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**Case Identifier:** 80229016-c699-5d47-b449-fd37ad583d57
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-12-18
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 18.12.2017 IV 2016/226
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2016-226_2017-12-18.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2016/226

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 06.05.2020

Entscheiddatum: 18.12.2017

Entscheid Versicherungsgericht, 18.12.2017
Art. 16 IVG. Art. 17 IVG. Art. 26 Abs. 1 IVV. Frühinvalidität. 
Eingliederungsmöglichkeiten nach einer möglicherweise ungeeigneten 
erstmaligen beruflichen Ausbildung. Bemessung des Valideneinkommens 
einer frühinvaliden Person (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 18. Dezember 2017, IV 2016/226).

Entscheid vom 18. Dezember 2017

Besetzung

Präsident Ralph Jöhl, Versicherungsrichterinnen Monika Gehrer-Hug und Karin Huber-

Studerus; Gerichtsschreiber Tobias Bolt

Geschäftsnr.  

IV 2016/226

Parteien

A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Advokat lic. iur. Martin Boltshauser,

c/o Procap Schweiz, Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten,

gegen

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IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand 

IV-Leistungen

Sachverhalt

A. 

A.a  A.___ wurde im Juni 1996 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung 

angemeldet (IV-act. 1). Die Kinderärztin Dr. med. B.___ berichtete im August 1996 (IV-

act. 2), die Versicherte leide an einer Hemiparese rechts. Dabei handle es sich um ein 

Geburtsgebrechen im Sinne der Ziff. 390 Anh. GgV. Mit einer Verfügung vom 22. 

Oktober 1996 teilte die IV-Stelle den Eltern der Versicherten mit, dass sie die im 

Zeitraum vom 19. Dezember 1995 bis zum 31. Dezember 2000 anfallenden Kosten für 

die zur Behandlung des Geburtsgebrechens Ziff. 390 Anh. GgV notwendigen 

medizinischen Massnahmen vergüten werde (IV-act. 4). Im Dezember 2000 berichtete 

Dr. med. C.___ vom Ostschweizer Kinderspital (IV-act. 14), die Versicherte werde 

wegen der rechtsseitigen spastischen beinbetonten Hemiparese und wegen eines 

leichten allgemeinen Entwicklungsrückstandes weiterhin mittels einer Physio- und einer 

Ergotherapie behandelt. Deshalb werde die Verlängerung der Kostengutsprache vom 

22. Oktober 1996 beantragt. Mit einer Verfügung vom 5. Februar 2001 verlängerte die 

IV-Stelle ihre Kostengutsprache für die Zeit bis zum 31. Dezember 2005 (IV-act. 16). Im 

Februar 2004 berichtete Dr. med. D.___ vom Ostschweizer Kinderspital (IV-act. 32), 

zwischenzeitlich sei eine Lernbehinderung bei einem dissoziierten Leistungsprofil 

festgestellt worden. Die Versicherte müsse deshalb auf einem Kleinklassenniveau 

unterrichtet werden, weshalb sie sich seit August 2002 in einer Einführungsklasse 

befinde. Im Januar 2006 teilte Dr. med. E.___ vom Ostschweizer Kinderspital mit (IV-

act. 58), dass sich die Ver¬sicherte weiterhin in einer Physiotherapie sowie in einer 

Ergotherapie befinde und dass sie weiterhin in einer Kleinklasse unterrichtet werde. Sie 

leide an einer Lernbehinderung mit einem dissoziierten Leistungsprofil und an einer 

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spastischen Hemiplegie rechts. Mit einer Verfügung vom 8. Februar 2006 verlängerte 

die IV-Stelle ihre Kostengutsprache für die Zeit bis zum 31. Juli 2015 (IV-act. 61).

A.b  Im April 2010 beantragten die Eltern der Versicherten berufliche 

Eingliederungsmassnahmen (IV-act. 86). Ein Heilpädagoge des heilpädagogischen 

Beratungs- und Förderdienstes hielt am 27. Januar 2011 fest (IV-act. 113), die 

Ergebnisse von mehreren Tests hätten Stärken im sprachlichen Ausdruck und im 

Sprachverständnis gezeigt. Die Interessen der Versicherten lägen im sozialen, im 

kreativ-gestalterischen und im unternehmerischen Bereich. Im mathematischen 

Bereich, bezüglich des Tempos bei der Erledigung einer Aufgabe sowie hinsichtlich der 

kurz- und der langfristigen Konzentration bestehe noch ein Entwicklungspotential. Die 

Versicherte habe wenig Interesse in der praktischen und in der integrativ-verwaltenden 

Ausrichtung gezeigt. Die schulischen Leistungen entsprächen den Anforderungen für 

eine eidgenössische Berufsausbildung mit einem Attest. Da die Versicherte noch viel 

Begleitung benötige, sei eine Ausbildung im geschützten Bereich zu empfehlen. In 

einem Triageprotokoll vom 25. Mai 2011 notierte eine Sachbearbeiterin der IV-Stelle 

(IV-act. 111), die Versicherte habe den Wunsch nach einer Ausbildung zur Fachfrau 

Kinderbetreuung geäussert. Ob sie in der Lage sei, diese Ausbildung zu absolvieren, 

sei fraglich. Eine Attestausbildung gebe es in diesem Bereich nicht. Die zuständige 

Berufsberaterin wies am 21. Juni 2011 darauf hin, dass sie die Ausbildung der 

Versicherten zur Fachfrau in der Fachrichtung Kinder nicht unterstütze (IV-act. 115). Im 

September 2011 teilte das Ostschweizer Kinderspital mit, dass sich die Versicherte neu 

in einer Psychotherapie befinde, die in einem Zusammenhang zum Geburtsgebrechen 

Ziff. 390 Anh. GgV stehe (IV-act. 118). Am 13. Oktober 2011 berichtete Dr. E.___ (IV-

act. 120), die Versicherte habe wegen der Halbseitenlähmung und der Spastizität 

Zurückweisung und Ablehnung durch die Peer-Gruppe und die Schule erfahren. Es 

bestehe eine emotionale Gefährdungssituation; die Versicherte könnte sich 

zurückziehen unddepressiv werden. Dadurch sei die berufliche Eingliederung akut 

gefährdet. Am 8. No¬vember 2011 erteilte die IV-Stelle eine Kostengutsprache für eine 

Psychotherapie (IV-act. 122). Im November und im Dezember 2011 befand sich die 

Versicherte für je eine Woche zur Abklärung der Berufswahl im „Brüggli“ Romanshorn. 

Dieses berichtete anschliessend (IV-act. 130), die Versicherte erfülle die Anforderungen 

für die Attest-Aus¬bildung zur Büroassistentin nicht, weshalb eine entsprechende 

Ausbildung nicht empfohlen werden könne. Die Voraussetzungen für eine praktische 

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Ausbildung zur Restaura¬tionsangestellten seien dagegen knapp gegeben. Trotzdem 

sei eher eine Ausbildung in einem Bereich zu empfehlen, in dem die Versicherte ihre 

sprachliche Begabung weiter ausbauen könne. Nachdem die Versicherte eine weitere 

„Schnupperlehre“ im Bereich der Betreuung von betagten Menschen (bei der „Obvita“) 

absolviert und erklärt hatte, dass ihr diese Tätigkeit zugesagt habe, notierte die 

Berufsberaterin am 6. August 2012 (IV-act. 138), bei der vorliegenden Kombination aus 

gesundheitlichen Einschränkungen sei eine Prognose hinsichtlich der Entwicklung der 

Leistungsfähigkeit für einen bestimmten Beruf sehr erschwert. Vielfach seien in einer 

solchen Situation die Motivation und die Freude an einer Tätigkeit ausschlaggebend. 

Deshalb erachte sie hier ein Vorlehrjahr im Beruf der Assistentin Gesundheit und 

Soziales als die passendste Massnahme. Mit einer Mitteilung vom 3. September 2012 

sprach die IV-Stelle der Versicherten die Vergütung der Mehrkosten der erstmaligen 

beruflichen Ausbildung in der Form eines Vorlehrjahres zur Assistentin Gesundheit und 

Soziales bei der „Obvita“ im Zeitraum vom 13. August 2012 bis zum 12. August 2013 

zu (IV-act. 141).

A.c  Im März 2013 berichtete die „Obvita“ (IV-act. 152), es habe sich gezeigt, dass eine 

Ausbildung im Pflegebereich nicht möglich sei. Seit dem 25. Februar 2013 absolviere 

die Versicherte deshalb nun ein Praktikum im Bereich Hauswirtschaft. Sie zeige sich 

sehr interessiert und leiste einen guten Einsatz. Die „Obvita“ könne ihr deshalb eine 

Lehrstelle zur Hauswirtschaftspraktikerin mit einem eidgenössischen 

Berufsausbildungsattest mit Start im August 2013 anbieten. Mit einer Mitteilung vom 

29. August 2013 gewährte die IV-Stelle der Versicherten eine Kostengutsprache für die 

Mehrkosten der erstmaligen beruf¬lichen Ausbildung zur Hauswirtschaftspraktikerin bei 

der „Obvita“ im Zeitraum vom 12. August 2013 bis zum 11. August 2015 (IV-act. 175). 

Im Schlussbericht hielt die „Obvita“ fest (IV-act. 205 f.), die Versicherte habe den 

Ausbildungsstand der Attestausbildung erreicht. Sie könne alle geforderten Tätigkeiten 

ausführen. Das Arbeitstempo liege insgesamt bei etwa 50 Prozent. Am 15. Juni 2015 

wurde der Versicherten das eidgenössische Berufsattest erteilt (IV-act. 207). Am 17. 

Juni 2015 konnte die Versicherte einen befristeten Arbeitsvertrag für die Zeit bis Ende 

November 2015 unterzeichnen, mit dem sie als Praktikantin Verpflegung/Dienste bei 

einem Bruttogehalt von 1'200 Franken pro Monat angestellt wurde (IV-act. 208). Am 25. 

September 2015 teilte der Vorgesetzte der Versicherten mit (IV-act. 212), dass die 

Versicherte ihre Aufgaben gut erledige. Die Leistung sei schwer bezifferbar; sie liege 

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insgesamt wohl bei etwa 70 Prozent. Angesichts der Persönlichkeit, des Verhaltens 

und der Einstellung der Versicherten zur Arbeit würde er sie sofort als 

Hauswirtschaftspraktikerin einstellen. Die Eingliederungsverantwortliche der IV-Stelle 

notierte am 25. September 2015 (IV-act. 213), der branchenübliche Einstiegslohn einer 

Hauswirtschaftspraktikerin liege bei etwa 3'800 Franken pro Monat. Die Ver¬sicherte 

werde angesichts ihrer Leistungsfähigkeit von 50–60 Prozent einen Lohn von etwa 

1'900 bis 2'280 Franken erzielen können. Mit einer Mitteilung vom 4. November 2015 

schloss die IV-Stelle die berufliche Eingliederung ab (IV-act. 215).

A.d  Am 23. Dezember 2015 berichtete Dr. med. F.___ (IV-act. 217), die Versicherte 

könne Tätigkeiten ohne schwere körperliche Belastungen mit einer Leistung von 50 

Prozent verrichten. Für weitere Berufsmöglichkeiten seien die Fähigkeiten der 

Versicherten im Bereich der Gästebetreuung und im Umgang mit älteren Menschen 

besonders hervorzuheben. Am 25. Januar 2016 notierte Dr. med. G.___ vom IV-

internen regionalen ärztlichen Dienst (RAD), der Versicherten sei für die erlernte 

Tätigkeit als Hauswirtschaftspraktikerin eine Arbeitsfähigkeit von 50 Prozent zu 

attestieren (IV-act. 218). Die IV-Stelle verglich in der Folge ein Valideneinkommen von 

49'400 Franken (= 13 × 3'800 Franken) mit einem Invalideneinkommen von 24'700 

Franken (= 49'400 Franken ÷ 2), was wenig über¬raschend einen Invaliditätsgrad von 

50 Prozent ergab (IV-act. 219). Mit einem Vorbescheid vom 23. Februar 2016 teilte sie 

der Versicherten mit, dass sie die Zusprache einer halben Rente ab dem 1. August 

2015 vorsehe (IV-act. 221). Dagegen liess die nun ver¬tretene Versicherte am 8. April 

2016 einwenden (IV-act. 225), mit einer Ausbildung im Pflegebereich hätte sie bessere 

Entwicklungsmöglichkeiten bezüglich Lohnerhöhungen und Weiterbildungen. Sie sei 

eine Frühinvalide. Ihr Valideneinkommen belaufe sich deshalb ab August 2015 auf 

57'750 Franken und ab August 2016 auf 66'000 Franken, weshalb sie einen Anspruch 

auf eine Dreiviertelsrente habe. Mit einer Verfügung vom 8. Juni 2016 sprach die IV-

Stelle der Versicherten für die Zeit ab dem 1. August 2015 eine halbe 

(ausserordentliche) Rente zu (IV-act. 230). Bezugnehmend auf die Eingabe der 

Versicherten vom 8. April 2016 führte sie aus, der Art. 26 IVV sei nicht anwendbar, weil 

die Versicherte eine zweijährige Attestausbildung erfolgreich abgeschlossen habe.

B. 

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B.a  Am 29. Juni 2016 liess die Versicherte (nachfolgend: die Beschwerdeführerin) eine 

Beschwerde gegen die Verfügung vom 8. Juni 2016 erheben (act. G 1). Ihr 

Rechtsver¬treter beantragte die Rückweisung der Sache zur Prüfung von weiteren 

beruflichen Massnahmen an die IV-Stelle (nachfolgend: die Beschwerdegegnerin) und 

eventualiter die Zusprache einer Dreiviertelsrente. Zur Begründung führte er an, die 

Beschwerdegegnerin hätte angesichts des mehrfach geäusserten Wunsches der 

Beschwerdeführerin, eine Tätigkeit mit mehr sozialen Kontakten auszuüben, eine 

weitere berufliche Eingliederung prüfen müssen. Die absolvierte erstmalige berufliche 

Ausbildung sei offensichtlich nicht zielgerichtet gewesen. Die angefochtene Verfügung 

verletze deshalb den Grundsatz „Eingliederung vor Rente“. Falls das Gericht zum 

Schluss gelange, dass keine weiteren beruflichen Massnahmen durchgeführt werden 

müssten, sei das Valideneinkommen zu korrigieren. Entgegen der Ansicht der 

Beschwerdegegnerin liege nämlich ein Anwendungsfall des Art. 26 IVV vor.

B.b  Die Beschwerdegegnerin beantragte am 27. Juli 2016 die Abweisung der 

Beschwerde (act. G 4). Zur Begründung führte sie aus, nachdem die 

Beschwerdeführerin eine erstmalige berufliche Ausbildung absolviert habe, könne gar 

kein Anwendungsfall des Art. 26 IVV mehr vorliegen. Gemäss dem Schlussbericht der 

„Obvita“ und laut dem Arztbericht von Dr. F.___ sei die Beschwerdeführerin zu 50 

Prozent arbeitsfähig. Der Invaliditätsgrad betrage folglich 50 Prozent. Die Wahl der 

Ausbildung sei entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin zielgerichtet 

gewesen. Ein Pflegeberuf wäre angesichts der körperlichen Belastungen ungeeignet. 

Die Einschränkungen der Beschwerdeführerin hätten die Berufswahl stark erschwert. 

Eine weitere berufliche Eingliederung sei nicht erforderlich. Zudem sei es „äusserst 

fragwürdig“, dass die Beschwerdeführerin jetzt berufliche Massnahmen beantrage, 

nachdem sie die Mitteilung vom 4. November 2015 akzeptiert habe.

B.c  Die Beschwerdeführerin liess am 16. November 2016 an ihren Anträgen festhalten 

(act. G 10). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Duplik (act. G 12).

Erwägungen

1. 

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Mit der angefochtenen Verfügung vom 8. Juni 2016 hat die Beschwerdegegnerin der 

Beschwerdeführerin eine Rente der Invalidenversicherung zugesprochen. Der durch 

diese Verfügung definierte Streitgegenstand beschränkt sich folglich auf den 

Rentenanspruch, was bedeutet, dass er sich grundsätzlich nicht auch auf weitere 

Ansprüche gegenüber der Invalidenversicherung, namentlich auf eine berufliche 

Eingliederung erstrecken kann. Nun gilt im Sozialversicherungsrecht aber der 

allgemeine Grundsatz „Eingliederung vor Rente“ (vgl. etwa UELI KIESER, ATSG-

Kommentar, 3. Aufl. 2015, Vorbemerkungen N 81 ff., mit Hinweisen), laut dem die 

Zusprache einer Rente die Unmöglichkeit voraussetzt, die rentenspezifische Invalidität 

mit einer (medizinischen oder beruflichen) Eingliederung (weiter) zu minimieren. Eine 

Rentenverfügung, die in Verletzung dieses Grundsatzes ergangen ist, ist rechtswidrig 

(vgl. dazu auch Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG). In einem Beschwerdeverfahren muss deshalb 

eine solche Verfügung aufgehoben werden und die Verwaltung muss verpflichtet 

werden, die Eingliederung abzuschliessen und erst danach über den Rentenanspruch 

zu verfügen. In einer solchen Konstellation kann deshalb ein Eingliederungsanspruch 

respektive eine Eingliederungspflicht zum Streitgegenstand in einem 

Beschwerdeverfahren gehören, das an sich nur eine Rentenverfügung zum 

Anfechtungsgegenstand hat. Wenn allerdings eine IV-Stelle bereits zu einem früheren 

Zeitpunkt formell rechtskräftig über die berufliche Eingliederung verfügt hat, dann kann 

bei der Beurteilung einer Rentenverfügung keine vorgängige Prüfung des Grundsatzes 

„Eingliederung vor Rente“ mehr erfolgen, denn andernfalls würde die formell 

rechtskräftige Eingliederungsverfügung im Ergebnis gerichtlich beurteilt, was 

offensichtlich unzulässig wäre.

2. 

2.1  Die Beschwerdegegnerin vertritt offenbar die Auffassung, die Mitteilung vom 4. 

November 2015 stehe der Überprüfung des Grundsatzes „Eingliederung vor Rente“ 

ent-gegen, denn sie hat geltend gemacht, es sei „äusserst fragwürdig“, dass die 

Beschwerdeführerin diese Mitteilung akzeptiert (bzw. keine anfechtbare Verfügung 

verlangt) habe, aber nun geltend mache, die angefochtene Verfügung verletze den 

Grundsatz „Eingliederung vor Rente“. Tatsächlich hat die Beschwerdegegnerin bereits 

verbindlich über die berufliche Eingliederung entschieden. Das ist aber nicht am 4. 

November 2015, sondern bereits deutlich früher, nämlich am 29. August 2013 

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geschehen. An jenem Tag hat die Beschwerdegegnerin nämlich eine Mitteilung 

erlassen, mit der sie der Beschwerdeführerin eine erstmalige berufliche Ausbildung zur 

Hauswirtschaftspraktikerin zugesprochen hat. Nicht die Mitteilung vom 4. November 

2015, sondern jene vom 29. August 2013 hat also die weiteren Möglichkeiten für eine 

berufliche Eingliederung wesentlich eingeschränkt. Eine zweite erstmalige berufliche 

Ausbildung kann nun nämlich nicht mehr in Frage kommen, weil eine versicherte 

Person nur einmal erstmalig ausgebildet werden kann und weil der Abschluss einer 

solchen Ausbildung die Erfüllung der Anspruchs¬voraussetzungen des Art. 16 IVG 

verunmöglicht. Auch eine Umschulung kommt nicht in Betracht, denn eine 

Umschulung kann nicht dazu „missbraucht“ werden, das Ergebnis einer suboptimalen 

erstmaligen beruflichen Ausbildung durch ein besseres Ergebnis zu ersetzen. Das wäre 

vom Sinn und Zweck des Art. 17 IVG offensichtlich nicht gedeckt. Die verbindliche 

Mitteilung vom 29. August 2013 schliesst folglich die Prüfung eines Anspruchs auf eine 

erstmalige berufliche Ausbildung oder auf eine Umschulung zum Vorneherein aus.

2.2  Die Mitteilung vom 4. November 2015 bezieht sich in erster Linie auf die 

abgeschlossene erstmalige berufliche Ausbildung. Entsprechend lautet ihr Betreff: 

„Berufliche Massnahmen abgeschlossen“. Über die erstmalige berufliche Ausbildung 

hat die Beschwerdegegnerin allerdings nicht erneut verfügen respektive eine weitere 

Mitteilung im Sinne des Art. 58 IVG erlassen dürfen. Angesichts des Umstandes, dass 

die Beschwerdeführerin ihre erstmalige berufliche Ausbildung planmässig erfolgreich 

abgeschlossen hatte, kann gar kein Bedarf nach einer erneuten Verfügung 

beziehungsweise Mitteilung bestanden haben. Die „Mitteilung“ vom 4. November 2015 

besteht folglich nur in einer Information betreffend den Abschluss der erstmaligen 

beruflichen Ausbildung. Eine solche Information ist nicht verfügungsfähig, weshalb 

darüber auch keine „echte“ Mitteilung erlassen werden kann, die verbindlich werden 

könnte (vgl. dazu den Entscheid IV 2017/179 des St. Galler Versicherungsgerichtes 

vom 31. Oktober 2017, E. 1). Die „Mitteilung“ vom 4. November 2015 hat zwar den 

zusätzlichen Hinweis enthalten, dass angesichts des damals laufenden Praktikums und 

des vorgesehenen Sprachaufenthaltes weitere beruf¬liche Massnahmen nicht 

angezeigt seien, worin eine (verfügungs- und damit auch mitteilungsfähige) 

Verweigerung von weiteren Leistungen erblickt werden könnte. Ein entsprechender 

Verfügungswille der Beschwerdegegnerin ist aber nicht erkennbar. Der Betreff der 

„Mitteilung“ („berufliche Massnahmen abgeschlossen“) enthält nämlich keinen Hinweis 

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auf eine solche Anordnung. Im Übrigen fehlt der „Mitteilung“ ein erkennbares 

Dispositiv. Schliesslich erwecken die (kurzen) Ausführungen den Eindruck, die 

Beschwerdegegnerin habe angesichts der damals aktuellen Situation gar nicht erst 

vertieft geprüft, ob nach dem Abschluss der erstmaligen beruflichen Ausbildung 

weitere berufliche Massnahmen angezeigt seien. Wenn die Beschwerdegegnerin 

tatsächlich einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf weitere berufliche 

Massnahmen verbindlich hätte verneinen wollen, müsste die „Mitteilung“ vom 4. 

November 2015 diesbezüglich als irreführend qualifiziert werden, weil sie eine solche 

Abweisung gesamthaft nicht hinreichend ersichtlich gemacht hätte. Vor diesem 

Hintergrund wäre es stossend, wenn die Beschwerdeführerin darauf behaftet würde, 

dass sie keine anfechtbare Verfügung verlangt und folglich die Verweigerung von 

weiteren beruflichen Massnahmen akzeptiert habe. Zusammenfassend kann die 

„Mitteilung“ vom 4. November 2015 also keine verfügungs- respektive 

mitteilungsfähige Anordnung enthalten, weshalb sie die Prüfung eines allfälligen 

Begehrens der Beschwerdeführerin um weitere berufliche Massnahmen nicht 

einschränken kann. Auch in diesem Beschwerdeverfahren kommt ihr folglich keine 

Bedeutung zu.

2.3  Immerhin ist im Sinne eines obiter dictum die Frage aufzuwerfen, ob die 

Beschwerdeführerin mit einer anderen erstmaligen beruflichen Ausbildung nicht besser 

hätte ins Erwerbsleben eingegliedert werden können respektive ob sie damit nicht ein 

höheresInvalideneinkommen erzielen könnte. Freilich ist die Berufswahl erheblich 

erschwert gewesen, weil die Lernbehinderung mit einem dissoziativen Leistungsprofil 

und die Schwächen im mathematischen Bereich den erfolgreichen Abschluss des 

schulischen Teils mehrerer in Frage kommender Ausbildungen verunmöglicht haben 

und weil die körper¬lichen Beeinträchtigungen betreffend die rechte Körperhälfte jenen 

Ausbildungen ent¬gegen gestanden haben, die einen Kräfteeinsatz der rechten 

Extremitäten erfordert haben. Das Spektrum der in Frage kommenden Ausbildungen ist 

also durch die Kombination dieser Einschränkungen wesentlich reduziert gewesen. Im 

Rahmen der Berufsberatung hat sich denn auch gezeigt, dass eine Tätigkeit weder im 

Bereich der Kinderbetreuung noch im kaufmännischen Bereich, im Service oder im 

pflegerischen Bereich möglich gewesen ist. Mit der Ausbildung zur 

Hauswirtschaftspraktikerin hat die Beschwerdeführerin zwar einen Beruf erlernen 

können, der ihren körperlichen und geistigen Fähigkeiten entspricht. Durch die 

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ausserordentlich positive Rückmeldung ihres Vorgesetzten im Rahmen des ersten 

Praktikums ist zusätzlich belegt, dass sie als Hauswirtschaftspraktikerin eine gute 

Arbeitsleistung erbringen kann. Aber die Beschwerdeführerin kann als 

Hauswirtschaftspraktikerin weder ihre hohe Sozialkompetenz noch ihre sprachliche 

Begabung nutzen. Mit einer anderen erstmaligen beruflichen Ausbildung hätte sie also 

möglicherweise in die Lage versetzt werden können, ein höheres Invalideneinkommen 

zu erzielen. Die Mitteilung vom 29. August 2013 könnte folglich zweifellos unrichtig im 

Sinne des Art. 53 Abs. 2 ATSG sein. Mittels einer eingehenden berufsberaterischen 

Abklärung könnte die Beschwerdegegnerin prüfen, ob eine solche zweifellose 

Unrichtigkeit vorliegt. Gegebenenfalls könnte sie in der Folge wiedererwägungsweise 

eine (erneute) erstmalige berufliche Ausbildung in einem anderen Beruf in die Wege 

leiten, mit der die Beschwerdeführerin in die Lage versetzt werden könnte, ein höheres 

Invalideneinkommen zu erzielen. Das Versicherungsgericht kann die 

Beschwerdegegnerin natürlich nicht verpflichten, ein entsprechendes 

Wiedererwägungsverfahren zu eröffnen. In diesem Beschwerdeverfahren bleibt deshalb 

nichts anderes übrig, als im Sinne eines obiter dictum auf diese 

Wiedererwägungsmöglichkeit hinzuweisen und im Übrigen angesichts der 

verbindlichen Mitteilung vom 29. August 2013 die berufliche Eingliederung als im Sinne 

des Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG abgeschlossen zu betrachten. Zusammenfassend gehört 

die berufliche Eingliederung folglich nicht zum Gegenstand dieses 

Beschwerdeverfahrens.

3. 

3.1  Für die Bemessung der Invalidität ist gemäss dem Art. 16 ATSG das 

Erwerbseinkommen, das die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Eröffnung der 

angefochtenen Verfügung durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei einer ausgeglichenen 

Arbeitsmarktlage hätte erzielen können, in Beziehung zu jenem Erwerbseinkommen zu 

setzen, das sie hätte erzielen können, wenn sie nicht invalid gewesen wäre. Diese 

Bemessungsmethode beruht auf einem Vergleich von zwei hypothetischen 

Berufskarrieren, nämlich der Validen¬karriere und der Invalidenkarriere. Weil die 

Beschwerdeführerin gar nie eine Validen¬karriere hat einschlagen können, da ihre 

Erwerbsfähigkeit von Beginn weg durch ein Geburtsgebrechen beeinträchtigt gewesen 

ist, fehlt jeglicher Anhaltspunkt für eine plausible Bestimmung der Validenkarriere. An 

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sich würde das die Definition einer Validenkarriere und damit auch die Ermittlung eines 

entsprechenden Valideneinkommens verunmög¬lichen, was zur Folge hätte, dass das 

Rentenbegehren zufolge einer (im weitesten Sinn verstandenen) objektiven 

Beweislosigkeit hinsichtlich eines massgebenden Sachverhaltselementes abgewiesen 

werden müsste. Dieses Ergebnis wäre aber stossend, weil es bedeuten würde, dass 

sogenannte Frühinvalide nie einen Rentenanspruch haben könnten. Der 

Verordnungsgeber hat dieses Beweisproblem gelöst, indem er im Art. 26 Abs. 1 IVV 

eine Fiktion aufgestellt hat: Laut dem Art. 26 Abs. 1 IVV ist davon auszugehen, dass die 

versicherte Person – abhängig von ihrem Alter – einen bestimmten Prozentsatz des 

jährlich aktualisierten Medianwertes gemäss der Schweizerischen 

Lohnstrukturerhebung als Valideneinkommen erzielt hätte. Da diese 

Verordnungsbestimmung ein eminentes Beweisproblem löst und im Einklang mit dem 

gesetzlichen System der Invaliditätsbemessung steht, ist sie durch die 

Vollzugskompetenz des Bundesrates (Art. 86 Abs. 2 IVG) ge¬deckt und folglich 

gesetzmässig. Nun vertritt die Beschwerdegegnerin allerdings die Auffassung, hier 

liege gar kein Anwendungsfall des Art. 26 Abs. 1 IVV (mehr) vor, weil die 

Beschwerdeführerin mit dem Abschluss der Ausbildung zur Hauswirtschaftspraktikerin 

„zureichende berufliche Kenntnisse“ erworben habe. Dabei muss sie offenbar von 

einem falschen Verständnis des Begriffs „zureichende berufliche Kenntnisse“ 

ausgegangen sein, denn dieser kann sich angesichts des oben dargestellten Sinn und 

Zwecks des Art. 26 Abs. 1 IVV nur darauf beziehen, was die versicherte Person bei 

einer uneingeschränkten Validität hätte tun können. Welche Ausbildung die 

Beschwerdeführerin absolviert hätte, wenn sie gesund gewesen wäre, kann nicht 

gesagt werden. Die von ihr letztlich absol¬vierte Ausbildung hat es ihr jedenfalls nur 

ermöglicht, ein Jahreseinkommen von 49'400 Franken zu erzielen, was weniger als der 

Zentralwert der Hilfsarbeiterinnenlöhne (gut 51'000 Franken) und weitaus weniger als 

das vom Art. 26 Abs. 1 IVV fingierte Valideneinkommen (vgl. unten) ist. Ganz 

offensichtlich lässt die effektiv verfolgte Invalidenkarriere also keine Rückschlüsse auf 

die Validenkarriere zu. Entgegen der Ansicht der Beschwerde¬gegnerin hat die 

Beschwerdeführerin also keine „zureichenden beruflichen Kenntnisse“ erlangt, weshalb 

nach wie vor ein Anwendungsfall des Art. 26 Abs. 1 IVV vorliegt. Der massgebende 

Zentralwert hat sich im Jahr 2015 auf 82'500 Franken belaufen. Die 

Beschwerdeführerin hat im Juli 2015 ihr 25. Altersjahr vollendet, weshalb sich ihr 

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fiktives Valideneinkommen ab August 2015 (Ende der Taggeldzahlungen) auf 80 

Prozent von 82'500 Franken, also auf 66'000 Franken belaufen hat.

3.2  Die zumutbare Invalidenkarriere besteht in einer Tätigkeit als 

Hauswirtschaftspraktikerin. Bei einer vollen Leistungsfähigkeit hätte die 

Beschwerdeführerin mit dieser Tätigkeit ein Jahreseinkommen von 49'400 Franken 

erzielen können. Gemäss dem Schlussbericht der „Obvita“ und der vom Hausarzt Dr. 

F.___ abgegebenen Arbeitsfähigkeitsschätzung hat die Leistungsfähigkeit der 

Beschwerdeführerin aber nur 50 Prozent betragen. Der Vorgesetzte im ersten 

Praktikum hat zwar eine höhere Leistungsfähigkeit von 70 Prozent attestiert, aber er 

hat gleichzeitig darauf hingewiesen, dass diese Schätzung nur sehr vage sei. Zudem 

hat er nur auf einen relativ kurzen Beobachtungszeitraum zurückblicken können. Die 

„Obvita“ hatte die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin dagegen während 

mehreren Jahren intensiv beobachten und folglich eine wesentlich zuverlässigere 

Arbeitsfähigkeitsschätzung abgeben können. Zudem verfügt die „Obvita“ diesbezüglich 

über eine spezifische Erfahrung, da sie seit Jahren Ausbildungen im geschützten 

Rahmen anbietet. Ihre Arbeitsfähigkeitsschätzung ist folglich als überwiegend 

wahrscheinlich richtig zu qualifizieren, womit feststeht, dass die Beschwerdeführerin im 

Zeitpunkt der Eröffnung der angefochtenen Verfügung zumutbarerweise ein 

Invalideneinkommen von 24'700 Franken hätte erzielen können. Im Verhältnis zum 

Valideneinkommen von 66'000 Franken ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 62,58 

Prozent.

4. 

Die Beschwerdeführerin hat folglich ab dem Ende der Taggeldzahlungen, das heisst ab 

dem 1. August 2015 einen Anspruch auf eine Dreiviertelsrente der 

Invalidenversicherung. In Gutheissung der Beschwerde ist deshalb die angefochtene 

Verfügung aufzuheben und die Sache ist zur Festsetzung der Rentenbeträge an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Die Gerichtskosten von 600 Franken sind der 

unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Der Beschwerdeführerin wird der 

von ihr geleistete Kostenvorschuss von 600 Franken zurückerstattet. Die 

Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung 

auszurichten. Diese ist angesichts des unterdurchschnittlichen Aktenumfangs und des 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

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deshalb unterdurchschnittlichen erforderlichen Aufwandes für das Aktenstudium auf 

3'000 Franken (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1. 

In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 8. Juni 2016 

aufgehoben und der Beschwerdeführerin wird mit Wirkung ab dem 1. August 2015 eine 

Dreiviertelsrente zugesprochen; die Sache wird zur Festsetzung der Rentenbeträge an 

die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2. 

Die Beschwerdegegnerin hat die Gerichtskosten von Fr. 600.-- zu bezahlen; der 

Beschwerdeführerin wird der von ihr geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- 

zurückerstattet.

3. 

Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdeführerin mit Fr. 3'000.-- zu entschädigen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 18.12.2017
	Art. 16 IVG. Art. 17 IVG. Art. 26 Abs. 1 IVV. Frühinvalidität. Eingliederungsmöglichkeiten nach einer möglicherweise ungeeigneten erstmaligen beruflichen Ausbildung. Bemessung des Valideneinkommens einer frühinvaliden Person (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 18. Dezember 2017, IV 2016/226).

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