu prüfen, ob 
in den tatsächlichen Verhältnissen eine Änderung eingetreten ist, welche 
geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beein-
flussen (vgl. E. 2.3.2 und 2.3.4 hiervor).

3.2 Die Verfügung vom 13. Februar 2024 (act. II 47 S. 2 ff.) basierte in 
medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf der Stellungnahme der RAD-
Ärztin Dr. med. C.________ vom 26. Oktober 2023 (act. II 38 S. 5 ff.). Darin 
führte sie die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 
auf (S. 7):

- Nebennierenrindeninsuffizienz
- Asthma bronchiale
- Beginnende Gonarthrose beidseits
- Chronisches vertebrales Schmerzsyndrom und chronisches zervi-

ko-spondylogenes Schmerzsyndrom bei degenerativer Wirbelsäu-
lenerkrankung

- Status nach Impingement-Syndrom der rechten Schulter (März 
2022)

- Status nach Sigmaresektion bei Adenokarzinom in situ 2013

Bleibend minder belastbar seien beide Knie und die Wirbelsäule der Versi-
cherten. Ebenso bestünden eine Funktionsstörung der Lunge bei jedoch 
gut eingestelltem Asthma bronchiale und eine hormonelle Funktionsstörung 
bei Nebennierenrindeninsuffizienz mit notwendiger Hydrocortisonersatzthe-
rapie. Die gesamte körperliche Belastbarkeit, einschliesslich des Durchhal-
tevermögens, sei reduziert. Körperlich schwere und psychisch belastende 
Tätigkeiten seien nicht mehr leidensgerecht. Regelmässige Pausen seien 
notwendig (S. 6). Die zum Teil auch schwere und anstrengende körperliche 
Tätigkeit als ... sei ab September 2022 für die multimorbide Versicherte auf 
nicht absehbare Zeit nicht mehr möglich, oder allenfalls nur noch in einem 
sehr reduzierten Pensum. Zumutbar seien körperlich leichte Tätigkeiten in 
wechselbelastender oder allenfalls überwiegend sitzender Position ganz-
tags über 8.5 Stunden mit einer weiteren Leistungsminderung von 20 % für 

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vermehrte Pausen (S. 7). Zu vermeiden seien Zwangshaltungen der Hals-
wirbelsäule (HWS) und des Oberkörpers (z.B. längeres Verharren in vor-
nüber geneigter Haltung, ob stehend oder sitzend), stereotype Kopfbewe-
gungen, Arbeiten mit sich wiederholenden Rotationsbewegungen des 
Oberkörpers, Rotationen des Oberkörpers im Sitzen/Stehen unter Ge-
wichtsbelastung, das Heben von Lasten körperfern, repetitives Heben von 
Lasten über Brusthöhe, Überkopfarbeiten, überwiegendes Stehen und Ge-
hen, Arbeiten in gebückter Haltung, Hocken und Knien, Gehen auf unebe-
nem Gelände, längeres Abwärtsgehen, Springen, Steigen auf Leitern und 
Gerüste, häufiges Treppensteigen sowie Kälte-, Nässe- und Zugluftexposi-
tion. Bei zusätzlich bestehendem Asthma bronchiale sei zudem die Exposi-
tion von Dämpfen, Stäuben, Rauch und Gasen zu vermeiden. Ebenso zu 
vermeiden seien unregelmässiger Schichtdienst, Akkordarbeit und Nacht-
dienst. Eine angepasste Tätigkeit sei ab April 2023, ca. sechs Wochen 
nach der postoperativen Kontrolle nach Kniegelenksarthroskopie links und 
Kniegelenksinfiltration rechts zumutbar (S. 8).

3.3 Zum Verlauf bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 
4. Dezember 2024 (act. II 64) ist den medizinischen Akten im Wesentlichen 
das Folgende zu entnehmen:

3.3.1 Bei der Beschwerdeführerin wurde am 15. August 2024 eine zwei 
Phasen-Skelett-Szintigraphie und ein SPECT/CT/CT-Rotation durchge-
führt. Im Befundbericht vom 16. August 2024 (act. II 52 S. 1 ff.) hielt 
Prof. Dr. med. F.________, Facharzt für Radiologie und Nuklearmedizin, 
fest, eindeutig entzündliche Gelenksveränderungen im Rahmen einer Pso-
riasis-Arthritis seien nicht fassbar. An der HWS spreche der Befund für de-
generative Veränderungen mit einer aktivierten Spondylarthrose links auf 
Niveau HWK 3/4 sowie eine gering aktivierte Osteochondrose mit begin-
nender Unkarthrose auf Niveau HWK 5/6 links. An der Lendenwirbelsäule 
(LWS) lägen vor allem massive degenerative Veränderungen auf Niveau 
LWK 4/5 und auf Niveau LWK 5/S1 bei fast aufgehobenem Bandscheiben-
fach mit aktivierten Osteochondrosen und Spondylosen vor. Durch die An-
baureaktionen komme es auch zu foraminalen Engstellungen mit wahr-
scheinlicher Nervenwurzeltangierung auf diesen beiden Niveaus mit vor 
allem möglicher Kompression der Wurzel L5 links. Es fänden sich zusätz-

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lich an der gesamten Wirbelsäule nicht entzündlich aktivierte degenerative 
Veränderungen. Im Übrigen bestünden degenerative Veränderungen im 
Bereich der beiden Kniegelenke (S. 3).

3.3.2 Die RAD-Ärztin Dr. med. C.________ führte in der Stellungnahme 
vom 24. September 2024 (act. II 54 S. 3 f.) zur Bildgebung vom 15. August 
2024 aus, in der Beurteilung der gesamten Wirbelsäule und der Hände und 
Füsse seien keine eindeutigen entzündlichen Gelenkveränderungen im 
Rahmen einer Psoriasis-Arthritis feststellbar gewesen. Degenerative Ver-
änderungen an der HWS und der LWS mit aktivierten Osteochondrosen 
unterschiedlichen Ausmasses seien zu sehen gewesen. Auch an den bei-
den Kniegelenken seien degenerative Veränderungen sichtbar. Ferner lie-
ge eine Magnetresonanztomographie (MRI) der LWS vom 22. Dezember 
2023 mit ebenso bekannter Segment Degeneration bei Chondrose L3/L4, 
Osteochondrose L4/5 sowie L5/S1 und Facettengelenksarthrose L3-S1 vor. 
Ebenso sei eine Illiosakralgelenk (ISG)-Degeneration vorhanden gewesen. 
Eine MRI-Untersuchung der HWS vom 25. Januar 2023 habe ebenso eine 
Facettengelenksarthrose HWK 3-5, eine Osteochondrose und eine Unko-
vertebralarthrose HWK 5/6 mit Spondylophyten links und begleitender Fo-
ramenstenose links gezeigt. Zusammenfassend handle es sich um die vor-
bekannten ausgeprägten degenerativen Veränderungen im gesamten Ver-
lauf der Wirbelsäule, aber auch in den Knien (S. 3). Aufgrund der neu vor-
gelegten Befunde sei eine Verschlechterung des Gesundheitsschadens 
nicht ausgewiesen. Es lägen keine neuen Diagnosen vor, welche die Ar-
beitsfähigkeit in einem höheren Masse beeinträchtigten als bisher (S. 4).

3.3.3 Am 19. Oktober 2024 (act. II 56 S. 2 ff.) legte die Hausärztin 
Dr. med. D.________ dar, seit dem gefällten Rentenentscheid sei es zu 
einer erneuten Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit Exazerba-
tion der starken Schmerzen im Bereich der gesamten Wirbelsäule, vor al-
lem im Bereich der HWS verbunden mit Schwindelgefühl sowie der unters-
ten LWS gekommen. Auch im Bereich der Brustwirbelsäule (BWS) komme 
es immer wieder zu starken Schmerzen. Am 21. Dezember 2023 sei eine 
MRI-Untersuchung der BWS, am 22. Dezember 2023 eine solche der LWS 
und am 15. August 2024 eine zwei Phasen-Skelett-Szintigraphie und ein 
SPECT/CT/CT-Rotation durchgeführt worden. Anhand dieser neu doku-
mentierten fortschreitenden degenerativen Veränderungen, insbesondere 

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im Bereich der LWS und im Beckenbereich sowie bei beiden Kniegelenken, 
könne auch objektivierbar eine Verschlechterung des Gesundheitszustan-
des geltend gemacht werden. Noch entscheidender sei aber, dass dem 
grossen Leidensdruck der Beschwerdeführerin (zusätzlich zur entzündlich-
degenerativen Erkrankung des Skeletts bestünden enorm belastende chro-
nische Erkrankungen eines schweren eosinophilen Asthmas, einer chroni-
schen Nebenniereninsuffizienz und eines schweren Tinnitus) in der Ge-
samtbeurteilung betreffend das Ausmass der Gesundheitseinschränkung 
überhaupt keine Bedeutung zugemessen worden sei. Zur effektiven Erfas-
sung der tatsächlichen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und der dadurch 
resultierenden Einbusse des Einkommens müsse zur Plausibilisierung eine 
sorgfältige, umfassende, interdisziplinäre Begutachtung vorgenommen 
werden (S. 3 f.).

3.3.4 In der RAD-Beurteilung vom 23. Oktober 2024 (act. II 58 S. 2 f.) 
nahm Dr. med. C.________ zum Bericht der Hausärztin Stellung und legte 
dar, bis auf den vollständigen Befund über die BWS seien die weiteren Be-
funde der Bildgebung bereits vorgelegen und gewürdigt worden. Das MRI 
der BWS zeige keine schweren krankhaften Veränderungen. Die degenera-
tiven Veränderungen im Verlauf der gesamten Wirbelsäule, insbesondere 
im Bereich der LWS, seien bekannt gewesen. Zusätzlich seien degenerati-
ve Veränderungen an beiden Kniegelenken dokumentiert. Die Hausärztin 
fasse nochmals die gesamte Krankengeschichte einschliesslich der Medi-
kamentenliste zusammen. Die vollständige Krankengeschichte sei bereits 
zum Zeitpunkt der Rentenzusprache im Februar 2024 gewürdigt worden. 
Zusammenfassend lasse sich nochmals festhalten, dass sämtliche Beein-
trächtigungen zum Zeitpunkt der Verfügung im Februar 2024 bereits vorge-
legen hätten und gewürdigt worden seien. Eine Verschlechterung mit Aus-
wirkungen auf das Fähigkeitsprofil sei den Unterlagen nicht zu entnehmen 
(S. 2).

3.3.5 Nachdem die Beschwerdeführerin im Einwandverfahren mit Schrei-
ben vom 28. November 2024 (act. II 61 S. 1 f.) diverse zusätzliche Arztbe-
richte eingereicht hatte (act. II 61 S. 3 ff.), hielt die RAD-Ärztin 
Dr. med. C.________ in der Stellungnahme vom 3. Dezember 2024 (act. II 
63 S. 2 f.) fest, in den Befundberichten aus dem Jahre 2024 würden noch-

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mals die chronischen Schmerzen bei degenerativen Wirbelsäulenverände-
rungen im gesamten Verlauf und Hüftschmerzen sowie Knieschmerzen 
beschrieben. Zudem seien Befundberichte betreffend ein Ekzem am Ohr 
und ein Augenarztbericht betreffend eine Keratokonjunktivitis beigelegt 
worden. Die Behandlungsberichte der Sprechstunde für Adipositas be-
schrieben eine Gewichtsreduktion unter Saxenda. Eine Dosierung des Hy-
drocortisons, welches bei Schmerzen und Asthma von der Versicherten 
genommen werde, sei in der Dosierung unterhalb der Cushingschwelle 
anzupassen, um Nebenwirkungen gering zu halten. Ein pneumologischer 
Bericht bei Asthma bronchiale zeige einen stabilen Verlauf unter monatli-
chen Nucala Injektionen. Ferner seien übergangsweise Montelukast, dann 
Fexofenadine, und Axotide und Seretide als Diskus zur Inhalation verordnet 
worden. Rheumatologische Befunde hätten eine Psoriasis-Arthropathie bei 
weitgehend unauffälligem Befundbericht in der körperlichen Untersuchung 
ausschliessen können. Eine Skelettszintigraphie habe degenerative Verän-
derungen zervikal und lumbal gezeigt. Entzündliche Prozesse hätten aus-
geschlossen werden können. Die Diagnose eines Ehlers-Danlos-Syndroms 
habe nicht verifiziert werden können. Es lägen zusammengefasst keine 
neuen medizinischen Sachverhalte (Befunde) vor, welche hinsichtlich des 
relevanten Vergleichszeitpunkts eine veränderte medizinische Situation 
ergäben (S. 2 f.).

4.

4.1 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

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4.2

4.2.1 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

4.2.2 Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt 
Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be-
gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 
Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354; SVR 2022 UV 
Nr. 3 S. 7, 8C_131/2021 E. 3.2). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseig-
nung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachper-
sonen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen 
oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlass-
ten Gutachten unabhängiger Sachverständiger. Soll ein Versicherungsfall 
ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind 
an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch 
nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versiche-
rungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen 
vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5 S. 105, 142 V 58 E. 5.1 S. 65, 139 V 
225 E. 5.2 S. 229, 135 V 465 E. 4.4 - 4.6 S. 469; Urteil des Bundesgerichts 
[BGer] 8C_434/2023, 8C_436/2023 vom 10. April 2024 E. 4.3, nicht publ. 
in: BGE 150 V 188, aber in: SVR 2024 UV Nr. 27 S. 107).

4.2.3 Auch reine Aktengutachten können beweiskräftig sein, sofern ein 
lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztli-
che Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts 
geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in 
den Hintergrund rückt. Dies gilt grundsätzlich auch in Bezug auf Berichte 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Sept. 2025, IV 200 2025 41

- 13 -

und Stellungnahmen Regionaler Ärztlicher Dienste (SVR 2020 IV Nr. 38 
S. 133, 9C_651/2019 E. 4.3).

4.2.4 Die Feststellung einer revisionsbegründenden Veränderung erfolgt 
durch eine Gegenüberstellung eines vergangenen und des aktuellen Zu-
standes. Gegenstand des Beweises ist somit das Vorhandensein einer 
entscheidungserheblichen Differenz in den den medizinischen Unterlagen 
zu entnehmenden Tatsachen. Der Beweiswert eines zwecks Rentenrevisi-
on erstellten Gutachtens hängt folglich wesentlich davon ab, ob es sich 
ausreichend auf das Beweisthema – erhebliche Änderung(en) des Sach-
verhalts – bezieht. Einer für sich allein betrachtet vollständigen, nachvoll-
ziehbaren und schlüssigen medizinischen Beurteilung, die im Hinblick auf 
eine erstmalige Beurteilung der Rentenberechtigung beweisend wäre, 
mangelt es daher in der Regel am rechtlich erforderlichen Beweiswert, 
wenn sich die (von einer früheren abweichende) ärztliche Einschätzung 
nicht hinreichend darüber ausspricht, inwiefern eine effektive Veränderung 
des Gesundheitszustandes stattgefunden hat. Vorbehalten bleiben Sachla-
gen, in denen es evident ist, dass die gesundheitlichen Verhältnisse sich 
verändert haben (SVR 2018 IV Nr. 13 S. 39, 9C_244/2017 E. 4.2 und 
4.2.1).

5.

5.1 Die Beschwerdegegnerin hat sich in der angefochtenen Verfügung 
vom 4. Dezember 2024 (act. II 64) massgeblich auf die Aktenbeurteilungen 
der RAD-Ärztin Dr. med. C.________ vom 24. September 2024 (act. II 54 
S. 3 f.), vom 23. Oktober 2024 (act. II 58 S. 2 f.) und vom 3. Dezember 
2024 (act. II 63 S. 2 f.) gestützt. Diese erfüllen die von der höchstrichterli-
chen Rechtsprechung an den Beweiswert solcher Aktenberichte gestellten 
Anforderungen und genügen insbesondere den revisionsrechtlichen An-
sprüchen (vgl. E. 4.2.1 ff. hiervor). Die darin enthaltenen Feststellungen 
und Ausführungen sind in Kenntnis bzw. Würdigung der Vorakten sowie 
unter Berücksichtigung der geklagten Einschränkungen getroffen worden. 
Gestützt darauf hat die RAD-Ärztin die medizinischen Zusammenhänge 
einleuchtend und die daraus gezogenen Schlussfolgerungen zum Gesund-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Sept. 2025, IV 200 2025 41

- 14 -

heitszustand und dessen Verlauf nachvollziehbar begründet dargestellt. 
Dass Dr. med. C.________ keine klinische Exploration durchgeführt hat – 
wie die Beschwerdeführerin moniert (vgl. Beschwerde S. 9 f. Ziff. 16) –, ist 
nicht zu beanstanden. Der RAD-Ärztin lagen nebst diversen Bildgebungen 
bzw. entsprechenden Befundberichten (act. II 52 S. 1 ff., 61 S. 8, 44, 64 f., 
73 ff.), Laborergebnissen (act. II 61 S. 9 f., 25 f., 32 f., 39 f.), Lungenfunkti-
onsparametern (act. II 61 S. 60), akustischen Abklärungen (act. II 61 S. 47, 
49 ff.) und ophthalmologischen Messungen (act. II 61 S. 15 ff.) auch die 
Ergebnisse der klinischen Untersuchungen, namentlich in den Disziplinen 
der Orthopädie (act. II 61 S. 7), Dermatologie (act. II 61 S. 11 f.), Pneumo-
logie (act. II 61 S. 54, 57) und Rheumatologie (act. II 61 S. 61 f.), vor. Die 
RAD-Ärztin konnte sich mithin aufgrund der vorhandenen umfassenden 
medizinischen Unterlagen ein vollständiges Bild verschaffen, womit es um 
die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen 
Sachverhaltes ging (vgl. E. 4.2.3 hiervor). Damit kommt den RAD-Berichten 
voller Beweiswert zu.

5.2

5.2.1 Die RAD-Ärztin Dr. med. C.________ legte in den Stellungnahmen 
vom 24. September 2024 und 23. Oktober 2024 (act. II 54 S. 3 f., 58 S. 2 f.) 
schlüssig und einleuchtend dar, die in den bildgebenden Untersuchungen 
vom 15. August 2024 (Ganzkörper-Skelettszintigraphie und SPECT/CT der 
HWS und LWS sowie Spot-Aufnahmen der Hände und Füsse; act. II 61 
S. 69) festgestellten ausgeprägten degenerativen Veränderungen im ge-
samten Verlauf der Wirbelsäule, namentlich im Bereich der LWS, seien 
bereits vorbekannt gewesen (MRI-Untersuchungen der HWS und LWS 
vom 25. Januar und 22. Dezember 2023), desgleichen die degenerativen 
Veränderungen an beiden Kniegelenken, und dass diese Veränderungen 
bzw. die sich dadurch ergebenden Beeinträchtigungen im Fähigkeitsprofil, 
das der Verfügung vom 13. Februar 2024 zugrunde lag, bereits berücksich-
tigt worden waren bzw. die Arbeitsfähigkeit nicht in einem höheren Masse 
beeinträchtigt wird als zuvor. Neu (in den Akten) sei einzig der vollständige 
Befund betreffend BWS, wobei die entsprechende Bildgebung keine 
schweren krankhaften Veränderungen zeige. Gestützt auf den Befundbe-
richt von Prof. Dr. med. F.________ vom 16. August 2024 (act. II 52 S. 3) 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Sept. 2025, IV 200 2025 41

- 15 -

hob die RAD-Ärztin sodann hervor, dass in der gesamten Wirbelsäule, in 
den Händen und auch in den Füssen keine eindeutigen entzündlichen Ge-
lenkveränderungen im Rahmen einer – von der Hausärztin 
Dr. med. D.________ in Betracht gezogenen (act. II 61 S. 62) – Psoriasis-
Arthritis feststellbar waren (act. II 54 S. 3; vgl. auch act. II 61 S. 64), womit 
auch insoweit keine massgebliche Veränderung erstellt ist. Soweit die 
Hausärztin im Rahmen des Vorbescheidverfahrens eine Verschlechterung 
des Gesundheitszustands im hier massgebenden Zeitraum (E. 3.1 hiervor) 
annahm (act. II 56 S. 2 ff.), überzeugt dies nicht. Zum einen ging Dr. med. 
D.________ bei ihrer Beurteilung offenkundig von einem unzutreffenden 
Vergleichszeitraum aus, nämlich von einem Rentenentscheid vom 2. Sep-
tember 2023 (act. II 56 S. 3). Folglich stützte sie sich bei ihrer Argumentati-
on teilweise auf die bildgebend im Dezember 2023 dargestellten pathologi-
schen Veränderungen an der BWS und der LWS (act. II 56 S. 3), die be-
reits vor Erlass der rentenzusprechenden Verfügung vom 13. Februar 2024 
(act. II 47 S. 2 ff.) bestanden. Zum anderen gründet ihre Einschätzung auf 
die im hier massgebenden Zeitraum erstellte Bildgebung vom 15. August 
2024 und die dort festgestellten Pathologien. In diesem Zusammenhang ist 
jedoch festzustellen, dass bildgebend nachgewiesene (pathologische) Be-
funde – namentlich MRI-Rückenbefunde – in der Regel für sich allein nicht 
den Schluss auf eine Arbeitsunfähigkeit zulassen resp. gerade keine Korre-
lation zwischen ärztlich gestellter Diagnose (auch bei somatisch dominier-
ten Leiden) und Arbeitsunfähigkeit besteht (BGE 140 V 193 E. 3.1 S. 195 
mit Hinweis auf KLIPSTEIN/MICHEL/LÄUBLI ET. AL., Do MRI findings correlate 
with mobility tests?, Eur Spine 2007 S. 803-811). Deshalb stellt – worauf 
die Beschwerdeführerin zutreffend verwiesen hat (Beschwerde S. 9 f. 
Ziff. 16) – die klinische Untersuchung im Bereich der Wirbelsäule die wich-
tigste und feinste Prüfung dar (Urteil des BGer 8C_431/2024 vom 16. De-
zember 2024 E. 6.3.2). In den hier zeitlich massgeblichen Akten wurden 
jedoch keine relevanten klinisch-pathologischen Befunde (insbesondere 
keine radikulären Reiz- oder Ausfallsymptome) dokumentiert, die auf eine 
massgebende Gesundheitsverschlechterung schliessen liessen. Soweit die 
Hausärztin die medizinischen Abklärungen und das Zumutbarkeitsprofil im 
Zeitpunkt der rentenzusprechenden Verfügung kritisiert und geltend macht, 
die Einschätzung der Beschwerdegegnerin sei (zu) optimistisch gewesen 

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Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Sept. 2025, IV 200 2025 41

- 16 -

(act. II 56 S. 2 f.), ist dies vorliegend unter revisionsrechtlichem Gesichts-
winkel unerheblich, da hierüber bereits rechtskräftig entschieden wurde. 

5.2.2 Auch die Schlussfolgerung der RAD-Ärztin vom 3. Dezember 2024 
(act. II 63 S. 2 f.), wonach nach Würdigung der von der Beschwerdeführerin 
am 28. November 2024 eingereichten Arztberichte (act. II 61 S. 3 ff.) keine 
(anderweitigen) Befunde vorliegen, die mit Blick auf den hier relevanten 
Vergleichszeitpunkt eine veränderte medizinische Situation belegen, über-
zeugt. So konnte in Bezug auf die Keratokonjunktivitis sicca beidseits im 
Bericht vom 23. Februar 2024 nach Erweiterung der Lokaltherapie eine 
deutliche subjektive Linderung der Beschwerden und eine Regredienz der 
klinischen Befunde festgestellt werden (act. II 61 S. 17) und in der Ver-
laufskontrolle vom 24. Oktober 2024 zeigte sich ein voller Visus (act. II 61 
S. 16). Am 19. August 2024 berichtete Dr. med. G.________, Facharzt für 
Allgemeine Innere Medizin und für Pneumologie, betreffend das persistie-
rende Asthma bronchiale von einem stabilen Verlauf (act. II 61 S. 55). Im 
Weiteren wurde im Sprechstundenbericht für Adipositas vom 8. Oktober 
2024 vermerkt, dass das Gewicht seit der letzten Konsultation regredient 
sei und in Bezug auf die Nebenniereninsuffizienz in den letzten Wochen 
keine Erhöhung der Hydrocortison-Substitution erforderlich gewesen sei 
(act. II 61 S. 23). Schliesslich stellte Dr. med. H.________, Fachärztin für 
Dermatologie und Venerologie, mit Bericht vom 6. November 2024 auch in 
Bezug auf die Psoriasis in der Ohrschale und im äusseren Gehörgang so-
wie betreffend die rezidivierenden Ekzeme genital und perianal (Differenti-
aldiagnose: Psoriasis inversa) aufgrund der durchgeführten Behandlung 
eine deutliche Besserung fest (act. II 61 S. 11 f.). Soweit die Beschwerde-
führerin Unstimmigkeiten in der RAD-Stellungnahme vom 3. Dezember 
2024 in Bezug auf die Medikation bemängelt (vgl. Beschwerde S. 9 
Ziff. 15), legt sie nicht dar und ist auch nicht ersichtlich, inwiefern diese die 
Beurteilung von Dr. med. C.________ ändern und den Beweiswert ihrer 
Stellungnahme schmälern könnten.

5.2.3 Sodann führen auch die im Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfah-
ren ins Recht gelegten Berichte zu keinem anderen Ergebnis. In Bezug auf 
den Arztbericht des Spitals I.________ vom 17. November 2023 (act. I 5), 
wonach die diagnostischen Kriterien eines Fibromyalgie-Syndroms erfüllt 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Sept. 2025, IV 200 2025 41

- 17 -

seien, ist anzumerken, dass dieser Bericht bereits vor Erlass der rentenzu-
sprechenden Verfügung vom 13. Februar 2024 (act. II 47 S. 2 ff.) datiert 
und damit einen Zeitraum betrifft, über den bereits rechtskräftig entschie-
den worden ist. In Bezug auf das vorliegende Revisionsverfahren kann die 
Beschwerdeführerin folglich aus diesem Bericht nichts zu ihren Gunsten 
ableiten, worauf die Beschwerdegegnerin zu Recht hingewiesen hat (vgl. 
Beschwerdeantwort S. 3 Ziff. 9). Was den Verlaufsbericht des PD Dr. med. 
J.________, Facharzt für Anästhesiologie, vom 23. Oktober 2024 (act. I 6) 
anbelangt, auf den sich die Beschwerdeführerin beruft (Beschwerde S. 7 
Ziff. 12), werden darin im Wesentlichen die geklagten Beschwerden 
(Schmerzen, rasche Erschöpfung bei körperlicher Aktivität) wiedergegeben 
und es wird eine praktisch vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Rein 
subjektiver Interpretation entspringende Aspekte (vgl. Beschwerde S. 5 
Ziff. 8) vermögen jedoch keinerlei Zweifel an den Aktenbeurteilungen des 
RAD zu wecken.

5.2.4 Schliesslich macht die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf einen 
Befundbericht des Spitals K.________ vom 16. Januar 2025 und eine glei-
chentags durchgeführte MRI-Untersuchung der LWS (act. I 4), den Konsil-
bericht der Rehaklinik L.________ vom 13. März 2025 (act. I 7 S. 2 ff.) und 
einen Bericht des Instituts M.________ vom 5. März 2025 (act. I 10) eine 
zunehmende Schwäche im Bereich des linken Fusses bzw. eine Peroneu-
sparese links seit 9. Januar 2025 geltend (Beschwerde S. 6 Ziff. 10). Diese 
Problematik ist jedoch unbestrittenermassen erst nach Erlass der hier an-
gefochtenen Verfügung vom 4. Dezember 2024 (act. II 64) – dem für das 
Gericht massgebenden Überprüfungszeitpunkt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1 
S. 213, 131 V 242 E. 2.1 S. 243, 130 V 138 E. 2.1 S. 140; SVR 2022 UV 
Nr. 46 S. 183, 8C_655/2021 E. 6.3.1) – entstanden und somit im vorliegen-
den Verfahren nicht zu berücksichtigen (SVR 2008 IV Nr. 8 S. 23, I 649/06 
E. 3.4). Gleich verhält es sich mit den weiteren von der Beschwerdeführerin 
mit Schreiben vom 13. März 2025 (in den Gerichtsakten) eingereichten 
Arztberichten, in denen seit Januar 2025 psychiatrische Diagnosen (ICD-10 
F45.41, F41.2) gestellt werden und über eine Zunahme der psychischen 
Belastung mit beginnender Erschöpfung und Depression berichtet wird 
(act. I 7 S. 1 f., 9). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Sept. 2025, IV 200 2025 41

- 18 -

5.2.5 Nach dem Dargelegten liegen keine medizinischen Berichte vor, die 
auch nur geringe Zweifel an den Aktenbeurteilungen der RAD-Ärztin 
Dr. med. C.________ (act. II 54 S. 3 f., 58 S. 2 f., 63 S. 2 f.) zu wecken 
vermögen.

5.3 Zusammenfassend ergibt sich, dass im hier zu beurteilenden Ver-
gleichszeitraum (vgl. E. 3.1 hiervor) unter revisionsrechtlichen Gesichts-
punkten keine massgebliche Veränderung der medizinischen Verhältnisse 
vorliegt, die geeignet wäre, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenan-
spruch zu beeinflussen. Ebenso wenig ist in erwerblicher oder sonstiger 
Hinsicht eine revisionsrechtlich relevante Veränderung der tatsächlichen 
Verhältnisse ersichtlich, hat doch die Beschwerdeführerin ihre Erwerbs-
tätigkeit bereits per 31. August 2022 gekündigt (act. II 30 S. 3 Ziff. 2.1) und 
seither keine neue Arbeitsstelle mehr angetreten (vgl. Beschwerde S. 5 
Ziff. 6). Ist eine anspruchserhebliche Änderung des Sachverhalts – wie hier 
– nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, verbietet sich eine 
umfassende Prüfung samt Neuermittlung des Invaliditätsgrades 
(vgl. E. 2.3.3 hiervor).

5.4 Nach dem Dargelegten ist die mit Verfügung vom 4. Dezember 
2024 (act. II 64) erfolgte Verneinung eines Revisionsgrundes seit der ren-
tenzusprechenden Verfügung vom 13. Februar 2024 (act. II 47 S. 2 ff.) 
nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist unbegründet und abzuweisen.

Entsprechend der Stellungnahme der Beschwerdegegnerin vom 7. April 
2025 (S. 2; in den Gerichtsakten), wonach sie die Eingabe der Beschwer-
deführerin vom 13. März 2025 als Neuanmeldung (recte: Rentener-
höhungsgesuch) entgegennehmen werde, werden die Akten an die Be-
schwerdegegnerin überwiesen.

6.

6.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei 
Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Sept. 2025, IV 200 2025 41

- 19 -

hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzule-
gen. 

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, hat bei diesem 
Ausgang des Verfahrens die unterliegende Beschwerdeführerin zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese sind dem geleisteten Kostenvorschuss glei-
cher Höhe zu entnehmen.

6.2 Nach Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG (Umkehrschluss) 
hat die unterliegende Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Par-
teientschädigung. Die obsiegende Beschwerdegegnerin hat als Sozialver-
sicherungsträgerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (vgl. 
BGE 128 V 124 E. 5b S. 133).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Die Akten werden an die Beschwerdegegnerin überwiesen zur Be-
handlung der Eingabe der Beschwerdeführerin vom 13. März 2025 als 
Rentenerhöhungsgesuch.

5. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Sept. 2025, IV 200 2025 41

- 20 -

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.