# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4ad7d451-84c0-5858-84d0-4c6d13fd1f37
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-07-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.07.2008 E-6887/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-6887-2006_2008-07-21.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-6887/2006
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 1 .  J u l i  2 0 0 8

Einzelrichterin Marianne Teuscher, 
mit Zustimmung von Richter Robert Galliker, 
Gerichtsschreiber Adrian Brand.

A._______,
Kongo (Kinshasa),
vertreten durch Alain Droz, avocat,
7, avenue Krieg, case postale 209, 1211 Genève 17,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Asyl und Wegweisung; Verfügung des Bundesamtes für 
Flüchtlinge (BFF) vom 6. November 2003 /N_______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-6887/2006

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge seinen Heimat-
staat  am 2. Juli  2002  verlassen  und  sich  nach  B._______ begeben 
habe,  wo  er  sich  über  ein  Jahr  aufgehalten  habe,  bevor  er  nach 
C._______ gereist sei,

dass  er  am  am  12.  September  2003  C._______ auf  dem  Luftweg 
verlassen  habe  und  über  D._______ nach  E._______  geflogen  sei, 
bevor er am 17. September 2003 illegal in die Schweiz eingereist sei, 
wo er am gleichen Tag um Asyl nachsuchte,

dass er  anlässlich der  Kurzbefragung im  F._______ vom 2. Oktober 
2003  sowie  der  kantonalen  Anhörung  vom  20.  Oktober  2003  zur 
Begründung seines Asylgesuchs im Wesentlichen geltend machte, er 
sei  Staatsangehöriger  von  Kongo  (Kinshasa)  und  habe  seit  seiner 
Geburt bis am 27. Juni 2002 in Kinshasa gelebt,

dass sich sein Bruder im Jahre 2001 den Forces Armées Congolaises 
(FAC) angeschlossen habe und an die Front gegangen sei,

dass am 17. Juni 2002 bewaffnete Angehörige der FAC auf der Suche 
nach seinem Vater in das Familiendomizil eingedrungen seien und sei-
ne Mutter vergewaltigt und umgebracht hätten,

dass er sich noch vor Eintreffen der Rettungskräfte zu Kollegen bege-
ben habe und später  wieder  seiner Arbeit  als  Lastwagenmechaniker 
nachgegangen sei,

dass, als er auf der Arbeit  gewesen sei,  seine Schwestern und sein 
Vater am 22. Juni 2002 das Familiendomizil verlassen hätten und sich 
seither an einem ihm unbekannten Ort aufhalten würden,

dass am 24. Juni  2002 Soldaten an seinem Arbeitsplatz  erschienen 
seien,

dass sein Chef ihm den Auftrag gegeben habe, mit den Soldaten in die 
Provinz G._______ zu gehen, um deren Lastwagen zu reparieren,

dass  er  sich  geweigert  habe  mitzugehen,  weshalb  ihn  die  Soldaten 
verhaftet, ins H._______ gebracht und ihn dort drei Tage festgehalten 
hätten,

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dass sein Chef einen Aufseher bestochen und so die Flucht ermöglicht 
habe,

dass er (der Beschwerdeführer) sich nach  I._______, begeben habe, 
wo er sich drei Tage aufgehalten habe,

dass ihn sein Chef angerufen und ihm mitgeteilt  habe, die Probleme 
seien  gravierend,  er  (der  Beschwerdeführer)  müsse  so  schnell  wie 
möglich das Land verlassen,

dass er sich deshalb nach B._______, begeben habe,

dass bezüglich der weiteren Aussagen des Beschwerdeführers auf die 
Akten verwiesen wird,

dass das BFF das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung 
vom 6. November 2003 – eröffnet am 11. November 2003 – ablehnte 
und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass das BFF zur Begründung im Wesentlichen anführte, die Asylvor-
bringen  des  Beschwerdeführers  vermöchten  den  Anforderungen  an 
die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 
(AsylG, SR 142.31) nicht zu genügen,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 11. Dezember 2003 ge-
gen diesen Entscheid bei der Schweizerischen Asylrekurskommission 
(ARK) Beschwerde erheben und dabei beantragen liess, die angefoch-
tene Verfügung sei aufzuheben, die Flüchtlingseigenschaft festzustel-
len  und  Asyl  zu  gewähren,  eventualiter  sei  die  Unzumutbarkeit  des 
Vollzugs  der  Wegweisung festzustellen  und die  vorläufige  Aufnahme 
anzuordnen,

dass er in prozessualer Hinsicht den Verzicht auf die Erhebung eines 
Kostenvorschusses beantragen liess,

dass er  gleichzeitig  zwei  Vorladungen der  Police Judiciaire des  Par-
quets jeweils im Original zu den Akten reichen liess,

dass der damals zuständige Instruktionsrichter der ARK mit Zwischen-
verfügung vom 17. Dezember 2003 dem Beschwerdeführer seine An-
wesenheitsberechtigung in der Schweiz bis zum Abschluss des Verfah-

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rens bestätigte und antragsgemäss auf die Erhebung eines Kostenvor-
schusses verzichtete,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 5. Januar 2004 eine Für-
sorgebestätigung zu den Akten reichen liess,

dass das BFF mit  seiner  Vernehmlassung vom 14. Januar  2004 die 
Abweisung der Beschwerde beantragte,

dass der damals zuständige Instruktionsrichter der ARK mit Zwischen-
verfügung vom 19. Januar 2004 dem Beschwerdeführer die vorinstanz-
liche Vernehmlassung zur Kenntnis brachte und ihm gleichzeitig eine 
Frist zur Stellungnahme bis zum 3. Februar 2004 ansetzte,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 3. Februar 2004 um Er-
streckung der Frist für die Stellungnahme bis zum 6. Februar 2004 er-
suchen liess,

dass dem Beschwerdeführer mit E-Mail der ARK vom 3. Februar 2004 
mitgeteilt wurde, die Frist zur Stellungnahme werde antragsgemäss bis 
zum 6. Februar 2004 erstreckt,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom 6.  Februar  2004  eine 
Stellungnahme zur vorinstanzlichen Vernehmlassung sowie eine Vorla-
dung der Police Nationale Congolaise vom 13. Januar 2003 im Original 
zu den Akten reichen liess,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 10. März 2004 ein Origi-
nalschreiben seines früheren Arbeitgebers sowie zwei  diesen betref-
fende Vorladungen vom 13. Oktober 2003 jeweils im Original samt des 
zugehörigen Briefumschlags zu den Akten reichen liess,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 5. Juni 2007 diverse Be-
weismittel jeweils in Kopie zu den Akten reichen liess,

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und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  am 1.  Januar  2007  die  bei  der 
ARK hängigen Rechtsmittel übernommen hat und dabei das neue Ver-
fahrensrecht anwendet (Art. 53 Abs. 2 VGG),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 50 ff. VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  die  Schweiz  Flüchtlingen  grundsätzlich  Asyl  gewährt  (Art. 2 
Abs. 1  AsylG),  wobei  als  Flüchtling  eine  ausländische  Person  aner-
kannt wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie 
zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  Zugehörig-
keit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen 
Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete 
Furcht  hat,  solchen  Nachteilen  ausgesetzt  zu  werden  (Art. 3  Abs. 1 
AsylG),

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dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaub-
haft gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),

dass die Flüchtlingseigenschaft  glaubhaft  gemacht ist,  wenn die Be-
hörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für ge-
geben hält, 

dass Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in we-
sentlichen Punkten zu wenig begründet  oder in sich widersprüchlich 
sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälsch-
te oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden,

dass das BFF in der angefochtenen Verfügung zu Recht und mit zu-
treffender  Begründung  ausgeführt  hat,  die  Asylvorbringen  des  Be-
schwerdeführers  seien in  wesentlichen  Punkten zu wenig  begründet 
ausgefallen  respektive  widersprächen jeglicher  Logik  oder  der  allge-
meinen Erfahrung und vermöchten deshalb den Anforderungen an die 
Glaubhaftigkeit  gemäss Art. 7  AsylG  nicht  zu  genügen,  weshalb  zur 
Vermeidung von Wiederholungen diesbezüglich vollumfänglich auf die 
betreffenden Erwägungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen 
werden kann,

dass  der  Beschwerdeführer  in  seiner  Rechtsmitteleingabe  geltend 
macht, entgegen den Ausführungen der Vorinstanz in der angefochte-
nen Verfügung habe er das Camp, seine Zelle sowie Personen, wel-
chen  er  während  seines  Aufenthalts  begegnet  sei,  beschreiben  und 
sogar einen Plan des Camps erstellen können,

dass entgegen dieser Auffassung die Schilderung des Camps, der Zel-
le sowie insbesondere auch der Ereignisse während der Haft völlig un-
substanziiert  ausgefallen  ist  und  persönliche  Eindrücke,  welche  ein 
solch einschneidendes Ereignis bei einer Person, welche das Geschil-
derte tatsächlich erlebt hat,  hinterlassen dürfte, vermissen lässt (vgl. 
A8/27, S. 14 und 15),

dass auch die anlässlich der kantonalen Anhörung vom Beschwerde-
führer erstellte,  sehr einfach gehaltene Skizze des Camps nicht  den 
Eindruck vermittelt, sie sei von einer tatsächlich in diesem Camp inhaf-
tierten Person erstellt worden,

dass  der  Beschwerdeführer  anlässlich  der  kantonalen  Anhörung  zu 
Protokoll gab, er sei zwischen dem 17. und dem 24. Juni 2002 seiner 

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Arbeit nachgegangen, auch wenn er nicht mehr so motiviert gewesen 
sei (vgl. A8/27, S. 21),

dass dieses Verhalten nicht mit demjenigen einer Person, welche tat-
sächlich die Ermordung ihrer Mutter durch Soldaten miterleben muss-
te, zu vereinbaren ist,

dass das BFF in seiner Vernehmlassung zu Recht ausführte, die vom 
Beschwerdeführer  auf  Rechtsmittelebene  eingereichten  Vorladungen 
seien nicht  geeignet,  eine asylrelevante Verfolgung glaubhaft  zu ma-
chen,  da  Fälschungen  solcher  Dokumente  im  Heimatstaat  des  Be-
schwerdeführers ohne weiteres beschafft werden könnten, zudem sei 
nicht ersichtlich, weshalb diese Vorladungen von der Police Judiciaire 
ausgestellt worden seien, habe der Beschwerdeführer doch eine Ver-
folgung durch die Armee geltend gemacht,

dass der Beschwerdeführer diesem Argument in seiner Stellungnahme 
vom 6. Februar 2004 nichts entgegenhält, weshalb auch die mit dieser 
Stellungnahme eingereichte Vorladung der Police Nationale Congolai-
se sowie die beiden am 10. März 2004 eingereichten Vorladungen sei-
nen Arbeitgeber betreffend nicht geeignet sind, eine asylrelevante Ver-
folgung glaubhaft zu machen,

dass das Schreiben des ehemaligen Arbeitgebers des Beschwerdefüh-
rers als reines Gefälligkeitsschreiben zu qualifizieren ist, weshalb die-
sem keinerlei Beweiswert zukommt,

dass auch die mit Eingabe vom 5. Juni 2007 eingereichten Beweismit-
tel  nicht  geeignet  sind,  eine  asylrelevante  Gefährdung  glaubhaft  zu 
machen,  zumal  diese  nur  in  Kopie  eingereicht  wurden  und  Kopien 
ohne grossen Aufwand manipuliert werden können,

dass auf  die übrigen Ausführungen in  der Rechtsmitteleingabe nicht 
mehr näher einzugehen ist, da diese unter den oben dargestellten Um-
ständen von vornherein nicht geeignet sind, bezüglich der Flüchtlings-
eigenschaft und Asylgewährung eine andere Beurteilung zu bewirken,

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingsei-
genschaft  nachzuweisen oder  zumindest  glaubhaft  zu machen,  wes-
halb das Bundesamt das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat,

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dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht  (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der  Schweizeri-
schen Asylrekurskommission [EMARK] 2001 Nr. 21), weshalb die ver-
fügte  Wegweisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen 
steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist  (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK,  SR 
0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
ersichtlich sind, die im Heimat- oder Herkunftsstaat droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

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dass das Bundesverwaltungsgericht den Vollzug der Wegweisung nach 
Kongo (Kinshasa) unter Berücksichtigung der allgemeinen Lage beim 
Vorliegen bestimmter Voraussetzungen grundsätzlich als zumutbar er-
achtet  (vgl.  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen 
Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 33 E. 8.1. bis 8.3. S. 232 ff.),

dass auch keine individuellen Gründe ersichtlich sind, welche gegen 
die Zumutbarkeit  des Vollzugs der Wegweisung sprechen,  zumal  der 
Beschwerdeführer,  welcher  keine gesundheitlichen Probleme geltend 
macht,  gemäss eigenen Angaben seit  seiner Geburt  bis am 24. Juni 
2002 in Kinshasa gelebt habe (vgl. A8/27, S. 12 f.),

dass er  über eine überdurchschnittliche Schulbildung sowie mehrere 
Jahre Berufserfahrung als Automechaniker verfügt, was ihm den Auf-
bau einer wirtschaftlichen Existenz bei einer Rückkehr in seinen Hei-
matstaat ermöglichen sollte,

dass der Vollzug der Wegweisung somit im Lichte der Praxis des Bun-
desverwaltungsgerichts  als  zumutbar  zu  erachten  ist  (vgl.  EMARK 
2004 Nr. 33 E. 8.3. S. 237 f.),

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt,  bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art. 8  Abs. 4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (Einschreiben; Beilage: 
Einzahlungsschein)

- das BFM, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung, mit den Ak-
ten Ref.-Nr. N_______ (per Kurier; in Kopie)

- J._______ (in Kopie)

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Marianne Teuscher Adrian Brand

Versand: 

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