# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 556a28d7-85aa-55ac-9d61-296ebdbd665d
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-04-14
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 14.04.2022 5D 40/2022 (5D_40/2022)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5D-40-2022_2022-04-14.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  5D_40/2022
  
 

 

 

    
  Urteil vom 14. April 2022
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, 

Gerichtsschreiber Möckli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Kanton Bern, 

Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, v.d. Steuerverwaltung des Kantons Bern, Inkassostelle Region Bern-Mittelland, Brünnenstrasse 66, Postfach, 3001 Bern, 

Beschwerdegegner. 

 

Gegenstand 

Definitive Rechtsöffnung, 

 

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, 1. Zivilkammer, vom 3. März 2022 (ZK 22 67). 

 

 

    
  Sachverhalt:
  
 

Im Rahmen eines Strafverfahrens auferlegte das Obergericht des Kantons Bern dem rubrizierten Beschwerdeführer die Gerichtskosten von Fr. 500.--. 

Hierfür leitete der Kanton Bern gegen ihn eine Betreibung ein und verlangte schliesslich definitive Rechtsöffnung, welche das Regionalgericht Bern-Mittelland mit Entscheid vom 7. Februar 2022 erteilte. 

Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 3. März 2022 nicht ein. 

Mit Eingabe vom 14. März 2022 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht. Am 11. April 2022 reichte er eine weitere Eingabe ein. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Der Streitwert beträgt Fr. 500.--. Damit ist die Beschwerde in Zivilsachen nicht gegeben, weil diese einen Mindeststreitwert von Fr. 30'000.-- voraussetzt (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Vielmehr steht die subsidiäre Verfassungsbeschwerde zur Verfügung (Art. 113 BGG). Mit ihr kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 116 BGG), wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG). Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen, während auf appellatorische Ausführungen nicht eingetreten werden kann (BGE 140 III 264 E. 2.3; 142 III 364 E. 2.4). 

 

    
  2. 
 

Es werden keinerlei verfassungsmässige Bestimmungen genannt, welche verletzt sein könnten, und noch weniger werden inhaltlich Verfassungsrügen erhoben; überhaupt beziehen sich die Ausführungen nicht auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides: Es wird bemängelt, dass die Gegenpartei zugleich das urteilende Gericht sei und dieses aus lauter vom Staat bezahlter Juristen bestehe, was alles eine Karikatur und ein Skandal sei. Sodann wird weitschweifig die Vorgeschichte zum Strafverfahren erzählt. Zum Schluss werden die Oberrichter der Hehlerei beschuldigt. 

 

    
  3. 
 

Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist. 

 

    
  4. 
 

Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 1. Zivilkammer, mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 14. April 2022 

 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Das präsidierende Mitglied:    Escher 

 

Der Gerichtsschreiber:    Möckli