# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c1fc5547-949f-52d7-8aa9-b5e848464466
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-03-23
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht II. Zivilkammer 23.03.2010 ZK2 2010 4
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_007_ZK2-2010-4_2010-03-23.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

___________________________________________________________________________________________________

Ref.: Chur, 23. März 2010 Schriftlich mitgeteilt am:
ZK2 10 4

(Auf die gegen dieses Urteil beim Bundesgericht erhobene Beschwerde ist mit 
Urteil vom 28. Oktober 2010 nicht eingetreten worden).

Urteil 
II. Zivilkammer

Vorsitz Bochsler
RichterInnen Hubert und Michael Dürst
Redaktion Aktuarin Mosca

In der zivilrechtlichen Berufung

der X. und des Y., Beklagte, Berufungskläger und Anschlussberufungsbeklagte, 
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Fabrizio Visinoni, Via dal Bagn 3, 7500 St. 
Moritz, 

gegen

das Urteil des Bezirksgerichts Maloja vom 18. August 2009, mitgeteilt am 26. 
November 2010, in Sachen der Z .  A G  (vormals E. AG), Klägerin, 
Berufungsbeklagte und Anschlussberufungsklägerin, vertreten durch 
Rechtsanwalt Dr. iur. Patrik Wagner, Rosenhügelweg 6, 7270 Davos Platz, gegen 
die Beklagte, Berufungskläger und Anschlussberufungsbeklagte,

betreffend Forderung,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. Die E. AG erstellte auf der Parzelle Nr. M., Grundbuch A., zwei 
Mehrfamilienhäuser gemäss Projekt des Ingenieurbüros B.. Die Baubewilligung 
der Gemeinde A. datiert vom 11. Dezember 2000. Mit öffentlich beurkundetem 
Kaufvertrag vom 1. Dezember 2003 kauften Y. und X. von der E. AG die 
Stockwerkeigentumseinheiten Nrn. S51110 (3 ½-Zimmerwohnung Nr. 8) und 
S51101 (Disponibel Nr. 1), Grundbuch A., zum Preis von Fr. 892'000.--, zahlbar 
auf den 1. Dezember 2003. Der Grundrissplan der Wohnung Nr. 8, des 
Kellerraumes sowie des Disponibelraumes lag dem Kaufvertrag bei und bildete 
einen integrierenden Bestandteil des Vertrages. Ebenfalls integrierender 
Bestandteil des Kaufvertrags bildete der Baubeschrieb vom Herbst 2002. Der 
Kaufpreis war für den schlüsselfertigen Ausbau gemäss Baubeschrieb und 
Grundrissplan, ohne Möblierung, vereinbart. Ziffer 5 der „Weiteren 
Vertragsbestimmungen“ des Kaufvertrages lautete wie folgt: „Aus 
Sonderausbauwünschen resultierende Mehr- und Minderkosten werden den 
Käufern mit separater Abrechnung verrechnet. Diese Kosten inklusive der 
Bauleitungs- und Architekturkosten müssen vor Beginn der Arbeiten zwischen den 
Parteien schriftlich festgelegt werden.“

In der Folge brachten Y. und X. Änderungswünsche ein. Die Z. AG (vormals E. 
AG) machte zunächst Mehrkosten in der Höhe von Fr. 103'712.88 geltend. In der 
Folge reduzierte sie diese gemäss Mehrkostenabrechnung vom 25. Oktober 2006 
(kB 1 Einlage 6) auf Fr. 66'271.35. Diese Mehrkosten würden sich auf die 
Positionen „Baumeisterarbeiten“ (Fr. 9’0089.95), „Holzbau/Galerie“ (Fr. 9'548.55), 
„Schlosser“ (Fr. 12'222.65), „Elektroarbeiten“ (Fr. 1'848.55), „Sanitäranlagen“ (Fr. 
10'545.45), „Küche“ (Fr. 14'332.90), „Plattenarbeiten“ (Fr. 7'101.60) und 
„Malerarbeiten“ (Fr. 1'581.70) verteilen. Demgegenüber beziffern Y. und X. die 
Mehrkosten auf Fr. 32'503.50. Nach Abzug der von der Z. AG zugesicherten 
Gutschrift von Fr. 3’500.-- für die Hotelspesen, überwiesen Y. und X. den Betrag 
von Fr. 29'003.50. Die Z. AG stellte den Restbetrag von Fr. 37'267.85 in 
Rechnung. Als der Betrag nicht überwiesen wurde, wurden Y. und X. gemahnt. 

B. Die Z. AG instanzierte das Verfahren am 30. August 2007 beim 
Kreispräsidenten Oberengadin. Nach erfolglos verlaufener Sühneverhandlung 
vom 26. Oktober 2007 wurde am 30. November 2007 der Leitschein mit folgenden 
Rechtsbegehren ausgestellt:

„Klägerisches Rechtsbegehren

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1. Es seien die beiden Beklagten unter solidarischer Haftbarkeit gerichtlich 
zu verpflichten, der Klägerin den Betrag von Fr. 37'267.85 nebst 5% 
Verzugszins seit dem 05. Februar 2007 zu bezahlen.

2. Unter voller vermittleramtlicher, gerichtlicher und aussergerichtlicher 
Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich der gesetzlichen 
Mehrwertsteuer von 7.6% zulasten der beiden Beklagten.

Beklagtisches Rechtsbegehren

1. Die Klage sei abzuweisen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich MWST zu Lasten 
der Klägerin.

Widerklage

1. Die Widerbeklagte sei zu verpflichten, den Widerklägern den Betrag 
von Fr. 30'000.-- zuzüglich 5% Zins seit dem 26.10.2007 zu bezahlen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich MWST zu Lasten der 
Widerbeklagten.“

C. Mit Prozesseingabe vom 8. Januar 2008 prosequierte die Z. AG den 
Leitschein mit unveränderten Rechtsbegehren an das Bezirksgericht 
Oberengadin. Y. und X. liessen mit Prozessantwort vom 20. Februar 2008 die 
kostenfällige Abweisung der Klage beantragen. Auf die Prosequierung der 
Widerklage wurde verzichtet.

D. Mit Verfügung des Bezirksgerichtspräsidiums Oberengadin vom 6. August 
2008 wurde F., Architekturbüro G., H., als Experte ernannt, um über behauptete 
auf Ausbauwünsche zurückzuführende Mehrwerte und Zusatzkosten eine 
Expertise zu erstellen. Das Gutachten datiert vom 4. November 2008. In der Folge 
beanstandeten beide Parteien die Expertise, wobei die Z. AG eine Erläuterung 
verlangte, während Y. und X. die Anordnung einer Oberexpertise beantragen 
liessen. Mit Verfügung des Bezirksgerichtspräsidiums Oberengadin vom 19. 
Januar 2009 wurde eine Erläuterung beziehungsweise Ergänzung zur Expertise 
vom 4. November 2008 angeordnet. Die Parteien stellten am 21. Januar 
beziehungsweise 9. Februar 2009 Erläuterungs- und Ergänzungsfragen zum 
Gutachten von F. vom 4. November 2008. Die Expertisenergänzung wurde am 30. 
April 2009 dem Bezirksgericht Oberengadin zugestellt. Mit Verfügung des 
Bezirksgerichtspräsidiums Oberengadin vom 1. Mai 2009 wurde den Parteien eine 
Frist bis zum 22. Mai 2009 angesetzt, um allfällige Anträge gemäss Art. 195 ZPO 
zu stellen. Am 18. Mai 2009 liessen Y. und X. erneut ein Gesuch um Anordnung 
einer Oberexpertise stellen. Dieses Begehren wurde mit Verfügung des 
Bezirksgerichtspräsidiums Oberengadin vom 11. Juni 2009 abgewiesen, zumal 

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das Gutachten samt Erläuterung vollständig, nachvollziehbar und schlüssig 
erscheine.

E. Mit Urteil vom 18. August 2009, mitgeteilt am 26. November 2009, erkannte 
das Bezirksgericht Maloja:

„1. Die Klage wird teilweise gutgeheissen und die Beklagten werden 
verpflichtet, der Klägerin Fr. 16'681.87 zuzüglich 5% seit 17. Februar 
2007, unter solidarischer Haftung eines jeden für den gesamten Betrag 
zu bezahlen.

2. Die Verfahrenskosten, bestehend aus einer Gerichtsgebühr von Fr. 
8'000.-- einem Streitwertzuschlag von Fr. 700.--, Gutachterkosten von 
Fr. 7'055.-- (Fr. 4'982.-- + Fr. 2'073.--) und Schreibgebühren von Fr. 
500.--, sowie die vermittleramtlichen Kosten von Fr. 300.-- werden den 
Parteien je zur Hälfte auferlegt.

3. Die ausseramtlichen Kosten werden wettgeschlagen.

4. (Rechtsmittelbelehrung)

5. (Mitteilung)“

F. Dagegen liessen Y. und X. am 4. Januar 2010 Berufung an das 
Kantonsgericht von Graubünden mit folgenden Anträgen erklären:

„1. Die Ziffern 1 bis 3 des Dispositivs des angefochtenen Urteils seien 
aufzuheben.

