# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b350924a-f3c5-5b35-95c0-03a71861fdb6
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-07-05
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 05.07.2021 ZK1 2021 88
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_006_ZK1-2021-88_2021-07-05.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Entscheid vom 05. Juli 2021

Referenz ZK1 21 88/89

Instanz I. Zivilkammer 

Besetzung Cavegn, Vorsitzender
Moses und Nydegger
Blumenthal, Aktuar ad hoc

Parteien A._____, 
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. HSG Hermann Just
Masanserstrasse 35, Postfach 414, 7001 Chur 

Gegenstand fürsorgerische Unterbringung

Anfechtungsobj. Entscheid Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Nordbünden 
vom 04.06.2021, mitgeteilt am 10.06.2021 

Mitteilung 13. Juli 2021

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Sachverhalt

A. A._____, geboren am A._____ 1986, wurde mit Verfügung vom 11. Februar 
2021 durch Dr. med. B.________ gestützt auf Art. 426 und Art. 429 f. ZGB in der 
Klinik C.________, D.________, fürsorgerisch untergebracht. Als Grund für die 
Einweisung wurde eine Fremdgefährdung im Rahmen von Fremdaggressivität und 
Hypersexualität aufgeführt. Mit Schreiben vom 22. April 2021 beantragte A._____ 
die Entlassung aus der durch die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Nord-
bünden (nachfolgend KESB Nordbünden) angeordneten fürsorgerischen Unter-
bringung in der Klinik C.________. Die KESB Nordbünden wies das Entlassungs-
gesuch am 5. Juni 2021 ab und ordnete gestützt auf Art. 426 Abs. 1 i.V.m. Art. 428 
Abs. 1 ZGB den Verbleib in der Klinik C.________ an. 

B. Mit Eingabe vom 21. Juni 2021 erhob A._____ (nachfolgend Beschwerde-
führer) dagegen Beschwerde beim Kantonsgericht von Graubünden und beantrag-
te die sofortige Aufhebung der fürsorgerischen Unterbringung.

C. Mit Schreiben vom 22. Juni 2021 ersuchte der Vorsitzende der I. Zivilkam-
mer des Kantonsgerichts von Graubünden die Klinik C.________ unter Fristanset-
zung bis zum 25. Juni 2021 um einen kurzen Bericht zum Gesundheitszustand 
des Beschwerdeführers, zur Art der Behandlung und insbesondere darüber, inwie-
fern die Voraussetzungen für eine weitere fürsorgerische Unterbringung aus ärztli-
cher Sicht gegeben seien. Weiter forderte er sämtliche Verfahrensakten von der 
KESB Nordbünden an.

D. Am 24. Juni 2021 reichte die Klinik C.________ den angeforderten Bericht 
ein, worauf mit prozessleitender Verfügung des Vorsitzenden der I. Zivilkammer 
vom 28. Juni 2021 Dr. med. E.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psycho-
therapie FMH, gestützt auf Art. 439 Abs. 3 ZGB i.V.m. Art. 450e Abs. 3 ZGB mit 
der Begutachtung des Beschwerdeführers beauftragt wurde.

E. Nach Eingang des Gutachtens von Dr. med. E.________ vom 30. Juni 
2021 fand am 5. Juli 2021 die mündliche Hauptverhandlung vor der I. Zivilkammer 
des Kantonsgerichts von Graubünden statt, an welcher der Beschwerdeführer in 
Begleitung seines Rechtsvertreters persönlich teilnahm und befragt wurde. Nach 
durchgeführter Urteilsberatung wurde der ärztlichen Leitung der Klinik 
C.________, auch zu Handen des Beschwerdeführers, sowie der KESB Nordbün-
den noch gleichentags das vorzeitige Entscheiddispositiv zugestellt.

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Erwägungen

1.1. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist eine fürsorgerische Unterbrin-
gung gemäss Art. 426 ff. ZGB. Das Kantonsgericht von Graubünden ist hierfür 
einzige kantonale Beschwerdeinstanz (Art. 439 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB i.V.m. Art. 60 
Abs. 1 EGzZGB [BR 210.100]).

1.2. Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine behördlich angeordnete für-
sorgerische Unterbringung nach Art. 428 Abs. 1 ZGB. Dagegen kann die betroffe-
ne, eine ihr nahestehende Person oder Personen, die ein rechtlich geschütztes 
Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids haben 
innert zehn Tagen schriftlich beim zuständigen Gericht Beschwerde erheben 
(Art. 450 Abs. 1 und 2 ZGB). Eine Begründung ist nicht notwendig (Art. 450 Abs. 3 
ZGB i.V.m. Art. 450e Abs. 1 ZGB). Vorliegend handelt es sich um eine Beschwer-
de der betroffenen Person. Die Beschwerdefrist wurde mit Eingabe vom 21. Juni 
2021 gewahrt (act. 01). Daher ist auf die frist- und formgerechte Beschwerde ein-
zutreten.

2.1. Das Verfahren vor der gerichtlichen Beschwerdeinstanz richtet sich nach 
Art. 450a ff. ZGB. Zu beachten sind sodann die allgemeinen Verfahrensgrundsät-
ze des erstinstanzlichen Verfahrens (Art. 443 ff. ZGB), die auch im Verfahren vor 
der gerichtlichen Beschwerdeinstanz anwendbar sind, soweit das Gesetz in den 
Art. 450 ff. ZGB keine abweichenden Vorschriften enthält (vgl. Lorenz Droe-
se/Daniel Steck, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetz-
buch I, 6. Aufl., Basel 2018, N 13 zu Art. 450 ZGB). Dies gilt namentlich für die in 
Art. 446 ZGB verankerte uneingeschränkte Untersuchungs- und Offizialmaxime 
und das an gleicher Stelle festgeschriebene Prinzip der Rechtsanwendung von 
Amtes wegen. Der Anwendungsbereich dieser zentralen Verfahrensgrundsätze 
bezieht sich auf sämtliche Verfahren vor der Kindes- und Erwachsenenschutz-
behörde und erstreckt sich – wenn auch teilweise in abgeschwächter Form – nach 
dem Grundsatz der Einheit des Prozesses auch auf die Verfahren vor der gericht-
lichen Beschwerdeinstanz (vgl. Luca Maranta/Christoph Auer/Michèle Marti, in: 
Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 6. Aufl., Basel 
2018, N 1 f. zu Art. 446 ZGB m.w.H.). Aus Art. 450a ZGB wie auch aus Art. 5 
Ziff. 4 EMRK ergibt sich schliesslich, dass das Gericht Tat- und Rechtsfragen wie 
auch die Angemessenheit frei überprüft und ihm von Bundesrechts wegen volle 
Kognition zukommt.

2.2. Das Gesetz schreibt ausdrücklich vor, dass das Gericht aufgrund eines 
Gutachtens entscheiden muss, wenn die betroffene Person an einer psychischen 

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Störung leidet (Art. 439 Abs. 3 ZGB i.V.m. Art. 450e Abs. 3 ZGB). Das Gutachten 
muss von einer unabhängigen, im laufenden Verfahren noch nicht involvierten 
sachverständigen Person erstellt werden und in dem Sinne aktuell sein, dass es 
sich zu den sich im gerichtlichen Verfahren stellenden Fragen äussern muss 
(BGE 143 III 189 E. 3.2 f.; Thomas Geiser/Mario Etzensberger, in: Gei-
ser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 6. Aufl., Basel 
2018, N 48 ff. zu Art. 439 ZGB; Thomas Geiser, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], 
Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 6. Aufl., Basel 2018, N 19 zu Art. 450e 
ZGB). Mit dem Kurzgutachten vom 30. Juni 2021 von Dr. med. E.________, 
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, welche den Beschwerdefüh-
rer am 29. Juni 2021 persönlich in der Klinik C.________ untersucht hat, wurde 
dieser Vorschrift Genüge getan (act. 06).

2.3. Gemäss Art. 450e Abs. 4 Satz 1 ZGB muss die gerichtliche Beschwerdein-
stanz die betroffene Person in der Regel als Kollegium anhören, was faktisch 
zwingend zur Durchführung einer mündlichen Hauptverhandlung führt (vgl. Chri-
stof Bernhart, Handbuch der fürsorgerischen Unterbringung, Basel 2011, N 848 f.). 
Mit der Durchführung der mündlichen Hauptverhandlung am 5. Juli 2021 wurde 
diese Vorgabe umgesetzt (act. 09).

3.1. Gemäss Art. 426 Abs. 1 ZGB darf eine Person, welche an einer psychi-
schen Störung oder an geistiger Behinderung leidet oder verwahrlost ist, in einer 
geeigneten Einrichtung untergebracht werden, wenn die nötige Behandlung oder 
Betreuung nicht anders erfolgen kann. Die Belastung und der Schutz von Angehö-
rigen und Dritten sind zu berücksichtigen (Abs. 2). Die betroffene Person wird ent-
lassen, sobald die Voraussetzungen der Unterbringung nicht mehr erfüllt sind 
(Abs. 3). Die Massnahme gelangt zur Anwendung, wenn eine Person der persön-
lichen Fürsorge oder Pflege bedarf (vgl. Geiser/Etzensberger, a.a.O., N 6 zu 
Art. 426-439 ZGB). Die fürsorgerische Unterbringung dient dem Schutz der betrof-
fenen Person und nicht der Umgebung (vgl. dazu Botschaft zur Änderung des 
Schweizerischen Zivilgesetzbuches [Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kin-
desrecht] vom 28. Juni 2006, BBl 2006 7001, S. 7062 [zitiert: Botschaft]). Erste 
gesetzliche Voraussetzung für eine Anordnung der Massnahme ist einer der drei 
abschliessend genannten Schwächezustände: psychische Störung, geistige Be-
hinderung oder schwere Verwahrlosung. Erforderlich ist sodann eine sich aus dem 
Schwächezustand ergebende Notwendigkeit der Behandlung beziehungsweise Be-
treuung. Weitere Voraussetzung ist, dass der Person die nötige Behandlung oder 
Betreuung nicht auf andere Weise als durch eine Einweisung beziehungsweise 
Zurückbehaltung in einer Einrichtung gewährt werden kann. Gesetzlich verlangt ist 

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schliesslich eine geeignete Einrichtung (vgl. BGer 5A_228/2016 v. 11.7.2016 
E. 3.1). Die genannten Voraussetzungen bedingen sich gegenseitig und sind nur in 
ihrem Zusammenhang verständlich. Der Schwächezustand allein vermag eine für-
sorgerische Unterbringung nie zu rechtfertigen, sondern immer nur zusammen mit 
der Notwendigkeit einer Behandlung oder Betreuung. Selbst bei Vorliegen einer 
solchen ist die freiheitsbeschränkende Unterbringung aber nur gesetzeskonform, 
wenn der Zweck der Unterbringung nicht mit einer milderen Massnahme erreicht 
werden kann (Verhältnismässigkeitsprinzip) und die Unterbringung für den ange-
strebten Zweck auch tauglich ist (vgl. Geiser/Etzensberger, a.a.O., N 7 zu Art. 426 
ZGB).

3.2. Zunächst ist zu prüfen, ob beim Beschwerdeführer einer der im Gesetz ge-
nannten Schwächezustände vorliegt, welcher die persönliche Fürsorge notwendig 
macht. Die psychische Störung umfasst die anerkannten Krankheitsbilder der 
Psychiatrie, d.h. Psychosen und Psychopathien, seien sie körperlich begründbar 
oder nicht (vgl. Botschaft, a.a.O., S. 7062). Psychische Störung ist ein Begriff des 
Rechts, der sich aber auf die medizinische Terminologie abstützt. Der Begriff ist 
aus der modernen Medizin entnommen und entspricht der Klassifikation der WHO 
(ICD; International Classification of Disturbances [vgl. Geiser/Etzensberger, 
a.a.O., N 15 f. zu Art. 426 ZGB]).

Dr. med. E.________ kam in ihrem Kurzgutachten vom 30. Juni 2021 aufgrund der 
Akten der Klinik C.________ und eines Gesprächs mit Herrn F.________, Pfleger, 
sowie ihrer eigenen Beobachtungen anlässlich der psychiatrischen Untersuchung 
zum Schluss, dass beim Beschwerdeführer eine paranoide Schizophrenie (ICD-10: 
F20.0) vorliege. Als Nebendiagnose bestätigte sie die bereits durch die Klinik 
C.________ diagnostizierte psychische und Verhaltensstörung durch Tabak in 
Form eines Abhängigkeitssyndroms (ICD-10; F17.2) sowie den Zustand nach ei-
ner Beinfraktur und der Gipsversorgung. Bei der vorliegenden Diagnose handelt es 
sich um eine psychische Störung im juristischen Sinne. Damit ist beim Beschwerde-
führer der gemäss Art. 426 Abs. 1 ZGB für die fürsorgerische Unterbringung erfor-
derliche Schwächezustand grundsätzlich gegeben.

3.3. Eine weitere kumulative Voraussetzung für eine fürsorgerische Unterbrin-
gung ist die sich aus diesem Schwächezustand ergebende Notwendigkeit einer 
Behandlung bzw. Betreuung.

