# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fe294481-ec88-5a19-8787-93fc306be1e7
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-20
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 20.10.2025 PQ250058
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PQ250058_2025-10-20.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PQ250058-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter Dr. E. Pahud und Ersatzoberrichterin Dr. M. Isler 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. C. Schmidt

Beschluss vom 20. Oktober 2025

in Sachen

A._____,
Beschwerdeführer

betreffend Anordnung einer Beistandschaft

Beschwerde gegen ein Urteil der Kammer I des Bezirksrates Zürich vom 21. 
August 2025; VO.2025.44 (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der 
Stadt Zürich)

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Erwägungen:

1.

1.1 Mit Beschluss vom 11. März 2025 ordnete die Kindes- und Erwachsenen-

schutzbehörde der Stadt Zürich (KESB) für A._____ (fortan: Beschwerdeführer) 

eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung an (act. 8/5). 

1.2 Mit zwei vom 20. April 2025 datierenden Eingaben (act. 8/1 und act. 8/3) er-

hob der Beschwerdeführer Beschwerde beim Bezirksrat Zürich (Vorinstanz). Nach 

Durchführung des Verfahrens (dazu act. 7 S. 2 f.) wies die Vorinstanz mit Urteil 

vom 21. August 2025 (act. 8/21 = act. 7 [Aktenexemplar]) die Beschwerde ab und 

bestätigte den Beschluss der KESB vom 11. März 2025 (Dispositiv-Ziffer I). Die 

Verfahrenskosten von Fr. 800.– auferlegte sie dem Beschwerdeführer (Dispositiv-

Ziffer II). 

1.3 Mit Eingabe vom 1. Oktober 2025 (act. 2) erhob der Beschwerdeführer hier-

gegen Beschwerde bei der Kammer. Die Akten der Vorinstanz (act. 8/1-22) und 

der KESB (act. 9/1-27) wurden von Amtes wegen beigezogen. Weiterungen sind 

nicht erforderlich. 

2.

2.1 Das Beschwerdeverfahren in Kindes- und Erwachsenenschutzsachen richtet 

sich nach den Bestimmungen des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB) und 

des Einführungsgesetzes zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (EG KESR, 

LS 232.3). Enthalten diese Gesetze keine Regelung, gelten für die Verfahren vor 

den gerichtlichen Beschwerdeinstanzen die Bestimmungen des Gerichtsorganisa-

tionsgesetzes (GOG, LS 211.1) sowie subsidiär und sinngemäss die Bestimmun-

gen der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO; Art. 450f ZGB und § 40 EG 

KESR). Beschwerden gegen Entscheide der KESB werden in erster Instanz vom 

Bezirksrat und in zweiter Instanz vom Obergericht beurteilt (Art. 450f ZGB i.V.m. 

§§ 40 und 63 f. EG KESR und § 50 GOG). 

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2.2 Die Beschwerde ist innert der Beschwerdefrist von dreissig Tagen zu erhe-

ben (Art. 450b Abs. 1 ZGB). Soweit der Beschwerdeführer im Rahmen seiner am 

letzten Tag der Beschwerdefrist eingereichten Beschwerde (vgl. act. 8/22) ein 

"Gesuch um Fristerstreckung" stellt, ist darauf hinzuweisen, dass es sich bei der 

Beschwerdefrist nach Art. 450b ZGB um eine gesetzliche Frist handelt, die nicht 

erstreckt werden kann (Art. 144 Abs. 1 ZPO; BSK ZGB-Reusser, Art. 450b N 20).

2.3

2.3.1 Die Beschwerde ist zu begründen (Art. 450 Abs. 3 ZGB). Geltend gemacht 

werden kann eine unrichtige Rechtsanwendung, eine unrichtige oder unvollständi-

ge Feststellung des Sachverhalts oder Unangemessenheit (Art. 450a Abs. 1 

ZGB). Die Beschwerde führende Partei hat darzulegen und aufzuzeigen, inwie-

fern sie den Entscheid der Vorinstanz als fehlerhaft erachtet. Sie muss sich hierfür 

sachbezogen mit den Entscheidgründen auseinandersetzen. Bei juristischen 

Laien werden nur minimale Anforderungen gestellt. Als Antrag genügt eine For-

mulierung, aus der sich mit gutem Willen herauslesen lässt, wie entschieden wer-

den soll. Als Begründung reicht aus, wenn zum Ausdruck kommt, an welchen 

Mängeln der angefochtene Entscheid leidet bzw. weshalb der vorinstanzliche Ent-

scheid in den angefochtenen Punkten unrichtig sein soll. Sind allerdings auch die-

se Anforderungen nicht erfüllt, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.

2.3.2 Die Vorinstanz gab die Ausführungen des Beschwerdeführers in seiner bei 

ihr erhobenen Beschwerde wieder (act. 7 S. 3 ff.) und legte die rechtlichen Vor-

aussetzungen für die Errichtung einer Vertretungsbeistandschaft mit Vermögens-

verwaltung (act. 7 S. 5 ff.) sowie die sich aus den Akten ergebenden Verhältnisse 

des Beschwerdeführers dar (act. 7 S. 7 ff.). Sie schloss, dass der Beschwerdefüh-

rer an einer psychischen Störung und somit an einem Schwächezustand nach 

Art. 390 Abs. 1 Ziff.1 ZGB leide. Dieser Schwächezustand verunmögliche es ihm 

offensichtlich, die eigenen Angelegenheiten hinreichend zu besorgen bzw. ent-

sprechende Vollmachten zu erteilen. So habe er angegeben, dass er sich und 

den Haushalt vernachlässige, seit seine Ehefrau im Gesundheitszentrum für das 

Alter (GFA) B._____ sei. Die Finanzen und administrativen Belange würden ihm 

über den Kopf wachsen. Er erhalte Mahnungen und Betreibungen. Die AHV habe 

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er bis heute nicht beantragt. Die Rückforderungen bei der Krankenkasse seien 

seit Jahren pendent. Bei den Steuererklärungen sei er in den vergangenen Jah-

ren mangels Einreichung immer eingeschätzt worden. Durch den Wegfall eines 

tatsächlichen Lohnes würden die Einschätzungen immer viel zu hoch ausfallen. 

Auch aus den Akten ergebe sich gemäss Vorinstanz, dass der Beschwerdeführer 

die Einreichung der Steuererklärungen trotz Mahnung unterlasse und zu hoch ein-

geschätzt werde. Es sei zu Betreibungen der Steuerbehörden gekommen, obwohl 

es dem Beschwerdeführer aufgrund seines Vermögens und seiner monatlichen 

Renteneinkünfte aus Pensionskasse und 3. Säule eigentlich problemlos möglich 

wäre, seine laufenden Rechnungen zu bezahlen. Dem Beschwerdeführer stünde 

sodann seit vier Jahren ein Anspruch auf AHV-Renten zu; er sei bis anhin aber 

ausserstande gewesen, den entsprechenden Antrag auszufüllen und einzurei-

chen. Dem Beschwerdeführer sei es ohne die Unterstützung durch eine professio-

nelle Beistandsperson offensichtlich nicht mehr möglich, seine administrativen 

und finanziellen Angelegenheiten – insbesondere Beantragen der AHV-Rente, Er-

ledigen der Geschäftskorrespondenz, Ausfüllen und Einreichen der Steuererklä-

rung, Geltendmachung der Rückerstattungen bei der Krankenkasse – zu besor-

gen und somit unnötige Betreibungen und Pfändungen zu vermeiden. Der ange-

fochtene Beschluss der KESB vom 11. März 2025 sei damit nicht zu beanstanden 

und die Beschwerde sei abzuweisen (act. 7 S. 10 ff.). 

2.3.3 Der Beschwerdeführer macht in der Beschwerde an die Kammer Ausführun-

gen zu der seiner Ansicht nach schlechten Pflege und Betreuung seiner Ehefrau 

im Gesundheitszentrum für das Alter (GFA) B._____, in welcher "[d]ie ganze Ge-

schichte der KESB Verordnungen" ihren Ursprung habe (act. 2 S. 1 ff.). Er kriti-

siert im Weiteren Ärzte und Klinikmitarbeiterinnen im Zusammenhang mit einer 

Fürsorgerischen Unterbringung (act. 2 S. 2 f.) sowie eine als mangelhaft empfun-

dene medizinische Behandlung im Notfall des Spitals Hirslanden (act. 2 S. 3). Auf 

die Erwägungen im Urteil der Vorinstanz vom 21. August 2025 geht der Be-

schwerdeführer dabei mit keinem Wort ein. Entsprechend zeigt er auch nicht auf, 

dass und weshalb die Ausführungen im vorinstanzlichen Entscheid zur Begrün-

detheit der durch die KESB Stadt Zürich für ihn angeordneten Vertretungsbei-

standschaft mit Vermögensverwaltung unrichtig sein sollen. Damit kommt er den 

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auch für Laien geltenden Anforderungen an die Begründung einer Beschwerde 

nicht nach. Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten.

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer kosten-

pflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Angemessen erscheint eine Entscheidgebühr von 

Fr. 400.– (§ 12 Abs. 1 i.V.m. § 5 Abs. 1 und § 10 Abs. 1 GebV OG). 

Es wird beschlossen:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Entscheidgebühr für das zweitinstanzliche Beschwerdeverfahren wird 

auf Fr. 400.– festgesetzt und dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Schriftliche Mitteilung an den Beschwerdeführer, die Kindes- und Erwachse-

nenschutzbehörde der Stadt Zürich sowie an den Bezirksrat Zürich, je gegen 

Empfangsschein.

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die beigezogenen Ak-

ten an den Bezirksrat zurück.

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

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Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. C. Schmidt

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