# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b290a91a-2bff-57e0-b333-de783e29a6f9
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-23
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 23.09.2025 S 2023 77
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2023-77_2025-09-23.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Sarah Schneider und lic. iur. Judith Fischer
Gerichtsschreiber: MLaw Luca Bernasconi

U R T E I L vom 23. September 2025 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________ AG in Liquidation
Beschwerdeführerin

gegen

Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Unfallversicherung 
(Prämien)

S 2023 77

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Urteil S 2023 77

A.
A.a Die A.________ AG (nachfolgend auch A.________) wurde am .________ 2015 
im Handelsregister eingetragen (damals noch im Rechtskleid der GmbH [Umwandlung per 
.________ 2021]). Die Gesellschaft bezweckt namentlich .________ im Baubereich und 
war dadurch (seit 1. Februar 2016) bei der Suva für die Berufs- und Nichtberufsunfallversi-
cherung angeschlossen (Suva-act. 7). Gesellschafter bzw. Verwaltungsrat war 
B.________. Nachdem die erste Korrespondenz mit der Suva noch über die C.________ 
GmbH erfolgt war (Suva-act. 4), wurde die A.________ ab 2. Mai 2016 durch die 
D.________ GmbH bzw. E.________ vertreten (Suva-act. 14). Am 13. Juni 2019 wurde 
die A.________ einer periodischen Betriebsrevision (1. Februar 2016 bis 31. Dezember 
2017) unterzogen (Suva-act. 61). 

A.b Am 2. Juni 2021 kündigte die Suva der A.________ eine weitere periodische Be-
triebsrevision (2018 bis 2020) an und bat um Zustellung verschiedener Unterlagen (Suva-
act. 95). Nachdem die A.________ (verspätet) unvollständige Unterlagen hatte einreichen 
lassen, verlangte die Suva die Nachreichung der entsprechenden Belege und stellte auf 
Grundlage des Erhaltenen einige Fragen (Suva-act. 99). Die A.________ liess am 13. Au-
gust 2021 weitere Unterlagen einreichen und auf die aufgeworfenen Fragen antworten 
(Suva-act. 102). Die Suva stellte Rückfragen, wozu die Vertreterin der A.________ in der 
Folge Stellung nahm (Suva-act. 105 f.). Es folgte weitere Korrespondenz (Suva-act. 107, 
109). Nachdem die A.________ mehrmals Unterlagen eingereicht und Fragen beantwortet 
hatte, traf die Suva weitere Abklärungen und zog namentlich Akten der F.________ GmbH 
(nachfolgend F.________), der G.________ GmbH (nachfolgend G.________) sowie der 
H.________ GmbH (nachfolgend H.________) bei (Suva-act. 129). Auf Grundlage des 
Revisionsberichts vom 31. Oktober 2022 (Suva-act. 131) rechnete die Suva in den Jahren 
2019 und 2020 erfolgte Zahlungen der A.________ an die F.________ und die 
G.________ (im Umfang von 80 % und abzüglich der bezahlten bzw. verrechneten Prämi-
en, Total Fr. 1'883'513.–) als prämienpflichtigen Lohn (der A.________) auf. Mit "Rech-
nung nach Revision 01.01.2019–31.12.2020" gleichen Datums forderte die Suva von der 
A.________ Prämien in Höhe von Fr. 111'248.50 (Suva-act. 133). Dagegen liess die 
A.________ Einsprache erheben (Suva-act. 142). Nach erfolgter Akteneinsicht liess sie 
zudem eine Stellungnahme einreichen (Suva-act. 159). In der Folge ergänzte die Suva die 
Akten und gab der A.________ Gelegenheit, sich zu den weiteren Unterlagen zu äussern 
(Suva-act. 170). Am 17. März 2023 nahm die A.________ abschliessend Stellung (Suva-
act. 181). Mit Einspracheentscheid vom 30. Mai 2023 wies die Suva die Einsprache der 
A.________ ab (Suva-act. 187).

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Urteil S 2023 77

B. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 29. Juni 2023 liess die A.________ na-
mentlich die Aufhebung des Einspracheentscheids sowie der diesem zugrundeliegenden 
Verfügungen bzw. Prämienrechnungen beantragen. Weiter liess sie beantragen, es sei 
festzustellen, dass sie keine Prämien für bei der F.________, der G.________ und der 
H.________ angestellte Mitarbeitende zu tragen habe. In prozessualer Hinsicht verlangte 
sie, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu gewähren (act. 1).

C. Den von ihr verlangten Kostenvorschuss von Fr. 6'000.– beglich die Beschwerde-
führerin fristgerecht (act. 2 f.).

D. Die Suva schloss vernhemlassend auf Abweisung der Beschwerde (act. 6).

E. Mit Verfügung vom 31. Oktober 2023 wies der Vorsitzende das beschwerdeführe-
rische Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde ab und setzte 
der A.________ Frist zur Replik an (act. 7 f.).

F. Nachdem das Gericht der Beschwerdeführerin drei Fristerstreckungen gewährt 
hatte, teilte deren Rechtsvertreter am 14. Februar 2024 mit, dass Personen, welche für 
seine Mandantin Angaben zur Angelegenheit machen können, Anfang Jahr in Untersu-
chungshaft genommen worden seien. Vor diesem Hintergrund beantragte er namentlich 
die vorläufige Sistierung des Verfahrens (act. 9 ff.).

G. Am 22. Februar 2024 ersuchte die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Abtei-
lung 5 Wirtschaftsdelikte, das Gericht um Zustellung der Verfahrensakten. Zur Begrün-
dung wurde ausgeführt, dass gegen I.________ (in Untersuchungshaft), B.________ (in 
Untersuchungshaft), E.________ (in Untersuchungshaft), J.________, K.________ und 
L.________ Strafverfahren wegen Verdachts auf gewerbsmässigen Betrug etc. eröffnet 
worden seien. Es bestehe der dringende Tatverdacht, dass I.________, B.________ und 
E.________ gestützt auf einen gemeinsamen Tatentschluss spätestens ab dem 25. Okto-
ber 2018 ein betrügerisches Konstrukt und Missbrauchssystem zwecks fortgesetzter Tat-
begehung mittels verschiedener Gesellschaften etabliert hätten (act. 14). Das Gericht kam 
dem Ersuchen am 23. April 2024 nach (act. 20).

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Urteil S 2023 77

H. Nachdem die Suva zum Antrag auf Verfahrenssistierung Stellung genommen hat-
te, verfügte der Vorsitzende am 7. März 2024 die Ablehnung des Antrags und setzte der 
Beschwerdeführerin Frist zur Replik bis 22. April 2024 (act. 16 f.).

I. Im Rahmen des weiteren Schriftenwechsels hielten die Parteien an ihren Anträgen 
fest (act. 18, 22).

J. Am 11. November 2024 teilte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin mit, 
dass der Kontakt mit seiner Mandantin abgebrochen sei und er das Mandatsverhältnis be-
endet habe (act. 24).

K. Mit Entscheid vom .________ 2024 hat das Zivilgericht Basel-Stadt die 
A.________ infolge Mängel in der gesetzlich zwingenden Organisation gemäss Art. 731b 
Abs. 1bis Ziff. 3 OR aufgelöst und ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs 
angeordnet. Die A.________ hat ihr Domizil eingebüsst (www.zefix.ch). 

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug beurteilt als einzige kantonale Gerichts-
instanz Beschwerden und Klagen aus dem Gebiet der eidgenössischen Sozialversiche-
rung, für welche das Bundesrecht eine kantonale Rechtsmittelinstanz vorsieht (§ 77 Abs. 1 
und § 82 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1]). Die Beschwerdefüh-
rerin hatte zum Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung ihren Sitz im Kanton Zug. Somit ist 
das Verwaltungsgericht des Kantons Zug für die Beurteilung der Beschwerde örtlich und 
sachlich zuständig. Der Einspracheentscheid der Suva datiert vom 30. Mai 2023 und ging 
der Beschwerdeführerin am Folgetag zu. Die am 29. Juni 2023 der Post übergebene Be-
schwerde ist innert der 30-tägigen Beschwerdefrist gemäss Art. 60 Abs. 1 des Bundesge-
setzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) einge-
reicht worden. Die Beschwerdeschrift entspricht den formellen Anforderungen und die Be-
schwerdeführerin ist als direkt Betroffene beschwerdelegitimiert. Somit ist die Beschwerde 
zu prüfen. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäfts-
ordnung des Verwaltungsgerichts (GO VG; BGS 162.11).

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Urteil S 2023 77

Nach dem Rügeprinzip prüft das Gericht nur die vorgebrachten Beanstandungen und un-
tersucht nicht, ob sich der angefochtene Entscheid unter schlechthin allen in Frage kom-
menden Aspekten als korrekt erweist. Im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht hat die Be-
schwerdeführerin darzutun, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid 
beanstandet wird (BGE 119 V 347 E. 1a). Die Pflicht der Rechtsmittelinstanz, die Einwän-
de der Beschwerdeführerin anzuhören, zu prüfen und bei der Entscheidfindung zu berück-
sichtigen, bedeutet nicht, dass sie sich in ihrer schriftlichen Urteilsbegründung mit allen 
Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen und jede Rüge ausdrücklich widerlegen 
müsste. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschrän-
ken (BGE 134 I 83 E. 4.1). 

2.
2.1 Nach Art. 1a Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; 
SR 832.20) sind die in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmer obligatorisch versichert. 
Als Arbeitnehmer im Sinne dieser Bestimmung gilt, wer eine unselbstständige Erwerbs-
tätigkeit im Sinne der Bundesgesetzgebung über die Alters- und Hinterlassenenversiche-
rung (AHV) ausübt (Art. 1 der Verordnung über die Unfallversicherung [UVV; SR 
832.202]). Die Arbeitnehmereigenschaft ist in Art. 10 ATSG geregelt.

2.2 Das Versicherungsverhältnis bei der Suva wird in der obligatorischen Versiche-
rung durch Gesetz, in der freiwilligen Versicherung durch Vereinbarung begründet (Art. 59 
Abs. 1 Satz 1 UVG). Gemäss Art. 66 Abs. 1 lit. b UVG in Verbindung mit Art. 73 lit. a UVV 
sind unter anderem Arbeitnehmer von Betrieben des Baugewerbes – hierzu zählen resp. 
zählten sowohl die Beschwerdeführerin als auch die übrigen involvierten Unternehmen – 
obligatorisch bei der Suva versichert. Die Arbeitgeber haben laufend Aufzeichnungen zu 
machen, die über Beschäftigungsart und Lohn sowie über Zahl und Daten der Arbeitstage 
eines jeden Arbeitnehmers genaue Auskunft geben. Auf Verlangen geben sie dem Versi-
cherer weitere Auskünfte über alle die Versicherung betreffenden Verhältnisse sowie Ein-
sicht in die Aufzeichnungen und die zu deren Kontrolle dienenden Unterlagen (Art. 93 Abs. 
1 UVG, vgl. auch Art. 116 UVV)

2.3
2.3.1 Die Prämien für die obligatorische Versicherung der Berufsunfälle und Berufs-
krankheiten trägt der Arbeitgeber (Art. 91 Abs. 1 UVG). Die Prämien werden von den Ver-
sicherern in Promillen des versicherten Verdienstes festgesetzt (Art. 92 Abs. 1 Satz 1 
UVG). Als versicherter Verdienst gilt dabei – mit gewissen, hier nicht weiter relevanten 

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Abweichungen – der nach der Bundesgesetzgebung über die AHV massgebende Lohn 
(Art. 22 Abs. 2 UVV).

2.3.2 Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in unselbstständiger Stellung auf be-
stimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit. Der massgebende Lohn umfasst auch 
Teuerungs- und andere Lohnzulagen, Provisionen, Gratifikationen, Naturalleistungen, Fe-
rien- und Feiertagsentschädigungen und ähnliche Bezüge, ferner Trinkgelder, soweit diese
einen wesentlichen Bestandteil des Arbeitsentgeltes darstellen (Art. 5 Abs. 2 des Bundes-
gesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10]). Zum 
massgebenden Lohn gehören begrifflich sämtliche Bezüge des Arbeitnehmers und der 
Arbeitnehmerin, die wirtschaftlich mit dem Arbeitsverhältnis zusammenhängen. Unerheb-
lich ist, ob dieses Verhältnis fortbesteht oder aufgelöst worden ist und ob die Leistungen 
geschuldet werden oder freiwillig erfolgen. Als beitragspflichtiges Einkommen aus un-
selbstständiger Erwerbstätigkeit gilt somit nicht nur unmittelbares Entgelt für geleistete 
Arbeit, sondern grundsätzlich jede Entschädigung oder Zuwendung, die aus dem Arbeits-
verhältnis bezogen wird oder in diesem wirtschaftlich hinreichend begründet ist. Eine allfäl-
lige Beitragsfreiheit einer wirtschaftlich mit dem Arbeitsverhältnis zusammenhängenden 
Leistung bedarf angesichts der Generalklausel von Art. 5 Abs. 2 erster Satz AHVG einer 
besonderen Rechtsgrundlage (BGE 145 V 320 E. 5.2.2; 139 V 50 E. 2.1). Dabei ist unbe-
achtlich, ob der Lohn vom Arbeitgeber oder von einem Dritten ausbezahlt wird (vgl. ARV 
2003 S. 116 E. 4.1).

2.4 Ein Arbeitgeber kann dieselbe Arbeit durch eigene von ihm entlöhnte Angestellte 
ausführen lassen oder damit einen selbstständigerwerbenden Dritten oder eine juristische 
Person beauftragen, welche hierfür allenfalls eigene Arbeitnehmende einsetzt. Im zweiten 
Fall stellt die an den Dritten geleistete Entschädigung für diese Tätigkeit nicht massgeben-
den Lohn, sondern Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit resp. – im Falle einer 
juristischen Person – überhaupt kein beitragspflichtiges Einkommen dar (BGE 133 V 498 
E. 5.1). Mit einer juristischen Person kann demnach kein Arbeitsverhältnis eingegangen 
werden, woraus massgebender Lohn aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit entrichtet 
wird. Wurde Arbeit an eine juristische Person vergeben, ist grundsätzlich nicht die Ent-
schädigung hieraus der Beitragspflicht unterworfen, sondern der Lohn, den die juristische 
Person an die (natürliche) Person ausrichtet, welchen diese als Arbeitnehmende aus un-
selbstständiger Erwerbstätigkeit erhält (vgl. BGer 8C_218/2019 vom 15. Oktober 2019 
E. 4.1.1). 

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2.5 Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbstständige 
oder unselbstständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht auf Grund der Rechtsnatur des Ver-
tragsverhältnisses zwischen den Parteien. Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen 
Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen Verhältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse An-
haltspunkte für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend 
zu sein. Die Vielfalt der im wirtschaftlichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt da-
zu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung 
der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale bei-
der Erwerbsarten zu Tage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche die-
ser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 146 V 139 E. 3.1 mit Hinweisen).

2.5.1 Selbstständige Erwerbstätigkeit liegt im Regelfall dann vor, wenn die beitrags-
pflichtige Person durch Einsatz von Arbeit und Kapital in frei bestimmter Selbstorganisati-
on und nach aussen sichtbar am wirtschaftlichen Verkehr teilnimmt mit dem Ziel, Dienst-
leistungen zu erbringen oder Produkte zu schaffen, deren Inanspruchnahme oder Erwerb 
durch finanzielle oder geldwerte Gegenleistungen abgegolten wird (BGE 143 V 177 
E. 3.3). Charakteristische Merkmale einer selbstständigen Erwerbstätigkeit sind die Täti-
gung erheblicher Investitionen, die Benützung eigener Geschäftsräumlichkeiten sowie die 
Beschäftigung von eigenem Personal. Das spezifische Unternehmerrisiko besteht dabei 
darin, dass die versicherte Person unabhängig vom Arbeitserfolg die Kosten des Betriebs 
zu tragen hat. Für die Annahme selbstständiger Erwerbstätigkeit spricht die gleichzeitige 
Tätigkeit für mehrere Gesellschaften in eigenem Namen, ohne von diesen abhängig zu 
sein. Massgebend ist dabei nicht die rechtliche Möglichkeit, Arbeiten von mehreren Auf-
traggebern anzunehmen, sondern die tatsächliche Auftragslage (BGE 122 V 169 E. 3c).

2.5.2 Von unselbstständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeits-
vertrag typischen Merkmale vorliegen, das heisst wenn die versicherte Person Dienst auf 
Zeit zu leisten hat, wirtschaftlich vom “Arbeitgeber” abhängig ist und während der Arbeits-
zeit auch in dessen Betrieb eingeordnet ist. Indizien dafür sind das Vorliegen eines be-
stimmten Arbeitsplans, die Notwendigkeit, über den Stand der Arbeiten Bericht zu erstat-
ten, sowie das Angewiesensein auf die Infrastruktur am Arbeitsort. Das wirtschaftliche Ri-
siko der versicherten Person erschöpft sich diesfalls in der Abhängigkeit vom persönlichen 
Arbeitserfolg oder, bei einer regelmässig ausgeübten Tätigkeit, darin, dass bei Dahinfallen 
des Erwerbsverhältnisses eine ähnliche Situation eintritt, wie dies beim Stellenverlust ei-
nes Arbeitnehmers der Fall ist (BGE 122 V 169 E. 3c). Die arbeitsorganisatorische bzw. 
wirtschaftliche Abhängigkeit äussert sich namentlich in der Weisungsgebundenheit der 

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erwerbstätigen Person, ihrer Rechenschaftspflicht, ihrer Eingliederung in eine fremde Ar-
beitsorganisation, der Pflicht zur persönlichen Aufgabenerfüllung, einer Präsenzpflicht und 
in einem Konkurrenzverbot (vgl. Rz. 1020 der Wegleitung des Bundesamtes für Sozialver-
sicherungen über den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO [WML] und zur Bedeu-
tung von Verwaltungsweisungen BGE 147 V 79 E. 7.3.2 sowie 146 V 224 E. 4.4.2). Die 
Frage nach der Arbeitnehmereigenschaft beurteilt sich regelmässig nach der äusseren Er-
scheinungsform wirtschaftlicher Sachverhalte und nicht nach allfällig davon abweichenden 
internen Vereinbarungen der Beteiligten, was jeweils unter Würdigung der gesamten Um-
stände des Einzelfalls zu geschehen hat. Entscheidend ist dabei, ob geleistete Arbeit, ein 
Unterordnungsverhältnis und die Vereinbarung eines Lohnanspruchs in irgendeiner Form 
vorliegen (BGer 8C_790/2018 vom 8. Mai 2019 E. 3.2 mit Hinweisen). 

2.5.3 Werden für die Arbeitserledigung zusätzliche Arbeitskräfte eingesetzt, stellt sich 
die Frage nach Akkordarbeiten. Nach der Rechtsprechung üben Akkordanten in der Regel 
eine unselbstständige Erwerbstätigkeit aus. Sie können bloss dann als Selbstständiger-
werbende betrachtet werden, wenn die Merkmale für freie Unternehmertätigkeit klar über-
wiegen und wenn nach den Umständen anzunehmen ist, dass sie dem Akkordvergeber 
als gleichgeordnete Geschäftspartner gegenüberstehen (EVG H 191/05 und U 499/05 
vom 30. Juni 2006 E. 2.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 65 E. 2b und 97 V 219 E. 3; 
vgl. ferner Rz. 4022 WML).

2.6 Rechtsprechungsgemäss sind die Organe der AHV (und mit ihnen die anderen 
Organe der Sozialversicherung) ebenso wenig wie die Steuerbehörden verpflichtet, die zi-
vilrechtliche Form, in der ein Sachverhalt erscheint, unter allen Umständen als verbindlich 
anzusehen. Dies gilt namentlich dann, wenn ein Umgehungstatbestand vorliegt. Soll ein 
Rechtsinstitut zweckwidrig zur Verwirklichung von Interessen verwendet werden, die die-
ses Institut nicht schützen will, so liegt Rechtsmissbrauch vor. In Analogie zu den in der 
steuerrechtlichen Praxis und Doktrin entwickelten Kriterien liegt eine (rechtsmissbräuchli-
che) Beitragsumgehung vor, wenn – erstens – die von den Beteiligten gewählte Rechtsge-
staltung als ungewöhnlich, sachwidrig oder absonderlich, jedenfalls den wirtschaftlichen 
Gegebenheiten völlig unangemessen erscheint, wenn – zweitens – anzunehmen ist, dass 
diese Wahl missbräuchlich und lediglich deshalb getroffen worden ist, um Beiträge einzu-
sparen, welche bei sachgemässer Ordnung der Verhältnisse geschuldet wären, und – drit-
tens – wenn das gewählte Vorgehen, sofern es von den Organen der AHV hingenommen 
würde, tatsächlich zu einer erheblichen Beitragsersparnis führte (BGer 8C_218/2019 vom 
15. Oktober 2019 E. 4.2.1 mit Hinweisen). In diesem Zusammenhang hat das Bundesge-

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richt auch festgehalten, dass die rechtliche Selbstständigkeit einer Gesellschaft aus sozia-
lversicherungsrechtlicher Sicht nicht zum Tragen kommt, wenn insgesamt Umstände vor-
liegen, die darauf schliessen lassen, dass die Rechtsform der Gesellschaft nur aus versi-
cherungsrechtlichen Motiven dazu diente, Beiträge einzusparen, und die Gesellschaft kei-
ne eigentliche unternehmerische Tätigkeit entfaltete (vgl. BGer 8C_218/2019 vom 15. Ok-
tober 2019 E. 4.2.2)

2.7 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Da-
nach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Feststellung des 
rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Im Sozialversicherungsrecht gilt der Beweis-
grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 141 V 37 E. 2.2; René Wiederkehr, 
Kommentar zum Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
ATSG, 5. Aufl. 2024, Art. 43 N 55 f.). Demnach genügt nicht die blosse Möglichkeit eines 
bestimmten Sachverhalts, sondern das Gericht hat derjenigen Sachverhaltsdarstellung zu 
folgen, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt 
(BGE 138 V 218 E. 6 mit Hinweisen). Die Wahrscheinlichkeit ist überwiegend, wenn der 
begründeten Überzeugung keine konkreten Einwände entgegenstehen (BGer 
8C_448/2020 vom 3. März 2021 E. 2.4.1; Wiederkehr, a.a.O., Art. 43 N 62).

