# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 26fa3c8b-ddbf-5093-8307-68cfe604e334
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-01-30
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 30.01.2014 720 2013 282 (720 13 282)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-2013-282_2014-01-30.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 30. Januar 2014 (720 13 282) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Höhe des leidensbedingten Abzugs vom Tabellenlohn 

 

 
 
Besetzung Vizepräsident Christof Enderle, Kantonsrichterin Elisabeth Berger 

Götz, Kantonsrichter Dieter Freiburghaus, Gerichtsschreiberin Gisela 
Wartenweiler 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Javier Ferreiro, Advokat, 
Gerbergasse 1, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente 
 
 
 

A.   Der 1951 geborene A.____ war von 2. Januar 1979 bis 30. Juni 2003 bei der B.____ in 
X.____ als angelernter Schleifer tätig. Am 15. Dezember 1997 erlitt er einen Verkehrsunfall, bei 
welchem er sich Verletzungen an der rechten Schulter zuzog. Am 9. Februar 2002 stürzte 
A.____ von einer Leiter und zog sich dabei eine Luxation des bereits lädierten rechten Schul-
tergelenks und eine Kopfkontusion zu. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) 

 
 
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erbrachte für beide Unfälle Leistungen und sprach A.____ mit Verfügung vom 30. November 
2004 für die verbleibenden Unfallfolgen ab dem 1. Mai 2004 eine Invalidenrente entsprechend 
einem Erwerbsunfähigkeitsgrad von 21 % zu. Eine hiergegen erhobene Beschwerde mit dem 
Begehren, es sei ihm eine Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 61 % aus-
zurichten, wies das Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kan-
tonsgericht), mit Urteil vom 28. September 2005 ab. Mit Schreiben vom 30. November 2005 
beantragte A.____ bei der SUVA, die mit Verfügung vom 30. November 2004 festgesetzte Inva-
lidenrente sei in Revision zu ziehen und es sei ihm eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. 
Mit Verfügung vom 9. Mai 2006 lehnte die SUVA dieses Revisionsbegehren ab, was durch den 
Einspracheentscheid der SUVA vom 26. Oktober 2006 und das Urteil des Kantonsgerichts vom 
27. Juli 2007 bestätigt wurde. 
 
B.  Bereits am 22. September 2003 meldete sich A.____ unter Hinweis auf unfallbedingte 
Schulterprobleme bei der IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) zum Leistungsbezug an. Die IV-
Stelle sprach A.____ mit Verfügung vom 21. März 2005 eine befristete ganze Invalidenrente 
vom 9. Oktober 2003 bis zum 31. März 2004 zu. Ab 11. Dezember 2003 betrage der Invalidi-
tätsgrad weniger als 40 %; es beständen daher keiner weitergehenden Rentenansprüche mehr. 
Hiergegen erhob A.____, vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Borter, am 2. Mai 2005 Einspra-
che. Nachdem das Einspracheverfahren zunächst bis zur Erledigung des Verfahrens gegen die 
SUVA sistiert wurde, schrieb die IV-Stelle am 19. August 2008 das Einspracheverfahren zufolge 
Rückzugs der Einsprache als gegenstandslos ab.  
 
C.  Am 23. August 2010 meldete sich A.____ unter Hinweis auf krankheits- und unfallbe-
dingte Probleme an der rechten und neu auch an der linken Schulter erneut bei der IV-Stelle 
zum Leistungsbezug an. Nachdem sie weitere medizinische Berichte eingeholt und das Vorbe-
scheidsverfahren durchgeführt hatte, lehnte die IV-Stelle mit Verfügung vom 25. Juli 2011 einen 
Rentenanspruch des Versicherten unter Hinweis auf einen Invaliditätsgrad von 28 % ab. Die 
hiergegen erhobene Beschwerde hiess das Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungs-
recht, in seinem Urteil vom 8. März 2012 in dem Sinne gut, als es die Sache zur erneuten Ab-
klärung an die IV-Stelle zurückwies. Zur Begründung führte es aus, dass sich die behandelnden 
Ärzte nicht zur Arbeitsfähigkeit des Versicherten in einer Verweistätigkeit geäussert hätten, 
weshalb Zweifel an der Zuverlässigkeit der Zumutbarkeitsbeurteilungen des regionalen ärztli-
chen Dienstes (RAD) vom 7. März 2011 und 18. Mai 2011 beständen.  
 
D.  In der Folge beauftragte die IV-Stelle Dr. med. C.____, FMH Rheumatologie und Inne-
re Medizin, und Dr. med. D.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, mit der Begutachtung 
des Versicherten. Gestützt auf deren Gutachten vom 24. April 2013 sprach die IV-Stelle dem 
Versicherten nach durchgeführtem Vorbescheidsverfahren mit Verfügung vom 30. August 2013 
eine Viertelsrente ab 1. September 2012 und eine ganze Rente ab 1. Dezember 2012 zu. Ab 
1. April 2013 bestehe aufgrund eines Invaliditätsgrades von 37 % kein Rentenanspruch mehr. 
 
E.  Hiergegen erhob A.____, vertreten durch Javier Ferreiro, Advokat in Basel, am 
1. Oktober 2013 Beschwerde ans Kantonsgericht. Er beantragte unter o/e Kostenfolge, es sei 
die Verfügung vom 5. September 2013 aufzuheben und ihm für die Zeit vom 1. Februar 2011 

 
 
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durchgehend bis 30. November 2012 und ab 1. April 2013 mindestens eine Viertelsrente zuzu-
sprechen. Im Wesentlichen wurde die Berechnung des Invaliditätsgrades beanstandet. Insbe-
sondere sei der leidensbedingte Abzug von 10 % zu tief ausgefallen, da die IV-Stelle das Alter 
des Versicherten, die Betriebszugehörigkeit bzw. die Dienstjahre, die ausländische Staatsange-
hörigkeit und das infolge der reduzierten Leistungsfähigkeit eingeschränkte Arbeitspensum 
nicht berücksichtigt habe. Ausserdem sei der Versicherte gesundheitlich derart eingeschränkt, 
dass sich eine geeignete Beschäftigung auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt praktisch gar 
nicht oder nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines Arbeitgebers finden lasse.  
 
F.  Die IV-Stelle schloss in ihrer Vernehmlassung vom 13. November 2013 auf Abweisung 
der Beschwerde.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1.  Vorliegend sprach die IV-Stelle dem Versicherten für die Zeit vom 1. September 2012 
bis 30. November 2012 eine Viertelsrente und vom 1. Dezember 2012 bis 31. März 2013 eine 
ganze Rente zu. Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet die Frage, ob der Versi-
cherte bereits vom 1. Februar 2011 Anspruch auf eine bis 30. November 2012 befristete Vier-
telsrente und ab 1. April 2013 Anspruch auf eine unbefristete Viertelsrente hat. Unbestritten ist 
die vom 1. Dezember 2012 bis 31. März 2013 zugesprochene ganze Invalidenrente.  
 
2.  Das Kantonsgericht legte in seinem Urteil vom 8. März 2012 die rechtlichen Grundla-
gen hinsichtlich des Rentenanspruchs, des Beweisgrades der überwiegenden Wahrscheinlich-
keit und des Beweiswertes von Arztberichten dar. Es wird darauf verwiesen. 
 
3.  Vorliegend steht fest, dass der Versicherte gestützt auf das bidisziplinäre Gutachten 
der Dres. C.____ und D.____ vom 24. April 2013 in psychiatrischer Hinsicht in seiner Arbeitsfä-
higkeit nicht eingeschränkt ist. Aus somatischer Sicht diagnostizierte Dr. C.____ eine beidseiti-
ge Periarthropathia humeroscapularis, welche die Arbeitsfähigkeit des Versicherten beeinflusse. 
Aufgrund seiner Schulterproblematik könne er keine Lasten über 7,5 kg heben, stossen oder 
ziehen und über Schulterhöhe mit den Armen arbeiten. Unter Berücksichtigung dieser Ein-
schränkungen bestehe bei einem Ganztagespensum eine Leistungseinschränkung von 30 % 
infolge vermehrten Pausenbedarfs bei chronischer Schmerzsymptomatik. Dieses Gutachten ist 
umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden 
und ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden. Zudem sind die Ausführungen in der Beur-
teilung der medizinischen Zusammenhänge sowie der medizinischen Situation einleuchtend 
und beinhalten begründete Schlussfolgerungen (vgl. dazu BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 
E. 3a, 122 V 160 E. 1c). Der Beschwerdeführer bestreitet deshalb zu Recht die Zumutbarkeits-
beurteilung der Dres. D.____ und C.____ nicht. Es ist somit auf deren bidisziplinäre Gutachten 
vom 24. April 2013 abzustellen. 
 

 
 
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4.  Strittig ist dagegen die Bemessung des Invaliditätsgrades. Uneinigkeit besteht hinsicht-
lich des Rentenbeginns, der Ermittlung des Valideneinkommens und der Höhe des leidensbe-
dingten Abzugs.  
 
4.1  Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 des Bun-
desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] vom 6. Oktober 
2000 anwendbar (Art. 28a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] 
vom 19. Juni 1959). Der Rentenanspruch setzt unter anderem voraus, dass die versicherte 
Person während mindestens eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch mindestens 40 % 
arbeitsunfähig gewesen ist (vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG). Praxisgemäss eröffnet ein Behinde-
rungsgrad von mindestens 25 % den Lauf des Wartejahres (vgl. BGE 105 V 156 E. 2). Die IV-
Stelle legte den Beginn des Rentenanspruchs auf den 1. September 2012. Der Beschwerdefüh-
rer macht geltend, dass die Wartefrist am 15. Februar 2010 zu laufen begann und am 14. Feb-
ruar 2011 ablief; d.h. der Rentenanspruch entsteht am 1. Februar 2011.  
 
4.2  Gemäss den vorliegenden medizinischen Akten, insbesondere dem Teilgutachten von 
Dr. C.____ vom 24. April 2013, war der Versicherte während folgenden hier wesentlichen Zeit-
räumen arbeitsunfähig:  
 
15. Feb. 2010  bis  21. Aug. 2010   100 %   188 Tage 
22. Aug. 2010  bis  20. Mai 2012      30 %   638 Tage 
21. Mai 2012   bis  5. Juli 2012   100 %       46 Tage 
6. Juli 2012   bis  10. Sept. 2012    30 %      67 Tage 
11. Sept. 2012  bis  11. Dez. 2012   100 %      92 Tage 
ab 12. Dez. 2012        30 %    143 Tage 
 
Die Wartezeit beginnt mit der erstmals vorgelegenen 100%igen Arbeitsunfähigkeit am 15. Feb-
ruar 2010 zu laufen und endet nach Erreichen einer durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit von 
40 % während eines Jahres am 18. September 2012. Der Versicherte übersah bei seiner Be-
rechnung, dass gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG während eines Jahres mindestens eine 40%ige 
Arbeitsunfähigkeit vorgelegen haben muss. Da er während einzelnen Zeitspannen weniger als 
40 % arbeitsunfähig war, wird der Zeitpunkt des Ablaufs des Wartejahres entsprechend hinaus-
geschoben. Die Überprüfung der Berechnung der IV-Stelle erweist sich als rechtens, weshalb 
sie nicht zu beanstanden ist. Der Rentenbeginn ist somit auf den 1. September 2012 festzuset-
zen (Art. 29 Abs. 3 IVG). Da der Versicherte den Einkommensvergleich hinsichtlich der vom 
1. September 2012 bis 30. November 2012 zugesprochenen Viertelsrente und der vom 1. De-
zember 2012 bis 31. März 2013 zugesprochenen ganzen Invalidenrente nicht bestreitet, wird 
lediglich der Einkommensvergleich für die Zeit ab 1. April 2013 einer näheren Prüfung unterzo-
gen. 
 
5.1  Gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG ist der Invaliditätsgrad 
aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das 
die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen 
Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei 

 
 
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ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt 
zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Vali-
deneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die 
beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einan-
der gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad 
bestimmen lässt (BGE 104 V 136). 
 
5.2  Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicherte Per-
son im Zeitpunkt des Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein-
lichkeit als gesunde tatsächlich verdient hätte und nicht was sie bestenfalls verdienen könnte. 
Massgebend ist, was sie aufgrund ihrer beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände 
sowie unter Berücksichtigung ihrer beruflichen Weiterentwicklung, soweit dafür hinreichend 
konkrete Anhaltspunkte bestehen, zu erwarten gehabt hätte (AHI 1998 S. 171 E. 5a mit Hinwei-
sen). Die Einkommensermittlung hat so konkret wie möglich zu erfolgen. Dabei wird in der Re-
gel am zuletzt erzielten, der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten 
Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne 
Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322). 
 
5.3  Vorliegend war der Versicherte seit 1979 bei der B.____ angestellt. Aus der Arbeitge-
berbescheinigung vom 4. Juni 2004 geht hervor, dass dem Versicherten aus wirtschaftlichen 
Gründen gekündigt wurde. Es ist deshalb davon auszugehen, dass er als gesunde Person nicht 
mehr bei dieser Firma angestellt wäre. Es rechtfertigt sich daher, das Valideneinkommen unter 
Beizug der Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) zu ermitteln (vgl. 
dazu BGE 126 V 76 E. 3b/bb mit Hinweisen und 124 V 322 E. 3b/aa). 
 
5.4  Vorliegend bezifferte die IV-Stelle das Valideneinkommen in ihrer Verfügung vom 
30. August 2013 mit jährlich Fr. 61‘925.--. Sie stützte sich dabei auf die Tabelle TA1 der LSE 
2010. Das von der IV-Stelle ermittelte Valideneinkommen ist insofern zu beanstanden, als die 
IV-Stelle die Nominallohnentwicklung lediglich bis 2011 berücksichtigte. Unter Anpassung der 
bis 2012 (Dezember 2012 = Beginn der 100%igen Arbeitsfähigkeit in Verweistätigkeit mit einem 
Rendement von 30 %) erfolgten Nominallohnentwicklung von 0,8 % (vgl. Bundesamt für Statis-
tik, T39 Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976-2012) 
ergibt sich ein massgebendes Valideneinkommen von Fr. 62‘420.--.  
 
5.5  Für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisier-
baren Einkommens (Invalideneinkommen) sind unbestrittenermassen die Tabellenlöhne der 
LSE beizuziehen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die versicherte Person - wie hier - nach 
Eintritt des Gesundheitsschadens bis zum hier massgebenden Zeitpunkt der angefochtenen 
Verfügung keine neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat (BGE 126 V 76 f. E. 3b/bb). Der Ver-
sicherte beanstandete bei den von der IV-Stelle vorgenommenen Einkommensvergleichen ein-
zig das bei einer 70%igen Leistungsfähigkeit ermittelte Invalideneinkommen von Fr. 39‘013.-- 
(unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung von 0.8 % für das Jahr 2012 =  

 
 
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Fr. 39‘325.--). Er macht geltend, dass ein höherer Abzug vom Tabellenlohn als 10 % vorzu-
nehmen sei.  
 
6.1  Von einem anhand der Tabellenlöhne der LSE erhobenen Invalideneinkommen sind 
praxisgemäss verschiedene Abzüge zulässig. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen 
werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, 
Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Aus-
wirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/aa S. 323) und je nach Aus-
prägung die versicherte Person deswegen die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem aus-
geglichenen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann 
(BGE 126 V 75 E. 5b/aa in fine S. 80). Der Abzug ist unter Würdigung der Umstände im Einzel-
fall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen. Er darf 25 % nicht übersteigen 
(BGE 126 V 80 E. 5b/bb-cc; Urteil des Bundesgerichts vom 15. November 2010, 9C_721/2010, 
E. 4.2). 
 
6.2  Die Einschätzung des leidensbedingten Abzugs ist stets eine Ermessensentscheidung. 
Bei deren Überprüfung kann es nicht darum gehen, dass das Kantonsgericht als kontrollierende 
richterliche Behörde ihr Ermessen an die Stelle der Vorinstanz setzt. Es geht vielmehr um die 
Frage, ob der zu überprüfende Entscheid, den die Behörde nach dem ihr zustehenden Ermes-
sen im Einklang mit den allgemeinen Rechtsprinzipien in einem konkreten Fall getroffen hat, 
nicht zweckmässigerweise anders hätte ausfallen sollen. Allerdings darf das Sozialversiche-
rungsgericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung 
setzen; es muss sich somit auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende 
Ermessensausübung als naheliegend erscheinen lassen (BGE 126 V 75 E 6, 123 V 150 E. 2). 
 
6.3  Die IV-Stelle trug bei dem von ihr vorgenommenen Abzug von 10 % dem Kriterium der 
leidensbedingten Einschränkung Rechnung. Der Beschwerdeführer bringt vor, die IV-Stelle ha-
be zu Unrecht das Alter des Versicherten (knapp 62 Jahre zum Verfügungszeitpunkt), die Na-
tionalität [C-Bewilligung], die Betriebszugehörigkeit/Anzahl Dienstjahre und das Kriterium “Teil-
zeitbeschäftigung“ infolge der 30%igen Leistungseinschränkung in einem Vollzeitpensum nicht 
berücksichtigt. Dieser Betrachtungsweise kann nicht gefolgt werden.  
 
6.4.1  Was das Merkmal Alter anbelangt, so führte die IV-Stelle in ihrer Vernehmlassung vom 
13. November 2013 richtig aus, dass sich das Alter im Anforderungsniveau 4 grundsätzlich 
nicht lohnmindernd auswirkt, da auf dem hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt Hilfsar-
beiten grundsätzlich altersunabhängig nachgefragt werden (vgl. auch Urteile des Bundesge-
richts vom 13. Februar 2013, 8C_939/2011, E. 5.2.3 und vom 4. Juni 2010, 9C_990/2009, E. 4). 
Den Akten sind auch keine besonderen Umstände zu entnehmen, welche darauf hinweisen 
würden, dass die Integration des Versicherten in den Arbeitsmarkt trotz des fortgeschrittenen 
Alters wesentlich erschwert sei. Ein Abzug unter diesem Titel lässt sich somit nicht rechtferti-
gen. 
 
6.4.2  Was den Ausländerstatus anbelangt, ist kein Abzug angezeigt, verdienen doch Männer 
mit Niederlassungsbewilligung (Kategorie C) im Anforderungsniveau 4 zwar weniger als 

 
 
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Schweizer, aber dennoch mehr als das für die Invaliditätsbemessung herangezogene Durch-
schnittseinkommen (Urteile des Bundesgerichts vom 13. Februar 2013, 8C_939/2011, E. 5.2.3 
und vom 20. Oktober 2011, 8C_594/2011, E. 5 mit Hinweisen).  
 
6.4.3  Es trifft zu, dass der seit 1979 für die gleiche Arbeitgeberin tätig gewesene Versicherte 
den bisher allenfalls lohnrelevanten Vorteil der bisherigen Dienstjahre verliert. Diesbezüglich ist 
jedoch zu berücksichtigen, dass sich das Anfangseinkommen in einer neuen Firma in der Regel 
nicht isoliert nach der Anzahl Dienstjahre, sondern u.a. auch aufgrund der mitgebrachten Be-
rufserfahrungen bestimmt. Zudem ist eine lange Dienstdauer beim gleichen Arbeitgeber auf 
dem hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt durchaus positiv zu werten, indem die durch 
die langjährige Betriebstreue ausgewiesene Zuverlässigkeit und Tüchtigkeit sich bei einem an-
deren Arbeitgeber im Anfangslohn niederschlägt. Vor allem aber bleibt zu beachten, dass die 
Bedeutung der Dienstjahre im privaten Sektor abnimmt, je niedriger das Anforderungsprofil ist, 
weshalb dieser Faktor keinen Anlass zu einem (weiteren) Abzug vom Tabellenlohn gibt (vgl. 
BGE 126 V 79 E. 5a/cc; Urteile des Bundesgerichts vom 24. Juni 2009, 8C_887/2008, E. 5.4, 
vom 15. Januar 2009, 8C_586/2008, E. 4.3 und vom 27. August 2008, 8C_780/2007, E. 6.3.3).  
 
6.4.4  Im Hinblick auf die dem Versicherten zumutbare Erwerbstätigkeit im Anforderungsni-
veau 4 lässt sich ein Abzug vom Tabellenlohn infolge sprachlicher Schwierigkeiten ebenfalls 
nicht rechtfertigen. Mangelhafte Deutschkenntnisse werden bereits durch die Verwendung von 
Tabellenlöhnen des Anforderungsniveaus 4 abgegolten (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 
23. Mai 2008, 8C_529/2007 und vom 29. Mai 2007, I 674/06).  
 
6.4.5  Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, er sei zu 70 % und somit nur Teilzeit ar-
beitsfähig. Diesem Umstand sei mit einem zusätzlichen Abzug vom Tabellenlohn Rechnung zu 
tragen. Dem ist entgegenzuhalten, dass ihm die leidensangepasste Arbeit gemäss dem bidis-
ziplinären Gutachten der Dres. C.____ und D.____ vom 24. April 2013 ganztags zumutbar ist 
mit einer 30%igen Leistungseinschränkung. Gemäss Rechtsprechung rechtfertigt der Umstand, 
dass ein grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähiger Versicherter gesundheitlich bedingt lediglich 
reduziert leistungsfähig ist, unter dem Titel "Beschäftigungsgrad" keinen Abzug vom Tabellen-
lohn (vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 3. Juli 2013, 9C_677/2012, E. 2.2, vom 18. Juni 
2013, 8C_366/2013, E. 4.3, vom 4. April 2012, 8C_20/2012, E. 3.2, vom 13. Februar 2012, 
8C_939/2011, E. 5.2.3 und vom 30. September 2011, 9C_481/2011, E. 3.1.2 mit zahlreichen 
Hinweisen). Das vom Versicherten zitierte Urteil des Bundesgerichts vom 21. September 2010 
(9C_728/2009) ist wie das Bundesgericht in seinen Entscheiden vom 3. November 2011 
(9C_582/2011) und vom 15. November 2010 (9C_721/2010) erkannte, nicht einschlägig. Zur 
vom Beschwerdeführer nicht weiter begründeten Auffassung, dass kein Arbeitgeber einen Ar-
beitnehmer mit reduziertem Rendement ohne Vornahme eines Lohnabzugs für eine “Teilzeitbe-
schäftigung“ anstellen würde, äusserte sich das Bundesgericht bereits mit Urteil vom 4. April 
2012 (8C_20/2012, E. 3.3) dahingehend, dass keine hinreichenden Gründe für die Annahme 
einer überproportionalen Lohneinbusse beständen. Eine Änderung der Praxis sei deshalb nicht 
gerechtfertigt. Da dem Versicherten eine ganztägige Arbeit (mit eingeschränkter Leistungsfä-
higkeit) zumutbar ist, besteht somit rechtsprechungsgemäss kein Raum für einen zusätzlichen 
Abzug. 

 
 
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6.4.6  Ein weiterer Abzug vom Tabellenlohn wegen leidensbedingten Einschränkungen recht-
fertigt sich nicht. Die IV-Stelle hat bei der Ermittlung des Invalideneinkommens den Auswirkun-
gen der gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Versicherten auf die Arbeitsfähigkeit mit der 
Berücksichtigung einer Leistungsverminderung von 30 % für den vermehrten Pausenbedarf 
gebührend Rechnung getragen.  
 
6.5  Soweit der Versicherte geltend macht, dass sich aufgrund seiner gesundheitlich stark 
eingeschränkten Leistungsfähigkeit eine geeignete Beschäftigung auf dem allgemeinen Ar-
beitsmarkt praktisch gar nicht oder nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines Ar-
beitgebers finden lasse, kann dem nicht gefolgt werden. Gemäss Gutachten vom 24. April 2013 
sind dem Versicherten leichte Tätigkeiten ohne Heben, Stossen und Ziehen über 7,5 kg und 
ohne Arbeiten über Schulterhöhe in einem vollen Pensum mit einem Rendement von 30 % zu-
mutbar. Mit diesem Zumutbarkeitsprofil steht dem Versicherten - trotz seiner gesundheitlichen 
Beeinträchtigungen - auf einem hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt nach wie vor ein 
relativ breiter Fächer verschiedenster Hilfsarbeitertätigkeiten offen, so dass nicht von realitäts-
fremden und in diesem Sinne unmöglichen oder unzumutbaren Einsatzmöglichkeiten auszuge-
hen ist (vgl. zum hypothetisch ausgeglichenen Arbeitsmarkt: Urteile des Bundesgerichts vom 
23. Oktober 2007, 9C_610/2007, E. 4.2 und vom 17. Dezember 2002, I 601/01, E. 4.3; RUDOLF 
RÜEDI, Im Spannungsfeld zwischen Schadenminderungspflicht und Zumutbarkeitsgrundsatz bei 
der Invaliditätsbemessung nach einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt, in: Schaffhauser/Schlauri 
[Hrsg.], Rechtsfragen der Invalidität in der Sozialversicherung, St. Gallen 1999, S. 35). Dem 
Versicherten sind deshalb zumutbare Tätigkeiten nicht nur in so eingeschränkter Form möglich, 
dass sie der allgemeine Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder dass sie nur unter nicht realisti-
schem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers ausgeübt werden könnten. Be-
sondere Umstände oder Merkmale, wonach der Versicherte auf dem allgemeinen und ausgegli-
chenen Arbeitsmarkt über den vorgenommenen Abzug hinaus einen nur unterdurchschnittli-
chen Lohn zu erzielen in der Lage wäre, bestehen keine. 
 
6.6  Aufgrund dieser Ausführungen erweist sich der von der IV-Stelle vorgenommene lei-
densbedingte Abzug von 10 % als angemessen. Unter Berücksichtigung eines Abzugs vom 
Tabellenlohn von 10 % beläuft sich das zumutbare jährliche Invalideneinkommen im Jahr 2012 
auf Fr. 39‘325.--. Bei einer Erwerbseinbusse von somit Fr. 23‘095.-- resultiert ab 11. Dezember 
2012 ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 37 %. Gestützt auf Art. 88a Abs. 1 der 
Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 17. Januar 1961 hat er noch bis Ende 
März 2013 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente. Dies bedeutet, dass die IV-Stelle zu Recht 
die laufende ganze Rente mit Wirkung ab 1. April 2013 aufgehoben hat. Die Verfügung vom 
30. August 2013 ist somit nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist demgemäss abzuweisen.  
 
7.  Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die 
Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit-
wert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in 
denen ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfah-

 
 
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renskosten in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 600.-- 
fest. Nach § 20 Abs. 3 VPO werden die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Par-
tei in angemessenem Ausmass auferlegt. Vorliegend ist der Versicherte unterliegende Partei, 
weshalb die Verfahrenskosten ihm zu auferlegen sind. Diese werden mit dem geleisteten Kos-
tenvorschuss in der Höhe von Fr. 600.-- verrechnet. Die ausserordentlichen Kosten sind dem 
Prozessausgang entsprechend wettzuschlagen.  
 
  

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 600.-- werden dem Be-
schwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 
der Höhe von Fr. 600.-- verrechnet. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen. 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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