# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5af94a6a-f11d-54ae-a5d1-75654922aa01
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-09-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.09.2009 B-5825/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-5825-2009_2009-09-18.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-5825/2009
{T 0/2}

A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d  v o m
1 8 .  S e p t e m b e r  2 0 0 9

Einzelrichter David Aschmann,
Gerichtsschreiberin Sibylle Wenger Berger.

A. _______,
Beschwerdeführerin,

gegen

Bundesamt für Umwelt BAFU, 3003 Bern,
Vergabestelle.

Antrag auf Teilnahme am selektiven Verfahren (BLN 
2. Serie, Los 5 - 8).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

B-5825/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  das  Bundesamt  für  Umwelt  BAFU  (Vergabestelle)  am  8. Juni 
2009 im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB Nr. 107/2009) un-
ter dem Projekttitel "Aufwertung Bundesinventar der Landschaften und 
Naturdenkmäler von nationaler  Bedeutung (BLN); Erstellung der Ob-
jektbeschreibungen"  im  selektiven  Verfahren  einen  Dienstleistungs-
auftrag ausgeschrieben hat,

dass die Vergabestelle mit Verfügung vom 28. August 2009 entschied, 
die  Beschwerdeführerin  erfülle  die  in  der  genannten  Ausschreibung 
festgelegten  Eignungskriterien  für  die  Bearbeitung  des  Loses  Nr. 6 
nicht in allen Punkten und könne dafür nicht berücksichtigt werden, 

dass  die  A.  _______  (Beschwerdeführerin)  diese  Verfügung  mit 
Beschwerde  vom  14. September  2009  (Posteingang:  15. September 
2009) beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat, 

dass die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 16. September 2009 
aufgefordert  wurde,  bis  zum  30. September  2009  einen  Kostenvor-
schuss in der Höhe von Fr. 2'000.- zu leisten, 

dass das Bundesverwaltungsgericht in dieser Verfügung die Vergabe-
stelle aufgefordert hat, bis zum 30. September 2009 die gesamten Ak-
ten zum angefochtenen Vergabeverfahren einzureichen,

dass  in  derselben  Verfügung  festgestellt  wurde,  mangels  eines  ent-
sprechenden Antrags würden vorläufig keine vorsorglichen Massnah-
men angeordnet,

dass  die  Beschwerdeführerin  mit  Eingabe  vom 16. September  2009 
erklärt  hat,  sie  ziehe ihre Beschwerde vom 14. September  2009 zu-
rück, nachdem sie in einem Gespräch mit der Vergabestelle die stritti-
gen Punkte habe klären können,

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren 
als  durch  Rückzug  gegenstandslos  geworden  abzuschreiben  ist 
(Art. 23  Abs. 1  Bst. a  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17. Juni 
2005 [VGG, SR 173.32]), 

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B-5825/2009

dass  angesichts  des  Beschwerderückzugs  die  mit  Verfügung  vom 
16. September 2009 angesetzte Frist zur Einreichung der Akten dahin-
fällt,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens in  Anwendung von Art. 63 
Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwal-
tungsverfahren  (VwVG,  SR  172.021)  i.V.m.  Art. 5  und  6  Bst. a  des 
Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädi-
gungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE,  SR  173.320.2) 
keine  Verfahrenskosten  zu  erheben  sind,  womit  auch  der  verlangte 
Kostenvorschuss hinfällig wird, 

dass  eine  Parteientschädigung  angesichts  des  Verfahrensausgangs 
(Art. 64 Abs. 1 VwVG; Art. 7 Abs. 1 VGKE) und der Tatsache, dass die 
Vergabestelle als Bundesbehörde keinen Anspruch auf Parteientschä-
digung hat (Art. 7 Abs. 3 VGKE), ausser Betracht fällt.

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Das Schreiben der Beschwerdeführerin vom 16. September 2009 geht 
zur Kenntnis an die Vergabestelle.

2.
Das Beschwerdeverfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde als 
gegenstandslos abgeschrieben.

3.
Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteient-
schädigung zugesprochen.

4.
Die  noch  nicht  erfüllten,  in  der  Verfügung  vom 16. September  2009 
festgesetzten  Fristen  zur  Einreichung  der  Akten  sowie  zur  Leistung 
eines Kostenvorschusses werden abgenommen.

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5.
Dieser Entscheid geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vergabestelle (Ref-Nr. I354-0648; Gerichtsurkunde; mit Beilage 

gemäss Ziffer 1)

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

David Aschmann Sibylle Wenger Berger

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann, soweit nicht eine Ausnahme im Sinne 
von  Art. 83  Bst. f  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005 
(BGG,  SR  173.110)  vorliegt,  innert  30  Tagen  nach  Eröffnung  beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-rechtli-
chen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). 
Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Be-
gehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Un-
terschrift  zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweis-
mittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, 
beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 22. September 2009

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