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**Case Identifier:** 70b8e3ba-c985-5eb2-89c4-25a7f2d20d2c
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-08-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.08.2025 B-2511/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-2511-2024_2025-08-18.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-2511/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 8 .  A u g u s t  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richterin Eva Schneeberger (Vorsitz), 

Richter David Aschmann, Richter Pascal Richard,    

Gerichtsschreiberin Beatrice Grubenmann. 
 

 
 

Parteien 
 X._______,  

vertreten durch Eva Maria König, Rechtsanwältin,  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Bildung,  

Forschung und Innovation SBFI,  

Vorinstanz, 

 

Schweizerische Fachprüfungskommission  

der Immobilienwirtschaft SFPKIW,  

Erstinstanz. 

  
 

 
 

Gegenstand 
 Höhere Fachprüfung für Immobilientreuhänderin 2022. 

 

 

B-2511/2024 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a X._______ (im Folgenden: Beschwerdeführerin) absolvierte im August 

2022 im zweiten Prüfungsversuch die höhere Fachprüfung für Immobilien-

treuhänderin.  

A.b Mit Verfügung vom 15. September 2022 teilte die Schweizerische 

Fachprüfungskommission der Immobilienwirtschaft SFPKIW (im Folgen-

den: Prüfungskommission oder Erstinstanz) der Beschwerdeführerin mit, 

sie habe die Prüfung nicht bestanden.  

A.c Gegen diese Verfügung erhob die Beschwerdeführerin am 17. Oktober 

2022 Beschwerde beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Inno-

vation SBFI (im Folgenden: Vorinstanz). Sie beantragte, ihre Prüfung sei 

als bestanden zu werten. Die Note im Prüfungsteil "Immobilienvermark-

tung" sei auf eine 4.0 anzuheben. Zur Begründung führte sie aus, ihre Leis-

tungen seien unterbewertet worden. Zusammenfassend seien ihr in die-

sem Prüfungsteil zusätzliche 13 Punkte zu vergeben. Damit erziele sie 

nicht 55, sondern 68 Punkte und erhalte die Note 4.0.  

Mit Beschwerdeergänzung vom 15. Dezember 2022 beantragte die Be-

schwerdeführerin, es sei ihr auch im Prüfungsteil "Immobilientreuhand" 

eine höhere und genügende Note zu vergeben. Es seien ihr in diesem Prü-

fungsteil zusätzliche 12.5 Punkte zu vergeben. Sie erreiche damit 

134.5 Punkte und die Note 4.0.  

A.d Die Prüfungskommission beantragte mit Stellungnahme vom 20. Ja-

nuar 2023 die Abweisung der Beschwerde. Es könnten zwar zusätzliche 

Punkte erteilt werden, aber die Noten in den beiden Prüfungsteilen blieben 

unverändert (je die Note 3.5 in den Prüfungsteilen und die Gesamtnote 

3.9). Die Bedingungen für das Bestehen seien damit weiterhin nicht gege-

ben. Konkret erziele die Beschwerdeführerin im Prüfungsteil "Immobilien-

vermarktung schriftlich" neu 64.5 Punkte (statt 55 Punkte) und im Prü-

fungsteil "Immobilientreuhand schriftlich" neu 125.5 Punkte (statt 

122 Punkte).  

A.e Die Beschwerdeführerin hielt mit Replik vom 27. März 2023 an ihrer 

Beschwerde fest. Im Prüfungsteil "Immobilienvermarktung" seien ihr ge-

samthaft 15 Punkte mehr als in der Notenverfügung festgelegt zu verge-

ben. Sie erziele damit 70 Punkte in diesem Prüfungsteil und die Note 4.0. 

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Sodann seien ihr im Prüfungsteil "Immobilientreuhand" insgesamt 

136 Punkte und die Note 4.0 zu erteilen.  

A.f Mit Duplik vom 13. September 2023 beantragte die Prüfungskommis-

sion weiterhin die Abweisung der Beschwerde.  

A.g Mit Triplik vom 3. November 2023 hielt die Beschwerdeführerin an ihrer 

Beschwerde fest. Es seien ihr in der Teilprüfung "Immobilienvermarktung" 

68.5 Punkte zu vergeben, womit sie die Note 4.0 erhalte. Im Prüfungsteil 

"Immobilientreuhand" seien ihr 129 Punkte zu erteilen. Zwar erhalte sie 

dadurch keine genügende Note, aber diese Punktegewährung sei gleich-

wohl relevant, weil ihr auch die Möglichkeit gewährt werden müsse, den 

Prüfungsteil A) Bau- und Projektmanagement der Teilprüfung "Immobilien-

treuhand" (bzw. die Teilprüfung "Immobilientreuhand") zu wiederholen. Un-

ter anderem bemängelt die Beschwerdeführerin, die Aufgaben A1-A3 im 

Prüfungsteil "Immobilientreuhand" seien nicht lösbar gewesen, weil der 

Prüfungsstoff betreffend diese Aufgaben nicht Bestandteil des Gelehrten 

gewesen sei.  

A.h Die Prüfungskommission teilte auf Nachfrage am 29. November 2023 

mit, es gebe die folgende Grenzfallregelung: Alle Kandidaten mit einem 

Notentotal von 3.9 würden vor der Erwahrungssitzung noch einmal beur-

teilt. Die Oberexperten versuchten hierbei, weitere Punkte zu Gunsten des 

Kandidaten zu finden. Diese Zweitbeurteilung sei auch bei der Beschwer-

deführerin angewendet worden, mit dem Ergebnis, dass es keine zusätzli-

chen Punkte für ihre Leistungen gegeben habe. 

B.  

Mit Entscheid vom 5. März 2024 wies die Vorinstanz die Beschwerde ab. 

Zur Begründung führte sie aus, die Beschwerdeführerin habe gemäss No-

tenausweis vier ungenügende Noten erzielt, nämlich eine 3.0 im Prüfungs-

teil "Immobilientreuhand mündlich" und je eine 3.5 in den Prüfungsteilen 

"Unternehmensführung schriftlich", "Immobilienvermarktung" und "Immobi-

lientreuhand schriftlich". Die Gesamtnote betrage 3.9. Soweit die Be-

schwerdeführerin geltend mache, ihr seien im Prüfungsteil "Immobilienver-

marktung" zu wenig Punkte erteilt worden, rüge sie eine Unterbewertung 

ihrer Leistung. Die Beschwerdeführerin verlange im Prüfungsteil "Immobi-

lienvermarktung" die Erteilung von zusätzlichen Punkten bei den Aufgaben 

A2.1a, A2.4, B2.3a, C2 und C5. Der zuständige Experte habe die Bewer-

tung dieser Aufgaben nachvollziehbar begründet. Bei der Aufgabe B2.3a 

sei er zwar nicht auf die Frage der Vorinstanz eingegangen. Die Nichter-

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teilung der hier umstrittenen 0.5 Punkte sei daher nicht nachvollziehbar, 

indessen fehlten der Beschwerdeführerin 1.5 Punkte zur beantragten Note 

4.0, weshalb die richtige Punktevergabe in casu offengelassen werden 

könne. Der Beschwerdeführerin sei daher im Prüfungsteil "Immobilienver-

marktung" zu Recht die Note 3.5 erteilt worden. Aufgrund von drei ungenü-

genden Prüfungsteilen gelte die Prüfung als nicht bestanden. Auf das Prü-

fen der Rügen zum Prüfungsteil "Immobilientreuhand schriftlich" könne da-

her verzichtet werden.  

C.  

Dagegen erhob die Beschwerdeführerin am 23. April 2024 Beschwerde 

beim Bundesverwaltungsgericht. Sie beantragt:  

1. Es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben. 

2. Es sei festzustellen, dass die Beschwerdeführerin den Prüfungsteil 

"Immobilienvermarktung" der höheren Fachprüfung Immobilientreu-

hand 2022 bestanden hat, und es sei die Sache zum weiteren Ent-

scheid an die Vorinstanz zurückzuweisen.  

3. Eventualiter sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und es sei 

die Sache zum weiteren Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

Zur Begründung rügt die Beschwerdeführerin eine unangemessene Prü-

fungsbewertung der Prüfungskommission und eine ungenügende Begrün-

dung des vorinstanzlichen Entscheids bei zwei Prüfungsaufgaben im Prü-

fungsteil "Immobilienvermarktung". Zwischen der Prüfungskommission 

und der Beschwerdeführerin seien im letzten Schriftenwechsel vor der Vor-

instanz fünf Aufgaben – die Aufgaben A2.1a, A2.3, B2.3a, C2 und C5 – 

strittig geblieben. Im Rechtsmittelverfahren vor dem Bundesverwaltungs-

gericht beschränke sich der Streitgegenstand auf die beiden Aufgaben 

B2.3a und C2. Für ihre Lösung dieser beiden Aufgaben verlangt die Be-

schwerdeführerin zusätzlich 0.5 Punkte beziehungsweise 1 Punkt und da-

mit in der Teilprüfung "Immobilienvermarktung" zusammenfassend 

1.5 Punkte mehr, als durch die Prüfungskommission zuerkannt. Sie erziele 

damit insgesamt nicht 55 Punkte, wie in der Prüfungsverfügung festgestellt, 

sondern 66 Punkte. Mit dieser Punktzahl erreiche sie in diesem Prüfungs-

teil die Note 4.0.  

D.  

Mit Eingabe vom 4. Juni 2024 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der 

Beschwerde.  

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Seite 5 

E.  

Die Prüfungskommission beantragt mit Vernehmlassung vom 27. Juni 

2024, auf die Beschwerde vom 23. April 2024 sei nicht einzutreten, even-

tualiter sei sie abzuweisen. Zur Begründung führt sie aus, gemäss der an-

wendbaren Prüfungsordnung gelte eine Prüfung nur dann als bestanden, 

wenn die Gesamtnote mindestens 4.0 betrage, höchstens zwei Prüfungs-

teile mit weniger als 4.0 bewertet würden und keine Prüfungsnote unter 3.0 

liege. Die Beschwerdeführerin habe in der Prüfungssession 2022 insge-

samt vier ungenügende Leistungen in den Prüfungsteilen "Unternehmens-

führung schriftlich" (ungenügende Note 3.5), "Immobilienvermarktung" (un-

genügende Note 3.5), "Immobilientreuhand schriftlich" (ungenügende Note 

3.5) und "Immobilientreuhand mündlich" (ungenügende Note 3) erbracht. 

Auch eine genügende Bewertung im Prüfungsteil "Immobilienvermarktung" 

würde nicht zu einem Bestehen der Gesamtprüfung führen, da maximal 

zwei Prüfungsteile mit einer Note unter 4.0 zulässig seien. Auch bei einer 

Note 4.0 müsste die Beschwerdeführerin bei einer erneuten Ablegung der 

Gesamtprüfung den Prüfungsteil "Immobilienvermarktung" wiederholen. 

Die Beschwerdeführerin sei daher zur Beschwerdeführung nicht legitimiert 

und auf ihre Beschwerde sei nicht einzutreten.  

F.  

Mit Replik vom 10. Juli 2024 wendet die Beschwerdeführerin ein, sie habe 

im vorliegenden Verfahren einen Hauptantrag, bestehend aus Ziffer 1 und 

Ziffer 2, und in Ziffer 3 einen Eventualantrag gestellt (mit dem Wort "even-

tualiter" in der Umschreibung). Mit dem Hauptantrag habe sie um die Auf-

hebung des angefochtenen Entscheids der Vorinstanz ersucht, sowie um 

die Feststellung, dass sie den Prüfungsteil "Immobilienvermarktung" be-

standen habe, sowie, dass die Sache zum weiteren Entscheid an die Vor-

instanz zurückzuweisen sei. Folglich werde darum ersucht, dass sich die 

Vorinstanz, und nicht das Bundesverwaltungsgericht, mit den Rügen der 

Beschwerdeführerin zum Prüfungsteil "Immobilientreuhand" auseinander-

zusetzen habe. Ein rechtliches Interesse sei damit gegeben und die Be-

schwerdelegitimation zu bejahen.  

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Der Beschwerdeentscheid der Vorinstanz vom 5. März 2024 stellt eine 

Verfügung im Sinne von Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 

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20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) dar. Das Bundesverwaltungsge-

richt ist für die Beurteilung der dagegen erhobenen Beschwerde zuständig 

(Art. 61 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes vom 13. Dezember 2002 [BBG, 

SR 412.10] i.V.m. Art. 31 f. sowie Art. 33 Bst. d des Verwaltungsgerichts-

gesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]). 

1.2 Gemäss der allgemeinen Regelung von Art. 48 Abs. 1 VwVG ist zur 

Beschwerde legitimiert, wer – kumulativ – am Verfahren vor der Vorinstanz 

teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (Bst. a), 

durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist (Bst. b) und ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (Bst. c). 

1.3 Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom-

men und ist als Adressatin der angefochtenen Verfügung formell legitimiert 

(Art. 48 Abs. 1 Bst. a VwVG).  

1.4 Bestritten ist dagegen, ob sie auch materiell legitimiert ist, das heisst, 

ob sie ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des 

angefochtenen Beschwerdeentscheids hat.  

Im vorliegenden Fall macht die Prüfungskommission diesbezüglich gel-

tend, die Beschwerdeführerin habe in der Prüfungssession 2022 insge-

samt vier ungenügende Leistungen in den Prüfungsteilen "Unternehmens-

führung schriftlich" (ungenügende Note 3.5), "Immobilienvermarktung" (un-

genügende Note 3.5), "Immobilientreuhand schriftlich" (ungenügende 

Note 3.5) und "Immobilientreuhand mündlich" (ungenügende Note 3) er-

bracht. Auch eine genügende Bewertung im Prüfungsteil "Immobilienver-

marktung", wie die Beschwerdeführerin sie im vorliegenden Rechtsmittel-

verfahren beantrage, würde daher nicht zu einem Bestehen der Gesamt-

prüfung führen, da maximal zwei Prüfungsteile mit einer Note unter 4.0 zu-

lässig seien. Auch bei einer erneuten Ablegung der Gesamtprüfung müsste 

die Beschwerdeführerin den Prüfungsteil "Immobilienvermarktung" wieder-

holen, selbst wenn ihre Note auf eine 4.0 erhöht würde. 

Die Beschwerdeführerin führt dagegen in ihrer Replik aus, sie habe im vor-

liegenden Verfahren einen Hauptantrag, bestehend aus Ziffer 1 und Zif-

fer 2, und in Ziffer 3 einen Eventualantrag gestellt (mit dem Wort "eventua-

liter" in der Umschreibung). Mit dem Hauptantrag habe sie um die Aufhe-

bung des angefochtenen Entscheids der Vorinstanz ersucht, sowie um die 

Feststellung, dass sie den Prüfungsteil "Immobilienvermarktung" bestan-

den habe, sowie, dass die Sache zum weiteren Entscheid an die Vor-

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instanz zurückzuweisen sei. Im vorinstanzlichen Verfahren habe sie nicht 

nur Rügen zum Prüfungsteil "Immobilienvermarktung" angebracht, son-

dern auch Rügen zum Prüfungsteil "Immobilientreuhand". Es seien acht 

Aufgaben im Prüfungsteil "Immobilientreuhand" umstritten gewesen. Sie 

habe wegen eines Verfahrensfehlers im Zusammenhang mit den Aufgaben 

A1-A3 dieses Prüfungsteils auch dessen Wiederholung beantragt. Damit 

sei auch die Frage, ob ein Verfahrensfehler vorliege, Streitgegenstand im 

vorinstanzlichen Verfahren gewesen. Die Vorinstanz habe sich mit diesen 

Ausführungen im vorinstanzlichen Verfahren nicht auseinandergesetzt, 

was als Rechtsverweigerung einzustufen sei. Eine Rechtsverweigerung 

könne zwar im Grundsatz durch das Bundesverwaltungsgericht geheilt 

werden. Sie hätte daher im bundesverwaltungsgerichtlichen Verfahren be-

antragen können, dass das Bundesverwaltungsgericht selbst zu entschei-

den habe, auch betreffend den Prüfungsteil "Immobilientreuhand". Davon 

habe sie aber Abstand genommen, da nicht klar sei, ob der Prüfungskom-

mission ein wesentlicher Verfahrensfehler unterlaufen sei oder nicht. Nur 

die Vorinstanz könne beantworten, ob diese Tatsachenbehauptung stim-

me, nicht das Bundesverwaltungsgericht. Es liege im prozessökonomi-

schen Interesse der Beschwerdeführerin, den Streitgegenstand vor dem 

Bundesverwaltungsgericht zu beschränken. Mit der Beschwerde sei der 

Streitgegenstand auf einen Prüfungsteil und hierbei auf zwei Aufgaben be-

schränkt worden. Unterliege die Beschwerdeführerin bezüglich dieser Rü-

gen, sei eine Erweiterung des Streitgegenstands auf einen weiteren Prü-

fungsteil mit acht Fragen obsolet, da zwei Prüfungsteile bestanden sein 

müssten. Durch die Feststellung hingegen, dass der Prüfungsteil "Immobi-

lienvermarktung" bestanden sei, und die gleichzeitige Rückweisung an die 

Vorinstanz, werde der Streitgegenstand ausgeweitet und geprüft werden, 

ob auch der Prüfungsteil "Immobilientreuhand" als bestanden gelte bezie-

hungsweise ob die höhere Fachprüfung Immobilientreuhand 2022 infolge 

eines Verfahrensfehlers zu wiederholen sei. Die Beschwerdeführerin habe 

bewusst nur eine Note zum Streitgegenstand gemacht. Wenn die Erstin-

stanz ausführe, dass Einzelnoten grundsätzlich nicht selbständig anfecht-

bar seien, und dass im vorliegenden Fall die blosse Anfechtung des Prü-

fungsteils "Immobilienvermarktung" unzulässig sei, verkenne sie die Unter-

scheidung zwischen Streitgegenstand und Anfechtungsobjekt und auch, 

dass diese nicht kongruent sein müssten. Vorliegend sei der Entscheid der 

Vorinstanz das Anfechtungsobjekt. Der Streitgegenstand definiere sich 

wiederum durch den Sachverhalt und das Rechtsbegehren und bestehe in 

der Frage, ob der Prüfungsteil "Immobilienvermarktung" als bestanden zu 

gelten habe. Mit dem Hauptantrag werde zugleich auch beantragt, bei Gut-

heissung der Beschwerde die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

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Seite 8 

Damit werde in der Folge der Streitgegenstand im Folgeverfahren ausge-

weitet, da daraufhin zwei Prüfungsteile – "Immobilienvermarktung" und 

"Immobilientreuhand" – zum Streitgegenstand würden. Ein rechtliches In-

teresse sei damit gegeben und die Beschwerdelegitimation zu bejahen. 

1.4.1 Der Streitgegenstand in einem Beschwerdeverfahren umfasst das 

durch die Verfügung geregelte Rechtsverhältnis, soweit dieses angefoch-

ten wird. Er wird durch zwei Elemente bestimmt: Erstens durch den Ge-

genstand der angefochtenen Verfügung (Anfechtungsgegenstand) und 

zweitens durch die Beschwerdebegehren (vgl. dazu FRITZ GYGI, Bundes-

verwaltungsrechtspflege, 2. Aufl. 1983, S. 42 ff.; THOMAS FLÜCKIGER, 

in: Waldmann/Krauskopf [Hrsg.], Praxiskommentar Verwaltungsverfah-

rensgesetz [im Folgenden: Praxiskommentar VwVG], 3. Aufl. 2023, Art. 7 

N. 19; ANDRÉ MOSER, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], VwVG, Kommentar 

zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, 2. Aufl. 2019, Art. 52 

N. 3; FRANK SEETHALER/FABIA PORTMANN, in: Praxiskommentar VwVG, 

a.a.O., Art. 52 N. 38). Gemäss Art. 52 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit 

Art. 37 VGG müssen die Begehren in der Beschwerdeschrift an das Bun-

desverwaltungsgericht enthalten sein. Eine nachträgliche Erweiterung 

(Plus) oder Änderung (Aliud) des Streitgegenstands ist unter Vorbehalt ei-

ner Nachbesserung gemäss Art. 52 Abs. 2 VwVG nicht mehr zulässig. Zu-

lässig ist in einem späteren Verfahrensabschnitt eine Einengung bezie-

hungsweise Einschränkung (Minus), also ein teilweiser Verzicht auf ein ge-

stelltes Rechtsbegehren, ebenso eine Präzisierung, die am Streitgegen-

stand nichts ändert (Urteil des BGer 2C_258/2011 vom 30. August 2012 

E. 1.2.2 m.H.). Im Laufe des Rechtsmittelverfahrens kann sich der Streit-

gegenstand somit verengen beziehungsweise um nicht mehr strittige 

Punkte reduzieren, grundsätzlich jedoch nicht erweitern oder inhaltlich ver-

ändern (BGE 136 II 457 E. 4.2 m.H.; Urteil des BGer 1C_362/2022 vom 

9. Januar 2024 E. 3.2 m.H.).  

1.4.2 Im vorliegenden Verfahren beantragt die Beschwerdeführerin ledig-

lich, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben, es sei festzustellen, 

dass sie den Prüfungsteil "Immobilienvermarktung" der höheren Fachprü-

fung Immobilientreuhand 2022 bestanden habe, und es sei die Sache zum 

weiteren Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen. Eventualiter bean-

tragt sie, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Sache sei 

zum weiteren Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen.  

Wie genau das Begehren um Rückweisung zu verstehen ist, wird zwar aus 

dem Wortlaut selbst nicht ganz klar. In ihrer Begründung präzisiert die 

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Seite 9 

Beschwerdeführerin indessen ausdrücklich, dass lediglich der Prüfungsteil 

"Immobilienvermarktung" Streitgegenstand sei. 

1.4.3 Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts und des Bun-

desverwaltungsgerichts gilt grundsätzlich nur das Prüfungsergebnis selbst, 

das heisst der Entscheid über das Bestehen oder Nichtbestehen der Prü-

fung, als Streitgegenstand. Einzelne Fachnoten stellen demgegenüber in 

der Regel nur Begründungselemente dar, die nicht selbständig angefoch-

ten werden können. Dies ist nur ausnahmsweise möglich, nämlich dann, 

wenn an die Höhe der einzelnen Noten bestimmte Rechtsfolgen geknüpft 

sind, zum Beispiel die Möglichkeit, bestimmte zusätzliche Kurse oder Wei-

terbildungen zu absolvieren oder besondere Qualifikationen zu erwerben 

(etwa Zulassung zum Doktorat), oder wenn sich die Noten später als Er-

fahrungsnoten in weiteren Prüfungen auswirken (BGE 136 I 229 E. 2.6; 

BVGE 2009/10 E. 6.2.1 m.H.; BVGE 2007/6 E. 1.2 m.H.; Urteil des BVGer 

B-4383/2016 vom 18. September 2018 E. 1).  

1.4.4 Aus der im vorliegenden Fall anwendbaren Prüfungsordnung vom 

25. April 2012 über die Höhere Fachprüfung für Immobilientreuhänderin 

und Immobilientreuhänder [im Folgenden: Prüfungsordnung) ergibt sich, 

dass die Prüfung bestanden ist, wenn die Gesamtnote mindestens 4.0 be-

trägt, höchstens in zwei Prüfungsteilen eine Note unter 4.0 erteilt wird und 

keine Prüfungsteilnote unter 3.0 liegt (Ziff. 6.41 Bst. a-c Prüfungsordnung). 

Wer die Prüfung nicht bestanden hat, kann die Prüfung zweimal wiederho-

len. Die erste Wiederholungsprüfung bezieht sich nur auf jene Prüfungs-

teile, in denen nicht mindestens die Note 5.0 erzielt wurde, die zweite da-

gegen auf alle Prüfungsteile der ersten Wiederholungsprüfung (Ziff. 6.51-

6.52 Prüfungsordnung). 

Die Beschwerdeführerin erzielte gemäss Notenausweis vier ungenügende 

Noten, nämlich eine 3.0 im Prüfungsteil "Immobilientreuhand mündlich" 

und je eine 3.5 in den Prüfungsteilen "Unternehmensführung schriftlich", 

"Immobilienvermarktung" und "Immobilientreuhand schriftlich". Bei dieser 

Prüfung handelte es sich bereits um eine Wiederholungsprüfung. Da sich 

die zweite Wiederholungsprüfung auf alle Prüfungsteile der ersten Wieder-

holungsprüfung bezieht (Ziff. 6.51-6.52 Prüfungsordnung), weist die Prü-

fungskommission zu Recht darauf hin, dass eine Erhöhung der Note im 

Prüfungsteil "Immobilienvermarktung" auf eine genügende Note 4.0 weder 

dazu führen würde, dass die Beschwerdeführerin die Prüfung insgesamt 

bestanden hätte, noch dazu, dass sie diesen Prüfungsteil im Fall einer wei-

teren Wiederholung nicht nochmals ablegen müsste.  

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Seite 10 

1.4.5 Ein schutzwürdiges Interesse der Beschwerdeführerin an einer Gut-

heissung ihrer Beschwerde und Erhöhung ihrer Note im Prüfungsteil "Im-

mobilienvermarktung" ist daher nicht ersichtlich, weshalb ihre Beschwerde-

legitimation nicht gegeben ist.  

1.5 Auf die Beschwerde ist daher nicht einzutreten.  

2.  

Selbst wenn das Eventualbegehren der Beschwerdeführerin – entgegen 

ihrer eigenen Präzision in der Beschwerdebegründung – so zu verstehen 

wäre, dass sie damit eine kassatorische Rückweisung zur Prüfung ihrer 

Rügen sowohl in den Prüfungsteilen "Immobilienvermarktung" als auch 

"Immobilientreuhand" beantragt und auf ihre Beschwerde einzutreten 

wäre, wäre diese offensichtlich aussichtslos:  

2.1 Gemäss ständiger Praxis des Bundesverwaltungsgerichts richtet sich 

die Beweislast auch im öffentlichen Recht nach der Beweislastregel von 

Art. 8 ZGB, sofern das massgebende Recht keine spezifische Beweisregel 

enthält (anstatt vieler: Urteil des BVGer B-1343/2024 vom 14. April 2025 

E. 2.2). Auf die Rüge der Unangemessenheit der Bewertung von Prüfungs-

leistungen ist somit nur dann detailliert einzugehen, wenn die beschwerde-

führende Partei selbst substantiierte Anhaltspunkte mit den entsprechen-

den Beweismitteln dafür liefert, dass das Ergebnis materiell nicht vertretbar 

ist, eindeutig zu hohe Anforderungen gestellt oder die Prüfungsleistungen 

offensichtlich unterbewertet wurden (vgl. Urteil des BGer 2D_6/2013 vom 

19. Juni 2013 E. 3.2; BVGE 2010/21 E. 5.1; 2010/11 E. 4.3; 2010/10 

E. 4.1).  

2.2 Derartige Rügen bringt die Beschwerdeführerin im Rechtsmittelverfah-

ren vor dem Bundesverwaltungsgericht einzig in Bezug auf zwei Aufgaben 

im Prüfungsteil "Immobilienvermarktung" vor. In ihrer Replik behauptet sie 

zwar, die Vorinstanz habe gewisse ihrer Rügen in Bezug auf den Prüfungs-

teil "Immobilientreuhand" ungenügend geprüft. Diese Rüge ist offensicht-

lich unbegründet, da die Vorinstanz auf diese Prüfung erst verzichtet hat, 

nachdem sie die Rügen in Bezug auf den Prüfungsteil "Immobilienvermark-

tung" geprüft hatte, sich keine genügende Note für diesen Prüfungsteil er-

geben hatte und sie daher festgestellt hatte, dass die Note im Prüfungsteil 

"Immobilientreuhand" deshalb nicht mehr entscheidrelevant war. Selbst 

wenn das Bundesverwaltungsgericht indessen – rein hypothetisch – dies-

bezüglich eine Gehörsverletzung durch die Vorinstanz feststellen würde 

und – praxisgemäss – diese im vorliegenden Rechtsmittelverfahren vor 

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Seite 11 

dem Bundesverwaltungsgericht heilen wollte, müsste festgestellt werden, 

dass die Beschwerdeführerin im vorliegenden Rechtsmittelverfahren gar 

keine substantiierten Rügen in Bezug auf den Prüfungsteil "Immobilientreu-

hand" erhoben hat. Sind diese Fragen im Verfahren vor dem Bundesver-

waltungsgericht gar nicht mehr umstritten, so ist auch die Behauptung ei-

ner diesbezüglichen Gehörsverletzung durch die Vorinstanz nicht relevant 

und die Frage einer Heilung oder Kassation kann sich nicht stellen.  

2.3 Selbst wenn auf die Beschwerde einzutreten wäre, wäre sie daher of-

fensichtlich unbegründet und abzuweisen. 

3.  

Die Verfahrenskosten sind mit Blick auf den Verfahrensaufwand und die 

Schwierigkeit der Streitsache auf Fr. 1'200.– festzusetzen (Art. 63 

Abs. 4bis VwVG, Art. 2 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über 

die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]). Entsprechend dem Verfahrensausgang hat die 

Beschwerdeführerin die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG 

sowie Art. 1 ff. VGKE).  

4.  

Ausgangsgemäss ist der Beschwerdeführerin keine Parteientschädigung 

zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 1 und 3 VGKE). Der  

Vorinstanz als Bundesbehörde steht keine Parteientschädigung zu (Art. 7 

Abs. 3 VGKE). Die Erstinstanz ist eine Kommission ausserhalb der Bun-

desverwaltung, welche in Erfüllung einer ihr übertragenen öffentlich-recht-

lichen Aufgabe des Bundes erstinstanzlich verfügt hat und als Behörde im 

Sinne von Art. 1 Abs. 2 Bst. e VwVG zu qualifizieren ist. Auch ihr steht dem-

entsprechend keine Parteientschädigung zu (vgl. Urteile des BVGer 

B-2356/2023 vom 15. Dezember 2023 E. 7.2; B-2588/2020 vom 7. Juli 

2021 E. 7; B-668/2010 vom 26. Mai 2010 E. 8.3 m.H.). 

5.  

Nach Art. 83 Bst. t BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten an das Bundesgericht unzulässig gegen Entscheide über das 

Ergebnis von Prüfungen und anderen Fähigkeitsbewertungen, namentlich 

auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung und der Berufsausübung. 

Unter diesen Ausschlussgrund fallen Prüfungsergebnisse im eigentlichen 

Sinn, aber auch alle anderen Entscheide, die sich auf eine Bewertung der 

intellektuellen oder physischen Fähigkeiten oder die Eignung eines Kandi-

daten beziehen (vgl. BGE 147 I 73 E. 1.2.1; 138 II 42 E. 1.1, je m.w.H.). 

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Seite 12 

Wenn andere Entscheide im Zusammenhang mit einer Prüfung strittig sind, 

insbesondere solche organisatorischer oder verfahrensrechtlicher Natur, 

bleibt das Rechtsmittel zulässig (vgl. BGE 147 I 73 E. 1.2.1; Urteil des 

BGer 2C_636/2024 vom 4. Juni 2025 E. 1.1.2 m.w.H.). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.  

Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 1'200.– festgesetzt und der Be-

schwerdeführerin auferlegt. Der von ihr einbezahlte Kostenvorschuss in 

gleicher Höhe wird nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils 

zur Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz, die Erstin-

stanz und das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und 

Forschung WBF.  

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Eva Schneeberger Beatrice Grubenmann 

 

  

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Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: 10. September 2025 

 

  

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Zustellung erfolgt an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)  

– die Vorinstanz (Ref-Nr. [...]; Gerichtsurkunde)  

– die Erstinstanz (Gerichtsurkunde)  

– das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und  

Forschung WBF (Gerichtsurkunde)