# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 106b18a9-1dc6-5da2-9498-226ec5353830
**Source:** Basel-Stadt (BS)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-01-31
**Language:** de
**Title:** Basel-Stadt Appellationsgericht 31.01.2022 VD.2021.288 (AG.2022.111)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BS_Omni/BS_APG_001_VD-2021-288_2022-01-31.html

## Full Text

Appellationsgericht

  
  des Kantons Basel-Stadt

  

  als Verwaltungsgericht

  Dreiergericht

  

 

VD.2021.288

 

URTEIL

 

vom 31. Januar 2022

 

 

 

Mitwirkende

 

Dr. Patrizia Schmid (Vorsitz), 

lic. iur. Christian Hoenen , Dr. Heidrun Gutmannsbauer 

und Gerichtsschreiberin lic. iur.
Mirjam Kündig 

 

 

 

Beteiligte

 

A____                                                                            
Beschwerdeführer 

c/o [...]

 

gegen

 

Kindes- und
Erwachsenenschutzbehörde            Beschwerdegegnerin 

Rheinsprung 16/18, 4001 Basel

 

 

Gegenstand

 

Beschwerde gegen einen
Beschluss der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde vom 25. November 2021

 

betreffend Ausweitung einer
Beistandschaft

 

Das Verwaltungsgericht
(Dreiergericht) zieht in Erwägung:

 

dass   die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde
(nachfolgend: KESB) mit Entscheid vom 15. April 2021 über A____ eine
Beistandschaft mit Vertretungsbeistandschaft in administrativen und
finanziellen Angelegenheiten errichtet und [...] vom Amt für Beistandschaften
und Erwachsenenschutz (ABES) zur Beiständin ernannt hat,

 

dass   A____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) gegen
diesen Entscheid am 12. Mai 2021 frist- und formgerecht Beschwerde geführt hat
mit dem Antrag auf Aufhebung der Beistandschaft,

 

dass   die KESB auf Antrag der eingesetzten
Beiständin mit Entscheid vom 25. November 2021 die Beistandschaft im Rahmen
einer Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung in medizinischen,
administrativen und finanziellen Belangen sowie hinsichtlich der Wohnsituation
erweitert hat,

 

dass   der Beschwerdeführer anlässlich der
mündlichen Verwaltungsgerichtsverhandlung vom 9. Dezember 2021 auf
entsprechende Frage hin erklärt hat, auch den Entscheid vom 25. November 2021
mit Beschwerde anzufechten (vgl. Verhandlungsprotokoll vom 9. Dezember
2021 p. 2),

 

dass   das Verwaltungsgericht mit mündlich
eröffnetem Urteil vom 9. Dezember 2021 beide Beschwerden abgewiesen hat,

 

dass   der Beschwerdeführer mit schriftlicher
Eingabe vom 27. Dezember 2021 Beschwerde gegen den Entscheid der KESB vom 25.
November 2021 eingereicht hat,

 

dass   der der Beschwerde vom 27. Dezember 2021
zugrundeliegende Sachverhalt aufgrund der rechtsgültig erklärten Beschwerde vom
9. Dezember 2021 mit Urteil des Verwaltungsgerichts vom 9. Dezember 2021
bereits abgeurteilt worden ist, weshalb eine erneute Beurteilung innerhalb des
Verwaltungsgerichtsverfahrens nicht erfolgen kann,

 

dass   entsprechend auf die Beschwerde vom 27.
Dezember 2021 nicht eingetreten werden kann,

 

dass   es dem Beschwerdeführer freisteht, das Urteil
des Verwaltungsgerichts vom 9. Dezember 2021 innerhalb der
Rechtsmittelfrist anzufechten, 

 

dass   bei diesem Ausgang des Verfahrens der
unterliegende Beschwerdeführer dessen Kosten trägt, umständehalber jedoch auf
die Erhebung von Verfahrenskosten verzichtet wird

 

 

und erkennt:

 

://:        Auf die Beschwerde wird nicht
eingetreten.

 

Es werden keine Kosten erhoben.

 

Mitteilung an:

-      
Beschwerdeführer

-      
KESB

-      
ABES (z.H. der Beiständin [...])

 

APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT

 

Die Präsidentin                                                                               Die
Gerichtsschreiberin

 

 

Dr. Patrizia Schmid                                                                        lic.
iur. Mirjam Kündig

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung

 

Gegen diesen
Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 72 ff. des
Bundesgerichtsgesetzes (BGG) innert 30 Tagen seit schriftlicher Eröffnung Beschwerde
in Zivilsachen erhoben werden. Die Beschwerdeschrift ist fristgerecht dem
Bundesgericht (1000 Lausanne 14) einzureichen. Für die Anforderungen an deren
Inhalt wird auf Art. 42 BGG verwiesen. Über die Zulässigkeit des Rechtsmittels
entscheidet das Bundesgericht.

 

Ob an Stelle der
Beschwerde in Zivilsachen ein anderes Rechtsmittel in Frage kommt (z.B. die
subsidiäre Verfassungsbeschwerde an das Bundesgericht gemäss Art. 113 BGG),
ergibt sich aus den anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen. Wird sowohl
Beschwerde in Zivilsachen als auch Verfassungsbeschwerde erhoben, sind beide
Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen.