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**Case Identifier:** 2005b30d-83e0-50ca-a3bc-4c290bd1aea1
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-05-09
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 09.05.2025 BEK 2024 130
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2024-130_2025-05-09.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Beschluss vom 9. Mai 2025
BEK 2024 130

Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsident Stefan Weber,
Kantonsrichterinnen Annelies Inglin und Viviane Liebherr,
Gerichtsschreiberin Julia Lüönd.

In Sachen A.________,
Privatklägerin und Beschwerdeführerin,

gegen

1. Staatsanwaltschaft, 2. Abteilung, Postfach 1201, Schmiedgasse 21, 
6431 Schwyz,
Strafverfolgungsbehörde und Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Staatsanwalt B.________,

2. Vertreter der C.________ AG,
Beschuldigte und Beschwerdegegnerin,

betreffend Einstellung Strafverfahren
(Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft vom 
23. Juli 2024, SU 2023 7281 und SU 2024 7068);-

hat die Beschwerdekammer,

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nachdem sich ergeben und in Erwägung:

1. Die Beschwerdeführerin reichte dem Bezirksgericht Höfe am 1. August 
2023 eine mit „Strafanzeige gegen C.________ / unbekannt / Hausfriedens-
bruch und Stromklau vom 08.04.2023?“ betitelte Eingabe (Vi-act. 5) zusam-
men mit einer auf den 8. April 2023 datierten, auf denselben Vorwürfen beru-
henden Strafanzeige (Vi-act. 4) ein. Das Bezirksgericht Höfe leitete diese Ein-
gaben an die Staatsanwaltschaft weiter (Vi-act. 3) und teilte mit, dass es die 
(angebliche) Anzeige vom 8. April 2023 nie erhalten habe (vgl. Vi-act. 6 und 
8). Die Beschwerdeführerin legte daraufhin trotz entsprechender Aufforderung 
keinen Nachweis der Postaufgabe betreffend die angebliche Strafanzeige vom 
8. April 2023 vor und teilte mit, sie habe diese per A-Post versandt (vgl. Vi-
act. 7 f.). Nachdem die Staatsanwaltschaft die Geschäftsleitung der 
C.________ AG um Auskunft gebeten (Vi-act. 12 f.) und die G.________ AG 
verpflichtet hatte, verschiedene Unterlagen und Informationen betreffend den 
„Therapieraum, 1. UG am D.________weg xx in E.________“ herauszugeben 
(Vi-act. 14 f.), stellte sie das Strafverfahren betreffend unrechtmässige Entzie-
hung von Energie gemäss Art. 142 StGB und Hausfriedensbruch nach 
Art. 186 StGB gegen die Vertreter der C.________ AG (nachfolgend Be-
schwerdegegnerin) sowie gegen unbekannt mit Verfügung vom 23. Juli 2024 
ein. Die Kosten des Verfahrens nahm die Staatsanwaltschaft auf die Staats-
kasse und von der Zusprechung einer Entschädigung oder Genugtuung an die 
Beschwerdegegnerin sah sie ab (Vi-act. 1). Gegen diese Verfügung erhob die 
Beschwerdeführerin am 29. Juli 2024 (Postaufgabe: 30. Juli 2024) fristgerecht 
Beschwerde beim Kantonsgericht, mit den sinngemässen Anträgen auf Auf-
hebung der Einstellungsverfügung und Rückweisung zur Weiterführung der 
Untersuchung sowie auf Verpflichtung der Beschuldigten zur Bezahlung von 
Fr. 17’240.00 zzgl. 5 % Zins seit 27. Dezember 2023 (KG-act. 1). Am 29. Juli 
2024 ersuchte die Beschwerdeführerin ausserdem um unentgeltliche Rechts-
pflege (KG-act. 2). Nachdem der Beschwerdeführerin am 31. Juli 2024 Gele-

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genheit zur Verbesserung der Beschwerde innert allenfalls noch laufender 
Rechtsmittelfrist eingeräumt worden war (KG-act. 3), reichte sie am 2. August 
2024 (Postaufgabe: 3. August 2024) fristgerecht eine neue Eingabe (KG-
act. 4) ins Recht (vgl. Sendungsverfolgung der angefochtenen Verfügung; 
vgl. Art. 90 Abs. 1 und Art. 91 StPO). Die Beschwerdegegnerin liess sich in 
der Folge nicht vernehmen (vgl. KG-act. 5 ff.) und die Staatsanwaltschaft be-
antragte mit Beschwerdevernehmlassung vom 8. August 2024 die kosten-
pflichtige Abweisung der Beschwerde (KG-act. 6).

2. a) Gemäss Art. 319 Abs. 1 StPO verfügt die Staatsanwaltschaft die 
vollständige oder teilweise Einstellung des Verfahrens, wenn kein Tatverdacht 
erhärtet ist, der eine Anklage rechtfertigt (lit. a), kein Straftatbestand erfüllt ist 
(lit. b), Rechtfertigungsgründe einen Straftatbestand unanwendbar machen 
(lit. c), Prozessvoraussetzungen definitiv nicht erfüllt werden können oder Pro-
zesshindernisse aufgetreten sind (lit. d) oder wenn nach gesetzlicher Vor-
schrift auf Strafverfolgung oder Bestrafung verzichtet werden kann (lit. e). Der 
Entscheid über die Einstellung eines Strafverfahrens richtet sich nach dem 
Grundsatz "in dubio pro duriore". Eine Einstellung darf danach grundsätzlich 
nur bei klarer Straflosigkeit oder offensichtlich fehlenden Prozess-
voraussetzungen erfolgen (BGE 143 IV 241, Regeste und E. 2.2.1). Demge-
genüber hat die Staatsanwaltschaft in Fällen, die nicht mit Strafbefehl erledigt 
werden können, Anklage zu erheben, wenn eine Verurteilung wahrscheinli-
cher erscheint als ein Freispruch. Halten sich diese beiden Möglichkeiten in-
dessen in etwa die Waage, so drängt sich in der Regel besonders bei schwe-
ren Delikten eine Anklageerhebung auf. Bei zweifelhafter Beweis- oder 
Rechtslage hat nicht die Staatsanwaltschaft über die Stichhaltigkeit des straf-
rechtlichen Vorwurfs zu entscheiden, sondern das zur materiellen Beurteilung 
zuständige Gericht (BGE 143 IV 241, E. 2.2.1 und 138 IV 186, E. 4.1; 
vgl. Landshut/Bosshard, in: Donatsch/Lieber/Summers/Wohlers [Hrsg.], Kom-
mentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. A. 2020, Art. 319 StPO 

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N 15). Der Grundsatz, dass im Zweifel nicht eingestellt werden darf, ist auch 
bei der Überprüfung von Einstellungsverfügungen zu beachten (BGE 143 IV 
241, E. 2.2.1).

b) Nach Art. 142 Abs. 1 StGB macht sich der unrechtmässigen Entziehung 
von Energie schuldig, wer einer Anlage, die zur Verwertung von Naturkräften 
dient, namentlich einer elektrischen Anlage, unrechtmässig Energie entzieht.

c) Des Hausfriedensbruchs macht sich laut Art. 186 StGB schuldig, wer 
gegen den Willen des Berechtigten in ein Haus, in eine Wohnung, in einen 
abgeschlossenen Raum eines Hauses oder in einen unmittelbar zu einem 
Haus gehörenden umfriedeten Platz, Hof oder Garten oder in einen Werkplatz 
unrechtmässig eindringt oder, trotz der Aufforderung eines Berechtigten, sich 
zu entfernen, darin verweilt.

3. a) Der angefochtenen Einstellungsverfügung lässt sich entnehmen, dass 
die Beschwerdeführerin per 1. Januar 2021 am D.________weg xx in 
E.________ einen Büroraum mit Küche, Dusche, WC und Reduit gemietet 
habe. Die Beschwerdeführerin habe gemäss ihren Vorbringen vom 
G.________ „nicht nachvollziehbar hohe Stromrechnungen“ erhalten, u. a. 
eine Rechnung vom 31. Januar 2022 über Fr. 88.45. Die Beschwerdeführerin 
gehe davon aus, dass jemand im fraglichen Zeitraum zu ihrem Nachteil über 
ihre Wohnung Strom bezogen habe. Weiter habe sie spätestens am 7. April 
2023 festgestellt, dass in ihrer Wohnung zum zweiten Mal Fehlerstrom-
Schutzschalter (FI-Schalter) im Sicherungskasten eingeschaltet worden seien, 
die sie zuvor ausgeschaltet gehabt habe. Es müsse also jemand ohne Erlaub-
nis die Wohnung betreten und diese Schalter umgelegt haben. Sie stelle da-
her wegen beider Delikte Strafantrag gegen die Beschwerdegegnerin sowie 
gegen unbekannt. Die Staatsanwaltschaft erwog zunächst, diese Anzeige ha-
be die Beschwerdeführerin offenbar deshalb erstattet, weil die 

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C.________ AG ihr gegenüber Rechtsöffnung wegen offener Mietforderungen 
verlangt habe (angefochtene Verfügung, E. 1).

b) Die Staatsanwaltschaft begründete die Verfahrenseinstellung weiter 
damit, dass Verstösse gegen Art. 142 und Art. 186 StGB nur auf Antrag ver-
folgt würden. Das Recht, Strafantrag zu stellen, erlösche gemäss Art. 31 StGB 
nach drei Monaten seit Bekanntwerden von Tat und Täter und die Prüfung des 
Strafantrags auf seine Gültigkeit habe von Amtes wegen zu erfolgen. Der Be-
schwerdeführerin sei der letzte allfällige Hausfriedensbruch und die Täter-
schaft, die sie mit „C.________“ bzw. in den eingereichten E-Mails mit „Frau 
F.________“ beschrieben habe, seit spätestens 7. April 2023 bekannt gewe-
sen, da sie damals gemäss eigenen Angaben in der Eingabe vom 8. April 
2023 bemerkt habe, dass mehrere zuvor von ihr ausgeschaltete FI-Schalter 
umgelegt gewesen seien. Weil keine Schäden an den Türen hätten ausge-
macht werden können, müsse die Täterschaft über Wohnungsschlüssel ver-
fügt haben. Die Täterschaft müsse deshalb als bekannt gelten, zumal nur die 
Verwaltung oder „Frau F.________“ weitere Wohnungsschlüssel hätten haben 
können. Die Frist zur Antragstellung für den behaupteten Hausfriedensbruch 
habe somit am 8. April 2023 zu laufen begonnen und bis zum 8. Juli 2023 ge-
dauert. Wie sich aus den Akten ergebe, bringe die Beschwerdeführerin zwar 
vor, sie habe bereits am 8. April 2023 mittels Eingabe an das Bezirksgericht 
Höfe per A-Post Strafantrag gestellt. Auf Nachfrage dazu habe das Bezirksge-
richt allerdings mitgeteilt, es habe die fragliche Eingabe erst am 4. August 
2023 (Postaufgabe per Einschreiben am 3. August 2023) erhalten. Der Nach-
weis eines gültigen Strafantrags für den behaupteten Hausfriedensbruch sei 
demzufolge nicht zu erbringen und es fehle insofern an einer Prozessvoraus-
setzung, aus welchem Grund das Verfahren gegen „Frau F.________“ in An-
wendung von Art. 319 Abs. 1 lit. a StPO einzustellen sei (angefochtene Verfü-
gung, E. 3 f.). Wäre das Verfahren nicht aus diesem Grund einzustellen und 
wäre anzunehmen, dass die Täterschaft im Hinblick auf den behaupteten 

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Hausfriedensbruch weiter unbekannt wäre und dass die Beschwerdeführerin 
die Strafantragsfrist insofern nicht verpasst hätte, müssten die sich widerspre-
chenden Angaben der Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegnerin be-
achtet werden. Letztere habe die Vorwürfe der Beschwerdeführerin als haltlos 
eingestuft. Stünden sich gegensätzliche Aussagen der Parteien gegenüber 
und lägen keine objektiven Beweise vor, könne ausnahmsweise auf eine An-
klage verzichtet werden, wenn es nicht möglich sei, die einzelnen Aussagen 
als glaubhafter oder weniger glaubhaft zu bewerten und wenn keine weiteren 
Beweisergebnisse zu erwarten seien. Aufgrund der vorliegenden Akten- und 
Beweislage lasse sich kein Tatverdacht erhärten, der eine Anklage gegen 
„Frau F.________“ oder überhaupt wegen eines angeblichen Hausfriedens-
bruchs rechtfertigen würde. Die Strafuntersuchung wäre in Anwendung von 
Art. 319 Abs. 1 lit. a StPO deshalb auch einzustellen, wenn die Strafantrags-
frist eingehalten worden wäre (angefochtene Verfügung, E. 5).

c) Gemäss Art. 396 Abs. 1 StPO ist die Beschwerde gegen schriftlich oder 
mündlich eröffnete Entscheide innert 10 Tagen schriftlich und begründet bei 
der Beschwerdeinstanz einzureichen. Die rechtsmittelführende Partei hat nach 
Art. 385 Abs. 1 StPO genau anzugeben, welche Punkte des Entscheids sie 
anficht (lit. a), d. h. sie hat auf das Dispositiv des angefochtenen Entscheids 
bezugnehmende Anträge zu stellen (Guidon, in: Niggli/Heer/Wiprächtiger 
[Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3. A. 2023, 
Art. 396 StPO N 9b; Riklin, StPO-Kommentar, 2. A. 2014, Art. 385 StPO N 2). 
Zudem hat sie anzugeben, welche Gründe einen anderen Entscheid nahe-
legen (lit. b) und welche Beweismittel sie anruft (lit. c). Aus der Rechtsmittel-
schrift muss hervorgehen, in welchem Sinn die beschwerdeführende Partei 
die angefochtene hoheitliche Verfahrenshandlung geändert haben möchte. 
Ausserdem ist in der Begründung schlüssig zu behaupten, dass und inwiefern 
ein Beschwerdegrund gegeben ist (Guidon, a. a. O., Art. 396 StPO N 9b f.). 
Bei Laienbeschwerden ist ein grosszügiger Massstab anzuwenden. Es 

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genügt, wenn die Eingabe den Rechtsstandpunkt und die Argumente der Be-
schwerdeführerin hinreichend deutlich werden lässt und diese sich in sachli-
cher sowie gebührender Form auf das Verfahren beziehen. Selbst eine Laiin 
muss in der Beschwerde aber mindestens kurz angeben, was an der Verfü-
gung der Staatsanwaltschaft ihrer Ansicht nach falsch ist (Urteil des Bundes-
gerichts 1B_204/2020 vom 22. Dezember 2020, E. 3.2, m. w. H.). Erfüllt eine 
Rechtsmitteleingabe diese Anforderungen nicht, so weist die Rechtsmittel-
instanz sie zur Verbesserung innerhalb einer kurzen Nachfrist zurück. Genügt 
die Eingabe auch nach Ablauf der Nachfrist den Anforderungen nicht, so tritt 
die Rechtsmittelinstanz auf das Rechtsmittel nicht ein (Art. 385 Abs. 2 StPO). 
Nicht Zweck der Nachfrist ist es, grundlegend mangelhafte Rechtsschriften 
gegenüber prinzipiell rechtsgenüglichen Eingaben zu privilegieren, weil letzte-
re unter Umständen die inhaltlichen Eintretenserfordernisse auch nicht in allen 
Punkten erfüllen (Urteil des Bundesgerichts 6B_280/2017 vom 9. Juni 2017, 
E. 2.2.2). Bei Beschwerden gegen die Einstellung eines Verfahrens müssen 
die Beschwerdemotive daher in jedem Fall, auch bei Laienbeschwerden, bis 
zum Ablauf der zehntägigen Frist so konkret dargetan sein, dass klar wird, 
welche Punkte des angefochtenen Entscheids beanstandet werden und inwie-
fern dieser abgeändert werden soll (Urteil des Bundesgerichts 6B_182/2020 
vom 6. Januar 2021, E. 2.5).

d) Die von der Beschwerdeführerin im Beschwerdeverfahren beantragte 
Verpflichtung der Beschwerdegegnerin zur Bezahlung von Fr. 17’240.00 zzgl. 
5 % Zins seit 27. Dezember 2023 ist nicht Gegenstand der angefochtenen 
Verfügung der Staatsanwaltschaft, weshalb darauf nicht eingetreten werden 
kann.

Die Beschwerdeführerin setzt sich in ihrer Beschwerde (KG-act. 1) sodann mit 
der vorstehend in E. 3b wiedergegebenen Begründung der Einstellungsverfü-
gung der Staatsanwaltschaft betreffend das Fehlen einer Prozessvorausset-

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zung mangels Vorliegens eines gültigen Strafantrags nicht ansatzweise aus-
einander. Auch in der verbesserten Eingabe vom 2. August 2024 (KG-act. 4) 
fehlt es weitgehend an einer inhaltlichen Bezugnahme auf diese Begründung. 
Die Beschwerdeführerin bringt einzig vor, sie habe die Strafanzeige am 
8. April 2023 umgehend per A-Post eingereicht, „da erneut ein Schalter ange-
stellt wurde“ (KG-act. 4, S. 2). Das blosse Wiederholen ihres Vorbringens be-
treffend A-Post reicht zur rechtsgenüglichen Auseinandersetzung mit der an-
gefochtenen Verfügung indes ebenso wenig aus wie ihre unverständliche 
diesbezügliche Erklärung. Dasselbe gilt für die unbelegten Unterstellungen der 
Beschwerdeführerin gegenüber der Staatsanwaltschaft, wonach diese den 
Sachverhalt falsch festgestellt haben solle und wonach sie sich bei dieser 
mehrfach telefonisch erkundigt haben will, diese sie aber auf Ende Juli 2023 
vertröstet habe, woraufhin sie das Dossier auf deren Wunsch noch einmal 
nachgereicht habe (KG-act. 1, S. 3). Auf die Beschwerde ist in diesem Punkt 
mangels einer Auseinandersetzung mit den entscheidwesentlichen Überle-
gungen der Staatsanwaltschaft (vgl. vorstehend E. 3b) somit nicht einzutreten. 
Im Übrigen ergeben sich aus den Akten weder Hinweise dafür, dass die Be-
schwerdeführerin die Strafanzeige wie behauptet im April 2023 an das Be-
zirksgericht Höfe per A-Post versandte, noch dafür, dass die Beschwerdefüh-
rerin der Staatsanwaltschaft die Strafanzeige oder einen entsprechenden 
Strafantrag vor dem 3. August 2023 und mithin innert der am 8. Juli 2023 en-
denden Strafantragsfrist erstattet bzw. gestellt hätte. Ferner liegen allein ge-
stützt auf die vage Vermutung der Beschwerdeführerin, jemand habe ihre FI-
Schalter umgelegt, keine genügend konkreten Hinweise auf ein strafbares 
Verhalten im Sinne von Art. 186 StGB vor. Folglich erwog die Staatsanwalt-
schaft zutreffend, dass sich aufgrund der vorliegenden Akten- und Beweislage 
kein anklagegenügender Tatverdacht im Sinne von Art. 319 Abs. 1 lit. a StPO 
betreffend Hausfriedensbruch annehmen lässt. Die angefochtene Verfügung 
ist insofern auch inhaltlich nicht zu beanstanden und die Beschwerde wäre in 
diesem Punkt mit Verweis auf die zutreffende Begründung der Staatsanwalt-

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schaft in E. 4 f. der angefochtenen Verfügung (Art. 82 Abs. 4 StPO; § 45 
Abs. 5 JG) abzuweisen, sofern auf sie einzutreten wäre.

e) Der angefochtenen Einstellungsverfügung lässt sich weiter entnehmen, 
was den angeblichen „Stromklau“ einer unbekannten Täterschaft betreffe, 
bringe die Beschwerdeführerin vor, ihr sei ein viel zu hoher Stromverbrauch 
zugerechnet worden. Es stimme etwas nicht, weil sie die fragliche Wohnung 
nur geschäftlich kaum und genutzt und die FI-Schalter zeitweise extra auf null 
gestellt habe. Die diesbezüglichen Abklärungen bei der G.________ AG, wel-
che die Daten der betroffenen Wohnung herausgegeben habe, hätten keine 
Hinweise darauf ergeben, dass über die fragliche Wohnung Strom geflossen, 
der nicht dieser Wohnung zuzurechnen gewesen sei. Gemäss der 
G.________ AG verfüge jede Wohnung über einen eigenen Boiler, der ordent-
lich geplant und installiert worden sei. Die Verbrauchszahlen seien denn auch 
bei anderen Mietern der besagten Wohnungen ähnlich hoch, wobei nicht zu 
klären sei, wie stark die anderen Wohnungen tatsächlich genutzt worden sei-
en. Es habe weiter festgestellt werden können, dass der Boiler der Wohnung 
der Beschwerdeführerin ihrer Behauptung entsprechend ab März 2023 aus-
geschaltet worden sei. Die zur Eröffnung einer Strafuntersuchung erforderli-
chen tatsächlichen Hinweise auf eine strafbare Handlung müssten erheblich 
und konkreter Natur sein. Blosse Gerüchte oder Vermutungen würden nicht 
genügen. Erforderlich sei eine plausible Tatsachengrundlage, aus der sich die 
konkrete Möglichkeit der Begehung einer Straftat ergebe. Es sei nicht Aufgabe 
der Staatsanwaltschaft, einen für die Eröffnung einer Strafuntersuchung hin-
reichenden Anfangsverdacht zu ergründen. Vorliegend sei aufgrund der Ab-
klärungen bei der G.________ AG erstellt, dass keine unrechtmässige Entzie-
hung von Energie nach Art. 142 StGB durch unbekannte Täter stattgefunden 
habe. Der von der G.________ AG verrechnete Strom habe eindeutig der 
Wohnung der Beschwerdeführerin zugeordnet werden können. Es scheine 
sich vorliegend um eine rein zivilrechtliche Angelegenheit zu handeln, da zu 

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klären sein dürfte, ob es zulässig gewesen sei, „Warmwasser“ über die Pau-
schalnebenkosten abzurechnen und zusätzlich den Strom des Boilers der 
fraglichen Wohnung separat zu überbinden. Weil kein Straftatbestand auszu-
machen sei, sei das Verfahren im Sinne von Art. 319 Abs. 1 lit. b StPO einzu-
stellen (angefochtene Verfügung, E. 6).

f) Mit der Einordnung der Frage des Stromverbrauchs im Hinblick auf die 
von der Beschwerdeführerin gemieteten Büroräume als rein zivilrechtliche 
Angelegenheit setzt sich diese weder in ihrer Beschwerde (KG-act. 1) noch in 
ihrer Eingabe vom 2. August 2024 (KG-act. 4) auseinander. Ebenso geht die 
Beschwerdeführerin auf die entscheidrelevante vorinstanzliche Erwägung, es 
sei aufgrund der Abklärungen bei der G.________ AG erstellt, dass keine un-
rechtmässige Entziehung von Energie durch unbekannte Täter stattgefunden 
habe, nicht in genügender Art und Weise ein. Eine solche Auseinanderset-
zung lässt sich auch in ihren Vorbringen, die Staatsanwaltschaft habe keine 
Besichtigung vor Ort vorgenommen, sie habe keine Wohnung, sondern 
Büroräume gemietet und sie habe wiederholt geltend gemacht, dass diese 
Räumlichkeiten über keinen 160-Liter-Boiler verfügen würden (KG-act. 4, 
S. 4 f.), nicht erkennen. Den vorstehend in E. 3c dargelegten Anforderungen 
an die Begründung einer Beschwerdeschrift vermag die Beschwerdeführerin 
damit nicht nachzukommen, weshalb auf ihr Rechtsmittel nicht einzutreten ist. 
Abgesehen davon untermauert die Beschwerdeführerin mit der Geltendma-
chung von Ansprüchen aus Nichterfüllung des Vertrags gestützt auf Art. 258 
OR (KG-act. 4, S. 1 und S. 6 f.) sowie mit ihren Vorbringen, sie habe um das 
Vorhandensein eines Boilers nicht gewusst, womöglich auch für Allgemeindu-
schen im Keller bzw. deren Beheizung Strom mitbezahlt, es sei der Verlust-
schein zu löschen und ihre Forderungen seien umgehend auf ihr Konto zu 
überweisen (KG-act. 1 S. 2 f.; KG-act. 4, S. 6), die zivilrechtliche Natur der von 
ihr aufgeworfenen Fragestellung. Mit Verweis auf die zutreffende Begründung 
der Staatsanwaltschaft in E. 6 der angefochtenen Verfügung (Art. 82 Abs. 4 

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StPO; § 45 Abs. 5 JG) wäre die Beschwerde somit auch in diesem Punkt ab-
zuweisen, sofern auf sie einzutreten wäre.

4. a) Ausgangsgemäss sind die wegen des leicht geringeren Aufwands 
aufgrund des Nichteintretens ausnahmsweise reduzierten Kosten des 
Rechtsmittelverfahrens von Fr. 1’000.00 der Beschwerdeführerin aufzuerlegen 
(Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Beschwerdegegnerin liess sich nicht vernehmen, 
weshalb ihr mangels erheblichen Aufwands keine Entschädigung durch die 
Beschwerdeführerin zuzusprechen ist (Art. 436 Abs. 1 StPO i. V. m. Art. 430 
Abs. 1 lit. c StPO).

b) Am 1. Januar 2024 traten die Änderungen der Schweizerischen Straf-
prozessordnung (StPO) u. a. betreffend den die unentgeltliche Rechtspflege 
regelnden Art. 136 StPO in Kraft. Gemäss Art. 454 Abs. 1 StPO gilt für 
Rechtsmittel gegen erstinstanzliche Entscheide, die wie die vorliegend ange-
fochtene Einstellungsverfügung vom 23. Juli 2024 nach Inkrafttreten dieses 
Gesetzes gefällt wurden, neues Recht. Art. 136 Abs. 1 StPO sieht vor, dass 
die Verfahrensleitung der Privatklägerschaft für die Durchsetzung ihrer Zivil-
ansprüche (lit. a) oder dem Opfer für die Durchsetzung seiner Strafklage (lit. b) 
auf Gesuch ganz oder teilweise die unentgeltliche Rechtspflege gewährt, 
wenn sie bzw. es nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und die Zivil- 
bzw. Strafklage nicht aussichtslos erscheint. Im Rechtsmittelverfahren ist die 
unentgeltliche Rechtspflege neu zu beantragen (Art. 136 Abs. 2 StPO).

Das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege ist auf-
grund der mangelhaften Begründung des Rechtsmittels wegen Aussichtslo-
sigkeit abzuweisen. Die bloss unsubstantiiert und offensichtlich nicht mit der 
Anzeige im Zusammenhang stehenden geltend gemachten Zivilforderungen 
von Fr. 17’240.00 zzgl. 5 % Zins seit 27. Dezember 2023 oder die Opfer-
eigenschaft der Beschwerdeführerin sind im Übrigen ohnehin fraglich 

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(vgl. hierzu Mazzucchelli/Postizzi, in: Niggli/Heer/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler 
Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3. A. 2023, Art. 116 StPO 
N 11);-

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beschlossen:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten, eventualiter wird sie abge-
wiesen.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 1’000.00 werden der 
Beschwerdeführerin auferlegt und von ihrer Sicherheitsleistung bezo-
gen. Der Restbetrag von Fr. 500.00 wird der Beschwerdeführerin nach 
definitiver Erledigung aus der Kantonsgerichtskasse zurückerstattet.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach 
Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Strafsa-
chen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Be-
schwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.

5. Zufertigung an die Beschwerdeführerin (1/R), die Beschwerdegegnerin 
(1/R), die Staatsanwaltschaft (1/A an die 2. Abteilung und 1/R an die 
Amtsleitung/zentraler Dienst) sowie nach definitiver Erledigung an die 
Staatsanwaltschaft (1/R, mit den Akten an die 2. Abteilung) und an die 
Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).

Namens der Beschwerdekammer
Der Kantonsgerichtsvizepräsident Die Gerichtsschreiberin

Versand 15. Mai 2025  amu