3. Strittig und zu prüfen ist die Rechtmässigkeit des Einspracheentscheids der Suva 
vom 30. Mai 2023. Dieser hat die Verfügung vom 31. Oktober 2022 ersetzt, auch wenn er 
sie inhaltlich bloss bestätigt (BGE 119 V 347 E. 1b). Soweit die Aufhebung der Prämien-
rechnung verlangt wird, ist deshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten. Die Beschwer-
deführerin beantragt weiter, es sei festzustellen, dass sie keine Prämien für bei der 
F.________, der G.________ und der H.________ angestellte Mitarbeitende zu tragen 
habe. Diesem Feststellungsbegehren fehlt es aufgrund des Prinzips der Subsidiarität (vgl. 
dazu etwa BGE 122 V 28 E. 2b) an einem schutzwürdigen Interesse, zumal hier die stritti-
ge Beitragspflicht der Beschwerdeführerin in einem rechtsgestaltenden Urteil zu entschei-
den ist; insoweit ist daher auf die Beschwerde ebenfalls nicht einzutreten. Schliesslich bil-
den die an die F.________ und G.________ adressierten Prämienrechnungen für die Jah-
re 2019 und 2020 mit der Suva nicht Gegenstand des Verfahrens (act. 1 S. 8 f. und BF-
act. 2 S. 19). 

Materiell zu klären ist, ob die Suva zu Recht in den Jahren 2019 und 2020 erfolgte Zah-
lungen der A.________ an die F.________ und die G.________ (vgl. dazu die Auszüge 
der Konti "4400 Aufwand für bezogene Dienstleistungen" [Suva-act. 125/36 sowie 126/30]) 

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als prämienpflichtigen Lohn (der A.________) aufgerechnet und darauf die entsprechen-
den Prämien erhoben hat. Dies wäre dann zu bejahen, wenn die A.________ aufgrund der 
Umstände (faktisch) als Arbeitgeberin der formell bei der F.________ und G.________ 
(nachfolgend auch Subunternehmen) angestellt gewesenen Arbeiter zu qualifizieren ist 
bzw. wenn es sich bei den Subunternehmen um (zur Beitragsersparnis installierte) Gesell-
schaften ohne eigentliche unternehmerische Tätigkeit – nachgerade Hüllen – gehandelt 
hat, mithin die Zahlungen der A.________ an diese als Abgeltung von Arbeiten zu werten 
sind, welche die Arbeitskräfte dieser Subunternehmen in unselbstständiger Tätigkeit für 
die A.________ ausgeführt haben.

4.
4.1 Die Suva begründete den Einspracheentscheid im Wesentlichen wie folgt: Unbe-
stritten sei, dass [im relevanten Zeitraum] unselbstständige Erwerbstätigkeit erbracht und 
Löhne an die Arbeitnehmer bezahlt worden seien. Die Treuhänderin [der A.________] ha-
be erklärt, dass Akkordarbeiten pro Quadratmeter berechnet worden seien. Die Firmen 
hätten sich auf Pauschalen geeinigt. Somit sei belegt, dass im Namen der A.________ 
Akkordarbeiten ausgeführt worden seien. Dies sei aus der Betriebsbeschreibung zu fol-
gern und auch aus den Rechnungen bzw. den Kreditorenbelegen (der F.________ und 
der G.________). Die Rechnungen seien periodisch gestellt worden. Art, Ort, Umfang und 
Zeitpunkt der Arbeiten seien nicht umschrieben. Die F.________ und die G.________ sei-
en für Kunden der A.________ tätig gewesen und hätten keine Direktaufträge empfangen. 
Die pauschalen Abrechnungen zeigten keine genau definierten Aufträge mit entsprechen-
den Sorgfaltspflichten oder Werken im Sinne des Werkvertragsrechts. Die Belege enthiel-
ten keine Entschädigung für Material oder Werkzeugaufwand. Gemäss der Treuhänderin 
hätten keine schriftlichen Abmachungen [zwischen der A.________ und den Subunter-
nehmen] bestanden. Es seien auch keine Haftungsbedingungen mit den Subunterneh-
mern vereinbart worden. Nach Abnahme der Aufträge habe die A.________ gehaftet, wel-
che auch die Qualitätskontrollen durchgeführt habe. Arbeitsrapporte seien nicht aufbe-
wahrt worden (BF-act. 2 S. 5 f.). Die an die F.________ und G.________ erfolgten Zah-
lungen könnten nicht als Entschädigungen an akkordnehmende Unternehmen angesehen 
werden, welche als aktive juristische Personen betrachtet werden können. Die Subunter-
nehmen seien zwar formell im Handelsregister eingetragen gewesen und hätten Rech-
nungen gestellt. Sie könnten aber nicht als selbstständige Betriebe bzw. gleichberechtigte 
Geschäftspartner mit eigenem Unternehmerrisiko gelten. Es sei vielmehr von vorgescho-
benen Unternehmen auszugehen. Über eine eigene Betriebsorganisation hätten die Sub-
unternehmen nicht verfügt. Für Geschäftsräumlichkeiten mit branchenüblichen Arbeitsein-

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richtungen (insb. Schalungsmaterial) beständen in den Akten keine Hinweise. Das Fir-
mendomizil sei bei allen Akkordnehmerinnen die Adresse der Treuhänderin gewesen. Be-
deutende Betriebsmittel oder Material, welches auf eigene Rechnung besorgt wurde, seien 
nicht ersichtlich. Die A.________ habe den Subunternehmen Betriebsmittel wie Fahrzeu-
ge, Baustellenkleidung sowie Schalungsmaterial zur Verfügung gestellt. Es beständen 
keine Hinweise auf wesentliche Geschäftskosten, welche die Subunternehmen selbst ge-
tragen haben sollen. Beispielsweise habe der Material- und Warenaufwand der 
F.________ im Jahr 2019 nur Fr. 460.80 und im Jahr 2020 gar Fr. 0.– betragen. Zudem 
sei mangels Unterlagen wie z.B. Arbeitsrapporten nicht erkennbar, dass die Akkordgrup-
pen regelmässig auf verschiedenen Arbeitsplätzen gleichzeitig im Einsatz gewesen sein 
sollen. Die A.________ wolle ab dem Jahr 2019 nicht mehr als Schalungsunternehmen 
auf der Baustelle gearbeitet haben, sondern die Schalerarbeiten an Subunternehmen wei-
tergegeben haben, zunächst an die F.________, danach an die G.________ und schliess-
lich an die H.________. Die formell im Handelsregister eingetragenen Gesellschafter und 
Geschäftsführer der genannten Unternehmen seien nicht als Geschäftsführer in Erschei-
nung getreten. Sie hätten nur einen durchschnittlichen Lohn bezogen, bei Unfällen seien 
sie nicht als Kontaktperson angegeben worden und sie hätten die aktenkundigen Arbeits-
verträge mit Mitarbeitern nicht unterzeichnet. Hingegen sei der von der Akkordvergeberin 
[A.________] und allen Akkordnehmerinnen [Subunternehmen] bevollmächtigten 
Treuhänderin eine zentrale Rolle zugekommen. Diese habe über Bankvollmachten verfügt 
und massive Summen Bargeld von den Unternehmenskonti abgehoben. Sie habe als Kon-
taktperson bei Unfällen gegolten und Arbeitsverträge unterzeichnet. Sämtliche Kommuni-
kation mit der Suva habe die Treuhänderin vorgenommen. Die Beitragsausstände beim 
WAS Luzern, der Stiftung FAR, der eidgenössischen Steuerverwaltung etc. zeigten, dass 
systematisch keine oder nur wenige Steuern bezahlt bzw. Sozialversicherungsabgaben 
geleistet worden seien. Über eine Webseite habe keine der akkordnehmenden Gesell-
schaften verfügt. B.________ sei selbst als Chef der Arbeitnehmer aufgetreten, welche 
formell bei den Subunternehmen angestellt gewesen seien. Zudem habe er ausgesagt, er 
bezahle M.________, welcher zu dieser Zeit bei einer Subunternehmerin gemeldet gewe-
sen sei, den Lohn. Umgekehrt hätten die Arbeiter B.________ auch als ihren Chef be-
zeichnet. Bei der N.________ AG seien die Arbeiter als Arbeitnehmer der A.________ und 
nicht der Subunternehmen gemeldet gewesen. Es mangle den akkordnehmenden Gesell-
schaften auch an Investitionen, die ein Unkostenrisiko nachweisen würden. Ein Inkasso- 
oder Delkredererisiko sei aufgrund der Abhängigkeit von der A.________ ebenfalls nicht 
zu erkennen. Sie hätten somit kein Unternehmerrisiko getragen. Somit beständen zahlrei-
che Anzeichen dafür, dass die akkordnehmenden Gesellschaften nur formell bestanden, 

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die A.________ aber faktisch als Arbeitgeberin [der ausführenden Arbeiter] agiert habe 
(BF-act. 2 S. 13 ff.).

4.2 Die Beschwerdeführerin hält dem im Wesentlichen entgegen, für die Bestimmung 
der Person des Arbeitgebers sei massgeblich, wer den beitragspflichtigen Lohn ausbe-
zahlt. Es sei unbestritten, dass die Lohnzahlungen [an die Arbeitnehmer resp. Akkordar-
beiter] von der F.________ und der G.________ ausgerichtet worden seien. Zudem habe 
namentlich die Suva diese beiden Firmen als Arbeitgeberinnen registriert. Daraus ergebe 
sich – formell und materiell – die Arbeitgebereigenschaft der F.________ und der 
G.________. Die A.________ habe für Arbeiten, die sie durch die F.________ und die 
G.________ habe ausführen lassen, die Gesellschaften jeweils nach der geleisteten Arbeit 
nach Quadratmeter entschädigt. Beide Unternehmen seien als selbstständige Rechtssub-
jekte gegen aussen aufgetreten. Sie hätten die Aufträge mit von ihnen angestellten Mitar-
beitenden und den von der N.________ AG zur Verfügung gestellten Arbeitsmitteln erle-
digt (weshalb von der A.________ auch keine Entschädigung für Material und Werkzeug-
aufwand verrechnet worden sei) und die notwendigen Anmeldungen bei den Sozialversi-
cherungen vorgenommen. Die Leistungen hätten sie der A.________ in Rechnung ge-
stellt. Beide Unternehmen seien sodann ein unternehmerisches Risiko eingegangen, in-
dem sie Arbeitnehmende angestellt und diesen auch Löhne ausgerichtet hätten. Es beste-
he weder eine gesetzliche noch eine andere Regelung dazu, wie spezifiziert Rechnungen 
erstellt werden müssen. Zudem treffe es nicht zu, dass die F.________ und die 
G.________ ausschliesslich für die A.________ tätig gewesen seien. Zur angeblichen Wi-
dersprüchlichkeit, dass trotz guter Geschäftslage die Geschäftstätigkeit der A.________ 
im Jahr 2019 reduziert wurde, sei anzumerken, dass bereits damals ein massiver Fach-
kräftemangel geherrscht habe und es jedermann freistehe, zu entscheiden, welche wirt-
schaftlichen Risiken und Verpflichtungen man eingehen will. Abgesehen von den ausweis-
lich der Einträge im Handelsregister nachvollziehbaren Vorgängen habe die A.________ 
keine Kenntnis der internen Umstände der F.________ und der G.________. Die auf die 
A.________ eingelösten Fahrzeuge ständen teilweise im Zusammenhang mit dem Gara-
genbetrieb von B.________. Nicht relevant sei die Anzahl eingelöster Fahrzeuge im Zeit-
raum 2015 bis 2022, sondern allenfalls der Zeitraum 2019 bis 2020. Welche Fahrzeuge 
die F.________ und die G.________ benutzt und eingetragen haben, entziehe sich ihrer 
Kenntnis. Dass Arbeiter T-Shirts der A.________ getragen hätten, könne sie sich nur so 
erklären, dass es sich dabei um Mitarbeiter gehandelt haben müsse, die früher einmal bei 
der A.________ gearbeitet hatten und noch T-Shirts aus dieser Zeit getragen haben. Der 
Kauf von Schalungsmaterial im Jahr 2020 stelle keinen Nachweis dafür dar, dass dieses 

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an die Auftragnehmerin zur Ausführung der Arbeiten weitergegeben worden sei, zumal der 
Verkauf von Schalungsmaterial Teil ihres Unternehmenszwecks sei. Weshalb gewisse Ar-
beiter keine klaren Angaben machen konnten bzgl. ihrer Arbeitgeber, bleibe unklar; alle 
Arbeiter hätten Arbeitsverträge mit den Auftragnehmerinnen abgeschlossen. Es sei üblich, 
dass bei Unternehmen im Baubereich die Erstellung einer Homepage nicht oberste Prio-
rität habe. Soweit sich die Suva auf das Verhältnis zwischen B.________ und M.________ 
beziehe, übersehe sie, dass sie sich dabei auf eine Telefonnotiz stütze, mithin ein von ihr 
selber produziertes Dokument. Wenn O.________ sodann B.________ als seinen Chef 
bezeichnet habe, müsse es sich hierbei um eine Verwechslung handeln. Aus dem Um-
stand, dass sowohl die A.________ als auch die Subunternehmen von der gleichen 
Treuhänderin betreut worden seien, lasse sich keine Arbeitgebereigenschaft der 
A.________ ableiten. Die Suva habe zudem den Sachverhalt einseitig und ergebnisorien-
tiert, d.h. im Hinblick auf die Begründung einer Beitragspflicht der A.________ abgeklärt 
(act. 1 S. 10 ff.). 

4.3
4.3.1 Ins Auge sticht zunächst, dass zwischen der A.________ und der F.________ re-
sp. der G.________ keine schriftlichen Verträge (mit Bezeichnung der auszuführenden 
Arbeiten, Höhe der Entschädigung etc.) geschlossen wurden. Bezeichnenderweise wur-
den auch in den von den Subunternehmen gestellten Rechnungen völlig unspezifische Ar-
beitsbeschreibungen aufgeführt (etwa: "Periode Dezember 2019" [BF-act. 8 S. 6] oder 
"Ausgeführte Arbeiten" [BF-act. 9 S. 1]). Weiter liegen weder Belege wie Stundenrapporte 
vor noch Bescheinigungen wie etwa eine E-Mail-Korrespondenz oder eine Telefonnotiz, 
welche vor Auftragserteilung eine Verbindung bzw. ein Vertragsverhältnis zwischen der 
A.________ und den Subunternehmen glaubhaft machen könnten. Schon damit ist die 
Behauptung der A.________ nicht erstellt, ihre im streitgegenständlichen Zeitraum erfolg-
ten Zahlungen an die F.________ und die G.________ hätten Arbeiten aus 
(Werk-)Vertrag abgegolten. Wie die Suva zudem zutreffend festgehalten hat, trat der Ver-
waltungsrat der A.________, B.________, auch nach vermeintlicher Auftragserteilung an 
die Subunternehmen als Vorgesetzter resp. Arbeitgeber von (mittlerweile) formell bei den 
Subunternehmen angestellten Arbeitern auf und wurde von diesen auch so wahrgenom-
men. Beleg dafür bietet ein Telefonat mit der Suva. So gab B.________ im Juli 2021 an, 
M.________, damals bei der G.________ angestellt, arbeite schon seit Jahren (also wohl 
auch schon zur [aktiven] Zeit der F.________, nachdem die G.________ erst Ende 2019 
gegründet wurde) bei ihm; dafür, was dieser leiste, bezahle er ihm eigentlich zu viel (Suva-
act. 129 S. 71). Gründe, weshalb nicht auf die entsprechende Telefonnotiz abgestellt wer-

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den könnte, sind nicht ersichtlich. Richtig ist auch, dass O.________, damals bei der 
G.________ angestellt, im Nachgang zu einer Unfallmeldung gegenüber der Suva angab, 
sein Chef sei B.________ (Suva-act. 129 S. 73). Beleg dafür, dass damit der B.________ 
der A.________ gemeint war, bietet die von O.________ angegebene Telefonnummer, ist 
diese doch identisch mit derjenigen der A.________ (vgl. etwa Suva-act. 106 S. 12). Wei-
ter erscheint überwiegend wahrscheinlich, dass die Arbeiter Fahrzeuge von der 
A.________ zur Verfügung gestellt bekamen. Anders lässt sich nicht erklären, weshalb die 
A.________ auch noch im Jahr 2020 20 Fahrzeuge, darunter zwei Stapler und zwei Bag-
ger, zum Fuhrpark zählte (Suva-act. 126 S. 20 ff.), während auf die F.________ und die 
G.________ nur gerade eines resp. drei Fahrzeuge (Personenwagen) eingelöst waren 
(Suva-act. 169 S. 26 f.). Der Betrieb einer Garage gehörte wohlgemerkt nicht zum Zweck 
der A.________, zumal eine Autogarage bzw. ein Autohändler die Autos in der Regel nicht 
einlöst, sondern mit Händlerschildern arbeitet. Als Zwischenergebnis ist mithin festzuhal-
ten, dass die A.________ (faktisch) als Arbeitgeberin der formell bei den Subunternehmen 
angestellt gewesenen Arbeiter zu qualifizieren ist.

4.3.2 Weiter muss der F.________ und der G.________ eine eigentliche unternehmeri-
sche Tätigkeit abgesprochen werden. Es ist unbestritten, dass die Subunternehmen kei-
nerlei Direktaufträge erhalten haben und fast ausschliesslich für die A.________ tätig wa-
ren. Sie verfügten sodann mit der Suva weder über eine eigene Betriebsorganisation noch 
Büroräumlichkeiten noch Arbeitseinrichtungen. Hinweise auf wesentliche Geschäftskosten 
sind nicht ersichtlich. Wesentliche Investitionen wurden nicht getätigt. Ebenso wenig tru-
gen sie ein Delkredererisiko. Die (formell) bestehenden Lohnkosten konnten ohne Risiko, 
im Wesentlichen durch "Akonto"-Zahlungen der A.________, beglichen werden. Zudem 
mutet in der Tat ungewöhnlich an, dass die jeweiligen Geschäftsführer kaum je als solche 
in Erscheinung getreten sind und einen vergleichsweise tiefen Lohn bezogen. Verträge mit 
Arbeitern wurde nicht vom Geschäftsführer, sondern von der Treuhänderin unterschrieben 
(vgl. Suva-act. 129 S. 54 f.), wobei die entsprechende Vollmacht verworren daherkommt 
(namentlich bleibt in der Vollmacht der F.________ unklar, in welcher "Angelegenheit" die 
Treuhänderin überhaupt Vertretungsmacht haben soll [Suva-act. 129 S. 9]). Darüber hin-
aus ist festzuhalten, dass das Fehlen einer Homepage und die Verwendung von GMX- 
bzw. Hotmail-Adressen als Geschäfts-E-Mail-Adressen zwar grundsätzlich noch nicht 
zwingend etwas über die (fehlende) Geschäftstätigkeit einer Gesellschaft aussagen, diese 
Umstände hier in der Gesamtschau aber zusätzliche Hinweise darauf darstellen, dass es 
sich bei den Gesellschaften nicht um eigenständige, professionell aufgestellte Betriebe 
gehandelt hat. Es wurden mit System – zunächst wurden viel zu tiefe Lohnsummen ge-

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meldet, dann Ratenzahlungen beantragt, bevor die Gesellschaften in den Konkurs geführt 
wurden – keine resp. nur in sehr geringem Umfang Sozialversicherungsabgaben geleistet, 
wobei sich die A.________ zu Nutze machte, dass an juristische Personen geleistete Ent-
schädigungen kein beitragspflichtiges Einkommen darstellen bzw. mit diesen kein Arbeits-
verhältnis eingegangen werden kann, woraus massgebender Lohn aus unselbstständiger 
Erwerbstätigkeit entrichtet wird. Mithin hat es sich bei den Subunternehmen überwiegend 
wahrscheinlich um inaktive Gesellschaften ohne eigentliche Geschäftstätigkeit gehandelt, 
die zwecks Einsparung von Versicherungsbeiträgen installiert wurden, womit deren 
grundsätzlich gegebene rechtliche Selbstständigkeit sozialversicherungsrechtlich nicht 
zum Tragen kommt. 

4.3.3 Nach dem Gesagten ist zusammenfassend festzustellen, dass die Zahlungen der 
A.________ an die Subunternehmen Lohn für Arbeitnehmer darstellten, die zwecks Erfül-
lung der Verpflichtungen der A.________ (namentlich gegenüber der N.________ AG) 
tatsächlich in ihren Arbeitsablauf integriert und faktisch ihre Arbeitnehmer waren. Die Suva 
hat diese Zahlungen daher zu Recht aufgerechnet und darauf Prämien erhoben. Unbe-
achtlich ist dabei entgegen der Ansicht der A.________, dass die Subunternehmen Lohn-
zahlungen an die Arbeiter getätigt haben, da dies noch keine Arbeitgebereigenschaft be-
gründet (vgl. obige E. 2.3.2 in fine). Freilich ändert am Ergebnis auch der Umstand nichts, 
dass die Subunternehmen einmal als Arbeitgeberinnen registriert worden sind. Schliess-
lich ist anzumerken, dass eine Arbeitgebereigenschaft der N.________ AG (Auftraggebe-
rin bzw. Bestellerin der A.________) gegenüber den Akkordarbeitern ausser Betracht fällt, 
waren diese doch in den Betrieb der A.________ eingeordnet und primär gegenüber 
B.________ weisungsgebunden und trat die A.________ gegenüber der N.________ AG 
doch (basierend auf schriftlichen Verträgen [BF-act. 4]) als unabhängige Geschäftspartne-
rin mit eigener unternehmerischer Tätigkeit auf.

4.3.4 In quantitativer Hinsicht beanstandet die A.________ weder den aufgerechneten 
Betrag noch die darauf erhobenen Prämien (vgl. act. 1 S. 27 f. bzw. den Einspracheent-
scheid [BF-act. 2 S. 17]), weshalb kein Anlass für eine nähere Prüfung besteht (vgl. BGE 
110 V 48 E. 4a)

5. Nach dem Gesagten erweist sich der Einspracheentscheid der Suva als recht-
mässig. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

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6. Da es hier nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistun-
gen geht, sind die Bestimmungen des kantonalen Rechts über die Verfahrenskosten an-
wendbar (Art. 61 Ingress i.V.m. lit. fbis ATSG). Gemäss § 23 Abs. 1 Ziff. 3 VRG sind die 
Kosten der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen, wobei mit Blick auf die um-
fangreichen Akten, den verursachten Aufwand, den Streitwert und die Bedeutung der Sa-
che für die Parteien eine Spruchgebühr von Fr. 6'000.– als angemessen erscheint. Eine 
Parteientschädigung nach Art. 61 lit. g ATSG ist ausgangsgemäss nicht zuzusprechen. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Der Beschwerdeführerin wird eine Spruchgebühr von Fr. 6'000.– auferlegt, die mit 
dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrechnet wird. 

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an die Beschwerdeführerin (mittels Publikation), an die Beschwerde-
gegnerin, an das Bundesamt für Gesundheit, Bern, an die Staatsanwaltschaft des 
Kantons Luzern, Abteilung 5 Wirtschaftsdelikte, sowie – zum Vollzug von dessen 
Ziff. 2 – im Dispositiv an die Finanzverwaltung des Kantons Zug.

Zug, 23. September 2025

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am