# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 548fe3ad-962c-5e16-8f71-ce57cb7791a0
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-04-28
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 28.04.2022 III 2021 191
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-191_2022-04-28.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 191

Entscheid vom 28. April 2022 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter 
Irene Thalmann, Richterin 
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw B.________, 

gegen

1. Gemeinderat Arth, Rathausplatz 6, Postfach 263, 6415 Arth,
2. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14, 

Postfach 1186, 6431 Schwyz,
3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 

Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

4. C.________,
Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. D.________,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Baubewilligung: Hochwassersicherheit)

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Sachverhalt:

A. C.________ sind die je hälftigen Miteigentümer am Grundstück KTN __01, 
E.________-strasse __02, Gemeinde Arth. Am 28. Juli 2020 reichten die Mitei-
gentümer (nachfolgend: Bauherrschaft) ein Baugesuch für ein Einfamilienhaus 
mit Einliegerwohnung und Erdsondenwärmepumpenanlage, E.________-
strasse __02, Arth, KTN __01 ein. Der Bauprojektbestandteil Einfamilienhaus mit 
Einliegerwohnung wurde im Amtsblatt Nr. __ vom ______ 2020 (S. ____) publi-
ziert und öffentlich aufgelegt. Hiergegen erhob u.a. A.________ am 16. August 
2020 öffentlich-rechtlich Einsprache (gegen den separat im Amtsblatt vom 
____2020 publizierten Projektbestandteil Erdsondenwärmepumpe wurde keine 
öffentlich-rechtliche Einsprache erhoben und mit Gesamtentscheid vom 
21.1.2021 [B2020-1002] erteilte das kantonale Amt für Raumentwicklung [ARE] 
für die Erdsondenwärmepumpe die kantonale Baubewilligung, vgl. RR-act. III-
02/B1 S. 2). 

Nachdem das ARE am 3. September 2020 der Gemeinde beantragt hatte, den 
Nachweis der Sicherheit gegenüber Hochwasser erbringen zu lassen, liess die 
Bauherrschaft den Bericht "Gefahrennachweis / Objektschutzmassnahmen ge-
gen Hochwasser- und Murgangprozesse" der F.________ AG vom 17. Novem-
ber 2020 (nachfolgend Bericht F.________) sowie per 19. November 2020 revi-
dierte Baugesuchspläne einreichen. Hierzu nahm A.________ am 14. Dezember 
2020 Stellung (vgl. RR-act. III-02/B8 ff.; zum Ganzen angefochtener RRB Sach-
verhalt lit. A). 

B. Mit Gesamtentscheid vom 21. Januar 2021 (B2020-1001; vgl. RR-act. III-
02/B2) erteilte das ARE die kantonale Baubewilligung im Sinne der Erwägungen 
und unter Auflagen und Nebenbestimmungen (Disp.-Ziff. 1). Die Einsprachen 
wurden aus kantonaler Sicht abgewiesen (Disp.-Ziff. 2). Die Gemeinde wurde 
eingeladen, die Empfehlungen der kantonalen Stelle (Amt für Wald und Natur 
[AWN]) zu prüfen und allenfalls als Auflagen in die kommunale Baubewilligung 
aufzunehmen. 

Mit Beschluss (GRB) vom 15. März 2021 verfügte der Gemeinderat was folgt 
(RR-act. III-02/B1): 

1. Den eingereichten Baugesuchen von C.________ betreffend den Neubau eines 
Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung und die Erdsondenwärmepumpanlage 
wird entsprochen und die Baubewilligung erteilt.

2. Die zwei vorliegenden kantonalen Baubewilligungen (Gesamtentscheide) des 
Amtes für Raumentwicklung vom 21. Januar 2021 bilden integrierende 
Bestandteile dieser Baubewilligung. Die von den kantonalen Instanzen 

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erlassenen Auflagen und Bedingungen sind strikte zu beachten und 
einzuhalten.

3. (Massgebende Pläne).

4. (Dritteinsprache).

5. Die Einsprache von […] A.________ wird abgewiesen insofern darauf 
eingetreten·wird. 

6. (Material- und Farbkonzept).

7. Die vorgeschlagenen Schutzmassnahmen gemäss Gefahrennachweis/ 
Objektschutzmassnahmen gegen Hochwasser- und Murgangprozesse der 
F.________ AG vom 17. November 2020 sind strikte zu befolgen. Ferner ist 
durch die Bauherrschaft spätestens bis zehn Tage vor Baubeginn beim 
Gemeinderat ein Notfallkonzept bezüglich der mobilen Massnahmen 
einzureichen. 

8.-17. (Baubeginn; weitere [allgemeine] Auflagen und Nebenbestimmungen; 
Kosten und Gebühren; Rechtsmittelbelehrung).

C. Gegen den GRB vom 15. März 2021 erhob A.________ mit Eingabe vom 
7. April 2021 Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Schwyz (RR-act. I-
01). Er beantragte namentlich, die angefochtenen Entscheide seien aufzuheben, 
eventuell sei die Baubewilligung mit Auflagen zu versehen, mit welchen sicher-
gestellt werde, dass bei einer Blockade des südlichen Abflusses die nördlichen 
Abflusswege ausreichend dimensioniert seien, eventuell sei die Angelegenheit 
an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

D. Mit Beschluss (RRB) Nr. 713/2021 vom 19. Oktober 2021 entschied der 
Regierungsrat wie folgt über die Beschwerde vom 7. April 2021:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1500.-- 
werden dem Beschwerdeführer auferlegt […]. 

3. Der Beschwerdeführer hat den Beschwerdegegnern eine Parteientschädigung 
von Fr. 600.-- zu bezahlen. 

4.-6. (Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

E. Gegen diesen RRB Nr. 713/2021 vom 19. Oktober 2021 (Versand am 
26.10.2021) lässt A.________ mit Eingabe vom 18. November 2021 (Postaufga-
be am 19.11.2021) rechtzeitig Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kan-
tons Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen: 

1. Der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Baubewilligungen 
(Baubewilligung vom 16.03.2021 [recte: 15.03.2021] betreffend Bauprojekt-Nr. 
2020-0098 sowie Gesamtentscheid des Amtes für Raumentwicklung vom 21. 
Januar 2021) seien durch das Verwaltungsgericht vollständig aufzuheben;

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2. Eventualiter sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und die 
Baubewilligungen mit den Auflagen zu versehen, dass nördlich des 
Bauvorhabens auf dem Baugrundstück ein möglichst breiter Abflusskorridor 
(mind. 10 m inkl. Terrainanpassungen im Bereich der Parzellengrenzen KTN 
__01 und __03) sowie ein grösstmöglicher östlicher Ablagerungsraum im 
Bereich der Kreuzung der E.________-strasse (Grenzabstand zum Gebäude 
mind. 5 m) offen gelassen werden muss, unter Anmerkung im Grundbuch;

3. Subeventualiter sei der angefochtene Entscheid aufzuheben die Baubewilligung 
mit angemessenen Auflagen zu versehen, mit welchen sichergestellt wird, dass 
bei einer Blockade des südlichen Abflusses die nördlichen Abflusswege 
ausreichend dimensioniert sind, unter Anmerkung dieser Auflagen in 
Grundbuch; 

4. Sub-subeventualiter sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und die 
Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen;

5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich MWST zu Gunsten des 
Beschwerdeführers.

F. Mit Vernehmlassung vom 6. Dezember 2021 beantragt der Gemeinderat 
die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden könne. Das 
Sicherheitsdepartement beantragt mit Vernehmlassung vom 10. Dezember 2021, 
die Beschwerde sei unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers abzuwei-
sen, eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung und zu neuem Entscheid di-
rekt an den Gemeinderat Arth und das ARE zurückzuweisen. Die Beschwerde-
gegner beantragen vernehmlassend am 21. Dezember 2021 die Abweisung der 
Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, unter Kosten- und Entschädigungs-
folgen zu Lasten des Beschwerdeführers. Das ARE beantragt mit Vernehmlas-
sung ebenfalls vom 21. Dezember 2021 die Abweisung der Beschwerde unter 
Kostenfolge. 

G. Mit Replik vom 14. Februar 2022 bzw. Duplik vom 3. März 2022 lassen der 
Beschwerdeführer bzw. die Beschwerdegegner an ihren Anträgen festhalten. 

H. Am 29. März 2022 lässt der Beschwerdeführer eine weitere Stellungnahme 
(Triplik) einreichen. Die Beschwerdegegner teilen am 31. März 2022 ihren Ver-
zicht auf eine weitere Eingabe mit. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Das Baugrundstück im Halte von 809 m2 liegt in einem "blauen" Gefahren-
bereich, d.h. einem Bereich mittlerer Gefährdung. Es befindet sich an leichter 
Hanglage (vgl. Bericht F.________ S. 8 Abb. 8) mit einem Gefälle in Ost-West-
Richtung (gewachsenes Terrain gemäss Plan Fassaden & Schnitte 1:100, vom 
19.11.2020 [rev.]) von 428.52 m bis 425.13 m an der Nordfassade und von 

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428.68 m bis 425.54 m an der Südfassade. Das Grundstück weist eine im We-
sentlichen rechteckige Form auf mit Längsausrichtung in Nord-Süd- (genauer: 
Nordost-Südwest-) Ausrichtung und abgerundeter südöstlicher Grundstücksecke. 
Die Längsseiten messen rund 34 m, die Breitseiten rund 23 bzw. 24 m (vgl. Plan 
Situation 1:500 vom 24.7.2020 [rev.]; vgl. zum Ganzen auch WebGIS Kanton 
Schwyz). Östlich stösst das im Gebiet G.________ liegende Grundstück an die 
E.________-strasse (KTN 40), die einerseits in Nord-Süd-Ausrichtung verläuft 
und anderseits ab einem Abzweiger unmittelbar beim Baugrundstück in Richtung 
Osten (bergwärts) führt. Im Westen (talwärts, Richtung Zugersee) schliesst das 
überbaute Grundstück KTN __04 an das Baugrundstück an. Im Süden grenzt 
das Baugrundstück an KTN __05 (934 m2); zu diesem Grundstück KTN __05 
gehört teils auch der von der E.________-strasse abzweigende, unmittelbar an 
das Baugrundstück grenzende und in Richtung Westen (talwärts) führende 
H.________-weg. Im Norden schliesslich wird das Baugrundstück durch das un-
überbaute Grundstück KTN __03 (2'588 m2) begrenzt. Die sich im Miteigentum 
des Beschwerdeführers befindende Liegenschaft KTN __07 (355 m2) liegt östlich 
des Baugrundstücks, von diesem durch die E.________-strasse getrennt. Diese 
umliegenden Grundstücke befinden sich ebenfalls in einem blauen Gefahrenbe-
reich, das grössere Grundstück KTN __03 mit seinem südlichen Bereich; der 
nördliche Bereich liegt im gelben Gefahrenbereich, d.h. einem Bereich geringer 
Gefährdung. 

Das geplante Einfamilienhaus (EFH) misst in der Länge 24.5 m und in der Breite 
16.9 m (im südlichen Teil, auf einer Länge von ca. 11.5 m) bzw. 11.5 m (im nörd-
lichen Teil, auf einer Länge von ca. 13 m). 

Das EFH ist mit Untergeschoss (UG), Erdgeschoss (EG), Attikageschoss (AG) 
geplant. Im UG, mit südlicher Zufahrt ab dem H.________-weg, sowie im EG, mit 
Zufahrt von Osten ab der E.________-strasse, befindet sich je ein Carport; im 
UG befindet sich sodann neben den Räumen Pooltechnik, Schopf (ohne ersicht-
lichen Zugang), Keller, Vorplatz, Technik eine (bzw. wohl die Einlieger-)Wohnung 
mit Entrée, Vorplatz, zwei Zimmern, Bad, Küche, Wohnen/Essen sowie ein west-
seitiger Sitzplatz. Im EG sind neben dem Carport die Bereiche Entrée, 
WC/Dusche, Disponibel, zwei Zimmer, Schopf, Küche, Wohnen/Essen, sowie ei-
ne Terrasse gegen Westen mit "Evt. Standort späterer Pool" geplant. Im AG sind 
zwei Terrassen vorgesehen sowie die Räume WC/Dusche, Fitness, Ankleide, 
Büro und Master (vgl. Plan Grundriss 1:100 vom 19.11.2020 [rev.]). 

Dem Plan Umgebung sowie dem Plan Grundrisse, Ansicht Erdgeschoss, ist zu 
entnehmen, dass ab dem Zufahrtsbereich zum Carport im EG eine Stützmauer 
mit einer Höhe von 1 m ab Strassenniveau entlang der E.________-strasse ge-

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gen Süden und alsdann, der abgerundeten südöstlichen Grundstücksecke fol-
gend, entlang des H.________-wegs weiter gegen Westen führend geplant ist. 
Ebenso ist im nördlichsten Grundstücksbereich entlang der Parzellengrenze eine 
Stützmauer mit einer Höhe von 0.3 m ab gewachsenem Terrain vorgesehen. 

2.1 Der angefochtene RRB wurde am 26. Oktober 2021 versandt. Nachdem 
der Beschwerdeführer offenbar zufolge Auslandabwesenheit eine Verlängerung 
der Abholfrist erwirkt hatte (Beschwerde S. 3; Bf-act. 3), wurde die Sendung am 
15. November 2021 am Schalter abgeholt (www.post.ch, Sendungsverfolgung). 
Zutreffend weist der Beschwerdeführer darauf hin, dass vor diesem Hintergrund 
die Postsendung als am 7. Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellversuch, d.h. 
am 3. November 2021, als zugestellt gilt (vgl. § 4 Abs. 2 des Verwaltungsrechts-
pflegegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974 i.V.m. § 150 Abs. 1 lit. b des 
Justizgesetzes [JG; SRSZ 231.110] vom 18.11.2009]). Die Einreichung der Ver-
waltungsgerichtsbeschwerde mit Postaufgabe am 19. November 2021 erfolgte 
rechtzeitig innert 20-tägiger Rechtsmittelfrist. 

2.2.1 Die Beschwerdegegner machen geltend, die Rechtsmittelbefugnis des Be-
schwerdeführers sei zu verneinen. Weder sei er vom angefochtenen Entscheid 
besonders berührt noch begründe er ein aktuelles schutzwürdiges Interesse.

2.2.2 Zur Einreichung eines Rechtsmittels ist gemäss § 37 Abs. 1 VRP berech-
tigt, wer (lit. a) vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine 
Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat, (lit. b) durch den angefochtenen Ent-
scheid oder die angefochtene Verfügung besonders berührt ist und (lit. c) ein 
schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des Entscheides  
oder der Verfügung hat. Soweit die Beschwerde ans Bundesgericht möglich ist, 
sind sodann die bundesrechtlichen Mindestanforderungen zu beachten. Der Kan-
ton kann die Beschwerdelegitimation nicht enger fassen (Art. 111 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 
173.110] vom 17.6.2005; Urteil BGer 1C_566/2017 vom 22.3.2018 Erw. 2). 

Die Rechtsprechung bejaht in der Regel die Legitimation von Nachbarn, deren 
Liegenschaften sich in einem Umkreis von bis zu rund 100 m befinden (BGE 140 
II 214 Erw. 2.3 m.H. auf Urteil BGer 1C_346/2011 vom 1.2.2012 Erw. 2.3).

2.2.3 Das Baugrundstück und das Grundstück KTN __07 des Beschwerdefüh-
rers werden lediglich durch das knapp 7 m breite Grundstück KTN __09 
(E.________-strasse) getrennt. Dass es sich beim Beschwerdeführer um den 
Miteigentümer handelt, kann nicht ernsthaft bestritten werden (vgl. Bf-act. 8 u. 9). 
Ebenfalls bestehen keine Anzeichen dafür, dass der Beschwerdeführer nicht 

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mehr an der E.________-strasse __ wohnen würde, zumal sich seine Angaben 
betreffend Zuzug im Herbst 2020 verifizieren lassen und ein späterer Wegzug im 
GERES (Gemeinderegister) nicht verzeichnet ist (vgl. Replik vom 14.2.2022, 
S. 2); indes würde angesichts der Massgeblichkeit des (Mit-)Eigentums an KTN 
__07 selbst ein Wegzug nichts an der Beschwerdelegitimation ändern. Dem Be-
schwerdeführer kann auch ein schutzwürdiges Interesse nicht mit dem Argument 
abgesprochen werden, weder ein 100- noch ein 300-jährliches Ereignis stelle ei-
ne aktuelle Gefährdung dar. Ein solches Ereignis kann sich schon "morgen" er-
eignen. Einer Legitimation zum Argument bedarf es im Übrigen nicht (vgl. VGE III 
2021 25 vom 28.10.2021 Erw. 1.3; VGE 1028/05 vom 31.8.2005 Erw. 1; 
Schwander, Zur Beschwerdebefugnis in den Verwaltungsverfahren und Verwal-
tungsgerichtsverfahren, in: ZBl 79, 477 f.; J. Hensler, Die Verwaltungsgerichtsbe-
schwerde im Kanton Schwyz, Zürich 1980, S. 40). 

2.3 Nachdem auch die übrigen Entscheidungsvoraussetzungen (§ 27 Abs. 1 
VRP) gegeben sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.  

3.1 Der Gemeinderat erwog im GRB vom 15. März 2021 u.a. (S. 3 f.), es sei 
festzustellen, dass die Voraussetzungen für eine Bewilligungserteilung gegeben 
seien. Das Bauvorhaben sei in der Bauzone W2 zonenkonform. Zur Beurteilung 
der erforderlichen Schutzmassnahmen sei durch die F.________ AG am 17. No-
vember 2020 der Bericht F.________ erstellt worden, welcher bauliche Mass-
nahmen vorsehe; der Bericht werde durch eine Evaluation des Oberflächenab-
flusses nach Starkniederschlag plausibilisiert und sei sachlich nachvollziehbar, 
jedoch seien die Massnahmen auf alle 30 bis 100 Jahre wiederkehrende Ereig-
nisse festgelegt worden. Gemäss den Empfehlungen des AWN sollten die Mass-
nahmen jedoch auch Ereignisse, welche alle 100 bis 300 Jahre stattfänden, 
berücksichtigen. Hierzu sei ein Notfallkonzept zu erarbeiten. Ferner sei wichtig, 
dass die mobilen Schutzmassnahmen einfach zugänglich seien und in der Nähe 
der entsprechenden Einsatzorte gelagert würden. Die Bauherrschaft werde im 
Sinne einer Auflage verpflichtet, die Schutzmassnahmen gemäss Bericht 
F.________ vollumfassend umzusetzen sowie zusätzlich ein Notfallkonzept zu 
erarbeiten und dieses vor Baubeginn einzureichen.

Die maximal zulässige Gebäudehöhe sei eingehalten. Abschliessend weist der 
Gemeinderat darauf hin, dass der Beschwerdeführer die Rüge einer Wertvermin-
derung der Liegenschaft die Einschränkung der Sicht von seinem Grundstück 
aus auf den Zugersee vom Zivilrichter beurteilen lassen müsse. Im Übrigen gebe 
es aus baupolizeilichen Überlegungen keine Einwände gegen das Bauvorhaben, 
womit die Baubewilligung erteilt werden könne (S. 4 f.).

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3.2 Der Regierungsrat erwog im angefochtenen RRB im Wesentlichen sinn-
gemäss, das Baugrundstück befinde sich im blauen Gefahrenbereich, d.h. in ei-
nem Bereich mittlerer Gefährdung. Gemäss Bericht F.________ resultiere die 
hauptsächliche Gefährdung aus möglichen Hochwasser- und Murgangprozessen 
infolge eines Gerinneausbruchs des südlich der Bauparzelle vorbeifliessenden 
I.________-bachs. Mit der Baubewilligung habe der Gemeinderat Arth die Bau-
herrschaft verpflichtet, die Schutzmassnahmen gemäss dem Bericht F.________ 
umfassend umzusetzen und zusätzlich ein Notfallkonzept zu erarbeiten (Erw. 2.1 
- 2.3).

Die Beurteilung des Gefahrenpotentials sowie die vorgeschlagenen Massnah-
men durch die kantonale Fachinstanz sowie durch die F.________ AG seien 
schlüssig und nachvollziehbar. Die Kombination zwischen permanenten und mo-
bilen Schutzmassnahmen in Verbindung mit einem detaillierten Notfallkonzept 
erscheine sinnvoll und verhältnismässig und führe zu einer deutlichen Senkung 
des Schadenrisikos. Nicht überzeugend sei das Vorbringen, dass das erwartete 
Volumen an Ablagerungen resp. die Stauwirkung des geplanten Baus nicht aus-
reichend berücksichtigt worden sei. Das AWN gehe nachvollziehbar davon aus, 
dass an der Ostseite der Bauparzelle keine derartige Stauwirkung auftrete, so-
dass Wasser und Geröll in die Zufahrten, Tiefgaragen oder Keller der umliegen-
den Liegenschaften gelange. Auch sei nicht erkennbar, inwiefern der nördliche 
Zwischenraum das Abflussvolumen nicht bewältigen könne. KTN __03 im Nor-
den sei noch unbebaut, sodass sich die genannte Situation eines engen Abfluss-
raumes noch gar nicht realisiert habe. Im Falle einer Überbauung müssten dann-
zumal erneut eine Gefahrenanalyse durchgeführt und Schutzmassnahmen an-
geordnet werden (Erw. 2.4). 

Die erteilten Baubewilligungen seien nicht zu beanstanden. Es sei nicht ersicht-
lich, inwiefern die Beurteilungen der Vorinstanzen, welche sich auf die Einschät-
zung des AWN und den Bericht F.________ stützten, fehlerhaft seien. Anlass, 
den Bericht F.________ in Zweifel zu ziehen, bestehe nicht. Mit dem vorgesehe-
nen Bau werde dem Gefahrenpotential ausreichend Rechnung getragen; es er-
scheine nicht notwendig, weitergehende Auflagen oder Objektschutzmassnah-
men anzuordnen (Erw. 2.5). 

4. Der Beschwerdeführer rügt, der gesamte dem Entscheid zugrundeliegende 
Sachverhalt erweise sich als falsch, und somit auch die Schlussfolgerungen des 
Regierungsrats; ferner sei der Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden 
und begehe der Regierungsrat eine falsche Rechtsanwendung (S. 15 Rz. 43). 

Der Beschwerdeführer moniert, dass durch das geplante Projekt eine beträchtli-
che Gefahrenverlagerung auf die Nachbargrundstücke resultiere. Das geplante 

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Gebäude stelle ein Fliesshindernis dar, das zu einem Rückstau der Murgänge im 
Bereich der Kreuzung der E.________-strasse mit anschliessendem Umfliessen 
des Gebäudes nach Norden und Süden führe und zur Umleitung des Murgangs 
auf die Nachbargrundstücke, u.a. KTN __07. Trotz entsprechender Vorbringen 
gegen den Bericht F.________ sei es von den Bewilligungsbehörden unterlassen 
worden, die offenen Punkte, Widersprüchlichkeiten und die tatsächliche Gefah-
renverlagerung abzuklären (S. 5 Rz. 9 ff.). Der Beschwerdeführer habe sich ge-
zwungen gesehen, ein eigenes Gutachten durchführen zu lassen, welches erst 
"zum heutigen Zeitpunkt" vorliege. Das Gutachten des geowissenschaftlichen 
Büros J.________ AG (nachfolgend: Gutachten J.________) vom 26. Oktober 
2021 vermöge die Problematik der Gefahrenverlagerung im Detail aufzuzeigen. 
Das Gutachten J.________ sei durch die K.________ AG geprüft und vollum-
fänglich bestätigt worden (S. 6). 

Es bleibe unklar, welche Risikoveränderung der Regierungsrat noch als verhält-
nismässig erachte bzw. wann eine Massnahme noch verhältnismässig erscheine. 
Weitere Massnahmen würden sich aufgrund der Situation durchaus aufdrängen. 
Der Regierungsrat stütze sich auf den Bericht F.________; offene Fragen und 
Unstimmigkeiten würden pauschal abgetan. Auf die Argumente des Beschwerde-
führers sei der Regierungsrat nur insofern eingegangen, als er diese den Aus-
führungen der Vorinstanzen gegenüberstelle und deren Darstellung als nachvoll-
ziehbar einstufe, ohne sich jedoch genauer mit den Rügen des Beschwerdefüh-
rers zu befassen (S. 7 f. Rz. 17-19). 

Die angeordneten Stützmauern würden die Situation akzentuieren, indem sie die 
Riegelwirkung noch verstärkten. Die mobilen Massnahmen, die zu langsam er-
folgten, würden sich faktisch ebenfalls als nutzlos erweisen. Die Modellierung 
des I.________-bachs lasse sich mangels Berechnungsgrundlagen nicht nach-
prüfen; die Ablagerungshöhen seien in Frage gestellt worden und es sei darge-
legt worden, dass bereits Ablagerungen in der Höhe von 12 cm zu weitergehen-
den Folgen führen könnten. Indem der Regierungsrat davon ausgehe, dass die 
Ablagerungen seitlich abliessen, begehe er eine falsche Würdigung des Sach-
verhalts. Die stationären Massnahmen seien untauglich; es könne keine Rede 
davon sein, dass die Kombination zwischen permanenten und mobilen Schutz-
massnahmen ausreichend erscheine. Es seien zwingend weitergehende Mass-
nahmen erforderlich (S. 8 f. Rz. 21-24).

Die im Gutachten J.________ aufgezeigten Massnahmen seien geeignet, nötig 
und verhältnismässig. Der Regierungsrat hätte feststellen müssen, dass sich die 
Behauptung, "die Gefahrenlage existiere gar nicht erst", als nicht haltbar erweise 
(S. 9 f. Rz. 24-26). 

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Der Bericht F.________, der Daten aus dem Jahr 2003 nutze, die in einer Model-
lierung aus dem Jahr 2010 aufbereitet worden seien, berücksichtige die beste-
hende Bebauung nicht; die Daten in diesem Bericht seien fehlerhaft. Eine Model-
lierung mit aktuellen Daten zeige wesentlich höhere Fliesstiefen resp. Ablage-
rungshöhen. Der ursprüngliche Bericht habe sich bei den Fliesstiefen um mehr 
als das Doppelte verschätzt, daher erweise sich die Grundlage für sämtliche an-
geordneten Massnahmen als falsch (S. 10 f. Rz. 28-30). 

Das südlich gelegene Wieseland sei zwar unbebaut; es liege indes in der Zone 
W2 und es sei damit zu rechnen, dass es in naher Zukunft bebaut werde. Dieses 
Grundstück als blosses Wiesland zu berücksichtigen, lasse sich vielleicht dort 
rechtfertigen, wo Bauzonen überdimensioniert seien und der Zeitpunkt der Über-
bauung ungewiss bleibe. Dasselbe gelte für das nördlich gelegene Grundstück 
KTN __03. Es erweise sich als unstatthaft, den Abflusskorridor allein oder zu ei-
nem grösseren Teil auf andere Grundstücke innerhalb der Bauzone zu verlagern. 
Das Gutachten J.________ zeige, dass Überbauungen in der Umgebung mass-
gebliche Auswirkungen auf die Gefahrenlage hätten. Der angefochtene Ent-
scheid gehe von falschen Grundlagen aus bzw. befasse sich zu Unrecht nicht mit 
den Vorbringen des Beschwerdeführers, der auch die künftige Bebauung 
berücksichtigt wissen wolle (S. 11 f. Rz. 31-34). 

Das neu eingereichte Gutachten zeige auf, dass "die in Erw. 2.2. aufgeführten 
Schutzmassnahmen" lediglich auf den Schutz des Bauprojekts KTN __01 aus-
wirkten. Im Gegensatz dazu führten gerade diese Bauten zu einer verstärkten 
Gefahrenverlagerung auf die umgebenden Grundstücke. Der Regierungsrat las-
se diese Gefahrenverlagerung vollends unberücksichtigt. Die geplante Stütz-
mauer verstärke die Gefahrenüberlagerung auf die Nachbargrundstücke; die 
nördlichen Schutzmassnahmen verlängerten zudem die staufördernde Barriere 
und verstärkten das Schadenrisiko und die Gefahrenverlagerung; auch die östli-
chen Schutzmassnahmen reduzierten den Stauraum und verstärken die Gefah-
renüberlagerung. Die geplanten Schutzmassnahmen würden sich in ihrer Ge-
samtheit als untauglich und ungeeignet erweisen, die Gefahrenverlagerung und 
das Schadenrisiko für die Nachbargrundstücke zu reduzieren (S. 12 f. Rz. 35-
37). 

Im Kanton Schwyz fehle eine Definition, "was eine akzeptable verhältnismässige 
Veränderung einer Mehrgefährdung" sei; einen Hinweis lieferten die Richtlinien 
des Kantons Bern, der davon ausgehe, dass eine Mehrgefährdung von max. 
15% angemessen sei; diese Schwelle werde durch das Bauprojekt auf KTN __01 
überschritten. Der Kanton Schwyz arbeite in seinen Richtlinien mit absoluten 
Schwellenwerten, die das Überschreiten eines Schwellenwerts bzw. eine Er-

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höhung der Gefahrenstufe als relevantes Kriterium vorschlagen würden. Die De-
finition der Höhe der Schwellenwerte erscheine indes willkürlich. Unabhängig da-
von werde vorliegend auch der kritische Schwellenwert von 100 cm Fliesstiefe 
überschritten, sodass erwiesenermassen das Bauvorhaben zu einer unzulässi-
gen übermässigen Gefahrenverlagerung (Erhöhung der Gefahrenzone) führe 
(S. 13 f. Rz. 38-41). 

Nicht nur gehe der angefochtene RRB von falschen Grundlagen aus, sondern er 
befasse sich auch nicht ernsthaft mit den beschwerdeführerisch aufgeworfenen 
Fragen. Die ursprüngliche Frage, "dass die stationären Massnahmen das Risiko 
noch erhöhen und somit faktisch nur unzureichende mobile Massnahmen ver-
bleiben", scheine gar nicht verstanden worden zu sein. 

5.1 Bauten und Anlagen sind so zu erstellen und zu unterhalten, dass sie we-
der Personen noch Sachen gefährden (§ 54 Abs. 1 PBG; Art. 17 Abs. 1 BauR). 
Bauten und Anlagen müssen den Regeln der Baukunde und den Anforderungen 
des Gesundheitsschutzes entsprechen (§ 54 Abs. 2 PBG). Damit wird die allge-
meine Pflicht normiert, dass nach den anerkannten Regeln der Baukunde zu 
bauen ist. Dadurch wird gewährleistet, dass dem Bauwerk jene Festigkeit und 
Sicherheit zukommt, deren es nach seiner Zweckbestimmung bedarf (vgl. VGE 
1035/02 vom 25.11.2002 Erw. 2.a). Dies liegt in der Verantwortung der Bauherr-
schaft (VGE III 2008 15 vom 24.4.2008 Erw. 3.2). Die Baubewilligungsbehörde 
darf grundsätzlich davon ausgehen, dass die Bauherrschaft die Regeln der Bau-
kunde beachtet. Abklärungen sind allenfalls dann zu tätigen, wenn berechtigte 
Zweifel an der Einhaltung bestehen (vgl. VGE III 2020 121 vom 14.10.2020 
Erw. 2.6.2; VGE III 2010 99 vom 21.9.2010 Erw. 5.2). Durch ein Bauwerk dürfen 
somit weder der Benutzer selbst noch Dritte gefährdet oder geschädigt werden. 
Daraus ist zu folgern, dass Bauten und Anlagen so zu entwerfen und zu bauen 
sind, dass sie den standortgegebenen Belastungen standhalten. Dazu gehören 
beispielsweise nicht nur Schneelasten, sondern auch Einwirkungen aus weiteren 
vorhandenen Gefahrenprozessen. Auch Objektschutzmassnahmen tragen dazu 
bei, ein Bauwerk zu sichern (vgl. "Kantonale Naturgefahrenstrategie, Revision 
2019" = RRB Nr. 647 vom 17.9.2019 [nachfolgend: RRB Nr. 647] S. 48). 

5.2.1 Die Kantone gewährleisten den Hochwasserschutz in erster Linie durch 
den Unterhalt der Gewässer und durch raumplanerische Massnahmen (Art. 3 
Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Wasserbau [WBG; SR 721.100] vom 
21.6.1991). Reicht dies nicht aus, so müssen Massnahmen wie Verbauungen, 
Eindämmungen, Korrektionen, Geschiebe- und Hochwasserrückhalteanlagen 
sowie alle weiteren Vorkehrungen, die Bodenbewegungen verhindern, getroffen 
werden (Art. 3 Abs. 2 WBG). Die Kantone erarbeiten die Grundlagen für den 

12

Schutz vor Naturereignissen; unter anderem erstellen sie Gefahrenkarten (vgl. 
Art. 27 Abs. 1 lit. c der Verordnung über den Wasserbau [Wasserbauverordnung, 
WBV; SR 721.100.1] vom 2.11.1994; Art. 15 Abs. 1 lit. c der Verordnung über 
den Wald [Waldverordnung, WaV; SR 921.01] vom 30.11.1992). 

Gefahrenkarten zeigen, welche Gebiete durch Naturgefahren oder schädliche 
Einwirkungen erheblich bedroht sind (§ 7a Abs. 1 des Kantonalen Waldgesetzes 
[KWaG; SRSZ 313.110] vom 21.10.1998). Das Amt für Wald und Natur (AWN) ist 
das zuständige Amt unter anderem für die Ausarbeitung von Gefahrenkatastern 
und Gefahrenkarten zum Schutz vor Naturereignissen (§ 5 Abs. 2 lit. i der Voll-
zugsverordnung zum KWaG [SRSZ 313.111] vom 18.12.2001). 

5.2.2 Die Gefahrenkarte macht flächendeckend Aussagen zur Gefährdung oder 
Nichtgefährdung eines Gebietes, der Art des gefährlichen Prozesses (Gefahren-
art) sowie der Intensität und der Eintretenswahrscheinlichkeit bzw. Häufigkeit 
desselben. Die Bestimmung der Gefahrenstufe (rot, blau, gelb, gelb-weiss) er-
folgt anhand der Kriterien Intensität und Wahrscheinlichkeit eines Gefahrenpro-
zesses. Die Gefahrenkarte mit den Gefahrenstufen rot, blau, gelb und gelb-weiss 
beschränkt sich auf Gebiete grosser Bearbeitungstiefe (Perimeter A, Siedlungs-
gebiete, vgl. RRB Nr. 647 S. 50 f. Anhang B; "Naturgefahren im Kanton Schwyz", 
Schlussbericht Amt für Wald und Naturgefahren [Schlussbericht], vom 6.12.2012, 
S. 4 Ziff. 3). Die Naturgefahrenkarten werden schwergewichtig unter anderem bei 
der Ausscheidung von Gefahrenzonen in der Nutzungsplanung sowie bei der 
Überprüfung sämtlicher Baugesuche hinsichtlich Gefährdung im Rahmen des 
Baubewilligungsverfahrens eingesetzt (Schlussbericht S. 10 Ziff. 8). 

5.2.3 Bei der gelben Gefahrenzone handelt es sich um einen sogenannten Hin-
weisbereich, bei der blauen um einen Gebotsbereich und bei der roten um einen 
Verbotsbereich. Im Bereich mittlerer Gefährdung (Gefahrenzone blau) sind Per-
sonen innerhalb von Gebäuden kaum gefährdet, jedoch ausserhalb davon. Mit 
Schäden an Gebäuden ist zu rechnen, jedoch sind rasche Gebäudezerstörungen 
in diesem Gebiet nicht zu erwarten, falls gewisse Auflagen bezüglich Bauweise 
beachtet werden (RRB Nr. 647 vom 17.9.2019 Anhang D). 

5.2.4 Die Gefahrenkartierung als solche ist eine Sachverhaltsfeststellung, woraus 
sich von Bundesrechts wegen noch keine unmittelbaren, grundeigentümerver-
bindlichen Nutzungsbeschränkungen ergeben (Fritzsche/Bösch/Wipf/Kunz, 
S. 1020 Ziff. 10.5.8.2; vgl. Zaugg/Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kan-
tons Bern, 5. Aufl., Bern 2020, Art. 6 N 7; VGE III 2017 74 vom 28.8.2017 
Erw. 2.3.1, 2.3.5 f.). 

13

Während die Berücksichtigung der Naturgefahrenkarte (Gefahrenzonen) im 
Richt- und Nutzungsplanungsverfahren im Zeichen der Risikoprävention ist, ste-
hen im Baubewilligungsverfahren Objektschutzmassnahmen im Vordergrund 
(vgl. Beeler, Planerischer Schutz vor Naturgefahren, in: Sicherheit & Recht 
1/2008 S. 33 ff., S. 41). Im Gebotsbereich können schwere Schäden durch ge-
eignete Vorsorgemassnahmen vermieden werden. Als mögliche Massnahmen 
kommen unter anderem ein Verzicht auf die Erstellung von sensiblen Objekten 
oder die Erteilung einer Baubewilligung mit Auflagen in Frage (Schlussbericht 
Anhang; "Naturgefahren: Das Wesentliche in Kürze", AWN, Fachbereich Natur-
gefahren, S. 4; Fritzsche/Bösch/Wipf/Kunz, Zürcher Planungs- und Baurecht, 6. 
Aufl., Zürich 2019, Bd. 2, S. 1029). 

5.2.5 Das kommunale Baureglement äussert sich nicht zur Gefahrenkarte bzw. 
zu Gefahrenzonen (anders als etwa das kommunale Baureglement der Gemein-
de Schwyz [vgl. dort Art. 44bis] oder Feusisberg [vgl. dort Art. 52c ff.]). In diesem 
Fall muss die Bewilligungsbehörde deshalb im Baubewilligungsverfahren mit ge-
eigneten Auflagen einen ausreichenden Hochwasserschutz verlangen, sei es am 
Gebäude selbst oder in seiner unmittelbaren Umgebung (vgl. Sommerhalder Fo-
restier, in: Baumann et al., Kommentar zum Baugesetz des Kantons Aargau, 
Bern 2013, § 52 N 46; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 6 N 7). 

Der Kantonalen Naturgefahrenstrategie lässt sich diesbezüglich Folgendes ent-
nehmen: Im Zusammenhang mit der Nutzung des Raumes sind die Behörden 
verpflichtet, die standortbezogenen Einwirkungen durch Naturgefahren bei der 
Beurteilung des Sachverhaltes zu berücksichtigen, auch wenn diese Resultate 
noch nicht in die Richt- und Nutzungsplanung eingeflossen sind. Tut eine Behör-
de das nicht, begeht sie einen Fehler, indem sie den rechtserheblichen Sachver-
halt nicht richtig festgestellt hat. Der Behörde bekannte Fakten dürfen im Verwal-
tungsverfahren nicht ignoriert werden (RRB Nr. 647 S. 49 m.H.a. Lüthi, Rechtli-
che Aspekte im Zusammenhang mit der Gefahrenkarte, PLANAT 4/2004, S. 24 
Ziff. 3 i.f., S. 40 Ziff. 4.4; vgl. PLANAT, Gefahrenkarten aus dem rechtlichen 
Blickwinkel, 1/2007, S. 4 Ziff. 4). 

5.2.6 Im Kanton Schwyz überprüft im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens 
das AWN, Fachbereich Naturgefahren, die Baugesuche hinsichtlich ihrer Kompa-
tibilität mit den raumplanerischen Grundsätzen des kantonalen Naturgefahren-
managements. Das Amt für Wald und Naturgefahren verfügt im Vollzug im Ge-
gensatz zu den Aufgaben anderer kantonaler Fachstellen (z.B. Gewässerschutz) 
über eine weniger «griffige» gesetzliche Grundlage (§ 54 PBG; vgl. oben 
Erw. 5.1). Der Ermessensspielraum ist erheblich (vgl. RRB Nr. 647 S. 25 u. 35). 

14

5.3 Es ist zwischen den Parteien unbestritten, dass die Kantonale Naturgefah-
renstrategie (RRB Nr. 647) bzw. die integrale Naturgefahrenkarte der Gemeinde 
Arth vorliegend massgeblich ist. Die regierungsrätlichen Ausführungen, wonach 
das Baugrundstück gemäss der integralen Naturgefahrenkarte Arth im blauen 
Gefahrenbereich, d.h. in einem Bereich mittlerer Gefährdung, liegt, und es sich 
im vorliegenden Fall um eine Gefährdung durch Hochwasser und Murgänge 
handelt, sind ebenfalls unbestritten und lassen sich verifizieren (namentlich durch 
die im WebGIS unter der Geokategorie Naturrisiken abrufbare Naturgefahrenkar-
te; vgl. angefocht. RRB Erw. 2.1 m.H.a. den ebenfalls im WebGIS abrufbaren 
PZG-Code 300 [= Prozessgruppen-Gefahrencode für Hochwassergefah-
ren/Murgang, vgl. Amt für Wald und Naturgefahren, Integrale Naturgefahrenkar-
ten, Informationen und Gebrauchsbestimmungen für WebGIS-Benutzer, letzt-
mals ergänzt am 5.5.2015]). 

5.3.1 Der Bericht F.________ ist in die fünf Titel 1 Ausgangslage, 2 Örtliche Ge-
fahrensituation, 3 Schutzkonzept, 4 Folgerungen und 5 Anhang (der die Grund-
lagen auflistet) gegliedert. 

5.3.2 Unter 1 Ausgangslage wird die Lage des "Mehrfamilienhauses" (recte: Ein-
familienhaus mit Einliegerwohnung) beschrieben (Bauzone W2a [recte: W2]; 
blauer Gefahrenbereich des I.________-bachs mit Hochwasser-/Murgangereig-
nissen).

Unter 2 Örtliche Gefahrensituation wird dargelegt, dass eine Gefährdung aus 
möglichen Hochwasser- und Murgangprozessen in Folge eines Gerinneaus-
bruchs des I.________-bachs resultiere. Dieser sei bei einem Einzugsgebiet von 
rund 0.75 km2 und einer Gerinnelänge von 2.5 km aufgrund der Steilheit des Ge-
rinnes in den höheren Hanglagen murgangfähig; im Gebiet L.________ seien 
geschiebeführende Runsen und mächtige Murgangablagerungen vorhanden. Im 
Ereigniskataster zur Gefahrenkarte seien mehrere Murgang- und Hochwasserer-
eignisse dokumentiert (S. 4). 

Der Bericht schätzt die massgebenden Murfrachten auf 4'500 m3 (30-100-
jährlich) bis 9'000 m3 (100-300-jährlich). Aufgrund eines Hanggefälles von rund 
8% könne das Gebiet G.________ von Murgangabflüssen erreicht werden; für 
KTN __01 seien gut fliessfähige Murgänge mit hohem Wassergehalt (niedrig vis-
kos) massgebend, wobei für das Baugrundstück eine Gefährdung mittlerer Inten-
sität für seltene (30-100-jährliche) und sehr seltene (100-300-jährliche) Ereignis-
se resultiere. Die auf Grundlage von Terraindaten von 2003 durchgeführten Mo-
dellierungen des I.________-bachs zeigten Resultate von Fliess- resp. Ablage-

15

rungshöhen von 0.3 m bei seltenen Ereignissen bzw. von 0.5 m bei sehr seltenen 
Ereignissen. 

Die zwischenzeitlich realisierten Überbauungen seien in der Gefahrenkarte noch 
nicht berücksichtigt. Diese könnten lokal zu deutlich reduzierten Intensitäten 
führen, anderseits könnten lokal durch Strömungskonzentrationen auch höhere 
Intensitäten auftreten. Beide obliegenden Parzellen seien überbaut, weshalb die 
Hauptanströmung über die E.________-strasse erfolge (S. 5). Es sei auf einen 
genügenden Schutz der Ostseite der Parzelle zu achten, da sich der Oberfläche-
nabfluss aus Starkniederschlag hauptsächlich über die E.________-strasse ab-
wickle, welche direkt auf KTN __01 zuführe. Das Quergefälle der bergwärts 
führenden E.________-strasse neige sich gegen die Nordseite; auf der in Rich-
tung Nord-Süd verlaufenden E.________-strasse liege ein Höchstpunkt beim 
Abzweiger des Ostastes, von wo das Strassengefälle sowohl nach Norden wie 
auch nach Süden abfalle; der Grossteil des Wassers fliesse über die Wiese nörd-
lich der Parzelle KTN __01 zum Zugersee, der kleinere Teil über den südlichen 
H.________-weg (S. 6; vgl. S. 9 Abb. 9). 

Unter 3 Schutzkonzept wird festgehalten, dieses bestehe aus baulichen Anpas-
sungen an der Umgebung des Mehrfamilienhauses, welche permanenten Schutz 
gewährleisteten, und aus mobilen Schutzmassnahmen bei der Garageneinfahrt 
auf der Südseite (S. 9). 

Der Bericht F.________ definiert folgende Schutzmassnahmen (M) (S. 12 f.): Da 
die quer zur Anströmung liegende Ostseite dem Hochwasser/Murgangereignis 
am stärksten ausgesetzt sei, müsse die Gartenmauer auf der Ostseite im Bereich 
des direkten Anpralls eine Höhe von 1.00 m haben, zur Seite könne die Mauer-
höhe auf 50 cm (oder höher) abnehmen (M1; vgl. S. 13); die Garageneinfahrt ins 
EG steige an und weise ab der Strasse eine Höhendifferenz bis Garagenkote 
von rund 58 cm auf, was ausreichend sei (M2); auf der Nordseite müsse sicher-
gestellt werden, dass der Abfluss über das Wiesland erfolge und nicht auf die Pa-
rzelle zurückfliesse, was mit einem Erdwall oder einer Gartenmauer mit einer 
Höhe von >30 cm erreicht werden könne (M3); auf der Südseite fliesse das Was-
ser über den 12% steilen H.________-weg ab, dessen Quergefälle sich gegen 
Süden, also weg von KTN __08 (recte: __01), neige. Um seitliches Eindringen in 
die Garageneinfahrt und den Einliegerwohnung-Eingang zu verhindern, sei ein 
Abweiserbauwerk von mindestens 30 cm Höhe nötig (M4) - der erforderliche 
Schutz werde mit einer 2-teiligen mobilen Dammbalkenanlage (Höhe 50 cm) ge-
plant. Weiter empfiehlt der Bericht F.________ zusätzlich, die Türschwellen im 
UG sowie Lichtschächte in potentiellen Gefahrenbereichen generell 10 cm ge-

16

genüber dem Terrain anzuheben sowie das Gefälle des Gartens vom Gebäude 
abfallend zu gestalten.

Der Bericht folgert, ein permanenter Schutz vor seltenen (30-100-jährlichen) Er-
eignissen werde durch Ablenkmauern und mobile Hochwasserschutzmassnah-
men erreicht; mit diesen Schutzmassnahmen könnten die Anforderungen an den 
Hochwasser-/Murgangschutz gemäss den kantonalen Richtlinien erfüllt werden. 

Durch das Neubauprojekt gebe es keine übermässige Gefahrenverlagerung auf 
angrenzende Grundstücke und Unterlieger; am heutigen Abflussregime ändere 
sich nichts. 

5.3.3 Im Rahmen des kantonalen Verfahrens wurde der Schutz vor Naturgefah-
ren durch das AWN (Naturgefahren) geprüft (RR-act. III-01/B2 [= Gesamtent-
scheid vom 21.1.2021] S. 3 f.). Dessen beantragte Auflage und Empfehlungen 
nahm das ARE in den Gesamtentscheid vom 21. Januar 2021 auf, welches sei-
nerseits die Gemeinde einlud, die Empfehlungen des AWN zu prüfen und allen-
falls als Auflagen in die kommunale Baubewilligung aufzunehmen (RR-act. III-
01/B2 S. 7). Den entsprechenden Auflagen zufolge müssen zur Behebung des 
Schutzdefizits sämtliche im Bericht F.________ genannten Massnahmen umge-
setzt werden; da das Schutzziel "durch die Bauherrschaft" auf das 30-100-
jährliche Ereignis festgelegt worden sei, könnten 100-300-jährliche Ereignisse 
weiterhin zu Schäden führen; die kantonale Naturgefahrenstrategie (RRB 
Nr. 647) strebe einen vollständigen Schutz bis zum 300-jährlichen Ereignis an, 
weshalb empfohlen werde, die vorgeschlagenen Schutzmassnahmen zu über-
prüfen und allenfalls zu optimieren. Im Sinne einer Empfehlung nennt das AWN 
ferner die Erarbeitung eines Notfallkonzepts hinsichtlich der mobilen Massnah-
men. 

5.4 Im Rahmen des vorliegenden verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfah-
rens reicht der Beschwerdeführer einerseits das Gutachten J.________ (be-
zeichnet als Kurzbericht) mit dem Titel "Nachweis Gefahrenverlagerung auf Par-
zelle __07, Gemeinde Arth, Beurteilung des Bauvorhabens auf Parzelle __01 
sowie möglicher Bauprojekte im Bereich der freien Bauzonen G.________, Ge-
meinde Arth", und anderseits die "Plausibilisierung Bericht J.________ AG" der 
K.________ AG ein (Bf-act. 4+5; vgl. oben Erw. 4). 

5.4.1 Das Gutachten J.________ ist in die fünf Kapitel 1 Einleitung, 2 Grundla-
gen der Gefahrenverlagerung, 3 Modellierung Murgang, 4 Analyse der Gefah-
renverlagerung und 5 Schlussfolgerungen gegliedert (S. 1-22); es folgen die An-
hänge A1-A4 (S. 23-41). Dieser Gliederung vorgelagert ist eine Zusammenfas-
sung (erste S. 1 f.). 

17

5.4.2 Als Grundlage der Untersuchung werden die Angaben aus der Gefahren-
karte und öffentlich zugängliche Geodaten genannt (Ziff. 1.3). Unter Ziff. 2.1.1 
(und Ziff. 2.2) wird festgehalten, das Bauprojekt entspreche der "Situation D" (vgl. 
S. 4 Abb. 3: quer zur Strömungsrichtung von Murgängen errichtete Baute), wo-
nach das Bauvorhaben zu einem Rückstau und einer Erhöhung der Fliesstiefe, 
aber tendenziell zu einer Reduktion der Fliessgeschwindigkeit führe. Weiter wer-
den relevante Parameter gemäss den Richtlinien zur Gefahrenverlagerung 
gemäss den Kantonen Schwyz und Bern - die beide ins Gutachten einbezogen 
würden (vgl. Ziff. 2.1.1 i.f.) - identifiziert; betreffend Richtlinien des Kantons 
Schwyz werde die Fliesstiefe mit einem Grenzwert >1 m als Beurteilungskriteri-
um für die Bewertung der Gefahrenverlagerung angewendet, betreffend Richtli-
nien des Kantons Bern werde "als zusätzliches Beurteilungskriterium" die Zu-
nahme der Fliesstiefe mit einem Grenzwert von max. 15% übernommen für die 
Bewertung der Gefahrenverlagerung angewendet. 

5.4.3 In Ziff. 3 folgen Murgangmodellierungen, mit welchen die Erhöhung der zu 
erwartenden Fliesstiefen durch das Bauvorhaben "und einer möglichen zusätzli-
chen Überbauung der Parzelle __03 quantifiziert werden" (vgl. S. 5 Ziff. 2.2 i.f.). 
Die Modellierungen bezögen sich auf die Situation beim Gebäude auf der Parzel-
le __07 (d.h. Liegenschaft des Beschwerdeführers) zur Abklärung einer mögli-
chen Gefahrenverlagerung (S. 6 Ziff. 3.1). Der Startpunkt der Modellierung stelle 
eine komplexitätsreduzierende Betrachtung der relevanten Gefahrensituation 
das, bei welcher der gesamte Murschub im Bereich des SBB-Durchlasses (auf 
ca. 475 m. ü. M.) gestartet werde. Es werde jedoch davon ausgegangen, dass es 
im Ereignisfall zu Verklausungen im Bereich der beiden Brücken auf Kote 
464 m.ü.M. und 446 m.ü.M. sowie bei der Eindolung auf Kote 400 m.ü.M. mit an-
schliessendem Ausbrechen der Prozesse aus dem Gerinne komme (vgl. S. 7 Mit-
te u. S. 8 Abb. 5). 

Murgangmodellierungen wurden für sieben Szenarien gemacht (S. 10 f. 
Ziff. 3.2.1 ff. mit jeweiligen Verweisen auf Abbildungen, Tabelle 3 sowie Anhang 
A.3: Grundszenario; A - Situation IST; B - Bauprojekt __01; C - Überbauung Par-
zellen __01/__03; D - Überbauung Parzellen __01/__03 aufgelöst; E - Optimie-
rung Abflusskorridor und Rückstaubereich - Variante 1; F - Optimierung Abfluss-
korridor und Rückstaubereich - Variante 2). Bei den Szenarien B bis F wurden 
neben dem strittigen Bauvorhaben auch das Gebäude im Bau auf KTN __05 so-
wie ein mögliches Gebäude auf KTN __03 (jeweils mit Varianten betr. Objekt-
schutz bzw. möglichen Grenzabständen) berücksichtigt (S. 9). 

5.4.4 In Ziff. 4 folgt eine Analyse der Gefahrenverlagerung. Die Gefahrensituation 
wird "durch Murgänge für die heutige Situation […] sowie für die veränderte Si-

18

tuation durch das Bauvorhaben auf Parzelle __01" beschrieben, wobei der Fokus 
auf dem 300-jährlichen Murgangereignis liegt und die Fliesstiefen für drei ausge-
wählte Referenzpunkte je Bebauungszustand aufgeführt werden (vgl. S. 13 
Abb. 6). 

Bereits in der heutigen Situation müsse von einem Zufluss von Murgangmaterial 
zur Garage auf KTN __07 ausgegangen werden (vgl. Ziff. 4.1). Im Vergleich zur 
Ist-Situation zeigten die Modellierungen unter Berücksichtigung des sich im Bau 
befindlichen Gebäudes auf KTN __05 sowie des Bauvorhabens auf KTN __01 
einen Rückstau im Bereich der Kreuzung der E.________-strasse. Durch ein 
Gebäude auf KTN __01 sowie vorgelagerter Objektschutzmauer entlang der 
E.________-strasse werde ein Abfliessen des Murgangs über die heute unbe-
baute Wiese verhindert; die maximalen Fliesstiefen erhöhten sich und ein Mur-
gang breite sich entlang der E.________-strasse primär nach Norden aber auch 
nach Süden aus. Gemäss Beschreibung der örtlichen Gefahrensituation im Ge-
fahrennachweis für das Bauprojekt werde erwartet, dass der Grossteil des Was-
sers über die Wiese nördlich und ein kleiner Teil südlich der Bauparzelle abflies-
se, was allerdings den im Bericht in Abb. 5 und 6 eingezeichneten Hauptanströ-
mungsrichtungen widerspreche. Die Murgangmodellierungen in Abb. 8 (des Gut-
achtens J.________) zeigten, dass das Gebäude mit Objektschutzmauer insbe-
sondere beim gegenüberliegenden Gebäude auf KTN __07 zu einem verstärkten 
Zufliessen von Murgangmaterial führe (Ziff. 4.2). 

5.4.5 Die Gutachter schlussfolgern u.a. (Ziff. 4.5 u. 5, vgl. tabellarische Zusam-
menfassung Ziff. 4.4), es zeige sich ein Überschreiten der Fliesstiefengrenzwerte 
für die Gefahrenverlagerung sowohl für das Bauprojekt als auch für das Zusam-
menspiel mit einem möglichen weiteren Gebäude auf KTN __03 "(Fliesstiefe > 
1 m bzw. Zunahme > 15%)". Die Gefahrenverlagerung entstehe durch eine deut-
liche Erhöhung der Fliesstiefe; die relevanten Grenzwerte der Richtlinien der 
Kantone Schwyz und Bern würden deutlich überschritten; eine Gefahrenverlage-
rung auf das Grundstück KTN __07 liege vor. Für die Einhaltung der Grenzwerte 
sei ein möglichst breiter Abflusskorridor nördlich des Bauvorhabens auf KTN 
__01 (mind. 10 m inkl. Terrainanpassungen im Bereich der Parzellengrenzen 
KTN __01 und __03 sowie ein grösstmöglicher östlicher Ablagerungsraum im 
Bereich der Kreuzung der E.________-strasse (Grenzabstand zum Gebäude 
mind. 5 m) zu schaffen. 

5.5 Mit Mitbericht vom 17. Dezember 2021 äussert sich das AWN zum Gutach-
ten J.________ (in: Vernehmlassung des ARE vom 21.12.2021, S. 2 ff.). Der 
Fachbereich Naturgefahren stütze sich bei der Beurteilung auf die kommunalen 
Naturgefahrenkarten, somit auf die Einteilung in die Bereiche geringer, mittlerer 

19

und erheblicher Gefährdung, und gehe dabei einen pragmatischen Weg. Detail-
liertere Betrachtungen wie Matrixfelder im Intensitäts-Wahrscheinlichkeits-
Diagramm spielten eine untergeordnete Rolle, ebenso wenig würden weitere 
Grundlagen wie Fliesstiefenkarten berücksichtigt. Bei der Gefahrenverlagerung 
sei zu unterscheiden zwischen öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Rele-
vanz; aus öffentlich-rechtlicher Sicht liege eine übermässige Gefahrenverlage-
rung vor, wenn in einem Bereich aufgrund eines Bauvorhabens die Gefahrenstu-
fe wechsle (S. 3).

Die Herleitung im Gutachten J.________, im vorliegenden Fall solle nur die 
Fliesshöhe gelten und darum sei entscheidend, wenn diese den Wert von 1 m 
übersteige, sei falsch. Sei eine Gefahrenverlagerung übermässig (Erhöhung der 
Gefahrenstufe), müsse nicht nur die Fliesstiefe den Wert von 1 m übersteigen, 
sondern auch die Fliessgeschwindigkeit denjenigen von 1 m/s, was vorliegend, 
wie die Modellierungen der J.________ zeigten, nicht der Fall sei (S. 3 [unten] f.). 
Die Merkblätter und Arbeitshilfen des Kantons Bern zu diversen Themen seien 
bekannt und würden sehr geschätzt, wobei die Arbeitshilfe des Tiefbauamtes des 
Kantons Bern zum "Umgang mit Gefahrenverlagerungen bei Bauten und Anlagen 
im Überflutungsbereich" (Ausgabe 17.11.2017; [Bf-act. 7]) zu weit gehe. Die Er-
fahrung zeige, dass die Fliesstiefenbeurteilung im Zentimeterbereich nicht mög-
lich sei (S. 4 oben).

Während die Murgangsimulationen für die Naturgefahrenkarte 2009 ca. 250 m 
oberhalb der SBB-Linie starteten, würden die Berechnungen im Gutachten 
J.________ direkt beim Durchlass unter der M.________-Linie starten; der/die 
Rückhalt/Ablagerungen oberhalb der Trasse würden vernachlässigt; die Mur-
gangfrachten im Modell J.________ dürften ca. 25% höher liegen als in den Be-
rechnungen der Naturgefahrenkarte. Inwiefern dies einen Einfluss auf die Beur-
teilung der Gefahrenverlagerung habe, könne nicht im Detail beurteilt werden, 
lasse aber aufhorchen (S. 4 Mitte). 

Die J.________-Modellierungen zeigten, dass bereits in der heutigen Situation 
von einem Zufluss von Murgangmaterial zur Garage des Beschwerdeführers 
ausgegangen werden müsse, wobei durch das Bauvorhaben die Fliesshöhen um 
ca. 0.3 m erhöht würden. Weder die Gefahrenstufe noch das Matrixfeld werde 
aber erhöht; das Personenrisiko steige nicht und auch das Sachrisiko dürfte nicht 
wesentlich steigen. Das Grundstück KTN __07 wie auch alle weiteren Nachbar-
grundstücke verblieben im Bereich mittlerer Gefährdung (blaue Gefahrenstufe), 
weshalb die Kriterien der übermässigen Gefahrenverlagerung im öffentlich-
rechtlichen Sinne gemäss gängiger Praxis im Kanton Schwyz eingehalten seien 
(S. 4 Mitte und i.f.). Allfällige Projektanpassungen seien privatrechtlich anzustre-

20

ben (S. 5 oben). Das Gutachten K.________ bringe keine neuen Erkenntnisse 
(S. 3 unten). 

Gestützt namentlich auf diese Ausführungen des AWN vom 17. Dezember 2021 
beantragt das ARE die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde (vgl. 
Vernehmlassung des ARE vom 21.12.2021, S. 8). 

6.1 Nach der (Haupt-)Argumentation des Beschwerdeführers ist das Bauvor-
haben deshalb zu untersagen, weil nach seinem Dafürhalten eine übermässige 
Gefahrenverlagerung auf sein Grundstück KTN __07 resultiert.

6.2 Zu Recht macht das AWN in seinem Mitbericht auf die Unterscheidung 
zwischen öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Relevanz aufmerksam. Allfäl-
lige zivilrechtliche Ansprüche (Wasserablauf, Abnahmepflicht/Zuflussrecht des 
unterliegenden Grundstücks nach Art. 689 ZGB i.V.m. Art. 684 ZGB und Art. 679 
ZGB; vgl. zum Ganzen: Sutter-Somm, Eigentum und Besitz, SPR V/1,                
2. Aufl. 2014, S. 378 Rz. 809 f., 815, m.w.H.) zwischen Grundeigentümern sind 
nicht im vorliegenden verwaltungsgerichtlichen, sondern ggf. in einem zivilrechtli-
chen Verfahren geltend zu machen. Vorliegend massgeblich ist grundsätzlich 
einzig die Beurteilung der Gefahrenverlagerung in öffentlich-rechtlicher Hinsicht, 
wobei gemäss schwyzerisch kantonaler Praxis darauf abgestellt wird, ob in ei-
nem Bereich aufgrund eines Bauvorhabens die Gefahrenstufe wechselt bzw. sich 
erhöht (z.B. von gelb auf blau oder von blau auf rot; vgl. Mitbericht des AWN vom 
17.12.2022, S. 3 Mitte; Gutachten J.________ Ziff. 2.1.2). Innerhalb dieses 
Rahmens ist vorliegend dem Interesse des Beschwerdeführers am Schutz seines 
Eigentums mithin insofern Rechnung zu tragen, indem zu prüfen ist, ob das 
Grundstück KTN __07 bedingt durch das Bauvorhaben statt anders als bisher in 
einen Bereich erheblicher Gefährdung (roter Gefahrenbereich) zu liegen kommt. 

6.3.1 Die Intensitätskriterien bei Übermurungen sind in RRB Nr. 647 vom 
17.9.2019 Anhang C S. 53 geregelt. Massgeblich sind dabei die Parameter h 
("Wassertiefe, Fliesshöhe [m]") sowie v ("Fliessgeschwindigkeit des Wassers 
[m/s]"). Eine Erhöhung der Gefahrenstufe und damit gemäss Praxis im Kanton 
Schwyz eine unzulässige Gefahrenverlagerung liegen (namentlich) - wie auch im 
Gutachten J.________ zutreffend festgehalten wird (vgl. Ziff. 2.1.2) - dann vor, 
wenn die Intensität von mittel ("h < 1 m oder v < 1 m/s") zu stark mit den Wasser-
tiefen bzw. Fliesshöhen h > 1 m und Fliessgeschwindigkeiten v > 1 m/s wechselt. 
Die "starke Intensität" ist somit (nur) dann erfüllt, wenn die Parameter Wassertie-
fe/Fliesshöhe einerseits und Fliessgeschwindigkeit anderseits kumulativ mit den 
entsprechenden Werten gegeben sind. 

21

6.3.2 Zu Recht weisen die Beschwerdegegner (Vernehmlassung vom 21.1.2022 
S. 10 Ziff. 3.5; Duplik vom 3.3.2022 S. 3 f. Ziff. 3) und das Sicherheitsdeparte-
ment (Vernehmlassung S. 3 Ziff. 4) darauf hin, dass die Richtlinien des Kantons 
Bern (Zunahme der Fliesstiefe mit einem Grenzwert von max. 15% als Kriterium 
für eine übermässige Gefahrenverlagerung, vgl. Gutachten J.________ 
Ziff. 2.1.3) vorliegend keine Geltung beanspruchen können bzw. der Beschwer-
deführer hieraus nichts zu seinen Gunsten ableiten kann. Dies ergibt sich bereits 
daraus, dass die Kantone für den Vollzug des Naturgefahrenrechts zuständig 
sind (vorstehend Erw. 5.2.1) und ihre Praxis daher nicht an derjenigen anderer 
Kantone auszurichten haben. 

Abgesehen davon zeigt der Beschwerdeführer - soweit ersichtlich - nicht auf, 
dass die Kriterien der entsprechenden Berner Richtlinie für die Bejahung einer 
übermässigen Gefahrenverlagerung abschliessend erfüllt sind. Namentlich zeigt 
er nicht auf, dass die betroffene (zusammenhängende, vgl. Bf-act. 7 Ziff. 4.3) 
Fläche mindestens "wenige Aren" ausmacht (vgl. Bf-act. 7 S. 4 Ziff. 4.5). Zudem 
setzt er sich nicht - jedenfalls nicht in einer rechtsgenüglichen Weise - mit den als 
"wichtig" charakterisierten (negativen) Voraussetzungen auseinander, welche 
"aufgrund der Unschärfen, die mit der Gefahrenbeurteilung einhergehen", gegen 
"relevante Veränderungen bezüglich Einwirkungen" sprechen (S. 5: so betreffend 
Zunahme der Summe von Fliesstiefe und Geschwindigkeitshöhe). 

Wenn im Gutachten J.________ explizit gefolgert wird, dass "eine Erhöhung der 
Fliessgeschwindigkeit für die vorliegende Situation entlang der E.________-
strasse nicht zu erwarten ist" (S. 22 Ziff. 5 "Schlussfolgerungen"), heisst das, 
dass die Fliessgeschwindigkeit um weniger als 0.1 m/s zunimmt (vgl. auch Replik 
S. 11), was gegen eine relevante Veränderung spricht. Auch dem Bericht 
F.________ kann nichts Gegenteiliges entnommen werden. Insofern stimmen die 
Fachberichte überein. 

Wenn sich also auch nach dem Gutachten J.________ (S. 11, Ziff. 3.2.8) die 
Fliessgeschwindigkeiten gemäss den Modellierungen im Bereich von lediglich 
wenigen Zehntelmetern pro Sekunde bewegen, kann mit dem fachkundigen 
AWN festgehalten werden, dass einerseits mit dem geplanten Bauvorhaben auf 
KTN __01 das beschwerdeführerische Grundstück KTN __07 und im Übrigen al-
le weiteren Nachbargrundstücke in einem Bereich mittlerer Gefährdung (blaue 
Gefahrenstufe) verbleiben und demzufolge anderseits die Kriterien für die Beja-
hung der übermässigen Gefahrenverlagerung im öffentlich-rechtlichen Sinne 
gemäss der Praxis im Kanton Schwyz nicht erfüllt sind. 

6.3.3 Die Kritik des Beschwerdeführers an der Praxis im Kanton Schwyz hinsicht-
lich Gefahrenverlagerung verfängt nicht. Entgegen seinen Vorbringen (vgl. Replik 

22

S. 8 Rz. 16 f.) werden die Kriterien definiert, ab wann eine Gefahrenveränderung 
in öffentlich-rechtlicher Hinsicht als relevant gilt. Ferner trifft es nicht zu, dass 
gemäss dieser Praxis mit starren Werten, wie es der Beschwerdeführer um-
schreibt, eine Gefahrenverlagerung nur dann vorliegt, wenn die Fliessgeschwin-
digkeit und die Fliesstiefe einen bestimmten Wert erreichen: Dass vorliegend ei-
ne gewisse Verlagerung stattfindet, wird denn auch seitens des AWN bestätigt, 
indes erweist sich diese nicht als übermässig bzw. führt sie nicht zu einer Um-
qualifizierung des Baugrundstückes bzw. anliegender Grundstücke in einen roten 
Gefahrenbereich (Vernehmlassung des ARE vom 21.12.2021, S. 5 oben; vgl. Be-
richt F.________, S. 13 Ziff. 4). Aus dem Umstand einer blossen, indes nicht 
qualifizierten, d.h. nicht übermässigen Gefahrenverlagerung alleine kann der Be-
schwerdeführer aber nichts zu seinen Gunsten ableiten. Dass die Beurteilung ei-
ner Gefahrenverlagerung einer gewissen Schematisierung und Pauschalierung 
unterliegt und eine Umqualifizierung (von einer Gefährdungsstufe in eine andere) 
erst bei Erreichen vordefinierter Schwellenwerte erfolgt, ist sachimmanent. Inso-
fern unterscheidet sich die Schwyzer Praxis nicht von der Berner Praxis, bei wel-
cher ein Schwellenwert von 15% bezogen auf die Veränderung der massgeben-
den Einwirkungsgrössen gilt; unter diesem Schwellenwert wird die Wesentlichkeit 
einer Gefahrenverlagerung (grundsätzlich) verneint. Anzufügen ist, dass das 
AWN nachvollziehbar festhält, dass eine Beurteilung im Bereich weniger Zenti-
meter, wie dies in der Berner Richtlinie vorgesehen sei, kaum möglich sei, wes-
halb diese Richtlinie nicht heranzuziehen sei (vgl. Vernehmlassung des ARE vom 
21.12.2021, S. 4 2. Absatz). Für das Verwaltungsgericht besteht kein begründe-
ter Anlass, von dieser Beurteilung des fachkundigen Amtes abzuweichen. 

6.3.4 Selbst wenn entgegen der vorstehenden Beurteilung, woran indessen fest-
zuhalten ist, allein die Fliesstiefe als massgeblich erachtet würde, könnte keine 
übermässige Gefahrenverlagerung angenommen werden. Wie das Sicherheits-
departement vernehmlassend zu Recht ausführt, zeigt selbst das Gutachten 
J.________ Überschreitungen der Fliesstiefe von 1 m (h > 1 m) bei einem 300-
jährlichen Ereignis nur an einem von drei (metrisch nicht definierten) Referenz-
punkten, nämlich am Referenzpunkt 1. Dieser liegt offensichtlich nicht auf KTN 
__07, sondern von den drei Referenzpunkten am weitesten vom Grundstück des 
Beschwerdeführers entfernt in der Abzweigung des ostwärts führenden Armes 
der E.________-strasse. 

6.3.5 Beizupflichten ist dem Sicherheitsdepartement, dass das Szenario C mit 
der Annahme einer allfälligen Überbauung auch auf KTN __03 (Überbauung 
durchgehend) unrealistisch ist (vgl. Vernehmlassung des Sicherheitsdeparte-

23

ments, S. 3 Ziff. 4; Gutachten J.________, S. 12 f. Ziff. 4 und Abb. 6 und S. 19 
Ziff. 4.4). 

Jedenfalls besteht kein Anlass und rechtfertigt es sich nicht, eine (allfällige) 
zukünftige Überbauung auf dem nördlichen Grundstück KTN __03 in die Beurtei-
lung miteinzubeziehen. Weder ist ersichtlich, dass eine Überbauung von 
KTN __03 bereits bewilligt oder ein entsprechendes Gesuch öffentlich aufgelegt 
wurde, noch wird solches vom Beschwerdeführer geltend gemacht. Somit weist 
der Regierungsrat sinngemäss zu Recht darauf hin, dass im Falle einer Bebau-
ung von KTN __03 dannzumal eine Gefahrenanalyse durchzuführen sein wird. 
Insofern sind auch die (Sub-)Eventualanträge Ziff. 2 und 3 abzuweisen, mit wel-
chen ein möglichst breiter bzw. ausreichend dimensionierter Abflusskorridor 
nördlich des Bauvorhabens gefordert wird, zumal diese Forderung offensichtlich 
(auch) KTN __03 beschlägt. Es wäre ohnehin grundsätzlich fraglich, ob im Zuge 
des vorliegenden Rechtsmittelverfahrens betreffend ein Baugesuch für die Be-
bauung von KTN __01 die am vorliegenden Verfahren nicht beteiligte und nicht 
zu beteiligende Eigentümerschaft von KTN __03 entsprechend verpflichtet wer-
den könnte. Für die Beurteilung des strittigen Bauvorhabens ist es jedoch irrele-
vant, ob die fraglichen Grundstücke (KTN __03 wie auch KTN __05) mit einer 
(möglichen) Überbauung zu berücksichtigen sind oder nicht, da so oder anders 
keine übermässige Gefahrenverlagerung erkannt werden kann und die Objekt-
schutzmassnahmen - soweit sie diesbezüglich überhaupt in Frage gestellt wer-
den - genügenden Schutz für das Projekt auf KTN __01 gewähren (vgl. nachste-
hend Erw. 6.4). Im Übrigen leitet das Bundesgericht aus der Rechtsweggarantie 
(Art. 29a BV) das Erfordernis ab, dass auf die tatsächlichen Verhältnisse im Zeit-
punkt des Entscheids abzustellen ist (Donatsch, Kommentar VRG, § 52 N 29). 

6.3.6 Ergänzend drängt sich die Anmerkung auf, dass die Baute auf der Liegen-
schaft KTN __07 des Beschwerdeführers zu einer (zusätzlichen) Konzentration 
des Fliesswegs auf die talwärts verlaufende E.________-strasse führt und damit 
durchaus zu einer entsprechenden potentiellen Akzentuierung der Einwirkung auf 
das Baugrundstück KTN __01 der Beschwerdegegner (vgl. Gutachten 
J.________ Ziff. 3.2.2 "Situation IST"; Bg-act. 5 [Ergänzung Baueingabe "Gefah-
rennachweis" der N.________ GmbH, Weggis, vom 12.1.2016 u.a. zum Doppe-
leinfamilienhaus auf KTN __07 und KTN __10] S. 5 "M3" und S. 6 zweiter Punkt). 
Dies ist selbst aus der Laiensphäre ohne Weiteres ersichtlich. Dass dieser Effekt 
bei der Beurteilung des Bauvorhabens des Beschwerdeführers bezüglich der 
Liegenschaft des Beschwerdeführers wie der Beschwerdegegner Konsequenzen 
im Sinne einer Gefahrenverlagerung gezeitigt hätte, ist nicht ersichtlich. Wenn 
der Beschwerdeführer nun seinerseits vorbringt, es erweise sich als unstatthaft, 

24

den Abflusskorridor allein oder zu einem grösseren Teil auf andere Grundstücke 
innerhalb der Bauzone zu verlagern (Beschwerde S. 11 Rz. 32; vgl. Rz. 33), 
muss er sich angesichts seiner eigenen Baurealisierung den Vorwurf eines Ver-
stosses gegen den Grundsatz von Treu und Glauben gefallen lassen, der sowohl 
den Behörden wie auch den Privaten untersagt, sich in ihren öffentlichrechtlichen 
Rechtsbeziehungen widersprüchlich oder rechtsmissbräuchlich zu verhalten, und 
staatlichen Organen wie Privaten ein loyales und vertrauenswürdiges Verhalten 
im Rechtsverkehr gebietet (vgl. BGE 137 V 394 Erw. 7.1; Urteile BGer 
1C_402/2008 vom 25.5.2009 Erw. 5.3; 2A.52/2003 vom 23.1.2004 Erw. 5.2, in: 
ASA 74 S. 737; VGE III 2019 218 vom 27.5.2020 Erw. 2.2.3). 

Wenn bei der Überbauung von KTN __07 (sowie der nördlich und östlich angren-
zenden Parzellen) Terrainanpassungen mit angehobenen Gärten und Terrassen 
vorgenommen wurden (Gutachten J.________, S. 8, Ziff. 3.1), indes gleichwohl 
bereits im Ist-Zustand von einem Zufluss von Murgangmaterial zur Garage des 
Hauses des Beschwerdeführers ausgegangen werden muss (Gutachten 
J.________, S. 12, Ziff. 4.1), kann dies nichts anderes heissen, als dass bei der 
Realisierung des Hauses des Beschwerdeführers dem Gefahrenbereich mit mitt-
lerer Gefährdung nicht die gebotene Beachtung geschenkt wurde. 

6.3.7 Insoweit erweisen sich die Vorbringen des Beschwerdeführers betreffend 
die Gefahrenverlagerung als unbegründet. Hieran kann auch das von ihm in Auf-
trag gegebene Gutachten J.________ nichts ändern, was im Übrigen auch für 
die Plausibilisierung des Berichts der J.________ AG durch die K.________ AG 
gilt, welche, wie das AWN festhält (vgl. Mitbericht des AWN, zitiert in der Ver-
nehmlassung des ARE vom 21.12.2021, S. 3) keine neuen Erkenntnisse bringt. 

6.4 Auch mit den übrigen Vorbringen vermag der Beschwerdeführer nicht 
durchzudringen.

6.4.1 Soweit der Beschwerdeführer (allenfalls) geltend macht, die vorgesehenen 
Schutzbauten seien für den Schutz des geplanten Gebäudes bzw. die vorgese-
hene Nutzung auf KTN __01 unzureichend, erweisen sich seine Ausführungen 
als unsubstantiiert und unbegründet. Der Beschwerdeführer macht namentlich 
nicht substantiiert geltend, dass die von ihm zur Untermauerung der angeblichen 
übermässigen Gefahrenverlagerung geltend gemachten Unregelmässigkeiten 
(namentlich veraltete bzw. fehlerhafte Datengrundlage bzw. Berücksichtigung 
nicht sämtlicher bestehende Bauten [vgl. auch Triplik, S. 3, Rz. 5) auch massge-
blichen Einfluss auf den Schutz des geplanten Projekts der Beschwerdegegner 
selber hätten. 

25

Begründete Anzeichen dafür, dass die mobilen Massnahmen "zu langsam erfol-
gen" (vgl. Beschwerde, S. 8, Rz. 21), bestehen nicht, zumal die Beschwerdegeg-
ner gerade deshalb auflageweise zur Erstellung eines Notfallkonzepts ("Notfall-
konzept PREFA Hochwasserschutz" mit Datierung vom 25.3.2021 bereits vorlie-
gend, in: RR-act. II-02) verpflichtet wurden, um dem bestehenden Risiko, dass 
die mobilen Massnahmen im Ereignisfall nicht oder zu spät eingesetzt werden, 
zu begegnen (vgl. RR-act. III-02/B2, S. 3 unten). 

6.4.2 Auch kann nicht gesagt werden, die angeordneten Massnahmen seien 
nutzlos bzw. untauglich. Zum einen können sich diese nicht deshalb als für den 
Schutz des geplanten Projekts als untauglich erweisen, weil sich Ablagerungen 
entlang der Ablenkmauern bilden (vgl. Beschwerde Rz. 23 f.); dies ist unter ande-
rem gerade auch Zweck dieser Mauern. Die Ablagerungen lassen sich wieder 
entfernen. 

Zum andern bieten die Massnahmen auch genügenden Schutz. Zwar wird 
gemäss RRB Nr. 647 (S. 13 oben) generell ein vollständiger Schutz bei sehr sel-
tenen Ereignissen (> 100- 300-jährlich) angestrebt und hat das AWN festgehal-
ten, dass mit dem vorliegenden Bauprojekt Ereignisse mit einer Wiederkehrperi-
ode weiterhin zu Schäden führen könnten (vgl. RR-act. III-02/B2 S. 3). Auflagen 
müssen aber verhältnismässig sein und eine volle Elimination des Schadenrisi-
kos ist i.d.R. unverhältnismässig. Die Behörden geben nicht vor, wie der Schutz 
zu erreichen ist. Dem Bauherrn steht ein objektbezogener Spielraum zu. 
Schutzmassnahmen liegen grundsätzlich im Interesse der Bauherrschaft und sie 
ist gut beraten, solche Massnahmen zu treffen (vgl. VGE III 2020 132 vom 
9.12.2020 Erw. 5.2.2 und Erw. 5.3). Es ist daran zu erinnern, dass betroffene 
Grundeigentümer so oder anders gehalten sind, die Objektschutzmassnahmen 
zu ergreifen, die zu einer Vermeidung des Schadenpotenzials beitragen (Fritz-
sche/Bösch/Wipf/Kunz, a.a.O., S. 1030 Ziff. 10.5.8.3). Es ist Aufgabe des jeweili-
gen Eigentümers, seine Eigenverantwortung und Umsichtigkeit auch in allen Be-
reichen individueller Tätigkeiten wahrzunehmen, welche die Wirkungsräume von 
Naturgefahren tangieren (z.B. Vorsorgemassnahmen bei Bauten; vgl. RRB 
Nr. 647 S. 3 und S. 28 Ziff. 5.2.8, S. 37 Ziff. 8.7). 

Wenngleich das AWN hinsichtlich der sehr seltenen Ereignisse mit einer als ge-
ring zu veranschlagenden Eintretenswahrscheinlichkeit (hierzu vgl. RRB Nr. 647 
S. 52) vorliegend ein gewisses (Rest-)Risiko bzw. Schadenpotential erblickte, 
verzichtete es diesbezüglich auf die Beantragung weitergehender Auflagen und 
beliess es bei der Empfehlung, die Schutzmassnahmen "allenfalls zu optimieren" 
(RR-act. III-02/B2 S. 3). Auch ohne zusätzliche Schutzmassnahmen sind 
grundsätzlich weder Personen noch andere Grundstücke absehbar erheblich ge-

26

fährdet (vgl. Mitbericht des AWB vom 17.12.2021, S. 4 Mitte). Hätte das fachkun-
dige AWN eine erhebliche, mithin nicht tolerierbare Gefährdung durch das Rest-
risiko bei einem 100- 300-jährlichen erblickt, hätte es zweifelsohne zusätzliche 
Auflagen beantragt und es nicht bei einer blossen Empfehlung belassen. 

6.4.3 Mit den (Objekt-)Schutzmassnahmen M1-M4, d.h. mit dem "Herzstück" der 
beim direkten Anprall im Osten 1 m hohen Ablenkmauer, der ansteigenden Ga-
rageneinfahrt, der/dem nördlichen Ablenkmauer/Erdwall sowie der mobilen 
Dammbalkenanlage mit zugehörigem auflageweise verfügten Notfallkonzept (vgl. 
Bericht F.________ S. 9 ff.; Plan Umgebung 1:100 vom 19.11.2020 [rev.]) wird 
der erkannten Gefährdung begegnet. Das AWN akzeptiert diese Vorkehrungen 
als das Schutzdefizit wesentlich reduzierende Massnahmen und erachtet das 
vorliegende (verbleibende) Schadenpotenzial durch die Abgabe von weiterge-
henden (blossen) Empfehlungen zumindest implizit sinngemäss als überschau-
bar bzw. die Intensität der (Rest-)Einwirkung durch den Gefahrenprozess maxi-
mal als schwach (vgl. GRB vom 15.3.2021, S. 3 unten f. m.H.a. RRB Nr. 647 
S. 59). Dabei hat das AWN im vorliegenden Verfahren auch das Gutachten 
J.________ gewürdigt und bei seiner Beurteilung berücksichtigt (vgl. Mitbericht 
des AWN, zitiert in der Vernehmlassung des ARE vom 21.12.2021, S. 2 ff.). 

6.4.4 Für das Verwaltungsgericht besteht mithin kein Anlass, von der vorinstanz-
lichen Beurteilung, namentlich derjenigen des AWN, abzuweichen. Ebensowenig 
besteht Anlass, vorliegend dem AWN als zuständige Fachinstanz (vgl. vorste-
hend Erw. 5.2.6) die Fachkompetenz abzusprechen. Der Meinung von Fachstel-
len kommt ein erhöhter Beweiswert zu. Darauf dürfen die Rechtsmittelbehörden 
zum einen grundsätzlich abstellen, wenn die Rechtsanwendung technische Pro-
bleme oder Fachfragen betrifft, zu deren Beantwortung und Gewichtung die 
Fachbehörde aufgrund ihres Spezialwissens besser geeignet ist (vgl. Plüss, in: 
Griffel, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 3. 
Aufl., Zürich/Basel/Genf 2014, § 71 Rz. 149). Zum andern auferlegt sich das 
Verwaltungsgericht gemäss ständiger Rechtsprechung (selbst bei voller Kogniti-
on) Zurückhaltung bei der Überprüfung der Ermessensausübung, wenn bei der 
Ermessensausübung ein Fachgremium mitwirkte, bei welchem das Fachwissen 
ausgeprägter vorhanden ist als beim Verwaltungsgericht (VGE III 2018 93 vom 
12.2.2019 Erw. 3.4.5 [betr. Amt für Wald und Naturgefahren]; VGE III 2018 12 
vom 17.10.2018 Erw. 6.7.2 f. [betr. Amt für Wald und Naturgefahren]; VGE III 
2016 210 vom 25.4.2017 Erw. 3.2 [betr. Denkmalpflege]; VGE III 2014 137 vom 
29.10.2014 Erw. 4.3.1 [betr. Tiefbauamt]; VGE III 2013 113 vom 27.11.2013 Erw. 
4.3.3 [betr. Denkmalpflege]; VGE III 2011 202 vom 23.5.2012 Erw. 6.2 [betr. 
Tiefbauamt]; VGE 614/03 vom 14.11.2003 Erw. 5a mit weiteren Hinweisen; VGE 

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1058/98 vom 29.1.1999 Erw. 3.e [Baudepartement]). So verhält es sich vorlie-
gend. Dieses Fachwissen ist beim AWN vorhanden. Seiner Beurteilung, gestützt 
auf den Bericht F.________ und in Auseinandersetzung mit dem Gutachten 
J.________, haftet nichts Rechtsfehlerhaftes an. 

7. Unbegründet ist schliesslich auch die Rüge der Verletzung des rechtlichen 
Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV). 

Der angefochtene Beschluss wird den bundesgerichtlichen Anforderungen (vgl. 
BGE 142 II 49 Erw. 9.2; BGE 136 I 229 Erw. 5.2; Urteile BGer 2C_1035/2016 
vom 20.7.2017 i.Sa. B. vs. kantonales Amt für Gesundheit Erw. 3; 1C_452/2012 
vom 18.11.2013 i.Sa. A. et al. vs. VGer SZ Erw. 2.2) an die Begründungsdichte 
gerecht. Auf die wesentlichen Vorbringen des Beschwerdeführers ging der Re-
gierungsrat ein. Es ist ohne Weiteres erkennbar, von welchen Überlegungen er 
sich hat leiten lassen. Der Beschwerdeführer konnte den Beschluss entspre-
chend sachgerecht anfechten. Das Gutachten J.________ für den "Nachweis 
Gefahrenverlagerung" reicht der Beschwerdeführer erst im vorliegenden verwal-
tungsgerichtlichen Verfahren ein, was - mithin angesichts des Stellenwerts, die 
der Beschwerdeführer der Problematik beimisst - nicht ganz verständlich ist. Eine 
allenfalls einlässlichere Auseinandersetzung mit der Thematik der Gefahrenver-
lagerung drängte sich daher erst vor dem Verwaltungsgericht auf. Dies muss 
umso mehr gelten, als die Gefahrenverlagerung beim Bauvorhaben des Be-
schwerdeführers kein oder allenfalls nur marginal ein Thema war (vgl. vorstehend 
Erw. 6.3.6). 

8. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist 
daher im Sinne der Erwägungen abzuweisen. 

9.1 Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten für das verwal-
tungsgerichtliche Verfahren (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
von insgesamt Fr. 3'000.-- dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (§ 72 Abs. 2 
VRP). 

9.2 Ebenfalls dem Verfahrensausgang entsprechend hat der Beschwerdeführer 
den beanwalteten Beschwerdegegnern eine Parteientschädigung auszurichten (§ 
74 Abs. 1 VRP). Diese wird in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für 
Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, der ordentli-
cherweise für das Honorar in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 ei-
nen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht und in § 2 die Bemessungs-
kriterien erwähnt, unter Ausübung des pflichtgemässen Ermessens auf 
Fr. 2'400.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festgesetzt. 

28

29

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen. 

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
von insgesamt Fr. 3'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Nach-
dem er am 25. November 2021 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'500.-- ge-
leistet hat, verbleibt eine Restanz von Fr. 500.--, welche er innert 30 Tagen 
seit Zustellung des Entscheids auf das Postkonto 60-22238-6 des Verwal-
tungsgerichts zu überweisen hat. 

3. Der Beschwerdeführer hat den beanwalteten Beschwerdegegnern eine 
Parteienschädigung von Fr. 2'400.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu be-
zahlen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:

- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R; unter Beilage der 
Eingabe der Beschwerdegegner vom 31.3.2022)

- den Rechtsvertreter der Beschwerdegegner (2/R)

- den Gemeinderat Arth (R; unter Beilage der Eingabe der Beschwerde-
gegner vom 31.3.2022)

- den Regierungsrat (EB)

- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB; unter 
Beilage der Eingabe der Beschwerdegegner vom 31.3.2022)

- das kantonale Amt für Raumentwicklung (EB; unter Beilage der Eingabe 
der Beschwerdegegner vom 31.3.2022)

- das Bundesamt für Raumentwicklung ARE, 3003 Bern (A)

- und das Bundesamt für Umwelt BAFU, 3003 Bern (A).

30

Schwyz, 28. April 2022

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 17. Mai 2022