Die Klinik C.________ führte in ihrer Stellungnahme vom 24. Juni 2021 und den 
beiliegenden Unterlagen aus, dass es beim Beschwerdeführer aufgrund seiner pa-
ranoiden Schizophrenie wiederholt zu akuten psychotischen Zuständen gekommen 

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sei und dabei jeweils potentielle Eigen- und Fremdgefährdung bestehe. Es werde 
davon ausgegangen, dass die psychotischen Symptome Auslöser des fremdag-
gressiven Verhaltens und der Hypersexualität seien und durch die Verweigerung 
der Medikation verstärkt würden. In der Vergangenheit sei bei Einnahme der Medi-
kamente eine Verbesserung des Zustandes eingetreten. Aktuell lehne der Be-
schwerdeführer eine antipsychotische Medikation jedoch ab. Weil er sich nicht 
krankheits- und behandlungseinsichtig zeige, sei am 23. Juni 2021 eine Behandlung 
ohne Zustimmung ausgesprochen worden. Weniger einschneidende Massnahmen 
als die Unterbringung in der Akutpsychiatrie seien zurzeit nicht ersichtlich und eine 
medikamentöse Behandlung sei dringend indiziert (act. 03 und 03.4). 

Im Bericht der Psychiatrischen Klinik C.________ vom 24. Juni 2021 und im Kurz-
gutachten vom 30. Juni 2021 wird eine solche Notwendigkeit zwar grundsätzlich 
bejaht, jedoch zumindest gemäss Gutachterin nur als vorübergehend als gegeben 
erachtet. Dr. med. E.________ hält in ihrem Kurzgutachten diesbezüglich fest, 
dass die Unterbringung des Beschwerdeführers auf einer geschlossenen Abtei-
lung in der psychiatrischen Klinik, welche die Gewährleistung der Einnahme der 
Medikation sicherstellt, im Sinne einer Stabilisierung für kürzere Zeit gerechtfertigt 
sei. Der Beschwerdeführer leide an einer schwerwiegenden Erkrankung und die 
Verweigerung der Medikation löse psychische Ausnahmezustände aus, welche zu 
fremdaggressivem Verhalten und Hypersexualität führten. Sobald jedoch die Ab-
sprachefähigkeit und die Einnahme von Medikamenten gewährleistet und zuver-
lässig sei, spreche nichts gegen eine Behandlung auf einer offen geführten Abtei-
lung. Eine stationäre Behandlung sei jedoch aktuell noch notwendig (act. 06).

Angesichts des Gutachtens, der Stellungnahme der Klinik C.________ und der 
Akten scheint für das Kantonsgericht die Behandlungsbedürftigkeit des Beschwer-
deführers zumindest vorübergehend bzw. bis zum Eintritt der Sicherstellung der 
autonomen Medikamenteneinnahme ausgewiesen zu sein. Es stellt sich die Fra-
ge, ob die fürsorgerische Unterbringung in der Klinik C.________ angesichts des 
schweren Eingriffs in die persönliche Freiheit des Betroffenen im konkreten Fall 
und aktuell noch als verhältnismässig erscheint.

3.4. Der Grundsatz der Verhältnismässigkeit verlangt, dass eine fürsorgerische 
Unterbringung nur verfügt bzw. nur solange aufrechterhalten werden darf, als mit 
einer konkreten Selbst- oder Fremdgefährdung von einem gewissen Ausmass zu 
rechnen ist. So hat das Bundesgericht festgehalten, dass es für die Beurteilung 
des Behandlungs- bzw. Betreuungsbedarfs wesentlich sei, mit welcher konkreten 
Gefahr für die Gesundheit oder das Leben der betroffenen Person bzw. von Drit-
ten zu rechnen sei, wenn die Behandlung der gutachterlich festgestellten Krank-

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heit bzw. die Betreuung unterbleibe (vgl. BGE 140 III 101 E. 6.2.2 sowie BGE 
140 III 105 E. 2.4 m.w.H. auf BGer 5A_312/2007 v. 10.7.2007 E. 2.3 und 
5A_288/2011 v. 19.5.2011 E. 5.3). Gemäss Art. 426 Abs. 3 ZGB wird eine Person 
entlassen, sobald die Voraussetzungen für eine Unterbringung nicht mehr erfüllt 
sind. Mit dieser Umschreibung beabsichtigte der Gesetzgeber eine im Vergleich 
zum alten Recht restriktivere Regelung der Entlassungsvoraussetzungen (vgl. 
Botschaft, a.a.O., S. 7063). Der Entscheid über die Entlassung ist stets anhand 
des Zustandes der betroffenen Person im aktuellen Zeitpunkt zu bestimmen (vgl. 
Geiser/Etzensberger, a.a.O., N 44 zu Art. 426 ZGB). Dabei ist eine Interessenab-
wägung im Hinblick auf den Zweck der fürsorgerischen Unterbringung, nämlich die 
Wiedererlangung der Selbständigkeit und der Eigenverantwortung im Entlas-
sungszeitpunkt, vorzunehmen. Aus dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit er-
gibt sich des Weiteren, dass die nötige Behandlung oder Betreuung nicht anders 
erfolgen kann als mit der Einweisung in eine Einrichtung. Mit anderen Worten 
muss die Unterbringung in einer Einrichtung geeignet sein, den Zweck der beab-
sichtigten Behandlung zu erfüllen, ohne dass eine weniger einschneidende Mass-
nahme genügen würde (vgl. dazu Geiser/Etzensberger, a.a.O., N 22 ff. zu Art. 426 
ZGB und Olivier Guillod, in: Büchler et al. [Hrsg.], Erwachsenenschutz, Fam-
Kommentar, Bern 2013, N 64 f. zu Art. 426 ZGB). Eine Unterbringung fällt gemäss 
der Botschaft zum neuen Erwachsenenschutzrecht deshalb nur als ultima ratio in 
Betracht (Botschaft, a.a.O., S. 7062). Als leichtere Massnahme kommt den ambu-
lanten Massnahmen und der Nachbetreuung sowie der freiwilligen Sozialhilfe ent-
scheidende Bedeutung zu (Geiser/Etzensberger, a.a.O., N 24 zu Art. 426 ZGB).

3.4.1. Aus der Abweisung des Entlassungsgesuchs der KESB Nordbünden vom 
4. Juni 2021 ergibt sich, dass der Beschwerdeführer aufgrund der Verschlechte-
rung seines Zustandes in der Klinik C.________ untergebracht werden musste. 
Eine Unterbringung in der selbständigen Wohnform der Sozialtherapeutischen 
H.________ war aufgrund der akuten psychotischen Phase nicht mehr verant-
wortbar (act. 01.1). Aus dem Eintrittsbericht der Klinik C.________ ist ersichtlich, 
dass der Beschwerdeführer sich im Eintrittsgespräch mit reduzierter Aufmerksam-
keit und Konzentration, sprunghaftem formalen Denken, verflachtem Affekt und 
psychomotorisch unruhig und leicht angespannt präsentierte. Er habe berichtet, 
dass die Polizei heute behauptet habe, dass er seine Mutter mit einem Messer 
bedroht habe. Er selber habe sich nicht daran erinnern können. Er habe mit der 
Mutter gestritten, habe sie aber nicht bedroht (act. 03.2). Das darauf von der 
KESB am 1. März 2021 bei Dr. med. G.________ in Auftrag gegebene umfassen-
de Gutachten zeigt, dass der Beschwerdeführer weiterhin nur oberflächlich krank-
heitseinsichtig ist. Immer wieder betont er, dass er eigentlich nicht krank sei. Nach 

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wie vor benötige er ein strukturiertes und betreutes Setting. Die zuverlässige Me-
dikamenteneinnahme sei aus fachärztlicher Sicht unabdingbar. Es würde das Ri-
siko einer Selbst- als auch Fremdgefährdung bestehen (KESB act. 410).

3.4.2. Gemäss Kurzgutachten von Dr. med. E.________ sei während der Unter-
suchung die Konzentration des Beschwerdeführers etwas reduziert gewesen, das 
Gedächtnis aber grobkursorisch intakt. Das formale Denken erscheine unauffällig 
und es gebe keinen Anhalt für Zwang. Der Beschwerdeführer habe Wahnvorstel-
lungen, beispielsweise optische Halluzinationen (nicht anwesende Personen se-
hen, bevorzugt Polizisten), das sogenannte Gefühl des Gemachten sowie Ich-
Störungen seien nicht gänzlich auszuschliessen. Psychomotorisch imponiere eine 
leichte Unruhe und psychomotorische Anspannung. Der Beschwerdeführer ver-
neine Suizidalität und wirke nicht fremdgefährdend. 

Die festgestellte psychische Störung (paranoide Schizophrenie) bestehe seit ge-
raumer Zeit und habe in der Vergangenheit zu psychotischen Zuständen, Selbstge-
fährdung und notwendig gewordenen psychiatrischen Behandlungen, auch statio-
när, geführt. In der Klinik sei es möglich, solche Episoden mittels Medikation zu ver-
hindern. Ein stationärer Aufenthalt sei deshalb und aufgrund der erhöhten Gefahr 
der Verwahrlosung und Wohnungslosigkeit angezeigt. Wäre der Beschwerdeführer 
auf sich alleine gestellt, würde dies rasch zu einer erneuten Verweigerung der Me-
dikation führen. Aus medizinisch-psychiatrischer Sicht benötige der Beschwerdefüh-
rer zunächst weiter den stationären Rahmen der Fachklinik, um sich körperlich und 
psychisch zu stabilisieren. In dieser Zeit sei es unerlässlich, mögliche Optionen der 
Wohnsituation für ihn zu klären. Eine medizinische Behandlung im ambulanten 
Rahmen sei zurzeit unzureichend, insbesondere aufgrund der bloss teilweise vor-
handenen Problemeinsicht des Beschwerdeführers. Falls eine Behandlung unter-
bleiben würde, sei die Wahrscheinlichkeit einer indirekten Selbstgefährdung als 
hoch einzustufen (act. 06).

3.4.3. Die Beschwerdeinstanz hat bei der Entscheidfindung auf den Zustand des 
Beschwerdeführers im Zeitpunkt der Gerichtsverhandlung abzustellen. Anlässlich 
der Verhandlung vom 5. Juli 2021 konnte sich die Beschwerdeinstanz ein Bild des 
Beschwerdeführers machen. Die ihm gestellten Fragen beantwortete er alle nach 
bestem Wissen und Gewissen, wobei der Beschwerdeführer anfangs mehrmals 
nachfragte, ob er die Fragen wahrheitsgemäss oder bloss zu seinen Gunsten be-
antworten solle. Im Laufe der Verhandlung wurde der Beschwerdeführer stetig 
temperamentvoller und im Ton auch lauter. Insgesamt machte der Beschwerde-
führer anlässlich der Verhandlung den Eindruck, sich gegen die bestehende Un-
terbringung wehren zu wollen, was er auf Nachfrage des Vorsitzenden hin auch 

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bestätigte. Er wolle ein normales Leben führen, Arbeit, Freunde, Familie, Auto und 
eine eigene Wohnung haben. Er könne sich aber auch eine Rückkehr in eine be-
treute Wohnform vorstellen. Entgegen den Akten sei er nicht aggressiv und könne 
sich an keine kürzlich erlebten Aggressivitätsmomente erinnern. Der Klinikaufent-
halt sei belastend und würde ihn wahnsinnig machen. Der Beschwerdeführer wer-
de dort beschimpft und erniedrigt. In der Konfrontation mit der Diagnose respekti-
ve der Behandlung in der Klinik zeigte er sich unentschlossen. Er bezeichnete sich 
auf Nachfrage als gesund, müsse jedoch in Hinblick auf eine Verbesserung seines 
Zustandes auf die Ärzte hören und seine Medikamente einnehmen. Es gebe je-
doch auch Personen, die ihm anraten würden, die Klinik schnellstmöglich zu ver-
lassen, da ihn die Behandlung und die ihm verabreichten Medikamente krankma-
chen würden. Er versicherte auf Nachfrage die stetige Einnahme der Medikamen-
te, wobei es ein hin und her sei. Insbesondere verneint der Beschwerdeführer ent-
gegen den Akten, dass eine Behandlung ohne Zustimmung stattgefunden habe 
(act. 09).

Vor dem Hintergrund der gutachterlichen Ausführungen, der Stellungnahme der 
Klinik C.________ und des gewonnenen Eindrucks des Beschwerdeführers an-
lässlich der Hauptverhandlung vom 5. Juli 2021 kommt die Beschwerdeinstanz 
zum Schluss, dass die psychische Störung des Beschwerdeführers eine stationäre 
Behandlung unumgänglich macht. Der Beschwerdeführer zeigt nur teilweise eine 
Krankheits- und Behandlungseinsicht, wobei er der persönlichen Meinung sei, 
nicht krank zu sein. Während der Verhandlung zeigte sich ein temperamentvolles 
Verhalten des Beschwerdeführers, welches die Ausführungen in den Akten zu 
stützen vermag. Würde insbesondere die medikamentöse antipsychotische Be-
handlung ausbleiben, bestünde ein hohes Risiko einer unmittelbaren Medikations-
verweigerung. Kausale Folge davon wäre eine akute Verschlechterung des be-
schwerdeführerischen Gesundheitszustandes samt psychotischen Zuständen und 
den damit einhergehenden (bekannten) Selbst- und Fremdgefährdungssituationen 
(bspw. Bedrohung der Mutter mit einem Messer). Angesichts dieser Umstände 
und der in den Unterlagen der Klinik sowie im Gutachten beschriebenen Selbst- 
und insbesondere auch Fremdgefährdung, insbesondere die Distanzlosigkeit und 
das gegenüber anderen Bewohnern und dem Personal erwähnte Verhalten, er-
achtet das Kantonsgericht eine unmittelbare Selbst- wie auch Fremdgefährdung 
auch zum Zeitpunkt der Hauptverhandlung als erstellt. Eine weniger einschnei-
dende Massnahme als die stationäre Unterbringung ist im gegenwärtigen Zeit-
punkt nicht angezeigt.

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4. Als letzte kumulative Voraussetzung für eine rechtmässige fürsorgerische 
Unterbringung fordert Art. 426 Abs. 1 ZGB das Vorhandensein einer für die nötige 
Behandlung und Betreuung geeigneten Einrichtung. Dass die Klinik C.________ 
eine geeignete Einrichtung für eine stationäre Behandlung in geschlossenem 
Rahmen darstellt, steht in vorliegendem Fall ausser Frage, womit die fürsorgeri-
sche Unterbringung auch unter diesem Aspekt den Grundsatz der Verhältnismäs-
sigkeit wahrt.

5. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Voraussetzungen für eine 
fürsorgerische Unterbringung gemäss Art. 426 ZGB nach wie vor erfüllt sind. Die 
gegen den Entscheid der KESB betreffend Ablehnung des Entlassungsgesuches 
erhobene Beschwerde ist somit abzuweisen.

6.1. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten grundsätzlich dem 
Beschwerdeführer aufzuerlegen (vgl. Art. 60 Abs. 2 EGzZGB i.V.m. Art. 106 
Abs. 1 ZPO). Angesichts der finanziellen Verhältnisse des Beschwerdeführers, 
welcher lediglich über eine IV-Rente verfügt, rechtfertigt es sich vorliegend, im 
Sinne von Art. 63 Abs. 3 EGzZGB auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu ver-
zichten. Damit verbleiben die Kosten des Beschwerdeverfahrens von insgesamt 
CHF 2'690.00 (CHF 1'500.00 Gerichtskosten und CHF 1'190.00 Gutachterkosten) 
beim Kanton Graubünden.

6.2. Der Beschwerdeführer hat für das Verfahren ZK1 21 88 vor dem Kantons-
gericht von Graubünden ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechts-
pflege gestellt. Nachdem die Frage der Auferlegung der gerichtlichen Kosten nach 
Art. 63 Abs. 3 EGzZGB zu beurteilen ist, kann das Begehren um unentgeltliche 
Rechtspflege im vorliegenden Fall nur noch die Frage der unentgeltlichen Verbei-
ständung durch lic. iur. HSG Hermann Just zum Inhalt haben. 

6.3. Da der Beschwerdeführer ausschliesslich von seiner IV-Rente lebt und 
gemäss den Steuerdaten der Steuerverwaltung kein Vermögen hat, verfügt er of-
fenkundig nicht über die zur Prozessführung erforderlichen Mittel. Im Weiteren 
erscheint sein Rechtsbegehren nicht als von vornherein aussichtslos. Die Voraus-
setzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nach Art. 117 ZPO 
für das Beschwerdeverfahren vor dem Kantonsgericht sind somit im Grundsatz 
erfüllt. Die Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung mit Wirkung ab Ge-
suchstellung entbindet den Beschwerdeführer von den Kosten der eigenen 
Rechtsvertretung (Art. 118 Abs. 1 ZPO). Die gedeckten Kosten gehen nach Mass-
gabe von Art. 122 ZPO zu Lasten des Kantons Graubünden und werden aus der 
Gerichtskasse bezahlt (Art. 12 Abs. 3 EGzZPO). Als Rechtsbeistand im Sinne von 

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Art. 118 Abs. 1 lit. c ZPO wird Rechtsanwalt Hermann Just, Chur, ernannt. Der 
Stundenansatz des Rechtsbeistands beträgt CHF 200.00 zuzüglich notwendige 
Barauslagen und Mehrwertsteuer und es werden keine Zuschläge gewährt (Art. 5 
der Honorarverordnung [HV; BR 310.250]). Anlässlich der Hauptverhandlung vom 
5. Juli 2021 reichte Rechtsanwalt Hermann Just die entsprechende Honorarnote 
ein. Die Honorarrechnung lautete auf insgesamt CHF 5'150.00 (Honorar und Aus-
lagen) zuzüglich der Mehrwertsteuer von CHF 396.55, was einen Gesamtbetrag 
von CHF 5'546.55 ergibt. Dies entspricht einem Stundenaufwand von 25 Stunden 
(act. 08). Wie sich nachfolgend zeigen wird, erweist sich dieser verrechnete Auf-
wand als zu hoch.

6.4. Aus der Honorarrechnung ist zu entnehmen, dass der Rechtsvertreter Kos-
ten sowohl für das Verfahren vor der KESB wie auch für seine Aufwendungen im 
Beschwerdeverfahren vor dem Kantonsgericht geltend macht. Diese Kosten sind 
zu unterscheiden. Soweit die Kostennote die Aufwendungen für das Beschwerde-
verfahren ab der Zustellung des vorinstanzlichen Entscheides vom 14. Juni 2021 
im Umfang von 8.2 Stunden enthält, ist dieser Aufwand nicht zu beanstanden. Die 
dadurch entstandenen Kosten von CHF 1'829.25 (Honorar und Auslagen von CHF 
1'689.20 zuzüglich Mehrwertsteuer von CHF 130.05) sind folglich zu genehmigen.

6.5. Nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ZK1 21 89 kann die Frage 
der unentgeltlichen Verbeiständung im Verfahren vor der KESB sein. Zum einen 
wurde der Kostenentscheid der Vorinstanz nicht angefochten. Zum anderen wurde 
für dieses Verfahren bereits bei der KESB am 21. Januar 2021 ein Gesuch um 
unentgeltliche Rechtspflege eingereicht, welches am 29. Januar 2021 mit dem 
Hinweis bewilligt wurde, spätestens zehn Tage nach Beendigung des Verfahrens 
die Kostennote einzureichen (KESB act. 374 und 380). Da der Entscheid der Vor-
instanz am 4. Juni 2021 erging und die Kosten für das Verfahren vor der Vor-
instanz auch bei dieser geltend gemacht werden müssen, sind im vorliegenden 
Verfahren einzig die Leistungen ab dem 14. Juni 2021 für das Beschwerdeverfah-
ren ZK1 21 88 vor dem Kantonsgericht zu vergüten.

6.6. Das Gericht kann die unentgeltliche Rechtspflege entziehen, wenn der An-
spruch darauf nicht mehr besteht, wobei dieser Entzug auch rückwirkend erfolgen 
kann, wenn der Anspruch nie bestanden hat (Art. 120 ZPO). Der Beschwerdefüh-
rer ist zur Nachzahlung verpflichtet, sobald er dazu in der Lage ist. Der diesbezüg-
liche Anspruch des Kantons Graubünden verjährt zehn Jahre nach Abschluss des 
Verfahrens (Art. 123 Abs. 1 und 2 ZPO).

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Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde im Verfahren ZK1 21 88 wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von insgesamt CHF 2'690.00 (CHF 
1'500.00 Gerichtsgebühr und CHF 1'190.00 Gutachterkosten) gehen zu 
Lasten des Kantons Graubünden.

3. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (ZK1 21 89) wird dahingehend 
gutgeheissen, als A._____ im Verfahren ZK1 21 88 vor Kantonsgericht von 
Graubünden die unentgeltliche Rechtspflege im Sinne einer unentgeltlichen 
Rechtsverbeiständung unter Vorbehalt der Nachzahlung gemäss Art. 123 
ZPO gewährt wird. Als Rechtsbeistand wird Rechtsanwalt lic. iur. HSG 
Hermann Just, Chur, ernannt.

4. Die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsvertreters von A._____ wird 
im Sinne der Erwägungen auf insgesamt CHF 1'819.25 (inkl. MWST.) fest-
gesetzt. Vorbehalten bleibt die Nachzahlung gemäss Art. 123 ZPO.

5. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 72 BGG Beschwerde in Zivil-
sachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt 
werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen 
seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der 
gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zu-
lässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und 
das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. 
BGG.

6. Mitteilung an: