# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4c7a169f-c2f1-549c-aa24-6bfd16625ca4
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250121-O2
**Docket/Reference:** PS250121-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250121-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PS250121-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw L. Jauch

Beschluss und Urteil vom 5. Juni 2025

in Sachen

A._____ GmbH,

Schuldnerin und Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwältin MLaw, LL.M. X._____, 

gegen

Stiftung B._____,

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin,

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes 

Meilen vom 30. April 2025 (EK250068)

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Erwägungen:

1.

1.1. Die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (fortan: Beschwerdeführerin) ist 

seit dem tt.mm.2017 im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen. Sie be-

zweckt die Führung eines … sowie die Ausführung gewerblicher Personen- und 

Sachtransporte (act. 11).

1.2. Mit Urteil vom 30. April 2025, 09:45 Uhr (act. 3 = act. 16 [Aktenexemplar] = 

act. 17/16; der Beschwerdeführerin zugestellt am 2. Mai 2025, act. 17/17/3 und 

act. 2 Rz. 2) eröffnete das Konkursgericht des Bezirksgerichts Meilen (fortan: 

Vorinstanz) in der Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamtes Meilen-Herrliberg-Er-

lenbach für folgende Forderung der Gläubigerin und Beschwerdegegnerin (fortan: 

Beschwerdegegnerin) den Konkurs über die Beschwerdeführerin:

Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
./. Fr.

75'734.10 nebst Zins zu 5% seit 17. September 2024

450.00 Reglementarische Kosten
150.00 Betreibungskosten

60.00 Mahnkosten

1'047.02 5% Verzugszins vor Betreibung

208.00 Betreibungskosten

10'707.00 Teilzahlung Valuta 10. Januar 2025

1.3. Dagegen erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 12. Mai 2025 

(gleichentags persönlich überbracht; act. 2; samt Beilagen, act. 3–5, act. 6/3–13) 

innerhalb der 10-tägigen Frist gemäss Art. 174 Abs. 1 SchKG (act. 17/17/3 i.V.m. 

act. 2) die vorliegende Beschwerde. Sie verlangt die Aufhebung des vorinstanzli-

chen Konkurseröffnungsentscheids und beantragte in prozessualer Hinsicht, es 

sei der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen (vgl. act. 2 S. 2).

1.4. Mit Verfügung vom 12. Mai 2025 (act. 7; der Beschwerdeführerin zugestellt 

am 14. Mai 2025, act. 10/1) wurde der Beschwerde einstweilen aufschiebende 

Wirkung erteilt. Zugleich wurde der Beschwerdeführerin eine 10-tägige Frist zur 

Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 750.– angesetzt, welcher rechtzeitig 

eingegangen ist (act. 15).

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1.5. Am 12. Mai 2025 wies das Obergericht des Kantons Zürich die Beschwer-

deführerin zudem telefonisch darauf hin, dass sie bis zum Ablauf der Beschwer-

defrist die Möglichkeit habe, aktuelle Jahres- bzw. Zwischenabschlüsse sowie 

eine unterschriebene Kreditorenliste einzureichen (act. 9).

1.6. Nachdem die Beschwerdeführerin dies mit Eingabe vom 19. Mai 2025 

(ebenso Datum des Poststempels; act. 18) in Aussicht gestellt hatte, reichte sie 

mit Eingabe vom 22. Mai 2025 (ebenso Datum des Poststempels; act. 19; samt 

Beilagen, act. 20/1, act. 20/2, act. 20/8, act. 20/14–35) ein Gesuch um Wiederher-

stellung der Beschwerdefrist ein, um ihre Beschwerde zu ergänzen (vgl. dazu 

E. 3). 

1.7. Die erstinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen 

(act. 17/1–17). Weitere prozessleitende Anordnungen – insbesondere das Einho-

len einer Beschwerdeantwort – erübrigen sich. Das Verfahren ist spruchreif.

2.

2.1. Gemäss Art. 174 Abs. 1 SchKG können Entscheide des Konkursgerichts 

über die Konkurseröffnung innert zehn Tagen mit Beschwerde nach Art. 319 ff. 

ZPO angefochten werden. Die Parteien können dabei neue Tatsachen geltend 

machen, wenn diese vor dem erstinstanzlichen Entscheid eingetreten sind. Kon-

kurshindernde Tatsachen können innerhalb der Beschwerdefrist auch dann vor-

gebracht werden, wenn sie nach dem erstinstanzlichen Entscheid entstanden sind 

(vgl. OGer ZH PS230193 vom 16. Oktober 2023 E. 2.1).

2.2. Die Rechtsmittelinstanz kann die Konkurseröffnung aufheben, wenn der 

Schuldner durch Urkunden beweist, dass inzwischen (d.h. noch vor Ablauf der 

Beschwerdefrist) die Schuld – einschliesslich der Zinsen und Kosten – getilgt ist, 

der geschuldete Betrag beim Obergericht zuhanden der Gläubigerin hinterlegt ist, 

oder dass die Gläubigerin auf die Durchführung des Konkurses verzichtet 

(Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1–3 SchKG). Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG muss der 

Schuldner darüber hinaus seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft machen (Art. 174 

Abs. 2 SchKG). 

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3.

3.1. Die Beschwerdeführerin beantragt zunächst, es sei die Frist zur Glaubhaft-

machung der Zahlungsfähigkeit (bzw. die 10-tägige Beschwerdefrist nach Art. 174 

Abs. 1 SchKG) gestützt auf Art. 33 Abs. 4 SchKG wiederherzustellen und ihre 

Eingabe vom 22. Mai 2025 samt Beilagen als ergänzende Begründung zur Be-

schwerde vom 12. Mai 2025 entgegenzunehmen (vgl. act. 19 S. 2). 

3.2. Gemäss Art. 33 Abs. 4 SchKG kann derjenige, der durch ein unverschulde-

tes Hindernis davon abgehalten worden ist, innert Frist zu handeln, um Wieder-

herstellung der Frist ersuchen. Er muss, vom Wegfall des Hindernisses an, in der 

gleichen Frist wie der versäumten ein begründetes Gesuch einreichen und die 

versäumte Rechtshandlung bei der zuständigen Behörde nachholen. Nach der 

bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist Art. 33 Abs. 4 SchKG auch auf die Be-

schwerdefrist nach Art. 174 Abs. 1 SchKG anwendbar (vgl. BGer 5A_520/2022 

vom 6. Dezember 2022 E. 3.3.2). Die Praxis dazu ist streng: Das Fristversäumnis 

muss gänzlich schuldlos gewesen sein; jede Form von Schuld bewirkt, dass das 

Wiederherstellungsgesuch abzuweisen ist (vgl. BGer 5A_520/2022 vom 6. De-

zember 2022 E. 3.4). Von Schuldlosigkeit ist grundsätzlich (nur) dann auszuge-

hen, wenn der Hinderungsgrund vernünftigerweise nicht vorhersehbar war oder 

wenn dessen Abwendung übermässige Anforderungen gestellt hätte (vgl. 

BSK SchKG-NORDMANN/ONEYSER, Art. 33 N 11d; dahingehend auch BGE 136 III 

575 E. 4.5.3; OGer ZH PS210130 vom 11. August 2021 E. 2.7). Als klassische 

Anwendungsfälle gelten Unfall und plötzliche schwere Erkrankung (vgl. OGer ZH 

PS210130 vom 11. August 2021 E. 2.7).

3.3. Die Beschwerdeführerin begründet ihr Fristwiederherstellungsgesuch zu-

sammengefasst damit, dass das Konkursamt Meilen sie am frühen Morgen des 

5. Mai 2025 dazu aufgefordert habe, die Schlüssel zu ihren Büroräumlichkeiten 

abzugeben. Seit dem Morgen des 6. Mai 2025 hätten sich die Schlüssel dann ef-

fektiv im Gewahrsam des Konkursamts Meilen befunden. Damit sei der Be-

schwerdeführerin der Zugriff auf zentrale Dokumente für die Beschwerdebegrün-

dung verwehrt worden. So habe sie in der Beschwerdeschrift zwar ausgeführt, 

dass sie in der Lage sei, ihren laufenden Verbindlichkeiten nachzukommen. Eine 

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Glaubhaftmachung unter Beilage der notwendigen Urkundenbeweise sei ihr man-

gels Zutritt zu ihren Büroräumlichkeiten jedoch nicht möglich gewesen. Erst nach-

dem der Beschwerde die aufschiebende Wirkung erteilt worden war, habe die Be-

schwerdeführerin die Schlüssel am 13. Mai 2025 wieder ausgehändigt erhalten 

(vgl. act. 19 Rz. 14 ff.). Das Fristwiederherstellungsgesuch erfolge somit innert 10 

Tagen seit Wegfall des Hindernisses in Form des verunmöglichten Bürozutritts 

(vgl. act. 18 S. 2).

3.4. Der Beschwerdeführerin ist entgegenzuhalten, dass sie zwischen der Zu-

stellung des vorinstanzlichen Konkurseröffnungsentscheids am 2. Mai 2025 und 

der Schlüsselabgabe am 6. Mai 2025 mehrere Tage lang Zugang zu ihren Büro-

räumlichkeiten hatte. Nach eigenen Angaben gab ihr das Konkursamt Meilen am 

5. Mai 2025 zudem einen Tag Vorlaufzeit, bevor es die Schlüssel am Folgetag in 

Gewahrsam nahm (vgl. act. 19 Rz. 13). Aus dieser Chronologie ergibt sich weiter, 

dass die Beschwerdeführerin bereits eine Woche vor Ablauf der Beschwerdefrist 

am 12. Mai 2025 (vgl. E. 1.3) von der Sperrung der Büroräumlichkeiten erfuhr. 

Soweit sie für ihre Beschwerdebegründung auf Unterlagen aus diesen Räumlich-

keiten angewiesen war, hätte sie folglich ein entsprechend begründetes Gesuch 

um teilweise Gewährung der aufschiebenden Wirkung bzw. um Zugriff auf die 

fraglichen Unterlagen stellen können und müssen (vgl. zur teilweisen Gewährung 

der aufschiebenden Wirkung BGer 5A_977/2022 vom 28. Februar 2023 E. 2.4.2). 

Die Beschwerdeführerin stellte jedoch erst in ihrer Beschwerdeschrift vom 12. Mai 

2025 ein Gesuch um superprovisorische (vollständige) Gewährung der aufschie-

benden Wirkung, welches sie jedoch ausschliesslich mit dem drohenden betriebli-

chen Schaden begründete, während sie den gesperrten Zugang zu Geschäftsun-

terlagen mit keinem Wort erwähnte (vgl. act. 2 S. 2 und Rz. 30 ff.). Und obschon 

das Obergericht des Kantons Zürich die Beschwerdeführerin bei Beschwerdeein-

gang am 12. Mai 2025 sinngemäss auf das Fehlen von Unterlagen hinwies (vgl. 

E. 1.5), wartete sie noch bis am 19. Mai 2025 zu, bevor sie ihr Fristwiederherstel-

lungsgesuch überhaupt ankündigte (vgl. act. 18). Entgegen der Beschwerdeführe-

rin stellt die Sperrung ihrer Büroräumlichkeiten durch das Konkursamt Meilen so-

mit keinen Umstand dar, welcher sie im Sinne von Art. 33 Abs. 4 SchKG unver-

schuldet an der hinreichenden Begründung ihrer Beschwerde gehindert hätte. 

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3.5.

Im Ergebnis ist der Antrag der Beschwerdeführerin auf Wiederherstellung 

der Beschwerdefrist abzuweisen. Folglich ist für die nachfolgende Prüfung ihres 

Antrags um Aufhebung des vorinstanzlichen Konkurseröffnungsentscheids aus-

schliesslich auf die während der Beschwerdefrist eingereichte Beschwerdebe-

gründung samt Beilagen (act. 2, act. 3–5, act. 6/3–13) abzustellen. 

2.

2.1. Die Beschwerdeführerin beruft sich auf den Konkursaufhebungsgrund der 

Hinterlegung nach Art. 174 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG. Sie macht geltend, die Konkurs-

forderung habe per Datum der Konkurseröffnung Fr. 69'115.05 betragen. Durch 

Hinterlegung von Fr. 70'000.– beim Obergericht des Kantons Zürich seien sowohl 

die Konkursforderung als auch die vorinstanzliche Entscheidgebühr von Fr. 500.– 

gedeckt (vgl. act. 2 Rz. 7 ff.). 

2.2. Die Berechnung der Forderungshöhe erweist sich als korrekt und die Bar-

hinterlegung von Fr. 70'000.– am 7. Mai 2025 ist durch eine Quittung der Oberge-

richtskasse nachgewiesen (act. 12). Sodann belegt die eingereichte Bestätigung 

des Konkursamts Meilen vom 7. Mai 2025, dass die Beschwerdeführerin die Kos-

ten des Konkursverfahrens inklusive der Kosten der Vorinstanz für die Konkurser-

öffnung durch Leistung eines Vorschusses von Fr. 4'000.– gesichert hat (act. 13). 

Der Konkursaufhebungsgrund der Hinterlegung nach Art. 174 Abs. 2 Ziff. 2 

SchKG ist somit gegeben. Zu prüfen bleibt, ob die Beschwerdeführerin ihre Zah-

lungsfähigkeit glaubhaft gemacht hat. 

3.

3.1.

Zahlungsfähigkeit im Sinne von Art. 174 Abs. 2 SchKG bedeutet, dass aus-

reichend liquide Mittel vorhanden sind, mit welchen der Schuldner die Gläubiger 

bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigen kann (vgl. BGer 5A_32/2025 vom 

19. Februar 2025 E. 3.1.2; BGer 5A_191/2024 vom 14. August 2024 E. 3.1). Sie 

beurteilt sich aufgrund eines Gesamteindrucks der schuldnerischen Zahlungsge-

wohnheiten und der wirtschaftlichen Lebensfähigkeit des schuldnerischen Be-

triebs (vgl. BGer 5A_191/2024 vom 14. August 2024 E. 3.1). Nach der Praxis der 

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Kammer ist die Zahlungsfähigkeit grundsätzlich zu bejahen, wenn der Schuldner 

seinen laufenden Verbindlichkeiten nachkommen und die bestehenden Schulden 

innert längstens zwei Jahren abtragen kann (vgl. OGer ZH PS240230 vom 9. De-

zember 2024 E. 2.3.1). Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten sind nicht 

mit Zahlungsunfähigkeit gleichzusetzen. Anders verhält es sich jedoch, wenn 

keine Anhaltspunkte für eine Verbesserung der finanziellen Lage zu erkennen 

sind und der Schuldner deshalb auf unabsehbare Zeit hinaus als illiquid erscheint 

(vgl. BGer 5A_191/2024 vom 14. August 2024 E. 3.1; BGer 5A_41/2024 vom 

2. Mai 2024 E. 2.2).

3.2. Der Schuldner muss seine Zahlungsfähigkeit nicht strikt beweisen, sondern 

nur glaubhaft machen. Glaubhaft gemacht ist eine Tatsache schon dann, wenn für 

ihr Vorhandensein gewisse Elemente sprechen, selbst wenn das Gericht noch mit 

der Möglichkeit rechnet, dass sie sich nicht verwirklicht haben könnte. Blosse Be-

hauptungen genügen indessen nicht. Vielmehr muss der Schuldner Beweismittel 

vorlegen, die geeignet sind, seine Zahlungsfähigkeit zu untermauern, beispiels-

weise einen Auszug aus dem Betreibungsregister, einen aktuellen Jahresab-

schluss, eine Zwischenbilanz, Bankbelege, Debitoren- und Kreditorenlisten etc. 

Insgesamt muss die Zahlungsfähigkeit des Schuldners aufgrund objektiver An-

haltspunkte wahrscheinlicher erscheinen als seine Zahlungsunfähigkeit (vgl. 

BGer 5A_32/2025 vom 19. Februar 2025 E. 3.1.2; BGer 5A_191/2024 vom 

14. August 2024 E. 3.1; BGer 5A_108/2021 vom 29. September 2021 E. 2.2). 

Grundsätzlich dürfen keine allzu strengen Anforderungen an die Glaubhaftma-

chung der Zahlungsfähigkeit gestellt werden, insbesondere wenn die wirtschaftli-

che Lebensfähigkeit des schuldnerischen Unternehmens nicht von vornherein 

ausgeschlossen werden kann (vgl. BGer 5A_191/2024 vom 14. August 2024 

E. 3.1). Liegen gegen den Schuldner jedoch (weitere) Betreibungen im Stadium 

der Konkursandrohung oder Pfändungsankündigung vor, gilt praxisgemäss ein 

strengerer Massstab (vgl. BGer 5A_1040/2021 vom 24. Januar 2022 E. 3.1.2; 

OGer ZH PS230093 vom 17. Juli 2023 E.II/2.2).

3.3.

Zu ihrer Zahlungsfähigkeit führt die Beschwerdeführerin zusammengefasst 

aus, aus fünf Betreibungen gegen sie sei effektiv noch ein Betrag von 

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Fr. 38'140.90 ausstehend. Dem stünden auf der Aktivseite ein Bankguthaben von 

Fr. 34'963.21 sowie Debitorenforderungen von Fr. 117'679.– [recte: Fr. 117'697.–] 

gegenüber. Diese Debitorenforderungen seien im Umfang von Fr. 93'618.50 über-

fällig oder bereits abgemahnt, sodass die Beschwerdeführerin für einen kurzfristi-

gen Mittelzufluss sorgen könne (vgl. act. 2 Rz. 17 ff.). Darüber hinaus sei sie in 

der Lage, ihren laufenden Verbindlichkeiten nachzukommen (vgl. act. 2 Rz. 28).

3.4. Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzielle 

Lage eines Schuldners vermittelt insbesondere das Betreibungsregister. Der von 

der Beschwerdeführerin eingereichte Betreibungsregisterauszug des Betreibungs-

amts Meilen-Herrliberg-Erlenbach vom 9. Mai 2025 (act. 6/8) weist seit dem 

26. Oktober 2023 fünf Betreibungen für Forderungen im Gesamtbetrag von 

Fr. 204'707.42 aus. 

Die Betreibung Nr. 1 vom 20. September 2024 im Betrag von Fr. 77'441.12 

betrifft die Konkursforderung und wurde – wie erwähnt – durch Hinterlegung (un-

ter Berücksichtigung der Teilzahlung [E.1.2.]) sichergestellt (vgl. E. 2.2). 

Die Betreibung Nr. 2 vom 5. Februar 2025 für eine Forderung der Schweize-

rischen Eidgenossenschaft, vertreten durch die eidgenössische Steuerverwaltung, 

im Betrag von Fr. 40'125.40 befindet sich im Stadium der Konkursandrohung. Die 

Beschwerdeführerin hat diese Forderung am 12. Mai 2025 nachweislich durch 

Barhinterlegung von Fr. 42'000.– beim Obergericht des Kantons Zürich sicherge-

stellt (vgl. act. 2 Rz. 12, 23; act. 6/9; act. 14). 

Zur Betreibung Nr. 3 vom 26. Oktober 2023 für eine Forderung der C._____ 

[Stiftung] in der Höhe von Fr. 65'824.60 führt die Beschwerdeführerin aus, sie 

habe mit der Gläubigerin am 6. November 2023 einen Tilgungsplan vereinbart 

und bereits sieben Raten à Fr. 7'000.– abbezahlt (vgl. act. 2 Rz. 24). Der Til-

gungsplan liegt bei den Akten und hält unter anderem fest, dass die Beschwerde-

führerin eine Schuld von Fr. 66'672.40 (zzgl. Zins) anerkennt  (act. 6/10 S. 2). Die 

eingereichten Kontoauszüge der Raiffeisenbank D._____ belegen Ratenzahlun-

gen von insgesamt Fr. 49'000.–, wenngleich die Raten offenbar nicht immer frist-

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gerecht erfolgten (act. 6/11). Demnach ist noch eine Restschuld von Fr. 17'672.40 

ausstehend (= Fr. 66'672.40 – Fr. 49'000.–). 

Die letzten zwei im Betreibungsregister verzeichneten Betreibungen befin-

den sich im Stadium des Zahlungsbefehls. Es handelt sich um die Betreibung Nr. 

4 vom 7. April 2025 für eine Forderung des E._____ im Betrag von Fr. 16'699.– 

sowie die Betreibung Nr. 5 vom 10. April 2025 für eine Forderung der Sozialversi-

cherungsanstalt Ausgleichskasse, Zürich, im Betrag von Fr. 4'617.30 (act. 6/8; so 

auch die Beschwerdeführerin, act. 2 Rz. 25). 

Somit ist von ungedeckten betriebenen Forderungen im Gesamtbetrag von 

Fr. 38'988.– (= Fr. 17'672.40 + Fr. 16'699.– + Fr. 4'617.30) auszugehen.

3.5. Auf der Aktivseite belegt ein Kontoauszug betreffend das Kontokorrent-

konto der Beschwerdeführerin bei der Raiffeisenbank D._____ per 7. Mai 2025 

ein Guthaben von Fr. 34'963.21 (act. 6/5 S. 137). 

3.6. Als Beleg für die behaupteten Debitorenforderungen von Fr. 117'697.– (vgl. 

E. 3.3) reichte die Beschwerdeführerinnen zwei detaillierte Debitorenlisten ein 

(act. 6/6–7). Diese beiden Listen sind indessen von beschränkter Überzeugungs-

kraft, da sie weder unterzeichnet noch durch weitere Urkunden (z.B. Rechnungs-

kopien) untermauert oder im Kontext genauerer Angaben zum Geschäftsgang 

plausibilisiert sind. 

3.7.

Zum Geschäftsgang führt die Beschwerdeführerin lediglich aus, dass sie 

seit acht Jahren einen … für gewerbliche Personen- und Sachtransporte führe. 

Sie verfüge nebst dem Inhaber derzeit über 16 Angestellte. Zu ihren Kunden zähl-

ten Schulen (z.B. die Schulen … und … [Ortschaften]) sowie Spitäler (z.B. die 

Spitäler … und …). Täglich transportiere sie zwischen 300 und 400 Schulkinder 

sowie zahlreiche Patienten (vgl. act. 2 Rz. 33–35, 39). Zum Betriebsaufwand bzw. 

zu ihren laufenden Verbindlichkeiten, insbesondere für Löhne, allfällige Miet- oder 

Hypothekarkosten, Unterhaltskosten und Treibstoff, macht die Beschwerdeführe-

rin keine Angaben. Bilanzen und Erfolgsrechnungen oder anderweitige Angaben 

zum Geschäftsverlauf (insbesondere zu Umsatz, Aufwand, Ertrag und Gewinn) 

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der letzten Jahre fehlen gänzlich. Immerhin sind auf dem Kontoauszug betreffend 

das erwähnte Kontokorrentkonto auf 137 Seiten sämtliche Bewegungen aus dem 

Buchungszeitraum 1. Januar 2025 bis 7. Mai 2025 ersichtlich, wobei insgesamt 

Belastungen im Umfang von Fr. 518'960.44 und Gutschriften im Umfang von 

Fr. 549'838.79 erfolgten (act. 6/5 S. 137). Allein aufgrund der Kontobewegungen 

während eines Quartals lässt sich die finanzielle Lage der Beschwerdeführerin 

bzw. die wirtschaftliche Lebensfähigkeit ihres Betriebs jedoch nicht zuverlässig 

abschätzen. Dies umso mehr, als aus der Beschwerdeschrift nicht hervorgeht, ob 

es sich beim fraglichen Kontokorrentkonto um das einzige Geschäftskonto han-

delt. Ohnehin ist es nicht die Aufgabe des Gerichts, sich anhand eines Kontoaus-

zugs oder anderer Beilagen den Geschäftsgang zusammenzureimen, ohne dass 

die Beschwerdeführerin dazu schlüssige Behauptungen aufgestellt hätte. 

3.8. Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführerin nicht erklärt, weshalb es nicht 

nur zur Konkurseröffnung im vorliegenden Verfahren sondern am 5. Februar 2025 

auch zu einer weiteren Betreibung im Stadium der Konkursandrohung gekommen 

ist (act. 6/8; vgl. E. 3.4). Zwar ist es bemerkenswert, dass die Beschwerdeführerin 

zwecks Sicherung dieser beiden Forderungen in der kurzen Zeit seit der Konkurs-

eröffnung die beträchtliche Summe von Fr. 112'000.– bar beim Obergericht des 

Kantons Zürich hinterlegt hat (vgl. E. 3.4). Es geht jedoch weder aus den Ausfüh-

rungen der Beschwerdeführerin noch aus den eingereichten Unterlagen, insbe-

sondere den Bankkontoauszügen (act. 6/5), hervor, woher diese Mittel stammen. 

Infolgedessen kann die kurzfristige Mittelbeschaffung nicht als belastbares Indiz 

für die Zahlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin gewertet werden. 

3.9. Nach dem Gesagten lässt sich die finanzielle Lage der Beschwerdeführerin 

bzw. die wirtschaftliche Lebensfähigkeit ihres Betriebs anhand ihrer Angaben und 

der eingereichten Unterlagen nicht hinreichend beurteilen. Somit gelingt es der 

Beschwerdeführerin nicht, ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen. Im Ergeb-

nis ist die Beschwerde abzuweisen. Da der Beschwerde die aufschiebende Wir-

kung zuerkannt worden ist (act. 7), ist der Konkurs neu zu eröffnen. 

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5.

Die Beschwerdeführerin ist darauf hinzuweisen, dass sie bis zum Konkurs-

schluss beim Konkursgericht den Widerruf des Konkurses beantragen kann. Ge-

mäss Art. 195 SchKG widerruft das Konkursgericht den Konkurs, wenn (alterna-

tiv) der Schuldner nachweist, dass sämtliche Forderungen getilgt sind, von jedem 

Gläubiger eine schriftliche Erklärung über den Rückzug seiner Konkurseingabe 

vorliegt, oder ein Nachlassvertrag zustande gekommen ist (vgl. zum Ganzen 

BGer 5A_159/2018 vom 24. Oktober 2018 E. 3.5.4). 

6.

6.1. Die Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfahren ist in Anwendung von 

Art. 52 lit. b i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG auf Fr. 750.– festzusetzen und 

ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin (in Verrechnung mit dem geleisteten 

Kostenvorschuss) aufzuerlegen (vgl. Art. 106 Abs. 1 ZPO).

6.2. Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen; der Beschwerdeführerin 

nicht, weil sie unterliegt, der Beschwerdegegnerin nicht, weil ihr im Beschwerde-

verfahren keine zu entschädigenden Umtriebe entstanden sind. 

Es wird beschlossen:

1.

Der Antrag der Beschwerdeführerin auf Wiederherstellung der Beschwerde-

frist wird abgewiesen.

2.

Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.

Es wird erkannt:

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen und über die Beschwerdeführerin wird mit 

Wirkung ab Donnerstag, 5. Juni 2025, 14.00 Uhr, der Konkurs eröffnet.

2.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der 

Beschwerdeführerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvor-

schuss verrechnet.

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3.

Für das zweitinstanzliche Verfahren werden keine Parteientschädigungen 

zugesprochen. 

4.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter 

Beilage der Doppel von act. 2, act. 18 und act. 19, sowie an die Vorinstanz 

(unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt Mei-

len, ferner im Urteils-Dispositiv an das Handelsregisteramt des Kantons Zü-

rich und an das Betreibungsamt Meilen-Herrliberg-Erlenbach, je gegen Emp-

fangsschein.

5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

i.V. Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. K. Houweling-Wili

versandt am:
5. Juni 2025