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**Case Identifier:** 263894f8-afe0-5960-b45d-1de246240c15
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2007-03-21
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 21.03.2007 UV 2003/14
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2003-14_2007-03-21.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2003/14

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 05.05.2020

Entscheiddatum: 21.03.2007

Entscheid Versicherungsgericht, 21.03.2007
Art. 18 UVG; Art. 22 UVG; Invaliditätsbemessung im Revisionsverfahren bei 
unfallbedingter Teil-Amputation von zwei Fingern der linken (nicht 
dominanten) Hand. Kein Einbezug erst lange nach Erlass des Einsprache-
Entscheids festgestellter psychisch bedingter Leistungseinschränkungen 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 21. März 
2007, UV 2003/14). Aufgehoben durch Urteil des Bundesgerichts 
8C_243/2007.

Präsident Martin Rutishauser, Versicherungsrichter Joachim Huber und 

Versicherungsrichterin Lisbeth Mattle Frei; Gerichtsschreiberin Susanne Bertschler

Entscheid vom 21. März 2007

In Sachen

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Werner Bodenmann, Brühlgasse 39, Postfach 22, 

9004 St. Gallen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

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betreffend

Invalidenrente und Integritätsentschädigung

hat das Versicherungsgericht in Erwägung gezogen:

I.

A.- a) Der 1969 geborene A.___ war bei der B.___ als Lackierer angestellt und in dieser 

Funktion bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen 

von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als er sich am 23. September 1992 bei 

der Arbeit an einer Kreissäge an der linken Hand verletzte. Er zog sich neben 

Weichteilverletzungen Amputationen an den Fingern II und III zu. Die Suva erbrachte 

die gesetzlichen Leistungen und sprach ihm mit Verfügung vom 27. Mai 1994 ab 1. Mai 

1994 eine Rente bei einem Invaliditätsgrad von 15% und eine Integritätsentschädigung 

von 15% zu. Die dagegen gerichtete Einsprache wurde abgewiesen. Die gegen diesen 

Entscheid erhobene Beschwerde wurde vom Versicherungsgericht des Kantons St. 

Gallen teilweise gutgeheissen und die Sache zu weiteren Abklärungen an die 

Verwaltung zurückgewiesen (UV 22/1995 vom 21. August 1996). Nach Einholung eines 

Gutachtens von Prof. Dr. med. C.___, Leitender Arzt Hand- und Mikrochirurgie am 

Kantonsspital D.___, vom 16. Juli 1997 (UV act. 137), sprach die Suva dem 

Versicherten mit Verfügung vom 5. November 1997 ab 1. Mai 1994 eine Rente bei 

einem Erwerbsunfähigkeitsgrad von 15% und ab 1. Juli 1997 von 25% zu. Die dagegen 

gerichtete Einsprache zog der Versicherte nach Androhung einer reformatio in peius 

zurück (UV act. 160 und 166).

b) Nachdem sich der Versicherte vorerst gegen die von Prof. C.___ im Gutachten 

vorgeschlagene operative Revision der linken Hand gestellt hatte, wurde am 22. März 

2000 wegen persistierender Schmerzen im Kantonsspital D.___ eine operative 

Ringbandspaltung der Finger II bis V der linken Hand durchgeführt (UV act. 191). Die 

danach weiter bestehenden Schmerzen in der Hand konnten von den Fachärzten der 

Klink für orthopädische Chirurgie keinem Nerv zugeordnet werden; sie blieben nicht 

objektivierbar (UV act. 189, 192). Hausarzt Dr. med. E.___ attestierte eine vollständige 

Arbeitsunfähigkeit (UV act. 190). Gemäss dem Bericht der Klinikärzte vom 15. Juni 

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2000 bestand bei der Nachkontrolle vom 7. Juni 2000 eine erhebliche Diskrepanz 

zwischen den subjektiven Empfindungen und den objektiven Befunden. Der Pa¬tient 

klage über ein schmerzhaftes Knacken im Ringfinger links. Objektive neue Befunde 

hätten nicht festgestellt werden können. Auch im Bereich des arthrodesierten Fingers 

IV bestehe radiologisch kein auffälliger Befund. Eine kreisärztliche Beurteilung der 

Arbeitsfähigkeit wurde als dringend erachtet (UV act. 193). Der Versicherte fühlte sich 

wegen der Schmerzen weiterhin nicht in der Lage die seit 1. Oktober 1999 bei der 

F.___ als Cartonnagearbeiter ausgeübte Tätigkeit wieder aufzunehmen, weshalb ihm 

die Stelle auf Ende Juli 2000 gekündigt wurde (UV act. 187, 196 und 199). Kreisarzt Dr. 

G.___, der den Versicherten am 26. Juni 2000 untersuchte, fand im Vergleich zu den 

Feststellungen von Prof. C.___ vom 16. Juli 1997 keine objektivierbare 

Verschlimmerung der vorbestehenden Befunde. Die von Prof. C.___ beschriebenen 

Tätigkeiten könnten ausgeübt werden. Der Versicherte sei im Rahmen der Rente 

wiede¬rum arbeitsfähig (UV act. 198).

c) Die von der Suva am 25. Juli 2000 auf den 3. Juli 2000 verfügte Einstellung der 

Taggeldleistungen für den Rückfall wurde am 6. März 2001 auf Einsprache hin 

aufgehoben, nachdem die am 11. August (Entfernung von Osteosynthesematerial) und 

13. September 2000 (Tumorexzision) im Kantonsspital D.___ durchgeführten 

handchirurgischen Eingriffe als unfallbedingt anerkannt werden konnten. Die Suva 

richtete das Taggeld bis 30. September 2000 aus und stellte eine erneute 

Begutachtung in Aussicht (UV act. 227). Im Gutachten vom 5. Juni 2001 gehen die 

Fachärzte der Abteilung Handchirurgie am H.___ bei sinnvoll und anhaltend rein 

einhändig durchzuführenden Arbeiten von einer vollen Leistung aus. Sobald die linke 

Hand - auch nur als Stützhand - eingesetzt werden müsse, bestehe aber eine 

unfallbedingte Leistungsreduktion. In der angestammten Tätigkeit als Schweisser 

bestehe keine Arbeitsfähigkeit mehr. Bei bimanuellen handwerklichen Tätigkeiten sei 

die Arbeitsfähigkeit je nach konkreter Belastung zu beurteilen, generell sei jedoch von 

einer Arbeitsunfähigkeit von mindestens 50% auszugehen. Bei der zuletzt ausgeübten 

Tätigkeit als Cartonnagearbeiter sei die Arbeitsfähigkeit auf 50% (ganztägiger Einsatz 

mit 50% Leistung) zu veranschlagen (UV act. 234). Am 3. April 2002 hielt Dr. med. I.___, 

Facharzt für Chirurgie, Ärzteteam Unfallmedizin der Suva, zur Frage einer 

Differenzintegritätsentschädigung fest, aufgrund des Gutachtens vom 5. Juni 2001 

würden seit 1. Februar 1994 in objektiver Hinsicht unveränderte unfallbedingte Befunde 

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bestehen, was eine Erhöhung der bereits ausgerichteten Integritätsentschädigung von 

15% ausschliesse (UV act. 247).

d) Mit Verfügung vom 7. Mai 2002 erhöhte die Suva den Anspruch auf eine 

Invalidenrente ab 1. Juni 2001 entsprechend einem neu ermittelten Invaliditätsgrad von 

30%. Die beantragte Erhöhung der Integritätsentschädigung wies sie ab (UV act. 249). 

In der dagegen erhobenen Einsprache vom 6. Juni 2002 verlangte der 

Beschwerdeführer die Ausrichtung einer Invalidenrente basierend auf einem 

Invaliditätsgrad von mindestens 50% ab 1. Oktober 2000, dem Datum der Einstellung 

der Taggeldleistungen und die Erhöhung der Integritätsentschädigung. Diese 

Einsprache hiess die Suva mit Entscheid vom 16. Dezember 2002 insoweit teilweise 

gut, als sie den Rentenanspruch statt ab 1. Juni 2001 bereits ab 1. Oktober 2000 

aufgrund eines Invaliditätsgrads von 30% festsetzte. Im Übrigen wies sie die 

Einsprache ab (UV act. 260).

B.- a) Gegen diesen Einsprache-Entscheid richtet sich die von Rechtsanwalt

Werner Bodenmann, St. Gallen, für den Betroffenen eingereichte Beschwerde vom 17. 

März 2003 mit dem Antrag auf Ausrichtung einer Invalidenrente basierend auf einem 

Invaliditätsgrad von mindestens 50% und Zusprache einer angemessenen 

Integritätsentschädigung. Die gleichzeitig beantragte Gewährung der unentgeltlichen 

Rechtsverbeiständung wurde vom Präsidenten des Versicherungsgericht des Kantons 

St. Gallen am 11. April 2003 bewilligt. Mit Rücksicht auf die im Verfahren der 

Invalidenversicherung vorgesehene Einholung eines weiteren medizinischen 

Gutachtens wurde das Verfahren vor dem Versicherungsgericht bis zum Vorliegen 

dieses Gutachtens mit Schreiben des Präsidenten vom 20. März 2003 sistiert.

b) Am 6. Juni 2006 reichte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers das Gutachten 

der Rehaklink J.___ vom 27. Februar 2006 ein (act. G 16.1 und UV act. 276), worauf die 

Sistierung aufgehoben wurde. Mit Eingabe vom 18. August 2006 liess der 

Beschwerdeführer in Ergänzung zur Beschwerde und unter Festhalten an den dort 

gestellten Anträge zum Gutachten Stellung nehmen. Gemäss den handchirurgischen 

Abklärungen der Rehaklinik J.___ sei er in einer angepassten Tätigkeit ohne 

Leistungsminderung arbeitsfähig. Aus psychiatrischer Sicht bestehe aber auch für eine 

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angepasste Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 30%. Auch Dr. med. K.___, Klinik 

L.___, gehe in seinem Bericht vom 28. Juli 2004 von einer Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit wegen psychiatrischer Befunde aus. Er erachte den Beschwerdeführer 

als 50% arbeitsfähig bei zusätzlich verminderter Leistungsfähigkeit von 20%. Im 

neurologischen Teil-Gutachten der Klinik M.___ vom 19. März 2004 sei der 

Beschwerdeführer bei einer geeigneten Tätigkeit ohne Einsatz der linken Hand zu 50%, 

und bei zweihändigen Tätigkeiten zu 100% arbeitsunfähig beurteilt worden. Aufgrund 

der verschiedenen ärztlichen Berichte dränge sich der Schluss auf, dass der 

Beschwerdeführer nicht mehr in der Lage sei, seine linke Hand im Arbeitsprozess 

einzusetzen; es sei von einer Arbeitsunfähigkeit von mindestens 40% auszugehen. Die 

von der Suva für die Bemessung des Invalideneinkommens verwendeten DAP-Profile 

genügten den Anforderungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung nicht. Es sei 

daher auf die Durchschnittslöhne des Bundesamtes für Statistik abzustellen und davon 

ein Abzug von 25% vorzunehmen. Dem Beschwerdeführer dürfte es als ausländischem 

Arbeitnehmer mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit, der zudem seit längerer Zeit nicht 

mehr im Arbeitsmarkt integriert sei, nicht mehr möglich sein, eine Stelle zu finden. Bei 

der Bemessung des Valideneinkommens sei zu berücksichtigen, dass der 

Beschwerdeführer ohne den im Alter von 23 Jahren erlittenen Unfall als ausgebildeter 

Metallschweisser heute mindestens ein Einkommen von Fr. 5'500.-- verdienen würde. 

Selbst wenn aber von einem tieferen Valideneinkommen ausgegangen werde, betrage 

die Erwerbseinbusse noch mindestens 50%. Die Integritätsentschädigung sei dem 

Umstand anzupassen, dass der Beschwerdeführer heute nicht nur die Hand, sondern 

den ganzen linken Arm nicht mehr einsetzen könne und an chronischen Schmerzen 

leide. Eine Integritätsentschädigung von 40% sei angemessen.

C.- In der Beschwerdeantwort vom 21. September 2006 beantragt die 

Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde. Im Jahr 2000 hätte der 

Beschwerdeführer bei seinem angestammten Arbeitgeber Fr. 49'400.-- im Jahr 

verdient, was dem effektiven und konkreten Validenlohn entspreche. Da konkrete 

Anhaltspunkte für einen beruflichen Aufstieg fehlen würden, könne nicht davon 

ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer ohne Unfall als Metallschlosser 

gearbeitet und dabei ein höheres Einkommen erzielt hätte. Aus der Tatsache, dass in 

der Verfügung vom 5. November 1997 ein überhöhter Validenlohn angewendet worden 

sei, könne nichts zu seinen Gunsten abgeleitet werden. Diese Verfügung hätte im 

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Rahmen einer Wiedererwägung jederzeit korrigiert werden können. Sodann bildeten im 

vorliegenden Verfahren die Rente und damit der Invaliditätsgrad und der Validenlohn 

den Streitgegenstand. Sowohl gemäss den Gutachtern des H.___ Bern wie auch jenen 

der Rehaklinik J.___ sei dem Beschwerdeführer in einer leidensangepassten Tätigkeit 

eine uneingeschränkte Leistung zumutbar. Weshalb - insbesondere in einhändig 

auszuübenden Tätigkeiten - eine reduzierte Arbeitsfähigkeit bestehen solle, sei nicht 

einsichtig, zumal die rechte, dominante Hand uneingeschränkt einsetzbar sei. Die 

Ellbogenbeschwerden könnten nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dem Unfall 

zugeordnet werden. Aus den statistischen Lohnangaben resultiere für das Jahr 2000 

ein Invalideneinkommen von Fr. 55'640.--. Für die leidensbedingte Einschränkung sei 

ein Abzug von höchstens 15% gerechtfertigt. Für einen höheren Abzug fehle es an 

ausreichenden Gründen . Beim Vergleich der beiden Einkommen ergebe sich unter 

diesen Voraussetzungen ein Invaliditätsgrad von 4,27%. Selbst wenn von einem als 

Hilfsarbeiter in der Metallbe- und -verarbeitung erzielbaren Validenlohn von Fr. 

57'872.10 ausgegangen und ein Abzug von 20% zugestanden würde, resultiere 

lediglich ein Erwerbsunfähigkeitsgrad von 23%. Ein Invaliditätsgrad von mehr als 30% 

sei somit nicht gerechtfertigt. Viel eher würde sich eine Reduktion aufdrängen. 

Psychische Probleme seien weder bis zum Zeitpunkt der Rentenrevision am 1. Oktober 

2000 noch bis zum Erlass des Einsprache-Entscheids am 16. Dezember 2002 

ausgewiesen. Solche würden erstmals im Bericht der Klinik L.___ am 28. Juli 2004 

erwähnt, und seien in der Beschwerde vom 17. März 2003 denn auch nicht geltend 

gemacht worden. Psychische Probleme seien somit im vorliegenden Verfahren nicht zu 

berücksichtigen. Im Gutachten der Rehaklinik J.___ sei im Übrigen eine nicht näher 

definierte affektive Störung psychosozialen und sozialen Ursprungs diagnostiziert, die 

aber nicht als Erscheinung mit Krankheitswert betrachtet und in einen natürlichen 

Kausalzusammenhang zum Unfall gebracht werden könne. Ein Integritätsschaden über 

15% sei gemäss der ärztlichen Beurteilung von Dr. I.___ vom 3. April 2002 nicht 

ausgewiesen.

D.- Der Beschwerdeführer lässt replicando an seinen Anträgen festhalten. In Ergänzung 

zu seinen bisherigen Rechtsschriften weist er darauf hin, dass er vor der Beurteilung 

durch Dr. K.___ psychiatrisch nicht abgeklärt worden sei. Dies bedeute aber nicht, dass 

er deswegen vorher in seiner Arbeitsfähigkeit nicht bereits eingeschränkt gewesen sei. 

Aufgrund der besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls, bei dem er durch Amputation 

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teilweise seine Finger verloren habe, sei es nachvollziehbar, dass er unter psychischen 

Schwierigkeiten und Phantomschmerzen leide. Die von Dr. K.___ diagnostizierte 

Persönlichkeitsstörung sei nicht von einem Tag auf den andern entstanden. Zu den 

Ursachen und zum Zeitpunkt des Auftretens der psychischen Störungen und zu deren 

Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien weitere Abklärungen vorzunehmen. Auf 

weitere Vorbringen wird, soweit erforderlich, direkt in den nachfolgenden Erwägungen 

eingegangen.

E.- Die Beschwerdegegnerin hat mit dem Hinweis, dass die lange berufliche Untätigkeit 

des Beschwerdeführers in keinem Kausalzusammenhang mit dem Unfall stehe und 

daher nicht zu einem höheren Abzug vom Invalideneinkommen führen könne, auf die 

Einreichung einer ausführlichen Duplik verzichtet.

F.- Beide Parteien haben auf die Durchführung einer mündlichen Verhandlung 

verzichtet.

II.

1.- Am 1. Januar 2003 sind das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) und die dazugehörige Verordnung (ATSV; 

SR 830.11) in Kraft getreten. Nachdem vorliegend Rentenleistungen ab 1. Oktober 

2000 streitig sind und der Einsprache-Entscheid am 16. Dezember 2002 erlassen 

wurde, ist nach der übergangsrechtlichen Praxis, wonach in zeitlicher Hinsicht 

diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei der Verwirklichung des zu 

Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 129 V 4 Erw. 1.2 196 

Erw. 1 und 356 Erw. 1, je mit Hinweisen), der materiellrechtliche Teil des neuen 

Gesetzes vorliegend nicht anwendbar. Es ist somit auf das bis 31. Dezember 2002 

geltende Recht abzustellen. Den übergangsrechtlichen Überlegungen kommt indessen 

insofern nur beschränkte Tragweite zu, als sich mit dem In-Kraft-Treten des ATSG an 

den von der Rechtsprechung entwickelten Begriffen der Arbeitsunfähigkeit, 

Erwerbsunfähigkeit, Invalidität und Bemessung der Invalidität nichts Grundlegendes 

geändert hat (BGE 130 V 345 ff. Erw. 3.1 bis 3.4; RKUV 2004 Nr. U 529 S. 572). Auch 

bezüglich des unfallversicherungsrechtlichen Begriffs des natürlichen und adäquaten 

Kausalzusammenhangs und dessen Bedeutung als eine Voraussetzung für die 

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Leistungspflicht nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) 

hat das ATSG zu keinen Änderungen geführt (Urteil des Eidgenössischen 

Versicherungsgerichts vom 5. November 2004, i.S. C., U 106/04, Erw. 2 mit 

Hinweisen).

2.- a) Streitig und zu prüfen ist zunächst die Höhe der Invalidenrente.

b) Ist eine versicherte Person infolge des Unfalls zu mindestens 10 Prozent invalid, so 

hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Als invalid gilt nach Art.

18 Abs. 2 UVG in der bis 31. Dezember 2002 geltenden Fassung, wer voraussichtlich 

bleibend oder für längere Zeit in seiner Erwerbsfähigkeit beeinträchtigt ist. Für die 

Bestimmung des Invaliditätsgrads wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte 

Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 

zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung 

gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid 

geworden wäre. Dabei sind die Verhältnisse im Zeitpunkt eines allfälligen 

Rentenbeginns massgebend; Validen- und Invalideneinkommen sind auf zeitidentischer 

Grundlage zu ermitteln und allfällige rentenwirksame Änderungen der 

Vergleichseinkommen bis zum Erlass des Einsprache-Entscheids zu berücksichtigen 

(BGE 129 V 222, 128 V 174). Diese Grundsätze gelten analog auch für das 

Revisionsverfahren.

c) Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung - und im 

Beschwerdefall das Gericht - auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es dabei, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu 

Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeit die 

versicherte Person arbeitsfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Aussagen eine 

wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen einer 

Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 261 Erw. 4, 115 V 134, 114 V 314).

d) Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der Grundsatz 

der freien Beweiswürdigung . Danach haben die urteilenden Instanzen die Beweise frei, 

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d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln sowie umfassend und pflichtgemäss zu 

würdigen und alle Beweismittel unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu 

prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige 

Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Hinsichtlich des Beweiswerts 

eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange 

umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben 

worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 

Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der 

Fachperson begründet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis).

e) Die Formel "post hoc, ergo propter hoc", nach deren Bedeutung eine 

gesundheitliche Schädigung schon dann durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach 

diesem aufgetreten ist, kann nicht als Beweis betrachtet werden und erlaubt nicht, 

einen natürlichen Kausalzusammenhang mit der im Unfallversicherungsrecht 

geforderten überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen (BGE 119 V 340 Erw. 2b/

bb).

3.- Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die 

Gesetzmässigkeit der Verwaltungsentscheidungen in der Regel nach dem Sachverhalt, 

der zur Zeit des Einsprache-Entscheids gegeben war (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit 

Hinweisen). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im 

Normalfall Gegenstand eines neuen Entscheides der Verwaltung sein (BGE 130 V 140 

Erw. 2.1). Dies betrifft vorliegend die im Jahr 2004 erstmals erwähnte psychische 

Störung, die in diesem Entscheid somit nicht berücksichtigt werden kann.

4.- a) Die Beschwerdegegnerin hat ihrer Leistungsberechnung das Gutachten der 

Fachärzte des H.___ vom 5. Juni 2001 zugrunde gelegt (UV act. 234). Daran hat sie 

auch nach Vorlage des Gutachtens der Rehaklinik J.___ vom 27. Februar 2006 (UV act. 

276) festgehalten . Gemäss der Beurteilung im Gutachten des H.___ resultiert aus der 

neuropathischen Schmerzproblematik und der schmerz- und amputationsbedingten 

Schwäche der linken Hand eine hochgradige Einschränkung der Gebrauchsfähigkeit. 

Die Hand sei lediglich noch als Stütz- und Balance¬hand einsetzbar. Der Reizzustand 

des Nervus ulnaris proximal des Ellbogens habe keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit 

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und sei zudem nicht sicher als Unfallfolge zu klassifizieren. Neuropathische Schmerzen 

seien nicht objektivierbar. Die entsprechenden Angaben des Patienten seien aufgrund 

der Vorgeschichte und der erlittenen Verletzungen aber plausibel und reproduzierbar. 

Die linke Hand könne bei handwerklichen Tätigkeiten lediglich als Stützhand eingesetzt 

werden. Eine relevante Kraftentwicklung sei nicht möglich. Bei konstant einhändiger 

Tätigkeit sei eine volle Leistung zumutbar. Wegen der erheblichen Behinderung im 

Bereich der linken Hand gehen die Gutachter bei bimanuellen Tätigkeiten, die dem 

Leiden nicht vollständig angepasst sind, von einer Arbeitsunfähigkeit von 50% aus.

b) Im Gutachten der Rehaklinik J.___, wo während des Aufenthalts vom 20. bis 23. 

März 2005 insbesondere handchirurgische und psychiatrische Abklärungen 

durchgeführt wurden, wird ausgeführt, dass ein chronifiziertes Schmerzsyndrom der 

linken Hand unter Einbezug der gesamten linken oberen Extremität im Sinn eines 

Hand-Arm-Schultersyndroms bei Status nach Kreissägeverletzung mit Teil-Amputation 

des Zeige- und Mittelfingers sowie Versteifung des Endgelenks des Ringfingers und 

Weichteilverletzung des Kleinfingers nach verschiedenen operativen Eingriffen bestehe. 

Die vom Patienten geklagten Beschwerden und die angegebenen 

Sensibilitätsstörungen seien in Art und Ausmass aber nicht oder nur teilweise erklärbar. 

Mit Ausnahme eines leichtgradigen, sensiblen Carpaltunnelsyndroms links, habe auch 

die neurologische Untersuchung vom 16. März 2004 keine Hinweise auf entsprechende 

Läsionen gebracht. Allerdings sei bekannt, dass mehrere Operationen über längere Zeit 

zu einer Schmerzverstärkung führen könnten. Die Ergebnisse der für die Beurteilung 

der zumutbaren Tätigkeiten und der Belastbarkeit der linken Hand durchgeführten 

ergonomischen Tests hätten infolge Symptomausweitung, Selbstlimitierung und 

Inkonsistenz der Resultate nur zum Teil verwertet werden können. Aufgrund konkreter 

Beobachtungen könne aber von einer gewissen Gebrauchsfähigkeit der linken Hand 

ausgegangen werden. Handchirurgische Massnahmen zur Verbesserung der 

Gebrauchsfähigkeit seien nicht ersichtlich. Das Schmerzerleben werde durch die 

psychosoziale Situation und die sozialen Schwierigkeiten negativ beeinflusst. Es 

bestehe ein dysphorisches, leicht depressives Zustandsbild, das aus psychiatrischer 

Sicht mindestens in Teilen als krankheitswertig betrachtet werden müsse. Eine 

ganztägige angepasste Tätigkeit sei jedoch aus psychiatrischer Sicht zumutbar und 

werde eher zur psychischen Stabilisierung beitragen. Im Fall von zunehmender 

Schmerzbelastung könne die Affektkontrolle des Versicherten schnell überfordert sein, 

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was aus interpersonellen psychiatrischen Gründen das Spektrum an Stellen 

einschränke. Die Frage der Einschränkungen durch die psychischen Faktoren sei 

äusserst schwierig zu beantworten und gehe eigentlich über die 

Beurteilungsmöglichkeiten der Medizin hinaus. Jedenfalls sei die Leistungsminderung 

deutlich geringer als dies Dr. K.___ angenommen habe. Für die bisherige Tätigkeit liege 

sie im Bereich von 30%, variiere jedoch je nach der Angepasstheit der Tätigkeit an die 

interpersonellen Kriterien. Aus somatischer Sicht seien Tätigkeiten mit geringen 

Anforderungen an die Grob- und Feinmotorik der linken Hand zumutbar. Nicht mehr 

zumutbar seien leichte bis mittelschwere, mittelschwere und schwere manuelle 

Tätigkeiten, Tätigkeiten in Gefahrenbereichen, Tätigkeiten verknüpft mit Stück- und 

Zeitakkord, Vibrationsbelastung und Schlägen in Bezug auf die linke Hand sowie 

Tätigkeiten mit exquisiter Kälteexposition und mit Verletzungsrisiko für die linke Hand. 

Tätigkeiten mit der linken Hand seien verlangsamt und umständlich, die Greiffunktion 

sei eingeschränkt. Die linke Hand könne lediglich als Hilfshand dienen; das Tragen von 

Lasten von mehr als 5 kg, selten 10 kg, sei mit dieser Hand nicht mehr möglich. Eine 

dermassen angepasste Tätigkeit sei ganztags ohne zusätzliche Einschränkung der 

Leistungsfähigkeit zumutbar.

c) Damit stimmen die beiden Gutachten bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit aus 

somatischer Sicht weitestgehend überein. Aufgrund der Tatsache, dass der 

Beschwerdeführer einzig im Gebrauch der adominanten linken Hand eingeschränkt ist, 

sie aber immerhin als Hilfshand unter geringer Belastung einsetzen kann, lässt sich 

eine zeitliche Einschränkung in einer der Behinderung angepassten Tätigkeit nicht 

nachvollziehbar erklären. In einer derartig angepassten Tätigkeit kann auch eine 

zunehmende Schmerzbelastung vermieden werden.

d) Nachdem die Rehaklinik J.___ die Sichtweise der Ärzte des H.___ in somatischer 

Hinsicht weitestgehend bestätigt, kann weiterhin auf die Folgerungen im Bericht des 

H.___ abgestellt werden. Demnach ist der Beschwerdeführer in einer leichten Tätigkeit, 

bei der die linke Hand höchstens als Hilfshand eingesetzt werden muss und die den 

linken Arm relativ gering belastet, als voll einsatzfähig zu betrachten. Zu denken ist 

dabei insbesondere an Kontroll- und Überwachungsaufgaben oder an kleinere 

Montagearbeiten in der industriellen Produktion. Da sich beide Beurteilungen nicht 

unterscheiden und sich auch der Gesundheitszustand zwischenzeitlich nicht 

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wesentlich verändert hat, kann davon ausgegangen werden, dass der 

Beschwerdeführer in einer behinderungsangepassten Tätigkeit ab Oktober 2000 wieder 

voll arbeitsfähig gewesen ist.

Der Einwand der fehlenden Verwertbarkeit der festgestellten Restarbeitsfähigkeit 

schliesslich ist unbegründet, da die dem Beschwerdeführer zumutbaren Tätigkeiten 

einerseits Gegenstand von Angebot und Nachfrage auf dem ihm offen stehenden, 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt bilden (BGE 110 V 276 Erw. 4b; ZAK 1991 S. 320 Erw. 

3b) und der Versicherte anderseits nicht derart eingeschränkt ist, dass der allgemeine 

Arbeitsmarkt für ihn geeignete Stellen nicht kennen würde oder eine Beschäftigung nur 

unter nicht realistischem Entgegenkommen eines Arbeitgebers möglich wäre. Der 

gescheiterte Arbeitsversuch in der Kartonnagefabrik ab Oktober 1999 und die 

daraufhin eingetretene Schmerzzunahme vermögen an dieser Beurteilung nichts zu 

ändern. Da es sich dabei um eine zumindest mittelschwere, beidhändig auszuführende 

Arbeit handelte (vgl. UV act. 194), war sie nach dem ermittelten Belastungsprofil 

ohnehin nicht zumutbar.

5.- a) Streitig sind im Weiteren die für den Rentenanspruch massgebenden 

Vergleichseinkommen. In der Regel hat der Einkommensvergleich in der Weise zu 

erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst 

genau ermittelt und einander gegenüber gestellt werden (BGE 128 V 30 Erw. 1). Bei der 

Ermittlung des Valideneinkommens ist auf konkrete Lohnauskünfte des bisherigen oder 

früheren Arbeitgebers abzustellen, wenn angenommen werden kann, dass die 

versicherte Person, wäre sie nicht invalid geworden, mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit weiterhin beim selben Arbeitgeber tätig wäre. Konkrete 

Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdeführer - damals bereits Familienvater - ohne 

Unfall, auch wenn er im Zeitpunkt des Unfalls noch verhältnismässig jung war und über 

gute Qualifikationen in der Metallbearbeitung verfügte, mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit eine Weiterbildung besucht oder eine andere Stelle gefunden hätte 

und dabei einen beruflichen Aufstieg realisiert hätte oder aus andern Gründen zu einer 

massgeblich höheren Entlöhnung gelangt wäre, liegen nicht vor. Die blosse Möglichkeit 

einer solchen nachträglichen Veränderung genügt der von der Rechtsprechung (RKUV 

1993 S. 100 f.; ALEXANDRA RUMO-JUNGO, Rechtsprechung des eidgenössischen 

Versicherungsgerichts zum Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 2003, S. 122 f.; 

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RKUV 2006 Nr. U 568 S. 65) verlangten Beweisanforderung der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit nicht. Dass der Beschwerdeführer im Jahr 2000 somit ein 

Einkommen von monatlich Fr. 5'500.-- erzielt hätte, wie er dies geltend macht, kann 

nicht angenommen werden. Die Beschwerdegegnerin hat dem Einkommensvergleich in 

der Rentenverfügung vom 7. Mai 2002 ein Valideneinkommen von Fr. 50'050.-- (13 x 

Fr. 3'850.--) zugrunde gelegt, das sie aufgrund der Angaben der früheren Arbeitgeberin 

vom 19. September 2001 (UV act. 242) errechnet hat. In der Beschwerdeantwort geht 

sie von einem Valideneinkommen von Fr. 49'400.-- (13 x Fr. 3'800.--) aus, das der 

Beschwerdeführer im Jahr 2000, dem Jahr des Rentenbeginns, bei der früheren 

Arbeitgeberin im Gesundheitsfall erzielt hätte

b) Grundlage für die Ermittlung des Invalideneinkommens durch die 

Beschwerdegegnerin bildete ursprünglich der Minimallohn aufgrund von vier von der 

Beschwerdegegnerin ausgewählten DAP-Profilen (Dokumentation von Arbeitsplätzen 

der Suva) im Bereich Modellbau, industrielle Produktion, Textilverarbeitung und 

Warenannahme, welche die Anforderungen hinsichtlich der körperlichen 

Einschränkungen erfüllen (UV act. 238-241). Davon hat die Beschwerdegegnerin, 

wegen des Schmerzerlebens des Beschwerdeführers und der Unmöglichkeit grob 

manuelle Tätigkeiten auszuüben, einen Abzug von 20% vorgenommen. Aus der 

Differenz zwischen dem Valideneinkommen in Höhe von Fr. 50'050.-- und dem so 

ermittelten Invalideneinkommen von Fr. 35'100.-- ergab sich eine Lohneinbusse von 

29,87%, weshalb dem Beschwerdeführer eine Invalidenrente in Höhe von 30% 

zugesprochen wurde. Damit ist die Beschwerdegegnerin im Ergebnis der Praxis des 

Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen gefolgt, die bei faktisch funktionaler 

Einarmigkeit, also wenn die beim Unfall verletzte Hand praktisch nicht mehr oder nur 

noch als Zudien- und Stützhand einsetzen kann, einen Abzug von den Zentralwerten 

der Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen (LSE) des Bundesamtes für Statistik von 

einem Drittel als angemessen betrachtet (vgl. UV 2002/14 vom 22. Januar 2003 Erw. 5c 

und UV 2004/5 vom 22. August 2006 Erw. 4g). Da die Bemessung des 

Invalideneinkommens durch die Beschwerdegegnerin mit Hilfe der DAP-Blätter noch 

vor Festlegung der dafür mit BGE 129 V 480 Erw. 4.2.2 aufgestellten Kriterien erfolgte, 

lässt sich gegen ihre Verwendung nichts einwenden, und auch die Vornahme eines 

Abzugs von 20% ist vor dem Hintergrund der Tatsache, dass von faktisch Einarmigen 

unter Umständen zwar eine ganztägige Tätigkeit verlangt werden kann, die 

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Restarbeitsfähigkeit und damit das auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt erzielbare 

Einkommen aber durch verschiedene leidensbedingte Auflagen an den Arbeitsplatz 

zusätzlich limitiert ist, im Ergebnis nicht beanstanden. Ein nahezu gleich hoher 

Invaliditätsgrad resultiert in Übrigen auch, wenn für die Ermittlung des 

Invalideneinkommens die Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 

angewendet werden. Wird das Invalideneinkommen mit diesen statistischen Angaben 

bestimmt (BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb, 124 V 323 Erw. 3b/aa, je mit Hinweisen), 

beträgt der standardisierte Monatslohn (Zentralwert) gemäss LSE 2000 bei wöchentlich 

40 Arbeitsstunden für Männer bei einfachen und repetitiven Tätigkeiten 

(Anforderungsniveau 4) im privaten Sektor Fr 4'437.--. Unter Berücksichtigung einer 

betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,8 Stunden ergibt sich ein 

Jahreseinkommen von Fr. 55'640.-- (12 x 4'636.65). Sieht man von einem Ausgleich 

des sich daraus ergebenden unterdurchschnittlichen Valideneinkommens ab (vgl. 

RKUV 1993 Nr. U 168 S. 103; Urteile des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 

4. Dezember 1998, i.S. T., Erw. 4c, I 273/99, vom 29. August 2002, i.S. S., Erw. 3.2, I 

97/00, vom 12. April 2005, i.S. A., U 436/04; Urteil des Versicherungsgerichts des 

Kantons St. Gallen vom 22. August 2006, UV 2004/5), rechnet aber entsprechend der 

vorstehend erwähnten Praxis des urteilenden Gerichts wegen der faktischen 

Einarmigkeit lediglich zwei Drittel an, resultiert ohne Leidensabzug ein 

Invalideneinkommen von Fr. 37'093.-- und im Vergleich mit dem Valideneinkommen 

des Jahres 2000 von Fr. 49'400.-- ein Invaliditätsgrad von 24,9%. Bei einem 

Leidensabzug von 10% (BGE 129 V 481 Erw. 4.2.3 mit Hinweisen), der bei den 

vorliegenden Verhältnissen, wegen der erheblichen Einschränkungen auch bei leichten 

Tätigkeiten gerechtfertigt wäre, würde der Invaliditätsgrad 32% betragen.

c) Die von der Beschwerdegegnerin aufgrund eines Invaliditätsgrades von 30% 

zugesprochene Invalidenrente erweist sich somit im Ergebnis ausgewiesen und der 

gesamten Situation des Beschwerdeführers angemessen. Eine Erhöhung der Rente, 

wie sie der Beschwerdeführer beantragt, lässt sich nicht rechtfertigen. Ebenso besteht 

aber auch zu einer reformatio in peius von Amtes wegen, wie von der 

Beschwerdegegnerin angeregt, kein Anlass. Damit bleibt es ab 1. Oktober 2000 beim 

Invaliditätsgrad von 30%.

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6.- a) Zu prüfen bleibt, ob die bereits im Jahr 1994 festgesetzte 

Integritätsentschädigung von 15% zu erhöhen ist. Im angefochtenen Einsprache-

Entscheid (Erw. 5) werden die für die Bemessung von Integritätsschäden nach Art. 24 f. 

UVG in Verbindung mit Art. 36 UVV und Anhang 3 der UVV geltenden Regeln zutreffend 

dargelegt, sodass darauf verwiesen werden kann. Das Gleiche gilt hinsichtlich der von 

der Suva in Ergänzung der bundesrätlichen Skala herausgegebenen 

Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form, welche nach der Rechtsprechung mit 

Anhang 3 zur UVV vereinbar sind, soweit sie lediglich Richtwerte enthalten, mit denen 

die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll (BGE 124 V 32 Erw. 

2c). Mit der Integritätsentschädigung werden konkrete, objektivierbare gesundheitliche 

Schäden und nicht die im Einzelfall als Folge davon auftretenden (subjektiven) 

Beschwerden oder individuellen Besonderheiten berücksichtigt und der 

Integritätsschaden wird bei gleichem medizinischen Befund für alle Versicherten 

abstrakt und egalitär bemessen (BGE 113 V 221 Erw. 4b, 124 V 35 Erw. 3c).

b) Der Beschwerdeführer macht geltend, bei der ursprünglichen Festsetzung des 

Integritätsschadens sei einzig der Verlust einzelner Fingerglieder berücksichtigt 

worden. Die Funktionseinschränkung der ganzen Hand und des linken Arms infolge der 

fehlenden Kraft in der Hand und der chronischen Schmerzen seien dabei nicht 

angerechnet worden. In Anbetracht dieser Tatsachen würde sich eine 

Integritätsentschädigung von 40% rechtfertigen. Bei der Bemessung des 

Integritätsschadens von 15% stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die Beurteilung 

von Dr. I.___, Spezialarzt FMH für Chirurgie, Suva Abteilung Unfallmedizin, vom 1. 

Februar 1994 (UV act. 60-63), der in Anwendung der Feinrastertabelle 3 

(Integritätsschaden bei einfachen oder kombinierten Finger-, Hand- und Armverlusten) 

anhand der Abbildungen 27 und 28 den Gesamtschaden auf 15% schätzte. Anlässlich 

seiner Beurteilung vom 3. April 2002 (UV act. 247) hielt Dr. I.___ fest, dass sich an den 

klinischen Befunden an der linken Hand gemäss dem Gutachten des H.___ vom 5. Juni 

2001 im Vergleich zur Situation im Februar 1994 nichts geändert habe. Auch die 

inzwischen erfolgten Eingriffe seien gemäss dieser Beurteilung folgenlos abgeheilt und 

hätten auch zu keiner sekundären, objektivierbaren Funktionseinbusse geführt. Der neu 

diagnostizierte Reizzustand des Nervus ulnaris am linken Ellbogen könne nicht 

mitberücksichtigt werden, da er nur eine mögliche Unfallfolge darstelle. Schliesslich 

seien auch die neuralgiformen Sensibilitätsstörungen an den Amputationsstümpfen (vor 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/17

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allem am Mittelfinger) bereits im Februar 1994 bekannt gewesen. Sie hätten 

zwischenzeitlich nur in subjektiver Hinsicht zugenommen. Es lasse sich folglich kein 

Grund für eine Erhöhung des Integritätsschadens erkennen. Dr. I.___ hat seine 

Beurteilung zwar unter Einbezug sämtlicher medizinischer Unterlagen nachvollziehbar 

begründet, er hat sich aber nicht ersichtlich mit den durch die unfallbedingte 

Verletzung der linken Hand verursachten Funktionseinschränkungen des linken Arms 

beschäftigt. Auch bei einer Gegenüberstellung mit vergleichbaren Fällen (z.B. UV 

2002/14), wo bei einer Funktionseinschränkung in der Nutzung eines Arms von einer 

Integritätseinbusse zwischen 20 bis 30% ausgegangen worden ist, erscheint der 

vorliegende Integritätsschaden mit 15% zu tief bemessen. Es rechtfertigt sich daher 

vorliegend, mit Rücksicht auf die funktionale Einarmigkeit, eine 

Integritätsentschädigung von insgesamt 25% zuzusprechen. Der Antrag auf Erhöhung 

der Integritätsentschädigung ist damit insoweit gutzuheissen, als die 

Beschwerdegegnerin zu verpflichten ist, dem Beschwerdeführer die Differenz von 10% 

zwischen der bereits ausgerichteten Integritätsentschädigung von 15% und der neu 

auf 25% festzusetzenden Entschädigung nachzubezahlen.

7.- a) Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde, soweit sie die 

Invalidenrente betrifft abzuweisen und hinsichtlich der Integritätsentschädigung 

insofern gut zu heissen, als der Integritätsschaden neu auf 25% festgesetzt wird 

Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

b) Bei diesem Ausgang des Verfahrens steht dem Beschwerdeführer eine 

Parteientschädigung der Beschwerdegegnerin nach Massgabe seines Obsiegens zu. 

Beim vorliegenden Verfahrensausgang (der Beschwerdeführer obsiegte lediglich im 

Rahmen der Integritätsentschädigung und dies auch nur teilweise) erscheint eine 

Beteiligung der Beschwerdegegnerin an den Parteikosten zu einem Drittel 

gerechtfertigt. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung ist der 

Vertreter des Beschwerdeführers für die restlichen zwei Drittel der Parteikosten durch 

den Staat zu entschädigen (vgl. Art. 61 lit. f ATSG und Art. 99 Abs. 1 und Abs. 2 des 

kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, in Verbindung mit 

Art. 281 f. des kantonalen Zivilprozessgesetzes, sGS 961.2). Ausgehend von einer der 

Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses angemessenen 

Parteientschädigung von pauschal Fr. 3'600.-- (einschliesslich Barauslagen und 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/17

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Mehrwertsteuer) hat die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer Fr. 1'200.-- (1/3 

von Fr. 3'600.--) zu bezahlen. Da dem unentgeltlichen Rechtsvertreter nach Art. 31 

Abs. 3 des Anwaltsgesetzes (sGS 963.70) nur ein um 20% reduziertes Honorar zusteht, 

hat der Staat den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers mit pauschal Fr. 1'920.-- 

(80% von Fr. 2'400.--) zu entschädigen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

entschieden:

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird dem Beschwerdeführer eine 

zusätzliche Integritätsentschädigung von 10% zugesprochen. Im Übrigen wird die 

Beschwerde gegen den Einsprache-Entscheid vom 16. Dezember 2002 abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Die Beschwerdegegnerin hat den Beschwerdeführer mit pauschal Fr. 1'200.-- zu 

entschädigen.

4. Der Staat entschädigt den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers mit pauschal Fr. 

1'920.--.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 21.03.2007
	Art. 18 UVG; Art. 22 UVG; Invaliditätsbemessung im Revisionsverfahren bei unfallbedingter Teil-Amputation von zwei Fingern der linken (nicht dominanten) Hand. Kein Einbezug erst lange nach Erlass des Einsprache-Entscheids festgestellter psychisch bedingter Leistungseinschränkungen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 21. März 2007, UV 2003/14). Aufgehoben durch Urteil des Bundesgerichts 8C_243/2007.

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