Die Klage sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der 
Klägerin/Berufungsbeklagten für das vermittleramtliche und das 
bezirks- sowie das kantonsgerichtliche Verfahren.“

In prozessualer Hinsicht liessen sie den Antrag stellen, in Anwendung von Art. 224 
Abs. 2 und 3 ZPO sei das schriftliche Verfahren anzuordnen. Anlässlich eines 
Telefongesprächs mit dem Vorsitzenden der II. Zivilkammer vom 21. Januar 2010 
zog Rechtsanwalt Visinoni den prozessualen Antrag zurück.

G. Am 13. Januar 2010 liess die Z. AG Anschlussberufung an das 
Kantonsgericht von Graubünden erheben. Sie beantragt:

„1. Die Berufung sei abzuweisen und die teilweise gutgeheissene Klage 
betreffend Bezahlung von Fr. 16'681.87 zuzüglich 5% Zins seit dem 
17. Februar 2007 unter solidarischer Haftbarkeit der Beklagten 
zugunsten der Klägerin zu bestätigen und darüber hinaus die Klage 
gutzuheissen.

2. Es seien die Ziffern 2 und 3 des Dispositivs entsprechend des 
Ausganges der Anschlussberufung gemäss Ziffer 1 anzupassen.

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3. Unter voller Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der 
Berufungskläger für das Vermittleramt, erst- und zweitinstanzliche 
Verfahren zuzüglich 7.6% MWST.“

H. Am 23. März 2010 fand die mündliche Berufungsverhandlung vor der II. 
Zivilkammer des Kantonsgerichts statt. Anwesend waren die beiden 
Rechtsvertreter, nämlich Rechtsanwalt lic. iur. Fabrizio Visinoni und Rechtsanwalt 
Dr. iur. Patrik Wagner. Einleitend verlas der Vorsitzende die Anträge der Berufung 
beziehungsweise Anschlussberufung. Gegen die Zuständigkeit und die 
Zusammensetzung des Gerichts wurden keine Einwände vorgebracht, so dass 
sich dieses als in der Sache legitimiert erklärte. Beweisanträge wurden keine 
gestellt, weshalb das Beweisverfahren geschlossen werden konnte.

Im Anschluss nahmen die Rechtsvertreter der Parteien in ihren Plädoyers zu der 
Berufung beziehungsweise Anschlussberufung Stellung. Auf entsprechende Frage 
des Vorsitzenden der II. Zivilkammer erklärte Rechtsanwalt Visinoni, dass er die 
Abweisung der Klage beantrage. Der Zusatz „soweit darauf einzutreten ist“, 
welcher in der schriftlichen Berufungserklärung noch enthalten ist, wurde fallen 
gelassen. Rechtsanwalt Wagner bestätigte seine in der 
Anschlussberufungserklärung vom 13. Januar 2010 gestellten Anträge. 

Auf die Begründungen der Berufungs- beziehungsweise 
Anschlussberufungsanträge und die Erwägungen im angefochtenen Urteil ist, 
soweit sachdienlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen. 

II. Erwägungen

1.a) Gegen Urteile der Bezirksgerichte über vermögensrechtliche Streitigkeiten 
im Betrag von über Fr. 8'000.-- kann Berufung an das Kantonsgericht ergriffen 
werden (Art. 218 Abs. 1 ZPO in Verbindung mit Art. 19 ZPO). Das angefochtene 
Urteil des Bezirksgerichts Oberengadin betrifft einen vermögensrechtlichen Streit 
über einen Betrag von mehr als Fr. 8'000.--, so dass der Berufungsstreitwert 
erreicht und die Zuständigkeit des Kantonsgerichts von Graubünden zur 
Beurteilung der vorliegenden Streitsache als Berufungsinstanz gegeben ist.

b) Eine Berufung ist innert der peremptorischen Frist von 20 Tagen seit der 
schriftlichen Mitteilung des Urteils zu erklären und hat die formulierten Anträge auf 
Abänderung des erstinstanzlichen Urteils und der Beiurteile sowie neue Einreden, 
soweit solche noch zulässig sind, zu enthalten (Art. 219 Abs. 1 ZPO). Der 
Berufungsbeklagte kann, wenn er nicht selbst auch Berufung eingelegt hat, innert 

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der peremptorischen Frist von 10 Tagen seit Mitteilung der Berufungserklärung 
ebenfalls beim Präsidenten der ersten Instanz seine Anschlussberufung mit 
formulierten Anträgen einreichen (Art. 220 Abs. 1 ZPO). Die Berufung von Y. und 
X. vom 4. Januar 2010 wurde frist- und formgerecht eingereicht, so dass darauf 
eingetreten werden kann. Zur Anschlussberufung der Z. AG vom 13. Januar 2010 
wird in Erwägung 4 Stellung genommen.

2. Im schriftlichen Kaufvertrag vom 1. Dezember 2003 wurde der Kaufpreis, 
wie bereits dargelegt, auf Fr. 892'000.-- festgelegt. Der Kaufpreis verstand sich für 
den schlüsselfertigen Ausbau gemäss Baubeschrieb und Grundrissplan, ohne 
Möblierung (vgl. Ziff. 4 des Kaufvertrages vom 1. Dezember 2003, kB 1). Es ist 
vorliegend unbestritten, dass die Beklagten in der Folge Wünsche angebracht 
haben. Fraglich ist vorliegend, ob beziehungsweise in welchem Umfang der 
Verkäuferin ein Anspruch auf Vergütung eines Mehrpreises zusteht. Die Klägerin 
fordert insgesamt einen Betrag von Fr. 66'181.50, wovon die Beklagten einen 
Betrag von Fr. 29'003.50 anerkannt und bezahlt haben. Strittig war vor Vorinstanz 
somit noch die Differenz von Fr. 37'267.85. Die Vorinstanz hat die Klage im 
Umfang von Fr. 16'681.87 gutgeheissen. Aufgrund von Berufung und 
Anschlussberufung ist vor der II. Zivilkammer des Kantonsgerichts wieder die 
ganze Forderung von Fr. 37'267.85 strittig, wobei auf die Anschlussberufung – wie 
noch auszuführen sein wird – teilweise nicht eingetreten werden kann.

3.a) Die Parteien haben am 1. Dezember 2003 einen Kaufvertrag über zwei 
noch zu erstellende Stockwerkeinheiten abgeschlossen. Der Kaufpreis betrug Fr. 
892'000.--, zahlbar am 1. Dezember 2003, mithin mit Vertragsabschluss. Der 
Preis, im Vertrag betitelt als „Kaufpreis“, beinhaltet die Eigentumsübertragung der 
Stockwerkeigentumseinheiten Nrn. S51110 und S51101, entsprechend 71/1000 
Miteigentum am Grundstück Nr. M., Grundbuch A., sowie eine Werkleistung, 
nämlich die Erstellung der versprochenen Stockwerkeigentumseinheiten. Es 
handelt sich also um ein gemischtes Vertragsverhältnis mit Kaufvertrags- und 
Werkvertragselementen. Beim vereinbarten Preis handelt es sich um einen 
Pauschalpreis. Der Pauschalpreis ist unabhängig von den tatsächlichen 
Erstellungskosten des Werkes und den ausgeführten Leistungsmengen. Und er ist 
unabänderlich: auch dann, wenn die Erstellungskosten (Arbeits- und andere 
Kosten) höher oder geringer sind, als bei Vertragschluss vorgesehen war (vgl. Art. 
373 Abs. 1 und 3 OR). Der umschriebene Festpreischarakter des Pauschalpreises 
ist jedoch kein absoluter. So ist ein Mehraufwand, der auf Bestellungsänderung 
beruht, zu vergüten (Gauch, Der Werkvertrag, 4. Aufl., Zürich 1996, N 902 – N 

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905). Da eine Bestellungsänderung nur den Inhalt der vom Unternehmer 
geschuldeten Werkleistung verändert, ergibt sich der Mehranspruch schon aus der 
vereinbarten Entgeltlichkeit der Werkleistung. Dementsprechend setzt er weder 
eine besondere Abrede noch eine Anerkennung durch den Besteller oder eine 
Ankündigung der Mehrforderung durch den Unternehmer voraus (Gauch, a.a.O., 
N 785). Häufig ist streitig, ob eine behauptete Bestellungsänderung in Wirklichkeit 
vorliegt oder ob eine bestimmte Einzelleistung, die der Besteller nach 
Vertragsabschluss angeordnet hat, noch zum ursprünglich vereinbarten, vom 
Pauschalpreis abgedeckten Leistungsinhalt gehört. Was der Unternehmer zum 
vereinbarten Pauschalpreis im Einzelnen leisten muss, ergibt sich aus dem 
konkreten Werkvertrag und ist durch Auslegung des ganzen Vertrags zu ermitteln 
(Gauch a.a.O., N 906). Massgebend ist dabei in erster Linie der 
übereinstimmende wirkliche Wille der Parteien (Art. 18 OR). Wenn dieser 
unbewiesen bleibt, sind zur Ermittlung des mutmasslichen Parteiwillens die 
Erklärungen der Parteien aufgrund des Vertrauensprinzips so auszulegen, wie sie 
nach ihrem Wortlaut und Zusammenhang sowie nach den gesamten Umständen 
verstanden werden durften und mussten (vgl. BGE 130 III 71 E. 3.2; Pra 2002 57 
329 f.).  

b) Teilweise abweichend zu den vorerwähnten Grundsätzen haben die 
Parteien vorliegend in Bezug auf Mehr- und Minderaufwand, der auf 
Bestellungsänderung beruht, in Ziff. 5 der „Weiteren Vertragsbestimmungen“ des 
Kaufvertrages ausdrücklich folgendes festgehalten: „Aus Sonderausbauwünschen 
resultierende Mehr- und Minderkosten werden den Käufern mit separater 
Abrechnung verrechnet. Diese Kosten inklusive der Bauleitungs- und 
Architekturkosten müssen vor Beginn der Arbeiten zwischen den Parteien 
schriftlich festgelegt werden.“ Die Klägerin musste aufgrund dieser vertraglichen 
Bestimmung sämtliche Mehr- und Minderkosten, welche bei den Arbeiten 
aufgrund von Änderungswünsche der Beklagten entstehen konnten, vor Beginn 
der Arbeiten anzeigen und schriftlich vereinbaren. Der Wortlaut dieser 
Bestimmung ist unmissverständlich. Die Klägerin hat eingeräumt, dass die 
Zusatzaufträge – trotz der Vereinbarung im Kaufvertrag – nicht schriftlich 
vereinbart worden sind (Prozesseingabe vom 8. Januar 2008 S. 3). Die Parteien 
sind bei Änderungswünschen der Beklagten, wie aus den Akten hervorgeht, 
folgendermassen vorgegangen: Wie der Zeugenaussage von C., 
Verwaltungsratspräsident der Baugesellschaft E. AG, vom 30. April 2008 
entnommen werden kann, war D., Geschäftsführer des Ingenieurbüros B., für die 
Planung und Ausführung sowie die Kundenkontakte respektive Änderungs- und 

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Ausführungswünsche im Zusammenhang mit der Überbauung „Chesa E.“ 
zuständig. D. war somit während den Bauarbeiten die Kontaktperson für die 
Käuferschaft. Er hat die Änderungswünsche entgegengenommen und an die 
verschiedenen Unternehmen weitergeleitet (vgl. Zeugenaussage D., Frage 3). Die 
Käufer ihrerseits haben den Architekten I. beigezogen, der ein 
innenarchitektonisches Konzept für ihre Wohnung erarbeitet hat. Bei den Akten 
liegt der neue Grundrissplan, der von I. am 22. Februar 2004 ausgearbeitet 
worden ist (bB 4). Dieser sah gegenüber dem Grundrissplan, welcher dem 
Kaufvertrag und dem Verkaufsprospekt beigelegt war, verschiedene Änderungen, 
insbesondere bezüglich der sanitären Anlagen, der Küche und der neu zu 
erstellenden Galerie vor. Diese Änderungen sind im revidierten Plan „Grundriss 
Dachgeschoss“ des Ingenieurbüros B. vom 28. April 2004 aufgenommen worden 
(bB 5). Wie I. als Zeuge bestätigt hat (vgl. Zeugenaussage vom 22. April 2008 
S.4), teilten er beziehungsweise die Beklagten alle Änderungswünsche D., als 
Vertreter der Klägerin, mit. D. habe in der Folge von verschiedenen Unternehmen 
Offerten eingeholt (vgl. Zeugenaussage J. vom 10. Juni 2008, S. 2, Frage 3) und 
diese den Beklagten zur Genehmigung unterbreitet (vgl. bB 6 und bB 7). Bei den 
Akten liegt sodann eine Zusammenstellung der geleisteten Arbeiten/Materialien, 
welche die Beklagten vom Ingenieurbüro B. im März 2005 erhalten haben (bB 9). 
Die mehrkostenverursachenden Arbeiten sind auf dieser Zusammenstellung mit 
roter Farbe markiert. Die Beklagten wurden also - entsprechend der vertraglichen 
Abmachung – in verschiedenen Fällen darauf hingewiesen, dass ihre Wünsche 
Mehrkosten zur Folge haben würden. Abweichend von der vertraglichen Regelung 
wurde lediglich auf das schriftliche Gegenzeichnen der Mehrkosten verzichtet. 
Aufgrund der besagten Vertragsklausel und dieses Vorgehens hat die Klägerin 
eine Vertrauensgrundlage geschaffen. Die Beklagten konnten nach Treu und 
Glauben darauf vertrauen, dass nebst jenen Mehrkosten, welche ausdrücklich 
angezeigt wurden, keine weiteren Kosten auf sie zukommen würden. Vielmehr 
konnten sie davon ausgehen, dass jene Wünsche, bei welchen keine Mehrkosten 
angezeigt wurden, nur der Konkretisierung des Bauwerkes dienten. Dies umso 
mehr, als bei Abschluss des Vertrages am 1. Dezember 2003 kein detaillierter 
Baubeschrieb vorlag, aus dem ersichtlich gewesen wäre, welche konkreten 
Leistungen nach Auffassung der Parteien zum Preis von Fr. 892'000.-- hätten 
erbracht werden müssen (kB 1 S. 10 ff.). Damit fehlte aber eine wesentliche 
Grundlage, um aus den Bestellungsänderungen ergebenden Einsparungen und 
Mehrkosten einigermassen verlässlich ermitteln zu können. Der dem Kauf zu 
Grunde liegende Verkaufsprospekt (kB 1) ist zwar detaillierter, jedoch für die 
Ermittlung von anfallenden Mehrkosten ebenfalls ungenügend.

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c) Die Beklagten anerkannten in der Folge folgende Mehrkosten: BKP 214 
Holzbau/Galerie in der Höhe von Fr. 9'548.55, BKP 272 Schlosser im Umfang von 
Fr. 10'545.45, BKP 250 Sanitäranlagen in der Höhe von Fr. 10'545.45 und BKP 
285 Malerarbeiten in der Höhe von Fr. 1'581.70, somit einen Gesamtbetrag von 
Fr. 32'503.50 (vgl. bB 10 und bB 11). Abzüglich die zugesicherte Gutschrift für 
Hotelspesen wegen der Bauverspätung von Fr. 3'500.--, bezahlten die Beklagten 
einen Betrag in der Höhe von Fr. 29'003.50. Im Folgenden ist nun zu prüfen, ob 
die Beklagten nebst den anerkannten und bezahlten Mehrkosten noch auf weitere 
Mehrkosten aufmerksam gemacht worden sind.

d) Wie der Zeugenaussage von I. vom 18. März 2008 (S. 4) entnommen 
werden kann, hat letzterer D. mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass die 
Käufer nicht über die Mehrkosten orientiert seien. D. habe dann jeweils 
geantwortet, dass sowieso Küche und Bad gemacht werden müssten und dass es 
klar sei, dass eine Galerie Mehrkosten verursachen würde. Somit erhellt, dass D. 
die Beklagten nicht über die anfallenden Mehrkosten aufgeklärt hat. Dieser 
Argumentation könnte man entgegenhalten, dass sich die Käufer das Wissen 
ihres Architekten I. anrechnen lassen müssen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 
18. Mai 2001 1A.301/2000, E. 6.a). Es gilt jedoch zu berücksichtigen, dass I. 
lediglich für die innenarchitektonische Gestaltung der Wohnung beigezogen wurde 
und er weder die Bauleitung inne hatte noch die Kosten der Baute zu 
beaufsichtigen hatte. Er war somit gar nicht in der Lage, die Mehrkosten der 
Sonderwünsche genau zu ermitteln. Das Wissen von I. kann den Käufern nur im 
Umfang seiner Beauftragung angerechnet werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
vom 27. Januar 2006 4C.332/2005, E. 3.2; Eugen Bucher, Schweizerisches 
Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, 2. Aufl., Zürich 1988, S. 633 Fn. 115), 
weshalb vorliegend nicht behauptet werden kann, die Beklagten würden in Bezug 
auf die entstandenen Mehrkosten nicht mehr als gutgläubig erscheinen.

D. selbst sagte als Zeuge hingegen aus, er habe die Käufer insbesondere über die 
Mehrkosten betreffend Galerie und dem Einbau der Dampfdusche informiert (vgl. 
Zeugenaussage vom 10. Juni 2008, S. 4). In diesem Zusammenhang führten die 
Beklagten in einem Schreiben vom 20. Februar 2006 an das Ingenieurbüro B. aus, 
die K. habe für die Errichtung der Galerie einen Preis von Fr. 10'827.80 offeriert. 
Diese Offerte hätten sie akzeptiert. Von der Bauschreinerei sei keine schriftliche 
Offerte eingegangen, aber es sei ihnen mündlich ein Preis von Fr. 5'000.-- 
angeboten worden (vgl. bB 10). Schliesslich bezahlten sie für den Holzbau die 
geforderten Fr. 9'548.55 (bB 11). Der Mehrpreis für die sanitären Anlagen im 
Umfang von Fr. 10'545.45 wurde, wie bereits ausgeführt, von den Beklagten 

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ebenfalls akzeptiert und bezahlt (bB 11). Somit wird deutlich, dass die Beklagten 
auf die Mehrkosten betreffend Galerie und Dampfdusche mittels Offerte 
beziehungsweise mündlich aufmerksam gemacht worden sind und diese 
Mehrkosten auch bezahlt haben. Einzig der Mehrpreis für die Glasbrüstung 
(Restbetrag über Fr. 1'394.85, vgl. vorinstanzliches Urteil E. 5) wurde von den 
Beklagten nicht bezahlt. Dieser Mehrpreis ist darauf zurückzuführen, dass anstatt 
der offerierten Glasplatte mit einer Abwicklung von 4700 mm eine solche mit einer 
Abwicklung von 5945 mm geliefert worden ist (kB 13, Beilage 5; bB 6). Über diese 
Mehrkosten wurden die Beklagen weder mündlich noch mittels Offerte orientiert. 
Schliesslich konnte der Bauleiter L. als Zeuge nicht sagen, ob die Käufer auf die 
Mehrkosten aufmerksam gemacht worden sind (Zeugenaussagen vom 10. Juni 
2008, S. 5). All dies erlaubt den Schluss, dass die Beklagten nebst den 
anerkannten und bezahlten Mehrkosten von Fr. 29'003.50 auf keine weiteren 
Mehrkosten hingewiesen worden sind, weshalb sie in guten Treuen davon 
ausgehen konnten, dass keine weiteren Mehrkostenforderungen auf sie 
zukommen würden. Dies gilt insbesondere auch für die vor Vorinstanz 
gutgeheissenen Positionen, nämlich: (1) Elektroarbeiten, Fr. 1'848.55 
(vorinstanzliches Urteil E. 6), (2) Küche, Fr. 7'731.72 (E. 7) und Plattenarbeiten, 
Fr. 7'101.60 (E. 8), insgesamt somit Fr. 16'681.87. Auch auf diese Mehrkosten 
wurden die Käufer nicht aufmerksam gemacht, weshalb letztere diese nicht zu 
bezahlen haben.

e) Im Resultat kann somit festgehalten werden, dass aufgrund der besagten 
Vertragsklausel und des Umstandes, dass die Kläger in verschiedenen Fällen auf 
Mehrkosten mittels Offerten oder mündlich hingewiesen wurden, eine 
Vertrauensgrundlage geschaffen haben, welche zu schützen ist. Die Beklagten 
konnten nach Treu und Glauben darauf vertrauen, dass nebst jenen Mehrkosten, 
welche ausdrücklich angezeigt wurden, keine darüber hinaus reichenden 
Zahlungen gefordert würden. Die Berufung ist demnach gutzuheissen, das 
angefochtene Urteil aufzuheben und die Klage ist gesamthaft abzuweisen.

4.a) Am 13. Januar 2010 liess die Z. AG Anschlussberufung an das 
Kantonsgericht von Graubünden erheben. Sie beantragte die Bestätigung des 
vorinstanzlichen Urteils betreffend Bezahlung von Fr. 16'681.87 zuzüglich 5% Zins 
seit dem 17. Februar 2007 und darüber hinaus die Gutheissung der Klage. Mit der 
Gutheissung der Klage verlangt die Z. AG somit die Bezahlung von Fr. 37'267.85. 
Die Klägerin ist in ihrer Anschlussberufung im Wesentlichen auf die von der 
Vorinstanz abgewiesenen Positionen eingegangen, nämlich: Mehrkosten für 
Baumeisterarbeiten, Fr. 9'089.95  (vorinstanzliches Urteil E. 4), Mehrkosten für die 

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Glasbrüstung, Fr. 1'394.85 (E. 5) und der von der Vorinstanz nicht gewährte 
Lieferantenrabatt für die Küche, Fr. 6'601.18 (E. 7). Die Mehrkosten für 
Baumeisterarbeiten wurden in der Anschlussberufung nicht genügend 
substantiiert, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann. Es genügt nicht 
aufzuzählen, wo beispielsweise Mehraufwand für den Baumeister entstanden ist, 
ohne die daraus resultierenden Mehrkosten genau zu beziffern. Selbst aber wenn 
man auf diesen Punkt der Anschlussberufung eintreten würde, müsste dieser 
abgewiesen werden. Wie bereits ausgeführt, konnten die Beklagten nach Treu 
und Glauben darauf vertrauen, dass nebst jenen Mehrkosten, welche ausdrücklich 
angezeigt wurden, keine darüber hinaus reichenden Zahlungen zu tätigen waren. 
Bei den geforderten Mehrkosten für Baumeisterarbeiten in der Höhe von Fr. 
9'089.95 handelt es sich um Mehrkosten, für welche – wie in Erwägung 3 d 
dargelegt (vgl. auch bB 10 und 11) – nicht nachgewiesen wurde, dass sie 
mündlich oder anhand von Offerten den Beklagten angezeigt wurden, weshalb sie 
zu Recht von den Beklagten nicht bezahlt wurden. Im Resultat ebenfalls zu Recht 
hat die Vorinstanz entschieden, dass die Mehrkosten für die Glasbrüstung von den 
Beklagten nicht zu tragen sind. Auch diese Mehrkosten wurden in keiner Weise 
angezeigt, weshalb die Beklagten nicht mit deren Entstehung rechnen mussten 
(vgl. E. 3 d). Über Mehrkosten für die Küche wurden die Beklagten schliesslich 
weder mündlich noch anhand von Offerten informiert. Wie in Erwägung 3 d 
ausgeführt, ergaben die Zeugenaussagen, dass die Beklagten nicht über 
Mehrkosten für die Küche aufgeklärt worden sind. Bei den Akten liegen auch keine 
Offerten, welche belegen würden, dass die Käufer Kenntnis von den Mehrkosten 
hatten. Somit sind die Beklagten im Vertrauen zu schützen, dass keine 
Zusatzkosten für die Küche entstehen würden, weshalb sie auch diese nicht zu 
begleichen haben. Dementsprechend erübrigt es sich Ausführungen darüber zu 
machen, ob die Klägerin den von der Lieferantin erhaltenen Rabatt an die 
Beklagten weiterzugeben hat.

b) Im Ergebnis ist nach dem Gesagten die Anschlussberufung abzuweisen, 
soweit darauf eingetreten werden kann.

5.  Nachdem Y. und X. vor Bezirksgericht Maloja noch teilweise unterlegen 
waren, erreichten sie nunmehr mit ihrer Berufung gegen den Widerstand der 
Gegenpartei  die Aufhebung des angefochtenen Urteils sowie die Abweisung der 
Klage der Z. AG. Die Anschlussberufung der Z. AG wurde – soweit darauf 
eingetreten werden konnte – abgewiesen. Bei dieser Sachlage ist es gemäss Art. 
122 Abs. 1 ZPO angezeigt, die Kosten der Vermittlung, die Gutachterkosten sowie 

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die Kosten des erst- und zweitinstanzlichen Gerichtsverfahrens vollumfänglich der 
Klägerin zu überbinden.

Als unterliegende Partei ist die Z. AG nach Art. 122 Abs. 2 ZPO überdies gehalten, 
Y. und X. für die Verfahren vor dem Vermittler, dem Bezirksgericht Maloja und der 
II. Zivilkammer des Kantonsgerichts eine angemessene Umtriebsentschädigung 
zu bezahlen. Die Aufwendungen hat der Rechtsvertreter der Beklagten für das 
vorinstanzliche Verfahren mit Fr. 16'729.10 (inkl. MwSt) und für das 
Berufungsverfahren mit Fr. 4'660.70 inklusive Mehrwertsteuer beziffert. Diese 
Beträge sind antragsgemäss zuzusprechen, da sie dem notwendigen Aufwand für 
eine sachgerechte Vertretung und der Bedeutung der Sache für die Kläger als 
angemessen erscheinen.

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III. Demnach wird erkannt

1. Die Berufung wird gutgeheissen und das angefochtene Urteil wird 
aufgehoben.

2. Die Klage wird abgewiesen.

3. Die Anschlussberufung wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

4. Die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens, bestehend aus den 
vermittleramtlichen Kosten von Fr. 300.--, einer Gerichtsgebühr von Fr. 
8'000.--, einem Streitwertzuschlag von Fr. 700.--, Gutachterkosten von Fr. 
7'055.-- (Fr. 4'982.-- + Fr. 2'073.--) und Schreibgebühren von Fr. 500.--, 
insgesamt somit Fr. 16'555.-- sowie die Kosten des Berufungs- und 
Anschlussberufungsverfahrens, bestehend aus einer Gerichtsgebühr von 
Fr. 7'000.-- und Schreibgebühren von 224.--, insgesamt somit Fr. 7'224.--, 
gehen zu Lasten der Z. AG, die zudem Y. und X. für das vorinstanzliche 
Verfahren mit Fr. 16'729.10 (inkl. MwSt) und für das Berufungsverfahren mit 
Fr. 4'660.70 (inkl. MwSt) ausseramtlich zu entschädigen hat.

5. Gegen diese, einen Streitwert von weniger als 30'000 Franken betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 2 lit. a des 
Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsachen an das 
Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden, wenn 
sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt. Andernfalls ist 
die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 113 ff. BGG gegeben. 
In beiden Fällen ist das Rechtsmittel dem Bundesgericht schriftlich, innert 
30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in 
der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff., 90 ff. und 
113 ff. BGG.

6. Mitteilung an: