# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 75fc6d87-0b50-52c5-bf58-57e23761981e
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-04-26
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 26.04.2021 III 2021 22
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-22_2021-04-26.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 22

Entscheid vom 26. April 2021 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
MLaw Tanja Marty, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) B.________,
Vorinstanz,

Gegenstand Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (Nicht-Genehmigung von Be-
richten nach Art. 415 Abs. 2 ZGB i.V.m. Art. 314 ZGB)

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Sachverhalt:

A.1 C.________ (geb. ___20__) ist der Sohn von D.________ (geb. ___19__, 
von Aethiopien); die Geburt erfolgte in E.________. Nachdem im Zivilstandsre-
gister für den Knaben kein Vater eingetragen wurde, kündigte die Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörde (KESB) B.________ der Kindsmutter mit Schreiben 
vom 26. April 2018 an, A.________ zum Beistand für C.________ einzusetzen 
mit dem Auftrag, die Vaterschaft festzustellen und das Kind bei der Wahrung sei-
nes Unterhaltsanspruchs zu vertreten. Auf die Errichtung einer solchen Beistand-
schaft könne verzichtet werden, wenn (u.a.) der Vater beim Zivilstandsamt 
C.________ als sein Kind anerkenne. 

A.2 Eine solche Anerkennung unterblieb, weshalb die KESB B.________ mit 
Beschluss vom 31. Juli 2018 im Dispositiv was folgt festhielt:

1. Für C.________ wird eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB er-
richtet mit folgenden Aufgaben:

a. Für die Feststellung des Kindesverhältnisses zum Vater und die an-
gemessene Regelung der Unterhaltspflicht zu sorgen, wozu Prozess-
vollmacht mit Substitutionsrecht erteilt wird;

b. Nach Abschluss eines aussergerichtlichen Unterhaltsvertrages die 
Genehmigung der KESB B.________ einzuholen;

c. Für den Fall, dass ausnahmsweise aus besonderen Gründen auf die 
Feststellung des Kindesverhältnisses oder die Regelung der Unter-
haltspflicht verzichtet werden soll, darüber rechtzeitig Antrag einzurei-
chen.

2. Als Beistand wird A.________ ernannt mit dem Auftrag:
a. Die Aufgaben gemäss Dispositiv zu übernehmen;
b. Für die Periode vom 31. Juli 2018 bis zur Feststellung des Kindesver-

hältnisses und Regelung der Unterhaltspflicht spätestens jedoch bis 
30. Juni 2020, Bericht zu erstellen und bis spätestens 31. August 2020 
der KESB B.________ einzureichen;

c. Sofern notwendig Antrag auf Anpassung der behördlichen Massnah-
men an veränderte Verhältnisse zu stellen.

3. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten wird verzichtet.

A.3 Mit Schreiben vom 17. September 2020 mahnte die KESB B.________ den 
Beistand A.________, hinsichtlich der Beistandschaft für C.________ den 
ausstehenden Bericht nachzureichen. Dieser am 20. November 2020 fertigge-
stellte Bericht ging am 24. November 2020 bei der KESB B.________ ein. Darin 
führte der Beistand sinngemäss aus, dass er aufgrund fehlender Ressourcen den 
Auftrag bislang nicht habe umsetzen können und mithin die Massnahme (v.a. zur 
Feststellung der Vaterschaft) fortzusetzen sei.

A.4 Mit Beschluss Nr. IIA/002/01/2021 vom 5. Januar 2021 hat die KESB 
B.________ den erwähnten Bericht vom 20. November 2020 in der Angelegen-

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heit von C.________ nicht genehmigt (Dispositiv-Ziffer 1) und den Beistand an-
gewiesen, der KESB B.________ bis spätestens 26. Februar 2021 einen Bericht 
über die Handlungen einzureichen, welche zwischenzeitlich zur Erreichung des 
Ziels "Anerkennung des Kindes durch den Kindsvater auf dem Zivilstandamt 
E.________" vorgenommen worden seien (Dispositiv-Ziffer 2).

A.5 Mit einem Wiedererwägungsgesuch vom 12. Januar 2021 ersuchte der 
Beistand die KESB B.________, Dispositiv-Ziffer 1 des Beschlusses vom 5. Ja-
nuar 2021 dahingehend zu ändern, dass der Bericht des Beistands zu genehmi-
gen sei.
Mit Beschluss Nr. IIA/001/07/2021 vom 9. Februar 2021 ist die KESB 
B.________ auf das Wiedererwägungsgesuch vom 12. Januar 2021 nicht einge-
treten.

B.1 F.________ (geb. ____20__) ist die Tochter von G.________ (geb. 
____19__, von Aethiopien); die Geburt erfolgte in E.________. Nachdem im Zi-
vilstandsregister für die Tochter kein Vater eingetragen wurde, kündigte die Kin-
des- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) B.________ der Kindsmutter mit 
Schreiben vom 27. September 2018 an, A.________ zum Beistand für 
F.________ einzusetzen mit dem Auftrag, die Vaterschaft festzustellen und das 
Kind bei der Wahrung seines Unterhaltsanspruchs zu vertreten. Auf die Errich-
tung einer solchen Beistandschaft könne verzichtet werden, wenn (u.a.) der Va-
ter beim Zivilstandsamt F.________ als sein Kind anerkenne. 

B.2 Am 9. Oktober 2018 ging bei der KESB B.________ ein per 4. bzw. 8. Ok-
tober 2018 datiertes Schreiben ein. Im ersten Teil (vom 4.10.2018) erklärte die 
Kindsmutter sinngemäss, dass aufgrund fehlender Originaldokumente eine Aner-
kennung nicht möglich sei, weshalb sie mit der Errichtung einer Beistandschaft 
einverstanden sei. Der zweite Teil dieses Schreibens enthält folgende Bestäti-
gung:

Ich, H.________, bestätige hiermit, dass ich der Vater von F.________ bin. Auch 
ich bin einverstanden, dass ein Beistand eingesetzt wird.
Arth, den 8.10.2018 (sig. H.________)

Mit Beschluss vom 16. Oktober 2018 hielt die KESB B.________ im Dispositiv 
was folgt fest:

1. Für F.________ wird eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB er-
richtet mit folgenden Aufgaben:

a. Für die Feststellung des Kindesverhältnisses zum Vater und die an-
gemessene Regelung der Unterhaltspflicht zu sorgen, wozu Prozess-
vollmacht mit Substitutionsrecht erteilt wird;

b. Nach Abschluss eines aussergerichtlichen Unterhaltsvertrages die 
Genehmigung der KESB B.________ einzuholen;

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c. Für den Fall, dass ausnahmsweise aus besonderen Gründen auf die 
Feststellung des Kindesverhältnisses oder die Regelung der Unter-
haltspflicht verzichtet werden soll, darüber rechtzeitig Antrag einzurei-
chen.

2. Als Beistand wird A.________ ernannt mit dem Auftrag:
d. Die Aufgaben gemäss Dispositiv zu übernehmen;
e. Für die Periode vom 16. Oktober 2018 bis zur Feststellung des Kin-

desverhältnisses und Regelung der Unterhaltspflicht spätestens je-
doch bis 30. September 2020, Bericht zu erstellen und bis spätestens 
30. November 2020 der KESB B.________ einzureichen;

f. Sofern notwendig Antrag auf Anpassung der behördlichen Massnah-
men an veränderte Verhältnisse zu stellen.

3. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten wird verzichtet.

B.3 Am 24. November 2020 ging bei der KESB B.________ der am 20. No-
vember 2020 fertiggestellte Bericht des Beistands ein. Darin führte der Beistand 
sinngemäss aus, dass er aufgrund fehlender Ressourcen den Auftrag bislang 
nicht habe umsetzen können und mithin die Massnahme fortzusetzen sei.

B.4 Mit Beschluss Nr. IIA/003/01/2021 vom 5. Januar 2021 hat die KESB 
B.________ den erwähnten Bericht vom 20. November 2020 in der Angelegen-
heit von F.________ nicht genehmigt (Dispositiv-Ziffer 1) und den Beistand an-
gewiesen, der KESB B.________ bis spätestens 26. Februar 2021 einen Bericht 
über die Handlungen einzureichen, welche zwischenzeitlich zur Erreichung des 
Ziels "Anerkennung des Kindes durch den Kindsvater auf dem Zivilstandamt 
E.________" vorgenommen worden seien (Dispositiv-Ziffer 2).

B.5 Mit einem Wiedererwägungsgesuch vom 12. Januar 2021 ersuchte der 
Beistand die KESB B.________, Dispositiv-Ziffer 1 des Beschlusses vom 5. Ja-
nuar 2021 dahingehend zu ändern, dass der Bericht des Beistands zu genehmi-
gen sei.
Mit Beschluss Nr. IIA/002/07/2021 vom 9. Februar 2021 ist die KESB 
B.________ auf das Wiedererwägungsgesuch vom 12. Januar 2021 nicht einge-
treten.

C. Am 10. Februar 2021 (= Datum der Postaufgabe) hat A.________ fristge-
recht beim Verwaltungsgericht Beschwerde erhoben mit den folgenden Rechts-
begehren:

1. Die Entscheide der KESB B.________ bei den Beschlüssen vom 5. Januar 
2021 betreffend die Berichterstattung von Berufsbeistand A.________ und be-
treffend die Mandatsführung von F.________, geb. 07.08.2018 und 
C.________, geb. 17.03.2018, seien aufzuheben.

2. Die der KESB eingereichten Berichte seien zu genehmigen.

3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdegegner aufzuerlegen.

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In einer weiteren Eingabe vom 15. Februar 2021 ergänzte der Beschwerdeführer 
seine Beschwerde.

D. Mit Vernehmlassung vom 9. März 2021 beantragte die KESB B.________, 
die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen, unter Kosten- und Entschädi-
gungsfolge zulasten des Beschwerdeführers. 

E. Mit Eingabe vom 31. März 2021 nahm der Beschwerdeführer zu den Aus-
führungen der Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung Stellung. 

Innert angesetzter Frist verzichtete die Vorinstanz konkludent auf die Erstattung 
weiterer Bemerkungen.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1.1 Nach Art. 400 Abs. 1 Satz 1 ZGB (i.V.m. Art. 314 ZGB) ernennt die Kindes- 
bzw. Erwachsenenschutzbehörde (KESB) als Beistand eine natürliche Person, 
die für die vorgesehenen Aufgaben persönlich und fachlich geeignet ist, die dafür 
erforderliche Zeit einsetzen kann und die Aufgaben selber wahrnimmt. Die für 
das Amt als Beistand in Aussicht genommene Person muss die erforderliche Zeit 
für die persönliche Mandatsführung einsetzen können. Persönliche und fachliche 
Fähigkeiten allein genügen nicht, um die Beistandschaft im wohlverstandenen In-
teresse und zum Wohl der betroffenen Person zu führen (Ruth E. Reusser, in 
Basler Kommentar zum ZGB [nachfolgend BSK ZGB], 6. Aufl., Basel 2018, Rz.27 
zu Art. 400 ZGB). Der Missstand der mangelnden Zeit für eine korrekte 
Amtsführung wurde hinsichtlich des alten Rechts immer wieder kritisiert. Das 
neue Recht hat deshalb bewusst Gegensteuer gegeben, auch wenn unter dem 
Vormundschaftsrecht am Schluss professionelle Mandatsträger i.d.R. nur noch 
zwischen 70 und 100 Mandaten führten (vgl. Reusser, BSK ZGB, Rz. 27 zu Art. 
400 ZGB mit Hinweis). Soweit der Kanton nicht Vorschriften erlassen hat, bleibt 
es der Praxis überlassen, die vom Gesetzgeber verlangte zeitliche Disponibilität 
zu konkretisieren. Absolute Zahlen oder Normzeiten festzulegen ist im Hinblick 
auf die unterschiedliche Art von Mandaten und die unterschiedlichen 
Rahmenbedingungen für Berufsbeistände in der Schweiz nur schwer möglich. 
Nach der Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz (KOKES) bewegt sich 
der Erfahrungswert in der Deutschschweiz durchschnittlich auf 40 bis 60 
Mandate bei einer 100%-Stelle (vgl. Reusser, BSK ZGB, Rz. 27 zu Art. 400 ZGB 
mit Hinweisen). 

1.1.2  Wird eine Person als Berufsbeistand ernannt, die objektiv bereits mit ande-
ren Mandaten überlastet ist, so kann sie den Ernennungsentscheid der KESB an 

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sich mit der Begründung anfechten, sie sei nicht geeignet (sofern dies mit dem 
Anstellungsverhältnis vereinbar ist). Grundsätzlich ist es aber Aufgabe der KESB 
dafür zu sorgen, dass eine Person als Beistand eingesetzt wird, die für das Amt 
genügend Zeit zur Verfügung hat. Macht sie dies nicht, begeht sie eine Pflichtver-
letzung (Reusser, BSK ZGB, Rz. 28 zu Art. 400 ZGB).

1.2 Gemäss Art. 411 ZGB (i.V.m. Art. 314 ZGB) erstattet der Beistand der 
Kindes- bzw. Erwachsenenschutzbehörde (KESB) so oft wie nötig, mindestens 
aber alle zwei Jahre, einen Bericht über die Lage der betroffenen Person und die 
Ausübung der Beistandschaft. 

Die KESB prüft gemäss Art. 415 ZGB die Rechnung und erteilt oder verweigert 
die Genehmigung; wenn nötig, verlangt sie eine Berichtigung (Abs. 1). Sie prüft 
den Bericht und verlangt, wenn nötig, dessen Ergänzung (Abs. 2). Sie trifft 
nötigenfalls Massnahmen, die zur Wahrung der Interessen der betroffenen 
Personen angezeigt sind (Abs. 3).

Endet das Amt, so erstattet der Beistand der KESB den Schlussbericht und reicht 
gegebenenfalls die Schlussrechnung ein (Art. 425 Abs. 1 Satz 1 ZGB). Die 
Erwachsenenschutzbehörde prüft und genehmigt den Schlussbericht und die 
Schlussrechnung auf die gleiche Weise wie die periodischen Berichte und 
Rechnungen (Art. 425 Abs. 2 ZGB).

1.3.1  Die Berichterstattung gemäss Art. 411 ZGB sowie die Kontrolle gemäss 
Art. 415 ZGB bilden zusammen ein Steuerungsinstrument (vgl. Kurt Affolter, in: 
BSK ZGB, Rz.1 zu Art. 411 ZGB mit Hinweisen, u.a. auf die Botschaft zur 
Änderung des ZGB vom 28.6.2006, BBl 2006 S. 7001ff., S. 7054). Diese 
Berichterstattung erlaubt der KESB sowohl eine Beaufsichtigung und 
Überprüfung der Tätigkeit des Mandatsträgers, eine allfällige Anpassung der 
Massnahme oder einen allfälligen Wechsel der Beistandsperson, als auch eine 
Standortbestimmung für die betroffene Person selbst (Affolter, BSK ZGB, Rz.1 zu 
Art. 411 ZGB; siehe auch die Praxisanleitung der Konferenz für Kindes- und 
Erwachsenenschutz zum Kindesschutzrecht [nachfolgend KOKES-
Praxisanleitung KSR], Zürich/ St.Gallen 2017, S. 139, Rz. 4.43 wonach die 
periodische Berichterstattung der KESB die Kontrolle und Aufsicht über den 
Beistand ermöglicht und als Standortbestimmung über die Zwecktauglichkeit und 
Notwendigkeit der Massnahme dient).

1.3.2  Grundsätzlich entscheidet die KESB, was "so oft wie nötig" bedeutet. Stellt 
der Beistand allerdings fest, dass wegen einer Veränderung der persönlichen 
Situation des Betroffenen ein Bericht früher nötig ist, als die KESB vorgesehen 
hat, muss er von sich aus tätig werden und einen zusätzlichen Bericht 

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einreichen, damit die erforderlichen Massnahmen getroffen werden können (vgl. 
Herman Schmid, Erwachsenenschutz-Kommentar, 2010, Rz.5 zu Art. 411 ZGB 
mit Hinweis). 

1.3.3  Mit der Genehmigung bringt die KESB grundsätzlich zum Ausdruck, dass 
sie die Berichterstattung durch den Mandatsträger für die entsprechende Periode 
als richtig befindet; eine Décharge-Erteilung und somit 
Verantwortlichkeitsentlastung erfolgt nicht. Gegenüber Dritten entfaltet die 
Genehmigung des Berichts (und der Rechnung) keine Wirkung (vgl. KOKES-
Praxisanleitung KSR, S. 143, Rz. 452 in fine; vgl. auch Schmid, a.a.O. Rz. 8f. zu 
Art. 415 ZGB; Fachhandbuch Kindes- und Erwachsenenschutzrecht 
[nachfolgend FHB KESR], herausgegeben von Christiana Fountoulakis/ Kurt 
Affolter-Fringeli/ Yvo Biderbost/ Daniel Steck, Zürich 2016, Rz. 8.299; Urs Vogel, 
BSK ZGB, Rz. 11 zu Art. 415 ZGB). Es ist auch möglich, bestimmte Teile der 
Rechnung oder des Berichts von der Genehmigung auszunehmen (vgl. Ernst 
Langenegger, in: Erwachsenenschutzrecht, herausgegeben von Daniel Rosch/ 
Andrea Büchler/ Dominique Jakob, 2014, Rz. 4 zu Art. 416 ZGB). Sodann kann 
die Bestätigung des Beistands im Amt einer Genehmigung gleichkommen 
(Langenegger, a.a.O. Rz. 4 zu Art. 415 ZGB). 

1.3.4  Mit der Nichtgenehmigung eines Berichts bringt die KESB nach dem 
Gesagten faktisch zum Ausdruck, dass sie die Mandatsführung für nicht 
ordnungsgemäss befindet (vgl. FHB KESR, Rz. 8.299 e contrario; Urs Vogel, 
BSK ZGB, Rz. 11 zu Art. 415 ZGB e contrario).

1.3.5  In einem Urteil 5A_35/2019 vom 11. November 2019, in welchem es um 
die Genehmigung der Schlussrechnung und des Schlussberichts in einer 
Beistandschaft ging, bei welcher die verbeiständete Person verstorben war, 
führte das Bundesgericht in Erwägung 3.3.1 u.a. aus, die Schlussrechnung wie 
auch der Schlussbericht würden nach der Rechtsprechung der Information und 
nicht der Überprüfung der Beistandschaft dienen. Genügten sie dieser 
Informationsfunktion, sei die Genehmigung auszusprechen, ohne dass die 
Behörde sich über allfällige Verfehlungen der Beistandsperson zu äussern hätte.

2.1 Im vorliegenden Fall ist unbestritten und aktenmässig erstellt, dass der Be-
schwerdeführer von der Vorinstanz mit Beschlüssen vom 31. Juli 2018 und vom 
16. Oktober 2018 als Beistand für zwei Kinder ernannt wurde, wobei der Aufga-
benkatalog abgesehen von der Feststellung des Kindesverhältnisses zum Vater 
unter anderem die Erstattung je eines Berichts im Herbst 2020 beinhaltete. So-
dann ist aktenkundig, dass der eingesetzte Beistand solche Berichte verfasst und 
der Vorinstanz zur Genehmigung unterbreitet hat. 

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2.2 Streitig und zu prüfen ist insbesondere, ob die Vorinstanz den beiden Be-
richten zu Recht die Genehmigung verweigert hat. 

2.2.1  Der Beschwerdeführer argumentiert sinngemäss, dass er der Vorinstanz 
den Verfahrensstand hinsichtlich der Feststellung des Kindesverhältnisses zum 
jeweiligen Vater gemeldet habe. Insofern habe er der mit der Berichterstattung 
einhergehenden Informationsfunktion Genüge geleistet. Im Wesentlichen sei er 
in diesen beiden Mandaten deshalb nicht weitergekommen, weil ihm generell 
nicht hinreichende zeitliche Ressourcen zur Verfügung stünden. In diesem Zu-
sammenhang habe er bei der persönlichen Triage und der Prioritätenfestlegung 
berücksichtigt, dass die betreffenden Eltern mit ihren Kindern in einer Asylunter-
kunft leben und diese Familien i.d.R. von den kommunalen Behörden finanziell 
unterstützt würden, zumal diese Eltern nicht arbeitstätig seien.

2.2.2  Demgegenüber vertritt die Vorinstanz den Standpunkt, mit der Erklärung in 
den beiden Berichten, wonach der Auftrag vom Beistand aufgrund fehlender 
Ressourcen nicht habe umgesetzt werden können, würden die beiden Bericht 
keinerlei inhaltliche Ausführungen enthalten, welche es der KESB erlauben wür-
den, sich ein Bild über die Mandatsführung und deren Zweckmässigkeit zu mach-
ten. Ein Bericht, welcher einzig festhalte, dass nichts gemacht worden sei, könne 
nicht den gesetzlichen Anforderungen von Art. 415 Abs. 1 ZGB entsprechen. Ein 
leerer Bericht bzw. ein Bericht, welcher einzig die eigene Untätigkeit festhalte, 
laufe darüber hinaus dem Sinn und Zweck der Berichterstattung zuwider, zumal 
die KESB damit nicht die Amtsführung überprüfen oder steuern, geschweige 
denn korrigierend eingreifen könne. Bei dieser Sachlage sei (sinngemäss) die 
Nicht-Genehmigung der beiden Berichte unumgänglich.

3.1 Eine gerichtliche Würdigung der divergierenden Argumentationsketten zei-
tigt die nachfolgend dargelegten Ergebnisse. Entgegen der vorinstanzlichen Ar-
gumentation enthalten die beiden strittigen Berichte durchaus einen Informati-
onsgehalt, welcher der Vorinstanz grundsätzlich erlaubt, sich ein Bild über die 
Mandatsführung zu machen und gestützt darauf korrigierend einzugreifen. Dieser 
Informationsgehalt der beiden Berichte beinhaltet die folgenden Aspekte: Nach 
der (sinngemässen) Darstellung des Beschwerdeführers stehen ihm im Rahmen 
seiner Berufstätigkeit für die Bewältigung von Mandaten aus dem Bereich Kin-
des- und Erwachsenenschutz unzureichende zeitliche Ressourcen zu Verfügung, 
weshalb er nach einer Triage (Prioritätenfestlegung) die Bearbeitung dieser 
Mandate zurückgestellt bzw. aufgeschoben hat.

3.2 Mit dem vorstehend dargelegten Informationsgehalt der beiden Berichte 
hätte die Vorinstanz offenkundig Anlass gehabt, sich mit der Thematik der zeitli-

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chen Ressourcen bzw. der Arbeitsbelastung der betreffenden Berufsbeistände 
substantiiert zu befassen. Eine Zuteilung von Mandaten an Berufsbeistände bzw. 
die Anweisung in den angefochtenen Beschlüssen, innert weniger Wochen die 
bislang zurückgestellten Mandate massgeblich voranzubringen, ohne sich mit 
dem vorgebrachten Einwand der fehlenden zeitlichen Ressourcen konkret aus-
einanderzusetzen, kommt einer Pflichtverletzung der Vorinstanz gleich (vgl. 
Reusser, BSK ZGB, Rz. 48 zu Art. 400 ZGB; siehe auch noch nachfolgend Erw. 
3.4ff.).

3.3.1 In diesem Zusammenhang bringt der Beschwerdeführer unter anderem vor, 
dass (sinngemäss) seine Stelle zu 40% mit Leitungsfunktion (I.________) und 
mit 60% für Mandate dotiert sei, wobei ihm für diese 60% insgesamt 70 Mandate 
(im Jahre 2020) übertragen gewesen seien. Demgegenüber empfehle die KO-
KES bei einem 100%-Pensum als Berufsbeistand nicht mehr als 80 Mandate, 
während die Empfehlung des Schweizerischen Verbandes der Berufsbeistände 
bei einem Vollzeitpensum als Berufsbeistand 70 Mandate umfasse. 

3.3.2  Des Weiteren hat der Beschwerdeführer vor Gericht vorgebracht, dass er 
als I.________ in den letzten vier Jahren mehrfach seine 
Linienvorgesetzten und Präsidenten der KESB über die Not der fehlenden zeitli-
chen Ressourcen orientiert und erfolglos um Abhilfe ersucht habe (bzw. entspre-
chende Anträge weitgehend abgewiesen worden seien, bis auf eine ab 1.1.2021 
wirksam gewordene Aufstockung der Amtsbeistandschaft in J.________ um 50% 
in der Sachbearbeitung).

3.4 In den beiden angefochtenen Beschlüssen hat sich die Vorinstanz zur 
Thematik der fehlenden zeitlichen Ressourcen lediglich wie folgt geäussert (vgl. 
Erw. 1.2 der beiden angefochtenen Beschlüsse):

Die KESB B.________ nimmt zur Kenntnis, dass der Beistand aufgrund fehlender 
Ressourcen den Auftrag nicht erfüllen konnte, kann die Mandatsführung aufgrund 
der Untätigkeit aber nicht für richtig befinden. Infolgedessen kann die KESB 
B.________ den Bericht nicht genehmigen.

3.5 In der Vernehmlassung ergänzte die Vorinstanz, dass sie die vom Be-
schwerdeführer (als Beistand) vorgebrachte Überlastung bedauere und diese zur 
Kenntnis nehme. Anzufügen sei, dass die Amtsbeistandschaft in J.________ für 
das Jahr 2021 zusätzliche Stellenprozente zugesprochen erhalten habe. Den-
noch vermöge die Begründung der fehlenden Ressourcen die Genehmigung der 
eingereichten Berichte nicht herbeizuführen.

3.6.1  Wie bereits oben angesprochen fehlt im konkreten Fall eine substantiierte 
Auseinandersetzung der Vorinstanz mit der Arbeitsbelastung der Berufsbeistän-

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de der betreffenden Amtsstelle im Allgemeinen und der geltend gemachten zeitli-
chen Überlastung des Beschwerdeführers im Besonderen. Vor Gericht nicht be-
stritten wird die Sachdarstellung, dass der Beschwerdeführer in den letzten vier 
Jahren (einmal abgesehen von der Aufstockung von 50% in der Sachbearbeitung 
ab 1.1.2021) sich erfolglos um eine Aufstockung der für die Mandatsführung ver-
fügbaren Ressourcen bemüht habe. Ob und inwiefern diese zusätzlichen 50% in 
der Sachbearbeitung für den Beschwerdeführer eine massgebliche Entlastung 
bringen werden, ist nach der Aktenlage nicht ersichtlich, weil eine Gesamtschau 
hinsichtlich der betreffenden Berufsbeistände fehlt und deswegen nicht erkenn-
bar ist, wo sich diese zusätzlichen 50% im Ergebnis auswirken werden (aussch-
liesslich beim Beschwerdeführer und/ oder überwiegend bzw. teilweise bei den 
anderen Berufsbeiständen?). 

3.6.2  Sodann ist nicht ersichtlich, welche Rolle bzw. Haltung die Vorinstanz bei 
dieser Thematik der vorgebrachten unzureichenden Ressourcen für die Mandats-
führung in der vergangenen Zeit eingenommen hat (u.a. wie sich die Vorinstanz 
im Verlauf zu dieser Thematik stellte? Ob ihr diese Thematik bekannt war, aber 
dennoch - ungeachtet der gesetzlichen Vorgaben nach Art. 400 Abs. 1 ZGB ("die 
dafür erforderliche Zeit einsetzen kann") - Mandate an stark belastete Berufsbei-
stände zugewiesen wurden? Bemühungen um Aufstockung allenfalls unterstützt, 
aber von der übergeordneten Stelle blockiert wurden? Sowie ähnliche Fragestel-
lungen etc.). 

3.6.3  Soweit es sich so verhalten sollte, dass die Vorinstanz die Meldungen des 
Beschwerdeführers (als I.________) hinsichtlich fehlender zeitlicher Ressourcen 
nicht genügend ernst genommen bzw. darauf nicht adäquat reagiert hat, müsste 
ihr grundsätzlich eine Pflichtverletzung im Sinne von Erwägung 1.1.2 angerech-
net werden. Diesfalls stünde dem mit der 
vorinstanzlichen Nichtgenehmigung der Berichte einhergehenden Vorwurf an die 
Beistandsperson, die beiden Mandate nicht ordnungsgemäss an die Hand ge-
nommen zu haben, die eigene Pflichtverletzung entgegen, welche die nicht ord-
nungsgemässe Bearbeitung der Mandate mindestens teilweise mitverschuldet 
hätte. 

3.7 Bei dieser Sachlage drängt es sich auf, die Sache an die Vorinstanz 
zurückzuweisen, damit sie sich mit der Thematik der zeitlichen Ressourcen für 
die betreffenden Berufsbeistände näher befassen kann. Dabei wird es Sache der 
Vorinstanz sein, zur Klärung der Ressourcenfrage das zuständige Departement 
einzubeziehen. Soweit die Vorinstanz bei der Zuteilung von Mandaten an den 
Beschwerdeführer die zeitliche Disponibilität (i.S. von Art. 400 Abs. 1 ZGB) unzu-

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reichend berücksichtigte, würde die darin zu erblickende (eigene) Pflichtverlet-
zung grundsätzlich den Vorwurf an den betroffenen Beistand, dass er die beiden 
Mandate nicht ordnungsgemäss an die Hand genommen habe, weitgehend wett-
schlagen. Mit anderen Worten liesse sich in einer solchen Konstellation die vor-
liegende Nichtgenehmigung der Berichte kaum rechtfertigen. Zusammenfassend 
wird die Beschwerde insoweit gutgeheissen, als die angefochtenen Beschlüsse 
aufgehoben werden und die Sache an die Vorinstanz zurückgewiesen wird, da-
mit sie (unter Einbezug des zuständigen Departements) nach Klärung der darge-
legten Thematik (wonach der Beschwerdeführer als Beistand fehlende zeitliche 
Ressourcen beklagt) über die Genehmigung der beiden Berichte neu befinden 
kann.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird insoweit gutgeheissen, als die angefochtenen Be-
schlüsse vom 5. Januar 2021 aufgehoben werden und die Sache an die 
Vorinstanz zurückgewiesen wird, damit sie im Sinne der Erwägungen wei-
tere Abklärungen treffen und alsdann über die Genehmigung der betreffen-
den Berichte neu befinden kann.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung Be-
schwerde* in Zivilsachen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben 
werden (Art. 42 und 72ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht 
[BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in Zivilsachen nicht zulässig ist, kann in derselben 
Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verlet-
zung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Departement des Innern.

Schwyz, 26. April 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 4. Mai 2021