# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 784ea633-af83-509c-be07-7087ebd83748
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-11
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Verwaltungskommission 11.04.2025 VB250009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_004_VB250009_2025-04-11.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
Verwaltungskommission  

Geschäfts-Nr. VB250009-O/U

Mitwirkend: Obergerichtspräsidentin  lic. iur. F. Schorta, Vizepräsident lic. iur. 

Ch. Prinz, Oberrichterin lic. iur. Ch. von Moos, Oberrichter

lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichter lic. iur. A. Wenker

sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. A. Leu

Beschluss vom 11. April 2025

in Sachen

A._____GmbH, 
vertreten durch B._____, 

Beschwerdeführerin

gegen

Betreibungsamt Kloten, 
Beschwerdegegner

betreffend Aufsichtsbeschwerde gegen den aufsichtsrechtlichen Beschwer-
deentscheid des Bezirksgerichts Bülach vom 11. März 2025 (BA240004-C)

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Erwägungen:

I.

1. Mit Eingabe vom 13. Mai 2024 (act. 5/1) erhob die A._____ GmbH (fortan: 

Beschwerdeführerin) beim Bezirksgericht Bülach als untere kantonale Auf-

sichtsbehörde über die Betreibungsämter eine Aufsichtsbeschwerde gegen 

das Betreibungsamt Kloten (fortan: Beschwerdegegner). Nach durchgeführ-

tem Vernehmlassungsverfahren (act. 5/3 und act. 5/7) wies das Bezirksge-

richt die Beschwerde mit Beschluss vom 11. März 2025, Geschäfts-

Nr. BA240004-C, ab (act. 3). 

2. Gegen diesen Beschluss erhob die Beschwerdeführerin bei der Verwaltungs-

kommission des Obergerichts des Kantons Zürich innert Frist (act. 2/1) Be-

schwerde und stellte den Antrag auf Überprüfung der durch sie angefochte-

nen Punkte sowie um Rückweisung der Angelegenheit an die Vorinstanz, un-

ter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Vorinstanz bzw. des Be-

schwerdegegners (act. 1 S. 1).

3. Die Verwaltungskommission eröffnete in der Folge das vorliegende Verfahren 

und zog die vorinstanzlichen Akten Geschäfts-Nr. BA240004-C bei (act. 5/1-

20). 

4. Nach § 83 Abs. 2 des Gerichtsorganisationsgesetzes (GOG, LS 211.1) bzw. 

§ 84 GOG i.V.m. Art. 322 Abs. 1 der Zivilprozessordnung (ZPO, SR 272) stellt 

die Rechtsmittelinstanz die Aufsichtsbeschwerde der Gegenpartei zur schrift-

lichen Stellungnahme zu, es sei denn, die Beschwerde erweist sich sofort als 

unzulässig oder unbegründet. Da dies – wie im Folgenden zu zeigen sein wird 

– der Fall ist, kann auf das Einholen einer Stellungnahme des Beschwerde-

gegners verzichtet werden. Das Verfahren erweist sich als spruchreif. Auf die 

Vorbringen der Beschwerdeführerin ist nachfolgend einzugehen, soweit dies 

unter Hinweis auf § 83 Abs. 3 GOG notwendig erscheint.

5. Auf das vorliegende Verfahren sind die Art. 319 ff. ZPO sinngemäss anwend-

bar (§ 84 GOG). Entsprechend kann mit der Beschwerde die unrichtige 

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Rechtsanwendung und die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachver-

haltes geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). Neue Anträge, neue Tatsa-

chen und neue Beweismittel sind im Beschwerdeverfahren hingegen ausge-

schlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO).

II.

1. Verletzen Mitglieder von Gerichtsbehörden Amtspflichten, kann bei der unmit-

telbaren Aufsichtsbehörde schriftlich Aufsichtsbeschwerde erhoben werden. 

Die Aufsichtsbehörde verfügt die notwendigen Massnahmen (§ 82 Abs. 1 und 

2 GOG, § 83 Abs. 1 GOG). Aufgabe der Aufsichtsbehörde ist es, durch Ge-

brauch ihrer Aufsichts- und Disziplinargewalt auf entsprechende Anzeige hin 

ein ordnungs- und rechtswidriges Verhalten einer Justizperson zu ahnden 

(sog. administrative Beschwerde) oder eine unrechtmässige oder unzweck-

mässige Anordnung aufzuheben bzw. abzuändern (sog. sachliche Be-

schwerde). Gemäss § 80 Abs. 1 lit. b GOG i.V.m. § 84 GOG i.V.m. § 18 

Abs. 1 lit. k der Verordnung über die Organisation des Obergerichts (OrgV 

OG, LS 212.51) übt die Verwaltungskommission des Obergerichts des Kan-

tons Zürich die Aufsicht über die dem Obergericht unterstellten Gerichte und 

nach § 80 Abs. 2 GOG die mittelbare Aufsicht über die den Bezirksgerichten 

unterstellten Behörden aus (Hauser/Schweri/Lieber, GOG-Kommentar, 

2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2017, § 80 N 1 und § 84 N 1). Sie ist daher - mit 

nachfolgender Einschränkung - zur Behandlung der vorliegenden Be-

schwerde zuständig. 

2.1. In den Ziffern 8 und 9 nimmt die Beschwerdeführerin auf die vom Beschwer-

degegner erlassene Kostenrechnung und Verfügung vom 2. Mai 2024, Ge-

schäfts-Nr. T33033, Bezug und beanstandet einen überspitzten Formalismus 

durch den Beschwerdegegner. Die Angaben auf dem Betreibungsbegehren 

seien nicht unklar gewesen (act. 1 Ziff. 8 und 9).  

2.2. Die Ausführungen in den Ziffern 8 und 9 betreffen die Erwägungen III.2 des 

angefochtenen Beschlusses. Darin befasste sich die Vorinstanz mit der vom 

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Beschwerdegegner erlassenen Rückweisungsverfügung vom 2. Mai 2024, 

Geschäfts-Nr. T33033, namentlich mit der Rechtmässigkeit der Rückweisung 

und der in der Verfügung enthaltenen Kostenauflage zu Lasten der Beschwer-

deführerin sowie der Frage, ob diese amtsmissbräuchliche Züge aufwiesen 

bzw. überspitzt formalistisch waren (act. 3 E. III.2). Gemäss Art. 17 Abs. 1 

SchKG (SR 281.1) kann mit Ausnahme der Fälle, in denen das Gesetz den 

Weg der gerichtlichen Klage vorschreibt, gegen jede Verfügung eines Betrei-

bungs- oder eines Konkursamtes bei der Aufsichtsbehörde wegen Gesetzes-

verletzung oder Unangemessenheit Beschwerde geführt werden. Gemäss 

dem Beschluss des Obergerichts vom 4. Dezember 2024 über die Konstituie-

rung und die Geschäftsverteilung unter den Kammern (Geschäfts-

Nr. OP240008-O) behandelt die II. Zivilkammer Aufsichtsbeschwerden gegen 

Beschwerdeentscheide der Bezirksgerichte in SchKG-Sachen. Für Be-

schwerden nach Art. 17 ff. SchKG ist demnach zweitinstanzlich die II. Zivil-

kammer und nicht die Verwaltungskommission zuständig (Verfügung II. ZK 

OG ZH vom 18. Januar 2021, Geschäfts-Nr. PS210002-O, E. 3.1; Beschluss 

II. ZK OG ZH vom 14. September 2023, Geschäfts-Nr. PS230158-O, E. 2). 

Die Beschwerdeführerin ficht in Ziff. 8 und 9 ihrer Beschwerdeschrift die Kos-

tenauflage in der Verfügung des Beschwerdegegners vom 2. Mai 2024 sowie 

die Rückweisung des Betreibungsbegehrens an. Hierbei handelt es sich um 

eine Beschwerde nach Art. 17 SchKG, womit es an der Zuständigkeit der Ver-

waltungskommission zur zweitinstanzlichen Beurteilung der Anträge fehlt. Auf 

die Aufsichtsbeschwerde ist daher insoweit nicht einzutreten, und die Eingabe 

der Beschwerdeführerin ist zur Behandlung der Ziffern 8 und 9 an die II. Zivil-

kammer des Obergerichts des Kantons Zürich weiterzuleiten. 

III.

1. Auf die Erwägungen der Vorinstanz in ihrem Beschluss vom 11. März 2025, 

Geschäfts-Nr. BA240004-C, ist im Folgenden im Rahmen der Prüfung der ein-

zelnen Vorbringen der Beschwerdeführerin näher einzugehen. 

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2. Die Beschwerdeführerin beanstandet, dass das Bezirksgericht den angefoch-

tenen Beschluss vom 11. März 2025 als Kollegialgericht gefällt habe, während 

die Eröffnung des Verfahrens durch Bezirksrichterin lic. iur. HÜRLIMANN er-

folgt sei (act. 1 Ziff. 1). Diese Vorgehen erweist sich als korrekt. Gemäss § 21 

der Geschäftsordnung des Bezirksgerichts Bülach amten als Aufsichtsbe-

hörde im Sinne von § 81 f. GOG die Abteilungen, d.h. die Kollegialgerichte. 

§ 14 Satz 1 GOG zufolge entscheidet das Kollegialgericht in Dreierbesetzung. 

Der Beschluss über die Beschwerde vom 13. Mai 2024 war demnach durch 

das Kollegialgericht zu fällen. Die Prozessleitung konnte indes an ein Ge-

richtsmitglied delegiert werden (§ 83 Abs. 3 GOG i.V.m. Art. 124 Abs. 2 ZPO). 

Soweit Bezirksrichterin lic. iur. HÜRLIMANN als Verfahrensleitung des Ver-

fahrens Geschäfts-Nr. BA240004-C das Verfahren eröffnete sowie die Ver-

nehmlassung durchführte und das Kollegialgericht in der Folge den angefoch-

tenen Beschluss fällte, ist das Vorgehen somit nicht zu beanstanden.

3. Weiter rügt die Beschwerdeführerin die sinngemässe Darlegung ihrer Rechts-

begehren. Die Vorinstanz habe diese nach eigenem Gutdünken interpretiert, 

was zu überprüfen sei (act. 1 Ziff. 2 und 3). Die Vorinstanz verwies in Bezug 

auf die Rechtsbegehren auf die Eingabe vom 13. Mai 2024 und gab diese wie 

folgt wieder (act. 3 S. 2): 

"1. Es sei die Amtsführung des Betreibungsamtes Kloten und die Tä-
tigkeit dessen Mitarbeiterin Frau D._____ auf ihre Rechtmässigkeit 
zu prüfen. 

2. Es sei die Kostenrechnung und Verfügung (Geschäft T33033; 
Rechnung Nr. 249'177) des Betreibungsamtes Kloten vom 2. Mai 
2024 aufzuheben."

Der vor Vorinstanz eingereichten Eingabe vom 13. Mai 2024 kann entnom-

men werden, dass die Beschwerdeführerin eine Beschwerde gegen die Ab-

lehnung ihrer Betreibung bzw. gegen die Rückweisung erhob und eine gründ-

liche Überprüfung der Sache, die Streichung der Rechnung über Fr. 18.80, 

das Aussprechen einer Entschuldigung sowie den Erlass von klaren Richtli-

nien beantragte (act. 5/1 S. 1 und 2). In der Eingabe vom 20. Juni 2024 hielt 

sie an diesen Anträgen fest (act. 5/9). Zwar enthält die Replik konkrete, sepa-

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rat ausgewiesene Begehren (act. 5/9 S. 2). Jedoch formulierte die Vorinstanz 

diese um, weshalb sie sie als sinngemäss bezeichnete. Dieses Vorgehen er-

weist sich als korrekt. Es ist aufsichtsrechtlich nicht zu beanstanden, zumal 

der inhaltliche Gehalt der Anträge gewahrt wurde. In den Erwägungen be-

fasste sich die Vorinstanz denn auch mit dem Vorwurf der seitens des Be-

schwerdegegners allenfalls begangenen Amtspflichtverletzungen, mit der 

Rechtmässigkeit der Rückweisung der Betreibung sowie der daraus resultie-

renden Kostenfolge (act. 3 E. III.2.2). 

4. Ferner stellt sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, die weiteren, 

von ihr eingereichten Eingaben seien im Rahmen der Gesamtwürdigung zu 

berücksichtigen (act. 1 Ziff. 4). Die Vorinstanz erwog diesbezüglich, die Be-

schwerdeführerin habe nach Ablauf der Frist zur Einreichung einer Stellung-

nahme zur Beschwerdeantwort weitere unaufgeforderte Eingaben ins Recht 

gereicht. Diese könnten aufgrund des Fristablaufs nicht mehr berücksichtigt 

werden (act. 3 E. I.1). Diese Erwägungen sind zutreffend. Nach dem Eingang 

der Beschwerdeantwort des Beschwerdegegners vom 4. Juni 2024 gewährte 

die Vorinstanz der Beschwerdeführerin das Replikrecht. Mit Verfügung vom 

5. Juni 2024 (act. 5/7) wurde ihr hierfür in Anwendung von § 83 Abs. 3 GOG 

i.V.m. Art. 53 ZPO eine Frist von zehn Tagen angesetzt. Es oblag der Be-

schwerdeführerin, ihren Standpunkt innert angesetzter Frist vorzubringen. 

Von der Stellung eines Fristerstreckungsgesuchs sah sie ab. Die mit Verfü-

gung vom 5. Juni 2024 angesetzte Frist lief daher am 20. Juni 2024 ab 

(act. 5/8). Alle nach diesem Datum eingereichten Eingaben der Beschwerde-

führerin (act. 5/11-13, act. 5/15-17) gingen somit nach Fristablauf ein und wa-

ren nicht mehr zu berücksichtigen. Die Erwägungen der Vorinstanz erweisen 

sich als rechtens. In der vorliegenden Beschwerdeschrift führt die Beschwer-

deführerin nicht aus, aus welchen Gründen die Eingaben trotz Fristablaufs 

hätten berücksichtigt werden müssen. Insoweit fehlt es auch an einer genü-

genden Begründung. 

5. Die Beschwerdeführerin ist sodann mit den Erwägungen der Vorinstanz in 

Ziff. II.1, Zeile 4-8 nicht einverstanden. Es sei das beanstandete Vorgehen 

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des Beschwerdegegners zu überprüfen (act. 1 Ziff. 5). Die Vorinstanz erör-

terte in der angefochtenen Erwägung einzig die administrative Beschwerde 

und ihren Gehalt. Eine Würdigung der beanstandeten Verhaltensweise der 

Mitarbeiterin des Beschwerdegegners nahm sie an dieser Stelle nicht vor. 

Diese erfolgte erst in E. III.1. (siehe dazu E. III.7 des vorliegenden Beschlus-

ses). Die Erläuterungen zur administrativen Aufsichtsbeschwerde in E. II.1 

des vorinstanzlichen Beschlusses erweisen sich als korrekt. Hinweise auf eine 

fehlerhafte Wiedergabe des Gehalts der administrativen Beschwerde sind 

nicht ersichtlich. 

6. Des Weiteren beanstandet die Beschwerdeführerin den Umstand, dass die 

Vorinstanz in E. II.3. Satz 1 von sinngemässen Vorbringen ausgegangen sei 

bzw. ihre Ausführungen in der Beschwerdeschrift sinngemäss wiedergegeben 

habe (act. 1 Ziff. 6). Um die Aufsichtsbeschwerde als administrativ oder sach-

lich zu qualifizieren, nahm die Vorinstanz in besagter Erwägung eine kurze 

Zusammenfassung der Vorbringen der Beschwerdeführerin vor. Sie erwog 

Folgendes: "Vorliegend rügt die Beschwerdeführerin sinngemäss im Wesent-

lichen, die Mitarbeiterin der Beschwerdegegnerin D._____ habe sich ihr bzw. 

ihren Repräsentanten gegenüber unangemessen […] und unhöflich verhal-

ten. Zudem sei die Rückweisung ihres Betreibungsbegehrens und die damit 

verbundene Kostenrechnung nicht rechtmässig erfolgt und weise amtsmiss-

bräuchliche Züge auf" (act. 3 E. II.3). Mit dem Vermerk "im Wesentlichen" gab 

die Vorinstanz dabei zum Ausdruck, dass es sich um die Kerngehalte der Be-

schwerde handle. Für die Qualifizierung der Beschwerde als sachlich oder 

administrativ reichte eine solche zusammenfassende Darstellung der Be-

schwerdegründe aus, ging es doch nicht um die Abhandlung und Würdigung 

der einzelnen beschwerdeführerischen Vorbringen, sondern allein um die Ein-

ordnung der Beschwerde bzw. die Festlegung der Beschwerdeart. Das Vor-

gehen des Bezirksgerichts ist auch diesbezüglich nicht zu beanstanden. 

7.1. In Ziff. 7 der Beschwerde beantragt die Beschwerdeführerin die Überprüfung 

der Feststellung der Vorinstanz, Mitarbeitende des Beschwerdegegners hät-

ten keine Dienstpflichten verletzt (act. 1 Ziff. 7). Zur Begründung bringt sie ein-

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zig vor, es sei auf frühere Eingaben zur Sachverhaltsdarstellung verwiesen. 

Die Vorinstanz erwog zur Frage von Amtspflichtverletzungen, es gehöre zu 

den Dienstpflichten von Betreibungsbeamten, im dienstlichen Verkehr einen 

höflichen und anständigen Umgang mit dem Publikum zu pflegen. Welche 

Äusserungen vorliegend getätigt worden seien, lege die Beschwerdeführerin 

nicht dar. Es könne daher nicht beurteilt werden, ob sich die Mitarbeiterin des 

Beschwerdegegners in einem aufsichtsrechtlich relevanten Ausmass unhöf-

lich, unangemessen oder unprofessionell verhalten habe. Der Beschwerde-

gegner selbst bestreite die Vorwürfe und stelle sich auf den Standpunkt, die 

Mitarbeiterin habe sich freundlich und anständig verhalten. Ein höflicher und 

anständiger Umgang mit dem Publikum bedeute nicht, dass Betreibungsbe-

amte nicht bestimmt auftreten dürften, beispielsweise in Situationen, in denen 

es das Gegenüber seinerseits an einem höflichen und respektvollen Umgang 

fehlen lasse. Nicht jede Unhöflichkeit begründe eine Amtspflichtverletzung 

(act. 3 E. III.1). 

7.2. Gemäss Art. 321 Abs. 1 ZPO i.V.m. § 83 Abs. 3 GOG i.V.m. § 84 GOG hat 

die Beschwerde eine hinreichende Begründung zu enthalten. Die beschwer-

deführende Partei hat darzulegen, an welchen Mängeln der vorinstanzliche 

Entscheid leidet, sich mit dem angefochtenen Entscheid auseinanderzuset-

zen und im Einzelnen aufzuzeigen, aus welchen Gründen dieser falsch sei 

(vgl. etwa ZK ZPO-Freiburghaus/Afheldt, Art. 321 N 15). Enthält die Be-

schwerde keine rechtsgenügende Begründung, ist darauf nicht einzutreten 

(vgl. statt vieler: DIKE Kommentar ZPO-Hungerbühler/Bucher, Art. 321 N 17 

i.V.m. Art. 311 N  46).

7.3. Die Beschwerdeführerin unterlässt es, sich in der Beschwerde an die Verwal-

tungskommission mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinanderzuset-

zen. Weder nimmt sie auf die von der Vorinstanz dargelegten Verhaltens-

pflichten Bezug, noch legt sie dar, inwiefern die Mitarbeiterin des Beschwer-

degegners dagegen verstossen haben soll. Sie verweist lediglich auf frühere 

Eingaben (act. 1 Ziff. 7). Sollten damit die vor Vorinstanz verspätet eingereich-

ten Eingaben (act. 5/11-13, act. 5/15-17) gemeint sein, so sind diese infolge 

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verspäteter Einreichung nicht zu beachten. Ohnehin ergibt sich daraus nichts 

hinreichend Klärendes. Aus der vor Vorinstanz eingereichten Beschwerde-

schrift ergibt sich sodann lediglich der pauschal gehaltene Vorwurf, die Mitar-

beiterin des Beschwerdegegners, D._____, sei unhöflich und unprofessionell 

aufgetreten. Sie habe sich über die Notwendigkeit, mit ihr, der Beschwerde-

führerin zu arbeiten, beklagt (act. 5/1 S. 1, siehe auch act. 5/9 S. 1). Konkre-

tere Hinweise zu den Umständen der geltend gemachten Unprofessionalität 

ergeben sich aus den Akten indes nicht. Allein der Verweis auf frühere, nicht 

näher dargelegte Unterlagen (act. 1 Ziff. 7) genügt den Anforderungen an eine 

hinreichende Begründung nicht. Es ist nicht die Aufgabe des Gerichts, die 

Standpunkte der Parteien aus während des Verfahrens ins Recht gereichten 

Beilagen eigenständig zusammenzutragen. Damit erweist sich dieser Antrag 

als nicht hinreichend begründet, weshalb darauf nicht einzutreten ist. 

8. In Ziff. 10 beanstandet die Beschwerdeführerin sodann eine lange Verfah-

rensdauer der Vorinstanz. Das Verfahren sei erst nach mehrfachem telefoni-

schen Nachfragen anhand genommen worden (act. 1 Ziff. 10). Nach dem Ein-

gang der Beschwerdeschrift am 14. Mai 2024 führte das Bezirksgericht zügig 

das Vernehmlassungsverfahren durch. Die Replik datiert vom 20. Juni 2024 

(act. 5/9). In der Folge reichte die Beschwerdeführerin weitere Eingaben ein-

schliesslich Beilagen ins Recht (act. 5/11-13, act. 5/15-17), welche das Ge-

richt zu studieren hatte. Die letzte Eingabe datiert vom 24. Januar 2025 

(act. 5/17). Die Beschwerdeführerin trug demnach mit ihren verschiedenen 

Eingaben zur längeren Verfahrensdauer bei. Auch wenn sich das Verfahren 

über mehrere Monate hinweg zog, ohne dass in dieser Zeit seitens des Ge-

richts Vorkehrungen getroffen worden wären (Juli 2024 bis Januar 2025), er-

weist sich die Verfahrensdauer nicht als derart lange, dass ihr ein rechtsver-

zögernder Charakter zukäme. Eine aufsichtsrechtlich relevante Verfahrens-

verzögerung ist nicht erkennbar. 

9. Abschliessend ist damit festzuhalten, dass die Vorbringen der Beschwerde-

führerin nicht zu überzeugen vermögen, weshalb die Beschwerde abzuwei-

sen ist, soweit darauf einzutreten ist. 

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IV.

1. Die Gerichtsgebühr für das vorliegende Verfahren ist auf Fr. 500.- festzuset-

zen. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Verfahrens der Beschwerdefüh-

rerin aufzuerlegen (§ 83 Abs. 3 GOG i.V.m. Art. 106 Abs. 1 ZPO i.V.m. § 20 

GebV OG). Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen. 

2. Die Verwaltungskommission entscheidet als obere Aufsichtsbehörde letztin-

stanzlich über die vorliegende Beschwerde. Ein kantonales oder eidgenössi-

sches Rechtsmittel dagegen besteht nicht (Urteil des Bundesgerichts 

4A_448/2015 vom 14. September 2015 sowie Urteil des Bundesgerichts 

5A_961/2014 vom 19. Januar 2015).

Es wird beschlossen:

1. Auf die Begehren in den Ziffern 8 und 9 der Eingabe der Beschwerdeführe-

rin vom 31. März 2025 wird nicht eingetreten. Die Eingabe wird samt den 

beigezogenen vorinstanzlichen Akten Geschäfts-Nr. BA240004-C der II. Zi-

vilkammer des Obergerichts zur weiteren Behandlung der Begehren in den 

Ziffern 8 und 9 überwiesen. 

2. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten 

wird.

3. Die Gerichtsgebühr für das vorliegende Beschwerdeverfahren wird auf 

Fr. 500.- festgesetzt.

4. Die Kosten des Verfahrens werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

5. Parteientschädigungen werden nicht zugesprochen.

6. Schriftliche Mitteilung, je gegen Empfangsschein, an:

- die Beschwerdeführerin, 

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- den Beschwerdegegner, unter Beilage einer Kopie von act. 1,

- das Bezirksgericht Bülach als untere kantonale Aufsichtsbehörde zu-

handen des Verfahrens Geschäfts-Nr. BA240004-C, mit dem Hinweis, 

dass die beigezogenen Akten Geschäfts-Nr. BA240004-C (act. 5/1-20) 

der II. Zivilkammer weitergeleitet wurden,

- die II. Zivilkammer des Obergerichts des Kantons Zürich, unter Beilage 

der beigezogenen Akten Geschäfts-Nr. BA240004-C (act. 5/1-20). 

Zürich, 11. April 2025

Obergericht des Kantons Zürich
Verwaltungskommission

Gerichtsschreiberin:

lic. iur. A. Leu

versandt am: