# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5004cbf0-83a3-5039-bbde-148bacfe077d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2019-06-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.06.2019 C-1654/2019
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1654-2019_2019-06-06.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1654/2019 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  6 .  J u n i  2 0 1 9  

Besetzung 
 Einzelrichter Michael Peterli, 

Gerichtsschreiberin Sandra Tibis. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Deutschland),   

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Rentenanspruch,  

Verfügung vom 27. Februar 2019. 

 

 

 

C-1654/2019 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: Vorinstanz oder 

IVSTA) A._______ mit Verfügung vom 27. Februar 2019 mit Wirkung ab 

1. Februar 2018 eine ordentliche halbe Invalidenrente zugesprochen hat, 

dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) diese Verfügung mit 

Beschwerde vom 30. März 2019 beim Bundesverwaltungsgericht ange-

fochten hat, 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz betreffend Rentenanspruch vor Bundes-

verwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 12. April 2019 

zur Leistung eines Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 800.- innert 

30 Tagen seit Erhalt der Verfügung aufgefordert wurde, ansonsten auf das 

Rechtsmittel nicht eingetreten werde, 

dass die Zwischenverfügung vom 12. April 2019 der Beschwerdeführerin 

gemäss Rückschein (BVGer-act. 4) am 15. April 2019 zugestellt worden 

ist, 

dass die 30-tägige Frist unter Beachtung des Fristenstillstands gemäss 

Art. 22a Abs. 1 Bst. a VwVG demzufolge am 28. Mai 2019 abgelaufen ist, 

dass die Beschwerdeführerin den Vorschuss bis heute nicht geleistet hat, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten ist (Art. 63 

Abs. 1 Satz 3 VwVG), 

dass die obsiegende Vorinstanz als Bundesbehörde keinen Anspruch auf 

Parteientschädigung hat (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 

C-1654/2019 

Seite 3 

2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-

gericht [VGKE, SR 173.320.2]). 

  

C-1654/2019 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben, und es wird keine Partei-

entschädigung zugesprochen. 

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Michael Peterli Sandra Tibis 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-

scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Par-

tei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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