# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 778d8d13-c114-57ba-98ea-5ff4474eaf31
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-24
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Verwaltungsgerichtshöfe 24.09.2025 603 2025 98
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_007_603-2025-98_2025-09-24.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 630, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00

www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

603 2025 98
603 2025 99

Urteil vom 24. September 2025

III. Verwaltungsgerichtshof

Besetzung Präsidentin: Dominique Gross 
Richter: Johannes Frölicher

Stéphanie Colella
Gerichtsschreiber-Praktikant: Gabriel Chocomeli

Parteien A.________, Beschwerdeführer

gegen

AMT FÜR STRASSENVERKEHR UND SCHIFFFAHRT, Vorinstanz    

Gegenstand Beschwerde gegen vorsorgliche Massnahmen

Vorsorglicher Entzug des Führerausweises 

Beschwerde (603 2025 98) vom 9. Juli 2025 gegen die Verfügung vom 
25. Juni 2025

Gesuch (603 2025 99) um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung 
vom selben Tag 

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Sachverhalt

A. A.________ (Beschwerdeführer), geboren im Jahr 1975, ist seit 2012 im Besitz des 
Führerausweises namentlich der Kategorie B. 

Die Kantonspolizei hat am 16. April 2025 bei der Staatsanwaltschaft Anzeige gegen den 
Beschwerdeführer erstattet. Im Anzeigerapport hielt sie insbesondere fest, dass er anlässlich einer 
polizeilichen Befragung namentlich zugegeben habe, von Januar 2021 bis Ende 2025 eine Menge 
von 515 g Kokain gesnifft zu haben. Zudem habe er im selben Zeitraum bei verschiedenen Personen 
die entsprechende Menge Kokain zu einen Gesamtpreis von CHF 42'000.- gekauft.  

B. Das Amt für Strassenverkehr und Schifffahrt (Vorinstanz) informierte den Beschwerdeführer 
am 5. Mai 2025, dass infolge dieser Anzeige ein Administrativverfahren gegen ihn eingeleitet werde 
und gewährte ihm Gelegenheit zur Stellungnahme, die dieser jedoch nicht wahrnahm.

C. Mit Verfügung vom 25. Juni 2025 (zugestellt am 3. Juli 2025) hat die Vorinstanz dem 
Beschwerdeführer den Führerausweis aufgrund der polizeilichen Verzeigung wegen Konsums von 
Kokain vorsorglich und auf unbestimmte Zeit entzogen. Der definitive Entscheid über den 
Führerausweis werde nach Erhalt eines Fahreignungsgutachtens, das durch einen Arzt oder ein 
Institut mit der Anerkennungsstufe 4 (Verkehrsmedizin SGRM) erstattet und bis spätestens am 
24. Dezember 2025 eingereicht werden müsse, erfolgen. Weiter hat die Vorinstanz einer allfälligen 
Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzogen. 

D. Gegen diese Verfügung hat der Beschwerdeführer am 9. Juli 2025 Beschwerde (603 2025 98) 
an das Kantonsgericht erhoben. Er beantragt sinngemäss insbesondere, dass auf den vorsorglichen 
Entzug des Führerausweises zu verzichten sei. Weiter ersucht er um Wiederherstellung der 
aufschiebenden Wirkung (603 2025 99). 

E. Die Vorinstanz beantragt am 3. September 2025 die Abweisung der Beschwerde. 

F. Auf die weiteren Parteivorbringen und die eingereichten Unterlagen wird – soweit für die 
Entscheidfindung erforderlich – im Rahmen der Erwägungen eingegangen. 

Erwägungen

1.

Das Kantonsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde zuständig (Art. 12 des kantonalen Gesetzes 
vom 12. November 1981 zur Ausführung der Bundesgesetzgebung über den Strassenverkehr 
[AGSVG; SGF 781.1] in Verbindung mit Art. 114 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1991 
über die Verwaltungsrechtspflege [VRG; SGF 150.1]). Der Beschwerdeführer ist zur Ergreifung des 
Rechtsmittels gegen den vorliegenden Zwischenentscheid legitimiert (Art. 76 und Art. 120 Abs. 2 
VRG). Die Beschwerdefrist wurde eingehalten (Art. 79 Abs. 2 VRG). Auch wurde der Kostenvor-
schuss rechtzeitig bezahlt (Art. 128 VRG). Auf die Beschwerde ist daher einzutreten. 

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2.

Mit der Beschwerde an das Kantonsgericht können die Verletzung des Rechts einschliesslich Über-
schreitung oder Missbrauch des Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung 
des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden. Die Rüge der Unangemessenheit ist vorliegend 
ausgeschlossen (Art. 77 f. VRG). 

3.

Vorliegend ist streitig und zu prüfen, ob die Vorinstanz dem Beschwerdeführer aufgrund der 
Polizeianzeige wegen Konsums von Kokain zu Recht den Führerausweis vorsorglich entzogen und 
ein Fahreignungsgutachten angeordnet hat. 

3.1. Nach Art. 14 Abs. 1 SVG müssen Motorfahrzeugführer über Fahreignung und Fahrkompe-
tenz verfügen. Über Fahreignung verfügt unter anderem, wer frei von einer Sucht ist, die das sichere 
Führen von Motorfahrzeugen beeinträchtigt (Art. 14 Abs. 2 Bst. c SVG). Bei fehlender Fahreignung 
ist der Führerausweis gemäss Art. 16d Abs. 1 SVG auf unbestimmte Zeit zu entziehen (sogenannter 
Sicherungsentzug), namentlich wenn die Person an einer Sucht leidet, welche die Fahreignung 
ausschliesst (Bst. b), bzw. wenn sie aufgrund ihres bisherigen Verhaltens nicht Gewähr bietet, dass 
sie künftig beim Führen eines Motorfahrzeuges die Vorschriften beachten und auf die Mitmenschen 
Rücksicht nehmen wird (Bst. c). 

3.2. Eine Sucht im Sinne von Art. 16d Abs. 1 Bst. b SVG wird nach der Rechtsprechung bejaht, 
wenn die Abhängigkeit von einer Droge derart ist, dass die Betroffene mehr als jede andere Person 
der Gefahr ausgesetzt ist, sich ans Steuer eines Fahrzeugs in einem – dauernden oder zeitweiligen 
– Zustand zu setzen, der das sichere Führen nicht mehr gewährleistet (BGE 124 II 559 E. 2b mit 
Hinweisen). Bei Verdacht auf eine Alkohol- oder Betäubungsmittelabhängigkeit im Sinne von 
Art. 16d Abs. 1 Bst. b SVG wird jedoch rechtsprechungsgemäss nicht zwingend vorausgesetzt, dass 
die betroffene Person unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren ist oder Betäubungsmittel 
im Fahrzeug mitgeführt hat (vgl. Urteile BGer 1C_285/2018 vom 12. Oktober 2018 E. 3.2 ff.; 
1C_446/2012 vom 26. April 2013 E. 3.2). Im Interesse der Verkehrssicherheit setzt die Rechtspre-
chung den regelmässigen Konsum von Drogen der Drogenabhängigkeit gleich, sofern dieser seiner 
Häufigkeit und Menge nach geeignet ist, die Fahreignung zu beeinträchtigen. Auf fehlende Fahreig-
nung darf geschlossen werden, wenn die betroffene Person nicht mehr in der Lage ist, Drogenkon-
sum und Strassenverkehr ausreichend zu trennen, oder wenn die naheliegende Gefahr besteht, 
dass sie im akuten Rauschzustand am motorisierten Strassenverkehr teilnimmt (BGE 127 II 122 
E. 3c). Entsprechende Anhaltspunkte ergeben sich etwa aus dem Konsumverhalten der Betroffe-
nen, ihrer Vorgeschichte – namentlich hinsichtlich einschlägigen Drogenmissbrauchs im Strassen-
verkehr – sowie ihrer Persönlichkeit (vgl. Urteil BGer 1C_384/2017 vom 7. März 2018 E. 2.1 mit 
Hinweisen). 

3.3. Eine fehlende Fahreignung aufgrund einer Abhängigkeit ist durch Untersuchungen und Arzt-
berichte, in den meisten Fällen jedoch durch ein medizinisches Fachgutachten festzustellen. In 
diesem Zusammenhang sieht Art. 28a Abs. 1 Bst. a der Verkehrszulassungsverordnung vom 
27. Oktober 1976 (VZV; SR 741.51) vor, dass bei Zweifeln an der Fahreignung einer Person eine 
Fahreignungsuntersuchung durch einen Arzt nach Art. 5abis VZV anzuordnen ist. In den Fällen nach 
Art. 15d Abs. 1 Bst. b SVG hat der Arzt über eine Anerkennung der Stufe 4 zu verfügen (Art. 28a 
Abs. 2 Bst. a VZV). Die Prüfung des Einflusses einer Sucht auf die Fahrfähigkeit sowie die 
Feststellung einer eigentlichen Drogenabhängigkeit erfordern besondere Kenntnisse, die in aller 
Regel den Beizug von Spezialisten und damit die Anordnung eines medizinischen Gutachtens 

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bedingen. Grundsätzlich ist die Entzugsbehörde daher verpflichtet, ein medizinisches Gutachten zur 
Frage der Drogensucht einzuholen; der Verzicht auf eine spezialärztliche Begutachtung wird nur 
ausnahmsweise, etwa in Fällen offensichtlicher, schwerer Drogenabhängigkeit, gerechtfertigt sein 
(BGE 126 II 185 E. 2a; 120 Ib 305 E. 4b).

3.4. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind die Anforderungen an die Anordnung 
einer Fahreignungsuntersuchung nicht dieselben wie für den vorsorglichen Führerausweisentzug, 
obschon diese beiden Massnahmen häufig ohne weitere Differenzierung zusammen ergehen: 
Während für Erstere hinreichende Anhaltspunkte ausreichen, welche die Fahreignung in Frage stel-
len, setzt der vorsorgliche Führerausweisentzug voraus, dass ernsthafte Zweifel an der Fahreignung 
einer Person bestehen (siehe Urteile BGer 1C_285/2018 vom 12. Oktober 2018 E. 3; 1C_384/2017 
vom 7. März 2018 E. 2.2; 1C_531/2016 vom 22. Februar 2017 E. 2.4.2 mit Hinweisen). Demnach 
ist, wenn ernsthafte Zweifel an der Fahreignung vorliegen, neben der Anordnung der 
entsprechenden Untersuchung der Führerausweis bereits vorsorglich zu entziehen (vgl. Art. 30 Abs. 
1 VZV; BGE 141 II 220 E. 3.1.1). In diesem Fall ist es unter dem Gesichtspunkt der Verkehrssi-
cherheit grundsätzlich nicht zu verantworten, dem Betroffenen den Führerausweis bis zum Vorliegen 
des Untersuchungsergebnisses zu belassen (Urteile BGer 1C_76/2017 vom 19. Mai 2017 E. 5; 
1C_298/2020 vom 1. Februar 2021 E. 3.1). Der strikte Beweis für eine den Sicherungsentzug 
rechtfertigende fehlende Fahreignung ist im Verfahren des vorsorglichen Sicherungsentzuges 
jedoch noch nicht erforderlich; wäre dieser erbracht, müsste unmittelbar der Sicherungsentzug 
selbst verfügt werden (BGE 125 II 492 E. 2b; Urteil BGer 1C_658/2015 vom 20. Juni 2016 E. 2 mit 
Hinweisen). Können die notwendigen Abklärungen nicht rasch und abschliessend getroffen werden, 
soll der Ausweis schon vor dem Sachentscheid provisorisch entzogen werden können und braucht 
eine umfassende Auseinandersetzung mit sämtlichen Gesichtspunkten, die für oder gegen einen 
Sicherungsentzug sprechen, erst im anschliessenden Hauptverfahren zu erfolgen (BGE 141 II 220 
E. 3.1.1; Urteil BGer 1C_339/2016 vom 7. November 2016 E. 3.1).

3.5. Da namentlich der Konsum von Kokain rasch zu einer ausgeprägten psychischen 
Abhängigkeit führt, kann eine gerichtsmedizinische Begutachtung der Fahreignung bzw. ein 
vorsorglicher Entzug des Führerausweises bereits bei gelegentlichem Kokainkonsum angezeigt 
sein, auch wenn daraus nicht zwingend auf eine Abhängigkeit geschlossen werden kann (vgl. BGE 
120 Ib 305 E. 4c und d; Urteil BGer 1C_431/2024, 1C_432/2024 vom 29. Juli 2024 E. 2). Ein 
vorsorglicher Ausweisentzug im Zusammenhang mit Betäubungsmittelkonsum ausserhalb des 
Strassenverkehrs wurde etwa bejaht bei einem 28-Jährigen, der seit seinem 16. Lebensjahr regel-
mässig Cannabis und in den letzten Jahren gelegentlich Kokain konsumiert hatte (Urteil BGer 
6A.56/2000 vom 28. Juni 2000), bei einem gelegentlichen Kokainkonsum an festlichen Anlässen 
(Urteil BGer 1C_282/2007 vom 13. Februar 2008), bei der polizeilichen Beschlagnahme grösserer 
Mengen Betäubungsmittel, die dem Eigenkonsum des Betroffenen dienten und dem der Führeraus-
weis zuvor wegen Drogensucht entzogen war (Urteil BGer 1C_328/2013 vom 18. September 2013), 
bei einer mitgeführten Menge von 47.4 g Amphetamin, die auf einen regelmässigen Konsum hindeu-
tet (Urteil BGer 1C_285/2018 vom 12. Oktober 2018), bei einem wegen Verstoss gegen das Betäu-
bungsmittelgesetz als Beschuldigter Einvernommenen, der gestand, in einem Zeitraum von rund 
eineinhalb Jahren 25-mal Kokain in nicht unerheblichen Mengen konsumiert zu haben (Urteil BGer 
1C_434/2016 vom 1. Februar 2017), ebenso bei einer mittlerweile alkoholabstinenten Person, 
welcher der Führerausweis bereits mehrmals wegen Trunkenheitsfahren entzogen wurde und die 
nun eine Drogenproblematik (Cannabiskonsum) entwickelt hatte (Urteil BGer 1C_403/2019 vom 
22. November 2019). Hingegen wurde der vorsorgliche Entzug etwa verneint bei einem einmaligen 
bzw. zugestandenen Kokainkonsum (Urteile BGer 1C_20/2012 vom 18. April 2012; 6A.72/2006 vom 

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7. Februar 2006). Verweigert die betroffene Person die Mitwirkung bei Untersuchungsmassnahmen, 
können daraus negative Schlüsse auf ihre Fahreignung gezogen werden (vgl. BGE 124 II 559 E. 
5a). Die Abklärung der Fahreignung wurde in allen vorgenannten Fällen bejaht. 

4.

4.1. Im vorliegenden Fall macht der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde im Wesentlichen 
geltend, dass er zwingend auf den Führerausweis angewiesen sei, um seiner beruflichen Tätigkeit 
in der Gastronomie als Koch und im Service nachzugehen. Er arbeite bei der B.________ AG in 
C.________, sein Arbeitsweg betrage 33 km mit ca. 40 Fahrminuten. Aufgrund der Lage und der 
Arbeitszeiten sei es ihm nicht möglich bzw. nicht zumutbar, mit dem öffentlichen Verkehr zu seinem 
Arbeitsplatz zu gelangen.

4.2. Damit bestreitet der Beschwerdeführer zu Recht nicht, dass ernsthafte Zweifel an seiner 
Fahreignung bestehen. So wurde er doch am 16. April 2025 von der Kantonspolizei angezeigt, weil 
er anlässlich einer polizeilichen Befragung namentlich zugegeben habe, von Januar 2021 bis Ende 
2025 eine Menge von 515 g Kokain gesnifft zu haben. Zudem habe er im selben Zeitraum bei 
verschiedenen Personen diese Menge Kokain zu einen Gesamtpreis von CHF 42'000.- gekauft. 
Aufgrund der konsumierten Menge an Kokain ist evident, dass es sich nicht nur um einen einmaligen 
oder ganz seltenen Konsum, sondern um einen regelmässigen Konsum handelte. Nach der 
vorgenannten Rechtsprechung (E. 3.5) ist es aufgrund des eingestandenen Konsums einer 
erheblichen Menge Kokain über mehrere Jahre offensichtlich, dass ernsthafte Zweifel an seiner 
Fahreignung bestehen. 

4.3. Da die Vorinstanz somit offensichtlich ernsthafte Zweifel an der Fahreignung des 
Beschwerdeführers haben musste, wäre es unter dem Gesichtspunkt der Verkehrssicherheit nicht 
zu verantworten, ihm den Führerausweis bis zum Vorliegen des Fahreignungsgutachtens zu 
belassen (vgl. E. 3.4). Mit Blick auf den Schutz der öffentlichen Sicherheit bzw. der Sicherheit der 
Verkehrsteilnehmer ist der vorsorgliche Ausweisentzug nach der Rechtsprechung des 
Bundesgerichts geeignet, erforderlich und dem Betroffenen grundsätzlich zumutbar, wenn ernsthaf-
te Zweifel an der Fahreignung bestehen (vgl. Urteile BGer 1C_41/2019 vom 4. April 2019 E. 3.2 und 
1C_536/2018 vom 30. Januar 2019 E. 7). Der vom Beschwerdeführer eingereichte Arbeitsvertrag 
vermag hieran nichts zu ändern und auch aus der mittlerweile erfolgten Anmeldung für das 
Fahreignungsgutachten ergibt sich nichts zu seinen Gunsten. Ebenso wenig vermag die 
Verkehrssicherheit bis zur Abklärung der Fahreignung dadurch gewährleistet zu werden, indem der 
Beschwerdeführer einmal wöchentlich Urinproben abgeben würde, obwohl er sich hierzu bereit 
erklärte. Mit Blick auf die vom Beschwerdeführer erweckten ernsthaften Zweifel an seiner 
Fahreignung hat sein privates Interesse an einer guten Erreichbarkeit seiner Arbeitsstelle hinter dem 
erheblichen Interesse der öffentlichen Sicherheit und der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer 
zurückzutreten. Es ist am Beschwerdeführer, die mit der Massnahme verbundenen Nachteile 
hinzunehmen bzw. sich hinsichtlich seiner Arbeitsstelle anders zu organisieren (vgl. Urteil BGer 
1C_541/2019 vom 10. März 2020 E. 2.5 mit Hinweis). Indem ihm die Vorinstanz die Möglichkeit 
einräumt, bis am 24. Dezember 2025 ein Fahreignungsgutachten vorzulegen, hat er es überdies in 
der Hand, den vorsorglichen Führerausweisentzug schnellstmöglich durch eine gegebenenfalls 
positive Einschätzung eines Experten zu beenden. 

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5.

Im Ergebnis sind damit der vorsorgliche Entzug des Führerausweises und die Anordnung des 
Fahreignungsgutachtens nicht zu beanstanden. Die Beschwerde (603 2025 98) ist folglich abzu-
weisen und die angefochtene Verfügung ist zu bestätigen.

6.

Mit dem sofortigen Entscheid in der Sache ist das Gesuch des Beschwerdeführers um Wiederher-
stellung der aufschiebenden Wirkung (603 2025 99) als gegenstandslos abzuschreiben.

7.

Die Gerichtskosten, die auf CHF 800.- festgelegt werden, sind dem Verfahrensausgang entspre-
chend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und mit dem geleisteten Kostenvorschuss zu verrech-
nen (Art. 131 VRG; Art. 1 und 2 des kantonalen Tarifs vom 17. Dezember 1991 der Verfahrenskos-
ten und Entschädigungen in der Verwaltungsjustiz [Tarif VJ; SGF 150.12]).

Es besteht kein Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 137 und 139 VRG).

Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde (603 2025 98) wird abgewiesen.

II. Das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung (603 2025 99) wird als 
gegenstandslos abgeschrieben.

III. Die Gerichtskosten von CHF 800.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt und mit dem von 
ihm geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

IV. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen ab Zustellung Beschwerde beim Bundesgericht 
eingereicht werden. 

Freiburg, 24. September 2025/dgr

Die Präsidentin Der Gerichtsschreiber-Praktikant