# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 522409d9-dc42-5e7d-86b2-aeea0326e303
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2011-10-06
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 06.10.2011 UE110176
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UE110176_2011-10-06.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: UE110176-O/Ubr 

 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. K. Balmer, Präsident, lic. iur. W. Meyer und 

Ersatzoberrichter lic. iur. A. Schärer sowie die Gerichtsschreiberin 

lic. iur. M. Wetli 

 

Beschluss vom 6. Oktober 2011 
 

in Sachen 

 

A._____ AG,  
Beschwerdeführerin 

 

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. X._____ 

 

gegen 

 

1. B._____,  
2. Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland, Hermann Götz-Str. 24, 

8400 Winterthur,  

Beschwerdegegner 

 

betreffend Nichtanhandnahme einer Untersuchung  
 
Beschwerde gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur / Un-
terland vom 17. August 2011, A-5/2011/4934 

 

- 2 - 

Erwägungen: 

I.  

Mit Eingabe vom 3. August 2011 erstattete Dr. X._____ namens und auftrags der 

A._____ AG Strafanzeige gegen B._____ (nachfolgend: Beschwerdegegner 1) 

wegen Unterschlagung im Sinne von § 246 des deutschen Strafgesetzbuches. Mit 

Nichtanhandnahmeverfügung vom 17. August 2011 verfügte die Staatsanwalt-

schaft Winterthur / Unterland, dass keine Untersuchung anhand genommen wer-

de (Urk. 5). Mit Eingabe vom 31. August 2011 liess die A._____ AG (nachfolgend: 

Beschwerdeführerin) gegen diese Verfügung Beschwerde erheben und sinnge-

mäss beantragen, es sei zu überprüfen, ob aufgrund eines Herausgabetitels des 

Landgerichts C._____ vom 25. August 2011 die Strafverfolgung nach dortigem 

Recht aufgenommen werden könne (Urk. 2). Mit Eingabe vom 23. September 

2011 liess die Beschwerdeführerin geltend machen, der Anlass ihrer Strafanzeige 

sei entfallen. Der Beschwerdegegner 1 habe ihre Forderung beglichen und das 

Fahrzeug käuflich erworben (Urk. 6).  

II.  

Bei dieser Sachlage ist das für die Beurteilung des Rechtsmittels vorausgesetzte 

rechtlich geschützte Interesse (Art. 382 Abs. 1 StPO) nachträglich dahingefallen, 

weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.  

Die Beschwerdeführerin hat das Entfallen des rechtlich geschützten Interesses 

nicht zu verantworten. Es rechtfertigt sich daher, von der Erhebung einer Ge-

richtsgebühr für das Beschwerdeverfahren abzusehen (Art. 428 Abs. 1 StPO). 

Mangels erheblicher Umtriebe ist der Beschwerdeführerin keine Entschädigung 

zuzusprechen (Art. 433 f. StPO).  

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

- 3 - 

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Der Beschwerdeführerin wird keine Entschädigung zugesprochen.  

4. Schriftliche Mitteilung an 

− Rechtsanwältin Dr. X._____, zweifach, für sich und die Beschwerde-
führerin (mit Rückschein) 

− die Staatsanwaltschaft Winterthur / Unterland (gegen Empfangsschein) 

5. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben wer-
den. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der 
Ersten öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 

14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise 

schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
Zürich, 6. Oktober 2011 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

III. Strafkammer 
 

Präsident: 
 
 
 

lic. iur. K. Balmer 

Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. M. Wetli 
 

	Beschluss vom 6. Oktober 2011
	
	Erwägungen:
	I.
	II.

	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
	2. Es werden keine Kosten erhoben.
	3. Der Beschwerdeführerin wird keine Entschädigung zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an
	 Rechtsanwältin Dr. X._____, zweifach, für sich und die Beschwerdeführerin (mit Rückschein)
	 die Staatsanwaltschaft Winterthur / Unterland (gegen Empfangsschein)

	5. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der Ersten öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. ...