# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ae326acd-14c3-5a0c-ba69-7afb259a56c6
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-12-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.12.2018 F-6885/2018
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_F-6885-2018_2018-12-12.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung VI 

F-6885/2018 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 2 .  D e z e m b e r  2 0 1 8  

Besetzung 
 Einzelrichter Andreas Trommer, 

mit Zustimmung von Richter Markus König;  

Gerichtsschreiberin Jacqueline Moore. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Türkei,   

Beschwerdeführer, 

vertreten durch lic. iur. Serif Altunakar,  

 

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration SEM, 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung  

(Dublin-Verfahren);  

Verfügung des SEM vom 23. November 2018 / […]. 

 

 

 

F-6885/2018 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 11. September 2018 in der Schweiz um 

Asyl nachsuchte (Akten der Vorinstanz [SEM-act.] A2), 

dass das SEM mit Verfügung vom 23. November 2018 – eröffnet am 

28. November 2018 – in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG (SR 

142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat, die Wegweisung aus der Schweiz 

in die Niederlande anordnete und den Beschwerdeführer aufforderte, die 

Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen 

(SEM-act. A15, A16), 

dass es gleichzeitig feststellte, einer allfälligen Beschwerde gegen den Ent-

scheid komme keine aufschiebende Wirkung zu, und es die Aushändigung 

der editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis an den Beschwer-

deführer verfügte, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 4. Dezember 2018 beim Bun-

desverwaltungsgericht Beschwerde erhob und dabei beantragte, die Ver-

fügung des SEM vom 23. November 2018 sei aufzuheben und die 

Vorinstanz anzuweisen, auf sein Asylgesuch einzutreten, 

dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht um Erteilung der aufschiebenden 

Wirkung und um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses er-

suchte, 

dass die vorinstanzlichen Akten am 7. Dezember 2018 beim Bundesver-

waltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 1 AsylG),  

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31‒33 

VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

F-6885/2018 

Seite 3 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass sich das Verfahren nach dem VwVG richtet, soweit das VGG und das 

AsylG nichts anderes bestimmen (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um eine solche handelt, weshalb das Ur-

teil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich 

Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige und 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt 

werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das 

SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen 

(Art. 31a Abs. 1‒3 AsylG), die Beurteilungskompetenz des Gerichts grund-

sätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das 

Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1; 2012/4 

E. 2.2, je m.w.H.), 

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asylsu-

chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des 

Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 31a 

Abs. 1 Bst. b AsylG), 

dass diesbezüglich die Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen 

Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien 

und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung ei-

nes von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mit-

gliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist, 

(nachfolgend: Dublin-III-VO) zur Anwendung kommt, 

dass gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO jeder Asylantrag von einem einzi-

gen Mitgliedstaat geprüft wird, der nach den Kriterien des Kapitels III 

(Art. 8–15 Dublin-III-VO) als zuständiger Staat bestimmt wird (vgl. auch 

Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO), 

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Seite 4 

dass dem Beschwerdeführer – aus einem von der Vorinstanz veranlassten 

Abgleich seiner Fingerabdrücke mit dem zentralen Visa-Informationssys-

tem (CS-Vis) zu schliessen – am 13. Februar 2018 von der niederländi-

schen Vertretung in Ankara ein vom 18. Februar 2018 bis zum 4. April 2018 

gültiges Schengen-Visum (Reisezweck: Tourismus) ausgestellt worden 

war (SEM-act. A5 und A7), 

dass das SEM die niederländischen Behörden am 28. September 2018 um 

Wiederaufnahme des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 12 Abs. 4 Dub-

lin-III-VO ersuchte (SEM-act. A11), 

dass die niederländischen Behörden dem Gesuch um Übernahme am 

14. November 2018 zustimmten (SEM-act. A14), 

dass die grundsätzliche Zuständigkeit der Niederlande für die Durchfüh-

rung des Asyl- und Wegeweisungsverfahrens des Beschwerdeführers so-

mit gegeben ist, 

dass der Beschwerdeführer im Rahmen des ihm im vorinstanzlichen Ver-

fahrens am 19. September 2018 gewährten rechtlichen Gehörs zur mut-

masslichen Zuständigkeit der Niederlande zu Protokoll gab, er habe sich 

gar nie in diesem Land aufgehalten (SEM-act. A8, Ziff. 8.01), 

dass er zwar tatsächlich mit dem von den Niederlanden ausgestellten 

Schengen-Visum legal nach Europa gereist und sich jeweils für ein paar 

Tage in Österreich, Deutschland, der Schweiz und wieder in Deutschland 

aufgehalten habe, dann aber von dort aus mit dem Autobus in die Türkei 

zurückgekehrt sei (SEM-act. A8, Ziff. 2.03), 

dass er die Türkei am 6. September 2018 erneut – diesmal illegal und in 

einem von einem Schlepper organisierten Lastwagen versteckt – verlassen 

habe und auf diese Weise direkt in die Schweiz gelangt sei (SEM-act. A8, 

Ziff. 5),  

dass derjenige Dublin-Mitgliedstaat für die Prüfung des Antrags auf inter-

nationalen Schutz zuständig ist, welcher der antragstellenden Person ein 

gültiges Visum ausgestellt hat (Art. 12 Abs. 4 Dublin-III-VO), 

dass dieser Mitgliedstaat zuständig bleibt, sofern das Visum, mit dem die 

antragstellende Person in das Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten einreisen 

konnte, seit weniger als sechs Monaten abgelaufen ist, und diese Person 

das Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten nicht verlassen hat (Art. 12 Abs. 2 

und Abs. 4 Dublin-III-VO), 

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Seite 5 

dass das niederländische Schengen-Visum des Beschwerdeführers bis am 

4. April 2018 gültig war und demzufolge bei Einreichung seines Asylge-

suchs in der Schweiz am 11. September 2018 (vgl. zum massgeblichen 

Zeitpunkt Art. 7 Abs. 2 Dublin-III-VO) noch nicht sechs Monate abgelaufen 

waren, 

dass der Beschwerdeführer gegen eine Zuständigkeit der Niederlande zur 

Behandlung seines Asylgesuchs einwendet, er sei zwar mit dem Visum le-

gal nach Europa geflogen und habe sich danach in Deutschland, Öster-

reich und der Schweiz aufgehalten, sei dann aber nach einem zirka zwei-

wöchigen Aufenthalt in die Türkei zurückgereist, 

dass er wegen seines Bruders, der als Journalist tätig gewesen sei und 

dem eine Verbindung zur Gülen-Bewegung vorgeworfen werde, ebenfalls 

ins Visier der Polizei geraten sei und deshalb die Türkei am 6. September 

2018 erneut verlassen habe, 

dass er demnach das Hoheitsgebiet der Dublin-Staaten während mehr als 

vier Monaten verlassen gehabt habe und die Zuständigkeit der Nieder-

lande, trotz deren Zustimmung der Übernahme, erloschen sei, 

dass das SEM in seiner einlässlich begründeten Verfügung argumentiert, 

die behauptete Ausreise des Beschwerdeführers aus dem Schengen- be-

ziehungsweise Dublin-Hoheitsgebiet mit anschliessendem Aufenthalt in 

der Türkei und die erneute (diesmal illegale) Reise im September 2018 aus 

der Türkei in die Schweiz seien weder mit Beweismitteln belegt noch glaub-

haft geschildert worden, 

dass in der Tat nicht plausibel ist, wieso der mit einem gültigen Schengen-

Visum angeblich nach Österreich gereiste Beschwerdeführer nach zwei-

wöchigem Aufenthalt im Hoheitsgebiet der Dublin-Mitgliedstaaten freiwillig 

in die Türkei zurückgereist sein soll, zumal er dort wegen der politischen 

Aktivitäten seines Bruders schon vorher in akuter Gefahr gewesen sein will 

(SEM-act. A8, Ziff. 7.01 und 7.02),  

dass der Beschwerdeführer – obwohl schon von der Vorinstanz in der an-

gefochtenen Verfügung auf die Problematik der Beweislosigkeit und ober-

flächlicher, unsubstantiierter Schilderungen aufmerksam gemacht – im 

Rechtsmittelverfahren weder Beweise für die behauptete Reise zurück in 

die Türkei und den dortigen Aufenthalt nachreicht noch seine Ausführun-

gen dazu mit Details ergänzt, 

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Seite 6 

dass eine Beweisführung zum behaupteten Sachverhalt ohne weiteres 

hätte möglich sein müssen, 

dass somit kein Anlass zur Annahme besteht, die im Zusammenhang mit 

der Visumserteilung entstandene Zuständigkeit der Niederlande sei durch 

einen mehr als dreimonatigen Aufenthalt ausserhalb des Hoheitsgebiets 

der Mitgliedstaaten erloschen (Art. 19 Abs. 2 Dublin-III-VO), 

dass sich die niederländischen Behörden – obwohl im Übernahmegesuch 

von den Schweizer Kollegen ausdrücklich auf den vom Beschwerdeführer 

behaupteten Sachverhalt aufmerksam gemacht – ebenfalls nicht auf die-

sen Erlöschensgrund beriefen, 

dass aus den genannten Gründen die Zuständigkeit der Niederlande für 

die Durchführung des Asyl- und Wegweisungsverfahrens nach wie vor ge-

geben ist, 

dass es keine Gründe für die Annahme gibt, das Asylverfahren und die Auf-

nahmebedingungen für Antragsteller in den Niederlanden weise systemi-

sche Schwachstellen im Sinne von Art. 3 Abs. 2 Sätze 2 und 3 Dublin-III-

VO auf, 

dass die Niederlande Signatarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom 

10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche 

oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und des Ab-

kommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, 

SR 0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967 (SR 

0.142.301) ist und seinen diesbezüglichen völkerrechtlichen Verpflichtun-

gen nachkommt, 

dass auch davon ausgegangen werden darf, dieser Staat anerkenne und 

schütze die Rechte, die sich für Schutzsuchende aus den Richtlinien des 

Europäischen Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013 

zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des in-

ternationalen Schutzes (Verfahrensrichtlinie) sowie 2013/33/EU vom 

26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Aufnahme von Personen, 

die internationalen Schutz beantragen (Aufnahmerichtlinie) ergeben, 

dass der Beschwerdeführer kein konkretes und ernsthaftes Risiko darge-

tan hat, die niederländischen Behörden würden sich weigern ihn aufzuneh-

men und seinen Antrag auf internationalen Schutz unter Einhaltung der Re-

geln der erwähnten Richtlinien zu prüfen, 

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Seite 7 

dass den Akten auch keine Gründe für die Annahme zu entnehmen sind, 

die Niederlande werde in seinem Fall den Grundsatz des Non-Refoulement 

missachten und ihn zur Ausreise in ein Land zwingen, in dem sein Leib, 

sein Leben oder seine Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG 

gefährdet ist oder in dem er Gefahr laufen würde, zur Ausreise in ein sol-

ches Land gezwungen zu werden, 

dass dem SEM bei der Anwendung von Art. 29a Abs. 3 der Asylverord-

nung 1 vom 11. August 1999 (AsylV 1, SR 142.311) Ermessen zukommt 

(vgl. BVGE 2015/9 E. 7 f.) und den Akten keine Hinweise auf eine geset-

zeswidrige Ermessensausübung (vgl. Art. 106 Abs. 1 Bst. a AsylG) durch 

die Vorinstanz zu entnehmen sind, 

dass das Bundesverwaltungsgericht sich unter diesen Umständen weiterer 

Ausführungen zur Frage eines Selbsteintritts enthält, 

dass es demnach keinen Grund für eine Anwendung der Ermessensklau-

seln von Art. 17 Dublin-III-VO gibt, 

dass an dieser Stelle festzuhalten bleibt, dass die Dublin-III-VO den 

Schutzsuchenden kein Recht einräumt, den ihren Antrag prüfenden Staat 

selber auszuwählen (vgl. auch BVGE 2010/45 E. 8.3), 

dass das SEM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b 

AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist und 

– weil der Beschwerdeführer nicht im Besitz einer gültigen Aufenthalts- 

oder Niederlassungsbewilligung ist – in Anwendung von Art. 44 AsylG die 

Überstellung in die Niederlande angeordnet hat (Art. 32 Bst. a AsylV 1),  

dass die Beschwerde aus diesen Gründen abzuweisen ist,  

dass das Beschwerdeverfahren mit vorliegendem Urteil abgeschlossen ist, 

weshalb sich die Anträge auf Gewährung der aufschiebenden Wirkung und 

Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses als gegenstandslos 

erweisen, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.– (Art. 1‒

3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

 

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Seite 8 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Andreas Trommer Jacqueline Moore 

 

 

Versand: