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**Case Identifier:** faf81b7e-5bae-58a1-a890-4d12c9afa2ab
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-09-04
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 04.09.2018 200 2018 192
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2018-192_2018-09-04.pdf

## Full Text

200 18 192 IV
LOU/ABE/ARJ

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 4. September 2018

Verwaltungsrichter Loosli
Gerichtsschreiberin Abenhaim

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern 
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 13. Februar 2018

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. Sept. 2018, IV/18/192, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1980 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) 
meldete sich im April 2016 erstmals und mit Hinweis auf eine psychische 
Erkrankung zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Ant-
wortbeilage [AB] 1). Die IV-Stelle Bern (IVB bzw. Beschwerdegegnerin) 
tätigte erwerbliche (AB 7 ff.) und medizinische Abklärungen, insbesondere 
holte sie Berichte behandelnder Ärzte ein (AB 9 ff.). In der Folge stellte sie 
der Versicherten – gestützt auf eine Stellungnahme des Regionalen Ärztli-
chen Dienstes (RAD), Dr. med. C.________, Fachärztin für Psychiatrie und 
Psychotherpie, vom 30. Juni 2016 (AB 17) – mit Vorbescheid vom 18. Juli 
2016 (AB 18) in Aussicht, das Leistungsbegehren mangels Vorliegens ei-
nes invalidisierenden Gesundheitsschadens abzulehnen.

Nachdem die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, da-
gegen opponiert bzw. unter Vorlage eines aktuellen Berichts der Klinik 
D.________ (AB 25) beantragt hatte, es sei ein externes Gutachten einzu-
holen (AB 26), veranlasste die IVB nach Rücksprache mit dem RAD (AB 
39) eine bidisziplinäre (internistisch-psychiatrische) Begutachtung durch 
das E.________ (MEDAS [AB 40]). Am 20. Dezember 2017 legte die RAD-
Psychiaterin Dr. med. C.________ dar, entgegen dem entsprechenden
MEDAS-Gutachten vom 22. August 2017 (AB 49.1/2) sei ein invalidisieren-
der Gesundheitsschaden (nach wie vor) nicht nachgewiesen (AB 51).

Daraufhin ordnete die IVB am 15. Januar 2018 eine erneute psychiatrische 
Begutachtung an (AB 54), womit sich die Versicherte nicht einverstanden 
erklärte (AB 59). Mit Verfügung vom 13. Februar 2018 hielt die IVB am 
Vorgehen fest (AB 61).

B.

Hiergegen erhob die Versicherte, weiterhin vertreten durch Rechtsanwalt 
B.________, am 6. März 2018 Beschwerde. Sie beantragt, die die RAD-

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Ärztin Dr. med. C.________ habe in den Ausstand zu treten und die ange-
fochtene Verfügung sei kostenfällig aufzuheben. Zur Begründung wird im 
Wesentlichen geltend gemacht, die vorgesehene erneute psychiatrische 
Begutachtung sei unnötig und stelle eine unzulässige „second opinion“ dar.

Mit Beschwerdeantwort vom 12. April 2018 beantragt die Beschwerdegeg-
nerin die Abweisung der Beschwerde. Da dem Gutachten der MEDAS die 
Beweiskraft abzusprechen sei, müsse zur Klärung des medizinischen 
Sachverhalts eine weitere Expertise eingeholt werden.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des Ver-
waltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 6. Ok-
tober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 

Bei der Anordnung des Gutachtens handelt es sich um eine Zwischenverfü-
gung (Art. 55 Abs. 1 ATSG i.V.m. Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesge-
setzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG; 
SR 172.021]). Solche können unter anderem dann angefochten werden, 
wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können 
(BGE 132 V 93 E. 6.1 S. 106). Diese Anfechtbarkeitsvoraussetzung ist für 
das erstinstanzliche Beschwerdeverfahren in IV-Angelegenheiten zu beja-
hen, womit die entsprechende Verfügung unter Erhebung aller gesetzlich 
vorgesehenen Rügen rechtlicher und tatsächlicher Natur angefochten wer-
den kann (BGE 138 V 271 S. 275 E. 1.1 und 1.2.1 sowie S. 276 E. 1.2.3, 
137 V 210 E. 3.4.2.7 S. 256).

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Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist ge-
geben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen über 
Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungs-
rechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwer-
de grundsätzlich einzutreten (vgl. jedoch E. 3.4 hiernach).

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Zwischenverfügung vom 13. Februar 
2018 (AB 61). Streitig und zu prüfen ist die Anordnung einer weiteren Be-
gutachtung.

1.3 Die Mitglieder des Verwaltungsgerichts behandeln als Einzelrichte-
rin oder Einzelrichter Beschwerden gegen Zwischenverfügungen und Zwi-
schenentscheide (Art. 57 Abs. 2 lit. b GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Der Versicherungsträger prüft die Begehren, nimmt die notwendigen 
Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte 
ein (Art. 43 Abs. 1 ATSG). Der Untersuchungsgrundsatz besagt, dass die 
verfügende Instanz den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen, 
aus eigener Initiative und ohne Bindung an die Vorbringen oder Beweisan-
träge der Parteien, abklären und feststellen muss. Rechtserheblich sind alle 
Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen An-
spruch so oder anders zu entscheiden ist. In diesem Rahmen haben Ver-
waltungsbehörden zusätzliche Abklärungen stets vorzunehmen oder zu 
veranlassen, wenn hierzu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich 

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aus den Akten ergebenden Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht 
(BGE 117 V 282 E. 4a S. 283).

2.2 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

2.3 Muss der Versicherungsträger zur Abklärung des Sachverhaltes ein 
Gutachten einer oder eines unabhängigen Sachverständigen einholen, so 
gibt er der Partei deren oder dessen Namen bekannt. Diese kann den Gut-
achter aus triftigen Gründen ablehnen und kann Gegenvorschläge machen 
(Art. 44 ATSG).

Die IV-Stelle teilt der versicherten Person in einem ersten Schritt mit, dass 
eine Expertise eingeholt werden soll; zugleich gibt sie ihr die Art der vorge-
sehenen Begutachtung (poly- oder mono- bzw. bidisziplinär) sowie die vor-
gesehenen Fachdisziplinen und Gutachterfragen bekannt. In diesem 
Stadium kann die versicherte Person erst einmal (nicht personenbezogene) 
materielle Einwendungen gegen eine Begutachtung an sich oder gegen Art 
oder Umfang der Begutachtung vorbringen (Beispiele: unnötige second 
opinion; unzutreffende Wahl der medizinischen Disziplinen). Ausserdem 
hat sie Anspruch, sich zu den Gutachterfragen zu äussern (BGE 138 V 271 
E. 1.1 S. 275, 137 V 210 E. 3.4.2.9 S. 258). In einem zweiten Verfahrens-
schritt teilt die IV-Stelle der versicherten Person die durch SuisseMED@P 
zugeteilte Gutachterstelle (bzw. bei mono- und bidisziplinären Expertisen 
die von ihr ausgewählten Gutachter) und die Namen der Sachverständigen 
mit jeweiligem Facharzttitel mit. Mit der Bezeichnung der Sachverständigen 
kommt die Möglichkeit (materieller oder formeller) personenbezogener Ein-
wendungen hinzu (BGE 140 V 507 E. 3.1 S. 510, 139 V 349 E. 5.2.2.2 
S. 355, 138 V 271 E. 1.1 S. 274, 137 V 210 E. 3.4.2.7 S. 257).

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3.

3.1 Zum medizinischen Sachverhalt ist den Akten im Wesentlichen Fol-
gendes zu entnehmen:

3.1.1 Im Bericht vom 5. Februar 2016 der Klinik D.________ (AB 15/8) 
wurde eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (ICD-
10 F33.4), vor dem Hintergrund einer komplexen posttraumatischen Belas-
tungsstörung, diagnostiziert. Die Patientin beschreibe zahlreiche Erlebnisse 
mit Lehrern, welche die Kriterien einer unangemessenen Sexualisierung 
des Kontaktes aufweisen würden. Später sei es zur sexuellen Nötigung 
durch ihren ersten Partner gekommen und im Rahmen ihrer Arbeitsverhält-
nisse habe sie Abhängigkeit mit sexuellem Aspekt sowie Bedrohungen und 
Stalking erlebt, was zur einer anorektiformen Phase geführt habe. Es sei ihr 
dann immer schlechter gegangen und sie habe sukzessive ihre Arbeit auf-
geben müssen und sich immer weiter aus dem sozialen Netz zurückgezo-
gen. Anlässlich der stationären Therapie habe sie gelernt, Trigger zu 
benennen und zu regulieren und sei psychomotorisch ruhiger geworden. 
Bei Austritt habe sie kaum noch Suizidgedanken gehabt.

3.1.2 Im Bericht vom 13. Juni 2016 der Klinik D.________ (AB 16/2) wur-
de als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende 
depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode vor dem Hinter-
grund einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10 
F33.1, F43.1), aktuell teilremittiert, genannt. Als Diagnose ohne Auswirkung 
auf die Arbeitsfähigkeit bestehe ein „restriktives Essverhalten“. Seit dem 
Austritt aus der stationären Behandlung neige die Patientin dazu, zu Hause 
– ohne äusseres Rahmenprogramm – wieder in sozialen Rückzug, Über-
forderung, Hoffnungslosigkeit und Inaktivität zu gelangen. Sie leide immer 
noch unter rascher Erschöpfbarkeit, Gedankenkreisen und Suizidgedan-
ken, welche vor allem im Zusammenhang mit Überforderung und Zukunfts-
ängsten aufträten. Seit 2013 bestehe eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit.

3.1.3 Die RAD-Psychiaterin Dr. med. C.________ nahm am 30. Juni 2016 
(AB 17) zu den Berichten der Klinik D.________ insofern Stellung, als die 
Diagnose ausschliesslich auf dem Boden subjektiver Angaben gestellt wor-
den sei. Der Einschätzung seien weder die ICD-10-Diagnosekriterien zu-

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grunde gelegt noch sei auf fremdanamnestische Angaben (früherer 
Hausärzte) zurückgegriffen worden. Der sowohl bei Eintritt als auch bei 
Austritt beschriebene normale Psychostatus und der schulische/berufliche 
Lebenslauf (fehlender Leistungsknick, zielgerichtete berufliche Entwick-
lung) würden eher gegen das Vorliegen einer Erkrankung im psychiatri-
schen Fachgebiet mit Auswirkung auf die berufliche Leistungsfähigkeit 
sprechen. Gegen eine rezidivierende depressive Störung spreche auch, 
dass keine zirkadianen Besonderheiten vorlägen und dass bisher keine 
psychiatrischen Behandlungen erforderlich gewesen seien. Des Weiteren 
bestehe eine negative Familienanamnese bezüglich Erkrankungen des 
nervenärztlichen Formenkreises und es beständen keine behandlungsbe-
dürftigen somatischen Erkrankungen. Hieraus ergebe sich eine Arbeits-
fähigkeit für „Frauenarbeiten“ beliebiger körperlicher Schwere, 
entsprechend den Fähigkeiten und Fertigkeiten zu einem 100%-Pensum 
mit betriebsüblichen Pausen. Auch die angestammte Tätigkeit als … sei 
zumutbar. 

3.1.4 Im Bericht vom 12. September 2016 der Klinik D.________ (AB 25) 
wurde präzisiert, die in einem früheren Bericht verwendete Kodierung 
F43.1 sei insofern nicht ganz sachgerecht, als für eine komplexe posttrau-
matische Belastungsstörung keine einschlägige Diagnose vorgesehen sei 
bzw. die Diagnose F62.0 („andauernde Persönlichkeitsstörung ... nach Ex-
trembelastung“) vorliegend nicht passe. Ausserdem bilde die diagnostische 
Beurteilung im Bericht vom 13. Juni 2016 den zwischenzeitlich mehrjähri-
gen Störungsverlauf nicht angemessen ab und sei zu revidieren. Seit dem 
6. September 2016 sei die Patientin wieder hospitalisiert, aufgrund einer 
krisenhaften Exazerbation in Richtung eines erneuten schweren depressi-
ven Zustandsbildes, insbesondere mit zunehmenden Schlafstörungen und 
Suizidideen. Grundsätzlich könnte alternativ von einer Doppeldiagnose 
ausgegangen werden, d.h. von einer rezidivierenden depressiven Störung 
(ICD-10 F33) kombiniert mit einer anhaltenden affektiven Störung (ICD-10 
F34) oder einer im Längsschnitt anhaltenden mittelgradigen depressiven 
Episode (ICD-10 F33.1). Was die Traumatisierungen anbelange, würden 
die aktuell verfügbaren Informationen lediglich für einen „Verdacht auf eine 
noch näher zu bezeichnende Traumafolgestörung“ ausreichen. Dieser sei 
allerdings weiter klärungsbedürftig.

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3.1.5 Im Bericht vom 23. Dezember 2016 der Klinik D.________ (AB 35) 
wurden die Diagnosen rezidivierende depressive Störung, zurzeit einer 
mittel- bis schwergradigen depressiven Episode entsprechend, vor dem 
Hintergrund einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-
10 F33.2, 43.1) sowie anorektiforme Essstörung (ICD-10 F50.9) genannt. 
Die Patientin stehe in keinem Anstellungsverhältnis; sie wäre jedoch zu 
100% arbeitsunfähig.

3.1.6 Im Bericht vom 23. Juni 2017 der Klinik D.________ (AB 46) wurde 
die aktuelle depressive Episode als zurzeit mittelgradig beschrieben (ICD-
10 F33.2). Weiterhin aggravierend sei der bestehende Paarkonflikt. Zudem 
sei das noch schwebende IV-Verfahren zu nennen; die Patientin hege 
grosse Sorgen, auch diesmal nicht verstanden und gesehen zu werden.

3.1.7 Im Gutachten der MEDAS vom 22. August 2017 (AB 49.1/2) wurde 
im Wesentlichen Folgendes dargelegt (S. 16):

Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit

- Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige

Episode (ICD-10 F33.1)

Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit

- Substituierte Hypothyreose (ICD-10 E03.9), aktuell euthyreot

Im Vordergrund stehe die Evaluation aus psychiatrischer Sicht. Auf affekti-
ver Ebene bestehe eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig 
mittelgradige Episode. Die therapeutischen wie auch medikamentösen Be-
handlungen würden adäquat erfolgen; alle Medikamente seien gemäss 
Serumspiegel im Normbereich. Gleichwohl persistiere eine erhebliche
affektive Störung, dies mit auch wiederholten stationären Behandlungen 
seit längerer Zeit. Eine dauerhaft verminderte Belastbarkeit sei ausgewie-
sen und aus psychiatrischer Sicht könne eine 50%-ige Einschränkung der 
Arbeits- und Leistungsfähigkeit zugeordnet werden. 

Aus somatischer Sicht lägen keine beruflichen Befunde und Diagnosen vor, 
sodass die Arbeitsfähigkeit aus allgemeininternistischer Sicht nicht einge-
schränkt sei.

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Zusammenfassend resultiere aus bidisziplinärer Sicht, dass die aktuelle 
Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 50% seit Oktober 2015 über die Zeit 
gemittelt zu bestätigen sei. Das Pensum könnte über 4-6 Stunden pro Tag 
umgesetzt werden; je nach Möglichkeit, am Arbeitsplatz Pausen einzu-
schalten oder stundenweise zu arbeiten.

Bei affektiven Störungen sei der langfristige Verlauf unsicher, so dass sich 
eine Reevaluation in ein bis zwei Jahren empfehle. Berufliche Massnah-
men seien bis auf weiteres aufgrund der medizinisch-psychiatrischen Ein-
schränkung und der Selbsteinschätzung der Explorandin nicht umsetzbar.

3.1.8 Die RAD-Psychiaterin Dr. med. C.________ nahm am 20. Dezem-
ber 2017 (AB 51/6) wie folgt Stellung zum Gutachten: Gemäss den ICD-10 
Diagnosekriterien ändere sich im Rahmen einer depressiven Episode die 
gedrückte Stimmung von Tag zu Tag wenig und reagiere meist nicht auf 
die jeweiligen Lebensumstände. Demgegenüber habe die Beschwerdefüh-
rerin auf den Tod ihrer Katze und auf die Beurlaubung ihrer Ärztin reagiert. 
Dies spreche gegen die Diagnose einer depressiven Episode bzw. vielmehr 
für ein aufmerksamkeitssuchendes-histrionisches Verhalten. Zudem sei sie 
in der Lage, in die Zukunft zu planen (Feiertage mit dem Ehemann im … zu 
verbringen) und am Leben in der Gemeinschaft teilzunehmen (Velofahren, 
Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel, Einkäufe tätigen). Der gutachterlichen 
Einschätzung, wonach eine mittelgradige Depressivität vorliege, könne 
deshalb nicht gefolgt werden. Was die Berichte der Klinik D.________ an-
belange, fänden sich darin Inkonsistenzen; zum einen zwischen den ge-
stellten Diagnosen und dem dokumentierten Psychostatus und zum 
anderen zwischen den gestellten Behandlungsdiagnosen und dem Thera-
pieregime. Keine der Diagnosen sei unter Zugrundelegung der diagnosti-
schen Leitlinien der ICD-10 objektiv nachvollziehbar gesichert. Die 
anamnestischen Angaben, der Psychostatus und das Therapieregime wür-
den für eine gedankliche Auseinandersetzung und Bewältigung intrapsy-
chischer und interpersoneller familiärer Konflikte sprechen und damit gegen 
die sowohl von den Ärzten der Klinik D.________ als auch von den Gut-
achtern genannten psychiatrischen Diagnosen. Der Erhalt der Selbst- und 
Fremdfürsorge, die vorhandene Introspektionsfähigkeit, die Verände-
rungsmotivation, das Autonomiestreben, die Anpassungs- und die Reise-

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fähigkeit sprächen allesamt gegen die attestierte Höhe und Dauer der Ar-
beitsunfähigkeit. Eine Indikation der Fortführung der Beschäftigungs-
/Sozialtherapie (Malen, Arbeiten mit Ton, Reittherapie) sei medizinisch 
nicht nachvollziehbar begründbar. Das Vorliegen eines invalidisierenden 
Gesundheitsschadens sei bisher weder im internistischen noch im psychia-
trischen Fachgebiet objektiv nachgewiesen.

3.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, un-
abhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander wi-
dersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, oh-
ne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, 
warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt 
(BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situati-
on einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. 
Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die 
Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder 
in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Den im Verwaltungsverfahren eingeholten Gutachten von externen Spezia-
lärzten, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und Untersuchun-
gen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der 
Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei der 
Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete 
Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 351 
E. 3b bb S. 353; SVR 2016 IV Nr. 2 S. 5 E. 4.1).

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3.3 Während die Beschwerdegegnerin der Auffassung ist, das internis-
tisch-psychiatrische MEDAS-Gutachten vom 22. August 2017 sei nicht be-
weiskräftig, macht die Beschwerdeführerin geltend, jenem komme vollen 
Beweiswert zu und eine weitere psychiatrische Abklärung sei nicht nur
unnötig, sondern sogar unzulässig.

Das Einholen einer sog. second opinion ist unzulässig, wenn es sich um 
eine Expertise handelt, welche der Versicherungsträger trotz seines bereits 
in einem Gutachten umfassend festgestellten Sachverhalts einholt, weil ihm 
die Schlussfolgerungen des Erstgutachtens nicht passen (SVR 2007 UV 
Nr. 33 S. 112 E. 4.2). Auch wenn der IV-Stelle bei der Beurteilung der Fra-
ge, ob die Abklärungen vollständig seien, ein erheblicher Ermessensspiel-
raum zusteht, so darf die Einholung eines Zweitgutachtens doch nicht 
beliebig erfolgen (BGE 137 V 210 E. 3.3.1 S. 245). Bei der Beurteilung, ob 
es sich bei einer angeordneten Begutachtung um das Einholen einer un-
zulässigen Zweitmeinung handelt, ist allein zu prüfen, ob eine genügende 
Beweisgrundlage vorliegt. Eine abschliessende oder eingehende Beweis-
würdigung würde dazu führen, dass der Endentscheid bzw. zumindest die 
Beurteilung der medizinischen Sachlage weitgehend präjudiziert würde. 
Folglich ist die Prüfung im vorliegenden Verfahren auf eine summarische 
Beurteilung der Aktenlage zu beschränken. Zu untersuchen ist, ob die von 
der Beschwerdegegnerin vorgebrachten Gründe für die Notwendigkeit ei-
ner weiteren Begutachtung plausibel erscheinen bzw. ob die vorliegende 
medizinische Aktenlage ausreicht zur Beurteilung der Arbeits- und Leis-
tungsfähigkeit der Beschwerdeführerin.

3.3.1 Das bisdisziplinäre MEDAS-Gutachten vom 22. August 2017 (AB 
49.1/2) beruht auf einlässlichen anamnestischen Erhebungen sowie eige-
nen fachärztlichen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Be-
schwerden und wurde in Kenntnis der Vorakten erstellt. Die Gutachter 
haben sowohl die Diagnosen als auch die Einschätzung der Arbeits- und 
Leistungsfähigkeit einlässlich begründet. Dabei orientierten sie sich u.a. 
auch an den normativen Vorgaben gemäss BGE 141 V 281 (vgl. 
AB  49.1/14). Somit erfüllt das Gutachten aufgrund einer – hier mit Blick auf 
den Streitgegenstand – nur summarisch vorzunehmenden Einschätzung 

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grundsätzlich die beweisrechtlichen Anforderungen an Expertisen (E. 3.2 
hiervor).

3.3.2 Im Gegensatz zu sämtlichen anderen involvierten Ärzten verneinte 
die RAD-Psychiaterin Dr. med. C.________ in ihren Aktenbeurteilungen 
vom 30. Juni 2016 (AB 17) und vom 20. Dezember 2017 (AB 51) das Vor-
liegen eines invalidisierenden Gesundheitsschadens. Abgesehen davon, 
dass Dr. med. C.________ die Beschwerdeführerin nie persönlich unter-
sucht hat, beschränkt sie sich in ihren Berichten auf Kritik an den Einschät-
zungen der behandelnden und der begutachtenden Ärzte. Sie setzt sich 
insbesondere nicht mit den anlässlich den diversen stationären Aufenthal-
ten in der Klinik D.________ gemessenen BDI-Werten (Beck Depression 
Inventory; vgl. AB 15/12, 46/3) auseinander und äussert sich nicht zur Wir-
kung oder zur (von den Gutachtern explizit bejahten [vgl. AB 49.1/17]) Indi-
kation der seit Jahren laufenden antidepressiven Medikation (vgl. AB 16/3, 
34/6, 35/4).

Soweit Dr. med. C.________ sowohl die in der Klinik D.________ als auch 
im MEDAS diagnostizierte rezidivierende depressive Störung u.a. deshalb 
in Abrede stellt, weil die Beschwerdeführerin in ihrer Jugend eine Berufs-
ausbildung habe absolvieren können, nicht an behandlungsbedürftigen 
somatischen Krankheiten leide und eine negative Familienanamnese be-
züglich nervenärztlichen Erkrankungen aufweise (AB 17/2), sind diese Be-
gründungen wenig überzeugend. Wenn Dr. med. C.________ sodann eine 
erhaltende Selbstfürsorge als Indiz gegen eine Arbeitsunfähigkeit erwähnt 
(vgl. AB 51/7), ist festzustellen, dass von einer solchen – bei selbstverlet-
zendem Verhalten und Vernachlässigen der Körperhygiene (vgl. AB 49.1/5, 
49.1/11) – gerade nicht gesprochen werden kann. Während zirkadiane 
Störungen Anfang 2016 noch verneint wurden (AB 15/10), was Dr. med. 
C.________ ebenfalls als Gegenargument für die Depressivität anführte 
(AB 17/2), stellte der psychiatrische Gutachter im August 2017 eine Zirka-
dianität fest, wenn auch nicht in ausgeprägter Form (AB 49.1/12). Schliess-
lich trägt die von der RAD-Ärztin erwähnte angebliche Fähigkeit der 
Beschwerdeführerin, „die Zukunft zu planen“ oder am Leben in der Ge-
meinschaft teilzunehmen (AB 51/6), den diversen Einschränkungen im All-

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tag und dem mehrfach dokumentierten Rückzug aus dem sozialen Leben 
(vgl. z.B. AB 49.1/10) zu wenig Rechnung.

Die Kritik von Dr. med. C.________ verfängt somit nicht in allen Teilen, 
zumal eine bloss unterschiedliche Beurteilung des Sachverhaltes nicht zum 
Einholen einer weiteren Expertise legitimiert.

3.4 Soweit die Beschwerdeführerin den Ausstand der RAD-Ärztin Dr. 
med. C.________ beantragt, ist insoweit auf die Beschwerde nicht einzu-
treten (vgl. E. 1.1 hiervor). Denn die Beschwerdegegnerin hat über das 
entsprechende, bereits im Verwaltungsverfahren gestellte Begehren vom 
26. Januar 2018 (AB 59) noch nicht verfügt (vgl. BGE 125 V 413 E. 1a S. 
414).

Selbst wenn darauf einzutreten wäre, wäre der entsprechende Antrag ab-
zuweisen: Verwaltungsärzte sind zwar nicht als Sachverständige im Sinne 
von Art. 44 ATSG einzustufen (vgl. BGE 135 V 254 E. 3.4.2 S. 259), den-
noch gelten die Regeln der Befangenheit grundsätzlich auch für RAD-
Ärzte. Folglich reicht zur Annahme von Befangenheit nicht aus, dass sich 
Dr. med. C.________ bereits mehrmals mit der medizinischen Einschät-
zung der Beschwerdeführerin befasste (vgl. AB 17, 30, 39, 51) und stets zu 
einem für die Beschwerdeführerin negativen Ergebnis kam. Die von der 
Praxis verlangten besonderen Aspekte (vgl. BGE 132 V 93 E. 7.1 S. 109 
und E. 7.2.2 S. 110) sind nicht ersichtlich, die auf Befangenheit schliessen 
lassen müssten (vgl. etwa BGE 136 V 117 E. 3.3.2.3 S. 123).

3.5 Nach dem Dargelegten ist keine erneute psychiatrische Begutach-
tung angezeigt. Die abschliessende Beweiswürdigung hinsichtlich der Ar-
beits- und Leistungsfähigkeit ist indessen dem Endentscheid vorbehalten.

Die Verfügung vom 13. Februar 2018 (AB 61) ist in Gutheissung der Be-
schwerde, soweit darauf einzutreten ist, aufzuheben.

4.

4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. Sept. 2018, IV/18/192, Seite 14

Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen.

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 500.--, hat bei diesem 
Ausgang des Verfahrens die unterliegende Beschwerdegegnerin zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG; BVR 2009 S. 186 E. 4). Der von der Beschwerde-
führerin geleistete Kostenvorschuss in gleicher Höhe ist ihr nach Eintritt der 
Rechtskraft des Urteils zurückzuerstatten.

4.2 Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf Er-
satz der Parteikosten. Diese wird vom Versicherungsgericht festgesetzt 
und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache 
und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g ATSG).

Mit Kostennote vom 19. April 2018 macht Rechtsanwalt B.________ ein 
Honorar von Fr. 3‘304.-- (11.8 Std. à Fr. 280.--), Auslagen von Fr. 55.30 
und die Mehrwertsteuer von Fr. 258.65, d.h. total Fr. 3‘617.95 geltend. Dies 
erweist sich in Anbetracht des Streitgegenstands resp. der beschränkten 
Fragestellung als zu hoch. Zu berücksichtigen ist ferner, dass allein ein 
einfacher Schriftenwechsel erforderlich war. Der Parteikostenersatz wird 
deshalb – unter Berücksichtigung des gebotenen Aufwands in ähnlich ge-
lagerten Fällen – auf pauschal Fr. 3‘000.-- (inkl. Auslagen und MWSt.) fest-
gesetzt.

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Soweit darauf einzutreten ist, wird in Gutheissung der Beschwerde die 
angefochtene Verfügung der IV-Stelle Bern vom 13. Februar 2018 auf-
gehoben.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdegegnerin 
zur Bezahlung auferlegt. Der von der Beschwerdeführerin geleistete 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. Sept. 2018, IV/18/192, Seite 15

Kostenvorschuss von Fr. 500.-- wird nach Rechtskraft des Urteils 
zurückerstattet.

3. Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin die Parteikosten, 
gerichtlich bestimmt auf Fr. 3’000.-- (inkl. Auslagen und MWSt.), zu er-
setzen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern  
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. Sept. 2018, IV/18/192, Seite 16

fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.