# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5ebd7f01-6673-59f7-bf7b-dd0c956078af
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-02-12
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 12.02.2015 RR.2014.313
**Docket/Reference:** RR.2014.313
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_RR-2014-313_2015-02-12

## Full Text

Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Griechenland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG).;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Griechenland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG).;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Griechenland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG).;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Griechenland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG).

Entscheid vom 12. Februar 2015  
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Emanuel Hochstrasser, Vorsitz, 

Roy Garré und Cornelia Cova,  

Gerichtsschreiber Miro Dangubic  

   
 

Parteien 

  

A. S.A.,  

 

B., 

 

beide vertreten durch Rechtsanwalt Marc 

Hassberger,  

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

BUNDESANWALTSCHAFT, 

Beschwerdegegnerin 

 

Gegenstand  Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an 

Griechenland  

 

Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG) 

 

 

 

 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: RR.2014.313-314 

 

 

 

- 2 - 
 
 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 

 

- die griechischen Behörden mit verschiedenen Rechtshilfeersuchen 

betreffend die Bestechung von griechischen Beamten durch deutsche 

und russische Unternehmen bezüglich Lieferungen und Modernisierung von 

U-Booten des Typs 209 und 2014 sowie Lieferungen von russischen 

Raketen TOR M1 an die Schweiz gelangten (act. 1.3);  

 

- u.a. das Untersuchungsamt des Landgerichts Athen mit ergänzendem 

Rechtshilfeersuchen vom 20. Februar 2014 an die Schweiz gelangte und um 

Übermittlung von Beweismitteln, namentlich von Unterlagen betreffend die 

Bankbeziehung der A. S.A. bei der Bank C. in Genf, ersuchte (act. 1.3);  

 

- mit Verfügung vom 23. Juni 2014 die Bundesanwaltschaft (nachfolgend 

"BA") auf das griechische Rechtshilfeersuchen eintrat und gleichentags die 

Edition der obgenannten Bankunterlagen anordnete (act. 1.3);  

 

- in der Folge die BA mit Schlussverfügung vom 15. Oktober 2014 die 

Herausgabe der genannten Bankunterlagen verfügte (act. 1.3);  

 

- A. S.A. und B., beide vertreten durch Rechtsanwalt Marc Hassberger, 

dagegen mit Beschwerde vom 24. November 2014 an die 

Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts gelangen (act. 1);  

 

- das Bundesamt für Justiz (nachfolgend "BJ") mit Vernehmlassung vom 

24. Dezember 2014 beantragt, die Beschwerde sei abzuweisen, sofern 

darauf einzutreten sei (act. 15);  

 

- die BA mit Verfügung vom 22. Januar 2015 ihre Schlussverfügung vom 

15. Oktober 2014 widerrief (act. 16), weswegen die Beschwerdeführer die 

Beschwerde mit Schreiben vom 6. Februar 2015 zurückzogen (act. 20);  

 

- das Beschwerdeverfahren zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt 

abzuschreiben ist;  

 

- der Beschwerdeführer, der seine Beschwerde zurückzieht, grundsätzlich als 

unterliegende Partei zu gelten und folglich gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG 

i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b und Art. 37 Abs. 2 lit. a StBOG die Gerichtskosten 

zu tragen hat (s. zuletzt Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2013.276 

vom 27. März 2014);  

 

- 3 - 
 
 

- vorliegend ausnahmsweise auf die Erhebung einer Gerichtsgebühr zu 

verzichten (Art. 63 Abs. 1 2. Satz VwVG) und der geleistete Kostenvorschuss 

von Fr. 5'000.-- den Beschwerdeführern zurückzuerstatten ist.  

 

- 4 - 
 
 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Die Verfahren RR.2014.313-314 werden zufolge Rückzugs der Beschwerde 

als erledigt abgeschrieben. 

 

2. Auf die Erhebung einer Gerichtsgebühr wird verzichtet. 

 

3. Die Bundesstrafgerichtskasse wird angewiesen, den Beschwerdeführern den 

geleisteten Kostenvorschuss in Höhe von Fr. 5'000.-- zurückzuerstatten. 

 

 

Bellinzona, 13. Februar 2015 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Vorsitzende: Der Gerichtsschreiber:  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- Rechtsanwalt Marc Hassberger 

- Bundesanwaltschaft 

- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

- 5 - 
 
 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde 
eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). 
 
Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die 
Beschwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von 
Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem 
Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 
BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme 
bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im 
Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).