# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4514c2f6-3d79-5fd2-af2d-d5c7bb35d22c
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-06-23
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Steuergericht 23.06.2023 530 23 5 (530 2023 5)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_SG_001_530-23-5_2023-06-23.pdf

## Full Text

Seite 1 

Urteil vom 23. Juni 2023 (530 23 5) 

 

 _____________________________________________________________________  

 

Abzug von Unterhaltszahlungen / freiwillige oder unfreiwillige Leistung / Kumulation von 

Elterntarif und steuerlicher Abzugsfähigkeit von Unterhaltszahlungen 

 

Besetzung Steuergerichtspräsident A. Zähndler, Steuerrichter Dr. L. Schneider, 
S. Schmid, Gerichtsschreiberin E. Zäch 
 
 

Parteien A.____ Beschwerdeführerin 
  

 
gegen 
 
 

 Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft, Rheinstrasse 33, 
4410 Liestal,  
 
 Beschwerdegegnerin 
 
 
 

betreffend Direkte Bundessteuer 2020 
 
 

http://www.baselland.ch/main_strk-htm.277547.0.html
http://www.baselland.ch/main_strk-htm.277547.0.html
http://www.baselland.ch/main_strk-htm.277547.0.html

 

 

 
 
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Sachverhalt: 
      

A. 

Mit richterlichem Entscheid vom 28. September 2016 wurde die Ehe der Pflichtigen geschieden. 

Für den Sohn B.____, geboren im Jahr 2005, gilt geteiltes Sorgerecht. Er steht unter der Obhut 

des Vaters und Ex-Ehemannes, der von der Pflichtigen Kinderunterhaltsbeiträge erhält. Nach 

dessen Wegzug nach C.____ (F) wurde B.____ bei der Pflichtigen in D.____ einwohneramtlich 

angemeldet. 

 

Mit Veranlagungsverfügung vom 20. Januar 2020 wurden die deklarierten Unterhaltszahlungen 

in Höhe von Fr. 24'365.-- nicht zum Abzug zugelassen, aber entgegen der Deklaration für 

B.____ der Abzug für Versicherungsprämien und der Kinderabzug gewährt. 

 

 

B. 

Nachdem die Pflichtige mit Schreiben vom 5. Februar 2022 vorsorglich Einsprache erhob, be-

gehrte sie in der nachgereichten Einsprachebegründung vom 7. März 2022, dass die geltend 

gemachten Unterhaltsbeiträge im Umfang von Fr. 24'365.-- für ihren Sohn B.____, geboren im 

Jahr 2005, vollumfänglich zum Abzug zuzulassen seien. Die Pflichtige zeigte sich nicht einver-

standen mit der Ansicht, wonach der Abzug für die Unterhaltsbeiträge für B.____ nicht möglich 

sei, da dieser bei der Pflichtigen angemeldet sei. Der minderjährige Sohn stehe gemäss Schei-

dungsurteil unter der Obhut des Vaters. Für den Abzug sei massgebend, dass die Eltern nicht 

mehr gemeinschaftlich besteuert würden. Dabei sei unerheblich, ob die Eltern in einem gemein-

samen Haushalt lebten oder nicht. Nach Ansicht der Pflichtigen spiele somit der Wohnsitz des 

Kindes für den Abzug der Unterhaltsbeiträge keine Rolle. Weiter habe die gemeinsame elterli-

che Sorge keinen Einfluss auf die Besteuerung. Der Elternteil, der Unterhaltsbeiträge leiste, 

könne diese vom steuerbaren Einkommen abziehen. Im vorliegenden Fall seien die Vorausset-

zungen für den Unterhaltsabzug für B.____ gegeben: Es bestehe ein Kindesverhältnis, das 

Kind sei minderjährig und die Unterhaltsleistungen erfolgten nicht freiwillig. Weiter sei zu beach-

ten, dass diejenige Person, die Unterhaltsbeiträge leistet, steuerlich nicht die Kinderunterhalts-

kosten trage und daher nicht berechtigt sei, den Kinderabzug geltend zu machen. Zudem könne 

jeder Elternteil den halben Abzug beanspruchen, sofern keine Abzüge für Unterhaltsbeiträge an 

die Kinder geltend gemacht würden. Somit entfalle beim Abzug für die Unterhaltsbeiträge der 

Kinderabzug. Weder die einwohneramtliche Anmeldung des Kindes noch die Obhut seien ent-

scheidend. Massgebend sei, ob Unterhaltszahlungen erfolgten und diese zum Abzug geltend 

gemacht werden. 

 

Mit Einspracheentscheid vom 23. Februar 2023 wies die Steuerverwaltung die Einsprache ab. 

Steuerlich werde davon ausgegangen, dass der Alimenten-Empfänger vom Kinderabzug profi-

tiere, da dieser so überwiegend für das gemeinsame Kind aufkomme. Der Kinderabzug stehe 

also ihm zu, wohingegen die zahlende Person die Unterhaltsbeiträge zum Abzug bringen dürfe. 

Die Steuerverwaltung betonte, die effektive Zahlung von Unterhaltsbeiträgen nicht zu bestrei-

ten. Systemgerecht könnten Alimentenabzüge nicht neben den Sozialabzügen (Kinderabzug 

 
 
Seite 3   

zzgl. Versicherungsprämienpauschale) und damit verknüpft dem Elterntarif zugesprochen wer-

den. Entgegen der Ansicht der Pflichtigen kämen im Steuerrecht der häuslichen Gemeinschaft 

und dem Wohnsitz entscheidende Bedeutung zu. Der Elterntarif sei von Gesetzes wegen an 

eine Hausgemeinschaft gekoppelt. Sich ungeachtet der Familiensituation bloss auf die Zahlung 

von Unterhalt an sich abzustützen greife zu kurz. Mit der Beibehaltung des Wohnsitzes in 

D.____ habe B.____ seinen Lebensmittelpunkt weiterhin in der Schweiz. Das sei mit Blick auf 

den Schulbesuch nachvollziehbar. Insofern liege die «faktisch überwiegende» Obhut bei der 

Pflichtigen. Deshalb hätten der Kinderabzug und der Tarifvorteil seine Richtigkeit. B.____ müss-

te hauptsächlich in Frankreich leben, damit die Pflichtige die Unterhaltsbeiträge abziehen kön-

ne. Der Tarifvorteil führe üblicherweise zu einer beträchtlichen Reduktion der Steuerlast. Vorlie-

gend falle er weniger ins Gewicht, da die Pflichtige bereits durch die studierende Tochter 

E.____ vom Elterntarif (mit einem Tarifabzug à Fr. 251.--) profitiere. Die Alimente könnten nicht 

separat zum Abzug gelangen. Vielmehr seien sie ein Zeichen, dass die Pflichtige hauptsächlich 

für den Unterhalt des Sohnes aufkomme. Die gleichzeitige Gewährung von Elterntarif und Kin-

deralimenten sei abzulehnen. 

 

 

C. 

Mit Schreiben vom 21. März 2023 erhebt die Pflichtige Beschwerde mit den Begehren, (1) es 

sei der Einspracheentscheid vom 23. Februar 2023 betreffend die direkte Bundessteuer 2020 

teilweise aufzuheben und die in der Steuererklärung geltend gemachten Unterhaltsbeiträge für 

den Sohn B.____, geboren im Jahr 2005, im Umfang von Fr. 24'365.-- vollumfänglich zum Ab-

zug zuzulassen; (2) unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegne-

rin. Die Beschwerdeführerin bestreitet nicht, dass systembedingt keine Kumulation von Unter-

haltsabzügen und Sozialabzügen möglich sei. Die Aussage der Steuerbehörde im Einsprache-

entscheid, dass im Steuerrecht bezüglich gemeinsamer Kinder der häuslichen Gemeinschaft 

und dem Wohnsitz entscheidende Bedeutung zukomme, führe jedoch am Thema vorbei. Denn 

für den Abzug für Unterhaltsbeiträge seien der Wohnsitz bzw. die häusliche Gemeinschaft eben 

gerade nicht massgebend. Die Steuerverwaltung verweigere den Abzug für Unterhaltsbeiträge 

indirekt, indem sie den Anspruch auf den Kinderabzug bzw. Tarifvorteil der Beschwerdeführerin 

fälschlicherweise zuspreche und folglich den Abzug für Unterhaltsleistungen aus steuersyste-

matischen Gründen verweigere. Für den Abzug von Unterhaltsbeiträgen sei massgebend, dass 

es sich um keine freiwilligen Beiträge, sondern um familienrechtlich geschuldete Unterhaltsbei-

träge handle und dass die Eltern nicht mehr gemeinschaftlich besteuert würden. Das Bundes-

gericht habe mehrfach festgehalten, dass unerheblich sei, ob die Eltern in einem gemeinsamen 

Haushalt lebten oder nicht – massgeblich sei allein, dass die Eltern nicht mehr gemeinschaftlich 

besteuert würden. Wenn der gemeinsame Haushalt der Eltern unmassgeblich sei, müsse daher 

auch unerheblich sein, wo das betreffende Kind einwohneramtlich gemeldet sei. Demzufolge 

knüpfe der steuerrechtliche Abzug für Unterhaltsbeiträge weder an den Wohnsitz noch die Ob-

hut an. Gemäss Scheidungsurteil vom 28. September 2016 bestehe für die Kinder das gemein-

same Sorgerecht, wobei B.____ unter der Obhut des Vaters stehe. Gemäss Ziff. 2 der Schei-

dungsvereinbarung werde dieser einwohneramtlich bei der Beschwerdeführerin gemeldet, so-

fern der Vater Wohnsitz im Ausland nehme. Diese Ziffer tangiere aber weder die Obhut durch 

 
 
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den Vater noch die wöchentlich alternierende Betreuung. Ebenso wenig führe sie dazu, dass 

die Beschwerdeführerin keine Unterhaltsbeiträge mehr leisten müsse. Die von der Behörde ins 

Feld geführte Argumentation, dass die «faktisch überwiegende Obhut» bei der Steuerpflichtigen 

läge, sei für die Geltendmachung des Unterhaltsabzugs irrelevant. Ohnehin knüpfe die Behörde 

die «faktische Obhut» und die häusliche Gemeinschaft einzig an die einwohneramtliche Mel-

dung bzw. den Schweizer Schulbesuch an. Die Beschwerdeführerin habe aufgrund der Schei-

dungsvereinbarung weiterhin Unterhaltsbeiträge zu leisten. Der Wohnsitz des Vaters in 

C.____ (F) sei aufgrund der geringen Distanz zu D.____ mit dem Schulbesuch in der Schweiz 

vereinbar. Die Distanz von C.____ (F) bis F.____ (F) betrage lediglich ca. 8 km. In F.____ be-

stehe mit der Tramlinie Nr. xx ein direkter Anschluss nach D.____. Auch die Autofahrt von 

D.____ nach C.____ (F) betrage rund 20 Minuten und sei daher eine gängige Distanz für Basel 

und Agglomeration. Der Vater habe weiterhin die Obhut über B.____ inne, zumal die Be-

schwerdeführerin aufgrund dessen Erwerbslosigkeit einer 100%-Erwerbstätigkeit nachgehen 

müsse. Der Vater sei dabei weiterhin für die alltäglichen Bedürfnisse des Sohnes zuständig, der 

die finanzielle Hauptlast des Sohnes trage und über die Unterhaltsbeiträge finanziert erhalte. 

Überdies verneint die Beschwerdeführerin das Vorliegen des Sozialabzugs. Das Tragen der 

Kosten des Kindesunterhalts beziehe sich auf die Leistungen, welche der Empfänger der Leis-

tung dank der erhaltenen Unterhaltsbeiträge für den Unterhalt des Kindes tätige. Derjenige, der 

die Unterhaltsbeiträge leiste, trage steuerlich betrachtet keine Kosten des Kindesunterhalts. Es 

stehe die finanzielle und nicht die persönliche Leistung im Mittelpunkt der steuerrechtlichen Be-

trachtung. Folglich sei der Sozialabzug nicht der Beschwerdeführerin zuzuweisen. 

Daneben verweist die Beschwerdeführerin auf die Gesetzessystematik, wo die Gewinnungskos-

ten und allgemeinen Abzüge vor den Sozialabzügen geregelt sind. Aufgrund des Reineinkom-

mensprinzips wäre es stossend, wenn den Sozialabzügen gegenüber den allgemeinen Abzü-

gen Vorrang gegeben würde. Dies bedeute im vorliegenden Fall, dass die Unterhaltsbeiträge 

als allgemeiner Abzug vorgingen. 

 

Mit Vernehmlassung vom 31. Mai 2023 beantragt die Steuerverwaltung die Abweisung der Be-

schwerde. Im Wesentlichen verweist sie auf die im Einspracheentscheid vom 23. Februar 2023 

vorgetragene Begründung. Sie wirft die Frage auf, ob die Beschwerdeführerin mit dem Wegzug 

des ehemaligen Ehemannes nach Frankreich nicht faktisch Unterhaltszahlungen an sich selbst 

leiste, die steuerlich nicht zum Abzug gebracht werden könnten. Die einwohneramtliche Um-

meldung in die Schweiz sei erfolgt, sodass der Sohn B.____ weiterhin in Genuss des Schulbe-

suchs in der Schweiz kommen könne. Damit sei erstellt, dass dieser Wohnsitz bei der Be-

schwerdeführerin habe und sich sein Lebensmittelpunkt dort befinde. Obwohl sich beide Eltern 

das Sorgerecht teilen würden, werde dieses faktisch mehrheitlich von der Mutter ausgeübt, in 

deren Obhut sich B.____ tatsächlich befinde. Der Hinweis auf den Wohnsitz des Vaters im 

Grenzgebiet sowie die Distanz von C.____ (F) bis F.____ (F), wo man der Tramlinie Nr. xx di-

rekt nach D.____ zusteigen könne, vermöge weder den Wohnsitz des Sohnes in C.____ (F) zu 

belegen noch die natürliche Vermutung des Wohnsitzes des Sohnes bei der Mutter umzustos-

sen. Es erscheine umso mehr lebensfremd, dass der Sohn täglich diese Strecke pendle; dies 

umso mehr als die Mutter selber in D.____ wohne. Die Beschwerdeführerin zahle somit Unter-

 
 
Seite 5   

halt für ihr Kind, welches bei ihr selber wohne. Der Sohn wohne nicht beim Vater in Frankreich, 

weshalb auch keine Unterhaltszahlungen geschuldet seien. 

 

Die Beschwerdeführerin nimmt mit Eingabe vom 13. Juni 2023 Stellung zur Vernehmlassung 

und führt insbesondere aus, massgebend für den Kinderabzug seien die rein rechtlichen, nicht 

die faktischen Verhältnisse und schon gar nicht sogenannte natürliche Vermutungen. Es stelle 

sich die Frage, wie es überhaupt möglich sein soll, dass die Beschwerdeführerin eine tatsäch-

lich und damit faktisch an einen Dritten geleistete Unterhaltszahlung gleichzeitig faktisch und 

damit tatsächlich an sich selbst leisten könne. Ferner sei der Wohnsitz von B.____ für den Ab-

zug von Unterhaltszahlungen nicht massgebend. Ausserdem sei die alternierende Obhut vorlie-

gend nicht lebensfremd. Für die Fahrt von D.____ nach C.____ (F) benötige man ca. 20 Minu-

ten. Es könne nicht lebensfremd sein, dass ein Sohn alle 2 Wochen während einer Woche die-

sen Schulweg auf sich nehme, um bei seinem Vater zu wohnen bzw. der Vater nicht von sei-

nem Recht der alternierenden Betreuung Gebrauch machen würde, um mit seinem Sohn Zeit 

bzw. den Alltag zu verbringen. Im Übrigen sei der Vater tagsüber zu Hause und könne seinen 

Sohn tatsächlich betreuen und schulisch unterstützen. Letztlich seien die Unterhaltszahlungen 

an den Ex-Mann gemäss Scheidungsurteil geschuldet und könnten von diesem bei Nichtbeglei-

chung schuldrechtlich eingetrieben werden. Eine Unterhaltszahlung an die Beschwerdeführerin 

selbst sei weder vertraglich noch faktisch gegeben. 

 

An der heutigen Verhandlung halten die Parteien an ihren Anträgen und Vorbringen fest. 

 

 

 

 

 

 

Erwägungen: 

 

1. 

Das Steuergericht ist gemäss Art. 140 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die 

direkte Bundessteuer (DBG; SR 642.11) zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zustän-

dig. Gemäss § 4 der Vollzugsverordnung vom 13. Dezember 1994 zum Bundesgesetz über die 

direkte Bundessteuer (VV DBG; SGS 336.21) i.V.m. § 129 Abs. 1 werden Beschwerden, deren 

umstrittener Steuerbetrag wie im vorliegenden Fall Fr. 3’000.-- nicht übersteigt, von der präsi-

dierenden Person des Steuergerichts beurteilt. Aufgrund dessen, dass im Parallelfall betreffend 

die Staatssteuer 2020 der umstrittene Steuerbetrag die Grenze von Fr. 3’000.-- übersteigt und 

dies zur Folge hat, dass der Fall gemäss § 129 Abs. 2 StG durch die Dreierkammer des Steu-

ergerichts zu beurteilen ist, ist der vorliegende Fall aus prozessökonomischen Gründen dem-

selben Spruchkörper zu unterbreiten. Da die in formeller Hinsicht an eine Beschwerde zu stel-

lenden Anforderungen erfüllt sind, ist ohne weiteres darauf einzutreten. 

 

 
 
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2. 

Vorliegend ist streitig und zu prüfen, ob die Steuerverwaltung zu Recht den Abzug für Unter-

haltszahlungen in Höhe von Fr. 24'365.-- für den Sohn B.____ gestrichen und im Gegenzug den 

Kinderabzug und den Versicherungsabzug gewährt hat. Ausserdem wird zu beurteilen sein, ob 

der Elterntarif zur Anwendung gelangt. 

 

 

3. 

Zunächst ist auf die Abzugsfähigkeit der Unterhaltszahlungen für B.____ im Umfang von 

Fr. 24'365.-- einzugehen. 

 

3.1. Gemäss Art. 33 Abs. 1 lit. c DBG werden Unterhaltsbeiträge an den geschiedenen, gericht-

lich oder tatsächlich getrennt lebenden Ehegatten sowie die Unterhaltsbeiträge an einen Eltern-

teil für die unter dessen elterlichen Sorge stehenden Kinder, nicht jedoch Leistungen in Erfül-

lung anderer familienrechtlicher Unterhalts- oder Unterstützungspflichten von den steuerbaren 

Einkünften abgezogen. 

 

3.2. Unterhaltszahlungen (Alimente) sind regelmässig oder unregelmässig wiederkehrende Un-

terstützungen und Unterhaltsleistungen zur Deckung des laufenden Lebensbedarfs.1 Alimen-

tenzahlungen an den geschiedenen, gerichtlich oder tatsächlich getrenntlebenden Ehegatten 

sowie Alimentenzahlungen für Kinder werden nach dem Zuflussprinzip bei demjenigen Ehegat-

ten als Einkommen besteuert, welcher die Beiträge für sich und die unter seiner elterlichen Sor-

ge stehenden Kinder empfängt. Dementsprechend werden diese Unterhaltsbeiträge beim leis-

tenden Ehegatten vollumfänglich zum Abzug zugelassen.2 Der Rechtsgrund für die Unterhalts-

beiträge muss in einer Scheidung, gerichtlichen oder tatsächlichen Trennung und/oder in einem 

Kindsverhältnis liegen, wobei der Elternteil die Unterhaltsbeiträge für die unter seiner elterlichen 

Sorge stehenden Kinder erhält.3 Die Abzugsfähigkeit von Unterhaltsbeiträgen für minderjährige 

Kinder gilt ausschliesslich für familienrechtlich geschuldete Leistungen, welche in Erfüllung ei-

ner Rechtspflicht erbracht werden; freiwillig erbrachte Alimente sind demgegenüber nicht ab-

zugsfähig.4 

 

3.3. In Bezug auf die Beweislast ist festzuhalten, dass der Nachweis für steuerbegründende 

Tatsachen der Steuerbehörde, der Beweis für steueraufhebende oder steuermindernde Tatsa-

                                                
1 RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, Handkommentar zum DBG, 3. Aufl., Zürich 2016, Art. 33 N 48. 
2
  HUNZIKER/MAYER-KNOBEL in: Zweifel/Beusch (Hrsg.), Kommentar zum Schweizer Steuerrecht, Bundesgesetz über 

die direkte Bundessteuer (DBG), 4. Aufl., Basel 2022, Art. 23 N 29 und Art. 33 N 18; vgl. auch Ziff. 14.5.1 des 

Kreisschreibens Nr. 30 der ESTV betreffend Ehepaar- und Familienbesteuerung nach dem Bundesgesetz über die 

direkte Bundessteuer (DBG) vom 21. Dezember 2010, 2. Aufl. 2014 (nachfolgend KS Nr. 30). 
3  RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, a.a.O., Art. 23 N 59. 
4  BGer 2C_160/2022 vom 27. Dezember 2022 E. 2.1; KS Nr. 30 Ziff. 14.2.2 m.w.H.; HUNZIKER/MAYER-KNOBEL, 

a.a.O, Art. 33 N21e. 

 
 
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chen grundsätzlich aber dem Steuerpflichtigen obliegt; dieser hat steuermindernde Tatsachen 

nicht nur zu behaupten, sondern auch zu belegen.5 

 

3.4. Dem Entscheid des Gerichtspräsidenten des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft West vom 

28. September 2016 ist zu entnehmen, dass die elterliche Sorge über B.____ die Eltern ge-

meinsam ausüben. B.____ steht unter der Obhut des Vaters und die Beschwerdeführerin hat 

diesem Unterhaltszahlungen für ihren Sohn zu leisten. Der Vater kommt für sämtliche Kosten 

von B.____ auf – mit Ausnahme der Kosten, die anfallen, wenn sich B.____ bei seiner Mutter 

aufhält und mit Ausnahme der Kosten im Zusammenhang mit dem Skisport von B.____; diese 

Kosten werden von der Beschwerdeführerin getragen. Ausserdem wurde vereinbart, dass, so-

fern der Vater Wohnsitz im Ausland nimmt, B.____ "einwohneramtlich" bei der Beschwerdefüh-

rerin in D.____ angemeldet wird. Der Grund dafür war gemäss Aussagen der Beschwerdeführe-

rin, dass B.____ weiterhin die Schulen im Kanton Basel-Landschaft besuchen kann. Der Schei-

dungsvereinbarung lässt sich weiter entnehmen, dass die wöchentlich alternierende Betreuung 

der Kinder fortgeführt wird. 

 

Der bereits in der Scheidungskonvention für möglich gehaltene Wohnsitzwechsel des Vaters ins 

Ausland hat inzwischen stattgefunden, weswegen B.____ bei der Beschwerdeführerin in 

D.____ angemeldet wurde. Fraglich ist, ob sich dieser Umstand auf die Abzugsfähigkeit der 

Unterhaltszahlungen auswirkt. Hinsichtlich der Obhut und der Unterhaltszahlungen ist in der 

Scheidungskonvention nicht statuiert, dass sich diese aufgrund der einwohneramtlichen Mel-

dung bei der Beschwerdeführerin ändern würden. Folglich liegt laut Konvention die Obhut nach 

wie vor beim Vater und die Unterhaltszahlungen sind geschuldet. 

 

3.5. Die Steuerverwaltung bestreitet grundsätzlich nicht, dass die Unterhaltszahlungen im Um-

fang von Fr. 24'365.-- geleistet wurden. Vielmehr wird im Einspracheentscheid ausdrücklich 

erwähnt, dass die effektive Zahlung von Unterhaltsbeiträgen (weiterhin) nicht bestritten wird. 

Anlässlich der Verhandlung führt die Steuerverwaltung hingegen erstmals an, dass kein Nach-

weis über die Verwendung der bezahlten Beträge vorhanden sei. Da die Bezahlung und Ver-

wendung der Unterhaltszahlungen bis anhin nicht bestritten war, sieht das Steuergericht indes-

keinen Grund, in Zweifel zu ziehen, dass die zweckgebundene Bezahlung der Unterhaltsbeiträ-

ge genügend nachgewiesen ist. Im Übrigen hat die Beschwerdeführerin sowohl in der Be-

schwerdeschrift als auch an der heutigen Verhandlung glaubhaft dargelegt, dass die Ausgaben 

für B.____ strikt getrennt sind und der Vater nach wie vor für die täglichen Ausgaben von 

B.____ zuständig ist. Die Ausgaben der Beschwerdeführerin würden sich – neben den Unter-

haltsbeiträgen – auf die im Schweizer Haushalt anfallenden zusätzlichen Kosten (z.B. Nahrung) 

oder allfällige (freiwillige) gemeinsame Aktivitäten (z.B. Sommerferien, Restaurantbesuch) be-

schränken. Dies stimmt denn auch mit der aktenkundigen Scheidungskonvention überein. 

                                                
5  Vgl. BGE 140 II 248, E. 3.5; BLUMENSTEIN/LOCHER, System des schweizerischen Steuerrechts, 7. Aufl. Zürich 

2016, S. 519; vgl. auch ZWEIFEL/CASANOVA/BEUSCH/HUNZIKER, Schweizerisches Steuerverfahrensrecht Direkte 

Steuern, 2. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2018, § 19 Rz. 8 ff. 

 
 
Seite 8   

3.6. Weitere Voraussetzung für die Abzugsfähigkeit der Unterhaltszahlungen ist wie bereits 

ausgeführt, dass diese nicht freiwillig geleistet werden6. Vorliegend werden die Unterhaltsbei-

träge aufgrund eines gerichtlichen Urteils geleistet, womit sie prima vista grundsätzlich als un-

freiwillige Leistung einzustufen sind. Hingegen ist in casu folgendes zu beachten: Aufgrund des 

Wegzugs des Ex-Ehemanns nach Frankreich wurde B.____ bei der Beschwerdeführerin in 

D.____ einwohneramtlich angemeldet. Bezüglich der Obhut und der Bezahlung der Unterhalts-

zahlungen hat sich jedoch formell nichts geändert, was auf den ersten Blick wenig nachvoll-

ziehbar ist: Die schriftenpolizeiliche Anmeldung kann nämlich durchaus als Indiz für die (fortbe-

stehende) Absicht des dauernden Verbleibens von B.____ in D.____ gewertet werden kann; 

dies umso mehr, als B.____ unbestrittenermassen auch weiterhin in D.____ die Schule besucht 

und der Schulweg somit offenkundig bedeutend kürzer ist, als er dies von C.____ (F) aus wäre. 

Bei dieser Sachlage ist es verständlich, dass die Steuerverwaltung zur Auffassung gelangt ist, 

B.____ lebe faktisch bei seiner Mutter. Ist dies der Fall, so hätte die Beschwerdeführerin auf-

grund der geänderten Situation wohl eine Anpassung des Scheidungsurteils – und damit ver-

bunden eine Anpassung der Obhut und der Unterhaltszahlungen – verlangen können; unter-

lässt sie dies, so steht die Frage im Raum, ob die von ihr geleisteten Zahlungen nunmehr als 

freiwillig erscheinen. An der heutigen Verhandlung hat die Beschwerdeführerin jedoch ausführ-

lich und nachvollziehbar dargelegt, weshalb sie trotz der veränderten Sachlage keine Abände-

rung des Scheidungsurteils angestrebt hat. So möchte sie einen Schlussstrich ziehen und kei-

nen weiteren Gerichtsprozess – verbunden mit erneuten Auseinandersetzungen mit ihrem Ex-

Ehemann – einleiten. Ferner bestünde die Möglichkeit, dass der Vater sich auf den Standpunkt 

stelle, er wolle den Sohn zu sich nehmen, was dazu führen würde, dass B.____ allenfalls nicht 

mehr in der Schweiz zur Schule gehen könnte. Aufgrund all dieser Umstände kommt das Steu-

ergericht zum Schluss, dass es der Beschwerdeführerin nicht zuzumuten ist, eine Abänderung 

des Scheidungsurteils zu verlangen. Folglich sind die Unterhaltszahlungen nach wie vor als 

unfreiwillige Leistungen zu qualifizieren und die Voraussetzungen für den Abzug der Unter-

haltszahlungen in Höhe von Fr. 24'365.-- für den minderjährigen Sohn B.____ erweisen sich 

mithin als erfüllt. 

 

 

4. 

Des Weiteren ist auf den Kinderabzug, den Versicherungs- und Sparzinsenabzug sowie den 

Elterntarif einzugehen. 

 

4.1. Gemäss Art. 35 Abs. 1 lit. a DBG7 werden vom Einkommen Fr. 6'500.-- für jedes minderjäh-

rige oder in der beruflichen oder schulischen Ausbildung stehende Kind, für dessen Unterhalt 

die steuerpflichtige Person sorgt abgezogen. Werden die Eltern getrennt besteuert, so wird der 

Kinderabzug hälftig aufgeteilt, wenn das Kind unter gemeinsamer elterlicher Sorge steht und 

keine Unterhaltsbeiträge nach Art. 33 Abs. 1 lit. c DBG für das Kind geltend gemacht werden. 

 

                                                
6  vgl. hiervor E. 3.2 in fine. 
7  In der im streitbetroffenen Jahr 2020 geltenden Fassung. 

 
 
Seite 9   

Nach Art. 36 Abs. 2bis DBG gilt für die in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe lebenden 

Ehepaare und die verwitweten, gerichtlich oder tatsächlich getrennt lebenden, geschiedenen 

und ledigen steuerpflichtigen Personen, die mit Kindern oder unterstützungsbedürftigen Perso-

nen im gleichen Haushalt zusammenleben und deren Unterhalt zur Hauptsache bestreiten, der 

Tarif für Verheiratete und Einelternfamilien gemäss Abs. 2. Der so ermittelte Steuerbetrag er-

mässigt sich um 251 Franken für jedes Kind oder jede unterstützungsbedürftige Person (sog. 

Elterntarif). 

 

Art. 33 Abs. 1bis DBG statuiert, dass sich der Abzug gemäss Art. 33 Abs. 1 lit. g DBG (Versiche-

rungsprämien und Zinsen von Sparkapitalien) um Fr. 700.-- für jedes Kind oder jede unterstüt-

zungsbedürftige Person erhöht, für die die steuerpflichtige Person einen Abzug nach Art. 35 

Abs. 1 lit. a oder b DBG geltend machen kann. 

 

4.2. Die Steuerverwaltung stellt sich im Wesentlichen auf den Standpunkt, B.____ lebe bei der 

Beschwerdeführerin, weshalb dieser der Kinderabzug und der Versicherungsabzug betreffend 

B.____ zu gewähren seien. Der Wohnsitz von B.____ ist hingegen vorliegend gar nicht rele-

vant, da B.____ unter dem gemeinsamen Sorgerecht der Eltern steht und demnach der Abzug 

demjenigen Elternteil zugeteilt wird, der den Unterhalt des Kindes zur Hauptsache bestreitet. 

Werden Unterhaltsbeiträge geltend gemacht, steht der Kinderabzug jenem Elternteil zu, aus 

dessen versteuerten Einkünften der Unterhalt des unter seiner elterlichen Sorge stehenden 

Minderjährigen zur Hauptsache bestritten wird, d.h. der Elternteil, der die Unterhaltsleistungen 

erhält, kann den Kinderabzug sowie den Versicherungsabzug geltend machen.8 Dies ist in casu 

nicht die Beschwerdeführerin, sondern der Kindsvater, wobei offenbleiben kann, wie es sich 

diesbezüglich nach dem auf letzteren anwendbaren französischen Recht verhält. 

 

4.3. Wie die Steuerverwaltung zu Recht ausführt ist es grundsätzlich nicht möglich, neben den 

Sozialabzügen (Kinderabzug und Versicherungsabzug) und damit verknüpft dem Elterntarif zu-

sätzlich auch Alimentenzahlungen zum Abzug zu bringen. Dass keine Kumulation von Unter-

haltsabzügen und den Sozialabzügen (Kinderabzug und Versicherungsabzug) möglich ist, be-

streitet die Beschwerdeführerin nicht. Dementsprechend hat sie für ihren Sohn B.____ zu Recht 

auch nur die Unterhaltsabzüge geltend gemacht. In Bezug auf den Elterntarif ist die vorliegende 

Konstellation allerdings speziell: Neben B.____ hat die Beschwerdeführerin noch ihre Tochter 

E.____. Diese ist bereits volljährig, befindet sich jedoch noch in Ausbildung. Sie lebt in häusli-

cher Gemeinschaft mit der Beschwerdeführerin, welche für ihren Unterhalt aufkommt. Hinsicht-

lich E.____ sind die Voraussetzungen für die Anwendung des Kinderabzugs, des Abzugs für 

Versicherungsprämien und des Elterntarifs erfüllt. 

 

In der vorliegenden, besonderen Konstellation liegen folglich bei einer steuerpflichtigen Person 

zwei verschiedene Verhältnisse vor: Zum einen die Bezahlung von Unterhaltsleistungen für den 

Sohn B.____, welcher unter der Obhut des Vaters steht, und zum anderen die volljährige, sich 

jedoch noch in Ausbildung befindende Tochter E.____, welche bei der Beschwerdeführerin lebt. 

                                                
8  KS Nr. 30, Ziff. 14.5.2; RICHNER/FREI/KAUFMANN/ROHNER, a.a.O., § 34 N 28. 

 
 
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Fraglich ist, wie vor diesem Hintergrund das Kumulationsverbot zu interpretieren ist und ob die 

Bezahlung der Unterhaltsbeiträge auch in diesem Fall die Anwendung des Elterntarifs aus-

schliesst. 

 

4.4. Der Grundtarif basiert auf der Vorstellung, dass bloss eine Person aus dem steuerbaren 

Einkommen leben muss. Muss das steuerbare Einkommen aber für mehr als eine Person zur 

Verfügung stehen, entstehen nicht nur zusätzliche Kosten für diese zusätzliche(n) Person(en), 

sondern auch die Grundkosten steigen an.9 Vorliegend hat die Beschwerdeführerin gewisse 

Mehrkosten zu tragen, da ihre Tochter E.____ mit ihr in häuslicher Gemeinschaft lebt. Infolge-

dessen rechtfertigt es sich, den Elterntarif anzuwenden, obwohl auch die Unterhaltsbeiträge für 

B.____ abzugsfähig sind. So werden nämlich die Unterhaltsbeiträge auf das einzelne Kind be-

zogen; der Elterntarif basiert hingegen darauf, ob mehr als eine Person vom steuerbaren Ein-

kommen leben muss. 

 

Dieses Vorgehen trägt auch dem Gebot der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungs-

fähigkeit gemäss Art. 127 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossen-

schaft vom 18. April 1999 (BV; SR 101) Rechnung: Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit wird 

sowohl durch die Unterhaltszahlungen für B.____ als auch durch die Tochter E.____, welche 

bei der Beschwerdeführerin wohnt, geschmälert. Entsprechend sind auch die jeweils vorgese-

henen gesetzlichen Privilegierungen zu gewähren. 

 

Nach dem Gesagten rechtfertigt es sich in der vorliegenden, speziellen Konstellation – in wel-

cher in Bezug auf die beiden Kinder unterschiedliche Situationen vorliegen – den Elterntarif zu 

gewähren, obwohl auch der Abzug für Unterhaltsbeiträge gewährt wird. 

 

 

5. 

Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als begründet und ist gutzuheissen. Die Steu-

erverwaltung ist anzuweisen, die Unterhaltszahlungen in Höhe von Fr. 24'365.-- zum Abzug 

zuzulassen. 

 

Die Verfahrenskosten werden gemäss Art. 144 Abs. 1 DBG in der Regel der unterliegenden 

Partei auferlegt. Die Gerichtskosten in Höhe von Fr. 750.-- sind zufolge des vollständigen Ob-

siegens der Beschwerdeführerin der Steuerverwaltung aufzuerlegen. Der bereits bezahlte Kos-

tenvorschuss von Fr. 750.-- ist der Beschwerdeführerin zurückzuerstatten. 

 

 

 

  

                                                
9  Vgl. RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, Handkommentar zum DBG, 3. Aufl., Zürich 2016, Art. 36 N 38. 

 
 
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Demgemäss erkennt das Steuergericht: 
 

1. 

Die Beschwerde wird gutgeheissen und die Steuerverwaltung angewiesen, die Unterhaltszah-

lungen im Umfang von Fr. 24’365.-- zum Abzug zuzulassen. 

 

2. 

Die Steuerverwaltung hat die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 750.-- zu bezahlen. Der von 

der Beschwerdeführerin bezahlte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 750.-- wird ihr zurücker-

stattet. 

 

3. 

Mitteilung an die Beschwerdeführerin (1), die Eidgenössische Steuerverwaltung, Bern (1) und 

die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft (3).