# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ec8ce532-de2e-5505-a8e7-4b04b7c9ff5d
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-06-18
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 18.06.2020 III 2019 172
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2019-172_2020-06-18.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2019 172

Entscheid vom 18. Juni 2020 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien 1. A.________,
vertreten durch B.________

2. B.________,
3. C.________,

vertreten durch D.________
4. D.________,
5. E.________,

Beschwerdeführer,
alle vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. F.________,

gegen

1. Gemeinderat Ingenbohl, Parkstrasse 1,
Postfach 253, 6440 Brunnen,

2. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14,
Postfach 1186, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

3. G.________,
Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. H.________

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Baubewilligung: Erneuerung Camping-
platz)

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Sachverhalt:

A. G.________ ist Eigentümer der Liegenschaft KTN 001 (36'314 m2). 
Gemäss Teilzonenplan J.________ (welcher von der Gemeindeversammlung am 
14.4.2014 beschlossen, an der Urnenabstimmung vom 18.5.2014 angenommen 
und vom Regierungsrat mit Beschluss Nr. 1100/2014 vom 21.10.2014 genehmigt 
wurde) liegt der grössere nordöstliche Teil des Grundstücks in der Bauzone CH 
Zone 1 (Campingplatz J.________, ES III; 15'744 m2 [vgl. Nutzungs- und Be-
triebsreglement Camping J.________ eingereicht mit dem Baugesuch]). Im 
südöstlichen Teil der Liegenschaft befindet sich die Bauzone NU Zone 2 (Nau-
enhafen und Umschlagplatz, ES III; 4'056 m2). Der südwestliche Teil der Liegen-
schaft bildet die Nichtbauzone 3 (Erholungszone, ES III; 5'037 m2), der nordwest-
liche Teil ist übriges Gemeindegebiet (bzw. vielmehr Umgebungszone gemäss 
kantonalem Nutzungsplan, welcher am 23.1.2015 vom Umweltdepartement des 
Kantons Schwyz erlassen und am 1.5.2016 in Kraft gesetzt wurde; 4'709 m2) und 
der See liegt in der Wasserzone (6'767 m2).

B. Am 12. Mai 2015 bzw. 8. Juni 2015 reichte der G.________ das Bauge-
such für die Erneuerung des Camping J.________ bzw. den Neubau des Verwal-
tungsgebäudes zur Vorprüfung ein. Am 1. Dezember 2015 reichte der 
G.________ das definitive Baugesuch für die Erneuerung des Campings inklusi-
ve Neubau Betriebs- und Nebengebäude J.________ ein, welches im Amtsblatt 
I.________ publiziert und öffentlich aufgelegt wurde. Dagegen liessen 
K.________, L.________, A.________ und B.________, E.________, 
M.________, C.________ und D.________ sowie eine Drittperson am 24. De-
zember 2015 Einsprache erheben.

C. Nach Einreichung ergänzender Unterlagen, Anpassung des Baugesuchs 
betreffend Strasse im Gewässerraum sowie nach Abschluss des Schriftenwech-
sels im Einspracheverfahren erteilte der Gemeinderat Ingenbohl mit Beschluss 
Nr. 128 vom 28. März 2017 die Baubewilligung für den Abbruch der bestehenden 
Gebäude und die Erneuerung des Campingplatzes J.________ inkl. Neubau ei-
nes Betriebs- und Nebengebäudes unter gleichzeitiger Eröffnung des kantonalen 
Gesamtentscheides des Amtes für Raumentwicklung (ARE) vom 3. März 2017. 
Die Einsprachen wurden abgewiesen.

D. Gegen die Baubewilligung Nr. 128 vom 28. März 2017 liessen K.________, 
L.________, A.________ und B.________, E.________, C.________ und 
D.________ am 5. Mai 2017 Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat erhe-
ben, welcher mit Beschluss (RRB) Nr. 634/2018 vom 4. September 2018 wie 
folgt entschieden hat:

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1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Beschluss der Vorinstanz 1 vom 
11. April 2017 und der Gesamtentscheid der Vorinstanz 2 vom 3. März 2017 
werden aufgehoben. Die Sache wird im Sinne der Erwägungen zur ergänzenden 
Sachverhaltsabklärung und zur Neubeurteilung an die Vorinstanzen zurückge-
wiesen.

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1600.-- wer-
den zu einem Viertel (Fr. 400.--) der Gemeinde Ingenbohl auferlegt. Zu einem 
Viertel (Fr. 400.--) werden sie auf die Staatskasse genommen. Zur Hälfte 
(Fr. 800.--) werden die Verfahrenskosten dem Beschwerdegegner auferlegt. Die 
Gemeinde Ingenbohl und der Beschwerdegegner haben ihre Kostenanteile in-
nert 30 Tagen an die Staatskanzlei zu überweisen. Die Staatskanzlei wird an-
gewiesen, den Beschwerdeführern ihren Kostenvorschuss (Fr. 1500.--) zurück-
zubezahlen.

3. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.
4.-6. (Rechtsmittelbelehrung/Zustellung).

E. Mit Eingabe vom 10. Oktober 2018 an die Gemeinde Ingenbohl hat die 
Drittperson ihre Einsprache gegen das Bauvorhaben zurückgezogen.

F. Am 15. Februar 2019 reichte G.________ bei der Gemeinde Ingenbohl ein 
weiteres Baugesuch bzw. eine Projektänderung zur Erneuerung des Campings 
inklusive Neubau Betriebs- und Nebengebäude J.________ ein, welches im 
Amtsblatt Nr. xy mit der Anmerkung "Neubeurteilung Hochwasserschutz infolge 
Beschwerdeverfahren, Erstausschreibung siehe Abl I.________" publiziert und 
öffentlich aufgelegt wurde. Dagegen liessen K.________, L.________, 
A.________ und B.________, E.________, C.________ und D.________ am 14. 
März 2019 erneut Einsprache erheben. Mit Beschluss vom 15. März 2019 hat der 
Bezirksrat Schwyz, welcher als Hoheitsträger über die fliessenden Gewässer zur 
Erteilung von Bewilligungen an Fliessgewässern zuständig ist, dem Bauvorhaben 
unter Auflagen zugestimmt. Der Gesamtentscheid des ARE erfolgte am 25. Juli 
2019.

G. Mit Beschluss Nr. 979 vom 12. August 2019 entschied der Gemeinderat In-
genbohl wie folgt:

1. Im Sinne der Erwägungen und in Anwendung von § 75 des kantonalen Pla-
nungs- und Baugesetzes (PBG) vom 14. Mai 1987 sowie Art. 81 Abs. 1 des 
Baureglements wird G.________ die Baubewilligung für den Abbruch der be-
stehenden Gebäude und die Erneuerung des Campingplatzes J.________ inkl. 
Neubau eines Betriebs- und Nebengebäudes auf der Liegenschaft 
J.________, KTN 001, unter Auflagen erteilt.

1.1 Die Einsprache ________ wird im Sinne von Ziffer 4 der Erwägungen und 
gemäss Ziff. IV. 3 des kantonalen Gesamtentscheides abgewiesen. Die Kosten 
und Auslagen für die Behandlung der Einsprache gehen gemäss regierungsrät-
licher Weisung im Beschwerdeentscheid RRB Nr. 962/2018 vom 18. Dezember 
2018 zu Lasten der Bauherrschaft.

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1.2 Die Abbruchbewilligung für die bestehenden Bauten im Norden des Camping-
platzes wird mit den Auflagen gemäss Ziff. 12 der Erwägungen erteilt. Überdies 
wird als Auflage verfügt, dass der Abbruch zwingende Voraussetzung für die 
Erweiterung des Campingplatzes und die neuen Gebäude ist. Eine Erweiterung 
des Campingplatzes ohne gleichzeitigen Abbruch der bestehenden Bauten im 
Norden des bestehenden Campings und ohne Neubau von Betriebs- und Ne-
bengebäude ist unzulässig.

1.3 Vorsorglicherweise wird darauf aufmerksam gemacht, dass die gemeinderätli-
che Zustimmung zu einer Übertragung der Baubewilligung auf einen Bau-
rechtsnehmer davon abhängig gemacht wird, dass gewährleistet ist, dass das 
bewilligte Projekt integral realisiert wird. Eine Erweiterung des Campingplatzes 
mit Belassung oder "sanfter" Sanierung der bestehenden Bauten wird nicht to-
leriert (vgl. auch Art. 10 der Übergangsbestimmungen im Reglement zum 
TZP).
Der Gemeinderat erwartet, dass nach Inkrafttreten der Baubewilligung unver-
züglich das Projekt umgesetzt wird. Ist eine Baurechtsübertragung mangels In-
teressenten nicht möglich, muss trotzdem eine nachhaltige und standortge-
rechte Sanierung gefordert werden.

2. Mit der Erteilung der Baubewilligung übernimmt die Bewilligungsbehörde keine 
Haftung. Für aus der Bauausführung resultierende Drittschäden haftet die 
Bauherrschaft nach den Grundsätzen des Zivilrechts. Zudem wird sie auf § 54 
PBG hingewiesen, wonach Bauten und Anlagen so zu erstellen sind, dass sie 
weder Personen noch Sachen gefährden. Sie müssen den Regeln der Bau-
kunde und den Anforderungen des Gesundheitsschutzes entsprechen.
Ebenfalls abgelehnt wird eine Haftung für Schäden zufolge Naturereignissen 
(v. a. Überschwemmungen zufolge Hochwasser des N.________ (See)).

3. Die Bauausführung hat sich an die Pläne und Unterlagen mit Bewilligungsver-
merk zu halten. Projektänderungen sind in jedem Fall meldepflichtig. Jede Än-
derung bedarf der Bewilligung durch die zuständige Bewilligungsinstanz. Wi-
derhandlungen gegen die Bauvorschriften werden gestützt auf § 92 Planungs- 
und Baugesetz geahndet.

4. Die folgenden Bewilligungen, Verfügungen und Stellungnahmen bilden einen 
integrierenden Bestandteil dieser Baubewilligung.
a) Kantonaler Gesamtentscheid vom 25. Juli 2019
b) BezRB Nr. 48/2019 F III vom 15. März 2019
c) Kanalisationsanschlussbewilligung vom 22. März 2019
d) Allgemeine Bedingungen zu Baubewilligungen gemäss Beiblatt
e) Allgemeine Bedingungen für die Ausführung von Bauten im Gewässer-
schutzbereich Au

5.-14. (Auflagen / Baufreigabe / Meldepflicht / Gebühren und Auslagen / Gültigkeit 
der Baubewilligung / Rechtsmittelbelehrung / Zustellung).

H. Dagegen liessen A.________ und B.________, E.________, C.________ 
und D.________ am 10. September 2019 beim Regierungsrat Beschwerde ein-
reichen. Der Regierungsrat hat die Beschwerde vom 10. September 2019 mit 
Verfügung vom 17. September 2019 gemäss § 52 des Verwaltungsrechtspflege-
gesetzes (VRP; SRSZ 234.110) vom 6. Juni 1974 an das Verwaltungsgericht 
zum Entscheid überwiesen, mit der Begründung, dass er ein praktisch identi-

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sches Bauvorhaben bereits mit RRB Nr. 634/2018 vom 4. September 2018 um-
fassend geprüft und beurteilt habe.

I. Die Beschwerdeführer beantragen mit Beschwerde vom 10. September 
2019 was folgt:

1. Es sei der Beschluss des Gemeinderates Ingenbohl vom 12. August 2019 
(Auszug aus dem Protokoll vom 12. August 2019 (979 3/14 bzw. 2019-12), der 
Gesamtentscheid des ARE vom 25. Juli 2019 (B2019-0185) sowie der Be-
schluss des Bezirksrates vom 15. März 2019 (Auszug aus dem Protokoll vom 
15. März 2019, Nr. 48/2019 F III 1) aufzuheben und die Baubewilligung zu 
verweigern.

2. Es sei das Verfahren bis zur rechtskräftigen Erledigung des laufenden Ortspla-
nungsverfahrens, d.h. bis zur rechtskräftigen Festlegung des Gewässerab-
standes zu sistieren.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich MwSt. zu Lasten des Be-
schwerdegegners.

J. Am 9. Oktober 2019 reicht der Gemeinderat Ingenbohl die Vernehmlas-
sung ein und beantragt, die Beschwerde sei abzuweisen unter Kostenfolgen zu-
lasten der Beschwerdeführer. Mit Vernehmlassung vom 21. Oktober 2019 bean-
tragt das ARE die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter Kosten-
folge. Am 5. Dezember 2019 lässt G.________ beantragen, die Verwal-
tungs(gerichts)beschwerde sei, soweit auf das Rechtsmittel eingetreten wird, ab-
zuweisen, und es sei die Baubewilligung zu erteilen; unter Kosten- und Entschä-
digungsfolgen zulasten der Beschwerdeführer. Des Weiteren wurde der Verfah-
rensantrag gestellt, die Verfahrensakten des (ersten) Baubewilligungsverfahrens 
(kommunale Reg.-Nr. 2015-40 / Kant. Reg.Nr. B2015-1642; GRB Nr. 526 vom 
11.4.2017; RRB Nr. 634/2018 vom 4.9.2018) beizuziehen. Eventualiter (für den 
Fall, dass dem Antrag auf Beizug der Verfahrensakten nicht stattgegeben wird) 
soll dem Beschwerdegegner Frist angesetzt werden, um diese Akten - soweit sie 
sich in seinem Besitz befinden und aus seiner Sicht wesentlich sind - nachzurei-
chen.

