# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9ecbbe0b-4039-5c2c-926b-daba38e2e873
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-17
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 17.11.2025 BK 2025 267
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2025-267_2025-11-17.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss
BK 25 267+274

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 17. November 2025

Besetzung Oberrichter Bähler (Präsident), Oberrichter Schmid, 
Oberrichterin Hubschmid
Gerichtsschreiberin Beldi

Verfahrensbeteiligte B.________
a.v.d. Rechtsanwalt A.________

Beschuldigter/Beschwerdeführer

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, 
Postfach, 3001 Bern

Gegenstand Vorschusszahlung amtliches Honorar / Beschlagnahme / Rechts-
verzögerung und Rechtsverweigerung

Strafverfahren wegen Diebstahls, evtl. unrechtmässiger Aneig-
nung, evtl. Veruntreuung, evtl. ungetreue Geschäftsbesorgung

Beschwerde gegen die Verfügungen der Regionalen Staatsan-
waltschaft Bern-Mittelland vom 27. Mai 2025 (BM 22 16888) und 
27. Oktober 2022 (BM 22 38145)

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Erwägungen:

1.

1.1 Die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland (nachfolgend: Staatsanwalt-
schaft) führt gegen B.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer) und dessen Ehe-
frau, C.________, eine Strafuntersuchung wegen Diebstahls, evtl. unrechtmässiger 
Aneignung, evtl. Veruntreuung, evtl. ungetreuer Geschäftsbesorgung, Sachbe-
schädigung und Hausfriedensbruchs. Initiiert wurde das Verfahren durch eine 
Strafanzeige von D.________ (Schwägerin des Beschwerdeführers) vom 7. Okto-
ber 2022, welche im Nachgang zum Tod des (Schwieger-)Vaters eingereicht wor-
den war. Dem Beschwerdeführer (wie auch dessen Ehefrau resp. der Schwester 
von D.________) wird zusammengefasst vorgeworfen, sich Vermögenswerte des 
Erblassers zu dessen Lebzeiten in strafrechtlich relevanter Weise angeeignet oder 
darüber verfügt sowie solche Vermögenswerte eventuell nach dessen Tod ge-
genüber den Erbschaftsbehörden bzw. der Miterbin (D.________) unterschlagen 
oder veruntreut zu haben. 

1.2 Mit Verfügung vom 24. Februar 2024 hiess die Staatsanwaltschaft das Gesuch des 
damaligen (notwendigen) amtlichen Verteidigers, Rechtsanwalt E.________, um 
Mandatsentlassung gut und setzte Rechtsanwalt A.________, welcher vom Be-
schwerdeführer privat mandatiert worden war, per 16. Februar 2024 als neuen 
(notwendigen) amtlichen Verteidiger des Beschwerdeführers ein. 

Am 21. Mai 2025 stellte Rechtsanwalt A.________ unter Beilegung seiner Hono-
rarnote ein Gesuch um Akontozahlung. Mit Verfügung vom 27. Mai 2025 geneh-
migte der verfahrensleitende Staatsanwalt die Bevorschussung eines Betrags von 
CHF 10’151.05 an das zu erwartende amtliche Honorar, unter dem ausdrücklichen 
Vorbehalt der endgültigen, allenfalls abweichenden Festlegung des amtlichen Ho-
norars. Dagegen reichte der Beschwerdeführer am 10. Juni 2025 bei der Be-
schwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern (nachfol-
gend: Beschwerdekammer) Beschwerde ein und stellte folgende Anträge:

1. Ich beantrage die Ablehnung der angeordneten Vorschusszahlung für anwaltliche und teilweise 
erbrachte Leistungen, da kein wirksamer Auftrag meinerseits vorlag.

2. Ich beantrage die Zurückweisung der Genehmigung der Honorarforderung durch die Staatsan-
waltschaft sowie die Wahrung meiner Verfahrensrechte und eine unparteiische Verfahrens-
führung. 

3. Ich ersuche um Berücksichtigung der vorgelegten Beweismittel, eine objektive und unabhängige 
Prüfung der Sach- und Rechtslage sowie die Einstellung des Verfahrens, da es an einer gesetzli-
chen Grundlage mangelt. 

4. Gestützt auf Art. 13 EMRK verlange ich eine wirksame Beschwerdemöglichkeit, insbesondere ei-
ne rechtsstaatliche und sachlich begründete Überprüfung meiner Einwände. 

5. Ich beantrage, dass meine Argumente und Beweise vollumfänglich berücksichtigt werden und 
mein Recht auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV gewahrt bleibt. 

6. Die Beschlagnahme des Nachlasses zur Deckung von Anwalts- und Verfahrenskosten durch die 
Staatsanwaltschaft gestützt auf Art. 263 Abs. 1 lit. d StPO ist rechtswidrig, da kein rechtmässiges 

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Verfahren vorlag. Die Massnahme ist unverhältnismässig und verletzt mein Eigentumsrecht sie ist 
daher umgehend aufzuheben.

1.3 Nachdem die Verfahrensleitung der Beschwerdekammer mit Verfügung vom 
17. Juni 2025 ein Beschwerdeverfahren eröffnet und der Generalstaatsanwalt-
schaft Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt hatte, beantragte Letztere am 
3. Juli 2025 das kostenfällige Nichteintreten auf die Beschwerde. Der Beschwerde-
führer stellte unter Bezugnahme auf die vorgenannte verfahrensleitende Verfügung 
vom 17. Juni 2025 am 7. Juli 2025 – nebst diversen in der Begründung integrierten 
Anträgen (so beispielsweise Akteneinsicht) – folgende Forderungen:

1. Die unverzügliche Durchführung der seit langem ausstehenden Einvernahme von Herrn 
F.________, welche für die Aufklärung des Sachverhalts von zentraler Bedeutung ist. 

2. Die Einstellung des gegen uns geführten Strafverfahrens mangels belastender Beweise und unter 
Berücksichtigung der erheblichen Verfahrensmängel. 

3. Die sofortige Freigabe und Herausgabe des unrechtmässig blockierten Nachlasses unseres ver-
storbenen Vaters. 

4. Eine umfassende und unabhängige Untersuchung der Rolle von Frau D.________ sowie ihres 
Rechtsvertreters, insbesondere im Hinblick auf deren Mitverantwortung an der Eskalation und 
Verzerrung des Verfahrens. 

5. Die Prüfung und gegebenenfalls Anordnung der vorsorglichen Beschlagnahme von Vermögens-
werten von Frau D.________, insbesondere zur Sicherstellung etwaiger Ausgleichsansprüche und 
zum Schutz vor Vermögensverschiebung zulasten des Nachlasses. 

6. Die Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen den zuständigen Staatsanwalt sowie gegen den 
Rechtsvertreter von Frau D.________ wegen möglicher Pflichtverletzungen, sowie unzureichen-
der Wahrung der objektiven Verfahrensführung.

Die entsprechende Eingabe ging am 18. Juli 2025 bei der Beschwerdekammer ein. 

Am 3. Juli 2025 nahm und gab die Verfahrensleitung Kenntnis von der Stellung-
nahme der Generalstaatsanwaltschaft, verzichtete auf die Anordnung eines zwei-
ten Schriftenwechsels und wies darauf hin, dass allfällige abschliessende Bemer-
kungen umgehend einzureichen seien. Nachdem diese Verfügung dem Beschwer-
deführer nicht hatte zugestellt werden können, wurde sie ihm via A-Post zur Kennt-
nis gebracht. Daraufhin reichte der Beschwerdeführer am 16. Juli 2025 ein Gesuch 
um Wiederherstellung der ihm (angeblich) mit vorgenannter Verfügung vom 3. Juli 
2025 angesetzten Frist ein. Mit Verfügung vom 21. Juli 2025 nahm und gab die 
Verfahrensleitung der Beschwerdekammer von den Eingaben des Beschwerdefüh-
rers vom 7. Juli 2025 und 16. Juli 2025 Kenntnis und trat auf das Wiederherstel-
lungsgesuch mangels angesetzter formeller bzw. richterlicher Frist nicht ein. Dem-
gegenüber hiess sie den mit Eingabe vom 7. Juli 2025 gestellten Antrag auf Akten-
einsicht gut, wovon der Beschwerdeführer in der Folge indes keinen Gebrauch 
machte.

1.4 Mit Eingabe vom 19. Juli 2025 replizierte der Beschwerdeführer auf die Stellung-
nahme der Generalstaatsanwaltschaft und beantragte zusammengefasst (u.a.) die 
Feststellung, dass ihm keine Kosten auferlegt werden dürften resp. die Vorausset-

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zungen für eine Rückforderung nicht erfüllt seien. Ausserdem seien der Nachlass 
seines verstorbenen Schwiegervaters freizugeben und diejenigen Personen zur 
Rechenschaft zu ziehen, deren Verhalten ihm Schaden zugefügt hätten. Von dieser 
Eingabe nahm und gab die Verfahrensleitung ebenso Kenntnis wie von den weite-
ren unaufgeforderten Eingaben des Beschwerdeführers vom 6., 15. und 18. August 
2025 (vgl. Verfügungen vom 22. Juli, 8., 18. und 21. August 2025). Da Letztere u.a. 
auch eine Einvernahme von Herrn F.________ vom 13. August 2025 zum Gegen-
stand und der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang das Verhalten der 
Staatsanwaltschaft sowie der beteiligten Rechtsanwälte moniert und formell Be-
schwerde erhoben hatte, eröffnete die Verfahrensleitung unter der Verfahrens-
nummer BK 25 401 ein separates Beschwerdeverfahren und trat auf die entspre-
chende Beschwerde nicht ein (Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern BK 
25 401 vom 28. August 2025). Dagegen reichte der Beschwerdeführer beim Bun-
desgericht Beschwerde ein. Das diesbezügliche Verfahren 7B_982/2025 ist noch 
hängig. Mit Verfügung vom 22. Oktober 2025 wurde Rechtsanwalt A.________ Ge-
legenheit gegeben, abschliessende Bemerkungen einzureichen, worauf er mit Ein-
gabe vom 31. Oktober 2025 verzichtete. 

2.

2.1 Die Beschwerde ist zulässig gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen der 
Staatsanwaltschaft, aber auch gegen Unterlassungen unter Einschluss der Rechts-
verweigerung und Rechtsverzögerung (Art. 393 Abs. 1 Bst. a und Art. 393 Abs. 2 
Bst. a der Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO; SR 312.0]). Beschwerden 
gegen Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung sind an keine Frist gebunden 
(Art. 396 Abs. 2 StPO), demgegenüber müssen Beschwerden gegen Verfügungen 
und Verfahrenshandlungen der Staatsanwaltschaft innert zehn Tagen eingereicht 
werden (Art. 396 Abs. 1 StPO). Die Zuständigkeit der Beschwerdekammer ergibt 
sich aus Art. 13 Bst. c StPO i.V.m. Art. 35 des Gesetzes über die Organisation der 
Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) und Art. 29 
Abs. 2 des Organisationsreglements des Obergerichts (OrR OG; BSG 162.11). Zur 
Beschwerdeführung legitimiert ist jede Partei, die ein rechtlich geschütztes Interes-
se an der Aufhebung oder Änderung eines Entscheids hat (Art. 382 Abs. 1 StPO). 

2.2 Hinsichtlich der in Bezug auf das Beschwerdeverfahren gestellten Verfahrens-
anträge ist einleitend Folgendes festzuhalten:

Den Anträgen auf Akteneinsicht (Eingabe vom 7. Juli 2025) und Kenntnisnahme 
der Schlussbemerkungen vom 19. Juli 2025 (dort Rechtsbegehren 4) wurde mit 
Verfügungen vom 21. und 22. Juli 2025 stattgegeben. Hierzu bedarf es keiner wei-
teren Ausführungen.

Soweit der Beschwerdeführer eine wirksame Beschwerdemöglichkeit, insbesonde-
re eine rechtsstaatliche und sachlich begründete Überprüfung seiner Einwände ver-
langt (Rechtsbegehren 4 der Beschwerdeeingabe vom 10. Juni 2025), ist er darauf 
hinzuweisen, dass sich das Beschwerdefahren nach den gesetzlich und verfas-
sungs- und konventionsmässig verankerten Verfahrensgrundsätzen richtet. Unge-
achtet der Unschuldsvermutung und der Mitwirkungs- resp. Verteidigungsrechte 
werden an ein Rechtsmittelverfahren formelle (vom Gesetzgeber vorgesehene) An-

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forderungen gestellt, bei deren Fehlen keine materielle Prüfung der beschwerde-
führerischen Einwände erfolgt. Und anders als der Beschwerdeführer zu meinen 
scheint, ist auch nicht vorgesehen, dass im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens 
sämtliche Einwände geprüft werden müssen oder auf jegliche Kritik eingegangen 
werden muss (vgl. etwa zur Einschränkung des Prüfgegenstands auf das Anfech-
tungsobjekt E. 2.3.2 hiernach). 

2.3 Auf die Beschwerde, welche nebst der verfügten Vorschusszahlung auch die am 
27. Oktober 2022 erfolgte Beschlagnahme und diverse verfahrensrechtliche Rügen 
und Anträge zum Gegenstand hat, ist – abgesehen von einer einzigen Ausnahme 
(konkret die geltend gemachte Verletzung des Beschleunigungsgebots [dazu E. 3]) 
– aus nachfolgenden Gründen nicht einzutreten: 

2.3.1 Soweit sich der Beschwerdeführer gegen die verfügte Vorschusszahlung an den 
amtlichen Verteidiger wehrt und unter Anrufung des Selbstbestimmungsrechts und 
des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes u.a. vorbringt, dass diese ohne seine An-
hörung/Zustimmung erfolgt sei, er sich mit den in Rechnung gestellten anwaltlichen 
Leistungen nicht einverstanden erkläre und ohnehin nie einen wirksamen Auftrag 
erteilt habe, fehlt ihm die Beschwer. Wie die Generalstaatsanwaltschaft in ihrer 
Stellungnahme zutreffend festgehalten hat, wurde die Honorarnote von Rechtsan-
walt A.________ keineswegs abschliessend geprüft und genehmigt. Auf der 
Grundlage dieser erfolgte erst eine Akontozahlung, welche – sofern die Vorausset-
zungen (wie hier) erfüllt sind – rechtlich zulässig ist (Art. 135 Abs. 2 Satz 2 StPO). 
Die amtliche Entschädigung wird alsdann am Ende des Verfahrens – nach Prüfung 
der Gebotenheit der anwaltlichen Vorkehrungen – durch die Staatsanwaltschaft 
oder das Gericht festgesetzt (Art. 135 Abs. 2 Satz 1 StPO). Erst dann wird auch 
über eine allfällige Kostentragung des Beschwerdeführers entschieden. Zum heuti-
gen Zeitpunkt ist der Beschwerdeführer noch nicht in eigenen Rechten betroffen 
und somit auch nicht beschwert, weshalb auf seine Vorbringen betreffend die Ge-
botenheit/Angemessenheit der anwaltlichen Tätigkeiten und eine Kostenüberwäl-
zung an ihn an dieser Stelle nicht näher einzugehen ist.

Sodann musste die Staatsanwaltschaft vor Erlass der angefochtenen Verfügung 
weder dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör gewähren noch dessen Ge-
nehmigung einholen. Seine Verfahrensrechte sind somit nicht verletzt. 

Nur am Rande sei bemerkt, dass die Bestellung von Rechtsanwalt A.________ als 
amtlicher Verteidiger des Beschwerdeführers zu keiner Beanstandung Anlass gibt. 
Zum Zeitpunkt seiner Einsetzung lag ein Fall notwendiger Verteidigung vor und er 
wurde vom Beschwerdeführer selbst mandatiert, so dass nicht davon gesprochen 
werden kann, die Mitwirkungsrechte des Beschwerdeführers seien verletzt worden 
(vgl. Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 24. Februar 2023). Der Einwand des 
Beschwerdeführers, wonach er durch Fehlverhalten der Staatsanwaltschaft in ein 
Verfahren gezwungen worden sei und die Staatsanwaltschaft (insbesondere wegen 
Verschleppung des Verfahrens und durch die von ihr zu verantwortende Komple-
xität des Verfahrens) die Kosten verursacht habe, ist vorliegend – wie gesagt – 
nicht von Relevanz.

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Auf die Rechtsbegehren 1 und 2 der Beschwerdeeingabe vom 10. Juni 2025 und 
die Rechtsbegehren 1 und 7 der Eingabe vom 19. Juli 2025, wonach festzustellen 
sei, dass ihm keine Kosten auferlegt werden dürften resp. die Voraussetzungen ei-
ner Rückforderung/Kostenüberwälzung nicht erfüllt seien, kann somit nicht einge-
treten werden. Ohnehin fehlte es bezüglich der beantragten Feststellung an einem 
begründeten Feststellungsinteresse (vgl. zum Feststellungsinteresse und zur Ver-
pflichtung, dieses besonders zu begründen: Urteile des Bundesgerichts 
1B_115/2018 vom 2. Mai 2018 E. 1.2 und 5A_998/2017 vom 21. Dezember 2017 
E. 5; ferner BGE 137 IV 87 E. 1, wonach derjenige, der ein Leistungsbegehren stel-
len kann, ohnehin kein rechtlich geschütztes Interesse an einem Feststellungsbe-
gehren hat).

2.3.2 Der Streitgegenstand eines Rechtsmittelverfahrens – hier vor der Beschwerde-
kammer, aber auch generell – wird durch das Anfechtungsobjekt definiert. Das An-
fechtungsobjekt stellt einerseits die staatsanwaltschaftliche Verfügung vom 27. Mai 
2025 betreffend die Bevorschussung eines gewissen Betrags des amtlichen Hono-
rars und andererseits die Beschlagnahmeverfügung vom 27. Oktober 2022 dar 
(dazu nachfolgend E. 2.3.3). Abgesehen davon, dass der Antrag auf Einstellung 
des gegen den Beschwerdeführer geführten Strafverfahrens (vgl. Rechtsbegehren 
3 der Beschwerdeeingabe vom 10. Juni 2025 und Rechtsbegehren 2 der Eingabe 
vom 7. Juli 2025) ausserhalb des Anfechtungsobjekts liegt, ist die Beschwerde-
kammer für dessen Beurteilung ohnehin nicht zuständig. Der Beschwerdeführer sei 
jedoch bereits an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass ein allfälliger diesbezügli-
cher abschlägiger Entscheid der Staatsanwaltschaft nicht mit Beschwerde anfecht-
bar wäre. Andernfalls erhielte eine beschuldigte Person die Möglichkeit, sich gegen 
die Weiterführung des Vorverfahrens zur Wehr zu setzen, was vom Gesetzgeber 
gerade nicht beabsichtigt war (vgl. Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern 
BK 19 423 vom 8. Oktober 2019 E. 2).

Ebenfalls ausserhalb des Anfechtungsobjekts liegen die Anträge, wonach die Ar-
gumente/Beweise des Beschwerdeführers berücksichtigt und sein rechtliches 
Gehör gewahrt werden müssten (Rechtsbegehren 5 der Beschwerdeeingabe vom 
10. Juni 2025), Drittpersonen zur Rechenschaft zu ziehen seien (Rechtsbegehren 3 
der Eingabe vom 19. Juli 2025; vgl. dazu E. 5 hiernach) sowie die Ausführungen 
und Anträge in der Eingabe vom 7. Juli 2025 – soweit diese mit Blick auf die Be-
schwerdefrist als rechtzeitig bezeichnet werden können und nicht lediglich als im 
Rahmen einer Mitteilung vorgebrachte Forderungen qualifiziert werden müssen 
(darauf deuten die Ausführungen auf S. 9 der Eingabe vom 7. Juli 2025 hin) – be-
treffend die Urteilsfähigkeit seines Schwiegervaters und die in diesem Zusammen-
hang geltend gemachte Persönlichkeitsverletzung, betreffend die angeblich über-
flüssige Befragung des Notars, betreffend die (in Bezug auf die erfolgten Beschlag-
nahmungen) beantragte Prüfung und Anordnung von möglichen Schutzmassnah-
men (wie vorsorgliche Sicherstellung von Vermögenswerten von D.________ und 
Schutz der beschlagnahmten Vermögenswerte vor Wertverminderung [vgl. 
Rechtsbegehren 5 der Eingabe vom 7. Juli 2025]) und betreffend eine unabhängige 
Untersuchung der Rolle seiner Schwägerin und ihres Rechtsvertreters, insbeson-
dere im Hinblick auf deren Mitverantwortung an der Eskalation und Verzerrung des 
Verfahrens (vgl. Rechtsbegehren 4 der Eingabe vom 7. Juli 2025).

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Weiter können auch etliche im Zusammenhang mit der Verfahrensführung und un-
ter Anrufung angeblich verletzter Verfassungs-, Konventions- und Gesetzesbe-
stimmungen (so etwa Art. 11 [Schutz vor Willkür, Schutz von Treu und Glauben] 
und 12 [Gewährleistung von Persönlichkeitsrechten] der Verfassung des Kantons 
Bern [KV; BSG 101.1], Art. 6 Abs. 1 und 2 StPO) wiederholt vorgebrachte Rügen – 
soweit diese überhaupt den Begründungsanforderungen zu genügen vermögen 
und sich nicht nur in pauschaler Kritik oder in der Äusserung eines Verdachts/einer 
Vermutung erschöpfen (vgl. etwa Eingabe vom 7. Juli 2025 S. 4 2. Abschnitt, wo-
nach sich die Staatsanwaltschaft an einer Organisation beteiligt haben könnte) – 
nicht gehört werden. Das vorliegende Beschwerdeverfahren hat einzig die Bevor-
schussung des amtlichen Honorars (E. 2.3.1 hiervor) und die im Oktober 2022 er-
folgte Beschlagnahme (dazu E. 2.3.3) sowie die geltend gemachte Rechtsverzöge-
rung/Rechtsverweigerung (vgl. E. 3 hiernach) zum Gegenstand. Soweit der Be-
schwerdeführer darüber hinaus Einwände erhebt (beispielsweise einseitige Verfah-
rensführung und Würdigung von Beweismitteln, Verursachung unnötiger Kosten 
und Unsicherheiten, von Staatsanwalt G.________ zu verantwortende Eskalation, 
Missachtung verfahrensrechtlicher Grundsätze, bisher unterbliebene Einstellung 
etc.), geht er über den Streitgegenstand hinaus.

2.3.3 Betreffend die gerügte Beschlagnahme geht aus den Akten hervor, dass die 
Staatsanwaltschaft am 27. Oktober 2022 einen von der Mitbeschuldigten 
C.________ am 2. August 2022 an Notar H.________ ausgehändigten Bargeldbe-
trag von CHF 88’000.00 sowie allfällige weitere Vermögenswerte mit Beschlag be-
legt hat. Der entsprechenden Verfügung vom 27. Oktober 2022 lässt sich dazu 
entnehmen, dass I.________ sel. am 3. Mai 2022 (gemäss Ausführungen der 
Staatsanwaltschaft schon damals schwer krank) im Beisein des Beschwerdefüh-
rers einen Bargeldbezug von CHF 100’000.00 getätigt haben soll und der Verdacht 
besteht, dass sich die Beschuldigten C.________ und B.________ diesen Betrag 
sowie eventuell weitere Vermögenwerte entweder bereits zu Lebzeiten des Erblas-
sers in strafrechtlich relevanter Weise angeeignet oder darüber verfügt resp. solche 
Vermögenswerte eventuell nach dessen Tod gegenüber den Erbschaftsbehörden 
bzw. der Miterbin unterschlagen oder veruntreut haben sollen. Es bestehe Grund 
zur Annahme, dass C.________ einen Teil der vorgenannten Summe am Tag vor 
dem Tod ihres Vaters an Notar H.________ übergeben habe, wobei die Umstände 
noch näher zu klären seien. Aktenkundig ist weiter, dass anlässlich der Hausdurch-
suchung am Domizil des Beschwerdeführers ein Bargeldbetrag von CHF 12’000.00 
polizeilich sichergestellt und am 1. November 2022 der Staatsanwaltschaft überge-
ben worden ist. Insoweit erfolgte bis Abschluss des Schriftenwechsels des vorlie-
genden Beschwerdeverfahrens keine Beschlagnahme (Anmerkung der Kammer: 
im den Beschwerdeführer betreffenden Verfahren BK 25 401, dessen verfahrens-
abschliessender Beschluss mit Beschwerde ans Bundesgericht weitergezogen 
worden war, setzte der Beschwerdeführer die Verfahrensleitung mittels Orientie-
rungskopie darüber in Kenntnis, dass die Staatsanwaltschaft die CHF 12’000.00 
mit Verfügung vom 19. September 2025 beschlagnahmt habe). 

Soweit der Beschwerdeführer nun die Aufhebung der Beschlagnahme und Heraus-
gabe des Nachlasses verlangt, bezieht sich der Antrag auf die Beschlagnahmever-
fügung vom 27. Oktober 2022 und insbesondere die CHF 88’000.00 (der am 

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19. September 2025 beschlagnahmte Bargeldbetrag von CHF 12’000.00 wird vom 
Beschwerdeführer als eigener Vermögenswert bezeichnet [vgl. sein der Eingabe 
vom 15. August 2025 beigelegtes Herausgabeersuchen vom 14. August 2025). Da 
diese Verfügung unangefochten in Rechtskraft erwachsen ist, erweist sich die hier-
gegen gerichtete Beschwerde als verspätet, weshalb auf diese nicht einzutreten ist. 
Jedoch führt die Generalstaatsanwaltschaft in diesem Zusammenhang zutreffend 
aus, dass Beschlagnahmeverfügungen als Verfügungen mit Dauerwirkung an die 
Entwicklung des Strafverfahrens angepasst werden können und deshalb 
grundsätzlich abänderbar sind (vgl. GUIDON, Die Beschwerde gemäss Schweizeri-
scher Strafprozessordnung, 2011, N. 466). Ob die Voraussetzungen einer Be-
schlagnahme noch erfüllt sind, ist daher laufend zu prüfen (Art. 267 Abs. 1 StPO; 
BOMMER/GOLDSCHMID, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessord-
nung, 3. Aufl. 2023, N. 3 zu Art. 267 StPO). Daraus ergibt sich die Möglichkeit der 
von einer Beschlagnahme betroffenen Person, ein Wiedererwägungsgesuch zu 
stellen und damit die Herausgabe der beschlagnahmten Gegenstände und Vermö-
genswerte zu beantragen. Für deren erstmalige Prüfung ist allerdings nicht die Be-
schwerdekammer, sondern die (ursprünglich) verfügende Behörde zu zuständig 
(GUIDON, a.a.O., N. 467), weshalb sich der Beschwerdeführer, soweit er ein sol-
ches Wiedererwägungsgesuch stellen will, an diese zu wenden hat. Die Beurtei-
lung der Frage, ob auf die beantrage Wiedererwägung einzutreten sein wird, ob-
liegt der Staatsanwaltschaft (zum Spannungsverhältnis von Rechtsmittelfristen und 
Wiedererwägungsgesuchen siehe etwa die Beschlüsse des Obergerichts des Kan-
tons Bern BK 21 441 vom 1. Februar 2022 E. 2.2, BK 21 72 vom 30. April 2021 E. 
2.2 ff. und BK 20 140 vom 23. Juli 2020 E. 2.4). An dieser Stelle erübrigen sich wei-
tergehende Ausführungen.  

2.3.4 Wenn der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 7. Juli 2025 unter Hinweis auf 
ein Schreiben der Staatsanwaltschaft vom 17. Juni 2025 schliesslich verlangt, dass 
ein neutrales Gericht sämtliche Schritte der Staatsanwaltschaft überwachen soll re-
sp. ein Disziplinarverfahren einzuleiten sei (Rechtsbegehren 6), da der zuständige 
Staatsanwalt u.a. beschwerdeführerische Eingaben nicht mit der erforderlichen 
Sorgfalt prüfe resp. als unbeachtlich einstufe, verkennt er, dass die Beschwerde-
kammer nicht Aufsicht über die Staatsanwaltschaft ausübt. Dasselbe gilt bezüglich 
angeblicher (und vom Beschwerdeführer selbst nur als «möglich» bezeichneter) 
Pflichtverletzungen des Rechtsvertreters von D.________. Will der Beschwerdefüh-
rer eine aufsichtsrechtliche Anzeige in Betracht ziehen, hat er sich an die General-
staatsanwaltschaft (Art. 13 Abs. 4 GSOG) oder die Anwaltsaufsichtsbehörde (Art. 
12 Abs. 1 Bst. b des Kantonalen Anwaltsgesetzes [KAG; BSG 168.11] und Art. 35 
Abs. 4 GSOG) zu wenden. Zumindest hinsichtlich aufsichtsrechtlicher Anzeigen 
gegen Staatsanwälte/-anwältinnen darf dies als bekannt vorausgesetzt werden, 
zumal er selbst eine solche erhoben hat und diese von der Direktion für Inneres 
und Justiz des Kantons Bern zuständigkeitshalber an die Generalstaatsanwalt-
schaft weitergeleitet worden ist. Die Generalstaatsanwaltschaft vermochte in der 
Folge jedoch kein (disziplinarisches) Fehlverhalten des mit der Verfahrensleitung 
betrauten Staatsanwalts auszumachen (Schreiben der Generalstaatsanwaltschaft 
vom 30. Mai 2025). Zumal dem Beschwerdeführer somit der ordentliche Rechts-
weg bekannt sein dürfte, die Akten nach einer summarischen Prüfung keine (offen-

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sichtlichen) Verfehlungen des für die Verfahrensleitung zuständigen Staatsanwalts 
resp. der Rechtsvertretung von D.________ erkennen lassen und der Beschwerde-
führer keine Rechte einbüsst, kann von einer Weiterleitung abgesehen werden. 
Dem Beschwerdeführer steht es offen, im Bedarfsfall selbst entsprechende auf-
sichtsrechtliche Anzeigen einzureichen.  

3.

3.1 Bezüglich der mehrfach erhobenen Rüge, wonach die Staatsanwaltschaft das Ver-
fahren unnötig in die Länge ziehe resp. verschleppe und damit gegen das Be-
schleunigungsgebot verstosse, ist festzuhalten, dass eine Rechtsverzögerungs-
/Rechtsverweigerungsbeschwerde – wie erwähnt – an keine Frist gebunden und 
daher grundsätzlich zulässig (Art. 396 Abs. 2 StPO). Der Beschwerdeführer fordert 
in der Eingabe vom 7. Juli 2025 (vgl. Rechtsbegehren 1 und 3) die unverzügliche 
Durchführung der damals noch ausstehenden Einvernahme von F.________ und 
die sofortige Freigabe und Herausgabe des blockierten Nachlasses, ersuchte auf 
S. 2 dieser Eingabe um Sicherstellung einer zeitnahen Fortführung sowie eines zü-
gigen Verfahrensabschlusses und berief sich in der Eingabe vom 18. August 2025 
explizit auf die Beschwerdemöglichkeit bei Vorliegen einer Verfahrensverzögerung.

3.2

3.2.1 Gemäss Art. 29 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossen-
schaft (BV; SR 101) hat jede Person in Verfahren vor Gerichts- und Verwaltungsin-
stanzen Anspruch auf gleiche und gerechte Behandlung sowie auf Beurteilung in-
nert angemessener Frist. Als Teilgehalt dieser Bestimmung gilt das Verbot der for-
mellen Rechtsverweigerung und der Rechtsverzögerung. Eine formelle Rechtsver-
weigerung liegt vor, wenn eine Behörde auf eine ihr frist- und formgerecht unter-
breitete Sache nicht eintritt, obschon sie darüber befinden müsste (Urteil des Bun-
desgerichts 7B_256/2023 vom 5. März 2024 E. 2.2 [auch zum Folgenden] mit Hin-
weis auf BGE 144 II 184 E. 3.1, 141 I 172 E. 5 und 135 I 6 E. 2.1). Eine Rechtsver-
zögerung ist einer Behörde vorzuwerfen, wenn sie nicht innerhalb der gesetzlich 
vorgesehenen oder – wo eine gesetzliche Erledigungsfrist fehlt – innert angemes-
sener Frist entscheidet. Die Angemessenheit einer Verfahrensdauer beurteilt sich 
nach der Art des Verfahrens und den konkreten Umständen einer Angelegenheit 
(wie Umfang und Komplexität der aufgeworfenen Sachverhalts- und Rechtsfragen, 
Bedeutung des Verfahrens für die Beteiligten usw.; BGE 144 I 318 E. 7.1, 135 I 265 
E. 4.4 und 131 V 407 E. 1.1). Eine Rechtsverzögerung liegt insbesondere vor, 
wenn die Behörde im Verfahren über mehrere Monate hinweg untätig gewesen ist, 
mithin das Verfahren respektive der Verfahrensabschnitt innert wesentlich kürzerer 
Zeit hätte abgeschlossen werden können (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
6B_230/2022 vom 25. Oktober 2023 E. 3.3.4 mit Hinweis; WOHLERS, in: Kommen-
tar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 9 zu Art. 5 StPO; 
SUMMERS, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 
2023, N. 14 zu Art. 5 StPO).

3.2.2 Die vom Beschwerdeführer explizit beantragte Einvernahme von Herrn F.________ 
wurde am 13. August 2025 durchgeführt. Dass diese nicht früher stattfinden konn-
te, liegt darin begründet, dass sich kein früherer Termin mit den Verfahrensbeteilig-

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ten und deren Anwälten vereinbaren liess, worüber der Beschwerdeführer mit E-
Mail der Kantonspolizei Bern vom 13. Juni 2025 informiert worden war. Gleichzeitig 
setzte die Polizei den Beschwerdeführer auch darüber in Kenntnis, dass nach den 
Ferien des fallverantwortlichen Polizeibeamten eine erneute Terminumfrage gestar-
tet werde (vgl. die der Eingabe des Beschwerdeführers vom 7. Juli 2025 beigelegte 
E-Mail der Kantonspolizei Bern vom 13. Juni 2025). Dieses Vorgehen ist rechtlich 
nicht zu beanstanden. Eine Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung ist nicht 
auszumachen.

Anders als der Beschwerdeführer meint, liegt ein effektives, strafprozessual rele-
vantes Untätigbleiben auch nicht im Umstand begründet, dass (bisher) keine Ein-
stellung ergangen ist. Der Entscheid über den Untersuchungsabschluss obliegt der 
Staatsanwaltschaft. Dieser erfolgt erst, wenn die Staatsanwaltschaft die Untersu-
chung als vollständig erachtet (Art. 318 Abs. 1 StPO), was gemäss Schreiben des 
verfahrensleitenden Staatsanwalts vom 17. Juni 2025 derzeit noch nicht der Fall ist 
(vgl. Beilage zur Eingabe des Beschwerdeführers vom 7. Juli 2025). Dies ist allein 
schon mit Blick auf die beabsichtigte Befragung der involvierten Notare, die bisher 
– soweit ersichtlich – noch nicht definitiv von ihrem Berufsgeheimnis entbunden 
worden sind, nachvollziehbar (Anmerkung der Kammer: Mit Urteilen 100.2024.123 
und 100.2024.125 vom 7. Mai 2025 hat das Verwaltungsgericht des Kantons Bern 
die Notare von der Geheimhaltung entbunden; über den Stand eines allfälligen 
bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens ist der Beschwerdekammer nichts be-
kannt). Deren Auskünfte sind gestützt auf eine summarische Prüfung durchaus er-
forderlich, zumal es um die Abklärung geht, wie es um die Urteilsfähigkeit des Ver-
storbenen bestellt war und wie es zum kurz vor seinem Tod erfolgten neuen Tes-
tament kam, welches jenes vom November 2021 ersetzt (resp. wesentlich geän-
dert) hat. Im Übrigen hat ein definitiver Entscheid über die Entbindung der Notare 
nicht nur Einfluss auf die Durchführbarkeit ihrer Befragung, sondern auch auf die 
Frage der Verwertbarkeit allfälliger das Notariatsgeheimnis berührender Aufzeich-
nungen. Dem Umstand, dass die im Oktober 2022 eröffnete Strafuntersuchung 
noch nicht abgeschlossen werden konnte, liegen somit sachliche Gründe zugrun-
de. Die Staatsanwaltschaft kann hierfür nicht verantwortlich gemacht werden. 

Weitere Anhaltspunkte dafür, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren durch ge-
zielt verzögertes und willkürliches Vorgehen verschleppen würde, können ebenfalls 
nicht ausgemacht werden. So geht aus den Akten hervor, dass die Staatsanwalt-
schaft darum bemüht ist, das Verfahren voranzutreiben (siehe etwa die unzähligen 
Nachfragen der Staatsanwaltschaft bei der Notariatsaufsicht bezüglich der ausste-
henden Entscheide [zwischen Januar 2023 und Januar 2024 waren es rund sechs 
Anfragen]). Obschon ihr angesichts der hängigen Entbindungsverfahren ein Stück 
weit die Hände gebunden waren resp. nach wie vor sind, liefen die Ermittlungen 
daneben weiter (vgl. etwa den Nachtrag der Kantonspolizei Bern vom 14. August 
2023 [Band 2], die Aktennotiz betreffend Fallbesprechung mit der Polizei vom 
5. September 2023 einschliesslich Ermittlungsauftrag [Band 4, Fasz. Prozessua-
les/Diverses]). Welche Abklärungen unnötig (gewesen) sein sollen, erschliesst sich 
der Beschwerdekammer ebenso wenig (bezüglich der Befragung der Notare vgl. 
vorangehende Ausführungen) wie der beschwerdeführerische Einwand, wonach 
Vermögen angeblich zu lange blockiert würde. Über eine allfällige Aufhebung der 

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bei Notar H.________ beschlagnahmten Vermögensgegenstände wurde bisher 
mangels Vorliegens eines definitiven Entscheids betreffend das Notariatsgeheimnis 
noch nicht befunden, was nachvollziehbar ist. 

3.3 Soweit der Beschwerdeführer eine eigenständige Rechtsverzögerungs- resp. 
Rechtsverweigerungsbeschwerde erhoben hat, erweist sich diese nach dem Ge-
sagten als unbegründet und ist abzuweisen.

