# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1099507b-27ab-51e6-b584-9af14d1b7ec8
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-09-19
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 19.09.2014 LC140019
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LC140019_2014-09-19.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: LC140019-O/U.doc 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. M. Schaffitz, Vorsitzende, Oberrichter lic. iur.  

M. Spahn und Oberrichter Dr. M. Kriech sowie Gerichtsschreiberin 

lic. iur. S. Subotic 

Beschluss vom 19. September 2014 

 

in Sachen 

 

A._____, 
 

Gesuchsteller und Berufungskläger 

 

gegen 

 

B._____, 
 

Gesuchstellerin und Berufungsbeklagte 

 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____, 

 

 

betreffend Ehescheidung 
 
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren am 
Bezirksgericht Uster vom 28. März 2014 (FE120354-I) 

- 2 - 

Nach Eingang der Berufung des Gesuchstellers und Berufungsklägers (fortan 

Gesuchsteller) vom 12. August 2014 (Datum des Poststempels: 15. August 2014), 

welche in französischer Sprache abgefasst ist (Urk. 71), 

nachdem dem Gesuchsteller mit Verfügung vom 25. August 2014 (Urk. 75) mitge-

teilt worden ist, dass Eingaben an die Zürcher Gerichte in der Amtssprache 

Deutsch zu erfolgen haben (Art. 129 ZPO i.V.m. Art. 48 KV) und ihm ausserdem 

in Anwendung von Art. 132 Abs. 2 ZPO Frist bis zum 15. September 2014 ange-

setzt worden ist, um seine Berufung in der Amtssprache Deutsch einzureichen, 

nachdem ihm in derselben Verfügung ausserdem angedroht wurde, dass die Be-

rufung als nicht erfolgt gelte, wenn er diese Frist unbenutzt verstreichen lasse, 

in der Erwägung,  

dass bis zum heutigen Zeitpunkt weder eine verbesserte Berufungsschrift noch 

sonstige Eingaben des Gesuchstellers hierorts eingetroffen sind und die Beru-

fungsfrist am 15. September 2014 abgelaufen ist (vgl. Urk. 70), 

dass auf die Berufung entsprechend androhungsgemäss nicht einzutreten ist, 

dass der Berufungsschrift auch keine hinreichend bestimmten Berufungsanträge 

entnommen werden können, 

dass es sich vorliegend umständehalber rechtfertigt, auf das Erheben von Kosten 

zu verzichten und ausserdem mangels relevanter Aufwendungen keine Parteient-

schädigungen zuzusprechen sind, 

 

wird beschlossen: 

1. Auf die Berufung des Gesuchstellers wird nicht eingetreten. 

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

- 3 - 

3. Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin unter Beilage 

einer Kopie von Urk. 71, sowie an das Bezirksgericht Uster, Einzelgericht im 

ordentlichen Verfahren, je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

5. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb 

von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.  

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 
Zürich, 19. September 2014 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. S. Subotic 
 
 
versandt am: js 

	Beschluss vom 19. September 2014
	wird beschlossen:
	1. Auf die Berufung des Gesuchstellers wird nicht eingetreten.
	2. Es werden keine Kosten erhoben.
	3. Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin unter Beilage einer Kopie von Urk. 71, sowie an das Bezirksgericht Uster, Einzelgericht im ordentlichen Verfahren, je gegen Empfangsschein.
	5. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff...