# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c7663322-7cda-504e-a89a-ddbed5b69254
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-03-27
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 27.03.2024 III 2023 121
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2023-121_2024-03-27.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2023 121

Entscheid vom 27. März 2024 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien 1. A.________ und B.________,
2. C.________ und D.________,
3. E.________,
4. F.________,
5. G.________ und H.________,
6. I.________,

Beschwerdeführer,
alle vertreten durch Rechtsanwältin J.________,

gegen

1. Gemeinderat Ingenbohl, Parkstrasse 1, Postfach 253, 
6440 Brunnen,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

3. K.________,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt L.________,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Gestaltungsplan Q.________ Ingenbohl)

2

Sachverhalt:

A. Am 2. Mai 2022 reichte die K.________ AG beim Gemeinderat Ingenbohl 
das Gesuch um Erlass des Gestaltungsplanes Q.________ ein, welcher die 
Grundstücke KTN 001.________, KTN 002.________, KTN 003.________ und 
KTN 004.________ (bzw. Teilbereiche davon), Ingenbohl, umfasst. Das Gesuch 
wurde im Amtsblatt (…) publiziert und öffentlich aufgelegt. Innert Frist erhoben 
neben weiteren A.________ und B.________, C.________ und D.________, 
E.________, F.________, G.________ und H.________ sowie I.________ ge-
meinsam Einsprache.

B. Mit Beschluss (GRB) Nr. 1425 vom 21. November 2022 wies der 
Gemeinderat Ingenbohl die Einsprachen im Sinne der Erwägungen ab und erliess 
den Gestaltungsplan Q.________ "mit den unter Bst. C aufgeführten Bestandtei-
len" im Sinne der Erwägungen (Vi-act. I-01 Beilage 1). 

C. Gegen diesen GRB Nr. 1425 erhoben A.________ und B.________, 
C.________ und D.________, E.________, F.________, G.________ und 
H.________ sowie I.________ gemeinsam Verwaltungsbeschwerde beim Regie-
rungsrat des Kantons Schwyz (Vi-act. I-01).

D. Mit Beschluss (RRB) Nr. 473/2023 vom 27. Juni 2023 (versendet am 
4.7.2023) entschied der Regierungsrat wie folgt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 2'000.-- wer-
den den Beschwerdeführern (unter solidarischer Haftbarkeit) auferlegt (…).

3. Die Beschwerdeführer haben der Beschwerdegegnerin eine 
Parteientschädigung von Fr. 1600.-- zu bezahlen.

4. Der Gestaltungsplan Q.________ wird genehmigt.

5. Publikation von Beschlussziffer 4 im Amtsblatt nach Rechtskraft dieses 
Beschlusses.

(6.-10. Staatsgebühr; Vorbehalt Baubewilligungsverfahren nach Gewährleistung 
technisch hinreichender und rechtlich sichergestellter Erschliessung; 
Rechtsmittelbelehrung, Zustellung). 

E. Gegen diesen RRB Nr. 473/2023 erheben A.________ und B.________, 
C.________ und D.________, E.________, F.________, G.________ und 
H.________ sowie I.________ am 24. Juli 2023 fristgerecht Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den Anträgen:

1. Der Beschwerdeentscheid (VB 255/2022), Beschluss Nr. 473/2023 vom 
27.06.2023, des Regierungsrats des Kanton Schwyz bezüglich 
Gestaltungsplan Q.________ sei aufzuheben.

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2. Dem Gestaltungsplan Q.________ der Beschwerdegegnerin, inkl. 
Erläuterungsbericht, Sonderbauvorschriften usw., publiziert im Amtsblatt (…), 
sei die Genehmigung zu verweigern.

3. Eventualiter sei der Gestaltungsplan zur entsprechenden Überarbeitung 
zurückzuweisen.

4. Unter Kostenfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin und der Vorinstanzen.

F. Das Sicherheitsdepartement und der Gemeinderat Ingenbohl beantragen mit 
Vernehmlassungen vom 2. August 2023 resp. vom 18. August 2023 die Abweisung 
der Beschwerde unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführer. Die 
Beschwerdegegnerin beantragt am 28. August 2023 die Beschwerde sei 
abzuweisen, soweit überhaupt darauf einzutreten sei; unter Kosten- und Entschä-
digungsfolgen zulasten der Beschwerdeführer (unter solidarischer Haftbarkeit). 
Die Beschwerdeführer ersuchen mit Replik vom 9. November 2023, es sei antrags-
gemäss zu verfahren. Die Beschwerdegegnerin hält mit Duplik vom 29. November 
2023 an ihren Anträgen aus der Vernehmlassung fest.

G. Am 5. Dezember 2023 ersucht das Verwaltungsgericht das Amt für Wald und 
Natur (AWN) um Auskunft, ob es sich bei der bestockten Fläche im Grenzbereich 
zwischen KTN 003.________ und KTN 004.________ um Wald im Rechtssinne 
handle und/oder ob sich eine förmliche Waldfeststellung aufdränge. Das AWN ant-
wortet auf dieses Auskunftsbegehren am 3. Januar 2024. Hierzu äussern sich die 
Beschwerdeführer mit Eingabe (Triplik) vom 18. Januar 2024. Die Beschwerde-
gegnerin hält mit Eingabe vom 29. Januar 2024 (Quadruplik) an ihren mit der Ver-
nehmlassung vom 28. August 2023 gestellten Anträgen vollumfänglich und unver-
ändert fest. Hierzu äussern sich die Beschwerdeführer mit Quintuplik vom 5. März 
2024. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nutzungspläne ordnen die zulässige Nutzung des Bodens (Art. 14 Abs. 1 
und 2 des Bundesgesetzes über die Raumplanung [Raumplanungsgesetz; RPG; 
SR 700] vom 22.6.1979). Sie sind für jedermann verbindlich (Art. 21 Abs. 1 RPG). 
In der Lehre und Rechtsprechung werden zwei Arten von Nutzungsplänen unter-
schieden. Einerseits die Rahmen- bzw. Grundnutzungspläne, welche im Sinne 
eines durch Bauvorschriften ergänzten Zonenplans die nutzungsrechtliche Grund-
ordnung bestimmen; anderseits die Sondernutzungspläne, welche die zonenmäs-
sige Grundordnung weiterführen, differenzieren oder gar überlagern können (vgl. 
Aemisegger/Kissling, in: Praxiskommentar RPG: Nutzungsplanung 2016 [kurz: 

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PK-RPG: Nutzungsplanung], Vorbem. Rz. 1 ff.; Ruch, ebenda, Art. 26 Rz. 7; Het-
tich/Mathis, in: Fachhandbuch Öffentliches Baurecht, 2016, Rz. 1.24 und 1.78 ff.). 
Sondernutzungspläne erlauben eine Vervollständigung und Präzisierung der Rah-
mennutzungspläne. Sie sind von Bedeutung für die Überbauung grösserer Areale 
oder die Realisierung komplexer Einzelbauvorhaben, mithin wenn der Rahmen-
nutzungsplan die Erwartungen an eine massgeschneiderte Lösung zu wenig 
erfüllen kann und sich auch die nachfolgende Baubewilligung hierzu nicht eignet 
(vgl. Jeannerat/Moor, in: PK-RPG: Nutzungsplanung, Art. 14 Rz. 26, 28 f.).

1.2 Beim Gestaltungsplan handelt es sich um einen Sondernutzungsplan, des-
sen Funktion grundsätzlich darin besteht, für ein bestimmtes Gebiet eine architekto-
nisch und hygienisch gute, der baulichen und landschaftlichen Umgebung ange-
passte Überbauung, Gestaltung und Erschliessung zu ermöglichen und gesamt-
haft eine bessere Lösung zu erzielen, als dies mit den Bau- und Nutzungsvorschrif-
ten der Grundordnung möglich wäre (vgl. BGE 135 II 209 E. 5.2; VGE III 2021 211 
vom 23.5.2022 E. 1.1.3 mit Hinweisen; EGV-SZ 1990 S. 65; Gisler, Ausgewählte 
Fragen zum Gestaltungsplan im Kanton Schwyz, in: ZBl 2000, S. 394 f.; Aemis 
egger/Kissling, in: PK-RPG: Nutzungsplanung, Vorbem. Rz. 62). 

1.3 Sondernutzungspläne können in einem gewissen Rahmen von der bau- und 
zonenrechtlichen Grundnutzungsordnung abweichen. Erhebliche Abweichungen 
sind in einer umfassenden Interessenabwägung zu begründen (vgl. VGE III 2016 
108 vom 31.1.2017 E. 5.2.2; VGE III 2010 66 vom 26.8.2010 E. 2.1 je mit Hinwei-
sen, u.a. auf BGE 135 II 223 E. 5.8 und Gisler, a.a.O., S. 410). Zweck und Cha-
rakter der betreffenden Zone müssen grundsätzlich gewahrt bleiben (vgl. § 24 
Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes [PBG; SRSZ 400.100] vom 14.5.1987; 
Jeannerat/Moor, in: PK-RPG: Nutzungsplanung, Art. 14 Rz. 30).

1.4 Im Gestaltungsplan werden Rahmenbedingungen festgelegt, die im ansch-
liessenden Baubewilligungsverfahren verbindlich sind (BGE 131 II 103 E. 2.4.1). Da-
bei dürfen sich Gestaltungspläne nicht über sämtliche Einzelheiten aussprechen, 
sondern müssen den Bauherren noch einen angemessenen Spielraum beim Pro-
jektieren der Bauten belassen (vgl. VGE III 2022 166 vom 25.4.2023 E. 1.3; 
VGE III 2020 193 vom 8.3.2021 E. 3.3; VGE III 2019 93 vom 23.1.2020 E. 4.4.2, 
je mit Hinweisen), andernfalls das zweistufige Verfahren (Gestaltungsplanverfah-
ren einerseits und Baubewilligungsverfahren anderseits) seines Sinnes entleert 
würde. Kommt ein Gestaltungsplan einem konkreten Bauprojekt gleich, kann er 
nicht bewilligt werden (VGE III 2019 9 vom 24.10.2019 E. 3.2.2; VGE III 2010 116 
vom 21.12.2010 E. 4.2). Anderseits hat der Gestaltungsplan aber gegenüber dem 

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Zonenplan einen höheren Konkretisierungsgrad aufzuweisen. Aus dem Gestal-
tungsplan, d.h. aus dem Plan und den Vorschriften, soll immerhin die Erfüllung der 
Anforderungen erkennbar sein, welche die Ausnahmen von den kantonalen und 
kommunalen Vorschriften der Grundordnung erlauben (§ 24 Abs. 2 und 3 PBG; 
Art. 64 Abs. 3 des Baureglements der Gemeinde Ingenbohl [BauR] vom 
18.5.2021). Ziel des Verfahrens ist es, einen Sondernutzungsplan zu erlassen 
resp. zu genehmigen und nicht ein Bauprojekt (vgl. VGE III 2020 193 vom 8.3.2021 
E. 3.2). Ein Gestaltungsplan ist nach ständiger Praxis genehmigungsfähig, wenn 
Erschliessungsvarianten tatsächlich wie rechtlich realisierbar sind, ohne dass im 
Detail bereits feststeht, wie dieses Ziel schliesslich erreicht wird (VGE III 2020 115 
vom 23.11.2020 E. 3.4.1; VGE III 2019 93 vom 23.1.2020 E. 3.1.1 i.V.m. E. 3.2 in 
fine; VGE 2017 100 vom 20.12.2017 E. 3.2.3 und E. 4.2.1 f. [bestätigt im Urteil 
BGer 1C_108/2018 vom 26.10.2018 E. 5.4]; VGE III 2011 118 vom 21.12.2011 
E. 5.3; EGV-SZ 1997 Nr. 9 S. 23; EGV-SZ 1996 Nr. 49 S. 128).

1.5 Der Gestaltungsplan enthält einen verbindlichen und einen orientierenden 
Planinhalt. Zum verbindlichen Planinhalt zählen namentlich die im Plan festgehal-
tenen Baubereiche und die Sonderbauvorschriften, welche dem Grundeigentümer 
regelmässig ein Abweichen von der Grundordnung zulassen (Gisler, a.a.O., S. 406; 
Art. 65 f. BauR). Die Baubereiche sind etwas grösser zu fassen, als die gemäss 
Vorschriften zulässigen Aussenmasse. Die nachfolgende, auf den Gestaltungs-
plan gestützten Bauvorhaben sind in den im Plan festgelegten Baubereichen zu 
platzieren. Deren flächenmässige Ausdehnung wird durch die Baubereiche jedoch 
noch nicht bestimmt oder vorweggenommen; d.h. sie können womöglich nicht 
vollständig bebaut werden, da hiervon weitere (Bau-)Vorschriften wie z.B. externe 
Abstände betroffen sind, deren Einhaltung nicht im Gestaltungsplan-, sondern erst 
im Baubewilligungsverfahren abschliessend zu prüfen. Einem Richtprojekt kommt 
nur orientierender Charakter zu. 

1.6 § 24 PBG regelt den Gestaltungsplan in Abs. 2 - 4 wie folgt:
2Sofern die Sonderbestimmungen mindestens die Einhaltung des Minergiestand-
ards für Wohnbauten vorschreiben und der Gestaltungsplan mehrere, wesentliche 
Vorteile gegenüber der Normalbauweise beinhaltet, können darin Ausnahmen von 
den kantonalen und kommunalen Vorschriften festgelegt werden. (…)
3Vorteile im Sinne von Abs. 2 liegen namentlich vor, wenn eine besonders grosszü-
gige und zweckmässige Anlage der Frei-, Spiel- und Abstellflächen vorgesehen ist, 
preisgünstiger Wohnraum für Familien geschaffen wird, die Bauten sich gut in die 
Umgebung einfügen, ein gutes Gesamtbild ergeben, dank verdichtetem Bauen we-
nig Land verbrauchen und sich architektonisch besonders auszeichnen oder andere 
im öffentlichen Interesse liegende Mehrleistungen ausgewiesen werden.
4Die Gemeinden können im Zonenplan oder Baureglement für bestimmte Gebiete 
oder für grössere Bauten und Anlagen die Gestaltungsplanpflicht einführen.

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1.7 Gemäss Art. 66 BauR haben die Gestaltungspläne einen Situationsplan mit 
rechtsverbindlichem und orientierendem Planinhalt sowie Sonderbauvorschriften 
zu enthalten (Abs. 1). Im Gestaltungsplan und in den Sonderbauvorschriften sind 
verbindlich und mit einem angemessenen Projektierungsspielraum die Bauberei-
che (mit horizontalen und vertikalen Massen), die Erschliessung, die Frei- und 
Spielflächen und die Gestaltungsvorschriften zu regeln (Abs. 2). 

Die Anforderungen an einen Gestaltungsplan richten sich nach kantonalem Recht. 
(Art. 64 Abs. 1 Satz 1 BauR). Die Baubewilligungsbehörde kann im Rahmen von 
Gestaltungsplänen Ausnahmen von den kantonalen und kommunalen Bauvor-
schriften gewähren, sofern Vorteile im Sinne von § 24 Abs. 2 und 3 PBG nachge-
wiesen werden (Art. 64 Abs. 3 BauR). Nach Massgabe der Vorteile, die aus dem 
Gestaltungsplan resultieren, können Ausnahmen von den kantonalen und kommu-
nalen Bauvorschriften gewährt werden (vgl. Art. 65 Abs. 1 BauR mit - nicht absch-
liessender ["namentlich]) - Enumeration der Vorteile in lit. a bis lit. d). Im Gestal-
tungsplangebiet Q.________ sind ausschliesslich Einzelbauten gestattet. Terras-
senhäuser und Abweichungen gegenüber der Normalbauweise (Art. 65 Abs. 1 
BauR) sind unzulässig, ausgenommen gestaltungsplaninterne Strassenabstands-
unterschreitungen (Art. 38 Abs. 4 BauR).

2.1 Das der Gestaltungspflicht unterliegende Gebiet Q.________ beschlägt die 
in der Zone W2 (Wohnzone 2 Geschosse) gelegenen Teile der Grundstücke 
KTN 001.________, KTN 002.________, KTN 003.________ und 
KTN 004.________ (5'438.70 m2) (vgl. die überlagernden Festlegungen im Zonen-
plan Siedlung der Gemeinde Ingenbohl vom 9.2.2020). Nördlich grenzt das Ge-
staltungsplangebiet grossmehrheitlich an die Landwirtschaftszone an, im Grenz-
bereich von KTN 003.________ und 004.________ teilweise an eine - in das Ge-
staltungsplangebiet hineinreichende - bestockte Fläche. Westlich, südwestlich und 
südöstlich stösst das Gestaltungsplangebiet an Wald an, wobei hier Waldgrenzen 
gemäss Art. 10 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Wald (WaG; SR 921.0) vom 
4. Oktober 1991 festgestellt, als statische Waldgrenzen im Nutzungsplan eingetra-
gen (vgl. Art. 13 Abs. 1 WaG) und reduzierte Abstandslinien (8 m) von diesen fest-
gelegt wurden (vgl. Zonenplan Siedlung vom 9.2.2020; kantonales WebGIS, Geo-
kategorie: ÖREB-Kataster → ÖREB: Wald → statische Waldgrenzen/Waldab-
standslinien [gemäss Waldfeststellungsverfügung WF 20020508.03 des Amtes für 
Wald und Natur, AWN, vom 8.5.2022]). Nordöstlich grenzt das Gestaltungsplan-
gebiet an das Grundstück KTN 005.________ an und südlich an die Grundstücke 
KTN 006.________ und 009.________, welche alle ebenfalls in der Zone W2 ge-
legen sind. 

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Entlang der westlichen Grundstücksgrenze von KTN 001.________ und 
KTN 002.________ verläuft im Gestaltungsplangebiet ein Bach, für den im süd-
westlichen Bereich von KTN 001.________ (unterhalb des Waldes bis zu dessen 
Eindolung) im kommunalen Zonenplan Siedlung vom 9. Februar 2020 ein überla-
gernder Gewässerraum grundeigentümerverbindlich ausgeschieden wurde 
(vgl. Art. 63 Abs. 1 BauR). Entlang der östlichen Grundstücksgrenze von 
KTN 004.________ verläuft ein weiterer Bach, für den im Gestaltungsplangebiet 
(südlich von KTN 005.________, ausserhalb des Waldes) ebenfalls ein überla-
gernder Gewässerraum grundeigentümerverbindlich ausgeschieden wurde (vgl. 
dazu auch den Mitbericht des Amts für Gewässer [AfG] vom 18.1.2023 [in Vi-act. 
IV.-02], welcher laut angefochtenem RRB Nr. 473/2023 Ingress lit. C hinsichtlich 
der Genehmigung des Gestaltungsplans durch den Regierungsrat erstellt wurde).  

Gemäss der Naturgefahrenkarte (kantonales WebGIS, Geokategorie: Naturrisiken 
→ Naturgefahrenkarte) handelt es sich bei den westlichen Randbereichen von 
KTN 001.________ und 002.________ sowie dem östlichen Randbereich von KTN 
004.________ um Bereiche mit erheblicher Gefährdung (Hochwassergefahr/Mur-
gang) resp. mittlerer Gefährdung (Rutschung/Hangmuren sowie Sturz/Ein-
sturz/Doline). Im Übrigen liegt das Gestaltungsplangebiet Q.________ in einem 
Bereich mit mittlerer Gefährdung (Sturz/ Einsturz/Doline) resp. geringer Gefähr-
dung (Rutschung/Hangmuren).

2.2 Der Gestaltungsplan Q.________ besteht in der Hauptsache aus dem Situa-
tionsplan Nr. GP1 vom 29. April 2022 (mit verbindlichen, wegleitenden, orientie-
renden und hinweisenden Planinhalten) und den verbindlichen Sonderbauvor-
schriften (SBV) vom 29. April 2022. Daneben beinhaltet er weitere Bestandteile mit 
wegleitendem Charakter, wie den Erläuterungsbericht vom 29. April 2022 (nach-
folgend: Erläuterungsbericht) und die darin (Art. 2 SBV) aufgeführten verschiede-
nen weiteren Planunterlagen sowie Lärm- und Objektschutznachweise (in Vi-act. 
IV.-02).

Als verbindlicher Planinhalt sind im Situationsplan Nr. GP1 neun Baubereiche für 
Hauptbauten (A - F), zwei Baubereiche mit reduzierter Gebäudehöhe (B1.2, F1.2), 
zwei Baubereiche für Schräglifte (N1, N2), sechs Baubereiche für die Lifterschlies-
sung (A1.1, B1.2, D1.1, D2.1, E1.1, F1.1) sowie zwei Baubereiche für Mehrzweck-
bauten (M1, M2) ausgeschieden. Weiter sind als verbindlicher Planinhalt Grün-
flächen, Spiel- und Erholungsflächen (S), private Aussenbereiche und Bepflanzun-
gen vorgesehen, sowie (schematisch) ein Baubereich für die Erschliessung des 
motorisierten Verkehrs und für verschiedene Fusswegverbindungen (öffentlich, 
privat, Feuerwehr).

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2.3 Gemäss Art. 1 SBV ist im Gestaltungsplangebiet Q.________ eine gesamt-
heitliche, sich gut in die Umgebung einfügende Bebauung mit hoher architektoni-
scher Qualität geplant. Es sollen die Voraussetzungen für eine ortsbaulich und ar-
chitektonisch besonders gut gestaltete Überbauung mit einer hohen Wohn-, und 
Aufenthaltsqualität geschaffen sowie grosszügige zweckmässige Erholungs- und 
Aussenräume und eine landsparende und verkehrssichere Erschliessung samt gut 
gestalteter Parkierung sichergestellt werden.

Laut Art. 3 SBV gilt der Gestaltungsplan Q.________ für den im Situationsplan 
bezeichneten Perimeter (Abs. 1). Soweit der Gestaltungsplan und die SBV nichts 
anderes bestimmen, gelten die Bau- und Zonenvorschriften der Gemeinde (Abs. 
2). Vorbehalten bleiben die Bestimmungen des übergeordneten Rechts (Abs. 3).

Art. 4 SBV lässt als Ausnahme gestaltungsplaninterne Strassenabstandsunter-
schreitungen zu (Abs. 1). Für eine "adäquate und allen Anspruchsgruppen gerecht 
werdende Erweiterung der Strasse" soll zudem "eine Unterschreitung des Gewäs-
serraumes um das notwendige Mass zugelassen und somit eine Ausnahmebewil-
ligung zur Erweiterung der bestehenden Eindolung (gemäss Art. 38 Abs. 2a und d 
GSchG) erteilt" werden. Da es sich beim Gewässerschutzgesetz um ein Bundes-
gesetz handelt, sei diese Ausnahmebewilligung trotz Baureglement Ingenbohl 
Art. 38 bewilligungsfähig (Art. 4 Abs. 2 SBV). 

Dadurch lasse sich eine kompakte Erschliessung am Fuss des Hanges erstellen. 
Der Hang solle durch zwei unterirdische Schräglifte erschlossen werden, womit 
der Grünraum um die Häuser komplett gewahrt und für ein verkehrsfreies Quartier 
mit hoher Aufenthaltsqualität gesorgt werde (vgl. Art. 5 SBV Abs. 1). 

Art. 6 SBV regelt den Baubereich wie folgt:

1. Sämtliche Bauten sind innerhalb der im Situationsplan festgelegten 
Baubereiche zu erstellen. Das Planungs- und Baugesetz des Kanton Schwyz 
wie auch das Baureglement Ingenbohl definieren die maximalen Parameter, 
welche einzuhalten sind.

2. Dachaufbauten (…) dürfen die maximalen Gebäude- und Firsthöhen um 
maximal 1.50 m überschreiten.

3. In den Baubereichen C1, C2, D1, D2, E1, E2 und F wird (…) auf ein 
Attikageschoss verzichtet.

4. Jede Fassade hat die vorgegebene maximale Gebäudehöhe (…) einzuhalten. 
Die Hangneigungen in den Falllinien der Bauten und die damit verbundenen 
Höhenzuschläge gemäss Baureglement Ingenbohl, Art. 34, müssen mit einem 
Nachweis wie auf dem Plan ‘GP RP 3 Nachweis Neigung Richtprojekt' 
ausgewiesen werden.

Art. 7 SBV hält fest, dass- "ausser den in den SBV definierten Ausnahmen" - nicht 
von der Regelbauweise abgewichen werden dürfe (Abs. 1). Der Strassenabstand 

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dürfe innerhalb des Gestaltungsplanperimeters unterschritten werden (Abs. 2). Die 
Gewässerraumgrenze dürfe für die Strasse unterschritten werden (Abs. 3).

Art. 8 SBV verlangt eine architektonisch hochwertige Gestaltung (Abs. 1), steckt 
den Rahmen der möglichen Abweichung vom Richtprojekt im Baubewilligungsver-
fahren ab (Abs. 2) und wiederholt Art. 38 Abs. 4 BauR bezüglich des Verbots von 
Terrassenhäusern (Abs. 3). Art. 9 SBV verlangt logisch aufgebaute Erschlies-
sungsbereiche. Art. 10 SBV gibt wieder, welchen Vorgaben die Verkehrserschlies-
sung/ Parkierung zu entsprechen hat. Art. 11 SBV repliziert die interne Erschlies-
sung mittels unterirdischer Schräglifte und Fusswege von den zwei Garagen aus. 
Art. 12 f. SBV benennt die Anzahl Abstellplätze für Motorfahrzeuge und Fahrräder 
sowie deren Anordnung. Art. 14 SBV äussert sich zu den Spiel- und Erholungs-
flächen und Art. 15 SBV zur Umgebungsgestaltung. Art. 16 - 18 SBV enthalten 
Angaben zur Ver- und Entsorgung (Leitungen, Entwässerung, Abfälle), Art. 19 zur 
Einhaltung des Minergiestandards und Art. 20 zu den Naturgefahren und Mass-
nahmen zur Hangsicherung. 

2.4 Im Erläuterungsbericht wird in Ziff. 3 ausgeführt, die Erschliessbarkeit werde 
in den Planunterlagen im Anhang (Pläne: 'GP ST 1 Erschliessbarkeit Situation', 
'GP ST 2 Erschliessbarkeit Projekt Strasse', 'GP ST 3 Abbruch | Rodung | Auffors-
tung') nachgewiesen. Eine Erschliessung von Westen her sei am 8. Juni 2017 beim 
Kanton vorgeprüft und als nicht weiter zu verfolgen beurteilt worden. Das Er-
schliessungsprojekt von Osten her sei am 5. Mai 2020 von der Gemeinde und vom 
Kanton vorgeprüft worden. Die Rückmeldungen seien in ein angepasstes, mit 
einem Ingenieurbüro entwickeltes Strassenprojekt eingearbeitet und mit den ver-
schiedenen Ämtern vorbesprochen worden. Da KTN 006.________ nicht bean-
sprucht werden dürfe und das Gefälle im Kurveninnern zu steil wäre, müsse die 
Strasse einen Teil des Gewässerraumes in Beschlag nehmen. Um den Anforde-
rungen der Feuerwehr und des Amtes für Militär-, Feuer- und Zivilschutz gerecht 
zu werden, müsse die bestehende Eindolung um 3.08 m erweitert werden. Dieses 
Strassenprojekt erfülle sämtliche Anforderungen der Feuerwehr und des Amts für 
Militär-, Feuer- und Zivilschutz. Die Interessen des AWN und des AfG würden mög-
lichst minimal tangiert. Die detaillierten Angaben hierzu befänden sich im Anhang 
(Pläne: 'GP ST 4 Erschliessung | Vekehrskonzept', 'GP ST 5 Erschliessung Feuer-
wehr', 'GP ST 6 Situation Eindolung', 'GP ST 7 Bach Längsschnitt', 'GP ST 8 Bach 
Profile'). Der aktuelle Projektierungsstand zeige die Lage der Strasse. Technische 
Lösungen befänden sich in Ausarbeitung.

2.5.1  Der Gemeinderat hat im GRB Nr. 1425 vom 21. November 2022 u.a. aus-
geführt, die grundsätzliche, tatsächliche und rechtliche Erschliessbarkeit des 
Gestaltungsplangebiets Q.________ sei ausgewiesen. Laut Gesuchsunterlagen 

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müsse die bestehende Strassenanlage inner- wie ausserhalb des Planperimeters 
partiell ausgebaut werden. Dafür seien die entsprechenden Baubewilligungsver-
fahren (inkl. mutmasslich Erschliessungshilfeverfahren i.S.v. § 41 PBG) durchzu-
führen. Das Gestaltungsplanareal sei also noch nicht baureif i.S.v. § 37 Abs. 1 
PBG (E. 3.2.1). 

Im Plan 'GP ST 5 Erschliessung Feuerwehr' würden zwei Stellflächen (6 x 11 m) 
im unteren und oberen Strassenbereich) und die Fussgängerzugänglichkeit für die 
Feuerwehr zu den einzelnen Wohnbauten aufgezeigt. Zudem werde die Zufahrts- 
und Manövertauglichkeit (der geplanten Erschliessungsstrasse) für ein 3-Achser-
Fahrzeug mit 11 m ausgewiesen (E. 3.2.3).

Auf der Westseite sowie im Südosten würden die Baubereiche A, C1 und C2 resp. 
B und E1 die rechtskräftig festgelegten Waldabstandslinien respektieren. Gegen 
Osten wahre der Baubereich E2 einen Abstand von mind. 4.4 m zu 
KTN 005.________, wodurch der minimale Grenzabstand von 3.75 m (bei einer 
max. möglichen Gebäudehöhe in der Zone W2 von 7.5 m [Art. 51 BauR]) 
eingehalten werde (§ 60 Abs. 1 PBG). Nordseitig würden die Baubereiche C2, F 
und E2 einen Abstand von 1.5 m zur quer durch die Grundstücke KTN 
002.________, 003.________ und 004.________ verlaufenden Bau-
/Landwirtschaftszonengrenze einhalten. Der Baubereich F1.2 mit reduzierter Höhe 
(beschränkt auf unterirdische Bauten) erlaube das Bauen bis direkt an die 
Grundstücksgrenze. Damit werde durch den Bau, Betrieb und Unterhalt dieser 
Bauten das Nichtbaugebiet i.S.v. BGE 145 I 156 (E. 6.2 - 6.5) nicht tangiert und 
die landwirtschaftliche Nutzung nicht behindert. Gegen Süden unterschritten die 
Baubereiche A und B den Abstand zur Strasse bzw. zur neu vorgesehenen 
Erweiterung dieser Strasse, wofür um eine gemäss Art. 38 Abs. 3 BauR im 
Gestaltungsplangebiet Q.________ zulässige Ausnahme ersucht werde (E. 3.4). 
Die Baubereiche würden die unter sich nötigen Gebäudeabstände nicht einhalten. 
Da diesbezüglich nicht von der Regelbauweise abgewichen werden dürfe, seien 
im Baubewilligungsverfahren die ordentlichen Gebäudeabstände (§ 62 PBG) 
einzuhalten (E. 3.5).

Das Gestaltungplangebiet befinde sich im Naturgefahrenperimeter für Rutschun-
gen/Hangmuren und Sturzprozesse, welche sich teilweise überlagerten. Es sei 
generell ein übergeordnetes, mittleres Gefährdungspotential (= blaue Zone) 
ausgewiesen, welches als höchster Grad für die Einstufung relevant sei. Laut der 
kantonalen Naturgefahrenkarte seien für Bauten im Bereich der mittleren 
Gefährdung im Grundsatz Objektschutzmassnahmen erforderlich, welche alsdann 
im Baubewilligungsverfahren aufzuzeigen und zu dokumentieren seien. Gemäss 
dem Objektschutznachweis zum Naturgefahrenpotential der M.________ AG vom 

11

11. April 2022 (in Vi-act. IV.-02) entschärfe die neue Überbauung das 
Gefährdungspotential dieser Naturgefahrenprozesse. Die neuen Bauten würden 
generell ein Hindernis für diese Prozesse bilden, so dass sie gar nicht mehr die 
Intensität der mittleren Gefährdungsstufe erreichen könnten (E. 3.10).

Gemäss dem Lärmschutznachweis der N.________ Gmbh vom 31. März 2022 (in 
Vi-act. IV.-02) würden die Lärmimmissionen aus der Zu- und Wegfahrt der geplan-
ten Tiefgaragen die massgebenden Planungswerte der Empfindlichkeitsstufe II bei 
allen Fenstern der lärmempfindlichen Räume der projektierten Gebäude A und B 
sowie des Nachbargebäudes O.________weg 8 eingehalten. Die Anforderungen 
des Umweltschutzgesetzes und der Lärmschutzverordnung seien erfüllt. Im Sinne 
der Vorsorge würden eine schallabsorbierende Verkleidung der Tiefgarage und 
lärmarm auszubildende Regenrinnen empfohlen. Auch die Beurteilungspegel der 
talseitigen P.________strasse würden laut den Erhebungen der N.________ 
GmbH vom 16. November 2022 (in Vi-act. IV.-02) die massgeblichen Immissions-
grenzwerte nicht überschreiten (E. 3.11). 

Das Richtprojekt weise total 11 Wohneinheiten auf: Je 2 in den Baubereichen A 
und B und je 1 in den übrigen 7 Baubereichen (C1, C2, D1, D2, E1, E2 und F). Im 
Baubereich A werde eine Garage mit 14 Parkplätzen und 36 Fahrradabstellplätzen 
und im Baubereich B eine solche mit 11 Parkplätzen aufgezeigt. Mit diesem Richt-
projekt werde die Realisierbarkeit des Gestaltungsplans i.S.v. § 25 der Vollzugs-
verordnung zum Planungs- und Baugesetz (PBV; SRSZ 400.111) vom 2.12.1997 
sowie auch die gestalterische Qualität und die Einpassung der Überbauung ins 
Ortsbild und somit die Qualität des Gestaltungsplans nachgewiesen (E. 3.12).

Als Vorteil könne namentlich die platzsparende Erschliessung am Hangfuss gel-
ten. Durch die unterirdischen Schräglifte bleibe das Umfeld der Wohnbauten frei 
von zusätzlichen Erschliessungsanlagen. So werde der komplette Grünraum um 
die Häuser gewahrt und für ein verkehrsfreies Quartier mit sehr hohen Aufenthalts-
qualitäten gesorgt. Auch werde die Mindestfläche für die allgemein zugänglichen 
Spiel- und Erholungsflächen festgelegt. Stützmauern seien zurückhaltend dimen-
sioniert und möglichst landschaftsverträglich gestaltet. Es liege ein gut definiertes 
und nachvollziehbares Überbauungskonzept vor, das in gestalterischer Hinsicht 
überzeuge und einen Mehrwert für das Landschaftsbild zur Folge habe. Energie-
technisch sei der Bau im Minergiestandard (mit Zertifikat) geplant (E. 4). 

2.5.2  Im Zeitpunkt des GP-Erlasses reiche es aus, dass die Erschliessbarkeit des 
GP-Gebiets aufgezeigt werde. Diese Voraussetzung sei mit den GP-Unterlagen 
erfüllt. Der konkrete Aus-/Neubau des O.________wegs (inkl. Thema Gewässer- 
und Waldabstand) sei im Rahmen von separaten Baubewilligungsverfahren ab-

12

schliessend zu behandeln. Diesbezüglich sei zu beachten, dass im Vorprüfungs-
bericht des AfG vom 3. September 2021 (in Vi-act. II.-02, Baumappe Nr. 2021-70) 
eine Bewilligung für den Ausbau des O.________wegs bzw. der Verlängerung des 
bestehenden Strassendurchlasses inkl. Bachgerinnes in Aussicht gestellt worden 
sei. Vorbehalten bleibe das noch durchzuführende Baubewilligungsverfahren. 
Dem ortskundigen Gemeinderat lägen mit den eingereichten GP-Unterlagen genü-
gende und aussagekräftige Beurteilungsgrundlagen vor, um die tatsächlichen Ver-
hältnisse im GP-Gebiet zu beurteilen, weshalb auf die Durchführung eines Augen-
scheins habe verzichtet werden können (E. 5.2.1). Grundsätzlich sei der im Rah-
men des Gestaltungsplanverfahrens notwendige Objektschutznachweis erbracht 
worden. Weitere Objektschutzschutzmassnahmen und -nachweise seien im Bau-
bewilligungsverfahren aufzuzeigen (E. 5.2.2). Laut Art. 38 Abs. 4 BauR seien im 
GP-Gebiet Q.________ einzig gestaltungsplaninterne Strassenabstandsunter-
schreitungen als Ausnahme zulässig. Die aufgezeigten, mittels den Bestimmun-
gen u.a. zur Gestaltung, zu den Spiel- und Erholungsflächen sowie der Umge-
bungsbepflanzung in den SBV gesicherten Vorteile des Gestaltungsplanes 
Q.________ würden im Verhältnis zu den Ausnahmen überwiegen (E. 5.2.3). 

3.1 Der Regierungsrat hat im angefochtenen RRB Nr. 473/2023 u.a. erwogen, 
die einleitenden Beanstandungen, wonach eine Siedlung im steilen Gelände an 
der peripheren Lage des Gestaltungsplangebiets Q.________ das Siedlungsge-
biet ausfranse und den Zielsetzungen von Art. 1 Abs. 2 sowie Art. 3 Abs. 2 f. RPG 
widerspreche, hätten im Nutzungsplanungsverfahren (gegen die Einzonung 
dieses Gebiets) vorgebracht werden müssen. Im vorliegenden 
Gestaltungsplanungsverfahren seien diese Rügen verspätet (E. 9).

3.2 Die Beschwerdeführer wiederholen in ihrer Beschwerde vom 24. Juli 2023 
(Rz. 13 ff.) die Rüge, wonach das Gestaltungsplangebiet Q.________ den Zielen 
des Raumplanungsgesetzes widerspreche, ohne sich damit auseinanderzusetzen, 
dass dieses Gebiet im rechtskräftigen Zonenplan Siedlung vom 9. Februar 2020 
(weiterhin) der Zone W2 zugewiesen ist. Dieser allgemein verbindliche Nutzungs-
plan (Art. 21 Abs. 1 RPG), dem aufgrund seines geringen Alters eine hohe Plan-
beständigkeit zukommt (Art. 15 Abs. 1 RPG; § 15 Abs. 2 PBG), gibt - zusammen 
mit den einschlägigen kantonalen und kommunalen Vorschriften (vgl. dazu 
E. 1.3 ff. hiervor) - den Rahmen für den vorliegend in Frage stehenden Gestal-
tungsplan vor. Damit geht die Annahme der Beschwerdeführer, der Gestaltungs-
plan Q.________ sei nicht mit dem PBG vereinbar, offensichtlich fehl. 

Soweit die Beschwerdeführer die Interessenabwägung bei der Zuordnung/Belas-
sung des Gestaltungsplangebiets Q.________ in der Zone W2 bemängeln, hätten 

13

sie diese Rügen im Nutzungsplanungsverfahren (§ 25 ff. PBG) vorbringen müs-
sen. Im vorliegenden Verfahren sind sie mit diesen Beanstandungen, welche im 
Kern auf eine Rückzonung des Gestaltungsplangebiets abzielen, nicht mehr zu 
hören (vgl. dazu auch Tanquerel, in: PK-RPG: Nutzungsplanung, Art. 21 N 29 ff.). 
Weder die raumplanerischen Zielsetzungen von Art. 1 RPG noch die Planungs-
grundsätze von Art. 3 RPG verlangen eine Rückzonung von Bauzonen an ihren 
Rändern oder in steileren Lagen. Insofern ist auch die Argumentation der Be-
schwerdeführer nicht nachvollziehbar, das Gestaltungsplangebiet stehe in Wider-
spruch zu den grundlegendsten Prinzipien des RPG. Ob dem Erlass des Gestal-
tungsplans Q.________ Aspekte der Wald- und Gewässerschutzgesetzgebung, 
der Naturrisiken oder der Einordung entgegenstehen, ist Gegenstand der nachfol-
genden Prüfung.

4.1 Unter Hinweis auf die Rechtsprechung (vgl. dazu auch E. 1.4 hiervor) ist der 
Regierungsrat der Ansicht der Beschwerdeführer nicht gefolgt, eine 'hinreichende 
Erschliessung' müsse bereits im Gestaltungsplanungsverfahren vorliegen, und er 
ist dementsprechend auch dem in diesem Zusammenhang gestellten Antrag auf 
Durchführung eines Augenscheins nicht nachgekommen (E. 5.1 f.). 

Die "theoretische Erschliessbarkeit" bzw. die tatsächliche und rechtliche Umsetz-
barkeit der geplanten Erschliessungsvariante - ohne Prüfung aller Details - hat der 
Regierungsrat anschliessend bejaht. Die gestaltungsplanexterne Erschliessung 
sei ab der P.________strasse über den bestehenden O.________weg (Grundstü-
cke KTN 007.________, KTN 008.________, KTN 009.________ und 
KTN 006.________) geplant. Dessen aktuelle Breite von 2.4 m bis 3.6 m ab 
KTN 008.________ solle - unter Inanspruchnahme von ca. 186 m2 Fläche der 
Grundstücke KTN 008.________, KTN 010.________, KTN 009.________, 
KTN 006.________, KTN 011.________ und KTN 007.________ (davon ca. 88 m2 
Wald, welcher durch eine Aufforstung von ca. 90 m2 auf dem Grundstück 
KTN 004.________ kompensiert werde) - auf eine Breite von ca. 3.7 m ausgebaut 
werden soll. Ein Mitbenützungsrecht bzw. die Mehrbeanspruchung bestehender 
Rechte am O.________weg könne mit Hilfe der Erschliessungshilfe i.S.v. § 41 
PBG eingeräumt werden. Diese lasse auch den Ausbau einer bestehenden Er-
schliessungsanlage zu. Die Erschliessbarkeit sei damit gegeben, und sie wäre es 
auch dann, wenn die Darstellung der Beschwerdeführer zuträfe, dass die ur-
sprünglich geplante Erschliessung von Westen her (durch den Wald) möglich 
wäre. 

Für die im Gestaltungsplanverfahren zu beurteilende Erschliessbarkeit seien die 
vorhandenen Unterlagen ausreichend. Auf dem Plan Nr. GP ST 2 vom 29. April 
2022 sei erkennbar, an welchen Stellen der O.________weg verbreitet werde und 

14

wie dies konstruktiv - ohne Aufschüttung - erfolgen solle. Weitere (Plan)Unterlagen 
müssten, sofern notwendig, mit dem Baugesuch für den Strassenausbau einge-
reicht werden. Auch die Verkehrssicherheit der Ein- und Ausfahrten und der Aus-
weichstellen auf dem O.________weg seien erst im Baubewilligungsverfahren im 
Detail zu prüfen. Grundsätzlich wirke sich die Verbreiterung einer Strasse jedoch 
positiv auf die Verkehrssicherheit aus. Mit KTN 012.________, 
KTN 011.________, KTN 009.________ und KTN 006.________ und den geplan-
ten Bauten im Gestaltungsplangebiet Q.________ würden total dreizehn Wohn-
einheiten erschlossen, womit es sich um den Strassentyp "Zufahrtsweg" handle, 
welcher für bis zu dreissig Wohneinheiten gelte. Für diesen Strassentyp sei ledig-
lich ein reduzierter Fahrstreifen ohne Trottoir notwendig (Grundbegegnungsfall 
Personenwagen/Fahrrad bei stark reduzierter Geschwindigkeit) (mit Hinweis auf 
die SN Norm 640 045 lit. C, Ziff. 8 S. 3 und Tab. 1 S. 4). Der geplante Ausbau des 
O.________wegs stehe der Erschliessbarkeit nicht entgegen. Dass infolge nicht 
sachgerecht ausgeführter Arbeiten an der Strasse Schäden an bestehenden Ge-
bäuden entstehen könnten oder eine eingeschränkte Befahrbarkeit des 
O.________wegs während der Ausbauphase, ändere daran nichts (E. 6 - E. 6.5). 

Auch der Umstand, dass ein Teil des auszubauenden O.________wegs in die rote 
Gefahrenzone der Naturgefahrenkarte zu liegen komme, ändere nichts an der 
Ausbaubarkeit und damit an der Erschliessbarkeit des Gestaltungsplangebiets 
Q.________. In der Gefahrenzone "rot" (erhebliche Gefährdung) sei gemäss Art. 
62 Abs. 1 BauR nur die Errichtung und Erweiterung von Bauten verboten, die dem 
Aufenthalt von Menschen und Tieren dienten (E. 6.6; vgl. ebenso: AWN, Naturge-
fahrenkarte: Das Wesentliche in Kürze [publ. auf: www.sz.ch/public/upload/as-
sets/20764/Naturgefahrenkarte_Das_Wesentliche_in_Kuerze.pdf?fp=1] S. 5). 

Bezüglich der Inanspruchnahme des Waldes verwies der Regierungsrat darauf, 
dass das AWN im Rahmen der Vorabklärungen am 23. Juli 2020 (in Vi-act. II.-02, 
Mappe Vorprüfung 2020-36) grundsätzlich eine Rodungsbewilligung für den Aus-
bau des O.________wegs in Aussicht gestellt habe (E. 6.8; vgl. auch E. 5.1 hier-
nach).

4.2 Bei den Bestimmungen zum Gewässerraum, so der Regierungsrat weiter, 
handle es sich um bundesrechtliche Bestimmungen, von welchen im Gestaltungs-
planungsverfahren nicht abgewichen werden könne. Dass im nachgelagerten Bau-
bewilligungsverfahren allenfalls eine Ausnahmebewilligung für die Gewässerraum-
beanspruchung erteilt werde, könne Art. 38 Abs. 4 BauR nicht verbieten (E. 3.1 f.). 
Bei der Verbreiterung der Wendeplatte handle es sich um einen Verkehrsüberg-
ang, für welchen Art. 38 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über den Schutz der 

15

Gewässer (GSchG; SR 814.2) vom 24. Januar 1991 eine Überdeckung bzw. Ein-
dolung des westlichen Baches auf einer Länge von ca. 4 m grundsätzlich zulasse. 
Art. 38 Abs. 1 GSchG stehe der Erschliessbarkeit daher nicht entgegen (E. 3.3). 
Die Erweiterung der Wendeplatte bzw. der Strasse auf dem Gestaltungsplangebiet 
sei für Rettungs-, Feuerwehr- und Kehrichtabfuhrfahrzeuge notwendig und diene 
damit der Zugänglichkeit des Gestaltungsplangebiets. Die Überbauung des einge-
zonten Baulandes liege im öffentlichen Interesse. Der Standort für die Verbreite-
rung der Wendeplatte sei von der bestehenden Strassenführung vorgegeben, wo-
mit auch die Standortgebundenheit gegeben sei. Entsprechend habe das AfG im 
Rahmen der Vorabklärungen grundsätzlich eine positive Rückmeldung für die An-
passungen beim westlichen Bach gegeben (vgl. dazu E. 5.1 f. hiernach). Der Er-
schliessbarkeit stehe nichts entgegen. Die Erteilung einer Ausnahmebewilligung 
sei möglich; dies sei im konkreten Baubewilligungsverfahren abschliessend zu prü-
fen (E. 3.4). 

4.3.1 Die Beschwerdeführer tragen in ihrer Beschwerde vom 24. Juli 2023 nichts 
vor, was die vorinstanzliche Beurteilung in Frage stellen könnte, dass die Er-
schliessbarkeit des Gestaltungsplangebiets im Gestaltungsplan rechtsgenüglich 
aufgezeigt wurde. Ihre Vorbringen vermögen insbesondere nichts daran zu än-
dern, dass ein Gestaltungsplan nach ständiger Praxis und Rechtsprechung bereits 
dann genehmigungsfähig ist, wenn Erschliessungsvarianten tatsächlich wie recht-
lich realisierbar sind, ohne dass im Detail feststeht, wie dieses Ziel schliesslich 
erreicht wird (vgl. E. 1.4 hiervor; E. 5.4 hiernach; angefochtener RRB Nr. 473/2023 
E. 5.1 ff.). 

Entsprechend bedurfte es vor Vorinstanz keiner Auseinandersetzung mit der nicht 
entscheidrelevanten Frage, ob die Erschliessung bereits aktuell rechtlich sicher-
gestellt ist. Darin ist keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör zu er-
kennen; es ist im Übrigen weder erforderlich, dass sich die Begründung mit allen 
Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt, noch jedes einzelne Vorbringen 
ausdrücklich widerlegt (BGE 143 III 65 E. 5.2).

4.3.2  Die Dimension und der Verlauf des O.________wegs sowie der benötigte 
Ausbau zum Strassentyp "Zufahrtsweg" gemäss der SN Norm 640 045 und die 
dafür erforderlichen Eingriffe ins Waldareal sind im grundlegenden Umfang be-
kannt und planerisch dargestellt (vgl. insb. Pläne: 'GP ST 1 Erschliessbarkeit Si-
tuation', 'GP ST 2 Erschliessbarkeit Projekt Strasse', 'GP ST 3 Abbruch | Rodung 
| Aufforstung'). Dasselbe gilt hinsichtlich der Wendeplatte im westlichen Grenzbe-
reich von KTN 006.________ und KTN 001.________ mit der beabsichtigten Ver-
breiterung der bestehenden Eindolung auf KTN 001.________ und der damit ein-

16

hergehenden Inanspruchnahme des Gewässerraums (vgl. Pläne: 'GP ST 5 Er-
schliessung Feuerwehr', 'GP ST 6 Situation Eindolung', 'GP ST 7 Bach Längs-
schnitt', 'GP ST 8 Bach Profile'). Der massgebliche Sachverhalt (Ausmass und Ge-
staltung der bestehenden und vorgesehenen Erschliessungsstrasse) wie auch die 
topografischen Verhältnisse sind mit diesen Planunterlagen sowie öffentlich ein-
sehbarem Kartenmaterial auf dem kantonalen WebGIS (insb. Landeskarte und 
Luftbild) gut dokumentiert. Für die sich stellende Rechtsfrage der Erschliessbarkeit 
kann vom beantragten Augenschein (Beschwerde Rz. 17) kein massgeblicher Er-
kenntnisgewinn erwartet werden, weshalb davon abzusehen ist (zulässige antizi-
pierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil BGer 1C_578/2019 vom 25.5.2020 E. 3.1; VGE 
III 2017 126 vom 20.12.2017 E. 2.2, je mit Hinweisen). 

Aus denselben Gründen konnten auch die Vorinstanzen ohne Gehörsverletzung 
von der Durchführung eines Augenscheins absehen. Unbestritten ist, dass der ak-
tuelle O.________weg und die heutige Wendeplatte für eine Erschliessung des 
obliegenden Gestaltungsplangebietes (mit total dreizehn Wohneinheiten) nicht 
genügen (vgl. dazu auch E. 5.1 f. hiernach); hierfür bedarf es keiner Beweiserhe-
bung. 

5.1 Die zuständigen kantonalen Fachinstanzen haben sich verschiedentlich zu 
der beabsichtigten Strassenerschliessung des Gestaltungsplangebiets 
Q.________ geäussert. Im Rahmen der Vorabklärungen des Strassenbauprojekts 
Gestaltungs-
plan Q.________ (in Vi-act. II.-02, Mappe: Vorprüfung 2020-36) beurteilte das ARE 
am 23. Juli 2020 die Projektbestandteile ausserhalb der Bauzone als untergeord-
net. Der bestehende Strassenquerschnitt werde lediglich lokal verbreitert; es sei 
nicht damit zu rechnen, dass ausserhalb der Bauzone landschaftlich auffällige 
Stützbauten nötig würden. Die gerodete Waldfläche solle mit einer mindestens 
flächengleichen Ersatzaufforstung kompensiert werden. Vorbehältlich der Ro-
dungsbewilligung durch das AWN könne für das Vorhaben gestützt auf Art. 24c 
RPG eine Ausnahmebewilligung in Aussicht gestellt werden. Für die Ausweitung 
der Haarnadelkurve auf KTN 006.________ - mit Verbreiterung der bestehenden 
Bacheindolung, um das Befahren mit grösseren Fahrzeugen zu ermöglichen - 
stellte das ARE ebenfalls eine Ausnahmebewilligung in Aussicht; die raumpla-
nungsrechtliche Beurteilung der Änderung der Bacheindolung erfolge gemäss § 
46 Abs. 2 PBV durch das AfG. 

Das AWN führte in diesem Bericht vom 23. Juli 2020 unter forstrechtlichen Aspek-
ten aus, die bestehende Erschliessung sei für eine erweiterte Überbauung des Ge-
biets Q.________ unzureichend und müsse ausgebaut werden. Wegen der beste-
henden Bebauung des Gebiets und der örtlichen Topografie sei eine Erweiterung 

17

ohne Beanspruchung von Waldboden nicht möglich. Aufgrund der geringen Be-
einträchtigung des Waldes (lediglich auf einem schmalen Streifen zwischen Wald- 
und Stockgrenze, voraussichtlich ohne Entfernung von Bäumen) übersteige das 
Interesse an einer angemessenen Erschliessung des Baugebiets das Interesse an 
der Walderhaltung. Die Rodung solle durch eine Ersatzaufforstung in unmittelbarer 
Nähe kompensiert werden. Unter Vorbehalt des Ergebnisses der öffentlichen Auf-
lage und der Beurteilung anderer zuständiger Stellen könne eine Bewilligung in 
Aussicht gestellt werden.

Bezüglich Naturgefahren hielt das AWN weiter fest, das Bauvorhaben befinde sich 
gemäss der Naturgefahrenkarte teilweise in einem Bereich von erheblicher Ge-
fährdung infolge Hochwasserprozesse. Weitere Teile des Strassenprojekts befän-
den sich in Bereichen mittlerer Gefährdung, verursacht durch Sturz und Hangmu-
renprozesse (vgl. dazu E 2.1 hiervor). Laut der kantonalen Naturgefahrenstrategie 
(Revision 2019; publ. auf www.sz.ch/public/upload/assets/43261/Naturgefahren-
strategie_Revision2019_def.pdf) seien Bauten in Bereichen erheblicher Gefähr-
dung grundsätzlich verboten. Ausnahmen bildeten Bestandesgarantie oder Stand-
ortgebundenheit, wenn entsprechende Schutzmassnahmen realisiert würden. Für 
Bereiche mit mittlerer Gefährdung bestehe grundsätzlich ein Schutzdefizit, das mit-
tels Massnahmen zu beheben sei. Vorliegend könne die Sanierung und der ge-
ringfügige Ausbau des Strassenprojekts Q.________ mit der Standortgebunden-
heit begründet werden. Die erhebliche Gefährdung durch Hochwasser betreffe nur 
den westlichsten Teil der Wendeplatte. Eine Anpassung des Profils und die zu-
sätzliche Überdeckung des nicht dauernd wasserführenden Bachs habe keine 
nachteilige Auswirkung auf die Hochwassersituation. Zudem sei die Strasse wenig 
schadenempfindlich, weswegen weitergehende Schutzmassnahen nicht zwingend 
seien.

Das AfG erklärte in diesem Bericht vom 23. Juli 2020, die heutige Wendeplatte im 
Bereich der Parzellen KTN 001.________ und 006.________ sei für eine Er-
schliessung des oberhalb liegenden Gebiets mit heutigen Fahrzeugen zu schmal 
und weise einen zu knappen Radius auf. Es sei vorgesehen, die Wendeplatte so-
weit notwendig zu verbreitern. Dabei solle die bestehende, unter der Wendeplatte 
verlaufende Eindolung des kleinen, nicht dauernd wasserführenden Bachs, berg-
seitig rund 1.5 m verlängert und das oberhalb liegende Bachgerinne auf einer 
Länge von rund 7 m angepasst werden. Die Verlängerung der Eindolung habe für 
das kleine Fliessgewässer keine nachteiligen Auswirkungen. Eine Um- und Offen-
legung dieses Bachs sei aufgrund der räumlichen und topographischen Verhält-
nisse nicht möglich. Im Rahmen des ordentlichen Baubewilligungsverfahrens 
seien die Detailpläne für die Gestaltung des Fliessgewässerabschnitts oberhalb 
des Durchlasses nachzureichen. Aufgrund der eingereichten Unterlagen könne für 

18

das Projekt zum Ausbau des O.________wegs bzw. der Verlängerung des beste-
henden Strassendurchlasses inkl. Anpassung des Bachgerinnes eine Bewilligung 
in Aussicht gestellt werden; vorbehalten bleibe das ordentliche Baubewilligungs-
verfahren (vgl. auch die analog gehaltenen Bemerkungen des AfG vom 3.9.2021 
im Rahmen der Vorprüfung des Gestaltungsplans Q.________ [in Vi-act. II.-02, 
Mappe: Nr. 2021-70]). 

5.2 Im Zusammenhang mit dem Gestaltungsplangenehmigungsverfahren (vgl. 
angefochtener RRB Nr. 473/2023 Ingress lit. C) reichte das ARE am 14. April 2023 
dem Regierungsrat die Fachberichte der einzelnen Ämter ein (in Vi-act. IV.-02). 

Das Amt für Militär, Feuer- und Zivilschutz beantragte in seinem Mitbericht vom 
5. Januar 2023 die Bewilligung des Gestaltungsplans mit Auflagen bzgl. Feuer-
wehrzugang (Umsetzung der im Erläuterungsbericht aufgezeigten Massnahmen 
zur Erschliessung und Beachtung der massgeblichen Richtlinien für Feuerwehrzu-
fahrten, Bewegungs- und Stellflächen) und Löschwasserversorgung (Erstellung 
des im Erläuterungsbericht vorgesehenen neuen Hydrants und Beachtung der 
massgeblichen Richtlinien Versorgung mit Löschwasser).

Das AfG, Abteilung Wasserbau, verwies im Fachbericht vom 18. Januar 2023 auf 
seine Äusserungen zu den technischen Anforderungen im Rahmen der Vorab-
klärung des Strassenprojekts Q.________, sowie darauf, dass es für den Ausbau 
des O.________wegs, bzw. der Verlängerung des bestehenden Strassendurch-
lasses inkl. Anpassung des Bachgerinnes, eine Bewilligung (vorbehältlich Baube-
willigungsverfahren) in Aussicht gestellt habe (vgl. E. 5.1 hiervor). Das AfG stimme 
einer Ausnahmebewilligung für die Verlängerung der Überdeckung / Eindolung 
gemäss Art. 38 Abs. 2 lit b und e GSchG zu.

Das AWN wiederholte im selben Fachbericht teilweise seine Ausführungen im Mit-
bericht vom 23. Juli 2020 (E. 3.1 hiervor) und führte u.a. aus, dass es die Einschät-
zung im Objektschutznachweis vom 11. April 2022 teile, wonach durch das Bau-
vorhaben die bestehende Gefährdung reduziert werde. Die darin zudem vorgese-
henen Massnahmen würden wesentlich zu einer Verringerung des Schadenrisikos 
beitragen. Weitere Massnahmen seien im Rahmen des Baubewilligungsprozesses 
aufzuzeigen. Im Mitbericht vom 5. April 2023 ergänzte das AWN sodann, beim 
O.________weg handle es sich um eine schmale Strasse mit geringem Aus-
baustandard. Die im Gestaltungsplangebiet Q.________ geplanten Wohngebäude 
würden zu einer Verkehrszunahme führen, für welche der Ausbau des 
O.________wegs unumgänglich sei. Ein Ausbau sei nur in Richtung des Waldes 
möglich. Daher könne für den Ausbau eine Zustimmung zum Rodungsgesuch in 
Aussicht gestellt werden. 

19

5.3 Aufgrund dieser Stellungnahmen und Mitberichte der zuständigen Fachäm-
ter, welche sich eingehend mit den besonderen tatsächlichen Verhältnissen (ge-
ringfügige Tangierung des Waldareals; Naturgefahrensituation, Verlängerung des 
bestehenden Strassendurchlasses inkl. Anpassung des Bachgerinnes) auseinan-
dergesetzt und die Erteilung der erforderlichen Ausnahmebewilligungen in den 
nachgelagerten Baubewilligungsverfahren in Aussicht gestellt haben, lässt sich 
nicht beanstanden, dass der Regierungsrat zur Beurteilung gelangt ist, die aufge-
zeigte Erschliessungsvariante über den O.________weg sei in tatsächlicher Hin-
sicht realisierbar (vgl. auch E. 6.2.1 f. hiernach). Dasselbe gilt bezüglich der recht-
lichen Realisierbarkeit unter dem Aspekt der Erschliessungshilfe i.S.v. § 41 PBG, 
welche im angefochtenen RRB Nr. 473/2023 E. 6.2 (E 4.1 hiervor) korrekt darge-
legt wurde (vgl. dazu auch Hensler, Die Mitbenützung privater Erschliessungsan-
lagen durch Dritte [sog. Erschliessungshilfe nach § 41 des Planungs- und Bauge-
setzes des Kantons Schwyz], in EGV-SZ 2004 S. 281 ff.; insb. S. 294 ff.).

Was die Beschwerdeführer (Beschwerde Rz. 19 ff.) dagegen vorbringen, erweist 
sich als unbehilflich. Angesichts der Beurteilungen durch die kantonalen Fachin-
stanzen (E. 5.1 f. hiervor) ist weder nachvollziehbar, dass der erforderliche Ausbau 
des O.________wegs zum Strassentyp "Zufahrtsweg" (vgl. dazu E.4.1 hiervor) be-
sonders aufwendig resp. aus topografischen Gründen gar zum vornherein unmög-
lich sein sollte. Auch verläuft der O.________weg als solcher nicht ausserhalb der 
Bauzone. Zur relativ geringfügigen Beeinträchtigung des Waldes im Zusammen-
hang mit Strassenausbau hat sich - wie erwähnt - das zuständige AWN eingehend 
geäussert und unter dem Gesichtspunkt von besonderen, eine Standortgebunden-
heit begründenden Umständen eine Ausnahmebewilligung in Aussicht gestellt 
(vgl. E. 5.1 f. hiervor). Für die sich vorliegend stellende Frage der Erschliessbarkeit 
bedarf es keines topografischen oder geologischen Gutachtens, auch nicht aus 
verfahrensökonomischen Gründen. Wie im angefochtenen RRB Nr. 473/2023 
(E. 8) zutreffend festgehalten worden ist, ist der Objektschutznachweis zum 
Naturgefahrenpotential vom 11. April 2022 (in Vi-act. IV.-02) für das 
Gestaltungsplanverfahren ausreichend; darauf kann verwiesen werden (vgl. auch 
E. 6.3.2 hiernach). 

Eine Einschränkung der Befahrbarkeit des O.________wegs während der Aus-
bauphase spricht grundsätzlich nicht gegen die Erschliessbarkeit des Gestaltungs-
plangebiets als solche. Dasselbe gilt hinsichtlich der Fragen, ob der Ausbau des 
O.________wegs allenfalls negative Auswirkungen auf das Landschaftsbild zu 
zeitigen vermag, zumal nicht mit landschaftlich auffälligen Stützbauten ausserhalb 
der Bauzone zu rechnen ist (vgl. dazu E. 5.1 hiervor). Im Übrigen trifft es auch nicht 
zu, dass sich der Gemeinderat nicht mit der Einordnung auseinandergesetzt hat 

20

(vgl. dazu den Vorprüfungsbericht des Gemeinderats vom 6.8.2021 insb. Ziff. 
2.2.3 f. [in Vi-act. II.-02, Baumappe Nr. 2021-70]; GRB Nr. 1425 insb. E. 3.1.2). 

5.4 § 25 PBV bestimmt, dass der Gesuchsteller die Realisierbarkeit des Gestal-
tungsplans nachzuweisen hat. Die ständige und vom Verwaltungsgericht 
bestätigte Praxis, wonach ein Gestaltungsplan genehmigungsfähig ist, wenn Er-
schliessungsvarianten tatsächlich wie rechtlich realisierbar sind (vgl. E. 1.4 hier-
vor), verletzt kein Bundesrecht. Aus Art. 19 RPG lässt sich nicht ableiten, dass die 
Erschliessung in einem Sondernutzungsplan bis in alle Details verbindlich geregelt 
werden muss (Urteil BGer 1C_108/2018 vom 26.10.2018 [i.Sa. A. vs. 
Gde. Schwyz/Kt. Schwyz] E. 5.4). Es ist durchaus möglich und zulässig, Detailfra-
gen der Erschliessung ins Baubewilligungsverfahren zu verweisen (VGE III 2017 
100 vom 20.12.2017 E. 4.2.2).

Im Rahmen der dem Verwaltungsgericht gestützt auf § 55 Abs. 1 des Verwaltungs-
rechtspflegegesetzes (VRP; SRSZ 234.110) vom 6. Juni1974 als zweite Be-
schwerdeinstanz nur mehr zukommenden beschränkten Kognition (Rechtskon-
trolle inkl. Sachverhaltsüberprüfung, indes keine Ermessenskontrolle), besteht mit-
hin im vorliegenden Verfahren weder Anlass noch Möglichkeit zu verlangen, dass 
das Gestaltungsplangebiet Q.________ bereits im Gestaltungsplanverfahren über 
eine genügende Baureife verfügen müsse. Hieran vermögen die weiteren Aus-
führungen der Beschwerdeführer nichts zu ändern. 

5.5 Das Vorhandensein einer rechtlich gesicherten und technisch hinreichenden 
Zufahrt - als Voraussetzung für die Erteilung einer behördlichen Bewilligung zur 
Errichtung oder Änderung von Bauten und Anlagen (vgl. Art. 22 Abs. 1 und 2 lit. b 
RPG bzw. § 37 Abs. 3 PBG) - wird nach dem Gesagten im nachgelagerten Bau-
bewilligungsverfahren zu prüfen sein. Welche konkreten (Plan)Unterlagen mit die-
sem Baugesuch beizubringen sein werden, ist sowenig Gegenstand des vorlie-
genden Verfahrens wie die konkreten Anforderungen an die Verkehrssicherheit 
der vorgesehenen, in einem separaten Baubewilligungsverfahren zu behandeln-
den Erschliessungsstrasse O.________weg. Für die im Gestaltungsplanungsver-
fahren zu beurteilende Erschliessbarkeit sind die vorhandenen Unterlagen (vgl. 
dazu E. 4.3.2 hiervor) ausreichend. 

5.6 Der Regierungsrat hat im angefochtenen RRB Nr. 473/2023 (E. 6.7) ausge-
führt, es sei nicht ersichtlich, inwiefern das über 100 m vom Gestaltungsplangebiet 
Q.________ entfernt liegende, im kantonalen Schutzinventar (KSI) eingetragene 
Schutzobjekt R.________ (Haus O.________weg 5; KSI-Objekt Nr. 03.016) durch 

21

den Mehrverkehr von sieben Einfamilien- und zwei Doppeleinfamilienhäusern be-
einträchtigt werden solle. Dementsprechend sei die Erschliessbarkeit des Gestal-
tungsplangebiets auch unter diesem Blickwinkel gegeben. 

Die Beschwerdeführer erwähnen in der Beschwerdeschrift vom 24. Juli 2023 an 
verschiedenen Stelle, dass sich das Gestaltungsplangebiet Q.________ oberhalb 
R.________ resp. direkt an der Erschliessung zum Gestaltungsplan befinde, und 
sie beantragen in der Replik vom 9. November 2023 u.a., dass ihre Rügen betref-
fend die Auswirkungen des Gestaltungsplangebietes auf das KSI-Objekt bereits 
im vorliegenden Verfahren vertieft zu prüfen seien. Inwiefern die soeben erwähnte 
Beurteilung des Regierungsrates einer nicht vorhandenen Beeinträchtigung unzu-
treffend sein sollte, lässt sich den Eingaben der Beschwerdeführer jedoch nicht 
entnehmen. Soweit sie R.________ im Zusammenhang mit einer angeblich äus-
serst aufwändigen neuen Erschliessungsanlage inkl. Kunstbauten und sowie der 
Forderung nach konkreten Schutzvorkehrungen im Rahmen des Gestaltungsplan-
verfahrens erwähnen, kann sodann auf die Ausführungen hierzu (E. 5.3 in fine 
hiervor resp. E. 6.3.2 hiernach) verwiesen werden. 

6.1 Einwendungen gegen das im Zusammenhang mit dem Ausbau 
O.________weg gestellte Rodungsgesuch vom 2. Juni 2023 (Bg-act. 2) (Be-
schwerdeschrift vom 24.7.2023 Rz. 45 ff.) sind im vorliegenden Verfahren nicht zu 
hören. Zu erwähnen ist einzig, dass die im erwähnten Rodungsgesuch bean-
spruchte definitive Rodungsfläche von 105 m2, aufgrund der gemeindeseitig ver-
langten Optimierungsmassnahmen (vgl. dazu Vernehmlassung der Beschwerde-
gegnerin vom 28.8.2023 Ziff. 4 S. 11), nur unerheblich (ca. 16.5 m2) mehr beträgt, 
als die im Plan 'GP ST 3 Abbruch | Rodung | Aufforstung' aufgeführte Rodungs-
fläche von ca. 88.5 m2. Der Umstand, dass im Rahmen der Bautätigkeit auch tem-
poräre Rodungen erforderlich werden, bedeutet per se keine Erweiterung des Aus-
baus des O.________wegs, wie er in den GP-Unterlagen planerisch dargestellt 
wurde (vgl. insb. Pläne: 'GP ST 1 Erschliessbarkeit Situation', 'GP ST 2 Erschliess-
barkeit Projekt Strasse', 'GP ST 3 Abbruch| Rodung | Aufforstung').

6.2.1  Bei zu beachtenden Gewässerräumen handelt es sich um bundesrechtliche 
Abstandsvorschriften, für welche im Rahmen der Gestaltungsplanung (gestützt auf 
§ 24 Abs. 2 PBG) grundsätzlich keine Ausnahmen beansprucht resp. gewährt wer-
den dürfen (vgl. E. 1.4 hiervor; VGE III 2020 193 vom 8.3.2021 E. 1.2.2). Es ist 
daher klarzustellen, dass gestützt auf Art. 4 Abs. 2 und Art. 7 Abs. 3 SBV (vgl. 
vorstehend Erw. 2.3) im Baubewilligungsverfahren keine Ausnahmebewilligungen 
erteilt werden dürfen, die im Widerspruch zur bundesrechtlichen Gewässerschutz-
gesetzgebung (wie auch zu allfälligen übergeordneten kantonalrechtlichen Be-
stimmungen) stehen. In Art. 4 Abs. 2 SBV wird dies betreffend die Eindolung durch 

22

den Hinweis auf Art. 38 Abs. 2a und d GSchG (betreffend "Überdeckung oder Ein-
dolen von Fliessgewässern") auch explizit zum Ausdruck gebracht. Betreffend die 
Unterschreitung des Gewässerraumes bzw. der Gewässerraumgrenzen durch die 
Strasse wird hingegen ein entsprechender Vorbehalt weder in Art. 4 Abs. 2 noch 
Art. 7 Abs. 3 SBV explizit angebracht. Indes ergibt sich dieser Vorbehalt insgesamt 
für die gesamten SBV aus der Definition des "Geltungsbereich und Ergänzendes 
Recht" in Art. 3 SBV. Einerseits werden die kommunalen Bau- und Zonenvorschrif-
ten für beachtlich erklärt, soweit der Gestaltungsplan und die SBV nichts Anderes 
bestimmen (Abs. 2). Anderseits werden die Bestimmungen des übergeordneten 
Rechts als vorbehalten erklärt (Abs. 3). Aus Art. 4 Abs. 2 und Art. 7 Abs. 3 SBV 
lässt sich also kein direkter Anspruch auf eine Unterschreitung des Gewässerrau-
mabstandes ableiten. Insofern kann diesen Bestimmungen nur eine einge-
schränkte Verbindlichkeit zukommen. Der Vorbehalt des übergeordneten Rechts 
ergibt sich indes per se und in Art. 3 Abs. 3 SBV auch festgeschrieben so oder so 
für alle Bestimmungen der SBV. 

6.2.2  Wie im angefochtenen RRB Nr. 473/2023 (E. 3.1 f.) ausgeführt wurde, än-
dern jedoch weder Art. 38 Abs. 4 BauR noch § 24 Abs. 2 PBG etwas daran, dass 
im Baubewilligungsverfahren gemäss Art. 38 Abs. 2 GSchG eine Ausnahmebewil-
ligung zur Überdeckung oder Eindolung von Fliessgewässern erteilt werden kann, 
sofern die Voraussetzungen hierfür gegeben sind (vgl. E. 4.2 hiervor). Auch sieht 
Art. 41c Abs. 1 der Gewässerschutzverordnung (GSchV; SR 814.201) vom 28. Ok-
tober 1998 vor, dass standortgebundene, im öffentlichen Interesse liegende Anla-
gen wie u.a. Brücken, im Gewässerraum erstellt werden dürfen, und lässt 
(in lit. a - d) weitere Ausnahmetatbestände zu, sofern keine überwiegenden Inter-
essen entgegenstehen. Demnach ist entgegen der Ansicht der Beschwerdeführer 
(Beschwerdeschrift vom 24.7.2023 Rz. 48 ff.) nicht zu beanstanden, dass der Re-
gierungsrat die für die Erschliessbarkeit des Gestaltungsplangebiets Q.________ 
erforderliche Verbreiterung des Verkehrsübergangs resp. die Verlängerung der 
bestehenden Eindolung und die geplante Wendeplatte im Gewässerraum im süd-
westlichen Eckbereich von KTN 001.________ im Grundsatz als bewilligungsfähig 
erachtet hat, zumal das AfG eine Um- und Offenlegung dieses Bachs aufgrund der 
räumlichen und topographischen Verhältnisse als nicht möglich beurteilt und eine 
entsprechende Ausnahmebewilligung - unter Vorbehalt des ordentlichen Baube-
willigungsverfahrens - in Aussicht gestellt hat (vgl. E. 5.1 f. hiervor).

Über eine entsprechende Ausnahmebewilligung, welche als solche eine umfas-
sende Interessenabwägung erfordert (vgl. Fritzsche, in: Hettich/Jansen/Norer 
[Hrsg.], Kommentar zum Gewässerschutzgesetz und zum Wasserbaugesetz 

23

[kurz: Komm GschG/WBG], 2016, Art. 38 GSchG N 13 mit Hinweisen), kann na-
turgemäss nicht im Gestaltungsplanverfahren abschliessend entschieden werden, 
in welchem - anhand eines Richtprojekts (dem nur orientierender Charakter zu-
kommt) - die Rahmenbedingungen festgelegt werden, die im anschliessenden Be-
willigungsverfahren verbindlich sind, sondern erst im nachfolgenden Baubewilli-
gungsverfahren - anhand eines konkreten Bauprojekts (das im Gestaltungsplan 
nicht vorweggenommen werden darf). Für die im Gestaltungsplanverfahren in 
Frage stehende Erschliessbarkeit (vgl. dazu E. 1.4, E. 4.3.1 und E. 5.4 hiervor) 
bedurfte es daher (noch) keiner Interessenabwägung durch den Regierungsrat.  

6.3.1  Soweit in der Beschwerdeschrift vom 24. Juli 2023 (Rz. 56 ff.) beklagt wird, 
der Regierungsrat sei nicht auf die Rüge der fehlenden Unterlagen (betr. Ausnüt-
zung, Visualisierung aus der Perspektive von der P.________strasse aus oder 
vom See her, Objektschutznachweis für GB 001.________, aussagekräftige Pro-
filschnitte, fehlende Einzeichnung der bestockten Fläche zwischen 
KTN 003.________ und KTN 004.________, Beeinträchtigung der geschützten 
Hecke Nr. 2.05 S.________) eingegangen, gilt auch hier, dass es weder erforder-
lich ist, dass sich die Begründung mit allen Parteistandpunkten einlässlich ausein-
andersetzt, noch dass jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt wird (vgl. 
E. 4.3.1 hiervor). Im Übrigen hat der Regierungsrat im angefochtenen RRB 
Nr. 473/2023 (E. 6.3) zu den angeblich ungenügenden Unterlagen durchaus Stel-
lung bezogen. 

Den Planunterlagen zum Gestaltungsplan Q.________ liegen zwei Visualisierun-
gen (Pläne: 'GP RP 5 Visualisierung im Quartier' und 'GP PR 6 Visualisierungen 
Übersicht') bei; der zweitgenannte Plan mit Visualisierungen aus 3 Perspektiven. 
Eine Notwendigkeit zur Beibringung weiterer Visualisierungen ist nicht erkennbar. 
Dasselbe gilt angesichts der Regelung von Art. 38 Abs. 4 BauR auch bezüglich 
Ausnützung (vgl. E. 1.7 hiervor). Auch die Hangneigung wird in den Plänen: 'GP 1 
Situation und 'GP RP 1 Situation Richtprojekt' für das Gestaltungplanverfahren 
genügend aufgezeigt.

6.3.2  Weiter hat der Regierungsrat, gestützt auf die Fachberichte des AWN vom 
23. Juli 2020 und vom 18. Januar 2023 zutreffend dargelegt, dass der 
Objektschutznachweis zum Naturgefahrenpotential vom 11. April 2022 (in Vi-act. 
IV.-02) für das Gestaltungsplanverfahren ausreichend sei (vgl. dazu angefochte-
nen RRB Nr. 473/2023 E. 8; sowie E. 5.1 f. und E. 5.3 hiervor). Weitere 
Schutzmassnahmen sind im Baubewilligungsverfahren aufzuzeigen, wie dies 
explizit in Art. 62 Abs. 5 BauR verlangt wird (vgl. Erw. 2.5.1 f.). Entsprechend ist 
im Gestaltungsplanverfahren (auch) unter dem Aspekt der Naturgefahren weder 
eine Begutachtung noch die Durchführung eines Augenscheins erforderlich. Die 

24

gegenteilige Ansicht in der Beschwerdeschrift vom 24. Juli 2023 (Rz. 59 ff.) vermag 
daran nichts zu ändern. 

6.3.3  Der Regierungsrat hat sich im angefochtenen RRB Nr. 473/2023 (E. 7) auch 
zur bestockten Fläche zwischen den Grundstücken KTN 003.________ und 
KTN 004.________ geäussert (dazu nachfolgend E. 7.1 ff.), und er hat hinsichtlich 
der geschützten Hecke Nr. 2.05 S.________ angeordnet (lit. B. Genehmigung, 
Ziff. 4.3), dass im Baubewilligungsverfahren für Ersatzmassnahmen zu sorgen sei, 
wenn es bei der Ausführung der späteren Bauvorhaben zu Beeinträchtigungen der 
Hecke komme. 

Zu letzterem ist indes darauf hinzuweisen, dass im aktuellen Zonenplan Siedlung 
vom 9. Februar 2020 das Schutzobjekt Nr. 2.05 S.________ nicht mehr aufgeführt 
ist (vgl. ebenso kantonales WebGIS, Geokategorie: ÖREB-Kataster → ÖREB: 
Raumplanung → Nutzungsplanung kommunal → Ingenbohl → linienbezogene 
Festlegungen → geschützte Einzelobjekte Hecken). Auch im Anhang 1 zum BauR 
vom 18. Mai 2021 (Liste der geschützten Naturobjekte und Baudenkmäler) wird das 
Naturobjekt Nr. 2.05 Hecke S.________ nicht mehr aufgelistet. Es wird daher im 
Baubewilligungsverfahren zu prüfen sein, ob - allenfalls aufgrund von Art. 18 Abs. 
1bis des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz (NHG; SR 451) vom 
1. Juli 1966 (vgl. dazu Fahrländer in: Keller/Zufferey/Fahrländer [Hrsg.], Kommen-
tar NHG, 2. Aufl. 2019, Art. 18 N 15 und 19) - für die fragliche Hecke Ersatzmass-
nahmen erforderlich sind, sollte diese durch das Bauvorhaben beeinträchtigt wer-
den.

6.4 Im Gestaltungsplangebiet Q.________ sind einzig gestaltungsplaninterne 
Strassenabstandsunterschreitungen als Abweichung gegenüber der Normalbau-
weise zulässig (Art. 38 Abs. 4 BauR). Als Folge der platzsparenden Erschliessung 
am Hangfuss und zweier unterirdischer Schräglifte hat der Regierungsrat in Über-
einstimmung mit dem Gemeinderat als Vorteile i.S.v. § 24 Abs. 3 PBG u.a. die 
Wahrung des kompletten Grünraums um die Häuser genannt, womit für ein ver-
kehrsfreies Quartier mit sehr hohen Aufenthaltsqualitäten gesorgt sei (vgl. ange-
fochtenen RRB Nr. 473/2023 E. 2.2). Diese Vorteile alleine vermögen die einzig 
mögliche Ausnahme von der Regelbauweise zu rechtfertigen; jedenfalls ist kein 
Missverhältnis zwischen Ausnahme und Vorteilen ersichtlich. Diese Beurteilung 
kann durch die weiteren Ausführungen in der Beschwerdeschrift vom 24. Juli 2023 
hierzu (Rz. 62 ff.) nicht in Frage gestellt werden.  

6.5 Der Anordnung im angefochtenen RRB Nr. 473/2023 (lit. B. Genehmigung, 
Ziff. 4.4.1 f.), dass im nachgeordneten Baubewilligungsverfahren sicherzustellen 
ist, dass der Baubereich F1.2 (für unterirdische Bauten) unter Berücksichtigung 

25

der Rechtsprechung des Bundesgerichts (BGE 145 I 156 E. 6.2 - 6.5) einen genü-
genden Abstand zur Landwirtschaftszone einhält, ist beizupflichten. Wie vorste-
hend (E. 1.5) festgehalten wurde, sind die auf den Gestaltungsplan gestützten 
Bauvorhaben in den im Plan festgelegten Baubereichen zu platzieren, ohne dass 
deren flächenmässige Ausdehnung durch die Baubereiche vorweggenommen 
wird. D.h. diese Baubereiche können womöglich nicht (vollständig) bebaut werden, 
da hiervon weitere (Bau)Vorschriften wie z.B. externe Abstände betroffen sind, de-
ren Einhaltung nicht im Gestaltungsplan-, sondern erst im Baubewilligungsverfah-
ren abschliessend zu prüfen ist. Dementsprechend sind im Gestaltungsplan selber 
keine Anpassungen beim Baubereich F1.2 erforderlich.

6.6 Gleichermassen wird im Sinne des angefochtenen RRB Nr. 473/2023 
(E. 2.2) im nachgelagerten Baubewilligungsverfahren zu prüfen sein, ob die in 
Art. 20 Abs. 3 BauR "bei jeder Garage" vorgeschriebenen, minimalen Vorplatztie-
fen eingehalten werden, oder ob Tiefgarageneinfahrten allenfalls gar hiervon dis-
pensiert sind (zu letzterer Ansicht vgl. Vernehmlassung der Beschwerdegegnerin 
vom 28.8.2023 Ziff. 6 S. 14). 

7.1 Auf der Grenze zwischen den Grundstücken KTN 003.________ und 
KTN 004.________ befindet sich eine Hangbestockung, welche in ihrem südlichen 
Ende in das Gestaltungsplangebiet Q.________ hineinreicht. Der Regierungsrat 
hat im angefochtenen RRB Nr. 473/2023 (E. 7) dazu ausgeführt, auf den Grunds-
tücken KTN 001.________, KTN 002.________, KTN 005.________ und 
KTN 004.________ hätten gemäss Art. 10 Abs. 2 WaG spätestens im Rahmen der 
Nutzungsplanrevision Waldfeststellungsverfahren durchgeführt werden müssen. 
Dabei habe der entlang der Bauzonen verlaufende Wald festgelegt und in die Nut-
zungspläne überführt werden müssen (vgl. Art. 13 Abs. 1 WaG). Da die bestockte 
Fläche auf der Grenze zwischen KTN 003.________ und KTN 004.________ von 
der Landwirtschaftszone bis in die Bauzone hineinreiche, hätte diese Fläche im 
Rahmen der durchgeführten Waldfeststellungsverfahren auf den umliegenden 
Grundstücken ebenfalls als Wald ausgeschieden werden müssen, falls es sich 
qualitativ um Wald im Sinne der Waldgesetzgebung gehandelt hätte. Da diese be-
stockte Fläche im Zonenplan der Gemeinde Ingenbohl vom 9. Februar 2020 sowie 
im kantonalen WebGIS jedoch explizit nicht als "Wald im Sinne der Waldfeststel-
lung gemäss Art. 10 und 13 WaG" ausgeschieden worden sei, sei davon auszu-
gehen, dass es sich nicht um Wald im Sinne des Waldgesetzes handle. Angesichts 
der rund herum ausgeschiedenen Waldgrenzen sei nicht davon auszugehen, dass 
diese bestockte Fläche vergessen worden sei. Daran ändere die von den Be-
schwerdeführern eingereichte Waldfeststellungsverfügung vom 25. März 2002 (Vi-
act. I.-01 Beilage 2) nichts. Auf dem Situationsplan vom 22. Februar 2002 (publ. 

26

auf: https://oereblex.sz.ch/api/attachments/2734) seien die ermittelte Stock- und 
die 2 m ausserhalb verlaufende Waldgrenze farblich festgehalten. Diese decke 
sich mit der im Zonenplan der Gemeinde Ingenbohl vom 9. Februar 2020 und der 
im WebGIS eingetragenen Wald- bzw. Stockgrenze. Die bestockte Fläche auf der 
Grenze zwischen KTN 003.________ und KTN 004.________ sei auf diesem Si-
tuationsplan vom 22. Februar 2002 nicht mittels doppelter Line als Wald erfasst. 

7.2 Die Beschwerdeführer wenden dagegen ein, der Gestaltungplan 
Q.________ weise den auf der Waldfeststellungsverfügung vom 25. März 2002 
erkennbaren Wald zwischen KTN 003.________ und KTN 004.________, der als 
"Waldzunge" bis ins Gestaltungsplangebiet hineinreiche, nicht aus. Es müssten 
jedoch die gesetzlichen Waldabstände zwischen diesen Parzellen eingehalten 
werden, was aktuell nicht der Fall sei. Indem der Regierungsrat im angefochtenen 
RRB Nr. 473/2023 (E. 7) ungeachtet der augenfälligen Diskrepanzen ohne Ab-
klärungen durch das AWN davon ausgegangen sei, dass es sich nicht um Wald 
im Sinne des Waldgesetzes handle, habe er den Untersuchungsgrundsatz nach § 
18 VRP verletzt und er sei in Willkür verfallen (Beschwerdeschrift vom 24.7.2023 
Rz. 40 ff.). 

7.3 Die Beschwerdegegnerin T.________ demgegenüber fest, die Waldfeststel-
lungsverfügung vom 25. März 2002 betreffe die Liegenschaften 
KTN 004.________, KTN 005.________, KTN 013.________ und 
KTN 007.________, dabei im Besonderen - was vorliegend die Liegenschaft 
KTN 004.________ anbelange - deren östlichen Bereich. Wenn damals die "Wald-
zunge" zwischen KTN 003.________ und KTN 004.________ ebenfalls als poten-
tielles Waldareal zur Disposition gestanden wäre, dann wäre sie auch Gegenstand 
dieser Waldfeststellung gewesen und es wäre in dieser Waldfeststellungsverfü-
gung auch die Liegenschaft KTN 003.________ namentlich erwähnt und erfasst 
worden. Dies treffe allerdings nicht zu (Vernehmlassung vom 28.8.2023 Ziff. 4 S. 10, 
Duplik vom 29.11.2023 Ziff. 4 S. 4 f.).

7.4 Das AWN hat in seinem Schreiben vom 3. Januar 2024 (vgl. vorstehend In-
gress lit. G) ausgeführt, im Rahmen der Orts- und Zonenplanrevision der Ge-
meinde Ingenbohl seien im Jahr 2002 im Gebiet Q.________ Waldfeststellungen 
gemäss Art. 10 Abs. 2 WaG durchgeführt worden. Dabei seien die Bestockungen 
östlich und westlich der fraglichen Bestockung als Wald festgestellt worden. Die 
Bestockung auf der Grenze der beiden Parzellen KTN 003.________ und 
KTN 004.________ habe zu jenem Zeitpunkt die Kriterien für Wald nicht erfüllt und 
sei somit nicht als Wald taxiert worden. Dies sei auf dem Waldfeststellungsplan 

27

vom 22. Februar 2002 erkenntlich, da bei der fraglichen Bestockung keine Stock-
grenze festgelegt und weil die Schraffur für übrige bestockte Flächen verwendet 
worden sei. Gemäss Art. 13 Abs. 2 WaG würden neue Bestockungen ausserhalb 
der Waldgrenze im Nutzungsplangebiet nicht als Wald gelten. Das heisse, auch 
wenn die Bestockung im Grenzbereich heute die Kriterien für Wald erfüllen würde, 
gelte sie rechtlich nicht als Wald. Dies sei auch der Fall, wenn die Fläche in der 
amtlichen Vermessung als Wald eingetragen sei. 

7.5.1  Nach Art. 2 WaG gilt jede Fläche als Wald, die mit Waldbäumen oder Walds-
träuchern bestockt ist und Waldfunktionen erfüllen kann (Abs. 1; zu Sonderfällen 
vgl. Abs. 2). Waldfunktionen sind vor allem die Schutz-, Wohlfahrts- und Nutzfunk-
tion des Waldes (Art. 1 Abs. 1 lit. c WaG). Nicht als Wald gelten u.a. isolierte Baum- 
und Strauchgruppen sowie Hecken (Art. 2 Abs. 3 WaG). Hier erfolgt die Abgren-
zung durch die in Art. 2 Abs. 4 erwähnten Kriterien (vgl. Norer, in: Abt/Norer/Wild/ 
Wisard [Hrsg.], Kommentar zum Waldgesetz [kurz: Komm WaG], 2022 Art. 2 N 47; 
57 ff.). Innerhalb des vom Bundesrat (in Art. 1 Abs. 1 der Verordnung über den 
Wald [WaV; SR 921.01] vom 30.11.1992) festgelegten Rahmens können die Kan-
tone bestimmen, ab welcher Breite, welcher Fläche und welchem Alter eine ein-
wachsende Fläche sowie ab welcher Breite und welcher Fläche eine andere Be-
stockung als Wald gilt (Art. 2 Abs. 4 Satz 1 WaG). Gemäss § 2 des kantonalen 
Waldgesetzes [KWaG; SRSZ 313.110] vom 21. Oktober 1998 gilt jede bestockte 
Fläche als Wald, wenn sie mit Einschluss eines zweckmässigen Waldsaumes min-
destens eine Ausdehnung von 600 m² und eine Breite von 12 m aufweist und wenn 
die Bestockung einwachsender Flächen mindestens 20 Jahre alt ist. 

Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kommt den quantitativen Kriterien 
wie Fläche, Breite, Länge und Alter eine Hilfsfunktion für den in erster Linie quali-
tativen Waldbegriff zu, weshalb diese nicht schematisch, ohne Würdigung der 
Qualität einer Bestockung, gehandhabt werden dürfen. Sind die quantitativen Kri-
terien erfüllt, ist die Waldqualität - ausserordentliche Verhältnisse vorbehalten - 
grundsätzlich zu bejahen; hingegen ist der Umkehrschluss nicht zulässig, da auch 
kleinere Bestockungen unter Umständen den qualitativen Waldbegriff (Art. 2 
Abs. 4 Satz 2 WaG und Art. 1 Abs. 2 WaV) erfüllen können (vgl. Urteil BGer 
1C_114/2019 vom 19.7.2019 E. 2 mit Hinweisen, u.a. auf BGE 122 II 72 E. 3b; 
Norer, in Komm WaG Art. 2 N 64, 77; Ayer, in Komm WaG, Art. 10 N 26; vgl. auch 
die Richtlinien des damaligen Kantonsforstamtes zur Waldfeststellung vom 1. Ja-
nuar 1999 [kurz: Richtlinien kFoA] Ziff. 2.1.2.2 sowie die Richt-linie Waldfeststel-
lung des AWN vom September 2023 [kurz: Richtlinie AWN] Ziff. 2.1.2). 

7.5.2  Laut Art. 10 Abs. 1 WaG kann, wer ein schutzwürdiges Interesse nachweist, 
vom Kanton feststellen lassen, ob eine Fläche Wald ist. Beim Erlass und bei der 

28

Revision von Nutzungsplänen nach dem RPG ist in jenem Bereich eine Waldfest-
stellung anzuordnen, wo Bauzonen an den Wald grenzen oder in Zukunft grenzen 
sollen (Abs. 2 [in der am 1.1.1993 in Kraft gesetzten Fassung]; heute Art. 10 Abs. 2 
lit. a WaG). Waldgrenzen, die gemäss Art. 10 Abs. 2 WaG festgestellt worden sind, 
werden in den Nutzungsplänen eingetragen. Neue Bestockungen ausserhalb die-
ser Waldgrenzen gelten nicht als Wald (Art. 13 Abs. 1 und 2 WaG). 

In der Regel führt die zuständige Forstbehörde das Waldfeststellungsverfahren im 
Rahmen des Verfahrens zur Erstellung oder Revision der Nutzungsplanung auf 
Antrag der für die Erstellung der Nutzungsplanung zuständigen Behörde durch 
(vgl. Maunoir/Suarez, in Komm WaG, Art. 13 N 17). Gemäss § 5 Abs. 2 lit. a der 
Vollzugsverordnung zum kantonalen Waldgesetz (VVzKWaG; SRSZ 313.111) 
vom 18. Dezember 2001 war im Jahre 2002 das Kantonsforstamt (heute: das 
AWN) das zuständige Amt für Waldfeststellungen (Art. 10 Abs. 2 und Art. 13 WaG 
i.V.m. Art. 12 WaV, § 4 KWaG und § 35 PBV).

7.5.3  Die Waldfeststellungsverfügung hält gemäss Art. 12 WaV fest, ob eine be-
stockte oder unbestockte Fläche Wald ist oder nicht und gibt deren Koordinaten 
an (Abs. 1). Sie bezeichnet in einem Plan Lage und Ausmasse des Waldes sowie 
die Lage der berührten Grundstücke (Abs. 2). Die Entscheide werden aufgrund der 
Besonderheiten des Einzelfalls, der geografischen, biologischen und forstlichen 
Lage der untersuchten Waldfläche sowie ihres forstlichen, landschaftlichen oder 
naturräumlichen Wertes gefällt. Die Behörde muss also eine doppelte Bewertung 
des Waldes vornehmen, eine quantitative und eine qualitative. Die quantitative Be-
wertung bezieht sich auf die Art des Bestandes, seine Lage, seine Fläche und sein 
Alter, während die qualitative Bewertung untersucht, ob und welche Waldfunktio-
nen er erfüllt (vgl. Ayer, in Komm WaG, Art. 10 N 19 f., 22, 26, 28 und 32). 

7.5.4  Die Waldfeststellung stellt in jedem Fall eine Feststellungsverfügung i.S.v. 
Art. 25 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) 
vom 20. Dezember 1968 dar, welche nach den allgemeinen Regeln auf kantonaler 
und Bundesebene angefochten werden kann (vgl. Ayer, in Komm WaG, Art. 10 
N 15; Maunoir/Suarez, in Komm WaG, Art. 13 N 15; § 22 KWaG; Richtlinien kFoA 
Ziff. 2.3.2; Richtlinie AWN Ziff. 3.2).

Ein Waldgrundstück, das sich innerhalb einer Bauzone befindet, bleibt forstrecht-
lich Wald (vgl. Art. 18 Abs. 3 RPG). Dies gilt auch, wenn eine Bauzone nach In-
krafttreten des Waldgesetzes (am 1.1.1993) in einem neurechtlichen Zonenplan 
geschaffen oder bestätigt wird, solange nicht ein regelkonformes Waldfeststel-
lungsverfahren i.S.v. Art. 10 Abs. 2 i.V.m. Art. 13 Abs. 1 WaG durchgeführt worden 

29

ist. Die in Art. 13 Abs. 2 WaG vorgesehene Rechtsfolge, kommt erst nach rechts-
kräftiger Durchführung dieses Verfahrens zum Tragen. Solange die Ausscheidung 
des Waldareals nicht gemäss Art. 10 Abs. 2 und Art. 13 Abs. 1 WaG vorgenommen 
und in Nutzungsplänen festgelegt worden ist, gilt die dynamische Waldkonzeption 
uneingeschränkt weiter (vgl. Urteile BGer 1C_309/2007 vom 29.10.2008 E. 3.2; 
1C_242/2007 vom 11.6.2008 E. 2.2, je mit Hinweisen; Keel/Zimmermann, Bun-
desgerichtliche Rechtsprechung zur Waldgesetzgebung 2000-2008, in URP 2009 
S. 237 ff, S. 256; Maunoir/Suarez, in Komm WaG, Art. 13 N 12, 20).  

7.6.1  In dem auf https://oereblex.sz.ch/api/attachments/2734 publizierten Situati-
onsplan: Waldfeststellung vom 22. Februar 2002 (Mutation Nr. 1545.3) sind ent-
lang der östlichen Grundstücksgrenze von KTN 004.________, im östlichen Be-
reich von KTN 005.________, rund um die - aus Teilen von KTN 013.________ 
und KTN 007.________ (heute: KTN 010.________) bestehende Waldlichtung so-
wie im südlichen Bereich von KTN 007.________ (heute: KTN 010.________) die 
Stock- und 2 m ausserhalb verlaufende Waldgrenzen eingetragen und farblich 
(gelb) hervorgehoben.

Gemäss der Waldfeststellungsverfügung vom 25. März 2002 (Vi-act. I.-01 Bei-
lage 2) hat die Gemeinde Ingenbohl, gestützt auf Art. 10 Abs. 2 WaG und Art. 13 
WaG, das Kantonsforstamt am 15. Januar 2002 ersucht, auf den Parzellen 
KTN 004.________, KTN 005.________, KTN 013.________ und 
KTN 007.________ ein Waldfeststellungsverfahren durchzuführen. Daraufhin 
nahmen Mitarbeiter des Kantonsforstamtes im Februar 2002 eine vorläufige Wald-
feststellung im Gelände vor, welche den Eigentümern vorgestellt wurde. Die Wald-
feststellung wurde mit Mutation Nr. 1545.3 am 22. Februar 2002 vom zuständigen 
Geometer in den Grundbuchplan aufgenommen, wobei der Verlauf der Stock-
grenze auf dem Situationsplan vom 22. Februar 2002 (Mutation Nr. 1545.3) einge-
tragen wurde. Die öffentliche Auflage erfolgte vom 1. bis 22. März 2002 (Amtsblatt 
Nr. 9). Innert Frist gingen keine Einsprachen ein (Sachverhalt Ziff. 2 ff.). Das 
Verfügungs-Dispositiv lautet wie folgt: 

1. Bei den Bestockungen auf KTN 004.________, 005.________, 013.________ 
und 007.________ (Schwerpunktkoordinaten 687.625 / 206.325), Gemeinde 
Ingenbohl, handelt es sich um Wald im Sinne von Art. 2 des WaG.

2. Die vom Kantonsforstamt markierte und vom Grundbuchgeometer vermessene 
Stockgrenze ist auf dem beiliegenden Grundbuchplan M 1 - 1'000 vom 
22.02.2002 eingetragen. Dieser bildet einen integrierenden Bestandteil der Ver-
fügung. Die farbig markierte Waldgrenze verläuft 2 m ausserhalb der Stock-
grenze.

3. Im Rahmen der laufenden Nutzungsplanrevision nach dem Bundesgesetz vom 
22. Juni 1979 über die Raumplanung (SR 700) ist die Waldgrenze im Zonenplan 
einzutragen. Bis zum rechtskräftigen Eintrag gilt der dynamische Waldbegriff 

30

weiterhin. Das heisst, dass bis dahin neu einwachsende Bestockungen zu Wald 
werden können.

(4.-6. Kosten; Rechtsmittelbelehrung, Zustellung). 

7.6.2  Die Publikation dieser Waldfeststellung im Amtsblatt Nr. 9 vom 1. März 2002 
S. 407 erfolgte unter der Rubrik "Waldfeststellungsgesuche im Rahmen der Orts- 
und Zonenplanrevision in der Gemeinde Ingenbohl", unter dem "Lokalname 
«Q.________ Nord», Schwerpunktkoordinaten 687 625/206 325" [Punkt wenige 
Meter nordöstlich des Gebäudes Vers.Nr. 437, "Im Q.________ 7", auf 
KTN 013.________], zusammen mit 6 weiteren Waldfeststellungen in der Ge-
meinde Ingenbohl, so u.a. auf KTN 007.________ und KTN 012.________ unter 
dem Lokalname «Q.________ Süd», Schwerpunktkoordinaten 687 625/206 250.

In den Amtsblättern der Jahre 2001 - 2004 erfolgten verschiedene weitere, jeweils 
mit einer Rechtmittelbelehrung versehene Publikationen von Waldfeststellungen 
durch das Kantonsforstamt unter der Rubrik "Waldfeststellungsgesuche im Rah-
men der Orts- und Zonenplanrevision in der Gemeinde Ingenbohl" (vgl. Abl Nr. 39 
vom 28.9.2001 S. 1689 f.; Abl Nr. 3 vom 18.1.2002 S. 104; Abl Nr. 13 vom 
28.3.2002 S. 574 f. [mit u.a. Waldfeststellungen auf KTN 007.________, 
KTN 011.________ und KTN 006.________ unter dem Lokalnamen T.________ 
Schwerpunktkoordinaten 687 525/206 250 sowie auf KTN 001.________ und 
KTN 002.________ unter dem Lokalname «obere T.________/Bach Ost», 
Schwerpunktkoordinaten 687 525/206 300]; Abl Nr. 15 vom 12.4.2002 S. 629 [mit 
Feststellung von Nichtwald auf KTN 014.________, KTN 015.________, 
KTN 016.________ und KTN 017.________ unter dem Lokalname «U.________ 
KTN 014.________», Schwerpunktkoordinaten 688 400/206 002.________]; 
Abl. Nr. 45 vom 8.11.2002 S. 1856; Abl. Nr. 27 vom 4.7.2003 S. 1045 und 
Abl. Nr.31 vom 6.8.2004 S. 1341). 

7.6.3  Aufgrund dieser zahlreichen Amtsblattpublikationen kann davon ausgegan-
gen werden, dass das Kantonsforstamt in den Jahren 2001 - 2004 von der Ge-
meinde Ingenbohl zu verschiedenen Zeitpunkten ersucht wurde, im Rahmen der 
Orts- und Zonenplanrevision Waldfeststellungsverfahren auf den jeweiligen, in den 
einzelnen Publikationen erwähnten Parzellen oder Gruppen von Parzellen vorzu-
nehmen, welche mit Lokalnamen und Schwerpunktkoordinaten definiert wurden. 
Dabei fällt auf, dass das Grundstück KTN 003.________ von den diversen Wald-
feststellungen nicht erfasst war, so auch nicht in der Waldfeststellungsverfügung 
vom 25. März 2002 (vgl. vorstehend Erw. 7.6.1). Etwas Anderes lässt sich weder 
den Akten entnehmen, noch wird dies geltend gemacht. 

Wenn bei einer isolierten, parzellenbezogenen Betrachtung von 
KTN 004.________ die fragliche bestockte Fläche im Grenzbereich zu 

31

KTN 003.________ nicht als Wald auszuscheiden war, lässt sich hieraus folglich 
nicht schliessen, dass der fragliche Bereich insgesamt nicht gleichwohl als Wald 
zu qualifizieren ist bzw. gewesen wäre. Insofern fehlt es an einer formellen Wald-
feststellungsverfügung, auch an einer solchen auf Feststellung von Nichtwald im 
Sinne von Art. 12 WaV. 

7.6.4  Soweit der Regierungsrat dafür hält, dass die bestockte Fläche zwischen 
den Grundstücken KTN 003.________ und KTN 004.________, welche von der 
Landwirtschaftszone bis in die Bauzone hineinreicht, als Wald hätte ausgeschie-
den werden müssen, falls es sich qualitativ um Wald im Sinne der Waldgesetzge-
bung gehandelt hätte, anerkennt er im Grundsatz, dass diese Hangbestockung ein 
potentielles Waldareal darstellt, resp. dargestellt hat, als in den Jahren 2001 - 2004 
im Rahmen der Orts- und Zonenplanrevision in der Gemeinde Ingenbohl Waldfest-
stellungsverfahren gemäss Art. 10 Abs. 2 WaG durchgeführt wurden. Dies lässt 
sich vor dem Hintergrund der vorstehend (Erw. 7.5.1) angeführten Lehre und 
Rechtsprechung (vgl. insb. Norer, in Komm WaG Art. 2 N 64, 77 Ayer, in Komm 
WaG Art. 10 N 26 je mit weiteren Hinweisen) sowie den auf der Homepage 'swiss-
topo' des Bundesamts für Landestopografie (https://map.geo.admin.ch → swissi-
mage Zeitreise) publizierten, aktuellen und historischen Luftbildaufnahmen auch 
kaum in Abrede stellen. Indes kann aus der hypothetischen Annahme des Regie-
rungsrates zur Waldausscheidung im Grenzbereich von KTN 003.________ und 
KTN 004.________ deshalb nichts hergeleitet werden, weil die Parzelle 
KTN 003.________ von den diversen Waldfeststellungen auf den umliegenden 
Parzellen offenkundig gerade nicht erfasst war; dies obwohl sich aus den erwähn-
ten Luftbildaufnahmen leichthin ablesen lässt, dass (auch) KTN 003.________ um 
die Jahrtausendwende eine nicht unerhebliche Bestockung zeigt.

Die qualitative Bewertung einer bestockten Fläche erfordert als solche zwangsläu-
fig die Durchführung eines Waldfeststellungsverfahrens, in welchem die tatsächli-
che Existenz der Bestände sowie ihre Fläche, Dichte, Baumarten und ihr Alter 
fachkundig bestimmt werden, die wiederum eine Beurteilung der Waldfunktionen 
erlauben (vgl. E. 7.5.3 hiervor, Norer, in Komm WaG Art. 2 N 16 ff.; Ayer, in Komm 
WaG Art. 10 N 23, 30, 32 je mit weiteren Hinweisen; Keel/Zimmermann, a.a.O., 
URP 2009246 ff.; Urteil BGer 1C_118/2019 vom 19.7.2019 E. 9, 9.4). Der Um-
stand, dass die Hangbestockung zwischen den Grundstücken KTN 003.________ 
und KTN 004.________ im aktuellen Zonenplan der Gemeinde Ingenbohl vom 9. 
Februar 2020 sowie auch im kantonalen WebGIS nicht explizit als "Wald im Sinne 
der Waldfeststellung gemäss Art. 10 und 13 WaG" ausgeschieden ist, spiegelt ein-
zig die dargelegte Aktenlage wider, dass für diese Bestockung bis anhin kein re-
gelkonformes Waldfeststellungsverfahren i.S.v. Art. 10 Abs. 2 i.V.m. Art. 13 Abs. 1 

32

WaG durchgeführt wurde - welches erst zu bewirken vermag, dass die in Art. 13 
Abs. 2 WaG vorgesehene Rechtsfolge zum Tragen kommt (vgl. Erw. 7.5.4 hiervor). 
Dagegen lässt sich hieraus nicht folgern, bei dieser Bestockung handle es sich 
nicht um Wald im Rechtssinne. 

Entsprechend vermögen auch die Ausführungen des AWN nicht zu überzeugen, 
wonach im Jahr 2002 - als im Gebiet Q.________ Waldfeststellungen gemäss 
Art. 10 Abs. 2 WaG durchgeführt wurden - die Bestockung auf der Grenze der 
beiden Parzellen KTN 003.________ und 004.________ die Kriterien für Wald 
nicht erfüllt habe und somit nicht als Wald taxiert worden sei. Eine solche Bewer-
tung dieses - auch im Jahre 2002 - potentiellen Waldareals erfordert - wie erwähnt 
- die Durchführung eines regelkonformen Waldfeststellungsverfahrens. Ein Situa-
tionsplan, welcher die Waldfeststellung einer anderen Bestockung wiedergibt, ver-
mag dies nicht zu leisten.

Der Situationsplan "Waldfeststellung" vom 22. Februar 2002 (Mutation Nr. 1545.3), 
enthält keine Angaben im Sinne einer "Feststellung von Nichtwald" bezüglich der 
Hangbestockung zwischen den Parzellen KTN 003.________ und 
KTN 004.________. Der Umstand, dass in diesem Situationsplan bei der fragli-
chen Bestockung keine Stockgrenze festgelegt ist, lässt nicht darauf schliessen, 
dass zu jenem Zeitpunkt die Kriterien für Wald nicht erfüllt gewesen seien. Eine 
solche Schlussfolgerung scheidet auch deshalb aus, weil in diesem Situationsplan 
u.a. auch bei der Bestockung auf KTN 006.________ und KTN 007.________ 
keine Stockgrenze festgelegt und auf KTN 011.________ gar keine Bestockung 
eingetragen ist. Dies bedeutet mithin nicht, dass bei dieser Bestockung zu jenem 
Zeitpunkt die Kriterien für Wald nicht erfüllt waren, sondern bloss, dass auch dies-
bezüglich (noch) kein Waldfeststellungsverfahren durchgeführt worden war. Die 
hernach erfolgte Waldfeststellung wurde unter dem Lokalnamen "T.________", 
Schwerpunktkoordinaten 687 525/206 250 publiziert (Abl Nr. 13 vom 28.3.2002 
S. 574 f.). 

Anzufügen ist, dass auf dem entsprechenden Situationsplan: Waldfeststellung 
vom 14. März 2002 (Mutation Nr. 1545.7) (publ. auf https://oereblex.sz.ch/api/at-
tachments/2746) auch auf KTN 011.________ eine Waldfläche mit Wald- und 
Stockgrenze eingetragen ist. Dies widerlegt eindrücklich die Annahme, aus dem 
Situationsplan: Waldfeststellung vom 22. Februar 2002 (Mutation Nr. 1545.3) lies-
sen sich Aussagen zum Bestand oder Nichtbestand von Wald im Rechtssinne von 
benachbarten Bestockungen in der Umgebung (inner- und ausserhalb der Bau-
zone) machen, welche nicht Gegenstand der entsprechenden Waldfeststellung 
waren.

33

7.6.5 Es kommt hinzu, dass die drei nördlichen Baubereiche sehr nahe an die Zo-
nenbegrenzung zur Landwirtschaftszone reichen. Die fraglichen Waldfeststellun-
gen haben indessen, soweit ersichtlich, nur der Festlegung allfälliger Wald- und 
Stockgrenzen im Bauzonenbereich gegolten. Zu wahren ist jedoch auch der 
Waldabstand gegenüber dem ausserhalb der Bauzone gelegenen allfälligen Wald-
gebiet. 

7.7 Zusammenfassend ergibt sich aus der Aktenlage, dass bezüglich der Hang-
bestockung auf der Grenze zwischen KTN 003.________ und KTN 004.________, 
welche von der Landwirtschaftszone bis in die Bauzone hineinreicht und bereits im 
Jahr 2002 ein potentielles Waldareal darstellte, noch keine rechtsgenügliche Wald-
feststellung weder mit positivem noch negativem Ergebnis besteht. Um diese Fra-
gen zu klären bedarf es eines Waldfeststellungsverfahrens. 

7.8 Wie vorstehend (E. 1.5; vgl. auch E. 6.5) festgehalten wurde, sind die auf 
den Gestaltungsplan gestützten Bauvorhaben in den im Plan festgelegten Baube-
reichen zu platzieren, ohne dass deren flächenmässige Ausdehnung durch die 
Baubereiche vorweggenommen wird. D.h. diese Baubereiche können womöglich 
nicht (vollständig) bebaut werden, da hiervon weitere (Bau)Vorschriften wie z.B. 
externe Abstände betroffen sind.

Ob und in welchem Umfang die im Gestaltungspan Q.________ festgelegten Bau-
bereiche namentlich im nördlichen Bereich (vgl. vorstehend E. 7.6.5) tatsächlich 
bebaut werden können oder ob im nördlichen Bereich des Gestaltungsplangebiets 
(bei der Grenze zwischen KTN 003.________ und KTN 004.________) Waldab-
stände einzuhalten sind, ist mithin vom Ausgang eines noch durchzuführenden 
Waldfeststellungsverfahrens bezüglich der bestockten Fläche auf der Grenze zwi-
schen KTN 003.________ und KTN 004.________ und dem Verlauf einer darin 
allenfalls festgelegten Waldgrenze abhängig. Da die Einhaltung von externen 
(Wald)Abständen jedoch nicht im Gestaltungsplan-, sondern erst im Baubewilli-
gungsverfahren abschliessend zu prüfen ist, muss auch diese Frage im vorliegen-
den Verfahren nicht abschliessend geklärt werden. Im Gestaltungsplan selber sind 
daher grundsätzlich keine Anpassungen erforderlich.

8.1 Im Ergebnis ist der Erlass des Gestaltungsplanes Q.________ durch den 
Gemeinderat Ingenbohl resp. dessen Genehmigung durch den Regierungsrat 
nicht zu beanstanden. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist im 
Sinne der Erwägungen (vgl. insbesondere E. 6.2.1 und E. 7.8 hiervor) abzuweisen.

34

8.2 Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Verfahrenskosten von 
Fr. 3'000.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) den Beschwerde-
führern unter solidarischer Haftbarkeit aufzuerlegen (§ 72 Abs. 2 VRP). 

8.3 Die Beschwerdeführer werden zudem solidarisch verpflichtet, der beanwal-
teten Beschwerdegegnerin eine Parteientschädigung zu bezahlen. Diese wird in 
Beachtung des Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 
27. Januar 1975, der für das Honorar im Verfahren vor Verwaltungsgericht in § 14 
einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, sowie der in § 2 enthaltenen 
Kriterien und in Ausübung des pflichtgemässen Ermessens auf Fr. 3'000.-- (inkl. 
Barauslagen und MwSt) festgelegt.

35

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahrens (Gerichts-
gebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von Fr. 3'000.-- werden den Be-
schwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt. Sie haben am 
28. August 2023 einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- und am 29. August 
2023 einen Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- geleistet, so dass ihnen 
Fr. 500.-- aus der Gerichtskasse zurückzuerstatten sind.

3. Die Beschwerdeführer haben unter solidarischer Haftbarkeit der beanwalte-
ten Beschwerdegegnerin eine Parteientschädigung von Fr. 3'000.-- (inkl. 
Barauslagen und MwSt) zu bezahlen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82 ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zuläs-
sig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbeschwerde* 
erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt wer-
den (Art. 113 ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführer (2/R)

- den Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin (2/R; unter Beilage der Ein-
gabe der Beschwerdeführer vom 5.3.2024)

- den Gemeinderat Ingenbohl (R; unter Beilage der Eingabe der Beschwer-
deführer vom 5.3.2024)

- den Regierungsrat (EB)

- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB; unter 
Beilage der Eingabe der Beschwerdeführer vom 5.3.2024)

- und das Bundesamt für Umwelt BAFU, 3003 Bern (A). 

36

Schwyz, 27. März 2024

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat; 
der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 11. April 2024