Mit richterlichem Schreiben vom 6. Dezember 2019 wurde dem Sistierungsantrag 
der Beschwerdeführer nicht stattgegeben. Gleichzeitig wurde die Gemeinde auf-
gefordert, dem Gericht das vollständige Dossier des ersten Baubewilligungsver-
fahrens einzureichen.

K. Mit Schreiben vom 10. Februar 2020 nehmen die Beschwerdeführer Stel-
lung zu den Vernehmlassungen. Hierzu äussert sich der Beschwerdegegner mit 
Eingabe vom 27. Februar 2020. 

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L. Am 30. März 2020 reichen die Beschwerdeführer ein Gutachten der Eid-
genössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) / Eidgenössischen 
Kommission für Denkmalpflege (EKD) vom 17. Februar 2020 ein. Hierzu äussert 
sich der Beschwerdegegner mit Schreiben vom 19. Mai 2020. Die Beschwerde-
führer haben sich nicht mehr vernehmen lassen.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Das Baugrundstück KTN 001 gehört dem im Bundesinventar der Land-
schaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) unter dem Objekt 
Nr. 1606 "N.________(See) mit Kernwald, Bürgenstock und Rigi" ausgewiesenen 
Gebiet an. Im Westen und Norden grenzt die Liegenschaft an das kantonale Na-
turschutzgebiet "J.________" (vgl. kantonaler Nutzungsplan, Ingress lit. A) bzw. 
an das Flachmoor von nationaler Bedeutung "J.________" (vgl. Anhang I Nr. yz 
der Verordnung über den Schutz der Flachmoore von nationaler Bedeutung 
[Flachmoorverordnung; SR 451.33] vom 7.9.1994). Im Osten grenzt KTN 001 an 
KTN 002 bzw. die O.________ (Strasse), welche P.________ (Fluss) (KTN 003) 
entlang verläuft. Im Süden von KTN 001 befindet sich der N.________ (See).

Mit Eingabe vom 1. Dezember 2015 ersucht die Bauherrschaft um Bewilligung 
für die Erweiterung und Erneuerung des Campingplatzes J.________. Im Westen 
von KTN 001 soll die Umgebungszone gemäss kantonalem Nutzungsplan 
J.________ als Abstandszone zur Naturschutzzone von jeglichen Bauten und 
Anlagen frei bleiben (vgl. u.a. Plan "Stand- und Passantenplätze" MST 1:1'000 
Nr. 102 vom 25.11.2015). Entlang dieser Grenze zur Umgebungszone führt ein 
chaussierter Weg über die ganze Länge der Liegenschaft bis zum N.________ 
(See). Ein Holzzaun entlang dieses Weges dient dem Sichtschutz gegenüber der 
Naturschutzzone. Die O.________(Strasse) im Osten der Liegenschaft soll be-
stehen bleiben (vgl. Plan "Revidiertes Baugesuch Situation" 1:250 Nr. 7006-501b 
vom 10.10.2016). Entlang dieser Strasse ist u.a. zum Hochwasserschutz ein Be-
tonsockel mit Steinkorbmauer geplant (Plan "Hochwasserschutznachweis" 
1:2000 / 1:100 / 1:20 Nr. 7006-503 vom 30.5.2016; vgl. jedoch nachfolgende 
Ausführungen). Im Norden der Bauliegenschaft sind der Abbruch der bestehen-
den Gebäude Nrn. 005 und 006 sowie der Neubau von 32 Parkplätzen vorgese-
hen. Abgeschlossen mit einer Barriere (wie auch die O.________(Strasse)) führt 
eine asphaltierte Strasse, welche sich in drei Stränge aufteilt, über den ganzen 
Campingplatz von Norden nach Süden (vgl. Plan "Revidiertes Baugesuch Situa-
tion" 1:250 Nr. 7006-501b vom 10.10.2016). Entlang dieser Strassen(stränge) 
sowie südwestlich der Campingzone an die Erholungszone angrenzend sind 36 
Standplätze, 20 Passantenplätze, 39 grosse Zeltplätze, 30 kleine Zeltplätze und 

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2 Tagesplätze geplant (Plan "Stand- und Passantenplätze" MST 1:1'000 Nr. 102 
vom 25.11.2015). Das bereits bestehende Dusche- und WC-Gebäude Nr. 522 
soll weiterhin bestehen bleiben (Plan "Situation" 1:500 Nr. 03.001 vom 
10.10.2016).

Neu geplant ist zudem südöstlich der Liegenschaft, an die Erholungszone an-
grenzend, ein Hauptgebäude mit EG und OG sowie ein eingeschossiges Neben-
gebäude. Im EG des Hauptgebäudes sind auf der Westseite die Anmeldung mit 
Büro, ein Kiosk mit Küche, ein Aufenthaltsraum mit gedeckter und ungedeckter 
Aussenterrasse sowie ein Lager vorgesehen. Die Ostseite des EG sieht neben 
WC-Anlagen einen Keller sowie die Treppe zum OG vor. Im OG ist eine 4.5-
Zimmerwohnung mit Terrasse geplant. Im Nebengebäude auf der anderen 
Strassenseite gegenüber des Hauptgebäudes befinden sich ein Wasch- und 
Trocknungsraum, Entsorgung, Geräteraum und Garage (vgl. Plan "Grundrisse" 
1:100 Nr. 03.100 vom 1.12.2015).

Das Baugesuch vom 15. Februar 2019 bzw. die Projektänderung unterscheidet 
sich vom vorangehenden Baugesuch nur insoweit, als die Steinkorbmauer sowie 
die Betonbrüstung entlang der O.________(Strasse) aus den Plänen entfernt 
und der bestehende Maschendrahtzaun eingetragen wurde (vgl. Begleitschrei-
ben zum Baugesuch vom 15.2.2019).

Die im Plan Nr. 103 vom 5. Oktober 2015 noch berücksichtigte einstweilige Bau-
verbotsfläche von 2'302 m2 (Bereich der Standplätze Nrn. 104-108, Passanten-
plätze Nrn. 201-208 und Zeltplätze gross Nrn. 301-317) kann inzwischen be-
stimmungsgemäss genutzt werden, da das Einzonungsmoratorium nur solange 
galt, bis der kantonale Richtplan durch den Bund genehmigt war und die Ge-
nehmigung des Richtplans des Kantons Schwyz durch den Bundesrat am 24. 
Mai 2017 erfolgte (vgl. Schreiben des ARE vom 21.1.2019).

1.2 Mit RRB Nr. 634/2018 vom 4. September 2018 hat der Regierungsrat die 
Beschwerdebefugnis der Beschwerdeführer geprüft und bejaht (Erw. 1ff.); davon 
abgesehen, vom Beschwerdegegner weitere Dokumente anzufordern (Erw. 2ff.); 
eine Koordinationspflicht des vorliegenden Bauvorhabens mit den weiteren, die 
Parzelle KTN 001 beschlagenden Bauvorhaben verneint (Erw. 3ff.); das Fehlen 
der Zustimmung des Beschwerdegegners bzw. des Q.________ zum Bauvorha-
ben verneint (Erw. 4.1f.); die Frage nach der notwendigen Breite des Gewässer-
raums bzw. Gewässerabstandes offen gelassen (Erw. 5.4); die positive Stand-
ortgebundenheit der Steinkorbmauer samt Betonbrüstung als Lärmschutzmass-
nahme, als Lebensraum für Reptilien sowie als weiteren gewässerschutzfremden 
Zwecken dienend verneint (Erw. 5.11); festgehalten, dass der Nachweis dafür, 
dass es sich bei der vorgesehenen Steinkorbmauer samt Betonbrüstung um eine 

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zwingend notwendige Hochwasserschutzmassnahme handle, fehlt und dass eine 
negative Standortgebundenheit ebenfalls nicht auszumachen ist, weshalb die 
Beschwerde gutgeheissen wurde (Erw. 5.13). Des Weiteren hielt der Regie-
rungsrat im erwähnten RRB fest, dass jedenfalls dann, wenn sich ergeben sollte, 
dass die Steinkorbmauer samt Betonbrüstung keine zwingend erforderliche 
Hochwasserschutzmassnahme und somit nicht standortgebunden sein sollte, 
empfohlen wird, eine Projektänderung zu prüfen. In diesem Fall dürfte der 
vollständige oder zumindest weitgehende Verzicht auf die Steinkorbmauer samt 
Betonbrüstung im Vordergrund stehen. Zudem verwies der Regierungsrat auf die 
Bestandesgarantie sowie die planerischen Grundlagen, welche dem Beschwer-
degegner die geplante Erneuerung des Campingplatzes J.________ ermöglichen 
(Erw. 5.14).

Auf die übrigen Vorbringen ging der Regierungsrat im erwähnten RRB im Sinne 
der Verfahrensökonomie ein (Erw. 6). Dazu hat er festgehalten, dass das An-
fechtungsobjekt die Baubewilligung und nicht die rechtskräftige Nutzungsplanung 
bildet (Erw. 7); dass die geltend gemachten Störungen von der Terrasse im ers-
ten Stock des Betriebsgebäudes nicht nachvollziehbar sind und er keinen Anlass 
hat, die Ausführungen der kantonalen Fachinstanz in Zweifel zu ziehen (Erw. 
8.3); dass die Auflagen des Amtes für Umweltschutz und des Amtes für Natur, 
Jagd und Fischerei einen genügenden Schutz des Flachmoors vor Lichtimmissi-
onen zu gewährleisten vermögen und gegenüber dem kantonalen Naturschutz-
gebiet J.________ ein Holzzaun und eine Sichtschutzpflanzung geplant ist (Erw. 
8.4); dass die Einwände der Beschwerdeführer gegen die massive Bauweise des 
Betriebsgebäudes ins Leere gehen (Erw. 8.5); dass die Beschwerdeführer zu 
Recht nicht bestreiten, dass durch die Gestaltung des Bauvorhabens die land-
schaftliche Einpassung sichergestellt ist, und dass ihre Bedenken, wonach das 
Bauvorhaben den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt des BLN-Gebiets beein-
trächtige, unberechtigt ist (Erw. 9.3); dass, sollte es sich bei der angefochtenen 
Bewilligungserteilung innerhalb der Bauzone um eine Bundesaufgabe handeln, 
was offen bleiben konnte, die Vorinstanzen darauf verzichten konnten, ein Gut-
achten der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) ein-
zuholen, da die zuständige kantonale Naturschutzfachstelle ein solches nicht als 
notwendig erachtete (Erw. 9.4); und dass die von den Beschwerdeführern ver-
langten weiteren Abklärungen zur Deponie J.________ vorliegend nicht erforder-
lich sind (Erw. 10.2).

Der Regierungsrat hat somit im erwähnten RRB sämtliche Rügen zum ersten 
Baugesuch geprüft und die Beschwerde lediglich betreffend Steinkorbmauer mit 
Betonbrüstung gutgeheissen bzw. die Sache zur ergänzenden Sachverhaltsab-
klärung und zur Neubeurteilung an die Vorinstanzen zurückgewiesen. Nachdem 

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der Bauherr beim zweiten Baugesuch bzw. der Projektänderung vom 15. Februar 
2019 lediglich die Steinkorbmauer mit Betonbrüstung entfernt und den bestehen-
den Maschendrahtzaun in den Plänen festgehalten hat, gelten die Ausführungen 
des Regierungsrats auch für das zweite Baugesuch bzw. die Projektänderung, 
weshalb der Regierungsrat die vorliegende Beschwerde mittels Sprungbe-
schwerde direkt an das Verwaltungsgericht weitergeleitet hat.

2. Der Beschwerdegegner stellt im vorliegenden Verfahren (wie bereits im 
ersten Baugesuchsverfahren) die Beschwerdebefugnis der Beschwerdeführer in 
Frage.

2.1.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Verwaltungsgericht von Amtes we-
gen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind (§ 27 Abs. 1 
des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974). Es 
prüft insbesondere die Rechtsmittelbefugnis (§ 27 Abs. 1 lit. d VRP).

2.1.2 Gegen die kommunale und kantonale Baubewilligung sowie den Einspra-
cheentscheid kann gemäss § 82 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes (PBG; 
SRSZ 400.100) vom 14. Mai 1987 nach den Vorschriften des Verwaltungs-
rechtspflegegesetzes Beschwerde an den Regierungsrat erhoben werden. Zur 
Einreichung eines Rechtsmittels ist berechtigt (§ 37 Abs. 1 VRP), wer vor der 
Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnah-
me erhalten hat (lit. a); durch den angefochtenen Entscheid oder die angefochte-
ne Verfügung besonders berührt ist (lit. b); und wer ein schutzwürdiges Interesse 
an der Aufhebung oder Änderung des Entscheides oder der Verfügung hat (lit. c). 
Zur Einreichung eines Rechtsmittels sind ferner Personen, Organisationen und 
Behörden ermächtigt, wenn sie dazu durch einen Rechtssatz ermächtigt sind 
(§ 37 Abs. 2 VRP).

2.2.1 A.________, E.________ sowie C.________ sind als gesamtschweizerisch 
tätige Organisation im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes grundsätzlich zur 
Beschwerde gemäss Art. 12 des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimat-
schutz (NHG; SR 451) vom 1. Juli 1966 und Art. 55 des Bundesgesetzes über 
den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01) vom 7. Oktober 1983 
gegen Verfügungen der kantonalen Behörden oder der Bundesbehörden (Art. 12 
Abs. 1 NHG) befugt (vgl. Anhang zur Verordnung über die Bezeichnung der im 
Bereich des Umweltschutzes sowie des Natur- und Heimatschutzes beschwer-
deberechtigten Organisationen [VBO; SR 814.076] vom 27.6.1990 Ziff. 3, 4 und 
6). Die Organisationen können ihre rechtlich selbständigen kantonalen und über-
kantonalen Unterorganisationen für deren örtliches Tätigkeitsgebiet generell zur 

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Erhebung von Einsprachen und im Einzelfall zur Erhebung von Beschwerden 
ermächtigen (Art. 12 Abs. 5 NHG). 

2.2.2 Die Verbandsbeschwerde steht offen gegen Verfügungen der kantonalen 
Behörden oder der Bundesbehörden, die − als ungeschriebenes Erfordernis (vgl. 
Jäger/Bühler, Schweizerisches Umweltrecht, Rz. 172) − in Erfüllung einer Bun-
desaufgabe i.S.v. Art. 2 NHG ergehen (Art. 12 NHG), bzw. gegen Verfügungen 
über die Planung, Errichtung oder Änderung von Anlagen, für die eine UVP er-
forderlich ist (Art. 55 Abs. 1 USG). 

Voraussetzung für das Vorliegen einer "Bundesaufgabe" ist gemäss BGE 139 II 
271 (Erw. 9.3, mit Hinweisen, u.a. auf BGE 118 Ib 11 Erw. 2e; BGE 117 Ib 97 
Erw. 3a) in erster Linie, dass die angefochtene Verfügung eine Rechtsmaterie 
betrifft, die in die Zuständigkeit des Bundes fällt und bundesrechtlich geregelt ist. 
In seinem Zuständigkeitsbereich ist der Bund gemäss Art. 78 Abs. 2 der Bundes-
verfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101) vom 18. April 
1999 verpflichtet, auf die Anliegen des Natur- und Heimatschutzes Rücksicht zu 
nehmen. In diesem Zusammenhang räumt Art. 12 NHG den gesamtschweizeri-
schen Natur- und Heimatschutzverbänden ein Beschwerderecht ein, damit sie 
den Anliegen des Natur- und Heimatschutzes bei der Erfüllung von Bundesauf-
gaben notfalls gerichtlich Geltung verschaffen können. Das Recht zur Beschwer-
deführung setzt nicht voraus, dass ein vom Bund nach Art. 5 NHG inventarisier-
tes Schutzobjekt betroffen wird; es genügt vielmehr, dass die Verletzung von Be-
stimmungen gerügt wird, die der Erfüllung der Bundesaufgaben im Bereich des 
Natur- und Heimatschutzes dienen. Solche Bestimmungen sind insbesondere im 
NHG enthalten; sie können sich aber auch aus der jeweiligen Spezialgesetzge-
bung ergeben (z.B. Erfordernis der Standortgebundenheit und der Interessenab-
wägung gemäss Art. 24 des Bundesgesetzes über die Raumplanung [RPG; SR 
700] vom 22.6.1979; Rodungsvoraussetzungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes 
über den Wald [WaG; SR 921.0] vom 4.10.1991; Voraussetzungen für techni-
sche Eingriffe in Gewässer gemäss Art. 8-10 des Bundesgesetzes über die Fi-
scherei [BGF; SR 923.0] vom 21.9.1991). Natur- und Heimatschutzverbände sind 
zur Beschwerde gegen ordentliche Baubewilligungen und Nutzungspläne befugt, 
die schutzwürdige Biotope berühren (BGE 139 II 271 Erw. 10.2 mit Hinweisen). 
Auch der Schutz von Mooren und Moorlandschaften von besonderer Schönheit 
und nationaler Bedeutung ist eine den Kantonen übertragene Bundesaufgabe 
(BGE 138 II 281 Erw. 4.4 m.V.a. BGE 120 Ib 27 Erw. 2c/aa und BGE 118 Ib 11 
Erw. 2e).

2.3 Mit Gesamtentscheid vom 25. Juli 2019 hat das ARE auch den Fachbericht 
des Amtes für Natur, Jagd und Fischerei (ANJF; Natur- und Landschaftsschutz) 

11

wiedergegeben. Es hat auf die Situierung von KTN 001 im BLN-Gebiet Nr. 1606 
und das in der Nähe gelegene Flachmoorobjekt J.________ von nationaler Be-
deutung hingewiesen (vgl. vorstehende Erw. 1.1) und insbesondere das Schutz-
ziel der Erhaltung und Förderung der standortheimischen Pflanzen- und Tierwelt 
und ihrer ökologischen Grundlagen erwähnt. Es hat festgehalten, dass Licht-
emissionen auf das Flachmoor zu Beeinträchtigungen von im Flachmoor leben-
den Tierarten führen können und zu vermeiden seien. Die einschlägige SIA-
Norm sei zu berücksichtigen. Die Beleuchtung sei so zu gestalten, dass keine 
Lichtemissionen auf das Flachmoor entstehen und der umgestaltete Camping-
platz bzw. das neue Betriebsgebäude vom Flachmoor aus gesehen lediglich lo-
kal und dezent beleuchtet in Erscheinung trete. Unter Einhaltung dieser Auflagen 
sei das Vorhaben mit den Zielen und Vorgaben des BLN- und Flachmoorschut-
zes vereinbar. Es sind gemäss ANJF somit Vorkehrungen zum BLN- und Flach-
moorschutz zu treffen. In ihren Eingaben gegen die Baubewilligung haben die 
Beschwerdeführer u.a. einlässlich geltend gemacht, dass das Bauvorhaben einer 
korrekten Flachmoorschutz-Umsetzung widerspreche bzw. zu Störungen des be-
nachbarten Flachmoors führe, dass es unzulässige Lichtemissionen erzeugen 
werde, und dass das BLN-Gebiet Nr. 1606 in unzulässiger Weise beeinträchtigt 
werde bzw. mehrere Schutzziele des BLN-Gebietes durch den Neubau gefährdet 
würden. Dementsprechend haben sowohl der Gemeinderat und das ARE als 
auch der Regierungsrat im RRB Nr. 634/2018 vom 4. September 2018 (Erw. 1.5) 
zu Recht die Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführer bejaht. Da es keiner 
Legitimation zum Argument bedarf (vgl. VGE III 2017 68+70 vom 27.9.2017 Erw. 
2.3.2 m.w.H.), sind die beschwerdebefugten Umweltschutzverbände entspre-
chend grundsätzlich auch mit allen Rügen zu hören.

3. Die Beschwerdeführer machen eine Verletzung des rechtlichen Gehörs gel-
tend. Sie hätten ausführlich begründet, weshalb ein Gewässerabstand von ledig-
lich 15 m rechtswidrig sei und sowohl bei der Gemeinde als auch bei der Regie-
rung die Nichtberücksichtigung des BLN-Gebietes, des Hochwasserschutzes und 
des für eine Revitalisierung notwendigen Raumes gerügt. Zu diesen Vorbringen 
und Rügen lasse sich im angefochtenen Beschluss nicht einmal eine Begrün-
dung finden. Die Beschwerdeführer machen sodann auch geltend, dass in Bezug 
auf die massive, ganzjährig genutzte Wohnbaute eine materielle Prüfung des 
Sachverhalts bisher unterblieben sei, womit ebenfalls das rechtliche Gehör ver-
letzt worden sei (Beschwerde vom 10.9.2019 S. 21 Ziff. 4.13).

Zur Gewässerraumproblematik hat sich der Gemeinderat im angefochtenen Be-
schluss ausdrücklich und zutreffend in Erwägung 4.7 geäussert (vgl. dazu insbe-
sondere nachfolgende Erw. 5.2.1 und 5.4), ebenso zur BLN-Kompatibilität des 

12

Bauvorhabens (GRB Erw. 4.5). Betreffend die Beeinträchtigung der Tier- und 
Pflanzenwelt und somit zur Frage einer allfälligen Revitalisierung hat der Ge-
meinderat im Ingress lit. A auf den RRB Nr. 634/2018 vom 4. September 2018 
verwiesen; der Regierungsrat hat sich auch bereits zum Biotopschutz (Erw. 3 ff.) 
sowie zur Revitalisierung(splanung) geäussert (Erw. 5). Im Ingress (lit. A) führte 
der Gemeinderat auch den von den Beschwerdeführern vorgebrachten Einwand 
der "massiven" Bauweise des Betriebsgebäudes an und die Beurteilung dieser 
Rüge durch den Regierungsrat als unbegründet (vgl. RRB Erw. 8.3 ff., besonders 
Erw. 8.5). Im Weiteren hat der Gemeinderat auch dem Flachmoorschutz wie 
auch der Zonenkonformität im angefochtenen GRB unter Verweis auf den Ge-
samtentscheid des ARE genügend Rechnung getragen und begründet, weshalb 
der von den Beschwerdeführern geltend gemachten Verletzung des rechtlichen 
Gehörs nicht gefolgt werden kann (vgl. nachfolgende Erw. 4.1ff., Erw. 6.3.3 und 
Erw. 7.1ff.). Der Gemeinderat durfte einleitend (vgl. Erw. 1 "Vorbemerkungen") 
berechtigterweise auf den RRB verweisen, soweit dieser die Rügen der Be-
schwerdeführer in für den Gemeinderat verbindlicher Weise beurteilt hat. Das 
rechtliche Gehör der Beschwerdeführer in seiner Ausprägung eines Anspruchs 
auf einen begründeten Entscheid wurde vorliegend nicht verletzt.

4.1 Die Beschwerdeführer bringen mit Beschwerde vom 10. September 2019 
(S. 4 Ziff. 1ff.) vor, dass das Bauvorhaben einer korrekten Flachmoorschutz-
Umsetzung widerspreche. Dabei geht es vorwiegend um die Vermeidung von 
Störungen auf das Flachmoor durch Silhouetten von der geplanten "exponierten" 
Terrasse im ersten Stock des geplanten Betriebsgebäudes bzw. um den Sicht-
schutz. Die Störungspufferzone sei nicht gesichert und geringfügige, leicht zu re-
alisierende Massnahmen zur Abschirmung der Störungen von der Terrasse wür-
den zu Unrecht nicht verlangt. Das Bauvorhaben verstosse somit gegen die Vor-
gaben von Art. 3 Abs. 1, Art. 4, Art. 5 und Art. 8 Flachmoorverordnung.

4.2.1 Gemäss Art. 3 Abs. 1 Satz 1 Flachmoorverordnung legen die Kantone den 
genauen Grenzverlauf der Objekte fest und scheiden ökologisch ausreichende 
Pufferzonen aus. Die Flachmoorobjekte müssen ungeschmälert erhalten werden; 
in gestörten Moorbereichen soll die Regeneration, soweit es sinnvoll ist, gefördert 
werden. Zum Schutzziel gehören insbesondere die Erhaltung und Förderung der 
standortheimischen Pflanzen- und Tierwelt und ihrer ökologischen Grundlagen 
sowie die Erhaltung der geomorphologischen Eigenart (Art. 4 Flachmoorverord-
nung). Die Kantone treffen die zur ungeschmälerten Erhaltung der Objekte ge-
eigneten Schutz- und Unterhaltsmassnahmen (Art. 5 Abs. 1 Flachmoorverord-
nung). Dabei sorgen die Kantone insbesondere dafür, dass die touristische und 
die Erholungsnutzung mit dem Schutzziel in Einklang stehen (Art. 5 Abs. 2 lit. m 

13

Flachmoorverordnung). Gemäss Art. 8 Flachmoorverordnung sorgen die Kanto-
ne dafür, dass bestehende Beeinträchtigungen von Objekten bei jeder sich bie-
tenden Gelegenheit soweit als möglich rückgängig gemacht werden.

4.2.2 Zum Schutz des Flachmoors J.________ hat der Kanton Schwyz einen 
kantonalen Nutzungsplan erlassen. Darin wurde neben der Naturschutzzone - 
welche das geschützte Flachmoor umfasst und die Erhaltung und Förderung der 
Moor- und Seeufervegetation sowie der standorttypischen Tierwelt bezweckt (§ 7 
Abs. 1 der Verordnung betreffend Schutz und Nutzung der J.________ [SRSZ 
722.315] vom 1.5.2016; nachfolgend Schutzverordnung) - auch eine Umge-
bungszone festgelegt, welche über die Grundstücksgrenze zwischen KTN 004 
und KTN 001 ragt und die Vermeidung störender Einwirkungen auf die Natur-
schutz- und Wasserzone bezweckt (§ 8 Abs. 1 Schutzverordnung). Damit hat der 
Kanton eine Pufferzone im Sinne von Art. 3 Abs. 1 Flachmoorverordnung ausge-
schieden.

4.3.1 Das Amt für Natur, Jagd und Fischerei (ANJF) hat im Gesamtentscheid 
vom 3. März 2017 (S. 13) in Bezug auf das Flachmoor J.________ festgehalten, 
dass Lichtemissionen zu vermeiden sind, und dass der als Sichtschutz entlang 
des neuen Wanderweges auf der Westseite des Campingplatzes vorgesehene 
1.90 m hohe Holzzaun sowie die partiellen Heckenpflanzungen einen wirkungs-
vollen Störungsschutz gegenüber dem Flachmoor bewirken. Zu allenfalls stören-
den Silhouetten auf der Terrasse des geplanten Betriebsgebäudes hat sich das 
ANJF im zitierten Gesamtentscheid nicht geäussert.

Der Gemeinderat hat gemäss Baubewilligungsbeschluss vom 11. April 2017 
(S. 12) eine Abschirmung des Betriebsgebäudes (wobei die Art und Weise unklar 
blieb) weder als erforderlich noch als rechtlich durchsetzbar beurteilt, zumal die 
T.________(Beschwerdeführer) selbst einräumten, dass die Distanz zum 
Schutzgebiet ca. 70-80 m betrage. Die Behauptung, dass die Silhouetten der pri-
vaten Terrassenbenutzer des geplanten Betriebsgebäudes im Schutzgebiet bei 
einer solchen Distanz zu Störungen der Fauna führen würden, sei zumindest 
reichlich konstruiert.

Diese Aussage des Gemeinderates hat das ANJF im Mitbericht zur Vernehmlas-
sung des ARE vom 30. Mai 2017 an den Regierungsrat sinngemäss bestätigt. Im 
besagten Mitbericht hat es ausgeführt, dass sich die Terrasse des neu vorgese-
henen Betriebsgebäudes im Minimum 70 m vom Flachmoor von nationaler Be-
deutung entfernt befindet und durch vereinzelte Bäume auf dem Campingplatza-
real teilweise kaschiert wird. Im ornithologischen Gutachten der R.________ AG, 
S.________, vom Juni 2010 werde in Anbetracht der im Gebiet J.________ vor-

14

kommenden Brutvogelarten und gestützt auf entsprechende Fachliteratur eine 
Störungsdistanz von maximal 50 m veranschlagt. Es sei eine 1 m hohe mit Holz 
verkleidete Terrassenbrüstung vorgesehen, welche in einem gewissen Ausmass 
als Sichtblende wirke und die störenden Auswirkungen der Silhouetten von sich 
bewegenden Personen abschwäche. Zum Vergleich sei beim neuen Wanderweg 
im Norden der Naturschutzzone J.________, welcher direkt am Rand des 
Flachmoores von nationaler Bedeutung vorgesehen sei, gemäss § 5 Schutzver-
ordnung eine mindestens 1.4 m hohe Sichtblende vorgeschrieben (vgl. dazu 
auch Erläuterungsbericht zum Entwurf des kantonalen Nutzungsplans 
J.________ S. 7, wonach auf der Südseite eine mind. 1.4 m hohe Sichtblende 
montiert werden soll, um die Vögel in ihrem Brutgeschäft nicht übermässig zu 
stören). Diese Vorschrift stütze sich ebenfalls auf die im ornithologischen Gutach-
ten der R.________ AG ausgewiesenen Erkenntnisse und genüge den bundes-
rechtlichen Anforderungen an den Flachmoorschutz, was das Bundesgericht in 
seinem Entscheid vom 26. Januar 2016 (1C_222/2015 Erw. 3ff.) unter Berück-
sichtigung der Gesamtsituation und der gemäss Schutzverordnung vorgesehe-
nen ökologischen Aufwertungsmassnahmen im Gebiet J.________ bestätigt ha-
be. Aufgrund dieser Sachlage seien keine schutzzielwidrigen Störungen der sich 
auf der Terrasse des Betriebsgebäudes bewegenden Personen auf die 
störungsempfindliche Fauna im Flachmoor von nationaler Bedeutung 
J.________ bzw. im kantonalen Naturschutzgebiet zu erwarten.

4.3.2 Der RRB Nr. 634/2018 vom 4. September 2018 (Erw. 8.2) verweist auf den 
Erläuterungsbericht zum Entwurf für die öffentliche Auflage des kantonalen Nut-
zungsplans J.________, wonach die Umgebungszone auf dem Grundstück 
KTN 001 zur Vermeidung von Störungen infolge einer allfälligen Erweiterung des 
Campingplatzes festgelegt worden sei (vgl. Beilage 1 S. 6 der Vernehmlassung 
G.________ an den Regierungsrat vom 10.11.2017). Demnach bestehe mit der 
Umgebungszone eine ausreichende Pufferzone im Sinne von Art. 3 Abs. 1 Satz 
1 Flachmoorverordnung. Die Zone CH (Zone 1: Campingplatz J.________) 
gemäss dem kommunalen Teilzonenplan J.________ schliesse an diese Umge-
bungszone an und weise einen Abstand von bis zu 25 m zur Parzellengrenze 
auf. Das Bauvorhaben erstrecke sich (mit Ausnahme einiger neuer Gehölze) 
denn auch nicht auf denjenigen Bereich des Grundstücks KTN 001, welcher in 
der Umgebungszone liege.

Gestützt darauf sowie auf die vorstehenden Ausführungen (in Erw. 4.3.1) insbe-
sondere des ARE bzw. ANJF hat der Regierungsrat die Behauptungen der Be-
schwerdeführer - betreffend Störungen von der Terrasse im ersten Stock des Be-
triebsgebäudes - als nicht nachvollziehbar beurteilt und keinen Anlass gesehen, 

15

die Ausführungen der kantonalen Fachinstanz in Zweifel zu ziehen (zit. RRB Erw. 
8.3).

4.4 Die Beschwerdeführer machen zwar zu Recht geltend, dass im Gesam-
tentscheid des ARE vom 25. Juli 2019 der allfällige Störfaktor der Silhouetten von 
Personen auf der Terrasse des 1. Stocks des Betriebsgebäudes nicht mehr the-
matisiert wurde (vgl. S. 9). Zu Unrecht gehen die Beschwerdeführer hingegen 
davon aus, dass die von ihnen gerügte Störungsproblematik im Flachmoor auch 
von der kommunalen Bewilligungsbehörde nicht mehr beurteilt wurde. Im ange-
fochtenen GRB vom 12. August 2019 (S. 4 Erw. 4.2) hielt der Gemeinderat fest, 
dass es nicht angehen könne, dass die T.________ (Beschwerdeführer) der 
Bauherrschaft die Bauweise vorschrieben, umso weniger als ihre Forderung auf 
Verzicht einer massiven Bauweise zu Gunsten einer "mobilen" Konstruktion be-
züglich Auswirkungen auf den Moorschutz nicht nachvollziehbar sei. Dasselbe 
gelte bezüglich der kritisierten Terrasse. Es sei nicht erkennbar, inwieweit sich 
bei einem Verzicht eine Verringerung der Immissionen ergeben solle, zumal der 
Bau immerhin 70 m vom Schutzgebiet entfernt sei. Gleichzeitig verwies der Ge-
meinderat auf den RRB Nr. 634/2018 vom 4. September 2018 Erw. 8.3, was 
nicht zu beanstanden ist, zumal sich die Baueingabe des vorliegenden Verfah-
rens in Bezug auf das Betriebsgebäude nicht von der Baueingabe im früheren 
Verfahren, welches zum RRB Nr. 634/2018 führte, unterscheidet.

Im vorliegenden Verfahren hat das ANJF in seinem Mitbericht zur Vernehmlas-
sung des ARE vom 21. Oktober 2019 seine Ausführungen vom Mitbericht zur 
Vernehmlassung des ARE vom 30. Mai 2017 an den Regierungsrat (vgl. vorste-
hende Erw. 4.3.1) wiederholt. Daraus ergibt sich, dass sie gemäss Beurteilung 
der Fachinstanzen auch im vorliegenden Verfahren nach wie vor ihre Gültigkeit 
haben.

4.5 Bei dieser Sachlage sind die Beurteilungen der Vorinstanzen, der kommu-
nalen und der kantonalen Baubewilligungsbehörde mit Verweis auf den RRB 
Nr. 634/2018 nicht zu beanstanden. Die Ausführungen der Beschwerdeführer 
vermögen an der Richtigkeit der Beurteilung der Fachinstanz unter Berücksichti-
gung des ornithologischen Gutachtens aus dem Jahr 2010 sowie der Sachlage, 
welche sich im vorliegenden Verfahren zum vorgängigen Baubewilligungsverfah-
ren in dieser Hinsicht nicht geändert hat, keine Zweifel zu erwecken. Zum einen 
sind die Pufferzone und der Abstand zwischen dem Betriebsgebäude und dem 
Flachmoor genügend gross, um allfällige Störungen vom Betriebsgebäude auf 
das Flachmoor einzudämmen und zum anderen trägt auch die ca. 1 m hohe Ter-
rassenbrüstung zum Schutz vor allfälligen Störungen durch Personen auf der 
Terrasse des Betriebsgebäudes bei. Der Schutz des Flachmoors "J.________" 

16

wird durch das Bauvorhaben, unter Berücksichtigung der im Gesamtentscheid 
vom 25. Juli 2019 enthaltenen Auflagen, somit nicht beeinträchtigt bzw. ein Ver-
stoss gegen die Flachmoorverordnung liegt nicht vor, weshalb sich Auflagen 
bzw. Massnahmen zur Abschirmung der Terrasse (welche über die Terrassen-
brüstung hinausgehen) nicht aufdrängen.

5.1 Die Beschwerdeführer rügen, dass die Festlegung des Gewässerraumes 
im Baubewilligungsverfahren im vorliegenden Fall unzulässig sei (mit Verweis auf 
VGE III 2018 21 und III 2018 96). Bis zur Festlegung des Gewässerraums im or-
dentlichen Nutzungsplanverfahren dürften in der J.________ am Wasser keine 
neuen Bauten bewilligt werden, weshalb die Bewilligung zu verweigern sei. 
Selbst wenn der Gewässerraum festgelegt werden könne, stehe fest, dass das 
neu geplante Betriebsgebäude in den Gewässerraum käme und damit als nicht 
standortgebundene Baute nicht bewilligungsfähig wäre.

5.2.1 Der Gemeinderat hat im angefochtenen Beschluss festgehalten, dass die 
Gewässerraumproblematik beim rechten P.________ (Flussufer) von den 
T.________ schon mehrmals in Beschwerdeverfahren thematisiert und von den 
angerufenen Instanzen, zuletzt mit VGE III 2018 206 vom 24. April 2019, behan-
delt worden sei. Das Verwaltungsgericht habe bestätigt, dass der Gewässerraum 
im Rahmen der zweiten öffentlichen Auflage der revidierten Nutzungsplanung 
korrekt ausgeschieden worden sei und somit das Betriebsgebäude ausserhalb 
des massgebenden Gewässerraums liege. Die vorgebrachte Rüge, der Gewäs-
serraum sei aufgrund der Lage des Campingplatzes innerhalb des BLN-
Perimeters 1606 zu knapp bemessen, sei als unbegründet abgewiesen worden. 
Es erübrige sich deshalb, weiter auf die in der Einsprache hinsichtlich Gewässer-
raum vorgebrachten Rügen einzugehen. Stattdessen könne, wie erwähnt, auf 
den ausführlich begründeten Verwaltungsgerichtsentscheid vom 24. April 2019 
verwiesen werden.

5.2.2 Der Regierungsrat hat im RRB Nr. 634/2018 vom 4. September 2018 (Erw. 
5.4) zur Frage des Gewässerraums bzw. -abstands auf die Nutzungsplanung 
bzw. auf die laufende Ortsplanungsrevision der Gemeinde Ingenbohl verwiesen, 
zumal die Baubewilligung zu diesem Zeitpunkt aus anderen Gründen verweigert 
wurde.

5.3.1 Das Verwaltungsgericht hat in VGE III 2014 152 vom 4. Dezember 2014 
(auszugsweise publiziert in EGV-SZ 2014 B 8.4) festgehalten, der Erlass und die 
Genehmigung eines behördenverbindlichen (richtplanerisch) kommunalen 
Gewässerrauminventars entspreche grundsätzlich den Vorgaben von Art. 36a 
Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer (Gewässerschutzgesetz, GSchG; 

17

SR 814.20) vom 24. Januar 1991. Solange allerdings keine 
grundeigentümerverbindliche Umsetzung vorliege, könne konsequenterweise bis 
zur grundeigentümerverbindlichen Festlegung die gewässerschutzrechtliche 
Bewilligungsfähigkeit im Baubewilligungsverfahren auf Rüge hin und von Amtes 
wegen uneingeschränkt überprüft werden. Zudem komme dem Regierungsrat 
und mithin dem Kanton weiterhin die Oberaufsicht über den Schutz der 
Gewässer zu (§ 3 Abs. 1 Einführungsgesetz zum Gewässerschutzgesetz 
[EGzGSchG; SRSZ 712.110] vom 19.4.2000). Ein Richtplan vermöge allgemein 
verbindliches Recht nicht abzuändern (Waldmann/Hänni, Handkommentar RPG 
2006, Art. 9 N 16). Insofern könne durch das vom Regierungsrat festgelegte 
Vorgehen (noch) keine umfassende Rechtssicherheit geschaffen werden. Ob die 
verschärften Übergangsbestimmungen im konkreten Anwendungsfall nicht mehr 
angewendet werden müssten bzw. welcher Gewässerabstand einzuhalten sei 
und wie es sich mit der verbindlichen Festsetzung des Gewässerraums im Sinne 
von Art. 36a GSchG verhalte, sei 
- falls eine grundeigentümerverbindliche Festlegung fehle - im 
Baubewilligungsverfahren zu beurteilen, bei welchem auch der Kanton involviert 
und für die Einhaltung des Gewässerschutzrechts letztlich verantwortlich sei (§§ 
1 ff. EGzGSchG; § 83 PBG; §§ 38 ff. PBV; vgl. EGV-SZ 2014 B 8.4 Erw. 2.3 S. 
98).

Diese Rechtsprechung hat das Verwaltungsgericht in VGE III 2018 21 vom 
17. Oktober 2018 sowie in VGE III 2018 96 vom 28. November 2018 (Erw. 4.4.3 
und 4.4.6) unter Berücksichtigung der Lehre bestätigt. Massgebend ist, dass die 
Betroffenen ihre Mitwirkungsrechte wahren können. Das ist im Kanton Schwyz 
durch die Einsprache im Baubewilligungsverfahren gewährleistet.

5.3.2 Im konkreten Fall ist der Gewässerraum des westlichen Ufers der 
P.________(Fluss) auf KTN 001 noch nicht rechtskräftig ausgeschieden. 

Der Gemeinderat hat die im behördenverbindlichen (kommunalen) Gewässer-
rauminventar (vom Regierungsrat erlassen mit RRB Nr. 871 vom 11.9.2012) 
ausgeschiedenen Gewässerräume im Rahmen der Nutzungsplanungsrevision 
umgesetzt. Mit der zweiten Auflage der Nutzungsplanungsrevision soll der Ge-
wässerraum auch noch entlang des "rechten" (westlichen) Ufers der 
P.________(Fluss) im Gebiet J.________ grundeigentümerverbindlich festgelegt 
werden (VGE III 2018 206 vom 24.4.2019 Erw. 2.1). Eine dagegen erhobene Be-
schwerde wies das Verwaltungsgericht mit Entscheid VGE III 2018 206 vom 24. 
April 2019 ab. Mit Abstimmung vom 9. Februar 2020 wurde die Teilrevision der 
Nutzungsplanung (Ortsplanungsrevision) mit 2'297 Ja- zu 915 Nein-Stimmen an-
genommen.

18

5.3.3 Im Unterschied zu den von den Beschwerdeführern zitierten Verwaltungs-
gerichtsentscheiden VGE III 2018 21 vom 17. Oktober 2018 und III 2018 96 vom 
28. November 2018 wurde für das westliche Ufer der P.________(Fluss) im Ge-
biet J.________ im Rahmen des behördenverbindlichen Gewässerrauminventars 
kein Gewässerraum ausgeschieden, weil das Gebiet nicht als Bauzone einge-
zont war. Im konkreten Fall ist indes die kommunale Nutzungsplanung und Fest-
legung des Gewässerraums schon weiter fortgeschritten als in den zitierten Ent-
scheiden. Die Ausscheidung des Gewässerraums durch den Gemeinderat im 
Rahmen der Nutzungsplanrevision wurde bereits durch den Regierungsrat und 
das Verwaltungsgericht beurteilt und bestätigt. Die Betroffenen bzw. die Be-
schwerdeführer des vorliegenden Verfahrens konnten (bzw. können auch jetzt 
noch) ihre Mitwirkungsrechte bereits einlässlich wahrnehmen. Das Stimmvolk hat 
die Teilrevision des Nutzungsplans angenommen. Zur Rechtskraft fehlt lediglich 
noch die Genehmigung des Regierungsrates. Zudem lässt sich der Verwaltungs-
gerichtsentscheid nach Genehmigung des Regierungsrates noch an das Bun-
desgericht weiterziehen. Der Kanton, welcher für die Einhaltung des Gewässer-
schutzrechts verantwortlich ist, hat sich somit bereits einlässlich zum Gewässer-
raum am westlichen P.________(Flussufer) geäussert, weshalb vorliegend dar-
auf abgestellt werden kann, soweit sich der Sachverhalt seit dem Verwaltungsge-
richtsentscheid vom 24. April 2019 nicht geändert hat bzw. die Beschwerdeführer 
keine neuen Rügen vorbringen.

5.3.4 Die Beschwerdeführer erachten einen Gewässerabstand von 15 m als 
rechtswidrig aufgrund der Nichtberücksichtigung des BLN-Gebietes, des Hoch-
wasserschutzes und des für eine Revitalisierung notwendigen Raumes.

Dem VGE III 2018 206 vom 24. April 2019 lässt sich entnehmen (Erw. 2.2), dass 
die Beschwerdeführer bereits damals (wie auch in der vorliegenden Beschwerde) 
rügten, dass ein Gewässerabstand von lediglich 15 m bzw. 20 m zu gering sei; 
dass das BLN-Gebiet sowie der für eine Revitalisierung erforderliche Raum nicht 
berücksichtigt worden seien; und dass die Regierung sich wie der Gemeinderat 
für die Berechnung des Gewässerraumes zu Unrecht auf Art. 41a Abs. 2 GSchV 
anstatt auf Art. 41a Abs. 1 GSchV abgestützt habe (vgl. dazu im Vergleich die 
Vorbringen in der Beschwerde vom 10.9.2019, S. 7ff., Ziff. 2.1 - 2.19).

5.3.5 Das Verwaltungsgericht hat sodann im zitierten Entscheid unter Berück-
sichtigung der Schutzziele des BLN-Objekts 1606 festgehalten, dass die Festle-
gung des Gewässerraumes zu Recht gemäss Art. 41a Abs. 2 GSchV (bzw. im 
Einzelfall) erfolgt ist (vgl. Erw. 3.4.3). 

19

Die Beschwerdeführer bringen hierzu im vorliegenden Verfahren keine neuen 
Einwände vor.

5.3.6 Bezüglich Hochwasserschutz hat das Verwaltungsgericht im zitierten Ent-
scheid (Erw. 4.1.4) erwogen, dass mit der Ausdehnung des Gewässerraumes in 
einem bereits rechtmässig überbauten Gebiet, in welchem die Gebäude und An-
lagen entsprechend Bestandesschutz geniessen, kein Mehr an Sicherheit erzielt 
werden kann, wobei der Gewässerraum im fraglichen Bereich mit 20 m um einen 
Drittel höher liegt als die grundsätzlich vorgesehenen 15 m. Als gebotener 
Schutz für die bestehenden Bauten und Anlagen sowie allfällige Ersatzbauten 
stünden mithin Objektschutzmassnahmen klarerweise im Vordergrund. Die dies-
bezügliche Rüge der Beschwerdeführer sei unbegründet. 

Auch hierzu vermögen die Beschwerdeführer nichts Neues vorzubringen. An die-
ser Beurteilung ändert nichts, dass neben den bestehenden Gebäuden im Be-
standesschutz auch noch neue Bauten bzw. Ersatzbauten, in einem grösseren 
Abstand zur P.________(Fluss), erstellt werden sollen. Gemäss Gesamtent-
scheid des ARE vom 25. Juli 2019 wurde (im Sinne von RRB Nr. 634/2018 vom 
4.9.2018 Erw. 5.13f.) auf bauliche Massnahmen betreffend den Hochwasser-
schutz für den Campingplatz gegenüber der P.________(Fluss) verzichtet. Der 
Hochwasserschutz werde mittels eines Notfall- und Krisenkonzepts (zum Gelän-
deschutz) und gezielter Objektschutzmassnahmen an den gefährdeten Gebäu-
den sichergestellt (S. 11). Die geplanten Neubauten (Betriebsgebäude, Neben-
gebäude) seien durch die leicht erhöhte Anordnung der Bodenplatte EG und den 
Betonsockel geschützt. Die Türöffnungen des bestehenden Dusch/WC-
Gebäudes könnten im Hochwasserfall mit Schaltafeln gesichert werden (S. 10). 
Die Beschwerdeführer vermögen somit nicht darzulegen, weshalb auf die Beur-
teilung der Fachinstanzen nicht abgestellt werden kann.

5.3.7 Auch zur Revitalisierung hat sich das Verwaltungsgericht im zitierten Ent-
scheid geäussert (Erw. 4.2.4ff.). Hierzu hat es insbesondere auf die Ausführun-
gen des Amtes für Wasserbau abgestellt, welches als zuständige Fachstelle un-
ter Bezugnahme auf die strategische Revitalisierungsplanung des Kantons und in 
Berücksichtigung der örtlichen Situation (beidseits des Ufers bestehende Bauten 
und Anlagen) den für eine Revitalisierung zur Verfügung stehenden Raum mit ei-
ner Gewässerraumfestlegung von 15 m zu Recht als gewährleistet erachtet hat. 
Weiter hat es festgehalten, dass nicht zu übersehen ist, dass auch ein weiter ge-
fasster Gewässerraum angesichts der erwähnten Bauten und Anlagen beidseits 
des Ufers, die Bestandesschutz geniessen, das Potential für Revitalisierungen im 
entsprechenden Bereich nicht wesentlich erhöhen kann, wobei sich der Gemein-

20

derat einem allfälligen zweiten Mündungsarm im Delta nicht grundsätzlich ver-
schlossen hat.

Dementsprechend ist nicht ersichtlich, inwiefern Lage und Art des vorliegend ge-
planten Betriebsgebäudes zusätzlich ein negatives Präjudiz schaffen könnte, 
nachdem dieses in einem Abstand von über 40 m zur P.________(Fluss) zu ste-
hen kommen soll. Demgegenüber bleiben zudem bestandesgeschützte Bauten, 
welche näher an der P.________(Fluss) liegen, bestehen. Das Bauvorhaben 
tangiert somit den Gewässerraum nicht negativ.

5.4 Zusammenfassend kann vorliegend betreffend Gewässerraum und Ge-
wässerabstand weiterhin an der Beurteilung des Verwaltungsgerichts im Ent-
scheid III 2018 206 vom 24. April 2019, auch unter Berücksichtigung des vorlie-
gend umstrittenen Bauvorhabens, festgehalten werden, zumal sich seither weder 
der Sachverhalt, noch die Rechtslage sowie die Rügen der Beschwerdeführer 
massgeblich verändert haben.

Schliesslich wird der Mindestgewässerraum von 20 m bei Fliessgewässern mit 
einer bestehenden Gerinnesohle von mehr als 12 m Breite gemäss Übergangs-
bestimmung der Gewässerschutzverordnung (GSchV; SR 814.201) vom 28. Ok-
tober 1998 zur Änderung vom 4. Mai 2011 mit dem vorliegenden Bauprojekt nicht 
tangiert.

5.5.1 Die Beschwerdeführer machen zudem geltend, dass auch die Frage der 
Altlast im Deltabereich neu und vertieft überprüft werden müsse (mit Verweis auf 
die Einsprache vom 14.3.2019 lit. C.4.). In der Einsprache an den Gemeinderat 
vom 14. März 2019 haben die Beschwerdeführer ausgeführt, dass die im Ge-
samtentscheid vom 3. März 2017 und im RRB vom 4. September 2018 bestätigte 
"Nicht-Untersuchungs- und Sanierungspflicht" nur für den Fall gelte, dass am 
Gelände nichts tiefgreifend verändert werde und nur einzelne Bauten daraufge-
stellt würden. Zudem sei abzuklären, wer für die frühere Ablagerung verantwort-
lich und wie mit dieser korrekt umzugehen sei.

5.5.2 Der Gemeinderat verweist in der angefochtenen Baubewilligung (Erw. 4.8) 
auf den RRB Nr. 634/2018 vom 4. September 2018, den Gesamtentscheid vom 
25. Juli 2019 sowie das von der U.________ AG mit Bericht vom 27. November 
2015 vorgeschlagene Vorgehen.

5.5.3 Das Baugrundstück KTN 001 ist im Kataster der belasteten Standorte im 
Kanton Schwyz (KbS) mit der Standortnummer zz eingetragen. Gemäss Beurtei-
lung handelt es sich um einen Standort, bei welchem keine schädlichen oder läs-
tigen Einwirkungen zu erwarten sind, und somit um keinen überwachungs- oder 

21

sanierungsbedürftigen Standort (vgl. Art. 5 Abs. 4 Verordnung über die Sanie-
rung von belasteten Standorten [Altlasten-Verordnung, AltlV; SR 814.680] vom 
26.8.1998 i.V.m. dem Standortdatenblatt Katasterauszug, erstellt am 11.4.2020, 
vgl. WebGIS - Geokategorie: Umweltschutz, Lärm - Kataster der belasteten 
Standorte - Link: KbS-Report).

Belastete Standorte dürfen durch die Erstellung oder Änderung von Bauten und 
Anlagen nur verändert werden, wenn sie nicht sanierungsbedürftig sind und 
durch das Vorhaben nicht sanierungsbedürftig werden (Art. 3 lit. a AltlV) oder ihre 
spätere Sanierung durch das Vorhaben nicht wesentlich erschwert wird oder sie, 
soweit sie durch das Vorhaben verändert werden, gleichzeitig saniert werden 
(Art. 3 lit. b AltlV). 

5.5.4 Am 27. November 2015 hat die U.________ AG einen Bericht zur techni-
schen Voruntersuchung nach der AltlV mit Aushub- und Entsorgungskonzept er-
stellt. Darin wurde u.a. festgehalten, dass für den untersuchten Betriebsstandort 
vor allem ein erhöhter Fremdstoffanteil in der rund 1.2 m mächtigen künstlichen 
Auffüllung und lokal chemische Verunreinigungen mit polyzyklischen aromati-
schen Kohlenwasserstoffen und Schwermetallen angetroffen wurden. Da diese 
Substanzen jedoch eine geringe Mobilität aufwiesen und als Bestandteile der 
Metallabfälle betrachtet würden, sei eine schädliche oder lästige Einwirkung auf 
ein Schutzgut nicht zu erwarten. Der Standort werde als belasteter, weder über-
wachungs- noch sanierungsbedürftiger Standort beurteilt und könne gemäss Art. 
3 AltlV überbaut werden (S. 8f. Ziff. 6.5).

Unter anderem gestützt auf diesen Bericht hat das Amt für Umweltschutz (AFU) 
im Gesamtentscheid vom 25. Juli 2019 in Bezug auf den belasteten Standort 
Auflagen festgelegt. Konkret müssten zwei bis drei Mischproben auf die relevan-
ten Parameter Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Blei, Kupfer 
und Zink analysiert werden. Die Ergebnisse seien dem AFU einzureichen und mit 
den Aushubarbeiten dürfe erst nach schriftlicher Freigabe durch das AFU begon-
nen werden. Des Weiteren hätten die Aushubarbeiten und die Entsorgung nach 
dem erwähnten Konzept zu erfolgen und müssten durch ein Fachbüro Altlasten 
begleitet werden. Auch bei Erreichen der Aushubsohle seien das Fachbüro und 
das AFU beizuziehen. Aushubmaterial, das die Anforderungen nach Anhang 3 
Ziffer 2 der Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen 
(Abfallverordnung, VVEA; SR 814.600) vom 4. Dezember 2015 nicht erfülle, dür-
fe nicht wieder eingebaut werden, sondern sei gesetzeskonform zu entsorgen. Im 
Falle von unerwarteten grösseren Verunreinigungen im Hinblick auf die Schads-
toffkonzentration oder die Ausdehnung in Tiefe und Fläche sei das AFU unver-
züglich zu informieren. Die durchgeführten Arbeiten mit belastetem Material und 

22

dessen Entsorgung sowie die Arbeiten des begleitenden Fachbüros habe der In-
haber gemäss Art. 19 AltlV zuhanden des AFU zu dokumentieren. Der Ab-
schlussbericht sei innert dreier Monate nach Abschluss der Aushub- und Entsor-
gungsarbeiten dem AFU einzureichen.

In der Begründung führte das AFU aus, dass die gemessenen Schadstoffgehalte 
im Boden die Sanierungswerte für Haus- und Familiengärten zwar nicht erreich-
ten, bei der vorliegenden und künftig weiter geplanten Nutzung als Camping- und 
Badeplatz der Boden jedoch mit einigen Mischproben genauer auf die Eignung 
als Kinderspielplatz überprüft werden sollte. Die bereits vorliegenden technischen 
Untersuchungen zeigten Aushubmaterial, welches teils mit Bauschutt und teils 
mit alten Siedlungsabfällen (vorwiegend Metallteile und Glas) vermischt und 
chemisch belastet sei. Da der Standort nicht sanierungsbedürftig sei und durch 
das Bauvorhaben höchst wahrscheinlich nicht sanierungsbedürftig werde, sei Art. 
3 AltlV eingehalten. Damit zusätzliche Belastungen von Schutzgütern vermieden 
werden könnten, sollte aber stark belasteter Aushub nicht wieder eingebaut wer-
den. Schliesslich könnten grundsätzlich die in der Deponie vorhandenen Abfälle 
überbaut werden, weil die Vorgaben von Art. 3 AltlV erfüllt seien. Bisher lägen je-
doch nur Informationen von einzelnen Sondierungen vor. Der Entscheid, ob Ab-
fälle unterhalb der künftigen Bauten verbleiben sollen, müsse bei Erreichen der 
Aushubsohle vor Ort verifiziert werden. 

5.5.5 Nach dem Gesagten ergibt sich, dass im konkreten Fall nicht nur Vorunter-
suchungen zur Belastung des Baugrundstücks vorgenommen wurden, sondern 
dass diese vom AFU eingehend geprüft, beurteilt und entsprechende Auflagen in 
die Baubewilligung aufgenommen wurden. Diese beinhalten eine ständige Be-
gleitung des Baus durch eine Fachbehörde sowie grösstenteils auch durch das 
AFU, insbesondere im Hinblick auf Unsicherheiten, welche erst nach Baubeginn 
geklärt werden können. Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführer ist so-
mit vorliegend eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem Baugrundstück als 
belasteter Standort erfolgt. Im Gesamtentscheid wird sodann explizit der Inhaber 
erwähnt, welcher die durchgeführten Arbeiten zuhanden des AFU zu dokumen-
tieren hat. Somit ist auch die Frage geklärt, bei wem die Verantwortung für die 
sachgerechte Durchführung der obgenannten Auflagen liegt.

6.1 Die Beschwerdeführer machen geltend, dass im vorliegenden Verfahren 
ein Gutachten der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (EN-
HK) einzuholen ist. Sie begründen dieses Vorbringen zum einen mit der Weige-
rung von Kanton, Bezirk und Gemeinde, die behauptete Störungsproblematik für 
das Flachmoor mittels einer einfachen Abschirmungsmassnahme für die Terras-
se zu entschärfen, womit die Schutzziele Ziff. 3.6 und 3.8 des BLN-Gebietes 

23

1606 erheblich verletzt würden und eine Bundesaufgabe gegeben sei (vgl. Be-
schwerde vom 10.9.2019, S. 7 Ziff. 1.11). Zum anderen seien die kantonalen, 
kommunalen oder Bezirksbehörden nicht in der Lage oder willens, die Bedeutung 
des P.________ (Fluss) innerhalb des BLN-Gebietes 1606 ausreichend zu be-
achten und in ihrer Planung zu berücksichtigen (Gewässerschutz), weshalb es 
zwingend sei, dass sich die ENHK zu dieser Frage äussere.

6.2 Gemäss Art. 7 Abs. 1 NHG beurteilt je nach Zuständigkeit das Bundesamt 
für Umwelt (BAFU), das Bundesamt für Kultur oder das Bundesamt für Strassen, 
ob ein Gutachten durch eine Kommission nach Art. 25 Abs. 1 NHG erforderlich 
ist, wenn für die Erfüllung einer Bundesaufgabe der Bund zuständig ist. Ist der 
Kanton zuständig, so obliegt diese Beurteilung der kantonalen Fachstelle nach 
Art. 25 Abs. 2 NHG. Kann bei einer Erfüllung der Bundesaufgabe ein Objekt, das 
in einem Inventar des Bundes nach Art. 5 NHG aufgeführt ist, erheblich beein-
trächtigt werden oder stellen sich in diesem Zusammenhang grundsätzliche Fra-
gen, so verfasst die Kommission zuhanden der Entscheidbehörde ein Gutachten. 
Die Kommission gibt darin an, ob das Objekt ungeschmälert zu erhalten oder wie 
es zu schonen ist (Art. 7 Abs. 2 NHG). Das Gutachten bildet eine der Grundlagen 
für die Abwägung aller Interessen durch die Entscheidbehörde (Art. 7 Abs. 3 
NHG).

6.3.1 Durch die Aufnahme eines Objektes von nationaler Bedeutung in ein Inven-
tar des Bundes wird dargetan, dass es in besonderem Masse die ungeschmäler-
te Erhaltung, jedenfalls aber unter Einbezug von Wiederherstellungs- oder an-
gemessenen Ersatzmassnahmen die grösstmögliche Schonung verdient (Art. 
6 Abs. 1 NHG). Ein Abweichen von der ungeschmälerten Erhaltung im Sinne der 
Inventare darf bei Erfüllung einer Bundesaufgabe nur in Erwägung gezogen wer-
den, wenn ihr bestimmte gleich- oder höherwertige Interessen von ebenfalls nati-
onaler Bedeutung entgegenstehen (Art. 6 Abs. 2 NHG). Der von den Inventaren 
ausgehende Schutz ist damit im Grundsatz an eine Interessenabwägung ge-
knüpft; diese fällt umso strenger aus, als Eingriffe in Schutzobjekte von nationaler 
Bedeutung einer qualifizierten Rechtfertigung im Sinne von gleich- 
oder höherwertigen Interessen von nationaler Bedeutung bedürfen (BGE 135 III 
209 Erw. 2.1 m.H.; VGE III 2013 75 vom 18.12.2013 Erw. 5.2). Diese Schutzbe-
stimmung gilt indes lediglich bei der Erfüllung von Bundesaufgaben (Art. 2 und 3 
NHG) in unmittelbarer Weise (vgl. EGV-SZ 2014 B 8.7). Vorliegend geht es um 
ein Baubewilligungsverfahren für eine Baute innerhalb der Bauzone. Dabei han-
delt es sich um keine Bundesaufgabe im Sinne des NHG (vgl. Art. 2 NHG). Somit 
liegt es im Ermessen des Kantons bzw. der kantonalen Fachinstanzen, ob er ein 
ENHK-Gutachten als erforderlich erachtet oder nicht, wobei natürlich die Schutz-

24

anliegen des BLN-Gebietes 1606 auch vom Kanton bzw. den Fachinstanzen 
berücksichtigt werden müssen (BGE 135 II 209 Erw. 2.1; vgl. auch VGE III 2017 
16 vom 28.6.2017 Erw. 4.3f.).

6.3.2 Dem Gewässerschutz wurde wie dargelegt bereits im Nutzungsplanverfah-
ren, welches eine kantonale Aufgabe darstellt (vgl. BGE 135 II 209 Erw. 2.1), 
genügend Rechnung getragen, weshalb sich Ergänzungen diesbezüglich vorlie-
gend erübrigen. Der notwendige Gewässerraum bzw. Gewässerabstand wird mit 
dem Bauvorhaben gewahrt, weshalb sich auch diesbezüglich kein ENHK-
Gutachten aufdrängt (vgl. angefochtener GRB Erw. 4.6, welcher zu Recht auf 
RRB Nr. 634/2018 vom 4.9.2018 Erw. 9.4 verweist; vgl. auch Gesamtentscheid 
des ARE vom 3.3.2017 S. 21).

6.3.3 Schliesslich handelt es sich beim Flachmoorschutz um eine Bundesaufga-
be, welche jedoch im Rahmen des kantonalen Baubewilligungsverfahrens für ein 
Bauvorhaben innerhalb der Bauzone ebenfalls in die Zuständigkeit der Kantone 
fällt (vgl. auch Leimbacher, in: Keller / Zufferey / Fahrländer, Kommentar NHG, 2. 
Aufl., Zürich / Basel / Genf 2019, Art. 7 N 4, wonach für Flachmoore eine obliga-
torische Begutachtung nicht zum Zuge kommt). Somit liegt die Beurteilung der 
Notwendigkeit eines ENHK-Gutachtens auch in diesem Fall bei den zuständigen 
kantonalen Fachstellen, welche allesamt ein solches Gutachten vorliegend nicht 
als notwendig erachteten. Darauf kann abgestellt werden (vgl. auch VGE III 2015 
54 + 61 vom 26.8.2015 Erw. 4.7.2). 

Wie bereits ausgeführt, ist vorliegend auch nicht von einer erheblichen Beein-
trächtigung oder von grundsätzlichen Fragen auszugehen. Vielmehr wurde der 
Flachmoorschutz bereits im Rahmen des kantonalen Nutzungsverfahrens 
berücksichtigt. Zum Schutz dessen wurde eine Umgebungszone zwischen Na-
turschutzgebiet und Bauzone eingerichtet, welche vorliegend beachtet wird. Im 
Baubewilligungsverfahren sind im Hinblick auf den Flachmoorschutz lediglich 
noch einzelne bauspezifische Fragen zu klären, welche jedoch die Einholung ei-
nes ENHK-Gutachtens nicht erforderlich machen (vgl. angefochtener GRB Erw. 
4.6, welcher zu Recht auf RRB Nr. 634/2018 vom 4.9.2018 Erw. 9.4 verweist; vgl. 
auch Gesamtentscheid des ARE vom 3.3.2017 S. 21).

6.3.4 Mit der Eingabe des Gutachtens der ENHK und der EKD zur Schutzwür-
digkeit des Boots- und Badehauses J.________ können die Beschwerdeführer 
nichts zu ihren Gunsten ableiten. Ein wichtiger Unterschied zum vorliegenden 
Fall liegt bereits darin, dass beim Boots- und Badehaus das Amt für Kultur des 
Kantons Schwyz bzw. die kantonale Denkmalpflege die ENHK ersucht hatte, ein 
Gutachten zur Schutzwürdigkeit des Boots- und Badehauses aus landschaftli-

25

cher und denkmalpflegerischer Sicht zu erstellen. Somit war in diesem Fall im 
Unterschied zum vorliegenden die kantonale Fachstelle der Ansicht, dass ein 
solches Gutachten erforderlich sei.

Was die landschaftliche Einordnung anbelangt, so wurde im besagten Gutachten 
zwar ebenfalls die Einordnung im BLN-Gebiet 1606 beurteilt, allerdings führen 
das Boots- und Badehaus sowie das geplante Betriebsgebäude alleine schon 
aufgrund der unterschiedlichen Standorte zu einer anderen Beurteilung was die 
Auswirkungen auf das landschaftliche Umfeld anbelangt. Das Boots- und Bade-
haus befindet sich direkt am Ufer des N.________ (See) und stellt gemäss Gut-
achten im Übergang von offener Wasserfläche zum Schwemmfächer des westli-
chen P.________ (Fluss) ein Fremdkörper in dieser Uferlandschaft dar. Es sei 
mit Ausnahme der umgestalteten bzw. verbauten Uferlandschaft des Kiesverla-
deplatzes die einzige Hochbaute im Uferbereich J.________ westlich der 
P.________ (Fluss). Gleichzeitig verweist das Gutachten auf weitere, eher als 
Fahrnisbauten oder Baracken zu beurteilende Strukturen, landseitig in einer Di-
stanz zur Uferlinie auf dem Campingplatz. Gestützt auf diese Ausführungen wur-
de das Boots- und Badehaus nicht als schutzwürdiges Strukturelement der Kul-
turlandschaft beurteilt. Als eine schwerwiegende Beeinträchtigung wurde der 
zum Schutz des Boots- und Badehauses angelegte Blocksteinwurf - insbesonde-
re in ökologischer Hinsicht und auch weil er das Zusammenspiel der offenen 
Seefläche und der sanften Ufergebiete stört - beurteilt.

Demgegenüber soll das Betriebs- und das Nebengebäude weit über 50 m vom 
Ufer entfernt, direkt neben dem Kiesverladeplatz und in der Nähe der dazugehö-
rigen Gebäude sowie umgeben von Bäumen, erstellt werden. Im Gegenzug sol-
len die bisherigen Betriebsgebäude des bereits bestehenden Campingplatzes, 
welche nördlich des Baugrundstückes und somit viel näher zur 
P.________(Fluss) und zum Flachmoorgebiet liegen, abgebrochen werden. Die 
Fassaden des Bauvorhabens sind aus Holz und dienen so einer guten Einord-
nung der Gebäude in die landschaftliche Umgebung. Es ist somit nicht ersicht-
lich, dass das Bauvorhaben das Seeufer oder die vielfältige Seen- und Bergland-
schaft bzw. die weiteren Schutzziele gemäss BLN-Objekt 1606 negativ beein-
trächtigen könnte (vgl. dazu auch angefochtener GRB Erw. 4.5). Hinzu kommt, 
dass die Pflicht zur ungeschmälerten Erhaltung kein absolutes Veränderungs-
verbot statuiert und nicht verlangt, dass am bestehenden Zustand eines Inventa-
robjektes nichts geändert werden darf (Leimbacher, a.a.O., Art. 6, N 5). Somit 
konnte und kann nach wie vor auf die Einholung eines ENHK-Gutachtens ver-
zichtet werden.

26

7.1 Die Beschwerdeführer machen geltend, dass eine massive (fest am Boden 
verankerte), ganzjährig genutzte Wohnbaute in dieser Zone unzulässig sei. Der 
Campingplatz dürfe nicht ganzjährig betrieben werden und müsse deshalb auch 
nicht das ganze Jahr über dauernd überwacht werden. Schliesslich habe der Re-
gierungsrat mit RRB Nr. 1100/2014 vom 21. Oktober 2014 neue Bauten verbo-
ten.

7.2 Der Gemeinderat hält hierzu fest, dass ein fest am Boden verankertes Be-
triebsgebäude Bestandteil des dem regierungsrätlich genehmigten Teilzonenplan 
J.________ zugrunde gelegten Nutzungskonzepts bildete. Die Bauherrschaft ha-
be zonenkonform Anspruch auf die Errichtung einer festen Baute gemäss Richt-
projekt. Auf dieses werde in Art. 1 des Reglements zum Teilzonenplan vom 16. 
April 2014 Bezug genommen. Der Konzeptstudie V.________ komme für das 
Volumen und die Gestaltung des Infrastrukturgebäudes inkl. Nebenbau entgegen 
der Behauptung der T.________(Beschwerdeführer) keine Richtplanbedeutung 
zu. Massgebend seien hier die Darstellung in der gemeinderätlichen Botschaft 
zur Gemeindeversammlung vom 14. April 2014, wo die Grundzüge der künftigen 
Nutzungsordnung planerisch dargestellt worden seien. Es könne nicht angehen, 
dass die T.________(Beschwerdeführer) der Bauherrschaft die Bauweise vor-
schreiben würden, umso weniger als ihre Forderung auf Verzicht einer massiven 
Bauweise zu Gunsten einer "mobilen" Konstruktion bezüglich Auswirkungen auf 
den Moorschutz nicht nachvollziehbar seien. Dasselbe gelte bezüglich der kriti-
sierten Terrasse. Zudem finde eine solche Forderung keine Grundlage im Re-
glement zum Teilzonenplan. Die im Baugesuch enthaltenen Bauten stimmten 
sowohl bezüglich Volumen als auch Nutzung mit dem in der Abstimmungsvorla-
ge präsentierten Projekt überein (angefochtener GRB Erw. 4.2). Ein nach Teilzo-
nenplan J.________ zulässiges Betriebsgebäude impliziere auch das Recht auf 
eine ganzjährig nutzbare Wohnung für den Betriebsleiter. Eine solche sei inso-
fern im öffentlichen wie auch im privaten Interesse, als damit eine ganzjährige 
Überwachung der Anlage ermöglicht würde. Dem Teilzonenplan könne jedenfalls 
kein Verbot für eine Ganzjahresnutzung entnommen werden. Ein Ganzjahresbe-
trieb des Campings selbst sei dessen ungeachtet nicht vorgesehen und gemäss 
Art. 3 Abs. 3 des Reglements zum Teilzonenplan auch gar nicht zulässig (ange-
fochtener GRB Erw. 4.4).

7.3 Der Regierungsrat hat in RRB Nr. 634/2018 vom 4. September 2018 (Erw. 
8.5) ausgeführt, dass die Einwände der Beschwerdeführer gegen die massive 
Bauweise des Betriebsgebäudes ins Leere gehen würden. Das Betriebsgebäude 
komme in die Zone CH zu liegen, bei der es sich um eine Bauzone handle und 
die für den Betrieb eines öffentlichen Campings bestimmt sei. Weder sei ersicht-

27

lich noch brächten die Beschwerdeführer vor, aus welchen Gründen ein Be-
triebsgebäude in massiver Bauweise unzulässig sein sollte. Es stünde dem Be-
schwerdegegner im Rahmen seiner aus der Eigentumsgarantie fliessenden Bau-
freiheit zu, anstelle einer mobilen eine fest im Boden verankerte Baute zu erstel-
len. Dasselbe gelte unter Vorbehalt der Zonenkonformität in Bezug auf die Nut-
zung der einzelnen Räume. Zur Frage, ob die Betriebsleiterwohnung ganzjährig 
bewohnt werden könne, hätten sich die Vorinstanzen nicht geäussert. In diesem 
Zusammenhang sei jedoch darauf hinzuweisen, dass der Betrieb des Campings 
einer Betriebsbewilligung bedürfe, welche zwecks Einhaltung der Zonenvorschrif-
ten mit Auflagen verbunden werden könne (Art. 3 Abs. 1 Reglement zum Teilzo-
nenplan).

7.4.1 In Art. 2 Abs. 1 des Reglements zum Teilzonenplan J.________ wurde der 
Campingplatz J.________ der Zone 1 zugewiesen, welche gemäss Abs. 2 eine 
Bauzone ist.

An der Gemeindeversammlung der Gemeinde Ingenbohl vom 14. April 2014 
wurde über den Teilzonenplan J.________ informiert. Dabei wurde u.a. festge-
halten, dass der Campingplatz (und der Umschlagplatz W.________) bisher im 
übrigen Baugebiet ausserhalb der Bauzone gelegen habe, was die Nutzungs- 
und Entwicklungsmöglichkeiten insbesondere in Bezug auf die Erstellung be-
triebsnotwendiger Bauten und Anlagen eingeschränkt habe. Die beiden Areale 
würden deshalb neu eingezont und einer Bauzone zugewiesen (vgl. Auszug aus 
der Botschaft zur Gemeindeversammlung vom 14.4.2014, Vernehmlassung des 
Beschwerdegegners an den Regierungsrat vom 10.11.2017, Beilage 2, S. 78). 

Wie die Vorinstanz sowie der Regierungsrat im früheren Verfahren bereits zutref-
fend ausgeführt haben, ergibt sich daraus bereits ohne Weiteres die Zulässigkeit 
zum Bau einer massiven Baute. Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführer 
war die Bauherrschaft somit nicht verpflichtet, die Erstellung einer Fahrnisbaute 
zu prüfen und in Erwägung zu ziehen. Vielmehr hat sie gemäss Reglement zum 
Teilzonenplan J.________ Anspruch darauf eine ortsfeste Baute zu erstellen.

Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführer widerspricht dem auch der 
RRB Nr. 1100/2014 vom 21. Oktober 2014 betreffend die Genehmigung des 
kommunalen Teilzonenplans J.________ nicht. Die von den Beschwerdeführern 
in der Beschwerde vom 10. September 2019 zitierte Sachverhalts-Ziffer 1.3.9 be-
trifft das zu diesem Zeitpunkt geltende Bauzonenmoratorium. Der Gemeinderat 
argumentierte, dass die formelle Zuweisung der schon Jahrzehnte intensiv ge-
nutzten Flächen zu den Bauzonen die bestandesrechtlich geschützte Nutzung 
zwar auf eine bessere Rechtsgrundlage stelle, aber vor Ort keine neuen Verhält-
nisse schaffe. Abgesehen von der Vergrösserung des Campingplatzes um 

28

2'291 m2 werde somit faktisch keine neue Bauzone geschaffen. Dazu hielt der 
Regierungsrat in Erw. 2.7 fest, dass die Zuweisung des Campingplatzes zu den 
Bauzonen zu keiner Umgehung des Bauzonenmoratoriums führe, soweit die 
schon bisher bauzonenähnlich genutzten Flächen nicht vergrössert würden. An-
ders verhielte es sich mit der Erweiterung der Zone 1 um 2'291 m2. Da jedoch ein 
erhebliches öffentliches Interesse an der Bereinigung der bestehenden Situation 
beim Campingplatz und an der Schaffung einer Spiel- und Liegewiese am See-
ufer bestehe, weil die Sanierungsarbeiten keinen grösseren Aufschub mehr dul-
deten, weil mit 2'291 m2 eine verhältnismässig kleine Fläche zur Diskussion ste-
he und weil eine grössere Auszonung durch die Gemeinde bereits in Aussicht 
genommen worden sei, erachtete es der Regierungsrat im vorliegenden Einzel-
fall als zulässig, die Einzonung der Zone 1 unter Vorbehalt, respektive mit einem 
einstweiligen Bauverbot zu genehmigen. Das heisse, dass auf einer 2'291 m2 
grossen Fläche am westlichen Rand des 4'571 m2 grossen Erweiterungsbereichs 
einstweilen auf bauliche Veränderungen zu verzichten sei. Diese Verpflichtung 
entfalle u.a., wenn sich das Nutzungsverbot aufgrund des genehmigten kantona-
len Richtplans erübrige (vgl. Schreiben des ARE an G.________ vom 21.1.2019, 
wonach das Bauverbot nach Genehmigung des Richtplans durch den Bundesrat 
am 24.5.2017 nicht mehr greife und die betreffende Fläche bestimmungsgemäss 
genutzt werden könne). Die Nutzung im bisherigen Rahmen bleibe gewährleistet. 

Bei dieser Sachlage ergibt sich, dass der Regierungsrat mit dem zitierten RRB 
den Bau eines neuen Betriebsgebäudes nicht untersagt hat. Vom vorübergehen-
den Bauverbot war lediglich die Fläche von 2'291 m2 betroffen. Der Regierungs-
rat war zudem über die Botschaft zur Gemeindeversammlung vom 14. April 2014 
ebenfalls über das Richtprojekt informiert.

7.4.2 Gemäss Erläuterungen zum Reglement bezweckt die Teilzonenplanung 
allgemein eine Nutzungsoptimierung und die gestalterische Gebietsaufwertung. 
Als Richtprojekt soll dabei das von V.________ entwickelte Konzept vom 14. Fe-
bruar 2011, revidiert am 25. April 2013, berücksichtigt werden (zit. Botschaft S. 
81). Auf den Plan 1:500 von V.________ als Richtprojekt wird auch in Art. 1 Abs. 
4 des Reglements zum Teilzonenplan ausdrücklich hingewiesen. Diesem Plan 
lässt sich u.a. der Baubereich für das neue Infrastrukturgebäude entnehmen (vgl. 
Vernehmlassung des Beschwerdegegners an den Regierungsrat vom 
10.11.2017, Beilage 6).

Des Weiteren lässt sich den Erläuterungen entnehmen, dass der Beschwerde-
gegner den Wunsch geäussert habe, den Campingplatz J.________ zu erweitern 
und zu sanieren. Nur so bestünde Gewähr, dass die erforderlichen Investitionen 
für eine verbesserte Infrastruktur amortisiert werden könnten. Geplant sei ein 

29

neues Gebäude mit Anmeldung, Kiosk, sanitären Einrichtungen etc. Um Miss-
ständen vorzubeugen und eine negative Entwicklung hin zu einer mehr oder we-
niger ganzjährig bewohnten Mobilcamper-Kolonie zu verhindern, sei eine Ganz-
jahresnutzung ausdrücklich untersagt. Es soll neben dem bestehenden Camping 
X.________ keine zweite Camper-Siedlung entstehen. Das touristische Interesse 
der Gemeinde bestehe vor allem in zusätzlichen Passantenplätzen. Die Anzahl 
der Saisonplätze werde deshalb begrenzt. Der Sicherstellung der Anliegen der 
Öffentlichkeit dienten ein Betriebsreglement und eine Platzordnung. Diese wür-
den nach Inkrafttreten des Teilzonenplans unter Beachtung des Reglements zum 
Teilzonenplan erstellt. Die definitive Ausgestaltung des erweiterten und gleichzei-
tig neu konzipierten Campingplatzes J.________ soll auf der Grundlage der be-
reits eingangs erwähnten Konzeptstudie V.________ erfolgen (zit. Botschaft S. 
81). Demgemäss wurde in Art. 3 des Reglements zum Teilzonenplan J.________ 
festgelegt, dass der öffentliche Campingplatz zusätzlich zu den nach übrigem 
Recht erforderlichen Bewilligungen, einer Betriebsbewilligung des Gemeindera-
tes bedürfe, welche zwecks Einhaltung der Zonenvorschriften mit Auflagen ver-
bunden werden könne (Abs. 1). Zudem wurde ein Ganzjahresbetrieb ausdrück-
lich verboten (Abs. 3 al. 1).

Somit wurden der neue Gebäudestandort sowie der Zweck der Baute als Be-
triebsgebäude bereits im Rahmen des Erlasses des Teilzonenplanes festgelegt. 
Das Betriebsgebäude soll gemäss Erläuterung zum Reglement zum Teilzonen-
plan J.________ die Anmeldung, einen Kiosk sowie sanitäre Einrichtungen ent-
halten, wobei die Aufzählung nicht abschliessend ist, was mit der Abkürzung 
"etc." aufgezeigt wird. Dass das Betriebsgebäude auch eine Wohnung enthält, 
lässt sich zum einen mit der Bauzone und zum anderen mit dem Campingplatz 
ohne weiteres rechtfertigen. Das Reglement zum Teilzonenplan verbietet den 
Bau einer Wohnung nicht. Zudem macht eine einzelne (Betriebsleiter-) Wohnung 
auf einem Campingplatz auch unter Berücksichtigung von § 5 des Gesetzes über 
die Errichtung und den Betrieb öffentlicher Zeltplätze (SRSZ 543.110) vom 
10. Dezember 1959 Sinn. Demgemäss haben der Inhaber eines Zeltplatzes und 
insbesondere der Platzwart auf dem Platz für Ordnung, Ruhe, Anstand und Sitt-
samkeit sowie für vollständige Ruhe von 22.00 bis 7.00 Uhr zu sorgen. Zuwider-
handelnde sind vom Platz wegzuweisen.

Gemäss Nutzungs- und Betriebsreglement zum Campingplatz J.________ ist die 
Campinganlage von April bis September offen und zu betreiben. Der Campingbe-
treiber hat während den Öffnungszeiten eine stetige Aufsichtspflicht (S. 5, Ziff. 8). 
Die Barriere der O.________(Strasse) ist Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis 
11.45 Uhr und von 13.15 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Sie ist geschlossen, aber 
für Campinggäste gegen Anmeldung zugänglich Montag bis Freitag von 07.00 

30

Uhr bis 08.00 Uhr und von 17.00 Uhr bis 22.00 Uhr sowie Samstag, Sonn- und 
Feiertage von 07.00 Uhr bis 11.45 Uhr und von 13.15 Uhr bis 22.00 Uhr.

Angesichts dieser Aufsichtspflichten rund um die Uhr sowie während einer Dauer 
von jährlich sechs Monaten macht es durchaus Sinn, dem Platzwart eine Woh-
nung (in welcher - betrachtet man die Arbeitszeiten - ggf. auch seine Familie 
wohnen kann) auf dem Platz zur Verfügung zu stellen. Insofern lässt sich die Be-
triebsleiterwohnung auf dem Campingplatz mit einer solchen in der Gewerbezo-
ne vergleichen. Das Betriebsgebäude im vorliegend projektierten Sinne ist nach 
dem Gesagten somit zulässig, zumal es der Nutzung des Campingplatzes voll-
umfänglich dient und nicht zonenfremd ist.

7.4.3 Es ist dem Regierungsrat zuzustimmen, dass der Gemeinderat die ganz-
jährige Nutzung der Betriebsleiterwohnung mit der Betriebsbewilligung regeln 
kann. Aus dem Teilzonenplanverfahren lässt sich weder ein Verbot noch die 
Zulässigkeit einer ganzjährigen Wohnnutzung entnehmen. Allerdings ergibt sich 
aus dem angefochtenen GRB, dass der Gemeinderat die ganzjährige Wohnnut-
zung aus öffentlichen und privaten Gründen im Sinne einer ganzjährigen Über-
wachung der Anlage befürwortet, weshalb vorliegend auf die Rüge der Be-
schwerdeführer einzugehen ist. 

Eine ganzjährige Wohnnutzung der Betriebsleiterwohnung führt nicht zu einem 
ganzjährigen Betrieb des Campingplatzes, welcher gemäss Reglement zum Teil-
zonenplan J.________ zweifelsohne untersagt ist und durch eine ganzjährige 
Wohnnutzung nicht erlaubt wird. Es stellt sich jedoch die Frage, ob sich aus dem 
Verbot des ganzjährigen Campingbetriebes automatisch auch ein Verbot der 
ganzjährigen Wohnnutzung der Betriebsleiterwohnung ergibt.

Gemäss den vorstehenden Ausführungen (in Erw. 7.4.2) wurde die ganzjährige 
Nutzung des Campingplatzes insbesondere verboten, um Missständen vorzu-
beugen und die Entwicklung zu einer ganzjährig bewohnten Mobilcamper-
Kolonie zu verhindern. Dafür sprechen auch touristische und somit öffentliche In-
teressen. Daraus lässt sich jedoch nicht schliessen, dass deshalb auch die ganz-
jährige Nutzung der Betriebsleiterwohnung untersagt ist. Vielmehr dient diese 
gemäss den nachvollziehbaren Ausführungen der Gemeinde dem Schutz und 
der Beobachtung der Campinganlage auch ausserhalb der Betriebszeiten. Die 
Beschwerdeführer vermögen keine nachvollziehbaren Gründe darzulegen, wes-
halb eine ganzjährige Nutzung der Betriebsleiterwohnung verboten sein sollte. 
Zwar besteht ausserhalb der Betriebszeiten grundsätzlich keine Aufsichtspflicht. 
Dennoch verfügt der Campingplatz J.________ auch über Saisonplätze bzw. so-
genannte "Ganzjahres-Standplätze" (vgl. Nutzungs- und Betriebsreglement, S. 5, 
Ziff. 9.2). Um diesbezüglich einen Missbrauch zu vermeiden und eben gerade die 

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ganzjährig bewohnten Mobilcamper-Kolonie zu verhindern, braucht es dennoch 
eine gewisse Überwachung des Campingplatzes. Nur so kann eine allfällige ver-
botene Nutzung verhindert bzw. sofort erkannt und unterbunden werden. Soweit 
die Beschwerdeführer geltend machen, dass es günstigere und wirksamere Mög-
lichkeiten gäbe, um die Gebietsaufsicht zu sichern, ist dem zu entgegnen, dass 
es sich beim vorgebrachten Beispiel Y.________ nicht um einen Campingplatz 
handelt und somit die Voraussetzungen und insbesondere die möglichen rechts-
widrigen Nutzungen anders ausfallen. Hinzu kommt, dass die Betriebsleiterwoh-
nung zulässig und somit bereits vorhanden ist, weshalb - ohne die genauen fi-
nanziellen Vereinbarungen zu kennen - nicht ohne weiteres gesagt werden kann, 
dass eine alternative Gebietsaufsicht günstiger und wirksamer ausfällt. Eine dau-
erhafte Nutzung der Betriebsleiterwohnung rechtfertigt sich zudem auch aus 
praktischen Gründen. Der Betriebsleiter (und ggf. seine Familie) braucht nicht für 
die Wintermonate eine andere Wohnung zu suchen, während die Wohnung auf 
dem Campingplatz leer steht. Dies entspricht sinngemäss auch den Raumpla-
nungszielen des RPG, wonach mit dem Boden haushälterisch umzugehen ist.

8.1 Die Beschwerdeführer rügen die Aussage des Gemeinderates im ange-
fochtenen GRB, wonach die Bevölkerung und damit auch die 
T.________(Beschwerdeführer) im Vorfeld der Abstimmung eingehend über das 
Campingplatzprojekt informiert worden seien. Dies sei nicht zutreffend. Die In-
formation der T.________ (Beschwerdeführer) an der Orientierungssitzung vom 
9. April 2015 habe ein "Vorprojekt" und nicht ein bereits ins Detail ausformuliertes 
Bauprojekt, was es zu diesem Zeitpunkt offenbar bereits gewesen sei, betroffen. 
Bei einem Vorprojekt könnten noch grundsätzliche Änderungen eingebracht wer-
den, was jedoch mitnichten der Fall gewesen sei. Es liege also ein Verstoss ge-
gen Treu und Glauben vor.

8.2 Der in Art. 9 der Bundesverfassung der Schweizerischen 
Eidgenossenschaft (BV; SR 101) vom 18. April 1999 verankerte Grundsatz von 
Treu und Glauben verleiht dem Bürger einen Anspruch auf Schutz des berechtig-
ten Vertrauens in behördliche Zusicherungen oder sonstiges, bestimmte Erwar-
tungen begründendes Verhalten der Behörde. Eine (selbst unrichtige) Auskunft 
oder Zusicherung, welche eine Behörde dem Bürger erteilt und auf die er sich 
verlassen hat, ist unter gewissen Umständen bindend. Vorausgesetzt ist weiter, 
dass die Person, die sich auf Vertrauensschutz beruft, berechtigterweise auf die-
se Grundlage vertrauen durfte und gestützt darauf nachteilige Dispositionen ge-
troffen hat, die sie nicht mehr rückgängig machen kann; schliesslich scheitert die 
Berufung auf Treu und Glauben dann, wenn ihr überwiegende öffentliche Inter-
essen gegenüberstehen (vgl. BGE 129 I 161 Erw. 4.1 m.w.H.; vgl. auch Bundes-

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gerichtsurteil 1C_299/2017 vom 20.3.2018 Erw. 3.3; VGE III 2016 205 vom 
25.4.2017 Erw. 3.5.1).

8.3 Wie bereits ausgeführt wurde die Bevölkerung im Rahmen der Gemeinde-
versammlung vom 14. April 2014 über den Teilzonenplan J.________ informiert. 
Dabei wurde zum einen auf das Richtprojekt von V.________ verwiesen, wel-
ches auch in Art. 1 Abs. 4 Reglement zum Teilzonenplan J.________ erwähnt 
wird, und welches u.a. den Baubereich für das neue Infrastrukturgebäude auf-
zeigt. Zum anderen wurde darüber informiert, dass ein neues Betriebsgebäude 
geplant ist. Es ist nicht ersichtlich, dass diese Informationen vorgängig zur Ab-
stimmung über den Teilzonenplan, welcher vom Regierungsrat mit Beschluss Nr. 
1100/2014 vom 21.10.2014 genehmigt wurde, ungenügend waren bzw. diese 
Frage ist nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. 

Am 12. Mai 2015 bzw. 8. Juni 2015 reichte der G.________ das Baugesuch für 
die Erneuerung des Camping J.________ bzw. den Neubau des Verwaltungsge-
bäudes zur Vorprüfung ein. Ein für Dritte verbindlicher Vorentscheid gemäss § 84 
Abs. 3 PBG ist jedoch soweit aus den Akten ersichtlich nicht erfolgt. Am 1. De-
zember 2015 reichte der G.________ das definitive Baugesuch für die Erneue-
rung des Campings inklusive Neubau Betriebs- und Nebengebäude J.________ 
ein. Dagegen liessen die Beschwerdeführer Einsprache erheben, wie auch ge-
gen die Projektänderung vom 15. Februar 2019. Das Bauprojekt wurde bis anhin 
nicht rechtskräftig bewilligt. Die Beschwerdeführer haben und hatten somit aus-
reichend Gelegenheit, zum Bauprojekt Stellung zu nehmen. Dementsprechend 
machen sie in ihrer Beschwerde geltend, dass die massive Bauweise des Be-
triebsgebäudes nicht zwingend sei, was bereits in der Einsprache vom 24. De-
zember 2015 und vorher bei der Präsentation des Vorprojekts ausführlich be-
gründet worden sei (vgl. Beschwerde vom 10.9.2019 S. 21 Ziff. 4). Eine Verlet-
zung des Vertrauensschutzes ist somit nicht gegeben. Die Beschwerdeführer 
machen auch nicht geltend, nachteilige Dispositionen getroffen zu haben, welche 
sie nicht mehr rückgängig machen können.

9. Zusammenfassend erweisen sich die Rügen der Beschwerdeführer als un-
begründet. Die Beschwerde ist somit abzuweisen.

9.1 Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten für das 
verwaltungsgerichtliche Verfahren (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barausla-
gen) von insgesamt Fr. 2'500.-- den Beschwerdeführern unter solidarischer Haft-
barkeit aufzuerlegen (§ 72 Abs. 2 VRP).

33

9.2 Ebenfalls dem Verfahrensausgang entsprechend haben die Beschwerde-
führer unter solidarischer Haftbarkeit dem beanwalteten Beschwerdegegner eine 
Parteientschädigung auszurichten (§ 74 Abs. 1 VRP). Diese wird in Beachtung 
des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) 
vom 27. Januar 1975, der ordentlicherweise für das Honorar in Verfahren vor 
dem Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vor-
sieht und in § 2 die Bemessungskriterien erwähnt, unter Ausübung des pflicht-
gemässen Ermessens auf insgesamt Fr. 2'500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) 
festgesetzt. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
von Fr. 2'500.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haft-
barkeit auferlegt. Sie haben am 27. September 2019 einen Kostenvor-
schuss von Fr. 2'500.-- geleistet, womit die Rechnung ausgeglichen ist.

3. Die Beschwerdeführer - unter solidarischer Haftbarkeit - haben dem bean-
walteten Beschwerdegegner eine Parteientschädigung von Fr. 2'500.-- (in-
kl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
 die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführer (2/R)
 den Rechtsvertreter des Beschwerdegegners (2/R)
 den Gemeinderat Ingenbohl (A)
 das kantonale Amt für Raumentwicklung ARE
 das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE), 3003 Bern (A)
 und das Bundesamt für Umwelt (BAFU), 3003 Bern (A). 

Schwyz, 18. Juni 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Die Gerichtsschreiberin:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 1. Juli 2020