# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a8843bc4-2967-55b4-b4d5-c2d68f9e1c22
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-06-18
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 18.06.2020 III 2020 42
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2020-42_2020-06-18.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2020 42

Entscheid vom 18. Juni 2020

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. B.________,

gegen

1. Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) 
C.________,
Vorinstanz,

2. D.________,
Beschwerdegegner,

Gegenstand Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (Kontaktaufbau /
begleitetes Besuchsrecht)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. ________1991 in E.________) und D.________ (geb. 
________1990 in F.________) sind die Eltern von G.________ (geb. 
________2008). Die am 6. April 2009 vor dem Zivilstandsamt H.________ ge-
schlossene Ehe der Eltern wurde mit Urteil des Bezirksgerichts I.________ vom 
15. September 2011 geschieden. Gemäss Scheidungsurteil wurde die elterliche 
Sorge über den gemeinsamen Sohn G.________ der Kindsmutter zugeteilt (Vi-
act. 126-131). Der zur Regelung des Sorgerechts und des Unterhaltsanspruches 
eingesetzte Beistand wurde von der (damaligen) Vormundschaftsbehörde 
I.________ mit Beschluss vom 24. Oktober 2011 aus dem Amt entlassen und die 
Beistandschaft aufgehoben (Vi-act. 138-140). Mit Beschluss vom 5. März 2012 
errichtete die (damalige) Vormundschaftsbehörde I.________ für G.________ 
eine Besuchsrechtsbeistandschaft und setzte J.________ als Beistand ein, um 
die Besuche des Kindsvaters (zunächst im Rahmen eines begleiteten Besuchs-
rechts) entsprechend den Voraussetzungen und Vorgaben gemäss der Schei-
dungskonvention zu überwachen (Vi-act. 155-157). In der Folge konnte das be-
gleitete Besuchsrecht nicht aufgebaut werden, weil der Kindsvater kurz nach der 
Errichtung der Massnahme von der Polizei des Landes verwiesen wurde (Vi-act. 
166).

B. Am 24. Oktober 2014 meldete sich D.________ telefonisch bei der KESB 
C.________ und wünschte, seinen Sohn zu treffen, welchen er seit Jahren nicht 
mehr gesehen habe. Er sei inzwischen wieder verheiratet, habe eine Tochter und 
lebe in K.________ (Vi-act. 170). Ein erster per 10. November 2014 vereinbarter 
Besprechungstermin scheiterte, weil der Kindsvater krank war (siehe Vi-act. 175). 
Bei der Besprechung vom 21. November 2014 bei der KESB C.________ erläu-
terte D.________ u.a., dass er seit 11. Dezember 2012 mit L.________ verheira-
tet sei, indessen mit M.________, welche in N.________ wohne, zusammen sei 
und mit ihr eine Tochter O.________ habe (Vi-act. 178-180). Die KESB 
C.________ versuchte, einen Termin mit der Kindsmutter A.________ zu verein-
baren (Vi-act. 185f.). Mit Email vom 23. Dezember 2014 lehnte es die Kindsmut-
ter ab, dem Kindsvater ein Besuchsrecht für G.________ einzuräumen (Vi-
act. 193). In der Folge liessen sich die Eltern je durch einen Anwalt bzw. eine 
Anwältin vertreten. Am 9. August 2015 wurde D.________ Vater eines weiteren 
Sohnes (P.________, vgl. Vi-act. 335). Am 12. Oktober 2015 fand ein Gespräch 
bei der KESB C.________ mit der Kindsmutter und ihrer Anwältin statt (Vi-act. 
229). Mit Eingabe vom 2. März 2016 erläuterte der damalige Rechtsvertreter von 
D.________ u.a., dass die Ehe mit L.________ noch nicht geschieden sei, dass 
eine Entführungsgefahr für G.________ völlig auszuschliessen sei, da der Kinds-

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vater seinen Lebensmittelpunkt in der Schweiz habe und dass davon auszuge-
hen sei, dass der Kindsvater die Aufenthaltsbewilligung für die Schweiz behalten 
könne. Im Ergebnis wurde am Begehren, mit G.________ Besuchskontakte zu 
haben, festgehalten (Vi-act. 286). Ein von der KESB C.________ für 28. April 
2016 vereinbartes Gespräch mit dem Kindsvater kam nicht zustande, weil 
D.________ krankgeschrieben war (Vi-act. 305). Mit Entscheid vom 9. Mai 2016 
hat 
das Q.________ einen Rekurs von D.________ gegen eine Verfügung des 
R.________ vom 8. August 2014, mit welcher die Aufenthaltsbewilligung von 
D.________ widerrufen und ihm eine Frist zum Verlassen der Schweiz angesetzt 
wurde, abgewiesen (Vi-act. 327-340). Am 14. Juni 2016 fand bei der KESB 
C.________ eine Besprechung mit der Kindsmutter sowie ihrer Anwältin statt (Vi-
act. 345f.). Per 30. Juni 2016 ist M.________ mit ihren Kindern von N.________ 
nach S.________ umgezogen (Vi-act. 370). Am 7. Juli 2016 hat die KESB 
C.________ G.________ (via die damalige Rechtsvertreterin der Kindsmutter) 
für ein am 26. Juli 2016 vorgesehenes Gespräch eingeladen (Vi-act. 378). Infolge 
Ferienabwesenheit der Kindsmutter wurde dieses Gespräch auf den 23. August 
2016 verschoben (Vi-act. 383). In der Folge kam es zu einem Anwaltswechsel 
bei den Eltern, was zu weiteren Verzögerungen führte. Am 21. September 2016 
fand eine Besprechung bei der KESB C.________ mit dem Kindsvater statt (Vi-
act. 451). Am 17. Oktober 2016 folgte die Anhörung der Kindsmutter (Vi-act. 
465). Mit Eingabe vom 19. Oktober 2016 lehnte die Kindsmutter die vorgesehene 
Anhörung des Kindes (G.________) ab (Vi-act. 474). Am 27. Oktober 2016 konn-
te G.________ bei der KESB C.________ angehört werden (Vi-act. 496). 

C. Mit Beschluss Nr. IIA/001/44/2016 vom 15. November 2016 hat die KESB 
C.________ hinsichtlich G.________ im Dispositiv was folgt festgehalten:

1. In der Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB für G.________ wird der am 
10. Oktober 2014 durch J.________ eingereichte Bericht für die Periode vom 
05. März 2012 bis 31. März 2014 genehmigt.

2. Die Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB für G.________ wird weiterge-
führt. Die Aufgaben werden wie folgt neu definiert:

a. D.________ bei der schriftlichen Kontaktaufnahme zu G.________, 
über den Beistand, beratend zur Seite stehen;

b. Die Briefe von D.________ nach vorgängiger Kontrolle mit 
G.________ gemeinsam zu lesen und allenfalls zu beantworten;

c. Der KESB C.________ bei Schwierigkeiten in der Umsetzung der 
Ziffern 2a bis 2b umgehend Meldung zu machen.

3. Die Mutter A.________ wird, unter Androhung der Ungehorsamsstrafe nach 
Art. 292 StGB, angewiesen:

a. Das Kind G.________ auf die Gespräche beim Beistand positiv vorzu-
bereiten;

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b. Das Kind G.________ zu den Gesprächen zum Beistand zu bringen;
c. Den Kontakt zwischen dem Beistand und dem Kind ohne Begleitung 

zuzulassen.

4. Der Beistand, J.________, wird aufgefordert
a. Umgehend der KESB C.________ Mitteilung zu machen, wenn die 

Mutter gegen die ihr auferlegten Weisungen verstösst;
b. Der KESB C.________ für die Periode vom 01. April 2014 bis 31. März 

2016 und vom 01. April 2016 bis 31. März 2017 Bericht zu erstellen 
und bis spätestens 30. April 2017 einzureichen. Die Einreichefrist ist 
nicht erstreckbar.

c. Bei Notwendigkeit der KESB C.________ Antrag zur Anpassung der 
Massnahme zu erstatten.

5. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten und Mandatsentschädigung wird ver-
zichtet.

D. Eine gegen diesen Beschluss am 11. Januar 2017 erhobene Beschwerde 
hat das Verwaltungsgericht mit Entscheid III 2017 3 vom 25. April 2017 abge-
wiesen (Vi-act. 698-706). 

E. Mit Beschluss Nr. IIA/004/21/2017 vom 30. Mai 2017 genehmigte die KESB 
C.________ den Bericht des Beistands für die Periode vom 1. April 2014 bis zum 
31. März 2017 (Vi-act. 722-724). 

F. Mit Bericht vom 30. Mai 2018 zur Periode vom 1. April 2017 bis 31. März 
2018 führte der Beistand u.a. sinngemäss aus, dass der Beziehungsaufbau für 
den Einstieg in ein begleitetes Besuchsrecht noch unzureichend sei und deshalb 
der Briefkontakt weiterverfolgt werden sollte (Vi-act. 729-731). Daraufhin geneh-
migte die KESB C.________ mit Beschluss vom 29. Januar 2019 den Bericht 
und hielt dazu u.a. fest, dass die Beistandschaft für G.________ unverändert 
weitergeführt werde (Vi-act. 735-738).

Im nächsten Bericht, welcher bei der KESB C.________ am 31. Mai 2019 ein-
ging, beantragte der Beistand sinngemäss, dass ein begleitetes Besuchsrecht 
einzuführen sei, um die Beziehung auf eine neue Ebene zu bringen (Vi-act. 745-
747). Diesbezüglich fand am 29. August 2019 die Anhörung des Kindsvaters statt 
(Vi-act. 753f.). Die (separaten) Anhörungen des Kindes und der Kindsmutter 
konnten am 2. Oktober 2019 durchgeführt werden (Vi-act. 759-762). 

Mit Beschluss Nr. IIA/013/03/2020 vom 21. Januar 2020 hat die KESB 
C.________ im Dispositiv was folgt festgehalten:

1. In der Beistandschaft für G.________ wird der Bericht für die Periode vom 
01. April 2018 bis 31. März 2019 genehmigt.

2. Das Besuchsrecht des Vaters D.________ wird für die Dauer von sechs Mona-
ten auf zweimal monatlich, sonntags von maximal 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr, 
begleitete Besuche im Rahmen der Begleiteten Besuchstage (BBT) des 
T.________, festgesetzt.

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3. Die Kosten für das BBT T.________ trägt der Vater D.________.

4. Die Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 2 ZGB für G.________ wird weiterge-
führt. Die Aufgaben werden wie folgt neu definiert:

a. Die begleiteten Besuchstage gemäss den Richtlinien des BBT 
T.________ zu organisieren, die Durchführung sicherzustellen und zu 
überwachen;

b. Der KESB C.________ bei Schwierigkeiten in der Umsetzung der be-
gleiteten Besuche umgehend Meldung zu machen.

5. Der Mutter A.________ werden die Weisungen erteilt:
a. Das Kind G.________ auf die begleiteten Besuchstage und die Kon-

takte mit dem Vater positiv vorzubereiten;
b. das Kind G.________ jeweils rechtzeitig zu den Besuchstreffen in 

U.________ zu bringen;
c. am ersten Besuchstreffen teilzunehmen.

6. Der Beistand, J.________, wird aufgefordert:
a. Umgehend der KESB C.________ Mitteilung zu machen, wenn die 

Mutter gegen die ihr auferlegten Weisungen verstösst;
b. der KESB C.________ einen Monat vor Ablauf der begleiteten Besu-

che zu beantragen, wie in einer nächsten Phase ein weiterer Schritt in 
der persönlichen Kontaktaufnahme zwischen Vater und Sohn aussieht, 
im Konkreten betreffend unbegleitetem Besuchsrecht;

c. der KESB C.________ für die Periode vom 01. April 2019 bis 31. März 
2021 Bericht zu erstellen und bis spätestens 31. Mai 2021 einzurei-
chen;

d. bei Notwendigkeit der KESB C.________ Antrag auf Anpassung der 
Massnahme zu erstatten.

7. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten und Mandatsentschädigung wird ver-
zichtet. (…)

G. Gegen diesen am 30. Januar 2020 eingegangenen Beschluss liess die 
Kindsmutter rechtzeitig am 2. März 2020 beim Verwaltungsgericht Beschwerde 
einreichen mit den folgenden Rechtsbegehren:

1. In Aufhebung der Dispositivziffern Nr. 2 bis 9 des Beschlusses Nr. IIA/013/03/ 
2020 der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde C.________ vom 21.1.2020 
sei die am 5.3.2012 errichtete Besuchsrechtsbeistandschaft gem. Art. 308 
Abs. 2 ZGB gänzlich aufzuheben.

2. Eventuell sei die Kindesschutzmassnahme beim mit Beschluss Nr. IIA/001/44/ 
2016 vom 15.11.2016 angeordneten schriftlichen Kontakt zwischen dem Be-
schwerdegegner und seinem Sohn zu belassen.

3. Subeventuell sei das begleitete Besuchsrecht auf ein einziges Treffen alle drei 
Monate zu beschränken.

4. Subsubeventuell sei die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen (§ 43 Abs. 2 
VRP) verbunden mit folgendem Auftrag, bzw. folgender Weisung:

a. Ein kinderpsychologisches Gutachten hinsichtlich der Gefährdung des 
Kindeswohls durch die Kontaktaufnahme zum Vater und auch hinsicht-
lich der Gefährdung des Kindeswohls durch die Nichtaufnahme eines 
Kontaktes erstellen zu lassen;

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b. Die potentielle Gewaltbereitschaft des Beschwerdegegners durch ein 
Fachgutachten abklären zu lassen.

5. Es sei der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege und die unent-
geltliche Rechtsvertretung in der Person der unterzeichneten Rechtsanwältin 
zu gewähren.

6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beschwerdegegners.

H. Mit Vernehmlassung vom 26. März 2020 beantragte D.________ als 
Kindsvater sinngemäss, dass die Beschwerde abzuweisen und ihm begleitete 
Besuche zu ermöglichen seien. 

Analog stellte auch die KESB C.________ mit Vernehmlassung vom 2. April 
2020 den Antrag auf Abweisung der Beschwerde.

Mit Eingabe vom 4. Mai 2020 äusserte sich die Beschwerde führende Kindsmut-
ter zu den Vernehmlassungen des Kindsvaters und der KESB C.________.

Eine weitere Stellungnahme des Kindsvaters folgte am 20. Mai 2020.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Welche Bestimmungen und Grundsätze hinsichtlich des Anspruchs auf 
persönlichen Verkehr zwischen dem minderjährigen Kind und dem Elternteil, 
welchem die elterliche Sorge oder Obhut nicht zusteht, von Bedeutung sind, 
wurde sowohl im ersten Gerichtsentscheid (III 2017 3 vom 25.4.2017), als auch 
im angefochtenen Beschluss der Vorinstanz (Erwägung 3) und in der Beschwer-
deschrift (S. 11f.) im Einzelnen dargelegt. Es kann darauf verwiesen werden, 
ohne dass dies hier zu wiederholen wäre. Ergänzend ist auf die höchstrichter-
liche Rechtsprechung hinzuweisen, wonach aufgrund des schicksalhaften Eltern-
Kind-Verhältnisses die Beziehung des Kindes zu beiden Elternteilen und bei 
dessen Identitätsfindung sehr wichtig ist, mithin der Zweck des Besuchsrechts 
u.a. der Entwicklung der Persönlichkeit des Kindes dient (vgl. BGE 130 III 585 
Erw. 2.2.2 S. 589f.). In diesem Zusammenhang fällt ins Gewicht, dass der ge-
meinsame Sohn bei der damaligen Anhörung vom 27. Oktober 2016 vor einer 
Delegation der Vorinstanz u.a. aussagte (vgl. Vi-act. 496f.):

(…) Ich bin heute hier, weil ich keinen Papa habe (mit Tränen in den Augen).
(…) Das Mittagessen esse ich bei meinen Grosseltern, ich habe ja keinen Papa 
(…).

2. In der vorliegenden Beschwerde lehnt die Kindsmutter die Bemühungen 
der Vorinstanz zur Etablierung von begleiteten Besuchskontakten zwischen Vater 
und Sohn u.a. mit den Argumenten ab,

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- dass ihr Verhältnis zum Kindsvater "in den ersten Jahren von Gewalt, Psycho-
terror, von Drohungen und Unterdrückung der Beschwerdeführerin durch den 
Beschwerdegegner geprägt" sei (Beschwerde, S. 4);

- dass der Kindsvater seinen Sohn seit 9 Jahren nicht gesehen habe (Beschwerde, 
S. 4 Ziff. 2 in fine);

- dass der briefliche Kontakt, den die KESB gegen den Willen der Kindsmutter und 
gegen den Willen des Kindes angeordnet habe, nichts gebracht habe und ledig-
lich wenige Briefkontakte stattfanden bzw. seit dem 3. April 2019 kein Brief mehr 
gefolgt sei, nicht einmal etwas zum Geburtstag oder zu Weihnachten (vgl. Be-
schwerde, S. 4f.);

- dass aus diesen geringen Briefkontakten kein ernsthaftes, ehrliches Interesse 
des Kindsvaters am Sohn zu entnehmen sei (Beschwerde, Ziff. 4);

- dass der Sohn dem Beistand explizit erklärt habe, dass er seinen Vater nicht 
sehen möchte (Beschwerde, S. 6, Ziff. 5);

- dass der Sohn auch bei der Anhörung an seinem Geburtstag gesagt habe, er 
wolle seinen Vater nicht sehen (Beschwerde, Ziff. 6);

- dass die Kindsmutter der Ansicht sei, ihr Sohn sei nun mit fast 12 Jahren alt ge-
nug, um selber zu entscheiden, ob er seinen Vater sehen möchte (Beschwerde, 
Ziff. 7);

- dass der Klassenlehrer in einem Schreiben vom 4. Juli 2020 an die KESB sich 
dezidiert gegen die Installation eines begleiteten Besuchsrechts geäussert habe, 
weil darin eine deutliche Gefährdung des Kindswohls zu erblicken sei (Be-
schwerde, Ziff. 8);

- dass die Kindesschutzmassnahme als Ganzes "für alle Beteiligten seit Jahren 
äusserst belastend" sei und "in den vergangenen fast zehn Jahren für keinen der 
Beteiligten einen individuellen Mehrwert gebracht" habe (Beschwerde, Ziff. 9);

- dass die Kindsmutter die im ersten Gerichtsentscheid angeführte Entwicklung 
des Kindsvaters, wonach er zwischenzeitlich älter geworden sei und sich als 
Erwachsener entwickelt habe (bei der Geburt des gemeinsamen Sohnes war die 
Kindsmutter 17-jährig und der Kindsvater 18-jährig), bestritten werde, zumal der 
Kindsvater mit Urteil vom 8. März 2018 des versuchten Betruges sowie der mehr-
fachen Urkundenfälschung schuldig gesprochen worden sei (Beschwerde, 
Ziff. 10);

- dass das Kindeswohl ohne die Kindesschutzmassnahme nicht gefährdet sei, hin-
gegen eine Gefährdung "einzig und allein durch die ewige Diskussion um den 
Kontaktaufbau zum Vater" entstehe (Beschwerde, S. 10 Ziff. 3);

- dass diesbezüglich ein kinderpsychologisches Gutachten einzuholen sei;

- dass der gemeinsame Sohn "massive Ängste hinsichtlich seines Vaters aufge-
baut hat" (Beschwerde S. 11);

- dass gemäss der vorinstanzlichen Anordnung der gemeinsame Sohn jeden zwei-
ten Sonntag nach U.________ reisen müsste, "um dort 6 Stunden mit einem 

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Mann zu verbringen, den er noch nie gesehen hat, den er nicht kennenlernen will 
und vor dem er sich fürchtet" (vgl. Beschwerde, S. 12 unten);

- dass bei der Entscheidfindung auch der Wille des Kindes mitzuberücksichtigen 
sei (Beschwerde, S. 13);

- dass die Kindsmutter der Auffassung sei, dass die Besuchsrechtsbeistandschaft 
seit 2012 dem Kindeswohl mehr geschadet als genutzt habe, weshalb sie ersatz-
los aufzuheben sei (Beschwerde, S. 13 unten);

- und dass es dem Sohn "besser geht, wenn kein Kontakt zu seinem Vater er-
zwungen wird" (Beschwerde, S. 14 oben). 

3.1 Diesen Einwänden der Kindsmutter gegen ein begleitetes Besuchsrecht hat 
die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung überzeugend entgegengehalten, dass 
mit einem angemessenen persönlichen Verkehr zwischen Vater und Sohn die 
Persönlichkeitsentwicklung des Kindes unterstützt werden soll. Mit den geplanten 
Besuchskontakten kann einer in der Phantasie des Kindes stattfindende Dämo-
nisierung des abwesenden Vaters entgegengesteuert werden. Den von der 
Kindsmutter geäusserten (eigenen) Ängsten und Ängsten des Kindes wird nach-
gerade durch die (fachliche) Begleitung in einer dafür spezialisierten Einrichtung 
Rechnung getragen. Im Einklang mit der Vorinstanz wäre es wünschbar gewe-
sen, dass der Kindsvater sich hinsichtlich der Briefkontakte mehr angestrengt 
hätte (und namentlich auch den Geburtstag des Kindes nicht hätte vergessen 
dürfen). Diese Schwächen des Kindsvaters (welcher offensichtlich nicht gerne 
Briefe schreibt) gereichen ihm aber hier nicht zum Nachteil. Entgegen der Auf-
fassung der Kindsmutter kann aus den geringen Briefkontakten nicht abgeleitet 
werden, dass der Kindsvater kein Interesse an seinem Sohn aufweise, denn die 
Eingaben des Kindsvaters vor Gericht belegen das Gegenteil. 

3.2 Richtig ist auch die Argumentation der Vorinstanz, dass der Entscheid über 
den persönlichen Kontakt nicht dem Kind zusteht, zumal dessen ablehnende 
Haltung auf einer Beeinflussung durch den betreuenden Elternteil beruhen kann 
(was gerichtsnotorisch ist). Der Wille des Kindes ist bloss eines von mehreren 
Kriterien. Das Kindeswohl bestimmt sich nicht subjektiv nach dem Blickwinkel 
des Kindes, sondern in objektiver Weise. Sodann wies die Vorinstanz in ihrer 
Vernehmlassung glaubhaft daraufhin, dass nach Angaben des Beistandes das 
Kind bei den Terminen zum Lesen der Briefe unverkrampft, neugierig und inter-
essiert wirkte. In diesem Zusammenhang fällt massgeblich ins Gewicht, dass so-
wohl aus dem Bericht des Beistands wie auch im Rahmen der Anhörung vom 2. 
Oktober 2019 die Vorinstanz zum Ergebnis gelangte, dass die Ablehnung des 
Kindes in erster Linie durch die Ängste und Bedenken der Mutter begründet wer-

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den. Illustrativ dazu sind die protokollierten Ausführungen des Kindes bei der An-
hörung vom 2. Oktober 2019 (Vi-act. 760):

G.________ erklärte, dass sein Vater seine Mutter geschlagen und mit dem Mes-
ser bedroht hätte. Er sei aber auch schon von ihm geschlagen worden.
Hast Du Deinen Vater denn schon gesehen oder kennengelernt?
Nein, er habe seinen Vater noch nicht gesehen und er wolle ihn auch nicht sehen. 
Er habe ihn (G.________) aber auch geschlagen, als er noch im Bauch seiner 
Mutter gewesen sei.
Woher weisst Du das, wenn Du ihn noch nie gesehen hast?
Seine Verwandten hätten ihm das erzählt, genauer gesagt seine Mutter und seine 
Grosseltern (mütterlicherseits).
Warum willst Du ihn denn nicht sehen?
Eben weil er das früher gemacht habe und er wisse auch nicht, ob sein Vater 
später wieder etwas tue, also schlage. Als sich seine Mutter und sein Vater früher 
getrennt hätten, habe er auch eine andere Frau geschlagen. ER wisse nicht wie 
die Frau heisse und er habe auch nicht gesehen. Aber das hätten ihm seine Ver-
wandten ebenfalls erzählt. (...)

Daraus ergibt sich unmissverständlich, dass das negative Bild des Sohnes von 
seinem Vater faktisch ausschliesslich von Angaben seiner Mutter und deren 
Eltern geprägt ist. Mithin dient die vorinstanzliche Anordnung von begleiteten 
Besuchen in einer spezialisierten Einrichtung grundsätzlich dazu, das bisher ein-
seitig vermittelte Bild des Vaters dahingehend zu korrigieren, dass der Vater 
auch andere Seiten hat bzw. zeigen kann, sofern man ihm überhaupt einmal die 
Chance gibt, seinen Sohn zu sehen und sich mit ihm (in einem geschützten Um-
feld) abzugeben. 

3.3. Eine analoge Instrumentalisierung ist auch hinsichtlich des Schreibens des 
Klassenlehrers des Kindes vom 4. Juli 2019 an die Vorinstanz zu erblicken. Darin 
rät der Klassenlehrer von einem begleiteten Besuchsrecht ab, weil es "eine un-
verhältnismässige Gefährdung des Kindeswohls" darstellen würde (vgl. Bf-act. 7 
= Vi-act. 750). Dass die vom Klassenlehrer geschilderten Probleme (schulische 
Schwierigkeiten, auffällige Konzentrationsschwäche, grosse Ablenkbarkeit und 
Unsicherheit) ausschliesslich künftigen (begleiteten) Besuchskontakten (mit dem 
noch unbekannten Vater) zuzuschreiben wären, wurde wohl behauptet, aber 
nicht substantiiert belegt. Jedenfalls ist nicht auszuschliessen, dass die ange-
sprochenen Probleme grundsätzlich durch andere Elemente und namentlich 
auch durch einen Loyalitätskonflikt geprägt sind in der Art, dass das Kind auf der 
einen Seite realisiert, dass seine Mutter und die Grosseltern Besuchskontakte mit 
dem leiblichen Vater strikte ablehnen, auf der anderen Seite er aber eine gewis-
se Neugier spürt, "seinen ihm unbekannten Papi zu sehen und kennenzulernen" 
(was aber seine Mutter und die Grosseltern überhaupt nicht zulassen wollen). 

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Wenn man sich überdies vor Augen hält, dass diese Intervention des Klassenleh-
rers mehrere Monate vor dem Zeitpunkt erfolgte, als die Vorinstanz im Rahmen 
von Anhörungen die Einführung von begleiteten Besuchskontakten mit den Eltern 
und dem Kind thematisierte (die diesbezüglichen Anhörungen des Kindsvater 
und der Kindsmutter bzw. des Kindes erfolgten am 29.8.2019 bzw. 2.10.2019, 
derweil der Klassenlehrer bereits am 4.7.2019 sein Schreiben an die Vorinstanz 
aufsetzte), erweckt dies den Eindruck, dass die Kindsmutter den Klassenlehrer 
zu einem solchen Schreiben anstiftete (was auch der Kopie-Vermerk an die 
Kindsmutter untermauert, vgl. Vi-act. 750 in fine).

3.4 Was das zeitliche Intervall von begleiteten Besuchen anbelangt, ist der 
Argumentation der Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung beizupflichten, dass sich 
das kindliche Zeitgefühl von demjenigen der Erwachsenen unterscheidet, somit 
kürzere Intervalle (2x pro Monat) grundsätzlich längeren Abständen (gemäss 
Kindsmutter nur einmal alle 3 Monate) vorzuziehen sind. Abgesehen davon 
handelt es sich dabei um eine Fragestellung, bei welcher der Erstinstanz ein er-
heblicher Beurteilungsspielraum zusteht, welcher nicht überschritten worden ist.

3.5 Nicht zu beanstanden ist aber auch, dass es die Vorinstanz abgelehnt hat, 
in der vorliegenden Angelegenheit Gutachten einzuholen. Dass der gemeinsame 
Sohn hinsichtlich der vorgesehenen begleiteten Besuchskontakte in einer spezia-
lisierten Einrichtung belastet wird, wenn und soweit die Kindsmutter und gegebe-
nenfalls die Grosseltern ausschliesslich ein negatives Bild des Kindsvaters ver-
mitteln und deswegen (für das Kind ersichtlich) solche Besuche strikte ablehnen, 
bedarf keines Gutachtens. Vielmehr können die Kindsmutter und ihre Eltern 
durch eine Änderung des bisherigen (ablehnenden) Verhaltens massgeblich 
dazu beitragen, dass das Kind weniger belastet wird. Mit anderen Worten ist es 
Sache der Kindsmutter, die Beziehung zwischen dem Kind und dem andern 
Elternteil zu fördern und das Kind für die Kontaktpflege positiv vorzubereiten. 
Eine solche Verhaltensänderung ist nicht nur zumutbar, sondern steht im Ein-
klang mit der höchstrichterlichen Rechtsprechung (BGE 130 III 589). 

Bereits erwähnt wurde, dass den angesprochenen Bedenken der Kindsmutter 
hinsichtlich eines kriminellen Potenzials des Kindsvaters mit der Etablierung von 
begleiteten Besuchskontakten in einer spezialisierten Einrichtung Rechnung ge-
tragen wurde, weshalb es diesbezüglich im vorliegenden Verfahren keines Fach-
gutachtens zur Persönlichkeit des Kindsvaters bedarf. Abgesehen davon ist nicht 
ersichtlich, was die von der Kindsmutter bzw. ihrer Rechtsvertreterin recherchier-
te Straftat (Urkundenfälschung/ versuchter Betrug) mit dem vorliegend strittigen 
Besuchsrecht zu tun haben sollte. Fakt ist, dass ungeachtet des Umstandes, wo-
nach der Beschwerdegegner am 8. März 2018 vom Kreisgericht V.________ 

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wegen mehrfacher Urkundenfälschung und des versuchten Betrugs schuldig ge-
sprochen wurde (vgl. Bf-act. 8 und 9), er weiterhin Vater des gemeinsamen Soh-
nes ist und bleibt.

4. Zusammenfassend vermag der angefochtene KESB-Beschluss einer ge-
richtlichen Überprüfung standzuhalten. An diesem Ergebnis vermögen die weite-
ren Vorbringen der Beschwerdeführerin nichts zu ändern. Unbehelflich ist na-
mentlich auch der Vorhalt in der Beschwerde (S. 11 unten), dass der Kindsvater 
sich "während mehr als fünf Jahren nicht im Geringsten um seinen Sohn 
gekümmert" habe. Die Beschwerdeführerin übersieht dabei, dass der Kindsvater 
bislang - ungeachtet seiner Bemühungen (siehe seine Eingaben) - seinen Sohn 
noch nicht treffen durfte.

5. Aus all diesen Gründen ist die Beschwerde als unbegründet abzuweisen. 
Diesem Ergebnis entsprechend werden die Verfahrenskosten der unterliegenden 
Beschwerdeführerin auferlegt.

6.1 Was das Begehren der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgelt-
lichen Rechtspflege anbelangt, handelt es sich hinsichtlich der Frage der Aus-
sichtslosigkeit der Beschwerde (vgl. § 75 Abs. 1 und 2 VRP) um einen Grenzfall. 
Als nicht aussichtslos wird ein Verfahren bezeichnet, wenn sich die Gewinnaus-
sichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig 
geringer sind als diese, d.h. wenn eine über die nötigen finanziellen Mittel verfü-
gende Partei sich bei vernünftiger Überlegung zum Prozess entschliessen würde 
(vgl. Gerold Steinmann, in: St. Galler Kommentar zur BV, 3. Auflage, Rz. 69 zu 
Art. 29 BV mit weiteren Hinweisen). Im vorliegenden Fall (in welchem es um be-
gleitete Besuchskontakte in einem geschützten Rahmen - BBT U.________ - 
geht) liesse es sich bei strenger Betrachtungsweise rechtfertigen, dass die Ge-
winnaussichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahr. Dennoch wird - 
ganz knapp - davon abgesehen, der Beschwerdeführerin die unentgeltliche 
Rechtspflege (inkl. unentgeltliche Rechtsverbeiständung) zu verweigern. In ei-
nem nächsten Fall könnte die Beschwerdeführerin nicht mit einem vergleichba-
ren Entgegenkommen rechnen.

6.2 Das Honorar wird in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechts-
anwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) festgelegt, der für das Honorar im Verfahren 
vor dem Verwaltungsgericht in § 14 GebTRA einen Rahmen von Fr. 300.-- bis 
Fr. 8'400.-- vorsieht. Zudem sind die in § 2 GebTRA enthaltenen Kriterien (Wich-
tigkeit der Streitsache, Schwierigkeit, Umfang und Art der Arbeitsleistung, not-
wendiger Zeitaufwand) zu beachten. Eine allfällige Kostennote ist zu spezifizie-
ren, andernfalls wird die Vergütung nach freiem Ermessen festgesetzt (§ 6 Abs. 1 

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GebTRA). Bei der Festlegung der Honorarhöhe ist im konkreten Fall zu berück-
sichtigen, dass die Recherchen der Rechtsvertreterin zur Erwerbstätigkeit/ Ar-
beitslosigkeit sowie zu strafrechtlich relevantem Verhalten des Kindsvaters in 
einem Verfahren, in welchem es um begleitete Besuchskontakte in einer ge-
schützten Einrichtung (BBT U.________) geht, nicht angerechnet werden kön-
nen. Aus den vorliegenden Rechtsschriften und den Beilagen ist zu entnehmen, 
dass derartige, für das vorliegende Verfahren irrelevante Abklärungen vorge-
nommen wurden und bei der Festlegung der Honorarhöhe auszuklammern sind. 
Abgesehen davon ist zudem anzurechnen, dass die Rechtsvertreterin die Be-
schwerdeführerin bereits im ersten Gerichtsverfahren vertreten hat und insofern 
beträchtliche Synergieeffekte vorliegen. Aus all diesen Gründen wird das aus der 
Gerichtskasse zu entrichtende Honorar auf Fr. 1'800.-- festgelegt.

13

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 600.-- festgelegt und der Beschwerdeführerin auferlegt. Von 
einem Inkasso wird derzeit abgesehen (siehe nachfolgend).

3. Der Beschwerdeführerin wird im Sinne der Erwägungen nochmals die 
unentgeltliche Rechtspflege (inkl. unentgeltliche Rechtsverbeiständung) 
gewährt und Rechtsanwältin lic.iur. B.________ wird als unentgeltliche 
Rechtsbeiständin bestellt. Ihr wird aus der Gerichtskasse ein Honorar von 
Fr. 1'800.-- (inkl. MWSt und Auslagen) zugesprochen.

4. Die Beschwerdeführerin hat die Verfahrenskosten von Fr. 600.-- und das 
Honorar von Fr. 1'800.-- (Total Fr. 2'400.--) nach § 75 Abs. 3 VRP (soweit 
sie dazu in der Lage ist) dem Gericht innert 10 Jahren zurückzuerstatten.

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in Zivilsachen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben wer-
den (Art. 42 und 72ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht [BGG; 
SR 173.110] vom 17.6.2005).

6. Zustellung an:
- die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin (2/R)
- den Beschwerdegegner (A-plus)
- die Vorinstanz (2/EB, für sich und den Beistand)
- und das Departement des Innern (z.K.).

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 3. Juli 2020