4. Der Beschwerdeführer bringt in seiner Eingabe vom 15. August 2025 schliesslich 
vor, es bestünden erhebliche Bedenken bezüglich der Objektivität, da bestimmte 
Verfahrenshandlungen wie Einvernahmen, Beweismittel und prozessuale Ent-
scheide einseitig und nicht im Sinne einer neutralen Aufklärung getroffen würden, 
und macht in diesem Zusammenhang geltend, es entstehe der Eindruck, dass der 
Rechtsvertreter seiner Schwägerin im Hintergrund massgeblich Einfluss auf den 
Verlauf des Verfahrens nehme, was Fragen zur Unabhängigkeit und Neutralität der 
Ermittlungsführung aufwerfe und einer kritischen Prüfung bedürfe (Anmerkung: 
kursive Hervorhebung erfolgte durch die Kammer). Insoweit ist festzuhalten, dass 
diese Äusserung lediglich «zur Kenntnisnahme und Beurteilung der Beschwerde» 
erfolgte (siehe Betreff der Eingabe vom 15. August 2025). Vor diesem Hintergrund 
und mangels eines expliziten Antrags darf davon ausgegangen werden, dass der 
Beschwerdeführer kein förmliches Ausstandsverfahren anstrengen wollte. Ohnehin 
wäre einem formellen Ausstandsgesuch allein schon mit Blick auf die Begrün-
dungsanforderungen (nicht nur hinsichtlich einer materiellen Begründung, sondern 
auch mit Blick auf die Rechtzeitigkeit, wozu sich der Eingabe vom 15. August 2025 
nichts entnehmen lässt) kein Erfolg beschieden. Die blosse Behauptung eines 
Ausstandsgrunds oder pauschale, vage Andeutungen genügen den formellen An-
forderungen an ein Ausstandsgesuch offensichtlich nicht (BOOG, in: Basler Kom-
mentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 4 zu Art. 58 StPO; 
aufgrund seiner bisherigen Eingaben durfte im Übrigen davon ausgegangen wer-
den, dass dem Beschwerdeführer die formellen Anforderungen bekannt sind, wes-
halb es schon deshalb keiner Nachfrist bedurfte [BGE 134 V 162 E. 4.1]). 

5. Schliesslich beantragt der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 19. Juli 2025, 
es seien jene Personen zur Rechenschaft zu ziehen, deren Verhalten ihm nach-
weislich «erheblichen finanziellen physischen und körperlichen Schaden» zugefügt 
hätten (vgl. Rechtsbegehren 3). Auch damit kann er nicht gehört werden. Sollte er 
damit auf eine Strafanzeige abzielen, ist er daran zu erinnern, dass diese an die 
Polizei oder Staatsanwaltschaft zu richten wäre. Die Beschwerdekammer ist für die 
Entgegennahme von Anzeigen nicht zuständig. Mangels Substantiierung und An-
zeichen eines möglichen strafbaren Verhaltens kann auf eine Weiterleitung an die 
zuständige Behörde verzichtet werden. 

6. Gestützt auf das Ausgeführte erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist 
abzuweisen, soweit auf diese eingetreten werden kann. 

7. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres 
Obsiegens und Unterliegens. Als unterliegend gilt auch die Partei, auf deren 
Rechtsmittel nicht eingetreten wird (Art. 428 Abs. 1 StPO). Bei diesem Ausgang 

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des Verfahrens werden die Verfahrenskosten, bestimmt auf CHF 1’600.00, dem 
Beschwerdeführer zur Bezahlung auferlegt. 

Die Staatsanwaltschaft oder das urteilende Gericht legen die Entschädigung der 
amtlichen Verteidigung für ihre Aufwendungen im Beschwerdeverfahren am Ende 
des Verfahrens fest (Art. 135 Abs. 2 StPO).

Schon aufgrund des vollständigen Unterliegens hat der Beschwerdeführer keinen 
persönlichen Anspruch auf eine Entschädigung. 

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Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Von der Eingabe von Rechtsanwalt A.________ vom 31. Oktober 2025 wird Kenntnis 
genommen und gegeben. 

2. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf diese einzutreten ist.

3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 1’600.00, werden dem 
Beschwerdeführer auferlegt. 

4. Die amtliche Entschädigung für das Beschwerdeverfahren wird am Ende des Verfah-
rens durch die Staatsanwaltschaft oder das urteilende Gericht festgesetzt.

5. Weitergehend wird keine Entschädigung gesprochen.

6. Zu eröffnen:
- dem Beschuldigten/Beschwerdeführer, (per Einschreiben)
- Rechtsanwalt A.________ (per Einschreiben)
- der Generalstaatsanwaltschaft (per Kurier)

Mitzuteilen:
- der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland, Staatsanwalt G.________

(mit den Akten – per Kurier)

Bern, 17. November 2025 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Der Präsident:

Oberrichter Bähler
i.V. Oberrichter Schmid

Die Gerichtsschreiberin:

Beldi

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden durch die Beschwerdekammer in Strafsachen in Rechnung 
gestellt.

Die Rechtsmittelbelehrung folgt auf der nächsten Seite!

14

Die Zustellung von Vorladungen, Verfügungen und Entscheiden gilt bei eingeschriebenen Sendungen, die 
nicht abgeholt werden, am siebten Tag nach dem erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt, sofern die Person 
mit einer Zustellung rechnen musste (Art. 85 Abs. 4 Bst. a StPO). Daran ändern besondere Abmachungen mit 
der Schweizerischen Post – wie etwa Postrückbehalteaufträge oder Abholfristverlängerungen – nichts. Auch in 
diesen Fällen gilt die Sendung am siebten Tag nach Eingang der Sendung bei der Poststelle am Ort des Emp-
fängers als zugestellt.

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgerichtsgeset-
zes (BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Beschwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre-
chen.