# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d5e1084e-a88f-5728-8628-411c0e0ec7fa
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-09-05
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 05.09.2017 LF170042
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LF170042_2017-09-05.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: LF170042-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichter lic. iur. 

et phil. D. Glur und Ersatzrichter lic. iur. A. Huizinga sowie Gerichts-

schreiberin lic. iur. R. Maurer 

Urteil vom 5. September 2017 

in Sachen 

 

A._____,  

Gesuchsteller und Berufungskläger, 

 

gegen 

 

B._____,  

Gesuchsgegnerin und Berufungsbeklagte, 

 

betreffend 
Bauhandwerkerpfandrecht / vorläufige Eintragung 

 
 
Berufung gegen eine Verfügung des Einzelgerichtes im summarischen Verfahren 
des Bezirksgerichtes Meilen vom 13. Juli 2017 (ES170020) 

- 2 - 

Rechtsbegehren: 
(act. 1, sinngemäss) 

 Es sei ein Bauhandwerkerpfandrecht für eine Pfandsumme von 
CHF 125'000.– zuzüglich Zins zu 5 % seit 1. März 2017 zuguns-
ten des Gesuchstellers auf dem Grundstück der Gesuchsgegne-
rin, C._____-Strasse …, D._____, Grundbuch Blatt …, Kataster 
Nr. …, vorläufig einzutragen, unter Kosten- und Entschädigungs-
folgen zulasten der Gesuchsgegnerin. 

 

Verfügung des Bezirksgerichtes Meilen, Einzelgericht im  
summarischen Verfahren, vom 13. Juli 2017: 

(act. 11) 

Das Einzelgericht verfügt: 

"1. Das Gesuch um vorläufige Eintragung eines Bauhandwerker-
pfandrechts zugunsten des Gesuchstellers für eine Pfandsumme 
von CHF 125'000.– zuzüglich Zins zu 5 % seit 1. März 2017 auf 
dem Grundstück der Gesuchsgegnerin, C._____-Strasse …, 
D._____, Grundbuch Blatt …, Kataster Nr. …, wird abgewiesen. 

2. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf CHF 500.–. 
3. Die Gerichtskosten werden dem Gesuchsteller auferlegt und aus 

dem von ihm geleisteten Vorschuss bezogen. 

4. Der Gesuchsgegnerin wird keine Parteientschädigung zugespro-
chen." 

(5./6.Mitteilungen, Rechtsmittel) 
 

Berufungsanträge: 

des Gesuchstellers und Berufungsklägers (act. 12, sinngemäss): 
 

Der Entscheid des Einzelgerichts des Bezirksgerichts Meilen vom 13. 
Juli 2017 sei aufzuheben und das bei der Vorinstanz gestellte Gesuch 
um Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts sei gutzuheissen. 

 

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Erwägungen: 

1. a) Der Gesuchsteller und Berufungskläger (künftig: Berufungskläger) stellte bei 

der Vorinstanz zunächst das Gesuch, das von ihm beantragte Bauhandwerker-

pfandrecht sei sofort und ohne Anhörung der Gegenpartei (d.h. superprovisorisch) 

einzutragen (act. 1). Die Vorinstanz wies mit Verfügung vom 29. Mai 2017 den Er-

lass einer superprovisorischen Massnahme ab (act. 2), indem sie erwog, der Be-

rufungskläger begründe sein Gesuch nur rudimentär und belege seine Behaup-

tungen nicht. Sie setzte dem Berufungskläger u.a. eine Frist, um sein Gesuch zu 

begründen, Tatsachenbehauptungen aufzustellen, einzelne Beweismittel zu be-

zeichnen und die massgeblichen Belege einzureichen (act. 2 S. 5). Innert er-

streckter Frist (act. 4) reichte der Berufungskläger bei der Vorinstanz diverse Ur-

kunden ein (act. 6/1-11), so u.a. Baueingaben, Fotos, E-Mails, Kostenvereinba-

rungen, Auftragsbestätigungen, Offerten, Zwischenschlussabrechnungen etc., 

aber keine weitere Begründung und insbesondere keine Tagesrapporte oder 

sonstige objektive Belege betreffend den exakten Zeitpunkt und die Art der (zu-

letzt) geleisteten Arbeit.  

b) Die Vorinstanz wies mit Verfügung vom 13. Juli 2017 das Gesuch um Eintra-

gung eines Bauhandwerkerpfandrechts ab (act. 11). Sie erwog, der Berufungs-

kläger habe es trotz Aufforderung unterlassen, die rechtserheblichen Tatsachen 

zu behaupten, die Beweismittel zu bezeichnen und sie den behaupteten Tatsa-

chen zuzuordnen. Trotz Aufforderung habe er sein Gesuch nicht genügend be-

gründet, er mache weder konkrete Ausführungen zum chronologischen Ablauf der 

massgeblichen Ereignisse noch zum genauen Zeitpunkt und zur Art der zuletzt 

ausgeführten Arbeiten. Ebenso würden die für eine Eintragung des Pfandrechts 

notwendigen Angaben betreffend Zeitpunkt, Gegenstand und Parteien des mass-

gebenden Vertrags sowie zur exakten Zusammensetzung des geltend gemachten 

Forderungsbetrags fehlen (act. 11 S. 3).  

c) Gegen diesen Entscheid erhebt der Berufungskläger rechtzeitig (act. 12 i.V.m. 

act. 9/2) Berufung (irrtümlich als Beschwerde bezeichnet: act. 12 S. 2 i.V.m. act. 

11 Dispositivziffer 6). Zur Begründung führt er aus, er sei bei der Vorinstanz nicht 

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ernst genommen worden, obwohl er Fr. 7'400.-- eingezahlt und Unterlagen sowie 

Erklärungen abgegeben habe. Er habe nur eine Absage erhalten ohne eine richti-

ge Begründung. Alle seine Forderungen seien seitens des Architekten, der Bau-

herrschaft und der Bank nie in Frage gestellt worden und ihm sei immer versichert 

worden, dass das Geld bezahlt werde. Er möchte vom Obergericht wissen, was er 

als Handwerker tun müsse, um zu seinem Recht zu kommen. Es könne nicht 

sein, dass akzeptierte Forderungen nicht bezahlt werden müssten (act. 12). 

d) Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 1-9). Eine Berufungsant-

wort ist nicht einzuholen (Art. 312 Abs. 1 ZPO).  

2. Als Berufungsgründe können unrichtige Rechtsanwendung und unrichtige 

Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 310 ZPO). Die Beru-

fung ist schriftlich und begründet sowie mit Anträgen versehen einzureichen 

(Art. 311 Abs. 1 ZPO). Mit den Berufungsanträgen soll (präzise) zum Ausdruck 

gebracht werden, wie die Berufungsinstanz entscheiden soll bzw. welche Punkte 

des erstinstanzlichen Entscheids angefochten werden und wie der erstinstanzli-

che Entscheid abzuändern ist (ZK ZPO-Reetz/Theiler, Art. 311 N 34). Fehlt es an 

genügenden Berufungsanträgen, so ist auf die Berufung nicht einzutreten (ZK 

ZPO-Reetz/Theiler, Art. 311 N 35). Sodann hat sich der Berufungskläger mit der 

Begründung des erstinstanzlichen Entscheids auseinanderzusetzen (ZK ZPO-

Reetz/Theiler, Art. 311 N 36). Wird eine Berufung überhaupt nicht – d.h. nicht 

einmal ansatzweise – begründet, so ist darauf ebenfalls nicht einzutreten (ZK 

ZPO-Reetz/Theiler, Art. 311 N 38). Ist ein Berufungskläger jedoch Laie, so ver-

langt die Kammer zur Erfüllung der Erfordernisse, einen Antrag zu stellen und zu 

begründen, sehr wenig. Als Antrag genügt eine Formulierung, aus der sich her-

auslesen lässt, wie das Obergericht entscheiden soll. Als Begründung reicht aus, 

wenn auch nur rudimentär zum Ausdruck kommt, weshalb der angefochtene Ent-

scheid nach Auffassung des Berufungsklägers unrichtig ist. 

3. a) Die Berufungsschrift erfüllt die dargelegten - herabgesetzten - Anforderun-

gen an eine formgerechte Berufung knapp. Es lässt sich der Eingabe entnehmen, 

dass sich der Berufungskläger dagegen wehrt, dass die Vorinstanz seinen Antrag 

auf vorläufige Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts nicht gutgeheissen 

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hat. Was der Berufungskläger zur Begründung seiner Berufung vorbringt, vermag 

indes von vornherein nicht zu überzeugen. Der Berufungskläger setzt sich mit den 

Erwägungen der Vorinstanz nicht einmal ansatzweise auseinander. Indem er le-

diglich vorbringt, er sei von der Vorinstanz nicht ernst genommen worden, geht er 

nicht auf die entscheidende vorinstanzliche Feststellung ein, dass er sein Rechts-

begehren, obwohl er dazu explizit aufgefordert worden sei, nicht begründet habe, 

insbesondere nicht substantiierte Tatsachenbehauptungen aufgestellt und diese 

auch nicht entsprechenden Beweismitteln zugeordnet habe. Er setzt sich auch 

nicht damit auseinander, dass die Vorinstanz mit Recht erwog, er hätte Angaben 

betreffend Zeitpunkt, Gegenstand und Parteien des massgebenden Vertrags so-

wie zur exakten Zusammensetzung des von ihm geltend gemachten Forderungs-

betrags machen müssen.  

Dass die Vorinstanz das Recht falsch angewandt oder den Sachverhalt unrichtig 

festgestellt habe, vermag der Berufungskläger somit nicht darzutun. Im folgenden 

wird dem Berufungskläger nochmals auseinandergesetzt, welche Voraussetzun-

gen an die vorläufige Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts gestellt wer-

den. 

b) Die Voraussetzungen für die Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechtes 

sind in den Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 und Art. 839 ZGB umschrieben. Danach können 

Handwerker oder Unternehmer, die auf einem Grundstück zu Bauten oder zu an-

deren Werken, zu Abbrucharbeiten, zum Gerüstbau, zur Baugrubensicherung  

oder dergleichen Material und Arbeit oder Arbeit allein geliefert haben, ein Pfand-

recht auf diesem Grundstück eintragen lassen, wobei der Eintrag bis spätestens 

vier Monate nach Vollendung der Arbeiten zu erfolgen hat. Dass diese Vorausset-

zungen im konkreten Fall erfüllt sind, hat die gesuchstellende Person im summa-

rischen Verfahren, wo nur über die provisorische Eintragung von Bauhandwerker-

pfandrechten im Sinne von Art. 961 ZGB zu entscheiden ist (Art. 249 lit. d. Ziff. 5 

ZPO), nicht strikte nachzuweisen, sondern lediglich glaubhaft zu machen (Art. 961 

Abs. 3 ZGB). Wie die Vorinstanz zu Recht ausgeführt hat, sind nach konstanter 

Lehre und Praxis keine strengen Anforderungen an die Glaubhaftmachung zu 

stellen: Die vorläufige Eintragung eines gesetzlichen Pfandrechts darf nur dann 

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verweigert werden, wenn der Bestand des Pfandrechtes ausgeschlossen oder 

höchst unwahrscheinlich ist. Im Zweifelsfall ist die vorläufige Eintragung zu bewil-

ligen und die Entscheidung über Bestand und Umfang des Pfandrechtes dem in 

der Hauptsache urteilenden Gericht vorzubehalten.   

Das herabgesetzte Beweismass der Glaubhaftmachung ändert aber nichts an der 

Behauptungs- und Substantiierungslast des Gesuchstellers. Dieser muss in sei-

nem Gesuch konkret angeben, welche wann von ihm auf der Baustelle erbrachten 

Leistungen seine Forderung begründen, und er muss seinen Anspruch auf ein 

Pfandrecht und dessen Dringlichkeit dartun. Die aus seiner Sicht rechtserhebli-

chen Tatsachen sind schlüssig und ausreichend detailliert zu schildern, damit sie 

vom Gericht nachvollzogen und von der Gegenpartei bestritten werden können 

(Schumacher, Ergänzungsband, N 597; ZK ZPO-Sutter-Somm/Schrank, 2. A., 

Art. 55 N 11, N 20 ff.). Obwohl er dazu von der Vorinstanz aufgefordert worden 

war, unterliess der Berufungskläger eine konkrete Beschreibung der Zusammen-

setzung seiner Forderung sowie der geleisteten Arbeiten. Daraus, dass seine 

Forderungen nie in Frage gestellt wurden und ihm immer versichert wurde, dass 

das Geld bezahlt werde (act. 12 S. 2), ergibt sich nicht, wie hoch eine allfällige 

noch offene Restforderung ist. Im Übrigens handelt es sich dabei um eine unbe-

legte Behauptung. 

Die Eintragung des Pfandrechts innert der gesetzlichen Verwirkungsfrist von vier 

Monaten (Art. 839 Abs. 2 ZGB) ist eine elementare Anspruchsvoraussetzung des 

Bauhandwerkerpfandrechts nach Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB (Schmid/Hürlimann-

Kaup, Sachenrecht, 5.A. 2017, Rz. 1752 ff.; Schumacher, Das Bauhandwerker-

pfandrecht, 3. A. 2008, Rz. 1068 ff.). Es obliegt daher dem Bauhandwerker, mit-

tels Belegen, z.B. Arbeitsrapporten, glaubhaft zu machen, dass er innerhalb der 

letzten vier Monate vor der Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechts noch Voll-

endungsarbeiten auf der Baustelle vorgenommen habe. Der Berufungskläger un-

terliess konkrete Angaben und reichte keinen Beleg dafür ein, wann er letztmals 

auf der Liegenschaft der Berufungsbeklagten Arbeiten im Rahmen eines Werkver-

trags geleistet habe. Der Berufungskläger unterliess es somit, die Anspruchsvo-

raussetzung glaubhaft zu machen, dass er die Viermonatsfrist gemäss Art. 839 

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Abs. 2 ZGB eingehalten habe. Schon aus diesem Grund konnte seinem Gesuch 

nicht stattgegeben werden. 

Die Glaubhaftmachung nach Art. 961 Abs. 3 ZGB kann nicht in einer mehr oder 

minder glaubwürdigen Behauptung erfüllt werden, sondern erfordert darüber hin-

aus objektive Anhaltspunkte, ohne indessen einen stringenten Beweis zu verlan-

gen (BGE 120 II 393, E. 4c; ZR 111/2012 Nr. 113, E. 4b S. 300; Zürcher, DIKE-

Komm ZPO, 2.A. Art. 261 N 6).  

Derartige objektiven Anhaltspunkte fehlen in den vom Berufungskläger bei der 

Vorinstanz eingereichten Unterlagen. Selbst nach Durchsicht aller vom Beru-

fungskläger eingereichten Unterlagen lässt sich nicht erschliessen, aus welchem 

Vertrag der Berufungskläger seine Ansprüche ableitet. Es fehlen konkrete, datier-

te Arbeitsrapporte, aus denen z.B. ersichtlich wäre, welche Arbeiten an welchem 

Tag ausgeführt wurden. Damit ist die Forderungssumme nicht glaubhaft gemacht. 

Im Folgenden wird auf die einzelnen Belege eingegangen und erläutert, weshalb 

sie den Anspruch des Berufungsklägers nicht glaubhaft zu machen vermögen:  

Der Kostenvoranschlag (act. 6/1) ist, wie auch die meisten der eingereichten Un-

terlagen, nicht unterzeichnet und vermag somit als eine reine Parteibehauptung 

keinen Vertrag zu belegen. Zudem ist er, ebenso wie die Baueingabe (act. 6/2), 

von vornherein nicht geeignet, die effektiv geleistete Arbeit oder das gelieferte 

Material zu belegen. Die E-Mails aus dem Zeitraum von Januar bis März 2017 

(act. 6/3) lassen vermuten, dass es im März 2017 zu neuen Offerten, zu einem 

Baustopp sowie zu einem Architektenwechsel kam (act. 6/3 S. 7), aber sie stellen 

keinen objektiven Anhaltspunkt für konkrete, in Erfüllung eines konkret bestimm-

ten Vertrages und zu einem konkreten Datum geleistete und unbezahlt gebliebe-

ne Arbeit dar. Eine Foto von einem Frühstückstisch (act. 6/4) vermag weder den 

Forderungsbetrag noch das Datum der die Forderung begründenden Arbeiten zu 

belegen. Die Offerte vom 23. November 2016 (act. 6/5) ist nicht unterzeichnet und 

bildet somit lediglich eine Parteibehauptung. Diese Offerte sowie der am 14. April 

2016 unterzeichnete Vertrag (act. 6/6) scheinen seit März 2017 durch neue Offer-

ten und Werkverträge abgelöst worden zu sein (vgl. act. 6/3 S. 7: E-Mail des Be-

rufungsklägers vom 7. März 2017; vgl. act. 6/6: Notiz "1. Vertrag vor Änderun-

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gen"). Diese allfälligen neuen Werkverträge hat der Berufungskläger nicht einge-

reicht, nicht einmal substantiiert behauptet, an welchem Datum er welche Arbeit 

oder Materiallieferung gestützt auf welchen (damals gültigen) Werkvertrag ausge-

führt habe. Die auf 30. Januar 2017 datierte "Aufstellung Arbeiten" (act. 6/7) ist 

nicht unterzeichnet, kommt somit über eine reine Parteibehauptung nicht hinaus. 

Die Rechnung Stand Ende Januar 2017 (act. 6/8) spezifiziert die einzelnen Arbei-

ten nicht, sie eignet sich auch nicht dafür, die Einhaltung der Viermonatsfrist ge-

mäss Art. 839 Abs. 2 ZGB glaubhaft zu machen. Gleiches gilt für die "Unterneh-

mer-Zwischenschlussabrechnung" vom 1. März 2017, welche nicht erwähnt, wann 

welche Arbeit erbracht wurde (act. 6/9). Den E-Mails vom 20. bis 24. März 2017 

zwischen Architekt E._____ und dem Berufungskläger (act. 6/10) lässt sich nicht 

konkret entnehmen, welche Arbeiten an welchem Datum durch den Berufungs-

kläger geleistet wurden. Die - angeblichen - "erneuerten Offerten unter E._____" 

(act. 6/11) sind weder datiert noch unterzeichnet und vermögen keine konkreten, 

vertraglichen und zu einem bestimmten Datum vor Ablauf der Viermonatsfrist ge-

leisteten Arbeiten darzutun.  

c) Die Vorbringen des Berufungsklägers blieben pauschal und unbelegt. Es fehlen 

konkrete Angaben zu Zeitpunkt, Art, Umfang der erbrachten Leistungen. Der Be-

rufungskläger unterliess es trotz der Aufforderung, zweckdienliche Unterlagen, 

wie Arbeitsrapporte oder spezifizierte, die einzelnen Leistungen mit Datum auf-

zählende Rechnungen vorzulegen. Was der Berufungskläger vorinstanzlich ein-

reichte, geht damit über eine reine Parteibehauptung nicht hinaus und vermag 

den Bestand und den Umfang des behaupteten Pfandrechts nicht glaubhaft zu 

machen. Mit Recht wies die Vorinstanz sein Gesuch ab. 

Die Berufung ist daher abzuweisen und der angefochtene Entscheid ist zu bestä-

tigen.  

4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Berufungskläger auch für das Be-

rufungsverfahren kostenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Mangels erheblicher Um-

triebe im Berufungsverfahren ist der Berufungsbeklagten keine Parteientschädi-

gung zuzusprechen.  

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Es wird erkannt: 

1. Die Berufung wird abgewiesen. Der Entscheid des Bezirksgerichts Meilen, 

Einzelgericht im summarischen Verfahren, vom 13. Juli 2017 wird bestätigt. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 800.-- festgesetzt. 

3. Die Gerichtskosten für das Berufungsverfahren werden dem Berufungsklä-

ger auferlegt. 

4. Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Berufungsbeklagte unter Beila-

ge des Doppels von act. 12, sowie an das Bezirksgericht Meilen, Einzelge-

richt im summarischen Verfahren und an die Obergerichtskasse, je gegen 

Empfangsschein. 

Nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Entscheid über vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG. 

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 125'000.--. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

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Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 
 

lic. iur. R. Maurer 
 
 
versandt am: 

	Urteil vom 5. September 2017
	Rechtsbegehren:
	(act. 1, sinngemäss)
	Verfügung des Bezirksgerichtes Meilen, Einzelgericht im  summarischen Verfahren, vom 13. Juli 2017: (act. 11)
	Das Einzelgericht verfügt:
	Berufungsanträge:
	Erwägungen:
	Es wird erkannt:
	1. Die Berufung wird abgewiesen. Der Entscheid des Bezirksgerichts Meilen, Einzelgericht im summarischen Verfahren, vom 13. Juli 2017 wird bestätigt.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 800.-- festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten für das Berufungsverfahren werden dem Berufungskläger auferlegt.
	4. Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Berufungsbeklagte unter Beilage des Doppels von act. 12, sowie an das Bezirksgericht Meilen, Einzelgericht im summarischen Verfahren und an die Obergerichtskasse, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...